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Donnerstag, 9. September 2021

113. Jahrgang Nr. 36

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Junger Lüsseltaler versenkt den Puck für den Hockey Club Genf-Servette Verletzung, erster Profivertrag und Sportpreis: Die Karriere des jungen Eishockeyspielers Giancarlo Chanton aus Büsserach geht trotz eines Rückschlags wieder steil nach oben. Zoe Zbinden Das Jahr 2021 hätte für den achtzehnjährigen Büsseracher Giancarlo Chanton ohne Zweifel besser beginnen können. Denn am 9. Januar zog er sich in einem Meisterschaftsspiel eine Knieverletzung zu, von der er sich bis heute noch nicht komplett erholt hat. Doch trotz des holprigen Starts bringt das Jahr 2021 dem jungen Hockeytalent noch grosse Erfolge und wichtige Meilensteine für seine Karriere. Am 13. Mai unterschrieb er nämlich seinen ersten Profivertrag und wechselte von den SCL Tigers in Langnau zu HC Genève-Servette. Das Defensivtalent steht bis 2024 bei den Genfern unter Vertrag. Giancarlo Chanton wird jedoch bis dahin nicht durchgehend für Servette spielen. Seine Knierehabilitation, welche noch etwa zwei Monate dauern wird, absolviert Chanton in der Rhonestadt, danach spielt er für den SC Langenthal, wo er schon letzte Saison, als Ausleihspieler von den SCL Tigers gespielt hat. Bei den Oberaargauern hat er mehr Spielmöglichkeiten, kommt so wieder in den Rhythmus und kann viel an Erfahrung gewinnen. Wenn alles gut läuft, kehrt er jedoch noch diese Saison wieder mit den Genfern in die National Hockey League zurück. Neben dem Profivertrag hält der Büsseracher bald noch eine weitere Errun-

! NEU

Freitag, 10.09.2021 Veränderlich mit Wolken, etwas Sonne und einzelnen Regengüssen.

genschaft in seinen Händen: den Sportförderpreis des Kantons Solothurns im Wert von 8000 Franken. Der Kanton vergibt den Sportpreis an vielversprechende Jungtalente. Die Übergabe an die Gewinner findet am 27. September statt.

16 ºC 23 ºC Samstag, 11.09.2021 Mix aus Sonne und Wolken, dazu vereinzelt Regengüsse möglich..

Der Weg nach Genf

Seine ersten Erfahrungen auf dem Eis sammelte Chanton, geboren am 29. November 2002, beim EHC Laufen. Mit zwölf Jahren wechselte er zum EHC Basel, wo er das Team während drei Saisons unterstützte. Ab der Saison 2017/18 zog es den Verteidiger ins Emmental, zu den SCL YoungTigers nach Langnau. In jener Saison machte er ausserdem seine ersten Erfahrungen mit der Schweizer Junioren Nationalmannschaft. Seit damals wurde er jedes Mal für die Nationalmannschaft U16, U17, U18 und U20 aufgeboten. In der Saison 2019/20 erreichte Chanton einen weiteren wichtigen Meilenstein in seiner Karriere: Er wurde in den Junioren Draft der Ontario Hockey League, einer der kanadischen Top-Juniorenligen, aufgenommen. Durch diesen Erfolg konnte er seine Karriere bei den Niagara Ice Dogs fortsetzen. Doch nach sieben Monaten seines nordamerikanischen Abenteuers wurde die Saison aufgrund von Corona abgebrochen. Chanton reiste im März 2020 zurück in die Schweiz und absolvierte das Sommertraining wieder im Emmental bei den SCL Tigers. Für die neue Saison wurde er dann von den Langnauern an den SC Langenthal ausgeliehen, wo er dreizehn Spiele eingesetzt wurde, bis er sich schliesslich verletzte.

Und weiter?

Der 18-Jährige erholt sich gut von seiner Verletzung und freut sich schon darauf, bald wieder Vollgas geben zu können.

Überlisten Sie die Stechmücke!

15 ºC 23 ºC Sonntag, 12.09.2021 Erneut veränderlich mit sonnigen und wolkigen Abschnitten. 14 ºC 22 ºC

Laufen

Seit 13 Jahren bekleidet sie in Laufen das Amt einer Stadträtin. Und Sabine Asprion wünscht sich noch viele mutige und freche Frauen in der Politik.

Breitenbach

Chanton hat klare Ambitionen für die kommenden Jahre. Er möchte einerseits in der Schweizer Nationalmannschaft dabei sein können. Ausserdem will er mit seinem Team den Pokal des Schweizermeisters in die Höhe halten können. Oder

er will zurück nach Nordamerika gehen und dort in der NHL, der Eishockey-Profiliga von Nordamerika, spielen. Wo auch immer es den jungen Verteidiger hinziehen wird, er wird garantiert noch viel erreichen.

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9 Andreas Gschwind und Carmen Stark-Saner bilden das neue Seelsorgeteam des Pastoralraums Thierstein. Letzten Sonntag wurden sie feierlich eingesetzt.

Ambitioniert: Trotz seiner jungen achtzehn Jahren hat Giancarlo Chanton aus Büsserach schon seinen ersten Profivertrag in der Tasche. FOTO: ZOE ZBINDEN

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LAUFENTAL

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Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

Z WINGEN

L AUFEN / WAHLEN

Wasserkraftwerk mit Vorbildcharakter

Wenns blinkt, sollen sie aufpassen — die Autofahrer, nicht die Rehe!

Das neue Wasserkraftwerk an der Birs in Zwingen ist seit März 2021 in Betrieb und wurde von den Hauptverantwortlichen am letzten Dienstag eingeweiht. Es produziert für 500 Haushalte Strom und ermöglicht den Fischen flussaufwärts und -abwärts zu schwimmen. Jürg Jeanloz «Wir haben lange um eine gute Lösung gerungen», meinte Projektleiter Martin Strohmaier bei der Einweihung des neuen Wasserkraftwerks Obermatt. Umweltund Fischereiverbände hätten klare Forderungen gestellt, die bei der Totalsanierung erfüllt werden mussten. So wurden eine Fischtreppe für den Aufstieg und ein Durchgang für den Abstieg gebaut, um den Forellen und vielleicht in Zukunft auch dem Lachs zu ermöglichen, ihr Laichgeschäft flussaufwärts zu erledigen. Es wurde sogar eine Fischüberwachung nach Arten eingerichtet, indem den Fischen Sender eingepflanzt wurden, um ihre Wanderung zu verfolgen. In den Steinrieselmatten, gegenüber dem Golfplatz, kaufte die EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) drei Grundstücke, um die Birs in eine Auenlandschaft zu betten, wo kleine Inseln entstehen und sich der Biber ausbreiten kann. Eine Ausgleichsmassnahme, die bei der Konzession des Werks Bedingung war.

Ökostrom

Beim Chleebode wird die Birs in einen Kraftwerkskanal und in einen Restwasserkanal geteilt, um die Ökologie des Flusses zu garantieren und die Fallhöhe des Kraftwerkskanals zu erhalten. Das alte Kraftwerk mit zwei Turbinen der Papierfabrik Zwingen wurde abgerissen und an seiner Stelle ein Kraftwerk mit nur einer Turbine, jedoch mit 20 Prozent mehr Leistung gebaut. 500 Haushalte können damit während eines Jahres mit Strom versorgt werden. Das Turbinenhaus wurde mit schalldämmenden Materialien und Holzverkleidung versehen, um Lärmemissionen für die vielen neuen Wohnungen in Zwingen zu vermeiden. Der Neubau des Kraftwerks kostete 3,1 Mio. Franken. Die Gesamtkosten betragen 5,4 Mio. Franken. «Unsere Lebensräume werden immer enger und verletzlicher», sagte Yves Zimmermann, Leiter des Amtes für Umweltschutz und Energie des Kantons BaselLandschaft. Er lobte die Projektverantwortlichen, die Energieversorgung im Einklang mit dem Naturschutz realisiert zu haben. Es sei ohne Anwälte und Gerichte ein anspruchsvolles Projekt realisiert worden. Dem Hochwasserschutz konnte dank den ausgebauten und vernetzten Kanälen ebenfalls Rechnung getragen werden und für die nächsten 60 Jahre (Konzession) sei eine fischgerechte Anlage gebaut worden. Tobias Andrist, CEO der EBL, erinnerte daran, dass die Gewinnung erneuerbarer Energien heute immer noch schwierig zu realisieren sei, dieser Strom aber immer gefragter sei. Er zitierte Urs Campana mit der Aussage, dass es keine Energieversorgung gebe, ohne Eingriffe in die Natur zu verursachen.

Warnung: Die Geräte an den Pfosten blinken nachts, wenn sich Füchse und Hasen der Strasse nähern.

Es nützt mehr, Autofahrer vor den Rehen zu warnen, als umgekehrt. Das hat der Kanton Baselland mit Versuchen auf dem Laufenfeld festgestellt. Nun müssen nur noch Zeit und Geld zur Verfügung gestellt werden, um die Warnanlagen definitiv zu betreiben. Gini Minonzio

Einweihung des neuen Wasserkraftwerks Obermatt: EBL-Verwaltungsratspräsident Martin Thommen durchschneidet das rote Band. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Baumelnde CDs, Pfeifgeräusche, blaue Ref lektoren: Jäger und Tüftler haben sich schon einiges ausgedacht, um Rehe und Wildschweine vor herannahenden Autos zu warnen. Das Ergebnis? «Ernüchternd», fasst Gabriel Sutter zusammen, der beim Baselbieter Jagd- und Fischereiwesen arbeitet. Noch immer werden im Kanton jährlich 204 Rehe überfahren. Dazu kommen 228 Füchse, 98 Dachse, 59 Steinmarder, 12 Feldhasen, 10 Wildschweine und noch andere Tiere. Insgesamt wa-

FOTO: GINI MINONZIO

ren es im vergangenen Jagdjahr 626 Tiere, wie der kantonalen Statistik zu entnehmen ist.

Sutter. Die Wärmesensoren stellen sicher, dass nicht schon ein wogendes Getreidefeld die Blinker auslöst.

Autofahrer sind intelligenter als Rehe

Hasen und Nebel

Seit diesem Frühling testet der Kanton im Laufner Becken eine neuartige Anlage. Auf der Strasse zwischen Breitenbach und Laufen werden nun nicht die Tiere gewarnt, sondern die Autofahrer. Letztere scheinen die Warnungen besser zu verstehen als Bambi und Co. «Es wurden deutlich weniger Tiere überfahren», stellt Sutter fest. Genaue Zahlen kann er noch nicht nennen, weil die Testphase noch bis in den Herbst hinein läuft. Die Wildwarnanlage besteht aus mehreren Geräten, die bei beiden Fahrbahnen an den Strassenpfosten angebracht sind. Wärmesensoren und Bewegungsmelder erfassen bis 40 Meter ins Feld hinein, wenn sich ein Tier bewegt. Dann beginnen die Leuchten an mehreren Pfosten zu blinken. Die Autofahrerin ist so rechtzeitig gewarnt, kann langsamer fahren und aufmerksamer sein. «Die Anlage erfasst Tiere von der Grösse einer Katze oder eines Hasen an. Darunter wird es schwieriger», so

Wie kommt das Laufner Becken zur Ehre, einen Testbetrieb zu beherbergen? «Dort lebt eine unserer Zielwildarten, nämlich eine Population von Feldhasen. Zudem gibt es auf dieser Strecke relativ viele Wildtierunfälle», erläutert Sutter. Und noch ein weiteres Kriterium kommt dazu. Es ist in Laufen öfters neblig. So kann der Kanton im Laufner Becken testen, ob die Sonnenakkus auch unter erschwerten Bedingungen funktionieren.

Wird die Anlage definitiv aufgestellt?

Ein Nachteil dieser neuartigen Wildwarnanlage ist, dass sie wegen der Wärmesensoren nur nachts funktioniert. Auch müssen die Wegmacher die Pfosten einmal mehr pro Jahr ausmähen. Immerhin ist die Anlage mobil, sodass sie bei Bedarf leicht verschoben werden kann. Im Herbst soll die Testphase zu Ende gehen. Dann müssen das Amt für Wald, das Tiefbauamt und natürlich die politischen Behörden beschliessen, wie es weitergeht, sagt Sutter. ANZEIGE

GRELLINGEN

Aufrichte für den Schulhausanbau in Grellingen In Grellingen feierten Behörden und Handwerker die Aufrichte des Anbaus an das Primarschulhaus. Thomas Immoos Gemeinderat Dany Hugelshofer zeigte sich sehr zufrieden. Trotz einiger Schwierigkeiten, die es unter anderem wegen einer Stützmauer gegeben habe, konnte der Anbau an das Primarschulhaus zügig umgesetzt werden. Nun könne man gemeinsam mit den Handwerkern, den Mitgliedern der Schulbehörde und des Gemeinderates sowie der Lehrerschaft bereits Aufrichte feiern.

Nächsten Frühling bezugsbereit

Jetzt erfolge der Ausbau der Inneneinrichtung, sodass die neuen Schulräume voraussichtlich im Frühling nächsten Jahres bezogen werden können. Der zweistöckige Anbau enthält neben sechs Klassenzimmern weitere Räume für Gruppenarbeiten und andere Zwecke, wie sie seit der Bildungsreform, dem «Lehrplan 21», notwendig sind. Hugelshofer dankte allen Beteiligten: den Handwerkern für die zügige und fachgerechte

Arbeit, der Lehrerschaft für das Verständnis für die baubedingten Umtriebe sowie der Schulleitung und dem Gemeinderat für die Unterstützung und Begleitung. Gemeindepräsident Alex Hein wies darauf hin, dass die Erweiterung der Primarschule bereits 2012, als er in den Gemeinderat gewählt wurde, zuoberst auf der Prioritätenliste gestanden hatte. Allerdings habe das Geld für eine sofortige Umsetzung gefehlt. Deshalb habe die Gemeinde inzwischen Land verkauft und über Quartierpläne neue Bauprojekte ermöglicht. «Grellingen wächst», stellte Hein zufrieden fest. Zurzeit zählt die Gemeinde gut 1870 Einwohnerinnen und Einwohner.

Mitspracherecht für die Schülerinnen und Schüler

Im Gespräch am Rande der Aufrichtefeier sagte Hugelshofer, dass der Bau rund 4,3 Millionen Franken kosten werde. Für die Gestaltung des Aussenraumes, insbesondere des Pausenplatzes, werden die Schulkinder aktiv ihre Ideen nicht nur einbringen, sondern auch umsetzen können. «Damit sollen die Kinder eine möglichst enge Verbundenheit zu ihrem Schulhaus schaffen können», betonte er.

Ausführliche Informationen www.kfl.ch AUSSTELLUNG

27. August–12. September

Martin Staub GE-SCHICHTEN Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr. KINO

Donnerstag, 9. September, 20.30 Uhr

C’era una volta l’albero Über den Neubau freuen sich: (v.l.): Gemeinderat Dany Hugelshofer mit seinen Töchtern, Gemeinderätin Nadine Patterson-Oschwald, Tamara Platzer, Präsidentin des Schulrates, Gemeindepräsident Alex Hein, Projektleiter Daniel Wirz und Schulleiter FOTO: THOMAS IMMOOS Dieter Schnider. Mit dem neuen Schulhaus wolle man einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Gemeinde für Familien zu einem attraktiven Ort werde. Zurzeit besuchen 105 Schülerinnen und Schüler die Primarschule, sagte Schulleiter Dieter Schnider. Zufrieden äusserte sich auch

Daniel Wirz vom Architekturbüro Schwob, Sutter Liestal, welches für den Bau zuständig ist. Trotz wechselvollen Wetters in diesem Jahr sei man mit dem Bauen planmässig vorangekommen. Auch mit dem Innenausbau werde es zügig vorangehen, versprach er.

Regie: René Worni. Der Regisseur, der einige Jahre im Laufental gelebt hat, ist bei der Vorführung anwesend. Dokumentarfilm, Schweiz 2020, 87 Min. DISCO

Freitag, 17. September, 21.00 Uhr

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Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 12. September, 9.30 Uhr Ökum. Erntedankgottesdienst, Pfarrer Hans Bollinger und Brigitte Feiler, Kirche Rodersdorf

Ein arbeitsreiches Leben ist zu Ende. Es ruhen zwei gute Hände. Es erlosch ein treues Vaterherz, lässt uns zurück im Abschiedsschmerz.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater und Grossvater

Germann Borer

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

9. 5. 1934 – 30. 8. 2021

www.ref-laufental.ch

Du bist von uns gegangen, aber nicht aus unserem Herzen. Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinem Leben fort. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen. Es ist so schwer, es zu verstehen, dass wir dich niemals wiedersehen.

Mit schwerem Herzen und völlig unerwartet nehmen wir Abschied von unserem lieben Papi, Bruder, Götti, Onkel, Schwager und Freund

Roger Meier

Laufen

Er durfte in seinem geliebten Zuhause friedlich einschlafen.

Freitag, 10. September, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal.

Du bist von uns gegangen, aber deine humorvolle und fröhliche Art bleibt uns unvergessen.

Dein Herz hat einfach plötzlich aufgehört zu schlagen.

4204 Himmelried

Wir vermissen dich sehr: Patricia und Reto Meier Iris Meier-Heizmann Regina und Kurt Hamann-Meier Imelda und Toni Gigandet-Meier Göttikinder, Verwandte und Freunde

Sonntag, 12. September, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Konfirmation mit Pfarrer Claudius Jäggi und Christian Sommer, Musik. Donnerstag, 23. September, 10.00 Uhr, Seniorenausflug mit dem Car. Donnerstag, 23. September, wir gehen dieses Jahr nach Planchettes im Jura. Abfahrt 10.00 Uhr in Laufen, Rückkehr um etwa 17.30 Uhr in Laufen, Anmeldeschluss bis 14. September bei Pfarrer Claudius Jäggi, 061 761 64 12, claudius.jaeggi@ref-laufental.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

In liebevoller Erinnerung Rebecca, Daniel, Dominik, Gabriel mit Familien Verwandte und Freunde Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Trauerfeier im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Die Urne wird im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Himmelried beigesetzt. Statt Blumen zu spenden, unterstütze man das Seraphisches Liebeswerk Antoniushaus, IBAN: CH73 0900 0000 4500 0676 1, Vermerk: Germann Borer. Traueradresse: Daniel Borer, Kastanienweg 9, 4542 Luterbach

30. Januar 1956 bis 31. August 2021

Für all die Zeit und Momente, die du in deinem Leben mit uns geteilt hast, sind wir dankbar. Du wirst uns immer in Erinnerung bleiben. Die Abschiedsfeier findet am 18. 9. 2021 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Oberkirch in Zullwil / Nunningen statt. Traueradresse: Patricia Meier, Schulstrasse 20, 4450 Sissach Diese Anzeige gilt als Leidzirkular.

Gottesdienste: Maskenpflicht! Donnerstag, 9. September, 15.30 Uhr, Aktivierung AZB, ref. Gottesdienst für Heimbewohner, Pfr. St. Barth Freitag, 10. September, 14.30 Uhr, Gemeinschaftsgrab, Friedhof Büsserach, Urnenbeisetzung: Lotti Sohm-Rohrer, 04.11.1945-27.08.2021 (ohne Abdankung in der Kirche), Pfr. St. Barth Samstag, 11. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Pfr. St. Barth + Team, Org. T. Cramm, Geschichte: Gian, Giachen u. Munggamaitli Madlaina, Thema: Herbst mit Psalm 104, mit Basteln u. Znüüni Sonntag, 12. September, kein Gottesdienst Sonntag, 19. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Bettagsfeier mit Abendmahl, Pfr. St. Barth, anschl. Kirchenkaffee Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00 –19.30 Uhr, Gde.Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 1 am 9. Sept. und Gr. 2 am 16. Sept. Seniorennachmittag: Dienstag, 14. September, 15.00 -16.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach. Thema: Unsere Lieblingsblumen. Mit Zvieri. Anmeld. (freiwillig) bei Pfr. St. Barth, Tel. 061 781 12 50 Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50.

Nur wo du zu Fuss warst, bist du auch wirklich gewesen.

Fehren, im September 2021

Johann Wolfgang von Goethe

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem geliebten Ehemann, Vater, Schwiegervater und Grossvater

Heinz Aebi-Guthauser 10. September 1950 bis 26. August 2021 So gern ist er zum Wandern aufgebrochen und so gern hat er seine Liebe zur Natur mit seiner Familie geteilt. Genau so ist sein erfülltes Leben zu Ende gegangen. Wir sind traurig über seinen plötzlichen Tod und doch dankbar für die vielen Jahre, in denen wir an seinem grossen Wissen, seinem Gerechtigkeitssinn, seiner Herzlichkeit und seiner Geselligkeit teilhaben durften. Die Trauerfamilie Annemarie Aebi-Guthauser Elina und Thomas Häner-Aebi mit Lisa, Hannah, Tim und Ben Alvar und Regula Aebi-Schmidlin mit Elias, Julian und Luana Silja Aebi und Joan Anton Parrilla mit Pau, Ari und Uma Mireille Aebi und Michael Deuel mit Aaron Corinne Aebi und Miguel de Figueiredo Die Trauerfeier findet am Dienstag, 14. September 2021, um 14.00 Uhr in der Abdankungshalle Kapelle 2 auf dem Friedhof Madretsch in Biel statt.

Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Josef Müller-Hofer erfahren durften. Besonders danken möchten wir den Pfarrherren Markus Fellmann und Andreas Gschwind, dem Organisten Roman Steiner, dem BläserQuintett und der Fahnendelegation der Musikgesellschaft Fehren sowie allen weiteren Personen, die in irgendeiner Weise bei der würdevollen Trauerfeier mitgewirkt haben. Wir danken dem Ärzteteam und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Liestal sowie insbesondere dem Team der Intensivstation für die würdevolle und ruhige Begleitung in diesen schweren Stunden. Ein herzliches vergelt’s Gott für die vielen Zeichen der Verbundenheit in Form von Worten, Umarmungen, Karten, Spenden, heiligen Messen und Blumenschmuck. Danke an alle, die mit Sepp verbunden waren und ihm in seinem Leben in Freundschaft begegnet sind.

Die Trauerfamilie Dreissigster: Sonntag, 12. September 2021, 8.30 Uhr in der Kirche Fehren

Statt Blumen gedenke man der Stiftung Médecins sans Frontières, Postkonto 12-100-2, Vermerk «Heinz Aebi». Traueradresse: Annemarie Aebi-Guthauser, Alleestrasse 31, 2503 Biel Gilt als Leidzirkular.

Das Leben ist vergänglich, doch die Liebe, Achtung und Erinnerung bleiben für immer.

Traurig nehmen wir Abschied von

Erich Kern 18. 3. 1930 bis 26. 8. 2021

Maria Hedwig Kern Alex Kern und Ursi Jermann mit Beat Barbara Kern Rainer und Cornelia Kern mit Gian Reto Die Trauerfeier fand im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Maria Hedwig Kern, Hintere Gasse 34, 4242 Laufen

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10


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Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 6. September 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt:

den Werkhof ein gutes Zeugnis entgegengenommen werden. Der Stadtrat ist sich seiner Verantwortung bewusst und Unfallprävention muss tagtäglich Priorität geniessen.

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100. Geburtstag von Marie Therese Anklin

• Arbeits- und Gesundheitsschutz am

Arbeitsplatz ist wichtig. Zu diesem Thema wird Laufen auch schon viele Jahre von einem externen Fachspezialisten beraten und unterstützt. In seinen Informationen zu Handen des Stadtrats durfte u.a. für

Baugesuche, Auflage vom 9. bis 20. September 2021 BG-Nr. 1727/2021. Bauherrschaft: Allemann Xaver / Gründlirainstrasse / 4242 Laufen

Laufen mit neuem Schulleitungsteam

Die neue Schulleitung der Primarschule Laufen: (v.l.) Michael Hirschi, Juliana Fraga und Dominique Baeriswyl. FOTO: STL

Seit diesem Schuljahr setzt sich die Schulleitung in Laufen neu zusammen. Die Mitglieder des Dreierteams übernehmen zum Teil auch neue Aufgaben. Die Schulleitung in Laufen ist endlich wieder komplett und hat sich neu formiert: Für den Kindergarten und den Mittagstisch zuständig ist neu Juliana Fraga. Sie war zuvor in Arlesheim als Lehrerin tätig und arbeitet mit einem Pensum von 50 Prozent in Laufen. Juliana Fraga startete bereits im April 2021 mit einem kleinen Pensum und konnte sich so langsam in ihre neue Aufgabe einarbeiten. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin Karin Sulser fallen die ersten beiden Primarklassen nicht mehr in ihre Zuständigkeit. Juliana Fraga fühlt sich in Laufen, aber auch insbesondere im Team an der Primarschule sehr wohl. Es würden spannende und herausfordernde kantonale Veränderungen vor der Tür stehen wie beispielsweise die Spezielle Förderung oder die Aufnahme des Fachs Medien und Informatik in den Stundenplan.

Für die Unterstufe ist neu Michael Hirschi verantwortlich. Ganz neu ist das Gesicht jedoch nicht: Michael Hirschi war zuvor schon Schulleiter des Kreisschulverbands Laufental. Diese Aufgabe übernimmt er auch weiterhin, die Kreisschule ist jedoch neu der Laufner Schulleitung unterstellt. Im Zuge dieser Veränderung sind die ISF-Lehrpersonen nicht mehr beim Kreisschulverband angestellt, sondern direkt bei den Gemeinden. Hirschi bezeichnet seinen Einstieg in Laufen als «fliessend», da er zuvor schon viel Kontakt mit der Schulleitung in Laufen hatte. Hirschi startete bereits im April in seine neue Aufgabe und arbeitet Vollzeit. Weiterhin für die Mittelstufe zuständig ist Dominique Baeriswyl. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen auch die Kleinklassen der 5. und 6. Klassen und die Heilpädagogik, welche zuvor beim Kreisschulverband angesiedelt waren. Dominique Baeriswyl freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Team. Denn neue Köpfe würden auch immer neue Ideen mit sich bringen. Die Pensen der Baselbieter Schulleitungen wurden auf das Schuljahr 2021 / 2022 aufgestockt. Die Schulleitung der Primarschule Laufen verfügt neu über 250 Stellenprozente. (stl)

Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Die letzten Tage im kühlen Nass Es ist ein Sommer zum Vergessen. Regen, kühle Temperaturen und sogar die Angst vor Hochwasser dominierten die Ferienzeit. Die vergangenen schönen Tage stimmen jedoch zuversichtlich auf eine verlängerte Badisaison – möglicherweise bis zu den Herbstferien. Schon jetzt lässt sich mit Sicherheit sagen, dass diese Saison der Badi Laufen eine der schlechtesten sein wird, die es je gegeben hat. Anfang Woche waren es gerade einmal rund 42 000 Eintritte, die bisher gezählt wurden. Nach den schönen und auch wieder sehr warmen Tagen dürfte der Minusrekord von 43 000 Eintritten allerdings nicht unterboten werden. Im Vergleich zum Jahr 2019 ist bei den Eintritten ein Minus von rund 30 Prozent zu erwarten. Der Sommer wurde von Regentagen dominiert und wenn es einmal schön und etwas wärmer war, luden die vielen Pfützen, welche aufgrund des gesättigten Bodens nicht so schnell verschwanden, auch nicht zum Verweilen ein.

Grund zum Feiern: Am vergangenen Samstag den 4. September durfte Marie-Thérèse Anklin aus Laufen ihren 100. Geburtstag feiern. Die Jubilarin erfreut sich guter Gesundheit und hat sich noch bis zum Frühling dieses Jahres um sämtliche Wäsche des Cafés Kern gekümmert! Marie-Thérèse Anklin feierte den besonderen Tag im Kreis ihrer Familie in ihrem Zuhause im Stedtli und durfte Gratulationen von Stadtpräsident Pascal Bolliger (r.) und Stadtverwalter Thomas Locher entgegennehmen. Die Stadt Laufen gratuliert auch an dieser FOTO: STL Stelle ganz herzlich zu diesem besonderen Jubiläum.

Geschwindigkeitskontrollen Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat August 2021 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt. Stadtpolizei Laufen Datum

Messort

V max (km/h)

Kontrolle von – bis

Gemessene Fahrzeuge

9.08.2021 10.08.2021 11.08.2021 11.08.2021 12.08.2021 13.08.2021 16.08.2021

Schliffweg Hinterfeldstrasse Lochbruggstrasse Viehmarktgasse Brislachstrasse Langhagweg Brislachstrasse

30 30 30 20 30 40 30

14.20 – 15.50 14.35 – 16.00 14.00 – 15.00 10.45 – 12.15 19.25 – 20.55 15.45 – 17.15 15.35 – 16.45

90 47 40 66 47 131 134

Anzahl Übertretungen und in %

15 resp. 17% 3 resp. 6% 1 resp. 3% 9 resp. 14% 9 resp. 19% 5 resp. 4% 24 resp. 18%

Eventuell verlängerte Saison

In den vergangenen Tagen zeigt uns der Spätsommer, was er noch zu leisten vermag. Strahlend schönes Wetter und sommerliche Temperaturen über 25 Grad lassen uns wieder schwitzen. Das Schwimmbad Laufen hat regulär noch bis zum 19. September geöffnet. Sollte sich das schöne und warme Wetter weiter in den September hineinziehen, wird die Badisaison 2021 verlängert. Am kommenden Mittwoch wird über eine Saisonverlängerung um eine Woche bis zum 26. September entschieden. Je nach Wetter ist sogar eine Saisonverlängerung um zwei Wochen, also bis zu den Herbstferien denkbar.

Das Beizli ohne Eintritt besuchen

Wem es im September nicht mehr nach Schwimmen oder Baden ist, kann das schöne Wetter auch einfach im Badibeizli geniessen. Sonne tanken, Glacé essen oder einfach einen Kaffee geniessen: Der Besuch im Beizli ist auch ohne den Kauf eines Eintritts ins Schwimmbad möglich. (stl)

Gelegenheitswirtschaftspatent oder Verkaufsstand Laufner Fasnacht 2022 Die Vorbereitungen für die Fasnacht vom 27. Februar bis 1. März 2022 laufen bereits auf Hochtouren. In der «Verordnung betreffend die Fasnacht» sind die Kriterien zur Vergabe der Standplätze für Verkaufsstände und Fasnachtsbeizli sowie die Gebühren geregelt. Auf Wunsch der Verkaufsstandund Beizlibetreiber wurde die «Verordnung betreffend die Fasnacht» überarbeitet. Die Anmeldefrist wurde vorverlegt. Die «Verordnung betreffend die Fasnacht» mit einem Übersichtsplan der Standplätze für Verkaufsstände und Beizli sowie das offizielle Anmeldungsformular können ab

Donnerstag 26. August 2021 bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Laufen, Vorstadtplatz 2, bezogen werden. Damit die Verkaufsstände und Gelegenheitswirtschaften koordiniert werden können, bitten wir Sie, sich bis zum 24. September 2021 bei der Stadtverwaltung Laufen mit dem offiziellen Formular anzumelden. Die Zu- oder Absage Ihres Gesuches wird Ihnen durch die Stadt Laufen bis am 31. Oktober 2021 zugestellt.

Kosten – Platz oder Standgebühr pro Tag: CHF 100.–

– Gelegenheitswirtschaftspatent pro Tag: CHF 50.– – Abfallentsorgung pro Tag: CHF 30.–

Anmeldungen nach dem 24. September 2021 werden aus organisatorischen Gründen nicht mehr berücksichtigt. Wir hoffen, dass die Fasnacht 2022 wieder im gewohnten Rahmen durchgeführt werden kann. Dies hängt von der weiteren Entwicklung der Coronapandemie und den entsprechenden Massnahmen ab. Eine allfällige Absage der Laufner Fasnachtstage würde frühzeitig mitgeteilt werden. Vielen Dank für das Verständnis.

www.laufen-bl.ch


6

Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Was man tief in seinem Herzen besitzt kann man nicht durch den Tod verlieren.

Johann Wolfgang von Goethe

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner Frau, Mutter und unserer Grossmutter

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Doris + Guido Borer, Mittelstrasse 10, 4227 Büsserach Bauobjekt: Aufstockung best. Bürogebäude Standort: Breitenbachstrasse 55 Grundstück: GB 2144 Nutzungszone: WG2 Projektverfasser: G3 Architektur GmbH, Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 24. September 2021

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Stöckli Thomas, Mariasteinstrasse 48, 4114 Hofstetten Stöckli Stefan, Blauenstrasse 17, 4153 Reinach BL Projektverfasser: Bussinger Werner, Farnsburgerstrasse 55, 4466 Ormalingen Bauobjekt: Zimmer- und Badeinbau Bauplatz: Mariasteinstrasse 48, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3177 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 9. 9. 2021 – 23. 9. 2021

Baupublikation

Bauherr: Galgano-Gilomen Margretha, Eichgasse 4, 4105 Biel-Benken BL Projektverfasser: Galgano-Gilomen Margretha, Eichgasse 4, 4105 Biel-Benken BL Bauobjekt: Terrassenüberdachung Bauplatz: Schulweg 1, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 841 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 9. 9. 2021 – 23. 9. 2021

Meltingen

Baupublikation

Bauherrschaft: Spycher Tobias und Diana, Sonnenfeld 214, 4233 Meltingen Bauobjekt: Garage als Ersatzbau für Carport Bauplatz: Sonnenfeld 214 Bauparzelle: GB 838 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 23. 9. 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Jeger Stefan und Fabien, Bündten 286, 4233 Meltingen Bauobjekt: Wärmepumpe als Ersatz für Ölheizung Bauplatz: Bündten 286 Bauparzelle: GB 1072 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 23. September 2019

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller: Walther Enzo, Brügglistrasse 36, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: MDV A. & B. GmbH, Rohrgasse 15, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Einfamilienhaus mit Doppelgarage Bauplatz: Brügglistrasse 34 Parzelle: 1428 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 23. September 2021 Besonderes: Neuauflage Baugespann

Elisabeth Weidmann-Erb 20. 3. 1947 bis 4. 9. 2021 Sie wurde nach langer Krankheit von ihren Leiden erlöst.

In stiller Trauer Jakob Weidmann Patrick Weidmann Claudia Grauwiler Marvin Grauwiler Ginger Grauwiler Die Abdankungsfeier findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Ein besonderer Dank geht an Herrn Prof. Dr. Lardinois, Universitätsspital Basel, Herrn Dr. Meier, Rodersdorf und die Spitex Hinteres Leimental. Traueradresse: Jakob Weidmann, Brünnligasse 2, 4116 Metzerlen

Hofstetten-Flüh BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Hofstetten-Flüh Talstrasse Sternenbergstrasse – Wilerrank Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Hochwasserschutzarbeiten der Gemeinde Hofstetten-Flüh am Talbächli sind im erwähnten Strassenabschnitt folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich. – Der Verkehr wird im Baustellenbereich einspurig geführt und mittels Lichtsignalanlage mit Buspriorisierung geregelt. – Die Zufahrten zu den angrenzenden Liegenschaften im Baustellenbereich sind gewährleistet. – Die Geschwindigkeit wird im Baustellenbereich von 80 km/h auf 50 km/h reduziert. Dauer: Montag, 27. September 2021 bis Freitag, 18. Februar 2022 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 10. September 2021 kai/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Bauherrschaft: Kaspar Egli, Rodersdorfstrasse 7, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Dachsanierung Bauort: Wäschengasse 2, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1649 (Kernzone) Projektverfasser: Kaspar Egli, Rodersdorfstrasse 7, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 23. September 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Sarah und Dario Oemeroglu Kienstelweg 14, 4116 Metzerlen Bauobjekt: Neubau Terrassenpavillon Bauort: Kienstelweg 14, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2104 (W2a) Projektverfasser: Sarah und Dario Oemeroglu Kienstelweg 14, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 23. September 2021

Rodersdorf

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Bauherrschaft: Selina Clark-Beglinger, Oberdorfstrasse 13, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Anbau eines EFH Bauort: Oberdorfstrasse 15, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 318 (W2a) Projektverfasser: Ruedi Sorg, Architekturbüro, Bahnhofstrasse 42, 6162 Entlebuch Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 23. September 2021

Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Frau Weber-Steiger Sara, Dorfstrasse 20, 4206 Seewen Grundeigentümer: Weber-Steiger Michel und Sara, Dorfstrasse 20, 4206 Seewen Bauobjekt: Umbau und Umnutzung Allzweckraum in Podologie-Praxis Bauplatz: Dorfstrasse 20 Projektverfasser: Bauherrin Bauparzelle: GB 3266 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 24. September 2021 in Doppel an die Baukommission 4206 Seewen

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: Tommasini Emma, Gempenweg 10, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-35, Erstellung Parkplatz Bauplatz: Gempenweg 10 Bauparzelle: GB-Nr. 1350 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 23. September 2021


LAUFENTAL

Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

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50 JAHRE FR AUENSTIMMRECHT

«Frauen sollten häufiger ihre Ellbogen ausfahren» Als in der Schweiz vor 50 Jahren das Frauenstimmrecht eingeführt wurde, lernte Sabine Asprion gerade erst, die ersten Schritte zu gehen. Politik hat im Leben der 51-Jährigen einen grossen Stellenwert und ist unterdessen fester Bestandteil ihres Lebens. Melanie Brêchet Sabine Asprion engagiert sich seit rund 13 Jahren mit Herzblut im Laufner Stadtrat. Noch drei Jahre kann sie dieses Amt bekleiden, spätestens dann muss sie ihren Sessel wegen einer Amtszeitbeschränkung räumen. Als Juristin im Dienste der Kantonalen Verwaltung des Kantons Solothurn pendelt sie beinahe täglich mit dem Zug nach Solothurn. Wochenblatt: Von der Einführung des Frauenstimmrechts haben Sie natürlich nicht viel mitbekommen. Was bedeutet Ihnen diese Errungenschaft heute? Sabine Asprion: Für mich ist das Frauenstimmrecht eine Selbstverständlichkeit. Wenn ich eine Generation zurückblicke, stelle ich fest, dass meine Mutter, zwar ohne Stimmrecht, bereits sehr selbstbestimmt gelebt hat. So konnte sie beispielsweise einen Beruf erlernen und ich sehe es als riesigen Widerspruch, dass sie erst nach ihrer Heirat und dem Kinderkriegen ihre politischen Rechte erhalten hat. Denn politisch sensibilisiert war sie schon vorher. Haben sich Ihre Eltern für die Vorlage eingesetzt?

ke. Bei uns zu Hause wurden die Themen immer diskutiert.

Das weiss ich gar nicht. Meine Eltern haben bezüglich Frauenrechte unterschiedliche Haltungen. Meine Mutter ist in einem katholisch-konservativen Umfeld aufgewachsen, mein Vater eher liberal. Beide haben sich aber schon früh für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz engagiert.

Welchen Stellenwert hat Politik heute in Ihrem Leben? Einen sehr grossen! Dadurch, dass ich die Chance erhalten habe, im Laufner Stadtrat tätig zu sein, hat Politik mein Leben und insbesondere die letzten 13 Jahre natürlich stark geprägt. Ich habe mein Berufsleben darauf ausgerichtet, Pensen reduziert und immer flexibel gearbeitet. Das klingt nach einer grossen Bürde, ich sehe das aber vor allem als Riesenchance: Ich konnte mich vernetzen, lernte viele Leute kennen und durfte mich in Themen einarbeiten, die ich nie für möglich gehalten habe, wie beispielsweise die Raumplanung.

Seit 1971 hat sich viel verändert. Wo sehen Sie die grössten Veränderungen für die Frauen? Heute gehen Frauen mit einer totalen Selbstverständlichkeit in die Politik und bekleiden entsprechende Ämter. Sie trauen sich zu, mitzubestimmen und nehmen ihren Platz ein. Das hat aber doch ganze 50 Jahre gedauert. Gleichzeitig ist es aber immer noch so, dass bei Frauen andere Massstäbe gesetzt werden. Sie müssen mehr leisten als die Männer, um akzeptiert zu werden. Ist die Gesellschaft also noch nicht da, wo sie sein sollte? Nein, noch lange nicht. Die absolute Gleichberechtigung besteht immer noch nur auf dem Papier. Geschlechterfragen müssen trotzdem immer noch diskutiert werden. Gerade auch in der Rechtsprechung. Aktuelles Beispiel: Wann ist geschiedenen Frauen die wirtschaftliche Selbstständigkeit wieder zuzumuten? Welche Rolle spielen bei dieser Diskussion patriarchale Strukturen? Eher das patriarchale Erbe spielt eine Rolle. Frauen meiner Generation sind in diesen Strukturen aufgewachsen. Und auch wenn sie nicht mehr danach leben, steckt es noch in ihnen. Es braucht immer noch Widerstand, das Leben anders gestalten zu können. Das Einkommensgefälle zwischen Frau und Mann ist Realität, sei es, weil Frauen einfach schlechter bezahlt werden, sich weniger qualifizierte Ausbildungen zutrauen oder weil sie sich schlechter verkaufen, und Frauen

Politik im Blut: Die Laufner Stadträtin Sabine Asprion vor ihrer politischen Wirkungsstätte, dem Laufner Stadthaus. FOTO: MELANIE BRÊCHET stehen immer noch unter einem hohen gesellschaftlichen Druck, wenn sie in hohen Pensen arbeiten möchten. Sie müssen sich immer noch rechtfertigen, gerade, wenn sie noch Mütter sind. Aber auch Männer müssen sich rechtfertigen. Dann zum Beispiel, wenn sie zugunsten der Familie Teilzeit oder sogar als Hausmann arbeiten möchten. Scheitert die Gleichberechtigung nicht auch daran, dass viele Frauen keine Ambitionen haben, sich dafür einzusetzen? Die Journalistin Bettina Weber sagt dazu, dass Frauen in die Verantwortung gehen und die Missstände benennen und anpacken müssen. Ihrer Ansicht nach nehmen immer noch viel zu viele Frauen in akademischen Berufen ihr Familienleben als Entschuldigung dafür, sich nicht

dem beruflichen Wettbewerb auszusetzen, wo man auch mal die Ellbogen ausfahren muss. Ich teile diese Ansicht in einzelnen Punkten, z. B., dass es richtig anstrengend ist, Gleichberechtigung einzufordern. Es ist die eine Seite, dass wir Frauen dranbleiben und aktiv sein müssen. Wir sind aber nicht alleine dafür verantwortlich, dass wir noch nicht da sind, wo wir sein sollten. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe — und da haben auch Männer einen Anteil. Zurück zu Ihnen: Wie wurden Sie politisiert? Sicherlich über die Laufentalfrage. Da habe ich mich stark eingesetzt für einen Übertritt zum Kanton Baselland. Ich engagierte mich aber auch schon früh für Umweltschutz oder gegen Kernkraftwer-

In drei Jahren müssen sie aufgrund der Amtszeitbeschränkung Ihr Amt als Stadträtin aufgeben. Welche politischen Ambitionen haben Sie noch? Bundesrätin wäre noch ein Ziel. Das Baselbiet müsste wieder einmal zum Zuge kommen. Im Ernst: keine Konkreten. Alles, was über mein Stadträtinnenmandat hinausgeht, wäre mehr theoretischer Natur. Zum Schluss: Was geben Sie jungen Frauen, welche sich politisch engagieren möchten, mit auf den Weg? Traut euch das zu! Auch wenn ihr bisher nicht viel mit Politik am Hut hattet. Das gilt übrigens auch für Männer. Den Frauen sei aber gesagt: Ihr dürft auch mal taktieren, auch mal hinstehen und selbstbewusst etwas behaupten. Es ist auch wichtig, Allianzen zu schmieden und manchmal muss man auch etwas frech und mutig sein. Ich glaube, das habe ich zu wenig gemacht. Ich versuche immer mit grosser Sachkompetenz zu punkten. Das ist natürlich auch wichtig. Aber es reicht nicht immer, um ein politisches Ziel zu erreichen.

VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,

(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,

Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tisch-

tennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung, Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch

Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00–19.00. www.ludolauthi.ch

Unbeschwert Fussball spielen in Breitenbach: Purer Spass, kein Leistungsdruck, keine weiteren Verpflichtungen; jeweils am Freitag ab 19.30. Komm doch vorbei oder rufe unverbindlich an auf: 079 334 27 27 (P. Graber).

KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wis-

NATUR Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die

sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!

Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org

SPORT Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport

Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45.

Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227

Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.

Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch

Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30–20.00 in Nun-

ningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die

Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für

das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com, 076 442 16 69).

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ten ist jeden Samstag 10.00–16.00 offen. Schauen, mitmachen, Gemüseverkauf. Hinter dem Industriequartier, Wahlenstrasse 82, Laufen. Mehr auf www.gruenerzweig-nw.ch

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Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch. AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen. Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch. Unterricht in Karate, Kick Boxen, Kung Fu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene jeden Alters. Mo 18.00–22.00, Mi 17.00– 21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60.

Cho Taekwondo-Schule Nunningen. Olympisches

+ traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30–21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84

Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Judo Club Nunningen. Training Kinder und Jugendliche: Mo/Mi/Fr, 18.45–20.00; Training Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, 4208 Nunningen. Schnuppertage jederzeit möglich! Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com

KURSANGEBOT Malwerkstatt. Erna Hofmann, Fehrenstrasse 12, Breitenbach. Mal- und Zeichenkurse für Erwachsene. Kleingruppen und Einzelunterricht. Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Besuche nach Vereinbarung. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch oder 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch

BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an

das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana und Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

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tänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9.00 / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 / Brislach, Turnhalle, Mo, 14.00 / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14.00 / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9.00 / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 / Liesberg, Mi, 16.00 / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14.00. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30.

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Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander- und Wellness-Ferienwochen: info@nordicwalkinglaufental.ch, www.nordicwalking-laufental.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

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gemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch

Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch

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Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

BREITENBACH

Neues Seelsorgeteam EINLADUNG Gemeindeversammlung vom 13. September 2021 20:00 Uhr, Gemeindesaal Grien Traktanden:

Thomas Immoos

1.

Genehmigung Revision Reglement über den schulärztlichen Dienst

2.

Genehmigung Revision Reglement über die Schulzahnpflege

3.

Genehmigung Reglement über den Planungsausgleich

4.

Postulat Rolf Grütter – Tempo 30 auf Gemeindestrassen

5.

Verschiedenes

Der Anlass wird durchgeführt unter Einhaltung eines Schutzkonzepts. Die Anträge und Unterlagen können ab sofort während den Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Interessierten mit Internet-Anschluss stehen die Dokumente auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch) zur Verfügung.

Beschlüsse Gemeinderat vom 06.09.2021 x x

x

x

Der Rat verabschiedete die Reglemente „Schulzahnpflege“ und „schulärztlicher Dienst“ zu Handen der Gemeindeversammlung vom 13. September. Der „Teilerschliessungsplan Gässliacker“ wird gemäß Beschluss des Gemeinderats in den kommenden Wochen publiziert und im Anschluss öffentlich aufgelegt werden. Nach Ablauf der Einsprachefrist entscheidet der Regierungsrat abschließend über dessen Inhalte. Der Teilerschliessungsplan wurde aufgrund eines geplanten Bauprojekts im Raum Fehrenstrasse und Gässliackerweg entwickelt. Die Mitglieder des Gemeinderates und der ständigen Kommissionen müssen im Hinblick auf die neu beginnende Legislaturperiode 2021-2025 durch den Gemeindepräsidenten vereidigt werden. Der Gemeinderat entschied, die Vereidigung am 20. September, 19:00 Uhr, im Gemeindehaus durchzuführen. Die betroffenen Kommissionsmitglieder werden über den Termin schriftlich in Kenntnis gesetzt werden. Der Rat nahm Kenntnis von der Gründung des neuen Vereins „VIERZWO“. Der Verein setzt sich zum Ziel, das kulturelle Leben in der Region Laufental/Thierstein zu fördern.

Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:

In der Kirche Breitenbach wurden Andreas Gschwind und Carmen Stark-Saner als neues Seelsorgeteam des Pastoralraums Thierstein eingesetzt.

Schlienger Claudia und Florian, Schemelackerweg 1G, 4226 Breitenbach Schlienger Claudia und Florian, Schemelackerweg 1G, 4226 Breitenbach Überdachung Freisitz (Erweiterung Hauptdach) Schemelackerweg 1G 3801 09.09.2021 24.09.2021

Nur kurze Zeit blieb die Stelle des Pastoralraumpfarrers im Pastoralraum Thierstein verwaist. Denn per Ende Juli hatte der langjährige Pfarrer Bruno Stöckli gekündigt, weil er das siebzigste Altersjahr erreicht hat. Nun erfolgte am Sonntag in der Kirche von Breitenbach die Einsetzung des neuen Pfarrers Andreas Gschwind sowie der neuen Pastoralassistentin Carmen Stark-Saner durch den Bischofsvikar Georges Schwickerath, unter feierlicher musikalischer Mitwirkung des Kirchenchors und des Solisten Patrick Wyss (Trompete). Die Gläubigen wurden im Vorfeld dazu eingeladen, viele bunte Farben mitzubringen, damit die Gemeinde zu einem farbenfrohen Miteinander werde und um die Vielfalt unter den Menschen zu dokumentieren, sagte der Bischofsvikar zu Beginn des Gottesdienstes. In seiner Predigt ging Schwickerath auf das richtige Sehen und das richtige Hören ein. Andreas Gschwind und Carmen Stark seien im Pastoralraum als sehende, hörende und sprechende Menschen eingesetzt: «Sie hören hin, was die Menschen zu sagen haben, wie sie es sagen, und vor allem, was sie nicht sagen.» Unter Zeugen unterschrieben die beiden neuen Seelsorgenden auf dem Altar die Missio canonica. Damit ist das Team in sein Amt eingesetzt. Der Bischofsvikar dankte dem langjährigen Pfarrer Bruno Stöckli, der einen gut bestellten Pastoralraum hinterlasse. Unter ihm war 2017 der Pastoralraum Thierstein entstanden, dem die sechs Kirchgemeinden Bärschwil, Grindel, Beinwil, Breitenbach-Fehren-Schindelboden, Büsserach und

Neue Aufgaben: Bischofsvikar Georges Schwickerath (Mitte) setzte Carmen Stark-Saner und Andreas Gschwind als neue Seelsorgende des Seelsorgeraums Thierstein ein. FOTO: THOMAS IMMOOS

Erschwil angehören. Je eine Vertreterin oder ein Vertreter dieser Gemeinden konnte ein farbiges, blumengeschmücktes Band in Empfang nehmen. Dieses soll in der jeweiligen Dorfkirche von der Verbundenheit im Pastoralraum zeugen. Andreas Gschwind war in den letzten zwei Jahren im Fricktal tätig und übernimmt nun das Pfarramt im 100-ProzentPensum. Seine Arbeit will er unter das Motto «Stärken, Vertiefen, Verbinden» stellen. Stärken, was vorhanden sei; die persönliche Gottesbeziehung vertiefen und verbinden, dass sich die Menschen über die Pfarreigrenzen hinweg verbunden fühlen. Carmen Stark-Saner absolviert derzeit eine Ausbildung zur Pastoralassistentin und wird ein Teilpensum

(60 Prozent) wahrnehmen. Sie äusserte ihre Freude darüber, in ihrer Heimatregion wirken zu dürfen. Als Präsident der Kirchgemeinde Breitenbach hiess Kaspar Sutter die beiden Seelsorgenden herzlich in der Gemeinde willkommen. Indem man eine Frau in das Team geholt habe, «wollten wir ein Zeichen nach aussen setzen», betonte er. Er zeigte sich überzeugt, dass es an der Basis der Katholischen Kirche grundlegende Reformen brauche. Sutter überreichte den beiden zwei grosse Brote, die beim anschliessenden Apéro vor der Kirche mit den Gläubigen geteilt wurden. Hier gab es schon bald erste anregende Gespräche zwischen den Gläubigen und dem Seelsorgeteam.

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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

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Sich kennen lernen: Wie im Jahre 2019 wird in diesem Jahr ein Berufsinfoabend im Grien in Breitenbach durchgeführt.

Nach mehreren Verschiebungen findet am 16. September der zweite Berufsinfoabend statt. Jugendliche und Firmen erhalten die Möglichkeit, sich gegenseitig vorzustellen. Gaby Walther

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

«Wir möchten, dass die Jugendlichen in der Region bleiben und hier eine Lehrstelle finden», erklärt Remo Soliva von der Firma Häner AG. Deshalb organisieren die Gewerbevereine Gilgenberg und Lüsseltal am 16. September zum zweiten Mal einen Berufsinfoabend im Griensaal in Breitenbach. 40 Lehrbetriebe — Firmen, Gemeinden und Institutionen — nehmen daran teil. Eine ausgezeichnete Chance für diese, künftige Auszubilden-

de zu rekrutieren. Die 9.-Klässler der Kreisschulen Thierstein West und Gilgenberg können sich bei den verschiedenen Firmen vorstellen und erhalten Einblick in ihren Wunschberuf. Der Anlass bietet eine authentische Möglichkeit, sich für eine Lehrstelle inklusive Bewerbungsunterlagen und -gespräch zu bewerben. Die Jugendlichen der Niveaus B (Basis) und E (Erweitert) bereiten sich zuvor in den Klassen auf den Anlass vor und stellen ein Bewerbedossier zusammen. Die Auswahl der Berufe ist gross. 34 Berufe, vom Bäcker über den Coiffeur, den Kaufmann bis zur Spenglerin oder Gärtnerin können ausgewählt werden. Die Jugendlichen können sich auf drei bis vier Gespräche vorbereiten. «Natürlich sind einige Berufe gefragter als andere. Schön wäre es, hätten sich für den Infoabend noch mehr Betriebe gemeldet», meint

FOTO: ZVG

Häner. Beim ersten Anlass im 2019 nahmen 60 Betriebe teil. Eigentlich hätte der Infoabend bereits im Frühling stattfinden sollen. Coronabedingt wurde er nun in den Herbst verschoben. «Das ist etwas spät für die Lehrstellensuche und einige Jugendliche haben bereits einen Lehrstellenvertrag abgeschlossen. Doch auch diese jungen Leute müssen am Abend teilnehmen», sagt Häner. Sich präsentieren zu müssen, sei immer eine gute Übung. Ziel sei es auch, die Angst vor einem solchen Gespräch zu verlieren, Feedbacks und Tipps zu erhalten. Die Firmen sind mit drei bis vier Personen anwesend. Ein Gespräch dauert jeweils 15 Minuten. Anschliessend wird ein Feedbackformular ausgefüllt und vielleicht kommt eine Schnupperlehre oder eine Lehre zustande.


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Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

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BREITENBACH

Neue vaterländische Lieder fürs Elsass

Den vier Elementen mit Ehrfurcht gehuldigt

Von 1871 bis 1918 gehörte das Elsass als Folge des DeutschFranzösischen Krieges zum Deutschen Reich, vorher rund 200 Jahre zu Frankreich. Der Staatenwechsel führte auch zu Spannungen mit den neuen strengen Besatzern. Die Forderung nach mehr Autonomie unserer elsässischen Nachbarn stiess in Berlin auf kein Gehör. Linard Candreia Jean-Jacques Waltz (1873–1951) alias Hansi hat die damalige antideutsche Haltung in seinem 1913 erschienenen Bildband «Mein Dorf — Das Elsass, wie es einstmals war» (Originaltitel: «Mon village – Ceux qui n’oublient pas») mit spitzer Feder und klaren Pinselstrichen beschrieben. Das Buch wurde ein Jahr darauf in Deutschland verboten und Hansi Jahrzehnte später von den Nazis mehrfach verhaftet, bis ihm schliesslich die Flucht nach Frankreich gelang. Das Musée Hansi im pittoresken Städtchen Riquewihr bei Colmar ist seinem bekannten Schriftsteller und Maler gewidmet. Das oben genannte Werk macht die schikanösen Gesetze der Besatzer im Alltag zum Thema. «Nichts Gutes, nichts Brauchbares kommt von der anderen Seite des Rheins» kommt wie ein Leitsatz daher. In diesem Zusammenhang wäre auch der junge, strenge, hochmütige deutsche Lehrer mit dem Rohrstock zu erwähnen, der ein «gequältes und eingebildetes Hochdeutsch» spricht, ganz im Gegensatz zum alten, gutmütigen

französischen Pädagogen: «Monsieur Vetter trägt einen Gehrock, wie einst die Väter seiner Schüler. Er schaut einen direkt mit seinen freundlichen Augen über die Brillengläser hinweg an, die auf seiner Nasenspitze sitzen.» Sein deutscher Kollege dagegen glaube, alles zu wissen, «und trotzdem lernen die Kinder in seinem Unterricht nicht viel ausser vaterländischen Liedern, die sie endlos auswendig lernen müssen». Das französische Liedgut wie etwa die «Marseillaise» und die Lektüre französischer Zeitungen werden verboten. Und doch wagen es mutige Elsässer in diesem von Repression geprägten Umfeld am Quatorze Julliet mit Ross und Wagen nach Nancy zu reisen, wo sie freundlich empfangen werden und mitfeiern dürfen.

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Einblick in Traditionen

Hansis Buch gibt neben der kritischen Seite auch Einblicke in jahrhundertealte elsässische Traditionen. Nach dem langen Winter erscheinen die Störche wieder als Frühlingsboten: «Der Augenblick der Rückkehr ist gekommen. Die Storchenmutter steuert geradewegs auf das Nest zu und setzt sich hinein, während der Storchenvater noch einige Runden dreht, um sich aller Welt zu zeigen. Dann ertönen Freudenrufe in allen Häusern und Strassen.» Die Kinder heissen die Störche mit einem Begrüssungslied willkommen. Gelebte Bräuche scheinen trotz widriger Zeiten zu überleben. Weiterführende Literatur: «Mein Dorf – Das Elsass, wie es einstmals war», Jean-Jacques Waltz, übersetzt aus dem Französischen von Corinna Tramm, Verlag Urachhaus in Kooperation mit La Nuée Bleue, 2008. Das Buch ist vergriffen. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.

Voll Power, wenn nötig: Sängerin Fabienne Jäggi und die Band Rhythm Project.

Endlich konnte die Band Rhythm Project ihren auf letzten Herbst geplanten Auftritt im Griensaal zelebrieren. Die Gäste genossen es in vollen Zügen. Martin Staub

«Hansis Welt»: Das Buch macht die schikanösen Gesetze der Besatzer im benachbarten Elsass zum Thema. FOTO: ZVG

Gedämpftes Licht, vornehm weiss gedeckte Rundtische, die sich ab 18 Uhr allmählich füllten mit jeweils acht erwartungsvollen Gästen, die sich fragten, was da denn nun in den nächsten Stunden abgeht. «Elements», ein kulinarisches Erlebnis mit Rhythmen, Melodien und Gesangseinlagen der Gruppe Rhythm Project, welche diesen Konzertabend, der auf Oktober letzten Jahres geplant war, endlich durchführen konnten. Am letzten Wochenende, donnerstags und freitags begleitet von einem gediegenen Viergänger, am Samstag als reiner Konzertabend,

zeigten die 17 Musikerinnen und Musiker, was sie aus dieser Vielzahl von Instrumenten herauszuholen vermögen. Die meisten Instrumente stammen aus der Gattung Perkussion, denn Rhythm Project ist ursprünglich aus Perkussionisten der regionalen Blasmusiken entstanden, die sich «das Jahr über manchmal etwas unterfordert fühlten», wie ein Mitglied der Gruppe ihre Motivation einst beschrieb. Hier aber auf der Bühne des Griensaals in Breitenbach konnten die Rhytmiker, Xylofonistinnen und Schlagzeuger endlich vor Publikum wieder einmal alles geben, und es war erstaunlich, mit welchen dynamischen Feinheiten und mit wie viel Kraft da gearbeitet wurde. Die 17-köpfige Formation, ergänzt und bereichert durch Streicherinnen, Gitarristen, einer Pianistin und Blechbläsern, belegte die ganze Bühne und huldigte in ihrem Programm den vier Elementen Wasser, Erde, Luft und Feuer. Wie in den vergangenen Aufführungen — noch vor Corona — war auch in dieser Ausgabe die Breitenbacher Sängerin Fabienne Jäggi dabei. In «Rise Like A Phoenix» oder «Set Fire To

FOTO: MARTIN STAUB

The Rain» beispielsweise brachte sie mit ihrer gewaltigen Stimme das Feuer in der gut besetzten Grienhalle richtig zum Lodern, während die Musikblöcke «Wasser» und «Luft» eher für den meditativen Teil zuständig waren. Und zwischen den einzelnen, sorgfältig portionierten Musikhäppchen? Schinkenmousse, dampfendes Marronisüppchen, Schweinscarré und Basler Läckerli-Cheesecake, auf bereitet mit besten Beilagen aus der Region von einem bekannten Cateringteam aus Arlesheim. Der Chefkoch soll übrigens mehrjährige Berufserfahrung aus bestem Hause in Las Vegas mitgebracht haben. Ein Konzert in diesem Rahmen mit Musik, der passenden humoristischen Moderation von Simon Eberhard und einer kulinarischen Zelebration darf ruhig etwas länger dauern. Das Publikum genoss den Abend bis zur letzten Minute um 23.30 Uhr mit dem krönenden «Music» von John Miles, bei dem die ganze Formation noch einmal ihre volle Präsenz markierte. Minutenlanger tosender Beifall war absolut verdient.

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Der Gemeinderat von Breitenbach bewilligte für die Schule eine Stellenerhöhung im administrativen Bereich und Zusatzkosten für die Sprachförderung.

mer mehr Aufgaben an die Schule delegiert», stellte Gemeindepräsident Dieter Künzli fest und rief dazu auf, den Eltern wieder etwas mehr Verantwortung abzuverlangen.

Bea Asper

Das jüngste Beispiel sind Zusatzaufwendungen für das Verstehen und Sprechen der deutschen Sprache. Entsetzt doch machtlos nahm der Gemeinderat zur Kenntnis, dass die Lehrkräfte zunehmend vor Schülern stehen, die kaum ein Wort Deutsch sprechen oder mit der Bildung von Sätzen und dem Verstehen von Texten grosse Mühe haben. Für die Zukunft sei klar, dass dieses Thema nicht alleine der Schule angelastet werden könne, sondern dass der Kanton im Bereich der sozialen Wohlfahrt Massnahmen ergreifen sollte. «Bei der Integration muss man die Menschen vermehrt in die Pflicht nehmen», forderte Marcel Schenker. Für die Gemeinderäte war am Montag aber klar, dass die Zusatzlektionen, welche die Schule zur Förderung der benachteiligten Schülerinnen und Schüler braucht, bewilligt und bezahlt werden müssen. Dafür von den Eltern höhere Gebühren zu verlangen, wäre kontraproduktiv, hiess es. Entlastungsmöglichkeiten sah Christian Thalmann darin, Freiwillige zu suchen, welche die Schule bei den zusätzlichen Lesetrainings unterstützen könnten. In der Frage, wie man

Verschiedene Schulthemen standen an der Gemeinderatssitzung vom Montag im Zentrum der Debatte. Die für die Bildung zuständige Gemeinderätin Irene Marchesi-Thalmann zeigte auf, dass Breitenbach mit einer Anpassung der Pensen für die Co-Schulleitung und das Sekretariat noch immer unter dem kantonalen Durchschnitt liege. Finanzchef Christian Thalmann schloss sich der Ratsmehrheit an und genehmigte die Erhöhung, machte im Hinblick auf den bevorstehenden Budgetprozess aber darauf aufmerksam, dass man die Ausgaben nicht laufend erhöhen könne, sondern auch nach Einsparmöglichkeiten Ausschau halten müsse. Dass die Ausgaben im Bildungsbereich grösser geworden sind, führt man auf die gestiegenen Schülerzahlen und auf den gesellschaftlichen Wandel zurück. Die Wohnortswechsel und damit die administrativen Aufwendungen für die Schule nehmen zu. Nicht jeder Abgang oder Neuzugang erfolge korrekt, gab Marchesi zu bedenken. «Ausserdem werden im-

Schlechte Sprachkenntnisse

auf die künftige Bevölkerungsentwicklung von Breitenbach Einfluss nehmen will, entschied der Gemeinderat, der geplanten «Überbauung Von Roll-Areal» besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Auftakt bildet am Samstag ein Workshop mit Einsicht in das Attisholzareal. Dieses war über 130 Jahre lang ein Industriestandort, der den Menschen Arbeitsplätze sicherte. Seit Ende 2016 ist dort ein Investor in Zusammenarbeit mit der Standortgemeinde Riedholz und dem Kanton Solothurn daran, das Areal einer neuen Nutzung zuzuführen. Die Geschichte soll bewahrt werden, während sich Neues entfalten kann, lautet das Credo. Der Investor verspricht: «An diesem Ort an der Aare soll vieles miteinander und nebeneinander möglich sein: wohnen, arbeiten, forschen, bilden, geniessen, musizieren, kunstschaffen, dinieren, erholen und begegnen.» Welche Eindrücke der Breitenbacher Gemeinderat mitnehmen wird und allenfalls in die Entwicklung des Von RollAreals fliessen lassen kann, wird die Zukunft zeigen. Ressortchef David Häner sieht beim Erstellen des räumlichen TeilLeitbildes, welches zuletzt vor die Gemeindeversammlung kommen wird, grosse Chancen, die Investorin zu Gewerbeflächen bewegen zu können. Die Steiner Investment Foundation ging in ihren Renditeberechnungen von einem Potenzial von über 500 Wohneinheiten aus.


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DORNECK/LEIMENTAL

Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

HOFSTET TEN

DORNACH

Flüh braucht neuen Schulraum, doch für wie lange?

1. Wyde-Openair: Rock, Metal, Mittelalter und Tanzen

Die Bevölkerungsentwicklung von Hofstetten-Flüh hat spürbare Auswirkungen auf die Kosten im Bildungsbereich. Bea Asper Die Primarschule und der Kindergarten in Flüh sollen ergänzt werden mit einem Schulraumcontainer, gleichzeitig soll geprüft werden, ob es mittelfristig den Bau von neuen Zimmern braucht. Damit könne der Raummangel kurzfristig behoben werden, während genügend Zeit bleibe für eine fundierte Zukunftsplanung. Zu diesem Schluss kam der Gemeinderat von HofstettenFlüh an seiner letzten Sitzung nach längerer Diskussion. Aus den bisherigen Zahlen lasse sich noch nicht klar ableiten, ob der Anstieg der Schülerzahlen und die Bildung einer zusätzlichen Klasse nur vorübergehend zu höherem Raumbedarf führe oder ob dieser Trend längerfristig anhalte, resümierte Gemeindepräsident Felix Schenker.

Entwicklung unklar

Gemeinderat Thomas Zeis verwies darauf, dass die Frage nach einer Schulraumerneuerung in Flüh denselben Stellenwert einnehmen soll wie in Hofstetten und dass man bei der Planung von Investitionen für beide Ortsteile einen Ausgleich anstreben müsse. Im Hinblick auf die geplanten Ausgaben für die Erneuerung des alten Schulhauses in Hofstetten könnte man dann nicht bei Investitionen in Flüh sparen. «Das wäre nicht zu vertreten.» Gemeindepräsident Schenker betonte, dass sich das Prinzip der Gleichbehandlung alleine schon aus den kantonalen Vorgaben ergebe. Die Entwicklung der Schülerzahlen bilde die Grundlage für die künftige Planung. Kurzfristig brauche es nun eine Über-

gangslösung für das Raumproblem. Denn ab 2022 rechne man mit einer Zunahme von vier Schülern und ab 2023 mit 13 zusätzlichen Schülern. Sollte es später nicht zu einer Abnahme der Schülerzahlen kommen, werde man die bis dann ausgereiften Pläne für eine Schulraumerweiterung umsetzen.

Bedarf der Vereine

Mit der Planung von neuem Schulraum soll auch der Bedarf nach einer Mehrfachnutzung desselben durch das Kultur- und Vereinsleben von Flüh erhoben werden. Der Gemeinderat entschied, den Schulraumcontainer nicht zu kaufen, sondern für drei Jahre zu mieten. Bei der Installation des Containers lege man grossen Wert auf ein solides Modell und auf eine gute Ausstattung gegen Hitzestau im Sommer (Klimaanlage) und gegen die Kälte im Winter (Heizung), betonte Bauverwalter Patrick Berdat.

Viele Eingaben zum neuen Ortsplan

Weiter befasste sich der Gemeinderat wieder mit der Ortsplanungsrevision. Während sich die Zonenpläne und Reglemente in Solothurn zur Vorprüfung befinden, berät der Gemeinderat über die Eingaben aus der Bevölkerung. Im öffentlichen Mitwirkungsverfahren vom 12. April bis am 11. Mai waren 102 Stellungnahmen eingegangen und vom Ingenieurbüro zusammengestellt worden. Dieser Mit wirkungsbericht sprengte den Rahmen der Gemeinderatssitzung. Die Exekutive beschloss, die Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung im Rahmen eines Workshops zu diskutieren und den Bericht dazu der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zusammen mit den Anregungen vom Kanton sollen die Beschlüsse in die Ortsplanungsrevision eingearbeitet und die Pläne dann wieder aufgelegt werden.

13

Am 10. und 11. September findet die erste Ausgabe des «Wyde-Openair» mit prominentem Line-up vor historischer Kulisse statt. Caspar Reimer Auf dem 130 000 Quadratmeter grossen ehemaligen Metalliareal in Dornach, wo über 125 Jahre lang Metalle verarbeitet wurden, feiert am Freitag und Samstag kommender Woche ein besonderes Openair seine Premiere. Das Wyde-Openair zaubert Rock- und Metalklänge an einen Ort, «wo es nach Metall, Feuer und harter Arbeit riecht und so ein Konzert- und Tanzerlebnis der ganz besonderen Art entsteht», sagt Mitorganisator Patrick Tschan. Der Freitagabend steht unter dem Motto «Mittelalter und Tanz» und auf dessen Höhepunkt lässt es die Berliner Mittelalter-Kultband Tanzwut krachen. Harter Rock gepaart mit Mittelaltermelodien soll das Publikum in die Tanzwut treiben, wie damals im 14. Jahrhundert, als die Pest in Europa wütete, Menschen ekstatisch tanzten, um dem Leid zu entkommen. Zuvor sorgt die Schweizer Band Koenix mit Drehleier, Sackpfeifen, Schlagzeug und Gesang für ein magisches Ambiente. Ihre Lieder sind inspiriert von «Folkmusik und mittelalterlichen Schweizer Melodien.» Nicht minder turbulent dürfte es am Samstagabend, der unter dem Motto «Metal und Hard» steht, abgehen: Die anno 2002 in der Region Basel gegründete AC/DC-Tributeband live/wire wird eine zweistündige Tributeshow hinlegen, und zwar so, «dass es einem die Schuluniform auszieht». Zudem werden Crown of Glory, international gelobte Urgesteine der

Wollen das Openair zur jährlichen Tradition machen: Die Organisatoren Patrick Tschan und Gelgia Herzog. FOTO: ZVG Schweizer Metalszene, und die Snakeskin Boozeband aus dem Laufental zu sehen sein. Ein Shuttle fährt nach den Konzerten in die Regionen Gilgenberg und Laufental.

Die Vorgeschichte

Das Wyde-Openair ist Auftakt zum Wandel, den das ehemalige Areal der Metallwerke Dornach in den kommenden Monaten und Jahren durchlaufen wird — aus dem Industrie- soll nämlich ein Wohnund Gewerbequartier mit dem Namen Wydeneck werden. Bis dahin ist das Areal zur Zwischennutzung freigegeben und hier setzt der Verein Wydekantine an: Während dieser Phase, die etwa zehn Jahre dauern wird, will er das Areal kulturell beleben. So soll etwa in der 100 Jahre alten Kantine ein neuer Kulturtem-

pel für die Region entstehen. Um die Wydekantine wieder in Schuss zu bringen und das Projekt zu etablieren, ist der Verein auf finanzielle Mittel angewiesen: «Dank zweier Stiftungen ist die finanzielle Basis fast schon gelegt und auch die Kulturförderung des Kantons Solothurn will sich unsere Idee vor Ort ansehen», berichtet Tschan. Die Einnahmen des Wyde-Openair fliessen direkt in das Projekt des Vereins. «Das Festival soll aber nicht nur in diesem Jahr, sondern auch in Zukunft jährlich stattfinden. Ein Besuch lohnt sich wirklich.» Programm: Freitag, 10. September: 19.30 Koenix, 22 Uhr Tanzwut; Samstag, 11. September: 14 bis 17 Uhr diverse Formationen der Musikschule Dornach (freier Eintritt), 18.45 Snakeskin Boozeband, 20 Uhr Crown of Glory, 22 Uhr live/wire. Barbetrieb in beiden Nächten bis 3 Uhr. Tickets: Vorverkauf 40 Franken, Abendkasse 45 Franken, Festivalpass 75 Franken. Weitere Infos: wydeopenair.ch.

WIT TERSWIL MARIASTEIN

Gewerbler sind auch in Coronazeiten zuversichtlich Im Hinteren Leimental blicken die Gewerbetreibenden zuversichtlich in die Zukunft. Verstärkt werden soll nun die Mitgliederwerbung. Thomas Immoos Der Gewerbeverein Hinteres Leimental (GHL) blickt auf ein Jahr zurück, das, wie für andere Vereine auch, von den Coronamassnahmen betroffen war. An der Generalversammlung in Mariastein sagte GHL-Präsident Paul Schönenberger, dass man nun aber zuversichtlich in die Zukunft blicke. Die Gewerbebetriebe im Leimental hätten die Coronakrise glimpf lich überstanden. Was die Aktivitäten des Vereins selber anging, so mussten etliche Veranstaltungen abgesagt werden. Die GV 2020 fand sogar virtuell statt. Umso erfreuter zeigten sich die GHL-Mitglieder, sich nun wieder treffen und austauschen zu können. Zu einer Institution sei die Inseratenseite im «Wochenblatt» geworden. Schönenberger ermunterte die Mitglieder, ihre Betriebe in einer schönen Publireportage vorzustellen.

Neue Mitglieder gesucht

Der Verein zählt zurzeit 104 Mitglieder. Wegen Wegzugs, Firmenaufgabe oder aus anderen Gründen seien einige Mitglieder ausgetreten. Deshalb wolle der Vorstand sich nun vermehrt um Mitgliederwerbung bemühen. Aus dem Vorstand ist das langjährige Mitglied Urs Rieder ausgetreten. Schönenberger würdigte sein Mitwirken im Vorstand, insbesondere aber sein Engagement im baulichen Sektor, wenn es um die Organisation und den Auf bau der Infrastruktur für die Gewerbeaus-

stellungen ging. Die anderen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig und per Akklamation für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Pia Stebler, seit kurzem Präsidentin des Gewerbeverbandes des Kantons Solothurn (KGV), ging in ihrer Grussadresse auf die bevorstehende «Nichtganz-hundert-Initiative» der Juso ein, über die am 26. September abgestimmt wird. Anders als von den Initianten behauptet, treffe es nicht die Reichsten: «Die Initiative trifft den Mittelstand, die Gewerbetreibenden, die Sparer, die Investoren und auch die Landwirtschaft.» Würde die Besteuerung im Sinne der Initiative angehoben, so verschwinde der Anreiz, sich zu engagieren. Der GHL hatte schon vorher ebenfalls die Nein-Parole beschlossen.

Gewerbler verlieren Zeit im Stau

Über die kantonale Vorlage vom nächsten Abstimmungssonntag sprach Kantonsrat Marc Winkler. Er appellierte an die GHL-Mitglieder, der Umfahrung Thal zuzustimmen. Denn die aktuelle Verkehrssituation mit täglichen Staus sei unzumutbar und koste die Gewerbler wertvolle Arbeitszeit. «Der geplante Tunnel zur Entlastung ist also auch wichtig für die Handwerker», betonte Winkler. Thomas Boillat, Geschäftsführer des Forums Schwarzbubenland, ermunterte die Gewerbler, Jugendlichen Ferienjobs anzubieten. Die Nachfrage sei grösser als das Angebot. Ferienjobs würden den Jugendlichen wertvolle Einblicke in das Berufsleben vermitteln. Nach dem schwierigen Coronajahr will der GHL auch wieder Anlässe durchführen: die Gourmet-Safari, das Jassturnier, den Neujahrsapéro und das Spargelessen.

Leidenschaft, Dynamik, Spannung und Zusammenspiel Die Fahrsportgruppe Birsigtal lud in Witterswil Kutscher aus der ganzen Schweiz zum Wettbewerb ein. Bea Asper Die Erholungssuchenden, die am Wochenende in der Natur zu Fuss, mit dem Zweirad oder auf dem Pferderücken unterwegs waren, kamen in Witterswil in den Genuss eines anmutenden Schauspiels. Herausgeputzte Pferdegespanne, die an die Zeit vor der Autoindustrie erinnerten, stellten mitten auf der Wiese die hohe Kunst des modernen Fahrsports zur Schau. Der Fahrsportgruppe Birsigtal war es für ihr traditionelles Turnier gelungen, neben ihrem Trainingsplatz (nahe dem Technologiezentrum) auf der Wiese temporär ein grosszügiges Turniergelände einzurichten und Kutscherinnen und Kutscher aus der ganzen Schweiz begrüssen zu dürfen. Die Anreise erfolgte aufgrund der heutigen Verkehrssituation nicht auf dem Kutschbock, sondern in Fahrzeugen mit vielen PS. Nebst den Pferden müssen auch die Kutschen mittransportiert werden — diese variieren je nach Disziplin.

Amtierende Schweizer Meisterin

Wer im Fahrsport mithalten will, muss seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. In Witterswil hatten die Teilnehmenden sowohl in der Dressur zu glänzen, als auch beim Hindernisfahren ihre Schnelligkeit und Wendigkeit unter Beweis zu stellen. Bei der Dressur zählen die Präsentation des Gespannes, die Präzision des gefahrenen Dressurprogrammes und die Durchlässigkeit der Pferde. Gefordert sind alle drei Gangarten, erschwert mit einem eingeschobenen Rückwärtstreten. Mit dabei auch die amtierende Schweizer Meisterin Lea Schmidlin, die bei der Fahrsportgruppe Birsigtal die Aufgabe der Platz- und Materialwartin innehat.

Spannung: Beim Kutschenfahren sind Genauigkeit, Geschwindigkeit und Zusammenspiel gefragt. FOTO: BEA ASPER Sie nutzte das Turnier als weitere Vorbereitung für die bevorstehende Weltmeisterschaft. Beim Hindernisfahren hat sich Parcoursbauer Marx Lancelot (er ist international erfolgreicher Fahrer) einige Schwierigkeiten einfallen lassen, sodass es spannend blieb auf der Strecke der 20 Hindernisse. Für das Herunterfallen der Bälle gibt es Strafpunkte. Nebst der Präzision mit fehlerfreiem Durchgang ist für die Wertung die Zeit ausschlaggebend. Je nach Qualifikation des Fahrers (L, M oder S) stehen 40 bis 20 Zentimeter zwischen Wagen und Hindernis zur Verfügung.

Vereinsleben ist wichtig

Den Zuschauern boten sich atemberaubende Bilder bei gemütlichem Zusammensein und währschafter Verpflegung

im Vereinsbeizli. Das Vereinsleben zu fördern, ist das Herzstück der Fahrsportgruppe Birsigtal, die mit über 50 Mitgliedern nach wie vor gut unterwegs sei, erklärt Lancelot im Gespräch mit dieser Zeitung. «Es ist ein Sport für die ganze Familie, somit ist auch für Nachwuchs gesorgt.» Nebst dem tollen Übungsplatz und dem ansprechenden Kursangebot gehören gemeinsame Ausflüge und Festlichkeiten zum Jahresprogramm. Am 19. September geht es zur gemeinsamen Bettags-Ausfahrt durch das Birsigtal. «Dieses wunderschöne Gebiet bietet beste Voraussetzungen für das Fahren mit Pferdefuhrwerken zu Sport- und Hobbyzwecken», betont Lancelot und verweist auf das Vereinsmotto: «Fahren ist Engagement, Leidenschaft, Dynamik, Spannung und einzigartiges Zusammenspiel zwischen Fahrer und Pferden.»


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Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

Tag der offenen Tür

Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, 12. September 2021, 9.00 – 16.00 Uhr ca. 60 Aussteller mit Kunst und Trödel, Raritäten, Antikes, Kurioses, Möbel, Figuren, Landwirtschaftsprodukte, Cüpli-Bar, Grill, Kaffee und Kuchen u. v. m. Maskenpflicht im Foyer in 4112 Bättwil/Flüh, Hauptstrasse 76 (Tram 10, Tramstation Flüh aussteigen) Areal Oberstufenzentrum Leimental (OZL) Info: 079 422 55 50, www.baettwilermarkt.ch

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Samstag, 18. September 2021 11 - 16 Uhr Grill, Foodtruck, Kaffeestube, Smoothie-Bar, kurze Unterrichtseinheiten, sportliche Darbietungen, Führungen durch die Technikräume, Vorträge zur Baugeschichte, Besuch der Jugendarbeit Region Laufen, Buchvernissage „Tat der offenen Tür“ und vieles mehr Achtung: Es stehen beim Schulhaus keine öffentlichen Parkplätze zur Verfügung!

er 50 Ausstell

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18.30

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19.00

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Telefon 061 775 10 10

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Ende der Veranstaltung

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SPORT

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Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

EISHOCKEY

Mit dem Dino zum Hockeystar Am Samstag begann in der Eishalle in Laufen der neue Kidshockey-Kurs. Dies erstmals unter dem neuen Dach von HC Nordwest United. Der Stufenverantwortliche Daniel Müller freute sich über den Besuch. Er hofft jedoch, dass noch viel mehr Kinder kommen.

Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen

2. Liga

Samstag, 11. September 2021 SPORTHALLE GYMNASIUM • LAUFEN Meisterschaftsstart der SG Wahlen Laufen mit Heimspielen

2. Liga Mit einem Derby starten die Laufentaler in die neue Meisterschaft. Die Spiele gegen den TV Kleinbasel sind in den letzten Jahren immer sehr knapp ausgegangen. Welchen Formstand die Städter zurzeit haben, ist nur schwer zu beurteilen, da wie auch bei den Gastgebern die Vorbereitungsphase wegen Corona (gesperrte Hallen, Unsicherheit etc.) doch eher schwierig war. Es wird sich in dieser ersten Begegnung bei beiden Teams weisen, wo sie stehen. Für die Laufentaler ist es jedoch klar, will man wie in den letzten Saisons vorne in der 2. Liga mitspielen, braucht es von Beginn weg Punkte. Einen Sieg wird die Mannschaft um die beiden Trainer Simon und Reto Kohler sicherlich auch anstreben. Wir alle freuen uns auf ein interessantes und spannendes Derby. Projekt U11 Wegen Corona konnten wir unseren Sport seit fast 2 Jahren nicht in den Schulen wie gewohnt vorstellen und auch sonst nur beschränkt für Nachwuchs werben. Nun möchten wir neu eine ambitionierte U11-Junioren-Mannschaft (Jahrgänge 2010, 2011, 2012 und 2013) aufbauen. Dazu suchen wir Jungs, aber auch Mädchen, welche Freude an der Bewegung in einem Team haben. Sprechen wir Dich damit an?? Gerne laden wir Dich zu einem Probetraining am Samstag, 30. Oktober, 9.00–11.30 Uhr in der Turnhalle Wahlen ein. Wir freuen uns auf Dich!

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TENNIS

Aufstieg in die 1. Liga knapp verpasst Im letzten und entscheidenden Aufstiegsspiel verpasste die aktive Herrenmannschaft des TC Breitenbach um Captain Dominik Wasmer knapp den Aufstieg in die interregionale erste Liga. Gegen das auf dem Papier zweifellos stärkste aller Zweitligateams, den TC Augst, resultierte auswärts letztlich eine 3:6 Niederlage. In den Einzelspielen gelangen drei eher unerwartete Siege gegen teilweise deutlich höher eingestufte Gegner: So gewannen Junior Dario Borer, Dominik Wasmer und Frank Schnell ihre Einzel. Trotz grossem Einsatz verloren hingegen Samuel Dürr, Janis Borer und Elia Hänggi ihre Einzelspiele. Entscheiden mussten damit die drei abschliessenden Doppelpartien, bei denen für Breitenbach zusätzlich Nicolas Hunziker zum Einsatz kam. Cyrill Antony musste leider verletzungshalber passen. Im Doppel konnten die Augster dann ihre ganze Klasse ausspielen und alle drei Partien für sich entscheiden. Vom jungen Breitenbacher

«Toll, es hat auch ein Mädchen dabei. Wir legen grossen Wert darauf, dass auch die Mädchen den Zugang zum Eishockey finden», freut sich Müller. Am Starttag hatten es die Kids gut, denn fast auf jedes Kind kam ein Trainer / Betreuer. Das war für jene beiden Hockeyneulinge wertvoll, die erstmals auf Schlittschuhen standen und in erster Linie versuchten, für ein paar Sekunden auf den Beinen zu bleiben. «Klar ist es besser, wenn ein Kind schon Schlittschuhlaufen kann, denn es gibt sonst noch genug zum Trainieren, aber es geht ja für die Kinder primär darum, zu erfahren, ob der Sport wirklich das ist, was sie wollen.» Der 46-Jährige ist es gewohnt, mit jungen Menschen zu arbeiten. In Sissach trainiert er seit vier Saisons die U9 und besucht als Instruktor beim SIHF Schulen. «Mit ‹Hockey Goes to School› wollen wir die Kinder direkt von der Schulbank zum Eishockey führen.» Es wird Wert darauf gelegt, dass jedes Kind am Kidshockey-Kurs teilnehmen kann. Dafür muss auch keine Ausrüstung gekauft werden. Der EHC Laufen stellt die Ausrüstung komplett zur Verfügung. Beat Haberthür schaut genau, welche Grösse geeignet ist. «Wir verlangen einzig eine Depotgebühr von 100

Franken.» Eine Ausnahme gibt es allerdings. Die Erfahrung zeigte, dass viele Eltern die Schlittschuhe lieber kaufen. «Wer das nicht will, kann sie für wenig Geld auch mieten», erklärt Bucher. Wichtig für Eltern: «Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Es können wirklich alle kommen. Dies ab vier bis maximal zehn Jahre.» Bei vielen Eltern herrsche auch die Meinung vor, dass Eishockey ein teurer Sport sei. Dem sei jedoch nicht so, sagt Müller.

Motivation mit Abzeichen

Für die Verantwortlichen ist ebenso wichtig, dass die Kinder den Kurs bis zum Ende absolvieren. «Wer sich gar nicht sicher ist, ob Eishockey wirklich etwas ist, hat auch die Möglichkeit, vom 4. bis 6. Oktober am kostenlosen Ferienschnupperkurs teilzunehmen.» Man müsse Kindern Anreize bieten und die werden etwa mit Abzeichen geboten. In Anlehnung an die Schwimmabzeichen erhalten die Teilnehmer im Kidshockey-Kurs Abzeichen, wenn sie Ausbildungsbereiche erfüllt haben. Der HC Nordwest United hat zudem ein Maskottchen kreiert. Es ist ein lustiger Dino. «Dinosaurier haben in der Nordwestschweiz eine gewisse Bedeu-

tung und sind bei Kindern sehr beliebt. Was wir jetzt noch brauchen, ist ein Name. Hier können die Kinder und ihre Eltern kreativ werden», erklärt Müller. Roman Bucher vom EHC Laufen ist mit dem Start zufrieden. «Mit dem Zusammenschluss der regionalen Vereine im Nachwuchs gehen wir in die richtige Richtung. Aber es ist sehr wichtig, dass das Fundament möglichst breit abgestützt ist. Deshalb sind bereits im Kidshockey-Kurs so viele Kinder wie möglich willkommen. Alle, die Lust haben, es zu versuchen, dürfen jederzeit hereinschauen. Wir stehen Eltern und Kindern auch vor Ort Red und Antwort.» An allen Standorten werde ab jetzt identisch gearbeitet, erklärt Müller. Das erlaubt es, dass jedes Kind immer ins Training gehen kann. «Wenn es am gewohnten Standort einmal nicht am üblichen Tag ins Training kann, ist an einem anderen Tag an einem anderen Ort der Einstieg problemlos möglich.» Das Hauptziel, so Müller, bleibe aber bei aller Ausbildung, dass die Kinder Spass haben. «Das Kind muss mit einem Lachen aufs Eis kommen und mit einem Lachen nach Hause gehen. Dann haben wir unsere Arbeit richtig gemacht.»

HANDBALL

Im Schweizercup fand die Überraschung nicht statt

Handball Samstag, 11. September 2021

Edgar Hänggi

Erwartungsvoll: Daniel Müller (Mitte) beim Eröffnungstraining mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Trainercrew. FOTO: EH-PRESSE

Der Captain im Einsatz: Dominik Wasmer. FOTO: ZVG

Team darf aber in Zukunft noch eine deutliche Steigerung erwartet werden, womit die Zielsetzung für die kommende Saison, der Aufstieg, auch bereits feststehen dürfte. Damit sind die diesjährige Tennis-Interclubmeisterschaften abgeschlossen. Der TC Breitenbach wird auch nächstes Jahr mit zwei Equipen in interregionalen Ligen vertreten sein: die aktiven Damen in der ersten Liga und die Veteranen in der Nationalliga C. Hans-Peter Marti

SG Wahlen Laufen (2. Liga) – TSV Frick (1. Liga) 24:28 (14:17) Das Team um Simon und Reto Kohler hatte sich so viel vorgenommen und wollte den Schritt in die nächste Runde des Schweizercups unbedingt schaffen, um auf einen attraktiven, hochklassigen Gegner zu treffen. Der TSV Frick war kein unbesiegbarer Gegner, aber halt doch ein bisschen schneller im Angriff und eine Spur konsequenter und beweglicher in der Abwehr. Aus diesen Gründen geht der Sieg der Aargauer auch in Ordnung. Die Gäste begannen spielsicherer und temporeicher mit sehr starken Flügelspielern. Es brauchte zehn Minuten, bis sich die Laufentaler auf diese Spielweise eingestellt hatten. Sie konnten jedoch resultatmässig dagegen halten und liessen die Gäste nie davonziehen. Die schlechtere Schussauswertung und vor allem das Antizipieren in der Abwehr verhinderten jedoch stets einen Ausgleich. Nach einem durch die SG verschossenen Penalty, drei Sekunden vor der Pause, musste man mit einem 3-Tore-Rückstand von der Platte.

Beim Torwurf: Beat Kohler. FOTO: FREDY SCHMIDLIN

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte gelangen wohl die besten zehn Minuten und man konnte zum 19:19-Ausgleich aufschliessen. Nun verhinderten technische Fehler und zu überhastete Torabschlüsse

das Mithalten mit den oberklassigen Fricktalern. Auch in der Abwehr war man zu wenig aggressiv, beweglich und konsequent. So konnten die Gäste relativ einfache Tore erzielen — dabei können den beiden Torhütern der SG Wahlen Laufen keine Vorwürfe gemacht werden. Sie müssen sich in Zukunft einfach mehr auf ihre Verteidigung verlassen können. Nach dem Ausscheiden aus dem Schweizercup kann man sich nun voll auf die 2. Liga-Meisterschaft konzentrieren, welche am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen den TV Kleinbasel beginnt (siehe Vorschau in dieser Zeitung). Die SG Wahlen Laufen lädt zum Schnuppertraining ein! Wir leben Handball, komm vorbei und entdecke es selbst. Die engagierten Trainer laden alle sportbegeisterten Kinder (Jahrgang 2013 und älter) ein, in Form von mehreren Schnuppertrainings den Handball im Verein unverbindlich kennenzulernen. Melde dich unter SchnuppertrainingSGWL@bluewin.ch oder 079 962 83 16 und wir organisieren gemeinsam die ersten Trainings! Weitere Infos unter www.SGWL.ch. Ueli Schmidlin

ORIENTIERUNGSL AUF

Orientierungsläufe im Herbst Am 15. September finden in Breitenbach am Nachmittag ein Schüler-OL sowie am Abend ein Trainings-OL für Erwachsene statt. Mit der neuen Karte PelzmühletalWelschhans findet man am Samstag 25. September zwischen Seewen und Grellingen im tollen OL Gebiet 100 Steine und Felsen; dies sind ideale Postenstandorte. Am Sonntag 17. Oktober gilt es auf dem Weg zur Hohen Winde und retour auf den längeren Strecken über 25 Posten anzulaufen. Auf den kürzeren Strecken be-

finden sich die Posten im Gebiet Bilstein und Schwang. Die Besammlung für diesen «Berg-OL» ist bei der Talstation des Skiliftes Hohe Winde. Im Jahr 2020 musste der traditionelle Baselbieter Team-OL im Gebiet Stürmenchopf wegen der Pandemie kurzfristig abgesagt werden. Nun soll am Sonntag 24. Oktober der OL nachgeholt werden. Ein tolles Team-OL-Erlebnis ist hoffentlich garantiert. Auf der Weide und im Wald oberhalb von Movelier und der Lö-

wenburg ist ein tolles Laufgebiet. Hier treffen sich am Sonntag 21. November Anfänger und Fortgeschrittene am Laufentaler und Thiersteiner OL, dem LaThiOL. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können aus sechs verschiedenen Strecken die passende auswählen. David Croll Nähere Angaben zu den Anlässen und Anmeldetermine finden sich unter www.ol-laufental-thierstein.ch.


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Wochenblatt 36

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SPORT

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FUSSBALL

Zwingen holt in Breitenbach ersten Sieg Aufsteiger Zwingen gewann in Breitenbach mit 3:2 das erste 3.-Liga-Derby. Dass der Erfolg letztlich auch glücklich war, interessierte das Team von Peter Sprenger nicht. Wichtig sei der erste Saisonsieg nach dem Aufstieg.

2. Liga Regional Samstag, 11. September 2021

FC Laufen – FC Therwil 17 Uhr, Sportplatz Nau, Laufen eh.– Der FC Laufen hat bereits zum Saisonauftakt eine «englische Woche». Dies allerdings selbstverschuldet, da das Startspiel gegen Concordia Basel wegen Quarantäne-Fällen verschoben werden musste. Am Mittwoch wurde die Partie nun in Laufen ausgetragen und am Samstag kommt es zum Spitzenkampf gegen den ausgezeichnet in die Meisterschaft gestarteten FC Therwil. Das Team von Marc Häusermann hat nicht nur als einziges nach drei Spielen das Punktemaximum auf dem Konto, sondern überzeugt offensiv (14 Tore) wie defensiv (erst ein Gegentor). Häusermann gibt zu, dass der Verein den Aufstieg als Ziel genannt hat, er jedoch seinen Spielern etwas weniger Druck auflegen möchte. «Mein Ziel ist ein Rang unter den ersten drei.» Er schwächt zudem ab. «Es lief überraschend gut bisher und wenn du Erfolg hast, geht vieles einfacher. Das ist nicht immer erklärbar. Laufen wird uns aber zeigen, wie gut wir wirklich sind.»

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«Ich denke, ich habe sämtliche vierblättrigen Kleeblätter in der Region eingesammelt», witzelte Sprenger nach Spielschluss. Weniger spassig aufgelegt war nebenan Breitenbachs Trainer Shtjefen Frrokaj. «Was soll ich noch sagen? Wer hier war, konnte sehen, dass wir die Niederlage nicht verdienen. In den letzten Minuten hatten wir genügend Möglichkeiten, den Punkt zu holen.» Sprenger will das mit dem glücklichen Erfolg nicht verneinen, aber er fügt an: «Nachdem wir 3:2 in Führung gingen und Breitenbach die Offensive forcieren musste, kamen wir zu einigen Kontermöglichkeiten. Die haben wir nicht gut gespielt.» Die vielen Zuschauer bekamen ein kämpferisches Derby zu sehen. Das Spiel begann ideal für die Gäste. Dominik Studer brachte Zwingen schon in der fünften Minute in Führung. Die Schwarzbuben liessen sich nicht verunsichern, kämpften sich ins Spiel und sorgten für zufriedene Anhänger in der Pause. Adrian Altermatt (32.) und Jan Grossenbacher (41.) sorgten für die Pausenführung. «Wir waren nun auf offensivere Gäste gefasst und wollten daher die ersten 20 Minuten keine Torchancen zulassen, doch das ging nicht auf.» Was Frrokaj ansprach, war der Ausgleich durch Sandro Piatti nach sieben Minuten. «Wir mussten Umstellungen vornehmen, denn in der ersten Hälfte hatten wir keinen Zugriff», erklärt Sprenger den Umschwung. Die Gäste hatten nun gute Mo-

Viel Kampfgeist: Zwingen setzte sich in Breitenbach durch und holte den ersten Sieg nach dem Aufstieg. FOTO: MANON STICH / REGIOSPORTAL mente und Breitenbach brauchte etwas Zeit, um sich wieder zu fangen. Just als man drauf und dran war, den Druck so zu erhöhen, schlug Zwingen zu. Nach einem Ballverlust stand Sandro Piatti alleine vor Raphael Walliser und bezwang ihn sicher. Dann kam jene Phase, über welche die beiden Trainer sprachen. Breitenbach vergab Ausgleichschancen reihenweise. Mit dem Sieg hat Zwingen ein wenig Luft erhalten, derweil Breitenbach raschmöglichst schauen muss, den ersten Sieg zu holen. Am Samstag (17 Uhr) müssen die Schwarzbuben zu Tabellennachbar Rossoneri nach Lausen. Dort versucht Marcel Hottiger ein Team zu formen, das nach zahlreichen Abgängen den Abstieg verhindern kann. Zwingen muss zum SC Binningen, der nach überzeugendem Saisonstart am letzten Spieltag in Gelterkinden verlor. Der FC Laufen trug am Mittwoch das Nachtragsspiel gegen Con-

FUSSBALL

FUSSBALL

Im Verein stimmt die Richtung

Laufens doppelter Spitzenplatz

Vor einem Jahr übernahm beim FC Breitenbach unter dem Präsidium von Andreas Hug eine neue Leitung das Ruder. An der kürzlich durchgeführten GV wurde ersichtlich, dass der Verein in der Spur ist.

Während Platz eins von Laufens eigentlichem Viertliga-Team erwartet werden durfte, überrascht der Spitzenplatz von Aufsteiger Laufen b respektive Gilgenberg United. Aber auch der FC Riederwald startete furios in die neue Spielzeit.

Edgar Hänggi «Uns wurde in dem Jahr nur etwas geschenkt: der Aufstieg der 1. Mannschaft», erklärte Hug. «Der Aussenauftritt des neu-alten FC Breitenbach mit einer kompetenten Crew, einer peppigen und emotionsvollen Internetseite und dem aufgefrischten Logo sind erste Schritte auf unserer ‹Projekt 2025›-Reise», so der Präsident. Kommunikation sei der neuen Führung sehr wichtig, erklärte Vizepräsident Sven Gloor. «Der Informationsfluss muss stimmen. Wir haben über 400 Mitglieder und die sollen wissen, was gerade passiert.» Mittels Newsletter informiere man intern wie auch nach aussen. «Der FC Breitenbach ist gesund und kann stabile Zahlen vorweisen», so Hug. Auf Bedenken, dass wegen der Pandemie Projekte aufgeschoben werden müssten, kann er Entwarnung geben. Man liess auch durchblicken, dass mit der Fertigstellung der Leichtathletikanlage zwar der Aussenbereich attraktiver geworden sei, aber bei den Garderoben dringend etwas getan werden müsse. «Die Garderoben und Duschen genügen den heutigen Ansprüchen und dem erfolgten Wachstum nicht mehr. Es finden daher seit beinahe einem Jahr Gespräche mit der Gemeinde statt. Der Gemeinderat hat sich die Sache vor Ort angesehen und erkannt, dass Handlungsbedarf nötig ist.» Wie den Voten der Vorstandscrew

zu entnehmen ist, scheint man auf dem richtigen Weg zu sein. Man lässt sich auch durch die Ergebnisse der ersten Mannschaft nicht nervös machen. Es sei das Ziel, im Jubiläumsjahr 2025 mit der ersten Mannschaft in der 2. Liga zu spielen. Wichtiger sei jedoch, dass im Nachwuchsbereich gute und nachhaltige Arbeit geleistet werde und dass sich auch alle anderen Bereiche kontinuierlich weiterentwickeln. Werde alles so umgesetzt, wie man es sich angedacht habe, dann würde es auch mit dem Fanionteam gut kommen», ist Gloor überzeugt. Ehrungen als Höhepunkt einer Versammlung zu bezeichnen, birgt immer auch etwas die Gefahr, alles andere abzuwerten. Mit der durch Ehrenpräsident Jack Wyss eingeleiteten Ernennung von Roland «Juppy» Hänggi zum Ehrenmitglied darf die Bezeichnung Höhepunkt jedoch verwendet werden. Es ist eine verdiente Auszeichnung für viele Jahrzehnte in diversen Funktionen geleistete Arbeit.

Das neue Ehrenmitglied und der Ehrenpräsident: Roland Hänggi (l.) und Jack Wyss. FOTO: EH-PRESSE

cordia aus und kann am Samstag den Spitzenkampf gegen Therwil austragen. Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Black Stars mag das 2:2 in Oberwil einem Rückschlag gleichkommen. Trainer Sehid Sinani relativiert. «Wir beklagen derzeit wieder zahlreiche Absenzen. Die jungen Spieler machen es gut, aber mehr Erfahrung auf dem Platz wäre nötig.» Lars Kölliker und Simon Schnell fehlten wegen Spielsperren, Cédric Cueni fällt wegen einer Verletzung länger aus und auch Liridon Osmanaj und Arthur Akong standen nicht zur Verfügung. «Wir hatten schon in der ersten Hälfte Vorteile und dann ganz klar nach der Pause. Dennoch mussten wir froh sein, das 2:2 noch erzielt zu haben. Allerdings wäre dann gar noch der Sieg möglich gewesen.» Oberwil konnte mit einem 2:0 in die Garderoben. Gentonis Veseli (60.) und Lendrit Iberdemaj per Kopfball in der 86. Minute glichen das Spiel aus.

Edgar Hänggi Nach dem 6:1 in Therwil wollte das Team von Tobias Schnell auch im Heimspiel gegen Oberwil einen souveränen Erfolg feiern. Das 1:0 nach 21 Minuten durch David Guntern schien auch ein guter Anfang, doch dann harzte es. Als Oberwil gar der Ausgleich gelang, drohte der erste Ausrutscher. Andrin Steiner erlöste die Laufentaler jedoch in der 89. Minute mit dem 2:1 Siegestor. Zwei Punkte hinter Laufen folgt auf Platz zwei der FC Riederwald. In der letzten Spielzeit noch knapp dem Abstieg entkommen, lässt sich das Team um Spielertrainer Hiram Mondragon nicht erwischen. In Dornach führte Riederwald dank Toren von Maximilian Ditzler und Pascal Marty zweimal, aber Nicola Steiner (1:1) und der Spielertrainer selbst glichen zum 2:2 aus. Nicht mehr von Überraschung reden kann man bei Röschenz. Am Samstag noch Zaungast beim Derby in Breitenbach bezwang das Team von Dominik Flury und Danilo Fellino 3.-Liga-Absteiger Aesch auswärts 2:0. Lukas Jecker mit dem Pausenpfiff und Mark Wasem in der 64. Minute waren für die Laufentaler erfolgreich. Am Samstag verloren Brislach (4:6 in Ettingen) und Kleinlützel (2:3 in Münchenstein). Die Solothurner stehen zusammen mit Therwil ohne Punkte am Tabellenende. Am Samstag (17 Uhr) folgt die nächste Herausforderung für Rieder-

Erfolgreich: Laufens zweite Mannschaft spielte sich auf Rang eins und will dort bleiben. FOTO: EH-PRESSE wald, kommt doch der FC Aesch. Mondragon ist zuversichtlich, dass das gesteigerte Selbstvertrauen Berge versetzen kann. Am Sonntag (13 Uhr) kommt es in Kleinlützel zum Duell der beiden Tabellenletzten. Nur ein Sieg bringt etwas Ruhe. Um 15 Uhr bittet der FC Röschenz zum Spitzenkampf gegen Laufen. Reicht der Höhenflug, um mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen zu können? Seit einem Jahr gibt es Gilgenberg United, Ende letzter Halbsaison folgte bereits der Aufstieg in die 4. Liga. «Wir wissen nicht, was uns erwartet. Sicher ist, dass wir uns so gut wie möglich verkaufen werden und auf jeden Fall wollen wir nicht absteigen», so Präsident Cédric Colin, der wegen einer Verletzung als Spieler länger ausfällt. Am Samstag gewann Gilgenberg United gegen Binningen 2:0 und hievte sich damit, punktgleich mit dem ambitionierten FC Nordstern, in der Gruppe 2 auf Rang eins. Mischa Jeger (26.) und Lionel Colin (89.) trafen für das unter Laufen b spielende Equipe von Sandro Meo. Cédric Colin ist überzeugt vom

Team. «Die Mischung stimmt. Wir haben es gut miteinander, sind aber trotz allem motiviert.» Wenn man ganz oben steht, will man das so lange wie möglich geniessen. Die Konkurrenz ist gross. Hinter Nordstern, das nach drei Spielen ebenfalls noch das Punktemaximum aufweist, gilt es auch Atletico Basel zu beachten. Am Sonntag (15 Uhr) spielt Laufen b auf dem Rankhof gegen Srbija. Aufgrund des bisher Gezeigten ist Gilgenberg United zu favorisieren. Am Sonntag fasste Srbija gegen den bis dahin punktelosen FC Ferad eine 1:7 Klatsche. Vor allem läuferisch sollte sich der Aufsteiger klar durchsetzen. Bereits schielt man Richtung 10. Oktober. Dann ist auf dem Rankhof das Spiel gegen Nordstern angesetzt. «Wir wissen, was zu tun ist, und konzentrieren uns nur auf den nächsten Gegner. Alles andere bringt nichts.» Wenn Cédric Colin meint, dass jeder Punkt einer für den Klassenerhalt ist, dann mag man es ihm abkaufen. Aber, dass es schön ist, als Aufsteiger im zweiten Jahr nach der Gründung noch immer ganz vorne mitzumischen, wird wohl keiner bestreiten.


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MUSIK-TIPP

Krystian Zimerman Der in Röschenz wohnende Krystian Zimerman ist ein Pianist von internationalem Renommee. Er hatte erstmals 1989 gemeinsam mit Leonard Bernstein eine herausragende Referenzeinspielung von Beethovens Klavierkonzerten 3,4 & 5 vorgelegt. Bernstein starb, bevor der Zyklus abgeschlossen war. Die von Zimerman danach in Personalunion als Pianist und Dirigent aufgenommenen Konzerte 1 & 2 erschienen 1991. 30 Jahre später liegt eine virtuose Neuinterpretation der fünf Klavierkonzerte vor, die Zimerman mit dem London Symphony Orchestra und dem Dirigenten Simon Rattle produziert hat. Das im Juli veröffentlichte Album «Ludwig van Beethoven – Complete Piano Concertos» (Universal) ist ein weiterer Meilenstein in der Reihe der grossen BeethovenAufnahmen. Die Konzerte sind von unterschiedlicher Charakteristik und lassen als Gesamtaufnahme einen mannigfaltig schillernden Klangkosmos entstehen. Laut Urteil von Klassikexperten lotet Zimerman diesen meisterhaft aus. Er überzeugt durch unmittelbare Präsenz und kunstvolle Phrasierung in seinem Spiel. Er geht den fünf Kompositionen geistreich und feinsinnig, reif und neugierig zugleich auf den Grund. Dabei erweist sich das Orchester als fein aufeinander eingespielter Klangkörper, der im musikalischen Dialog mit Zimerman die verschiedenen Facetten der Klavierkonzerte ausleuchtet. Benno Hueber

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Mit dem Rad zu den 8000er WoS. Nach langer Zwangspause freut sich der Kultur- und Leseverein Breitenbach am 17. September mit Christian Rotteneggers «Expedition Impossible — mit dem Rad zu den 8000er» einen mehrfach ausgezeichneten Abenteuervortrag präsentieren zu dürfen. Christian Rottenegger, Abenteurer, Höhenbergsteiger und Fotograf, erzählt in seiner Multivisions-Show live von seiner abenteuerlichen Fahrradund Alpinexpedition und verbindet diese mit grandioser Landschafts- und Reisefotografie. Packende Geschichten von seiner Reise über die Seidenstrasse zum Gasherbrum II (8035m) und von Tibet zum Shishapangma (8013), die uns den Atem anhalten lassen, berühren oder einfach nur zum Lachen bringen. Freitag, 17.09.2021, ab 20 Uhr, Tribüne FC Breitenbach (Grien), FC Beizli geöffnet, Freiwilliger Beitrag, Infos: www.klv-breitenbach.ch

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Für Gesundheit und Gesellschaft Am Freitag 3. September schloss das Impfzentrum WEST in Laufen nach fast fünf Monaten reger Betriebsamkeit seine Türen. «Unzählige Rückmeldungen stellen allen Mitarbeitenden des Impfzentrums ein erstklassiges Zeugnis aus. Geschätzt wurde die Effizienz und die zielführende Koordination sowie die Kompetenz und Freundlichkeit aller Beteiligten», sagt Martin Schindelholz, Leiter Administration des Impfzentrums WEST. Die medizinische Leitung in Laufen hatte Martin Tschan inne. Bis zu seinem Ruhestand vor fünf Jahren hatte er 30 Jahre lang seine Praxis in Laufen geführt. «Das Team harmonierte optimal und trotz der Hektik waren der Zusammenhalt und die Stimmung hervorragend», sagte Tschan. Von den temporären Mitarbeitenden waren mehr als die Hälfte

Medizinische Leitung: Martin Tschan im Impfzentrum WEST. FOTO: ZVG

arbeitslose oder ausgesteuerte Personen. «Das Impfzentrum hat als Arbeitgeberin eine wichtige soziale Funktion übernommen. Den Stellensuchenden wurde eine Perspektive geboten. Sie erhielten einen angemessenen Lohn sowie ein Arbeitszeugnis», so Tschan. Just am letzten Öffnungstag des Impfzentrums, am 3. September, durfte er seinen 75. Geburtstag feiern. Das ganze Team des Impfzentrum WEST gratuliert Martin Tschan ganz herzlich zum Wiegenfest und bedankt sich für seine umsichtige medizinische Führung. Seine humorvolle und empathische Art hat das Klima im Impfzentrum massgeblich geprägt und beeinflusst. Dass ihm der Einsatz gegen die Pandemie eine Herzensangelegenheit ist, konnte man jeden Tag von Neuem spüren. Simon Eglin

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Neue Vereinsfahne für den TV Grellingen

Verein «Depo-Nie im Quellgebiet» will sich auflösen

Würdige Weihe: Nach 29 Jahren erhält der TV Grellingen eine neue Fahne.

FOTO: ZVG

gin. Der Verein «Depo-Nie im Quellgebiet» wird sich auflösen. Nachdem die Gemeinden Zwingen und Blauen die Quellschutzzonen ausgeschieden haben, kann sich der Verein auf lösen. Denn nun sind die Trinkwasser-Quellen langfristig geschützt. Die Vereinskasse weist noch ein Guthaben von knapp 9000 Franken auf. Ein Teil wird für die letzte Generalversammlung gebraucht. Der Rest soll gemäss Vereinsstatuten einem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden. Erste Vorschläge sind für wohltätige Vereine im Laufental, einem Naturschutzverein und einer Organisation, die sich weltweit für sauberes Trinkwasser einsetzt. Die nächste GV wird am 12. September stattfinden, wo der Vorstand bei den Mitgliedern die Auflösung des Vereines beantragen wird. Die kurz gehaltene GV wird von einem Apéro und einem Mittagessen umrahmt. Zuerst gibt es eine Wanderung zur Widerstandslinde. «Diese könnte neu zu Befreiungslinde umgetauft werden», erklärt Vorstandsmitglied Peter Hueber.

Am vergangenen Freitag hat der Turnverein Grellingen seine neue Vereinsfahne in der Mehrzweckhalle in Grellingen geweiht. Unter Beisein einer Delegation des Laufentaler Turnverbands, des Grellinger Gemeinderats und den Mitgliedern des Turnvereins Grellingen, fand die Feier im kleinen aber würdigen Rahmen statt. Nachdem die neue Fahne von der Fahnengotte Silvia Müller und dem Fahnengötti Gabriel Cueni enthüllt wurde, wur-

de das neue Schmuckstück des TV Grellingen von der Pfarrerin Regine Kokontis geweiht. Der TV Grellingen hat mit der alten Fahne während 29 Jahren an unzähligen Turnanlässen teilgenommen. Nun freuen sich die Turnerinnen und Turner des Vereins, an den nächsten Wettkämpfen und Anlässen unter neuer Flagge zu starten und stolz ihre neue Vereinsfahne zu präsentieren.

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Kirchturmuhr von 1867

Eine Solistin aus Laufen

WoS. Am 11. und 12. September finden die 28. Europäischen Tage des Denkmals statt. Die Gemeinde Seewen und der Kulturverein Seewen haben beschlossen, sich mit dem dritten «Denkmaltag Seewen» daran zu beteiligen, um der Bevölkerung Einblicke in einige kulturelle Schätze zu geben. In diesem Jahr wird auf die restaurierte Kirchenuhr aus dem Jahre 1867 und auf einige schriftliche Archivalien aus dem Kirchen- und Gemeindearchiv, welche bis ins Jahr 1520 zurückführen und Teil der Dorfgeschichte bilden, aufmerksam gemacht. Programm Sonntag, 12. September: 11.45 Uhr, Konzert Brassband Seewen auf dem Rössliplatz, ab 12 Uhr Verpflegung vom Grill, ab 13 Uhr bis 16 Uhr geführte Rundgänge durch die Ausstellung in der Gemeindeverwaltung im Halbstundentakt.

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Alina Dokgöz: Die Musikschulschülerin aus Laufen spielt dieses Wochenende als Solistin mit dem Orchester Laufental-Thierstein in der Kirche St. Mauritius in Dornach. FOTO: ZVG Ulrich Thiersch: Liebe Alina, im Alter von fünf Jahren hast du mit Klavierunterricht begonnen. Was gefällt dir besonders an diesem Instrument? Alina Dökgöz: Meine ehemalige Klavierlehrerin hat einmal gesagt, dass das Klavier wie ein eigenes kleines Orchester ist. Und ich glaube, das ist es, was mir am meisten gefällt. Man kann damit viele verschiedene Instrumente und Stile darstellen. Du spielst dieses Wochenende zwei Konzerte als Solistin mit dem Orchester Laufental-Thierstein. Ist es für Dich das erste Solokonzert mit Orchester? Ja. An dieser Stelle danke ich dem OLT und meinem Klavierlehrer Christian Thurneysen, die mir die Teilnahme an diesen Konzerten ermöglicht haben.

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Wie erlebst du diese Herausforderung, was ist besonders? Ich freue mich sehr darauf. Man hat einerseits das Orchester als Einheit und

muss sich daran anpassen, damit das Klavier als Instrument nicht untergeht. Andererseits muss man sich auch daran gewöhnen, mit dem Dirigenten zusammenzuspielen. Du spielst ein Werk von Robert Schumann, der selbst ein ausgezeichneter Pianist war. Merkt man das, ist es ein schwieriges Stück? Am Anfang hat man eine verträumte und sehr schön geschriebene «Introduktion» und dann beginnt das «Allegro appassionato» welches, wie der Name sagt, sehr leidenschaftlich und mitreissend gespielt werden soll. Dieser Wechsel macht das Stück meiner Meinung nach anspruchsvoll. Ulrich Thiersch Schulleiter Musikschule Laufen Konzert «Unter Freunden»: Samstag, 11. September um 19.00 Uhr und Sonntag, 12. September um 17.00 Uhr, Katholische Kirche St. Mauritius in Dornach

«Früh übt sich, wer was werden will»

Franziska Fasolin

«So, jetzt wollen wir mal schauen, was du in der Schule schon so alles im Rechnen gelernt hast», sage ich gutgelaunt zu meiner Patentochter, die ich übers Wochenende hüten darf. «Hää? Haha», gluckst es vom Sofa aus, wo mein kleines Goldstück sitzt. Der Unterton, der dabei mitschwingt, ist nicht zu überhören: Du Doofi, bist du eigentlich hinter dem Mond zuhause? Ich bin noch mitten in meinen unbeschwerten Babyjahren. Was soll der Quatsch! So leicht lass ich mich jedoch nicht unterkriegen! Ich kontere: «Du bist doch schon sooo gross. Was willst du denn später mal werden?» Auf diese Bemerkung kriege ich nicht einmal mehr einen Blick. In einer Seelenruhe, die nur dem Kleinkind eigen ist, wird ein Klötzchen von der einen zur anderen Seite gelegt. Kommentarlos. Mit sicherer Hand. «Ach so, jetzt verstehe ich!», rufe ich entzückt. «Du willst Architektin werden! Gute Wahl!» Ein verständnisloser Blick aus himmelblauen Unschuldsaugen verrät mir, dass ich total daneben liege. «Na dann vielleicht Immobilienmaklerin?» Schon wieder falsch. Ich überlege und schwanke zwischen Börsenhändlerin und Steuerfachfrau. Die Stirn meines pausbackigen Gegenübers legt sich in hoch konzentrierte Falten und ich sage schnell: «Buchhalterin!» Die nächste halbe Stunde verbringe ich mit einem laut schreienden, untröstlichen Exemplar der künftigen Finanzwelt, auf den Knien und lege nun meinerseits schnell ein Klötzchen von der einen zur anderen Seite – mit mässigem Erfolg. Ich bin eben auch keine Architektin! Eine Banane und ein frisches Windelpaket später hat sich die Stimmung deutlich gebessert und ich bin wieder angriffsbereit. «Willst du im Sandkasten spielen?», frage ich und verdränge dabei die dicken Regentropfen, die bereits unheilvoll vom Himmel fallen. Gottlob hat Goldschatz andere Ideen. (Sag mal, spinnst du? Willst du mich frühzeitig ins Grab bringen?) Stattdessen werde ich an der Hand in meiner eigenen Wohnung herumgeführt und lasse mir wortlos alles erklären, was mir bisher nicht aufgefallen ist: Ein geschockter Blick in den Kleiderschrank, ein lustloser Blick in den Kühlschrank, ein vorwurfsvoller Blick in die Toilette… Kinderaugen sprechen eben Bände! Das heisst, wenn man aufmerksam ist und nicht eigene Ideen hineininterpretiert. Und so dämmert es mir, dass Goldlöckchen am liebsten Hausfrau werden will. Ein aussterbender Beruf, wie man an meinem Wohnbeispiel eindrücklich sehen kann. Tief beeindruckt übergebe ich dem wertvollen Kinde einen verdienten Keks und ignoriere feierlich die Krümel, die augenblicklich von beiden Seiten des Mündchens auf meinen Parkettboden rieseln. Die entsetzten Kinderaugen lassen mich sofort aufspringen und zum Putzschrank laufen. Wortlos stelle ich den Besen neben die Kleine, ernte aber einen vernichtenden Blick: Na, rate mal, wer das aufwischen wird. Weisst du nicht, dass Kinderarbeit strafbar ist?

Redaktionsschluss Für Beiträge: Montag, 12.00 Uhr


Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

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DIES UND DAS

Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

50plus – Vorsorge im «Ambulanten Zentrum Laufen» Die 50plus-Generation steht selbstbewusst zu ihrem Alter und möchte diesen Lebensabschnitt entspannt geniessen. Entsprechend gross ist die Offenheit für Neues. 50plus bedeutet auch, sich bewusster damit auseinanderzusetzen, wie man möglichst gesund älter werden kann. Welche Vorsorgeuntersuchungen machen Sinn? Im «Ambulanten Zentrum Laufen» stehen Ihnen unsere erfahrenen Fachspezialist/-innen für Beratung und Vorsorgeuntersuchungen zur Verfügung. Magen- und Darmspiegelungen stehen täglich auf dem Programm der Gastroenterologie. Diese Untersuchung empfiehlt sich ab dem 50sten Lebensjahr, da dadurch Krebserkrankungen frühzeitig entdeckt und nachweislich wirksam behandelt werden können.

Auch Prostatakrebs gehört zu jenen Krebsarten, die bei einer Untersuchung häufig erkannt werden können, bevor Symptome entstehen. Deshalb gehören auch urologische Vorsorgeuntersuchungen zum Angebot im «Ambulanten Zentrum Laufen». In der heutigen Zeit steigt bei vielen Menschen mit dem Älterwerden die Angst vor einer Demenzerkrankung. In der Sprechstunde der Memory Clinic werden diese Ängste ernst genommen. Im Gespräch mit den Betroffenen und ihren Angehörigen gehen unsere Ärztinnen und Ärzte in der Demenzabklärung den Ursachen auf den Grund. Denn Hirnleistungsstörungen können viele Gründe haben, wie beispielsweise eine Depression, eine Stoffwechselstörung, eine Infektion, ein Vitamin-B12-Mangel oder Medikamenten-Nebenwirkungen, und müssen nicht zwingend eine Demenz bedeuten. Bei unerwarteten Komplikationen oder falls ein negativer Befund eine umgehende Behandlung erfordern sollte, sind Sie im «Ambulanten Zentrum Laufen» bestens aufgehoben. Sie können vor Ort überwacht und betreut werden, während die behandelnden Ärzt/-innen innerhalb des Kantonsspitals Baselland umgehend die nächsten Behandlungsschritte in die Wege leiten. Vorsorge kann Leben retten. Zögern Sie nicht, uns anzusprechen.

LESERBRIEF

WANDERTIPP

VER ANSTALTUNG

Nichts tun und möglichst viel kassieren? Nein danke!

Die Areuseschlucht

Salz und Zwetschgen

Wir fahren am Sonntag 19. September mit dem Zug über Olten und Neuchâtel nach Boudry (491 m). Zuerst geht es ein paar Meter abwärts zur Areuse (456 m). Danach folgen wir dem Fluss westwärts in die wildromantische Schlucht hinein und steigen bis Champ-du-Moulin (617 m) hinauf. Hier wenden wir uns nach Osten und wandern hoch über der Schlucht wieder zum Tal hinaus nach Chambrelien (684 m). Mit Bus und Zug geht es zurück nach Basel. Streckendaten: Länge: 11 km, Aufstieg: 477 m, Abstieg: 283 m, Zeit: 3 ¼ Std., Treffpunkt: 8.15 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB, Kosten: Mit Kollektivbillett ca. 35 Franken, Anforderung: T1 bis T2, gute Wanderwege, zum Teil schmal, eventuell rutschig, Ausrüstung: Wanderschuhe, Stöcke empfehlenswert, Verpflegung: Picknick aus dem Rucksack, Leitung: Johanna Speiser, Tel. 061 272 96 59, Anmeldung: bis Dienstagabend, 14. September. Naturfreunde Baselbiet

WoS. Am 18. September öffnet die Schweizer Salinen AG, als Hauptpartnerin der Baselbieter und Basler Genusswochen, in Schweizerhalle (Pratteln) von 10 bis 17 Uhr ihre Tore für die Öffentlichkeit, um Einblicke in die Welt des Salzes und dessen kulinarischen Aspekte zu ermöglichen. Interessierte können die Saline in Schweizerhalle kostenlos besuchen und erfahren vor Ort mehr über die Produktion des Salzes. Die Guides der Schweizer Salinen stehen für Auskünfte zur Verfügung und freuen sich auf den Austausch mit den Gästen. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt. Eine spannende Degustation mit Salz und Zwetschgen in Verbindung mit Shrimps

Weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch.

Nach einem covidbedingten Jahr Unterbruch lud der Schweizerische Verband der Bürgergemeinden und Korporationen (SVBK) am 3. September zur 77. Generalversammlung im Baselbiet. Geplant und vorbereitet hatte sie ein OK des Verbands Basellandschaftlicher Bürgergemeinden (VBLBG). «Nach zwei Jahren Vorarbeit waren wir total bereit, Ihnen das Baselbiet in zwei Tagen eindrücklich näherzubringen, doch das Virus stemmte sich dagegen», bedauerte OK-Präsident Georges Thüring am 3. September in seinem Willkommensgruss an die rund 110 Delegierten aus der ganzen Schweiz. Beste Grüsse des Baselbieter Regierungsrates überbrachte Regierungspräsident Thomas Weber. Mit einem Hinweis auf die vielfältigen Aufgaben der Bürgergemeinden und Korporationen in Sachen Wald, Einbürgerungen und Kultur verdankte Weber deren grossen Einsatz, um gleich auch noch an das anstehende eidgenössische Schwingfest 2022 im Baselbiet zu erinnern. Speditiv führte SVBKPräsident Georges Schmid in der Folge

Ich habe echt grosse Mühe mit den Jungsozialisten. Dabei geht es mir nicht primär um links oder rechts. Was mich vor allem stört, sind die grassierende Ignoranz und die Wirtschaftsfeindlichkeit der Juso. Ihnen scheint jedes Mittel recht zu sein, um den Wirtschaftsstandort Schweiz zu schwächen. Jüngstes Beispiel hierfür ist die unsägliche «99%»-Initiative. Wer sich mit der Initiative befasst, merkt rasch, dass sich die Forderung nicht nur für die Reichsten, sondern auch für den Schweizer Mittelstand als böse Überraschung entpuppen würde. Von den neu geforderten Steuern wären nicht nur zahlreiche Familienunternehmen betroffen, sondern auch Eigenheimbesitzer, Kleinanleger, Landwirte oder auch Start-up-Gründer. Oder kurz: sehr viele, die etwas zum Wohlstand in unserem Land beitragen. Nichts tun und möglichst viel kassieren: Das scheint die Devise der Juso zu sein. Mir passt das nicht, tat es noch nie. Genau deshalb werde ich am 26. September auch diese haarsträubende Forderung der Linken ohne Wenn und Aber ablehnen. Ermando Imondi Landrat SVP BL

LESERBRIEF

Nein zu diesem unnützen Projekt Am 26. September stimmen wir neben den eidgenössischen Abstimmungen auch über die kantonale Vorlage Verkehrsanbindung Thal ab. Es ist ein Unding, dass ausgerechnet mitten im Naturpark Thal, in der Umgebung zwischen Balsthal und Oensingen, eine bis zu einem Kilometer lange Umfahrungsstrasse geplant ist. Wertvoller Lebensraum würde so für verschiedene Pflanzen- und Tierarten innert kurzer Zeit zerstört. Zudem müssten wegen des Projektes drei schützenswerte Wohnhäuser abgerissen werden. Leider kommt es immer wieder vor, dass Strassenprojekte realisiert werden, die weder nachhaltig sind, noch das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt, oder die ortsbild-denkmalpflegerischen Aspekte berücksichtigt werden. Da auch bei diesem Mammutprojekt kein einziger dieser wichtigen Punkte erfüllt wird, bitte ich Sie, liebe Stimmberechtigte des Kantons Solothurn, ein Nein zur Verkehrsanbindung Thal einzuwerfen. Stefan Oser Kleinunternehmer ehemaliger Kantonsrat SP Hofstetten-Flüh

LESERINNENBRIEF

Bedingungsloses Ja für die Ehe für Alle Am 26. September 2026 stimmen wir für die Ehe für Alle ab. Damit kann der halbherzige Kompromiss der eingetragenen Partnerschaft beendet werden. Mit einem Ja zur Ehe für Alle werden die homosexuellen Partnerschaften der Ehe für Alle ohne Wenn und Aber gleichgestellt. Das bedeutet auch, dass die erleichterte Einbürgerung und das Adoptionsrecht angepasst werden und die Benachteiligung der homosexuellen Paare in diesen Bereichen aufgehoben werden. Das ist nicht mehr als recht: Alles andere ist eine Weiterführung der bestehenden Beschränkungen aufgrund der sexuellen Orientierung einzelner Paare. Das ist verfassungswidrig, denn niemand darf aufgrund seiner sexuellen Orientierung in seinen Rechten beschnitten werden. Für viele heterosexuelle Paare ist die Gründung einer Familie ein wesentliches Element der Lebensplanung. Es ist nicht einzusehen, warum das für homosexuelle Paare nicht möglich sein soll. Es ist mir schleierhaft, warum man homosexuellen Paaren die Fähigkeit, Kinder zu erziehen abspricht. Die sogenannte Mehrheitsgesellschaft sollte die Grösse haben, die Rechte von Minderheiten zu respektieren und die Lebensplanung gleichgeschlechtlicher Paare zu akzeptieren. Stimmen wir also am 26. September 2021 Ja für die Ehe für Alle!

von SwissShrimp wird angeboten. Im Salzladen, der exklusiv für die Besucherinnen und Besucher geöffnet hat, können heimische Speisesalze sowie Salze aus der ganzen Welt erworben werden. Wer gerne kocht oder hochwertige Zutaten schätzt, ist hier genau richtig. Für die kleinen Gäste gibt es ein Programm mit Basteleien rund um das Thema Salz. Zum Abschied erhalten die Besucherinnen und Besucher ein kleines Geschenk mit nachhaltig in der Schweiz produziertem Salz. Tag der offenen Tür im Rahmen der Baselbieter und Basler Genusswochen, Schweizer Salinen AG, Schweizerhalle, Rheinstrasse 52, 4133 Pratteln, 18. September von 10 bis 17 Uhr. Eintritt: kostenlos.

EINGESANDT

Schweizerischer Verband der Bürgergemeinden auf Reformkurs durch die Traktanden, die allesamt ohne Wortbegehren durchgewinkt wurden. So beispielsweise die neuen Statuten als Teil eines langen Reformprozesses. Dieser Prozess umfasse neben einem neuen Geschäftsführer auch ein neues Lobbyingkonzept, die Optimierung der Verwaltung und eine verstärkte Kommunikation, so Schmid. Grosser Beifall galt der Wiederwahl des ganzen Vorstandes samt dessen neuen Mitgliedern Doris GrüterWeibel (LU) und Thierry Steiert (FR). Was dann folgte, war nach der Pflicht die Kür draussen vor der Kaserne mit einem feinen Apéro riche. Gesangseinlagen der Trachtengruppe Liestal und der Auftritt der Geschwister Weber mit Jodelliedern, mitreissenden Schwyzer Örgeli-Melodien und heimatlichen Alphorntönen liessen die Stimmung anschwellen. «E cooli Sach!» freute sich der Grellinger OK-Präsident Georges Thüring, der die Stimmung überglücklich in sich aufsog. Roland Bürki

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Margareta Bringold, Wahlen Grünliberale Laufental

LESERBRIEF

Klimawandel Mit seinem Leserbrief «Klimawandel?» in der letzten Ausgabe des Wochenblatts wollte Herr Willi Spaar offensichtlich «beweisen», dass der Klimawandel eine pure Erfindung sei. Er führte dazu Einzelereignisse aus der Vergangenheit an. Eine Vorgehensweise, die in der Szene der sogenannten «Klimaskeptiker» gang und gäbe ist. Doch was sagt die Klimawissenschaft? Sagt sie etwa, es habe früher nicht oder weniger geregnet? Sagt sie etwa, es habe noch keine Heisszeiten gegeben auf diesem Planeten? Nein, das

sagt sie eben nicht. Was sie jedoch anführt, ist die Tatsache, dass die Durchschnittstemperaturen auf diesem Planeten in den letzten Jahrzehnten in einem nie dagewesenen Tempo ansteigen und dass sich extreme Wetterereignisse häufen. Einzelereignisse als Hinweis für eine globale Entwicklung zu sehen, ist ein weit verbreiteter Trugschluss. Diesem Trugschluss nicht zu erliegen ist eine der grundlegendsten Tugenden der Wissenschaft! Alexander Steber Zullwil

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Jahresmitteltemperatur der Schweiz seit 1864: Dargestellt sind die Mittelwerte der einzelnen Jahre (schwarz) und der geglättete Verlauf. GRAFIK: METEOSCHWEIZ


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 9. September 2021 Nr. 36

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

119 Menschen spendeten Blut

BREITENBACH. WoS. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Breitenbach und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Breitenbach gebührt grosser Dank. Die nächste Spendemöglichkeit findet am 16. November in Breitenbach statt.

Mutmasslicher Dieb angehalten

Schnappschuss: Dieser junge Luchs war kürzlich auf dem Bergmattenhof in Dittingen zu Besuch.

FOTO: ANDREA SCHMIDLIN

GRELLINGEN

RODERSDORF

Z WINGEN / BREITENBACH

Anpassung Radroute «Chessiloch» Laufental

Kulturtage

Offene Jugendarbeit unterwegs

WoS. Die hohen Geschwindigkeiten des Strassenverkehrs sowie die Emissionen machen die kantonale Radroute AeschLaufen gefährlich und unangenehm, stellt SP-Landrat Linard Candreia fest. In einem Postulat fordert er die Regierung daher auf, eine zusätzliche attraktivere Alternative zwischen Zwingen und Grellingen zu prüfen. Er schlägt als Veloweg das rechte Birsufer vor, fernab des Strassenverkehrs. Es gäbe die günstige Möglichkeit, beim Chessiloch den bestehenden steilen Weg von zirka 400 Metern (heute in sehr schlechtem Zustand) nach der Brücke über den Ibach Richtung Zwingen auszubauen und somit sicherer zu machen, schreibt Candreia. Auf der oberen Chessiloch-Eisenbahnbrücke wäre eine Verbindung vom rechten Birsufer in die wenig verkehrsreiche Grellingerstrasse auf dem linken Birsufer denkbar. Küche & Bad Innenausbau Türen

WoS. Vom 10. bis 12. September finden in Rodersdorf die Kulturtage statt. Unter der Federführung der Jugend-, Sport- und Kulturkommission und mit Einbezug der Bevölkerung von Rodersdorf wurde ein attraktives Angebot an Kunst und Musik zusammengestellt. An verschiedenen Orten im Dorf präsentieren einheimische Kunstschaffende ihre Werke — malerischer, gestalterischer und musikalischer Art. Die Ausstellungen und Konzerte sind räumlich über das Dorf verteilt. Die Musikerinnen und Musiker verzichten vollständig auf eine Gage und spielen auf Kollekte. Die Werke der Kunstschaffenden können gekauft werden. Der Freitag startet um 19 Uhr mit der Musikgesellschaft, mit Poesie und Cello sowie dem Haustheater Schützehüsli. Am Samstagabend findet unter anderem eine Rocknight statt. Der Sonntag bietet während des ganzen Tages ein abwechslungsreiches Programm.

WoS. «The Truck» enthält eine Bar, eine Musikanlage oder bei Bedarf eine komplette Konzerttechnik, Sitzgelegenheiten und diverse Spiel- und Sportgeräte. Mit den sommerlichen Temperaturen kommt der Lastwagenanhänger in diesem Jahr noch einmal ins Laufental zurück. Seit gestern Mittwoch ist das Team der Offenen Jugendarbeit Region Laufen mit dem Truck auf dem Schulareal in Zwingen. Bis morgen Freitag wird der Mobile Jugendtreff für Jugendliche aus Zwingen und der Region offen sein. Im Anschluss wird er nach Breitenbach verschoben. Vom 14. bis 17. September dient der Truck als Freizeittreffpunkt auf dem Schulareal Mur. Die Offene Jugendarbeit Region Laufen freut sich auf spannende Begegnungen und interessante Gespräche bei hoffentlich schönem Wetter.

...aus eigener Produktion in Dittingen

BÄTTWIL. WoS. In der Nacht auf letzten Sonntag gingen auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn mehrere Meldungen von Einwohnern ein, wonach jemand bei ihnen versucht habe, die Haustüre oder ihre Fahrzeuge zu öffnen. Gegen 4.30 Uhr konnte eine Person angehalten und bis zum Eintreffen der Polizei zurückgehalten werden. Der 17-jährige Tunesier hatte einen Rucksack bei sich, in welchem sich mutmassliches Deliktsgut befand. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.

Leicht verletzte Frau

LAUFEN. WoS. Am letzten Samstagmorgen ereignete sich auf der Delsbergerstrasse in Laufen gegen 6.45 Uhr eine Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem Mofa. Die Mofalenkerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und begab sich ins Spital. Der fehlbare Lenker entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die gestürzte Frau zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.

Sängertreffen

BÜSSERACH. WoS. Dieses Jahr feiert der Männerchor Büsserach sein 125-jähriges Bestehen. Der Chor musste das vorgesehene Jubiläumsfest coronabedingt auf nächstes Jahr verschieben. Zusammen mit Chören des «Sängerverbandes Thierstein Laufental Dorneck», treffen sich nun Sängerinnen und Sänger am 12. September zu einem Sängertreffen. Ab 13.30 Uhr öffnet die Festwirtschaft beim neuen Schulhaus. Beginn ist um 14 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

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Wo Mut die Seele trägt Von Nahid Shahalimi

Im Kino sitzen, Skateboard fahren, jeden Tag zur Arbeit gehen: Was für Frauen in unseren Breitengraden längst selbstverständlich ist, bleibt für Frauen in Afghanistan ein seltenes Privileg. Wir kennen die Geschichte von Malala Yousafzai, der als 14-Jährige von Talibankämpfern in den Kopf geschossen wurde. Ihr Vergehen: Sie setzte sich dafür ein, dass auch Mädchen zur Schule gehen dürfen. Nach dem Rückzug der Taliban in den letzten Jahren wurden kleine Freiheiten zurückerobert – jetzt sind die fundamentalistischen Herrscher jedoch wieder an der Macht und den Menschen – allen voran den Frauen – droht der Rückschritt in dunkle Zeiten ohne Rechte. In ihrem berührenden Porträtbuch hat die Afghanin Nahid Shahalami 20 Lebensgeschichten von Frauen und Mädchen aus ihrer kriegsversehrten Heimat aufgezeichnet.Sie zu lesen zeigt uns die Menschen hinter den bedrückenden Schlagzeilen dieser Tage. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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