Donnerstag, 3. September 2020
SWISS-MOTO-BIKE
112. Jahrgang Nr. 35
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Das Tonstudio für alle Fälle Mit ihrem «Backfield Studio» verwirklicht Sarah Rama Zuber aus Laufen ihren Traum und tauscht Spritzen und Spitaltenue gegen Regler und Mikrofone aus.
Freitag, 4. September 2020 Meist sonnig und mit bis zu 26 Grad sommerlich warm. 11 ºC 26 ºC Samstag, 5. September 2020 Recht sonnig und warm, dazwischen auch einige Wolken. 14 ºC 27 ºC
Melanie Brêchet Sarah Rama Zuber, gelernte MPA, also Medizinische Praxisassistentin, hat ihren Job vorerst an den Nagel gehängt, um in einer absoluten Männerdomäne Fuss zu fassen: der Tontechnik. Zum Entschluss, diese Ausbildung in Zürich zu absolvieren, kam sie während ihrer langjährigen Tätigkeit als Musikerin. Im Duo Edle Schnittchen tritt sie gemeinsam mit ihrer Bühnenpartnerin Sarah Ley seit Jahren vornehmlich auf deutschsprachigen Kleinkunstbühnen auf. «Da gab es immer wieder das eine oder andere technische Problem zu lösen», erzählt Sarah Rama Zuber, «und gerade als Frau muss man mit Nachdruck sagen, was man auf der Bühne will, so eignete ich mir über die Jahre viel nützliches Wissen an.» Dieses konnte sie auch im Kulturzentrum Alts Schlachthuus an verschiedenen Anlässen anwenden, vornehmlich in der Wandelbar, wo in den vergangenen Jahren die «Sommer Lieder Abende» stattfanden. Zuber übernahm an diesen Abenden die Verantwortung für die Technik, fand zunehmend Spass an der Materie und beschloss schliesslich, ihr Wissen zu vertiefen.
Der Traum vom eigenen Studio
Unterdessen hat Sarah Rama Zuber an der SAE Zürich ihre zweijährige Ausbildung zur diplomierten Tontechnikerin bald abgeschlossen. Es sei jedoch nicht von Anfang an ihr Ziel gewesen, sich dereinst selbstständig zu machen: «Letzt-
Sonntag, 6. September 2020 Nur teilweise sonnig, vor allem in der zweiten Tageshälfte ansteigendes Regenrisiko.
12 ºC 22 ºC
Laufen
Neustart: Sarah Rama Zuber will mit ihrem Tonstudio «Backfield Studio» in der Region Fuss fassen. endlich überwiegen aber die Vorteile», sagt sie. «Ich kann flexibler und vielseitiger arbeiten und mit meinem musikalischen Rucksack sollte das auch wunderbar klappen.» Im Keller ihres Hauses im Hinterfeldquartier in Laufen hat sich Sarah Rama Zuber nun ein kleines, aber feines Studio, ausgestattet mit professioneller Ausrüstung, eingerichtet. Dort kann sie im kleineren Rahmen Aufnahmen machen oder diese abmischen. Für grössere Aufnahmen, zum Beispiel von Bands, kann sie sich bei einem befreundeten Tontechniker in Allschwil tageweise einmieten und dort die grösseren Platzverhältnisse nutzen. Weiter kann sie auch für diverse Aussenanlässe gebucht werden, zur Beschallung beziehungsweise Aufnahmen bei Konzerten, Privatanlässen, Lesungen oder Musicals. Die frischgebackene Ton-
technikerin möchte aber auch Projekte gemeinsam mit Schulklassen realisieren. «Es wäre beispielsweise möglich, einen Song oder im Rahmen einer Projektwoche ein Hörspiel aufzunehmen. Für eine Oberstufenklasse wäre das sicher eine tolle Sache», zeigt sie sich begeistert. Sarah Rama Zuber betont, dass sie für alle Anliegen, die auf irgendeine Weise mit Ton zu tun haben, Anlaufstelle sein will, um zumindest die nötigen Kontakte zu knüpfen. Das gehe von einer kleinen vertonten Geburtstagsüberraschung bis zu Werbefilmen für Firmen. Hier käme dann auch ihre Bühnenpartnerin Sarah Ley zum Zug, welche sich zurzeit zur Fotografin ausbilden lässt und sich ebenfalls selbstständig gemacht hat.
Abschied von Edle Schnittchen
Sarah Rama Zuber freut sich auf den
Eric Walsky ist ehemaliger Eishockeyprofi und Künstler mit Wurzeln in der Region. Seine Werke stellt er noch bis Mitte September in der Galerie im Alts Schlachthuus aus.
FOTO: MELANIE BRÊCHET
Schritt in die berufliche Selbstständigkeit und hofft, mit ihrem Angebot in der Region Fuss fassen zu können. Nebst dem Neustart mit ihrem Backfield Studio steht ihr aber auch ein Abschied bevor. Das erfolgreiche Kapitel Edle Schnittchen wird Ende Jahr beendet. «Sarah Ley und ich haben uns dazu entschlossen, neue Wege zu gehen», gibt sie bekannt. Im Kulturzentrum Alts Schlachthuus betreibt Sarah Rama Zuber gemeinsam mit ihrer Partnerin Aura Manero bereits seit zehn Jahren die Wandelbar. Dort wird sie auch weiterhin regelmässig anzutreffen sein. Die Bar öffnet übrigens nach langer Coronapause ab morgen wieder jeden Freitagabend von 18 bis 24 Uhr ihre Türen, ausser in den Schulferien und an Feiertagen. www.backfieldstudio.ch
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11 Das Solothurner Komitee «Jagdgesetz Nein» und Pro Natura Solothurn sprechen sich gegen die Jagdgesetzesrevision aus und haben dazu Stellung bezogen.
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27. Sept. 2020
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IMPRESSUM Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Chefredaktorin Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Gini Minonzio (gin) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz
Inseratetarife www.wochenblatt.ch Druck CH Media Print AG Beglaubigte Auflage 22226 Ex. (WEMF 2019)
Tarife als PDF
Copyright CH Regionalmedien AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 77067 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203756 Ex.
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LAUFENTAL
Alleine kommst du da nicht raus
Martin Staub Vorbilder gibt es schon einige. Zum Beispiel «Room Escape» Basel. Auch in den meisten andern Schweizer Städten können sich Gruppen in speziell gestaltete Räume einschliessen lassen, um gemeinsam zu versuchen, innert einer bestimmten Frist wieder zu entkommen. Ein solches Abenteuer mit Nervenkitzel pur ist seit Ende Juni auch im alten Sek-Schulhaus in Laufen möglich. Zumindest bis Ende Jahr, wenn die Abbruchbirne das Gebäude dem Erdboden gleichmachen wird. Dann nämlich soll die Schule endlich in die neue Anlage zügeln. Weil man mit einem früheren Umzug in das neue Schulhaus gerechnet hatte, wurden die Kellerräume im alten Gebäude bereits vor einem Jahr leer geräumt. «Und weil wir aufgrund von Corona für die letzten Schulwochen vom Kanton zu Projektarbeit animiert wurden, wuchs bald die Idee, in unserem fensterlosen Keller einen Escape-Parcours entstehen zu lassen», erklärt Mathias Kressig, Klassenlehrer der durchführenden 3EeL und als bekannter Krimiautor in den Sphären der Unterwelt zuhause. Ab Anfang Mai-
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L AUFEN
L AUFEN
Die Sekundarschule Laufen stieg mit ihren Lehrpersonen in den Schulkeller hinab und gestaltete innerhalb von zwei Monaten einen Parcours, den man nur im Team zu bestreiten in der Lage ist. Das Abenteuer «Escape» kann noch bis mindestens Ende Jahr gebucht werden.
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begann das Räderwerk der Kreativität zu laufen. «Und zwar nahezu im Dauerbetrieb bei Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen, welche oft auch in der Freizeit mit Farbe und Pinsel im Untergeschoss anzutreffen waren», wie Lehrer Lukas Reinhard zu Protokoll gibt. Nebst der Projektklasse 3EeL waren auch alle andern Laufner SeK-Klassen bei der malerischen Ausgestaltung im Einsatz. Daraus ergab sich auch für Petra Müller, die sich regelrecht in das Projekt hineinsteigerte, ein volles Programm: «Als ich sah, mit welcher Begeisterung Mädchen und Jungen dabei waren, packte es mich ebenso», erklärt die Zeichen- und Werklehrerin, die wie andere Lehrpersonen einige Zusatzstunden in das Projekt investiert hat. Bereits hat ein gutes Dutzend von Aufklärungsteams versucht, innerhalb der vorgegebenen anderthalb Stunden den Weg vom kriminellen Paris über das rätselhafte Aegypten zur mittelalterlichen Gruft bis zum total infizierten Wuhan zu schaffen. Eine empfehlenswerte Reise in den Abgrund, die sich nur schon der perfekten Ausgestaltung wegen unbedingt lohnt. «Einfach ist es wirklich nicht, die unzähligen kniffligen Hinweise zu lesen und die vielen Schlösser, die schliesslich zum Ziel führen, zu öffnen», erklärt eine Besucherin, die sich mit ihrem fünfköpfigen Suchtrupp bis zum Schluss nach Wuhan durchkämpft und sich dort den verdienten Espresso gönnt. Schulklassen und Kleingruppen sind auf Anmeldung bis mindestens Ende 2020 herzlich willkommen, den geheimnisvollen Escape-Parcours der SEK Laufen zu besuchen. Informationen bei: lukas.reinhard@sbl.ch.
Passion für Eis und Pinsel
Bilder erzählen seine Geschichte: In seiner Kunst verarbeitet Eric Walsky seinen Unfall, der ihn zum Beenden seiner Karriere zwang. FOTO: MARTIN STAUB
Eric Walsky ist im Sport und in der Kunst zuhause. Die Vernissage im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen fand letzten Freitag ohne den ausstellenden Künstler statt. Melanie Brêchet
Escape SeK Laufen: Mathias Kressig, Petra Müller und Lukas Reinhard, drei der verantwortlichen Lehrpersonen unter der sengenden Sonne Aegyptens. FOTO: MARTIN STAUB
Eric Walsky ist ein viel beschäftigter Mann. Einerseits als Künstler tätig, widmet er sich weiterhin seiner zweiten Passion: dem Eishockeyspiel. Jedoch frönt er dieser Leidenschaft nicht mehr auf, sondern neben dem Eis als Trainer. Und dies aus gutem Grund: Ein folgenschwerer Unfall auf dem Eis hat Eric Walsky dazu gezwungen, seine Profikarriere aufzugeben. Heute coacht er das Schweizer Nationalteam U18 und das U21-Team seines Stammclubs Lausanne HC. Viel Zeit,
sich mit seiner Kunst zu beschäftigen, bleibt ihm daher nicht. Selbst an seiner Vernissage in der Galerie im Alts Schlachthuus konnte er wegen eines wichtigen Eishockeyspiels nicht teilnehmen.
Wurzeln in der Region
Normalerweise achtet die Galeriegruppe des Kulturforums Laufen bei der Belegung ihrer Ausstellungen auf die Wahl regionaler Kunstschaffender. Im weitesten Sinn ist das auch bei dieser Ausstellung der Fall. Auch wenn die Familie Walsky seit Jahrzehnten in Alaska wohnt und Eric Walsky dort aufgewachsen ist, befinden sich die Wurzeln der Familie in Kleinlützel. Die Mutter des Künstlers ist im Dorf aufgewachsen und hat dort die Schule besucht. Seine Grosseltern wohnen heute noch dort.
Verarbeitung in der Kunst
Der Eishockey-Unfall hat Eric Walsky geprägt. Der damit verbundene Verlust und die erlittenen Schmerzen spiegeln sich
in den Werken des 35-Jährigen wieder. Seine Bilder sind dem abstrakten amerikanischen Impressionismus der Vierzigerjahre nahe. Mit seinen Werken möchte er Emotionen wecken und in die Tiefe gehen. Walsky liebt es, grosse Bilder zu erschaffen. So sagt er selbst, dass er den Betrachtern das Gefühl geben möchte, sie könnten in seine Bilder hineingehen. Wer mehr über die Werke von Eric Walsky wissen möchte, kann dies am 12. September aus erster Hand erfahren. An der Finissage wird der Künstler nämlich zugegen sein. Die Vernissage der Ausstellung «Eric Walsky — Die andere Facette eines Eishockeyspielers» eröffnete letzten Freitag die neue Saison des Kulturforums Laufen. Während aller Veranstaltungen gilt gemäss Schutzkonzept eine Maskenpflicht. Die Ausstellung ist bis am 13. September geöffnet. Öffnungszeiten Galerie: Freitag 17 bis 21 Uhr, Sonntag 11 bis 16 Uhr. Finissage im Beisein des Künstlers am Samstag 12. September von 11 bis 16 Uhr.
L AUFEN
Atemlose Spannung und eine Welt voller freundlicher Fantasie «Die unendliche Geschichte» endete diese Tage in Laufen mit einem unendlichen Applaus und nahm ihre Fortsetzung, indem der eine oder andere Zuschauer die Macht der Fantasie aufnahm. Bea Asper Die preisgekrönte Theatertruppe Kolypran hatte im Kulturzentrum Laufen eingeladen, dem Alltag zu entfliehen und einzutauchen in die wundersame Welt von Autor Michael Ende und seiner unendlichen Geschichte. Möglich machte dies die Kooperation von Theaterfestival Basel, junges theater basel, Theater Palazzo Liestal, Kulturforum Laufen und Vorstadttheater Basel. Der Grossteil der Handlung spielt in der Welt der Fantasien, die durch das «Nichts» zerstört wird — immer grössere Teile des Reiches verschwinden einfach, ohne dass etwas davon zurückbleibt. Bastian Balthasar Bux (Fabienne Hadorn) ist ein Menschenjunge, der zunächst nur einen Roman über das Land Phantasien liest, doch die Geschichte wird für ihn mehr und mehr zur Wirklichkeit. Schliesslich wird er selbst ein Teil davon, bis er kurz davorsteht, sich in der Phantasiewelt zu verlieren, weil die Macht ihm den Kopf verdreht. Atréju (Gustavo Nanez) hingegen ist ein junger phantásischer Jäger, der im Auftrag der kranken Herrscherin des Reiches, der Kindlichen
Kaiserin, nach der Ursache für ihre Krankheit sucht, um dadurch Phantásien zu retten. Er wird später zu Bastians Freund und hilft ihm, durch den Glauben an das Gute die Kraft zu schöpfen, in der rauhen Welt der Wirklichkeit einen einvernehmlichen Weg zu finden. Fabienne Hadorn und Gustavo Nanez sorgten bei der Aufführung vom Sonntag für atemlose Spannung und riesige Begeisterung — dies kam durch den herzlichen Applaus der wenigen Anwesenden zum Ausdruck. Covid-19 und die drastischen Schutzmassnahmen mit dem Maskenobligatorium hatten dafür gesorgt, dass der Saal fast leer blieb. Dies hinderte die beiden Schauspieler nicht daran, alles zu geben. Die Kinder dankten es ihnen mit leuchtenden Augen. Einige von ihnen durften beim Stück sogar mitspielen. Eine fantastische Idee in einer ausgesprochen fantastischen Aufführung. Fabienne Hadorn und Gustavo Nanez hatten Michael Endes Appell, «die Welt braucht mehr Fantasie», sehr ernst genommen. Sie liessen aus Schuhen mutige Kämpfer werden; aus ein wenig Stoff wurde der fliegende Drache und die Arme der Zuschauer machten zusammen ein grosses Monster aus. «Ganz bewusst wählten wir die Requisiten aus Alltagsgegenständen aus, die genügend Freiraum lassen, die Fantasie jedes einzelnen walten zu lassen», erzählten Hadorn und Nanez nach dem Stück. Die beiden sind ein eingespieltes Team. «Schon fast wie ein altes Ehepaar», meinte Nanez lachend. Keine Spur von Verdrossenheit, im Gegenteil, die beiden zeigten sich
Ausführliche Informationen www.kfl.ch GALERIE
Bis Sonntag, 13. September
Eric Walsky – Die andere Facette eines Eishockeyspielers Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr. KINO
Donnerstag, 10. September, 20.30 Uhr
Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes Regie: Niklaus Hilber, mit Sven Schelker, Nick Kelesau, Elizabeth Ballang, u.a. Dokumentation; Schweiz, 2018, 142 Min.
Fantasie: Fabienne Hadorn und Gustavo Nanez führen «Die unendliche Geschichte» auf.
TANZKURSE
ab Sonntag, 13. September, jeweils 17.30 bzw. 19.00 Uhr
Standardtänze für Einsteiger und Fortgeschrittene
FOTO: BEA ASPER
nicht enttäuscht über die leeren Stühle. «Wir sind dankbar für jede Vorstellung, die nicht abgesagt wird, und freuen uns auf die Schulvorstellungen.» Diese fanden ebenfalls diese Woche in Laufen statt. Michael Ende hörte niemals auf, die Erwachsenen daran zu erinnern, die Welt mit Kinderaugen zu sehen: «Du
Infos und Anmeldung unter www.kfl.ch meinst, dass Phantasie nicht wirklich sei? Aus ihr allein erwachsen künftige Welten: In dem, was wir erschaffen, sind wir frei. Unsere Gesellschaft braucht mehr denn je positive Utopien.» Die unendliche Geschichte entstand vor über 40 Jahren, doch in Zeiten globaler Krisen sind ihre Botschaften aktueller denn je.
KABARETT
Freitag, 18. September, 20.00 Uhr
Gardi Hutter & Co. – Gaia Gaudi * * Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft, Delsbergerstrasse 24, Laufen oder www.kfl.ch
Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen
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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12 Amtswoche vom 3. September – 11. September 2020 hat Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 Laufen Sonntag, 6. September, 9.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Konfirmation in zwei Gruppen, Pfarrerin Regine Kokontis, Christian Müller, Saxofon, Querflöte, Tatjana Fuog, Flügel. 1 Gruppe 09.00 Uhr bis 10.00 Uhr.
Meine Kräfte sind zu Ende, nimm mich, Gott, in deine Hände!
Behaltet mich so in Erinnerung, wie ich in den schönsten Stunden mit euch beisammen war.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem Mami und Omi
Von Herzen danken wir allen, die unserem lieben Josef «Seppi» Walther-Segginger Freundschaft, Liebe, Vertrauen und Respekt entgegengebracht haben.
Bertl Linz-Reidinger
Die vielen Beweise der Anteilnahme und Verbundenheit haben uns tief bewegt. Sie geben uns Trost und Zuversicht.
25. April 1938 – 27. August 2020
In dankbarer Erinnerung Theo Linz-Reidinger Guido und Claudia Linz-Roth mit Dominic, Silvio und Victoria Christian und Elvira Linz-Kamber mit Sebastian und Vanessa Verwandte
Sonntag, 6. September, 10.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Konfirmation in zwei Gruppen, Pfarrerin Regine Kokontis, Christian Müller, Saxofon, Querflöte, Tatjana Fuog, Flügel. 2 Gruppe 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr. Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!
EVANG-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 6. September, → 10.00 Uhr Gottesdienst Klingende Kirche, Pfarrer Michael Brunner, Jasmine Weber und Ref. Kirchenchor (Musik auf dem Kirchplatz) → 10.00 Uhr Mädchenoase in Oberwil, Martina Hausberger. Weitere Infos unter kgleimental.ch → 17.00 Uhr Ordinationsgottesdienst von Kilian Karrer, Pfarrer Erich Huber
Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 11. September 2020 um 14.00 Uhr in der röm.-kath. Kirche St. Peter in Büsserach statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Christian Linz-Kamber, Oberfeldstrasse 20, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste:
Samstag, 6. September, 10.15–11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation v. Gr. 1: Samantha Büttiker, Breitenbach; Luca Di Tommaso, Breitenbach; Anna Graber, Beinwil; Hannah Häner, Fehren; Svenja Imoberdorf, Bärschwil. Pfr. St. Barth, Org. C. Vicens, Git. C. Gerber; Ansprache: Kgde.-Ratspräs. R. Schädeli. Thema: Leben und Tod. Sonntag, 13. September, 10.15 –11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation v. Gr. 2: Jan Huber, Nunningen; Niklas Rentsch, Nunningen; Sandra Sasse, Zullwil; Flavio Schaffer, Himmelried; Angela Schaub, Nunningen; Céline Stebler, Nunningen. Pfr. St. Barth, Org. T. Cramm, Git. C. Gerber; Ansprache: Kgde.-Rätin S. Martino. Thema: Geborgenheit, Vertrauen und Liebe. ChinderChilche/Sonntagsschule:
Sonntage, 6. + 13. September, 10.15-11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Kinderhütedienst bei den Konfirmationen 1 + 2. Konfirmandenunterricht: jeweils Do. von 18.00–19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do. 3. September: MikroProben und Singen mit Gr. 1. – Für G. 2 freiwillig, um sich selbständig auf die Konfirmation vorzubereiten. Sa. 5. September: Hauptprobe für Gruppe 1: 14.00 –17.00 Uhr in der Kirche.
Gott gab uns unsere Mutter als grosses reiches Glück wir legen sie nun still in Gottes Hand zurück
Laufen, im September 2020 Die Trauerfamilien Dreissigster: Sonntag, 6. September 2020, 10.00 Uhr, Kirche Röschenz
Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr, er fehlt uns. Was bleibt, sind glückliche Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.
Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti
25. August 1936 – 30. August 2020 Er durfte im Alters- und Pflegeheim Stäglen friedlich einschlafen. In unseren Herzen wirst du weiterleben. Wir vermissen dich: Lucia Hänggi-Hänggi Peter Hänggi und Christine Lützelschwab mit Steffi, Gian und Tim Christof und Renate Hänggi-Hofer mit Belinda und Patrik Urs und Cornelia Hänggi-Ankli mit Joël und Yannick Thomas Hänggi und Brigitte Bohren mit Lea Regula und Rolf Gunziger-Hänggi mit Daria, Tobias und Florian Heidi Stebler-Hänggi mit Allegra und Andri
In Liebe und in grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mamä
Erna Borer-Fellmann 22. 9. 1936 – 27. 8. 2020
Mit Würde und grosser Tapferkeit hat sie all die gesundheitlichen Tiefschläge der letzten Monate angenommen und ertragen. Am Donnerstagmorgen durfte sie im Kreise ihrer Familie friedlich einschlafen. Wir sind dankbar für die schöne Zeit die wir mit ihr verbringen durften, in unseren Herzen wird sie immer bei uns sein. Georg u. Rita Borer mit Deborah u. Adrian, Rahel u. Alban Kurt u. Sandra Borer mit Sina, Lara u. Adriano Martin u. Cornelia Borer mit Seraina u. Claudio, Gregory Greti Hilpert mit Mathias u. Mélanie, Cornélia u. David mit Bryan, Patricia Astrid u. Hermann Bärtschi mit Dominik, Julia u. Simon, Adrian u. Vera Angela u. Martin Borer mit Samuel
Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 9. September 2020 um 14.00 Uhr in der Kirche Fehren statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Alters- und Pflegeheim Stäglen in Nunningen, IBAN: CH95 8092 4000 0022 5890 2. Traueradresse: Lucia Hänggi-Hänggi, Bölsberg 98, 4232 Fehren Gilt als Leidzurkular.
Aufgrund der jetzigen Situation (Covid 19) findet der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung im Familienkreis statt. Am Freitag, 4. September 2020 um 14.30 Uhr in der Kirche Erschwil.
Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.
Dreissigster Samstag, 3. Oktober 2020, Kirche Erschwil Traueradresse: Astrid Bärtschi, St. Benediktweg 5, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular
Wir danken ganz herzlich für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von Tod heisst Abschied, aber nicht Ende. Die Erinnerung und die Liebe bleibt.
Johanna Hügli-Tschäni * 3. Juli 1929
So. 6. September: Konfirmation der Gruppe 1: 9.00 Uhr: KonfirmandenGr. 1-Fotoshooting / 10.15 –11.45 Uhr: Konfirmations-Gd. Kirchenvorstand: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).
Wir danken Herrn Pfarrer Franz Sabo für den würdevollen Abschiedsgottesdienst.
Alois Hänggi-Hänggi
Mittwoch, 9. September, 17.00 Uhr Meitliträff, Anmeldung bis 7. September bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84 Freitag, 11. September, 17.30 Uhr Neu: Adventure Night für Jungs ab acht Jahren, Anmeldung bis 9. September bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84
Wir danken allen, die durch persönliche Anteilnahme, durch Briefe, Blumen und Zuwendungen ihr Mitgefühl ausgedrückt haben.
DANKSAGUNG
Marianne Martin-Héraucourt 9. Juli 1936 – 29. Juli 2020
Wir danken herzlich allen Freunden, Bekannten und Verwandten für die liebevolle Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung beim Abschied von unserer lieben Marianne. Sei es mit wunderschönen Blumen, verschiedenen grosszügigen Spenden und all den vielen tröstenden Karten.
Herzlichen Dank allen, die Marianne‘s Leben bereichert, ihr Gutes erwiesen und von ihr Abschied genommen haben.
Die Trauerfamilie
† 6. August 2020
erfahren durften. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Pfarrer Markus Fellmann und Herrn Pfarrer Stephan Stadler für den würdigen und einfühlsamen Trauergottesdienst. Ein grosser Dank geht ebenso an den Kirchenchor und die Organistin Maria Morozova, die Fahnendelegation des Musikvereins Brislach, Herrn Dr. Raphaël Haberthür, das Ärzteteam und Pflegepersonal des Spitals Dornach, die Spitex Laufental und die Lungenliga beider Basel. Bedanken möchten wir uns auch bei allen, die Johanna im Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und sie auf dem letzten Weg begleitet haben. Für die tröstenden Worte, den schönen Blumenschmuck und die grosszügigen Spenden danken wir ganz herzlich. Brislach, im September 2020
Die Trauerfamilien
Dreissigster: Samstag, 5. September 2020 um 18.30 Uhr in der Kirche St. Peter in Brislach.
Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 35
AMTLICHE MITTEILUNGEN Geschäftsund Rechnungsprüfungskommission Die GRPK hatte die konstituierende Sitzung am 18. August 2020. Anlässlich dieser Sitzung wurde Roland Stoffel zum Präsidenten und Urs Hübscher zum Vizepräsidenten gewählt.
Baugesuch Laufen Auflage vom 3.09.2020 bis 14.09.2020 BG-Nr. 1386/2020. Bauherrschaft: Atmoshaus AG, Ineichen Martin / Eichweid 1 / 6203 Sempach Station. Projekt: Terrassenhaus mit Autoeinstellhalle, Röschenzstrasse, 4242 Laufen, Parz. 2398, Röschenzstrasse, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Atmoshaus AG, Ineichen Martin / Eichweid 1, 6203 Sempach Station Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Gelegenheitswirtschaftspatent oder Verkaufsstand Laufner Fasnacht 2021 Die Vorbereitungen auf die Fasnacht vom 14. bis 16. Februar 2021 laufen bereits auf Hochtouren. In der «Verordnung betreffend die Fasnacht» sind die Kriterien zur Vergabe der Standplätze für Verkaufsstände und Fasnachtsbeizli sowie die Gebühren geregelt. Auf Wunsch der Verkaufsstandund Beizlibetreiber wurde die «Verordnung betreffend die Fasnacht» überarbeitet. Die Anmeldefrist wurde vorverlegt. Die «Verordnung betreffend die Fasnacht» mit einem Übersichtsplan der Standplätze für Verkaufsstände und Beizli sowie das offizielle Anmeldungsformular können ab Donnerstag, 20. August 2020, bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Laufen, Vorstadtplatz 2, bezogen werden. Damit die Verkaufsstände und Gelegenheitswirtschaften koordiniert werden können, bitten wir Sie, sich bis zum 25. September 2020 bei der Stadtverwaltung Laufen mit dem offiziellen Anmeldungsformular anzumelden. Die Zu- oder Absage Ihres Gesuches wird Ihnen durch die Stadt Laufen bis am 31. Oktober 2020 zugestellt. Kosten: Platz oder Standgebühr pro Tag CHF 100.– Gelegenheitswirtschaftspatent pro Tag CHF 50.– Abfallentsorgung pro Tag CHF 30.– Anmeldungen nach dem 25. September 2020 werden aus organisatorischen Gründen nicht mehr berücksichtigt. Vielen Dank für das Verständnis.
Schulden und ihre Folgen Wenn kein Geld mehr da ist, können Rechnungen nicht mehr bezahlt werden. Dies ist aber längst nicht das einzige Problem, welches die Verschuldung bei Menschen verursacht. Schulden schaden Menschen. Eine sehr kurze, prägnante Aussage, die in fast allen Fällen der Fachstelle für Schuldenfragen BL zutrifft. Die Fachstelle für Schuldenfragen möchte darum immer wieder darauf hinweisen, worin der durch Schulden verursachte Schaden besteht und welche Lebensbereiche er beeinträchtigen kann. In vielen Fällen könne der Schaden nicht auf einfache Art und Weise behoben werden, sagt die Stellenleiterin Diana Häner. Oft müsse man sich mit einer
Schadensbegrenzung zufriedengeben, denn in den meisten Fällen gebe es nach einem jahrelangen Weg in die Schulden keine «Entschuldung auf die Schnelle». Und das Thema Schulden ist aktueller denn je. Covid-19 hat vor allem die finanziell Schwächsten getroffen. Da sind keine Reserven, kein oder nur noch ein reduziertes Einkommen oder sogar der Gang zur Sozialhilfe. Dies führe zu sehr schwierigen finanziellen Situationen – und in vielen Fällen zu Schulden. Aber nicht nur in Zeiten von Covid-19 ist es wichtig, den Überblick über die eigene Finanzlage zu behalten oder wiederzugewinnen. Es ist sinnvoll, ein Budget zu erstellen und dieses auch unter Kontrolle zu behalten. Es ist notwendig, mit laufenden Verpflichtungen à jour zu sein, gerade weil sich heutzutage Einkommensverhältnisse sehr schnell ändern können. Langfristige Verbindlichkeiten wie Kreditraten oder Rückzahlungen sind belastend, es ist daher ratsam,
dialog@stadthaus SABINE ASPRION, STADTRÄTIN
die Ausgaben den finanziellen Möglichkeiten und die Wünsche der Einkommensrealität anzupassen. Die Fachstelle für Schuldenfragen berät jährlich rund 900 überschuldete Einzelpersonen und Familien mit Wohnsitz im Kanton Baselland. Die Vielfalt an Ver- und Überschuldungssituationen ist enorm, die Komplexität der einzelnen Fälle nimmt laufend zu. Es liegt den Verantwortlichen der Fachstelle daher viel daran, dass die Verschuldeten möglichst früh Hilfe in Anspruch nehmen. Die Fachstelle für Schuldenfragen ist – anders als der Name vermuten lässt – keine Behörde des Kantons und somit nicht durch den Kanton finanziert. Es handelt sich vielmehr um einen Verein, der von 76 Mitgliedergemeinden aus dem Kanton Baselland getragen wird, zu denen auch die Stadt Laufen zählt. (stl) Kontakt zur Fachstelle für Schuldenfragen BL: Telefon 061 462 03 73 von Montag bis Freitag, 10 bis 13 Uhr.
Die Badi-Saison neigt sich dem Ende zu Die Tage werden kürzer, die Nächte kühler. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass schon bald die Tore des Schwimmbads Laufen schliessen. Die Badesaison 2020 hat unter sehr speziellen Vorzeichen begonnen. Aufgrund der Situation rund um das Coronavirus lief alles etwas anders ab als sonst. Schritt für Schritt kehrte schliesslich aber doch ein kleines Stück Normalität ein. Erst nur für Schwimmerinnen und Schwimmer geöffnet, konnten schliesslich auch alle anderen die Liegewiese und das kühle Nass geniessen. Das Schwimmbad Nau in Laufen war die einzige Badi, welche bereits im Mai für Schwimmerinnen und Schwimmer öffnete. Diese spezielle Badesaison neigt sich nun dem Ende zu. Das Schwimmbad Laufen und nicht zuletzt auch das gemütliche Beizli können aber immer noch eineinhalb Wochen in vollen Zügen genossen werden. Am 12. September um 18 Uhr ist dann aber endgültig Schluss und das Schwimmbad geht in die Winterpause. Der Stadtrat und das Schwimmbad-Team danken den geschätzten Besucherinnen und Besuchern aus nah und
Untrügliches Zeichen: Die Blätter am Boden verraten das baldige Ende der Schwimmbadsaison. FOTO: STL fern für die rege Benützung des Schwimmbads und freuen sich darauf, auch im kommenden Jahr wieder viele
Gäste willkommen zu heissen – hoffentlich wieder unter den gewohnten Bedingungen. (stl)
Erste Unterflursammelstelle in Laufen An der Kreuzung DiebachstrasseSchliffweg, vor dem Schwimmbad Laufen, nimmt die erste Unterflursammelstelle in Laufen ihren Betrieb auf. Die Sammelstelle steht ab sofort allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Laufen, insbesondere den Bewohnerinnen und Bewohnern des Gebiets Bleiholle zur Verfügung. Die Unterflursammelstelle besteht aus unterirdischen Sammelbehältern und oberirdischen Einwurfsäulen. In enger Zusammenarbeit mit der KELSAG Liesberg und der Umweltkommission der Stadt Laufen
Öffnungszeiten Sammelstelle Diebachstrasse-Schliffweg Montag bis Freitag 7.00 bis 20.00 Uhr Samstag: 7.00 bis 20.00 Uhr An Sonn- und Feiertagen, sowie ausserhalb der Öffnungszeiten ist die Sammelstelle geschlossen.
Unsichtbar: Die Wertstoffe werden unterirdisch gesammelt. konnte dieses Projekt umgesetzt werden. Gesammelt werden in den separaten Unterflurcontainern Glas, Aluminium, Blech und Küchenabfälle. In den Containern dürfen nur die vorgesehenen Wertstoffe entsorgt werden. Das Entsorgen
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FOTO: STL
von anderen Wertstoffen oder Abfällen ist untersagt. Die Stadt bittet die Einwohnerinnen und Einwohner von Laufen, die Sammelstelle sauber zu hinterlassen, und dankt für die wertvolle Mithilfe. (stl)
MIT YANNICK HÄNGGI, KOCH «SIMPLY IM RÖSSLI», LAUFEN Lieber Yannick, du bist Koch im Rössli in Laufen. Es gibt in anderen Berufen ja Clichés: Flight Attendants umschwärmen Piloten, Krankenschwestern umschwärmen Chefärzte. Ist das in der Gastronomie auch so, d.h. werden Küchenchefs vom (immer noch meist weiblichen) Servicepersonal umschwärmt, d.h. geniessen sie eine Art Skilehrer-Status? Das Cliché stimmt! Hätte viele nicht jugendfreie Geschichten dazu, die sind leider nicht für diese Zeitung gemacht. Nun gut, das ist ein seriöses Blatt und diese Kolumne eine ernsthafte Sache, also machen wir seriös weiter. Oder zumindest halbwegs. Das «nicht jugendfrei» führt mich zur nächsten Frage: du schaust – wie ich – gerne «Kitchen Impossible». Ein Lieblingsschimpfwort von Tim Mälzer ist F***sch***. Fallen solche netten Bezeichnungen auch in einer kleinen Küche auf dem katholischen Land? Fluchwörter sind in einer Küche immer Liebeserklärungen, da beim Kochen viele Emotionen dabei sind (wie Du ja bei Kitchen Impossible siehst). Köche haben halt in der Küche eine primitive Wortwahl. A propos Wortwahl: Ich kann mich erinnern, wie jemand in meinem Bekanntenkreis anfangs den Kopf schüttelte über eure Art, die Menükarte zu schreiben. Sind deine Ideen von Anfang an mehrheitlich gut angekommen oder musstest du überzeugen? Bei den Menükarten mussten wir uns beugen, das ist in der Region noch nicht akzeptiert, weil Neues immer abschreckt oder eben nicht der Norm entspricht. Mit dem Konzept konnten wir überzeugen. Regionales Essen resp. regionale Bezugsquellen sind im Trend – aber war es auch das, was die Laufner/ innen auf dem Teller haben wollten? 80% der Laufner/innen ist es egal von wo ihr Essen kommt, Hauptsache der Kopf hinter Allem gefällt Aber immer mehr Laufner/innen sind sich vermehrt bewusst geworden, dass dies doch nicht nur ein Trend ist sondern eigentlich die Normalität sein sollte. Wie kam es dazu, dass du ins Rössli gewechselt hast? Nach mehreren Saisons im Bündnerland und einigen Gourmetstationen in Basel, haben mein Vater und ich entschlossen die Simply Gastro AG zu gründen und nach einer Lokalität zu suchen wo ich mein Konzept umsetzen kann. Nach einigen Monaten war es dann klar, dass es das Rössli in Laufen ist. Was war ausschlaggebend und was motivierte dich zu diesem Schritt? Ich sah doch einiges Potential in Laufen um meine gastronomischen Ideen und Visionen der Region näher zu bringen. War für dich schon immer klar, dass du Koch werden möchtest oder gab es noch einen anderen Berufswunsch? Ja, das war schon immer klar. Warst du schon einmal in einem Restaurant, wo dich das Menü, die Kochkunst geprägt resp. geflasht hat? Hast du Vorbilder? Coda Dessert Bar in Berlin hat mich geprägt und geflasht. Ja, auch ich habe Vorbilder, z.B. Sergio Herman (schau Dir «Fucking Perfect» an, dann weisst Du wieso). In meinen Augen gibt es keinen anderen Koch der Neuzeit, der Emotionen und Life Style so lebt. Mist, schon wieder nicht jugendfreie Sprache… aber jetzt ist das Interview ja zum Glück zu Ende.
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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15
Büsserach, 2. September 2020 Traurig, aber mit grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Trudi
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Bärschwil
Baupublikation
Bauherr: Karl Laffer-Mühlemann, Hof Gupf, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Überdachung bestehender Mistplatz Bauplatz: Hof Gupf, Grindelstrasse 487 Bauparzelle, GB-Nr.: 1538 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 18. September 2020
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
Martin Kohler-Diegel 15. Dezember 1933 – 28. August 2020 Du hast das Singen geliebt und die Berge waren deine Leidenschaft. In kleinen Schritten hast du von beidem Abschied genommen. Nun ist deine schöne Stimme verstummt und du bist auf dem Weg zum höchsten Gipfel. Wir wünschen dir alles Gute auf deiner letzten Wanderung. In Dankbarkeit blicken wir auf viele schöne Jahre mit dir zurück. Wir werden dich vermissen Gerda Kohler-Diegel, Breitenbach Rolf und Sandra Kohler-Meier, Breitenbach mit Nadine und Michel und Carina und Stephan Anita und Jürg Gimmel-Kohler, Binningen Traueradresse: Gerda Kohler-Diegel, Schulgartenweg 7a, 4226 Breitenbach
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Zejnulla + Arjeta Fejzullahu, Archweg 13, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Abbruch best. EFH + Neubau Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle Standort: Breitenbachstrasse 81 Grundstück: GB 1538 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Altermatt Hausbau AG, Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 18. September 2020
Aufgrund der aktuellen Situation werden wir uns im engsten Familienkreis von Martin verabschieden.
Bauherrschaft: Schibli Debora und Lucien, Ischlagweg 242, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Einfriedung (Sichtschutz) Bauort: Ischlagweg 242 Bauparzelle: GB-Nr. 1171 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 17. September 2020
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Cary Mariena und Maurice, Dorneckstrasse 29, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Schwyzer-Bau GmbH, Flühstrasse 24, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Stützmauer Bauplatz: Dorneckstrasse 29, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3670 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 3. September 2020 – 17. September 2020
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Urs Zeltner, Zwärenstrasse 20, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Neubau Sichtschutz und Balkongeländer Bauort: Zwärenstrasse 20, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 508 (W2b) Projektverfasser: Urs Zeltner, Zwärenstrasse 20, 4118 Rodersdorf Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 17. September 2020
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Wiggli-Degen Fabian und Eveline, Liestalerstrasse 22, 4413 Büren Bauobjekt: Renovation der Liegenschaft mit Einbau von neuen Zimmern und Wärmepumpenanlage Bauplatz: Allmendstrasse 6 Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 3066 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 18. September 2020 an die Baukommission, 4206 Seewen
Nach langer, schwerer Krankheit kehrte sie an ihren Ursprung zurück.
In tiefer Trauer Verena Jeker und Trauerfamilien Die Trauerfeier und Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Wir danken allen, die Trudi in Liebe und Freundschaft begegnet sind. Traueradresse: Verena Jeker, Fabrikweg 3, 4227 Büsserach
Gilt als Leidzirkular.
Jesus sagt zu seinen Jüngern: Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben.
Johannes 3, 36
Himmelried
Baupublikation
Gertrud Schaub-Jeker
Jahr- und Heimatbuch 2021 für das Schwarzbubenland und das Laufental
Bättwil
Nekrologe im Schwarzbueb-Kalender Einladung zur
Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 16. September 2020, 19.30 Uhr im Foyer OZL, Bättwil Traktanden 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2019 3. Jahresrechnung 2019 3.1. Erläuterungen zur Erfolgs- und Investitionsrechnung 3.2. Nachtragskredite 3.3. Revisionsbericht 3.4. Genehmigung Rechnung 4. Orientierung Stand Ortsplanungsrevision 5. Verschiedenes Die Unterlagen zu den Traktanden stehen ab dem 9. September 2020 bei der Gemeinde Bättwil auf der Homepage zur Verfügung oder können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Wir freuen uns, viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Versammlung begrüssen zu dürfen. Mit Ihrem Besuch bekunden Sie Ihr Interesse an der Gemeinde. Der Gemeinderat
Zwingen
Aufruf: Wahlunterlagen überprüfen Wir rufen die Stimmberechtigten der Gemeinde Zwingen auf, ihr Stimm- und Wahlmaterial betreffend Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) und Schulrat Primarstufe zu überprüfen. Sobald festgestellt wurde, welcher der beiden Wahlzettel im Stimmkuvert fehlt, sind die Stimmberechtigten aufgefordert, sich bei der Gemeindeverwaltung Zwingen zu melden unter: – Einwohnerdienste, 061 766 96 36, gemeinde@zwingen.ch Auf der Homepage sowie über die «Gemeinde-News App» finden Sie detaillierte und aktualisierte Informationen zum Sachverhalt.
Anfang November erscheint die 99. Ausgabe des SchwarzbuebKalenders. Wenn Sie im Nekrologenteil einen Ihrer verstorbenen Angehörigen mit Bild und einem kurzen Lebenslauf würdigen möchten, können Sie uns telefonieren und bei uns die Anmeldeformulare bestellen.
Letzte Gelegenheit! CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch
LAUFENTAL
Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 35
REGION
Z WINGEN
Holzschlag zwischen Laufen und Kleinlützel
Gang durch den Zwingner Rebberg
WoS. Seit letztem Montag laufen an der Kantonsstrasse zwischen Laufen und Kleinlützel verschiedene Holzschläge im Schutzwald. Nachdem bereits im Frühjahr verschiedene absterbende Buchen, Eschen und Fichten an den Steilhängen oberhalb der Lützelstrasse im Abschnitt zwischen der Einmündung Delsbergerstrasse (Laufen) und Röschenz «Mühle» aus Sicherheitsgründen entfernt werden mussten, hat sich die Lage weiterhin verschlechtert, so dass weitere Bäume entfernt werden müssen. Mit den forstlichen Eingriffen würde die Stabilität und die Verjüngung im Schutzwald oberhalb der Kantonsstrasse verbessert, schreibt das Amt beider Basel in einer Medienmitteilung dazu. Parallel zu den Forstarbeiten werden auch Felsarbeiten ausgeführt, um die Steinschlaggefahr weiter zu verringern.
Umleitung während drei Wochen
Wegen der engen Verhältnisse und der Steinschlaggefahr während der Arbeiten im steilen Gelände muss die Kantonsstrasse während drei Wochen noch bis am Freitag 18. September vollständig gesperrt werden. Eine Umleitung ist signalisiert. Die Zufahrt zu den betroffenen Liegenschaften im Sperrbereich wird sichergestellt. Die Anwohnerinnen und Anwohner müssen jedoch mit längeren Wartezeiten rechnen. Die Holzhauereiarbeiten werden unter der Leitung des Forstreviers Laufen-Wahlen ausgeführt. Die Arbeiten erhöhen die Sicherheit der Strassenbenützer. Das Amt für Wald beider Basel bittet darum alle Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis für die Verkehrsbehinderungen.
VER ANSTALTUNG
Tanzkurse im Schlachthaus WoS. Wenn Covid-19 keinen Strich durch die Rechnung macht, beziehungsweise kein Bein stellt, finden im Kulturforum Alts Schlachthuus schon bald wieder die beliebten Tanzkurse statt. Ab 13. September bietet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene die Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen. Erlernt werden können erste Grundschritte und Figuren von mindestens sechs Standardtänzen. Im Kurs für Fortgeschrittene werden diese vertieft und gefestigt. Die Kurse finden an sieben Sonntagabenden statt. Für den Einsteigerkurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Kurs für Fortgeschrittene setzt Basiskenntnisse voraus und findet mit gemischten Niveaus statt. Beide Kurse können nur als Paar besucht werden. Die Kurse werden im Rahmen vom Kulturforum Laufen angeboten. Kursbeginn Einsteiger: Sonntag, 13. September von 17.30 bis 18.45 Uhr. Kursbeginn Fortgeschrittene: Sonntag, 13.September von 19.00–20.15 Uhr. Detaillierte Informationen zu allen Daten und Anmeldung: www.kfl.ch.
Barbara Gutzwiller
Direktorin Arbeitgeberverband Basel
Die Corona-Krise verursacht «Milliarden-Schulden in unseren
Sozialversicherungen. Wir können uns den staatlichen Vaterschaftsurlaub nicht leisten.
»
Teurer Vaterschafftsurlaub
NEIN lohnabzuege-nein.ch
Überparteiliches Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben, Postfach 3166, 8034 Zürich
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Weinbauern aus der ganzen Region liessen sich in Zwingen über das Weinjahr 2020 informieren. Thomas Immoos Während langer Zeit war Zwingen eine Weinbaugemeinde. Darauf weist der Flurname «Reben» hin. Irgendwann verschwanden die Reben, bis vor rund 40 Jahren Fredy Müller begann, auf der Weide Hard, unterhalb des Blauenkamms, wieder Reben anzupflanzen. Vor gut zwanzig Jahren übernahm dann die eigens gegründete Rebzunft zu Ramstein der Burgerkorporation Zwingen die Reben, erst in Pacht, seit 2010 im Eigentum. Inzwischen ist ein Grossteil der 3,5 Hektaren an Jörg Thüring verpachtet. Der jährliche Rebgang der Winzer der Region Basel-Solothurn und des Zentrums Ebenrain führte dieses Mal ins Laufental in den Rebberg Hard in Zwingen. Hier führte Jörg Thüring gut 50 Winzer durch den steilen Hang in Südlage. Er weist auf die älteren Reben hin, dann auch auf die frisch gesetzten, die erst weniger Zentimeter hoch sind.
Das «Schlosströpfli» ist begehrt
Anfänglich wuchs hier lediglich die Rebsorte Regent, inzwischen sind Blauburgunder, Chardonnay und Cabernet Jura dazu gekommen. Die Zwingner sind zu Recht stolz auf ihre raren Weine, zu denen seit 2006 das «Schlosströpfli», eine Assemblage von Blauburgunder- und Regentrauben (zu je 50 Prozent), gehört. In zahlreichen Stunden, über das ganze Jahr verteilt, hegen und pflegen sie ihre Reben. In den letzten Jahren haben sie dadurch dazu beigetragen, dass der rare Zwingner Wein inzwischen eine hohe Qualität erreicht hat. Gekeltert werden die Trauben beim Pächter Jörg Thüring in Ettingen. Rückschläge gab es mit Frostschäden. So vernichtete Frost 2016 den gesamten Chardonnay und Cabernet Jura im Zwingner Rebberg. Der Frost
Rebgang: Der Rebgang 2020 führte dieses Jahr rund 50 Winzer durch den Rebberg Hard in Zwingen. setzte auch im Jahr darauf und letztes Jahr den Trauben zu. Nach dem gut 45-minütigen Spaziergang durch die Reben traf man sich beim Räbhüsli. Hier erläuterte der neue Weinkommissär des Zentrums Ebenrain, Urs Weingartner, die Aussichten für das Weinjahr 2020. Bemerkenswert sei nicht nur gewesen, dass es die wärmsten Wochen seit Messbeginn (1864) waren, sondern dass keine einzige Frostnacht zu verzeichnen war. Allerdings gab es Wetterumschwünge und Temperaturstürze, diese vermochten den Reben aber nicht zu schaden. «Was die Regenmenge angeht, sind wir heuer jedoch im Rückstand.» Was die Schädlinge angeht, so
hatten die Reben in den drei Kantonen Basel-Stadt, Baselland und Solothurn — wie auch andernorts — unter starkem Wespenfrass zu leiden: «Auf manchen Trauben zählte man bis zu 15 Wespen.» Trotzdem vermochten die Winzer die Schädlinge in Schach zu halten, was auch für die Kirschessigfliege sowie den falschen und den echten Mehltau gilt. «Trotzdem haben die Vögel und die Wespen einiges weggefressen», so Weingartner weiter.
Gute Erträge zu erwarten
Mit der Lese ist man im langjährigen Durchschnitt etwa zwei Wochen voraus. An einigen Orten haben die Winzer be-
FOTO: THOMAS IMMOOS
reits vergangenen Montag mit der Traubenernte beginnen können. Die Erträge dürften dieses Jahr, so vermutet Weingartner, nicht sehr üppig sein, während beim Riesling-Sylvaner sehr gute und hohe Erträge zu erwarten seien. Nach diesen Ausführungen und dem «offiziellen» Teil setzten sich die Winzer an den Tischen neben dem Räbhüsli gemütlich zusammen — mit herrlichem Blick auf das Dorf und das Schloss. So konnten sie sich über ihre Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig Tipps geben und die verschiedenen edlen Tropfen aus Zwingen zum Ausklang des Anlasses auskosten.
L AUFEN
Neuordnung des regionalen Pastoralraums Der Wegzug der Seelsorger in einigen Gemeinden führt dazu, dass sich der Pastoralraum Laufental-Lüsseltal ändert. Thomas Immoos Erstmals leitete Marlen Candreia als neue Kirchgemeindepräsidentin die Versammlung der Kirchgemeinde Laufen. Wegen Corona fand sie, den gebührenden Abstand der Teilnehmenden wahrend, in der Herz-Jesu-Kirche statt. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Neuordnung des Pastoralraums Laufental-Lüsseltal, der bisher aus den Kirchgemeinden Laufen und Kleinlützel bestand. Mit dem Wegzug des Pfarrers von Wahlen-Brislach und der Pensionierung des Seelsorgers der Pfarrei Liesberg-Roggenburg sind diese Kirchgemeinden pastoral verwaist. Der Priestermangel macht sich somit auch im Laufental bemerkbar. Wie Candreia ausführte, gab es bisher einen Pastoralraum des Typs A mit drei Gemeindeleitern (Laufen-Kleinlützel, Brislach-Wahlen, Liesberg-Roggenburg-Ederswiler). Nun wird daraus ein Pastoralraum des Typs B mit nur einer Leitung und einem Priester. Diese soll künftig beim Laufner Gemeindeleiter Christof Klingenbeck liegen, während die liturgische Seelsorge durch einen noch zu wählenden Pfarrer erfolgen soll. Denn auch der langjährige Pfarrer Franz Kuhn ist mit 87 Jahren aus dem Pfarrdienst ausgeschieden. Die Neuordnung soll bereits ab Neujahr 2021 gelten. Dafür haben alle beteiligten Kirchgemeinden einer Leistungsvereinbarung zuzustimmen, was angesichts der Corona-Krise schwierig ist. Immerhin haben Kleinlützel und Liesberg an ihren Versammlungen bereits zugestimmt.
Die Seelsorgenden des Pastoralraums: (v.l.): Diakon Christof Klingenbeck, Katechetin Denise Meier, Pater Paul Pottokaran, Bischofsvikar Valentine Koledoye, Abbé Justin Mvumbi sowie die Pfarreiseelsorger Anne Burgmer und Alexander Mediger. FOTO: ZVG Gleichzeitig soll der Kirchenrat die Kompetenz erhalten, einen Pfarrer (in einem Vollzeitpensum) zu wählen. Vorgesehen dafür ist Pater Paul Pottokkaram. Die kirchenrechtliche Missio für das Seelsorgeteam des erweiterten neuen Pastoralraums ist bereits erfolgt. Die neue Leistungsvereinbarung orientierte sich an der bereits bestehenden mit Kleinlützel. «Diese hat sich bewährt und ist auch auf gute Aufnahme gestossen», stellte Candreia weiter fest. Laufen bildet die Leitgemeinde innerhalt des Pastoralraums. Geregelt wird auch, wie die Arbeit auf die Pfarreien und das Team verteilt wird. Das Team besteht aus Christof Klingenbeck, Alexander Mediger, Anne Burgmer sowie Pater Paul. Alle Seelsorgenden werden durch die Kirchgemeinde Laufen
angestellt. Die Pfarreien beteiligen sich anteilsmässig (Anzahl der Gläubigen) an den Kosten für die Seelsorge und die Administration. Die erbrachten Leistungen sind für alle Pfarreien gleich; dazu kommen die speziellen Dienste, etwa Patrozinien oder lokale Bräuche. Gemeindeleiter Christof Klingenbeck sieht in der Neuordnung mehrere positive Punkte. Die Zusammenarbeit der Pfarreien werde verstärkt und es könnten Synergien genutzt werden. Zudem liessen sich der Firmweg sowie andere Anlässe gemeinsam durchführen. In jeder Gemeinde soll es, möglichst ab 1. Januar 2021, eine erste Ansprechperson geben, die im Dorf wohnt. Die Versammlung stimmte sowohl der Neuordnung als auch der Leistungsver-
einbarung zu. Überdies erteilte sie dem Kirchenrat die Kompetenz, einen vollamtlichen Pfarrer für die priesterlichen Dienste einzustellen. Die Kirchgemeindeversammlung genehmigte zudem die Rechnung 2019. Finanzverwalter Dieter Vogel konnte eine ausgeglichene Rechnung präsentieren; es gab sogar einen kleinen Ertragsüberschuss. Positiv zu Buche geschlagen haben unter anderem die Baurechtszinsen der Überbauung Kirchgarten. «Dank des Überschusses brauchen wir keinen Überbrückungskredit», so Vogel. Ursprünglich hatte der Kirchenrat damit gerechnet, einen solchen in Anspruch nehmen zu müssen. Auch die Rechnung fand einhellige Zustimmung.
THIERSTEIN
Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 35
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BREITENBACH
Sorgenfrei und geborgen im letzten Lebensabschnitt
Publikation Baugesuche Gesuchsteller:
LZT Leichtathletikzentrum Thierstein, Fürchmattweg 10, 4226 Breitenbach Projektverfasser: Wolf Hunziker AG, Solothurnerstr. 22, 4053 Basel Bauvorhaben: Ausbau Laufbahn 200m auf 400m und Neubau diverser Nebenanlagen Bauplatz: Grienackerweg / Sportanlage Grien Grundbuch-Nr.: 3114 Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (öBA) Zone: Publikation: 03.09.2020 Einsprachefrist: 18.09.2020
Gesuchsteller:
OMNI-work GmbH, Brislachstrasse 25, 4226 Breitenbach Projektverfasser: OMNI-work GmbH, Brislachstrasse 25, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Fenstereinbau in bestehende Fassade Bauplatz: Brislachstr. 25 Grundbuch-Nr.: 2378 Publikation: 03.09.2020 Einsprachefrist: 18.09.2020
Ordentliche Wasserablesung 2020/ Versand Ablesekarten 14. September bis 9. Oktober 2020 , Montag bis Freitag, 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 17.00 Uhr Im laufenden Jahr werden die Liegenschaften südlich Fehrenstrasse/Laufenstrasse durch den Werkdienst besucht.
der
Gemeindeverwaltung
ABSAGE – Hol- und Bringtag Der Hol- und Bringtag vom 5. September wird aufgrund der Auflagen rund um Corona abgesagt.
Zwetschgenverkauf Bürgergemeinde Die Bürgergemeinde verkauft Fellenberg-Zwetschgen! Pflücken Sie auf der Plantage nach Bedarf zu einem attraktiven Preis von CHF 2.-/kg: Donnerstag, 3. September, 17:00-19:00 Uhr Kirschenplantage (oberes Tor) Die Allmendkommission der Bürgergemeinde wünscht viel Vergnügen!
Verkehrsbeschränkung Laufenstrasse Abschnitt Kreisel Central bis Schmalzgasse Das Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn verfügt gestützt auf §5 lit. D) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978: Wegen Bauarbeiten am Fussgängerstreifen in erwähntem Strassenabschnitt sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: x x x
Die Durchfahrt wird für den Verkehr erschwert, die Fahrbahn im Baustellenbereich verengt. Der Verkehr wird je nach Baufortschritt durch Verkehrsdienst geregelt. Die Fußgänger werden innerhalb der Baustelle umgeleitet.
Dauer: Montag, 14. September 2020 bis ca. Mittwoch, 30. September Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.
Anlässe 11. September, 13h 16. Sept., 19:45h 21. September 25. September, 13h
Wanderung, AHV-Wandergruppe Ernährung im Alter, Samariterverein Metall/Alteisen, Sammelstelle Werkhof Wanderun, AHV-Wandergruppe
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
An der DV des Alterszentrums Bodenacker in Breitenbach verabschiedeten die Delegierten einen erfreulichen Rechnungsabschluss 2019 und ein neues Logo für das AZB. Sodann weihten sie und geladene Gäste das JeKa-Haus mit 21 neuen altersgerechten Wohnungen ein. Jürg Jeanloz «Niemand hätte 2016 die Vision von Wally Allemann für möglich gehalten, der Baloise Bank SoBa die Filiale abzukaufen und an gleicher Stelle eine dreistöckige Liegenschaft mit 21 altersgerechte Wohnungen zu bauen», erinnerte sich Baupräsident Paul Henz. Die Vorstandspräsidentin blieb hartnäckig, verhandelte erfolgreich mit der Baloise und schob das Bauprojekt mithilfe von Planern, Finanzspezialisten und Bauexperten an. «Ich bin stolz auf meine Kolleginnen und Kollegen und auf das tolle Haus», erklärte die Angesprochene letzten Donnerstag anlässlich der Einweihung des JeKa-Hauses. Sie hätte nie gedacht, dass alles so schnell über die Bühne geht. Im Juni 2020 sei die Liegenschaft bezugsbereit gewesen und jetzt sei die Hälfte der Wohnungen vermietet. Allemann freut sich schon auf den Garten, der im Herbst neu gestaltet wird. Einheimische Bäume und Sträucher werden gepflanzt und der Pavillon als Treffpunkt ist im Bau. Ein Kräutergarten, Hochbeete zum Pflanzen von Blumen und Gemüse sowie eine Leseecke seien auch geplant. Ein Spielplatz mit Schaukel und Sandkasten sei für die Enkelkinder der Bewohnerinnen und Be-
Kurzer Austausch vor der Einweihung: Vorstandspräsidentin Wally Allemann, AZB-Geschäftsführer Heinz Zenhäusern, Pfarrer Markus Fellmann und Gemeindepräsident Dieter Künzli. FOTO: JÜRG JEANLOZ wohner vorgesehen. Augenzwinkernd erwähnt Wally Allemann, dass sich ein schöner Brunnen gut in die Gartenlandschaft einfügen würde, es fehle nur noch der Sponsor. 8,5 Mio. Franken kostete das ganze Bauvorhaben, wovon 2 Mio. aus dem Legat von Johann und Luise Jeger-Kaufmann stammen. «Hier sind Sie nie allein, sondern es ist immer jemand in Ihrer Nähe», betonte Geschäftsführer Heinz Zenhäusern die Vorzüge des angrenzenden Restaurants s’Zäni, des Waschservices und der angeboten Reinigungs- und Hilfeleistungen. Die Rollstuhlgängigkeit und eine überdeckte Verbindung zum Restaurant und Alterszentrum würden das JeKa-Haus zukunftsweisend machen. Im Haus habe
sich die Baloise Bank SoBa eingemietet, während Post, Bushaltestelle und Läden alle zu Fuss erreichbar seien. Pfarrer Markus Fellmann weihte mit einem kurzen Gebet das Gebäude ein und dankte für die unfallfreie Realisierung und den behaglichen Ort für Menschen im fortgeschrittenen Alter. Wally Allemann appellierte an die Gäste, die Covid-Regeln einzuhalten und machte stolz darauf aufmerksam, dass im ganzen AZB bisher niemand am Virus erkrankt sei. Mit einer Gebäudebesichtigung und einem Apéro ging die schlichte und eindrückliche Einweihung zu Ende. Tag der offenen Tür: Öffentliche Besichtigung der altersgerechten Wohnungen im JeKa-Haus: Samstag, 12. September von 10 bis 13 Uhr an der Passwangstrasse 27 in Breitenbach.
BÜSSER ACH
Weiterwachsen bis 3000 Einwohner Die Gemeinde Büsserach plant ihre Zukunft. Die Einwohner können bis Ende September auf das Räumliche Leitbild Einfluss nehmen. Im Dezember soll es als Grundlage für die Revision der Zonenpläne vom Souverän verabschiedet werden. Bea Asper «Wir stehen sowohl mit den kantonalen Behörden als auch mit der Ortsplanungskommission Breitenbach in engem Kontakt», sagte der Büsseracher Gemeinderat Ivan Künzli an der Informationsveranstaltung vom Montag im Konzertsaal. Damit werde sichergestellt, dass die angedachten Massnahmen umgesetzt werden können, also dass zum Beispiel ein Radweg nicht an der Gemeindegrenze Halt macht. Konkret an die Hand genommen werden die Massnahmen jeweils im Rahmen der Investitionstätigkeiten, die an den Budget-Gemeindeversammlungen genehmigt werden, antwortet Künzli auf Fragen aus der Runde. Raumplaner Manuel Bugmann vom Planungsbüro «BSB + Partner» hatte zuvor die Leitsätze und Massnahmen, die im Räumlichen Leitbild von Büsserach aufgeführt sind, erläutert. Die Inputs dazu waren aus der Zukunftskonferenz vom Frühjahr 2019 gekommen, an der 40 Personen aus Büsserach teilgenommen hatten. Die Leitsätze und der Massnahmenkatalog sind bereits auf die Anregungen vom Raumplanungsamt des Kantons Solothurn angepasst worden und liegen nun in Büsserach zur Mitwirkung auf. Die Einwohner können bis zum 26. September Änderungsanträge zum Räumlichen Leitbild bei der Gemeinde einreichen. «Bei der Vorgabe des verdichteten Bauens setzen wir uns sehr dafür ein, dass in Büsserach das Wohnen im Grünen noch immer möglich sein wird», sagte Künzli. Der Kanton zählt Büsserach zusammen mit Breitenbach zu den urbanen Gemeinden, also wie Olten oder Solothurn, und nicht zu den Landgemeinden. Die Bebauungsdichte ist in Büsserach aber bedeutend tiefer. Der Kanton
Mitwirkung erwünscht: Die Informationsveranstaltung zum Räumlichen Leitbild der Gemeinde Büsserach stiess auf reges Interesse. FOTO: BEA ASPER hat die Gemeinde aufgefordert, aufzuzeigen wie nach innen verdichtet werden kann. Im Erläuterungsbericht zum Leitbild heisst es dazu: «Die unbebauten Bauzonen verteilen sich über das gesamte Siedlungsgebiet. Die meisten der unbebauten Parzellen liegen in der zweigeschossigen Wohnzone. Es sind mehrere zusammenhängende Flächen mit mehr als 2500 Quadratmeter vorhanden. Eine ungenügende Erschliessung oder eine schlechte Parzellenstruktur sollten, wenn vorhanden, angegangen werden, um diese Potenziale zu aktivieren.» Im Rahmen der Ortsplanrevision wird man dann auch diskutieren, ob die Reservezonen erhalten sowie das Gewerbegebiet an der Breitenbachstrasse, welches von Wohnhäusern umgeben ist, in eine Wohnzone umgewandelt werden soll. Gemäss Künzli rechnet man mit einem moderaten Wachstum. Bis im Jahr 2040
könnte Büsserach 3000 Einwohner zählen. Derzeit liegt die Bevölkerungszahl bei 2299 Personen. Weiter möchte man gemäss Entwurf zum Räumlichem Leitbild Massnahmen zur Aufwertung des Dorfzentrums und zur Belebung der Gemeinschaft ergreifen. Dazu zählen die Schaffung eines neuen Dorfplatzes sowie die Förderung der Vereine und der sozialen Institutionen. Zu den grossen Herausforderungen, führte Künzli aus, gehört die Planung einer neuen Strasse durch Landwirtschaftsland als direkte Erschliessung des Industriegebietes ab Kantonsstrasse Breitenbach-Laufen. Damit könnte der Strassenstreit mit Breitenbach bereinigt werden. Büsserach versucht derzeit auf dem Rechtsweg in Solothurn zu erreichen, dass der Breitenbacher Gemeinderat die Schliessung der Neumattstrasse widerrufen muss.
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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36
Baselbieter Kantonalturnfest 18. – 27. Juni 2021 – das Turnfest auf der Birsinsel in Zwingen
Sommerbrise und Inselcharme In nur 10 Monaten findet das Baselbieter Kantonalturnfest auf der Birsinsel in Zwingen statt. Ein Turnfest auf freien Gelände zu erstellen, erfordert einiges an Vorbereitungsarbeiten - gerade die Unterstützung seitens der Politik, der Wirtschaft und den Gemeinden sind von zentraler Bedeutung, um die grossen Herausforderungen im Bereich Infrastruktur bewältigen zu können.
Was fasziniert dich am Turnsport?
Auf der Schweizer Turnfestkarte gibt es kaum noch Regionen, die, wie das Laufental, jährlich ein Verbands- oder Regionalturnfest anbieten: Auswärtige Vereine schwärmen dabei immer wieder vom überraschenden Charme unserer Region und einem Turnfest, dass sich wie ein erholsamer Aktiv-Urlaub anfühlt.
Welche Erwartungen hast du ans Kantonalturnfest im Laufental?
Genau dieses Gefühl möchte das OK am Baselbieter Kantonalturnfests im Juni 2021 vermitteln: Unter dem Motto „mir sy turnfescht“ soll das Gefühl von Mittelmeer und lauen Sommernächten Einzug halten.
Turnfest Talk Elsbeth Richerich Präsidentin des Laufentaler Turnverbands seit 2009
Der Turnsport ist mehr als Bewegung. Er ist dank seiner Vielfältigkeit offen für alle und damit ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft.
Ich hoffe, dass wir das KTF unter normalen Bedingungen durchführen und die Zuschauer mit tollen und fairen Wettkämpfen begeistern können.
DasMottolautet„mirsyturnfescht!“ – warum bist du „turnfescht“?
Es wäre nicht gut, wenn ich nach über einem halben Jahrhundert Turnen und Festen nicht “turnfescht” wäre. Eventpartner
das
Die Insel wird zum Werbeträger Mit den Sportanlagen in Zwingen, Röschenz, Laufen und Liesberg kann die Grössenordnung unserer Regionalturnfeste sehr gut bewältigt werden. Für ein kompaktes Kantonalturnfest genügen diese Infrastrukturen jedoch nicht. Platinpartner
Das Gebiet Chleeboden/Obermatt in Zwingen bietet als einziges Gelände im Laufental genügend Platz, um den Anforderungen eines Kantonalturnfests mit etwa 5000 Turnerinnen und Turnern gerecht zu werden. Das Gelände liegt nahe beim Bahnhof Zwingen, etwas ausserhalb des Dorfes und erlaubt eine grosszügige Planung der Sportanlagen, des Festbetriebs und der Unterkunftsmöglichkeiten. Tolle Partnerschaft: Die BLKB ist unser Eventpartner - v.l.n.r. Martin Leber, Elsbeth Richterich,Christian Ritter, Gabriela Häner (BLKB), Franz Meyer, Mario Borer Der malerische Birsverlauf umEine einmalige Werbefläche schliesst einen Teil des Geländes wie eine Insel – perfekte Voraus- Baupartner Albin Borer dür- Wir sind weiterhin auf der Suche setzungen, um das Turnfest als char- fen wir auf viele helfende Hän- nach Partnern, die den Turnsport und mantes Inselturnfest zu vermarkten. de beim Auf- und Abbau zählen. unsere Vision unterstützen. Das Kantonalturnfest bietet unseren KMU- BeDer Spirit von Robinson Crusoe Damit können wir jedoch noch nicht trieben spannende BewerbungsmögFreifeldflächen haben den Nachteil, die ganze Palette an Bedürfnis- lichkeiten in naturnahem Ambiente. dass die Infrastruktur aufwändig er- sen abdecken. Es ist unser Ziel, das stellt werden muss. Wir sind hier auf Gefühl von Inselcharme und Kuli- Die Sponsoringangebote finden Sie unter www.ktf21.ch - Bereich Sponsoring. tatkräftige Partnerschaften angewie- narik wirkungsvoll zwischen Turnsen. Mit dem Zivilschutz und unserem sport und Turnfest einzubinden. Weitere Infos unter www.ktf21.ch und auf Social Media mit #ktf21 & #mirsyturnfescht
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DORNECK
Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 35
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SEEWEN
Jagdgesetz gefährdet den Artenschutz als Ganzes Das Solothurner Komitee «Jagdgesetz Nein» und Pro Natura Solothurn haben in Seewen zur Gesetzesrevision zum eidgenössischen Jagd- und Schutzgesetz Stellung genommen. Beide sagen dezidiert Nein zum missratenen «Abschuss-Gesetz», wie sie es nennen.
schwan und anderer geschützter Tierarten in Frage gestellt. Eine weitere Chance für einen verbesserten Schutz von Tieren sei gemäss Borer ebenfalls verpasst worden: Feldhase, Birkhahn, Schneehuhn oder Waldschnepfe können weiterhin bejagt werden. Die Solothurner Naturschützer mit all ihren Organisationen hoffen sehr, dass die Bevölkerung und die Stände in der Mehrheit den neuen Gesetzesentwurf, so wie vom Parlament beschlossen, ablehnen werden. Borer sagt es mit aller Klarheit: «Ein Ja wäre aus ökologischer Sicht gefährlich und falsch.
Wichtige Zahlen
Willi Wenger Luchs und Wolf würden ins hiesige Ökosystem gehören, sagt Vorstandsmitglied und Förster im Forstbetrieb Schwarzbubenland, Josef Borer (Breitenbach). Weiter erklärt er im Gespräch mit dem «Wochenblatt», dass sich ein Nein zum Jagdgesetz positiv auf den Wald auswirken kann. «Hauptsächlich im Berggebiet leiden viele Wälder an den hohen Hirschbeständen. Da können die Grossraubtiere Wolf und Luchs neben der Jagd nachweislich mithelfen, die Bestände zu regulieren. Dadurch werden artenreiche Wälder gesichert und Schutzwälder bleiben stabil.» Es ist schwierig abzuschätzen, wie hoch die Rehwildbestände im Schwarzbubenland effektiv sind. «Aus der Sicht von uns Förstern ist der Schalenwildbestand wie Rehwild oder Gämsen angemessen, wenn sich alle Baumarten natürlich und ohne Wildschutz (Zaun, Einzelschutz) verjüngen können.» Einzelne Hirsche wurden gemäss Borer bereits in den Gemeinden Meltingen, Breitenbach und Seewen festgestellt. Spätestens wenn die Wildtierbrücken über die A1 fertiggestellt seien, so Borer, werde sich der Hirsch hier ansiedeln. «Dann soll ihm der Wolf als einziger natürlicher Feind folgen.» Er verweist schliesslich auf das russische Sprichwort «Wo der Wolf geht, wächst der Wald». Nach Aussagen von Fachleuten eignet sich das Passwangge-
Geeignet: Förster Josef Borer zeigt dem «Wochenblatt» eine Fläche, wo die Aufforstung dank Schutzzaun nachweislich gut gedeiht. Ohne Zaun (im Vordergrund) ist das Wachstum von Jungbäumen und Sträuchern aufgrund des Wildbestandes stark eingeschränkt. FOTO: WILLI WENGER biet gut als Lebensraum für den Wolf. Es ist gemäss Pro Natura Solothurn durchaus möglich, dass sich in Zukunft einzelne Wölfe in der hiesigen Region ansiedeln werden. Im Waadtländer Jura existiere, so Borer, bereits ein Rudel. Auch der Luchs ist in den regionalen Wäldern zu Hause.
Gesetz schiesst über Ziel hinaus
Das Solothurner Komitee «Jagdgesetz Nein» ist der Meinung, dass ein neues Gesetz mit Augenmass notwendig sei. Die
Gesetzesrevision schiesse weit über das ursprüngliche Ziel hinaus. Die heutige Kompetenzordnung zwischen Bund und Kantonen sei beizubehalten. Das Komitee hält weiter fest, dass mit dem neuen Rechtserlass drei kritische rote Linien überschritten werden: Erstens, dass geschützte Tiere ohne durch sie angerichtete Schäden und ohne Präventionsmassnahmen ergriffen zu haben «auf Vorrat» abgeschossen werden können. Die zweite rote Linie betreffe die Tatsache, dass künftig jeder Kanton selbst entscheiden
kann, welche Tiere er wie stark dezimiert. Und für Borer ist es als drittes auch nicht annehmbar, dass der Bundesrat jederzeit weitere, eigentlich geschützte Tierarten auf die Abschussliste setzen kann. Es gehe nicht an, dass geschützte Tiere, einfach weil sie da sind, abgeschossen werden können. Die Revision beschränke sich nämlich nicht wie eigentlich geplant auf den Umgang mit dem Wolf. Neu würde gemäss Pro Natura Solothurn auch der Schutz von Biber, Luchs, Graureiher, Höcker-
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•In der Schweiz leben 60 bis 80 Wölfe. Das Wolfsmonitoring kostet die Eidgenossenschaft jährlich 250 000 Franken. •Knapp 200 000 Schafe von total 350 000 Schafen in der Schweiz werden gesömmert. 21 Millionen Franken pro Jahr betragen die Subventionen des Bundes an die Schafhaltung und -vermarktung. Die Sömmerung wird mit rund 7 Millionen Franken unterstützt. •Über die Hälfte der zirka 800 Schafalpen in der Schweiz sind noch immer unbeaufsichtigt. 90 Prozent aller Risse geschehen in ungeschützten respektive unzureichend geschützten Herden. 4200 Schafe verenden pro Jahr während der Sömmerung als «natürliche Abgänge». 350-500 Schafe werden pro Jahr von Wölfen gerissen. Mit jährlich 3 Millionen Franken unterstützt der Bund den Herdenschutz. Zirka 270 Herdenschutzhunde sind in der ganzen Schweiz bereits im Einsatz. Total stehen «Wolfskosten» von zirka 3,3 Millionen Franken pro Jahr jährlichen allgemeinen «Schafskosten» von mindestens 21 Millionen Franken gegenüber. wwl
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,
und unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.
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nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
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neller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
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Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch
MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch
Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnort-
gemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch
KINDERTAGESSTÄTTE Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreu-
ung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch
Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch
Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223
Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stundenund Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@ blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
PRO SENECTUTE UND SPITEX Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch
Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für
Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil»
SPITEX Thierstein/Dorneckberg, 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine
Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch
Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familien-
ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch
Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38,
4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12
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FUSSBALL
Starker Auftritt der Region Mit Ausnahme des FC Laufen, der allerdings im Schweizer Cup gegen Erstligist Solothurn einen dicken Brocken vor der Brust hatte, überzeugten die Teams in der 3. und 4. Liga durchweg. Edgar Hänggi Laufen hatte durch den guten Auftritt gegen Pratteln Selbstvertrauen mitgenommen und versteckte sich gegen Solothurn trotz des 0:6 nicht. In den ersten Minuten schien das mutige Spiel die Gäste denn auch ein wenig zu irritieren. Nach einer Viertelstunde gelang dem Erstligisten der Führungstreffer und ab da hatten sie die Partie im Griff. Der Favorit erzielte die Tore und der Aussenseiter schuftete. Laufen hätte mit dem beherzten Auftritt einen Treffer verdient, doch heutzutage interessieren gerade im Cup sogenannte «Ehrentreffer» niemanden mehr. Fakt ist: Auch wenn das Ergebnis brutal aussehen mag, war es für die Laufentaler ein weiterer Schritt vorwärts. Gestern Mittwoch folgte bereits die Partie gegen Aesch und am Samstag das Heimspiel gegen Timau. Im Basler Cup gibt es für Laufen am 16. September ein Heimspiel gegen den gleichklassigen FC Black Stars. In der 3. Liga überraschte Breitenbach mit dem deutlichen 6:1-Heimsieg gegen Liestal II. Das Team von Dominik Metzger und Stephan Leu hatte zwar das erste Spiel gegen Schwarz-Weiss a ebenfalls klar verloren, doch Metzger sah eine gute Leistung und war überzeugt, in Breitenbach den ersten Sieg zu holen. Die Führung in der ersten Minute bestätigte seine Meinung. Doch dann drehten die Schwarzbuben auf und erzielten kurz vor und nach der Pause innert 18 Minuten vier Tore. Als «Los»-Aufsteiger muss man jeden Punkt nehmen, sodass die vier
Geduscht: Der FC Laufen wurde vom FC Solothurn gleich zweimal besiegt. FOTO: EH-PRESSE/MANON STICH
Punkte als geglückter Saisonstart bezeichnet werden können. Wo das Team von Shtjefen Frrokaj leistungsmässig wirklich steht, werden jedoch die beiden kommenden Partien zeigen. Am Samstag beim starken FC Rheinfelden und danach zu Hause gegen den SC Binningen. Im Basler Cup empfängt Breitenbach am 15. September den SV Muttenz II mit dem Laufner Assistenztrainer Rishi Suhanthan.
Regionale Festspiele
Der Start in die neue 4. Liga-Saison ist den regionalen Teams wahrlich geglückt. Auch wenn erst zwei Runden ausgetragen sind, sollten sich die Verantwortlichen die Tabelle rahmen lassen. Auf den ersten sieben Plätzen sind sämtliche
sechs Teams aus der Region zu finden! Zwingen, Laufen, Röschenz und Brislach mit dem Punktemaximum; gefolgt von Riederwald und Kleinlützel mit jeweils drei Punkten. Auf Rang zwei sprengt aktuell einzig Birsfelden II den regionalen Pulk. Zwingen beeindruckt mit seinen Auftritten weiter. Im Basler Cup fegten sie Drittligist Arlesheim mit 7:1 vom Platz (nächster Gegner wird am 16. September Zweitligist OB sein) und am Samstag wurde Ettingen auswärts 8:2 geduscht. Dominik Studer traf dreimal für das Sprenger-Team. Aber auch das 7:1 von Brislach gegen Therwil beeindruckt. Am Samstag dürfte im Spiel Röschenz gegen Brislach (18 Uhr) am meisten Brisanz drinstecken und so viel Publikum angelockt werden.
HANDBALL
LEICHTATHLETIK
Fast-Überraschung im Schweizer Cup
Erfolgreiche Leichtathletik
SG Wahlen Laufen (2. Liga) – Red Dragons Uster (1. Liga) 24:25 (11:13) Ueli Schmidlin Die SG Wahlen Laufen startete gegen die Zürcher furios in die Partie und setzte die Vorgaben des Trainers effizient um. Bis zur 25. Minute konnten die Gastgeber das Spielgeschehen auf Augenhöhe, ja gar mit leichten Vorteilen gestalten. Ein paar Nachlässigkeiten vor der Pause und die schnellen Gegenstösse der Gäste führten zum knappen Pausenresultat zu Gunsten der Dragons. Die Pausenansprache von Simon Kohler konnte nicht direkt und wie gewünscht umgesetzt werden. Die Zürcher kamen immer wieder zu einfachen Toren. Aber die Baselbieter konzentrierten sich auf ihre Stärken und bewahrten vor allem Ruhe. Die Leistungssteigerung wurde in der 50. Spielminute mit dem Ausgleich belohnt und so kam es nun zu einem offenen Schlagabtausch. Bis fünf Minuten vor Ende
Dynamisch: Marc Eng beim Torwurf. FOTO: FREDY SCHMIDLIN
konnten die Gäste einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeiten — nun stellte die SG Wahlen Laufen auf eine offenere Verteidigung um und hatte gar zwei Chancen, den Ausgleich zu erzielen. Der Erstligist verzeichnete über das ganze Spiel die klar bessere Chancenauswertung: 69 Prozent gegenüber der Laufentalern mit 53 Prozent. Mit dieser knappen Niederlage ist die SG Wahlen Laufen aus dem Schweizer Cup ausgeschieden und kann sich nun auf die am 12. September mit einem Heimspiel beginnende Meisterschaft konzentrieren.
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Erfolgreich: Celine Berger und Trainer Andi Saladin. FOTO: ZVG um rund 200 Punkte und belegte (nach einem schwierigen 800m-Lauf) den 11. Schlussrang. Obwohl nicht alles ganz nach Plan lief, erreichte sie bei den CH-Einzelmeisterschaften der U23 gleich in drei Disziplinen den Final! Sie belegte im Weitsprung Platz 8, im Hürdenlauf Platz 7 und erkämpfte sich im Hochsprung mit 1.67m die Bronzemedaille. Gratulation!
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«Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg» trifft zur Zeit auf das Leichtathletik Zentrum Thierstein nicht nur in Bezug auf das Projekt Leichtathletik im Grien Breitenbach sondern auch in Bezug auf die Leistungen zu. Trotz misslicher Umstände bereiteten sich viele junge Sportlerinnen und Sportler zu Hause, in vielen Einzel- und Kleingruppentrainings mit Trainern und in verschiedenen Lagern auf die verbleibende Saison vor. Höchsterfreulich konnten sich — nebst anderen tollen Leistungen verschiedener Nachwuchssportlerinnen und -Sportler — Jana Weber (15) in Diskus und Kugelstossen, Aaron Scherz (14) in Diskus- und Speerwurf, Jasper Jones (16) im 100m Sprint und Nicolas Noe (17; C-Meister 2018) im Speerwerfen für die Nachwuchs-Schweizermeisterschaften vom 5. und 6. September in Lausanne qualifizieren. Für alle drei ein erster Einsatz an nationalen Wettkämpfen. Hervorragend schlug sich Celine Berger (21) aus Zwingen bereits an den CH-Mehrkampfmeisterschaften der Frauen im Siebenkampf in Langenthal. Dabei verbesserte sie ihren eigenen Rekord vom letzten Jahr
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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36
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DORFPLATZ LESERBRIEF
VER ANSTALTUNG
Wahlen in Zwingen
85 Jahre Lourdesgrotte Wahlen
Seit den letzten Wahlen hat sich die Zusammensetzung des Zwingener Gemeinderates sehr verändert. Neu haben zwei Vertreter der IG Parteilose Zwingen im Gemeinderat Einsitz genommen. Wer ist die IG Parteilose Zwingen? Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner von Zwingen haben sich zu dieser Gruppierung zusammengefunden. Sie möchten sich für die Gemeinde engagieren und Sachpolitik betreiben. Gemeindebehörden und Kommissionen sind doch Gremien, in denen auf dieser Ebene gearbeitet werden soll: Ein Schulrat ohne parteipolitischen Zwang, der sich einsetzt zum Wohl unserer Kinder, das Wichtigste, das wir haben. Eine Sozialhilfebehörde ohne parteipolitischen Zwang, die sich einsetzt zur Unterstützung von sozial schwächer gestellten Einwohnerinnen und Einwohnern. Eine Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission ohne parteipolitischen Zwang, der ein sorgfältiger Umgang mit den Gemeinderessourcen wichtig ist. Aus diesen Gründen stellt die IG Parteilose Zwingen für alle Gremien kompetente Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Geben Sie unseren qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten Ihre Stimme am 27. September. Achtung! Beim Verpacken des Stimmmaterials wurde ein Wahlzettel des Schulrats oder der Geschäfts- oder der Rechnungsprüfungskommission versehentlich nicht eingepackt. Die Wählenden sind aufgerufen, diesen bei der Gemeindeverwaltung zu holen.
Am kommenden Dienstag 8. September, am Fest Mariä Geburt, feiert die Pfarrei Wahlen das Jubiläum der Weihe der Lourdesgrotte. Vor 85 Jahren wurde der Ort ausserhalb des Dorfes, an der Grindelstrasse, errichtet (das Wochenblatt hat berichtet) und feierlich seiner Bestimmung übergeben. In all den Jahren hat sich der Marienort zu einem von vielen Menschen oft und gern besuchten Platz der Stille entwickelt. Die Pfarrei Wahlen lädt um 10 Uhr zu einer Eucharistiefeier mit unserem Priester Pater Paul ein. Abends um 19 Uhr findet eine zweite Eucharistiefeier mit Pater Ludwig aus dem Kloster Mariastein statt. Mit beiden Messen soll möglichst vielen Gläubigen ein coronagerechter Besuch eines Gottesdienstes ermöglicht werden. Abends werden in der Grotte 85 Kerzen brennen; dies auch als Wertschätzung für all die Männer, Frauen und Schulknaben, die am Bau der Grotte zwischen Mai und September 1935 beteiligt waren. Bei
Sandra Jermann Gemeinde- und Burgerrätin Peter Hueber Gemeinderat und Burgerpräsident
VER ANSTALTUNG
Ricola zu Gast im Museum Laufental WoS. Nach der Sommerpause erwartet die Besucher im Museum Laufental eine neue Ausstellung: Auf dem ganzen ersten Stock ist eine Schau zum 90-Jahr-Jubiläum der Ricola zu sehen. Präsentiert werden zahlreiche Objekte aus der ereignisreichen Geschichte des weltbekannten Unternehmens. Erstmals ist die Ausstellung am Sonntag 6. September von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet. Anschliessend kann sie jeweils von Dienstag bis Freitag zwischen 11 und 18 Uhr und sonntags von 14 bis 16.30 Uhr besucht werden. Die Ausstellung dauert bis zum 17. Januar 2021.
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Marc Scherrer Landrat, Laufen «Um auch für die zukünftige Mobilität gewappnet zu sein, müssen besonders unsere Täler vernetzt und an das restliche Baselbiet angeschlossen werden.»
JA zum Hochleistungsstrassennetz www.
mobilitaet-zukunft.ch
Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 35
GEDANKENSTRICH
Der Stuhl
Marianne Volonté
Feier: Die Mariengrotte ist ein gern besuchter Ort der Stille. Schlechtwetter wird auf eine Verschiebung in die Kirche verzichtet. Mit Regenschutz und -schirm ausgerüstet soll am Ort des Feierns festgehalten werden. Bei
FOTO: ZVG
Sturm, Blitz und Donner würde auf eine Durchführung verzichtet. Charles Schmidlin, Wahlen
EINGESANDT
Fehren führt den digitalen Dorfplatz ein Das Zusammenleben in Fehren und Umgebung soll aktiver und attraktiver werden. Ein Zusammenleben, das in der jetzigen Situation rund um das Coronavirus noch bedeutender wird. Um dieses Ziel zu erreichen, wird am 3. September der digitale Dorfplatz von Crossiety in der Gemeinde eingeführt. Der digitale Dorfplatz des Schweizer Startups Crossiety ist eine lokale und vertrauenswürdige Kommunikationslösung für Gemeinden. Die Einwohner-App verfolgt das Ziel, das Engagement in der Gemeinde mithilfe einer übersichtlichen digitalen Kommunikation zu vereinfachen. Die nutzerfreundliche Anwendung ermöglicht es zudem, den Zusammenhalt unter den Einwohnerinnen und Einwohnern auch im digitalen Zeitalter zu stärken. «Die Plattform erlaubt die Vernetzung und direkte Kommunikation von Einwohnerin zu Einwohner und hilft, das lokale Zusammenleben vermehrt zu entfalten», so Gemeindepräsidentin Nicole Ditzler-Trepp. Auf der App informiert die Gemeindeverwaltung über
Workshop: Fehren arbeitet für den digitalen Dorfplatz. die aktuelle Lage, Gemeinschaften geben Updates zu geplanten Veranstaltungen und die Einwohnerinnen helfen sich gegenseitig aus. Dies alles auf einer vertrauenswürdigen Plattform, wo die Bei-
FOTO: ZVG
träge nur von Menschen gesehen werden, welche in der Umgebung wohnen. Wer Crossiety nutzen will, registriert sich kostenlos mit seinem Wohnort. Christine Karrer, Gemeinde Fehren
LESERBRIEF
EINGESANDT
Maskenpflicht und Begrenzungs-Initiative
Amateurfunk und Wandern
Nun hat die Regierung des Kantons Solothurn die Maskenpflicht in Einkaufsläden und -zentren beschlossen. SVP Nationalrat und SVP Kantonalpräsident Christian Imark hat mit Argumenten seine Bedenken zur Massnahme geäussert und ich schliesse mich diesen an. Zugleich möchte ich ergänzen, dass ich nicht per se gegen Massnahmen bin, sofern diese ausgewogen und den aktuellen Begebenheiten angepasst sind. Die Solothurner Gesundheitsdirektorin Susanne Schaffner (SP) täte gut daran, die Interessenabwägung sorgfältiger zu berücksichtigen und den Fokus auf die durch das BAG vorgegebenen Sicherheitsmassnahmen zu legen. Diese Massnahmen, wie Abstands- und Hygieneregeln, gilt es — Stand heute — noch energischer in der Bevölkerung umzusetzen, statt die Bürgerinnen und Bürger mit einer Maskenpflicht zu bevormunden. Solange die steigenden Neuansteckungen nicht ausserordentlich sind, plädiere ich für eine massvolle Herangehensweise. Nun zur Begrenzungs-Initiative: Die EU ist wirtschaftlich und politisch angezählt. Die Angst vor einer Gesprächsverweigerung seitens EU ist aus meiner Sicht unbegründet. Dementsprechend stehe ich für Nachverhandlungen über das Personenfreizügigkeitsabkommen (FZA) und bitte Sie, liebe Wählerinnen und Wähler, in den Wahlen vom 27. September um Ihr «Ja» für die Begrenzungs-Initiative. Besten Dank für Ihre Stimme. Sibylle Jeker Kantonsrätin und Präsidentin SVP Schwarzbubenland
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Da sass ich also. Auf einem Stuhl. Im 400 Jahre alten Landvogthaus in Nidfurn im Kanton Glarus. Wir machten für zwei Nächte Halt in diesem alten Haus, das über sechs Stockwerke hoch ist und eine Menge an Zimmern hat, die mit altem historischem Inventar eingerichtet sind. Das Haus ist in Privatbesitz und wird zum Teil als Hotel genutzt. Und während wir da auf solch wundervollen alten Stühlen beim Znacht sassen, hat mir der Besitzer erzählt, dass diese Stühle noch original seien. Sie seien weder restauriert noch mit neuem Stoff bezogen worden und schon ungefähr 150 Jahre alt. In meiner Fantasie ging es sogleich los mit dem Kopfkino. 150 Jahre? Wer sass wohl schon alles auf dem Stuhl, auf dem ich jetzt sitze? Wie waren die Menschen damals angezogen? Worüber haben sie gesprochen oder geschwiegen? Hatten sie lustige Gespräche und viel gelacht oder ging es eher ernst zu und her? Wurde geweint? Und da erzählte der Gastgeber auch schon weiter. Die Stühle mitsamt Tisch stammten aus dem ehemaligen Hotel Verenahof in Baden. Dort soll der bekannte Schriftsteller Hermann Hesse regelmässig Gast gewesen sein. Der Besitzer zwinkerte mir zu und meinte, es könne also gut sein, dass Hermann Hesse auch schon auf diesem Stuhl gesessen sei, auf dem ich jetzt sässe. Die Vorstellung, dass so viele verschiedene Menschen auf diesem Stuhl Platz nehmen durften, hat Demut in mir aufkommen lassen. Vor 150 Jahren wurde dieses Möbelstück sorgfältig und mit handwerklichem Können hergestellt, so dass es jahrzehntelang vielen Menschen gedient hat und noch dienen wird. Das ist wundervoll. Die Tischler und Hafner, die daran gearbeitet haben, kannten das Wort Nachhaltigkeit wohl noch nicht. Aber sie haben etwas von Wert und Dauer geschaffen. Es war mir eine Ehre und eine Freude, auf diesem Stuhl gesessen zu haben.
VER ANSTALTUNG
Absage Genusstage
Aktivierung: René Lutz und Carine Kalbermatten bei ihrem SOTA-Hobby. Meine Frau Carine Kalbermatten und ich, René Lutz aus Grindel, gehen seit rund fünf Jahren einem ganz speziellen und einzigartigen Hobby nach: SOTA. Es handelt sich dabei um eine einzigartige Kombination aus Technik (Amateurfunk), Sport (Bergwandern/Bergsteigen) und Wettbewerb (SOTA ist auch ein weltweites Diplomprogramm). Wie in jedem Jahr durften wir auch in diesem Sommer absolut grossartige SOTA-Aktivitäten in den Schweizer Alpen geniessen. Insgesamt waren wir zwischen dem 18. Juli und dem 26. August genau 30 Tage auf SOTA-Tour. In den 30 Tagen durften wir sage und schreibe 36 SOTA-Gipfel besteigen und aktivieren — 10 dieser Gipfel lagen dabei über 3000 müM und zehn Aktivierungen waren Erstaktivierungen; das bedeutet, dass Carine und ich die ersten Funkamateure waren, die diese Gipfel erklommen und
FOTO:ZVG
im SOTA-Diplomprogramm aktiviert haben. 26 Gipfel waren dabei für uns sogenannte «Uniques»; das heisst, dass wir diese Gipfel selber zum ersten Mal aktiviert haben. Dabei darf man erwähnen, dass die Schweiz insgesamt 1331 SOTA-Gipfel zählt und Carine und ich davon in den vergangenen fünf Jahren 194 verschiedene Gipfel aktiviert haben. Über den Daumen gerechnet haben wir in den 30 Tourentagen rund 400 km zu Fuss zurückgelegt und jeweils rund 39 000 Höhenmeter im Auf- und im Abstieg bewältigt. Einen detaillierten Bericht über unsere Aktivitäten mit Informationen zur Tourenplanung und zum eingesetzten Equipment sowie einer Foto-Slideshow mit vielen Schnappschüssen und untermalt mit einigen Informationen gibt’s hier: https://www.lutz-electronics.ch. René Lutz, Grindel
WoS. Leider können die Genusstage Schwarzbubenland vom 10. und 11. Oktober nicht stattfinden. Die Auflagen seitens der kantonalen und kommunalen Behörden hinsichtlich der durch Covid-19 nötigen Sicherheitsmassnahmen haben eine Durchführung der Genusstage im gewünschten Rahmen verunmöglicht. Das OK bedauert dies sehr, hat es doch in den vergangenen Monaten und Wochen alles darangesetzt, den Anlass durchführen zu können. Die Genusstage Schwarzbubenland hätten den regionalen Produzenten eine Plattform bieten sollen, um deren Produkte der lokalen Bevölkerung schmackhaft zu machen. Für die Produzenten wäre ein solcher Anlass gerade in der von Corona geprägten Zeit enorm wichtig gewesen, teilt das Forum Schwarzbubenland mit. Der bereits erstellte Flyer, der sämtliche angemeldeten Aussteller auflistet, wird trotzdem in abgeänderter Form in die Haushalte im Schwarzbubenland verteilt. Ebenso wird eine geplante Werbeaktion auf Social Media — ein Aufruf, die Aussteller zu unterstützen — lanciert. Das OK hofft, dass die Genusstage 2021 nachgeholt werden können.
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DIES UND DAS EINGESANDT
LESERBRIEF
10 Jahre «Dr schnällscht Laufetaler / Thiersteiner»
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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 35
Kämpferisch: Schon die Jüngsten gaben am Rennen wirklich alles, um vorne mit dabei zu sein.
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Auch wenn es übertrieben tönt, die Realität ist leider so. Das Spital Laufen wirft zu wenig Gewinn ab und muss folglich über die Klinge springen. Notfälle werden in naher Zukunft in Laufen nicht mehr behandelt. Es ist eine Frage der Zeit, wann die ersten Opfer zu beklagen sind. Unsere Baselbieter Regierung, unsere gewählten Volksvertreter, die diesen massiven Leistungsabbau des Gesundheitswesens im Laufental angeordnet haben, brechen zudem noch einen gültigen Staatsvertrag. Wir alle müssen unsere rechtsgültig abgeschlossenen Verträge einhalten. Wenn wir unsere Verträge brechen, werden wir bestraft, was auch richtig ist. Die ehemalige Besitzerin des Spitals — die Laufentaler Bevölkerung — die im guten Glauben das Spital dem Kanton Baselland übergeben hat, wird links liegen gelassen und vollkommen ignoriert. Trotz massiver Opposition gegen eine Schliessung des Spitals werden die Bedürfnisse der Bevölkerung nicht beachtet. Das geplante Gesundheitszentrum, das erst in einigen Köpfen existiert, wird wenn überhaupt, frühestens in ein paar Jahren realisiert. Was passiert in der Zwischenzeit? Mein Fazit: Ein voll funktionstüchtiges Spital, top eingerichtet, mit motiviertem und bestens ausgebildetem Personal in einem der reichsten Länder der Welt, wird Opfer des Geldes. Geld oder Leben. Aber Hauptsache das Läufelfingerli wird nicht durch Busse ersetzt.
Vor zwei Wochen am Mittwochnachmittag konnte bei schönstem Wetter die Jubiläumsausgabe des «Schnellsten Laufentalers / Thiersteiners» durchgeführt werden. Das Leichtathletik Zentrum Thierstein durfte rund 120 Kinder aus der Region und viele Eltern und Fans auf der Sportanlage Grien in Breitenbach begrüssen. Die Corona bedingten Verhaltensregeln gemäss Schutzkonzept von Swiss Athletics wurden von den Erwachsenen sehr gut eingehalten und die Stimmung auf der Tribüne und entlang der Sprintstrecke war grossartig. Die Kids haben sich in Jahrgangskate-
gorien über die verschiedenen Sprintdistanzen spannende Rennen geliefert. Bei den Jüngsten über 50m konnten dank der grossen Teilnehmerzahl mehrere Vorläufe pro Jahrgang ausgetragen werden. In der Kategorie «2014 und jünger» war niemand zu jung, um mitzumachen. Die jüngste Teilnehmerin war gerade mal dreieinhalb Jahre alt. Dies verursachte bei den Zeitmessern Schweissperlen, da die kleinen Raketen nur ganz knapp von der Lichtschranke für die elektronische Zeitmessung erfasst wurden. Dank dem professionellen Helferteam vom LZ Thierstein hat aber alles gut geklappt und
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Feuer- und Badeverbot aufgehoben
Erfolgreiches Pistolenschiessen trotz Corona
Mehr Schutzplätze für gewaltbetroffene Frauen
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WoS. Die Waldbrandgefahr im Kanton Basel-Landschaft hat sich entspannt. Neu gilt die Waldbrandgefahrenstufe 2, die Gefahr ist also mässig. Das bedingte Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe sowie das Badeverbot am Unterlauf der Birs werden aufgehoben, teilt der Kantonale Krisenstab mit. Die gesunkenen Temperaturen und die Niederschläge am vergangenen Wochenende haben im ganzen Kanton eine Entspannung der Lage mit sich gebracht. Weiterhin gelten aber die generellen Empfehlungen im Umgang mit Feuer im Wald und in Waldesnähe. Nach wie vor können Gemeinden für ihr Gemeindegebiet ein Feuerverbot vorsehen. Die tiefen Wasserstände und hohen Wassertemperaturen führten zu einer Stresssituation für die Fische. Die Niederschläge haben auch diesbezüglich zu einer Entspannung geführt, weshalb das verfügte Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot am Unterlauf der Birs ebenfalls per sofort aufgehoben ist. Aufgrund der Niederschläge der vergangenen Tage hat die Wasserführung der Bäche im Baselbiet leicht zugenommen. Seitens Kanton gelten die regulären Vorgaben für die Wasserentnahmen.
Unter besonderen Bedingungen wie zum Beispiel Trennwände zwischen den Scheiben, stetiges Desinfizieren von Oberflächen und angepasste Rangiermöglicheit, nahmen insgesamt 172 Schützinnen und Schützen sowie 21 komplette Gruppen am 55. Ramsteiner-Pistolenschiessen teil, was einer Rekordbeteiligung entspricht. Stattgefunden hat der Anlass an zwei Samstagen und einem Freitag im August im Schützenhaus Fandel in Zwingen. Weitere Angaben zum Anlass und Ranglisten sind auf unserer PKZ-Homepage unter www.pkzwingen. ch/content/ramsteinerschiessen zu finden. Allen Teilnehmenden und Helfenden herzlichen Dank! Das Feldschiessen wird übrigens dieses Jahr wegen Corona auf eine andere Art durchgeführt. Es kann noch am folgenden Tag im Zwingnerstand im Fandel geschossen werden: 7. September von 17-19 Uhr. Allen Gut Schuss! trotz schwierigen Zeiten. Vorstand PKZ Reinhard Hänggi,
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WoS. Die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft wollen ab 2021 mehr Schutzplätze für gewaltbetroffene Frauen gewährleisten. Weitere Plätze soll es für Frauen mit, aber auch ohne Kinder geben. Gewaltbetroffene Frauen und Kinder sollten aufgrund von Kapazitätsengpässen nicht mehr abgewiesen werden müssen, sind sich die Regierungen der beiden Basel einig. Schutzbedürftige Frauen benötigen in der Krise eine geschützte Umgebung und fachkundige Betreuung und Beratung. Um den Bedarf an Schutzplätzen zu decken, soll die Leistungsvereinbarung mit dem etablierten Frauenhaus beider Basel mit seinen bestehenden 17 Plätzen erneuert werden, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Regierungen. Zusätzlich zum bestehenden Haupthaus soll die teil-stätionäre Einrichtung der Stiftung Frauenhaus, genannt «PasserElle», mit weiteren sieben Plätzen hinzukommen. Die Stiftung Frauenhaus beider Basel soll künftig einen jährlichen Betrag von rund 1,25 Millionen Franken erhalten, den sich die beiden Kantone
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auf vielen Gesichtern der Kinder konnte man ablesen, dass sie ihren Lauf genossen haben. Nach dem Lauf durften alle Athletinnen ein gesponsertes Getränk, einen Riegel zur Stärkung und einen Erinnerungspreis abholen. Im Anschluss an die Vorläufe standen die Finalläufe an, für die sich jeweils die vier schnellsten Athleten pro Jahrgang qualifiziert hatten. Unter grossem Applaus des Publikums wurden bei vielen knappen Entscheidungen die «Schnellsten Laufentaler / Thiersteiner 2020» erkoren. Tobias Holliger LZ Thierstein
hälftig teilen. Dieser Betrag stellt einen Kostenbeitrag für den Aufenthalt und die Beratung sowie für Dolmetscherkosten, Taschengelder, Sicherheitsmassnahmen und Transportkosten für Frauen und Kinder aus den beiden Kantonen dar. Ausserkantonale Bewohnerinnen entrichten einen kostendeckenden Tagestarif für den Aufenthalt im Frauenhaus. Bisher betrug der basel-städtische Anteil an der jährlichen Finanzhilfe durch die beiden Basler Kantone 500 000 Franken, jener von Basel-Landschaft 440 000 Franken. Der Vorlage muss im Stadtkanton der Grosse Rat zustimmen. Gleichzeitig soll an die Stiftung Heilsarmee Schweiz ein pauschaler Betriebsbeitrag in Form einer Finanzhilfe von jährlich je 150 000 Franken pro Kanton — insgesamt mithin 300 000 Franken — vergeben werden, um im Haus «Wohnen für Frauen und Kinder» 16 Schutzplätze zu sichern. Gesamthaft lassen sich so vierzig Schutzplätze für Frauen und Kinder in den beiden Kantonen zur Verfügung stellen. Im Notfall könnten sogar bis zu fünfzig Plätze angeboten werden.
Bruno Stähli Laufen
Warten auf Godot: Die Protagonisten Vincent Leittersdorf (l.) und Hans Jürg Müller. FOTO: ZVG WoS. Im neuestheater.ch in Dornach wird wieder gespielt. Die Saison startet unter anderem mit einer Wiederaufnahme einer Eigenproduktion. Nach grossem Erfolg im letzten Jahr wird noch fünf Mal «Warten auf Godot» von Samuel Beckett gezeigt. Anschliessend geht die Produktion an die Stadttheater Solothurn und Aarau. Wer diesen berühmten Klassiker verpasst hat, hat also nochmals eine Gelegenheit, das Stück in Dornach zu sehen. Das neuestheater.ch hält sich strikt an die aktuellen behördlichen Vorgaben und hat ein Schutzkonzept mit umfassenden Hygienemassnahmen erarbeitet. Weitere Informationen und Spielzeiten sind auf der Homepage zu finden.
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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36
Fahrplanänderungen zwischen Basel SBB und Delémont. In den Nächten von Sonntag, 6. September, bis Donnerstag, 10. September 2020, jeweils ab 21.55 Uhr, muss mit Zugausfällen und geänderten Fahrzeiten gerechnet werden. Wir erneuern die Bahnanlagen im Laufental, damit Sie auch in Zukunft sicher und pünktlich unterwegs sind. Bitte prüfen Sie kurz vor jeder Reise den Online-Fahrplan.
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 35
FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Verletzter bei Unfall
LAUFEN. WoS. Am letzten Montagmorgen um kurz vor 6.15 Uhr ereignete sich auf der Breitenbachstrasse in Laufen eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen. Gemäss der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 55-jähriger Personenwagenlenker auf der Güterstrasse in Richtung Basel. Bei der Verzweigung Breitenbachstrasse/Güterstrasse übersah er einen von links kommenden, vortrittsberechtigten Lieferwagen und es kam zum Zusammenstoss. Der 20-jährige Lieferwagenlenker wurde beim Unfall leicht verletzt und musste durch die Sanität in ein Spital gebracht werden.
Frontalkollision
Von der Raupe zum Schmetterling: Die Raupe wurde an den Karotten im Garten entdeckt und hat sich zu einem prächtigen Schwalbenschwanz entwickelt. FOTO: ANDREAS OCHSENBEIN, HIMMELRIED
GRELLINGEN
SOLOTHURN
REGION
Neuer Deckbelag
Kritische Haltung
Preis an «Neustart»
WoS. Von Sonntag 6. September bis Montag 7. September wird auf der Nunningerstrasse im Bereich des Fusswegs zur Reformierten Kirche bis zum Baugebietsende ein Deckbelag eingebaut. Der Busbetrieb auf der Nunningerstrasse in Grellingen wird für den Zeitraum der Arbeiten eingestellt. Der Individualverkehr wird umgeleitet. Bei nassem Wetter werden die Arbeiten um eine Woche verschoben. Um die Bushaltestellen «Neutal» und «Im Seefeld» hindernisfrei auszubauen, wird die Nunningerstrasse im Bereich Treppe beim Talweg bis zum Baugebietsende wie folgt für den Verkehr komplett gesperrt: Montag, 14. September 8 Uhr bis Freitag, 18. September 16.15 Uhr; Montag, 28. September 8 Uhr bis Freitag, 2. Oktober 16.15 Uhr. Eine Umleitung wird signalisiert. Der Busbetrieb auf der Nunningerstrasse in Grellingen wird während den Bauarbeiten jeweils zwischen 8 Uhr und 16.15 Uhr eingestellt.
WoS. Ab heute gilt in allen Läden im Kanton Solothurn eine Maskenpflicht. Der Kantonal-Solothurnische Gewerbeverband kgv äussert sich hierzu kritisch. Die Präsidentinnen und Präsidenten der Gewerbevereine und Berufsverbände stehen einer Maskenpflicht skeptisch bis ablehnend gegenüber. Befürchtet wird vor allem, dass die generelle Maskenpflicht in Läden die ohnehin schon angeschlagenen Umsätze erneut einbrechen lässt. Shoppen mit Maske relativiere ein positives Einkaufserlebnis stark und eine Maskenpflicht dürfte vor allem im Non-Food-Bereich dazu führen, dass die Kunden auf Online-Bestellungen ausweichen. Viele Gewerbler hätten auch Angst, künftig Polizist spielen zu müssen. Jemand, der keine Maske anziehen will, müsste aus einem Laden verwiesen werden. Der kgv hält aber gleichzeitig fest, dass er die Pandemie ernst nehme. Es gelten weiter die Schutzkonzepte.
WoS. AvenirSocial Nordwestschweiz hat den Prix Social beider Basel an den Verein «Neustart» vergeben. Der gemeinnützige Verein engagiert sich seit 45 Jahren in der Region Basel-Nordwestschweiz für Straffällige und deren Angehörige. Das Team, bestehend aus Professionellen der Sozialen Arbeit und freiwilligen Mitarbeitenden, leistet unentgeltliche Sozial- und Schuldenberatung, psychosoziale Unterstützung und praktische Bewährungshilfe im Alltag. Die Herausforderung ist gross: In ihrer Beratungstätigkeit unterstützen sie delinquente Menschen bei der Reintegration in ein freiheitliches und möglichst deliktfreies Leben. Sie bewegen sich dabei im Spannungsfeld zwischen dem Schutz der Gesellschaft, dem Respekt gegenüber den Opfern von Straftaten und der wertneutralen Anerkennung der Würde und Individualität der Menschen, die zu Täterinnen und Tätern geworden sind.
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LAUFEN. WoS. Am letzten Samstag wurde bei einem Verkehrsunfall eine 81-jährige Frau verletzt. Sie fuhr kurz vor 8.45 Uhr vom Bahnhof herkommend in Richtung Wahlen. Gleichzeitig fuhr ein 32-jähriger Autofahrer von der Strasse «Im Grossen Grien» nach links in die Bahnhofstrasse ein. Dabei übersah er die vortrittsberechtigte Frau und es kam zu einer Kollision zwischen den beiden Autos. Die Lenkerin des vortrittsberechtigten Autos wurde beim Unfall verletzt und musste durch die Sanität in ein Spital gebracht werden.
Auffahrunfall
NENZLINGEN. WoS. Im Eggfluetunnel bei Nenzlingen ereignete sich am letzten Samstagabend kurz vor sieben Uhr eine Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen. Gemäss einer Mitteilung der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 38-jähriger Autofahrer in Richtung Basel. Im Eggfluetunnel kam es zu einem Stau. Aus bislang noch unbekannten Gründen bemerkte dies der Mann zu spät und fuhr auf das Heck des vor ihm fahrenden Personenwagens auf. Der unfallverursachende Lenker sowie die Lenkerin und Beifahrerin des direkt vor ihm befindlichen Fahrzeuges wurden beim Unfall verletzt und mussten durch die Sanität in ein Spital gebracht werden.
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Gian und Giachen und das Munggamaitli Madlaina Von Amélie Jackowski
Die beiden wortgewandten Steinböcke Gian und Giachen sind in der Schweiz fast schon so bekannt wie Globi oder Papa Moll. Ursprünglich als Werbefiguren für die Tourismusförderung Graubünden kreiert, preisen die beiden gehörnten Freunde in der TV-Werbung die Vorzüge des Bündnerlandes mit kernigen Sprüchen hoch vom Gipfelgrat herab: «Bike, hike, Rucksack schlaike!» spotten sie etwa über die weit unter ihnen herumkraxelnden Touristen. Logisch, dass es von derart populären Schweizern auch ein Buch geben muss: 2016 erschien das erste Abenteuer der beiden Bündner Böcke als Bilderbuch, jetzt ist bereits der dritte Band bei uns im Regal. Gian und Giachen machen sich darin in der Bündner Bergwelt auf die Suche nach dem ausgebüxten Murmeltier-Mädchen Madlaina – denn der Herbst ist da und die Mungga müssen sich dringend auf den Winterschlaf vorbereiten. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
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