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Donnerstag, 3. September 2020

SWISS-MOTO-BIKE

111. Jahrgang – Nr. 36

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«Wir müssen es zu einer Einheit schaffen» Nach nicht einmal zwei Jahren demissioniert Sylvester Ihuoma als Pfarrer der Seelsorgeeinheit Arlesheim/Münchenstein. Wie sein Vorgänger scheiterte er an strukturellen Problemen.

Arlesheim

Kleine Elektroflitzer: Im Arlesheimer Tal lassen die Mitglieder des RC Racing Club ihre Autos auf einer selbst gebauten Rennstrecke herumsausen. Das Wochenblatt hat den Verein beim Training besucht.

Reinach

Tobias Gfeller

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m Oktober 2018 stellten die römisch-katholischen Pfarreien St. Odilia Arlesheim und St. Franz Xaver Münchenstein Priester Sylvester Ihuoma als neuen Pfarrer und damit Nachfolger von Daniel Fischer vor. «Es war schön, zu sehen, wie viele Menschen sich mitfreuten und wie herzlich Sylvester Ihuoma aufgenommen wurde», schrieben die beiden Pfarreien nach den ersten Gottesdiensten auf ihrer gemeinsamen Website. Diese schönen Zeiten sind vorbei. Ihuoma hat im Juli seine Demission eingereicht. Bischof Felix Gmür hat sie vergangene Woche angenommen. «Manchmal spürt man, dass die eigene Mission zu Ende geht und dann muss man weiterziehen.» Er lege sein Schicksal in Gottes Hände, erklärt der Pfarrer. Die Gründe für den frühen Rückzug Ihuomas liegen in den Strukturen der beiden Pfarreien. Kirchenrechtlich sind die Pfarreien Arlesheim und Münchenstein zwei unabhängig voneinander operierende Organe, als Seelsorgeeinheit sind sie pastoral in einer Leitungseinheit, die vom Pfarrer geführt wird, miteinander verbunden. Doch auch sechs Jahre nach dem Zusammenschluss haben die beiden Pfarreien noch immer nicht wirklich zueinandergefunden. Wie schon Daniel Fischer schaffte

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Unterschiedliche Ansichten: So friedlich wie hier auf dem Arlesheimer Domplatz ist es bei den beiden römisch-katholischen Pfarreien St. Odilia Arlesheim und St. Franz Xaver Münchenstein aktuell nicht. FOTO: ARCHIV / AXEL MANNIGEL es auch Sylvester Ihuoma trotz seiner Qualitäten als Brückenbauer nicht, die beiden Welten zusammenzubringen, wie er es selber formuliert. Die Spannungen zwischen den beiden Pfarreien sind immer noch da. Er habe gespürt, dass unter der schwierigen Situation seine eigene Gesundheit und die Arbeit als Seelsorger leide. Doch genau darin sieht Sylvester Ihuoma seine Kernaufgabe als Pfarrer. Von der Seelsorge in Arlesheim und Münchenstein sei er nach wie vor begeistert. Doch er habe zusehends gespürt, dass auch er die strukturellen Schwierigkeiten der Seelsorgeeinheit nicht lösen kann. «Mentalitäten sind unterschiedlich» Der Arlesheimer Vize-Kirchgemeinderatspräsident Konrad Borer, der zurzeit auch die Aufgaben des Präsidiums aus-

führt, und der Münchensteiner Kirchgemeinderatspräsident Beat Siegfried bedauern den Rückzug von Sylvester Ihuoma. Beide sind sich einig, dass die Rahmenbedingungen, in denen Ihuoma wirken muss, nicht einfach sind. «Die Probleme innerhalb und zwischen den Pfarreien waren schon vor der Ankunft von Sylvester Ihuoma da. Dieser Situation wurde er nicht gerecht», erklärt Siegfried. Beide geben Ihuoma Recht, dass die beiden unabhängigen Pfarreien noch nicht wirklich zueinandergefunden hätten. «Die Mentalitäten zwischen den zwei Gemeinden als Ganzes, der Bevölkerung und der Kirchenvölker sind halt schon sehr unterschiedlich», gibt Siegfried zu bedenken. An der Kirchgemeindeversammlung im vergangenen Juni sprach Konrad Borer von Polarisierungen zwischen dem Seelsor-

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geteam und dem Kirchgemeinderat schon zu Zeiten von Daniel Fischer. «Dieses Spannungsfeld wurde zuweilen immer stärker und führte aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen zu vielen Diskussionen.» Der Übergang zur Seelsorgeeinheit Arlesheim/Münchenstein zeigte sich als Herkulesaufgabe, so Borer weiter. «Fehlender Respekt» Unruhe kam bereits vor der angekündigten Demission von Sylvester Ihuoma auf. Es wurde bekannt, dass langjährige Mitarbeiterinnen gekündigt haben. Dazu gehörte auch Rita Hagenbach, die fast 14 Jahre lang bei der Pfarrei in Arlesheim tätig war. Auf der Website der Pfarrei verabschiedete sie sich am 7. Juli mit folgenden Worten: «Nun habe ich Fortsetzung auf Seite 2

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Gegen Lebensmittelverschwendung: Am letzten Samstag wurde in Reinach der erste öffentliche Kühlschrank im Baselbiet aufgestellt. Er ist einer von 60 Stück des Projekts «Madame Frigo».

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REGION

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22

BIRSSTADT

Grundstein «Alter Birsstadt» ist gelegt WOB. Die Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Duggingen, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach haben die Grundlagen für die Bildung der Versorgungsregion Alter Birsstadt erarbeitet. Diese wurden nun durch die Gemeinderäte der sieben Gemeinden beschlossen. Das Alter- und Pflegegesetz (APG/SGS 941) schreibt den Gemeinden vor zur Planung und Sicherstellung der Versorgung der älteren Bevölkerung mit Angeboten zu Betreuung und Pflege, sich bis 31. Dezember zu Versorgungsregionen zusammenzuschliessen. Der grosse Vorteil der Region Birsstadt ist, dass die meisten notwendigen Angebote bereits auf der Gemeindeebene vorhanden sind und sich auch bestens bewähren. Aus diesem Grund beschlossen die Gemeinden, so wenig wie möglich auf regionaler Ebene zu regeln, um den Gemeinden weiterhin grösstmögliche Autonomie zu garantieren. Mit diesem Vorgehen wird ein sanfter Start der Versorgungsregion ohne einschneidende Massnahmen ermöglicht. Das Konzept stützt sich auf gut funktionierende und bewährte Angebote in den Gemeinden ab, zentralisiert diese nicht unnötig unter Zeitdruck und verursacht somit auch keine zusätzlichen zentralen Kosten. Die neue Versorgungsregion berät die Gemeinden und beschneidet sie nicht in ihren Kompetenzen. Dieser behutsame Start verschafft der Region genügend Zeit, um die wichtigsten Themen wie Strukturen, Organisation, Prozesse und Angebote in den nächsten Jahren weiterzuentwickeln und zu etablieren. Ebenfalls können die Leistungsvereinbarungen mit den Altersheimen vorbereitet und verhandelt werden, sodass die bestehenden Vereinbarungen nahtlos per 1. Januar 2022 abgelöst werden können. In einem zweiten Schritt kann die neu gebildete Versorgungsregion die zukünftigen Bedürfnisse der Bevölkerung in der Region ermitteln, die schliesslich die Nutzer und Nutzerinnen dieser Angebote sind oder sein werden. Weitere Themen können im Rahmen von Projekten vor der Integration ins Versorgungskonzept getestet und vertieft werden. Die Arbeitsgruppe hat das Versorgungskonzept und den Vertrag für die gemeinsame Versorgungsregion Alter erarbeitet. Diese Dokumente wurden von allen sieben Gemeinderäten beschlossen. Als Leitgemeinde hat sich die Gemeinde Duggingen für die ersten vier Jahre zur Verfügung gestellt.

«Wir müssen es zu einer Einheit schaffen» Fortsetzung von Seite 1 vor knapp eineinhalb Jahren festgestellt, dass ich in der Arbeitssituation nicht mehr glücklich bin. Dieses Gefühl hat sich in verschiedenen Facetten gezeigt. Es war keine einfache Zeit und hat sehr viel Kraft gekostet.» Die Stimmung in der Pfarrei ist angespannt. An der Kirchgemeindeversammlung sprach Konrad Borer von Reibungen gegenüber dem Kirchgemeinderat. Respekt, Anerkennung und Wertschätzung der geleisteten Arbeit würden fehlen. Dafür stehe der Kirchgemeinderat wenig Loyalität und manchmal sogar Respektlosigkeit gegenüber. Borer schloss mit einer klaren Botschaft: «Ich wünsche den Mitarbeitern

und der Kirchgemeinde die Einsicht, dass man nicht auf alte, ausgetretene Wege zurückkehrt und dass man Toleranz gegenüber anderen Meinungen aufbringt.» Zudem wünschte er der Kirchgemeinde Zukunftsfähigkeit und Zukunftsoffenheit. Borer machte die Kluft zwischen Zukunftsdenken und Rückwärtsgewandtheit deutlich. Leitungseinheit wieder trennen? Beat Siegfried bedauert zwar, dass es zur Demission von Sylvester Ihuoma gekommen ist, es habe aber auch ihr Gutes, wenn man das überhaupt so sagen könne. «Wir müssen es zuerst zu einer Einheit schaffen, bevor ein Nachfolger kommen kann», betont Siegfried. «Die

Wogen müssen zuerst geglättet und der Boden gelegt werden.» Der Münchensteiner Kirchgemeinderatspräsident betont, dass auch die Strukturen angepasst werden müssen. «Es ist angedacht, in einem Zweckverband oder ähnlich zusammenzuarbeiten.» Für Siegfried wäre es am Ende vielleicht sogar am sinnvollsten, wenn man die Leitungseinheit wieder trennen würde.» Beim Bistum Basel möchte man aktuell noch keine Stellung zu den Problemen in Arlesheim und Münchenstein beziehen. Es müssten zuerst Gespräche zwischen der Bistumsleitung und den beiden Kirchenpflegen stattfinden, lässt Bistumssprecher Hansruedi Huber ausrichten.

ROTES KREUZ BASELLAND

Besuche bringen Abwechslung Immer mehr ältere Menschen leben jedoch alleine und haben wenig soziale Kontakte. So wie Frau Esther Wild (74). Sie erledigt ihren Haushalt noch selbst und geht fast täglich in den nächst gelegenen Einkaufsladen. Dort kauft sie ein, entsorgt die PetFlaschen und freut Zusammen wertvolle Momente erleben: Der Besuchsdienst des sich über das GeRoten Kreuz Baselland. FOTO: ZVG spräch mit der Kassiererin. Trotz PR. Das Baselbiet gehört heute schon diesem Austausch ist sie oft alleine. Seit zu den Kantonen mit den höchsten Be- über einem Jahr erhält sie jeden Montagtenquoten, wie aus der Altersprogno- tagnachmittag Besuch von Monika Wese von ‹Statistik Baselland› hervorgeht. ber. Monika Weber (63) engagiert sich

als Freiwillige beim Roten Kreuz Baselland im Besuchsdienst. Als Besucherin nimmt sie am Leben von Frau Wild teil. An schönen Tagen gehen die beiden Frauen spazieren, trinken Kaffee und essen Kuchen. Sie reden viel über vergangene Zeiten und schauen gerne Fotoalben an. «Die Zeit mit Esther Wild geht immer so schnell vorbei. Sie erzählt gerne von früher und von ihrer Frauenstrickrunde. Sie freut sich, dass ihr jemand zuhört», so Frau Weber und ergänzt: «Diese zwei Stunden Besuchszeit sind auch für mich bereichernd». Das Rote Kreuz Baselland freut sich über neue Freiwillige, die am Leben anderer teilnehmen möchten und berät Interessierte, eine sinnstiftende Aufgabe zu finden. Kontakt: Rotes Kreuz Baselland, Ursula Winkler und Olivia Nicola, Fichtenstrasse 17, 4410 Liestal, Telefon 061 905 82 00, freiwillige@srk-baselland.ch.

VEREIN POWER FLOWER

Pilotprojekt für Menschen über 60 PR. Im Oktober startet der Verein Power Flower ein Pilot-Theaterprojekt für Menschen über 60. «Power Flower» ist eine innovative und spartenübergreifende Theatergruppe für ältere Menschen. Sie bietet eine Plattfor, kreativ und beweglich zu bleiben und Themen, die ältere Menschen umtreiben, für die Bühne zu gestalten. Das Ensemble erarbeitet unter der Regie und Dramaturgie von Dalit Bloch eine Aufführung, die der Öf-

fentlichkeit gezeigt wird. Eine erste Phase gilt der Recherche, Improvisation, Körper- und Stimmarbeit und der Experimentierfreude. In einer zweiten Phase entsteht eine Aufführung, die in Basel Stadt und Baselland auf verschiedenen Theaterbühnen gezeigt wird. Dieses Angebot wiederholt sich in einem jährlichen Rhythmus. Ziel ist es, Menschen mit über 60 Jahren einen Ort zu bieten, an dem sie sich kreativ und lustvoll mit

dem Theaterspielen auseinandersetzen können. Das Pilot-Projekt startet am 14. Oktober und findet jeweils am Mittwoch von 10 bis 11.30 Uhr statt (ausser Schulferien). Die Proben für die Produktion beginnen im April 2021. Die Aufführungen sind ab September 2021 geplant. Geprobt wird im Raum «Gelber Wolf»-Werkstatt für Theater in Basel. Anmeldungen: info@raumgelberwolf.ch via www.dalitbloch.ch.

redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

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Finkelerweg 60

Landabtretung an die Gemeinde Beim Projekt Finkelerweg 60, Parzelle 1257, befinden sich ca. 140m2 im Bau- und Strassenlinienplan als zukünftige Strasse. Der Gemeinderat hat beschlossen, diese Fläche zu einem Preis von ca. CHF 42000 zu erwerben. Durch die Abtretung an die Gemeinde wird es möglich sein, nach der Realisierung des Bauvorhabens sowie des geplanten Quartierplans Finkelerweg das Trottoir in diesem Bereich auszubauen und den gültigen Bau- und Strassenlinienplan umzusetzen. Der Gemeinderat Adventszeit

Unterstützung des Projekts Weihnachtsbeleuchtung Der Arlesheimer Gewerbe- und Industrieverein AGIV möchte in der diesjährigen Adventszeit das Projekt der Weihnachtsbeleuchtung mit Kugeln erweitern. Die Gemeinde Arlesheim unterstützt dieses Projekt mit einem Beitrag in der Höhe von 50% der Kosten bis maximal CHF 10000.–. Der Gemeinderat Informationsveranstaltungen und öffentliche Mitwirkung

Hochhauskonzept/Quartierpläne Schneckenbündten II/ Neu Arlesheim NORD und SUED • Am Donnerstag, 10. September 2020 ab 19.30 Uhr, findet in der Aula Gerenmatte eine öffentliche Informationsveranstaltung zum geplanten Hochhauskonzept statt. • Am Samstag, 12. September 2020 ab 9.30 Uhr, findet im Baloise-Ausbildungszentrum an der General Guisan-Strasse 55 eine öffentliche Veranstaltung zum weiteren Vorgehen bei der Quartierplanung Schneckenbündten II statt. • Am Mittwoch, 16. September 2020 ab 19.30 Uhr, findet in der Aula Gerenmatte eine öffentliche Informationsveranstaltung als Auftakt zur Mitwirkung zu den Quartierplanentwürfen Neu-Arlesheim NORD und SUED statt. Bei allen Veranstaltungen besteht aufgrund der Covid-19-Präventionsvorgaben eine Maskenpflicht. Die Gemeindeverwaltung Schwimmbad

Überprüfung des Schutzkonzepts Am Montag, 11. August 2020, wurde das Schwimmbad durch das kantonale Sportamt auf die Einhaltung der BAG Auflagen überprüft. Die erhaltenen Rückmeldungen fielen sehr positiv aus. Das Schutzkonzept werde sehr akribisch umgesetzt von den angebrachten Hinweisschildern, dem separaten Sanitätszelt, den Markierungen im Ein- und Ausgangsbereich, bis zu den Bodenmarkierungen und Absperrungen. Ebenfalls sehr gut sei die Umsetzung im Nassbereich. Dasselbe gilt für die Reinigungs- und Desinfizier-Arbeiten, die zusätzlich gemacht werden müssen. Die Gemeindeverwaltung

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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Drei, zwei, eins: Go!

Stille Wahlen

Wahlen Sozialhilfebehörde für die Amtsperiode 1.01.2021–31.12.2024 Bis am 24.08.2020 (34. Tag vor dem Wahltermin vom 27.09.2020) sind bei der Gemeindeverwaltung Arlesheim folgende sechs Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl in die Sozialhilfebehörde gemeldet worden: − Epple Peter (FDP, bisher) − Hoegsberg Christian (FDP, neu) − Krisztmann Michael (SP, neu) − Menz Roman (CVP, bisher) − Scherrer Marzahn Sabine (FL, bisher) − Weiligmann Cäcilia (FL, bisher) Damit sind gleich viele Kandidatinnen und Kandidaten gemeldet worden, wie Sitze zu vergeben sind. Gemäss § 30 des Gesetzes über die politischen Rechte und § 5 der Gemeindeordnung Arlesheim entfällt somit die Urnenwahl vom 27.09.2020. Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit der Wahl sind bis spätestens am 3. Tage nach dieser Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal, einzureichen. Falls innerhalb dieser Frist keine Beschwerde eingereicht wird, wird die Wahl durch den Gemeinderat erwahrt. Der Gemeinderat Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim

Wahlbestätigung Kirchenpflege und Synode für die Amtsperiode 2021–2024 Die Kirchgemeindeversammlung hat am 16. August 2020 Oliver Ehinger (bisher), Kathrin Meffert-Ruf (bisher), Laura Poggi Ernst (bisher), Felix Schurter (bisher), Dominique von Hahn (bisher), Elisabeth Buser Heller (neu), David Käser (neu) und Basilius Moesch (neu) als Mitglieder der Kirchenpflege nominiert. Für die Synode wurden Stephan Kux (bisher) und Dominique von Hahn (neu) nominiert. Die Versammlung hat eine stille Wahl beschlossen. Da bis zu der vom Kirchenrat aufgrund der Kirchenordnung, Art. 86, gesetzten Frist, Montag, 31. August 2020, keine weiteren Nominationen aus der Gemeinde eingegangen sind, gelten die Kirchenpflegemitglieder als in stiller Wahl gewählt. Die Kirchenpflege Herbstferien 2020

Tageslager für Kindergartenund Primarschulkinder Daten: Montag, 28.09.2020 bis Freitag, 2.10.2020 (1. Schulferienwoche) Keine Mindestbelegung Thema: Experimente Anmeldeschluss: 11.09.2020. Spätere Anmeldungen können aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt werden. Weitere Auskünfte und Anmeldeunterlagen unter Telefon 061 701 49 25 oder administration@sunnegarte.org sowie www.sunnegarte.org, im Downloadbereich der Tagesbetreuung. Die Gemeindeverwaltung

(Fortsetzung auf Seite 5)

OUTLANDER PHEV

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Zeigen dem Wochenblatt, was ihre Autos können (v. l.): Giuliano Resta, Heinz Büchler, Pascal Dörig und Patrick Bloch. FOTO: AXEL MANNIGEL

Im Arlesheimer Tal gibt es seit 2015 den RC Racing Club, auf dessen Rennstrecke bei trockenem Wetter Autos im Massstab bis 1:8 herumsausen. Axel Mannigel

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n einen einigermassen normalen Fahrspass ist beim Gesprächstermin am Sonntagvormittag nicht zu denken. Es regnet, was das Zeug hält, und grosse Teile der Rennstrecke stehen buchstäblich unter Wasser. «Das ist alles Kunstrasen mit Perforation», schmunzelt Club-Präsident Pascal Dörig. «Wenn es einmal aufhört zu regnen, dauert es nicht lange, bis die Strecke wieder trocken und befahrbar ist.» Am Sonntag hört es aber nicht auf und das Club-Gelände liegt verlassen zwischen der Vogelsanger AG, dem Werkhof und der Alpha-sped AG. Wo am Anfang nur planer Rasen war, mit Begrenzungen aus Autoreifen, ist über die Jahre eine richtige Rennstrecke entstanden mit Schikanen, Rampen und einer elf Meter langen Brücke. «Wir sind zwar alle RC-Freaks, aber wir hatten

keine Ahnung. Die ganze Anlage ist selbst gemacht», sagt Dörig. RC, das steht für Radio Control, also Fernsteuerung. Zwar gibt es auch RC-Autos mit Benzinmotor, aber in Arlesheim fahren nur solche mit Elektroantrieb, alles andere wäre zu laut. Einzige Strecke im Umkreis Der RC Racing Club Arlesheim zählt derzeit 50 (männliche) Mitglieder. Unter der Woche, nach Feierabend und natürlich am Wochenende kämen immer mal wieder ein paar zusammen, um zu fahren. «Wir haben eine WhatsAppGruppe, so können wir uns schnell kurzschliessen», erzählt der Club-Präsident. Gastfahrer mit oder ohne eigenen Wagen seien immer willkommen. Die Arlesheimer Rennstrecke ist weit und breit die einzige ihrer Art. «Normalerweise haben wir hier viele Events, Rennen und Wettbewerbe. Die können jetzt aber wegen Covid-19 nicht stattfinden», erklärt Dörig. Ansonsten gilt auch hier, Abstand zu wahren und die üblichen momentanen Spielregeln einzuhalten. Spielregeln gibt es auch für die Rennen, die ähnlich wie bei der Formel 1 durchgeführt werden. Es gewinnt, wer in sieben Minuten (länger halten die Akkus nicht) die meisten Runden fährt. Und gemessen wird auf die Hundertstelsekunde genau, auch bei grösseren

Events. Letztes Jahr etwa fand die Schweizer Meisterschaft in der Klasse 1:10 in Arlesheim statt. Wettkampf, Spass und Stimmung Wir treffen uns zwei Tage später am gleichen Ort wieder. Das Wetter ist freundlich, die Strecke trocken. Das sausende Quietschen eines Elektromotors ist zu hören. Im Zelt neben dem Container, der Lager, Kontrollraum und Fahrerstand beinhaltet, schrauben Heinz Büchler und Giuliano Resta an ihren Wagen. Draussen steht noch Vorstandsmitglied Patrick Bloch, zuständig für Bau und Sicherheit. Sie alle sind einerseits begeistert vom Fahren mit den kleinen Wagen, aber doch zu einem Grossteil auch vom Basteln und Tüfteln an denselben. Während Bloch die Gemeinschaft und die Stimmung betont, ist es Resta wichtig, in Wettkämpfen zu fighten. Büchler wiederum gönnt sich den Spass jetzt wieder in seiner Pension, zuletzt habe er das vor rund 30 Jahren gemacht. Aus dem Augenwinkel ist wahrzunehmen, wie gerade ein Auto aus der Kurve fliegt, sich überschlägt und auf dem Dach liegen bleibt. «Kann mal einer kurz helfen?», kommt der Ruf vom Fahrerstand. Eine kollegiale Hand stellt den Wagen wieder auf alle viere, und schon saust er weiter. www.rcrca.ch

ORATORIENCHOR

Händel und Vivaldi im Arleser Dom PR. Am Sonntag, 13. September, ist ein aussergewöhnliches Konzert im Arlesheimer Dom angesagt. Beginn ist um 17 Uhr. Die bekannte Sopranistin Robin Johannsen, die Geigenvirtuosin Chouchane Siranossian und der Oratorienchor Baselland präsentieren zusammen mit der «Camerata Vivaldiana» unter

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der Leitung von Fritz Krämer ein abwechslungsreiches Programm im Dom. Zu hören sein werden unter anderem «Salve Regina» und «Funeral Anthem for Queen Caroline» von Georg Friedrich Händel, von Antonio Vivaldi «Laudate pueri» und das Violinkonzert eMoll «Il Favorito». Vorverkauf: Buch-

handlung Nische in Arlesheim, Kulturhaus Bider&Tanner in Basel, Musikhaus Schönenberger in Liestal. Die Abendkasse ist eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet. Coronabedingt besteht für das Publikum Schutzmaskenpflicht. Weitere Informationen finden Sie unter www.oratorienchor-bl.ch.

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ARLESHEIM

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

EIDG. ABSTIMMUNG

WAHLEN

Ausbildung zum Braumeister gefährdet

Für ein intaktes Sozialgefüge

Es hat mich schon erstaunt, mit welch «schwergewichtigem» Argument die Gegner der Begrenzungsinitiative argumentieren. So ist im Faltblatt zu lesen, dass die bilateralen Verträge deshalb wichtig seien, weil sie die Ausbildung in der EU zum Braumeister ermöglichen. Die Bilateralen haben sich für die Wirtschaft eindeutig zum «Wohlfühlpaket» entwickelt. Dabei dominieren ein rundes Dutzend Firmen die Börse. Es wird ausgeblendet, dass die Klein- u. Mittelbetriebe (KMU) das Rückgrat des

Die Legislatur der Sozialhilfebehörde geht zu Ende. Heidi Thüler war 16 Jahre lang Mitglied der Sozialhilfebehörde. Für die kommende Wahl hat sie sich nicht mehr zur Verfügung gestellt. Wir danken ihr sehr für ihren langjährigen und engagierten Einsatz. Es steht bereits fest, dass die Sozialhilfebehörde in stiller Wahl gewählt wird. Für die SP Arlesheim hat sich Michael Krisztmann zur Verfügung gestellt. Mit seinen beruflichen Qualifikationen und seinem grossen Erfahrungsschatz im Sozialbereich, ist er für diese Behörde bestens geeignet: Er ist Sozialarbeiter, Systemischer Coach und Berater. Aktuell arbeitet er als Sozialberater beim Kanton BaselStadt. Privat ist er verheiratet und Vater

Schweizer Arbeitsmarktes bilden und die Bilateralen gerade in den Grenzregionen dafür sorgen, dass Gewerbler ständig einem unlauteren Wettbewerb ausgesetzt sind, der über die flankierenden Massnahmen mit viel Geld bekämpft werden muss. Selbstverständlich ist auch der SVP bewusst, dass wir Fachkräfte aus dem Ausland brauchen. Aber statt uns auf diese Personen zu konzentrieren, machen wir die Schleuse auf und lassen unser Land bildlich gesprochen überschwemmen mit der Folge,

dass der Lohndruck, die Kapazitätsgrenzen im ÖV, die hohen Mieten, der Druck auf das Sozialwesen dazu führen, dass der Staat ständig korrigierend eingreifen muss und die Finanzierung und die Auswirkungen immer problematischer werden. Es braucht deshalb Lösungen, die die positive Wirkung auf die Wirtschaft nicht kappen, die negativen Auswirkungen auf viele Bereiche unseres Lebens aber beheben. Mit einem Ja an der Urne machen Sie den Weg dafür frei. Peter Brodbeck, Landrat SVP

Sportfischer Arlesheim. Präsident: Bernard Zwicky, Baselstrasse 8, 4144 Arlesheim, 061 701 21 26, vbzwicky@sunrise.ch

4142 Münchenstein, 079 421 47 52.

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim Orchesterverein Arlesheim. Proben jeden Di 19.30, Aula Gerenmatt. Musikbegeisterte Streicher und Bläser sind herzlich willkommen. Kontakt: Andreas Nüesch, Präsident (061 751 70 45) oder unter www.orchester-arlesheim.ch Pfadiabteilung Rychestei. Kajsa Siegfried v/o Cleo, cleo@rychestei.ch, 077 445 05 56, www.rychestei.ch Seniorenverein Arlesheim. Pf. 106, 4144 Arlesheim. E-Mail: seniorenverein-arlesheim@intergga.ch. www.seniorenverein-arlesheim.ch. Co-Präsidium: Margrit Schärer 079 229 08 67, Toni Fritschi 079 439 59 88. Jassturnier jeden letzten Montag des Monats, Auskunft Hans Roos 061 701 57 60. SLRG Sektion Birseck. Wintertraining im Hallenbad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige): jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20. Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz, Sektion Arlesheim. Kontaktadresse: Veronica Münger / Lea Mani . Mehr unter www.sp-arlesheim.ch

Sportschützen Arlesheim. Gewehr 50m und 10m. Jugend Kurse + Probetraining aller Altersklassen. Auskunft bei Chef Nachwuchs Andreas Meier: andy_meier@gmx.ch oder 079 328 38 25 und Infos unter www.sportschuetzen-arlesheim.ch

Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Luca Sammarchi (Präs.), St. Jakob-Str. 151, 4132 Muttenz, 079 374 77 15, luca.sammarchi@tc-arlesheim.ch

Stiftung Obesunne. Pflege und Betreuung betagter, auch demenzbetroffener, Menschen stationär sowie teilstationär, Alterswohnungen, diverse Dienstleistungen. Weitere Informationen: 061 705 07 00, www.obesunne.ch

Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Sekretariat: Frau Bettina Rothweiler, info@tcreichenstein.ch, www.tcreichenstein.ch

Stiftung Sunnegarte. Familienergänzende Kinderbetreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81.

Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, HipHop, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball. Kursangebot: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren. Auskunft 079 547 55 98 oder www.tvarlesheim.ch

SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a,

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Waad al-Kateab, Edward Watts Syrien – 2019 Der Film zeigt auf drastische und zugleich einfühlsame Weise, was Krieg in Syrien für die Menschen bedeutet, in alltäglichen Situationen eines Ausnahmezustandes. Ein menschlich tief berührender Dokumentarspielfilm. 04. September 19.00 Uhr Filmvorführung 12. September 18.30 Uhr Essen (Fr.25.50) 20.15 Uhr Filmvorführung Anmeldung fürs Essen ist erforderlich Eintritt Fr. 10.—, AHV/IV/Schüler Fr. 8.— Gasthaus zum Stärne 061 701 99 52

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zweier Kinder. Politisch setzt er sich für ein intaktes Sozialgefüge ein und ist seit diesem Sommer Vorstandsmitglied der SP Arlesheim. Wir freuen uns sehr, mit Michael Krisztmann einen ausgezeichneten Nachfolger stellen zu können. Noëmi Sibold und Lea Mani Co-Präsidentinnen SP Arlesheim

WAHLEN

Fragwürdige Familienpolitik Obwohl mir der Begriff «SteuerBschiss» nicht gefällt, so finde ich doch, dass er diesmal den Nagel auf den Kopf trifft. Am 27. September wird darüber abgestimmt, ob die Kinderabzüge bei den direkten Bundessteuern von 6500 auf 10 000 Franken pro Kind erhöht werden sollen. Diese Erhöhung des Abzugs kommt nur Topverdiener-Familien zugute. Dass dies als Familienpolitik verkauft wird, ist der grosse «Bschiss» an dieser Vorlage. Familien mit tiefen und mittleren Einkommen werden mit dieser Änderung übergangen. Fast die Hälfte der Familien mit unterstützungs-

berechtigten Kindern zahlen keine Bundessteuern und können so von diesem erhöhten Abzug nicht profitieren. Dies ist gerade in diesen unsicheren Zeiten keine wirksame Familienpolitik. Das Steuergeschenk an die Topverdienerinnen und -verdiener kostet die Allgemeinheit jährlich 370 Mio. Franken. Also viel Geld, das in diesem pandemiegeprägten Jahr sicher besser eingesetzt werden könnte und sollte. Daher empfehle ich Ihnen, die Änderung des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer abzulehnen. Lea Mani Co-Präsidentin SP Arlesheim


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch (Fortsetzung von Seite 3)

Verein Birsstadt

Birsputzete Birspark Landschaft Am Samstag, 12. September 2020, laden die Birsstadt-Gemeinden um 09.00 Uhr zur grossen Birsputzete. In Zusammenarbeit mit den Fischer- und Naturschutzvereinen, weiteren Partnern sowie der Bevölkerung, wird die «Lebensader» des Birstals gemeinsam saubergemacht und von invasiven Neophyten befreit. Die Birsputzete bietet eine gute Gelegenheit, um den Birsraum besser kennen zu lernen und die Gemeinschaft zu pflegen. Die Birsputzete findet im Rahmen des jährlichen nationalen Clean-Up-Days der IG saubere Umwelt (IGSU) statt. Sie ist Teil des «Aktionsplans Birspark Landschaft», der von acht Birsstadt-Gemeinden erarbeitet wurde. Zusammen mit den Birsstadt-Gemeinden laden folgende Partner in Arlesheim zur Birsputzete ein: Naturschutzverein Arlesheim Abfall zusammennehmen, Neophyten entfernen. Treffpunkt: 9.00 Uhr, beim Clubhaus des FC Arlesheim im Widen Abschluss: 12.00 Uhr, beim Clubhaus des FC Arlesheim im Widen Bei Fragen: Michael Frey, 061 701 28 82, freyklang@bluewin.ch, Guy Villaume, 061 701 65 69, guy.villaume@bluewin.ch. unverpackt Birseck GmbH Gemeinsam Abfall einsammeln Treffpunkt: 9.00 Uhr, an der Neumattstrasse 8, 4144 Arlesheim Abschluss: 12.00 Uhr, an der Neumattstrasse 8, 4144 Arlesheim

Anmeldung bei: Lea Borrero, info@unverpackt-birseck.ch, 061 506 10 04 Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird am Ende des Einsatzes ein kleiner Imbiss offeriert. Die Birsputzete findet bei jedem Wetter statt. Bitte bekleiden Sie sich dem Wetter entsprechend mit Gummistiefeln oder sonstigem robustem Schuhwerk und nehmen Sie Garten/Arbeitshandschuhe mit. Allfällige Arbeitswerkzeuge werden bereitgestellt. Wir freuen uns auf viele helfende Hände. Fühlen Sie sich frei, auch in anderen Gemeinden als Ihrer Wohngemeinde aktiv zu werden. Die Birs fliesst durch die gesamte «Birspark Landschaft» und kennt keine Gemeindegrenzen. Der Verein Birsstadt Birsstadt-TV

Nächste Sendung In der Sendung von kommender Woche sehen Sie einen Beitrag über das Schutzkonzept im Schwimmbad Arlesheim hinsichtlich der BAG Auflagen. Jörg Schumacher, Betriebsleiter des Schwimmbades, gibt dazu Auskunft. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung Hedwig Batzer-Spek

99. Geburtstag Am Montag, 7. September 2020, feiert Frau Hedwig Batzer-Spek, wohnhaft am Rainweg 7 in Arlesheim, ihren 99. Geburtstag. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat

SEKUNDARSCHULE ARLESHEIM-MÜNCHENSTEIN

Startschuss zur digitalisierten Schule nicht das bisherige Buch oder Übungsheft, er gesellt sich vielmehr als erweiterndes Tool zu den bestehenden dazu und soll gezielt eingesetzt werden. Dies ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen pasDigitaler Lernbegleiter: Neu haben sämtliche Erstklässler ein siert. Denn digitaiPad. FOTO: ZVG ler Unterricht heisst nicht einSpätestens seit vorletzter Woche hat die fach, der Klasse Youtube-Videos zu zeiDigitalisierung nun auch die Sekundar- gen. Die Schule muss in dosierten schule erreicht. Sämtliche Erstklässle- Schritten neu gedacht werden: Prozesse rinnen und Erstklässler der Sekundar- sollen vereinfacht werden. Das heisst für schule Arlesheim-Münchenstein dürfen den Schulalltag: Probieren, lernen, Fehsich seither Besitzerinnen und Besitzer ler machen und weiter probieren und eines iPads – eines digitalen Lernbeglei- lernen. Mut und Kreativität sind insbeters – nennen. Die Sekundarschule Ar- sondere bei den Lehrpersonen gefragt, lesheim-Münchenstein möchte für sich so wird die Digitalisierung der Schule einen Weg einschlagen, der es ermög- letztlich von Erfolg gekrönt sein. licht, sich die Digitalisierung gezielt zu Die Sekundarschule Arlesheim-MünNutzen zu machen. Mit den digitalen chenstein freut sich auf diese spannende Lernbegleitern ist die Basis gelegt. Nun Herausforderung und wünscht allen 1. geht es darum, den für die Schule geeig- Klassen viel Erfolg und Spass mit ihrem neten Umgang mit dem neuen Medium neuen Lernbegleiter! Josua Rufer, Schulleiter zu pflegen. Der digitale Begleiter ersetzt

THEATER AUF DEM LANDE

DOMKONZERTE

«Lichtjahre» erhellen den Saisonstart

«Fantasien aus dem Kopfe»

Allein dank ihrem einzigartigen Klavierantrieb ist Esther Hasler dem Urknall im letzten Moment entronnen und bringt seither die Rechnungsmodelle von Stephen Hawking durcheinander. Auch in ihrem sechsten Einfrauprogramm streift die Klavierkabarettistin neugierig und lustvoll durch die Niederungen der condition humaine und findet partout keinen Grund zum Verzweifeln. Am Ende des Tunnels warten nämlich wunderbare «Lichtjahre», untermalt mit verblüffenden stimmlichen Nuancen, virtuoser Tastenarbeit und erdigem Groove. Genug von schwarzen Löchern! Das Theater auf dem Lande blickt nun zuversichtlich in die 40. Saison. Angefüllt wird diese mit neuen Künstlern wie Markus Schönholzer, mit verschobenen Vorstellungen deren Titel «il disastro» (Dimitri/Gargiulo) und «Chunt scho guet» (Muheim/Channa) zur Erheiterung beitragen, und solche, die generationsübergreifend für Spannung sorgen. Am 12. September um 20 Uhr erhellen Esther Haslers «Lichtjahre» den Saisonstart des Theaters auf dem Lande in der Trotte Arlesheim. Aufgrund der engen Platzverhältnisse sieht unser Schutzkonzept die Maskenpflicht vor. Tickets zu 25 bzw. 30 Franken können unter reservationen@tadl.ch vorbestellt, in der Buchhandlung Nische oder online unter www.tadl.ch bezogen werden. Restkarten gibt es an der Abendkasse ab 19.30 Uhr. Theater auf dem Lande Arlesheim, Barbro Hartmann

Samstag, 12. September 2020, 20 Uhr, Trotte Arlesheim Esther Hasler

provisieren, wobei es dem Publikum freisteht, den Affekt des Präludiums sowie die Tonart der Fuge vorzugeben. Einzig die Kombination der beiden Fugenthemen ist vom Solisten vorbereitet. Nach einigen improvisierten Intermezzi über spontan zugerufene Aufgaben zu Themen, Affekten, Volksliedern etc. erklingt zum Abschluss die von Rudolf Lutz ergänzte Sonate in d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy. Verpassen Sie nicht die einmalige Gelegenheit, diesen Meister der historischen Improvisation auf die Probe zu stellen oder einfach nur sein musikalisches menu surprise zu geniessen. Informationen unter www.domkonzerte-arlesheim.ch. Bitte nutzen Sie den Vorverkauf um Schlangen vor der Abendkasse zu vermeiden. Dominique von Hahn

GASTHAUS ZUM STÄRNE

Dokumentarfilm über Syrien Am Freitag, 4. September, ist der ergreifende Dokumentarfilm von Waad al Kateab und Edward Watts aus dem Jahr 2019 im Gasthaus Stärne zu sehen. Zur Handlung: Waad al-Kateab studierte im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf den Strassen für Freiheit demonstrierten. Dort lernte sie auch den Arzt Hamza kennen. Die beiden heiraten und bekommen eine Tochter: Sama. Ihr schreibt sie diesen mit der Kamera dokumentierten Brief, in welchem sie seit dem Aufstand gegen den Diktator Assad das Leben und Sterben in Aleppo gefilmt hat. Der Film beginnt mit einem Chaos von Bildern, die unter Bomben aufgenommen wurden; es herrscht Hysterie, als die Kamera das Baby Sama sucht. Dann blendet die Kamera auf freudigere

Zeiten zurück, als die Demonstrationen der Studenten 2012 gegen die Diktatur El-Assad’s anfingen. Die Euphorie endet, als Leichen von Folteropfern auf dem Fluss treiben. Viele sind in jenen Tagen aus Aleppo geflüchtet, aber Waad blieb bei Hamza, der ein provisorisches Krankenhaus in einem Keller einrichtete. Gefilmt wird der Schrecken sowie der unbändige Mut der Ärzte und Pflegenden. Filmvorführung im Stärne: Freitag, 4. September, 19 Uhr. Samstag, 12. September, 20.15 Uhr (Film), um 18.30 Uhr gibt es vorgängig ein dem Film-Land angepasstes feines Nachtessen. Das Menü für diesen Abend finden Sie auf www.werkstar.ch. Bitte melden Sie sich für das Nachtessen telefonisch unter 061 701 99 52 an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Das Stärne Team

Klavierkabarett

Tickets: www.tadl.ch // reservationen@tadl.ch VVK: Buchhandlung Nische Arlesheim VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg 14, 4144 Arlesheim (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, 4144 Arlesheim, 061 701 28 84, EMail boccia@boccia-arlesheim.ch. Spiel- und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www.boccia-arlesheim.ch Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontakt: Werner Rudin, Dornach, 079 373 53 25. Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Arlesheim. Kontaktadresse: Markus Dudler, Vizepräsident, 079 709 96 52. www.cvp-arlesheim.ch, info@cvp-arlesheim.ch Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.00–21.30 im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00. Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trainingsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch

LESERBRIEF

Arlesheim will hoch hinaus Die griechische Sagenfigur Ikarus wollte einst auch hoch hinaus: Er bastelte sich Flügel aus in Wachs getränkten Federn und hob ab. Was für ein Erfolg! Er begnügte sich nicht einfach mit einem Flug von A nach B, was ja auch schon fantastisch gewesen wäre. Nein, er flog immer höher und höher in den Himmel bis der Wachs in seinen Flügeln durch die Sonneneinstrahlung schmolz. Ikarus stürzte kläglich ab. Niemand hat wohl gross um ihn getrauert. Arlesheim will auch hoch hinaus. Man(n) plant den Bau eines Megahochhauses im Gewerbegebiet Schoren. Die wirtschaftliche Entwicklung ist nach wie vor «unsere heilige Kuh». In Zeiten einer sich anbahnenden Klimakatastrophe und einer Klimajugend, die um ihre

Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 5. September 9.30 Münchenstein: Big Sing Iona 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier

Dienstag, 8. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung auf dem Hochaltar bis 20.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00), Kommen und Gehen jederzeit möglich

Balz Stückelberger Landrat, Arlesheim «Nur ein Ja zur Mobilität der Zukunft ermöglicht es, die regionalen Verkehrsziele zu erreichen und die überkantonale Zusammenarbeit zu verbessern».

JA zum Hochleistungsstrassennetz mobilitaet-zukunft.ch

www.

Zukunft bangt, wird munter weiter gebaut. Stattdessen wäre es nun höchste Zeit ökologischere und sozialere Wirtschaftsformen zu entwickeln. Ich plädiere für Innehalten statt Weiterbauen. Der Bau weiterer Hochhäuser, Strassen und Infrastruktureinrichtungen verbraucht dringend benötigte Grünflächen. Es entsteht zudem mehr Verkehr und das eh schon arg strapazierte Erholungsgebiet entlang der Birs wird noch mehr belastet. Nochmals zu Ikarus: Wir bewegen uns schon längere Zeit auf einer gefährlichen Flughöhe. Beide Pole und unsere Gletscher sind am wegschmelzen. Es wird immer heisser auf unserem Planeten. Soll es uns gleich ergehen wie Ikarus? In grosser Besorgnis, Andy Schären

GOTTESDIENSTE

Sonntag, 6. September 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier und Kinderfeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier 18.00 Dornach: Regionaler Gottesdienst

Die vier Jahreszeiten portraitieren: Wie klingt Eis auf Streichinstrumenten? Wie sommerliche Hitze, Zähneklappern oder Donnergrollen und Sturm? Wir versichern Ihnen, Sie werden zudem in unserem Konzert auf einzelne, Ihnen vertraute Musikstellen aus den vier Jahreszeiten stossen, denen Sie bisher wohl kaum bewusst Aufmerksamkeit schenkten. Lassen Sie sich überraschen! Auch die Musik von Ottorino Resphigi, die das Konzert eröffnet, dürfte überraschen. Der Komponist, rund 200 Jahre nach Vivaldi geboren, hat mit den «Antiche Danze ed Arie» auf Stücke aus der Spätrenaissance und des Frühbarocks zurückgegriffen und darin eine eigene Form der Orchesterfarbe erschaffen. Ursula Dornbierer, Kammerensemble Farandole Basel

Nachdem die ersten beiden Domkonzerte entfallen mussten, ist es uns eine besondere Freude, am Sonntag, 6. September, 19.30 Uhr, Rudolf Lutz, den bekannten Organisten, Komponisten und langjährigen Dozenten für historische Improvisation an der Silbermann-Orgel zu begrüssen. Nach einzelnen Sätzen aus dem «Premier Livre D’Orgue» des renommierten Organisten und Orgelkomponisten Pierre du Mage (16741751) wird er, bezugnehmend auf Variationen aus Bachs Choralpartita «Sei gegrüsset, Jesu gütig» BWV 768 einen gegebenen Choral «durchführen». Das bedeutet, dass er die Bach’schen Variationen improvisierend auf die gegebene Choralmelodie übertragen wird. Anschliessend wird Lutz ein Präludium und eine Doppelfuge im Stile Bachs im-

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«Lichtjahre»

KAMMERENSEMBLE FARANDOLE

«Le quattro stagioni». Was fällt Ihnen spontan dazu ein? Eine abgerundete Sache in vier Teilen mit einer Vielfalt an Zutaten? Das passt. Wohlbemerkt, wir reden hier nicht von feiner Pizza, sondern von Musik vom Feinsten. Am Freitag, 18. September um 19 Uhr bringt das Kammeremsemble Farandole (oder kurz KEF) das wohl bekannteste Werk von Antonio Vivaldi in der reformierten Kirche Arlesheim zur Aufführung: «Die vier Jahreszeiten». Vivaldi setzt darin verschiedenste virtuose Spieltechniken ein. Die Sologeige, von Jiri Nemecek meisterhaft gespielt, hat kaum Verschnaufpausen, aber auch das Orchester sieht sich vor grossen technischen Herausforderungen. Vivaldi gelang es, mit faszinierenden Effekten jede einzelne der vier Jahreszeiten anschaulich zu

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Mittwoch, 9. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier Donnerstag, 10. September 7.30 Arlesheim: Laudes, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 18.50, Kommen und Gehen jederzeit möglich 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Freitag, 11. September 7.30 Arlesheim: Laudes Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 4. September 9.30 Krabbel-Gottesdienst in der Kirche

«Du bisch e Gschängg» mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach und Team Sonntag, 6. September 10.00 Festlicher Gottesdienst mit Musik – Verena-Sonntag – mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach. Anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 8. September OASE Krabbelgruppe – Die Krabbelgruppe findet wieder wöchentlich am Dienstag Morgen ab 9.00 bis 11.00 an der Blauenstrasse 12 statt. Anmeldung unter der Tel. 079 371 58 34 bei Claudia Laager-Schüpbach erforderlich. Die Platzzahl ist auf 4 bis 5 Familien beschränkt 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 9. September 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, 061 701 31 61 15.30 Katholischer Gottesdienst in der Landruhe Donnerstag, 10. September 15.00 Altersstube im Kirchgemeindehaus «Alle Vögel sind schon da» mit dem Vogelkenner Toni Lerch Sie erhalten auf unserer Homepage www.ref-kirchearlesheim.ch die neuesten Informationen


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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Die Stille macRt uns bewusst, wie vergänglicR alles Leben ist. DocR die Seele lebt fort.

Wir Raben die scRmerzlicRe PflicRt, IRnen mitzuteilen, dass unser langjäRriger Mitarbeiter des GrafiscRen Service-Zentrums

Christoph Suter 18. Februar 1963 bis 28. August 2020

für immer von uns gegangen ist. Allen AngeRörigen und Freunden sprecRen wir unser zutiefst empfundenes Beileid aus. Einen geliebten MenscRen zu verlieren, ist das ScRmerzvollste, was uns widerfaRren kann. Zurück bleiben Trauer, Verzweiflung, Tränen und die Frage nacR dem Warum. AnteilnaRme und NäRe scRenken uns in diesen scRweren Stunden Trost. Wir senden unsere guten Gedanken und wünscRen von Herzen ganz viel Kraft. Den Verstorbenen werden wir in würdiger Erinnerung beRalten. ReinacR, 2. September 2020 In stiller TrauerP Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ) GescRäftsleitung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter BewoRnerinnen und BewoRner

Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus. Joseph von Eichendorff

Sehr traurig und mit grosser Betroffenheit müssen wir Abschied nehmen von unserer langjährigen Mitarbeiterin und sehr geschätzten Arbeitskollegin

Silvia Stöckler-Sonderegger 14. 9. 1957 – 28. 8. 2020

Sie ist nach schwerer Krankheit verstorben. Mit ihr verlieren wir eine treue, der Klinik sehr verbundene Mitarbeiterin. Mit ihrer positiven Schaffenskraft hat sie den Bereich Ausbildung aufgebaut und mit innovativen Ideen stetig weiterentwickelt. Durch ihre herzliche und lösungsorientierte Art war es eine Freude, mit ihr zusammenarbeiten zu dürfen. Was uns bleibt, ist tiefe Dankbarkeit für die wertvolle Zusammenarbeit und die menschlich wertschätzenden und schönen Begegnungen. Silvia, wir werden dich schmerzlich vermissen und du wirst immer einen Platz in unseren Herzen haben. Unsere herzliche Anteilnahme gilt den Angehörigen.

Klinik Arlesheim Dein Team, die Klinikleitung, die Mitarbeitenden und Lernenden

TODESFÄLLE Aesch Silvia Furrer-Müller, geb. 25. Dezember 1936, gest. 21. August 2020, von Aesch BL, Lungern OW (wohnhaft gewesen Schlattweg 1). Trauerfeier: Donnerstag, 10. September 2020, 14.00 Uhr, kath. Kirche (anschliessend Beisetzung). Hans Lehmann, geb. 4. Oktober 1934, gest. 30. August 2020, von Feuerthalen ZH (wohnhaft gewesen Ettingerstrasse 3b). Bestattung: Freitag, 11. September 2020, 14.00 Uhr, kath. Kirche. Carlo Stern, geb. 29. Oktober 1971, gest. 28. August 2020, von Gurzelen BE (wohnhaft gewesen Baselweg 89). Abdankungsfeier: Freitag, 4. September 2020, 14.00 Uhr, kath. Kirche (Beisetzung im engsten Familienkreis). Christoph Suter, geb. 18. Februar 1963, gest. 28. August 2020, von Altbüron LU, Beromünster LU (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 98). Wird im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt. Arlesheim Maria Iole Costa, geb. 8. Oktober 1927, gest. 28. August 2020, von Italien (wohnhaft gewesen Alterszentrum Im Brüel, 4147 Aesch). Trauerfeier: Freitag, 18. September 2020, 14.00 Uhr, Dom in Arlesheim (Bestattung in Italien zu einem späteren Zeitpunkt). Jindriska Sochor, geb. 28. Januar 1934, gest. 28. August 2020, von Binningen BL (wohnhaft gewesen Postplatz 5). Trauerfeier im engsten Kreis.

Ex Deo nascimur In Christo morimur Per Spiritum Sanctum reviviscimus

Dreifaltigkeit, Kirche Lavin

In Liebe und in Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau und unserer lieben Freundin

Silvia Stöckler-Sonderegger 14. 9. 1957 – 28. 8. 2020

Gallus Stöckler Familie Freund*innen und Bekannte Die Trauerfeier findet am Donnerstag, dem 3. September 2020, um 14.30 Uhr in der Abdankungshalle Dornach statt. Anstelle von Blumen berücksichtige man: • Stiftung Ita Wegman Mutter-Kind-Haus, Freie Gemeinschaftsbank Basel, IBAN CH09 0839 2000 0040 1077 9 • Bio-Stiftung Schweiz, Raiffeisen Dornach, IBAN CH31 8080 8002 5971 9491 6, Spendenzweck: Projektfonds <samenfest> • Schweizerische Flüchtlingshilfe, Postkonto 30-1085-7, IBAN CH92 0900 0000 3000 1085 7 Traueradresse: Gallus Stöckler, Unterer Buchackerweg 1, 4146 Hochwald

Dornach Klara Josefine Forster-Iten, geb. 27. Februar 1938, gest. 28. August 2020, von Zürich, Langrickenbach TG, Birwinken TG (wohnhaft gewesen Schlossweg 63d). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Hochwald Silvia Stöckler-Sonderegger, geb. 14. September 1957, gest. 28. August 2020, von Waldstatt AR (wohnhaft gewesen Unterer Buchackerweg 1). Abdankung: 3. September 2020, 14.30 Uhr, in der Abdankungshalle in Dornach. Münchenstein Margaretha Anwander-Knaap, geb. 12. Juli 1922, gest. 30. August 2020, von Untereggen SG, Münchenstein BL. Abschied im engsten Familienkreis. Michele Covino-Mastri, geb. 9. April 1928, gest. 26. August 2020, von Italien (wohnhaft gewesen Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Abschied im engsten Familienkreis. Marianne Häner-Hediger, geb. 2. Oktober 1930, gest. 24. August 2020, von Zullwil SO (wohnhaft gewesen Höhenweg 12, 4142 Münchenstein). Abschied im engsten Familienkreis. Pfeffingen Samuel Fiechter, geb. 1933, gest. 28. August 2020, von Pfeffingen BL, Huttwil BE (wohnhaft gewesen Haputstrasse 50, mit Aufenthalt im AZ Im Brüel, Aesch). Trauerfeier und Bestattung im engsten Familien- und Freundeskreis. Reinach Anton Hof, geb. 17. Januar 1949, gest. 19. August 2020, von Zwingen BL (wohnhaft gewesen Falkenstrasse 23). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 18. September 2020, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Hedy Künzi-Burla, geb. 15. August 1931, gest. 19. August 2020, von Wattenwil BE (wohnhaft gewesen Baselstrasse 49). Wurde bestattet. Thomas Lukas Weber-Huwiler, geb. 24. September 1967, gest. 28. August 2020, von Basel (wohnhaft gewesen Rosenweg 25). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Margarethe Ruffner-Fabsits, geb. 27. April 1936, gest. 25. August 2020, von Maienfeld GR (wohnhaft gewesen Gstadstrasse 24). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Nelly Schnurr-Schielly, geb. 14. September 1928, gest. 24. August 2020, von Basel (Aufenthalt: Rieslingstrasse 3, Ettingen). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 11. September 2020, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.

Jahr- und Heimatbuch 2021 für das Schwarzbubenland und das Laufental

Nekrologe im Schwarzbueb-Kalender Anfang November erscheint die 99. Ausgabe des SchwarzbuebKalenders. Wenn Sie im Nekrologenteil einen Ihrer verstorbenen Angehörigen mit Bild und einem kurzen Lebenslauf würdigen möchten, können Sie uns telefonieren und bei uns die Anmeldeformulare bestellen.

Letzte Gelegenheit! CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. 2 Korinther 5,7


REINACH Amtliche Publikationen

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www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch Stadtbüro: Abteilungen: Bestattungsbüro:

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

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Lebensmittel verschenken statt verschwenden

8.30 –11.30 Uhr und 13.30 –16.00 Uhr, Mittwoch 18.00 Uhr, Freitag durchgehend bis 14.00 Uhr sowie nach Vereinbarung nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung

AUS DEM EINWOHNERRAT BESCHLÜSSE DES EINWOHNERRATES VOM 31. AUGUST 2020 1. Betreffend Vorlage Nr. 1219/20 «Nachtragskredit – Providurium Weiermatt» 1.1. Der Einwohnerrat befürwortet die Einrichtung eines Holzmodulbaus im Bereich der Primarschule Weiermatten für zusätzlichen Schulraum und die SEB. 1.2. Der Einwohnerrat nimmt die Gesamtkosten von CHF 1450000 zur Kenntnis. 1.3. Der Einwohnerrat genehmigt für die Planung und den Bau der erweiterten Modulanlage einen Nachtragskredit von CHF 750000. 2. Betreffend Vorlage Nr. 1207/19 «Quartierplan Buch-Hain» beschliesst der Einwohnerrat den Quartierplan und das Quartierplan-Reglement «Buch-Hain». 3. Der Einwohnerrat nimmt Kenntnis vom Tätigkeitsbericht der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK für das Jahr 2019. 4. Betreffend Vorlage Nr. 1199/19 «Evaluation Betreuungsgutscheine» 4.1. Der Einwohnerrat nimmt Kenntnis vom Bericht «Evaluation Einführung Betreuungsgutscheine» vom 26. August 2019». 4.2. Er beschliesst, mit dem Entscheid zur flächendeckenden Einführung von Betreuungsgutscheinen zuzuwarten, bis eine neue Gemeindesoftware eingeführt werden konnte. 4.3. Er beauftragt den Gemeinderat, ihm zu gegebenem Zeitpunkt eine neue Vorlage zur Einführung der Subjektfinanzierung im Schulbereich zu unterbreiten. 4.4. Er beschliesst die Anpassung des FeB-Reglements gemäss synoptischer Darstellung mit den verabschiedeten Änderungen. 4.5. Er beauftragt den Gemeinderat, die Tabellen der FeB-Unterstützungsgelder zu überarbeiten, damit einerseits Haushalte mit niedrigen Einkommen besser unterstützt werden und andererseits ein Schwellenwert bei der Einkommensobergrenze geglättet wird. 5. Betreffend Vorlage Nr. 1197/19 «Fonds für Infrastrukturbeiträge» 5.1. Der Einwohnerrat beschliesst die Neubildung eines Fonds für Infrastrukturbeiträge. 5.2. Der Gemeinderat wird beauftragt, eine entsprechende Verordnung zum Fonds zu erlassen.

Abfuhrdaten

5.3. Der Gemeinderat wird beauftragt, in dieser Verordnung sicherzustellen, dass die Mittel des Fonds für die Schaffung oder Aufwertung öffentlicher Infrastrukturen verwendet werden, sofern diese der Erholung, der Natur, der Mobilität, der Gesundheit, der Kultur oder der Begegnung dienen und einen Mehrwert für die Bevölkerung schaffen. 6. Die Vorlage Nr. 1210/20 «Treffpunkt Leimgruberhaus, Kreditabrechnung» wird an den Gemeinderat zurückwiesen und ist nach Abschluss der zusätzlichen Arbeiten mit Berücksichtigung deren Kosten neu vorzulegen. 7. Das Postulat Nr. 478/20 von Adrian Billerbeck SVP «Beschäftigung von Sozialhilfeempfängern in der Gemeinde» wird überwiesen. 8. Betreffend Vorlage Nr. 1201/19 «Energiestadt Reinach: Berichterstattung Periode 2015-2018 und Ausblick 2019-2022» 8.1. Der Einwohnerrat nimmt von der Berichterstattung 2015-2018 und dem Ausblick der Energiestadt Reinach Kenntnis. 8.2. Der Einwohnerrat unterstützt die vom Gemeinderat beschlossenen energiepolitischen Programmschwerpunkte 20192022. 9. Betreffend Vorlage Nr. 1215/20 «Postulat 477, Entsorgungssammelstellen» 9.1. Der Einwohnerrat nimmt vom Bericht zu den Entsorgungssammelstellen in Reinach Kenntnis. 9.2. Das Postulat Nr. 477 /19 «Entsorgungssammelstellen», überwiesen an der 471. Sitzung vom 28. Oktober 2019, wird abgeschrieben. 10. Das Postulat Nr. 480/20 von Adrian Billerbeck SVP «Alternative Wärmeerzeugung für das Gemeindezentrum Reinach» wird zurückgezogen. 11. Die Motion Nr. 142/20 von Ronny Ankli SVP «Getränkedosen Fasnacht» wurde zurückgezogen. Einwohnerrat Reinach Jörg Burger, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin Beschlüsse des Einwohnerrates unterliegen gem. § 121 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beginnt am 3. September 2020 und dauert bis zum 5. Oktober 2020. (Fortsetzung auf Seite 8)

8. September Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 9. September Papierabfuhr Kreis West 9. September Kartonabfuhr Kreis Ost Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Weniger Foodwaste, mehr Menschlichkeit: Initiantin Eveline Frey vor dem ersten «Madame Frigo»-Kühlschrank im Baselbiet. FOTO: AXEL MANNIGEL

Am letzten Samstag wurde in Reinach der erste öffentliche Kühlschrank im Baselbiet aufgestellt. Er ist einer von 60 Stück des Projekts «Madame Frigo».

60 Kühlschränke dieser Art. Die Reinacherin Eveline Frey überzeugte dieser Ansatz sofort. Als Mitglied des Vereins Phari, der sich seit 2015 für Menschen am oder unter dem Existenzminimum einsetzt, war für sie klar: Solch ein Kühlschrank muss nach Reinach. Dieser steht jetzt an der Habshagstrasse 4, am Platz der ehemaligen Post Surbaum.

Unterhalt besorgen. Von Montag bis Samstag wird der Kühlschrank täglich kontrolliert, wenn nötig geputzt und gepflegt. Gute Nutzung, kaum Vandalismus Ein Kühlschrank auf der Strasse, öffentlich zugänglich und benutzbar, kann das gut gehen? «Zu unserem Erstaunen hat sich jede Form von Vandalismus in den letzten sechs Jahren sehr in Grenzen gehalten», so Jana Huwyler, Geschäftsführerin von «Madame Frigo». Was manchmal vorkomme, sei, dass die Kühlschränke mit Stiften verunstaltet würden. Ausserdem habe sie anfänglich Respekt davor gehabt, ob die eingelagerten Lebensmittel abgeholt würden und ob sich der Kühlschrank zu einer Deponie entwickeln würde. «In sechs Jahren mussten wir praktisch nie etwas aus dem Kühlschrank entfernen. Alles, was reinkommt, kommt auch wieder raus», sagt Huwyler. Diese Erfahrung konnte auch das Reinacher Team bereits machen: «Wir hatten Peperoni, Zucchetti, Käse, eine Banane, Salatsauce und Äpfel drin – fast alles ist schon wieder weg», konnte Eveline Frey am Montagabend berichten. Leider wurde aber auch das Putzmaterial mitgenommen. Frey: «Sehr schade, aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass es jemand wirklich gebraucht hat.»

urch den Lebensmittelkonsum in der Schweiz fallen im Inund Ausland über alle Stufen der Lebensmittelkette 2,8 Millionen Tonnen Food Waste pro Jahr an. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesamt für Umwelt, und dieses Ergebnis zitierte auch Initiantin Eveline Frey in ihren einleitenden Worten bei der Einweihung des ersten «Madame Frigo»-Kühlschranks im Baselbiet. «Madame Frigo» ist ein Projekt von ursprünglich vier Berner Studentinnen und entstand 2014. Deren Idee war so einfach wie nachhaltig: Mit nicht mehr als einem Standort, Strom und einem Kühlschrank lässt sich Lebensmittelabfall vermeiden. Die einen befüllen den Kühlschrank mit Sachen, die noch gut sind, die sie aber nicht mehr brauchen, die anderen holen sie sich heraus. Inzwischen gibt es schweizweit

Eigeninitiative bringts Zwischen 20 und 30 Personen waren am Samstagmorgen bei kühl-feuchtem Spätsommerwetter zur Einweihung gekommen, darunter auch Vertreterinnen der Gemeinde und des Quartiervereins Reinach Nord. Ohne den Verein, die Gemeinde und andere sei es nicht gegangen, meinte Frey dankbar. Gemeinderätin Doris Vögeli wies allerdings darauf hin, dass es entscheidend von der Eigeninitiative einer Privatperson abhänge, ob solch eine Aktion möglich sei: «Das Projekt setzt bei eigenverantwortlichem Denken und Handeln an und fördert dieses.» Heute, wo der Ruf nach dem Staat schnell laut würde, zeige die Initiative von Eveline Frey, dass Einzelne etwas bewirken könnten. Natürlich nicht ohne Hilfe: Andreas Dolzan stellte den Standplatz zur Verfügung, die Firma Electrolux spendete den Kühlschrank, und beim Quartierverein fand Frey fünf Frauen, die nun zusammen mit ihr den

REINACHER SPORTVEREIN

SKI-CLUB REINACH

Hartes Training und viel Spass

Stöbern und Schnäppchen machen

Axel Mannigel

D

Bereits zum vierten Mal in Folge organisierte der Reinacher Sportverein für seine Unihockey-Juniorinnen und -Junioren ein Trainingswochenende. Trotz Corona konnte der Verein am 22. und 23. August in den beliebten «SwissHolidayPark» in Morschach reisen. Die Trainings starteten bereits um 10 Uhr früh in den jeweiligen Teams. Es wurde sehr fleissig trainiert und als Erholung vergnügten sich die Teilnehmer danach im Hallenbad. Nach dem Abendessen durften sich die Kinder beim Bowling und Billard amüsieren. Spät abends gings es nochmals an die frische Luft und das Team absolvierte den letzten Teil des «Morschach Battle»-Spiels. Am Sonntag standen interne Testspiele auf dem Programm. Zum Schluss durften die A-Junioren noch gegen die Trainer ein Spiel bestreiten. Bevor es nach Hause ging, wurden die Sieger des «Morschach Battle» gekürt, jedes Kind erhielt einen tollen Preis. Der Dank geht an die Trainer für ihren Einsatz und an die vielen Sponsoren. RSV Trainer-Team

Am Samstag, 5., und Sonntag, 6. September, ist wieder Flohmarkt auf dem Weiermatt-Schulhausareal in Reinach. Beginn ist jeweils um 9 Uhr. Durch die coronabedingte Absage im Mai bieten wir nun einen «Doppel-Flohmärt» an. Ab Hauptstrasse Reinach ist der Weg zum grossen Parkplatz beschildert. Besucher werden vom Parkdienst eingewiesen (wildes Parkieren wird von der

Polizei nicht geduldet und somit gebüsst). Für Verpflegung ist ebenfalls mit feinen Grilladen, «Chäsbrägu», Gipfele und Kuchen sowie verschiedenen Getränken gesorgt (alles unter dem Patronat von Corona). Am Sonntag, 6. September, sind noch Plätze frei, Telefon 079 335 59 36. Das Flohmarkt-OK und die Standbetreiber freuen sich auf viele Gäste. Ski-Club Reinach BL

Für Reinach in den Schulrat 27. September 2020

Laura Nocito

Daniel Stark


8

REINACH

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 7)

DIE GEMEINDE INFORMIERT SEB-Ferienbetreuung während den Herbstferien Benötigen Sie noch einen Platz für Ihr Kind während der Herbstferien (28. September bis 9. Oktober 2020)? Die Plätze stehen auch Kindern offen, die das SEB-Angebot während der Schulzeit nicht nutzen. Interessiert? Dann melden Sie sich bitte umgehend bei der Administration FeB/SEB, Tel. 061 511 63 98 oder per Mail unter seb@reinach-bl.ch und verlangen Sie unsere Anmeldeunterlagen. Informationen und alle Formulare erhalten Sie auch unter www.reinach-bl.ch. Anmeldeschluss: Montag 14. September 2020. Frau Esther Schüpfer, Leiterin Administration FeB/SEB, steht Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Steuern 2020 bis 30. September zahlen Die Gemeinde Reinach erinnert die Steuerpflichtigen daran, die Steuern für das laufende Jahr bis Ende September einzuzahlen. Es werden keine Fälligkeitszinsen erhoben, wenn die Vorausrechnung fristgerecht bis am 30. September und der Differenzbetrag spätestens 30 Tage nach der definitiven Rechnungstellung bezahlt werden. Die Gemeinde Reinach dankt allen Steuerpflichtigen, die ihre Zahlungen bereits geleistet haben.

Die Pilzkontrolle Reinach ist geöffnet Seit Mitte August ist die Pilzkontrolle Reinach wieder geöffnet. Die Pilzkontrolleurin Susanne Eggimann prüft die Pilze kostenlos. Die Kosten übernimmt die Gemeinde. Öffnungszeiten der Pilzkontrolle: Mittwoch, 17.30-18 Uhr und Sonntag, 16.45-17.45 Uhr. Ort: Reinacherheide, Gotthelf-Baracke/Banntagswiese, Tel. 061 411 54 97. Zehn wichtige Merksätze für Pilzsammler: 1. Die gefundenen Pilze in einen Korb legen, Plastiksäcke eignen sich nicht, weil das Sammelgut darin zu fest schwitzt. 2. Nur so viele Pilze sammeln, wie man verwerten kann. 3. Keine durchnässten Pilze sammeln. 4. Keine jungen Pilze ernten, sie haben noch keine Sporen abgeworfen die das Fortbestehen der Art gewährleisten. 5. Es ist unvernünftig, einen ganzen Korb mit Pilzen zu füllen, von denen der grösste Teil giftig oder ungeniessbar ist. 6. Beim Pflücken wird der Pilz sorgfältig abgedreht: jene die auf Holz wachsen, vorsichtig abgeschnitten. 7. Gesammelte Pilze werden schon im Wald von Erde, Laub und Nadeln befreit. 8. Den Stiel nicht abschneiden, wichtige Erkennungsmerkmale können sonst verloren gehen. 9. Giftige Pilze bedeuten oft tödliche Gefahr: deshalb alle Pilze dem Pilzkontrolleur/der Pilzkontrolleurin vorlegen. 10. Nicht wahllos alle sammeln. Bitte daran denken: Pilzschutz ist Waldschutz.

Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum Gemäss dem kantonalen Waldgesetz vom 11. Juni 1998 ist die Fläche des Waldeigentums massgebend für die Bewilligungspflicht für Holzschläge. Ausgehend von der Waldfläche eines Eigentümers oder einer Eigentümerin innerhalb eines Forstreviers wird zwischen betriebsplanpflichtigem (mehr als 25 ha) und nicht betriebsplanpflichtigem (weniger als 25 ha) Waldeigentum unterschieden.

Einwohnerratssitzung: Das Buechloch ist einen Schritt weiter

n Nachbarschaft zu einer auf Therwiler Boden gelegenen Naturschutzzone sollen fünf Gebäude mit einem ovalen Grundriss mit je drei Stockwerken plus Attikawohnung entstehen. «Beim Bebauungskonzept für die Quartierplanung wurde versucht, das Optimum herauszuholen. Ich denke, es ist die beste Lösung», so Gemein-

depräsident Melchior Buchs (FDP). «Da es sich um Bauland handelt, wird so oder so gebaut. Das Quartierplanverfahren gibt uns die Möglichkeit, mitzubestimmen, wie gebaut wird.» Um die Natur zu schützen, konnte über die Quartierplanung «etwa ein Drittel des Areals als Naturschutz- und Uferschutzzone festgelegt werden». Der Gemeinderat hatte dem Parlament den Quartierplan Buch-Hain zur Beschlussfassung vorgelegt, zudem wurde der Bericht der Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität (BUM) erwartet: «Wir sind uns dessen bewusst, dass es sich bei dieser Quartierplanung um ein sehr sensibles Gebiet handelt», so die Präsidentin der Kommission, Irène Kury (FDP). Bereits 2014 war ein Bauvorhaben am selben Ort grandios an der Urne gescheitert. Nach einigen Abwägungen und durchaus auch kritischen Worten

TC REINACHERHEIDE

EIDG. ABSTIMMUNG

Gelungener Auftakt

Steuergeschenk à la Trump

Die NLC Aktiv-Herrenmannschaft des TC Reinacherheide startete mit einem gelungenen Auftakt in die angepasste Interclubsaison 2020. Dieses Jahr gibt es aufgrund der schwierigen Situation mit Covid-19 weder Auf- noch Absteiger. Alle Mannschaften konnten selbst entscheiden ob sie an dem Spezial-Interclub teilnehmen oder nicht. Wir haben uns dafür entschieden, weil es immer tolle und umkämpfte Matches gibt und uns auch die Teamatmosphäre sehr gut gefällt. Die erste IC-Begegnung am vergangenen Samstag, den 29. August, gegen den TC Onex aus dem Kanton Genf wurde mit 5 zu 4 äusserst knapp und umkämpft gewonnen. An den ersten zwei Positionen liefen mit Klaus Jank N4(85) und Nicolas Ernst N4(95) zwei Spieler auf, die auch im vergangenen Jahr zum Kader gehörten. Klaus gewann souverän sein Einzel und Nicolas holte nach einer hart umkämpften Partie im dritten Satz den Sieg. An Position 3 und 4 spielten mit Jasin Jakupi und Eshan Mukherjee zwei junge, talentierter Spieler und Neuzugänge des TC Reinacherheide, die ebenfalls ihre zwei Einzel gewinnen konnten. An Position 5 und 6 spielten Boban Smilkovski, der im diesjähringen Interclub aushelfen wird, und Thomas Miglio, der kurzfristig für Urs Thurau eingesprungen ist. Beide verloren ihre Einzel, so dass es 4:2 für den TC Reinacherheide nach den Einzeln stand. Der TC Reinacherheide konnte durch starke Leistung zwei Doppel für sich entscheiden und somit einen äusserst knappen 5:4-Sieg einstreichen. Kommenden Samstag, den 5. September, empfängt die starke Mannschaft des TC Marly die Tenniscracks des TC Reinacherheide. Ein grosses Dankeschön gilt allen Sponsoren und Gönnern! Nicolas Ernst, Captain NLC Herren Aktiv TC Reinacherheide

Neben der radikalen Kündigungsinitiative der SVP und dem missglückten Jagdgesetz gilt es am 27. September auch die Vorlage zu den höheren Abzügen für Kinder bei der Werner Strüby Bundessteuer zu hinterfragen. Eigentlich wollte der Bundesrat nur die Steuerabzüge für die externe Kinderbetreuung erhöhen. Somit könnten Eltern künftig bis zu 25 000 Franken Kinderdrittbetreuungskosten pro Kind und Jahr bei der direkten Bundessteuer abziehen. Diese Erhöhung der Abzüge sollte die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken und dazu beitragen, dass die Eltern einer Erwerbsarbeit nachgehen können. Das hätte die Bundeskasse jährlich mit 10 Millionen Franken belastet. Im Zuge der Parlamentsverhandlungen hat der CVP-Stadtpräsident von Wädenswil ZH mit einem Überraschungscoup das Fuder definitiv

Die geplante Überbauung Buch-Hain, besser bekannt als Waldlichtung Buechloch, sorgte am Montag im Einwohnerrat erneut für eine emotionale Debatte. Caspar Reimer

Für nicht betriebsplanpflichtige Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer gelten folgende Bestimmungen: 1. Gemäss §20 des kantonalen Waldgesetzes ist jeder Holzschlag bewilligungs- oder meldepflichtig. Eine Meldung an den Revierförster ist notwendig für Holzschläge im Rahmen von Pflegearbeiten, sowie für die eigene Brennholzund Nutzholzversorgung. Alle anderen Holzschläge sind bewilligungspflichtig. 2. Zuständige Behörde für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum ist der Revierförster oder die Revierförsterin jener Gemeinde, in der das Waldeigentum liegt. Er oder sie nimmt die Meldung über geplante Holzschläge entgegen, zeichnet die Bäume an und entscheidet über die Bewilligungspflicht. 3. Die Holzschlagbewilligung kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Der Bewilligungsentscheid ist beim Amt für Wald beider Basel anfechtbar. 4. Für Saaten und Pflanzungen im und zur Neuanlegung von Wald dürfen ausschliesslich Saatgut und Pflanzen verwendet werden, deren Herkunft bekannt und dem Standort angepasst ist. 5. Holzschläge ohne Bewilligung oder Meldung, die Missachtung der Bewilligung oder der darin aufgeführten Auflagen und Bedingungen sind als Übertretungen im Sinne der eidgenössischen und kantonalen Waldgesetzgebung strafbar. Reinacher Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer wenden sich bei Fragen im Zusammenhang mit ihrem Waldeigentum an das Forstrevier Angenstein unter forstbetrieb@ bgaesch.ch oder telefonisch unter 061 751 38 75. Dort erhalten Sie die notwendigen Auskünfte über Nutzung und Pflege im Wald.

Ersatztermin: Gipfeltreffen am 13. September 2020 Daniel Wittlin und Aernschd Born sind am 5. Gipfeltreffen im Gespräch mit Gästen aus der Region: Bernhard Heusler /Berater/Ehrenpräsident FCB), Ruedi Szabo (Anti-Aggressivitätstrainer), Romana Räber (Präsidentin TC Reinacherheide) und Balz Aliesch (Komponist/Musiker/Sänger). Die Veranstaltung findet im Foyer im «neuestheater.ch» Dornach von 10.30 – 13 Uhr statt. Reservation unter gipfeltreffen.bl@gmail.com

Ausstellung «Wolkensammler» vom 10.9. bis 10.10.2020 Die Kunstausstellung «Wolkensammler» zeigt zwölf künstlerische Positionen aus der Kreativwerkstatt des Bürgerspitals Basel. Die Ausstellung findet im Gemeindehaus Reinach und in der Galerie Werkstatt jeweils samstags und sonntags vom 10.9. – 10.10.2020 von

I

(Fortsetzung auf Seite 9)

WAHLEN

Vielen Dank Andreea Lack Über acht Jahre lang nahm Andreea Lack Einsitz in der Sozialhilfebehörde von Reinach. In dieser Zeit war Andreea Lack fester Bestandteil einer politisch wie auch menschlich gut zusammengestellten Behörde, welche eine sehr gute Arbeit leistete. Für dieses Engagement danken wir als SVP Andreea Lack herzlich. Gleichzeitig möchten wir auch die wertvolle Mitarbeit in der Sozialhilfebehörde mit der Kandidatur von Caroline Mall weiterführen. Als Stellenvermittlerin hat Caroline Mall schon vielen Menschen helfen können und kennt sich mit den Schicksalen der betroffenen Menschen aus. Aus diesem Grund empfehlen wir Caroline Mall voller Überzeugung zur Wahl in die Sozialhilfebehörde von Reinach. Adrian Billerbeck SVP-Fraktionspräsident Reinach

an die Adresse der Bauherrschaft, die «nur unwesentlich auf die im Mitwirkungsbericht genannten Forderungen» eingegangen sei, empfahl die Kommission den Quartierplan zur Annahme. Starker Widerstand kam dagegen aus den Reihen der Grünen: «Wer übernimmt die Schäden, die durch das Projekt aus ökologischer und geologischer Sicht entstehen?», so Einwohnerrätin Katrin Joos-Reimer. Die Waldlichtung sei «der falsche Ort für bauliche Verdichtung». Die Grünen-Politikerin beantragte, das neue Baukonzept mittels fakultativen Referendums der Bevölkerung vorzulegen. Doch die überwiegende Mehrheit folgte dem Gemeinderat und beschloss damit den Quartierplan. Gegen diesen wird nun ein privates Komitee das Referendum ergreifen, wie das Wochenblatt im Nachgang an die Sitzung erfahren hat.

überladen. Er forderte zusätzlich eine Erhöhung des allgemeinen Kinderabzuges von 6500 auf 10 000 Franken, was Steuerausfälle von 370 Millionen zur Folge hätte. Davon müssten die Kantone rund 70 Millionen zahlen. Die Gesetzesänderung entlastet aufgrund der starken Progression bei der direkten Bundessteuer nur die reichsten Familien. Das steuerbare Einkommen der Ehepaare müsste zwischen 160 000 und 500 000 Franken sein, so dass die Steuerentlastung richtig «einschenkt». Die Steuergeschenke kommen den obersten Zehntausend, vielleicht der oberen Mittelschicht zugute, während Familien mit bescheidenen Einkommen leer ausgehen. Wir sagen darum Nein zu diesem Steuergeschenk à la Trump. Mit Christa Markwalder (FDP), Kathrin Bertschy (Grünliberale), Beat Jans (SP) und Maya Graf (Grüne) fordern wir eine bescheidene Variante, wie sie der Bundesrat für die Bezahlung der Kindertagesstätten vorgesehen hat. Kassenwart Ueli Maurer wird Ihnen in der schwierigen CoronaZeit dankbar sein. Werner Strüby

BUSINESS PARC

«Ich mache mich selbständig» PR. Nische finden, um sich bestmöglich zu verkaufen: «Mut, Leidenschaft und Durchhaltewillen sind wichtige Voraussetzungen, aber auch der Businessplan ist eine notwendige Grundlage, eine Firma zu gründen», so Elisabeth Metzger, Leiterin Business Development, und Marcus Haegi, Leiter Coaching, beim Infoanlass «Ich mache mich selbständig». Zwei Inhaberinnen von Start-ups schilderten ihre praktischen Erfahrungen: Oana Bucerzan ist mit Leib und Seele Architektin. Sie hat vor drei Jahren die Firma «scopebox» gegründet. Mitglied Margriet Bredewold ist schon länger mit ihrer auf Sicherheitsberatung spezialisierten Firma «Co-Guard» auf dem Markt. Ihre Kunden sind hauptsächlich grössere Unternehmen aus der zurzeit angeschlagenen Aviatik. Beide Powerfrauen ermunterten am Anlass die Teilnehmenden zum Schritt in die Selbständigkeit: «Wenn ihr das wirklich

wollt, dann macht es!» Und findet eine Geschäftsnische, ist sie auch noch so klein. Tut dies aber nicht unter eurem Wert», betonte Oana Bucerzan. Sie fokussiert bei der Bauplanung auf digitale Techniken wie BIM, hat dazu ihr Profil geschärft und wird mit ihrer Expertise oft zu Projekten beigezogen. Für Oana Bucerzan war damals die Zeit reif, sich mit ihrer innovativen Geschäftsidee selbständig zu machen, auch wenn es angesichts der langen Akquisitions- und Anlaufphase Zeit und Geduld braucht, bis ein Auftrag fix ist und zum Tragen kommt. Dies gleiche oft einer Achterbahnfahrt! Margriet Bredewold findet den Aufbauprozess lehrreich und spannend. Klar brauche es am Anfang Mut, an den Start zu gehen: «Doch selbst wenn nicht immer alles gleich klappt, glaubt immer an eure Idee und lasst zwischendurch auch mal locker», appellierte sie ans interessierte Publikum.

Für Reinach in die Sozialhilfebehörde 27. September 2020

Jean-Marc Oeggerli Präsident

Margot Hammel


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 8)

14 - 17 Uhr statt. Vernissage ist am 10. September 2020, 19 Uhr im Lichthof und im Gemeindesaal Reinach.

Musikschule Reinach: Feierabendkonzert Die Musikschule Reinach tritt wieder auf! Am Feierabendkonzert vom Mittwoch, 9. September 2020 spielen Schülerinnen und Schüler von Heiner Krause (Horn) um 18 Uhr in der Aula Bachmatten. Achtung: Während dem Aufenthalt in der Aula Bachmatten gilt Maskenpflicht.

Umzug des Hilfsprojekts PHARI Seit März 2019 gibt es durch die Unterstützung der Gemeinde Reinach die Lebensmittelabgabestelle «Verein Phari» im kath. Pfarreigartensaal für armutsbetroffene Personen/Familien aus Reinach. Dort werden mit Hilfe vieler Freiwilligen einmal wöchentlich frische und lang haltbare Lebensmittel, welche von der Schweizer Tafel geliefert werden, verteilt. Wegen der Corona-Krise erlebt der Verein nun einen enormen Anstieg von Anfragen von armutsbetroffenen Menschen aus Reinach. Daher kommt das Hilfsprojekt im kath. Parreigartensaal platzmässig an seine Grenzen. Bei der ref. Kirchgemeinde Mischeli in den Räumen des «Jugendcafi Paradiso» hat man mit einer grösseren Lokalität eine gute Lösung gefunden. Der neue Abgabetag wird ab 13. Oktober 2020 ein Dienstag sein. Für die Gastfreund-

schaft dankt die Gemeinde und der Vorstand des Vereins dem Seelsorgeteam und Kirchgemeinderat der kath. Kirchgemeinde St. Nikolaus ganz herzlich. Weitere Informationen über das Hilfsprojekt finden Sie unter www.vereinphari.ch.

Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung ist online Im Zentrum der Sendung vom 31. August 2020 steht der Start der Portraitserie über ehemalige und neue Gemeinderäte. Die Serie startet mit Bianca Maag-Streit und Peter J. Meier. Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.

Anlässe in Reinach • 3. September, 10-10.30 Uhr, Buchstart, Gemeinde- und Schulbibliothek Reinach • 4. September, 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz • 4. - 6. September, Theatervorstellung: Ver-Ding, Erlenhof (Fortsetzung auf Seite 10)

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

WAHLEN

GESCHÄFTSWELT

Lösung, Handlung, Verantwortung

Dekoartikel und Geschenkideen

Die Sozialhilfebehörde hat es mit Menschen und Einzelschicksalen zu tun. Diese Schicksale erreichten in den letzten Monaten das kollektive Bewusstsein und Dominik Styger (BDP) hinterliessen bei mir persönlich ein Verantwortungsgefühl. Da uns die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Krise noch lange beschäftigen werden, braucht es bereits jetzt ein umsichtiges Handeln. Darum habe ich mich zur Kandidatur in die Sozialhilfebehörde entschieden. Es braucht hierfür Verantwortungsbewusstsein und empathisches Handeln mit Weitsicht. Auch für einen vernünftigen Umgang mit den Ressourcen der Gemeinde setze ich mich ein. Als Lehrperson bin ich es gewohnt, verschiedene Menschen in ihrem Gesamtumfeld zu betrachten, zu fördern und ihnen gleichzeitig Verantwortung zu übertragen. Hilfe zur Selbsthilfe ist mein Ziel, Begleitung und Unterstützung mein Weg dahin für die Menschen in Notsituationen. Herausforderungen, denen ich mich stellen werde, um bestmögliche Lösungen umzusetzen. Als Mitglied der Sozialhilfebehörde will ich dazu beitragen, dass alle hilfesuchenden Personen fachgerecht beraten und unterstützt werden. Dafür möchte ich mich mit Ihrer Unterstützung einbringen. Danke für Ihre Stimme. Dominik Styger Kandidat Sozialhilfebehörde

LESERBRIEF

Top Dienstleistung des Werkhofs Reinach Wegen der Sommerhitze haben sich vor unserer Liegenschaft bei der Eingangstreppe der Strassenbelag und die Buntsteine gelöst. Ein Anruf beim Gemeinde-Werkhof in Reinach: freundliche Stimme von Mirjam Anderhalden, kompetent und speditiv wurde innerhalb von 48 Stunden der Schaden durch einen Mitarbeiter vom Werkhof Reinach behoben. Gratulation! Spitzenleistung! Tolles Teamwork! Vielen Dank für Eure Dienstleistung im Hintergrund und zum Wohle für die Bürger in der Gemeinde Reinach. Max Gloor

PR. Ja ich weiss, wir haben in Reinach kein «Gschängg-Lädeli» mehr. Darum möchte ich auf unseren «claro»-Laden aufmerksam machen. Viele denken, es werden nur Fairtrade-Esswaren oder Putzmittel verkauft. Dem ist nicht so. Wir bieten verschiedene Dekoartikel, Schmuck, grosse und kleine Taschen aus diversen Materialien, Halstücher, Papeteriewaren, Baby- und Kinderartikel sowie Haushaltsartikel wie Geschirr, Servietten, Gläser und Tischsets an. Auch Kosmetikartikel wie Seifen, Deo, diverse Cremen, Shampoo oder Duschmittel haben wir im Sortiment. Übrigens, mit unseren Esswaren lassen sich wunderschöne Geschenkkörbe herstellen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Bei einem Einkauf im «claro-Lädeli» macht man mit einem Geschenk

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oder Mitbringsel nicht nur Freude, sondern Sie kaufen nachthaltig ein und unterstützen gleichzeitig diverse Organisationen. Kommen Sie vorbei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Christine Imhof, «claro»-Mitarbeiterin

Der Weltladen am Strittgässli 2 zwischen Raiffeisenbank und Milchhüsli

Dienstag – Freitag 09.00 – 12.00 Uhr 15.00 – 18.00 Uhr Samstag

09.00 – 13.00 Uhr

Ein zentrales Anliegen im Zentrum

WAHLEN

Erneut Jean-Marc Oeggerli wählen Menschen in einer schwierigen Lebensphase, die sie nicht mehr selbst bewältigen können, benötigen unsere Unterstützung: bedarfsgerecht, effizient, systematisch und Jean-Marc nachhaltig. Dabei Oeggerli (FDP) heisst Sozialhilfe nicht nur finanzielle Hilfe. Vielmehr gilt es, die Möglichkeiten der Unterstützten und deren Fähigkeiten zu erkennen und

dadurch zielorientiert eine Verbesserung der Situation dieser Personen zu erreichen – bis hin zur vollständigen Unabhängigkeit von der Sozialhilfe. Moderne Sozialhilfe fördert die Eigenverantwortung dieser Menschen. Sozialhilfe fordert von den Behördenmitgliedern eine grosse Portion Lebenserfahrung und Sozialkompetenz. Jean-Marc Oeggerli als langjähriges Mitglied der Sozialhilfebehörde verfügt über beides. Deshalb wähle ich ihn erneut aus Überzeugung! Wählen auch Sie Jean-Marc Oeggerli (FDP)! Theophil A. Meier-Schmid

PARTEIEN

Bezahlbarer Wohnraum Der kürzlich vorgestellte Strategiebericht zur Verhinderung und Bekämpfung von Armut im Kanton Baselland zeigt auf, dass auf der Ebene der Gemeinden Wohnungspraktiken zum Nachteil von Armutsbetroffenen erkennbar sind. So heisst es u.a. im Bericht «Um einkommensschwächere Personen von ihren Gemeinden fernzuhalten, wird nach Auffassung der Arbeitsgruppe in einigen Gemeinden günstiger Wohnraum bewusst reduziert.» Dies hat mich veranlasst im Einwohnerrat eine Interpellation zum Thema ‹günstiger Wohnraum› einzureichen. Denn es darf nicht sein, dass armutsbetroffene Men-

schen (Working-Poor, Sozialhilfeempfangende, EL-Bezügerinnen und –Bezüger) immer mehr aus der Agglomeration vertrieben werden und beispielsweise nach Liestal oder Grellingen zügeln müssen. Natürlich bringen einkommensschwache Personen wenig Steuersubstrat in die Gemeinde. Doch es ist ein Akt der Solidarität, wenn in der Gemeinde eine gesunde Durchmischung von finanzstarken und finanzschwachen Personen und Familien angestrebt wird. Ich bin gespannt, was der Gemeinderat bezüglich günstigem Wohnraum gedenkt zu unternehmen. Claude Hodel, SP-Einwohnerrat

Der Bioladen in Ihrer Region, familiär für Sie da Mit viel Elan und Überzeugung ist sie in das neue Biogeschäft gestartet und hat bereits schon gute Kundeninteressen geweckt. Ihr Ziel ist es, die Kundennachfrage mit ihren Bioprodukten mit Begeisterung anzusprechen und erfüllen zu können. Der Menschenkontakt ist ihr wichtig und bereitet ihr immer grosse Freude.

Aus tiefster Überzeugung vom Bauernhof bis zu Ihnen ins Haus

Kommen Sie vorbei und lernen Sie uns kennen, wir freuen uns auf Ihren Besuch

Am 11. August 2020 war es so weit. Nach den Umbauarbeiten und organisatorischen Gründungspläne, hat das Bio Birseggli seinen kleinen und feinen Bioladen an der Hauptstrasse 22, mitten im Dorfkern von Reinach eröffnet.

Der enge Kontakt zu ihren regionalen Bioproduzenten steht für sie täglich für Neues und Frisches im Vordergrund. So dass sie die Frische der angebotenen Produkte jederzeit persönlich an ihre geschätzte Kundschaft übermitteln kann. Zudem hat sie auch immer auch ein offenes Ohr für spezielle Produktwünsche der Kunden, die sie mit grossem Herzen erfüllt.

Die Initiantin und Unternehmerin Delia Palma wagt ihren Schritt in die biolandwirtschaftliche, lebendige Selbständigkeit, wonach sie aus Liebe zur Natur mit unvergesslichen Bio-Genuss-Momenten, Transparenz und garantierter Rückverfolgbarkeit ihre Kundschaft gerne verwöhnen möchte. Die Biolandwirtschaft hält die Natur im Gleichgewicht – ökologisch und nachhaltig. Deshalb war es ihr wichtig, das gesamte Sortiment persönlich und sorfältig mit Bioproduzenten aus der Region und der Schweiz vorsichtig auszuwählen und auszustatten, um so auch den sicheren, direkten und kurzen Weg in den Verkauf zu gewährleisten. Die nachhaltige Produktionsweise ist ihr sehr wichtig.

Dabei präsentiert die Neuunternehmerin ein umfangreiches Bio-Sortiment wie frische Früchte und Gemüse, Milchprodukte, frische Backwaren, glutenfreie Produkte, Trockenprodukte, Babynahrung, Fleischwaren, Aufschnitt-, Käse- und Fleischplatten, Getränke mit und ohne Alkohol, Hygiene- und Haushaltprodukte sowie auch Naturkosmetik.

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REINACH

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 9)

• 4. - 20. September, Ausstellung: Verwobene Berührungen, Galerie Heimatmuseum • 5. September, 9-16 Uhr, Ski-Club Flohmarkt, Schulhausplatz Weiermatten • 5. September, 14-16 Uhr, Einweihung des restaurierten Erdbebenkreuzes, Abzweigung Dornacherweg/Heideweg • 6. September, 9-15 Uhr, Ski-Club Flohmarkt, Schulhausplatz Weiermatten Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

Baugesuche 075/20 Gesuchsteller - Borer Christoph, Birkenweg 9, 4153 Reinach – Projekt - Balkonverglasung 4.OG – Parz. 73, Hauptstrasse 38 – Projektverfasser - Hübscher Roland, Lochbruggstrasse 46, 4242 Laufen 077/20 Gesuchsteller - Kunz Andreas und Nicole, Steinrebenstrasse 62, 4153 Reinach – Projekt Einbau Speicherofen mit Aussenabgasanlage

(Südfassade) – Parz. 6174, Steinrebenstrasse 62 – Projektverfasser - Everest Wohnbau GmbH, Am Kägenrain 1-3, 4153 Reinach Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 04.09.2020 bis 14.09.2020 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können wir während der Auflage/-Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen zum Baugesuch beantworten.

WAHLEN

Gelebte Solidarität Solidarität ist nicht erst seit Corona einer der allerwichtigsten Werte im gesellschaftlichen Zusammenleben. Ohne gegenseitige Rücksichtnahme kann ein soziales Gefüge auf Dauer Esther Kourrich nie funktionieren. (SP) Gerade in Zeiten der einschneidenden Auswirkungen des Lockdowns muss Solidarität als Wert und Begriff gestärkt werden. Der Antrag auf Sozialhilfe ist auch aus Sicht der Betroffenen immer nur die letzte Möglichkeit, sich in ihrer Existenzbedrohung an den Staat zu wenden. Menschen, die die finanzielle Hilfe des Staates beanspruchen, sollen diese Hilfe ohne Verlust des Selbstwertgefühls in Anspruch nehmen

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können. Die Sozialhilfe ist das letzte Netz der sozialen Sicherheit. Sie beschränkt sich dabei nicht auf den finanziellen Support. Sie berät und begleitet die in notgeratenen Menschen. Der Gemeinde Reinach stehen wichtige Investitionen bevor. Nicht zuletzt deshalb muss in allen Bereichen gespart werden. Auch die Sozialhilfe steht deshalb unter Druck. Reinach ist aufgrund seiner Nähe zur Stadt, der gut ausgebauten Infrastruktur ein attraktiver Standort. Das soll auch so bleiben. Trotzdem sollte es das oberste Ziel bleiben, Sozialhilfeempfänger im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe zu begleiten und ihre Rückführung in den Arbeitsmarkt zu fördern. Den Menschen helfen, dass sie wieder in den Alltag zurückfinden, gemeinsam Wege suchen, das ist mein Ziel! Esther Kourrich, SHB-Kandidatin SP

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AUS DER GEMEINDE

Liebe Reinacherinnen und Reinacher Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Trotz der allgegenwärtigen Präsenz des Coronavirus haben wir die Möglichkeit gehabt, den Sommer unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln geniessen zu können. Die Entwicklung der Infektionszahlen macht uns aber bewusst, dass das Virus weiterhin unter uns weilt. Ein Ende ist noch nicht absehbar und die nahende kältere Jahreszeit, in der wir mehr Zeit drinnen verbringen, könnte dem Virus weiter Auftrieb geben. Diese Ausgangslage hat den Gemeinderat bewogen, Anlässe mit einer grösseren Anzahl von Personen auch weiterhin nicht durchzuführen. So wird die im Frühling verschobene Verleihung des Reinacher Preises auch in der zweiten Jahreshälfte nicht stattfinden können. Ebenso wird der traditionelle Neujahrsapéro abgesagt. Wir bedauern diese Absagen sehr, wollen aber keine unnötigen Risiken eingehen. Im Rahmen des City-Clubs hat die Gemeinde zusammen mit kmu Reinach und der Bürgergemeinde die Aktion ‹Richtung Zukunft’ gestartet, um das Reinacher Gewerbe zu stärken. Das erste Thema lautet: Bleiben Sie im Dorf! Wer in Reinach einkauft und seine Aufträge im Dorf vergibt, hilft allen auf dem Weg aus der Corona-Krise. Das schafft Arbeit und erhält somit Arbeitsplätze.

Auf dem Weg zur Normalisierung befindet sich das politische Leben in Reinach. Am 1. Juli erfolgte der Start in die neue Legislatur 2020–2024. Dem Gemeinderat gehören drei neue Mitglieder an: Ferdi Pulver, Peter Meier und Markus Huber. Auch in der neuen Zusammensetzung wird der Gemeinderat als Team die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen angehen. Das wichtigste Geschäft der Legislatur 2020– 2024 ist die Realisierung des Neubaus der Schulanlage Surbaum. Am 27. September findet dazu die Volksabstimmung statt. Es geht um einen Kredit von 48,98 Mio. CHF. Das ist für unsere Gemeinde finanziell ein grosser «Brocken», aber eine dringend nötige Investition in die Zukunft. Reinach wurde zu einem wesentlichen Teil in den 1960erbis 80er-Jahren gebaut. Schulhäuser und Infrastrukturen stammen mehrheitlich aus dieser Zeit. Nach 50 Jahren ist jetzt eine Totalsanierung oder ein Neubau der Schulhäuser nötig. Beim Schulhaus Surbaum haben sich der Gemeinderat und Einwohnerrat für einen Neubau entschieden, weil eine Sanierung unverhältnismässig teuer wäre und das Schulhaus die heutigen Anforderungen an den Unterricht trotzdem nicht erfüllen könnte. In einer Zeit der Unsicherheit, wie wir sie im Moment erleben, eine solche Investition zu tätigen, mag auf

den ersten Blick riskant erscheinen. Der Zustand des heutigen Surbaum-Schulhauses und der Wille der Reinacher Behörden, den Kindern und ihren Eltern zeitgemässe Schulanlagen zu bieten und gerade jetzt in der Corona-Zeit Arbeit für das Baugewerbe zu schaffen, haben auch den Einwohnerrat dazu bewogen, dem Investitionskredit mit nur einer Gegenstimme zuzustimmen. Unabhängig davon bleibt die finanzielle Situation von Reinach eine Herausforderung für die nächsten Jahre. Das Ziel des Gemeinderates ist es, wieder ein Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben zu finden. Auch in dieser Legislatur hat der Gemeinderat ein offenes Ohr für Ihre Anliegen. Gemeinderat und Gemeindepersonal sind dankbar für Vorschläge und Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten. Wir freuen uns, wenn das in einem anständigen Ton und nicht anonym geschieht. Auf anonyme Schreiben kann weder der Gemeinderat noch das Gemeindepersonal antworten oder eingehen. Wir wünschen Ihnen eine hoffentlich freudvolle Spätsommer- und Herbstzeit. Gemeinderat Reinach Melchior Buchs, Gemeindepräsident

WAHLEN

Gemeinsam raus aus der Sackgasse nen konnten. Meine Erfahrung zeigt, dass viele Menschen sich im Alter von Ü-45 befinden, die im Arbeitsmarkt keine Stelle mehr finden und durch jüngeres Personal ersetzt werden. Aber auch viele alleinerziehende oder ganz junge Menschen werden oftmals aus unserem Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Diesem Missstand gilt es gemeinsam entgegenzuwirken. Sehr gerne möchte ich in der Sozialhilfebehörde mit meinem jahrelangen Know-how in der Arbeitswelt mithelfen, die Betroffenen aus der Sackgasse der Sozialhilfe zu begleiten und somit ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Caroline Mall, Landrätin SVP

Viele Menschen, welche den Fuss im Arbeitsmarkt über längere Zeit verloren haben, werden in der Sozialhilfe aufgefangen. Diese Menschen gilt es beim Wiedereinstieg in Caroline Mall die Arbeitswelt (SVP) sensibel und motivierend zu begleiten. Die beruflichen und persönlichen Fähigkeiten von Betroffenen zu erkennen, bedarf nebst der beruflichen Erfahrung auch der nötigen

Empathie sowie einer guten Vernetzung in den Baselbieter Arbeitsmarkt. Denn, zu oft habe ich erlebt, dass vielen Menschen der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt verweigert wurde, weil sie entweder zu jung oder alt waren, obwohl die Arbeitszeugnisse und der Lebenslauf eine andere Sprache sprachen. Dank meiner Tätigkeit in der Stellenvermittlung konnte ich einigen Betroffenen den Weg in die Arbeitswelt wiederherstellen und sie aus der Sackgasse begleiten. Es war für mich jedes Mal ein erfüllendes Erlebnis, wenn ich die Freude von Betroffenen im Gesicht geschrieben sah, als sie endlich einen Arbeitsvertrag unterzeich-

WAHLEN

EIDG. ABSTIMMUNG

Konsensorientiert

Analysieren, verstehen, entscheiden

Als Vater habe ich miterlebt, wie mein Kind in Reinach alle Schulstufen durchlaufen hat und mit wieviel Fach- und Sozialkompetenz unsere Reinacher Schulen ihren Gilbert Giger Auftrag umsetzen. (BDP) Nebst den Kindern, einem sehr engagierten Lehrkörper und einer kompetenten Schulleitung sind es aber auch die Eltern, die zu den Anspruchsgruppen der Reinacher Schulen zählen. Als Schulrat wie auch als Vizepräsident der Schulratspräsidienkonferenz ist es mir persönlich ein Anliegen, allen Bedürfnissen der verschiedenen Anspruchsgruppen Rechnung zu tragen. Dabei ist eine transparente und offene Kommunikation für mich ebenso wichtig wie die Fähigkeit, auf individuelle Bedürfnisse und Situationen eingehen zu können. Ebenso braucht es Mut und Stärke, auch einmal einen anderen Standpunkt zu vertreten und die Diskussion zu suchen. Dabei ist für mich nebst Dossierkenntnis und einer klaren Kommunikation auch eine enge, konsensorientierte Zusammenarbeit aller Anspruchsgruppen wichtig. Denn das oberste Ziel muss sein, unseren Kindern eine optimale Lernumgebung zu bieten, um sie individuell gemäss ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten fördern zu können. Dafür will ich mich als Schulrat weiterhin engagieren und wo nötig auch die Diskussion transparent und konsensorientiert führen. Gilbert Giger, Schulrat, Vize Präsident, Schulratspräsidienkonferenz BL

Am 27. September stimmen Sie über verschiedene Initiativen ab. Zum Beispiel über die pauschale Erhöhung der Kinderabzüge und Drittbetreuungskosten von der BundesRené Meier (GLP) steuer. Nur von der Bundessteuer. Je mehr Bundessteuer eine Familie bezahlt, um so höher wird ihr steuerbares Einkommen respektive Vermögen sein. Umso mehr Kinderpauschale (bis zu 10 000 anstelle jetzt 6 500 Franken) können diese Personen danach neu von der Bundessteuer abziehen und profitieren. Gönne ich ja allen, auch wenn nur ein kleiner Teil wirklich

profitiert. Was mir aufstösst, ist der Abzug der Drittbetreuungskosten. Wer seine Kinder quasi Vollzeit beschäftigen lässt, kann bis zu 25 000 Franken abziehen. Wer seine Kinder selbst betreut, oder wo Grosseltern und andere Nahestehende einspringen, kann nichts abgezogen werden. Oft tut man das, weil man sich keine Drittbetreuung leisten kann. Das passt gar nicht zusammen und schiesst am Ziel der Initiative noch mehr vorbei als der erste Punkt. Daher lehnt die GLP Schweiz die Initiative ab und empfiehlt Ihnen, ein Nein in die Urne zu legen. Am 27. September wählen Sie sechs Mitglieder in die Sozialhilfebehörde Reinach. Ich möchte gerne eines davon werden. Herzlichen Dank für Ihre Stimme. René Meier, Kandidat GLP, Sozialhilfebehörde Reinach

PARTEIEN

Ordnung und Sicherheit Reinach besitzt viele tolle Plätze, Spielanlagen und Grillstellen. Die Mitarbeiter des Werkhofes unserer Gemeinde betreuen diese in Bezug auf Unterhalt, Reparaturen und Sauberkeit vorbildlich. Leider kommt es, vor allem nachts, immer wieder zu Sachbeschädigungen und Verschmutzungen diverser Stellen. Die von der Gemeinde eingesetzten Massnahmen setzen bis jetzt in erster Linie auf Prävention, Information und Sensibilisierung. Es kann aber nicht sein, dass die Allgemeinheit immer wieder die Kosten für Reparaturen und Aufräumarbeiten übernehmen muss, die ein paar Chaoten verursachen. Es braucht jetzt daher auch die Möglichkeit, im Rahmen

von Sanktionen und Bussen agieren zu können. Deshalb habe ich am Montag eine Motion eingereicht mit dem Ziel, unser Polizeireglement dahingehend anzupassen, dass Videoüberwachung von gewissen Plätzen möglich wird. Dies geschieht bereits auch in anderen Gemeinden wie z. B. in Pratteln, was dort zu einem positiven Effekt geführt hat. Ebenfalls verlange ich, dass die Bussen für Vandalismus und Littering erhöht werden, indem das Bussenreglement entsprechend angepasst wird. Meine Fraktion und ich wollen damit einen Beitrag für ein weiterhin attraktives Reinach leisten. Marie-Therese Müller, Einwohnerrätin BDP


Akkordeon, Gitarre, Kontrabass oder Violine – die Liste mit Instrumenten, die an der Musikschule Reinach unterrichtet werden, ist lang. Damit die Wahl des richtigen Instruments nicht zur Qual wird, veranstaltet die Musikschule Reinach spezielle Orientierungskurse. Wer ein Musikinstrument erlernen möchte, braucht Ausdauer und Geduld. Deshalb ist der Spassfaktor beim Lernen eines Musikinstruments, insbesondere für Kinder und Jugendliche, von zentraler Bedeutung. Denn mit der Freude am Instrument kommt auch die Motivation fürs Üben. Ob einem Kind ein Musikinstrument tatsächlich liegt, kann während des knapp sechsmonatigen Kurses «Instrumentenkarussell» an

der Musikschule Reinach erprobt werden. Zukünftige Musikschülerinnen und Musikschüler machen sich spielerisch mit den unterschiedlichen Instrumenten bekannt und finden dabei die musikalische Vorliebe und Eignung heraus. Das Kennenlernen und Ausprobieren der Instrumente erfolgt im Unterricht, die Instrumente werden von der Musikschule zur Verfügung gestellt. Die Instrumente können zum Üben nicht nach Hause mitgenommen werden. Die Anmeldefrist läuft Der Kurs «Instrumentenkarussell» findet jeden Donnerstag vom 15. Oktober 2020 bis 25. März 2021 von 16.10 bis 17.00 Uhr im Grundkurszimmer des Schulhauses Aumatt statt. Bei grosser Nachfrage wird der Kurs um 17.10 Uhr

Kinder lernen spielerisch grundlegende Grundtechniken. FOTO: MUSIKSCHULE REINACH wiederholt. Kinder ab der 1. Primarklasse können am Unterricht teilnehmen. Der Kurs kostet CHF 240.- und wird bei mindestens 8 Anmeldungen durchgeführt. Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie unter www.musikschulereinach.ch. Anmeldeschluss ist der 11. September 2020.

WAHLEN

GEMEINDEBIBLIOTHEK

Mit klarem Blick

Chancen und Gefahren von Gaming

Die bevorstehende Wahl ist wichtig, denn Sie, liebe Steuerzahler, brauchen kompetente, qualifizierte, umsichtige und verantwortungsvolle Personen, die sowohl Ihren AufMargot Hammel trag als auch Ihre (FDP) Steuergelder im Blick haben und richtige, gesetzeskonforme Entscheide treffen. Dieses Amt erfordert nicht nur Fachwissen, sondern auch persönliches Engagement. Margot Hammel ist bereits durch ihre berufliche Tätigkeit für die Sozialhilfebehörde prädestiniert: Als Betriebsökonomin

HWV/FH ist sie Geschäftsführerin einer Pensionskasse und muss somit gesetzeskonforme Entscheide treffen. Als Vorstandsmitglied der Genossenschaft für sozialen Wohnungsbau Pratteln muss sie immer wieder mit Ämtern und Behörden Lösungen suchen. Ihre soziale Kompetenz, ihr emphatisches Auftreten und ihr persönliches Engagement helfen ihr dabei. Ihr Verständnis für anstehende Probleme, ihr klarer Blick für gesetzliche Vorgaben, ihr beruflicher Leistungsnachweis und ihre Persönlichkeit garantieren eine wertvolle Bereicherung für die Sozialhilfebehörde in Reinach. Wählen Sie deshalb Margot Hammel FDP! Irene Endress FDP Reinach www.fdp-reinach.ch

EIDG. ABSTIMMUNG

Angst ist ein ganz schlechter Begleiter Die Gegner der Begrenzungsinitiative schüren verzweifelte Angst, dass unsere Schweiz die Lichter löschen kann, wenn der Souverän ein Ja in die Urne wirft. Der Caroline Mall Wohlstand würde (SVP) der Schweiz entgehen, die Arbeitslosigkeit würde steigen, den Studierenden würde den Weg an ausländische Universitäten und Programmen verweigert, die Schweiz könnte keine Exportwirtschaft mehr tätigen, kurz und gut, die Schweiz kann einpacken, wenn der Bundesrat durch die Mehrheit des Schweizer Volkes den Auftrag erhalten würde: Bitte mit der EU über die Zuwanderung neu verhandeln. Wussten Sie, dass der Wohlstand in unserem Land durch unsere Vorfahren mit harter, fleissiger und innovativer

Arbeit erschaffen wurde? Wussten Sie, dass wir die flankierenden Massnahmen, welche die Steuerzahler Millionen kosten, wegen der Personenfreizügigkeit einrichten mussten? Wussten Sie, dass viele Schweizer Arbeitnehmer ihre Stelle verlieren, weil sie durch jüngeres und günstigeres Personal aus dem EU-Raum ersetzt werden? Die EU will nicht auf die Millionen eines der reichsten und erfolgreichsten Länder auf unserem Globus verzichten. Angst schüren jene, die die Schweizer Arbeitnehmer diskriminieren. Sollten wir Fachkräften benötigen, dann können diese selbstverständlich in Nachbarsländer rekrutiert werden und zwar unbürokratisch; denn nur jeder 5. der Zugewanderten der EU ist tatsächlich eine Fachkraft. Aber die Schweiz bestimmt wie viel und nicht die EU. Angst haben unsere Schweizer Arbeitnehmer, welche ihren Job nach 25 Jahren verlieren und nicht mehr wissen, wie sie die Familie ernähren sollen. Caroline Mall, Landrätin SVP

LESERBRIEF

Bauprojekt Buch-Hain Letzte Woche stand in einem Leserbrief eines Reinacher Einwohners der Vorwurf, dass der Einwohnerrat das Projekt einfach durchwinken wird. Dies ist falsch. Seit dem 3. Februar hat sich die BUM-Kommission (Bau, Umwelt und Mobilität) eingehend mit dem Projekt befasst. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner wurden von der BUM-Kommission an einer Sitzung persönlich empfangen. Ihre Anliegen wurden entgegengenommen. Danach wurde an einem Gespräch mit dem Investor «Degelo Architekten» über diese Anliegen diskutiert. Als Resultat wurden einige Veränderungen im Projekt vorgenommen oder hinzugefügt. Persönlich kenne ich diese sensible Lage sehr gut. Beim Projekt «Buch Loch» habe ich mich in einem Komitee gegen den Bau

eines Hochhauses im Wald persönlich sehr engagiert. Das jetzige Projekt legt viel Wert auf die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Die fünf ovalen Gebäude werden mit Holz eingehüllt, damit so wenig künstliches Licht wie möglich in die Natur dringt. Zwei neue Amphibienteiche werden erstellt. Biologen und Geologen werden während der ganzen Bauphase das Projekt begleiten. Ein Schutzkonzept für Amphibien wird ausgearbeitet und ein umfassendes geologisches Gutachten wird erstellt. Es wird ein Sichtschutz in Form von Bepflanzungen entlang der östlichen Nachbarparzellen eingeplant werden. Die BUM-Kommission empfiehlt die Annahme dieser Vorlage mehrheitlich. Myrian Kobler-Betancourt, CVP BUM-PLAKO Mitglied

Evangelisch

Reinach

Instrumentenkarussell – der Weg zum passenden Instrument

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

11 Reformierte

AUS DER GEMEINDE

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Kirchgemeinde

REINACH

Spielsucht, schlechte Noten, Aggression – wenn Kinder gerne gamen, denken Eltern schnell an verschiedenste Risiken. Die digitale Spielwelt birgt aber auch viele Chancen – nur welche? Im Workshop «Chancen und Gefahren von Gaming» in der Gemeindebibliothek Reinach erfahren Sie mehr. Draussen scheint das schönste Wetter, aber das Kind hängt drinnen an der Konsole. Diese Situation ist wohl vielen Eltern vertraut. Digitale Spiele haben eine enorme Anziehungskraft auf Kinder und Jugendliche jeglicher Altersklassen– und übrigens auch auf viele Erwachsene. Dies sorgt in vielen Haushalten für endlose Diskussionen und Streit zwischen Erziehungsberechtigen und den jungen Gaming-Fans. Schimpfen und Verbote helfen dabei nicht immer weiter. Umso wichtiger ist es, mit Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe über die Games verhandeln zu können. Dazu braucht es das richtige Wissen und eigene Erfahrung mit der digitalen Spielewelt. Aus diesem Grund bietet die Gemeindebibliothek Reinach am 16. und 17. September, jeweils um 19.30 Uhr, einen Workshop zum Thema «Chancen und Gefahren von Gaming» an. Hier können Erziehungsberechtigte und andere interessierte Personen die eigene Erfahrung mit digitalen Spielen ausbauen und an verschiedensten Stationen unterschiedliche Spiele ausprobieren. Der Workshop kostet 25 Franken pro Person resp. 40 Franken pro Ehepaar. Anmeldung bis 9. September per Mail: info@bibliothek-reinach.ch oder Telefon: 061 711 12 68 oder direkt in der Bibliothek. Für die Bibliothek Monica Breitenstein

WAHLEN

Unsere Solidarität ist gefragt Menschen, die sich nicht weiter zu helfen wissen und die finanzielle Hilfe des Staates beanspruchen, sollen diese Hilfe ohne Verlust des Selbstwertgefühls in Anspruch nehmen können. Deshalb dürfen Sozialhilfeempfangende von der Gesellschaft auch nicht zusätzlich ausgegrenzt und stigmatisiert werden. Zudem bieten die zwar engen gesetzlichen Grundlagen doch auch einen gewissen Ermessensspielraum, den es zugunsten der Betroffenen einzusetzen gilt. Die SP Reinach tritt mit Esther Kourrich und Thomas Thurnherr zu den Sozialhilfewahlen an. Beide bringen eine reiche Erfahrung an sozialer Kompetenz mit. Esther Kourrich ist Einwohnerrätin und Springerin bei der schulergänzenden Betreuung SEB. Thomas Thurnherr ist unter anderem Berater und Coach für Stellensuchende. Wir sind überzeugt, dass Esther Kourrich und Thomas Thurnherr einen wichtigen Beitrag leisten können, damit Sozialhilfeempfangende ihrer Situation entsprechend die richtige Unterstützung erfahren. Claude Hodel, SP-Wahlkampfleiter

Die Galluspforte des Basler Münsters. Foto wikimedia.de

MISCHELIFORUM

Basler Münster: Die Bauhütte nach der Neugründung 1985 Zusammen mit dem Rathaus ist das Münster das bekannteste Wahrzeichen von Basel. Es wurde vor 1000 Jahren von Kaiser Heinrich II. geweiht, war aber noch lange nicht vollendet; erst kurz vor der Reformation erhielt das Münster die heutige Gestalt. Im Mittelalter waren die Bauhütten ständige Einrichtungen, nicht nur von Steinmetzen und Bildhauern, auch Maurer, Dachdecker, Spengler, Glasmaler, Schreiner, Schlosser und Maler gehörten dazu. So muss auch heute mit beigezogenen Handwerkern eine gute Arbeitsgemeinschaft entstehen. Der Zahn der Zeit und die Luftverschmutzung setzen dem Münster laufend zu. Glaubte man noch Ende des 19. Jahrhunderts, mit einer umfassenden Sanierung für lange Zeit Ruhe zu haben, mussten dann aber seit 1930 neue Unterhaltsarbeiten unternommen werden. Im März 1985 wurde die ständige Münsterbauhütte gegründet, die laufend weitere Renovationen zu realisieren hat. Wer finanziert die aufwändigen, meist handwerklichen Arbeiten? Wem gehört eigentlich das Basler Münster? Was muss in der nächsten Zeit renoviert werden? Darüber referiert der frühere Architekt der Münsterbauhütte Herr Arch. SIA Peter Burckhardt, Basel Freitag, 18. Sept. 2020, 15.00 Uhr, Mischeli-Kirche, Reinach Die Vorsichtsmassnahmen wegen des Corona-Virus werden eingehalten. Alle sind eingeladen, Eintritt frei, Kollekte Die Kantorei singt Die Kantorei singt am kommenden Sonntag, 6. September um 10.30 Uhr im Gottesdienst mit Pfarrer Jost Keller. Wir freuen uns auf zwei kurze vierstimmige Bachkantaten («Ich freue mich in dir» und «Was mein Gott will, das g’scheh’ allzeit») und auf die Begleitung des Gemeindegesangs durch die Kantorei.

DIE KUNST DER KASTRATEN

Mischelikonzert Am Sonntag, 6. September um 16 Uhr beginnt die neue Saison der MischeliKonzerte. Nach einer langen Pause freuen wir uns sehr, unsere Leidenschaft wieder mit Ihnen zu teilen. Wir haben die neue Saison so geplant, dass Sie Ihnen gehört! Wir starten mit dem Konzert «Die Kunst der Kastraten», das ursprünglich im März geplant war. Die neapolitanische Gesangschule wie auch die Geigenschule waren im 17. und 18. Jahrhundert besonders geschätzt. Fast alle Kastraten kamen aus Neapel, wie der damalige Welt-Star Farinelli. Dieser Musiker hatten eine unfassbare Kunst der Vokalvirtuosität entwickelt. Es ist erstaunlich, wie «die Kunst der Kastraten» immer noch ihre Energie zu kommunizieren versteht. Der Grund dafür ist wohl, dass diese Musik bei aller Sinnlichkeit, Sehnsucht und Raserei, nur ein Ziel verfolgt: die Zuhörer zu berühren. Die Hygiene- und Abstandsregeln können in der Mischelikirche problemlos eingehalten werden. Marc Meisel, Kirchenmusiker an der Mischelikirche Weitere Termine Sommer-Lunch für alle. Dienstag, 8. September von 11.30 bis 13.30 Uhr beim Bistro Glöggli an der Bruderholzstrasse 39, bitte mit Anmeldung über 061 711 44 76 oder sekretariat@refk-reinach.ch Cevi. Am Samstag, 5. September nachmittags. Die Jungschi trifft sich alle 14 Tage am Samstagnachmittag bei der Mischelikirche zu einem abwechslungsreichen Programm. cevi_reinach@outlook.com. Streetdance für Mädchen. Montagnachmittag, 7. September im Jugendcafi Paradiso. Infos: nodipa@gmail.com Getauft Am 30. August 2020 Arven Marit Balz, geboren am 4. September 2019, Tochter von Cornelia Balz und Mauritius Reinitzer Geheiratet Am 29. August 2020 Daniela und Daniel Thalmann (-Schondelmaier) Gestorben Am 6. August 2020 Hildegard Gredig-Schnellnegger, geboren am 23. April 1928 Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Psalm 23,1

Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde

Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

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Igor hat neuen Vorstand gewählt

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Esther Jundt, Tel. 078 698 36 39; Mitgliederbeitr. 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Turnen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und Leichtathletik-Jugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, LigaMannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Di, 20.00, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49.

Das Team (v.l.): Lucio Sansano, Csaba Zvekan, Wolfgang Imhof, Marco Agostini, Patrick Meier. FOTO: ZVG Bei der ordentlichen Generalversammlung vom 28. August der Igor Reinach wurde unter anderem auch der neue Vorstand gewählt. Die neuen Vorstandsmitglieder sind wie folgt gelistet: Wolfgang Imhof, Präsident, Patrick Meier, Vize-Präsident, Csaba Zvekan, Sekretär / Aktuar, Marco Agostini, Kas-

sier, Lucio Sansano, Materialverwaltung. Die Igor setzt sich nach wie vor für die Wahrung der gemeinsamen Interessen gegenüber Behörden und Drittpersonen ein, zudem ist sie bestrebt und fördert die Intensivierung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde Reinach. Wolfgang Imhof

WAHLEN

Digitalität für eine moderne Arbeit Sie als Erziehungsberechtigte haben in den vergangenen Monaten und insbesondere während der Zeit des Fernunterrichts den Schulalltag Ihrer Kinder in einer Melanie Thönen neuen und digita(SP) len Form kennengelernt. Innert kürzester Zeit mussten sich alle Schulbeteiligten darauf einstellen, dass die Digitalisierung zur Realität wurde. Digitalität ist Voraussetzung für ein ortsunabhängiges Arbeiten und Unterrichten. Sie bietet Chancen für individualisiertes, selbstbestimmtes Lernen und kollaboratives Arbeiten im Team oder in der Klasse. So werden Schülerinnen und Schüler auf die heutigen Anforderungen der Gesellschaft, der Ar-

beitswelt und der weiterführenden Schulen gut vorbereitet. Sie erhalten die Möglichkeit von den Chancen der Digitalisierung zu profitieren und sich auch mit den negativen Aspekten (z. B. Fake News, Cybermobbing) kritisch auseinanderzusetzen. Damit die Schulen ihren Bildungsauftrag auch in diesem Bereich erfüllen können, braucht es rasch Investitionen in moderne, digitale Technologien und Geräte. Dazu müssen genügend Mittel zur Verfügung stehen, um die Lehrpersonen weiterzubilden. Als Schulrätin setze ich mich für eine moderne Schule ein, die Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schülern jeglicher Schulstufen eine qualitativ hohe pädagogische Arbeit mit einer zeitgemässen Infrastruktur möglich macht, um mit den aktuellen und künftigen Herausforderungen umgehen zu können. Melanie Thönen, SP Reinach, Vize-Präsidentin Schulrat Reinach

PARTEIEN

Keine Luxus-Schulen in Reinach Der Bau des Surbaum-Schulgebäudes verlangt von der Gemeinde Reinach eine sehr hohe Investition. Um fünfzig Millionen zu finanzieren, braucht es während vieler Jahre eine strenge Ausgabendisziplin und eine genaue Kostenkontrolle. Vor sieben Jahren war für die Finanzierung dieses Projektes eine Dreiteilung der Kosten vorgesehen. Ein Teil sollte aus dem Immobilienverkauf, ein anderer Teil aus Eigenmitteln und ein dritter Teil fremdfinanziert werden. Das aktuelle Projekt wird nun fast ausschliesslich fremdfinanziert. Damit die Gemeinde Reinach nicht in eine Schuldenspirale gerät, werden sofortige strategische Massnahmen wie eine Reduktion der Kosten in den Bereichen Bil-

dung, Gesundheit und Sozialkosten verlangt. Ohne solche Massnahmen besteht die Gefahr, dass normale Haushaltsaufgaben nicht mehr finanziert werden können. Dabei ist nicht zu vergessen, dass auch andere Schulgebäude sanierungsbedürftig sind. Es steht nicht fest, wann beispielsweise das Schulhaus Weiermatt oder die Musikschule saniert werden können. Dazu sind die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der Corona-Krise noch gar nicht absehbar. Fünfzig Millionen Franken für den Bau eines Schulgebäudes und einer Dreifach-Turnhalle auszugeben, ist in der aktuellen Situation nicht finanzierbar. Myrian Kobler- Betancourt, CVP BUM-PLAKO Mitglied

ZUNFT ZU REBMESSERN

Erdbebenkreuz restauriert Das Basler Erdbeben von 1356 ist bekannt. Aber was hat dieses Erdbeben mit Reinach zu tun? Gemäss einer Legende hat sich im Zusammenhang mit dem Erdbeben auf der Reinacher «Wacht» eine aussergewöhnliche Begebenheit zugetragen. Zur Erinnerung an dieses Ereignis stellte man am Ort des Geschehens ein Kreuz auf, das im Laufe der Jahrhunderte immer wieder ersetzt wurde. Leider fiel das Kreuz 1974 einer Strassenkorrektion im Bereich Baselstrasse / Dornacherstrasse / Krummenrainweg zum Opfer. Die um die Pflege der Reinacher Traditionen, Bräuche und Sitten sowie der kulturhistorischen Belange besorgte Zunft zu Rebmessern liess durch den Reinacher Grafiker Wil-

ly Göttin ein modernes Kreuz erstellen, das im November 1978 feierlich eingeweiht wurde. In der Zwischenzeit geriet das Kreuz in einen schlechten Zustand, sodass eine Restauration unumgänglich wurde. Das wieder hergerichtete Erdbebenkreuz wird am Samstag, 5. September, um 14 Uhr mit einer schlichten ökumenischen Einweihungszeremonie am alten Standort erneut seiner Bestimmung übergeben. Alles Wissenswerte über die Legende des Erdbebenkreuzes ist in einer Broschüre festgehalten, die für 15 Franken erworben werden kann. Die Reinacher Sie sind herzlich eingeladen, den Anlass zu besuchen. Guido Schneider, Altmeister Zunft zu Rebmessern

Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Mo/Do jeweils um 18.15, Sa um 13.30 (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder R. Wellig (Präsident), Melchior-Berri-Strasse 2, 4142 Münchenstein, praesident@vcreinach.ch Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Auskunft und Jahresprogramme bei Fabio Di Pietro, Herrenweg 32, Tel. 061 712 55 06, www.vnvr.ch oder info@vnvr.ch Vitaswiss Sektion Reinach. Gymnastik, Atemgymnastik und Pilates, jeweils Mo, Di, Mi, Fr, vormittags und abends. Auskunft erteilt unsere Präsidentin Maja Rieser, Talholzstrasse 14, 4103 Bottmingen, Tel. 061 401 12 62.

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WAHLEN

Einsatz und Weitsicht Seit langem kenne ich Gilbert Giger persönlich. Seit Herbst 2018 gehört er unserem Schulrat an. Ich schätze sein beherztes Engagement für unsere Schule, auch Gilbert Giger wenn die Aufga(BDP) ben und Entscheidungen oft nicht einfach sind. So ist die Aufarbeitung der unschönen Vorkommnisse an unserer Sekundarschule vom November 2017 noch nicht abgeschlossen. Mit Gilbert Giger hat Reinach einen Schulrat, der Probleme beim Namen nennt und Lösungen auf den Weg

bringt. Mit seiner Dossier-Sicherheit, der nötigen Diplomatie und im Konsens mit den Beteiligten bringt er unsere Schule voran. Dank seinem zusätzlichen Engagement als Vizepräsident der kantonalen Schulratspräsidienkonferenz (SRPK) stellt er zudem sicher, dass wir einen direkten Kontakt mit der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion haben. Als eine der grössten Schulen im Kanton profitieren wir direkt von seinem zusätzlichen Engagement im Vorstand der SRPK Baselland. Mit seiner Wiederwahl behält Reinach einen engagierten Schulrat, der gut vernetzt ist und auf Evaluation und Qualitätsmanagement grossen Wert legt. Ich stimme für Gilbert Giger. Barbara Wyttenbach, Einwohnerrätin BDP

WAHLEN

Starke Stimme für die Schwächsten Im Schatten des «Super-Sonntags» mit vielen Abstimmungsvorlagen entscheidet die Reinacher Stimmbevölkerung auch über die Besetzung des SchulraThomas Thurnherr tes sowie der Sozialhilfebehörde. (SP) Insbesondere die Wahl der Sozialhilfebehörde ist entscheidend, treten doch die meisten Bisherigen nicht mehr an. Diese Behörde ist in den Augen einiger Kandidierenden sicher ein Ort zum Sparen um die Ausgaben für die Gemeinde möglichst gering zu halten. Daher ist es wichtig, diese Behörde mit starken Stimmen für die

Schwächsten unserer Gesellschaft zu besetzen. Thomas Thurnherr ist so eine starke Stimme und scheut auch nicht davor zurück, seine Stimme zu erheben, sollte es zu Sparübungen auf dem Buckel der Schwächsten kommen. Thomas Thurnherr stellt die Solidarität nicht nur ins Zentrum der Politik in seinen über 40 Jahren als SP Mitglied, sondern lebt diesen so wichtigen Grundwert einer jeder funktionierenden Gesellschaft auch stets im Alltag. Ich kenne ihn als eine äusserst soziale und hilfsbereite Person und er ist somit eine ideale Wahl für ein Gremium wie die Sozialhilfebehörde. Deshalb hoffe ich, Sie tun es mir gleich und schreiben am 27. September Thomas Thurnherr zuoberst auf den Wahlzettel! Mikula Thalmann, SP Reinach

Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus: Samstag, 5. September 17.30 Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 6. September 10.30 Wortgottesfeier mit Kommunion Mittwoch, 9. September 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion

und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Mo geschlossen Di Vormittag geschlossen / 14.00 –18.30 Mi–Sa 9.00 –11.00 / 14.00 –18.30

BewegungPlus

Reformierte Kirche Mischeli: Freitag, 11. September 18.30 Ökumenischer Jugendgottesdienst

Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Donnerstag, 3. September 14.30 Nachmittagsbibelkreis Samstag, 5. September 14.00 Jungschi 18.00 Youthchannel Sonntag, 6. September 10.00 Konfirmationsgottesdienst, Schatzinsel & Kidstreff Montag, 7. September 6.00 Männergebet Mittwoch, 9. September 18.00 Musikworkshop

Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30–21.45. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42. Zen-Kyudo-Schule Naka wa no uchi ni Kenkatabami. Egerten-Turnhalle der Handelsschule in Reinach an der Brunngasse, jeden Montag 20.00–22.00, Schulleiter Sempai Shugyosha, P 061 711 45 68, G 061 281 94 90. Zunft zu Rebmessern. Postfach 110, 4153 Reinach 1, www.talzunft.ch, Zunftmeister André Sprecher, 061 711 16 10. AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. Tel. 061 711 98 05, E-Mail info@aglr.ch. Internet www.aglr.ch. Kontaktperson Frau Petra Kaderli, Präsidentin.

GOTTESDIENSTE

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 6. September 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer Jost Keller (Zurzeit nur für die Bewohner und Bewohnerinnen vom Seniorenzentrum) 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche unter Mitwirkung der Kantorei, Pfarrer Jost Keller. Predigtext: 1. Buch Mose/ Genesis 8, 22 MiKI-Müsli, (Dauer 1 Stunde) Treffpunkt: Mischelikirche Hintereingang Montag, 7. September 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein

Für alle Veranstaltungen gelten besondere Schutz- und Hygienemassnahmen

(Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Freitag, 4. September 19.00 Grillplausch und Openair-Kino 19.00 Grillieren – jeder bringt Grillwaren, Getränke und Geschirr selber mit 20.15 Kinofilm «Unbroken Weg der Vergebung» (ab 12 Jahren) Sonntag, 6. September 10.00 Gottesdienst im Zelt vor Ort − Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen − Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch − Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 6. September 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 9. September 20.00 Gottesdienst

Erdbebenkreuz Ökumenische Einweihung des restaurierten Kreuzes Samstag, 5. September 2020, 14 Uhr Dornacherrweg /Heideweg Die Zunft zu Rebmessern freut sich über eine rege Teilnahme. Es wird empfohlen, eine eigene Hygiene-Maske an den Anlass mitzunehmen.

Siehe Artikel im Redaktionsteil


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www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 25. August 2020 In seiner Sitzung vom 25. August 2020 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat beschlossen, die Gemeindeversammlung vom 23.09.2020 in der Mehrzweckhalle Löhrenacker unter Einhaltung einer Masken- und Registrierungspflicht durchzuführen – vorbehältlich den dannzumal geltenden kantonalen Vorgaben. • Des Weiteren hat der Gemeinderat sich dazu entschlossen, das Traktandum Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» nicht wie ursprünglich vorgesehen der Gemeindeversammlung vom 23. September 2020 zum Beschluss vorzulegen. Grund dafür sind aktuelle Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem kantonalen Finanzausgleich. Deren Auswirkungen werden nun in die Vorlage eingearbeitet, sodass das Geschäft baldmöglichst der Gemeindeversammlung vorgelegt werden kann. Ein ausführlicher Artikel zum Thema ist in der Rubrik «Aus der Gemeinde» zu finden. • Der Gemeinderat hat von folgenden Unterlagen Kenntnis genommen: • Protokoll der Arbeitsgruppe Ferienpass vom 29. Juni 2020; • Protokoll Alterszentrum Im Brüel vom 10.08.2020. Im Anschluss an seine Sitzung hat sich der Gemeinderat mit der Gemeindekommission zu einer ersten gemeinsamen Sitzung im Vorfeld der Gemeindeversammlung vom 23.09.2020 getroffen. Gemeinderat Aesch

Verschiebung Anlass zum Ende der Amtsperiode Der Gemeinderat hat beschlossen, den Anlass zum Ende der Amtsperiode 2016–2020 in das Frühjahr 2021 zu verschieben. Der Anlass findet neu am Freitag, 12. März 2021, und nicht wie ursprünglich vorgesehen am Freitag, 11. September 2020, statt. Grund für die Verschiebung ist die aktuelle Corona-Situation. Der Gemeinderat und die Einwohnergemeinde bedanken sich bereits jetzt bei allen Freiwilligen, die während der vergangenen Legislatur mit grossem Engagement ein Amt zum Wohle der Gemeinde und der Gemeinschaft ausgeübt haben. Solche Tätigkeiten sind mit einem sehr grossen Zeitaufwand verbunden. Wir wünschen allen Amtsträgerinnen und Amtsträgern der Periode 2016–2020 alles Gute für die Zukunft. Gemeinderat Aesch

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Dämpfer für den Dom

Vermeidung von unnötigem Abfall

Kein Wegwerfgeschirr in gemeindeeigenen Mietobjekten Die Gemeinde Aesch bietet den Einwohnerinnen und Einwohnern bzw. den Vereinen diverse Lokalitäten für Anlässe zur Miete an. Meistens umfasst das Angebot auch eine voll ausgestattete Küche mit Abwaschmöglichkeit. Wiederholt wurde festgestellt, dass in diesen Lokalitäten teilweise Wegwerfgeschirr genutzt wurde – trotz Vorhandensein von Gläsern, Tassen, Geschirr und Besteck. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat beschlossen, die bestehende Benützungs- und Gebührenordnung für die gemeindeeigenen Räumlichkeiten und Plätze um folgenden Punkt zu ergänzen: 9.14 Geschirr, Trinkgefässe, Besteck In den Mietobjekten der Gemeinde, welche über Geschirr verfügen, dürfen an Anlässen nur Mehrweggeschirr, -trinkgefässe und -besteck benutzt werden. Jegliches Wegwerfgeschirr, -trinkgefässe und -besteck sind untersagt. Das Ziel des Gemeinderates ist es, dem in vielen Bereichen wachsenden Abfallberg Einhalt zu gebieten. Denn die noch klügere Variante im Vergleich zum Recycling ist die Vermeidung von Abfall. Gemeinderat Aesch

Fälligkeit der Gemeindesteuern 2020 bis Ende September Bitte denken Sie bei Ihren Einzahlungen im September daran, auch die provisorischen Gemeindesteuern für das Jahr 2020 einzuzahlen. Diese sind am 30. September 2020 fällig. Für Beträge, die jeweils vor dem Fälligkeitstermin vom 30.09. einbezahlt werden, gewährt die Gemeinde einen Vergütungszins bis zum Fälligkeitstag von 1.0%. Die Gemeinde erhebt keinen Verzugszins, wenn Sie die Vorausrechnung fristgerecht per 30.09.2020 einzahlen und den allfälligen Differenzbetrag spätestens bis 30 Tage nach Erhalt der definitiven Steuerrechnung begleichen. Ansonsten wird nach Eintritt der Fälligkeit ein Verzugszins von 5.0% erhoben. Falls Sie für das Jahr 2020 noch keine Vorausrechnung erhalten haben, bitten wir Sie um eine telefonische oder schriftliche Mitteilung. Die definitive Veranlagung 2020 werden Sie im Verlauf des Jahres 2021 erhalten. Den Steuerpflichtigen, welche die Steuern bereits bezahlt haben, danken wir herzlich. Einzahlungsscheine sind bei der Finanzabteilung, Ressort Rechnungswesen, Tel. 061 756 77 40, erhältlich. Besten Dank. Finanzabteilung Ressort Steuern

(Fortsetzung auf Seite 16)

Kommt frühestens im Dezember vor die Gemeindeversammlung: Die Planung der Sport- und Kulturhalle Löhrenacker, auch Dom genannt, verzögert sich.

Der Aescher Gemeinderat sistiert die Planung der Eventhalle. Der Grund: weniger Geld aus dem Finanzausgleich. Michel Ecklin

N

och vor wenigen Wochen schwärmte der Aescher Gemeinderat für den Dom. Für die Eventhalle hatte sich vor allem Marianne Hollinger (FDP) starkgemacht, bis Ende Juni Gemeindepräsidentin. Auch Nachfolgerin Eveline Sprecher (SP) sagte Mitte August, dass man trotz Corona am Projekt festhalte. An der Eröffnung einer Ausstellung zu diesem 19-Millionen-Projekt sagte sie: «Klar spüren wir die Krise in der Gemeindekasse. Aber wir konnten in den vergangen Jahren Reserven anlegen.» Doch jetzt hat der Gemeinderat dem Projekt einen Dämpfer erteilt. Man habe beschlossen, den Projektierungskredit für den Dom nicht der Gemeindeversammlung am 23. September zu unterbreiten, schreibt er. Grund seien «aktuelle Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem kantonalen Finanzausgleich, welche dem Kanton zusammen mit den Budgetweisungen kürzlich mitgeteilt wurden». Auf Anfrage spricht Gemeindepräsidentin Sprecher von einem «abgeänderten Berechnungstool», das der

Kanton den Gemeinden zur Verfügung gestellt habe. Rund 2 Millionen Franken weniger Aesch hat in der Vergangenheit mehrmals von einer Geber- zur Nehmergemeinde und zurück gewechselt. 2019 erhielt die Gemeinde 0,5 Millionen, dieses Jahr 0,7 Millionen Franken. Doch jetzt, sagt Sprecher, sei die Rede davon, dass rund 1 Million Franken pro Jahr weniger zur Verfügung stehen könnte als vorgesehen. Bevor er den Projektierungskredit lanciert, will der Gemeinderat prüfen, welche Auswirkungen der veränderte Finanzausgleich haben könnte. «Wir wollen transparent sein und klare Aussagen machen, bevor wir das Projekt ‹Dom› lancieren», sagt Sprecher. Michael Bertschi, beim Kanton verantwortlich für die Gemeindefinanzen, schätzt die Kürzung des Finanzausgleichs im Jahr 2021 für die Empfängergemeinden auf knapp 200 Franken pro Einwohner. In Aesch mit rund 10 000 Einwohnern wären dies rund 2 Millionen Franken. Hintergrund ist die Corona-Krise, aufgrund der die erwarteten Steuereinnahmen im Jahr 2020, die Basis für die Berechnung des Finanzausgleichs 2021 ist, deutlich sinken werden. Deshalb geht der Kanton davon aus, dass Gebergemeinden weniger in den Ausgleichstopf einzahlen. Zwar kann aus dem Ausgleichstopf in einem einzelnen Jahr mehr entnommen werden, als darin einbezahlt wird, die Nettoentnah-

me ist aber begrenzt. Daher kann das vom Regierungsrat 2019 für die Periode 2019 bis 2021 festgelegte Ausgleichsniveau von 2650 Franken pro Einwohner im Jahr 2021 voraussichtlich nicht erreicht werden. Gemeinden steht weiter hinter Projekt Dieser Ausgleichsfonds weist bereits jetzt ein Minus von 0,5 Millionen Franken aus. Damit die Unterdeckung nicht ins Bodenlose absackt, ist die Begrenzung der Entnahme gesetzlich festgelegt. Aufgrund der erwarteten Steuererträge 2020 schätzt der Kanton die Kürzung für die Empfängergemeinden auf ebendiese knapp 200 Franken pro Kopf. Natürlich sei Corona nicht voraussehbar gewesen, sagt Bertschi. Und es sei das erste Mal, dass die Kürzung in dieser Höhe erwartet werde. Er betont aber auch, dass die Gemeinden bereits im Juni darüber informiert worden seien. Damals war noch Hollinger Gemeindepräsidentin, der Gemeinderat war anders zusammengesetzt. Doch den Verdacht, dass sie das Bauvorhaben nicht mehr mittrage, weist Nachfolgerin Sprecher von sich: «Ich war von Anfang an an der Ausarbeitung beteiligt.» Schliesslich sei sie bis Ende Juni der Abteilung Bau vorgestanden. Und sie hält fest: «Der Dom ist nach wie vor ein tolles Projekt.» Sie ist zuversichtlich, dass der Projektierungskredit der Dezember-Gemeindeversammlung vorgelegt werden kann. Und Bertschi sagt, dass gemäss aktuellen Prognosen die Steuereinnahmen nächstes Jahr wieder steigen werden.

Fahrplanänderungen zwischen Basel SBB und Delémont. In den Nächten von Sonntag, 6. September, bis Donnerstag, 10. September 2020, jeweils ab 21.55 Uhr, muss mit Zugausfällen und geänderten Fahrzeiten gerechnet werden. Wir erneuern die Bahnanlagen im Laufental, damit Sie auch in Zukunft sicher und pünktlich unterwegs sind. Bitte prüfen Sie kurz vor jeder Reise den Online-Fahrplan.

ZVG


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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

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www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 15)

Cyclomania: Velo-Challenge in der Energie-Region Birsstadt

Noch bis am 30. September 2020 findet in der Energie-Region Birsstadt die nationale VeloChallenge Cyclomania statt. Per App kann seit Anfang September an der Aktion teilgenommen werden. Für jeden Kilometer, der zu Fuss oder mit dem Velo zurücklegt wird, werden Punkte gesammelt. Dabei gewinnen Sie gleich mehrfach: Es werden tolle Preise vergeben, Sie steigern Ihre Fitness und Gesundheit, schonen die Umwelt und profitieren von verbesserter Velo-Infrastruktur. Denn die durch die Aktion generierten anonymisierten Mobilitätsdaten fliessen in eine nachhaltige Verkehrsplanung ein. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.aesch.bl.ch und auf www.cyclomania.ch Gemeinderat Aesch Energie-Region Birsstadt

SBB-Unterhaltsarbeiten zwischen Basel SBB und Aesch Wegen Gleisunterhalt führt die SBB vom Sonntag, 6.09.2020, bis am Freitag, 11.09.2020, auf der Zugstrecke Basel SBBAesch Arbeiten an den Gleisen aus. Um den Zugverkehr aufrecht zu erhalten und die Sicherheit der Arbeitenden zu gewährleisten, werden einige Arbeiten in der Nacht bei gesperrtem Gleis und ausgeschalteter Fahrleitung umgesetzt. Weitere Informationen finden Sie unter www.sbb.ch/unterhalt Die SBB ist bemüht, die unumgänglichen Lärmemissionen so gering wie möglich zu halten. SBB AG

Birsstadt TV: Zwischenstand Bauarbeiten A18-Vollanschluss Diese Woche wird in der «Birsstadt TV»-Sendung ein Einblick gewährt in die Bauarbeiten zum Vollanschluss der Autobahn A18. Die Arbeiten erfordern Nachtsperrungen in Fahrtrichtung Basel vom 31.08.-05.09. und vom 7.09.-11.09 – jeweils von 20.30 Uhr bis 4.30 Uhr. Die aktuelle Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Daneben wird ie Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Heimatmuseum am Sonntag, 6. September 2020, geöffnet Das Heimatmuseum Aesch erzählt seit über 40 Jahren viele bewegte und wissenswerte Geschichten aus der Aescher Vergangenheit und beherbergt wunderbare Schätze. Lassen Sie sich in die Vergangenheit der über 750-jährigen Geschichte unseres Dorfes entführen. Sie finden dabei viel Spannendes aus dem Arbeitsalltag früherer Zeiten. Hunderte Gegenstände und Bilder sind als Zeugen der Zeit ausgestellt und warten auf interessierte Besucherinnen und Besucher. Das Heimatmuseum ist mit Ausnahme der Schulferien jeweils am ersten Sonntag des Monats von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Besuchen Sie uns am 6. September 2020 im Heimatmuseum. Aktuell wird im Heimatmuseum die neue Sonderausstellung «Schiff ahoi» mit ausgewählten Exponaten des Modell-Schiffbau-Clubs Basel gezeigt. Für eine Corona-gerechte Durchführung hat das Heimatmuseum ein Schutzkonzept erarbei(Fortsetzung auf Seite 17)

AUS DER GEMEINDE

Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» – die Planung geht weiter Die Planungen für die Realisation des neuen Kultur + Sport Zentrums Löhrenacker «Dom» laufen wie geplant weiter. Aufgrund aktueller Unsicherheiten mit dem kantonalen Finanzausgleich hat sich der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 25. August 2020 entschieden, den «Dom» nicht wie ursprünglich geplant im September 2020 der Gemeindeversammlung zum Beschluss vorzulegen. Dank der Verschiebung kann sichergestellt werden, dass die Stimmbürger*innen aus Aesch auf Basis aktueller finanzieller Grundlagen über Ihr Leuchtturmprojekt abstimmen können. Gleichzeitig können zu einem späteren Zeitpunkt auch verbindliche Aussagen über die Unterstützung aus dem KASAK-Fonds (Kantonales SportanlagenKonzept 4) und von weiteren Sponsoren gemacht werden. Ausstellung zum Projekt läuft Der Gemeinderat ist überzeugt, mit dieser Verschiebung im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde gehandelt zu haben. Auch in seiner neuen Zusammensetzung und unter neuem Präsidium ist er überzeugt, dass der multifunktionale «Dom» für Aesch richtig und wichtig ist. Es gilt nun, die Auswirkungen dieser neuen Ausgangslage sorgfältig abzuklären, um baldmöglichst an der Gemeindeversammlung

auf Basis einer aktuellen Vorlage über die Realisierung des «Doms» abstimmen zu können. Die Auswirkungen des neuen Finanzausgleiches werden nun abgeklärt und in die Vorlage eingearbeitet. So wird sichergestellt, dass den Aescherinnen und Aeschern eine gute und aktuelle Entscheidungsgrundlage vorgelegt werden kann. Mit der laufenden Info-Ausstellung zum Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» kann sich die Bevölkerung

zudem eingehend mit dem Projekt befassen und direkt vor Ort Fragen stellen und Anregungen hinterlassen – die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag, 5. September 2020, von 10.00 bis 13.00 Uhr im 1. Stock des Verwaltungsgebäudes an der Hauptstrasse 25. Der Gemeinderat freut sich über das bisher grosse Interesse an der Ausstellung und die zahlreichen positiven Rückmeldungen. Gemeinderat Aesch

WAHLEN

Sozialhilfe – temporäres Auffangnetz Barbara Gutzwiller

Direktorin Arbeitgeberverband Basel

Die Corona-Krise verursacht «Milliarden-Schulden in unseren

Sozialversicherungen. Wir können uns den staatlichen Vaterschaftsurlaub nicht leisten.

»

Teurer Vaterschaft f surlaub

NEIN lohnabzuege-nein.ch

Überparteiliches Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben, Postfach 3166, 8034 Zürich

EIDG. ABSTIMMUNG

Nein zur Kündigungsinitiative Mit ihrem direkten Angriff auf die Personenfreizügigkeit gehört die Kündigungsinitiative zu den skrupellosesten Vorlagen der jüngsten Zeit. Sie stellt die europaweite Vernetzung infrage und will die Schweiz nach innen abschotten. Viele Unternehmen sind auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. In der Pflege oder der Gastronomie brauchen wir schlicht mehr Arbeitskräfte als die Nation Schweiz hervorbringen kann – und auch in der Industrie, an Universitäten oder in Arztpraxen fehlen ausgebildete Fachleute. Da ich beruflich Führungskräfte und Spezialisten rekrutiere, kenne ich die erforderlichen Rahmenbedingungen. Genau diesen Rahmen haben wir heute in Form des Personenfreizügigkeitsabkommens. Eine Kündigung dieses Abkommens würde zu einer unsäglichen Verkomplizierung des Systems führen und über die GuillotineKlausel auch die sechs anderen bilateralen Verträge auflösen. Auch kleine Betriebe müssten künftig noch mehr administrativen Aufwand bewältigen. Gerade in Zeiten wie diesen sollten wir Bürokratie jedoch ab- und nicht aufbauen. Wir sollten an einer Lösung des Fachkräftemangels arbeiten, statt diesen noch mehr zu verschärfen. Rolf Blatter, Aesch, Landrat FDP

Niemand ist davor gefeit, in eine finanzielle Notsituation zu kommen. In solchen Situationen haben wir zum Glück die Institution der Sozialhilfe, die in der Not die Basis für Gaston Ravasi ein menschenwür(CVP) diges Auskommen in unserer Gesellschaft bietet. Die Sozialhilfe soll aber immer ein temporäres Auffangnetz sein, das die Möglichkeit bietet, auf gesicherter finanzieller

Grundlage einen Neustart anzustreben. Ich möchte dazu beitragen, dass die Balance zwischen den Empfangenden und der Behörde gehalten wird. Wer einen Anspruch auf Hilfe hat, dem muss geholfen werden. Diese Hilfe soll aber immer auch Hilfe zur Selbsthilfe sein. Missbrauch darf nicht toleriert werden. Meine Lebenserfahrung befähigt mich, Menschen gut einzuschätzen und schwierige Situationen mit Empathie aber auch mit Konsequenz zu behandeln. Mit grosser Freude würde ich mich in der Sozialhilfebehörde für eine ausgewogene Anwendung der Sozialhilfe einsetzen. Gaston Ravasi

WAHLEN

Positiv auch in schwierigen Zeiten Was für ein Sommer: Nach einem doch sehr ungewohnten Frühling in diesem Jahr, waren auch die Voraussetzungen – mit den bisher gewohnten Freiheiten – für den Seline Bürgin Sommer aufgrund (FDP) der Pandemie-Situation eingeschränkt. Plötzlich sagte uns jemand anderes, was wir tun und lassen sollten. Eine Situation, die uns in der Schweiz völlig fremd erscheint, eine Zeit, die bewegt und einen neuen Blickwinkel erfordert. Umso mehr hat sich der Blick wieder auf unser schö-

nes Dorf Aesch, das Baselbiet sowie die wunderschöne Schweiz gelenkt. Wie bereits in vergangenen Jahren kann ich ein breites Angebot an Ausflugszielen, Aktivitäten und auch wunderschönen erholsamen Orten mit kurzen Anreisewegen nutzen, welche man nicht verpassen sollte. Ausserdem zeigt sich mir, dass mit einer positiven Einstellung und dem Willen, das Beste aus der Situation zu machen, auch schwierige Zeiten bewältigt werden können. Mit dieser Einstellung möchte ich zukünftig auch dem Schulrat Primarschule und Kindergarten dienen, für welchen ich kandiere. Seline Bürgin, FDP Aesch, Kandidatin Schulrat Primarschule und Kindergarten, Liste 1


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www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 16)

tet. Dieses kann auf der Website des Heimatmuseums www.heimatmuseum-aesch.ch eingesehen werden. Grundsätzlich gelten die aktuellsten Vorschriften von Bund und Kanton. Der Stiftungsrat freut sich auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen dabei viel Spass. Stiftungsrat Heimatmuseum

95. Geburtstag Am 3. September 2020 durfte Frau FülscherGabrielova Alena ihren 95. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

WAHLEN

Miteinander erreichen wir mehr Seit November 2019 darf ich den Schulrat präsidieren. Ich schätze das mir entgegengebrachte Vertrauen. Führung hat für mich viel mit Vertrauen, Präsenz und Zuhören Monika Leu zu tun. Gerne lasPfiffner (SP) se ich den Worten auch Taten folgen. So durfte ich die Erarbeitung des Schulprogramms begleiten. Engagierte Lehrpersonen haben dabei den Wechsel von der lehrenden zur lernenden Rolle als bereichernde Chance wahrgenommen. Viele Ideen und unterschiedliche Bedürfnisse auf einen Nenner bringen, offen bleiben für Neues und Altbewährtes konstruktiv einsetzen, die Vielfältigkeit dabei als Ressource sehen, so konnte eine gemeinsame tragende Haltung entstehen. Andersartigkeit als Bereicherung sehen, das wün-

sche ich mir auch für die Kinder. Die Schule ist nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, soziale Interaktionen, Umgang mit Stärken und Schwächen sollen ebenfalls thematisiert werden und die Grundlage für Chancengleichheit bilden. Die heutigen Kinder sind die Gesellschaft von morgen! Die Schulbesuchswochen für Schulräte bieten mir dazu jeweils einen spannenden Einblick und an diversen Elternabenden kann ich in offenen Gesprächen den Puls der Eltern spüren. In den letzten Jahren konnte dank dem unermüdlichen Einsatz der Schulleitung eine solide Basis aufgebaut werden, die von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt geprägt ist und sich am Positiven orientiert. Darauf aufbauen für ein erfolgreiches Miteinander für alle Schulbeteiligten, das möchte ich gerne tun. Mit ihrer Stimme können Sie mich dabei unterstützen. Herzlichen Dank. Monika Leu Pfiffner,Kandidatin Primarschulrat (bisher), SP Liste 2

WAHLEN

Nötiges Einfühlungsvermögen Obwohl wir Menschen hier in der Schweiz oder in der Gemeinde Aesch leben und man meinen könnte, niemand lebe hier in Armut oder mit dem MindesteinkomClaudia Zumsteg men, ist dem lei(SP) der doch so. Gerade in der jetzigen Zeit angesichts einer Pandemie ist es leicht in die Sozialhilfe abzurutschen. Für solche Menschen möchte ich einstehen. Ich denke dafür habe ich das nötige Einfühlungsvermögen, gesunden Menschen- sowie auch

kritischen Sachverstand, den es sicherlich auch braucht. Die Sozialhilfebehörde stützt den Sozialdienst und muss unter Einhaltung des Sozialhilfegesetzes entscheiden, ob geholfen werden kann oder nicht. Gerne würde ich in dieser Behörde mitarbeiten, um Sozialhilfegelder sinnvoll und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen einzusetzen. Schliesslich sollte damit Menschen in Not geholfen werden. Ich freue mich, wenn Sie mir Ihr Vertrauen schenken und mich wählen. Auch Kontinuität tut einem Team gut, deshalb empfehle ich Ihnen, auch Christine Hidber (bisher) auf Ihren Wahlzettel zu schreiben. Claudia Zumsteg, Kandidatin Sozialhilfebehörde, SP

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 5. September 18.00 Eucharistiefeier Sonntag, 6. September 10.15 Eucharistiefeier Mittwoch, 9. September 9.15 Gemeinschaftsgottesdienst der Frauen Donnerstag, 10. September 16.30 Rosenkranzgebet Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 5. September Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 6. September 11.30 Eucharistiefeier Dienstag, 8. September 16.15 Rosenkranzgebet Freitag, 11. September 9.15 Gottesdienst Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 6. September 10.00 Konfirmationsgottesdienst «Das Leben leben!» Pfarrer Ingo Koch mit der ersten Gruppe der Konfirmandinnen und Konfirmanden. Kollekte: Jugendarbeit Donnerstag, 10. September 10.15 Gottesdienst im Alterszentrum «Im Brüel». Zurzeit nur für Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums!

Amtswoche: 5. bis 11. September Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 6. September 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt: Pfarrer Samuel van der Maas. Sonntagsschule und Kinderbetreuung nach Bedarf Mittwoch, 9. September 19.30 Bibelabend

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienste vor Ort wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Informieren Sie sich daher über www.chz.ch Die Gottesdienste werden jeweils 10.15 per livestream übertragen. Sonntag, 6. September 10.00 Predigt: Martin Hoppe-Boeken Parallel Kindergottesdienst Dienstag, 8. September 9.30 bis 10.30 Frauengebet Donnerstag, 10. September 7.00 bis 8.00 Frühgebet

Sprachrohr für die Kinder Ich bin Vater von drei Kindern und zwei davon sind in der Sekundarstufe. Ich erlebe es immer wieder, dass rund um die Schule Entscheidungen getroffen werden, ohne die Urs Küng (CVP) Kinder in die Entscheidungen einzubeziehen und Entscheidungen zum Wohle der Kinder zu treffen. Gerade in diesem Jahr wurden viele Entscheidungen getroffen, die meiner Meinung nach nicht im Sinne der Kinder getroffen wurden. Die Kinder haben sich aufs Skilager gefreut. Dieses wurde zwei Tage vor Reisebeginn abgesagt. Die Kinder durften nicht zusammen Skifahren, aber am Montag mussten Sie in die Schule ins Klassenzimmer um Mathematik, Französisch usw. zu büffeln. Ebenso verstehe ich die Schulhauszuweisung oft nicht. Wir wohnen zwei Gehminuten vom Neumattschulhaus entfernt. Eines meiner Kinder hätte nach Reinach in die Schule müssen. Diese Regelung vom Kanton mag für alle Regionen in Baselland Sinn machen, nicht aber in Aesch. Es kann nicht sein, dass ein Kind von Pfeffingen oder Duggingen nach Aesch in die Schule geht, das von neben dem Schulhaus aber in ein 20 Minuten entferntes zugewiesen wird. Ich habe mich als Privatperson erfolgreich gegen diese Zuweisung gewehrt und recht erhalten. Ich werde mich für eine gerechte sinnvolle Zuweisung einsetzen. Falls das als Schulrat nicht funktioniert, werde ich unsere Landräte mobilisieren, um eine Ausnahme Aesch zu erwirken. Wenn Sie mich wählen, geben Sie ihren Kindern eine Stimme. Ich werde den Kindern zuhören und mit Mass in Ihrem Sinn handeln.. Urs Küng, CVP Aesch-Pfeffingen Kandidat Sekundarschulrat Aesch

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Amtliche Publikationen

Auf das wir alle gesund bleiben Wir befinden uns in einer sehr unsicheren Zeit, das soziale Leben ist nur mit viel Toleranz und Disziplin möglich. Und doch muss alles weitergehen, so Martin Glatz (FDP) auch der Schulbetrieb. Unsere Kinder haben Anrecht auf Bildung – eine Bildung, die auf Präsenzunterricht basiert. Ich bin der Meinung, dass Homeschooling nicht die geeignete Form von Unterricht ist. Zumindest nicht in den Kindergärten und Primarschulen. Denn glauben Sie mir: Das ist alles andere als einfach! Wie soll ein siebenjähriges Kind begreifen, dass es seinem besten Freund nicht zu nahe kommen darf? Wie soll ein Drittklässler verstehen, dass er seiner Lehrperson nicht mehr die Hand geben darf? Oder wie gehen wir mit Lehrern um, die zur Risikogruppe gehören? Das sind nur drei Probleme, mit denen sich unsere Schulleitung zusammen mit dem Kollegium täglich auseinandersetzen muss. Klar, das BAG und der Kanton geben mit ausgereiften Schutzmassnahmen die Leitblanken vor. Als Vize-Präsident und Personalverantwortlicher des Schulrats bin ich beeindruckt, wie unsere Schule alles unternimmt, um die Gesundheit der Kinder und des Kollegiums sicherzustellen. Und das mit Bravour. Hierfür möchte ich mich beim ganzen Kollegium Aesch herzlich für den unermüdlichen Einsatz zum Wohle unserer Kinder bedanken. Auch möchte ich unsere neue Schulleiterin Charlotte Bickel willkommen heissen. Ich freue mich sehr auf eine wertschätzende Zusammenarbeit. Martin Glatz, Schulrat-Vizepräsident, Kandidat Schulrat Primarschule und Kindergarten (bisher), Liste 1/FDP

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Nachruf: Samuel «Sämi» Fiechter, sel. Am 28. August 2020 ist Samuel Fiechter in seinem 87. Altersjahr verstorben. Der Verstorbene stand von 1973 bis 1998 als Gemeindearbeiter in den Diensten der Einwohnergemeinde Pfeffingen. Für seinen über 25-jährigen Einsatz zum Wohle der Gemeinde sind wir ihm zu Dank verpflichtet. Wir werden «Sämi» stets ein ehrendes Andenken bewahren. Seiner Ehefrau Liliane, den Kindern und den übrigen Verwandten sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Gemeinderat und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Reparieren statt wegwerfen – Ein unvollständiger Überblick über ausgewählte Angebote www.reparaturfuehrer.ch Noch umweltfreundlicher und günstiger, als Abfälle zu recyceln, ist es, sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Wir können einen grossen Beitrag dazu leisten, indem wir Konsumgüter reparieren, anstatt sie wegzuwerfen. Der Reparaturführer schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen werden Konsumentinnen und Konsumenten sensibilisiert, Alltagsgegenstände zur Reparatur zu bringen. Reparaturprofi gesucht? Es kann der Rollkoffer sein, der dich um die halbe Welt begleitet hat. Der Projektor vom Onkel oder der Mixer vom Grosi. Gewisse Dinge will man nicht neu, sondern repariert haben.

Selbst ein Reparaturprofi? Bist du der Spezialist, der Defektes wieder wie neu macht? Bietest du einen eigenen Reparaturdienst an? Trage dein Angebot an lebensverlängernden Massnahmen im Reparaturführer ein – kostenlos.

Do it yourself? Im Reparatur-Blog findest du Tricks, Tipps und Trends rund um das Thema «Selber reparieren» – mit vielen Inspirationen und praktischen Reparaturanleitungen.

www.altemarkthalle.ch/angebot/rep-statt Fachkundige Personen prüfen in der alten Markthalle in Basel defekte Gegenstände und führen Sofortreparaturen aus oder vermitteln entsprechend spezialisierte Fachstellen. Reparieren statt wegwerfen!

www.reparier-bar.ch Die reparierBar in Münchenstein stellt einen Raum zur Verfügung und bietet einem die Möglichkeit, defekte Gegenstände zur Reparatur zu bringen oder anderen Personen zu helfen, Gegenstände zu reparieren. Ganz nebenbei wird dein Portemonnaie geschont, du triffst neue Leute und kannst dich bei Kaffee und Kuchen unterhalten. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Entsorgungskalender Pfeffingen WAHLEN

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Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Papier-/Kartonsammlung Metall

findet statt am Dienstag, 8. September 2020 Mittwoch, 16. September 2020 Montag, 21. September 2020 Mittwoch, 23. September 2020 Mittwoch, 30. September 2020 Mittwoch, 21. Oktober 2020

WAHLEN

Kinder brauchen eine gute Schule Liebe Leserinnen und Leser, unsere Kinder sind unsere Zukunft! Gerne setze ich mich für eine leistungsfähige und leistungsorientierte Schule ein, wo die Werte Melanie Oestreicher- Vertrauen, Toleranz, Leistung und Marti (FDP) Förderung im Vordergrund stehen. Jedes Kind soll seinen Bedürfnissen entsprechend geschult und gefördert werden. Hat ein Kind eine Lernschwäche, muss ihm geholfen werden, auf ein gutes Niveau zu kommen und dieses Niveau auch zu halten. Ist ein Kind vielleicht etwas unterfordert respektive besonders begabt, kann es gezielt weiterentwickelt werden, um sein Potenzial auszuschöpfen und es

soll ihm aufgezeigt werden, wie es seine Begabung nutzen kann. Jedes Kind hat eine Chance auf eine gute Ausbildung verdient. Der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft, die Jobsuche respektive Lehrstellensuche wird nicht einfacher, genau deshalb müssen wir unseren Aescher Nachwuchs unterstützen und fit machen für die Arbeitswelt. Natürlich braucht es auch den Willen der Kids, ohne Willen geht es nicht. Doch wenn wir motivierte Lehrkräfte haben, die aufzeigen können, wie wichtig es ist, etwas für sich persönlich zu tun und zu erzielen, bin ich überzeugt, dass wir die Jugendlichen in die richtige Richtung lenken und begleiten können. Ich mache mich stark für unsere Kinder; sie sind unsere Zukunft von morgen. Melanie Oestreicher-Marti, FDP Aesch, Kandidatin Schulrat Sekundarschule, Liste 1


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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Stärken Sie Ihre seelischen Widerstandskräfte! Ein Resilienzkurs für Senioren

Isenthal Mo, 14. Sep. Schiff, Mittagessen

Fr.

Herbstferien Walenstadt Mo,12. bis Mi,14. Okt.

Fr. 470.–

95.–

061 791 13 79 www.erika-reisen.ch

Modul 3: Körper und Gesundheit Entwickeln Sie im Modul 3 Methoden, wertschätzend mit Ihrem Körper umzugehen. Lernen Sie, auf die Signale Ihres Körpers zu hören und bejahend mit ihm umzugehen – auch bei Gebrechen! Teil 1: Samstag, 12. September 2020 von 9.00 bis 17.00 Uhr. CHF 105. Teil 2: Samstag, 26. September 2020 von 9.00 bis 13.00 Uhr. CHF 55.

Freitag, 18. September 2020 10.30 Uhr Mittwoch, 14. Oktober 2020 10.30 Uhr Forellenessen in der Tannenmühle Carfahrt Fr. 30.– 10.00 Uhr Mittwoch, 30. September 2020 Kürbisausstellung auf dem Juckerhof Carfahrt und ME Fr. 78.–

Modul 4: Wer loslässt, hat die Hände frei für Neues! Oft schleppen wir unnötigen Ballast mit uns herum. Was in Ihrem Leben möchte in Wertschätzung losgelassen werden? Im Modul 4 lernen Sie ganzheitlich, über den beseelten Körper und den fokussierten Geist loszulassen. Teil 1: Samstag, 3. Oktober 2020 von 9.00 bis 17.00 Uhr. CHF 105. Teil 2: Samstag, 24. Oktober 2020 von 9.00 bis 13.00 Uhr. CHF 55.

Dienstag, 6. Oktober 2020 10.30 Uhr Überraschungsfahrt 50 Jahre Birseck-Reisen Carfahrt und ME Fr. 65.– 22. – 24. September 2020 Wundervolles Appenzellerland Carfahrt, 2x HP und vieles mehr 4. – 9. Oktober 2020 Herbstferien in Fügen im Zillertal Carfahrt, 5x HP und vieles mehr

3 Tage

Modul 5: Dankbarkeit zelebrieren Im Modul 5 nehmen Sie sich die Zeit, Ihr Jahr 2020 Revue passieren zu lassen. Richten Sie Ihren Fokus auf die Geschenke des Jahres. Lernen Sie so, mehr Fülle in Ihr Leben einzuladen. Weiter wird Thema sein: Welches waren die Momente mit erhöhtem Lernpotential? Teil 1: Samstag, 7. November 2020 von 10.00 bis 18.00 Uhr. CHF 105. Teil 2: Samstag, 28. November 2020 von 10.00 bis 14.00 Uhr. CHF 55.

Fr. 590.– 6 Tage Fr. 895.–

22. – 25. Oktober 2020 4 Tage Kultur-, Wein- und Gourmetreise ins Veneto Carfahrt, 3x HP und vieles mehr Fr. 1080.–

Sonntag, 6. September 2020

19:30 Uhr

«Fantasien aus dem Kopfe» Orgelkonzert

Methoden: Fragen der Kraft, Herz-Meditation, therapeutisches Bewegen/ Tanzen, Herz-Singen (keine Vorkenntnisse benötigt)

23. – 25. Oktober 2020 3 Tage Spätherbst am Lago di Como - Lecco Carfahrt, 2x HP und vieles mehr Fr. 465.– Verlangen Sie unser Reiseprogramm. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. www.birseck-reisen.ch info@birseck-reisen.ch

Bahnhofstrasse 8 061 706 94 54

Leitung: Stefanie Heinis, Tanztherapeutin und Lehrerin Coronaprävention: Die Teilnehmeranzahl ist auf 12 Personen beschränkt. Der grosse hohe Raum misst 165 m². Es können grosse Abstände eingehalten werden. Wochenkruse Seniorentanzen: Mo., 9.30 bis 11.00 Uhr/Di., 15.00 bis 16.30 Uhr/ Do., 9.30 bis 11.00 Uhr Ort: Beim Bahnhof Dornach/Arlesheim Mehr Infos unter: www.tanzenwieichbin.ch / 061 301 03 51

An der Silbermann-Orgel: Rudolf Lutz, St. Gallen

Tickets

zu Fr. 25.– / 20.– / 10.– im Vorverkauf Informationen www.domkonzerte-arlesheim.ch

Neue Kunstausstellung in der Galerie des Heimatmuseums Reinach, Kirchgasse 9, 4153 Reinach

Sibylle Baumberger, Reinach Die Künstlerin zeigt Ihnen ihre vielschichtigen und bunten textilen Bilder und Collagen unter dem Titel:

«VERWOBENE BERÜHRUNGEN» Sie sind herzlich zur öffentlichen Vernissage am Freitag, 4. September, um 18.30 Uhr oder zum Besuch an einem der weiteren Ausstellungsdaten eingeladen. Daten der Ausstellung: Freitag 04.09.20 18.30 – 21.00 Uhr Vernissage Samstag 05.09.20 14.00 – 17.00 Uhr Dienstag 08.09.20 19.00 – 21.00 Uhr Sonntag 13.09.20 14.00 – 17.00 Uhr Samstag 19.09.20 14.00 – 17.00 Uhr Sonntag 20.09.20 14.00 – 17.00 Uhr Finissage www.heimatmuseumreinach.ch

Sonntag Samstag Dienstag

06.09.20 12.09.20 15.09.20

14.00 – 17.00 Uhr 14.00 – 17.00 Uhr 19.00 – 21.00 Uhr

Rynacher Rundgang II

Start: 18:00 Uhr • 27. Oktober • 24. November • 15. Dezember

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AESCH PFEFFINGEN WAHLEN

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VEREINSNACHRICHTEN

Mich braucht es im Schulrat

Shelley Gutjahr (SP)

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

...weil ich als Juristin weiss wie wichtig eine gute Schulausbildung ist. Sie ermöglicht es uns erst, eine interessante und auch erfolgreiche Tätigkeit auszuüben. Dafür braucht es aber ei-

ne Schule, welche die Herausforderungen des digitalen Zeitalters meistern kann und die auch Wert auf eine hohe Qualität legt. Da ich aus einer IT-affinen Familie komme, sehe ich, dass es hier noch grossen Handlungsbedarf gibt. Ich bin gerne bereit meinen Beitrag dazu zu leisten, wenn sie mir das Vertrauen schenken. Herzlichen Dank. Shelley Gutjahr, Kandidatin Sekundarschulrat, SP Liste 2

cketcorner.com

FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch

Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Nebel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel@bluewin.ch

FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch. -Besuchen Sie unsere Website unter www.fdp--pfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek. Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15.00–19.00, Di 9.00–11.00 und 15.00–18.00, Mi 14.00–18.00, Do 15.00–18.00, Fr 15.00–19.00, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch

GEMEINDE- UND SCHULBIBLIOTHEK

Wie entsteht ein Kochbuch? Was kochen Sie heute? Eines Ihrer Lieblings- oder Standardrezepte, weil Ihnen die Zeit fehlt? Und stehen Sie auch im Spagat zwischen Fleischtigern, Veggie-Lovers oder Low-Carb mit einem Gericht, das allen am Tisch schmecken soll? Manchmal ist da guter Rat eben nicht teuer! Wir bieten Ihnen einen interessanten, amüsanten und kulinarischen Abend mit der Basler Foodfotografin und Foodstylistin Claudia Schilling. Sie hat ihr zweites Kochbuch mit dem Titel «Follow Me» (Folge mir) veröffentlicht. Tatsächlich ist es eine Reise durch ihre Küche und ihre Rezepte. Ihr Motto: «Aus einem Rezept mach viele». Claudia Schilling erzählt, was es

Aesch/Pfeffingen

alles braucht, bis so ein Kochbuch fertig ist, woher sie die Inspiration für ihre Rezepte nimmt, wie viele Anläufe es braucht, bis ein Rezept perfektioniert ist, sodass man «gluschtig» wird. Und «gluschtig» wird es auch danach, wenn wir Ihnen im Anschluss einen Querschnitt aus dem neuen Kochbuch servieren dürfen (selbstverständlich coronagerecht). Der Anlass findet am 10. September statt (begrenzte Platzzahl). Start ist um 19.30 Uhr; Eintritt 10 Franken pro Person. Anmeldung an: bibliothekaesch@intergga.ch, 061 751 51 61, oder in der Bibliothek. Für das Bibliotheksteam Sandra Ogi

Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, EMail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.-gruenereinach.ch Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, 061 751 61 71, heidi.haering@immotreu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70. Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ti-

Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen. Laufträff Birsegg Aesch. Lauf+Nordic WalkingTraining jeden Do um 19.00; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch

Ref. Frauenverein, Aesch-Pfeffingen. Co-Präsidium Annamarie Horat, Tel. 061 751 29 48 und Josy Oberli, Tel. 061 751 23 28. Monatliche Zusammenkünfte jeden 2. Dienstag im Monat, 14.00 Steinackerhaus. Schützenklub Aesch. Die Adresse für das sportliche Schiessen und alle Fragen über die Schiess-pflicht: Werner J. Häring, Präsident, Neumattstrasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 29 20. www.aesch-klub.ch SP Aesch-Pfeffingen. www.sp-aesch-pfeffingen.ch. Präsident: Jan Kirchmayr, Tel. 079 625 11 89. Für alle statt für wenige!

Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!

SVP Aesch-Pfeffingen. www.svp-aesch.ch; Präsident Erich Baumberger, Tel. 079 527 72 22. Interessenten und Neumitglieder sind jederzeit willkommen. Bestimmen Sie in der Gemeindepolitik mit!

Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19.00–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, 077 505 31 34.

Tageselternverein Aesch. Gemeindezentrum, Hauptstrasse 29. Vermittlung von Betreuungsplätzen für Kinder in Tagesfamilien: ganztags, halbtags, stundenweise. Bürozeiten Vermittlung: Donnerstag, 9.00–11.00; Freitag, 9.00–11.30; Tel. 061 756 77 24. Telefonische Sprechstunde: Dienstag, 14.00–16.00, Tel. 061 751 12 67.

MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bauabend: Jeden Dienstag 19.00–21.00, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Tel. 061 751 52 69. Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am Donnerstag von 20.00 bis 22.00 im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Präsidentin a. i.: Tanja Häring, Mobile 079 945 38 57 oder info@mvaesch.ch, www.mvaesch.ch Pfadi Bärenfels. Für Jungen von 6 bis 16. Wölfe, 6 bis 10 J. Pfadis, 10 bis 16 J. Kontaktpersonen: Frodo und Sponge. info@pfadibaerenfels.ch, www.-pfadibaerenfels.ch Pistolenclub Aesch. Schiesstrainings von April bis September Mo/Do 18.00–20.00 und Sa 10.00–12.00 in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld. Kontakte: Ueli Heyer, Mühlegasse 3, 4105 Biel-Benken oder direkt am Schiessstand.

Tennisclub Angenstein. Saisonbetrieb von Mitte April bis Ende Oktober auf 5 clubeigenen Tennis-Sandplätzen im Sportareal Löhrenacker. Neu- und Schnuppermitglieder (Kinder, Junioren, Familien und Einzelmitgliedschaft) sind herzlich willkommen. Auskunft erteilt Stephan Gloor, Traugott, Meyer-Strasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 30 91 oder www.tcangenstein.ch Turnerinnen Aesch. Frauen, Seniorinnen: MZH Löhrenacker, Mi, 20.15–21.45. Gymnastikriege Frauen: S1 Neumattschule, Do, 20.15–21.45. Mädchenriege: MZH Löhrenacker, Mi, 17.00–18.30 (1.–2. Klasse + 3.–5. Klasse). Gymnastikriege Mädchen: S1 Neumattschule, Do, 18.00–20.15 (10–18 J. in 2 Gruppen). Ansprechperson: Iris Rietmann, 078 727 32 24.

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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

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MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen Nr. 2020-1359 Gesuchsteller: Sandra u. Marco Spiess-Riva, Eichenstrasse 20f, 4142 Münchenstein – Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parzelle: 5990, Eichenstrasse 20f, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Sandra u. Marco Spiess-Riva, Eichenstrasse 20f, 4142 Münchenstein Nr. 2020-1369 Gesuchsteller: Stahel-Klein Sylvia und Klein Lukas, Loogstrasse 27, 4142 Münchenstein – Projekt: Sitzplatzüberdachung mit seitlicher Wind- und Wetterschutzverglasung, Parzelle: 2026, Loogstrasse 27, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Metallbau Kaufmann GmbH, Baselstrasse 5, 4202 Duggingen Nr. 2020-1370 Gesuchsteller: Immobiliengesellschaft Manuela AG, Schönburgstrasse 19, 3013 Bern – Projekt: Einbau Arztpraxis / Fassadenänderung, Parzelle: 4802, Baselstrasse 71, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Staehelin Meyer Architekten ETH SIA, Frobenstrasse 30, 4053 Basel Nr. 2020-1371 Gesuchsteller: Immobiliengesellschaft Manuela AG, Schönburgstrasse 19, 3013 Bern – Projekt: Zweckänderung: alt Arztpraxis in neu 2 Wohnungen, Parzelle: 4802, Baselstrasse 71, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Staehelin Meyer Architekten ETH SIA, Frobenstrasse 30, 4053 Basel Auflagefrist: 14. September 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 27. August Die Gemeindeversammlung vom 27. August 2020 hat mit einer Präsenz von 145 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern folgende Beschlüsse gefasst, die hiermit gemäss § 4 Abs. 1 des Verwaltungs- und Organisationsreglements der Einwohnergemeinde Münchenstein publiziert werden: 1. Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 16. Dezember 2019 wird genehmigt. 2. Der Tätigkeitsbericht der Geschäftsprüfungskommission vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 wird zur Kenntnis genommen. 3. Die Jahresrechnung, umfassend die Erfolgsrechnung, die Investitionsrechnung, die Bilanz und den Anhang, mit einem Aufwandüberschuss von CHF –1576897.75 und negativen Nettoinvestitionen von CHF –344548.84 wird genehmigt. Der Aufwandüberschuss der Jahresrechnung 2019 wird dem Bilanzüberschuss zugewiesen. Zusätzlich werden die Rechnungen 2019 der Spezialfinanzierungen mit folgenden Ergebnissen genehmigt: – 7101 Wasserversorgung: Aufwandüberschuss CHF –129736.73 – 7201 Abwasserbeseitigung: Ertragsüberschuss CHF 15253.55 – 7301 Abfallbeseitigung: Aufwandüberschuss CHF –42419.84 Die Ergebnisse der Spezialfinanzierungen werden jeweils den Verpflichtungen gegenüber den Spezialfinanzierungen entnommen (Aufwandüberschuss) oder in die Verpflichtungen eingelegt (Ertragsüberschuss). 4. Vom Jahresbericht 2019 wird Kenntnis genommen. 5. Der Ermächtigung des Gemeinderates, das gesetzliche Vorkaufsrecht der Gemeinde als Baurechtsgeberin betreffend selbstständiges Baurecht Nr. D4886 (Helvetia Lebensversicherungsgesellschaft AG), «Jurastrasse / Kaspar Pfeiffer-Strasse» zum Preis von CHF 20.7 Mio. auszuüben, wird zugestimmt. 6. Der Mutation Bau- und Strassenlinienplan «Steinweg Parzelle Nr. 2122» zu Baulinienplan «Im Berg» und Bau- und Strassenlinienplan «Steinweg» im Massstab 1:500 wird zugestimmt. 7. Verschiedenes – Vom mündlichen Zwischenbericht über die Bearbeitung des Antrages nach § 68 GemG i. S. IG Sport- und Freizeitanlagen und IG Spielplätze wird Kenntnis genommen. – Von der mündlichen Information zur Umsetzung des Reglements FEB (Betreuungsgutscheine) wird Kenntnis genommen. Die Beschlussfassungen gemäss den vorstehenden Ziffern 5. und 6. unterstehen dem fakultativen Referendum. Die Beschlussfassungen gemäss der vorstehenden Ziffern 1., 2., 3. und 4. unterstehen nicht dem fakultativen Referendum.

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

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Gemeinde kauft trotz finanzieller Schwierigkeiten die Helvetia-Häuser

Referendumsfrist: 30 Tage seit der Beschlussfassung. Rechtsmittelhinweis: Allfällige Entscheide der Stimmberechtigten und der Organe der Gemeinde gemäss § 172 Gemeindegesetz BL können beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal angefochten werden. Die Beschwerde gemäss § 172 ist wie folgt einzureichen: 1. wegen mangelhafter Vorbereitung der Gemeindeversammlung innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, 2. wegen mangelhafter Durchführung der Gemeindeversammlung innert 10 Tagen seit der Beschlussfassung, 3. wegen übriger Missachtung der Rechte der Stimmberechtigten innert 10 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes Gemäss § 172 ist das Beschwerdeverfahren unter Vorbehalt von § 20 Absatz 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 13. Juni 1988 gegen Erlasse und Entscheide der Gemeindeversammlung kostenlos. Der Gemeinderat

Einladung zur Gemeindeversammlung Mittwoch, 23. September 2020 19.30 Uhr im KUSPO Bruckfeld Loogstrasse 2 Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 27. August 2020 2. Teilrevision Polizeireglement 3. Schutz- und Schonzonenplanung 4. Verschiedenes – Ausblick auf Legislaturperiode 2020–2024 Der ausführliche Ratschlag kann kostenlos abonniert oder im Einzelfall bei der Gemeindeverwaltung bestellt oder bezogen werden. Der Ratschlag liegt zudem in den Poststellen und in der Apotheke Zollweiden auf. Der Ratschlag und die weiterführenden Dokumentationen können auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Organisation ››› Politik ››› Gemeindeversammlungen ››› 23. September 2020 Gemeindeversammlung» heruntergeladen werden. Der Gemeinderat

Polit-Apéro findet nicht statt Vor einigen Jahren hat die Gemeinde Münchenstein verschiedene Anlässe neu lanciert, um die politische und gesellschaftliche Agenda der Gemeinde zu bereichern. Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Gemeinderat bereits den ursprünglich im Mai geplanten BusinessLunch abgesagt, um den Schutz der öffentlichen Gesundheit zu gewährleisten. Weil die Lage nach wie vor angespannt bzw. die Corona-Fallzahlen hoch sind, hat der Gemeinderat beschlossen, den ursprünglich für Montag, 7. September 2020, vorgesehenen Polit-Apéro abzusagen. Der Gemeinderat Kehrichtabfuhr

Ab 1. Oktober 2020 ist der neue «Münchensteiner Sagg» erhältlich Im Sinne einer Testphase wird bei der Kehrichtabfuhr in Münchenstein das bisherige System mit Gebührenmarken durch die Einführung eines bedruckten Abfallsacks – dem «MünchensteinerSagg» – abgelöst. Mit der Einführung des Gebührensacks bleiben die Gebühren unverändert, beinhalten neu aber auch gleich den Kehrichtsack: Kosten pro Rolle à 10 Säcke: − 17 Liter für CHF 10.00 − 35 Liter für CHF 20.00 − 60 Liter für CHF 32.00 Das Sperrgut kann weiterhin der Kehrichtabfuhr mitgegeben werden. Hierfür gibt es neue Gebührenmarken à CHF 3.20 pro 7.5 kg Gewicht. Bogen à 5 Marken sind für CHF 16.00 erhältlich. (Fortsetzung auf Seite 22)

Gemeinde macht Gebrauch vom Vorkaufsrecht: 20,7 Millionen Franken zahlt sie für die Liegenschaften.

Die Münchensteiner Gemeindeversammlung sagt deutlich Ja zum Kauf von 56 Wohnungen und 60 Autoeinstellhallenplätzen an der Kaspar-PfeifferStrasse und der Jurastrasse. Tobias Gfeller

D

ie Gemeinde Münchenstein steigt ins Immobiliengeschäft ein. Dies sei zwar nicht Kernaufgabe der Gemeinde, machte Gemeinderat René Nusch (parteilos) klar, in diesem Fall aber wichtig und richtig. Denn so soll verhindert werden, dass die Liegenschaften unmittelbar neben dem Einkaufszentrum Gartenstadt von einem privaten Investor gekauft und womöglich innerhalb von wenigen Jahren saniert oder ganz neu gebaut und so teurer vermietet würden. Die aktuellen Mieten liegen rund 14 Prozent unter dem Marktpreis, zeigte Nusch auf. «Wir wollen diesen bezahlbaren Wohnraum, von dem es in Stadtnähe nur noch wenig gibt, erhalten.» Miriam Locher (SP) appellierte in ihrem Votum ebenfalls an die sozialpolitische Verantwortung der Gemeinde. Ein Bewohner der betroffenen Liegenschaften zeigte sich erfreut über das Vorhaben des Gemeinderats und versicherte, dass die Wohnungen in einem «relativ guten Zustand» seien. «Ein Investor könnte damit gut Geld machen.» Es sei wichtig, so der Bewohner, dass auch weniger gut Verdienende und Ältere sicher leben könnten und nicht dem blossen Renditedenken ausgeliefert seien.

Mehr Einnahmen für die Gemeinde Die Liegenschaftsverwaltung gibt die Gemeinde in externe Hände. Für die 56 Wohnungen und 60 Autoeinstellhallenplätze zahlt die Gemeinde der Helvetia AG 20,7 Millionen Franken. Die Versicherung will die Liegenschaften verkaufen, obwohl der Baurechtsvertrag noch bis 2080 gültig wäre. Als Baurechtgeberin des Grundstücks hat die Ge-

meinde ein Vorkaufsrecht, von dem sie jetzt Gebrauch macht. Der Kaufpreis liegt knapp drei Millionen Franken über dem von Experten errechneten Verkehrswert. Die Gemeinde konnte nicht selber mit der Helvetia AG verhandeln, sondern musste in den Vertrag eintreten, den die Versicherung mit dem meistbietenden privaten Investor ausgehandelt hatte. Gemeinderat René Nusch ist überzeugt, dass sich der Kauf langfristig auch wirtschaftlich lohnen wird, da die Mieteinnahmen höher ausfallen als der Baurechtszins, den die Gemeinde jährlich von der Helvetia AG erhalten hat. Keine Abschreibungen nötig Neben dem Erhalt von bezahlbarem Wohnraum erhofft sich der Gemeinderat mit dem Liegenschaftskauf auch einen strategischen Vorteil beim Quartierplanprozess Stöckacker nebenan, der aufgrund divergierender Interessen der Grundeigentümer stockt. Die Gemeinde erhöht ihren Flächenanteil am betreffenden Perimeter von heute 8 auf neu 35 Prozent und hätte zusammen mit zwei anderen Grundeigentümern ein Quorum, durch das sie den Quartierplanprozess vorantreiben könnte. Kritik am Liegenschaftskauf gab es nur wenig. Dominic Degen (FDP) und Stefan Haydn (SVP) prangerten das finanzielle Risiko des Kaufs an und erinnerten daran, dass das Immobiliengeschäft nicht zu den Kernaufgaben einer Gemeinde gehöre. Finanzchef Andreas Knörzer (GLP) be-

FOTO: ZVG

ruhigte. Die Gemeinde könne sich den Kauf trotz Schuldenlast leisten, weil die Liegenschaften ins Finanzvermögen kämen und nicht wie andere Investitionen abgeschrieben werden müssten. Die Versammlung stimmte dem Kauf mit grossem Mehr zu. Massiv weniger Steuereinnahmen Der Entscheid zum Häuserkauf fiel im Nachgang zur Vorstellung der Jahresrechnung 2019. Bei Gesamtausgaben von 61 Millionen Franken resultierte im vergangenen Jahr ein Verlust von knapp 1,6 Millionen Franken. Budgetiert war ein Verlust von knapp 1,5 Millionen Franken. Ins Auge schiesst der im Vergleich zum Budget um 4 Millionen Franken tiefer ausgefallenen Fiskalertrag. Bei den natürlichen Personen waren die Steuereinnahmen 2,4 Millionen Franken tiefer als veranschlagt, bei den juristischen Personen um 1,5 Millionen Franken. Das Jahresergebnis fiel vor allem aufgrund von Aufwertungen von gemeindeeigenen Liegenschaften nicht noch schlechter aus. Zwar weise die Gemeinde pro Einwohnerin und Einwohner gemäss Gemeinderat Andreas Knörzer noch immer ein Nettovermögen aus, die Selbstfinanzierung sei aber nach wie vor eine «Herausforderung». Die Parteien mahnten aufgrund der roten Zahlen zur Vorsicht. «Es braucht Gegenmassnahmen, um langfristig eine schwarze Null zu erreichen», forderte der FDP-Sprecher.

Direkt bei der Gartenstadt: die fünf Blöcke mit 56 Wohnungen und 60 Autoeinstellhallenplätzen. FOTO: ZVG

REF. KIRCHE

Gratulation an die neu Konfirmierten Neun junge Menschen wurden vergangenen Sonntag als mündige Erwachsene in unsere Kirchgemeinde aufgenommen. Wir gratulieren: Naomi Bäumner, Lars Blöchliger, Nurah Böhmler, Marco Ensner, Fabienne Grosjean, Simon Jost, Leonie Stauffer, Janis Wittlin, Tim Zimmerli. Die Gemeinde hat das Thema «in

Bewegung bleiben» auf vielfältige Art erfahren dürfen. Und wir haben gefeiert, dass Gott uns das Leben schenkt und durchs Leben begleitet. So drückt es auch einer der Konfirmationssprüche aus: «Der Herr, dein Gott, wird selber mit dir ziehen und wird seine Hand über dir halten und dich nicht verlas-

sen». Die Beiträge der Konfirmierten mit Wort und Musik waren eindrücklich. Gleichzeitig begann für die neue Konfirmationsklasse das Abenteuer «Erwachsen werden im Glauben». Sie wurden zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern ebenfalls in unserer Mitte begrüsst. Pfarrerin Tabitha Walther


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Der weisse Kehrichtsack mit rotem Aufdruck und die neuen Sperrgutmarken sind ab dem 1. Oktober 2020 bei den Verkaufsstellen Apotheke Zollweiden, Gemeindeverwaltung Münchenstein und den Grossverteilern Migros, Coop und Denner (inkl. Coop Pronto Shop und Migros-Partner Zollweiden) in Münchenstein erhältlich. Der «Münchensteiner-Sagg» weisst einen Anteil von 70% Recyclingmaterialen auf. Die gebührenpflichtigen Kehrichtsäcke erfüllen die strengen Anforderungen der Qualitätsnormen des Schweizerischen Städteverbands. Die Säcke sind vorteilhaft bezüglich Handhabung, Nachhaltigkeit sowie Kontrollen. Für das beauftrage Abfuhrunternehmen sind die neuen Säcke deutlich besser erkennbar als die bisherigen Marken auf den schwarzen Kehrichtsäcken. Die herkömmlichen Gebührenmarken können noch bis Ende Februar 2021 genutzt werden. Nicht verwendete Gebührenmarken können im Anschluss am Schalter der Gemeindeverwaltung bis spätestens Ende Juni 2021 gegen Barzahlung retourniert werden. Für weitere Informationen steht gerne das Sekretariat der Bauverwaltung zur Verfügung: Tel. 061 416 11 50 E-Mail bauverwaltung@muenchenstein.ch Die Bauverwaltung

Lehenrain wieder befahrund begehbar Nach rund einem halben Jahr Bauzeit konnte der Lehenrain am vergangenen Dienstag, 1. September 2020, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Nach dem Einbau einer grosskalibrigen Regenwasserkanalisation und einer Trinkwasserleitung ist die Strassenoberfläche entlang des ganzen Strassenabschnitts komplett erneuert worden. Vorgängige Abklärungen zum Projekt haben gezeigt, dass aufgrund des bestehenden Schutzwaldes keine Möglichkeit besteht, den Lehenrain zu verbreitern. Gleichwohl wurde im Rahmen der durchgeführten Baumassnahmen entlang des talseitigen Strassenrands ein kombinierter Fuss- und Radwegbereich eingerichtet. Aufgrund der bestehenden Tempo 30-Zone und der eher bescheidenen Frequentierung wird das Gegenverkehrsregime auch künftig beibehalten. Deshalb ist das neue Trottoir so konzipiert, dass bei der Kreuzung von Fahrzeugen jederzeit die Möglichkeit zum Ausweichen besteht. Weiterhin Bestand hat am Lehenrain das LKW-Fahrverbot. Die Bauverwaltung

und Warnbändern) ausgerüstet werden. Die Verlegung der Schutzmassnahmen erfordert Abgrabungen und die betroffene Leitung befindet sich mehrheitlich im Waldareal. Für die Realisierung des Vorhabens ist deshalb eine temporäre Rodung im Umfang von 3’065 m2 notwendig. Betroffene Gemeinde: Münchenstein. Planauflage: Die öffentliche Auflage des für das Plangenehmigungsgesuch «Zusätzliche Sicherheitsmassnahmen Widen» erforderlichen Rodungsgesuches erfolgt vom 4. September 2020 bis 5. Oktober 2020. In dieser Zeit können das Plangenehmigungsgesuch (inkl. Umweltverträglichkeitsbericht) sowie das Rodungsgesuch an folgenden Orten eingesehen werden: − Bau- und Umweltschutzdirektion BaselLandschaft, Bereich Umwelt und Energie, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal (Einsichtnahme nach vorgängiger Terminvereinbarung unter Tel. 061 552 54 62) − Einwohnergemeinde Münchenstein, Schulackerstrasse 4, 4142 Münchenstein (während der Öffnungszeiten) Einsprache: Während der Auflagefrist, d. h. bis zum 5. Oktober 2020 kann jeder in seinen Interessen Betroffene mit eingeschriebenem Brief beim Bundesamt für Energie, 3003 Bern, Einsprache gegen das Rodungsgesuch erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen Bundesamt für Energie BFE, 3003 Bern

Gleisunterhaltsarbeiten auf der Strecke von Basel SBB bis Aesch Wie die SBB mitteilt, werden vom Sonntag, 6. September 2020, bis Sonntag, 11. September 2020, Gleisunterhaltsarbeiten an der Strecke zwischen Basel SBB und Aesch durchgeführt. Um den Zugverkehr tagsüber aufrecht zu erhalten und die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten, werden einige der teilweise lärmintensiven Arbeiten im Gleisbereich in der Nacht bei gesperrtem Gleis und ausgeschalteter Fahrleitung realisiert. Die SBB bemüht sich, den Lärm und die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Die Bauverwaltung

Open Air-Kino erstmals beim Jugend- und Kulturhaus

Die Gemeinde Münchenstein vermietet ab 1. Oktober 2020 oder nach Vereinbarung einen Personenwagen-Parkplatz für monatlich CHF 80.00 an der Emil Frey-Strasse 85, in unmittelbarer Nähe zum Schaulager und zum Areal Dreispitz. Interessenten sind gebeten, sich mit Angabe der Kontaktdaten mit der Bauverwaltung in Verbindung zu setzen: Tel. 061 416 11 50 E-Mail bauverwaltung@muenchenstein.ch Die Bauverwaltung

Nach einem wenig verheissungsvollen regnerischen Vormittag kamen am Samstag, 22. August 2020, doch noch die ersten Sonnenstrahlen zum Vorschein: Somit stand der Durchführung des abendlichen Open Air-Kinos nichts mehr im Wege. Viele Jugendliche waren bereits am Nachmittag vor Ort und halfen tatkräftig mit beim Aufbauen, Kuchen backen, Popcorn zubereiten etc. Der Abend wurde zu einem vollen Erfolg. Bei angenehmen Temperaturen sahen rund 60 Jugendliche den Film «Jumanji» und konnten im Anschluss den Abend im Jugendhaus mit Darts, Billard, Tischfussball oder mit einem Hot-Dog ausklingen lassen. Da die Sicht auf die Leinwand trotz Absperrgitter hervorragend war, konnten wir sogar den Trampassagieren die Wartezeit versüssen. Das Team der Jugendarbeit

Plangenehmigungsverfahren R-PGV.085 «Zusätzliche Sicherheitsmassnahmen Widen»

Jugendwoche.ch – Herbstferienangebot für Jugendliche

Parkplatz an der Emil FreyStrasse zu vermieten

Nachträgliche Publikation des Rodungsgesuches «Widen» Das Plangenehmigungsgesuch «Zusätzliche Sicherheitsmassnahmen Widen» wurde gestützt auf Artikel 21b, Artikel 22 und Artikel 22a des Bundesgesetzes über Rohrleitungsanlagen zur Beförderung flüssiger oder gasförmiger Brennoder Treibstoffe (RLG; SR 746.1), vom 29. Mai 2020 bis zum 29. Juni 2020 bereits öffentlich aufgelegt. Im Publikationstext fehlte jedoch der Hinweis auf das Rodungsgesuch und den Umweltverträglichkeitsbericht. Gestützt auf Artikel 5 des Bundesgesetzes über den Wald (WaG; SR 921.0) erfolgt hiermit die ordnungsgemässe Publikation der bereits aufgelegten Unterlagen zum Rodungsgesuch. Gesuchsteller/in: Gasverbund Mittelland AG, Untertalweg 32, Postfach 360, 4144 Arlesheim. Projekt: Die Erdgasleitung der Gasverbund Mittelland AG (GVM) soll auf der Strecke zwischen der Heiligholzstrasse (bei ca. km 2.189) und dem Stollen Bruckgut (bei ca. km 2.726 km) mit zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen (Druckverteilplatten, Reserverohren für die Überwachung

In der Interkantonalen Jugendwoche vom 6. bis 9. Oktober 2020 können Jungs und Mädchen ab 12 Jahren (6. Klasse) aus über 40 Workshops ihr ganz persönliches Wochenprogramm zusammenstellen. Insgesamt stehen rund 800 Workshopplätze zur Verfügung. Das Kursangebot reicht von Selbstverteidigung, 3D-Drucker, Nothelferkurs über Fotografie bis hin zu Reiten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren von einer kostenlosen Verpflegung, einem Mädchen- respektive Jungstreff und einem freiwilligen Abendprogramm. Die Gemeinde Münchenstein unterstützt die Jugendwoche mit einem finanziellen Beitrag und die Jugendarbeit Münchenstein ist vor Ort engagiert im Einsatz mit den Workshops Klettern und Rugby. Ausserdem unterstützt das Team die Jugendlichen am Abschlussfest beim Mixen von alkoholfreien Drinks. Alle weiteren Informationen und die Anmeldung sind zu finden unter www.jugendwoche.ch Das Team der Jugendarbeit

REF. KIRCHE

EIDG. ABSTIMMUNG

Feldgottesdienst mit «Trombe Felice»

Sieben auf einen Streich?

«Wir säen und wir pflanzen», so das Thema unseres diesjährigen Feldgottesdienstes am Sonntag, 6. September, um 10.15 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus. Eigentlich wären wir wie immer zwischen Kühen und Stall oder auf der Wiese beim Bauernhof der Familie Banga. Weil dieses Jahr alles ein bisschen anders ist, feiern wir jedoch den Feldgottesdienst im kleinen Rahmen und im Kirchgemeindehaus. Die Kinder säen und pflanzen in der Kinderkirche, die Erwachsenen pflanzen Gedanken und Kresse. Und gemeinsam setzen wir am Schluss des Gottesdienstes ein Bäumchen vor dem Kirchgemeindehaus. Die «Trombe Felice» lassen ihre Trompeten in souligem Gospel erklingen. Wer will nimmt sein Picknick und Getränk mit. Pfarrerin Tabitha Walther, Katechetin Beatrice Rediger, Sozialdiakonin Annina Liechty, Trombe Felice Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein Wir säen und wir pflanzen! Feldgottesdienst mit den Trombe Felice und Kinderkirche, 10.15 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus, Lärchenstrasse 3. Alle grossen und kleinen Gäste sind herzlich willkommen.

EIDG. ABSTIMMUNG

Grün(d)e gegen neue Kampfjets Die Corona-Pandemie hat uns noch immer voll im Griff. Deren schwerwiegende wirtschaftlichen Folgen sind kaum mehr zu beziffern. Und nun kommt am 27. September eine Vorlage des bürgerlich dominierten Parlaments zur Abstimmung, welche dem Bundesrat einen Blankoscheck über sechs Milliarden Franken für neue Kampfjets ausstellen will. Wird die gesamte Lebensdauer berechnet, werden die Kampfjets gar 24 Milliarden (also ca. 3000 Franken pro Einwohner) kosten. Dieses Geld wird bei wichtigen Budgetposten wie beim Klimaschutz, dem Gesundheitswesen oder in der Bildung fehlen. Die bestehenden F/A-18-Flieger könnten mit einer Einsatzverlängerung bis 2035 die luftpolizeiliche Mission problemlos erfüllen. Bereits 2008 wurden 404 Millionen Franken in die F/A-18-Flotte investiert und für weitere 450 Millionen Franken wird die Flotte bis 2020 modernisiert werden. Gegen die wahren Bedrohungen der nächsten Jahre wie die Klimaerhitzung oder Cyberangriffe werden uns neue Luxus-Kampfjets nicht weiterhelfen. Die Schweiz muss sich auf ihre Rolle als Friedensvermittlerin konzentrieren und ihre knappen Mittel weniger in Kriegsgeräte, welche nur Leid und Elend bringen, sondern diese Mittel eher zum Schutz von Menschen, Tier und Umwelt einsetzen. Verhindern Sie mit einem klaren Nein am 27. September zu den Kampfjet-Milliarden, dass ihre Steuergelder für unnötiges Kriegsmaterial verschwendet und stattdessen lieber für Klima- und Menschenschutz eingesetzt werden, Sergio Viva Im Namen der Grünen Münchenstein

Quartierplan Spenglerpark Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 16. Dezember 2019 haben die Einwohnerinnen und Einwohner der Quartierplanung «Spenglerpark» zugestimmt. Daraufhin wurde das Referendum gegen dieses Projekt ergriffen und die Stimmberechtigten werden am 27. September zur Abstimmung aufgerufen. Für die Gemeinde Münchenstein ist die Entwicklung des «Spenglerparks» weg- und zukunftsweisend. Der Bau des Hochhauses bietet facettenreiche Möglichkeiten, Gewerbe und Wohnen in Einklang zu bringen. Die 190 geplanten Wohnungen bieten Raum für berufstätige Paare und Einzelpersonen, die urbanes und stadtnahes Wohnen sehr begrüssen. Da sich das Gebiet zudem an hervorragend erschlossener Lage befindet, können problemlos die öffentlichen

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Verkehrsmittel benutzt werden. Die Tramlinien 10, 11 sowie die bestehenden Buslinien gewährleisten Anschluss und Mobilität. Für die motorisierte Mobilität steht das bestehende, aber nicht ausgelastete Parkhaus zur Verfügung. Ebenfalls nicht zu verachten ist, dass finanzkräftige Zuzüger Steuererträge generieren, die Münchenstein nötig hat. Damit ist der Quartierplan ein wichtiger Schritt in Richtung ausgeglichene Gemeinderechnung. Die Chancen, die der Quartierplan «Spenglerpark» bietet, müssen für ein modernes, offenes und lebendiges Münchenstein genutzt werden. Sagen Sie Ja zum «Spenglerpark» und entscheiden Sie sich für eine positive Gemeindeentwicklung. Susanne Stoppa, FDP Münchenstein

PARTEIEN

SVP steht im Rampenlicht Seit Juli werden sowohl in Münchenstein als auch in Arlesheim die Gemeindekommissionen von Mitgliedern der SVP präsidiert. Während Stefan Haydn in Münchenstein das Zepter führt, ist Roger Pfister in Arlesheim aktiv. «Die Gemeindekommission berät die Geschäfte der Gemeindeversammlung und stellt ihren Antrag». So steht es in der Gemeindeordnung. Was steckt hinter diesem Auftrag? Der Gemeinderat ist eine Kollegialbehörde. Die Geschäfte werden mit Mehrheitsbeschluss gefasst aber nur mit einer Stimme an der Gemeindeversammlung vertreten. Es ist also Aufgabe der Gemeindekommission herauszufinden, ob ein Antrag nun im Interesse der Gemeinde ist oder ob es durchaus auch Gründe für eine andere Haltung/Lösung gibt, sei es beim ganzen Geschäft oder in einzelnen Passa-

gen. Die Gemeindekommission ist befugt, ihr unterbreitete Geschäfte sowohl einer sachlichen als auch politischen Würdigung zu unterziehen. Sie wird so zum Filter gegenüber der Gemeindeversammlung. Diese soll darauf vertrauen können, dass die GK die Geschäfte ordentlich beraten hat und zum gleichen – oder allenfalls einem anderen – Resultat gekommen ist. In diesem Prozess übernimmt das Präsidium die Moderation, wirkt aber auch als Impulsgeber: Reichen die Ausführungen und die Dokumentation des Gemeinderates, sollen externe Experten zugezogen oder Betroffene angehört werden. Im Namen der SVP-Sektion Münchenstein-Arlesheim wünsche ich den beiden Präsidenten eine verantwortungsvolle Ausübung ihres Amtes. Peter Brodbeck, Co-Präsident SVP

VEREINSNACHRICHTEN grunliberale.ch. www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer.

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würde den Lohnschutz und die Rechte der Arbeitnehmenden in der Schweiz massiv schwächen. Diese Initiative riskiert auf einen Streich 7 Abkommen der Bilateralen Verträge. Bei einer einseitigen Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens fallen so auch wichtige Marktöffnungsabkommen und Abkommen für unseren Bildungs- und Forschungsstandort weg und damit auch die Anerkennung unserer Diplome. Mit dem Wegfallen des Landverkehrsabkommens ist die weitere Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene und damit auch der Umweltschutz in Gefahr. Mit Ihrem Nein zur Initiative bestärken Sie den bilateralen Weg mit der EU. Sie setzen sich damit für die guten und stabilen Beziehungen zu unserer wichtigsten Partnerin ein. Christof Flück, Grüne Münchenstein

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Münchenstein

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(Fortsetzung auf Seite 23)

Die seit 2002 geltende Personenfreizügigkeit ermöglicht Ihnen wie auch allen anderen Bürgerinnen und Bürgern der Schweiz und der EU-Mitgliedstaaten unter bestimmten Voraussetzungen Arbeitsplatz und Aufenthaltsort, innerhalb der Staatsgebiete der Vertragsparteien, frei zu wählen. Am 27. September haben Sie die Möglichkeit sich dafür einzusetzen, dass dabei weiterhin faire Löhne und würdige Arbeitsbedingungen für alle gelten. Die Personenfreizügigkeit ist Teil der Bilateralen I. Die Volksinitiative mit dem verführerischen Wortlaut «Für eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungsinitiative)» zielt im Kern nicht nur auf eine Beschränkung der Einwanderung, sondern auch auf eine Abschaffung der flankierenden Massnahmen. Die FlaM gewährleisten die Einhaltung minimaler Arbeits- und Lohnbedingungen in der Schweiz. Deren Abschaffung

HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu: Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20. IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson: Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 64 07, E-Mail: riedwyl.ruth@ebmnet.ch, www.ig-dorf.ch Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.30 im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Heidi Thüler, Tel. 061 701 85 75. und www.jubilate.ch. Wir freuen uns auf Sie. Kinderhüeti Münchenstein. Eltern hüten gegenseitig ihre Kinder von 2 bis 6 J. Donnerstag von 14.15 bis 17.00. Auskunft: www.kinderhueti.ch Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1 und auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo–Fr 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Männerriege, Turnverein Neuewelt. Kuspo Bruckfeld, Loogstr. 2, Münchenstein: Mittwochs, Seni-

orenturnen/Faustball 18.15–20.00 und Männerturnen ab 20.00. Nach dem Training Treff im Rest. Ruchfeld. www.tv-neuewelt.ch Militärschiessverein Münchenstein. Präsident JeanMarc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www.msv-muenchenstein.ch Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugendmusik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19.00, Singsaal Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. www.mvmuenchenstein.ch, 079 218 68 07, praesident@mvmuenchenstein.ch Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Susanne Haas (Präsidentin). Mitglied werden: Anmelden unter Postfach 721, 4142 Münchenstein 1 oder kontakt@nvvm.ch. www.nvvm.ch Pfadi Münchenstein. www.pfadi-muenchenstein.ch. Biber: 5–7 J., Wölfe: 7–11 J., Pfadi: 11–16 J. Kontakt: Abteilungsleiter Lukas Zimmermann, 079 481 20 56/Sascha Iselin, 079 961 74 65. info@pfadi-muenchenstein.ch Satus-TV Münchenstein. Vielseitige und sportliche Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: KiTu, polysportives Knabenund Mädchenturnen, Badminton. Erwachsene: Aerobic mit Flexi-Stab, Pilates, Badminton, Fitness für alle, Frauenturnen, Seniorenturnen. Auskünfte: Rita Zumbrunnen, Tel. 061 411 35 60, rzumbi@ebmnet.ch, www.muenchenstein.ch


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Bürgergemeinde Münchenstein

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 22)

Kurs «Letzte Hilfe – Am Ende wissen, wie es geht» am 23. September Gerne machen die Koordinationsstelle für das Alter, die katholische Seelsorgeeinheit und die reformierte Kirchgemeinde auf den Kurs «Letzte Hilfe - Am Ende wissen, wie es geht» aufmerksam. Das Lebensende und das Sterben von Angehörigen, Freunden und Nachbarn macht Menschen oft hilflos. Zwei Kursleiter aus dem medizinisch/pflegerischen und theologisch/spirituellen Bereich vermitteln Grundwissen und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwen-

den und sie zu unterstützen. Der Kurs findet am Mittwoch, 23. September 2020, von 16.30 bis 20.30 Uhr in der Stiftung Hofmatt an der Pumpwerkstrasse 3 statt. Die Kurskosten von CHF 20.00 beinhalten Verpflegung, informative Unterlagen sowie nützliche Adressen. Die Teilnahme ist auf 20 Personen beschränkt. Aufgrund der aktuellen Situation werden die Teilnehmenden gebeten, einen Mundschutz zu tragen und den nötigen Abstand zu wahren. Weitere Informationen und verbindliche Anmeldung bei Eveline Beroud (Tel. 079 293 96 78) oder Joachim Bühler (Tel. 061 411 57 78). Koordinationsstelle für das Alter

KULTURVERANSTALTUNGEN BIS ENDE 2020 Die Kulturkommission der Bürgergemeinde Münchenstein freut sich über die Wiederaufnahme des Veranstaltungsprogramms. Die Covid-19-Schutzmassnahmen zwingen uns, Anpassungen für die geplanten Anlässe vorzunehmen. Alle durchführbaren Veranstaltungen werden vorher mittels Inserat und Begleittext im Wochenblatt publiziert. Dort werden ebenfalls Änderungen hinsichtlich Lokalität bekanntgegeben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein Schachklub Birseck. Spielabend jeden Fr ab 19.30. Jugendschach (ausser Schulferien): Anf. ab 17.00, Fortgesch. ab 18.00. Auskunft: Bruno Zanetti, Präsident, Klusweg 52, 4153 Reinach, 061 712 30 42. bruno.zanetti@skbirseck.ch Sie & Er Fitnessturnen in Münchenstein. Montags 19.00–20.00; Turnen mit Musik für jedermann im Schulhaus Lange Heid, Turnhalle Süd. Auskunft: Heinz Heller, Tel. 079 222 84 31.

TVM die Woche im Café Birseck ausklingen.ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Furkastrasse 82, 4054 Basel. Tel. 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. Tel. 061 411 28 85.

SP Sozialdemokratische Partei Münchenstein. www.sp-muenchenstein.ch. Co-Präsidium: Miriam Locher, Schmidholzstrasse 47, Tel. 061 411 16 35, miriam.locher@bluewin.ch und Dieter Rehmann, Drosselstrasse 19, Tel. 061 711 10 15, dieter.rehmann@bluewin.ch

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.

SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88.

BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21.

Tenniscenter Münchenstein. 5 Hallen- und 4 Aussensandplätze, Tennisschule, kostenloses Schnuppertraining, Ganzjahres-Tennisclub, Seminarraum, Wilson-Shop, Swiss-Tennisturniere, Tel. 061 413 13 00, www.tgcm.ch Tennisclub Münchenstein. Welschenmatt. Präs. Marco Born, Karl-Loeligerstr. 25, Münchenstein, Tel. 061 711 43 47, www.tc-muenchenstein.ch TTC Münchenstein-City. Training Turnhalle Löffelmattschulhaus, Münchenstein Mi+Fr 18.00–21.50. Kontaktperson: Jacqueline Thüring, Tramstrasse 5, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 13 06. Turnverein Münchenstein. Aktive: Fr 20.00–22.00, Lärchenschulhaus. Nach dem Training lässt der

Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20.00 im kath. Pfarreiheim. Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch CVP Christ.-demokrat. Volkspartei Münchenstein. Nadja Lüthi, Rainstrasse 5, 4142 Münchenstein, Telefon 079 753 83 29, cvp.mstein@gmail.com, www.cvp-muenchenstein.ch Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71.

Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der BLT betreffend Umbau BehiG Haltestellen Schaulager und Spengler in Münchenstein Gemeinde:

Münchenstein

Gesuchstellerin:

BLT Baselland Transport AG, Grenzweg 1, 4104 Oberwil

Gegenstand:

Das Bauvorhaben bezweckt die Anpassung der Tramhaltestellen Schaulager und Spengler in Münchenstein an die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG). Es umfasst im Wesentlichen die Anpassung der Perronanlagen, um einen niveaugleichen Einstieg zu ermöglichen, zudem werden die Beleuchtungen erneuert. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren:

Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1), dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711).

Öffentliche Auflage:

Die Planunterlagen können vom 7. September bis 6. Oktober 2020 während den ordentlichen Öffnungszeiten in der Bauverwaltung Münchenstein, Schulackerstr. 4, 4142 Münchenstein, eingesehen werden.

Aussteckung:

Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt bzw. mit Markierungen kenntlich gemacht, die Hochbauten werden profiliert.

Einsprachen:

Einsprache kann erheben, wer nach dem VwVG und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG i. V. m. Art. 35 – 37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände gegen die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen.

Enteignungsbann:

Bern, 3. September 2020

Vom Tag der öffentlichen Bekanntmachung der Planauflage an dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen über den Gegenstand der Enteignung getroffen werden (vgl. Art. 42 EntG). Bundesamt für Verkehr, 3003 Bern

SO IST’S RICHTIG

Falscher Präsident WOB. Beim Artikel «Für mehr Leben im Quartier» von letzter Woche hat sich ein Fehler eingeschlichen. Der Präsident des Quartiervereins ist Markus Schefer und nicht wie geschrieben Urs-Peter Rinderer. Ausserdem hat sich die Mailadresse geändert. Die neue Adresse lautet qvgartenstadt@gmail.com.

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GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Samstag, 5. September 9.30 Kath. Kirche. «Big Sing» Iona-Spirituality. Mit Theologe Daniel Meier Sonntag, 6. September, Feldgottesdienst 10.00 Kirchgemeindehaus, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus mit Kinderkirche. Gottesdienstgestaltung: Pfarrerin Tabitha Walther, Sozialdiakonin Annina Liechty, Katechetin Beatrice Rediger und die Trombe Felice. Kollekte: HEKSKomitee BL Donnerstag, 10. September 15.30 Stiftung Hofmatt. Ökumenischer Erntedankgottesdienst. Liturgie: Pfarrerin Bea Root Bächtold und Pastoralassistent Josef Anton Willa Anlässe: Donnerstag, 3. September 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 4. September 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Dienstag, 8. September 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe 19.30 KGH, Männerpalaver Donnerstag, 9. September 14.30 KGH, Seniorennachmittag 19.30 KGH, Jubilate Chor Amtswoche: 5. bis 11. September Pfarrerin Tabitha Walther, 061 411 96 77 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 5. September 9.30 Münchenstein: Big Sing Iona 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 6. September

9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier und Kinderfeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier 18.00 Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 8. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung auf dem Hochaltar bis 20.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00), Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 9. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier Donnerstag, 10. September 7.30 Arlesheim: Laudes, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 18.50, Kommen und Gehen jederzeit möglich 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Freitag, 11. September 7.30 Arlesheim: Laudes Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedener Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich Sonntag, 6. September 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Bleibt in mir» zu verschiedenen Zeiten an. Kinder- und Jugend-Betreuung kann durchgehend besucht werden. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Verdichten ja, aber nicht um jeden Preis Demnächst stimmen wir über eine Reihe neuer Quartierpläne in Münchenstein ab. Ein Quartierplan erlaubt Investoren eine höhere Nutzung als der gültige Zonenplan. Im Gegenzug kann die Gemeinde vom Bauherrn verlangen, die Kosten für der Allgemeinheit dienenden Objekte zu übernehmen. Am 27. September entscheiden wir über den Quartierplan Spenglerareal. Das vorgesehene 100-m-Hochhaus bewirkt eine starke Verdichtung gegenüber dem Zonenplan.

Dieses grosse Projekt mit der Erneuerung der Schiffliparzelle und einer Umgestaltung der Binningerstrasse her abzugelten, scheint da zu spärlich für die Allgemeinheit. Da bald weitere Quartierpläne vors Volk kommen, ist es wichtig, sich genau zu überlegen, wie Münchenstein zukünftig aussehen soll. Wollen wir mit Hochhäusern Verdichten um jeden Preis, oder mit innovativer und differenzierter Gestaltung der Quartiere dafür sorgen, dass München-

stein eine interessante und lebenswerte Gemeinde bleibt? Ich traue unserem neuen Gemeinderat diesbezüglich eine umsichtigere Politik zu und möchte alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger herzlich einladen, sich bei den Planungen der kommenden Quartierpläne aktiv zu beteiligen, auch wenn es nun erstmals darum geht die Überbauung (QP Spengler) abzulehnen und nochmals neu zu gestalten! David Huggel, Mitglied der Gemeindekommission

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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Jubiläum einmal anders Vor 30 Jahren gründete Urs Schumacher seine Einzelfirma «Elektro Schumacher». Nach ein paar Jahren erweiterte er den Betrieb um einen Mitarbeiter. Mittlerweile umfasst Elektro Schumacher fünf Mitarbeiter und zwei Lehrlinge. Seit 10 Jahren hat er sich auch auf die Installation von PV-Anlagen spezialisiert.

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Bereits zum 10-Jahr-Jubiläum wollte sich Urs Schumacher anstelle von Kundengeschenken auf andere Art

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Wem schadet die Personenfreizügigkeit in der Schweiz? Allen Lohnempfängerinnen und Lohnempfängern wegen dem Lohndruck aus dem Ausland, weil der Zugang zu unserem Arbeitsmarkt nicRt von der ScRweiz, sondern von der EU aus geregelt wird und dadurcR die Löhne in der Schweiz stagnieren oder

sogar fallen. Ganz besonders gefäRrdet sind die über 50 JaRre alten Erwerbstätigen, die wegen der Personenfreizügigkeit riskieren, iRren Job zu verlieren, aber aucR die Jungen, die keine Stelle finden. GrundsätzlicR scRadet es enorm vielen MenscRen in unserem kleinen Land wegen dem extremen BevölkerungszuwacRs (Staus, verstopfte Züge, Trams und Busse, zubetonierte LandscRaft, übervolle ScRulklassen usw., usw.Z. Alle diese MenscRen Raben als GescRädigte ein immenses Interesse daran, dass am 27. September 2020 die Begrenzungsinitiative mit einem starken JA angenommen wird, aucR der Umwelt zuliebe. Wie beeinflusst Corona die Personenfreizügigkeit? Die 900'000 Personen mit vorläufiger Kurzarbeit in der ScRweiz, die sogenannt Arbeitslosen in nocR ungekündigtem Zustand bangen um iRre Zukunft; natürlicR aucR die bereits definitiven Arbeitslosen und die schon Ausgesteuerten. Dazu kommt der Druck von den ca. 20 Millionen Arbeits-

Auch jetzt, 20 Jahre später, suchte Urs Schumacher ein Engagement ähnlicher Art, um sich auf indirekte Weise für dreissig erfolgreiche Jahre zu bedanken. Im Gantrischgebiet absolvierte er einen zweiwöchigen Alpeinsatz bei einem Bergbauernbetrieb, half, wo seine Hilfe nötig war, auf den Weiden, im Stall, bei Holzarbeiten oder in der Küche. Der Betrieb ist gut verankert in der Region und zeichnet sich durch zuverlässige und saubere Arbeit aus. Urs Schumacher und seine Mitarbeiter bedanken sich sehr herzlich bei ihrer Kundschaft für die Treue. Pia Augsburger

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Fakten und Wirklichkeit der EU-Personenfreizügigkeit Der Marktzugang zur EU Die Exporte der Schweiz in die EU laufen bei einem JA zur Begrenzungsinitiative genau gleich weiter wie bisher. Der eigentliche Marktzugang zur EU hängt nicht von den Bilateralen, sondern vom unabRängigen durcR die WTO garantierten FreiRandelsvertrag mit der EWG ab. Die GegnerscRaft der Initiative verängstigt die Abstimmenden mit der BeRauptung, ein JA würde den Export in die EU stoppen, was überRaupt nicRt stimmt. Sie versucRen mit allen Mitteln diesen entscReidenden Punkt auszublenden. Warum? Weil sonst ihre Nein-Kampagne wie ein Kartenhaus zusammenbrechen würde.

erkenntlich zeigen: Er schenkte einer Bauernfamilie im Napfgebiet, deren Hof abgebrannt war, seine Zeit und sein Fachwissen und übernahm unentgeltlich einen grossen Teil der elektrischen Installationen beim Neuaufbau.

losen in der EU. Wegen Corona ist es erst recRt ein Gebot der Stunde, der Begrenzungsinitiative mit einem starken JA zum DurcRbrucR zu verRelfen. Sogar EU-Mitglied-Staaten distanzieren sich wegen der starken Corona-Arbeitslosen-ZunaRme von der Personenfreizügigkeit für iRre Länder; z. B. Ungarn, Polen und selbst FrankreicR. Andere Länder könnten folgen. Grossbritannien ist scRon definitiv weg. Die bilateralen Verträge Es gibt über 120 Verträge zwischen der Schweiz und der EU. Lediglich 6 sind direkt mit dem Personenfreizügigkeits-Vertrag verbunden. Von den 7 Verträgen der Bilateralen 1 profitiert vor allem die EU. Es darf desRalb angenommen werden, dass die EU diese aufrecht erhalten will. Einer dieser Verträge betrifft z. B. den LandverkeRr mit dem DurcRfaRrtsrecRt von EU-Lastwagen mit 40 Tonnen durch die Schweiz und erst nocR zu einem extrem günstigen Preis. Die Autofahrerinnen und Autofahrer in der ScRweiz wären seRr froR, wenn die EU auf

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diese DurcRfaRrten verzicRten würde. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat allerdings erklärt, die EU werde nie und nimmer so dumm sein, Verträge wegzuwerfen, aus denen sie grosse Vorteile ziehe. Das sagt eigentlich alles. Es kann folglich getrost mit JA zur Begrenzungsinitiative gestimmt werden, umso meRr als die Bedeutung der 7 Bilateralen 1 wegen dem viel wicRtigeren WTO-garantierten Marktzugang zur EU massiv überscRätzt wird.

verdient mit Respekt beRandelt zu werden. Wir müssen nicht wie in der VergangenReit, immer alles was von Brüssel kommt, sofort umsetzen, aucR wenn es nicRt in unserem Interesse liegt. Ein bisscRen meRr Selbstvertrauen würde der ScRweiz guttun. Was das ScRweizervolk will, ist eine gegenseitige, respektvolle und erspriesslicRe Zusammenarbeit mit der EU ohne Diktat und oRne tausende von Remmenden Regulierungen.

Notwendige Verhandlungen mit der EU Die Begrenzungsinitiative will VerRandlungen mit der EU, der Bundesrat wegen dem für die ScRweiz verReerenden ZwangsRaRmenvertrag aucR. Unterstützen wir den Bundesrat mit einem überzeugenden JA zur Begrenzungsinitiative, damit dieser endlicR in der Position der Stärke mit der EU verRandeln kann. Mit einem Nein zur Begrenzungsinitiative wird der Bundesrat geschwächt. Das wäre nicht gut. Die ScRweiz ist eine gute und äusserst zuverlässige Partnerin, die viel zu bieten Rat und es

Diejenigen, welcRe iRr Glück mit verbundenen Augen in der EU sehen und bereit sind unsere Freiheit und unsere bewährte Unabhängigkeit gegen eine Schein-Sicherheit aufzugeben, werden W einmal von der EU gescRluckt W seRr rascR feststellen müssen, dass sie nicRt nur iRre FreiReit, sondern aucR iRre SicRerReit verloren Raben.

Paul ScRaub, UnterneRmer, parteilos, 4402 Frenkendorf BL


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

BESCHLÜSSE DER GEMEINDEVERSAMMLUNG Am 26. August 2020 fand die erste Gemeindeversammlung dieses Jahres im Stil einer Landsgemeinde unter freiem Himmel auf dem Rasenplatz beim Schulhaus Bruggweg statt. Den ungewöhnlichen Durchführungsort hat der Gemeinderat gewählt, um die Auflagen zu Corona für grosse Veranstaltungen einfacher einhalten zu können. 148 Stimmberechtigte und 9 Gäste waren an der Versammlung anwesend. Dornacher Anerkennungspreis geht an den Mahlzeitendienst Nachdem in den vergangenen Jahren die Preisträger des Dornacher Anerkennungspreises vorwiegend aus dem kulturellen Bereich stammten, hat sich die Jury des Dornacher Anerkennungs-preises unter Vorsitz von Dr. Roland Müller in diesem Jahr bewusst dazu entschieden, dem Gemeinderat einen Preisträger aus dem sozialen Bereich vorzuschlagen. Erhalten hat den Preis der Mahlzeitendienst, der betagte Personen in der Gemeinde mit warmen Mahlzeiten in Hauslieferung versorgt. Dem Mahlzeitendienst ist dabei gelungen, auch während des Corona-bedingten Lockdowns diesen Dienst fortzusetzen, der in dieser Zeit ganz besonders wichtig war. Dieses Engagement wird mit dem Anerkennungspreis gewürdigt. Vertretend für den Mahlzeitendienst hat Ursula Kostiza den Preis an der Gemeindeversammlung entgegengenommen. Jahresrechnung 2019 mit Aufwandüberschuss von CHF 666 254 Die Gemeindeversammlung hat die Jahresrechnung mit nur einer Gegenstimme genehmigt. Die Jahresrechnung 2019 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 666254 rund CHF 0.7 Mio. schlechter ab als budgetiert. Das Defizit resultiert hauptsächlich aus einem geringeren Fiskalertrag, einem Mehraufwand beim Personal, der Grossteils auf die das Ausweisen von Ferien- und Überstundenguthaben der Mitarbeitenden zurückzuführen ist sowie höheren Einlagen in Fonds und Spezialfinanzierungen. Die finanzielle Situation der Einwohnergemeinde Dornach kann trotz Defizit im 2019 nach wie vor als gut bezeichnet werden. Es gilt aber zu bedenken, dass im Berichtsjahr insbesondere der bauliche und betriebliche Unterhalt aufgrund von Verzögerungen und Priorisierungen deutlich hinter den budgetierten Werten lag. Diese baulichen Massnahmen müssen zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden und stellen keine nach-haltigen Einsparungen dar. Zudem weist der Mehrjahresinvestitionsplan einige wichtige Grossprojekte auf, die nicht aus eigenen Kräften finanziert werden können. Das Nettovermögen pro Einwohner/-in beträgt per Ende des Berichtsjahres 2019 CHF 3963. Das Eigenkapital beläuft sich trotz Aufwandüberschuss immer noch auf CHF 25990648.23. Umbauprojekt der Verwaltung ist einen Schritt weiter Der Kredit für den Umbau der Gemeindeverwaltung an der Hauptstrasse 33 wurde mit sehr deutlichem Mehr bei nur wenigen Gegenstimmen genehmigt. Ein Antrag, das Geschäft der Volksabstimmung zu unterstellen, ist am notwendigen Quorum gescheitert. Der Antrag hat lediglich 16 befürwortende Stimmen erhalten. Zudem hat die Gemeindeversammlung über die Option einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Verwaltung beraten und dieses Vorhaben in der Höhe von CHF 50000 genehmigt. Somit beläuft sich die Kreditsumme auf neu CHF 2853000 ±15%. Mit dem Umbau wird das alte Verwaltungsgebäude für die Zukunft gerüstet. Das Projekt verbessert die Kundenführung, schafft einen grosszügigen und modernen Kundenbereich, rüstet das Gebäude technisch für künftige Anforderungen auf und schafft eine Bürosituation, welche auch für die kommenden 15–20 Jahre den Ansprüchen genügen soll. Auch Verbesserungen beim Brandschutz und bei der Behindertenzugänglichkeit gehören zum Projekt. Noch nicht mit diesem Projekt geklärt ist die Frage des künftigen Standorts der Sozialregion Dorneck. Diese verbleibt vorerst im Provisorium an der Weidenstrasse 50.Der künftige Standort wird zurzeit noch evaluiert. Gemeindepräsidium

WAS LÄUFT IN DORNACH? Gerne informieren wir Sie aus erster Hand zu verschiedenen Themen. Dazu bieten wir Ihnen eine offene Gesprächsrunde mit dem Gemeindepräsidenten an. Diese findet statt am Mittwoch, 9. September 2020, 17.30 bis 18.30 Uhr in der Aula des Schulhaus Brühl (Gempenring 34).

Alle Interessierten sind herzlich zum Dialog eingeladen. Bitte melden Sie sich aufgrund der Corona-Situation vorgängig beim Gemeindepräsidium (praesidium@dornach.ch) an, da die Teilnehmerzahl beschränkt ist. Die Teilnehmerdaten werden registriert und es besteht eine Maskenpflicht. Weitere Informationen finden Sie unter www.dornach.ch im Veranstaltungskalender. Gemeindepräsidium

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Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

«Sie können nach Hause gehen, wir werden ewig weiterspielen»

SENIORENNACHMITTAG 2020 Aufgrund der Situation um Corona (COVID-19) muss der Seniorennachmittag dieses Jahr bedauerlicherweise abgesagt werden. Geplant ist, den Anlass im Oktober 2021 nachzuholen. Gemeindepräsidium

MÄRCHENSPAZIERGANG Wir schlendern über weite Wiesen und durch den stillen Wald, begleitet von berührenden Märchen und wohltuenden Melodien. Carol Enderli (Märchen) und Annette Saurer (Musik) laden Sie herzlich zu einem weiteren Märchenspaziergang für Erwachsene ein am 11. September 2020 um 19.00 Uhr beim Gigersloch. Der Anlass findet bei Regen nicht statt! Familien-, Jugend- und Kulturkommission

GRÄBERAUFHEBUNG FRIEDHOF DORNACH Ab dem 8. März 2021 werden die auf dem Grabfeld Nr. 1 bestehenden Urnengräber Nr. 106 bis 123, und auf dem Grabfeld Nr. 1 bestehenden Erdgräber Nr. 9–20 aufgehoben. Die Grabsteine, die Pflanzen und der Grabschmuck können von den Angehörigen vom 1. März 2021 bis am 5. März 2021 selbst abgeräumt werden. Grabsteine, welche am 8. März 2021 noch auf den erwähnten Gräbern stehen, werden so abgeräumt, dass sie nicht mehr weiterverwendet werden können. In diesem Fall besteht gegenüber der Gemeinde keinerlei Anspruch auf Entschädigung. Für allfällige Fragen stehen Ihnen die Zentralen Dienste unter der Nummer 061 706 25 00 gerne zur Verfügung. Zentrale Dienste

BAUPUBLIKATION Dossier-Nr.: 2020-0105 Bauherr: Allen Samantha, Goodall Andrew, Ingelsteinweg 33, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Allen Samantha, Goodall Andrew, Ingelsteinweg 33, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen neues Aussenklimagerät – Bauplatz: Ingelsteinweg 33 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2121 – Projektverfasser: Allen Samantha, Goodall Andrew, Ingelsteinweg 33, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2020-0106 Bauherr: Abi-Saab Walid Michael und Danielle J, Bannhollenweg 13, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Abi-Saab Walid Michael und Danielle J, Bannhollenweg 13, 4143 Dornach – Bauobjekt: Neue Umgebungsgestaltung, Rückbau betonierte Pflanzentröge, neuer Gartensitzplatz mit Pergola, Treppenstufen und neues Schwimmbad – Bauplatz: Bannhollenweg 13 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1275 – Projektverfasser: Ainterieur, Pascal Allemand, Route Principale 64, 2533 Evilard Dossier-Nr.: 2020-0109 Bauherr: Probst Roland, Unterer Zielweg 20, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Probst Roland, Unterer Zielweg 20, 4143 Dornach / Probst Irene, Unterer Zielweg 20, 4143 Dornach / Probst Simon, Unterer Zielweg 20, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen Velounterstand – Bauplatz: Unterer Zielweg 20a – Parzelle GB Dornach Nr.: 417 – Projektverfasser: Probst Roland, Unterer Zielweg 20, 4143 Dornach Publiziert am 3. September 2020 Einsprachefrist bis 17. September 2020 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung (Fortsetzung auf Seite 26)

Verführerisch: Herr Androbus (Orell Semmelroggen) wird von Sabina (Anna Sarah Waterstradt) bezirzt.

Das Ensemble der Jungen Bühne Dornach ist im Stück «Noch einmal davongekommen» nach Thornton Wilder über sich hinausgewachsen. Thomas Brunnschweiler

N

ach der Premiere brach das Publikum im Grundsteinsaal des Goetheanums in lang anhaltenden Applaus aus. Jeder im Saal fühlte sich von Thornton Wilders Drama, eines der meistgespielten Stücke der Nachkriegszeit, angesprochen. Als das Stück «Wir sind noch einmal davongekommen» 1942 Premiere hatte, liefen nach dem ersten Akt viele Zuschauer aus dem Theater. Für die USA war das unorthodoxe epische Comedy-Drama starker Tobak. Es brach mit allen etablierten Konventionen. Die Junge Bühne zeigt, dass Wilders Welttheater noch nie so aktuell war wie heute.

Ein modernes Welttheater Die Tragikomödie spielt während der Eiszeit, der Sintflut und in der damali-

gen Gegenwart. In den drei Akten lösen sich die Grenzen von Raum und Zeit auf. Das Stück ist als Theaterprobe angelegt. Die Truppe spielt eine Durchschnittsfamilie: Mr. und Mrs. Androbus, Sohn Henry, Tochter Gladys und das Hausmädchen Sabina. Hinter dieser zweiten Ebene repräsentiert die Familie die Menschheit. George Androbus ist Adam, der Abkömmling der roten Ackererde (Adamah); Mrs. Androbus ist Eva oder Chava (Leben, Belebte); Henry ist der Brudermörder Kain. Gladys ist Lilith, ein weiblicher Dämon, der dem Teufel widersteht und sich als Frau emanzipiert. Sabina verkörpert den Typus des unemanzipierten Weibes. Die Familie durchlebt drei existenzielle Katastrophen, aber Mr. Androbus – griechisch Anthropos: Mensch – hört nie auf, an die Zukunft der Menschheit zu glauben. Im Gegensatz zu vielen zeitgenössischen Autoren war Thornton Wilder Optimist. Textfassung und Regie überzeugen Das Drama bedient sich vieler Techniken: Radio, Film, Musical. Einmal ist der Text humorvoller dahinplätschernder Smalltalk, dann wieder ernsthafte Erörterung. Das Stück hat absurde Züge, ohne absurdes Theater zu sein. Die

FOTO: LAURA PFAEHLER

Theaterillusion wird immer wieder durch Einwände und Proteste unterbrochen. Eine Schauspielerin holt ein Mädchen aus dem Publikum, das auf der Bühne auf Schweizerdeutsch seinen Weltschmerz ausbreitet. Diese Szene gehört zu den zehn Prozent des Textes, die nicht von Wilder stammen. Textfassung und Regie von Andrea Pfaehler überzeugen durchweg. Grossartige Ensembleleistung Es wäre ungerecht, Einzelne hervorzuheben, weil das Ensemble durchgehend sein Bestes gibt. Im dritten Akt wird eine vierte Ebene eingezogen: die psychoanalytische. Der Schauspieler, der den zerstörerischen einsamen Wolf Henry spielt, bricht aus der Rolle aus, weil er sich selbst von seinem Vater traumatisiert erlebt. Es ist der Showdown des Vater-Sohn-Konflikts, der schliesslich zur Versöhnung führt. Die Rolle hilft hier den Schauspielern, und die Schauspieler der Rolle auf die Sprünge. Lukas Hayoz spielt Henry so authentisch, dass dem Publikum angst und bange wird, ob jetzt Hayoz oder Henry ausrastet. «Sie können nach Hause gehen, wir werden ewig weiterspielen», dies ist die Botschaft des brandaktuellen Stücks. Zu erwähnen ist auch das hervorragend gestaltete Programmheft.

THEATERGRUPPE HOCHWALD

Theater Hochwald – der Vorhang bleibt zu Liebe Freunde des Hobler Theaters, in den letzten Monaten haben wir alle auf die eine oder andere, oft schmerzliche Weise das Verzichten geübt. «Der Not gehorchend, nicht dem eigenen Trieb», um ein Zitat von Friedrich Schiller zu bemühen. Das bittere Gefühl von Machtlosigkeit gegenüber der «force majeure» lässt uns immer wieder verza-

gen. So ergeht es uns, der Theatergruppe Hochwald, mit dem Projekt 2021. Wir suchten hoffnungsvoll nach Auswegen, Schlupflöchern, Alternativen, um der Absage entgehen zu können – ergebnislos. Eigentlich waren wir lange zuversichtlich, dass wir im Oktober mit den Proben für das Stück «Wie wär’s mit Tee?» beginnen und Ende Januar des

kommenden Jahres das Ganze auf die Bühne im Hobelträff bringen könnten. Viele Überlegungen haben uns nun zum Entschluss geführt, auf die Produktion 2021 zu verzichten. Wir hoffen, dass Sie, liebe, treue Theaterbesucher, wieder den Weg zu uns finden, wenn es im 2022 heisst: «Vorhang uff, z’Hobel isch Theater». Theatergruppe Hochwald

SPIELBUS UND SPIELFEST DORNACH

Spiel und Spass für alle Altersgruppen Am Mittwoch, 9. September, sind wieder «Spielbus» auf dem Gigersloch und ein Spielfest bei der Ludothek angesagt. Dieses Mal haben sich die Organisatoren zusammengetan, um einen grossen Spielspass für Kinder und Jugendliche von 2 bis 14 Jahren zu organisieren. Am 9. September, 13.30 bis 18 Uhr, wird auf der Sportanlage Gigersloch jede Menge Spass geboten. Verschiebedatum bei Schlechtwetter: 16. September. Die Stationen animieren zum Bewegen, Spielen, Basteln und kreativ sein: Farbschleuder, Kasperlitheater, Hüpfburgen,

Fahrzeuge, Glücksrad, Lauf-Karussell, XXL-Spiele, Basteltische und Smoothie-Bar stehen auf dem Programm. Die Ludothek wird zudem mobil und bietet vor Ort einen Grossteil ihrer Artikel zur Ausleihe an. Abos, die neu abgeschlossen werden, gelten 13 statt regulär 12 Monate (www.ludothek-dornach.ch). Die Kinder erhalten ein «z’Vieri». Am Verpflegungsstand gibt es zudem Kaffee, Kuchen, Hot-Dogs, Getränke und anderes. Gemäss dem Schutzkonzept dürfen sich Kinder bis 12 Jahren ohne Maske und Mindestabstand frei bewegen. Für

alle anderen gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern. Falls dieser nicht eingehalten werden kann, besteht eine Maskenpflicht. Zudem werden am Eingang die Besucherangaben erfasst. Mit dem Anlass werden die Synergien der drei Veranstalter, dem Kinder- und Jugendtreff der ref. Kirche, der Jugendarbeit Dornach sowie der Ludothek, bestens genutzt, um möglichst vielen Kindern verschiedener Altersgruppen einen kurzweiligen Nachmittag zu bieten. Organisationskomitee Spielbus und Spielfest, Susann Barkholdt


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch (Fortsetzung von Seite 25)

SERVICEARBEITEN AM GGA-NETZ DER GEMEINDE DORNACH Von Montag 17. August bis Freitag 11. September 2020 werden durch die Firma Saphir Group Networks AG Servicearbeiten am GGA-Ortsnetz durchgeführt. Dies wird tagsüber zu kurzen Unterbrüchen im Empfang (Radio/TV, Internet, GGA-Telefonie) führen. Auf den einzelnen Anschlüssen ist in der Regel während dieser Zeit mit maximal 2–3 kurzen Unterbrüchen zu rechnen. Die Servicearbeiten am GGA-Ortsnetz dienen der Qualitätserhaltung des Empfangs und werden periodisch durchgeführt. Wir bitten um Ihr Verständnis. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Saphir Group Networks AG Tel. 061 926 77 99, Bürozeiten Bauverwaltung

JUGENDWOCHE.CH – HERBSTFERIENANGEBOT FÜR JUGENDLICHE Die Interkantonale Jugendwoche findet vom 6. bis 9. Oktober statt. Während einer Woche können Jungs und Mädchen ab 12 Jahren (6. Klasse) aus über 40 Workshops ihr eigenes Wochenprogramm zusammenstellen. Insgesamt stehen rund 800 Workshopplätze zur Verfügung. Das Kursangebot reicht von Selbstverteidigung, 3D-Drucker, Nothelferkurs über Fotografie bis hin zu Reiten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren von einer kostenlosen Verpflegung, einem Mädchen- respektive Jungstreff und einem freiwilligen Abendprogramm. Die Anmeldung ist ab dem 1. September online möglich. Alle Infos finden Sie unter www.jugenwoche.ch Leiter Jugendarbeit Dornach

Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Baupublikationen Bauherr: Hettich Barbara und Rüegge Susanna, Lettenmattweg 5, 4145 Gempen – Bauobjekt: Anbau Atelier – Architekt: Junker Fritz, Buchmattweg 7, 4453 Nusshof – Bauplatz: Lettenmattweg 5, 4145 Gempen – Bauparzelle: GB Nr. 1923 Planauflage: Gemeindeverwaltung vom 3. bis 17. September 2020 Einsprachefrist: 17. September 2020 Baukommission Gempen Einwohnergemeinde Gempen

Einladung zur Gemeindeversammlung Donnerstag, 3. September 2020 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 12. Dezember 2019 3. Die Sozialregion stellt sich vor 4. Rechnung 2019 5. Reglement über den schulärztlichen Dienst 6. Reglement über die Schulzahnpflege 7. Postulat der SVP; Verkehrsberuhigung 8. Verschiedenes

Die Anträge des Gemeinderates, die detaillierte Rechnung, das Protokoll und die weiteren Unterlagen liegen während der gesetzlichen Frist in der Gemeindeverwaltung auf. Bitte Kanzleiöffnungszeiten beachten. Alle Unterlagen können ausserdem auf der Homepage unter www.gempen.ch abgerufen werden. Aufgrund der aktuellen Lage gilt an der Gemeindeversammlung Maskenpflicht. Diese werden vor Ort zur Verfügung gestellt. Leider muss der traditionelle Apéro nach der Gemeindeversammlung aus dem gleichen Grund abgesagt werden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis. Der Gemeinderat Gempen

Altmetallabfuhr Die nächste Altmetallabfuhr findet statt am Mittwoch, 9. September 2020 Bitte beachten Sie, dass die Abmessungen max. 200 × 100 × 50 cm und das Gewicht max. 30 kg betragen dürfen. Elektrische Geräte und Maschinen werden nicht angenommen. Diese Geräte können an den Verkaufsstellen gratis zurückgegeben werden. Bitte stellen Sie das Altmetall rechtzeitig zur Abholung bereit. Vielen Dank Die Gemeindeverwaltung

GENUSSTAGE SCHWARZBUBENLAND

Genusstage abgesagt WOB. Die Genusstage Schwarzbubenland vom 10. und 11. Oktober können nicht stattfinden. Die Auflagen seitens der kantonalen und kommunalen Behörden hinsichtlich der durch Covid-19 nötigen Sicherheitsmassnahmen haben eine Durchführung der Genusstage verunmöglicht. Das OK bedauert dies sehr, hat es doch in den vergangenen Monaten alles darangesetzt, den Anlass durchführen zu können, wie es schreibt. Die Genusstage Schwarzbubenland hätten den regionalen Produzenten eine Plattform bieten sollen, um deren Pro-

dukte der lokalen Bevölkerung schmackhaft zu machen. Für die Produzenten wäre die gerade in der von Corona geprägten Zeit enorm wichtig gewesen. Der bereits erstellte Flyer, der sämtliche angemeldeten Aussteller auflistet, wird trotzdem in abgeänderter Form in die Haushalte im Schwarzbubenland verteilt. Ebenso wird eine geplante Werbeaktion auf Social Media lanciert. Das OK hofft, dass die Genusstage im 2021 nachgeholt werden können. Weitere Informationen finden Sie online auf www.schwarzbubenland.info/genusstage.

LESERBRIEF

Gibt es das Ressortsystem im Mai? Ein aktuelles Thema: Im nächsten Mai wählen wir den Gemeinderat und den Gemeindepräsidenten neu. Normalerweise müsste man jetzt beginnen, Kandidatinnen und Kandidaten zu suchen. Wir wissen jedoch nicht, wie die Gemeinde im Mai des kommenden Jahres organisiert sein wird. Wird es eine teilzeitliche Präsidentin und Ressort-Gemeinderätinnen geben? Das muss doch ein Kandidat, eine Kandidatin wissen, weil der Zeitbedarf oftmals ein entscheidender Faktor ist. Gerade im letzten Wochenblatt gibt Herr Schlatter nun

aber zu, dass die «Teilrevision der Gemeindeordnung nochmals verzögert wird». So beantwortet er Fragen von Frau Bea Asper betreffend Fortschritt und Zeitplan unpräzise und sagt: «Ich bin vorsichtig optimistisch». Wir stellen ganz konkret die Frage: Werden wir bei den Wahlen im Frühjahr nach der neuen Gemeindeordnung wählen können? Wie sieht der Zeitplan des Gemeindepräsidenten aus? Die Stimmberechtigten und die Kandidatinnen haben ein Recht, das zu wissen. Und zwar sehr bald. Hans-Rudolf Tschudin

Grünes Licht für den Umbau Unter freiem Himmel stimmte die Gemeindeversammlung von Dornach dem Kredit für den Umbau des Gemeindehauses zu. Bea Asper

A

m Ende wird alles gut – ist es nicht gut, ist es noch nicht das Ende», resümierte Statthalter Daniel Müller (FDP) nach der Dornacher Landsgemeindeversammlung letzte Woche und zeigte sich hocherfreut, dass die Umbauarbeiten endlich starten können. Die 148 Stimmberechtigten hatten mit grossem Mehr den Kredit von 2,86 Millionen Franken für die Modernisierung des 156-jährigen Gemeindehauses genehmigt. Das Gebäude steht seit zwei Jahren leer, während die Gemeinde Mietkosten im Widenareal berappt. Der erste Anlauf, das Gemeindehaus zukunftstauglich zu machen, hatte 2016 seinen Anfang genommen und im Sommer 2018 im Desaster geendet. Bei Baubeginn hatte sich herausgestellt, dass die Ausführung finanziell nicht der Planung entsprach. Die Frage, ob die jetzige Planung halte, was sie verspreche, tauchte natürlich vergangenen Mittwochabend wieder auf. Müller verwies darauf, dass die meisten Positionen auf konkreten Offerten von Handwerkern basierten, welche aufgrund einer Besichtigung vor Ort erstellt worden seien. «In diesem Projekt steckt Herzblut. Als ich die Leitung der Steuergruppe Umbau Gemeindehaus vor zwei Jahren übernahm, stand für mich die Kostengenauigkeit an erster Stelle», beteuerte Müller. Im Vorfeld hatte sich Widerstand gegen die Vorlage angekündigt – unter anderem wegen des knappen Mehrheitsentscheides im Gemeinderat, auf den Einbau einer Photovoltaik-Anlage zu verzichten. Man wollte keine weiteren Verzögerungen in Kauf nehmen, begründete Müller in seinen Ausführungen. So hatte man befürchtet – unter an-

Hell und modern: So werden die Arbeitsplätze im umgebauten Gemeindehaus aussehen. VISUALISIERUNG: ZVG

Antrag für PV-Anlage angenommen Florian Lüthi, Präsident der Grünen Dorneck-Thierstein, der in einem Leserbrief im Vorfeld noch die Ablehnung des Projektes in Erwägung gezogen hatte, nahm die «Einladung auf dem Silbertablett dankend an» und überzeugte mit seinen Argumenten, «warum die Gemeinde in der Pflicht ist, Massnahmen zur Energiegewinnung umzusetzen; bei diesem Projekt und natürlich auch bei allen anderen».

Sein Antrag auf Einbau einer PV-Anlage wurde mit grossem Mehr angenommen. Das zweite «heisse Eisen» war die Frage der Urnenabstimmung. Eine sparsame und effiziente Einsetzung der Steuergelder war Müllers Hauptargument, warum er die Kosten für das Projekt tief halten wollte. Müsste das Projekt die Hürde der Urnenabstimmung (ab drei Millionen Franken) nehmen, würde weitere Zeit ins Land streichen, antwortete er den Kritikern, die dem Rat unterstellten, die direkte Demokratie aushebeln zu wollen. Sie konnten sich aber mit ihren Anträgen nicht durchsetzen. Der Antrag von René Umherr, die Planungskosten des ersten Projektes von 380 000 Franken, die in der Rechnung 2019 unter Abschreibungen verbucht sind, zu den jetzigen Ausführungskosten dazuzuzählen, war chancenlos. Klar abgelehnt wurde später auch sein Antrag, das Projekt an die Urne zu bringen. Der Himmel zeigte sich an diesem Abend in den schönsten Farbtönen und die Versammlung sehr versöhnlich. Dem Umbau des Gemeindehauses sollte nun nichts mehr im Wege stehen.

verän bewilligt wurden. Die Angriffe, durch gewisse Vorkommnisse verursacht, welche quasi selbstverständlich nur dem Gemeindepräsidenten angelastet werden, wurden reichlich durch die Presse kommentiert. Was früher, mit einer Aussprache zwischen Gewählten, ins Lot gebracht wurde, landet heute «blickähnlich» in allen Tageszeitungen. Ich werde den Eindruck nicht los, dass es hier um billiges Vorwahl-Geplänkel vor der nächsten Gemeinderatswahl geht. Ich empfinde diese Machart, gelinde gesagt, störend, um nicht zu sagen widerwärtig. Da wurde unser Dorf weit

über seine Grenze durch die Tagespresse diffamiert und beschmutzt. Besonders grotesk empfanden viele Bürgerinnen und Bürger, dass ein Teil des Gemeinderats Christian Schlatter die Demütigung eines Disziplinar-Verfahrens zumutete. Die Planung seiner Zukunft begründete sich durch die Halbierung seines zukünftigen Jobs. Die Drohung einer Untersuchungskommission ist meines Erachtens mit der Menschenrechtskonvention unvereinbar. Im Rat verwechselt man Zusammenarbeit mit Affekthandlungen. Gérald Donzé, Dornach

derem weil der Denkmalschützer des Kantons Solothurn den Verzicht auf eine PV-Anlage nahelegte –, dass die Bewilligungsbehörde in Solothurn mit zusätzlichen Abklärungen dem Projekt Steine in den Weg legen könnte. «Die Offerten für eine PV-Anlage wurden aber eingeholt und die Kosten von 50 000 Franken sind in den Unterlagen ausgewiesen. Das letzte Wort in dieser Sache hat das Volk», meinte Müller an die Adresse der Gemeindeversammlung. Diese fand unter freiem Himmel statt und die Corona-Schutzmassnahmen wurden vorbildlich umgesetzt.

LESERBRIEF

Was ist bloss los? Die Gemeindeversammlung vom vergangenen 26. August zeigte einen geschlossenen Gemeinderat. Von Groll, Verdrossenheit oder Missmut war nichts zu spüren. Unsere Behörden haben ihre Arbeit sehr gut vorbereitet, alle Diskussionen und Erklärungen wurden klar formuliert, zielbewusst wurde verhandelt. Alle Traktanden wurden mit deutlichem Mehr validiert! Erwähnen will ich ebenfalls, dass die teuren Leerläufe der vergangenen Umbauplanungen gesetzeskonform abgerechnet wurden. Danach trifft die Behörden keine Schuld, weil die nötigen Kredite durch den Sou-

PARTEIEN

Dornach – genau so! Rund 150 Personen haben an der vergangen Freiluft-Gemeindeversammlung teilgenommen und so ihr Interesse und Engagement an der Gemeinde bekundet. Corona-bedingt war die Organisation einiges aufwändiger und auf einen Apéro musste verzichtet werden. Auf die Stimmung schienen diese Umstände keinen Einfluss zu haben. Kritische Fragen wurden sachlich gestellt und beantwortet. Anträge der Anwesenden hatten Platz und wurden jeweils deutlich ange-

nommen oder abgelehnt. So soll auf dem Dach der Gemeindeverwaltung eine PV-Anlage installiert werden, die Stimmberechtigten haben es jedoch abgelehnt, das Geschäft «Umbau der Gemeindeverwaltung» an die Urnenabstimmung zu verschieben. Die Gemeinde Dornach hat sich in einem positiven Bild gezeigt, das mit dem in der Presse gezeichneten Bild kaum übereinstimmt. Die Basis für das «konstruktive Miteinander» ist sicherlich die Information

und Kommunikation, aber auch die Bereitschaft andere Standpunkte zu respektieren. Mit den Infoblättern und den jeweils den Gemeindeversammlungen vorgelagerten Info- und Austauschveranstaltungen leistet die FWD gerne einen kleinen Beitrag dazu. Der grosse Dank gilt dieses Mal explizit den vielen involvierten Personen im Hintergrund, welche diese ausserordentliche Gemeindeversammlung erst möglich machten! Vorstand der FWD

NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN

Heuschrecken-Exkursion beim Goetheanum Wer hat sich eine einzelne Heuschrecke schon einmal genau angeschaut oder aufmerksam ihrem Gesang gelauscht? Zusammen mit dem HeuschreckenKenner Daniel Zwygart besuchen wir den Goetheanum Gartenpark, um mehr über die verschiedenen Arten und deren

Lebensweise zu erfahren. Der Naturund Vogelschutzverein Dornach lädt grosse und kleine Insektenfreunde und Interessierte herzlich zu diesem Spaziergang am 6. September ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor dem Haupteingang des Goetheanums. Eine Anmeldung ist

nicht erforderlich. Der Anlass findet nur bei schönem Wetter statt. Die Sicherheitsvorschriften des BAG werden eingehalten (bitte Maske mitbringen). Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.nvd-dornach.ch. Natur- und Vogelschutzverein


DORNACH GEMPEN HOCHWALD NEUESTHEATER.CH

KLOSTER DORNACH

Wir warten und spielen wieder

Rundgang mit Fritz Balthaus

Endlich können wir wieder das machen, was wir am allerliebsten machen: Wir spielen wieder! Nach der Eröffnung mit LOOP Tanz III und dem Theaterfestival Basel geht die Saison weiter mit einer Wiederaufnahme unserer Eigenproduktion. Nach grossem Erfolg aus dem letzten Jahr zeigen wir noch fünf Mal in Dornach «Warten auf Godot» von Samuel Beckett. Anschliessend geht die Produktion an die Stadttheater Solothurn (TOBS) und Aarau. Die Badische Zeitung vom Oktober 2019 schrieb: «Die Besetzung gleicht einem ‹Who is Who› der Basler Schauspielszene. […] Vincent Leittersdorf […] lässt seinen Wladimir die Dornacher Bühne mit jeder Faser seiner Existenz erfüllen und jede Gemütsregung, jeden Schmerz bis

Kommen Sie mit auf einen Rundgang mit dem Berliner Künstler Fritz Balthaus entlang der vier Skulpturen im Klostergarten. Die nach international bekannten Künstlern und Künstlerinnen betitelten Skulpturen «BN / FM / CP / LF» (wer könnte es sein?) hängen als kugelförmige Objekte an einem Kirschbaum oder an einer hohen Buche in der Baumkathedrale, ein anderes ist an der Klostermauer montiert und das letzte steht hoch auf einem Sockel beim Heilkräutergarten. Alle vier Werke sind zum Einen zeitgenössische Kunstwerke, zum Anderen dienen sie als Vogelnist-

zur für alle physischen Spürbarkeit durchleben. HansJürg Müller […] schlüpft hier in die Rolle des ewigen Verlierers. In der Inszenierung von Georg Darvas […] ist Hans Jürg Müller neben Leittersdorf die Idealbesetzung des Estragon.» Wenn Sie diesen berühmten Klassiker verpasst haben und wir Sie nach dieser langen Zeit wieder ins Theater locken können, dann freuen wir uns, Sie endlich wieder bei uns zu empfangen. Ihr Besuch ist uns wichtig. Wir halten uns strikt an die aktuellen behördlichen Vorgaben und haben ein Schutzkonzept mit umfassenden Hygienemassnahmen erarbeitet, welches Sie auf unserer Webseite finden. Eleni Foskett-Prelorentzos PR / Produktion, neuestheater.ch

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häuschen und wurden vom Künstler zusammen mit der Vogelwarte in Sempach tiergerecht konzipiert und zum Teil in der Schweiz gebaut. Fritz Balthaus unterrichtet unter anderem an der Kunsthochschule in Luzern und war Gast im Artist-in-Residence bei uns im Kloster Dornach. Anlässlich der Ausstellung ist ein Magazin exklusiv über die Skulpturen erschienen, welches heute Abend vom Herausgeber, Künstler und Kurator Stephan Wittmer bei einem Apéro präsentiert wird. Mit Texten von Anibas d’Legne Liez, der Kuratorin Dr. Barbara van der Meulen sowie Fotografien von

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Christian Jaeggi und Serge Hasenböhler gibt das Magazin Einblick in die künstlerische Intention und dokumentiert die Skulpturen an ihrem meist versteckten Ort im Klostergarten. Wir treffen uns am Donnerstag, 3. September, vor der Rezeption beim Kloster Dornach um 18.30 Uhr unter den vorgegebenen Schutzmassnahmen. Rundgang und Magazinvernissage dauern bis 20 Uhr. Eine Anmeldung unter 061 705 10 80 ist erwünscht, spontane Gäste nach Eintrag auf der Gästeliste herzlich willkommen. Barbara van der Meulen

PARTEIEN

Souverän liess sich erwärmen PARTEIEN

Vielen Dank für Ihre Unterstützung An der letzten Gemeindeversammlung konnten wir mit einer überzeugenden Mehrheit endlich die Renovation des Gemeindehauses in die Wege leiten. Ebenfalls eine beachtliche Mehrheit der Anwesenden entschied sich, das Dach des renovierten Gemeindehauses mit einer Photovoltaikanlage auszustatten. Dies freut mich ganz besonders und ich möchte allen danken, die diese wichtige Ergänzung zum Projekt mit ihrer Stimme ermöglicht haben. Es ist wichtig, dass die Gemeinde eine Vorreiterrolle einnimmt und zeigt, dass nachhaltige Energiegewinnung möglich und mittel bis langfristig sogar profitabel ist. Ich

hoffe für die Zukunft, dass unsere Gemeinde auch bei weiteren Gelegenheiten auf nachhaltige Energiegewinnung insbesondere durch Solaranlagen auf den Dächern ihrer Immobilien setzt und dieses Projekt viele ermutigt, selber eine Photovoltaikanlage zu installieren! Nicht zuletzt möchte ich auch den vielen Personen danken, die mitgeholfen haben, die aussergewöhnliche «Gmeini» vor schönster Sonnenuntergangskulisse im Freien zu ermöglichen. Es war ausgesprochen angenehm und das Sicherheitskonzept wurde gut umgesetzt. Florian Lüthi, Präsident Grüne Dorneck-Thierstein

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–22.00, So 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63. Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49. Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen. Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II.

Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi. Turnverein Dornach. Training. Mutter und KindTurnen: Do; Kinderturnen: Mo; Jugendriege: Do; Hip-Hop (Kinder): Di; Badminton (Kinder): Mi; Unihockey (Kinder): Fr; ActiFit Frauen: Do; ActiFit Männer: Fr; GymFit Frauen: Do (Fitness), Di (50+); GymFit Männer: Mo (Fitness und Spiel), Mo (Fitness); Volleyball (Frauen): Mi; Faustball (Männer): Mi; Aerobic: Mo; Yoga: Di – www.tvdornach.ch Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Sonntag, 6. September 10.30 Gottesdienst mit Kommunion 11.30 Tauffeier 18.00 Taizé-Gebet im Kloster Dornach

des Timotheus-Zentrums mit Pfarrerin Cristina Camichel. Musik Organist Raouf Mamedow. Anschliessend Kirchenkaffee

Mittwoch, 9. September 9.00 Frauengottesdienst

Nächste Schatzsucher: Samstag, 12. September 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Ökumenische Gemeinschaft Dornach

Samstag, 5. September 18.00 Konzert: Streichquartett. Kollekte beim Ausgang Sonntag, 6. September 9.15 Gottesdienst mit Kommunion Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald

Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 6. September 9.00 Wortgottesfeier

Sonntag, 6. September 10.00 Gottesdienst im Gemeinschaftssaal

Wegen schlechter Witterung abgesagt. Post-Corona Interkulturelles Fest Dornach Feiern wir die kulturelle Vielfalt unserer Kantone und Gemeinden! 29. August 2020, ab 12.00 bis 19.00 Uhr im Garten der Jugendmusikschule, Gempenstrasse 15a, 4143 Dornach Wir entschuldigen uns, dass dieses Inserat trotz vorheriger Absage dennoch erschienen ist.

Der Kredit für den Umbau der Gemeindeverwaltung wurde gesprochen. Unsere anwesenden Mitglieder und auch andere hatten im Vorfeld einige Bedenken. An der Gemeindeversammlung gab es auch zwei dahingehende Anträge, denen der Souverän nicht folgte. Der Souverän entschied sich für eine Kreditvergabe von rund 2,85 Mio. Franken (inkl. Photovoltaik-Anlage). Dies hat man zu respektieren. Innerhalb der SVP wurden im Vorfeld (und im Nachgang) jeweils hitzige Debatten geführt; ob die

Stimmbürger die richtige Entscheidung getroffen haben, lässt sich nach der Gemeindeversammlung nur schwer beantworten und wird sich wohl erst in einigen Jahren zeigen. Die Steuergruppe «Umbau Gemeindeverwaltung» steht nun in der Pflicht, das Projekt zeitnah und im Rahmen des gesprochenen Kredits zu realisieren. Im Traktandum «Verschiedenes» liess Gemeindepräsident Christian Schlatter die Versammlung unter anderem wissen, wie der Stand zum Autobahnanschluss A18 sei, wobei

man nicht wirklich Konkretes erfuhr, was wir bemängeln. Fast schon bedenklich finden wir, dass mit keinem Wort der Fall «Nathalie» erwähnt wurde. Der Souverän erwartet keine Interna, aber eine verbindliche Zusicherung Herrn Schlatter, dass man sich unkonventionell und aufrichtig um das Kindswohl kümmert, was mehr zählt als Zeitungsinterviews. Gespannt warten wir nun die kommende Gemeinderatssitzung vom 7. September ab. SVP Dornach, i.V. des Vorstandes: Sibylle Jeker

PARTEIEN

FDP: Nachhaltiges Projekt akzeptiert Die Dornacher Stimmbürger werden seit Jahren mit dem Umbauprojekt der Gemeindeverwaltung konfrontiert. Nach Abbruch des ersten Projekts machte sich Ernüchterung breit. Jetzt, nach der Präsentation des zweiten Projekts, welches an der vergangenen Gemeindeversammlung den Kredit durch den Souverän genehmigt erhielt, besteht Grund und grosse Hoffnung auf eine erfolgreiche und absehbare Umsetzung des Umbaus. Der Präsident der Steuergruppe Umbau hat ein durchdachtes, ausgewogenes und insbesondere nach-

haltiges Projekt vorgestellt, welches nun im Rahmen des Kredits realisiert werden kann. Zentral für eine zügige Umsetzung werden nun die Rahmenbedingungen sein: keine Einsprachen gegen die Photovoltaik-Anlage, keine grossen und unvorhergesehenen Schwierigkeiten in der Bausubstanz. Auch dürfen keine erheblichen Änderungswünsche bei der Ausführung durch die Verwaltung angebracht werden. FDP-Gemeinderat Daniel Müller, Präsident der Steuergruppe, sagt hierzu: «Ich bin dem Souverän dankbar, dass dieses Projekt

MUSIKVEREIN CONCORDIA

PARTEIEN

Mitgliederehrung und Jugendarbeit

Wo bleibt die GPK?

Am 28. August konnten wir die Generalversammlung im Schützenhaus eröffnen und die im März geplante Versammlung nachholen. Jahresrechnung und Wahlen wurden bereits online durchgeführt. Weder in der Musikkommission noch im Vorstand waren Demissionen zu verzeichnen und alle Chargen wurden einstimmig wiedergewählt. Unser geschätzter Dirigent, Roberto Cereghetti, gefällt es seit über fünf Jahren in Dornach und wir freuen uns, weiterhin mit ihm zu musizieren. Für 20 Jahre wurden Miyuki Sauter zur Vereinsveteranin und für 35 Jahre Maria Benz zur Eig. Veteranin geehrt. Ebenfalls geehrt wurden zu je 40 Jahren Musizieren Iris Dörflinger-Gasser, Bernadette Mayr-Gasser und Daniel Guggisberg. Für seine Verdienste als Wirtschaftschef an den vergangenen Konzerten wurde ein überraschter und gerührter Peter Lenherr zum Ehrenmitglied ernannt. Durch die Absage des Eig. Musikfestes 2021 müssen die musikalischen Ziele neu definiert werden. Die Concordia war sich an der Versammlung einig, dass wir für den «Musigobe» mit Theater Ende Januar ein neues, der aktuellen Situation angepasstes Konzept ausarbeiten werden. Ein grosses Ziel ist die Jugendarbeit, wird die Junior- Band doch wiederum ganz in den Verein integriert und ein neues Ausbildungskonzept soll dazu beitragen, dass wir auch in 10 Jahren noch unser schönes Hobby Musik gemeinsam ausüben können. Im Anschluss servierte das Schlosshof-Team ein feines Abendessen, die kollegiale Atmosphäre wurde bis spät genossen. Salomé Derrer, Musikverein Concordia

Ich habe im Oktober 2019 eine Motion zur Einführung einer Geschäftsprüfungskommission (GPK) beim Gemeinderat eingereicht. Dieser hat an seiner Sitzung vom 9. März 2020 beschlossen, den Antrag zur Erheblicherklärung zu stellen. Gleichzeitig hat er aber auch festgehalten, dass damit noch keine GPK eingesetzt werde. Vielmehr soll bei positivem Entscheid an der Gemeindeversammlung vom Spätherbst 2020 zuerst eine Vorlage zur Einführung einer GPK ausgearbeitet und dann zum Beschluss vorgelegt werden. Es braucht gemäss Gemeinderat bei Einführung des Ressortsystems auch Änderungen im Kommissionswesen und dort könne dann das Anliegen der Motion besprochen werden. Der langen Worte kurzer Sinn: Die Einführung ei-

nun akzeptiert und der Steuergruppe sein Vertrauen geschenkt hat, denn es war nicht einfach, auf dem gescheiterten früheren Projekt neu aufzubauen. Jetzt gilt es, die kommenden Schritte konsequent und zeitnah weiter zu gehen» Die FDP Dornach unterstützt in jeder Beziehung das Umbauprojekt und wünscht allen Beteiligten viel Erfolg. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Monaten regelmässige Updates über die Fortschritte zu erhalten. Ludwig Binkert, Präsident, FDP.Die Liberalen Dornach

ner GPK würde demnach wohl kaum– wie beabsichtigt – im Jahr 2021 stattfinden, sondern eventuell erst auf die Legislatur 2025-2029. Ich bin enttäuscht, dass ein Anliegen, welches nach den politischen Querelen in unserer Gemeinde mit der Aufsichtsfunktion der GPK zur Versachlichung der Diskussionen beitragen könnte, sechs Jahre bis zur Realisierung warten soll. Die SP Dornach hat darum in ihrer Stellungnahme zum Ressortsystem beantragt, die GPK in die Liste der Kommissionen aufzunehmen. Es bliebe meines Erachtens dann noch genug Zeit, bis Mitte 2021 die reglementarischen Details zu regeln, um die GPK bereits in der Legislatur 2021-2025 in Funktion zu setzen. SP Dornach, Hanspeter Ruesch

GRUPPE «DORNACH 2021»

Offener Brief ans Präsidium Spontan hat sich eine Gruppe von Einwohnern gebildet, die der Auffassung ist, dass die Einwohnergemeinde mit einer schwachen und opportunistischen Führung in die nahe Zukunft schlittert. Die Gruppe ist parteipolitisch neutral, die Mitglieder sind entweder parteilos oder verfolgen keine spezifischen Parteiinteressen. Die Gruppe ist lose miteinander verbunden, die Mitglieder agieren selbstständig, aber oft in Absprache miteinander. Sie treffen sich regelmässig und versuchen, möglichst ohne Konfrontationen und sachlich, die Zustände in der Gemeindeverwaltung zu thematisieren und auf die gravierenden Führungsdefizite hinzuweisen. Sie hat am 19. August einen

offenen Brief an das Gemeindepräsidium geschrieben und die Medien informiert. Der Gemeindepräsident hat den Eingang des Schreibens bestätigt und unter anderem erwidert, dass «gewisse Fragen nicht primär einer konstruktiven Besorgnis entsprächen, sondern eher politisch motiviert sind». Diese Aussage bestürzt uns: Wir denken, unsere Fragen sind sachlich und der reflexartige Angriff des Gemeindepräsidenten gegen unsere Unterzeichner ist unberechtigt, beweist eine gewisse Überheblichkeit und verkennt den weitverbreiteten Unmut über die einseitige Führung im Interesse einer Klientel, statt des allgemeinen Gemeindewohls. Gruppe «Dornach 2021»


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AGENDA

Donnerstag, 3. September 2020 Nr. 36

Kopfe» mit Rudolf Lutz. Dom. 19.30 Uhr. l Klavierkonzert mit Leonardo Fuhrmann. Klinik, Therapiehaus. 19 Uhr.

(1936–2018). Trotte. Mi/Do 15 bis 18 Uhr, Fr. 15 bis 19 Uhr, Sa/So 11 bis 18 Uhr. Vernissage: 14. August, 15 bis 19 Uhr. Bis 30. August.

Dornach l «Noch einmal davongekommen». Dernière. Ein Stück von Andrea Pfaehler für die Junge Bühne. Goetheanum, Grundsteinsaal. 16 Uhr. l Heuschrecken-Exkursion. Vor dem Haupteingang des Goetheanums. Maske muss mitgebracht werden. 15 Uhr

Dornach l «Zurückkunft». Bilder von Irina Bugoslavska. KunstRaumRhein, Dorneckstr. 37. Samstag und Sonntag, 14 bis 18 Uhr und auf Anfrage. Bis 26. September.

Reinach l Flohmärt (Skiclub). Weiermattschulhausplatz. Ab 9 Uhr.

Mittwoch, 9. September Dornach l Grosser Spielspass für alle Altersgruppen der Ludothek. Sportanlage Gigersloh. Verschiebetermin bei Schlechtwetter 16. September. 13.30 bis 18 Uhr.

Donnerstag, 10. September Arlesheim l Führung und Gespräch durch die Ausstellung «Tierbegegnungen» mit der Künstlerin Franziska Burkhardt. Klinik, Foyer Haus Wegmann. 18.30 Uhr.

Ausstellungen

Tierbegegnungen: Bilder und Stelen von Franziska Burkhardt sind im Foyer Haus Wegmann der Klinik Arlesheim zu sehen.

Donnerstag, 3. September Dornach l Rundgang mit dem Künstler Fritz Balthaus und Präsentation des Magazins. Klostergarten. 18.30 bis 20 Uhr.

Freitag, 4. September Arlesheim l Filmvorführung «For Sama» (Waad al-Kateab, Edward Watts – Syrien – 2019, 95 Min.). Gasthaus zum Stärne,

FOTO: ZVG

Bühne. Goetheanum, Grundsteinsaal. 19 Uhr.

Dornach l «Noch einmal davongekommen». Ein Stück von Andrea Pfaehler für die Junge Bühne. Goetheanum, Grundsteinsaal. 19 Uhr.

Reinach l Ökumenische Einweihung «Erdbebenkreuz». Dornacherweg/Heideweg. 14 Uhr. l Flohmärt(Skiclub). Weiermattschulhausplatz. Ab 9 Uhr.

Dornach l «Noch einmal davongekommen». Ein Stück von Andrea Pfaehler für die Junge

Reinach l «Verwobene Berührungen». Textile Bilder und Collagen von Sibylle Baumberger. Galerie Heimatmuseum. Vernissage: Fr., 4. September, 18.30 bis 21 Uhr, Sa/So, 14 bis 17 Uhr, Di, 19 bis 21 Uhr. So, 20. September, 14 bis 17 Uhr (Finissage). l «Wolkensammler» — Zwölf künstlerische Positionen aus der Kreativwerkstatt Bürgerspital Basel. Gemeindehaus und Galerie Werkstatt Leimgruberhaus. Vernissage: 19 Uhr im Gemeindesaal, Lichthof. Galerie Werkstatt, Mi 18 bis 20 Uhr, Sa/So 14 bis 16 Uhr; im Gemeindehaus zu den normalen Öffnungszeiten. Bis 10. Oktober.

Aesch l «Schiff ahoi». Modellschiffe des Modell-Schiffbau-Clubs Basel. Heimatmuseum. Jeweils am 1. Sonntag des Monats von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr.

Ermitagestrasse 1. 19 Uhr (Türöffnung 18.15 Uhr).

Samstag, 5. September

Münchenstein l Real Feelings. HeK – Haus der elektronischen Künste. Freilager-Platz 9. Mi bis So 12 bis 18 Uhr. Sonderöffnungen nach Vereinbarung. Bis 15. November.

Sonntag, 6. September Arlesheim l Domkonzert. «Fantasien aus dem

Arlesheim l «Tierbegegnung». Bilder und Stelen von Franziska Burkhardt. Klinik Arlesheim. Bis 31. Oktober. l «Von A bis Z.» Künstlerbücher in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Bis Juli 2021. l «(na, fritze?) lakritze». Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag–Sonntag, 11–17 Uhr. Bis Juli 2021. l Hommage aux femmes – Gedenkausstellung mit Werken von Jürg Keller

Schon gesehen? Der Bider & Tanner DVD-Tipp

Herzlichen Glückwunsch

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 27. August 2020 Paolo Paolone Langackerstrasse 3 4142 Münchenstein

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal.

DVD des Monats

Komödie von Dani Levy CHF 16.70 statt CHF 20.90

1. BERNHARD SCHLINK: Abschiedsfarben Erzählungen, Diogenes Verlag

2. MENA KOST / UELI PFISTER: Dino und Donny Bilderbuch, F. Reinhardt Verlag

3. ROLAND STARK: Stark! In der Basler Zeitung, Kolumnen, Die Informationslücke Verlag

4. ROBERT SEETHALER: Der letzte Satz

Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 7. September 2020, bei uns eintreffen.

Roman, Hanser Verlag

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

5. ANNE GOLD Das Gesetz der Unerbittlichen Roman, Friedrich Reinhardt Verlag

6. DAVID GROSSMAN: Was Nina wusste Roman, Carl Hanser Verlag

Die Känguru-Chroniken

Lösung 34/2020: ERDNUSS

Marc-Uwe, ein unterambitionierter Kleinkünstler, lebt mit einem Känguru zusammen. Doch die ganz normale Kreuzberger WG ist in Gefahr: Ein rechtspopulistischer Immobilienhai bedroht mit einem gigantischen Bauprojekt die Idylle des Kiezes. Das findet das Känguru gar nicht gut. Es entwickelt einen genialen Plan. Schliesslich gipfelt das Ganze in einem grossen Anti-Terror-Anschlag – eine witzige Komödie des Basler Filmregisseurs Dani Levy nach dem Buchbestseller von Mark-Uwe Kling. Warner Bros. Entertainment, 2020

7. FABIO ANDINA: Tage mit Felice Roman, Rotpunktverlag

8. DELIA OWENS: Der Gesang der Flusskrebse Roman, Hanserblau Verlag

9. MARCO BALZANO: Ich bleibe hier Roman, Diogenes Verlag

1.

JONATHAN BÜTTNER / GUDRUN PILLER / DANIEL SUTER: Zeitsprünge

Basler Geschichte in Kürze Basiliensia, Christoph Merian Verlag

2.

KATHRYN SCHNEIDER-GUREWITSCH: Reden wir über das Sterben

Vermächtnis einer Ärztin und Patientin Erfahrungsbericht, Limmat Verlag

3.

MARY L. TRUMP: Zu viel und nie genug

Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf Politik, Heyne Verlag

4.

ESTHER KELLER / SIGFRIED SCHIBLI: Stadtcasino Basel Gesellschaft, Musik und Kultur Basiliensia, Friedrich Reinhardt Verlag

5.

KARINA REISS / SUCHARIT BHAKDI: Corona Fehlalarm?

Zahlen Daten und Hintergründe. Zwischen Panikmache und Wissenschaft Gesundheit, Goldegg Verlag

6.

KARIN BREYER: Wandern in der Nordwestschweiz Die beliebtesten Touren von Karin Breyer Wanderbuch, Friedrich Reinhardt Verlag

7.

ALINE WÜST: Piff, Paff, Puff

Prostitution in der Schweiz Politik, Echtzeit Verlag

8. HISTORISCHES MUSEUM BASEL: Grenzfälle Basel 1933 bis 1945 Basler Geschichte, Christoph Merian Verlag

9.

Duden – Die deutsche Rechtschreibung

Nachschlagewerk, Verlag Bibliographisches Institut

10. 10. ELLI VON PLANTA: JEAN-LUC BANNALEC: Wessen Interessen? Bretonische Spezialitäten Menschen, Macht und Mitwirkung

Kriminalroman, Wirtschaft, Die Informationslücke Kiepenheuer & Witsch Verlag Verlag


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