Donnerstag, 27. August 2026
118. Jahrgang
Nr. 35
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Ein Gesuch mit Konsequenzen Das 130. Solothurner Kantonalschwingfest sollte im Mai 2027 in Breitenbach neben der Sportanlage Grien stattfinden. Das Reglement der Grundwasserschutzzone verhindert dies nun. Ein Entscheid mit weitreichenden Konsequenzen.
Die «Digital-World Roadshow» machte am vergangenen Donnerstag in Laufen Halt: Im Showroom bei der Firma «LAUFEN», welche in Sachen Digitalisierung schon weit fortgeschritten ist, wie sich herausstellte.
Edgar Hänggi
Schutzreglement wurde lange nicht berücksichtigt Die Vorgänge haben Fragen zum Umgang mit der Grundwasserschutzzone rund um die Sportanlage Grien ausgelöst. Das
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Veranstaltungen trotz bestehender Vorschriften Das Reglement wurde allerdings offenbar bei früheren Veranstaltungen auf dem Gelände nicht konsequent oder gar nicht berücksichtigt. Auf der Sportanlage fanden wiederholt Anlässe statt, bei denen zum Beispiel auch Festzelte aufgestellt wurden. Im Juni 2008 wurde auf dem Hauptspielfeld der Sportanlage das vom Fussballclub organisierte 112. Solothurner Kantonalschwingfest durchgeführt. Breitenbachs Bauverwalter Peter Hänggi erklärt, das Gesuch des Schwingklubs sei vom Kanton abgelehnt worden, weil der vorgesehene Standort in der Zone 2 liege. Gleichzeitig sei bekannt gewesen, dass die Gemeinde eine Anpassung der
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Schutzzonengrenzen plane. Hänggi betont, er sei nicht in das Bewilligungsverfahren für Veranstaltungen eingebunden, daher habe er auch nicht Kenntnis bis in alle Details. Breitenbachs Gemeindeschreiber Andreas Dürr räumt ein, dass die Vorschriften in der Vergangenheit wohl zu wenig beachtet worden seien: «Man muss ehrlicherweise sagen, dass es seitens der Gemeinde mangelnde Aufmerksamkeit war, dass man nicht eingriff.» Es gehe jetzt aber nicht darum, nachträglich Verantwortliche zu suchen. Entscheidend sei vielmehr, dass das Reglement, das seit Jahren bestehe, künftig konsequent angewendet werden müsse.
Zeitgleich zu «800 Joor Hobel» fand in Himmelried am letzten Samstag das Dorfplatzfest statt. Von Ansprachen und Apéro über Bratwurst und Brezel bis Zuckerwatte bot das Fest wieder für jeden Geschmack etwas.
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Gebiet ist in drei Schutzzonen unterteilt. Die Sportanlage Grien liegt auf dem Gebiet der Zone 2. Gemäss Schutzzonenreglement sind in dieser Zone feste Bauten, Installationen und Anlagen grundsätzlich verboten. In Zone 3 sind solche Vorhaben grundsätzlich zulässig, allerdings nur mit Bewilligung und unter möglichen Auflagen. Beim Bau der Sportanlage vor rund 30 Jahren sei der Grundwasserschutz berücksichtigt worden, sagt Jack Wyss, Ehrenpräsident des FC Breitenbach. «Es war selbstverständlich ein wichtiges Thema. Wir erhielten alle Bewilligungen vom Kanton, aber unter zu erfüllenden Auflagen, welche das Projekt dann auch etwas verteuerten.»
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Im Fokus: Auf dem Gelände der Sportanlage Grien hätte das Schwingfest stattfinden sollen. Nun steht auch der Neubau des DROHENBILD: JANIS BORER Garderobengebäudes auf der Kippe.
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Der Breitenbacher Gemeinderat gab dem Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental für die Durchführung des 130. Solothurner Kantonalschwingfests zunächst grünes Licht. «Nach der Bewilligung begannen wir mit unseren Planungsarbeiten», erklärt OK-Vizepräsident Paul Bologna gegenüber dem Wochenblatt. Auch die Hauptsponsoren konnten gewonnen werden, zumal viele den Standort als ideal erachteten. Um die Planung abzusichern, reichte der OK-Bauchef das Durchführungsgesuch noch in Solothurn ein. Aufgrund des geltenden Schutzzonenreglements für die Grundwasserfassung Pumpwerk Längacker wurde der Anlass am vorgesehenen Standort jedoch nicht bewilligt. Daraufhin musste die Gemeinde Breitenbach die bereits erteilte Bewilligung zurücknehmen. Für den Schwingklub blieb zum Glück genügend Zeit, einen Ersatzstandort zu suchen. Das Fest wird nun am 22./23. Mai 2027 in Büsserach stattfinden. Der Ort war bereits 2003 und 2015 Gastgeber des Solothurner Kantonalschwingfests.
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Ersatzwahl von einem Burgerratsmitglied Der Burgerrat hat nach der Rücktrittserklärung eines Burgerratsmitgliedes per 31. Juli 2026 die Ersatzwahl (Majorzwahl) für 1 Mitglied des Burgerrates für die restliche Amtsdauer vom 1. Januar 2027 bis 30. Juni 2028 auf den Sonntag vom 29. November 2026 angeordnet. Die Wahlvorschläge gelten als rechtzeitig eingegangen, wenn sie beim Burgerschreiber Martin Richterich, Hinterfeldstrasse 27, 4242 Laufen, bis spätestens am 28. September 2026, 12.00 Uhr, eingegangen oder abgegeben worden sind. Der Burgerschreiber stellt auf Wunsch auch das Einheitsformular zur Einreichung von Wahlvorschlägen zur Verfügung und beantwortet gerne allfällige Fragen im Zusammenhang mit der Ersatzwahl. Die Stille Wahl ist gemäss § 10 der Gemeindeordnung möglich. Burgerrat Laufen-Stadt
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Frauen für Fathia Diese Frauen unterstützen die Wahl von Fathia Rahmani-Sinani in den Stadtrat Laufen: Semial Ademi. Gerda Altermatt. Loranda Barlecaj. Luljeta Barlecaj. Martina Barlecaj. Vanesa Barlecaj. Vera Barlecaj. Vera Barlecaj-Gojani. Jessica Baumann. Petra Baumgartner. Gzime Begzati. Ana Berisha. Valjbona Berisha. Monica Bondi. Karin Borer. Marlen Candreia-Hemmi. Claudia Depaoli-Gygi. Laura Esteriore. Rosetta Esteriore. Oluwatobi Faschola. Flavia Fässler. Anne Frey. Antoinette Grun-Mermet. Kristin Gubler. Lilly Gygi. Anna Hamann. Maja Hauenstein-Helfer. Vivienne Howard. Sabrena Ismailova. Céline Jermann. Marion Kaiser. Haser Karimani. Rebecca Kilchmann-Wasem. Viktorija Laskaj. Petra Locher. Adela Locskai. Besarta Miftari. Rosaria Militello. Eveline Nef-Borer. Ahsena Nuredini. Miriam Saner. Petra Schneider. Daniela Schnell. Andrea Schöpflin. Arzije Sinani. Merita Sinani. Sara Sinani. Selim Sinani. Diana Sommer-Henkel. Carmen Stark-Saner. Illenia Theurillat. Rosaria Theurillat. Sarah Wasem. Sara Stella Wingeier. Fatime Zendeli. Hablime Zendeli. Bardhe Zherka. Donika Zherka. Wählen auch Sie Fathia Rahmani-Sinani (parteilos) am 27. September in den Stadtrat.
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L AUFEN GEDANKENSTRICH
Ein Hoch auf die Digitalisierung
Brummschädel
Die «Digital-World Roadshow» machte am vergangenen Donnerstag in Laufen Halt: Im Showroom bei der Firma «LAUFEN», welche in Sachen Digitalisierung schon weit fortgeschritten ist, wie sich herausstellte.
Gaby Walther
Martin Staub Das Projekt «Digital-World» entstand vor drei Jahren im Haus der Wirtschaft bei der Wirtschaftskammer Baselland. «Wir möchten mit unseren Events aufzeigen, wie wichtig der Einstieg in die Digitalisierung ist und wie dieser gelingt», erklärte Patrick Gross, Initiant des Projektes. Die Digital-World Roadshow, die am letzten Donnerstag bei der Firma Laufen stattfand, richtet sich vor allem an KMUBetriebe. «LAUFEN» war nach Firmen im Unter- und Oberbaselbiet die siebte von acht Stationen, welche die «Digital-World Roadshow» ansteuerte. Rund 50 Personen folgten der Einladung des Gewerbevereins KMU Laufental, darunter auch Thomas Kübler, Dienststellenleiter Standortförderung Baselland. Die Gastgeberfirma «LAUFEN» zeigten Sebastian Schmidt, Head of Sales, und Innokenty Mymrin, Logistics Manager, begleitet von Filmen und Infotafeln im besten Licht. Beeindruckend, was in dieser hochmodernen Firma, die zur spanischen Roca-Gruppe gehört, bereits alles digitalisiert abläuft. Da gibt es unter anderem die neue Druckgussrobotik, womit verschiedene Formen von Dusch-WCs über Waschtische bis zu ganzen Badkollektionen digital angefertigt oder zumindest vor-
Expertenrunde bei «LAUFEN»: (v. l.) Moderatorin Désirée Lehmann, Alexander Papezik, Melisa Burzic, Reto Strub, Sebastian FOTO: MARTIN STAUB Schmidt und Innokenty Mymrin. bereitet werden. «Handarbeit ist bei uns noch immer hoch im Kurs», so Schmidt. Eine der grössten Herausforderungen bei Keramikprodukten sei die Tatsache, dass jedes Stück, von der Rohform bis zum fertig gebrannten Teil, rund 12 Prozent des Volumens verliert. «Und das muss bei der Produktion eingerechnet werden. Ein Renner bei «LAUFEN» sind die DuschWCs. Rund 5 bis 10 Prozent der Schweizer Kundschaft würden inzwischen auf diese Lösung aufspringen, beantwortete Sebastian Schmidt eine Frage aus dem Publikum. Zum Vergleich: «Japaner ver-
richten ihr Geschäft gegen 95 Prozent auf solch modernen WCs. Es sei also noch Potenzial in diesem Bereich zu erwarten», scherzte Logistic Manager Innokenty Mymrin. Sehr spannend zeigte sich das anschliessende von Désirée Lehmann moderierte Podium mit den Teilnehmenden Alexander Papezik, Noser Engineering, Melisa Burzic, Firma Selution, Reto Strub, Klixa IT, sowie den beiden bereits erwähnten Referenten der Gastgeberfirma «LAUFEN». Dabei ging es unter um den Einsatz von KI (ChatGPT hatte sechs
Wochen nach seiner Einführung bereits 100 Millionen Abonnenten), um CyberSicherheit (Wie sicher sind bei «LAUFEN» digitale Daten?), um Smartlösungen in Küchen, Wohnungen und Einfamilienhäusern (in rund 30 bis 40 Prozent der Neubauten werden heute multifunktionale Smart-Küchen eingebaut) und noch vieles mehr. Der anschliessende Apéro vom hellblau-orangen «Digital-World Roadshow-Bus» rundete den interessanten Event ab und bot gute Gelegenheit zum Networking unter den Besuchenden.
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Auf Glasobjekten kann man auch Musik machen Mit «Elements II» betitelt Charles Blockey seine Ausstellung in der Galerie Alts Schlachthuus. Der in der Region lebende Künstler zeigt hier Bilder und Glasobjekte. Die musikalisch begleitete Vernissage genossen rund 60 kunstinteressierte Personen. Martin Staub Ausgesprochen stimmig mit atmosphärischer Melodie eröffnete Dieter Buchwalder auf einem Xylofon, das wegen seiner Materialität — Keramik und Granit — eben keines war, die Ausstellung von Charles Blockey. Der in Schottland geborene Künstler präsentiert neben zahlreichen Bildern in dieser Ausstellung viele Glasobjekte, von denen viele dank integrierter Beleuchtung zusätzlich leuchtend erstrahlen. Einige davon ergänzen den optischen auch mit einem spannenden akustischen Effekt, wenn man diese mit Schlagstöcken bespielt. Nach verschiedenen Stationen, unter anderem in Frankreich, Spanien und Österreich, hat sich Charles Blockey, seit 1985 in der Region, unter anderem in Dornach und Münchenstein niedergelassen. Er wurde nicht nur als freischaffender Künstler, sondern auch als Mitbegründer der Assenza-Schule bekannt. Die Assenza-Malschule geht auf den sizilianischen Maler Beppe Assenza zurück, der sie 1968 in Dornach gründete. 2012 war Charles Blockey schon einmal Gast in der Galerie Kulturforum Laufen im Alts Schlachthuus. Seitdem hat sich ziemlich viel geändert, wie Kuratorin Alice Antony in ihrem Interview mit dem Kunstschaffenden feststellte. «Ja, ich bin rücksichtsloser und frecher im Umgang mit Farbe geworden», gab sich Blockey fast ein bisschen kampfeslustig. «Ich trage sangu-
Immer mal wieder eine Blasenentzündung! Statt sie mit Antibiotika zu bekämpfen, versuche ich es mit natürlichen Mitteln. Manchmal funktioniert es. So esse ich Cranberrys, schlucke Preiselbeerkapseln und löse Kapuzinerkressenkrautpulver auf, dazu trinke ich viel. Leider habe ich das mit dem Trinken etwas übertrieben, beziehungsweise gestern nicht nur Tee zu mir genommen, sondern bei einem gemütlichen Familienfest den feinen Wein ausgiebig genossen. Nun sitze ich hier mit einem Brummschädel und frage mich, wie alt ich werden muss, um zu wissen, wann genug ist. Bevor Sie jetzt denken, ich hätte ein Alkoholproblem, muss ich heftig widersprechen. Die letzten paar Wochen verzichtete ich problemlos auf Alkohol. Ich hatte eine Meniskusoperation und mit Krücken schwankend umherzustöcklen, fand ich suboptimal. Ich mag hin und wieder ein alkoholfreies Bier und ansonsten genügt mir Kaffee und Wasser völlig. Wieso also nicht für immer auf Alkohol verzichten? Das Zellgift ist schon in kleinen Mengen schädlich und lässt uns schneller altern. Also statt Faltencreme aufzutragen, lieber den Alkohol sein lassen. Das spart zweimal Geld und hält jung. Der Vorsatz ist schnell gefasst und solange ich alleine bin, ist der Verzicht absolut kein Problem. Es käme mir nie in den Sinn, alleine zu Hause eine Flasche Wein zu öffnen. Doch dann ist da wieder so ein lauer Sommerabend mit Freundinnen. Alle bestellen sich einen Aperol Spritz und ich ein Schweppes. Ich mag das Bittergetränk, trinke es selten und so ist es etwas ganz Spezielles für mich. Doch in der zweiten Runde schon wieder ein Süssgetränk zu bestellen, erscheint mir nun doch zu langweilig und unpassend zum Menü. Also lasse ich mich verführen. Schliesslich möchte ich wissen, ob der Wein wirklich so hervorragend schmeckt, wie gerade alle am Schwärmen sind, und gönne mir ein Gläschen. Daraus werden in der lustigen Runde leider schnell mehr. Am Morgen danach schaue ich in den Spiegel, sehe uralt aus und schwöre mir einmal mehr: «Ich trinke nie wieder. Das kann doch nicht so schwer sein!»
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Bunt, transparent und bei Bedarf sogar klingend: Charles Blockey zeigt seine Kunst in der Galerie Alts Schlachthuus. FOTO: MARTIN STAUB
inische Tendenzen in mir», argumentierte er weiter. In Schottland begann Charles Blockey als «Landschaftsmaler», wie er sich selbst ausdrückte. Bald malte er abstrakter, ineinanderfliessend oder klar abgegrenzt. Die Sujets nehme er aus Naturprozessen, die er selbst erlebt und in seinen Bildern in abstrakter Form umsetzt. Meist ausge-
sprochen farbenfroh, fliessend oder klar geometrisch abgegrenzt. Farbflächen, feine Haarlinien und hohe Kontraste zeichnen seinen Stil aus. Ideale Ausgangspunkte auch für die Glaskunst, die Blockey seit rund zehn Jahren für sich entwickelte. Industrieglas und Emailfarben gehören dazu, sagte er und wies auf die 160 Zentimeter hohen Stelen, welche die vier Ele-
mente Wasser, Erde, Feuer und Luft zelebrieren. Integrierte LED-Streifen lassen diese zusätzlich erleuchten.
Die Ausstellung «Elements II» von Charles Blockey ist die vierte von insgesamt sechs Kunstausstellungen der Gruppe Galerie, Kulturforum Laufen. Öffnungszeiten: Fr, 17–21 Uhr, Sonntag, 11–16 Uhr. Finissage Sonntag, 6. September, 11 bis 16 Uhr.
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Donnerstag, 27. August 2026 Nr. 35
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 28. August, 10.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Samstag, 29. August, 10.30 Uhr ref. Kirche Laufen, «Fiire mit de Chline», mit dem Fiire-Team. Für Kinder bis etwa 8 Jahren in Begleitung von Erwachsenen. Sonntag, 30. August Kein Gottesdienst in Laufen! Dienstag, 1. September Märtseelsorg. Am Dienstag, 1. September finden Sie das ökumenische Pfarrteam am Laufner Markt. Liesberg Samstag, 29. August, 17.30 Uhr Dorfkirche Liesberg: ökumenischer Schulanfangs-Gottesdienst mit Laienpredigerin Gisela Schnell Kocher und ökumenischem Team.
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Die, die wir lieben, werden niemals wirklich gehen. Sie sind bei uns, jeden Tag unsichtbar still, aber immer in unserer Nähe, für immer geliebt, für immer vermisst.
Beatrice Borer-Kübler 18. Oktober 1936 – 14. August 2026 Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau und unserem herzensguten Mutti. Bruno Borer-Kübler Doris Bieli-Borer Tanja und Rahel Roland und Alexandra Borer-Schnell Michael und Nicole Dario und Désirée Alex Borer und Monica Epp Borer Paula und Marco Antoinette Meier-Kübler Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst mit anschliessender Beisetzung findet am Mittwoch, 16.09.2026, 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Breitenbach statt. In stillem Gedenken kann das Zentrum Passwang Breitenbach unterstützt werden IBAN CH98 0833 4000 0S51 0588 A Vermerk: Haus Cura, Beatrice Borer Traueradresse: Bruno Borer, Leimweg 7, 4226 Breitenbach
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Traurig und zugleich dankbar nehmen wir Abschied von meinem/unserem Däddy, Bruder, Schwiegervater, Grossvater, Götti, Onkel und Freund
Fredy Kündig 20. Juli 1946 – 18. August 2026 Pflegeheim Sennhof, Vordemwald, früher Willihof in Brittnau Kurz nach seinem 80. Geburtstag, den Fredy noch mit viel Freude im kleinen Kreis feiern durfte, ist er friedlich eingeschlafen. Wir danken ihm für die schönen Momente und wertvollen Erinnerungen, die wir mit ihm teilen durften. Er war stets stolz auf seine grosse Familie. Sein Hof und seine Tiere waren sein Lebensinhalt und erfüllten ihn mit grosser Freude. Mit viel Leidenschaft, Hingabe und Tatkraft widmete er sich während seines intensiven Lebens all dem, was ihm wichtig war. Wir werden Fredy als eigenständigen, leidenschaftlichen und lebensfrohen Menschen in Erinnerung behalten. Sein Wirken und seine besondere Art werden uns fehlen. Wir werden ihm stets ein ehrendes und liebevolles Andenken bewahren. Er wird für immer in unseren Herzen bleiben. In Liebe und Dankbarkeit:
Armin Kündig und Familie Stefan und Birgit Kündig und Kinder Felix Kündig und Familie Bernhard Kündig und Familie Geschwister mit Familien, Freunde und Bekannte Traueradresse: Armin Kündig, Friedhofstrasse 12, 4227 Büsserach
Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater, Opi und Bruder.
Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 28. August 2026, um 8.45 Uhr in der Pfarrkirche Ibach statt. Anschliessend ist die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Schwyz. Gilt als Leidzirkular.
Beat Häner-Huber 31. März 1953 – 11. August 2026
Wir vermissen Dich: Esther Häner-Huber Matthias und Wanpen Häner mit Namtan, Kartoon und Satang Raffael und Jolanda Häner mit Annika und Flurina Nanina und Johannes Fricker-Häner mit Jannis Die Trauerfeier findet am Freitag, 11. September 2026, um 14.30 Uhr in der Kirche in Oberkirch statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Esther Häner-Huber, Oberkirch 61, 4234 Zullwil
Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um sie und sprach: «Komm heim!» Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen müssen wir leider Abschied nehmen von meiner geliebten Ehefrau, unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotti
Theresia Pesek-Stebler 14.01.1948 – 18.08.2026
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Wir vermissen dich sehr und werden dich in liebvoller Erinnerung behalten. In stiller Trauer: Otmar Pesek-Stebler Helmut und Nicole Pesek-Moser mit Tashira Karin Pesek mit Lilenja, Joshua und Riana Dominik und Yvonne Pesek-Pichler mit Noemi und Lenny Verwandte und Bekannte Die Abdankungsfeier findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Otmar Pesek-Stebler, Unt. Langacker 8, 4208 Nunningen
Borer Druck AG, Wahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Annahmeschlusszeit:
Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr. Annahmeschlusszeit:
Trauerreden – Trauerfeiern für einen würdigen Abschied – persönlich, individuell, weltlich Jörg Bertsch, freier Trauerredner Tel. 061 461 81 20 www.der-trauerredner.ch
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.
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Donnerstag, 27. August 2026 Nr. 35
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Interview zur Halbzeit der Legislatur
Aus der Stadtratssitzung vom 24. August 2026
Stadtpräsident Pascal Bolliger im Gespräch
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: – Die Traktanden zu Händen der Gemeindeversammlung wurden festgelegt. – Die Arbeitgebervertreter der Pensionskassenvorsorgekommission wurden gewählt. – Erste Lesung Investitionsplanung hat stattgefunden. – Informationstafeln für den neuen Birsuferweg wurden definiert und verabschiedet. – Dringende Sanierung Wasserleitungen am Röschenzerkreisel wurde beschlossen.
12. Oldtimer-Träff und 100 Jahre Omeli Am kommenden Sonntag findet im Stedtli der 12. Oldtimer-Träff sowie der 100-jährige Geburtstag des Omeli statt. Dies bedeutet, dass es zu folgenden Verkehrseinschränkungen kommt:
Park- und Fahrverbot (für sämtliche nicht berechtigten Fahrzeuge) in der gesamten Hauptstrasse, auf dem Rathausplatz und in der gesamten Viehmarktgasse am Sonntag, 30. August 2026, ab 7.00 bis ca. 18.00 Uhr. Zudem findet am Freitag, 28. August 2026, der Wochenmarkt vor dem Stadthaus statt. Wir bitten bezüglich der Einschränkungen um Verständnis und freuen uns auf einen tollen Anlass.
Monatsmarkt Am Dienstag, 1. September, ist von 8.30 bis 17.00 Uhr wieder Markt im Stedtli. Wieder dabei: der Infobus «mobil bi dir» der Pro Senectute. Das Schwerpunktthema lautet «Gesunde Ernährung». Mit praktischen Tipps und persönlicher Beratung. Weitere Informationen unter: https://bb.pro-senectute.ch/ Infobus «mobil bi dir» Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Weitere Märt-Daten 2026: 6. Oktober, 3. November, 1. Dezember
Hochwasserschutz und Grundstücktausch eröffnen der Stadtentwicklung neue Chancen Im Zuge der Hochwasserschutzmassnahmen entlang der Birs musste die Wohnbaugenossenschaft Laufen (WBG) in der Norimatt rund 1700 m² frühzeitig an Stadt und Kanton zurückgeben. Was als notwendige Anpassung begann, hat sich dank der guten und partnerschaftlichen Gespräche mit der Wohnbaugenossenschaft Laufen (WBG) zu einer Gesamtlösung entwickelt, von der alle Beteiligten profitieren. Im Rahmen dieser Neuregelung konnte das Grundstück neben dem Werkhof am Seidenweg rund 25 Jahre früher als vorgesehen an die Stadt zurückfallen. Damit verfügt die Stadt Laufen nun über die gesamte zusammenhängende Fläche von über 3000 m². Das Areal ist quartierplanpflichtig und kann dadurch künftig optimal und aus einer Hand entwickelt
werden. Der entsprechende Quartierplan wird der Einwohnerversammlung zur definitiven Verabschiedung vorgelegt. Im Gegenzug erhielt die Wohnbaugenossenschaft im Tausch die Parzelle 2777, die bisher von der Stiftung Alts Schlachthuus genutzt wurde. Damit ergibt sich für alle beteiligten Parteien eine optimale Nutzung. Der Stadtrat ist überzeugt, mit dieser Lösung eine zukunftsgerichtete Weichenstellung getroffen zu haben, und dankt der Wohnbaugenossenschaft für die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Aus ursprünglich notwendigen Anpassungen infolge des Hochwasserschutzes ist ein echter Mehrwert für die Stadt Laufen und ihre Bevölkerung entstanden.
Neues Schulleitungsteam an der Primarschule Laufen
Was ist euch in den ersten beiden Jahren besonders gut gelungen? Pascal Bolliger: Am sichtbarsten ist der neue Werkhof, der planmässig realisiert und in Betrieb genommen wurde. Damit verfügt die Stadt über eine moderne und effiziente Infrastruktur. Parallel dazu haben wir den Hochwasserschutz aufgegleist, dessen Umsetzung seit über einem Jahr läuft. Auch das neue Wasserreservoir auf Saal befindet sich im Bau. Diese Projekte wirken weit über die laufende Legislatur hinaus und schaffen für die Bevölkerung einen echten Mehrwert. Genau solche Generationenvorhaben wollten wir anpacken. Ein wichtiger Schritt war auch der Aufbau des eigenständigen Sozialdienstes SODILA auf Anfang 2025. Nach dem Austritt aus dem Sozialdienst Laufental haben wir bewusst den Weg in die Eigenständigkeit gewählt. Die Umstellung ist erfolgreich gelungen. Heute profitieren wir von kürzeren Entscheidungswegen und effizienteren Abläufen. Auch das gehört für mich zu einer erfolgreichen Weiterentwicklung der Stadt. Legislaturziele sind für die Bevölkerung oft ziemlich abstrakt. Wo können die Laufnerinnen und Laufner heute konkret sagen: Hier hat sich in den vergangenen zwei Jahren etwas verbessert? An mehreren Orten ganz konkret. Erst am Dienstag wurde der neue Norimattsteg auf eindrückliche Weise platziert – ein weiteres Teilstück des Hochwasserschutzes. Dessen Umsetzung ist inzwischen deutlich sichtbar. Das ist zentral für die Sicherheit der Bevölkerung und den Schutz von Gebäuden und Infrastruktur. Nächstes Jahr jährt sich die Hochwasserkatastrophe zum zwanzigsten Mal. Das führt uns eindrücklich vor Augen, wie wichtig dieses Projekt für Laufen ist. Mit der Verlegung der Naubrücke schaffen wir zudem mehr Sicherheit auf den Schulwegen. Gleichzeitig rücken die Sportanlagen näher zusammen, und das Kulturzentrum «Alts Schlachthuus» wird ausgebaut. Langfristig ist das eine wichtige und sinnvolle Entwicklung für die Stadt. Laufen wächst und verändert sich. Wie soll sich die Stadt baulich und beim Wohnraum entwickeln, damit Laufen für Familien wie für ältere Menschen attraktiv bleibt? Wir arbeiten seit rund einem Jahr an der Ortsplanungsrevision. Sie ist ein zentrales Instrument, um die bauliche Entwicklung und den Wohnraum für die kommenden Jahre auf ein solides Fundament zu stellen. Wichtig ist mir, dass wir diese Entwicklung nicht über die Köpfe der Bevölkerung hinweg gestalten. Im nächsten Halbjahr findet deshalb eine erste Orientierung mit anschliessender Mitwirkung statt. Dabei können sich die Laufnerinnen und Laufner aktiv einbringen. So wollen wir sicherstellen, dass sich Laufen bedarfsgerecht entwickelt, für Familien wie für ältere Menschen attraktiv bleibt und die künftige Entwicklung breit abgestützt ist. Laufen ist Zentrumsgemeinde im Laufental. Wo siehst du in der zweiten Le-
gislaturhälfte Chancen, gemeinsam mit den Nachbargemeinden mehr zu erreichen als im Alleingang? Ein gutes Beispiel ist die Sport- und Freizeitregion. Damit haben wir ein Gefäss geschaffen, das die Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg stärkt. Solche Kooperationen zeigen, dass wir gemeinsam mehr erreichen können als jede Gemeinde für sich allein – gerade bei Infrastrukturen und Angeboten, von denen die ganze Region profitiert. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen und die Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden weiter vertiefen. Welche Aufgabe verlangt dem Stadtrat besonders viel ab, und wie geht ihr sie an? Klar die Finanzen. Die Lage bleibt angespannt, und Steuererhöhungen haben es politisch schwer. Wir warten aber nicht ab, sondern handeln: Laufen hat als eine der Initiativgemeinden zwei Gemeindeinitiativen mitlanciert. Werden sie angenommen, könnten sie in ein bis zwei Jahren erste Entlastungen und zusätzliche Einnahmen bringen. Das allein wird allerdings nicht reichen. Bei der Eissport- und Freizeithalle sowie dem Schwimmbad stehen grössere Investitionen an. Die Gemeindeinitiativen wären aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wo nimmst du die Anliegen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung besonders ernst? Bei der Umsetzung des Konzepts für die Grüngutsammlung ist nicht alles optimal gelaufen. Das benennen wir offen. Wir haben die Rückmeldungen aus der Bevölkerung aufgenommen und überarbeiten das Konzept nochmals. Ziel ist eine Lösung, die praxistauglich ist und für die Bevölkerung funktioniert. Ernst nehme ich auch die Sorge um die Steuerbelastung. Genau deshalb setzen wir mit den beiden Gemeindeinitiativen auch bei den Einnahmen an, statt ausschliesslich bei den Ausgaben zu sparen. Mir ist wichtig, dass die Menschen spüren, dass ihre Anliegen bei uns ankommen und ernst genommen werden. Wo setzt die Stadt in der zweiten Halbzeit der Legislatur ihre Schwerpunkte? Zuerst bei der Sicherheit: Der Hochwasserschutz wird weiterhin mit hoher Priorität vorangetrieben. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem Werterhalt und der Weiterentwicklung unserer Infrastruktur, kon-
Stadtpräsident Pascal Bolliger.
FOTO: STL
kret bei der Eissport- und Freizeithalle und beim Schwimmbad. Drittens wollen wir mit den beiden Gemeindeinitiativen den Finanzhaushalt entlasten. Wir müssen klare Prioritäten setzen, statt die Mittel nach dem Giesskannenprinzip zu verteilen. Entscheidend ist, was der Bevölkerung langfristig den grössten Nutzen bringt. Wenn wir uns am Ende der Legislatur nochmals zu diesem Gespräch treffen: Was muss bis dahin erreicht sein, damit du sagen kannst, diese Legislatur war erfolgreich? Das Wasserreservoir auf Saal soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt sein. Vor der Befüllung planen wir einen Tag der offenen Tür. Die Dimensionen im Innern sind wirklich eindrücklich – das sollte man einmal gesehen haben. Der Hochwasserschutz soll weit fortgeschritten sein, eine tragfähige Lösung für die Grüngutsammlung stehen und die beiden Gemeindeinitiativen idealerweise angenommen sein. Auch die Ortsplanungsrevision soll bis dahin weit vorangekommen sein. Abgeschlossen wird sie noch nicht sein, denn ein solcher Prozess braucht Zeit und eine sorgfältige Einbindung der Bevölkerung. Wenn wir der Stadt eine solide, sichere und zukunftsfähige Basis für die kommenden Jahre mitgeben können, dann war diese Legislatur erfolgreich. (stl)
Haus zu Haus Altpapiersammlung Am Freitag, 28. August 2026, wird das Altpapier (kein Karton!) durch die KELSAG AG von Haus zu Haus eingesammelt. Bitte stellen Sie das Altpapier bis spätestens 7.00 Uhr am Strassenrand bereit. Wichtig: Die Bereitstellung erfolgt am
gleichen Standort, wo üblicherweise der Kehricht hingestellt wird. Bitte gut sichtbar deponieren. Die nächsten Daten sind: – Freitag, 16. Oktober 2026 – Freitag, 11. Dezember 2026 Vielen Dank für ihre wertvolle Mithilfe! Technische Dienste
Gelegenheitswirtschaftspatent oder Verkaufsstand Laufner Fasnacht 2027
Neues Leitungsteam: Die Konrektorinnen Francesca Chiusano (l.) und Petronela Piticari (r.) FOTO: STL bilden gemeinsam mit Rektorin Karin Bürgin (Mitte) das neue Schulleitungsteam.
Nicht nur für 42 Kinder hat vor knapp drei Wochen ein neues Kapitel an der Primarschule Laufen begonnen. Auch Petronela Piticari und Francesca Chiusano sind im August in ihrer neuen Rolle als Konrektorinnen gestartet und bilden zusammen mit der Rektorin Karin Bürgin das neue Schulleitungsteam. Beim Empfang zum ersten Schultag im Schulhaus Serafin stellten sich die beiden neuen Mitglieder der Schulleitung den
Kindern und ihren Familien vor. Petronela Piticari ist für den Kindergarten, die 1. und 2. Klassen sowie die Einführungsklassen zuständig. Francesca Chiusano kümmert sich um die 3. bis 6. Klassen sowie die Kleinklassen des Kreisschulverbands Laufental. Ein wichtiges Anliegen des neuen Leitungsteams ist insbesondere die gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Lehrpersonen und Eltern. Wie Bürgin zum Schulstart betonte, können die Kinder am besten unterstützt werden, wenn alle Beteiligten «an einem Strang ziehen». (stl)
Die Vorbereitungen zur Laufner Fasnacht vom 7. bis 9. Februar 2027 sind bereits wieder in Gange. In der «Verordnung betreffend die Laufner Fasnacht» sind die Kriterien zur Vergabe der Standplätze für Verkaufsstände und Fasnachtsbeizli sowie die Gebühren geregelt. Die «Verordnung betreffend die Laufner Fasnacht» mit einem Übersichtsplan der Standplätze für Verkaufsstände und Beizli sowie das offizielle Anmeldungsformular können seit Donnerstag, 20. August 2026, bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Laufen, Vorstadtplatz 2, bezogen werden. Die Unterlagen sind ebenfalls auf der Homepage der Stadt Laufen aufgeschaltet. Vorbehalten bleiben spätere Konzeptanpassungen.
Damit die Verkaufsstände und Gelegenheitswirtschaften koordiniert werden können, bitten wir Sie, sich bis zum 30. September 2026 bei der Stadtverwaltung Laufen mit dem offiziellen Anmeldungsformular anzumelden. Kosten: Platz oder Standgebühr pro Tag, CHF 100. Gelegenheitswirtschaftspatent pro Tag, CHF 50. Abfallentsorgung pro Tag, CHF 30. Zuzüglich fallen variable Kosten für die Strominstallation an, die im Voraus nicht beziffert werden können. Die endgültige Höhe richtet sich individuell nach der definitiven Anzahl der Verkaufsstände und dem effektiven Aufwand der ausführenden Firma. Ein verlässlicher Kostenvoranschlag ist daher aktuell ausgeschlossen. Erfahrungswerte vergangener
Veranstaltungen zeigen eine Spanne von ca. CHF 250 bis CHF 800, stark abhängig von der benötigten Anschlussleistung (CEE 16, CEE 32, CEE 63). Für Partyzelte und temporäre Fasnachtslokale fallen zusätzlich noch Kosten für die Brandschutzabnahme durch einen zertifizierten Fachmann an. Auch diese Kosten lassen sich vorgängig noch nicht definitiv beziffern, bewegen sich aber zwischen ca. CHF 100 bis 200. Sämtliche Angaben zu den zusätzlichen Kosten sind ohne Gewähr. Anmeldungen nach dem 30. September 2026 werden aus organisatorischen Gründen nicht mehr berücksichtigt.
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Donnerstag, 27. August 2026 Nr. 35
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Grindel
WochenBlatt
Hofstetten-Flüh
Meltingen
Baupublikation
Baupublikation
Bauherr: Büeler Paul, Rauracherweg 9 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Büeler Paul, Rauracherweg 9 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Klimaanlage aussenaufgestellt Bauplatz: Rauracherweg 9, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2617 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 27.8.2026 – 16.9.2026
Bauherrschaft: Spaar Thomas und Patrizia, Kirchberg 270, 4233 Meltingen Projektverfasser: schöneberger ehinger architekten Bauobjekt: Einbau Seitenwände bei best. Carport Bauplatz: Kirchberg Parzelle/Zone: 1022/W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 16. September 2026
Wenn ihr mich sucht, sucht mich in Euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, werde ich immer bei Euch sein.
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mame, Grossmame, Urgrossmame und Schwiegermutter.
Anna Christ-Stegmüller * 27.02.1937
Baupublikation Bauherrschaft: Rolf und Renée Borer-Aeschlimann, Chilmetweg 219, 4247 Grindel Bauobjekt: 2 Klimageräte aussen/innen Grundeigentümer: Rolf und Renée Borer-Aeschlimann, Chilmetweg 219, 4247 Grindel Bauplatz: Chilmetweg 219 Bauparzelle: GB. Nr. 1100 Zone: W2 Planauflage: Beim Baupräsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 17. September 2026
Baupublikation Bauherrschaft: Im Tal Immobilien GmbH, Obermattweg 8, 4222 Zwingen Bauobjekt: 2 Doppeleinfamilienhäuser Grundeigentümer: Im Tal Immobilien GmbH, Obermattweg 8, 4222 Zwingen Projektverfasser: OH Architektur AG, Obermattweg 8, 4222 Zwingen Bauplatz: Eichacker Bauparzelle: GB. Nr. 833, 834, 1101, 1102 Zone: W2 Planauflage: Beim Baupräsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 17. September 2026
Metzerlen-Mariastein
Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selbst gestalten kann, ist der Weg in die Freiheit und Trost für alle.
Baupublikation
In stiller Trauer
Baupublikation Bauherr: Sazpinar Yilmaz In den Reben 62, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Sazpinar Yilmaz In den Reben 62, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Pergola Bauplatz: In den Reben 62, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2509 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 27. August 2026 – 16. September 2026
Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch
Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Samuel Rupp Brünnligasse 4, 4116 Metzerlen Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: heizpartner gmbh, Gabriel Ziegler, Christoph Merian-Ring 11, 4153 Reinach Bauvorhaben: Aussenstehende Luft-Wasser Wärmepumpe Adresse: Brünnligasse 4, 4116 Metzerlen Grundstücksnummer: 1953 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch». Einsprachefrist bis am: 16. September 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen.
Gemeinde Meltingen
Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Gemeinderat der Gemeinde Meltingen hat am 3. Juni 2026 folgende Verkehrsmassnahmen beschlossen: Zonensignalisation: Beginn und Ende der Zone (2.59.1/2.59.2) / «Tempo 30» (2.30) Die Tempo-30-Zone umfasst folgende Gebiete: – Beim Bad – Berggasse – Branstel bis GB-Nr. 793 – Bündte bis GB-Nr. 352 – Bündtenhag bis GB-Nr. 1006 – Chapf bis GB-Nr. 982 – Ellenbach – Ellenbach Nord – Friedhofweg – Graben bis GB-Nr. 507 – Hauptstrasse ab GB-Nr. 505 bis GB-Nr. 462 – Hutzackerweg – Hübel – Kirchberg – Lehnhollen bis GB-Nr. 419 – Lehnhollenweg – March bis GB-Nr. 909 – Matten – Mittlere Strasse – Oberfeld bis GB-Nr. 938 – Pfarrhausweg – Rainackerweg bis GB-NR. 723 – Sonnenfeld bis GB-Nr. 1081 – Striffi bis GB-Nr. 1010 Im Widerspruch stehende Signalisationen werden aufgehoben. Die Pläne können während der Beschwerdefrist in der Gemeindeverwaltung Meltingen während der Schalterstunden eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bauund Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (IBAN CH56 0833 4000 0S12 1579 A) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen. Wird der Kostenvorschuss nicht rechtzeitig bezahlt, tritt das Bau- und Justizdepartement auf die Beschwerde nicht ein.
Baupublikation
Baupublikation
Bauherrschaft: Monika Rosskopf, In den Matten 172, 4233 Meltingen Projektverfasser: Daniel Hügli GmbH Bauobjekt: Neue Abgasleitung an Fassade Bauplatz: In den Matten 172, 4233 Meltingen Parzelle/Zone: 785/W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 16. September 2026
Bauherrschaft: Beurret Joël, Sonnenfeld 158, 4233 Meltingen Projektverfasser: Beurret Joël Bauobjekt: Klimaanlage/Übergangsheizung Bauplatz: Sonnenfeld 158, 4233 Meltingen Parzelle/Zone: 927/W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 16. September 2026
Marietta, Fredy Stebler-Christ mit Familie Angela und Benno Stebler-Christ mit Familie Urs und Karin Christ-Saner mit Familie Susanne Henz und Martin Seeger Stefan Henz
Die Abdankung findet am Donnerstag, 17. September 2026, um 14:00 Uhr in der Kirche in Fehren statt, mit anschliessender Urnenbeisetzung. Traueradresse: Urs Christ, Rübackerstrasse 42, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.
Wir sind traurig, dass Du nicht mehr da bist, aber dankbar, dass es Dich gab.
Rodersdorf
Baupublikation
Meltingen
† 18.08.2026
Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): axova ag Lukas Sonderegger, Löhrweg 6, 4442 Diepflingen Grundeigentümer/in: Andreas Holeiter Heuschlugge 3, 4118 Rodersdorf Projektverfasser/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Bauvorhaben: Ersatz Ölheizung durch Luft-WasserWärmepumpe aussen Adresse: Heuschlugge 3, 3.1, 4118 Rodersdorf Grundstücksnummer: 590 / W2b Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist bis am: 16. September 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Rodersdorf, Leimenstrasse 2, 4118 Rodersdorf, einzureichen.
Ein innovatives und erfülltes Leben ging zu Ende. Wir nehmen Abschied von
Franz Oel-Teuber In liebevoller Erinnerung Anita Andreas und Seraina Sieglinde und Verwandte Freunde und Bekannte Der Abschiedsgottesdienst in Breitenbach findet am Freitag, 25. September 2026, um 14.00 Uhr statt.
Baupublikation Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Harald Mauser Buchenstrasse 12, 4118 Rodersdorf Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: WIELAND TB Manfred Wieland, St. Jakobstrasse 38, 4147 Aesch BL Bauvorhaben: Luft-Wasser Wärmepumpe aussen aufgestellt Adresse: Buchenstrasse 12, 4118 Rodersdorf Grundstücksnummer: 391/W2a Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/«Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist bis am: 16. September 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Rodersdorf, Leimenstrasse 2, 4118 Rodersdorf, einzureichen.
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IBAN CH47 0900 0000 4000 1488 4 blindenhund.ch
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L AU F E N TA L
WochenBlatt
Donnerstag, 27. August 2026 Nr. 35
L AUFEN
WAHLEN
Über der Birs schwebten 55 Tonnen
Die Hälfte der Bewohner muss raus
Ein 750-Tonnen-Pneukran hat am Dienstag die neue Norimattbrücke in Laufen an ihren endgültigen Standort gehoben. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Spektakel vor Ort. Melanie Brêchet Es war ein nicht alltäglicher Anblick, der sich am Dienstag in der Norimatt bot: Langsam hob ein 750-Tonnen-Pneukran die neue Norimattbrücke an und schwenkte sie über die Birs. Zahlreiche Schaulustige hatten sich in der näheren Umgebung eingefunden, um das Schauspiel zu verfolgen. Viele hielten den besonderen Moment mit ihren Handys und Kameras fest. Die Dimensionen der neuen Verbindung sind beachtlich: Der Stahlsteg ist rund 42 Meter lang und wiegt ohne Ge-
länder rund 55 Tonnen. Bereits vor knapp zwei Wochen war er per Sondertransport nach Laufen gebracht und auf dem Parkplatz neben dem ehemaligen Spilag-Gebäude abgeladen worden. Dort wartete er auf seinen Einbau. Die Anlieferung bildete den Abschluss einer aufwendigen Reise: Gefertigt wurde die Brücke im Stahlbauwerk der Senn AG in Oftringen, anschliessend erhielt sie ihren Korrosionsschutz und den definitiven Farbanstrich. Mit dem Einschwenken ist ein weiterer wichtiger Schritt geschafft, bis zur Freigabe dauert es jedoch noch einige Wochen. Voraussichtlich Ende Oktober soll die neue Norimattbrücke eröffnet werden. Sie steht künftig Fussgängerinnen und Fussgängern sowie Velofahrenden zur Verfügung und ersetzt den bisherigen Steg im Zuge des Hochwasserschutzprojekts.
Nun sind es nur noch die Hälfte: Im Wohnpark Herz in Wahlen lebten bis vor kurzem 20 Personen.
Für die älteren Personen im Wohnpark Herz in Wahlen war es ein Schock. Der Betreiber sieht sich selbst als Opfer. Dimitri Hofer «So kann man mit Menschen nicht umgehen, die Unterstützung benötigen», findet Maria Neyerlin*. Der Seniorin wurde Ende Juli durch einen Mitarbeiter mitgeteilt, dass sie den Wohnpark Herz in Wahlen bis Mitte August verlassen muss. «Es dauerte fünf Minuten und ich erfuhr es beiläufig im Gang.» Bis heute wartet die Laufentalerin, die aufgrund einer Krankheit auf einen Rollstuhl angewiesen ist, auf eine offizielle Erklärung. Mittlerweile neigt sich der August dem Ende zu. Neyerlin lebt jedoch noch immer im Wohnpark, der Senioren sowie Menschen mit physischen und psychischen Beeinträchtigungen aufnimmt. «Ich habe nicht vor, auszuziehen, bevor ich schriftlich habe, weshalb man mir gekündigt hat.» Mit ihrem Schicksal ist sie nicht alleine: «Zehn Personen — die Hälfte der Bewohnerschaft — müssen ebenfalls gehen», sagt sie. «Einige sind bereits gegangen, aber niemand versteht es.» Eine neue Wohnung zu finden, die auf ihre Bedürfnisse ausgelegt ist, sei sehr schwierig.
Innerhalb kurzer Zeit eine Alternative finden
Wurde am Dienstag eingeschwenkt: Die neue Norimattbrücke führt neben der Eishalle FOTO: MELANIE BRÊCHET über die Birs und wird voraussichtlich Ende Oktober eröffnet.
Die Erklärung, die sie damals vom Mitarbeiter erhalten hat, machte sie stutzig: «Er sagte uns, wir müssen gehen, weil wir Pflege benötigen.» Dies sei für sie unverständlich, da es sich um eine Institution handle, die Unterstützung anbiete. Externe Dienstleistungen nimmt Neyerlin nicht in Anspruch. Sie benötigt vor allem Hilfe beim Duschen, kann aber ansonsten selbstständig ihren Alltag bewältigen. Im Wohnpark Herz ist stets Pflegepersonal der internen Spitex anwesend. Es ist möglich, sich die Wäsche machen zu
lassen und drei Mahlzeiten in Anspruch zu nehmen. Über den Fall aus dem Laufental haben zuerst die «Basler Zeitung» und «Bajour» berichtet. Die bz ist durch Katarina Hammann auf die Ereignisse aufmerksam gemacht worden. Die Baslerin ist mit Neyerlin befreundet, lebt aber nicht im Wohnheim Herz. In den drei Jahren, in denen ihre Freundin bereits dort residiert, hat sie sie oft besucht. In einem Mail schreibt Hammann: «Viele wissen nicht, weshalb sie ausziehen müssen, welche Fristen gelten oder wie es für sie weitergehen soll.» Gerade für Menschen, die auf betreutes Wohnen angewiesen sind, bedeute diese Unsicherheit eine erhebliche psychische Belastung. Hinzu komme, dass geeignete betreute Wohnplätze nur sehr begrenzt verfügbar seien. Hammann schreibt: «Innerhalb kurzer Zeit eine passende Alternative zu finden, ist für viele Betroffene kaum möglich.» Betrieben wird der Wohnpark Herz von der Vitova Wohnen GmbH. Weshalb wurden die Betroffenen zwischen Stuhl und Bank informiert und weshalb müssen sie gehen? Geschäftsführer Simon Waldmann erklärt, er habe die zehn Kündigungen nicht freiwillig ausgesprochen. «Es geht mir nahe, da ich die Personen schon lange kenne und sie sich bei uns wohlfühlen», sagt er. Ihm sei jedoch nichts anderes übrig geblieben, da er vom Kanton Baselland dazu aufgefordert worden sei. Auch seien die Betroffenen nicht von «irgendeinem Mitarbeiter» informiert worden, sondern vom Leiter der Pflege.
Gesuch wird vom Sozialamt behandelt Der Wohnpark Herz, 2017 als Pionierprojekt im Baselbiet gegründet, verfügt nämlich nicht über die notwendige Bewilligung. Massgebend ist das Angebot des Wohnparks. Einrichtungen wie diejenige in Wahlen, die mehr als drei Personen betreuen und pflegen, benötigen vom Kanton Baselland eine Bewilligung als «übriges Heim». Bei der Inbetriebnahme
FOTO: KENNETH NARS
war Simon Waldmann davon ausgegangen, dass es sich um eine Anlage für betreutes Wohnen mit ambulanter Spitex handelt. Für eine solche ist keine Bewilligung nötig. «Ich verfügte seit 2017 über eine Spitexbewilligung. Das wurde so akzeptiert.» Fakt ist: Der Wohnpark ist erst 2024 auf den Radar des Baselbieter Sozialamts geraten. Damals war dort ein Gesuch für ein «übriges Heim» eingegangen und der Einrichtung wurde die Betreuung im Rahmen einer Übergangsregelung erlaubt. Wegen einer damaligen Änderung der Rechtsform des Unternehmens wurde das Verfahren aber beendet. Sozialamt-Leiter Fabian Dinkel sagt dazu: «Dass die Institution bereits vor Erhalt der Bewilligung Personen in einem Setting mit Heimcharakter betreute, ist insbesondere für die betroffenen Personen kritisch.» Im Januar 2026 sei der Einrichtung wiederum «mit rechtskräftiger Verfügung» mitgeteilt worden, «dass sie ohne entsprechende Bewilligung höchstens drei Bewohnerinnen und Bewohner betreuen oder pflegen darf und ihr wurde ebenfalls eine Übergangsfrist eingeräumt». Um die vom Kanton gesetzte Frist bis Mitte August einhalten zu können, habe man mündliche und fristlose Kündigungen aussprechen müssen, sagt Simon Waldmann von der Vitova Wohnen GmbH. Er betont, dass er zuvor nicht habe handeln können, da er erst im Juni die notwendige Baunutzungsbewilligung erhalten habe. Wie Sozialamt-Leiter Dinkel bestätigt, liegt seit Juli ein Gesuch um Erteilung einer Heimbewilligung vor. Dieses wird aktuell vom Sozialamt behandelt. Für die zehn Betroffenen dürften die komplexen Hintergründe unerheblich sein. Maria Neyerlin benötigt eine neue Wohnung, die auf ihre Bedürfnisse ausgelegt ist. Für acht von zehn Personen habe man mittlerweile eine Anschlusslösung gefunden, sagt Waldmann. Für ihn ist klar: «Hier gibt es nur Verlierer.» Er werde wohl Mitarbeitende entlassen müssen. *Name geändert
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Donnerstag, 27. August 2026 Nr. 35
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Lösung der letzten Ausgabe B D A P L O K A L E I M K E R B T H U S A R O L E V I N S E K T N I K K E I S I L O T I N S A S S I N O P A W B T C F E R I E N P A R K S L O H A B O T M A I S M E H L E W R U N T E N A T A O M I E L M U S E U M B E T T I N A I D K Lösung M A N E G E 32/2026: U N E R P O T T W A L T T A U E SPATEN A R O M E N
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nord. Gott Pferdezuruf: Los!
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richtig vermuten
griech.: Zunge
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Lösung der letzten Ausgabe
Andrang austral. (engl.) Strauss
sizilian. Vulkan
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L AU F E N TA L
WochenBlatt
Donnerstag, 27. August 2026 Nr. 35
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AUS DEN AUFZEICHNUNGEN VON JONAS LENZ: EPISODE 8
Das Gedächtnis des Laufentals Seit Wochen sammelt Jonas Lenz Geschichten im Laufental. Nun besucht er den Ort, an dem viele dieser Geschichten Woche für Woche sichtbar werden: die Redaktion des Wochenblatts. Dort entdeckt er, dass nicht nur Detektive ermitteln, sondern auch Redaktorinnen. Mark Riklin Dienstag, 11 Uhr. Viehmarktgasse 30 in Laufen. Jonas Lenz steigt die Treppe in den ersten Stock hinauf. Keine Empfangs halle, kein hektischer Newsroom, keine Bildschirme mit Eilmeldungen. Hier ent stehen keine Schlagzeilen für die Welt, sondern Geschichten für eine Region. Seit einigen Wochen erscheint im Wo chenblatt jeweils donnerstags eine neue Episode aus seinen Ermittlungen. Das Wochenblatt ist die Bühne, auf der die Ergebnisse der Detektei sichtbar werden. Heute möchte Lenz wissen, was auf der anderen Seite des Schreibtisches ge schieht. Wer entscheidet eigentlich, wel che Geschichten das Laufental Woche für Woche erzählt?
Die Frau am Redaktionstisch Gaby Walther begrüsst ihn mit einem herzlichen Lachen. Normalerweise tref fen sich die beiden im Café Kern. Nach einer Meniskusoperation geht sie noch an Stöcken und ist froh, dass Lenz dies mal den Weg zur Redaktion gefunden hat. Seit 23 Jahren arbeitet Gaby Walther als Redaktorin beim «Wochenblatt», seit sieben Jahren leitet sie die Redaktion. «Das Wochenblatt ist für mich nicht nur ein Job, sondern eine Herzensangelegen heit.» Ursprünglich war sie Primarlehre rin in Röschenz, später studierte sie Geschichte und Literatur. «Jede Woche entscheiden wir neu, wel che Geschichten Platz finden», sagt sie.
Auf der Redaktion des Wochenblatts: Redaktionsleiterin Gaby Walther im Gespräch mit Jonas Lenz, Spurenleser der Detektei Laufental.
Sechs bis zwölf Artikel passen in eine Ausgabe. Geschichten über Gemeinde ratssitzungen, Vereinsleben, Schul projekte, Sport, Kultur und besondere Menschen. «Wichtig ist die Balance zwi schen Pflichtstoff und den Geschichten, die überraschen.» Lenz schaut sich um. Auf den Tischen stapeln sich Zeitungen, Notizen und Fo tos. Plötzlich wird ihm klar: Woche für Woche gehen die Geschichten des Lau fentals und des Schwarzbubenlandes über diesen Redaktionstisch. Gemein
verständlich und folgt ihm die Treppe hinauf. Oben stellt sich heraus, dass sie weder Politikerin noch Vereinspräsidentin ist. Sie ist Leserin. Ihre letzte Ausgabe des Wochenblatts wurde nicht zugestellt. Deshalb holt sie sie persönlich ab. Lenz beobachtet die Szene mit stillem Vergnü gen. Wie sehr muss einem eine Zeitung fehlen, dass man ihretwegen den Weg auf die Redaktion auf sich nimmt? Offensichtlich gehört das Wochenblatt für viele Menschen so selbstverständlich zum Donnerstag wie der Kaffee am Mor gen. «Das Blatt wird fleissig gelesen», be stätigt Gaby Walther. «Leider gehen die Inserate trotzdem zurück.» Ein Satz, der hängen bleibt. Ausgerechnet dort, wo das Interesse gross ist, wird die wirtschaft liche Grundlage kleiner.
Spiegel und Lupe Lenz erzählt von seinen bisherigen Er mittlungen. Seit Beginn der Sommerserie werde er immer häufiger angesprochen. Menschen melden sich telefonisch, per Mail oder sogar persönlich. Sachdienli che Hinweise nehmen laufend zu. Ein Motorradklub lädt ihn ein. Ein Bootsbau er zeigt ihm den einzigen See des Kan tons. Ein gehäkelter Rabe bewacht in zwischen das Büro der Detektei. «Das Wochenblatt macht Ihre Arbeit sichtbar», sagt Gaby Walther. Lenz nickt.
«Und Ihre Zeitung macht das Tal sicht bar.» Für einen Moment entsteht Stille. Dann formuliert Lenz einen Gedanken, der schon länger in seinem roten Journal reift. «Eigentlich arbeiten wir am glei chen Fall. Sie zeigen, was das Laufental
«Das Wochenblatt wird fleissig gelesen. Leider gehen die Inserate trotzdem zurück.» GABY WALTHER REDAKTIONSLEITERIN
ist. Ich suche, was es noch werden könn te.» Gaby Walther lächelt. «Dann ergän zen wir uns wohl ganz gut.» Je länger Lenz darüber nachdenkt, des to klarer wird ihm der Unterschied. Das
FOTO: STEFAN BIEDERMANN
Wochenblatt berichtet über die Wirklich keit des Laufentals und des Schwarzbu benlandes. Die Detektei fahndet zusätz lich nach den Möglichkeiten, die in dieser Wirklichkeit verborgen liegen. Das Wo chenblatt ist Spiegel, Gedächtnis und Marktplatz einer Region. Die Detektei betrachtet denselben Spiegel mit einer Lupe und sucht darin nach Hinweisen auf die Zukunft.
Der nächste Fall Als Jonas Lenz die Redaktion wieder ver lässt, trägt er die aktuelle Ausgabe des Wochenblatts unterm Arm. Auf der Trep pe bleibt er kurz stehen und blättert da rin. Seit bald 120 Jahren erzählt diese Zeitung Woche für Woche die Geschich te des Laufentals. Keine grosse Weltpoli tik. Sondern das, was eine Region zusam menhält: Menschen, Vereine, Ideen, Debatten und Hoffnungen. Zurück im kleinsten Büro des Laufen tals überträgt Lenz sein Fazit aus dem roten Journal auf die Schriftrolle: Das Wochenblatt ist der Spiegel des Laufen tals, die Detektei seine Lupe. Erst ge meinsam wird das Bild scharf. Dann klappt er das Journal zu und macht sich auf den Heimweg. Der nächste Hinweis wartet vermutlich schon hinter der nächsten Haustüre. Sachdienliche Hinweise an www.detektei-laufental.ch
Das Wochenblatt-Team bespricht die letzte Ausgabe: (v. l.) Jessica Glanzmann, AnzeigenleiteFOTO: RAHEL JEKER rin; Melanie Brêchet, Redaktorin; Gaby Walther, Redaktionsleiterin.
Detektei Laufental Im Auftrag der Promotion Laufental ist der St. Galler Soziologe und Journalist Mark Riklin als Detektiv Jonas Lenz im Tal unterwegs. Auf der Suche nach besonderen Potenzialen: nach Menschen mit Geschichte, ungewöhnlichen Orten, verborgenen Schätzen und erzählenswerten Begebenheiten. Alles, was ihm begegnet, hält er in seinem roten Journal fest: Beobachtungen, Gespräche, Zufallsfunde und sachdienliche Hinweise. Daraus entstehen erzählerische Ermittlungsnotizen: Geschichten zwischen Reportage, Spurensuche und Abenteuer. Eine mehrteilige Serie gibt Einblick in die laufenden Ermittlungen des Projekts, das über die Neue Regionalpolitik (NRP) gefördert wird.
sam mit ihrer Redaktionskollegin Mela nie Brêchet entscheidet die Kulturwis senschaftlerin, was zur Geschichte wird und was vorläufig Geschichte bleibt. Gatekeeper nennt man diese Rolle im Journalismus. Für Lenz klingt das fast wie ChefErmittlerin. Das Wochenblatt erscheint bereits im 118. Jahrgang. Es überstand Kantons wechsel, politische Debatten und die Digitalisierung. Bis heute landet es jeden Donnerstag kostenlos in praktisch jedem Briefkasten des Laufentals und des Schwarzbubenlands. Für Lenz ist das Wochenblatt mehr als eine Zeitung. Es ist das Gedächtnis einer Region.
Hoher Beachtungswert Mitten im Gespräch läutet unten die Haustüre. «Ich gehe», sagt Lenz spontan und erhebt sich. Wenig später öffnet er im Erdgeschoss einer Dame und stellt sich spontan als Pförtner der Redaktion vor, auch eine Art Gatekeeper. Die Frau schaut kurz überrascht, nickt aber selbst
Das kleinste Büro im schönsten Schaufenster des Tals: Jonas Lenz notiert sein Fazit der neusten Ermittlung.
FOTO: PATRICK NEUENSCHWANDER.
www.kmu-laufental.ch
Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG, Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen, Tel. 061 789 93 33, inserate.laufen@wochenblatt.ch
Berufsbildung – Die Region spannt zusammen desrat Ueli Maurer einst mit einer KV-Lehre gestartet sind und sich schweizweit und über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht haben.
Marc Scherrer Präsident Gewerbeverein KMU Laufental
Thomas Jeger Präsident Gewerbeverein Thierstein
Im Leben gilt es die unterschiedlichsten Entscheidungen zu treffen – manche sind wichtig, manche weniger. Ohne Frage zu den wegweisendsten Wahlen gehört jene des zukünftigen Berufs. Knifflig dabei ist, dass diese Entscheidung bereits im jugendlichen Alter getroffen werden sollte – mit noch relativ wenig Lebenserfahrung im Gepäck. Die grundlegende Wahl einer Berufslehre ist sicher schon mal ein richtiger Schritt – das gilt heute mehr denn je. Die schweizerische Kombination von Berufsschule und praktischer Ausbildung ist ebenso clever wie einzigartig. Die heutige Fachhochschullandschaft eröffnet zahlreiche Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten. Gleichwohl ist in vielen Köpfen noch fest verankert, dass nur eine weiterführende Schule eine erfolgreiche Berufskarriere ermöglicht – obwohl zahlreiche selbstständige Unternehmerinnen und Unternehmer das Gegenteil beweisen. Endlos aufzählen könnte man auch bekannte Persönlichkeiten wie Coop-Chef Philipp Wyss (Lehre als Metzger), Bundespräsident Guy Parmelin (landwirtschaftliche Lehre), Andreas Caminada (Kochlehre) oder die Politikerin und Selfmade-Unternehmerin Karin Bertschi, die wie der ehemalige Bun-
Für die Gewerbevereine KMU Laufental und Thierstein ist die Förderung der Berufsbildung seit jeher eine Herzensangelegenheit, denn: Nur wenn wir heute genügend Fachkräfte für morgen aus- und weiterbilden, brummt der für unsere Region und die ganze Schweiz so wichtige KMU-Motor auch noch morgen und übermorgen. Der Gewerbeverein Thierstein durfte mit seiner eigenen Tischmesse in der Vergangenheit bereits die Erfahrung machen, wie wertvoll die persönlichen Begegnungen zwischen der Wirtschaft und den Jugendlichen sind. Aus so manchem unverbindlichen Gespräch ist später ein erfolgreicher Lehrabschluss geworden. Mit der Lehrstellen-Tischmesse Laufental/ Schwarzbubenland vom Dienstag, 20. Oktober 2026 spannen wir nun erstmals zusammen und bringen wortwörtlich die regionale Wirtschaft und die Interessentinnen und Interessenten an einer Lehrstelle an einen Tisch. Wir freuen uns, dass auch der Industrieverband Laufen-Thierstein-Dorneck-Birseck Interesse am Anlass bekundet hat und diesen unterstützt.
Das Gewerbe bittet zu Tisch Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland stossen mit Sekundarschülern und -schülerinnen aus der Region zusammen, die vor der Qual der Wahl einer Berufslehre oder einer weiterführenden Schule stehen: Diese Premiere ereignet sich mit der Lehrstellen-Tischmesse Laufental/ Thierstein am Vormittag des 20. Oktober in der Sekundarschule Laufen. Die Tischmesse bietet ausbildenden Unternehmen einen idealen Rahmen, um in lockerer und unverbindlicher Atmosphäre in Kontakt mit Lehrstellensuchenden zu treten und über die angebotenen Berufsbilder zu informieren. Organisiert wird die Lehrstellen-Tischmesse vom Gewerbeverein KMU Laufental in Zusammenarbeit mit dem HDW Kompetenzzentrum Berufsbildung der Wirtschaftskammer Baselland. Unterstützt wird der Anlass von der Sekundarschule Laufental, dem Gewerbeverein Thierstein und dem Industrieverband Laufen-Thierstein-DorneckBirseck.
Persönliche Begegnungen Die Unternehmen kommen an der Lehrstellen-Tischmesse kostenlos mit zahlreichen Jugendlichen in Kontakt, die sich aktuell mit ihrer Berufswahl und der Suche nach einer passenden Lehrstelle auseinandersetzen. Es besteht die Möglichkeit, Ausbildungsberufe zu präsentieren, erste Gespräche mit Wir rufen unsere Mitglieder, die Lehrstellen den Jugendlichen zu führen und bei Interanbieten, dazu auf, die Chance zu nutzen und esse weitere Schritte für Schnupperlehren sich bis am 30. September für eine kostenlose oder für eine Lehrstelle zu vereinbaren. Statt unpersönlichen Bewerbungen via Mail Teilnahme an der Tischmesse anzumelden. oder über eine Onlineplattform finden an der Tischmesse persönliche Begegnungen statt. Im Dialog können allfällige Fragen und Unklarheiten direkt vor Ort geklärt werden. Kostenlose Teilnahme Teilnahmeberechtigt für die Tischmesse sind sämtliche Ausbildungsbetriebe aus dem Laufental sowie aus den Solothurner
Bezirken Thierstein, Dorneck und Umgebung, die Lehrstellen für einen Ausbildungsstart in den Jahren 2027 und/oder 2028 anbieten. Die teilnehmenden Unternehmen brauchen sich weder um Einladungen noch um die Infrastruktur zu kümmern. Vor Ort zur Verfügung gestellt werden ein Tisch, vier Stühle sowie eine Stellwand, welche die Unternehmen nach eigenem Gusto mit eigenen Postern, Flyern, Roll-ups und weiteren Marketing- und Dekoelementen gestalten können, um die Lehrberufe möglichst attraktiv zu präsentieren. Zielgruppe der Tischmesse sind alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufen mit den Standorten Laufen und Zwingen sowie die Sekundarschüler und -schülerinnen aus dem Schwarzbubenland. Überdies steht der Anlass auch weiteren Besucherinnen und Besuchern offen. Info-Flyer und das Anmeldeformular auf der Webseite www.kmu-laufental.ch. Lehrstellen-Tischmesse Laufental/Schwarzbubenland Dienstag, 20. Oktober 2026, 9.00 bis 12.00 Uhr Sekundarschule Laufen, Brislachstrasse 50 4242 Laufen Anmeldung für Unternehmen bis spätestens 30. September 2026 per Link via QR-Code, mit einer E-Mail an berufsbildung@kmu. org oder telefonisch unter 061 927 64 90. Hier sind auch weitere Informationen zum Anlass erhältlich.
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Die nächste Ausgabe «Die gemeinsame Seite des lokalen Gewerbes» erscheint am 24. September 2026 Information und Reservation: CH Regionalmedien AG Wochenblatt Schwarzbubenland und Laufental Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch www.wochenblatt.ch www.chmediawerbung.ch
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Leben im Alter: Betreut zu Hause oder im Heim?
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Rund 4 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer über 65 leben derzeit im Heim, 96 Prozent zu Hause. Wie möchten Sie im Alter versorgt werden? Pia Meinzer, Leiterin von Dovida in Basel, gibt Tipps. Pia Meinzer, was ist für Seniorinnen und Senioren besser: vertrautes Zuhause oder rund-um-die-Uhr-Betreuung im Heim? Besser oder schlechter gibt es nicht, nur die jeweils individuell passende Lösung. Wird keine vollstationäre Pflege benötigt, kann eine Betreuerin, die im Haushalt mit lebt, die ideale Alternative zum Heim sein. Was zeichnet eine seriöse «24-Stunden-Betreuung» aus? Ich rate zu Anbietern mit Sitz in der Schweiz und SECOBewilligung. Zudem sollten sie von Krankenkassen anerkannt sein. Informieren Sie sich über Fachkompetenzen und die Deutschkenntnisse der Betreuenden sowie ihrem Leumund. Arbeitszeiten und Freitage müssen unbedingt im Vorfeld geregelt sein, auch den Betreuenden stehen die gesetzlich geregelten Ruhezeiten zu. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal sind auch regelmässige Besuche des Anbieters vor Ort. Gibt es noch weitere Punkte, die Ihnen wichtig sind? Wichtig ist, dass bei der Betreuung auch Angehörige, Ärzte, Therapeuten oder medizinische Spitex-Partner miteingebunden sind. Wir bei Dovida nennen das den «Kreis der Fürsorge» um die Betreuten, der auch unsere Betreuenden und Pflegefachleute miteinschliesst. Kann sich auch ein Ehepaar von einer Betreuerin umsorgen lassen? Ja, selbstverständlich. Auch kostenmässig ist dies in jedem Fall eine Alternative. Für mehr Informationen: dovida.ch Kontakt: Pia Meinzer Leitung Niederlassung Basel Telefon 061 205 55 77 info.basel@dovida.ch
Über Dovida in der Schweiz Dovida bietet personenzentrierte Betreuung und Grundpflege zu Hause, die darauf ausgerichtet ist, Menschen zu unterstützen, zu stärken und zu fördern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Mit zehn Niederlassungen und über 20 Agenturpartnerinnen und -partnern ist die private Spitex-Organisation in der Schweiz stark lokal verankert. Global ist Dovida in sieben Länder für Seniorinnen und Senioren da, neben der Schweiz auch in Frankreich, Irland, den Niederlanden, Australien, Neuseeland und USA.
Tag der offenen Tür im Gewerbegebiet Ritzenmatten Baselstrasse 17–21, Dittingen Samstag, 5. September 2026, von 10.00 bis 16.00 Uhr Folgende Betriebe präsentieren sich: Dolder Motorgeräte Remo Borer Weinhandel und Getränkecenter BSP Handwerker-Shop GmbH Heinrich Schmid Interessante Verkaufsaktionen, eine gesellige Festwirtschaft und eine Hüpfburg für unsere kleinen Besucher umrahmen den Anlass. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich überraschen.
S C H WA R Z BU BE N L A N D
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HIMMELRIED
Himmlische Fete im Sonnendorf Publikation Baugesuche Das Baubewilligungsverfahren und die öffentliche Planeinsicht der Einwohnergemeinde Breitenbach erfolgt ausschliesslich digital. Folgendes Bauvorhaben ist ab dem 27.08.2026 über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch zur Einsicht verfügbar. Einsprachen sind bis am 16.09.2026 schriftlich mit Antrag und Begründung an die Bauverwaltung Breitenbach, Fehrenstr. 5, 4226 Breitenbach, zu richten. Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz:
Cédric Christ und Kim Elsässer, Breitgartenstr. 21, 4226 Breitenbach Steiner Energietechnik AG, Baselstrasse 11, 4243 Dittingen Wärmepumpe aussen GB 2479, Breitgartenstrasse 21
Wechsel in der Leitung der Bauverwaltung Peter Hänggi, Leiter der Bauverwaltung, wird die Gemeindeverwaltung per Ende des Monats Oktober verlassen. Die Gemeindebehörden bedauern den Entscheid von Peter Hänggi ausserordentlich. Während seiner Tätigkeit für die Gemeinde Breitenbach hat er massgeblich dazu beigetragen, die Strukturen der Bauverwaltung zu modernisieren und tragfähige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Wir bedanken uns bei Peter Hänggi für seinen ausserordentlichen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Der Gemeinderat hat am 17. August 2026 Herrn Nicolas Haberthür zum neuen Bauverwalter der Einwohnergemeinde Breitenbach gewählt. Herr Haberthür verfügt über eine Ausbildung zum Bauingenieur FHNW. In seiner Tätigkeit für ein grosses Ingenieurunternehmen widmete er sich zuletzt Fragestellungen zum Erhalt bestehender Bauten. Die Gemeindebehörden freuen sich über die Zusage Herrn Haberthürs und bedanken sich für das ausgesprochene Vertrauen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.
Obligatorische Feuerwehrrekrutierung 2026 Die Feuerwehr Breitenbach muss ihren Personalbestand auch in diesem Jahr wieder mit jungen, dynamischen Leuten ergänzen. Wir suchen pflichtbewusste Damen und Herren im Alter zwischen 21 und 45 Jahren, die gewillt sind, engagiert und tatkräftig eine anspruchsvolle Aufgabe im Dienste unserer Mitmenschen auszuüben. Um Ihnen die Organisation der Feuerwehr näher vorstellen zu können, laden wir alle Interessierten zur diesjährigen Feuerwehrrekrutierung ein. Für den erstmals feuerwehrpflichtigen Jahrgang 2006 sowie die Jahrgänger/innen 2001 ist die Teilnahme an einem dieser Termine obligatorisch! Datum: Dienstag, 8. September 2026 Mittwoch, 23. September 2026 Von 20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr Ort: Feuerwehrmagazin Passwangstr. 20, 4226 Breitenbach Die betroffenen Personen werden zusätzlich mit einem persönlichen Schreiben aufgeboten. Weitere Informationen zur Feuerwehr Breitenbach finden Sie im Internet unter www.breitenbach.lodur-so.ch.
Tanzshow: Die Jugi imitierte in ihrem Tanz verschiedene Tiere.
Zeitgleich zu «800 Joor Hobel» fand in Himmelried am letzten Samstag das Dorfplatzfest statt. Von Ansprachen und Apéro über Bratwurst und Brezel bis Zuckerwatte bot das Fest wieder für jeden Geschmack etwas. Thomas Brunnschweiler Alle zwei Jahre findet das Dorfplatzfest in Himmelried statt. Heuer war der Andrang an Gästen grösser als beim letzten Mal. Es herrschte am Samstag Kaiserwetter bei angenehmen Temperaturen, die sich wohltuend von der Hitze der letzten Wochen abhoben. Bereits um 16 Uhr war der Platz ansehnlich gefüllt. Um 15 Uhr wurde das Fest eröffnet, und das Schwyzerörgeli-Quartett Chirsichratte aus Oberwil machte musikalisch den Auftakt. Für die Kleinen gab es eine Hüpfburg und einen Schminkstand. Bald waren die zwölf Beizen, Grillstände, Bars und andere gastronomische Angebote die willkommenen Anlaufstellen für durstige Kehlen und hungrige Mägen. Die Jugendgruppe U16 bot selbstgemachte Glace und alkoholfreie Getränke an. Beim STV Himmelried gab es Risotto und Wein, und die Damenriege Himmelried servierte Flammenkuchen und Popcorn. Um 16.30 Uhr drängte das Publikum vor die Bühne, wo die Jugi des Turnvereins Himmelried einen eindrücklichen Tanz
aufführte. Die Kinder imitierten verschiedenste Tiere und ahmten deren typische Bewegungen nach. Im Anschluss erklommen die Schülerinnen und Schüler der Schule Himmelried die Bühne und sangen Schweizer Lieder, gemischt mit theatralischen Einlagen.
Regierungsrätlicher Besuch Die Reihen vor der Bühne lichteten sich und OK-Präsident Giovanni Adornetto trat ans Mikrofon. Der für die Bildung zuständige Gemeinderat dankte den Vereinen, den Sponsoren, dem Gemeinderat und den Schulen sowie dem gesamten OK-Team, das den Anlass auf die Beine gestellt hatte. Unter den Gästen begrüsste er Christian Imark und Regierungsrätin Sibylle Jeker, die ans Publikum ein Grusswort
richtete. Sie freue sich über die Einladung und überbringe die Grüsse der Solothurner Regierung. Von den 104 Solothurner Gemeinden seien nicht alle gleich und die Aufgaben an die Behörden würden immer anspruchsvoller. Jede Gemeinde sollte handlungsfähig bleiben, so Jeker, und dazu sei das Mittun der Kommissionen, der Vereine und aller Einwohnerinnen und Einwohner entscheidend. Sie betonte auch die Attraktivität des Milizsystems. Nach einem erneuten Auftritt der Chirsichratte spielte um 19 Uhr Dominik Borer mit Country und Folk auf. Danach gab es eine Tanzvorführung der Himmelrieder Mädchen. Um 20.15 Uhr stieg mit Smeraldi die Rock- und Disco-Party, und vor deren zweitem Teil fand um 21 Uhr noch die Verlosung statt.
Lüpfig: Das Schwyzerörgeli-Quartett Chirsichratte.
FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER
Feuerwehrkommission und Kommando Feuerwehr
Stell dir vor es brennt und keiner kommt! FORTSETZUNG VON SEITE 1
HOL- und BRINGTAG vom 5. September 2026 ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz!
Ein Gesuch mit Konsequenzen
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Die Auswirkungen der zurückgezogenen Bewilligung für die Durchführung des Schwing-Anlasses reichen jetzt darüber hinaus. Die vier Vereine (FC Breitenbach, Turnverein Breitenbach, Laufental Thierstein Athletics und Tennisclub Breitenbach) planen seit Längerem einen Neubau des Garderobengebäudes. Der rund 30 Jahre alte Bau genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr, zumal die Juniorenzahlen aller Vereine in dieser Zeitspanne stark zunahmen. Geplant sind zusätzliche Garderoben und Duschen, eine Erweiterung der Sanitäranlagen sowie Anpassungen beim «ClubBeizli».
Ja, dann können Sie die Gegenstände an den Hol- und Bringtag bringen und vielleicht finden Sie dort einen schönen Kerzenständer oder einwandfreie Espressotassen. Fortsetzung auf Folgespalte
Garderobenprojekt gestoppt
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Ein Projektteam aus den betroffenen Vereinen und Vertretern des Gemeinderates erarbeitete gemeinsam mit Architekt Hanspeter Jeker ein Projekt. Der Gemeinderat bewilligte dieses und beantragte an der Gemeindeversammlung einen Bruttokredit von 2,75 Millionen Franken (Nettokredit von 1,55 Millionen Franken). Die Gemeindeversammlung stimmte
dem im Dezember 2025 zu. Der geplante Baubeginn im November 2026 wurde jetzt allerdings gestoppt. «Wir haben das Projekt vorerst für ein Jahr nach hinten geschoben», sagt FC-Präsident Markus Mayer. Grund dafür sind die offenen Fragen rund um die Grundwasserschutzzonen und deren geplante Neuordnung.
Möglicherweise nicht realisierbar Bauverwalter Hänggi erklärt, er habe bereits während der Projektentwicklung mehrfach darauf hingewiesen, dass der Bau aufgrund des geltenden Reglements möglicherweise nicht realisierbar sei. Auch Dürr bestätigt, dass die Problematik frühzeitig bekannt gewesen sei. Weshalb sie bei der Projektierung und der Vorlage an die Gemeindeversammlung nicht stärker berücksichtigt wurde, bleibt unklar. Der Fussballclub will zunächst die weitere Entwicklung abwarten. Mayer bleibt in der ganzen Angelegenheit zuversichtlich: «Wir wollen alles sauber aufarbeiten. Ziel ist, dass wir Ende Hinrunde 2027/28 mit dem Projekt des Garderobengebäudes starten können.»
Kunstrasen möglicherweise deutlich teurer Der FC möchte zudem in einem zweiten Projekt aus dem Allwetterplatz neben dem Garderobengebäude einen Kunstrasen machen, damit dort das ganze Jahr über trainiert werden kann. Es würde auch die Hallenbelegung im Ort verbessern. Aufgrund des aktuell geltenden Reglements, mit den möglichen Auflagen, würde dessen Realisierung allerdings deutlich teurer werden. Die Diskussion um das Kantonalschwingfest hat eine grundsätzliche Frage ins Zentrum gerückt: Wie soll die Sportanlage Grien künftig genutzt und weiterentwickelt werden, ohne die Vorgaben des Grundwasserschutzes zu verletzen? Entscheidend wird dabei die geplante Anpassung der Schutzzonen sein. Beim Status quo würde die Anlage den in den letzten 30 Jahren gestiegenen Ansprüchen nicht mehr gerecht und ihre heutige regionale Bedeutung als attraktiver Standort für verschiedene Sportveranstaltungen verlieren.
Donnerstag, 27. August 2026
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Anlässe 28. August, 13h 29. August 1. September 2. September 2. September 2. September 3. September 5. September 5. September 5. September
Wanderung, AHV-Wandergruppe Day Rave im Lüsselpark, THE BOX Blue Apple Offenes Stricken, Kirchgemeindesaal, Ref. Kirche Mittagsclub, Pro Senectute, Restaurant Wydehof Tanzcafé, Pro Senectute, Restaurant s’Zäni Fiire mit de Chliine, Evang.-Ref. Kirche und Saal ökumen. Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren, röm.kath. Pfarramt, Restaurant Zäni Hol- und Bringtag, Umweltkommission, Schulhaus Mur Kleidertausch Party, Verein Wyber-Träff, Schulhaus Artegna Sommernachskonzert, Brass Band, Schulhaus Artegna
Kürzlich wurde der Umbau der ehemaligen «Kaffehalle» abgeschlossen. Es entstand ein modernes Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen. Interessant ist die fast 200-jährige Geschichte des ehemaligen Bauernund Wirtebetriebs mitten im Dorfkern. Martin Staub «Kaffehalle». Noch vor nicht allzu langer Zeit konnten Passantinnen und Passanten das Schild am Haus 153 im Lützler Dorfkern sehen. Der damit angeschriebene Gastrobetrieb wurde indes schon vor vielen Jahrzehnten aufgehoben. Ältere Lützlerinnen und Lützler erinnern sich aber noch. Hier in der Kaffehalle — man sah grosszügig über das fehlende «e» auf dem alten Wirtshausschild hinweg — trafen sich Alt und Jung zu Spiel, Tanz und Dorftratsch. Die Kaffihalle war bis in die 1970er-Jahre einer von sechs Wirtebetrieben in Kleinlützel. Seit Anfang Juni dieses Jahres ist das ehemalige Gasthaus, damals mit angebautem Ökonomiegebäude, kaum mehr wiederzuerkennen. Prachtvoll renoviert, mit fünf altersgerechten modernen Wohnungen, steht es da und erinnert kaum an die bewegte Geschichte des Hauses.
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Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Vor vielen Jahren: Eingang des Gebäudes mit der Tafel «Kaffehalle» und dem Wirtshausschild «Zum Schlüssel». FOTO: ZVG
Die neue Kaffihalle an der Dorfstrasse: Friedrich Allemann (r.) und Pirmin FOTO: MARTIN STAUB Zumthor freuen sich über ihr gelungenes Werk.
Den Geist der ehemaligen Kaffihalle erhalten Friedrich Allemann, dem neuen Besitzer, war jedoch diese Geschichte von Anfang an wichtig. Als frisch pensioniertem Zimmermann war es ihm ein Anliegen, beim Umbau möglichst viel vom Geist der ehemaligen Kaffihalle mitzunehmen. Pirmin Zumthor, Ehemann von Therese Dreier, in der Kaffihalle mit zwei Brüdern aufgewachsen, war vom Vorhaben Allemanns, dem neuen Besitzer, ebenso begeistert und half dem Holzbaufachmann während der gesamten Bauzeit von rund anderthalb Jahren, das anspruchsvolle und aufwendige Projekt zu realisieren. «Wir waren bestrebt, möglichst viel vom alten Gebäude in die Neugestaltung mitzunehmen», erklärt Friedrich Allemann, der die Planung einem bekannten regionalen Architekturbüro übergab, einen Grossteil der Handwerksarbeiten selbst übernahm und mit einheimischen und regionalen Handwerksbetrieben zusammenarbeitete. «Grundmauern, Dachstuhl und Ziegel konnten wir grösstenteils wiederverwenden», sagt Zumthor und legt auch Wert darauf, dass das ganze verwendete Holz in Kleinlützler Wäldern wuchs. Wie lange die ehemalige Kaffihalle als Gastrobetrieb geführt wurde, konnten die Nachkommen des Wirtepaars Therese und Emil Dreier-Steiner nicht heraus-
finden. Ein grosses, eisernes Wirtshausschild mit einem hängenden Schlüssel, welches noch lange zusammen mit dem Schild «Kaffehalle» an der Hauswand prangte, deutete auf einen älteren Wirtshausnamen «Schlüssel» hin. Das alte, rostige Schild «Kaffehalle», den Schlüssel des Wirtshausschildes sowie eine alte Urkunde des kantonalen Amtes für Gastrobetriebe, wo die Handhabung von «geistigen Getränken» genauestens erläutert ist, präsentiert Bauherr Friedrich Allemann gut erhalten in der Garage des neuen Hauses.
Bauholz wurde in den Jahren 1838 bis 1840 gefällt Genauso wichtig wie das neue Schild «Kaffihalle», das er extra anfertigen liess und welches nun an gleicher Stelle an die Geschichte des Hauses erinnert, war für ihn, das genaue Alter des Gebäudes zu erfahren. Mithilfe der Dendrochronologie-Methode (anhand der Jahrringe eines alten Balkens aus dem Gebäude), welche Fachleute der Denkmalpflege anwenden, konnte das Baudatum ermittelt werden. Das Bauholz wurde in den Herbst- und Wintermonaten der Jahre 1838 bis 1840 gefällt. Somit ist das Haus «Kaffihalle» also zwischen 186 und 188 Jahre alt. Balken dieses Alters sind im Dachstock des renovierten Hauses noch immer zu sehen.
REGION
Im Schwarzbubenland sind die Häuser am teuersten Die Preisunterschiede für Wohneigentum sind riesig im Kanton Solothurn. Dornach, Gempen und Hofstetten-Flüh sind die teursten Wohnorte. Eine Übersicht.
ratmeter. Es folgt, mit grossem Abstand, die benachbarte Gemeinde Gempen mit 7822 Franken. Auf Rang drei platziert sich mit Hofstetten-Flüh und einem Durchschnittspreis von 7693 Franken ebenfalls eine Gemeinde aus dem Schwarzbubenland. Ausserhalb des Schwarzbubenlandes sind die teuersten Ortschaften Feldbrunnen, St. Niklaus und die Stadt Solothurn mit einem Quadratmeterpreis von 7666 respektive 7549 Franken.
Daniel Vizentini Eines gleich vorweg: Die Preise für Wohneigentum sind in den vergangenen Jahren, wohl wenig überraschend, in allen 104 Gemeinden des Kantons Solothurn gestiegen. Real Advisor, ein Genfer Anbieter von Informationen rund um das Thema Immobilien, hat die Durchschnittspreise pro Quadratmeter Wohnraum von allen Ortschaften der Schweiz zusammengetragen. Dank Daten, die bis über 20 Jahre in die Vergangenheit zurückreichen, lässt sich auch die Entwicklung der Preise zurückverfolgen. Der durchschnittliche Preis für Eigentumshäuser in der Schweiz beträgt im August aktuell 7710 Franken pro Quadratmeter. Im Kanton Solothurn sind es, laut Real Advisor, 6060 Franken. Der Kanton ist also vergleichsweise günstig, im vergangenen Jahr sind die Hauspreise aber auch hier um durchschnittlich 3 Prozent gestiegen. Vor zehn Jahren kosteten sie 34 Prozent weniger.
Der Thierstein ist günstiger
Exklusiv: Dornach ist die teuerste Gemeinde für Wohneigentum im Kanton Solothurn. FOTO: FABIA MAIERONI
Ein Haus mit einer durchschnittlichen Grösse von 150 Quadratmetern kostet im Kanton Solothurn 909 000 Franken. Je nach Region unterscheiden sich die Preise jedoch deutlich. Vom teuersten Quadratmeterpreis im Schwarzbubenland bis zum günstigsten im Thal sind es mehr als
doppelt so viel, die für einen Hauskauf ausgegeben werden müssen.
Bezirk Dorneck ist Spitzenreiter Der höchste Preis im Kanton Solothurn wird — nicht ganz überraschend — in Dornach verlangt: 9270 Franken pro Quad-
Ein fiktives, 150 Quadratmeter grosses Einfamilienhaus kostet dort im Schnitt 1,1 Millionen Franken. Ebenfalls in den Top 10 rangieren die Schwarzbuben-Gemeinden Witterswil, Hochwald und Metzerlen-Mariastein. Auffällig: Unter den teuersten Gemeinden für Wohneigentum sind viele aus dem baselnahen Bezirk Dorneck, aber keine einzige aus dem ländlicheren Bezirk Thierstein. Die Zentren sind oft nicht die teuersten Pflaster. Wohneigentum in Olten ist im Vergleich relativ günstig zu haben: 6419 Franken pro Quadratmeter, ein vergleichbares Eigenheim gäbe es dort für rund 960 000 Franken. Noch günstiger ist Grenchen, die nach Olten zweitgrösste Gemeinde des Kantons, mit einem Quadratmeterpreis für Häuser von 5548
Franken. Das Haus würde dort 830 000 Franken kosten. Die Bezirkshauptorte Balsthal (5242 Franken), Buchegg (6034), Oensingen (6309), Breitenbach (6361), Kriegstetten (6191) oder Niedergösgen (5861) gehören ebenfalls nicht zu den teuersten. Den grössten Preisanstieg in den vergangenen zwölf Monaten hatte die Gemeinde Mümliswil-Ramiswil mit einem Plus von 3,9 Prozent bei den Quadratmeterpreisen, gefolgt von einigen Niederämter Gemeinden. Bei diesem Vergleich fällt auf, dass die Region von Olten bis zur Aargauer Grenze insgesamt sehr viel teurer geworden ist im letzten Jahr. Am wenigsten erhöht — da ohnehin schon teuer — haben sich die Preise in den Gemeinden im Schwarzbubenland, mit rund 2,2 Prozent Preisanstieg in zwölf Monaten.
In der Natur am günstigsten Die günstigsten Gemeinden für einen Hauskauf im Kanton Solothurn sind aktuell Herbetswil, Holderbank und Welschenrohr mit einem Quadratmeterpreis von 4567 bis 4683 Franken. Ein 150 Quadratmeter grosses Haus kostet in diesen Ortschaften zwischen 680 000 und 700 000 Franken. Man lebt dort zwar abgelegen von den Zentren, aber inmitten einer wunderschönen Natur — diese kostet wohl noch nichts.
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Donnerstag, 27. August 2026 Nr. 35
SP ORT
WochenBlatt
HANDBALL SG WAHLEN LAUFEN
FUSSBALL
Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen
Überraschungen zum Saisonstart
Schweizer-Cup
Samstag, 29. August 2026 2.-Liga-Meisterschaft
Montag, 31. August 2026
Sporthalle Gymnasium Laufen SG Wahlen Laufen im Mobiliar-Schweizer-Cup gegen starke Westschweizer Mobiliar-Schweizer-Cup Als Zweiter des Regiocups hat sich die SG Wahlen Laufen für den Schweizer-Cup qualifiziert. Hier treffen sie auf den 1.-Liga-Aufsteiger, welcher die letzte Saison in der Romandie klar dominiert hat. Nyon HandBall La Côte hat sämtliche Meisterschaftspiele mit einem Skore von 710 : 484 gewonnen. Das Team vom Genfersee reist also als klarer Favorit ins Baselbiet. Leider müssen die Laufentaler immer noch auf die langzeitverletzten Stammspieler Marc Straumann und Gabriel Ender verzichten. Damit müssen gezwungenermassen junge Spieler Verantwortung für das Spiel übernehmen – sicherlich noch etwas zu früh. Aber die Situation ist nun mal so. Man darf gespannt sein, was die Gastgeber den Romands entgegensetzen können.
2. Liga Bereits 2 Tage nach dem Cup beginnt für die SG Wahlen Laufen auch die Meisterschaft 2026/27 mit einem Heimspiel. Im Gym Laufen sind die Städter von der SG ATV/KV Basel zu Gast. Sie belegten in der letzten Meisterschaft mit nur gerade 4 Punkten Rückstand auf die SG einen Platz in der Mitte der Tabelle. Sie dürften in
etwa über die gleiche Spielstärke wie die Laufentaler verfügen. Es wird sich zeigen, welchem Team die Vorbereitung besser gelungen ist.
Komm ins Handball zu unseren Junioren U11 und U9! Für unsere Junioren suchen wir noch ballbegeisterte Jungs und Mädchen, welche gerne in einem tollen Team mittrainieren und spielen möchten! Die Kinder (Jahrgänge 2016 bis 2019) werden durch ausgebildete Leiter betreut und gefördert. Trainiert wird jeweils montags von 17.30 bis 19 Uhr in der Turnhalle Wahlen – komme unverbindlich zum «Schnuppern» vorbei und mache mit!! Nächstes Training Montag, 31. August 2026. Das Leiterteam freut sich auf dich!
Handball Samstag, 29. August 2026 15 Uhr Schweizer-Cup SG Wahlen Laufen – Nyon HandBall La Côte Montag, 31. August 2026 20.30 Uhr 2.-Liga-Meisterschaft SG Wahlen Laufen – SG ATV/ KV Basel
Matchballsponsorin Raiffeisenbank Laufental-Thierstein Unterstütze als Fan unsere Teams! Kleine Festwirtschaft vorhanden.
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Der Auftakt in die neue Meisterschaft brachte aus regionaler Sicht in den beiden oberen Ligen überraschende Ergebnisse. Edgar Hänggi
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Erfolgreicher Auftakt: Dem FC Röschenz gelang der Saisonstart bei den favorisierten Blue Birds. Rückkehrer Raphael Imhof hält FOTO: EH-PRESSE die Gegner auf Distanz.
E-Mail: tewis@bluewin.ch
Sie möchten im Wochenblatt inserieren? Wir beraten Sie gerne! CH Regionalmedien 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch
Testspiele sind keine Ernstkämpfe. Zu dieser Erkenntnis kamen am vergangenen Wochenende einmal mehr zahlreiche Fussballteams. Die aus regionaler Sicht positive Überraschung lieferte der FC Röschenz. Am Sonntag besiegte das Team von Tobias Schnell in der Gruppe 2 Aufstiegsanwärter Blue Birds, vom Laufner Rishi Suhanthan trainiert. Es war ein Derby, denn beim ambitionierten Aufsteiger aus der vierten Liga hatte die gesamte Vierer-Abwehrkette Wurzeln beim FC Laufen. Auch Arthur Akong, Landry Meh Kang und Edon Basha trugen schon das Dress der Laufner. Schnell fehlten ein paar Stammkräfte und da jetzt Colin Darms in den Trainerstaff wechselte, fehle ihm nun ein erfahrener Innenverteidiger, meint der Trainer. Auch wenn die Blue Birds meist in Ballbesitz waren, schaute dabei wenig
heraus. Man spielte zu umständlich und fand kaum ein Durchkommen gegen die einsatzfreudigen Laufentaler. Lars Kölliker, Neuzugang vom FC Laufen, sorgte vor der Pause mit einem seiner raffinierten Freistösse für die Führung. Der Ausgleich durch Akong wenige Minuten nach dem Seitenwechsel war verdient, zu mehr reichte es nicht. Im Gegenteil, denn es war Röschenz, das durch Victor Misev den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielte. «So in die Saison zu starten ist natürlich toll. Am Samstag haben wir mit Rheinfelden gleich den nächsten Aufstiegsanwärter vor der Brust», so Schnell. Die Aargauer starteten mit einer Heimniederlage gegen Amicitia Riehen II und stehen bereits etwas unter Erfolgszwang. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.
Laufen erlebt einen Fehlstart Die Negativ-Überraschung lieferte kurz danach der FC Laufen. Nach der starken Vorbereitung und den überzeugenden Basler Cup-Auftritten schien zum Saisonauftakt alles andere als ein Sieg schon fast unmöglich. Zumal Laufen durch Neuzugang Malang Daffeh nach 30 Sekunden bereits führte. Dieser Treffer war vielleicht der Anfang der Niederlage. Die Spieler von Schwarz-Weiss b gaben sich nicht mit der Rolle des Aussenseiters zufrieden und kämpften. Als innert fünf
Minuten vor der Pause die Führung gelang, witterten sie die Überraschung. Nach dem 1:3 kurz nach der Pause wurde Laufens Aufgabe schwierig. Es reichte nur noch zum Anschlusstreffer durch Daffeh in der 84. Minute. Am Samstag kommt es zum Heimspiel (17.00 Uhr) gegen Therwil, auch einer der gehandelten Aufstiegskandidaten. Dieser verlor sein Auftaktspiel.
Remis im Regio-Derby In der 2. Liga kam es gleich zum Start zum Regio-Derby Zwingen – Breitenbach. Gespielt wurde in Laufen. Am Ende trennten sich die Teams mit einem 2:2. Breitenbach dominierte die erste Halbzeit, führte aber nur 2:1. Zwingen hatte den etwas längeren Atem und konnte noch ausgleichen. Unter der Woche wurde bereits die zweite Runde ausgetragen mit den Partien Breitenbach – Möhlin-Riburg und Pratteln – Zwingen.
Nächste Bewährungsproben Am Samstag (16.00 Uhr) empfängt Zwingen Mitaufsteiger AS Timau. Die Basler besiegten beim Auftakt den FC Aesch. Der FC Breitenbach muss am Sonntag (15.00 Uhr) auswärts gegen Wallbach-Zeiningen antreten. Nach der «englischen Woche» wird man erste Nuancen erkennen.
TENNIS
Jolanda Marti und Niki Schärrer sind Clubmeister 2026 Das teilweise fast zu schöne Wetter und eine hohe Zahl an Teilnehmenden prägten die Breitenbacher Clubmeisterschaften 2026. Besonders erfreulich war die Beteiligung im Mixed-Wettbewerb, bei dem einige Vereinsmitglieder erstmals an der sogenannten «Club Champion Trophy» teilnahmen. Clubmeister in den offenen Einzel-Tableaux wurden Niki Schärrer (mit einem 6:3- und 6:1-Sieg im Final gegen Spielleiter und Turnierleiter Elia Hänggi) und Jolanda Marti (6:2 und 6:3 gegen Larissa Stegmüller). Die Finalspiele in den übrigen Kategorien gingen wie folgt aus: Herren R7/9: Fabian-Noris Gasser (bei seiner ersten Teilnahme im neuen Club) gewann gegen Alexander Tontsch mit 6:1 und 6:1.
Damen R7/9: Tanja Miklos (ebenfalls bei der ersten Teilnahme im Duell der Physiotherapeutinnen) siegte gegen Janina Fisch mit 6:1 und 6:4. Senioren: Hans-Peter Marti gewann gegen David Hunziker (Präsident gegen alt Präsident) 6:1, 5:7 und 6:0. Junioren U12: Leano Crispe gewann gegen Andrin Häner 6:1 und 6:2. Juniorinnen U18: Rhea Prashant siegte gegen Louisa Fasciglione deutlich mit 6:0 und 6:0. Junioren U18: Kithursan Sasitharan siegte gegen Robin Fasciglione 4:6, 6:1 und 6:3. Damen Doppel: Denise Dietler und Julia Stegmüller besiegten Isabelle Fasciglione und Lea Borer 6:1 und 6:4. Herren Doppel: Elia Hänggi und Flurin
Jermann siegten gegen Marco Christ und Dominik Wasmer mit 3:6, 6:1 und 7:6. U18 Doppel: Alexis Fasciglione und Emilio Meier gewannen gegen Mia Halbeisen und Rhea Prashant mit 6:3 und 6:0. Mixed Doppel: Julia Stegmüller und Elia Hänggi siegten gegen Isabelle Fasciglione und Niki Schärrer 6:1 und 6:3. Mixed Doppel Trostturnier: Jeannine Rauber und Lucien Caillet siegten gegen Elena Salicunaj und Flurin Jermann mit 6:1 und 7:5. Nach der Rangverkündigung mit einem grosszügigen Gabentisch ging das Clubturnier mit dem Clubfest bei Tischgrill und Raclette in gemütlicher Atmosphäre zu Ende. Hans-Peter Marti
Bunte Schar: Teilnehmende der Clubmeisterschaften; die Clubmeisterin Jolanda Marti und FOTO: ZVG der Clubmeister Niki Schärrer stehen ganz rechts.
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Donnerstag, 27. August 2026 Nr. 35
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FAUSTBALL MUSIK TIPP
Grindel und Breitenbach souverän am Bedri-Cup
Heimweh
Bereits zum dritten Mal organisierte die Männerriege Meltingen den Bedri-Cup. Zusätzlich zu den engen Platzverhältnissen war der Rasen dieses Jahr mehr braun als grün. Gespielt wurde dieses Jahr das erste Mal in zwei Kategorien. Bei den Senioren kamen beide Finalteilnehmer aus Grindel und somit war schon vor der Austragung des Endspiels klar, dass der Pokal nach Grindel geht. Im Final gelang Grindel 1 die Revanche für die Vorrundenniederlage. Im Spiel um Platz drei setzte sich Meltingen gegen Himmelried durch. In der Kategorie allgemein waren sechs Mannschaften am Start. Viel Erfahrung konnte die Mannschaft «Männerriege Meltingen Next Generation» sammeln. Im Spiel um Platz fünf behielt Breitenbach 2 die Oberhand. Im kleinen Final setzte sich die einheimische Mannschaft gegen Kleinlützel durch und schaffte somit den Sprung aufs Podest. Im Final standen sich Breitenbach 1 und Erschwil gegenüber — mit dem besseren Ende für Breitenbach. Von den fleissigen Helfern wurden alle Teilnehmer und Zuschauenden mit Speiss und Trank versorgt und niemand musste durstig oder hungrig nach Hause gehen. Für die MR Meltingen David Stampfler
Bedri-Cup 2026: Breitenbach und Grindel schwangen FOTO: ZVG obenaus.
SCHIESSEN
Thiersteiner füllen Podest an den kantonalen Titelwettkämpfen Für die Kantonalen Titelwettkämpfe Gewehr 300 m und Pistole 25/50 m des Solothurner Schiesssportverbands vom 22. August traf sich das «Who-is-Who» der Solothurner Schiesssport-Szene bei nicht ganz einfachen Bedingungen im Schiessstand in Zuchwil. Bereits ab 7.30 Uhr wurden die Mehrstellungswettkämpfe durchgeführt, mit Pascal Gschwind aus Hofstetten startete immerhin ein Schwarzbube in der Königsdisziplin 3 x 20 Sportgewehr. Im anspruchsvollen 3-Stellungswettkampf, bestehend aus einem liegenden, knienden und stehenden Teil, erreichte Pascal Gschwind den 7. Platz mit 504 Punkten. Gleich acht Athleten der Abteilung Leistungssport BSV Thierstein nahmen an den Liegend-Wettkämpfen am Nachmittag teil. In der Kategorie Sportgewehr 300 m durfte sich Kevin Schmid (SPS Gerlafingen) mit 587 Punkten zum Kantonalmeis-
ter küren lassen, dicht gefolgt mit 582 Punkten von Stefan Borer aus Erschwil. Bronze gewann überraschend Sven Jeker mit 577 Punkten, welcher ebenfalls für die Schützengesellschaft Erschwil schiesst. Die Plätze 13 bis 15 wurden von Ernst Christ (SG Fehren), Rebecca Gschwind (SG Erschwil) und Moritz Dreier (SG Büsserach) belegt. Die Teilnehmer in der Kategorie Ordonnanzgewehr liegend mussten noch stärker gegen die wechselhafte Beleuchtung kämpfen. Marc Matter aus Büsserach konnte seine Erfahrungen aus eidgenössischen Wettkämpfen voll nutzen und mit 558 Punkten den Sieg und Titel als Kantonalmeister auf die Sonnenseite des Passwangs holen. Sven Jeker Bezirksschützenverband Thierstein
Auf der Siegertreppe: (v.l.) Borer Stefan, 2. Platz Sportgewehr; Marc Matter, 1. Platz Ordonnanzgewehr; Sven Jeker, 3. Platz Sportgewehr.
Die kompletten Ranglisten sind unter www.sosv.ch einsehbar.
Seit einem Jahrzehnt begeistern Heimweh als berühmtester Männerchor der Schweiz mit ihren Tonträgern und Konzerten eine grosse Fangemeinde. Das Mitte August zum Jubiläum erschienene Album «Fründschaft» (HitMill Records) ist ein neuer Bestseller. Die Mundarttexte und die Musik als Pop-FolkloreMix samt Jodeleinlagen stammen wie gewohnt von Georg Schlunegger. Die von persönlichen Erlebnissen der Sänger inspirierten neun neuen Lieder (darunter das Duett «So schön cha s’Läbe si» mit Beatrice Egli) erzählen von prägenden Lebensmomenten, Freundschaft, Familie, Liebe und Dankbarkeit. Das zehnte und finale Stück ist eine Orchester-Version des Klassikers «Rosmarie». Mit Ausnahme des beschwingten «Scho lang nüme tanzt» sind die Lieder von beschaulicher Machart. Das nach bewährtem Konzept produzierte zehnte Heimweh-Album will angeblich etwas mehr Konzertambiance schaffen als die Vorgänger. Es überzeugt mit mehrstimmigem Chorgesang, eingängigen Melodien und Emotionen. Sie wecken Gemeinschafts- und Heimatgefühle sowie in einer globalen Krisenzeit die Sehnsucht nach einer heilen Welt. Das empfinden viele wohl ähnlich, was mit ein Grund für die grosse Popularität von Heimweh sein dürfte.
Benno Hueber
FOTO:MEDIEN BSV THIERSTEIN
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–14.00, Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00. Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch
jeden Alters. Mo 18.00–21.00, Mi 17.00–21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60.
078 662 44 78, mail@chor-nunningen.ch, www.chor-nunningen.ch/mitmachen
Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für
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das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
tion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.
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NATUR Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: Dimitri Mayr, dimitri.mayr@gmail.com, 076 281 19 62.
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Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
Judo Club Nunningen. Training Kinder: Mo, 18.00– 19.15; Kinder+Jugendliche: Mi/Fr, 18.45–20.00; Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, Nunningen. Schnuppertage jederzeit möglich! Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com
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Gemischter Chor Nunningen «Sing mit uns». Montag, 19.30–21.15, Zähnteschür Nunningen (ausser Schulferien). Kontakt: Bruno Rentsch,
Yoga am Sonntagmorgen – NEU Drop-in. Ort: Dojo Kungfu 21, Hagenbuchenstrasse 2, 4244 Röschenz. Zeit: Sonntag, 8.00–9.30. Mitbringen: 1 Handtuch. Informationen und aktuelle Daten: www.facebook.com/yogasonntagmorgen4244
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Spielgruppe Windrädli. Weststrasse 19, Laufen. Für Kinder ab 2 Jahren. Informationen und Anmeldungen: https://spielgruppewindraedli.ch oder 077 534 01 77.
MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch
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Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt
Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch
Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen Fr. 279.— pro Jahr
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242
CH Regionalmedien AG
KiTa Hirzenkäfer, Spitalstrasse 34, 4226 Breiten-
061 706 20 20 oder inserate@wochenblatt.ch
Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch bach, 061 781 52 20 od. hirzenkaefer@bluewin.ch.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–18.30, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre. Mittagstisch. www.hirzenkaefer.ch
Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20; Fr, 7.00–17.00. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch
PRO SENECTUTE UND SPITEX Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch
Pro Senectute Dorneck-Thierstein. Fachstelle für Altersfragen, Tel. 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.prosenectute.ch, info@so.prosenectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil».
SPITEX Thierstein/Dorneckberg. Tel. 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.
SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.
Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch
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Donnerstag, 27. August 2026
STELLEN
Nr. 35
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Prodoba AG
Mitarbeiter Unterhaltsreinigung (m/w/d)
Selmoni Gruppe
Jobcode 116501
Bottmingen
Teamleiter Kabeltrassenbau (m/w/d) 100 %
Jobcode 230437
Münchenstein
Albin Borer AG
Chauffeur/euse Silosteller/Hakengerät (m/w/d) 100 % Erschwil
Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER
Jobcode 180100
Projektleiterin / Projektleiter Digitalisierung und Transformation
Jobcode 232891
Basel
Sie möchten Ihre Stelle ebenfalls hier ausschreiben? – Kontaktieren Sie uns unter +41 61 927 26 26 oder via info@jobbasel.ch
Willsch e Lehr als KAUFMANN / KAUFFRAU EFZ mache, aber nid so 0815, denn machs uf unserer Gmeind!
Unser Pastoralraum Laufental-Lützeltal umfasst rund 6000 Katholiken, weist eine gut ausgebaute Infrastruktur, ein aktives und intaktes Vereinsleben auf. Wir suchen per 1. November 2026 oder nach Vereinbarung eine/einen
Sekretärin / Sekretär (ca. 20 % Pensum, Anstellung im Stundenlohn) Ihre Aufgaben – Redaktionelle Betreuung des Pfarrblatts Lichtblick (Texte redigieren, Fotos und Beiträge anpassen, editioriale Texte vorbereiten, Layout und Endredaktion) – Protokollführung an den wöchentlichen Sitzungen des PRLL-Teams – Erstellung und laufende Aktualisierung des jährlichen Liturgieplans – Lohnabrechnungen für Aushilfsseelsorger erstellen – Führen von div. Listen – Allgemeine administrative Tätigkeiten (z.B. Organisation von Pasotraulraum-Anlässen) Sie finden bei uns: – Engagierte und dynamische Pfarreigemeinschaften in einem vielfältigen Pastoralraum mit einem initiativen Seelsorgeteam
Die Gemeindeverwaltung Bottmingen erbringt mit rund 120 Mitarbeitenden zahlreiche Dienstleistungen für rund 7000 Einwohnerinnen und Einwohner. Entsprechend abwechslungsreich ist die kaufmännische Ausbildung in der Branche Öffentliche Verwaltung: Du erhältst Einblick in die Einwohnerdienste, Finanzen, Steuern, Bauabteilung, Bevölkerungsdienste, Öffentlichkeitsarbeit und Soziale Dienste. Wo sonst kann man in so vielen und unterschiedlichen Bereichen arbeiten? Wir haben engagierte und supernette Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gerne mit motivierten, vielfältig interessierten jungen Menschen arbeiten und ihr Wissen weitergeben. Um die Lehre mit Beginn August 2027 erfolgreich durchzuziehen, brauchst du • Gute bis sehr gute Schulnoten auf Sekundar-Niveau E oder P • Freude an Kommunikation, sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise • Interesse am Arbeiten mit Zahlen und Computern • Zuverlässigkeit, Selbständigkeit und gute Selbstorganisation (vor allem auch für die Schule) • Freude am Kontakt mit Menschen und Spass an Teamarbeit Wir freuen uns auf deine vollständige Bewerbung via yousty.ch bzw. QR-Code bis am 23. Oktober 2026. Bei Fragen darfst du dich gerne bei Simone Schneider unter 061 426 10 56 melden.
Sie bringen mit: – Abgeschlossene kaufm. Lehre (Profil E oder M) oder gleichwertige Ausbildung – Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Administration und Organisation – Sehr gute IT-Kenntnisse – Sehr sicher im Formulieren und Überarbeiten von Texten, sehr gute Kenntnisse in der deutschen Grammatik und Rechtschreibung – Freude an der selbständigen Arbeit – Mitglied der röm.-kath. Kirche – Bereitschaft für ein längerfristiges Engagement Für weitere Auskünfte stehen Ihnen der Pastoralraumleiter, Christof Klingenbeck, Telefon: 061 765 92 02 oder die Präsidentin der Pastoralraumkommission, Marlen Candreia, Telefon: 061 761 16 00 gerne zur Verfügung. Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte bis 21. September 2026 an Marlen Candreia, Röschenzstrasse 39, 4242 Laufen – E-Mail: marlen.candreia@bluewin.ch. Weitere Informationen zum Pastoralraum finden Sie unter www.prll.ch.
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Helfen Sie Tieren in Not Mit einer Spende an die Stiftung TBB Schweiz geben Sie unseren Schützlingen eine zweite Chance! Wir danken Ihnen im Namen der Tiere für Ihre wertvolle Unterstützung. www.tbb.ch | info@tbb.ch | T 061 378 78 78
für Nacht- und Wochenenddienste 40 – 50 % Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: stiftungsucht.ch/ offene-stellen
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Die Solidaritätsstiftung des SRF
E I NGE S A N D T
WochenBlatt
BREITENBACH/BÜSSER ACH
Bei bestem Modelleisenbahnwetter feierte der Modelleisenbahnclub Laufen und Umgebung (MECLU) sein 45-jähriges Bestehen. Das Jubiläumswochenende in Breitenbach entwickelte sich zu einem gelungenen Treffpunkt für Modelleisenbahnfreunde, Familien und interessierte Besucherinnen und Besucher. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, in die faszinierende Welt der Modelleisenbahn einzutauchen. Besonders erfreulich war, dass der Anlass nicht nur Besucherinnen und Besucher aus der Region anzog. Modelleisenbahnfreunde nahmen teilweise weite Anfahrtswege auf sich und sorgten damit für einen re-
gen Austausch über die Regionsgrenzen hinaus. Neben den Modellbahnanlagen stand vor allem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Familien, langjährige Eisenbahnfreunde und neugierige Gäste kamen miteinander ins Gespräch, entdeckten viele Details und verbrachten einige abwechslungsreiche Stunden rund um das gemeinsame Hobby. Das grosse Interesse und die vielen positiven Begegnungen machten das 45-jährige Jubiläum zu einem besonderen Ereignis. Gleichzeitig zeigte der Anlass eindrücklich, dass die Begeisterung für die Modelleisenbahn auch nach vielen Jahrzehnten ungebrochen ist. Mit einem Eröffnungswochenende öffnet auch das Modellbahndepot in Büsserach seine Türen für Kundinnen und Kunden, Familien und Modelleisenbahnfreunde. Das Modellbahndepot bietet ein breites Angebot rund um die Modelleisenbahn. Ergänzt wird das Angebot durch einen eigenen Werkstatt- und Servicebereich. Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist die persönliche Beratung. Wer ein bestimmtes Modell sucht, Fragen zur Digitalisierung hat oder seine bestehende Anlage ergänzen möchte, kann sich direkt vor Ort beraten lassen.
KURSTIPP
Gospelwerkstatt Der Pastoralraum Laufen-Lützeltal lädt vom 23. bis 25. Oktober zur offenen Gospelwerkstatt «Sing mit!» ein. Willkommen sind alle, die Freude am Singen haben und gemeinsam mit anderen die faszinierende Welt der Gospelmusik entdecken möchten. Ob mit oder ohne Chorerfahrung: Mitmachen können Menschen jeden Alters. Mitbringen müssen sie lediglich Neugier, Offenheit und die Freude daran, Neues auszuprobieren. Unter der Leitung von Zora Janska werden während drei Tagen traditionelle und moderne Gospellieder einstudiert. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Singen, neue musikalische Entdeckungen und die Freude an der Musik.
Auch Menschen mit wenig Singerfahrung sind herzlich willkommen. Mit dem Zusatzangebot «Stimme entdecken» besteht die Möglichkeit, die eigene Stimme in entspannter Atmosphäre kennenzulernen und Sicherheit für die weiteren Proben zu gewinnen. Den Abschluss der Gospelwerkstatt bildet die musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes am Sonntag, 25. Oktober um 9.45 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche Laufen. Die Teilnahme an der Werkstatt ist kostenlos. Die Proben finden im Pfarreisaal der römisch-katholischen Pfarrei Laufen statt. Tanja Grolimund Pastoralraum Laufental-Lützeltal
BÜSSER ACH
Grillplausch In diesem Sommer jährte sich der traditionelle Grillplausch bereits zum 23. Mal. Die Mitglieder des Kiwanisclubs bewirten jedes Jahr im Schützenhaus Büsserach Menschen aus der Gegend mit geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung. Bei Spiel, Spass, Speis und Trank verbringen wir gemeinsam einen wunderschönen
und vergnüglichen Abend. Es ist für beide Seiten eine unglaubliche Bereicherung und macht so viel Freude! Wir freuen uns alle bereits auf das nächste Mal im 2027.
Sticken für mehr Gelassenheit Dort vibriert ein Handy, hier ploppt der nächste Termin auf, da brennt sich ein grelles Werbedisplay in unsere Netzhaut – in einer Zeit, die von digitaler Reizüberflutung geprägt ist, sehnen sich viele nach Ruhe. Doch was, wenn Frieden nicht im stillen Kämmerlein entsteht, sondern durch die leise Bewegung einer Nadel und eines Fadens? Willkommen in der meditativen Welt der Stickerei! In unserem Kurs lernen Sie das Handwerk und sticken einen dekorativen Blumenkranz auf ein praktisches Necessaire. Dabei erfahren Sie, was Kreativsein mit unseren Gehirnstrukturen und der Gefühlsregulation zu tun hat und wie Sie Achtsamkeit ganz einfach im Alltag praktizieren können. Veranstalterin: Volkshochschule beider Basel Kursleiterin: Astrid Walliser Böhm Sticken und Achtsamkeit, Di. 20.10.-10.11.26, 18.15-20.30 h, 4-mal, Primarschule Laufen. Informationen und Anmeldung: www.vhsbb.ch oder 061 269 86 66
Regula Studer und Sarah Schwyzer Kiwanisclub Breitenbach
Olivier Pulver Breitenbach
VER ANSTALTUNG
Hygiene und Gesundheit
VER ANSTALTUNG
Walderlebnistag für Kinder Unter der Leitung von Ambros Hänggi und Denise Witschi, ihres Zeichens nicht nur Vater und Tochter, sondern auch Biologe bzw. Waldpädagogin, entdecken Kinder ab 6 Jahren am Walderlebnistag, was alles aus dem Boden spriesst — und was davon gegessen werden kann. Gemeinsam werden Kräuter für das Risotto gesucht, das anschliessend auf der Feuerstelle gekocht wird. Aber auch die Sechsund Achtbeiner, die den Waldboden bevölkern, werden am Walderlebnistag, zu dem der Naturschutz Gilgenberg ein-
lädt, genau unter die Lupe genommen. Spinnenforscher Ambros Hänggi weiss viel Spannendes zu diesen oft unscheinbaren, aber im Ökosystem so wichtigen Kleintieren zu erzählen. Datum: 5. September, 10-14 Uhr, Treffpunkt: Primarschulhaus Nunningen, Anmeldung bis 4. September an gilgenberg@naturregion.ch Der Anlass ist kostenlos.
VER ANSTALTUNG
WANDERN
Kinderkleiderbörse
Rebenweg ab Lottstetten
Am Freitag, 4. September, von 18.30 bis 21.30 Uhr und am Samstag, 5. September, von 9.00 bis 12.00 Uhr findet in der Hofackerhalle Nunningen bereits zum fünften Mal die Kinderartikelbörse statt. Im Angebot sind gut erhaltene Kinderkleider von Grösse 50 bis 176, Schuhe und Spielsachen — eine tolle Gelegenheit, gut erhaltenen Kinderartikeln ein zweites Zuhause zu geben und dabei gleichzeitig Geld zu sparen. Während die Kinder in der beaufsichtigten Kinderecke spielen können, lädt die Kaffeeecke zum Verweilen ein. Besonders schön: Der Erlös der Kinderartikelbörse kommt dem Skilager der Nunninger Dorfkinder zugute. Jeanette Hänggi Nunningen
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VER ANSTALTUNG
45 Jahre Modelleisenbahn und Eröffnung des Modellbahndepot
Eröffnungswochenende: Olivier Pulver FOTO: ZVG gibt Auskunft.
Donnerstag, 27. August 2026 Nr. 35
Nicole Egloff Vorstand Naturschutz Gilgenberg
Am Samstag, 5. September organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung Lottstetten – Balm – Rüdlingen – Kirche Buchberg-Rüdlingen – Besenbeiz Lindenhof – Bushaltestelle Buchberg-Engel. Abfahrt in Olten um 7.20 Uhr. Startpunkt: Bahnhof Lottstetten: 8.50 Uhr. Wanderzeit ca. 3 3/4 Std. Verpflegung aus dem Rucksack. Wanderleiter: Heinz Kamber, Biberist, 076 761 38 85. Die Teilnehmenden lösen den Fahrausweis nach Lottstetten und ab Buchberg, Engel selber. Anmeldung bis Mittwoch, 2. September über: www.solothurner-wanderwege.ch. Durchführung: Auskunft Freitag ab 12 Uhr, 032 621 11 66
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Tradition: Der Kiwanisclub bewirtete auch dieses Jahr Menschen mit Beeinträchtigung. Der FOTO: ZVG Anlass fand zum 23. Mal statt.
RÖSCHENZ
Konzertsaisonstart Herbst Am vergangenen Freitagabend läutete das Quartetto Terramare die neue Konzertserie nach der Sommerpause in den Röschenzer Hofgärten ein. In den klassischen Vorträgen wurden Themen aufgegriffen, die meist ein bewegtes Leben ausleuchteten. In verschiedenen Arien, welche die Sopranistin Lucie Adriana Köchlin virtuos präsentierte, wurden die jeweils dargestellten Individuen lebendig. Hierbei ist eine Ode an die Dichterin und Feministin Alfonsina Storni herauszugreifen, die als Kind im ausgehenden 19. Jahrhundert mittellos nach Argentinien kam, ehe sie dann im Jahre 1938 mit erst 46 Jahren verstarb. Der zweite Teil nach der Pause war dann mehr instru-
mental betont, fügten sich doch die Variationen des Pianisten Roberto Vaca mit den zum Teil disharmonischen Übergängen perfekt in den Gesang ein. Einen musikalischen Höhepunkt setzte der Vortrag des Stückes «Tarantella» von W.H. Squire. Die Cellistin Jasna Maria Bürgin liess zusammen mit dem Pianisten keine Wünsche offen. Mit dem letzten Stück «Canzone arrabbiata» von Nino Rota setzte das Quartetto Terramare einen edlen Schlusspunkt zu diesem Abend, bei dem ein zahlreich erschienenes Publikum lautstarken Beifall spendete. Guido Doliman Röschenz
WoS. Die durchschnittliche Lebenserwartung hat sich seit 1800 in den meisten Ländern mehr als verdoppelt. Welche Faktoren hinter dieser Entwicklung stehen, zeigt der Medizinhistoriker Pascal Germann von der Universität Bern am Mittwoch, 2. September, in Laufen. Während häufig medizinische Fortschritte oder der wachsende Wohlstand als Gründe für die höhere Lebenserwartung genannt werden, richtet Germann den Blick auf einen weiteren wichtigen Faktor: öffentliche Hygienemassnahmen. Dazu gehören etwa der Bau von Kanalisationen oder staatliche Vorschriften zur Lebensmittelhygiene. Der Referent geht der Frage nach, welchen Anteil solche Massnahmen an der Verbesserung der Gesundheit in Europa hatten und wie Gesundheit überhaupt zu einer öffentlichen Aufgabe wurde. Dabei zeigt er auf, dass die Gesundheitsverbesserungen seit dem 18. Jahrhundert keineswegs eine kontinuierliche Erfolgsgeschichte waren. Vielmehr lassen sich auch Gegentendenzen und zunehmende soziale Ungleichheiten feststellen. Das Referat «Lebenserwartung und Hygiene. Eine Geschichte der öffentlichen Gesundheit seit dem 18. Jahrhundert» findet im Info-Center zum Hochwasserschutz an der Baselstrasse 80 in Laufen statt. Ab 19 Uhr lädt die Naturforschende Gesellschaft Baselland zu einem kleinen Apéro ein. Beginn des Vortrages ist um 19.30 Uhr.
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereins berichte, Leserbriefe, Veranstal tungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an:
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In den Röschenzer Hofgärten: Die Sopranistin des Quartetto Terramare zog das Publikum FOTO: GUIDO DOLIMAN. in ihren Bann.
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion
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Donnerstag, 27. August 2026
IMMOBILIEN
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SPINAS CIVIL VOICES
Bei Interesse: 079 659 86 88 Birsmill AG
Sorgentelefon für Kinder ratis
Das Zewo-Gütesiegel steht für wirkungsorientierte Hilfswerke.
Hilfswerke finden:
Ihre Spende in guten Händen.
Klimafreundliche Banken? Wir haben Träume. Und verwirklichen sie. Jetzt aktiv werden. #dreampeace
E I NGE S A N D T
WochenBlatt
Donnerstag, 27. August 2026 Nr. 35
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LESERINNENBRIEF
LESERBRIEF
LESERBRIEF
Friedensförderung braucht Handlungsspielraum
Präzisierung, oder gut Ding will Weile haben
Zu wenig Personal fürs Gesundheitszentrum
Die Eidgenossenschaft ist seit Jahrhunderten neutral. Die dauernde Neutralität wurde 1848 als Grundpfeiler der Sicherheitspolitik in der ersten Bundesverfassung gefestigt und wird seither von der Landesregierung verantwortungsvoll gelebt. Für ihre Aufgabe als Friedensförderin braucht die Schweiz Handlungsspielraum. Die vorliegende Neutralitätsinitiative will jedoch genau diese bewährte Flexibilität der Schweizer Neutralität einschränken und ihr ein starres Verfassungskorsett aufzwängen. Die Initianten fordern mehr Eigenständigkeit der Schweiz und warnen vor unnötigen Fesseln durch Gesetze und internationale Vorgaben. Eine starre Auslegung unserer Neutralität bewirkt jedoch das Gegenteil
Im Wochenblatt vom 20. August lässt sich der für die Raumplanung zuständige Breitenbacher Gemeinderat David Häner folgendermassen zitieren: «Wir haben die Ortsplanrevision fertiggestellt.» Dabei unterlässt es Herr Häner, ganz präzise zu sein, und verschweigt, dass gegen die Ortsplanrevision mehrere Einsprachen eingegangen sind und deswegen seit knapp einem Jahr zahlreiche Beschwerden beim Solothurner Regierungsrat hängig sind. Ich möchte hiermit Herrn Gemeinderat Häner ausdrücklich
und hindert die Schweiz in der Ausübung der Friedensförderung. Unser Land beteiligt sich nicht an Kriegen. Gleichzeitig übernimmt die Schweiz als UNO-Mitglied Verantwortung und trägt Sanktionen gegen Staaten mit, die das Völkerrecht schwer verletzen. Diese ausgewogene Haltung macht die Schweiz zu einer glaubwürdigen Partnerin für Dialog und Friedensbemühungen. Die Neutralitätsinitiative gefährdet die Rolle der Schweiz als verlässliche Vermittlerin und Friedensförderin. Darum sage ich am 27. September überzeugt Nein zur Neutralitätsinitiative. Karin Kälin, Kantonsrätin SP Rodersdorf
LESERBRIEF
Wasserversorgungssicherheit Anfang der 1970er-Jahre zeichnete sich im Laufental und Thierstein ein zunehmendes Wachstum der Gemeinden und der Wirtschaft ab. Gleichzeitig hatten insbesondere die Gebirgsgemeinden im Bezirk Thierstein während der Sommermonate zunehmend Schwierigkeiten mit der Wassergewinnung aus ihren Quellen. Auch die Gemeinde Blauen war zeitweise auf zusätzliche Unterstützung angewiesen und musste im Sommer teilweise mit Zisternenwagen ab der Wasserversorgung Zwingen versorgt werden. Diese Entwicklung war der Anstoss, nach geeigneten Grundwasservorkommen im Birstal zu suchen. Im östlichen Gemeindegebiet von Zwingen wurde man schliesslich fündig. Dies führte 1974 zur Gründung der Regionalen Wasserversorgung Laufental-Thierstein (RWV AG) mit 14 Aktionärsgemeinden aus dem Laufental und Thierstein. In den 1990er-Jahren entstanden daraus die drei Zweckverbände Lüsseltaler Wasserversorgung (LWV), Wasserversor-
gung Gilgenberg (WVG) und Wasserversorgung Birstal (WVB). Die Grundwasserversorgung im Gebiet Weiden wird heute durch die RWV AG betrieben. Dank der damaligen Visionäre und ihres vorausschauenden Denkens verfügen wir im Laufental und Thierstein auch heute über eine wichtige Grundlage für die Wasserversorgungssicherheit. Gerade in Zeiten zunehmender Trockenperioden und angesichts eines Sommers wie diesem zeigt sich, wie wertvoll und richtig diese Investitionen und die regionale Vernetzung waren. Wasserversorgungssicherheit ist keine Selbstverständlichkeit — sie ist das Ergebnis weitsichtiger Entscheidungen über Generationen hinweg. Ein gutes Beispiel, dass vorausschauende Zusammenarbeit über Gemeindeund Kantonsgrenzen hinweg Generationen nützt. Georg Furler ehem. RWV-VR / WVB-Präsident Zwingen
LESERBRIEF
Eine Stimme für Fathia Rahmani-Sinani Ich arbeite seit einiger Zeit mit Fathia Rahmani-Sinani zusammen und erlebe sie im Berufsalltag als engagierte, verantwortungsbewusste und lösungsorientierte Sozialarbeiterin. Sie begegnet Menschen mit Respekt, hört aufmerksam zu und sucht auch in schwierigen Situationen nach tragfähigen Lösungen. Dabei verliert sie nie den Blick für das Wohl der Betroffenen. Gleichzeitig arbeitet sie verantwortungsvoll mit öffentlichen Geldern und ist sich bewusst, wie wichtig ein sorgfältiger und wirtschaftlicher Umgang mit finanziellen Ressourcen ist. Diese Eigenschaften sind
aus meiner Sicht auch für die Arbeit im Stadtrat von grossem Wert. Fathia bringt Fachwissen, Lebenserfahrung sowie ein gutes Gespür für soziale und finanzielle Verantwortung mit. Sie kann unterschiedliche Interessen zusammenführen und sachliche, ausgewogene Entscheidungen treffen. Ich bin überzeugt, dass sie sich mit Herzblut, Verantwortungsbewusstsein und Augenmass für Laufen einsetzen wird, und wünsche ihr für die Stadtratswahl viel Erfolg. Olivier Vitoux Laufen
darauf hinweisen, dass für die Gemeinde Breitenbach die Ortsplanrevision erst fertiggestellt ist, wenn das Ganze vom Regierungsrat bewilligt wurde und die nachfolgenden Instanzen, das Verwaltungsgericht und das Bundesgericht von den Beschwerdeführern nicht auch noch angerufen werden. Gut Ding kann also noch ganz viel Weile haben! Patrik Doppler Breitenbach
LESERBRIEF
Zuhören statt Positionen verkünden Am Sonntag war Familienfest der Mitte Laufental in Dittingen. Wegen Feuerverbot fiel der Grill diesmal aus, aber das hat der Stimmung keinen Abbruch getan. Man stand trotzdem zusammen, ass, was mitgebracht wurde, und kam schnell ins Gespräch, über die Region, über die Landratswahlen 2027, über das, was die Leute im Laufental gerade beschäftigt. Keine Reden, keine Show, einfach Leute, die miteinander reden. Besonders geschätzt habe ich den Austausch zwischen den verschiedenen Flügeln der Mitte. Wenn ich die unterschiedlichen Sichtweisen innerhalb der Partei höre, schärft das meine eigene Meinung und ich verstehe die Position der anderen besser. Genau das macht für mich die Mitte aus: nicht links, nicht rechts, sondern genau richtig, die Mitte.
Ich kandidiere selber für den Landrat, und genau solche Momente zeigen mir, worum es eigentlich geht: zuhören statt nur Positionen verkünden. Die Mitte lebt von diesem Miteinander, nicht von lauten Ansagen. Wer wissen will, was die Menschen im Laufental wirklich bewegt, muss dorthin gehen, wo sie sind. Wer mit uns ins Gespräch kommen möchte, kann uns gerne ansprechen, auf der Strasse oder über Social Media, auf Facebook oder Instagram. Der Austausch endet für uns nicht beim Familienfest. Die Mitte freut sich einfach darauf, in Kontakt zu bleiben, sei es am Stammtisch, an einem Stand oder im direkten Gespräch, auf dem Weg zu den Wahlen 2027. Patrick Neuenschwander Landratskandidat Die Mitte Laufental
LESERBRIEF
Platzverschwendung Die jüngste Stadtratkolumne von Michael Schwyzer zeigt leider, wie man eine ganze Seite füllen kann, ohne der Bevölkerung einen echten Mehrwert zu bieten. Statt über aktuelle Herausforderungen in der Sozialen Sicherheit zu informieren oder konkrete Lösungsansätze zu präsentieren, wird erneut über alte Themen wie Steuererhöhung oder LochbruggAreal lamentiert. Diese Diskussionen sind bekannt, mehrfach geführt und tragen heute nichts zur Bewältigung der anstehenden Probleme bei. Wer eine Kolumne nutzt, um über frühere Entscheide zu klagen statt Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen, verfehlt den Zweck dieses Formats. Irritierend ist auch der Hinweis auf eine angeblich bestehende Strategie, die ehrgeizige Ausgabenreduktionen vorsieht. Wenn man anschliessend im Konjunktiv beschreibt, was diese Strategie bewirken würde, zeigt das vor allem ei-
nes: Es fehlt an Umsetzung. Die Bevölkerung hat Anspruch auf Klarheit darüber, was konkret getan wird und wohin es führt — nicht darauf, was man hätte tun wollen. Ebenso befremdlich ist die Darstellung, als ob Klima- und Biodiversitätsherausforderungen oder digitale Sachzwänge erst seit diesem Sommer existieren würden. Diese Themen begleiten uns seit Jahren und gehören zwingend in jede seriöse kommunale Planung. Die Kolumne hätte erklären können, wie der Stadtrat die steigenden Sozialausgaben, insbesondere mit der zusätzlichen Herausforderung durch das EP27, angeht. Stattdessen wurde wertvoller Raum mit rückwärtsgewandten Betrachtungen gefüllt. Das ist keine Information, das ist Platzverschwendung.
Gerade lese ich, dass das KSBL selbstherrlich davon ausgegangen ist, dass das Gesundheitszentrum Laufen in der Nacht geschlossen wird. Die Führung des KSBL, die von uns Bürgern fürstlich bezahlt wird, hatte ohne Auftrag der Regierung einfach in ihrer Planung festgelegt, dass der Nachtbetrieb eingestellt wird. Deshalb fehlen jetzt die Medizinalpersonen für den Betrieb und dieser wird einfach für drei Tage komplett eingestellt, so gelesen vor wenigen Minuten im «OnlineReports — Von Landratsentscheid ‹überrascht›: KSBL hat zu wenig Ärzte für Gesundheitszentrum Laufen». Wir vom Verein Bezirksrat Gesundheit sind äusserst erbost, was da an grobem Unfug veranstaltet wird, einfach über die Köpfe der Laufentalerinnen und Laufentaler, aber auch über den Kopf des Landrates, dessen Entscheid für die Weiterführung des Nachtbetriebes gar nicht abgewartet wurde, hinwegentschieden. Es kann nicht sein, dass das KSBL nicht genügend Ärzte an den Standorten Liestal oder Bruderholz hat, um den garantierten Betrieb aufrechtzuerhalten. Müssen wir am Ende pensionierte Laufentaler Ärzte anfragen, ob sie einspringen? Wir Bürger müssen uns unbedingt gemeinsam mit allen unseren Laufentaler Gemeinden um die besten Lösungen für unser Tal bemühen. Da sind auch alle Land- und Gemeinderäte im Tal in der Pflicht. Wir müssen wieder lernen, unseren Bedürfnissen nachhaltig Gehör zu verschaffen. Wir können das, haben es doch in der Vergangenheit bewiesen. Es kann nicht sein, dass irgendwelche Autokraten in Liestal bestimmen, was für uns das Richtige ist. Das Beste ist es auf keinen Fall. Wir, die Laufentaler Landräte, die Laufentaler Gemeinderäte und unser Verein Bezirksrat Gesundheit sollten klarmachen, was das Beste für uns ist. Peter Scheuerer Liesberg
KORRIGENDUM
Sanierung kostete 700 000 Franken WoS. Im Frontartikel des Wochenblattes «Die Rettung der Quelle hat sich gelohnt», in der Ausgabe von letzter Woche, dem 20. August, hatte sich ein Fehler eingeschlichen. Die Gesamtsanierungskosten der Schutzzonenausscheidung betrugen nicht nur 70 000 Franken, sondern kosteten 700 000 Franken. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen Fehler.
Bernard Wasem Laufen
LESERBRIEF
Für ein Laufen mit Zukunft LESERINNENBRIEF
Schwarmintelligenz in Laufen, nötiger denn je Die politische Arbeit ist sehr anspruchsvoll und es ist nötig, dass in einer Exekutivbehörde wie der Stadtrat Laufen die Ratsmitglieder über die Parteigrenzen und Verantwortungsbereiche Zusammenarbeiten. Konkurrenzdenken ist fehl am Platz. Reto Schmidlin kommt aus der Privatwirtschaft und hat Erfahrung in zusammenarbeit mit Behörden und Leitung von Grossprojekten. Die Einwohner erwarten, dass der Stadtrat die langfristigen und behördenverbindlichen Ziele verfolgt und je nach finanzieller Situation hilft, Prioritäten zu setzen und/oder anzupassen, und dies wie einen roten Faden auf allen Ebenen transparent kommuniziert. Diese «Schwarmintelligenz» innerhalb des Stadtrats bringt mit der Gesamtkompetenz und dem Wissen die Entwicklung von Laufen weiter. Jeder Stadtrat wird von der Verwaltung, der Kommissionsarbeit und dem
eigenen Netzwerk begleitet. Das braucht Zeit, welche jeder Stadtrat benötigt, um sich für die Allgemeinheit einzusetzen. Dazu gehört das Aktenstudium bestehender Grundlagen, wie zum Beispiel das Raumentwicklungskonzept (REK) der Stadt Laufen. Das externe Netz hilft, Strömungen auf regionaler, kantonaler oder nationaler Ebene weiterzugeben. Reto Schmidlin ist der geeignete Stadtratskandidat, der all diese benötigten Eigenschaften, Netzwerke, Zeit und Kompetenz mitbringt und gewohnt ist, projektbezogen und lösungsorientiert im Team zu arbeiten und Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Ich werde auch als Frau Reto Schmidlin mit seiner Unabhängigkeit und seiner Kompetenz wählen.
Juliana Nufer-Gerster Laufen
Laufen steht vor wichtigen Aufgaben, allen voran bei den Finanzen. Reto Schmidlin will Verantwortung übernehmen und Laufen mit Augenmass, Klarheit und Weitsicht weiterentwickeln. Sein politisches Programm setzt auf gesunde Finanzen, eine transparente Politik, sachliche statt ideologische Entscheidungen, ein attraktives Laufen sowie soziale Angebote, die auch langfristig finanzierbar bleiben. Besonders wichtig ist ihm, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen, unterschiedliche Interessen ernst
zu nehmen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. Sein Anspruch ist klar: zuhören, prüfen und entscheiden — verantwortungsvoll und mit Blick auf das Wohl von Laufen. Gemeinsam können wir die Zukunft von Laufen gestalten und Verantwortung für eine starke, lebenswerte und finanziell gesunde Gemeinde übernehmen. Darum: Reto Schmidlin am 27. September in den Stadtrat. Fernand Lutz Laufen
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen.
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DI E L E T Z T E
Donnerstag, 27. August 2026 Nr. 35
WochenBlatt
FOTO DER WOCHE
Zeugen gesucht
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
ZWINGEN. WoS. Bei einem Selbstunfall in Zwingen ist am Sonntagmorgen ein 56-jähriger Autofahrer leicht verletzt worden. Er war kurz nach 7.15 Uhr auf der Laufenstrasse Richtung Laufen unterwegs, als er in einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen VW verlor. Das Auto überquerte die Gegenfahrbahn und das Trottoir und kam in einer Böschung zum Stillstand. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Polizei sucht Zeugen.
Massiv zu schnell
Startklar: Im Laufner Stedtli machten sich die Teilnehmenden am Freitagmorgen mit ihren Fahrzeugen bereit für den RAID 2026. Die erste Etappe führte über rund 300 Kilometer durch den Schweizer und französischen Jura bis in die Nähe von Dijon. FOTO: MELANIE BRÊCHET
Shuttleservice
Unternehmerpreis 2027 Stille Wahl
SEEWEN. WoS. Das Museum für Musikautomaten in Seewen erweitert sein Serviceangebot. Ab sofort steht den Besucherinnen und Besuchern ein neuer, barrierefreier und kostenloser Shuttleservice zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an alle Gäste, die sich eine komfortable und unkomplizierte Anreise vom öffentlichen Verkehr bis vor die Museumstür wünschen. Der Shuttle verkehrt jeweils mittwochs von 13 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr. Die Fahrzeiten sind auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Postauto-Linien 67 und 111 an der Haltestelle «Herrenmatt» in Seewen abgestimmt. Dadurch wird die Lücke zwischen dem regionalen Busnetz und dem Museum direkt und ohne lange Wartezeiten geschlossen. Ziel mit dem neuen Shuttleservice sei es, allen Interessierten — unabhängig von ihrer Mobilität — einen einfachen und angenehmen Zugang zur Sammlung mechanischer Musikinstrumente zu ermöglichen, schreibt das Museum in ihrer Mitteilung.
KT. SOLOTHURN. WoS. Der Solothurner Unternehmerpreis 2027 läuft dieses Jahr unter dem Motto «Stark durch Werte». Ab sofort können sich Solothurner Unternehmen bewerben, die ihre Werte nicht nur einmal formuliert haben, sondern sie tagtäglich in ihrer Führung, im Umgang mit Mitarbeitenden sowie Kundinnen, Kunden und Lieferanten leben. Ergänzend dazu können sich Solothurner Startups für den «Newcomer-Preis» 2027 bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis Ende September. Die Preisverleihung 2027 findet am 14. Januar 2027 in Solothurn statt. Die Preisübergabe von 20 000 Franken an das Gewinnerunternehmen des Solothurner Unternehmerpreises 2027 erfolgt durch den Regierungsrat des Kantons Solothurn. Die Preisübergabe von 5000 Franken an das Newcomer-Unternehmen erfolgt durch die Regiobank Solothurn AG als Preissponsor wie im vergangenen Jahr. Weitere Infos unter https://unternehmerpreis.so.ch/
LIESBERG. bz. Rolf Nussbaumer ist neuer Gemeindepräsident von Liesberg. Den Sprung an die Spitze der Laufentaler Ortschaft schaffte er, ohne sich gegen andere Kandidierende durchsetzen zu müssen. Wie schon seine Vorgänger wurde der bisherige Vize-Gemeindepräsident in einer stillen Wahl ins Amt befördert. Die Gemeinde selbst spricht im aktuellen Fall von einer «einvernehmlichen» Kandidatur für das Gemeindepräsidium. Heisst: Der fünfköpfige Liesberger Gemeinderat einigte sich darauf, dass Rolf Nussbaumer neuer Gemeindepräsident wird. Eine weitere Kandidatur aus dem Rat gab es nicht. Die für Ende September angesetzte Urnenwahl findet nicht statt. Mit der Wahl von Nussbaumer erhält Liesberg den dritten Gemeindepräsidenten innerhalb von drei Jahren. Die Wahl von Nussbaumer war nötig geworden, da Volker Papenburg nach rund zwei Jahren Ende April seinen Rücktritt erklärt hatte. Papenburg hatte sich als Gemeindeverwalter in Liesberg beworben und den Zuschlag erhalten.
LIESBERG. WoS. Die Polizei Basel-Landschaft hat am Samstagnachmittag in Liesberg einen Motorradfahrer mit massiv überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Der 53-jährige Portugiese war auf der Delsbergstrasse Richtung Delémont mit 145 km/h unterwegs. Erlaubt sind auf dem Streckenabschnitt 80 km/h. Nach Abzug der Toleranz beträgt die Überschreitung 61 km/h. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde das Motorrad beschlagnahmt und dem Lenker der Führerausweis abgenommen. Er muss sich wegen eines Raserdelikts vor der Justiz verantworten.
Tag des Denkmals REGION. WoS. Die Europäischen Tage des Denkmals vom 12. und 13. September finden unter dem Motto «In Gefahr?» statt. Über 450 Veranstaltungen geben Einblick in aktuelle Herausforderungen der Kulturpflege und beleuchten, welchen Gefahren unser kulturelles Erbe ausgesetzt ist und wie wir es langfristig erhalten können. Das Programm der Denkmaltage umfasst Führungen, Ausstellungen und Workshops. Es richtet sich an ein Publikum jeden Alters. Die Denkmaltage sind die grösste Veranstaltung in der Schweiz im Bereich des Kulturerbes. Auf www. kulturerbe-entdecken.ch ist das Programm zu finden und es können Plätze reserviert werden.
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