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113. Jahrgang Nr. 34
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Donnerstag, 26. August 2021
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Zurück ins Live-Ambiente Das Sommernachtsfest hoch über dem Tal von Metzerlen-Mariastein hat Tradition. Am Samstag ging die 18. Ausgabe über die Bühne im Innenhof der Burg Rotberg.
Freitag, 27.08.2021 Meist ein trockener Mix aus Wolken und Sonne. 12 ºC 20 ºC Samstag, 28.08.2021 Veränderlich, vereinzelt Schauer möglich. 11 ºC 20 ºC
Martin Staub
Sonntag, 29.08.2021 Viele Wolken, dabei könnte es auch mal etwas regnen.
«Selbst letztes Jahr liessen wir das Sommernachtsfest nicht ausfallen», erklärt Thomas Krämer, der in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiert. Seit zwanzig Jahren führt er zusammen mit seiner Partnerin Claudia die Jugendherberge Mariastein-Rotberg. Auch in diesem Jahr habe man lange über das Sommernachtsfest hin und her überlegt. «Wir haben uns aber vor wenigen Wochen entschieden: Wir tun es!», erklärt zur Begrüssung Krämer den über hundert erschienenen Gäste.
10 ºC 20 ºC
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Wenn sich die Klänge einer Gitarre und einer warmen Männerstimme mit den Lauten der Natur vermischen: Das Wanderkonzert regte zum besinnlichen Genuss an.
Kulinarische Höhenflüge
Der Entscheid hat sich gelohnt. Mit dem Duo Dominik Robin und Martin Fischer, als Neo & Neo, hat der Burgherr aufs richtige Pferd gesetzt — obschon die Stimmung vor dem Burgtor bei all den Köstlichkeiten, die hier ab 18 Uhr zubereitet, grilliert und serviert wurden, bereits mit den Prädikaten «entspannt, zufrieden und wunschlos glücklich» hätten beschrieben werden können. Die meisten Rotberg-Fans aus der näheren Region und auch die weiter hergereisten liessen sich nämlich zur Stärkung von Grilleur Thomas Krämer und Helfenden kulinarisch verwöhnen: mit einem deftigen Pfahlbauerspiess oder einem Falafel-Burger für die Vegetarierinnen und Vegetarier. Der Genuss wurde massgeblich bestärkt durch den lauen Sommerabend und die stimmungsvolle Aussicht auf die gepflegten Felder der Leimentaler Land-
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Harmonie und Romantik pur: Sommernachtsfest auf der Burg Rotberg mit Neo&Neo. wirte. Vor Konzertbeginn tat man gut daran, sich in den romantisch beleuchteten Burghof zu begeben. Dominik Robin stellte seinen neuen Schlagzeuger Martin Fischer, mit dem er mit diesem Konzert erst zum zweiten Mal öffentlich auftrat vor, griff in die Saiten und überzeugte mit seiner Stimme auf Anhieb. Er sang vom Reisen, vom sich Verlieben mitten in der Nacht wie auch vom schmerzenden Abschied. Manchmal in ruhigen Balladen, manchmal auch sehr bewegt, unterstützt von satten Schlagzeugrhythmen, sodass das Ruhigsitzen schwierig wurde. Wegen Corona wurde man nämlich zum blossen Zuhören gebeten, fürs anschliessende Tanzen wäh-
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Nicht nur Schwarz und Weiss
Neo & Neo passten perfekt in dieses mittelalterliche Ambiente, welches von einem generationenübergreifenden Publikum genossen wurde. Dominik Robin will — wie er erklärte — mit seinen Texten aufzeigen, dass es sich im Leben nie nur um Schwarz oder Weiss, sondern immer um Grauwerte dazwischen handelt. Es lohnt sich unbedingt, nicht nur die eingängigen Melodien des in der Forschung tätigen Teilzeitmusikers zu geniessen, sondern sich auch seine Songtexte zu Ge-
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FOTO: MARTIN STAUB
müte zu führen. CDs standen vor der Bühne zu diesem Zwecke zur Verfügung und das Reinhören in ein bald erscheinendes neues Album lohnt sich durchaus. Das Sommernachtsfest 2021 reiht sich sicherlich in die mehr als gelungenen Anlässe der Jugendherberge Mariastein-Rotberg ein. Thomas Krämer jedenfalls zeigte sich zufrieden und legte später mit seinem gewohnten Enthusiasmus als DJ Silikon für die Covid-Zertifizierten Songs aus den 80er-Jahren sowie aktuellen Mainstream-Sound auf, mit dem Ziel, «bis in die frühen Morgenstunden» zu tanzen. Dieser Plan wurde leider durch einen nächtlichen Sommerregen verkürzt.
Hofstetten-Flüh
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Felix Schenker ist Gemeindepräsident von Hofstetten-Flüh. Sollte er wiedergewählt werden, möchte er begonnene Projekte im Sinne aller abschliessen.
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Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
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L AUFEN
Singend den Wanderweg erleben Sänger und Liedermacher Flavian Graber wanderte mit einer kleinen Schar Gäste Richtung Planetenweg und unterhielt dieselben mit lebensnahen Mundartliedern. Die Baselbieter Wanderkonzerte bettete er in sein Minialbum «Chuchitisch».
Anekdoten im Wald
Jürg Jeanloz Mit einem freundlichen «Guten Tag» begrüsst Flavian Graber die Ankommenden bei der mächtigen Sonne, die den Start des Planetenwegs in Laufen verkörpert. Jedem Gast verteilt er einen Flyer, der seine Gedanken zu seinen Vorträgen enthält und gleichzeitig dazu dient, während der Wanderung eigene Gedanken aufzuschreiben. «Die Pandemie hat mich ins Reich der Mundartlieder versetzt», weiss er zu berichten. Als Frontmann der Band «We Invented Paris» verkörperte der Liestaler den gepflegten Indie-Pop, bis Covid-19 eine abrupte Zäsur einläutete. Auf seinen Wanderkonzerten möchte er die Gäste dazu motivieren, nicht nur seinen Vorträgen zu lauschen, sondern auch Umgebungsgeräusche wahrzunehmen. «Kinoguetschin» lautet sein erstes Lied, das er locker vorträgt, während in der Nähe Pferde wiehern und Schwalben ihre Kreise ziehen. «Das Panorama in-
Wanderkonzert mit einzigartigen Stationen: Flavian Graber (2. v. l.) mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wanderkonzerts an der Feuerstelle. FOTO: JÜRG JEANLOZ
ezieh» empfiehlt er im Lied, das passt ausgezeichnet zum Ort mit der herrlichen Rundsicht. Kaum ist der letzte Ton verklungen, packt der Liedermacher seine Gitarre und startet Richtung Stürmenwald. Wir folgen ihm und nach zehn
Minuten steht er auf einem Ladewagen vor einem grossen Kirschbaum. Sobald der Letzte eintrudelt, stimmt er «Erdbeeri» an. Erdbeeren im Februar, das gibt dem 36-jährigen Familienvater zu denken, aber er gesteht: «I nime glych es
Chörbli, wils Mami so gärn het.» Seine Texte erdenkt er sich am Küchentisch, dem Zentrum seines Alltags, das ihn immer wieder inspiriert. Seine Gedanken seien sprunghaft, spontane Eingebungen, die er seinen Liedern anvertraut.
Rund um eine Feuerstelle mitten im Wald sitzen wir mit dem Mundartsänger, der den pazifischen Fisch besingt. Seine Stimme ist weich und melodisch, seine Worte über Gott und die Welt sind authentisch, manchmal etwas trübselig, selbstzweifelnd, ja sogar melancholisch. Sein Ausdruck ist ernst, nur selten huscht ein Lächeln über sein Gesicht. Er erzählt eine Anekdote von zwei finnischen Freunden, die sich treffen, um gemeinsam zu kochen, jedoch ohne miteinander zu sprechen. Gleich darauf steht Graber mitten im Wald: «Hie isch no es Fläckli Ärde mit höche Böim und ohni Lüt.» Das Rauschen der Bäume und das Zwitschern eines Vogels begleiten sein Stück «Solid Soleil». Wie sehr er auf Ruhe und Besinnlichkeit bedacht ist, dokumentiert er mit einem Halt am Ufer eines Bächleins. Er steht einfach da, schweigt und lässt uns das leise angenehme Sprudeln vernehmen. Die Stille und Intimität sind für ihn wichtig. Auf dem Rückweg stimmt er wandernd das Lied «Bekenntnis» an und stapft dabei durch ein enges krautiges Wegstück. Die Feuerstelle am Waldrand ist erreicht, wir setzen uns, geniessen die herrliche Aussicht auf Laufen, während der SoloKünstler das letzte Lied anstimmt: «Ds Läbe isch kei Hollywood, aber filmrich». Und damit wir das auch wirklich verinnerlichen, fordert er uns auf, den Schluss «aber filmrich» mitzusingen. Wer Zvieri im Rucksack hat oder einfach noch etwas verweilen will, lässt diese aussergewöhnliche Wanderung in Ruhe ausklingen.
L AUFEN
Das Motto des Abends: Einander endlich wieder treffen Nach zwei virtuellen Generalversammlungen konnte der grösste Gewerbeverein des Kantons diese endlich wieder live abhalten. Die Versammlung vom letzten Freitag in der Halle Serafin wurde kurz, der gemütliche Teil etwas länger gehalten.
beeren zu überschütten. Absolut verdient, wie der resultierende Reingewinn von über 32 000 Franken bestätigte.
Verlust beim Grossbrand
Martin Staub Mit aktuell 337 Mitgliedern, zehn mehr als 2019, ist der KMU-Gewerbeverein Laufental tatsächlich der grösste seiner Art im Kanton Baselland. Entsprechend rekordverdächtig auch die Gewerbeausstellung AGLAT 19, welche der damalige OKPräsident Martin Vogel im Anschluss an die ordentlichen Traktanden in einem dreizehnminütigen Referat Revue passieren liess. Dabei liess der Bürner Unternehmer kaum ein Detail aus, um sein OK und insbesondere die Aussteller mit Lor-
Der AGLAT19-OK-Präsident mit dem alten und neuen Vorstand: Martin Vogel (in Rot) umrahmt von (v.l.) Tobias Brunner, Beat Egli, Thomas Disler, Martin Schindelholz, Präsident Marc Scherrer, Christoph Kern, Denise Holzherr und Christian Borer. FOTO: MARTIN STAUB
Mit einem aktuellen Vermögen von 142 000 Franken (plus 57 000 Franken) steht der Verein auf guten Beinen, wie Finanzchef Tobias Brunner dokumentierte. Dieses gesunde Polster sei auch nötig, fand Marc Scherrer und verwies auf die Verluste des eingelagerten Standmaterials, welches dem Grossbrand vom 10. Juli 2020 an der Wahlenstrasse in Laufen zum Opfer gefallen ist. «Bei diesem Ereignis kamen auch viele Gewerbetreibende und Vereinsmitglieder zu Schaden», blickte der langjährige Präsident zurück. Dieses Schadensereignis und die Pandemie bewogen den Vorstand des KMU-Gewerbevereins Laufental, zusammen mit der Filmbude Sandro Karrer und freiwilligen Vereinsmitgliedern als Darstellende, die Aktion «Dänk dra — lüt a!» in Form von fünf Filmclips zu lancie-
ren. Über 3000 Mal wurden die Kurzfilme abgerufen, welche dazu bewegten, das einheimische Gewerbe vermehrt zu berücksichtigen. «Das war ein voller Erfolg», so Scherrer, der sich bei den Beteiligten mit Nachdruck bedankte. Das wichtigste Traktandum anlässlich dieser 30. Generalversammlung — mit den beiden virtuellen GV eigentlich die 32. — waren die Wahlen für die nächste Amtsperiode. Eigentlich eine reine Formsache, denn sämtliche acht Mitglieder, inklusive Präsident, liessen sich für weitere vier Jahre mit Akklamation bestätigen. Mit Abstand am längsten dabei, nämlich rund 20 Jahre, ist Denise Holzherr. Zu guter Letzt, bevor es an die weiss gedeckten Tische zum feinen Dreigänger ging, präsentierte Marc Scherrer noch das weitere Programm des KMU-Gewerbevereins Laufental: Gewerblerausflug am 17., KMU-Podium am 22. September, Behördenapéro am 27. Oktober und Lunchereport am 4. November.
LIESBERG
Entsorgung während Corona: nicht mehr, aber anders Während der Coronapandemie hat sich auch das Abfallverhalten der Menschen verändert. Die Veränderungen waren jedoch allesamt von kurzer Dauer und nachvollziehbar, lassen sie sich doch mit dem bisherigen Verlauf der Pandemie in Verbindung bringen. Melanie Brêchet Corona hatte und hat immer noch auf viele Lebensbereiche einen grossen Einfluss. So auch auf die Art und Weise, wie und vor allem was in der Zeit der Pandemie entsorgt wurde. Auf die Kehrichtmenge, also den Abfall in den gebührenpflichtigen Säcken, habe die Pandemie keinen spürbaren Einfluss gehabt, erklärt Edmund Frey Kuron von der KELSAG in Liesberg. Die Abfallmengen seien
in etwa gleichbleibend, kleinere Schwankungen seien normal und könnten nicht mit der Pandemie in Verbindung gebracht werden.
Herr und Frau Schweizer räumten auf
Eine deutliche Veränderung gab es jedoch bei der Entsorgung vor Ort, bei jenen Abfällen also, welche die Leute direkt in der KELSAG entsorgten. «Die Leute waren während des Lockdowns mehr zu Hause und hatten in der Regel deutlich mehr Zeit, da Hobbys und Freizeitaktivitäten ausfielen», erklärt Frey Kuron. «Sie nutzten diese offensichtlich, um zu Hause auszumisten.» So seien insbesondere vermehrt Holz und Möbel entsorgt worden. Bezüglich Entsorgung von Grüngut könne man jedoch nicht sagen, dass mehr in den Containern landete als sonst. Die anfallende Grüngutmenge sei stark witterungsabhängig. Deutlich häufiger als üblich sei in der KELSAG aber
Wurden deutlich häufiger entsorgt: Glasflaschen aller Art, aber auch Dosen landeten vermehrt in Containern. FOTO: ZVG Komposterde abgeholt worden — dies war vermutlich den geschlossenen Gartencentern geschuldet.
Mehr Wertstoffe recycelt
Das gesellschaftliche Leben stand während des Lockdowns praktisch still. Ver-
einsaktivitäten fielen weg, Restaurants und Cafés hatten geschlossen und auch gearbeitet wurde zu Hause. Entsprechend konsumierten die Leute auch mehr in den eigenen vier Wänden. «Wir konnten eine deutliche Zunahme bei der Entsorgung von Glas, Alu- und Weissblechdosen feststellen», sagt Frey Kuron rückblickend. «Wir sprechen hier von einer Zunahme von 10 bis 15 Prozent.» Zeitweise seien deswegen auch einige Container überfüllt gewesen, man habe darauf aber zeitnah reagieren können und das Tourenintervall zur Entleerung der Wertstoff-Container erhöht. Zum Ende des Lockdowns habe sich die Lage aber rasch wieder normalisiert. Zugenommen habe auch die Menge an entsorgtem Karton, da die Leute ihre Einkäufe bekannterweise vermehrt bestellten. Und: Auch während der Pandemie blieben die Schweizerinnen und Schweizer ihren Gewohnheiten beim Recycling treu.
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 27. August, 19.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, «Einfach zuhören +», wenn möglich draussen vor der reformierten Kirche in Laufen. Das Thema ist dieses Mal «Ehe für alle». Es sind alle eingeladen. Sonntag, 29. August, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, ökumenische Segnungsfeier zum Schulanfang mit ökumenischem Team und unter Mitwirkung der neuen Konfirmandenklasse mit dem Thema «Start – ganz behutsam oder mit Anlauf» und mit Gesangsschüler*in der Musikschule, Klasse von Ruth Bilkenroth. Liesberg Samstag, 28. August, 17.00 Uhr, Dorfkirche Liesberg, ökumenische Segnungsfeier zum Schulanfang mit ökumenischem Team.
«Mir gseh ä Stärn idr Nacht, einä wo über ois wacht...»
Du bist nicht mehr dort, wo du warst. Aber überall, wo wir sind. Vitctor Hugo
Marie Hübscher-Jeker 29. 5. 1921 – 16. 11. 2020 HERZLICHEN DANK Für die vielen Zeichen der Anteilnahme zum Abschied von unserem geliebten Mami und Grossmami bedanken wir uns herzlich. Die Karten, Briefe, persönlichen Gespräche, Blumen, Geldspenden und heiligen Messen haben unser Herz berührt und uns Trost geschenkt. Wenn ein geliebter Mensch diese Welt verlässt, hinterlässt er eine Lücke, die nicht so leicht zu schliessen ist. Wir vertrauen auf Gott, dass er uns trägt und leitet, sodass wir auf unserem Weg weiter gehen können. Wir möchten uns für Mamis Leben, sein unermüdliches Werken und seine aufopfernde Liebe bedanken und ihm einen würdigen Abschied schenken. ABSCHIEDSFEIER Am Montag, den 30. August 2021 um 14.00 Uhr sind alle herzlich eingeladen in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen mit uns von Marie Abschied zu nehmen. Wir würden uns sehr freuen, mit Dir/Euch auch nach dem Gottesdienst noch eine Weile im Pfarreiheim zusammen zu sein und die Erinnerungen an Marie miteinander zu teilen.
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In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, Mutter, Maman, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Marraine. Sie hat den Kampf gegen ihre lange und tapfer getragene Krankheit verloren. Wir sind unendlich traurig und vermissen Dich sehr. In unseren Herzen wirst Du weiterleben.
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Deine Familie Walter Borer-Gunti Jean-Denis und Sarah Borer-Lorenz mit Julia, Sofia, Amelie Noëlle Valet-Borer und Jan Hodel mit Luc, Théo, Laurent Christine Borer Jacques Valet Der Abschiedsgottesdienst und die Urnenbeisetzung finden am Freitag, 27. August 2021 um 14.30 Uhr, in der Pfarrkirche Erschwil statt. Dreissigster am Samstag, 2. Oktober, 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Erschwil. Traueradresse: Walter Borer-Gunti, Nonnenbrühlstrasse 11, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.
Zwingen Samstag, 28. August, 9.30 Uhr, Versöhnungsweg für alle Fünftklässler mit ihren Begleitpersonen ist am Samstag, 28. August, von 9.30 bis 13.00 Uhr auf dem Kirchenareal in Zwingen. Anmeldungen werden bis am 20. August gerne von Pfarrerin Regine Kokontis entgegengenommen, Tel. 061 761 62 53 oder regine.kokontis@ref-laufental.ch.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maskenpflicht! Sonntag, 29. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst: Täufling ist Basil Christ aus Erschwil. Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr. Samstag, 4. September, 10.00 Uhr, Kapelle vom Zentrum Passwang, Breitenbach, Gottesdienst für die Heimbewohner/innen. Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr. Sonntag, 5. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst im Kanzeltausch, Pfrn. Regine Kokontis, Org. Blandine Abgottspon. ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 4. September, 10.15 –11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Beginn im GD, danach im Gde.-Saal. Thema: Daniel in der Löwengrube. Leitung: Susanne Rodella. Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags von 18.00 –19.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 1 am 26. August; Gr. 2 am 2. September. Strickkreis: Montag, 30. August, (verschoben vom Mo. 23. August) 14.00 –16.00 Uhr, Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Max. 30 Personen. Anmeldung bei: Susanne Rodella, Tel. 079 548 18 90. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50.
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Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
Adieu Impfzentrum
AMTLICHE MITTEILUNGEN Keine Stadtratssitzung am 23. August 2021 Der Stadtrat hat auf dem Zirkularweg folgendes Geschäft behandelt und folgenden Beschluss gefasst: • Der Botschaftstext wurde mit redaktionellen Änderungen zuhanden der Gemeindeversammlung vom 21. September 2021 verabschiedet.
Einladung Gemeindeversammlung vom 21. September 2021, 20.00 Uhr in der MZH Serafin, Primarschulzentrum Laufen Es gilt auch an dieser Gemeindeversammlung das Schutzkonzept der Stadt Laufen. Es besteht Maskenpflicht. Wer sich krank und unwohl fühlt, wird gebeten, nicht an der Gemeindeversammlung teilzunehmen.
Traktandum 1: Einbürgerungen Für die Gesuchstellenden ist die kantonale Bewilligung zur Einbürgerung durch die Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft erteilt worden. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung folgenden Beschluss zu fassen: Körn Birgitta Annette Katharina Geburtstag: 03.10.1983 Schweiz seit: 09.2008 In Laufen seit: 01.08.2015 Mahmud Ahmed Geburtstag: 30.10.1994 Schweiz seit: 20.02.2010 In Laufen seit: 20.02.2010 Idrizi Ajdogan (m) Geburtstag: 03.07.1981
Schweiz seit: 01.1994 In Laufen seit: 01.01.2011 Thangeswaran Amsajini (w) Geburtstag: 15.01.2001 Schweiz seit: 2013 In Laufen seit: 01.06.2015 Thangeswaran Anujan (m) Geburtstag: 07.03.1995 Schweiz seit: 2011 In Laufen seit: 01.06.2015 Den Einbürgerungen folgender Personen wird zugestimmt: • Körn Birgitta Annette Katharina • Mahmud Ahmed • Idrizi Ajdogan • Thangeswaran Amsajini • Thangeswaran Anujan
Traktandum 2: Teilzonenplan Dürrenboden, Planungskredit CHF 230 000.00 Das Gebiet Dürrenboden wurde 2005 in die Bauzone eingezont und der Zone „W2a mit Quartierplanpflicht“ zugeteilt. Da es bisher nicht gelungen ist, einen Quartierplan zu realisieren, soll die bisherige Zone mittels Teilzonenplanung aufgehoben und durch neue Zonen ohne Quartierplanpflicht ersetzt werden. Neben der Erarbeitung der Teilzonenvorschriften müssen auch die Planung für den Ausbau des Bierkellerweges, der Generelle Entwässerungsplan, die Generelle Wasserplanung, sowie die Abfallplanung für das Gebiet Dürrenboden erfolgen. Der Kredit setzt sich wie folgt zusammen: • Teilzonenplanung: CHF 120 000 • Bierkellerweg, BSP + Projekt: CHF 50 000
• Teil-GEP (Abwasserbeseitigung): CHF 40 000 • Teil-GWP (Wasserversorgung): CHF 10 000 • Abfallsammelstelle: CHF 10 000 Total: CHF 230 000 Finanziell relevanter ist die Beteiligung der Grundeigentümer an den Infrastrukturkosten wie dem Ausbau des Bierkellerweges, der Abfallsammelstelle oder eines Spielplatzes. Zusammen mit der Planung sollen dafür die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, entweder mit einer Anpassung der entsprechenden Reglemente oder mittels privatrechtlicher Vereinbarung mit den Grundeigentümern. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Der Planungskredit über CHF 230 000.00 für das Areal Dürrenboden wird genehmigt.
Traktandum 3: Waldbaulinienplan Glashütte II Das Firmenareal der Carlo Bernasconi AG erstreckt sich über die Parzellen 35 und 185 in Laufen sowie 1877, 95, 99, 100, 2157 und 2158 in Bärschwil. Die drei zuletzt genannten Parzellen liegen dabei vollständig in der Uferschutzzone bzw. Landwirtschaftszone, sind für gewerbliche Nutzungen also ausgeschlossen. Alle gewerblich nutzbaren Parzellen dies- und jenseits der Kantonsgrenze weisen bereits eine dichte Bebauung auf, so dass kein Spielraum für Erweiterungen besteht. Sofern dem Unternehmen ein Ausbaupotenzial am Standort Laufen/Bärschwil eingeräumt werden soll, stellt die Festlegung zweier Waldbaulinien im Bereich der heute bereits bestehenden Gebäudeaussenwände aus Sicht der Stadt Laufen den geringsten Eingriff dar.
Es werden zwei Waldbaulinien festgesetzt: Die eine ist eine allgemeine Waldbaulinie. Sie gilt für das Obergeschoss. Auf der Südseite ist dieses Geschoss ebenerdig, so dass die Erschliessung und Anlieferung, wie bereits heute, von dieser Seite vorgesehen ist. Die Baulinie entspricht exakt der Fassade des bestehenden Gebäudes. Die zweite Waldbaulinie entspricht der heutigen Gebäudebegrenzung im Untergeschoss. Sie wird als unterirdische Waldbaulinie mit einem einheitlichen Abstand von 2.50 m zur allgemeinen Waldbaulinie festgelegt. Gegenüber dem Waldrand (statische Waldgrenze) weist die Waldbaulinie für unterirdische Bauten einen Minimalabstand von 3.51 m auf. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Der Waldbaulinienplan Glashütte II wird beschlossen.
Traktandum 4: Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge Auflage Die Unterlagen zu den Traktanden liegen während den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung bei der Präsidialabteilung zur Einsicht auf und können auf der Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden (www.laufen-bl. ch/Politik/Gemeindeversammlungen). Mit dem nebenstehenden Code gelangen Sie direkt auf die Website, von der Sie die Details zu den Geschäften herunterladen können.
Es summt und brummt rund ums Schulhaus Sind Sie eine engagierte und interessierte Persönlichkeit, welche ab August 2022 bei unserer Stadtverwaltung eine
Lehrstelle als Kauffrau / Kaufmann EFZ
Ein Zuhause für viele Insekten: Rund um die Primarschule Laufen legten die heute fünften Klassen Blumenwiesen an. Das Resultat lässt sich sehen. FOTO: STL
Anfang Juni machten die vierten Klassen der Primarschule Laufen auf dem Schulgelände Platz für insektenfreundliche Pflanzen. Nicht zuletzt Dank des nassen Wetters ist Einiges gewachsen und erblüht. Die Biodiversitätswoche der mittlerweile 5. Klassen war sehr erfolgreich. Auf den kahlgerodeten Flächen ist eine Vielzahl von Pflanzen gewachsen, bestätigt der Klassenlehrer der 5a, Marzell Koch. Im Juni wurde auf gerodeten Flächen unterhalb des Fussballplatzes und oberhalb des Spielplatzes Saatgut mit 50 verschiedenen Pflanzen ausgebracht. Erfreulich sei, so Koch, dass man bereits jetzt einige Pflanzen blühen sehen könne. So hätten sich Kornblumen, Klatschmohn, Spitzwegerich, Wiesensalbei oder Sonnenblumen bisher gut entwickelt. Aber auch der Flohknöterich, die gemei-
ne Zaunwinde und Disteln seien auf den Wiesen gewachsen. Diese würde man nach Möglichkeit aber wieder entfernen, da sie sich übermässig ausbreiten und die anderen Pflanzen verdrängen. Man sei nun daran, mit den Kindern die Pflanzen zu bestimmen. Dadurch, dass sie von Anfang an dabei waren, hätten die Schülerinnen und Schüler auch einen emotionalen Bezug zum Thema und zur Wiese. So würden sie mehr Freude daran entwickeln, sich dem Thema Botanik anzunähern. Man wolle über das ganze Jahr die Pflanzen besser kennenlernen, ein Wiesenjournal erstellen und beobachten, wie sich die Pflanzen über das Jahr entwickeln. Auch die Bestäubung und Pflanzenaufbau seien Themen, welche im Lehrplan vorgesehen sind. Bereits jetzt sei man gespannt, wie sich die Wiese im nächsten Jahr präsentieren werde. Erfahrungsgemäss würden Wiesenblumen häufig erst im Folgejahr nach der Saat blühen. (stl)
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absolvieren will? Bringen Sie gute schulische Kenntnisse mit (Sekundarschule Niveau E, P oder Bezirksschule Solothurn), haben ein gutes Allgemeinwissen und sind an Politik sowie am Gemeindegeschehen interessiert? Sie sind motiviert, Neues zu lernen, arbeiten gerne am Computer und schätzen den telefonischen sowie persönlichen Kundenkontakt mit der Einwohnerschaft? Sie haben gute Umgangsformen und sind zuverlässig? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. In den verschiedenen Abteilungen (Einwohnerdienste / Präsidialabteilung, Bauabteilung, Finanz- und Rechnungswesen) bieten wir eine abwechslungsreiche und fundierte kaufmännische Ausbildung an. Ihrer Bewerbung legen Sie bitte einen Lebenslauf mit Foto, Zeugnisse der letzten drei Schuljahre und den Multicheck bei. Die Unterlagen senden Sie bis 30. September 2021 an die Stadtverwaltung Laufen, Frau Kimberly Fankhauser, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen oder per E-Mail an kimberly.fankhauser@laufen-bl.ch. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Kimberly Fankhauser (Tel. 061 766 33 33) gerne zur Verfügung.
SIMON FELIX, STADTRAT
Bald schliesst das Impfzentrum in Laufen, über das ich viel positives Feedback erhalten habe. Die Angestellten scheinen einen guten Job geleistet zu haben. Es freut mich, dass zahlreiche regionale Betriebe Aufträge ausführen durften und sich knapp 25 000 Personen ein Bild von der Infrastruktur des geschlossenen Spitals machen konnten. Schade finde ich, dass das KIGA scheinbar kein Interesse an der Personalrekrutierung zeigte. Wären vermehrt Personen, die sich in der Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit befanden, eingesetzt worden, hätte dies die Staatskasse entlastet. Ein Wermutstropfen bleibt das Parkierungskonzept, gegen das sich der Stadtrat gewehrt hatte. Wegen den Engpässen auf dem Amtshausparkplatz, wo die meisten Impfenden parkiert hatten, hagelte es Beschwerden. Mir fehlt das Verständnis dafür, dass allein 51 Parkplätze in unmittelbarer Nähe zum Eingang, durch die Geschäftsleitung des Impfzentrums oder durch ein Parkverbot blockiert wurden. Die Autos auf dem offiziellen Parkplatz an der Wahlenstrasse konnte man meistens von Hand abzählen. Sinnvoller wäre gewesen, die Personalparkplätze dort zu platzieren. Dass es immer wieder Impfende gab, die den Weg in die Geschäfte des Stedtli fanden, stimmt mich versöhnlich. Als Steuerzahler hinterfrage ich die Ausgaben. Ich hatte den Eindruck, die Impfzentren hatten diesbezüglich eine «Card Blanche» vom Kanton. Lausen, dessen Gemeindepräsident beim Kanton arbeitet, konnte jedenfalls saftige Mehreinnahmen bei der Hallenvermietung in der Rechnung 2020 ausweisen. Fragwürdig ist die Vergabe der Leitung des Impfzentrums Mitte an den SVP-Parteipräsidenten und prüfenswert ist, ob über dessen Firmen weitere Waren bezogen wurden. Sehr bedenklich finde ich, wie das Thema Impfen unsere Gesellschaft spaltet und wie sich eine ZweiklassenGesellschaft bildet. Als liberaler Geist plädiere ich für Eigenverantwortung. Es gilt doch beidseitig zu respektieren, wenn sich jemand impfen lässt oder es aus irgendwelchen Gründen nicht tut. Ein Risiko besteht in beiden Fällen. Sei es durch einen schweren Krankheitsverlauf, mögliche Langzeitschäden oder durch Impfschäden, da Langzeitstudien noch fehlen. Jeder muss das Risiko, das er für sich und sein Umfeld in Kauf nehmen will, selbst abwägen. Fehl am Platz sind Verschwörungstheorien. Sicherlich werden keine Chips geimpft. Das ist vom Ablauf, der mir anlässlich einer Führung gezeigt wurde, gar nicht möglich. Und auch nicht nötig, weil wir bereits einen Chip in unseren Handys herumtragen.
Gelegenheitswirtschaftspatent oder Verkaufsstand Laufner Fasnacht 2022 Die Vorbereitungen für die Fasnacht vom 27. Februar bis 1. März 2022 laufen bereits auf Hochtouren. In der «Verordnung betreffend die Fasnacht» sind die Kriterien zur Vergabe der Standplätze für Verkaufsstände und Fasnachtsbeizli sowie die Gebühren geregelt. Auf Wunsch der Verkaufsstandund Beizlibetreiber wurde die «Verordnung betreffend die Fasnacht» überarbeitet. Die Anmeldefrist wurde vorverlegt. Die «Verordnung betreffend die Fasnacht» mit einem Übersichtsplan der Standplätze für Verkaufsstände und Beizli sowie das offizielle Anmeldungsformular können ab
Donnerstag 26. August 2021 bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Laufen, Vorstadtplatz 2, bezogen werden. Damit die Verkaufsstände und Gelegenheitswirtschaften koordiniert werden können, bitten wir Sie, sich bis zum 24. September 2021 bei der Stadtverwaltung Laufen mit dem offiziellen Formular anzumelden. Die Zu- oder Absage Ihres Gesuches wird Ihnen durch die Stadt Laufen bis am 31. Oktober 2021 zugestellt.
Kosten – Platz oder Standgebühr pro Tag: CHF 100.00
– Gelegenheitswirtschaftspatent
pro Tag: CHF 50.00 – Abfallentsorgung pro Tag: CHF 30.00 Anmeldungen nach dem 24. September 2021 werden aus organisatorischen Gründen nicht mehr berücksichtigt. Wir hoffen, dass die Fasnacht 2022 wieder im gewohnten Rahmen durchgeführt werden kann. Dies hängt von der weiteren Entwicklung der Coronapandemie und den entsprechenden Massnahmen ab. Eine allfällige Absage der Laufner Fasnachtstage würde frühzeitig mitgeteilt werden. Vielen Dank für das Verständnis.
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Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht.
Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er seinen Arm um dich und hat dich aus deinem Schachental zu sich geholt.
William Shakespeare
Fassungslos und unendlich traurig müssen wir Abschied nehmen von
Johann (Hans) Peter Zeugin 1. Oktober 1962 – 16. August 2021
Bärschwil
Er ist nun frei, und unsere Tränen wünschen ihm Glück. Wir müssen dich loslassen:
Paula Zeugin-Meier Josef Zeugin und Familie Alfred Zeugin und Familie Bruno Zeugin und Familie
Baupublikation
Bauherr: Ulrich Müller, Hauptstrasse 13, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Einbau von Wohnungen mit Lukarnen und Änderung bestehender Parkplatz Bauplatz: Hauptstrasse 20 Bauparzellen GB Nr.: 1306 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 10. September 2021
Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt.
In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti
Ulrich (Ueli) Bögli-Bohrer 20. 5. 1940 – 19. 8. 2021 Nach schwerer, geduldig ertragener Krankheit wurde er von seinem Leiden erlöst und durfte friedlich einschlafen. Wir sind unendlich traurig, dass er nicht mehr bei uns ist, sind aber dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihm verbringen durften.
Du wirst in unseren Herzen weiterleben: Hedy Bögli-Bohrer Alexandra und Daniel Krucker-Bögli Benjamin mit Janine und Svenja Petra Bögli und Marco Auderset Christian und Janine Bögli-Zankl Lina und Zoe Vreni Gunzinger-Bögli und Familie
Traueradresse: Paula Zeugin-Meier, Grellingerstrasse 36, 4202 Duggingen
Erschwil
Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 2. September 2021 um 14.00 Uhr in der Evangelisch-reformierten Kirche in Laufen statt. Anschliessend wird die Urne auf dem Friedhof St. Martin beigesetzt.
Feuerwehr Erschwil
Rekrutierung Datum:
Montag, 6. September 2021
Wo:
Feuerwehrmagazin Erschwil
Wann:
19.00 Uhr
Die Rekrutierung ist für den Jahrgang 2001 obligatorisch!
Baupublikation
Bauherrschaft/Eigentümer: Auciello Manuel und Schnider Vanessa, Passwangstrasse 16, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherrschaft Bauprojekt: Stützmauer Bauplatz: Passwangstrasse 16 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 26. 8. 2021 – 9. 9. 2021
DANKSAGUNG
Marie Schmid-Saner
Anstelle von Blumenspenden gedenke man «Brot für alle», IBAN: CH95 0900 0000 4000 0984 9, Vermerk «Ulrich Bögli».
Wir danken allen, die unserer lieben Mame im Leben Freundschaft und Achtung entgegengebracht haben, sich mit uns in stiller Trauer verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck gebracht haben.
Traueradresse: Hedy Bögli-Bohrer, Schachental 5, 4242 Laufen
Die Trauerfamilie
Überall sind Spuren deines Lebens, hab vielen Dank für deine Müh, wenn du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst du nie!
Baupublikation
Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Grosspeterstrasse 24, 4052 Basel Verantwortlicher: Axians Schweiz AG, Pulverstrasse 8, 3063 Ittigen Grundeigentümer: Einwohnergemeinde Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil Bauprojekt: Umbau best. Mobilfunkanlage Swisscom (Schweiz) AG, mit neuen Antennen / ERWL Bauplatz: Söllackerweg 20 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 26. 8. 2021 – 9. 9. 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Allemann Patrick, Schulstrasse 6a, 4228 Erschwil Eigentümer: Allemann Patrick und Theres, Schulstrasse 6a, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Siffert Daniel, Walke 2, 4938 Rohrbach Bauprojekt: Neubau Gewerbehalle mit Wohnung Bauplatz: Passwangstrasse Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 26. 8. 2021 – 9. 9. 2021
Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Gross-und Urgrossvater. Ruh in Frieden
In stiller Trauer haben wir Abschied genommen von unserem Vater, Opi und Bruder
Bernhard Bieli
Bauherrschaft: Hofer Markus und Monika, Büsserachstrasse 217, 4232 Fehren Bauobjekt: Wärmepumpe mit Ausseneinheit Bauzone: W2a Bauplatz: Büsserachstrasse 217 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 465 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 9. September 2021
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: Esther Jeisy, Huggerwald 294, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Vergrösserung Nasszelle, Einbau Dachflächenfenster, Eingangsvordach Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Huggerwald 294 Bauparzelle: 2949 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 26. August 2021 bis 10. September 2021
Josef Borer-Brunner * 16. 6. 1937 † 15. 8. 2021 Wiedervereint im Tode. Nach kurzer Zeit folgte er seiner geliebten Lidia, nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben nach Hause in den Himmel.
13. Juni 1948 bis 19. August 2021
In Liebe und Dankbarkeit
Er ist nach kurzer Krankheit friedlich eingeschlafen.
In Liebe und Dankbarkeit Bieli Daniel Bieli Ivan Bieli Reto Bieli Susanne Die Beisetzung fand in Südamerika in Caacupe (Paraguay) bei seiner Frau selig statt.
Bernadette & Guido Hänggi-Borer Lilian & Peter Hueber-Borer Franz Borer Marianne & Paul Saner-Borer Astrid & Franz Lauber-Borer Christine & Stefan Gallati-Borer Alexander & Karin Borer-Kiefer Gross-und Urgrosskinder Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag 7. September 2021 um 14:30 Uhr in der Kirche Oberkirch statt. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im Familienkreis statt. Traueradresse: Bernadette Hänggi-Borer, March 232, 4233 Meltingen
Fehren
Baupublikation
Gilt als Leidzirkular.
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. Albert Schweitzer
Unendlich traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Ehrenmitglied, lieben Freund und verdienstvollen Mitglied
Peter Thüring-Kunz 24. 9. 1955 - 18. 8. 2021 Peter, wir danken Dir für Deinen unermüdlichen Einsatz, für Deine Freundschaft und Dein vorbildliches Schaffen für Verein, Fischerei und Natur. Du wirst für immer unvergesslich bleiben. Wir danken Peter und werden ihn in allerbester bleibender Erinnerung behalten.
Vorstand und Freunde aus der FIPAL Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt.
THIERSTEIN
Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
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BÜSSER ACH
Vom Milchkästchen zur schlauen Box
Beschlüsse Gemeinderat vom 23.08.2021 x x
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Der Rat verabschiedete die Traktanden für die Gemeindeversammlung vom 13. September (Publikation in der nächsten Ausgabe). Reinigung und Unterhalt der Schulräumlichkeiten der Kreisschule Thierstein West auf Mur werden neu in einem Service Level Agreement geregelt. Der Rat genehmigte die entsprechenden Dokumente zu Handen des Schulvorstandes. Der Rat beriet Gestaltungsfragen bezüglich der an die Leichtathletik-Rundbahn angrenzenden Bereiche. Eine Arbeitsgruppe befasst sich mit den entsprechenden Fragen. Der Gemeinderat verabschiedete das Nutzungskonzept für die Leichtathletikanlagen Grien. Das Konzept soll in einem nächsten Schritt den betroffenen Vereinen und im Anschluss den mitfinanzierenden Gemeinden vorgestellt werden. Vereine und Institutionen aus Gemeinden, die sich finanziell (CHF 15.- pro Einwohner) am Endausbau der Leichtathletikanlagen beteiligt haben, werden diese in Zukunft weitgehend kostenlos nutzen können. Aufgrund des Rücktritts eines Mitglieds zum Ende der Legislaturperiode wählte der Gemeinderat Herrn Tobias Renz zum Mitglied der Baukommission. Der Rat wählte Herr Andy Trutmann zum Delegierten Breitenbachs für die Sozialregion Thierstein.
Publikation Baugesuche Gesuchsteller:
Joray Raphael und Ringgenberg Lea, Rohrgasse 10B, 4226 Breitenbach Projektverfasser: Joray Raphael und Ringgenberg Lea, Rohrgasse 10B, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Aussenwärmepumpe Bauplatz: Müschweg 15 Grundbuch-Nr.: 2531 Publikation: 26.08.2021 Einsprachefrist: 10.09.2021
HOL- und BRINGTAG vom 04.09.2021 ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz! Haben Sie einen funktionsfähigen Dampfkochtopf, den Sie nicht mehr gebrauchen? Oder brauchbare, einwandfreie Spielsachen, die nicht mehr benötigt werden? Oder einen schönen überflüssigen Lampenschirm, der noch leuchtet? Möchten Sie ein gut erhaltenes, mit prächtigen Bildern illustriertes Buch weggeben? Ja, dann können Sie die Gegenstände an den Hol- und Bringtag bringen und vielleicht finden Sie dort einen schönen Kerzenständer oder einwandfreie Espressotassen. Wann: Wo:
Samstag, 4. September 2021 Breitenbach, Schulhaus Mur
Bringen: Holen:
09.00 bis 10.30 Uhr 09.00 bis 12.00 Uhr
Annahmekriterium: Saubere und funktionstüchtige Gegenstände Die gebrachten Sachen werden erst geprüft und danach in Kategorien unterteilt und sind so für Interessenten leicht auffindbar. Ebenfalls besteht die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen mit Bekannten und Freunden ein wenig zu plaudern. Bitte beachten Sie: Dies ist eine Tauschmöglichkeit und für die Bevölkerung gratis. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzregelungen des Bundesamts für Gesundheit. Umweltkommission Breitenbach
Anlässe 29. August, 10-17h 30. Aug.- 3. Sept. 31. August 3. September, 13h 4. September 4. September, 9-11h Thierst.
Tag der offenen Tür, 40 Jahre MECLU Häckseldienst, Einwohnergemeinde Blutspende, MZH Grien, Samariterverein Wanderung, AHV-Wandergruppe Hol- und Bringtag, Schulhaus Mur FraueZmorge mit Vortrag, FMG Laufental-
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Intelligente Paketfachanlage: (v.l.) Stv. Geschäftsführerin Eliane Spaar, Simon Widmer, Marco Lisser und Geschäftsführer Markus Lisser der Firma Huber AG stellen die «SchlaueBox» vor. FOTOS: GABY WALTHER
Dank digitaler Innovation entfällt das Warten auf den Paketlieferdienst und die Abholung des Pakets an der Poststelle. Gaby Walther In Erschwil produziert, in Nunningen beschichtet und schliesslich in Büsserach zusammengebaut und vermarktet, verkauft die Huber AG jährlich bis zu 60 000 Brief- und Paketfachanlagen. Zu den Grosskunden gehören Coop, OBI und Hornbach. Doch haben Briefkästen im Zeitalter von E-Mail überhaupt eine Zukunft? Mit dieser Frage beschäftigte sich auch Markus Lisser. Vor zehn Jahren übernahm er die Firma und beweist mit dem neusten Projekt, dass Innovation im Bereich Briefkasten durchaus möglich ist. Die Firma investierte vor drei Jahren in die Entwicklung einer Software, um eine elektronische Paketfachanlage anbieten zu können. Pakete sollen sicher empfangen oder hinterlegt werden. Eine zukunftsträchtige Idee, denn angetrieben auch durch die Coronakrise erlebt der Onlinehandel seit eineinhalb Jahren einen enormen Boom. Die Arbeitsgruppe Wirtschaft des Forums Schwarzbubenland liess sich letzte Woche durch den Betrieb führen und sich das neue Produkt erklären.
Öffnen via QR-Code
Unter dem Namen «SchlaueBox» sind Paketfachanlagen entstanden, die sich via App oder QR-Code öffnen und verschliessen lassen. Die Huber AG biete die «SchlaueBox» als Kombination mit dem Briefkasten für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser oder auch als Citylösung an. So gewann die Firma vor drei Jahren das Pilotprojekt in Smart City Lab Basel und stellte in den Quartieren St. Johann und beim Claraplatz eine Anlage mit programmierbaren Boxen zu Testzwecken
auf. «Es stecken mehrere Überlegungen hinter dem Projekt. Einerseits wird der Lieferwagenverkehr im Quartier reduziert. Anderseits müssen Pakete nicht nochmals zugestellt oder am Postschalter abgeholt werden. Verhindert werden auch Diebstähle, da das Paket nicht vor der Türe, sondern sicher in der Box deponiert wird», erklärt Bereichsleiter Simon Widmer.
Wahlen hat als erste Gemeinde eine SchlaueBox
Auch für Gemeinden kann ein solches System der Bevölkerungen einen Mehrwert bringen. Zwei Gemeinden in der Schweiz — eine davon ist Wahlen — haben diesen Vorteil erkannt und bieten eine solche Dienstleistung an. «Vor einem Jahr haben der damalige Gemeindepräsident Willi Asprion und ich diese Anlage bei der Huber AG gesehen und waren sofort begeistert», erklärt Wahlens Gemeindeverwalter Urs Halbeisen. Wegen Corona arbeiteten die meisten Gemeindeangestellten im Homeoffice und die Öffnungszeiten der Gemeinde waren stark eingeschränkt. «Unabhängig von der Uhrzeit und den Schalteröffnungszeiten können wir in einer Box wichtige Gegenstände wie Akten oder Schlüssel für Einwohnerinnen und Einwohner bereitlegen. Wer sein Paket zur Box liefern lässt, umgeht das Warten auf den Paketlieferdienst und die Abholung des Pakets an der Poststelle in Laufen», zählt Halbeisen die Vorteile auf. Die Anschaffung des Kastens mit den 17 unterschiedlich grossen Boxen kostete die Gemeinde 20 000 Franken. Inzwischen nutzen seit Februar rund 30 Personen das System in Wahlen. «Die Anmeldung und Handhabung ist ganz einfach. Gerne geben wir auch Auskunft und helfen beim Registrieren.» Wird ein Paket in der Box nach vier Tagen nicht abgeholt, kann Halbeisen als Administrator die Box öffnen und das Paket bis zur Abholung auf der Gemeindeverwaltung deponieren. «Bereits wurde ich von anderen Gemeinden und auch von der
Migros auf das System angesprochen», fügt Halbeisen an. Tatsächlich sind die Einsatzmöglichkeiten für die Boxen noch lange nicht ausgeschöpft. Im Shoppingcenter West in Bern bietet die Anlage den Läden und Einkaufenden einen Mehrwert, indem ausserhalb der Ladenöffnungszeiten Waren abgeholt oder zurückgebracht werden können. «Im Moment sind wir im Bereich Kühl- und Tiefkühlboxen am Tüfteln», erklärt Produktmanager Marco Lisser. Denn heute bestehe das Problem, dass bei Lebensmittellieferungen die Kühlkette unterbrochen wird. Nebst der digitalen Innovation bleibt das Kerngeschäft der Huber AG der Bau und Vertrieb von Briefkästen. Im letzten November hatte die Firma 80 Tonnen Blech gekauft. «Wir haben zum Glück ein grosses Lager, sodass wir von der aktuellen Rohstoffknappheit bis jetzt verschont blieben», erklärt Markus Lisser.
SchlaueBox in Wahlen: In den verschieden grossen Boxen können Pakete, Dokumente, Schlüssel und Ähnliches zum Abholen deponiert werden.
ALTERSBAR , EINE SOMMERSERIE
Der hohe Besuch des Gesamtbundesrates 1994 die erste: Dankesbrief vom Gesamtbundesrat gelesen und genossen. Aber auch der Bundespräsident kann schummeln. Hier der Beweis: Otto Stich bedankt sich im Nachgang an den Besuch im Namen des Gesamtbundesrates in den höchsten Tönen für den interessanten und lehrreichen Kurzaufenthalt bei uns im Alterszentrum. Nebst unserem Otti waren auch die Bundesräte Flavio Cotti, Ruth Dreyfuss, Arnold Koller, Kaspar Villiger und Jean-Pascal Delamuraz bei uns. Und hier die Mogelei: Der Waadtländer Bundesrat war bei der Führung gar nicht dabei. Mitbekommen hat le grand Monsieur Jean-Pascal Delamuraz überhaupt nichts! Mr. Le Conseil fédéral
était dans le jardin en prenant un apéritif vaudois avec la patronne du restaurant, qui – je crois – est bien connue. Maintenant je vais terminer, avant qu’ils commencent avec la deuxième bouteille du Saint-Saphorin «Cuvée du Louis». Et ensuite … 1994 die zweite: Es fehlt noch einer. Wer weiss, wer es ist? Ja, Adolf Ogi. Nach der Führung ging er blitzartig ins Dorf und besuchte Meibo. Der traute seinen Augen nicht. Der Bundesrat und ehemalige Chef des CIS Intersport kam persönlich zu ihm. Ogi grüsste den Geschäftsführer und gratulierte ihm höchstpersönlich zu seinem prächtigen Sportgeschäft und den stets hervorragenden Zahlen. Das ist menschliche Klasse! Auch wir
gratulieren. Meibo geniesst es heute noch. Und am 5.8.2021 eine Karte, Freude herrscht: «…Schmunzelnd habe ich gelesen, was sich 1994 in Breitenbach abgespielt hat. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Besuch. Auch an denjenigen im tollen Sportgeschäft! Tolle Erinnerungen bleiben wach. Blibet gsund und hebet Sorg! Beste Grüsse Dölf Ogi» Der alt Bundesrat hatte die Kolumne auf der Website denkbars.net gelesen. Urs Spielmann Urs Spielmann war Heimleiter des Alterszentrums Breitenbach. Der Kolumnist erinnert sich in seinen Kurzgeschichten zurück an diese intensive Zeit. Weitere Geschichten unter denkbars.net
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Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation
Bauherrschaft: Robert Dreier, Rotberghof 2, 4115 Mariastein Bauobjekt: Neubau Wasch-/Füllplatz PSM Spritzen Bauort: Rotberghof 2, 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 5345 (Landwirtschaftszone) Projektverfasser: Frey Stalleinrichtungen u. Schlosserei AG, Unterdorf 14, 6245 Ebersecken Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 9. September 2021
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 21-041 Wärmepumpe Grundbuch-Nr.: 2875 Adresse: Lettenweg 7, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Albert Lehmann, Lettenweg 7 Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Leusi & Partner GmbH Drissetstrasse 9, 4412 Nuglar Datum Baugesuch: 26. August 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung NuglarSt. Pantaleon Einsprachefrist: 9. September 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Rodersdorf
Kleinlützel BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Kleinlützel Laufenstrasse ausserorts Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Aufgrund der Vorarbeiten für die Felssicherung und Schutzbauten sind auf der Laufenstrasse im Bereich «Flue / Stägmättli» folgende Verkehrsmassnahmen nötig: – Die Durchfahrt in beiden Fahrtrichtungen wird zeitweise erschwert (Intervallsperrung). – Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage oder Verkehrsdienst geregelt. – Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. – Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird von 80 km/h auf 50 km/h reduziert. – Der Postautodienst ist gewährleistet. – Dauer: Donnerstag, 2. September bis Freitag, 8. Oktober 2021 jeweils werktags von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr Wartezeit bis zu 20 Minuten Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 27. August 2021 kai/zea
Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauherrschaft: Torsten Haizmann, General Guisan-Strasse 15, 4144 Arlesheim Bauprojekt: Wärmepumpe Bauort: Buchenstrasse 3, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 379 (W2a) Projektverfasser: Haizmann Haustechnik GmbH, Venedigstrasse 27, 4142 Münchenstein Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 9. September 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Rahel und Roland Egloff, Aegertenstrasse 34, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Einfriedung Bauort: Aegertenstrasse 34, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 862 (W2b) Projektverfasser: Bauherrschaft Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 9. September 2021
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Frau Friedlin Simone, Lindenhof 1, 4206 Seewen Bauobjekt: Abbruch Hühnerstall und Neubau, Weidunterstand für Esel Bauplatz: Lindenhof 1a Projektverfasser: LBA Architekturbüro, Marco Galli, Milchstrasse 9, 3072 Ostermundigen Bauparzelle: GB 3378 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 10. September 2021 in Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Christian Sterk, Sternenbergweg 23, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-32, Stützmauer und Geländeveränderungen Projektverfasser: Philip Brom Gartenbau GmbH, Mühleweg 2, 4112 Bättwil Bauplatz: Sternenbergweg 23 Bauparzelle: GB-Nr. 1522 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 9. September 2021
GEMEINDE NUGLAR-ST. PANTALEON 4412 NUGLAR
Öffentliche Planauflage Teilzonen- und Erschliessungsplan Zacherweg Gestützt auf § 15 ff. des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) vom 3. Dezember 1978 sowie den Beschluss des Gemeinderates vom 23. August 2021 wird die nachfolgend aufgeführte Nutzungsplanung während 30 Tagen öffentlich aufgelegt: Teilzonen- und Erschliessungsplan Zacherweg Orientierend kann zudem der dazugehörige Raumplanungsbericht inkl. Mitwirkungsbericht eingesehen werden (gegen dieses Dokument können keine Einsprachen eingereicht werden). Auflagezeit: vom 30. August 2021 bis 28. September 2021 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten Auflageort: Gemeindeverwaltung Nuglar, Ausserdorfstrasse 49, 4412 Nuglar Während der Auflagefrist kann jede Person, die durch die vorgenannte Planung berührt ist und an deren Inhalt sie ein schutzwürdiges Interesse hat, Einsprache erheben. Die Einsprache ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten (§ 16 Abs. 1 PBG). Die Einsprachen sind an folgende Behörden zu richten: Gemeinderat Nuglar-St. Pantaleon, Ausserdorfstrasse 49, 4412 Nuglar Der Gemeinderat
Zwingen
Auflageverfahren Quellfassungen Bernhardsmätteli und Pfandel – Schutzzonenreglement und Schutzzonenplan Die Gemeindeversammlung vom 23. Juni 2021 genehmigte den Schutzzonenplan und das Schutzzonenreglement der Gemeinde Zwingen für die Quellfassungen Berhardsmätteli und Pfandel des Wasserverbund Birstal (WVB). Gemäss § 31 des Raumplanungs- und Baugesetzes des Kantons Basel-Landschaft sind erlassene Zonenvorschriften während dreissig Tagen öffentlich aufzulegen. Die Planauflage dauert von 26. August 2021 bis 24. September 2021. Die Unterlagen können während dieser Zeit entweder auf der Gemeindewebsite http://www.zwingen.ch/ de/ oder zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung, Schlossgasse 4, 4222 Zwingen eingesehen werden. Auskünfte erteilt Andreas Schärer, Gemeindeverwalter, Telefon 061 766 96 30. Innerhalb der Auflagefrist kann beim Gemeinderat Zwingen, Gemeindeverwaltung, Schlossgasse 4, 4222 Zwingen, schriftlich und begründet Einsprache erhoben werden. Gemeinderat Zwingen
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THIERSTEIN
Gewerbler trotzen der Coronakrise
Thomas Immoos Als Landsgemeinde führte der Gewerbeverein Lüsseltal (GVL) in Erschwil seine 36. Generalversammlung durch. Genauer: seine 35. und 36. Generalversammlung. Denn coronabedingt musste die GV 2020 ausfallen. Der Verein zählt 103 Mitglieder, die Zahl ist unverändert geblieben. Präsident Markus Würsch versprach aber, man betrachte es als eines der Hauptziele der nächsten Jahre, neue Mitglieder zu gewinnen. In seinem Jahresbericht blickte Würsch auf zwei schwierige Jahre zurück. Die Coronakrise, der Lockdown und die Schutzmassnahmen hätten spürbare Spuren in vielen Betrieben hinterlassen, deren Folgen noch nachwirkten. Der GVL-Vorstand habe in dieser Zeit alles daran gesetzt, «den Betroffenen schnell und unbürokratisch zu helfen». Man habe eng mit dem Regionalen Führungsstab zusammengearbeitet, auf der Homepage wichtige Informationen publiziert, sowie Kontakte mit den Gemeinden und anderen Behörden vermittelt. Was die Zukunft angeht, so gibt sich Würsch zuversichtlich. Denn das Lüssel-
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SCHWARZBUBENL AND
ERSCHWIL
Trotz schwieriger Umstände geben sich die Lüsseltaler Gewerbetreibenden zuversichtlich.
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tal, ja die ganze Region Laufental-Thierstein, verfüge über kompetente und leistungsfähige Gewerbebetriebe. Corona hat auch Spuren in der Kasse hinterlassen. Zum einen habe man den Mitgliederbeitrag halbiert, zum anderen höhere Ausgaben für die Information der Mitglieder gehabt, zum Beispiel die erfolgreiche Inseratekampagne im «Wochenblatt». Deshalb schloss das Jahr 2020 mit einem Defizit ab, wie Kassier Willi Spaar ausführte. Auch das Jahr 2021 werde mit roten Zahlen abschliessen. Das Vereinsvermögen könne diese zwei schwierigen Jahre aber gut meistern, betonte er. Dieter Bienek hat seinen Rücktritt aus dem Vorstand erklärt. An seiner Stelle wurde Roland Walker, der bisherige Revisor, gewählt. Das Jahresprogramm sieht erneut Gewerbler-Znüni vor, die verschiedenen Themen gewidmet sein sollen, etwa den sozialen Netzwerken, der verbesserten Administration dank Informatik. Dazu kommen der Berufs-Informationsabend (16. September 2021) sowie der übliche Herbstanlass (9. September). Für den 23. bis 25. September 2022 ist eine Gewerbeausstellung geplant. Die 37. GV soll am 20. Mai 2022 durchgeführt werden. Die Versammlung genehmigte alle Geschäfte einstimmig. Die Mitglieder nutzten die Zeit, sich nach langer Coronaabsenz auszutauschen, zu fachsimpeln und über ihre Erfahrungen zu sprechen.
Immer mehr Autos Während der Verkehr im Kanton Solothurn nur wenig wächst, nimmt er im Schwarzbubenland deutlich zu. Ob es ein Ausreisser ist oder tiefere Ursachen hat, wird die nächste Verkehrsmessung zeigen. Gini Minonzio In den letzten fünf Jahren nahm der Verkehr auf den Thiersteiner Kantonsstrassen überdurchschnittlich zu, nämlich um 11 Prozent. Zum Vergleich: Im Dorneck nahm er um 4 Prozent zu und im Kanton Solothurn insgesamt um lediglich 1 Prozent. Wie ist das zu erklären? «Man darf diese Zahlen nicht überinterpretieren», sagt der Verantwortliche der Studie, Kurt Erni vom Amt für Verkehr und Tief bau. Dies vor allem deshalb, weil die gemessenen Fahrzeuge statistisch gesehen doch eine geringe Anzahl darstellen. Am Erhebungstag im vergangenen September habe man im Thierstein bei insgesamt zehn Zählstellen lediglich 3400 Fahrzeuge mehr gezählt als 2015, als es rund 30 000 waren. Auch hat es im Thierstein lediglich eine einzige automatische Zählstelle, die den Verkehr während des ganzen Jahres misst und deshalb bessere Tagesdurchschnitte liefert als die temporären Zählungen. Es könnte auch sein, dass während der Coronazeit der Freizeitverkehr im Thierstein stärker ins Gewicht fiel, so Erni.
Dornach als Verkehrsknoten
Der Vorstand bis zur GV 2021: Dieter Bienek, Daniel Borer, Melanie Schneider, Markus Würsch, Christoph Merckx und Willi Spaar (v. l. n. r.). FOTO: THOMAS IMMOOS
Im Schwarzbubenland wurde der Verkehr letztes Jahr an knapp 40 Stellen gemessen. Kantonsstrassen, an denen nur geringfügiger Verkehr herrscht, werden grundsätzlich nicht untersucht. Bei den untersuchten Strassen ist die Neu-Arlesheimstrasse in Dornach der absolute Spitzenreiter. Hier wurden am Stichtag knapp 14 000 Motorfahrzeuge gezählt.
Wie viele sind es?: Alle Zwei- und Vierräder werden gezählt. Danach folgt lange nichts. Auf der Strasse zwischen Breitenbach und Zwingen fuhren 8500 Fahrzeuge. Auf Platz drei der meistbefahrenen Kantonsstrassen ist diejenige zwischen Breitenbach und Laufen mit 6700 Motorfahrzeugen. Wozu braucht der Kanton denn diese Zahlen? «Die Zahlen fliessen in die Planung von Bauprojekten ein. Welche Dimensionen braucht eine Strasse? Ist ein Veloweg sinnvoll? Auch für die Planung von Lärmschutzmassnahmen sind sie hilfreich», erklärt Erni.
Zählung von Hand und auch automatisch
Der Kanton führt die Verkehrszählung seit den 60er-Jahren alle fünf Jahre durch. Dabei setzen sich Schülerinnen und Schüler der Oberstufen einen ganzen Tag an genau definierte Orte und zählen alle Fahrzeuge inklusive Velos. Am Zähltag wurde verteilt auf den ganzen Kanton der Verkehr an 88 Standorten von Jugendlichen von Hand gezählt. An weiteren 67 Standorten wurde der Verkehr mit Radargeräten während einer Woche registriert. Zusätzlich gibt es auf den Kantonsstrassen 25 automa-
FOTO: ZVG
tische Zählstellen, welche die Motorfahrzeuge das ganze Jahr permanent erfassen. Lediglich drei davon befinden sich im Schwarzbubenland, nämlich zwischen Dornach und Arlesheim (NeuArlesheimstrasse), zwischen Breitenbach und Zwingen (Breitenbachstrasse), und zwischen Büren und Liestal (Oristalstrasse).
Statistische Bereinigung
Für die Berechnung der Verkehrsentwicklung 2015–2020 wurden statistische Verfahren angewendet, um die Zahlen vom Coronaeinfluss zu bereinigen, sagt Erni. So können die Werte miteinander verglichen werden. Berechnungen ergaben, dass die Zählung vom letzten September trotz Corona repräsentativ ist. Das heisst, die Pandemie hatte auf den September-Zählwert keinen Einfluss. Die Daten der Verkehrszählung werden durch die permanenten Zählstellen gestützt. Zugenommen hat auch die Motorisierung im Kanton Solothurn. Im Zeitraum 2015–2020 ist die Bevölkerung um 4 Prozent gewachsen. Die Anzahl Autos stieg um 7 Prozent. Letztes Jahr gab es 639 Autos je 1000 Einwohner.
LOK ALHISTORISCHES
Wenn die Nachbarn Krieg führen Grenzsteine lassen einen kurz innehalten. So geschehen auf der Internationalen zwischen Kleinlützel und Lucelle. Die Inschrift «KÖNIGLICH PREUSSISCHES NIVELLEMENT 1880» inspiriert auch zu einer genaueren Betrachtung des DeutschFranzösischen Krieges von 1870/71.
deutschen Heere 156 mehr oder minder bedeutende Gefechte bestanden, 17 grössere Schlachten geschlagen, 26 feste Plätze genommen, 11 650 Offiziere, 363 000 Mann Gefangene gemacht, über 6 700 Geschütze und 120 Adler oder Fahnen erbeutet.»
Reminiszenz eines Himmelrieder Lehrers
Linard Candreia Am 19. Juli 1870 erklärte Frankreich dem aufstrebenden Preussen den Krieg. Somit wurde der erste moderne Krieg zwischen zwei hoch industrialisierten Ländern in Europa eingeläutet. Schon beim Truppenaufgebot mithilfe der Eisenbahn geriet Kaiser Napoleon III. gegenüber König Wilhelm I. ins Hintertreffen. Die Schlachten um Metz und Sedan sowie die Kapitulation vom belagerten Paris trugen wesentlich zum deutschen Gesamtsieg bei. Im Januar 1871 wurden im Spiegelsaal des Schlosses Versailles alle deutschen Staaten unter preussischer Führung vereinigt. Frankreich musste schlussendlich Elsass-Lothringen an das deutsche Kaiserreich abtreten. Der Deutsch-Französische Krieg hatte auch enormes Leid über die Zivilbevölkerung gebracht.
«Hülfe! Schnelle Hülfe!»
Ab dem Ausbruch des Krieges bis zu dessen Ende berichtete die in Laufen gegründete und gedruckte Zeitung «Der Birs-Bote» in jeder Ausgabe unter der Rubrik «Kriegsnachrichten» über den Verlauf der Katastrophe. Am 28.1.1871 rief das Blatt auf der Frontseite zur dringenden
Unterwegs mit dem Bike zwischen Kleinlützel und Lucelle auf einmal am Strassenrand aufgetaucht: ein Grenzstein. FOTO: LINARD CANDREIA
Hilfe an die Grenzbevölkerung auf. Die Leute wurden aufgefordert, Lebensmittel zu sammeln, um die leidgeprüfte Bevölkerung in Frankreich vor dem Hungertod zu retten: «Das Herz blutet bei der Schilderung der Noth, die in diesen Gegenden herrscht. Tausende von Frauen, Kindern und Greisen sind alle ohne Nahrung und
sterben vor Hunger, wenn nicht die öffentliche Mildtäthigkeit rasch zu Hülfe eilt.» In Laufen habe sich schon ein «Comite» gebildet. Am 25.3.1871, unter dem Titel «Rückblick auf den Krieg», führte Der Birs-Bote der Leserschaft ein paar Zahlen vor Augen: «In diesen 180 Tagen haben die
Unter dem Titel «Aus der Zeit zwischen 1800 und 1945» berichtet Autor Kurt Pflugi im Himmelrieder Heimatbuch auch über eine Reminiszenz im Zusammenhang mit dem Grenzübertritt von rund 90 000 erschöpften französischen Soldaten. Diese standen unter dem Befehl von General Bourbaki, der die neutrale Schweiz als letzte Fluchtmöglichkeit sah. Die Internierung der Bourbaki-Armee stellte für unser Land und das junge Rote Kreuz eine enorme Herausforderung dar: «Damals besuchte der spätere Himmelrieder Schulmeister Johann Stebler gerade das Lehrerseminar in Solothurn. Die Seminaristen wollten nicht verpassen, die Internierten am Weg gegen Selzach selber zu sehen. Stebler hat später erzählt, die Pferde der Franzosen hätten keine Schwänze mehr gehabt. Sie hätten sich diese vor Hunger gegenseitig abgefressen. Unglücklicherweise wurde Stebler von den Franzosen mit den Pocken angesteckt. Als bleibendes «Andenken», wie er zu sagen pflegt, trug er die Narben sein Lebtag in seinem Gesicht.» Weiterführende Literatur: „Der Deutsch-Französische Krieg“, Jochen Oppermann, marixverlag, 2020. „Der Birs-Bote“, Ausgaben: 28.1.1871, 25.3.1871. „Himmelried (Kanton Solothurn) Heimatkundliche Beiträge zur 700-Jahr-Jahr-Feier 1988, Vereinigung „Pro Himmelried“. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.
General Herzog «Dieser deutsch-französische Krieg 1870/71 und die dadurch bedingte schweizerische Grenzbesetzung verwandelten unser Städtchen Laufen zeitweise in eine ausgesprochene Garnisonsstadt. Die Unterkunft der Truppen und Pferde verursachte der Gemeinde Laufen viel Umtriebe und nicht unbedeutende Ausgaben. Am 18. August 1870 empfing die Gemeinde Laufen General Herzog, in dessen Begleitung sich nicht weniger als zwölf Offiziere, 13 Ordonnanzen, sieben Guiden und 24 Pferde befanden, für dessen Unterkunft die Gemeinde zu sorgen hatte. Am 21. Januar, also kurz vor dem Übertritt der Bourbakiarmee, verlegte General Herzog sogar sein Hauptquartier nach Laufen.»
Léon Segginger, Nordschweiz, 19.3.1971.
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WIT TERSWIL
HOFSTET TEN - FLÜH
«Die menschliche Stimme ist das Schönste»
«Die gute Zusammenarbeit und die Verlässlichkeit stehen im Vordergrund»
Mit drei Konzerten in der Region lassen die Sopranistinnen Marion Ammann und Beatrice Voellmy ihr Publikum in eine andere Welt eintauchen. Ein musikalisches Miteinander inmitten der täglichen Gegensätzlichkeiten. Franziska Fasolin An drei Sonntagen im September finden in Witterswil, Magden und Beinwil Gesangskonzerte der besonderen Art statt. Unter dem Titel «Hochkultur im Kleinformat» singen die beiden Sopranistinnen Marion Ammann und Beatrice Voellmy Duette und Arien von Vivaldi, Bach, Fauré und Händel, begleitet von Iona Haueter an der Orgel. «Es geht darum, sich eine Stunde lang der Musik hinzugeben und der Schönheit der menschlichen Stimme zu lauschen», sagt Ammann. Sie möchte die Zuhörenden aus dem geschäftigen Alltag in eine ruhevolle Präsenz entführen, wo sie sich ganz hingeben und in die Welt des Klangs eintauchen können, fernab vom Handygeklingel. Es gibt kein Glitzerkleid, keinen Pfarrer und keinen Weihrauch, sondern nur eine schöne Kirche, deren Architektur man auf sich wirken lassen und dabei den Stimmen lauschen kann. Die Konzerte werden umrahmt von einem Apéro oder einer kunsthistorischen Betrachtung (Beinwil), damit auch Begegnung und Austausch möglich sind.
Eine Verbindung schaffen
Dass zwei Soprane sich im Duett begegnen, ist durchaus nicht alltäglich. So wird Ammann sich hier dem Mezzosopran widmen, mit dem sie auch ihre berufliche und internationale Karriere begann,
während Voellmy die eigentliche Sopranstimme übernimmt. Für das Publikum kann die unterschiedliche Färbung der Stimmen durchaus wahrnehmbar sein: Die Fröhlichkeit in Voellmys Ausdruck gegenüber der etwas dunkleren Seite in Ammanns Interpretation. Die beiden Sängerinnen kennen sich noch nicht lange und treten das erste Mal gemeinsam auf, haben aber für nächstes Jahr wieder ein gemeinsames Projekt geplant. Amman gefällt das Zusammensingen, ein kammermusikalisches Miteinander. «Besonders in einer Zeit, wo wir viel Gegeneinander erleben», fügt sie an. Deshalb ist ihr auch der Apéro am Ende der Konzerte wichtig, um in persönliche Verbindung mit dem Publikum zu kommen. Die Konzertreihe steht unter dem Patronat von Regierungsrat Remo Ankli. Für den Kanton Solothurn findet Amman nur lobende Worte, besonders im Hinblick auf die Not der Kunstschaffenden, die natürlich auch sie betrifft. «Der Kanton hat mich immer unterstützt», sagt sie. Er gehe proaktiv auf Kulturschaffende zu. Einmal habe man sie angerufen und gefragt, wie es ihr in dieser Situation gehe. Das habe sie bewegt. Ammann ist nicht mehr nur international tätig. «Man kann sich nicht das Leben zu Hause einrichten und dann monatelang nicht da sein», erklärt sie. Ausserdem gefalle es ihr hier. Sie erteilt Gesangsunterricht und freut sich auf ihre nächsten Projekte. Schön ist, dass eines der drei kommenden Konzerte im aargauischen Magden stattfindet. Musik hat sich schliesslich noch nie an Grenzen gehalten. Hochkultur im Kleinformat: 5. September, 16.30 Uhr, Kirche Witterswil (kein Vorverkauf). 19. September, 17 Uhr, Kirche St. Martin, Magden, 26. September, 17 Uhr, Kloster Beinwil
Singen in Witterswil und Beinwil: Die Sopranistinnen Marion Ammann (r.) und Beatrice Voellmy. FOTO: ZVG
In Hofstetten-Flüh streitet man sich ums Präsidium. Gemeindepräsident Felix Schenker kommt im Gespräch mit dem Wobla zum Schluss, dass die Zusammenarbeit in der Gemeinde bisher gut funktionierte. Bea Asper Wochenblatt: Was konnte der Gemeinderat in den letzten vier Jahren unter Ihrer Leitung erreichen? Felix Schenker: Am meisten freut mich, dass wir viele Prozesse optimieren und Projekte weiterbringen konnten. Auf gutem Weg ist die Ortsplanrevision, die der Gemeinderat und die Verwaltung in vorbildlicher Weise bereits ins Vorprüfungsund Mitwirkungsverfahren schickten. Weiter ist auch die Neugestaltung des Areals «Altes Schulhaus» in Hofstetten in eine entscheidende Phase gelangt — bald steht dem Souverän ein juriertes Projekt zur Verfügung, das viele Interessen abdecken kann. Des weiteren haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dem Bau des Werkhofs in Flüh zugestimmt und dies anlässlich einer eindrücklichen aber für uns absolut ungewöhnlichen Urnenabstimmung im Januar dieses Jahres. Wie beurteilen Sie die aktuellen Strukturen? Ich konnte intakte Strukturen übernehmen, jedoch waren Anpassungen erforderlich. Es stellt sich immer wieder die Frage nach mehr Professionalisierung. Beispielsweise kann unsere Bauverwaltung auch im Bereich der öffentlichen Bauten die Verantwortung übernehmen. Weiter steht die Zusammenführung der Kommission für Umwelt und Energie mit der Werkkommission an. Diese neue Behörde arbeitet an zukunftsweisenden Lösungen und kann so innovativ die Interessen der Bevölkerung vertreten — innovativ hinsichtlich einer ökologischen Vorgehensweise, die Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit in Einklang bringt und damit eine optimale Perspektive ermöglicht. Eine wichtige Aufgabe übernehmen auch temporäre Arbeitsgruppen. Sie sind vorberatende Gremien und mit kompetenten Vertreterinnen und Vertretern der Bevölkerung besetzt, auf deren Empfehlung der Gemeinderat die Weichen stellen kann. Dadurch werden mannigfaltige Themenkreise und Interessen berücksichtigt. Die kürzlich ins Leben gerufene Arbeitsgruppe Digitalisierung beispielsweise befasst sich mit den Arbeitsprozessen der Gemeindeverwaltung und mit all den Fragen rund um die Kommunikation mit der Bevölkerung, mit den sozialen Medien und den Möglichkeiten der Vernetzung. Seitens Verwaltungen sind vie-
Will am 26. September 2021 wiedergewählt werden: Felix Schenker, Gemeindepräsident von Hofstetten-Flüh. FOTO: ZVG le papierlose, digitale Abläufe bereits Alltag. Was hat sich bei der Verwaltung verändert und welchen Handlungsbedarf sehen Sie? Anpassungen sind immer wieder erforderlich. In der laufenden Amtsperiode wurde die Bauverwaltung personell neu besetzt und für die Finanzverwaltung galt es, eine Nachfolgelösung zu suchen. Heute ist die Verwaltung gut aufgestellt. Die Digitalisierung bietet Chancen, die Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung effizienter zu gestalten und noch besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen. Personell ist sie mit den erforderlichen Pensen ausgestattet und weist einen grösseren Anteil an Teilzeitanstellungen auf. Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinde? In einer Gemeinde steht die verantwortungsbewusste Sachpolitik im Vordergrund. Die Geschäfte einer Gemeinde sind mit Sorgfalt anzugehen. Dabei gilt für mich immer, Entscheide breit abzustützen. Ich bin bestrebt, mir die unterschiedlichen Meinungen anzuhören, Betroffene miteinzubeziehen und Lösungen zu erarbeiten, die auch längerfristig Bestand haben. Unser Gemeinderat zeichnet sich dadurch aus, dass er harte Debatten führen kann, Lösungen anstrebt und agil zu Entscheiden kommt. Diese erfolgen dann meist einstimmig. Die Mitglieder unseres Gemeinderates arbeiten mit engagierten Kommissionen zusammen. Auch die Zusammenarbeit des Gemeinderates mit der Verwaltung funktioniert gut. Gegenseitige Unterstützung ist wichtig, gerade in turbulenten Zeiten stehen die gute Zusammenarbeit und die Verlässlichkeit im Vordergrund. Welche Art Kommunikation pflegen Sie? Als langjähriger Verantwortlicher im personellen Bereich habe ich viel Erfahrung in der Führung von Teams. Ich gehe offen auf alle Anliegen ein und berücksichtige
FOTOSERIE
Leserinnen und Leser unterwegs mit der Kamera Guido Karrer Seit meiner Geburt im Jahre 1945 lebe ich in Röschenz, der Sonnenterrasse des Laufentals. Ich bin verheiratet und wir haben vier Kinder und zehn Grosskinder. Ich bin pensionierter Bauleiter. In Röschenz bin ich Präsident der Naturschutzkommission. Ich fotografiere mit einer Panasonic Lumix DMC-F 200 und auch mit dem Handy. Meine Lieblingsmotive finde ich in der Natur. Ich suche gerne kleinere Objekte, die uns beim näheren Betrachten zum Staunen bringen.
gemeinsam mit den Beteiligten die verschiedenen Aspekte der oft komplexen Zusammenhänge. Nur so sind Entscheide breit abgestützt, nur so werden Hüftschüsse vermieden. Manchmal sind schnelle Entscheidungen und Durchsetzung erforderlich. Dabei gilt es immer, die demokratischen Rechte zu achten. Welche Ziele würden Sie nach Ihrer Wiederwahl für die Gemeinde HofstettenFlueh setzen? Nun ist es an der Zeit, die begonnenen Projekte im Interesse der ganzen Gemeinde zu einem Ende zu führen. Das ist meine Hauptaufgabe in den kommenden vier Jahren. Viele weitere Aufgaben stehen an. Die Talstrasse in Flüh wird durch den Kanton saniert. Hier ist es eminent wichtig, die Anliegen der Gemeinde zu platzieren und durchzusetzen. Die Sanierung der Sternenbergstrasse soll konkretisiert und ausgeführt werden. Die Schulwegsicherheit ist ein wichtiges Thema bei allen Entscheiden betreffend der Strassen und Bauten. Unsere Entscheide können sich auf eine solide Untersuchung der Lage in Hofstetten und Flüh stützen. Wie erleben Sie die regionale Zusammenarbeit? Das Wirkungsfeld ist äusserst reichhaltig. Ganz entscheidend ist die Zusammenarbeit der Präsidien des solothurnischen Leimentals. Der permanente Kontakt zu den angrenzenden Gemeinden des Kantons Baselland ist ebenso wichtig. Die Vernetzung erreicht nicht nur die ganze Nordwestschweiz, sie erfreut sich auch der Zusammenarbeit mit den Gemeinden aus dem nahen Ausland. Der Austausch ist höchst lebendig. So spielen viele Zweckverbände eine enorme Rolle. Alle täglichen Bedürfnisse sind regional gelöst. Unsere Vertreter aus Gemeinderat und Bevölkerung gestalten die Weiterentwicklung mit, indem sie in zahlreichen regionalen Gremien mitwirken. Hofstetten-Flüh darf sich als starke Gemeinde im solothurnischen Leimental behaupten.
DIE GEWERBE SEITE AUS DEM LAUFENTAL
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Der Laufentaler Gewerbeverein
Wieder vereint
Goldene Rundfahrt Die Zukunft im Blick
Christian Borer Vorstandsmitglied Gewerbeverein KMU Laufental
Auf dieser Seite finden Sie drei Texte – und jeder thematisiert endlich wieder mal einen Anlass, bei dem sich Menschen begegnen, gemeinsam reden, feiern, und vielleicht zusammen in geschäftlicher oder privater Hinsicht einen Schritt weiterkommen. Angefangen bei der nachgeholten Jubiläums-Generalversammlung des Gewerbevereins KMU Laufental, die bereits Geschichte ist, wenn Sie diese Zeilen lesen. Ganz bewusst wurde der geschäftliche Teil der GV auf ein Minimum reduziert, um den persönlichen Austausch und das gesellige Beisammensein in den Vordergrund zu rücken. Die Geselligkeit steht auch beim Gwärbler Usflug, der die Reisegesellschaft Mitte September auf den Pilatus führen wird, klar im Vordergrund. Zu guter Letzt bieten wir eine Vorschau auf das KMU Podium mit anschliessendem Apéro am Mittwoch, 22. September. Anmeldungen werden noch bis 17. September entgegengenommen. Ich freue mich auf ein persönliches Wiedersehen und vor allem darauf, dass wir an dieser Stelle wieder vermehrt von unseren Anlässen berichten dürfen. Christian Borer
Für den Gwärbler Usflug im Jubiläumsjahr 2020 hat sich der Vorstand des Gewerbevereins KMU Laufental etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die Goldene Rundfahrt rund um den Pilatus, die zu den schönsten Tagesausflügen zählt, welche die Schweiz bietet. Die Corona-Pandemie hat zwar für ein volles Jahr Verspätung gesorgt, nicht minder motiviert werden sich aber am Morgen des 17. Septembers 2021 maximal 100 Mitglieder des Gewerbevereins KMU Laufental besammeln.
Die Carfahrt führt uns nach Luzern, wo bei Kaffee und Gipfeli die Schifffahrt nach Alpnachstad genossen wird. Mit Pilatusbahn und Zahnradbahn steigen wir in die Höhe. Die Stunden nach dem Mittagessen gestalten die Mitglieder mit herrlichem Weitblick ganz nach eigenem Gusto. Für den Abstieg nutzen wir dann die Gondelbahn nach Kriens, wo der Car für die Heimfahrt wartet. «Der Vorstand freut sich darauf, diese Reise mit einem Jahr Verspätung doch noch durchführen zu können. Nicht zuletzt wollen wir unseren Mitgliedern etwas zurückgeben für die Entbehrungen des letzten Jahres», sagt Organisator Christian Borer.
25. Jahrgang, Nr. 8
Die Zukunft im Blick Während das Gros der Teilnehmenden das letztjährige KMU Podium noch vor dem heimischen Bildschirm via Live-Stream mitverfolgte, wird am Abend des 22. September 2021 ein weiteres Kapitel Normalität geschrieben: Der von Promotion Laufental, Forum Schwarzbubenland, Businesspark Oberbaselbiet Laufental Thierstein, Standortförderung Solothurn sowie vom Gewerbeverein KMU Laufental getragene Anlass kann voraussichtlich wieder vollumfänglich «physisch» stattfinden – inklusive anschliessendem Apéro riche. Weniger alltäglich ist der Veranstaltungsort: Gastgeber wird das Lehmwerk in Seewen sein, was optimal zum Podium-Sujet «Wirtschaften mit Rücksicht auf zukünftige Generationen» passt. Das Unternehmen aus dem Schwarzbubenland stellt mit lokalen Rohstoffen und mit Rücksicht auf einen niedrigen Energieverbrauch Lehmbaustoffe her. Zur Kundschaft gehört auch die EGK Gesundheitskasse, die sich für den Neubau ihres Hauptsitzes in Laufen bewusst für biologisch unbedenkliche Produkte entschieden hat.
In einer ähnlichen Liga spielt das Outdoor-Bekleidungslabel ROTAUF. Die Kleidung wird in Kooperation mit über 20 Handwerksbetrieben in der Schweiz hergestellt, wobei auf schädliche Chemikalien verzichtet wird. «Aufs Wesentliche reduziert, ohne Schnickschnack» ist ein Claim, den Oliver Gross auf dem Podium sicherlich noch ausführen wird. «Die Grundidee des KMU Podium ist es, Denkanstösse zu geben. Es geht nicht um
richtig oder falsch, sondern um Möglichkeiten, wie man im Hinblick auf zukünftige Generationen wirtschaften kann. Der Anlass soll neue Anregungen liefern und inspirieren, gewisse Sachverhalte zu hinterfragen», sagt Thomas Boillat, Wirtschaftsförderer für Promotion Laufental und Forum Schwarzbubenland. Achtung: Eine Anmeldung bis spätestens 17. Sept. 21 ist zwingend erforderlich via www.eventfrog.ch/kmupodium2021
Anregung zum Nachdenken Sowohl das Lehmwerk wie auch die EGK sind auf dem Podium vertreten, ebenso wie Martin Schmidlin von Klein Fein Unverpackt. Der Laden im Laufner Stedtli regt nicht nur zum Einkauf an, sondern auch zum Nachdenken über Sinn und Zweck von doppelt und dreifach verpackten Produkten - wenn es doch auch ganz ohne Müll geht.
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Von links nach rechts: Thomas Boillat und Matthias Hänggi (METALON ® Swiss, BOHA AG), Roger Hänggi (Vertriebsleiter Schweiz von METALON ®), Adela Locskai (Shop Laufen Locskai), Daniel Locskai (Pneuhaus Laufen)
erfunden. Mr. Distefanos Mission war es, Hochleistungsschmierstoffe herzustellen, die die Probleme von Reibung, Hitze und Verschleiss zwischen zusammenpassenden Metallteilen lösen. Mit Erfolg! Maschinen und Motoren werden geschont, Reibung und Hitzebildung fast gänzlich eliminiert. METALON® ist in seiner Wirkungsweise einzigartig – als Treibstoffzusatz (250 ml reichen für 500 Liter) oder Motorenölzusatz (10 %) bewirkt METALON®, dass das Fahrzeug ruhiger, kraftvoller, tieftouriger und mit einer geringeren Wärmeentwicklung läuft. Es entsteht
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SPORT
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Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
GOLF
Schwarzbube auf dem Weg zum Profi Cédric Gugler versucht heute Donnerstag und morgen Freitag am Omega Masters in Crans-Montana den Cut zu schaffen. Der 21-jährige Breitenbacher ist auf dem Weg zum Golfprofi.
2. Liga Regional Samstag, 28. August 2021
FC Laufen – Black Stars II 17 Uhr, Sportplatz Nau, Laufen eh.– Am kommenden Samstag trägt Laufens erste Mannschaft ihren ersten Ernstkampf aus. Nachdem das Auftaktspiel bei Concordia II verschoben werden musste und man im Basler Cup in Runde II ein Freilos genoss, wird es nun gleich gegen den Topfavoriten in Sachen Aufstieg beginnen. Mitabsteiger Black Stars hat sein Kader offiziell stark verjüngt, da viele Spieler das Team verliessen. Neuer Trainer ist Patrick Bösch, der zuvor den Zweitligisten Birsfelden trainierte. Das Unberechenbare beim Team vom Buschweilerhof ist, dass das Promotion-League-Kader über 30 Spieler umfasst und beabsichtigt ist, dass Akteure, die im Fanionteam nicht zum Einsatz gelangen oder aus Verletzungen zurückkommen, jeweils in der zweiten Equipe auflaufen. Die Vorbereitung auf diesen Match war aus Laufner Sicht nicht ideal. Dennoch strebt man einen Punktgewinn an. Die Spieler seien bereit und auf heimischem Boden – auch die Städter sind sich Kunstrasen gewohnt – will man überzeugen.
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Edgar Hänggi
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Vor drei Jahren stand Cédric bereits im Wallis auf dem Platz, der von den weltbesten Golfern bespielt wird. Damals war es noch etwas zu früh und Gugler war enttäuscht, dass er es nicht schaffte. Dies spornte ihn jedoch an, noch mehr zu machen. «Aus Fehlern muss man lernen und es dann besser machen», so Gugler. Er trainierte noch härter und öfters und gewann am 8. August 2021 in Losone die Swiss Golf International Championship. Es ist sein bisher grösster Erfolg. Dabei liess der Breitenbacher mit sensationellen 63 Schlägen (acht Schläge unter Par) in der ersten Runde aufhorchen. Am Ende wurde es aber nochmals mächtig eng. Der Italiener Giovanni Manzoni kam ihm sehr nahe. Gugler holte sich den Sieg mit dem letzten Schlag, einem schwierigen Putt. Dieser Erfolg bei rund 140 Amateurgolfern mit hochkarätigen Spielern wird ihm weiter Schub geben. Die Art und Weise, wie er in Losone auftrat, gibt auch seine Art zu spielen wieder: Cédric Gugler ist ein offensiver Golfer, der auch Risiken nicht scheut und der in heiklen Situationen eine ruhige Hand hat. Dass er dabei den einen oder anderen langen Ball verziehen kann, liegt drin. Dafür ist die Chance, dass er auf diese Art ein Turnier gewinnen kann, grösser. Auch wenn Gugler unbedingt Profi werden will, hat er seine Ausbildung nie vernachlässigt. Vor einem Jahr schloss er die WMS in Reinach mit Berufsmatur ab. Das Praktikum absolvierte er in der Sportarena in Riehen. In der Schule wie im Praktikum konnte Gugler trainieren und fand auch viel Goodwill für seinen
Premiere: Cédric Gugler gewann anfangs Monat die Internationalen Amateur Schweizer Meisterschaften. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. FOTO: NANINA FREY Sport. Im November beginnt er die Spitzensport-RS, die erstmals Golfspieler aufnimmt. Es ist alles aufgegleist und Gugler scheint diese Chance zu nutzen. Während der Pandemie konnte er trainieren und es wurde nichts dem Zufall überlassen. Zu Hause wurde ein grosses Netz montiert, sodass Cédric Abschläge trainieren konnte. Beim Zürcher Golfklub in Zumikon bestreitet Gugler die InterclubMeisterschaft. Er werde von seinen Eltern toll unterstützt, wie er sagt. «Cédric hat physisch enorme Fortschritte gemacht und befindet sich in Topform», weiss Mutter Caroline. Sie kann es beurteilen, war sie doch eine Spitzenvolleyballerin. Vater Christian war Fussballer, spielte mit Aarau in der NLA und danach war er Zehnkämpfer und nahm 1988 in Seoul an den Olympischen Sommerspielen teil. Cédric hat aber nicht nur die sportlichen Gene mitbekommen, sondern erhält von ihnen auch viel wertvolle Unterstützung. «Wir haben ihn nie gedrängt, Golf zu spielen. Als Christian und ich in Zwingen Bälle schlugen, war Cédric immer dabei. Aber anfangs faszinierte ihn der Sand im Bunker mehr als die kleinen weissen Bälle. Das änderte
dann aber schnell», weiss die Mutter zu berichten. Beim FC Breitenbach spielte er anfangs auch Fussball, aber bald schon galt der Fokus dem Golf. Was er sich vorgenommen hat, erreichte Cédric bisher. Dass er ehrgeizig sei, wird von allen bestätigt. Gugler setzt seine Ziele hoch an, daher greift er auf seinen Runden auch an, ist bei jedem Loch auf ein Birdie aus. Eine seiner Stärken sei das Putten. Was für Zuschauer am TV-Gerät oft so einfach aussieht, wenn auf dem Grün der Ball «nur» noch ins Loch befördert werden soll, hat grosse Bedeutung. Denn es ist Genauigkeit, Feingefühl und Nervenstärke gefragt. Eigenschaften, die sich Cédric Gugler angeeignet hat — durch viel Training. Crans-Montana ist ein weiterer Schritt zu seinem Ziel. In ein bis zwei Jahren will er als Profi unterwegs sein. Seit er die Ausbildung abgeschlossen hat, betreibt Cédric Golf wie ein Profi. Er lebt für den Sport und will sich laufend verbessern. Ihm ist klar, dass der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg oft sehr schmal ist. Aber er lässt sich auf seinem Weg durch nichts abbringen. Man darf gespannt sein, wohin Cédric Gugler dieser Weg führen wird.
EINGESANDT
Bronzemedaillen am Kantonalfinal
Wettkampf: Die Jungschützengruppen von Breitenbach (3. Rang; Simon Jeger, Robin Jeger, Yannick Fuchs, und Leandra Semling) sowie Beinwil (4. Rang; Lucas Roth, Nadja Grolimund, Sunny Jeker und Marina Borer). FOTO: ZVG Am letzten Samstag wurde in Balsthal der Jungschützen-Kantonalfinal durchgeführt. Aus dem Bezirk Thierstein konnten sich alle Gruppen für diesen Final qualifizieren. Nach der ersten Runde schied die Gruppe der SG Kleinlützel aus, denn nur die besten zehn Gruppen wurden zur zweiten Runde zugelassen. Dort erzielte die Gruppe der SG Beinwil mit 342 Punkten zwar das Höchstresultat aller Gruppen, schrammte mit insgesamt 652 Punkten aber knapp am Podest vorbei und belegte den 4. Rang. Zwei Punkte mehr auf dem Konto (und 331 Punkte in der Finalrunde) konnte die Gruppe der SG Breitenbach verzeichnen. So konnten sich Leandra Semling, Robin Jeger, Yannick Fuchs und Simon Jeger über die Bronzemedaille im Gruppenwettkampf freuen. Den Sieg holte sich die Gruppe vom SV Welschenrohr vor der SG Oberramsern. Diese beiden Gruppen erreichten 658 bzw. 656 Punkte, die Ränge eins bis vier waren also jeweils durch lediglich zwei Punkte getrennt. Die Gruppe vom SV Welschenrohr hat somit den fixen Startplatz für den Schweizer Final
auf sicher. Ob sich die nachfolgenden Gruppen aufgrund der Punktzahlen ebenfalls qualifizieren, wird sich in den nächsten Wochen weisen. Noch enger fiel die Entscheidung zuvor bei den Einzelschützen aus. Als im Finaldurchgang das Feld auf die sechs besten Schützen reduziert wurde, mussten die Breitenbacher Yannick Fuchs und Robin Jeger ihre Ambitionen auf eine Medaille begraben, der Wettkampf ging ohne sie weiter. Von nun an schied nach jedem Schuss der Letztplatzierte der Zwischenrangliste aus. Als nur noch drei Schützen übrig waren, hatten alle exakt genau gleich viele Punkte. Die Auswertung vom letzten Schuss in der 100er-Wertung zeigte, dass der Treffer von Sunny Jeker von der SG Beinwil ein paar Millimeter weiter vom Zentrum entfernt war als jener ihrer Mitkonkurrenten. Somit belegte sie den dritten Rang und konnte die Bronzemedaille in Empfang nehmen. Nicolas Bader BSV Thierstein
FUSSBALL
Durchzogener Auftakt für Regionale In der 3. Liga musste Laufen sein Spiel gegen Concordia II wegen Covid-Fällen in beiden Lagern verschieben. Breitenbach kam auswärts gegen Schwarz-Weiss b nicht über ein 2:2 hinaus und der FC Zwingen musste beim FC Therwil eine 0:3-Startniederlage einstecken. Besser machten es die Teams in der 4. Liga.
Spektakel: Zwingens Spieler gingen zwar Risiken ein, konnten sich vor dem Therwil-Gehäuse aber nicht durchsetzen.
Edgar Hänggi Anfang Saison ist die Einstufung des Leistungsvermögens der einzelnen Teams schwierig. Viele meinten jedoch, dass Schwarz-Weiss b zu den eher schwächeren Teams der Gruppe 1 zu zählen sei. Breitenbach musste sich beim 2:2 zwar über den doppelten Punktverlust ärgern, hatte jedoch noch Glück, denn der Ausgleichstreffer zum 2:2 durch Michael Krug fiel erst in der 90. Minute. Auch der Treffer zum 1:1 durch Adrian Altermatt fiel praktisch mit dem Halbzeitpfiff. Zwingen fertigte unter der Woche in einem Test Zweitligist Wallbach-Zeiningen ab. Schraubte das die Erwartungen zu hoch hinauf? Das Team von Peter Sprenger begann in Therwil zwar stark, hatte auch die erste gefährliche Aktion zu verzeichnen. Dann führte ein Doppelschlag dazu, dass Therwil nach 15 Minuten 2:0 führte. Zwingen versuchte zwar zu reagieren, aber die Equipe von Marc Häusermann — immerhin Tabellendritter der Gruppe 2 letzte Saison — hatte alles im Griff und erhöhte das Ergebnis in der 63. Minute auf 3:0. «Wir hatten uns natürlich alles etwas anders vorgestellt. Wir sind Rückstände nicht mehr gewohnt
FOTO: EH-PRESSE
und können damit noch nicht richtig umgehen. Therwil machte es gut. Aber wir haben bald wieder eine Gelegenheit, zu zeigen, was wir können. Es ist nun beinahe ein Jahr her, da verloren wir letztmals zu Hause gegen Therwil II. Danach ging es aufwärts», meinte Sprenger. In der 4. Liga nahm der FC Röschenz seinen Schwung des Überraschungssieges im Cup gegen Timau mit in die Meisterschaft. Beim FC Ettingen schaute ein 6:2-Erfolg heraus. Auch der FC Riederwald kam auswärts gegen den FC Münchenstein zu einem feinen 4:1-Erfolg. Laufen II setzte sich zu Hause gegen den FC Reinach mit 2:0 durch, während der 4:0-Erfolg von Kleinlützel gegen Brislach doch erstaunt. Das Team von Roman Bieli hatte gute Testspiele und den klaren Erfolg im Basler Cup gegen Oberdorf hinter sich und war zuversichtlich, dass das Duell gewonnen werden könne. Aber Kleinlützel hielt dagegen und wuchs mit
jedem Treffer. Die Torfolge hatte es in sich. Zwei Tore wurden kurz vor der Pause und zwei kurz vor Spielende erzielt. Zudem fielen gleich drei Treffer auf Penalty, alle verwandelt von Eric Dreier. Unter der Woche wurde die zweite Runde im Basler Cup ausgetragen. Dank Freilos sind Laufen und Breitenbach bereits für den Sechzehntelfinal qualifiziert. Röschenz musste das schwierige Heimspiel gegen Black Stars austragen und Brislach hatte die Gelegenheit, beim gleichklassigen Virtus Liestal etwas für die Moral zu machen. In der Meisterschaft muss Breitenbach zum SC Binningen (So, 13.45 Uhr), während Zwingen am Sonntag (13.30 Uhr) Schwarz-Weiss b empfängt. In der 4. Liga spielen am Samstag Riederwald — Ettingen (17 Uhr), Röschenz — Dornach (18 Uhr) und am Sonntag Therwil — Laufen (10 Uhr), Kleinlützel — Reinach (13.15) und Brislach — FC Münchenstein (15.30 Uhr).
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Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
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SPORT TORTOUR 2021
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LEICHTATHLETIK
Ein Black-Boys-Biker am Ultracycling-Abenteuer Die «Tortour», mit rund 400 teilnehmenden Fahrern (ohne Betreuer) der grösste mehrtägige Nonstop-Ultracycling-Event der Welt, fand vom 19.-21. August bereits zum dreizehnten Mal statt. Das Rennen mit Start und Ziel in Zürich forderte den Radsportlern und den Crewmitgliedern alles ab. Mit den Formaten Ultra (1000 km), Challenge (500 km) und Sprint (265 km) quer durch die Schweiz hatte es für jeden die gewünschte Distanz dabei, die solo oder im Team gemeistert werden musste. Die «Tortour»-Challenge-Strecke (500 km und 8000 Höhenmeter) führte vom Einkaufszentrum Sihlcity dem Zürichsee entlang nach Näfels über den Kerenzerberg - Walenstadt - Chur - Thusis - Hinterrhein über den San Bernardinopass - Mesocco - Bellinzona - Biasca - Airolo über die Tremolastrasse auf den Gotthardpass - Andermatt - Altdorf - Klausenpass - Glarus - Lachen SZ - Feusisberg - Schindelegi - Hütten - Sihlbrugg - Adliswil zurück ins Einkaufszentrum Sihlcity, um nur einige Fixpunkte zu nennen. Nach etlichen tausend Trainingskilometern, am Tag und in der Nacht, und
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bereits zum fünften Mal (auf verschiedenen Strecken) stellte sich Peter Gasser (El Primero), aus Nunningen vom Black-BoyBikerteam der Herausforderung. Betreut wurde er von einer erfahrenen Zweiercrew (Ursula Schneider und Teammanager Willi Grolimund), die ihn im Bus begleiteten und die unterwegs und an den Timestations für die Betreuung, Verpflegung und moralische Unterstützung zuständig waren. Das Wetter spielte an diesen zwei Tagen auch ziemlich gut mit, es war ideales Velowetter. Auch in der Nacht vom Freitag auf Samstag, wo man über den San Bernardino fuhr, waren die Temperaturen auf dem Hospiz auf über 2000 m.ü.M. noch bei ca. 7 Grad Celsius. Das Abenteuer ging für Peter Gasser am Freitagabend um 18.08 Uhr los und endete am Samstagnachmittag um 15.38 Uhr im Ziel in Sihlcity, nach einer Fahrzeit von 22 Stunden 32 Minuten und 27 Sekunden. Mit dieser tollen Leistung katapultierte er sich auf den sensationellen dritten Schlussrang in seiner Kategorie.
Nach der Einweihung gleich der Test
Willi Grollimund
Premiere: Erstmals in Breitenbach fand ein Stabhochsprung-Wettbewerb statt. Dank der ausgebauten Anlage ist jetzt vieles möglich. FOTO: EH-PRESSE
Erfolgreicher Abschluss: Peter Gasser beendete die «Tortour» als Dritter in seiner Kategorie.
FOTO: ZVG
Edgar Hänggi
TORTOUR 2021
Silvio Hug neuer Schweizer Meister
Silvio Hug: Der 27-Jährige gewinnt in seiner Kategorie das Ultra Solo Rennen. FOTO: ZVG Die Tortour, das Ultra-Cycling-Rennen, findet alljährlich statt und umfasst verschiedene Kategorien. Die Königsdisziplin ist das Rennen Ultra Solo, wobei über 1000 Kilometer quer durch die ganze Schweiz gefahren und ca. 12 000 Höhenmeter überwunden werden müssen. Unter Anderem werden die Pässe Lukmanier, Gotthard / Tremola und Furka überquert. Die Verpflegung und Renneinteilung ist den Fahrern und ihren Betreuerteams überlassen. Durch die Rennleitung wird lediglich die Route vorgegeben und mittels GPS-Tracker, Checkpoints und Renn-Officials kontrolliert. Silvio Hug (1994) aus Nunningen war zum zweiten Mal bei diesem mehrtägigen Rennen am Start. Die akribische Vorbereitung, unterstützt von seinem Team CU
Kaum war die Einweihung der ausgebauten Leichtathletik-Anlage Grien in Breitenbach vorbei, fand bereits der erste Test statt. Der LZT «erbte» die Kantonalen Einkampf-Meisterschaften.
WindowMaster by Wyss Training rund um den ehemaligen Radprofi Marcel Wyss, zahlte sich jedoch definitiv aus. Silvio startete stark ins Rennen und war von Anfang an auf Podestkurs. In der ersten Nacht hatte er dann jedoch stark mit Magenproblemen zu kämpfen und konnte sich dadurch nicht richtig verpflegen. Deshalb musste er sich über etliche Stunden vom Fuss des Gotthards bis nach Sion durchkämpfen. Nach diesem mentalen Prüfstein konnte er sich glücklicherweise erholen und fuhr im Waadtland den Col du Pillon im Stile eines Schnellzuges hoch und übernahm die Leaderposition in der Hauptkategorie wieder. Einzig Herbert Zahner (Kategorie Master, früherer Startblock), welcher perfekte Tage ohne nennenswerte Probleme erwischte, blieb ausser Reichweite. Silvio konnte den Vorsprung auf seinen ersten Verfolger auf über 20 Minuten ausbauen und fuhr zu diesem Zeitpunkt einsame Kreise an der Spitze. Aufgrund von Tracking-Problemen und des enormen Efforts des Zweitplatzierten, Ruff Simon, konnte dieser die Lücke jedoch wieder bis auf 1,5 Kilometer verkleinern. Die letzten 40 Kilometer wurden dann zu einem Einzelzeitfahren und einem ultraspannenden Kopf-an-Kopf-Rennen, welches dem Namen des Wettkampfes alle Ehre erwies. Weil Silvio zuvor von Schwyz auf den Sattel sein Tempo reduziert hatte und dadurch mehr Reserven hatte, konnte er nach 970 Kilometern nochmals eine hohe Geschwindigkeit auf bauen. Nach diesem Schlussspurt fuhr er nach 34h Stunden 55 Minuten und 52 Sekunden, notabene ohne Schlaf und zwei durchgefahrenen Nächten, als verdienter Sieger und neuer Schweizermeister ins Zielgelände Sihlcityein. Nach dreistündiger Wartezeit auf den Drittplatzierten wurde die Siegerehrung mit der standesgemässen Champagnerdusche durch das Betreuerteam und somit auch die Tortour 2021 für Silvio beendet. Maurizio Falcone
LZT-Präsident Tobias Holliger strahlte mit der Sonne um die Wette. «Es war zwar viel Arbeit und stressig, bis alles fertig war und wir die Anlage einweihen konnten, aber die Gelegenheit, als die Anfrage aus Olten eintraf, wollten wir uns doch nicht entgehen lassen.» Die geplante Sanierung des Stadions Kleinholz in Olten konnte durch Fehler in Planung und Ausführung nicht fertiggestellt werden. Der TV Olten wollte jedoch die Einkampf-Meisterschaften auf keinen Fall absagen. Nachdem aus Breitenbach grünes Licht kam, wurde Material aus Olten ins Schwarzbubenland gebracht und am Freitag und Samstag führte der TV Olten den Anlass im Grien durch. «Uns hätte
nichts Besseres passieren können», meint Holliger, der wieder viel Zeit im Grien verbrachte. «Olten war ja der Organisator, wir stellten eigentlich nur die Anlage.» Man sei sich bewusst gewesen, dass noch nicht alles fertig ist, aber es sei auch ein idealer Moment, um mit einem Wettkampf gleich mal alles auf Herz und Nieren zu testen. Für Holliger sei toll gewesen, dass erstmals in der Region überhaupt Disziplinen wie Stabhochsprung, Kugelstossen oder Diskuswerfen durchgeführt werden konnten. Es war zwar ein kantonaler Anlass, der jedoch offen war für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus anderen Kantonen. Auch das war für den LZT-Präsidenten ein Plus, denn so konnte Breitenbach gleich in mehreren Kantonen seine Visitenkarte abgeben. Gerade im Stabhochsprung waren einige gute Athleten nach Breitenbach gekommen. «Viele nutzten nochmals einen Wettkampf mit Sicht auf die anstehenden Schweizer Meisterschaften.» Auch Holliger selbst machte mit. «Die Konkurrenz war stark, da reichte es nicht für ganz vorne.» Spass habe es aber auf jeden Fall gemacht. Er machte auch einen Spass aus der Sache: «Es war der erste Wettkampf, daher gab es viele neue Stadionrekorde.» Holliger spricht gerne vom Stadion, das werte die Anlage noch etwas auf und er sog die vielen Komplimente für die Anlage und die Arbeit, die der LZT leiste, so
richtig auf. Es sei toll zu hören, dass die Arbeit, die alle hier geleistet haben, zur Kenntnis genommen und auch geschätzt werde. «Viele sagten uns, dass sie gerne wieder nach Breitenbach kommen. Klar, wir haben an beiden Wettkampftagen auch feststellen können, was noch fehlt oder nicht so ist, wie es sein müsste. Wir können jedoch nicht alles auf einen Schlag erledigen, auch aus finanziellen Gründen. Ich denke, wir benötigen ein Jahr, bis alles so ist, wie wir es möchten.» Für den TV Olten wie nach der Anfrage auch für den LZT war extrem wichtig, dass dieser Anlass durchgeführt werden konnte. Das war für die Sportlerinnen und Sportler wichtig, nachdem der Anlass im vergangenen Jahr abgesagt werden musste. «Dass wir eingesprungen sind, hat auch mit Solidarität zu tun. Wenn wir Vereine zusammenarbeiten können, kommt das irgendwann auch uns zugute. Wie es weitergeht, ob wir diesen Anlass wieder durchführen dürfen, ist offen. Wir klären alles ab.» Holliger denkt auch an die Durchführung eines C-Meetings. «Es gibt viele Möglichkeiten, aber für uns ist im Moment wirklich noch nicht klar, in welche Richtung wir gehen möchten.» An den beiden Tagen gab es auch viele positive Leistungen von LZT-Athletinnen und Athleten. Dabei wurde der eine und andere neue Vereinsrekord aufgestellt.
SCHWINGEN
1. Eichenlaub für Christ Dario bei den Aktiv-Schwingern
Tolle Leistung: Christ Dario (Gempen, 2003) vom Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental erkämpfte sich am 105. Basellandschaftliches Kantonalschwingfest in Muttenz seinen ersten Kranz. Er konnte sich mit vier gewonnen Gängen den siebten Rang erschwingen und sich somit seinen ersten Kranz bei den Aktiven sichern. FOTO: ANDREA RÖTHLISBERGER
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KELSAG Liesberg offen KELSAG Papier- und Kartonsammlung
Sa, 28. August 2021
In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden muss.
von 8.30 bis 12.30 Uhr www.kelsag.ch
Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton): 01. September Nunningen
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Kaffee & Gipfeli Betriebsführungen Grillbetrieb
(Einschreiben vor Ort)
Kinder unter 6 Jahren dürfen aus Sicherheitsgründen an den Führungen nicht teilnehmen. Kinderbetreuung vorhanden.
Claudia Erne Rechtsanwältin und Erbschaftsberaterin Raiffeisen Schweiz
Gabriel Küng Leiter Geschäftsstellen und Kreditberater
Raiffeisenbank Laufental-Thierstein Telefon 061 766 95 55 laufental-thierstein@raiffeisen.ch
Patrik Berger Leiter Geschäftsstelle Breitenbach und Kreditberater (Moderation)
Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
www.mueba-energietechnik.ch Die Firma Müba Energietechnik AG ist ein führendes Unternehmen in der Heizungstechnik, fokussiert auf Wärmepumpen, Heizkessel, Wärmepumpen-Boiler und -Speicher sowie auf Solar. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir nach Absprache für die Region BS, BL, SO und AG einen:
Technischen Verkaufsberater Aussendienst Anforderungen: - Technische Ausbildung im Bereich Heizungstechnik - Einige Jahre erfolgreiche Verkaufspraxis in der Heizungstechnikbranche - Betriebswirtschaftliches Verständnis / Verkaufsflair - Belastbar, flexibel, gute Umgangsformen, hohe Kundenorientierung, selbständig, kontaktfreudig, entscheidungsfreudig, verhandlungssicher, problemlösungsorientiert, grosses Verantwortungsbewusstsein und überzeugendes Auftreten - Stilsicheres Deutsch in Wort und Schrift - Wohnhaft im Verkaufsgebiet Hauptaufgaben: - Pflege und Betreuung der bestehenden Kundschaft, Installationsfirmen und Ingenieure - Neue Kunden akquirieren - Selbständige Ausarbeitung der kundenspezifischen Offerten - Nachverfolgung der laufenden Angebote - Aufnahme von Bestellungen und Begleitung der Aufträge - Enge Zusammenarbeit mit Verkaufsinnendienst - Aktive Mitarbeit an Messen Wir bieten Ihnen: Eine moderne zeitgerechteAnstellung mit Geschäftswagen, in dem Sie Ihre Fähigkeiten täglich einbringen können. Auf Sie wartet ein interessantes, dynamisches und herausforderndes Aufgabengebiet mit hoher Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Fühlen Sie sich angesprochen? Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen. Müba Energietechnik AG, zHd. Herr Peter Mügeli, Leimenstrasse 93, 2575 Hagneck oder per E-Mail: info@mueba-energietechnik.ch, Tel. 032 396 06 46
Das «Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental» ist das amtliche Publikationsorgan in der Region. Es erscheint jeden Donnerstag gratis in allen Haushaltungen und erreicht rund 21'000 Leserinnen und Leser. Aufgrund einer ordentlichen Pensionierung suchen wir per sofort eine aufgestellte Persönlichkeit für folgende Aufgaben:
Verkaufsberater im Aussendienst 100% (w/m/d) Ihre Aufgaben
Ihr Profil
• Persönlicher und telefonischer Verkauf von Anzeigen (Print & Online) • Nachhaltige und erfolgreiche Kundenund Marktbearbeitung im Verkaufsgebiet Schwarzbubenland/ Laufental (Wochenblatt Schwarzbubenland und Laufental) • Umsatz- und Verkaufsverantwortung für den zugewiesenen Kundenbereich • Aktive Pflege und Ausbau von bestehenden Kundenbeziehungen sowie Realisierung von Sonderseiten/ Reportagen für unsere Anzeigenkunden • Datenhandling (Kundeninformationen/Auftragsdaten) im Kundenmanagement Tool • Aktive Zusammenarbeit mit der Redaktion • Repräsentant bei lokalen Veranstaltungen und Messen
• Ausgewiesene Verkaufserfahrung und nachweisbare Erfolge in der Kundenbetreuung und Akquisition • Idealerweise Kenntnisse über die Medienlandschaft und entsprechendes Netzwerk in der Region • Freude am täglichen Kundenkontakt • Selbständige Arbeitsweise sowie gutes Verhandlungsgeschick • Kommunikations- und Abschlussstärke, um unsere Print- und Onlineprodukte erfolgreich zu verkaufen
Ihre Zukunft Es erwartet Sie eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem vielfältigen Arbeitsumfeld und einer lebhaften Branche. Ein grossartiges Verkaufsteam wartet auf Sie.
Arbeitsort Hauptstrasse 37, Laufen, Schweiz
Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre OnlineBewerbung unter www.chmedia.ch/jobs
Alle offenen Stellen und Online-Bewerbung auf: chmedia.ch/jobs
Einwohnergemeinde Röschenz
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Journalismus, der orientiert. Unterhaltung, die bewegt. Medien, die verbinden.
Auf August 2022 können wir eine vielseitige Lehrstelle als Fachfrau / Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Werkdienst anbieten. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und richtet sich an Jugendliche, welche die obligatorische Schulzeit abgeschlossen haben und eine vorwiegend praktische Tätigkeit ausüben möchten. Freude am Arbeiten im Freien, Interesse an Pflanzen sowie Zuverlässigkeit und handwerkliches Geschick sind wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann senden Sie bitte Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugniskopien an die Gemeindeverwaltung Röschenz, Dorfplatz 1, 4244 Röschenz.
Frische Luft, Power und Teamgeist? Werde Netzelektriker EFZ (w/m)!
Mit Neugierde – Lebensräume gemeinsam gestalten. Offene Lehrstelle 2022 in Laufen Bewirb dich jetzt! www.bkw.ch/lehre
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Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
Gesucht Freiwillige In unserem Team fehlt ein einsatzfreudiger
Kanal-TV-Operateur/ Servicemitarbeiter Wir bieten Ihnen • Gehalt und Sozialleistungen gemäss Landesvereinbarung der ASTAG • Angenehmes Arbeitsklima • Gründliche Einarbeitung in Ihr Aufgabengebiet • Moderner Werkhof • Aufstiegschancen Wir erwarten von Ihnen • Zuverlässigkeit • Einsatzwillen • Flexibilität • Bereitschaft zu Pikettdienst • gute Deutschkenntnisse Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung oder auf Ihren Telefonanruf. Daniel Heini c/o Kanalreinigungs AG In den Wyden 5, 4143 Dornach Tel. 061 716 92 92 daniel.heini@kanalreinigungsag.ch
Der Verein Laufechuchi bietet jeweils am Montagabend eine Mahlzeit für bedürftige und einsame Menschen. Wir suchen Freiwillige zur Mithilfe. Prisca Jeanloz 076 447 63 51 www.laufechuchi.ch Wir sind ein Handelsbetrieb mit Motorgeräten und suchen für Büro und Lagerarbeiten eine/n
Mitarbeiter/in 50% Von Vorteil sind PC- und Französischkenntnisse. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie uns bitte an: sbodenmann@stema.ch oder stema MOTORGERÄTE, Voreichstrasse 2, 4417 Ziefen
Bistro Café Post Breitenbach sucht nach Vereinbarung freundliche, jüngere
Köchin/ Service-Angestellte Tagesschicht/Abendschicht Samstagabend und Sonntag geschlossen. Für weitere Auskünfte Tel. 079 322 11 92
für den stundenweisen Einsatz (ca. 30 – 40%) Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.spitex-thdo.ch. SPITEX Thierstein/Dorneckberg Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach
Alters Pflegewohngruppe Dornach
Alters- Pflegewohngruppe Dornach Hauptstrasse 22, 4143 Dornach www.wohngruppe.ch, Tel 061 701 90 73
Françoise und Sean Lewis
In unseren beiden Wohngruppen Engel und Felicitas begleiten wir 34 psychisch kranke Menschen ab 50 Jahren, welche in unterschiedlichem Ausmass Begleitung, Pflege und eine Tagesstruktur benötigen.
PFLEGEFACHFRAU / PFLEGEFACHMANN HF oder sehr erfahrene FACHFRAU / FACHMANN-GESUNDHEIT EFZ 60% und ca. 20% Springerfunktion Für unseren Laden suchen wir:
auf den 1. Oktober 2021 bis 31. April 2022 ca. 70 Prozent im Stundenlohn, anschliessend ab dem 1. Mai 2022 40 bis 50 Prozent im Stundenlohn. Sie sind flexibel und haben Erfahrung im Lebensmittelverkauf. Zu Ihren Aufgaben gehören neben dem Verkauf das Bestellwesen, Putzarbeiten sowie Ablösungen bei Ferien oder Krankheit. Sie sind freundlich und arbeiten motiviert. Bewerbungen werden nur schriftlich entgegengenommen. Schicken Sie Ihre Bewerbung mit Foto per Post oder per E-Mail an: Bäckerei Anklin & Stebler Dorfstrasse 36 4222 Zwingen
Erfüllende Teilzeitstelle in der Seniorenbetreuung. Sie arbeiten flexibel und haben Zeit für Ihre Kunden. Bereitschaft für Nacht- und Wochenendeinsätze von Vorteil.
Mitarbeitende Haushilfe/Betreuung
Infolge Pensionierung suchen wir per 1. November 2021 oder nach Vereinbarung
Verkäuferin
Pflegehelfer/in gesucht
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine
Aufgaben: • Sicherstellen der Pflegequalität • Sicherstellung einer bedürfnisorientieren Pflege und Betreuung • Übernahme von Tagesverantwortung und Arbeitsorganisation • Übernahme des Nachtpiketts • Erkennen von Veränderungen im psychischen Verhalten unserer Bewohner*Innen und Einleitung von Massnahmen • Kompetente und professionelle Zusammenarbeit mit den diversen ärztlichen Diensten, Beiständen und Angehörigen Was Sie mitbringen sollten: • Abgeschlossene Ausbildung als Dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann HF, FaGE oder äquivalente Ausbildung in Deutschland zur Gesundheits- und Krankenpflege • Erfahrung im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen und Freude an der Arbeit mit verhaltensoriginellen Menschen • Sie sind eine gefestigte Persönlichkeit und zeichnen sich durch grosse soziale sowie emotionale Kompetenz aus • Erfahrung in der Funktion «Tagesverantwortung» • Sie sind teamfähig, haben eine empathische Grundhaltung und sind offen für Neues • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift • Bereitschaft zur Übernahme von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und Nachtpikett • Gute Kenntnisse in RAI/RUG und ePDok sind wünschenswert Das bieten wir Ihnen: • Ein stabiles, kollegiales Team • Wir pflegen einen partnerschaftlichen Führungsstil • Mitbestimmung und Mitverantwortung sind erwünscht und gefragt • Es erwartet Sie ein vielseitiges und abwechslungsreiches Aufgabengebiet • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen mit attraktiven Arbeitszeiten Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Richten Sie diese, wenn möglich per E-Mail, mit den üblichen Unterlagen als PDF an: Françoise Lewis, fr.lewis@bluewin.ch
Tel. 061 761 64 21 E-Mail: baeckerei@anklinstebler.ch
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: www.homeinstead.ch/jobs oder +41 61 205 55 77
KELSAG BIOPOWER AG Grüngut und Bio-Abfälle aus den Gemeinden verarbeiten wir zu Kompost und Biogas. In unserem Blockheizkraftwerk produzieren wir Strom, den wir ins öffentliche Netz einspeisen. Für unseren Betrieb in Liesberg suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n
Betriebsmitarbeiter/in, Arbeitsbereich Kompost & Biogas (100%) Ihre Hauptaufgaben Als technische/r Allrounder/in bearbeiten Sie selbständig die Prozesse der Kompostierung und der Biogas-Anlage. Ihre Tätigkeit umfasst die Materialaufbereitung, das Füllen, Regeln und Überwachen der BiogasAnlage, sowie den Pikettdienst in der Nacht und am Wochenende. Zu Ihrem Verantwortungsbereich gehört auch das selbständige Beheben von technischen Störungen. Unsere Erwartungen Für die vielseitigen Aufgaben besitzen Sie idealerweise eine Ausbildung im handwerklichen/technischen Bereich und/oder Berufserfahrung in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Sie sind topfit, verfügen über eine hohe Einsatzbereitschaft, Flexibilität, Teamfähigkeit und Geschick im Umgang mit Maschinen und Fahrzeugen (z.B. Teleskop- und Radlader). Sie finden sich in wechselnden kleineren Aufträgen zurecht, sind absolut zuverlässig, verfügen über sehr gute Deutschkenntnisse und haben ein Flair für technische Steuerungen und PC-Anwendungen. Nebst guter Kommunikation und Belastbarkeit ist die Bereitschaft im Freien zu Arbeiten absolute Grundvoraussetzung. Ebenso wichtig ist Ihre Flexibilität, Dienstleistungsorientierung und Eigenständigkeit bei Piketteinsätzen in der Nacht und am Wochenende rasch und zuverlässig zu reagieren. Ihr Arbeitsweg ist im Idealfall kürzer als 30 Minuten. Mit was dürfen Sie rechnen? Ein Team, wo jeder für den anderen einsteht sowie ein angenehmes familiäres Arbeitsklima. Wertschätzung, Freude und Zusammenhalt sind bei uns zentrale Erfolgsfaktoren. Sie profitieren von guten Sozialleistungen und zeitgemässen Anstellungsbedingungen. Falls Sie sich angesprochen fühlen, dann zögern Sie nicht und senden Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an a.meier@kelsag.ch. Für vorgängige Fragen steht Ihnen Herr Frey Kuron telefonisch zur Verfügung (061 775 10 10). KELSAG BIOPOWER AG, Delsbergstrasse 2A, 4253 Liesberg
Die Kleinstadt Laufen mit rund 5'800 Einwohnerinnen und Einwohnern verbindet die Vorzüge eines naturnahen Erholungsgebietes mit den Annehmlichkeiten eines wirtschaftlichen und kulturellen Zentrumsorts zwischen den Städten Basel und Delémont. Wir suchen mit Stellenantritt am 1. Januar 2022 oder nach Vereinbarung:
Stadtpolizistin / Stadtpolizist, mit Flair für vielseitige Verwaltungsaufgaben (100%) Als Abteilungsleiter mit Führungsfunktion erarbeiten Sie im Bereich Öffentliche Sicherheit Sicherheitskonzepte für Anlässe und übernehmen Aufgaben der Gemeindepolizei. Damit ist Aussendienst verbunden, z.B. die Kontrolle des ruhenden und rollenden Verkehrs oder die Kontrolle von Nachtruhe und Ordnung. Im übrigen Bereich Zentrale Dienste obliegen Ihnen die Organisation der Wahlen und Abstimmungen. Weiter arbeiten Sie u.a. bei Gemeindeversammlungen und Stadtratssitzungen (Exekutive) mit. Im Zuge von mehreren anstehenden Pensionierungen verändert sich die Organisation der Stadtverwaltung personell sowie strukturell. Als Teil dieser Nachfolgeregelung besteht die interessante Möglichkeit, sich in diesen aktuellen Veränderungsprozess initiativ einzubringen. Für diese anspruchsvolle und attraktive Führungsaufgabe bringen Sie vorzugsweise Folgendes mit: • • • • • • • • •
Eidg. Fachausweis Polizist*in, vorzugsweise mit kaufmännischer Vor- oder Weiterbildung Flair für interdisziplinäre Zusammenarbeit und weitere Verwaltungsbereiche Teamfähigkeit Hohe Beratungs- und Sozialkompetenz Belastbarkeit und Effizienz Konzeptionelle Fähigkeiten Informations- und Kommunikationsfähigkeit Gute PC-Kenntnisse Bereitschaft zu unregelmässiger Arbeitszeit
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sollte Sie diese vielseitige und herausforderungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen Umfeld im Dienste unserer Bevölkerung interessieren, dann freuen wir uns über Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis 10. September 2021, einzusenden an: Stadtverwaltung, Personalwesen, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen. Auskünfte erteilen Ihnen gerne Stadtpräsident Pascal Bolliger oder ab 1. September Stadtverwalter Thomas Locher.
DORFPLATZ
Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
EINGESANDT
VER ANSTALTUNG
Dorfbrunnen darf man betreten
82. Gelöbniswallfahrt Mariastein
Wasserspiel: Es lächelt der Brunnen, er ladet zum Spielen. Der Dorf brunnen auf dem Gemeindehausplatz in Grellingen wurde komplett saniert. Nachdem der Brunnen in der Vergangenheit zunehmend mit losen Platten und defekten Fugen den Unterhalt strapazierte, musste nach einer nachhaltigen Lösung gesucht werden. Drei spezialisierte Firmen wurden eingeladen, ihre Ansätze zur Lösung zu präsentieren.
Goldschimmer und spielende Kinder
Nach dem Entscheid zur Generalsanierung und nach einer durch Unwetterschäden bei Baustofflieferanten verzögerten Umsetzung kann sich das Ergeb-
nis nun aber durchaus sehen lassen. Der komplett in Onsenone-Stein verlegte Brunnen erstrahlt in neuem Glanz. Im Sonnenschein ist gar ein glitzernder Goldschimmer im Stein erkennbar. Nebst der Ästhetik vermag der Brunnen auch durch sein Wasserspiel zu überzeugen — was den bei warmen Sommertemperaturen darin planschenden Kindern eindeutig anzusehen ist. So freuen wir uns über unseren neuen alten Brunnen und hoffen auf noch viele warme Tage, damit auch Sie die Gelegenheit erhalten, ihn zu besuchen. Betreten ist erlaubt. Dany Hugelshofer Gemeinderat Grellingen
VER ANSTALTUNG
VER ANSTALTUNG
Dorfladenfest Witterswil 2021
Ehe für alle
WoS. Am kommenden Wochenende, am Freitag und Samstag, findet in Witterswil das traditionelle Dorfladenfest statt. Bereits zum einundzwanzigsten Mal stehen unzählige Helferinnen und Helfer bereit, die Bevölkerung von Witterswil und Umgebung mit kulinarischen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Neben Raclette, Flammkuchen und Burger werden auch diverse Grilladen angeboten. Ebenso dürfen ein Küchenbuffet und die traditionellen Crêpes nicht fehlen. Im Weiteren stehen diverse regionale Weine auf der Getränkekarte. An beiden Tagen ist für gute Unterhaltung gesorgt. Am Freitag präsentieren sich die Loamvalley Stompers und am Samstag treten die Hobländler auf. Zu guter Letzt kommen auch die Kinder nicht zu kurz. An beiden Tagen wird der Feuerwehrverein Witterswil mit dem Witterswilli und weiteren Attraktionen präsent sein. Nun heisst es, auf nach Witterswil, und mit dem Besuch des Festes helfen, die Existenz des Dorfladens zu sichern. Die nummerierten Festabzeichen nehmen jeden Tag um 21 Uhr an einer Verlosung teil und mit etwas Glück kann man eine Woche in einem Ferienhaus in Bellwald gewinnen.
FOTO: ZVG
Die Mitglieder unserer Kirchenpf lege sagen Ja zur Ehe für alle. Wenn Sie wissen möchten warum, wenn Sie Gegenargumente vorbringen möchten oder weitere Argumente dafür zur Diskussion stellen wollen, wenn es Sie ganz persönlich etwas angeht, wenn Sie einfach mal in dieses Thema reinhören möchten, dann gilt unsere Einladung auch für Sie: «einfach zuhören+» — bei schönem Wetter um die Feuerschale herum auf dem Platz vor der reformierten Kirche Laufen, oberhalb vom Bahnhof, morgen Freitag um 19.15 Uhr. Bei regnerischer Witterung in der Kirche. Wir sprechen in Ich-Form, «ich denke», «mir macht Mühe», «ich wuchs auf mit...», hören einander zu und sind frei vom Zwang, am Ende des Abends einer Meinung zu sein. Wir tun nicht so, als ob wir rein objektiv sprechen könnten und ziehen in Betracht, dass unsere persönlichen Lebensgeschichten uns und unsere Ansichten prägen. Wir laden Sie herzlich ein.
astein, wird die Predigt zum Wallfahrtsthema halten. Der Organist Christoph Anzböck vom Kloster Mariastein wird dem Gottesdienst mit seinem Spiel eine besonders schöne Stimmung verleihen und die Pilger und Pilgerinnen können mit Liedern aus dem Kirchengesangbuch den Gottesdienst aktiv mitgestalten. Nach dem Gottesdienst offeriert der Vorstand des Seelsorgerates Dorneck– Thierstein den Apéro auf dem Klosterplatz und gibt so Gelegenheit, in der Begegnung die Freude und das Zusammengehörigkeitsgefühl gegenseitig zu stärken. Nach den jetzigen BAG-Schutzbestimmungen können am Wallfahrtsgottesdienst 120 Personen teilnehmen und man muss sich dafür nicht mehr anmelden. Es gilt aber weiterhin eine Maskenpflicht. Die Klostergemeinschaft, die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Schwarzbubenlandes und der Seelsorgerat Dorneck–Thierstein würden sich freuen, bei der Maria im Trost wieder viele Schwarzbuben begrüssen zu können, die miteinander dem Gelöbnis von 1940 die Treue halten. Willy Bracher Seelsorgerat Dorneck-Thierstein
EINGESANDT
Ludothek war mit neuem Angebot beim Ferienpass dabei Die Ludothek Laufental-Thierstein zählt bereits seit Jahren erfolgreich zu den teilnehmenden Veranstaltern des Ferienpasses. In den letzten zwei Jahren hatten wir jedoch mit schwindenden Teilnehmerzahlen zu kämpfen — kein Wunder bei dieser Konkurrenz! Wir standen vor der Entscheidung: aufhören oder weiter machen? Wir entschieden uns für’s Weitermachen — jedoch mit einem neuen Konzept — und erarbeiteten für unsere junge Kundschaft eine Schatzsuche in der Umgebung. Das Angebot weckte, wie erhofft, reges Interesse und wir waren in relativ kurzer Zeit ausgebucht. Die vier Gruppen, die wir gebildet hatten, starteten zeitlich versetzt und voller Neugier beim evang.-ref. Kirchgemeindehaus und machten sich auf die Suche. Auch wenn wir keine Be-
werbungsgespräche führten, waren gute Beobachtungsgabe, logisches Denken, aber auch Schwindelfreiheit für die jungen Schatzsucher von Vorteil. Die Belohnung, die am Ende der Suche auf sie wartete, hatten sie sich wirklich verdient — kein Wunder, es war wieder einmal einer der heissesten Tage in dieser letzten Ferienwoche. Natürlich fehlte es auch nicht an diversen Gesellschaftsspielen, bei denen sich die Kinder die Wartezeit vertreiben konnten — sei es vor der Schatzsuche oder danach. Die zufriedenen Gesichter am Ende des Anlasses haben unsere Entscheidung, das Angebot anzupassen, bestätigt, und wir freuen uns darauf, nächstes Jahr wieder weiterzumachen. Anna Kottmann Ludothek Laufental-Thierstein
GEDANKENSTRICH
Eine Frage der Perspektive
Gaby Walther
Piks erhalten. Nein, nicht wegen Corona. Diesen Piks habe ich schon lange hinter mir und warte darauf, das Zertifikat zücken zu können. Bis jetzt gab es noch keine Gelegenheit dazu. Kein Konzert, kein Fest und kein Grossanlass, wo ich es gebraucht hätte. Dabei muss ich mich beeilen. Im Frühling läuft das Zertifikat ab. Vorher möchte ich noch möglichst oft festen gehen – ich bin auf Entzug. Nein, den Piks liess ich mir wegen des gleichen Leidens wie desjenigen von Roger stechen. Zwar ist mein Knie nicht so lädiert wie das des Tennisprofis, sodass mir eine Operation erspart bleibt. Trotzdem, es schmerzt. Die Spritze soll Abhilfe schaffen, das Gelenk soll geschmiert werden. «Typische Alterserscheinung, solche Abnützungen haben 50 Prozent der Menschen in Ihrem Alter. Da kann man nicht viel dagegen unternehmen», will mich der Arzt beruhigen. Tatsächlich, es zwickt in letzter Zeit öfters irgendwo. Und die Kraft- und Dehnungsübungen, um möglichst fit zu bleiben, um nicht einzurosten und um nicht noch schneller zu altern, werden immer zahlreicher. Doch Alter ist relativ. So lese ich, dass nun vermehrt junge Leute stark am Coronavirus erkranken und hospitalisiert werden müssen. Dies erschreckt und erstaunt mich. Beim Weiterlesen des Artikels erfahre ich dann, dass mit den Jungen die 40- bis 60-Jährigen gemeint sind. Da fühle ich mich nun doch wieder so richtig jung. Auf Whatsapp würde ich jetzt drei Smileys mit tränenlachenden Gesichtern einfügen. Und da Alter wirklich relativ ist, wende ich den einfachsten Trick an, um jung zu bleiben. Ich mische mich unter ältere Menschen und bekomme wohlklingende Worte zu hören wie: «Wenn man noch so jung ist wie Du...». Während also unten im Rhonetal die Musik des Open Airs Gampel ertönt – hier hätte ich mein Zertifikat einsetzen können – und die vielen jungen Leute aufs Gelände strömen, schnalle ich die schweren Schuhe an und wandere entlang der Lötschberg Südrampe. Die Wandernden sind schliesslich tendenziell älter als ich... Ach, auch das stimmt nicht mehr! Immerhin lässt mich mein geschmiertes Knie nicht im Stich.
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Mitglieder der Kirchenpflege der ref. Kirchgemeinde Laufental
VER ANSTALTUNG
Austausch zu Demenz Wie fühlt ein Mensch mit Demenz? Was hält die Seele gesund? Und wie sind die Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten? Hilfsbedürftige Menschen zu pflegen und zu betreuen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Ob beruflich oder als pflegende Angehörige – die Anforderungen sind hoch. Es gibt mehr und mehr ältere Menschen, die selbständig sind, doch auch solche, die Begleitung und Hilfe brauchen. Sowohl die Demenzstrategie des Bundes als auch diejenigedes Kantons Basel-Landschaft unterstützen die Stärkung der Angehörigen und der Freiwilligen. Viele Angehörige pflegen ihre Familienmitglieder zu Hause und unterstützen
Dieses Jahr sind es 50 Jahre her seit der staatsrechtlichen Wiederherstellung des Klosters Mariastein. Es war dies ein Meilenstein in der Geschichte des Klosters Beinwil-Mariastein und eine weitsichtige staatspolitische Tat der damaligen Regierung und des Volkes des Kantons Solothurn. 50 Jahre später, 2021, ist es der jetzigen Klostergemeinschaft ein Anliegen, dieses Ereignis in angemessener Form sowohl klosterintern als auch öffentlich in Erinnerung zu rufen. Am ersten Samstag im September findet seit 1940 jeweils die traditionelle Gelöbniswallfahrt Dorneck-Thierstein statt. Das Thema der Wallfahrt lautet: «Begegnung - Freude - Zusammenhalt». Dieses Thema passt sehr gut in unsere schwierige Zeit und will aufzeigen, wie wichtig es ist, die sozialen Kontakte, auch in der Kirche, nicht zu vernachlässigen und darüber miteinander nachzudenken. Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr mit der Besammlung und der Prozession zur Basilika. Dort werden wir von den Mönchen und einem Grusswort von Abt Peter empfangen. Pater Ludwig Ziegerer wird dem Wallfahrtsgottesdienst vorstehen und Frau Dr. Olivia Forrer, Mitarbeiterin der Wallfahrtsleitung des Klosters Mari-
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sie so lange wie möglich. Ambulante Angebote stehen zur Verfügung, doch bestehen nach wie vor Lücken, die von Nachbarn, Freunden und Bekannten ausgefüllt werden. Damit die Angehörigen diese Pflege und Betreuung möglichst lange zu Hause bewältigen können, sind sie auf Unterstützung und Stärkung aus ihrem Umfeld angewiesen. Das Rote Kreuz Baselland lädt am 13. September zu einem kostenlosen Austauschtreffen in Laufen ein und unterstützt pflegende Angehörige, aber auch Freiwillige mit Fachwissen. Alle Daten auf www.srk-baselland.ch. Eine Anmeldung ist erwünscht. Rufen Sie an unter der Nummer 061 905 82 00.
Auf Schatzsuche: Gute Beobachtungsgabe, logisches Denken, aber auch Schwindelfreiheit waren für die jungen Schatzsuchenden von Vorteil. FOTO: ZVG
VER ANSTALTUNG
Comidian und Brönsch in Laufen Bereits schon ist die PopUP Erlebnisgastronomie Laufen über die Halbzeit und geht in den Endspurt. Schluss ist am bis 26. November. Mehrere Comedians haben das Publikum zum Lachen gebracht und bereits am Samstag begrüssen wir einen weiteren Comedianstar. Marco Knittel wird am 28. August mit Rudi dem Pinguin und Freunde die humoristische Kunst des Bauchredens im PopUP in Laufen präsentieren: Die Show ist geeignet für Erwachsene und
natürlich auch für die Kleinen. Jeden Sonntag gibt es auf Reservation einen Brunch zwischen 11 und 15 Uhr. Auch hier steht unser Eventkoch Detlef für einen reichhaltigen «Brönsch» ein. Pascal Jeker PopUP Laufen Reservationen unter kulissen.ch oder direkt via Telefon 061 539 11 00.
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Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
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DIES UND DAS
Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
ALLES, WAS RECHT IST
EINGESANDT
LESERBRIEF
Der ruckelnde Lift
Jugilager in Lungern
Präsidentenwahl in Hofstetten-Flüh
Beim folgenden Fall wähnt man sich schon fast bei Don Quijotes Kampf gegen die Windmühlen. Protagonisten sind aber nicht Windmühlen, ein Ritter, seine Lanze und sein naiver Roman Baumann Schildknappe, sondern eine Reinigungskraft bei einer Bank, ein Lift und ein Besenstiel. Um was geht es? Die Klägerin wollte in der Bank ihre Reinigungsarbeiten verrichten und nahm dazu den Lift im Gebäude. Dieser ruckte und rumpelte, bevor er seine Türen schloss, was die Klägerin dazu bewog, mit ihrer linken Hand voraus den Lift schnurstracks wieder zu verlassen. Dabei wurde ihr Arm in der Lifttüre eingeklemmt. Es gelang ihr aber mit Hilfe des Besenstiels vom Putzwagen, die Lifttüre wieder aufzudrücken und sich zu befreien. Ihre Armverletzungen waren komplex. Sie erhielt vom Unfallversicherer eine Integritätsentschädigung sowie
eine Unfallrente und vom Haftpflichtversicherer eine Schadenersatzzahlung. Damit aber nicht genug. Beim zuständigen Regionalgericht im Kanton Bern verklagte sie den Liftproduzenten auf 30 000 Franken Genugtuung. Das Regionalgericht sowie das Obergericht des Kantons Bern hiessen die Klage gut, nicht hingegen das Bundesgericht. Der Beweis eines kausalen Produktfehlers sei gescheitert, womit es an einer haftungsbegründenden Voraussetzung für den Genugtuungsanspruch fehle. Somit bestehe, laut Bundesgericht, kein Raum für eine Gutheissung der Klage. Im Kampf gegen die Lifttüre war die Klägerin erfolgreicher als Don Quijote gegen die Windmühlen. Im Kampf vor dem obersten Gericht nützte ihr aber der beste Besenstiel nichts mehr.
EINGESANDT
«Ambulant vor Stationär» Das seit dem 1. Januar 2018 teilweise in Kraft gesetzte Altersbetreuungs- und Pflegegesetz (APG) schreibt den Baselbieter Gemeinden vor, sich zu Versorgungsregionen zusammen zu schliessen. Im Laufental arbeiten die Gemeinden schon seit Jahrzehnten zusammen und führen seit über 40 Jahren eine gemeinsame Spitex. Um die weiteren gesetzlichen Bestimmungen umzusetzen, wurde die Spitex Laufental beauftragt, die pflegerischen Bedarfsabklärungen vor einem Pflegeheimeintritt zu übernehmen. Dabei geht es um die Abklärung des konkreten Pflegebedarfs, die Beurteilung der Gesamtsituation und um die Prüfung, ob ein Eintritt in eine stationäre Pflegeeinrichtung angebracht ist. Von den abgeklärten 39 Personen seit Jahresanfang wurden vorgängig bereits 65 Prozent regelmässig durch die Spitex Laufental betreut und weitere 12 Prozent hatten zu einem früheren Zeitpunkt ambulante Leistungen beansprucht. Der sinnvolle Grundsatz «ambulant vor stationär» wird aktiv gelebt!
Ein grosses Dankeschön an Andrea Meppiel, dass sie sich für die Präsidentenwahl zur Verfügung stellt. Ein Gemeindepräsident muss einfach gewählt werden, damit er/sie die Vernetzung in der Bevölkerung spürt und erfährt. Andrea stösst durch ihre gradlinige Art an so manchen Ecken an, bringt aber durch ihre Hartnäckigkeit immer wieder notwendige öffentliche Diskussionen in Gang. Genau das brauchen wir. Mit Andrea Meppiel muss sich die Verwaltung nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Fragen gefallen lassen. Meine grosse Hoffnung für die Zukunft ist mehr Transparenz und Führung in der Verwaltung als auch in den Vorhaben des Gemeinderates. Aus diesem Grund gebe ich meine Stimme Andrea Meppiel. Benjamin Haberthür
Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach Exklusiv für das Wochenblatt schreibt Roman Baumann in loser Folge aus seinem Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.
Eindrücklich ist die Quote von 77 Prozent der Pflegeheimeintritte, welche direkt aus dem Spital oder der stationären Rehabilitation erfolgen. Hilfe- und pflegebedürftige Personen bleiben meist mit Unterstützung der Spitex und/oder ihren Angehörigen solange zu Hause, bis ein medizinischer Notfall einen Spitalaufenthalt erfordert. Eine Rückkehr nach Hause ist dann oftmals nicht mehr möglich, sodass der Übertritt ins Pflegeheim direkt vom Spital aus erfolgt. Durch die neue Gesetzgebung hat sich die Zusammenarbeit zwischen dem ambulanten und stationären Bereich intensiviert. Beide Bereiche sind eng verbunden und stellen dadurch eine qualitativ hochstehende Versorgung sicher. Schwachstellen im Übertrittsprozess konnten durch die gemeinsam gelebten Prozesse zum Wohle der betreuten Personen bereits deutlich verbessert werden. Anita Schäfli Spitex Laufental
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MUSIK-TIPP Hatten eine tolle Woche in Lungern: Die Jugi Himmelried. Wenn schon ein Sportlager, dann in der schönsten Ferienwoche, die diese Sommerferien zu bieten hatten. Die Jugi Himmelried durfte in der letzten Ferienwoche sechs Tage lang unter blauem Himmel ein vielfältiges Sportlager geniessen. Mit 21 Kindern von jung bis jugendlich, sieben Leitern und zwei Spitzenköchen ging es am 8. August um 13 Uhr los zu den zwei Lagerhäusern in Lungern. Direkt neben den Häusern befinden sich ein Beachvolleyballfeld, eine grosse Sportanlage und eine grosszügige Turnhalle — ideal für ein abwechslungsreiches Sportprogramm. Sand, Wasser, Rasen, Tartanboden oder Matten — die Kinder kamen mit allen «Sportelementen» in Berührung. Von Mini-Olympiaden, Leichtathletik und Geräteturnen bis hin zu Sportspielen wie Korbball, Indiaca oder Mattenfangis, in der Woche war für alle etwas dabei. Am Mittwoch ging es dann auf eine abenteuerliche Wanderung um den Lungerensee mit anschliessender Abküh-
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lung und feiner Grillade. Nebst dem vielen Sport durften auch ein Wellnessabend mit selbstgebauter Sauna oder das gemütliche Beisammensein beim Spieleabend nicht fehlen.
Tanz als Dank
Die Küche leistete zudem hervorragende Arbeit: Ob nach der Wanderung direkt am See oder nach einem intensiven Spielturnier, die Verstärkung schmeckte allen. Als Abschluss tanzten die Kinder den Lagertanz, welcher jeden Morgen geübt wurde, den Eltern vor und rundeten das Lager somit taktsicher ab. Ein grosses Dankeschön geht an alle Leiter sowie auch an die Familien und deren finanzielle Unterstützung. Es freut uns sehr, dass wir auch mit einer kleinen Truppe losfahren konnten und die Jugi Himmelried so noch lebendiger bleibt. Klein, aber fein war somit das passende Motto für uns. Wir freuen uns schon auf das nächste Jugilager! Nina Frossard Präsidentin STV Himmelried
EINGESANDT
Fit in die Zukunft
Albrecht Mayer Der Oboist Albrecht Mayer (Mitglied der Berliner Philharmoniker) beschäftigt sich seit langem intensiv mit Mozarts Musik. Dennoch hat er erst in diesem Jahr sein erstes reines «Mozart»-Album (Universal) veröffentlicht. Es ist eine persönliche Herzensangelegenheit. Im innigen Zusammenspiel mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Cembalisten Vital Julian Frey interpretiert der Protagonist mit technischer Perfektion und herausragender Gestaltungskraft mitunter für Oboe umgeschriebene Mozartwerke. So wurde das ursprünglich für Flöte und Harfe komponierte Doppelkonzert für Oboe und Cembalo adaptiert. Das «Ave verum corpus», das «Exsultate, jubilate» sowie die Konzertarien «Ah se in ciel, benigne stelle» und «Non temer, amato bene» werden ohne Gesang, also nur instrumental vorgetragen. Das Allegro des fragmentarischen Oboenkonzerts in F-Dur hören wir in einer vom Schweizer Komponisten Gotthard Odermatt im Sinn und Geist von Mozart vervollständigten Fassung. Benno Hueber
EINGESANDT
EINGESANDT
Wurde der Fussball im Leimental erfunden?
Ferienpass begeisterte
Die Geschichtsbücher sagen zwar, der Fussball wurde in England erfunden, aber wenn gleich zwei Dörfer im Leimental am selben Wochenende je ein Fussballfest organisieren, so gibt es vielleicht zwei Erfinder des Fussballs. In Burg i.L. wurde am Samstag 14. August, exakt 40 Jahre nach dem ersten Fussballgrümpeli, wiederum ein Fussballfest zelebriert. Mittlerweile ist es der Verein Burg-Cup, der den Traditionsanlass organisiert, und nicht mehr der Gesamtschullehrer des Dorfs. Nach Urs Gerber, der das Grümpeli 1981 gegründet hatte, ist es nun ein Dorfverein, der sich dem Fest, ähh dem Fussball annimmt.
Dieses Jahr konnte ein Team, das sogar Spieler aus Frauenfeld dabei hatte, den Siegerpokal von den bekannten Titelverteidigern aus Metzerlen übernehmen. Diverse weitere Spieler der Teams sind seit der Gründerzeit dabei und sehen sich immer wieder in Burg auf dem schönen Spielfeld. Mit gerade einem Spielfeld und somit einer begrenzten Anzahl Teams ist es wohl ein «Kleinstfussballfest», aber Grösse ist nicht die Maxime – die Qualität macht es aus! Schön, gibt es noch den Fussball-Virus, ob dieser im Leimental erfunden wurde, – steht in keinem Geschichtsbuch. Niklaus Stampfli
Grümpeli: Seit 40 Jahren wird dieser Anlass in Burg i.L. durchgeführt.
FOTO: ZVG
Jedoch ist dieser Abschluss nicht der letzte, da die meisten Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen die Weiterbildung zur Meisterausbildung antreten werden. Auf diesem Wege wünschen wir allen viel Erfolg.
Eine abenteuerliche Jagd nach dem Banditen Bill unternehmen, eine eigene Radio-Sendung gestalten oder mit Lamas auf Trekking-Tour gehen: Noch nie war der Ferienpass Laufental-Thierstein so vielfältig! Neu konnte der Ferienpass über 5000 Einzelplätze mit den unterschiedlichsten Kursen anbieten. Kein Interessengebiet wurde ausgelassen: vom Kinderyoga über Cocktailkurse, vom Arbeiten mit Ton bis zur Luftakrobatik. Die Kinder lernten, wie man ohne Streichhölzer Feuer macht, und in der Zauberschule Schweiz coole Tricks. Trotz regenreichem Sommer nutzten rund 500 Teilnehmende das Freizeitangebot. Eines der Highlights war das Feriendorf in Büsserach. Das Angebot war eine Zusammenarbeit zwischen der Offenen Jugendarbeit Region Laufen, dem Elternzirkel Büsserach und vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Auf dem Gelände des Vereinshauses Wydenmatt stellte das Team mehrere Zelte auf. Hier konnten die Kinder malen, basteln und gestalten. Nicht einmal der Regen konnte sie vom Feriendorf-Spass abhalten. Über 130 verschiedene Teilnehmende besuchten die Feriendorf-Woche. Allein am letzten Tag waren 71 Kinder und Jugendliche auf dem Platz. Eine grosse Erleichterung für das Ferienpass-Team war die neu gestaltete Website www.ferienpass.ch mit dem vereinfachten Anmeldesystem. Beides kam bei den Eltern und Kindern gut an.
Sarah Zuber Saskia Jacquemai
Mirjam Jauslin Stiftung Jugendsozialwerk
Abschluss: Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter. Die Betriebsleiterschule (BLS) machte uns junge Landwirtinnen und Landwirte fit für unsere Zukunft als Unternehmer. Unsere Kompetenzen erarbeiteten wir an der landwirtschaftlichen Schule in Riedholz im Wallierhof. Wir sind 16 junge Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen, die in dieser Region berufstätig sind. Durch diese facettenreiche Ausbildung erlernten wir die betriebswirtschaftliche Führung eines landwirtschaftlichen Betriebs. Die Ausbildung soll dazu beitragen, Sinn und Verantwortung für zwischenmenschliche Beziehungen in der Familie, Hofgemeinschaften und in der Gesellschaft zu fördern. Zusätzlich mussten weitere individuelle Wahlmodule abgeschlossen werden, welche sich für die Vertiefung eines Betriebszweiges eignen.
FOTO: ZVG
In dieser zweijährigen Ausbildung konnten viele neue Bekanntschaften geknüpft werden, welche sich in Zukunft für die Betriebe vorteilhaft entwickeln können. So kam es, dass wir uns nach erfolgreichem Abschluss auf dem Hof Hirni bei der Familie Roth in Beinwil trafen, um dies gemütlich zu feiern.
Weiterbildung zum Meister
Spätsommer-Rezepte mit Gelinggarantie Himbeer-Brownies ERGIBT etwa 16 Stück VORBEREITUNGSZEIT: 25 Minuten KOCH-/BACKZEIT: 40 Minuten 200 g dunkle Schokolade, ca. 64 % Kakaogehalt 200 g Butter 125 g Mehl 1 Prise Salz 1 Teelöffel Vanillepulver oder 1½ Teelöffel Vanillepaste 25 g Kakaopulver 1 Teelöffel Backpulver 4 Eier 200 g brauner Zucker 200 g Himbeeren
1 Die Schokolade und die Butter in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Über einem heissen Wasserbad langsam schmelzen lassen. 2 Inzwischen den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine eckige Backform
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von etwa 25 x 25 cm Grösse mit Backpapier auslegen. 3 In einer Schüssel Mehl, Salz, Vanille, Kakao- und Backpulver mischen. 4 In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Zucker zu einer hellen Creme aufschlagen. Die SchokoladenButter-Mischung gründlich unterrühren. Dann die Mehlmischung mit einem Spachtel unterheben. Den Teig in die vorbereitete Form füllen. Die Himbeeren darüber verteilen und sorgfältig in den Teig drücken. 5 Die Himbeer-Brownies im 180 Grad heissen Backofen auf der zweituntersten Rille etwa 40 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen. Dann den Kuchen in etwa 16 etwa gleichmässig grosse Brownies schneiden und herauslösen.
DIES UND DAS
Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
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VEREINSNACHRICHTEN KULTUR Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!
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Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch
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ung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch
Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familien-
ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch
Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223
Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stundenund Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@ blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00.
Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch
Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für
Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil»
SPITEX Thierstein/Dorneckberg, 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.
SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine
Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch
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07. 17. 26.
Heute Sommerhits, morgen Wildgerichte
Die beliebtesten Gerichte der letzten 20 Jahre mit einer Prise Griechenland. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihre Fam. Neuenschwander und Team 061 781 50 40 Öffnungszeiten Restaurant: DI bis SA von 11.15 Uhr bis 14.00 Uhr und ab 17.15 Uhr bis 23.00 Uhr Hotel 7 Tage offen Anlässe nach Vereinbarung Betriebsferien vom 23.8. bis 30.8.2021
Aktuell im September
Markt geöffnet ab 10:00 Uhr Start unserer Wildsaison Sonntagsbraten
Take Away
Geniessen Sie unsere Gerichte zu Hause. Informationen unter: www.central-laufen.ch
-lich willkommen - wir freuen uns auf Sie!
Restaurant zur Rose
Steinrain 4 4112 Flüh Tel. +41 / 61 731 31 75 info@roseflueh.ch www.roseflueh.ch
Ab Mitte September feinstes Sommerwild aus regionaler Jagd und natürlich alle Klassiker aus unserer feinbürgerlichen Frischküche. Wir machen eine Pause vom 30. August bis und mit 9. September. Wir freuen uns aufTeam Ihre Reservierung. Euer Restaurant zur Rose Ihr Team Restaurant zur Rose
Der Sommer geht zu Ende, zum letzten Mal geniessen wir den beliebten Central-Burger, die Steaks auf Schieferstein oder das Erdbeerrisotto, bevor sich am 17. September die Wildspezialitäten ankündigen. Im Ofen gebratener Rehrücken, Hirschgeschnetzeltes an Wildsauce, Wildschweinbratwurst mit Zwiebelsauce oder Rehpfeffer «Schmuggler Art»; alle diese himmlischen Gerichte mit Spätzli, Rotkraut, herbstlichen Früchten und Marroni serviert.
Sonntagsbraten wie zu Grosis Zeiten Jeweils am letzten Sonntag im Monat wird bei uns der beliebte Sonntagsbraten aufgetischt. In stimmungsvoller Ambiance servieren wir Schweins- und Kalbsbraten an Merlotsauce, Kartoffelstock und saisonales Gemüse auf Platten. Familien und Freunde schöpfen sich wie zu Hause selbst!
Unsere Mittagskarte Für unsere treuen Gäste wird jeden Tag ein Tagesmenü mit Suppe angeboten. Selbstverständlich können Sie auch unsere beliebten Menüs wie Kalbsteak, Cordon bleu oder panierte Schnitzel bestellen.
Wir sorgen für Ihre Gesundheit Unser grosser Saal erlaubt es, grössere Anlässe unter Einhaltung der Corona-Schutzkonzepte durchzuführen. Dank einer grosszügigen Tischanordnung können Familienfeste oder Betriebsanlässe im «Central» bedenkenlos gebucht werden.
Take-away
Versch. Fleischgerichte mit regionalem Gemüse und frischen Salaten Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Angela und das «Ochsen»-Team Öffnungszeiten: Mo./Di./Fr. 9.00 – 22.00 Uhr Samstag 9.30 – 22.00 Uhr Sonntag 9.30 – 20.00 Uhr Mittwoch Ruhetag/ Donnerstag ab 15.00 Uhr geöffnet
Wer lieber zu Hause isst, kann unsere feinen Speisen auch abholen. Eine reichhaltige Auswahl finden Sie auf unserer Website. Fleisch in allen Variationen, Salate nach jedem Geschmack, alles immer saisonal abgestimmt. Bestellung und Information per Telefon, Abholen in Ein- oder Mehrweggeschirr von 11.30–14 Uhr und 18–21 Uhr. Für Übernachtungen stehen unsere 21 gediegenen Zimmer zur Verfügung. Parkplätze sind vorhanden.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Treue und wünschen Ihnen angenehme Herbsttage. Restaurant Central AG Röschenzstrasse 3, 4242 Laufen Tel. 061 761 61 03, www.central-laufen.ch
Aktuell
Partyservice Wir freuen uns auf Ihren Besuch Gökhan Deveci und Team
Es het solang‘s het: Geniessen Sie dieses Wochenende frische Muscheln mit Pommes Frites. Reservation empfohlen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Hauptstrasse 23, 4242 Laufen Tel. +41 61 7616322 | www.lamm-laufen.ch
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 11–22 Uhr Montag und Dienstag geschlossen an Markttagen offen, Hotel 7 Tage offen
Ferien bis 7. September
Fondue Chinoise
Moules & Frites 03. – 05.09.2021
Familie Vögtli Telefon 061 751 40 73 www.restaurantherrenmatt.ch Montag und Dienstag Ruhetag
Restaurant Hofer 4232 Fehren Tel. 061 791 00 83 MO und DI Ruhetag
Entdecken Sie die feine Schweizer Küche im Restaurant Hofer Geniessen Sie eine kulinarische Auszeit, im gemütlichen Sääli oder im Garten mit südlichem Flair, unter den Reben. Auf Ihren Besuch freuen sich Gilbert Hofer und sein Team
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 26. August 2021 Nr. 34
FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Startklar fürs LaufeHuus
LAUFEN. Am 1. September wird das LaufeHuus an der Güterstrasse 10 eröffnet und startet mit der ersten Notunterkunft «BruggeZimmer» in der Region Laufental/Thierstein. Ab dann ist täglich ein Zweierteam im LaufeHuus anwesend, das die «BruggeZimmer» abends und während der Nacht betreut. Betroffene Menschen können sich jeweils zwischen 18.00 und 22.30 Uhr für einen vorübergehenden Schlafplatz anmelden und so ihre Notsituation in einem sicheren und geschützten Rahmen überbrücken. Rahel Hänggi, Co-Präsidentin, und Irene Aellen, Fundraising, vom Verein LaufeHuus bedanken sich bei allen, die in den letzten vier Monaten geholfen haben, das Wohnhaus passend einzurichten.
Schnappschuss: Dieser Russische Bär wurde in Nunningen fotografiert.
FOTO: ILSE STEINER
K T. BASELL AND
LIESBERG
NUNNINGEN
Praktische Verkehrsschulung
Brandfall erfordert Feuerwehreinsatz
Offener Samengarten in Nunningen
WoS. Seit Montag führt die Polizei BaselLandschaft bis Anfang November die bekannte und beliebte «Praktische Verkehrsschulung» in den Gemeinden der unteren Kantonshälfte durch. Rund 1500 Schülerinnen und Schüler der fünften Primarklassen profitieren in den nächsten Wochen von dieser Instruktion. Unter dem Motto «Sicher Velofahren» zeigt die Polizei Basel-Landschaft auf, dass neben dem Spass am Velofahren einige sehr wichtige Punkte im Bereich Strassenverkehr beachtet werden müssen. Nebst einem theoretischen Teil wird eine längere Velofahrt im jeweiligen Ort absolviert. Auf dieser Fahrt werden den Kindern alle noch offenen Fragen beantwortet und das richtige Velofahren im Strassenverkehr geübt. So beispielsweise das richtige Rechtsfahren, das Linksabbiegen, die Regelung beim Rechtsvortritt und der tote Winkel.
WoS. Am letzten Donnerstagmorgen kam es an der Baselstrasse in Liesberg zu einem Brandausbruch in einem Einfamilienhaus. Die entsprechende Meldung, wonach es in einem Einfamilienhaus zu einem Brandausbruch gekommen sei, ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft um 05.25 Uhr ein. Beim Eintreffen der Ereignisdienste am Brandort drang bereits starker Rauch aus der Liegenschaft. Wenig später waren die ersten Flammen sichtbar. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch eindämmen und schliesslich löschen. Verletzt wurde beim Brand niemand. Die Bewohner des Einfamilienhauses konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Am Gebäude entstand grosser Sachschaden. Die Liegenschaft ist zurzeit nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist im Moment noch unklar und ist Gegenstand von weiteren Abklärungen durch Spezialisten.
WoS. Am letzten Augustwochenende laden 14 Sortenbetreuerinnen und Sortenbetreuer aus dem Netzwerk von ProSpecieRara dazu ein, ihre Privatgärten zu besuchen und dabei mehr über das traditionellen Handwerk des Samenbaus zu lernen. Auch wenn immer mehr Leute dem Hobby Gemüsegärtnern frönen, frage sich kaum jemand, woher das Saatgut für ebendieses Gemüses stamme, schreibt ProSpecieRara in einer Mitteilung. In der Region ist der Garten von Nicole Egloff und Philippe Ammann am kommenden Wochenende geöffnet. Besucherinnen und Besucher sind am Rötelnweg 12 in Nunningen am Samstag 28.8. 2021 von 13 bis 19 Uhr und am Sonntag 29.8. 2021 von 11 bis 16 Uhr herzlich willkommen. Der Anlass findet bei ganz schlechtem Wetter nicht statt. Informationen dazu finden sich unter www.offenergarten.ch.
Wir empfehlen
Ein Känguruh im Klassenzimmer Von Matthias Bornstädt
Volksmarsch abgesagt
War eigentlich bei euch auch schon einmal ein Känguru im Klassenzimmer? Im «Zoo der Zaubertiere» ist das natürlich ganz normal. Die vier Tierkinder Erik, Lana, Kim und Anton wollen nämlich mit ihrer neusten Aktion dem schüchternen Tino helfen. Weil er immer rot wird, wenn er vor der Klasse etwas sagen soll, will ihn niemand in der Gruppe haben. Das geht einfach nicht, finden die Zaubertiere und deshalb geht Kängurumädchen Lana mit in die Schule. Sie hat schon eine Idee, wie sie Tino unterstützen kann. Diese spannende Geschichte könnt ihr jetzt schon selber weiterlesen – sie ist extra für Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse geschrieben worden. In der Stedtlibibliothek findet ihr auch viele andere Bücher, mit denen ihr Lesen üben könnt. So seid ihr bald richtige Lesekönner und Leseheldinnen. Kommt einfach mal mit Papa, Grossmami oder dem Götti bei uns vorbei – wir zeigen euch gerne die Bibliothek.
REGION. Das Organisatorenteam des Laufentaler Volksmarsches vom 16./17. Oktober entschloss sich schweren Herzens, wegen unerfüllbaren Coronavorschriften und der immer noch ansteigenden Fallzahlen, auf die Durchführung des bei der Wanderschar so beliebten Laufentaler Volksmarsches zu verzichten und die Veranstaltung abzusagen. Der Wanderverein Laufen hofft, dem Gruppenwandersport bald wieder nachgehen zu können.
Elements
BREITENBACH. WoS. Nach langer Vorfreude arbeitet das Ensemble rhythm project nun an den letzten Vorbereitungen für die Konzertabende «Elements» vom 2., 3. und 4. September. Die Pauken sind gestimmt, die Geigenbogen gespannt und die Marimbafone stehen bereit. Wer sein Ticket bereits letztes Jahr erworben hat, kann dieses nun hervorholen: Die Eintritte haben ihre Gültigkeit für die jeweiligen Verschiebedaten behalten. Wer noch kein Ticket hat: Wenige Plätze sind verfügbar. Alle Konzerte finden im Breitenbacher Griensaal statt. Informationen zum Anlass, Schutzkonzept und Ticketbuchung unter www.rhythmproject.ch.
Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch
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