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Donnerstag, 13. August 2020

112. Jahrgang Nr. 32

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Junge Menschen brauchen eine Struktur Roger von Wartburg, oberster Baselbieter Lehrer, unterrichtet neu in Laufen. Er erklärt, weshalb es so wichtig ist, dass der Präsenzunterricht wieder stattfindet.

Freitag, 14. August 2020 Mix aus Sonne und Wolken, dazu einige Schauer und Gewitter. 19 ºC 26 ºC Samstag, 15. August 2020 Meist sonnig und am Nachmittag hochsommerlich warm. 18 ºC 30 ºC

Gaby Walther «Endlich wieder Schule.» Ein Satz, der wohl noch nie so oft ausgesprochen wurde wie in diesem Jahr. Seit Montag findet wieder der volle Präsenzunterricht auf allen Stufen der Kantone Basel-Landschaft und Solothurn statt. Die Kinder der Volksschule kehrten bereits im Mai zurück an die Schulen. Für die Mittelstufen und Berufsschulen betrug die physische Absenz fünf Monate. Nun, nach den Sommerferien, wurde der Normalbetrieb wieder aufgenommen, jedoch mit zahlreichen Schutzmassnahmen. Als einzige Schule im Kanton Basel-Landschaft sind die Stufen des Progymnasiums und des Gymnasiums in Laufen in einem Schulhaus vereint. Dies bedeutet zwei verschiedene Schutzkonzepte, da die MAR-Schülerinnen und -Schüler als Erwachsene gelten, und für sie der Mindestabstand von 1,5 Metern zwingend ist. Für sie gilt in der Mensa, auf dem Gang und auf dem Pausenhof Maskenpflicht. In den Schulzimmern wurden oder werden die Pulte mit Plexiglastrennwänden ausgerüstet oder Einzelpulte aufgestellt. «Wir haben in den letzten Monaten alle gelernt, flexibel zu sein und uns immer wieder auf neue Bedingungen einzulassen», meint Roger von Wartburg und sieht deshalb keine Probleme in der Umsetzung der beiden unterschiedlichen Schutzbedingungen. Von Wartburg hat am Montag in Laufen eine 50-Prozent-Stelle als Deutsch-, Ge-

19 ºC 31 ºC

Sonntag, 16. August 2020 Viel Sonne und heisse 31 Grad. Gegen Abend ansteigendes Gewitterrisiko.

Region

9 Zwischen Breitenbach und Wahlen erfreuen uns immer wieder Störche, die auf frisch gepflügten Feldern nach Mäusen, Insekten und Würmern suchen.

Dank Plexiglaswänden ist der Unterricht möglich: Roger von Wartburg, Präsident des LVB, in einem Schulzimmer des Gymnasiums Laufental-Thierstein. FOTO: GABY WALTHER schichts- und Englischlehrer angetreten. Zu weiteren 50 Prozent ist er als Präsident des Lehrerinnen- und Lehrervereins Baselland (LVB) tätig. Der Berufsverband der Baselbieter Lehrpersonen setzt sich für die personalrechtlichen, beruflichen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder ein und wirkt bei bildungspolitischen Angelegenheiten mit. Im Interview mit dem Wochenblatt spricht der oberste Baselbieter Lehrer über seine Arbeit beim LVB, seine Arbeit als Lehrer und über die Situation mit Covid-19. Wochenblatt: Was beinhaltet Ihre Arbeit als Präsident beim LVB? Roger von Wartburg: Als Präsident des LVB nehme ich viele repräsentative Aufgaben wahr. Ich leite Veranstaltungen,

leiste Medienarbeit, verfasse Vernehmlassungsantworten und Analysen, verantworte die Verbandszeitschrift, bin als Verhandlungspartner in verschiedenen Gremien unterwegs und stehe im regen Austausch mit den basellandschaftlichen Regierungsräten Monica Gschwind und Anton Lauber. Welche Rolle spielt der LVB in der Coronakrise? Ich nahm an den rund 20 Sitzungen der kantonalen «Task Force Corona Schulen» teil und half mit, Lösungen zu finden, an Schutzkonzepten zu feilen und Infos für die Bevölkerung zu verfassen. Es wurde intensiv und kontrovers diskutiert. Den vier Bildungsdirektoren der Nordwestschweizer Kantone war es wichtig, gemeinsame Vorgehensweisen für die

Schulen zu realisieren. Der Spielraum für Entscheidungen ist beschränkt, denn einiges ist vom Bund vorgegeben. Ein einheitlicheres Vorgehen gesamtschweizerisch hätte ich mir jedoch gewünscht. Mit welchen Problemen hatten die Lehrpersonen in den letzten Monaten zu kämpfen? Die Rückmeldungen waren ganz unterschiedlich. Die einen wollten die Schule noch länger geschlossen halten, weil sie vielleicht auch aus persönlicher Sicht sehr besorgt sind, andere sind völlig gegen Maskenpflicht an den Schulen. Es zeigt sich ganz klar, die Lehrpersonen sind keine so homogene Gruppe wie oft angenommen. Wir ticken in alle Richtungen und sind recht heterogen aufgestellt. Fortsetzung Seite 3

Thierstein/Dorneck

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Spitex-Anbieterin Acura ist verschwunden. Simone Benne, Geschäftsleiterin der Spitex ThiersteinDorneckberg, erklärt warum sich ihre Organisation durchsetzen konnte.

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IMPRESSUM Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Chefredaktorin Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Gini Minonzio (gin) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz

Inseratetarife www.wochenblatt.ch Druck CH Media Print AG Beglaubigte Auflage 22226 Ex. (WEMF 2019)

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Copyright CH Regionalmedien AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 77067 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203756 Ex. Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86, abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von

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LAUFENTAL L AUFEN

Fortsetzung von Seite 1 Wie wichtig ist es, dass wieder Präsenzunterricht stattfindet? Sehr wichtig. Junge Menschen brauchen eine Struktur und Verlässlichkeit. Lehrpersonen sind gerade für Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen wichtige Bezugsperson. Der Fernunterricht funktionierte gut. Doch nicht für alle waren die Bedingungen, zum Beispiel die Platzverhältnisse zu Hause oder die technischen Hilfsmittel, gleich optimal. Auch für uns Lehrpersonen ist es wichtig, wieder in direktem Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern zu stehen. Wird wegen der Coronakrise eine Wissenslücke bleiben? Es liegt nun an uns Lehrpersonen, herauszufinden, wo Lücken sind, wo die geschlossen werden müssen, und was allenfalls weggelassen werden kann und nice to have ist. Aber Brüche im Unterricht gab es schon vor Corona, sei es durch Lehrerwechsel, krankheitsbedingte Ausfälle oder andere ungewohnte Situationen. Was bleibt nach der Coronakrise? Mein Wunsch wäre, dass man Zeit findet zum Reflektieren, zum Herausfinden, was sich von den neuen Hilfsmitteln bewährt hat und was nicht. Sicher fand ein Schub an technischem Know-how statt und wir alle, Lehrpersonen wie Schülerinnen und Schüler, haben neue Tools zum Arbeiten erhalten. Wie hoch schätzen Sie das Risiko ein, dass der Virus sich in der Schule schnell weiterverbreiten wird? In der Volksschule hat sich der Virus vor den Sommerferien überraschend wenig ausgebreitet. Das grösste Risiko birgt nun sicher die Rückkehr aus den Ferien in Risikoländern.

Zur Person Roger von Wartburg ist seit neun Jahren in der Geschäftsleitung des LVB, seit sechs Jahren leitet er das Präsidium. Er unterrichtete während 19 Jahren an der Sekundarschule in Frenkendorf Deutsch, Geschichte und Englisch. Seit dem neuen Semester erteilt er diese Fächer am Progymnasium in Laufen. Roger von Wartburg wohnt in Hägendorf, ist verheiratet, hat eine 13-jährige Tochter und einen 9-jährigen Sohn. In der Freizeit tritt er seit 25 Jahren als Sänger in verschiedenen Bands und Projekten auf.

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WAHLEN

Kleider aufpeppen statt fortwerfen Geschäftsstart wäre der 23. März gewesen. Dann kam Corona. Dank der Unterstützung vom Business Park gab Sandra Rieder nicht auf und startete nun vor zwei Woche mit ihrer Firma. Gaby Walther Einer alten Jeansjacke mit einem frechen Schriftzug einen neuen Look verpassen, ein langweiliges T-Shirt mit dem Bild von Frida Kahlo aufpeppen, eine Tunika mit Hibiskusblüten interessanter machen — statt Kleider fortzuwerfen und immer wieder Neues zu kaufen, transferiert Sandra Rieder auf ungeliebte Kleidungsstücke individuelle Schriften und Designs oder näht Patches auf. Irgendwo versteckt ist dabei immer eine gemalte Kirsche. «Upcycling mit Cherry on top» nennt die Geschäftsfrau ihr Produkt. Die Kirsche oben drauf, die dem Ganzen noch das gewisse Etwas gibt. Entstanden ist die Idee in einem Mutter-Tochter-Projekt. «Zusammen mit meiner 20-jährigen Tochter upcycleten wir unsere Kleider. Schon bald merkten wir, dass andere davon begeistert sind, und so entwickelte ich die Idee, das Ganze professionell zu vermarkten», erzählt Sandra Rieder. Aus dem Hobby wurde eine Geschäftsidee. Unterstützung bei der Realisierung erhielt Sandra Rieder von Thomas Bretscher. Dieser ist Berater beim Business Park Oberbaselbiet/Laufental/Thierstein, unter anderem angesiedelt im Ried in Zwingen. Die Stiftung fördert Start-up-Unternehmen und bietet deshalb diese Dienstleistung gratis an. Bretscher half, einen Businessplan zu erstellen. Sandra Rieder verkaufte ihren Töff, um mit dem Startkapital von 5000 Franken beginnen zu können. Startbeginn wäre der 23. März gewesen. Corona verhinderte dies. Gleichzeitig zog sich Rieders Geschäftspartnerin vom Projekt zurück.

Cherry on top in the box: Die rote Box mit Material und Arbeitsgeräten zum Upcyclen der Kleider nimmt Sandra Rieder mit zur Home Party. FOTO: GABY WALTHER «Wäre ich vom Business Park nicht ermutigt worden, hätte ich wohl aufgegeben», so Sandra Rieder. Thomas Bretscher überzeugte sie, allein weiterzumachen und das Ganze in einem grösseren Rahmen aufzuziehen.

Länger Freude an den Kleidern

Am 27. Juli war es dann so weit. Während einer Woche durfte Sandra Rieder im Eingangsbereich des Einkaufscenters St. Jakob an ihrem Stand Kleider der Passanten verschönern. «Es war ein absoluter Erfolg», strahlt die Geschäftsfrau. Am Computer wurden die Ideen der Leute entworfen, ausgedruckt und auf die mit-

gebrachten Kleider gedruckt. Einige ging extra Kleider kaufen. «Dies ist zwar nicht der Gedanke meines Projekts. Die Grundidee ist, länger Freude an den Kleidern zu haben. Jedoch ist es ein Anreiz für die umliegenden Geschäfte, mir für meine Arbeit einen Platz zur Verfügung zu stellen», erzählt Sandra Rieder. Inzwischen ist sie mit Computer und Nähmaschine auch am Nachtflohmarkt in der Markthalle Basel anzutreffen — das nächste Mal wieder am 5. September. Mit der Grafikerin Mirjam Pierig hat sie eine neue Geschäftspartnerin gefunden, die ihr im gestalterischen Bereich hilft. Im Moment arbeitet Rieder noch zu 70 Prozent bei

einer Immobilienfirma und das Upcycling läuft nebenberuflich.

Upcycling Home Party

Da Sandra Rieder jeweils vor Ort die Kleider bearbeitet, ist sie für ihren Einsatz auf einen Innenraum angewiesen. Im Weiteren bietet sie Home Partys an. Sandra Rieder stellt an ihrem Wohnort in Wahlen das Material und die Arbeitsgeräte zusammen, bringt dies zu einer Gastgeberin, welche Kolleginnen für den Anlass einlädt. Und dort werden je nach Bedarf die mitgebrachten Kleider aufgefrischt. Weitere Infos unter Cherry-on-top.ch

L AUFEN

Naturverbunden durch Spiel und Spass

L AUFEN

Feuerwehr entfernt keine Wespennester bz. Ende letzter Woche gab die Stützpunktfeuerwehr Laufental auf ihrer Website bekannt, das Bekämpfen von Insektennestern einzustellen. Gründe dafür gibt es einige, wie Major Markus Burger verrät. Der Kommandant der Laufner Feuerwehr erklärt beispielsweise, dass diverse Insektenarten, deren Nester entfernt werden müssten, geschützt sind. In solchen Fällen sei eine aufwendige Umplatzierung notwendig. Zudem braucht es für die Schädlingsbekämpfung einen eidgenössischen Fähigkeitsausweis — «und den hat bei uns niemand». Abgesehen davon gebe es private Unternehmungen, die solche Dienstleistungen anbieten. Burger: «Diese wollen wir nicht konkurrenzieren, denn eigentlich sollten wir lediglich das tun, was nur die Feuerwehr kann.» Wichtigster Punkt sei aber, dass die Bekämpfung ziemlich zeitaufwendig ist. «Ich könnte den ganzen Tag zwei Leute für die Entfernung von Insektennestern abstellen», seufzt Burger. Seit rund zwei Monaten halten die Wespen die Feuerwehren in Atem. Das Thema sei immer wieder bei der Feuerwehrkommission thematisiert worden, «nun haben wir die Notbremse gezogen». Burger weist zudem auf die Empfehlung des Schweizer Feuerwehrverbands hin, auf die Bekämpfung von Insektennestern zu verzichten.

Leitung: Das nicht ganz vollständige Leitungsteam in den «crazy 80’s» im Sommerlager 2020. FOTO: LUCY SCHMID

Eigentlich war ein Sommerlager auf dem autofreien Stoos in der Zentralschweiz geplant. Durch Corona musste das Team des Jugendnaturschutzes Laufental umplanen und so fand die «Reise durch ferne Zeiten» in Laufen als Tageslager statt. Lucy Schmid Die jungen Naturliebhabenden trafen sich vom 26. bis 31 Juli am Bahnhof in Laufen und machten sich mit den 16 Leitenden auf den Weg zur Chattelhütte der Pfadi Laufen. Mit Hilfe eines Zaubersaftes

tauchten die Teilnehmenden jeden Tag in eine andere Zeit ein. Von der Steinzeit über das Mittelalter, über die «crazy 80’s» bis hin zur Zukunft verbrachten die insgesamt 25 Kinder ihre Freizeit in der jeweiligen Epoche mit Spielen, Basteln, Geschichten und befassten sich mit der damaligen Rolle der Natur. Das diesjährige Sommerlager des Jugendnaturschutzes Laufental (Juna) hebt sich von den vergangenen Jahren ab. Anstatt in einem Lagerhaus in einem abgelegenen Ort übernachteten die Kinder im eigenen Bett zu Hause. Was sich aber in der Lagerwoche nicht änderte, war die Nähe zur Natur. Dies ist ein zentraler Punkt in der von ProNatura organisierten Jugendgruppen.

Umweltbildung auf Augenhöhe

Das Hauptziel der Juna ist die Umweltbildung auf Augenhöhe der Kinder. In den ca. 14 Anlässen, die pro Jahr für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren stattfinden, lernen sie auf spielerische Weise, was sie mit der Natur machen können und wie sie sich in der Natur bewegen, ohne ihr zu schaden. Dieses Wissen wird ihnen durch Geländespiele oder andere kleinere «Hosensackspiele» vermittelt, die auf das jeweilige Thema angepasst werden. Bei Hitze sehr beliebte Wasserschlachten werden beispielsweise ressourcenschonend mit gesammeltem Regenwasser veranstaltet. Auch der aktive Naturschutz kommt nicht zu kurz. Die vom J+S ausgebildeten Leiter verbinden die An-

lässe mit Arbeitseinsätzen, bei denen die Teilnehmenden bewusst etwas für die Natur tun, indem sie beispielsweise Naturschutzgebiete pflegen.

Weiterbildung durch ProNatura

Um im Thema Umweltschutz und dessen kindergerechter Vermittlung auf dem neusten Stand zu sein, besuchen die Leitenden von ProNatura organisierte Weiterbildungen und ziehen bei Anlässen auch gerne Experten hinzu. Im Gegensatz zu vielen anderen Organisationen können die grundsätzlich kostenlosen Anlässe ohne An- oder Abmeldung besucht werden. Weiter Informationen auf www.juna-laufental.ch.


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Donnerstag, 13. August 2020 Nr. 32

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12 Amtswoche hat vom 13. August bis 28. August Pfarrer Claudius Jäggi, 061 761 64 12 Laufen: Donnerstag, 13. August, 18.00 Uhr, Austausch Offline, offene Gesprächsrunde in der Kirche Laufen bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis. Bis 19.30 Uhr. Sonntag, 15. August, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um dich und sprach: «Komm heim.»

Traurig und in grosser Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Schwiegermutti, meiner Schwägerin, unserer Tante und Gotte

Johanna Hügli-Tschäni * 3. 7. 1929

Sie ist nach kurzem Spitalaufenthalt friedlich im Kreis ihrer Familie eingeschlafen. ln unseren Herzen lebst du weiter.

Alfred Hügli Heinz Hänggi-Hügli Daniel und Andrea Thomas Markus und Sandra Bernadette und Walter von Euw-Hügli Myriam und Raphael Samuel Josef und Esther Hügli-Caspar Julia und Dominik Monika Jacquemai-Hügli Rita Winterberg-Hügli Tanja Dorothea und Pietro Facchin-Hügli Barbara Graf-Hügli und Roland Wenger Nathan Verwandte und Freunde

Grellingen: Samstag, 15. August, 17.00 Uhr, kath. Kirche Grellingen, ökumenische Segnungsfeier zum Schulanfang mit ökumenischem Team. Löwenburg: Sonntag, 16. August, 11.00 Uhr, interregionaler Gottesdienst auf dem Gutshof Löwenburg, Pfarrerin Maria Zinsstag und Pfarrer Claudius Jäggi. Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!

EVANG-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 16. August, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst, zu Gast, Roland Luzi und Joe Thali vom Ökumenischen Seelsorgedienst für Asylsuchende (OeSA), Pfarrer Stefan Berg. Predigt auch online unter kgleimental.ch Dienstag, 18. August, Ökum. Begegnungswanderung: über Ettingen nach Hofstetten, Treffpunkt: 10.15 Uhr am Bahnhöfli Flüh, Pfarrer Stefan Berg und Team

† 6. 8. 2020

Die Trauerfeier mit anschliessender Erdbestattung findet am Freitag, 14. August 2020 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter in Brislach statt. Dreissigster: Samstag, 5. September 2020 um 18.30 Uhr in Brislach Traueradresse: Josef Hügli-Caspar, Hohle Gasse 14, 4225 Brislach Gilt als Leidzirkular.

Und immer sind irgendwo Spuren Deines Lebens – Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an Dich erinnern und Dich dadurch nie vergessen lassen.

Wir nehmen Abschied von unserem lieben Sohn, Bruder, Götti, Onkel, Schwager, Ehemann, Schwiegersohn und Cousin.

Gottesdienste:

Thomas Sutter

Sonntag, 16. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Pfr. St. Barth, Org. Ingrid Mayr, Täufling: Noelia M. Gasser aus Nunningen, geb. 23. Januar 2020 Sonntag, 23. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth, Org. Tobias Cramm, anschl. Kirchenkaffee, zubereitet von KGR Sandra Martino ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 23. August, 10.15-11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, ChinderChilche mit Jacqueline Wirz, mit Beginn im Gottesdienst Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags von 18-19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do. 13. August: Gr. 1. Do. 20. August: Gr. 2. Do. 27. August: Gr. 1 und Gr. 2. Wer lehrbedingt im Aug. u. Sept. nicht am Do. kommen kann, komme am Sa. (15.08./22.08.) 10.00–11.30 Uhr zur Konf.-Vorb. Ort: Jugendraum vom Pfarrhaus, Archweg 4, in Breitenbach (2 Häuser weiter auf derselben Str.-Seite!) oder Termin gemäss tel. Absprache.

Herzlichen Dank für die mitfühlenden Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben Mutti

Rosa Lutz-Fringeli 21. 3. 1922 – 11. 7. 2020

erfahren durften. Danke an: - Herrn Pfarrer Bernhard Schibli, für den einfühlsam gestalteten würdigen Trauergottesdienst mit den wunderbar vorgetragenen Liedern und dem Organisten Markus Schlapp für seine schöne musikalische Umrahmung. - die Fahnendelegationen der Musikgesellschaft und des Turnvereins Grindel, die mit dem schönen Brauch ihre Wertschätzung beim Begräbnis ausgedrückt haben. - die Sakristanin Jacqueline Borer und die Pfarreisekretärin Patrizia Stegmüller für die Hilfsbereitschaft. - die Ärzte der Hausarztpraxis Hinterfeld in Laufen für die ärztliche Betreuung. - Pfarrer Bruno Stöckli für die persönlichen Besuche im Heim, dem gemeinsamen Beten und Kommunionsspenden. Einen besonderen Dank richten wir an das Pflegepersonal vom Altersheim Bodenacker in Breitenbach für die liebe und fürsorgliche Pflege und Geduld in den acht Jahren ihres Aufenthaltes. Tief berührt haben uns die vielen Beileidsbezeugungen, Messespenden, sowie Spenden an gemeinnützige Institutionen und Grabschmuck, welche die Verbundenheit mit Mutti und uns ausdrücken. Wir danken allen Freunden, Verwandten, Bekannten und Heimbewohnern, die unser liebes Mutti auf ihrem langen Lebensweg begleitet und ihr Dasein durch Freundschaft und Liebe bereichert haben. In Liebe und Dankbarkeit erinnern wir uns an viele schöne, gemeinsame Momente, die wir mit Mutti verbringen durften. Grindel, im August 2020

Die Trauerfamilien

Dreissigster: Sonntag, 16. August 2020, 10.30 Uhr in der St. Stephanskirche Grindel

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Donnerstag, 13. August, 15.30 Uhr, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst in der gelüfteten Aktivierung, Pfr. St. Barth

«Gedanken – Augenblicke, sie werden uns immer an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.»

Statt Karten

26. Februar 1975 – 4. August 2020 Er ist nach kurzer, schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen. 4622 Egerkingen, den 5. August 2020 Wir werden Dich vermissen Doris Sutter-Forderkunz Adrian Sutter & Veronica Cristobal mit Joelle, Vanessa und Jaime Sandra Sutter

Lebe wohl sagen wir Dir leise, mach’s gut auf Deiner letzten Fahrt… Aufbahrung: Der Verstorbene ist bis Sonntag, 9. August 2020 in der Friedhofskapelle Sandacker, 4622 Egerkingen aufgebahrt. Trauergottesdienst mit anschliessender Beerdigung: Freitag, 14. August 2020, 14.00 Uhr, in der Friedhofskapelle Sandacker, 4622 Egerkingen Dreissigster: Sonntag, 20. September 2020, 10.30 Uhr Traueradresse: Adrian Sutter, Unterwartweg 39, 4132 Muttenz Gilt als Leidzirkular.

Kirchenvorstand: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 21 50 (Sekretariat).

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Donnerstag, 13. August 2020 Nr. 32

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 10. August 2020 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:

• Antonino Cairone und Robin Stoffel

wurden für die laufenden Legislatur als Delegierter des Zweckverbandes ARA Laufental-Lüsseltal gewählt. • Bernadette Altermatt wurde für die laufende Legislatur in die Betriebskommission Eishalle gewählt.

Freiwillige gesucht Die langen Wochen der Corona-Krise haben allen viel abgefordert, vorab dem Pflegepersonal, den Ärztinnen und Ärzten oder den Mitarbeitenden der Spitex. Trotz des gut ausgebauten Gesundheits- und Versorgungssystems in der Schweiz hat sich aber gezeigt: Ohne Freiwillige geht es nicht! Gerade in den vergangenen Wochen haben sich viele Freiwillige in ihren Gemeinden oder in den Quartieren engagiert. Sie haben Angehörige der sogenannten Risikogruppen zu Arztterminen gefahren, sie mit Lebensmitteln versorgt, mit ihnen oder für sie Behördengänge erledigt oder mit Anrufen und Besuchen für Abwechslung gesorgt und vieles mehr für sie getan. Diesen zahlreichen Freiwilligen gilt unser grosser Dank. Sie haben enorm viel geleistet. Nun ist es aber so, dass es auch in «normalen» Zeiten nicht ohne das Engagement von Freiwilligen geht. Jetzt, nach der Lockerung der Corona-Massnahmen, gilt es, vorwärts zu blicken. Im Laufental wird zurzeit von einer Arbeitsgruppe eine Versorgungsregion, gemäss des kantonalen Altersbetreuungs- und Pflegegesetzes (APG), aufgebaut. Dabei will man künftig nicht nur auf die spezialisierten Organisationen wie Spitex, Pro Senectute, Krankenhäuser und Arztpraxen zählen. Damit gewährleistet bleibt, dass auch künftig Betroffene aller Generationen bei Bedarf optimal und möglichst umfassend mit Dienstleistungen aller Art versorgt sind, braucht es weiterhin Freiwillige. Die Arbeitsgruppe, die sich mit dem Aufbau dieser APG-Versorgungs-Region befasst, möchte deshalb schon jetzt einen Appell an alle richten, die auch in Zukunft ihre Dienste anbieten möchten (Babysitting, Einkäufe, Fahrdienste, Telefonate, Besuche, Begleitung zu Behördengängen und Arzt- und anderen Terminen etc.). Selbstverständlich bedeutet Freiwilligenarbeit nicht Gratis-Arbeit. Für gewisse erbrachte Dienstleistungen könnte es eine finanzielle Entschädigung geben. Wenn Sie gerne Freiwilligenarbeit leisten möchten – vor allem in Ihrer Wohngemeinde – melden Sie sich bitte per E-Mail an: arbeitsgruppeAPG@ gmx.ch und teilen Sie uns mit, welche Hilfe(n) Sie gerne anbieten würden. Für die Arbeitsgruppe Versorgungsregion Laufental: Cécile Jenzer, Gemeinderätin Brislach Edmond Bernard, Gemeinderat Dittingen Carole Seeberger, Stadträtin Laufen Therese Conrad, Gemeindepräsidentin Nenzlingen Andreas Stich, Gemeinderat Wahlen

Informationen Schulrat Kindergarten / Primarschule Laufen und Schulrat Kreisschulverband Laufental

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Superlativ?

Verabschiedungen per 31. Juli 2020 aus dem Team: Wir danken allen austretenden Lehrpersonen sowie unserem Schulleiter für ihren Einsatz und ihr Engagement für die Kinder an unserer Schule. Pensionierung: Christa Scheidegger verlässt uns nach über 40 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Wir danken ihr für Alles und wünschen ihr für den neuen Lebensweg beste Gesundheit! Kindergarten und Primarstufe: Dreier Sarah Kindergarten Lehrperson Moira Mariano Assistenz Kindergarten Stefanie Simon Kindergarten Lehrperson Gehrig Julia Klassenlehrperson Primarstufe Larissa Halbeisen Französisch-Lehrperson Esther Gasser Religionslehrerin Kreisschulverband: NatasaBabic Dijana Princip Corinne Vogt Akeem Salaam Tobias Stettler Nicolas Bloch

Lehrperson Kleinklasse Logopädie EK/KK und DaZ (PS und KSVL) ISF Sozialpädagoge Zivildienstler Zivildienstler

Schulleitung Thomas Schmid Brigitte Bos

Schulleiter Primar Mittelstufe ad interim Schulleitung Kreisschulverband (bleibt als Lehrperson bestehen)

Willkommen in unserem Team ab 1. August 2020: Zum Start wünschen wir unseren neuen Schulleiter, Lehrpersonen und Zivildienstler viel Erfolg und einen guten Schuljahranfang. Wir heissen euch recht herzlich Willkommen. Schulleitung Dominique Baeriswyl Michael Hirschi

Schulleiter Primar Mittelstufe Schulleiter Kreisschulverband

Kindergarten / Primarstufe: Lena Henz Kindergarten Lehrperson Sonja Wagner Kindergarten Lehrperson Désirée Villotti Klassenlehrperson Julia Flury Chiara Borer

Praktikantin Kindergarten Praktikantin Kindergarten

CEDRIC JEANBOURQUIN, STADTRAT

Was ist denn heute noch Superlativ? Der Sommer mit seinen diversen Absagen im sportlichen und kulturellen Bereich? Oder die lang ersehnten aber letztendlich stornierten Ferien? Aufgeschoben ist nicht aufgehoben lautete oftmals das Motto. Diesmal aber in dem Sinne, dass wir, wenn auch nahezu zwangsbedingt, endlich einmal die Ferien in der Schweiz geniessen durften. Ja das war und bleibt als Superlativ in Erinnerung. Lautete die Frage nicht was die Zukunft uns bietet, sondern was wir daraus machen? Wir taten es vorzüglich und solidarisch. Ob Weltenbummler oder nicht, ob sportlich aktiv oder lieber genussfreudig, wir kamen hierzulande voll auf unsere Kosten, sei es durch die nahegelegenen Berge oder Seen, durch den Besuch diverser idyllischer Altstädte oder historischer Museen. Wir lernten die Schweiz von einer ganz anderen und neuen Seite kennen. Was unser Land auf engstem Raum an Vielseitigkeit zu bieten hat ist tatsächlich ein Superlativ, das seinesgleichen sucht. Meine persönliche Reise als neuer Stadtrat startete nach langer Vorfreude offiziell am 1. Juli vom Stadthaus aus. Ich durfte die Verantwortung für das Departement Technische Dienste übernehmen. Dossierübergabe, Einlesen in die Gesetze und Reglemente, sowie Besprechungen mit den Verwaltungsangestellten standen auf dem Tagesprogramm dieses vielseitigen Departements, das aber einige Herausforderungen mit sich bringen wird. Diese nehme ich gerne an und setze mich für Laufen ein! Später erfolgte auch die Leitung meiner ersten offiziellen Sitzung zusammen mit den beiden Burgergemeinden. Die erste Amtshandlung liess nicht lange auf sich warten: Wir haben die klimabedingt umgefallenen Bäume auf dem Jubiläumsweg zur Beseitigung in Auftrag gegeben. Der Wanderweg ist in den nächsten Tagen wieder einfach begehbar und bietet einen herrlichen Ausblick über Laufen. Geniessen Sie diesen und erholen Sie sich danach in unserem idyllischen Stedtli. Die einladenden Boulevards sind noch bis anfangs Oktober für Sie geöffnet.

Geschwindkeitskontrollen in Laufen Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat Juli 2020 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt.

Datum

Messort

02.07.2020 08.07.2020 08.07.2020 09.07.2020 10.07.2020 18.07.2020 24.07.2020 28.07.2020 30.07.2020

Brislachstrasse Lochbruggstrasse Schützenweg Schliffweg Brislachstrasse Weststrasse Diebachstrasse Amthausgasse Schützenweg

Stadtpolizei Laufen

V max km/h 30 30 30 30 30 30 30 20 30

Kontrolle von / bis

16.50 – 17.50 10.30 – 11.45 13.45 – 15.30 14.00 – 15.00 19.56 – 20.30 19.15 – 20.15 19.30 – 20.45 15.15 – 16.05 16.00 – 17.45

Gemessene Fahrzeuge

Anzahl Übertretungen und in % 62 30 192 106 48 46 33 58 449

15 resp. 24. 2 resp. 6. 35 resp. 18.2 8 resp. 7. 7 resp. 14.5 2 resp. 4. 12 resp. 36.3 7 resp. 12. 111 resp. 24.

Neuer Veloständer Gleich hinter dem Stadthaus wurde ein neuer, moderner Veloständer montiert. Dieser ist deutlich grösser als der alte und wurde ausserdem mit einem Bewegungsmelder versehen, sodass das Zweirad nicht mehr im Dunkeln geholt werden muss. Der neue Veloständer ist ausserdem gedeckt, die Fahrzeuge stehen damit im Trockenen. Der Veloständer steht nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zur Verfügung, sondern ist öffentlich. (stl)


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 20-031 Stützmauer 2. Etappe Grundbuch-Nr. 2867 Adresse: St. Pantaleonstr. 3, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Pia Maria + Jürg Schenk St. Pantaleonstr. 3, 4412 Nuglar Grundeigentümer Pia Maria + Jürg Schenk St. Pantaleonstr. 3, 4412 Nuglar Planverfasser: Steinmann + Berger Architekten Hauptstr. 39, 4133 Pratteln Datum Baugesuch: 13. August 2020 Planauflage Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 28. August 2020 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Lüthi Karin u. Daniel, Hollenweg 4, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Architektur Daniel Lüthi, Hollenweg 4, 4208 Nunningen Bauobjekt: Doppeleinfamilienhaus Bauplatz: Unterrotenweg Parzelle: GB-Nr. 984 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 27. August 2020

Zullwil

Büsserach

Weinet nicht, ich habs überstanden, bin befreit von meiner Qual, doch lasset mich in stillen Stunden bei Euch sein – ein manches Mal.

Räumliches Leitbild «Büsserach 2040»: Einladung zur Informationsveranstaltung, zur öffentlichen Mitwirkung

TODESANZEIGE gilt als Leitzirkular ln stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Vati, Grossvati, Urgrossvati, Schwiegervati, Schwager, Götti, Onkel und Cousin

Robert Jeker-Häner * 21. 1. 1930

† 10. 8. 2020

Erna Jeker-Häner Urs-Peter und Anita Jeker-Jeker Nicole und Andi mit Selina und Emilia Simon und Vanessa Sonja und Roger Gloor-Jeker Sven und Dunja mit Noah, Emma und Mila Nadine und Beni mit Giulia und Luca Ruth und Andi Schneider-Jeker Jan und Sonja mit Lara Nina Verwandte Wegen Corona findet der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Erna Jeker-Häner, Müschweg 15, 4226 Breitenbach

„Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich ein Singvogel darauf niederlassen.“ aus China

Baupublikation

Bauherrschaft: Sven Schlegel und Irène Thüring, Kappenmattstrasse 99, 4234 Zullwil Bauobjekt: Erweiterung Sitzplatz, Ersatz Gartenhaus Bauplatz: Kappenmattstrasse 99 Bauparzelle: GB-Nr. 758 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 28. August 2020

Priska9.Knobel-Irniger 6. 1951 – 9. 8. 2020 Auf einer Bergtour bist Du – liebste Priska, liebstes Mami und Grossmami – von uns gegangen. Du durftest bis zu Deinem letzten Atemzug glücklich der Ausübung einer Deiner Passionen nachgehen. Wir sind traurig und gleichzeitig unendlich dankbar, dass wir gemeinsam mit Dir den Lebensweg begehen konnten. Wir wissen Dich im Licht, Deine Liebe wird uns weiterhin tragen.

Bruno Olivier und Claudia Marie-Luce und Jörg mit Lauri und Lilou Demian und Ramona Die Abdankungsfeier findet am 24. August 2020 um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Priskas Wunsch war stets eine Feier in fröhlichem Rahmen mit freier Kleiderwahl. Anstelle von Blumen gedenke man im Sinne der Verstorbenen der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Trauerfall Priska Knobel. Traueradresse: Bruno Knobel, Bierkellerweg 18, 4242 Laufen

Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner Im Frühling 2019 haben sich rund 40 Personen an der Zukunftskonferenz zur künftigen Entwicklung der Gemeinde Büsserach beteiligt. Diese Inputs sind in das Räumliche Leitbild eingeflossen und stehen nun zur öffentlichen Mitwirkung bereit. Dazu laden wir Sie herzlich ein. Öffentliche Mitwirkung: Die öffentliche Mitwirkung zum Räumlichen Leitbild findet statt vom 27. 8. bis 26. 9. 2020. Während dieser Zeit ist die gesamte Bevölkerung eingeladen, sich schriftlich zum Räumlichen Leitbild zu äussern. Die Unterlagen liegen für Sie bereit: – In der Gemeindeverwaltung – Auf dem Internet zum Download (www.buesserach.ch) Ergebniskonferenz: An der Ergebniskonferenz werden zum Auftakt der öffentlichen Mitwirkung die Inhalte des Räumlichen Leitbilds vorgestellt. Die Planungskommission, der Gemeinderat und das Planungsteam stehen für Diskussionen gerne zur Verfügung Datum: Montag, 31. 8. 2020 Zeit: 19.00 – 20.30 Uhr Ort: Konzertsaal, Schulstrasse 2 Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen und auf Ihr Mitwirken. Der Gemeinderat Büsserach

Güterregulierung Breitenbach und Büsserach

Einladung zur 5. Generalversammlung Datum / Zeit: Ort: Traktanden: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.

Dienstag, 8. September 2020, 19.00 Uhr Griensaal, Grienackerweg 12, 4226 Breitenbach An der Eingangskontrolle bitte Eigentümernummer angeben.

Begrüssung Genehmigung der Traktandenliste Wahl der Stimmenzähler Protokoll der 4. Generalversammlung vom 14. Mai 2019 Antrag des Vorstandes, Beschlussfassung Bericht des Präsidenten Jahresrechnung 2019 Bericht der Kontrollstelle Genehmigung der Jahresrechnung 2019 Erhebung von Teilzahlungen (Are – Beitrag) 2020 Antrag des Vorstandes, Beschlussfassung Voranschlag 2020 Antrag des Vorstandes, Beschlussfassung Verschiedenes

Zu dieser Versammlung sind alle GrundeigentümerInnen im Beizugsgebiet freundlich eingeladen. Das Protokoll der 4. GV vom 14. Mai 2019 liegt im Versammlungslokal auf und ist auf der jeweiligen Homepage der Gemeinden Breitenbach und Büsserach publiziert. Vorstand der Flurgenossenschaft Breitenbach-Büsserach Massnahmen Coronavirus: Falls die Abstandsregeln bei einem grossen Publikumsaufkommen nicht eingehalten werden können, werden sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Schutzmaske tragen müssen. Am Eingang zum Saal werden kostenlos Schutzmasken abgegeben. Handdesinfektionsmittel stehen ebenfalls zur Verfügung.


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Heisse Themen Beschlüsse Gemeinderat vom 10.08.2020 x

x

x x

Der Gemeinderat entschied mit Blick auf COVID-19 über die Nutzung der gemeindeeigenen Infrastrukturen (Information nachfolgend). Der Rat entschied, das contact tracing im Naturbad ab sofort nur noch auf freiwilliger Basis durchzuführen. Badegäste, die auch weiterhin über einen Kontakt mit einem Träger des Virus informiert werden möchten, können diesen Dienst weiterhin in Anspruch nehmen. Der Gemeinderat sprach einen Beitrag von CHF 1‘000.- an das regionale Buchprojekt „Kindheiten“. Laufentaler und Thiersteiner Autoren berichten in diesem Werk über ihre Jugendjahre. Verabschiedet wurde der Wahlvorschlag der Gemeinde für die anstehenden Delegiertenwahlen der Primeo Energie. Der Rat nominierte die bisherigen Delegierten Armin Sollberger und Christoph Kohler sowie die neu kandidierenden Ernst Mendelin und Jörg Wyss.

Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:

Waldner Remo, Mettenbühlstr. 1, 4226 Breitenbach Swisstherm AG, Hardstr. 21, 5103 Wildegg Wärmepumpe Mettenbühlstr. 1 2470 13.08.2020 28.08.2020

Gemeindeversammlung vom 24. August 2020 20:00 Uhr, Saal Schulhaus Artegna Traktanden: 1.

Genehmigung Nachtragskredite 2019 1.1 Dringliche Nachtragskredite zur Kenntnisnahme – CHF 1‘939‘606.1.2 Ordentliche Nachtragskredite zur Beschlussfassung – CHF 727‘983.17

2.

Genehmigung der Jahresrechnung 2019 der Einwohnergemeinde 2.1 Allgemeiner Haushalt 2.2 Spezialfinanzierungen 2.3 Antrag Prüforgan (Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission)

3.

Genehmigung eines Bruttokredits von CHF 530‘000.- für den Ausbau der Sportanlagen Grien

4.

Genehmigung eines Bruttokredits von CHF 243‘000.- für das Straßenprojekt „Im Ollen“

5.

Genehmigung des Reglements „Videoüberwachung“

6.

Information: Postulat Rolf Grütter

7.

Verschiedenes

Die Anträge und Unterlagen können ab 17.08.2020 während den ordentlichen Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Interessierten mit Internet-Anschluss stehen die Dokumente zum gleichen Zeitpunkt auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch) zur Verfügung.

Nutzung gemeindeeigene Infrastrukturen Bestimmungen zu COVID 19 (Stand 10. August 2020) Folgende übergeordneten Grundsätze sind einzuhalten:

x x

Einhaltung der Hygieneregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) Social-Distancing (1.5m Mindestabstand zwischen allen Personen; 10 m2 pro Person). Falls dies aufgrund nachvollziehbarer Gründe nicht möglich ist, sind die Teilnehmer zwecks Nachverfolgung möglicher Infektionsketten schriftlich zu erfassen (contact tracing).

Die Nutzer der Infrastrukturen haben darüber hinaus ein Schutzkonzept zu entwickeln, welches sich an den Mustervorgaben des jeweiligen Verbandes orientiert. Die Vorgaben der Verbände dürfen den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Nicht erlaubt ist eine Lockerung der darin enthaltenen Regelungen. Das Schutzkonzept muss den Behörden auf Verlangen vorgelegt werden können. Fehlverhalten kann mit dem Entzug der Nutzungserlaubnis bestraft werden.

Neue alte Autodrehleiter: Das Fahrzeug darf nicht für ausserkommunalen Ereignissen eingesetzt werden.

Die Neumattstrasse bleibt zu, beschloss der Gemeinderat von Breitenbach am Montag und zeigte sich ausserdem kämpferisch in Sachen Autodrehleiter. Das Solothurnische Feuerwehrinspektorat machte der Gemeinde einen Strich durch die Rechnung. Bea Asper Nicht alles verdiene eine Reaktion, gab Gemeindepräsident Dieter Künzli an der Sitzung des Breitenbacher Gemeinderates zu verstehen. Das vom Büsseracher Gemeinderat initiierte Vorgehen mittels Anwalt und die publizierte Stellungnahme werde man nicht kommentieren. Hingegen werde man dem Amt für Verkehr in Solothurn ausführlich begründen, warum man die von Büsserach eingeforderte sofortige Öffnung der Neumattstrasse ablehne. Der Gemeinderat von Büsserach hatte nicht bloss gegen die von Breitenbach verfügte Sackgasse der Neumattstrasse in Solothurn Beschwerde eingereicht, sondern zusätzlich das Amt für Verkehr aufgefordert, eine sofortige Öffnung der Strasse durchzusetzen bis ein rechtsgültiger Entscheid zur Strassensperrung vorliege. Für die Vollstreckung müsste Solothurn das Oberamt in Breitenbach beauftragen. So weit kam es noch nicht. Mit seinen Beschwerden habe der Büsseracher Gemeinderat ein juristisches Verfahren losgetreten, das nun viel Arbeit generiere und Zeit in Anspruch nehme. Aufgrund Ferienabwesenheiten habe

Breitenbach in Solothurn eine Fristerstreckung für das rechtliche Gehör beantragt — und zugestanden bekommen, informierte Gemeindeverwalter Andreas Dürr. «Bis Mitte September wird sich nichts daran ändern, dass die Neumattstrasse gesperrt bleibt für Durchgangsverkehr nach Büsserach», meinte Dürr.

«Das gab es bisher unter Nachbarn nicht»

Der «Strassenstreit» von Büsserach und Breitenbach bilde im Kanton eine Ausnahme, heisst es auf Anfrage in Solothurn. «Das gab es bisher unter Nachbarn nicht, zumindest nicht in dieser Art», sagt Rolf Ziegler, Leiter Amt für Verkehrsmassnahmen. Der Option, dass sich die Streitparteien am runden Tisch treffen und eine Einigung erzielen könnten, räumt er wenig Chancen ein. Doch alles sei offen, da das Verfahren mitten in Gang sei — wann Solothurn entscheiden wird, lasse sich noch nicht abschätzen, so Ziegler.

FOTO: ZVG

Franken für die Neuanschaffung bewilligte und von der Gebäudeversicherung die Hälfte rückerstattet erhält, übernahm Breitenbach zu einem günstigen Tarif die Autodrehleiter einer anderen Gemeinde, die aufgrund ihrer subventionierten Neuanschaffung Kapazitäten frei hatte. «Damit sorgte Breitenbach dafür, dass die Solothurnische Gebäudeversicherung und die Steuerzahler je eine halbe Million Franken sparen», betonte Gemeindepräsident Dieter Künzli. Deswegen könne man den Entscheid des Feuerwehrinspektors nicht einfach hin nehmen. Dass die Feuerwehr Breitenbach das Rettungsfahrzeug im Ernstfall im Magazin lassen müsste, spreche gegen jede Vernunft.

Keine Vereinbarung für Einsatz

Im Thierstein sorgt noch ein anderes Thema für Aufregung. Das Feuerwehrinspektorat des Kantons Solothurn hat der Gemeinde Breitenbach untersagt, ihre neuste Errungenschaft, die Autodrehleiter, bei ausserkommunalen Ereignissen einzusetzen. «Die gleiche Autodrehleiter des selben Jahrganges kommt bei Feuerwehren im Baselbiet ganz normal zum Einsatz — zum Beispiel beim kürzlichen Brandfall von Laufen. Nur Solothurn erhebt wieder Einwände und stellt auf stur», gab Ressortchef David Häner an der Ratssitzung vom Montag zu bedenken. In den Bezirkshauptorten vom Dorneck-Thierstein stand bei der letzten Budgetierung die Anschaffung einer Autodrehleiter zur Diskussion. Während Dornach den Bruttokredit von einer Million

Bei der Solothurnischen Gebäudeversicherung nachgefragt erklärt Direktor Markus Schüpbach: «Die Feuerwehr Breitenbach hat keinen Auftrag, regional eine Autodrehleiter im Ereignisfall einzusetzen. Es gibt dafür keine gesetzlichen Grundlagen und keine Vereinbarung.» Im aktuell geltenden Konzept sei die Stützpunktfeuerwehr Laufental den Gemeinden aus dem Thierstein für die Sonderaufgabe zugewiesen. «Es galt speziell im Bereich der sehr teuren Hubrettungsfahrzeuge, bei der Anschaffung Synergien zu nutzen und die Zusammenarbeit hat dies bestätigt. Zum jetzigen Zeitpunkt fehlen der SGV die Grundlagen, um das durch Breitenbach beschaffte 28-jährige Rettungsmittel zu befürworten und zu unterstützen. Selbstverständlich darf das Fahrzeug auf dem Gemeindegebiet eingesetzt werden», meint Schüpbach und ergänzt: «Für eine weiterführende Nutzung oder sogar eine neue Autodrehleiter mit entsprechender Beitragszusicherung der SGV müssen zuerst die rechtlichen Grundlagen erarbeitet und eine gemeinsame Lösung mit allen beteiligten Stellen gefunden werden.»

Einen Ausflug wert: Die Ruine Gilgenberg bei Zullwil. FOTO: MARTIN JEKER, ZULLWIL

Immer wieder schön: Sonnenblumen auf dem Dittinger Feld. FOTO: EDI JERMANN, DITTINGEN

Einsatz für Autodrehleiter untersagt

FOTOGALERIE

x Campus (Schulareal) und Parkanlagen

Der Aufenthalt im Campus während der Schulzeiten (07:00-17:00 Uhr) ist bis auf Weiteres nur den ordentlichen Nutzern der Anlage (Schulen) erlaubt. Im Sinne einer Sonderregelung können die Anlagen zwecks Nutzungen durch das MUKI-Turnen, das Altersturnen sowie der Schwimmhalle an Mittwochnachmittagen betreten werden. Nach 17:00 Uhr ist der Aufenthalt unter Einhaltung der vorgenannten übergeordneten Grundsätze erlaubt. Die Nutzung der Spielplätze, der Spielwiese und der Parkanlagen bleibt gestattet. Fortsetzung auf Folgeseite

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Birnen: Entdeckt in einem Obstgarten im Jura. FOTO: ROSMARIE WEBER


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Witterswil Kommunikation Rheinstrasse 29 4410 Liestal T 061 552 20 02 medien.bud@bl.ch www.bl.ch

Mitteilung Regionaler Führungsstab Laufental

Ettingen: Witterswilerstrasse wegen Belagsarbeiten gesperrt Am Wochenende von Samstag, 15. August 2020, 24.00 Uhr bis Montag, 17. August 2020, 5.00 Uhr wird in Ettingen an der Witterswilerstrasse der Deckbelag eingebaut. Die Witterswilerstrasse ist während der ganzen Bauphase für den Verkehr komplett gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert.

Abklärungs- und Teststation BL: Neu im Spenglerpark in Münchenstein Personen, neu ab 12 Jahren, mit einer möglichen Coronavirus-Infektion können sich seit dem 1. August 2020 in der neuen Abklärungs- und Teststation BL im Spenglerpark in Münchenstein testen lassen. Die Abklärungs- und Teststation BL ist auch am Wochenende geöffnet.

Der Deckbelag wird im Abschnitt zwischen Hauptstrasse und Brühlmattweg in Ettingen über beide Fahrspuren eingebaut. Dies erfordert die komplette Sperrung der Witterswilerstrasse. Der gesamte Verkehr und der Busbetrieb der Schumacher Bus AG (Linie 68) muss umgeleitet werden. Von Witterswil in Richtung Ettingen wird der Verkehr via Brühlmattweg und Landskronweg in die Hauptstrasse geführt. Von Ettingen in Richtung Witterswil / Flüh wird der Verkehr über Hofstetten, resp. Therwil / Biel-Benken umgeleitet. Die Umleitungen sind signalisiert. Für Velofahrer ist vor Ort eine situative Umfahrung eingerichtet.

Der Betrieb der Abklärungsstation im Kuspo Münchenstein wurde auf Ende Juli eingestellt. Jedoch wird nahtlos ein Nachfolgeangebot angeboten: Seit dem 1. August 2020 ist die neue Abffen. Der Standort befindet klärungs- und Teststation BL im Spenglerpark in Münchenstein off ffentlichen Verkehr ist der sich an der Emil Frey-Strasse 100 in Münchenstein. Mit dem öff Spenglerpark über die Tram- und Bushaltestelle Schaulager gut erreichbar. Patientinnen und Patienten werden gebeten, den Beschilderungen zu folgen. Ein Parkhaus im Spenglerpark ist vorhanden. Auch die neue Abklärungs- und Teststation BL im Spenglerpark hat an sieben ffen. Montag bis Freitag 08.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr sowie Tagen in der Woche off Samstag, Sonntag und Feiertage 09.00 bis 13.00 Uhr. Neu werden Patientinnen und Patienten ab 12 Jahren (vorher ab 16 Jahren) getestet.

Die Deckbelagsarbeiten sind wetterabhängig. Bei Regen werden die Arbeiten auf das Wochenende vom 22. bis 24. August 2020 verschoben.

Mitzunehmen sind: Krankenkassenausweis oder AHV-Karte (AHV-Nummer ist zwingend nötig) und die ID-Karte!

Für Rückfragen: Alex Zuber, Leiter Kreis 1, Tiefbauamt, BUD, Tel. 061 552 40 80

Breitenbach BÜRGERGEMEINDE BREITENBACH

Einladung zur ordentlichen Bürgergemeindeversammlung auf Donnerstag, 27. August 2020, 20.00 Uhr im Bürgerhaus Traktanden: 1. 2.

Wahl der Stimmenzähler Zusicherung des Gemeindebürgerrechtes an: – Frau Kodvalin Xhyla und Sohn Kodvalin Kian 3. Genehmigung von Nachtragskrediten: – Unterhalt Bürgerhaus CHF 4404.95 – Pauschalbeitrag an FBG Schwarzbubenland CHF 8360.00 4. Jahresrechnung 2019 der Bürgergemeinde Breitenbach 4.1 Genehmigung der Rechnung 2019 der Bürgergemeinde Breitenbach: – der Bürgerrechnung mit einem Aufwandüberschuss von CHF 24036.96 – der Allmendrechnung mit einem Ertragsüberschuss von CHF 11781.10 – der Forstrechnung mit einem Ertragsüberschuss von CHF 4018.95 – mit einem Aufwandüberschuss von insgesamt CHF 8236.91 4.2 Genehmigung den Aufwandüberschuss in das Eigenkapitalkonto zu übertragen 5. Verschiedenes Die Anträge können während der ordentlichen Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Die Rechnung 2019 der Bürgergemeinde wird allen stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern mit Wohnsitz in Breitenbach zugestellt. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ab dem 18. Altersjahr sind freundlichst eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen. 4226 Breitenbach, 4. August 2020

Bürgergemeinde Breitenbach Der Bürgerrat

Bitte befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln. Denn das neue Coronavirus soll sich nicht wieder stärker verbreiten. Wenn die Distanz von 1.5 Metern während mehr als 15 Minuten nicht eingehalten werden kann, besteht ein erhebliches Ansteckungsrisiko. Der Abstand kann weiterhin unterschritten werden, wenn eine Maske getragen wird oder Trennwände vorhanden sind. Vielen Dank für Ihre Disziplin!


THIERSTEIN

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THIERSTEIN/DORNECK

«Wir profitieren von viel Erfahrung» Spitex-Anbieterin Acura hatte um die Gunst der Gemeinden geworben und ist von der Bildfläche verschwunden. Simone Benne, Geschäftsleiterin der Spitex Thierstein-Dorneckberg, erklärt auf Anfrage, warum sich ihre Organisation im Konkurrenzkampf durchsetzen konnte. Bea Asper «Wochenblatt»: Die Acura hatte der Spitex ThiersteinDorneckberg das Leben schwer gemacht. Es wurde mit harten Bandagen gekämpft. Die Gemeinden waren hin- und hergerisSimone Benne: sen. Die VorstelGeschäftsleiterin lung, Konkurrenz Spitex Thiersteinbelebt das Geschäft, Dorneckberg war sehr verlockend. Jetzt ist die Acura in Liquidation. Warum war das Alte besser als das Neue? Simone Benne: Die Verantwortlichen der Acura wollten mir damals erklären, wie eine Spitex-Organisation zu führen sei. Ich habe immer gesagt, dass man eine solche komplexe Organisation nicht einfach aus dem Ärmel schütteln kann. Es braucht Erfahrung und ein gutes Netzwerk, es braucht anständige Anstellungsbedingungen, Bescheidenheit und Ehrlichkeit. Das Acura-Management konnte sich gut verkaufen. Es wollte sich ein Stück vom Kuchen abschneiden und etwas verdienen. Warum sonst ist die Acura in die Gegend gekommen? Für mich war das alles durchschaubar. Viel Schein, aber nichts dahinter. Diese Rechnung

kann nicht aufgehen. Es gibt sicher kleinere Organisationen, welche in der Region Pflege, respektive Betreuung anbieten. Ich würde dies nicht als Konkurrenz ansehen. Die Spitex Seeblick war eine Zeit lang auch in der Region aktiv. Sie kam jedoch in die Schlagzeilen wegen mangelhafter Arbeitsbedingungen sowie falscher Abrechnungen gegenüber der Krankenkasse. Die Aurca war im «Wochenblatt» unter der Publikation Spitex und Pro Senectute immer noch aufgeführt, obwohl es keine Leistungsverträge mehr mit der Acura gibt. Denn sie befindet sich in Liquidation. Sind nun wieder alle Gemeinden zurück bei der Spitex Thierstein-Dorneckberg? Die Acura hatte die Aufträge von Erschwil und Himmelried per Ende 2019 der Firma Vitassist übergeben. Dies ist eine Organisation aus Lenzburg, die auch eine Zweigstelle in Basel hat. Von den Gemeinden Erschwil und Himmelried wurden wir nicht kontaktiert. Ich gehe davon aus, dass Vitassist die Pflege übernimmt. Ob die Organisation allen Anforderungen genügt, sei dahingestellt. Wir haben weiterhin Klienten in Erschwil und Himmelried. Mit Grindel haben wir seit Anfang dieses Jahres wieder einen Leistungsvertrag – wie mit den restlichen Gemeinden. Acura hatte mit einem wachsenden Markt gerechnet. Was sagen Sie zur Entwicklung der Fallzahlen? Wir stellen seit mehreren Jahren insgesamt eine erhöhte Nachfrage nach Spitex-Leistungen fest. Dies führe ich einerseits auf die älter werdende Bevölkerung zurück (ca. 60 Prozent unserer Klientel ist über 80 Jahre alt) und andererseits auf die teilweise sehr frühe Entlassung nach Hause nach einem Spitalaufenthalt. Teilweise ist nach einem kurzen Aufenthalt zu Hause (kurz heisst ein paar Stunden bis wenige Tage) gleich wieder eine

Spitaleinweisung nötig. In Büsserach leisten wir seit ein paar Jahren am meisten Stunden. Was bedeutet dies finanziell für die Gemeinden? Seit 2019 können wir in den Gemeinden, mit denen wir keinen Leistungsvertrag haben, einen reduzierten Betrag über die Clearingstelle des Kantons abrechnen. Durch verschiedene Massnahmen konnten wir die Beiträge der Gemeinden in den letzten fünf Jahren stetig senken. Im Jahr 2019 haben wir die Gemeindebeiträge nachträglich um 30 Prozent reduziert, da wir so gut gearbeitet haben. Dies war ausserordentlich. Wir sind gut organisiert, haben eine langjährige Erfahrung in unserem Gebiet, sind gut vernetzt, finanziell und personell stabil. Dann zahlte sich für die Einwohnergemeinde die Treue aus? Ja, auf jeden Fall. Acura hatte uns damals vorgeworfen, wir hätten ein Monopol. Letztlich hat es für die Gemeinden und die hilfsbedürftigen Personen viele Vorteile, wenn eine erfahrene Organisation in diesem weitläufigen Gebiet zuständig ist. Die Menge machts. Wir können die Touren so planen, dass die Anfahrtswege kurz sind. Die Fixkosten fallen bei einer hohen Anzahl Leistungsstunden nicht ins Gewicht. Das Leistungsangebot ist attraktiv. Spezialleistungen wie Palliative Care, Psychiatrie-Spitex sowie das Wundmanagement durch eine Wundexpertin gehören seit vielen Jahren zu unserem Standard. Einwohner, die solche Hilfe benötigen, müssen nicht hin und her telefonieren, um dann vielleicht trotzdem keine Hilfe zu erhalten. Sie erhalten sie von uns, und zwar ohne Wartezeit. Diese Leistungen sind für die Gemeinden bezahlbar, weil unsere Organisation eine gewisse Grösse hat.

BREITENBACH

Wenn es auf dem Horst klappert

Stelldichein der Störche: Futterglück zwischen Wahlen und Büsserach.

Zwischen Breitenbach und Wahlen erfreuen uns immer wieder Störche, die auf frisch gepflügten Feldern nach Mäusen, Insekten und Würmern suchen. Wo sind sie zu Hause und wie schlagen sie sich durchs Leben? Jürg Jeanloz Majestätisch schreitet er mit seinen langen Beinen über die Felder, pickt hie und da nach einem lebendigen Häppchen und lässt sich auch nicht aus der Ruhe bringen, wenn Krähen aufgeregt herumflattern. Den Weissstorch mit seinem schwarzen Frack muss man einfach gernhaben, und erstaunt nehmen wir zur Kenntnis, dass er 1950 als Brutvogel in der Schweiz verschwunden war. Vielleicht war es sein Ruf als Glücksbringer und Fruchtbarkeitssymbol, dass in Altreu SO dank dem legendären Dr. Max Blösch, und später in anderen Storchenstationen, seine Wiederansiedlung von Erfolg gekrönt war. Es hat sich gelohnt, denn letztes Jahr zählten die 25 Schwei-

zer Storchenstützpunkte 553 Brutpaare, Tendenz steigend.

Winterquartier im Süden

Der Storch ist ein klassischer Zugvogel; die Jungvögel verlassen uns schon im September, die Altvögel im Oktober. Früher flogen sie nach West- und Nordafrika, heute überwintern sie vorwiegend im Süden Spaniens. An schönen Herbsttagen schrauben sie sich dank Aufwind in die Höhe und segeln, Hals und Beine ausgestreckt, in drei bis vier Stunden mit geringem Energieaufwand an ihren Bestimmungsort. Zurück sind die Tiere im Februar und März, wobei das Männchen immer zuerst eintrifft. Es besetzt sofort den letztjährigen Horst und empfängt das Weibchen mit einem herzlichen Klappern. Wie Renata Gugelmann von der Station Witi Altreu berichtet, bleiben einzelne Störche auch im Winter in der Schweiz. Auf Bäumen, Dächern oder Masten richten sie ihren mächtigen Horst ein, worauf Anfang April das Weibchen drei bis fünf Eier legt. Nach 32 Tagen Brutzeit schlüpfen die Jungen. Ein Elternteil bleibt auf dem Horst, der andere sucht reichlich Nahrung, um die hungrige Jungmann-

FOTO: JÜRG JEANLOZ

schaft zu sättigen. Das im Kehlsack zugetragene Futter würgt der Storch auf den Horstrand heraus, worauf es vom Jungtier aufgenommen wird. Fällt ein Jungvogel aus dem Horst, wird er nicht mehr gefüttert. Frisch geschlüpft wiegt ein Küken 70 Gramm, nach 65 Tagen im Nest etwa 3 bis 3,5 Kilogramm. Ziehende Weissstörche werden sechs bis sieben Jahre alt, nichtziehende zehn bis zwölf Jahre. Der älteste Storch in Altreu wurde 39 Jahre alt. Nichtziehende Störche sollen im Winter nicht gefüttert werden, sie finden in Wassernähe genügend Nahrung.

Lebensräume verschwinden

Wie Sandro Gröflin von der Storchenstation Allschwil berichtet, lebt in Allschwil gegenwärtig ein Paar auf einem künstlich erstellten Horst. Gröflin freut sich über das Balzverhalten und Klappern seiner Gäste und hofft, dass noch mehr dieser grossartigen Vögel angesiedelt werden. Die Zerstörung der natürlichen Lebensräume, der unaufhörliche Bauboom und die monotone Landwirtschaft sprechen aber gegen bessere Lebensbedingungen unserer gefiederten Lieblinge.


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Donnerstag, 13. August 2020 Nr. 32

MARIASTEIN

BÄT T WIL

Kloster feiert Selbstständigkeit

«Die schwierigen Umstände konnten uns nicht davon abbringen»

Das kommende Jahr widmet das Kloster Mariastein der staatlichen Wiederherstellung der Abtei vor einem halben Jahrhundert. Dimitri Hofer Am 7. Juni 1970 wurden die stimmberechtigten Männer des Kantons Solothurn an die Urne gerufen. Sie mussten über die Vorlage «Volksbeschluss über das Kloster Mariastein: Dem Kloster Mariastein wird die korporative Selbstständigkeit wieder verliehen» befinden. Das Volk stimmte zu, und im folgenden Jahr konnte den Benediktinern ihr Kloster zurückgegeben werden. Mit der staatsrechtlichen Wiederherstellung des Klosters Mariastein im Jahr 1971 endete eine lange dauerende Verstaatlichung der Abtei im Schwarzbubenland. Während

des Kulturkampfs war dem Kloster die Selbstständigkeit entzogen worden. Die Mariasteiner Mönche feiern ihre vor einem halben Jahrhundert wiedererlangte Autonomie im nächsten Jahr mit unterschiedlichen Aktivitäten. Kürzlich ist eine Gedenkbroschüre erschienen, in welcher die geschichtlichen Ereignisse erläutert werden. Im Vorwort schreibt Abt Peter von Sury philosophisch über die damaligen Geschehnisse: «Einmal mehr stellte unser Klosterwappen seine prophetische Aktualität unter Beweis: Die toten Gebeine beginnen wieder zu tanzen!» Während des ganzen kommenden Jahres finden im Wallfahrtsort verschiedene Events statt. Eine Vortragsreihe gehört genauso dazu wie musikalische Veranstaltungen und ein Tag der Jugend. Höhepunkt wird im Juni ein grosser Festakt zum Gedenkjahr in der Basilika sein.

Die Leimentaler Tobias Lüdi und Kevin Salzmann entschieden sich, trotz sich abzeichnender Wirtschaftskrise ihr Start-up durchzuziehen. Bea Asper Die Produktionshalle mit den imposanten, computergesteuerten Maschinen war voller Leben. Die Jungunternehmer Tobias Lüdi und Kevin Salzmann hatten letzten Freitag zur feierlichen Einweihung ihrer Firma «CNC Tech Leimentaler AG» eingeladen — und die Bevölkerung war neugierig auf die Welt der modernen Mechanik — natürlich unter Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen. «Die Idee, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, war vor Corona entstanden — und letztlich konnten selbst diese schwierigen Umstände uns nicht davon abbringen», erfuhr man von den beiden Leimentalern. Sie kennen sich seit dem Kindergarten, waren beide schon immer fasziniert von der Mechanik und machten ihre Passion zum Beruf. Mit ihrer CNC-Tech-Werkstatt bieten sie nun Firmen an, aus Rohmaterialien ihre Wunschkomponenten für die Weiterverarbeitung von Fabrikaten herzustellen. «Man kann mit Ideen auf uns zukommen oder Zeichnungen übermitteln. Wir erstellen dann das dafür notwendige Programm und fertigen mit unseren CNC-Fräsen und CNC-Drehen die gewünschten Teile», erklärte Lüdi auf dem Rundgang.

FOTO: ZVG

Jungunternehmer: Tobias Lüdi (l.) und Kevin Salzmann wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. FOTO: BEA ASPER

Neu ist für Lüdi nur, dies auf selbstständiger Basis und an einem neuen Standort, an der Mühlemattstrasse 3 in Bättwil zu tun. Alles andere ist die Fortsetzung seiner früheren Tätigkeit als Abteilungsleiter Mechanik im Breitenbacher Werk

der Vebo Genossenschaft. Diese habe letztlich das Start-up auch unterstützt, sagte Lüdi. «Während die Banken die kalte Schulter zeigten.» Die Gelder für die Gründung ihrer Werkstatt mussten Lüdi und Salzmann privat auftreiben. «Ein schwieriges Unterfangen, vor allem in diesen aussergewöhnlichen Zeiten, und doch blicken wir sehr zuversichtlich in die Zukunft», räumten die beiden ein. Im Alter von 27 Jahren selbstständige Unternehmer zu werden, habe sich letztlich aus den Umständen bei der Vebo Genossenschaft ergeben. «Diese hat ihre Abteilungen neu strukturiert und wollte sich trennen von den CNC-Maschinen. Da galt es die Gunst der Stunde zu nutzen»,

führte Lüdi aus. Realität wurde der Traum, weil er ihn mit seinem engen Vertrauten Kevin Salzmann teilte und sie beide im privaten Umfeld tolle Unterstützung bekamen. Am Freitag hörte man im Festzelt ganz viel Zuspruch und intensive Fachdiskussionen. Der Funken der Begeisterung sprang auf die Besucher über. «Unser Herz schlägt für die Mechanik, wir gehen die neue Herausforderung mit Elan und grosser Freude an. Wir haben grossen Spass an unserer Arbeit», sagten Lüdi und Salzmann. «Dabei können wir auf einen Maschinenpark zählen, der so ausgelegt ist, dass wir flexibel produzieren und termingerecht liefern können.»

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Die Banken zeigten kein Interesse

Mariastein: Im Jahr 1971 wurde den Benediktinern ihr Kloster zurückgegeben.

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SPORT

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Donnerstag, 13. August 2020 Nr. 32

FUSSBALL

Wieder Ernstkämpfe dank Cup Am kommenden Wochenende stehen die regionalen Aktivteams im Schweizer, - respektive Basler Cup im Einsatz. Die Freude ist gross, aber das notwendige Schutzkonzept zeigt, dass doch noch nicht der gewohnte Lauf eingekehrt ist.

denn man konnte sich nur knapp über dem Strich klassieren. «Es ist besser, wir schauen nicht zu sehr auf die Statistiken. Wir sind klarer Favorit und müssen gewinnen. Aber eben, im Cup wachsen die auf dem Papier schwächeren Teams oft über sich hinaus.» Fellino ist jedoch froh, dass er vor dem Meisterschaftsstart eine Woche später einen Ernstkampf austragen kann. «Schön ist, dass wir einen speziellen Event aus dem Spiel machen. Das gesamte Kader kommt mit und wir reisen mit dem Car.»

Edgar Hänggi

Basler Cup

Gross war die Freude in Laufen, als bei der Auslosung des Basler Cup-«Siegers» die Kugel mit dem Namen FC Laufen gezogen wurde. Die erste Hauptrunde im Schweizer Cup könnte einen Gegner aus der Super League ins Nau bringen, so waren letztes Jahr der FC Zürich (Black Stars), Sion (Allschwil) und Lugano (Concordia) in die Nordwestschweiz gereist. Das ist nun aber wegen Covid-19 alles anders. Wegen der Terminprobleme greifen die Topvereine erst später ein, zuvor reduzieren sich die Amateurteams selbst. Und selbst wenn man es so weit schafft und einen Topverein zugelost erhält, sind wegen Corona dann noch immer nur wenig Zuschauer zugelassen.

Spezieller Event

Der FC Laufen muss am Sonntag in die Innerschweiz zum SC Steinhausen reisen. Für Neutrainer Davide Fellino ist es ein unbekannter Gegner. «Alles, was wir wissen, haben wir aus dem Internet.» Steinhausen spielt in der 3. Liga und kam ebenfalls dank Losglück in den Schweizer Cup. Die Vorrunde der abgebrochenen Saison lief schlecht,

Die regionalen Teams haben unterschiedliche Aufgaben vor sich. Drittligist Breitenbach reist am Sonntag (11 Uhr) nach Basel auf den Rankhof. Gegner ist der FC Atlético Basel aus der 5. Liga. «Wir kennen den Gegner nicht, freuen uns aber, dass es endlich mit einem Ernstkampf losgeht», meint dazu Breitenbachs Trainer Shtjefen Frrokaj. Aufgrund der Ausgangslage ist ein Sieg Breitenbachs Pflicht. Der FC Zwingen bekommt es am Samstag (17 Uhr) zu Hause mit Rossoneri aus der 3. Liga zu tun. «Mit der Affiche AC Rossoneri, meinem ExVerein, könnte die Vorfreude nicht grösser sein. Nach einer tollen Vorbereitung dürfen wir uns nun mit einem starken Drittligisten messen. Wir sind klar Aussenseiter, wissen aber um unsere Stärken!», so Trainer Peter Spreiter.

Harter Brocken für Röschenz

Den wohl härtesten Brocken erwischte Röschenz. Das Team von Dominik Flury muss am Samstag zu Hause gegen den starken Drittligisten SC Binningen antreten. «Wir haben in der Tat kein glückliches Los gezogen. Trotzdem gilt, dass im Cup alles möglich ist. Erst recht

Cup: Hier noch gegeneinander, haben am Wochenende Röschenz und Breitenbach völlig unterschiedliche Aufgaben zu absolvieren. FOTO: EH-PRESSE

bei unserer Wundertüten-Mannschaft.» Damit spricht Flury an, dass man gerade gegen auf dem Papier übermächtige Gegner über sich hinauswächst. Spielbeginn ist am Samstag

um 18 Uhr. Ebenfalls am Samstag (19.30 Uhr) muss Dornach zum FC Augst. Am Sonntag spielt Kleinlützel um 13 Uhr gegen Bottecchia (4.), Brislach um

15.30 Uhr gegen den starken FC SchwarzWeiss aus der 3. Liga, und ab 16 Uhr ist der FC Riederwald im Einsatz. Das Team von Hiram Mondragon trifft auf den FC Oberwil (3.).

VOLLEYBALL

TURNEN

Grosse Herausforderung gut gemeistert

SOTV Tenerolager Das 21. Jugendsportlager des Solothurner Turnverbandes (SOTV) fand in der letzten Juliwoche unter besonderen Bedingungen in Tenero statt. Aufgrund des Schutzkonzeptes war die Teilnehmerzahl auf 110 Turnerinnen und Turner beschränkt. Das Lager lief trotz den zusätzlichen Auflagen erfreulich reibungslos ab, meldet die Organisation. Aufgrund der Schutzmassnahmen wurde auf den traditionellen Ausflug am Mittwoch verzichtet. An dessen Stelle wurde ein Flashmob einstudiert und anschliessend ein Geländespiel durchgeführt. Am Donnerstag reiste der Regierungsrat Remo Ankli mit einer kleinen Begleitung ins Tessin, um dem Lager einen kurzen Besuch abzustatten. In seinem kurzen Grusswort zeigte sich Ankli erfreut, «dass trotz dieser speziellen Zeit – mit neuer Normalität - mit dem Tenerolager wichtige Sachen gleich bleiben können». Am Vorabend des 1. August besuchte ein besonderer Gast die rund 400 Jugendlichen im Centro sportivo Tenero: Bundesrat Ignazio Cassis. Markus von Däniken

Am Sonntagabend bildete das Endspiel der Juniorinnen anlässlich des Swiss Volley Junior Beachtour U19 Masters den Abschluss des an vier Tagen ausgetragenen Jubiläumsanlasses Stedtli Beach Laufen. Edgar Hänggi Aufatmen bei OK-Chefin Céline Saner und ihrer Crew: Sie brachten das Turnier unter den speziellen Bedingungen gut über den Sand. Bei grosser Hitze ging, wer konnte, in die Badi nebenan oder suchte sich Schatten. Daher war es nicht erstaunlich, dass nicht mehr allzu viele Zuschauer den Schweizer Beachvolleyball-Talenten zuschauen mochten. «Wir verstehen es, sind daher all jenen, die gekommen sind, speziell dankbar.» Saner hatte ihre Augen nicht auf die Anzahl der Zuschauer zu richten, sondern auf das Schutzkonzept. Das musste rigoros umgesetzt werden, denn eine Top-Organisation ist für die Zukunft wertvoll. In Laufen bestand man die Prüfung, und dass dies keine Alibiübung war, zeigte die Meldung des Volleyballverbands. In dieser teilte er mit, dass es an einem Beachvolleyball-Turnier einen positiven Fall gegeben habe. Alle Anwesenden hätten dank des Contact Tracings rasch informiert werden können.

Nachwuchs im Einsatz

Das Turnier des Nachwuchses bot am Wochenende guten Sport. Am Samstag setzten sich Timon Frauchiger/Jonas Peter im Final gegen Severin Breer (Bruder von Florian)/Lino Steinmann durch. Den kleinen Final gewannen Ramon Diem/ Thibaud Colomb. Bei den Frauen holten sich Julia Künzler (Schwester der Indoor-Nationalspielerin Laura)/Anouk Kressler den Sieg. Auf Rang zwei folgten die Favoritinnen Fabiana Mottis/Lea Toschini, die aus dem Tessin in die Nord-

Die Spielerinnen gaben alles: Weltklasse-Spielerin Nina Betschart im Laufner Sand. westschweiz gereist waren. Platz drei ging an Leona Kernen/Laura Bissig (beide Jahrgang 2005).

Positive Bilanz

Die Spieler/innen waren dem VBC Laufen dankbar, dass er den Aufwand und das finanzielle Risiko auf sich genommen hatte und ihnen so Spielmöglichkeit unter guten Bedingungen ermöglichte. Der gebotene Sport wusste die Anwesenden zu erfreuen, und am ersten Sonntag war mit Nina Betschart auch eine Weltklassespielerin im Laufner Sand zu bestaunen. Was das Stedtli Beach den Aktiven wie den Zuschauerinnen und Zuschauern bedeutet, wurde in diesem Jahr deutlich. Das spezielle Ambiente im

Stedtli sei halt einmalig und mache den Reiz aus. Nicht nur die Arbeit wurde an Covid-19 angepasst, auch die Erwartungen. «Es hat sich trotz allem gelohnt, den Anlass durchzuführen.» Für das OK war es ein Test, unter diesen speziellen Bedingungen das Turnier zu organisieren, und es hat ihn bestanden. «Am Ende eines solchen Events dankt man diversen Personen und Firmen für die Unterstützung. Nur zu oft geht das dann beinahe unter. Mir ist es aber in diesem ganz speziellen Jahr ein enormes Bedürfnis zu danken», erklärt Céline Saner. «Ohne die Unterstützung hätte der Anlass nicht durchgeführt werden können. Wegen des Schutzmassnahmenkonzeptes war das Turnier nur möglich, weil wir die Infra-

FOTO: EH-PRESSE

struktur des FC Laufen nutzen konnten. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir brauchten die beiden Spielfelder, mussten sie vom Badibetrieb absperren. Daher auch ein Dank an das Schwimmbad und die Besucherinnen und Besucher der Badi für das Verständnis. Auch wenn es nicht viel Publikum hatte und die Sonne erbarmungslos vom Himmel brannte, war unser Speaker und DJ Dani Studer nach Laufen gekommen. Ein grosses Merci auch an: Stedtlistürmer (Bau), Openair Kino Laufen (Bestuhlung), Müllerbau (Absperrmaterial) sowie alle Bandensponsoren und Gönner. Ich hoffe und wünsche mir für die kommende Austragung 2021, dass diese wieder wie gewohnt durchgeführt werden kann.»

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RGO SCHNUPPE


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Donnerstag, 13. August 2020 Nr. 32

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Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, 16. August 2020, 9.00 – 16.00 Uhr ca. 70 Aussteller mit Kunst und Trödel, Raritäten, Antikes, Kurioses, Möbel, Figuren, Landwirtschaftsprodukte, Cüpli-Bar, Grill, Kaffee und Kuchen u. v. m. Im Foyer ist Schutzmaskenpflicht. in 4112 Bättwil/Flüh, Hauptstrasse 76 (Tram 10, Tramstation Flüh aussteigen) Areal Oberstufenzentrum Leimental (OZL) Info: 079 422 55 50, www.baettwilermarkt.ch

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DORFPLATZ LESERBRIEF

Drohender Souveränitätsverlust Es folgt ein Aufruf an alle souveränen Bürger des Kantons Solothurn mit einigen, für Sie vielleicht überraschenden Aussagen. Stellen Sie sich einmal vor — Sie als unbescholtener Bürger werden um 6 Uhr am Morgen von der Kantonspolizei aus dem Bett geläutet, dies mit der Absicht, ohne dringenden Tatverdacht, Ihre Wohnung zu durchsuchen. Gibt es nicht? Doch, die Kantonspolizei darf das. Dann stellen Sie sich bitte vor, Sie stellen als unbescholtener Bürger fest, Ihre Wohnung, Ihr Telefon, Ihre Internetaktivitäten werden von der Polizei ohne rechtsstaatliche Ermächtigung überwacht. Niemals? Doch, die Polizei darf das. Und dann bemerken Sie, dass Ihre mobilen Aktivitäten, ohne Verdachtsmomente, genau registriert werden. Gibt es nicht? Doch, die Polizei darf das. Und dann stellen Sie vielleicht noch fest, dass Ihre Korrespondenz jedweder Art Sie nicht mehr so diskret erreicht, Ihre Nachbarn auf Nachfrage der Polizei Auskunft über Sie erteilen. Kann alles nicht sein? Oh doch. Aber nur dann wenn Sie, eigenverantwortliche Bürger des Kantons Solothurn, es versäumen, Einspruch gegen die Änderung des Gesetzes über die Kantonspolizei SO bis spätestens am 15. August 2020 zu erheben. Lassen Sie es nicht zu, dass das angestrebte Gesetz alle Bürger dieses Kantons unter Generalverdacht stellt. Nutzen Sie das kantonale Referendum gegen die Änderung des Gesetzes über die Kantonspolizei. Wir sind freie souveräne Bürger. Stehen wir dafür ein. Marion Pfefferkorn Kleinlützel

LESERBRIEF

Schliessung Spital Unsere Familie war früher wie heute immer froh, dass wir ein so gutes und komfortables Spital in der Nähe haben. Wir waren immer sehr zufrieden und fühlten uns da gut aufgehoben. Manchmal musste ich sogar für mehrere Tage stationär aufgenommen werden. Da würde ja ein ambulantes Zentrum nichts bringen. Auch für uns im Schwarzbubenland/ Thierstein wäre es ein grosser Verlust, wenn das Spital geschlossen würde. Wir brauchen keine Umwandlung des Spitals Laufen in ein ambulantes Gesundheitszentrum. Wir brauchen und haben ja ein schönes und komfortables Spital mit Betten. Alles andere wäre ein grosser Rückschritt und eine grosse Einbusse gegenüber dem jetzigen Spital. Erika Mendelin Kleinlützel

EINGESANDT

Team Aerobic Nachdem die Jüngsten erfolgreich gestartet sind, plant der Turnverein Laufen, Team Aerobic auch für ältere Jugendliche (ab 16 Jahren) und junge Erwachsene aufzubauen. Wer Freude an Musik, Tanz und Akrobatik hat, kann unverbindlich beim Turnverein Laufen vorbeikommen und die dynamische Welt von Team Aerobic unter der Leitung von Petra Künzler entdecken. Die Schnuppertrainings beginnen am 17. August 2017 und dauern bis zu den Herbstferien. Sie finden jeweils montags (19.15 – 20.45 Uhr) beim Gymnasium Laufen statt (Eingang Turnhallen). Peter Hellinger TV Laufen

Donnerstag, 13. August 2020 Nr. 32

EINGESANDT

GEDANKENSTRICH

Drei unvergessliche Wochen In den letzten drei Sommerferienwochen haben wie jedes Jahr viele Kinder und Jugendliche aus der Region Laufental-Thierstein eine tolle Zeit mit dem Ferienpass verbracht: Vom Korbball zum Töpfern, über Besuche im Tierstall oder im Museum war für alle etwas mit dabei. «Ich möchte nächstes Jahr unbedingt wieder dieselben Kurse besuchen», schwärmt Bianca am Ende der drei Wochen. Sie hat viel gebastelt und hat die hübschen Werke an ihre Verwandtschaft verschenkt. Nicht nur Bianca berichtet von tollen Erlebnissen aus den Ferienpassangeboten, viele positive Rückmeldungen erreichten uns auch von anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern oder von den Eltern. Gerne möchten auch wir euch allen ein grosses Dankeschön aussprechen: für das entgegengebrachte Vertrauen, eure Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit und, dass ihr das flexible Angebot genutzt habt und euch noch spontan für Kurse an- oder abgemeldet habt. Nur ganz wenige Angebote mussten wegen zu wenig Anmeldungen abgesagt werden. Auch den vielen Begleitpersonen, welche die Kinder mit dem öffentlichen Verkehr oder während den Veranstaltungen vor Ort begleitet haben, gilt unser herzlichster Dank. «Mir hat es im Tierstall am besten gefallen», berichtet Nina, und Severin ergänzt sofort: «Am liebsten würde ich eine Katze aus dem Tierheim adoptieren». Ganz klar waren die Veranstaltungen mit Tieren sehr beliebt und darum meist ausgebucht. Auch die kreativen Kurse wie Handlettering oder Schmuck selber machen liessen viele Kinderaugen strahlen. Für haufenweise Abwechslung zwischen Basteln und Spielen sorgte das Feriendorf in Büsserach, welches gegen Ende Woche schliesslich ausgebucht war. Natürlich war die diesjährige Ferienpassausgabe auch stark von den Coronaschutzmassnahmen betroffen. So fehlten rund 700 Einzelplätze, und es haben sich nicht halb so viele Kinder und Jugendliche angemeldet wie im letzten Jahr. Dies wiederum sorgte für viele freie Plätze auch noch ab der zweiten Anmeldephase und für Spontanbucherinnen und -bucher. Umso dankbarer sind wir dieses Jahr für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Veranstalterinnen und Veranstaltern, die Grosszügigkeit von Sponsoren und die grandiose Unterstützung von tollen Menschen rund um den Ferienpass Laufental-Thierstein. Nun freuen wir uns auf viel Post von den Teilnehmenden, welche mit ihren Zeichnungen an unserem diesjährigen Wettbewerb mitmachen. Mit einem selbstgemalten Bild haben sie nämlich die Chance, einen gratis Ferienpass für nächstes Jahr zu gewinnen (Einsendeschluss: 15. August 2020). Weitere Infos dazu und viele tolle Bildergalerien sind auf unserer Webseite zu finden: www. ferienpass.ch. Sarah Stöckli Ferienpass Laufental-Thierstein Offene Jugendarbeit Region Laufen

Oh Mondhorn

Gini Minonzio

Wild: Hier wurde im Rahmen des Ferienpass’ ein Floss gebaut.

FOTOS: ZVG

Ausgelassen: Viel Spass bot auch dieses Jahr das Feriendorf.

Kunstvolles Schreiben: Der Handlettering-Kurs war gut besucht.

redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Kümmert es Sie, was der Mond macht, liebe Leserinnen und Leser? Liegen Sie bei Vollmond wach und sind dafür tagsüber schlaff und gleichzeitig doch elektrisiert? Mich selbst hat der Mond bisher nicht gekümmert. Mit Betonung auf «bisher». Seit ich letzte Woche in Liestal im Museum.BL war, bin auch ich elektrisiert. Nachts wälze ich mich in den Laken und tagsüber sehe, rieche, fühle und schmecke ich Mondsicheln. Überall Mondsicheln! Ausgelöst wurde mein Mondfieber durch die Ausstellung im Museum.BL. Im Halbdunkel leuchten 40 Mondhörner und ziehen jeden in ihren Bann. In ganz Mitteleuropa haben die Menschen vor 3000 Jahren, also in der Bronzezeit, solche Mondhörner geschaffen. Die meisten sind aus Ton, wenige aus Stein. Rätselhaft ist nicht nur, wieso so schlichte Gebilde eine solche Faszination ausüben können. Rätselhaft ist auch, wozu sie gedient haben. Die meisten haben eine verzierte Vorderseite und eine schlichte Rückseite. Alle sind so gemacht, dass man sie aufstellen kann. Die Archäologen haben schon viele Behauptungen veröffentlicht. Es sollen Nackenstützen gewesen sein oder Firstziegel oder Feuerböcke, um zu kochen. All diese Theorien wurden einfach widerlegt: zu schmal, zu wenig witterungsfest, höchstens leichte Brandspuren. Weil sie keinen praktischen Gebrauch erkennen können, spekulieren die Archäologen nun, dass die Mondhörner Kultobjekte sein könnten; zum Beispiel, um böse Geister abzuhalten. Denn schliesslich wurden etliche Mondhörner in der Nähe von Aussenwänden der Häuser gefunden. Aber bitte: Kennen Sie einen einzigen bösen Geist, der sich von einem eleganten Mondhorn abschrecken liesse? Eben. Sie stehen vor einem Rätsel, die Archäologen. Wobei vielleicht gerade das das Problem ist! Die Frage ist eher: Was meinen eigentlich die Archäologinnen zu diesen Mondhörnern? Ich denke, vielen Frauen ist auf Anhieb klar, welche Aussage die Mondhörner haben. Aber eigentlich tritt auch das in den Hintergrund gegenüber den Emotionen und der Faszination, welche diese Mondhörner noch 3000 Jahre nach ihrer Erschaffung auslösen können. Mondhörner: Ausstellung bis 22. November im Museum.BL, Liestal

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

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Der Renner beim diesjährigen Ferienpass: Besonders Kurse, die mit Tieren zu tun hatten, waren schnell ausgebucht und liessen so manche Kinderaugen strahlen.

Lehrreich: Ferienpasskinder konnten sich im Backen üben.


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Donnerstag, 13. August 2020 Nr. 32

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Nunningen, Grellingerstrasse 23 – 27

Nunningen, Grellingerstrasse 13 – 19

25 Jahre Gewerbezentrum Gilgenberg AG Nunningen Jahrzehntelang prägten die Firmen Stebler-Saner AG und die Mineralquelle Meltingen AG als auch die Firma Tschudin und Heid AG die Geschichte unserer Region. Durch die Schliessung der drei Betriebe gingen viele Arbeitsplätze verloren. Zudem gab es grosse Hallen, welche nicht mehr gebraucht wurden. Durch eine Trägerschaft aus Industrie und Gewerbe wurden 1995 die Gebäude der ehemaligen Firma Stebler-Saner AG übernommen und das Gewerbe- und Industriezentrum (GIZ) gegründet. Drei Jahre später kam die angrenzende Liegenschaft des Baugeschäfts Othmar Stebler AG dazu. Die Immobilien wurden aufgeteilt und mit Zugängen respektive Zufahrten erschlossen. In Kürze waren alle Räume vermietet. Die grosse Nachfrage und das Know-how veranlassten den Verwaltungsrat, das leer stehende Gebäude der Mineralquelle in Meltingen zu erwerben. 2001 konnte unter der Führung der GIZ AG eine neue Aktiengesellschaft, die Industrie- und Gewerbezentrum AG (IGZ), gegründet werden. Wiederum wurde saniert und das Gebäude zweckmässig umgebaut. Noch vor Fertigstellung der Arbeiten waren alle Räume vermietet. 2009 haben sich die beiden Firmen GIZ AG und IGZ AG mit dem neuen Namen Gewerbezentrum Gilgenberg AG (GZG AG) zusammengeschlossen. Die Erfolgsgeschichte der GZG AG liess die Eigentürmer der Tschudin und Heid AG aufhorchen. Ihre Firma Medartis AG war nach Basel verlegt worden, was leere Gebäude in Bretzwil zur Folge hatte. 2012 wurde die GZG AG Eigentümerin der Bretzwiler Industrieanlage. Nebst den üblichen baulichen Massnahmen erforderten die Altlasten viele Sitzungen und Abklärungen. Wir sind stolz darauf, dass die Gebäude an den drei Standorten Nunningen, Meltingen und Bretzwil allesamt vermietet sind. Von Beginn an war Anton Volonté an vorderster Front mit dabei. Er hat mit viel Fachwissen und Sozialkompetenz die Strategie vorgegeben und durchgesetzt. So erstaunt es nicht, dass Anton Volonté an der Generalversammlung 2018 zum Ehrenpräsidenten der GZG AG ernannt wurde. Heute darf sich das Erfolgswerk mit seiner Geschichte sehen lassen. Die Gesellschaft steht auf gesunden Füssen, ist gut organisiert und konsolidiert. Eugen Hänggi, Präsident des Verwaltungsrates Von der Gesamtfläche aller Liegenschaften von 41'145 m2 sind rund 21'000 m2 Mietflächen. Diese werden von 150 Mieterinnen und Mietern genutzt. Der Kaufpreis lag bei 5 Mio. Um die Liegenschaften den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen, mussten in den vergangenen 25 Jahren 8 Mio. investiert oder für den Unterhalt aufgewendet werden. Die Bilanzsumme beträgt 5.1 Mio. und der Umsatz 1.2 Mio. Die GZG AG ist stolz sagen zu können, dass fast alle Arbeiten an das lokale Gewerbe, mehrfach auch an Mieterinnen oder Mieter, in Auftrag gegeben werden konnten. Ein beachtlicher Betrag wurde ausgegeben für Anpassungen der elektrischen Installationen und die Personensicherheit, insbesondere für Fluchtwege und Notausgänge. In Nunningen und Meltingen wurden die Dächer isoliert und neu eingedeckt, um diese für die Montagen von PV-Anlagen zur Verfügung zu stellen. Trotz grosser Investitionen und Unterhaltsarbeiten über all die Jahre blieben die Mietzinsen moderat. Weitsicht und Toleranz der Aktionärinnen und Aktionäre waren dabei massgebend. Erstmals wurde im 18. Geschäftsjahr eine kleine Dividende ausbezahlt. Diese ist heute nach wie vor unverändert. Der in die AG eingebrachte genossenschaftliche Gedanke hat sich gelohnt. Um das Ganze zu realisieren, war die GZG AG auf Fremdkapital angewiesen. Damals lagen die Zinsen bei 6,5 Prozent. Starthilfe erhielt die GZG AG auf einen kleinen Teil der Hypothek mit einer befristeten Zinsreduktion von der Wirtschaftsförderung. Seit der Gründung sind die Raiffeisenbank Laufental-Thierstein und die Valiantbank Laufen die Geschäftspartner. Das Funktionieren des Konzepts steht und fällt mit den Mieterinnen und Mietern. Die grosse Anzahl, welche zum Teil seit Anfang zum Stamm gehört, zeugt von Zufriedenheit. Das heutige GZG ist ein Teamwork, jeder einzelne ein Teil davon. Ein Zitat des Dalai Lama lautet: «Wenn wir nicht zusammenarbeiten, werden wir für unsere Probleme keine Lösung finden. Die Zusammenarbeit ist der Erfolg». Allen Beteiligten gebührt herzlicher Dank für die Treue und Unterstützung. Anton Volonté, Geschäftsleitung

Meltingen

Bretzwil


Wir gratulieren! Es zeigen allerlei Berichte, die GZG AG schrieb in den 25 Jahren Erfolgsgeschichte. Zu Recht man sie erfolgreich nennt, zum 25. Jubiläum ein grosses Kompliment. Nicht erst im Jubiläumsjahr, schon seit dem Start war vielen klar, dass dieses Unternehmen sich gut macht! Da ist es auch sehr angebracht, viel Glück zu wünschen weiterhin, Erfolg und Wachstum mit Gewinn. Und mit Stolz können wir sagen, schön, ein solches Unternehmen in unserer Gemeinde zu haben. Gemeinde Nunningen

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Herzliche Gratulation Die Gemeinde Bretzwil gratuliert der Gewerbezentrum Gilgenberg AG ganz herzlich zu ihrem 25-jährigen Jubiläum. Ganz besonders freut es uns, dass die GZG AG mit der Übernahme des ehemaligen Fabrikgebäudes der Tschudin & Heid AG seit dem Jahr 2011 auch in Bretzwil einen wertvollen Beitrag zugunsten des Gewerbes leistet. Wir danken dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung für ihren Einsatz zugunsten der KMU in unserer Region sowie die umsichtige Entwicklung der Standorte Bretzwil, Meltingen und Nunningen. Gemeinde Bretzwil – www.bretzwil.ch

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Mitglied

Freitag, 21. August 2020 18.00 Uhr in der Hofackerhalle Nunningen Leider musste der Anlass aufgrund der Corona Pandemie abgesagt werden.

Das GZG kann jubilieren dazu wir dankend gratulieren

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ALLES, WAS RECHT IST

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Ein Rekord-Juli für die Wasserfallenbahn

Kokosnüsse

Niemand mag böse Überraschungen

Ob Sie es glauben wollen oder nicht, die nachfolgende Geschichte hat sich tatsächlich zugetragen. Unweit der Schweizer Grenze musste sich das Oberlandesgericht Koblenz damit beschäftigen. Ein Deutscher Urlauber buchte bei einem Reisebüro Ferien auf den Malediven. Seine Ruhe in den Ferien wurde aber gestört: Alle paar Minuten krachten Kokosnüsse auf den Boden, sodass es vorbei war mit gemütlichem Lesen am Pool. Er beschwerte sich mehrfach beim Hotel, nicht aber bei seinem Reisebüro. Zurück in Deutschland verlangte er dann vom Reisebüro teilweise Rückerstattung seiner Reisekosten wegen eines Reisemangels. Ob herabfallende Kokosnüsse tatsächlich einen Reisemangel darstellen können, musste das Gericht letztlich nicht beurteilen, denn der Urlauber hatte es verpasst, den Mangel bei der zuständigen Stelle, nämlich dem Reisebüro, rechtzeitig zu melden. Es genüge nicht, so das Oberlandesgericht, sich lediglich beim Hotel zu beklagen, denn der Urlauber habe seinen Vertrag mit dem Reisebüro geschlossen. Dort hätte er sich beschweren müssen. Wäre eine derartige Posse auch in der Schweiz möglich? Nicht ausgeschlossen, denn auch die Schweiz kennt ein sogenanntes Pauschalreisegesetz. Danach haftet das Reisebüro dem Urlauber für gehörige Vertragserfüllung. Also denken Sie daran, bevor Sie herabfallende Kokosnüsse auf die Palme bringen, beschweren Sie sich rechtzeitig bei der richtigen Stelle oder gehen Sie nach Marokko, dort wachsen Dattelpalmen.

Wenn der geplante Ausflug in die Berge wegen unerwarteten Gewittern ins Wasser fällt, dann ist das ärgerlich. Aber solche Überraschungen verwinde zumindest ich meist recht schnell — schliesslich gibt es genügend AlterMary Ann Born nativen, um trotzdem einen schönen Tag mit der Familie zu verbringen. Im Leben gibt es jedoch auch Schicksalsschläge, die alles auf den Kopf stellen. Unfälle oder Krankheiten zum Beispiel, die den Tod oder eine Invalidität zur Folge haben. Und wenn es dann auch noch zu bösen Überraschungen kommt, meist finanzieller Art, dann bedeutet das für die Betroffenen nicht einfach ein bisschen Ärger, sondern führt zu existenziellen Ängsten. Natürlich sind solche Situationen selten. Die wenigsten von uns erleben sie selber, was ein grosses Glück ist. Vorsorgen macht aber trotzdem Sinn. Die richtige Deckung für die finanziellen Folgen von Invalidität und Tod durch Krankheit oder Unfall muss nämlich gar

Kletterpark: Die Region Wasserfallen, mit ihrem actionreichen Angebot, lockt viele Personen an. FOTO: ZVG

Die Gondelbahn auf die Wasserfallen konnte im Juli von Corona und vom guten Wetter profitieren. Viele Gäste aus der ganzen Schweiz und ideales «Sommerferienwetter» haben zu einer Rekordzahl an beförderten Gästen und zu einem Rekordumsatz geführt. PR. Knapp 18 000 Fahrten durfte die Gondelbahn im Juli verzeichnen. Seit der Wiedereröffnung der Bahn im 2006 konnten im «Sommerferienmonat» noch nie derart hohe Zahlen verzeichnet werden. Gäste aus allen Schweizer Kantonen, viele insbesondere aus der Innerschweiz, dem Mittelland und aus der Westschweiz, haben während diesen unter «Coronavorzeichen» stehenden Sommerferien die Region Wasserfalle besucht. Dazu kam das schöne Wetter. Wobei schönes Wetter im Sommer alleine nicht reicht, damit die Wasserfalle von vielen Familien besucht wird. «Wenn es 30 Grad und

darüber hat, verlieren wir den Wettstreit mit den Schwimmbädern», gibt Geschäftsleiter Johannes Sutter zu bedenken. Sehr hoch waren auch die Zahlen bei Waldseilpark und Trotti-Bike, und nicht zuletzt durften die Bergrestaurants im Gebiet sich an hohen Frequenzen erfreuen. Die Verantwortlichen der Stiftung LRW sind sehr erfreut über den einträglichen Juli. Dies, nachdem die Gondelbahn von Mitte März bis anfangs Juni während des Lockdowns komplett stillstand. Mit einer guten Herbstsaison indes könnten die Mindereinnahmen vom Frühling nahezu wettgemacht werden, zeigt sich Johannes Sutter zuversichtlich. Zu verdanken ist dies unter anderem den vielen Besucherinnen und Besuchern, die der Bahn im Juli einen Rekordumsatz beschert haben, der bisher erst einmal in der Geschichte der Bahn übertroffen wurde. Und zwar im Januar 2017, allerdings unter ganz anderen Vorzeichen, nämlich weissen. Konnte doch damals über zwei Wochen am Stück geschlittelt werden.

Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.

FLÜH

Flüchtlinge erreichen Flüh

30 Jahre in der Schwarzbuebe-Apotheke Regina Jeger arbeitet seit 30 Jahren in der Schwarzbuebe-Apotheke, also seit der Eröffnung. Damals war die Pharma-Assistentin 20 Jahre alt. Heute hat sie drei halbwüchsige Kinder und arbeitet Teilzeit. Ihre Freude am Beruf ist ungebrochen. Im Interview zu Ihrem 25-Jahre-Jubiläum sagten Sie, Sie wollten den Master in Schüssler-Therapie machen. Sind Schüssler-Salze immer noch Ihre Leidenschaft? Regina Jeger: Ich bin sozusagen die «Kräuterhexe» in der SchwarzbuebeApotheke. Mein Interesse gilt verschiedenen Formen der Komplementärmedizin. Inzwischen habe ich auch viel Erfahrung in der Anwendung von Ceres-Produkten, und ich schwöre auf Vitamine, ganz nach dem Motto vorbeugen ist besser als heilen. War Ihr Interesse für Komplementärmedizin schon immer so ausgeprägt? Unsere jungen Pharma-Assistentinnen fühlen sich in der Schulmedizin zu Hause. Das war bei mir genauso. Erst als ich Kinder hatte, begann ich mich mit anderen Therapiemöglichkeiten auseinanderzusetzen und entdeckte meine Leidenschaft für die Komplementärmedizin. Was hat sich ganz allgemein im Apothekenalltag verändert? Regula Studer, unsere Chefin, ist sehr innovativ. Ich erinnere mich noch gut, wie wir zur Vorbereitung auf die Eröffnung gemeinsam einen Computerkurs besuchten. Das war damals noch nicht selbstverständlich. Im Laufe der Jahre kamen dann auch neue Angebote wie Impfen, Herzcheck, diagnostische Bluttests und Tiermedizin dazu, und wir bilden uns alle regelmässig weiter. Ihre Kinder kommen in ein Alter, in dem sie allmählich ausfliegen. Haben Sie grosse Pläne für die Zeit danach? Zurzeit wohnen unsere drei Kinder noch zu Hause. Ausserdem gibt es in Haus und Garten genügend zu tun. Mein Mann und ich sind stark verwurzelt hier. Wir fliegen nicht aus. Und ich freue mich noch immer jedes Mal, wenn ich in der Apotheke die bekannten Gesichter unserer Kunden sehe und Ihnen mit guter Beratung helfen kann.

Schwarzbuebe-Apotheke, Fehrenstrasse 7, Breitenbach, 061 781 24 44

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Zu Gast: Roland Luzi, vom Ökumenischen Seelsorgedienst für Asylsuchende. FOTO: ZVG WoS. Unsere Wahrnehmung der globalen Flüchtlingsströme wird vor allem durch die Bilder bestimmt, welche die Massenmedien aus der Mittelmeerregion in unsere Wohnzimmer tragen — und was man da sieht, wühlt viele Menschen auf. Der Ökumenische Sonntag im August bietet Gelegenheit, sich selbst ein Bild zu machen: Flüchtlinge sowie Schweizer Helferinnen und Helfer kennen zu lernen, um aus erster Hand etwas über die Situation hier in der Nordwestschweiz zu erfahren. In Flüh zu Gast sind Joe Thali und Roland Luzi vom Ökumenischen Seelsorgedienst für Asylsuchende (OeSA). Getragen von Kirchen und Freiwilligen kümmert sich dieser Dienst in Bundesasylzentren um ankommende Asylsuchende. Am 16. August, 10 Uhr, gestalten sie gemeinsam mit Pfarrer Stefan Berg einen Gottesdienst in der Ökumenischen Kirche in Flüh. Mit dabei: ein buntes Musikensemble, zusammengesetzt aus Asylsuchenden.

nicht teuer sein. Aber wenn man tatsächlich das Pech hat, dass die eigene Familie von einem solch einschneidenden Erlebnis betroffen ist, gibt eine einfache Kapitalversicherung finanzielle Sicherheit. Denn in solchen Situationen ist eines besonders wichtig: Dass Sie sich ganz auf ihre Gesundheit und die Ihrer Lieben konzentrieren können. Wir zeigen Ihnen gerne persönlich, wie Sie mit EGK-UTI und EGK-KTI vorsorgen können. Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns eine E-Mail oder kommen Sie auf der Agentur vorbei. Wir sind nämlich auch in herausfordernden Zeiten für Sie da. Bleiben Sie gesund! Mary Ann Born Agenturleiterin Laufen

GESCHÄF TSWELT

Trotz Rentenreformen mit Freude den Ruhestand ansteuern Wer vor der Pensionierung steht, hat noch einige wichtige Entscheidungen zu treffen, bevor er den wohlverdienten Ruhestand geniessen k a nn. Wann ist der richtige Pensionierungszeitpunkt? Diese Frage stellt sich nicht zuletzt aufgrund des sinkenden Umwandlungssatzes in der Pensionskasse. Gemäss den gängigen Pensionskassenreglementen ist eine Pensionierung ab Alter 58 bis Alter 70 möglich. Überprüfen Sie Ihre persönliche Situation rechtzeitig, lassen Sie sich Ihre Rente berechnen und informieren Sie sich über allfällige Überbrückungsrenten, möglichen Einkäufen für eine vorzeitige Pensionierung. Kapital- oder Rentenbezug aus der Pensionskasse? Gestaffelt in Pension gehen (Teil-Pensionierung)? Mit einem Kapital lassen sich Hinterbliebene einfacher absichern. Höhere Flexibilität bei der Liquidität. Eine Auszahlung ist einmalig zu einem reduzierten Satz zu versteuern, es fallen keine langjährigen Einkommenssteuern auf Renten (100% steuerbar) an. Ist aber die Langlebigkeit

auch gesichert? Bei der Rentenvariante muss man sich nicht um die Geldanlage kümmern. Im Todesfall fliesst das Geld oft zurück an die Pensionskasse, wenn die Kinder bereits volljährig und/oder älter als 25 Jahre alt sind, bei Verheirateten erhält der Ehegatte 60% der Altersrente des Partners. Ungewissheit, wohin «die Reise geht», aufgrund der ungünstigen Altersstruktur. Verpassen Sie nicht die Anmeldefristen! Ist die Tragbarkeit der Immobilie seitens der Bank noch gegeben nach der Pension? Verpfändetes Kapital aus Pensionskasse oder Säule 3a kann erst bezogen werden, wenn die Bank die Verpfändung freigibt. Ist die Hypothek jedoch zu hoch, wird dies nicht der Fall sein. Liegenschaften müssen verkauft werden oder rechtzeitig mittels Handänderung an die Kinder übertragen werden. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Soll ein Wohn-oder Nutzniessungsrecht eingeräumt werden? Lassen Sie sich von einem Finanzplanungs-Experten/In Ihre persönliche Pensionierungs- und Nachlassplanung erstellen und sparen Sie viel Geld. Christa Kalt Finanzberatung Tel. 061 811 47 80, www.finanzberatung-kalt.ch

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Donnerstag, 13. August 2020 Nr. 32

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 13. August 2020 Nr. 32

FOTO DER WOCHE

IN KÜR ZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Glimmbrand in Besenbeiz

KLEINLÜTZEL. WoS. Bei der Besenbeiz Remel in Kleinlützel kam es letzten Samstagabend zu einem Glimmbrand im Bereich der Holzfassade. Der Brand brach um etwa 22 Uhr aus. Dank raschem Einsatz mehrerer Feuerwehren konnte grösserer Schaden verhindert werden. Ursache für den Glimmbrand war gemäss Polizei ein Wespenspray, welches eine Person durch ein Loch in die Holzfassade gesprüht hatte. Wie die Solothurner Polizei meldet, konnte sich das Spray aus noch ungeklärten Gründen entzünden, was folglich in der Zwischenwand zum Glimmbrand geführt hat. Am Gebäude entstand ein Schaden von mehreren tausend Franken.

Besonderer Schnappschuss: Eine Waldohreule auf dem Bromberg in Laufen.

FOTO: DIETER JERMANN, LAUFEN

BASELL AND

SOLOTHURN

REGION

Persönliche iPads

Arbeitslosigkeit stabil

Mit «Göttibatze» helfen

WoS. Ab diesem Schuljahr erhalten alle Baselbieter Schülerinnen und Schüler, welche in die 1. Klasse der Sekundarschule eintreten, ein iPad als persönliches Arbeitsinstrument. Diese «digitalen Lernbegleiter» würden im regulären Unterricht eingesetzt, um neue Lehr- und Lernformen umzusetzen und die Entwicklung von Anwender- und Medienkompetenz zu unterstützen, meldet der Kanton. Die Erkenntnisse aus den Pilotklassen haben gezeigt, dass die digitalen Lernbegleiter vielseitige und inzwischen unverzichtbare Hilfsmittel sind. Dank der Ausrüstung mit persönlichen Geräten fallen logistischer und administrativer Aufwand wie zum Beispiel die Reservation eines Computerraumes weg. Das Pädagogische rückt somit ins Zentrum. Das Lernen mit den Geräten wird künftig alle Sekundarschülerinnen und -Schüler bei der Entwicklung ihres praktischen Anwenderwissens unterstützen.

WoS. Im Juli 2020 stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 27 auf 4393 Personen. Die Arbeitslosenquote verharrte damit bei 2,9 Prozent. Gemäss dem Kanton Solothurn sei der Anstieg im Juli auf die Zunahme bei den Schul- und Lehrabgängern zurückzuführen. So stieg denn auch besonders die Arbeitslosenquote bei den unter 20-jährigen von 3,8 auf 5,1 Prozent. Die Zahl der stellensuchenden Jugendlichen nahm um 84 Personen zu. Die Quote im Schwarzbubenland erhöhte sich von 3,6 auf 3,7 Prozent. Dies bei neun Stellensuchenden mehr. Kurzarbeit bleibt ein grosses Thema: Für den Monat Mai 2020 rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 1 614 861 Ausfallstunden für 25 623 betroffene Arbeitnehmer in 2838 Betrieben ab. Für Juli 2020 sind 875 Betriebe, die sich für Kurzarbeit anmelden, registriert.

WoS. Die Winterhilfen Basel-Stadt, Baselland und ihr Dachverband Winterhilfe Schweiz führen ihre Förderangebote für Kinder und Jugendliche aus armutsbetroffenen Familien unter dem Namen «Winterhilfe Göttibatze Region Basel» zusammen. Ziel ist die langfristige Sicherung des Angebots. Sowohl die Winterhilfe Basel-Stadt als auch die Winterhilfe Baselland formulieren in ihren strategischen Ausrichtungen die Förderung armutsbetroffener Kinder und Jugendlicher als eines der wichtigsten Ziele. Denn Armutsprävention beginnt bereits im Kindesalter. Auch wenn Eltern in der Regel ihre eigenen Bedürfnisse zugunsten der Kinder zurückstellen, beeinträchtigt Armut im Kindesalter ihre spätere Entwicklung. Sozial integrative Freizeitprojekte wie zum Beispiel Fussballspiel im Verein oder Musizieren im Orchester, fördern Kinder und Jugendliche und tragen zur Armutsprävention bei.

Lieder über das Leben

BRISLACH. WoS. Das Leben bietet nicht nur Langeweile sondern viele schöne, traurige, heitere, lustige, spannende und aufregende Momente. Das Konzert im Pfarreiheim Brislach unter dem Titel «Verrücktes Leben!» möchte das Publikum in diese Lebenssituationen entführen, selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln. Gabriela Glaus (Sopran), Timothy Löw (Tenor) und Janina Schülin am Klavier präsentieren klassische Lieder, Arien und Duette. Konzertbeginn ist um 18 Uhr, um Reservation unter timothyloew@gmx.ch oder 076 38 692 00 wird gebeten.

Neuer Eigentümer

MARIASTEIN. WoS. Ende Juli hat die im Eigentum des Benediktinerklosters stehende Hofgut Mariastein AG den Kaufvertrag zur Übernahme der Hotel Post Mariastein AG unterzeichnet. Dieser Kauf erfolgt im Einklang mit den strategischen Zielen des Projektes «Aufbruch ins Weite – Mariastein 2025». Die Thommen Gastronomie AG, seit März 2018 Pächterin des «Klosterhotels Kreuz» in Mariastein, führt nun auch das Restaurant «Post». Der Erwerb des Hotels «Post» sei ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft des Wallfahrtsortes Mariastein.

Wir empfehlen

Im Alt singt jemand falsch Von Karin Spieker Der Titel dieses Taschenbuches verspricht Lustiges. Auch das Cover des Buches kommt leicht daher und verlockt zum Reinschauen. So passt diese Lektüre bestimmt für die aktuellen heissen Tage. Maja ist eine liebenswürdige Chaotin und arbeitet in einem Jobcenter. Sie ist eigentlich zufrieden mit ihrem Leben und die Arbeit gefällt ihr. Sie lebt mit Freunden in einer unkonventionellen Grossfamilie und singt in einem Chor. Jede Woche besucht sie die Chorprobe, worauf sie sich immer freut. Dort findet sie auch ihre Freunde und flirtet gerne mit dem lustigen Tenor Tristan. Als ein neuer Dirigent die Leitung des Chores übernimmt, wird alles anders. Es gibt nun strenge Regeln und die Leichtigkeit von früher weicht einem unangenehmen Perfektionismus. Dadurch gerät auch Majas Leben irgendwie aus den Fugen. Die Ereignisse werden locker, amüsant und manchmal sogar skurril beschrieben. Man leidet, fiebert und freut sich mit der Protagonistin, und sie wird so beschrieben, dass man sie am liebsten als Freundin haben möchte. Das Buch ist vergnüglich, unterhaltsam und liebenswert und kann trotz der über 300 Seiten in einer Nacht gelesen werden. Christine Eckert

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