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Donnerstag, 12. August 2021

113. Jahrgang Nr. 32

w w w.chalon.ch

…U N D S C H Ä R F E R D E N N J E!

85 JA H R E CHALO N

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL

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Jugendarbeit ist systemrelevant Seit zehn Jahren arbeitet Sarah Stöckli bei der Offenen Jugendarbeit Region Laufen. Die Leiterin des Jugendzentrums in Laufen wünscht sich, dass sich noch mehr Gemeinden dem Verbund anschliessen.

19 ºC 29 ºC

Samstag, 21.08.2021 Ziemlich sonnig. Vor allem am Nachmittag und Abend Quellwolken. Schwülheiss.

18 ºC 29 ºC

Gaby Walther Während Vereine aufgrund der Pandemie zeitweise keine Treffen durchführen durften, waren Jugendzentren — ausser im Lockdown — immer offen. Der Bund erachtete diese als systemrelevant. Dem kann Sarah Stöckli nur zustimmen. Seit zehn Jahren arbeitet sie bei der Offenen Jugendarbeit Region Laufen. Bereits vor ihrem Studium in Sozialer Arbeit hatte sie Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und engagierte sich als Jungwacht-Blauring-Leiterin in Zwingen. Heute leitet die Sozialarbeiterin das Jugendzentrum in Laufen mit einem Pensum von 50 Prozent. Weitere 40 Prozent ist sie in der Administration und Leitung des KJF (eine Abteilung der Stiftung Jugendsozialwerk), welchem die Offene Jugendarbeit angegliedert ist, tätig. Das Jugendzentrum in Laufen ist für alle jungen Menschen der Region jeweils an zwei Tagen in der Woche offen. «Viele Jugendliche, die uns besuchen, sind in keinem Verein eingebunden. Wir bieten die Möglichkeit, sich hier aufzuhalten, zu spielen, zu plaudern, gemeinsam zu kochen und miteinander zu essen», erzählt Sarah Stöckli. «Manchmal sind wir im grossen Wohnzimmer bis zu 20 Leute und es fühlt sich wie Familie an. Es entstehen freundschaftliche Beziehungen.» Bei schulischen oder familiären Proble-

Freitag, 20.08.2021 Am frühen Morgen einige Gewitter wahrscheinlich. Tagsüber mit zeitweise ausgedehnteren Wolkenfeldern recht sonnig.

Sonntag, 22.08.2021 Ziemlich sonnig. Am Nachmittag und Abend Quellwolken und einzelne Schauer oder Gewitter möglich.

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Laufen

Ein Ort für Jugendliche: Sarah Stöckli ist Leiterin des Jugendzentrums in Laufen. men schätzen die Jugendlichen, dass die Sozialarbeiterin weder Lehrperson noch Elternteil ist. Die 31-Jährige hilft bei Fragen zur Berufswahl, beim Bewerbungsschreiben oder konkreten Problemen.

Sprachrohr für die Jugendlichen

Um eine Beziehung zu den jungen Menschen aufzubauen, besuchen Sarah Stöckli und ihr Team, bestehend aus Dario Plattner und Beat Häner, die Schulen der Gemeinden Laufen, Zwingen, Grellingen, Röschenz, Blauen, Wahlen und Breitenbach. Sie bieten in den Auftragsgemeinden Workshops an, helfen bei Projekten mit und sind als Mobile Jugendarbeitende unterwegs. «Wir fungieren auch als Sprachrohr. So kann es sein, dass eine Gemeinde wegen Lärmproblemen oder Littering auf uns zu kommt.

Wir suchen dann den Kontakt zu den Jugendlichen und können durch Gespräche und dank der Vertrauensbasis einiges bewirken», erzählt Sarah Stöckli. Sie wünscht sich, dass noch mehr Gemeinden verstehen, wie wichtig Jugendarbeit ist, und sich dem Verbund anschliessen. «Natürlich bedeutet das für die Gemeinden auch ein finanzieller Aufwand. Aber der Beitrag an die Jugendarbeit ist ein Bruchteil der Sozialkosten. Wir leisten Präventionsarbeit, wir schauen, dass sich die Jugendlichen in der Gemeinde wohlfühlen und wir können jene auffangen, die durch das soziale Netz fallen würden. Auch wenn die Arbeit der Offenen Jugendarbeit schwer messbar ist, es lohnt sich, in die Jugend zu investieren.» Der Seelsorgeverband Himmelried Meltingen Oberkirch hat dies erkannt. Zusammen

3 Im Bistro Alts Schlachthuus gibt es schon bald «nöis». Marisa Hänggi übernimmt die Führung des Lokals und möchte damit die Laufner Kultur beleben.

FOTO: GABY WALTHER

mit der Offenen Jugendarbeit führt er eine Bedarfsabklärung durch, um zu schauen, welche Bedürfnisse die Jugendlichen in den Gemeinden haben. Im Moment sind der Ferienpass und damit auch das Feriendorf in Büsserach voll im Gange und beanspruchen viel Zeit. Danach gönnt sich Sarah Stöckli Ferien, bevor sie gestärkt zu den Jugendlichen zurückkehrt. «In meiner Anfangszeit war ich altersmässig sehr nahe bei den Jugendlichen und musste mich abgrenzen. Heute bleibe ich dank der Jugendlichen jung.» In den letzten zehn Jahren konnte sie ein grosses Netzwerk aufbauen. So arbeitet Stöckli heute etwas weniger an der Front und pflegt dafür stärker den Kontakt zu den Schulen, Gemeinden und Institutionen.

Büsserach

9 Die Brass Band Konkordia Büsserach feiert ihr 125-jähriges Bestehen. Zu diesem Geburtstag schenkt sich der Verein neue Uniformen und lädt zum Feiern ein.

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LAUFENTAL

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Donnerstag, 12. August 2021 Nr. 32

LIESBERG

L AUFEN

Wertschätzung für den Nachwuchs

«Das war schon immer mein Traum»

In Liesberg konnte Präsidentin Margot Gygi 49 Delegierte sowie 24 Ehrenmitglieder und Gäste zur 54. Delegiertenversammlung des Bezirksschützenverbands Laufental BSVL begrüssen und über das coronageplagte Jahr 2020 berichten. Jürg Jeanloz Endlich herrschte wieder gute Stimmung in der Schützenrunde mit einem flotten Auftritt der Brass Band Liesberg, die mit der Polka «Böhmischer Traum» den Albtraum der letzten Zeit vergessen machte. «Lange Zeit ohne Training und ohne Wettkämpfe, können wir heute wieder zusammensitzen, miteinander lachen und die Kameradschaft pflegen», freute sich eine aufgeräumte Präsidentin Margot Gygi. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Schützinnen und Schützen des BSVL hiess Gemeindepräsident Markus Wackernagel die Gäste im Seemättli willkommen und stellte Liesberg mit seinen Naturschätzen und vielen Wanderwegen als einmalig und besuchenswert vor. Gygi streifte kurz die Schiessanlässe 2020 und hob hervor, dass wenigstens das Bezirkswettschiessen in Laufen durchgeführt werden konnte. Bescheiden verschwieg sie, dass sie damals das höchste Resultat von 97 Punkten erzielte. Speziell war auch die Durchführung des Feldschiessens, das von Mitte August bis Ende September dezentral in den Ständen der Vereine geschossen wurde. Auch in dieser Disziplin brillierte ein Liesberger mit dem Höchstresultat von 71 Punkten; notabene kein Geringerer als der Ehrenpräsident Ruedi Grun, der den Verband von 1990 bis 2012 leitete. Schliess-

lich konnte Gygi auch Rosario Priolo als neuen Bezirksschützenmeister im Pistolenschiessen begrüssen.

Nachwuchs im Schiesswesen

Einen erfreulichen Bericht konnte Gygi über die Jungschützen erstatten, erzielten sie doch im Jungschützenwettschiessen und diversen anderen Meisterschaften sehr gute Resultate. Dem Junior Marco Priolo reichte es sogar zum Goldkranzabzeichen. Speziell mit einem kleinen Geschenk geehrt wurden die Erstplatzierten des Feldschiessens 2020 mit dem Gewehr 300 m und der Pistole 25 m (siehe Foto).

Verbandsnachrichten

Der Bezirksschützenverband Laufental wurde am 24. April 1889 mit neun Sektionen gegründet und verfügt heute über zwölf Sektionen Gewehr 300 m und drei Sektionen Pistolenschiessen. Im Verlauf der Jahre hat sich im Schiesswesen mit der Veränderung der Armee, der neuen Waffengesetzgebung und der strengeren Umweltvorschriften sehr viel verändert. Der BSVL hat sich stets behauptet und kann auf treue Sektionen mit engagierten Mitgliedern setzen. Wie Vizepräsident Peter Stähli ausführte, droht aber neues Ungemach. Seit vier Jahren wird über die Gründung des neuen Schiesssportverbands Region Basel diskutiert, wobei die Bezirksverbände ihre rechtlichen Ansprüche verlieren. Stähli empfahl deshalb, die Fusion abzulehnen. «Das Schiesswesen wird damit geschwächt, wir verlangen eine bessere Lösung», lautete seine Forderung. Eine glückliche Nachricht liess sich doch noch ausmachen: Präsidentin Margot Gygi verschob ihren geplanten Rücktritt um zwei Jahre, was von der Versammlung mit riesigem Applaus gewürdigt wurde.

Lange war es schon fast gespenstisch ruhig im Kulturzentrum Alts Schlachthuus, es konnten kaum Veranstaltungen stattfinden. Ab Ende August startet nun endlich das neue Programm. Gleichzeitig öffnet das Bistro seine Türen mit neuem Namen und unter neuer Führung. Melanie Brêchet Lange Zeit war die «Wandelbar» im Bistro des Kulturzentrums Alts Schlachthuus jeweils am Freitagabend ein beliebter Treffpunkt für geselliges Beisammensein. Die Türen blieben aber nach dem Beizenlockdown verschlossen, Aura Manero hatte sich dazu entschieden, die Wandelbar und ihre Tätigkeit für die Stiftung Alts Schlachthuus nicht weiterzuführen. Schnell war klar, dass das Bistro wiederbelebt werden sollte, und ebenfalls schnell war eine Frau gefunden, die diesen Neustart in diesen unsicheren Zeiten wagen möchte: Marisa Hänggi. Bereits seit längerem aktiv in der Veranstaltungsgruppe des Kulturforums Laufen kennt die Laufnerin den Betrieb im Haus aus dem Effeff. Zu Beginn des vergangenen Jahres wollte sie sich als Eventmanagerin selbstständig machen — und dann kam Corona. Mit dem Führen des Bistros erfüllt sie sich nun einen Traum: «Beizerin möchte ich nicht sein, Beizen gibt es genug in Laufen. Ich möchte aber einen gemütlichen Ort schaffen, wo man sich zu Hause fühlt und sich verwöhnen lassen kann, wenn man in den Feierabend startet.» Sie liebe es, unter Menschen zu sein, und freue sich darum wahnsinnig darauf, einen Ort der Begegnung und Raum für Kultur zu schaffen.

Neues Konzept

Ehrung für Treffsicherheit und Einsatz: Jungschützinnen und -schützen mit BSVL-Präsidentin Margot Gygi (rechts). FOTO: JÜRG JEANLOZ

Das «nöis»-Bistro soll ab September immer dann offen sein, wenn im Schlachthuus ein Anlass stattfindet, also nicht mehr nur freitags, sondern auch an anderen Wochentagen. «Das Bistro hat dann jeweils von 18 bis 24 Uhr geöffnet. So können sich die Leute hier auf einen Anlass einstimmen und den Abend an der Bar auch wieder ausklingen lassen», sagt Marisa Hänggi. Sie plant aber auch unabhängig vom Kulturforum, einmal monatlich eigene Veranstaltungen durchzuführen, dies «als Ergänzung und nicht

Die (Ö)-Punkte sind ihr Markenzeichen: Marisa Hänggi will ab September mit ihrem «nöis» im Kulturzentrum Alts Schlachthuus die Laufner Kultur beleben. FOTO: MELANIE BRÊCHET

als Konkurrenz», betont sie. Und Marisa Hänggis Ideenkatalog ist vielseitig: «Es gibt so viel, was man hier machen kann», sprudelt es aus ihr heraus, «mir schweben zum Beispiel ein Pasta- oder ein Schweizer Abend vor und Bands sollen hier auftreten können, gerne auch unbekanntere Formationen aus der Region — dafür kann ich meine Verbindungen aus meiner Zeit als Sekretärin der Musikschule Laufental-Thierstein sehr gut gebrauchen. Vielleicht organisiere ich auch einmal einen Spielnachmittag.»

Anstossen mit «nöis»-Bier

Was kulinarische Belange angeht, möchte Marisa Hänggi Produkte von regionalen Produzentinnen und Produzenten und Geschäften berücksichtigen. So stammen die Zutaten für die kleinen Menus und den Salat im Einmachglas wenn immer möglich aus der Region, die Glace wird regional produziert und der Wein stammt aus einer regionalen Weinhandlung. «Und ich bekomme sogar mein eigenes Bier!», freut sie sich. Eigens für das «nöis»-Bistro wird die Laufner Brutambräu-Brauerei nämlich eine eigene Birsfall-Biersorte kreieren. Der Name «nöis» werde auf jeden Fall Programm sein, verspricht Marisa Hänggi, das gelte für die Speise- und die Getränkekarte. Um

das alles zu stemmen, habe sie ein Team aus «Familie und Freunden» um sich herum und natürlich an Veranstaltungen die Mitglieder des Kulturforums. Marisa Hänggi selbst ist ausserdem daran, das Wirtepatent zu erlangen. Das Führen des Bistros und das Organisieren von Events für Drittmieter im Alts Schlachthuus seien ein Fulltimejob, ist sich Marisa Hänggi bewusst. Sie freue sich aber ungemein auf diese Herausforderung. Das Eröffnungsfest des «nöis» findet am 4. September statt, geöffnet hat das Bistro aber bereits ab 1. September.

Vielseitiges Programm

Das Kulturforum wartet in dieser Saison mit einem abwechslungsreichen und hochstehenden Programm, gespickt mit bekannten Namen, auf. So soll im Oktober endlich die Walliser Sängerin Sina auftreten können, nachdem das Konzert aus bekannten Gründen verschoben werden musste. Freuen darf sich das Laufner Publikum zum Beispiel auch auf die Satirikerin Patti Basler, auf Stiller Has oder Rob Spence. Im Programm vertreten sind auch wieder diverse Ausstellungen, die beliebte Schlachthuus-Disco, Konzerte, Kinoabende, Literaturabende, Tanzkurse und Jazzmatineen. www.kfl.ch; www; www.noisbistro.ch

L AUFEN

«Unser Angebot setzt keine Kirchenzugehörigkeit voraus» Die Gemeinden im Laufental sind dabei, die Versorgungsregion fürs Alter aufzubauen. Nachdem die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle IBBS für Seniorinnen und Senioren im Stedtli erfolgreich gestartet ist, sollen weitere Angebote folgen. Dazu soll auch eine Zusammenarbeit mit der Ökumenischen Wegbegleitung aufgegleist werden.

ter. Und die Anfragen für solche Dienste hätten zugenommen, bestätigt Amrein.

Helferinnen und Helfer gesucht

Melanie Brêchet Freiwilligenarbeit bedeutet, sich ehrenamtlich und für einen guten Zweck zu engagieren. Immer wichtiger wird die Freiwilligenarbeit für Menschen im Alter, die nicht oder noch nicht ins Alters- und Pflegeheim gehen wollen, im Alltag aber dennoch Hilfe brauchen. Oft sind es schlicht Gesellschaft oder Gespräche, die den Betroffenen fehlen. Die Freiwilligenarbeit wird von verschiedenen Stellen koordiniert und angeboten — von Vereinen, der Gemeinde oder den verschiedenen Kirchen. Alle sind darauf angewiesen, dass sich Menschen für das Gemein-

Betonen die Wichtigkeit der Freiwilligenarbeit in unserer Gesellschaft: Franziska Amrein von der Ökumenischen Wegbegleitung und die Laufner Stadträtin Carole Seeberger. FOTO: MELANIE BRÊCHET

wohl unentgeltlich einsetzen wollen. Die Ökumenische Wegbegleitung ist ein Verein, welchem rund 30 Kirchgemeinden angeschlossen sind. Im Laufental ist der Verein seit 2006 tätig, im Jahr 2011 haben sich das Laufental und Dorneck-Thier-

stein zusammengeschlossen. Geleitet wird die Stelle von Franziska Amrein. Der Verein unterstützt hilfesuchende Menschen — nicht nur im Alter und unabhängig von deren Konfession. Das gilt auch für die Begleiterinnen und Beglei-

Jährlich führt der Verein einen Kurs für angehende Begleiterinnen und Begleiter durch. «Bereits im 2019 hatten wir jedoch zu wenige Anfragen, letztes Jahr fiel der Kurs wegen Corona ins Wasser und für den Kurs welcher am 25. August beginnen sollte, haben wir erst eine einzige Anmeldung. So lohnt sich eine Durchführung nicht», bedauert sie. Der Kurs ist für Begleiterinnen und Begleiter obligatorisch, da diese durchaus mit schwierigen Situationen konfrontiert würden, erklärt Amrein. Das Engagement richtet sich nach dem Bedürfnis der Hilfesuchenden. Das könne von wöchentlich eine bis vier Stunden Gesellschaft leisten bis zu einer Form von Sterbebegleitung gehen. Im Kurs werden daher Themen wie Depressionen, Demenz oder Nähe — Distanz besprochen. «Wir sind jedoch kein Fahrdienst und übernehmen auch keine Dienstleistungen wie putzen oder Krankenpflege, dafür sind andere Stellen zuständig», stellt Amrein klar. Und hier kommt der Zweckverband Versorgungsregion Laufental ins Spiel. «Wir bieten niederschwellige Hilfe an»,

erklärt die zuständige Laufner Stadträtin Carole Seeberger. «Das geht vom einfachen Fahrdienst über Einkaufshilfe oder die Begleitung zum Arzt oder Coiffeur.» Aktuell sei man daran, den Angeboten von «Fürenand Laufental» eine Struktur zu geben. Am Anfang stehe in der Regel die IBBS mit einer Bedarfsabklärung. Diese könne dann zum richtigen Angebot vermitteln, das könne ein niederschwelliges Angebot von «Fürenand Laufental» oder eben die Ökumenische Wegbegleitung sein. Hier müsse noch eruiert werden, wie die Zusammenarbeit aussehen soll, so Seeberger. Sie könne sich auch vorstellen, vermehrt jüngere Menschen für die Freiwilligenarbeit zu begeistern oder Zivildienstleistende (im Sinn eines «Service Citoyen») einzusetzen. Und es wäre auch wünschenswert, wenn sich zukünftig mehr Männer in diesem Bereich engagieren würden, ergänzt Franziska Amrein. Der Grossteil der Freiwilligenarbeit werde nämlich immer noch von Frauen geleistet. Wer sich in der Ökumenischen Wegbegleitung engagieren möchte und sich für den Kurs interessiert kann sich bei Franziska Amrein melden: Pfarreiheim Laufen, Röschenzstrasse 39, 4242 Laufen, Telefon: 061 765 92 05, E-Mail: wegbegleitung@pfarrei-laufen.ch. Die Kurskosten von CHF 100.- werden bei einem anschliessenden Engagement zurückerstattet.


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Donnerstag, 12. August 2021 Nr. 32

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 15. August, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Schifferseelsorger Alex Wyss, kath. Theologe, und Walter Schär, ref. Diakon. Pfarrer Michael Brunner

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Sonntag, 15. August, kein Gottesdienst in Laufen, siehe Löwenburg! Löwenburg Sonntag, 15. August, 11.00 Uhr, interregionaler Gottesdienst auf dem Gutshof Löwenburg, mit Pfarrerin Maria Zinsstag und Pfarrer Claudius Jäggi, mit den Jodlerinnen Margrit Möri und Irene Odermatt und mit anschliessendem Bräteln, alle bringen ihr eigenes Essen mit. Getränke sind vorhanden.

DANKSAGUNG

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten die Sterne der Erinnerung.

Unendlich traurig, aber mit grosser Dankbarkeit für die vielen gemeinsamen Jahre und schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem fürsorglichen Vater, Schwiegervater, Opa und Bruder

Robert Zumbrunnen-Opitz 11. April 1939 bis 7. August 2021 Im Beisein seiner Familie ist er friedlich für immer eingeschlafen. Du bleibst für immer in unseren Herzen und Gedanken.

Wir danken herzlich für die Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied unserer lieben Mutter

Paula Borer-Borer erfahren durften. Besonders danken möchten wir Pfarrer Bruno Stöckli für die einfühlsame Gestaltung des Trauergottesdienstes und dem Organisten für die musikalische Begleitung. Frau Sabine Spies für die langjährige, liebevolle Betreuung zuhause.

In stiller Trauer Waltraud Zumbrunnen-Opitz Daniel und Maja Zumbrunnen-Jenny mit Denis und Jana Claude Zumbrunnen und Patrizia Casanova mit Gia, Lui und Eddi Siegfried und Silvia Zumbrunnen Bärbel Zumbrunnen

Danke an das ganze Praxisteam B +M Cueni, Laufen sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Dornach.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Ein herzliches Dankeschön allen Verwandten und Bekannten für die zahlreichen Beileidsbekundungen, den Grabschmuck und die grosszügigen Geldspenden.

Traueradresse: Frau Waltraud Zumbrunnen-Opitz, Eschenstrasse 5, 4118 Rodersdorf

Einen herzlichen Dank an das Team vom Hospiz im Park in Arlesheim für die liebevolle Betreuung in ihren letzten Tagen. Dank auch den Fahnendelegationen der MG und TV Grindel für den letzten Gruss.

Die Trauerfamilie Dreissigster: Sonntag, 29. August 2021, um 10.30 Uhr in Grindel

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maskenpflicht! Donnerstag, 12. August, 15.30 Uhr, in der Aktivierung des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Freitag, 13. August, 14.00 Uhr, Wohngruppe Bad Meltingen, Gottesdienst für die Hausbewohner-innen, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 15. August, kein Gottesdienst / GD-freies Wochenende im Mt. Sonntag, 22. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, mit ChinderChilche / SoSchule und mit Kirchenkaffee nach dem GD. Infoabend zum Konfirmandenunterricht, Schuljahr 2021/2022: Donnerstag, 19. August, 19.00 – 19.45 Uhr, Gde.-Saal im ref KGH Thierstein, Breitenbach: für die Konfirmandinnen und Eltern ChinderChilche / Sonntagsschule: Sonntag, 22. August, 10.15 – 11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, mit Beginn im GD, danach im Gde.-Saal. Thema: Die Himmelsleiter – in den Himmel steigen, Leitung: Susanne Rodella. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10

Jahr- und Heimatbuch 2022 für das Schwarzbubenland und das Laufental

Dr Schwarzbueb Nekrologe im Schwarzbueb-Kalender Anfang November erscheint die 100. Ausgabe des SchwarzbuebKalenders. Wenn Sie im Nekrologenteil einen Ihrer verstorbenen Angehörigen mit Bild und einem kurzen Lebenslauf würdigen möchten, können Sie uns telefonieren und bei uns die Anmeldeformulare bestellen.

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Menschen die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

HERZLICHEN DANK für die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Lina Steiner-Franz erfahren durften. Einen besonderen Dank richten wir an Frau Dr. Glanzmann und das Team sowie Dr. Buser für die langjährige medizinische Betreuung. Für die liebevolle Pflege zu Hause bedanken wir uns ganz herzlich bei Elzbieta, Barbara und Wanda. Herrn Pater Paul und Christian Steiner für die schöne Gestaltung der Abschiedsfeier. Sowie an alle Verwandten und Freunde, welche mit uns im kleinen Rahmen Abschied genommen haben. Wir bedanken uns für die zahlreichen mitfühlenden Worte, Karten und Spenden. Der Dreissigste findet am Samstag, 14. August 2021 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Liesberg statt. Liesberg, im August 2021

Die Trauerfamilien


Donnerstag, 12. August 2021 Nr. 32

Laufbahn

AMTLICHE MITTEILUNGEN Schulrat Nachwahlen Bei der Stadtverwaltung sind für die Nachwahl des Schulrats vom 26. September 2021 fristgerecht 2 Wahlvorschläge eingereicht worden – Hofstetter Bettina, 1983, HR/Payroll-Expertin, parteilos

– Roth Christian Stephan, 1974, Ing. Maschinenbau parteilos Die Urnenwahl für 1 Mitglied des Schulrats wird am 26. September 2021 durchgeführt. Bei der Nachwahl ist diejenige Person gewählt, welche am meisten Stimmen (Relatives Mehr) erhalten wird. Die Abstimmungs- und Wahlunterlagen erhalten Sie in KW 36.

Baugesuch, Auflage vom 12. bis 23. August 2021

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BG-Nr. 1604/2021. Bauherrschaft: Gashi-Karica Veronika u. Lek / Wahlenstrasse 59 / 4242 Laufen. Projekt: Einfamilienhaus / Carport / Schwimmbad, Parz. 4189, Im Tschambol, 4242 Laufen. Projektverfasser/in:

Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Daniel Scholer neu im Stadtrat Thomas Locher hat sich nach rund einem Jahr dazu entschieden, die Stühle zu wechseln: Er verlässt den Laufner Stadtrat und wird neuer Stadtverwalter. An seine Stelle im Stadtrat rückt Daniel Scholer nach.

setzung entschieden. Rein thematisch sei ihm als Ingenieur Maschinenbau und Verfahrenstechnik ein technisches Ressort zwar näher, aber er freue sich auch auf andere Themen und könne so oder so von seiner Erfahrung im Umgang mit Behörden profitieren. Im Ressort Bildung und Jugendfragen wolle er sich zuerst in die verschiedenen Themengebiete einarbeiten und versuchen herauszufinden, wo es Verbesserungsmöglichkeiten gäbe und wo nicht.

Bereits Ende Februar sei er von Thomas Locher kontaktiert worden. Bereits da stand fest, dass Locher die Stelle von Walter Ziltener übernehmen und ab September als neuer Stadtverwalter amten wird. Auf der Liste der FDP war somit Daniel Scholer erster Nachrückender. «Ich habe mir darauf eine kurze Bedenkzeit erbeten, um mich auch mit meiner Frau zu besprechen, schon bald war für mich jedoch klar, dass ich dieses Amt übernehmen werde.» Natürlich freue er sich auf die Herausforderung sagt Daniel Scholer. «Ich würde sagen, dass es während des Entscheidungsprozesses eine Mischung aus Freude und leichter Anspannung war, jetzt überwiegt jedoch die Freude auf die neue Aufgabe.» Ganz neu ist der Politikbetrieb für Daniel Scholer nicht, leitete er doch während rund zehn Jahren die Gemeindeversammlungen als Versammlungspräsident. Daniel Scholer wird von Thomas Locher das Ressort Bildung und Jugendfragen übernehmen. Das wurde an der ersten Sitzung in neuer Zusammen-

Im Dialog mit Jugendlichen

Neuer Stadtrat: Daniel Scholer rückt für Thomas Locher in den Laufner Stadtrat nach. FOTO: ZVG

Papiersammlung Tennisclub Laufen 21. August 2021 Wir sammeln für unsere Junioren, damit der Jahresbeitrag tief gehalten werden kann und bedanken uns bereits jetzt bei allen LaufnerInnen. Die Förderung des Tennis-Sports, insbesondere die Förderung unserer Tennis-Junioren liegt uns sehr am Herzen. Deshalb werden die Einnahmen der Papiersammlung zu Gunsten unserer Juniorenabteilung eingesetzt. Wir danken der Laufner Bevölkerung für die Unterstützung unseres Vereins.

Bildung sei ein essenzielles Thema, denn Bildung sei der einzige Rohstoff der Schweiz. Auch bezüglich Jugendarbeit möchte sich Daniel Scholer einbringen. Da nimmt er die Jugendlichen auch gleich in die Pflicht: Diese dürfen sich mitteilen und mit der Stadt zusammenarbeiten. Dabei müssten sie mit den Behörden in den Dialog treten und demokratische Wege und Regeln respektieren. Und für Veränderungen brauche es auch immer eine gute Portion Eigeninitiative und Mithilfe. Daniel Scholer möchte sich für seine neue Aufgabe als Stadtrat Zeit nehmen. Dank seiner vorzeitigen Pensionierung könne er sich gut auf sein neues Amt konzentrieren und ihm den nötigen Raum geben. «Ich freue mich sehr auf die Arbeit im Stadtrat und die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen und mit den verschiedenen Gremien.» Seinen offiziellen Amtsantritt hatte Daniel Scholer am 1. August. (stl)

Laufen unterstützt den Zollitag Am Samstag, 21. August 2021 öffnen die Türen des Zolli Basel von 8.00 bis 17.30 Uhr für einen besonderen Anlass. Der Zollitag ist gratis für alle, die sich den Eintritt sonst nicht leisten können. Organisiert wird er von zehn Jugendlichen aus der Region Laufental-Thierstein, welche gemeinsam den Verein Zollitag gegründet haben. Auch für die Anreise und Verpflegung ist gesorgt. Das Zollitag-Ticket wird von den Organisatorinnen und Organisatoren an den Eingängen des Zoos verteilt. Auf dem Ticket sind einige Fragen ab-

gedruckt, welche jede Person für sich selbst beantworten soll. Anhand dieser Antworten kann jeder für sich entscheiden, ob er oder sie sich in den Zolli einladen lassen möchte oder den Eintritt selbst bezahlt. An der Kasse kann dann das entsprechende Ticket vorgewiesen werden. Das Ticket berechtigt alle Zoobesucher zum Bezug von Verpflegung an den Zollitag-Ständen. Die Stadt Laufen unterstützt das Projekt finanziell. Schön, wenn auch Laufnerinnen und Laufner von diesem Angebot profitieren können.

Messort

V max (km/h)

Kontrolle von – bis

Gemessene Fahrzeuge

2.07.2021 7.07.2021 10.07.2021 17.07.2021 17.07.2021 19.07.2021 24.07.2021 26.07.2021 27.07.2021

Schützenweg Diebachstrasse Brislachstrasse Amthausgasse Langhagweg Schliffweg Brislachstrasse Schützenweg Schliffweg

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15.40 – 17.10 19.25 – 20.55 13.20 – 14.50 10.30 – 11.45 13.30 – 15.00 16.20 – 17.50 10.15 – 11.45 15.45 – 17.00 15.20 – 16.50

99 37 85 135 89 148 57 49 80

Olympischen Spiele ohne starke Emotionen sind undenkbar. Freudentränen, Umarmungen mit Trainer und Team (sie sind die einzigen erlaubten Zuschauer in den sonst leeren Stadien!) lassen auch uns Zuschauer nicht unberührt. Was sich innert kurzer Zeit abspielt, ist das Ergebnis von langjährigem, aufopferndem Training. Die Athletinnen und Athleten stehen im Zentrum und erbringen Höchstleistungen. Berichte von stolzen Eltern zeigen, dass sie voller Leidenschaft ihre Tochter oder ihren Sohn eng in den Vorbereitungen begleitet haben, bei jeder Sportveranstaltungen dabei waren, Freude und Enttäuschungen geteilt haben. Familie, Sportverband, Sponsoren sind entscheidende Player auf dem Weg zum Erfolg. Allein auf sich gestellt nimmt niemand an olympischen Spielen teil! Besonders bewegt hat mich der Bericht über Nikita Ducarroz: Die Schweizer-Amerikanerin gewann im BMX-Freestyle eine Bonze Medaille für die Schweiz. In ihren jungen Jahren spielte sie Fussball, hatte dann aber mit schweren Angstzuständen zu kämpfen, die es ihr verunmöglichten, das Haus zu verlassen. Als ihre Mutter darauf beharrte, sie solle weiterhin Sport treiben, entschied sie sich für BMX. Diese Sportart stärkte ihr Selbstvertrauen und wurde zu ihrer Leidenschaft. Sie überwand ihre Ängste und erfreute sich immer grösserer Erfolge. Alle jungen Menschen müssen auf der Laufbahn zu einem selbständigen Leben Hürden überwinden. Das nächste Schuljahr steht vor der Tür. Für die Jüngeren bedeutet der Eintritt in eine Kita oder Spielgruppe ein erster Schritt der Ablösung von zu Hause. Für die Älteren bedeutet es, sich den Herausforderungen von Schule und Berufslehre zu stellen. Alle, die einen Beitrag zur Entwicklung eines jungen Menschen beitragen, wünschen sich für ihn gutes Gelingen auf der Laufbahn des Lebens. Ihr Beitrag, ihre Erfahrung, ihre Beharrlichkeit ist entscheidend, dass junge Menschen ihr volles Potential entwickeln und im entscheidenden Moment abrufen können. Ein gutes Jahr wünsche ich allen Beteiligten!

BEGEGNUNGSZONE ALTSTADT

Anzahl Übertretungen und in %

17 resp. 17.17% 16 resp. 43.24% 25 resp. 29.41% 20 resp. 14.81% 11 resp. 12.36% 14 resp. 9.46% 20 resp. 35.09% 4 resp. 8.16% 12 resp. 15.00%

Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat Juli 2021 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt. Stadtpolizei Laufen

CAROLE SEEBERGER, STADTRÄTIN

Weitere Informationen unter www.zollitag.ch oder info@zollitag.ch

Geschwindigkeitskontrollen Datum

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Eine verkehrsberuhigende Massnahme für mehr Sicherheit und Lebensqualität im Stedtli Laufen

Wissen Sie Bescheid?

Spannende Einblicke: Zum Zollitag vom nächsten Samstag sind Menschen eingeladen, die sich den Zoobesuch sonst nicht leisten können. FOTO: ZOO BASEL

In einer Begegnungszone beträgt die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.


6

Donnerstag, 12. August 2021 Nr. 32

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Fehren Kirchstrasse 215, 4232 Fehren Bauobjekt: Tor Schulhausplatz Bauzone: OeBA Bauplatz: Hauptstrasse 25 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 290 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 26. August 2021

Büren

Nunningen

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Büren Seewenstrasse im Ausserortsbereich Bürenhorn Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Hangrutschsanierungsarbeiten sind auf der Seewenstrasse im Abschnitt «Bürenhorn» folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Der Verkehr wird im Baustellenbereich einspurig geführt und mittels Lichtsignalanlage (Buspriorisierung) geregelt Dauer: ab sofort bis Freitag, 3. September 2021 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 13. August 2021 ebn/zea

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Bauherr: Farronato Sina und Jannis Hollenweg 34, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Issler AG Rheinstrasse 81, 4133 Pratteln Bauobjekt: Wärmepumpe aussenaufgestellt Bauplatz: Hollenweg 34, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2114 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 12. 8. 2021 – 26. 8. 2021

Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978

Baupublikation

– Der Verkehr wird im Baustellenbereich einspurig geführt und mittels Lichtsignalanlage (Buspriorisierung) geregelt

Bauherr: STOMA Immobilien AG Flühstrasse 35, 4114 Hofstetten Projektverfasser: STOMA Immobilien AG Flühstrasse 35, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Ladestation für Elektroautos, Sanierung Parkplatz Bauplatz: Flühstrasse 35, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3147 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 12. 8. 2021 – 26. 8. 2021

Baupublikation

Bauherr: Meier-Léchenne Sandra und Stephan, Auf den Felsen 6, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Brenntech GmbH, Auf den Felsen 6, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Wärmepumpe, Vordacherweiterung Bauplatz: Auf den Felsen 6, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3268 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 12. August 2021 – 26. August 2021

Baupublikation

Bauherr: Sazpinar Yilmaz Römerstrasse 56, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Sazpinar Yilmaz Römerstrasse 56, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Garten- / Gerätehaus Bauplatz: Römerstrasse 56, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4487 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 12. 8. 2021 – 26. 8. 2021

Baupublikation

Bauherr: Blattner Natascha, Steinrain 45, 4112 Flüh Projektverfasser: Blattner Natascha, Steinrain 45, 4112 Flüh Bauobjekt: Naturpool neu, Schopf bestehend Bemerkung: Unterschreitung der Strassenbaulinie beim Schopf Bauplatz: Steinrain 45, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3234 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 12. 8. 2021 – 26. 8. 2021

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Richard und Katharina Christ-Linder, Dorfstrasse 319, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Sichtschutz Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Dorfstrasse 319 Bauparzelle: 3261 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 27. August 2021

Verkehrsbeschränkung in Büren Liestalerstrasse

verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Werkleitungsarbeiten der Gemeinde sind auf der Liestalerstrasse in den Abschnitten «Leimengasse», «Brühlweg» und «Kohliberg» wegen Strassenquerungen folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich:

Dauer: Montag, 16. August 2021 bis Freitag, 24. September 2021 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 13. August 2021 ebn/zea

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Hofstetten-Flüh BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Hofstetten – Flüh Talstrasse Schulweg – Buttiweg Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Werkleitungsarbeiten der Gemeinde sind im erwähnten Strassenabschnitt folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich. – Der Verkehr wird im Baustellenbereich einspurig geführt und mittels Lichtsignalanlage mit Buspriorisierung geregelt. – Die Zufahrten zu den angrenzenden Liegenschaften im Baustellenbereich sind gewährleistet. Dauer: ab sofort bis Freitag, 15. Oktober 2021 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 13. August 2021 ebn/zea

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Gemeinde Nunningen Einladung zur Zukunftskonferenz Nunningen 2040 Was gefällt Ihnen heute in Nunningen speziell gut und was eher weniger? Wie soll die Gemeinde im Jahr 2040 aussehen? Was sind Ihre Vorstellungen – Wünsche – Bedenken? Diese und andere Fragen möchten wir mit Ihnen gemeinsam diskutieren. In der Gemeinde Nunningen steht die Ortsplanungsrevision an. In einem ersten Schritt wird das «Räumliche Leitbild» erarbeitet – dazu benötigen wir Ihre Unterstützung. Dazu laden wir Sie herzlich ein, an der «Zukunftskonferenz Nunningen 2040» teilzunehmen. An diesem gemeinsamen Anlass sind Ihre Ideen und Ihre Meinungen gefragt. Gestalten Sie also mit uns die Entwicklung unserer Gemeinde aktiv mit! Wann:

Freitag Samstag

10. September 2021 11. September 2021

Wo:

Hofackerhalle, Schulweg 2

19.00 – 21.50 Uhr und 8.15 – 11.50 Uhr

Damit wir den Anlass vorbereiten können, sind wir auf eine Anmeldung von Ihnen angewiesen. Wir bitten Sie sich bis zum 6. September 2021 anzumelden. Gemeindeverwaltung Nunningen, Tel. 061 795 00 00 oder per E-Mail an bauverwaltung@nunningen.swiss. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme, spannende Gespräche und viele kreative Ideen. Der Gemeinderat, die Arbeitsgruppe «Räumliches Leitbild» und BSB + Partner


LAUFENTAL

Donnerstag, 12. August 2021 Nr. 32

LOK ALHISTORISCHES

Z WINGEN

Léon Segginger und die Fremdenlegion

Verantwortung übernehmen

Sein Vater Léon habe ihn überall mitgenommen und dabei viel Historisches erklärt. Aber kein Wort verlor dieser beim Thema «Fremdenlegion», meinte der 87-jährige Sohn Jean-Jacques Segginger kürzlich bei einem Besuch in Rheinfelden.

Seit letzten März existiert die Klima(streik)gruppe Laufental-Thierstein. Mit regionalen Aktionen setzt sich die Gruppe für eine klimagerechte Lebensweise in der Region ein.

Linard Candreia Er erinnere sich noch an eine ungemütliche Situation in einem Laufner Wirtshaus, wo das Wort «Legion» fiel und der Vater das Lokal, ohne darauf einzugehen, verliess. Der bekannte Laufentaler Lokalhistoriker Léon Segginger war von 1922 bis 1929 in der französischen «Légion étrangère» aktiv, vor allem in Algerien und Marokko.

ter Schweizer Schriftsteller, hielt sich von 1921 bis 1923 in Nordafrika auf. Im Roman «Gourrama» beschreibt er seine harte Legionärszeit. Gemäss dem Historischen Lexikon der Schweiz (HSL) verbietet das schweizerische Militärgesetz von 1927 fremde Dienste.

Militärerfolg im Ausland

In einer von Léon Segginger verfassten Schrift mit dem Titel «Mein Lebenslauf in Kürze» erläutert er die Gründe für seinen Auswanderungsentschluss: «Gerne wäre ich Soldat geworden von Beruf. Nach der Absolvierung der RS in Liestal wurde ich für die Unteroffiziersschule bestimmt, wurde aber wegen einer auftretenden Blinddarmentzündung zwei Jahre zurückgestellt. Nach der Operation in Basel machte ich verschiedene Versuche, um mich sobald wie möglich für die Offiziersschule aufbieten zu lassen, leider ohne Erfolg.» Somit ergriff Segginger selber die Initiative und brachte es in der Fremde zum höheren Unteroffizier. «Ich war für die Offiziersschule in Pau bei Lourdes vorgesehen, sollte jedoch aufs Schweizer Bürgerrecht verzichten und Franzose werden, was ich nicht wollte.» Der Lebenslauf in Kürze endet mit Edith Piafs Worten: «Non, je ne regrette rien — nein, ich bereue nichts.»

Ein Andenken für die Mutter

Hoch zu Ross: Léon Segginger in Marokko mit dem legendären «Kepi blanc». FOTO: PRIVATARCHIV: JEAN-JACQUES SEGGINGER

Die Fremdenlegion

Die französische Fremdenlegion wurde 1831 bei der Eroberung Algeriens gegründet und hatte zur Aufgabe, die Kolonien in Afrika und auf anderen Kontinenten militärisch in Schach zu halten. Während Léon Seggingers Aufenthalt in Marokko herrschte dort Krieg gegen den Aufständischen Abd al-Karim. Zehntausende Schweizer hatten bis heute in der Légion étrangère gedient. Nicht wenige verliessen einst unser Land aus politischen und wirtschaftlichen Gründen. Friedrich Glauser, ein bekann-

Sohn Jean-Jacques ist im Besitze zahlreicher Dokumente aus der Legionärszeit in Form von Auszeichnungen, Einreiseund Ausreiseformalitäten, Fotos, Postkarten, Briefen und Zeitungsartikeln. Besonders wertvoll ist das in sauberer Handschrift geschriebene und reich illustrierte Büchlein, gefüllt mit zitierten Weisheiten und Gedichten in deutscher und französischer Sprache sowie Zeichnungen und Collagen. Und auf der allerletzten Seite lesen wir: «Meiner herzallerliebsten Mutter in weiten Fernen sei dieses Büchlein gewidmet. Dein verlorener Léon in Afrika. Januar 1929 — Kerrando, Marokko.» Quellen: Treffen mit Jean-Jacques Segginger (11.6.2021). Dokumente aus dem Privatarchiv der Familie. Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). «Légion étrangère», Wikipedia (zuletzt am 11. Juni 2021 bearbeitet). Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.

7

Gaby Walther Der Klimawandel ist eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache. Verschiedene Gruppierungen auf der ganzen Welt kämpfen für Lösungen. So umfassen der Klimastreik und die Klimabewegung Basel Gruppen von Menschen, die sich gemeinsam und gewaltfrei für eine schnelle, effiziente und griffige Klimapolitik einsetzen. Die Bewegung Strike for Future will den Wandel von unten durch Lokalgruppen und Klimaversammlungen vorantreiben. 182 solcher Lokalgruppen existieren in der Schweiz — seit Frühling auch eine in der Wochenblattregion. Dabei zeigt sich, dass ein Engagement für das Klima keine Frage des Alters ist. Das Thema betrifft und interessiert nicht nur die Jugend. Der lokalen Klima(streik)gruppe Laufental-Thierstein gehören im Moment 13 Mitglieder im Alter zwischen 15 und 60 Jahren an. Initiator der im März gegründeten Gruppe ist Alessio Spano aus Zwingen. «Es sieht nicht gut aus für unsere Erde. Doch die Politik macht viel zu wenig. Deshalb engagiere ich mich. Ich möchte etwas bewegen. Ich bin überzeugt, dass jeder Einzelne etwas ändern kann», erklärt der 20-Jährige. Elona Lisser aus Breitenbach wurde mit einer Projektarbeit im Gymnasium zum Thema Weltmeere mit der Umweltverschmutzung konfrontiert: «Ich war wütend. Es wurde mir bewusst, dass zu wenig für die Umwelt gemacht wird. Die Auseinandersetzung mit dem Thema führte bei mir zum Aha-Effekt und diesen Effekt möchte ich auch bei anderen auslösen.» Während Alessio und Elona auch ihre Eltern mit Gedanken zur Umwelt sensibilisieren wollen und bei Alessio dies bereits Spuren hinterlässt — ein Teil des Rasens bleibt als Wiese für Insekten ste-

Im Kleinen etwas bewegen: Louis Forstner, Alessio Spano und Elona Lisser gestalteten Plakate mit Samentüten zum Mitnehmen und Säen. FOTO: GABY WALTHER hen —, wuchs Louis Forstner aus Bärschwil mit dem Umweltgedanken auf. Seine Mutter engagierte sich aktiv bei Greenpeace. Mit 15 Jahren ist Louis der Jüngste der Gruppe, jedoch keineswegs weniger engagiert, sondern zusätzlich noch Mitglied bei der Klimabewegung Basel.

Aufklärungsarbeit

«Wir können zwar Unterstützung bei der Gruppe Strike for Future anfordern, agieren aber unabhängig», erklärt Alessio. Jeweils am Sonntagnachmittag trifft sich die Gruppe zum Ideenaustausch, zum Diskutieren, Reflektieren und ProjekteEntwerfen. So entstand die Idee, etwas gegen das Bienensterben zu unternehmen. «Im Gespräch mit einem Imker erfuhren wir, dass das Problem nicht eine Krankheit ist, sondern der Mangel an Nahrung, an Blumenwiesen», erzählt Louis. Gemeinsam begann die Gruppe, Plakate zu malen und heftete darauf Blumensamentüten zum Mitnehmen an.

Etwas Schönes, Kreatives wollten sie machen, schön wie die Natur. Die Gruppe möchte den Menschen nicht vorschreiben, was sie tun sollen, sondern sie motivieren, freiwillig bewusster zu leben. «Wir leisten Aufklärungsarbeit, entwickeln Projekte für alle Altersgruppen und versuchen einen Bewusstseins- und Konsumwandel wirtschaftlich und zwischenmenschlich zu fördern», so das Motto.

Treffpunkt und Mitglieder gesucht

Im Moment finden die Treffen der Lokalgruppe zu Hause bei einer Mitgliederfamilie statt. «Toll wäre aber ein eigener Treffpunkt, zum Beispiel ein alter Wohnwagen, den wir bei einem Landwirt abstellen dürften», erhofft sich Elona. «Wer so etwas zu bieten hat und auch, wer gerne Mitglied werden möchte, darf sich gerne bei uns melden.» Kontakt: Louis Forstner Tel. 077 455 61 13 oder per E-Mail an alessiospano125@gmail.com

REGION

Früchte pflücken ohne schlechtes Gewissen Im Laufental-Thierstein findet man eine Übersicht über Obstbäume, die zur freien Ernte zur Verfügung stehen. Weitere Bäume können gemeldet werden.

Erhaltung und Aufwertung alter und seltener Obstsorten

Bea Asper «Die Früchte dieses Baumes dürfen Sie kostenlos für den Eigengebrauch ernten», steht auf dem Schild am Rande des Spazierweges. Solche Standorte gibt es bereits einige im Laufental-Thierstein. Täglich kommen neue dazu. Die Idee stammt vom Verein Freundereflaufental. Auf der Website www.freundereflaufental.ch/Obsternten findet man die Standorte, Informationen und den Haftungshinweis. «Auf Eigenverantwortung darf man nämlich auch eine Leiter mitbringen», bestätigt Mitinitiant Thomas Boillat. «Und natürlich freuen wir uns über das Melden weiterer Bäume, die den Menschen zum Selberpflücken zur Verfügung gestellt werden.» Hinter der Idee stehe der soziale Gedanke, dass Menschen ohne eigene Obstbäume am frischen Früchtegenuss von Landbesitzern, die ihre Bäume nicht für die Ernte nutzen, teilhaben dürfen.

Biodiversität statt Gewinn

Die Gründe, warum in den letzten Jahren an vielen Bäumen die Früchte ungenutzt verfaulten, sind vielschichtig. Teilweise geht es in der Landwirtschaftspolitik beim Erhalt oder der Neupflanzung von

Freiwilligen Helfer der Institution Die Sammlerei: (v. l.) Stephanie Nabholz, Franziska Bänziger, Daniel Grollimund und Carmen Cueni. FOTOS: BEA ASPER Bäumen um die Direktzahlungen für die Biodiversität und nicht um das Gewinnen der Früchte. Doch auch Qualitätsansprüche und Niedrigpreise der Grossabnehmer führen immer wieder dazu, dass Produzenten auf das Ernten der Früchte

verzichten. «In manchem Obstgarten kann es auch sein, dass das Ernten mit zu viel Arbeit verbunden ist oder der Ertrag über den Eigengebrauch hinausgeht», meint Boillat. «Teilt man nun dieses Glück, so verdoppelt es sich», sagte

Stehen neben einer Wildbirne: Thomas Boillat (l.) und Raphael Häner. sich der Vorstand des Vereins Freundereflaufental und machte sich an die Umsetzung seines neusten Projektes: Die Auflistung der Standorte und die Ausschilderung der Bäume, die zum Selberpflücken zur Verfügung stehen.

Dabei vernetzte man sich auch mit dem bestehenden Früchte-Ernte-Projekt von Raphael Häner. Der Forstingenieur aus Laufen hatte bereits vor einigen Jahren die Plattform www.meinobstgarten.ch ins Leben gerufen. Er war durch seinen Grossvater in Wahlen zu Landwirtschaftsland gekommen und nutzt es zur Förderung seines Lieblingsbaumes, der Wildbirne. Zusammen mit weiteren Naturliebhabern gründete er den Verein Wildbiss. Dieser liess aus den Birnen nach Geheimrezeptur einen Edelbrand herstellen und gewann damit am Schweizer Wettbewerb Distiswiss bereits zweimal die Gold-Auszeichnung. Mit dem Projekt «meinobstgarten» hatte sich Häner vorgenommen, den Zugang zu geschmackvollem Obst zu schaffen, einen Beitrag zur Erhaltung und Aufwertung von alten, selten gewordenen Obstsorten und gegen Food-Waste zu leisten sowie Stadt und Land zu vernetzen. Zu den dankbaren Pflückern zählen unter anderem die freiwilligen Helfer der Institution Die Sammlerei. Diese ist ebenfalls preisgekrönt — und zwar in der sozialen Arbeit. «Gemeinsam betreiben wir die Sammlerei mit Kopf, Hand und Herz. Selbstbestimmt und unentgeltlich. Wir ernten Früchte und Gemüse, die ohne uns nicht verwertet werden», erklärt Stephanie Nabholz. Ihre Kollegin Carmen Cueni ergänzt: «Wir füllen Gläser mit Konfitüre, Chutney, Kompott und Süsssaurem und verkaufen unsere Produkte in regionalen Läden.»


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THIERSTEIN

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Donnerstag, 12. August 2021 Nr. 32

BÜSSER ACH

Dieses Jubiläum wird gefeiert Beschlüsse Gemeinderat vom 09.08.2021 x

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Der Rat entschied, bei Lehrpersonen und Schülern der Primarschule nach den Sommerferien COVID-19-Tests auf freiwilliger Basis durchzuführen. Damit soll nach den langen Sommerferien die Weiterführung eines ordnungsgemäßen Unterrichts unterstützt werden. Die Exekutive beriet ein Schreiben aus der Bevölkerung, welches die nicht ausreichende Behindertengerechtigkeit des Bushofs thematisierte. Der Rat entschied, zum jetzigen Zeitpunkt von baulichen Maßnahmen abzusehen. Die Modernisierung des Bushofs soll zu einem späteren Zeitpunkt im Zuge der Neugestaltung des Gesamtareals (inklusive Werkhof) ins Auge gefasst werden. Der Rat entschied, einen Verkauf des ehemaligen Spitalwärterhauses an der Spitalstrasse zu prüfen. Die bisher für die Beherbergung von Asylbewerbenden genutzte Liegenschaft soll nach dem Willen des Rates einem neuen Zweck zugeführt werden. Auch im laufenden Jahr wird der traditionelle Seniorenanlass nicht durchgeführt werden. Der Rat entschied mit großem Bedauern, dass es die nach wie vor unstete Lage in Bezug auf das Coronavirus nicht zulasse, Großanlässe in Innenräumen ohne wenig attraktive Begleitmassnahmen (Schutzkonzepte) durchzuführen. Der Kanton treibt die verpflichtende Einführung von Integrationsgesprächen für zuziehende Menschen mit Migrationshintergrund voran. Für diese verantwortlich zeichnen die Gemeinden. Der Gemeinderat lehnt die Durchführung entsprechender Maßnahmen ab. Aus seiner Sicht wird somit nur eine weitere teure, aber wenig effektive Maßnahme im Sozialbereich geschaffen. Zudem bestehen Bedenken, dass diese verpflichtenden Integrationsgespräche sich nur schwer mit der freiheitlichen Grundordnung unseres Staates vereinbaren lassen.

HOL- und BRINGTAG vom 04.09.2021 ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz!

Haben Sie einen funktionsfähigen Dampfkochtopf, den Sie nicht mehr gebrauchen? Oder brauchbare, einwandfreie Spielsachen, die nicht mehr benötigt werden? Oder einen schönen, aber überflüssigen Lampenschirm, der noch leuchtet? Möchten Sie ein gut erhaltenes, mit prächtigen Bildern illustriertes Buch weggeben?

Es darf wieder öffentlich musiziert werden. Die Brass Band Konkordia feiert dies mit ihrem 125-Jahr-Jubiläum, einer neuen Uniform, einer Festschrift und einem neuen Dirigenten. Gaby Walther Eigentlich hätte bereits im April das Jubiläumskonzert durchgeführt werden sollen. Nun wurde das Konzert — auf dem Programm steht ein musikalischer Querschnitt durch die letzten 125 Jahre — auf den 22./23. Oktober verschoben. Gefeiert wird aber schon früher. Am 28./29. August findet in der Turnhalle in Büsserach das Jubiläumsfest statt. Zum 125-Jahr-Jubiläum schenkt sich die Brass Band Konkordia Büsserach eine neue Uniform. Bereits vor Corona wurde der Betrag von 80 000 Franken für die 45 in der Schweiz geschneiderten Uniformen über Sponsoren und zwei Anlässe gesammelt. Die alte, petrolblaue Uniform stammt aus dem Jahr 1993. «Die Neue nimmt farblich Bezug auf die Alte.» Mehr verrät Ignacio Gomez, Präsident der Brass Band Konkordia nicht. Die Gäste dürfen sich am Fest überraschen lassen.

Wegen Rot und Schwarz zwei Musikvereine im Dorf

Überrascht werden die Gäste und alle der Brassband zugewandten Personen auch mit einer Festschrift. Im 120 Seiten dicken Buch hat der Basler Autor Hans Kaspar Hort die Vereinsgeschichte, Anekdoten und gesellschaftlichen Ereignisse rund um den Verein zusammengetragen und reichhaltig mit Bildern ergänzt. Im Buch wird geschildert, wie vor 125 Jahren die Brass Band Konkordia Büsserach gegründet wurde. Damals existierte zwar schon länger ein Musikverein im Dorf. Doch politische Streitigkeiten führten dazu, dass sich der Verein in die Roten und die Schwarzen splittete.

Plant einige Aktivitäten: Präsident Ignazio Gomez. Die Schwarzen (CVP) gründeten die Brass Band Konkordia, die Roten (FDP) ein Jahr später die Musikgesellschaft Harmonie Büsserach. Auch wenn heute beide Vereine mit Nachwuchsmangel zu kämpfen haben, ist ein Zusammenschluss keine Option. «Eine Brassband ist nicht das gleiche wie eine Harmonie», erklärt Gomez. «Eine Brassband braucht einen Stamm von 28 Personen. Eine Harmonie, welche nebst Blech- und Schlag- auch Holzinstrumente spielt — dazu gehören zum Beispiel Saxofon und Klarinette — hat einen Stamm von 45 Personen.»

Brass Band Konkordia jeweils halbjährlich einen Projektdirigenten, denn einen festangestellten Dirigenten zu finden, war schwierig. «Nun haben wir das Glück, Christoph Bangerter, der uns bereits als Projektdirigent leitete, fest anzustellen», erzählt Gomez. Bangerter ist als Juror und Gastdirigent tätig, leitet die Musikschule Oberer Sempachersee und ist Musikkommissionspräsident des Luzerner Kantonal-Musikverbands. Am Fest in Büsserach wird er vorgestellt. Bereits seit Anfang Juli leitet er die Proben.

Neuer Dirigent

Wie alle Vereine war auch die Brassband im letzten Jahr geprägt von Corona. Kleinere Proben mit viel Abstand konnten je nach Situation durchgeführt werden. Wobei einige Mitglieder aus Vorsicht nicht daran teilnahmen. Mit den Freiwilligen wurde im letzten Herbst zusammen mit der Brass Band Breitenbach ein Gemeinschaftskonzert auf die Beine gestellt. Zehn Tage später war dann alles wieder zu. Diesen Frühling wagte es der Verein, am Musiktag in Erschwil teilzunehmen. Nur gerade drei von 19 eingeladenen Vereinen sagten damals zu. «Wir motivierten die Mitglieder, zu Hause weiterhin fleissig zu üben. Denn musizieren tut der Psyche gut, auch allein zu Hause», stellt Gomez fest und fügt an, dass wegen der Einschränkungen niemand den Verein verlassen habe. Nach den Festaktivitäten wolle man das Thema Nachwuchsförderung trotzdem intensiv anpacken.

In den letzten Jahren beschäftigte die

Ja, dann können Sie die Gegenstände an den Hol- und Bringtag bringen und vielleicht finden Sie dort einen schönen Kerzenständer oder einwandfreie Espressotassen. Wann: Wo:

Samstag, 4. September 2021 Breitenbach, Schulhaus Mur

Bringen: Holen:

09.00 bis 10.30 Uhr 09.00 bis 12.00 Uhr

Annahmekriterium: Saubere und funktionstüchtige Gegenstände Die gebrachten Sachen werden erst geprüft und danach in Kategorien unterteilt und sind so für Interessenten leicht auffindbar. Ebenfalls besteht die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen mit Bekannten und Freunden ein wenig zu plaudern. Bitte beachten Sie: Dies ist eine Tauschmöglichkeit und für die Bevölkerung gratis.

FOTO: GABY WALTHER

Die Anfänge: Vor 1896 gab es nur eine Dorfmusik in Büsserach.

FOTO: ZVG

Zu Hause üben war wichtig

Es gelten die aktuellen Corona-Schutzregelungen des Bundesamts für Gesundheit.

ALTERSBAR , EINE SOMMERSERIE

Umweltkommission Breitenbach

Stumme Begegnung

Anlässe 20. August, 13h 21. August 23. August

Wanderung, AHV-Wandergruppe Papiersammlung (Tour), Brass Band Breitenbach Kartonsammlung (Tour), Einwohnergemeinde

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Felicia, ein 18 Monate altes Mädchen, stapft mutig über den Vorplatz Richtung Altersheim. Ihre Mutter ist ihr auf den Fersen und freut sich sichtlich über den Anblick ihrer hübschen Tochter. Plötzlich steuert es auf den Haupteingang zu und beschleunigt seinen Gang. Die automatische Türe öffnet sich durch Felicias Gewicht nicht. Enttäuscht drückt sie ihr Näschen an die Glasscheibe. Doch ihre Enttäuschung ist rasch verflogen, als sie Herrn Koller erblickt, der nahe bei der Tür seinen Stammplatz hat. Herr Koller ist taubstumm und verständigt sich nur durch Handzeichen, die er sich selbst beigebracht hat. Sofort winkt Felicia ihm zu und er antwortet ihr mit heftigem Gestikulieren. Bis Felicias Mutter beim Eingang angelangt ist, hat sich ein richtiges

Gespräch zwischen dem Kind und dem Pensionär entwickelt. Er winkt mit seinen Händen und Fingern und Felicia versucht eifrig, es ihm nachzumachen. Eine Weile schaut Mama den beiden noch zu, dann nimmt sie ihre Tochter bei der Hand. Beide winken Herrn Koller zum Abschied. Für Herrn Koller war es das Highlight des Tages.

Abgeschoben und aufgehoben? Bei einem Übergaberapport wird uns unter anderem auch von einem unvorhergesehenen Eintritt am Abend berichtet. Auf die Akutstation im Spital gehörte Herr Schumacher nicht mehr und ein anderes Bett in diesem Hause war im Moment nicht frei. Im nächstgelegenen Altersheim hatte es auch keinen Platz. Das Spital zwei erteilte

ebenfalls eine Absage. Keine Geriatriekapazitäten und keine Betten frei. So kam dann Herr Schumacher in unser Haus. In ein für ihn unbekanntes Dorf, in ein unbekanntes Heim – unbekannte Menschen überall. Seine auch schon nicht mehr ganz junge Frau braucht 1½ Stunden Wegzeit, um ihren Mann etwas vertraute Umgebung spüren zu lassen. Ob Herr Schumacher gut aufgehoben ist, nachdem er abgeschoben wurde? «Dafür haben wir ja sehr viel Geld in die Hand nehmen müssen, das ist jetzt ihre Aufgabe», meinten die Erbberechtigten. Urs Spielmann Urs Spielmann war Heimleiter des Alterszentrums Breitenbach. Der Kolumnist erinnert sich in seinen Kurzgeschichten zurück an diese intensive Zeit. Weitere Geschichten unter denkbars.net


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50 JAHRE FR AUENSTIMMRECHT

«Frauen und Männer wussten, dieses Mal würde es klappen» Susi Erb-Stöckli erinnert sich gut an die Zeit vor der zweiten Abstimmung über das Frauenstimmrecht im Februar 1971. Im Schwarzbubenland habe die grosse Mehrheit erwartet, dass es diesmal klappen werde.

und Förderung erwachsener Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung» vor sieben Jahren einen Lebensplatz gefunden für ihn. Es gefalle ihm in der WG Bonifacius. In der gleichen Betreuungsstätte, jedoch in einer anderen WG, lebt seine Freundin Christine. Sie sehen einander täglich beim Essen, dürfen Zärtlichkeiten austauschen und sind glücklich. Ein Wochenende monatlich verbringt er mit grosser Freude daheim in Mariastein. Eine gute Lösung für alle, weil alle damit zufrieden sind. «Ich hoffe und wünsche, ich kann weiterhin selbstständig in meinem Haus wohnen», sagt Susi Erb zum Schluss. Und fügt zuversichtlich an: «Und sonst findet sich wieder eine Lösung — wie so oft in meinem langen Leben.»

Benildis Bentolila «Selbstverständlich erinnere ich mich an die Zeit vor der Abstimmung über das Frauenstimmrecht am 7. Februar 1971», sagt Susi Erb-Stöckli von Mariastein. «Allerdings gab es in unserer Gegend nicht ein wirklich grosses ‹Gschäär› deswegen», fährt sie weiter fort. «Es war uns bewusst, dass es diesmal, im Gegensatz zum 1. Februar 1959, mit der Annahme funktionieren würde.» Frauen und Männer hätten gespürt, die Zeit sei reif, dass auch Frauen endlich an der Urne mitbestimmen können. Sie selbst habe als Kantonale Präsidentin des Solothurnischen Landfrauenverbands (heute Solothurnischer Bäuerinnen- und Landfrauenverband) diese Zeit intensiv erlebt. Trotzdem ruhig, ohne Demos und Aufregungen, denn sie und ihre Landfrauen waren überzeugt: «Jetzt ist die Zeit da für diese grosse Änderung.» Marthe Gosteli (1917–2017), Kämpferin der schweizerischen Frauenbewegung, habe die Vorstandsmitglieder des nationalen Verbands und die kantonalen Präsidentinnen in ihrem umfangreichen privaten Archiv in Worblaufen empfangen. Alle seien unbeschreiblich beeindruckt gewesen, was diese Frau dank ihres Engagements und Pioniergeistes für die weiblichen Nachkommen geleistet habe.

Frauen hatten ein neues Ansehen

Und dann war es da, das Frauenstimmrecht! Susi Erb erinnert sich, dass sie persönlich, aber auch als öffentliche Person innerhalb des Landfrauenverbands, immer wieder erfuhr, wie Frauen ein neues Ansehen genossen. Sie nimmt ein kleines rundes, hübsch gerahmtes Bild

Erinnert sich: «Selbstverständlich erinnere ich mich gut an die Abstimmung 1971, als das Frauenstimmrecht eingeführt wurde», sagt die 84-jährige Susi Erb-Stöckli aus Mariastein. FOTOS: BENILDIS BENTOLILA von der Wand. Zeigt es der Journalistin mit dem Hinweis, nicht nur vorne den bezaubernden von Hand gemalten Vogel anzuschauen. Sondern auch den Text zu lesen, der auf der Rückseite sorgfältig von Hand geschrieben wurde: «Für Frau S. Erb — In Dankbarkeit für die Festansprache am 7.9.75 — Männerchor Witterswil».» Immer öfter seien Frauen gebeten worden, an Jubiläen die Festrede zu halten, auch bei Vereinen mit ausschliesslich männlichen Mitgliedern. Die Männer hätten fast scheu angefragt, und die Frauen seien fast ehrfürchtig hingegangen. Sie lacht: «So war es damals. Vielleicht ist das für moderne Frauen heute nicht mehr nachvollziehbar.»

Ein Mann schenkte den Frauen ein Lied

Susi Erb-Stöckli war aktives Mitglied auf allen Stufen der Vereine und Verbände

der Bäuerinnen und Landfrauen. Sie blickt zurück: «Als Mitglied des Landfrauenvereins Leimental war ich Präsidentin der Dorfsektion, dann des Bezirks Leimental, des Kantons Solothurn und schliesslich 2. Vizepräsidentin des schweizerischen Verbands.» Es gäbe einige Höhepunkte zu erwähnen in ihrem fast 40-jährigen Vereinsleben. Wenn man ihr zuhört, sticht allerdings der 50. Geburtstag im Jahre 1972 des Kantonalverbands heraus. Stolz erklärt sie: «Zu diesem Fest schenkte der bekannte Solothurner Mundartdichter Beat Jäggi (1915–1989), also ein Mann, dem Verband und mir das ‹Soledurner Landfrauelied›, das heute noch wie eh und je an offiziellen Anlässen gesungen wird.» Auch heute, mit 84, sagt Susi Erb immer noch überzeugt, die Landfrauenzeit sei für sie die schönste gewesen. Irgendwann sei wohl an einem Wegweiser

«Landfrauen» gestanden, den habe sie beschritten. Ihr zweites Kind Marius kam 1976 mit einer geistigen Einschränkung zur Welt; ihre hauptberufliche Tätigkeit als Lehrerin war nicht mehr möglich. Hingegen konnte sie im Kreis von gleichgesinnten Frauen ehrenamtlich tätig sein. «Der kleine Marius schlief während den Sitzungen ruhig neben mir im Weidekörbchen. Behütet von vielen Frauen», sagt sie mit liebevollem Lächeln.

Für ihren Sohn Marius ist gesorgt

Als ihr Mann Beda 2009 unverhofft starb, kümmerte sie sich allein um Marius. Er arbeitete in einer geschützten Werkstatt in Basel und wohnte weiterhin daheim. Vor ein paar Jahren habe sie einen Wohnund Arbeitsplatz gesucht für ihn. Schliesslich müsse für ihn gesorgt sein, wenn sie nicht mehr hier sei. Sie habe bei «abilia Basel — Assistierende Begleitung

FOTOSERIE

Leserinnen und Leser unterwegs mit der Kamera Rolf Karrer Ich wurde 1946 in Laufen geboren und bin dort aufgewachsen. Seit 2004 wohne ich in Wahlen. Ich bin verheiratet, habe drei erwachsene Kinder und sechs, für Abwechslung sorgende Enkelkinder. In meiner Freizeit entspanne ich mich gerne beim Lesen von Büchern oder dem Erkunden der näheren Umgebung mit dem Velo (E-Bike). Meine Motive sind vielfältig, vor allem aber Landschaft, Natur und Makrofotografie faszinieren mich immer wieder. Gerade der Zusammenhang von Blende – Belichtung – ISO-Werte und die Bildgestaltung ist das Reizvolle in der Fotografie. Dinge sehen, wo viele vielleicht achtlos vorbeiziehen. Naturfotografie heisst für mich auch, hinausgehen und das Wechselspiel der Natur bewusst zu erleben. Seit Beginn meiner Passion zum Fotografieren in jungen Jahren benutze ich eine Spiegelreflexkamera. Damals noch analog mit ISO-Werten, heute digital mit Megapixel-Dateien.

Für Frau S. Erb – In Dankbarkeit für die Festansprache am 7.9.75 – Männerchor Witterswil: «Auf einmal waren wir Frauen als Gästereferentinnen gefragt», erinnert sich Susi Erb-Stöckli.


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Donnerstag, 12. August 2021 Nr. 32

Portiunkula – Markt in Dornach

Freitag / Samstag / Sonntag, 13. / 14. / 15. August 2021 Grosser Warenmarkt — Vergnügungspark Marktbeginn: Freitag, 13. August 2021, 16.00 – 23.00 Samstag, 14. August 2021, 10.00 – 23.00 Sonntag, 15. August 2021, 10.30 – 18.00

KELSAG Papier- und Kartonsammlung In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden muss.

Welt-Alzheimertag 2021

Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton): 16. August Büsserach 25. August Brislach Papier und Karton gleichzeitig (getrennt* bereitgestellt, gemeinsam gesammelt) 17. August Büren, Himmelried 26. August Hofstetten-Flüh 20. August Dittingen, Grindel, Wahlen 27. August Ederswiler, Roggenburg 23. August Seewen Kleinlützel 24. August Rodersdorf, Burg * «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1'500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet), leicht automatisch separieren.

ROSENGARTEN

Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch.

EINLADUNG öffentlicher VORTRAG

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Nach em Räge schiint d’Sunne ...

Saisonstart mit dem Basler Cup

Man mag es als gutes Omen nehmen und dem fleissigen OK gönnen: Nach Dauerregen am Samstagnachmittag schien am Sonntag für die U19 und das «Stedtli Beach» 2021 in der Badi die Sonne. Edgar Hänggi OK-Chefin Céline Saner konnte nach der Siegerehrung der Kategorie Swiss Volley Junior Beachtour U19 Masters zusammen mit der Sonne strahlen. «Das zweite Jahr in der Badi war um einiges besser. Bedauerlich war der Regen am Samstag beim Turnier der U17, aber nach der Siegerehrung kam die Sonne und weil auf dem Kunstrasen nebenan beide AktivTeams des FC Laufen Testspiele austrugen, hatten wir anschliessend auch an unserer Bar Betrieb.» Für Saner war das Wasser auf die Mühle all jener, welche in diesem Bereich eine polysportive Anlage sehen möchten. «Das Miteinander und die Unterstützung durch den FC war toll.» Trotz dem positiven Fazit des Anlasses bleibt Saner dabei: «Wir müssen zurück ins Stedtli, denn der Anlass kann nur dort seine Anziehungskraft entfalten.»

Die U17-Junioren liessen sich am Samstag trotz Regen nicht unterkriegen und lieferten sich teilweise tolle Spiele. Im Final besiegten Tim Amrein und Loic Peter ihre Gegner Levy Hess und Flynn Deecke. Rang drei auf dem Podest durften Luca Poltéra und Leo Schnyder einnehmen. Am Sonntag wurden die Beach-Boys vom Regen verschont. Allerdings wechselten bis zum Final die Lichtverhältnisse laufend, was doch einigen Spielern Probleme mit ihren Brillen verursachte. Spannung herrschte im Halbfinal zwischen Tim Schneider/Lino Steinemann gegen Cyrill Kolb/Severin Breer. Erst gegen Ende der beiden Sätze konnten sich Schneider/Steinemann durchsetzen. Obwohl der Final zwischen Linus Deeke/ Jonas Peter gegen Schneider/Steinemann ebenfalls in zwei Sätzen (21:19, 21:17) entschieden wurde, blieb es erneut bis zuletzt spannend. Auf Platz drei schafften es Kolb/Breer, die im Spiel um Rang drei Lars Migge/Andrin Broder besiegten. Kaum war die Siegerehrung vorbei, machten sich die OK-Mitglieder an die Arbeit, um die «Spuren» des Turniers zu beseitigen. «Auf Wiedersehen 2022 im Stedtli in Laufen.» Ein Satz, den man öfters hörte an diesem Sonntag, an dem nach dem Regen die Sonne schien. Ein gutes Omen für das Turnier?

Taktgeber: Florent Pepsi soll dank seiner feinen Technik und Erfahrung das Spiel der Laufner lenken. FOTO: EH-PRESSE

Am Wochenende startet ein Teil der Aktivteams in die Saison. Mit den Spielen der ersten Runde des Nepple Basler Cups hat die Testphase für viele ein Ende. Den regionalen Teams wurden dabei ziemlich unterschiedliche Gegner vorgesetzt. Edgar Hänggi

Glückliche Gewinner: Am Ende strahlten die drei Teams auf dem Podest mit der Sonne um die Wette. FOTO: EH-PRESSE

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Die Blicke richten sich zuerst einmal auf die erste Mannschaft des FC Laufen, die erstmals wieder in der 3. Liga spielt. Eine stark veränderte, aber mit interessanten Zuzügen gut aufgestellte Equipe strebt den Wiederaufstieg an. Dass nach einem Abstieg sofort Gegensteuer gegeben werden muss, ist auch Trainer Sehid Sinani klar. Aber er sagt auch, dass es eine starke Gruppe sei und mehrere Teams den Aufstieg im Auge hätten. «Mit der Vorbereitung bin ich sehr zufrieden und alle brennen darauf, dass es endlich losgeht», erklärt Sinani. Das Team habe zwar viele Abgänge zu verkraften, es sei jedoch gelungen, mit erfahrenen und jungen Spie-

lern eine gute Mischung zu schaffen. «Wir müssen uns wegen der vielen Wechsel noch immer einspielen, noch stimmt nicht alles. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass dies bald der Fall sein wird.» Am Samstag bestritt Laufen einen Test gegen das gleichklassige Team des SC Binningen und erzielte ein 1:1. Torschütze zum Ausgleich war Liridon Osmanaj. Mit dem Auswärtsmatch beim Viertligisten Frenkendorf (Samstag, 18 Uhr) hat Laufen eine machbare Hürde zu nehmen. «Es wird für uns eine Standortbestimmung sein», meint der Trainer zur Ausgangslage. Aufsteiger Zwingen muss zum SC Soleita Hofstetten (5. Liga, Samstag, 17.30 Uhr). «Von der Liga her sind wir natürlich der klare Favorit und alles andere als ein deutlicher Sieg wäre wohl eine Überraschung», meint Trainer Peter Sprenger zur Ausgangslage. Er schiebt jedoch nach: «Der Cup hat auch im Breitensport eigene Gesetze, das haben wir als sogenannter Underdog mehrmals bewiesen. Wir benötigen volle Konzentration, sonst wird es eng.» Einen happigen «Brocken» vorgesetzt bekommt der FC Röschenz, der es am Sonntagvormittag (11 Uhr) mit 2. Liga Absteiger Timau BS zu tun bekommt. «Es ist immer toll, im Cup gegen stärkere Gegner antreten zu können», meint Trainer Dominik Flury dazu und meint vieldeutig: «Wir haben nichts zu verlieren.»

Die doch ungewöhnliche Anspielzeit sei der Personalsituation geschuldet, erklärt Flury. «Einige wichtige Spieler kommen erst aus den Ferien zurück und andere müssen am Sonntagnachmittag wieder ins Militär einrücken. Wir sind aber bereit und haben gut trainiert.» Nicht die beste Vorbereitung auf einen solchen Match, aber eben — Cup und Aussenseiter. Brislach bekommt es am Sonntag (15.30 Uhr) mit 3.-Liga-Absteiger Oberdorf zu tun. «Wenn wir von Beginn weg konzentriert auftreten und jeder seine Aufgaben erledigt, bin ich zuversichtlich, dass wir das Spiel gewinnen können», gibt sich Roman Bieli optimistisch. Der Vereinspräsident hat auf die neue Saison hin das Traineramt von Kevin Eigenmann, der sich nur noch auf die Rolle als Spieler konzentrieren möchte, übernommen. Der FC Kleinlützel empfängt am Sonntag um 13 Uhr den starken Drittligisten FC Rheinfelden, während für den FC Riederwald gegen den gleichklassigen FC Laufenburg-Kaisten die Chancen auf ein Weiterkommen doch günstiger stehen. Der in die 4. Liga abgestiegene SC Dornach empfängt um 14 Uhr den gleichklassigen VfR Kleinhüningen. Noch nicht ins Geschehen eingreifen muss der FC Breitenbach. Die Schwarzbuben hatten einmal mehr Losglück und sind bereits für die zweite Runde qualifiziert.

SCHWINGEN

Der einzige Gastschwinger Bucher Roland kam, sah und siegte In Himmelried fand am Sonntag bei guten Bedingungen und vor 160 Zuschauerinnen und Zuschauern nach einem Jahr coronabedingter Pause das Steinegg-Schwinget statt. Es war nicht wie gewohnt, aber alle waren froh, konnte wieder zusammengegriffen werden. Gewonnen hat bei den Aktiven Bucher Roland aus Walchwil.

und Besucher hat man das Angebot auf Wurst und Brot reduziert. «Wir machten keine Werbung, liessen offiziell keine Zuschauer zu. Wir hatten ein Schutzkonzept zu befolgen, welches von 500 anwesenden Personen ausging. Mit rund 100 Schwingern und Helfern sowie ca. 160 Zuschauern, die wussten, dass das Steinegg-Schwinget stattfand, kamen wir gut durch.»

Ungewisse Durchführung bis Juli

Edgar Hänggi Die Schwinger führen bei den Ranglisten punktgleiche Teilnehmer in den einzelnen Rängen mit Buchstaben, damit eine Rangfolge aufgrund der einzelnen Gänge vorgenommen werden kann. Dies macht sich nun auch das OK des Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental zu Nutzen, wenn es darum geht, anzugeben, wie oft das Steinegg-Schwinget schon durchgeführt wurde. «Es wäre ja jetzt mit 30 Ausgaben ein Jubiläum», erklärt Karin Schaub vom OK. «Aber das Steinegg-Schwinget verdient einen richtigen Jubiläums- und keinen Wurst und Brot-Anlass.» Damit möchte Schaub das Schwingfest keinesfalls herabwerten,

Siegerpose: Bucher Roland, der einzige Gastschwinger, gewann das SteineggSchwinget. FOTO: KARIN SCHAUB sondern einfach erklären, dass es nur wenig mit dem Gewohnten zu tun hatte. Es kamen weit weniger Schwinger als er-

wartet, es fand keine Jodlermesse statt, es gab keine musikalische Unterhaltung und bei der Verpflegung der Teilnehmer

Alle waren froh, dass der Anlass stattfinden konnte, denn erst am 10. Juli konnte das OK grünes Licht geben, nachdem sich nach vielen Änderungen endlich jenes Schutzkonzept ergab, mit dem das Schwingfest auch durchführbar wurde. «Die Schwinger selbst waren in der Pandemie trotz der Restriktionen ruhig. Da Körperkontakt und Sport in Hallen lange verboten waren, blieb nur Konditionstraining, das man alleine durchführen kann. Deshalb waren alle dankbar, dass es wieder losging.» Karin Schaub meint, dass es an diesem Wochenende eine Ballung an Schwingfesten gab, sodass vor allem die Gastschwinger ausblieben. Einzig Bucher Roland aus Walchwil reiste an und gewann. Den Schlussgang bestritt er mit dem Liesberger Odermatt Adrian, auf den er bereits im vierten Gang traf und

bezwingen konnte. Im Schlussgang entschied der Innerschweizer den Kampf nach 9:14 Minuten mit Kurz und Nachdrücken. Auf Platz 2b folgte Bader Fabian aus Mümliswil. Bei den Jungschwingern 2006–2007 siegte Lüscher Sinisha aus Uerkheim vor Brunner Lukas aus Bennwil. Die Kategorie der Jahrgänge 2008– 2010 gewann Bieneck Andrin aus Läufelfingen vor Gisler Timo aus Rumisberg. Die Kategorie der Jüngsten, 2011–2013 sicherte sich Suter Moritz aus Wiedlisbach vor Kropf Simon aus Mümliswil.

Hoffen auf ein normales 2022

Für das OK war es nicht einfach mit der Sponsorensuche. «Wir stehen da ja nicht alleine da. Aber auch wir scheuten uns, Firmen unter diesen Umständen anzufragen. Wir verzichteten daher auch auf den Gabentempel, der bei den Schwingern immer sehr beliebt ist.» Dank des Haupt- und drei weiterer Sponsoren, die ihre Beiträge trotzdem leisteten, entschied das OK, dass jedem Schwinger dasselbe Präsent überreicht werden sollte. «Wir hoffen, dass im kommenden Jahr wieder alles so weit den normalen Gang nimmt und wir auch Planungssicherheit haben. Dann werden wir gerne das Jubiläum zum 30. Steinegg-Schwinget abhalten.


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60 Jahre Carrosserie Remo Schmid AG 60 Jahre Geschäftstätigkeit ist doch wirklich ein erfreulicher Grund, um gebührend gefeiert zu werden. Deshalb führt uns der diesjährige Geschäftsausflug im Oktober, wie bereits schon vor 10 Jahren, in die Ferrari-Stadt Maranello. Drei unbeschwerte Tage geniessen, Sehenswürdigkeiten entdecken, mit den Ferrari’s durch Maranello flitzen, eine Balsamico Fabrik besuchen und vor allem einfach unbeschwerte Stunden zusammen verbringen. Ein oder zwei Drinks und gutes Essen, einfach all das, was das Leben lebenswert macht. Diesen Ausflug haben wir uns auch redlich verdient. Durch das Corona Jahr wurden wir vor diverse Hürden und Herausforderungen gestellt. Doch zuerst feiern wir mit unseren treuen und langjährigen Kunden,

Lieferanten und Geschäftsfreunden einen Tag der offenen Tür. Am Freitag, 3. September 2021 ab 14.00 Uhr sind Sie herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und mit uns auf den 60. Geburtstag anzustossen. Lassen Sie sich überraschen. Wir alle freuen uns auf Ihren Besuch.

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erscheint am Donnerstag, 9. September 2021


DORFPLATZ

Donnerstag, 12. August 2021 Nr. 32

VER ANSTALTUNG

EINGESANDT

Kantonale Meisterschaften

Neuer Kirchenrat in Laufen

Kurz vor den Sommerferien konnte die neue Leichtathletikanlage in Breitenbach in einem kleinen, feierlichen Rahmen eingeweiht werden. Ganz unerwartet folgt nun bereits der zweite Härtetest für die junge Anlage. Auf Grund von Bauverzögerungen in der Sanierung der Sportanlage in Olten werden die diesjährigen kantonalen Einkampfmeisterschaften sehr kurzfristig nach Breitenbach verlegt. Die Kategorien der U16 bis Aktiven bestreiten ihre Wettkämpfe am Freitagabend 20. August von 18 bis 22 Uhr. Am Samstag 21. August ab 11 Uhr sind dann die Jugendlichen Kategorien U10 bis U14 an der Reihe. Die gelockerten COVID Bestimmungen lassen einen Besuch der Wettkämpfe für die Bevölkerung zu. Wer also viele spannende Wettbewerbe, wie

zum Beispiel Stabhochsprung, Diskus oder Hürdenlauf auf der neue Leichtathletikanlage live erleben möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Kurz nach den Meisterschaften am Mittwochnachmittag 25. August findet der traditionelle regionale Sprintanlass «Dr schnällscht Laufetaler / Thiersteiner 2021» statt. Alle Kinder aus den Bezirken Laufen und Thierstein mit Jahrgang 2006 und jünger sind teilnahmeberechtigt. Eine Lizenz oder Vereinszugehörigkeit ist nicht nötig. Das Leichtathletikzentrum freut sich auf einen tollen Leichtathletiknachmittag mit vielen schnellen Kids!

Die Mitglieder des Kirchenrates: (v.l.) Julianne Villar, Isabelle Fankhauser, Fabian Bärtschi, Marlen Candreia, Christof Klingenbeck, Paul Aeschi und Jörg Schwander. FOTO: ZVG

August – Schulbeginn

Alles will gelernt sein: Die Polizei hilft den Kindern, sich im Verkehr richtig zu verhaltnen. Die Autofahrenden müssen vorausschauend Rücksicht nehmen. FOTO: ZVG Ein grosser Tag für unsere jüngsten Verkehrsteilnehmenden: Der Schulanfang nach den Sommerferien ist für viele Kinder eine aufregende Zeit. In einigen Gemeinden sind die Schulkinder schon wieder unterwegs, in den meisten Gemeinden startet das Schuljahr nächsten Montag. Zahlreiche Kinder sind nun das erste Mal alleine unterwegs und vieles ist neu für sie. Aufgrund ihrer Körpergrösse nehmen sie ihre Umgebung anders wahr als wir Erwachsenen. Seien Sie sich darum bewusst, dass Kinder über gewisse Hindernisse wie parkierte Autos nicht hinwegblicken können. Umgekehrt werden sie auch vom Autofahrer oder von der Velofahrerin leicht übersehen. Zudem brauchen Kinder länger, um Informationen zu verarbeiten und richtig zu reagieren.

MUSIK-TIPP

Van Morrison Das Doppelalbum «Latest Record Project Volume 1» (Phonag Records) entstand während der Corona-bedingten Konzertpause und ist bereits das 42. Studiowerk des ausserordentlich produktiven nordirischen Komponisten, Musikers und Sängers Van Morrison. «Deadbeat Saturday Night» beschreibt jenes Leben im Lockdown («No life, no gigs, no choice, no voice»). Die total 28 Tracks manifestieren Van Morrisons Affektion zum Blues, R’n’B, Rock, Jazz, Soul und Country. Die mit einer Rhythmusgruppe eingespielte Musik kommt frisch und dynamisch daher. «Where Have All The Rebels Gone?» kann man als Aufforderung zum eigenständigen Denken auffassen. Zusammen mit «Why Are You On Facebook?» als Kritik an Social Media sind diese Stücke exemplarisch für einige zum Reflektieren anregende Songs. Benno Hueber

Der Kirchenrat der röm.-kath. Kirchgemeinde Laufen hat seine Arbeit in der neuen Zusammensetzung aufgenommen. An der Kirchgemeindeversammlung vom 3. Mai wurde neu Isabelle Fankhauser in den Kirchgemeinderat gewählt. Die Aufgaben als Kirchenrat und Kirchenrätin sind sehr vielfältig. So schafft eine Kirchgemeinde die äusseren Voraussetzungen für die Entfaltung des kirchlichen Lebens und sorgt für die materielle Grundlage einer wirkungsvollen örtlichen Seelsorge, welche nahe bei den Menschen ist. Sie setzt sich ein für ein soziales, kulturelles und gesellschaftliches Engagement. Der Unterhalt der kirchlichen Gebäude und der Umgebung ruht nie und verlangt ein grosses Fachwissen. Die Budget- und längerfristige Finanzplanung sowie die Kontrolle und

Überwachung der laufenden Rechnung und die Rechnungsablage sind herausfordernd. Da es immer schwieriger wird Seelsorger und Priester zu finden, ist es unabdingbar, dass die Kirchgemeinden im Pastoralraum eng zusammenarbeiten. Zudem werden in der Ökumene mit den Schwesterkirchen gemeinsame Projekte vorangetrieben. Weitere Informationen über die Kirchgemeinde sowie die Pfarrei und den Pastoralraum finden Sie unter der Internetadresse www.pfarrei-laufen.ch. Wenn Sie die Arbeit in unserem Kirchgemeinderat interessiert, dürfen Sie sich gerne bei der Präsidentin Marlen Candreia melden. Marlen Candreia, Präsidentin Röm.-kath. Kirchgemeinde Laufen

GESCHÄF TSWELT

Das Gedächtnis lässt sich trainieren

Nehmen Sie darum Rücksicht auf die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Haben Sie Geduld und fahren Sie aufmerksam. Kinder sehen die Welt mit anderen Augen und können überraschen. Halten Sie ihr Auto bei einem Fussgängerstreifen immer komplett an, bis das Kind die andere Strassenseite erreicht hat. In den nächsten Tagen und Wochen sind wir wieder präventiv bei Schulhäusern und Kindergärten vor Ort. Dabei sensibilisieren wir nicht nur die Autofahrer und Eltern, sondern auch die Kinder. Zusätzlich besuchen wir regelmässig die Kinder in allen Schulstufen und zeigen ihnen die Gefahren im Strassenverkehr auf. Wir wünschen den Kindern einen guten Start in den neuen und spannenden Schulalltag. Polizei Kanton Solothurn

PR. Dass unser Gehirn in jedem Alter lernfähig ist und aktiviert werden kann, ist erwiesen. Gedächtnistraining belebt das Gehirn und ist damit genauso wichtig wie

VER ANSTALTUNG

EINGESANDT

Kunst im TimotheusZentrum

Erfolgreiches Tenerolager

WoS. Im Timotheus-Zentrum (reformierte Kirche Dornach) findet eine Ausstellung der Werke dreier sehr unterschiedlicher Künstler statt. René Burri ist bekannt durch seine vielfältige künstlerische Tätigkeit. Seine Begabung, mit jungen Menschen künstlerisch zu arbeiten, zeigt er als Leiter des Kinder- und Jugendtreffs der Kirchgemeinde. Er stellt seine Kreidebilder vor und ist gerne bereit, den Gästen seine Technik näher zu bringen. Heinz Müller ist seit vielen Jahren in Dornach ansässig und ist als Coach und Supervisor tätig. Er gründete eine Stiftung für Menschen, die sich im Leben nicht zurecht finden. «Für die Auseinandersetzung mit Menschen in schwierigen Lebenslagen ist es notwendig, dass ich mich mit den tiefen Schichten meiner Persönlichkeit auseinandersetze.» Und dies tut Heinz Müller nicht mit gescheiten Worten sondern in Bildern. Paul Stadler lebt in Zwingen und ist gelernter Metallbauschlosser. Er erweckt alte Gegenstände und Gerätschaften zu neuem Leben. Die Ausstellung ist Freitag bis Sonntag, 13. – 15. August, jeweils ab 17.00 Uhr geöffnet.

GEDANKENSTRICH

Dringend gesucht: Positive News

Melanie Brêchet

Tobias Holliger Präsident Laufental Thierstein Athletics

EINGESANDT

15

Lernen: Das Hirn aktivieren.

Training: Speerwerfen in Tenero.

FOTO: ZVG

FOTO: ZVG

Das 22. Jugendsportlager des Solothurner Turnverbandes (SOTV) fand in der ersten Augustwoche im Centro sportivo Tenero (CST) statt, wobei das geltende Schutz-

Körpertraining, um gesund und fit zu bleiben. Das Rote Kreuz Baselland führt schon seit Jahren erfolgreich den Kurs «Gedächtnistraining» durch. In einer kleinen Gruppe in entspannter Atmosphäre trainieren die Teilnehmenden die wichtigsten Gehirnfunktionen mit interessanten, abwechslungsreichen und heiteren Übungen. Sie fördern neben ihrem Gedächtnis auch die Konzentrations- und Wortfindungsfähigkeit sowie das logische Denken. Nach den Sommerferien startet ein neuer Kurs in Binningen, Laufen und Liestal. Alle Kursdaten sind aufgeführt auf www.srk-baselland.ch/bildung. Für weitere Informationen und Anmeldung steht den Interessierten das Rote Kreuz Baselland, Frau Mühry oder Frau Saladin unter Telefon 061 905 82 00 gerne zur Verfügung.

konzept die Teilnehmerzahl wie schon im Vorjahr einschränkte. Die beiden Hauptleitenden Rosmarie Strähl (Hünenberg) und Remo Stöckli (Lüterswil) zeigten sich froh darüber, dass das Lager wiederum stattfinden konnte. Mit 95 jungen Turnerinnen und Turnern im Alter von 14 bis 20 Jahren und einem 28-köpfigen Leiter- und Küchenteam reisten die Solothurner am 1. August ins Tessin. Dabei mussten sich alle Teilnehmenden mit einem Impf- oder Test-Zertifikat ausweisen. Erfreulich ist für Rosmarie Strähl, welche bereits zum 12. Mal in der Hauptleitung tätig war, dass immer ein paar neue Leiterinnen und Leiter ihr Debüt im Lager geben; damit wird auch die Zukunft des Tenerolagers weiterhin gesichert sein. Jeweils der Vormittag stand im Zeichen des gewählten Pflichtfaches in den Disziplinen Gymnastik, Geräteturnen, Leichtathletik, Polysport und Schwingen. Am Nachmittag folgte dann eine Lektion in den Jahrgangsgruppen und anschliessend eine grosse Auswahl an Wahlfächern aus dem schier unendlichen Angebot des CST. Markus von Däniken, SOTV

«Schreib über etwas Positives», hat meine Chefin gesagt. Das ist nun wirklich einfacher gesagt als getan. Ich starre in den Regen und sehe im Moment, in dem ich diesen Text verfasse, vor allem eines: grau, nass, wäh. Wenn Sie, verehrte Leserinnen und Leser diese Zeitung in den Händen halten, soll es ja wieder Sommer sein, sagen die Wetterfrösche. Wir werden sehen. Die Zeitungen bieten jedoch auch nicht viel erfreulichen Stoff. Sie quellen über vor himmeltraurigen Nachrichten: hier Dauerregen und Überschwemmungen, die einige Menschen sehr hart getroffen haben, im Süden Bruthitze und Brände, die ganze Wälder und Dörfer vernichten. Für «Bad News» reicht aber auch ein Blick nach Basel: Ein Dreiergericht hat das Strafmass gegen einen Vergewaltiger und die Genugtuungssumme für das Opfer deutlich vermindert. In ihrer mündlichen Begründung attestiert eine Richterin dem Opfer eine Mitschuld, weil dieses «mit dem Feuer gespielt» hätte, und argumentiert damit, als wären wir noch in den Fünfzigerjahren. Beschämend! Und als wäre das alles nicht genug, werden wir überall mit den nicht enden wollenden Diskussionen rund um das Coronavirus, die geltenden Massnahmen, die Impfung und das Zertifikat konfrontiert – und als Folge daraus mit der Spaltung der Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die doch eigentlich gerade jetzt zusammenhalten sollte. Es ist wirklich zum Heulen! Wo also bleiben die positiven Nachrichten? Einmal mehr ist es der Sport, der uns guttut. Der Sofasport, um genau zu sein. Die Leistungen der Schweizerinnen und Schweizer an den Olympischen Spielen in Tokio waren aber auch wirklich absolut bestechend und erfreuten mein rot-weisses Herz. Unvergessen der 100-m-Final der Frauen! Als Königsdisziplin mit einer Lichtshow und grossem Brimborium gefeiert stehen mitten im Finalszenario die zwei Schweizerinnen Mujinga Kambundji und Ajla Del Ponte. Vor ein paar Jahren wäre das noch undenkbar gewesen. Bestechend auch die junge Schützin Nina Christen, die ihren Aufenthalt in Japan mit einer goldenen und einer bronzenen Medaille garniert hat. Oder das komplett schweizerische Podest bei den Mountainbikerinnen: schlicht und einfach grossartig! Und erinnern Sie sich an die Silbermedaille von Marlen Reusser im Einzelzeitfahren? Für ihre Interviews hätte sie zusätzlich noch Gold verdient! Was für eine kluge und sympathische junge Sportlerin! Nicht zu vergessen Belinda Bencic, die mit einer eindrücklichen Leistung zu Gold im Tennis-Einzel gekommen ist und kurz darauf im Doppel, gemeinsam mit ihrer Partnerin Viktorija Golubic, auch noch Bronze gewonnen hat. Nikita Ducarroz holt Bronze in BMX Freestyle – die Sportart war zum ersten Mal olympisch. Und schliesslich das Duo Heidrich/ Vergé-Dépré, das den Medaillenregen mit verdienter Bronze im Beachvolleyball abschloss. Nein, liebe Herren, ich habe euch nicht vergessen. Ich gratuliere auch Matthias Flückiger zu MountainbikeSilber, Jérémy Desplanches zu Bronze in 200 m Lagen und Noè Ponti zu Bronze in 100 m Schmetterling. Aber diese Spiele gehörten den Schweizer Sportlerinnen! Und ich bin sicher, dass diese noch für viele positive News sorgen werden. Danke!


DIES UND DAS

Donnerstag, 12. August 2021 Nr. 32

17

VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,

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Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

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tennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung, Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch

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Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Judo Club Nunningen. Training Kinder und

Jugendliche: Mo/Mi/Fr, 18.45–20.00; Training Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, 4208 Nunningen. Schnuppertage jederzeit möglich! Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34.

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KINDERTAGESSTÄTTE Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch

Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreu-

ung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familien-

In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

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PRO SENECTUTE UND SPITEX Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für

Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch

Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für

Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil»

SPITEX Thierstein/Dorneckberg, 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.

SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine

Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch

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RÜCKBLICK

Tag der offenen Tore und Türme

Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

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meb. Am letzten Julitag haben das Museum Laufental und der Verkehrsverein Laufen die Kirchentürme und Tore in Laufen zugänglich gemacht. Und auch

das Gefängnis öffnete für das Publikum. Das Angebot wurde von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern genutzt. Hier ein paar wenige Impressionen.

Spezieller Ausblick: Der Aufstieg in die Tore und Türme der Stadt Laufen gewährte ungewohnte Ausblicke. Hier aus dem FOTOS: MELANIE BRÊCHET Untertor ins Stedtli.

Gruselig: Vermutlich wurde diese Gefängniszelle nicht in diesem Zustand verlassen. Für die vielen Besucherinnen und Besucher wurde wohl etwas nachgeholfen.

Sorgte für gute Laune: Roli Noirjean, von Beruf Clown, half im Impfzentrum West in Laufen mit. FOTO: MARTIN SCHINDELHOLZ

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Interessante Einblicke: Hubert Gehrig erklärte den Interessierten das mechanische Uhrwerk im Untertor.


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Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.laufen@wochenblatt.ch oder Telefon 061 789 93 33

wochenblatt.ch


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 12. August 2021 Nr. 32

K ARIK ATUR

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Motorrad gerät in Brand

Sommerferien 2021: Wobei die aktuelle Woche schon beinahe versöhnlich stimmt.

K ANTON SOLOTHURN

DORNACH. WoS. Am Sonntagabend war ein Motorradlenker von Gempen herkommend auf der Gempenstrasse in Richtung Dornach unterwegs. Nach einer langgezogenen Linkskurve bemerkte er, dass vor ihm ein Automobilist und ein weiterer Motorradlenker ihre Fahrzeuge stark abbremsten. Aus diesem Grund musste auch der Motorradfahrer sein Gefährt stark abbremsen, wodurch er zu Fall kam und sowohl mit dem Auto wie auch mit dem anderen Motorrad kollidierte. Dabei geriet das Motorrad des Gestürzten in Brand. Trotz raschem Löscheinsatz der aufgebotenen Feuerwehr Dornach erlitt der Töff Totalschaden. Der gestürzte Motorradlenker wurde mittelschwer verletzt. ILLUSTRATION: ELIANNE FRIEDLI,

MELTINGEN

Arbeitslosenquote sank Gemeindeschreiberin und -schreiber gewählt im Juli auf 2,7 Prozent WoS. Petra Christ-Blom und Alexander aufgestockt. Neu soll unter anderem das WoS. Im Juli fiel die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 130 auf 4085 Personen. Die Arbeitslosenquote sank von 2,8 auf 2,7 Prozent. Trotz saisonalem Anstieg bei den Lehr- und Schulabgängern sinken die Arbeitsmarktzahlen weiter. Die Zahl der registrierten Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag bei 7682 Personen. . Die Stellensuchendenquote sank von 5,2 auf 5,1 Prozent. Die Quote im Schwarzbubenland stagnierte bei 3,7 Prozent. Dies bei 15 Stellensuchenden weniger. Im Berichtsmonat waren 4029 Männer und 3590 Frauen als stellensuchend registriert. Die Zahl der stellensuchenden Schweizer reduzierte sich im Berichtsmonat auf 3821 Personen. Der Ausländeranteil stieg gegenüber dem Vormonat von 49,8 auf 50,3 Prozent. Küche & Bad Innenausbau Türen

Jeger wurden in Meltingen zur Gemeindeschreiberin, bzw. zum Gemeindeschreiber gewählt. Petra Christ hat eine kaufmännische Lehre absolviert, arbeitet unter anderem seit vielen Jahren als Gemeindeschreiberin in ihrer Wohngemeinde Beinwil und übernimmt in Meltingen ein Pensum von 25 Prozent. Alexander Jeger aus Meltingen hat ein Doktorat im Fach deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel und eine Promotion zum Dr. phil. absolviert. Er übernimmt ein fixes Pensum von 25 sowie ein temporäres von 20 Stellenprozenten und lässt sich nebenbei zum Gemeindeschreiber ausbilden. Beide Mitarbeitenden treten ihre Stelle bereits am 15. August an, um eine gute Einarbeitung zu ermöglichen. Der Gemeinderat hat die Stelle, welche mit einem 50 Prozent Pensum dotiert ist, temporär für zwei Jahre um 20 Prozent

Aufgabengebiet mit der Führung des Aktuariats der Baukommission und für die Ausbildung erweitert werden. Das flexible Arbeitszeitmodell Jobsharing, bei dem sich die beiden Mitarbeitenden die Stelle teilen, weise für die Gemeinde mehrere Vorteile aus: Christ und Jeger würden sich fachlich prima ergänzen, als Team eng zusammenarbeiten und ihre Arbeitszeiten sowie Aufgaben individuell untereinander festlegen. Eine funktionierende Stellvertretung sei so garantiert, schreibt der Gemeinderat. Der Schalterbetrieb und die telefonische Erreichbarkeit werden wieder gewährleistet und der Bevölkerung stehe wieder eine Ansprechperson im Gemeindehaus zur Verfügung. Während der Vakanz hatte die Verwaltung Nunningen die Erreichbarkeit (Telefon und Schalter) durch Jeanette Spaar und Adrian Stocker interimistischen Einsatz übernommen.

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Die Gemeindeverwaltung zieht um

ZWINGEN. WoS. Die Gemeindeverwaltung Zwingen zieht voraussichtlich für 16 Monate in ein Provisorium. Weil die Gemeindeverwaltung ab Herbst/ Winter 2021/22 umgebaut wird, zieht die Verwaltung zwischenzeitlich an den Araweg 5 in die Räumlichkeiten der Felix Transport AG. Der Umzug findet am 3. September 2021 statt. Mit dem Umzug werden auch die Öffnungszeiten des Schalters der Gemeindeverwaltung angepasst.

Alles Take-away am Portiunkuli

DORNACH. WoS. Während an Warenmärkten abends wieder zusammengeräumt wird, geht das Treiben am PortiunkulaMarkt in Dornach dann erst los. Der Portiunkula-Markt ist mehr Chilbi als Markt. Buden, Bahnen und Essstände locken die Gäste an. Lange Zeit war unklar, ob der Markt am kommenden Wochenende stattfinden darf. Nun wurde der Markt bis jeweils 23 Uhr bewilligt. Bei der Gastronomie hingegen darf es keine Sitzgelegenheiten geben und die Anbieter müssen Schutzkonzepte entwerfen. «Alles Take-away» lautet das Motto. Deshalb werden auch Festzelte, in denen es normalerweise spätabends feuchtfröhlich zu und her geht, dieses Jahr fehlen.

Wir empfehlen

Fremde Freunde Von Max Küng

Sind es Freunde, die Jean und Jacqueline in ihr Ferienhaus in Frankreich einladen? Noch nicht ganz – man kennt sich vor allem von den Elternabenden der Kinder – aber sie sollen es werden. Jean tischt das ganze Repertoire seiner Kochkünste auf, Jacqueline schaut, dass es den Gästen im sorgfältig eingerichteten Domizil an nichts fehlt. Man trinkt im Garten kühlen Weisswein (Frauen), fährt Rennrad (Männer) oder schwimmt im Kanal (Kinder). Und während sich eine erste Idee von Ferienidylle breitmacht, lässt uns Autor Max Küng heimlich hinter die Fassaden von Gästen und Gastgebern schauen und beschreibt dabei die Charaktere als so trefflicher Beobachter, dass wir merken: Irgendwie kennen wir alle auch einen Jean, Philippe oder eine Salome mit diesen, ähm, speziellen Eigenschaften. Die Gastgeber jedenfalls verfolgen neben der lächelnden Gastfreundschaft noch einen ganz anderen Plan, die Paare lästern im Gästezimmer und statt coolem Lifestyle und demonstrativer Freundschaft zeigen sich im Ferienalltag ganz andere Seiten… Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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