Donnerstag, 6. August 2020
112. Jahrgang Nr. 31
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Seit 40 Jahren unterwegs für den Anzeiger Niemand schreibt schon so lange fürs Wochenblatt wie Edgar Hänggi. Seit 40 Jahren versorgt der Sportjournalist den «Anzeiger» mit Sportreportagen. Nun lanciert er eine Website für den Sport der Region Nordwestschweiz.
mit Sepp Blatter, damals noch Generalsekretär der Fifa, und durfte ihn tatsächlich in Zürich befragen. Bei der Verabschiedung schenkte er mir drei Flaschen Walliser Wein. Viele Jahre später muss ich zum Schluss kommen, das war wohl eine Art Bestechung», schmunzelt Hänggi. Er hätte noch viele Anekdoten zu erzählen, zum Beispiel über das Kurztreffen mit Ayrton Senna in Brasilen. Hänggi schrieb über die «Camel Trophy» in Brasilien, England, Spanien und Belgien. Er reiste an Fussball-EMs und WM-Endrunden, an Olympische Spiele, an Eishockey-WMs, Formel-1-Rennen und schrieb Berichte über Autos, die er testen durfte.
Gaby Walther
14 ºC 30 ºC
18 ºC 32 ºC
Samstag, 8. August 2020 Auch der Samstag zeigt sich hochsommerlich mit viel Sonnenschein. Sonntag, 9. August 2020 Viel Sonnenschein und heisse Temperaturen begleiten den Tag.
20 ºC 35 ºC
Liesberg
Sportjournalist: Edgar Hänggi berichtet mit Leidenschaft über den Sport der Region. FOTO: ZVG
Fortschritte, investierte in teures Kamerazubehör. Sechs Jahre war er Redaktor des damaligen Sportmagazins «Tip» und konnte so die Welt bereisen. So gelangte er zu aussergewöhnlichen Begegnungen mit Leuten aus der Welt des Sportes.
Wein von Sepp Blatter
Seine «Brötchen» verdiente Hänggi früher etwa als Layouter beim «Tip» und seit
26 Jahren bei Swisslos als Produktmanager Sportwetten. «Es geht nicht immer nur ums Geld. Der Sportjournalismus ist meine Leidenschaft. Ich durfte so viel erleben und habe so viele tolle Bekanntschaften geschlossen», schwärmt Hänggi. «Am Anfang war ich noch unsicher, wurde dann aber immer wagemutiger. Für das Cluborgan des FC Breitenbach erbat ich etwa eines Tages ein Interview
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vom 27. Juli bis 8. August 2020. Ab dem 10. August sind wir wieder für Sie da. Der Laden in Basel ist geöffnet!
Wie in der ganzen Medienbranche wurde das Business in den letzten Jahren härter und die Aufträge spärlicher. Sportmagazine wurden eingestellt und die Tageszeitungen sind am Regionalsport kaum mehr interessiert. Die Zukunft sieht der Vater von erwachsenen Zwillingssöhnen in den Onlinemedien. Vor bald fünf Jahren lancierte er auf Facebook und später auf Instagram sein Projekt «RegioSPORTal». Dort veröffentlicht er einerseits Berichte — ausführlicher und mit mehr Bildern als im Wochenblatt —, anderseits haben andere Sportvereine der Nordwestschweiz die Möglichkeit, ihre Beiträge zu posten. Mit der sich in Arbeit befindenden Website möchte er diese Plattform noch perfektionieren. Geld verdiente er bisher keines damit. «Klar, es wäre schön, wenn ich durch Werbeeinnahmen wenigstens die Auslagen decken könnte», meint Hänggi. Dranbleiben will er aber sowieso. Die positiven Rückmeldungen und die vielen interessanten Kontakte motivieren ihn. Mit der Plattform möchte er dem Sport in der Region für all das, was er in 40 Jahren als Sportjournalist erlebt hat, etwas zurückgeben.
3 Dass der Klimawandel auch positive Aspekte zeigt, wurde am diesjährigen Waldspaziergang von WaldBeiderBasel durch den Liesberger Wald aufgezeigt.
Plattform für den Regiosport
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«Ich kann nichts perfekt, aber ich kann fast alles abdecken und es funktioniert», erklärt Edgar Hänggi bescheiden. Der in Nunningen lebende, gelernte Schriftsetzer kann layouten, schreiben, fotografieren, veröffentlicht Beiträge auf Facebook und Instagram und erstellt nun eine Website als Plattform für den Sport der Region Nordwestschweiz. Der Start ist pünktlich zum Auftakt der Fussballsaison am 23. August vorgesehen. Mit Schwerpunkt Fussball und Eishockey wird Hänggi aber weiterhin fürs Wochenblatt unterwegs sein. Schliesslich begann am 8. Juli 1980 in Breitenbach seine Journalistenkarriere bei dieser Zeitung — damals noch der «Anzeiger», herausgegeben von Jeger-Moll Druck und Verlag AG. Hänggi, der neben dem alten Fussballplatz in Breitenbach aufgewachsen ist, schrieb seine ersten Texte über den damaligen Erstligisten FC Breitenbach. Mit den Berichterstattungen versorgte er nicht nur das Cluborgan und das Wochenblatt, sondern auch die damaligen Medientitel wie Volksfreund, Nordschweiz, Sport sowie die BaZ und die Solothurner Zeitung. Geschrieben wurde auf der Schreibmaschine und die Texte wurden teilweise übers Telefon an die Redaktionen diktiert. Immer wieder erlernte Hänggi die neuesten technischen
Freitag, 7. August 2020 Meist sonnig und zunehmend hochsommerliche Temperaturen.
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Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss
Copyright CH Regionalmedien AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 77067 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203756 Ex. Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86, abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von
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Netzelektriker EFZ
Severin Scherrer Netzelektriker EFZ
Wir sind sehr stolz auf euch und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Das Team der BKW Laufen / Delémont Familie Stich & Familie Scherrer
LAUFENTAL
Donnerstag, 6. August 2020 Nr. 31
LIESBERG
L AUFEN
Bäume sterben – die Artenvielfalt nimmt zu
Das erste gedruckte Buch
Der diesjährige Waldspaziergang von WaldBeiderBasel, Verband der Waldeigentümer, führte durch den Liesberger Wald. Dass der Klimawandel auch positive Aspekte zeigt, wurde anhand einiger Beispiele aufgezeigt.
Vor 550 Jahren erschien das erste gedruckte Buch in der Schweiz. Der Hersteller und Herausgeber war Helias Helye, Bürger von Laufen. Eine Bilderchronik erzählt seine Geschichte.
Martin Staub Letztes Jahr war die Trockenheit am Beispiel Hardwald Thema beim traditionellen Medien-Waldspaziergang. Dieses Jahr, am Dienstag, 28. Juli, kam ein Standort des Liesberger Waldes zu diesen Ehren. «Biodiversität trotz Klimawandel» war Thema, und Revierförster Gerhard Walser führte die kleine Gruppe aus Journalisten und Fachleuten gleich zu einem Musterbeispiel: Eine absterbende Buche mit grünen Blättern, kahler Krone und tiefer Höhle im dicken Stamm, die zunehmend Wohnraum für seltene Tierarten bietet. «In unseren Wäldern nimmt dank Klimawandel die Biodiversität tatsächlich zu, während diese in anderen Naturräumen auf der Verliererseite steht», erklärte Philipp Schoch, Präsident von WaldBeiderBasel, in seinem Eingangsreferat. Absterbende Bäume, vorwiegend Fichten, Buchen und Eschen, werden in naturgeschützten Waldgebieten ganz oder teilweise absichtlich stehen gelassen und bieten so Fledermäusen, Spechten, diversen Käfer- und Spinnen-
arten Unterschlupf oder dienen als Nahrungsgeber. Walser erwähnte den «Grossen Abendsegler», die grösste Fledermausart der Schweiz, als Bewohner im Stamm dieser Buche, zeigte ein Foto eines Alpenbocks, eine Käferart, die er hier vor Kurzem erstmals zu Gesicht bekam, und wies auf diverse Spuren von Schwarzspechten, welche im Totholz ideale «Nahrungsangebote» finden.
Sich ändernde Baumartenvielfalt
«Grossflächige naturgeschützte Waldreservate sind Voraussetzung für zunehmende Biodiversität, wie wir sie hier sehen», sagte Susanne Joray, Waldchefin der Burgerkorporation Liesberg als Waldbesitzerin. Mit Stolz erklärte sie, dass 45 Prozent der gesamten Liesberger Waldfläche von 238 Hektaren als Naturschutzgebiet ausgeschieden wurde. Dass liegengebliebene Stämme oder stehendes Totholz auch gewisse Gefahren für Passanten bergen, gab Revierförster Walser unumwunden zu, wies aber auch auf die Eigenverantwortlichkeit des Waldgängers in solchen Naturwäldern hin. «Logisch, dass stark frequentierte Wälder in Stadtnähe anders gepflegt und gesäubert werden müssen», ergänzte Philipp Schoch. Dass sich auch das «Baumarten-Portfolio» in den Baselbieter Wäldern bald ändern wird, sei ein weiterer Aspekt des Klimawandels, betonte Raphael Häner. So dürfte die Zahl von Buchen, heute rund 48 Prozent des Baselbieter Waldes, Tannen (11 Prozent) und Fichten (11 Prozent) zugunsten von selteneren Arten wie Eichen, Linden, Föhren, Eiben ... künftig abnehmen, fügte der in Laufen wohnhafte Geschäftsführer von WaldBeiderBasel an.
Gaby Walther In Bronzen gegossen, in der Hand ein aufgeschlagenes Buch, steht Helias Helye seit fast 30 Jahren auf dem Helyeplatz in Laufen. Als Bürger von Laufen gebührt ihm dieser Ehrenplatz, denn vor 550 Jahren präsentierte der Pfarrer in Beromünster das erste in der Schweiz gedruckte Buch. Bis anhin hatten in klösterlichen Schreibstuben Mönche mit viel Ausdauer heilige Schriften und Gebete auf Pergament kopiert und ganze Bücher abgeschrieben. Das Abschreiben eines Buches dauerte oft Jahre und das Buch war dementsprechend wertvoll. Die Erfindung des Buchdrucks gehörte zu den herausragenden Erfindungen des Mittelalters. In den letzten Jahren fand nochmals eine grundlegender Wandel statt. Nach mehr als einem halben Jahrhundert wurde die Drucktechnologie vom analogen zum digitalen Druckverfahren abgelöst. Diese Veränderung hat Ludwig Suter als Grafiker in den letzten 50 Jahren selber erfahren. Er ist der Herausgeber von «Elias wird Buchdrucker». Während zwei Jahren, in mehr als tausend Arbeitsstunden zeichnete und malte er mit Stift und Pinsel die Geschichte von Helias bzw. Elias. «Es ist kein wissenschaftliches Werk. Vielmehr wollte ich
Druckerei: Elias Helye druckt das erste Buch in der Schweiz. ILLUSTRATION: LUDWIG SUTER ein Bild vom Chorherrenstift im 15. Jahrhundert aus der Sicht Elias zeichnen», erzählt der Verfasser und fügt an: «So will ich mich mit dieser Bildchronik vom 600-jährigen Handwerk verabschieden.» Das Buch erscheint am 28. August zur 550-Jahresfeier «Erster datierter Schweizerdruck». Dann finden im Schlossmuseum Beromünster verschiedene Veranstaltungen rund um die Themen Druck, Buch, Papier und Schrift statt.
Chorherr in Beromünster
Sterbende Buche erweckt neues Leben: Gerhard Walser, Revierförster, Philipp Schoch, Präsident WaldBeiderBasel, Susanne Joray, Waldchefin Liesberg, und Raphael Häner, Geschäftsführer WaldBeiderBasel (v. l.). FOTO: MARTIN STAUB
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Ehrenplatz: Helias Helye als Bronzestatue auf dem Helyeplatz in Laufen. FOTO: GABY WALTHER
Obwohl die Familie Helye ursprünglich aus Laufen stammt, lebte Elias nie in Laufen. Der um 1400 geborene Elias wächst in Zürich auf und zieht später als Chorherr ins Schloss Beromünster. In Heidelberg studiert er Jurisprudenz. Bei einem Prozess in Basel lernt er Druckgesellen aus dem Umkreis von Johannes Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks, kennen. Davon fasziniert beginnt Elias Buchstaben zu giessen, im Setzkasten anzuordnen und auf Papier zu drucken. Nach Jahren aufwendiger Arbeit präsentiert er im Jahr 1470 das 600 Seiten dicke Buch «Mammotrectus super Bibliam» — ein Leitfaden zum Verständnis des Textes der Bibel. Wie so oft bei Neuerfindungen wird das Potenzial der Druckerei nicht erkannt und Elias erntet vor allem Spott. Er lässt sich aber nicht entmutigen und druckt in den folgenden Jahren fünf wei-
tere Bücher. 1475 stirbt Elias. Die Druckerei wird nicht mehr weiter betrieben.
Ein Buch mit vielen Details
Ludwig Suter beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte, der Kunst und der Kultur von Beromünster, verfasste mehrere Bücher und ist als historischer Nachtwächter in der Stadt unterwegs. Dieser Erfahrungsschatz ist in seinem neuen Bilderbuch gut spürbar. Mit viel Liebe zum Detail hat der Illustrator ein Buch gezeichnet, das Einblick in verschiedene Bereiche des Mittelalters gibt. Einerseits erzählt er in kurzen Textpassagen die Geschichte von Elias und informiert über den Buchdruck und das Leben im Mittelalter, besondern in Beromünster. Anderseits erzählen die 50 ganzseitigen Illustrationen detailreich noch viele weitere Geschichten aus dem Leben jener Zeit. Eine Chronologie des Buchdrucks in Beromünster geben im Anhang den geschichtlichen Ablauf wieder, ein Glossar erklärt schwierige Ausdrücke. Das Buch mit den zahlreichen, gut recherchierten Hinweisen eignet sich für Erwachsene genauso wie für Kinder und Jugendliche und dient sicher auch als Stütze im Geschichtsunterricht. Das Buch «Elias wird Buchdrucker» kann bei Ludwig Suter, dem Nachtwächter von Beromünster, unter ludwigsuter@bluewin.ch oder im Buchhandel für 36 Franken bezogen werden.
L AUFEN
Der «Samen des Sieges» ist dem Brand zum Opfer gefallen — das Herz lebt weiter Vom Brand am 10. Juli an der Wahlenstrasse waren auch David Plugi und seine Kunstwerke betroffen. Das wichtigste Werk, das vollständig verbrannt ist, will der Künstler innert neun Monaten wieder entstehen lassen. Martin Staub Es sah nicht schön aus am frühen Morgen des 10. Juli. Der Grossbrand an der Wahlenstrasse hatte fast alles zerstört. Auch in den Atelierhallen von David Pflugi wüteten die Flammen. Doch dank eines frühen Anrufs von einem Freund war der Künstler bald vor Ort und rettete, was zu retten war. Bald erschienen zahlreiche Freunde und unterstützten David Pflugi bei der Räumung tatkräftig. So konnte
schliesslich doch vieles gerettet werden. Ein Kunstwerk aber, das «Baby» – wohl das bekannteste und wertvollste –, welches David Pflugi 2014 von der Fussballweltmeisterschaft aus Brasilien heimbrachte, musste der Künstler schweren Herzens den gierigen Flammen überlassen. «Dort, das kleine Häuflein Asche war das stolze ‹Baby›», erklärte der Künstler anlässlich eines Rundgangs mit dem Schreibenden. Der offizielle Name der acht Meter langen und dreieinhalb Meter hohen Skulptur war «The Seens of Victory» (die Samen des Sieges). Beim Rundumlaufen offenbarte sie vor dem Brand noch unzählige weitere Bilder im Zusammenhang mit der damaligen Fussballweltmeisterschaft. Verbrannt waren also auch die Signaturen der damaligen Finalisten-Teams Deutschland und Argentinien. David Pflugi weinte, nachdem er den Kampf um dieses Werk, welches so viele
Geschichten barg, aufgeben musste, wie er selber bestätigte.
Niemals aufgeben
Niemals aufgeben: David Pflugi präsentiert seinen Geburtstagsgästen das leuchtende Herz als «Grundstein» zum neuen Kunstwerk. FOTO: MARTIN STAUB
Genau zwei Wochen nach dem Brand, am Freitag, 24. Juli, hat David Pflugi Geburtstag. Und an diesem Tag, 15.15 Uhr, auf die Minute genau 51 Jahre nach seiner Geburt, enthüllt der Laufner Künstler ein leuchtendes Herz vor zahlreichen Zuschauern und legt den Grundstein für das neue «Baby». «Das Werk wird neu entstehen», erklärt er dazu seinen Gästen. Wenn er das Projekt nicht sofort an die Hand nehme, könnte es versanden, befürchtet Pf lugi. «Und nach neun Monaten, am 6. April 2021, wird das Werk beendet und eingeweiht sein», verkündet er zuversichtlich. «Niemals aufgeben und in der grössten Katastrophe eine neue Chance erkennen, das ist David», kommentiert seine Schwester den unermüdlichen Enthusiasmus ihres Bruders.
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Donnerstag, 6. August 2020 Nr. 32
EVANG-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 9. August, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Stefan Berg. Predigt auch online unter kgleimental.ch Donnerstag, 13. August, 15.00 Uhr Treffpunkt: Besuch im Kloster Dornach. Pfarrer Stefan Berg. Weitere Infos und Anmeldung unter kgleimental.ch
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Donnerstag, 6. August, 10 Uhr, Alters-und Pflegeheim Stäglen, Gottesdienst draussen bei schönem Wetter. Bei schlechtem Wetter findet er nicht statt (Covid-Vorsichtsmassnahme), Pfr. St. Barth Sonntag, 9. August, kein Gottesdienst Donnerstag, 13. August, 15.30 Uhr, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst in der gelüfteten Aktivierung, Pfr. St. Barth Sonntag, 16. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Pfr. St. Barth, Org. Ingrid Mayr, Täufling: Noelia M. Gasser aus Nunningen, geb. 23.01.2020
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so gern geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil Gott dir nahm die Lebenskraft. Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti
Maria Theresia Plattner 30. Juni 1927 bis 23. Juli 2020
Deine 14 Kinder mit Familien Die Trauerfeier fand auf Grund der Covid-19 Situation im engsten Familienkreis bereits statt.
Kirchenvorstand: Lindern materieller Notlagen bei Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 21 50 (Sekretariat).
Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden bei Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12 Amtswoche vom 6. August bis 28. August hat Pfarrer Claudius Jäggi, 061 761 64 12 Laufen: Sonntag, 9. August, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!
Das einzige Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.
Nach kurzer schwerer Krankheit ist mein geliebter Ehemann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Götti und Onkel
Marcel Schmidlin-Schmidlin 4. Mai 1945 – 31. Juli 2020 friedlich eingeschlafen. Eine Stimme, die uns
vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt sind Liebe, Dankbarkeit und Erinnerungen. In tiefer Trauer: Dieter Schmidlin und Ursula Mathys mit Björn und Nadine Pascal und Silvia Schmidlin-Scherrer mit Flavia Brüder und Verwandte Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 7. August 2020 um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche in Wahlen statt, anschliessend Urnenbeisetzung. Anstelle von Blumen gedenke man dem Hospiz im Park in Arlesheim
(IBAN CH65 0076 9016 3103 6543 1)
Traueradresse: Pascal Schmidlin, Birkenweg 17, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular
Donnerstag, 13. August, 18.00 Uhr, Austausch Offline, offene Gesprächsrunde in der Kirche Laufen bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis. Bis 19.30 Uhr.
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
Grellingen: Sonntag, 9. August, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Zehnergottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi und musikalischem Überraschungsgast, anschliessend Apéro. Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!
Laufen im August 2020
Die Trauerfamilie
Der Tag neigt sich zu Ende, es kommt die stille Nacht, nun ruht, ihr müden Hände, das Tagwerk ist vollbracht.
Büsserach, im Juli 2020
Elisabeth Schmidlin-Schmidlin
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
… Vikarin Rahel Weber für die persönliche und einfühlsame Abschiedsfeier. … Tatjana Fuog und Timothy Löw für den musikalischen Rahmen. … allen Verwandten, Freunden, Bekannten, Schul- und Turnkameraden, die ihm in Freundschaft begegnet sind und mit ihm einen Teil seines Lebensweges gegangen sind. … allen, die ihn auf seinem letzten Weg begleitet oder ihm gedenkt haben. … allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten, für all die tröstenden Worte und Beileidsbezeugungen. … für die Spenden an die Stiftung für das cerebral gelähmte Kind und das WBZ Reinach.
Traueradresse: Charlotte Neyerlin, Kundmattweg 7, 4246 Wahlen
Freitag, 7. August, 9-11.30 Uhr, im Jugendraum vom Pfarrhaus, Archweg 4 in Breitenbach, Wir basteln ein Bienen-Mobilée, geeignet für die Altersgruppe: 7-12 Jahre. Anmeldung freiwillig: 061 781 12 50. Konfirmandenunterricht:
Peter Baumgartner
ist seinen letzten Weg gegangen.
Herzlichen Dank
Bastelspass für Kinder:
jeweils donnerstags von 18-19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do. 13. August: Gr. 1. Do. 20. August: Gr. 2. Do. 27. August: Gr. 1 und Gr. 2. Wer lehrbedingt im Aug. u. Sept. nicht am Do. kommen kann, komme am Sa. (15.08./22.08.) 10.00-11.30 Uhr zur Konf.-Vorb. Ort: Jugendraum vom Pfarrhaus, Archweg 4, in Breitenbach (2 Häuser weiter auf derselben Str.-Seite!).
Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die niemand nehmen kann.
Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem lieben Mami, Schwiegermutter, Omi und Urgrossmutter
Marianne Martin-Héraucourt 9. Juli 1936 – 29. Juli 2020 Im Herzen wirst du immer bei uns sein. Hans Martin-Héraucourt Charly Kym, Sylviane, Lucie und Amélie Christian und Babsi Kym, Tamara und Marco Nicole und Patrik Bachmann, Alexandra Die Beisetzung findet im Familienkreis statt. Es ist sehr schwer einen geliebten Menschen zu verlieren. Tröstend ist es aber zu wissen, dass viele Menschen ihr so viel Freundschaft, Liebe und Achtung entgegengebracht haben. Allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlen, danken wir von Herzen. Einen besonderen Dank möchten wir unserem Hausarzt Dr. Meier Walter Rodersdorf und dem Pflegeteam vom Zentrum Passwang Breitenbach aussprechen für die liebevolle Betreuung und Unterstützung. Es werden keine Leidzirkulare versandt.
Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. 1. Mose 2, 15 Jahr- und Heimatbuch 2021 für das Schwarzbubenland und das Laufental
Johann Wolfgang von Goethe
H ank Herzlichen erzlichen D Dank für die vielen Zeichen der Verbundenheit und der Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben Mami
Edith Karrer-Woldt erfahren durften. Vielen Dank auch für die schönen Blumen, erhaltenen Spenden sowie die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes. Danke an alle, die unserem Mami im Leben Gutes erwiesen und sie auf ihrem letzten Weg unterstützt und begleitet haben. Laufen, im August 2020
Nekrologe im Schwarzbueb-Kalender Anfang November erscheint die 99. Ausgabe des SchwarzbuebKalenders. Wenn Sie im Nekrologenteil einen Ihrer verstorbenen Angehörigen mit Bild und einem kurzen Lebenslauf würdigen möchten, können Sie uns telefonieren und bei uns die Anmeldeformulare bestellen.
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Donnerstag, 6. August 2020 Nr. 31
Unterwegs
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 27. Juli 2020 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:
• Am 9. März 2020 hat der Stadtrat der
Korrektion der Einmündung Langhagweg in die Breitenbachstrasse und dem Kaufrechtsvertrag mit der Parzelle 1561 zugestimmt. Unterdessen sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Bei der Neuvermessung hat sich gezeigt, dass nebst der Mutation mit der Parzelle 1561 auch ein Abtausch
von 15 m2 mit der Kantonsstrasse Sinn macht. Der entsprechende Mutationsplan Nr. 3186 sowie der Abtretungsvertrag zwischen Stadt und Kanton liegen vor und wurden genehmigt. • Die Sanitärarbeiten für den Schliffweg wurden an die Firma Markus Rieder AG vergeben. • Der Kanton erlaubt am 16. August 2020 die Durchführung eines Sonntagsverkaufs mit Markt. Dies als Ersatz für den 1.-Mai-Markt, der nicht durchgeführt werden konnte. Der Markt von Sonntag, 16. August 2020, wird bewilligt. Es gelten
die Massnahmen des BAG sowie die Umsetzung des Schutzkonzeptes.
• Die temporäre Erlebnisgastronomie des
Traffic Teams auf der Parzelle 1944 (Areal Nau, neben dem «San Siro») wird vom 25.7. bis 19.9.2020 unter Einhaltung der BAG-Richtlinien bewilligt.
• Vier Einbürgerungsgesuche wurden gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion weitergeleitet.
• Der Nachtrag zum Aktionärsbindungsvertrag Gasag wurde genehmigt.
Baugesuch, Auflage vom 6. bis 17. August 2020 BG-Nr. 1153/2020. Bauherrschaft: Borer M.-Antoinette / Föhrenweg 10 / 4242 Laufen. Projekt: Schwimmbad. Neuauflage: Profile, Parz. 2723, Föhrenweg 10, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Poolprofi AG / Wahlenstrasse 4, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.
Zusätzlicher Markt in Laufen Am Sonntag, 16.8., wird ein zusätzlicher Markt durchgeführt. Dies als kleiner Ersatz für die abgesagten Märkte, darunter auch der 1.-Mai-Markt, welche dieses Jahr aufgrund der Corona-Situation ins Wasser gefallen sind. Der traditionelle 1.-Mai-Markt ist für viele Laufner Geschäfte, Gastrobetriebe und die Marktfahrerinnen und Marktfahrer ein sehr wichtiger Tag. Umso schmerzhafter war dessen Ausfall in diesem Jahr – zusätzlich zu allen anderen Ausfällen und den damit verbundenen massiven finanziellen Einbussen, welche die Gewerbetreibenden aufgrund der Corona-Pandemie in Kauf nehmen mussten. Nach dem Ausfall des 1.-Mai-Marktes und damit auch des verkaufsoffenen Sonntags, kam das Kiga auf das Gewerbe zu und gewährte einen zusätzlichen Sonntagsverkauf. Das Laufental hat sich für den 16. August entschieden. In kurzer Zeit einen Anlass wie den 1.-Mai-Markt zu organisieren war für die IG Laufen nicht möglich, es soll nun aber an diesem Sonntag zumindest einen zusätzlichen Markt im Umfang eines Monatsmarkts geben. Diesen Vorschlag hat die IG in der Marktkommission eingebracht. Den Ladengeschäften steht es frei, an diesem Sonntag ebenfalls ihre Türen zu öffnen und Kundschaft zu empfangen. Die Gas-
Schutzkonzept: Die Händlerinnen und Händler müssen sich – wie hier am letzten Markt – an einige Vorgaben halten. trobetriebe haben die Möglichkeit, die Gäste in ihren Räumlichkeiten oder in den Boulevards zu bewirten. Der Markt findet statt von 11 bis 18 Uhr und führt von der Vorstadt durchs Stedtli und entlang der Amthausgasse. Der Anlass wird unter dem Schutzkonzept, mit Auflage
des schweizerischen Marktverbandes, abgehalten. Die Händlerinnen und Händler werden dazu angehalten, Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe zu nutzen. Ausserdem muss der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden. Sollte dies nicht mög-
Mobiler Pumptrack des Kantons Baselland Der Mobile Pumptrack des Kantons Baselland steht noch bis zum 13. August 2020 auf dem Kiesplatz an der Rennimattstrasse (ehem. Schwesternhaus) Gross und Klein zur Verfügung. Künden jeweils den Sommer an: Mauersegler über dem Stedtli in Laufen. FOTO: SUSANNA MEYER
schen Rufe der Mauersegler «sriee, sriee» begleitet. Ruhiger und wahrscheinlich von vielen unbemerkt ging es in den Nistkästen im Turm des Obertors zu. Dort zogen drei Seglerpaare insgesamt acht junge Segler gross. Diese sind inzwischen ausgeflogen und sind, wie auch ihre Eltern, schon auf der Reise nach Süden. Deshalb ist es nun – Ende Juli – wieder still über den Dächern des Stedtlis. Susanna Meyer
Auf dem Pumptrack gelten folgende Regeln: • Die Betriebszeiten sind täglich von 8.00–12.00 Uhr und 13.00–22.00 Uhr • Die Anlage darf nur mit entsprechender Schutzausrüstung (Helm obligatorisch) und geeigneten Fahrzeugen (Bikes, Like a Bikes, Skateboards, Inlineskates und Trottinetts) befahren werden • Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr • Motorisierte Fahrzeuge sind nicht erlaubt • Der Betreiber lehnt bei Schäden und/oder Unfällen jede Haftung ab • Im Notfall Telefon 144 anrufen Wir wünschen viel Spass und eine unfallfreie Fahrt! Technische Dienste
FOTO: STL
lich sein, kommen eine Trennwand oder Schutzmasken zum Einsatz. An den Ständen darf die maximale Anzahl von Kundinnen und Kunden nicht überschritten werden (gemäss Angaben an den Marktständen). Die Einhaltung dieser Regeln wird kontrolliert. (stl)
Mauersegler – Sommerboten im Stedtli Laufen
Ich freue mich jedes Jahr auf die Ankunft der Mauersegler Ende April. Die Segler kommen jeden Sommer zum Brüten zu uns, den Rest des Jahres verbringen sie in Afrika. Während dreier Monate erobern die Segler den Luftraum über dem Stedtli. Wer in den letzten drei Monaten bei einem Kaffee in einem Restaurant im Stedtli draussen sass und seinen Blick nach oben schweifen liess, konnte den Flugspielen der Laufner Mauersegler zuschauen. Diese wurden durch die typi-
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Carole Seeberger Stadträtin Was packen wir heute für die Wanderung ein? Wasser, Sandwich, Schoggiriegel, Apfel, Nüssli… eine Jacke braucht es nicht, das Wetter bleibt schön, dafür die Sonnenbrille nicht vergessen. Das Notwendige findet im Rucksack Platz, unnötiger Ballast kommt nicht mit auf den Berg. Auf dem Zickzackweg aufwärts durch den Wald, fühlt es sich angenehm frisch an. Die Schatten und Lichtspiele auf dem Pfad und in den Blättern regen mich zum kreativen Denken an: Da sind Kontraste, helle und dunkle Momente, so wie es im Leben auch Licht und Schatten gibt. Der Schatten hat auch seine guten Seiten – er schützt vor der stechenden Sonne. Bald brennen die Beine, der Atem geht schnell – es ist Zeit für den Schoggiriegel und einen Schluck Wasser! Ein Blick auf den Wegweiser zeigt, es gibt zwei Wege, die zum Gipfel führen: der eine kürzer aber steil, der andere länger aber gemächlicher. Wir müssen uns entscheiden, nehmen den Weg, der sich nach oben schlängelt. Schritt für Schritt erreichen wir das Ziel. Entdeckungen unterwegs und Aussicht vom Gipfel über Berge und Täler – der Weg hat sich gelohnt! Im Alltag ist der schnellere Weg nicht immer der bessere. Da und dort braucht es noch ein Gespräch oder eine Abklärung, die uns dem Ziel näher bringen. Eine neue Legislatur steht uns bevor. Neue Weggefährten kommen dazu, alte Ziele werden weiterverfolgt, neue gesetzt. Bei der Neubesetzung von Kommissionen staune ich immer wieder, wie viele Personen sich für unsere Stadt engagieren. Gemeinsam mit Kreativität, Entscheidungsfreudigkeit und Zuversicht im Rucksack, werden wir die neuen Herausforderungen schaffen! Viil Fröid am Laufe!
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Donnerstag, 6. August 2020 Nr. 32
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15
Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Büren
Baupublikation
Bauherrschaft: Lüthi Ruben und Christine, Im Obstgarten 1,4105 Biel-Benken Projektverfasser: Hesshaus, Hauptstrasse 4, 4417 Ziefen Bauobjekt: EFH mit Carport Bauplatz: Unter den Reben 2, 4413 Büren Grundbuch-Nr.: 3057 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 21. August 2020
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Kant. Hochbauamt Solothurn, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn Bauobjekt: Erweiterung Salzhalle und Umzäunung + Materialboxen Standort: Industriestrasse 9a Grundstück: GB 1206 Nutzungszone: Industriezone Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 21. August 2020
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Brosi Daniel, Heulenhof 2, 4115 Mariastein Projektverfasser: Brosi Daniel, Heulenhof 2, 4115 Mariastein Bauobjekt: mobiler Glacestand Bauplatz: Heulenhof 2, Hofstetten-Flüh Bemerkung: Landwirtschaftszone Bauparzelle: 5058 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 6.8.2020 – 20.8.2020
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 20-027 Gartenhaus, gedecktes Holzlager, Stützmauer Grundbuch-Nr.: 2862 Adresse: Dorneckstr. 6, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller: Fritz + Isabella Saladin, Degenmattstr. 51, 4421 St. Pantaleon Grundeigentümer: Fritz + Isabella Saladin, Degenmattstr. 51, 4421 St. Pantaleon Planverfasser: Roger Schneider, Andri-Garten Dorneckstr. 5, 4421 St. Pantaleon Datum Baugesuch: 6. August 2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar - St. Pantaleon Einsprachefrist: 21. August 2020 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Charles Péguy
Fassungslos und unendlich traurig müssen wir uns viel zu früh von meinem geliebten Mann, Papi, Bald-Grosspapi, Schwiegervater, unserem Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Freund verabschieden.
Josef «Seppi» Walther-Segginger 16. Juni 1960 bis 1. August 2020 Wir vermissen dich, Seppi, und behalten dich mit vielen schönen Erinnerungen in unserem Herzen.
Doris Walther-Segginger Miriam und Daniel Décosterd Pia und Hanspeter Weibel-Walther Doris und Peter Weber-Walther Claudia Neyerlin-Walther Ruth und Georg Henz-Walther Verwandte und Freunde Die Abdankung findet am Mittwoch, 12. August 2020 um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis. Traueradresse: Doris Walther-Segginger, Bleihollenweg 21, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.
Mit grossem Bedauern haben wir vom Hinschied unseres langjährigen Mitarbeiters und Arbeitskollegen
Josef Walther (Seppi) 16. Juni 1960 – 1. August 2020 Kenntnis nehmen müssen. Josef Walther war während insgesamt 27 Dienstjahren immer mit enormem Engagement und hoher Professionalität für unser Unternehmen tätig. Mit Josef Walther verlieren wir einen äusserst geschätzten Kollegen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit. Keramik Laufen AG Geschäftsleitung und Mitarbeitende
Bescheiden warst du in deinem Leben, fleissig deine Hand, Friede hat dir Gott gegeben, Ruhe sanft und habe Dank.
Laufen, im August 2020 In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem geliebten Gatten, unserem Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Cousin, Onkel, Götti und Firmgötti TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG
Marlies Hügli-Gertsch 8. Dezember 1949 – 27. Juli 2020
Im Kreis unserer Familie mussten wir uns von Marlies verabschieden. Trotz intensiver Bemühung konnte ihr Herz nicht mehr zum Schlagen erweckt werden. Viele schöne Erinnerungen werden für immer in unseren Herzen bleiben.
Peter Hammel-Henz 19. 11. 1943 – 31. 7. 2020
Mit Würde und grosser Tapferkeit hat er all die gesundheitlichen Tiefschläge der letzten Monate angenommen und getragen. In der Nacht zum Freitag durfte er im Kreise seiner Familie zu Hause friedlich und ruhig einschlafen. Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihm verbringen durften. In unseren Herzen wird er weiterleben.
Die Trauerfamilie: Madlene Hammel-Henz Beat und Sara Hammel-Jaun mit Florian und Silvan Fabian Hammel und Stefanie mit Marlon Hammel Geschwister und Anverwandte
In unendlich tiefer Trauer Stefan Lischer Thomas und Corinne Hügli mit Arthur und Helena Philippe Hügli Chantal Hügli Gabriela Hügli mit Ramona, Michael und Marina Wir danken allen, die im Leben von Marlies etwas Gutes für sie getan haben. Auf Wunsch von Marlies fand die Trauerfeier und Abdankung im engsten Familienkreis statt.
Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 12. August um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche in Liesberg Dorf statt. Die anschliessende Urnenbeisetzung auf dem Friedhof erfolgt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitalexternen Onkologiepflege Baselland (SEOP BL): Postkonto 40-207390-3 Traueradresse: Madlene Hammel-Henz, Talrain 4, 4254 Liesberg-Dorf Dreissigster: Sonntag, 6. September 2020 um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche Liesberg-Dorf Gilt als Leidzirkular
Baupublikation
Bauobjekt: 20-024 temporäre, semimobile Aushubwaschanlage (bis 2026, nachträgliches Baugesuch) Grundbuch-Nr: 450-455, 457, 458, 2484 Adresse: Oris 7, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller / Grundeigentümer / Planverfasser: Surer AG,Wannenweg 26, 4133 Pratteln Datum Baugesuch: 6. August 2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St.Pantaleon Einsprachefrist: 21. August 2020 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Baupublikation
Bauobjekt: 20-025 Teilweise Umnutzung (Coiffeur Salon) und neue Heizung (Wärmepumpe) Grundbuch-Nr.: 1819 Adresse: Dublerstr. 17, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Iris Gessler, Dublerstr. 17, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Bauherr Planverfasser: Bauherr Datum Baugesuch: 6. August 2020 Planauflage Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 21.August 2020 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme und die tiefe Mittrauer die wir in den schweren Tagen des Abschieds unserer lieben
Brigitta Louisa Wohlgemuth-Gunti erfahren durften. Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die mitfühlenden Worte, die schönen Blumen und Spenden von heiligen Messen, Gaben für späteren Grabschmuck, sowie für die tröstenden Worte in Briefen und Karten.
Erschwil, im August 2020
Die Trauerfamilie
THIERSTEIN
Donnerstag, 6. August 2020 Nr. 31
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BREITENBACH
So wohnt es sich behaglich Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
Dr. Raphael Haberthuer, Grienweg 25, 4226 Breitenbach Aqua Emotion AG, Kreuzackerstr. 3, 4622 Egerkingen Gartenschwimmbad, ebenerdig verbaut Grienweg 25 2428 06.08.2020 21.08.2020
Voranzeige: Gemeindeversammlung Am 24. August findet um 20:00 Uhr im Saal des Schulhauses Artegna eine Gemeindeversammlung statt. Die Traktanden zur Versammlung werden im Wochenblatt der kommenden Woche publiziert werden. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiche Teilnehmer. Wohnliegenschaft JeKa-Haus: 21 altersgerechte Wohnungen mit passenden Balkons.
Infoblatt in Vorbereitung In der zweiten Hälfte des Augusts erscheint die nächste Ausgabe des Infoblatts. Die Vereine und Institutionen werden gebeten, ihre Einträge im elektronischen Kalender der Gemeinde-Homepage zu ergänzen oder bei Bedarf zu korrigieren. Herzlichen Dank!
Anlässe 14. August, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 14. Aug., 17-20h Schwarzbubenschiessen Pistole, Schiessstand Rütti, Pistolensektion Thierstein Breitenbach 15. August, 10h Singen zu Maria Himmelfahrt, Kirchenchor 18. August Blutspende, MZH Grien, Samariterverein 21. Aug., 17-20h u. Schwarzbubenschiessen Pistole, Schiessstand Rütti, 22. Aug., 9-17h Pistolensektion Thierstein Breitenbach 22. August Papiersammlung, Brass Band Breitenbach 24. August Kartonsammlung, Einwohnergemeinde 28. August, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Neben dem Alterszentrum Bodenacker (AZB) sind 21 brandneue 2½- und 3½-Zimmer-Wohnungen zur Vermietung bereit. Freundlich, hell und geräumig präsentieren sie sich für Seniorinnen und Senioren, die ein neues, kleineres Zuhause suchen. Jürg Jeanloz Mitten in Breitenbach, wo früher die Baloise Bank SoBa ihre Niederlassung hatte, baute das Alterszentrum Bodenacker (AZB) eine Liegenschaft mit 21 altersgerechten Wohnungen und einem Schalterraum für die obengenannte Bank. Das Ehepaar Jeker-Kaufmann schenkte dem AZB zwei Millionen Franken, um das JeKa-Haus mit drei Stockwerken (total 8,5 Millionen Franken) fürs Wohnen im Alter zu realisieren. Für die Erstellung wurden ausschliesslich
Handwerker aus der Region berücksichtigt. Wie ein Augenschein bestätigt, sind alle Wohnungen mit grossen Fenstern, attraktiven Parkettböden und rollstuhlgängigen Gehwegen ausgerüstet. Die Wärme wird von einer Holzschnitzelheizung aus dem AZB geliefert und jede Wohnung beherbergt eine Lehmwand, um ein angenehmes Raumklima und bessere Akustik zu ermöglichen. «Die Wohnung ist einfach super, die Aussicht vom Balkon phänomenal», meint eine Mieterin im dritten Stock. Eine Mieterin im Stock darunter lobt die qualitativ wertvollen Türen, Fenster und Kücheneinrichtungen. «Ich bin sehr zufrieden und wünsche mir mehr Menschen in diesem Haus», ergänzt die rüstige Rentnerin. Besonders geschätzt ist auch die Dachterrasse, die einen herrlichen Ausblick auf den Chall und seine Hügelzüge ermöglicht. Hier ist auch der luftige Ort, wo man sich kennenlernt und einen kleinen Schwatz hält.
Viele Dienstleistungen im Angebot
Attraktiv sind auch die Dienstleistungen, die die Mieterschaft beanspruchen kann.
FOTO: JÜRG JEANLOZ
Wohnung und Fenster reinigen, Staubsaugen, Abfall entsorgen, Wäsche reinigen und Kontrollgänge bei Ferienabwesenheiten werden gegen Entgelt angeboten. Für die Verpflegung steht das Restaurant s’Zäni mit gedeckter Verbindung zur Verfügung, wobei die Mahlzeiten auch in die Wohnung geliefert werden können. Tägliche Kontrollen und Transportfahrten können ebenfalls beansprucht werden. Das Alterszentrum Bodenacker, das auch für die ganze Administration und den Unterhalt zuständig ist, organisiert kulturelle, musikalische, soziale Veranstaltungen und sorgt damit für ein tadelloses Rundumpaket. Die monatlichen Wohnungsmieten exklusiv Nebenkosten variieren zwischen 1280 und 1730 Franken, ein Autoeinstellplatz in der Tiefgarage kostet 120 Franken pro Monat. Ein Kellerabteil und der Innenhof zur gemeinsamen Nutzung ergänzen das Angebot. Breitenbach ist für ältere Menschen ein idealer Wohnort, da die bekannten Detaillisten, Geschäfte und Gastrobetriebe alle im Zentrum sind. Post, Bushaltestelle und die Bank im eigenen Haus sind in wenigen Gehminuten erreichbar.
VER ANSTALTUNG Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Dr schnällscht Laufetaler/Thiersteiner feiert Jubiläum
FOTOGALERIE
Vor zehn Jahren: Damals fand der erste Wettkampf in Laufen statt.
Wespe: Zwar schaurig-schön, aber aktuell eine wahre Plage.
Alpenbock: Geschützter Käfer nach Berner Konvention europaweit.
FOTO: RENATO LÜTHI, NENZLINGEN
FOTO: JAKOB PETER, LAUFEN
Im Rahmen des Schulsporttages der Primarschule Laufen fand 2010 die erste Ausgabe dieses Sprintwettbewerbs statt — damals noch unter dem Namen «Schnellster Laufner». Das Format «Dr schnällscht …» gehört zu den ältesten nationalen Nachwuchsprojekten von Swiss Athletics und hat eine lange Tradition. Seit 1955 vermittelt es Kindern die Freude am Rennen und hilft, junge Sprinttalente möglichst früh zu erkennen. Dieses Jahr kommt es am Mittwochnachmittag, 19. August, nun zur 10. Austragung dieses regionalen Nachwuchsevents der Leichtathletik. Zu Beginn wurden die ersten Siegerinnen und Sieger im Gymnasium Laufen noch auf Rasen erkoren. Seit 2017 organisiert das Leichtathletik Zentrum Thierstein den Anlass auf der Leichtathletikanlage in Breitenbach in Kombination mit dem
UBS Kids Cup, einem weiteren nationalen Nachwuchsprojekt von Swiss Athletics, bei welchem die Disziplinen Sprint, Weitsprung und Ballwurf als 3-Kampf ausgetragen werden. Wegen Corona findet dieses Jahr eine etwas kleinere Jubiläumsveranstaltung statt. Das Leichtathletik Zentrum Thierstein organisiert den traditionellen Sprintwettbewerb, bei dem sich jeweils gleichaltrige Kids der Jahrgänge 2005 und jünger über die Sprintstrecken von 50 bis 80 Meter messen. Nach den Qualifikationsläufen dürfen die vier Schnellsten im Final gegeneinander antreten und werden so zum/zur «schnellsten Laufentaler*in / Thiersteiner*in 2020» des jeweiligen Jahrgangs gekürt. Es findet kein UBS Kids Cup statt. Das OK ist überzeugt, mit dem geltenden Schutzkonzept von Swiss Athletics den Kindern aus den
FOTO: ZVG
Bezirken Laufen und Tierstein einen tollen Leichtathletiknachmittag bescheren zu können. Detaillierte Informationen zum Anlass und zur Anmeldung sind auf der Homepage des LZ Thierstein www. lzt.ch unter «Dr schnällscht Laufetaler / Thiersteiner 2020» zu finden. Die schnellsten drei Kinder jeden Jahrgangs werden mit einer Medaille ausgezeichnet. Die Teilnahme ist, dank der Unterstützung des Lotteriefonds des Kantons Solothurn und weiteren Sponsoren, gratis. Alle Kinder erhalten einen Erinnerungspreis! Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Der LZ Thierstein freut sich darauf, viele Kinder und Fans im Grien begrüssen zu dürfen. Tobias Holliger LZ Thierstein
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Donnerstag, 6. August 2020 Nr. 32
Bärschwil
«I DID IT MY WAY»
Glücklich erreichte Roger seine zweite Heimat, die Dominikanische Republik, wo er einen Schlaganfall erlitt und kurz darauf verstarb. Nach Jahren starker Einschränkungen nach seinem Unfall ist er nun in Freiheit.
Roger Bruno Hänggi 17. Januar 1962 bis 23. Juli 2020
In stiller Trauer Bruno und Carmen Hänggi Patrik und Marion Hänggi Anverwandte und Freunde Auf seinen Wunsch wurde er bereits in seiner geliebten Dominikanischen Republik beigesetzt. Traueradresse: Familie Hänggi, Rosenweg 1, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.
Baupublikation
Bauherr: Einwohnergemeinde Bärschwil, Steinweg 114, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Anbau neue Küche für Mehrzweckraum Bauplatz: Schulhaus, Schulstrasse 308 Bauparzellen GB-Nr.: 1248 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. August 2020
Baupublikation
Bauherr: Einwohnergemeinde Bärschwil, Steinweg 114, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Neuer Fussweg, Zufahrt bergseitig Schulhaus Bauplatz: Schulhaus, Schulstrasse 308 Bauparzellen GB-Nr.: 1248 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. August 2020
Baupublikation
Einwohnergemeinde Grellingen
Quartierplan «Langimatt» – Planauflage Die Einwohnergemeindeversammlung hat am 24. Juni 2020 die Quartierplanung «Langimatt» mit Reglement und Plänen genehmigt. Gestützt auf § 31 des Raumplanungs- und Baugesetzes wird vom Montag, 10. August 2020 bis Mittwoch, 9. September 2020 das ordentliche Planauflageverfahren durchgeführt. Die Unterlagen können auf der Webseite der Gemeinde und während der Auflagefrist zu den Schalterstunden, Montag, Mittwoch und Donnerstag 10.00 – 11.30 Uhr / 16.00 – 17.15 Uhr sowie Dienstag 10.00 – 11.30 Uhr / 16.00 – 18.30 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung (Baselstrasse 6, 4203 Grellingen) eingesehen werden. Allfällige Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist, spätestens bis zum 9. September 2020, schriftlich und begründet an den Gemeinderat zu richten. Der Gemeinderat
Einwohnergemeinde Grellingen
Bauherr: Hans Gröger, Vorderes Kurzäckerli, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Ersatz bestehender Schopf Bauplatz: Hof vorderes Kurzäckerli Bauparzellen GB-Nr.: 1650 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. August 2020 BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Bärschwil, Hauptstrasse Dorfeingang Bärschwil – Fringeliweg Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Werkleitungsarbeiten im erwähnten Strassenabschnitt sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Einspurige Verkehrsführung im Baustellenbereich. Der Verkehr wird durch eine Lichtsignalanlage mit Buspriorisierung geregelt. Dauer: Montag, 10. August bis Freitag, 25. September 2020 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt.
Öffentliches Mitwirkungsverfahren
Solothurn, 7. August 2020 kai /rom Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Bau- und Strassenlinienplan «Büttenfeldweg» und Waldbaulinienplan «Bütten-Rai» Der Gemeinderat führt gemäss § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes vom 8. Januar 1998 das Mitwirkungsverfahren durch. Der Bau- und Strassenlinienplan «Büttenfeldweg» und der Waldbaulinienplan «Bütten-Rai» mit dem Planungsbericht werden vom 6. – 24. August 2020 auf der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegt und können während der ordentlichen Schalterstunden eingesehen werden. Alle Unterlagen des Mitwirkungsverfahrens sind ab 6. August 2020 auch auf der Webseite der Gemeinde Grellingen www.grellingen.ch abrufbar. Einwendungen und Vorschläge zum Bau- und Strassenlinienplan und Waldbaulinienplan sind schriftlich bis zum 24. August 2020 an den Gemeinderat Grellingen zu richten. Der Gemeinderat
Grindel
Baupublikation
Bauherrschaft: Stephanie Lutz, Stefan Henz, Hauptstrasse 8, 4247 Grindel Bauobjekt: Sanierung EFH, Einbau Dachfenster/Fenster, Neubau Terrasse, Carport und Wärmepumpe aussen Bauplatz: Hollenrain 134 Bauparzelle: GB-Nr. 792 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 21. August 2020
Zullwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Bruno + Monika Dalle Carbonare Kappenmattstrasse 337, 4234 Zullwil Bauobjekt: Gewächshaus Bauplatz: Kappenmattstrasse 337 Bauparzelle GB-Nr: 1033 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 21.8.2020
Himmelried
Baupublikation
Neuauflage: Bauherrschaft: Bühler Niklaus, Gartenstrasse 3, 4147 Aesch BL Projektverfasser/-in: Bühler Architekten, Hauptstrasse 74, 4208 Himmelried Bauvorhaben: Luft/Wasser-Wärmepumpe als Ersatz für Ölheizung Bauort: Hombergstrasse 24 Bauparzelle: GB-Nr. 816 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Bemerkung: Neuauflage aufgrund geändertem Standort (bereits ausgeführt) Einsprachefrist: 20. August 2020
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: Deiss Simon, Talweg 32, 4254 Liesberg Dorf Bauobjekt: Einbau Fenster, Balkonanbau und Fassadenverkleidung Bauplatz: Rüttiweg 624 Bauparzelle: 3198 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 20. August 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Svanette Belka, Bruggweg 15, 4143 Dornach Bauobjekt: Neubau EFH Architekt: Kobelt AG, Pilgerstrasse 1, 5405 Baden-Dättwil Bauplatz: Wegackerstrasse Bauparzelle, GB-Nr.: 954 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 21. August 2020
THIERSTEIN
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ZULLWIL /NUNNINGEN
Dank den Zwerghühnern wächst der Kleintier Züchter Verein Regula Stebler lernt die Hühnersprache, Sibylle Emmenegger lernt, geduldig zu sein. Mit Leidenschaft züchten die beiden Frauen Hühner bzw. Kaninchen.
So viele Tiere zu betreuen, bedeutet Arbeit. Sibylle Emmenegger findet darin Frieden, Entschleunigung und Ruhe. «Die Tiere lernen einen, geduldig zu sein.» Regula Stebler, die nebst einem 70-Prozent-Arbeitspensum, vier erwachsenen Kindern, einem Hund, Katze und Ziegen bis zu 50 Hühner hat, freut sich am Lebendigen: «Ich habe die Hühnersprache gelernt. Je nachdem wie der Hahn kräht, nähert sich Gefahr oder die Hennen wissen, sie können in Ruhe weiterscharren.» Sie beobachtet, wie viele Familien beim Spazieren an ihrem Gehege in Nunningen stehen bleiben und sich über die Ziegen und Hühner freuen. Für die beiden Frauen ist die Zucht der Hühner bzw. Kaninchen eine grosse Leidenschaft. Dank dem Verein und den Ausstellungen finden sie Gleichgesinnte, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Auch ein geeigneter Kaninchenbock für die Zucht kann dort gefunden und ausgeliehen werden. Schliesslich soll Inzucht vermieden werden. Im Frühling werden die Häsinnen gedeckt und im Winter an den Zuchtschauen die schönsten Jungtiere präsentiert.
Gaby Walther «Ich bin eine leidenschaftliche Hühnerzüchterin geworden. Und dies, ich gebe es zu, erst seit gut einem Jahr», erzählt Regula Stebler. Zu ihrer Leidenschaft gelangt die Heilpädagogin über ein Projekt an der Primarschule Nunningen. Die Zweitklässler hatten im Sachunterricht Küken ausgebrütet. Während zwei Wochen lagen die Eier im Brutapparat und während weiteren zwei Wochen betreuten die Kinder die ausgeschlüpften Küken in der Schule. Anschliessend nahmen Regula Stebler und vier Schulkinder die
Freude am Lebendigen: Regula Stebler (l.) mit einem Seidenhuhn und Sybille Emmenegger mit einem Rhönkaninchen. FOTO: GABY WALTHER
Federfüssige Zwerghühner: die Henne mit FOTO: ZVG ihren Küken.
jungen «Federfüssigen Zwerghühner» zur Aufzucht nach Hause. «Die Familien dieser Kinder sind von den Hühnern so begeistert wie ich. Bereits wurden Baugesuche für Hühnerställe eingegeben. Das nenne ich nachhaltig unterrichten», berichtet die 53-Jährige mit einem Augenzwinkern. Nun sind die neuen Hühnerzüchter sowie ein Kaninchen-Jungzüchter dem Kleintier Züchter Verein Gilgenberg beigetreten und bescheren diesem den dringend nötigen Mitgliederaufschwung. «Nach der im August geplanten GV sind
wir 33 Mitglieder, und es ist wieder einfacher, Anlässe zu organisieren oder anderen Vereinen bei den Kleintierausstellungen zu helfen», freut sich Sibylle Emmenegger. Einen Beitrag für die Bevölkerung leistet der Verein mit der jährlichen Jungtierschau in Nunningen. Leider musste der Anlass in diesem Jahr coronabedingt abgesagt werden. Naturverbundenheit lässt sich bei der Präsidentin des Vereins beim Betreten ihres üppigen Gartens in Zullwil erahnen. Hühner, Wachteln, Ziervögel, Ziegen und gegen hundert Kaninchen
gehören zur vierköpfigen Familie Emmenegger. Die Farbe der Rhönkaninchen erinnert an einen Birkenstamm, bei den Zwergwiddern sind die Schlappohren das Markenzeichen. Mit einigen ihrer Kaninchen hat Sibylle Emmenegger schon mehrere Preise gewonnen. An den Zuchtschauen werden unter anderem Fell, Farbton, Flecken und Ohrenlänge bewertet. «Der Gewinn sind nebst einer Auszeichnung Ruhm und Ehre», lacht die Kaninchenzüchterin und betont, dass bei ihr das Tierwohl immer an erster Stelle stehe.
heit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch
KAMPFKUNST Cho Taekwondo-Schule Nunningen. Olympisches
HOBBY/FREIZEIT Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisen-
Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch
AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45. Probetraining jederzeit möglich, Infos unter www.aikidola.ch
Offenes Singen im Falkefluehstübli, Liesberg Sta-
Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu
Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomo-
Leidenschaft Ein Hobby auszuüben bringt weder Ruhm noch Geld. Es ist Leidenschaft für etwas, das einem einfach nur Freude bereitet. In dieser aussergewöhnlichen Zeit, in der das Vereinsleben zum Teil eingeschränkt ist, möchte das «Wochenblatt» gerne Menschen porträtieren, welche mit Leidenschaft ihr Hobby ausüben. Melden Sie sich beim «Wochenblatt» (redaktion. laufen@wochenblatt.ch) und wir berichten gerne darüber. Dies gibt auch anderen die Möglichkeit, ein neues Hobby zu entdecken.
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,
(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.
Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,
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SPORT
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Donnerstag, 6. August 2020 Nr. 31
FUSSBALL
EISHOCKEY
Zwingen stemmte den Pokal
Der EHC Laufen löst 2. Liga-Team auf
Am traditionellen Vorbereitungsturnier des FC Zwingen behielt der Gastgeber für einmal das Geschenk für sich und holte sich nach zuletzt zwei zweiten Plätzen den Pokal. Edgar Hänggi Dank eines 4:2 Final-Erfolgs gegen den Drittligisten Schwarz-Weiss b sicherten sich die Laufentaler, nach zuletzt zwei Finalniederlagen, das Objekt der Begierde – den Pokal. Captain und Torschütze vom Dienst Daniel Stegmüller durfte ihn unter grossem Jubel aus den Händen von Präsident Rolf Boss in Empfang nehmen. Rang drei sicherte sich Neo-Drittligist Breitenbach mit einem Sieg gegen Röschenz. Die Schwarzbuben waren damit die einzigen der drei Drittligisten, welche ihre Partie gegen den Unterklassigen gewinnen konnten. Denn auch Dornach musste sich gegen Bubendorf geschlagen geben.
Zwingen treffsicher
An drei Samstagen bestritten die sechs Teams aus der 3. und 4. Liga ihre Gruppenspiele. Gab es am ersten Tag noch knappe Ergebnisse, änderte sich dies später mit dem Eingreifen des Heimteams. Zwingen besiegte sowohl den SC Dornach als auch Röschenz mit 6:2. Torreich verlief auch das Spiel zwischen Schwarz-Weiss b und Bubendorf aus der vierten Liga. Die Städter vermochten dabei einen Rückstand noch in einen 4:3 Erfolg zu kehren. Dank dieser Steigerung, und weil im letzten Gruppenspiel der FC Breitenbach trotz zahlrei-
cher Chancen gegen Bubendorf nicht mehr als ein 1:0 erreichte, konnte Schwarz-Weiss b zum Finalspiel gegen Zwingen antreten. Für das Team von Peter Sprenger wurde es zu einem echten Test, denn nicht nur der Klassenunterschied war zu überwinden, sondern auch der Druck, nicht dreimal in Folge das Endspiel zu verlieren. Die Basler waren anfangs das bessere Team, machten weniger Fehler und gingen mittels Elfmeter in Führung. Glück war es dann für das Heimteam, als Goalie Luca Renz einen Schuss noch an den weiteren Pfosten ablenken konnte. Captain Daniel Stegmüller gelang zwar der Ausgleich, doch ein etwas kurioses Eigentor strapazierte die Nerven des Anhanges. Renato Lisser konnte erneut ausgleichen, doch selbst nach dem 3:2-Führungstreffer war noch nichts gelaufen. Die Gäste trafen erneut nur die Torumrandung. Stegmüller machte aber mit dem 4:2 alles klar. Im Spiel um Rang drei sicherte sich der FC Breitenbach mit einem 2:0 im Regional-Derby gegen den FC Röschenz Platz drei. Für die Schwarzbuben trafen Manuel Schneider und Junior Leandro Horst. Den längeren Atem hatte in der Partie um Rang fünf der FC Bubendorf, der den jungen Dornachern die dritte klare Niederlage bescherte. Am Ende lautete das Ergebnis 5:2. SCD-Assistenztrainer Markus Berger zeigt sich aber dennoch nicht beunruhigt. «Klar haben wir praktisch das A-Junioren-Team der letzten Saison und so noch wenig Erfahrung bei den Aktiven, aber die Jungs haben Potenzial. Wir Trainer müssen jetzt schauen, dass sie es auch auf den Platz bringen können. Ich bin zuversichtlich.»
Abschied: Nach 20 Saisons verabschiedet sich der EHC Laufen aus der 2. Liga.
Es war am letzten Freitag wie ein verfrüht gezündeter 1. August-Böller, als die Vereinsleitung darüber informierte, dass die erste Mannschaft nach genau 20 Jahren 2. Liga-Zugehörigkeit aus dem Spielbetrieb genommen und aufgelöst werde. Edgar Hänggi Geschäftsleitungsmitglied Andreas Neuschwander wurde die Aufgabe zuteil, über den Rückzug zu informieren. Es war ihm anzuhören, dass es ihm nicht leicht fiel. «Wir haben uns diesen doch gravierenden Schritt nicht einfach gemacht. Die Sportkommission hatte hart und akribisch gearbeitet und alles Machbare versucht, um ein breit abgestütztes, kompetitives Kader in die Saison schicken zu können. Das gelang nicht.» Er betont, dass dieser Entscheid nichts mit Corona zu tun hatte, es sei vielmehr die Folge eines zuletzt schleichenden Prozesses.
Letzte Saison rutschte Laufen gerade noch in die Playoffs, kassierte gegen Zunzgen-Sissach, wie ein Jahr zuvor gegen Rheinfelden, jedoch drei Kanterniederlagen. Auch wenn jeweils gegen starke Gegner verloren wurde, so sehen es einige Spieler heute mit als ein Grund, dass deswegen keine auswärtigen Kräfte verpflichtet werden konnten. «Nachdem so viel versucht wurde, wollten wir nicht mehr länger zuwarten und hatten im Vorstand einstimmig beschlossen, die Notbremse zu ziehen», erklärt Neuschwander. Der Verband wie die Spieler beider betroffenen Teams wurden in den vergangenen Tagen informiert. Seit Jahren arbeitet der EHC Laufen daran, guten Nachwuchs zu formen und baldmöglichst auch der ersten Mannschaft zuführen zu können. Noch brauche das aber Zeit, wie Neuschwander betont. Jetzt sei der Zeitpunkt jedoch gekommen, um mit dem Schritt zurück die Arbeit an der Basis voranzutreiben und junge Spieler behutsam einzubauen. Ein Grossteil des Kaders bleibe dem Verein erhalten und versuche mit dem 4. Liga-Team den Aufstieg in die 3. Liga per sofort zu realisieren. Die Rückkehr in die 2. Liga sei ein Fernziel, meint Neuschwander. Sein Sohn Ruben ist einer jener Spieler, welche dem Verein nicht mehr
FOTO: EH-PRESSE
zur Verfügung stehen. Philipp Aeppli etwa, einer der Leistungsträger der vergangenen Saisons, schliesst sich dem Zweitligisten Altstadt Olten an. Ob es mit dem Aufstieg in die 3. Liga klappen wird, muss sich weisen. Konkurrenz ist vorhanden. Gerade Altstadt Olten hat ein sehr starkes Team mit zahlreichen Spielern, welche aus der ersten Mannschaft wechselten. «Bei uns ist noch nicht klar, ob wir dann wirklich aufsteigen wollen. Sportlich sieht es aber auf jeden Fall gut aus, und wir streben den Gruppensieg an», meint Daniel Wyss, zuletzt Sportchef, jetzt ebenfalls eines der Mitglieder der zweiten Equipe. Was dieser Schritt bedeutet, wird bewusst, wenn in die Geschichtsbücher geschaut wird. Am Ende der Spielzeit 1999/00 stieg Laufen zum vierten und bisher letzten Mal in die 2. Liga auf. Trainer war Matthias Buser, der den noch vor dem Saisonstart entlassenen Jacques Mabillard kurzfristig ersetzte. 2007/08 holte sich Laufen unter Rolf Rieder und Walter Kamber den einzigen 2. Liga-Gruppensieg. 2014/15 kamen die Laufentaler unter Boffi Amsler bis in den Halbfinal, wo die Argovia Stars in drei hochbrisanten Spielen vor grossen Zuschauerkulissen knapp Endstation bedeuteten.
VOLLEYBALL
Der Sand gehört am Wochenende dem Nachwuchs Jubel: Das Team des FC Zwingen hatte allen Grund zur Ausgelassenheit. FOTO: EH-PRESSE/MANON STICH
VER ANSTALTUNG
Dorf-Sprint Orientierungslauf Im September 2019 fand in Laufen und Zwingen der Sprint-Weltcup OL statt. Spannende Wettkämpfe konnten live am Fernsehen mitverfolgt werden. Bereits im Mai 2021 finden in Laufen und Zwingen die Schweizer Sprint- und Sprintstaffelmeisterschaften statt. Diesmal kann jedermann teilnehmen; es hat für jedes Alter eine Kategorie. Bereits am kommenden 12. August findet in Liesberg ein Dorf-Sprint OL statt. Für diesen Anlass wurde eigens eine Spezialkarte des Dorfes im Massstab 1:3000 erstellt. Ein Dorf OL eignet sich sehr, um in den OL Sport einzutauchen – ein Verirren ist wenig wahrscheinlich! Die Lauf-
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strecken sind zwischen zwei und drei Kilometer lang. Speziell für Schülerinnen und Schüler findet am Mittwochnachmittag 19. August in Wahlen eine Einführung in den Wald OL und ein kleiner Lauf statt. Es wird die gleiche Karte «Stürmenchopf» verwendet, wie sie die Weltcupläuferinnen und -läufer letzten Herbst verwendeten. In der Woche vom 17. bis zum 20. August besteht die Möglichkeit, einen Einführungskurs für OL Einsteiger zu besuchen. Am Samstag 22. August kann auf dem Ritteberg zwischen Dittingen und Blauen ein Fuss OL, ein Bike OL oder ein Kombi OL absolviert werden. Also wenn gewünscht eben ein Fuss OL und ein Bike OL nacheinander. Selbstverständlich kann man auch nur das eine wählen. Nähere Angaben zu allen Anlässen auf der Webseite www.ol-laufental-thierstein.ch Franz Karrer
Nach erfolgreichem ersten Teil des «Stedtli Beach» mit dem A2 Swiss Beach Turnier wird am kommenden Wochenende der Nachwuchs im Fokus stehen. Edgar Hänggi Im Schwimmbad wird im abgetrennten Bereich auf den zwei Spielfeldern ab 9 Uhr das «Swiss Volley Junior Beachtour U19 Masters» ausgetragen. Das OK um Céline Saner wird in Sachen Schutzmassnahmen den Anlass wie vor zwei Wochen durchführen. Erneut gilt, dass sich die Zuschauer mit ID und Smartphone beim Eingang des Fussballplatzes einfinden. Die exklusive Turnierserie für junge Athletinnen und Athleten ist im Beachvolleyball europaweit einzigartig und hat schon zahlreiche Talente hervorgebracht. Traditionell spielen an diesem Turnier die jungen U19-Talente an den «Swiss Volley Junior Beachtour U19 Masters». Dies ist eines von drei Turnieren, bei dem die Nachwuchsspieler und -Spielerinnen doppelt so viele Punkte wie an anderen Turnieren erspielen können. Das OK des «Stedtli Beach» zeige dadurch, dass ihm die nachhaltige, gezielte Nachwuchsförderung nicht nur regional, sondern auch national sehr am Herzen liegt. «Der Volleyballclub Laufen freut sich auf spektakuläre Ballwechsel und
Talente: Am Wochenende zeigen die Schweizer Volleyballtalente ihr Können im Sand. FOTO: EH-PRESSE spannungsgeladene Matches und hofft auf zahlreiches Anfeuern der Stars von morgen», so Saner. Die Männer stehen am Samstag im Einsatz, die Frauen am Sonntag. An beiden Tagen ist das Teilnehmerfeld mit zwölf Teams komplett. Wie schon vor zwei Wochen sind lediglich 100 Zuschauer zugelassen. Das OK versucht alles, um den
Aufenthalt für alle so angenehm wie möglich zu gestalten. Dank den bereitgestellten Stühlen kann das Geschehen auf den beiden Spielfeldern gut verfolgt werden, ein Food Truck mit Hamburger sorgt dafür, dass niemand hungern muss ,und am Samstagabend wird für alle jene, die nicht so früh den Heimweg antreten möchten, die Beach-Bar geöffnet.
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Donnerstag, 6. August 2020 Nr. 32
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In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden muss. Bereitstellung bis spätestens 7.00 morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereit gestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton): 10. August Büsserach 19. August Brislach
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Eine fast filmreife Story
Abenteuer im Naturbad Breitenbach
and action … Nächste Woche hätte das Open-Air-Kino Laufen in seiner 15. Ausgabe gestartet. Die Filme waren bereits ausgesucht, die passenden Bestellungen getätigt, sämtliche Gesuche eingereicht und bewilligt, Tickets und Flyer designt, Sponsorenverträge abgeschlossen, Infrastruktur geordert, alle waren wir in den Startlöchern. Was dann im März 2020 mit der CH-Premiere von COVID-19 angelaufen ist, brauche ich Ihnen nicht weiter zu erläutern.
Kein Open-Air-Kino Laufen
Zuerst glaubten wir, dass sich die Lage bis im August 2020 wieder normalisieren würde und die Action bis dann vorbei wäre. Das Drehbuch aber wurde laufend den aktuellen Gegebenheiten angepasst und zum Teil fast neu geschrieben. So haben auch wir, die Produzenten zusammen mit ihren Regisseuren und Regisseurinnen des Open-Air-Kinos Laufen ,jeweils beraten, wie es weitergehen kann, ob eine Absage angesagt ist oder ob man noch zuwarten soll und kann. Verschiedene Gespräche mit Partnern, Sponsoren und Gästen haben stattgefunden. Als es dann Ende April ums Eingemachte ging und demnächst Kosten und der Vorverkaufsstart anstehen sollten, haben wir, auch aufgrund der damals geltenden BAG-Richtlinien, entschieden, die «Produktion» der Ausgabe 2020 abzusagen. Sie können sich sicher vorstellen, dass uns dieser Entscheid extrem schwergefallen ist. Es hat einiges an Mut, Verständnis und Weitblick gebraucht, steckt doch in diesem Projekt das Herzblut aller Vereinsmitglieder.
Planung der Saison 2021
Wir nutzen die Zwangspause, um mit vollem Elan in die Planung der Saison 2021 zu starten. Schauen Sie mit uns hoffnungsvoll nach vorne, schreiben Sie an Ihrem eigenen Drehbuch fleissig mit und bleiben Sie gesund. Wir zählen auf Sie als Gast, Sponsor, Partner, Gönner und Freund des Open-Air-Kinos Laufen und freuen uns zusammen mit Ihnen auf die Saison 2021. … and cut! Markus Burger, Produzent mit all seinen Co-Produzenten, Regisseuren und Regisseurinnen
EINGESANDT
Der Regen kam zu früh Der neue Grill lief heiss und ein weiterer Rost war belegt mit schon fein duftenden Würsten, um weitere Gäste zu verköstigen, als der Himmel seine Schleusen öffnete! Der langersehnte und auch sehr willkommene Regen kam einfach um ein paar Stunden zu früh in Kleinlützel. Die SVP lud öffentlich ein zur fröhlichen Runde bei Wurst und Brot, was ja zu «normalen» Zeiten im ganzen Land Brauchtum ist zum Bundesfeiertag. Ein weiteres «zäämä sii» war also angesagt ,damit der Grill seine Feuertaufe bestehen konnte. Er tat es. Auch der Pavillon konnte seinen Zweck zu fortgeschrittener Stunde als Regendach erfüllen… für ein Grüppchen «hartgesottener» Trotzer gegen die doch ziemlich starken Wassermassen, die vom Himmel prasselten. Zu früh sass die Gemeinschaft dann doch im Trockenen der Gaststube des Restaurants Engel, wo Gastwirt Orlando für das weitere Wohl in flüssiger Form sorgte. Die Feier, unter dem Motto «zäämä sii … Freud ha … gniiesä», war ein gelungenes Zusammenwirken einer der zwei örtlichen Gastronomiebetriebe mit der neuen politischen Kraft in der Gemeinde. Und das Ambiente stimmte. Auch wenn ab und an «über die Strasse» Flüssiges geliefert werden musste, zum Brunnen vor dem Engel. Am 4. August war dann die Gastfreundschaft vom DonPepe angesagt, als es beim zweiten Polit-Stammtisch wieder galt «anäsitzä … zueloosä … mitreedä» beim Thema: Schweiz — Wo stehen wir? Das ist eine andere Geschichte, bei der hauptsächlich Kehlen genässt wurden! Rolf Meyer SVP Kleinlützel
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Donnerstag, 6. August 2020 Nr. 31
GEDANKENSTRICH
Die neue Normalität noch mit einigen Zusatzarbeiten wie reinigen und desinfizieren aller Sanitäranlagen. Neu bietet Sherif Salem das Abenteuer unter Wasser an. Er als Tauchlehrer unterrichtet Kinder und Erwachsene im Bad mit viel Engagement. Unsere Grosskinder waren begeistert, wie all seine Schülerinnen und Schüler. Nach wichtigen Instruktionen taucht er mit seinen Schülern ab in die Unterwasserwelt. Nach dem Tauchgang geht das Abenteuer mit einer kleine Prüfung zu Ende, die dann mit einer Auszeichnung belohnt wird. Sherif Salem ein grosses Lob für die lehrreiche und herzliche Unterweisung. Auch Thomas und den Menschen von der Gemeinde, die dieses Tauchen ermöglichen, herzlichen Dank. Es ist eine super Sache in den Coronaferien zu Hause eine solche Möglichkeit geboten zu bekommen. Fam. Boos
EINGESANDT
Überlebenstraining nach Sturm im Sommerlager Am 18. Juli reisten wir mit 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach Wyssachen ins diesjährige Sommerlager, wo wir am Abend unsere Ankunft direkt mit einer Disco feierten. In dieser Nacht tobte jedoch nicht nur die Menge, sondern auch der Sturm Mechthild. Durch die starken Windstösse wurden die Siedlungen Wyssachens zerstört und das gesamte Baumaterial wild durcheinandergewirbelt. Mit dem Ziel, diese Siedlungen wieder aufzubauen, starteten wir in die Woche. Aus herangewehten Blachen baute sich jede der fünf Gruppen ein Berlinerzelt auf. Bei einem Survivaltraining und im Escaperoom konnten die Kinder und auch die Leiterinnen und Leiter ihr Können unter Beweis stellen. Auch machten sich die Teilnehmenden auf die Suche nach Essen, welches vom Wind verweht wurde, da unsere Vorräte von Mäusen aufgefressen worden sind. Dabei ging es darum, bei der anschliessenden Essenszubereitung möglichst wenig Abfall zu hinterlassen. Belohnt wurde dies, wie fast alle Herausforderungen, mit Talern, damit sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Baumaterialien für ihre eigene kleine Siedlung kaufen konnten. Am Dienstag startete der Tag schon früh, so dass während der Wanderung der Sonnenaufgang beobachtet werden konnte. Damit sich danach alle erholen
Sommerlager Dittingen Blauen Liesberg 2020: Stürmisches Lager in Wyssachen. und genügend Energie für die restlichen Tage tanken konnten, durfte man am Nachmittag von verschiedenen Wellness-Angeboten profitieren. Weiter musste schiffbrüchigen Nordmännern geholfen werden und es wurde ein zerstörter Staudamm wiederaufgebaut, der uns Strom lieferte. Zum krönenden Abschluss wurden die
FOTO: ZVG
von den Teilnehmern gebauten Siedlungen bewertet und belohnt. So konnten wir mit gutem Gewissen das neue Wyssachen zurücklassen und uns auf die Heimreise begeben. Der Lagerrückblick findet am 25. September, um 19 Uhr im Schulhaus Dittingen statt. Fabienne Dobler
EINGESANDT
Organisation von freiwilligen Sommerferien-Trainings
Fussballclub Zwingen: Die Junioren E und D durften im Sommer trainieren. Da infolge der Coronapandemie das Fussballtraining von Mitte März bis anfangs Juni während rund drei Monaten ausgefallen war, organisierte der FC Zwingen während den Sommerferien ein freiwilliges Training für die zukünftigen E- und D-Junioren der Saison 2020/21. Trotz der Ferienzeit nahmen durchschnittlich rund 15 Kids an den Trainings teil. Die Trainer stellten ein abwechslungsreiches und interessantes Trainingsprogramm zusammen. Das Programm umfasste Technik, Koordination und Kognition sowie Taktik und Tor-
schussübungen. Die Jungs waren mit Freude und Begeisterung dabei. Der Abschluss erfolgte dann immer durch das obligatorische «Mätschli». Das Highlight war das Training mit Peti Sprenger, Ausbildner an der Simplyfoot Academy und Trainer der 1. Mannschaft. Sein Know-how und die Erfahrung im Gestalten von Trainingsprogrammen waren für die Kids sehr lehrreich und bereiteten ihnen viel Freude. Ich möchte mich bei Michel Brodmann für die Mitarbeit und Unterstützung und bei Peti für die Organisation und Leitung
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Melanie Brêchet
Nächste Woche strömen wieder Tausende Schülerinnen und Schüler zurück in ihre Klassenzimmer. Die Sommerferien sind demnächst Geschichte und münden, wie jedes Jahr, in eine Art Neubeginn: neues Schuljahr, neue Lehrpersonen, neuer Stundenplan, neue Bekanntschaften, neues Glück. Dieses Jahr ist aber dieser Neustart anders, so wie dieses Jahr eben alles so ziemlich anders ist. Wir kennen die Gründe, daran gewöhnt habe zumindest ich mich noch nicht. «Das Schuljahr 2020/2021 startet in «neuer Normalität», titelt die Baselbieter Bildungsdirektion in ihrer Medienmitteilung vom vergangenen Dienstag. Knapp eine Woche vor Unterrichtsbeginn erfahren Schülerinnen und Schüler, die Erziehungsberechtigten und die Lehrpersonen also, wie es in den verschiedenen Schulen in diesen Corona-Zeiten weitergehen soll. Der Kanton Baselland (aber nicht nur dieser) hat sich also ganz schön Zeit gelassen, um alle Involvierten über die zukünftig geltenden Massnahmen in den Unterrichtsräumlichkeiten zu informieren, könnte man meinen. Das sorgte auch für Unverständnis und vor allen Dingen Ungeduld bei den Beteiligten. Auch ich habe das eine oder andere Mal für mich gedacht, ob das denn nicht schneller geht. Doch dann wird mir, wie so oft in den vergangenen Monaten, klar, dass ich mit den Verantwortlichen nicht tauschen möchte. Auch unsere Verwaltungen, Behörden und Volksvertreterinnen und Volksvertreter erleben Corona zum ersten Mal. Und ich persönlich vertraue darauf, dass sie ihr Bestes tun, um diese Krise zu meistern. Das braucht Zeit. Der Ausdruck «neue Normalität» sagt einiges aus. Auch wenn wir schon seit Beginn dieses Jahres in dieser Pandemie-Situation stecken, ist sie immer noch neu für uns. Wir müssen uns ständig neuen Gegebenheiten, neuen Erkenntnissen und neuen Massnahmen anpassen, ob das nun passt oder nicht. Und genau hier zeigt sich auch die Normalität in dieser ganzen Angelegenheit. Denn in unserem Leben müssen wir uns immer wieder neuen Situationen anpassen, das gehört zum Menschsein dazu. Dies können eher einfache Prozesse sein wie das Einfinden in einem neuen Team beim Jobwechsel, oder einschneidende Veränderungen wie plötzliche Invalidität oder der Verlust eines geliebten Menschen. Lassen wir also uns und allen anderen Zeit, um in die «neue Normalität» zu finden.
FOTO: ZVG
des speziellen Trainingsprogrammes bedanken. Ich glaube, dieses freiwillige Trainingsangebot während den Ferien wurde geschätzt und von die Kids mit Begeisterung und Freude besucht. Ich wünsche dem neuen Trainerstaff der E- und D-Junioren für die Saison 2020/21 viel Freude, Spass und Erfolg mit den Jungs. Den Jungs wünsche ich eine sportlich und persönlich sinnvolle Freizeitbeschäftigung und weitere fussballerische und persönliche Entwicklungen. Georg Furler Sommerferientrainings-Koordinator
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DIES UND DAS MUSIK-TIPP
Bob Dylan Bob Dylan legt auf seinem 39. Studioalbum «Rough And Rowdy Ways» (Sony) zehn hochkarätige Songs vor. Es sind nach drei Platten mit Coverversionen aus dem «Great American Songbook» die ersten Eigenkompositionen seit dem Album «Tempest» (2012). Der keineswegs altersmilde Musiker und Literatur-Nobelpreisträger (2016) sinniert mit der ihm eigenen, manchmal kryptischen Lyrik selbstkritisch über sein Leben und die Vergänglichkeit, über globale Geschehnisse und die USA im Speziellen. Er schaut als Chronist in nicht immer leicht verständlichen Texten, Anspielungen und Metaphern zurück auf historische, politische, literarische und musikalische Reminiszenzen. Auf seiner Zeitreise von der Antike bis zur Gegenwart erwähnt er nebst vielen anderen beispielsweise Homer, die Musen als Schutzgöttinnen der Künste, Edgar Allan Poe, die Rolling Stones, Anne Frank und Martin Luther King. Zum Schluss schlägt Bob Dylan mit dem 17 Minuten langen «Murder Most Foul» einen Bogen von der Ermordung John F. Kennedys zur Aktualität. Der pessimistische Song tönt wie ein Abgesang auf die USA und die gesamte Welt mit ihrem Gewaltproblem und Sittenzerfall. Hoffnung auf eine bessere Zukunft klingt auf dem ganzen Album nicht an, aber der Glaube an die möglicherweise tröstende Kraft der Musik und der Künste ganz allgemein. Der Sound ist melodisch und dank Ingredienzien von Folk, Jazz, Gospel, Rock und Blues stilistisch vielschichtig. Die Band spielt brillant und lässt Dylan jederzeit den erforderlichen Gestaltungsraum für seinen (Sprech-) Gesang. Fazit: «Rough And Rowdy Ways» ist ein Meisterwerk und hoffentlich nicht Dylans letztes. Benno Hueber
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LESERBRIEF
GESCHÄF TSWELT
Vielleicht hilft Bruder Klaus
«Die Entlastung war notwendig»
Eines Nachts, ich hatte mich vor dem Zubettgehen durchs «Wochenblatt» gelesen, verfiel ich in einen tiefen Schlaf und hatte einen Traum. Ich lebte in einem schönen Tal mit zwei Gemeinden, die im Laufe der Zeit zusammengewachsen waren. Beide waren sehr erfolgreich, der einen gelang es, Industriefirmen in einem grossen Gebiet anzusiedeln. Die andere entwickelte sich zu einem regionalen Zentrum für Dienstleistungen. Irgendwie profitierte die Bevölkerung beider von diesem Umstand. Nun war es aber so, dass kein Frieden zwischen den beiden herrschte. Zankapfel war die Zufahrt zum Industriegebiet der einen. Die kürzeste Strasse führte durch ein Wohngebiet der andern. Je mehr Industrie sich ansiedelte, umso mehr nahm der Verkehr grosser «Brummis» zu. Das störte die Anwohner und sie machten zurecht Lärm und Unfallgefahr geltend. Die Räte der beiden Gemeinden sassen zusammen und suchten nach einer Lösung. Auch nach vielen Sitzungen konnte man sich nicht einigen. Da platzte der Zufahrtsgemeinde der Kragen und sie sperrte kurzerhand die Strasse. Das wiederum passte, verständlicherweise, der andern gar nicht. Der Streit eskalierte und man bemühte Anwälte und Gerichte. Und als es richtig übel wurde, erinnerte man sich an Bruder Klaus. Der hatte vor langer Zeit einen Streit zwischen den Gründern der Eidgenossenschaft geschlichtet und so ein brüderliches Blutvergiessen verhindert. Also beschloss man: Die Bürgermeister der beiden Gemeinden sollen ihn über ein Medium im Himmel kontaktieren und um Rat fragen. So geschah es auch. Dem Bruder Klaus wurde das Problem vorgetragen und der versprach ihnen, die Sache zusammen mit König Salomon anzuschauen und ihnen über das Medium einen Vorschlag in Güte zu machen. Der kam auch drei Tage später. Er liess die Bürgermeister folgendes wissen: «Ihr seid zwei erfolgreiche Gemeinden, aber heillos zerstritten, wollt Krieg gegeneinander führen zum Schaden beider. Die Lösung ist einfach. Ich rate, fusioniert zu einer Gemeinde. Euer Problem wird so zu einem internen und ist so einfacher zu lösen. Ganz nebenbei seid Ihr dann die grösste Gemeinde in der Region mit entsprechendem Einfluss. Eine Gemeinde kostet weniger als zwei und mit dem gesparten Geld könnt Ihr den Ausbau der Zufahrt zum Industriegebiet bezahlen.» Die beiden Bürgermeister hörten sich den Rat des Heiligen Bruders aus dem Mund des Mediums mit roten Köpfen an … Da weckte mich das Morgenläuten des nahen Kirchturms und ich wurde jäh aus dem Traum gerissen.
PR. Wenige Wochen nach der Geburt ihres zweiten Kindes fühlt sich Jana Hostettler am Ende ihrer Kräfte. Während der ältere Sohn aufgrund seines ADHS viel Aufmerksamkeit und Geduld erfordert, kämpft die kleine Tochter mit Verdauungsproblemen. Die «Familienentlastung» des Roten Kreuz Baselland sorgt dafür, dass die Mutter zwischendurch in Ruhe Kraft tanken kann.
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Frau Hostettler, wie sind Sie auf die Familienentlastung des Roten Kreuz Baselland aufmerksam geworden? Ich kannte den Entlastungsdienst bereits. Als ich noch mit Nikki, meinem älteren Sohn aus erster Ehe, in Bern wohnte, war ich einmal krank und erhielt Unterstützung durch den dortigen Kantonalverband. Mir war aber nicht bewusst, dass man auch ohne Krankheit oder ohne gebrochenen Arm vom Roten Kreuz unterstützt wird. Es war meine Hebamme, die mir geraten hat, beim Roten Kreuz Baselland anzufragen. War es einfach, den Dienst in Anspruch zu nehmen? Praktisch war es völlig unkompliziert. Ich habe einfach angerufen und meine Situation erklärt. Kurz darauf hat sich eine Mitarbeiterin bei mir gemeldet. Auf der emotionalen Seite war es schwieriger. Ich habe mich dafür geschämt, dass ich Hilfe brauche. Aber die Mitarbeiterinnen des Roten Kreuz Baselland waren sehr verständnisvoll und hilfsbereit. Sie konnten mir dieses Schamgefühl nehmen. Auch dafür bin ich dem Roten Kreuz Baselland sehr dankbar. Wie wurden Sie konkret durch die Familienentlastung unterstützt? Therese Leuenberger, die Mitarbeiterin des Roten Kreuz Baselland, ist einmal die Woche vorbeigekommen und hat sich toll um Giuliana gekümmert. In dieser Zeit konnte ich mal etwas mit meinem Sohn Nikki unternehmen, bin in die Rückentherapie gegangen oder habe im Haushalt aufgeholt, was noch unerledigt war. Therese hat aber erkannt, dass diese Unterstützung nicht gereicht hat. So ist sie nach Rücksprache mit dem Roten Kreuz Baselland mehrmals in der Woche bei uns gewesen. Therese hat mir auch Tipps gegeben, wie ich die Zeit am besten nutze. Anstatt aufzuräumen und zu putzen, sollte ich mich erholen. So ist sie zum Beispiel auch mal mit beiden Kindern raus gegangen, damit ich in Ruhe ein Bad nehmen und mich entspannen konnte. Dieses Einfühlungsvermögen hat mich sehr berührt. Sie wurden teilweise täglich durch das SRK BL entlastet. War das finanziell eine Belastung für Sie? Das SRK BL hat zum Glück nach Einkommen abgestufte Tarife. Als die Koordinatorin vom Roten Kreuz Baselland, Liliane Spescha, mir vorgeschlagen hat, dass Therese jeden Tag vorbeikommen könnte, hatte ich schon Sorgen, dass wir uns das nicht leisten können. Sie hat mich aber beruhigt und überzeugte mich, dass wir eine Lösung finden werden. Ich habe gespürt, dass auch beim Roten Kreuz Baselland das Wohl unserer Familie im Zentrum steht. Herr Di Salvo, Sie waren jeweils bei der Arbeit, als der Dienst bei Ihrer Familie war. Wie haben Sie die Unterstützung wahrgenommen? Ich habe gemerkt, dass es Jana gut getan hat. Wenn ich nach Hause gekommen bin, war sie weniger angespannt und zufriedener. Sie hatte dann auch die Kraft, für die Kinder abends und allenfalls in der Nacht da zu sein. Ansonsten musste ich alles übernehmen, was Jana nicht mehr machen konnte. Das war belastend. Die Familienentlastung des Roten Kreuz Baselland hatte somit auch für mich einen direkten, positiven Effekt. Die Familienentlastung des SRK BL Das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Baselland vermittelt in belastenden Situationen so schnell wie möglich eine ausgebildete, erfahrene Mitarbeiterin. Diese umsorgt und betreut das Kind zu Hause, wenn: Ihr Kind krank oder verunfallt ist und Sie aus beruflichen Gründen nicht zu Hause bleiben können, die gewohnte Betreuung ausnahmsweise nicht verfügbar ist. Sie selbst krank oder verunfallt sind oder sich in einer belastenden Situation befinden. Mehr Informationen unter srk-baselland.ch/ familienentlastung oder über 061 905 82 19
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Eine erfolgreiche Woche im Feriendorf Von Montag, 20. Juli bis Freitag, 24. Juli fand jeweils nachmittags das Feriendorf des Ferienpass Laufental-Thierstein in tagen zuvor ist. Büsserach statt. Die Veranstalter ziehen Das Feriendorf-Team möchte sich bei der Gemeinde Büsserach für die unkomeine positive Bilanz. plizierte und effiziente ZusammenarDas Bangen um Anmeldungen war kurz beit in dieser Kurzfristigkeit bedanken vor Start des Feriendorfes gross, waren und hofft, damit einen Standort für es doch eher wenige Anmeldungen bis weitere Feriendorf-Veranstaltungen gezu diesem Zeitpunkt. Die aktuelle Lage funden zu haben. erforderte vom Feriendorf-Team FlexiDer grösste Dank gilt den ehrenamtbilität, denn auch sie spürten die Folgen lichen Helferinnen und Helfern, ohne der Corona-Pandemie. Die grosse Un- die das Feriendorf 2020 niemals hätte sicherheit und spontane Ferienplanung stattfinden können. Ihr Einsatz und ihr der Familien widerspiegelte sich in den Know-how in den Bastelzelten und im Anmeldezahlen. Das Feriendorf-Team freien Spiel machten diese erfolgreiche machte sich also auf alles gefasst und Woche erst möglich. Ihre Muskelkraft konnte erfreulicherweise ein breites und logistischer Scharfsinn wurden Team aus ehrenamtlichen Helferinnen auch zum Auf- und Abbau des Ferienund Helfern auf die Beine stellen. In der dorfes benötigt. Tat gingen die Anmeldezahlen wie erWeitere Informationen und einige Imwartet kurz vor den jeweiligen Wochen- pressionen zum Feriendorf sind auf der tagen in die Höhe. Zusätzlich erhöhten Webseite zu finden: www.ferienpass.ch. sich die Zahlen der Teilnehmenden aufgrund der Spontanbesuche. So freut Dario Plattner Offene Jugendarbeit Region Laufen sich das Feriendorf-Team rückblickend über 80 verschiedene Teilnehmende über die Woche verteilt. Am Freitag Die Offene Jugendarbeit Region Laufen ist ein Angebot Abteilung Kind.Jugend.Familie KJF der Stiftung wurde trotz einigen Regenschauern die der Jugendsozialwerk. Das Werk engagiert sich in der magische Zahl von 50 Teilnehmenden Präventionsarbeit sowie in der sozialen und Integration. Zum Auftrag gehören Kindererreicht, was ein Zeichen für gute Arbeit beruflichen und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www.jsw.swiss). des Feriendorf-Teams in den Wochen-
Feriendorf: Die Kinder genossen die Ferienunterhaltung.
FOTO: ZVG
GESCHÄF TSWELT
Coop unterstützt Waldbienenprojekt WoS. In den Wäldern am solothurnischen Dorneckberg sollen Waldbienen als Wildtiere wieder angesiedelt werden. Mit dem Projekt «Rettet die Waldbienen» setzen sich Revierförster Roger Zimmermann und sein dreiköpfiges Team damit für eine naturnahe und artgerechte Bienenhaltung ein. Der Coop Regionalrat Nordwestschweiz unterstützt das Vorhaben mit 10 000 Franken. Wildlebende Bienenvölker sind in der Schweiz kaum mehr anzutreffen. Intensive Wald- und Landwirtschaft sowie übernutzte Imkerei und andere Umweltveränderungen sind dafür verantwortlich. Letztes Jahr hat Revierförster Roger Zimmermann vom Forstbetrieb Dorneck zusammen mit drei Kollegen ein Projekt zur Wiederansiedlung von Waldbienen in den Wäldern des Dorneckbergs lanciert. Damit wird auch die Nachhaltigkeit in der Bewirtschaftung des Waldes gefördert. Der Coop Regionalrat Nordwest-
schweiz unterstützt das Projekt mit 10 000 Franken. Bei der Checkübergabe sagte Projektinitiant Roger Zimmermann: «Wir freuen uns sehr über diese grosszügige Spende. Diese fliesst primär in die Datenauswertung. Damit können wir herausfinden, ob und unter welchen Bedingungen die Bienen als Wildtiere in unseren Wäldern überleben können.» Evelyn Borer, Coop Regionalrat Nordwestschweiz, erklärte: «Waldbienen sollen als Insekt und nicht als Nutztier wiederangesiedelt werden. Damit werden die Diversifikation und Nachhaltigkeit im Bereich Waldbewirtschaftung gefördert. Nachhaltigkeit ist für Coop als Unternehmen seit Jahrzehnten ein Anliegen. Der Betrag für dieses Herzensprojekt, das von einer engagierten Gruppe begleitet wird, wurde im Coop Regionalrat Nordwestschweiz mit grossem Wohlwollen gutgeheissen.»
Bei der Checkübergabe: (v.l.) Susann Streicher, Coop; Thomas Weiland, Präsident Betriebskommission Forstbetrieb Dorneckberg; Evelyn Borer, Regionalratsausschuss Nordwestschweiz; Johannes Wirz, Biologe und Imker; Roger Zimmermann, Revierförster und FOTO: ZVG Projektleiter sowie Ueli Joss, Verantwortlicher Instruktion Klotzbeutenbau.
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FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Achtung Schulanfang
Region. WoS. Am Montag beginnt in der Region wieder die Schule. Die Polizei mahnt die Verkehrsteilnehmer, aufmerksam zu sein.
Heftiges Gewitter
NUGLAR-ST.PANTALEON. WoS. Am letzten Sonntag, um ca. 15 Uhr, wurde die Feuerwehr nach einem starken Gewitter zu diversen Einsätzen gerufen. Über zehn Objekte waren in der Jurastrasse und Hofackerstrasse vom Wasser betroffen. Die Feuerwehr und die Samariter Nuglar-St. Pantaleon standen mit 23 Frauen und Männern im Einsatz.
Einsätze der Feuerwehr
Flugkünstler: Weissstörche sind in diesen Tagen regelmässig in der Region zu sehen. Auf Feldern suchen sie nach Futter. Hier das Bild eines Weissstorchs im Flug. FOTO: DIETER GRAF, WAHLEN
K ANTON BASELL AND
DORNECK
BASELL AND
Schulstart auf allen Stufen
Rechnungsabschluss
Alles über Weinanbau
WoS. Der Forstbetrieb Dorneckberg bewirtschaftet die Waldungen der Bürgergemeinden Nuglar, St. Pantaleon, Gempen, Dornach und Hochwald. Trotz extrem schwierigem Holzmarkt konnte der Forstbetrieb im letzten Jahr zum siebten Mal in Folge mit einem Überschuss das Jahr abschliessen, und zwar mit einem Betrag von 30 000 Franken. Nach dem Sturmtief «Burglind» vom Januar 2018 und den massiven Trockenschäden in ganz Europa im gleichen Jahr ist der Holzmarkt in ganz Europa zusammengebrochen. Die grösste Herausforderung dürften in Zukunft aber die Waldschäden sein, die sich durch die Klimaveränderung massiv verschärft haben, schreibt der Forstbetrieb Dorneckberg in einer Mitteilung. Der Wald müsse von dürren Bäumen befreit werden und es müssten neu hitzeresistente Baumarten gepflanzt werden. Dies sei mit hohen Kosten verbunden.
WoS. Baselland Tourismus lanciert zusammen mit dem Weinproduzentenverband Region Basel/Solothurn ein neues Angebot: «Zu Besuch beim Weinbauern». Bei Besuchen direkt beim Weinbauern erleben Gruppen, Firmen, Vereine oder Privatpersonen die Weinkultur hautnah, erhalten spannende Informationen und dürfen schliesslich die regionalen Tropfen bei einem Apéro auch degustieren. Mit dem neuen Angebot soll der Baselbieter Wein erlebbar gemacht werden, schreibt Baselland Tourismus. Bei ihrem Besuch sehen die Gäste, woher der Wein kommt und wie er hergestellt wird. Auf einem Spaziergang durch die Rebberge erfahren sie viel Wissenswertes zum Wein und zum Produzenten. Interessierte melden sich direkt beim Weinbauern für einen Besuch an. Eine Übersicht über die aktuell sieben teilnehmenden Winzer gibt es unter baselland-tourismus.ch/ besuchweinbauer.
WoS. Ab Montag werden die Baselbieter Schulen aller Stufen den Unterricht vor Ort und in Vollklassen wieder aufnehmen. Die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern ist nach wie vor nur für die nachobligatorischen Schulen zwingend. Dort, wo diese Abstandsregelung nicht eingehalten werden kann, werden für die Wiederaufnahme des vollen Präsenzunterrichts an den Baselbieter Mittel- und Berufsfachschulen weitere Schutzmassnahmen erforderlich. In solchen Fällen werden Einzeltische eingesetzt oder Trennwände installiert, teilt die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion mit. Wo auch diese Massnahmen nicht umsetzbar sind, müssen Schutzmasken getragen werden. Die Schülerinnen, Schüler, Lernenden und Lehrpersonen der nachobligatorischen Schulen werden kostenfrei mit Schutzmasken für den Unterricht ausgestattet.
BASELLAND. WoS. Der Schweizer Nationalfeiertag verlief im Kanton Basel-Landschaft relativ ruhig. Die Feuerwehr hatte jedoch 20 Einsätze zu verzeichnen. Es handelte sich gemäss Baselbieter Polizei meist um kleinere Brände von Gebüschen, Böschungen, Wiesen und Stoppelfeldern. Der grösste Brand ereignete sich in Pratteln, wo rund 800 Kubikmeter Holzschnitt abbrannten. Die Brände wurden in den meisten Fällen durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerk verursacht. Verletzt wurde bei den Bränden niemand.
Neuer Rad- und Fussweg
ZWINGEN/GRELLINGEN WoS. Im Zuge der Realisierung der kantonalen Radroute Aesch – Laufen hat eine neue Bauphase begonnen. Seit letztem Montag wird auf dem Teilabschnitt Grellingen – Zwingen die bestehende Fussgängerbrücke über die Birs ersetzt. Die jetzige Fussgängerbrücke wird demontiert und durch eine neue Velo- und Fussgängerbrücke ersetzt. Eine Umleitung für die Fussgängerinnen und Fussgänger wird signalisiert. Da diese Umleitung auch Schulkinder betrifft, stehen zum Schulanfang Verkehrslotsen im Einsatz. Gemäss Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion dauern die Bauarbeiten bis zum 18. September.
Wir empfehlen
Palast der Stille Hansjörg Schertenleib
Wenn das Thermometer um die 30 Grad im Schatten anzeigt, lassen wir uns wirklich gerne in Hansjörg Schertenleibs «Palast der Stille» entführen. In Maine, an der äussersten östlichen Küste der USA, steht das Cottage des Schweizer Autors, in dem er seit fünf Jahren einen Grossteil seiner Zeit verbringt. Es herrscht gerade klirrende Kälte. Der Autor kämpft sich durch den Tiefschnee, um Brennholz zu holen. Es ist still, der meterhohe Schnee verschluckt alle Geräusche. Das Cottage ist ein Rückzugsort, die temporäre Einsamkeit Wunsch des Autors. «Er will nicht länger effizient sein, strebsam, zwanghaft optimistisch und erfolgsorientiert», beschreibt er sein Motiv für sein neues Leben im ländlichen Exil auf 57 Quadratmetern. In diesem Buch bringt einem keine atemberaubende Action zum Schwitzen. Schertenleib erzählt von seinem Alltag in der Stille, über das Schreiben, seine Jahre in Irland und seinen Platz in der Welt. Und bietet auch uns eine gedankliche Zuflucht im kühlen Palast der Stille. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
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