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Donnerstag, 22. Juli 2021

113. Jahrgang Nr. 29/30

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Blick hinter Gefängnismauern Das Gefängnis Laufen kann am Samstag und Sonntag, 31. Juli/1. August besichtigt werden und wird neu zu Wohn- und Arbeitszwecken vermietet.

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Im Chratten erhalten Menschen mit einer Suchterkrankung seit fast 50 Jahren die Ruhe, die sie brauchen und ihnen wird geholfen, in eine Tagesstruktur zu finden.

Möglicher Wohnraum: Burgerpräsident Marcel Jermann (l.) und Burgerrat Luca Ongaro, zuständig Liegenschaften/Unterhalt, geben Einblick ins ehemalige Gefängnis. FOTO: GABY WALTHER

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Burgerrat und ein beauftragtes Raumplanungsbüro haben die Nutzungsmöglichkeiten des Gefängnisgebäudes sowie die Arealentwicklung im Hinblick auf ein Wettbewerbsverfahren abgeklärt. Der Souverän der Stadtburgergemeinde Laufen wird nun in einem nächsten Schritt einen Kredit für ein Studienauftragsverfahren beschliessen; daraus ergibt sich ein Folgeauftrag, ein Richtkonzept für einen Quartierplan zu erstellen.

Tag der offenen Gefängnistüren

Bis ein genehmigter Quartierplan und die Baubewilligung vorliegen, dürften noch einige Jahre vergehen. Bis dahin soll das Gefängnis mit einer Zwischennutzung an Privat- und Geschäftskunden vermietet werden. Nebst zwei Familienwohnungen lassen sich die übrigen Räume und ehemaligen Zellen als WG-Zim-

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mer, Büro, Archiv oder anderweitig nutzen. Bevor es aber so weit ist, werden die Bevölkerung sowie Mietinteressenten am Samstag, 31. Juli (11–18 Uhr), und Sonntag, 1. August (13–16 Uhr), zu Tagen der offenen Tür in das Gefängnis Laufen eingeladen. Die Besucherinnen und Besucher können sich einen Eindruck davon machen, wie das Gefängnis innen aussieht. Neben einer Festwirtschaft gibt es Spielangebote und Tattoos für Kinder, eine «Grusel-Zelle» und weitere Attraktionen. Zur Unterhaltung spielt DJ Knaschti. Am Samstagnachmittag können die verschiedenen Tore im Stedtli und die Kirchtürme besichtigt werden. Als Ergänzung dazu zeigt das Museum Sonderausstellungen zum Thema Tore und Türme, Mittelalter und Ritterrüstungsherstellung (siehe S. 3 und Inserat S. 14).

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Bezirksstatthalters und -gericht in das Eigentum des Kantons Basel-Landschaft über. Nachdem der Kanton Baselland die Bezirksschreibereien zentralisiert hat und auch andere, ebenfalls im Amthaus untergebrachte Amtsstellen nach Arlesheim und Liestal verlegt wurden, stand das Gebäude einige Jahre leer. Mitte 2016 erwarb die Burgergemeinde Laufen-Stadt das Grundstück mit dem Amtshaus und dem Gefängnis vom Kanton. Nach einer sorgsam vorgenommenen Sanierung sind hier wieder Dienstleistungsbetriebe eingezogen, unter anderem ein Treuhandbüro und eine Anwaltskanzlei. Das Gefängnis behielt auch nach dem Eigentümerwechsel vorderhand seine Funktion und wurde vom Kanton bis Ende 2020 als solches mit einem unselbstständigen Baurecht genutzt.

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Sonntag, 25.07.2021 Weiterhin wechselhaft. Zwischen Sonne und Wolken auch vereinzelte Gewitter möglich.

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Auf dem Areal «zum Hof», ideal am Eingang zum Stedtli gelegen, standen seit Jahrhunderten repräsentative Bauten. Diese dienten dem Meier, also dem Vertreter des Fürstbischofs in Laufen, oder dem Vogt von Zwingen als Amtssitz. Das heutige Amthaus wurde im Jahre 1600 erbaut und seither mehrfach umgebaut und saniert. Im Wechsel der Geschichte wechselte das knapp 3000 Quadratmeter grosse Gelände mehrfach den Besitzer. Als die napoleonischen Truppen zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch durch das Laufental zogen, wurde der Kirchenbesitz verstaatlicht und an private Interessenten verkauft. Aus privater Hand kaufte es dann vor gut 110 Jahren der Kanton Bern; dieser nutzte den «Hof» als Sitz des Bezirksstatthalters und -gerichts. Mit dem Kantonswechsel des Laufentals im 1994 ging das Amthaus als Sitz des

Samstag, 24.07.2021 Tagsüber noch teilweise sonnig, am Nachmittag aufkommende, teils auch kräftige Gewitter.

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Sitz der Bezirksverwaltung

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Seit über hundert Jahren stehen das Amthaus und das Gefängnis am Rand des Stedtlis Laufen. Sie gehörten seit 1910 dem Kanton Bern und gingen nach dem Kantonswechsel in das Eigentum des Kantons Basel-Landschaft über. Der Kanton Bern hat das Amthaus aus privater Hand erworben; im gleichen Jahr wurde in unmittelbarer Nachbarschaft das Gefängnis mit zehn Haftplätzen gebaut. Dort sassen in den letzten 110 Jahren Untersuchungsgefangene oder Straftäter mit kurzen Gefängnisstrafen ein.

Freitag, 23.07.2021 Sonniges Sommerwetter mit ein paar Schleierwolken und auch über der Landschaft nur harmlose Quellwolken.

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LAUFENTAL

Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29/30

Z WINGEN

L AUFEN

Herr der Helme und Harnische

Offene Türme und Tore öffnen Zugang zur Geschichte

Nathan Cueni stellt in der Schlosserei seines Schwiegervaters Helme und Harnische aus dem Mittelalter her. Fasziniert von alten Kampfsportarten unterrichtet er die chinesische Kampfkunst Tai-Chi. Jürg Jeanloz Aus einem Stück Blech einen Helm oder Harnisch zu formen, diese Fertigkeit hat sich Nathan Cueni zur Lebensaufgabe gemacht. Bei unserer Begegnung steht der 32-jährige Handwerker an der Esse, wärmt den vorgeformten Helm (Bild) auf 900 Grad und bearbeitet ihn mit dem Hammer auf dem Amboss. Mit unheimlicher Geschicklichkeit und raschen Schlägen bringt er den Helm in die richtige Form. «Ich habe mir dieses Handwerk selbst beigebracht und konnte von den Ratschlägen meines Schwiegervaters Erwin Cueni profitieren», sagt der sympathische junge Mann. Der Schwiegerpapa nickt vielsagend und bestätigt, dass sein Schwiegersohn ein handwerklicher Künstler sei. Er habe die im Jahr 1904 eröffnete Schlosserei Nathan gerne zur Verfügung gestellt. Hunderte von Werkzeugen hängen säuberlich an den Wänden, ein Schweissgerät, eine Bandschleifmaschine, eine Blechschere und viele andere Utensilien stehen in dieser heimeligen Schlosserei in der Nähe des Schlosses Zwingen zur Verfügung. Ein starkes Omen, denn in einer solchen Um-

gebung müssen ja altertümliche Rüstungen bestens geraten.

Wer sind seine Kunden?

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Cueni stellt Rüstungen her, verziert und färbt sie nach den Wünschen seiner Kunden und passt sie auch an deren Körpergrösse an. Bestellt werden Rüstungen oder Teile davon von Schauspielern, die sich in Bühnenschaukämpfen engagieren. Er bedient aber auch Museen, Sammler und Liebhaber solcher Raritäten. Die Innenseite der Helme versieht er mit einem Innenfutter und ergänzt sie mit einem Tragriemen. Tragkomfort ist oberstes Gebot, aber auch Ästhetik und Konstruktion sind ihm sehr wichtig.

Sein bewegter Werdegang

Bereits mit 14 Jahren interessierte sich der junge Nathan für Schaukämpfe aus dem Mittelalter. Er befasste sich mit Kampfsportarten aller Richtungen. Trotzdem absolvierte er eine Lehre als Automatiker, holte die Matura nach und studierte Biologie und Soziologie. «Ich habe mir mit der Plattnerei einen Bubentraum erfüllt», erklärt der 32-Jährige. Kampfsport sei wesentlich mehr als Sport, sondern auch Selbstreflexion und Konf liktbewältigung. Dank seinem freundlichen und ausgeglichenen Wesen unterrichtet er ehrenamtlich Deutsch und Mathematik bei einer gemeinnützigen Organisation. Seine Handwerkskunst kann in der neuen Ausstellung des Museums Laufental (Laufen) über das Mittelalter auf geniale Fotografien von Maria Patzschke bestaunt werden.

Alte Fotos vom Obertor: Präsentiert von Lilli Kuonen, Präsidentin Museumsverein Laufental, und Felix Stähli, Präsident Verkehrsverein Laufen. FOTOS: MARTIN STAUB

Bundesfeier und Feuerwerk sind auch dieses Jahr abgesagt. Der Tag der offenen Tore und Türme am 31. Juli aber bleibt und gewährt einen spannenden Blick zurück bis ins Mittelalter. Martin Staub Letztes Jahr hätte Laufen sein 725 Jahre altes Stadtrecht gefeiert. Wegen Corona wurden sämtliche Veranstaltungen abgesagt. Ein paar wenige werden dieses Jahr mit dem Vermerk «725 + 1» nachgeholt. Eine davon ist die neue Ausstellung im Museum Laufental, die vor kurzem eröffnet wurde und bei der das Mittelalter im Zentrum steht. Die andere Jubiläumsveranstaltung ist der Tag der offenen Tore und Türme am 31. Juli, der vom Museumsverein zusammen mit dem Verkehrsverein Laufen organisiert wird.

Eintauchen ins Mittelalter

So entsteht ein mittelalterlicher Helm: Plattner Nathan Cueni an der Esse. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Das Museum hat geöffnet an diesem 31. Juli. Was aber nur einem Teil der Attraktionen entspricht. Gleichzeitig können Interessierte an diesem Tag Kirchtürme und Stadttore besteigen. Von 14 bis 18 Uhr sind Ober- und Untertor, das Wassertor, die Laufner Kirchen und Kirchtürme (mit Ausnahme Turm St. Katharinenkirche) sowie das Gefängnis beim ehemaligen Amthaus für Besuchen-

de zugänglich. «Das ist noch lang nicht alles», erklärt Lilli Kuonen, Präsidentin des Museumsvereins Laufental, die damit noch weitere historische Begleiterscheinungen erwähnt: «Die Companie Basilisk, ein Basler Verein, der einem Auszugsfähnlein gegen die Heere des Burgunds in den 1470er-Jahren gedenkt, wird in ihren historischen Kleidern das Stedtli in spätmittelalterliche Atmosphäre versetzen.» Und Felix Stähli, Präsident des Verkehrsvereins Laufen, ergänzt: «Zudem können Besucherinnen und Besucher Nathan Cueni auf dem Helyeplatz beim Schmieden von mittelalterlichen Rüstungen zuschauen.» Der Plattner (Berufsbezeichnung für einen Schmied, der vorwiegend Rüstungen fertigt) aus Basel hat in seiner Werkstatt in Zwingen für die Ausstellung im Museum Laufental einige Teile von damaligen Rüstungen originalgetreu nachgebaut.Und zur Abrundung eines spannenden Rundgangs können sich Besucherinnen und Besucher beim Amthaus und auf dem Helyeplatz laben. «Zudem sind im Stedtli die Restaurants, die wir nicht konkurrenzieren wollen, an diesem Samstag geöffnet», sagt Lilli Kuonen. Felix Stähli appelliert an die Vernunft der Besuchenden: «Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sind für diese zum Teil steilen und engen Treppen Voraussetzung, und Kinder werden nur in Begleitung Erwachsener zugelassen. Zudem gilt Maskenpflicht in den Innenräumen.»

Laufens Geschichte erleben

Interesse wecken, noch etwas tiefer in das Thema einzutauchen. Was liegt da näher, als sich wieder mal den kulturhistorischen Rundgang «Laufen erzählt Geschichte» zu Gemüte zu führen. Ein jederzeit frei begehbarer Spaziergang durchs Stedtli mit spannenden Geschichten, die über das Handy abgerufen werden können. Die entsprechenden Prospekte mit Anleitung liegen im Museum kostenlos bereit. Interessant liest sich auch die auf eine Seite zusammengefasste Stadtgeschichte ab 1141, über die Vergabe des Stadtrechts um 1295, die Erbauung der Stadtmauer, -tore und -türme bis in die Gegenwart, welche im Museum aufliegt. Tag der offenen Tore und Türme, 31. Juli, 14 bis 18 Uhr. Museum geöffnet.

Dieser Tag, an dem die Geschichte der Stadt Laufen lebendig wird, dürfte auch

Trittsicherheit erforderlich: steiler Aufstieg auf den Turm der Herz-Jesu-Kirche.

dem Gebiet Hofaggerbüne oben im Dorf. «Für die älteren Einwohnerinnen und Einwohner ist es oft anstrengend, den steilen Hang hinaufzulaufen», sagt der Dugginger Gemeindeverwalter Christian Friedli. Aber auch für die anderen Bewohner wäre die Brücke eine angenehmere und raschere Verbindung. Im Gebiet Hofaggerbühne, das so besser erschlossen wird, soll ein neues Dorfquartier entstehen. «Hier wird die Investorensuche vorbereitet», so Friedli. Bei der Mehrzweckhalle, dem Zugang ins Dorf und dem neuen Quartier handle es sich um ein Ensemble. «Wir haben vor, dafür einen Architekturwettbewerb durchzuführen.» Die markante Mehrzweckhalle aus den 1970er-Jahren auf der anderen Seite der Bahnlinie an der Birs, die an einen Hangar erinnert, soll abgerissen werden. Läuft alles nach Plan, ist bis zum Jahr 2027 alles fertiggestellt. Für den Lift und den Treppenturm als Dorfzugang hat sich die Gemeinde an Agglo Basel ge-

wandt, die das Projekt ins kürzlich beim Bund eingereichten Agglomerationsprogramm Basel der vierten Generation aufgenommen hat. Dort ist es mit 1,25 Millionen Franken veranschlagt. «Bis Ende 2023 entscheidet der Bund, zu wie viel Prozent er sich am Agglomerationsprogramm beteiligt», erklärt Agglo-Basel-Geschäftsführer Patrick Leypoldt. Bei den letzten Agglomerationsprogrammen trug der Bund durchschnittlich 35 bis 40 Prozent der Gesamtsumme. Zur Eröffnung der neuen Verbindung zum Dorf wird es übrigens auch auf den Gleisen in Duggingen anders aussehen: Die SBB planen, die genehmigte Doppelspur zwischen Duggingen und Grellingen auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2025 in Betrieb zu nehmen. Diesen Frühling haben sie die Unterlagen für das 130-Millionen-Franken-Projekt beim Bundesamt für Verkehr eingereicht. SBB-Mediensprecher Reto Schärli sagt: «Frühestmöglicher Baubeginn der Doppelspur ist in rund zwei Jahren.»

DUGGINGEN

Duggingen vereint Dorf mit Bahnhof Durch ein spektakuläres Bauprojekt will die Gemeinde ihre Attraktivität weiter steigern. Dimitri Hofer Bis heute hält sich im Laufental die nicht ganz ernst gemeinte Legende vom Dugginger Bahnhof, der so klein sei, dass er in der Nacht entfernt und morgens wieder aufgestellt wird. Zwar haben die SBB den Bahnhof in den vergangenen Jahren erneuert, leicht ausgebaut und behindertengerecht gestaltet. Mit der weiten Entfernung vom Dorfkern, den Fussgänger erst nach einem steilen Anstieg erreichen, besteht in der stark wachsenden Gemeinde aber noch immer Nachholbedarf.

Ein Treppenturm mit einer Brücke für Fussgänger

Geht es nach den Plänen der Gemeinderats Duggingen, wird das Gebiet um den

Pläne für den Bahnhof: Der Dugginger Mini-Bahnhof soll einen Treppenturm mit Zugang zum Dorf erhalten. Der Bahnhof ist weit vom Dorf entfernt und nur über eine steile Strasse zu erreichen. FOTO: NICOLE NARS-ZIMMER Bahnhof in Zukunft deutlich anders aussehen. Direkt hinter dem Bahnhof soll eine neue Mehrzweckhalle entstehen, die über einen Lift und einen Treppenturm

mit Fussgängerbrücke verfügt. Dadurch erhielte die 1600-Einwohner-Ortschaft eine Verbindung zwischen dem Bahnhofsareal unten an der Bahnlinie und


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Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Kirche Hofstetten Sonntag, 25. Juli, 11.00 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst, Pfarrer Hans Bollinger Kirche Metzerlen Sonntag, 1. August, 9.30 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst, Pfarrer Hans Bollinger

Bättwil, im Juli 2021 VIELEN HERZLICHEN DANK Wir möchten uns bei allen Verwandten, Bekannten und Freunden für die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem lieben

Fred Gschwind-Hermann 12. Januar 1939 – 21. Juni 2021

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Die vielen lieben Worte, tröstenden Karten und Zeichen der Verbundenheit haben uns sehr berührt. Unser besonderer Dank geht an Dr. med. Walter Meier in Rodersdorf, der Fred jahrelang medizinisch begleitet hat.

Laufen Sonntag, 25. Juli, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Niklaus Klose. Sonntag, 1. August, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Dienstag, 3. August, Märtseelsorg: Auch am 3. August finden Sie das ökumenische Pfarrteam wieder am Markt beim Stand, unterwegs oder auf der ökumenischen Kirchenbank bei der Katharinenkirche. Wir haben Zeit für Gespräche und Ihre Anliegen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maskenpflicht! Sonntag, 25. Juli, kein Gottesdienst (Sommerpause) Sonntag, 1. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Bundesfeiertag Pfr. Stéphane Barth Donnerstag, 5. August, 10.00 Uhr, Dachkapelle Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst für die Hausbewohner-innen, Pfr. Stéphane Barth Freitag, 6. August, 14.00 Uhr, Wohngruppe Bad Meltingen, Gottesdienst für die Hausbewohner-innen, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 8. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Fabio Jeger aus Himmelried, Pfr. Stéphane Barth Vertretung im Pfarramt: Pfr. St. Barth hat vom 17. Juli – 31. Juli 2021 Ferien. Er wird währenddessen im Pfarramt vertreten von Pfrs. B. und R. Jansen aus Frenkendorf: Tel. 061 901 20 62 / 079 361 57 35. Sie sind für Beerdigungen/Seelsorge da. Ferienpass-Aktion: Dienstag, 3. August, 14.00 – 17.30 Uhr, im Gde.-Saal des ref. KGH Thierstein, Breitenbach. Thema: Gestalten mit Bildern aus Illustrierten. Für junge Leute zwischen 8 und 16 Jahren. Leitung: Stéphane Barth. Für 4 – 10 TN. Anmeldung via: https://www.ferienpass. ch/ferienpass-angebot/veranstaltungen? eventUuid=4BEX72DV Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50

Nach einem reich erfüllten Leben ist mein Mann, unser Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater, Bruder friedlich eingeschlafen.

Werner Studer-Laffer 21. 3. 1933 – 17. 7. 2021 In stiller Trauer:

bedanken.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Dein Licht auf Erden ist erloschen. Am Himmel glänzt ein neuer Stern.

In stiller Trauer Lorli Gschwind-Hermann mit Familie Anstelle von Dankeskarten.

Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selbst gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle. Hermann Hesse

Traurig, doch mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserer Lieben Mama, Schwiegermama, Grossmama und Urgrossmama.

Elisabeth Kohler-Borer 14. August 1927 – 9. Juli 2021

Ein erfülltes Leben ist zu Ende gegangen und sie durfte im Altersheim Rosengarten im Beisein ihrer Kinder friedlich einschlafen. In liebevoller Erinnerung Monika und Martin Stark-Kohler Thomas und Carmen Stark mit Bastien, Urban und Michel Ralph Stark Rosmarie und Richard Lo Piccolo-Kohler Angela Lo Piccolo mit Emanuele Sandro Lo Piccolo Fabio und Antonella Lo Piccolo Christian und Corinne Kohler-Hallauer mit Kimi und Neal Die Abdankung und Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis zu einem späteren Zeitpunkt statt. Traueradresse: Monika Stark-Kohler, Kürziweg 8, 4202 Duggingen

Greti Studer-Laffer Esther Müller mit Vegard Alex und Ingrid Studer Markus und Nathalie Studer mit Sophia und Matteo Yvonne und Ramiro Kübler mit Benjamin und Vanessa mit Jonas Allemann Edi mit Daniel Studer Traueradresse: Greti Studer, Brügglimattweg 2, 4226 Breitenbach Abdankungsgottesdienst im engsten Familienkreis findet am Freitag, 30. Juli 2021 um 14.00 Uhr in der Kath. Kirche Breitenbach statt. Gilt als Leidzirkular

Der Tod schliesst den Lebenskreis. Erinnerungen und Dankbarkeit öffnen ihn wieder.

Du warst so herzensgut und lieb zu uns. Du hast deine Krankheit mit Würde getragen. Nach dem langen Weg wurdest du nun erlöst und kehrst in Frieden heim.

Verena Maria (Vreni) Augsburger-Etique 3. Mai 1951 – 20. Juli 2021

In stiller Trauer Gerold und Monika Augsburger-Gerber mit Sandro und Flavio Lukas und Doris Augsburger mit Lian Denise und Stefan Kümmerli-Augsburger mit Xenia, Kay und Amy Verwandte und Bekannte Trauergottesdienst: Freitag, 23. Juli 2021, 14.00 Uhr, Pfarrkirche Zwingen, anschliessend Erdbestattung. Traueradresse: Denise Kümmerli-Augsburger, Bahnhofstrasse 47a, 4132 Muttenz Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Wunderlampe Postkonto 87-755227-6, IBAN CH26 0900 0000 8775 5227 6 mit Vermerk: Vreni Augsburger-Etique.

DANKSAGUNG (anstelle von Karten) «… und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände und er winkt und lächelt leise – und die Reise ist zu Ende.» Matthias Claudius

Ein wunderbares Herz hat aufgehört zu schlagen. Unser Herz will Dich halten, unsere Liebe Dich umarmen. Doch Deine Kraft war zu Ende.

Für die grosse Anteilnahme beim Abschied von

Franz Ackermann-Schnell möchten wir uns von Herzen bedanken. Die vielen mündlichen und schriftlichen Beileidsbekundungen haben uns getröstet.

Traurig, aber in unendlicher Dankbarkeit für deine Liebe und Güte nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Grossmutti, Schwiegermutti und Schwester

Unser besonderer Dank gilt dem Team der Abteilung Angenstein des Zentrums Passwang, welches Franz in seinen letzten Lebenstagen einfühlsam und kompetent betreut hat.

Anna Hänggi-Christ

Dreissigster: Samstag, 24. Juli 2021, 18.00 Uhr in der Kirche Meltingen.

14. März 1934 bis 19. Juli 2021

Die Trauerfamilie

Meltingen, im Juli 2021

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Nach einem arbeitsreichen Leben durfte sie für immer einschlafen. In unseren Herzen wirst Du weiterleben, wir vermissen Dich.

Deine Familie Franziska und Andreas Bolliger-Hänggi mit Rebekka und Lukas Andreas Hänggi Jolanda und Christoph Saner-Hänggi mit Selim und Joel Geschwister, Verwandte und Freunde

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Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, 23. Juli 2021 um 14.30 Uhr in der Kirche in Erschwil statt. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Kreis statt. Dreissigster am Samstag, 28. August 2021, 18.00 Uhr, in der Kirche in Erschwil. Traueradresse: Jolanda Saner-Hänggi, Weihermattstrasse 24, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.


Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29/30

AMTLICHE MITTEILUNGEN Baugesuch, Auflage vom 22. Juli bis 2. August 2021 BG-Nr. 1472/2021. Bauherrschaft: Bärtschi-Flück Bernadette, Lützelstrasse 35, 4242 Laufen – Projekt: Zweckänderung: alt Ökonomieteil in neu Wohnung, Parz. 2042, Lützelstrasse 35, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Plan-Werk.ch GmbH, Wahlenstrasse 72, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Durchfahrt Obertor wegen Baustelle gesperrt Die Deckplatten des Stadtbaches beim Obertor sind in einem sehr schlechten Zustand und müssen ersetzt werden. Die dafür notwendigen Bauarbeiten dauern vom Montag 2. August bis voraussichtlich 6. August 2021.

Die Durchfahrt durch das Obertor bleibt während der gesamten Bauzeit gesperrt. Die Wegfahrt aus dem Stedtli ist in dieser Zeit nur über die Amthausgasse möglich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Stadtverwaltung, Abteilung Bau und Planung, 061 766 33 40. Für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme danken wir Ihnen im Voraus.

Z’LAUFE ISCH MÄRT

Feriengefühle für Daheimgebliebene

«Es gab grosse Herausforderungen» Zehn Jahre lang war Sonya Pernter Mitglied des Schulrats für den Kindergarten und die Primarschule Laufen. Das Gremium präsidierte sie während fünf Jahren. Nun gibt sie ihr Amt ab. Zehn Jahre sind genug, findet Sonya Pernter. «Ich habe mein Soll erfüllt und konnte in diesen Jahren viel für die Schule bewirken.» Jetzt sei auch die Schulleitung gut aufgestellt und sie könne das Amt guten Gewissens in andere Hände geben. «Natürlich ist es mir ein grosses Anliegen, dass das, was wir aufgebaut haben, gut und professionell weitergeführt wird.» Ihrer Nachfolgerin bzw. ihrem Nachfolger gibt sie darum mit auf den Weg, dass er oder sie sich darauf konzentrieren sollte, den Schulrat als Brücke zu verstehen, als Verbindung zwischen Lehrerschaft, der Stadt und auch den Eltern. Wichtig sei es, immer in Kontakt zu bleiben und Probleme pragmatisch anzugehen. «Das heisst auch, dass nicht immer der Weg des geringsten Widerstandes der richtige ist», sagt Pernter aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus. Das Wichtigste sei ihr immer gewesen, gute Lösungen zu finden, vor allem wenn es sich bei den Direktbetroffenen um Kinder handelte. Als Schulrätin habe sie versucht, die emotionalen Situationen zu verstehen und wenn nötig zu beruhigen. Das Amt der Präsidentin sei intensiv gewesen, sagt Pernter rückblickend. «In meiner Zeit als Schulrätin und Präsidentin hat sich vieles verändert. Gerade die Einführung des Lehrplans 21 und Harmos seien eine Herausforderung für alle gewesen. Auch das Zusammenbringen der beiden Kollegien aus den Schulhäusern an der Basel- und der Brislachstrasse sei eine intensive Aufgabe gewesen. «Und dann war ja noch der ganze Schulhausneubau, eine auch nicht ganz alltägliche Herausforderung für einen Schulrat. Man müsse ausserdem eingestehen, dass die Primarschule Laufen schwierige und unruhige Zeiten hinter sich habe, welche einen sehr grossen Arbeitsaufwand zur Folge gehabt hätten. Ohne die

Abschluss: Sonya Pernter verlässt nach zehn Jahren den Schulrat für den Kindergarten und die Primarschule Laufen. Thomas Steiner hört nach sechs Jahren ebenfalls auf und übergibt die Aufgabe an neue Kräfte. FOTO: STL Unterstützung ihrer Familie hätte sie das alles nicht stemmen können, sagt Pernter heute. «Als Schulrätin bzw. Präsidentin des Schulrates wird man auch als Privatperson immer wieder auf Probleme angesprochen — in Krisenzeiten natürlich erst recht. Ich habe dabei immer versucht, ein offenes Ohr zu haben, meine Linie zu behalten und nicht parteiisch zu sein.»

Den Schulrat für den Kindergarten und die Primarschule ebenfalls verlassen hat Thomas Steiner. Er sass während sechs Jahren in der Behörde. Die Stadt Laufen dankt sowohl Sonya Pernter als auch Thomas Steiner für ihren langjährigen und unermüdlichen Einsatz für die Schule und den Kindergarten und wünscht ihnen alles Gute. (stl)

Da die Gemeinde Röschenz über keine eigene Wischmaschine verfügt, wurde mit der Stadt Laufen unter anderem eine Vereinbarung für Reinigungsarbeiten getroffen. Auch die Spielplatzkontrolle soll künftig von Mitarbeitern aus Laufen durchgeführt werden. Die Stadt Laufen wird in Röschenz pro Jahr drei bis vier Wischeinsätze mit ihrer Wischmaschine absolvieren, jeweils ungefähr zwei Tage lang. Die Einsätze werden mindestens eine Woche im Voraus abgesprochen. Die Wischmaschine wird dabei vom Personal des Werkhofs Laufen gefahren. Kein Bestandteil der Vereinbarung ist die Entsorgung. Diese soll jedoch auch in Laufen gemacht werden. Die Abrechnung erfolgt via Rechnungsnachweis. Mannstunden für den Ab- und Auflad in Laufen werden nach effektivem Aufwand verrechnet. Die Stunden werden ab Werkhof Laufen berechnet.

Spielplatzkontrollen

Röschenz verfügt über kein Personal, welches die Ausbildung zum «Spielplatzexperten» absolviert hat. Die Stadt Lau-

Zwei Kantone, eine Region

PASCAL BOLLIGER, STADTPRÄSIDENT

Vereinbarung mit der Gemeinde Röschenz Bereits in zwei Wochen lockt der Augustmarkt jene an, welche daheimgeblieben oder bereits aus den Ferien zurückgekehrt sind. Und auch wenn der 3. August noch mitten in den Schulsommerferien liegt, sind viele Markthändlerinnen und Markthändler im Stedtli und bieten ihre Auslagen an. Ein buntes Durcheinander und ein vielfältiger Mix aus allerlei Waren sind ein Schmaus für die Augen der Besucher. Da vermag sicher der eine oder andere Stand Feriengefühle hervorzurufen. Wir freuen uns auf all die Besucherinnen und Besucher, welche gerade nicht in den Ferien weilen und daheim auf Balkonien und Poolarien ihre Freizeit verbringen. Ein Besuch auf dem Monatsmarkt bietet eine willkommene Abwechslung. Ein wenig bummeln auf dem Markt, eine Bratwurst beim Metzger und danach auf einer der schönen Gastronomieterrassen einen Kaffee und etwas Süsses geniessen: «Dolce far niente» zuhause! Wir wünschen allen Gästen, den Läden, den Restaurants und natürlich den Marktfahrern tolles Wetter und viel Erfolg! Bis bald!

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Vereinbarung: Die Stadt Laufen übernimmt in Röschenz Reinigungsarbeiten und die Spielplatzkontrolle. FOTO: ARCHIV fen übernimmt daher für die Einwohnergemeinde Röschenz mindestens einmal jährlich die Inspektion der Spielplätze, protokolliert den Zustand und zeigt die nötigen Massnahmen auf. Eine Inspektion dauert 8 bis 16 Stunden. Die Stunden werden ab Werkhof Laufen berechnet. Die Vereinbarung ist am 1. Juli 2021 in Kraft getreten.

Ich war richtig stolz, als ich vor drei Wochen auf der neuen LeichtathletikAnlage Grien in Breitenbach stand. Stolz auf all die Athletinnen und Athleten, die bei der Einweihung dieser neuen Sportstätte einen Bahnrekord nach dem anderen aufstellten. Naheliegend, bei einer neuen Aschenbahn. Aber der eine oder die andere war aus meiner Sicht wirklich verblüffend schnell. Dazu möchte ich allen Läuferinnen und Läufern an dieser Stelle herzlich gratulieren. Etwas hat mich aber noch stolzer gemacht als die sportlichen Leistungen der hiesigen Talente: Mit der neuen Leichtathletik-Anlage wurde eine Hürde genommen, die man in unserer kleinen Schweiz leider selten überwindet. Jene nämlich zwischen den Kantonen. Nur dank der interkantonalen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden des solothurnischen Thierstein und des Baselbieter Laufentals war es nämlich möglich, in unserer beschaulichen Region ein solches Bauprojekt zu realisieren. Hierzu gebührt Tobias Holliger einen grossen Dank. Umso gerührter war ich als Stadtpräsident, als das Leichtathletik Zentrum Thierstein an der im kleinen Rahmen gehaltenen Einweihung der Region ein beinahe noch grösseres Geschenk machte: Das LZT wird nämlich ab Januar 2022 unter einem neuen Namen Rekorde aufstellen! Es war sicher nicht die leichteste Entscheidung, einen Traditionsverein, dessen Namen, in der Schweiz durchaus einige Bekanntheit geniesst, von einem Jahr auf das andere einfach umzubenennen. Und nicht nur deshalb hoffe ich, dass die LTA, die Laufental Thierstein Athletics, in der Sportwelt so richtig Furore machen werden. Mut und Pioniergeist sollen schliesslich belohnt werden.

Wie kühle ich die Wohnung richtig im Sommer Lüften: Öffnen Sie frühmorgens,

abends oder nachts alle Fenster, um die Wohnung so richtig querzulüften. Dann sind die Aussentemperaturen tiefer als diejenige in der Wohnung. Sobald die Sonne scheint, Fenster schliessen und Sonnenschutz anbringen. Sonnenschutz: Am effektivsten schützen man die Wohnung vor dem Überhitzen, wenn man die Sonnenstrahlen gar nicht erst in die Wohnung hineinlässt. Schliessen Sie tagsüber die Läden, lassen Sie die Storen oder Markisen herunter, auch auf der sonnenabgewandten Seite. Falls Sie keinen aussen liegenden Sonnenschutz haben, helfen auch innen liegende Rollos oder Vorhänge, wenn auch deutlich weniger effektiv. Je heller der Sonnenschutz ist, desto besser reflektiert dieser die Sonne. Auch eine Metallbeschichtung hilft beim Reflektieren. Und: Schliessen Sie tagsüber alle Fenster, damit keine heisse Luft von aussen eindringen kann. Geräte ausschalten: Schalten Sie alle Geräte aus, die Sie nicht unbedingt brauchen. Computer, Stereoanlage, Fernseher, Tumbler etc. produzieren Wärme, wenn sie laufen – übrigens auch im Stand-by-Betrieb. Und: Auf dem Stewi an der Sonne trocknet die Wäsche mindestens so schnell wie im Tumbler. Umweltkommission Laufen


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Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Thomas und Eveline Henz Wilerstrasse 149, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Thomas und Eveline Henz Wilerstrasse 149, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Ersatz bestehende Gartenstützmauer Bauplatz: Wilerstrasse 149 Bauparzelle, GB-Nr.: 108 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 6. August 2021

Baupublikation

Bauherr: Johann und Gabi Hänggi-Saner Hauptstrasse 9, 4252 Bärschwiln Projektverfasser: Hänggi Bauleitung GmbH Gundeldingerstrasse 455, 4053 Basel Bauobjekt: Einbau von Fenster und Erstellen eines Parkplatzes Bauplatz: Hauptstrasse 9 und 11 Bauparzelle: GB-Nr. 1398 und 1400 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 6. August 2021

Bättwil

«Ihr Lieben, macht euch keine Sorgen, wo ich nun bin, geht es mir gut. Bin wundersam und sanft geborgen.»

Traurig, aber unendlich dankbar für die wundervollen Jahre, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Opa, Uropa und Bruder

Fritz Henz-Eisenhofer

Bauherrschaft: U. Johanni und M. Gaberthüel, Eigenrain 13, 4107 Ettingen Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-020, Maschendrahtzaun Hofseite; Einfriedung Strassenseite Bauplatz: Napoleonstr. 11 (LW-Zone) Bauparzelle: GB Nr. 5009 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 5. 8. 2021

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Ochsenbein Andreas, Hauptstrasse 104, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Ochsenbein Andreas, Hauptstrasse 104, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Foliengewächshaus und Teich Bauort: Hauptstrasse 104 Bauparzelle: GB-Nr. 1059 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 5. August 2021

Meltingen

Baupublikation

Bauherrschaft: Freudemann Bernard und Nadia Ellenbach 295, 4233 Meltingen Bauobjekt: Erhöhung Lärmschutzwand Bauplatz: Ellenbach 295 Bauparzelle: GB-Nr. 895 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 5. August 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Wehrli Philipp, Güggelhof 58, 4233 Meltingen Bauobjekt: Lagerplatz für Siloballen Bauplatz: Güggelhof (Uf Bühl) Parzelle: GB-Nr. 1199 (ausserhalb Baugebiet) Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 5. August 2021

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Bauherrschaft: Daniel Weber und Marianne Attiger, Amselstrasse 11, 4104 Oberwil Bauprojekt: Neubau EFH und Gewächshaus Bauort: Im Rebberg 37, 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 1836, 2208 (W2a) Projektverfasser: Wannerpartner Architekten GmbH, Frohburgstrasse 32, 4132 Muttenz Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 5. August 2021

Tief erschüttert nehmen wir Abschied von unserem langjährigen, geschätzten Mitarbeiter, Kollegen und Freund

Peter Sprecher geb. 6. August 1958

† 17. Juli 2021

1. 4. 1936 – 16. 7. 2021

Der plötzliche Tod trifft uns tief. Sein fröhliches, hilfsbereites und menschliches Wesen wird eine grosse Lücke hinterlassen.

Schmerzlich ist der Abschied, aber Dich von dem Leiden erlöst zu wissen, gibt uns Trost.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft und Zuversicht in dieser schwierigen Zeit.

Wir werden Dich nie vergessen. Therese Henz-Eisenhofer Elin Neuschwander Alena und Valentin Sedelmeier-Neuschwander Ruben Neuschwander und Pia Scheuplein Doris Bresler Jessica Bresler und Richard Kucera Mandy mit Mia Luna Bresler und Salvatore Attanasi Kevin Bresler und Manuela Thomer Hugo und Ruth Henz Peter und Elsbeth Henz Lisbeth und Anton Schnell-Henz Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Elin Neuschwander, Mittelstrasse 20, 4227 Büsserach

Schön ist alles, was man mit Liebe betrachtet. Christian Morgenstern

Baupublikation

TODESANZEIGE

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater und Grossvater

Hans Josef Frey 16. 7. 1946 – 19. 7. 2021

Sandra und Nicola Meury-Frey Nadine Frey und Reto Studer Christian und Violetta Frey mit Zoé und Marie Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Familie Meury-Frey, Obere Höhe 11, 4242 Laufen

Hab oft im Kreise der Lieben Im duftigen Grase geruht Und mir ein Liedlein gesungen Und alles, alles war hübsch und gut

To d e s a n z e i g e In stiller Trauer müssen wir Abschied nehmen von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Lydia Schmid-Hügli 3. 10. 1930 – 13. 7. 2021 Wir denken mit grosser Dankbarkeit an all die wunderschönen Erlebnisse, die uns trösten und uns immer mit dir verbinden.

Therese und Peter Grolimund-Schmid Eva und Sebastian mit Elouan im Herzen und Liora Salome und Ali Noemi mit Attila Ruth und Adrian Hunziker-Schmid Lukas und Christine Jonas und Jessica mit Thierry, Gabriel und Noé Benedikt Erwin und Susi Schmid-Schulten Prisca und Christian mit Celéstine und Svenja Sandra Corina und Kevin mit Lucy Liliane und David Stebler-Schmid Stefanie und Simon Leonie Abdankungsfeier und Beisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Für Spenden in Gedenken an Lydia bitten wir, die Stiftung Hirsacker in Liesberg zu berücksichtigen – BLKB CH42 0076 9401 2257 2200 1 – Vermerk «Lydia». Traueradresse: Liliane Stebler, Käpelimatt 25, 4225 Brislach

Kalbermatten Haustechnik AG Geschäftsleitung und Mitarbeitende

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Latscha Beatrice Igraben 2, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Haener AG Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Wärmepumpe mit Ausseneinheit Bauplatz: Igraben 2 Parzelle: GB-Nr. 2570 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Besonderes: Ausserhalb der Bauzone Einsprachefrist: 6. August 2021

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Altermatt Patrick, Ramstenrütti 9, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Altermatt Patrick Ramstenrütti 9, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Anbau an best. Wohnbaute Bauplatz: Ramstenrütti 9 Parzelle: GB-Nr. 467 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Besonderes: Baute ausgeführt Einsprachefrist: 6. August 2021


THIERSTEIN

Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29/30

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BEINWIL

«Wir haben eine Nische gefunden»

Einladung zur Bundesfeier

TV Breitenbach und Einwohnergemeinde Samstag, 31. Juli, ab 17:00 Uhr Oberer Pausenplatz Schulhaus Mur

Programm 17.00 Uhr

„dr schnällscht Breitebacher“, Spielwiese (Jahrgänge ab 2017 – Anmeldung ab 16.15 Uhr)

17.30 Uhr

Festwirtschaft Schulhaus Mur (mit Schlechtwetterzelten)

18.15 Uhr

Offizielles Programm

Ruhe in der Natur: Weit weg von jeglichem Trubel helfen auch Tiere den suchtkranken Menschen dabei, neues Selbstvertrauen und Verantwortungsgefühl zu entwickeln. Chratten-Leiter Fridolin Wyss und die Sozialarbeiterin und Reittherapeutin Denise Krein mit den drei Eseln Olivia, Helvetia und Salami. FOTO: MELANIE BRÊCHET

- Brass Band Breitenbach (Nationalhymne) - Rangverkündigung „dr schnällscht Breitebacher“ - Strassenbilder malen (für Kinder) - 1. August-Weggä (für alle) - grosse Tombola Verlosung (Preise CHF 1‘000.-) - Lampionumzug ca. 22:00 Uhr (Lampion mitbringen) - Barbetrieb - musikalische Umrahmung mit «Random»

Im Chratten erhalten Menschen mit einer Suchterkrankung seit fast 50 Jahren die Ruhe, die sie brauchen. Ihnen wird gleichzeitig dabei geholfen, wieder in eine geregelte Tagesstruktur zu finden.

Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der COVIDBeschränkungen nur Breitenbacherinnen und Breitenbacher zum Anlass eingeladen sind. Die Gemeindebehörde und der Turnverein Breitenbach freuen sich auf Ihren Besuch! Gemeinsam feiern macht mehr Spass!

Melanie Brêchet Das Konzept des Chratten hat sich vor eineinhalb Jahren grundlegend verändert. Es musste sich verändern, denn die klassische Suchttherapie, wie sie in Oberbeinwil zuvor angeboten wurde, sei immer weniger gefragt gewesen, sagt Chratten-Leiter Fridolin Wyss. Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung hätten sich für Therapien in Kliniken entschieden, da diese über die Krankenkasse einfacher abgerechnet werden können. Andere wiederum nehmen eine ambulante Therapie in Anspruch. Im Chratten laufe die Finanzierung über IV und die Sozialhilfe, was mit grösserem Aufwand verbunden sei. «Die Nachfrage war darum nicht mehr gross, wir mussten sogar Mitarbeitende entlassen.» Aus der Not habe man sich dazu entschieden, das Angebot anzupassen: Im Chratten stehen nun die Themen Auszeit und Integration im Fokus. «Selbstverständlich arbeiten wir immer noch therapeutisch, können unsere Klientinnen und Klienten mit Medikamenten versorgen und stehen mit einem Konsiliarpsychiater in engem Kontakt, von klassischen Therapien haben wir uns aber verabschiedet.» Dafür biete Denise Krein mehrmals wöchentlich eine Reittherapie an, und es werde bewusst darauf geachtet, dass Sport getrieben wird: Man

Umrüstung der Haus-Wasserzähler auf Fernauslesung Die Wasserversorgung Breitenbach rüstet die Wasserzähler in sämtlichen Liegenschaften der Gemeinde auf Fernauslesung um. Die erforderlichen Umrüstungsarbeiten in den Liegenschaften werden durch die Mitarbeiter des Werkdienstes sowie der Firma Häner AG in Breitenbach vorgenommen. Die Mitarbeiter der Firma Häner AG werden mit einem Dokument versehen werden, welches sie zu den entsprechenden Arbeiten legitimiert. Die Kosten für die entsprechenden Arbeiten werden durch die Wasserversorgung Breitenbach getragen. Die Arbeiten sind bereits aufgenommen worden und werden voraussichtlich im Spätherbst 2021 abgeschlossen. Wir bitten Sie, Ihre Haus-Wasserzähler zugänglich zu halten. Für allfällige Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (079 211 78 67). Gemeindeverwaltung Breitenbach

Anlässe 23. Juli, 13h 31. Juli

Wanderung, AHV-Wandergruppe Bundesfeier, Einwohnergemeinde

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

besuche zweimal wöchentlich das Fitnesscenter in Breitenbach oder mache ausgiebige Spaziergänge oder Eseltrekking. Mit diesem Angebot spreche man bewusst auch Menschen an, welche eine klassische Suchttherapie ablehnen oder solche bereits erfolglos absolviert haben. «Eine klassische Suchttherapie dauert ein Jahr.», erklärt Wyss. «Bei uns können die Klientinnen und Klienten so lange bleiben, wie es nötig ist. Das kann drei Monate dauern oder eben auch länger. Damit haben wir eine Nische gefunden.»

Der Mensch im Fokus

Im Chratten sollen sich die Leute an geregelte Tagesstrukturen halten. So kaufen die Klientinnen und Klienten selber ein, kochen, putzen, erledigen Gartenarbeit, reparieren Mobiliar oder pflegen die Esel auf dem Hof. Jeder und jede habe seine Vorlieben, die einen kochen lieber, andere kümmern sich gerne um die Tiere oder sind handwerklich begabt. Strukturierte Abläufe seien dabei das A und O, sagt Wyss, es stehe den Leuten aber auch frei, sich zurückzuziehen. Viele der Klientinnen und Klienten im Chratten seien nämlich eher Einzelgänger und würden ihren Rückzug brauchen. Sozialarbeiterin Denise Krein ergänzt: «Oft leiden unsere Klientinnen und Klienten an einer Kombination aus verschiedenen Krankheitsbildern, auch psychische Erkrankungen spielen hier eine Rolle. Dem wollen wir hier gerecht werden.» Die momentan elf Klientinnen und Klienten geniessen auch viele Freiheiten: Sie dürfen an den Wochenenden nach Hause oder in den Ausgang, dabei werden sie auf Wunsch auch begleitet. «Rückschläge gibt es dabei natürlich auch, aber wir können die Leute hier oben nicht dauernd abschotten, das Ziel muss es ja sein, dass sie wieder ein selbstständiges Leben führen können. Dafür müssen sie auch Selbstverantwortung

zeigen», sagt Fridolin Wyss. Der Chratten betreibt aus diesem Grund auch Wohnungen in Breitenbach und Umgebung, wo die Klientinnen und Klienten den Einstieg in die suchtfreie Selbstständigkeit in Begleitung üben können. Die meisten der Leute, die aktuell im Chratten wohnen, sind über 40 Jahre alt. Fast alle haben schon mehrere Versuche, von ihrer Sucht wegzukommen, hinter sich. Es sind unterschiedlichste Substanzen, die bei den Klientinnen und Klienten des Chratten zur Sucht geführt haben: Amphetamine, Heroin, Kokain, übermässiger Cannabiskonsum. Droge Nummer eins sei jedoch der Alkohol, sagt Wyss.

«Ich werde hier für voll genommen»

Eine Klientin, die ebenfalls wegen einer Alkoholsucht den Alltag nicht mehr meistern konnte, ist die 39-jährige Gabriela. «Ich habe massiv getrunken, was zu untragbaren Zuständen geführt hat», sagt sie. «Ich konnte meine Termine nicht mehr wahrnehmen und stand gesellschaftlich im Abseits. Ich habe mich darum entschieden, hierher zu kommen. Auch Gabriela hat schon gescheiterte Therapien hinter sich. Im Chratten fühle sie sich jetzt aber sehr wohl: «Ich konnte meinen Hund mitnehmen, was mir sehr wichtig ist. Und ich schätze die Abgeschiedenheit — hier komme ich nicht in Versuchung, wieder zu trinken. Hier werde ich — anders als ich es in einer Klinik erfahren habe — für voll genommen und als Mensch behandelt.» Gabriela ist im Chratten unter anderem für die Esel zuständig: «Ich liebe die Natur und mag Spaziergänge mit den Eseln und meinem Hund. Ausserdem bin ich oft in der Küche anzutreffen, denn ich koche sehr gerne», sagt sie weiter. «Ich bin jetzt seit zwei Monaten hier, habe klar formulierte Ziele und kann jetzt schon wieder Auto fahren«, sagt sie stolz. «Ich will nie wieder trinken.»

ALTERSBAR , EINE SOMMERSERIE

Der Besuch

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

LESERFOTO

Zum Glück hat sich die Lage beruhigt: Kein Durchkommen im Chaltbrunnental letzte Woche. FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Es ist Sonntag. Und wie immer am Sonntag haben die Pensionäre viel Besuch von Angehörigen. Frau Müller etwas weniger. Sie ist schwer pflegebedürftig und kann das Bett nur selten verlassen. Frau Müller ist Selbstzahlerin oder genauer gesagt: Die Angehörigen bezahlen den Heimaufenthalt mit Frau Müllers Geld. Und das Erbe schwindet leider. Früher in der Geriatrieabteilung wurde Frau Müller bestens umsorgt. Genau 720 Tage lang. Und dann am 721. Tag der Umzug ins Altersheim. Die Pflege scheint etwa gleich und die Kosten sind um etliches tiefer. Und heute ist ein besonderer Tag für Frau Müller. Endlich kommen sie wieder, die zahlenden Angehörigen. Schwester Sonja freut sich mit Frau Müller und

lässt sie den Tag geniessen. Ihr Dienst ist sowieso etwas stressig. Am Nachmittag sind jeweils nur drei Pflegerinnen in der «Hüeti». Die Kollegen und Kolleginnen kommen erst wieder um 17 Uhr. Und heute ist einer jener Sonntage, die es in sich haben. Frau Andermatt schreit im Gang ewigs «jö,jö,jö...», nervenaufreibend und das ellenlang! Ein paar Pensionäre sind nürzig. Und gebiselt wurde schon lange nicht mehr so viel. Es grüsst der Mond! Er hat scheinbar auch die Angehörigen von Frau Müller kontaktiert, spätestens als Schwester Sonja wieder einmal ins Zimmer kommt. Eine Stunde sei es her, seit zum letzten Mal herein gekommen sei. Blick auf die Uhr! In einem Altersheim gibt es zwei markante Düfte, die eher verpönt sind.

Diesmal ist es der stickige. «Hoppla etwas passiert?», meint Schwester Sonja, nicht mehr so aufgestellt, wie es sonst bei ihr der Fall ist. «Jawohl und das vor 35 Minuten», meint der Familiensprecher mit Blick auf die Uhr. Schwester Sonja kennt die Zeit und auch die Angehörigen. Was Frau Müller wohl gedacht hat? Drei Wochen später: Frau Müller freut sich auf den nächsten Besuch. Schwester Sonja lacht wieder und ist aufgestellt wie eh und je; denn sie hat keinen Dienst. Urs Spielmann Urs Spielmann war Heimleiter des Alterszentrums Breitenbach. Der Kolumnist erinnert sich in seinen Kurzgeschichten zurück an diese intensive Zeit. Weitere Geschichten unter www.denkbars.net


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Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Allschwil

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DORNECK/LEIMENTAL

Essen, Musik und Lampionumzug

Bea Asper «Gemeinsam feiern macht mehr Spass», lautet das Motto der diesjährigen Bundesfeier von Breitenbach. Gemeinderat und Turnverein laden die Bevölkerung am 31. Juli ab 16.15 Uhr auf der Spielwiese und beim Schulhaus Mur zur Bundesfeier ein. «Nachdem der Bundesrat die Massnahmen im Juni gelockert hat, insbesondere die Maskenpflicht im Freien aufgehoben hat, suchte der Gemeinderat das Gespräch mit den grösseren Vereinen im Dorf und stiess beim Turnverein auf die Zusage, sich der Organisation anzunehmen», sagt Gemeinderat und OK-Präsident Willi Spaar. Der Anlass beginnt mit dem traditionellen Sprinterrennen über 60 oder 80 Meter «dr schnällscht Breitenbacher» für die Kleinen ab fünf Jahren. Ab 17.30 Uhr beginnt der festliche Teil mit gemütlichem Beisammensein auf dem Aussenareal vom Schulhaus Mur. «Um auf alles vorbereitet zu sein, haben wir Zelte bestellt», sagt Spaar. Beim Singen der Nationalhymne wird die Brass Band für die musikalische Begleitung sorgen und bei manchem Besucher die Sehnsucht nach einem Konzert stillen. An der Verpflegungstheke wartet ein Menu auf die Gäste sowie eine Auswahl an Getränken. Auf dem Programm stehen die Rangverkündigung vom schnellsten Breitenbacher, eine Tombola, Spiele für Kinder und später ein Lampionumzug, «wobei die Lampions mitgebracht werden müssen», führt Spaar aus. Abgerundet wird das Unterhaltungsprogramm mit Musik der Band Random. Ebenfalls am 31. Juli gefeiert wird in Erschwil und erst noch mit Besuch aus Solothurn. Gastrednerin ist Regierungsrätin Brigit Wyss. Der Natur- und Vogel-

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SEEWEN

REGION

Während im Laufental die Bundesfeiern abgesagt wurden, laufen im Schwarzbubenland die Vorbereitungen auf Hochtouren, um in der Dorfgemeinschaft die Schweiz zu feiern.

Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29/30

schutzverein Erschwil und die Einwohnergemeinde laden die Bevölkerung auf dem gedeckten Pausenhof des Schulhauses zum Fest ein mit Klängen der Brass Band Erschwil und des Jodlerclubs Erschwil-Beinwil und der Jungbürgeraufnahme. Auch in Büren laden die Gemeinde und der Turnverein am 31. Juli auf dem Pausenplatz des Schulhauses ab 18 Uhr zur gemeinsamen Bundesfeier ein. Im Solothurnischen Leimental dürfen sich die Einwohner ebenfalls auf Einladungen der Gemeinde zu offiziellen Feierlichkeiten freuen. «Wir sind zuversichtlich, in diesem Jahr wieder eine Bundesfeier durchführen zu können», hiess es auf einem Helferaufruf in Rodersdorf. «Um den Anlass nicht zu einer toten Tradition werden zu lassen, suchen wir Helferinnen und Helfer.» Dieser Tage wurde die Rodersdorfer Einwohnerschaft nun zum Festakt eingeladen. Man trifft sich am Sonntag, dem 1. August, ab 19 Uhr auf dem Schulareal. «In Selbstbedienung offeriert die Gemeinde Wurst, Brot, Maiskolben zum Grillieren», heisst es auf dem Flyer. «Mineralwasser, Bier, Wein, Kaffee und Kuchen werden zu günstigen Preisen angeboten.» Witterswil und Bättwil laden gemeinsam zur Bundesfeier ein, am 31. Juli ab 18 Uhr mit Festansprachen der beiden Kandidatinnen für die Wahl des Gemeindepräsidiums im September, Anita Müller und Doris Weisskopf. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Alpenraudis. Um 21.30 Uhr steht ein gemeinsamer Fackelumzug auf die Bättwiler Egg (Kreuz) zum Höhenfeuer auf dem Programm, wo auch privates Feuerwerk gezündet werden kann. Jeder Bättwiler und Witterwiler Einwohner erhält einen Getränke- und Essensgutschein. Erforderlich ist eine Anmeldung. In Hofstetten ist die Bevölkerung am 1. August ab 18 Uhr auf dem Fasnachtsfeuerplatz zur offiziellen Bundesfeier unter dem Motto: «Back to the roots» eingeladen, im einfachen und unkomplizierten Rahmen. Auf jeden Fall gemeinsam.

1. August: In einigen Gemeinden wird in diesem Jahr wieder gemeinsam gefeiert.

FOTO: ZVG

Seewen plant Zukunft mit oder ohne See «Können Sie sich einen echten See im Gebiet See vorstellen?», lautet eine der Fragen, welche die Bevölkerung von Seewen im Rahmen des Räumlichen Leitbildes beantworten soll. Bea Asper Die heftigen Regenfälle von letzter Woche sorgten dafür, dass sich im Landwirtschaftsgebiet von Seewen ein See gebildet hat. Mit dem warmen, trockenen Wetter kehrt nun das alte Bild vom Wiesund Ackerland zurück. Das Szenario eines Sees war in den letzten Jahren ein paar Mal aufgetaucht in Diskussionen zur Aufwertung des Schwarzbubenlandes. Dessen Einwohner sind nicht — wie es beispielsweise im Schwarzwald der Fall ist — mit dem Tourismus gross geworden, Ausflugsorte wie der Gempenturm stossen bei Ausbauplänen auf zähen Widerstand. In diesem Sinn geht Simon Esslinger, Gemeindepräsident von Seewen, davon aus, dass die Idee eines Badesees mit Pedalofahren eine Illusion ist und nicht dem Wunsch der Seewener Bevölkerung entspricht. Diese ist aktuell aufgefordert, Stellung zu beziehen, in welche Richtung die Entwicklung gehen soll. Die Arbeitsgruppe Räumliches Leitbild hat auf die Durchführung eines Workshops wegen Corona verzichtet und stattdessen einen Fragebogen lanciert. Beim Kapitel Freizeit und Erholung geht es um die Fragen: «Können Sie sich einen echten See im Gebiet See vorstellen? Wünschen Sie sich, den Baslerweiher ausgedehnter als Erholungsraum nutzen zu können?» Dieses Gebiet steht unter Naturschutz und ist derzeit nur von einer Seite her zugänglich. Die Arbeitsgruppe besteht aus Volker Meier, Sutter Ingenieur- und Planungsbüro AG, den Gemeinderatsmitgliedern Simon Esslinger, Jeannette Itin und Gottfried Bachmann, Gemeindeschreiberin Claudia Castañal Bouso, Bauverwalter Roland Baumgartner und Roger Weber jun., Präsident der Baukommission und Gemeindepräsident ab kommenden November. Sie will im August mit der Auswertung der Fragebogen beginnen und die daraus abzuleitenden Thesen in das Räumliche Leitbild einfliessen lassen. Nachgefragt bei den Fachplanern hält Volker Meier fest: «Die Planung eines Sees ist kein alltägliches Geschäft. Laut Wikipedia wurden abgesehen von der Vergrösserung des Muttsees im Glarner-

See in Seewen: Der viele Regen liess letzte Woche im Landwirtschaftsgebiet von Seewen einen See entstehen. FOTO: BEA ASPER land in den letzten 45 Jahren in der Schweiz keine Seen neu angelegt. Es bedarf umfangreicher Abklärungen und Untersuchungen im Vorfeld. So müssten landwirtschaftliche Flächen aufgegeben werden, Strassen und Wege verlegt werden. Ferner müssten unter anderem die Umweltverträglichkeit geprüft und die Auswirkungen auf das Grundwasser untersucht werden. Nur wenn alle Betroffenen und Beteiligten an einem Strang ziehen würden, liesse sich eine entsprechende Idee vermutlich realisieren.» Entscheiden wird letztlich der Kanton. Der ist auch Eigentümer des Landes im Gebiet See, das derzeit von den Pächtern für den Anbau von Getreide und Tierfutter genutzt wird. Im Fragebogen erkundigt sich die Arbeitsgruppe diesbezüglich ebenfalls nach der Meinung der Seewener: «Wie soll sich der Landschaftsraum in den nächsten Jahren entwickeln? Soll sich die Entwicklung eher an den Interessen des Naturschutzes und der Biodiversität oder an den Nutzungsinteressen der Land- und Forstwirtschaft orientieren?» Und: «Braucht es eine spezifische Förderung (z. B. Hochstammbäume, Hecken, Bachufer, Wald etc.)?» Ein heikles Thema im Räumlichen Leitbild ist die Grösse der Bauzone, die nach den Vorgaben des Kantons zu verkleinern ist. «Wie soll aus Ihrer Sicht mit den unbebauten Grundstücken ohne Verkaufs- oder Bebauungsabsicht der Grundeigentümer umgegangen werden?», will die Arbeitsgruppe wissen und hält fest: «Die Prognosen des Kantons Solothurn sagen voraus, dass die Einwohnerzahl in Seewen in den nächsten Jahren spürbar

zurückgehen wird. Wie realistisch sind diese Prognosen aus Ihrer Sicht?» Im Fragebogen kann man sich ausserdem äussern zu den Fragen: «Welche Bauten sind für Seewen identitätsstiftend? Welche Bauten sind für Seewen störend? Wie soll sich das Dorf baulich entwickeln? Soll das Dorf weiterhin als charakteristisches Bauerndorf weiterleben oder kann durch die Liberalisierung der Bauformen das Dorf neuzeitlicher entwickelt werden?» Weiter möchte die Arbeitsgruppe von der Bevölkerung wissen, ob die Gemeinde Einfluss nehmen soll auf das Angebot von Alterswohnungen. «Der Anteil allein oder zu zweit lebender Personen in Einfamilienhäusern ist hoch. Sollten, auch im Interesse der Innenentwicklung, gezielt Alterswohnungen geplant und realisiert werden, sodass Einfamilienhäuser für die nächsten Generationen frei werden?» Laut Statistik stünden in Seewen derzeit 15 bis 20 Wohnungen leer. «Welche Möglichkeiten sehen Sie, diese Wohnungen auf den Markt zu bringen?» Bezüglich Gewerbegebiet will die Arbeitsgruppe wissen: «In welchen Gebieten sehen Sie bauliche Entwicklungsmöglichkeiten, sei es für Gewerbe- oder Wohnnutzungen: Zelgli, Herrenmatt, Allmend?» Der Gemeinderat hofft auf eine grosse Beteiligung, denn so schrieb er: «Ob jung oder alt, einheimisch oder zweitheimisch, politisch engagiert oder einfach interessiert — je mehr Menschen ihre Gedanken äussern und an der Umfrage teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Resultat.» Das Leitbild und die dazugehörigen Massnahmen dienen künftig als Planungsinstrument für die Gemeinde.

dass ich zum Radio gehen werde und der grösste Traum war es immer, ein eigenes Radio zu haben». Schindler kann mit seinen 55 Jahren auf eine stolze Radiolaufbahn von Radio Raurach über DRS 3 und Schwarzwaldradio bis zu Radio Argovia zurückblicken. 2006 hatte er «dann aber etwas genug», wie er es sagt. Dem Journalismus ist er allerdings treu geblieben, so hat er einige Jahre bei der Basler Zeitung das Ressort Wirtschaft geleitet. Max Diggelmann, auch 55 Jahre alt, arbeitet als IT-Experte, zuvor war er aber jahrelang Schlagzeuger bei einer Basler Country-Band. «In dieser Zeit durfte ich viel erleben und habe mit vielen Künstlern zusammengearbeitet. Das Radio ist für mich jetzt gewissermassen ein guter Ersatz dafür — oder eine Weiterentwicklung», sagt er. Diggelmann wohnt in Egerkingen, «aber gerade durch die Freundschaft mit Däni fühle ich mich wieder sehr stark in die Region zurückgezogen.» Die Verbindung zur Region sei denn auch das A und O für gutes Lokalradio: «Ein Moderator muss seine Zuhörerinnen und Zuhörer vor allem gern haben — und er

oder sie muss wissen, was die Menschen umtreibt, was sie beschäftigt und wo die speziellen Befindlichkeiten der Region liegen», sagt Schindler. Diggelmann hatte das Moderieren von seinem Freund erlernt: «Anfangs dachte ich, es spiele vor allem die Technik eine Rolle. Doch es kommt viel mehr darauf an, sich in eine andere Lage zu versetzen. Man muss sich die Geschichten, die man den Zuhörern erzählt, bildlich vorstellen. Und man muss aus dem Bauch sprechen.» Am 31. Juli findet im Barock-Club Basel an der Freien Strasse 52 das Radio-Geburtstagsfest statt. Nick Schulz, ebenfalls im Team von «Happy Radio» und bekannt als DJ und ehemaliger Musikchef von Radio Basilisk, wird die Party musikalisch anheizen. Bis zu diesem Ereignis haben Diggelmann und Schindler viel Arbeit in ihrer Freizeit geleistet: «Einen Radio Sender zu gründen und zu entwickeln bedeutet viel Arbeit», so Schindler. Das Team von «Happy Radio» will jetzt «voll Gas geben», so Schindler. Wohin die Reise führt, wird sich zeigen. Weitere Informationen: www.happy-radio.ch

REGION

«Happy Radio»: Aus der Region, für die Region Max Diggelmann und Däni Schindler haben ein neues Lokalradio gegründet. Offizieller Start ist der 31. Juli, zu hören ist es aber jetzt schon. Marianne Vetter Inhaltlich zurück zur Tradition des klassischen Lokalradios, dies aber mit modernsten technischen Mitteln — so lässt sich die Essenz dessen zusammenfassen, was zwar schon jetzt in der ganzen Nordwestschweiz über den Sendeturm St. Chrischona auf DAB+ Kanal 10A zu hören ist, aber erst am 31. Juli offiziell auf Sendung geht: «Bis zum eigentlichen Start nutzen wir die Zeit für technische Feinjustierungen», sagt Daniel Schindler — in der Radioszene schlicht bekannt als Däni —, der zusammen mit Max Diggelmann das neue Lokalradio «Happy Radio» mit viel Herzblut und noch mehr Freude gegründet und entwickelt hat. «Wir machen ein Radio, das nahe bei den Menschen in der Region und ihren Geschich-

ten ist», sagt Schindler. Das Programm richtet sich an die Generation Ü40 und enthält Sendungen, die in dieser Form heute am Radio eher selten zu hören sind. So gibt es etwa von Montag bis Freitag jeweils um 19 Uhr ein «Special» mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten — «Backstage mit Benjamin Keys» zum Beispiel porträtiert Schweizer Musiker, die es im Ausland weit gebracht haben. «Und wir spielen auch Musik von Künstlern, die sonst weniger Beachtung finden, weil sie nicht klar einem bestimmten Radioformat zugeordnet werden können.» «Happy Radio» möchte die verschiedenen Player der Region mit ins Boot holen: «Für das lokale Gewerbe ist es schwierig, im Radio auf sich aufmerksam zu machen, weil herkömmliche Radiowerbung teurer ist als bei uns. Erschwingliche Auftritte am Radio: dafür bieten wir unseren regionalen KMU eine Plattform.»

handgestrickt: «Wir arbeiten mit den modernsten technischen Mitteln», so Schindler. «Unsere Produktionssoftware ist aber vollständig webbasiert, was bedeutet, dass wir unser Radio von überall aus machen können.» Die fünf Moderatoren, die Diggelmann und Schindler für ihr Radio bisher ins Boot geholt haben, produzieren ihre Sendungen also jeweils von unterschiedlichen Orten aus: «Weil wir uns gegen einen festen Server entschieden hatten, nannten wir unser Projekt am Anfang Rucksack-Radio», so Diggelmann. Da Däni Schindler in Pfeffingen wohnt, geht damit ein Teil der Sendungen von dort aus über den Äther. Als «Station Voice» hat die Pfeffinger Gemeinderätin Susanne Schindler einen wesentlichen Anteil am Klangbild des Senders. Mit der ehemaligen Musikchefin und Moderatorin bei Radio Raurach ist Däni seit 29 Jahren verheiratet.

Rucksack-Radio

Däni Schindler und Max Diggelmann sind Radiomacher mit Leib und Seele: «Schon im Alter von 12 Jahren wusste ich,

Ein Lokalradio also, authentisch und mit Ecken und Kanten, aber keineswegs

Ein Traum geht in Erfüllung


DIE GEWERBE SEITE AUS DEM LAUFENTAL

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Der Laufentaler Gewerbeverein

25. Jahrgang, Nr. 7

Mit Zuversicht ins zweite Halbjahr

Marc Scherrer Präsident Gewerbeverein KMU Laufental

«Auf Wiedersehen» heisst der gängige Gruss, mit dem man sich – zumeist ohne dabei vertieft über den Wortsinn nachzudenken – per Mail, Brief oder in gesprochener Rede verabschiedet. Wortwörtlich «Auf Wiedersehen» hingegen heisst es dann endlich wieder am Freitagabend, 20. August, wenn sich die Mitglieder des Gewerbevereins KMU Laufental wiedersehen können. Nein, nicht auf dem Bildschirm beim Zoom- oder Teams-Meeting, sondern wieder ganz persönlich an der physischen Generalversammlung. Wobei: Den Begriff «Generalversammlung» darf man in diesem Zusammenhang mit einem Augenzwinkern verstehen, denn die statutarischen Geschäfte sind ja bereits auf schriftlichem Weg erfolgt. Deshalb soll der Fokus an diesem Abend ganz klar auf dem geselligen Teil liegen. Auf dem richtigen Weg In den vergangenen Monaten hat der Vorstand des Gewerbevereins KMU Laufental immer wieder neuen Mut geschöpft, gehofft und probiert:

BKP erfassen!

Schlussendlich war die Pandemie doch immer stärker, so dass eine Generalversammlung mit physischer Präsenz der Mitglieder verunmöglicht wurde. Schweren Herzens entschloss man sich in der Folge, den statutarischen Part der Generalversammlungen 2020 und 2021 auf dem schriftlichen Weg durchzuführen.

So unpersönlich diese Variante war, desto erbaulicher kamen die vielen Reaktionen daher: Sämtliche Traktanden bzw. Wahlen wurden ohne Gegenstimme beschlossen. Überdies enthielten die Rückläufe zahlreiche Bemerkungen, welche die Reaktion und das Engagement des Vereins in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie nach dem Grossbrand in Laufen ausdrücklich lobten. Der Vorstand wertet die Resultate der schriftlichen Abstimmungen sowie das positive Feedback als klares Zeichen dafür, dass man während der misslichen Pandemie-Lage auf dem richtigen Weg war, nach wie vor ist und natürlich auch in Zukunft sein will – mit voller Unterstützung der Mitglieder.

Von der Hoffnung zur Gewissheit Im Begleitschreiben zur schriftlichen GV wurde seinerzeit den Mitgliedern schon die leise Hoffnung mitgegeben, dass der gesellige Part der Jubiläums-Generalversammlung am Freitag, 20. August nachgeholt werden kann. Dieser Hoffnung ist die Gewissheit gewichen, so dass es nun in der zweiten August-Hälfte endlich wieder zu einem Wiedersehen der Mitglieder des Gewerbevereins KMU Laufental kommt. Die entsprechende Arbeitsgruppe ist bei der Organisation weit fortgeschritten und die Einladungen an die Mitglieder werden in diesen Tagen auf dem Postweg versendet.

Im Vordergrund steht bei diesem Anlass ganz klar, dass sich die Mitglieder endlich wieder begegnen und gemeinsam einen geselligen Abend verbringen können. Die in den vergangenen Monaten viel zitierte «Normalität» soll gefeiert werden. Weitere Anlässe folgen Der Ausdruck «Generalversammlung» wird an diesem Freitagabend dementsprechend nicht im klassischen Sinne zu verstehen sein. Gleichwohl wird ein kurzer informativer Teil nicht fehlen. Dieser besteht aus einem Rückblick

über zwei denkwürdige Vereinsjahre. Tobias Brunner, im Vorstand zuständig für die Finanzen, wird nochmals die wichtigsten finanziellen Eckwerte erläutern und steht auf Wunsch für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Und dann ist da noch OK-Präsident Martin Vogel, der seit langem darauf brennt, einen finalen Rückblick auf die AGLAT19 zu werfen.

Was die Planung der weiteren KMU-Anlässe wie Lunch Report, Behörden-Apéro, Gwärbler Usflug etc. angeht, hat der Vorstand die Planungsarbeit wieder aufgenommen. Nach wie vor wird allerdings die Entwicklung der Pandemie nach den Sommerferien darüber entscheiden, was in den späteren Herbst- und Wintermonaten möglich sein wird - daher wird zu diesem Zeitpunkt auf weitere Details noch verzichtet. Nach dieser langen Leidenszeit wünsche ich Ihnen allen nun einen umso schöneren Sommer. Lassen Sie es sich gutgehen und geniessen Sie Ihre Sommerferien! Marc Scherrer

Der Schlüssel für eine bessere Auffindbarkeit eines Unternehmens ist an erster Stelle die eigene Website sowie die Verlinkung derselben. Der Gewerbeverein KMU Laufental engagiert sich, dass seine Mitglieder im Netz möglichst optimal gefunden werden. Alle Mitglieder-Unternehmen sind auf www.kmu-laufental.ch zu finden. Für Unternehmen aus dem Bereich Bauen & Wohnen besteht zusätzlich die Möglichkeit, mit der Erfassung der Baukostenplan-Nummer (BKP) für eine noch bessere Online-Präsenz zu sorgen. Der BKP ist in der Schweiz gebräuchlich für die planerische Strukturierung von jeglichen Bauarbeiten. Alle Bautätigkeiten sind mit einer BKP-Nummer erfasst. Auf www.kmu-laufental.ch wird die Suchfunktion um die BKP-Nummer erweitert, so dass die Gewerbetreibenden vor allem von Gemeinden, Institutionen und weiteren Unternehmen besser gefunden werden können. Unseren Mitgliedern aus der Bauund Wohnbranche, die ihre Tätigkeiten gemäss BKP noch nicht erfasst haben, legen wir ans Herz, dies baldmöglichst via der Website www.kmu-laufental.ch/bkp nachzuholen. Unter demselben Pfad ist auch die Liste mit den möglichen BKP-Nummern hinterlegt. Falls es also während der Schulsommerferien etwas ruhiger zu und her geht: Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich prominenter im Netz zu präsentieren.

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SPORT

Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29/30

FOTOSERIE

VOLLEYBALL

Leserinnen und Leser unterwegs mit der Kamera

Pandemie mit Folgen für den Sport

Hildegard Lieberherr Mich kennen die meisten Wochenblatt-Leserinnen und Leser, da ich bereits viele Fotos eingesendet habe, die dann veröffentlicht wurden. Leider kam mein tolles Hobby in letzter Zeit etwas zu kurz, da ich zum Geocaching keine grosse Kamera mitschleppen kann. Wenn ich nicht gerade draussen in der Natur bin, um Tiere, Bäume oder was mir gerade vor die Linse kommt, zu fotografieren, erledige ich zusammen

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mit meinem Mann den Haushalt und pflege unseren Blumengarten in Büsserach. Mein Mann und ich reisen auch sehr gerne in der Welt herum, was zur Zeit wegen COVID19 leider nicht möglich ist. Vor meiner Pensionierung unterrichtete ich Englisch für Kinder, was mir sehr Spass machte. Und fast hätte ich es vergessen zu erwähnen: Ich sammle immer noch Schweinchen aus verschiedensten Materialien.

Gebremst: Kann der VBC Laufen dereinst wieder hohe Sprünge machen?

Finanziell überstand der VBC Laufen die pandemiebedingten Unterbrüche recht gut. Sportlich hingegen zeigen sich Auswirkungen. Das Damen 1 musste von der ersten in die zweite Liga umgeteilt werden und bei den Herren und den Damen musste wegen Abgängen je ein Team abgemeldet werden. Edgar Hänggi Es war für Hallensportler eine unbefriedigende Zeit. Kaum begann die Saison, wurde sie auch wieder beendet. Nicht zur Freude der Volleyballer. Vielerorts wurde kritisiert, dass der Verband zu früh entschieden habe. VBCL-Präsidentin Ursi Brem mag das schon gar nicht mehr kommentieren. Es sei unter dem Strich wohl doch besser gewesen, denn niemand will die Folgen tragen, hätte sich etwas ausgebreitet. Der Verein machte das, was gemacht werden musste. Das Jubiläumsfest aus Anlass des 50. Geburtstages musste ein weiteres Mal abgesagt werden. «Wir wol-

len in diesem Fall keine Salamitaktik machen», erklärt Brem. «Wir haben uns entschieden, dass, sofern alles seinen normalen Gang nimmt, wir im Juni 2025 den 55. Geburtstag feiern.» Auch finanziell habe man den Unterbruch gut überstanden. «Wir mussten, obwohl nicht gespielt werden konnte, zwar alle Lizenzen bezahlen. Aber wir erhielten von Swiss Olympic Geld gesprochen, sodass wir die Kasse ausgleichen konnten.» Brem erklärt, dass man Geld zur Seite legen konnte. Aber weil alles Material für das Stedtli-Beach beim Grossbrand verloren ging, musste man dieses auch wieder in die Hand nehmen. Auch jetzt werde für die Durchführung des Beach-Turniers im Schwimmbad und auch für die dortige Infrastruktur weiter investieren müssen, erklärt Brem. Punkto Sport wird der Laufentaler Verein kleinere Brötchen backen müssen. «Als wir mit der Planung für die neue Saison begonnen hatten, erfuhren wir, dass nicht mehr alle Spielerinnen unseres Erstliga-Teams den Aufwand betreiben wollten. Für die 1. Liga würde es nicht mehr reichen, deshalb meldeten wir das Team eine Stufe tiefer, in der 2. Liga an. Dies wiederum sorgte dafür, dass Trainerin Ksenija Zec uns verliess, da sie doch noch in einer höheren Klasse arbeiten wollte. Wir konnten zum Glück mit Dominik Imark Ersatz finden.» Doch damit nicht genug. Beim Herren 1 und Damen 2 entschieden sich Kader-

FOTO: EH-PRESSE

mitglieder, zurückzutreten. «Deshalb wechselten Spielerinnen und Spieler, die mehr wollten, in einen anderen Verein. So waren wir gezwungen, je ein komplettes Team abzumelden.» Man wurde dadurch ein Breitensportverein, was ja nichts Negatives ist. Aber wir müssen akzeptieren, dass der VBC Laufen im Moment keine Ambitionen für höhere Ligen haben kann», meint Brem. Mit Pierre Brem verlässt der technische Leiter nach zehn Jahren den Vorstand. Er wird seine Nachfolgerin Stefanie Schmidlin jedoch einarbeiten. Der Verein sei jetzt zwei Jahre gefordert gewesen, blickt die Präsidentin zurück. «Die zwei Unterbrüche, der Grossbrand mit dem Verlust des Materials, die Absage des Stedtli-Beaches und auch die Light-Version letztes und auch dieses Jahr — all das kostete uns Geld und Kraft.» Die Planung für die Hallensaison, die im Oktober beginnt, läuft bereits. Im Moment liege der Fokus auf dem Beach-Turnier in der Badi. In diesem Jahr finden ein U17- und ein U19-Turnier für Männer statt. Auch wenn der Anlass sozusagen ausgelagert werden muss, sei er kein Auslaufmodell, betont Brem. Im Gegenteil: «Wir diskutieren, ob und wie wir die Anlage ausbauen können, um damit Beachvolleyball attraktiver zu machen. Auf diese Art könnte man den jungen Männern etwas bieten und käme so vielleicht wieder zu mehr leistungsorientierteren Spielern.»

FUSSBALL

Fussball macht Schule: Nebst Sport sollen Werte und soziale Kompetenzen vermittelt werden «Der FC Breitenbach möchte zusammen mit seinen qualifizierten Vereinstrainern den Kindern und Jugendlichen, über die sportliche Ausbildung hinaus, Werte und soziale Kompetenz vermitteln», sagt der Breitenbacher Fussball-Juniorenobmann Christoph Hofer. Auch deshalb hat der FC Breitenbach an der Primarschule Büsserach einen Informationsanlass mitsamt einem Schnuppertraining organisiert. Dieser fand am 15. Juni statt. Sechs Klassen durften jeweils in den Fussballsport hineinschnuppern. «Wir haben von den Lehrpersonen ein gutes Feedback erhalten. Auch uns hat der Auftritt Spass gemacht», blickt Hofer zurück. Neben ihm leiteten Kifu-Sportchef Raffael Arnold und Adrian Altermatt, Spieler der ersten Mannschaft, die jeweiligen Einheiten. Auch Schulleiter Matthias Fritschi zeigt sich zufrieden. «Im momentanen Fussballhype war es ein Leichtes, die Kinder zum Training zu motivieren. Der Tag bleibt ihnen als tolle Abwechslung in Erinnerung.» Viele Kompetenzen, die in den Klassenzimmern wichtig sind, sind es auch

Schnuppertraining: Der FC Breitenbach organisierte an der Primarschule Büsserach einen Informationsanlass. FOTO: ZVG

auf dem Fussballplatz. Eine Kooperation zwischen Schule und Fussballverein macht deshalb auch Sinn. Die Durchführung von regelmässigen Sportanlässen in Kooperation mit den lokalen Schulen möchte der FC Breitenbach auch in Zukunft fördern. Doch nicht nur in den Schulstuben engagiert sich der grösste Verein des Thiersteins mit speziellen Projekten. In den Sommerferien bietet der FC Breitenbach kostenlose Trainings an. Er ist Host-Club bei der Durchführung des Credit-SuisseKids-Festivals im Grien oder eines gezielten Trainingsprogramms explizit für Mädchen. Playmakers ist eine Erweiterung des ersten europaweiten Uefa-Breitenfussballprogramms und richtet sich an fünf- bis achtjährige Mädchen. Das Programm nutzt die beliebten Disney-Geschichten, um die Teilnehmerinnen zu regelmässigem Training zu ermuntern und eine Leidenschaft für den Fussball zu entwickeln. Dieses Format für Mädchen wurde in Büsserach ebenfalls mit einem Schnuppertraining vorgestellt. Die Lektionen leitete der Sportchef-Frauen

Hari Stich zusammen mit den Spielerinnen aus der 1. Mannschaft Frauen, Lia Spaar und Esra Föll. «Als zeitgemäss ausgerichteter Verein bietet der FC Breitenbach Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Chance einer ganzheitlichen Förderung sowie die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung einer lebendigen Vereinskultur», zitiert Hofer die Anliegen des Vereins aus dessen Leitbild. Deshalb kann sich Hofer auch gut vorstellen, zusammen mit verschiedenen Schulen auf der Sportanlage Grien ein Turnier durchzuführen. Dies müsse nicht zwingend ein Fussballevent sein. Auch etwas Polysportives sei möglich. Statt eines schulinternen Sporttags könnte man etwas Schulhausübergreifendes organisieren, schlägt Hofer vor. Aktuell hat der FC Breitenbach über 400 Mitglieder und 17 Teams, davon 13 Juniorenteams mit total zirka 190 Kindern und Jugendlichen, welche durch 30 ausgebildete Trainerinnen/Trainer mit grossem Engagement betreut werden. Sven Gloor


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Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29

Heidi-Reisen Liesberg

Tage der offenen Tür im Gefängnis Laufen

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31. Juli 2021, 11.00 – 18.00 Uhr 1. August 2021, 13.00 – 16.00 Uhr Besichtigung von Gefängnis für (Miet-)Interessenten – Festwirtschaft – «Grusel-Zelle» – Spielangebote und Tattoos für Kinder – Unterhaltung mit «DJ Knaschti» usw. Am 31. Juli 2021 findet von 14.00 – 18.00 Uhr der Tag der offenen Tore und Türme in Laufen statt. Details zur Veranstaltung des Museumsvereins und Verkehrsvereins finden Sie im Veranstaltungskalender der Stadt Laufen. Ab sofort können im Gefängnis 2 Familienwohnungen sowie weitere Räume und ehemalige Zellen als WG-Zimmer, Büro, Archiv etc. gemietet werden.

Anmeldungen / Info

Tel: 061 771 03 06 www.heidi-reisen.ch

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Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.laufen@wochenblatt.ch oder Telefon 061 789 93 33

wochenblatt.ch


DORFPLATZ

Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29/30

EINGESANDT

MUSIK-TIPP

Rag’n’Bone Man Rory Charles Graham alias Rag’n’Bone Man, ein Blues- und Soulsänger, der zu Beginn der Karriere in der Hip-Hop-Szene aktiv war, landete mit dem Singlehit «Human» (2016) und dem gleichnamigen Debütalbum (2017) zwei Verkaufsschlager. Nun präsentiert uns der Brite auf dem zweiten Studioalbum «Life By Misadventure» (Sony Music) neue stimmungsvolle Songs samt einem Duett mit Pink ( «Anywhere Away From Here»). Der inhärenten Melancholie und Emotionalität entsprechend ist die Musik grösstenteils leise und sanft konzipiert. Was das Ganze über das Mittelmass heraushebt, ist der inbrünstigen Gesang dieses schwergewichtigen Künstlers. Seine Stimme hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist einfach spitze. Benno Hueber

WANDERTIPP

Panoramahängebrücke Leissigen Am Sonntag 8. August fahren wir mit Zug und Bus über Spiez nach Därligen (569 m) am Thunersee. In einer knappen Stunde steigen wir hinauf zur Meielisalp (800 m), wo wir einen wunderschönen Blick auf den Thunersee haben. Nach etwa 20 Minuten erreichen wir ab hier die 144 m lange Hängebrücke auf 850 m. Sie überquert den Spissibach in 60 m Höhe. Danach geht es zum Picknickplatz Chüngstuel, wo wir unser Mittagessen geniessen. Nach Aeschiried (1015 m) wandern wir dann noch etwa 1½ Std. Falls die Zeit es erlaubt, können wir hier einkehren und besteigen danach das Postauto nach Spiez und dort den Zug nach Basel. Streckendaten: Länge: 9,1 km, Aufstieg: 645 m, Abstieg: 190 m, Zeit: 3¼ Std. Treffpunkt: 08.45 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB, Kosten: Mit Kollektivbillett ca. 46 Franken, Anforderung: T1, breite Fahrwege, teilweise asphaltiert; und T2, schmale Wanderwege, teilweise rutschig, Ausrüstung: Wanderschuhe, Stöcke empfehlenswert, Verpflegung: Picknick aus dem Rucksack, Leitung: Johanna Speiser, Tel. 061 272 96 59, Anmeldung: Bis Dienstagabend, 3. August 2021 Naturfreunde Baselbiet Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

WANDERTIPP

Durch die Schlucht in den Freibergen Wanderung von La Large Journée nach La Ferrière am Samstag, 31. Juli Wir starten in La Large Journée (1017 m), Haltestelle des Cj, wandern am Golfplatz von Les Bois vorbei (1003 m) und wenden uns dann westwärts zum Cul des Prés, einem kleinen Weiher von Les Bois auf 797 m Höhe. Wir wandern weiter zur Combe de Valanvron (824 m), die wir bald einmal verlassen Richtung La Ferrière (1005 m). Streckendaten: Länge: 8,4 km, Aufstieg: 255 m, Abstieg: 272 m, Zeit: ca. 3 Std. Treffpunkt: 08.25 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB, Billett: Kollektivbillett, U-Abo gültig bis und ab Laufen, Anforderung: Mittel, Ausrüstung: Der Witterung entsprechend, gutes Schuhwerk, Verpflegung: Aus dem Rucksack, Leitung: Nelly Gasser, Tel. 061 361 70 76 oder 079 153 52 06, Anmeldung: Bis Mittwoch, 28. Juli, mit Angabe U-Abo, ½ Tax oder GA Naturfreunde Baselbiet Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

GEDANKENSTRICH

Birs-Golf startet mit neuem Schwung in die Zukunft Die Birs-Golf AG, Betreiberin des Golfplatzes, ist in diesen Tagen durch einen beispiellosen Einsatz vor der Insolvenz gerettet worden. Verantwortlich für die Rettung waren die Mitglieder des dort ansässigen Golfclubs, womit sie faktisch auch den einzigen Golf-Club des Baselbiets gerettet haben. Ausgangspunkt des Dramas war die Insolvenz der Birs-Golf AG im Herbst 2019, gewissermassen «Platzhalter» für den Verein Golf-Club Laufental. Nachlassstundung wurde gewährt, Rettungsversuche des Nachlasswalters mit Gross-Investoren scheiterten jedoch endgültig im Februar 2021, nur Wochen vor Ablauf der vom Gericht gewährten Nachlassfrist. Hoffnungslos? Nicht für die Action-Helden um den Nachlasswalter und eine Kerntruppe von Clubmitgliedern. Innert weniger Wochen konnten rund zwei Drittel der gut 260 Clubmitglieder dafür gewonnen werden, ins eigene Portemonnaie zu greifen. Mit Beiträgen von 1000 Franken aufwärts wurde der notwendige Kaufbetrag im letzten Moment erreicht. Am 17. Juni 2021 bestätigte das Gericht den erfolgreichen Wandel der alten in die neue Birs-Golf AG. Viel Gutes bleibt unverändert, Aktionariat und Geschäftsleitung sind logischerweise neu, und Liegengebliebenes muss à jour gebracht werden. Dies gilt insbesondere für den Zustand des Fairways und Greens, also

Eine Idee für das grosse Geschäft

Gaby Walther

Golfplatz in Zwingen: Die 9-Loch-Anlage ist eingebettet in ein Naturschutzgebiet und wird auf zwei Seiten von der Birs umflossen. FOTO: ZVG die «Spielwiesen» des Golfers. Eines der Hauptziele der neuen Führung unter VR-Präsidentin Nicole Grünenfelder Fuchs und Golfplatz-Manager Jim Mc Kiernan ist es, zusätzliche Mitglieder zu gewinnen. Die Rettung hat eines überaus klar gezeigt: Die Begeisterung für ihren Platz und der Teamgeist unter den Mitgliedern haben die Rettung erst möglich gemacht. Dies ist ein Umfeld, in das man als Neumitglied gerne

eintritt. Informationen finden Interessenten im Clubhaus oder im Netz (www. birs-golf.ch). Wer die unbeschwerte Atmosphäre schnuppern will, besucht das Bistro «Drop-Inn», wo auch Spaziergänger gern gesehene Gäste sind. Dort kann man sich mit feinen Speisen verwöhnen lassen, denn seit dem 12. Juli wird das Bistro «Drop-Inn» von «La Petite Chenille GmbH» kulinarisch betreut. Nicole Grünenfelder Fuchs

EINGESANDT

Eine Woche Spiel, Sport und Spass

Jugilager: Das diesjährige Jugilager der Jugi Grindel führte nach Fieschertal im Kanton Wallis. Rund 50 Kinder sowie das 17-köpfige Leiter- und Küchenteam versammelten sich am Sonntagmorgen, dem 11. Juli, in Grindel. Die Jugilagerschar, vorwiegend bestehend aus Kindern aus Bärschwil und Grindel, kamen in den Genuss eines bestens geplanten Lagerprogramms im Fieschertal. In vier Altersgruppen absolvierten die Kinder diverse sportliche Aktivitäten in der Turnhalle und auf dem Sportplatz. Ebenfalls standen Wahlprogramme an, die bereits im Vorfeld ausgewählt wurden: Korbball, OL & Leichtathletik, Rückschlagspiele, Tanz & Akro-

batik. Bei einer Leichtathletik-Olympiade, beim Korbball-Turnier oder einer Partie Goba konnten sich die Kinder untereinander messen. Anderntags durften die Kinder bei Spielen für Gross und Klein ihre Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Die Wanderung am Mittwoch fiel leider wortwörtlich ins Wasser. Beim Besuch des Hallenbads Fiesch konnte man sich jedoch austoben und das miese Wetter geriet schnell in Vergessenheit. Der Lagerfilm, das Verteilen der Shirts, das Schlussfoto und die Tanzvorführung

EINGESANDT

FOTO: ZVG

zurück in Grindel bildeten den krönenden Abschluss des Lagers. Der Küchencrew, welche uns jeden Tag leckeres Essen auf den Teller gezaubert hat, gebührt ein besonderes Dankeschön. Auch dem engagierten Leiterteam, das in dieser verregneten Woche besonders viel Flexibilität und Nerven an den Tag legen musste, den Sponsoren und den teilnehmenden Kindern, möchten wir von Herzen danken. Petra Schneider Bärschwil

Redaktionsschluss

Berufkraut Es sieht aus wie Kamille, aber eignet sich nicht für Tee. Diese 50 Zentimeter hohe Pflanze blüht jetzt weiss und sieht zwar schön aus, ist aber ein «invasiver Neophyt». Das heisst, dass die Blume in einem Jahr 50 000 Flugsamen produziert, aus Nordamerika stammt und nichts zur heimischen Biodiversität beiträgt. Wenn sich das Berufkraut flächendeckend ausbreitet, ist es auch im Hausgarten zu Ende mit der Schönheit. Darum empfehlen wir, es vor dem Versamen auszureissen. Auf grossen Flächen muss auch vor dem Versamen gemäht werden. Das Mähen muss dann drei bis viermal wiederholt werden, sonst ist es kontraproduktiv. Es lohnt sich, jetzt aktiv zu werden. Die Pflanze steht auf Rang drei der Neophyten-Liste, nach dem Spring-

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Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr

Invasiver Neophyt: Das Berufskraut vermehrt sich schnell. FOTO: ZVG kraut und der Goldrute. Also: «Wehret den Anfängen» hiess es früher! Stefan Weber Laufen

Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Den heiligen Antonius muss ich nicht um Hilfe bitten, denn ich weiss ganz genau, dass irgendwo noch ein Plastiksack liegen muss. Bis noch vor ein paar Jahren quoll meine Aufbewahrungsbox über mit den Säcken. Bei jeder Shoppingtour nahm ich mir vor, wenigstens eine Tasche von zu Hause mitzunehmen, mit dem Resultat, dass ich diese vergass und dafür mit drei weiteren nach Hause kam. Mit schlechtem Gewissen entsorgte ich zwar hin und wieder einen Sack. Einen grossen Teil bewahrte ich aber auf. Schliesslich sind diese für vieles gut, zum Beispiel, um die nassen Schwimmsachen einzupacken. Und genau deshalb suche ich jetzt einen solchen. Doch wie von Zauberhand sind alle verschwunden. Ein paar plastifizierte Papiertüten mit Geburtstagswünschen, Werbung für Parfum oder Unterwäsche sind die einzigen Säcke, welche ich finde. Dafür stapeln sich im Keller die Kartonschachteln in allen erdenklichen Grössen. Gut so, ein Vorteil des Onlineversands. Schliesslich soll der Plastikverbrauch minimiert werden. Tatsächlich gebe ich mir alle Mühe, ihn zu vermeiden. Konsequent trenne ich Papier, Organisches und Plastik, sodass mein 17-Liter-Abfallsack auch nach zwei Wochen kaum voll wird und ich ihn nur deshalb entsorgen muss, weil er stinkt. Der Recyclingsack mit der Plastiksammlung hingegen quillt über. Und dies obwohl ich brav im Laden die Äpfel in die Ökobaumwollsäckli fülle. Als Nebeneffekt erspare ich mir dabei das mühsame Aufknibbeln der Plastiktüten in der Obst- und Gemüseabteilung. Finger befeuchten im Zeitalter von Mundschutz wäre doch etwas verwegen. Jedenfalls kaufe ich falls nötig kompostierbares Einweggeschirr, verzichte auf Himbeeren in der Plastikschale und nehme Strohhalme aus Metall. Meine Kollegin hingegen wird vom schlechten Gewissen geplagt. Vorbildlich liest sie zwar die Hundehäufchen ihres Vierbeiners zusammen. Weniger vorbildlich ist da der Verbrauch an den orangen Säckli. Eine Alternative wurde noch nicht erfunden. Laut Statistik leben eine halbe Million Hunde in der Schweiz. Das macht, wenn der Hund zweimal pro Tag muss, einen täglichen Verbrauch von einer Million Säckli. Eine Marktlücke mit kompostierbare Hundesäckli wäre vielleicht das grosse Geschäft. Einen Berg an Abfall wird wohl auch die Bekämpfung des Coronavirus zurücklassen. Da erscheinen die Sammelei und das Vermeiden von Plastik hoffnungslos. «Das hat doch alles keinen Sinn», wollen mich die Klimaskeptiker bestärken. Trotzdem, ich bleibe dran. «Steter Tropfen höhlt den Stein», so hoffe ich. Doch etwas sündigen muss auch ich. Es wird höchste Zeit für eine reale Shoppingtour, damit ich meine nassen Schwimmsachen wieder gut einpacken kann.

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Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29

Liebe Michel Lüthi

Wir gratulieren Mir gratuliere Dir herzlich zum hervorragende Abschluss zum

MASTER OF SCIENCE IN MECHANICAL ENGINEERING ETH Mir wünsche Dir viel Erfolg, Erfüllig und Freud uf Dim witere Wäg!

Liebe Lena

Jennifer Fuchs herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als

Es freue sich mit Dir Alessia Mam & Pa mit Simon Omi & Opi Claudia & Patrik mit Manuela Rosmarie & Silver

Holzbildhauerin mit der Gesamtnote 5 in Brienz. Wir gratulieren Dir zu Deinem erfolgreichen Lehrabschluss als Detailhandelsfachfrau EFZ

Deine Familie Christian, Melanie, Manuela, Lydia, Annelies und Emil Fuchs

Alles Gute und Liebe auf Deinem weiteren Weg. Wir sind stolz auf Dich! In Liebe Deine Familie

«Wir pflegen Persönlichkeit»

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Gesundheit & Wohlbefinden

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bietet 93 Bewohnerinnen und Bewohnern ein heimeliges und familiäres Zuhause. Ländlich gelegen und umgeben von schöner Natur befinden sich das Haus SANA – ein Gesundheitszentrum mit integrierter Langzeit- und Übergangspflege und das Haus CURA – spezialisiert auf die Pflege und Betreuung demenzkranker Menschen. Ganz nach unserem Motto «Wir pflegen Persönlichkeit» steht bei uns der Mensch im Mittelpunkt.

Wir suchen per 1.9.21 oder nach Vereinbarung PflegehelferIn SRK / PflegeassistentIn (PA) / AssistentIn Gesundheit und Soziales AGS 70% Alle Infos und Bewerbungsformular unter zentrumpasswang.ch > Arbeiten > Offene Stellen Zentrum Passwang Spitalstrasse 38 4226 Breitenbach 061 785 31 31 zentrumpasswang.ch

Garage Remo Borer | 4228 Erschwil 061 781 25 56 | garage-borer.ch Als offizielle SEAT Vertretung und SEAT + CUPRA Servicepartner in Erschwil suchen wir zur Ergänzung unseres Teams einen motivierten Automobilmechatroniker oder Automobilfachmann. Im Mittelpunkt Ihrer Arbeit stehen Wartungs- und Reparaturarbeiten und Diagnosen vorwiegend an SEAT Fahrzeugen.

Automobil- Mechatroniker EFZ oder Automobil-Fachmann EFZ Lehrabgänger sind auch willkommen. Sind Sie genau und zuverlässig, arbeiten selbständig, haben den Führerausweis Kat. B und arbeiten gerne in einem Team? Berufserfahrung und Markenkenntnisse sind keine zwingenden Voraussetzungen. Der Stellenantritt ist nach Vereinbarung. Wir bieten Ihnen eine vielseitige und selbständige Tätigkeit in einem motivierten Team und fortlaufend Weiterbildungen in der Marke SEAT. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail an info@garage-borer.ch.


DIES UND DAS

Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29/30

ALLES, WAS RECHT IST

EINGESANDT

Scheidungshund

Handy zücken, 1. Augustgruss schicken Glücklich mit RE/MAX-Maklerin

Wenn sich ein Ehepaar scheiden will, wird über vieles gestritten: Unterhaltszahlungen, Besuchsrechte von Kindern, Liegenschaften, Bankkonten etc. Was ist jedoch, wenn beide Ehegatten den seit Jahren geliebten Familienhund mitnehmen möchten? Wo soll der Hund hin und hat derjenige Ehegatte, der den Hund nicht mitnehmen darf, ein Besuchsrecht? Gibt es gar ein gemeinsames Sorgerecht für den Hund? Tiere gelten in der Schweizer Rechtsordnung nicht als Sachen. Soweit aber keine besonderen Regeln für Tiere bestehen, gelten für sie die auf Sachen anwendbaren Vorschriften. Im Scheidungsund im Güterrecht finden sich keine Sonderbestimmungen für Tiere. Ergo werden sie im Güterrecht nach sachenrechtlichen Vorgaben aufgeteilt. Gehört der Hund nachweislich einem Ehegatten, kann er ihn mitnehmen. Dies gilt auch dann, wenn der Hund ausschliesslich dem persönlichen Gebrauch eines Ehegatten dient. Schwieriger wird es, was oft der Fall ist, wenn der Hund beiden Ehegatten gehört. In diesem Fall kommt das Tierwohl zum Tragen. Der Scheidungsrichter kann die Zuteilung des Hundes danach ausrichten, welcher Ehegatte die bessere, artgerechte Unterbringung und Pflege gewährleisten kann. Im Übrigen ist nichts dagegen einzuwenden, wenn sich die Ehegatten auf eine abwechselnde Betreuung einigen, soweit das in tierschützerischer Hinsicht vertretbar scheint. Übrigens, das Parlament in Spanien hat vor kurzem ein Gesetz verabschiedet, das Haustieren im Scheidungsfall einen höheren Status zuweist als dem Mobiliar. Da haben wir es also, das gemeinsame Sorgerecht für den Scheidungshund.

In vielen Laufentaler Gemeinden können auch dieses Jahr keine 1. Augustfeiern stattfinden. Deshalb feiern wir unseren Nationalfeiertag einmal anders: Senden Sie Ihren ganz persönlichen Laufentaler 1. Augustgruss mit einem max. 12 Sekunden Videoclip oder einem Foto mit einem max. 60-Zeichen-Text bis zum 30. Juli an: wirtschaft@laufental-bl.ch oder What-

Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach

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GESCHÄF TSWELT

sapp 079 650 68 46. Vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Adresse beizufügen. Eine Auswahl der Einsendungen wird unter www.laufetal.swiss/1-August veröffentlicht. Die pfiffigsten Grussbotschaften erhalten ein kleines Präsent aus der Region. Promotion Laufental

GESCHÄF TSWELT

Im Birspark 1 ist Leben eingekehrt Glücklich: Manuela Wiedmer Müller und Marcel Müller mit RE/MAX-Maklerin Kristin Künzli aus Laufen (Mitte). FOTO: ZVG

Bezug des Birsparks 1: Vor kurzem haben die Mitarbeitenden der EGK-Gesundheitskasse gemeinsam ihre bisherigen Standorte in Laufen verlassen und sind in einem symbolischen Akt zum neuen Hauptgebäude marschiert, wo sie von Geschäftsleiter Reto Flury begrüsst worden sind. Künftig werden die EGK-Versicherten nun vom Birspark 1 aus betreut. FOTO: PATRIK HÄNGGI, ZWINGEN

PR. Täglich tauchen im Internet neue, digitale Immobilienmaklerfirmen auf. Sie versprechen den kostengünstigen Verkauf von Immobilien mithilfe von moderner Technologie. Nicht selten enthalten diese Angebote versteckte Kosten und sind günstiger, weil am Dienstleistungsumfang gespart wird. Die Menschen- und Objektorientierung ist eine Stärke, die von einem digitalen Tool nicht erbracht werden kann. Beim reinen Ausschreiben auf möglichst vielen Internetportalen ist der Verkauf noch lange nicht gemacht. Eine professionelle Immobilienvermarktung, wie diejenige von RE/MAX Laufen, zeichnet sich durch eine umfassende, individuelle Beratung von Käufer und Verkäufer aus. Die Erfahrung, regionale Marktkenntnisse wie auch die umfassenden Dienstleistungen entlasten die Kundschaft maximal. Sie müssen sich weder um Besichtigungen noch um Verhandlungen mit den Kaufinteressierten kümmern. Kunden sprechen über ihre Erfahrungen mit der lokalen RE/MAX-Maklerin: «Als wir ein neues Haus suchten, sind wir

immer wieder an diverse Objekte geraten, welche von Frau Künzli, RE/MAX Laufen, betreut wurden. Schon bei der ersten Besichtigung war uns Frau Künzli mit ihrer offenen, unkomplizierten und ehrlichen Art sehr sympathisch, da haben wir schon gemerkt, dass das Bauchgefühl stimmte. Auch überzeugte Frau Künzli mit ihrer Fachkompetenz und Seriosität. Beim zweiten und dritten Wiedersehen war uns klar, dass wir das Verkaufsmandat, welches ein anderer Makler hatte, aufkündigen und den Verkauf unseres Hauses in die Hände von Frau Künzli, RE/MAX Laufen, übergeben. Wir wurden bei beiden Geschäften, also beim Kauf unserer neuen sowie dem späteren Verkauf unserer alten Liegenschaft, sehr gut beraten und betreut. Frau Künzli hielt uns laufend auf dem neusten Stand, die Kommunikation war perfekt. Der Verkauf ging trotz der 2. Corona-Welle sehr schnell und problemlos über die Bühne und das haben wir Frau Künzli zu verdanken. Wir werden sie sehr gerne und immer wieder weiterempfehlen. Danke Frau Künzli!»

Auch Fasten möglich. Programme werden individuell gestaltet, in der Kleingruppe oder Einzeln. www.beautyerelax.ch, E. Racheter, 079 283 95 41.

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Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!

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Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227

Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.

Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch

Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30–20.00 in Nun-

ningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die

Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für

das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com, 076 442 16 69).

Verein Permakulturgärten Grüner Zweig. Der Gar-

ten ist jeden Samstag 10.00–16.00 offen. Schauen, mitmachen, Gemüseverkauf. Hinter dem Industriequartier, Wahlenstrasse 82, Laufen. Mehr auf www.gruenerzweig-nw.ch

KAMPFKUNST Dojo Laufental-Thierstein. Grienackerweg 14 in

Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch. AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen. Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch. Unterricht in Karate, Kick Boxen, Kung Fu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene jeden Alters. Mo 18.00–22.00, Mi 17.00– 21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60.

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ung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 22. Juli 2021 Nr. 29/30

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Bahnersatzbusse

AESCH/LAUFEN. WoS. In der Nacht von heute Donnerstag ab 21.20 Uhr bis Freitagmorgen wird an der Bahnstrecke gebaut. Deshalb erfolgt eine Totalsperre der Strecke Aesch — Laufen. Statt Züge fahren in diesem Abschnitt Bahnersatzbusse. Ebenso verkehren ab Basel SBB (Abfahrt 21.33 und 22.33 Uhr) Direktbusse nach Laufen mit Anschluss an die Busse der Linien 111, 112 und 114. Reisende von Basel SBB nach Biel/Bienne und umgekehrt reisen via Olten.

Hangrutsch

Das pralle Leben: Insekten leisten bei der Bestäubung eine wichtige Aufgabe.

FOTO: RENATO LÜTHI, NENZLINGEN

NUNNINGEN. WoS. Seit letztem Donnerstag ist die Durchfahrt Bergweg/Nunningerberg ab Hof Abi bis Neuhüsli auf Grund eines Hangrutsches vollständig gesperrt. Dies auf unbestimmte Zeit, meldet die Gemeinde.

Strassensperrung

REGION

K T. SOLOTHURN

L AUFEN

Keine dicke Luft am 1. August

Erholung auf dem Arbeitsmarkt

Klassikkonzert in der Katharinenkirche

WoS. 1. Augustfeuer gelten als Brauchtumsfeuer. Sie sind am Bundesfeiertag gestattet und weder melde- noch bewilligungspflichtig. Dasselbe gilt für Feuerwerkskörper. Das Amt für Umwelt (AfU) wird alle Jahre wieder aufgefordert, gegen das unkontrollierte Abbrennen von Knallkörpern und Feuerwerken aktiv zu werden. Dazu fehlen jedoch die gesetzlichen Grundlagen. Das Abbrennen von knallendem und heulendem Feuerwerk ist jedoch nur am 1. August und an Silvester toleriert. Ausserhalb dieser Zeiten — also auch am Tag vorher oder nachher — sind Feuerwerke mit Knalleffekten störend, unangebracht und ein Ärgernis, schreibt der Kanton Solothurn und fügt unter anderem an, dass die Tierwelt besonders stark vom Explosionslärm von Knall- und Sprengkörpern betroffen ist. Er empfiehlt zur Rücksichtnahme.

WoS. Im Juni fiel die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 217 auf 4215 Personen. Die Arbeitslosenquote sank von 2,9 auf 2,8 Prozent. Die Erholung des Arbeitsmarktes setzt sich auch im Juni fort. Die Stellensuchendenquote sank von 5,4 auf 5,2 Prozent. Die Quote im Schwarzbubenland reduzierte sich von 3,8 auf 3,7 Prozent. Dies bei 16 Stellensuchenden weniger. Im Juni gab es im Kanton 665 Zugänge und 893Abgänge. Rund 73 Prozent der Abgänge gaben an, dass sie eine Stelle gefunden haben. Ende Monat waren 1731 offene Stellen gemeldet. Davon unterlagen 1207 Meldungen der Stellenmeldepflicht. Im Berichtsmonat waren 2246 Personen in einem Zwischenverdienst engagiert. Der Anteil der Zwischenverdienenden an den Stellensuchenden stieg von 27,1 auf 28,4 Prozent.

WoS. Am kommenden Montag um 19.30 Uhr darf wieder ein hochstehendes klassisches Konzert in der Katharinenkirche genossen werden. Ermöglicht und grosszügig finanziert wird das vom Verein Kammerkonzerte Laufen organisierte Konzert durch die Emil und Rosa Richterich-Beck Stiftung. Als langjähriger Gast tritt der berühmte Violinist Gidon Kremer auf. Er hat sich einen weltweiten Ruf als einer der originellsten und überzeugendsten Künstler seiner Generation geschaffen. Begleitet wird er vom Pianisten Georgijs Osokins, der ebenfalls schon in Laufen zu hören war, und von der litauischen Cellistin Giedre Dirvanauskaite. Ihr Instrument ist ein Violoncello von Matteo Goffriller. Auf dem Programm stehen Stücke von Mieczysław Weinberg, Johann Sebastian Bach und Sergei Rachmaninoff. Die Tickets für 45 Franken können online bestellt werden.

Petition für Tempo 20 und 30

RODERSDORF. WoS. Seit Mitte Juni läuft in Rodersdorf eine Online-Petition, die Tempo 30 auf der Hauptstrasse und Tempo 20 auf allen Quartierstrassen fordert. Viele motorisierte Verkehrsteilnehmer hielten sich nicht an die Tempolimiten, hiess es in der Petition. Nun ist das Ziel von 100 Unterschriften erreicht – die Petition wird mit insgesamt 112 Unterzeichnenden bei der Gemeinde eingereicht. Der Wunsch nach Tempo 30 auf der Kantonsstrasse sei bereits vor Jahren beim Kanton platziert worden, sagte Gemeindepräsidentin Karin Kälin Neuner-Jehle im Juni gegenüber der bz. Der Kanton habe sich aber damals ablehnend gezeigt.

Mein Liebhaber, der Esel & Ich ein Film von Caroline Vignal

Antoinette hat Urlaub und will bei Vladimir sein. Aber Vladimir macht mit Gattin und Tochter Wanderferien in den Cevennen. Spontan beschliesst Antoinette, ihrem Liebhaber hinterher zu reisen. In einer Herberge erzählen ihr die Wirtsleute vom Schriftsteller Robert Louis Stevenson – Autor des weltberühmten Abenteuerromans «Die Schatzinsel», – der mit einem Esel durch die Cevennen wanderte und seine Geliebte danach überzeugen konnte, ihren Mann zu verlassen. Antoinette, ganz Romantikerin, setzt auf denselben Plan. Sie macht die Rechnung aber ohne Esel Patrick, der durchaus liebenswert, aber wirklich sehr stur ist: Er zockelt nur vorwärts, wenn Antoinette mit ihm spricht. Also redet die unglücklich verliebte Wanderin Kilometer um Kilometer und Patrick wird zum therapeutischen Zuhörer. Als Antoinette schliesslich auf Vladimir und seine Familie trifft, kommt alles anders, als geplant. Oder doch nicht? Eine frische Komödie, die zudem Lust auf eine Wandertour in der wilden Cevennen-Region macht – ob mit oder ohne Esel. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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SEEWEN. WoS. Aufgrund des schlechten Wetters von letzter Woche musste der Belagersatz entlang der Hochwaldstrasse in Seewen und die damit verbundene Strassensperrung verschoben werden. Ausweichtermin ist der 22. bis 25. Juli. Die Umleitung erfolgt über Büren — Nuglar — Gempen und wird signalisiert. Der Postautodienst wird über eine Alternativroute umgeleitet.

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