Donnerstag, 21. Juli 2022
114. Jahrgang
Nr. 29/30
sgabe u A e n Kei . Juli 8 2 m a
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL
2.– 6. AUGUST 2022
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BETRIEBSFERIEN P.P. A 4242 Laufen
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Der Ferienpass hat noch Plätze frei Immer in den Schulsommerferien gibt es den Ferien(s)pass Leimental und den Ferienpass Laufental-Thierstein. Auch dieses Jahr kann man ausgiebig spielen, basteln, Sport treiben und unter kundiger Anleitung Neues lernen. Aus dem grossen Angebot haben wir uns eines herausgepickt: das Cheerleading in Bättwil.
Freitag, 22.07.2022 Der Tag wird erneut sonnig und heiss. 16 ºC 34 ºC
19 ºC 32 ºC
Samstag, 23.07.2022 Viel Sonne und Hitze. Gegen Nachmittag ziehen einige Wolken auf. Sonntag, 24.07.2022 Unverändert sonnig und hochsommerlich heiss.
18 ºC 32 ºC
Burg
Franziska Fasolin Cheerleading kennen wir aus den USA. Die meisten von uns haben schon in Filmen gesehen, wie junge Damen mit Stöcken oder Pompons bei Sportanlässen die Mannschaften anfeuern, auf dem Rasen hüpfen und allerlei Kunststücke vorzeigen. Dazu gehören das Bilden von Pyramiden, Stunts, Jumps, Tanz und Bodenturnen. Cheerleading ist vor allem ein Teamsport, wobei Kraft, Ausdauer und gegenseitiges Vertrauen gefragt sind. Seit 2016 ist es olympisch offiziell anerkannt. Trainerin Robine-Ann Weber von den «Gladiators Cheerleader Basel» führte die neun angemeldeten Mädchen zwischen fünf und zehn Jahren in der Turnhalle des OZL Bättwil durch die zwei Schnupperstunden. Für den krönenden Abschluss — eine erste Pyramidenformation — musste aber zuerst geübt werden. Auf den Matten probierten die Mädchen Vorwärtsrollen (Purzelbäume), Räder und den Handstand. Einige waren schon sehr gut, andere wurden unterstützt, um das eigene Körpergefühl besser zu schulen. Der Einsatz lohnte sich, denn am Ende konnte die Gruppe bereits eine erste Stufe der Pyramide vorzeigen. Wer
In Bug im Leimental kommt es zur Stabsübergabe im Gemeindepräsidium: Dieter Merz gibt ab, Hans-Jörg Tobler übernimmt.
Nachwuchsförderung: Robine-Ann Weber beim Coaching der Schnupperlehrlinge.
FOTO: FRANZISKA FASOLIN
Himmelried ebenfalls Lust hat, Cheerleading auszuprobieren, kann sich mit dem Ferienpass für den 22. Juli anmelden oder nach den Ferien bei den «Gladiators» schnuppern gehen (www.gladiators-cheerleader. com). Nebst dem Cheerleading gibt es aber noch eine Menge anderer toller Angebote.
Wo finde ich die Angebote und was kosten sie?
Interessierte finden unter der Suche «Ferienpass Leimental» auf der entsprechenden Homepage alle Informationen. Klickt man auf die Angebote, sieht man gleich, wie viel sie kosten. Wer möchte
mit den Samurais durch Japan ziehen? Wer ist eher an der Feuerwehr interessiert oder wer möchte wissen, wie es hinter den Kulissen des Möbelhauses IKEA aussieht? Man kann den Wetterfrosch begleiten und wenn dieser für den 5. August schönes Wetter meldet, ist sicher die Badi-Übernachtung hoch im Kurs. Kleinere Kids spricht vielleicht der Zwergenwald oder der Bau einer Legostadt an. Anmeldungen sind bis vier Tage vor der Durchführung möglich.
Ferienpass Laufental-Thierstein
Mit einem beeindruckenden Angebot lockt auch der Ferienpass Laufental-
Thierstein. Auf der Website www.ferienpass.ch kann man nach Ferienwoche und freien Plätzen filtern und sich so die Auswahl vereinfachen. Wer gerne sportlich unterwegs ist, für den kommt vielleicht ein Aikido- oder ein BadmintonSchnupperkurs in Frage, oder mit einem zusätzlichen Spassfaktor auch eine Runde Bowling. Es gibt auch Englisch und Französisch mit Clever & Smart, einen Cocktailkurs oder einen Workshop für eine eigene Radiosendung. Es gibt also noch viel zu entdecken bis zum Ende der Sommerferien. Manche Plätze sind wahrscheinlich bald ausgebucht, es lohnt sich also, sich mit der Anmeldung zu beeilen.
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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch
Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 21 532 Ex. (WEMF 2021)
Inseratetarife als PDF
Inseratekombinationen · Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 167 Ex. · AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 204 378 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86 abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch
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LAUFENTAL
Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29/30
Z WINGEN
BURG
Mehr Strom und weniger Abwasserbelastung
«Leben, aber echt»
Die ARA Zwingen und die Primeo Energie planen in Breitenbach Bauvorhaben, die einen grossen Mehrnutzen bringen. Bea Asper Der Vorstand der ARA Laufental-Lüsseltal hat für das in Breitenbach notwendige Mischwasserbecken doch noch eine Lösung gefunden — und zwar auf dem Areal der Primeo Energie. «Der ursprüngliche Standort beim WydehofAreal stand nicht mehr zur Verfügung», erklärt ARA-Berater Jürg Kappeler. Im Grundsatz sei man sich einig, die Primeo Energie gewährt das Baurecht. Der Millionenbau soll zügig realisiert werden. Damit könne man auf der Baustelle Synergien nutzen, da die Primeo Energie ihrerseits ebenfalls ein Bauprojekt realisieren will. Mit dem Ausbau der Aussenanlagen will der ARA-Zweckverband dafür sorgen, dass die Abwasserreinigungsanlage in Zwingen bei Regenfällen vor zu grossen Wassermassen bewahrt wird. Bisher ist es dem Gemeindeverband gelungen, in Laufen bei der Herz-Jesu Kirche ein unterirdisches Mischwasserbecken zu realisieren sowie eines in den Jostenmatten in Zwingen. Hier war das Bauvorhaben wegen Geruchsbedenken von einem Anstösser bis vor Bundesgericht gezogen worden, was zu Verzögerungen von insgesamt zehn Jahren führte. Das Becken in den Jostenmatten kann nun in Betrieb genommen werden, ist von Kappeler zu erfahren. Bei der Bauabrechnung hatte die Delegiertenversammlung eine kleine Kreditüberschreitung zu genehmigen. Ursprünglich hätte das Mischwasserbecken 2,9 Millionen Franken gekostet, die Bauabrechnung kam nun auf 3,2 Millionen Franken zu stehen. Bei der Herz-Jesu-Kirche war der Bau der ARA-Aussenanlage zügig vorangekommen und im Einklang mit anderen Bauarbeiten erfolgt. In der Abrechnung drückte sich dies mit einer deutlichen Unterschreitung des Kredites aus. Der Bau blieb unter der drei Millio-
nen-Franken-Marke. Wie sich das Bauprojekt in Breitenbach präsentieren wird, ist die neue Herausforderung für den ARA-Vorstand unter der Leitung von Markus Lisser. An der letzten Delegiertenversammlung war der beantragte Projektierungskredit von 320 000 Franken unbestritten. Das unterirdische Mischwasserbecken soll auf dem Areal zwischen der Lüssel und der neu geplanten Schalt- und Transformatorenstation der Primeo Energie realisiert werden. Die Pläne der Primeo Energie sind bereits ausgereift. «Die Projektunterlagen befinden sich derzeit beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat zur Genehmigung», sagt Thomas Kohler, Teamleiter Kreis Breitenbach der Primeo Energie. Der Neubau komme hinter dem Gebäudekomplex der einstigen EBM (Elektra Birseck Münchenstein) zu stehen und soll das sogenannte Unterwerk ersetzen. Dieses sorgt heute für eine Leistungstransformation von 50 000 Volt auf 13 000 Volt. Mit dem neuen Unterwerk will die Primeo Energie ihre Leistung im Spannungsbereich erhöhen. «Die Umwandlung geht dann von 145 000 Volt auf 20 000 Volt», erklärt Kohler. Die Erneuerung in Breitenbach ist der Anfang der Umstellung des gesamten Mittelspannungsnetzes. Die Primeo Energie hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 die Transportkapazität ihres Stromnetzes um mehr als 50 Prozent zu erhöhen. «Damit kann man vor allem auch Transportverluste signifikant reduzieren», führt Kohler gegenüber dieser Zeitung aus. Man rechne mit Energieeinsparungen von mehreren Gigawattstunden, was laut Geschäftsbericht der Primeo Energie dem Jahresstromverbrauch von über 1400 Haushalten entspricht. «Wir möchten mit dem Bau für das neue Unterwerk in Breitenbach nächsten Frühling beginnen», meint Kohler. Doch auch wenn der Bau der ARA-Aussenanlage später starte, werde man Synergien nutzen können — insbesondere im Rahmen der Mauerwerke, zeigt sich Kohler überzeugt. Das bisherige Unterwerk der Primeo Energie an der Brislachstrasse werde später zu Büroräumlichkeiten umgebaut.
In Entstehung: Der Neubau Unterwerk der Primeo und angrenzend unterirdisches MischFOTO: BEA ASPER wasserbecken der ARA.
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Wechsel im Gemeindepräsidium Burg: Dieter Merz (l.) übergibt das Präsidium an Hans-Jörg Tobler. FOTO: BEA ASPER
Über 31 Jahre lang engagierte sich Dieter Merz für das Dorf Burg im Leimental und setzte sich dabei für eine Zusammenarbeit ein, die über das Laufental hinaus ging. Bea Asper «Ich kündigte bereits vor zwei Jahren an, das Gemeindepräsidium von Burg abzugeben. Damit blieb ausreichend Zeit für die Nachfolgeregelung», erklärt Dieter Merz gegenüber dieser Zeitung. Burg konnte sich immer auf Merz verlassen und dies über Jahrzehnte hinweg. Sein Einstieg in die Dorfpolitik erfolgte noch unter dem Berner Kantonsregime. Bevor Burg zusammen mit den Gemeinden des Laufentals zum Kanton Basel-Landschaft wechselte, hatten sich die Dorfbewohner in einer Umfrage für den Kanton BaselStadt ausgesprochen. Merz gelang es später, in der Frage der regionalen Zusammenarbeit jeweils die beste Lösung für das Dorf zu finden. In der Sozialhilfe raufte man sich mit den Laufentalern zusammen, in der Bildung konnte man ein Abkommen mit der Gemeinde MetzerlenMariastein und dem Oberstufenzentrum Leimental schliessen und im Bereich Gesundheit/Alter teilt Burg die Versorgungsregion mit Biel-Benken, Therwil und Ettingen. Bei der Feuerwehr schaffte es der Gemeinderat unter der Leitung von Dieter Merz, die Hürde der Kantonsgrenze zu überwinden und mit den Gemeinden des Solothurnischen Leimentals den Verbund Chall zu gründen. «Das
Laufental liegt einfach nicht auf unserem Weg», räumt Hans-Jörg Tobler ein. Der gebürtige Basler gehört seit acht Jahren dem Gemeinderat von Burg an und wurde nun in stiller Wahl zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt. «Nur wegen meiner Pensionierung ist es mir möglich, diese grosse Verantwortung wahrzunehmen. In Burg fehlen die Kommissionen und die Verwaltung ist klein, entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Mitglieder der Exekutive», gibt Tobler zu bedenken. «Die Aufgaben sind zwar spannend und lehrreich, manchmal aber auch undankbar. Man kann es nicht allen Recht machen und muss einiges aushalten.» Immerhin könne man sich in Burg auf die Sachpolitik konzentrieren und sei von politischem Geplänkel verschont geblieben. Als Tobler vor zwölf Jahren wegen der malerischen Landschaft und der Ruhe nach Burg kam, hätte er nicht im Traum daran gedacht, seine Freizeit in die Führung der Gemeinde zu stecken. Doch Burg mit seiner ausserordentlichen Regelung, dass man im Dorf pro Liegenschaft zwei Pferde halten darf, sei ihm inzwischen sehr ans Herz gewachsen, meint Tobler. «Dieter Merz gebührt grossen Dank für sein ausgiebiges, ausserordentliches Engagement zum Wohle von Burg im Leimental», hebt Tobler hervor. Merz übergibt die 280-Seelen-Gemeinde mit einem Finanzpolster von 1,5 Millionen Franken Eigenkapital. Die Rechnung 2021 schloss mit einem Gewinn von 63 000 Franken ab.
Hitzige Debatten in Aussicht
Zu einer Vakanz im fünf köpfigen Gemeinderat kommt es nicht, Andreas Wagner, der bei den letzten Wahlen kandidierte, steht für das Amt zur Verfügung und wurde in stiller Wahl
gewählt. Weiterhin mit dabei sind: Niklaus Stampfli, Werner Meier und Claudia Furer. Sie blicken derzeit hitzigen Debatten entgegen. Liestal hatte den Gemeinderat von Burg aufgefordert, eine Verringerung der Bauzone aufzuzeigen. «Ein äusserst heikles Thema. Ginge es nach gewissen Vorstellungen, müsste man von langwierigen Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen in Millionenhöhe ausgehen», gibt Tobler zu bedenken. Ausserdem macht der Kanton mit seiner Forderung, die Bauzone innerhalb des Siedlungsgebietes zu verkleinern, Burgs Vision zunichte. «Die Zukunft unserer Gemeinde ist abhängig von den Entfaltungsmöglichkeiten, ein qualitatives Wachstum ist Teil unseres Leitbildes, das wir derzeit in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung am Erstellen sind», führt Tobler aus. «Dieser Prozess der Gemeindevision war sehr spannend und steht unter dem Titel: ‹Burg I. L., leben aber echt›. Noch hat der Kanton nichts entschieden und der Gemeinderat wird sich für einvernehmliche Lösungen einsetzen», verspricht Tobler. «Die Verantwortlichen der Baselbieter Baudirektion sind vor kurzem unserer Einladung gefolgt und nahmen auf dem Dorfrundgang die spezifischen Fragestellungen zur Kenntnis.» Tobler zeigt sich insgesamt sehr zuversichtlich. Nach der Ankündigung der Kantonsbehörden, die Bauzone verkleinern zu wollen, gab es bei der Verfügbarkeit des Baulandes, das derzeit für rund 380 Franken pro Quadratmeter gehandelt wird, eine massive Verbesserung. «Fünf Bauvorhaben auf einmal — das gab es in Burg noch nie. Damit nähern wir uns dem erklärten Ziel, bei der Einwohnerzahl die 300-Marke zu überschreiten», so Tobler.
GRELLINGEN
Hagel-Drive-in mit viel Technologie Im Laufental und Thierstein hat es unlängst gleich zweimal heftig gehagelt. Zahlreiche Autofahrerinnen und Autofahrer wurden davon überrascht und konnten ihre Fahrzeuge nicht rechtzeitig schützen. Von einer Versicherung wurde in Grellingen in einer grossen Industriehalle zwei Wochen lang ein modernes Hagel-Drive-in betrieben.
von Hand zählen. Dies übernahm ein hochkomplexer Scanner, relativ schnell auf- und wieder abgebaut, durch den hindurchgefahren wird und der sowohl die Anzahl Dellen zählt, als auch die verschiedenen Grössen erkennt und diese am danebenstehenden Monitor anzeigt. Bei einer weiteren Station wurde der Schaden genau angeschaut und dank zahlreicher Daten über Fahrzeug und Ersatzteile in Franken ausgerechnet. Das alles dauerte rund 30 Minuten, in denen für die Kundinnen und Kunden in einer Lounge Kaffee und Gipfeli bereitstanden.
Carlo Lang
Technologie auf höchstem Stand
Hagelkörner können hart und weniger hart sein und werden dann als solche benannt, wenn sie mindestens fünf Millimeter Durchmesser aufweisen. Dieser wird mit der Abkürzung H und den entsprechenden Zentimetern Durchmesser angegeben. Ab der Grösse H3, also bei drei Zentimeter grossen Hagelkörnern, verfolgt die AXA «meteoradar»-Infos und Kundenreaktionen intensiv und richtet je nach Grösse des vom Hagel betroffenen Gebiets und der Anzahl der dort versi-
Hagelscanner: Werner Fuchs erklärt, was der Scanner hinter dem Monitor FOTO: CARLO LANG registriert hat. cherten Autos und je nach Anzahl eingegangener Schadensfälle online oder telefonisch in der entsprechenden Region ein Drive-in ein. In Grellingen kam in
diesen Tagen mit einem neuen Hagelscanner viel Technologie zum Einsatz. Werner Fuchs, Spezialist bei den Fahrzeugexperten, liess keine Dellen mehr
«Den Hochleistungs-Hagelscanner mit seinen 18 3D-Kameras entwickelt die AXA zusammen mit dem Hersteller laufend weiter», so Fuchs. Schadensbilder dienen nicht nur zur Berechnung eines aktuellen Schadens, sondern auch bei späteren Schäden, indem die Daten fürs entsprechende Auto gespeichert bleiben. «Während früher ein Schadenexperte eine halbe Stunde und länger damit beschäftigt war, Dellen zu zählen und den Schaden auszurechnen, kann er sich heute auf viele Daten abstützen und
er hat für die Kundinnen und Kunden mehr Zeit.» Kunststoffteile am Auto, zum Beispiel Heckspoiler, verhalten sich anders als Teile aus Metall und sind in der Regel von Hagelschäden nicht betroffen. Dellen auf dem Dach, auf der Kühlerhaube und auf dem Kofferraumdeckel werden an der Unterseite mit einem gekrümmten Stab fachmännisch behandelt und ausgebeult, respektive gedrückt oder ausmassiert. Beim Dach wird bei einer grossen Menge Beulen der Dachhimmel entfernt. Nach der Reparatur wird er wieder festgemacht. Bei nur wenigen Dellen oder solchen an von unten unzugänglichen Stellen, werden die Dellen mit sogenannten Klebelaschen von oben herausgezogen. In jedem Fall wird versucht, eine Reparatur mit heiklem Nachlackieren zu vermeiden. Und: Neue oder neuwertige LkwBlachen und Stoff-Autoverdecke von Cabriolets sollten einem Hagel-Unwetter standhalten, da sie bei Druck nachgeben. Angenehm ist eine Fahrt durch starken Hagel in keinem Fall und sollte vermieden werden, auch weil es wegen schlechter Sicht und Bruchgefahr der Frontscheibe gefährlich ist.
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Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 24. Juli, 11.00 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst in Rodersdorf, Pfarrer Michael Brunner
Wir sind traurig, dass Du gingst aber dankbar, dass es dich gab.
Immer wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Sohn, Götti und Freund
Traurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vati, Schwiegervater, Grossvati, Urgrossvati und Bruder
Sonntag, 31. Juli, 11.00 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst in Hofstetten, Pfarrer Michael Brunner, St. Johannes-Kapelle
Beat «Bärigge» Berther
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Auf der Rückfahrt von der Nordsee nach Hause hat er seinen Frieden gefunden.
12. März 1962 – 10. Juli 2022
Vertretung:
In liebender Erinnerung:
Pfr. Stéphane Barth wird vom 16. bis 31. Juli von Pfrn. Christine Surbeck aus Basel vertreten: Tel. 061 691 92 89 / Tel. 078 805 27 24. Sie ist für Beerdigungen und Seelsorge da.
Priska und Moya Berther Flurin Berther und Cécile Winkler Christian und Heike Plüss Brigitta Karrer und Max Häni Ernst Plüss Seline und Pascal Imhof Andrea und Felix Dietrich Lucia Lippke Alexandra Jeger Verwandte und Bekannte
Gottesdienste: Sonntage 24. Juli und 31. Juli, keine Gottesdienste – Sommerpause! Montag, 1. August, 19.30 Uhr, Klosterschürli, Beinwil, ökumenische Andacht, Pfr. Stéphane Barth. Anschl. Festrede v. Regierungsrätin Brigit Wyss und Festakt mit Jungbürger-innenAufnahme JG 2004. Donnerstag, 4. August, 10.00 Uhr, in der Cafeteria des Alters- und Pflegeheims Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Ferienpass-Aktivität – Fische gestalten: Donnerstag, 4. August, 14.00 – 17.00 Uhr, im Gde.-Saal vom ref. Kirchgemeindehaus, Breitenbach, Anmeldung via: https://www.ferienpass.ch/ ferienpass-angebot/veranstaltungen Alter: 6 – 16 Jahre Max. TN-Zahl: 10 Pers.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Sonntag, 24. Juli, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Agnes Valy-Nagy
Die Trauerfeier mit anschliessender Beisetzung findet am Freitag, 22. Juli 2022 um 14.00 Uhr in der Kirche in Zwingen statt. Traueradresse: Priska Berther, Strengenfeldweg 1, 4222 Zwingen
DANKSAGUNG Die vielen Zeichen der Anteilnahme, die wir beim Abschied von
Germann Hänggi-Stebler 16. 3. 1926 – 23. 6. 2022
erfahren durften, haben uns tief bewegt. Für die Zeichen der Verbundenheit mit Karten, tröstenden Worten, einem Händedruck von Bekannten und Freunden danken wir herzlich.
Sonntag, 31. Juli, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Alexandre Gottet.
Einen Dank auch an Herrn Pfarrer Ignacy Bokwa für die einfühlsame Trauerfeier und die Geldspenden zu Gunsten des Antoniushauses in Solothurn.
Dienstag, 2. August Märtseelsorg. Am Dienstag, 2. August finden Sie das ökumenische Pfarrteam am Markt beim Stand, unterwegs oder auf der ökumenischen Kirchenbank. Wir haben Zeit für Gespräche und Ihre Anliegen.
Allen herzlichen Dank, die Germann zu Lebzeiten mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben.
Dienstag, 2. August, 15.00 Uhr Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, Trauerbegleiterin@gmx.ch, 079 568 74 10. Das Trauercafé ist ein offener Treffpunkt für Menschen, die mit anderen Betroffenen ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen und Unterstützung suchen. Denn: «Zusammen ist man weniger allein». Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Termine: 4. August; 6. September; 8. September; 18. Oktober; 20. Oktober; 8. November; 10. November; 6. Dezember und 8. Dezember 2022. Donnerstag, 4. August, 15.00 Uhr Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, Trauerbegleiterin@gmx.ch, 079 568 74 10. Das Trauercafé ist ein offener Treffpunkt für Menschen, die mit anderen Betroffenen ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen und Unterstützung suchen. Denn: «Zusammen ist man weniger allein». Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Termine: 6. und 8. September; 18. und 20. Oktober; 8. und 10. November, 6. und 8. Dezember 2022.
Dreissigster: Am Sonntag, 24. Juli 2022, um 10.45 Uhr in Oberkirch
Die Trauerfamilie
Nunningen, 13. Juli 2022 Gilt als Danksagung.
Max Jeker-Borer 28.3.1934 - 15.7.2022
Nach kurzer Krankheit durfte er friedlich zu Hause einschlafen. Wir sind dankbar für all die schönen Erinnerungen und gönnen ihm das Wiedersehn mit seiner geliebten Ruth. In unseren Herzen wirst du immer bei uns sein. Alex und Ursi Jeker-Stebler Andreas Jeker und Alisha Lutz Roman und Arbesa Jeker-Rexhepi mit Zayn Franziska Jeker und Björn Züger Hugo und Anna Jeker Irene Jeker Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Alex Jeker, Gehrenstrasse 11, 4227 Büsserach
Wenn meine Kräfte mich verlassen, die Hände ruhn, die stets geschafft, tragt still das Leid, ihr meine Lieben, gönnt mir die Ruh, es ist vollbracht.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Gatten, unserem herzensguten Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Kamerad
Meinrad Sütterlin-Spies 29. Oktober 1939 bis 18. Juli 2022 Nach schwerer, tapfer ertragener Krankheit konnte er im Kreise seiner Familie friedlich einschlafen und zu seinem Schöpfer zurückkehren.
Brigitte Sütterlin-Spies Bruno und Petra Sütterlin-Schmidlin mit Familie Philippe und Elisabeth Sütterlin-Amport mit Familie Rita und Philipp Stenz-Sütterlin mit Familie Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 22. Juli 2022 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Roggenburg statt. Traueradresse: Brigitte Sütterlin-Spies, Ziehlbruck 2, 2813 Ederswiler
Wir nehmen traurig Abschied von meiner geliebten Frau, unserem Mami, Grossmami, Schwester, Schwiegermami und Schwägerin
Esther Altermatt-Riedwyl 9. 5. 1948 – 10. 7. 2022 So plötzlich bist Du gegangen – von den Bergen aus weitergereist… Du hast sie so geliebt – die Berge. Du hinterlässt eine Lücke, Du fehlst und wirst uns immer fehlen. Wir danken Dir für alles, was Du uns gegeben hast, für alles, was Du für uns warst. All dies tragen wir weiter in unseren Herzen – Dich tragen wir weiter in unseren Herzen!
In Liebe Armin Altermatt, Janine Altermatt, Susanne und Claudio Rodella-Altermatt mit Oline und Ianto, Peter und Ruth Riedwyl-Franz, Christian und Pascal, Esther und Ivan Rodella-Hof, Boris und Igor Rodella, Oliver Eastwood, Flo Traueradresse: Armin Altermatt, Müschweg 7, 4226 Breitenbach Abdankung im engsten Familienkreis.
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Jesus spricht: «Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben.» Johannes-Evangelium 5, 24 Begleitung bedeutet, dass wir Sie nicht alleine lassen. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Bestattungen Heinrich Käch AG 061 706 56 55 www.bestattungen-kaech.ch
Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29/30
Neues wagen!
AMTLICHE MITTEILUNGEN Am 18. Juli 2022 fand keine Stadtratssitzung statt. Termin- Erinnerung/temporäre Verkehrsanordnung Pilotversuch für «autofreien Sonntag» am 31. Juli ab 11.00 Uhr in der Hauptstrasse (ab Helye-Brunnen bis Rathausplatz). In der Hauptstrasse gilt dann ein allgemeines Fahrund Parkverbot, inklusive Kreuzung Wassertorgasse. Die übrigen Gassen, insbesondere auch Amthaus- und Viehmarktgasse, bleiben die ganze Zeit normal befahrbar. Am Abend findet zudem auf dem Rathausplatz die offizielle Bundesfeier statt. Die Stedtli-Ausfahrt via Viehmarktgasse und Obertor ist dann nicht möglich. Danke für das Verständnis.
Baugesuche, Auflage vom 21. Juli 2022 bis 2. August BG-Nr. 1198/2022. Bauherrschaft: Jeker Remo u. Florence/Amthausgasse 25/4242 Laufen. – Projekt: 2 Sitzplatzüberdachungen/Windschutzverglasung, Parz. 4437, Amthausgasse 25-27, 4242 Laufen.
Projektverfasser/in: Scherrer Architekt GmbH/ Scherrer Roman, Amthausgasse 27, 4242 Laufen BG-Nr. 1200/2022. Bauherrschaft: Imhof Dominik u. Wyser Tamara/Oberdorfstrasse 1/4244 Röschenz. Projekt: Einfamilienhaus mit Garage, Parz. 1174, Langhagweg/Kundmatt, 4242 Laufen. – Projektverfasser/in: Scherrer Architekt GmbH/Scherrer Roman, Amthausgasse 27, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Information des kantonalen Tiefbauamts Strassensperrungen Lützelstrasse wegen Felsarbeiten Laufen-Lützelstrasse (Abschnitt: Laufen-Mühli bis Röschenz-Mühli) Im Rahmen von umfangreichen fels- und forsttechnischen Arbeiten zur Erhöhung der Strassensicherheit gegen Steinschlag oberhalb der Lützelstrasse im Gebiet «Geerenflue» muss der Streckenabschnitt Laufen-Mühli bis Röschenz-Mühli für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Arbeiten beginnen am Dienstag 2. August
Z’LAUFE ISCH MÄRT
Der Monatsmarkt im August
Da das Wochenblatt in der kommenden Woche ferienhalber ausfallen wird, weisen wir Sie gerne bereits jetzt auf den Monatsmarkt vom 2. August hin. Nur einen Tag nach dem Geburtstag der Schweiz laden diverse Anbieterinnen und Anbieter verschiedenster
Waren zum gemütlichen Flanieren und Einkaufen im Herzen des Stedtlis Laufen ein. Die Hitze machte in den vergangenen Tagen und Wochen vielen Menschen zu schaffen. Hoffen wir, dass der Markt bei Sonnenschein, jedoch bei mehr oder weniger angenehmen Temperaturen stattfinden kann. Ansonsten finden Sie im Stedtli viele Möglichkeiten, um sich abzukühlen: Ein beherzter Griff in einen der Brunnen kann fürs Erste guttun. Für Abkühlung von innen sorgen ausserdem die Cafés und Restaurants mit ihren sonnengeschützten Plätzen im Freien. Ein kühles Blondes oder eine Portion hausgemachtes Eis rutschen gut die Kehle hinunter und kühlen wohltuend ab. Die Martfahrerinnen und Marktfahrer und die Marktkommission freuen sich auf Ihren Besuch.
2022 und dauern bis zum Freitag 30. September 2022. In diesem Zeitraum ist mit Verkehrsbehinderungen und Lärmimmissionen zu rechnen. Weil während der Abbauarbeiten grössere Objekte entfernt werden, ist die Strasse zeitweise nicht befahrbar. Der Unternehmer ist um eine speditive Ausführung bemüht und möchte die Einschränkungen möglichst gering halten. Es kann jedoch zu Wartezeiten kommen. Der Unternehmer dankt für das Verständnis.
Baugrunduntersuchungen in Laufen Das Tiefbauamt BL wird ab dem 25. Juli 2022 während ca. einem Monat (bis Ende August) in folgenden Bereichen Baugrunduntersuchungen durchführen: Entlang der Gleise der SBB zwischen Schliffweg und Eishalle, am Grabenweg in der Nähe Amthausparkplatz, auf dem Schlachthaus-Parkplatz, in der Norimatt auf dem alten Spilag-Gelände sowie an der Baselstrasse auf der Höhe des Ricola-Areals. Dabei kommen Rammsondierungen, Aufgrabungen und Bohrungen zum Einsatz. Die Arbeiten erfolgen tagsüber während den normalen Arbeitszeiten. Der Verkehr wird dadurch nicht beeinträchtigt. Für das Verständnis wird gedankt.
Die Hauptstrasse lädt zum Flanieren ein! Autofrei am Sonntag 31. Juli von 11.00 bis 20.00 Uhr ab HelyeBrunnen bis Rathausplatz. Die geöffneten Restaurants freuen sich auf Ihren Besuch!
Sonntag, 31. Juli 2022 Bundesfeier im Stedtli 18.00 - 02.00 Uhr Grosses Feuerwerk mit musikalischer Programm: Untermalung 19.30 Begrüssung Stadtmusik und Stadtharmonie Laufen
20.15 1. August-Rede durch Regierungsrat Isaac Reber
Musikvortrag und Nationalhymne
Stadtmusik und Stadtharmonie Laufen
21.30 Fackelumzug für Kinder im Stedtli Treffpunkt beim Untertor ab 21.00 Uhr
22.30 Grosses Feuerwerk
LAUFEN IN SCHWARZWEISS In den Sommerwochen werden auf dieser Seite Schwarzweissbilder vergangener Tage aus Laufen zu sehen sein, die in den Sommermonaten entstanden sind und Laufnerinnen und Laufner in ihrer Freizeit zeigen. Die Fotos stammen allesamt aus dem Fundus des Museums Laufental. (stl)
1. FC Laufen (Festplatz mit Bar im Obertor) 2. Laufe-Schränzer (Chicken Wings) 3. Trachtengruppe (Kaffeestube)
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4. Curry Corner (Indische Spezialitäten) 2
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Die mitwirkenden Vereine und die Stadt freuen sich auf Ihren Besuch!
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SABINE ASPRION, STADTRÄTIN
Wenn ich in der Sonntagspresse lese, dass jeder fünfte Migros-Laden bei einem Strommangel geschlossen werden kann, dann frage ich mich schon, ob es dazu nicht Alternativen gibt. Wir haben es komplett verschlafen, von Gas und Öl unabhängig zu werden. Nicht erst seit dem 24. Februar 2022, sondern in den letzten 20–30 Jahren. Der Klimawandel wurde nicht ernst genommen, die Folgen waren zeitlich und geografisch zu weit weg. Häufig wurde argumentiert, wir könnten uns Klimamassnahmen nicht leisten. Und jetzt das Lamento: Hilfe, wir können uns bald Gas, Öl, Strom etc. nicht mehr leisten! Unser Leben ist auf maximalen Verbrauch ausgerichtet: Ich schreibe diese Zeilen auf dem Laptop statt von Hand. Wir alle haben so viele Elektrogeräte wie noch nie und kaufen immer noch weitere. LED-Lampen sparen Energie, daher löschen wir das Licht gar nicht mehr. Wir streamen, netflixen und surfen, was das Zeug hält. Strom war immer verfügbar und erschwinglich. Und so reiben wir uns jetzt die Augen und haben Angst vor 20 Grad kalten Räumen im Winter. Gleichzeitig nehmen wir nicht so richtig ernst, dass zwei oder mehr Grad plus weltweit im Durchschnitt gefährlich werden können. Wir dürfen daher heute wieder über das Stromsparen nachdenken – und besser noch: es auch umsetzen. Dazu gibt es zwei Wege: System «Grosser Hebel» und System «Kleinvieh macht Mist». Grosser Hebel bedeutet: Es sparen diejenigen Strom, die am meisten benötigen (z. B. in der Industrie). Kleinvieh macht Mist bedeutet: Alle sparen wenig Strom und die Summe wird spürbar und relevant (womit die Migros-Filialen offen bleiben könnten). Ich bin überzeugt, dass wir beides machen können und sollen. Hier ein paar Vorschläge aus der Kategorie «Kleinvieh» für den Hausgebrauch: – Lufttrocknen statt Tumbler – Eintopfgerichte statt Pfanne mit Gemüse und Backofen mit Gratin – Jassen statt Netflix – Handypause statt Doomscrolling – Musizieren statt Minecraft – Basteln statt Fernsehen – Lädele statt Onlineshopping – Giesskanne statt Bewässerungssystem In meinem eigenen Haushalt gibt es sogar in dieser kurzen Liste noch mehr als zwei Optionen. Und ja: Alles funktioniert nur, wenn wir unsere Gewohnheiten überdenken. Das ist anstrengend. Aber seien wir ehrlich: Die grossen Figuren der Menschheit wurden nur deshalb gross, weil sie das bestehende Wissen und die bestehenden Gewohnheiten ihrer Zeit immer wieder hinterfragten – und änderten. Es bietet sich uns daher die grosse Chance, es ihnen im Kleinen gleichzutun. Tun wir es!
Spass am Wasser: Zur Abkühlung blieb anno dazumal nur die Birs (um 1960).
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Waghalsig: Das wäre wohl heute so nicht mehr erlaubt.
FOTOS: MUSEUM LAUFENTAL
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Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Pract. med. P.-F. Albrecht Bretzwilerstrasse 9 4208 Nunningen
Wir haben Ferien vom 23.07.2022 bis und mit 07.08.2022
Bauherrschaft: Holdener Martin Stutzmattstrasse, 4232 Fehren Projektverfasser: Aqua Emotion AG Kreuzackerstrasse 3, 4622 Egerkingen Bauobjekt: Gartenschwimmbad mit Wärmepumpe Bauplatz: Stutzmattstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 568 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 21. Juli 2022 – 4. August 2022
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Tief bewegt trauern wir um meinen geliebten Ehemann, unseren fürsorglichen Vater und lieben Bruder
Bruno René Egli-Omlin 1. 10. 1940 – 17. 7. 2022 Er wurde in den frühen Morgenstunden des Sonntag, 17. Juli 2022, von seinem Leiden erlöst. Wir danken ihm für alles, was er für uns getan hat und werden ihm ein ehrbares Andenken bewahren.
Marlen Egli-Omlin Beat und Esther Egli-Gysi mit Vanessa Silvia Egli Marcel und Kay Egli Verwandte, Freunde, Bekannte ... und Dein liebes Chläppertäschli
Fehren
Baupublikation
Himmelried
«Wenn wir Dir auch Ruhe gönnen, ist doch voll Trauer unser Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, das war unser grösster Schmerz.»
Die Eucharistiefeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 29. Juli 2022 um 14.00 Uhr in der Kirche Brislach statt. Gerne teilen wir den Wunsch von Bruno mit, anstelle von Blumen eine Spende an die Stiftung Theodora mit dem Vermerk «Bruno Egli» zu machen. IBAN: CH51 0900 0000 1006 1645 5 oder auf www.theodora.ch/spenden. Traueradresse: Marlen Egli-Omlin, Auhübel 3, 4225 Brislach
Grindel
Baupublikation
Bauherr: Oser-Stöckli Max und Gertrud Witterswilerstrasse 7, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Brenntech GmbH Mariasteinstrasse 81, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Aussen-Wärmepumpe Bauplatz: Witterswilerstrasse 7 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: 2022 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 21.07.2022 – 04.08.2022
Baupublikation
Bauherr: Hägeli Peter, Hollenweg 24, 4114 Hofstetten; Hägeli-Scherrer Franz, In den Reben 14, 4114 Hofstetten Projektverfasser: architektur werk.stadt GmbH, Homelstrasse 50, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Spielturm Bauplatz: Flühstrasse / Schlössliweg 1, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: 2690 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 21. 7. 2022 – 4. 8. 2022
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Stephan’s GartenParadies GmbH Lindenrainstrasse 17, 4206 Seewen Bauprojekt: Einfriedigung Bauplatz: Herrenmattstrasse 17 Bauparzelle: GB 3083 Verantwortlicher: Stephan’s GartenParadies GmbH Planauflage: Auf der Gemeindeverwaltung; Terminvereinbarung zur Einsichtnahme mit GP Roger Weber jun. (079 656 32 16) oder Sachwalter Reto Winkelmann (061 935 10 20). Einsprachefrist: Bis 4. August 2022 im Doppel an die Baubehörde, 4206 Seewen
Baupublikation
Bauherr: Andreas Giger, Im Angel 4, 4206 Seewen Bauprojekt: Kamineinbau, Regenwassertank, Photovoltaikanlage Bauplatz: Im Angel 5 Bauparzelle: GB 3082 Zone: Gewerbezone GB Verantwortlicher: Andreas Giger, Im Angel 4, 4206 Seewen Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 4. August 2022 im Doppel an die Baubehörde, 4206 Seewen
Gemeinde Grindel SO Öffentliche Planauflage Gestützt auf § 111 des Planungs- und Baugesetzes und § 15 der Kantonalen Verordnung über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren sowie dem Reglement Nr. 13 über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren der Gemeinde Grindel SO legt der Gemeinderat folgenden Beitragsplan öffentlich auf: Sanierung Hollenstrasse – Beitragsplan Verkehrsanlage (Erschliessungsstrasse) Auflageverfahren Auflagezeit: Die Auflage erfolgt vom 29. Juli bis 29. August 2022. Auflageort:
Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 19, 4247 Grindel, Einsichtnahmen können an folgenden Tagen stattfinden: 04.08. / 11.08. / 18.08.2022 und 25.08.2022
Öffnungszeit: jeweils von 19.00 – 19.30 Uhr Einsprachen: Gegen den Beitragsplan kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat 4247 Grindel Einsprache erhoben werden. Die Einsprache ist schriftlich einzureichen und zu begründen (Kantonale Verordnung über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren § 16). 4247 Grindel, 20. Juli 2022
Der Gemeinderat
Kleinlützel
Einladung zur Mitwirkung Teilzonenplan Chueretsrütibächli Die Gemeinde Kleinlützel beabsichtigt das eingedolte Chueretsrütibächli zu revitalisieren. Dies geschieht zur Hochwassersicherung des Siedlungsgebietes. Dafür wurde ein kantonaler Erschliessungs- und Gestaltungsplan erstellt. Nach Vorgabe der kantonalen Fachstellen sowie um die Freigabe von Subventionen zu sichern, muss zusätzlich eine Uferschutzzone anhand eines kommunalen Teilzonenplans festgelegt werden. Dabei wird der Bauzonenplan geändert und die Uferschutzzone ausserhalb der Bauzone definiert. Auf die Änderung des Zonenreglements kann hingegen verzichtet werden. Das seit ein paar Wochen laufende Vorprüfungsverfahren konnte noch nicht abgeschlossen werden. Gleichwohl möchte die Gemeinde die Entwürfe nun der Bevölkerung im Rahmen des Informations- und Mitwirkungsverfahrens vorstellen und Sie zur Vernehmlassung einladen. Der Teilzonenplan Chueretsrütibächli sowie der erläuternde Planungsbericht und die verschiedenen Dokumente zum kantonalen Erschliessungs- und Gestaltungsplan liegen in der Zeit vom 21. Juli bis 26. August 2022 auf der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Gleichzeitig sind diese Unterlagen auch auf der Internetseite der Gemeinde Kleinlützel (www.kleinluetzel.ch) aufgeschaltet. Während der Auflagezeit besteht die Möglichkeit, sich schriftlich mit einer Stellungnahme oder einer Eingabe zum kommunalen Teilzonenplan Chueretsrütibächli an den Gemeinderat zu wenden: Gemeinderat, Huggerwaldstrasse 175, 4245 Kleinlützel. Nach Abschluss dieser Vernehmlassung wird die Planungsvorlage allenfalls bereinigt und anschliessend während 30 Tagen öffentlich aufgelegt. Nach der Planauflage mit Einsprachemöglichkeit nach Planungs- und Baugesetz wird der kommunale Teilzonenplan durch den Gemeinderat beschlossen und mit der regierungsrätlichen Genehmigung rechtsgültig. Der Gemeinderat
Bauherrschaft: Nussbaumer Daniel, FreilagerPlatz 3, 4142 Münchenstein, Ruf Noemi, Freilager-Platz 3, 4142 Münchenstein 1 Projektverfasser/-in: Architekt André Kaufmann Güterstrasse 187, 4053 Basel Bauvorhaben: Neubau EFH mit Carport und Gartenpool Bauort: Ackerbodenweg 520 Bauparzelle: GB-Nr. 1212 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Hinweis: Änderung: Gartenpool und Aussenraumgestaltung Einsprachefrist: 5. August 2022
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Eric Horisberger, Fabienne Maurer, Kirchgasse 19, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Umbau D-EFH Bauort: Kirchgasse 19 Bauparzelle: GB-Nr. 283 (K) Projektverfasser: Fabienne Maurer Kirchgasse 19, 4118 Rodersdorf Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: An die Baukommission bis 4. August 2022
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 22-024 Anbau Schopf und Pergola Grundbuch-Nr.: 3400 Adresse: Dublerstrasse 19a, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Qazim Salihi Dublerstrasse 19a, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Qazim und Nafije Salihi Dublerstrasse 19a, 4412 Nuglar Planverfasser: Indrizi Architekturplanung Parkstrasse 6, 4402 Frenkendorf Datum Baugesuch: 21. Juli 2022 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 4. August 2022 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Koller Jean, Im Rainacker 13 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2022-29 Sichtschutzwand Bauplatz: Im Rainacker 13 Bauparzelle: GB-Nr. 1308 / Zone W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 05. August 2022
LAUFENTAL L AUFEN
Laufner Werkhof kommt an die Urne Das Millionenprojekt ist in der verschuldeten Stadt umstritten. Gegen den Entscheid der Gemeindeversammlung, den Werkhof zu bauen, ist das Referendum zu Stande gekommen. Dimitri Hofer Die Stimmberechtigten in Laufen können noch einmal über den umstrittenen Werkhof befinden. Gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung von Mitte Juni, im verschuldeten Städtchen für 5,4 Millionen Franken einen neuen Werkhof zu errichten, ist das Referendum zu Stande gekommen. Damit kommt das heiss diskutierte Projekt an die Urne.
529 Unterschriften
Am letzten Freitag wurden 529 Unterschriften von Laufner Stimmberechtigten eingereicht. «Wir sind stolz darauf, dies in knapp zwei Wochen geschafft zu haben. 380 Unterschriften wären nötig gewesen», sagt Ralph Jordi. Das Mitglied der Laufner Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission gehört zum dreiköpfigen Referendumskomitee. Bei den anderen beiden Personen handelt es sich um Martin Meier, zurückgetretener Präsident der Finanzkommission, sowie um den Laufner Einwohner Hans Herter. Nach dem Ja der Gemeindeversammlung zum neuen Werkhof waren vier von fünf Mitglieder der Finanzkommission zurückgetreten. Ralph Jordi sagt zum Referendum: «Die schlechte finanzielle Situation der Stadt bereitet den Bürgern anscheinend mehr Sorgen als dem Stadtrat selbst.» Ob sie dies auch an der Urne zum Ausdruck bringen, wird sich zeigen.
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Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29/30
L AUFEN
Musikunterricht für alle Ein Kind, das ein Musikinstrument lernen möchte, sollte dies an der Musikschule LaufentalThierstein tun können. Auch wenn das Budget der Eltern knapp ist.
«Jeder gespendete Franken kommt zu hundert Prozent dem Zwecke der Unterrichtsförderung an der Musikschule zugute.»
Martin Staub Auch wenn die Wohngemeinde zwei Drittel der Kosten übernimmt, der Elternbeitrag für den Musikunterricht ist noch immer sehr hoch. «Über tausend Franken pro Jahr», sagt Walter Wagner. Ihn wurmte es schon lange, dass aus reinen Kostengründen manchen talentierten Kindern der Musikunterricht an der Musikschule verwehrt blieb. Deshalb gründete er mit einigen Gleichdenkenden den Förderverein der Musikschule Laufental-Thierstein für sozial benachteiligte Kinder. Vor 28 Jahren, als die damals junge Musikschule noch unter anderem Namen und von Laufen und Breitenbach aus operierte.
WALTER WAGNER
mich auf die neue Aufgabe», sagt der 54-jährige Kaufmann.
Wertschätzung
Rund 25 Kinder werden unterstützt
«Mit ein paar Franken Startkapital fingen wir an», erklärt Walter Wagner und fügt an, dass dieses Kapital heute 140-mal grösser sei. Dank vielen Spendern und Sponsoren aus dem privaten und dem Geschäftsbereich kann der Musikunterricht von sozial benachteiligten Kindern unterstützt werden. Zurzeit sind das durchschnittlich 20 bis 25 Musikschülerinnen und -schüler pro Schuljahr. «Das G e suc h sfor mu l a r für ei nen Unterstützungsbeitrag liegt an der Musikschule auf oder kann unter musikschule-
Für die Musikschule im Einsatz: Walter Wagner (l.) übergibt den Lead des FOTO: MARTIN STAUB Fördervereins an René Lutz. laufen.ch heruntergeladen werden», sagt Wagner, der nun nach 28 Jahren das Präsidium dieses kleinen, aber effizienten Vereins an René Lutz abgeben wird. Der 75-jährige Nunninger kam vor einigen Monaten mit Lutz ins Gespräch.
«Das schien mir eine gute Sache zu sein», erklärt dieser, der als Musikant, langjähriges Schulratsmitglied der Musikschule Laufental-Thierstein, zuletzt sechs Jahre als Präsident, sicher den richtigen Draht zu der Benevol-Institution hat. «Ich freue
Der neue Präsident des Fördervereins möchte die Strategie seines Vorgängers weiterführen. «Jeder gespendete Franken kommt zu hundert Prozent dem Zwecke der Unterrichtsförderung an der Musikschule zugute», sagt Walter Wagner. Es würden seit Anfang weder Spesen, noch Porti noch irgendwelche Konsumationen mit Spendengeldern verrechnet, erklärt er. René Lutz ist begeistert von diesem Konzept und will den Förderverein genauso weiterführen. Auch die Dankesschreiben, die Walter Wagner für jeden noch so geringen Betrag versendet hat, sieht Lutz als grosse Wertschätzung, die es verdient, beibehalten zu werden.
BESENBEIZEN UND HÜT TEN IN DER REGION
Das Picknick kann getrost zu Hause bleiben Das Ziel ist klar: Mittagessen im Habschällä-Stübli auf dem Hof Vordere Welschmatt. Die Kochkunst von Erna Bühlmann verspricht Hausmannskost vom Feinsten. Da geht bestimmt keiner hungrig vom Tisch. Martin Staub Zuerst aber wird gearbeitet. Sportlich und in Gottes freier Natur, versteht sich. «Die meisten Gäste tun dies, bevor sie zu uns kommen», sagt Roland Bühlmann. Man kann das Habschällä-Stübli zwar motorisiert und bequem auf Asphalt via Roggenburg erreichen. In der modernen und geräumigen Gaststube weisen die meisten Gäste mit ihrem Outfit aber auf sportliche Leidenschaft hin: Wandern oder Biken. Ich entscheide mich für Letz-
Übt sich als Serviertochter: Die achtjährige Enkelin Nina. Das Wirtepaar Erna und Roland Bühlmann freut sich über die Unterstützung. teres. Zur Schonung meiner Kräfte allerdings mit etwas elektrischer Unterstützung: Kleinlützel — Huggerwald — Liesbergweide — Albach — Surtel — Welschmatt. Bike- und Wanderrouten sind selbstverständlich in dieser wunderschönen Natur aus allen Himmelsrichtungen möglich. Das Ziel Vordere Welschmatt ist aber an Samstagen und Sonntagen immer eine gute Wahl.
Nur am Wochenende geöffnet
Beliebtes Wandergebiet: Das gediegene Habschällä-Stübli ist nicht zu verfehlen.
Das Habschällä-Stübli hat nur am Wochenende geöffnet, ab 10 Uhr morgens. Aber halt — auf Anmeldung von Gruppen ab zehn Personen öffnen Erna (64) und Roland Bühlmann (70) ihr Restaurant gerne. Und sie bieten dann erst noch Menüvorschläge an, die auf der normalen Karte nicht notiert sind: Rinds-
geschnetzeltes, Schweinsnierstückbraten, Rindsragout oder Rahmschnitzel zum Beispiel. Mit Gemüsebeilage, Salat, Gratin, Knöpfli oder Frites — alles hausgemacht. «À la carte» sieht etwas einfacher aus, schmeckt aber ebenso vorzüglich: Fitnessteller, Schweineschnitzel, Käseschnitte und ein reiches Sortiment an Wurstwaren vom eigenen Hof, den seit fünf Jahren Sohn Manuel mit seiner Familie betreibt. «Mit Mutterkuhhaltung, im Label Naturabeef», wie Roland Bühlmann erklärt. Ebenfalls hausgemacht, vielseitig und unbedingt zu geniessen: die Desserts im Habschällä-Stübli, von der Torte über den Kuchen zum Sorbet mit eigenem Schnaps bis zur Rahmglace von einem befreundeten Hof. Das neue Habschällä-Stübli gibt’s seit 2014. «Gewirtet hatten wir aber schon
vorher», sagt Köchin Erna. Von einer «Besenbeiz» zu reden, wäre despektierlich. Die grosszügige Gaststube mit modernsten sanitären Einrichtungen und einer vorzüglichen Küche bietet den Status eines Restaurants. Übrigens: Der Name «Habschällä» weist auf den Hügelzug südlich des Hofes hin. «Habschällä» oder «Hasenschel» (870 m ü. M.). Durstig und hungrig entscheide ich mich nach meiner gemütlichen E-BikeTour für panierte Schnitzel mit hausgemachten Frites. Zusammen mit dem kühlen «Quöllfrisch» aus Appenzell schmeckt das vorzüglich. Und die achtjährige Enkelin Nina macht ihren Job als junge Serviererin tadellos. Habschälla-Stübli: Gemeinde Roggenburg, Hof Vordere Welschmatt. Reservationen unter 032 431 14 82.
FOTOS: MARTIN STAUB
Serie: Besenbeizen und Hütten in der Region meb. Sie sind auf jeder Wanderung eine Bereicherung und auch für spontane Ausflüge ein tolles Ziel für Jung und Alt: Besenbeizen und Hütten, wo man einkehren oder sogar auch übernachten kann. Auch in der Region laden verschiedene Besenbeizen zum Verweilen ein. Das Wochenblatt stellt diese in loser Folge vor. Wir freuen uns auf Tipps und Hinweise zum Thema: redaktion.laufen@wochenblatt.ch.
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Die grösste Inseratekombination in der Nordwestschweiz Riehen Bettingen
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Amtlicher Anzeiger für das Birseck und das Dorneck
Langenbruck
Amtlicher Anzeiger für das Birsigtal
Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental
DARUM INS
Amtlicher Anzeiger für die Region Liestal, Gelterkinden, Waldenburg
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Flächendeckende und überschneidungsfreie Kombination Sujetwechsel möglich Eine einzige Buchung für das WG31 (ohne Basel-Stadt) Verteilung durch die Schweizerische Post Einheitstarif 4-farbig Grosse Verankerung bei Lesern und Inserenten
Die regionale Wochenzeitung für das Fricktal und angrenzende Gemeinden
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Allschwil
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Birsfelden
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Muttenz und Pratteln
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THIERSTEIN
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Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29/30
BREITENBACH
Breitenbach und Heynlin von Stein Seit einigen Jahren lassen viele Schweizer Verlage einen Grossteil ihrer Bücher im Ausland herstellen. Autor Beat von Scarpatetti setzt aber lieber auf die Entstehung in der Schweiz. So entstand in Zusammenarbeit mit dem Grafiker Thomas Lutz sein neuestes Werk.
PUBLIKATION: Verkauf Baulandparzellen im «Rohrhollen»
Gaby Walther
Die Einwohnergemeinde Breitenbach verkauft ab dem 8. August 2022 im Gebiet «Rohrhollen» zeitlich gestaffelt vier grosszügige, zentrumsnahe Baulandparzellen an Hanglage mit Weitsicht. Die Veräusserung der Parzellen erfolgt im Bieterverfahren, zu welchem in einer ersten Phase nur Einwohnerinnen und Einwohner Breitenbachs zugelassen sind, welche am 28. März 2022 und bis zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ihren Wohnsitz in der Gemeinde Breitenbach haben. Über die Bedingungen und Abläufe des Verfahrens orientiert die Dokumentation «Landverkauf Rohrhollen» welche elektronisch auf www.breitenbach.ch/de/politik/dokumente/rohrhollen/ zum Download bereit steht. Angebote werden nur unter Einhaltung der im Dokument aufgeführten Bestimmungen entgegengenommen. Das Dokument kann auch als Druckversion unter gemeinde@breitenbach.ch oder unter Tel. 061 789 96 96 bestellt werden. Allfällige Fragen zum Verfahren andreas.duerr@breitenbach.ch.
richten
Sie
bitte
schriftlich
an
«Es gefiel Beat von Scarpatetti in meinem Garten im Grien in Breitenbach. Viele Stunden sassen wir hier zusammen und besprachen die Gestaltung und das Layout seines geplanten Buches», erzählt Thomas Lutz. Selbstverständlich ist dies nicht. Seit einigen Jahren lässt auch der Schwabe Verlag Basel einen Grossteil seiner Bücher im Ausland herstellen. Davon war Beat von Scarpatetti nicht begeistert. Dem Historiker, Paläografen, Dozenten, Kulturschaffenden mit Schwerpunkt Ökologie und Freund des verstorbenen Umweltaktivisten Martin Vosseler war es ein grosses Anliegen, dass das Buch in der Schweiz hergestellt wird. Thomas Lutz, der bis vor zwei Jahren als Grafiker beim Schwabe Verlag arbeitete, hatte bereits das Buch «Reich der Quellen» von Beat von Scarpatetti gestaltet. Der Autor war mit dieser Zusammenarbeit sehr zufrieden. Deshalb trieb er das nötige Geld auf, damit Lutz sein neustes Buch im Auftrag des Schwabe Verlags gestalten konnte. Entstanden ist ein in der Schweiz gedruckter und gebundener, 582-seitiger Katalog über die mittelalterliche Privatbibliothek von Johannes Heynlin Stein (t1496).
Bücherliebe und Weltverachtung
Heynlin war Gelehrter, Humanist und Mönch. 13 Jahre wirkte er als Volksprediger. 1487 zog er sich in die strenge Basler Kartause (Kloster des Kartäuserordens) zurück. In seinen Büchern — nie-
Verfasser und Buchgestalter: Beat von Scarpatetti (l.) und Thomas Lutz. mand sonst in Basel besass privat eine solch grosse Bibliothek, auch nicht der Bischof oder Erasmus — sind rund 10 000 kritische Randnotizen von ihm zu finden. Die Hauptbotschaft der Glossen ist Heynlins Weltverachtung und die Bekämpfung des Teufels.
Anspruchsvolle Aufgabe an den Gestalter
Beat von Scarpatetti hat sich während 30 Jahren mit den Büchern und den Notizen, welche sich heute in der Universitätsbibliothek Basel befinden, beschäftigt. Er hat sie katalogisiert und die Hintergründe für Heynlins Weltverachtung untersucht. «Nun galt es, aus den zahlreichen Notizen, Dokumenten, Quellenangaben, Verweisen und Illustrationen ein übersichtliches Buch zu gestalten. Keine einfache Aufgabe», erzählt Thomas Lutz. Der Schwabe Verlag stellte gewisse Vorgaben und der Ökologe Beat von Scarpatetti wollte keinen Platz verschwenden — trotzdem sollte das Werk übersichtlich bleiben. Schriftgrösse, Titelhierarchien, Abfolge, Zeichen, Icons und Erklärungen mussten festgelegt werden. «Der intensive Austausch mit dem Autor war sehr wichtig und so machte es auch wirklich Sinn, dass die Gestaltung und
FOTO: ZVG
der Umbruch hier und nicht im Ausland erfolgten», ist Lutz überzeugt.
Katalog als Open Access lesbar
Im letzten Frühling wurde das Werk an einer Vernissage in Basel präsentiert. Als catalogue raisonné sämtlicher erhaltener Bücher aus Heynlins Besitz wartet es mit zahlreichen transkribierten und übersetzten Glossen auf, bietet Bio-Bibliografien zu den vorhandenen Autoren, zeichnet — soweit möglich — in einer ausführlichen Einleitung mit Einblicken in Heynlins Leben und in die Themen, die ihn umgetrieben haben, dessen intellektuelles Profil nach und erlaubt es der Leserin, dem Leser damit, in die fremdnahe Geisteswelt dieses Gelehrten an der Schwelle zur Neuzeit einzutauchen. Es ist ein Katalog für Forschende und Personen, die sich speziell für das Thema interessieren. Die Auflage liegt zwar nur bei 200 Exemplaren, jedoch hat Beat von Scarpatetti weiteres Geld aufgetrieben, damit das Werk als Open Access in elektronischer Form zur Verfügung steht und alle die Möglichkeit haben, darin zu stöbern bzw. sich durchzuscrollen. «Bücherliebe und Weltverachtung»: Schwabe Verlag, 582 Seiten; Open Access unter www.schwabeonline.ch.
LOK ALHISTORISCHES
«Das ist alles so wertvoll» Konrad Pflugi: Bäcker, Kustos des Dorfmuseums «Arch», Sigrist, Ministrant und Lektor in Mariastein. Betritt man sein Lädeli in Himmelried, so wird einem schnell klar, dass die Passion fürs Historische durchschimmert.
zigern des vorletzten Jahrhunderts, mehr: «Die Kantonsregierung nannte in ihrem Rechenschaftsbericht als Ursachen für die Auswanderung nach Amerika an erster Stelle Missernten, Teuerung der Lebensmittel und eine allgemeine Not, an zweiter Stelle die intensiven Werbeaktivitäten der sogenannten Auswanderungsagenten und erst zuletzt die für die Gemeinde und die Privaten lästigen Armenverhältnisse.»
Linard Candreia
Fortsetzung Folgeseite
Im Laden von Konrad Pflugi gibt es viel zu entdecken: ein uraltes, noch funktionierendes schwarzes Telefon, ein Foto von ausgewanderten Himmelriedern in Amerika und, prominent bei der Kasse aufgestellt, das mit Muscheln gerahmte Bild seines an der spanischen Grippe verstorbenen Verwandten Arnold Thomann mit Jahrgang 1890. Der Name «Arch» stamme aus dem Lateinischen und bedeute «Haus an der Krümmung», beginnt Pflugi mit seinen Ausführungen im Museum, einem Haus aus dem 17. Jahrhundert. Und an jedem Gedächtnisort hat es Highlights:
Alter Gemeindeplan
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In einer Vitrine weckt ein Gemeindeplan aus dem Jahre 1757 das Interesse. Ein Lehrer liess die Schüler den nicht mehr auffindbaren, echten Plan einfach abzeichnen und so ist dieser für die Nachwelt erhalten geblieben. Damals hatte das Dorf etwas mehr als ein Dutzend Häuser und das Haus an der Krümmung ist ebenfalls sofort erkennbar.
Gewehr für Wilderer
In der Nordwestschweiz gebraucht man anstelle des Wortes «Wilderer» nicht sel-
«S Eier-Marie»
Verantwortlich für das Dorfmuseum: Konrad Pflugi hat eine grosse Passion fürs FOTO: LINARD CANDREIA Lokalhistorische. ten die etwas veränderte französische Variante «Pragineure» (braconniers). Das Museum besitzt eine alte Pragineurflinte, die man auseinandernehmen kann: Kolben, Verschluss und Lauf konnte man im Rucksack gut verstecken.
Brief an Eltern und Geschwister
Pflugi zeigt dem Schreibenden einen Brief des Amerikaauswanderers Simon Vögtlin, adressiert an die Eltern und Geschwister. Im Himmelrieder Heimatbuch erfährt man über die Gründe der Massenauswanderung, vor allem in den Fünf-
Beim Blättern der bereits erwähnten Dorfchronik fällt das gelungene Fotosujet einer Frau mit dem Korb auf dem Kopf auf. Die Legende lautet: «S Eier-Marie — auf seinem Verkaufsgang von Beinwil nach Grellingen — hatte auch in Himmelried seine treue Kundschaft.» Konrad Pflugi zeigt im Museum ein Polsterstück zum Tragen von Lasten auf dem Kopf. In Himmelried und Umgebung habe man früher die schmackhaften Beeren gesammelt und zum Verkauf nach Basel per pedes gebracht.
Das dicke Buch
Konrad Pflugi zeigt viel Herzblut für «sein» Museum. Am Ende eines Besuchs bittet er die Gäste darum, einen Vers mit Tinte ins dicke Buch zu schreiben. Ein paar Tage vor meinem Besuch lese ich aus der Feder einer Rumänin: «Das alles ist so wertvoll — zeigt eine Welt, was nie wieder kommt. Gott segne Sie mit Kraft und Gesundheit.» Museumsbesuch nach Vereinbarung: 061 741 11 18 Weiterführende Literatur: «Himmelried (Kanton Solothurn) Heimatkundliche Beiträge zur 700-Jahr-Feier 1988», Vereinigung «Pro Himmelried». Linard Candreia, Autor und Landrat, schreibt Geschichten fürs Wochenblatt.
DIE GEWERBE SEITE AUS DEM LAUFENTAL
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Der Laufentaler Gewerbeverein
26. Jahrgang, Nr. 7
«Die AGLAT ist zu einer Top-Marke geworden»
Neu im Vorstand: Tanja Hidber
Im Mai 2024 ist es wieder soweit: Die nächste AGLAT schickt sich an, die Massen zu begeistern. Martin Schindelholz stellt zurzeit ein schlagkräftiges Organisationskomitee zusammen und lädt nach den Sommerferien zum ersten Meeting. Ein Interview mit dem OK-Chef der AGLAT24 und Vizepräsidenten des Gewerbevereins KMU Laufental.
An der 33. Generalversammlung des Gewerbevereins KMU Laufental wurde Tobias Brunner aus dem Vorstand verabschiedet. Über zehn Jahre hinweg leitete er mit viel Engagement und Sachverstand das Ressort Finanzen. In der Person von Tanja Hidber schlug Tobias Brunner eine valable Nachfolgerin vor, die an ebendieser GV als neue Finanzchefin in den Vorstand gewählt wurde.
AGLAT … welche Gedanken sind bei Ihnen mit dieser Buchstabenfolge verbunden? Martin Schindelholz: Als erstes die Bedeutung der Buchstaben selber. Viele sind sich nicht bewusst, dass diese für Ausstellung Gewerbeverein KMU LAufenTal stehen. Dass dies nur selten hinterfragt wird, zeigt, welche Top-Marke die AGLAT geworden ist. Für mich persönlich bedeutet die AGLAT ein grosses und friedliches Fest des hiesigen Gewerbes. Am Anlass herrscht keine Konkurrenz, sondern die Aussteller arbeiten familiär zusammen und unterstützen sich gegenseitig.
Hier und dort ist zu hören, dass Gewerbeausstellungen ein Auslaufmodell sind. Die AGLAT widerlegt diese These bravourös. Woran liegt’s? Bei uns ist sicher ein Vorteil, dass jeder jeden kennt. So lässt sich ein schlagkräftiges OK zusammenstellen. Und eben: Die AGLAT ist eine Marke geworden, die man niemandem mehr erklären muss. Man weiss, dass sich der grosse Aufwand lohnt. Von Freitag bis Sonntag wird man förmlich überrannt, rund zwei Drittel der Ein-
wohnerinnen und Einwohner aus dem Laufental und Thierstein besuchen den Anlass. Das ist der Verdienst der Organisatoren der Vergangenheit. Welche Vorarbeiten sind zurzeit im Gang? Der wichtigste Punkt ist sicherlich, das OK zu komplettieren, wobei eine gute Mischung von „alten Hasen“ und frischen Kräften das Ziel ist. Rund zwei Drittel des Gremiums sind definiert, und nach den Sommerferien geht es mit der ersten Sitzung los. Das Ausstellungsgelände hat sich nach dem Neubau der EGK verändert, und der Kanton plant im Ausstellungsjahr hier Massnahmen zum Hochwasserschutz. Hier arbeiten wir auf der politischen Ebene an Lösungen. Inwiefern wird sich die AGLAT24 von der letzten Ausgabe unterscheiden? Aufgrund des grossen Erfolges gibt es natürlich viele Elemente, an denen es nichts zu rütteln gibt. Kaum zu toppen ist der AGLAT-Treff, von dem 2019 alle begeistert waren. Es gibt sicher aber auch Angebote, bei denen man hinterfragen darf, ob sie noch zeitgemäss sind, wie etwa eine Tombola mit vielen Sachpreisen. Eine grössere Rolle spielen werden die Social Media-Kanäle, auch mit bewegten Bildern. Der Gewerbeverein KMU Laufental ist auf Facebook und Instagram präsent, und das möchten wir nutzen. Eines ist klar: Einen grossen „Knaller“ braucht die AGLAT nicht, um auf sich aufmerksam zu machen, denn sie selber ist der Knaller.
Tanja Hidber Vorstandsmitglied Finanzen Gewerbeverein KMU Laufental
Das verbindende Element ist die BDO in Laufen, für die sowohl Tobias Brunner wie auch Tanja Hidber tätig sind, Letztere als Mandatsleiterin Treuhand. «Als Tobias mich darauf angesprochen hat, ob ich mir ein Engagement für KMU Laufental vorstellen kann, musste ich nicht lange überlegen», sagt die 30-Jährige. Die KMU-Wirtschaft bezeichnet sie als unverzichtbares Element des schweizerischen Wohlstands und den Gewerbeverein KMU Laufental als engagierten Interessensvertreter der hiesigen kleinen und mittleren Unternehmen.
Gemeinsam mit Tobias Brunner nahm sie in der Vergangenheit an diversen Veranstaltungen des Vereins teil und ist daher bestens mit dessen Wirken vertraut. Für Region und Wirtschaft Tanja Hidber ist in Büsserach aufgewachsen und dort auch heute noch zu Hause. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte sie eine kaufmännische Ausbildung bei einer Versicherung und war dort im Anschluss noch zwei Jahre tätig. Nach einem weiteren Engagement in der Buchhaltung eines KMU wechselte sie zur BDO in Laufen, wo sie mittlerweile seit fünf Jahren tätig ist. Sie hat zusätzlich eine Weiterbildung zur eidg. dipl. Fachfrau Finanz- und Rechnungswesen absolviert. Neben dem neuen Vorstandsamt für den Gewerbeverein KMU Laufental ist Tanja Hidber auch als Verwalterin des Vereins Kinder- und Jugendheim Laufen tätig. In der Freizeit ist sie gerne in der Natur unterwegs, am liebsten auf dem Pferderücken oder auf dem Bike-Sattel. Nach dem Kennenlernen der Vorstandsmitglieder von KMU Laufental bei der letzten Sitzung arbeitet sie sich zurzeit in die Dossiers ein und kann dabei auf die Hilfe von Tobias Brunner zählen. «Ich engagiere mich gerne für meine Region und unsere Wirtschaft. Auf die neuen Erfahrungen und Begegnungen freue ich mich», so Tanja Hidber.
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Martin Schindelholz Vizepräsident Gewerbeverein KMU Laufental, OK-Präsident AGLAT24
Erzählen sie uns Ihre ganz persönliche AGLAT-Geschichte: Welches war Ihre erste, welches die beste, welches der schönste Moment? Als Vorstandsmitglied war ich zum ersten Mal 2004 dabei. 2009 erlebte ich meine Premiere als Aussteller. 2019 war ich als Vizepräsident und Sicherheitschef im OK tätig. Die beste AGLAT ist immer die letzte – und die nächste wird noch besser! Sich auf einen Moment zu beschränken, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es ist jedes Mal wieder unglaublich, welche Ideen unsere Aussteller entwickeln, so etwa das Gartenbauunternehmen, das 2019 einen Wasserkanal ausgehoben und Flossfahrten angeboten hat.
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Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29/30
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Wenn die Welt der Worte zu klein ist
Publikation Baugesuche Folgenden Bauvorhaben liegen ab dem 21.07.2022 zur Publikation auf. Einsprachefrist ist bis am 05.08.2022: Gesuchsteller:
Lüthi Schneider Katharina, Grienweg 15, 4226 Breitenbach Projektverfasser: Neuschwander Markus, Breitgartenstrasse 16, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Wohnhaussanierung, Pergola und Sichtschutz Bauplatz: GB‐Nr. 2424, Grienweg 15 Gesuchsteller:
Eggenschwiler Urs, Vorderfeldstr. 242, 4232 Fehren Projektverfasser: Allemann Energietechnik GmbH, Kirchhölleliweg 2, 4228 Erschwil Bauvorhaben: Erdwärmesonden mit 3 Bohrungen Bauplatz: GB‐Nr.2263, Passwangstrasse 15 Gesuchsteller:
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Einwohnergemeinde Breitenbach, Fehrenstrasse 5, 4226 Breitenbach Grundeigentümer: Bürgergemeinde Breitenbach, Fehrenstrasse 3, 4226 Breitenbach Projektverfasser: Projektgruppe Hirzenwald, Im Hängler 1a, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: ERLEBNISWEG HIRZEWALD Breitenbach Bauplatz: GB‐Nr. 2123, Rohrholz
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Wanderung, AHV‐Wandergruppe Bundesfeier, Einwohnergemeinde
Beim Jade-Plätzchen: Dominique Dreier, Tochter Anisha und Petra Vocat (v.l.).
Gründe für Trauer gibt es viele. Trauer darf, ja muss Platz haben, wenn ein schweres Ereignis den Alltag plötzlich durchbricht. Viele trauernde Menschen wären froh über Hilfe in den schweren Stunden, Tagen, Wochen ... Martin Staub
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Dienstag 08:00‐11:30 Uhr 13:30‐18:30 Uhr Mittwoch 08:00‐11:30 Uhr 13:30‐17:00 Uhr
Eine Familie lebt voller Dankbarkeit und glücklich, bis die Welt plötzlich stehen bleibt. Ein tragischer Unfall reisst Jade, die zehnjährige Tochter, aus dem Leben. Zurück bleiben zwei Geschwister, Mutter, Vater. Geschehen an einem Frühlingstag im Mai 2018. Dominique Dreier und ihre Familie haben Schweres durchgemacht. Auch Freundinnen, Freunde, Mitschülerinnen und -schüler suchten einen Weg, um mit diesem Verlust umzugehen, eine Art Trost zu finden. Jade fand ihre Ruhestätte auf dem Berg, am Waldrand oberhalb Kleinlützel.
Das «Jade-Plätzli» wird noch heute täglich besucht. Nicht nur von Familienangehörigen, auch von Freundinnen, Freunden, ja von wildfremden Leuten. Das «Jade-Plätzchen» wird zum Ort der Ruhe, der Besinnung, der Meditation. Zum Ort der Begegnung. Zum Kraftort. «Dieser Ort verbildlicht auf seine Art, wie wichtig es ist, der Trauer Raum zu geben, zeitlich unbegrenzt», sagt Dominique Dreier dazu.
Die eigene Trauersprache finden
Auf dem Weg in ihrem Trauerprozess lernte Dominique Dreier Petra Vocat kennen. Sie — wie Dominique Pflegefachfrau — befasst sich seit 15 Jahren mit trauernden Mitmenschen. Petra und Dominique verbindet eine tiefe Freundschaft. «Wir profitierten beide von unseren Begegnungen», sagt Dominique Dreier. «Und wir stellten fest, dass Menschen — Kinder und Erwachsene — in ihrer Trauer oft einsam dastehen und gerne begleitet würden», ergänzt Petra Vocat. Die beiden Frauen beschlossen, ihre Erfahrungen weiterzugeben. «Seelentrösterli» nennen sie ihr Angebot, welches auf der vor kurzem aufgeschalteten Homepage seelentroesterli.ch ausführlich präsentiert wird. «Wir möch-
FOTO: MARTIN STAUB
ten Menschen erreichen — Eltern, Kinder, Jugendliche, Schulen ... Wir gehen zu den Familien nach Hause oder treffen uns in der Natur», erklären die beiden Frauen ihr Angebot der gemeinsamen Trauerbegleitung. Auf ihrem Weg haben Petra und Dominique festgestellt, dass Trauer ihre eigene Sprache hat und so individuell ist, wie jeder Mensch selbst. «So möchten wir Menschen begleiten, gemeinsam mit ihnen auf die Suche gehen und sie unterstützen, ihre eigene Trauersprache zu entdecken und zu leben», beschreiben die beiden ihr Angebot. Petra Vocat und Dominique Dreier haben die gleiche Ausbildung in der Familientrauerbegleitung gemacht. «Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, Menschen auf dem Weg mit ihrer Trauer zu begleiten», sagt Dominique Dreier. Und Petra Vocat vergleicht ihren langen Weg zu «Seelentrösterli» mit einer Zugfahrt durch ihr Leben. Mit dem Fazit: «Hier bin ich ausgestiegen. Ausgestiegen, um meine Herzensarbeit zu leben. Um diejenigen zu unterstützen, deren Trauer sie zu Seelentrösterli getragen hat.» Weitere Informationen unter: https://seelentroesterli.ch
EIN LEBEN WIE VIELE
Ich sagte zum toten Schwesterchen: «Gell, morgen erwachst du wieder.» Beim Schlitteln verunfallt die Schwester. Das Ereignis prägt. Erinnerungen einer damals Achtjährigen.
FOTOGALERIE
Benildis Bentolila
Sonnenuntergang: Lian konnte auf der Hohen Winde die Sonne kurz halten, bevor sie FOTO: STEFAN STEGMÜLLER, GRINDEL unterging.
Fortsetzung vom Artikel in der Ausgabe vom 9. Juni: Iren lag nun auf meinem Bett. Tot. Mit einer grässlichen Verletzung links oben an der Stirn. Man nahm an, der Schlitten des Mädchens flog über den schneebedeckten Gartenhag hinaus, Iren wurde abgeworfen und verletzte sich beim Hinunterfallen ins tiefe Tobel am Strunk eines Baumes, den Vater früher gefällt hatte. Vor unserem Haus versammelten sich Leute, einige traten ein, wollten helfen, redeten durcheinander, gaben Ratschläge, trösteten. Auf einmal stand Fräulein Maria Rupf in der Stube, die jahrzehntelang tätige Primarlehrerin im Dorf. Sie bat Mutter um ein Weisssonntags-Haarkränzchen, von denen zwei, drei in einer Schachtel lagen. Sie sagte, sie würde Iren schön zurechtmachen und schloss die Stüblitüre. Nach einer Weile kam sie heraus und bat Mutter und Vater und die Kinder, zu Iren hinzuzutreten. Sie sah wunderschön aus mit ihrem weissen Blumenkränzchen im Haar. Immer wieder sagte jemand, Iren schlafe nur, ihr linkes Auge sei ein bisschen
offen. Die Leute gingen weg, mit den Eltern beteten wir vor dem Familienaltar in der Stube das übliche Abendgebet. Die Stüblitür war offen, damit Iren teilhaben konnte. Die Eltern befahlen meinen drei Brüdern, ins Bett zu gehen. «Du musst jetzt in Irens Kinderbett schlafen, weil sie in deinem Bett liegt», sagten sie zu mir. Etwas anderes hatte ich Achtjährige nicht erwartet. Als ich im Dunkeln im Bett lag, hörte ich die Eltern in der Stube am Tisch weinen. Die Tür öffnete sich, sie kamen herein und schauten Iren an. Ich stellte mich schlafend. Nachts erwachte ich, stieg aus dem mit einem Rahmen umrandeten Bett, zündete das Licht an und streichelte Irens Gesicht. Ich stand auf die Zehenspitzen und inspizierte das etwas geöffnete linke Auge. Ich sagte zum Schwesterchen: «Gell, morgen wachst du wieder auf. Ich sehe doch, dass ein Auge nicht geschlossen ist.» Mit dieser guten Zuversicht schlief ich getröstet ein. Am nächsten Morgen weckten mich die Eltern. Ich solle mich anziehen, wir würden alle miteinander das Morgengebet bei Iren sagen. Ich war enttäuscht, dass Iren nicht aufgewacht war. Aber die Hoffnung begrub ich noch nicht. Am letzten Tag des Jahres kamen viele Besucher, es war ein Kommen und Gehen. Wir Kinder sprachen kaum, durften eh nie, wenn Erwachsene redeten. Ich erinnere mich nicht, wie wir den Neu-
jahrstag verbrachten. Sicher besuchten wir vormittags das Hochamt. Ich erinnere mich an die weiterhin vielen Leute, die zum Kondolieren kamen. Am 2. Januar abends kam der Küfer vorbei mit dem hellen Holzsarg. Iren wurde hineingebettet. Der Sarg wurde in der Stube aufgebahrt. Ich durfte wieder in meinem Bett schlafen. Da realisierte ich, dass Iren gestorben war… Am Samstag 3. Januar 1953 wurde Iren auf den Kinderfriedhof gebracht. Ihr «Chrüzli» trug das zwei Jahre ältere Nachbarsmädchen Rita, was aussergewöhnlich war. Damals trugen nur männliche Wesen Grabkreuze. Aber Vater wollte das Amt Rita übergeben. Sie war ein paar Jahre vorher beim Blumenpflücken ins gleiche Tobel gestürzt, rechtzeitig lebend gefunden worden und genesen. In der Abschiedsrede in der Kirche sagte der Priester: «Es ist ein Trost und wie Balsam für das wunde Elternherz zu wissen, dass ihr liebes Kind im Himmel bei den Engeln und Heiligen ist und sich dort ewig freut und glückselig ist.» Für mich war das damals eine Tröstung. Ob meine Eltern es auch so empfinden konnten? In der Serie «Ein Leben wie viele» beschreibt Benildis Bentolila in diesem Jahr monatlich, wie sie sich an die Lebensgeschichte ihrer Mutter erinnert. Ein Leben, wie es vielen Frauen ihrer Generation widerfuhr. Die 77-Jährige wuchs als Älteste von sieben Kindern in Amden SG auf. Die Autorin schreibt seit über 20 Jahren als freie Journalistin fürs Wochenblatt und die BauernZeitung.
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Verein mit Win-win-Garantie Die Gesellschaft des Museums für Musikautomaten Seewen (GMS) wurde im Jahre 1991 gegründet und ist eine Vereinigung von Freunden und Gönnern des Museums. Das Nachrutschen der jüngeren Generation ist erwünscht. Thomas Brunnschweiler Es ist wie in fast allen Vereinen. Die Mitgliederzahlen nehmen aufgrund von Todesfällen ab, die Menschen wollen sich nicht mehr verpflichten, einem Verein beizutreten, und vielen ist die internationale Bedeutung des Museums für Musikautomaten Seewen gar nicht bewusst. Die GMS ist so etwas wie das Beiboot der Heinrich und Susanne Weiss-Stauffacher Stiftung für das Museum für Musikautomaten, deren Präsident alt Regierungsrat Klaus Fischer ist. Die GMS wird von Dr. Hans Büttiker aus Dornach präsidiert. Wenn jemand Mitglied wird, stellt sie oder er sich hinter folgende Ziele: das Museum ideell und finanziell zu unterstützen; das Museum mit Aktivitäten in der breiten Öffentlichkeit bekanntzumachen; das Museum mit seinem einzigartigen, kulturhistorisch wertvollen Schatz ins Bewusstsein zu bringen; spezielle Veranstaltungen und Exkursionen zu organisieren.
Eine Menge Vorteile
Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29/30
Als Mitglied hat man allerlei Vorteile: Man geniesst freien Eintritt ins Museum für Musikautomaten und in alle anderen
Museen und Sammlungen der Eidgenossenschaft. Dazu gehören das Landesmuseum Zürich, das Forum Schweizer Geschichte in Schwyz, das Château Prangins, die einzigartige Kunstsammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur, das Museo Vincenzo Vela in Ligornetto und das Klostermuseum Sankt Georgen in Stein am Rhein. Als Mitglied hat man eine Ermässigung von zehn Prozent bei Einkäufen im Museumsshop in Seewen. Man wird zu besonderen kulturellen Veranstaltungen und Führungen eingeladen, ebenso zur Teilnahme am jährlich stattfindenden Ausflug. Auch die Einladung zur Teilnahme an Exkursionen wird einem zugestellt und natürlich jene zu Vernissagen des Museums für Musikautomaten.
Mitglied auf Lebzeiten
An der Generalversammlung der GMS gibt es im Anschluss immer unentgeltlich einen kleinen Imbiss, bei dem man andere Mitglieder kennenlernen kann. Der jährliche Mitgliederbeitrag für eine Einzelperson beträgt 50 Franken, für ein Paar 90 Franken (zwei Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre). Man kann auch Gönner oder Mitglied auf Lebenszeit werden. Die Matineen der GMS sind vielfältig: Von Klassik, Jazz bis Volksmusik gibt es alles zu hören und zu sehen. Es werden Kinderprogramme präsentiert, aber auch Lesungen mit Schriftstellern. Gerade für Kinder ist das Museum immer wieder ein Erlebnis. Kurz: Wenn Sie Mitglied der GMS werden, ist Ihr Geld gut investiert!
Ready, Set, Dance! Der leidenschaftliche Tänzer Noé Zürcher aus Nuglar qualifiziert sich trotz seiner jungen neun Jahre schon für die ganz grosse Bühne: Er wird an den Hip-Hop-Weltmeisterschaften in Graz mittanzen. Zoe Zbinden Diesen Juni fanden die Hip-Hop/Streetdance-Schweizermeisterschaften in Wettingen statt. Die Teilnehmenden durchliefen dabei zwei Qualifikationsrunden, bevor die endgültigen Preisträgerinnen und Preisträger gekrönt wurden. Am 11. Juni waren die Siegerinnen und Sieger endlich bekannt und darunter befand sich auch Noé Zürcher. Er schaffte es gleich in zwei verschiedenen Kategorien unter die Top 5: In der Rubrik «Solo Male Children» holte er sich den fünften Rang. Und mit der Showgruppe «Movinators», in der er ebenfalls mittanzt, wurde er zum dritten Mal in Folge Schweizer Meister. Diese beiden hervorragenden Leistungen sind auch gleich das goldene Ticket, um im Oktober dieses Jahres an den Weltmeisterschaften in Graz antreten zu dürfen.
Arbeit und Freiheit zugleich
Noé Zürcher kam als Vierjähriger durch seine ältere Schwester zum Tanzen. Er startete bereits damals mit Kursen an der «Move in Arts»-Tanzschule in Liestal, wo er von Anfang an zu den frischgebackenen Schweizer Meistern, den «Movinators», stiess. Es handelt sich hierbei um die Hip-Hop- und StreetdanceChildren-Showgruppe der Schule, trainiert von Roman Lerf. Die komplexen und energiegeladenen Tänze, welche die Kids an den Wettbewerben präsentieren, sehen natürlich leicht aus. Um das zu erreichen, sind viel Zeit, Disziplin und Training nötig. Das Auswendiglernen der Choreografie ist nur ein kleiner Teil des Prozesses, denn Synchronität und Ausdruck sind schliesslich die Details, die das Endergebnis ausmachen. Es steckt zwar viel Arbeit dahinter, doch für den ambitionierten jungen Tänzer aus Nuglar bedeutet Tanzen vor allem eines: Freiheit. Bevor Noé Zürcher seine Aufmerksamkeit vollständig auf die Weltmeisterschaften in Österreich richten kann, steht zunächst noch ein anderes grosses Projekt
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Immer in Bewegung: Noé Zürcher nutzt jede freie Minute für das Tanzen. an: Die Tänzer der Tanzschule «Move in Arts» zeigen vom 9. bis zum 11. September ihr Können im Musical Theater in Basel. Sie präsentieren ein märchenhaftes Musical namens «Worum so grimmig?». Seit Wochen widmet Noé einen Grossteil seines Trainings dieser Show. Dies stört den jungen Tänzer jedoch keineswegs, denn er verbringt fast jede freie Minute mit seinem Hobby. Sobald
FOTO: ZOE ZBINDEN
er einen Beat hört, lässt er seinen Moves freien Lauf. Tanzen ist Noés grosse Leidenschaft. Mit grosser Spannung freut er sich auf die erste Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Hip-Hop/Streetdance, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Letztes Jahr wurde der Wettkampf wegen Corona leider abgesagt. Noé hofft darum, dass es dieses Jahr klappt.
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Runde Verfärbungen in einer Baugrube weisen auf Holzbauten aus früheren Zeiten hin. Die Kantonsarchäologie Solothurn untersucht nun den Fund. Edmondo Savoldelli Die Kantonsarchäologie Solothurn richtet ihr Augenmerk vermehrt auf Baupublikationen, welche sich auf Bauland im Umkreis schon bekannter archäologischer Strukturen beziehen. Ein solches Bauvorhaben im Rodersdorfer Kleinbühl liess die Archäologen am letzten Donnerstag den Bagger auffahren, um durch eine Entfernung der Humusschicht auf dem zukünftigen Bauplatz einen Blick auf die darunter liegenden Strukturen werfen zu können. Das Kleinbühl war in den Jahren 2000 und 2001 reicher Fundort römischer Tempelfundamente, einer römischen Schmiedewerkstatt, einer römischen Mühle und frühchristlicher Gräber. Auch diesmal scheint sich der Aufwand zu lohnen, ist man doch auf eine Vielzahl von runden Verfärbungen im anstehenden Boden gestossen. «Das sind Pfostenlöcher, die auf Holzbauten hin-
Vorchristlich: Diese keltische Bronzegussmünze aus Zinnbronze – eine sogenannte Potinmünze – stammt aus dem ersten Jahrhundert vor Christus. FOTO: KANTONSARCHÄOLOGIE SOLOTHURN
weisen», sagt Projektleiter Fabio Tortoli. Diese werden nun einzeln untersucht, vermessen und in Grundrisszeichnungen veranschaulicht. Frühmittelalterliche Scherben, ein einzelner bronzezeitlicher Metallfund und eine keltische Bronzeguss-Münze lassen die zeitliche Bestim-
mung der Fundstelle noch völlig offen erscheinen. Bis zum 8. August haben die Archäologen nun Zeit, die Baustelle zu untersuchen und die Befunde zu konkretisieren. Das «Wochenblatt» wird darüber berichten.
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Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29
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Endlich wieder Sand im Stedtli
Zwingen startet mit Ambitionen ins zweite Jahr
Vom 5. bis 7. August herrscht im Laufner Stedtli Partystimmung mit Ferienflair. Der JubiläumsStedtli Beach-Volleyball-Event bringt Sport und Feiern ideal zusammen. Edgar Hänggi Es ist dem OK und dessen Präsidentin Céline Saner zu gönnen, dass nach zwei für sie brutal harten Jahren die 20. Ausgabe des Volleyballfests im Stedtli mit dem einzigartigen Ambiente gefeiert werden kann. Im Jahr 2000 wurde die damals doch etwas verwegene Idee, im Stedtli Beachvolleyball zu spielen, erfolgreich umgesetzt. Nur zweimal konnte der Anlass nicht stattfinden. 2007 nach dem Hochwasser und während der Pandemie mit einem «Light»-Turnier im Schwimmbad. Am Freitag, 5. August, geht es los mit dem «Heinrich Schmid Beach Cup», dem Plausch-Team-Turnier. Wer auf den sozialen Medien unterwegs ist, kommt an den teilnehmenden Teams nicht vorbei. Die Endspiele werden dann am Samstag gespielt. Apropos Freitag: Start des Jubiläumsanlasses wird ein Prominentenspiel sein. «Wir werden die Katze
noch nicht aus dem Sack lassen respektive lasst euch überraschen, welche Laufner Stadtpersönlichkeiten sich dieser Challenge stellen», gibt sich Saner noch geheimnisvoll. Am zweiten Tag wird die zweithöchste nationale Turnierserie, die Beachtour A2, im Einsatz stehen. Da können die Beachvolleyball-Fans und die Passanten Sport auf hohem Niveau verfolgen. Wie gewohnt wird es zwei Sandplätze im Stedtli geben. Für viele Sportlerinnen und Sportler ist Laufen eine Anmeldung wert, weil die Konkurrenz gross ist, und weil es vor allem allen Spass macht, in der doch speziellen Umgebung mit dem Publikum direkt am Spielfeld — nur durch ein Netz getrennt — zu spielen. Am Sonntag können anlässlich der Swiss-Volley-JuniorBeachtour die Stars von morgen beobachtet werden. Die jungen U19-Spielerinnen und -Spieler nutzen Laufen, um sich zu präsentieren. Der Anlass ist nicht zuletzt auch ein wichtiger Pfeiler des VBC Laufen. Dessen Präsidentin Angelica Dietler meint zum Anlass deshalb auch treffend: «Wir haben richtiggehend danach gelechzt, wieder innerhalb der Stadtmauern mit den Baggern aufzufahren und die Sandplätze einzurichten.»
Wieder im Sand: Drei Tage lang wird im Laufner Stedtli wieder im Sand gespielt und ein FOTO: EH-PRESSE farbiger Ball verdrängt die Autos.
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Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29/30
Der Appetit kommt mit dem Essen, sagt man. Die gute erste Saison nach dem Aufstieg in die 3. Liga weckt beim FC Zwingen Ambitionen. Allerdings basieren diese auf einem stabilen Fundament. Edgar Hänggi Peter Sprenger, Trainer des FC Zwingen, meint, man müsse für ein Fazit der vergangenen Spielzeit zwei Sichtweisen anwenden: «Wir haben auf Platz acht abgeschlossen, sind das zweitbeste Team in der Region und waren nie in den Abstiegskampf involviert. Für einen Aufsteiger sicher nicht schlecht. Wenn ich aber einzelne Spiele genauer betrachte, wäre mehr möglich gewesen. Drei Punkte mehr und es wäre Platz sechs. Mich stört einzig, dass wir so viele Strafpunkte holten. Daran arbeiten wir.» Für die neue Saison sei wichtig gewesen, dass das Team breiter aufgestellt werde, damit Ausfälle aufgefangen werden können. Nicht mehr im Kader sind Marc Steiner (Rücktritt) und Assuero Camporesi (Liestal). Neu im Eichhölzli sind Fesnik Jashari (Breitenbach), Yannic Heinlin (Laufen), Lionel Colin (Gilgenberg United) und Pascal Trizzino (TV Fränkisch-Crumbach). Noch sei die Kaderbildung nicht komplett abgeschlossen. Sprenger ist zufrieden mit der bisherigen Arbeit in der Vorbereitung und vor allem mit dem Teamgeist: «Wir leben stark davon, als Einheit holen wir einiges mehr heraus.» Der Trainer nennt viele positive Punkte für die kommende Saison, die eine Steigerung möglich machen: «Die Vereinsleitung hat zwar erneut den Klassenerhalt als Saisonziel herausgegeben. Das ist uns aber zu wenig. Wir haben einen Spielerrat und der hat das Ziel mit einem Rang unter den ersten fünf formuliert.»
Das sei durchaus realistisch, denn so oder so müssten alle noch etwas mehr geben in der zweiten Saison. Die Gruppe eins, in die Zwingen gelost wurde, erachtet der Trainer erneut als stärker als die andere, aber es sei ok. «Wir treffen auf einige neue Teams, das macht es ja auch spannend.» Er bedauert, dass Dominik Studer nach einem Bänderriss im Fuss noch einige Zeit fehlen werde. Dafür stehe Dominique Tschabold vermehrt zur Verfügung. Noch eine halbe Saison müsse man phasenweise auf den letztjährigen Topskorer Sandro Piatti verzichten, aber auch hier gäbe es Lichtblicke. Ein wichtiger Spieler ist Captain Sandy Sprunger. Seit vier Jahren trägt er die Binde am Arm und er ist ein Captain, der nicht nur beim Anspiel in Erscheinung tritt. «Es macht Spass, in diesem Team zu spielen. Natürlich läuft es nicht immer so, wie wir es uns wünschen. Aber auch aus Rückschlägen kann man stärker werden.» Die letzte Saison sei ganz gut gelaufen. Es sei nicht mehr gleich weitergegangen wie noch eine Liga tiefer, meint
Sprunger, der wegen Verletzungen das eine oder andere Spiel fehlte. «Tempo und Niveau sind um einiges höher.» Der Teamgeist sei ihr grösstes Plus und sie seien kampfstark, schiebt Sprunger nach. Ein Zufall ist es nicht, dass alle immer wieder den Teamgeist hervorstreichen. «Weil es eben passt, weil wir viel zusammen unternehmen, und deshalb kommen auch immer wieder auswärtige Spieler gerne zu uns.» Dass man am Ende um den einen oder anderen Rang besser hätte sein können, wisse man. «Wir haben aber so jetzt noch Luft nach oben», lacht der Captain. «Wir haben ein Jahr der Anpassung hinter uns, wissen, wie der Hase läuft. Das Team ist jetzt breiter aufgestellt, wir alle haben uns weiterentwickelt. Das alles hat uns dazu bewogen, einen Platz zwischen eins und fünf festzulegen.» Sprunger betont wie sein Trainer, dass ein guter Saisonstart viel dazu beitragen werde, ob es eine gute Saison wird. Zwingen muss gleich zweimal auswärts antreten und dabei im zweiten Spiel zum Derby gegen Röschenz.
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rity balanciert Sie bei körperlicher und geistiger Überbelastung aus. Gespräch, Yoga, Atem und Energieübungen, Rücken-Becken stärken. Schmerztherapie, Lymphdrainage Kopf-Nacken, Fussreflex-Rücken-Breuss-Gesichtsmassage, Wellness: Kneippen, Wickel, Einzelsauna, Wandern. Auch Fasten möglich. Programme werden individuell gestaltet, in der Kleingruppe oder Einzeln.
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Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch
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ung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch
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ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@blue-
Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223
Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch
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Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch
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fe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.
SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pfle-
ge zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
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Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.
SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine
Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch.
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Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29
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Die Gemeindeverwaltung Birsfelden ist ein modern geführtes Dienstleistungsunternehmen, das vielfältige Aufgaben für rund 10'500 Einwohnerinnen und Einwohner erbringt. In der Abteilung Betriebsunterhalt suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine motivierte und engagierte
Teamleitung Strassenunterhalt (80 – 100%, m/w) Die Mitarbeitenden der Abteilung Betriebsunterhalt bieten verschiedene Dienstleistungen im Bereich Strassen, Grünanlagen, Friedhof und Sportplätze zugunsten der Öffentlichkeit und anderer Gemeindebetriebe an. Die Stelle ist eine einmalige Chance für eine engagierte und interessierte Persönlichkeit das Gemeindegebiet mit Strassennetz sowie auch die verschiedenen Anlagen und Infrastrukturen der Gemeinde von Grund auf kennenzulernen und auch mitzugestalten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen. Die Bewerbungsfrist läuft bis 25. August 2022. Nähere Informationen zu dieser vielseitigen Stelle finden Sie auf unserer Website, www.birsfelden.ch, Politik & Verwaltung/offene Stellen.
Als saisonal bedingter Betrieb profitieren Sie von teils flexiblen Arbeitszeiten, sind aber auch bereit, an Spitzentagen ein grösseres Pensum zu leisten. Wir sind ein innovatives Familienunternehmen mit flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen und bieten Ihnen einen sicheren Arbeitsplatz.
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir nach Vereinbarung eine/n
Unsere Anforderungen
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Fahrschule Steiner GmbH Hofackerrain 235, 4247 Grindel Tel. 061 761 40 61 Mobile 079 645 24 66
Wir bieten eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in unseren lebhaften, modernen und innovativen ophthalmologischen Gemeinschaftspraxen in Laufen und Delémont. Ihre Tätigkeiten umfassen Patientenempfang, Organisation der Sprechstunde (Terminvergabe; elektronische Agenda), Entgegennahme von Telefonaten, allgemeine Büroarbeiten, Schreibhilfe beim Arzt, Mithilfe in der Praxisapotheke sowie diverse Voruntersuchungen beim Patienten. Sie sind freundlich, teamfähig, selbständig, flexibel, verantwortungsbewusst und behalten auch in hektischen Situationen den Überblick, sprechen deutsch und französisch und haben gute PC-Kenntnisse? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto an: Augenzentrum Laufen Bahnhofstrasse 11, 4242 Laufen Telefon 061 761 61 10 Auskunft: Frau Bucher 061 766 20 29 mbucher@azlaufen.ch www.augenzentrumlaufen.ch
Auf den 1. Januar 2023 suchen wir für den Wasserverbund Birstal eine/n
Sekretär/-in im Nebenamt 5 – 10 % (ca. 150 Stunden pro Jahr) Ihre Aufgaben: – Versand Einladungen für Sitzungen und Delegiertenversammlungen – Protokollführung von Vorstandssitzungen und Delegiertenversammlungen (ca. 10 pro Jahr) – Erledigung sämtlicher Sekretariatsaufgaben – Kontakt mit Behörden, Gemeinden, Partnerfirmen und Lieferanten Ihre Verantwortung: – Zeitnahe Erstellung der Protokolle – Fach- und termingerechte, rasche und zuverlässige Erledigung der erteilten Aufgaben – Einhalten der Vorschriften und Statuten Ihr Profil: – Kaufmännische Grundausbildung – Protokollführungskenntnisse von Vorteil. – Gute MS-Office-Kenntnisse (Word und Excel) – Stilsicheres Deutsch Wir bieten Ihnen ein interessantes Aufgabengebiet in einer öffentlich-rechtlichen Organisation. Bis auf die Sitzungsteilnahmen können alle Arbeiten zu Hause erledigt und eingeteilt werden. Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser Präsident, Georg Furler, E-Mail: g.furler@bluewin.ch oder Mobil-Nr. 079 359 16 63 gerne zur Verfügung.
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir nach Vereinbarung eine/n
Dipl. Augenoptiker:in / Optometrist:in 80–100%
Die Bewerbungen werden laufend geprüft. Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail bis spätestens 15. August 2022. Wasserverbund Birstal Sekretariat Max Waldner Stockhornstrasse 21 3600 Thun E-Mail: max.waldner@gmail.com
Wir bieten eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in unseren lebhaften, modernen und innovativen ophthalmologischen Gemeinschaftspraxen in Laufen und Delémont. Ihre Aufgabenbereiche umfassen Refraktionen, technische Untersuchungen (OCT, Gesichtsfeld, Biometrie, Topografie, Endothel, Photo, Pentacam, Funduskamera, Brillen ausmessen), Administration (elektronische Krankengeschichte, Berichte). Sie sind freundlich, teamfähig, selbständig, flexibel, verantwortungsbewusst und behalten auch in hektischen Situationen den Überblick, sprechen Deutsch und Französisch und haben gute PC-Kenntnisse? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto an: Augenzentrum Laufen Bahnhofstrasse 11 4242 Laufen Tel. 061 761 61 10 Auskunft: Frau Bucher, 061 766 20 29 mbucher@azlaufen.ch www.augenzentrumlaufen.ch
Das Heilpädagogische Schulzentrum HPSZ: Eine Schule - fünf Standorte. Wir unterrichten und fördern unsere Schüler/-innen vom Kindergarten bis zum Schulaustritt ganzheitlich und individuell. Unser vielfältiges pädagogisches Angebot ermöglicht eine gute schulische, soziale und persönliche Entwicklung.
F ü r d a s HP Z S B r e i t e n b a c h s u c h e n w i r e i n e / -n P r a k t i k a n t i n / P r a k t i k a n t e n , 1 0 0 % -P e n s u m . A u f g a b e n b e r e i c h Förderung und Betreuung der Kinder im Rahmen der Vorgaben der Klassenlehrkraft, Vor- und Nachbereitung des Unterrichts zusammen mit der Klassenlehrperson, Teilnahme an Elternabenden und Kinderbesprechungen (Förderplanung), Teilnahme an Konferenzen und Schulverlegungen, Mitwirkung an Schulveranstaltungen des HPSZ, Übernahme von kurzfristigen Vertretungen. Neben den erwähnten Aufgaben können dem/der Stelleninhaber/-in jederzeit auch andere Aufgaben übertragen werden, die dem Wesen nach zum Aufgabenbereich gehören oder sich aus betrieblicher Notwendigkeit ergeben.
IIIIII P r a k t i k a n t / -i n 1 0 0 %- P e n s u m We i t e r e I n f o s : p a . s o . c h
MOSAIK
Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29/30
KINOTIPP
EINGESANDT
Jurassic World
Möglichst wenig Bananen sammeln
In diesem Sommer erreicht die Jurassic-Ära ihr episches Finale. Die Dinosaurier leben seit den Ereignissen auf Isla Nublar frei auf dem Festland. Ein gigantisches Ringen um die Herrschaft zwischen Mensch und Dinosaurier beginnt. Erstmals finden zwei Generationen zusammen: In Jurassic World: Ein Neues Zeitalter treffen Chris Pratt und Bryce Dallas Howard auf Oscar-Preisträgerin Laura Dern, Jeff Goldblum und Sam Neill. Zusammen begeben sie sich auf eine abenteuerliche, rasante und atemberaubende Reise, die rund um den Globus führt. Jurassic World: Ein Neues Zeitalter von Colin Trevorrow – Regisseur des ersten Jurassic World-Abenteuers – spielt vier Jahre nach der Zerstörung der Isla Nublar. Dinosaurier leben und jagen nun überall auf der Welt neben den Menschen. Wie sich dieses empfindliche Gefüge in Zukunft entwickeln wird, ist offen: Wird der Mensch auch weiterhin an der Spitze der Nahrungskette stehen oder wird er seinen Rang an die furchterregendsten Kreaturen in der Geschichte des Planeten verlieren? (Dauer 146 Minuten, FSK 12)
«In einem fernen Land» Tageslager für Kinder mit viel Sonnenschein
Sarah-Jane
Die Baselbieterin aus Rothenfluh hat sich in den letzten bald 20 Jahren vorab in Schlager- und VolksmusikKreisen einen Namen gemacht. Auf dem von ihrem Ehemann Dani Sparn und dem Österreicher Manuel Stix produzierten Longplayer «Mit Herz und Soul» (Sparn-Records) erweitert sie ihr künstlerisches Profil in Richtung Pop. Sie präsentiert nebst einigen neuen Liedern mehrheitlich Coverversionen bekannter Schlager und zur Überraschung vieler sogar der Evergreens «Purple Rain» von Prince und «Caruso» von Lucio Dalla. Sarah-Jane singt alles mit der von ihr gewohnten Leidenschaft. Bisherige Fans werden das neue Album mögen. Ob damit viele neue zu gewinnen sind, ist fraglich. Benno Hueber
Sehr viel Sonne erlebten die 26 Kinder im Tageslager, das vom 11. bis zum 15. Juli unter dem Titel «In einem fernen Land» auf dem Gelände der Herz-Jesu-Kirche in Laufen stattfand. Initiiert und finanziert wurde das Lager von den Pfarreien des Pastoralraums Laufental-Lützeltal. Mit der Brille der Weltentdecker entführte die Lagerleitung die Kinder jeden Tag in ein bestimmtes Land oder einen Kontinent. Wie wurde früher in der Schweiz Butter gemacht? Wie geht eigentlich der Sport Schwingen? Wie ernähren sich in Australien die Koalas? Wie bewegt man sich im Dschungel Südamerikas? Mal mit der reinen Fantasie und ein anderes Mal mit Sportübungen oder Bastelaktionen erlebten die Kinder ein abwechslungsreiches Programm. Für berufstätige Eltern war das Angebot eine echte Entlastung, da sie die Kinder von morgens bis abends in guten Händen wussten. Neben Primaschulkindern der ersten bis fünften Klasse freuten sich auch viele Kindergartenkinder über genau diese Form des Zusammenseins. Alle, die sich das Übernachten in grossen Lagerhäusern in der Fremde noch nicht zutrauen, durften so trotzdem Lager-Ambiente erleben und abends im vertrauten Bett ausruhen. Dieses Angebot verstand sich nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zum Ferienpass Laufental-Thierstein, der den Hauptteil seiner Programmpunkte in der
Ganz aktuell: Im Tageslager wurde auch FOTO: ZVG geschwungen.
Jugilager des TV Nunningen in Eichberg
Kloster bleibt Kloster WoS. Im Wochenblattartikel «Massgeschneiderte Lösungen für Sonderfälle» vom 7. Juli heisst es, dass «Bestrebungen laufen, das Kloster Mariastein in ein Kulturzentrum umzuwandeln.» Mariano Tschuor, Projektleiter Mariastein 2025, widerspricht dieser Aussage: «Mariastein ist bestrebt, weiterhin ein Klosterdorf und eine Pilgerstätte zu bleiben. Es gehört zur DNA eines Klosters, kulturelle Einrichtungen, kulturelle Veranstaltungen und Kulturobjekte zu pflegen. Das Zentrum von Mariastein ist die Wallfahrt mit den rund 250 000 Pilgerinnen und Pilgern, die diesen Ort jährlich aufsuchen. Parallel dazu geht das monastische Leben einher. Die 15 Mönche von Mariastein singen täglich sechs Mal am Tag den Gotteslob nach monastischer Tradition und feiern täglich die Messe.» Die Redaktion entschuldigt sich für die Ungenauigkeit in der Berichterstattung.
Verbrachten ein gelungenes Lager im St. Galler Rheintal: Der TV Nunningen.
KORRIGENDUM
zweiten Hälfte der Schulferien anbietet. Der Erfolg des Lagers bei der Kirche war dank der Unterstützung von Benevolmitarbeitenden möglich. Eine besondere Freude war es, dass sieben verschiedene Jugendliche das Team unterstützten und die Kinder beim Weltentdecken begleiteten. Für Denise Meier und Alexander Mediger als Hauptverantwortliche war es die schönste Rückmeldung, als viele Kinder am Ende der Woche sagten: «Nächstes Jahr will ich wieder dabei sein!» Alexander Mediger Pastoralraum Laufental/Lützeltal
EINGESANDT
Am Sonntag 10. Juli trafen sich 47 Kinder und Jugendliche sowie 15 Leiterinnen und Leiter des Turnvereins Nunningen auf dem Frohsinnplatz. Nach einer vierjährigen Pause stand endlich wieder ein Jugilager auf dem Programm. Mit Postauto und Zug ging es nach Eichberg ins schöne St. Galler Rheintal. Nach Zimmerbezug und Nachtessen wurde gespielt und mit dem obligaten Lagertanz, der jeweils vor dem Morgenessen und der Nachtruhe getanzt wurde, endete der erste Lagertag. Am Montag und Dienstag konnte das
Open-Air-Kino Laufen, Parkplatz Alts Schlachthuus, no 18.-27. August. Jurassic World: Ein Neues Zeitalter, Samstag, 20. August, 19.30 Uhr Wunderschön: Mittwoch, 24. August, 19.30 Uhr, mehr Infos unter openairkinolaufen.ch
Carmen Altermatt Blauring Erschwil
FOTO: ZVG
EINGESANDT
MUSIK-TIPP
Wunderschön Da ist Frauke (Martina Gedeck), die sich «kurz vor der 60» nicht mehr begehrenswert findet, während ihr pensionierter Mann Wolfi ( Joachim Król) ohne Arbeit nicht weiss, wohin mit sich. Ihre Tochter Julie (Emilia Schüle) will als Model endlich den Durchbruch schaffen und versucht verbissen, ihren Körper in das Schönheitsideal der Branche zu pressen. Das verfolgt wiederum Schülerin Leyla (Dilara Aylin Ziem), die überzeugt ist, mit Julies Aussehen ein besseres Leben führen zu können, und selbst keinen Bezug zu sich findet. Auch Julies Schwägerin Sonja (Karoline Herfurth) hat mit ihrem Körper zu kämpfen, der nach zwei Schwangerschaften zum Ausdruck einer Lebenskrise wird. Ihr Mann Milan (Friedrich Mücke) hat dabei nicht im Blick, welchen Druck sie sich als junge Mutter auferlegt. Das ist wiederum für Sonjas beste Freundin Vicky (Nora Tschirner) keine grosse Überraschung, ist sie doch überzeugt davon, dass Frauen und Männer nicht und niemals gleichberechtigt auf Augenhöhe zusammenfinden werden, zumindest nicht in der Liebe. Ihr neuer Kollege Franz (Maximilian Brückner) würde sie allerdings gern vom Gegenteil überzeugen. (Dauer 132 Minuten, FSK 8)
GEDANKENSTRICH
Dieses Jahr durften wir im Pfadihaus in Kleinlützel unser Lager unter dem Motto «It’s a Me, Mario!» durchführen. Die zwölf Mädchen bestritten als Marios, Luigis, Toadettes und Koopas die Aufgaben im Lager. In den selbst gebastelten Verkleidungen lösten die Gruppen Aufgaben, wie zum Beispiel ein Rennen in ihren Super-Mario-Cars oder möglichst wenige Bananen im Geländespiel zu erhalten. In allen Aufgaben der Woche wurden Münzen erspielt und Sterne gewonnen, damit am Schluss die Prinzessin Peach gerettet werden konnte. Mit Bravour konnten die Mädchen mit ihren gesammelten Sternen die Prinzessin befreien und das Spiel gewinnen.
Unterwegs im Super-Mario-Car: Die Mädchen des Blaurings Erschwil.
Sport- und Freizeitprogramm bei sehr schönem Wetter draussen auf dem Sportplatz abgehalten werden. Für das Unihockey ging es jeweils in die Turnhalle in Altstätten. Der traditionelle Tagesausflug führte uns am Mittwoch zur Kristallhöhle Kobelwald. Am Donnerstag und Freitag ging es mit dem Sportprogramm bei sehr heissem Wetter weiter. Ein Sprung in den hauseigenen Pool rundete das Tagesprogramm jeweils ab. Ein Dorflauf in altersgemischten Gruppen, ein Agenten-Knobelabend sowie zwei Filmabende inkl. Popcorn gehörten ebenfalls
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zum diesjährigen Jugilager. Ein Lagerwettkampf fand am Freitagabend mit der Siegerehrung seinen Höhepunkt. Zur tollen Lagerstimmung trug nicht zuletzt Küchenchef Denis Barriopedro und sein Team bei. Nachdem am Samstag das Lagerhaus wieder auf Hochglanz geputzt war, traten wir die Heimreise an. Auf dem Dorfplatz in Nunningen konnten nach der Vorführung des Lagertanzes alle Kinder wieder wohlbehalten ihren Eltern übergeben werden. Jana Stebler TV Nunningen
FOTO: ZVG
Bü … Bü … Bündner Feria
Thomas Brunnschweiler
Khennand Si dia uu-huara glatta Schtaibögg Gian und Giachen? Dann wissen Sie, wie Graubünden für das Land der tausend Täler wirbt. Dieses Jahr ist bei mir graubündenlastig. Als Erstes las und besprach ich das Buch «Im Labyrinth der Bündner Täler» von Mario Giovanoli. Es ist eine spannende Familiensaga mit – sage und schreibe – sieben Morden. Meine Partnerin und ich entschlossen uns, eine Woche Ferien in Sils Maria zu verbringen, wo der Philosoph Friedrich Nietzsche in den Sommermonaten der 1880er-Jahre lebte. Im weltberühmten «Waldhaus», das während unseres Aufenthalts noch geschlossen war, gaben und geben sich noch heute Berühmtheiten ein Stelldichein: Thomas Mann, Hermann Hesse sowie die Regisseure Christoph Marthaler und Claus Peymann. Nietzsche nannte Sils Maria einmal den «lieblichsten Winkel der Welt». Nach einer Woche dort kann ich mich dem Philosophen mit bestem Gewissen anschliessen. Aber im grössten Kanton der Schweiz – mit der dünnsten Besiedelung – ist nicht nur das Engadin attraktiv. Zwei Schriftsteller haben mir den Zugang zu weiteren Bündner Landschaften geöffnet. Beide beginnen mit CA und beide waren Lehrer: Linard Candreia und Arno Camenisch. Linard Candreia brauche ich nicht mehr vorzustellen, doch ist es vielleicht wichtig, zu wissen, dass er im rätoromanisch-deutschen Dorf Casti/Tiefencastel aufgewachsen ist. Über seine Heimat hat er schon mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt das Werk «Der alte Russ». Es sind Erzählungen und historisch fundierte Biografien. Candreias Muttersprache ist das Surmiran. Arno Camenisch stammt dagegen aus Tavanasa in der Surselva und lebt heute in Biel. Er spricht und schreibt in Sursilvan. Mich interessierte, was diese beiden Dialekte des Rätoromanischen unterscheidet. Im Internet fand ich ein schönes Beispiel: Im Deutschen heisst der Anfang der Fabel «Der Fuchs und der Rabe»: «Der Fuchs war wieder einmal hungrig.» Im Surselvischen heisst das: «L’uolp era puspei inagada fomentada», Linard Candreia würde auf Surmeirisch sagen: «La golp era puspe eneda famantada». Und in Sils Maria würde man auf Púter sagen: «La vuolp d’eira darcho üna vouta famanteda», was sich schon ein bisschen wie Italienisch anhört. Noch vor unseren Engadinferien hörte ich bei einer Lesung Arno Camenisch aus seinem neuen Buch «Schatten über dem Dorf» vorlesen und war sofort begeistert. In Sils las ich dann seine ersten drei Romane: «Sez Ner», «Hinter dem Bahnhof» und «Ustrinkata». Camenisch hat eine etwas gewöhnungsbedürftige Sprache mit vielen Mundartausdrücken, Fremdsprachen-Brocken und rätoromanischen Wörtern. Entweder man mag ihn oder man kann nichts mit ihm anfangen. Mir haben die Bücher geholfen, das Leben in einem langsam sterbenden Dorf in der Surselva zu verstehen, die menschlichen Dramen, Abgründe und Traumata sowie die Tabus in der Gemeinschaft. Als Camenisch noch klein war, wurden die Leute, die Schweizerdeutsch sprachen, nicht verstanden. Die «Khurer» waren für die Bergler fast Ausserirdische und die «Turischts» erst recht. Also auf ins Bündnerland – mit Candreia und Camenisch im Gepäck!
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Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29
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Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29/30
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Agenda
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An zwei Nachmittagen haben sich Vorstand und Mitarbeitende der Spitex Laufental mit folgenden Fragen beschäftigt: Wofür stehen wir? Wozu sind wir da? Welchen Nutzen bieten wir unseren Kundinnen und Kunden? Welche Werte sind uns wichtig? Das Endziel war vorgegeben — keine seitenlangen schönen Worte auf Papier, sondern fünf aussagekräftige Leitsätze für unsere Organisation. Unsere Mitarbeitenden, die an effizientes Arbeiten gewöhnt sind, haben sich intensiv mit den Fragen auseinandergesetzt, sich ausgetauscht, diskutiert und argumentiert und am Ende des zweiten Nachmittages war das Ziel erreicht: Nicht fünf, sondern sechs Leitsätze wurden definiert. Ganz stark spürbar war bei unseren Mitarbeitenden die Freude an ihrer Arbeit und die Verbundenheit mit dem Laufental.
Die Leitsätze der SPITEX Laufental lauten: Wir schätzen es, unsere Kundschaft in ihrer vertrauten Umgebung ganzheitlich zu unterstützen. Wir sind regional verankert und mit der Mentalität der Menschen im Laufental stark verbunden. Im Zentrum unserer Zusammenarbeit stehen Werte wie Menschlichkeit, Kompetenz, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Freude an unseren Aufgaben. Mit Professionalität streben wir Wohlbefinden, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit an. Unsere Arbeit basiert auf Eigenverantwortung, Engagement, Neugier, Respekt, gegenseitigem Vertrauen und wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt. Wir fördern und stärken die interdisziplinäre Zusammenarbeit, intern als auch extern. Anita Schäfli, Geschäftsführerin Spitex Laufental,
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Austausch: Die Mitarbeitenden diskutierten, welche Werte ihnen wichtig sind.
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Jugilager Grindel in Reun Am Sonntag 10. Juli war es wieder so weit: In Grindel standen vorwiegend Bärschwiler und Grindler Kinder bereit, um ins Jugilager aufzubrechen. Nebst dem bestens organisierten Leiterteam durfte auch die Küchencrew nicht fehlen. Im Bündnerland vergnügten sich die Kinder bei Sonnenschein mit Sport, Spiel und Spass. Nebst sportlichen Tätigkeiten auf dem Sportplatz und rund ums Lagerhaus bildete die Geselligkeit einen wichtigen Teil des Lagergeschehens. Nach dem Morgensport standen beispielsweise Orientierungslauf, Disc-Golf, Ballspiele oder das «Nummernfangis» auf dem Programm. Auch ein Wahlprogramm wurde durchgeführt, bei dem sich die Sportlerinnen und Sportler in Leichtathletik und
Korbball übten. Ein Highlight der Woche waren die Spiele für Gross und Klein, bei denen in buntdurchmischten Gruppen 14 Posten zu Geschicklichkeit, Denkfähigkeit, Ausdauer oder Glück absolviert wurden. Die Wanderung war ein weiterer Höhepunkt: Während sich die Kleinen in der Mittagspause auf dem Spielplatz vergnügen konnten, durften sich die Grossen in einem See abkühlen. Zum traditionellen Abschluss des Lagers gehörten der Lagerfilm, das Lagershirt, das Abschlussfoto sowie die Lagertanzvorführung vor allen Eltern in Grindel. Petra Schneider Bärschwil
WANDERTIPP
VER ANSTALTUNG
Erlenbachertobel Küsnachtertobel
Vernissage im Museum
Am Sonntag 7. August starten wir in Erlenbach am Zürichsee und sind schon bald im bewaldeten Erlenbacher Tobel mit seinem Bächlein und den zahlreichen Wasserfällen. Über Felder und durch den Wald erreichen wir den höchsten Punkt (687 m.ü.M). In wenigen Schritten gelangen wir hinunter an den Dorfbach, der uns über ein langes Stück wunderbaren und gemütlichen Weges bis hinunter nach Küsnacht führt. Mit dem Schiff fahren wir bis Zürich und — wenn alles klappt — mit dem Limmatschiff zum Landesmuseum gleich beim Hauptbahnhof.
Informationen zur Wanderung
Streckendaten: Länge: 11 km, Aufstieg total: 340 m, Abstieg total: 345 m, Wanderzeit: 3 ¼ Stunden. Treffpunkt: 7.50 Uhr in der Bahnhofshalle Basel SBB, Kosten: Ca. 30 Franken (Gruppenbillett). Anforderung: Leicht, auf guten Wegen, Verpflegung: Mittagspicknick. Leitung: Ursula Topkaya, Tel. 061 703 16 85, hutopkaya@bluewin.ch, Handy am Wandertag 077 404 17 64, Anmeldung: bis Donnerstag, 4. August. Naturfreunde Baselbiet
WoS. Das Museum Laufental hat aktuell Sommerpause. Am 31. Juli findet ab 11 Uhr die Vernissage der neuen Sonderausstellung «Die Birs — Lebensader einer Region» statt. An diesem Tag ist das Museum von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Anschliessend ist das Museum wieder ab dem 21. August jeden Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet.
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion
Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch.
VER ANSTALTUNG
Weltweiter Online-Kongress
Verbrachten gemeinsam das Jugilager in Reun: Der TV Grindel.
FOTO: ZVG
Jehovas Zeugen in Dittingen möchten auch diesen Sommer ein Zeichen der Einheit setzen, indem sie sich zu ihrem Kongress «Strebt nach Frieden» gemeinsam mit Millionen Menschen rund um den Globus versammeln. Das Programm wird Besuchern aus 239 Ländern in über 500 Sprachen auf ihrer Website jw.org oder der JW-Library-App kostenlos und ohne Anmeldung zur Verfügung gestellt. Wie
in den letzten beiden Jahren wird auch das diesjährige virtuelle Programm schrittweise im Juli und August veröffentlicht. Der erste Teil des Programms steht seit dem 27. Juni 2022 zum Streaming oder Download zur Verfügung. Mehr Informationen sowie das Programmheft inklusive Trailer gibt es auf jw.org. Annika Rüesch
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 21. Juli 2022 Nr. 29/30
FOTO DER WOCHE
IN KÜR ZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Auto kollidiert mit zwei Bäumen
MARIASTEIN. WoS. Bei Mariastein geriet am Sonntagnachmittag ein Autolenker in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und kollidierte in der Folge mit zwei Bäumen. Der Lenker war mit seinem Fahrzeug auf der Flühstrasse in Richtung Kloster Mariastein unterwegs, als er aus noch zu klärenden Gründen mit seinem Auto verunfallte. Sowohl der Lenker wie auch sein Beifahrer wurden dabei leicht verletzt und in ein Spital gebracht. Im Einsatz standen nebst einer Patrouille der Kantonspolizei Solothurn und dem Abschleppdienst zwei Ambulanzen und ein Rettungshelikopter.
Brandausbruch im Vorgarten «Mattegumper»: Die Heuschrecke posiert, bevor sie aus dem Badezimmer in die Freiheit entlassen wird.
FOTO: SANDRO KARRER, RÖSCHENZ
REGION
K T BASELL AND
Feuerverbot im Wald und an Waldrändern
Wasserentnahmen nicht mehr erlaubt
WoS. Die Waldbrandgefahr in der Region ist aktuell sehr gross (neu Waldbrandgefahrenstufe 4). Weil es in den vergangenen Wochen wenig bis keine ergiebigen Niederschläge gegeben hat, sind wie in den Vorjahren um diese Zeit die Wasserstände in Bächen und Flüssen tief und die Böden im Wald sowie auf den Feldern sehr trocken. Es ist weiterhin kein Niederschlag in Sicht. Der Kantonale Führungsstab Baselland hat ein absolutes Feuerverbot im Wald und an Waldrändern erlassen. Bei starkem Wind im Freien soll allgemein kein Feuer gemacht werden. Hinsichtlich des baldigen Nationalfeiertags mahnt der Kantonale Führungsstab bereits jetzt im Siedlungsgebiet zum vorsichtigen Umgang mit Feuerwerk. Der Abstand zum Wald muss mindestens 200 Meter betragen. Das Steigenlassen von Himmelslaternen ist generell verboten.
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WoS. Nachdem es seit geraumer Zeit kaum mehr geregnet hat, ist die Wasserführung der Gewässer sehr tief. Der Homburgerbach, der Eibach und der Bennwilerbach müssen ausgefischt werden. Weitere Ausfischungen im oberen Kantonsteil stehen an. Aufgrund der tiefen Grundwasserstände und des fehlenden Niederschlags ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Tagen diverse weitere Gewässer teilweise oder ganz trockenfallen werden und Fische in tiefere Stellen anderer Gewässer umgesiedelt werden müssen, teilt der Kanton Baselland in einer Medienmitteilung mit. Bewilligte Wasserentnahmen sind derzeit nur noch in der Birs und im Rhein möglich. In den übrigen Gewässern ist die Wasserführung in der Regel bereits zu tief. Wasserentnahmen für den sogenannten Gemeingebrauch sind aktuell nicht mehr erlaubt. Als Gemeingebrauch gilt
die gelegentliche Entnahme kleiner Wassermengen ohne den Einsatz Motor getriebener Geräte, zum Beispiel mittels Eimer oder Giesskanne. Widerhandlungen sind strafbar und können geahndet werden. Allgemein ruft der Kantonale Führungsstab zum sorgfältigen Umgang mit Trinkwasser auf.
Badeverbot für Mensch und Tier
Um den Stress für die Fische zu minimieren und einem Fischsterben vorzubeugen, hat das Amt für Wald beider Basel in enger Abstimmung mit den Behörden von Basel-Stadt am Unterlauf der Birs ein Bade- und Betretungsverbot für Mensch und Tier verfügt. Das Befahren des Flusses mit Wasserfahrzeugen und ähnlichem ist ebenfalls zu unterlassen. Dieses gilt seit letztem Dienstag. Fehlbare werden verzeigt, die entsprechenden Zonen (Redingbrücke bis Birsmündung) werden abgesperrt.
ZWINGEN. WoS. Am Montagabend kam es im Eingangsbereich zum Vorgarten einer Liegenschaft an der August-Cueni-Strasse in Zwingen zu einem Brandausbruch. Beim Eintreffen der Feuerwehr am Brandort waren Nachbarn damit beschäftigt, das Feuer mittels Feuerlöscher und Wasser aus einem Gartenschlauch einzudämmen. Durch die Feuerwehr konnte der Brand vollends gelöscht werden. Erste Abklärungen ergaben, dass das Feuer in einem Stapel mit Alltagsgegenständen (Holzkiste mit Gartengeräten, Brennholz, Faltboxen aus Kunststoff, Einzelteile eines Mofas etc.), welche im gedeckten Eingangsbereich zu Vorgarten gelagert wurden, ausgebrochen war. Die Brandursache steht noch nicht fest. Weitere Abklärungen sind im Gange.
Unterstützungsbeiträge
KT. BASELLAND UND BASELSTADT. WoS. Der Fachausschuss Musik der Kantone BaselLandschaft und Basel-Stadt hatte anlässlich seiner zweiten Sitzung des Jahres 28 Gesuche zu beurteilen. Total wurden 102 700 Franken an Musikproduktionen, Kompositionen und Konzerte, die in den Jahren 2022 und 2023 zur Aufführung gelangen, bewilligt. Der Fachausschuss Musik BS/BL vergibt jährlich 380 000 Franken in unterschiedlichen Förderkategorien.
Wir empfehlen
Miss Merkel – Mord auf dem Friedhof Von David Safier Mit millionenfach verkauften Bestsellern wie «Mieses Karma» und «Jesus liebt mich» zählt der in Bremen lebende Schriftsteller David Safier zu den erfolgreichsten Autoren im deutschen Raum. Das zweite Buch seiner Krimireihe rund um die Ex-Kanzlerin erschien erst vor kurzem. Angela Merkel lebt seit ihrem Ruhestand in der Uckermark. Als ein weiterer Mord im ruhigen Klein-Freudenstadt, ihrem neuen Wohnort, geschieht, ermittelt sie zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem Personenschützer in der Sache. Immer mit dabei ist auch ihr Hund. Die Krimis sind witzig und voller unkonventioneller Ideen. David Safier versteht es, seine Romanfiguren mit viel Situationskomik zu zeichnen. Seine Romane sind leicht zu lesen, aber gar nicht leicht aus der Hand zu legen. Eine perfekte Ferienlektüre! Nutzen Sie unsere Juli-Aktion, um unsere Bibliothek kennenzulernen! Mit einem Schnupperabo einlösbar im Juli und gültig für drei Monate, steht ihnen unser vielfältiges Angebot zur Verfügung. Öffnungszeiten, Sommerferien: Mittwoch 14-16 Uhr Freitag 16-19 Uhr Hannelore Rüegg
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