REINACH
Chlorgeruch im Gartenbad löst Grossaufgebot aus Am Freitagnachmittag, 4. Juli 2025, kurz vor 15.30 Uhr, kam es im Gartenbad zu einer Belästigung durch Chlorgeruch. Personen wurden keine verletzt. Die Geruchsbelästigung dürfte von einem Springbrunnen stammen, durch den das mit Chlor versetzte Wasser mit Hochdruck versprüht und der Sprühstrahl durch die hohe Lufttemperatur wiederum zu Boden gedrückt wird. Durch die Rettungsdienste wurden sieben Kinder vor Ort medizinisch untersucht, wobei keine Symptome auf eine Chlorgaseinatmung hindeuteten. Im Einsatz standen nebst der Polizei die Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Birs, die Chemiewehr sowie der Chemiefachberater, das Feuerwehr-Inspektorat beider Basel, die Rettungsdienste der Nordwestschweiz, die Gemeindepolizei Reinach und das Amt für Umweltschutz und Energie.
C AMPING - UND C AR AVANNINGCLUB
Besuch beim Sommerfest Am Samstag, 5. Juli, wurde ich herzlich vom Vorstand des Camping- und Caravanningclubs beider Basel (CCBB) auf dem Campingplatz Waldhort in Reinach zum Sommerfest empfangen. Der neue Präsident, Marc Berger, und sein Vizepräsident, Raffael Ludwig, führten mich über das Gelände und gaben spannende Einblicke in die Infrastruktur sowie interessante Informationen zur Geschichte des Platzes. Der Campingplatz wird mit viel Hingabe von den Pächtern Barbara Trösch und Stifu Müller geführt. Besonders hervorzuheben ist das kleine, aber feine Bistro direkt auf dem Gelände, das sowohl bei Mitgliedern als auch bei Gästen sehr geschätzt wird. Es war beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement sich der neue Vorstand und die
Pächter dafür einsetzen, den Campingplatz als Ort der Freizeit und Naherholung zu erhalten und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Der Verein wurde bereits im Jahr 1946 gegründet und zählt mittlerweile über 350 Mitglieder. Seit Jahrzehnten wird hier Grossartiges geleistet. Zudem verfügt der Verein über ein vereinseigenes Clubhaus, das bei verschiedenen Anlässen – wie der bevorstehenden Bundesfeier – zum Einsatz kommt und als zentraler Treffpunkt für die Gemeinschaft dient. Falls Sie den CCBB noch nicht kennen: Am 31. Juli ab 16 Uhr findet dort eine Bundesfeier statt – mit Grill und Drinks beim Clubhaus Waldhort. Der Anlass wird vom CCBB organisiert, und ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Paul Meier, Alt-Einwohnerratspräsident
ALTERSVEREIN
Sommerfahrt auf den Weissenstein Wir genossen diese Woche alle drei Halbtags-Sommerfahrten. Um 10.30 Uhr fuhren wir ab Milchhüsli nach Solothurn. Dort konnten wir nach Lust und Laune die schöne Stadt geniessen. Dann gings weiter nach Oberdorf zur Gondelstation und hinauf auf den schönen Weissenstein. Im Restaurant Sennhaus genossen wir ein feines Zvieri-Plättli. Für jene, die
nicht gut zu Fuss waren, stand ein Shuttle-Auto zur Verfügung. Am späten Nachmittag fuhren wir weiter über den Passwang nach Reinach. Es war ein wunderschöner Ausflug. Wir freuen uns schon auf die nächsten Tagesfahrten im September. Marta Altermatt
IGOR
Vereins-Street-Food-Festival Dieses Wochenende findet zum vierten Mal das Reinacher Vereins-Street Food Festival statt, organisiert durch die IGOR. Jeweils am Freitag und Samstag von 17 Uhr bis Mitternacht können sich alle treffen. Nach vielen Monaten EinschränANZEIGE
4. REINACHER STREET FOOD FESTIVAL auf dem
Ernst-Feigenwinter Platz Freitag, 11. Juli 2025 Samstag, 12. Juli 2025 beide Tage 17 Uhr bis 24 Uhr
Essens- und Getränkestände der Reinacher Vereine
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LESERBRIEF
AUS DER GEMEINDE
Die Einsatzleitzentrale der Polizei BaselLandschaft erhielt um 15.32 Uhr die Meldung, wonach es im Gartenbad zu einer Belästigung durch Chlorgeruch gekommen sei und einige Kinder sich über Atembeschwerden beklagt hätten. Aufgrund dieser Meldung wurden umgehend die entsprechenden Ereignisdienste aufgeboten. Durch die rasch vor Ort eingetroffene Feuer- und Chemiewehr wurden Chlormessungen in Luft und Wasser durchgeführt, die auf dem ganzen Gelände keinerlei Auffälligkeiten zeigten. Ebenso konnten keine technischen Defekte in den entsprechenden Betriebs- und Lagerräumen festgestellt werden.
Donnerstag, 10. Juli 2025 Nr. 28
kungen und mehr als sechs Monaten Umbau dürfen wir endlich wieder den ErnstFeigenwinter-Platz bespielen. Die Platzverhältnisse haben sich ein wenig geändert, es wurden einige Verbesserungen und Änderungen verbaut, so auch Sonnenschirme, welche wir ein erstes Mal benützen dürfen. Die Reinacher Vereine geben wieder Gas und stellen ein tolles Essens-Angebot bereit. Die Teilnehmenden stellen auch wieder viele Festbankgarnituren auf, damit alle gemütlich zusammensitzen können. Alle freuen sich auf viele tolle Besucher an diesen beiden Tagen. Das gute Wetter haben wir bestellt, die Prognose stimmt, also kommt vorbei und testet die neuen Sonnenschirme, auf das wir zwei gemütliche Abende verbringen dürfen. Tolle Laune garantiert. Also, bringt viel Hunger und Durst mit, geniesst das Vereins-Street Food und unterstützt unsere Dorfvereine, die einmal mehr in den Schulsommerferien alle Kräfte zusammentrommeln, um für euch nach dem Badi-Besuch ein interessantes Programm zu veranstalten. Wolfgang Imhof, Präsident IGOR
Von wegen kinderfreundlich Wirklich jetzt? Am Ferienpass wird gespart? Ein paar wenige tausend Franken? Ein Angebot, das seit über 40 Jahren besteht, auf grosses Interesse stösst und für viele Kinder das Highlight der Sommerferien ist? Über 650 Kinder nehmen in diesem Jahr teil. Die meisten davon aus Reinach. Auch die meisten Angebote kommen aus Reinach. Und jetzt soll dieses kreative, sportliche, lehrreiche und soziale Angebot einfach gestrichen werden? In einer Gemeinde, die sich mit dem Unicef-Label «kinderfreundlich» schmückt?
Wir fragen uns ernsthaft, wie kinderfreundlich es ist, wenn man genau dort spart, wo Kinder gefördert, inspiriert und integriert werden. Nicht alle Familien können sich teure Ferien leisten – schon gar nicht in den überteuerten Schulferien. Erneut werden Einsparungen bei den einkommensschwächsten Bevölkerungsschichten vorgenommen. Der Ferienpass ist für viele Kinder die einzige Möglichkeit, in den sechs langen Sommerwochen etwas zu erleben, Neues zu lernen, Freundschaften zu schliessen und einfach Kind zu sein.
Wir sind jedes Jahr aufs Neue begeistert, was da alles auf die Beine gestellt wird – mit Herzblut, Engagement und Kreativität. Und jetzt soll das alles wegfallen, weil ein paar tausend Franken eingespart werden müssen. Ganz ehrlich: Das ist enttäuschend. Enttäuschend, dass wieder einmal auf dem Rücken der zukünftigen Generation gespart wird. Ein fatales Signal an die Familien dieser Gemeinde. Wie ernst nimmt es die Gemeinde wirklich mit der Kinderfreundlichkeit? Daniela Orsini
LESERBRIEF
Wer kontrolliert die Nachtruhe? Im vergangenen Wochenblatt habe ich den Bericht von Tobias Gfeller eingehend gelesen und habe das Problem des Nachtlärms daher mitbekommen. Ich wohne unmittelbar neben dem Mischelispielplatz. Als wir hier eingezogen sind war der Spielplatz schon vorhanden und wir waren uns bewusst betreffend des «Lärms» der spielenden Kinder. Dieser stört uns nicht da dieser in Regel um 19 Uhr aufhört. Aber was nachher kommt, die Jugendlichen mit ihren Elektroroller, die verursachen den störenden Lärm. Die Anlage ist mit einem Platzver-
bot ab 22 Uhr signalisiert. Wird leider nicht eingehalten. Warum nicht? Weil niemand kontrolliert. Die Idee mit einem Sicherheitsdienst dies zu kontrollieren zu wollen ist nur teuer und nützt nichts. Die haben keine Handhabe, dürfen keine Ausweise verlangen und können nur mit dem Zeigefinger ermahnen. Ruft man an, kommt die Kantonspolizei und sagt, da ist die Gemeinde zuständig. Rufen wir dort an kommt nicht die Gemeindepolizei, sondern die Securitas und das vorher erwähnte Problem. Wir haben eine Gemeindepolizei, warum machen die an
Wochenenden alternierend Freitag oder Samstag nicht von 22 Uhr bis 4 Uhr Nachdienst und die Kontrollen auf beiden Plätzen? Sie können Ausweise verlangen und Bussen aussprechen. Was nützen Verbotstafeln die nicht eingehalten werden? Ich finde die Idee von einer Verschiebung vom Surbaum zum Mischeli gar nicht gut. Das Platzverbot ab 22 Uhr auf beiden Plätzen ist tolerierbar aber muss kontrolliert werden durch das richtige Kontrollorgan. Gute Nachtruhe. Bernhard Bütschli
LESERBRIEF
Schulhaus oder Freizeitanlage? Tobias Gfellers Artikel «Modern und beliebt: Der Pausenhof des Surbaum-Schulhauses» trifft ins Schwarze, das Bild war aber realitätsfremd und irreführend. Die mediative «Chropfleerete» zwischen Primarschülern und Anwohnern, «um wieder zusammen reden zu können» (K. Reichen), war nicht das vordringliche, die gesunde sicht- und hörbare Lebensfreude unserer Kids nach Schulschluss ist nicht das wahre Problem! Die gute Absicht unserer Verwaltung gilt es anzuerkennen. Und «Spielplatz–Anwohner– Kinder–Betriebszeiten» hat thematisch zu kurz gegriffen. Der anonyme und mediale Aufruf mit Fingerzeig auf die An-
wohnerschaft zur Stimmungsmache für die Freizeitanlage war grenzwertig. Gemeindepräsident Pulver hat sich als einziger «Offizieller» engagiert, viele Bälle fliegen sehen und einige gefangen, die er in den Gemeinderat tragen will. Der Anlass kann gute Basis sein, um «daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen» (Gfeller). Die Primarschule Surbaum ist Tatsache, dem Prestigeprojekt aber nachträglich eine öffentliche Freizeitanlage anhängen ein No-Go! Es braucht klar kommunizierte, entschlossen, wirksam und dauerhaft umgesetzte Regeln (Primarschulordnung!), die unseren bis 13-Jährigen ihr Areal erhalten und sie schützen – gerne
bis 20 Uhr, wochentags und gegen «Touristen». Mit behördlichem Rückzug der Benutzerordnung zurück zum «Laissez Faire» würde das Surbaum (wieder) zum rechtsfreien «Sub-Raum», was weder seine Bestimmung ist noch Eltern, Kindern oder Lehrkörper lieb und recht sein kann. Kreise der Anwohnerschaft erwarten weiterhin Gehör dort, wo umgesetzt wird: bei Gemeinde, Schule, Lehrerschaft, Abwart! Schön, dass die neue Schule lebt. Gut sind die Kinder die gleichen geblieben. Unvergessen aber der gute Ésprit der alten. Thomas Huber
LESERBRIEF
Fatales Signal an Freiwilligenarbeit Mit grosser Sorge blicke ich auf die angekündigte Kürzung der Jugend+SportSubventionen um 20 Prozent. Diese Entscheidung des Bundes bedroht das Fundament der Jugendarbeit in unzähligen Vereinen, auch hier bei uns im Birseck. J+S-Gelder sind keine Almosen, sondern die finanzielle Basis für einen geregelten Trainingsbetrieb und die Ausbildung unserer ehrenamtlichen Coaches. Dass der Erfolg des Programms als Begründung für den Abbau herhalten muss, ist
ein Schlag ins Gesicht Tausender Freiwilliger. In dieser herausfordernden Situation wird die Partnerschaft zwischen den Vereinen und der öffentlichen Hand umso wichtiger. Die Vereine leisten mit ihrer Freiwilligenarbeit einen unschätzbaren Beitrag zum sozialen Leben in unseren Gemeinden. Deshalb hoffe ich, dass wir auf kommunaler Ebene im Dialog bleiben und gemeinsam Wege finden, wie die lokalen
Vereine auch in Zukunft auf die wichtige Unterstützung zählen können. Gleichzeitig bleibt die Hoffnung, dass die Bundespolitiker in Bern sich für eine Krediterhöhung einsetzen und der drohende Schaden abgewendet werden kann. Ein starkes Bekenntnis unserer Gemeinden zum Ehrenamt wäre jetzt ein besonders wertvolles Zeichen. Andreas Maeder, Vizepräsident und Leiter Unihockey, Reinacher Sportverein
Öffnungszeiten Bistro Glöggli Dienstag bis Freitag jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30. Samstag jeweils 11.00 bis 17.00 durchgehend
– Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch
GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Samstag, 12. Juli 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 13. Juli 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 15. Juli 17.00 Rosenkranz
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein
– Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular
Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 13. Juli 9.30 Gottesdienst
Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch
Mittwoch, 16. Juli 20.00 Gottesdienst
Donnerstag, 17. Juli 18.15 Rosenkranz 19.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 13. Juli Kein Gottesdienst
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Seniorenzentrum Aumatt
CBB – Christliches Begegnungszentrum Birseck
Mittwoch, 16. Juli 9.15 Eucharistiefeier
Freitag, 18. Juli 10.15 Eucharistiefeier
Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 13. Juli 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrerin Gabriella Schneider 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Gabriella Schneider. Predigttext: 1. Korintherbrief 13 Bistro Glöggli Betriebsferien vom 1. bis 19. Juli
Mitglied der BewegungPlus Schweiz Römerstrasse 75, Reinach www.cbb-reinach.ch Freitag, 11. Juli und Samstag, 12. Juli Streetfood Festival Reinach. Infos siehe Homepage Sonntag, 13. Juli 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl – Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen