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Das Baselbieter Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsforum in Münchenstein stand unter dem Motto «Leadership in Zeiten des Wandels». Doch was ist gute Führung überhaupt?
Tobias Gfeller
«Die Welt ist aktuell besonders schnell im Wandel. Sachen, die man für selbstverständlich hielt, sind infrage gestellt.»
Thomas Kübler, Leiter der Baselbieter Standortförderung, nannte als Beispiel den Welthandel, den US-Präsident Donald Trump mit seinen Zöllen ins Wanken bringt. Nach den Themen künstliche Intelligenz (KI), Digitalisierung und Bildung stellte die kantonale Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) als Organisatorin des Forums in Netzwerkpartnerschaft mit der Handelskammer beider Basel (HKBB) wieder den Menschen ins Zentrum. «Leadership in Zeiten des Wandels» lautete der Titel des diesjährigen Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsforums in der Walzhalle in Münchenstein. Wandel habe es immer schon gegeben, betonte Kübler. Aktuell verlaufe dieser aber besonders schnell.
Tipps für gutes Leadership «Wie führt man Unternehmen in ein neues Zeitalter?», fragte Moderatorin Désirée Lehmann zu Beginn. Das Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsforum wollte diese Frage aus wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Perspektive beantworten. Für das Publikum stehen die Begriffe Vorbild, Vertrauen, Haltung und Verantwortung für gute Führung. Dies zeigte sich beim Mentimeter, einer Art Abstimmung mit dem Handy.
Ruedi Nützi, Experte für Leadership und Unternehmenskultur an der Fach-


Frauen in Führungspositionen: (v.l.)MiriamBaumann(LäckerliHuus),NoraFehlbaum(Vitra),TinaMüller(Weleda)und ModeratorinDésiréeLehmanndiskutiertendarüber,wasgutesLeadershipausmacht.
hochschule Nordwestschweiz (FHNW), nannte in seinem Inputreferat acht Empfehlungen für gutes Leadership. «Fokus auf Zusammenarbeit und Resultate» lautete seine erste Empfehlung. «Mitarbeitende sollen sich auf ihre Arbeit konzentrieren können. Gute Führung bringt die Leistungen der Mitarbeitenden zusammen», sagte Nützi. Gute Führung wirke sich positiv auf die Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden aus. Dies sei die zentrale Aufgabe einer guten Führung. «Leadership heisst frische Luft», führte Nützi fort. Die Führung sei für die Energie, Stimmung und Atmosphäre in einem Unternehmen verantwortlich. Der beste Motivator für Mitarbeitende sei
die Freude an der eigenen Arbeit, erinnerte Nützi. Als die wichtigste Aufgabe guter Führung nannte der FHNW-Professor die Rekrutierung der Teamleiter. «Sie sind zwischen allen Fronten und nah bei den Mitarbeitenden.»
Akzeptanz bei Mitarbeitenden Im Anschluss blickten Tina Müller, CEO Weleda, Miriam Baumann, CEO Läckerli Huus, und Nora Fehlbaum, Chairwoman of the Board of Directors bei Vitra, auf gute Führung in der Wirtschaft. Ob das «Schema F» in puncto Führung über einen längeren Zeitraum funktioniere, wollte Moderatorin Lehmann wissen. Baumann ist überzeugt, dass sich Führung nicht allzu stark dem Zeitgeist an-
passen muss. «Natürlich muss man in der Führung täglich adaptieren. Aber der Grundsatz der Führung ändert sich nicht.» Führung bedeute für sie, erklärte Müller, «dem Unternehmen eine Perspektive zu geben». Führung sei unterschiedlich je nach Phase und Situation, in der sich das Unternehmen befinde, bekräftigte Müller. Wichtig sei gerade in einer Phase der Transformation, dass die Mitarbeitenden spürten, wohin man möchte. Die Forumsteilnehmenden waren sich bei der Umfrage, was bei einem Veränderungsprozess am allerwichtigsten sei, fast gänzlich einig, dass die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden unerlässlich ist.
Fortsetzung auf Seite 3

Prozentpunkte und weiterer Kürzungen. Dafür hat Gemeindepräsident Daniel Urech kein Verständnis.

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Die Erneuerung der Tramlinie soll mehr Zugänglichkeit bringen. Während der Bauzeit erleben Menschen im Rollstuhl aber das Gegenteil.
Reparaturen – Neuanfertigungen
Reparaturen–Telefon0617312814
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Yanis Kaiser
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Quer durch die Agglo zieht sich die Baustelle der 11er-Tramlinie. Gleise wurden ausgerissen und hohe Geröllhaufen liegen neben tiefen Mulden. Der Grund dafür ist – nebst der Erneuerung der Infrastruktur – die Anpassung der Tramhaltestellen an das Behindertengleichstellungsgesetz. «Ironischerweise sind die provisorischen Bushaltestellen im Vergleich zu vorher eine Verschlechterung», sagt Rollstuhlfahrer Marc Eglin. Auf der Reise im Ersatzbus zeigt er, wo die Provisorien an ihre Grenzen stossen. Bei der Bushaltestelle Gartenstadt in Münchenstein fällt auf, dass die Station nicht erhöht ist. Ein waagerechter Einstieg ist für Eglin hier nicht möglich. Zusätzlich hält der Chauffeur zu früh an. Die Tür öffnet sich genau vor einer Einfahrt. Die wenigen Zentimeter, die das Trottoir der Rampe entgegengekommen wäre, gehen nun auch verloren. Der Chauffeur kommt und klappt die Rampe aus. Eglin fährt langsam aus dem Bus.
Die Baustelle denkt nicht an Rollstühle
Aufgrund der starken Neigung beginnt Eglin nach vorne zu kippen. Er reagiert blitzschnell. Ein Knopfdruck und der Rollstuhl neigt sich langsam nach hinten. Einige Sekunden hängt Eglin in der Luft,
«Ironischerweise sind die provisorischen Bushaltestellen im Vergleich zu vorher eine Verschlechterung.»
MARC EGLIN, ROLLSTUHLFAHRER
WASSERWERK REINACH
Sorgsamer Umgang mit dem Trinkwasser
WOB. Während im Oberbaselbiet das Trinkwasser – das primär aus Quellwasser besteht – zur Neige geht, gewährleistet das angereicherte Grundwasser im Birstal auch im trockenen Sommer genügend Trinkwasser. Trotzdem ruft das Wasserwerk Reinach und Umgebung nun zu einem sorgsamen Umgang mit ebendiesem Trinkwasser auf, wie das Wasserwerk in einer Mitteilung schreibt. Im heissen Sommer steige der Trinkwasserbedarf. Während Grundwasser und Seewasser mengenmässig im Sommer kaum abnehmen, könnten Quellschüttungen aufgrund fehlender Niederschläge zurückgehen. Das Wasserwerk Reinach und Umgebung produziert sein Trinkwasser aus dem Grundwasserstrom des Birstals, welcher in Aesch künstlich angereichert wird. Zudem gewähreistet eine Transitleitung vom St. Jakob und eine Leitungsverbindung über Münchenstein die Versorgungssicherheit. Trotzdem sollten auch die Konsumentinnen und Konsumenten des Wasserwerks Reinach und Umgebung in den Gemeinden Biel-Benken, Bottmingen, Ettingen, Oberwil, Reinach und Therwil sorgsam mit dem Trinkwasser umgehen, da in jedem Liter auch elektrische Energie für die Aufbereitung und Verteilung stecke.

kippt zwar nicht nach vorne, neigt sich aber auch nicht nach hinten. Der Busfahrer schaut käsebleich zu. Dann die Erlösung: Eglin fällt in die Rückenlehne und kann souverän die Rampe hinunterrollen. Ausgestiegen, Türen geschlossen, der Bus fährt los und Eglin sagt: «Das hätte nicht jeder geschafft.» Der Fahrstil des 65‑Jährigen zeugt von viel Übung. Seit 15 Jahren sitzt er im selben Rollstuhl, die tägliche Routine schafft Sicherheit. Er sagt: «Je nachdem, wie eingeschränkt eine Person ist, wäre sie wohl jetzt aus dem Rollstuhl gefallen.»
Eine Erhöhung an der Haltestelle ist für Mobilitätseingeschränkte unabdingbar. «Diese Situation beschreibt die Schwierigkeiten ziemlich gut», sagt Marc Eglin. Denn obwohl alle Busse über Rampen verfügen, sind diese dafür gedacht, den Spalt zwischen Bordsteinkante und Bus zu überbrücken und nicht primär um einen Höhenunterschied auszugleichen. Doch nicht nur der Ein- und Ausstieg ist für den Rollstuhlfahrer ungemütlich. Beim Überqueren der Strasse, um von der Bushaltestelle zum Einkaufszentrum zu kommen, passiert er drei provisorische Lichtsignale. Zwei davon sind für Eglin nicht erreichbar. Und auch die zur Überwindung von Baugruben aufgestellten Laufstege sind Hindernisse. Was für
Fussgängerinnen und Fussgänger nach einer minimalen Hebung aussieht, bringt den Rollstuhlfahrer ins Wanken. «Man hätte die Rampen ausläufiger machen müssen und damit auch den Anstieg weniger steil.»
«Es wirkt einfach alles improvisiert» Nicht nur die Gartenstadt weist Tücken auf. Auch die Station Herrenweg in Aesch ist für Eglin nicht optimal. Der nun vom Busverkehr in Beschlag genommene Bahnsteig ist mit einer Holzabsperrung von den Gleisen getrennt. Klappt der Busfahrer einmal die Rampe aus, wird schnell klar, dass die Station eigentlich zu schmal ist. Mit einer scharfen Linkskurve schafft es Eglin, von der Rampe zu rollen, ohne das Geländer zu streifen. Kein Haar passt zwischen Geländer und Rad. Schon 1996 machte sich Eglin für Gleichstellung im öffentlichen Verkehr stark. «Das war noch lange, bevor das Behindertengleichstellungsgesetz verabschiedet wurde», erinnert sich der Pensionär. Zusammen mit anderen Mobilitätseingeschränkten zog er protestierend durch Basel. «Da wurden wir von Tramfahrern angespuckt. Die schrien: ‹Ihr müsst kein Tram fahren, ihr habt doch das Behindertentaxi.›»
Heute, 30 Jahre später, ist die Situation eine andere. Das Bewusstsein dafür, dass der öffentliche Verkehr tatsächlich für alle Teile der Bevölkerung zur Verfügung steht, ist gewachsen. Mit den «Tango»und «Tina»-Trams der Baselland Transport AG (BLT) ist der Pensionär sehr zufrieden. Umso grösser ist die Enttäuschung über die provisorischen Haltestellen. «Es wirkt einfach alles improvisiert», sagt Marc Eglin. Sollte sich die Situation nicht verbessern, wird er sich wohl selbst bei der BLT melden.
«Man hätte die Rampen ausläufiger machen müssen und den Anstieg damit weniger steil.»
MARC EGLIN, ROLLSTUHLFAHRER
KANTON BASELLAND
WOB. Trotz kurzen Schauern in den vergangenen Tagen bleibt die Trockenheit ein Problem. Deshalb hat der Kanton weitere Massnahmen verfügt, wie der Kantonale Führungsstab mitteilt. Aufgrund der spärlichen Niederschläge seien die Pegelstände der Fliessgewässer weiterhin sehr tief. Der tiefe Wasserstand und die damit zusammenhängenden hohen Wassertemperaturen führen zudem zu Hitzestress bei den Fischen. Um die Überlebenschancen der gefährdeten Fische zu erhöhen, bleibe das Bade- und Betretungsverbot in der Birs bis auf Weiteres bestehen. Dieses gilt an der Birs zwischen der Birsmündung und der Redingbrücke. Es gilt ausserdem in Muttenz und Münchenstein zwischen der Schänzlibrücke bis zur Holzbrücke unterhalb des Kraftwerks Neue Welt (inkl. Wehrkolk) sowie zwischen der Eisenbahnbrücke in der Hofmatt und dem BBC‑Turm in Arlesheim. Das Verbot gilt für Menschen und Haustiere. Ebenfalls verboten ist das Fischen in diesen Gewässerabschnitten. Weiterhin erlaubt bleiben das Baden und Fischen im Rhein sowie in den übrigen, nicht signalisierten Abschnitten der Birs. Auch die Waldbrandgefahr ist wegen des trockenen Wetters erheblich. Deshalb ist im Wald und an Waldrändern
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das Entfachen von Feuer verboten. Das Verbot gilt bis zu einem Mindestabstand von 50 Metern zum Waldrand; ausgenommen sind fest eingerichtete Feuerstellen. Feuer sind jederzeit zu beaufsichtigen und Funkenwurf sofort zu löschen. Die Glut in der Feuerstelle ist vor dem Verlassen der Feuerstelle vollständig zu löschen. Ebenfalls generell verboten ist das Steigenlassen von Himmelslaternen beziehungsweise HeissluftBallons, die durch offenes Feuer angetrieben werden. Zudem ist es untersagt, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen
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Die Wasserolympiade von Aquarius startete vergangenes Wochenende in Arlesheim. Bei dem Event treten Familien und Teams in Wasserspielen gegeneinander an.
Fabian Schwarzenbach
Es herrscht viel Betrieb am Sonntagnachmittag im runden Nichtschwimmerbecken im Schwimmbad Arlesheim. Das liegt einerseits am heissen Wetter, aber andererseits sind auch Olympische Spiele angesagt. Die Wasserolympiade macht Station im und am Becken und fordert Jung und Alt in verschiedenen Disziplinen heraus. Zuerst tanzen sich die Kinder und Eltern warm und kühlen sich im Wasser gleichzeitig mit Spritzern ab. Dann wird das Becken für die erste Herausforderung geräumt. «Da drüben hat es auch noch Wasser», meint Moderatorin Jessica charmant zu einem einzelnen Kind, das nur planschen will.
Die ersten zwei Teams machen sich im Wasser bereit. Der Teamkapitän trägt eine Froschmütze und ist so für alle zu erkennen. Beide Teams halten je ein Tuch auf der Wasseroberfläche, auf dem je ein grosser Plastikball balanciert werden muss. Damit geht es quer durchs Becken, ohne den Ball abzuwerfen. Ein Vater zeigt vollen Einsatz und zieht seinen Sprössling hinterher, sodass das Team vorne liegt. Auch beim zweiten Spiel arbeiten die Erwachsenen zur Freude der Kinder. Das Becken ist mittlerweile mit verschieden grossen Gummienten gefüllt worden. Auf einem Schlauchboot mit nur einem Ruder müssen die Teammitglieder so viele Entchen wie möglich einsammeln. Die gefangenen Quietschenten fliegen anschliessend zu einem weiteren Teammitglied am Beckenrand, das die Entchen mit einer übergrossen Hose fangen muss. Das nächste Spiel geht tiefer: Jedes Team erhält einen aufblasbaren Oktopus und muss nach verschiedenen Gegenständen tauchen. Aber nur die gerade angesagten Objekte geben auch Punkte.
Aufgedrehte Kinder finden es «cool»
Ein Junge in einem viel zu grossen dunkelroten Überziehleibchen wird gefragt, wie er denn die Wasserspiele finde. «Cool», hört man ihn noch sagen, bevor er weiterflitzt und mit einem satten Sprung ins Becken fliegt. Sein Team ist

gleichzeitig aufgerufen worden, sich bereitzuhalten. Die Kinder sind zu aufgedreht, um mehr als einen Satz zu sagen, und die Eltern sind einfach begeistert, weil der Nachwuchs im Element ist. Organisatorin und «Erfinderin» Prisca Wiederkehr meint in einer ruhigen Minute, dass sie viele Leute erwartet habe, aber: «Dieser Andrang ist ein Erfolgserlebnis.» 17 Teams, bei denen meist sechs bis acht Personen, darunter auch kleine Kinder, dabei waren, hatten noch nie mitgemacht. Wiederkehr startete als Hochbauzeichnerin in ihr Berufsleben. Doch statt nur im Büro zu sitzen und Pläne zu zeichnen, wollte sie noch etwas anderes machen und begann eine Ausbildung im Eventmarketing. Als Abschlussarbeit musste sie einen Event komplett durchplanen. Da sie schon immer gerne im und am Wasser war, kam ihr die Idee dazu. Es blieb aber nicht nur bei der schulischen

weiter.
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«Ich alleine kann keinen Veränderungsprozess machen. Ich muss die Leute mitnehmen», betonte Baumann auf dem Podium. Trotzdem sei für sie klar: «Die Führung muss den Wandel vorwärtsbringen.» Aber auch das Tempo sei relevant, meinte Fehlbaum: «Eine Transformation, die ewig dauert, wird nichts.»
Thomi Jourdan: Verantwortung ist nicht delegierbar
Den Abschluss machte der Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor Thomi Jourdan (EVP). Aufgrund eines Zugausfalls kam der Regierungsrat mit leichter Verspätung in Münchenstein an. Entsprechend hatte er die erste Umfrage nach den Begriffen einer guten Führung nicht mitbekommen. Auf Nachfrage von Moderatorin Lehmann nannte Jourdan «Authentizität», «Raum geben für Wirksamkeit» und «Leistungskultur schaffen» als Begrifflichkeiten einer guten Führung. Verantwortung sei nicht delegierbar, sagte Jourdan. «Gleichzeitig sollte man auf Augenhöhe arbeiten.» Es gehe darum, Asymmetrien zwischen Führungspersonen und Mitarbeitenden aufzuheben. Wenn die ersten beiden Punkte – Authentizität und Raum geben für Wirksamkeit – passten, sei die Leistungsbereitschaft das Resultat daraus, ist Jourdan überzeugt.
Neues Präsidium gewählt
Theorie auf Papier: Wiederkehr setze ihren Plan um und er wurde ein Erfolg. Kinder und Eltern bestürmten sie, das doch weiterzuführen. Also organisierte sie ein einmaliges Crowdfunding und konnte auch Sponsoren gewinnen. Gestartet ist sie mit sieben Olympiaden im ersten Jahr. 2026 werden bereits 20 absolviert. «Der Event ist kostenlos und es können ganze Familien mitmachen», erklärt sie ihr Erfolgsgeheimnis. Auch die Gartenbäder unterstützen die Wasserolympiade. Denn es ist eine Win-winSituation. Es läuft etwas und zieht Leute an. «Im Allgemeinen machen wir positive Erfahrungen», sagt Wiederkehr. Sie und eine ihrer Mitarbeiterinnen haben auch die Bademeisterausbildung absolviert. So ist für die Sicherheit gesorgt, auch wenn Eltern die Verantwortung für ihre Kinder tragen. Doch die Spiele sind so geschaffen, dass sie problemlos von Jung und Alt absolviert werden können.
Die Wasserolympiade macht diesen Sommer auch Halt in den Gartenbädern Aesch, Dornach und Reinach. Weitere Infos finden Sie auf www.aquarius-events.ch.
Dornacherinnen und Dornacher zahlen dieses Jahr mehr Steuern. Das hat die Solothurner Regierung entschieden. Weitere Kürzungen werden verlangt, wofür der Gemeindepräsident kein Verständnis hat.
Yanis Kaiser
Vor der Staatskanzlei in der Kantonshauptstadt Solothurn machen sich die Dornacher breit. Das grosse Interesse ist dabei keinesfalls der aufregenden Kantonspolitik geschuldet. Vielmehr entscheidet die Solothurner Regierung über das Budget der Schwarzbuben-Gemeinde. Eine zwölfköpfige Delegation wartet kurz vor halb neun gebannt auf den Entscheid ihrer kantonalen Exekutive.
Zu den prominentesten Vertretern gehören die beiden Gemeinderäte Dominic Tschudin (SVP) und Daniel Müller (FDP). Giovanni Acconcia, Vizepräsident der
ortsansässigen SVP, ist in Begleitung seiner Frau angereist. Und bald stösst auch Gemeindepräsident Daniel Urech (FWD/ Grüne) dazu.
Ein aussergewöhnlicher Entscheid Im Regierungsratssaal stellt Frau Landammann Susanne Schaffner fest: «So viele Besucher haben wir sonst nie.» Sie schlägt vor, das als Nummer neun traktandierte Geschäft zum Dornacher Budget vorzuziehen. Gesagt, getan – respektive einstimmig bewilligt. Sogleich beginnt die Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements, Sibylle Jeker (SVP), die lange Leidensgeschichte des Dornacher Budget-Schlamassels noch einmal Revue passieren zu lassen. Zweimal an der Gemeindeversammlung bewilligt, zweimal an der Urne gescheitert, seit ganzen sechs Monaten kein genehmigtes Budget und daraus resultierend eine handlungsunfähige Gemeinde. Während ihres Monologs stolpert auch noch der Solothurner SVP‑Nationalrat Rémy Wyssmann in die Sitzung. «Der Entscheid, den wir heute fällen dürfen, ist aussergewöhnlich», sagt Jeker. Sie erklärt, der Regierungsrat habe sich an zwei Grundsätzen orientiert. Einer-
seits gelte es, die Gemeindeautonomie zu respektieren. Damit spielt Jeker auf das zweifache Urnen-Nein an. Andererseits solle jedoch auch die finanzielle Handlungsfähigkeit Dornachs wiederhergestellt werden. Ein Blick in die Jahresrechnungen zeigt: Dornach schreibt seit 2023 regelmässig Defizite. Ohne Regung präsentiert Jeker ihren Vorschlag zum Problem, das die versammelten Dornacher Würdenträger seit sechs Monaten beschäftigt. Der Steuerfuss soll auf 92 Prozent gehoben und zusätzliche Budgetpositionen in der Höhe von 447 000 Franken gestrichen werden. Acconcia schüttelt den Kopf, Urech und Tschudin schreiben eifrig auf ihren Notizblöcken, Müller verzieht keine Miene. Einstimmig nimmt der Regierungsrat den Vorschlag an. Die Dornacher reagieren mit Fassung.
Zwischen Bestätigung und Schmerzen Bislang zahlten Dornacherinnen und Dornacher einen Steuerfuss von 88 Prozent. Im Vorfeld sprach sich der linksgrün dominierte Gemeinderat für eine Steuererhöhung um sechs Prozentpunkte aus. Die bürgerliche Opposition hätte
am liebsten ganz auf eine Erhöhung verzichtet, zeigte sich allerdings mit zwei Prozentpunkten – also einem Steuerfuss von 90 Prozent – einverstanden. Zusammengefasst heisst das: Der Gemeinderat wollte 94 Prozent, die Bürgerlichen zähneknirschend 90 und der Regierungsrat entscheidet sich nun für 92. Für Gemeindepräsident Daniel Urech sind die vier Prozentpunkte eine Bestätigung. «Damit zeigt sich: Ohne relevante Steuererhöhung ist das Dornacher Budget nicht tragbar», sagt er nach der Sitzung. Dieser Entscheid sei eine Stärkung der kommunalen Gremien, welche durch die Dornacher Opposition infrage gestellt wurden. Wenig Verständnis hat der Gemeindepräsident allerdings für die «massiven und schmerzhaften Kürzungen» in der Höhe von rund 460 000 Franken. Unter anderem wurden die Beiträge für Vereine, Kultur und Jugendförderung gestrichen sowie der Gebäude- und Strassenunterhalt weiter reduziert. «Ganz vieles, was Dornach zu einer attraktiven Gemeinde macht, wurde gestrichen», sagt Urech. Die hohen Investitionen in die Schulhausanlagen – unter anderem ein Grund für die Steuererhöhung – stehen weiter-
WOB. Der Baselbieter Landrat hat die Präsidien für das Amtsjahr 2026/2027 gewählt, wie die Landeskanzlei mitteilt. Andreas Dürr (FDP) wird vom 1. Juli bis am 30. Juni 2027 als Landratspräsident amtieren. Er erhielt 79 Stimmen, wobei das absolute Mehr bei 41 Stimmen lag. Thomi Jourdan (EVP) wurde mit 64 Stimmen zum Regierungspräsidenten gewählt. Sandra Strüby-Schaub (SP) übernimmt das Amt der 1. Vizepräsidentin des Landrats mit 74 Stimmen. Martin Karrer (SVP) wird als 2. Vizepräsident des Landrats mit 75 Stimmen fungieren. Kathrin Schweizer (SP) wurde zur Vizepräsidentin des Regierungsrats gewählt und erhielt 68 Stimmen.
hin auf dem Plan. «Der Gemeinderat spricht sich einstimmig für die Weiterbearbeitung der Projekte aus. Jedoch mit dem Auftrag, Redimensionierungen zu prüfen», sagt Urech. Die Regierung schafft einen Kompromiss Nun, wo Dornach endlich ein Budget fürs laufende Jahr hat, arbeitet die Gemeinde parallel bereits am Voranschlag des kommenden Jahres. Aktuell budgetiert die Verwaltung, ab September beginnt der Gemeinderat zu beraten. «Ich hoffe, wir kriegen die Kräfte, die Heil in Fremdbestimmung gesucht haben, wieder zusammen», sagt Urech. Nun ist er da, der ersehnte Entscheid des Kantons und damit die definitive Antwort auf die Frage, die Dornach seit Anfang Jahr spaltet. Der Regierungsrat hütet sich davor, parteiisch zu entscheiden. Stattdessen macht er das einzig Logische in dieser Situation: Er bietet jenen Kompromiss, den Dornach in sechs Monaten nicht fand und derzeit dringend braucht. Damit bestimmt der Regierungsrat zwar für Dornach, die Gemeinde wird mit dem Entscheid dennoch alleine gelassen.

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Der Arlesheimer Gemeinderat nimmt einen neuen Anlauf zur Entwicklung des Postplatzes. Aus dem QP Postplatz wird dabei der QP Zentrum.
Tobias Gfeller
Fast exakt vor zwei Jahren gab die Stiftung Landruhe bekannt, dass sie sich aus der Planungsvereinbarung für die bauliche und gestalterische Entwicklung des Postplatzes zurückziehen wird. Damit war die 2017 von der Einwohnergemeinde, der Baselland Transport AG (BLT) und der Stiftung Landruhe gemeinsam lancierte Entwicklung geplatzt. Im Quartierplanverfahren «Alte Post» einigten sich die drei Grundstückbesitzer zuvor auf zwei grössere Baukörper, die längs des Postplatzes zur Ermitagestrasse die heutige Gemeindebibliothek, die alte Schreinerei Zehntner, die Doppelgarage und den Pavillon der Stiftung Landruhe ersetzen sollten. Die Kritik am Vorhaben war aufgrund der Dimensionen gross. Ende 2024 präsentierte die Stiftung ein eigenes Projekt für die Erweiterung des Pflegeheims. Weiteres hat die Öffentlichkeit seitdem nicht erfahren.
Nun nimmt der Gemeinderat einen neuen Anlauf und veröffentlichte im Wochenblatt und auf der Website der Gemeinde den ersten von mehreren in den kommenden Wochen geplanten Beiträgen. «Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Gemeinde mit der Frage, wie sich dieses Gebiet und sein Umfeld künftig entwickeln sollen. Dabei wurde immer deutlicher: Es geht längst nicht mehr nur um einen einzelnen Platz. Es geht um das Zentrum von Arlesheim als Ganzes.» Deshalb trage das Projekt einen neuen Namen: «Quartierplanung Zentrum – wo wir einander begegnen». Der neue Name
LESERBRIEF

Nächster Anlauf: WiesolldasArlesheimerOrtszentruminZukunftaussehen?
beschreibe besser, heisst es im Artikel der Gemeinde, worum es dem Gemeinderat geht: «Im Zentrum treffen Menschen aufeinander, wohnen, arbeiten, erledigen ihre Einkäufe, besuchen kulturelle Angebote oder nutzen öffentliche Einrichtungen.»
Wertvolle Anregungen von der Begleitgruppe Seit April ist Gemeinderätin Brigitte Treyer (FDP) für das Ressort Raumplanung zuständig. «Wir befinden uns jetzt an einem Punkt, an dem wir die Öffentlichkeit miteinbeziehen wollen», erklärt Treyer die Kommunikationsoffensive der Gemeinde. Der Name «Postplatz» passe
Zauberhafter Sommerabend
Der Domplatz verwandelte sich in einen Ort voller Lichter, Musik, fröhlichem Lachen und unvergesslicher Begegnungen. Unter dem blauen Himmel durften wir gemeinsam einen Sommerzauber erleben, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Von der Kinderdisco über Gesichterschminken und Henna-Tattoos bis zu den kulinarischen Köstlichkeiten an den Foodständen und dem Goldwurstbräteln an der Feuerschale – überall war die Freude spürbar. Die mitreissende Musik von BarbieQ brachte den Domplatz zum Tanzen, der Fackelumzug begeisterte Gross und Klein, und die eindrucksvollen Klänge der Dom-Orgel bildeten einen stimmungsvollen Abschluss. Ein Fest lebt von den Menschen, die es mit
Katholische Gottesdienste in Arlesheim
Donnerstag, 2. Juli
19.00 Messe im Dom, anschl. musikalisch gestaltete Anbetung mit Taizé-Gesängen
Freitag, 3. Juli 10.15 Obesunne: Kath. Gottesdienst


Leben füllen. Deshalb sagen wir von Herzen Danke. Danke an alle Besucherinnen und Besucher, unsere Sponsoren und Unterstützer, die Foodstandbetreiberinnen und -betreiber, die Barteams sowie die vielen Helferinnen und Helfer, die mit grossem Einsatz – trotz sommerlicher Hitze – beim Auf- und Abbau mithalfen. Gemeinsam haben wir gezeigt, wie schön es ist, wenn ein Dorf zusammenkommt und Erinnerungen schafft. Danke, dass ihr Teil dieses Sommerzaubers wart. Wir freuen uns schon heute auf den nächsten Sommerzauber am Samstag, 19. Juni 2027, auf dem Domplatz Arlesheim – da muss man dabei sein! Vera von Rotz-Gass, Verein Sommerzauber Arlesheim
Samstag, 4. Juli 17.00 Wortgottesdienst mit Kommunion, Dom
Sonntag, 5. Juli 11.15 Hl. Messe (Gregorianik) im Dom, anschl. Domhofcafé 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst
Dienstag, 7. Juli 9.30 Rosenkranzgebet, anschl. euch.
Anbetung in der Odilienkapelle bis 17.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich
Donnerstag, 9. Juli
19.00 Hl. Messe im Dom
Freitag, 10. Juli
10.15 Obesunne: Ref. Gottesdienst
Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim
Freitag, 3. Juli 10.15 Katholischer Gottesdienst in der «Obesunne»
Sonntag, 5. Juli
10.00 Predigtgottesdienst mit Pfarrer Benedikt Schölly.
Anschliessend Kirchenkaffee
Dienstag, 7. Juli
14.00 Zyschtigskaffii im Kirchgemeindehaus
nicht mehr zu dem, was die Gemeinde und die beteiligten Partner realisieren wollten. «Wir möchten dem Quartierplan die Bedeutung eines modernen Zentrums geben», sagt Treyer. Mit dem neuen Namen möchte die Gemeinde auch den Neustart kennzeichnen und Altlasten der früheren Planungen ablegen. Ein wichtiges Element in den aktuellen Planungen stellt gemäss der Gemeinderätin die eingesetzte Begleitgruppe aus Privatpersonen, Anwohnenden und Kommissionsmitgliedern dar. «Wir haben von der Begleitgruppe aus unterschiedlichen Sichtweisen zahlreiche wichtige Anregungen erhalten, die ins Projekt eingeflossen sind.» Seit dem ge-
scheiterten Quartierplan hätten sich die Rahmenbedingungen, das Umfeld und die Bedürfnisse der Beteiligten und der Bevölkerung verändert, betont Treyer. Dem wolle man Rechnung tragen. Klar sei schon jetzt, dass die Bauvorhaben von den Dimensionen her kleiner daherkommen würden. Die Baukörper sollen sich stärker in die Umgebung einpassen. Das alte Postgebäude soll abgerissen werden. Elemente wie der beliebte «Open Garden» sollen wenn möglich erhalten bleiben. «Wir möchten den Charakter des Dorfes bewahren», versichert Treyer. Mit der BLT, der Migros und der Stiftung Landruhe seien die involvierten Partner noch immer die gleichen und die Gesprä-
MOUNTAINBIKE
Leugger wird Zweite
Vergangenes Wochenende zeigte Seraina Leugger ein beherztes Rennen. Bei der Bike Revolution in Davos nahm die Arlesheimerin früh das Zepter in die Hand und machte von Beginn weg Druck. So kristallisierte sich schnell eine zweiköpfige Spitzengruppe heraus. Leugger setzte ihre Konkurrentin Ramona Forchini insbesondere auch in den Abfahrten stets unter Druck. In den ersten vier von acht Runden konnte die Arlesheimerin jeweils in der langen Abfahrt einen kleinen Vorsprung herausfahren und die Start-/Ziel-Passage als Erste überqueren. Doch der Vorsprung reichte nicht aus, um die nötige Entscheidung hervorzurufen. In der fünften
JODLERCLUB ARLESHEIM
Runde erhöhte Forchini dann im Anstieg nochmals das Tempo. Leugger vermochte das Tempo nicht mitzugehen und konzentrierte sich danach, wie sie selbst sagt, auf ihr eigenes Tempo, um bei den hohen Temperaturen und der Höhe nicht komplett zu überdrehen und stark einzubüssen. So gelang es ihr, den zweiten Rang nach Hause zu fahren und in der letzten Runde mit der schnellsten Schlussrundenzeit nochmals Zeit gut zu machen auf die Siegerin. Leugger erreichte das Ziel mit 48 Sekunden Rückstand auf Forchini. Das Podium des Hors Class Rennens komplettierte Ella Macphee aus Kanada.
Friedrich Dähler
Besonders glücklich und stolz sind wir über unseren Liedervortrag am Samstag. Mit dem Vortragslied «z’friede si» von Aeberhard-Häusler Therese durften wir die Bestnote 1 entgegennehmen. Diese Auszeichnung erfüllt uns mit grosser Freude und ist der schönste Lohn für die intensive Vorbereitung. Besonders gefreut hat uns auch, dass sich während unseres Vortrags in der Leonhardskirche viele bekannte Gesichter unter den Zuhörerinnen und Zuhörern befanden. Anschliessend machte sich der Jodlerclub überglücklich auf den Weg zum Nachtessen am Rhein, in den Cliquenkeller der Rhygwäggi. Das feine Essen und die fröhliche Stimmung rundeten den gelungenen Tag perfekt ab. Danach wurde an verschiedenen Orten in der Basler Innenstadt noch gejodelt, gesungen und das bunte Festtreiben genossen. Es gab viel Schönes zu hören, zu sehen und zu erleben. Am Sonntag machten wir uns trotz grosser Hitze auf den Weg zum Festumzug. Unser Festwagen in Form einer Fähri kam beim Publikum sehr gut an und sorgte für viele lachende Gesichter. Nach
dem Umzug kehrten wir zwar müde, aber überglücklich nach Arlesheim zurück. Dort wurden wir vom Musikverein, einer grossen Fahnendelegation sowie zahlreichen Joddlerfreunden herzlich empfangen. Nach der Begrüssung und den Gratulationsworten von Gemeinderat Thomas Arnet wurde ein feiner Apéro serviert. Für diesen wunderschönen Empfang bedanken wir uns herzlich. Ein ganz besonderer Dank gilt unserer Dirigentin Monika Diethelm-Haldemann. Mit viel Herzblut, Geduld und musikalischem Können hat sie uns auf das Eidgenössische Jodelfest vorbereitet und motiviert. Der Erfolg mit der Bestnote 1 ist auch ihr grosser Verdienst. Liebe Monika, herzlichen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz und deine wertvolle Arbeit. Müde von der grossen Hitze, aber erfüllt von vielen schönen Begegnungen, unvergesslichen Momenten und tiefen Emotionen, kehrten wir nach Hause zurück. Das Eidgenössische Jodelfest 2026 in Basel wird uns allen noch lange in bester Erinnerung bleiben. Regula Steiner
che wieder aufgenommen worden. «Ich erlebe die Gespräche als konstruktiv», konstatiert die für das Ressort Raumplanung verantwortliche Gemeinderätin. Die Stiftung Landruhe sei aktuell mit dem Gemeinderat in «intensiver Abklärung», wie sich das Ende 2024 präsentierte bauliche Vorhaben bezüglich Modernisierung des Altbaus und der Erweiterung des Angebots mit «Alterswohnungen mit Service» auf der Parzelle der Stiftung in den bestehenden beziehungsweise in einem neuen Quartierplan integrieren lässt, teilt Stiftungsratspräsident Marco Derungs auf Anfrage mit. Die Stiftung habe die Gespräche mit dem Gemeinderat nie abgebrochen.
Postplatz soll mehr Teil des Dorflebens werden Wichtige Elemente der Entwicklung sind das Wohnen im Alter und ein neuer Standort sowie neue Nutzungsmöglichkeiten der Gemeindebibliothek. Der Postplatz, oder eben das neue Zentrum, soll zu einem Ort der Begegnung über alle Generationen hinweg werden. Für Derungs ist klar: «Damit die Stiftung Landruhe für die zukünftigen Bedürfnisse der älteren Bevölkerung im Zentrum von Arlesheim Pflegedienstleistungen und ‹Alterswohnungen mit Service› zur Verfügung stellen kann, ist entscheidend, dass an den vorhandenen Schnittstellen mit der Gemeinde eine Lösung gefunden werden kann, welche die Bauvorhaben der Gemeinde Arlesheim und der Stiftung Landruhe ermöglicht.» Mit der baulichen und gestalterischen Entwicklung des Postplatzes soll auch die Verbindung ins eigentliche Ortszentrum stärker betont werden. Dadurch würde der Postplatz mehr Teil des Arlesheimer Dorflebens. Für die nächsten Schritte hin zu einem Quartierplan braucht die Gemeinde von der Gemeindeversammlung die Zustimmung für den dafür nötigen Kredit. «Wir wollen vorwärtsmachen. Wir können nicht noch einmal zehn Jahre lang warten», betont Treyer.

gidon-boehm@bluewin.ch Nat.079333 29 67
LESERBRIEF
Café du Monde
Während der Sommerferien lädt die Begleitgruppe für geflüchtete Menschen Arlesheim dreimal zum Café du Monde ein. Am Dienstag, 7. Juli, Dienstag, 21. Juli und Dienstag, 4. August, treffen wir uns von 16 bis 18 Uhr beim Kulturzirkus in Arlesheim. Wieder einmal dürfen wir das schöne Zelt auf der Zirkuswiese benutzen (zwischen Mattweg und General Guisan-Strasse). Dort wollen wir mit Menschen von nah und fern das Z’vieri geniessen, Musik machen, plaudern und spielen. Wir freuen uns auf Ihren spontanen Besuch.
Marie Regez, für die Begleitgruppe
Die Begleitgruppe für geflüchtete Menschen Arlesheim lädt zum Café du Monde ein.
7. Juli, 21. Juli und 4. August 2026 jeweils von 16 bis 18 Uhr beim Kulturzirkus auf der Zirkuswiese in Arlesheim.
Menschen von nah und fern!
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AUS DER «QUARTIERPLANUNG ZENTRUM –wo wir einander begegnen»

In der Zeit der Sommerferien pausieren wir mit den Beiträgen rund um die «Quartierplanung Zentrum». Wir setzen die Reihe ab Mitte August fort.
Die Gemeindeverwaltung
Neues Meldeformular auf unserer Website
Vielleicht ist es Ihnen schon einmal passiert, dass der Abfall nicht abgeholt wurde.
Damit Sie künftig unkompliziert und rasch direkt bei der Firma Saxer melden können, wenn die Entsorgung nicht geklappt hat, haben wir auf unserer Website ein entsprechendes Meldeformular integriert. Egal, ob es sich um den Hauskehricht, um Altpapier oder Ihre Gartenabfälle handelt – mit diesem
Formular können Sie den Vorfall direkt melden. Das Formular ist sowohl auf der Seite Entsorgung als auch unter Formulare und Downloads hinterlegt. Auch mit dem Suchbegriff «Abfallabholung» finden Sie das Formular auf unserer Website. Gern geben wir Ihnen auch mit dem nachfolgenden QR-Code die Möglichkeit, direkt über Ihr Smartphone den Vorfall zu melden:

Die Gemeindeverwaltung
Duschen vor dem Schwimmen hat Vorteile
Vor dem Sprung ins Schwimmbecken unter die Dusche stellen – viele tun es, viele leider auch nicht. Und das, obwohl es in verschiedener Hinsicht einen positiven Effekt für alle hat. Das Risiko eines Kälteschocks ist gebannt. Duschen wir vor dem Schwimmen, kommen weniger unerwünschte Stoffe wie Sonnencreme oder Schweiss ins Becken. Somit muss dem Wasser weniger Chlor beigefügt werden. Ein zu hoher Chloranteil im Wasser kann gesundheitliche Folgen für uns haben.
Erfolgreicher Lehrabschluss 2026
Vor knapp drei Jahren haben Akif Bugra seine Lehre als Kaufmann EFZ und Jerson Arellano seine Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ, Fachrichtung Hausdienst, bei unserer Gemeindeverwaltung begonnen. Mit viel Engagement, Ausdauer und Einsatz haben sie ihre Ausbildungszeit erfolgreich gemeistert und nun sämtliche Prüfungen abgeschlossen.
Rückblickend beschreibt Akif seine Lehrzeit so:
«Die Ausbildung bei der Gemeinde Arlesheim hat mir viel mehr mitgegeben als nur Bürowissen. Ich durfte früh Verantwortung übernehmen und in viele verschiedene Bereiche reinschnuppern. Was ich am meisten mitnehme, sind die Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, und das Gefühl, dass meine Arbeit wirklich etwas bewirkt hat.»
Jerson fasst seine Ausbildung mit folgenden Worten zusammen:
«Die Ausbildung bei der Gemeinde Arlesheim war für mich eine sehr schöne und wertvolle Zeit. Ich konnte in verschiedenen Bereichen arbeiten, viel Neues lernen und das Wissen aus der Schule in der Praxis anwenden. Besonders in Erinnerung bleiben mir die gute Unterstützung durch meine Berufsbildner, das angenehme Arbeitsklima und die vielen Erfahrungen, die ich während der drei Jahre sammeln durfte. Ich bin stolz, meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen zu haben, und dankbar für die Möglichkeit, meinen Traum bei der Gemeinde Arlesheim zu verwirklichen.»
Auch Lucia Schäfer dürfen wir zu einem besonderen Erfolg gratulieren. Im Rahmen ihrer KVLehre absolvierte sie während neun Monaten ein Praktikum im Rechnungswesen bei uns auf der Verwaltung. Sie hat ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und dabei einen hervorragenden Notendurchschnitt von 5,3 erreicht. Zu ihrer Praktikumszeit sagt sie: «Meine Praktikumszeit war für mich sehr positiv. Ich wurde von Anfang an herzlich ins Team aufgenommen und habe mich sofort wohlgefühlt. Alle waren stets freundlich, hilfsbereit und haben sich die Zeit genommen, mir alles zu zeigen und mich zu unterstützen. Besonders in Erinnerung bleiben wird mir die grosse Wertschätzung und Unterstützung, die ich erfahren habe. Als es mir psychisch nicht gut ging, wurde ich ernst genommen und erhielt viel Verständnis und Hilfe. Das Team war für mich da und hat mich in dieser schwierigen Zeit begleitet. Dafür bin ich sehr dankbar und werde diese Erfahrung immer in guter Erinnerung behalten.»
In der vergangenen Woche durften die drei ihr eidgenössisches Fähigkeitszeugnis entgegennehmen – ein bedeutender Meilenstein auf ihrem beruflichen Weg. Lieber Akif, lieber Jerson, liebe Lucia Wir sind stolz auf eure Leistungen und gratulieren euch herzlich zu diesem wichtigen Erfolg. Für euren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg wünschen wir euch alles Gute, viel Freude, spannende Herausforderungen und weiterhin viel Erfolg.
Die Gemeindeverwaltung


Es gibt noch einen weiteren Vorteil. Wenn sich alle abduschen, haben wir das Potenzial, bis zu einem Drittel der jährlichen Ausgaben für Wasserchemie einzusparen. Das sind mehrere Tausend Franken! Aktuell hängen im Schwimmbad Plakate, um auf die Bedeutung des Duschens vor dem Baden aufmerksam zu machen. Vielen Dank, dass auch Sie erst duschen und dann baden resp. schwimmen! Die Gemeindeverwaltung
Sommeröffnungszeiten Gemeindeverwaltung
Bitte beachten Sie unsere Sommeröffnungszeiten. Diese gelten vom 1. Juli bis 31. August 2026. Die Schalter der Einwohnerdienste, des Rechnungswesens, der Bauverwaltung und Soziales / Kultur sind montags, donnerstags und freitags von 8 bis 12 Uhr sowie dienstags von 7.30 bis 13.30 Uhr geöffnet. Auch telefonisch ist die Verwaltung zu diesen Zeiten erreichbar.
Am Mittwoch sind die Schalter zwar geschlossen, die Abteilungen sind aber von 7.30 bis 13.30 Uhr telefonisch erreichbar. Falls Sie ausserhalb der Schalteröffnungszeiten jemanden telefonisch erreichen möchten, empfehlen wir Ihnen, die Mitarbeitenden via Direktnummer anzurufen. Diese finden Sie auf der Website der Gemeinde unter www.arlesheim.ch (Verwaltung | Mitarbeitende). Selbstverständlich können Sie mit unseren Mitarbeitenden auch ausserhalb der Schalteröffnungszeiten Termine vereinbaren. Alle aktuellen Öffnungszeiten finden Sie auf der Website der Gemeinde.
Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage! Die Gemeindeverwaltung
Öffnungszeiten
der Gemeindebibliothek in den Sommerferien
Während der Sommerferien vom 27. Juni bis 10. August 2026 ist das Team unserer Gemeindebibliothek wie folgt für Sie da: jeweils am Freitag von 9 bis 11 Uhr und von 14.30 bis 19.30 Uhr.
Am Freitag, 31. Juli, bleibt die Bibliothek geschlossen.
In den Ferien werden keine Medien gemahnt. Die Rückgabebox bleibt in den Ferien geschlossen.
Sie ist ab Dienstagabend, 12. August 2026, wieder geöffnet.
Wir wünschen allen schöne Sommerferien! Die Gemeindeverwaltung
Neuer Beitrag des BirsstadtTV auf unserer Website
Am vergangenen Freitag fand wiederum ein Dorfspaziergang mit der Leiterin der Gemeindeverwaltung, Katrin Bartels, statt. Dieses Mal ging es zum Alten Friedhof – zum einen, um das Geschenk der BLKB nach dem Dorffest am 5. September 2025 zu begutachten und den Bauerngarten zu besuchen, zum anderen aus Anlass der aktuellen Umfrage zu Ideen der künftigen Nutzung des Geländes. Birsstadt-TV hat den Spaziergang begleitet und berichtet darüber.
Birsstadt-TV besuchte zudem das Sommerfest am 22. Juni auf dem Domplatz. Auch die zweite Ausgabe des Dorffestes zu Mitsommer war ein voller Erfolg, wie der Beitrag zeigt. Beide Videos sind seit Montagabend auf dem InterGGA-Kanal und auf der Gemeindewebsite aufgeschaltet.
Die Gemeindeverwaltung

Gern erinnern wir daran, dass Sie bis zum 12. August 2026 jeweils mittwochs von 19 bis 20 Uhr auf dem Domplatz die Möglichkeit haben, unter der Leitung von Thomas Gold den chinesischen Volkssport Tai Chi kennenzulernen.
Eine weitere Möglichkeit, sich im Freien zu bewegen, haben Sie seit 10. Juni in unserem Schwimmbad. Wagen Sie einen der Yoga-Schnupperkurse. Yoga für alle und Familien-Yoga stehen auf dem Programm. Schwangerschaftsyoga und Rückbildungsyoga können ebenfalls von allen besucht werden. Die Details zu den Zeiten erfahren Sie auf unserer Website, über Crossiety und den Aushang im Schwimmbad. Sie müssen sich zu den Kursen nicht anmelden –einfach den Schwimmbadeintritt lösen und auf der grossen Schwimmbadwiese in Bewegung kommen. Bitte eine Yogamatte oder ein Handtuch mitbringen.
Die Gemeindeverwaltung


VonSamstag aufSonntag,25./26. Juli 2026,wirdunser Schwimmbad zumZeltplatz mitNachtschwimmen, Lagerfeuer,Gratis-Wurstund Musik
Anmeldeformulare liegen am EingangdesSchwimmbads Anmeldeschluss istder 17.Juli2026.

aufdem Domplatz
Lernen Sieden Volkssport ausChina kennen,und tauchenSie einin dieKunst derLangsamkeit
Kursleitung: Thomas Gold
DerKursfindet beijeder Witterungstatt.Die Teilnahmeist kostenlos, eine Anmeldungist nichtnotwendig noch bis12. August 2026 jeweilsmittwochs 19 bis20Uhr

Familiencamping Camping in Arlesheim? Unser Schwimmbad macht es möglich! Von Samstag, 25. Juli, auf Sonntag, 26. Juli, wird unser Schwimmbad zum Zeltplatz. Nachtschwimmen, Lagerfeuer, Gratis-Wurst und Musik bringen Camping-Atmosphäre nach Arlesheim. Am Eingang des
Schwimmbads liegen Anmeldeblätter aus. Anmeldeschluss ist der 17. Juli 2026. Die Gemeindeverwaltung Herzliche Gratulation
Am Dienstag, 7. Juli 2026, feiert Herr Hagen Walter seinen Geburtstag. Er wird dann 96. Wir gratulieren dem Jubilar herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat
Als einzige Ortschaft im Baselbiet unterhält
Reinach ein eigenes Bauinspektorat. Das wird regelmässig bemängelt. Nun stellt sogar eine Sachkommission dessen Existenz infrage.
Tobias Gfeller
Entsteht im Baselbiet ein Neubau, muss das Baugesuch dafür in 85 von 86 Gemeinden beim Kanton eingereicht werden. Nur nicht in Reinach. Denn die einwohnermässig zweitgrösste Baselbieter Gemeinde unterhält ein eigenes Bauinspektorat. In regelmässigen Abständen wird dieses innerhalb der Reinacher Ortspolitik aus Kostengründen infrage gestellt. Den nächsten Anlauf zur Abschaffung des kommunalen Bauinspektorats wagt die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität (BUM) des Einwohnerrats. In einem Postulat stellt die Kommission dem Gemeinderat ganze neun Fragen. «Da inzwischen viele der Quartierpläne abgeschlossen sind und sich weitere verzögern, stellen sich in der BUM einige Fragen, welche abzuklären sind, um das weitere Vorgehen über den Verbleib des Reinacher Bauinspektorats zu beschliessen.» Der Vorstoss wurde an der Einwohnerratssitzung am vergangenen Montag eingereicht. Eine Diskussion darüber findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Die Sachkommission möchte unter anderem wissen, wie sich die erwarteten Betriebskosten und -erlöse des Bauinspektorats bis ins Jahr 2030 entwickeln, wie viele Stellenprozente für das Bauinspektorat auf der Verwaltung benötigt werden und welche Gründe für die Festhaltung am System mit dem eigenen Bau-
SCHÜTZENGESELLSCHAFT
Erfreuliche Bilanz
Am Eidgenössischen Schützenfest in Chur kam die Schützengesellschaft Reinach auf der Schiessanlage Rossboden zum Einsatz. Die Bilanz der 15 Teilnehmer: dreimal einfacher Kranz; einmal zweifacher Kranz; dreimal dreifacher Kranz; einmal vierfacher Kranz; je zweimal fünf und sechsfacher Kranz; einmal siebenfacher Kranz und zweimal achtfacher Kranz. Hervorzuheben ist Marcel Wenger der in der Serie 59 von 60 Punkte erreichte. Besonders erfreulich waren die einfachen Kranzauszeichnung von Stephan Alexander Hug und Murat Mernica die zum erstmal an einem Eidgenössischen teilnahmen. Sehr gute Resultate haben Max Bläsi und Rudolf Walther geliefert und das bei ihrer zehnten Teilnahme. In der Vereinswertung erzielte die Schützengesellschaft Reinach in der Kategorie 3 mit 15 gewerteten Resultat insgesamt 90,797 Punkte. Markus Müller, Präsident Schützengesellschaft Reinach
LESERBRIEF
Das ist armselig
Papierrechnungen von Primeo kosten nun. Ältere Menschen abzustrafen, nur weil sie weder Hard- noch Software und keine IT- Kompetenz haben, ist armselig. Das können sich nur Monopol-Betriebe leisten, denen wir auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Dabei gäbe es ja auch den positiven Weg ihre Ziele zu erreichen: Belohnen statt bestrafen, Bonus statt Malus! Z.B.: Wer ab sofort auf E-Rechnung umstellt, erhält eine kleine Powerstation (mit Werbeaufdruck «Primeo»). Das kostet aus China (wo inzwischen alle diese Geräte herkommen) zwischen 3 und 5 Franken. Erfolg vorprogrammiert und zufriedene Kunden – vorallem keine hässigen alten, die seit Jahren die von cleveren «Mänätscherli» verursachten MillionenVerlustinvestitionen im Ausland mitbezahlt haben. Und – wie wär das denn? Erwin Ihr

Sonderfall: Reinach lässt Baugesuche durch ein eigenes Bauinspektorat prüfen.
inspektorat sprechen. Die BUM fragt auch nach der Zeitspanne, die für einen allfälligen Transformationsprozess vom gemeindeeigenen Bauinspektorat zum kantonalen Bauinspektorat nötig wäre, und danach, welche Effizienzgewinne erwartet werden könnten, wenn Liestal für Reinach über Baugesuche entscheiden würde.
Gemeinderat führt eine Evaluation durch Im Einwohnerrat gab es in den vergangenen Jahren mehrere Anläufe, um das lokale Bauinspektorat abzuschaffen. Durch-
JODLERKLUB REINACH
setzen konnten sich die Kritikerinnen und Kritiker aber nie. Zuletzt stellte die FDPFraktion im Rahmen der Spardebatte 2021 das Bauinspektorat infrage. Dass nun eine der einflussreichsten Sachkommissionen die Frage nach dem Sinn eines eigenen Bauinspektorats aufwirft, verstärkt den Druck auf den Gemeinderat. Die Gemeinde führe aktuell im Rahmen der Finanzstrategie 2027+ eine Evaluation des Bauinspektorats bezüglich der Kosten durch, erklärte Gemeindepräsident Ferdinand Pulver (FDP) nach der Einwohnerratssitzung. Geprüft werde unter anderem die Frage, ob das eigene Bauinspektorat oder
die Auslagerung an den Kanton die Gemeinde günstiger kommt. Zwar befindet sich Reinach in Sachen Quartierpläne nach Jahren des Wachstums aktuell in einer ruhigeren Phase mit weniger Quartierplanverfahren, doch schon die Begleitung des Baus von ein paar Mehrfamilienhäusern mache den Betrieb des gemeindeeigenen Bauinspektorats aus finanzieller Sicht interessanter als die Auslagerung an den Kanton, betont Pulver. Das letzte Wort über das Bauinspektorat und alle anderen in der Finanzstrategie 2027+ vorgeschlagenen Massnahmen hat der Einwohnerrat.

Festlicher Empfang: Der Jodlerklub Reinach wurde nach dem Jodlerfest auf dem Ernst-Feigenwinter-Platz willkommen geheissen. FOTO: ZVG
Schon wieder gehört das Eidgenössische Jodlerfest der Vergangenheit an und bald tönts: «Weisch no». Ganz so weit ist es aber noch nicht. Wir schwelgen immer noch in den Erinnerungen, in den Ohren der Nachklang des Gesangs und der Alphornklänge. Wir erlebten drei intensive Tage mit dem Höhepunkt, dem Vortragen unseres Wettkampfliedes. Die monatelange Vorbereitung, das immer und immer wieder Üben, hat sich gelohnt. Von unserer Dirigentin, Isabelle Marquis Suess, wurden wir optimal eingestellt und so konnten wir die zweithöchste Auszeichnung entgegennehmen. Wir ge-
nossen die gemeinsamen Stunden, die Kameradschaft im Jodlerklub Reinach ist unbeschreiblich. Wer gluschtig wird, es hat noch Plätze frei. Der Abschluss des Festes, nach der Teilnahme am Festumzug durch die Basler Innenstadt, am Sonntagabend war aber in Reinach selbst. Uns wurde auf dem Ernst-Feigenwinter-Platz, von der IGOR organisiert, ein Empfang bereitet, welcher unter die Haut ging. Ich verneige mich schreibend vor den Organisatoren. Der Männerchor sang zu unseren Ehren das Baselbieterlied, die inoffizielle Baselbieter Hymne, die Musikgesellschaft in-
tonierte das städtische Pendent, der Baslermarsch. Die Fähnriche der Ortsvereine überbrachten die Gratulationen und der Abschluss bildetet ein Apéro, weitere musikalische Vorträge und gute Gespräche mit den zahlreich anwesenden Reinachern. Wer uns und auch andere Jodlerformationen live erleben will, ist herzlichst zu unserem Jubiläumskonzert vom 24. Juli um 19 Uhr in der St. Nikolaus-Kirche eingeladen. Der anschliessende Festbetrieb wie auch die Chilbi vom Samstag, bietet einiges an volksmusikalischen Höhepunkten. Heinz Jundt
GEMEINDEPRÄSIDENT
Keine IV-Rente mehr: Ferdinand Pulver geht vors Bundesgericht bz. Ferdinand Pulver, Gemeindepräsident von Reinach, hat seine IV-Rente verloren, weil er zu viel verdient. Seit einem Motorradunfall im Jahr 2007 ist der FDP-Politiker querschnittgelähmt. Als Pulver 2024 zum Gemeindepräsidenten gewählt wurde und damit ein Jahresgehalt von rund 107000 Franken bezog, strich ihm die Invalidenversicherung die Rente, die er bis anhin erhalten hatte. Wie die bz Basel berichtete , wehrte sich Pulver und zog den Fall vor das Kantonsgericht Liestal. Das Kantonsgericht gab ihm Mitte Juni jedoch nicht recht. Die Richter zweifelten daran, dass Pulver ohne seinen Unfall einen vergleichbaren beruflichen Aufstieg gemacht hätte. Nun hat Pulver sich dazu entschieden, den Fall ans Bundesgericht weiterzuziehen. Es gehe ihm schon um seine IV-Rente, jedoch sei seine Hauptmotivation eine andere, sagt er gegenüber der bz. «Es geht darum, dass momentan ein falscher Anreiz gesetzt wird, bei der Weiterentwicklung von Menschen mit Behinderung. Die immer im Raum stehende Möglichkeit einer Rentenrevision löst eine Unsicherheit bei den Menschen aus und blockiert sie, sich beruflich weiterzuentwickeln oder in die Politik zu gehen, wenn eine IV-Revision die Konsequenz davon ist.» Pulver möchte den Missstand aufzeigen, wenn wegen «ein bisschen Sitzungsgeld» oder einer kleinen Lohnerhöhung bereits eine IV-Revision ansteht.
IGOR
Empfang nach dem Eidgenössischen
Am letzten Sonntag-Nachmittag, oder eher am frühen Abend, wurden die Jodler geehrt und empfangen. Sie kamen direkt vom eidgenössischen Jodlerfest in Basel zurück, also eigentlich schon fast ein Heimspiel. Die Jodler haben neben einigen anderen Liedern ihr Wettbewerbslied vorgetragen. Dafür ernteten sie von der Jury die Auszeichnung «Gut», mit dem die Beteiligten sehr zufrieden waren. Die Konkordia Reinach und der Männerchor Reinach haben die Jodler gebührend musikalisch auf dem Ernst-Feigenwinter-Platz begrüsst, die Fähnriche von mehreren Vereinen haben dabei den traditionellen Fahnengruss trotz rekordverdächtiger Hitze ausgerichtet, also buchstäblich im Angesicht ihres Schweisses, deshalb auch hier ein grosses Dankeschön.
Genauso ein dickes Lob will ich den Helfern der IGOR aussprechen, speziell dem Turnverein Reinach, die unermüdlich Speisen vorbereiteten und vor allem ganz viele Getränke herantrugen, um alle durstigen Kehlen zu befriedigen. In diesem Sinne hoffen wir auf einen weiteren denkwürdigen Empfang der Schützen im Oktober, das genaue Datum wird noch bekanntgegeben.
Wolfgang Imhof, Präsident IGOR
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5. REINACHER
5.REINACHER STREET FOOD FESTIVAL
aufdem Ernst-FeigenwinterPlatz

Freitag, 10.Juli 2025 Samstag, 11.Juli2025 beideTage17Uhrbis24Uhr Essens-und
Getränkestände der ReinacherVereine
Neues Konzept für die Einführung von Begegnungszonen Der Gemeinderat hat ein «Konzept Vorgehen bei der Lancierung von Begegnungszonen in Reinacher Wohnquartieren» verabschiedet. Er will damit sicherstellen, dass Anliegen aus der Bevölkerung zur Einführung von Begegnungszonen nach einheitlichen Kriterien beurteilt werden und dass Personen, die eine Begegnungszone fordern, die Rahmenbedingungen, Anforderungen und Abläufe kennen. Das Konzept schildert die informelle Angehensweise auf kommunaler Ebene. Die anschliessenden formellen rechtlichen Schritte (Verkehrsanordnung, Einsprachemöglichkeiten) werden nicht eingeschränkt. Das Konzept ist www.reinach-bl.ch zu finden.
Entgegennahme und Beantwortung
der «Petition für eine sicherere Verkehrsführung» im Rosenweg
Der Gemeinderat hat die «Petition für eine sicherere Verkehrsführung» von 44 Unterzeichnenden im Rosenweg entgegengenommen und beantwortet. Er teilt das Anliegen für sichere Strassen in den Wohnquartieren, sieht aber im Fall des Rosenwegs von gestalterischen oder gar baulichen Massnahmen ab. Bei der Prüfung des Anliegens hat sich der Gemeinderat auch auf sein neues Konzept für die Einführung von Begegnungszonen abgestützt und sieht aufgrund der kantonalen Radroute, die durch den Rosenweg verläuft, keine Möglichkeit für die Prüfung einer Begegnungszone. Das Antwortschreiben des Gemeinderats wurde dem Initianten der Petition zugestellt. Damit das Schreiben auch für die Mitunterzeichnenden einsehbar ist, wurde es anonymisiert auf die Gemeinde-Website aufgeschaltet.
(Fortsetzung auf Seite 9)

Open AirFilmtageReinach 2026


DasOKder Open AirFilmtage Reinachhat in diesen Tagendas Programmpubliziert:
Fr.7.8.2026: EwigiLiebi
Sa.8.8.2026: RemindersofHim Fr.14.8.2026:Der Held vom BahnhofFriedrichstrasse
Sa.15.08.2026: Solo Mio
AUS DER GEMEINDE
Sommerferien voller Highlights im Palais noir
Auch während der Sommerferien bleibt im Jugendhaus Palais noir in Reinach einiges in Bewegung. Mit beliebten Traditionen sorgt das Team des Jugendhauses für entspannte Ferienerlebnisse für Jugendliche. Besonders im Fokus stehen der beliebte Arschbombencontest im Gartenbad Reinach sowie das öffentliche «Palais z’Morge» im August.
Auch während der Sommerferien öffnet das Palais noir regelmässig seine Türen für Jugendliche. Nur in der 2. und 3. Woche sind Betriebsferien. Jeweils dienstags findet das beliebte «Ferien z’Nacht» statt, während freitags zum «Pizza z’Nacht» eingeladen wird. Anmelden kann man sich jeweils bis 13 Uhr. Bereits zum Ferienauftakt wartet diesen Freitag, 3. Juli 2026 ein besonderes Highlight auf die Jugendlichen: Beim Glace- und Pizza-Spezial können sie gemeinsam den Start in die Sommerferien feiern.
Arschbombencontest am 6. August im Gartenbad Ein Höhepunkt des Ferienprogramms findet am Donnerstag, 6. August 2026 statt: Bereits zum 5. Mal organisiert das Jugendhaus Palais noir gemeinsam mit dem Gartenbad Reinach den Arschbombencontest. Nach den grossen Erfolgen der vergangenen Jahre sind erneut spektakuläre Wasserfontänen, kreative Sprünge und jede Menge Spass garantiert. Der Wettbewerb richtet sich neu an alle Altersgruppen. Anmeldungen sind


am Veranstaltungstag ab 12 Uhr direkt beim Sprungturm möglich. Start ist um 13 Uhr mit verschiedenen Kategorien. Der Spass dauert bis 20 Uhr.
«Palais z’Morge» für alle am 30. August Nach den Sommerferien öffnet das Palais noir am Sonntag, 30. August 2026 seine Türen für die gesamte Bevölkerung. Beim traditionellen «Palais z’Morge» sind Eltern, Jugendliche, Ehemalige sowie alle Interessierten herzlich zu einem kostenlosen Sonntagsbrunch eingeladen. Der Anlass bietet die Gelegenheit, das Jugendhaus, das aktuelle Team und die vielfältigen Angebote der offenen Jugendarbeit kennenzulernen. In ungezwungener Atmosphäre können Besucherinnen und Besucher mit den Mitarbeitenden ins Gespräch kommen, mehr über die pädago-
gischen Grundlagen der Jugendarbeit erfahren oder sich über aktuelle Jugendthemen austauschen. Auch dieses Jahr wird der Brunch durch eine musikalische Einlage ergänzt.
Das Jugendhaus Palais noir bietet seit 1984 einen offenen Treffpunkt für Jugendliche ab der 6. Klasse bis etwa 20 Jahre. Neben Freizeitangeboten und Veranstaltungen stehen Beratung, Begleitung sowie die Unterstützung von Jugendprojekten im Mittelpunkt der Arbeit. Mit seinem Sommerferienprogramm schafft das Palais noir auch dieses Jahr zahlreiche Möglichkeiten für Begegnungen, Kreativität und gemeinsame Erlebnisse. Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und zum Ferienprogramm sind auf den Kanälen des Jugendhauses Palais noir erhältlich, zum Beispiel auf www.palaisnoir.ch
ÖffnungszeitenStadtbüro undTelefonzentrale
Montag-Donnerstag8-11.30 Uhr Freitag8-14Uhr durchgehend.
Ausserhalb derÖffnungszeiten können Siegerne einenpersönlichen Termin vereinbaren.
Termineonlinebuchen


DieGemeindeReinach unterstütztauch SportundKultur.
Wirtunetwas.

REINACH
Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Bürgerstube).
Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. Die Mitte Reinach. Präsident: Urs Künti, Langrüttiweg 22, 4153 Reinach, 076 390 30 68, urs.kuenti@ hotmail.com, https://reinachbl.diemitte.ch
Familienzentrum OASE. Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. Kaffi mit Spielzimmer, Mo–Do, 14.00–17.00, Spielgruppe, Mittagstisch, Kurse. Tel. 061 712 12 48, www.fazoase.ch FDP Reinach. CoPräsidium: Birgit Kron und Otto Rudin. info@fdpreinach.ch, www.fdpreinach.ch
FEB Verein für familienergänzende Kinderbetreuung. Kinderbetreuung im Tagesheim Kakadu nach den Richtlinien von kibesuisse. Auskunft durch das Tagesheim Kakadu, 061 711 17 77.
WelchesdieSpecialGuestssein werden,ist traditionellerweiseein gut gehütetesGeheimnis. DieFilmtage findenauf demSchulhausplatz Fiechten statt. Daskulinarische Angebotstammtvom Erlenhof Reinach.
Wieimmeristder Eintritt frei,esgibteineKollekte. www.filmtage-reinach.ch

FSV Frauensportverein Reinach. Grosses Angebot wie z. B. Fitness (diverse Gruppen), Gymnastik, Jazzgymnastik, ElKi, KiTu und Rope Skipping (Seilspringen Rynach Skippers). Auskünfte über Aktivitäten: frauensportreinach@gmail.com Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Sportplatz Fiechten, Fiechtenweg 73, Reinach, 061 711 89 42. Präsident: Biu Phan, 079 310 89 40. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, rstornaiuolo@ bluewin.ch, 061 711 16 86. Gartenverein Reinach. www.gvreinach.ch. Für die Vermietung von Gartenparzellen melden sie sich unter sekretariat@gvreinach.ch oder 061 711 21 01. Präsident: praesident@gvreinach.ch Gemeinde- und Schulbibliothek. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.30–18.30. Weiermattstrasse 11, Reinach, 061 711 12 68. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Benedikt Husi, Bachmattweg 13, 4153 Reinach, 076 488 18 85, benedict. husi@gmail.com
Ausserhalb derÖffnungszeiten können Sieonlineeinen Termin im Stadtbüroreservieren.Buchen Sieauf derGemeinde-Website unter«Online-Termine»ein für Siepassendes Zeitfenster. FürverschiedeneDinge können Sieaucheinfach ein«OnlineFormular»ausfüllen undganz einfachabschicken. Mehr Infos: www.reinach-bl.ch
Gymnastikgruppe Reinach. Kontakt: Heidi Leisinger, 079 673 45 31. Do 20.15, Gymnastik; Di 20.15, FitnessTeam, Turnhalle Aumatten; Mi 10.00, Gymnastik, Pfarreiheim St. Nikolaus. Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessengemeinschaft der Reinacher Haus, Grund und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten.
Sekretariat: c/o Hehlen Treuhand AG, Hauptstr. 8, 4153 Reinach, 061 715 90 20, info@hevreinach.ch. Weitere Infos finden Sie unter www.hevreinach.ch
Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9. Öffnungszeiten: Jeweils So 14.00–17.00. Geschlossen während den Schulferien BL. Präsident: Mauro Visentin, 079 876 93 98.
Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–22.00 im Pavillon des WeiermattSchulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85.
HerzlicheGratulation unserenLernenden zurbestandenen Abschlussprüfung
Wirgratulieren LauraGschwind, Sophie Hermann, Eliz Ergünund JonasThoma zumerfolgreichen Lehrabschluss.
Laura, Sophie undElizhaben ihre Ausbildung in derGemeindeReinach alsKauffrau EFZgemacht,Jonas als
Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: M. Kahlert, In den Zielbäumen 3, Dornach. Präs.: D. Feigenwinter, Tannenweg 21, Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag.
KMU Reinach. Präsidentin: Daniela Vorpe. Sekretariat: 061 712 98 00. info@kmureinachbl.ch. www.kmureinachbl.ch. Postadresse: Hauptstrasse 8, 4153 Reinach.
Kultur in Reinach. Kulturelle Anlässe wie Konzerte von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen, Rynacher Rundgang. Auskunft auf: www.kulturinreinach.ch und info@kulturinreinach.ch oder über: CoPräsidium, Postfach, 4153 Reinach. Makerspace Reinach (makerspacereinach.ch)
Eigene Ideen und gemeinsame Projekte mit Gleichgesinnten in unserer Werkstatt mit u.a. Lasercutter, 3DDruckern, Drehbank und Elektroniklabor realisieren. Arbeits und Austauschtreffen immer Mi. und Fr. ab 20.00 im Leimgruberhaus, Schulgasse 1.
Fachmann Betriebsunterhaltmit Fachrichtung Hausdienst
Wirwünschenihnen fürihren weiteren Wegalles Gute!
Eine Lehreauf der Gemeinde Reinach? Klar!

Gäste und «schnuppern» herzlich willkommen! Kontakt: Reto Probst (Präsident), https://makerspacereinach.ch
Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.00 in der FiechtenAula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präsident: Felix Schaedler, Kirchgasse 11, 4153 Reinach, 079 340 71 03. Besuchen Sie unsere Website www.mcreinach.ch Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils am Freitag, 20.00 im WeiermattSchulhaus. Neue Mitspieler/innen sind willkommen. Kontakt: Urban Roth (Präsident), praesidium@ mgkreinach.ch; www.mgkreinach.ch Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Valérie Benelli, valerie.benelli@hotmail.com oder 079 576 53 21. www.orchesterreinach.ch
(Fortsetzung von Seite 8)
Die Jahresvignette 2026 kostet ab jetzt die Hälfte
Jahresvignetten für Bioabfall kosten – wie schon vergangenes Jahr – ab dem 1. Juli die Hälfte. Die Vignetten können mit dem OnlineFormular auf der Gemeinde-Website sowie im Stadtbüro an der Hauptstrasse 10 gekauft werden. Wo es Einzelvignetten gibt, steht ebenfalls auf der Website.

Anlässe in Reinach
Jeden Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr: Frischwarenmarkt, Gemeindehausplatz
Auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl. ch sind jeweils aktuell alle eingetragenen Anlässe zu finden.
Auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch sind jeweils aktuell alle eingetragenen Anlässe zu finden.
Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus
Dorfkirche St. Nikolaus:
Samstag, 4. Juli
16.45 Beichtgelegenheit
17.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 5. Juli
10.30 Eucharistiefeier
Dienstag, 7. Juli
17.00 Rosenkranz
Mittwoch, 8. Juli
9.15 Eucharistiefeier, anschl. Pfarreikaffee
Donnerstag, 9. Juli
18.15 Rosenkranz
Senevita Birsgarten:
Donnerstag, 9. Juli
10.00 Eucharistiefeier
Seniorenzentrum Aumatt:
Freitag, 10. Juli
10.15 Eucharistiefeier
Was Wo Was Wo Was Wo
Gemeindeverwaltung
Reinach
Hauptstrasse 10, 4153 Reinach
Schalteröffnungszeiten
Stadtbüro
Montag – Donnerstag
8.00 – 11.30
Freitag 8.30 – 14.00 durchgehend sowie nach Vereinbarung.
Fachabteilungen Nach Vereinbarung.
Bestattungsbüro 8.00 – 11.30, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung.
Abfuhrdaten
7. Juli
Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 8. Juli
Papierabfuhr Kreis West 8. Juli
Kartonabfuhr Kreis Ost
Details zu den Abfalltouren sind im Abfallkalender der Gemeinde und auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch zu finden.
Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Donnerstag, 2. Juli
10.00 Gottesdienst in der Senevita Birsgarten, Pfarrerin Florence Develey
Sonntag, 5. Juli 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer-Stellvertreter, Boris Belge
10.30 Abschieds-Gottesdienst in der Mischeli-Kirche, Pfarrer-Stellvertreter, Boris Belge. Predigttext: Lk 5, 1–11
Betriebsferien Bistro Glöggli: 13. bis 26. Juli 2026
Öffnungszeiten Bistro Glöggli
Dienstag bis Freitag jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30. Samstag jeweils 11.00 bis 17.00 durchgehend. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
AUS DER GEMEINDE
Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bleibt ein Thema
«Reinach redet» hat sich im April dem Thema «psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen» gewidmet. Es ging darum, welches die Belastungsfaktoren sind und wo die Betroffenen Hilfe holen können. Nicht überraschend: Die Jugendstudie 2026 von Pro Juventute bestätigt nun die Relevanz des Themas.
Die schweizweite Studie basiert auf 960 Interviews mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen und zeigt, dass Schul- und Ausbildungsstress zu den grössten Belastungsfaktoren zählen. Besonders häufig genannt werden Prüfungen, die berufliche Zukunft, hoher Leistungsdruck sowie die Vielzahl an Verpflichtungen im Alltag. Gleichzeitig beschäftigen viele Jugendliche gesellschaftliche Themen wie Kriege, politische Krisen und der Klimawandel.
Gemäss der Studie sind insbesondere junge Frauen sowie Jugendliche mit Migrationshintergrund psychisch belastet. Als wichtigste Bezugspersonen gelten über alle Altersgruppen hinweg mit über 80% die Eltern. Auch der Freundeskreis

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein
Wiedenweg 7, Reinach, 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch
CBB – Christliches Begegnungszentrum Birseck
Mitglied der BewegungPlus Schweiz
Römerstrasse 75, Reinach www.cbb-reinach.ch
Sonntag, 5. Juli
Kein Gottesdienst wegen Sommerpause
Sonntag, 5. Juli
Kein Gottesdienst in persischer Sprache wegen Sommerpause
Neuapostolische Kirche Reinach
Zihlackerstrasse 32
Sonntag, 5. Juli 9.30 Gottesdienst
Mittwoch, 8. Juli 20.00 Gottesdienst
hat einen sehr hohen Stellenwert, wenn es darum geht, wem sich junge Menschen mit ihren Belastungen anvertrauen. Etwa 10% holen sich Hilfe via KI, ebenso viele bei professionellen Beratungsstellen. Die Beziehung zu den Eltern wird von den Befragten insgesamt sehr positiv bewertet und erweist sich als zentraler Resilienzfaktor. Die grosse Mehrheit der Jugendlichen fühlt sich vom Elternhaus unterstützt. Über die Hälfte berichtet zudem von seltenen oder keinen Konflikten im Elternhaus. Diese Ergebnisse zeigen, dass es sehr wichtig ist, dass die Eltern Fach- und Handlungswissen zur Verfügung haben, damit sie den Kindern und Jugendlichen die nötige Unterstützung bieten können.
Unterschiede zeigt die Studie bei der Frage, wer sich wem anvertraut: Mädchen suchen häufiger das Gespräch mit Freundinnen, während Jungen seltener Unterstützung bei Gleichaltrigen oder Fachpersonen in Anspruch nehmen. Jugendliche mit Migrationshintergrund
Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, info@qvrn.ch
Reinacher Sportverein. Unihockey Junioren, Herrenmannschaften sowie Plauschteam Mix; Handball (Firmensport); Polysport (Damenmannschaft). Präsident: Jonas Grüter, 079 508 83 65, jonas.grueter@reinachersv.ch Samariter Birs. Monatliche Übungen und regelmässige Kurse. Programm auf www.samariterbirs.ch oder erhältlich bei praesident@samariterbirs.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und speziellen Anlässen. Mehr unter www.samariterbirs.ch
Schemeli Bühne. Kontaktadresse und Präsident: Philipp Kunz, praesident@schemeli.ch. Jedefrau, Jedermann ist willkommen. www.schemeli.ch
Schützengesellschaft Reinach. Ab 1. April bis Ende September, jeden Dienstagabend, ab 17.30, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sgreinach.ch (Jahresprogramm).
Kontaktadresse: SG Reinach, M. Müller, HabichDietschyStrasse 5b, 4310 Rheinfelden.

Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bleibt ein Thema.
berichten insgesamt von weniger stabilen familiären Ressourcen und einer geringeren Unterstützung im sozialen Umfeld. Die Erkenntnisse der Studie unterstreichen die Relevanz des diesjährigen Schwerpunktthemas von «Reinach redet». Veranstaltungen, die psychische Gesundheit thematisieren und gleichzeitig niederschwellige Unterstützungsangebote sichtbar machen, leisten einen wichtigen Beitrag für Kinder, Jugendliche, Eltern und die gesamte Gemeinde. Weitere Informationen sowie die vollständige Pro Juventute Jugendstudie 2026 finden Sie unter www.reinach-redet.ch
Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsident Victor Haefeli. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www. seniorenhelfensenioren.ch
Ski-Club Reinach BL. www.skiclubreinachbl. ch. Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse! Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www. spreinach.ch. CoPräsidium: AnneSophie Broz, Steinrebenstr. 31, brozannesophie@gmail.com, 079 749 74 17 u. Chr. Stähli, In den Gartenhöfen 22, christoph_staehli@yahoo.com, 078 741 29 82 SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach 226, 4153 Reinach. Präsident Csaba Zvekan, Fleischbachstrasse 9, 4153 Reinach, 076 611 32 40. Weitere Infos: www.svpreinach.ch Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach. Probe jeden Di, 19.30–22.00: Weiermatthalle; Präsident: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40. Tierparkverein Reinach. Täglich offen, DamHirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsident: Thomas Roth, info@tierparkreinach.ch. Mitgliederbeitrag: 40 Franken pro Jahr. www.tierparkreinach.ch




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DieOrang-UtansbrauchendringendunsereHilfe. Wirmüssenjetzthandeln,damitunsererothaarigen VerwandteninfreierWildbahn überlebenkönnen. SchenkenSiedenOrang-UtanseinesichereZukunft
DieOrang-UtansbrauchendringendunsereHilfe. Wirmüssenjetzthandeln,damitunsererothaarigen VerwandteninfreierWildbahn überlebenkönnen. SchenkenSiedenOrang-UtanseinesichereZukunft.


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Unendlich traurig müssen wir einen wunderbaren Menschen loslassen.
3.6.1956 – 20.6.2026
Wir werden ihn schmerzlich vermissen.
Esthi Wetzel-Frutiger
Franziska Glanzmann-Wetzel
Josef Wetzel Stöckli
Markus Wetzel-Stattmann mit Familien
Freunde
Abschied: Freitag, 10. Juli 2026, um 14.00 Uhr in der Katholischen Kirche, Aesch/BL
Traueradresse: Esthi Wetzel-Frutiger, Ziegelbüntenweg 19, 4147 Aesch
Spenden an: Mobiler Palliativ-Dienst MPD Baselland, IBAN CH47 0900 0000 4020 7390 3, Vermerk: Beat Wetzel
Aesch, im Juni 2026
Wir nehmen Abschied von unserem langjährigen Geschäftsführer und Mentor
3.6.1956 – 20.6.2026
Die Zusammenarbeit war von grossem Vertrauen geprägt. Für das stets offene Ohr, die Fairness und den unermüdlichen Einsatz danken wir von Herzen.
Wir haben seine Führung und Menschlichkeit unendlich geschätzt und werden ihn vermissen.
In dankbarer Erinnerung
Die Belegschaft der Garage Beat Wetzel
Abschied:
Abschied: Freitag, 10. Juli 2026, 14.00 Uhr, kath. Kirche in Aesch
Traueradresse:
Traueradresse: Esthi Wetzel-Frutiger Ziegelbüntenweg 19, 4147 Aesch
Aesch
Beat Wetzel-Frutiger geb. 3. Juni 1956, von Aesch BL (wohnhaft gewesen am Ziegelbüntenweg 19).
Abschied: Freitag, 10. Juli, 14 Uhr. Besammlung in der katholischen Kirche in Aesch. Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis.
Arlesheim
Josef Norbert Costa geb. 13. März 1938, gest. 28. Juni 2026, von Österreich (wohnhaft gewesen in Arlesheim).
Trauerfeier: Freitag, 3. Juli, 14 Uhr, Abdankungshalle Friedhof Bromhübel in Arlesheim.
Hanna Hürzeler geb. 15. November 1928, gest. 5. Juni 2026, von Riehen BS und Uerkheim AG (wohnhaft gewesen in Arlesheim).
Trauerfeier: Dienstag, 7. Juli, 14.30 Uhr, reformierte Dorfkirche St. Bartholomäus in Münchenstein.
Dornach
Heinz Albrecht-Hobi geb. 23. September 1943, gest. 22. Juni 2026, von Stadel ZH (wohnhaft gewesen am Unteren Zielweg 111).
Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Rita Gerda Edith Lötscher-Franke geb. 19. Oktober 1941, gest. 23. Juni 2026, von Escholzmatt-Marbach LU (wohnhaft gewesen im APH Wollmatt, Wollmattweg 10, 4143 Dornach). Wurde bestattet.
Münchenstein
Verena Anna Hecht-Zemp geb. 31. Oktober 1932, gest. 19. Juni 2026, von Münchenstein BL und Willisau LU (wohnhaft gewesen an der Lindenstrasse 21). Abschied im engsten Familien- und Freundeskreis.
Erhard Emil Knecht-Börlin geb. 14. Juni 1938, gest. 23. Juni 2026, von Münchenstein BL und Wittenbach SG (wohnhaft gewesen in der Stiftung Landruhe, Ermitagestrasse 4, 4144 Arlesheim). Abschied im engsten Familienkreis.
Gertrud Wagner-Preiswerk geb. 9. September 1932, von Reigoldswil BL und Basel (wohnhaft gewesen an der Alemannenstrasse 6).
Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 3. September, um 14 Uhr in der reformierten Kirchgemeinde, Lärchenstrasse 3, in 4142 Münchenstein statt. Kurt Charles Zumsteg-Trefzer geb. 23. Juli 1937, gest. 26. Juni 2026, von Münchenstein BL und Basel (wohnhaft gewesen in der Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Abdankung und Beisetzung: Mittwoch, 8. Juli, 14 Uhr in der reformierten Dorfkirche, Kirchgasse 2, 4142 Münchenstein.
Reinach
Ruppert Trachsel geb. 23. Oktober 1945, gest. 27. Juni 2026, von Jaberg BE und Reinach BL (wohnhaft gewesen Im Bruggrain 6).
Die Abdankung findet am Dienstag, 7. Juli, 11.30 Uhr in der Kapelle 2 auf dem Friedhof Hörnli statt.
Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
Dank Einmaleffekten schliesst die Pfeffinger Rechnung positiver ab als budgetiert. Die steigenden Alters- und Pflegekosten machen sich bemerkbar.
Aline Schneider
«Wir haben es hier mit einem positiven Einmaleffekt zu tun, leider sieht es für dieses Jahr wieder schlechter aus», betonte Ruben Perren, der Gemeindepräsident von Pfeffingen, an der Gemeindeversammlung vergangenen Donnerstagabend. Der Schuh drückt, wie bei so manchen Baselbieter Gemeinden, bei den Finanzen. Bei 36 Grad Aussentemperatur versammelten sich etwa 20 Personen in der überraschend abgekühlten Mehrzweckhalle zur Gemeindeversammlung. Perren begann die Versammlung stolz mit einem Auszug des kürzlich veröffentlichten «Bilanz»-Gemeinderankings der Schweiz, auf dem Pfeffingen auf Platz 211 landete und somit als beste Baselbieter Gemeinde abschnitt. Nach den erfreulichen Nachrichten wurde dann die weniger erfreuliche Angelegenheit zum Diskussionspunkt – die Rechnung des vergangenen Jahres. Die Einmaleffekte zeigen sich bei den Kennzahlen der Jahresrechnung, denn diese sehen eigentlich gar nicht so schlecht aus. Bei Einnahmen von 13839699 Franken resultiert ein Aufwandüberschuss von 35099 Franken. Doch dieses Ergebnis ist vor allem auf den letztjährigen Verkauf des Pfeffinger Kabelnetzes an die InterGGA und die Auflösung der Spezialfinanzierung der Antennenanlage zurückzuführen, wovon rund 800000 Franken in die Erfolgsrechnung flossen. Da der Verkauf aber natürlich einmalig und somit kein nachhaltiges Einkommen der Gemeinde ist, zeigt die milde Jahresrechnung nicht die effektive Situation des Pfeffinger Gemeindebudgets und wirkt durch den von Perren erwähnten Einmaleffekt positiver.

Die präsentierten Zahlen zeigten ebenfalls Abweichungen bei der Investitionsrechnung, da viele der geplanten Projekte des letzten Jahres verschoben wurden. Das heisst, dass dort mehr Ausgaben budgetiert wurden, als dann effektiv angefallen sind. Darunter beispielsweise die Sanierung der Verbindungswasserleitung zum Reservoir oder die Sanierung der Drainageleitungen. Diese Projekte sollen laut Gemeinderat noch in diesem Jahr finalisiert werden. Einen der grössten Ausgabenposten stellen die Pflegebeiträge an Altersheime und Spitex dar. Seit 2023 sei die Summe dieser Beiträge um 83 Prozent gestiegen, gerade die Altersheimbeiträge haben sich dabei verdoppelt. Ein Einwohner des Dorfes meldete sich, er verstehe nicht, wie es passieren konnte, dass die Altersheimbeiträge so massiv
Rund zwei Wochen nach Ende der Sommersession des Nationalrates berichteten die frischgebackene Nationalrätin Miriam Locher und die Co-Präsidentin der SP-Bundeshausfraktion, Samira Marti, unter der Moderation von Tanja Ruder von ihren Eindrücken aus Bern. Im Fokus der Session standen einerseits die Finanzierung der 13. AHV-Rente und andererseits der Neubau von Atomkraftwerken. Samira Marti führte aus, dass die
Katholische Gottesdienste in Aesch
www.rkk-angenstein.ch
Donnerstag, 2. Juli
10.15 Gottesdienst in der Kapelle des Alterszentrums im Brüel
Donnerstag, 2. Juli
16.30 Rosenkranzgebet
Sonntag, 5. Juli
9.30 Eucharistiefeier mit Felix Terrier
Mittwoch, 8. Juli
9.15 Kommunionfeier mit Norbert Malsbender
Donnerstag, 9. Juli
10.15 Gottesdienst in der Kapelle des Alterszentrums im Brüel
Donnerstag, 9. Juli
16.30 Rosenkranzgebet
Katholische Gottesdienste in Pfeffingen
www.rkk-angenstein.ch
Freitag, 3. Juli
10.15 Eucharistiefeier mit Alexander Pasalidi
Sonntag, 5. Juli
11.00 Eucharistiefeier mit Felix Terrier
13. AHV-Rente nicht nur durch eine höhere Mehrwertsteuer, sondern auch durch höhere Lohnabgaben finanziert werden soll. Miriam Locher machte deutlich, dass der Neubau von Atomkraftwerken zu lange dauere und zu teuer sei. Nach dem Sessionsbericht hatten die Anwesenden die Gelegenheit, einen Apéro zu geniessen und mit der nationalen Politprominenz ins Gespräch zu kommen. SP Aesch-Pfeffingen
Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch
Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst mit der Liturgiegruppe.
Kollekte: Schwarzer Peter Gassenarbeit
Donnerstag, 9. Juli 10.15 Ökumenischer Gottesdienst. Kapelle im Alterszentrum im Brüel
Amtswoche: 4. Juni bis 10. Juli
Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00
Freie Evangelische Gemeinde Aesch
Industriestrasse 45, 061 589 68 48 www.fegaesch.ch
Sonntag, 5. Juli 9.00 Gebet
9.30 Gottesdienst mit Predigt Kinderbetreuung
Christliches Begegnungszentrum CBZ
Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, 061 530 03 60
Sonntagsgottesdienst (10.00) mit parallelem Kinder- und TeenagerProgramm (0 bis 15 Jahre).
Der Gottesdienst wird jeweils 10.20 per Livestream übertragen.
Alle weiteren Informationen sowie unsere Kleingruppenangebote sind auf www.cbz.ch zu finden.
in die Höhe stiegen. «Heutzutage versuchen viele Leute, auch noch im hohen Alter so lange wie möglich zu Hause zu bleiben. Sie gehen erst ins Altersheim, wenn sie schon stark pflegebedürftig sind. Zu diesem Zeitpunkt brauchen sie dann eine intensive Pflege, was sehr kostspielig ist. Dadurch, dass Bewohner kürzer im Altersheim wohnen, aber dann stark gepflegt werden müssen, kommen sehr hohe Kosten zusammen», so der Gemeinderat. Zurzeit gebe es auch keine konkrete Lösung für die Kostensteigerung auf Gemeindeebene.
Gibt es in Pfeffingen bald eine Parkraumbewirtschaftung? Im zweiten Teil der Gemeindeversammlung wurde ein Antrag eines Einwohners von letztem Juni besprochen, der forderte, dass der Gemeinderat den Parkraum
LESERBRIEF
in Pfeffingen aufstocken soll. Da der Parkraum von einer Kommission geprüft wurde und diese es «für nicht notwendig empfand, eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung aufzuziehen», wurde der Antrag im vergangenen November wieder zurückgezogen. Dies jedoch unter der Bedingung, dass sich der Gemeinderat weiterhin mit dem Thema beschäftige. Damit der Gemeinderat die Bedürfnisse der Einwohner besser einordnen kann und um dann dementsprechend zu handeln, werde es am 29. Oktober einen Informationsanlass für die Bevölkerung geben, um verschiedene Lösungsvarianten und Pläne aufzuzeigen. Die Thematik soll dann im Sinne der Bevölkerung weiterverarbeitet werden und vielleicht an einer nächsten Gemeindeversammlung nochmals angesprochen werden.
Auch während der Hitzewelle der letzten Wochen war das Bäderpersonal für seine Gäste da. Dies bei sehr belastenden Temperaturen, belastender Luftqualität und sehr hoher Lärmbelastung. Einige haben sogar die Betriebsdauer fast täglich um eine Stunde verlängert. Nicht ganz einfach, wenn man als Badegast bedenkt, dass das Badpersonal stundenlang auf dem aufgeheizten Bassinrand für die Sicherheit, das Wohlergehen und einen hygienisch vertretbaren und geregelten Badbetrieb für all seine Gäste da ist. Aber auch die Kassiererinnen und das Badrestaurantpersonal in den sehr aufgeheizten Betriebsräumen, muss da sicher an die eigenen Grenzen gehen.
Für diese überdurchschnittlichen professionellen Leistungen ein grosses herzliches Dankeschön euch allen! Natürlich hoffen wir, dass die Badbetreiber diese Leistungen auch zu würdigen wissen und euch allen die verdiente Wertschätzung entgegenbringen. Aus unserer Sicht hättet ihr einen Bonus verdient. Es freut uns sehr, dass das ganze Badpersonal, in unserer Freizeitanlage, welche eine sozial, gesellschaftlich und gesundheitlich äusserst wichtige Ventilfunktion hat, jederzeit beim Kommen und beim Gehen ein freundliches Lächeln und/oder einen ebensolchen Willkommensgruss entgegenbringt. Marcel Müller und Beatrice Bauer
LESERBRIEF
Ein grosses Lob an das Gartenbad Aesch
Unser Gartenbad ist in allen Belangen ein Bijou – eine immer gepflegte mit viel Liebe gestaltete Gartenanlage, ein freundliches aufmerksames Bademeister-Team, ein Restaurantbetrieb mit vielfältigem und abwechslungsreichem Angebot. Nicht zuletzt verdienen die den ausserordentlichen Witterungsverhältnissen angepassten Öffnungszeiten ein grosses Lob – herzlichen Dank an alle, die verantwortlich sind, dass wir uns im Gartenbad so wohl fühlen. Was alle Mitarbeiter in den letzten heissen Wochen geleistet haben, verdienet ein grosses Lob – Bravo! Annamarie Horat
Der 11er ist «spitze»
Es ist noch nicht lange her als in einer regionalen Zeitung zu lesen war, dass das 11er Tram Spitze sei. Unbestritten leistet die BLT einen wichtigen Beitrag an unsere Mobilität in der Region. Doch wenn man genauer hinsieht bzw. hört, geht der eigens angestimmte Lobgesang im Lärm der verkehrenden Trams und Busse unter. Schon etwas länger zurück, aber mir immer noch sehr präsent, anlässlich der Verlegung der alten Tram Wendeschlaufe an die heutige Stelle, wurde uns versprochen Alles zu unternehmen um Lärm zu vermeiden. Ein zentraler Beitrag war die Wasserschmierung der Geleise. Diese wurde im Rahmen einer Sanierung einfach still gelegt und leider durch ein ineffizientes Schmiersystem ersetzt. Auf Anfrage erhielt ich die Auskunft, dass die Wasserschmierung im Winter wegen Eisbildung abgestellt werden müsse. Doch bei eisigen Temperaturen, wenn solche tatsächlich für wenige Tage Einzug halten, hat man die Fenster geschlossen. Das Problem des Lärms also weniger akut. Zurzeit fahren die Ersatzbusse. Viele Chauffeure schaffen es nicht den Motor nach dem Einfahren abzustellen und erst wieder zu starten wenn sie wieder losfahren. Der Motor und die damit verbunden Aggregate laufen Minuten lang im Stand. Und kaum ist einer weg, fährt der nächste ein. Das bedeutet eine unangemessene Dauerbeschallung bei immer länger werdenden Betriebszeiten und einem dichteren Fahrplan. „Der 11er ist spitze» in punkto Lärmemissionen darf man die Aussage zweifellos unterstreichen. Thomas Schwendimann
DETAILHANDEL
Neuer Migros-Partner für Aesch
WOB. Was das Wochenblatt bereits Ende April berichtete, hat nun auch die Migros offiziell kommuniziert: Am Obereggweg in Aesch entsteht eine neue MigrosPartner-Filiale. Die Eröffnung sei in diesem Dezember geplant, wie die Genossenschaft Migros Basel in einer Medienmitteilung schreibt.
LESERBRIEF
Das Defizit von 4,9 Millionen Franken in Aesch ist ein deutliches Warnsignal. Die finanzielle Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass unsere Gemeinde seit Längerem mit strukturellen Herausforderungen kämpft, die bisher teils durch Einmaleffekte abgefedert wurden. Negative Ergebnisse konnten wiederholt durch ausserordentliche Erträge verbessert werden, z.B. durch den Verkauf des Intergga-Netzes sowie von Land und Immobilien. Das brachte kurzfristig Entlastung, wirft aber die Frage auf, ob eine langfristige Strategie verfolgt wurde. Denn diese Vermögenswerte stehen künftig nicht mehr zur Verfügung. Gerade Land könnte für zusätzlichen Schulraum wichtig sein. Auch die Auflösung von zweckgebundenen Mitteln, Reserven und Eigenkapital können das Defizit nur kurzfristig mil-
dern. Die eigentlichen Probleme werden dadurch nicht gelöst. Deshalb braucht es eine umfassende Analyse der Finanzlage. Zuerst sollte die Gemeinde ihre Ausgaben prüfen und Einsparpotenziale nutzen. Erst wenn dies nicht reicht, sollte über steuerpolitische Massnahmen diskutiert werden. Entscheidend ist, dass der Gemeinderat die Herausforderungen aktiv angeht und langfristige Folgen stärker berücksichtigt. Ein finanzpolitisches Drama wie in Dornach gilt es zu vermeiden. Im Interesse der heutigen Bevölkerung und kommender Generationen braucht Aesch eine vorausschauendere und verantwortungsvollere Finanzpolitik.
Lucca Achermann, Grünliberale Partei Aesch
Beim Bau des Filiale setze die Genossenschaft auf Nachhaltigkeit: Der neue Migros-Partner-Standort werde deshalb aus einem bereits bestehenden und eingelagerten Holzmodulbau eines früheren Migros-Supermarktes neu zusammengesetzt und auf wiederverwendbaren Schraubfundamenten montiert. Eine Photovoltaikanlage auf dem Flachdach werde die Haustechnik des MigrosPartners mit Strom versorgen.
Die Bauarbeiten haben bereits gestartet und die leerstehenden Gewerbebauten am Obereggweg würden rückgebaut. Die Kundschaft könne sich auf rund 5000 Produkte auf einer Verkaufsfläche von 500 Quadratmetern freuen. Ein besonderer Schwerpunkt liege auf frischen Convenience-Produkten wie Sandwiches, Snacks und Kaffee. «Wir freuen uns, mit unseren Produkten künftig noch näher bei der Kundschaft zu sein und die Verankerung der Migros Basel im Quartier zu stärken», sagt Lukas Sommer, Leiter Supermärkte der Migros Basel. Ergänzt werde das Angebot mit einem E-Bike- und Cargobike-SharingAngebot. Der Migros-Partner soll auch an Sonntagen geöffnet sein.

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Aus der Gemeinderatssitzung vom 23. Juni 2026
In seiner Sitzung vom 23. Juni 2026 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt:
– Der Gemeinderat hat dem Regierungsratsbeschluss zum Bau öffentlicher Schutzräume durch den Kanton Basel-Landschaft zugestimmt unter der Voraussetzung, dass den Gemeinden keine Mehrkosten entstehen.
– Der Gemeinderat hat sich der Stellungnahme des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) zur kantonalen Vernehmlassung betreffend Teilrevision Polizeigesetz angeschlossen.
– Ausserdem wurden zur Kenntnis genommen:
– Aktuelle Einladungen;
– Morija-Zeitungen April-Juni 2026;
– Ordentlicher- und steuerpolitischer Beitrag 2026 der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung an die Feuerwehr Birs;
– Bericht Rechnungsprüfungskommission zur Jahresrechnung 2025 Feuerwehr Birs;
– Jahresbericht 2025 Familien- und Jugendberatung Birseck;
– Dankesmail Jubilar;
– Protokoll Seniorenrat vom 1.06.2026;
– Bewilligung einer Veranstaltung im Wald der Primarschule Münchenstein. Gemeinderat Aesch
Baupublikation
BaugesuchNr.:0691/2026
Parzelle(n) Nr.: 1474, 2274BR
Projekt: Erweiterung Vordach, Ettingerstrasse 117, 4147 Aesch
Gesuchsteller:in: Bauherrengemeinschaft GSA Schürfeld, Ettingerstrasse 117, 4147 Aesch
Projektverfasser:in: architektur nussbaumer ag, Nunningerstrasse 1, 4203 Grellingen
Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Geschäftsbereich Raumentwicklung/Lebensraum, Hauptstrasse 29, 4147 Aesch oder über die Website des aktuellen Amtsblatts www.bgauflage.bl.ch
Auflagefrist:13. Juli2026
Einsprachen sind schriftlich, mit Originalunterschrift, 4-fach und eingeschrieben innerhalb der Auflagefrist an folgende Adresse zu richten: Bau- und Umweltschutzdirektion, Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal.
Gemeinderat Aesch
Massnahmen des Kanton BL aufgrund anhaltender Trockenheit

Die anhaltende Hitze und die ausbleibenden Niederschläge verschärfen die Trockenheit im Kanton Basel-Landschaft. Deshalb verfügt der Kantonale Führungsstab KFS per 26. Juni 2026, 12.00 Uhr, verschiedene Massnahmen. Diese betreffen unter anderem den Umgang mit Feuer, die Wasserentnahme aus Gewässern sowie die Nutzung der Ergolz.
AUSBILDUNGAUFDERGEMEINDEVERWALTUNG HERZLICHEGRATULATIONZUMLEHRABSCHLUSS2026
Unsere beiden LernendenFiona Gasser (Mediamatikerin)und Cyrill Epper(WMSPraktikum)haben ihre Ausbildung aufder GemeindeverwaltungAesch erfolgreichabgeschlossen. Herzliche Gratulation denbeidenjungenBerufsleutenzu diesem wichtigenMeilenstein

Wirsindstolz undfreuenuns sehr,dasswir Fionaund Cyrill ausbildenund fürdie Berufswelt vorbereitendurften.Wir wünschen ihnenfür denprivatenund beruflichenWeg alles Gute undweiterhin viel Freude undErfolg.
GemeindeverwaltungAesch
GemeinderatAesch
Wegen anhaltender Hitze und Trockenheit sind die Böden stark ausgetrocknet; bei Gewittern drohen dadurch lokale Abschwemmungen. Die Pegel von Bächen, Quellen und Grundwasser sinken kontinuierlich, während die Wassertemperaturen über 20 °C liegen.
Der Kanton Basel-Landschaft hat folgende Massnahmen per 26. Juni 2026, 12.00 Uhr, bis auf Widerruf zu verfügt:
– Waldbrandgefahr: Feuerverbot im Wald und bis 50 m zum Waldrand. Ausgenommen sind feste Feuerstellen (Beaufsichtigung und vollständiges Löschen obligatorisch). Verbot von Himmelslaternen sowie dem Wegwerfen von Zigaretten/ Streichhölzern.
– Wasserentnahmeverbot: Generelles Verbot der Wasserentnahme für den Gemeingebrauch (z. B. mit Eimer/Giesskanne).
Um den Stress für die Fische zu minimieren und einem Fischsterben vorzubeugen, ist seit dem 24. Juni am Unterlauf der Birs ein Badeund Betretungsverbot für Mensch und Tier verfügt. Ebenso verboten ist das Fischen in diesen Bereichen.
Kanton Basel-Landschaft Gemeinde Aesch
Fernwärme Belagsarbeiten Obereggweg und St. Jakobstrasse
Der Fernwärmeausbau am Obereggweg und der St. Jakobstrasse ist inklusive des Ersatzes der Wasserleitung abgeschlossen. Als letzter Schritt steht nun die Instandstellung der beiden Strassen mit Asphalt und Deckschicht an.
Die St. Jakobstrasse ist von Montag, 6.07.26, 7.00 bis Mittwoch, 8.07.26, 7.00 Uhr gesperrt. Der Obereggweg ist von Dienstag, 7.07.26, 7.00 bis Mittwoch, 8.07.26, 7.00 Uhr nicht befahrbar. Die Zufahrt zu den privaten Parkfelder ist während dieser Zeit nicht möglich. Ausweichparkplätze stehen für Anwohnerinnen und Anwohner in den Weissen Zonen der angrenzenden Strassen zur Verfügung. Vielen Dank für das Verständnis.
Fachbereich Infrastruktur Primeo Wärme
Fernwärme Belagsarbeiten
Traugott-Meyer-Strasse
Der Fernwärmeausbau in der Traugott-MeyerStrasse ist abgeschlossen. Als nächster Schritt erfolgt der Ersatz der Asphalt Tragschicht in der Strasse.
Die Arbeiten werden unter Teilsperrung der Strasse in zwei Etappen ausgeführt. 1. Etappe: Mittwoch, 8.07.2026, 7.00 bis Montag, 13.07.2026, 20.00 Uhr. 2. Etappe: Dienstag, 14.07.2026, 7.00 bis Freitag, 17.07.2026, 20.00 Uhr. Die Zufahrt zu den privaten Parkfelder ist während dieser Zeit nicht möglich. Ausweichparkplätze stehen für Anwohnerinnen und Anwohner in den Weissen Zonen der angrenzenden Strassen zur Verfügung. Die Zu- und Wegfahrt zu den zwei Einstellhallen bleibt sichergestellt.
Fachbereich Infrastruktur Primeo Wärme
www.crossiety.app
Vorsicht Hitze: Empfehlungen und hilfreiche Infos

Die anhaltend hohen Temperaturen können die Gesundheit belasten. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der Kanton BaselLandschaft stellen auf speziellen Websites Informationen und Empfehlungen zum Schutz vor Hitze bereit:
– www.bag.admin.ch/hitze
– www.baselland.ch(StichwortHitze)
Wichtige Verhaltensregeln bei Hitze:
– Körperliche Anstrengung vermeiden
– Hitze fernhalten – Körper kühlen
– Viel trinken – leicht essen
– Für ein kühles Zuhause sorgen
– Sonnenschutz (Kleidung, Sonnencrème, Schatten)
– Körper regelmässig kühlen (Dusche, feuchte Tücher, Fussbäder)
– Risikopersonen schützen und regelmässig Kontakt halten
– Hitzewarnungen von MeteoSchweiz beachten.
Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen.
Warnzeichen ernst nehmen: Schwäche, Schwindel, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Muskelkrämpfe, Übelkeit oder Erbrechen können Anzeichen einer Überhitzung sein.
In diesem Fall sofort trinken, den Körper kühlen, einen schattigen Ort aufsuchen und bei Bedarf ärztliche Hilfe oder den Notruf 144 kontaktieren.
Gemeinde Aesch
Bürgergemeindeversammlung vom 23. Juni 2026
Präsident Matthias Preiswerk konnte an der Bürgergemeinde-Versammlung vom 23. Juni 2026 73 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger sowie 47 Einbürgerungs-Kandidaten und -Kandidatinnen und Gäste im Chesselisaal des Gasthofs Mühle begrüssen. Das Protokoll der Versammlung vom 30. Oktober 2025 wurde einstimmig genehmigt. Alle zwanzig Einbürgerungsgesuche wurden mit grossem Mehr gutgeheissen. Die Rechnung 2025 schliesst bei einem Aufwand von CHF 7.482 Mio. und einem Ertrag von CHF 7.554 Mio. mit einem Gewinn von CHF 71288.97 ab. Die Jahresrechnung 2025 wurde einstimmig genehmigt.
T. Häring präsentierte vier Abrechnungen über die Umbau-/Sanierungskredite für den Gasthof Mühle (Hotelzimmer + Wohnung), Alterswohnungen Kirschgartenstrasse 16, Bürgerhütte und Wohnhäuser Klusstrasse 1 bis 3a. Mit Ausnahme einer leichten
Gemeindeverwaltung
Aesch
Hauptstr. 23/25/29, 4147 Aesch
Schalteröffnungszeiten
Montag,Mittwoch,Freitag 9.00–12.00 13.30–16.00
Dienstag,Donnerstag 9.00–12.00 nachmittags geschlossen
Telefonzeiten Montag bis Freitag 9.00–12.00 13.30–16.00
Kostenüberschreitung beim Gasthof Mühle konnten die Kredite gut eingehalten werden. Alle Abrechnungen wurden einstimmig genehmigt.
Liegenschaftsverwalter M. Gygax präsentierte den Zustand der beiden Häuser Pfeffingerstrasse 2/4 und erklärte, dass die Sanierung im gleichen Umfang wie die Häuser Klusstrasse 1 bis 3a erfolgen soll. Der beantragte Kredit von CHF 540000.00 wurde bei einer Enthaltung mit grossem Mehr bewilligt. Bürgerrätin A. Küng hat nach achtjähriger Amtszeit auf den 30.6.2026 demissioniert. Sie wurde mit einer vom Forstbetrieb geschnitzten Skulptur und mit grossem Applaus verabschiedet.
Zum Abschluss wurden alle Anwesenden zum Apéro vor dem Mühle-Bistro eingeladen. Bürgergemeinde Aesch
Information:
Aufhebung Shuttlebus L27 und Stärkung L37
Anstelle der provisorischen Linie 27, welche die Haltestellen Münchenstein, MFP und Münchenstein, Gartenstadt bediente und per 29.06.2026 eingestellt wurde, verkehrt ab Montag, 3. August 2026, die Linie 37 von Montag bis Samstag zwischen 7.00 und 20.30 Uhr neu im 15-Minuten-Takt. Reisende in Richtung Gartenstadt gelangen mit der Buslinie 37 ab Dreispitz, Bahnhof SBB oder Münchenstein Bahnhof zur Ersatzhaltestelle «Gartenstadt» an der Bottmingerstrasse. Baselland Transport AG BLT
90. Geburtstag
Am 29. Juni 2026 durfte Frau Karin Fiorellini ihren 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die Zukunft Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch
Goldene Hochzeit
Am heutigen 2. Juli 2026 durfte das Ehepaar MadeleineundRudolfFux-Sutter das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch
Gemeindeversammlungsbeschlüsse vom 25. Juni 2026
1. Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 17. März 2026 wird einstimmig genehmigt.
2. Die Jahresrechnungen 2025 werden einstimmig genehmigt.
3. Als Mitglied der Sozialhilfebehörde Pfeffingen wird für den Rest der Amtsperiode bis 31. Dezember 2028, anstelle der zurückgetretenen Esther Oser, Herr Rolf Coray, gewählt.
Beschwerden können, gestützt auf § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 7. September 1981, innert 3 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung des Ergebnisses beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft erhoben werden.
NAMENS DES GEMEINDERATES
Der Präsident: Dr. Ruben Perren
Der Verwalter: Walter Speranza
Plattform Trockenheit BL
Fast jedes Jahr und mit zunehmender Tendenz verfügen die Gemeinden wie auch der Kanton Massnahmen bezüglich Trockenheit.
Unter www.bl.ch/trockenheit können aktuelle Informationen bezüglich geltender Bestimmungen sehr rasch und einfach aufgerufen werden. Darunter fallen zum Beispiel allfällige Feuer-, Wasserentnahme-, Fischerei-, Badeund Betretungsverbote. Sollten Bestimmungen aufgrund von Trockenheitsperioden auch in der Gemeinde Pfeffingen von Nöten sein, werden diese ebenfalls unter www.bl.ch/trockenheit publiziert werden.
Die Gefahrenlage zur Trockenheit wird weiterhin auf waldbrandgefahr.ch des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) abgebildet. Gemeindeverwaltung Pfeffingen
DienächsteEntsorgungvon findetstattam Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Dienstag, 7. Juli 2026
Garten- und Küchenabfälle Mittwoch, 8. Juli 2026
Papier-/Kartonsammlung Mittwoch, 29. Juli 2026
Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Montag, 24. August 2026
Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Mittwoch, 23. September 2026 Metall Mittwoch, 21. Oktober 2026
Baupublikationen
Nr. 2025-0599
Gesuchsteller: Claudia Erni, Schmidholzstrasse 52, 4142 Münchenstein und Tobias van Baarsen, Schmidholzstrasse 52, 4142 Münchenstein
Projekt: Neupublikation: geänderte Werkstatt mit Velounterstand, Umbau Einfamilienhaus/ Dachflächenfenster/Werkstatt mit Velounterstand, Parzelle: 2846, Schmidholzstrasse 52, 4142 Münchenstein
Projektverfasser: Brandenberger Kloter Architekten AG, Oliver Brandenberger, Dominique Marc Herzog, Gempenstrasse 10, 4053 Basel
Nr. 2026-0765
Gesuchsteller: Matthias und Cristina Völlm-Mühlemann, Loogstrasse 28, 4142 Münchenstein
Projekt: Um- und Anbau Einfamilienhaus, Parzelle: 2824, Loogstrasse 28, 4142 Münchenstein
Projektverfasser: Hauswerk Architekten, Karin Schoch, St. Johanns-Vorstadt 17, 4056 Basel
Auflagefrist: 13. Juli 2026
Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Personelles Herzlich willkommen!

Seit dem 1. Juli gehört Nicole Schöni als Mitarbeiterin Informatik zum Team des IT-Support. Nach der Berufslehre zur Hochbauzeichnerin und einigen Jahren Tätigkeiten auf dem erlernten Beruf war sie im Betriebsmanagement für ein international tätiges Unternehmen im Einsatz. Vor rund sechs Jahren hat Nicole Schöni intern eine Stelle im IT Service Management übernommen. Hier hatte sie unter anderem die Hauptverantwortung für die Prozessoptimierung und das Lizenzmanagement inne.

Ebenfalls Anfang Juli hat Daniele Savoca seine Arbeit als Haus- und Betriebswart aufgenommen. Nach einer Vorlehre zum Betriebspraktiker hat er eine Berufslehre Betriebsunterhalt EFZ im öffentlichen Bereich absolviert. Mittlerweile blickt Daniele Savoca auf eine 16-jährige Berufserfahrung zurück und war zuletzt als Objektleiter für die Basler Verkehrsbetriebe BVB tätig.
Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung wünschen Daniele Savoca und Nicole Schöni viel Erfolg bei der Ausübung ihrer Tätigkeit und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.
Ersatzwahl Gemeindekommission
Nachrücken
von Martin Müller
Mit Schreiben vom 12. Juni 2026 hat Annika Bos (Die Mitte) ihren Rücktritt per 30. Juni 2026 aus der Gemeindekommission mitgeteilt.
Gemäss Wahlprotokoll der letzten Gemeindekommissionswahlen vom 3. März 2024 ist Martin Müller der zweite Nachrückende auf der Liste «EVP, GLP, Die Mitte und Parteilose». Die ihm vorangehende nachrückende Person gemäss Wahlprotokoll hat auf ein Nachrücken verzichtet.
Nachdem sich Martin Müller dazu bereit erklärt hat, dieses Mandat anzunehmen, gilt er gemäss § 44 des Gesetzes über die politischen Rechte für den Rest der laufenden Amtsperiode vom 1. Juli 2024 bis zum 30. Juni 2028 als Mitglied der Gemeindekommission gewählt. Der Gemeinderat
Bade- und Betretungsverbot für Mensch und Tier sowie Fischereiverbot am Unterlauf der Birs Wie das Amt für Wald und Wild beider Basel mitteilt, führen die anhaltend hohen Wassertemperaturen in Verbindung mit tiefen Wasserständen in der Birs bei vielen Fischarten zu Hitzestress. Die badende Bevölkerung und badende Haustiere stellen einen grossen zusätzlichen Stressfaktor für die Tiere dar. Um die Überlebenschancen der gefährdeten Fische zu erhöhen, verfügt das Amt für Wald und Wild beider Basel in Abstimmung mit den zuständigen Stellen des Kantons Basel-Stadt und den betroffenen Gemeinden ein Badeund Betretungsverbot. Dieses gilt an der Birs zwischen der Birsmündung und der Redingbrücke. Es gilt ausserdem in Muttenz und Münchenstein zwischen der Schänzlibrücke bis zur Holzbrücke unterhalb des Kraftwerks Neue Welt (inkl. Wehrkolk) sowie zwischen der Eisenbahnbrücke in der Hofmatt und dem BBC-Turm in Arlesheim. Das Verbot gilt für Menschen und Haustiere. Ebenfalls verboten ist das Fischen in diesen Gewässerabschnitten. Weiterhin erlaubt bleiben das Baden und Fischen im Rhein sowie in den übrigen, nicht signalisierten Abschnitten der Birs.
Das Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot an der Birs gilt seit Mittwoch, 24. Juni 2026, bis auf Widerruf. Es umfasst ebenfalls das Befahren, beispielsweise mit Booten, Standup-Paddels oder Schlauchbooten.
Die Gemeindeverwaltung
Flugzeit der Japankäfer hat begonnen Allgemeinverfügung tritt in Kraft

Wie die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft sowie das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt mitteilen, werden nach den ersten Funden von Japankäfern in der Region die Massnahmen zur Bekämpfung intensiviert.
Der Japankäfer befällt über 400 Pflanzenarten. Die möglichen Schäden in der Schweiz werden auf mehrere hundert Millionen Franken pro Jahr geschätzt.
Ein Bewässerungsverbot wird es im Befallsherd in dieser Saison nicht geben. Dennoch empfehlen die kantonalen Pflanzenschutzdienste der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, die Bewässerung von Rasen- und Grünflächen einzustellen oder auf ein Minimum zu reduzieren. Dies ist eine der wenigen Massnahmen, die aktuell zur Bekämpfung der Larven des Japankäfers im Boden zur Verfügung steht. Bei zunehmender Trockenheit des Bodens sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit der Larven deutlich. Das Giessen von Blumen und Gemüse im Garten sowie das Giessen von Topfpflanzen ist weiterhin unproblematisch.
Bis Ende September 2026 gilt überdies ein Transportverbot für Schnittgut und Oberflächenschicht des Bodens aus dem Befallsherd hinaus. Die reguläre Grüngutabfuhr der Gemeinden bleibt davon unberührt und kann weiter genutzt werden.
Des Weiteren ist es untersagt, Kompost und Pflanzen mit Wurzeln in Erde aus dem befallenen Gebiet hinauszutransportieren.
Die Bevölkerung wird gebeten, Funde von Japankäfern zu melden via Hotline 061 267 64 00 oder per E-Mail an japankaefer@bl.ch
Weitere Informationen über den Japankäfer und dessen Bekämpfung sind auf der Website www.baselland.ch (Suchbegriff: Japankäfer) zu finden.
Die Gemeindeverwaltung
Veranstaltungsbewilligung im Wald Schul-OL am 23. Oktober
Das Amt für Wald und Wild beider Basel hat nach Vernehmlassung bei den betroffenen Gemeinden und kantonalen Fachstellen die Bewilligung für die Durchführung des folgenden Anlasses in den Gemeinden Münchenstein und Muttenz, mit Auflagen gemäss Dekret des Landrats über die Bewilligung für Veranstaltungen im Wald erteilt:
– Schul-Orientierungslauf Sekundarschule Arlesheim-Münchenstein vom Freitag, 23. Oktober 2026 (Ersatzdatum: Freitag, 30. Oktober 2026), mit ca. 550 Teilnehmenden
Die Gemeindeverwaltung
Elektro-Roller Gemeinsame Kontrolle mit Kantonspolizei

Auf Schweizer Strassen sind immer mehr Elektro-Roller unterwegs, die maximal 25 km/h fahren dürfen. Diese Fahrzeuge fallen in die Kategorie der Leicht-Motorfahrräder und müssen mit den momentan geltenden Bestimmungen nicht über ein Kontrollschild verfügen.
Teilweise manipulieren die Lenkenden die Software ihrer Fahrzeuge und können dadurch schneller fahren, als dies vorgesehen ist. Bei einer Polizeikontrolle können sie ihr Fahrzeug mit wenigen Handgriffen wieder auf den Normalwert von 25 km/h einstellen. Diese Umstände erschweren es der Polizei, die fehlbaren Lenkerinnen und Lenker aus dem Verkehr zu ziehen.
In diesem Zusammenhang führte die Gemeindepolizei am Donnerstagvormittag, 18. Juni, mit zwei Spezialisten der Verkehrspolizei Basel-Landschaft, auf verschiedenen Gemeindestrassen Kontrollen mit Schwerpunkt Elektro-Roller durch. Dabei wurde eine Laserkamera eingesetzt, damit mögliche Geschwindigkeitsüberschreitungen hieb- und stichfest nachgewiesen werden konnten. Im Verlauf des Morgens konnte ein Mann angehalten werden, der mit 51 km/h erfasst wurde – also nach Abzug der Sicherheitsmarge fast doppelt so schnell wie erlaubt. Dem Lenker konnte überdies eine weitere massive Geschwindigkeitsübertretung nachgewiesen werden. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und der Lenker wird an die Staatsanwaltschaft verzeigt.
Die Gemeindepolizei
Biker Days Basel vom 10. bis 12. Juli 2026
Die Gemeindepolizei Münchenstein hat im Herbst 2025 die Bewilligung für den folgenden Anlass erteilt:
Internationales Motorrad- und Musikfestival «Biker Days Basel» auf dem Parkplatz St. Jakobshalle am Freitag, 10. Juli 2026, 17.00 bis 2.00 Uhr, Samstag, 11. Juli 2026, 11.00 bis 2.00 Uhr, und Sonntag, 12. Juli 2026, 11.00 bis 19.00 Uhr.
Wie im Vorjahr wurde der Veranstalter insbesondere dazu verpflichtet, verschiedene Massnahmen gegen unnötige Lärmverursachungen von Besucherinnen und Besuchern auf den Zufahrtsstrassen zum Festivalgelände zu treffen. Neu wird der Organisator explizit dazu verpflichtet, umgehend Massnahmen zu
Berufsbildung in Münchenstein Gratulation zum Lehrabschluss

Die Gemeinde Münchenstein freut sich, mit den folgenden Lernenden (siehe Bild v. l. n. r.), die im Juni 2026 ihre Lehrabschussprüfung mit Erfolg bestanden haben, einen Beitrag zur Sicherung des Berufsnachwuchses in verschiedenen Branchen beitragen zu dürfen:
– Carina Lupo, Kauffrau EFZ
– Joel Riccardi, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Fachrichtung Hausdienst
– Joël Heer, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Fachrichtung Werkdienst
– Florian Python, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Fachrichtung Werkdienst
– Leticia Deucher, Fachfrau Betreuung EFZ Fachrichtung Kinder
Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung gratulieren den Absolventinnen und Absolventen herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss und wünschen für die berufliche und private Zukunft alles Gute.
ergreifen, wenn an nicht dafür vorgesehenen Stellen parkiert wird. Das Team der Gemeindepolizei Münchenstein wird an den Biker Days Basel zeitweise präsent sein. Die Gemeindepolizei
Schulergänzende Betreuung SEB Workshops und Sommerfest

In den vergangenen Wochen drehte sich in der SEB alles um Kreativität, Bewegung und kulinarische Entdeckungen. In drei Workshops konnten die Kinder ihre Stärken entfalten, Neues ausprobieren und gemeinsam etwas
auf die Beine stellen. Es wurde viel gelacht, geübt, getanzt, gebacken und gebastelt – unter anderem ist ein SEB-Rezeptbuch entstanden.
Abgeschlossen wurden die Workshops am Donnerstagabend, 18. Juni, mit einem Sommerfest. Hier wurden den Eltern und Familien stolz die Ergebnisse aus dem Workshop präsentiert. Nach Gesang und Tanzeinlagen der verschiedenen Gruppen aus den Workshops wurde ein reichhaltiges Grill-Buffet genossen. Ein herzliches Dankeschön geht an die aktiven Kinder sowie an das gesamte Betreuungsteam für die engagierte Leitung der Workshops. Ebenso zu danken gilt es den hilfsbereiten Abteilungen der Gemeinde, dem Grillmeister, der Primarschule Münchenstein für die Speaker-Anlage, der Tanzgruppe für die Lautsprecher und den Grill sowie allen Eltern für die tatkräftige Unterstützung fürs Buffet, das grosse Interesse am Anlass und die vielen positiven Rückmeldungen. Das Team der Schulergänzenden Betreuung 1.Augustfeier Münchenstein
1. August2026, ab 18.00Uhr
Areal Obere Loog
Geselligkeit – Musik, Spiel und Spass für jede Altersgruppe – eine gratis Wurst& Brot oder eine vegetarische Alternative für alle
Co-Patronat


Lernende der Berufsfachschule Gesundheit Baselland hatten in der letzten Schulwoche Gelegenheit, eine auf Computerspielen basierende Lernmethode auszutesten.
Caspar Reimer
Sich selbst spielend kennenlernen: Wie das geht, konnten über 800 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Gesundheit Baselland in Münchenstein letzte Woche erfahren. Beim Videospiel Pico Park mussten die Lernenden, dargestellt als katzenähnliche Figuren, im Team einen Schlüssel finden und als Ziel die Ausgangstüre erreichen. Was einfach klingt, erfordert extreme Koordination und Teamarbeit. Entsprechend gingen die Emotionen bei den Schülerinnen und Schülern hoch – es wurde viel gelacht in dieser letzten Schulwoche vor den Sommerferien.
Hinter der Idee steht Levelhub, eine gemeinnützige Bildungsinitiative des Netzwerks Grenchen, einer Organisation, die im Bereich der Arbeitsintegration tätig ist. «Viele sind überrascht, wenn sie hören, dass wir mit kommerziellen Videospielen arbeiten. Aber genau das ist der Kern unseres Ansatzes: Gaming schafft einen magischen Moment – man taucht ein, vergisst alles um sich herum, und genau in diesem Zustand werden Stärken und Verhalten sichtbar, die sonst verborgen bleiben», so Cristina Gerber, Leiterin von Levelhub.

Nach 13 Jahren: Neuer CEO für Sutter Begg
WOB. Nach 13 Jahren als CEO gibt Katharina Barmettler-Sutter per Ende Jahr die operative Führung von Sutter Begg ab. Mit Beat Stohler übernimmt der langjährige stellvertretende Geschäftsführer und Leiter der Backstube die Verantwortung für das Tagesgeschäft, wie Sutter Begg in einer Medienmitteilung schreibt. Katharina Barmettler-Sutter bleibe der Traditionsbäckerei als Verwaltungsratspräsidentin erhalten. Als Vertreterin der vierten Generation habe Barmettler-Sutter die Geschicke des Familienunternehmens massgeblich mitgeprägt. Unter ihrer Leitung habe sich Sutter Begg kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei setzte sie auf die Verbindung von Tradition und Erneuerung und stärkte dadurch sowohl die Marktposition als auch die Unternehmenskultur. «Ich bin stolz darauf, die Geschäftsführung auf dem wirtschaftlich erfolgreichsten Stand der Firmengeschichte zu übergeben. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass wir mit diesem Wechsel bestens für die Zukunft aufgestellt sind. Ein Unternehmen ist Teamarbeit. Entscheidend ist das Zusammenspiel», sagt Katharina Barmettler-Sutter.
Kommerzielle Videospiele für mehr Vertrauen und Interesse Beim Spiel Pico Park müssen alle Teilnehmenden ins Ziel kommen, niemand bleibt auf der Strecke. «Hier ist es spannend zu sehen, wie die Gruppe funktioniert. Hilft man der Person, die im Rückstand ist, weiter? Hier lassen sich soziale Kompetenzen erkennen», so Gerber. Entstanden sei die Idee vor rund drei Jahren über einen Zeitungsartikel, in welchem berichtet wurde, dass Computerspiele helfen können, Kompetenzen zu erkennen und zu entwickeln. «Im Artikel stand zudem, dass die Wirtschaft diese positiven Eigenschaften des Videospiels für die Berufsentwicklung zu wenig nutze. Da dachten wir, dass wäre doch eine Lücke, in die wir einspringen könnten», sagt Gerber. Beim Spielen erkenne man rasch, ob jemand etwa eine Führungsnatur oder eher eine zurückhaltende Person sei. Im letzteren Fall ergebe sich die Chance, dies rechtzeitig zu erkennen und die Person zu ermuntern, sich mehr einzubringen und Strategien zu entwickeln.
und arbeitet dabei mit rund 30 verschiedenen Spielen. Gerade der Umstand, dass es sich um kommerzielle Games und nicht um Lernspiele handle, stärke das Interesse und das Vertrauen der Jugendlichen. Die Workshops folgen einem klaren Dreischritt. Zuerst spielen die Lernenden, dann folgt die Reflexion: Mit speziell entwickelten Karten analysieren sie ihr eigenes Spielverhalten und benennen, was sie beobachtet haben. Im dritten Schritt wird der Transfer geleistet – die Brücke vom Gaming in den Berufsalltag.
Levelhub ist in der ganzen Schweiz in verschiedenen Bildungsbereichen tätig
Gemeinsam in Bewegung bleiben «Laufgruppe» für Seniorinnen und Senioren
Die Koordinationsstelle für das Alter und der Seniorenrat Münchenstein bieten jeweils am Donnerstagvormittag eine «Laufgruppe» für ältere und an Bewegung interessierten Personen aus Münchenstein an.
Die Teilnehmenden gehen gemeinsam und achten aufeinander. In der Regel bil¬den sich unterschiedliche Gruppen, so dass alle im für sie passenden Tempo unterwegs sind. Die Strecke kann in rund einer Dreiviertelstunde absolviert werden. Sie führt über soliden Strassen- und Wegbe¬lag im Park im Grünen (Grün 80). Im Anschluss besteht die Möglichkeit, gemeinsam einen Kaffee zu trinken.
Der Treffpunkt ist das ganze Jahr hindurch jeweils am Donnerstagmorgen pünktlich um 9.30 Uhr beim Haupteingang zum Park im Grünen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anoder Abmeldung ist ebenso wenig erforderlich wie die Verpflichtung zu einer regelmässigen Teilnahme.
Koordinationsstelle für das Alter

Gratis-Mittel gegen
die Asiatische Tigermücke
Die Asiatische Tigermücke kommt nicht aus Europa.
Die Tigermücke kann Krankheiten übertragen.
Die Tigermücke sticht oft.
In Münchenstein gibt es immer mehr Tigermücken.
Die Gemeinde Münchenstein möchte weniger Tigermücken.
Alle Menschen können dabei helfen.
So können Sie helfen
Lassen Sie kein Wasser lange in Behältern stehen.
Behälter sind zum Beispiel:
– Eimer – Blumentöpfe – Giesskannen
– Regentonnen
Die Tigermücke legt ihre Eier in das Wasser in den Gefässen.
Aus den Eiern werden später neue Mücken.
Ein Mittel gegen Mücken-Larven
Es gibt ein Mittel gegen die Larven der Tigermücke.
Das Mittel heisst Larvizid.
Larvizid ist biologisch.
Haben Sie einen Behälter mit Wasser?
Dann können Sie Larvizid verwenden.
Larvizid tötet nur die Larven von Stechmücken.
Wo bekommen Sie das Larvizid?
Sie erhalten das Larvizid bei der Gemeindeverwaltung Münchenstein.
Dazu bekommen Sie auch eine Anleitung.
In der Anleitung steht, wie Sie das Larvizid richtig verwenden.
Weitere Informationen
Mehr Informationen finden Sie im Internet.
Die Internet-Seite heisst: www.baselland.ch
Geben Sie im Suchfeld die Wörter «Asiatische Tigermücke» ein.
Dann finden Sie weitere Informationen zur Asiatischen Tigermücke.
Campus der Gesundheitsbranche Der Computerspiel-Workshop fand im Rahmen der Lernissage statt, welche an der Berufsfachschule jeweils vor den Sommerferien und im Winter für Abwechslung im Schulalltag sorgt. «Die
letzte Schulwoche vor den Sommerferien plätschert oftmals dahin. Deshalb findet dann bei uns jeweils die Lernissage statt», sagt der stellvertretende Rektor der Berufsfachschule, Gerhard Walthert. Dabei gehe es einerseits darum, über das im vergangenen Semester Gelernte zu reflektieren, andererseits an verschiedenen Posten kreativ tätig zu sein. An der Berufsfachschule Gesundheit werden die Jugendlichen zur oder zum Fachangestellten Gesundheit (FAGE) oder zur Assistenz Gesundheit und Soziales (AGS) ausgebildet. «80 Prozent der Lernenden sind Frauen, wobei es bei den Männern eine Tendenz nach oben gibt», sagt Walthert. Die Schule ist Bestandteil des Campus Bildung Gesundheit, in welchem noch drei weitere Institutionen beheimatet sind.
Was für ein fantastischer Start in die wohlverdienten Sommerferien. An der Kreuzung Lärchenstrasse und Schulackerstrasse, direkt bei unserem knallgelben Madame Frigo Häuschen, gab es zum Schulabschluss ein kleines Fest. Auch wenn unser charmantes Häuschen, das sich täglich mit viel Herzblut gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt, kein eigenes Gefrierfach besitzt: Für die perfekte Abkühlung war bestens gesorgt. Die wunderbaren Genussprofis von Gasparini haben uns mit einer süssen Überraschung verzaubert. Alle Primarschulkinder und Sekundarschulkinder durften sich über ein herrlich erfrischendes Glacé freuen. Bei den hochsommerlichen Temperaturen war das natürlich ein absolutes Highlight.
Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch
Sonntag, 5. Juli, Wandergottesdienst 9.45 Treffpunkt Bushaltestelle Herrenmatt in Seewen. Kollekte: OeSA (Ökum. Seelsorge für Asylsuchende).
Gottesdienstgestaltung: Vikarin
Dorothee Adrian, Pfarrerin Franziska Eich Gradwohl und Pfarrerin Dorothee Löhr
Donnerstag, 9. Juli, Demenz-Gottesdienst 15.30 2. Stock Stiftung Hofmatt. Liturgie: Vikarin Dorothee Adrian und Pfarrer Markus Perrenoud
Anlässe:
Donnerstag, 9. Juli 10.00 Uhr Hofmatt, Gebetskränzchen
Amtswoche: 4. bis 10. Juli
Pfrin. Birgit Schmidhalter, 078 772 15 50
Der Andrang war riesig, das Lachen laut und die Stimmung einfach unbezahlbar.
Von Herzen ein riesiges Dankeschön an Gasparini Glacé aus Münchenstein für das grosszügige Sponsoring dieser süssen Abkühlung und allen engagierten Helferinnen und Helfern von Madame Frigo für die fantastische Idee, die liebevolle Organisation und den tatkräftigen Einsatz vor Ort. Diese Aktion fand schon zum vierten Mal statt und wir hoffen, dass es nächstes Jahr wieder vor den Sommerferien für alle Schülerinnen und Schüler je ein geschenktes Glacé gibt. Geniesst die wunderschönen Sommerferien, mit den sonnigsten Grüssen und grossem Dank.
Madame Frigo
Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch
Sonntag, 5. Juli 10.15 Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim
Dienstag, 7. Juli 14.30 Rosenkranzgebet
Mittwoch, 8. Juli 9.00 Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. Kaffee im Pfarreiheim
Eckstein Birseck
Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org eckstein@ecksteinbirseck.org
Sie sind herzlich eingeladen, am Sonntagmorgen an unserem Gottesdienst teilzunehmen.
Jeweils am Sonntag, 10.00 bis 11.30 Während dem Gottesdienst findet unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.
MÜNCHENSTEIN
Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugendmusik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19.00, Singsaal Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. www.mvmuenchenstein.ch, 079 218 68 07, praesident@mvmuenchenstein.ch Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Susanne Haas (Präsidentin). Mitglied werden: Anmelden unter Postfach 721, 4142 Münchenstein oder kontakt@nvvm.ch. www.nvvm.ch Rückengymnastikgruppe in Münchenstein bietet jeweils mittwochs Rückentrainings mit dipl. Bewegungspädagogin in Turnhalle und Bad für Beweglichkeit, Kräftigung und Entspannung. U. Voegele, 061 603 80 05, www.discusherniebasel.ch SATUS TV Münchenstein, vielseitige und sportliche Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Polysportives Mädchenturnen ab 2. Kindergarten bis 9. Schuljahr, Badminton, Zumba, Yoga/Pilates, Fit for Fun gemischte Gruppe, gemischte Fitnessgruppe ab 60+, Frauenriege ab 40+. Auskunft: Rita Zumbrunnen, 061 411 35 60, satus4142@gmx.ch
Schachklub Birseck. Spielabend jeden Dienstag ab 19.30 (ausser Schulferien) in der Aula Schulhaus Loog. Jugendschach jeden Freitag, 18.00–19.00. Auskunft: Hanspeter Marti, 061 411 2147. Sie & Er Fitnessturnen in Münchenstein. Montags 19.00-20.00, Turnen mit Musik, Schulhaus Lange Heid, Turnhalle Süd. Auskunft: Hugo Rapp, 079 874 56 17. info@sie-er-fitness.clubdesk.com. https://sie-er-fitness.clubdesk.com SP Sozialdemokratische Partei Münchenstein. www.sp-muenchenstein.ch. Präsidentin: Veronica Münger, 079 656 45 71, veromue@hotmail.com Tenniscenter Münchenstein. 5 Hallen- und 4 Aussensandplätze, Tennisschule, kostenloses Schnuppertraining, Ganzjahres-Tennisclub, Seminarraum, Wilson-Shop, Swiss-Tennisturniere, 061 413 13 00, www.tgcm.ch Tennisclub Münchenstein. Welschenmatt. Präsident: Michael Hochreutener, E-Mail info@ tc-muenchenstein.ch, www.tc-muenchenstein.ch Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, 061 411 26 19.
Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. 061 411 28 85.
Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Bürgerstube). Kontaktperson: Hermann Ehret, 061 711 67 80. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuen chenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65.
Familienforum Münchenstein. Body Toning, Aqua-Gym, Power-Yoga/Pilates, div. Vorträge, Spielgruppen. Auskunft: Rita Zumbrunnen, 077 535 20 90, familienforummuenchenstein@gmail.com
Familiengartenverein Münchenstein. Anmeldung für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Michel Hänggi, FamiliengartenVerein Münchenstein, 4143 Münchenstein, praesident@fgv-m.ch, www.fgv-m.ch Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder 061 711 30 02.
FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, 061 411 31 63, david.meier@fdpmstein.ch, www.fdpmuenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Wir proben jeden Mittwoch von 19.30–21.15 im Franz Xaver Saal der kath. Kirchgemeinde, Loogstrasse 22. Auskunft: NicoleSchoch,0614118303,n.schoch@bluewin.ch, www.frauenchor-muenchenstein.ch
AUS DEM GEMEINDERAT
Anlässlich seiner Sitzung vom 29. Juni 2026 hat der Gemeinderat:
– Daniela Stolz als neues Mitglied in die Bildungskommission gewählt;
– einen dringlichen Nachtragskredit in der Höhe von CHF 2118.75 genehmigt;
– die Zuschläge für die Optimierung des Werkhofs, vorbehältlich der entsprechenden Budgetgenehmigung durch den Kanton, an die Unternehmen WL Bau AG, Elektrofirma Ramseyer für die noch ausstehenden Leitungszuführungen inkl. obligatorischem Blitzschutz und Streflex gmbh für Umbauarbeiten als Totalunternehmer in der Summe von CHF 238879.15 erteilt;
– den Kredit in der Höhe von CHF 90000.00 inkl. MwSt. zur Erarbeitung des Projekthandbuchs/Pflichtenhefts als verbindliche Planungsgrundlage für die Schulraumerweiterung Schulanlage Brühl, einschliesslich der Bearbeitung der Konzeptfragen aus dem Wettbewerbsverfahren und Leistungen bzgl. begleitender Aufwendungen, vorbehältlich der Budgetgenehmigung durch den Kanton, genehmigt und die Mentha Walther Architekten GmbH mit den Vorarbeiten zum Vorprojekt, vorbehältlich einer Budgetgenehmigung durch den Kanton, beauftragt;
– die eingesetzte Spezialkommission Schulund Sportinfrastruktur mit Tagesstruktur
Baupublikation
Baugesuchsnummer: 2474-2026-1
Bauherrschaft: Stiftung Sonnhalde Gempen, Andreas Schlittler, Haglenweg 13, 4145 Gempen
Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft)
Projektverfasser/in: Irina Backes, Untere Rebgasse 22, 4058 Basel vertreten durch Marc Backes, Untere Rebgasse 22, 4058 Basel
Bauvorhaben: Sanierung Werkgebäude mit Einbau Dachgaube und Dachflächenfenstern; Umnutzung von Räumlichkeiten
Adresse Bauvorhaben: Haglenweg 22b, 4145 Gempen
Grundstücksnummer: 1887
Baugesuchsnummer: 2474-2026-3
Bauherrschaft: Stiftung Sonnhalde Gempen, Andreas Schlittler, Haglenweg 13, 4145 Gempen
Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft)
Projektverfasser/in: Irina Backes, Untere Rebgasse 22, 4058 Basel vertreten durch Marc Backes, Untere Rebgasse 22, 4058 Basel
Bauvorhaben: Sanierung Werkgebäude «Remise» mit Einbau Dachgaube und Dachflächenfenstern; Anbau externe Treppe (Ausnahmeantrag); Umnutzungen; Abbruch Unterstände; Renaturierung Wildhecke
Adresse Bauvorhaben: Haglenweg 22a, 4145 Gempen
Grundstücksnummer: 1887
Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital (ab 3.07.2026) über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch über Umwelt und Bauen >> Bauvorhaben – öffentliche Planauflage
GOTTESDIENSTE
Katholische Gottesdienste in Dornach
Sonntag, 5. Juli
10.45 Eucharistiefeier
18.00 Taizéfeier mit Kommunion im Kloster Freitag, 10. Juli
15.00 Kommunionfeier im Altersund Pflegeheim Wollmatt
aufgelöst und den Mitgliedern für ihr Engagement gedankt;
– die Projektorganisation für die Umsetzung der Schulraumerweiterung Brühl genehmigt.
Der Gemeinderat
BESCHLÜSSE DES BÜRGERRATS
VOM 26. MAI 2026
– Der Bürgerrat stimmt der Reparatur des kaputten Schiebetors zur Futtertenne Oekonomiegebäude Schlosshof zu und vergibt den Auftrag an die Firma Stamm Bau AG mit einem Kostendach von CHF 3000.00;
– Der Bürgerrat stimmt dem dringlichen Heizungsersatz Restaurant Schlosshof zu und vergibt den Auftrag an die Firma Relesa AG, Allschwil. Die Heizung soll im Januar 2027 ersetzt werden;
– Der Bürgerrat stimmt der Vermietung der Garage unterhalb der Festhalle an die Schindler Gastro AG für CHF 120.00 pro Monat als Zusatz zum bestehenden Mietvertrag Festhalle zu. Die defekten Fenster sollen gemäss Offerte von der Regio Schreinerei, Dornach, mit einem Kostendach CHF 750.00 repariert werden;
– Der Bürgerrat stimmt dem Antrag von
R. Umher zu den Heizungsersatz Hauptstrasse 25 (Bürgerhaus) noch nicht zu realisieren und damit noch zuzuwarten;
– Der Bürgerrat hält am früheren Beschluss des BR fest und stimmt zu, dass die beiden Parzellen 1641 «Ramstel/Riederen» und 1534 «Asp» dem Pächter der Bürgergemeinde verpachtet werden;
– Der Bürgerrat spricht sich betreffend Rastplatz und Bänkli «Hobel-Brünneli» und «Affolter» für eine Budgetierung für 2027 aus;
– Der Bürgerrat stimmt dem Rückzug der Einsprache Ortsplanungsrevision – Einspracheverfahren Hauptstrasse 5b/P 3416 zu;
Der Bürgerrat
BAUPUBLIKATIONEN
Wir gestatten uns, Sie hiermit auf folgende Bauvorhaben aufmerksam zu machen:
Dossier-Nr.: 2026-0063
Bauherr: Leupold Judith und Bing Günter
Zürcherstrasse 3, 4143 Dornach
Grundeigentümer: Leupold Judith und Bing Günter, Zürcherstrasse 3, 4143 Dornach
Bauobjekt: Erstellung Dachgaube/Dachflächenfenster versetzen
LESERBRIEF
Hitzige Debatten im Solothurner Ratssaal
Einsprachefrist bis am 22. Juli 2026
Einsprachen Einsprachen sind schriftlich (analog) und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Gempen, c/o Gemeindeverwaltung, Hochwald, Hauptstrasse 1, CH-4146 Hochwald, 4145 Gempen, einzureichen. Baukommission Gempen
Einwohnergemeinde Gempen
Beschlüsse der RechnungsGemeindeversammlung
Dienstag, 23. Juni 2026 in der MZH Schulhaus Gempen
An der Versammlung waren 33 Stimmberechtigte anwesend. Es wurden die nachfolgenden Beschlüsse gefasst:
2. Das Protokoll der Budget-Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2025 wurde gutgeheissen.
3. Das Protokoll der Rechnungs-Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2025 wurde gutgeheissen.
4. Die Rechnung 2025 mit einem Aufwandüberschuss von CHF 301573.15 wurde einstimmig genehmigt und wird dem Eigenkapital belastet, welches sich dadurch auf CHF 2707060.50 reduziert. Es gab keine Nachtragskredite zur Beschlussfassung.
5. Das Reglement Frühe Sprachförderung wurde einstimmig beschlossen.
Publiziert durch öffentlichen Anschlag am 24. Juni 2026 sowie auf der Homepage der Gemeinde. Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann innert 10 Tagen beim Kanton Beschwerde eingereicht werden. Im Namen des Gemeinderates Die Gemeindeschreiberin
Bei gefühlt 45 Grad im Ratssaal diskutierten wir über gesundheitliche Auswirkungen von Hitze. An heissen Tagen wenden sich mehr Menschen an das Gesundheitspersonal oder werden in den Notfall eingeliefert. Wir Grüne fragen die Regierung, was in Schulen und öffentlichen Gebäuden gegen Hitze unternommen wird. Zudem engagieren wir uns konsequent für Begrünung. Bäume spenden Schatten und kühlen durch Verdunstung. Begrünte Flächen sind über 10 Grad kühler als Asphaltplätze. Auch für den öffentlichen Verkehr setzen wir uns diese Session einmal mehr ein und lehnen den SVP-Kürzungsantrag ab. Guter öV ist ein verbindendes Element und ermöglicht Mobilität bei geringer Klimabelastung. Alle profitieren: Vielfahrende genauso wie Gelegenheitsnutzende und selbst wer im eigenen Gefährt sitzt, ist froh, dass öV-Nutzende sich nicht auch auf den Strassen tummeln. Mit zwei neuen Vorstössen möchten wir künftige Generationen vor gesundheitlichen und finanziellen Belastungen schonen: Die Ewigkeitschemikalien PFAS sollen – sofern es Alternativen gibt – verboten werden. Für die übrigen PFAS fordern wir eine Abgabe, damit Geld für die Sanierung belasteter Böden da ist. Auch das AKW-Neubauverbot beschäftigt uns: Kommt in Gösgen ein zweites AKW? Was wären Risiken und Chancen? Brauchts ein Atommüll-Endlager bei uns im Kanton? Reicht das Kühlwasser trotz niedriger Pegelstände und steigender Wassertemperaturen? Wir sind gespannt auf die Antworten der Regierung und wünschen bis dahin allen einen wundervollen Sommer.
Janine Eggs, Kantonsrätin Grüne
Bauplatz: Zürcherstrasse 3
Parzelle GB Dornach Nr.: 974
Projektverfasser: Schmid + Bürgin Architektur, Fluhstrasse 51a, 4147 Aesch
Dossier-Nr.: 2026-0067
Bauherr: Ditzler Heinz und Ditzler-Kiefer
Barbara, Erlach-Weg 14, 4143 Dornach
Grundeigentümer: Ditzler Heinz, ErlachWeg 14, 4143 Dornach
Bauobjekt: Abbruch best. Einfamilienhaus mit Garagengebäude, Neubau Doppeleinfamilienhaus mit Carport und Luft-WasserWärmepumpe, Umgebungsgestaltung und Velounterstand
Bauplatz: Schmiedegasse 20
Parzelle GB Dornach Nr.: 792
Projektverfasser: Atelier F-Geschoss GmbH, Amthausstrasse 25, 4143 Dornach
Dossier-Nr.: 2026-0070
Bauherr: Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, 4143 Dornach
Grundeigentümer: Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, 4143 Dornach
Bürgergemeinde Dornach, Hauptstrasse 25, 4143 Dornach
Bauobjekt: Ersetzen der Trinkwasserleitung zwischen Reservoir Grossacker und Obererli. Leitungsersatz für 3 Hausanschlüsse am
Schlosshof sowie Ersatz der beiden Hydranten 501 und 502 (Verschiebung von Hydrant 501)
Bauplatz: Reservoir Obererli über Schlossweg/Schlosshof zu Reservoir Grossacker Parzelle GB Dornach Nr.: 1215/1216/1572/ 1576/90264
Projektverfasser: Holinger AG, Galmsstrasse 4, 4410 Liestal
Dossier-Nr.: 2026-0071
Bauherr: Sommer Tamara und Martin, Bernerstrasse 29, 4143 Dornach
Grundeigentümer: Sommer Martin, Bernerstrasse 29, 4143 Dornach
Bauobjekt: Einbau Dachfenster
Bauplatz: Bernerstrasse 29
Parzelle GB Dornach Nr.: 2118
Projektverfasser: Hochreuter Architektur GmbH, Bretzwilerstrasse 8, 4206 Seewen
Publiziert am: 2. Juli 2026
Einsprachefrist bis: 22. Juli 2026
Einwendungen gegen diese Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Die Bauverwaltung
MI TT EI LU NG EN DE R GE ME IN DE NU GLAR -S T. PA NTAL EO N www .nugl ar .c
Baupublikation
Bauobjekt: 26-021 Provisorische Werkstoffsammelstelle, 2. Publikation, Verlängerung der Einsprachefrist Grundbuch-Nr. 3449
Adresse: Drissetstrasse, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon, Ausserdorfstrasse 51, 4412 Nuglar
SCHWARZBUEBE-JODLER
Planauflage: Onlineschalter my.so.ch über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben»
Datum Baugesuch: 25. Juni 2026
Einsprachefrist: 20. Juli 2026
Baukommission Nuglar-St. Pantaleon
Die Schwarzbuebe-Jodler Dornach zeigten am Samstag, 27. Juni, beim Jodlerfest in Basel eine beeindruckende Leistung. Mit dem Lied «lueget, loset, gniesset!» von Marie-Theres von Gunten konnten wir die Bestnote 1 erreichen – eine Auszeichnung, auf die wir sehr stolz sind! Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Dirigenten, Thomas Herrmann aus Pfeffingen. Wie gewohnt hat er uns hervorragend auf das Fest vorbereitet und damit massgeblich zu unserem Erfolg beigetragen. Beim grossen Festumzug mussten wir aufgrund des Tierwohls auf unsere Postkutsche verzichten. Nichtsdestotrotz marschierten wir gemeinsam mit dem
IG ATTRAKTIVES DORNACH
Jodlerklub Heimelig Horw aus dem Kanton Luzern mit und begeisterten die Zuschauer mit unseren klangvollen Jodelliedern.
Damit wir auch in Zukunft so erfolgreich musizieren können, sind wir dringend auf neue Sängerinnen und Sänger angewiesen. Wenn du Freude am Singen hast, laden wir dich herzlich ein, bei uns vorbeizuschauen! Am 24. August um 19.30 Uhr findet in der Klosterkirche Dornach eine offene Probe statt. Wir freuen uns darauf, viele neue Stimmen kennenzulernen und gemeinsam weiterzumachen.
Klaus Boder
Katholische Gottesdienste in Hochwald
Sonntag, 5. Juli 9.15 Eucharistiefeier
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde
Dornach-Gempen-Hochwald
Sonntag, 5. Juli
Weitere Veranstaltungen: Mittagsclub Dornach für Senioren
10.00 Gottesdienst, Timotheus-Zentrum mit Pfarrerin Mirjam Wagner. Musik: Raouf Mamedov
12.00 am Donnerstag, 2., 9., 16., 23. und 30. Juli im Pfarreisaal der Kath. Kirche
Dornach, Essen mit alkoholfreie
Getränke, CHF 18, mit Wein CHF 19. Anmeldung, 077 439 77 19
Die IG Attraktives Dornach ist konsterniert über das vom Regierungsrat beschlossene Budget 2026. Die Streichungen bei Schulen, der Neophytenbekämpfung und besonders den Vereinsbeiträgen sind äusserst schädlich und werden schmerzlich zu spüren sein. Mit der Streichung sämtlicher Vereinsbeiträge müssen sich viele Vereine die Existenzfrage stellen. Das ist in der aktuellen Situation äusserst gefährlich. Gerade in Vereinen kommen verschiedene Bevölkerungsgruppen zusammen und gehen in gemeinsamer Arbeit und oft überparteilich einer Tätigkeit nach, die der Dorfbevölkerung direkt oder indirekt zugutekommt.
Dieser Entscheid ist eine klare Folge der destruktiven Verhinderungspolitik der Budgetgegnerschaft. Sie wollten explizit eine externe Bewertung des Dor-
nacher Budgets durch die kantonale Ebene. Erreicht haben sie damit, dass das Zusammenleben in Dornach ohne Not entscheidend geschwächt wird. Nun wird Realität, was dieses Verhalten bewirkt: die Gemeinde wird kaputtgespart. Dass der Regierungsrat trotz dieser massiven Streichungen eine Steuererhöhung von 4% beschlossen hat zeigt, wie unausweichlich dieser Schritt war. Was wir für die Einsparung von 2 Steuerprozenten aber in Kauf nehmen müssen, steht in keinem Verhältnis. Wir hoffen dennoch, dass die destruktiven Kräfte ihre Blockadehaltung beenden. Lösungen sind nur gemeinsam und mit konstruktiven Absichten möglich. Wir sind bereit, mit allen Teilnehmenden kompromissbereit zusammenzuarbeiten für ein tragfähiges Budget 2027. IG attraktives Dornach
Auf dem Hof der Familie
Heller herrscht aktuell Betrieb rund um die Uhr.
Willi Wenger
Seit vier Wochen sind Martin Heller und seine Tochter Nadine Massimino-Heller vom Zehntenhof in Nuglar-St. Pantaleon hochmotiviert bei der Arbeit an ihren Kirschbäumen, welche gut und gerne die Zahl 200 überschreiten. Es sei zurzeit sehr heiss zum Arbeiten, sagt Heller, der wie seine Tochter trotz allem mit Elan und Herzblut bei der Arbeit ist. «Ohne das geht es nicht», sagt Massimino-Heller, welche den Hof seit zwei Jahren als Pächterin führt und diesen im kommenden Jahr von ihrem Vater als Besitzerin übernehmen wird. «Ich freue mich darauf», blickt die gelernte Landwirtin in die unmittelbare Zukunft.
IP-zertifizierter Familienbetrieb
Vater Martin und Tochter Nadine, die beim Besuch des Wochenblatts Langstieler als Konservenkirschen pflücken, erzählen quasi nebenbei, wie der Zehntenhof organisiert ist. «Wir sind ein klassischer, IP-zertifizierter Familienbetrieb», sagt Vater Martin mit Stolz. Sie seien unabhängig von den Grossverteilern, ergänzt das Duo, um auch auf den Umfang des Betriebs hinzuweisen. «Wir haben sicher über 200, zum Teil über 100 Jahre alte, Hochstamm-Kirschbäume, in etwa gleich viele Zwetschgenbäume und rund 100 Apfelbäume. Diese befinden sich auf unserem 30 Hektaren grossen Grund. Diese Felder werden nur natürlich, nur mit Mist und Gülle, gedüngt», sagt Massimino-Heller.

Konserven) sowie die modernen Tafelsorten Cordia, Regina, Star, Christiana oder Schöne von Heidegg. Weitere Sorten, auch nicht mehr genau bestimmbare, oder auch Herzkirschen gehören weiter zum Angebot.
Dass die Bäume beziehungsweise die Kulturen des Zehntenhofs aufgrund der Hitze leiden, steht ausser Frage. «Die aktuell sehr lange Trockenperiode setzte allem zu, wobei der Wind mit dem damit verbundenen Austrocknen des Bodens das Seine dazu beiträgt», hält Heller trocken fest. «So heiss und so extrem lange habe ich noch nie erlebt.»
Handarbeit als gelebte Tradition
«Kirschen ohne Dach»
Rund die Hälfte der rund 200 Hochstämmer – alte und junge –, die eine lange Zukunft vor sich haben, stehen auf unebe-
Wichtig sei zudem, dass die Natur dabei ihre Vielfalt beibehalte. Heller ist es wichtig, die «toten» Bäume am Feld so zu belassen. Das sei ausgezeichnet für die Biodiversität. «Hier oben bei uns im Bezirk Dorneck haben wir nicht zuletzt deshalb viele eher seltene Tierarten. Ich beobachte bei meinen Bäumen regelmässig den Grünspecht, den Mittelspecht oder den Buntspecht, die im Totholz Lebensraum finden. Ein Glanzlicht ist zudem immer wieder, den Gartenrotschwanz und der Neuntöter zu sehen», so Heller.
nem Terrain. Es ist bergig vor Ort, was die Arbeit zuweilen anspruchsvoll macht. Trotzdem: Man sieht, dass es der Familie und ihrem Personal Spass macht, die «sonnigen Kirschen ohne Dach» zu pflücken. Diese haben einen Durchmesser von 21 und mehr Millimetern und beinhalten die Sorten Holinger (zum Brennen), Langstieler und Muttenzer (für
Die schonende Produktion ist auf dem Zehntenhof gelebte Tradition. So wird generell viel von Hand erledigt, unter anderem das Ausmähen rund um die Bäume, welche notwendigerweise auch gespritzt werden, dies nach IP-Pflanzenschutzrichtlinien. «Sonst würde die Kirschen- und die Essigfliegen die ganze Ernte vernichten», sagt Heller weiter. Die in etwa zu 50 Prozent eingesetzten Biomittel bringen die Hellers in der Nacht aus, dies zur Schonung von Insekten wie etwa den Bienen. Die Kirschen werden zum Preis von 6.50 Franken pro Kilo angeboten, unter anderem auch im «Hoflädeli» beim Hof direkt bei der Kirche in St. Pantaleon. Verkauft werden dort auch viele weitere Leckereien wie Fleischprodukte, Konfitüren, Gelees, Tomatensugo, Tannenschössli- oder Löwenzahn-Aufstriche sowie spezielle Kerzen, um nur einiges zu nennen. Der Obstbau und vor allem die Kirschen sind im Übrigen nur ein Teil des Broterwerbs der Familie. Sie halten parallel auch eine Vielfalt an Tieren wie Pferde, Mutterkühe oder Schafe. Die Tiere werden alle im Herdenverband gehalten und es wird darauf geachtet, dass alles ausgeglichene Gruppen sind, wo sich jedes Tier wohlfühlt. Rege verkauft werden am Hof auch kleine Heuballen zu 22 Kilogramm. Diese seien im Speziellen bei Pferdebesitzern gefragt, sagen die beiden Landwirte.
Die Grünen Dornach nehmen den Entscheid der Regierung mit gemischten Gefühlen entgegen. Dass der Regierungsrat die Steuern um 4% erhöht, macht deutlich, wie wichtig die Mehreinnahmen für das weitere Funktionieren unserer Gemeinde und für eine zukunftsfähige langfristige Entwicklung sind. Wir werten es als Erfolg, dass im Gegensatz zum Anliegen der Budgetgegner der Bedarf für eine Steuererhöhung deutlich anerkannt wird. Empört sind wir über die Streichungen von ganz vielen wichtigen Budgetposten, die die Regierung vorgenommen hat. Sie greift damit sehr stark in die Autonomie und den Handlungsspielraum von Dornach ein. Dass bei Vereinen, Kulturförderung und im Bildungsbereich gespart wird und nahezu der gesamte Energie-, Umwelt- und Naturbereich lahmgelegt wird, schockiert uns. Das haben diejenigen Kräfte zu verantworten, die das Budget torpedierten.
Gerade jetzt, wo wir mit der Energiewende vorwärts machen sollten und wo aufgrund der Biodiversitätskrise jede Naturmassnahme in der Gemeinde einen notwendigen Mehrwert leistet, ist das Zusammenstreichen dieser Positionen ein Sparen an der falschen Stelle. Damit Dornach weiterhin eine lebenswerte, durchgrünte und aktive Gemeinde bleibt, werden wir uns spätestens an der nächsten Gemeindeversammlung für die notwendigen Ausgaben in diesen Bereichen einsetzen und fordern die Wiederherstellung der gestrichenen Positionen. Grüne Dornach
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GV Hochwald: Besseres Finanzergebnis als angenommen, ein räumliches Leitbild und eine Gemeindefusion
Hochwalds Rechnung fällt besser aus als budgetiert, ist aber trotzdem im Minus. Zu reden gab auch eine mögliche Gemeindefusion mit Gempen.
Désirée Bellwald
Die Gemeinde Hochwald rechnete für das Jahr 2025 mit einem Aufwandüberschuss von 436 077 Franken. Das abschliessende Defizit liegt nun bei 185 380 Franken. Gemeinde-Vizepräsident und Ressortleiter Finanzen, Raumplanung und Energie, Hans Schumacher (FDP), erklärte, dass in den vergangenen Jahren tendenziell knapp budgetiert worden sei, weshalb man für das Jahr 2025 grosszügiger angesetzt habe. Als einen gewichtigen Grund für die negative Bilanz führte er insbesondere die Gesundheitskosten sowie die Ausgaben für die AHV-Ergänzungsleistungen an. Pflegekosten seien meist schwierig vorauszusehen, gab Schumacher zu bedenken, und es handle sich dabei um ein Thema, das Hochwald wohl auch in den kommenden Jahren weiter beschäftigen werde.

Präsentierten eine bessere Rechnung als erwartet: Der Hobler Gemeinderat um Gemeindepräsident Beat Kübler (FDP), der am Rednerpult steht. FOTO: DÉSIRÉE BELLWALD
wollte wissen, ob in diesem Belangen Hochwald bereits von Gempen angefragt wurde. Der Gemeindepräsident erklärte, dass der Gemeinderat im Bild darüber sei, dass Gempen die Zusammenarbeit mit umliegenden Gemeinden verstärken wolle, dass ihnen jedoch keine laufenden Verhandlungen bekannt seien. Ein weiteres Mitglied meldete sich zu Wort mit dem Appell an den Gemeinderat, dieses Geschäft zu prüfen. Der Gemeinderat will nun prüfen, ob ein Fusionsinteresse auch vonseiten der Gemeinde Hochwald besteht, und den Austausch mit Gempen suchen. Ein weiteres Thema, das von der Versammlung vorgebracht wurde, war schliesslich die Fertigstellung des räumlichen Leitbilds, das in verschiedenen Workshops mit der Bevölkerung erarbeitet wurde. Der Gemeinderat orientierte darüber, dass er dabei sei, das Leitbild ohne inhaltliche Eingriffe zu kürzen und leserfreundlicher zu gestalten.
Fusion mit Gempen und das räumliche Leitbild
Zwei Themen, die die Versammelten im Anschluss an die Rechnung stark beschäftigten, waren zum einen Gempens Ausschau nach Fusionspartnern und das räumliche Leitbild. Eine Anwesende
Rechnung kritisch beäugt und angenommen Besser als erwartet schnitt Hochwald bei den Ausgaben in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser und Abfallentsorgung ab. Geholfen hätten weiter auch die Steuereinnahmen, die ebenfalls höher ausfielen als budgetiert. Ein Mitglied der Gemeindeversammlung sah dem Gemeinderat dabei besonders kritisch auf die Finger: Kritisiert wurde, dass der Stundenaufwand des Gemeinderats um über 30000 Franken gegenüber dem Budget überschritten wurde. Dennoch schloss die Funktion Allgemeine Verwaltung mit rund 16000 Franken weniger Nettoaufwand als budgetiert ab. Gemeindepräsident Beat Kübler (FDP) erklärte, dass der stundenmässige Mehraufwand des Gemeinderats mehrere Gründe gehabt habe: Zum einen sei es bei den Gemeinderatsmitgliedern zu einigen Wechseln gekommen, was immer einen Mehraufwand bedeute, gleichzeitige hänge der personelle Aufwand stark an den Projekten, deren Aufwand schlicht falsch eingeschätzt worden sei. Der Antrag der Gemeinde, die Rechnung anzunehmen, wurde schliesslich mit 20 von 23 Stimmen angenommen.
Bundesfeier und 800 Jahre Hochwald Zuletzt wies Gemeindepräsident Kübler die Anwesenden auf zwei Veranstaltungen hin: Die Schützengesellschaft organisiert im Auftrag der Kulturkommission die diesjährige Bundesfeier. Die Feier findet ab 18.30 Uhr in der «Schützenstube» bei der Ziegelschüren und bei jeder Witterung statt. Ausserdem feiert Hochwald in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Von 21. bis 23. August feiert Hochwald sein 800-jähriges Bestehen mit verschiedenen Essensständen, Einblicken in traditionelle Handwerkskunst und Musik. Der Erlös der Jubiläumsfeier geht zugunsten der Hochwaldner Schule.

Libellen und andere Tiere an der Birs: Der Natur- und Vogelschutzverein Dornach lädt am Sonntag ein zum Themenspaziergang entlang der Birs bis zur Reinacher Heide FOTO: ZVG
DONNERSTAG, 2. JULI
ARLESHEIM
Handweben: Abendkurs. Handweberei in der Schappe. 18 bis 21 Uhr. Kulturzirkus: SoulSinger Bea. Zirkuswiese. 20 bis 22 Uhr.
DORNACH
Tänze aus aller Welt. Annemarie Pflugshaupt, esaSportleiterin. Tel. 061 401 25 71. Rainpark Dornach. 9.30 bis 11 Uhr.
HOCHWALD
Neophytentag. Schützehüsli. 18 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
Neue Laufgruppe für Ältere. Haupteingang Park im Grünen. 9.30 bis 10.20 Uhr. Open Decks. Haus der Elektronischen Künste. 17 bis 20 Uhr.
FREITAG, 3. JULI
ARLESHEIM
Kulturzirkus: Andariegas. Zirkuswiese. 20 bis 22 Uhr.
Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 25. Juni 2026
Peter Zollinger
Schlederenrain 8 4143 Dornach In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal.
Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 6. Juli 2026, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
DORNACH
KlavierRecital mit Hristo Kazakov. Goetheanum. 19 Uhr.
REINACH
Frischwarenmarkt. Dorfzentrum. 8.30 Uhr.
SAMSTAG, 4. JULI
ARLESHEIM
Kulturzirkus: Sugar Foot Stompers. Zirkuswiese. 20 bis 22 Uhr.
SONNTAG, 5. JULI
ARLESHEIM
Öffentliche Führung: «HAP Grieshaber –Einschnitt I, Ausdruck. Sammlung Würth». Forum Würth. 11.30 bis 12.30 Uhr.
DORNACH
Themenspaziergang «Libellen und andere Tiere an der Birs». Nepomukbrücke. 8.30 Uhr.
REINACH
Kultur am Sunntig mit Little Chevy. WBZ. 13.30 bis 14.30 Uhr.
DIENSTAG, 7. JULI
ARLESHEIM
Vollmondschwimmen. Schwimmbad. 19 bis 23 Uhr.
DORNACH
Nistkästen und Insektenhotels bauen. Wydekraftwerk. 14 bis 17 Uhr.
REINACH
Monatsmarkt. Dorfzentrum. 10 bis 21 Uhr.
MITTWOCH, 8. JULI
ARLESHEIM
TaiChi auf dem Domplatz. 19 bis 20 Uhr.
REINACH
Mir laufe zämme. Seniorenzentrum Aumatt. 9.30 bis 10.15 Uhr.
DONNERSTAG, 9. JULI
ARLESHEIM
Handweben: Abendkurs. Handweberei in der Schappe. 18 bis 21 Uhr. Kulturzirkus: Astrolabio. Zirkuswiese. 20 bis 22 Uhr.
DORNACH
Tänze aus aller Welt. Annemarie Pflugshaupt, esaSportleiterin. Tel. 061 401 25 71. Rainpark Dornach. 9.30 bis 11 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
Neue Laufgruppe für Ältere. Haupteingang Park im Grünen. 9.30 bis 10.20 Uhr. Open Decks. Haus der Elektronischen Künste. 17 bis 20 Uhr.
AUSSTELLUNGEN
ARLESHEIM
«Die Natur erwacht»: Ausstellung von Andrea Dürr. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegman. Geöffnet: Mo bis Sa, 8 bis 20 Uhr; So, 9 bis 20 Uhr. Bis 31. Juli.
«HAP Grieshaber – Einschnitt I, Ausdruck. Sammlung Würth». Forum Würth. Geöffnet: Di bis So, 11 bis 17 Uhr. Bis 2. Mai 2027.
DORNACH
«Aus des Kosmos Geist entzünden»: Rudolf Steiner – Leben und Werk. Goetheanum. Geöffnet: täglich von 9 bis 20 Uhr. Bis 30. August. «The Scent of Crimson»: Ausstellung von Werken von Vilim Zlender. KunstRaumRhein. Geöffnet: Mi, 17 bis 19.30 Uhr; Sa und So, 14 bis 18 Uhr. Bis 5. Juli. «Transparenz»: Ausstellung von Gertraud Goodwin, Ruth Walter, Christhilde Meining und Lilo Habicht. KunstSchau
Depot. Geöffnet: Di bis Fr, 17 bis 18.30 Uhr, oder auf Anmeldung: mail@stiftungtrigon.ch, 079 321 30 38. Bis 4. September.
MÜNCHENSTEIN
«Embracing Nature»: Bilder von Andreas Hausendorf. Pitza im Walzwerk. Geöffnet: Di bis Fr, 11.30 bis 14 Uhr und 17 bis 22 Uhr. Bis 31. Juli. «Neue Rituale (für das Ende der Welt)». Haus der Elektronischen Künste. Geöffnet: Mi und Fr, 12 bis 18 Uhr; Do, 12 bis 20 Uhr; Sa und So, 12 bis 17 Uhr. Bis 9. August.
«Mémoires voyageuses». Kunsthaus Baselland. Geöffnet: Di, Mi, Fr, 11 bis 18 Uhr; Do, 11 bis 20 Uhr; Sa und So, 11 bis 17 Uhr. Bis 16. August.

Buchtipp
Agnes Callard: Sokrates

Vor 2500 Jahren kam ein Mann auf den Gedanken, dass die Konfrontation mit den fundamentalen und scheinbar unbeantwortbaren Fragen des Lebens nicht das Schlimmste, sondern das Beste war, das ihm je passiert ist. Er glaubte, dass ein Leben, welches sich diesen Fragen offen stellt und in Gesprächen mit anderen auf den Grund geht, nicht bloss etwas für selbsternannte Intellektuelle ist – sondern für alle. Agnes Callard lässt Sokrates für unsere Zeit wiederauferstehen, sie entstaubt seine grössten Ideen und zeigt uns, wie wir nach seinem Beispiel ein gutes Leben führen können, das nicht in Furcht vor den großen Fragen des Lebens erstarrt.
C.H. Beck Verlag, 2026
1. LUKAS BÄRFUSS: Königin der Nacht Ein kurzes Buch über meine Mutter Essay, Rowohlt Verlag
2.
PHILIPP GURT: Engadiner Rache Der vierte Fall für Corina Costa Kriminalroman, Dörlemann Verlag
3. PIERRE MARTIN: Madame le Commissaire und die tödliche Rallye Ein Provence-Krimi Kriminalroman, Knaur Verlag
4. ROBERT SEETHALER: Die Strasse Roman, Claassen Verlag
5. DAVID SZALAY: Was nicht gesagt werden kann Roman, Claassen Verlag 6. KIRAN DESAI: Die Einsamkeit von Sonia und Sunny Roman, Fischer Verlag
7. MAX KÜNG: Supertoskana Roman, Kein & Aber Verlag 8. BASLER HEBELSTIFTUNG: Hebel Wirkungen 30 Autorinnen und Autoren lesen Johann Peter Hebel Anthologie, Nimbus Verlag
MARTIN WALKER: Bredouille Der achtzehnte Fall für Bruno, Chef de police Kriminalroman, Diogenes Verlag 10. HANNAH HÄFFNER: Die Riesinnen Roman, Penguin Verlag
1. PETER SLOTERDIJK: Der Fürst und seine Erben Über grosse Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute Politik, Suhrkamp Verlag 2. AGNES CALLARD: Sokrates Wie man durch ein philosophisches Leben die Angst vor fast allem verliert Philosophie, Verlag C.H. Beck 3. BARBARA SALADIN: Zu Fuss durch Basel 12 Spaziergänge Regioführer, Droste Verlag 4. MARKUS FREITAG: Wie viel Schweiz steckt in Ihnen?