Donnerstag, 1. Juli 2021
113. Jahrgang Nr. 26
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Auftakt zur neuen Notschlafstelle Ab September geht die Notschlafstelle Laufehuus in Betrieb. Sechs Betten stehen im Haus an der Güterstrasse 10 zur Verfügung, um Menschen, die unfreiwillig auf der Strasse stehen, kurzfristig ein Dach über dem Kopf anzubieten. Vereinsmitglieder und Freunde des Laufehuus trafen sich am Samstagnachmittag zur feierlichen Segnung.
Freitag, 02. Juli 2021 Meist sonnig mit abnehmender Quellbewölkung. Wieder etwas wärmer.
11 ºC 25 ºC
Samstag, 03. Juli 2021 Meist sonnig mit einigen Quellwolken. Am Abend Schauer möglich.
12 ºC 23 ºC
Sonntag, 04. Juli 2021 Am Morgen noch einige Schauer, am Nachmittag veränderlich mit leicht abnehmendem Regenrisiko.
15 ºC 21 ºC
Laufen
3 Nach knapp zehn Jahren geht Stadtverwalter Walter Ziltener in Pension. Er wurde an der vergangenen Gemeindeversammlung verabschiedet.
Jürg Jeanloz Die Mitglieder des Vereins Laufehuus, die alle ehrenamtlich für dieses Projekt arbeiten, sind glücklich und erleichtert, endlich eine geeignete Liegenschaft im Zentrum von Laufen gefunden zu haben. Seit einigen Wochen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, ein Betriebskonzept mit Hausordnung auf die Beine zu stellen. In der Liegenschaft können drei «Bruggezimmer» mit je zwei Betten eingerichtet werden. Die Räume sollen zweckmässig und einladend sein, Betten und Möbel sind weitgehend vorhanden. Das Laufehuus ist ein Ganzjahresbetrieb mit einer freiwilligen Empfangsperson, die täglich von 18 bis 22.30 Uhr anwesend ist und nur bleibt, wenn jemand das Angebot nutzt. In Notfällen können die Menschen auch einige Tage bleiben. Die Kosten für eine Übernachtung betragen für Personen aus dem Laufental und Thierstein zehn, für alle anderen 40 Franken.
Hilfe und Solidarität
«Wir haben einen gewaltigen Schritt vorwärts gemacht» empfing Pfarrerin Regi-
ARIEH
Trafen sich zur Segnung: Freunde und Vereinsmitglieder des Laufehuus. ne Kokontis die zahlreichen Gäste zur feierlichen Segnung. Aus der Idee der Laufechuchi sei auch der Gedanke der Notschlafstelle entsprungen und deshalb wolle man — wie bei der Laufechuchi — auch im Prospekt des Laufehuus bei der Farbe Bordeaux bleiben. Der Kanton Basel-Landschaft habe keine einzige Notschlafstelle, dabei sei es bitter nötig, Menschen in Not eine anständige Unterkunft zu bieten. «Wir fangen klein und bescheiden an, denn es gibt viele Menschen, die unsere Hilfe brauchen», fuhr sie fort. «Unsere Kundschaft darf sein, wie sie ist», meldete sich auch Pfarrer Claudius Jäggi zu Wort. «Wir müssen ihre Anliegen, Zweifel und Sorgen akzeptieren,
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Segnung
Nach einem kurzen und feierlichen Intermezzo mit Andi Küng und seinem Schwyzerörgeli-Stück «Isch es erloubt?» trat
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denn sie brauchen unsere Unterstützung». Der Verein benötigt freiwillige Helferinnen und Helfer, die sein Angebot tatkräftig mittragen. Begleitpersonen sollen sich um die Betreuung der Hilfesuchenden, aber auch um Ausstattung, Ordnung, Reinigung, Gartenarbeiten und administrative Belange kümmern. Als Starthilfe haben die Vorstandsmitglieder zinslose Darlehen ausgerichtet, weshalb jetzt Spenden und Stiftungsgelder gefragt sind, um die Notschlafstelle lückenlos zu betreiben.
Diakon Christof Klingenbeck vor die Türe und segnete das Haus mit der Aussicht, hier eine Quelle der Kraft und Menschlichkeit zu finden. Er freue sich über dieses Hilfsangebot und er bringe als Geschenk das gewünschte Mikrowellengerät, um Notleidenden auch etwas Warmes anbieten zu können. Ehepaar und Hausbesitzer Barbara und Dominik Karrer übergaben Regine Kokontis zum Start ein geflochtenes Herz und eine Flasche Champagner. Die Pfarrerin lud alsdann die Gemeinschaft zum geselligen Umtrunk mit reichhaltigen Häppchen ein. Weitere Angaben unter www.laufehuus.ch, Anfragen unter info@laufehuus.ch.
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realisiert werden kann», erklärt Mario Cortazzo, Projektleiter Kleinumbauten Heizung bei der alltech Installationen AG.
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niert sämtliche Arbeiten. «Wir agieren als Generalunternehmen und koordinieren Elektriker, Kaminbauer oder Isoleur», betont Mario Cortazzo. Die Kunden schätzen es, dass die alltech Installationen AG die Verantwortung und Koordination der Gewerke übernimmt. Der komplette
Im Gespräch Mario Cortazzo mit Herbert Grienenberger.
Lösungsvorschlag kommt so aus einer Hand. Auch mit erneuerbaren Energien ist das Unternehmen seit Jahren vertraut. Neue Heizung spart Platz Neben der besseren Funktionalität brauchen neue Heizungen auch weniger Energie und Platz. «Die neuen Heizungssysteme sind kompakter», beschreibt Heizungsspezialist Mario Cortazzo, der sich alle Heizungen beim Kunden im Vornherein ansieht, danach offeriert und die Bauarbeiten bis zur Realisation begleitet. Die Betreuung durch die Fachspezialisten der alltech Installationen AG endet aber nicht mit der Fertigstellung der Anlage. Jährliche Wartungsarbeiten inklusive Pikettdienst gehören zum Service dazu.
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LAUFENTAL
Defizit höher als gedacht
Bea Asper Als positives Zeichen und Imageaufpolierung hatte Grellingen trotz finanzieller Schwierigkeiten die Steuern von 67 auf 62 gesenkt und den Gemeinderat mit der Erschliessung weiterer Baugebiete beauftragt. An der Gemeindeversammlung letzten Mittwoch ging es nun um den Strassennetzplan für die Erschliessung Langimatt und um die Finanzen. Die Jahresrechnung 2020 weist einen Aufwandüberschuss von 684 000 Franken aus. Dies ist deutlich mehr als erwartet. Budgetiert gewesen sei ein Aufwandüberschuss von 305 000 Franken, räumte Gemeindepräsident Alex Hein ein. Die Abweichungen resultieren insbesondere aus weniger Steuererträgen, einem tieferen Finanz- und Lastenausgleich (300 000 Franken weniger) sowie höheren Aufwänden in den Bereichen Pflegeheime und Sozialhilfe. Die Versammlung genehmigte die Rechnung 2020, gab dem Gemeinderat aber mit auf den Weg, noch nach weiteren Möglichkeiten zu suchen, die Finanzen zu sanieren, unter anderem mit einer besseren Vermietung ungenutzter Räumlichkeiten (ehemalige Schulzimmer). In der Diskussion um die Mutation des Strassennetzplanes für die Erschliessung Langimatt nahmen Anwesende die vom Rat vorgeschlagene Verlagerung des Weges kritisch unter die Lupe. Gemeinderat Stephan Pabst betonte, dass die baulichen Massnahmen erforderlich seien, um die Sportanlagen nicht zu beeinträchtigen. «Deswegen soll der Langemattweg im Rahmen der Quartierplanung im östlichen Bereich an den Hang verlegt werden.» Aus der Versammlung kam der
Aufruf, man solle sich dabei auf das Nötigste beschränken. Mit dem Bauprojekt Langimatt rechnet der Gemeinderat, dass der Landverkauf 2,2 Millionen Franken in die Gemeindekasse fliessen lässt. Die Einnahmen dienen der Finanzierung von Investitionen, unter anderem für die Sanierung des Primarschulhauses. Die Versammlung genehmigte die Mutation und stimmte zu, dass der östliche Teil des Langemattweges und der Strassenabschnitt östlich des Werkhofs der Strassenkategorie Erschliessungsstrasse zugeordnet werden, was einer Fahrbahnbreite von vier bis fünf Metern entspricht. «Westlich des Bereichs, wo eine bestehende Fussgängerverbindung den Langemattweg quert, wird eine private Erschliessungsstrasse festgelegt, da diese Strasse einzig von den wenigen Anstössern genutzt wird», führte Pabst aus und ergänzte: «Entlang der Birs ist neu eine durchgängige Fussgängerverbindung vorgesehen.» Der Weg beim Werkhof werde an den aktuellen Strassenausbau angepasst werden. Der Quartierplan und das Reglement Langimatt befänden sich derzeit im Genehmigungsprozess beim Regierungsrat, hielt Pabst fest. Für die Realisierung müsse die Liegenschaft an der Delsbergstrasse 31 zurückgebaut werden, dafür beantragte der Gemeinderat einen Kredit von 250 000 Franken, der von der Gemeindeversammlung mit grossem Mehr genehmigt wurde. Auf die Frage nach dem Mietverhältnis antwortete Pabst, dieses sei von der betroffenen Person aufgekündigt worden, ohne dass die Gemeinde dies vorzeitig verlangt hätte. Unter Diversem informierte der Gemeinderat, dass Grellingen — um Fixkosten zu sparen — am Aufbau der gemeinsamen Bauverwaltung der Laufentaler Gemeinden nicht beteiligt sei, jedoch mit dieser eine Leistungsvereinbarung treffen konnte.
Düstere finanzielle Aussichten Die Rechnung 2020 schliesst mit einem Verlust von gut 2,6 Millionen Franken ab. Budgetiert waren deutlich weniger. Und auch die Zukunft sieht nicht rosig aus. Melanie Brêchet Es gebe wohl schönere Dinge, als die Rechnung 2020 der Stadt Laufen zu präsentieren, sagte Stadtpräsident Pascal Bolliger zu Beginn seiner Erläuterungen zur aktuellen finanziellen Lage. Zu präsentieren hatte Bolliger im Namen des Stadtrats in der Tat einen schmerzhaften Brocken, nämlich einen Verlust von gut 2 612 683 Franken, was gegenüber dem Budget eine Ergebnisverschlechterung um 2 132 309 Franken sei, wie er weiter ausführte. Dabei hätten sich insbesondere bei der Bildung und der Gesundheit sowie bei der Sozialen Sicherheit Mehrkosten von rund einer halben Million Franken ergeben. Diese Aufgaben seien stark durch die übergeordnete Gesetzgebung reguliert und liessen sich durch den Stadtrat kaum beeinflussen, führte Pascal Bolliger weiter aus. Noch stärker als durch die Mehrkosten werde der Finanzhaushalt jedoch durch Mindererträge bei den Steuern beeinflusst. Insgesamt würden die Steuererträge um rund 1,147 Mio. Franken von den budgetierten Steuererträgen abweichen, bei den Einkommens- und Vermögenssteuern um rund 0,393 Mio. Franken. Weit einschneidender sei jedoch der Rückgang bei den juristischen Unternehmenssteuern. Gegenüber dem Budget
Grosser Dank: Nach fast zehn Jahren geht der Laufner Stadtverwalter Walter Ziltener (r.) in Pension. Stadtpräsident Pascal Bolliger überreichte Ziltener zum Schluss seiner letzten Gemeindeversammlung ein Präsent. FOTO: MELANIE BRÊCHET resultierte dort ein Minderertrag von rund 0,771 Mio. Franken. Der Stadtrat begründet dies mit der wohl etwas zu optimistischen Haltung einzelner Unternehmen, welche vor der Erstellung des Budgets bezüglich ihrer Unternehmenssituation befragt worden waren. Nicht zuletzt hätte auch die Pandemie den Finanzhaushalt der Stadt beeinflusst, beziffern könne man dies aber nicht. Nach Verlustverrechnung weist die Stadt Laufen ein Eigenkapital von rund 6 438 598 Franken aus. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 2 673 170 Franken und führen zu einem Vermögenszuwachs in der Bilanz. Bolliger schloss mit den Worten, dass man in der Vergangenheit dank Landverkäufen und ausserordentlicher Erträge Rechnungen besser hätte darlegen können, das sei dieses Jahr nicht der Fall gewesen. Das werde sich in den nächsten Jahren kaum bessern: Bildung und Soziales würden immer teurer und auch auf der Einnahmenseite verheisse die Zukunft
nichts Gutes. Roland Stoffel, Präsident der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK legte dem Stadtrat erneut dringend nahe, ein formelles internes Kontrollsystem IKS einzuführen. Interne Prozesse könnten so verbessert und Fehler vermieden werden. Die übrigen Traktanden gingen ohne weitere Wortmeldungen vonstatten. 16 Laufnerinnen und Laufner wurden unter Applaus eingebürgert und die Abrechnung des Verpflichtungskredits über 347 712 Franken für die Umgestaltung des Pausenplatzes beim Schulhaus Serafin wurde genehmigt. Die Versammlung, an welcher lediglich 41 Stimmberechtigte teilnahmen, ging schliesslich mit der Verabschiedung von Stadtverwalter Walter Ziltener zu Ende. Er wird Ende August nach knapp zehn Jahren in seiner Tätigkeit pensioniert. An seine Stelle tritt Stadtrat Thomas Locher, welcher die Stelle im September antritt.
Z WINGEN
FOTOSERIE
Zähes Ringen um Sozialdienste
Leserinnen und Leser unterwegs mit der Kamera
Äusserst knapp genehmigten die Zwingner die Privatisierung der Sozialhilfe. Auch kritisierten sie den Kanton. Dieser hatte einen Kreisel aus der Planung genommen, der die Zufahrt zur Laufenstrasse erleichtern sollte. Thomas Immoos Seit März ist die Stelle der Sozialarbeiterin in der Gemeinde Zwingen verwaist. Die Dossiers der Klienten konnten nicht zügig genug behandelt werden. Wie Gemeinderat Daniel Müller an der Gemeindeversammlung ausführte, habe man sich schliesslich zur Zusammenarbeit mit der Convalere AG entschlossen. Diese private Firma ist bereits für mehrere Gemeinden der Region tätig, seit einigen Monaten interimistisch auch für die Gemeinde Zwingen. Pro Jahr dürfte der Zusammenarbeitsvertrag mit Convalere 200 000 Franken kosten. «Dies ist wesentlich günstiger als eine gemeindeeigene Lösung», führte Gemeinderat Daniel Müller aus. In der Versammlung erhob sich heftige Kritik an diesem Entscheid. Zwingen habe vor einigen Jahren den Alleingang gewählt, weil man mit den Sozialdiensten Laufental nicht zufrieden war. Es wurde zwar eingeräumt, dass diese Organisation damals sehr unbefriedigend gearbeitet habe, sagte der frühere Gemeindepräsident Benno Jermann. Inzwischen arbeite sie reibungslos. Doch, so einige Stimmberechtigte, solle man die Sozialhilfe nicht privatisieren, sondern sich solidarisch mit den anderen Laufentaler Gemeinden zeigen und den Sozialdiensten Laufental wieder beitreten. Georg Furler beantragte, die Zusammenarbeit mit Convalere, die kurzfristig eingesprungen ist und die Dossiers aufgearbeitet hat, per Ende 2022 zu beenden und ab 2023 den Sozialdiensten Laufental wieder beizutreten. Bei der Abstimmung über diesen Antrag kam es zu einem Patt — 20 Ja- gegen 20 Neinstimmen. Gemeindepräsident Thomas Schmid gab
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L AUFEN
GRELLINGEN
Grellingen setzt bei der Finanzsanierung auf die Erschliessung neuer Baugebiete.
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schliesslich den Stichentscheid zu Gunsten des Vertrags. Der Vertrag selber wurde nach über einstündiger, angeregter Diskussion äussert knapp — mit 19 Ja- gegen 18 Neinstimmen genehmigt.
Deponieverbot verschärft
Kaum zu reden gab dagegen die Mutation Gewässerschutzzonen für die Quellfassungen Bernhardsmätteli und Pfandel. Gemeindepräsident Schmid wies auf die breite Unterstützung der Baselbieter Stimmberechtigten hin, die mit 93 Prozent Neinstimmen die dort vom Kanton vorgesehenen Deponien verhinderten. Das fragliche Gebiet liegt auf Zwingner und Blauner Boden. Mit der Mutation wird, abgestuft nach Vulnerabilität, das Areal in mehrere Schutzzonen aufgeteilt. Bestehende Bauten dürfen stehen bleiben. Blauen hatte diese Mutation bereits Anfang dieser Woche genehmigt, allerdings um die Präzisierung ergänzt: «Das Errichten von Deponien sowie die Ablagerung von unverschmutztem Aushub, Abraum und Abbruchmaterial ist nicht gestattet.» Diese Ergänzung fand auch die Zustimmung der Zwingner Stimmberechtigten, welche die Mutation schliesslich einstimmig guthiessen. Nach längerem Hin und Her wurde auch der Bau- und Strassenlinienplan Schlossgasse genehmigt. Dieser steht im Zusammenhang mit der Überbauung des Areals der ehemaligen Papierfabrik. Hier wurde sehr laute Kritik am Kanton geäussert. Bei der Einmündung der neuen Schlossgasse in die Laufenstrasse würde ein Kreisel nützliche Dienste leisten. Viele Anwohner der Laufenstrasse hätten angesichts des hohen Verkehrsaufkommens regelmässig ihre liebe Mühe, sich überhaupt in den Verkehr der H18 einzugliedern: «Will ich nach rechts, muss ich nach links!» Ursprünglich, so ein Anwohner, sei dort ein Kreisel vorgesehen gewesen. Und nun sei er offenbar aus der Planung gefallen. Dieser Zustand sei unhaltbar. Gemeindepräsident Schmid versprach, beim Kanton das Anliegen der Zwingner entschieden vorzubringen.
Tina LoosliTrummer Ich wohne in Liesberg, bin verheiratet und habe einen zweijährigen Sohn. Ich arbeite teilzeit als Pflegefachfrau auf einer Intensivstation. Nebst der Fotografie sind meine Hobbys Wandern und Reisen. Ich fotografiere, um die schönsten Momente festzuhalten, denn es gibt so viel atemberaubendes auf dieser Erde. Meine Lieblingsmotive sind Landschaften, Blätter und Tiere. Wenn ich meine Canon Kamera nicht dabei hab, benutze ich mein Handy.
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EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen Stufen wären, würden wir hinaufsteigen und Dich zurückholen
Sonntag, 4. Juli, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner, zum Thema «Es gibt keine Werte!» in der Mini-Predigtreihe «Werte».
Unendlich traurig, aber dankbar für die kostbare, wunderschöne und gemeinsame Zeit, welche uns trotz Deiner schweren Krankheit geschenkt wurde, nehmen wir schweren Herzens Abschied von
Sonntag, 11. Juli, 9.30 Uhr, Rodersdorf Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner, zum Thema «So geben wir Werte trotzdem weiter!»
Mit dem Tod eines geliebten Menschen verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte Zeit.
Wir nehmen Abschied von meinem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel
Franz Jeker-Hügli 21. Februar 1925 – 18. Juni 2021 Nach einem langen, arbeitsreichen Leben ist er friedlich entschlafen.
Marie-Louise Giger-Hänggi 25. Februar 1957 – 28. Juni 2021
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
Irgendwann und irgendwo. Da werden wir uns wiedersehen. Und bis dahin tragen wir Dich in unseren Herzen. Wir vermissen Dich so sehr!
www.ref-laufental.ch Laufen Sonntag, 4. Juli, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis.
Larissa und Michel Vanessa und Antonio mit Marisol Verwandte und Bekannte
Dienstag, 6. Juli, Märtseelsorg. Auch am 6. Juli finden Sie das ökumenische Pfarrteam am Markt beim Stand, unterwegs oder auf der ökumenischen Kirchenbank bei der Katharinenkirche. Wir haben Zeit für Gespräche und Ihre Anliegen.
Auf Wunsch von unserem Mami nehmen wir im engsten Familienkreis Abschied.
Liesberg
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maskenpflicht! Sonntag, 4. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Emely Aegerter aus Beinwil, Pfr. St. Barth, Org. Bl. Abgottspon, mit SoSchule / ChinderChilche und Kirchenkaffee. Mittwoch, 7. Juli, 9.00 Uhr, kath. Kirche Fehren, Schulendgottesdienst für die 1.– 6. Kl. ohne Eltern (Corona-Konzept der Schule!), Pfr. St. Barth, Pfr. M. Fellmann, Kat. P. Gisler
Die Abdankung findet am Freitag, den 9. Juli 2021 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Büsserach statt. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Dieter Jeker-Buser, Obere Grabenstrasse 14, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.
Traueradresse: Larissa Giger, Bahnhofstrasse 28, 4242 Laufen
Freitag, 2. Juli, 12.15 Uhr, Mittagstisch und Spielnachmittag. Die Seniorengruppe Liesberg-Riederwald ist eine lockere Gruppe von Senioren und Seniorinnen, die sich treffen, um in gemütlicher Runde gut zu essen, zu plaudern, zu spielen (z.B. Lottomatch mit kleinen Preisen) und zu singen. Es ist jeweils am ersten/zweiten Freitag des Monats, um 12.15 Uhr im Restaurant Coni’s Träff, Delsbergerstrasse 9a in Liesberg. Freitag, 2. Juli, 19.00 Uhr, Meditation in Liesberg. Es wird in der Kirche Liesberg meditiert, jeweils einmal pro Monat am Freitag von 19.00 – 20.00 Uhr. Bringen Sie bitte ein Schultertuch (leichte Decke), warme Socken (ev. mit Antirutschsohle) und Meditationskissen mit. Es stehen auch Stühle zur Verfügung. Kontakt: Gisela Schnell Kocher, Tel. 078 951 09 13.
Dieter und Monika Jeker-Buser Katja und Sandro Valva-Jeker Ronja Jeker und Jesse Lölliger Svenja Jeker und Florian Fahrni Erna Jeker Friedrich Jeker und Anverwandte
Sie ging auf ihre letzte Wanderung.
Unser geliebtes Mutti konnte friedlich zu Hause einschlafen. Herzlichen Dank Wir möchten uns bei allen Verwandten, Bekannten und Freunden für die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem lieben
René Schmidlin-Steg
Rita Hänggi-Jeger 4. 6. 1927 bis 26. 6. 2021 Wir vermissen dich sehr. Dorothea Hänggi und Erich Imber mit Tobias und Angela Meier Ruth Hänggi Schickli und Walter Schickli
19. 2. 1949 – 27. 5. 2021 bedanken. Die vielen lieben Worte, tröstenden Karten und Zeichen der Verbundenheit haben uns sehr berührt. Unser besonderer Dank geht an Dr. med. Haberthür und sein Team des Ärztezentrums Lüsselpark und an SEOP, Spitalexterne Onkologiepflege Baselland, die uns während der gesamten Zeit einfühlsam begleitet haben.
Wir nehmen Abschied am Freitag, 2. Juli 2021 um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Breitenbach. Traueradresse: Dorothea Hänggi, Maiersackerweg 17, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.
In stiller Trauer: Hannelore Schmidlin-Steg mit Familie Anstelle von Dankeskarten. Wahlen, im Juni 2021
Donnerstag, 8. Juli, 10.00 Uhr, Dachkapelle des AHPs Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. St. Barth Donnerstag, 8. Juli, 15.30 Uhr, Gr. Saal des AZBs, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth Sonntag, 11. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Gottesdienst, Pfr. St. Barth, Org. Bl. Abgottspon ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 4. Juli, 10.15 –11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, mit Beginn im GD, dann im Gde.-Saal. Thema: «König David: für Gott sind Kleine ganz gross.» Leitung: S. Rodella. Seniorennachmittag: Dienstag, 6. Juli, 15.00 –16.30 Uhr, im Gde.-Saal des ref. KGH Thierstein, Breitenbach. Thema: Pack die Badehose ein! Strandmusik und Strandbücher. Mit Zvieri. Konfirmanden-Kurs 2021 – 2022: Falls Ihre Tochter / Ihr Sohn bis zum Beginn der Sommerferien keinen Infobrief zum neuen Kurs bekommen hat, melden Sie sich doch bitte via Tel. 061 781 12 50. Infoabend Konfirmandenunterricht, Schuljahr 2021/2022. Donnerstag, 19. August, 19.00 –19.45 Uhr, Gde.-Saal im ref KGH Thierstein, Breitenbach. – Konfirmandenunterricht. Jeweils donnerstags von 18.00 –19.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gruppe 1 am 26. August; Gruppe 2 am 2. September. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50
Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch.
Du bist von uns gegangen, aber nicht aus unseren Herzen.
Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Bruder, Grossvater und Urgrossvater
Traurig, aber mit schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von
Cornel Champion-Müller
Erwin Paul Küry-Roderer
7. Mai 1930 – 21. Juni 2021
17. Dezember 1961 – 23. Juni 2021
Er ist am Montagabend nach tapfer ertragener Krankheit friedlich eingeschlafen.
Wir sind dankbar, dass wir ihm seinen grössten Wunsch, mit der ganzen Familie nach Sardinien zu reisen, noch erfüllen durften. Sonne, Meer, weisser Sandstrand und die Luft ein letztes Mal zu geniessen.
Wir vermissen Dich Ehefrau, Kinder, Schwestern mit Familien und Verwandten Die Beisetzung mit anschliessender Trauerfeier in der katholischen Kirche Seewen findet statt am Dienstag, 6. Juli 2021, 14.30 Uhr. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Wir danken dem Pflegepersonal vom Zentrum Passwang, Abteilung Gilgenberg, für die gute Betreuung. Anstelle von Blumen gedenke man dem Antioniushaus, 4500 Solothurn, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1. Traueradresse: Rosmarie Champion, Höfliweg 31, 4146 Hochwald
Wir vermissen Dich: Yvonne Küry-Roderer Sabrina und Philipp Jungo-Küry mit Noel und Amilia Anja Küry und Pascal Aeschbacher mit Cecilia und Familie Erwin ruht vom 2. Juli 2021 bis 3. Juli 2021, jeweils von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, in der Abdankungsstätte in Hofstetten. Traueradresse: Yvonne Küry-Roderer, Sternenbergstrasse 11, 4112 Flüh
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RFS im Einsatz
AMTLICHE MITTEILUNGEN Erwahrung Nachwahl Schulrat 13. Juni 2021 Der Stadtrat hat die beiden an der Urne gewählten Schulräte Kindergarten und Primar erwahrt. Wir gratulieren Frau Lorena Nussbaumer und Herrn Markus Fritschi recht herzlich und wünschen einen guten Start in die neue Aufgabe.
Nachwahl Schulrat 26. September 2021 Bei der Ersatzwahl in den Schulrat vom 13. Juni 2021 wurden zwei von drei freien Sitzen besetzt. Nach § 29 des Gesetzes über die politischen Rechte, ist eine Nachwahl anzuordnen, wenn weniger Personen als zu wählen sind das Absolute Mehr erreichen. Bei der Nachwahl
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Aufatmen am Laufner Markt
Der Sommer hat dieses Jahr schon mehrere Anläufe genommen. Erst relativ spät kam er so langsam in Fahrt liess uns aber schon ordentlich ins Schwitzen kommen. Seither gerät er immer wieder ins Stocken. Immerhin lässt uns ein gelegentlicher Sommerregen nach sengender Hitze wieder ein wenig aufatmen. Hoffen wir aber jetzt auf ein paar sonnige Tage! Aufatmen können auch die Besucherinnen und Besucher des Monatsmarktes vom 6. Juli und wir hoffen, dass es nicht aufgrund des Regens ist. Zum ersten Mal seit langer Zeit kann der Monatsmarkt nämlich ohne Maskenpflicht durchgeführt werden. Dies dank der neuen Bestimmungen des Bundesrates, die seit Kurzem gelten. Sie können den Laufner Markt also endlich wieder ohne Maske geniessen und sich dort über maskenfreie Gegenüber freuen – natürlich unter Einhaltung eines 1,5 Meter-Abstandes. Selbstverständlich gilt in den Geschäften weiterhin Maskenpflicht. (stl)
sind diejenigen Personen gewählt, welche am meisten Stimmen (Relatives Mehr) erhalten haben. Nächster ordentlicher Abstimmungstermin ist der 26. September 2021.
Baugesuche, Auflage vom 1. bis 12. Juli 2021 BG-Nr. 1345/2021. Bauherrschaft: Simsek Ali, Passwangstrasse 5, 4226 Breitenbach. – Projekt: Zweckänderung: alt Büro in neu Take-Away / Abluftkamin, Parz. 2026, Röschenzstrasse 10, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Altroplan AG, Röschenzstrasse 13, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Beschlüsse der Gemeindeversammlung Laufen vom 24. Juni 2021 Gemäss § 60 des Gemeindegesetzes und § 3 des Organisationsreglements sind die Gemeindeversammlungsbeschlüsse der Bevölkerung bekannt zu geben. Die 41 anwesenden Stimmberechtigten fassten folgende Beschlüsse: Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2020 wurde diskussionslos genehmigt. Traktandum 1 Einbürgerungen Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: Den Einbürgerungen folgender Personen wird zugestimmt: Esteriore Mimmo, Ismailov Mohamed-Amin, Esteriore-Milanovic Katarina, Ismailov Medina, Esteriore Valentina, Ismailov Salah, Esteriore Matteo, Ismailov Safiya, Ismaili Leonora, Pedreira Miguel Anguel,
Ismailov Valid, Sterkel Stefan, Abdurachmanova Luisa, Villalba Yeny Andrea, Ismailov Sabrena, Ramirez Villalba Luan Eduardo Traktandum 2 Rechnung 2020 Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: Die Jahresrechnung 2020 mit einem Aufwandüberschuss von CHF 2 612 683.75 zulasten des Eigenkapitals wird genehmigt. Die Investitionsrechnung wird genehmigt. Traktandum 3 Abrechnung Verpflichtungskredit Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: Die Abrechnung des Verpflichtungskredits wird genehmigt. NAMENS DER GEMEINDEVERSAMMLUNG In fidem, der Sekretär: Walter Ziltener, Stadtverwalter
«Der Abschied fällt mir nicht leicht» Während es in der Schulleitung in der Primarschule Laufen in den vergangenen Jahren einige Wechsel gab, war sie auf Kindergartenund 1./2.-Klassenstufe die Konstante – bis jetzt. Karin Sulser verlässt die Schulleitung nach 18 Jahren. Ihre langjährige Tätigkeit in Laufen sei eine Herzensangelegenheit gewesen, sagt Karin Sulser. Ihr sei immer wichtig gewesen, dass sich die Schule in eine gute Richtung entwickeln könne und mitzuverfolgen, dass die hervorragende Arbeit der Lehrpersonen auch Früchte trage. Besonders stolz ist sie auf die Kooperation der Klassenteams, die klassenübergreifende Zusammenarbeit der jeweiligen Stufe also, mit welcher unter ihrer Führung gestartet wurde. Diese Zusammenarbeit habe sich mittlerweile etabliert und sei für alle Beteiligten sehr bereichernd. Sie führe dazu, dass Ressourcen optimal miteinander geteilt würden. Zu Beginn ihrer Aufgabe im Jahr 2003 war Karin Sulser in Laufen nicht nur als Schulleiterin tätig, sondern unterrichtete selbst noch in den Kindergärten Langhag und Reben. Nach wenigen Jahren stellte sie jedoch fest, dass es schwierig war, ihre Aufgaben in zwei Bereichen gleichzeitig wahrzunehmen. Die Doppelrolle als Lehr- und Führungsperson gleichzeitig habe ihr nicht behagt und auch zu Konflikten geführt. Im Zweifelsfall habe sie die Priorität auf die Führung der Schule gelegt und das sei in der Umsetzung nicht immer ganz einfach gewesen. Darum entschloss sich Karin Sulser dazu, sich voll und ganz auf die Aufgabe als Schulleiterin zu konzentrieren. Den Draht zu den Schülerinnen und Schülern
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Abschied nach vielen Jahren: Während 18 Jahren war Karin Sulser in Laufen als Schulleiterin tätig. FOTO: ZVG verlor sie aber dennoch nie: In zahlreichen Unterrichtsbesuchen — neben Schulentwicklung, Führung der Mitarbeitenden, Qualitäts- und Krisenmanagement eine ihrer Kernaufgaben als Schulleiterin — kam sie mit den Kindern regelmässig in Kontakt. Den Kontakt zu pflegen war ihr denn auch ein grosses Anliegen: An ihrem Beruf schätzt Karin Sulser nämlich insbesondere den Austausch mit dem Gegenüber, mit den Eltern und den Lehrpersonen also. Ihrem Beruf bleibt Karin Sulser denn auch treu: Sie wechselt an die Primarschule in Ettingen. Sie freue sich daher besonders darauf, zukünftig mit dem
Velo zur Arbeit zu fahren, von ihrem Wohnort in Binningen ist das gut machbar. In Laufen habe sie sich jedoch sehr wohl gefühlt und der Abschied fällt ihr entsprechend nicht leicht. Insbesondere das engagierte Kollegium und das starke Team werde sie vermissen und sie werde immer an die gute Zeit in Laufen zurückdenken. Es sei jetzt aber an der Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen. Die Stadt Laufen dankt Karin Sulser für ihre langjährige Tätigkeit und ihre Verdienste für den Kindergarten und die Primarschule Laufen herzlich und wünscht ihr für ihren weiteren Berufsund Lebensweg alles Gute. (stl)
SIMON FELIX, STADTRAT
Wenn mich Esther Schindelholz, die Stabschefin des Regionalen Führungsstabs (RFS), zu den unmöglichsten Zeiten anruft, bedeutet das nichts Gutes. In solchen Fällen wird über ein Ereignis informiert. Wie am vergangenen Mittwoch um 22 Uhr, als in Moutier der Pegel der Birs innert Kürze auf 74 m³ pro Sekunde gestiegen war. Beim Hochwasser im Sommer 2007 war er bei 75 m³ pro Sekunde. Die Stabschefin informierte mich darüber, dass der RFS wegen der drohenden Hochwassergefahr im Einsatz sei. Völlig überrascht war ich von der Meldung nicht. Just vorher sah ich mir die Bilder vom Hochwasser in Cressier/NE an. Sofort wurden Erinnerungen an das eigene Schicksal wach. Ich informierte die Betriebskommission über den Einsatz. Später begab ich mich in den KP, wo um 23.45 Uhr eine Lagebesprechung stattfand. Dort herrschte bereits Betrieb. Mitglieder des RFS und der Feuerwehr analysierten die Lage. Die Funktionsfähigkeit unseres Milizsystems beeindruckte mich. Für diese Freiwilligen war es eine Selbstverständlichkeit, dass sie sofort zu ihrem Einsatz ausrückten und sich für den Schutz der Bevölkerung vorbereiteten. Das verdient grossen Respekt und Dankbarkeit. Zum Glück nahm die Abflussmenge wieder ab und die Lage begann sich zu beruhigen. Es wurde beschlossen, dass man die Birs vor Ort überwachen sollte. Auch ich lief um 2 Uhr morgens nochmals zum Birsfall und schaute mir die Wassermengen an. Ein paar Minuten später gab die Stabschefin Entwarnung und hob den Einsatz auf. Nun konnten alle gut schlafen. In ein paar Jahren können wir vermutlich solche Situationen etwas entspannter angehen. Vierzehn Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser entscheidet der Landrat über 62 Mio Franken für die Hochwasserschutzmassnahmen in Laufen. Auch die Stadt Laufen öffnet ihr Portemonnaie für die nötigen Bauten und die Perimeterbeiträge. Nach dem kantonalen Wasserbaugesetz betragen diese für die Anstösser 20 Prozent der Gesamtkosten. Eigentlich ist das nicht fair, schliesslich profitieren alle von den Massnahmen. So zählt das 2007 schwer betroffene Stedtli nicht zum Perimeter. Dafür werden andere, die dank früheren Massnahmen im Jahr 2007 keine Schäden zu beklagen hatten, zur Kasse gebeten. Die geplanten Massnahmen bieten uns mehr Sicherheit. Aber einen vollständigen Schutz wird es nie geben. In den vergangenen Jahren hatten wir mit punktuellen Hochwassern fernab der Birs zu kämpfen. Und solange wir jeden Quadratmeter verbauen, wird sich dies nicht ändern. Die Natur sucht sich ihren Weg.
Laufner Schulklassen am Neophytentag
Vorbildlich: Levana, Cinzia und Sara (v.l.) aus der Klasse 5A entsorgen die Neophyten – wie es sich gehört – in Abfallsäcken.
Neophyten sind ein hinlänglich bekanntes Problem. Es handelt sich dabei um nicht einheimische Pflanzen, die sich invasiv verbreiten und somit einheimische Arten verdrängen. Zu den bekanntesten Neophyten zählen das Drüsige Springkraut, der japanische Knöterich, die Kanadische Goldrute oder das Einjährige Berufkraut. Am Neophytentag der Stadt Laufen vom vergangenen Donnerstag waren in Laufen insgesamt vier Klassen (zwei vierte und eine fünfte Klasse der Primarschule und eine Klasse des Progymnasiums) unterwegs, um dabei zu hel-
fen, solche Eindringlinge an verschiedenen Standorten auszureissen. Bereits um acht Uhr Morgens trafen sich die Gruppen beim Schulhaus Baselstasse. Dort wurden die Kinder mit Gartenwerkzeug ausgerüstet und konnten schliesslich gegen halb neun an ihrem zugewiesenen Ort mit der Arbeit beginnen. Zum Dank für ihren unermüdlichen Einsatz lud die Stadt Laufen alle Beteiligten zu einem Grillplausch auf der Fluh ein. Die Stadt dankt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern und den Lehrpersonen für ihren Einsatz. (stl)
Motiviert: Dank Loris und seiner Klasse 5A geht es der Kandadischen Goldrute bei der Rennimatt an den Kragen. FOTOS: STL
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Donnerstag, 1. Juli 2021 Nr. 26
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Beinwil
Einschlafen dürfen, wenn man müde ist und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat. Das ist eine tröstliche, wunderbare Sache.
BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Erschwil und Beinwil SO Passwangstrasse Bereich «Lange Brücke»
Hermann Hesse
Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978
Als ich sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, ging ich zu denen, die mich liebten und warte auf jene, die mich lieben.
verfügt das Bau- und Justizdepartement:
Dr. med. P. Hofer-Kym Bahnhofstrasse 16 4242 Laufen
Sommerferien vom 3.7. bis 25.7.2021
Bärschwil
Baupublikation
Bauherr: S. Weill und M. Treichler, Baumenrainweg 297, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Garten Terrainveränderung, Ersatz Sichtschutz, Stall für Wachtelhaltung, Seitenwände best. Unterstand, Ersatz Fensterläden durch Rollläden, Wärmepumpe Bauplatz: Baumenrainweg 297 Bauparzellen GB Nr.: 1200 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 16. Juli 2021
Wegen Deckbelagsarbeiten wird auf der Passwangstrasse im Bereich «Lange Brücke» die Fahrbahn in der Nacht für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Nachtsperre dauert von 19.00 bis 5.30 Uhr. Dauer: Montag, 12. Juli 2021, 19.00 Uhr bis Dienstag 13. Juli 2021, 5.30 Uhr
Baupublikation
Gesuchsteller: Heinz und Anna Maria Roth Guggenbühl 4, 8453 Alten Bauobjekt: Neubau Tiny House mit Garage Standort: Oberfeldstrasse 9 Grundstück: GB 1180 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: G3 Architektur GmbH Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 16. Juli 2021
Baupublikation
Gesuchsteller: Silvio und Sibylle Jeker, Büsserachstrasse 22, 4228 Erschwil Bauobjekt: Neubau EFH mit Schwimmbad, AEH und Wärmepumpe mit Erdsonden Standort: Höhenstrasse 28 Grundstück: GB 2520 Nutzungszone: W2c Projektverfasser: Jermann Architekten und Raumplaner AG, Hintere Gasse 52, 4242 Laufen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 16. Juli 2021
21. Juli 1949 – 26. Juni 2021
Die Arbeiten sind witterungsabhängig und können sich kurzfristig verschieben. Allfällige Verschiebungen werden auf den orangen Informationstafeln kommuniziert.
Mit einem Lächeln im Gesicht war ich für die Ewigkeit bereit und schlief im Beisein meiner Lieben friedlich ein.
Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.
Wir vermissen dich: Heidi, Roger, Yves, Anne, Christina, Joel Werner, Hannelore, Lilian Verwandte und Freunde
Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 2. Juli 2021 ngu/zea
Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Wir verabschieden uns von Wisi im engsten Familienkreis. Traueradresse: Heidi Wyprächtiger, Brunngasse 157, 4232 Fehren
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
Erschwil BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Büsserach
Alois (Wisi) Wyprächtiger
Verkehrsbeschränkung in Erschwil und Beinwil SO Passwangstrasse Bereich «Lange Brücke» Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Deckbelagsarbeiten wird auf der Passwangstrasse im Bereich «Lange Brücke» die Fahrbahn in der Nacht für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Nachtsperre dauert von 19.00 bis 5.30 Uhr. Dauer: Montag, 12. Juli 2021, 19.00 Uhr bis Dienstag 13. Juli 2021, 5.30 Uhr
Traurig nehmen wir Abschied von unserem guten Freund
Alois Wyprächtiger-Grigor 21. Juli 1949 – 26. Juni 2021 Wir vermissen die gemütlichen Stunden mit Dir auf unserem «Bödeli». Es war eine schöne Zeit mit viel Arbeit, gemütlichem Beisammensein und guter Kameradschaft. Seiner Frau Heidi und seinen Söhnen Roger und Yves sprechen wir unser innigstes Beileid aus.
Deine Freunde vom Bödeli
Die Arbeiten sind witterungsabhängig und können sich kurzfristig verschieben. Allfällige Verschiebungen werden auf den orangen Informationstafeln kommuniziert. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 2. Juli 2021 ngu/zea
Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
DANKSAGUNG Tief bewegt durch die vielen Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben
Peter Orlandi erfahren durften, danken wir herzlich.
Erschwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Aydin Baris und Sinem, Schmelzistrasse 63, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherrschaft Grundeigentümer: Aydin Baris und Sinem, Schmelzistrasse 63, 4228 Erschwil Bauprojekt: Windfang Bauplatz: Schmelzistrasse 63 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 1. Juli 2021 – 15. Juli 2021
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Gerschwiler Caroline Auf den Felsen 35A, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Schatteplatz GmbH Werbhollenstrasse 54, 4143 Dornach Bauobjekt: Sitzplatzüberdachung Bauplatz: Auf den Felsen 35a 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr. 4097 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 1. Juli 2021 – 15. Juli 2021
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 21-027 Wärmepumpe Grundbuch-Nr.: 2487 Adresse: Oberdorfstr. 22, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Walter und Rösli Wohlgemuth Bielackerstrasse 16, 4112 Nuglar Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Häner AG Heizung Sanitär Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Datum Baugesuch: 1. Juli 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 15. Juli 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Baupublikation
Bauobjekt: 21-030 Umbau EFH zu MFH Grundbuch-Nr.: 2285 Adresse: Dorfplatz 18, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Mehmet Kum Schönenbuchstrasse 293, 4123 Allschwil Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: BMS Mangold GmbH Liestalerstrasse 20, 4412 Nuglar Datum Baugesuch: 1. Juli 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung NuglarSt. Pantaleon Einsprachefrist: 15. Juli 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Nunningen
Baupublikation
Gesuchsteller/-in: Affolter Mirjam und David, In den Dentschen 3, 4207 Bretzwil Projektverfasser/-in: Altroplan AG, Röschenzerstrasse 13, 4242 Laufen Bauvorhaben: Einfamilienhaus Bauplatz: Im See Parzelle: GB-Nr. 3653 (3724) Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 15. Juli 2021
Ebenso danken wir: – dem Hausarzt Dr. Christoph Hollenstein für die Betreuung – den Pflegenden der Spitex Laufental – Pater Paul für die Abdankung und tröstenden Worte – der Fahnendelegation vom Schützenverein Liesberg – der Delegation vom kant. Schützenverband Baselland – den Schulkameradinnen und Schulkameraden Jg. 1946 – für die vielen Beileidsschreiben, liebevollen Worte, die Blumen und Spenden. Wir danken allen, die Peter im Leben in Freundschaft und Liebe verbunden waren und ihn auf dem letzten Weg begleitet haben. Liesberg, im Juli 2021
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Thomas Hügli, Oltingerstrasse 13, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Wärmepumpe Bauort: Oltingerstrasse 13 Bauparzelle: GB-Nr. 537 (W2b) Projektverfasser: Steiner Energietechnik, Baselstrasse 21, 4243 Dittingen Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 15. Juli 2021
Die Trauerfamilie
THIERSTEIN
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Donnerstag, 1. Juli 2021 Nr. 26
BREITENBACH
Gestärkt aus der Coronazeit Beschlüsse Gemeinderat vom 28. Juni x
Der Gemeinderat hat entschieden, die diesjährige Bundesfeier am 31. Juli durchzuführen. Der Rat genehmigte einen Kredit von CHF 95‘000.- für Ingenieurarbeiten im Rahmen der geplanten Sanierung der Passwangstrasse. Der Kanton Solothurn plant auch die Sanierung der Laufenstrasse im Bauperimeter Breitenbachs. Der Rat verabschiedete seine Stellungnahme zum Projekt zu Handen der kantonalen Behörden. Genehmigt wurde zudem ein Kredit von CHF 19‘500.- für die Umsetzung der geplanten Ingenieurarbeiten. Die Wasserverbrauchsmessungen in den Haushalten werden gemäß Beschluss der Gemeindeversammlung vom vergangenen Monat digitalisiert. Der Gemeinderat tätigte Arbeitsvergaben im Umfang von CHF 148‘200.- für die damit zusammenhängenden Arbeiten und Beschaffungen (Erläuterungen auf Folgeseite).
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Einladung zur Bundesfeier Samstag, 31. Juli, ab 17:00 Uhr Oberer Pausenplatz Schulhaus Mur Sofort in die Agenda einschreiben! Das Detailprogramm folgt im Wochenblatt der kommenden Woche.
Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Comoretto Margrit, Laufenstr. 14, 4226 Breitenbach Projektverfasser: Dreier Korntheuer Architekten AG, Wydenmattstr. 2, 4227 Büsserach Bauvorhaben: Terraingestaltung und Sichtschutz mit Ausnahmegesuch Höhe 1.80m Bauplatz: Laufenstrasse 14 Grundbuch-Nr.: 1958 Publikation: 01.07.2021 Einsprachefrist: 16.07.2021
2020 wurde im Alterszentrum Breitenbach (AZB) keine einzige Covid-19Erkrankung vermeldet. Trotz Schliessung des Restaurants und der aufwendigen Schutzmassnahmen konnte die Jahresrechnung mit einer schwarzen Null abgeschlossen werden. Jürg Jeanloz Eine Hiobsbotschaft musste Vizepräsidentin Helen Gianola gleich zu Beginn der Delegiertenversammlung verkünden: «Wegen eines Todesfalls in der Familie weilt Präsidentin Wally Allemann leider heute nicht unter uns», gab sie bekannt. Die Präsidentin lasse aber mitteilen, dass sie stolz auf das AZB-Team sei. So habe die Belegschaft in dieser schwierigen Zeit einen hervorragenden Job gemacht und gleichzeitig sei das JekaHaus mit seinen 21 seniorengerechten Wohnungen eröffnet worden. Besonders freue sie sich, dass im AZB 2020 keine einzige Covid-19-Erkrankung festgestellt und die verordneten Schutzmassnahmen sorgfältig umgesetzt wurden. Sie danke der Belegschaft und dem Vorstand für ihren Einsatz in dieser Krise. Helen Gianola ergänzte, dass es auch das Verdienst der Präsidentin und des Vorstands sei, dass das Alterszentrum derart gut über die schwere Zeit gekommen sei. Für Geschäftsführer Heinz Zenhäusern war 2020 ein aussergewöhnliches und intensives Jahr, da die normalen
Führungsteam des Alterszentrums Breitenbach: (v.l.) Barbara Ugolini, Leitung Finanzen und Administration, Nicole Vogt, stv. Geschäftsführerin und Leitung Infrastruktur & Dienstleistung, Jörn Weidner, Leitung Pflege, und Heinz ZenhäusFOTO: ZVG ern, Geschäftsführer. Arbeits- und Organisationsabläufe stark eingeschränkt waren. Keine gewohnten Veranstaltungen, sondern Konzerte im Garten, Enkelbesuche auf Distanz und Nachmittagsbesuche in der Plauderbox. Covid-19 beherrschte die Szene. Im neu gestalteten und lebendigen Jahresbericht mit vielen Fotos wurde alles exakt dargestellt. Ende 2020 waren 64 Bewohnerinnen und Bewohner untergebracht. Die Bettenauslastung betrug 99 Prozent und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Schnitt drei Jahre. Unter den 72 Arbeitsstellen reihten sich auch 16 Lernende ein. Trotz Schliessung des Restaurants und dank der Auszahlung der Pandemieversicherung und der Kurzarbeitsentschädigung für das Gastronomiepersonal konnte die Ertragsrechnung mit einem Überschuss von knapp 7600 Franken
abgeschlossen werden. Die Investitionen betrugen inklusive Jeka-Haus 6 Millionen Franken. Die neue Revisionsstelle «Treuhand zum Amtshaus» in Laufen kontrollierte die Rechnung und bestätigte die Rechtmässigkeit des Abschlusses 2020. Wie Baukommissionspräsident und Vorstandsmitglied Paul Henz ausführte, wurden 2020 die Fertigstellung des JekaHauses, eine neue Schnitzelheizung, eine neue Warmwasserauf bereitung, eine Solaranlage, die Dachsanierung Nord und die Neugestaltung des Gartens vorgenommen. 2021 wolle der Vorstand mit den Bauarbeiten zurückfahren und den Bewohnenden wieder etwas Ruhe gönnen, ergänzte Henz. Mit einem gediegenen Apéro liessen der Vorstand und die 19 Delegierten die Versammlung gemütlich ausklingen.
Stelleninserat KLEINLÜTZEL
Neue Mähtechnik stärkt die Artenvielfalt
Gesucht: Technisch versierter Betreuer von Anlässen In den gemeindeeigenen Infrastrukturen organisieren Mieter Veranstaltungen vielfältigster Art. Wir suchen zum frühestmöglichen Zeitpunkt nach einer Verstärkung für unser Team, welches unsere Kunden vor Ort betreut.
Anlassbetreuung in gemeindeeigenen Sälen
Pensum von rund 100 Stunden pro Jahr Wir erwarten: x x x x x x
Flexibilität bezüglich Einsatzzeiten – die Veranstaltungen finden vornehmlich an Abenden und Wochenenden statt Kundenorientierung Hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein Durchsetzungsfähigkeit Technisches Grundverständnis Gute Deutschkenntnisse
Das neue Mähverfahren: Nach dem Mähen folgt das Rechen. Der Ladewagen links im Bild steht auch schon bereit. FOTO: MARTIN STAUB
Wir bieten: x x x x x
Entschädigung im Stundenlohn gemäß DGO. Die Entschädigung berücksichtigt die Tätigkeit an Abenden und Wochenenden. Einarbeitung in den Tätigkeitsbereich Mitarbeit in einem aufgestellten Team Hohes Maß an Selbständigkeit Ein lebendiges Arbeitsumfeld
Ihr nächster Schritt: Bitte richten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an den Leiter der Bauverwaltung, Markus Vögtlin (markus.voegtlin@breitenbach.ch, 061 789 96 90).
Strassenborde entlang der Kantons- und Hauptstrassen werden regelmässig gemäht. An der Kantonsstrasse auf dem Gemeindegebiet von Kleinlützel wurde am letzten Montag ein neues Mähverfahren vorgestellt, welches die Artenvielfalt erhöhen soll. Martin Staub
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Verkehrsteilnehmer kennen die vorübergehenden Hindernisse, wenn die Leute vom Kreisbauamt mit ihren Maschinen unterwegs sind, um die Strassenborde zu mähen. Dafür werden in der Regel sogenannte Schlegelmäher eingesetzt. «Diese sind robust und effizient und somit kostengünstig», erklärt Walter Urs Kissling, Abteilungsleiter Strasseninspektorat Kanton Solothurn und Leiter Kreisbauamt I. Dabei wird das Schnittgut fein gehäckselt und bleibt liegen. «Für die ökologisch wertvollen Strassenborde ist dieses Mulchen nicht ideal», erklärt Matthias Knecht, Koordinator für Böschungspflege von Pro Natura Baselland und Solothurn.
Pilotprojekt mit Scheibenmäher
Angefangen hat alles mit Böschungsinventaren durch Pro Natura Baselland und Solothurn in den letzten Jahren. Die Strassenverkehrsämter Basellandschaft und Solothurn werteten diese ausführlichen Berichte als wichtig und dringlich. Der Kanton Solothurn klassierte in der Folge die Böschungen in ihrem Strassennetz in vier Stufen von «besonders wertvoll» bis «weniger bedeutend». Da an der Kantonsstrasse zwischen Röschenz und Kleinlützel mehrere Teilflächen der höchsten Kategorie liegen, wurde dort das neue Mäh- und Pflegeverfahren am vergangenen Montag als Pilotprojekt den verantwortlichen Mitarbeitern, Fachleuten und der Presse vorgestellt. Die Firma Pfirter Landschaft Pflegetechnik aus Pratteln, welche im Auftrag des Kantons Basel-Landschaft bereits Erfahrung mit dieser schonenden Mähtechnik hat, startete also nahe der Kantonsgrenze ihren Scheibenmäher. Unter Beobachtung von rund 25 fachlich kompetenten Augenpaaren bearbeiteten die Mitarbeiter eine der neun Teilflächen auf diesem rund zweieinhalb Kilometer langen Strassenabschnitt. Das bisherige herkömmliche Verfahren benötigte lediglich
einen einzigen Arbeitsgang. Das neue Verfahren hingegen macht gleich drei Arbeitsgänge notwendig und wird deshalb verständlicherweise wesentlich teurer. Erst der Einsatz des maschinellen Bandrechens, zusätzliche Arbeit mit dem Handrechen und das Aufnehmen und Abtransportieren mit dem Ladewagen beschliessen das aufwendige Verfahren vor Ort. Es folgt schliesslich das Kompostieren des Schnittgutes in einer möglichst nahe gelegenen Anlage, wozu sich im vorliegenden Fall die Entsorgungsfirma Kelsag AG in Liesberg angeboten hat. Für die fünfzehn Teilflächen des Pilotprojektes im Kanton Solothurn – sechs weitere wurden in Mümliswil und Holderbank ausgeschieden – fallen rund 60 000 Franken Mehrkosten an, rechnet Walter Urs Kissling vor. «Ein wesentlicher Faktor, über den die Politik Bescheid wissen muss, bevor wir dieses Verfahren im grossen Stil weiterverfolgen können», fügt der Abteilungsleiter Strasseninspektorat an. «Dass sich dieser Aufwand zur Förderung der Biodiversität aber auf jeden Fall lohnt, werden wir schon sehr bald sehen», ist Thomas Fabbro, Co-Geschäftsführer Pro Natura Baselland und Einwohner von Kleinlützel, überzeugt.
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Donnerstag, 1. Juli 2021 Nr. 26
Seewen
Büsserach
intergga.ch
Baupublikation
Bauherrschaft: Gilomen Florian und Eckert Nadine, Buchenstrasse 12, 4206 Seewen Bauobjekt: Ersetzung der bestehenden Stützmauer durch Natursteinmauer (Kalksteinquader) Bauplatz: Buchenstrasse 12 Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 3359 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 16. Juli 2021 in Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Gemeinde Seewen, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen Grundeigentümer: Zahn Peter Andreas, Kapellenstrasse 28, 4052 Basel Bauobjekt: Bachkorrektur durch Umlegung und Uferstabilisierung Bauplatz: Seebach / Strick Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 3925, 3933 und 3934 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 16. Juli 2021 in Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Gemeinde Seewen, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen Grundeigentümer: Scheidegger Bertha, Fluhmattweg 18, 4207 Bretzwil Bauobjekt: Bachkorrektur durch Umlegung und Uferstabilisierung Bauplatz: Seebach / Strick Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 2834 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 16. Juli 2021 in Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Erneuerungsarbeiten in Grellingen
Verkehrspolizeiliche Massnahmen
Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Büsserach hat am 28.06.2021 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen:
«Begegnungszone» (2.59.5) bzw. «Ende der Begegnungszone» (2.59.6) – Schulstrasse, zwischen Grabenackerstrasse und Breitenbachstrasse Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach während den allgemeinen Öffnungszeiten. Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (Postkonto-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.
Büsserach
Verkehrspolizeiliche Massnahmen
Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Büsserach hat am 28.06.2021 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen:
Bestehende Signalisation: Parkieren verboten (2.50), beidseitig, mit Anfangs-, Wiederholungs- und Endtafeln (5.04 – 5.06)
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Frederic Girod Im Kirschgarten 25, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-29 Einfriedung (Sichtschutzwand) Projektverfasser: Philip Brom Gartenbau GmbH Mühleweg 2, 4112 Bättwil Bauplatz: Im Kirschgarten 25 Bauparzelle: GB-Nr. 1709 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 15. Juli 2021
Baupublikation
Bauherr: Renée Schreyvogel, Im Rainacker 10, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-28 Wärmepumpe Projektverfasser: Der Sanitär GmbH, Michele Cusato, Im Rainacker 11, 4108 Witterswil Bauplatz: Im Rainacker 10 Bauparzelle: GB-Nr. 1392 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 15. Juli 2021
Zullwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Hänggi Sascha, Kirchweg 314, 4234 Zullwil Bauobjekt: Gartenhaus Bauplatz: 1048 Bauparzelle: GB-Nr. 314 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 23. Juli 2021
– Schulstrasse, zwischen Grabenackerstrasse und Breitenbachstrasse Umwandlung in: Halten verboten (2.49), beidseitig, mit Anfangs- Wiederholungs- und Endtafeln (5.04 – 5.06) Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach während den allgemeinen Öffnungszeiten. Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (PC-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk „Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006“ ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.
Grellingen
Einwohnergemeinde Grellingen Baselstrasse 6, 4203 Grelingen
Mitteilung des Gemeinderats an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Grellingen Ersatzwahl eines Mitglieds des Schulrats Infolge eines Rücktritts aus dem Schulrat teilt der Gemeinderat mit, dass die Ersatzwahl für diesen freien Sitz auf den Abstimmungssonntag vom 26. September 2021 angesetzt wurde. Alle interessierten und stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner von Grellingen sind aufgerufen, sich bei Interesse auf der Gemeindeverwaltung Grellingen oder bei einer Ortspartei zu melden. Kandidaturen sind mit den dafür vorgesehenen Formularen bis spätestens Montag, 9. August 2021, 17.00 Uhr, zu melden und bis zu diesem Zeitpunkt bei der Gemeindeverwaltung abzugeben bzw. zuzustellen. Die Formulare können auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Mit der Arbeit im Schulrat leisten Sie einen unverzichtbaren Beitrag zu Gunsten unserer Kinder und Jugendlichen. Gleichzeitig wirken Sie an der positiven Entwicklung unserer Gemeinde für die Zukunft mit. Sie können etwas bewegen! Informationen und Auskünfte können bei der Gemeindeverwaltung eingeholt werden. Sie erreichen uns unter der Nummer 061 741 17 17 oder unter gemeinde@grellingen.ch. Wir freuen uns auf jede Anfrage und beantworten gerne Ihre Fragen. 23. Juni 2021
Gemeindeverwaltung Grellingen
Um dem stetig wachsenden Bedarf an Bandbreite und höheren Übertragungskapazitäten zu genügen, baut die interGGA ihre Infrastruktur aus und modernisiert diese laufend. Aufgrund von technischen Erneuerungen wird es zeitweise zu Unterbrüchen bei Internet, Festnetz-Telefonie, TV und Radio kommen. 6. bis 8. Juli und 13. bis 16. Juli 2021, zwischen 6.00 – 8.00 Uhr
Pro Kunde ist nur mit einem Unterbruch von ca. 30-45 Minuten zu rechnen. Wann Ihre Liegenschaft betroffen ist, lesen Sie auf unserer Website unter: intergga.ch/ hilfe-support/stoerungen Ausserhalb der angegebenen Zeiten sind sämtliche Dienste verfügbar. Wir danken für Ihr Verständnis. Ihre interGGA
THIERSTEIN
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Donnerstag, 1. Juli 2021 Nr. 26
NUNNINGEN
Kulinarische Wanderlust Umrüstung der Wasserzähler auf Fernauslesung Die Wasserversorgung Breitenbach rüstet die Wasserzähler in sämtlichen Liegenschaften der Gemeinde auf Fernauslesung um. Die erforderlichen Umrüstungsarbeiten in den Liegenschaften werden durch die Mitarbeiter des Werkdienstes sowie der Firma Häner AG in Breitenbach vorgenommen. Die Mitarbeiter der Firma Häner AG werden mit einem Dokument versehen werden, welches sie zu den entsprechenden Arbeiten legitimiert. Die Kosten für die entsprechenden Arbeiten werden vollumfänglich durch die Wasserversorgung Breitenbach getragen. In Zukunft wird es mit den neuen Einrichtungen nicht mehr erforderlich sein, Ihre Liegenschaft für die ordentliche Wasserablesung zu betreten. Die entsprechenden Arbeiten werden am Montag, 5. Juli 2021 aufgenommen und voraussichtlich im Spätherbst 2021 abgeschlossen. Wir bitten Sie, Ihre Haus-Wasserzähler zugänglich zu halten. Für allfällige Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (079 211 78 67). Gemeindeverwaltung Breitenbach
Anlässe 3. Juli 31. Juli
Einweihungsfeier Leichtathletikanlage Grien Bundesfeier, Einwohnergemeinde
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
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Die Kulinarikwanderung ist ein neues Angebot im Wanderparadies Schwarzbubenland, das vom Wirteverband DorneckThierstein lanciert wurde und ab sofort gebucht werden kann. Martin Staub Kaum eine Branche litt unter Corona stärker als die Gastronomie. So auch die Restaurants des Schwarzbubenlandes. Roger Henz spürte diese Krise als Wirt des Restaurants Frohsinn in Nunningen am eigenen Leib. Statt den Kopf hängen zu lassen, suchte er während des Lockdowns nach Alternativen. Als Präsident von Gastro Dorneck-Thierstein holte er auch seine Kolleginnen und Kollegen des Regionalverbandes ins Boot der neuen Ideen. Ein kleiner, aber bedeutender Schritt in die richtige Richtung gelang mit dem Angebot des Take-aways, dem sich zahlreiche Betriebe in der Region erfolgreich anschlossen. Eine etwas exklusivere Idee, die Kulinarikwanderung, entstand bei Gastro Dorneck-Thierstein mit Roger Henz als Drahtzieher. Das entsprechende Pilotprojekt wurde im letzten Jahr, als die Restaurants vorübergehend öffnen durf-
Ein Gastronom mit Ideen: Roger Henz, Wirt im Restaurant Frohsinn in Nunningen. FOTO: MARTIN STAUB
ten, mit Erfolg durchgeführt. «Das bewog uns, die Kulinarikwanderung in diesem Sommer weiterzuführen und auszubauen», erklärt Henz, der auch Vizepräsident
der Kantonalsektion Gastro Solothurn ist. Die Idee ist so simpel wie bestechend: «Tauchen Sie in das wunderschöne Wandergebiet des Schwarzbubenlandes ein und lassen Sie sich von unseren ausgewählten Restaurants kulinarisch verwöhnen», wirbt die entsprechende Website kulinarikwanderung.com und stellt eine Route mit Start im Kloster Dornach und drei Routen — von leicht bis anspruchsvoll — ab Landgasthof Roderis vor. «Einzelpersonen, Kleingruppen oder Familien starten im Ausgangsrestaurant mit dem Apéro, wandern dann zur Vorspeise, marschieren gestärkt zum Hauptgang und beenden die Wanderung mit dem Dessert im Ziel-Gasthaus», beschreibt Henz den Ablauf. Die Kulinarikwanderungen können bis Ende Oktober jeweils für Samstag oder Sonntag über die Website gebucht werden. «Wir bieten auch Geschenkgutscheine an», sagt der «Frohsinn»-Wirt und lässt durchblicken, dass bei erfolgreicher Saison im nächsten Jahr auch im solothurnischen Leimental eine Wanderroute im Angebot stehen wird. Für dieses Jahr freuen sich die Gastrobetriebe Kloster Dornach, Schönmatt Gempen, Schlosshof Dornach sowie Landgasthof Roderis, Restaurant Gilgenberg, Zullwil und Frohsinn Nunningen auf möglichst viele genussfreudige Wanderinnen und Wanderer. Weitere Informationen: kulinarikwanderung.com, info@ kulinarikwanderung.com.
LOK ALHISTORISCHES
Der grüne Fuhrmann und die Portiflue — eine Sage «A der Gränze zwüsche Zubel und Nunnige stöi die zwee Felsstorze vo der Portiflue geech übere Wald us. Alti Lüt verzelle, no vorem Schloss ufem Gilgebärg sig e Burg uf der Portiflue gstange.» Linard Candreia So beginnt die Sage «Di gspaltini Portiflue», publiziert im bekannten Werk «Solothurner Sagen» von Elisabeth Pfluger (1919-2018). Die erwähnte Sage in der Kurzfassung: Auf der Portiflue, einst noch ein zusammenhängender Felsbrocken, lebte ein böser Zwingherr, der seine Untertanen regelmässig schikanierte. Einmal stellte er sie vor eine unmögliche Aufgabe: Einen schweren Eichenstamm wollte er im Burghof haben. Den Untertanen gelang dies nicht, nicht einmal mit Hilfe von kräftigen Ochsen; das Gelände hinauf zur Portiflue war zu steil und wild. Da schickten die armen Untertanen einen Mutigen nach Solothurn, um bei den Chorherren des Sankt Ursenstifts oder bei einem Ritter oder beim Schult-
heiss Rat zu holen. Ohne Erfolg. Auf der Heimkehr über den Barschwang begegnete der verzweifelte Bauer einem Mann in grünem Kittel. Dieser gab sich als Fuhrmann aus, besass vier starke Pferde und bot sofort seine Hilfe an. «Ross und Wage si durs bschlossne Tor und d Schlossmuure verschwunde. Es hed gchroosed und donnered, pochlet und grampooled. E mächtigi Staubwulche hed di ganzi Burg zant em Bärggipfel zuedeckt, wi der dick Rauch vomene füechte Mottfüür.» Die ganze Burg war nun verschwunden, die Portiflue in zwei Teile aufgespalten. Die Leute im Land waren froh, «as en angere däm grüene Fuerme der Lohn hed müese zahle». Jeremias Gotthelf (1797-1854) schrieb 1842 die Novelle «Die schwarze Spinne». Der Ätti erzählt darin eine alte Sage: Es habe vor langer Zeit einmal einen Ritter namens Hans von Stoffeln gegeben, der in Sumiswald ein neues Schloss bauen liess, und er befahl den Bauern, einen Schattengang in Form einer Allee von 100 Buchen anzupflanzen. Diese Aufgabe überforderte die Untertanen. Ein grüner Jäger tauchte auf einmal auf und versprach Hilfe. Er verlangte als Dank ein ungetauftes Kind. Christine, eine Zugezogene aus Lindau, besiegelte
Markant: Die gespaltene Portiflue ob Zullwil ist sagenumwoben. den Pakt mit dem Teufel. Dieser wollte aber das Versprechen baldmöglichst eingelöst haben, erschien immer von neuem als schwarze Spinne und brachte Leid über die Bevölkerung. Die Sage von der Portiflue und der erwähnten bei Gotthelf weisen Parallelen auf. In beiden erschei-
FOTO: LINARD CANDREIA
nen böse Zwingherren mit übertriebenen Forderungen und in beiden tritt plötzlich eine in Grün gekleidete Figur in Form des Teufels auf. Die zwei Sagen mit unterschiedlichem Ausgang thematisieren die Vorstellung von Gut und Böse. Einmal mehr haben
wir es hier mit Elementen einer Wandersage zu tun. Weiterführende Literatur: «Di gspaltini Portiflue», Elisabeth Pfluger, in: Solothurner Sagen, Staatskanzlei des Kantons Solothurn, 1972. «Die schwarze Spinne», Jeremias Gotthelf. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.
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DORNECK/LEIMENTAL
Neuer Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Kloster
Bea Asper «Es gibt kaum einen Bereich, in dem er nicht tätig war. Der Leistungsausweis reicht von der Rechnungsprüfungskommission, dem Bildungsbereich, der Baukommission, der Wasserversorgung, der Gemeindeverwaltung bis zum Gemeindepräsidium: Zählt man alle Tätigkeiten zusammen, kommt man auf 39 Jahre Engagement für die Gemeinde Metzerlen-Mariastein. Das ist ein Leistungsausweis, der seinesgleichen sucht», sagte Statthalter Daniel Renz bei der Ehrung des abtretenden Gemeindepräsidenten Silvio Haberthür. Die Gemeindeversammlung würdigte dies mit zahlreichem Erscheinen — mit 53 Stimmberechtigten war die Allmendhalle wegen der aktuellen Abstandsregelung voll besetzt — und die Versammlungsteilnehmenden drückten ihre Wertschätzung mit einem anhaltenden, herzlichen Applaus aus. Haberthür konnte dem Souverän eine für alle Seiten zufriedenstellende Vereinbarung für den Klosterplatz mit dem Kloster Mariastein präsentieren. Der Platz gehört der Gemeinde, darf nun aber vom Kloster ganz nach seinen Wünschen umgebaut und genutzt werden — auf seine Kosten. Für die Sanierung der Werkleitungen kommt die Gemeinde auf. Bei den Verhandlungen bezüglich Parkplätze konnte man sich darauf einigen, dass die auf dem Klosterplatz wegfallenden Parkfelder durch eine Erweiterung des Parkplatzes beim Dorfeingang ersetzt werden. Für die Reinigungs- und Winterdienstarbeiten auf den Plätzen, die das Kloster nutzt, gibt es neu eine Stundenabrechnung zu Gunsten der Gemeinde, dafür fliessen die Einnahmen aus der Parkplatzbewirtschaftung in die Kasse des Klosters. Auf die Frage aus dem Ple-
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HOFSTET TEN - FLÜH
METZERLEN
Die Gemeindeversammlung von Metzerlen-Mariastein stand im Zeichen von Veränderungen.
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num, was die Veränderung für Menschen mit einer Gehbehinderung bedeute, versicherte Haberthür, dass die Anfahrt zum Klosterplatz gewährleistet bleibe: «Parkfrei heisst nicht autofrei». Dies bestätigte Pater Ludwig Ziegerer als Vertreter des Klosters: «Die Zufahrt ist uns auch sehr wichtig — gerade auch für die Busse, die teilweise mit Bewohnern von Altersheimen anreisen.» Weiter sagte er schmunzelnd: «Das waren spannende Verhandlungen und mir werden die von Silvio Haberthür genannten Begriffe wie Flughöhe und Preisschild in bester Erinnerung bleiben.» So sei man bei Wunschvorstellungen aufgefordert gewesen, die Perspektive zu wechseln und auch die finanziellen Aspekte nicht ausser Acht zu lassen, führte der Pater aus. Die Versammlung stimmte dem neuen Konzessionsvertrag zwischen der Gemeinde und dem Kloster Mariastein klar zu. Unbestritten war auch die Genehmigung der Anpassungen für die Posthaltestelle Allmendhalle für den Fahrplan 2022. Die dafür wegfallenden neun Parkplätze werden im Bereich der Strasse kompensiert. Des Weiteren vergoldete das Ergebnis der Jahresrechnung den Abend. Diese schliesst — zum zehnten Mal in Folge — positiv und deutlich besser als erwartet ab. Im letzten Jahr konnte ein Gewinn von 529 000 Franken erwirtschaftet werden. Abzüglich zusätzlicher Abschreibungen weist die Rechnung 2020 einen Ertragsüberschuss von 356 000 Franken aus. Die Anpassung der Dienst- und Gehaltsordnung (DGO) wurde diskussionslos genehmigt, sie beinhaltet eine Erhöhung der ehrenamtlichen Entschädigung. Diese sei moderat, erklärte Haberthür. «Man soll mit einem Ehrenamt nicht reich werden, aber die Anpassung ist ein Zeichen der Wertschätzung.» In seiner Abschiedsrede zeigte sich Haberthür berührt und zugleich erfreut, das Zepter der ersten Gemeindepräsidentin von Metzerlen-Mariastein, Marianne Frei, übergeben zu dürfen.
Aufwandüberschuss von 1,82 Millionen Franken Die Gemeinde HofstettenFlüh ist verwöhnt mit hohen Ertragsüberschüssen und weist nun nach Steuersenkungen ein immenses Defizit aus. Gemäss Finanzchef Peter Gubser hat die Gemeinde kein strukturelles Problem. Bea Asper «Der jetzige Gemeinderat von HofstettenFlüh hat bezüglich Rechnungsabschlüssen eine Berg- und Talfahrt hinter sich», meinte Gemeindepräsident Felix Schenker an der Gemeindeversammlung von letzter Woche. «Es gab in den letzten Jahren sensationell hohe Ertragsüberschüsse und nun einen immensen Aufwandüberschuss. Doch dieser ist erklärbar.» Finanzchef Peter Gubser zeigte in den Erläuterungen zur Rechnung 2020 auf, dass man sparsam gewirtschaftet habe, doch bei den nicht beeinflussbaren Aufwendungen Mehrausgaben und bei den Steuererträgen trotz vorsichtiger Budgetierung einen Minderertrag von 1,37 Millionen Franken hinnehmen musste. Die Aufwendungen lagen 720 000 Franken über dem Budget, Überschreitungen gab es vor allem bei der Gesundheit und der sozialen Wohlfahrt. Die Rechnung 2020 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 1,82 Millionen statt der budgetierten 1,1 Millionen Franken ab. «Der Aufwandüberschuss wird mit dem Eigenkapital verrechnet», erläuterte Gubser und betonte: «Der
Finanzhaushalt der Gemeinde HofstettenFlüh bleibt stabil und solide. Aufgrund dessen können wir den künftigen Auswirkungen mit Mindererträgen wegen der Coronakrise etwas zuversichtlicher entgegensehen.» Wie Gubser gegenüber dieser Zeitung ausführte, hat Hofstetten-Flüh trotz Steuersenkungen kein strukturelles Problem. «Es ist wahrscheinlich, dass wegen der Coronasituation im letzten Jahr bei gewissen Unternehmen temporär weniger Dividenden oder Boni ausbezahlt wurden, was im Jahr 2020 zu weniger Steuereinnahmen führte. Doch wird auch die im letzten Jahr sehr hohe Zahlung in den kantonalen Finanz- und Lastenausgleich von 1,6 Millionen Franken wieder weniger werden.»
Steuerfuss sei gerechtfertigt
Die Gemeindeversammlung hatte in den letzten Jahren den Steuerfuss sukzessive von 120 auf 110 Prozent der Staatssteuer gesenkt — gegen den Antrag des Gemeinderates, der nur auf 113 Prozent reduzieren wollte. Von den 109 solothurnischen Gemeinden gehört Hofstetten-Flüh, wie die Nachbargemeinde Witterswil, zu den 31 Gemeinden mit einem Steuersatz von 110 Prozent oder tiefer. Gubser sagte auf Anfrage: «Ich erachte den von der Gemeindeversammlung festgelegten Steuersatz immer noch als gerechtfertigt und würde ihn zum jetzigen Zeitpunkt nicht ändern. Mit einem Steuerkraftindex 2021 von 148,24 liegen wir im Kanton an vierter Stelle und leisten als Gebergemeinde einen massgeblichen Betrag in den Finanz- und Lastenausgleich.» Die geplanten, hohen Investitionen in den Werkhof und in den Umbau des alten Primarschulhauses seien nicht sofort, sondern erst mit etwas Verzögerung durch die zu tätigen Abschreibungen
wirksam. Die Fragen, wie viel die Gemeinde auf einmal stemmen beziehungsweise ob die eine oder andere Investition etwas in die Zukunft verschoben oder begrenzt werden soll, werde der Gemeinderat beantworten. «Schon in den letzten Jahren suchte der Gemeinderat Wege, um Einsparungen vorzunehmen und hinterfragte zahlreiche Budgetposten. Mit dem vorliegenden Ergebnis dürfte das Kostenbewusstsein noch einmal stärker werden», räumte Gubser ein. Hofstetten-Flüh bleibe aber eine finanzstarke Gemeinde, die sorgsam mit ihren Mitteln umzugehen wisse. «Sie verfügt über ein Eigenkapital von 4,95 Millionen Franken und eine finanzpolitische Reserve von 3,4 Millionen Franken.» Die Gemeindeversammlung genehmigte die Rechnung 2020 einstimmig. Anwesend waren 27 Stimmberechtigte. Votantin Eveline Heim forderte den Gemeinderat auf, bei der defizitären Abfallkasse eine Änderung im Bereich Grüngut vorzunehmen. Die jetzige Kelsag-Lösung sei zu teuer.
Keine Diskussionen zu weiteren Geschäften
Die anderen Geschäfte wie die Statutenrevision der Musol und die neue Leistungsvereinbarung mit der Spitex wurden mit grossem Mehr genehmigt. Unter Verschiedenem bat Markus Stoecklin, Präsident der IG Flüh, den Gemeinderat darum, sich Gedanken zu machen, wie man bei der bevorstehenden Sanierung der Talstrasse Verbesserungen zu Gunsten der Gemeinde in die Pläne des Kantons einfliessen lassen könnte. Auch soll der Gemeinderat die Auflage der Pläne klar kommunizieren, damit die Anwohner im knappen Mitwirkungsverfahren Eingaben machen können und die Fristen nicht verpassen.
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SPORT FUSSBALL
FUSSBALL
Playmakers – die Trainings starten beim FC Breitenbach im August
«Wie im falschen Film»
2020 hat der europäische Fussballverband UEFA in Zusammenarbeit mit Disney das Uefa-Playmakers-Programm ins Leben gerufen. Darin sollen Mädchen im Alter von 5 bis 8 Jahren anhand von Geschichten mit beliebten Disney-Figuren die Freude am Fussball entdecken. 22 Landesverbände haben sich der Initiative angeschlossen und im Winter wurde das Projekt in der Schweiz lanciert. Zuerst wurden 25 Vereine auf Basis ihrer Bewerbung für das Programm ausgewählt, darunter der FC Breitenbach mit seiner langjährigen Tradition im Frauenfussball. Unter der Leitung des SFV mit Projektleiterin Gaëlle Thalmann, ihres Zeichens Torhüterin der Schweizer Nationalmannschaft und des Schweizer Meisters Servette FC Chênois Feminin, hat das Projekt Fahrt aufgenommen. Als Erstes stand die Ausbildung der Trainerinnen und Trainer auf dem Programm. Ein zentraler Punkt dabei ist das Thema Jugendschutz. Die Absolvierung der beiden Kurse der UEFA und von Terre des Hommes ist Voraussetzung für die weiteren Ausbildungsstufen. Nach zwei fünfstündigen Onlineseminaren und einer praktischen Ausbildung an einem sonnigen Samstag in Derendingen stehen nun acht voll ausgebildete und hochmotivierte Trainerinnen und Trainer zur Verfügung. Als nächstes wird der FC Breitenbach versuchen, die Kinder da zu erreichen, wo sie viel Zeit verbringen: nämlich im Kindergarten und in der Schule. Bereits haben wir einige Schulbesuche absolvieren sowie weitere vereinbaren können,
bei denen das Programm und die Philosophie vorgestellt werden konnten An Schulen, bei denen dies auf Grund der herrschenden Schutzkonzepte nicht oder nur schwer möglich ist, werden Flyer abgegeben. Auch auf den sozialen Medien sind wir mittlerweile mit dem Programm Playmakers präsent. Andere Clubs sind sogar noch etwas weiter — bereits zehn Vereine haben mit den ersten «Trainings» begonnen.
Nach der 0:6-Niederlage gegen die erste Mannschaft von Old Boys konnte der FC Laufen den letzten Platz nicht mehr verlassen und steigt in die 3. Liga ab.
Spass am Spiel
Edgar Hänggi
Der Ansatz des spielerischen Lernens, der UEFA Playmakers innewohnt, basiert auf einer von der UEFA in Auftrag gegebenen Analyse. Es wurde untersucht, was junge Mädchen dazu motiviert, sich körperlich zu betätigen, und mit welchen Coaching-Methoden ein sicheres Lernumfeld geschaffen werden kann. Der Nutzen des spielerischen Lernens wird in den Untersuchungsergebnissen besonders hervorgehoben. Das Programm wird in Blöcken à acht Einheiten zu je etwa einer Stunde angeboten. Im ersten Block werden die Geschichte und die Helden aus den «Unglaublichen 2» im Vordergrund stehen. Die erste Einheit in Breitenbach ist für den Freitag 20. August 18:00 Uhr vorgesehen. Weitere Informationen sowie das Formular zur Anmeldung finden sich auf: www.football.ch/ playmakers. Allfällige Fragen werden auch gerne unter info@fcbreitenbach.ch beantwortet.
Harald Stich FC Breitenbach Sportchef Frauenfussball
Förderung: Mit Playmakers soll der Mädchenfussball in der Schweiz gefördert werden. Der FC Breitenbach nimmt an diesem Programm teil. FOTO: ZVG
Auch wenn es sich abgezeichnet hatte, Laufen über Wochen auf dem letzten Rang klebte und dann auch noch der Gegner übermächtig war — am Ende, als das Verdikt feststand, flossen doch Tränen der Enttäuschung. Vielleicht aber auch der Wut. Aus den mitgereisten Anhängern meinte einer: «Ich komme mir vor, als sei ich im falschen Film.» Anfang Saison war die Rede von endlich einem Tabellenplatz in der ersten Tabellenhälfte und dass die zweite Mannschaft in die 3. Liga aufsteigen könne. Dann kam alles anders. Am Samstag wäre die Chance, dem Abstieg zu entrinnen zwar vorhanden gewesen. Doch dazu hätte es beim Re-Start durch den Schweizerischen Fussballverband auch einer Korrektur des Reglements bedurft. Man hätte verhindern sollen, dass Spieler einer ersten Mannschaft eingesetzt werden dürfen. Dass dies die Old Boys in den beiden letzten Partien nun derart krass umsetzten und einfach die beiden Teams tauschten, sodass die Equipe von Jonas Uebersax, die in der interregionalen 2. Liga spielt, für das junge regionale 2.-Liga-Team antrat, war speziell und wurde so eigentlich noch nie gesehen. Man wisse, dass jetzt viele auf sie zeigen und den fehlenden Fairplay-Gedanke anprangern würden, meint Sportchef Christian Schmid. Sie hätten jedoch die zweite Mannschaft vor dem Abstieg retten müssen und wenn diese Tür im Reglement offenstehe, nutze man das. Am Sonntag hat dasselbe dann auch Dornach gemacht und im letzten 3.-Liga-Spiel praktisch die gesamte erste Mannschaft geschickt. Dies mit dem Unterschied, dass es zu spät war und die Schwarzbuben als fünftes Drittligateam absteigen müssen. Laufens Trainer Sehid Sinani war die Ruhe selbst vor der Partie. Er habe damit gerechnet, dass es so kommen werde, und habe versucht, die Spieler darauf einzustellen. Beflügelt von den Siegen gegen Wallbach-Zeiningen und Möhlin-Riburg glaubte das Team an die Chance. Gut organisiert und zweikampfstark machte man den Baslern die Räume
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Unzimperlich: Laufen ging, wie hier Jan Ganster, in den Zweikämpfen voll zur Sache. FOTO: EH-PRESSE
zu. Allerdings ging in Sachen Offensive nicht viel und es hätte Tore gebraucht. «Es gelang uns nicht auszublenden, wer gegen uns auf dem Platz steht. Wir hatten zu viel Respekt und einige schienen nicht daran zu glauben, dass wir dennoch gewinnen könnten.» Mit dem Pausenpfiff war das dann auch erledigt. Zwei Standard-Gegentore nach Eckbällen sowie ein schneller Angriff, den Pascal Rietmann praktisch mit dem Pausenpfiff zum 3:0 abschloss — und der Abstieg war schon in der Pause besiegelt. Als OB kurz nach Beginn des zweiten Durchganges auf 4:0 erhöhte, ging es nur noch darum, erhobenen Hauptes die Saison zu beenden. Trotz der 0:6-Niederlage gelang dies dem Team von Sehid Sinani. «Es muss schon sehr viel zusammenpassen, dass du bei einer solchen Ausgangslage den benötigten Sieg holen kannst», sah es Sinani richtig. Der Frust bei Spielern und Fans war da und er war verständlich. Vielleicht war es auch nicht schlecht, dass sich alle irgendwie am Ärger über die Old Boys festklammern konnten. Dennoch darf nicht übersehen werden, dass man beinahe während der gesamten Spielzeit
auf dem letzten Platz lag. Laufen erzielte am zweitwenigsten Tore und kassierte am zweitmeisten und auch die Strafpunkte sind kein Ruhmesblatt.
Vorwärts schauen
Nun gehe es weiter und dass man sich darauf fokussiere, sei wichtig, sagt Sehid Sinani: «Es ist jetzt fast so etwas wie ein Neustart, denn uns verlassen acht Spieler und auch mein Assistent Ejup Demiri geht wieder. Wir werden aber eine gute Equipe haben, ich bin zuversichtlich.» Sinani betont, dass trotz der Abgänge wegen der Relegation keine Zerfallserscheinungen bestehen. Er hat in der doch kurzen Zeit gezeigt, was möglich wäre. Neuer Assistent wird mit Rishi Suhanthan ein schon fast alter Bekannter. Das Beste sei, meint Sinani, man akzeptiere das Verdikt und mache sich an die neue Aufgabe. Am Ende war es für den FC Laufen aber doch etwas arg viel. Abstieg der ersten Mannschaft; Nichtaufstieg der zweiten Equipe und nach Breitenbach verlässt diese Saison mit dem FC Zwingen ein anderer Nachbar die vierte Liga. Eben: im falschen Film!
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Herzliche Gratulation zum Lehrabschluss Liebe Lehrabgänger*innen Sehr gerne hätte ich Sie an dieser Stelle mit einem Inserat für die geplante Gratulationsfeier eingeladen. Aus bekannten Gründen können wir diese nicht durchführen. Umso mehr gilt meine Achtung vor Ihrem Erfolg – Sie haben sich in dieser in vielen Bereichen aussergewöhnlichen und schwierigen Zeit bis zum Ziel gekämpft und die Lehre erfolgreich abgeschlossen. Herzliche Gratulation hierzu! Ich wünsche Ihnen auf Ihrem weiteren Lebensweg privat wie auch beruflich nur das Beste. Viel Freude und Erfüllung bei der Arbeit und den nötigen Durchhaltewillen, um auch schwierige Zeiten zu überstehen und gestärkt wieder nach vorne zu blicken. Unser herzliches Dankeschön gilt auch all den Betrieben, die teilweise seit Jahrzehnten Lehrlinge ausbilden und damit einen wichtigen Grundstein legen für die Arbeitsplätze in der Region. Ein letztes Dankeschön geht an die Eltern, Angehörigen und Freunde der Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger. Die Lehre ist eine kräftezerrende Angelegenheit und verlangt auch dem Umfeld viel ab – Geniessen Sie den Erfolg gemeinsam.
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Die Zukunft, liebe Lehrabgänger/-innen, beginnt zwischen Ihren Ohren. Leben Sie Ihren Traum. Die einzige Grenze ist Ihre Vorstellungskraft. Hören Sie auf Ihr Herz, dann wird es nichts geben, was Sie aufhalten kann! Remo Oser, Präsident Promotion Laufental
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Ich bewundere euch! Glückwunsch an alle Lehrabgänger*innen, die unter anspruchsvollen Bedingungen die Lehre gemeistert, zu starken Persönlichkeiten wurden und welche trotz der schwierigen Stellensuche den Beweis erbringen, dass ihnen die Zukunft gehört! Sibylle Jeker, Präsidentin Forum Schwarzbubenland
Herzliche Gratulation! Ein wichtiger Grundstein für Ihre berufliche und persönliche Zukunft ist nun gelegt. Auf diesem können Sie Ihre künftige Berufstätigkeit aufbauen. Geniessen Sie jetzte die Krönung Ihrer intensiven Grundbildung und freuen Sie sich über Ihren erfolgreichen Abschluss! Ich wünsche Ihnen für Ihre persönliche und berufliche Zukunft alles Gute. Remo Ankli, Regierungsrat Solothurn
Um eine Lehre erfolgreich absolvieren zu können, braucht es Motivation, Neugier und Zielstrebigkeit. Dass Sie diese Attribute mitbringen, haben Sie bewiesen – Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Lehrabschluss! Bleiben Sie motiviert, an Ihren Zielen zu arbeiten. Und stillen Sie Ihre Neugier, in dem Sie sich weiterbilden. Denn Sie sind die Fachkräfte von morgen. Daniel Probst, Direktor Solothurner Handelskammer
«Wir hoffen, im Jahr 2022, die Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger, wie in den Jahren 2019 und früher, persönlich begrüssen und beglückwünschen zu dürfen.» Thomas Boillat, Wirtschaftsförderer Laufental Schwarzbubenland
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Herzliche Gratulation! Sie haben einen wichtigen Meilenstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft gelegt. Nun stehen Ihnen alle Türen offen und Sie sind bestens vorbereitet, um den nächsten Schritt zu gehen. Bedenken Sie, dass Wissen und Kompetenzen einem stetigen Wandel unterworfen sind und nutzen Sie auch in Zukunft unser Bildungssystem, um à jour zu bleiben. Aber jetzt: Feiern Sie und seien Sie stolz! Ich wünsche Ihnen alles Gute. Monica Gschwind, Regierungsrätin Basel-Landschaft
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Was für ein Moment, wenn vor den Sommerferien der Lehrabschluss gefeiert wird und nach wohlverdientem Urlaub dann der erste «richtige» Lohn in Aussicht steht! Zeitgleich sind schon die nächsten Jahrgänge in den Startlöchern, die nach den letzten Schulferien ihre Karriere in der Arbeitswelt in Angriff nehmen dürfen. Wir vom Gewerbeverein KMU Laufental sind stolz darauf, unsere weltweit einzigartige Berufsbildung zu fördern und in unserem Tal dazu beizutragen, aktiv dem Mangel an Fachkräften zu begegnen. Die Möglichkeiten, die sich nach erfolgreichem Lehrabschluss ergeben, werden immer vielfältiger und tragen zur Attraktivität bei. Während der Corona-Pandemie ist durch die Medien der Eindruck entstanden, der Zugang zu den Lehrstellen sei erschwert und das Angebot eingeschränkt. Das entspricht nicht der Realität: Für den Lehrstart August 2021 sind nach wie vor viele Lehrstellen auf dem Markt. Suchende gehen am besten auf die gewünschte Branche zu: Ein Mail, ein Telefonat oder ein persönliches Vorsprechen ist der richtige Weg, um sich die Wunschlehrstelle zu sichern.
Die Vereine Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland machen sich stark für eine positive Entwicklung der Bezirke Laufen, Thierstein und Dorneck als Wirtschaftsraum, Wo
” Sie haben es geschafft! Sie haben Ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen und damit einen wichtigen Schritt in ein erfolgreiches Berufsleben gemacht. Dazu gratulieren wir Ihnen herzlich! Sie dürfen stolz auf sich sein. Bleiben Sie weiterhin neugierig, motiviert und bereit, Neues zu lernen. Martin Dätwyler, Direktor Handelskammer beider Basel
Berufsbildung ist ein zentrales Thema im neuen Haus der Wirtschaft in Pratteln, in dem wir seit Anfang 2021 tätig sind. Die Lernenden verdienen am Ende ihres Ausbildungsweges grossen Respekt für ihre Leistungen in schwierigen Umständen – herzliche Gratulation! An unserer Baselbieter Berufsschau vom 27. bis 31. Oktober in Liestal freue ich mich auf den Beginn vieler neuer Berufswege. Urs Berger, Stv. Direktor Wirtschaftskammer
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Der Solothurnische Gewerbeverband gratuliert allen Lehrabgänger/-innen ganz herzlich zum Lehrabschluss! Damit haben Sie das Fundament für Ihre berufliche Laufbahn gelegt. Die Betriebe schätzen es sehr, dass Sie sich in der Lehre engagiert gezeigt haben und nun einen wertvollen Beitrag an die KMU-Wirtschaft leisten. Wir wünschen Ihnen alles Gute und lassen Sie sich vom Weiterbildungsangebot in Ihrem Beruf begeistern. Roman Baumann, Vizepräsident Gewerbeverband SO
DIES UND DAS Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
LESERBRIEF
Keine Ausreden In der Wochenblatt Ausgabe vom 17.06.2021 erschien ein Artikel zum Laufner Hol-, Bring, und Veloflicktag. Hierzu habe ich folgende Anmerkungen: Die Mutmassung im Artikel, dass die Pandemie zu einer geringen Beteiligung am Hol- und Bringtag geführt hat, empfinde ich als äusserst leichtfertige Ausrede. Ich bin der Meinung, dass — bevor derartige Aussagen gemacht werden, um den Bürgern eine einfache und schnelle Begründung zu liefern — die Verantwortlichen die Abwicklung erst einmal selbst beurteilen sollten. Wahrscheinlich werden auch in den kommenden Jahren weniger Dinge gebracht, da die «Vorsortierung» jedes Jahr umfangreicher wird. Viele Artikel, die Abholer gerne mitgenommen hätten, durften von den Bringern erst gar nicht abgeliefert werden. Muss man sich da noch über leere Tische wundern? Ja es ist notwendig das Publikum darauf hinzuweisen, was gebracht werden darf und was nicht, aber auch Anderes (nicht auf der Liste) mussten Bringer wieder mitnehmen. Hier sei noch angemerkt, dass die Einschätzung dessen, was gebracht werden darf und was nicht, je nach Person (in der Umweltkommission) sehr unterschiedlich war, ergo eine klare Linie nicht erkennbar war. Ich betrachte es als offensichtlich, dass die Veranstalter keine Lust hatten, unter Umständen Dinge entsorgen zu müssen, die nicht abgeholt wurden. Ich denke, es ist an der Zeit, das Konzept für einen Holund Bringtag zu reformieren und für alle wieder attraktiv zu machen, anstatt eine Pandemie als Ausrede zu benutzen. R. P. Müller Brislach
GESCHÄF TSWELT
Kulinarischer Genuss PR. Am 21. August 2021 pünktlich um 14.00 Uhr öffnet die Vino San Rocco erneut die Tore zur Schlossterrasse und erwartet Sie mit grosser Freude und einem breitgefächerten Repertoire an italienischen Weinen. Umgeben von einer traumhaft schönen Kulisse bietet sich die Gelegenheit, das südliche Gefilde und dessen Weine kennenzulernen. Dazu serviert werden italienische Köstlichkeiten, welche zusammen mit dem Wein kulinarischen Höchstgenuss bieten und eine Sinnesfreude zugleich. Weinkenner, Feinschmecker, Reiselustige, Neugierige und all diejenigen, die Genuss und Geselligkeit gerne miteinander verbinden, heissen wir herzlich willkommen und sind überzeugt, dass auch dieses Schlosswykend wieder für grosse Begeisterung sorgen wird. Anmeldungen werden bis zum 24. Juli 2021 (info@vinosanrocco. ch) entgegengenommen. Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.vinosanrocco.ch
Donnerstag, 1. Juli 2021 Nr. 26
EINGESANDT
ALLES, WAS RECHT IST
Höhenfeuer der SVP
Fitnessabo
Wie in allen anderen Kantonen der Schweiz wurde auch in Brislach am vergangenen Samstag ein Höhenfeuer entzündet. Es war ein würdiger Anlass mit vielen Gästen und Vertretern der Parteileitung, des Landrates und des Nationalrates. Das in Brislach entfachte Höhenfeuer ist ein Zeichen der Dankbarkeit. Es ist das sichtbare Zeichen der Freiheit und Unabhängigkeit in unserem Land. Wir feierten das Ende des institutionellen Rahmenabkommens mit der EU. Dieses Abkommen hätte uns fremdem
Es ist jedes Jahr dasselbe. Eigentlich hätten Sie Ihren Vertrag, der sich automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, längst kündigen sollen, aber eben, vergessen. Zu solchen Verträgen zählen Abos für Fitnesszentren, Anti-Viren-Programme, Reiseversicherungen etc. Die Verlängerungsklauseln finden sich in den Allgemeinen Vertragsbedingungen, die ja kein Mensch liest, was sich gewisse Firmen zu Nutzen machen. In Zürich hatte eine Frau genug und wehrte sich gegen die automatische Verlängerung ihres Fitnessabos für jährlich 840 Franken. Der Vertrag verlängert sich jeweils um dieselbe Mitgliedschaft, falls er bis spätestens einen Monat vor Ablauf nicht eingeschrieben gekündigt wird. Nach Ablauf der Kündigungsfrist erhielt die Frau die Rechnung für das kommende Jahr: 990 Franken. Diesen Aufschlag von 150 Franken wollte sie nicht akzeptieren und kündigte, wenn auch verspätet.
Recht und fremden Richtern unterworfen. Dass es ist nicht so gekommen sei, sei der Verdienst der SVP, sagte die anwesende Nationalrätin Sandra Sollberger. Wir werden uns weiterhin für Freiheit und Unabhängigkeit einsetzen. Patrick Portmann SVP Laufen und Umgebung Ermando Imondi Präsident SVP Sektion Zwingen SVP Landrat Kanton Baselland
Diese Kündigung wiederum wollte das Fitnessstudio nicht akzeptieren und zog die Angelegenheit vors Bezirksgericht. Die Frau obsiegte mit folgender Begründung: Der Vertrag enthalte keine zulässige und hinreichend bestimmte Preisanpassungsklausel. Die Frau durfte also davon ausgehen, dass sich dieselbe Mitgliedschaft für 840 Franken um ein Jahr verlängert. Dadurch dass das Fitnessstudio den Preis einseitig auf 990 Franken erhöht habe, habe es den Vertrag einseitig geändert. Eine solche einseitige Preisänderung sei aber ein wichtiger Grund, was die Frau berechtigt habe, den Vertrag ausserordentlich zu kündigen. Statt ein zusätzliches Jahr im Fitnessstudio zu schwitzen, kämpfte die Frau ein Jahr vor Gericht für ihr Recht, also Nerven- statt Muskeltraining. Auch gut. Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach Exklusiv für das Wochenblatt wird Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht berichten. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbandes.
LESERINNENBRIEF Höhenfeuer in Brislach: (v.l.) Patrick Portmann, SVP Laufen und Umgebung, Sandra Sollberger, Nationalrätin SVP Baselland, Ermando Imondi, Präsident SVP Sektion Zwingen und Landrat SVP BL FOTO: ZVG
REGION
Was blüht denn da? Ein Neophyt? gin. Das Amt für Umweltschutz und Energie Basel-Landschaft hat einen Leitfaden mit nützlichen Hinweisen und Praxishilfen veröffentlicht, um Problempflanzen zu erkennen und richtig zu bekämpfen. Neben den wichtigsten gesetzlichen Grundlagen fasst die Broschüre alle nötigen Informationen bezüglich rechtlicher Verordnungen, Pflichten und
Verboten zusammen, schreibt das «Dugginger Dorfblatt». Anhand von 16 Neophytenarten wird zudem genauer analysiert, wie in der Praxis vorgegangen wird und welche die richtigen Bekämpfungsmethoden sind. Die Broschüre «Praxishilfe Neophyten» kann da heruntergeladen werden: tinyurl.com/ypqqd2qo.
Enttäuschung nach Abstimmung Ich bin enttäuscht und traurig, dass die drei «Umweltinitiativen» abgelehnt worden sind. Warum wurden sie abgelehnt? Vielleicht nur, weil sie «ans Portemonnaie gehen», wie ein Lokalpolitiker in einem Leserbrief ausführte? Die Schweiz hätte die Chance gehabt, mit gutem Beispiel voran- und gegen die drohenden Klimaveränderungen anzugehen. Dies muss getan werden und ist primär eine globale Aufgabe. Viele Staaten haben sich im Pariser Abkommen verpflichtet, den CO2 Ausstoss zu verringern. Das kann aber nur gelingen, wenn Wirtschaft, Politik, Technologie und jeder Einzelne an einem Strang ziehen. Dies tönt illusorisch, wäre aber die Grundlage für das Weiterbestehen unserer Welt. Vielleicht gehören Sie zu den Leuten,
die der Ansicht sind, der Klimawandel sei nicht so schlimm oder Klimaveränderungen hätte es immer schon gegeben? Oder Sie denken, dass Sie das alles nichts angehe, weil Sie die Veränderungen sowieso nicht mehr erleben? Ich möchte Sie bitten, sich wirklich zu informieren. Es gibt einen grossen, wissenschaftlich belegten Konsens zum Klimawandel — auch darüber, was zu tun ist — global und für jeden Einzelnen von uns. Zum Thema empfehle ich folgende Bücher: «Was, wenn wir einfach die Welt retten» von Frank Schätzing und «Unsere Welt neu denken» von Maja Göpel. Beide Bücher können in der Stebi Laufen ausgeliehen werden. Karin Richter Breitenbach
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Verstärkung in der allgemeinmedizinischen Praxis PR. Eva Giese ist eine junge engagierte Ärztin, die nach verschiedenen Stationen an Schweizer und deutschen Spitälern in der Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Psychosomatik und Allgemeinmedizin im Frühjahr 2019 in Berlin ihre fachärztliche Ausbildung abgeschlossen hat. Ihr Facharzttitel «Allgemeine Innere Medizin» ist auch in der Schweiz anerkannt. Ihre Aus- und Weiterbildungen für die Ultraschall-Befähigung sind ebenso eine gute Basis für ihre hausärztliche Tätigkeit wie ihre breiten schul- und komplementärmedizinischen Interessen. Seit
Anfang 2020 nimmt Eva Giese an der Ärzteausbildung Arlesheim teil, um auch den anerkannten Abschluss in Anthroposophischer Medizin zu erlangen. Wir freuen uns sehr, dass Eva Giese unser Team in der Allgemeinmedizin der Klinik Arlesheim ab 1. Juli 2021 unterstützt und wünschen ihr einen guten Start in unserer Klinik. Für Terminvereinbarungen steht Ihnen unser Sekretariat wie gewohnt zur Verfügung, Tel. 061 705 72 82. Für die Allgemeinmedizin Dr. med. Matthias Schiefer
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Eva Giese Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin
Terminvereinbarung allgemeinmedizin@klinik-arlesheim.ch Tel. 061 705 72 82 klinik-arlesheim.ch
SAMSTAG 3. JULI 2021 Der Anlass findet ohne Zuschauer statt ab 10.30 Uhr Festwirtschaft Autogrammstunde mit Heinz Frei
IM GRIEN
BREITENBACH
Mit der Leichtathletik-Anlage Laufental/ Thierstein konnte eines der grössten regionalen Sportprojekte erfolgreich realisiert werden. Am Samstag, 3. Juli 2021, wird die neue Sportinfrastruktur im Rahmen der 1. Staffelmeisterschaften Nordwestschweiz eingeweiht.
PROGRAMM SAMSTAG, 3. JULI 2021
Die beispielhafte regionale Zusammenarbeit hat es ermöglicht, dass dem Breiten- und Leistungssport der Region Laufental/Thierstein für die nächsten Jahrzehnte eine grossartige Wettkampfanlage zur Verfügung stehen wird. Mit der Unterstützung vieler Gemeinden
aus den Bezirken Thierstein, Laufental und Dorneck und dank vieler Sponsoren- und Gönnerbeiträge im Rahmen des Laufmetersponsorings und Crowdfundings konnte die Vision des Leichtathletik Zentrums realisiert werden. Die neue Leichtathletik-Anlage bietet für die regionalen Athlet*innen und Athleten beste Trainingsbedingungen und mit der Homologierung der Wettkampfanlage wurde die Grundlage geschaffen, spannende, kantonale und regionale Leichtathletikwettbewerbe in unsere Region zu bringen. Mehrkampfmeisterschaften, Staffelmeisterschaften und Turnfeste für die Turnvereine sollen auf dieser zeitgemässen Sportinfrastruktur die ganze Region beleben!
1. Regionale Staffelmeisterschaften NWCH offizielle Einweihung mit Sponsoren und geladenen Gästen organisiert durch das Leichtathletik Zentrum Thierstein Das Leichtathletik Zentrum Thierstein dankt deshalb allen von Herzen, die sich für dieses Projekt engagiert haben. Es freut uns, dass Heinz Frei die offizielle Einweihung und den ersten offiziellen Wettkampf als Ehrengast begleiten wird. Heinz Frei, aktiver Rennrollstuhlsportler, ist 15-facher Goldmedaillen-Gewinner an paralympischen Spielen und gilt als einer der erfolgreichsten Schweizer Sportler aller Zeiten! Bedingt durch die aktuelle Corona-Situation und entsprechenden Planungsunsicherheit hat sich das OK
frühzeitig entschieden, den Anlass ohne Zuschauer durchzuführen. Die Feierlichkeiten zur Einweihung der Anlage werden nur im kleinen Rahmen stattfinden. Die Bevölkerung und alle Leichtathletikfreunde müssen sich also noch etwa gedulden, und wir freuen uns, Sie alle zu einem späteren Zeitpunkt auf der neuen Sportanlage begrüssen zu dürfen. Das Leichtathletik Zentrum Thierstein wünscht allen Sportler*innen viel Erfolg auf der neuen Leichtathletik-Anlage Laufental/Thierstein.
10.30 Uhr Beginn Wettkämpfe 12.00 Uhr Mittagspause 13.00 Uhr Einweihung LeichtathletikAnlage Laufental/Thierstein mit geladenen Gästen Autogrammstunde mit Heinz Frei
L Ü SSELPA R K z e ntral u n d n aturn a h w o h n e n
14.00 Uhr Beginn Wettkämpfe
ab 10.30 Uhr
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Wir suchen:
Aktuarin /Aktuar für den Kirchgemeinderat Büsserach Für die nächste vierjährige Amtsperiode wird per 1. September eine Aktuarin/ ein Aktuar gesucht. Die Hauptaufgaben sind Protokollführung der Kirchenratssitzungen und wenig Korrespondenz. Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich bitte an das Pfarramt oder den Kirchenrat: pfarramt.buesserach@bluewin.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Der Kirchenrat
4227 Büsserach, 29. Juni 2021
SCHMERZEN IN DER SCHULTER – HÄUFIG IST EIN SEHNENRISS DIE URSACHE Die Schulter ist eines unserer komplexesten Gelenke. Im Alltag, bei der Arbeit, aber auch beim Freizeitsport verrichtet das Gelenk ausdauernde Präzisionsarbeit. Hierfür sind intakte und strapazierfähige Sehnen und Muskeln im Schultergelenk selbst und die muskuläre Balance zwischen Nacken-, Rücken und Oberarmmuskulatur von grösster Wichtigkeit.
men. Man spricht dann von einer Ruptur der Rotatorenmanschette. Die Folge sind oft bis in den Vorderarm ausstrahlende Schmerzen, eine eingeschränkte Beweglichkeit sowie ein Kraftverlust des betroffenen Arms. Im Verlauf sind typischerweise ausholende Bewegungen für den Patienten problematisch, auch die Nachtruhe kann aufgrund der Beschwerden gestört sein.
Die Rotatorenmanschette besteht aus verschiedenen Muskeln, die das Schultergelenk quasi umschliessen. Diese Muskeln sind verantwortlich für die freie Beweglichkeit und Stabilität der Schulter. Sie sind über ihre Sehnen fest mit dem Oberarmknochen verbunden und ziehen den Arm in die verschiedenen Richtungen bzw. drehen ihn nach innen und nach aussen. Durch chronische Abnutzung und Fehlbelastung sowie nach Stürzen und Unfällen kann es zum Reissen dieser Sehnen kom-
Wenn anhaltende Schmerzen im Bereich der Schulter bestehen, ist somit der Gang zum Arzt empfehlenswert. Eine sorgfältige Diagnostik mit eingehender Untersuchung der Schulter ist hierbei die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung und schnelle Genesung. Die individuelle Behandlungsstrategie wird gemeinsam mit dem Schulterspezialisten festgelegt und reicht von konservativen Massnahmen bis zur arthroskopischen Refixierung der gerissenen Sehnen an den Knochen (Schlüssellochoperation).
Das Wichtigste • Gründliche Abklärung und fundierte Diagnostik • Individuelle Besprechung der vorhandenen Behandlungsoptionen • Enge Zusammenarbeit zwischen Operateur, Hausarzt und Therapeut
Dr. med. Amir Steinitz, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, crossklinik AG, Basel/Dornach
www.solothurnerspitaeler.ch solothurnerspitaeler
DORFPLATZ MUSIK-TIPP
KORRIGENDUM
EINGESANDT
Mit «She Walks In Beauty» (Phonag Records) veröffentlichte Marianne Faithfull ein vertontes Poesie-Album der edlen Sorte. Musikalisch fein und minimalistisch untermalt, rezitiert Faithfull mit ihrer verraucht-tiefen Stimme Gedichte von Lord Byron, Thomas Hood, John Keats, Alfred Tennyson und anderen Poeten der britischen Romantik. Sie handeln von der Schönheit und Verdorbenheit des Lebens sowie von der Unausweichlichkeit des Todes. Marianne Faithfull ist mit ihrer im Guten und Schlechten prallen Lebenserfahrung für diese Thematik geradezu prädestiniert. Wer sich auf dieses spezielle Album einlassen kann, wird fasziniert sein; andere werden es auf Dauer vielleicht eintönig finden. Die Aufnahmen entstanden 2020 gemeinsam mit dem Komponisten und Multiinstrumentalisten Warren Ellis, Nick Cave am Klavier, Vincent Ségal am Cello und Brian Eno kurz vor und während des ersten Corona-Lockdowns. Marianne Faithfull wurde selbst ein Opfer des Virus, überlebte auf der Intensivstation nur knapp und leidet heute noch an Long Covid. Marianne Faithfull (74) erklärte «She Walks In Beauty» zu ihrem Abschiedswerk. Es ist ein würdiger Karriereabschluss. Benno Hueber
GEDANKENSTRICH
Feriendorf in Büsserach
Marianne Faithfull
Freunde: Der heilige Fridolin und Urso. FOTO: LINARD CANDREIA
gin. Im Artikel über die Fridolinskapelle von Linard Candreia wurde der Schenker letzte Woche bedauerlicherweise falsch benannt. Der Wohltäter, der selbst aus dem Grab noch Fridolin half, hiess natürlich Urso und nicht Urfo. Wir bitten um Entschuldigung. Bei «Urfo» handelt es sich wohl um einen Übertragungsfehler. Dieser passiert nicht selten, wenn die alte Frakturschrift (umgangssprachlich Zeitungsschrift) per Computer in eine moderne Schrift umgewandelt wird. Ein sogenanntes «langes s» kann dabei mit einem «f» verwechselt werden. «Urfo» hat sich bedauerlicherweise schon in diversen Internetseiten fortgepflanzt.
Von Montag, 2. August bis Freitag, 6. August findet jeweils nachmittags ab 13:30 bis 18:00 Uhr das Feriendorf des Ferienpass Laufental-Thierstein statt. Das Angebot wird auf dem Gelände des Vereinshaus Wydenmatt in Büsserach eingerichtet. Das Feriendorf ist Resultat einer Kooperation zwischen der Offenen Jugendarbeit Region Laufen, dem Elternzirkel Büsserach und vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Die Teilnehmenden können sich auf neu erarbeitete Bastelangebote wie die «Spielifabrik», die «Monsterecke», die «Gartenwerkstatt» oder die «Schifflitüftlerei» freuen. Neben täglichem Spielprogramm erwartet die Kinder und Jugendlichen unter anderem das Jugendmobil,
Es ist kompliziert
eine Hüpfburg, Torwand, Mini-Soccer, Ping-Pong, Tischfussball sowie Pfeilbogen-Schiessen. Für genügend Flüssigkeit und ein Z’Vieri wird gesorgt, es ist im Eintritt inbegriffen. Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren können sich auf der Webseite www.ferienpass.ch für einzelne Tage für jeweils CHF 5.- oder für eine ganze Woche für CHF 20.- anmelden. Das Feriendorf ist als Teil des Ferienpass LaufentalThierstein ein Angebot der Abteilung Kind.Jugend. Familie KJF der Stiftung Jugendsozialwerk. Das Werk engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www. jsw.swiss).
Dario Plattner
Angebort: Vom 2. bis 6. August bietet das Feriendorf in Büsserach den Kindern viel Spass. FOTO: ZVG
EINGESANDT
EINGESANDT
Die Krebsliga Solothurn zieht ins Spital Dornach
Spannende Einblicke und magische Momente
Wechsel bei der Krebsliga Solothurn: Die Beratungsstelle im Spital Dornach wird neu von Daniel Emmenegger betreut. Katharina Borer verabschiedet sich in ihre Pension. FOTOS: ZVG Seit vielen Jahren stand die Krebsliga Solothurn mit einer Beratungsstelle in Breitenbach für die Region Schwarzbubenland mit Rat und Tat zur Stelle. Infolge einer Pensionierung wechselt sie per 1. Juli 2021 den Standort in die Räumlichkeiten des Spitals Dornach. Was bereits seit Längerem absehbar war, wird auf Anfang Juli 2021 Realität: Die langjährige Mitarbeiterin der Krebsliga Solothurn, Katharina Borer, verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Über zehn Jahre lang kümmerte sie sich um die Anliegen von krebsbetroffenen Menschen und deren Angehörigen aus der Region Schwarzbubenland. Jeweils einen Tag in der Woche verbrachte die diplomierte Pflegefachfrau Onkologie
in der Beratungsstelle in Breitenbach, wo sie zahlreiche Menschen kennengelernt und mit ihrem Fachwissen sowie ihrer Erfahrung beraten hat. Neu ist Daniel Emmenegger, Pflegefachmann mit Master in Palliative Care und psychoonkologischer Berater, für die Region zuständig. Er wird regelmässig in den Räumlichkeiten des Spitals Dornach arbeiten und gegebenenfalls auch Hausbesuche vornehmen. Mit dem Wechsel nach Dornach will die Krebsliga Solothurn die bestehende Zusammenarbeit mit dem Spital Dornach und der Solothurner Spitäler AG intensivieren und Synergien besser nutzen.
Zum ersten Mal hat sich das Forum Schwarzbubenland an der bereits fünfzehnten Ausgabe der jährlichen Schweizer Wandernacht beteiligt. Organisiert durch das Forum Schwarzbubenland und in Zusammenarbeit mit dem Kloster Mariastein und den Solothurner Wanderwegen konnte innert kürzester Zeit ein toller Event auf die Beine gestellt werden. Bei idealen Wetterbedingungen haben sich 23 Wanderfreunde von nah und fern dazu entschlossen, beim Event «Klosterbesichtigung und Burgenzauber» im Leimtenal teilzunehmen. Die erste Station führte durch die Mauern des Klosters Mariastein, wo Pia Zeugin (Kommunikation Kloster Mariastein) und Pater Ludwig die beiden Gruppen in die Geschichte des Klosters Mariastein entführten und an verschiedenen Stationen wie der Gnadenkapelle spannende Ein- und Ausblicke in die Vergangenheit mit den Wundern und in die Zukunft mit dem Projekt Mariastein 2021 gewährten. Im Anschluss an die Klosterführung folgte
die rund dreistündige Wanderung, für welche Heinz Kamber von den Solothurner Wanderwegen das Zepter als Wanderleiter übernommen hatte. Vorbei durch saftig grüne Wiesen führte der Weg nach Hofstetten weiter Richtung Burg Rotberg. Dort angekommen durfte Marcel Schenker vom Forum Schwarzbubenland den interessierten Wanderinnen und Wandern spannende Einblicke in längst vergangene Zeiten gewähren. Bei Metzerlen vorbei und bei Nachteinbruch führte der Weg zurück durch den Wald zum letzten Zwischenstopp mit grandioser Aussicht zur beleuchteten Burg Landskron im französischen Leymen und ins Lichtermeer von Basel. Kurz nach 23 Uhr erreichte die Wandergruppe den Klosterplatz in Mariastein und damit den Endpunkt der Wanderung, wo man sich gegenseitig gut gelaunt und herzlich verabschiedete. Marcel Schenker Geschäftsführer Tourismus Forum Schwarzbubenland
Christoph Stapfer Krebsliga Solothurn
BASELL AND
Zusammenschluss WoS. Palliative Care beginnt da, wo Menschen mit einer unheilbaren und/oder chronisch fortschreitenden Krankheit und Schmerzen konfrontiert sind. Es ist dabei wichtig, dass Betroffene und Angehörige in ihrer Situation von Fachpersonen sowie auch von freiwillig tätigen Begleitpersonen unterstützt werden. Das Rote Kreuz Baselland und die Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care BL schliessen sich in der Freiwilligenbegleitung zusammen. Die beiden Organisationen vermitteln seit einigen Jahren fachlich ausgebildete Freiwillige im Bereich Palliative Care. Seit 1. Mai 2021 bieten sie — für die Dauer eines Pilotjah-
res — die Dienstleistung «Begleiten Palliative Care» mit einer einheitlichen Anlaufstelle an. Die Koordinations- und Vermittlungsarbeit übernimmt dabei das Rote Kreuz Baselland. Die Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care BL ist im Bereich Sponsoring, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Gemeinsam übernehmen die Organisationen die fachliche Unterstützung der freiwilligen Begleitpersonen. Interessierte Betroffene, Angehörige oder Freiwillige können sich beim Roten Kreuz Baselland bei Olivia Nicola-Zgraggen oder Corinne Sieber, Telefon 061 905 82 00, melden.
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Donnerstag, 1. Juli 2021 Nr. 26
Die Verantwortlichen für die Wandernacht: (v.l.) Pia Zeugin, Kommunikation Kloster Mariastein, Pater Ludwig, Kloster Mariastein, Heinz Kamber, Wanderleiter Solothurner Wanderwege, Marcel Schenker, Geschäftsführer Tourismus Forum Schwarzbubenland.
Melanie Brêchet
Zum echten Fussballfan werde ich jeweils alle zwei Jahre, wenn sich unsere Nati für eine EM- oder WM-Endrunde qualifiziert hat. Da gibt es auch für mich kein Halten mehr. Da muss am Matchtag alles sitzen: das passende Znacht, ein gutes Bier und noch ein paar kalorienreiche Snacks während des Spiels. Letzten Dienstagabend war so weit alles bereit. Beni Huggel analysierte fachmännisch, Sascha Ruefer war wie immer in Hochform und die ganze Schweiz fieberte dem Spiel aller Spiele entgegen. Und wir wurden nicht enttäuscht! Das Achtelfinal gegen Frankreich bot alles, was Fussball bieten kann. Bis Mitternacht. Augenringe und abgekaute Fingernägel am nächsten Morgen inklusive. Fussball und ich. Auf Facebook würde unter Beziehungsstatus wohl stehen: «Es ist kompliziert.» Mit diesem Sport kann ich eigentlich seit jeher nichts anfangen. Obwohl ich andere Mannschaftssportarten wie Basketball, Handball oder Unihockey ganz gerne ausgeübt hatte und dem Volleyball total verfallen war, wurde ich mit Fussball einfach nicht warm. Zum Ersten spiele ich es gar nicht gerne. Ich treffe den Ball nicht richtig und mir fehlt der Mut, meinen Gegnerinnen und Gegnern so richtig auf die Pelle zu rücken. Also habe ich es sein lassen – mir und auch allen potenziellen Mannschaftskameradinnen und -kameraden zuliebe. Zum anderen habe ich beim Fussballschauen sehr hohe Ansprüche. Denn Fussball langweilt mich in den meisten Fällen zu Tode. Wie viele Spiele habe ich mir schon angesehen, bei welchen die Mannschaften den Ball 90 Minuten lang lust- und konzeptlos auf dem Feld herumkickten und zum Schluss mit Mühe und Not ein Sieger erkoren wurde oder der Match sogar torlos endete?! Zum Dritten habe ich Mühe mit Klubfussball. Jedem und jeder das Seine, wirklich! Es dürfen alle Fan sein und Party machen, wenn ihr Team gewinnt. Bisweilen zeigt diese «Fankultur» aber auch eine hässliche Fratze und auch wenn es immer heisst, dass es sich bei den Krawallmachern nicht um Fans, sondern eben nur um «es paar dummi Buebe» handle, wird das Problem für meinen Geschmack kleingeredet und zu wenig konsequent angegangen. Zu guter Letzt habe ich auch Mühe mit diesem organisierten Menschenhandel, genannt Transfer, mit seinen utopischen Beträgen, die für Spieler von einem Klub zum anderen geschoben werden. Aber sei’s drum. Jetzt bin auch ich im Fussballfieber und wir im Viertelfinale! Morgen Abend packen unsere Jungs den Stier hoffentlich bei den Hörnern. Olé!
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Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Die Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das Einkommen nicht die anerkannten Ausgaben decken. Zusammen mit der AHV und IV gehören die Ergänzungsleistungen zum sozialen Fundament unseres Staates. Es bestehen zwei Kategorien von Ergänzungsleistungen: Jährliche Leistungen, die monatlich ausbezahlt werden und Vergütungen von Krankheits- und Behinderungskosten. Weitere Informationen zu den Ergänzungsleistungen erhalten Sie unter
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Hauptstandplatz beim Bahnhof Laufen: Der neue gasbetriebene Zafira. Foto: zvg
Edelweiss Taxi baut Angebot aus Eigentlich ist er Schausteller. Bereits in der sechsten Generation waren Haeselis bis vor kurzem auf Messen und Chilbis mit ihren Vergnügungsbahnen anzutreffen. Vor kurzem? Das war vor anderthalb Jahren, als Corona von einem Tag auf den andern dem gesamten Geschäft einen Riegel schob. Hermann Haeseli, damals 41-jährig, begann Taxi zu fahren. Er gründete am 11. September 2020 das Edelweiss-Taxi für die Region Laufental-Schwarzbubenland mit Hauptstandplatz beim Bahnhof Laufen.
Blick zurück: Hermann Haeseli in seiner Arbeitskleidung als Taxifahrer. Im Hintergrund zwei seiner Sattelschlepper aus dem ehemaligen Schaustellerbetrieb. Foto: Martin Staub
Das Geschäft entwickelte sich gut. «Es geht stets aufwärts», erzählt der Jungunternehmer, der richtig Spass am Taxibetrieb gewonnen hat. Vor einigen Monaten hat Hermann Haeseli zu seinem Mitsubishi einen Opel Zafira dazugekauft, um seine Dienstleistungen auszubauen. «Seit dem 1. Mai dieses Jahres konnte ich einen Mitarbeiter anstellen, womit Edelweiss Taxi
einen 24-Stunden-Betrieb über sieben Tage anbieten kann», freut er sich. Er betont aber auch, dass er sein Angebot noch weiter ausbaut. «Mit dem Opel Zafira, einem gasbetriebenen Siebenplätzer – Haeseli ist die Umwelt nicht egal – ist Edelweiss Taxi beispielsweise ohne Weiteres in der Lage, eine Grossfamilie inklusive Ferien-Gepäck an den Flughafen zu fahren». Seine
«Bereits ab 50 Franken plus allfällige Entsorgungsgebühr», wie der innovative Taxi-Unternehmer durchblicken lässt. Hermann Häseli ist mit seinem Taxi vor anderthalb Jahren ausgezeichnet gestartet und hat sein neues Metier lieben gelernt. «Ich schätze den direkten Kontakt zu meinen Kundinnen und Kunden», sagt er, tönt aber auch an, dass ein Wiedereinstieg ins Schaustellerleben wohl immer unwahrscheinlicher wird. Zu unsicher und zu aufwändig. (Martin Staub)
Mit offenem Anhänger. Der 7-Plätzer Opel Zafira. Foto: zvg
beiden Anhänger, ein offener und ein geschlossener, bieten dazu jede Menge Platz. Hermann Haeseli freut sich dank diesen Anhängern auch auf Entsorgungsfahrten, Möbeltransporte oder Beförderungen grösserer Objekte, die nicht in einen handelsüblichen PW passen.
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Donnerstag, 1. Juli 2021 Nr. 26
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Wie Sie Ihre Immobilie zum besten Preis verkaufen? Ein Gespräch mit Neho, der marktführenden Immobilienagentur der Deutschschweiz. Das Immobilienbüro Neho hat sich zunächst dank ihres provisionsfreien Verkaufsmodells einen Namen gemacht. Doch es ist die Fähigkeit ihrer Makler, Immobilien zu den besten Preisen zu verkaufen, was die zum Marktführer im Immobilienverkauf gemacht hat! (Neho verkauft mehr als 1000 Immobilien pro Jahr). Um den Verkauf einer Liegenschaft zum besten Preis zu garantieren, hat Neho nichts dem Zufall überlassen: Eine genaue und von erfahrenen Immobilienexperten durchgeführte Schätzung Die Neho Immobilienexperten kennen ihre Region und die Besonderheiten der verschiedenen Stadtteile genau, denn Fachwissen vor Ort ist unerlässlich, um die Lage einer Immobilie, aber
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auch alle Details, die zu ihrem Wert beitragen, beurteilen zu können. Hinzu kommt der Einsatz von Technologie - insbesondere in Form verschiedener Softwareprogramme, die eine Verfeinerung der Markttrends ermöglichen, einschliesslich der Software, die von den Banken zur Vergabe von Immobilienkrediten verwendet wird. Da in der heutigen Welt das eine nicht ohne das andere auskommen kann, ermöglicht den Neho Immobilienexperten diese
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ist als die Schätzung. Je länger die Immobilie jedoch aufgrund eines zu hohen Preises online ist, desto weniger Besichtigungen wird sie erhalten, da Käufer versteckte Mängel befürchten. Reaktiv daraufh f in einen zu niedrigen Preis anzubieten wäre aber auch zum Nachteil des Verkäufers. Bei Bedarf kann durch das Neho-Tool der Preis in diesem Fall optimal nachjustiert werden. So ist es möglich die Immobilie zum besten Preis zu verkaufen, ohne das Image der Immobilie abzuwerten Neho hat sich auf dem Schweizer Markt etabliert und wächst rasant weiter. Durch die Kombination von Servicequalität, Kundenzufriedenheit und Verkauf zum besten Preis bietet Neho seinen Kunden einen hochwertigen Service.
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 1. Juli 2021 Nr. 26
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Brand mit einer verletzten Person
Stau um Mitternacht: Nach dem geschichtsträchtigen Sieg der Schweiz gegen Frankreich im EM-Achtelfinale gab es auch in Laufen kein Halten mehr. Viele Fans veranstalteten im Stedtli und rum um den Bahnhof ein Hupkonzert und schwangen die Schweizerfahnen. FOTO: ANJA VITORINO-GASS, LAUFEN
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BREITENBACH
Termine für Antigen Schnelltests
Mundgesundheit für ältere Menschen
Mehrere Tausend Franken Schaden
WoS. Ab sofort ist es möglich, einen Termin für einen Antigen Schnelltest in der Abklärungs- und Teststation in Muttenz zu buchen. Getestet werden nur Personen ab sechs Jahren und ohne Symptome. Nicht getestet werden Personen, die kürzlich eine Nasenverletzung oder einen operativen Eingriff im Bereich der Nase hatten. Das Ergebnis liegt nach ca. 15 Minuten nach dem Abstrich vor. Bei einem negativen Resultat erhalten die Getesteten eine Bescheinigung für eine Flugreise bzw. einen Auslandaufenthalt sowie das offizielle Covid-Zertifikat. Dieses kann mit der offiziellen Covid-App des Bundes auf dem Smartphone eingelesen werden. In der Abklärungs- und Teststation können keine Auskünfte zu Einreisebestimmungen in andere Länder erteilt werden. Die Verantwortung diesbezüglich liegt ausschliesslich bei den Getesteten.
WoS. Mundgesundheit und bedarfsgerechte Ernährung von älteren Menschen im Setting Spitex ist das zentrale Anliegen des Projektes «minimal einmal» von Aktion Zahnfreundlich Schweiz. Das Projekt fokussiert auf die Weiterbildung von Pflegefachpersonen im Bereich Spitex. Für betreuende Angehörige, Freiwillige und interessierte Personen werden begleitend kostenlose Veranstaltungen mit Möglichkeiten zu Austausch und Vernetzung angeboten. Beide Formate werden ergänzt durch Begleit- und Erinnerungsmaterialien. Das aktuelle Pilotprojekt findet noch bis Herbst 2022 in den beiden Basel statt. Ziel ist es unter anderem, das Wohlbefinden der Betroffenen zu steigern, damit sie gesund, lustvoll und selbstständig zuhause essen und leben können. Weitere Informationen zu «minimal einmal» gibt es unter zahnfreundlich.ch/minimaleinmal.
WoS. Am Sonntagmorgen kurz vor 8.30 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Fehrenstrasse in Breitenbach zu einer starken Rauchentwicklung, teilt die Polizei Solothurn mit. In der Wohnung im 2. Stock war es zu einem Küchenbrand gekommen. Die umgehend aufgebotene Feuerwehr Breitenbach hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Bewohner der Liegenschaft konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Eine Person wurde wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Die Fehrenstrasse blieb während der Löschungsarbeiten der Feuerwehr für kurze Zeit gesperrt. Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken, heisst es in der Mitteilung.
ZWINGEN. WoS. Am letzten Sonntagnachmittag kam es an der Laufenstrasse in Zwingen BL kurz nach 15.30 Uhr zu einem Brandausbruch in einer Wohn- und Gewerbeliegenschaft. Der Brand konnte in einer Wohnung im ersten Stock lokalisiert, eingedämmt und schlussendlich durch die Feuerwehr gelöscht werden. Zwei Personen mussten durch die Feuerwehr aus dem Obergeschoss gerettet werden, alle anderen konnten das Gebäude selbstständig verlassen. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht. Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden, zwei Wohnungen sind derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache steht noch nicht abschliessend fest.
Überschwemmungen im Baselbiet
KT. BASELLAND. WoS. Überschwemmte Gärten, geflutete Keller und Tiefgaragen: Starke Gewitter haben vergangene Woche zahlreiche Gemeinden im Baselbiet heimgesucht und eine grosse Verwüstung hinterlassen. Gemäss der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung betrage das Schadensvolumen schätzungsweise sieben bis 8 Millionen Franken. Es seien über 800 Schadenmeldungen bei der BGV eingegangen, heisst es in einer Mitteilung.
Frontalkollision im Eggfluetunnel
NENZLINGEN. WoS. Am letzten Dienstagmittag ereignete sich kurz nach 13 Uhr auf der A18 in Nenzlingen eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen mit Folgekollision. Zwei Personen wurden bei der Kollision verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr ein Personenwagenlenker aus Richtung Basel kommend im Eggfluetunnel Richtung Laufen. Dabei geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen. Durch die Kollision zurückgeschleudert kollidierte dieser folglich noch leicht mit einem nachfolgenden Personenwagen.
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