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Donnerstag, 11. Juni 2020

112. Jahrgang – Nr. 24

P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Schlaraffenland für den Luchs Im Schwarzbubenland und Laufental halten sich einige Luchse auf und sie laufen auch den Menschen über den Weg. Bea Asper

W

ir erhalten mittlerweile von Wandernden ab und zu Post mit Fotos oder mit Schilderungen, wie sie den Luchs beobachten konnten, teilweise aus einer Nähe von 20 Metern», sagt Marcel Tschan vom Amt für Wald, Jagd und Fischerei in Solothurn. Der Luchs sei nicht scheu, aber sehr gut getarnt. «Es kann sein, dass man an ihm vorüber geht, ohne ihn zu bemerken, weil er regungslos im Gebüsch liegt», so Tschan. Von Tieren, die mit einem Sender ausgestattet sind, weiss man, dass sie sich auch in der Nähe von Wohnhäusern aufhalten. Da kann man durchaus Zeuge werden, wie die Jungtiere in der Wiese umhertollen oder genüsslich ein Sonnenbad nehmen.

senverkehr, der dem Rehbestand zusetzt.

Ein Reh pro Woche Einige Aufnahmen aus dem Schwarzbubenland hat das kantonale Amt dem Wochenblatt zur Verfügung gestellt. Der umfangreichen Dokumentation nach scheint sich der Luchs in der Region sehr wohlzufühlen. Laut Tschan sind jedenfalls alle Reviere im Jura besetzt. Das Monitoring des Bundes zeigt auf, dass sich im Kanton Solothurn über ein Dutzend Luchse aufhalten – und ihre Anwesenheit ist spürbar. Ein Luchs hat in der Woche Appetit auf ein Reh oder eine Gämse. In manchen Gebieten hat der Rehbestand abgenommen. Er sei aber nicht unter ein vertretbares Mass gesunken, versichert Tschan. Der Statistik nach ist es vor allem auch der Stras-

Schafe in Bärschwil gerissen Der Luchs frisst aber auch Lämmer und ausgewachsene Schafe. Dass grosse Schafherden beim Luchs den Appetit auf diese Säugetiere anregen können, sei nicht auszuschliessen: «Es heisst nicht umsonst: Gelegenheit macht Diebe», räumt Tschan ein und bestätigt, dass in Bärschwil mit einem Aufkommen von mehreren Hundert Schafen einige wenige Vorfälle zu verzeichnen waren. Ein betroffener Landwirt gibt zu bedenken, dass es für einen Züchter grausam ist, wenn seine Tiere von einem Raubtier gerissen werden. Die Gefahr, dass Luchse Nutztiere reissen, nehme man sehr ernst, heisst es in Solothurn. Dies sei vor zwei Jahrhun-

Familie am Riss: Eine Luchsin und ihre drei Jungen, aufgenommen im Schwarzbubenland am 30. September 2019. FOTO: ZVG

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derten ja auch der Grund gewesen, warum Luchs und Wolf hier ausgerottet worden waren, sagt Tschan und verweist auf das Schweizerische Herdenschutzprogramm. Im Kanton Solothurn wird dieses vom landwirtschaftlichen Bildungszentrum Wallierhof betreut. Mitarbeiter Manuel Ender sagt auf Anfrage, dass als sofortige Herdenschutzmassnahme ein Notfallset mit Zaunund Vergrämungsmaterial (Blinklampen, Flatterbänder etc.) bereitsteht, welches dem Landwirt kostenlos zur Verfügung gestellt wird. In einem weiteren Schritt unterstütze die Fachstelle Herdenschutz die Tierhalter bei der Ausarbeitung von betriebsindividuellen Herdenschutzmassnahmen. «Mit einem fachgerecht elektrifizierten Weidezaun lässt sich das Risiko von Übergriffen auf Schafe und Ziegen durch Grossraubtie-

re verringern. Luchse reagieren sensibel auf elektrische Schläge», erklärt Ender. Die Höhe des Zauns und die Stromspannung spielen eine entscheidende Rolle. Ender räumt ein, dass KleinviehZäune nur einen gewissen Schutz bieten und die Fälle individuell betrachtet werden. Ein wirksamer Schutz bieten speziell ausgebildete Herdenschutzhunde. Diese kommen vor allem im Sömmerungsgebiet zum Einsatz, wo Elektrozäune nicht oder unter erschwerten Bedingungen erstellt und unterhalten werden können. In Bärschwil sei man nach einem Versuch letztlich zur Erkenntnis gelangt, dass Herdenschutzhunde nicht die erfolgsversprechende Massnahmen sind, ist von Felix Hahn von Agridea Herdenschutz, zu erfahren. Unter anderem weil es verschiedene Gruppen zu bewachen gab. Bei einer Vielzahl von Herdenschutzhunden falle das Verhältnis Aufwand/Ertrag aus dem Gleichgewicht. Der Lösungsvorschlag sieht nun vor, dass die Schafe von Bärschwil für eine gewisse Zeit auf einen geschützten Sömmerungsbetrieb in Graubünden wechseln. Mit der Zunahme des Luchsbestandes mehren sich aus Jägerkreisen (ennet dem Passwang) natürlich auch Forderungen nach einer Regulierung. Tschan sagt, eine Abschussbewilligung stehe derzeit nicht zur Debatte. Die Regulierung des Luchsbestandes erfolge auf natürlichem Weg durch das Konkurrenzverhalten oder durch Umsiedlungen, indem Luchse eingefangen und in einem anderen Kanton freigelassen werden. Grundsätzlich sei es auch so, dass Jäger keinen Garantieanspruch auf eine gewisse Anzahl Rehe erheben können. Marcel Wyser, Obmann der Jägervereinigung Dorneck-Thierstein, sagt auf Anfrage, dass die Regulierungsfrage von der künftigen Entwicklung abhänge und auf nationaler Ebene zu beantworten sei, weil der Luchs unter Schutz steht.

Freitag, 12. Juni 2020 Recht sonnig, gegen Nachmittag einzelne Bildung von Quellwolken.

11ºC 27ºC

Samstag, 13. Juni 2020 Zunächst recht sonnig, tagsüber ansteigendes Schauerund Gewitterrisiko.

12ºC 25ºC

Sonntag, 14. Juni 2020 Von Tagesbeginn an fällt bis zum Nachmittag Regen, dann etwas Wetterbesserung.

15ºC 25ºC

Laufen

3 Eigentlich war der Neophyten-Tag schweizweit abgesagt, doch eine Klasse aus Laufen meldete sich trotzdem freiwillig dafür an.

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7 Das Naturbad Frohmatt in Breitenbach hat seine Tore bereits geöffnet. Wegen der CoronaSchutzmassnahmen wurde die Platzzahl beschränkt.

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LAUFENTAL

Donnerstag, 11. Juni 2020 Nr. 24

LAUFEN

LAUFEN

«Regionale Gesundheitszentrum Laufen» nimmt Form an

Mehr Platz für einheimische Pflanzen

Medbase, eine führende Anbieterin von ambulanten Gesundheitsdienstleistungen, und das Kantonsspital Baselland (KSBL) wollen gemeinsam das geplante «Regionale Gesundheitszentrum Laufen» betreiben. Vorgesehen ist ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung an einem zentralen Standort in Laufen. WoS. Medbase und KSBL planen gemeinsam das ambulante «Regionale Gesundheitszentrum Laufen (RGZ Laufen)» für die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Laufental aufzubauen. Die Partner haben die Eckwerte für ein zukünftiges Joint Venture vereinbart. «Durch das Konzept entsteht eine Win-Win-Situation für das KSBL und uns», sagt Karl Metzger, COO Medbase Gruppe. Die Kompetenzen von Medbase als eine führende Anbieterin von ambulanten medizinischen Dienstleistungen und des KSBL als das Zentrumsspital für die ganze Bevölkerung im Kanton sollen zusammengeführt werden. Aufbauend auf dem von der «Verhandlungsdelegation für die Zukunft des Spitals Laufen (VDSL)» ausgearbeiteten Grobkonzept sollen ambulante und therapeutische Leistungen vor Ort erbracht und die Behandlungskette mit den stationären Angeboten integral verbunden werden. Das medizinische Portfolio des RGZ Laufen umfasst Hausarztmedizin, Therapien, Diagnostik inkl. Radiologie, Spezialsprechstunden, Medikamentenversorgung und die Notfallversorgung mit medizinischer Betreuung rund um die Uhr. «Das detaillierte Angebot werde gemeinsam mit den Partnern in der Region ausgearbeitet», ist aus der Medienmitteilung zu entnehmen. Die Angebote müssen selbsttragend gestaltet werden und die Eigenfinanzierung müsse gewährleistet sein. Für die ambulante Notfallversorgung oder weitere gemeinwirtschaftliche Versorgungselemente werde gemäss Spitalversorgungsgesetz ein Leistungsauftrag des Kantons an das RGZ Laufen angestrebt, damit diese Vorhalteleistungen auch finanziert werden können. «Wir haben für das RGZ Laufen einen Partner gesucht, der auf ambulante Gesund-

heitsdienstleistungen spezialisiert ist», sagt Michael Rolaz, stv. CEO KSBL. «Durch die breite Expertise von Medbase in der ambulanten Versorgung von Patientinnen und Patienten und unserer grossen Erfahrung in der klinischen sowie ambulanten Gesundheitsversorgung der Region entsteht ein Modell, das Vorbildcharakter über die Region hinaus haben wird.» Im zukünftigen Joint Venture wird auch die Beteiligung weiterer Partner angestrebt. Ein hohes Potenzial für die integrierte Versorgung sehen die Beteiligten beispielsweise in einer erweiterten Kooperation mit der Hirslanden Gruppe, da sowohl Medbase als auch das KSBL bereits mit Hirslanden zusammenarbeiten. KSBL und Medbase werden als nächstes für das RGZ Laufen den Businessplan ausarbeiten, parallel die Verhandlungen mit dem Kanton bezüglich Übernahme der nicht kostendeckendend zu betreibenden Notfallversorgung 7x24 h aufnehmen und einen zentralen Standort evaluieren. In der Übergangsphase sollen die ambulanten Gesundheitsdienstleistungen am heutigen Standort erbracht werden.

Über Medbase Die Medbase Gruppe betreibt als ambulante Gesundheitsdienstleisterin schweizweit an rund 50 Standorten medizinische Zentren. 2018 wurde das Operationszentrum Burgdorf in die Medbase Gruppe integriert und seit 2019 zählen über 45 Apotheken zur Gruppe. Gemeinsam betreuen rund 1700 Mitarbeitende die Patientinnen und Patienten ganzheitlich von der Prävention über die Akutmedizin bis zur Rehabilitation. Rund 300 Haus- und Spezialärzt/-innen, über 360 Therapeut/-innen sowie 140 Apotheker/-innen arbeiten koordiniert und interprofessionell in der Gruppe zusammen.

Teamwork: Durch die gute Zusammenarbeit riss die Klasse in Rekordzeit das unerwünschte Grün heraus. FOTO: ZOE ZBINDEN

Eigentlich war der Neophyten-Tag schweizweit abgesagt, doch eine Klasse aus Laufen meldete sich trotzdem freiwillig dafür an. Zoe Zbinden

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inmal im Jahr findet im ganzen Land der Neophyten-Tag statt, an welchem sich tausende Kinder und Jugendliche für die einheimische Flora einsetzen. Doch dieses Jahr sollte aufgrund des Coronavirus keiner stattfinden, da die vom Bundesrat erlaubte Gruppenanzahl überschritten werden würde. Trotzdem traf sich letzten Mittwochmorgen eine achte Klasse der Sekundarschule Laufen, um bei der Bekämpfung der Neophyten zu helfen. Das Wort «Neophyt» stammt aus dem Griechischen und bedeutet «NeuPflanze». Es handelt sich dabei um

Pflanzen, die in Europa nicht heimisch sind und durch ihre schnelle Ausbreitung die lokale Pflanzenvegetation gefährden. Die Lehrpersonen und Jugendlichen der freiwilligen Klasse waren der Ansicht, dass etwas Hilfe in diesen turbulenten Zeiten sicher willkommen wäre, und meldeten sich daher beim Werkhof in Laufen, der sich sehr über die Unterstützung freute. Die vierzehn bis sechzehnjährigen Schülerinnen und Schüler begaben sich zusammen mit ihren beiden Lehrpersonen Gisela Imark und Stefan Moser zu einer Magerwiese in der Nähe des Steinbruchs. Dort wurden sie von Urs Schaffner, dem stellvertretenden Leiter des Werkhofs Laufen, instruiert. Fleissige Helferinnen und Helfer An diesem Mittwochmorgen ging es dank der Hilfe der Jugendlichen der Goldrute an den Kragen. Die Goldrute stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde im fünfzehnten Jahrhundert nach Europa gebracht. Sie ist eine der

häufigsten invasiven Pflanzen in der Schweiz und nur schwer zu bekämpfen. Wichtig ist es, die Goldrute noch vor ihrer Blüte auszureissen, da sie sich sonst viel zu schnell verbreitet. Bis zu dreihundert Goldruten können auf einem einzigen Quadratmeter spriessen. Die Jugendlichen packten die herausgerissenen Stängel in Abfallsäcke, da sie anschliessend verbrannt werden mussten, Kompostierung alleine hält die Pflanze nicht von der Vermehrung ab. Urs Schaffner zeigte sich begeistert vom Tempo der Klasse. «Man merkt, dass diese Klasse freiwillig hier ist. Ich sehe selten so schnelle Helfer», lobte er. Diese paar Stunden waren zwar nur ein sehr kleiner Schritt in der Bekämpfung der Neophyten, denn die Bekämpfung dieser Pflanzen gibt laufend zu tun. Urs Schaffner, Gisela Imark und Stefan Moser hoffen jedoch, dass die Jugendlichen etwas aus der Arbeit gelernt haben. Damit sie in Zukunft vielleicht ihren eigenen Kindern zeigen können, wie Neophyten wie die Goldrute richtig bekämpft werden können.

LAUFENTAL

Der Zivilschutz Laufental hilft in der Corona-Krise gin. Die Zivilschutzkompanie Laufental ist noch immer im Corona-Einsatz. Wie der Kommandant Patrick Kleiber erklärt, werden noch vier bis neun Zivilschützer mindestens bis Ende Juli Dienst leisten, und zwar im Hauptquartier des Kantonalen Krisenstabes an der Oristalstrasse in Liestal. «Den ersten Einsatzbefehl des Kantons erhielt der Zivilschutz Laufental am 5. März.» Er musste das Spital Laufen unterstützen. Dazu hat er unter anderem vor dem Eingang ein Zelt aufgestellt, um Besucherinnen und Patienten zu empfangen und weiterzuleiten. Auch half der Zivilschutz Laufental mit, die Abklärungsstation Kuspo in Münchenstein aufzubauen und zu betreiben, erklärt Kleiber. Dank der guten Verbindungen des Zivilschutzes Laufental konnte sich der Kantonale Krisenstab die lange Suche nach benötigtem Material sparen. In der Abklärungsstation Kuspo konnte unkompliziert das Standbaumaterial des Gewerbevereins KMU Laufental eingebaut werden. Dieses wird sonst für die Gewerbeausstellung Aglat gebraucht. «Eine wichtige Aufgabe bestand auch darin, im Auftrag des Regionalen Führungsstabes Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel zu verteilen», sagt Kleiber. Die Zivilschützer brachten das Hygienematerial zu Gemeindeverwaltungen und Feuerwehren. Weiter unterstützte der Zivilschutz auch das Wohnund Beschäftigungsheim Hirsacker in Liesberg. Hier bauten Zivilschützer einen Raum in ein Isolationszimmer um. Bisher leistete der Zivilschutz Laufental über 1000 Diensttage. Maximal waren 42 Zivilschützer gleichzeitig über neun Tage im Einsatz, so Kleiber.

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Verteilen: Der Zivilschutz brachte Hygieneartikel zu den Gemeindeverwaltungen.

Aufbauen und Betreiben: Der Zivilschutz hilft bei der Abklärungsstation mit.

FOTOS:ZVG

Teamgeist wird hochgehalten: Einer für alle, alle für einen.

Corona-Empfangszelt: Unterstützung im Spital Laufen.


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Donnerstag, 11. Juni 2020 Nr. 24

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 14. Juni, 10.00 Uhr Gottesdienst zum Thema Segen. Pfarrer Stefan Berg und Sharon Prushansky, Orgel. Auch online unter www.kgleimental.ch/agenda/podcast/

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienst: Sonntag, 14. Juni, 10.15 bis 11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst: Predigt: St. Barth; Orgel: C. Vicens; Kirchenlieder-Vorsängerin: V. Hiltbrunner; Platzanweisung: D. Klasnic. Mit Schutzkonzept. Konfirmanden- und Religionsunterricht: Jeweils do.-abends von 18.00 bis 19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Gruppe 2 am 11. Juni. Alle Konfirmandinnen und Konfirmanden werden gebeten, die Juni-Gottesdienste zu besuchen Seniorennachmittag: Dienstag 16. Juni, von 15 bis 16 Uhr, mit Abstand zueinander (!) im Gde.-Saal der ref. Kirche oder im Höfli bei Sonne. Thema: Wie haben wir die Corona-Krise bisher bewältigt? Mit einem Buchtipp als Intro von Pfarrer Stéphane Barth. Kaffee steht bereit. Seelsorge und Gespräche: via Telefon und Handy; oder einzeln in Kirche oder im Jugendraum des Pfarrhauses: dort mit Plexiglasschutz! Pfarramt: Tel. 079 465 77 69. Kirchenvorstand: Er nimmt Ihre Anliegen auf (z.B. Einkäufe tätigen und Lindern materieller Notlagen bei Covid-19-bedingten Einbussen). Koordination via Pfarramt: Tel. 061 781 12 50.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12. Laufen: Donnerstag, 11. Juni, 18.00 bis ca. 19.30 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus, Gesprächsrunde Offline, es sind alle willkommen zu Austausch und Diskussion. Bei Bedarf Input von Regine Kokontis. Kleiner Imbiss. Sonntag, 14. Juni, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Barbara Schneebeli (Sopran) und Tatjana Fuog (Orgel). Anschliessend Kirchgemeindeversammlung in der Kirche. Sonntag, 14. Juni, 11.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Kirchgemeindeversammlung. Donnerstag, 18. Juni, 18.00 bis ca. 19.30 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus, Gesprächsrunde Offline, es sind alle willkommen zu Austausch und Diskussion. Bei Bedarf Input von Regine Kokontis. Kleiner Imbiss. Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!

Mir si trurig, dass DU Franz nüm bi öis bisch! Mir dankä DIR für all die Johr, wo mir bi DIR hei chönnä trenierä. Mir wärdä DI und s`COSMOS vermissä! Dini Fitnessfründä Andrea B., Andrina, Andreas, Alissa, Brigitte, CRrista, Claudia S., Daniel S., Daniel Sp., Dieter S., Doris S., Elvira, Fränzi W., Gusti, Kurt F., Kurt S., Kurt W., Ludo, Malu, Manfi, Marie, Marlies S., Martin ScR., MatRi, Matteo, Mirco, Monika T., Ornella, Peter B., Peter H., Pirmin, Ralf, Rita, Salä, Stefan, Susanne M., TRomas W., Ursi, Willi, Wolfi

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind. (Victor Hugo)

Tief bestürzt und traurig sind wir über den Tod unseres geschätzten Mitarbeiters

Juan Campana 20. 6. 1960 – 5. 6. 2020

Herr Campana war seit 1994 bis heute in unserer Firma als Produktionsmitarbeiter tätig und wurde als Mensch und Kollege von allen sehr geschätzt. Wir vermissen Juan Campana und werden ihn in bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme.

Brac-Werke AG Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Mitarbeiter

Du bist nicht mehr hier, dein Platz ist leer, aber du hast einen festen Platz tief in unserem Herzen.

Traurig nehmen wir Abschied von meiner innig geliebten Gattin, unserer geliebten Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Tante, Gotte, Schwägerin und Freundin

Rita Maria Luigia Hänggi-Zanotelli 23. 3. 1930 – 2. 6. 2020 Zusammen durften wir noch am 1. Juni den 57. Hochzeitstag feiern. Am Abend verschlechterte sich ihre Gesundheit schlagartig, so dass sie nach einer Nacht im Spital nach dem Empfang der Sterbesakramente, in Anwesenheit ihres Gatten und der beiden Söhne ihre letzte Reise antreten durfte. Wir sind sehr traurig. In grosser Dankbarkeit werden wir dich und was du alles für uns getan hast nie vergessen. In tiefer Trauer:

Heiner Hänggi-Zanotelli René Hänggi mit Familie Roger und Sandra Hänggi-Häuptli mit den Kindern Janina Rita Hänggi Eligio Enrico Hänggi Verwandte, Bekannte und Freunde Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 26. Juni 2020 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch in 4208 Nunningen statt. Dreissigster: Sonntag, 26. Juli 2020 um 10.00 Uhr in der Kapelle St. Anna, Roderis Traueradresse: Heiner Hänggi-Zanotelli, Winkel 182, 4234 Zullwil, IBAN: CH18 8092 4000 0031 8304 9


Donnerstag, 11. Juni 2020 Nr. 24

• AMTLICHE MITTEILUNGEN

grenzt auf 40 Minuten pro Kunde. Die maximale Häckseldauer beträgt daher 40 Minuten. Anmeldung: Mittels Anmeldetalon bis spätestens Freitag, 12.6.2020, an die Stadtverwaltung

Laufen, Bauabteilung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen oder elektronisch an: bau@laufen-bl.ch und über den Online-Schalter der Homepage www.laufen-bl.ch

■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ Name und Vorname ■ ■ ■ ■ ■ ______________________________________________________________ ■ ■ ■ Adresse ■ ■ ■ ■ Häckseldienst 15., 16. ______________________________________________________________ ■ ■ und 17. Juni 2020 Wohnort ■ ■ ■ Der Häckseldienst findet von Montag bis Mitt- ■ woch statt. Unangemeldete Haushalte werden ■ ■ ______________________________________________________________ nicht berücksichtigt. ■ ■ Telefon ■ ■ Stellen Sie das zu häckselnde Material an gut ■ zugänglicher und sichtbarer Stelle an der Stras- ■ ■ ■ ______________________________________________________________ se bereit. Wir häckseln nur Baum¬ und ■ Strauchschnitt (feuchtes und verrottetes Materi- ■ Unterschrift ■ ■ al verstopft die Häckselmaschine). ■ ■ Kosten: 10 Minuten gratis, jede weitere ange■ ■ brochene Viertelstunde kostet CHF 50.–, be■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■

Auskünfte: Erhältlich bei der Stadtverwaltung Laufen, Technische Dienste, Daniel Neuschwander, Telefon 061 766 33 40. Achtung: Bitte beachten Sie, dass das Häckselmaterial nicht abgeführt wird.

für Montag, 15., Dienstag, 16. und Mittwoch, 17. Juni 2020

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Parzelle 1008 steht im Eigentum der Stadt Laufen. Sie wird nicht genutzt, bis auf einen kleinen Teil, der für die Schafzucht verwendet wird. Einer Imkerin wird auf zusehen hin kostenlos bewilligt, ihre Bienenstöcke auf Parzelle 1008 aufzustellen. • Dem Konzept des regionalen Gesundheitszentrums Laufental wurde zugestimmt. • Das «Schutzkonzept 6.6.2020» für die Sportbetriebe der Stadt Laufen wurde genehmigt. • Den ordentlichen Geschäften der GV der KELSAG wurde zugestimmt. Die Statutenrevision wurde abgelehnt. Die Statutenrevision gibt zu diskutieren. Die Gemeinden Duggingen und Liesberg haben je den Antrag gestellt, die Statutenrevision zu verschieben. Der Antrag auf Verschiebung ist nachzuvollziehen. Über ein derart wichtiges Geschäft wie eine Statutenrevision muss diskutiert werden können. Da der

Verwaltungsrat die Statutenrevision nicht verschieben will, muss sie abgelehnt werden, damit sie an einer ordentlichen Generalversammlung diskutiert werden kann. Ohne Verschiebung der Statutenrevision wird das Antrags- und Stimmrecht der Aktionäre zum Geschäft beschnitten. • Den Geschäften der Delegiertenversammlung des Zweckverbands Abwasserregion Laufental-Lüsseltal wurde zugestimmt.

ANMELDUNG HÄCKSELDIENST

Aus der Stadtratssitzung vom 8. Juni 2020

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Baugesuch, Auflage vom 11. bis 22. Juni 2020 BG-Nr. 0874/2020. Bauherrschaft: Aktashi Mohammad / Hinterfeldstrasse 41 / 4242 Laufen. Projekt: Wintergarten, Parz. 1653, Hinterfeldstrasse 41, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Scherrer Architekt GmbH / Amthausgasse 27, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Durchführung Gemeindeversammlung GV Traktanden Zusammenfassung vom 18. Juni 2020 Die jüngsten Lockerungen des Bundes machen es möglich: In einer Woche, am 18. Juni soll die ordentliche Gemeindeversammlung in Laufen stattfinden, jedoch gelten strenge Vorschriften und die Versammlung wird nicht am gewohnten Ort abgehalten.

D

ie Stadt Laufen hat für die Durchführung einer Gemeindeversammlung unter COVID-19 ein Schutzkonzept erstellt, welches am Abend des nächsten Donnerstags strengstens eingehalten werden soll. Damit wird sichergestellt, dass die aktuell gültigen Vorgaben berücksichtigt werden. Die Gemeindeversammlung findet in der Mehrzweckhallte Serafin im Primarschulzentrum an der Baselstrasse statt. Gemäss den neuen Bestimmun-

gen des Bundesrates können Veranstaltungen bis 300 Personen unter Einhaltung des Schutzkonzeptes ohne Bewilligung durchgeführt werden. Es gibt keine freie Platzwahl. Die Besucherinnen und Besucher der Gemeindeversammlung werden von Platzanweisern zu ihren Sitzplätzen geführt, ein unnötiges Verweilen vor Ort ist nicht gestattet. Nach Ende der Veranstaltung ist die Halle gemäss den Anweisungen sofort zu verlassen. Ein Aufenthalt auf dem Areal nach Abschluss der GV ist ebenfalls nicht erlaubt. Entsprechend entfällt auch der Apéro im Anschluss an die Gemeindeversammlung. Für die Besucherinnen und Besucher steht Händedesinfektionsmittel zur Verfügung, es wird aber darauf geachtet, dass möglichst wenig berührt werden muss. So stehen die Türen und die Fluchtwege während der ganzen Veranstaltung offen. Das Anfassen von Gegenständen von anderen Personen wird vermieden, es steht daher keine Garderobe zur Verfügung. Des Weite-

ren wird darauf geachtet, dass Gegenstände, die von mehreren Personen berührt werden (zum Beispiel das Mikrofon) nach Gebrauch gereinigt und desinfiziert werden. Besonders gefährdete Personen (das heisst Personen ab 65 Jahren und Personen mit relevanten Vorerkrankungen) werden auf die Empfehlungen des BAG hingewiesen. Für eine allfällige Teilnahme an der Veranstaltung haben sie besondere Vorkehrungen zu treffen, um die Hygieneempfehlungen des BAG einhalten zu können, zum Beispiel das Tragen eines Mundschutzes. Der Stadtrat appelliert an die Eigenverantwortung der Teilnehmenden! Kranke oder sich krank fühlende Personen werden dazu angehalten, die Gemeindeversammlung nicht zu besuchen. Sollten sie dies dennoch tun, wird ihnen der Einlass verwehrt. Es findet eine Eingangskontrolle statt. Die Stadt bittet daher alle Teilnehmenden, frühzeitig am Versammlungsort zu erscheinen, damit ein rechtzeitiger Beginn der Veranstaltung möglich ist. (stl)

«Ich war immer neugierig» Bereits nach zwei Jahren ist die Zeit im Laufner Stadtrat für Simon Croll vorbei. Das sei natürlich schade, er könne seine Abwahl aber gut akzeptieren und ziehe aus dieser Zeit viel Positives: «Es war eine lehrreiche Zeit» sagt Simon Croll.

E

s sei speziell gewesen, als jüngstes Mitglied im Stadtrat. Als zuständiger Stadtrat des Ressorts «Technische Dienste» habe er mit vielen spannenden Projekten zu tun gehabt. Gefreut habe ihn, dass die Gebiete seines Ressorts die Bevölkerung direkt im Alltag beschäftigen – beispielsweise die Themen Abfallentsorgung oder Recycling seien den Leuten sehr nahe. Als besonders spannend empfunden habe er das Thema Wasser und Abwasser. Dahinter stecke ein komplexes System, entsprechend viel habe er hierzu in den vergangenen zwei Jahren lernen können. Ein Thema, welches Simon Croll sehr am Herzen liegt, ist der Bau des neuen Werkhofs. Der Projektierungskredit kommt in einer Woche an der Gemeindeversammlung zur Abstimmung. Es sei sehr wichtig, dass dieser neue Werkhof gebaut werde, sagt Simon Croll. Er biete den Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz, genügend

Mehr Zeit: Simon Croll möchte sich nach seiner Zeit als Stadtrat wieder vermehrt auf sein Studium konzentrieren. Foto: stl Platz und kürzere Wege, und der Neubau sei auch vom ökologischen Aspekt her gesehen ein Gewinn. Rückblickend sagt Simon Croll, dass es in seiner Amtszeit nichts gegeben habe, was er nicht gerne gemacht habe. «Ich war immer neugierig und offen für neue Ideen», resümiert er. Ab Ende Juni, wenn seine Amtszeit

endet, hat Simon Croll wieder mehr Zeit für anderes. «Ich möchte mich wieder vermehrt auf mein Studium konzentrieren, so kann ich auch wieder Vorlesungen besuchen, die am Montagabend stattfinden.» Natürlich bleibe auch sonst mehr Freizeit, es sei ja auch nicht schlecht, mal wieder spontan etwas unternehmen zu können, sagt Croll weiter. Schön sei auch, dass er nun wieder die Junioren des BC Laufen trainieren könne, das sei während seiner politischen Tätigkeit zeitlich nicht mehr möglich gewesen. Seinem Nachfolger Mathias Christ gibt Simon Croll auf den Weg, dass er immer ein offenes Ohr haben sollte für andere Meinungen. Er solle aber gleichzeitig auch seine eigene Meinung mit guten Argumenten vertreten. Simon Croll selbst freut sich nun auf eine Auszeit von der Politik. Er wolle sich aber trotz allem weiterhin aktiv im Vorstand der CVP Laufen einbringen. Bedanken möchte sich Simon Croll bei seinen Stadtratskolleginnen und Kollegen für den immer offenen Austausch. Einen grossen Dank spricht er auch seinen Abteilungsleitern Daniel Neuschwander (Technische Dienste), Christian Richli (Werkhof) und allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Laufen aus. (stl)

In einer Woche wird die Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle Serafin unter besonderen Umständen durchgeführt (siehe Text Schutzkonzept auf dieser Seite). Die Traktandenliste wurde auf das Notwendigste gekürzt, um den Anlass nicht unnötig zu verlängern.

N

eben der Rechnung 2019, deren Inhalt in der nächsten Woche nochmals genauer vorgestellt wird, liegt das Augenmerk dieser GV auf zwei Traktanden: Dem Projektierungskredit für den Neubau Werkhof (250 000 Franken) und dem Baukredit von 839 000 Franken für die Teilsanierung des Stadthauses.

Projektierungskredit Werkhof

Der Bau eines neuen Werkhofes ist kein Luxusprojekt. Die bestehenden Räumlichkeiten des aktuellen Werkhofs am Seidenweg entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen in Bezug auf die arbeitsgesetzlichen Vorschriften, die Arbeitsabläufe, die Einsatzbereitschaft, hindernisfreies Bauen und die Energiewerte. Die Arbeitsplätze für die Mitarbeiter sind nicht zeitgemäss und die Anstellung einer Frau ist momentan nicht möglich, da eine Garderobe und die entsprechenden sanitären Einrichtungen fehlen. Auch punkto Ökologie soll der Neubau den Anforderungen an eine Energiestadt gerecht werden: Geplant sind beispielsweise eine Holzschnitzelheizung, eine Photovoltaikanlage zum Eigenstromverbrauch, der Einsatz von einheimischem Holz und Minergie-Standard. Geplante Bauzeit ist von Frühling 2022 bis Frühling 2023. Mit dem Kredit von 250 000 Franken wird ein Bauprojekt inklusive Kostenvoranschlag ermöglicht. Derzeit wird mit Baukosten in der Höhe von rund 6,3 Millionen Franken gerechnet. Anhand des konkreten Kostenvoran-

schlags kann der Antrag für den Baukredit voruassichtlichzuhanden der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2020 gestellt werden.

Teilsanierung Stadthaus

Um neue energetische Anforderungen zu erfüllen, müssen beim Stadthaus dringend die Fenster ausgetauscht werden. Die jetzigen Fenster stammen noch aus dem Jahr 1976 und sind somit 44 Jahre alt. Die neuen Fenster werden in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege Baselland ausgearbeitet und entsprechen sehr guten energetischen Anforderungen. Sie sind aus Holz mit 3fach-Isolierverglasung. Auch die Fensterläden stammen aus dem Jahr 1976. Sie haben ihre Lebensdauer überschritten und müssen teilweise ersetzt werden. In Absprache mit der kantonalen Denkmalpflege, sollen die Fensterläden in Massivholz, flach und mit dekorativer Bemalung, ausgeführt werden. Ebenfalls notwendig sind Arbeiten an der Fassade, welche zum letzten Mal im Jahr 1992 erneuert wurde. Auch im Innern des Stadthauses sind wichtige Sanierungsarbeiten nötig. Risse im Roggenbachsaal müssen durch einen Restaurator repariert und das Dekor anschliessend wieder hergestellt werden. Weiter soll der Empfang für die Einwohnerinnen und Einwohner im Erdgeschoss neu organisiert und kundenfreundlicher gestaltet werden. Die jetzige Situation ist nicht mehr zeitgemäss. Statt im Flur, sollen die Besucherinnen und Besucher neu im Eckzimmer empfangen werden; die Einwohnerkontrolle und die Präsidialabteilung tauschen darum ihre Räumlichkeiten. Ausserdem wird an der kommenden Gemeindeversammlung auch über den Projektierungskredit von 80 000 Franken für das Reservoir auf Saal, sowie die Statuten für den Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental diskutiert und abgestimmt. (stl)

Departemente Stadtrat ab 1. Juli 2020 Der Stadtrat, in seiner Zusammensetzung ab 1. Juli 2020, hat die Departemente wie folgt zugeteilt: • Pascal Bolliger, Stadtpräsident: Präsidialdepartement, Finanzen • Sabine Asprion: Bau und Planung • Cédric Jeanbourquin: Technische Dienste

• Thomas Locher: Bildung und Jugendfragen • Carole Seeberger: Soziales und Gesundheit • Simon Felix: Sicherheit und Justiz • Mathias Christ: Wirtschaft, Kultur und Sport Sabine Asprion wurde zur Vizepräsidentin gewählt.


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Donnerstag, 11. Juni 2020 Nr. 24

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Bättwil

Einladung Gemeinde Grellingen; Planauflage

Das von der Bau- und Umweltschutzdirektion am 28. Mai 2020 beschlossene Bauprojekt «Bauprojekt für Revitalisierung ‹Inseli› an der Birs» wird gemäss § 13 des Raumplanungs- und Baugesetzes, vom 15. Juni 2020 bis 15. Juli 2020 in der Gemeindeverwaltung Grellingen öffentlich aufgelegt und kann dort während der Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Einsprachen zu diesem Bauprojekt sind bis spätestens 15. Juli 2020 schriftlich und begründet der Bau- und Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal einzureichen. Tiefbauamt

Baupublikation

Bauherrschaft: Glaser Andrea Hauptstrasse 30g, 4112 Bättwil Projektverfasser: elentec GmbH, 3550 Langnau i.E Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-002 Solaranlage auf Carport Bauplatz: Hauptstrasse 30g Bauparzelle: GB Nr. 1005 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil (Bitte telefonische Voranmeldung) Einsprachefrist: 26. Juni 2020

Erschwil

Baupublikation

Bauherr: Orman Sabrina und Fatih, Schmelzistrasse 23, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Raumwunder – Sander Architektur GmbH, Fabrikweg 2, 4227 Büsserach Bauprojekt: An- und Umbau Einfamilienhaus Bauplatz: Ilbachstrasse 7 Bauparzelle: 984 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 12. Juni 2020 – 26. Juni 2020

Nunningen

Baupublikation

Bauherr: Remo u. Stephanie Marbot, Bannhaldenweg 276, 4468 Kienberg Bauobjekt: Einfamilienhaus Verantwortlich: Homeplaner GmbH, Gyschlossweg 2, 4710 Balsthal Bauplatz: Kastelbachweg 5 Bauparzelle: GB Nr. 3179 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 11. Juni 2020 – 25. Juni 2020

Baupublikation

Bauherr: Arber Manuela, Vorderer Igraben 79, 4204 Himmelried Bauobjkekt: Gewerbehalle Umbau und Erweiterung, Unterstand Verantwortlich: Dill Daniel, Vorderer Igraben 79, 4204 Himmelried Bauplatz: Vorderer Igraben 28 Bauparzelle: GB Nr. 2548 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Besonderes: ausserhalb Baugebiet, allfällige Einsprachen sind an die Gemeinde Himmelried, z. Hd. Baukommission, Hauptstrasse 42, 4204 Himmelried zu richten. Einsprachefrist: 11. Juni 2020 – 25. Juni 2020

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Stämpfli Anita Roderisweidweg 13, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Stämpfli Anita Roderisweidweg 13, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Einfriedigung Bauplatz: Roderisweidweg 13 Bauparzelle, GB-Nr.: 2637 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 25. Juni 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Sandra Spies / Diego Arrojo, Breitenbachstrasse 62, 4227 Büsserach Bauobjekt: Einfamilienhaus Verantwortlich: Bau-ART Projekt GmbH, Werkstrasse 4, 6102 Malters Bauplatz: Wühry 23 Bauparzelle: GB-Nr: 2694 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: bis 25. Juni 2020

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Isler Beatrix, Hügelstr. 143, 4232 Fehren Bauobjekt: Dachsanierung, Dachterrasse und Fenster, PV-Anlage Bauzone: W2a Bauplatz: Hügelstr. 143 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 352 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 25. Juni 2020

Büren

Baupublikation

Bauherrschaft: Jordi René, Gempenstrasse 10 4413 Büren Bauobjekt: 1. OG Sitzplatzüberdachung Projektverfasser: Jordi René Bauplatz: Gempenstrasse 85, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2326 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 26. Juni 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Schreiber André, St. Pantaleonstrasse 49, 4413 Büren Bauobjekt: Sitzplatzüberdachung Projektverfasser: Schreiber André Bauplatz: Gempenstrasse 10, 4413 Büren Bauparzelle: GB-Nr. 2326 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 26. Juni 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Erbengemeinschaft J. Huber selig c/o Ralf Huber, Eggfluhweg 30, 4147 Aesch/BL Bauobjekt: Neuteerung Zufahrtsstrasse, Güggelhof 2 Projektverfasser: dito Bauherrschaft Bauplatz: Güggelhof 2, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2243 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 26. Juni 2020

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Tappolet Nicolas und Noemi, Ischlagweg 515, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Tappolet Nicolas und Noemi, Ischlagweg 515, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Div. Spielgeräte und Spielturm Bauort: Ischlagweg / GB 1671 Bauparzelle: GB-Nr. 1671 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried und Gemeindehomepage Einsprachefrist: 26. Juni 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Oberli-Bühler Pascal und Raffaela, Fehrenrain 474, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Pool mit Abdeckung Bauort: Fehrenrain 474 Bauparzelle: GB-Nr. 1262 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried und Gemeinde-Homepage Einsprachefrist: 26. Juni 2020

Baupublikation Bauherrschaft: Klötzli Ruedi, Hombergstrasse 137, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Sitzplatzüberdachung mit Lamellendach Bauort: Hombergstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 1055 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried und Gemeinde-Homepage Einsprachefrist: 26. Juni 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Altermatt Angela und Pascal, Gempenstrasse 2, 4413 Büren Bauobjekt: Zaun bei Vorplatz Projektverfasser: Altermatt Angela und Pascal Bauplatz: Gempenstrasse 2, 4413 Büren Bauparzelle: GB-Nr. 3022 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 26. Juni 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Erbengemeinschaft J. Huber selig, c/o Ralf Huber, Eggfluhweg 30, 4147 Aesch / BL Bauobjekt: Ausbesserung / Überarbeitung bestehende Teerung, sowie Neuteerung Zufahrt Projektverfasser: dito Bauherrschaft Bauplatz: Güggelhof 2, 4413 Büren Bauparzelle: GB-Nr. 2243 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 26. Juni 2020

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauobjekt: 20-015 EFH Grundbuch-Nr.: 3441 Adresse: Jurastr 75, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Patrick + Michelle Hueber Wannenweg 12, 4460 Gelterkinden Grundeigentümer: Pia Hackspiel Epitngerstr. 66, 4132 Muttenz Planverfasser: Altermatt Hausbau AG Ollenweg 18, 4226 Gelterkinden Datum Baugesuch: 11. Juni 2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung NuglarSt.Pantaleon Einsprachefrist: 26. Juni 2020 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Sportschützen Kleinlützel, Rüttiweg 361, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Anbau mit WC-Anlage Schützenhaus (BG: 571) Bauplatz: Rüttiweg 361 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 3005 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 25. Juni 2020

zur ordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental Sonntag, 14. Juni 2020, 11.00 Uhr (nach dem Gottesdienst) in der Kirche Laufen Traktanden 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler, Feststellung des absoluten Mehrs 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 17. November 2019 3. Vorstellung der Jahresrechnung und des Revisionsberichts 2019 Genehmigung der Jahresrechnung sowie des Revisionsberichts 4. Präsentation Sanierungskonzepte – Dachstock Kirche Laufen – Dachgeschoss Pfarrhaus Schutzrain 11, Laufen 5. Beschluss Finanzierung Sanierungskonzepte: Antrag via Fremdkapital (Hypothek) 6. Information über die kirchlichen Urnengänge – Totalrevision der Kirchenverfassung – Gesamterneuerungswahlen der Synodalen und Mitglieder der Kirchenpflegen für die Amtsperiode 2021–2024 7. Informationen und Diskussion über Stand und Entwicklung Kirchgemeinde Laufental 8. Verschiedenes, Anregungen 9. Gast-Referat: Peter Seeberger – Vorstandspräsident «Permakulturgärten Grüner Zweig»

Einladung zu den ordentlichen Versammlungen der Einwohner- u. Bürgergemeinde Büsserach am Montag, den 22. Juni 2020, 20.15 Uhr im Konzertsaal Büsserach

EINWOHNERGEMEINDE 1 Behindertengerechter Zugang und Notausgang zum Konzertsaal – Genehmigung eines Bruttokredits von Fr. 270'000.– 2 Entwässerung Oberer Graben – Genehmigung eines Bruttokredits von Fr. 2'600'000.– 3 Ausbau der Industriestrasse – Genehmigung eines Bruttokredits von Fr. 2'150'000.– 4 JAHRESRECHNUNG 2019 4.1 Behandlung und Genehmigung der Nachtragskredite 4.2 Bestimmung über die Verwendung des Ertragsüberschusses 4.3 Behandlung und Genehmigung der Erfolgsrechnung 4.4 Behandlung und Genehmigung der Investitionsrechnung 5 Kenntnisnahmen und Verschiedenes BÜRGERGEMEINDE 1 JAHRESRECHNUNG 2019 der Bürgergemeinde und Forst 1.1 Behandlung und Genehmigung der Laufenden Rechnung 1.2 Behandlung und Genehmigung der Investitionsrechnung 1.3 Bestimmung über die Verwendung der Rechnungsergebnisse 2 Kenntnisnahmen und Verschiedenes Die Hygienerichtlinien des BAG nach der COVID19-Verordnung werden eingehalten. Die Rechnung 2019 kann auf der Gemeindeverwaltung abgeholt, oder auf der Gemeindehomepage www.buesserach.ch eingesehen werden. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ab vollendetem 18. Altersjahr sind freundlichst eingeladen, den Versammlungen beizuwohnen. 4227 Büsserach, 3. Juni 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Herr Rainer Chrétien, Huggerwald 753, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Terrainveränderung, Pavillon südseitig, sowie Einfriedung längs Strasse ostseitig (BG: 581) Bauplatz: Huggerwald 753 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 1786 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 25. Juni 2020

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Martina und Patrick Hartmann Landskronstrasse 15, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Einfriedung Bauort: Landskronstrasse 15, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 547 (W2a) Projektverfasser: Martina und Patrick Hartmann Landskronstrasse 15, 4118 Rodersdorf Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 26. Juni 2020

Der Gemeinderat


THIERSTEIN

Donnerstag, 11. Juni 2020 Nr. 24

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BREITENBACH

Badespass vor Ort Beschlüsse Gemeinderat vom 08.06.2020

Der Gemeindepräsident vereidigte das neue Ratsmitglied Irene Marchesi. Irene Marchesi wird von der zurückgetretenen Helene Sollberger das Ressort „Bildung, Kultur, Jugend und Sport“ übernehmen. Das Schulareal der Gemeinde Breitenbach hat einen jährlichen Strombedarf von rund 250‘000 kWh. Aufgrund dieses Stromverbrauchs zählt das Areal zu den Grossbezügern und ist frei, den Lieferanten der Energie zu wählen. Der Gemeinderat entschied sich für den Abschluss eines dreijährigen Liefervertrags mit der Primeo Energie AG. Das bezogene Produkt wird zu geringfügigen Mehrkosten mit dem Herkunftsnachweis „100% Wasserenergie Schweiz“ veredelt. Der Rat behandelte die Geschäfte zu den Delegiertenversammlungen des Kreisschulverbandes Thierstein West sowie der ARA Zwingen. Den Delegierten der Gemeinde wurde Stimmfreigabe erteilt. Die Bundesfeier 2020 soll nach dem Willen des Gemeinderates stattfinden. Die Gemeindebehörden freuen sich darauf, am 1. August gemeinsam mit dem organisierenden Skiclub möglichst viele Breitenbacherinnen und Breitenbacher auf dem Schulareal begrüßen zu dürfen.

Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:

Swiss Towers AG, Thurgauerstrasse 136, 8152 Opfikon Enkom AG, Schellenrainstr. 13, 6210 Sursee Antennentausch an der bestehender Mobilfunkanlage Passwangstrasse 37 2124 12.06.2020 26.06.2020

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Das Naturbad Frohmatt in Breitenbach hat seine Tore bereits geöffnet. Wegen der Corona-Schutzmassnahmen wurde die Platzzahl beschränkt. Bea Asper

D

ie heissen Tage kommen bestimmt und sollte der Urlaub in der Ferne wegen Corona ins Wasser fallen, lockt ganz nah das kühle Nass. Der Gemeinderat von Breitenbach hat beschlossen, das Naturbad Frohmatt Anfang Juni für die Bevölkerung zu öffnen. Allerdings ist wegen der Covid-19 Schutzmassnahmen die Platzzahl beschränkt. Es dürfen sich gleichzeitig nur 90 Personen auf dem Areal befinden, erklärt Gemeindeverwalter Andreas Dürr. Da das Bad sehr übersichtlich sei, könne man auf ein aufwendiges Zählsystem verzichten. Man setze auf das Augenmass des Badmeisters.

Hygienemassnahmen sind einfach umzusetzen Nebst der Abstandsregel gelten natürlich auch die besonderen Hygienemassnahmen. Diese seien im Naturbad Breitenbach aber einfach umzusetzen, weil sich die Duschbereiche ausserhalb der Garderoben befinden. Und diese wiederum bieten nicht den Raum dafür, dass sich mehrer Personen gleichzeitig darin aufhalten. Somit seien die Schutzmassnahmen mit geringfügigem Mehraufwand umzusetzen, führt Dürr aus. Er geht davon aus, dass nur in Ausnahmefällen Besucher wegen zu grossem Aufkommen abgewiesen werden müssten. Die Eintrittspreise wurden belassen bei drei Franken pro Tag oder 30 Franken für die ganze Saison. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt gratis. Man rechne nicht mit einem viel grösseren Andrang als in den Jahren zuvor, sagt Dürr. Frei von Chemikalien Im Naturbad Frohmatt in Breitenbach erwartet die Besucher ein spannendes Planschbecken mit Wasserfall – und ein 25-Meter-Schwimmbecken, das frei ist

FOTO: BEA ASPER

von Chemikalien. Für sauberes, besonders weiches Wasser sorgt die wunderschöne Bepflanzung in und um das Bassin, was an eine natürliche Seelandschaft erinnert. Diese wird abgerundet mit einer grosszügigen Liegewiese. Wegen der chemiefreien Wasseraufbereitung ist das gründliche Duschen vor dem Baden Pflicht, ebenso der Verzicht auf Deos und Make-Up. Gemäss Dürr sollte in den nächsten Tagen den Badegästen auch wieder der kleine Kiosk zur Verfügung stehen. Aktuell ist er noch geschlossen, weil der Betreiber aufgrund des eingeschränkten Reiseverkehrs nicht zurückkehren konnte von Griechenland in die Schweiz. Badi in Laufen wird auch unterstützt Das Bad in Breitenbach zieht vor allem Familien an und bietet eine Ergänzung zum Freibad Laufen. Deswegen beteiligt sich Breitenbach auch an den Betriebskosten von regional genutzten Freizeitangeboten in Laufen und gewährt den Einwohnern von Breitenbach für das Bad in Laufen eine Ermässigung von 25 Franken auf den Abokosten von 75 Franken.

BREITENBACH

Grossauftrag dank Breitenbacher Labor

Anlässe Aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der Durchführung von Anlässen wird auf eine Kommunikation derselben bis auf weiteres verzichtet. Die Vereine/Institutionen werden gebeten, ihre Einträge auf der Homepage im Bedarfsfall anzupassen.

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

gin. Die Forschungsarbeiten im VonRoll-Werk in Breitenbach haben mitgeholfen, dass die Von-Roll-Gruppe einen Grossauftrag im zweistelligen Millionenbereich an Land ziehen konnte, bestätigt die Pressesprecherin Claudia Güntert. Das Emobility-Labor in Breitenbach arbeitete dafür mit den Von-Roll-Forschungsabteilungen aus den USA und Augsburg zusammen. Allerdings wird das Werk in Breitenbach nicht an der Produktion des neuen Auftrags beteiligt sein. Trotzdem sei der Grossauftrag indirekt für das Breitenbacher Werk wichtig, weil es der Hauptsitz der Gruppe ist, so Güntert. Beim Grossauftrag geht es um Komponenten zur Isolierung der elektrischen Antriebe für elektrische

Systeme von Audi. Produziert wird im Ausland. Laut Medienmitteilung ist Jens Lange, Geschäftsführer der Von Roll Automotive GmbH, sehr stolz darauf, dass Von Roll von Audi als langfristiger, strategischer Partner ausgewählt worden ist. «Als Weltmarktführer für elektrische Isolationssysteme verfügt Von Roll über innovative Lösungen, deren Leistungsmerkmale weit über den marktüblichen Standards liegen. Hiermit lässt sich die Effizienz und Langlebigkeit von elektrischen Antrieben auf ein neues Niveau heben.» Laut Güntert arbeitet die Von Roll auch an der Entwicklung für Komponenten anderer Autohersteller. Um was es sich genau handelt, sei jedoch geheim.

Das Von-Roll-Automotive-Team arbeitet intensiv mit internationalen Fahrzeugherstellern und Forschungsinstituten zusammen. Dies gilt nicht nur auf dem Gebiet des Elektromotors, sondern insbesondere auch für den Bereich der Sicherheit von Hochvoltspeichern für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Die Von Roll Holding AG als Schweizer Industrieunternehmen fokussiert sich auf Produkte zur Erzeugung, Speicherung, Übertragung und Verteilung von Energie. Von Roll bezeichnet sich als Weltmarktführer für Elektroisolationsprodukte und ist weltweit an 12 Produktionsstandorten mit rund 1050 Mitarbeitern vertreten. Das Unternehmen beliefert Kunden in über 80 Ländern.

ZULLWIL

KANTON SOLOTHURN

Handlungsfähigkeit der Gemeinden WoS. Am 24. März hat der Regierungsrat die Verordnung zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Gemeinden aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus beschlossen. Aufgrund der inzwischen in Kraft getretenen Lockerungen der Massnahmen sind einige Sondervorschriften nicht mehr nötig. Insbesondere können und sollen Sitzungen von Gemeindebehörden nun wieder im ordentlichen Rahmen stattfinden. Aufgehoben werden die Regelungen betreffend die Be-

Wieder offen: Das Naturbad Frohmatt in Breitenbach ist vor allem bei Familien beliebt.

schlussfassung von Behörden in Anwesenheit der Behördemitglieder, da sich die diesbezüglichen Rahmenbedingungen (insbesondere Hygiene und soziale Distanz) direkt aus den bundesrechtlichen Massnahmen ergeben. Beschlussfassungen von Gemeindebehörden dürfen daher ab Inkrafttreten der Aufhebung nicht mehr mittels Video- oder Telefonkonferenzen oder auf dem Zirkularweg erfolgen. Die Teilaufhebung der Verordnung tritt per 1. Juli in Kraft.

Zullwil verliert den grössten Arbeitgeber früher als geplant sda/haj. Wegen Corona schliesst Gurit sein Werk bereits Ende Jahr. Der Spezialkunststoffhersteller Gurit treibt die bereits angekündigte Schliessung seines Werks in Zullwil schneller voran als geplant. Die Fabrik soll noch vor Ende 2020 die Produktion einstellen. 30 Mitarbeitende in Zullwil sind von der Schliessung betroffen. Grund dafür ist gemäss einer Mitteilung von gestern Montag die sinkende Nachfrage auf dem weltweiten Luft- und Raumfahrtmarkt wegen der Corona-Pandemie.

Durch die Schliessung wird es zu Entlassungen kommen, sagte ein Sprecher auf Anfrage. «Leider gibt es derzeit keine Möglichkeit für Versetzungen an andere Standorte», sagte er. Die Kündigungen per Ende Jahr würden im September ausgesprochen. Schon im Oktober 2019 hatte Gurit bekannt gegeben, das Werk zu schliessen. Zu jenem Zeitpunkt war jedoch geplant, dass die Fabrik noch bis zum zweiten Halbjahr 2021 in Betrieb bleibt. Für die Mitarbeitenden werde nach «bestmöglichen» Lösungen gesucht, hiess es damals.

Künftig wird Gurit die Produktion von faserverstärkten Kunststoffen für die Luft- und Raumfahrt in sein Werk im deutschen Kassel verlegen und dort zentralisieren, wie es weiter heisst. «Die Modernisierung und Erweiterung des Werks wird noch dieses Jahr abgeschlossen sein», sagte der Sprecher. Mit dem Schliessungsentscheid verliert die Schwarzbuben-Gemeinde Zullwil ihren wichtigsten Arbeitgeber und zudem Steuereinnahmen. Gurit ist global tätig und zählt total 3000 Mitarbeitende. Der Holdingsitz ist in Wattwil (SG).


VEREINSNACHRICHTEN ˜

Bibliotheken

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00, (Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00– 14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00). Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch

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Kultur

Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 41 00 548 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

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Sport

Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter: www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30–20.00 in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten:

Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tischtennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung: Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch

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Natur

Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com 076 442 16 69).

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Kampfkunst

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00– 11.30. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45. Probetraining jederzeit möglich, Infos unter www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi und Sa im Ried in Zwingen

(Dojo-Laufen) und Do in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60 oder info@kungfu21.ch

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Hobby/Freizeit

Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30– 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch Offenes Singen im Falkefluehstübli, Liesberg Station, mit Jogg und Christian jeweils montags ab 17.00 und am Donnerstag, 25. Juni, 1. Sept., 29. Okt., 26. Nov. ab 14.00 im Pfarreisaal Liesberg am Tanznachmittag.

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Kursangebot

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9.00 / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 / Brislach, Turnhalle, Mo, 14.00 / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14.00 / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9.00 / Laufen, Cosmos FitnessStudio, Weststr. 75, Di, 14.30 / Liesberg, Mi, 16.00 / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14.00. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30.

Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. KlangGruppen und Meditation in Büsserach. Jeden 1. Freitag im Monat 18.30–19.30 entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger, judith-klang.ch, 079 296 86 60.

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Jugendgruppen

Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19, Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch

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Mütter- und Väterberatung

Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

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Kindertagesstätte

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.

Nordic Walking Treff: Di, 18.30 / Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch

Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige

Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30.

Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

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Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

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Selbsthilfegruppen

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00–17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt. Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Bis 10 Zeilen Bis 15 Zeilen

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Regionales Gesundheitszentrum Laufen Was bisher geschah ...

Notfall rund um die Uhr

Die Verhandlungsdelegation für die Zukunft des Spitals Laufen (VDSL) setzt sich aus Gemeindepräsidenten/-innen und den Laufentaler Landräten/-innen zusammen und ist von den Laufentaler Gemeinden eingesetzt worden. Nach der gescheiterten Spitalfusion mit Basel-Stadt wurde das Projekt eines «Regionalen Gesundheitszentrums Laufen (RGZ)» ausgearbeitet und ausgehandelt. Ziel ist es, die bestmögliche Gesundheitsversorgung für die Laufentaler Bevölkerung in Zukunft sicher zu stellen.

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft stellt den Walk-In-Notfall 24/7 sicher. Das Betreibermodell mit Medbase und KSBL gewährleistet die Notfallversorgung: – medizinische Betreuung rund um die Uhr vor Ort – Rettungsdienst vor Ort – Behandlungskette mit KSBL und weiteren Partnern gewährleistet

Bisherige Projektschritte

«In der hochtechnologischen und spezialisierten Spitallandschaft im Raum Basel hat das Feningerspital keine Überlebenschancen, was ich sehr bedauere. Ich bin aber überzeugt, dass die Transformation unseres Spitals in ein modernes Gesundheitszentrum die zukunftsträchtigste Antwort ist.» Linard Candreia, Landrat

Standortfrage Ziel: Standort an zentraler Lage in Laufen Alle angefragten Betreiber und Gesundheitsspezialisten sind sich einig: ein Gesundheitszentrum muss im Zentrum sein, damit es attraktiv ist. Medbase und KSBL werden den neuen Standort suchen. Bis dahin: RGZ im Spital an der Lochbruggstrasse

Ende März 2020: Der Business Case ist ausgearbeitet. Das zukünftige medizinische Angebot ist geprüft und festgelegt.

Breite Abstützung des Projekts Die VDSL handelt im Auftrag der Gemeinden. Der Vorstand des Vereins Region Laufental, bestehend aus den Gemeindepräsidenten/-innen, hat dem Konzept des RGZ Laufen einstimmig zugestimmt.

Das Medizinische Zentrum Brugg wird besucht. Mai: Auswahlgespräche mit möglichen Betreibern werden geführt.

Das medizinische Angebot in Kürze Hausarztmedizin

«Um auch in Zukunft eine qualitativ hochstehende und bezahlbare Gesundheitsversorgung im Tal zu gewährleisten, ist dieses Projekt ein Schritt in die richtige Richtung, insbesondere auch durch die vorgesehene Stärkung der Hausarztmedizin.» Hannes Niklaus, Gemeindepräsident Brislach

Therapien

Was weiter geschieht ...

Würdigung des Projekts durch VDSL und Gemeindepräsidentenkonferenz

Professionelles Projekt

Verbesserung der Gesundheitsversorgung

Sehr gutes Leistungsportfolio

24/7-Notfall sichergestellt

Langfristig Versorgung der Bevölkerung sichergestellt

Top-Partner an Bord

Top-Einsatz von KSBL und VGD

VDSL steht hinter dem Projekt

Interview mit Alex Imhof Stadtpräsident Laufen Sie haben einen bemerkenswerten Wandel vom Kämpfer der ersten Stunde für die wortgetreue Auslegung des Laufentalervertrags und den Erhalt des Spitals zum Verfechter des ambulanten Gesundheitszentrums gemacht. Was hat diesen Wandel bewirkt? lex Imhof: Mit dem Scheitern der Fusion des Kantonsspitals Baselland mit dem Univeritätsspital Basel und mit der Strategie «Fokus» stand das Laufner Spital mit dem Rücken ur Wand. Einfach nur den Weiterbestand zu fordern, war kein erfolgsversprechendes Vorehen. Wir entschlossen uns herauszufinden, was eine optimale Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung bedeutet, Wir können die Auen vor dem technischen Fortschritt nicht verchliessen. Auch die von uns kritisch geprüften ahlen sprechen eine klare Sprache, bedingt durch allgemeine Trends und die effektive Nachfrage. Was sind für Sie die wichtigsten Argumente, die für das neue Gesundheitszentrum sprechen? Es gibt mittlerweile viele Erfolgsprojekte in der Schweiz, die auf ähnlichen – auch geografichen – Voraussetzungen wie im Laufental aufgebaut wurden. Mich hat begeistert, etwas Modernes für Laufen aktiv mitgestalten zu können und die zukünftige Gesundheitsverorgung vor Ort zu sichern. Was an anderen Orten gut funktioniert, kann auch in Laufen funktionieren. Die heutige ambulante Versorung – also das was jede und jeder immer wieder braucht – ist zur Zeit nicht optimal und könnte sich zukünftig sogar massiv verschlechtern, wenn wir nicht Gegensteuer geben. Ein «medical center», bei dem man einfach hingehen kann, wenn man’s braucht, ist ein echter Fortschritt.

Regina Weibel: Durch den Wandel der Gesellschaft haben sich auch die Ansprüche von Patientinnen und Patienten verändert. Haben wir ein gesundheitliches Problem, möchten wi heute möglichst rasch und kompetent behandelt werden. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, benötigen wir eine moderne zeitgerechte medizinische Grundversorgung im Laufental. Diese hat für mich oberste Priorität. Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit zwischen VDSL, Kanton und KSBL? Die Zusammenarbeit war konstruktiv, zielgerichtet und immer im Fokus des gemeinsamen Interesses an einer modernen, zukunftsgerichteten medizinischen Grundversorgung im Laufental. Vor allem war sie partnerschaftlich un respektvoll. Was hat die Gemeindepräsidenten/-innen vom Projekt überzeugt? Auf der Basis der fundierten Faktenlage wurde ein sehr spannendes Projekt erarbeitet. Die Gemeindepräsidien sind der Überzeugung, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, in unserer wachsenden und florierenden Region ein Gesundheitszentrum zu eröffnen. Das Zentrum wird ein viel grösseres ambulantes Behandlungsspektrum anbieten als heute das Spital. So können wir zukünftig beispielsweise mit einer starken Erkältung oder einer kleineren Verletzung jederzeit ans Gesundheitszentrum gelangen, während wir heute vielleich länger zuwarten, bis wir den Spital-Notfal aufsuchen. Überzeugt hat uns weiter, dass das zukünftige Zentrum auch einen Schwerpunk in Hausarztmedizin setzt. Wir hören imme wieder, wie schwer es ist, im Laufental eine Hausärztin/einen Hausarzt zu finden. Wurden Anliegen aus der Bevölkerung aufgenommen?

Diagnostik inkl. Radiologie Spezialsprechstunden Notfallversorgung rund um die Uhr Rettungsdienst vor Ort Wichtig sind in den nächsten Wochen die Gespräche mit den niedergelassenen Ärzten/-innen. Es geht darum, sinnvolle Ergänzungen und Synergien auszuarbeiten. Das ist wichtig, damit keine Konkurrenzsituation entsteht und sinnvolle, funktionierende Behandlungsketten sichergestellt werden. Auch die Angebote Dritter (z.B. Rheumapraxis, TCM, Psychosomatische Praxis) müssen koordiniert und abgestimmt werden.

Betreiber des Gesundheitszentrums Medbase kommt nach Laufen! Medbase ist ein führender Betreiber von Gesundheitszentren in der Schweiz. Zusammen mit dem KSBL wird es das Gesundheitszentrum betreiben.

KSBL und Medbase erarbeiten den Businessplan.

Was wünscht der abtretende Stadtpräsident dem Laufental?

Die Fragen über die zukünftige Verwendung des Spitals werden geklärt. Varianten: – Rückgabe an Laufentaler Gemeinden oder evtl. Stadtburger/Einwohnergemeinde Laufen – Erhalt des Gebäudes für Pflege- oder gesundheitsnahe Zwecke

Ich wünsche mir, dass man durch enge Zusammenarbeit der Gemeinden weitere zukunftsträchtige Projekte verfolgt, um die Chancen und Risiken des rasanten Wandels unserer Welt wahrzunehmen. Das Laufental ist auf einem guten Weg – weiter so!

Suche nach zentralem Standort

Gemeindepräsidentin Dittingen

Änderung Spitalgesetz durch Landrat (voraussichtlich Herbst 2020)

Sie waren in der Verhandlungsdelegation «die Frau der ersten Stunde». Was hat Sie dazu bewegt, sich zu engagieren?

Interview mit Regina Weibel

«Ein Gesundheitszentrum, wo wir Laufentaler 7x24 h ohne lange Wartezeiten fachkundig bedient werden, ist die richtige Lösung für die Zukunft und ein Mehrwert für unser Tal.» Franz Meyer, Landrat

Die Notfallversorgung 24 Std./365 Tage mit medizinischer Betreuung rund um die Uhr war eine Forderung aus der Bevölkerung, die ins Projek eingeflossen ist. Auch wurde die Standortfrage nochmals eingehend geprüft. Sämtliche möglichen Betreiber vertraten die Meinung, ein Gesundheitszentrum müsse an einem zentralen Ort betrieben werden, damit die Patientinnen und Patienten einen einfachen Zugang zu den medizinischen Dienstleistungen haben. Ein weiterer Wunsch war, dass die niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzte in die Detailausarbeitung einbezogen werden. Leider haben auf unsere Einladung nur Einzelne reagiert; wi bleiben jedoch zuversichtlich, dass wir mit de Ausgestaltung des medizinischen Angebots auch weitere Interessierte begeistern können.

Verein Region Laufental der Laufentaler Gemeinden

Kontakt: Walter Ziltener, Stadtverwalter Laufen, walter.ziltener@laufen-bl.ch


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menarbeit der einzelnen medizinischen Disziplinen. Die Patientinnen und Patienten haben raschen Kontakt zu unseren spezialisierten Fachkräften. R wie Reputation Mit der Bevölkerung verbindet uns ein grosses Vertrauensverhältnis. Dieses will jeden Tag aufs Neue bestätigt werden. Vertrauen schaffen wir, wenn wir als Spital Dornach medizinisch top, organisatorisch Fexibel und menschlich nah sind. Es ist eine der zentralen Aufgaben von mir als Direktorin zusammen mit unseren Mitarbeitenden dafür zu sorgen, dass wir dieses Versprechen Tag für Tag einhalten.

SPITAL DORNACH: HUNDERT JAHRE UND KEIN BISSCHEN ALT «Wir sind… =t für die Zukunft!» – für das Spital Dornach ist das keine leere Phrase. 2020 ist das Spital 100 Jahre alt geworden. Ein Ein- und Ausblick mit der Direktorin Irene Wyss – und ein Wortspiel dazu. H wie Hundert Irene Wyss: Plötzlich war alles anders: Krisenbewältigung statt Feststimmung. Wir haben in dieser schwierigen Zeit dazu beigetragen, die medizinische Versorgung für den Kantonen Solothurn und Basel Landschaft sicherzustellen. Das ist uns gut gelungen. Unsere Mitarbeitenden haben Grossartiges geleistet. Nun geht es aber auch wieder darum, langsam zum Alltag zurückzukehren. Das Fest für die Mitarbeitenden zum 100. Geburtstag ihres Spitals holen wir nach – auch als Dank für ihren Einsatz in der langen Krisenzeit. Wir wollen aber auch mit der Bevölkerung, mit unserer zuweisenden Ärzteschaft und mit unseren Partnern unser Jubiläum begehen. Wann und wie, ist noch offen. U wie Unterschied Das Spital Dornach hat eine 100-jährige Tradition an herausragender medizinischer Versorgung in der Grenzregion Solothurn – Basel-Landschaft. Was uns auszeichnet, ist unsere umfassende Grundversorgung und die enge Zusammenarbeit aller medizinischen Disziplinen. Ich nenne sie «interdisziplinäre Kompetenz». Dies ist so möglich, weil das Haus relativ klein und die Hierarchie im medizinischen Bereich zwar eindeutig, aber Fach ist. Wenn ich von Tradition spreche, dann meine ich auch die Pfeiler dazu, die für das Spital Dornach typisch sind: Vertrauen durch Verlässlichkeit. N wie Neubau Der neue Bürotrakt auf dem Dach der Bettenstation, der vom

das

Haupteingang gut sichtbar ist, ist architektonisch gut gelungen! Hier werden sämtliche administrativen Bereiche zusammengeführt. Die freiwerdenden Räume im Altbau kommen den Patientinnen und Patienten zugute, wenn sie die ambulanten Sprechstundenangebote nutzen. Eine wichtige Etappe der baulichen Erneuerung betrifft auch unseren Notfallbereich. Er wird umgebaut. Damit bieten wir unseren Notfallpatientinnen und -patienten bald bessere Platzverhältnisse und noch efDzientere Abläufe an. D wie Dienstleistungen Mit unserer interdisziplinären Notfallstation sind wir auch bei schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen und Unfällen Tag und Nacht für die Bevölkerung da. Unser breites Dienstleistungsangebot sichert die medizinische Erstversorgung. Medizinisches Fachpersonal aller Bereiche – Chirurgie, Medizin und Unfallchirurgie – ist immer vor Ort. Es behandelt in der Viszeralchirurgie zum Beispiel Blinddarm, Hernien und Bauch; in der Urologie Blasen und Nieren; in der Unfallchirurgie unter anderem Brüche und Schnittverletzungen. In der Medizin sind wir optimal aufgestellt in der Hämatologie, Onkologie, Endokrinologie und Gastroenterologie. Spezialsprechstunden bieten wir in den Bereichen der Wirbelsäulenchirurgie, der plastischen Chirurgie und der Handchirurgie an. Und mit der crossklinik haben wir einen versierten Partner im Bereich der Orthopädie im Hause, mit dem wir ausgezeichnet kooperieren. E wie Erfolgsrezept Die Zahlen sprechen für sich: Das Spital Dornach hat Erfolg. Dies hat mit unserem breiten medizinischen Dienstleistungspaket und unseren motivierten Mitarbeitenden zu tun. Fast alle leben in der Region. Deshalb ist unser Spital als Gesundheitsinstitution tief in der Bevölkerung verankert. Die speziDsche Grösse des Spitals erlaubt eine durchlässige und enge Zusam-

T wie Transformation Seit einigen Wochen begrüssen wir unsere Patientinnen und Patienten im Eingangsbereich des Spitals mit einem Plakat. Darauf steht: «Wir sind… Dt für die Zukunft!» Natürlich denken wir hierbei an den medizinischen und technologischen Fortschritt, der das gesamte Gesundheitssystem erfasst. Das System wird noch wirksamer, die Organisation noch schlanker. Mein und unser Fokus liegt aber auch – intensiv – auf den einzelnen Menschen, der in Zukunft noch selbstbewusster auftreten und darum eine noch stärkere Rolle im Behandlungsprozess haben wird. Letztlich geht es darum, die Augenhöhe Patient–Arzt trotz aller Technologisierung und Digitalisierung zu wahren. Wenn uns dies weiterhin gelingt, feiern wir auch den 150. Geburtstag des Spitals Dornach in bester Laune.

A–Z der medizinischen Schwerpunkte am Spital Dornach Allgemeinchirurgie Bariatrische Chirurgie Chirurgie Endokrinologie Gastroenterologie Handchirurgie Hämatologie Innere Medizin Onkologie Orthopädie – in enger Zusammenarbeit mit der crossklinik Plastische Chirurgie Unfallchirurgie Urologie Viszeralchirurgie Wirbelsäulenchirurgie

Irene Wyss ist seit 2019 Direktorin des Spitals Dornach.

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Lösung der letzten Ausgabe

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Lösung der letzten Ausgabe

Weiherstrasse 12, 4416 Bubendorf Andlauring 30, 4147 Aesch

präsentiert

Lösung 23/2020:

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Sudoku im Wochenblatt 4

KERAMIK

6 Liebe Wochenblatt Rätselfreunde

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bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

CH Regionalmedien AG, Laufen

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DIES UND DAS

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LESERBRIEF

LESERBRIEF

Ausstehende Strassensanierung

Regionales Gesundheitszentrum als Der Kapitän ist die Krise man den Leserbrief von Frau langjährige Gemeindeangestellte stehen Spaltpilz zur endgültigen Besiegelung Wenn Karrer von vergangener Woche gelesen dem neuen Verwalter, welcher selber entsteht der Eindruck, der bisherige bereits einen beachtlichen Leistungsder Schliessung des Spitals in Laufen? hat, Gemeindepräsident von Röschenz, oder nachweis mitbringt, zur Einarbeitung in

Die Fristen für die Sanierung der Laufenstrasse in Wahlen (siehe Wochenblatt vom 23. April 2020) sind seit dem 31. März 2018 abgelaufen und der Kanton hat noch immer keinen verbindlichen Termin für die Sanierung bekannt gegeben. Wir haben deshalb ein Anwaltsbüro beauftragt, unsere Rechte gerichtlich durchzusetzen. Was ist unsere Motivation für dieses Vorgehen? Der Verkehr ist eine Folge unseres Verhaltens und dies grundsätzlich zu kritisieren liegt uns fern. Auch wir sind Teilnehmer am Verkehr und wie viel es sein muss oder darf, muss jeder für sich selber entscheiden, oder die Gemeinschaft entscheidet demokratisch über Grenzen der Nutzung. Oft stellt die Nutzung, zum Beispiel des Individualverkehres, für den Einen eine Freiheit und für Andere eine Belastung dar, zum Beispiel durch den resultierenden Lärm. Das hat unser Parlament schon 1984 erkannt und eine Verordnung erlassen, welche vor schädlichem und lästigem Lärm schützen soll die Lärmschutzverordnung (LSV). In der am 15. Dezember 1986 erlassenen Verordnung für die Lösung von Übertretungen wurde eine Frist von 15 Jahren festgelegt, also bis zum 15. Dezember 2001, welche später um weitere 17 Jahre auf den 31.3.2018 verlängert wurde. Insgesamt betrug also die Frist für die Sanierung von Missständen 32 Jahre! Bezüglich der Sanierung der Laufenstrasse, deren Zustand das eigentliche Hauptübel des Lärms darstellt, passierte bis zum Januar 2017 nichts, dann wurden wir über eine geplante Sanierung informiert. Die Sanierung sollte im Jahre 2020 erfolgen. In den folgenden Jahren wurden die Planung immer wieder geändert und der Sanierungstermin immer weiter nach hinten geschoben. Derzeit liegt er, natürlich unverbindlich, irgendwo bei 2023. Um dem Kanton Basel-Landschaft unseren Unmut über die Situation klar zu machen, haben wir eine Petition ins Leben gerufen, welche 170 Personen in Wahlen unterzeichnet haben. Die Antworten der Behörden sind haarsträubend. Sie finden alle Details auf unserer Website www.strassenlaerm-wahlen.ch. Wir wollen mit unserem Gang an die Gerichte erreichen, dass die Sanierung der Strassenruine Laufenstrasse zeitnah erfolgt und dass bis zu dieser Sanierung mit alternativen Massnahmen der Strassenlärm auf das vorgeschriebene Mass reduziert wird, so wie es die Lärmschutzverordnung vor 33 Jahren schon verlangt hat. Urs Reinhardt Wahlen

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Ob das vorgeschlagene Gesundheitszentrum ein vollwertiger Ersatz für die zur Diskussion stehende Schliessung des Kantonsspitals in Laufen sein kann, muss angezweifelt werden. Dass es aber als Spaltpilz zur endgültigen Schliessung des Spitals missbraucht werden soll, kann jeder für sich selber beantworten. Leider konnte die Verhandlungsdelegation beim Kanton einen Fortbestand des Spitals nicht erreichen. Wie viele Institutionen hat der Kanton Baselland gegen die Laufentaler Bevölkerung in den letzten Jahren aus dem Laufental ausgelagert oder geschlossen? Weitere sind bereits in Planung. Wacht auf! Das Laufental musste schon einmal vors Bundesgericht. Ob

LESERBRIEF

der Laufentaler Vertrag nun vom Kanton Baselland gebrochen oder umgangen wird, müssen voraussichtlich die Richter entscheiden. Im Laufental ist jedenfalls eine Volksbewegung entstanden, welche mit 2000 Unterschriften für den Erhalt des Spitals in Laufen kämpft. Der Landrat und die Regierung müssen dies gebührlich zur Kenntnis nehmen und den Ausverkauf im Laufental stoppen. Standortattraktivität heisst auch, dass die kantonalen Dienstleistungen vor Ort zur Verfügung stehen. Dazu gehören auch die Dienstleistungen im Gesundheitswesen und somit auch der Erhalt des Spitals in Laufen. Eduard Jermann Gemeinderat Dittingen

Jacqueline Wunderer Landrätin, Gemeinderätin

Nomen est Omen

LESERBRIEF

Produktiv, speditiv, konstruktiv Seit sieben Jahren führt Remo Oser als umsichtiger Gemeindepräsident von Röschenz die Geschäfte unseres Dorfes. Er leitet die Gemeindeversammlungen stets souverän. Auch komplexe Themen versteht er in klarer und verständlicher Ausdrucksweise der Versammlung zu vermitteln. Remo Osers berufliche, über 20-jährige Projektleitererfahrung zahlt sich aus: Die Gemeinderatsitzungen werden speditiv geführt. Nur in wenigen Ausnahmen muss im Rat über ein Traktandum abgestimmt werden, da die Themen diskutiert werden, bis Einstimmigkeit herrscht. Das geleistete Volumen in den wöchentlichen Sitzungen ist beachtlich: 89

erledigte Traktanden in 13 Sitzungen bereits dieses Jahr. Auch die Covid-19 bedingte Umstellung auf Web-Konferenz hat reibungslos funktioniert. Nicht zuletzt dank seiner kommunikativen Art ist er in den regionalen und kantonalen Gremien (wie zum Beispiel Gemeindepräsidentenkonferenz, Wirtschaftsförderung, Konsultativkommission für Aufgabenteilung und Finanzausgleich KKAF, IT-Forum Kanton-Gemeinden usw.) bestens vernetzt. Sein Leistungsausweis überzeugt. Ich wähle Remo Oser als Gemeindepräsidenten. Ernst Mani Gemeinderat Röschenz

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Wir können wählen Uns Bürgern ist es immer wieder gegeben, uns politisch einzubringen, sei es an der Gemeindeversammlung oder wie in diesem Monat durch die Wahl einer Person, die bereit ist, Führungsverantwortung zum Wohle der Allgemeinheit zu übernehmen. Es sind spannende, aber auch delikate und manchmal echt belastende Aufgaben, die da anstehen. Dieses Jahr haben wir in Röschenz die Möglichkeit, zwischen Holger und Remo eine Entscheidung für die nächste Amtsperiode zu treffen. Der eine hat sich offenbar von seiner frühen Amtsmüdigkeit erholt und zeigt ungebrochenen Kampfeswillen, mindestens verbal. Remo steht als Bisheriger mit einer sehr guten Leistungsbilanz da. Unserem Dorf geht es seit Jahren wirklich gut, es ist finanziell gesund und steuertechnisch gehört es zu den besseren. Die Probleme müssen wir uns schon ein wenig suchen, dass man darüber bloggen kann. Wie sollen wir uns in diesem schon etwas merkwürdigen Corona-Jahr entscheiden können? Vor uns steht die Riesenaufgabe des Wiederaufbaus einer

Wirtschaft und einer angeschlagenen Gesellschaft. Wenn wir die nächsten Jahre mit Erfolg durchstehen und unser Tal weiterhin vorwärtsbringen wollen, dann brauchen wir die richtige Führung auf allen Ebenen. In diesem Kontext ist eine Wiederwahl von Remo nur zu empfehlen. Er ist keineswegs amtsmüde und bringt sich nicht nur für unsere Gemeinde, sondern für das ganze Tal ein, sei es in der Wirtschaftsförderung, in der leidigen Sache mit dem Spital Laufen und in vielen anderen Bereichen. Er macht das, weil es für ihn eine Leidenschaft ist und er es auch gut kann. Er ist bestens informiert und solide in seiner Dossier-Kenntnis. In der Zusammenarbeit mit ihm ist mir immer wieder aufgefallen, wie viel fundierte Hintergrundinformationen er hat. Das zahlt sich aus, wenn man entscheiden muss. Wir brauchen sein Profil für die weitere Zukunft und insbesondere in der heutigen Zeit. In diesem Sinne «Wyter choo, mit em Remo». Marc Achermann Röschenz

Wenn man als Gemeinderat von einer Amtsperiode zur nächsten die Liste wechselt, dann passiert das nicht ohne Grund, zumal es die Chancen einer Wiederwahl massiv verschlechtert. Für mich war es daher kein leichter Entscheid: Ich war immer der CVP verbunden. Trotzdem bin ich an den diesjährigen Gemeinderatswahlen für die Freien Wähler angetreten, und dies aus einem einzigen Grund: Ich konnte und wollte nicht weiter die Art und Weise unterstützen, mit der Remo Oser den Röschenzer Gemeinderat und die CVP für seine persönlichen und politischen Ziele missbraucht, wie er die stillen Schaffer ausnutzt, mit politischen Spielchen, mit

Im Französischen heisst «oser quelque chose» «etwas wagen». Remo Oser trägt seinen Namen zurecht. Er hat schon viel gewagt in seinem Leben, und er hat den Mut, Neues zu wagen und für die Dinge zu kämpfen, die ihm wichtig sind. Auch kann er gut andere Meinungen akzeptieren. Als Gemeindepräsident hat er wesentlich dazu beigetragen, dass die Stimme von Röschenz im Laufental ernst genommen wird. Er ist im ganzen Tal und im Kanton sehr gut vernetzt und schafft es, die Positionen von Röschenz in regionalen und kantonalen Gremien einzubringen. Er ist ein Laufentaler durch und durch und setzt sich seit seinen Jugendjahren für seine Heimat ein. Er hat ein soziales Gewissen und setzt sich für Schwächere ein. Als Gründungsmitglied des Forums erneuerbare Energien Laufental setzt er sich seit Jahren für erneuerbare Energieformen ein. Als Präsident

der Promotion Laufental setzt er die Pluspunkte des Tales in ein gutes Licht, und er schafft es über die Parteigrenzen hinweg, Projekte zu fördern und zu einem guten Abschluss zu bringen. In all diesen Gremien wird sein Gestaltungswille und seine Teamfähigkeit geschätzt. Die Gemeinde Röschenz ist in einer guten finanziellen Verfassung und die Infrastruktur ist in einem erfreulichen Zustand. Die Menschen von Röschenz dürfen zurecht stolz sein auf ihr Dorf. Remo Oser hat tatkräftig zur guten Dorfentwicklung beigetragen. Für das Laufental wäre es gut, wenn er als Gemeindepräsident die laufenden Projekte weiterführen dürfte. Es ist nicht nur für Röschenz wichtig, dass innovative Personen in den Gemeinden am Ruder sind. Es nützt dem ganzen Tal. Margareta Bringold Grünliberale Laufental

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Röschenz hat die Wahl Am 28. Juni findet die Gemeindepräsidentenwahl statt. Holger Wahl hat an den diesjährigen Gemeinderatswahlen wie schon 2012 die weitaus meisten Stimmen aller Kandidierenden erreicht. Dass er uns jetzt bei der Wahl des Präsidenten eine Entscheidung ermöglicht, eben überhaupt eine Wahl, ist daher nur folgerichtig und fair. Ich bin überzeugt, dass ein Wechsel im Gemeindepräsidium in der jetzigen Situation ein positiver Schritt für unsere Gemeinde ist, der neue Energie und Ressourcen bringt und das Lösungsspektrum öffnen und erweitern wird. Der fast zeitgleiche Wechsel des Gemeindeverwalters sorgt dafür, dass nicht alte Seilschaften, eingefahrene Wege zementiert werden, sondern dank unseren erfahrenen Verwaltungsmitarbeiterin-

nen Bewährtes fortgeführt und durch Neues ergänzt werden kann. Ein frischer Wind würde unserer Gemeinde guttun. Holger Wahl hat sich zudem in der Gemeinde und Kirchgemeinde bewährt, mit viel Ausdauer und Herzblut, mit menschlicher Wärme und einem ausgeprägten Gemeinsinn und Verantwortung. Eine so gute Wahl, überhaupt eine qualifizierte Alternative, gibt es nur selten. Wir sollten die Chance nutzen, wir sollten für unsere Zukunft entscheiden und unserer Gemeinde neue Kraft geben. Nicht altes noch hinauszögern, sondern mit Holger Wahl Neues entwickeln.

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Der Listenwechsel

RGOLF SCHNUPPE

sein Amt zur Verfügung. Zusätzlich wird der abtretende Gemeindeverwalter während dreier Monaten zusammen mit seinem Nachfolger arbeiten. Bei einem Wechsel des Gemeindepräsidiums kann also keine Rede von einem Experiment sein, sondern von einer echten Chance, einerseits für Remo Oser, der dann wirklich in der Funktion eines Matrosen ein Projekt führen kann, und zweitens für den Gesamtgemeinderat, welcher sich keinen politischen Machtspielen mehr ausgesetzt sehen muss und hoffentlich zur Ruhe kommt.

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Kapitän, wie sie ihn liebevoll nennt, navigiert den Gemeinderat seit Jahren souverän durch alle Geschäfte und Krisen. Fakt ist, dass seit Jahren grosse Unstimmigkeiten, Misstrauen und politische Spielchen die Gemeinderatsarbeit stark blockieren. Bezeichnend ist dementsprechend auch die Aussage des derzeitigen Präsidenten, dass er die laufenden Projekte noch zu Ende führen will, Projekte, welche er weder ins Leben gerufen hat, noch verantwortet. Völlig unbegründet sind auch die Bedenken, dass Know-how und Erfahrung verloren gehen, um den neuen Gemeindeverwalter einzuarbeiten. Insgesamt 72 Dienstjahre geballte Fachkompetenz durch vier

massivem Druck, mit einem Verständnis für das Amt des Gemeindepräsidiums, das ich nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Ich wünsche mir Anstand, Offenheit, Fairness, Werte, für die die CVP für mich immer gestanden hat. Für unser Dorf hoffe ich, dass Holger Wahl das Präsidium übernehmen kann. Ich habe viele Jahre mit ihm gearbeitet, als Gemeinderat, als Kirchenratspräsident: Er lebt diese Werte. Es wäre eine Chance für einen Neubeginn, eine ehrliche Basis für eine erfolgreiche Arbeit des Gemeinderates. Erhard Keist Gemeinderat

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GESCHÄFTSWELT

Händeschütteln

«Cosmos» sucht Nachfolge

Die CoronaKrise hat uns gelehrt, dass Händeschütteln gefährlich sein kann. Viren werden übertragen. Ganz eine andere Erfahrung machte Frau A. noch vor der Pandemie. Was ihr widerfahren ist, kommt Ihnen vielleicht bekannt vor. Es gibt Leute, die drücken beim Händeschütteln so richtig zu und schwingen die Hand ruckartig von oben nach unten. So geschehen bei besagter Frau A. Eine Kollegin schüttelte ihr kräftig die Hand, wodurch ihr Handgelenk abknickte und sie in der Folge schwerwiegende Verletzungen erlitt. Gemäss ärztlicher Diagnose handelte es sich vor allem um einen breiten Riss im Discus triangularis sowie um eine Signalalteration im Os triquetrum und im Weichteilgewebe (da soll mal einer behaupten, nur Juristen würden sich kompliziert ausdrücken). Jedenfalls beantragte Frau A. bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) eine Versicherungsleistung wegen Vorliegens eines Unfalls. Die Suva und sämtliche nachfolgenden Gerichte bis hin zum Bundesgericht verneinten einen Unfall und damit eine Versicherungspflicht. Selbst ein kräftiges Händeschütteln sei ein normaler Vorgang. Ungewöhnlich seien im vorliegenden Fall nur die medizinischen Auswirkungen, nicht hingegen der Bewegungsablauf. Etwas Unerwartetes wie ein Ausgleiten, Stolpern oder reflexartiges Abwehren eines Sturzes sei nicht gegeben, ergo fehle es am Unfallbegriff. Wie heisst es so schön: «Uneingeschränkt geht’s Hand in Hand, ich in dir einen wahren Kollegen fand.» Nicht so Frau A. – mit ihrer Kollegin hat sie einfach nur Pech gehabt. Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach

Das Fitnesscenter «Cosmos» an der Weststrasse in Laufen sucht eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Der Inhaber Franz Cueni ist Ende Mai nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.

Exklusiv für das Wochenblatt wird Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht berichten. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.

meb. Bereits 1983 startete der Laufentaler Fitness-Pionier Franz Cueni mit dem «Cosmos». Damals mietete er sich im Untergeschoss der damaligen Zimmerei Hirsch Holzbau AG ein. Als die Zimmerei im Jahr 2000 ihre Türen schloss, mietete Franz Cueni kurzerhand praktisch das ganze Gebäude und erstellte auf rund 1300 m2 einen wahren Fitnesstempel. Er war damit der erste Unternehmer im Laufental, der ein Fitnessstudio betrieb, im Augenmerk immer die Gesundheitsförderung. Den Angehörigen sei es nun ein Anliegen, dass das Erbe von Franz Cueni weitergeführt wird, erklärt Daniel Scholer. Er und seine Frau Christine Scholer sind langjährige Kunden des «Cosmos». Spontan hätten sie beide darum entschieden, dass sie die Türen des Fitnesscenters wieder öffnen möchten. Allerdings nur vorübergehend. «Wir sind keine Fitnesstrainer und wollen das Führen des «Cosmos» über kurz oder lang einer Fachkraft überlassen», erklärt Daniel Scholer. Damit die treuen Inhaberinnen und Inhaber eines Abos aber weitertrainieren können, wollen die beiden ab kommendem Samstag unentgeltlich einen Notbetrieb aufrechterhalten. Das heisst, das «Cosmos» öffnet wieder, allerdings mit eingeschränkten Öffnungs-

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GEDANKENSTRICH

Abenteuerliche Ferien

Gaby Walther

Grosszügig: Das Fitnesscenter Cosmos ist in der ehemaligen Zimmerei Hirsch Holzbau AG untergebracht. FOTO: ZVG

zeiten. «Diese liessen sich aber wieder ausdehnen, falls sich noch weitere Helferinnen und Helfer zur Verfügung stellen sollten», sagt Daniel Scholer. Auch beim Angebot müssen die Mitglieder des Fitnesscenters Abstriche machen: Nicht möglich sein wird während des Notbetriebs ein Besuch in der Saunalandschaft. Ausserdem ist es momentan nur bestehenden Abonnentinnen und Abonnenten gestattet, im «Cosmos» zu trainieren, Neukunden können im Moment keine aufgenommen werden. Daniel Scholer würde es sehr bedauern, wenn das Fitnesscenter schliessen müsste. Viele treue Kunden würden einen Ort verlieren, den sie gerne besuchen. Langjährige Mitglieder betonen vor allem den familiären Umgang unter-

einander. Scholer bezeichnet es gar als Interessensgemeinschaft. Daniel und Christine Scholer hoffen, dass sich innerhalb der nächsten zwei bis vier Monate eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger für Franz Cueni finden lässt, damit das «Cosmos» weiterbestehen kann. Daniel Scholer zeigt sich dabei zuversichtlich. Eine Person mit Innovationskraft könne ein tolles, grosszügiges und helles Studio übernehmen und mit neuen Ideen weiterentwickeln. Die Stammkundschaft wäre gesichert. Interessierte können sich bei Christine Scholer melden. Fitnesscenter Cosmos mit eingeschränkten Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 8 bis 21 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr.

VERANSTALTUNG

Dorffest Liesberg auf 2022 verschoben Die Vorbereitungen für das dritte Dorffest in Liesberg liefen auf Hochtouren, die Werbung war angelaufen und bei allen Beteiligten war eine grosse Motivation und Vorfreude auf ein grossartiges Fest zu spüren. Dann kommt ein mikroskopisch kleines, für uns unsichtbares Coronavirus und auf einmal sowie völlig unverhofft steht die ganze Welt wegen der COVID-19 Pandemie still. Der Bundesrat hat für diese ausserordentliche Situation eine Vielzahl von Massnahmen verordnet, insbesondere hat er alle Grossveranstaltungen bis Ende August

abgesagt. Unser Dorffest ist auf Anfang September geplant, und der bis Ende August festgelegte Entscheid des Bundesrates ist für uns unglücklich. Ob das Veranstaltungsverbot verlängert wird, ist ungewiss. Ebenfalls ist ungewiss, ob auch bei einer erlaubten Durchführung im September nicht trotzdem viele Besucherinnen und Besucher aus Angst vor einer Ansteckung dem Dorffest fernbleiben würden. Aus heutiger Sicht sind die Risiken für eine Durchführung des Dorffestes gross und eine Planungssicherheit ist nicht gegeben.

OK und Gemeinderat haben daher beschlossen, das Dorffest Liesberg 2020 um zwei Jahre auf den 2. – 4. September 2022 zu verschieben. Im nächsten Jahr erwarten wir eine grosse Ballung von Veranstaltungen. Nebst den schon länger für das 2021 geplanten Anlässen wurden bereits mehrere für dieses Jahr geplante Anlässe in das Jahr 2021 verschoben. Wir freuen uns deshalb, viele Besucher im 2022 am Dorffest Liesberg begrüssen zu dürfen. Diana Steiner

FOTOGALERIE

Bei der Futtererbse

FOTO: REINHARD HÄNGGI

Leuchtende Mohnblume

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FOTO: EDI JERMANN, DITTINGEN

Schillernder Käfer

FOTO: PASCAL STEG, FEHREN

Aufbruch ins Ungewisse. Noch nicht dokumentiert, auf Instagram geteilt oder empfohlen, denn in dieser Form noch nie da gewesen. Die Vorstellung einer Richtung war gegeben, das Ziel unbekannt. Die ersten paar Nächte rudimentär. Ein Parkplatz, in der Nähe eine Toilette, mehr nicht. Doch welch Spektakel in der Nacht. Hunderte von Fröschen, die sich mit Imponiergehabe zu übertreffen versuchten, Krähen, die sich lautstark stritten, Amseln, die pfeifend den Morgen ankündigten. Es folgten Nächte mit etwas mehr Luxus in Form einer echten Dusche, statt sich im Freien mit kaltem Wasser zu waschen. Dann wiederum eine grosse Wiese auf einem Campingplatz zum Übernachten statt Strassenbelag als Untergrund. Das Sportangebot liess sich sehen: Schwimmen im See bei 15 Grad Celsius oder Fahrradfahren durch Wolken von Tausenden von Mücken. Als kulinarisches Highlight waren angesagt ein Campfire mit Wurst auf dem Grill, eine scharfe Tom-YamSuppe, Couscous, Libanesisches und natürlich Pizza. Aber auch Enttäuschungen mussten in Kauf genommen werden. Geschlossene öffentliche Plätze aus Schutz vor dir und mir. Der Föderalismus lässt grüssen. Jeder Kanton hatte sein ganz eigenes Konzept aufgestellt. Dem Biber wars egal. Er schwamm an den wenigen Touristen vorbei, holte sich bei seinem Lieblingsstrauch einen Ast, verschlang diesen genüsslich und kehrte fast unbemerkt in seinen Bau zurück. Währenddessen liess der Graureiher einen Fisch nach dem anderen in seinem langen Hals verschwinden. Die Everglades als Tierbeobachtungsort könnten nicht spannender sein. Doch nun ist der Zauber vorbei. Ferien lassen sich wieder planen. Seit letztem Samstag sind die Campingplätze wieder offen. Auch eine Reise über die Grenze ist bald wieder möglich. Doch ehrlich gesagt, zwei Wochen Strandferien in Italien wären im Vergleich zum Erlebten langweilig gewesen. Das Ungewisse hatte seinen Reiz, die Flucht aus dem Alltagstrott war gelungen und der Heimweg mit 90 Minuten Fahrt kurz und stressfrei.

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Donnerstag, 11. Juni 2020 Nr. 24

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19

Zu verkaufen

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Zu vermieten in Zwingen Ab 1. Juli 2020 oder nach Vereinbarung

3½-Zimmer-Wohnung OG, mit grossem Balkon Miete inkl. NK Fr. 1420.–

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4½-Zimmer-Wohnung

Parterre, mit Garten Miete inkl. NK Fr. 1450.–

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Beide Wohnungen mit moderner Küche mit Granit-Arbeitsplatte, Bad/WC und separate Dusche/WC, Parkettböden in allen Zimmern.

Zu vermieten ab 1. September 2020 in Laufen im Stedtli, Hintere Gasse 18, ruhige Lage

Ab 1. Oktober 2020

3½-Zimmer-Wohnung

Tel. 079 608 82 74

5-Zi.-Maisonettewohnung

Büsserach, Nähe ö. V., ruhig, hell, komfortabel, mit Blick ins Grüne

120 m2, gehobener Standard, Loggia, Estrich, Veloabstellplatz, Parkplatz nach Wahl

3½-Z.-Dachwohnung

ca 95 m², 2 Balkone, sep. Raum mit / U, Lift ab EH direkt in Wohnung. WM/T Miete ab Fr. 1’350.– ohne NK Tel. 061 781 33 60*, 077 459 56 73

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Sehr ruhig gelegen. Renoviert 2011, Parkett / Platten, Parterre mit Gartensitzplatz, Parkplatz für Auto. Bezug ab 1. Juli 2020, Erschwil. Miete Fr. 1300.– pro Monat inkl. Nebenkosten. Tel. 079 456 57 27

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20

KALEIDOSKOP

Donnerstag, 11. Juni 2020 Nr. 24

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

Perfekt getarnt: Zwei Distelfinken picken Samen im Blumengarten.

FOTO: ERIKA HARTMANN

LAUFEN

SOLOTHURN

SOLOTHURN

Tötungsversuche

Besuche möglich

Arbeitslosenzahlen

WoS. Die Staatsanwaltschaft BaselLandschaft hat in Zusammenhang mit mutmasslichen Mordversuchen an einer Bewohnerin der Seniorenresidenz Rosengarten in Laufen Anklage gegen zwei ehemalige Mitarbeiterinnen der Residenz erhoben. Angeklagt sind zwei Frauen im Alter von 31 und 44 Jahren. Einer beschuldigten Person wird mehrfacher versuchter Mord, eventualiter mehrfache versuchte vorsätzliche Tötung, Veruntreuung sowie Vorbereitungshandlungen zu Mord, eventualiter zu vorsätzlicher Tötung vorgeworfen. Der zweiten beschuldigten Person legt die Staatsanwaltschaft Gehilfenschaft in allen vorher genannten Punkten zur Last. Für die beiden beschuldigten Personen gilt die Unschuldsvermutung. Das Datum der Hauptverhandlung am Strafgericht Basel-Landschaft steht noch nicht fest.

WoS. Aufgrund der Corona-Pandemie galt seit dem 16. März für die Spitäler im Kanton Solothurn ein Besuchsverbot. Die sinkenden Infektionszahlen erlauben nun gewisse Lockerungen. Diese gelten seit letztem Samstag, 6. Juni. Das bisher bestehende Besuchsverbot für die Spitäler im Kanton Solothurn wird durch ein kontrolliertes Besuchsrecht ersetzt. Die Spitäler müssen dafür jedoch ein Besuchskonzept ausarbeiten, welches dem Gesundheitsamt bis zum 15. Juni vorzulegen ist. So müssen Besucherinnen und Besucher dem Spital namentlich bekannt sein, um eine allfällige Nachverfolgung zu gewährleisten, und es dürfen nie gleichzeitig mehr als zwei Besucher in einem Mehrbettzimmer sein. Bei Aufenthalten im Spital unter vier Tagen werden Angehörige gebeten, weiterhin auf Besuche zu verzichten.

WoS. Im Mai stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 142 auf 4446 Personen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,9 auf 3,0 Prozent. Wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kanton Solothurns mitteilt, stehe der Anstieg im Mai weiterhin in engem Zusammenhang mit der Corona-Krise. Verhältnismässig hoch ist die Quote der Stellensuchenden bei jüngeren Menschen. So liegt sie bei den 20 bis 24-Jährigen bei 5,6 Prozent, bei den 25 bis 29-Jährigen bei 6,3 Prozent und bei den 30 bis 39-Jährigen bei 5,7 Prozent. Für den Monat März rechnete die Arbeitslosenversicherung 744 903 Ausfallstunden für 18 500 betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 2260 Betrieben ab. Für Mai sind 495 Betriebe, die sich für Kurzarbeit angemeldet haben, registriert.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Auseinandersetzung LAUFEN. WoS. Am Dienstagabend, 2. Juni, gegen 22 Uhr, kam es auf dem Bahnhofsareal in Laufen, in der Nähe der Fussgängerunterführung, zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen. Gemäss der Polizei Basel-Landschaft unterhielten sich zwei männliche Personen, rauchend und trinkend, bei den Steinen im Bereich der Fussgängerunterführung. Als sich eine weitere männliche Person zur Runde gesellte, kam es nach einer anfängliche verbalen Auseinandersetzung zu Tätlichkeiten zwischen zwei Personen. Dabei zog sich einer der beiden Kontrahenten Verletzungen zu und musste durch den Sanitätsdienst in ein Spital gerbracht werden. Da zum Tathergang widersprüchliche Aussagen bestehen, sucht die Polizei Zeugen. Diese sollen sich bei der Einsatzleitzentrale (061 553 35 35) melden. Atelierführung LAUFEN. WoS. Auf über 3000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt David Pflugi in seinem Atelier in Laufen am Samstag, 20. Juni, Kunstwerke, die darauf warten, erkundet und entdeckt zu werden – vom filigranen Kleinod bis zur raumfüllenden Skulptur, von Highlights aus über zwei Jahrzehnten Schaffen bis zu ganz neu Entstandenem und noch Entstehendem. Nebst fachkundiger Führung durch das Atelier offeriert der Künstler allen Besucherinnen und Besuchern einen kleinen Imbiss. Das Atelier David Pflugi an der Wahlenstrasse 81 öffnet seine Türen von 11 bis 22 Uhr. Ausstellung DORNACH. WoS. Der Berliner Künstler Fritz Balthaus hat dem Kloster Dornach bis Januar 2022 vier Skulpturen als Leihgabe geschenkt. Zu sehen sind diese vorerst im Klostergarten in Dornach. Ein Infoblatt liegt für eine Ausstellungstour an der Rezeption im Kloster bereit.

Wir empfehlen

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