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Donnerstag, 4. Juni 2020

112. Jahrgang – Nr. 23

P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

KFL startet sein Programm nach den Sommerferien Ab übermorgen können wieder Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen stattfinden. Voraussetzung sind aber strenge Schutzkonzepte. Der Verein Kulturforum Laufen KFL wird sein Veranstaltungsprogramm nach den Sommerferien wieder hochfahren.

Freitag, 5. Juni 2020 Wechselnd bewölkt und immer wieder Regenschauer. 10ºC 15ºC

12ºC 19ºC

Samstag, 6. Juni 2020 Weiterhin wechselhaft, mögliche Regengüsse und nach wie vor zügiger Westwind.

11ºC 15ºC

Sonntag, 7. Juni 2020 Meist trüb und nass. Sonne und Wolken lösen sich ab, dazwischen immer wieder Regenschauer.

Laufen

Ab nächstem Montag dürfen wieder mehr Leute das Schwimmbad Laufen besuchen. 800 Personen sind zugelassen. Es gelten aber weiterhin die Hygienemassnahmen des BAG.

Martin Staub

D

ie Geschichte rund um die Massnahmen zu Covid-19 ist bekannt. Auch der Vorstand des Vereins Kulturforum Laufen KFL wurde diesbezüglich überrascht und strich an seiner Sitzung vom 10. März 2020 sämtliche Veranstaltungen, vorerst bis 30. April, später gar bis Ende Saison 2019/20. So waren davon rund 20 Veranstaltungen, darunter Konzerte, Ausstellungen, Kino, Disco, Lesungen und Kabarett betroffen. «Viele davon können zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden», erklärt Martin Kofmel, «leider nicht ganz alle», wie der Programmkoordinator bedauert.

Jubiläumsveranstaltung gestrichen «Am meisten schmerzt die Absage unseres Jubiläumsevents zu 725 Jahre Stadt Laufen mit dem Titel ‹Hereinspaziert›, der genau an diesem Wochenende, am 6. Juni, stattgefunden hätte und den wir leider nicht verschieben können», sagt Kofmel. Aber auch andere bereits gebuchte Künstlerinnen und Künstler dürften sich länger gedulden müssen, bis sie ihren verschobenen Auftritt oder ihre Ausstellung im Kulturzentrum Alts Schlachthuus abhalten können. «Die meisten Veranstaltungen für die Saison

Seewen

2020/21 stehen nämlich schon», informiert Michael Fürstenberger, Präsident des Kulturforums Laufen. Veranstaltungen mit Schutzkonzept Fürstenberger ist noch etwas skeptisch bezüglich Veranstaltungen, die nach den Sommerferien wieder starten sollen. «Falls dann noch die gleichen Schutzmassnahmen wie heute gelten, kann ich mir beispielsweise einen Kabarettabend mit Gardi Hutter (vorgesehen am 18. September) im Saal Alts Schlachthuus kaum vorstellen», erklärt Fürstenberger, «denn mit einer Zwei-Meter-Ab-

standsregel hätten kaum 50 Leute Platz.» Kofmel und Fürstenberger sind aber zuversichtlich, dass auch die aktuellen Schutzkonzepte bis dahin etwas gelockert werden. «Die Daten jedenfalls stehen», sagt Martin Kofmel und fügt an: «Wir werden uns mit anderen Veranstaltern absprechen und uns an die vorgeschriebenen Leitfäden halten.» So beschäftigt sich derzeit der KFL-Vorstand nicht nur mit der Gestaltung des Programms, sondern auch mit der Ausarbeitung der nötigen Schutzkonzepte. «Covid-19 wird uns vermutlich noch ein bis zwei Jahre begleiten», glauben Fürs-

tenberger und Kofmel. «Möglicherweise bleibt aber auch Positives hängen», fügt Letzterer an, «beispielsweise dass die Besuchenden der Veranstaltungen nach Corona unsere Angebote an Kultur in Kombination mit Begegnung wieder vermehrt zu schätzen wissen.» Den Anfang der Programmwiederaufnahme macht am 28. August eine Vernissage zur Ausstellung von Eric Walsky, einem Kunst schaffenden ehemaligen Eishockeyprofi aus Alaska mit Wurzeln in Kleinlützel, gefolgt von einem Auftritt der Gruppe Kolypan im Rahmen des Theaterfestivals Basel am 30. August.

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Inseratetarife www.wochenblatt.ch Druck CH Media Print AG Beglaubigte Auflage 22226 Ex. (WEMF 2019)

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Copyright CH Regionalmedien AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 77067 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203756 Ex. Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86, abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von

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LAUFENTAL LAUFENTAL£/THIERSTEIN

ZWINGEN

Optimale Karten für das Ferienpass-Team

Heimliche Inselbewohner der Birs

Vergangene Woche hat der Bundesrat neue Lockerungen bekannt gegeben. Die Aussichten für den Ferienpass sind gut. zaz. Viele warteten gestern vor einer Woche gespannt auf die neusten Änderungen des Corona-Lockdowns. So auch das Ferienpass-Team Laufental Thierstein. Die Lockerungen, welche etappenweise ab Ende Mai eingeführt werden, spielen den Organisatoren in die Karten und es ist ihnen möglich, erneut ein wunderbares Ferienpass-Programm auf die Beine zu stellen. Dies ist besonders diesen Sommer wichtig, da Ferien im Ausland für viele Leute kein Thema mehr sind. So können sich die Kinder umso mehr auf die bunten Angebote freuen, die sie hier in der Region erwarten. Viel Arbeit steht bevor Es gibt noch sehr viel zu tun, doch die Organisatoren sind zuversichtlich. Die erlaubte Gruppengrösse kann ohne Probleme eingehalten werden, und durch die Anmeldung haben sie auch alle notwendigen Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der nächste Schritt besteht nun darin, dass die diversen Veranstalter des Ferienpasses Schutzkonzepte erarbeiten, wobei sie tatkräftig vom FerienpassTeam unterstützt werden. Ein grosses Anliegen ist ebenfalls ein Schutzkonzept für alle Helferinnen und Helfer.

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Nicht nur die Kinder, sondern auch die Begleitpersonen sollen sich sicher fühlen, denn jede helfende Hand ist willkommen. Ausserdem muss darauf geachtet werden, dass sich alle Beteiligten regelmässig die Hände waschen, und dass die Znüni-Pausen unter Einhaltung der Hygienemassnahmen durchgeführt werden. Keine Ferien-Werk-Statt Dieses Jahr wird die beliebte FerienWerk-Stadt leider nicht stattfinden können, da der Hundesportverein das Gelände in Brislach nicht vermieten möchte. Doch das Team arbeitet schon auf Hochtouren daran, Alternativen und neue Angebote zu finden. Für das Alternativprogramm wird man sich in einer zweiten Anmeldephase einschreiben können. «Der zusätzliche Aufwand ist tragbar und mit motivierten Helferinnen und Helfern gut zu bewältigen», erklärt Sarah Stöckli, Mitarbeiterin beim Ferienpass Laufental Thierstein. Das Team hofft auf zahlreiche Anmeldungen und würde sich freuen, möglichst viele Kinder und Jugendliche willkommen heissen zu können. Nun ist jedoch noch etwas Geduld gefragt, denn es muss noch einiges abgeklärt und organisiert werden. Wer die neusten Informationen zum Ferienpass erhalten möchte oder sich als Begleitperson engagieren will, kann sich auf der Homepage www.ferienpass.ch erkundigen.

Birs mit Inselchen: Im Auengebiet der Steinrieselmatte hat sich der Biber niedergelassen.

Unauffällig und verborgen siedeln sich die Biber entlang der Birs an. In Münchenstein und in der Reinacher Heide sind sie ansässig, seit 2016 hinterlassen sie auch in der Steinrieselmatte in Zwingen ihre Nagespuren an Weiden und Bäumen. Jürg Jeanloz

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Motiviert: Beat Häner, Sarah Stöckli und Dario Plattner arbeiten auf Hochtouren am Ferienpass-Programm. FOTO: ZOE ZBINDEN-

n der Steinrieselmatte, wo sich ein einmaliges Auengebiet und Biotop befindet, teilt sich die Birs in zwei Arme. Dazwischen liegt ein achtzig Meter langes und unberührtes Inselchen, das einer Biberfamilie als Rückzugsort und Zuhause dient. In der Dämmerung und in der Nacht schwimmen die Nager ans Ufer und fällen junge Weiden, um ihr Heim herzurichten und zu sichern. Als Vegetarier fressen sie Weidenrinde, Knospen, Blätter, Löwenzahn, Brennnesseln und andere Pflanzen. Im Winter frisst der Biber pro Tag 900 Gramm Rinde, im Sommer bis zu zwei Kilogramm Gräser und Kräuter. Dank den mit Schwimmhäuten versehenen Hinterpfo-

ten und dem flachen hornartigen Schwanz sind sie auch ausgezeichnete Schwimmer und Taucher. «Die Tiere sind nachtaktiv, beobachten kann man sie vor allem in der Dämmerung oder frühmorgens. Hier in der Steinrieselmatte aber führt kein geeigneter Weg ins Gebiet, weshalb es von Besucherinnen und Besuchern verschont werden sollte», erklärt Astrid Schönenberger, Leiterin Biberfachstelle Baselland. Die Steinrieselmatte ist das grösste Auengebiet im Kanton und wurde 2017 ins Bundesinventar der Auen aufgenommen. Die Biberfachstelle ist bei Pro Natura Baselland angesiedelt und überwacht und dokumentiert die Ausbreitung der heimlichen Nager. Die gebürtige Ostschweizerin habe schon in ihrer Jugend gestaunt, mit welchem Eifer und mit welcher Kraft die Biber ganze Bäume fällen können. Dank den starken Kaumuskeln und den meisselartigen Schneidezähnen nagen sie 30 bis 40 Zentimeter dicke Stämme sanduhrartig in einer Nacht durch. Die Bäume werden dann für Dämme und den Biberbau verwendet. Konflikte mit Landbesitzern «Da Mensch und Biber nicht die gleichen Vorstellungen von Landschaftsgestaltung haben, gibt es schon mal Konflikte», fährt Schönenberger fort. Biber hätten in einer Obstplantage einmal

FOTO: JÜRG JEANLOZ

zahlreiche Bäumchen gefällt oder beschädigt oder mit ihrem Dammbau zu Überschwemmungen beigetragen. Der Biber und seine Bauten seien schweizweit geschützt, bei Konfliktsituationen werde mit Landbesitzern und Behörden nach Lösungen gesucht. Nachwuchs und Kinderstube Gegenwärtig zieht die Bibermutter ihre Jungen auf. Zwei bis vier Junge säugt sie während zweier Monaten in ihrem Bau. Bereits wenige Wochen nach der Geburt beginnt sie, Äste mit Blättern in den Bau zu tragen, damit sich die Jungen daran üben können. Eine heikle Phase, da sich das Verdauungssystem von Muttermilch auf pflanzliche Nahrung umstellen muss. Im ersten Lebensjahr fällen die jungen Biber noch keine Bäume, denn erst nach zwölf Monaten ist ihr Gebiss richtig ausgebildet. In der Regel verlassen Biberjunge nach zwei Jahren ihr Daheim und suchen sich eine eigene Bleibe. Wie Astrid Schönenberger sagt, schreitet die Verbreitung der Biber im Baselbiet voran. In den Talweihern von Anwil, einem wahren Biberparadies an der Ergolz, und auch unterhalb von Rothenfluh wurde Nachwuchs festgestellt, in der Reinacher Heide sogar zum siebten Mal. Nun hofft die Biberspezialistin, dass dereinst auch Richtung Liesberg, an der Lüssel oder Lützel weitere Biberreviere entstehen können.

ZWINGEN

LAUFEN

Die Roboter vieler Labors stammen aus Zwingen

Schwimmbad Laufen lockert ab Montag die Massnahmen

Wenn in den grossen Labors dieser Welt die Analysegeräte heiss laufen, dann geschieht dies mithilfe von Robotern, die in Zwingen von der CTC Analytics entwickelt und hergestellt werden. bea. Die CTC Analytics in Zwingen ist bei der Automatisierung in den Labors dieser Welt ein etablierter Lieferant. Wenn Grosskonzerne aus USA, Europa oder Asien ein neues Analysegerät auf den Markt bringen und dafür einen Roboter brauchen, der die Stoffe aufbereitet und zuführt, dann wenden sie sich an die CTC Analytics in Zwingen. Mit dieser Spezialisierung hat sich das Laufentaler Unternehmen seit mehr als 30 Jahren mit hohen Qualitätsansprüchen kontinuierlich weiterentwickelt. Entstanden war die CTC Analytics als Start-up in der Garage der Pioniere Hansjörg Cueni und Heiner Scherrer Mitte der Achtzigerjahre. Das heutige Firmengebäude im Ried von Zwingen wurde 1994 bezogen und ist seither mehrfach ausgebaut worden. Die Firma ist auf über 90 Stellen gewachsen, wobei mehr als die Hälfte davon in der Entwicklung und im Produktmanagement tätig ist. Im dualen Ausbildungssystem der Schweiz bietet die CTC Analytics den Jugendlichen der Region Lehrstellen in Elektronik, Konstruktion und Software-Entwicklung. «Wir sind vor einigen Jahren aktiv auf die Schulen zugegangen und sind unterdessen bekannt

für ein attraktives Lehrstellenangebot», sagt Geschäftsführer Beat Lüthi im Gespräch mit dieser Zeitung. Obwohl 98 Prozent der Produkte exportiert werden, unterstreicht CTC Analytics ihr klares Bekenntnis zum Werkplatz Laufental. «Die Standortvorteile sind das Know-how unserer langjährigen Mitarbeitenden und die Nähe zu unseren regionalen Lieferanten, die hohe Ansprüche bezüglich Qualität und Flexibilität erfüllen», erklärt Lüthi. Zusammen mit dem neuen Mitglied in der Geschäftsleitung, Stefan Finckh,

will man die Stärken der Firma weiter ausbauen. Finckh hatte sich entschieden, seinen Posten als Standortleiter der Von Roll aufzugeben, um sich bei CTC Analytics als Chief Operations Officer zu engagieren. Er war vor 20 Jahren über seine Passion des Segelfliegens nach Dittingen gekommen. Kurz darauf hat er das Laufental zu seiner Wahlheimat gemacht und ist mit der Region familiär, aber auch mit seinem grossen Einsatz in der Stützpunktfeuerwehr Laufental eng verbunden.

Leiten die Geschicke der CTC Analytics: Geschäftsführer Beat Lüthi und der neue COO Stefan Finckh. FOTO: BEA ASPER

meb. Seit Mitte Mai dürfen Schwimmerinnen und Aqua-Jogger im Schwimmbad Laufen wieder ihre Bahnen ziehen. Ansonsten bot sich dort ein eher tristes Bild, geprägt von Absperrgittern und -bändern. Lediglich 40 Personen durften sich im Schwimmbad aufhalten. Ab kommendem Montag, 8. Juni ist dank der Lockerungen des Bundesrates wieder mehr möglich. Wie Daniel Neuschwander, Leiter technische Dienste der Stadt Laufen, auf Anfrage ausführt, dürfen sich von diesem Zeitpunkt an wieder bis zu 800 Personen zur selben Zeit in der Badi aufhalten. Selbstverständlich gelten auch weiterhin die Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit. Die Leute müssen sich auch weiterhin an die Hygienemassnahmen halten. Das gilt sowohl zu Wasser als auch an Land. Insbesondere Erwachsene, die nicht im gleichen Haushalt leben, müssen nach wie vor zwei Meter Abstand einhalten. Auch das Desinfizieren der Hände muss weiterhin praktiziert werden, bevor das Schwimmbad betreten wird. Daniel Neuschwander betont ausserdem, dass Leute, die sich krank fühlen, das Schwimmbad auf keinen Fall besuchen sollen. Auch wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte den Besuch im Schwimmbad meiden. Im Wasser gilt die 10-Quadratmeter-Regelung. Das heisst, dass sich im Nichtschwimmerbe-

cken 80 Personen aufhalten dürfen. Im Schwimmerbecken wird auch weiterhin in Doppelbahnen geschwommen, sodass auch hier die Abstände eingehalten werden können. Es gibt weiterhin eine Bahn für Schnellschwimmer, eine für Langsamschwimmer und eine für Aqua-Jogger. In jeder Doppelbahn dürfen sich 25 Personen aufhalten. Als weitere Lockerungsmassnahme sind alle Bereiche wieder offen, das heisst, man kann sich als Besucherin oder Besucher auf dem ganzen Gelände niederlassen. Lediglich im Umkleidebereich wird nur jede zweite Garderobe offen sein. Besonders Kinder und Jugendliche dürfte es freuen, dass auch Sprungturm und Wasserrutsche wieder offen sind. Mann muss sich aber auf längere Schlangen einstellen, damit auch hier die Abstände eingehalten werden können. Auch Gäste des Badi-Beizli müssen keine Umwege mehr in Kauf nehmen, dieses ist wieder in den Badibetrieb integriert. . Aufgrund der Lockerungen steigen die Preise für den Tageseintritt und das Zehnerabo wieder auf das alte Niveau. Das Saisonabo kann jedoch auch weiterhin vergünstigt gelöst werden. Laut Daniel Neuschwander sind die gelockerten Massnahmen mit den Gartenbädern in der Umgebung abgesprochen.


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EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 7. Juni, 10.00 Uhr Online: Podcastgottesdienst für Klein und Gross, Martina Hausberger, Saskia Aebi und Jasmine Renz

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um ihn und sprach: «Komm heim!»

Hanspeter Ludwig 26. Oktober 1947 – 25. Mai 2020

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12. Laufen Donnerstag, 4. Juni, 18.00 bis ca. 19.30 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus, Gesprächsrunde Offline, es sind alle willkommen zu Austausch und Diskussion. Bei Bedarf Input von Regine Kokontis. Kleiner Imbiss. Sonntag, 7. Juni, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis zum Thema Heilen. An der Orgel spielt Georges Tissot. Anschliessend an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit, sich von Sabine Aktar, kant. geprüfte Naturärztin, mit Anwendung der Quantenheilung behandeln zu lassen.

Wir trauern und danken. Nach langer, mit grosser Geduld ertragener Krankheit, hat uns Hanspeter verlassen. Wir danken allen, die Hanspeter mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Insbesondere danken wir Herrn Dr. Raphael Haberthür, dem Kantonsspital Laufen, der Spitex Breitenbach und den Pflegenden im Zentrum Passwang, die ihn auf seinem letzten Weg mit Fürsorge, Zuwendung und Verständnis begleitet haben. Die Beisetzung findet aufgrund der aktuellen Corona-Situation im engsten Familienkreis statt.

Trauerfamilie Ludwig

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Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 7. Juni, 10.15 bis 11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst: Predigt: St. Barth; Orgel: T. Cramm; Kirchenlieder-Vorsängerin: B. Schneebeli; Platzanweisung: D. Klasnic. Mit Schutzkonzept. Sonntag, 14. Juni, 10.15 bis 11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst: Predigt: St. Barth; Orgel: B. Abgottspon; Kirchenlieder-Begleitung: M. Abgottspon; Platzanweisung: D. Klasnic. Mit Schutzkonzept. Konfirmanden- und Religionsunterricht: Jeweils do.-abends von 18.00 bis 19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein. Gruppe 1 am 4. Juni. Gruppe 2 am 11. Juni. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden werden gebeten, die JuniGottesdienste zu besuchen (betreffs GD-Pass und auch unabhängig davon) Beerdigungen: Abdankungen können gemäss BAGWeisung mit Abstandswahrung in der Kirche stattfinden: im engeren Familienkreis, als auch Beisetzungen auf dem Friedhof, Tel. 061 781 12 50. Seelsorge und Gespräche: via Telefon und Handy; einzeln in Kirche oder Jugendraum des Pfarrhauses mit Plexiglasschutz. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeit! Pfarramt: Tel. 079 465 77 69. Kirchenvorstand: Er nimmt Ihre Anliegen auf (z.B. Einkäufe tätigen und Lindern materieller Notlagen bei Covid-19-bedingten Einbussen). Koordination via Pfarramt: Tel. 061 781 12 50.

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nach kurzer Krankheit, völlig unerwartet und viel zu früh verstorben. Franz Cueni eröffnete 1983 das erste Fitness-Studio im Laufental und zeigte uns eine neue Sparte der Gesundheitsförderung. Wir behalten ihn in bester Erinnerung. Den Angehörigen sprechen wir unsere herzliche Anteilnahme aus.

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Neuer Spielplatz für Laufen

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Der Häckseldienst findet von Montag bis Mittwoch statt. Unangemeldete Haushalte werden nicht berücksichtigt. Stellen Sie das zu häckselnde Material an gut zugänglicher und sichtbarer Stelle an der Strasse bereit. Wir häckseln nur Baum und Strauchschnitt (feuchtes und verrottetes Material verstopft die Häckselmaschine). Kosten: 10 Minuten gratis, jede weitere angebrochene Viertelstunde kostet CHF 50.–, begrenzt auf 40 Minuten pro Kunde. Die maximale Häckseldauer beträgt daher 40 Minuten. Anmeldung: Mittels Anmeldetalon bis spätestens Freitag, 12. Juni 2020, an die Stadtverwaltung Laufen, Bauabteilung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen oder elektronisch an: bau@laufen-bl.ch und über den Online-Schalter der Homepage www.laufen-bl.ch Auskünfte: Erhältlich bei der Stadtverwal-

tung Laufen, Technische Dienste, Daniel Neuschwander, Telefon 061 766 33 40.

Achtung: Bitte beachten Sie, dass das Häckselmaterial nicht abgeführt wird.

■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ Name und Vorname ■ ■ ■ ■ ■ ____________________________________________________________ ■ ■ ■ Adresse ■ ■ ■ ■ ____________________________________________________________ ■ ■ Wohnort ■ ■ ■ ■ ■ ■ ____________________________________________________________ ■ ■ Telefon ■ ■ ■ ■ ■ ____________________________________________________________ ■ ■ ■ Unterschrift ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■

für Montag, 15., Dienstag, 16. und Mittwoch, 17. Juni 2020

Häckseldienst 15., 16. und 17. Juni 2020

ANMELDUNG HÄCKSELDIENST

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Ein grosser Wurf für Laufen

Viel Platz zum Spielen: Auch die Grossen freuten sich bei der kleinen Einweihung über den neuen Spielplatzes beim Kirchgarten. FOTO STL

Im Kirchgarten ist in den vergangenen Monaten nicht nur eine ansprechende Siedlung entstanden, sondern auch ein neuer, öffentlicher Spielplatz.

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er neue Spielplatz im Kirchgarten lädt kleine und grössere Kinder zum Spielen ein. Moderne Spielgeräte mit viel Holzanteil sind auf dem grosszügigen Platz hübsch eingebettet und fügen sich optisch perfekt in die neue Siedlung ein. Erreichbar ist der Spielplatz via Hinterfeldstrasse und Kirchenparkplatz oder via Weststrasse. Auf dem neuen Spielplatz lässt es sich nach Herzenslust klettern, schaukeln, graben und spielen, Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. «Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.» Mit diesem Zitat des amerikanischen Arztes Oliver Wendell Holmes Sr. begrüsste die Vize-Stadtpräsidentin Sabine Asprion die Anwesenden, deren Zahl aufgrund von Covid-19 sehr klein gehalten wurde, an der Einweihung. Sie zeigte sich erfreut darüber, den Kindern und Familien im Hinterfeld diesen

Spielplatz endlich übergeben zu können, umso mehr, weil der letzte Spielplatz an der BKW-Strasse vor mehreren Jahren überbaut worden war. Mit dem Kirchgartenprojekt habe sich eine optimale Zusammenarbeit von Gemeinwesen und Privaten ergeben. Die Stadt Laufen möchte aus diesem Grund der Kirchgemeinde als Grundeigentümerin, der Bâloise als Investorin und dem Projektleiter Daniel Neuschwander herzlich danken. Auch Jürg Schwander, der die Anwesenden im Namen der römisch-katholischen Kirchgemeinde Laufen begrüsste, zeigte sich an der Einweihung erfreut darüber, dass das Projekt «Kirchgarten» und somit auch der neue Spielplatz nach einer langen Zeit der Planung, Diskussionen und letztlich sogar einer Abstimmung, zustande gekommen ist. Stadtpräsident Alex Imhof schliesslich lobte die neue Siedlung als Ganzes. Sie habe dörflichen Charakter und der Spielplatz sei eine tolle Ergänzung für Laufen. Die Kosten für den Spielplatz belaufen sich auf rund 140 000 Franken, wovon die Investorin Bâloise 60 000 Franken beigesteuert hat. (stl)

Feierlich: Gemeinsam zerschnitten die wichtigsten Akteure das Band, unter anderem die Vertretung der Stadt Laufen Martin Hofer, Abteilung Bau und Planung, Stadtpräsident Alex Imhof, Vize-Stadtpräsidentin und zuständige Stadträtin Sabine Asprion und die beiden Vertreter der Albin Borer AG.

Letzten Donnerstagabend wurde die Diebachstrasse in einer Eröffnung im kleinen Rahmen der Bevölkerung übergeben.

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ie ersten Fahrzeuge liessen nicht lange auf sich warten, nachdem das Band in einem feierlichen Akt von den wichtigsten Akteuren durchschnitten wurde. Sogleich rollten Autos und Motorräder über den frisch geteerten Asphalt und bewiesen bereits nach kurzer Zeit, dass die neue Diebachstrasse ein grosser Gewinn ist für Laufen. Offiziell das erste Fahrzeug war jedoch das «Omeli», das älteste noch fahrbare Feuerwehrfahrzeug der Schweiz und gleich im Anschluss ein nostalgischer Sportflitzer, mit VizeStadtpräsidentin Sabine Asprion am Steuer. Die für den Bau der Strasse zuständige Stadträtin freute sich, dass es im Verlauf der Bauarbeiten zu keinen nennenswerten Schwierigkeiten gekommen sei. Sie dankte in ihrer Begrüssung allen Beteiligten, welche in die Planung und den Bau der Strasse involviert waren. Sabine Asprion zeigte sich zuversichtlich, dass die Leute die Strasse schon bald für ihre Unternehmungen nutzen würden. Das brauche erfahrungsgemäss immer eine gewisse Zeit, bis die neue Möglichkeit zu fahren oder zu laufen in den Köpfen ankomme.

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Alex Imhof bedauerte den kleinen Rahmen der Einweihung. Unter den aktuellen Umständen sei ein grösserer Anlass aber leider nicht möglich gewesen. Er unterstrich die Bedeutung der Diebachstrasse mit der Aussage, dass diese wohl eines der wichtigsten Strassenprojekte darstelle, welches Laufen in den letzten 30 Jahren realisiert habe. Die Bewohnerinnen und Bewohner des bedeutenden Bleihollequartiers könnten so endlich in Richtung Basel fahren,

Durfte offiziell als erstes über die Diebachstrasse fahren: Das Feuerwehrauto «Omeli» mit Stadtpräsident Alex Imhof am Steuer. FOTOS STL

ohne den verkehrsreichen Weg via Bahnhof befahren zu müssen. Man hoffe ausserdem, mit dieser neuen Strasse den Ortsverkehr durch Laufen zu entlasten. Mit der Eröffnung der Diebachstrasse sei ausserdem ein langjähriges Projekt realisiert worden, welches eine interessante Geschichte hinter sich habe, wurde die Strasse doch mehrere Male an Gemeindeversammlungen gebodigt. Reibungslos verlief jedoch der Bau der Strasse. Man konnte sowohl den Zeitrahmen als auch das Budget einhalten, freute sich Martin Hofer, Leiter der Abteilung Bau und Planung. Erfreulich sei ausserdem die Tatsache, dass es auf der Baustelle zu keinerlei Unfällen gekommen sei. Auf der knapp 400 Meter langen Strasse, die das Bleihollequartier mit dem Nau verbindet, wurden gemäss Bauführung 900 Meter Erdgas und Trinkwasserleitungen und 3200 Meter Kabelschutzrohre verlegt. Ausserdem sorgen 14 Kandelaber für die nötige Beleuchtung. Im unteren Teil der Diebachstrasse musste in Richtung Hang eine Stützmauer angebracht werden. Der Hang soll schon bald mit Gras überwachsen sein. Um den Weg zum Schwimmbad für Fussgänger sicher zu machen, wurde ein Durchgang in Richtung Trottoir offen gelassen. Die damit verlorenen Parkplätze sind im unteren Teil der Diebachstrasse ersetzt worden. (stl)

Neues Datum für die Papiersammlung im Juni Aufgrund der Covid-19-Situation kann die Papiersammlung vom Samstag 13. Juni 2020 nicht wie geplant durch einen Verein durchgeführt werden.

Darum wird die KELSAG neu am Freitag 12. Juni 2020 eine Haus-zu-Haus-Sammlung durchführen. Die Einwohner und Einwohnerinnen von Laufen sind gebeten die Altpapierbündel wie gewohnt bis Freitag 12. Juni 2020 um 7.00 Uhr am Strassenrand bereit zu stellen. Wir weisen Sie darauf hin, dass Papier in Säcken und Karton nicht mitgenommen werden. Vielen Dank für Ihre wertvolle Mithilfe. Technische Dienste

www.laufen-bl.ch


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Donnerstag, 4. Juni 2020 Nr. 23

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Einladung

zur ordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Sonntag, 14. Juni 2020, 11.00 Uhr (nach dem Gottesdienst) in der Kirche Laufen Traktanden 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler, Feststellung des absoluten Mehrs 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 17. November 2019

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Herr Christian Spies Grabenacker 513, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Neubau Gartenhaus (BG: 588) Bauplatz: Grabenacker 513 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 3116 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 19. Juni 2020

Bauherrschaft: Herr und Frau Christian und Beatrice Schneuwly, Mühlerain 500, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: 3 Parkplätze, Fassadengestaltung, Durchgang bei Sitzplatz (BG: 589) Bauplatz: Mühlerain 500 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 3151 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 19. Juni 2020 Bauherrschaft: Herr Fritz Scherz, Vordere Rüti 122a, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Teil-Aufbau von Rinderstall nach Stallbrand auf nicht beschädigter Betonplatte (BG: 590) Bauplatz: Vordere Rüti 122a Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 2910 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 19. Juni 2020

Büsserach

Baupublikation

Bauherr: Ernst Jeker, Grienstrasse 47a, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Standort: Grienstrasse 47 Grundstück: GB 1435 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Kübler Haustechnik AG, Industriering 45, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach (nur auf Voranmeldung) Einsprachefrist: 19. Juni 2020

Nunningen

Baupublikation

Bauherren: Franziska Hänggi-Gasser / Philipp Muster, Talstrasse 25, 4208 Nunningen Bauobjekt: Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung Verantwortlich: Bauherrschaft Bauplatz: Musslistrasse 17 Bauparzelle: GB Nr. 2755 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 4. Juni 2020 – 18. Juni 2020

Baupublikation

Bauherr: Sandra Spies / Diego Arrojo, Breitenbachstrasse 62, 4227 Büsserach Bauobjekt: Einfamilienhaus Verantwortlich: Bau-ART Projekt GmbH, Werkstrasse 4, 6102 Malters Bauplatz: Wühry 23 Bauparzelle: GB Nr. 2694 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 4. Mai 2020 – 18. Mai 2020

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauobjekt: 20-0018 Um- und Anbau EFH Grundbuch-Nr.: 2057 Adresse: 4421 St. Pantaleon, Degenmattstrasse 17 Gesuchsteller: Delia Heller + Irene Heller 4421 St. Pantaleon, Degenmattstrasse 17 Grundeigentümer: Irene Heller 4421 St. Pantaleon, Kirchstrasse 26, Planverfasser: Mercatali Architekten GmbH 5013 Niedergösgen , Hauptstrasse 35 Datum Baugesuch: 4. Juni 2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St.Pantaleon Einsprachefrist: 19. Juni 2020 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

3. Vorstellung der Jahresrechnung und des Revisionsberichts 2019 Genehmigung der Jahresrechnung sowie des Revisionsberichts 4. Präsentation Sanierungskonzepte – Dachstock Kirche Laufen – Dachgeschoss Pfarrhaus Schutzrain 11, Laufen 5. Beschluss Finanzierung Sanierungskonzepte: Antrag via Fremdkapital (Hypothek) 6. Information über die kirchlichen Urnengänge – Totalrevision der Kirchenverfassung – Gesamterneuerungswahlen der Synodalen und Mitglieder der Kirchenpflegen für die Amtsperiode 2021–2024 7. Informationen und Diskussion über Stand und Entwicklung Kirchgemeinde Laufental 8. Verschiedenes, Anregungen (können bis 5. 6. 2020 auch schriftlich eingereicht werden) 9. Gast-Referat: Peter Seeberger – Vorstandspräsident «Permakulturgärten Grüner Zweig»

Beinwil

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Sunrise Communications AG, Salt Mobile SA, Swisscom AG und KAPO SO. Bauobjekt: Umbau der best. Mobilfunkanlage für Sunrise Communications AG, Salt Mobile SA , Swisscom AG und KAPO SO. mit neuem Mast und neuen Antennen. Bauort: Güpfichopf 4229 Beinwil Bauparzelle: GB.-Nr. 12 Projektverfasser: Hitz und Partner AG Tiefenaustrasse 2, 3048 Worblaufen Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 26. Juni 2020

Seewen BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Seewen Dorfstrasse Schürenmatt- bis Dummetenstrasse Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Fahrbahn wird im Baustellenbereich verengt. Die Verkehrsführung erfolgt einspurig mittels Lichtsignalanlage (Busbevorzugung). – Die Dummetenstrasse ist gesperrt. Die Erschliessung erfolgt via Gartenstrasse / Bürenstrasse. – Die Fussgänger werden umgeleitet. Dauer: Montag, 15. Juni 2020 bis Freitag, 7. August 2020 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 5. Juni 2020 doe/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Baupublikation

Bauherrschaft: Tanner Reto, Sägegasse 13, 4418 Reigoldswil Bauobjekt: Sanierung und Erneuerung der Plattenwege und Stützmauer, sowie Umbau Sitzplatz in Boccia-Bahn Bauplatz: Spalen 2 Projektverfasser: Bauherr Bauparzelle: GB 3185 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 19. Juni 2020 an die Baukommission, 4206 Seewen

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Arber Manuela, Vorderer Igraben 79, 4204 Himmelried Projektverfasser/in: Dill Daniel, Vorderer Igraben 79, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Gewerbehalle; Umbau und Erweiterung Bauort: Vorderer Igraben 28 Bauparzelle: GB-Nr. 1066, GB-Nr. 2548 (Gemeindegebiet Nunningen) Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried und Gemeinde-Homepage Beantragte Ausnahmen: ausserhalb Baugebiet Hinweis: teilweise bereits erstellt Einsprachefrist: 18. Juni 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Yvonne und Walter Kisseleff Gartenstrasse 17, 8132 Egg b. ZH Bauobjekt: Neubau Veloschopf Bauort: Biederthalstrasse 36, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 854 (Kernzone) Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 18. Juni 2020

Kommunikation Rheinstrasse 29 4410 Liestal T 061 552 20 02 medien.bud@bl.ch www.bl.ch

Wahlen/Laufen: Breitenbachstrasse wegen Belagsarbeiten gesperrt In den Nächten von Freitag, 5. Juni auf Samstag, 6. Juni 2020, ab Mitternacht und Samstag, 6. Juni auf Sonntag, 7. Juni 2020, bis Mitternacht wird in Wahlen/Laufen an der Breitenbachstrasse der Deckbelag eingebaut. Die Breitenbachstrasse wird für den Verkehr komplett gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert. Der Deckbelag wird im Abschnitt zwischen «Stangimatt» in Laufen und der Kantonsgrenze BL/SO in Wahlen über beide Fahrspuren eingebaut. Dies erfordert die komplette Sperrung der Breitenbachstrasse. Der Verkehr und der Busbetrieb der Postauto AG (Linie 111) werden umgeleitet. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Der Radweg ist von der Sperrung nicht betroffen. Die Umleitung erfolgt von Breitenbach in Fahrtrichtung Laufen über den Breitenbachweg und die Laufenstrasse in Wahlen sowie die Wahlenstrasse nach Laufen. In umgekehrter Fahrtrichtung erfolgt die Umleitung von Laufen nach Breitenbach über die Wahlenstrasse, Laufenstrasse in Wahlen und den Breitenbachweg nach Breitenbach. Die Haltestelle «Weihern» wird während der Sperrung nicht bedient. Die Deckbelagsarbeiten sind wetterabhängig. Bei Regen werden die Arbeiten auf das Wochenende vom 13. bis 14. Juni 2020 verschoben. Ein Übersichtsplan der Umleitungsroute sowie weitere Informationen sind auf der Internetseite des Tiefbauamts des Kantons Basel-Landschaft abrufbar. Für Rückfragen: Ivo Kaufmann, Projektleiter, Tiefbauamt, Geschäftsbereich Kantonsstrassen, Kreis 1, BUD, Tel. 061 552 40 82


LAUFENTAL

Donnerstag, 4. Juni 2020 Nr. 23

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BLAUEN

Aus Liebe zum Holz Erika Neuschwander hatte schon als Kind einen besonderen Draht zu Holz. Nun hat sie ein Hobby gefunden, das ihr erlaubt, sich mit allen Sinnen damit zu beschäftigen. Benildis Bentolila

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eit meiner Kindheit liebe ich Holz, seinen Duft, seine Beschaffenheit, seine Vielfalt!» Wenn die Bäuerin Erika Neuschwander aus Blauen von ihrem Lieblingsmaterial erzählt, gerät sie ins Schwärmen: «Holz fühlt sich warm an, Holz lässt sich formen, Holz macht hell; ja sogar wenn das Holz brennt, ist es nicht einfach totes Material, es lebt, es glüht.» Bereits als Kind habe sie Vogelhäuschen gezimmert. Nach der Schulzeit hatte die junge Frau dann andere Interessen, heiratete, gründete eine Familie, half ihrem Mann Marcel auf dem Hof und kümmerte sich um die drei Kinder und den grossen Gemüse- und Blumengarten. «Dann waren die Kinder selbstständig und mich dünkte», erinnert sie sich, «jetzt hätte ich Zeit für ein Hobby.» Es musste eine Beschäftigung sein, bei der sie sich Holz widmen konnte. Vor gut einem Jahr entschied sie sich, das Drechseln zu lernen, ein schönes altes Handwerk. Je mehr gedrehte – also gedrechselte – Kreationen sie betrachtete, desto besser gefiel ihr dieses Fertigungsverfahren. Grundlagen gründlich erlernt Sie meldete sich für einen Einführungskurs im Drechseln im Kurszentrum Ballenberg an. Eine Woche verbrachte sie im Berner Oberland und erlernte die Grundlagen des Drehens an der Drechselbank. Sie lernte mit den vielseitigen Drechslerwerkzeugen umzugehen, und sie lernte die Eigenschaften verschiedener Hölzer kennen. Besonders gefiel ihr, dass die Kursteilnehmer nach den Schulstunden nicht auseinanderströmten, sondern sich abends gemütlich zusammensetzten und über ihre Erfahrungen während des Tages diskutierten. Erika Neuschwander spürte schnell: «Dieses Handwerk ist mein Ding.» Schon bald kaufte sie die gleiche Drechselbank wie jene, auf der sie im Ballenberg gearbeitet hatte. Ihr Mann Marcel, der sich gut auskennt mit Holz, schnittt ihr mit der Motorsäge das Material in Form. Wichtig: Das Holz muss absolut trocken sein, da-

Alte Liebe: Erika Neuschwander in ihrer Drechslerwerkstatt auf dem Familienhof in Blauen, wo sie sich im Winter viel aufhält und Kunstgegenstände kreiert.

mit sich die gefertigten Gegenstände nicht verformen oder reissen. Die Drechslerei Stich in Kleinlützel versorgte Erika Neuschwander anschliessend mit sogenanntem Abfallholz, welches jedoch für ihren Zweck gut verwendbar ist. Sie begann einfache Gegenstände wie Schüsseln, Vasen und Kerzenständer zu kreieren. «Nicht jede Arbeit gelang mir auf Anhieb», schmunzelt die passionierte Drechslerin heute, «aber über die Wintermonate habe ich viel geübt und wurde erfolgreicher.» Neuschwander drechselte Ständer für Tischlampen und elektrifizierte sie, und

sie kreierte Schüsseln mit eigenwilligen Formen und Naturrändern. «Stolz bin ich auf meine niedliche Holzschnecke, die ich selbst entworfen habe und in verschiedenen Hölzern und Grössen herstelle», freut sich die Drechslerin. Jetzt, im Sommer, kann sich Erika Neuschwander nicht oft ihrem Hobby widmen, weil auf dem Bauernhof andere Arbeiten anstehen. «Aber im Spätherbst werde ich wieder öfter an der Drehbank stehen», sagt sie. «Schliesslich will ich im Hinblick auf die Weihnachtszeit die Ausstellung im Hofladen mit neuen Kreationen bestücken.»

Filigran: Eine Schnecke, gedrechselt von Erika Neuschwander. Das Tier regt sie zum Nachdenken über die Welt und das Leben an.

LAUFENTAL/THIERSTEIN

LAUFENTAL

Rege Teilnahme an der DV der Musikschule

Verlässt Grellingen den Bauverwaltungsverbund?

Die Delegiertenversammlung der Musikschule Laufental-Thierstein vom 26. Mai fand aufgrund von Covid-19 nur auf schriftlichem Weg statt (das Wochenblatt berichtete in der Ausgabe vom 28. Mai). Nun meldete der Schulrat unter Präsident René Lutz die eingegangenen Abstimmungsergebnisse. dust. Die von der Schulleitung und dem Schulrat vorgelegten Traktanden wurden von 19 Delegierten des Laufentals und 19 Delegierten des Thiersteins ausnahmslos gutgeheissen. Somit nahmen 38 der 50 Delegierten aktiv an dieser ersten Versammlung im Fernmodus teil. Unter anderem stand die Wahl des Schulrates auf der Traktandenliste. Der vorgeschlagene Vertreter aus dem Thierstein, Markus Wohlgemuth, Erschwil, wurde als Nachfolger für den demissionierenden Max Vogt einstimmig gewählt, ebenso die verbleibenden sieben Räte gewählt. Auch das Budget 2020/21 (Aufwand und Ertrag 2 901 600 Franken, 61 400 Franken höher als im Vorjahr) genehmigten 35 Delegierte, nebst zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung. Mit dem gleichen Resultat wurden die unveränderten

Elternbeiträge für das kommende Schuljahr genehmigt. René Lutz, Laufen, und Karl Wyss, Breitenbach, wurden in ihrem Amt als Präsident respektive Vizepräsident ebenfalls einstimmig bestätigt. Im Jahr 2022 ist hier ein Wechsel vorgesehen. Neu in die Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode 2020–2024 nimmt Sabine Ruffieux aus Büsserach Einsitz. Auch die verbleibenden drei, Ernst Niederer,

Karin Stebler und Andreas Weber, wurden wiedergewählt. Die zweite ordentliche Delegiertenversammlung 2020, mit Schwerpunkt Rechnung, findet Ende Oktober statt. «Hoffentlich wieder im üblichen Rahmen mit musikalischer Einleitung und spannenden Informationen des Schulleiters Ulrich Thiersch zum Alltag in der Musikschule», wie Präsident René Lutz bemerkte.

Ordentliche Delegiertenversammlung: So wie im Oktober 2019 stellt sich Präsident René Lutz die Durchführung vor. FOTO: MARTIN STAUB

FOTOS: BENILDIS BENTOLILA

gin. Die Bauverwaltung Vorderes Laufental möchte expandieren. Seit 2007 betreiben Blauen, Duggingen, Grellingen und Nenzlingen eine gemeinsame Bauverwaltung. Eine umfassende Neuorganisation samt neuem Kostenverteiler machte eine Kündigung des Vertrages auf Ende 2021 nötig. Allerdings konnten sich die vier Partnergemeinden nicht auf einen neuen Vertrag einigen. Grellingen hat den neuen Vertrag zur Bauverwaltung Vorderes Laufental noch nicht genehmigt, vermeldet das Dugginger Dorfblatt in seiner letzten Ausgabe. Der Grellinger Gemeinderat konnte sich mit dem neuen Verteilschlüssel nicht anfreunden. Eventuell werde die Gemeinde zukünftig Leistungen im Stundenansatz beziehen, erklärt der Grellinger Gemeindeverwalter Christian Fullin. Neu soll die Gemeinde Wahlen in der gemeinsamen Bauverwaltung mitmachen. Deren Gemeindeversammlung muss den Vertrag noch genehmigen. Weitere Gemeinden haben grundsätzlich Interesse an einer gemeinsamen Bauverwaltung signalisiert, sagt der Dugginger Gemeindeverwalter Christian Friedli.

Das neue Finanzierungsmodell solle mehr Planungssicherheit für das Gemeindebudget bringen, erklärt der Bauverwalter Thomas Hägeli auf Anfrage. Die Reorganisation sieht auch eine Stellvertretung vor. «Bisher bin ich alleine. Sollte ich ausfallen, so bliebe alles stehen», so Hägeli. Die Bauverwaltung Vorderes Laufental wird in Duggingen geführt. Eine Betriebskommission der beteiligten Gemeinden begleitet sie. Hägeli berät Bauwillige. Auch prüft er, ob die Baugesuche den Zonenvorschriften entsprechen. Diese Arbeit werde immer anspruchsvoller, weil die Bauherren kritischer werden und die technischen Anforderungen der Bauprojekte steigen, so Hägeli. Bei Bauprojekten der Gemeinde wie Strassenbau oder Wasserleitungen fungiert Hägeli auch als Bindeglied zwischen Ingenieurbüro und Gemeinderat. Die Ingenieure kümmerten sich naturgemäss lediglich um die technische Seite eines isolierten Projektes, während der Gemeinderat die ganze Gemeinde im Blick habe. Hägeli bereitet die Informationen zu einem Projekt auch auf, sodass es der Gemeinderat an einer Gemeindeversammlung vorstellen kann.


Standortförderung Laufental Schwarzbubenland

Ferienjob – Achtung, fertig, los! Eine temporäre Arbeit in den Ferien bringt Jugendlichen nicht nur ein willkommenes Taschengeld, sondern auch wertvolle Erfahrungen im Berufsalltag und Kontakte zur regionalen Wirtschaft. Ab sofort bieten die auf dieser Seite genannten Unternehmen Ferienjobs für 13- bis 18-Jährige an. «Alle waren motiviert und haben die ersten Schritte in der Arbeitswelt interessiert miterlebt.» «Die Jungen waren freundlich, arbeitswillig und haben einen guten Eindruck hinterlassen.» Das sind nur zwei von vielen ausschliesslich positiven Feedbacks der Wirtschaft zur Ferienjob-Kampagne, die im vergangenen Sommer 2019 lanciert worden ist. Positiv waren auch die Reaktionen der Jugendlichen, die mit einer Arbeitstätigkeit in den Ferien gleich mehrere Flie-

gen mit einer Klappe schlagen können: Das Taschengeld wird erheblich aufgebessert, erste Erfahrungen im Berufsleben werden gesammelt und durch eine komplett neue Umgebung und einen ungewohnten Alltag findet eine wichtige Horizonterweiterung statt. Die Schülerinnen und Schüler vertiefen und festigen Werte wie Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Imagegewinn Doch nicht nur die jugendlichen Arbeitskräfte auf Zeit profitieren von der Ferienjob-Kampagne, sondern auch die Unternehmen – mal abgesehen von der Arbeitskraft als solcher. Firmen, die schon seit Jahren Ferienbeschäftigungen für Schülerinnen und Schüler anbieten, wissen genau um den Imagegewinn, den sich ein Unternehmen mit einem solchen

«Päckli» statt Gratulationsfeier Die Krönung des Lehrabschlusses ist für die fertig ausgebildeten Fachkräfte aus dem Schwarzbubenland und dem Laufental, deren Angehörige und natürlich auch deren Lehrmeister und Arbeitgeber die alljährliche stimmungsvolle Gratulationsfeier im «Alts Schlachthuus» in Laufen. Aufgrund der Corona-Krise und dem daraus resultierenden Mangel an Planungssicherheit mussten die Organisatoren – das Forum Schwarzbubenland, die Promotion Laufental und der Gewerbeverein KMU Laufental – die-

ses Jahr umdisponieren: Die für den 1. Juli 2020 geplante Gratulationsfeier wurde abgesagt. Im Gegenzug dürfen sich die Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger über eine Anerkennung in Form eines «Päckli» freuen, das sie Anfang Juli auf dem Postweg erreichen wird. Enthalten ist eine bunte Auswahl an Produkten aus der Region als Zeichen der Wertschätzung für den engagierten Einsatz, der in den vergangenen Lehrjahren geleistet wurde.

Angebot erarbeiten kann. «Die Jugendlichen lernen durch den Ferienjob ein Unternehmen, das sie bislang nur von aussen wahrnehmen, intensiv kennen und tragen ihre positiven Erfahrungen nach draussen», sagt Wirtschaftsförderer Thomas Boillat. Und wer weiss: Wer über die Jahre hinweg mehrere Jugendliche beschäftigt, findet unter ihnen – oder in deren Umfeld - eventuell auch einen potentiellen Lernenden und somit die Fachkraft der Zukunft.

Niedere Schwellen Um Barrieren für Firmen und den arbeitswilligen Nachwuchs zu eliminieren, wurde das Vertragsverfahren stark vereinfacht. Wie bei der Premiere im vergangenen Jahr haben die Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland gemeinsam mit dem Industrieverband

Meine Meinung Laufen-Thierstein-Dorneck-Birseck und der Solothurner Handelskammer zusammengespannt, um die Unternehmen mit den wichtigsten Informationen auf einen Blick zu versorgen und die Administration auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Beim entsprechenden Vertrag, der online verfügbar ist, müssen lediglich die persönlichen Angaben und der Stundenansatz ergänzt werden. Mit Erfolg: Diesen Sommer sind bedeutend mehr Unternehmen bei der Aktion dabei, die Ferienjobs anbieten (siehe Abbildung). «Es kann losgehen: Die Firmen freuen sich ab sofort auf den direkten Kontakt der Jugendlichen», sagt Thomas Boillat. Angesprochen sind Mädchen und Buben im Alter von 13 bis 18 Jahren, die gewillt sind, von einer aktiven Feriengestaltung gleich mehrfach zu profitieren.

Gemeinsam gegen Corona «Einstimmig gegen den Coronavirus» und «Es geht um die Existenz» – so lauteten die beiden Headlines der ersten CoronaInfo Laufental / Thierstein / Dorneckberg. Die Info erschien am 19. März – also gerade mal drei Tage nach dem der Bundesrat die ausserordentliche Lage erklärt hatte – im Wochenblatt. Im Wochenrhythmus wurde fortan die Bevölkerung und die Wirtschaft, getragen von den regionalen RFS und Wirtschaftsverbänden, über Aktuelles informiert. «Alle wichtigen Informationen sind hier übersichtlich zusammengefasst», sagt Wirtschaftsförderer Thomas Boillat, der unter anderen für die Inhalte besorgt ist. Ebenfalls in kürzester Zeit wurde das Online-Portal corona.laufental.swiss realisiert, das übersichtlich und zuverlässig die wichtigsten Informationen liefert und ständig aktualisiert wird. «Unsere schnelle Reaktion und die regelmässigen Updates sind der guten und unkomplizierten Zusammenarbeit der Verbände zu verdanken», so Thomas

Boillat. Zum Service gehört auch eine sofortige Beantwortung von Fragen durch die Wirtschaftsförderung.

Corona-Info Informationen

für die Bevö

Laufental / Th

lkerung

Esther Schindelholz Stabschefin RFS Laufental

In aussergewöhnlichen Zeiten benötigt es aussergewöhnliche Lösungen. Wer hätte gedacht, dass der «Staat», der Regionale Führungsstab und die Privatwirtschaft über die Kantonsgrenzen hinaus von einer Stunde auf die andere und über längere Zeit so gut zusammenarbeiten und funktionieren? Vermutlich die wenigsten! Doch wir haben es geschafft – zusammen! Das Ziel ist erreicht: Die Bevölkerung und die KMU waren jederzeit und stets aktuell informiert. Die Krise hat etwas Gutes hervorgebracht: Wir wissen nun, dass wir schnell und unkompliziert sehr viele Personen und Unternehmen erreichen können. Alle haben am selben Strick gezogen und diese tolle Zusammenarbeit wird mit Sicherheit auch in Zukunft Bestand haben. Der Dank gilt allen Menschen hinter den sieben beteiligten Organisationen. Insbesondere ein herzliches Merci an alle meine Stabsmitglieder, die in aller Stille eine hervorragende Arbeit geleistet haben und immer noch leisten. Die Vereine Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland machen sich stark für eine positive Entwicklung der Bezirke Laufen, Thierstein und Dorneck als Wirtschaftsraum, Wohnregion und Naherholungsgebiet. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren Wirtschaft, Verkehr, Bildung, Tourismus, Kultur und Gesundheit. Wir vernetzen die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für eine Heimat mit Gewicht und Strahlkraft – nach innen wie über die Grenzen hinweg.

ierstein / Do

rneckberg

Vorgehen im • Allgemein Krankheitsfall e Infor www.bag.adm mationen unter Informationen • In Notfällen für das Gewe • Hotline 058 in.ch immer 144 rbe anrufen! 463 00 00 (24 • Für Reisende h) • Informationen • Kanton Base 058 464 44 zu • Corona-V 88 l-Landschaft Erwerbsersatz Corona irus-Check tinyurl.com/Im entschädigun check.bag-co Krankheitsfal inkl. Merkblätt g rona 0800 l virus.ch 800 112 (tägl ern • Informationen www.ahv-iv.c ich 9–16 h) zu Kantonen h/de www.ch.ch/de • Überbrückun • Kanton Solo gskredite für • Kanton Solo /coronavirus thurn Unternehmen thurn tinyurl.com/Im www.corona.s Krankheitsfal www .cov 0800 112 117 o.ch id19 l 0800 112 117 (täglich 8–1 • Kanton Base .easygov.swiss 6 h) (täglich 8–1 l-Landschaft kfscorona@k 6 h) tinyurl.com/U • Informationen apo.so.ch nternehmen-B • Kanton Base für Kinder 061 552 06 L l-Landschaft 058 463 00 80, kast@bl. www.bl.ch/co 00 (24 h) • Kanton Solo ch rona thurn 0800 800 112 coro na.s • Für allgemein (täglich 9–1 o.ch/wirtscha • Corona-H e Informationen ft/ 032 627 95 otline für psyc 6 h) (nich 23 t zum hische Thema Coro Belastungen corona@awa (8–16 h) navi 061 553 54 wenden Sie .so.ch 54 (Psychiatrie sich an Ihren rus) • Infos für Kultu Baselland) arzt oder die Hausrschaffende medizinische tinyurl.com/K rufzentrale Notultur-Bund Diszipliniert 061 261 15 tinyurl.com/K in Richtung 15 ultur-BL Öffnung Mit der Öffn tinyurl.com/K ung Informationen ultur-SO den und Dien von weiteren Läfür den Kran stleistern rück kheitsfall Personen ab vergangenen te am 16 Ausbau Sofo Jahren mit Montag die möglichen rthilfe im Base einer tierte «Normali viel ziCoro lbiet Der Bund hat tät» ein Stüc werden in zwei navirus-Infektion eine Härtefall-R Um weitere k näher. eingeführt egelung Schr rungsstatione ambulanten Abkläfür Selbststä tung unterneh itte in diese Richn ndigerwerbende, die men zu könn Falls Sie ärztl untersucht. ihrer Tätigkeit nun umso en gilt iche Behandlu nachgehen weiterhin meh grund von dürfen - aufg ng aufHygiene beac r: Abstand halten! rund tuatio der Sin aber in finan hten! Wen • Husten zielle Notlage n immer möglich zu raten Hause bleib sind. ge• Atemnot Im Baselbiet en! Absolutes können Betriebe (z.B. Feuerverbot • und/oder Taxifahrer, Foto diese im Wald und in Wald Fieber (höh Hotels) eine nähe er als 38°C benötigen, nicht rückzahlb grafen, ) www.waldbran (50m) beachten! begeben Sie forthilfe von are Sodgefahr.ch Krankenkasse sich mit 3000.– bean Während die naus trage weis n. oder Pass/ID Abklärungsst in eine der Corona-Verda ation für beiden Abkl Schutzkonzepte chtsfälle in ärungsstationen: Münchenstein nach Will ein Unte wie vor best • München rnehmen den ehen bleibt, wird jene in stein, Kuspo Betri Öffentlichkeit Lausen per Loogstrasse zugänglich mac eb der 1. Mai geschlossen. 2 (8–20h) ein Schutzkon hen, ist • Lausen, Meh zept für Kund rzwe Mita en und rbeitende erfor ckha Stand: 28. Geschlossen lle Stutz April 2020 derlich. Vorg ab 1.5.2020 und Muster aben des Stand: 28. auf: backtowo Bundes finden sich April 2020 rk.easygov.sw iss Stand: 28.

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Forum Schwarzbubenland Bahnhofstrasse 32, 4143 Dornach Tel. +41 61 702 17 17 info@schwarzbubenland.info www.schwarzbubenland.info Medienpartner


THIERSTEIN/DORNECK

Donnerstag, 4. Juni 2020 Nr. 23

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SEEWEN

«Es braucht ein Umdenken» Beschlüsse des Gemeinderats zu COVID-19: kommunale Handlungsfelder Gemeindeversammlung

Die Versammlung vom 22. Juni ist bereits auf den 24. August verschoben worden. Das neue Durchführungsdatum bleibt bestehen.

Nutzung gemeindeeigene Infrastrukturen Campus (Schulareal) und Parkanlagen

Der Aufenthalt im Campus während der Schulzeiten (07:00-17:00 Uhr) ist bis zum Beginn der Schul-Sommerferien nur den ordentlichen Nutzen der Anlage (Schulen) erlaubt. Außerhalb dieser Zeiten ist der Aufenthalt ab dem 8. Juni unter Einhaltung der bundesrätlichen Vorgaben erlaubt. Die Nutzung der Spielplätze, der Spielwiese und der Parkanlagen bleibt gestattet. Veranstaltungsräume / Sitzungszimmer Veranstaltungen und Sitzungen in gemeindeeigenen Infrastrukturen können ab dem 6. Juni wieder durchgeführt werden. Die Veranstalter sind verpflichtet, die bundesrätlichen Vorgaben einzuhalten. Für Anlässe im Griensaal vor dem 31. August haben die Organisatoren zwingend ein Schutzkonzept zur Prüfung einzureichen. Sportanlagen Grien / Schützenhaus Die Anlagen stehen den Vereinen/Nutzern weiterhin zur Verfügung. Die Dusch- und Umkleidebereiche bleiben bis zum Ende der Schul-Sommerferien geschlossen. Die Nutzer sind verpflichtet, die bundesrätlichen Bestimmungen zum Versammlungsverbot, Abstandhalten sowie den Hygienemassnahmen einzuhalten. Die Nutzer sind zudem verpflichtet, die Schutzkonzepte der Sportverbände umzusetzen. Turnhallen / Gemeindesaal (Nutzung für Sportzwecke) Die Anlagen stehen den Vereinen/Nutzern ab dem 8. Juni zur Verfügung. Die Dusch- und Garderobenanlagen bleiben bis zum Ende der Schul-Sommerferien geschlossen. Die Nutzer sind verpflichtet, die bundesrätlichen Bestimmungen zum Versammlungsverbot, Abstandhalten sowie den Hygienemassnahmen einzuhalten. Die Nutzer sind zudem verpflichtet, die Schutzkonzepte der Sportverbände umzusetzen. Hallenbad Breitgarten Das Hallenbad bleibt bis nach den Sommerferien geschlossen. Naturbad Erläuterungen untenstehend.

Naturbad – Eröffnung am 6. Juni

Die Trockenperioden und die Schäden durch Borkenkäfer bereiten der Holzbranche grosse Sorgen. Es brauche ein Umdenken bei den Konsumenten und eine Stärkung der lokalen Wertschöpfungsketten, sagt Christoph Gubler, der Revierförster des Forstbetriebs Schwarzbubenland in Seewen. Willi Wenger

C

hristoph Gubler spricht in diesem Zusammenhang Klartext: «Wir müssen Emotionen wecken bei den Konsumentinnen und Konsumenten. Holz hätten wir hier genug, auch in unserem Einzugsgebiet». Gubler sieht täglich, wie die Sturmereignisse und die Sommertrockenheit der vergangenen Jahre dem Wald zugesetzt haben. Buchen seien geschwächt, und Fichten sowie Tannen würden ebenfalls leiden. Zudem habe die Trockenperiode im März und April dieses Jahres die Entwicklung des Borkenkäfers weiter begünstigt. Pro Holz Solothurn sagt zudem, dass eine Eindämmung der Situation nur mit konsequentem Handeln möglich sei. Befallene Bäume müssen auch zur Sicherheit der Waldbesucher rasch geschlagen und aus dem Wald abgeführt werden. Allerdings: Die aktuelle Lage macht es für den Holzmarkt nicht einfach. Die Restriktionen aufgrund der Corona-Krise haben die Situation zusätzlich verschärft: Grosse Sägereien mussten ihre Produktion stark drosseln, und der Export von Holz und Holzprodukten ist praktisch zum Erliegen gekommen. Gerade deshalb sei rasches Handeln notwendig. Die konsequente Nutzung des vor unserer Tür nachwachsenden Rohstoffs Holz unterstütze die nachhaltige Pflege des Waldes, und sie ersetze weniger ökologische Baustoffe oder fossile Brennstoffe, schreibt Pro Holz Solothurn in einer Medienmitteilung. «Für gut 95 Prozent von Bauherrschaften ist die Frage zur Herkunft des Holzes, beispielsweise bei der Erstellung

Vorbildlich: Der Werkhof des Kreisbauamts III des Kantons Solothurn in Seewen ist ein Vorzeigebau in Bezug auf Schweizer Holz. FOTO: ZVG eines Einfamilienhauses, kein Thema», bedauert Gubler die Situation, wie sie sich darstellt. «Dabei haben wir hier genügend Holz.» Es sei der Bevölkerung grundsätzlich nicht bewusst respektive bekannt, dass der grösste Teil des «hiesigen» Holzes aus dem Ausland stamme. Das meiste werde aus den Nachbarländern Deutschland, Österreich oder Tschechien beziehungsweise Osteuropa importiert. Dass auf der anderen Seite riesige Holzmengen nach Südostasien exportiert werden, erwähnt Gubler ebenfalls. Bauherren in der Pflicht Private und öffentliche Bauherrschaften werden durch Pro Holz Solothurn darum aufgerufen, Bauprojekte anzuschieben, die mit Schweizer Holz realisiert werden. Dass dies gelebt werden kann, dokumentierte der Kanton Solothurn, als er den Stützpunkt für den Strassenunterhalt in Seewen vor drei Jahren baute. Für die Bauherrin, das kantonale Hochbauamt, stand ausser Frage, einheimisches Holz für diesen Vorzeigebau zu verwenden. So ist für die Aussenhaut eine vertikale, offene Stülpschalung aus Schweizer Lärchenholz gewählt worden. Mit dieser Holzschalung sind sowohl die 7,5 Meter hohe Halle wie auch das zwölf Meter hohe Salzsilo verkleidet. Und: Das beim Hallenbau verwendete Konstruktionsholz stammt ebenfalls aus der Schweiz. Revierförster Christoph Gubler gibt seiner Hoffnung Ausdruck, dass dieses Beispiel in Seewen Schule machen wird.

Die Nutzung von Schweizer Holz sei gelebter Umweltschutz. Dies müsse verstärkt wahrgenommen werden. Nur so könne dem Rohstoff Holz, der vor der eigenen Haustüre wachse, zum eigentlichen Höhenflug verholfen werden. Gubler weist schliesslich darauf hin, dass der Mehrpreis für Schweizer Holz bei einem Einfamilienhaus zwischen 3000 und 5000 Franken liege. «Je nach Holzanteil, der verbaut wird.»

Pro Holz Solothurn Die Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn versteht sich als Dachorganisation der Solothurner Wald- und Holzwirtschaft und ist eine regionale Arbeitsgemeinschaft der Lignum Schweiz. Sie engagiert sich für eine umfassende Holzförderung in der ganzen Wertschöpfungskette Holz und fördert den einheimischen Rohstoff Holz als Bauund Werkstoff sowie als Energieträger. Sie stärkt die Holzbranche vom Waldeigentümer und Förster über die Sägerei bis zum Holzbauer, Schreiner und Architekten. Die Arbeitsgruppe ist organisatorisch dem Bürgergemeinden- und WaldeigentümerVerband Kanton Solothurn angegliedert.

SCHWARZBUBENLAND

Beinwiler zahlen doppelt so viel wie Kammersrohrer Wir freuen uns, unsere Badegäste ab dem 6. Juni wieder im Naturbad begrüssen zu dürfen. Dank den Fortschritten bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie wird es möglich sein, den Betrieb weitgehend normal zu gestalten. Die Gemeindeverwaltung und die Bademeister sind in diesen Tagen darum bemüht, ein Schutzkonzept zu erarbeiten, welches bei möglichst unverändertem Badespass ein Maximum an Sicherheit bietet. Wir wünschen Ihnen allen eine tolle Badesaison! Ihre Gemeindeverwaltung

Anlässe Aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der Durchführung von Anlässen wird auf eine Kommunikation derselben bis auf weiteres verzichtet. Die Vereine/Institutionen werden gebeten, ihre Einträge auf der Homepage im Bedarfsfall anzupassen.

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

gin. Er ist der Vorhof der Steuerhölle. Der Bezirk Thierstein hat den zweithöchsten durchschnittlichen Steuerfuss des Kantons, nämlich 125 Prozent der einfachen Staatssteuer. Getoppt wird er nur vom Bezirk Thal, wo der durchschnittliche Steuerfuss 129 Prozent beträgt. Auf dem anderen Ende der Skala liegt der Bezirk Solothurn. Dessen einzige Gemeinde weist einen Steuerfuss von 107 Prozent aus. Der Kantonsmittelwert (einfaches arithmetisches Mittel) beträgt im Kanton Solothurn 117 Prozent. Es hat elf Gemeinden, die einen Steuerfuss bis 100 Prozent haben. Die Mehrheit liegt in den Bezirken Lebern und Olten. Davon liegt eine einzige Gemeinde nördlich des Passwangs, und das ist Dornach (88 Prozent). Am Jurasüdfuss zeigt sich ein eigentlicher Speckgürtel. Die mit Abstand steuergünstigste Gemeinde im Kanton ist Kammersrohr (65 Prozent). Sie hat 30 Einwohner und laut Wikipedia weder Kindergarten noch Laden. Auch eine Bushaltestelle fehlt. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dahin möchte, muss von Günsberg aus 35 Minuten marschieren. Kammersrohr liegt rund 9 Kilometer nordöstlich von Solothurn. Ungleiches Schwarzbubenland Im Bezirk Thierstein ist der Steuersatz relativ einheitlich mit Büsserach (111 Prozent) an einem Ende der Ska-

Steuerfüsse natürliche Personen: Deutlich ist das Gefälle zu sehen.

la und Beinwil (132 Prozent) am anderen Ende. Im Bezirk Dorneck geht die Schere bedeutend weiter auf. Hier markieren Dornach (88 Prozent) und Seewen

GRAFIK: AMT FÜR GEMEINDEN

(129 Prozent) die Extrempunkte, legt das Amt für Gemeinden in seinem Bulletin «Steuerfüsse und Gebühren 2020 der Solothurner Gemeinden» dar.


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Donnerstag, 4. Juni 2020 Nr. 23

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Lösung der letzten Ausgabe

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Lösung 22/2020: PLATANE

Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

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Sudoku im Wochenblatt 6

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7 9 2 4 7 2 4 8 5 3 5 2 4 3 6 4 3 1 2 4 1 5 mittel


Dank Contact Tracing für die kommende Zeit gewappnet Contact Tracing: Überall wird darüber gesprochen, aber längst nicht alle wissen, wie es funktioniert. KonkÄeĖ gehĖ eC beim ConĖacĖ TÄacing Ím die RİckLeÄfolgÍng Lon InfekĖionCkeĖĖen. Wann Índ Ĺo ĹaÄ eine CogenannĖe IndeĽ-PeÄCon, beLoÄ Cie SĻmpĖome aÍfĹieC, in ÍnmiĖĖelbaÄem KonĖakĖ miĖ andeÄen PeÄConen Índ haĖ dieCe möglicheÄĹeiCe angeCĖeckĖ? So Ĺill man feCĖCĖellen, Ĺelche KonĖakĖpeÄConen Cich poĖenŃiell miĖ dem CoÄonaLiÄÍC angeCĖeckĖ haben. DieCe an Cich noch geCÍnden PeÄConen ĹeÄden in deÄ QÍaÄanĖäne fİÄ Ńehn Tage beobachĖeĖ, ob Cie Cich angeCĖeckĖ haben Índ CpäĖeÄ KÄankheiĖCCĻmpĖome enĖĹickeln. WeiĖeÄe InfekĖionCkeĖĖen Collen damiĖ ÍnĖeÄbÄochen ĹeÄden (ConĖainmenĖ odeÄ EindämmÍngC-SĖÄaĖegie). Was tut der Kanton Solothurn punkto Contact Tracing? DaC ConĖacĖ TÄacing (aÍch KonĖakĖabkläÄÍng odeÄ UmgebÍngCÍnĖeÄCÍchÍng) kennĖ man im KanĖon beÄeiĖC beCĖenC Lon andeÄen InfekĖionCkÄankheiĖen Ĺie MaCeÄn odeÄ TÍbeÄkÍloCe. Unabhängig Lon den EmpfehlÍngen deC BÍndeC haĖ daC ConĖacĖ TÄacing im KanĖon SoloĖhÍÄn CĖeĖC einen hohen SĖellenĹeÄĖ gehabĖ Índ ĹÍÄde deChalb ĹähÄend deÄ CoÄonaLiÄÍC-Epidemie nie ganŃ aÍfgegeben. VoÄ ÄÍnd LieÄ Wochen ĹÍÄde die RİckLeÄfolgÍng bei Cinkenden COVID-19-FallŃahlen ĹiedeÄ inĖenCiLieÄĖ. NeÍ haĖ deÄ KanĖon SoloĖhÍÄn ein DaĖeneÄfaCCÍngC-Tool fİÄ in©ŃieÄĖe PeÄConen in BeĖÄieb genommen: DÍÄch die SORMASSofĖĹaÄe ĹiÄd die AÄbeiĖ deC kanĖonalen «TeamC ConĖacĖ TÄacing» LeÄeinfachĖ Índ eine LeÄbeCCeÄĖe CĖaĖiCĖiCche GÄÍndlage geCchaffen. SORMAS eÄmöglichĖ eC, die AÍCbÄeiĖÍng deC ViÄÍC noch beCCeÄ ŃÍ beobachĖen, InfekĖionCkeĖĖen daÄŃÍCĖellen Índ aÍf NeÍinfekĖionen CchnelleÄ ŃÍ ÄeagieÄen. Wie steht es um den Datenschutz? Das Epidemiengesetz fordert eine Meldep»icht, sobald ein positiver Test vorliegt. Somit ist es auch für den Contact-TracingVorgang unumgänglich, mit Personendaten zu arbeiten. Aber selbstverständlich werden auch hierbei alle Datenschutzrichtlinien eingehalten. Der Bund setzt vor allem auf eine möglichst breit genutzte Tracing-App. Warum braucht der Kanton Solothurn eine eigene Lösung? Der Kanton braucht keine eigene Lösung. Die beiden Technologien ergänzen sich gegenseitig und lassen sich so nicht vergleichen. Der Bund forciert die breite Nutzung der so genannten Swiss Proximity Tracing App (SwissCovid App). Ihre Nutzung wird freiwillig und für jedermann offen sein, und wird es ermöglichen, über allfällige Kontakte mit In„zierten informiert zu werden. Diese App ersetzt aber das klassische Contact Tracing auf keinen Fall. Für ein modernes Contact Tracing braucht es ein adäquates Datenerfassungstool. Hier kommt SORMAS mit der Möglichkeit zum Fall- und Kontaktmanagement zum Einsatz. SORMAS beinhaltet auch eine App zur freiwilligen Erfassung des Gesundheitszustandes von erkrankten Personen (in Isolation) sowie Kontaktpersonen (in Quarantäne). Während SORMAS als Komplettlösung für das klassische Contact Tracing strategisch zentral ist, ist die SwissCovid App lediglich ein ergänzendes Werkzeug. Wer sind die Solothurner «Contact Tracer»? Das Team besteht aus intern geschultem Personal verschiedener Bereiche der Verwaltung, die gezielt aufgrund ihrer Eigenschaften

für diesen Aufgabenbereich ausgesucht wurden. Es gibt ein Kernteam von 3 Personen, ein erweitertes Team von 5 Personen sowie einen Reservepool von 15 Personen. Der Kanton Solothurn kann sich also dynamisch der entsprechenden epidemiologischen Lage (z. B. Anzahl der Fälle) anpassen. SORMAS wird die tägliche Arbeit der «Contact Tracer» vereinfachen und ef„zienter gestalten. Zusätzlich unterstützen auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte das Contact Tracing. Ein konkretes Beispiel: Ich habe mich beim Restaurantbesuch auf eine Liste eingetragen. Was geschieht, wenn sich nachträglich feststellen lässt, dass am Nachbarstisch eine in„zierte Person sass? Eine Liste bietet Anhaltspunkte fürs Contact Tracing und ermöglicht die Kontaktaufnahme – aber nicht jeder auf der Liste würde zwangsläu„g in Quarantäne kommen. Sofern es möglich ist, wird zuerst das potenzielle Ansteckungsrisiko vor Ort analysiert: Wie gross war die Distanz zwischen den betreffenden Personen – und über welchen Zeitraum? Wird eine Ansteckung als wahrscheinlich eingestuft, so folgt die zehntägige Quarantäne, meistens in der häuslichen Umgebung. Treten während dieser Zeit Symptome auf, erfolgt eine Testung. Personen in Quarantäne oder Isolation werden während dieser Zeit vom kantonsärztlichen Dienst unterstützt und beraten. Was ist, wenn sich jemand der Quarantäne oder der Isolation verweigert? Grundsätzlich geht man im Kanton Solothurn von eigenverantwortlichem Verhalten aus. Falls nötig, können allerdings die Massnahmen auch per Verfügung angeordnet werden. Das Epidemiengesetz sieht Bussen bei Übertretungen vor. Bislang waren aber weder Zwangsanordnungen noch Bussen nötig. Ein intensives Contact Tracing setzt voraus, dass sich alle Personen mit Symptomen auch testen lassen. Ist der Kanton Solothurn gerüstet? Zunächst geht es tatsächlich einmal darum, dass sich Leute überhaupt erst testen lassen, selbst, wenn sie nur leichte Symptome haben. Unter corona.so.ch/gesundheitsfachleute/aerzteschaft ist eine Liste der Testzentren zu „nden. Es werden in diesem Bereich weitergehende Massnahmen geplant, um im Hinblick auf die Grippesaison mit vermehrtem Auftreten von Atemwegsinfektionen ab Herbst gewappnet zu sein.

Dies ist vorläu„g die letzte Corona-Info in dieser Zeitung. Auch unter gelockerten Bedingungen der «neuen Normalität» ist weiterhin Achtsamkeit geboten. Nach wie vor gilt: Hygienemassnahmen beachten! Distanz wahren! Bei Symptomen sich testen lassen! Wir danken der Bevölkerung des Kantons Solothurn. Alle Infos unter corona.so.ch

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SPORT

Donnerstag, 4. Juni 2020 Nr. 23

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FUSSBALL

Der FC Laufen verzichtet auf Experimente gungslos vertrauen kann. Pollaci zum Beispiel war mit mir schon in Therwil.» Davide Fellino legt auch grossen Wert auf die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft. «Ich weiss, wie es ist, Trainer einer zweiten Equipe zu sein. Deshalb wollte ich es ja auch nicht mehr machen. Ich kann jetzt das, was ich damals beanstandete, selber besser machen. Ich kenne den Trainer Tobias Schnell gut, und sein Assistent Ronnie Leutwiler war mit mir in Therwil. Das Team hat 3.-Liga-Niveau, und ein Aufstieg dürfte wegen Corona nur aufgeschoben werden. Ich kann guten Gewissens Spieler abgeben, welche Praxis brauchen.»

Beim FC Laufen ist die Planung, was Staff und Kader betrifft, so gut wie erledigt. Neuer Trainer wird der Laufner Davide Fellino. Kontinuität wird beim FC Laufen gelebt, und auf Experimente hat die Vereinsführung bewusst verzichtet. Edgar Hänggi

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ir haben ein Anforderungsprofil mit zahlreichen Aspekten erstellt. Davide Fellino hatte uns überzeugt und erfüllt alle für uns wichtigen Punkte», erklärt Laufens Sportchef Jonny Walthert. Man gehe mit ihm auch keine Experimente ein, wie Walthert erwähnt. Davide Fellino kennt den Verein seit Jahren, brachte 2006/07 Laufens zweite Equipe als junger Trainer in die 2. Liga und konnte sie zwei Saisons in der höchsten regionalen Kategorie halten. «Wir sehen den Verein als Familie, und deshalb ist für uns wichtig, dass der Trainer dazu passt. Er sollte die Eigenheiten der Region kennen, auch das Vereinsumfeld. Das war vorher bei Adnan Ercedogan und teilweise bei Enzo Meo schon so.» Bei der Bestimmung des Staff liess der Verein dem neuen Trainer, der in Laufen ein Coiffeurgeschäft führt, weitestgehend freie Hand. Von der «alten» Führung blieb einzig noch Franco Salsano, während sich Assistenztrai-

Neuer Staff: Sie sollen Laufens erste Mannschaft voranbringen. Von links: Trainer Davide Fellino, die Assistenten Giovanni Pollaci und Alessandro Fellino sowie Torhütertrainer Franco Salsano. FOTO: EH-PRESSE ner Rishi Suhanthan nach einer neuen Herausforderung umsieht. Davide Fellino holte als Assistenztrainer Alessandro Fellino und Giovanni Pollaci ins Boot. Als Saisonziel nennt Walthert «einen Platz im ersten Drittel der Tabelle». Ein Wunsch erfüllte sich Die Gedanken kreisten in den vergangenen Wochen um sein Geschäft und seine Mitarbeitenden, erklärt Davide Fellino. «Ich bin ein Mensch, der sich fast jede freie Stunde mit Fussball beschäftigt. Doch die Corona-Krise erfor-

derte nicht nur bei mir eine Umstellung. Just in dieser Phase kam das Angebot des FC Laufen. Ich musste nicht zweimal überlegen.» Fellino war seit drei Jahren ohne Trainerjob. Zuvor war er drei Saisons in Therwil, brachte das Team 2014/15 für eine Saison in die 2. Liga. Als im Mai 2017 der Vertrag für ihn wider Erwarten nicht verlängert wurde, legte er eine Pause ein. «Nach zwölf Jahren schien es mir dafür ein guter Zeitpunkt zu sein, zumal ich dann auch noch heiratete. Ich blieb aber immer sozusagen am Ball, sah mir Spiele an und zeigte mich auf dem Fussball-

platz.» Letztes Jahr wurde ihm jedoch bewusst, dass er wieder einsteigen musste, auch wenn es nicht in der bevorzugten Liga sein würde. «Als Trainer gerätst du schnell in Vergessenheit.» Die erste Mannschaft Laufens war immer sein Wunsch, und er deponierte sein Interesse auch öfters. Dass er im Ort wohnt und ein Geschäft hat, bringe zwar viele Vorteile, aber sicher auch einen gewissen Druck, ist Fellino überzeugt. Er habe sich seinen Staff bewusst aus engen Vertrauten zusammengestellt, denn «für mich ist es sehr wichtig, dass ich Menschen um mich habe, denen ich bedin-

(Dojo-Laufen) und Do in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60 oder info@kungfu21.ch

Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34.

Schlagkräftiges Kader Mit seinem künftigen Kader ist Fellino zufrieden. Das Team bleibt in der Besetzung der abgebrochenen Saison beisammen. Auch Denis Widmer hat seine Zusage für eine weitere Saison gegeben. Vom 2.-Liga-inter-Team Binningen kommt der junge Florian Bütler zurück. Wieder dabei sind Jonas Käser (er nahm sich während der Saison eine Auszeit), Dominique Tschabold (nach Verletzung) und Daniel Steiner (Torhüter, zuletzt Riederwald). Als neu können auch jene Spieler, die auf die Rückrunde in die erste Mannschaft geholt wurden, bezeichnet werden. Sie haben aufgrund des Saisonabbruchs noch kein Spiel ausgetragen. Das wären Fabio Lapadula (Torhüter, FC Pratteln), Jan Ganster (Ettingen), Enis Bufaj und Martin Baleno (beide zurück von Birsfelden), Michael Schneider und Eric Borer (beide 2. Mannschaft) und Simon Steiner (AJunioren). Mit dem vorhandenen Kader hat Laufen durchaus die Qualität, um das Saisonziel realisieren zu können.

VEREINSNACHRICHTEN ˜

Bibliotheken

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00, (Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00– 14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00). Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch

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Kultur

Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 41 00 548 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

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Sport

Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter: www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30–20.00 in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten:

Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tischtennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung: Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch

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Natur

Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com 076 442 16 69).

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Kampfkunst

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00– 11.30. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45. Probetraining jederzeit möglich, Infos unter www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi und Sa im Ried in Zwingen

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Hobby/Freizeit

Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30– 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch Offenes Singen im Falkefluehstübli, Liesberg Station, mit Jogg und Christian jeweils montags ab 17.00 und am Donnerstag, 25. Juni, 1. Sept., 29. Okt., 26. Nov. ab 14.00 im Pfarreisaal Liesberg am Tanznachmittag.

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Kursangebot

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9.00 / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 / Brislach, Turnhalle, Mo, 14.00 / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14.00 / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9.00 / Laufen, Cosmos FitnessStudio, Weststr. 75, Di, 14.30 / Liesberg, Mi, 16.00 / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14.00. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30.

Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. KlangGruppen und Meditation in Büsserach. Jeden 1. Freitag im Monat 18.30–19.30 entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger, judith-klang.ch, 079 296 86 60.

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Jugendgruppen

Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19, Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch

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Mütter- und Väterberatung

Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

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Kindertagesstätte

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.

Nordic Walking Treff: Di, 18.30 / Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch

Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige

Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30.

Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

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Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

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Selbsthilfegruppen

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00–17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

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DORFPLATZ

Donnerstag, 4. Juni 2020 Nr. 23

GESUNDHEITSTIPP

EINGESANDT

ZWINGEN

Praxisübergabe

120 Menschen spendeten Blut

Kein Koffermärt bim Schloss

Mit grosser Freude übergebe ich meine Naturarztpraxis am 03. August an Herrn Jérôme Jacquemai. Die naturheilkundliche, naturmedizinische Arbeit ist eine Frage der fundierten anerkannten Ausbildung und des Vertrauens. Weiterbildung ist der konstante zukunftsorientierte Weg. Eine empathische Haltung ist die Voraussetzung für die Behandlung. Empathie bedeutet, dem Menschen, der Unterstützung sucht, mit Einfühlungsvermögen zu begegnen. Ihn in seinem Wesen, seiner Konstitution zu erkennen und zu verstehen. Herr Jérôme Jacquemai bringt ein breites Spektrum an komplementären und medizinischen Diagnoseund Behandlungsmethoden mit. Als kompetenter dipl. Naturheilpraktiker, Fachrichtung TEN (Traditionelle Europäische Naturheilkunde), mit kantonaler Bewilligung, wird er meine Praxis an der Delsbergerstrasse 95 in Laufen weiterführen und sie gerne in gesundheitlichen Fragen begleiten. Sie finden seine Homepage unter seinem Namen. Seit 2018 praktiziert Herr Jacquemai bereits in Laufen. Nach 26 Jahren beruflicher Praxistätigkeit und 14 Jahren Gesundheitstipp freue ich mich auf meinen neuen Weg in die Zukunft und bedanke mich für das grosse Vertrauen.

Eine beachtliche Anzahl Menschen aus Laufen und Umgebung spendete kürzlich ihr Blut und rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Laufen gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit in Laufen am 11. November dieses Jahres, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Gabriella Krarup Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch.

Absage: Dieses Jahr wird es beim Schloss Zwingen keinen Koffermärt geben. FOTO: ZVG

EINGESANDT

Ein altes Handwerk neu entdecken

Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

KORRIGENDUM WoS. Da hat der Fehlerteufel Kapriolen gemacht: Im Eingesandten «Alpauffahrt in Meltingen» von letztem Donnerstag entstand in der Redaktion ein Fehler. Wir bitten um Entschuldigung. Die korrekte Grösse der beschriebenen Weiden auf dem Meltingerberg ist: 42 Hektaren Weiden, die eine Zaunlänge von acht Kilometern aufweisen.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

WoS. Der diesjährige «Koffermärt bim Schloss» vom 25. Oktober beim Schloss Zwingen findet nicht statt. Die Organisatorinnen hätten sich aufgrund der aktuellen Situation rund um Covid-19 «schweren Herzens» zu diesem Entscheid durchgerungen. So, wie sich die Lage im Moment präsentiere, und die damit verbundenen Abstands- und Hygieneregeln seien in den vorhandenen Räumlichkeiten nicht umsetzbar, teilen sie auf ihrer FacebookSeite mit. Im Moment könne auch nicht damit gerechnet werden, dass sich diese Massnahmen bis Ende Oktober änderten. Die Organisatorinnen sind aber guter Hoffnung, dass der 6. «Koffermärt bim Schloss» am Sonntag, 31. Oktober 2021 durchführt werden kann.

Grosses Fachwissen: Hansjörg von Känel fürt durch den Sensekurs. Bereits zum zweiten Mal findet am 20. Juni in Erschwil ein Sensekurs statt. In diesem Tageskurs lernen sie die Handhabung einer Sense. Am Morgen wird gemäht und am Nachmittag wer-

FOTO:ZVG

den sie in die Kunst des Dengelns eingeführt. Dieser Kurs wird vom Natur- und Vogelschutzverein Erschwil organisiert. Die Anmeldung mit den genauen Infor-

mationen finden sie auf der Internetseite www.naturregion.ch. Als Kursleiter haben wir Hansjörg von Känel eingeladen. Hansjörg ist der Sensenprofi in der Schweiz. Er ist Besitzer einer Sense-Werkstatt, baut Sensen nach Mass, repariert oder stellt ihre Sense ein und hat ein Fachwissen, welches erstaunt. Dazu hat er mit seiner gemütlichen Art und Ausstrahlung die Fähigkeit Wissen zu vermitteln, das begeistert. Eine einmalige Gelegenheit ein Handwerk zu erlernen, welches an längst vergangene Zeiten erinnert. Doch genau dieses Handwerk hat auch seine Aktualität. Sicher werden in der hoch mechanisierten Landwirtschaft keine Sensen mehr eingesetzt, doch zu Hause kann die artenreiche Wiese oder das aufgeschüttete Bord mit der Sense gemäht werden. Mit etwas Übung ist man mit einer guten Sense auch nicht langsamer als mit einer Motorsense. Die grossen Vorteile liegen im lautlosen Arbeiten und dem schonenden Umgang mit dem Schnittgut. Kommen sie vorbei und überzeugen sie sich selbst. Theo Walser Natur- und Vogelschutzverein Erschwil

EINGESANDT

Replik zum Titelbericht im letzten Wochenblatt Mein Kollege, Pfr. Claudius Jäggi und ich, haben uns entschieden keine Gottesdienste aufzuzeichnen und auf dem Web zugänglich zu machen, weil SRF und viele Kirchgemeinden dies ansprechend umsetzten und der Clou vom Internet ja gerade der ist, dass wir alle darauf Zugang haben. Wir waren dankbar, dafür Zeit als Spitalseelsorgerin und als Seelsorger am Telefon einsetzen zu können. Dass Enkelkinder über längere Zeit nicht gesehen werden durften oder vor allem auch, dass Betagte im Altersheim

oder Spital von ihren Angehörigen nicht besucht werden konnten, schmerzte und schmerzt noch immer viele, auch wenn die Massnahmen nachvollziehbar sind. Bei den Bestattungen wurden im Gespräch mit den Angehörigen gute Wege gefunden und die Limitierung auf nur fünf Leute am Grab war nach wenigen Tagen gelockert. Gedenkfeiern für einen grossen Bekanntenkreis werden jetzt dann stattfinden – auch das hat Zeit und seinen Sinn. Die reformierte Kirchgemeinde Lau-

fental spendete auf Initiative von «s’Baselbiet schaffts» einen Betrag für die KMU im Laufental. Der Kirchenpflege ist bewusst, dass die Krise für viele erst richtig beginnt. Um in der kommenden Zeit die nötige Liquidität für zusätzliche Projekte zur Unterstützung der Bevölkerung bereit zu haben, wird in Betracht gezogen, für geplante Instandhaltungsarbeiten eine Hypothek aufzunehmen. Pfrn. Regine Kokontis

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GEDANKENSTRICH

Durststrecke

Melanie Brêchet In dieser Ausgabe des Wochenblatts können wir lesen, dass im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen schon bald wieder Kultur stattfinden wird. Nach den Sommerferien soll das Post-Corona-Programm langsam, aber sicher wieder hochgefahren werden. Für mich hört sich diese Nachricht einfach nur aufregend an. Da trüben nicht einmal einschneidende Schutzkonzepte, die mit Sicherheit unvermeidbar sind, meine Vorfreude. Nach einer kulturellen Durststrecke von mehreren Monaten kann ich es kaum erwarten, endlich wieder Veranstaltungen zu besuchen, dort Menschen zu treffen, mit ihnen zu kommunizieren, mich auszutauschen, mal wieder anzustossen und gemeinsam zu lachen, wenn auch alles mit dem erforderlichen Abstand. Bereits in einer Woche kehrt im Schwimmbad ein bisschen Normalität zurück. Es wird (noch) nicht alles so sein wie in vergangenen Sommern, aber es wird besser. Wir können in den Schwimmbecken wieder Kinder lachen hören, zusehen, wie sie planschen und sich anschliessend zur inneren Abkühlung einen Becher Slush Puppie oder ein Eis genehmigen. Sind das nicht grossartige Aussichten? Nur eine Woche später öffnen dann die Grenzen zu unseren Nachbarstaaten. Auch darauf freue ich mich sehr. Dabei geht es nicht um billiges Einkaufen oder exklusive Ferien im Ausland. Viel mehr ist es das Gefühl, dass ich endlich wieder DARF. Wenn ich möchte, kann ich über die Grenzen radeln, wandern oder fahren. Es ist nicht mehr verboten. Ein Stück lieb gewonnene und lange Zeit als selbstverständlich angesehene Freiheit kehrt zurück. Wenn mich die Corona-Krise aber etwas gelehrt hat, dann, dass nichts selbstverständlich ist. Dass alles Sichergeglaubte urplötzlich nicht mehr möglich sein und sich mein und unser Leben innerhalb kürzester Zeit verändern kann. Lasst uns zu dieser zurückgewonnenen Freiheit Sorge tragen! Corona ist nämlich nicht vorbei. Wir haben nur gelernt, damit zu leben.

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DIES UND DAS

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Donnerstag, 4. Juni 2020 Nr. 23

LESERBRIEF

Littering an der Birs

Vollgestopfter Abfallkübel: Littering an der Birs. FOTO: ZVG Aktion gültig im Juni & Juli 2020

Wir wohnen nun seit sieben Jahren in Zwingen direkt am Golfplatz. Viele wunderschöne Wege dürfen wir mit unserem Hund erleben. Wir halten uns an

die Regeln wie die Leinenpflicht im Wald zwischen 1. April bis 31.Juli, und wir bezahlen die Hundesteuer. Die zahlreichen Robidogs schätzen wir sehr, falls wir diese zur Entsorgung von Hundekot noch gebrauchen können. Wir sind enttäuscht darüber, dass viele Menschen diese als Abfalldeponie benutzen. Deshalb bitten wir alle: Geniesst die Natur im Laufental, allerdings nehmt Rücksicht, wie wir Hundebesitzer auch. Es gibt Regeln! Alles was ihr in den Wald mitgenommen habt, könnt ihr auch wieder zu Hause entsorgen. Mountainbiker, Velofahrer rasen ohne Rücksicht auf den Wanderwegen, ganz nach dem Motto: Die Wege gehören nur uns. Das kann definitiv nicht sein. Es gibt auch Kinder, welche im Wald herumspringen und was dann, müssen die nun auch an die Leine? Wir, unser Hund , die Natur und die anderen Menschen und Tiere danken Euch für Eure Rücksichtnahme. Barbara Fuhrer Zwingen

LESERBRIEF

Stillgelegtes Kamin sorgt für rauchende Köpfe LESERBRIEF

LESERBRIEF

Holger Wahls Wahlchancen intakt

Spital Laufen – das Spiel der Politiker

Der Bericht von Dimitri Hofer in der Basellandschaftlichen Zeitung vom 22. Mai stellt zurecht fest: Die Wahlchancen für Holger Wahl als neuen Gemeindepräsidenten sind intakt. Er hat nicht nur bei den Gemeinderatswahlen 2020 die meisten Stimmen aus der Röschenzer Bevölkerung erhalten, schon bei den Wahlen 2012 war sein Ergebnis überragend. Mit 129 Stimmen Vorsprung auf Oser hatte er schon damals das beste Resultat aller Kandidierenden. Die Einwohnerinnen und Einwohner haben Vertrauen zu Wahl. Ein stiller, intelligenter Schaffer, ein absoluter Familienmensch, ein Gegner parteipolitischer Spielchen, naturverbunden, tierliebend,

offen und ehrlich. Diese Gegensätze zum amtierenden Gemeindepräsidenten machen es wohl aus, dass Holger Wahl bis anhin ein solches Ansehen in der Gemeinde geniesst. Ich werde am 28. Juni meine Stimme Holger Wahl geben, denn als Gemeindepräsident hat man vor allem zwei, aber zwei ganz wichtige Aufgaben: unparteiisch, ruhig und fair den gesamten Gemeinderat in den Sitzungen zu leiten, und genauso unparteiisch, ohne Eigeninteressen und im Sinne des Kollegialitätsprinzips nach aussen zu kommunizieren.

ler Bedeutung. Da Ende 2020 unser Gemeindeverwalter Heinz Schwyzer seinen wohlverdienten Ruhestand antritt, ist es für unser Dorf entscheidend, dass die über zwölf Jahre gewonnene Erfahrung und das Know-how von unserem Gemeindepräsidenten nicht verloren gehen und an die Nachfolge von Heinz Schwyzer übergeben werden können. Jetzt einen Präsidiumswechsel vorzunehmen ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt: Keine Experimente! In der Krise den Kapitän auszutauschen erachte ich als keine gute Idee. Für Röschenz ist es das Beste, wenn Remo Oser die laufenden Projekte abschliessen kann, wie er es in der bz beschrieben hat. Deshalb wähle ich Remo zum Gemeindepräsidenten.

Das Land, das die Gemeinde Laufen und die Stadtburger von Laufen damals mit ehrenwerten Absichten zu Spitalzwecken zur Verfügung stellten, wird nach erzwungener Schliessung des Spitals durch die Politiker gemäss Schenkungsvertrag definitiv an den Kanton Baselland übergehen. Das heisst, der Kanton Baselland wird mit Bauland im Wert von etwa 20 Millionen Franken beschenkt. Das scheinbar in Planung befindliche Gesundheitszentrum wird dann vom Kanton mit einer Anschubfinanzierung abgespiesen. Mit Speck fängt man Mäuse, sprich: Mit einem Geldbetrag wird das Projekt unterstützt und die Politiker somit für ein Mitmachen umgarnt. Der Kanton ist aus dem Schneider und das Laufentaler Volk muss es ausbaden. So endet Paragraf 45 des Laufentaler Vertrages. Der vorerst letzte Akt des Trauerspiels steht noch vor den Sommerferien im Landrat an, wo die Regierung dem Landrat das Dekret zur Schliessung des Spitals unterbreiten wird, und da können die Laufentaler Landräte öffentlichkeitswirksam protestieren (hinter dem Rücken haben sie zusammen mit weiteren Laufentaler Politikern den Pakt mit dem Kanton längst besiegelt). Die sogenannten «Volksvertreter» des Laufentals sind unter der Führung des Bezirkshauptortes Laufen den Schalmeienklängen der Liestaler Politiker längst erlegen und wollen die über 100 Jahre alte Institution vom Tisch haben und zur Tagesordnung übergehen. Letzte Hoffnung: Die IG Pro Spital Laufen, die mit einer Unterschriftensammlung den Laufentaler Vertrag einklagen will. Die bisher über 1000 gesammelten Unterschriften kann man noch erhöhen.

Veronika Karrer Röschenz

Peter Hamann Laufen

Jacqueline Wunderer Landrätin, Gemeinderätin

LESERBRIEF

Erfahrung fällt nicht vom Himmel Remo Oser ist mit seinen zwölf Amtsjahren ein erfahrener Gemeinderat. Seit sieben Jahren leitet er als Gemeindepräsident die Geschicke unserer Gemeinde. Das Resultat kann sich sehen lassen: Röschenz ist ein lebendiges Dorf mit einem vielfältigen Vereinsleben und gesunden Finanzen. Die Zusammenarbeit unter den Laufentaler Gemeinden hat er massgeblich mitgestaltet und gestärkt. Souverän navigierte uns unser Steuermann durch die damalige Einbruchswelle und den aktuellen Covid-19Sturm: Rasch, klar und umfassend wurden die Röschenzerinnen und Röschenzer informiert, Hilfeleistungen organisiert und private Initiativen unterstützt. Aus eigener Erfahrung als ehemalige Gemeindepräsidentin von Röschenz weiss ich: Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen dem Präsidium und dem Gemeindeverwalter ist von zentra-

Das Bauvorhaben auf dem Areal der ehemaligen Papierfabrik in Zwingen wird ausgebremst. Interessant, dass sich gerade die für das Schützen eines stillgelegten Kamins einsetzen, welche sich bedingungslos für alternative Heizungssysteme einsetzen. Der Zeitpunkt könnte nicht schlechter gewählt sein. Die KMU Betriebe wären gerade jetzt froh um das Zusatzgeschäft mit dem Neubau. In einer Zeit, wo jeder Franken zählt. Beim Bäcker, den Restaurantbesitzern und bestimmt auch bei der Flo-

ristin. Nicht zu vergessen all die Handwerksbetriebe und Lieferanten, die nun mit Arbeiten nicht beginnen können. Wer am Kamin hängt, erhält bestimmt einen Backstein als Andenken. Belassen wir es doch bitte dabei. Jeder, der arbeiten kann, soll bitte daran nicht gehindert werden. Damit denen das Geld zur Verfügung steht, die lange nicht arbeiten durften. Martin Omlin Unternehmer, Zwingen

LAUFEN

Museum Laufental hat geöffnet WoS. Am kommenden Sonntag, 7. Juni, hat das Museum Laufental von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet. Die aktuelle Sonderausstellung beschäftigt sich mit dem Kantonswechsel des Laufentals vor 25 Jahren. Der Eintritt ist gratis. Mit einer freiwilligen Spende in die Kasse beim Aus-

gang können die Besucherinnen und Besucher den Betrieb und den Unterhalt unterstützen. Museum Laufental, Helye-Platz 2, Laufen. Geöffnet jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 16.30 Uhr. In den beiden Sommermonaten Juli und August ist das Museum geschlossen.

FOTOGALERIE

Sommeridylle: Blick vom Käsel Erschwil auf die Meltingerhöhe.

FOTO:REINHARD HÄNGGI


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Donnerstag, 4. Juni 2020 Nr. 23

Gemeinde Nunningen Nunningen ist mit rund 1900 Einwohnern eine attraktive und aufstrebende Zentrumsgemeinde in der Region Gilgenberg. Für die gemeinsame Finanzverwaltung der drei Gemeinden Nunningen, Meltingen und Zullwil suchen wir per 1. September 2020 oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als

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Nunningen ist mit rund 1900 Einwohnern eine attraktive und aufstrebende Zentrumsgemeinde in der Region Gilgenberg. Wir sind ein modern geführtes Dienstleistungsunternehmen, das vielfältige Aufgaben für unsere Einwohner/innen erbringt. Sind Sie an einer neuen Herausforderung mit Schwerpunkt im Bereich Finanzen interessiert? Für die Ergänzung unseres Teams Finanzen/Verwaltung suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

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Die Sozialregion Thierstein erbringt für ihre 12 Thiersteiner Gemeinden Dienstleistungen in den Bereichen Sozialberatung und -hilfe, Kindesund Erwachsenenschutz sowie Mütter- und Väterberatung. Für das Revisorat Beistandschaften suchen wir per 1. Juli 2020 oder nach Vereinbarung

eine kfm. Angestellte / einen kfm. Angestellten 30% Hauptaufgaben • Prüfen der Inventare • Revision von Rechenschaftsberichten und Klienten-Buchhaltungen • Einführung und Betreuung von privaten Mandatspersonen (PriMa) • div. administrative Aufgaben Ihr Profil • kaufmännische Grundausbildung • Erfahrung Rechnungswesen und Sozialversicherungen • erwachsenenschutzrechtliche Kenntnisse erwünscht • Zahlenflair • gute IT-Anwenderkenntnisse (MS Office, KLIBnet von Vorteil) • verantwortungsbewusste und teamfähige Persönlichkeit Ihre Perspektiven • ein engagiertes, motiviertes und sehr aufgestelltes Team • verantwortungsvolle und sehr abwechslungsreiche Tätigkeit • Weiterbildungsmöglichkeiten • Anstellungsbedingungen nach den kommunalen Richtlinien des Kantons Solothurn Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an: Christoph Merckx, Soziale Dienste Thierstein, Passwangstrasse 33, 4226 Breitenbach, oder ch.merckx@zsth.ch. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen die Stelleninhaberin Olivia Waldner, 061 785 90 11 oder Geschäftsleiter Christoph Merckx, 061 785 90 01 gerne zur Verfügung. Zweckverband Sozialregion Thierstein

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Donnerstag, 4. Juni 2020 Nr. 23

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Leicht verletzt ZWINGEN. WoS. Gestern vor einer Woche ereignete sich auf der Baselstrasse ein Selbstunfall eines Personenwagenlenkers. Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Laut der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 74-Jährige auf der Baselstrasse Richtung Laufen. Aus bis anhin nicht restlos geklärten Gründen geriet er auf die Gegenfahrbahn, überfuhr das anschliessende Trottoir und kollidierte folglich frontal mit einem Zaun und einem parkierten WC-Anhänger. Der leicht verletzte Mann wurde durch den Sanitätsdienst in ein Spital gebracht. Das massiv beschädigte Auto musste abgeschleppt werden. Saftiges Grün: Ären auf der Rebe zwischen Röschenz und Laufen.

FOTO: FABIENNE LEUTENEGGER

BASELLAND

REGION

GRELLINGEN

Verschiebung GV

Regeln auf Gewässern

Apaco AG baut aus

WoS. Der Vorstand des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden VBLG hat aufgrund der ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus beschlossen, die Generalversammlung vom 13. Juni auf schriftlichem Weg durchzuführen. Die Delegierten erhalten auf diese Weise die Gelegenheit, über den Jahresbericht 2019, die Jahresrechnung 2019, das Budget 2020 und über die Beiträge 2021 zu beschliessen. Die ursprünglich vorgesehenen Wahlen für den Ersatz von Erwin Müller (Vizepräsident, Ressort Finanzen) werden auf die zweite, bereits festgesetzte Generalversammlung vom 29. Oktober verschoben, weil dort weitere Sitze im Vorstand besetzt werden müssen. Ebenso wird mit der geplanten Statutenänderung verfahren, um so eine Diskussion unter den Mitgliedern zu ermöglichen.

WoS. Das Stand Up Paddling (SUP) erfreut sich immer grösserer Beliebtheit und hat eine stetig wachsende Fangemeinde. Auch hier müssen aber auf Seen und Flüssen einige Regeln zum Schutz aller eingehalten werden. Die Solothurner Polizei möchte die Nutzerinnen und Nutzer von SUPs daran erinnern, dass diese ihr Gerät mit Vorname, Name und Adresse an gut sichtbarer Stelle wasserfest beschriften müssen. Kursschiffe haben in jedem Fall Vortritt. Bei Bedarf muss der Weg freigemacht werden. Für das Fahren von SUPs gilt zwar keine Promillegrenze, die Nutzer müssen aber trotzdem fahrtüchtig sein. Weiter muss ein Abstand zu Schilf und Binsengewächsen von 25 Metern eingehalten werden. Kinder, die auf einem SUP mitgenommen werden, müssen eine Weste in passender Grösse tragen.

WoS. Die INRA Group AG in Pratteln, eine Tochterfirma der Apaco AG in Grellingen, hat rückwirkend auf den 1. Januar 2020 die Firma Rigert Metall AG in Susten/Visp übernommen. Die Übernahme erfolgt im Rahmen der Nachfolgeregelung, aber auch zur Fokussierung auf Standorte in der Nähe von Kunden der INRA Group AG. Beide Firmen sind im Anlagen- und Rohrleitungsbau für die Pharmazeutische-, Chemische-, und Lebensmittel-Industrie tätig, aber auch im kommunalen Bereich für Trinkwasser- und Abwasser Anlagen. Auch die Apaco AG erwartet dadurch Synergien für ihre Produkte. Die Firma stellt Wärmeaustauscher, Fernwärmeunterstationen, Transportcontainer sowie Reaktoren und Behälter für die Industrie her. Alle Mitarbeitenden werden weiterbeschäftigt.

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Ausstellung im Wald MARIASTEIN. WoS. Andreas Malzach lädt zu einer Ausstellung der besonderen Art ein. Der Künstler zeigt seine Holzskulpturen in der Ausstellung «aus dem Wald in den Wald» im Rebberg in Mariastein. Die Ausstellung findet am 14. und 21. Juni statt, jeweils von 11 bis 16 Uhr, und zwar bei jedem Wetter. Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Parkplatz Mariastein. Zu Fuss erreicht man die Ausstellung über den ausgeschilderten Paradiesweg «im Rebberg». Alte Fotos gesucht DUGGINGEN. WoS. Die Einwohnergemeinde Duggingen ist derzeit daran, eine neue Homepage zu erstellen. Dafür sucht sie aktuelle Fotos und Fotos aus vergangenen Zeiten. Mit den Bildern soll auch auswärtigen Leserinnen und Lesern der Homepage ein erster Eindruck des Dorfs vermittelt werden. Optimal eignen sich hochaufgelöste Fotos im Querformat. Fotografinnen und Fotografen können ihre Bilder als möglichst grosse Bild-Datei per E-Mail an redaktion@duggingen.ch senden. Auf Sticks gelieferte Fotos sind ebenfalls willkommen. Fotos aus vergangenen Zeiten werden eingescannt und anschliessend wieder zurückgeben.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Es ist Sarah Pauline Delabroy-Allard

Nun kommt rechtzeitig mit dem Vorsommer die Lockerung der Corona-Massnahmen, und auch wir dürfen Ihnen wieder Bücher vorstellen und ausleihen. Wir freuen uns darauf! Pauline Delabroy ist 1988 geboren und lebt in Paris. Sie studierte Literatur und machte auch eine Ausbildung zur Buchhändlerin. Das vorliegende Buch ist bereits ihr zweiter Roman. Es ist die leidenschaftliche Liebesgeschichte zweier Frauen, die unglücklich endet. Beide leben in Paris. Die Erzählerin tritt fast nicht in Erscheinung, sie ist kontrolliert und unauffällig. Sie berichtet aber intensiv von Sarah, einer chaotischen, lebendigen und wilden Frau. Was als Freundschaft beginnt, endet in einer «amour fou», die alles verändert. Es ist das Porträt einer Liebe, voller Schönheit, aber auch voller Schrecken. Die Sprache ist packend, virtuos und mitreissend. Ein Roman wie ein Wirbelsturm, der in einem Zug zu lesen ist. Pauline Delabroy-Allard wird mit Marguerite Duras verglichen, und dies zurecht. Viel Lesevergnügen! Christine Eckert

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