Donnerstag, 28. Mai 2020
112. Jahrgang – Nr. 22
P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Kirchen erwachen zu neuem Leben
Freitag, 29. Mai 2020 Meist sonnig mit tagsüber wenigen Quellwolken. 8ºC 22ºC
In den aktuellen Zeiten des Lockdowns blieben auch die Kirchen leer. Für die Seelsorgerinnen und Seelsorger im Laufental gab es deswegen aber nicht weniger Arbeit. Nun rüsten sich die Kirchgemeinden auf die ersten Gottesdienste am Pfingstsonntag.
Samstag, 30. Mai 2020 Meist sonnig mit tagsüber wenigen Quellwolken. 16ºC 22ºC
9ºC 22ºC
Sonntag, 31. Mai 2020 Am Morgen fast wolkenlos. Gegen Nachmittag zunehmende Bewölkung.
Zwingen
Eine neue Birsbrücke für den Langsamverkehr soll in Zwingen den Weidenweg mit dem Areal der Primarschule und dem Bahnhof verbinden. Die Arbeiten sind in vollem Gange.
Thomas Immoos
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eit rund drei Monaten legen die Massnahmen wegen des Coronavirus fast das gesamte Leben lahm. Auch die Gläubigen mussten in dieser Zeit auf den Besuch von Gottesdiensten in den Kirchen verzichten. «Der Kirchenraum war immer offen», sagt Christof Klingenbeck, Gemeindeleiter der katholischen Pfarrei Laufen. Denn die Gläubigen sollten die Gelegenheit behalten, auch in Zeiten des Lockdowns Kraft und Besinnung in der Kirche zu finden. Dies bestätigt seine reformierte Amtskollegin, Regine Kokontis. Auch in der reformierten Kirche standen Kerzen bereit; ein Gebetbuch lag auf. Auf Vereinbarung standen auch Pfarrpersonen in der Kirche zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung. Wochenlang keine Gottesdienste Auf physische Gottesdienste musste dagegen verzichtet werden. Video-Gottesdienste wurden nicht gefeiert: Man habe kaum Erfahrungen in diesem Bereich, deshalb habe man sich gesagt: «Lieber nichts machen, als es schlecht machen», sagt Regine Kokontis. Allerdings habe
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Kirchenraum: An Pfingsten findet erstmals wieder ein Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche, wie auch in den andern beiden Kirchen von Laufen, statt – unter Einhaltung strenger Abstandsregeln. FOTO: THOMAS IMMOOS
Nunningen man auf Websites verwiesen, wo solche Gottesdienste abgehalten wurden. «Wir haben unsere Gottesdienste per Livestream gefeiert», sagt dagegen Oliver Marti, Pastor der evangelischen Freikirche Bewegung Plus. Besonders schmerzlich sei dies bei Bestattungen gewesen, die nur im engsten Familienkreis stattfinden durften, sagen alle befragten Seelsorger. Diese sollen nachgeholt werden, entweder in einem gemeinsamen Gedenkgottesdienst oder, auf Wunsch, in einer individuellen Abdankungsfeier. «Das Bedürfnis nach persönlichen Gesprächen war in den letzten Wochen besonders ausgeprägt», sagt Denise Wyss, Pfarrerin der Christkatholischen Kirchgemeinde Laufen. Dies haben auch Kokontis und Klingenbeck festgestellt. Die Gespräche fanden vor allem per Telefon statt, da und dort auch über Skype oder Zoom. Besonders haben
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Erste Gottesdienste an Pfingsten Bei den Reformierten hat man eine Spendenaktion gemacht, um die KMUBetriebe und deren Arbeitnehmer zu unterstützen. Auch gab es andere Hilfsaktionen. Dafür habe man auf einen Fonds zurückgreifen müssen, der eigentlich für die Sanierung des Kirchendachs vorgesehen war. «Nun werden wir dafür wohl eine Hypothek aufnehmen müssen», sagt Regine Kokontis. Alle Seelsorgerinnen und Seelsorger freuen sich mit den Gläubigen, dass bald wieder, wenn auch unter strengen Auflagen, die Gottesdienste in der Kirche abgehalten werden können. «Wir sind daran, den Gottesdienst für Pfingstsonntag vorzubereiten.»
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sich die Seelsorger um die Generation 65+ gekümmert. Diese habe man gezielt angerufen. Übereinstimmend sagen die Seelsorger, dass man gespürt habe, wie sehr das Bedürfnis nach solchen Gesprächen bestand. Bei den Reformierten beispielsweise bildete man ein SiebnerTeam, dessen Mitglieder die älteren Gläubigen angerufen haben. Ausserdem wurden alle Gemeindepräsidien und Schulleitungen angeschrieben: Man stehe zur Verfügung, wenn man die Hilfe der Kirchgemeinde benötige. Vom Lockdown war auch das Tischlein-deck-dich betroffen, der Lebensmitteldienst für Bedürftige, der üblicherweise jeden Donnerstag im katholischen Pfarrheim an der Röschenzstrasse angeboten wird. Am Anfang habe man einen Warenkorb im Wert von 150 Franken zusammengestellt, finanziert aus dem Diakoniefonds. Aus demselben Fonds habe man deshalb Gutscheine für Ein-
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Einreichen der Steuererklärungen juristische Personen Die Frist zur Abgabe der Steuererklärungen 2019 für juristische Personen läuft am 30. 6. 2020 ab. Kostenlose Gesuche für Fristverlängerungen bis 31.10. 2020 können auf unserer Homepage www.steueramt.so.ch elektronisch oder mit der Karte, die der Steuererklärung beiliegt, beantragt werden. Fristgesuche über den 31.10.2020 hinaus sind gebührenpflichtig und kosten CHF 30 je steuerpflichtige Person. Diese Gesuche sind zu begründen. Ab Juli 2020 werden juristische Personen, die ohne Fristerstreckung die Steuererklärung 2019 noch nicht eingereicht haben, gemahnt. Es erfolgt nur eine Mahnung, die Gebühr für diese Mahnung beträgt CHF 60. Nachträgliche Fristerstreckungen sind nicht mehr möglich.
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Mitteilung Wir machen die Bevölkerung der untenstehenden Gemeinden darauf aufmerksam, dass die Kehrichtabfuhr nach Pfingstmontag wie folgt stattfindet:
Kehrichtabfuhr Dienstag, 2. Juni 2020 Gewohnte Kehrichtabfuhr in den Gemeinden: Blauen Nenzlingen (ursprünglich geplant: Mittwoch, 3. Juni 2020) Roggenburg
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Wir danken – Ihr KELSAG-Team
LAUFENTAL ZWINGEN
LAUFEN
Neue Brücke für Zwingen In Zwingen werden derzeit bauliche Massnahmen umgesetzt, welche die Wege für den Langsamverkehr attraktiver machen. bea. «Die bestehende Fussgängerbrücke über die Birs wird ersetzt durch einen Neubau, der in einer optimierten Linie verläuft», erklärt Urs Oberli vom kantonalen Tiefbauamt. Der Kanton hatte in Absprache mit der Gemeinde Zwingen beschlossen, die bestehende Verbindung mit den angrenzenden Wegen zu ersetzen. «Auch wird die neue Rad- und Fussgängerbrücke 80 Zentimeter breiter werden als die bisherige Spur von 1,2 Metern.» Somit wird dem Langsamverkehr in Zukunft das Kreuzen möglich sein. Die Bauarbeiten sind im Gang und werden voraussichtlich bis Ende August dauern. Während der Wegbauarbeiten auf der Seite Sportplatz ist die Verbindung Friedhofweg - Weidenweg über eine signalisierte Umleitung möglich. Für die Zeit der Brückenmontage und der Anpassungsarbeiten muss der Verbindungsweg über die Birs vollumfänglich gesperrt werden, lautet die Vorankündigung. Geplant ist dies für die Sommerferien. Die Brücke verbindet den Weidenweg mit dem Areal der Primarschule, und sie macht den Weg frei zum Bahnhof. Sie ist ein zentrales Element im kantonalen Radwegnetz. Dieses ist im Richtplan festgehalten und hat zum Ziel, mit baulichen Massnahmen die Sicherheit für den Langsamverkehr zu verbessern. Die Vorabklärungen des Kantons hatten damals grossen Handlungsbedarf für das Laufental aufgezeigt.
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Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
Auf der Radroute zwischen Aesch und Laufen stehen nur abschnittsweise Veloverkehrsmassnahmen zur Verfügung. Insbesondere im Ausserortsbereich wird die Situation aufgrund der hohen Geschwindigkeit des Strassenverkehrs und des hohen Verkehrsaufkommens von den Velofahrern als gefährlich wahrgenommen. Der enge Talbereich erschwert Alternativen. In einer Variantenstudie wurde nach Lösungen gesucht – möglichst in Form von abgetrennten Radwegen. Zwischen Zwingen und Laufen wurde die Radroute entlang der Eisenbahn bereits verbessert. Aus dem Projektbeschrieb geht hervor, dass vor allem die Verbesserungen in Zwingen für den Alltagsverkehr wegweisend sind. Der erste Schritt war vor fünf Jahren gemacht worden. Im Zuge des damaligen Neubaus der Birsbrücke für die Autofahrer und des dazu gehörenden Kreisels war die Kantonsstrasse zwischen Zwingen Bahnhof und Brislach Lärchenweg verbreitert und auf beiden Seiten mit Radstreifen ausgestattet worden. Für die Hinterfeldstrasse (Abschnitt Birsbrücke - Bahnhof) wurden ebenfalls Optimierungen für den Fuss- und Veloverkehr vorgesehen, während derzeit nun auch Verbesserungen bei der Anbindung der neuen Fussund Radwegbrücke Weidenweg via August-Cueni-Strasse geprüft werden. Weitere Verbesserungen braucht es in Grellingen. Man wartet auf die längst versprochene Alternative zur heutigen Verkehrsführung bei den Bahnübergängen. Die Fortsetzung nach Duggingen befindet sich ebenfalls noch in der Schwebe.
Delegierte müssen zu Hause bleiben
Besondere Massnahmen auch im Unterricht: Schulleiter Ulrich Thiersch (r.) und René Lutz, Präsident des Schulrates. FOTO: MARTIN STAUB
Die Delegierten der Musikschule Laufental-Thierstein treffen sich zweimal jährlich zu den ordentlichen Delegiertenversammlungen. Am letzten Dienstag wäre die Frühjahrsversammlung fällig gewesen. Sie fand zwar statt, aber dieses Mal nur auf schriftlichem Weg. Martin Staub
D Neue Brücke für den Langsamverkehr: Sie verbindet den Weidenweg mit dem Areal der Primarschule und macht den Weg frei zum Bahnhof. FOTO BEA ASPER
er Schulrat der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein lädt jeweils im Mai und im Oktober die Delegierten aus den 13 Laufentaler und den 12 Thiersteiner Gemeinden ein, um über die anstehenden Traktanden zu befinden. Im Frühjahr steht jeweils das Budget für das kommende Schuljahr, im Herbst die Rechnung des vergangenen Schuljahres im Zentrum. Aufgrund der Mass-
nahmen zu Covid-19 war eine Versammlung mit den 50 Delegierten, dem Schulrat und Vertretern der Musikschule dieses Mal nicht möglich. Trotzdem fand diese ordnungsgemäss am 26. Mai statt, und zwar auf schriftlichem Weg. Keine offene Diskussion möglich Dass damit die beliebte musikalische Einstimmung und die spannenden Informationen der Schulleitung über das Leben in der Musikschule wegfallen, findet Ulrich Thiersch schade. «Bedauerlicherweise fehlte uns diesmal diese Möglichkeit», sagt der Leiter der Musikschule. «Und weil auch die Möglichkeit der offenen Diskussion fehlte, haben wir uns auf die wichtigsten Traktanden beschränken müssen», ergänzt René Lutz, Präsident des Schulrates. Die Genehmigung des Budgets und die Wahl des Schulrates standen somit im Zentrum der sechs Traktanden, über welche die Delegierten per Brief oder E-Mail abzustimmen hatten. Besonders geachtet habe man bei den Unterlagen auf die erklärenden Erläuterungen im Budget, damit möglichst keine Fragen offen blieben, wie Thiersch sagt.
Immer höhere Unterrichtskosten Auffallend im beigelegten Budget sind die stetig steigenden Kosten für den Unterricht. So sollen diese im kommenden Schuljahr um 150 Franken auf 7084 Franken pro Schülereinheit (Lektion à 60 Minuten) und Jahr steigen. «Diese Steigerungen sind vor allem auf die enormen Kosten durch Unterdeckung der Basellandschaftlichen Pensionskasse BLPK zurückzuführen», erklärt Ulrich Thiersch und erwähnt in diesem Zusammenhang aber auch einmalige Investitionen wie eine notwendig gewordene neue Verwaltungssoftware. «Unser Einfluss auf budgetierte Kosten ist mit weniger als zehn Prozent nicht sehr gross», erwähnt René Lutz, der seit 2016 den Schulrat als Laufentaler präsidiert und gemäss Statuten dieses Jahr von einem Thiersteiner abgelöst werden sollte. Da dieser Wechsel aus diversen Gründen aktuell wenig Sinn mache, hatten die Delegierten über eine Fortsetzung von Präsidium und Vizepräsidium (René Lutz und Karl Wyss) bis 2022 zu befinden. Über die Resultate der eingegangenen Delegiertenstimmen zu allen Traktanden, die erst in diesen Tagen vorliegen, wird das Wochenblatt in der nächsten Ausgabe berichten.
REGION
Corona-Krise hat Auswirkungen auf häusliche Gewalt Die Corona-Krise wird nicht spurlos vorbei gehen. Fachstellen schliessen nicht mehr aus, dass Fälle von häuslicher Gewalt auch auf dem Land zunehmen könnten. bea. Das Frauenhaus beider Basel eröffnet eine temporäre Not-Unterkunft, «um mehr Frauen vor Gewalt zu schützen». Die bisherigen Plätze seien alle belegt und die telefonischen Anfragen nehmen zu, teilte die Institution dieser Tage mit. Die Ungewissheit, das Leben auf engem Raum und fehlende Ausweichmöglichkeiten seien mögliche Ursachen für häusliche Gewalt in der Zeit der Krise. Trotz der ersten Lockerungen der Beschränkungen bleibe die Situation in vielen Familien angespannt. Einzelne Gemeinden in der Region bestätigen eine leichte Zunahme der Fälle von häuslicher Gewalt. Bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB Laufental verzeichnete man bisher keinen Ausnahmezustand. Präsidentin Ursula Roth schildert die Situation wie folgt: «Die Polizei hat präventiv immer informiert, wenn es zu einem Einsatz kam. Es konnte in den letzten 15 Wochen keine Zunahme festgestellt werden.» Doch die Befürchtung sei
vorhanden, dass sich dies ändern könnte, «insbesondere da die Schulen ihre Türen öffneten und die Lehrpersonen wieder näher bei den Kindern sind. Die Pädagogen nehmen oft als erste wahr, wenn etwas nicht stimmt», gibt Roth zu bedenken. Leistungsverträge mit Aargau Claudia Hänzi, Leiterin Amt für soziale Sicherheit des Kantons Solothurn, erklärt auf Anfrage, dass die Polizei seit letzter Woche eine minime Zunahme der Meldungen von häuslicher Gewalt verzeichne. Solothurn habe Leistungsverträge mit dem Kanton Aargau zur Führung einer Beratungsstelle und eines Frauenhauses. Diese hätten noch keine Zunahme gemeldet. Hänzi betont aber: «Die Sensibilisierung der Bevölkerung zu häuslicher Gewalt ist wichtig. So wurden Inserate aufgeschaltet, welche über verschiedene Gesprächs- und Unterstützungsangebote informieren, wie zum Beispiel der Elternnotruf, die Dargebotene Hand, die Beratung und Hilfe der Pro Juventute, das Frauenhaus, die Beratungsstelle Opferhilfe, die Beratungsstelle Gewalt und weitere im Bereich Schulden, Sucht und psychische Gesundheit.» Diese Angebote seien
auch im Netz unter www.corona.so.ch ersichtlich. «Wir werden die Entwicklung weiterhin aufmerksam beobachten und Massnahmen zur Sensibilisierung ergreifen, wenn dies nötig erscheint», führt Hänzi aus. «Diese Krise wird sicherlich auf verschiedenen Ebenen ihre Auswirkungen haben. Wir schliessen nicht aus, dass Fälle von häuslicher Gewalt zunehmen könnten. Deshalb bleiben wir im Austausch mit unseren Partnern und treffen Vorbereitungen, falls die Entwicklung in diese ungünstige Richtung zeigen sollte.» Darauf setzt auch Christoph Merckx, Leiter der Sozialregion Thierstein: «Die Familien konnten kurzfristig viele Ressourcen hervorrufen. Die Studien und die Statistiken zeigen jedoch, dass häusliche Gewalt sehr stark in Kombination mit Alkoholabhängigkeit und finanzieller Notlage vorkommt. Das heisst, eine Zunahme ist möglich. Insofern sind Präventionsmassnahmen jetzt sehr wichtig.» Nicht erst seit Corona ein Problem Häusliche Gewalt war schon vor der Corona-Krise ein häufiges Problem. Die Kantone Solothurn und Baselland wiesen in den Statistiken pro Jahr rund 700
Fälle von häuslicher Gewalt aus. Sie gehen zusätzlich von einer hohen Dunkelziffer aus. Der Solothurner Regierungsrat hatte deswegen im letzten Gewaltpräventionsprogramm die häusliche Gewalt ins Zentrum gerückt und eine Million Franken bereit gestellt. Die Massnahmen umfassen den Aufbau einer Beratungsstelle und die Stärkung der Früherkennung und Frühintervention: «Fachpersonen sollen noch mehr sensibilisiert werden und geeignete Instrumente erhalten, um häusliche Gewalt früher zu erkennen und Betroffene anzusprechen», heisst es. Was können Aussenstehende tun? Astrid Bucher, Mediensprecherin der Polizei Kanton Solothurn, sagt, dass man im Verdachtsfall die Polizei benachrichtigen soll via Notruf 117. Das geschulte Personal würde den Hinweisen nachgehen. «Das Handeln der Polizei bei Fällen von häuslicher Gewalt beinhaltet die Ermittlungen vor Ort und Sofortmassnahmen zur Gefahrenabwehr, also die Prävention einer weiteren Eskalation. Die Polizei hat die Möglichkeit Personen, die gegenüber Familienangehörigen Gewalt ausüben, bis zu 14 Tage aus dem gemeinsamen zu Hause
wegzuweisen», erklärt Bucher. «Wenn sich bei einer Intervention zeigt, dass es nicht zu strafbarem Verhalten gekommen ist, aber die Polizei eine Hilfsbedürftigkeit, wie beispielsweise Suchtproblematiken, Verwahrlosung oder Ähnliches feststellt, werden Berichte zuhanden der KESB erstellt. Die Polizei richtet bei Interventionen im häuslichen Bereich ein besonderes Augenmerk auf möglicherweise gefährdete Kinder, insbesondere jene im Vorschulalter, die meist sonst noch keiner anderen «sozialen Kontrolle» wie Kindergarten oder Schule unterliegen.» Auch Roland Walter, Mediensprecher und Präventionsberater der Baselbieter Polizei, rät zu Wachsamkeit: «Bei einem hörbaren Streit sollte die Polizei informiert werden. Diese kann die Gewalt stoppen und den Sachverhalt ermitteln. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die von Gewalt betroffenen Personen direkt anzusprechen und ihnen Hilfe anzubieten. Eine gute Anlaufstelle ist die Opferhilfe beider Basel, die in einem solchen Fall eine umfassende Beratung anbietet. Sollten Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren betroffen sein, kann auch eine Gefährdungsmeldung an die zuständige KESB erstellt werden.
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Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr Pfingstgottesdienst: «Der Geist der Wahrheit und die grassierenden Verschwörungstheorien» + als Audiopodcast auf kgleimental.ch. Mit Pfarrer Stefan Berg, Sharon Prushansky und Jacob Lawrence. Details zur Durchführung unter kgleimental.ch.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12. Wir feiern wieder gemeinsam Gottesdienst: Donnerstag, 28. Mai, 18.00 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, im Sääli rechts, Gesprächsrunde, Austausch offline und Gedankenimpuls. Offen für alle! Sonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Pfingstgottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi und Jörg-Andreas Lippuner (Orgel). Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!
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«Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinen Lieben fort. Du hast ein gutes Herz besessen, es ruht nun still und unvergessen.»
To d e s a n z e i g e
Unendlich traurig müssen wir völlig unvorbereitet Abschied nehmen von unserer geliebten Mutter und Schwiegermutter, unserem lieben Mutti, Grosi und Urgrosi, unserer Gotte und Schwägerin.
Johanna (Hanni) Anklin-Borer 27. 5. 1934 – 21. 5. 2020 Wir danken Dir für all Deine Liebe und Güte und für die vielen schönen gemeinsamen Momente, die wir für immer in unserem Herzen tragen werden. Wir vermissen Dich sehr.
In liebevoller Erinnerung Esther Lutz-Anklin Nadine Reber mit Lean Alfred und Doris Anklin-Borer Jessica Anklin und Andre Toscano Sabrina Anklin Heiner und Christine Anklin-Häner mit Bianca, Fabian und Ramon Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 4. Juni 2020 um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Breitenbach statt. Dreissigster: Samstag, 4. Juli 2020 um 18.00 Uhr
Gottesdienste und kirchliche Anlässe:
Traueradresse: Heiner Anklin, Wühry 14, 4208 Nunningen
Für das Pfingstwochenende noch einmal Predigt und Orgelmusik auf www. refkirchethierstein.ch. In Absprache mit dem Kirchgemeinderat beginnen die Gottesdienste in der Kirche wieder am So., 7. Juni um 10.15 Uhr, mit Schutzkonzept.
Gilt als Leidzirkular.
Konfirmanden- und Religionsunterricht: Jeweils Do.-abends von 18.00 bis 19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein. Gruppe 2 am 28. Mai. Gruppe 1 am 4. Juni. Beerdigungen: Abdankungen können gemäss BAGWeisung mit Abstandswahrung in der Kirche stattfinden: im engeren Familienkreis, als auch Beisetzungen auf dem Friedhof, Tel.: 061 781 12 50. Seelsorge und Gespräche: via Telefon und Handy; aber auch einzeln in der Kirche oder im Jugendraum des Pfarrhauses. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeit! Pfarramt: Tel. 079 465 77 69. Kirchenvorstand: Er ist für Sie da und kann Ihre Anliegen aufnehmen (z.B. das Tätigen von Einkäufen und das Lindern materieller Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen). Koordination/Anfragen via Pfarramt: Tel. 061 781 12 50.
Schliesse mir die Augen beide mit den lieben Händen zu. Geht doch alles was ich leide, unter Deiner Hand zur Ruh.
Wir nehmen Abschied von
Hansruedi Stadler-Müller 5. Mai 1932 – 22. Mai 2020 Lieber Vati, wir gönnen dir die verdiente Ruh Ida Stadler-Müller Marianne und Roland Meury-Stadler Hansueli Stadler Christian Stadler und Carol Bohny Paul und Christine Stadler-Winkelmann Henriette und Gerhard Leuenberger-Stadler und Kinder Die Abdankungsfeier findet statt am 9. Juni 2020 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche, Schutzrain 5, in Laufen. Die Familie bedankt sich bei der Spitex Laufental für die fürsorgliche Pflege, sowie bei Dr. med. P. Hofer für die ärztliche Betreuung. Traueradresse: Ida Stadler- Müller, Kleebodenweg 2, 4222 Zwingen BL
Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Lukasevangelium 16, 13
Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben
Marie-Louise Fleury-Neuschwander erfahren durften. Ganz besonders danken wir Herr Klingenbeck für die einfühlsamen Worte und die würdige Gestaltung der Abschiedsfeier, die aufgrund der schwierigen Zeit leider nur im engsten Familienkreis stattfinden konnte. Ebenfalls ein besonderer Dank an das Pflegepersonal 3. Stock des Seniorenzentrums Rosengarten für die gute Betreuung während ihres ganzen Aufenthalts. Wir danken auch für sämtliche Zeichen in Form von Worten, Karten, Spenden und heiligen Messen. Sie sind uns Trost in der Zeit des Abschieds. Laufen, im Mai 2020
Die Trauerfamilie
Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
• AMTLICHE MITTEILUNGEN
Rodriguez Lopez Isabel (f) 10.09.1974 – 29.03.2012 – 29.03.2012 Vallejo Rodriguez Ivan (m) Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. 28.05.2008 – 29.03.2012 – 29.03.2012 folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse Vallejo Rodriguez Andres (m) gefasst: 18.11.2010 – 29.03.2012 – 29.03.2012 • Der Botschaftstext wurde mit redaktionellen Änderungen zuhanden der Versammlung vom Shkodra Shkurte (f) 31.10.1986 – 1.08.2002 – 22.10.2009 18. Juni 2020 verabschiedet. • Die unklare Teuerungsregelung in Art. 12 Abs. 3 Shkodra Lorena (f) 25.6.2015 – seit Geburt – seit Geburt des Parkplatzreglements wurde präzisiert. Shkodra Jon (m) • Der Genehmigung der Jahresrechnung 2019 21.03.2020 – seit Geburt – seit Geburt des Seniorenzentrums Rosengarten und den Anträgen an den Stiftungsrat wurde zugeBianco Claudio Massimiliano (m) stimmt. 2.06.1972 – seit Geburt – seit Geburt • Mit Schenkungsvertrag vom 9./14. Juli 1948 Bianco Rosina Patricia (f) schenkte die Einwohnergemeinde Laufen dem 1.07.1977 – 17.06.1989 – 17.06.1989 Feningerspital Areal zum Bau des Spitals. Die Schenkung wurde an verschiedene Bedingun- Bianco Valentina (f) gen geknüpft. Es wurde zur Kenntnis genom- 6.09.2001 – seit Geburt – seit Geburt men, dass das Spital gemäss Art. 6 des Schen- Bianco Samuele (m) 9.06.2005 – seit Geburt – seit Geburt kungsvertrags mit Beginn des Spitalbaus von den Bedingungen entbunden wurde und über das Terrain verfügen kann. Die Stadt Laufen Den Einbürgerungen folgender Personen wird hat keinen Anspruch auf Rückübertragung der zugestimmt: mit Schenkungsvertrag dem Feningerspital Baskaran Aibesan (m), Cairone Antonino veräusserten Parzellen. (m), Cairone-Lizzo Isabella (f), Cairone Luca (m), Hildesheim Julia (f), Hildesheim Anna-Lena (f), Rodriguez Lopez Isabella (f), Vallejo Rodriguez Ivan (m), Vallejo Rodriguez Andres (m), Shkodra Shkurte EINLADUNG (f), Shkodra Lorena (f), Shkodra Jon (m), ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG Bianco Claudio Massimiliano (m), Bianco Rosina Patricia (f), Bianco Valentina (f), Bianco Samuele (m)
Aus der Stadtratssitzung vom 25. Mai 2020
18. Juni 2020, 20.00 Uhr in der MZH Serafin Primarschulzentrum Laufen Protokoll der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019. TRAKTANDEN
1. Einbürgerungen 2. Rechnung 2019 3. Projektierung Reservoir Uf Saal, Nachtragskredit CHF 80000.00 4. Neubau Werkhof, Projektierungskredit CHF 250000.00 5. Teilsanierung Stadthaus, Baukredit CHF 839000.00 6. Statuten Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental 7. Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge Die Stimmberechtigten sind zur Teilnahme an der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen. Laufen, 25. Mai 2020
Traktandum 2: Rechnung 2019 Die Rechnung 2019 weist in der Erfolgsrechnung einen Bruttogewinn in der Höhe von CHF 2369302.00 auf. Gegenüber dem Budget ist dies eine Ergebnisverbesserung um CHF 1111638.05. Nach Verrechnung der Vorfinanzierung Hochwasserschutz über CHF 1468915.45 resultiert ein Nettogewinn von CHF 900386.55. Der Gewinn wird auf das Eigenkapital übertragen, dieses beläuft sich per 31.12.2019 auf CHF 9051266.29. Der Gewinn resultiert unter anderem durch den An- und Verkauf des GASAG-Aktienpakets sowie durch den Buchgewinn aus der Neubewertung von Grundstücksparzellen und Liegenschaften. Die Parzellen entlang der Birs werden an den Kanton verkauft, und dieser wird die Hochwasserschutzmassnahmen realisieren. Der Buchgewinn resultiert aus der Differenz zwischen den Buch- und den Verkaufspreisen. Die Liegenschaft Amthausgasse 3 wurde verkauft, auch aus diesem Geschäft realisiert die Stadt Laufen. Zu erwähnen ist, dass nur die Liegenschaft verkauft wurde, Grund und Boden verbleiben im Eigentum der Stadt Laufen. Mit der Käuferschaft wurde ein Baurechtsvertrag abgeschlossen.
STADTRAT LAUFEN Präsident: Alexander Imhof Investitionsrechnung Stadtverwalter: Walter Ziltener Die Nettoinvestitionen belaufen sich CHF1 672345.06 und führen zu einem VermöERLÄUTERUNGEN UND ANTRÄGE genszuwachs in der Bilanz. Die Bruttoinvestitionsausgaben betragen rund CHF 4,645 Mio. ZU DEN EINZELNEN TRAKTANDEN Als Infrastrukturausgaben im Strassennetz wurde ein Fünftel der Bruttoinvestitionen investiert, zu erwähnen sind der Neubau der Diebachstrasse sowie die Sanierung der Joseph-FeningerTraktandum 1: Einbürgerungen Strasse sowie der Hinterfeldstrasse. Für die Gesuchstellenden ist die kantonale BeEtwa 35% oder CHF 1,6 Mio. flossen in die Tiefwilligung zur Einbürgerung durch die Sicherbauwerke. Grösste Einzelausgabenposition ist heitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft er- der Neubau des Kunstrasens auf dem Spielfeld teilt worden. Nau mit CHF 1,270 Mio. Der Stadtrat beantragt der GemeindeversammDie Stadt Laufen beteiligte sich mit einem Inveslung, folgenden Beschluss zu fassen: titionsbeitrag von CHF 0,560 Mio. an den Erstellungskosten für das Rückhaltebecken im Gebiet Name und Vorname Kirchgarten. Die Gesamtleitung liegt bei der AbGeburtstag – Schweiz seit – In Laufen seit wasserregion Laufental-Lüsseltal. Baskaran Aibesan (m) 27.10.2001 – seit Geburt – 1. 11.2012 Cairone Antonino (m) 7.11.1975 – 1.01.1980 – 17. 12.2005 Cairone-Lizzo Isabella (f) 8.10.1973 – seit Geburt – 1.05.2006 Cairone Luca (m) 29.01.2010 – seit Geburt – seit Geburt Hildesheim Julia (f) 13.09.1994 – 1.08.2007 – 1.08.2007 Hildesheim Anna-Lena (f) 29.06.2000 – 1.08.2007 – 1.08.2007
Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Die Jahresrechnung 2019 mit einem Ertragsüberschuss von CHF 900 386.55 zugunsten des Eigenkapitals wird genehmigt. Die Investitionsrechnung wird genehmigt.
glasung. Die neuen Fenster werden nicht mehr mit Kreuzsprossen, sondern mit einer horizontalen Sprosse in den unteren Flügeln ausgeführt. Die Fassade wurde im Jahr 1992 zum letzten Die Netzberechnung von August 2013 der Was- Mal erneuert. Sie muss dringend neu gestrichen serversorgungsinfrastruktur zeigte einige Schwä- werden. Die Vordächer und Dachuntersichten chen der Wasserversorgung in Laufen auf. Eine werden ebenfalls neu gestrichen. Dazu wird das dieser Schwachstellen sind die Löschwasserreganze Stadthaus eingerüstet. Die Steinleibungen serve und das Reservoirvolumen in der Niederwerden von einem Maler aufgefrischt und dezone im Industriegebiet Wahlenstrasse. Die Löfekte Stellen von einem Steinmetz repariert. Die sung dieser Problematik und ein wichtiger Bau- Fensterläden stammen aus dem Jahr 1976. Sie stein in der Wasserversorgung von Laufen ist ge- haben ihre Lebensdauer überschritten und müsmäss der Generellen Wasserplanung von 2016 sen teilweise ersetzt werden. In Absprache mit das Reservoir Uf Saal. der kantonalen Denkmalpflege sollen die FensFür die Erarbeitung eines Bauprojektes für das terläden in Massivholz, flach, und mit Deko Reservoir Uf Saal sind im Investitionsbudget bemalt ausgeführt werden. 2020 CHF 50000.00 eingestellt. Es sind aber di- Der Empfang für die Einwohner im Erdgeschoss verse zusätzliche Arbeiten für die Erarbeitung soll organisatorisch optimiert und kundendes Bauprojektes notwendig, welche einen Zufreundlicher gestaltet werden, er ist nicht mehr satzkredit erfordern. Die Realisierung des Reser- zeitgemäss. Die Einwohner sollen nicht mehr im voirs soll nach heutigem Wissensstand ca. 2021 Flur, sondern im Eckzimmer mit dem Ofen empbis 2022 erfolgen. Die Baukosten Stand Vorpro- fangen werden. Die Einwohnerkontrolle und die jekt von 2013 werden auf ca. CHF 3500000.00 Präsidialabteilung tauschen die Räume. Der geschätzt. Heute geht es vorab um einen Kredit Empfang und das Nebenzimmer werden innenfür die Erarbeitung eines Bauprojektes mit einem architektonisch neu gestaltet. Risse im RoggenKostenvoranschlag ±10%. Die Gesamtkosten bachsaal müssen durch einen Restaurator repafür das Bauprojekt betragen CHF 130000.00. riert und das Dekor wiederhergestellt werden. Das Stadthaus wird nach der werterhaltenden Der Stadtrat beantragt der GemeindeversammTeilsanierung optisch wieder aufgewertet. Der lung, folgenden Beschluss zu fassen: Kundenbereich wird für die Einwohnerinnen und Einwohner von Laufen freundlicher gestaltet Für das Bauprojekt Neubau Reservoir sein. Uf Saal wird ein Nachtragskredit von CHF 80 000.00 bewilligt.
Traktandum 3: Projektierung Reservoir Uf Saal, Nachtragskredit CHF 80 000.00
Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen:
Traktandum 4: Neubau Werkhof, Projektierungskredit CHF 250 000.00 Der Werkhof Laufen befindet sich am Seidenweg 23. Die Räumlichkeiten wurden vor 1940 erstellt. Im Jahr 1990 wurde eine Halle angebaut. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen in Bezug auf die arbeitsgesetzlichen Vorschriften, die Arbeitsabläufe, die Einsatzbereitschaft, hindernisfreies Bauen und die Energiewerte. Die Arbeitsplätze für die Mitarbeiter sind nicht zeitgemäss, und die Anstellung einer Frau ist aufgrund der fehlenden Garderobe und der sanitären Einrichtung nicht möglich. Der Werkhof hat mehrere Aussenstellen, wo Material und Maschinen gelagert sind. Das macht das Arbeiten aufwendig. Alle Aussenstellen sollen in einem neuen, zweckmässigen Werkhof zusammengeführt werden. Zu diesem Zweck hat der Stadtrat am 1. Juni 2015 beschlossen, 3000 m2 ab Parzelle 1344 in der Neumatt zu kaufen. Für den neuen Werkhof wurden eine Werkhofanalyse, ein Raumprogramm und ein Richtprojekt erstellt. Laufen ist Energiestadt. Der Neubau soll den energetischen Anforderungen an eine Energiestadt wie z.B. Holzschnitzelheizung, Fotovoltaikanlage zum Eigenstromverbrauch, einheimisches Holz und Minergie®-Bauweise des Büroteils gerecht werden. Der Neubau wird 1560 m2 geschlossene Gebäude und 440 m2 Unterstände beinhalten. Der Werkhof soll von Frühling 2022 bis Frühling 2023 gebaut werden. Mit dem Planungskredit wird ein Bauprojekt inkl. Kostenvoranschlag ermöglicht. Derzeit wird mit Kosten in der Höhe von rund CHF 6,3 Mio. gerechnet. Anhand des konkreten Kostenvoranschlags kann der Antrag für den Baukredit zuhanden der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2020 gestellt werden. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Für die Projektierung des Neubaus des Werkhofs Laufen wird ein Kredit in der Höhe von CHF 250 000.00 bewilligt.
Traktandum 5: Teilsanierung Stadthaus, Baukredit CHF 839 000.00 Das Stadthaus Laufen wurde im Jahr 1670 bis 1672 erbaut und steht unter Denkmalschutz des Bundes. Die eingebauten Fenster stammen aus dem Jahr 1976. Sie sind 44 Jahre alt. Die neuen Fenster werden in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege Baselland ausgearbeitet und haben einen U-Wert von 0,7 W/m2K, was sehr guten energetischen Anforderungen entspricht. Sie sind aus Holz mit Dreifachisolierver-
Für die Teilsanierung des Stadthauses Laufen wird ein Baukredit in der Höhe von CHF 839 000.00 bewilligt.
Traktandum 6: Statuten Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental Nach § 4 Abs. 1 des Alters- und Pflegegesetzes (APG) schliessen sich die Gemeinden zur Planung und Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Angeboten zur Betreuung und Pflege nach diesem Gesetz zu Versorgungsregionen zusammen. Gemäss § 4 Abs. 3 APG organisieren sich die Versorgungsregionen in den im Gemeindegesetz vorgesehenen Formen der Zusammenarbeit von Gemeinden. Die 13 Laufentaler Gemeinden erfüllen bereits heute zahlreiche Aufgaben gemeinsam (ZIKOLA, ARA, Wasserversorgung, Sozialdienste, KESB, Seniorenzentrum Rosengarten, Spitex, Kreisschule) und haben Erfahrung mit Zweckverbänden. Da alle Laufentaler Gemeinden gemeinsam als Stiftung das Seniorenzentrum Ro-
sengarten als Versorger der stationären Langzeitpflege tragen, ist es naheliegend, dass diese Gemeinden auch die Versorgungsregion APG Laufental bilden. Auch die ambulante Versorgung der Pflege haben zehn Gemeinden mit der Spitex Laufental abgedeckt. Die Arbeitsgruppe APG hat die Statuten für den Zweckverband Versorgungsregion Laufental entworfen. Der Zweckverband erfüllt die Aufgaben und Pflichten gemäss APG: • Er betreibt eine Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle. • Er schliesst die gemäss Versorgungskonzept notwendigen Leistungsvereinbarungen ab. • Er beaufsichtigt die Leistungserbringer und führt entsprechende Qualitätskontrollen durch. • Er legt die zu verrechnenden Tarife fest. • Er stellt den Zugang zur Ombudsstelle sicher. Die einmaligen Projektkosten betragen CHF 282060.00. Die widerkehrenden Kosten betragen im ersten Jahr CHF 242000.00 und ab dem Folgejahr CHF 212000.00. Diese Kosten werden gemäss der Bevölkerungszahl auf die Gemeinden verteilt. Für Laufen macht das knapp CHF 70000.00 aus. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Die Statuten Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental werden genehmigt.
Traktandum 7: Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge Auflage Die Unterlagen zu den Traktanden liegen während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung bei der Präsidialabteilung zur Einsicht auf und können auf der Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden (www.laufen-bl.ch/Politik/ Gemeindeversammlungen).
Mit dem nebenstehenden Code gelangen Sie direkt auf die Website, von der Sie die Details zu den Geschäften herunterladen können.
Stadt Laufen, Ausschreibung 1. Objekt: Bebauung am Diebach 2. Ausschreibende Behörde: Stadt Laufen, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen 3. Art des Verfahrens: Offenes Verfahren 4. Gegenstand und Umfang der Ausschreibung: Leistungen für ein Investorenteam analog Totalunternehmer für 8 Doppeleinfamilienhäuser in Holzbau 5. Teilangebote: Nicht zulässig 6. Bezug der Ausschreibungsunterlagen: Simap 7. Fragen: Schriftlich an die Stadt Laufen bis zum 10. Juni 2020: bau@laufen-bl.ch 8. Eingabe und Öffnung der Angebote: Abgabe bis 7. August 2020, 12.00 Uhr bei der Stadtverwaltung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen. Je eine digitale (USB-Stick) und analoge Version
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Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Erschwil
Baupublikation
Bauherr: Borer Roger Kirchbodenweg 2, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Borer Roger Kirchbodenweg 2, 4228 Erschwil Bauprojekt: Gartenumgestaltung Bauplatz: Kirchbodenweg 2 Bauparzelle: 564 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 28. Mai 2020 – 12. Juni 2020
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Duss Colette & Meier Urs Gartenstrasse 472, 4204 Himmelried Projektverfasser: Bauherrschaft Bauvorhaben: Stützmauer / Geländeanpassung und Grundstückeinfriedung (Zaun) Bauort: Gartenstrasse 472 Bauparzelle: GB-Nr. 1366 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried und Gemeinde-Homepage Einsprachefrist: 12. Juni 2020
Baupublikation
BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Kommunikation Rheinstrasse 29 4410 Liestal T 061 552 20 02 medien.bud@bl.ch www.bl.ch
Verkehrsbeschränkung in Dornach – Hochwald Verbindungsstrasse (Hochwald- und Dornacherstrasse) Dornach – Hochwald
Wahlen/Laufen: Breitenbachstrasse wegen Belagsarbeiten gesperrt In den Nächten von Freitag, 5. Juni auf Samstag, 6. Juni 2020, ab Mitternacht und Samstag, 6. Juni auf Sonntag, 7. Juni 2020, bis Mitternacht wird in Wahlen/Laufen an der Breitenbachstrasse der Deckbelag eingebaut. Die Breitenbachstrasse wird für den Verkehr komplett gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert. Der Deckbelag wird im Abschnitt zwischen «Stangimatt» in Laufen und der Kantonsgrenze BL/SO in Wahlen über beide Fahrspuren eingebaut. Dies erfordert die komplette Sperrung der Breitenbachstrasse. Der Verkehr und der Busbetrieb der Postauto AG (Linie 111) werden umgeleitet. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Der Radweg ist von der Sperrung nicht betroffen. Die Umleitung erfolgt von Breitenbach in Fahrtrichtung Laufen über den Breitenbachweg und die Laufenstrasse in Wahlen sowie die Wahlenstrasse nach Laufen. In umgekehrter Fahrtrichtung erfolgt die Umleitung von Laufen nach Breitenbach über die Wahlenstrasse, Laufenstrasse in Wahlen und den Breitenbachweg nach Breitenbach. Die Haltestelle «Weihern» wird während der Sperrung nicht bedient. Die Deckbelagsarbeiten sind wetterabhängig. Bei Regen werden die Arbeiten auf das Wochenende vom 13. bis 14. Juni 2020 verschoben. Ein Übersichtsplan der Umleitungsroute sowie weitere Informationen sind auf der Internetseite des Tiefbauamts des Kantons Basel-Landschaft abrufbar. Für Rückfragen: Ivo Kaufmann, Projektleiter, Tiefbauamt, Geschäftsbereich Kantonsstrassen, Kreis 1, BUD, Tel. 061 552 40 82
Kleinlützel
Einwohnergemeinde Grellingen
Grabräumung Friedhof Grellingen
Bauherrschaft: Schmutz Irene Gartenstrasse 432, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Stützmauer und Geländeanpassungen Bauort: Gartenstrasse 432 Bauparzelle: GB-Nr. 1388 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried und Gemeinde-Homepage Beantragte Ausnahmen: KBV § 62 Abs.2 Einsprachefrist: 12. Juni 2020
Aufhebung von Gräbern mit Bestattungszeitpunkt älter als 31. Dezember 2000
Baupublikation
Die Gemeinde wird die Angehörigen, sofern diese bekannt sind, schriftlich informieren.
Bauherr: Berger Jürg und Claudia, Talstrasse 440, 4204 Himmelried Projektverfasser/in: Thermogreen AG, Kaiserstuhlstrasse 2, 8154 Oberglatt ZH Bauvorhaben: Sitzplatzüberdachung mit Lamellendach Bauort: Talstrasse 440 Bauparzelle: GB-Nr. 1249 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried und Gemeinde-Homepage Einsprachefrist: 12. Juni 2020
Meltingen
Baupublikation
Bauherrschaft: Bernd Zimmermann, Wettsteinallee 15, 4058 Basel Bauobjekt: – Fassadenänderung und neue Aussentreppe an Ostfassade – Umbau Loftwohnung in zwei Wohneinheiten Bauplatz: Hauptstrasse 15 Bauparzelle: GB 867 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 12. Juni 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Hänggi Patric, Bündten 124, 4233 Meltingen Bauobjekt: Erweiterung Wohnhaus und Neubau Garage u. Carport Bauplatz: Bündten 124 Bauparzelle: GB 899 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 12. Juni 2020
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Trösch-Jäggi German und Claudia, Bollbodenstrasse 27, 4206 Seewen Bauobjekt: Neugestaltung und Verbreiterung der Einfahrt mit Granit-Blocksteinen Bauplatz: Bollbodenstrasse 27 Projektverfasser: Bauherr Bauparzelle: GB 3428 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 12. Juni 2020 an die Baukommission 4206 Seewen
Der Gemeinderat teilt mit, dass die Gräber, welche die gesetzliche Mindestruhedauer von 20 Jahren erreicht haben, aufgehoben werden inkl. allenfalls später beigesetzter Urnen. Die Aufhebung der betroffenen Gräber erfolgt im Oktober 2020. Die Angehörigen sind gebeten, bis 30. September 2020 den Grabschmuck und den Grabstein zu entfernen bzw. zu entsorgen. Nicht entfernter Grabschmuck und Grabsteine werden ab Oktober durch die Gemeinde entsorgt.
Für Fragen steht die Gemeindeverwaltung Grellingen zur Verfügung (061 741 17 17). Gemeindeverwaltung Grellingen
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Bernauer Prisca und Marco, Steinrain 27a, 4112 Flüh Projektverfasser: Hasler Gartenbau, Hauptstrasse 65, 4315 Zuzgen Bauobjekt: Gartenumgestaltung Bauplatz: Steinrain 27a , 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3856 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 28. Mai 2020 – 12. Juni 2020
Baupublikation
Bauherr: Di Petrillo Fabian, Mariasteinstrasse 38, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Kaufmann Nature Design, Gewerbepark Bata 6, 4313 Möhlin Bauobjekt: Swimmingpool Bauplatz: Mariasteinstrasse 38, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4326 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 28. Mai 2020 – 12. Juni 2020
Baupublikation
Bauherr: Pittard Karin, In den Gärten 9, 4114 Hofstetten, Oser Guido, Mariasteinstrasse 29, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Oser Guido, Mariasteinstrasse 29, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Einfriedigung Bauplatz: Mariasteinstrasse 29, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2768 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 28. Mai 2020 – 12. Juni 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Frau Isabelle Pecoraio Berg 451, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Energetische Sanierung, Fotovoltaikanlage und Wärmepumpe (BG: 585) Bauplatz: Berg 451 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 1477 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 12. Juni 2020
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Lotz Roy und Catherine, Baselrain 25, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-13, Gartenpool Bauplatz: Baselrain 25 Bauparzelle: GB-Nr. 1822 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil und Gemeindehomepage Einsprachefrist: 12. Juni 2020
Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten an der Hochwaldstrasse, Abschnitt Wollweg bis Hilzensteinweg, sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Kantonsstrassenverbindung Dornach – Hochwald wird für den Gesamtverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt via Gempen. – Der Zugang zum Hof «Untere Tüfleten» ist via Dornach über die Schmiedegasse – Kriselmannshollenweg – Tiefentalweg oder via Hochwaldstrasse – Tiefentalweg wie üblich gewährleistet. Hingegen ist der Zugang zur «Oberi Tüfleten» nur über Hochwald via Dornacherstrasse gewährleistet. – Die Hochwaldstrasse in Dornach im Innerortsbereich endet bei der Baustelle auf Höhe Tiefentalweg als Sackgasse. Der Vitaparcours ist von der Sperrung nicht betroffen. Dauer: Montag, 15. Juni bis ca. Freitag, 28. August 2020 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 29. Mai 2020 fad/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur
Bättwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Wespi Armin, Apfelweg 4, 4112 Bättwil Projektverfasser: Wigasol AG, 4626 Niederbuchsiten Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-006, Sitzplatzüberdachung Bauplatz: Apfelweg 4 Bauparzelle: GB Nr. 474 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil (Bitte telefonisch voranmelden) Einsprachefrist: 12. Juni 2020
«Unser Einsatz wird als schnell, speditiv und hilfreich wahrgenommen.» Um die wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch Corona entstehen, zu mildern, bietet das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Hand. Amtschef Jonas Motschi fühlt der Solothurner Wirtschaft den Puls.
Gerade die Schutzkonzepte für Gastrobetriebe wurden kritisiert. Welche Erfahrungen macht das AWA bei der Kontrolle vor Ort? Die SchÍĖŃmaCCnahmen können in den meiCĖen Fällen eingehalĖen ĹeÄden – Índ ĹeÄden aÍch eingehalĖen. Lediglich die GäCĖekapaŃiĖäĖen Cind kleineÄ. FİÄ KleinCĖbeĖÄiebe iCĖ eC manchmal CchĹieÄig, die ÄäÍmlichen VoÄgaben einŃÍhalĖen. Inwiefern wird das AWA mit missbräuchlichem Bezug von Unterstützungsgeldern konfrontiert? GÄÍndCäĖŃlich ĹiÄd bei den KÍÄŃaÄbeiĖCenĖCchädigÍngen deÄ AnCpÄÍch aÍf AÍCŃahlÍng nach CĖÄengen KÄiĖeÄien gepÄİfĖ. EÄCĖ dann kann die ZahlÍng eÄfolgen. Ob eC ŃÍ miCCbÄäÍchlichem BeŃÍg Lon GeldeÄn kommĖ, CĖellĖ eÄCĖ daC SĖaaĖCCekÄeĖaÄiaĖ fİÄ WiÄĖCchafĖ SECO in Ceinen ReLiCionen feCĖ, die ŃÍ einem CpäĖeÄen ZeiĖpÍnkĖ eÄfolgen. EC gibĖ abeÄ aÍch PÄiLaĖpeÄConen, die ÍnC VeÄdachĖCfälle melden. ZÍm BeiCpiel AngeCĖellĖe, die ĖÄoĖŃ KÍÄŃaÄbeiĖ Loll dÍÄchaÄbeiĖen mİCCen Índ die ZeiĖ nichĖ LollCĖändig eÄfaCCen dİÄfen.
Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie gut geht es der Solothurner Wirtschaft? EineC läCCĖ Cich Cagen: GÍĖ gehĖ eC ihÄ nichĖ. CoÄona beeinĖÄächĖigĖ den inländiCchen AbCaĖŃ beim GaCĖgeĹeÄbe odeÄ DeĖailhandel, CoÄona ĖÄiffĖ abeÄ aÍch die EĽpoÄĖindÍCĖÄie. AÍf eineÄ Skala Lon 1 biC 1O liegen ĹiÄ ŃĹiCchen H Índ 5. Wie ist das Amt für Wirtschaft und Arbeit derzeit ausgelastet? UnCeÄe HaÍpĖaÄbeiĖ beCĖehĖ deÄŃeiĖ daÄin, die KÍÄŃaÄbeiĖCenĖCchädigÍngen an LoÄaÍCCichĖlich 5OOO BeĖÄiebe aÍCŃÍŃahlen – eine SÍmme Lon akĖÍell Δ5 Mio. FÄanken. WeiĖeÄ konĖÄollieÄen ĹiÄ, ob die SchÍĖŃkonŃepĖe in ĹiedeÄeÄöffneĖen BeĖÄieben eingehalĖen ĹeÄden. BiC jeĖŃĖ haben ĹiÄ 4O5 KonĖÄollen dÍÄchgefİhÄĖ Índ mÍCCĖen İbeÄ 1H GeCchäfĖCCchlieCCÍngen LeÄfİgen. WaC geÄade anÄollĖ, Cind die BİÄgCchafĖen fİÄ SĖaÄĖÍp-UnĖeÄnehmen. Wie wurden die vom AWA angebotenen Hilfestellungen von der Wirtschaft aufgenommen? GeÄade im BeÄeich deÄ KÍÄŃaÄbeiĖ Cind die RİckmeldÍngen CehÄ poCiĖiL. DankbaÄkeiĖ iCĖ CpİÄbaÄ. UnCeÄ EinCaĖŃ ĹiÄd alC Cchnell, CpediĖiL Índ hilfÄeich ĹahÄgenommen – CofeÄn man İbeÄhaÍpĖ helfen kann. AbeÄ eC gibĖ aÍch jene, die Cich in SĖich gelaCCen fİhlen – dieC iCĖ naĖİÄlich bedaÍeÄlich. Bei deÄ KonĖÄolle deÄ SchÍĖŃmaCCnahmen können ĹiÄ den BeĖÄieben beÄaĖend ŃÍÄ SeiĖe CĖehen.
Worauf müssen sich Solothurner Wirtschaft und Arbeitnehmende einstellen? Ich kann nÍÄ ĹiedeÄholen, ĹaC alle Cagen: DeÄ maCCiLe WiÄĖCchafĖCeinbÄÍch iCĖ beÄeiĖC da. Die AÄbeiĖCloCigkeiĖ ĹiÄd ĹeiĖeÄ CĖeigen. Und LoÄ dem HinĖeÄgÄÍnd deÄ CchlechĖen globalen WiÄĖCchafĖClage kommen ŃÍCäĖŃliche PÄobleme aÍf ÍnC ŃÍ. Wie kommen die WaÄenÂİCCe ĹiedeÄ in Gang? Wie gelingĖ eC deÄ aÍf MaCchinenbaÍ aÍCgeÄichĖeĖen SoloĖhÍÄneÄ IndÍCĖÄie, aÍf dem WelĖmaÄkĖ ĹiedeÄ FÍCC ŃÍ faCCen? Die offene FÄage iCĖ: Wo CĖehen ĹiÄ Ende JahÄ? Und Ĺo CĖehen ĹiÄ ŃĹei JahÄe CpäĖeÄ? Wo erkennen Sie in der Corona-Krise auch wirtschaftliche Chancen? Ein CchĹieÄigeÄ GedankenŃÍg fİÄ alle, die den BeĖÄieb CchlieCCen mİCCen odeÄ den Job LeÄlieÄen. Dennoch: Wenn deÄ SĖÍÄm im Wald einen Teil deÄ BäÍme fällĖ, kommĖ ĹiedeÄ JÍngĹÍchC. EC gibĖ gÄeifbaÄe Chancen – die FÄage deÄ DigiĖaliCieÄÍng haĖ dÍÄch PÄaĽiCeÄfahÄÍng einen gÄoCCen SchÄiĖĖ LoÄĹäÄĖC gemachĖ. Dann haĖ die IdeenLielfalĖ ŃÍ neÍen PlaĖĖfoÄmen Índ AppC gefİhÄĖ. WiÄ ĹÍÄden geŃĹÍngen, neÍe AÄbeiĖCfoÄmen aÍCŃÍĖeCĖen – die leĖŃĖlich die Chance aÍf VeÄändeÄÍng miĖ Cich bÄachĖen. GleichŃeiĖig foÄdeÄĖ ÍnC daC Thema: So mÍCC aÍch daC deÄŃeiĖ aÍf indÍCĖÄielle PÄodÍkĖion aÍCgeÄichĖeĖe AÄbeiĖCgeCeĖŃ dieCen neÍen MöglichkeiĖen geÄechĖ ĹeÄden. Der Kanton arbeitet ein Modell aus, um Betriebe bei der Zahlung von Mietzinsen zu unterstützen. Wie weit ist dieses Vorhaben? EC iCĖ eine enĖCpÄechende VeÄoÄdnÍng in AÄbeiĖ. SÍbCĖanŃiell läCCĖ Cich daŃÍ noch nichĖC Cagen. FakĖ iCĖ: SollĖe deÄ BÍnd keine enĖCpÄechende MaCCnahme beCchlieCCen – Lon SeiĖen deC KanĖonC ĹeÄden ĹiÄ eine haben.
Informationen: corona.so.ch und Hotline 0800 112 117
Zäme uf Distanz corona.so.ch
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Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
Rätsel
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Lösung der letzten Ausgabe
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5 6 1 7 9 3 2 4 8
3 2 4 8 1 9 6 5 7
1 9 7 3 5 6 8 2 4
6 5 8 2 4 7 9 1 3
7 3 5 9 8 1 4 6 2
9 1 2 6 7 4 3 8 5
4 8 6 5 3 2 7 9 1
Lösung der letzten Ausgabe
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Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.
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Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
REGION
Das Ärgernis mit dem Lärm Die Polizeiorgane haben im Schwarzbubenland und im Laufental auf den Strassen die Lärmsünder im Visier. Sie zur Verantwortung zu ziehen, gelingt aber nicht immer. Bea Asper
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n der Region werden Anwohnerinnen und Anwohner immer wieder aufgeschreckt durch das Aufheulen eines Motors oder durch das ohrenbetäubende Geräusch von frisierten Fahrzeugen. Das Thema ist sowohl von der Polizei wie auch von der Politik aufgenommen worden. «Neben dem konstanten Lärmpegel des Berufs- und Alltagsverkehrs wird durch Motorfahrzeuge mit typenfremden und Lärm verursachenden Anbauteilen, sowie aggressiver und hochtouriger Fahrweise, unnötiger Lärm verursacht. Diese Phänomene sind schweizweit zu beobachten», hält Astrid Bucher, Mediensprecherin der Polizei Kanton Solothurn, auf Anfrage fest. Die ländliche, hügelige Landschaft und die kurvenreichen Strassen können für Motorradfahrer, aber auch für stark motorisierte Personenwagenlenker interessant sein. Zu den Hotspots gehören der Passwang und der Gempen, meint Bucher. Mofas nehme man auch ins Visier, doch nicht nur. Die Lärmkontrollen würden im Rahmen von Strassenverkehrskontrollen oder von Patrouillen durchgeführt. Dabei fliegen jene Fahrer auf, welche mit lärmenden Extras an ihren Fahrzeugen übermässigen Krach verursachen. Die erlaubten Lärmemissionen bei Motorfahrzeugen sind modell- und typenabhängig. «Feststellen lässt sich übermässiger Lärm einerseits durch direkte Beobachtungen der Polizei – wie unnötig hochtouriges Fahren oder Beschleunigen in niedrigen Gängen – und andererseits anhand von abgeänderten Motorfahrzeugen mit typenfremden Bauteilen», erklärt Bucher und stellt klar: «Die Polizei Kanton Solothurn kann Fahr-
Lärmintensiv: Das schöne Wetter lockt immer mehr Motorradfahrer auf die Strassen. FOTO: KEYSTONE
zeuge wegen zu hoher Lärmemissionen sicherstellen und den Fahrzeughalter zur technischen Nachprüfung aufbieten lassen. Die Höhe einer Busse wird durch die Staatsanwaltschaft bestimmt.» Technische Geräte wie sogenannte Lärmblitzer seien im Kanton Solothurn noch nicht im Einsatz. Auch im Kanton Basel-Landschaft sind Lärmblitzer noch nicht zugelassen, doch gab es im Landrat bereits Vorstösse, die dafür notwendigen Schritte einzuleiten. Der Baselbieter Regierungsrat bestätigte, «dass das unnötige Verursachen von Lärm durch einzelne rücksichtslose Auto- und Motorradfahrerinnen beziehungsweise Auto- und Motorradfahrer ein Problem darstellt und die Lebensqualität von Anwohnerinnen und Anwohnern an belasteten Strecken unnötig und teilweise erheblich einschränkt.» Die Lärmemissionen führten dazu, dass die Wirkung von kostenintensiven baulichen Lärmschutzmassnahmen unterlaufen wird. «Für die Einführung und Anwendung einer beweissicheren und überall anwendbaren Messmethode zwecks Sanktionierung von unnötigem Fahrzeuglärm fehlen aktuell die notwendigen gesetzlichen Grundlagen und
zugelassene Messgeräte.» Das Aufstellen von Lärmblitzern sei für die Zukunft aber durchaus eine Option, liess der Regierungsrat den Landrat wissen. Nachgefragt bei der Polizei BaselLandschaft, weist Sprecher Roland Walter auf die Tücken hin, Lärmsünder zu überführen. «Fahrzeuge mit nicht typengeprüften Auspuffanlagen (Klappenauspuffanlagen) erfüllen bei Standmessungen meistens die Normen, da die Ansteuerung der Klappen in der Regel mittels Geschwindigkeitssignal erfolgt. Vorbeifahrmessungen wären technisch möglich, doch von der Zulassung solcher Geräte abhängig.» Die Polizei Basel-Landschaft stellt grundsätzlich einen regen Verkehr auf der H18 in Richtung Jura sowie auf den «Passstrassen» des Laufentals fest. «Selbstverständlich werden an ausgewählten Standorten Kontrollen (mit Standmessungen) durchgeführt.» Bei Bedarf gebe es auch eine Nahfeldmessung (Lärmmessung). «Dafür wird ein Motorrad bei einer definierten Drehzahl des Motors in einem Winkel von 45 Grad zum Auspuff mit einem Lärmmessgerät überprüft.»
BREITENBACH
Braucht es die Biogasanlage der Kelsag noch? bea. Breitenbach regt eine Grundsatzdiskussion über die künftige Ausrichtung der Kelsag an. «Die Gemeinderatsbeschlüsse per Videokonferenz zu fassen, hat zwar jeweils gut geklappt. Doch der persönliche Meinungsbildungsprozess an einem Tisch ist definitiv besser», waren sich die Breitenbacher Gemeinderäte am Montag im Fridolinssaal einig. Nach wochenlanger Distanz sassen sie sich wieder gegenüber und genossen es sichtlich, einander zuzuhören, abzuwägen, nicht einfach abzustimmen, sondern die Lösung gemeinsam zu erarbeiten. Um Fragen der Finanzierung, der Wirtschaftlichkeit und um die Mitspracherechte der Gemeinden als Eigentümer ging es auch beim Thema Kelsag. Diese ist daran, auf dem schriftlichen Weg bei den Gemeinden Beschlüsse zu Jahresrechnung und Statutenänderung einzuholen. Auch hier ergänzten sich die Breitenbacher Gemeinderäte in ihrer Art, genauer hinzuschauen. Statthalter Christian Thalmann stellte fest, dass bei der Aufstockung der Reserven unklar sei, aus welcher Kasse das Geld stamme. Gemeindepräsident Dieter Künzli sagte dazu: «Der dafür notwendige Buchungsvorgang ist den Unterlagen nicht zu entnehmen.» Der Gemeinderat beschloss, der Kelsag einen Fragenkatalog zukommen zu lassen und ausserdem eine Debatte zum Fortbestand der defizitären Biogasanlage und zur künftigen Strategie der Kelsag loszutreten. Zu diskutieren gab ebenfalls die Besetzung der Verwaltungsratsmandate des Unternehmens, die ausschliesslich aufgrund politischer
Eingespieltes Team: Rat und Verwaltung freuen sich, tagen zu können. Gesichtspunkte ausgesucht wurden. Schliesslich wurden aber alle vorgeschlagenen Personen vom Rat bestätigt. Fussgängerstreifen an sinnvollem Ort Einmal mehr zeigte sich, dass der Gemeinderat zusammen mit dem langjährigen Leitungsteam der Breitenbacher Verwaltung ein eingespieltes Team ist. Dies bekam jedenfalls der Mitarbeiter des kantonalen Kreisbauamtes zu spüren, welcher als Gastreferent eingeladen war. Er stiess auf eine geschlossene Mauer des Widerstandes, als er seine Pläne vorstellte, bei der Bushaltestelle an der Brislachstrasse den geplanten Fussgängersteifen südlich anzubringen. Ein Argument folgte dem andern. Der Rat und die Verwaltung Breitenbachs gaben dem Kantonsangestellten unmissverständlich zu verstehen, dass man die Variante Nordseite will. «Weil die Benutzer der Bushaltestelle heute an diesem Ort die Strasse überqueren und
FOTO: BEA ASPER
sich fragen würden, warum der Fussgängerstreifen nicht hier, sondern südlich platziert werden soll, wo ihn niemand begeht», gab Künzli zu verstehen. Verwalter Andreas Dürr hörte bereits das Telefon klingeln, weil Einwohner sich erkundigen würden, ob man den Verstand verloren habe. Thalmann doppelte nach: «Der Kanton ist gut beraten, nicht an den Bedürfnissen der Betroffenen vorbeizuplanen.» Des Weiteren zeigten sich die Breitenbacher skeptisch gegenüber der vom Kanton geplanten Mittelinsel. Für Menschen mit einem Rollator sei dies kein Rettungsanker, sondern ein Hindernis, das sie nicht überwinden könnten, sondern umschiffen müssten. Der Mitarbeiter des Kantons nahm die Bedenken der Breitenbacher mit auf den Weg. Ob sich das zuständige Kreisbauamt III darauf einlassen wird, ist offen. Der Kanton ist der finanzierende Bauherr — wer zahlt, befiehlt.
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THIERSTEIN
Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
NUNNINGEN
Der Geschäftsleiter übernimmt im Jubiläumsjahr Markus Gasser, seit drei Jahren Geschäftsleiter bei Herba-Plastic AG, übernimmt die Nunninger Firma nun auch als Inhaber. Willy Menth, als ehemaliger Besitzer, freut sich über die gelungene Übergabe. Martin Staub
S
eit dem 1. Mai ist es offiziell: Geschäftsleiter Markus Gasser ist nun auch Inhaber der erfolgreichen Firma Herba-Plastic AG, die vor genau 75 Jahren aus der ehemaligen Kammfabrik Nunningen – gegründet 1920 – entstanden ist. «Wir können dieses Jahr also nicht nur 75 Jahre HerbaPlastic AG, sondern gleich noch 100 Jahre Kunststoffverarbeitung in Nunningen feiern», erklärt Willy Menth nicht ohne Stolz. Der 78-Jährige wirkt sichtlich erleichtert, dass ihm mit Markus Gasser vor rund drei Jahren offensichtlich der richtige Mann über den Weg gelaufen ist. Er selber sei auf den erfahrenen Berufsmann zugegangen, als er von der Schliessung der Firma Nexans in Breitenbach erfahren hatte, wo der Elektroingenieur seit 16 Jahren in leitender Funktion tätig war. Für den in Nunningen aufgewachsenen und mit seiner Familie in Zullwil wohnhaften Gasser war das eine willkommene Herausforderung. Dass dieser Besitzerwechsel just im Jubiläumsjahr stattfindet, ist eher Zufall. «Für mich ist der Zeitpunkt ideal», erklärt der 51-Jährige, «wollte ich doch zuerst als Geschäftsleiter einige Erfah-
Ideallösung: Markus Gasser (l.) übernimmt von Willy Menth. FOTO: MARTIN STAUB
rungen sammeln und bin nun nach drei Jahren sicher, dass das gut kommt.» Davon ist auch Menth überzeugt. «Mit Markus Gasser hatte ich vom ersten Tag an ein gutes Gefühl», erklärt er, der in all den Jahren seit seiner offiziellen Pension schon mehrere gescheiterte Versuche einer Nachfolgeregelung hinter sich hat. Schwierige Suche Unter anderem glaubte Willy Menth, der die Firma 1975 von seinem Vater Jo-
sef übernommen hatte, an eine spätere Weitergabe an die vierte Generation. «Aber die zwei Söhne und die Tochter leben mit guten Jobs in der Region Zürich, womit diese Option schon bald wegfiel.» Nunninger Traditionsunternehmen Herba-Plastic AG Nunningen beschäftigt heute rund 40 Mitarbeitende und verarbeitet Kunstofffolie unter anderem in Artikel für Büro, Papeterie und Verpackung.
Unter dem Markennamen Mentrex verlassen auch Produkte des Bereichs Sicherheit das Haus Herba-Plastic AG in Nunningen. «Wir liefern vor allem ins In- und ins angrenzende Ausland», sagt der neue Geschäftsinhaber, der mit dem aktuellen Geschäftsverlauf – trotz Corona – zufrieden ist. Keine Langeweile in Sicht Willy Menth ist auch als bald 78-Jähriger noch voll aktiv. Er will sich fortan um die Immobilien, die unter dem Fir-
mennamen Gilso AG fungieren, kümmern. Ihm ist aber auch die Geschichte seiner Firma ein grosses Anliegen, die er bald für die Öffentlichkeit aufs Papier bringt. «Und schliesslich freue ich mich darauf, mich um meine in all den Jahren zusammengekommene Kunstsammlung zu kümmern», erklärt der Allrounder, der nebenbei auch Klavier spielt und sicher auch als Sänger im örtlichen gemischten Chor weiterhin aktiv bleibt.
VEREINSNACHRICHTEN ˜
Bibliotheken
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00, (Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00– 14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00). Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch
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Kultur
Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 41 00 548 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com
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Sport
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter: www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30–20.00 in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten:
Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tischtennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung: Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch
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Natur
Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com 076 442 16 69).
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Kampfkunst
Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00– 11.30. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45. Probetraining jederzeit möglich, Infos unter www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi und Sa im Ried in Zwingen
(Dojo-Laufen) und Do in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60 oder info@kungfu21.ch
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Hobby/Freizeit
Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30– 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch Offenes Singen im Falkefluehstübli, Liesberg Station, mit Jogg und Christian jeweils montags ab 17.00 und am Donnerstag, 25. Juni, 1. Sept., 29. Okt., 26. Nov. ab 14.00 im Pfarreisaal Liesberg am Tanznachmittag.
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Kursangebot
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9.00 / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 / Brislach, Turnhalle, Mo, 14.00 / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14.00 / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9.00 / Laufen, Cosmos FitnessStudio, Weststr. 75, Di, 14.30 / Liesberg, Mi, 16.00 / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14.00. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30.
Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. KlangGruppen und Meditation in Büsserach. Jeden 1. Freitag im Monat 18.30–19.30 entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger, judith-klang.ch, 079 296 86 60.
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Jugendgruppen
Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19, Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch
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Mütter- und Väterberatung
Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.
Nordic Walking Treff: Di, 18.30 / Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch
Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige
Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30.
Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00–17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
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SPORT
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MOUNTAINBIKING
Respektvoller Umgang verhindert Konflikte Der Lockdown aufgrund der Corona-Krise hat dazu geführt, dass viele Menschen den Drang zum Sporttreiben in der Natur verspüren. Speziell bei den Mountainbikes schnellen die Verkaufszahlen nach oben. Das Wochenblatt hat sich am verlängerten Wochenende umgesehen und sich bei Herstellern von Rädern, Bikern, Wanderern und einem Förster umgehört. Edgar Hänggi
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ountainbiking ist ein längst etablierter Trendsport, der sich steigender Beliebtheit erfreut. Die Corona-Krise hat, und da sind sich alle einig, dieser Entwicklung noch einen Schub verliehen. «Die Menschen haben das Bedürfnis nach Bewegung und dafür ist der Wald ideal», erklärt Peter Wyss. Und er muss es wissen. Der gebürtige Breitenbacher gehört im Laufental/Schwarzbubenland zu den Pionieren der MTB-Szene und betreibt in Münchenstein eine Fahrradwerkstatt, wo er unter anderem auch Mountainbikes nach Kundenwünschen anfertigt. «Da sprechen wir jedoch von Hightech in einem Preissegment von fünfstelligen Beträgen.» Wyss ist zudem Swiss-Olympic-Trainer Leistungssport, Stützpunkttrainer MTB Radsportzentrum Nordwest sowie Präsident und Nachwuchstrainer beim Laufner Verein VC 2six 2eight.
Fitness und Technik sind wichtig «Im Wald, nahe der Agglomerationen, hatte es noch nie so viele Menschen wie jetzt. Ich bin seit Jahren als Mountainbiker unterwegs und es ist schon extrem. Du musst an jeder Weggabelung aufpassen», weiss Wyss. «Es hat nicht nur viel mehr Radfahrer, sondern auch Wanderer und Familien, die einfach nur spazieren oder an einer Grillstelle ein paar Stunden verbringen möchten. Es besteht ein Trend von der Strasse in die Natur. Vor allem viele ältere Radfahrer
Passionierte Mountainbiker aus der Region: (von links): Camille Saner, Hannes Jeker, Marco Lisser.
wechseln auf E-Mountainbikes. Wir haben in unserem Land keine Gesetze, welche die Radfahrer schützen. Es braucht immer eine gewisse Fitness, aber E-Bikes helfen enorm und längst haben sich die Fahrräder mit Motor etabliert und die Verkaufszahlen gehen trotz hohem Preis stetig nach oben.» Für den erfahrenen Biker Wyss ist es wichtig, dass nebst der körperlichen Fitness auch die Technik geübt wird: «Die Veloprüfung liegt bei den meisten Leuten Jahrzehnte zurück. Es braucht ein Fahrtraining, erst recht mit dem E-Bike. Bergwärts geht es ja noch, und der Antrieb sorgt dafür, dass eigentlich keiner bis ans Limit gehen muss. Aber dann kommt das Problem. Abwärts kann jede Wurzel, jede Bodenbeschaffenheit wie Kies, Schlamm, Löcher oder Äste zu gefährlichen Situationen führen.» Wyss selbst betrieb mit zwei Partnern bis März dieses Jahres die Trick-Track-Halle in Zwingen. Dort konnte die Technik für MTB erlernt werden. Wegen Zeit- und Geldmangel wurde das Projekt jedoch beendet. Aktuell gibt es nur noch in Basel eine solche Trainingshalle, die von der Bike Trial Academy Basel betrieben wird. (velotrial.ch/training/trainingsgelaende). Diese Halle besteht aber auch nur für die nächsten zwei Jahre sicher.
FOTO: EH-PRESSE
Ausrüstung Wyss rät den Einsteigern beim Kauf eines MTB, sich im Internet schlauzumachen. «Im Internet gibt es viele Angebote und dies zu Preisen, bei denen ich nie mithalten kann. Es gibt viele sehr gute Occasion-Räder. Ideal sind ‹Twenty niner›. Räder, die maximal drei Jahre alt sind, sind oft fast wie neu. Weiter braucht es Velohosen mit Polstern, gute Schuhe, Velohandschuhe und natürlich einen sehr guten Helm. Knie- und Ellbogenpolster sind weitere geeignete Mittel, um sich bei allfälligen Stürzen zu schützen.» Mittlerweile werden immer mehr E-Bikes verkauft. «Ich schätze den Anteil der E-Bikes mittlerweile bei 50 Prozent mit steigender Kurve. Ich fahre ja seit langem und bin fit. Dennoch werde ich bergwärts laufend von E-Bikern überholt. Damit müssen wir umgehen können, und es darf keinem ein Zacken aus der Krone fallen. Auch ich fahre hin und wieder mit einem E-Bike. Man muss schon den Vorteil sehen. Du kommst wesentlich einfacher, kraftschonender nach oben und kannst dich so besser auf die Abfahrt konzentrieren, und das mehrmals. Die heutigen Räder sind ausserdem derart gut, dass du beim Fahren praktisch keine Löcher oder Steine spürst.»
Respekt In den Anfängen des Mountainbikesports gab es immer wieder Konflikte zwischen Wanderern, Jägern, Förstern und Bikern, und es kam vor, dass absichtlich Hindernisse wie Baumstämme oder Nagelbretter gelegt wurden. «Das
gegnungen mit Wanderern und so sicher auch keine Konflikte haben. Wir suchen unsere Strecken auch so aus, dass wir möglichst unseren Bedürfnissen entsprechend fahren können. Speziell ich muss ja für Rennen trainieren und mich punkto Ausdauer und Technik fordern. Respekt ist das Wichtigste. Wenn ich spezielle Herausforderungen suche, begebe ich mich Richtung Delémont. Ich wünschte mir, dass wir kleinere Trails bauen dürften. Es braucht sicher keinen, der so gross ist wie jener in Arlesheim, aber wir möchten die eine oder andere Strecke, damit wir frei fahren können, ohne mit Wanderern rechnen zu müssen.» Camille Saner fuhr früher Rennen und ist jetzt noch ein engagierter MTB-Fahrer. «Ich fuhr mit sechs Jahren die ersten Rennen. Im Frühling und Herbst bin ich sicher dreimal pro Woche auf dem Rad. Ich habe mir soeben ein E-Bike bestellt. Heutzutage ist es nichts Negatives, wenn auch erfahrene, gute Biker auf Motorantrieb setzen. Als die E-Bikes auf der Strasse aufkamen, hiess es schnell, das ist für die faulen Leute, die Alibi-Sportler. Heute ist es lediglich eine andere Art zu fahren. Aufwärts braucht es weniger Kraft, allerdings kann man
ja die Unterstützung entsprechend wählen. Bei den Abfahrten kann man sich mehr fordern, weil man anders unterwegs ist und so auch das Fahren sich verändert.» Marco Lisser war früher Torhüter im Nachwuchs des FC Basel, spielte in der ersten Mannschaft des FC Laufen und beim FC Zwingen. «MTB ist eine neue Liebe für mich. Im Gegensatz zum Fussball kann ich aufs Rad, wann ich will, ich bin in der Natur unterwegs und kann mich unterschiedlich fordern. Ich bin noch nicht so lange auf dem Bike unterwegs, und wenn ich mit den Könnern unterwegs bin, riskiere ich manchmal noch etwas zu viel. Aber die Verletzungsgefahr ist nicht so gravierend, weil wir alle gut ausgerüstet sind – etwa mit Protektoren – und wir unsere Limiten doch auch sehr gut kennen.»
war sehr gefährlich. Glücklicherweise hat sich das mittlerweile auf praktisch null reduziert. Respekt für den anderen ist der Grund. Wir haben auch Verhaltensregeln, und Ärger gibt es meist nur noch dann, wenn sich die einzelnen Parteien nicht respektvoll begegnen», erklärt Wyss. Der Biker ist als der Schnellere für die Situation verantwortlich. Er muss immer bremsen können. «Ich halte es so, dass ich bei Kontakten mit Wanderern auf Schritttempo abbremse und grüsse. Richtige Wanderer respektieren uns auch als Sportler und da gibt es eigentlich nie Stress. Aufpassen muss der Biker bei Parkplätzen, da triffst du sehr oft auf ältere Menschen, Familien mit Kleinkindern und Hunden. Das Anziehen von Kleidung, die man von weitem sieht, und mit Schritttempo kreuzen ist das korrekte Verhalten.» Mit Förstern, Jägern und der Polizei hätten die Biker, so Wyss, mittlerweile keine Probleme mehr . Auch weil man kommuniziere und sich aufeinander einstelle und Rücksicht nehme. Anders gehe es nicht. «Du kannst den Bikern ja auch nicht verbieten, sich in der Natur zu bewegen. Oft wird auch erwähnt, dass Biker die Wildruhezone stören. Richtige Biker fahren aber nie querfeldein. Biker respektieren Fahrverbote und Zonen für Wildtiere», beteuert Wyss, und arbeitet weiter an einem seiner Spezialräder, welches ein Kunde anfertigen lässt und damit schon bald seine erste Ausfahrt machen wird.
Vom Fach: Peter Wyss betreibt seine eigene Fahrradwerkstatt.
FOTO: EH-PRESSE
Mountainbike-Trails ja oder nein? Ist die Zeit reif? Im Laufental/Schwarzbubenland gibt es noch keine ausgeschilderten, bewilligten Trails. Deswegen ist derjenige in Arlesheim derart beliebt. «Je nach Tag haben wir an die 200 Bikes, die unterwegs sind, und man sieht Autonummern aus fast allen Kantonen des Deutschschweizer Unterlandes», weiss Peter Wyss. In unserer Region ist, wie von allen Betroffenen zu hören war, das Anlegen von Trails noch nicht zwingend notwendig, weil es mehrere Hügel und Berge gibt und sich die Biker und Wanderer gut aus dem Weg gehen können. Es gibt allerdings schon lange Diskussionen rund um dieses Thema. «Hier braucht es für neue Dinge immer etwas länger», meint Wyss. «Ich hatte vor Jahren mit dem damaligen Veloklub Laufen das Jura-Brevet organisiert. Weil ich der erste Biker war, wollte ich auch eine MTB-Strecke anlegen. 13 Gemeinden aus dem Kanton Jura waren involviert, und drei aus dem Laufental. Ich nenn sie jetzt bewusst nicht. Alle wurden schriftlich angefragt und alle Gemeinden aus dem Jura sag-
ten sofort zu und boten gar ihre Unterstützung an. Die regionalen Gemeinden waren nur nach längeren Diskussionen einverstanden. Eine Touristenattraktion Marco Lisser hat sich schon lange mit dem Thema Trail in der Region befasst. Seine Idee ist sicher eine Überlegung wert: «Wenn es das Gesetz erlaubt, wäre der Skilift Hohe Winde ideal. Man könnte dort drei, vier unterschiedliche Trails anlegen, mit dem Lift die Biker nach oben bringen, und man hätte ein Restaurant und Parkplätze. Es wäre ein Mehrwert für alle, ja eine Touristenattraktion, davon bin ich absolut überzeugt. Die Trails müssten in Absprache mit Behörden, Bauern, Förstern und Bikern angelegt werden, sodass es für niemanden negative Auswirkungen gibt. Auf diese Art würde ein grösseres Gebiet erschlossen; und da es mittlerweile ja immer weniger Schnee gibt und so der Skilift auch immer seltener in Betrieb ist, könnte Abhilfe geschaffen werden.» So sehen es Biker Hannes Jeker (U23-Fahrer): «Wir haben in unserer Gegend ausreichend Platz, sodass wir wenige Be-
Ein Miteinander – mit Respekt Christoph Gubler, Revierförster Schwarzbubenland: «Ich bin selbst MTB-Fahrer, kenne also beide Seiten. Wir stellen fest, dass gerade jetzt in dieser Zeit mit Corona sehr viel mehr Menschen den Wald als Erholungsstätte aufsuchen. Neben den MTB-Fahrern natürlich auch viele Wanderer. Wir haben allerdings noch keine Probleme, denn
das Gebiet ist gross. Sollte sich aber dieser Trend fortsetzen, müsste man sich dann einmal Gedanken machen, ob und wie MTB-Fahrer und Wanderer aneinander vorbeigelenkt werden können. Es geht ja auch darum, die Natur und die Tierwelt nicht zu beeinträchtigen. Je mehr Menschen sich im Wald aufhalten, desto mehr Rücksicht muss aufeinander genommen werden.» Das sehen auch die Wanderer so. Stellvertretend an Auffahrt auf dem Nunningerberg eine Familie aus Muttenz, welche mit zwei Kindern und einem Hund unterwegs ist: «Hier ist es herrlich. Es ist nicht weit von unserem Zuhause und doch bist du an einem ganz anderen Ort. Wir fühlen uns fast wie in den Ferien. Die Kinder und der Hund können frei herumtollen, wir haben grilliert. Selbstverständlich nehmen wir Rücksicht auf die anderen Leute. Was ich toll finde, ist das Miteinander. Immer wieder begegnet man Leuten auf Fahrrädern, Wanderern und auf den Strassen passieren Autos oder Motorräder, aber alle schauen aufeinander. Das ist toll und deswegen kommen wir ja auch gerne hierher», so der Vater.
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Fast hundert Sommerkurgäste aus der nahen und weiteren Umgebung wurden am 22. Mai auf die saftigen 42 Hektaren grosse Weiden des Meltingerberges zur Sömmerung gebracht. Der verantwortliche Hirt Friedrich Wüthrich vom Hof Möschbach hat mit Vertretern der Gemeindebehörden die Rinder und Mutterkühe mit den Kälbern in Empfang genommen. Wüthrich als gelernter Meisterlandwirt bewirtschaftet die Weide, die eine Grösse von über acht Kilometern Grösse aufweist, im Auftrage der Gemeinde nach modernsten agronomischen Gesichtspunkten. Die fast hundert Tiere
brauchen zum Beispiel an Sommertagen mehrere tausend Liter Trinkwasser. Der Hirt ist auf dieser Jurahöhe gefordert, die spärlichen Wasservorkommen rationell zu nutzen, was er immer, auch in trockenen Jahren, bestens meistert. Es gelingt dem Hirten exzellent, ökologisch und ökonomisch einen Spagat zwischen Wanderern und Bikern sowie dem Weidbetrieb zu machen. Das heisst, niemand kommt zu kurz oder wird ausgeschlossen von seinen Freizeitvergnügen auf der schönen Jurahöhe von Meltingen. Alphons Jeger Meltingen
LESERBRIEF
Verlorene Sinne, Wortbedeutungen Gedanken zum Artikel vom 22. Mai (Fällen von Kirschbäumen). Mich wundert es überhaupt nicht, dass Kirschbäume gefällt werden, bei Grossverteiler geschmacklose Früchte verkauft werden und Achtung des Mitmenschen verloren geht. Man müsste dafür etwas tun, und Wörter wie «Konsument» gehören nicht in den Sprachgebrauch. Wie das Wort Konsument ja schon aussagt: nur nehmen aber dafür nichts tun. So ist es möglich, dass wir Erdbeeren kaufen, die nach nichts schmecken, hölzern (innen weiss) sind und viel Zucker zugeführt werden muss. Selbst kostenlos Kirschen zu pflücken, auch wenn sie viel besser sind, machen wir nicht. So verwundert es mich nicht, dass Bauern aufgeben oder sich ande-
rem zuwenden. Zu geniessen haben wir verlernt. Wir brauchen nur noch die Augen, um Preis und Aussehen zu begutachten. Es werden immer die gleichen Argumente vorgeschoben: keine Zeit oder zu teuer. Geniessen heisst, sich Zeit nehmen, um mit allen Sinnen wahrzunehmen. Selbst unser Gehirn schalten wir aus, wenn wir einkaufen. Wir überlegen nicht mehr, wie etwas entstanden ist, wer was dafür machen musste und unter welchen Umständen. Würden wir dies tun und ab und zu verzichten, könnten wir viel öfter wieder geniessen. Dies zeigt gerade die jetzige Corona-Zeit, wo uns Verzicht aufgezwungen wurde. Claude Périat, Himmelried
EINGESANDT
Aufgrund der aktuellen Situation fand die Fachprüfung für Militärmusik für die Militärtrompeter vor ein paar Wochen online statt. Die Aufnahmeprüfung ist nur 12 Monate gültig und kann nur einmal absolviert werden. Diese besondere Herausforderung hat Joel Linz aus Erschwil angenommen und erfolgreich gemeistert. Herzliche Gratulation! Joel spielt bei der Brass Band Erschwil Cornet und ist ein weiteres Beispiel der erfolgreichen Jungmusikantenausbildung des Vereins. Pro Jahr gibt es zwei Rekrutenspiele. In einer BrassBand-Formation sowie einer Harmonie-Formation leisten die jungen Musi-
Sömmerung: Friedrich Wüthrich sorgt für beinahe hundert Kopf Vieh.
FOTO: ZVG
LESERBRIEF
Cornet statt Sturmgewehr ker ihren Dienst nicht mit einer Waffe, sondern mit einem Instrument. Die Militärmusik umrahmt militärische Anlässe und besondere Veranstaltungen von Bund und Öffentlichkeit. Die Formationen der Armee sind entsprechend auch regelmässig in unserer Region zu Gast und erfreuen die Zuhörer mit hochstehender Musik. In Zukunft wird mit Joel ein weiterer Schwarzbube regelmässig in Konzerten des Militärspiels anzutreffen sein – natürlich mit seinem Cornet statt einem Sturmgewehr. Markus Wohlgemuth Brass Band Erschwil
Erfolgreich: Joel Linz hat die Fachprüfung für Militärmusik bestanden.
FOTO: ZVG
Einkaufstourismus in Corona-Zeiten Ist es nicht beschämend und dekadent, in der jetzigen Situation, illegal die Landesgrenzen zu überschreiten, um vermeintlich billiger einkaufen zu können? 100 Franken Busse ist viel zu wenig. Zu-
sätzlich sollte mindestens die unrechtmässig beschaffte Ware konfisziert werden. Die Hilfsorganisationen sind sicher dankbare Abnehmer. Martin Vogel, Büren
VERANSTALTUNG
Pfingsten bringt Gottesdienste zurück Ab diesem Wochenende dürfen wieder Gottesdienste stattfinden. Das hat der Bundesrat letzte Woche entschieden. Voraussetzung ist ein Schutzkonzept, das auf die jeweilige Kirche angepasst ist. Um die Abstandsregeln einhalten zu können, sind in den Kirchen die möglichen Plätze markiert und alle andern abgesperrt. Damit trotzdem alle jene, die das möchten, zum Gottesdienst kommen können, finden in allen drei Kirchen des Seelsorgeverbands Angenstein zusätzliche Gottesdienste statt. So sieht die Gottesdienstordnung für die nächsten Wochen aus: Duggingen: Samstag 17.30 Uhr, Sonntag 9 oder 11 Uhr (am Pfingstsonntag 9 Uhr). Aesch: Samstag 19 Uhr, Sonntag 9 Uhr und 10.30 Uhr (am Pfingstsonntag feiern wir zwei ökumenische Gottesdienste in der katholischen Kirche).
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GEDANKENSTRICH
Alpauffahrt in Meltingen
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* ausgenommen Netto-Artikel
Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
Pfeffingen: Samstag 17.30 Uhr, Sonntag 11 oder 9 Uhr (am Pfingstsonntag 11 Uhr). Zu den Massnahmen, die wir zum Schutz vor dem Coronavirus treffen müssen, gehört das Führen einer Präsenzliste. Wenn die Gottesdienstbesucher einen Zettel mit Vornamen, Namen und Telefonnummer abgeben können, beschleunigt das den Eingang. Die Liste wird vertraulich behandelt und nach 14 Tagen vernichtet. Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes und gilt in der christlichen Tradition als Geburtstag der Kirche. Wir freuen uns, dass wir ab Pfingsten wieder Gottesdienste halten können, und wir freuen uns über alle, die mitfeiern! Alois Schuler Seelsorgeteam Angenstein
Problem verschoben
Gini Minonzio Sind dem Bundesrat die 13-Jährigen egal? Wieso setzt er sie schutzlos dem Autoverkehr aus? Ist das fair? Denn die Jüngeren schützt er! Ab nächstem Jahr dürfen alle Kinder bis 12 Jahre mit dem Velo das Trottoir benützen, schreibt der Bundesrat in einer Medienmitteilung. Dagegen hat der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband protestiert, denn die neue Regelung gefährde die Sicherheit der sehbehinderten Menschen. Und es ist ja nicht so, dass die Velo fahrenden Kinder auf dem Trottoir nur den Menschen mit einer Sehbehinderung um die Ohren sausen. Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, liebe Leserinnen und Leser, aber ich bin glücklicherweise noch nie von erwachsenen Velofahrern angefahren worden. Aber ein Dutzend Mal schon von Kindern. Immerhin wiegen 12-Jährige zwischen 30 und 50 Kilo, wobei wir noch die 10 Kilo des Fahrrades addieren müssen. Wenn wir davon ausgehen, dass der Velolenker mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde auf eine Fläche von 40 Quadratzentimetern Ihres Unterarms trifft, so haben wir eine Aufprallkraft, die Sie selber berechnen können. Aber nicht müssen. Denn erstens sind wir nicht im Physikunterricht und zweitens wissen Sie auch so, dass es verdammt weh tut. Tröstlich ist, dass die Kinder jeweils augenblicklich wieder davonfahren konnten. Sie scheinen auch bei einem heftigen Zusammenprall keine Verletzungen davongetragen zu haben. Ausser vielleicht an der Zunge. Was eine Schadenregulierung verständlicherweise verunmöglichte. Ich will nun keinesfalls den Eindruck erwecken, ich hätte etwas gegen Kinder, die mit dem Velo das Trottoir «benützen», wie der Bundesrat so schön schreibt. Denn hey, irgendwo muss Hänschen ja lernen, was Hans können muss. Der Bundesrat schreibt weiter, die neue Regelung helfe, Unfälle von Kindern mit Autos zu verhindern, und diene somit der Verkehrssicherheit. Auch hier bin ich etwas enttäuscht von der Fantasielosigkeit des Rates. Da hätte ich aber noch ein paar weitere Ideen auf Lager: Wieso schützen wir nicht auch die Töffli-Neufahrerinnen oder die Autolernfahrer? Und was ist mit den 90-jährigen Autofahrern? Trottoirs sind bei uns eh meist leer, die hätten bestimmt auch alle Platz und wären dann nicht mehr auf der Strasse gefährdet.
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Restaurant und Gartenwirtschaft ist wieder geöffnet
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PFINGSTMONTAG GEÖFFNET Liebe Gäste und Freunde des Restaurants zur Rose. Wir sind am 14. Mai gesund gestartet und freuen uns Sie in unserem Hause wieder begrüssen und kulinarisch verwöhnen zu dürfen. Im Moment bieten wir:
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DIES UND DAS EINGESANDT
GESCHÄFTSWELT
Urabstimmung der Raiffeisenbank Laufental-Thierstein
Frühlingsausstellung
1968 Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Raiffeisenbank Laufental-Thierstein nahmen an der diesjährigen schriftlichen Urabstimmung teil. Dies entspricht einer Stimmbeteiligung von knapp 20 Prozent. Der Geschäftsbericht 2019 wurde deutlich mit über 90 Prozent Ja-Stimmen genehmigt. Die Raiffeisenbank Laufental-Thierstein erzielte insbesondere bei den Kundeneinlagen ein starkes Wachstum und verzeichnete einen Zufluss von 5,4 Prozent auf 726,2 Millionen Franken. Auch im Hypothekargeschäft konnte sie erneut zulegen. Der Jahresgewinn nahm um 1,5 Prozent auf 1,18 Millionen Franken zu. Gemäss Hannes Häner, Vorsitzender der Bankleitung, steht die Raiffeisenbank Laufental-Thierstein kurz davor, erstmals die
Bilanzsumme von einer Milliarde zu übertreffen. Verwaltungsratspräsident Peter Wagner ergänzt: «Das Erreichen dieses Meilensteins freut uns natürlich sehr, da dies das unserer Bank entgegengebrachte Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden widerspiegelt.» Ebenfalls klar angenommen wurden die Verzinsung der Genossenschaftsanteilscheine und die Entlastung der Organe. Weiter waren diverse Statutenänderungen traktandiert. Auch diese fanden eine grossmehrheitliche Zustimmung. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Traktanden sowie die detaillierten Abstimmungsresultate können der Homepage www.raiffeisen.ch/laufental-thierstein entnommen werden. Peter Wagner und Hannes Häner Raiffeisenbank Laufental-Thierstein
PR. Am kommenden Freitag, Samstag und Pfingstmontag können sie sich bei Möbel Eichler von den neuen MöbelTrends inspirieren lassen. Auf fünf Etagen werden Neuheiten und aktuelle Einrichtungsvorschläge präsentiert. Besuchen sie das vielfältigste Polstermöbel-Sortiment wie die neueste und grösste Auswahl an Relax-Sessel im Kanton. Dazu laden edle Tisch- und Stuhl-Kombinationen oder das umfangreiche Bettenstudio von Riposa, Roviva und Bico zum Probeliegen ein. Wünsche wie Möbel nach Mass, auch speziell für kleine Räume, werden bei Möbel Eichler dank eigener Möbelwerkstatt gerne erfüllt. Für die Beratung und Planung der Inneneinrichtung stehen qualifizierte Wohnberaterinnen und Wohnberater zur Verfügung und helfen das zu Hause zu verschönern. Die Serviceleistung beinhaltet die kostenlose Lieferung und Montage sowie eine fachgerechte Entsorgung der alten Möbel. Während diesen drei Tagen erhalten sie einmalige 15 Prozent Rabatt auf nicht bereits reduzierte Artikel.
Mit Bravour abgeschlossen
Von Lehrlingen gebaut: Das neue Bürogebäude der Waser AG. Anfang November letzten Jahres stiess ein Projekt der Waser AG auf reges Interesse. Ausschliesslich Lehrlinge sollten den dreigeschossigen Neubau des Betriebs- und Bürogebäudes am Standort Rheinfelden der in der Nordwestschweiz tätigen Recyclingfirma erstellen. Nach sieben Monaten schlossen die Lernenden das Projekt ab. «Mit Bravour», betont Philipp Moser, Leiter Einkauf/Verkauf der Waser AG. Die Lehrlinge durften Fehler machen – unter der Prämisse, diese selbst wieder ins Lot zu bringen. Unterdessen wurde das neue Gebäude bezogen, die neue Kundenwaage ist in Betrieb. Mit dem Resultat sind die Auftraggeber voll und ganz zu-
FOTO: ZVG
frieden. Die Zusammenarbeit der Lehrlinge der sieben am Bau beteiligten Unternehmen funktionierte einwandfrei. Besonders schätzen die Mitarbeitenden der Waser AG den Pausenraum und die nun dem heutigen Standard entsprechenden sanitären Anlagen. Das Projekt ist in dieser Form wohl einzigartig und dient als Vorzeigemodell für die zukünftigen Bauten der Waser AG. Mit dem Neubau ist die erste Etappe der Modernisierung des Standortes Rheinfelden der Waser AG abgeschlossen. Nun gilt es, die Infrastruktur des Betriebes auf einen modernen Stand zu bringen. Ueli Frei
Frühlingsausstellung Möbel Eichler in Wolfwil, Freitag, 29. Mai: 10 bis 18.30 Uhr; Samstag, 30. Mai: 10 bis 16 Uhr; Pfingstmontag, 1. Juni: 10 bis 17 Uhr. Weitere Informationen unter: www.moebeleichler.ch.
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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DENKPAUSE
Bitte um mehr Solidarität
Stefan Oser, Solothurner Kantonsrat
Auswahl: Möbel Eichler zeigt an seiner Frühlingsausstellung ein grosses Polstermöbelsortiment. FOTO: ZVG
GESCHÄFTSWELT
Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
Die ersten Lockerungsmassnahmen bezüglich Corona-Pandemie werden umgesetzt. Endlich möchten wir uns wieder der «Normalität» nähern. Für uns alle war und ist es immer noch nicht einfach, lange mussten wir uns isolieren und soziale Kontakte möglichst meiden. Verständlicherweise möchten die Menschen wieder hinaus und sich körperlich betätigen. Leider sind die Grenzen zu unseren Nachbarländern Frankreich und Deutschland für Freizeitbeschäftigungen immer noch geschlossen. Gerade in unserer Region ist dies klar erkennbar. Vergangenen Sonntag radelte ich mit meinem Rennvelo den Gempenberg (Dornach – Gempen) hoch. Ich fahre oft und immer wieder gerne diese Strecke. Nur in dieser Intensität habe ich es noch nie erlebt; enorm viele Sportwagen- und Motorradfahrer waren unterwegs, die phasenweise mit einer mutwilligen, aggressiven und hochtourigen Fahrweise bei mir aus beiden Richtungen vorbei brausten, respektive vorbei dröhn-
ten. Zur Abwechslung hat es vereinzelt «geknallt» – notabene von keiner Schusswaffe. Den Sonntagsausflug habe ich als unangenehm und teilweise als beängstigend empfunden. Bestimmt könnten weitere Radfahrer und Wanderer dies bestätigen. Ich erinnere mich an einen Unfall, der sich im letzten Jahr auf dieser Strecke ereignete, bei dem ein Fahrradfahrer von einem rücksichtslosen Sportwagenfahrer schwer verletzt wurde. Bezüglich weiteren Strassenbauprojekten: Breitere Strassen sorgen für höhere Geschwindigkeiten. Was Strassenlärm angeht, habe ich bereits vor einem Jahr einen Vorstoss mit ein paar kritischen Fragen eingereicht. Auf Bundesebene wird dieses Thema ebenfalls behandelt. Bei uns gelten die seit 2016 leicht verschärften EU-Zulassungsvorschriften zu Abgas- und Geräuschemissionen. Dies hat jedoch bisher noch nicht zu einer deutlichen Lärmdämmung geführt, da die neuen Grenzwerte ausdrücklich bei den neuen Typenprüfungen gelten. Mit Fahrstil-Präventionen, Radarkontrollen und sogenannten «Lärmblitzer»-Messungen probiert die Polizei vorerst den Lärm zu reduzieren. Wünschenswert wäre es, wenn alle Verkehrsteilnehmer, gerade in dieser Zeit, rücksichtsvoller miteinander umgehen würden. Mehr Solidarität auf unseren Strassen würde ich mir dringendst wünschen! Denn neue, verschärfte Gesetze finden lediglich Mehrheiten und entstehen, wenn wir uns nicht an gewisse Vorschriften und Verhaltensregeln halten.
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Erfolgreiches Verbandsjahr für den HEV Kanton Solothurn WoS. Die Delegiertenversammlung des Hauseigentümerverbands Kanton Solothurn konnte, wie jede andere Zusammenkunft in grösseren Gruppen, nicht in gewohntem Rahmen stattfinden. Die Delegierten der knapp 22 000 Mitglieder hatten sich im Vorfeld auf elektronischem Weg zu den Geschäften geäussert. Und auch wenn die diesjährige Delegiertenversammlung des Hauseigentümerverbands HEV Kanton Solothurn im sprichwörtlich «engsten Rahmen» durchgeführt wurde, so fehlte auch an dieser Hauptversammlung, ohne physische Präsenz, der Jahresbericht des Präsidenten nicht. Covid 19 habe schlagartig das Tun und Verhalten jedes Einzelnen, die Geschäftswelt und das ganze Zusammenleben radikal verändert, führte Mark Winkler in seinem Jahresbericht aus. Rückblickend sei das Jahr 2019 erfolg-
reich gewesen, so Winkler, auch auf politischer Ebene. So habe sich der HEV in der Gruppe «Revision Oberamt» eingesetzt, weil der Verband weiterhin an regionalen Mieterschlichtungsstellen interessiert sei. Erfolgreich gewesen sei auch die Kampagne gegen die eidgenössische Volksinitiative «Für mehr bezahlbaren Wohnraum». Im Kanton Solothurn wurde die Initiative mit 65 Prozent Nein-Stimmen deutlich verworfen. «Auch in finanzieller Hinsicht schliessen wir ein erfolgreiches Jahr ab», schreibt Präsident Mark Winkler. Es würden sowohl in der Verbandsrechnung als auch im Spezialfonds sehr gute Abschlüsse vorliegen. «Das Ergebnis entspricht der Strategie des Vorstandes, welche auch bei der Anpassung der Beiträge zugrunde lag.»
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Unsere mediterrane Küche Aus unserer reicRRaltigen Karte können Sie 40 verscRiede Pizzas auswäRlen, ein feines Pasta GericRt mit FleiscR oder FiscR bestellen, sicR einen Gemüse oder Salatteller gönnen. Cordon bleu oder Entrecôte mit Pommes frites sind immer verfügbar. Wer es ganz gemütlicR mag, trinkt dazu einen guten Wein oder ein küRles Bier. Für das Dessert liegt eine Karte mit Glacé, Tiramisu oder anderen Süssigkeiten auf. 4 leckere Mittagsmenüs Jeden Mittag bieten wir 4 verscRiedene Menüs anP eine ausgewäRlte Pizza, ein vegetariscRes
Menü, ein FleiscRgericRt und ein WocRenRit (z.B. paniertes KalbsscRnitzel mit Pommes fritesZ. Zu jedem Menü servieren wir einen Salat oder eine Suppe. Heimlieferung und Take Away Wer lieber zu Hause isst, kann alle Speisen abRolen oder sie liefern lassen. Auf unserer Homepage sind Pizzas und GericRte aufgefüRrt, die per Telefon Nr. 061 763 80 80 bestellt werden. Sie können bar oder mit Kreditkarte online bezaRlen. HotelfacRmann Duli Halabaku (Patron seit August 2019Z und sein Team freuen sicR, Sie in unserem Restaurant Pine begrüssen zu dürfen.
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Restaurant Pine Pizzeria BaRnRofstrasse 28 4242 Laufen Tel. 061 763 80 80 www.pine.cR ÖffnungszeitenP Mo bis SaP 9 W 24 URr SoP 14 W 23 URr Sa + So KücRe ab 17 URr
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DIES UND DAS
Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
FOTOGALERIE
EBENFEIN
Von Bienen und Blüten
Süss-saurer Frühlingsbote
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Schlau kombiniert: Die Milchprodukte mildern die Säure des Rhabarbers und sorgen so für Hochgenuss. FOTO: ZVG
Eingang durch den Mund: Die Klotzbeute beim Vereinsbienenstand in Nenzlingen ist Ferdinand Fringelis Urgrossvater Josef (Albin Fringelis Vater) wie aus dem Gesicht geschnitten. Der Klotz ist ausgehöhlt und beherbergt ein Bienenvolk. FOTO: GINI MINONZIO
WoS. Die Landfrauenküche verwendet Zutaten, welche der Garten, die Tiefkühltruhe oder der Laden um die Ecke hergeben. Es ist eine gesunde, nachhaltige Ernährung. Barbara Suter, Abteilungsleiterin am EbenrainZentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung und ihr Team wollen diese Küche allen zugänglich machen. Sie und ihr Team betreuen «ErnährungPlus», ein Programm zur Förderung der ausgewogenen Ernährung im Kanton Baselland. Sämtliche Rezepte für Hauptgerichte in der Sammlung «ebenfein» enthalten alle wichtigen empfohlenen Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Bei anderen befindet sich ein Hinweis, mit welchen Beilagen das Gericht ergänzt werden kann, damit es eine vollwertige Mahlzeit ergibt.
Die besten Rezepte sind online. Das Wochenblatt druckt hin und wieder eines dieser Rezepte für 4 Personen ab. Guten Appetit! Rhabarbercreme mit Streuseln Kompott 0.8 dl Himbeer- oder Erdbeersirup 1.5 EL Karkadenblüten oder 2 Beutel Hagebuttentee 0.5 dl Wasser Alles aufkochen, 10 Min. ziehen lassen, Karkaden oder Teebeutel entfernen 350 g Rhabarber Rhabarber waschen, schälen, schneiden, zum Tee dazugeben, ca. 10 Min. kochen, Flüssigkeit einkochen, auskühlen lassen 250 g Blanc Battu 1 dl Rahm, steif geschlagen Zugeben, darunter ziehen, falls nötig mit
Birnel oder Akazienhonig nachsüssen, in Schalen oder Gläser anrichten, kühl stellen Streusel 15 g Butter 2 EL Haferflocken 7 g Mehl 1 EL Mandeln, gemahlen 1 EL Mandeln, gehackt 2 KL Zucker etwas Zimt Butter erwärmen, aufschäumen lassen. Restliche Zutaten der Butter zugeben, bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren rösten, auskühlen lassen, kurz vor dem Servieren über die Creme streuen und mit Pfefferminze/Zitronenmelisse garnieren. Weitere Rezepte finden Sie auf der Seite des landwirtschaftlichen Zentrums Ebenrain. https://ebenfein.bl.ch
BASELLAND
Neue Karte fürs Wanderparadies Baselland
Mohn: Er blüht nur kurz und nach Hause nehmen kann man ihn nicht. Umso mehr erfreut er in den Feldern. FOTO: REINHARD HÄNGGI
Gesund denken, gesund fühlen, gesund handeln Finden Sie die Corona-Massnahmen sind zu locker, angemessen oder übertrieben? Was auch immer Ihre persönliche Meinung ist, Angst und Verunsicherung sind momentan allgegenwärtig. Angst schwächt nachweislich das Immunsystem. Es ist wichtig, die Negativspirale zu durchbrechen und ins Vertrauen zurückzukehren. Das geht am besten, wenn wir in den Lebensbereichen, in denen wir das können und dürfen, aktiv werden und uns gut um uns selbst kümmern. Möchten Sie etwas gegen Ihre chronischen Grunderkrankungen tun? Sind Sie in der Krise emotional an Ihre Grenzen gestossen? Stehen Beziehungen und Lebensentwürfe auf dem Prüfstand? Ob Ihr Thema seelisch, geistig oder körperlich ist, es lohnt sich, es anzugehen. Ich unterstütze und begleite Sie gerne dabei. Gesund denken, gesund fühlen und gesund handeln ist lernbar. Es macht unser Leben lebenswerter und gibt uns in Krisen einen guten Boden. Ich bin seit 2002 kantonal geprüfte Naturheilpraktikerin. Meine Leistungen werden von vielen Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen. Pflanzenheilkunde, Ernährungslehre, Unterstützung in der Lebensführung und Quantenheilung nach Matrix Inform sind meine Schwerpunkte. Die Praxis ist unter Einhaltung der Schutzmassnahmen geöffnet. Mehr erfahren Sie unter: www.aktar.ch. Für Fragen oder Termine erreichen Sie mich unter 076 564 26 36 oder sabine.aktar@gmx.ch.
Sabine Aktar
Naturheilpraktikerin Gemeinschaftspraxis ISIS OSIRIS Viehmarktgasse 37 4242 Laufen
BASELLAND
Freiwilligenpreis BL WoS. Die Baselbieter Sicherheitsdirektion startet die Ausschreibung zum diesjährigen Freiwilligenpreis. Die Ausschreibung richtet sich an Privatpersonen und Institutionen im Kanton BaselLandschaft, deren Engagement der Baselbieter Bevölkerung zu Gute kommt. Eingabeschluss ist der 31. August. Die Bewerbungen sind an die Sicherheitsdirektion, Generalsekretariat, Regierungsgebäude, 4410 Liestal mit Kennwort «Preis für Baselbieter Freiwilligenarbeit im Sozialbereich» einzureichen. Mit dem Preis für Baselbieter Freiwilligenarbeit will der Regierungsrat jährlich herausragende ehrenamtliche Einsätze honorieren. Die Einsätze müssen im Sozialbereich sein und gemeinnützigen Charakter aufweisen. Es winkt ein Preisgeld von 5000 Franken. Nicht teilnahmeberechtigt sind Institutionen und Projekte, die mehrheitlich durch Bund, Kanton oder Gemeinde finanziert werden. Der Regierungsrat entscheidet im November über die Preisverleihung.
Bestellung der neuen Wanderkarte unter: www.baselland-tourismus.ch WoS. Ab sofort ist die neue Wanderkarte für den Kanton Baselland erhältlich. Baselland Tourismus und die Wanderwege beider Basel haben die Karte gemeinsam für das Wanderparadies Baselland überarbeitet. Neu integriert sind sieben eher kürzere Rundwanderungen und spannende Themenwege. «Mit der Einbindung von kürzeren, in sich geschlossenen Wanderungen tragen wir dem wachsenden Bedürfnis nach kürzeren Rundwanderungen Rechnung», sagt Othmar Cueni, Präsident der Wanderwege beider Basel. Und Michael Kumli, Geschäftsführer von Baselland Tourismus, freut sich darüber, dass die Karte mit attraktiven Themenwegen wie dem «Planetenweg Laufen» oder dem «Honigweg Rünenberg» angereichert wird. Cueni und Kumli freuen sich über das Resultat der guten Zusammenarbeit. Neben der Wanderkarte präsentiert Baselland Tourismus gleichzeitig bereits die achte Auflage der Ausflugskarte. Die Karte liefert viele Tipps zu Erlebnissen mit Schönsowie Schlechtwettervarianten. Die neue Wanderkarte kann bei Baselland Tourismus bestellt werden.
30 Jahre Schwarzbuebe-Apotheke Die Schwarzbuebe-Apotheke feiert dieses Jahr ihr 30-Jahr-Jubiläum. Anfang Juni hätte ein Fest mit den Kunden und ehemaligen Mitarbeiterinnen statt`nden sollen. Zelt, Grill, alles war organisiert. Wegen den vom Bundesrat verfügten Einschränkungen musste nun alles abgesagt werden. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben, sagt sich Regula Studer, Apothekerin und Inhaberin der Schwarzbuebe-Apotheke. Wie weh tut es, ein voll Vorfreude geplantes Fest absagen zu müssen? Regula Studer: Das schmerzt sehr. Wir wollten unseren Kundinnen und Kunden mit einem grossen, fröhlichen Fest danke sagen für ihre Treue. Viele von ihnen kennen wir seit Jahren. Sie gehören zu unserem Erfolg. Aber wir geben nicht auf und planen das Fest zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr, wenn hoffentlich das Versammlungsverbot gelockert ist. Feiern Sie auch innerhalb des Teams? Ja, das lassen wir uns nicht nehmen. Wir planen Mitte August ein Treffen zusammen mit unseren Partnern und ehemaligen Mitarbeiterinnen. Nach einem Apéro in der Apotheke gehen wir in ein Restaurant zum Essen. Bei diesem Anlass feiern wir dann auch den Lehrabschluss einer unserer Lernenden. Wir hoffen sehr, dass diese interne Feier möglich sein wird. Wie sieht der Alltag in Ihrer Apotheke derzeit aus? Die Vorgaben des Bundes bedingen einige Anpassungen der gewohnten Abläufe sowohl im Kontakt mit unseren Kundinnen und Kunden als auch in den betrieblichen Bereichen. Aber wir sind alle dankbar, dass wir im Gegensatz zu vielen anderen Branchen weiterhin arbeiten konnten. Wie geht es Ihren Kunden? Wir stellen fest, dass unsere Kundinnen und Kunden mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und die Situation gut meistern, und ich freue mich sehr, dass nun auch unsere ältere Stammkundschaft wieder zu uns kommt. Wir haben sie vermisst! Wir machten uns Gedanken, wie es ihnen geht. Sie wiederzusehen, tut gut. Schwarzbuebe-Apotheke, Fehrenstrasse 7, Breitenbach, 061 781 24 44
Natur pur: Im Baselbiet lässt es sich gut wandern. FOTO: ZVG
SCHWARZBUEBE APOTHEKE BREITENBACH Bi euis wirdsch guet beroote!
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Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
Pflege- und Haushalthilfe gesucht per Juli oder nach Vereinbarung in Laufen für 2 Wochenende im Monat jeweils Fr, Sa, So von 9.30 – 11.30 Uhr Schriftliche Bewerbung mit Foto an M. Wyss, Grienweg 5, 4242 Laufen
Standortleiter (m/w/d) 100% in Breitenbach
Offene Sachbearbeitungsstelle für Buchhaltung und Lohnwesen 30% Der Seelsorgeverband der röm.-kath. Kirchgemeinden Dornach, Gempen und Hochwald sucht auf September 2020 oder nach Vereinbarung eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter Buchhaltung / Lohnwesen (30%) im Pfarreisekretariat Die ausführliche Stellenbeschreibung finden Sie auf www.dogeho.ch Auskunft erteilt das Pfarramt in Dornach: 061 701 16 33 Ihre Bewerbung senden Sie bitte in elektronischer Form an mauritius@kirchedornach.ch
Wir suchen per sofort für unser Hauptgeschäft in Büsserach eine/n
Wir sind ein global agierendes Industrieunternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz. Als Weltmarktführer für elektrische Isolationsprodukte, Systeme und Dienstleistungen, treibt Von Roll den globalen Trend zur Elektrifizierung mit voran. Dank unserer weltweit führenden Expertise in der Hoch- und Niederspannungstechnik sind wir in zukünftigen Wachstumsbranchen optimal positioniert. In unserem zweiten Segment, Composites, entwickeln wir innovative Verbundwerkstoffe für die Luftfahrtindustrie sowie für den Einsatz in Elektrofahrzeugen. Kundenorientierung, höchste Qualität und Service sowie Technologieführerschaft sind die Basis für unsere langfristigen Geschäftsbeziehungen. Als zukünftige Leitung (m/f/d) des Produktionsstandortes Breitenbach SO (Schweiz) befinden Sie sich zugleich am Hauptsitz des Unternehmens und somit direkt am Puls des Geschehens. Wir haben den Standort Breitenbach in den letzten Jahren mit Investitionen in Höhe von über 40 Mio. CHF zu einem unserer modernsten Werke weltweit ausgebaut. Passend dazu suchen wir eine hochmotivierte Führungspersönlichkeit, die mit Energie, Leidenschaft und gesundem Pragmatismus diese herausfordernde Rolle übernimmt. Gestalten Sie mit uns gemeinsam den Wandel und die Zukunft!
IHRE VERANTWORTUNG UND AUFGABEN •
Mitarbeiter/in Küche mit Kocherfahrung (30%)
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Sie bereiten das tägliche mis-en-place, verschiedene Salate sowie das Mittagsmenü für ca. 40 Personen vor. Reinigungsarbeiten und Hygiene gehören ebenfalls zu Ihren Aufgaben.
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Sie sind teamfähig, flexibel und behalten auch in hektischen Momenten die Ruhe und Sie sind bereit, auch am Wochenende (1 – 2 Tage pro Monat) zu arbeiten? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir sind ein moderner, mittelgrosser Betrieb und bieten moderne Arbeitsbedingungen und faire Entlöhnung. Gerne erwarten wir Ihre Bewerbung per Post: Rolf Jeker, Bäckerei-Konditorei Jeker…
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Sicherstellung höchster Produktivität entlang der gesamten Wertschöpfung unter Berücksichtigung der Qualitäts-, Mengen- und Zeitvorgaben Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch Konzeptionierung und Optimierung von Prozessen und technischen Standards Mitwirkung bei der Entwicklung von neuen Produkten und Innovationen in Zusammenarbeit mit Forschung & Entwicklung sowie Vertrieb Gewährleistung des wirtschaftlichen Einsatzes von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen EBIT-Verantwortung Motivierende Führung und Entwicklung aller Mitarbeitenden sowie interne und externe Kommunikation
IHR PROFIL • Erfolgreich abgeschlossenes Studium (Bachelor/Master) in Chemie, Verfahrenstechnik, Maschinenbau oder einschlägige Erfahrung aus der prozessorientierten Industrie • Kenntnisse und einschlägige Berufserfahrung in der Leitung vergleichbarer Werke • Routinierter Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen ist zwingend erforderlich, zusätzliche Erfahrungen mit SAP sind vorteilhaft • Verhandlungssicheres Englisch in Wort und Schrift • Unternehmerisches Verständnis und Hands-on-Mentalität • Strukturierte und analytisch-strategische Arbeitsweise
UNSER ANGEBOT Röm.-Kath. Kirchgemeinde 4227 Büsserach Wir suchen zur Ergänzung unseres Teams für das Schuljahr 2020/2021 eine/n
Katechetin oder Katecheten welche/r in unserer Pfarrei den Religionsunterricht an der Primarschule Kirsgarten übernimmt. Ihr Aufgabengebiet umfasst
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Flache Hierarchien mit viel Eigenverantwortung und einem spannenden Tätigkeitsfeld Internationales, hochdynamisches Umfeld im börsennotierten Unternehmen Sehr gute Verkehrsanbindung Viel Gestaltungsfreiraum, um gemeinsam mit uns zu wachsen
KONTAKT Wenn Sie eine spannende und anspruchsvolle Herausforderung in einer globalen Unternehmensgruppe suchen, dann zögern Sie nicht, sich zu bewerben. Frau Maria Vogt erwartet Ihre Bewerbung gerne unter: jobs.vrch@vonroll.com Wir freuen uns auf Sie!
• ÖkumeniscRer ReliÖionsunterricRt in der 1. und 2. Primarklasse • MitÖestaltunÖ Elternabende und FamilienÖottesdienste • Mitarbeit im Pfarreiteam Ihr Profil • • • •
KatecRet/in oder ÖleicRwertiÖe AusbildunÖ Motivation und Freude im UmÖanÖ mit den Kindern und Eltern OffenReit und VerwurzelunÖ im Glauben Kompetente und lebendiÖe UnterricRtsÖestaltunÖ
Wir bieten Ihnen • • • •
EnÖaÖiertes SeelsorÖeteam SelbständiÖes Arbeiten ZeitÖemässe AnstellunÖsbedinÖunÖen BesoldunÖ nacR JaRreslektion
AuskunftP Herr Pfarrer Obinna, Pfarreileiter, Tel. 061 781 11 81 BewerbungsadresseP IRre scRriftlicRe BewerbunÖ mit den üblicRen UnterlaÖen senden Sie bitte anP Röm.-KatR. KircRÖemeinde, Hr. TRomas KuRm, PfarrÖasse 10, 4227 BüsseracR
Wir pflegen Persönlichkeit. Das ist das Credo des Zentrum Passwang. Zur Ergänzung unseres Pflegeteams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung
Pflegefachperson 60 – 90% (HF, DNII, AKP, PsyKP) ! ! ! !
Haben Sie Freude am Umgang mit demenzkranken Menschen? Gefällt es Ihnen, selbständig und auch mal unkonventionell zu arbeiten? Sind Sie flexibel und belastbar? Haben Sie gute EDV-Kenntnisse, vorzugsweise im ePDok?
Dann freuen wir uns darauf, Sie kennenzulernen. Wir bieten Ihnen ein spannendes, vielfältiges und herausforderndes Aufgabengebiet mit Mitgestaltungsmöglichkeiten, fortschrittliche Anstellungsbedingungen sowie ein abwechslungsreiches Fortbildungsprogramm. Ihre schriftliche, vollständige Bewerbung senden Sie an: Zentrum Passwang, Personalwesen, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach oder per E-Mail an christine.holzherr@zentrumpasswang.ch
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 28. Mai 2020 Nr. 22
F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE Geschwindigkeit massiv überschritten LIESBERG. WoS. Letzten Donnerstagnachmittag erwischte die Polizei Basel-Landschaft im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle auf der Delsbergstrasse in Liesberg einen Autofahrer, welcher massiv zu schnell in Richtung Laufen unterwegs war. Die Messung ergab, nach Abzug der gesetzlichen Toleranz, eine Geschwindigkeit von 152 km/h. Erlaubt sind auf dem Streckenabschnitt 80 km/h. Bei dieser Geschwindigkeitsübertretung handelt es sich gemäss Strassenverkehrsgesetz um einen Raserfall. Der Lenker, ein 57-jähriger Schweizer, musste seinen Führerausweis abgeben. Ausserdem wurde sein Fahrzeug auf Weisung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Dankbar: «Ich habe als Risikopatientin jetzt 9 Wochen grossartige Nachbarschaftshilfe erhalten, welche mir den Grosseinkauf, oder auch nur sechs Bananen, corona-frei nach Hause, beziehungsweise über den Gartenzaun lieferte. Diesen Menschen gebührt ein grosser Dank.» FOTO: LILO MÄCHLER, HOFSTETTEN
REGION
LAUFEN
REGION
Strassensperrungen
Schwerer Unfall
WoS. Am Wochenende von Freitag, 5. Juni, 24 Uhr, bis Sonntag, 7. Juni, 24 Uhr, wird in der Strasse zwischen Breitenbach und Laufen der Deckbelag eingebaut. Er wird über beide Fahrspuren eingebaut, sodass eine komplette Sperrung der Strasse notwendig ist. Der Verkehr und der Busbetrieb (Linie 111) werden umgeleitet. Der Radweg ist von dieser Sperrung nicht betroffen. Bei Regen werden die Arbeiten auf den 13. bis 14. Juni verschoben. Am 2. Juni beginnen zwischen Seltisberg und Nuglar-St. Pantaleon (Orismühle) die Instandsetzungsarbeiten an der Kantonsstrasse. Für den Einbau des Deckbelags der kantonalen Verbindungsstrasse wird sie von Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli, komplett gesperrt. Bei Regen werden die Arbeiten verschoben, teilt der Kanton mit.
WoS. Am letzten Sonntag ereignete sich in der Delsbergerstrasse in Laufen, ein Selbstunfall eines Motorradlenkers. Der Mann wurde dabei verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft war der 46-jährige Motorradlenker in Richtung Delémont unterwegs. In einer Rechtskurve geriet das Motorrad ins Rutschen und der Mann stürzte. Anschliessend schlitterte das Motorrad, ohne Lenker, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Auto. Der Motorradlenker zog sich beim Sturz Verletzungen zu und musste durch den Sanitätsdienst in ein Spital gebracht werden. Die beiden involvierten Fahrzeuge wurden bei der Kollision massiv beschädigt und mussten abtransportiert werden.
Wo bringe ich das Plastik hin? gin. Der Artikel über das Sammeln und Rezyklieren von Kunststoffen hat unsere Leserinnen und Leser beschäftigt. Etliche wollen wissen, wo sie das gesammelte Plastik abgeben können. Die Sammelsäcke können für 2,40 Franken je Stück bei den meisten Stellen, die auch Kelsag-Säcke verkaufen, bezogen werden. Abgeben kann man die Sammelsäcke bei den Recycling-Plätzen von Breitenbach, Metzerlen-Mariastein und Nunningen. Zudem nehmen die Kelsag in Liesberg und das Entsorgungscenter Laufen Säcke entgegen. Wer mit dem Velo samt Anhänger nicht so weit fahren möchte, kann seine Gemeinde freundlich bitten, eine Sammelstelle einzurichten. Weitere Auskunft erteilt gerne die Kelsag in Liesberg.
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Mann stürzt über Felswand KLEINLÜTZEL. WoS. Im Gebiet Birtelhollen ist am frühen Auffahrtsmorgen ein Mann über eine Felswand hinuntergestürzt. Der 19-jährige hielt sich zusammen mit einer Gruppe junger Erwachsener auf der Fluh auf und verunfallte aus noch ungeklärten Gründen. Er wurde mit schweren Verletzungen aus dem unwegsamen Gelände gerettet und von einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen. Die Solothurner Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet. Selbstunfall ohne Verletzte DUGGINGEN. WoS. Letzten Sonntagabend verursachte ein Personenwagenlenker in der Angensteinstrasse Richtung Aesch einen Selbstunfall. Gemäss bisherigen Erkenntnissen geriet ein Tier vor das Auto des 19-jährigen Autofahrers. Instinktiv versuchte der Mann, diesem auszuweichen. Dabei geriet sein Fahrzeug ins Schleudern und kam schlussendlich an der rechtsseitigen Böschung, kurz vor dem Bahntrassee, zum Stillstand. Der Autofahrer wurde beim Unfall nicht verletzt. Am Fahrzeug entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Endlich wieder offen! Gewiss – unser Online-Katalog ist übersichtlich und benutzerfreundlich und mit unserem kontaktlosen Abholdienst haben wir uns nach Kräften bemüht, unsere Mitglieder während der Lockdown-Zeit mit Lesestoff und Unterhaltung zu versorgen. Aber eine Bibliothek ganz ohne Besucherinnen und Besucher bleibt doch eine traurige Sache und es ist einfach inspirierender, vor Ort im vielseitigen Medienangebot zu stöbern und dabei Neues und Interessantes zu entdecken. Seit gestern ist das wieder möglich: Jeweils am Mittwoch von 13 bis 20 Uhr und Samstag von 8 bis 16 Uhr ist die Stedtlibibliothek endlich wieder offen für Ausleihe und Medienrückgabe. Diese speziellen Öffnungszeiten gelten vorerst bis Ende Sommerschulferien. Vorerst gilt auch unser Schutzkonzept gemäss den Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit. Mit verschiedenen Massnahmen tragen wir dazu bei, Ihre und unsere Gesundheit bestmöglich zu schützen. Details finden Sie wie immer auf unserer Website www.stebilaufen.ch. Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch! Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
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