Donnerstag, 21. Mai 2020
112. Jahrgang – Nr. 21
P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Kunststoff wiederverwerten statt vernichten
Freitag, 22. Mai 2020 Sonnig, aber mit teils ausgedehnten Wolkenfeldern. 13ºC 27ºC
Das System des Sammelns mit dem gebührenpflichtigen Sammelsack «Bring Plastic Back» ist auch im Gebiet des Wochenblattes auf Erfolgskurs.
16ºC 22ºC
12ºC 22ºC
Willi Wenger
I
m Einzugsgebiet des Wochenblattes funktioniert die Kunststoffsammlung «Bring Plastic Back» in zahlreichen Gemeinden gut. Das bestätigt Edmund Frey Kuron, Geschäftsführer der KELSAG Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG in Liesberg, auf Anfrage. Er hält fest, dass das Sammeln des Kunststoffes ein Bedürfnis der Bevölkerung sei, und dass die KELSAG das zurzeit laufende Pilotprojekt Ende Jahr auswerten werde. Das System des Sammelns, mit dem gebührenpflichtigen Sammelsack «Bring Plastic Back» sei einfach und von weiten Teilen der Bevölkerung anerkannt. Seit dem Start im vergangenen Jahr habe sich die Kunststoffsammlung, die letztlich Erdöl und Kohle ersetze, zu einem schönen Erfolg entwickelt. «Aus unserer Sicht ist klar erkennbar, dass es ein Bedürfnis der Bevölkerung ist. Die Sammelqualität ist grundsätzlich gut. Wir stellen wenig Störstoffe respektive illegale Abfallentsorgungen fest», sagt Frey Kuron. Ihm ist, wie allen anderen über ein Dutzend mitmachenden Unternehmen, klar, dass Kunststoffe zum Schutz der Umwelt gesammelt und wenn immer möglich stofflich verwertet werden sollten. Frey Kuron räumt aber gleichzeitig ein, dass trotzdem noch viel Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung notwendig sei. «Daran arbeiten wir», blickt er in die Zukunft. Im Einzugsgebiet des Wochenblattes ist der Sammelsack für Haushaltkunst-
Samstag, 23. Mai 2020 Am Vormittag noch recht sonnig, dann immer mehr Wolken und mit einer Kaltfront aufkommende Regengüsse und Gewitter. Sonntag, 24. Mai 2020 Am Morgen recht sonnig. Am Nachmittag gibt es eine Mischung aus Sonne und Wolken.
Röschenz Verarbeitung in Thurgau: Hanspeter Hösli von der InnoRecycling AG präsentiert das aus «altem» Granulat hergestellte Granulat.
Ausone Isler möchte in Röschenz einen Markt mit regionalen Naturprodukten etablieren. Der samstägliche Anlass soll auch Treffpunkt der Menschen aus der Umgebung sein.
FOTO: WILLI WENGER
stoffe im Vergleich zu anderen Kantonen wie beispielsweise dem Kanton Thurgau noch nicht vollständig etabliert. So sind es noch keine drei Jahre her, als zum Beispiel das Entsorgungszentrum Bubendorf EZB AG, das in Aesch einen weiteren Standort betreibt und mit dem die KELSAG partnerschaftlich zusammenarbeitet, mit der Baselbieter Gemeinde Lausen den «umweltpolitischen Hit» eingeführt hat. Dieser ist zweifelsfrei angebracht beziehungsweise sinnvoll, da der Wiederverwertung von Kunststoffabfällen, gerade in der aktuellen Zeit, deutlich mehr Bedeutung geschenkt werden muss. Vierzehn Unternehmen ziehen am gleichen Strick Die bei «Bring Plastic Back» gesammelten Mengen laufen via die EZB AG zur Thurgauer InnoRecycling AG in Eschlikon, die als «echter» Pionier der Branche bezeichnet werden kann. Das Ostschweizer Unternehmen hat bereits im
vergangenen Herbst, als «Bring Plastic Back» in der Nordwestschweiz und damit auch im Laufental im Grossen und Ganzen flächendeckend gestartet wurde, allen beteiligten Partnern ein grosses Lob ausgesprochen. Die ins Leben gerufene gemeinsame Kunststoffsammlung sei eine super Leistung, sagte damals Markus Tonner von der InnoRecycling AG. Dass vierzehn Unternehmen am gleichen Strick ziehen und erst noch in die gleiche Richtung, sei grossartig und letztlich keine einfache Sache gewesen. Halb so teuer wie der Kehrichtsack Konsumentinnen und Konsumenten, die Kunststoffe im Sammelsack konsequent sammeln, haben am Ende des Tages viele Vorteile. Sie benötigen nur noch halb so viele Kehrichtsäcke. Sammelsäcke sind im Schnitt auch halb so teuer als der Kehrichtsack. Durch Recycling wird der Verbrauch von Erdöl und Kohle erheblich gesenkt. Aus gemischt
gesammelten Kunststoffabfällen lassen sich heute durchschnittlich 60 Prozent hochwertige Granulate herstellen, welche erdölbasiertes Kunststoffneumaterial ersetzen. Der Rest – das sind Mischkunststoffe – werden der Zementindustrie zugeführt und als Ersatzbrennstoff für Kohle verwendet. Und letztlich: Das Recycling benötigt nur halb so viel Energie wie das Herstellen von Kunststoffneumaterial. Die Bevölkerung aus dem Unter- und Oberbaselbiet, aus den solothurnischen Bezirken Dorneck und Thierstein sowie aus dem aargauischen Fricktal profitieren vom Angebot. «Wir haben den Wunsch der Bevölkerung nach einem solchen Angebot gespürt», sagt auch Paul Nicolet von der EZB. Und der Abfallberg sei haushoch. «Allein unser Unternehmen hat seit dem Start 2004 mehrere 10 000 Tonnen Abfall den richtigen Verwertungswegen zugeführt.» Fortsetzung Seite 7
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Breitenbach
9 Willi Spaar ist von der Geschichte fasziniert. Der Breitenbacher Gemeinderat stellte dabei fest, dass die Gemeinden vor 150 Jahren ähnliche Probleme hatten, wie die heutige Gesellschaft.
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LAUFENTAL RÖSCHENZ
jjz. Der in Leukerbad aufgewachsene Ausone Isler ist ein Wirbelwind mit tausend Ideen und grosser Begeisterungsfähigkeit. Zu Jahresbeginn hat er die Leitung des Röschenzerhofs übernommen mit dem Ziel, das Dorf aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und Schwung in die Bude zu bringen. Natur und Nachhaltigkeit liegen dem 34-jährigen Tausendsassa am Herzen und gleichzeitig hat er die Gabe, auf die Menschen zuzugehen und Vertrauen zu gewinnen. Am letzten Samstag startete er den Markt in den Hofgärten. Eine Handvoll Bauernbetriebe und Produzenten aus der Region lieferten ihm ihre Produkte und Spezialitäten, die er auf kleinen Tischen in Selbstbedienung präsentierte. Brot aus dem Holzofen, Käse von der Alp, Safran aus dem Jura, Joghurt vom Hof, Honig aus saftigen Weiden, Vieille Prune vom Fass und vieles mehr lud zum Kaufen und Mitnehmen ein. Alles Produkte, die auf natürliche Art und nachhaltig hergestellt wurden. Einzig die Corona-Krise machte dem Organisator und den zahlreichen Besucherin-
nen und Besuchern das Leben schwer. In der Reihe anstehen, zwei Meter Distanz halten, keine Hände schütteln und warten, bis der Einkaufskorb endlich bezahlt werden kann. Die Leute waren dennoch diszipliniert und geduldig und wer es nicht eilig hatte, konnte sich an einem der wenigen Tische noch einen Kaffee oder ein Bier genehmigen. «Ich möchte diesen Markt noch ausbauen und jeden Samstagvormittag in Szene setzen», meint der sympathische Allrounder in seinem Welschland-Dialekt. Früher hätte es in Röschenz noch eine Bäckerei und eine Metzgerei gegeben, heute seien die Laufentaler Dörfer zu Schlafgemeinden geworden. Das Laufental sei ein einzigartiges Wandergebiet mit interessanten Wäldern und Naturreservaten. Isler spricht wie ein Tourismus-Profi, er will raus aus der Komfort-Zone, Neues entdecken und kreieren. Seine Karriere hatte mit dem Gymnasium im Elsass und dem Abschluss der Hotelfachschule in Lausanne begonnen. Österreich und Kanada waren weitere Lebensstationen. Nun ist er als Geschäftsführer daran, den Röschenzerhof mit Restaurant, Hotel, Wohnungen und Wellness auf Vordermann zu trimmen. Ein anspruchsvolles Unterfangen, das ihm noch einiges abverlangen wird.
Faszination Heuschrecken
Aktive Tiere: Gryllus campestris bezeichnet die Feldgrille. Hier eine männliche zirpende Grille mit den angehobenen Flügeln als Resonanzraum; links zu sehen: der Höhleneingang. FOTO: ZVG
Wer sich zurzeit draussen aufhält, kommt um die kleinen Tierchen nicht herum. Zu sehen sind sie zwar selten, zu hören jedoch umso mehr und bisweilen auch richtig laut: die Feldgrillen. Melanie Brêchet
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Klein aber fein: Regionaler Markt in den Hofgärten.
FOTO: JÜRG JEANLOZ
VERANSTALTUNG
Ferienpass trotz(t) dem Virus WoS. Im 2020 ist alles etwas anders. Das gilt auch für den Ferienpass Laufental-Thierstein (20. Juli – 9. August). Trotz Unsicherheiten und offenen Fragen ist das Ferienpass-Team daran, ein abwechslungsreiches Kursprogramm zusammenzustellen. Weil das Corona-Virus die Planung ins Stocken gebracht hat, kommt der Ferienpass-Flyer jedoch in vereinfachter Form heraus. Der Flyer wird wie üblich an den Schulen verteilt. Details zum Programm und den einzelnen Kursen können Interessierte dann auf der Website www.ferienpass.ch erfahren. Die Uhr tickt Corona macht es dem Ferienpass-Team nicht leicht. Die Entwicklung der Pandemie weist glücklicherweise in eine positive Richtung. Das Team geht davon aus, dass der Ferienpass stattfinden kann. Die Uhr läuft. Drei Wochen Ferienpass-Angebote brauchen viel Vorbereitung. Bis Ende Mai wird es laufend Anpassungen geben. Dies ist bei der Durchsicht und Auswahl der Angebote zu berücksichtigen. Anmelden und mitmachen kann man ab dem 9. Juni bis zum Ende der Sommerferien. «Viele Familien werden dieses Jahr nicht verreisen. Darum ist der Ferienpass ein besonders wichtiges Ferienangebot für Kinder und Jugendliche», schätzt Ferienpass-Leiterin Sabine Carstens die Situation ein. Das motiviert sie, alles dranzusetzen, dass der Ferienpass durchgeführt werden kann. Die Kurs-
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REGION
Regionale Feinkost von nebenan Ein Markt mit regionalen Naturprodukten soll dem Röschenzer Dorfleben neuen Schwung verleihen und gleichzeitig ein samstäglicher Treffpunkt der Menschen aus der Umgebung sein.
Donnerstag, 21. Mai 2020 Nr. 21
veranstalter bekommen Unterstützung bei der Einhaltung der Hygienemassnahmen. Begleitpersonen gesucht Der Ferienpass ist darauf angewiesen, dass sich genügend Begleitpersonen zur Verfügung stellen. Diese holen die Kinder beim Treffpunkt ab und begleiten sie sicher zum Kursort. Eine Corona-Massnahme kann sein, dass die Gruppengrössen kleiner sind und dafür mehr Kurse angeboten werden. Aus diesem Grund braucht es auch mehr Begleitpersonen. «Letztes Jahr stellten sich einige Gymnasiasten und Studierende zur Verfügung. Sie unterstützten das Ferienpass-Team enorm», freut sich Sabine Carstens auch heute noch. «Es wäre schön, wenn im 2020 auch wieder so viele junge Menschen mithelfen würden.» Interessierte können sich gerne per Mail melden: info@ferienpass.ch. Leider keine Ferien-Werk-Stadt Das stets beliebte Angebot auf der Hundesportanlage in Brislach muss jedoch wegen der aktuellen Situation gestrichen werden. Aufgrund der Pandemie möchte der Verein das Gelände dieses Jahr nicht vermieten. Lilly Keller, die Leiterin der Ferien-Werk-Stadt, bedauert diese Entscheidung sehr, da dies nach vielen Jahren ihr letzter Einsatz gewesen wäre. Ob ein alternatives Angebot möglich ist oder im Gegenzug mehr Spiel- und Bastelkurse angeboten werden, zeigt sich in den nächsten Wochen.
enn der Biologe Dieter Thommen aus Laufen über Heuschrecken zu sprechen beginnt, ist seine Begeisterung für diese Tiere nicht zu überhören. Und wer sich mit diesen Tieren auch nur etwas näher beschäftigt, versteht auch, warum. Bei Heuschrecken mit langen Fühlern handelt es sich um Grillen, welche im Augenblick sehr aktiv sind. Die Heuschrecken mit kurzen Fühlern tauchen erst im Hochsommer auf. Bei den Tieren, welche zurzeit auf vielen Wiesen zu hören sind, handelt es sich um die Feldgrille. Diese lebt oft in Höhlen im Boden, in einer Tiefe von rund 40 Zentimetern. Dabei gibt sich die Grille nicht mit jedem Boden zufrieden. Damit sie sich gut eingraben kann, darf der Boden nicht zu fest und nicht zu dicht bewachsen sein. Die Grille mag also lockeren Boden und Wärme. Etwa Anfang Juni schlüpfen die jungen Grillen aus ihren Eiern. Anschliessend entwickeln sie sich bis zum Herbst zu «Jugendlichen». Nach dem Überwin-
tern im Jugendstadium werden die Grillen im nächsten Frühjahr erwachsen und die Männchen beginnen lautstark nach paarungswilligen Weibchen zu suchen. Der letzte Winter sei besonders warm gewesen, darum habe er die Grillen dieses Frühjahr bereits Anfang April zirpen gehört, sagt Dieter Thommen. Sonst sei diese erst Ende April der Fall. Nach etwa einem Jahr endet der Lebenszyklus der Feldgrille. Zu sehen bekommen wir die Grillen kaum. Sie sind vorsichtig und halten sich meistens in der Nähe ihrer Höhlen auf. Naht ein Feind, verkriechen sie sich augenblicklich in ihrem sicheren Schlupfloch. Besonders faszinierend ist die Lautstärke, die die Grillen mit ihren Flügeln erzeugen können. Damit locken sie einerseits Weibchen an und markieren gleichzeitig ihr Revier. Die Flügel haben Leisten mit Zähnen, ähnlich wie ein Kamm. Mit diesen verursachen sie das vertraute Geräusch. Vorrichtungen auf dem Flügel und das «Dach» ihrer Höhlen verstärken den Ton zusätzlich. Ihr eigenes Hörorgan, welches der Orientierung dient, befindet sich an den Beinen unterhalb der Knie.
sind wichtige Zeiger für uns Biologen», sagt Dieter Thommen. «Sie erfordern bestimmte Qualitäten. Im Mittelland beispielsweise gibt es nicht mehr viele Grillen. Die Lebensräume werden dort zu intensiv bewirtschaftet. Hier bei uns gibt es jedoch viele.»
Wichtige Zeiger für Biologen Heuschrecken sind immens wichtig für die Forschung zur Bewertung von Lebensräumen. Die Tiere sind sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse. Feldgrillen halten sich typischerweise dort auf, wo es warm und trocken ist und die Vegetation nicht zu dicht wächst, zum Beispiel also auf ökologisch wertvollen Magerwiesen oder an Böschungen, wo Wasser gut abfliessen kann. «Heuschrecken
Neues Buch Dieter Thommen arbeitet zurzeit an einem Buch. In diesem geht es um die Jugendstadien von Heuschrecken und Grillen. Das Buch soll mit Text und Bildern bei der Bestimmung von Jungtieren behilflich sein. Aus diesem Grund ist Dieter Thommen insbesondere noch auf der Suche nach jungen Werren. Wer solche in seinem Garten hat, möge sich bei ihm melden.
Ungeliebte Maulwurfsgrille Nicht mehr so oft anzutreffen sind in der Region die Maulwurfsgrillen, auch Werren genannt, weil sie verfolgt werden. Gärtner mögen sie nicht, da sie sich des Öfteren an Wurzeln zu schaffen machen soll. Dieter Thommen bezweifelt aber, ob tatsächlich immer die Werre die Schuldige ist. Sie sei nämlich eine Räuberin und fresse vor allem Drahtwürmer und Insekten, die im Boden leben. Dieter Thommen selbst ist begeistert von Werren. Mit ihren Schaufelbeinen sei sie faszinierend. Im Gegensatz zu anderen Heuschreckenarten wird die Werre auch bis zu drei Jahre alt und brauche zwei Jahre für ihre Entwicklung. Ausserdem kümmere sich das Weibchen um ihre Brut, andere Heuschreckenarten überlassen ihre Eier ihrem Schicksal.
LAUFEN
Die Sommerlager sind in Planung gwa. An Auffahrts- und wie Pfingstwochenende finden traditionsgemäss die Lager vieler Jugendgruppen statt. Doch in diesem Jahr ist alles anders. An den Waldrändern werden keine Zeltlager zu sehen sein, und die Pfadihäuser bleiben leer. Die Aktivitäten der Jugendgruppen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus mindestens bis zum 8. Juni eingestellt. Nun hoffen die Jugendgruppen, dass wenigstens die Sommerlager durchgeführt werden können. Der Entscheid dazu sollte am 27. Mai fallen. Bundesrätin Viola Amherd verkündete bereits an einer Medienkonferenz: «Wenn sämtliche Abstands- und Hygienemassnahmen eingehalten werden können, dann sind Lager durchführbar.» Die Aktivitäten sind geplant Die Jugendnaturschutzgruppe der Pro Natura, JuNa Laufental, ist trotz der Unsicherheit am Planen des Sommerlagers. Das Lagerhaus auf dem Stoos wurde bereits vor dem Ausbruch der Pandemie gemietet. Die 15 Leiterinnen und Leiter bereiten die Aktivitäten vor. Einige Anmeldungen von Kindern sind bereits
Die Jugendnaturschutzgruppe Laufental: Immer auf der Suche nach dem besten Weg. In der Natur sowie in der Krise. FOTO: ZVG
eingetroffen. «Wir können das Lager aber nur durchführen, wenn wir uns normal verhalten dürfen. Ein Lager auf Distanz ist nicht möglich», sagt Lena Helfer, Hauptverantwortliche für das diesjährige Lager. «Wir warten nun auf die Bestimmungen vom Bund, auf die Vorschläge von Jugend und Sport sowie auf die Vorgaben von Pro Natura», erklärt die Lagerleiterin weiter. Falls das Lager nicht stattfinden kann, werde ein «stay-at-home-Lager» angeboten. Die Kinder würden sich dann täglich unter den vorgegebenen Schutzmassnahmen treffen, zusammen Unterhaltsames erleben, aber zu Hause übernachten. Der Vermieter des Lagerhauses hat sich bereit erklärt, in diesem Fall die Hälfte der Mietkosten zu erlassen. So oder so, anmelden können sich alle Kinder zwischen 7 und 14 Jahren. Die Lagerwoche findet vom 24. Juli bis 1. August statt. Mehr dazu findet man unter juna-laufental.ch. Unsicherheit herrscht auch beim Ferienpass. Aber auch hier ist die Planung am Laufen, erklärt Sarah Stöckli von Kind Jugend Familie KJF Region Laufen (siehe Beitrag gegenüber).
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Donnerstag, 21. Mai 2020 Nr. 21
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12 EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 24. Mai, 10.00 Uhr Online: Podcastgottesdienst zu «Hartes Brot von den Brotfressern», Predigt über 1. Samuel 3,1-10 von Pfarrer Michael Brunner und Orgelmusik von Sharon Prushansky. Freitag, 29. Mai, 20.00 Uhr Online: Podcast-Taizé-Feier zu «Seelenfeuer» mit Natascha und Kilian Karrer
Ein Mensch, der es schafft, trotz schweren Schicksalsschlägen immer noch ein guter Mensch zu bleiben, hat stets einen Platz im Himmel verdient.
Gottesdienste und kirchliche Anlässe: BAG-weisungsbedingt keine Gottesdienste bis vermutlich 8. Juni 2020. Predigten und anderes zur Woche auf: www.refkirchethierstein.ch und Facebook.
Kirchenvorstand: Er ist für Sie da und kann Ihre Anliegen aufnehmen (z. B. das Tätigen von Einkäufen und das Lindern materieller Notlagen). Koordination/Anfragen via Pfarramt: Tel. 061 781 12 50.
6. 12. 1935
Nach langer, schwerer Krankheit durfte er am Mittwochmorgen, im Beisein von seiner Schwester und seinem Patenkind friedlich einschlafen.
Doris und Hans Hänggi-Hofer Maja Lüthi und Beat Christ Belinda Hänggi und Remo Cueni Beatrix und Roland Nesa Erwin und Isabella Hofer Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt, im engsten Familienkreis, auf dem Friedhof Fehren statt. Traueradresse: Beatrix Nesa, Hofmattstrasse 8, 4333 Münchwilen AG
Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich führet zu dir. Mein Herr und mein Gott, o nimm mich mir und gib mich ganz zu Eigen dir. Gebet des hl. Bruders Klaus
Traurig, aber auch dankbar für die schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Tante, Schwägerin, Cousine und Gotte
Heidi Hänggi-Henz 5. Dezember 1928 W 13. Mai 2020 Wir vermissen dich sehr Elisabeth Giger-Henz mit Familie Annarös Holzherr-Henz mit Familie, Canada Klaus Henz-Flury mit Familie Anverwandte und Freunde
11. 5. 2020
Im Namen aller Angehörigen
Lieber Heinz, in unseren Herzen wirst du für immer bei uns sein.
Beerdigungen:
Seelsorge und Gespräche:
Sonja Bindy-Cueni
11. Januar 1966 bis 13. Mai 2020
Jeweils Do.-abends von 18.00 bis 19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein. Am Do. 21. Mai entfällt der Konf.Unterricht wegen der Auffahrt. Gruppe 2 am 28. Mai. Gruppe 1 am 4. Juni.
via Telefon und Handy; aber auch einzeln in der Kirche oder im Jugendraum des Pfarrhauses. Hier ist genug Abstand gegeben. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeit! Pfarramt: Tel. 079 465 77 69.
Wir nehmen Abschied von:
Heinz Hofer
Konfirmanden- und Religionsunterricht:
Abdankungen können gemäss BAGWeisung mit Abstandswahrung in der Kirche stattfinden: im engeren Familienkreis, als auch Beisetzungen auf dem Friedhof, Tel.: 061 781 12 50.
Franz von Assisi
Traurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Bruder, Schwager, Götti und Onkel
Wir sind für Sie da! Weitere Infos und Angebote unter www.kgleimental.ch
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
„Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Lebens“
Traueradresse: J. Hänggi-Bindy, Birkenweg 19, 4242 Laufen
Den Garten des Lebens hast Du verlassen, doch Deine Blumen blühen fort. Manfred Hoffmann
Lore Helena Furet Stebler Es war uns inmitten der Traurigkeit ein schöner Trost zu erleben, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung unserem aus dem Leben gerissenen Lorli entgegengebracht wurde. Herzlichen Dank für: – all die Anteilnahmen in Worten und Beileidskarten – die Blumenbouquets und Geldspenden – die zahlreiche Begleitung auf ihrem letzten Weg trotz Ausnahmezustand Ein besonderer Dank gilt: – Herrn Paul Stebler Altermatt für die einfühlsam und individuell gestaltete Trauerfeier und deren Organisation – Heidi Brügger und ihrem Team von der Spitex Bern und der Heimpflege Homeinstead. Sie haben uns und Lorli den Abschied zu Hause ermöglicht Nunningen, Zürich und Berlin im Mai 2020
Die Trauerfamilie
Danksagung anstelle von Karten
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Trauerfeier zu einem späteren Zeitpunkt. Traueradresse: Klaus Henz-Flury, Schulstrasse 322, 4252 Bärschwil Gilt als Leidzirkular
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bekanntzugeben. Wir werden dem lieben Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.
Musikgesellschaft Nuglar-St.Pantaleon
DU BIST NICHT MEHR DA, WO DU WARST, ABER DU BIST ÜBERALL, WO WIR SIND.
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
NON SEI PIÙ DOVE ERI, MA SARAI OVUNQUE NOI SIAMO.
Begleitung bedeutet, dass wir Sie nicht alleine lassen. Für uns eine Selbstverständlichkeit.
Die Beisetzung hat am Freitag, den 15. Mai 2020 auf dem Friedhof in St. Pantaleon, im engsten Familienkreis stattgefunden.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von Con tristezza ma ancRe con tanti bei ricordi annuciamo il doloroso addio di
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Diebachstrasse öffnet Ende Mai
AMTLICHE MITTEILUNGEN
• Zum Vorgehen der Bebauung am Diebach im Baurecht und zur Ausschreibung wurde zugestimmt. Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse • Der Stadtrat wurde informiert über die Arealentwicklung Seidenweg, zum Studienauftrag gefasst: und zur Umsetzung in Quartierplan. • Der Stadtrat hat am 27. April 2020 die Ver• Der Stadtrat hat am 20. April 2020 die Wahl nehmlassung zum Entwurf der Landratsvordes Stadtpräsidiums und des Versammlungslage betreffend die Totalrevision des Kindervizepräsidiums auf den 28. Juni 2020 festgeund Jugendzahnpflegegesetzes beschlossen. legt. Die Wahl des Stadtpräsidiums erfolgt in In der Zwischenzeit ist die Vernehmlassung stiller Wahl. Für das Versammlungsvizepräsides VBLG eingetroffen. Der VBLG kommt dium sind keine Kandidaturen eingegangen. zum Schluss, dass der vorliegende Entwurf Am 28. Juni 2020 müsste einzig für die Wahl wegen der grundlegenden Mängel dem des Versammlungsvizepräsidiums ein WahlLandrat nicht vorgelegt werden kann. Die gang durchgeführt werden. Das ist, auch im Stellungnahme des Stadtrats wurde noch Hinblick auf die Kosten, unverhältnismässig. nicht abgeschickt. Der Stadtrat schliesst sich Die Wahl des Versammlungsvizepräsidiums der Stellungnahme des VBLG an und weist wird auf den 27. September 2020 verschoauf spezifische Punkte hin. ben (Wahlvorschläge 10. August 2020).
Aus der Stadtratssitzung vom 18. Mai 2020
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Baugesuch, Auflage vom 22. Mai bis 1. Juni 2020
In einer Woche kann die Diebachstrasse für den Verkehr geöffnet werden. Die Strasse, die das Bleihollequartier mit dem Schliffweg und der Naustrasse verbindet, wird am 28. Mai offiziell eröffnet.
BG-Nr. 0770/2020. Bauherrschaft: Morgenthaler Jörg / Erlenhof 1 / 4242 Laufen. Projekt: 2 Dachflächenfenster, Parz. 1920, Erlenhof 1, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Holzbauplanung Blaser AG / Obermattweg 2 / 4222 Zwingen. Die Unterlagen können während der oben genannten Frist, nach telefonischer Vereinbarung (061 766 33 40), bei der Abteilung Bau & Planung eingesehen werden. Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Monatsmarkt startet im Juni reduziert Wie bereits angekündigt hat sich die Laufner Marktkommission mit der Durchführung des Monatsmarkts im Stedtli befasst.
S
ie ist zum Schluss gekommen, dass nach dem Wochenmarkt auch der Monatsmarkt wieder durchgeführt werden kann, selbstverständlich unter Einhaltung verschiedener Schutzmassnahmen. So wird der Monatsmarkt im Juni lediglich mit 35 Händlerinnen und Händlern durchgeführt. Das heisst, es können vorerst nur
Personen mit einem Jahresvertrag teilnehmen. Der Monatsmarkt soll so zu Beginn klein gehalten werden, sodass es der Marktkommission möglich sein wird, die Umsetzung der Schutzmassnahmen genau zu überprüfen und den Überblick zu behalten. Am 9. Juni wird sich die Laufner Marktkommission ein weiteres Mal
treffen und nach den Erfahrungen mit dem «Anlaufdatum» von Anfang Juni über mögliche Anpassungen bezüglich Schutzkonzept sprechen. So hofft die Marktkommission, am 7. Juli, wenn der übernächste Monatsmarkt stattfinden wird, weitere Händlerinnen und Händler zulassen zu können. Die Marktchefin Margot Borer ist darum bemüht, den Markt von Anfang Juni möglichst kompakt zu gestalten, und auf diese Weise den Gästen in Laufen einen angenehmen Marktbesuch zu ermöglichen. (stl) Der letzte Schliff: Seit Anfang dieser Woche hat die Diebachstrasse einen neuen Belag. FOTO: STL In einer Woche darf sie von allen genutzt werden.
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it einem kleinen Festakt, im Beisein der wichtigsten Akteure (was der aktuellen Lage rund um Corona geschuldet ist), wird die Strasse in einer Woche eingeweiht und am selben Abend noch für die allgemeine Nutzung freigegeben. Die Diebachstrasse kann damit Fristgerecht in Betrieb genommen werden.
Dank guten Witterungsverhältnissen in den vergangenen Monaten ist man mit den Arbeiten gut vorangekommen. Die Stadt als Bauherrin ist hoch erfreut, mit der Diebachstrasse eine für Laufen wichtige Verbindungsstrasse, mit gleichzeitiger Entlastung der Bahnhofstrasse, für die Öffentlichkeit freizugeben. (stl)
Für die Kindergärten in Laufen suchen wir
3 Praktikantinnen / Praktikanten
Der Laufner Monatsmarkt: So eng wird es am 2. Juni nicht sein, ein Schutzkonzept wird für den nötigen Abstand zwischen Marktfahrenden und Gästen sorgen. FOTO: STL
mit einem Pensum von je 50% (5 Vormittage) entweder vom 10. August 2020 bis 2. Juli 2021 oder vom 10. August 2020 bis 15. Januar 2021. Der Praktikumslohn beträgt Fr. 500.– pro Monat. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem professionellen Umfeld und unter Begleitung erfahrener Kindergartenlehrpersonen Erfahrungen im Bereich der Pädagogik und im Umgang mit Kindern im Kindergartenalter zu machen. Sie unterstützen die Klassenlehrpersonen im Vormittagsunterricht. Das heisst, Sie unterstützen die Lehrperson bei den Übergängen von einer Sequenz zur nächsten (Eingangslektion, Znüni essen, Pause, Schlusssequenz, etc.) und bei Ausflügen. Sie leisten Hilfestellung bei alltäglichen Verrichtungen der Kinder. Sie betreuen die Kinder im Freispiel. Sie führen Aufträge der Klassenlehrperson durch. Möchten Sie über eine längere Zeit Kinder in ihrem Kindergartenalltag begleiten und arbeiten Sie gerne mit Kindern zusammen? Dann würden wir uns sehr über Ihre Bewerbung freuen. Bei Fragen steht Ihnen die Schulleiterin Frau K. Sulser, Tel. B: 061 761 86 26, Tel. P: 061 331 55 16, gerne zur Verfügung. Falls Sie Interesse an unserem Angebot haben, bewerben Sie sich mit einem Motivationsschreiben und Ihrem Lebenslauf mit Foto. Senden Sie die Unterlagen bitte per Email oder Post an: Kindergarten und Primarschule, Schulleitung, Baselstrasse 5, 4242 Laufen oder per E-Mail an: sekretariat@primarlaufen.ch
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Donnerstag, 21. Mai 2020 Nr. 21
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Abwesend 25. – 29. Mai 2020 Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Tel. 061 751 63 78 Info über Stellvertretung: www.dr-schoen.ch
Grellingen Geplanter Unterbruch am 26. Mai 2020 Um unsere Glasfaserkabelnetze auch in Zukunft leistungsfähig zu erhalten, investieren wir zusammen mit unserem Service-Provider Quickline in den Ausbau unserer Kapazitäten. Dadurch werden zukünftig InternetGeschwindigkeiten bis zu einem Gigabit und höher unterstützt. Aufgrund dieser Arbeiten wird es zu mehreren ca. 15-minütigen Unterbrüchen unserer Dienstleistungen kommen. Datum: Dienstag, 26. Mai 2020 Zeitraum: 01.00 - 05.00 Uhr Betroêen sind Internet, Festnetz-Telefonie und zeitversetztes TV mit Quickline TV und Verte!. Wir danken für Ihr Verständnis und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Ihre interGGA
Das Kabelnetz Ihrer Gemeinde
Büren
Baupublikation
Bauherrschaft: Amstutz-Marti Regula und Ivo, Im Winkel 15, 4413 Büren Bauobjekt: Anbau eines Pultvordachs an Garage Projektverfasser: Amstutz Regula und Ivo Bauplatz: Im Winkel 15 A, 4413 Büren Bauparzelle: GB-Nr. 2048 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 5. Juni 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Richard und Claudine MeierRoth, Im Baumgarten 4, 4413 Büren Bauobjekt: Anbau Garage Projektverfasser: Richard Meier-Roth Bauplatz: Im Baumgarten 4, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2443 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 5. Juni 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Karin und Daniel Meier Gässli 6, 4413 Büren Bauobjekt: Einbau – Umnutzung in bestehenden Stall, zusätzliches Zimmer und Heizungsraum Projektverfasser: Lösbar GmbH Neuhof 122, 4418 Reigoldswil Bauplatz: Gässli 6, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2327 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 5. Juni 2020
Baupublikation
Bauherren: Klak Anna Beata, Moosmattweg 7a, 4413 Büren Bauobjekt: Garten-Umgestaltung Bereits erstellt Projektverfasser: Vogel Roland, Moosmattweg 7a, 4413 Büren Bauplatz: Moosmattweg 7a, 4413 Büren Bauparzelle: GB Nr. 360 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 5. Juni 2020
Baupublikation
Bauherr: Striby Seven und Jolanda, Rebenweg 9, 4413 Büren Bauobjekt: Umbau- Umnutzung im best. Wohnbereich Projektverfasser: Huber+Vögtli Architektur AG Bahnhofstrasse 10, 4147 Aesch Bauplatz: Rebenweg 9, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2411 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 5. Juni 2020
Fehren
Baupublikation
Bauherrschaft: Cyril und Marijana Hofer, Eichenweg 282, 4232 Fehren Bauobjekt: Gartengestaltung, Gerätehaus, Pool Bauzone: W1 Bauplatz: Eichenweg 282 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 489 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 4. Juni 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Silvia und Toni Hänggi, Sennmattstrasse 248, 4232 Fehren Bauobjekt: Wintergarten unbeheizt, Pizzaofen, Gerätehaus Bauzone: W2a Bauplatz: Sennmattstrasse 248 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 571 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 4. Juni 2020
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Demir Rastoder, Birsmattstr. 44, 4106 Therwil Projektverfasser: Stephan Eicher Architekten GmbH BSA SIA, Strassburgerallee 75, 4055 Basel Bauobjekt: Aufstockung EFH Standort: Grienstrasse 60 Grundstück: GB 1403 Nutzungszone: Wohnzone W2b Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstr. 22, 4227 Büsserach (nur auf Voranmeldung) Einsprachefrist: 4. Juni 2020
Baupublikation
Gesuchsteller: Fernandez Sonia und Soutelo Tomas, Niedere Grabenstrasse 1, 4227 Büsserach Projektverfasser: Fernandez Sonia und Soutelo Tomas, Niedere Grabenstrasse 1, 4227 Büsserach Bauobjekt: Neubau Carport Standort: Niedere Grabenstrasse 1a Grundstück: GB 1359 Nutzungszone: GA Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstr. 22, 4227 Büsserach (nur auf Voranmeldung) Einsprachefrist: 4. Juni 2020
Witterswil
Baupublikation
Bauherr: Imber Cilia, Landskronweg 8, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-07 Luft/Wasser-Wärmepumpenheizung als Ersatz für Ölheizung Bauplatz: Landskronweg 8 Bauparzelle: GB-Nr. 1401 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 5. Juni 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Müller Jürg Georg, Bättwilerstrasse 12, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-28 Umbau u. Sanierung ehem. Ökonomieteil, Fassadenänderung / Einbau Dachfenster und Holzofen inkl. Kaminanlage Bauplatz: Bättwilerstrasse 12 Bauparzelle: GB-Nr. 1253 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 5. Juni 2020
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 20-016 Sonnenstoren, geführt Grundbuch-Nr.: 2752 Adresse: Schwärzlerstrasse 11, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller: Max und Gabriella Schäfer Schwärzlerstrasse 11, 4421 St. Pantaleon Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 21. Mai 2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar – St. Pantaleon Einsprachefrist: 5. Juni 2020 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Baupublikation
Bauobjekt: 20-017 Umbau, Wohnungseinbau in best. Scheune Grundbuch-Nr.: 2820 Adresse: Oberdorfstr. 65, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Michael und Rebecca Gutknecht, Gempenstr. 52, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Hanspeter Saladin, Oberdorfstr. 65, 4412 Nuglar Planverfasser: Atelier für Architektur GmbH, Rössligasse 9, 4460 Gelterkinden Datum Baugesuch: 22. Mai 2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St.Pantaleon Einsprachefrist: 8. Juni 2020 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Monica und Erich Rubitschung, In den Kurzen 13, 4242 Laufen Bauobjekt: Anbau Terrasse Bauort: Heuschlugge 2, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 569 (W2b) Projektverfasser: Huber + Vögtli Architektur AG, Bahnhofstrasse 10, 4147 Aesch Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 5. Juni 2020
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LAUFENTAL FORTSETZUNG
pro Jahr. Schliesslich sei erwähnt, dass die Kunststoffproduktion weltweit explodiert. Seit 1950 sind 8,3 Milliarden Tonnen Kunststoffe produziert worden.
WWL. Die Transportwege von der Kunststoffabfallsammlung bis hin zur Verwertung sind mit dem neuen Kunststoff-Sammelsystem viel kürzer, als wenn es das System nicht gäbe. Denn: Kunststoffabfälle legen auf dem Weg zum Recycling, wo sie zu hochwertigem Regranulat (Recyclingkunststoff) oder alternativem Ersatzbrennstoff umgearbeitet werden, lediglich Strecken innerhalb der Schweiz und den grenznahen Nachbarländer Deutschland und Österreich zurück. Regranulate ersetzen Kunststoffneumaterial und Mischkunststoffe werden als Ersatzbrennstoff für Kohle im Zementwerk eingesetzt. Ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft steht immer ein neues Produkt im Vordergrund: Aus dem rezyklierbaren Kunststoff wird Regranulat für neue Produkteanwendungen, aus Mischkunststoff wird neuer Zement beziehungsweise Beton. Die ganze Wertschöpfungskette kann so innerhalb der Schweiz abgewickelt werden – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Anders jedoch Erdöl und Kohle, die zur Gewinnung von Kunststoffneumaterial nötig sind. Sie kommen aus China, Australien, USA, Russland, Indien oder dem Nahen Osten und müssen um die halbe Erdkugel bis nach Europa importiert werden. Fakten: Für die Herstellung von Kunststoff werden Unmengen von natürlichen Ressourcen wie Erdöl, Kohle und Erdgas benötigt. Die jährlichen Importe fossiler Rohstoffe in die Schweiz betragen 228 000 Tonnen Kohle, 1 1000 000 Tonnen Rohöl und 129 000 Terajoule Erdgas. Die Schweiz verarbeitet 1 000 000 Tonnen Kunststoff
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LAUFEN
Kunststoff wiederverwerten
«Bring Plastic Back»: Der gesammelte Plastik kann an den betreffenden Sammelstellen abgegeben werden. FOTO: ZVG
Donnerstag, 21. Mai 2020 Nr. 21
Fertigstellung verzögert sich weiter
«Bring Plastic Back» mit 14 Firmen Am Pionierprojekt in der Nordwestschweiz beteiligen sich vierzehn Partnerfirmen. Das sind neben der KELSAG Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland in Liesberg und dem Entsorgungscenter Laufen in Laufen, die Inno Recycling AG Eschlikon, die EZB AG Bubendorf und Aesch, die H. Vogelsanger AG Arlesheim, die ReCenter AG Birsfelden und Muttenz, die Daetwiler AG Brugg und Frick, die Entsorgung Eiken AG Eiken, Hans Grieder AG Tecknau, die Mohler GmbH Zunzgen, die Chiesa AG Pratteln, die Waser AG Birsfelden, Rheinfelden, Sissach, Therwil und Hornussen, die Anton Saxer AG Pratteln und die AGSE Autogesellschaft Sissach-Eptingen AG Eptingen.
Was gehört in den Sammelsack: − Grundsätzlich alle Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff − Folien aller Art: Tragetaschen, Kassensäckli, Zeitschriften-, Sixpack-, Schrumpf- und Stretchfolien − Plastikflaschen aller Art: Milch, Getränke, Öl, Essig, Shampoo, Wasch/Reinigungsmittel, Weichspüler. − Tiefziehschalen: Eier-, Guetzliverpackungen, Früchte-, Obstund Fleischschalen − Verpackungen aus Verbundsstoffen: Pommes Chips, Erdnüsse, Kaffeebohnen, Getränkebeutel − Eimer, Kessel, Becken, Blumentöpfe, Transport- und Frischhalteboxen, Kosmetikdosen, Tuben, Duschmittel, Seifenspender, Nachfüllbeutel − PET-Nichtgetränkeflaschen: diverse Behälter, Lebensmittelverpackungen, Shampoo, Essigflaschen
Baustopp: Die Bauarbeiten am neuen Sekundarschulhaus stehen im Moment still.
Der Einzug ins neue Sekundarschulhaus Laufen wäre ursprünglich diesen Sommer erfolgt. Doch das Datum wurde immer wieder verschoben – bis im Januar 2021. Nun liegt ein Baustopp vor. Die Fertigstellung soll durch Dritte erfolgen. Der neue Einzugstermin ist offen. Gaby Walther
D
as sägezahnförmige Sheddach ist bereits vom Laufenfeld aus sichtbar. Ebenso auffällig sind die welchblechförmige Aluminiumfassade und die Fluchtbalkone, konstruiert mit viel Stahl. Vor einem Jahr war man noch zuversichtlich, dass im neuen Sekundarschulhaus im ersten Quartal 2020 der Schulbetrieb aufgenommen
werden kann. Doch schon damals zeichneten sich Verzögerungen ab und Samstagsarbeiten waren nötig. Sofortiger Baustopp am letzten Freitag Die Bauarbeiten für den 40 Millionen teuren Neubau der Sekundarschule in Laufen starteten im zweiten Quartal 2017. Seit Oktober 2019 kam es immer wieder zu Störungen im Bauablauf. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, wurden im März dieses Jahres zusätzliche Fachleute beigezogen und ein Teil der Schlüsselpositionen neu besetzt. In den vergangenen Wochen ist es gegenüber dem neuen Terminplan aber wieder zu Verzögerungen gekommen. Nun wurde der Baubetrieb am letzten Freitag eingestellt. Der Kanton Baselland als Bauherr hat einen sofortigen Baustopp verfügt, wie die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) mitteilt. Die BUD trennt sich von der Generalunternehmerin Steiner AG. «Die Generalunternehmerin ist in den letzten Wochen ihren vertraglichen Verpflichtungen erneut nicht nachgekommen. Aussicht auf Besserung besteht nicht», begründet die
FOTO: GABY WALTHER
BUD ihren Entscheid. Das Bauwerk soll nun durch Drittunternehmungen fertiggestellt werden. Dieser einschneidende Schritt sei unausweichlich geworden, nachdem wiederholt festgestellt werden musste, dass die Generalunternehmerin ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei und sie mehrfach angesetzte Fristen ungenutzt verstreichen liess, teilt die BUD weiter mit. Gemäss Bauterminprogramm vom März 2020 war neu vorgesehen, das Gebäude in zwei Etappen in Betrieb zu nehmen. Die Turnhalle und die Hauswirtschaft sollten nach den Herbstferien 2020 und die Unterrichtsräume nach den Weihnachtsferien im Januar 2021 bezogen werden. Diese Termine sind nun von Neuem gefährdet. Die Bauherrschaft wird jetzt ein neues Bauterminprogramm erstellen lassen und ist bestrebt, eine Regelung für die Weiterführung der Arbeiten mit den bereits am Bau beteiligten Unternehmungen herbeizuführen, damit das Bauwerk fertiggestellt werden kann. Über 40 verschiedene Firmen sind am Bauprojekt beteiligt.
LAUFEN/WAHLEN
Kanton erachtet eine Temporeduktion als unverhältnismässig bea. Der Laufner SP-Landrat Linard Candreia hat in der Landratsession die Regierung auf das Lärmproblem auf der Kantonsstrasse von Laufen und Wahlen angesprochen. Die Antworten vom Baselbieter Baudirektor Isaac Reber bestätigen die Berichte dieser Zeitung. Das Problem sei erkannt, die Anwohner müssen sich aber gedulden. Strassenabschnitte sollen erneuert werden Candreia wollte wissen, ob «der Kanton gewillt ist, im Sinne einer Prioritätensetzung, möglichst rasch einen lärmarmen Belag an den erwähnten Strassen anzubringen». Reber räumte ein: «Der Strassenzustand der Laufenstrasse in Wahlen als auch der Wahlenstrasse in Laufen ist schlecht; dies führt auch zu einer höheren Lärmbelästigung, und das Anliegen nach einer raschen Sanierung ist berechtigt. Gemäss Mehrjahresprogramm ist vorgesehen, die zwei Strassenabschnitte in den Jahren 2023/2024 zu er-
Lärmgeplagt: An der Hauptstrasse in Laufen werden die Lärmgrenzwerte regelmässig überschritten. FOTO: GABY WALTHER
neuern. Die Planung wurde durch das Tiefbauamt gestartet und als erster Schritt werden die vielen Anliegen und Ausbauwünsche gesammelt und verifiziert.» Nebst dem Lärmschutz gehe es auch um den «behindertengerechten Ausbau der Bushaltestellen, Überprüfen der Haltestellenanordnungen, Lage und Sicherheit der Fussgängerstreifen, Erneuerung der Werkleitungen, Überprüfung des Wahlenbaches (Zustand, Hochwassersicherheit) und um die An-
liegen der Radfahrer». Wenn möglich, würden die Arbeiten vor 2023 gestartet. «Durch die vielen noch offenen Punkte kann nicht garantiert werden, dass der Erneuerungstermin eingehalten werden kann», lautet das politische Votum des Regierungsrates. Reber zeigte aber auch auf, dass die Gemeinden mit ihrer Politik Einfluss haben – gerade in der Frage von Tempo 30. Candreia wollte nämlich wissen: «Ist der Kanton gewillt, Tempo 30 in den er-
wähnten Strassen umzusetzen, was nicht nur den Lärm, sondern auch die Gefahren für Fussgänger stark reduzieren würde?» Voraussetzung dafür sei eine Temporeduktion auf den angrenzenden Strassen der Gemeinde, erfuhr der Fragesteller. Auf einer Hauptstrasse könne das Tempo reduziert werden, «wenn die Kantonsstrasse in eine Tempo-30-Zone integriert werden kann; das heisst, wenn auf den Gemeindestrassen in den angrenzenden Quartieren bereits Tempo 30 gilt. Dies ist sowohl für die Laufenstrasse in Wahlen als auch in Laufen für die Wahlenstrasse nicht der Fall», gab Reber zu bedenken. In Wahlen werden sich die Anwohner deswegen nun auch auf Gemeindeebene für ihr Anliegen einsetzen müssen. Mit der «Petition gegen übermässigen Strassenlärm und Nichteinhaltung der gesetzlichen Vorgaben» an der Laufenstrasse in Wahlen forderten 170 Unterzeichnende den Kanton Basel-Landschaft auf, die versprochene Strassensanierung schneller voranzutreiben oder zumindest mit
einer Temporeduktion den Lärm einzudämmen. Dabei ist Initiant Urs Reinhardt bereit, sein Recht auf dem Gerichtsweg einzufordern (das «Wochenblatt» berichtete). Lärmsanierungsprojekt existiert Aus Rebers Antwort geht hervor, dass der Kanton Tempo 30 nicht befürwortete. In Wahlen würden täglich Kindergärtner die Kantonsstrasse überqueren und die Situation sei 2016 geprüft worden. Dabei wurde im Zusammenhang mit der übermässigen Lärmbelastung die Einführung von Tempo 30 «als nicht zweck- und verhältnismässig beurteilt». Weiter erfährt man, dass «für die Wahlenstrasse in Laufen ein rechtsgültiges Lärmsanierungsprojekt» existiert. Baubeginn sei 2023. Falls die Immissionsgrenzwerte trotz Einbau eines lärmarmen Belages und allfälliger weiterer Massnahmen immer noch überschritten würden, könnte Tempo 30 zum Thema werden, stellte Reber in Aussicht.
Die KindeC- Ind EÄLachCenenCchIĖNbehöÄde BiÄCĖal iCĖ NICĖändig fÏÄ Belange im KindeC- Ind EÄLachCenenCchIĖN fÏÄ achĖ baCellandCchafĖliche Gemeinden Ind CIchĖ peÄ 1. AIgICĖ ĢÑĢÑ, ÄeCp. nach VeÄeinbaÄIng
eineÉn MiĖaÄbeiĖeÄÉin BIchhalĖIng PenCIm 5Ñ % IhÄe AIfgaben ImfaCCen folgende BeÄeiche: ‡ DebiĖoÄen- Ind KÄediĖoÄenbIchhalĖIng ‡ AbÄechnIngen MandaĖCĖÄägeÄenĖCchädigIngen ‡ KoCĖenkonĖÄolle angeoÄdneĖeÄ MaCCnahmen ‡ ConĖÄolling Ind RepoÄĖing (EĹcel-baCieÄĖ) ‡ InkaCCo É DebiĖoÄenabCchÄeibIngen (HaIpĖbIch) ‡ DaĖeneÄfaCCIng, GeCchäfĖCkonĖÄolle, KoÄÄeCpondenN, AkĖen- Ind elekĖÄoniCche VeÄfahÄenCfÏhÄIng (KLIB) ‡ AbkläÄIngen miĖ LeiĖgemeinde AÄleCheim, AICgleichCkaCCe, EÄbCchafĖCamĖ Ind andeÄen AmĖCCĖellen WiÄ eÄLaÄĖen: ‡ KaIfmänniCche AICbildIng miĖ EÄfahÄIng in (Lohn-) BIchhalĖIng (ohne JahÄeCabCchlICC) odeÄ SachbeaÄbeiĖeÄIn RechnIngCLeCen ‡ Ein FlaiÄ fÏÄ Zahlen Ind beĖÄiebCLiÄĖCchafĖlicheC Denken ‡ EÄfahÄIng AbacIC Ķon VoÄĖeil ‡ EĹakĖeC, CpediĖiĶeC, CelbCĖCĖändigeC AÄbeiĖen ‡ TeamfähigkeiĖ ‡ FÄeIndliche UmgangCfoÄmen ‡ PCĽchiCche BelaCĖbaÄkeiĖ Ind FleĹibiliĖäĖ WiÄ bieĖen: ‡ InĖeÄeCCanĖe Ind ĶeÄanĖLoÄĖIngCĶolle TäĖigkeiĖ in einem menCchlich Ind fachlich heÄaICfoÄdeÄnden GebieĖ ‡ ZICammenaÄbeiĖ in einem moĖiĶieÄĖen Ind hilfCbeÄeiĖen Team ‡ ZeiĖgemäCCe AnCĖellIngCbedingIngen CoLie modeÄneC AÄbeiĖCImfeld IhÄe BeLeÄbIng miĖ FoĖo, LebenClaIf Ind ZeIgniCCen Cenden Sie biĖĖe elekĖÄoniCch biC 15. JIni ĢÑĢÑ an die LeiĖeÄin deC SekÄeĖaÄiaĖC deÄ KESB BiÄCĖal, Monika SĖöckli: monika.CĖoeckli@keCb-bl.ch. WeiĖeÄe AICkÏnfĖe eÄhalĖen Sie InĖeÄ Tel. ÑE1 599 85 ΔÑ.
THIERSTEIN
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Donnerstag, 21. Mai 2020 Nr. 21
BREITENBACH
Wer die Blattern hat, soll zu Hause bleiben
Fasziniert von der Vergangenheit: Willi Spaar befasst sich ausführlich mit der Geschichte von Breitenbach und Umgebung. FOTO: GABY WALTHER
Willi Spaar erforscht die regionale Vergangenheit. Der Breitenbacher Gemeinderat stellt dabei fest, dass die Gemeinden vor 150 Jahren mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten, wie die heutige Gesellschaft. Gaby Walther
I
n der Schweiz gibt es keine Impfpflicht, doch haben die Kantone die Möglichkeit, ein Impfobligatorium auszusprechen. Davon machte Breitenbach im Jahr 1871 gebrauch. Im Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 17. Januar ist zu lesen: «Wegen Ausbruch der Pockenkrankheit/Blattern in unserer Gemeinde solle jedes Schulkind geimpft werden.» Herausgefunden hat dies Willi Spaar. Geschichte fasziniert ihn. Schon früh begann er, sich mit der Vergangenheit der Region auseinanderzusetzen. Die Freude an historischen Gegebenheiten hat er von seiner Mutter geerbt. Helen Spaar-Stebler half ihrem Sohn, die im Archiv von Breitenbach aufbewahrten Gemeinderatsprotokolle aus den Jahren 1831 bis 1911 in die heutige Schrift zu transkribieren. Die damals 85-Jährige brauchte fünf Jahre, um alle Aufzeichnungen niederzuschreiben. Daraus resultierten rund 3000 handgeschriebene Seiten.
Keinen Zutritt zum Gottesdienst Willi Spaar ist nun dabei, das Material durchzusehen, zu sortieren und nach Themen zu gliedern. Als Gemeinderat von Breitenbach weiss er, was die Ge-
meinde bewegt: «Es ist erstaunlich, so viele Parallelen zu finden. Zum Beispiel wollte bereits vor 130 Jahren der Gemeinderat eine Feuerwehrleiter kaufen. Auch damals scheiterte die Anschaffung an den Kosten.» Und auch damals war die Gemeinde beschäftigt mit einer Epidemie. Infolge Ausbruch der Blattern wurde der Oberamtmann und zwei Ärzte zur Gemeinderatssitzung eingeladen. Im Protokoll vom 28. Januar 1871 wurde notiert: «Es soll an jedes Haus, in welchem die Blattern ausgebrochen sind, ein Täfelchen mit der Aufschrift ‹Blatternkrankheit› angebracht werden. Ein Bannwart soll die erwähnten Täfelchen an die betreffenden Häuser anschlagen, und zwar an einer leicht sichtbaren Stelle. Wenn sich jemand aus einer Haushaltung, in der Blattern herrschen, ausserhalb der Wohnung befindet, so soll derselbe sofort nach Hause gewiesen werden. Der Bannwart soll täglich während des Gottesdienstes vor der Kirchentür Wache stehen und die betreffenden Personen, in deren Familien Blattern ausgebrochen sind, sofort zurückzuweisen.»
teilscheine wurden bereits gekauft, doch das Projekt kam nicht zustande», erzählt Spaar weiter. Die vielen Informationen möchte der ehemalige Bankleiter und heutige Pensionär in einem Buch zusammentragen. Im Moment ist er noch unschlüssig, wie er das angehen soll. Sein Patenkind Chantal Humair wird ihm mit «Tipps und Tricks» zur Seite stehen. Es eilt ihm aber nicht. Er habe einfach Freude am Forschen. Dabei entdeckt er immer wieder Kurioses, wie zum Beispiel der folgende Protokollauszug: «Laut dem Amtsgericht DorneckThierstein vom 15.6.1870 schuldet Louise S. von da als Strafe wegen fünfmaliger ausserehelicher Geburt Franken 112.50 der löblichen Gemeinde Breitenbach.»
Kleinlützel hatte mehr Einwohner als Breitenbach Nebst den Protokollen sind für Willi Spaar die Jahrbücher «Dr Schwarzbueb», Dorfbücher und Zeitungsausschnitte wichtige Quellen. Es ist eine Fülle an Material, die sich bei ihm zu Hause stapelt. Dabei zeigt sich, dass auch die umliegenden Gemeinden mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten. Die Region war arm, die Menschen lebten hauptsächlich von der Landwirtschaft. Die Industrialisierung begann erst ab 1900. Dabei war Kleinlützel erfolgreicher und die Einwohnerzahl damals grösser als jene von Breitenbach. «Die Eisenbahnlinie hätte auch ins Thierstein gezogen werden sollen, An-
Leidenschaft Ein Hobby auszuüben bringt weder Ruhm noch Geld. Es ist Leidenschaft für etwas, das einem einfach nur Freude bereitet. In dieser aussergewöhnlichen Zeit, in der das Vereinsleben fast komplett zum Erliegen gekommen ist, möchte das «Wochenblatt» gerne Menschen porträtieren, welche mit Leidenschaft ihr Hobby ausüben. Sei dies das Restaurieren von exklusiven Objekten, das Herstellen von nicht alltäglichen Gegenständen oder speziellen Forschungstätigkeiten – melden Sie sich beim «Wochenblatt» (redaktion.laufen@wochenblatt.ch) und wir berichten gerne darüber. Dies gibt auch anderen die Möglichkeit, ein neues Hobby zu entdecken.
FOTOGALERIE
Paarung der Feuerwanzen: Auch die Feuerwanzen spüren den Frühling, trotz Trockenheit. FOTO: GEROLD ALLEMANN, BÄRSCHWIL
Auf der Suche nach Nektar: Die fleissigen Bienen besuchen die zahlreichen Kirschenblüten.
FOTOS: PAUL MARK, BREITENBACH
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Donnerstag, 21. Mai 2020 Nr. 21
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THIERSTEIN
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EINGESANDT
KANTON SOLOTHURN
Neues Tanklöschfahrzeug für die Feuerwehr Büsserach
Wildschweine unter Kontrolle
Das alte Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Büsserach stand seit dem Jahr 1991 im Einsatz und wies Sicherheitsmängel auf. Zudem wurde es zunehmend schwieriger, Ersatzteile für Reparaturen zu erhalten. Die Feuerwehr bildete eine Beschaffungskommission, welche eine umfassende Submission für das neue Fahrzeug durchführte. An der Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2018 wurde dem Bruttokredit von 470 000 Franken für die Ersatzbeschaffung des TLF zugestimmt. Nun, drei Jahre nach der ersten Vorstellung der Neuanschaffung im Gemeinderat, wurde das neue Fahrzeug am 24. April 2020 von der Firma Tony Brändli AG in Wängi ausgeliefert. Es ist mit seiner Automation das absolut modernste Tanklöschfahrzeug in unserer Region. Das Fahrzeug der Marke MAN TGM verfügt über ein Automatikgetriebe. Der Wassertank auf dem Fahrzeug fasst 2000 Liter und 100 Liter Netzmittel. Das TLF kann mit einem Knopfdruck in der Fahrerkabine bereits in Aktion gebracht werden. Es können acht Personen mit dem Fahrzeug transportiert werden. Mit dem Easy-Lift ist es besonders einfach, die Leiter vom Dach zu nehmen. Sie kann mechanisch hinun-
tergefahren werden. Bisher musste man auf das Fahrzeugdach steigen, um an die Leiter zu kommen. Das Fahrzeug wurde eingeräumt und ist einsatzbereit. Für einen reibungslosen Ablauf im Einsatzfall ist die Ausbildung der Mannschaft auf dem neuen TLF matchentscheidend. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie dürfen die Feuerwehren jedoch keine Übungen durchführen. Auch das Feuerwehrmagazin ist geschlossen. Die Schulung erfolgte deshalb mittels Schulungsvideos. Mit einer Skype-Ausbildung wurden die restlichen Fragen geklärt und die Schulung abgeschlossen, sodass die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Büsserach gewährleistet ist. Sobald die Feuerwehr wieder Übungen durchführen darf, wird die Ausbildung der restlichen Mannschaft folgen. Nun ist die Fahrzeugflotte der Gemeinde Büsserach mit den Fahrzeugen Sprinter «Muli» aus dem Jahr 2010 und dem «Gämsi» aus dem Jahr 2016 komplett. Die Einweihung des Fahrzeugs erfolgt voraussichtlich an der Hauptübung am 24. Oktober 2020. Cathrin Schmid Gemeinde Büsserach
Schwein gehabt: Die Afrikanische Schweinepest ist noch weit entfernt und die Hausschweine dürfen sich nach Herzenslust draussen tummeln. . FOTO:GINI MINONZIO
Die Jäger sorgen dafür, dass die Wildschweine nicht überhandnehmen. Ein Verdachtsfall auf die gefährliche Schweinepest erwies sich zum Glück als unbegründet. Gini Minonzio
Neuanschaffung: Büsserach besitzt seit Kurzem das modernste Tanklöschfahrzeug in der FOTO: ZVG Region.
FOTOGALERIE
D
ie Solothurner Jäger haben so viele Wildschweine geschossen wie kaum zuvor. 750 waren es letztes Jahr, eine der grössten Jadstrecken im Kanton Solothurn, teilt das Amt für Wald, Jagd und Fischerei mit. Möglich wurde diese hohe Abschusszahl, weil es im Winter 18/19 im Wald sehr viele Buchnüsschen und Eicheln gab. Diese Vollmast führte dazu, dass die Wildschweinpopulation letzten Frühling massiv anwuchs. Fachleute gehen davon aus, dass sich die Wildschweinpopulation bei günstigen Bedingungen innerhalb eines Jahres verdreifachen kann. Nötig wurde diese hohe Abschusszahl, weil es im vergangenen Winter sehr wenig Fressbares im Wald gab. Aus Erfahrung weiss man, dass die Wildschweine dann vermehrt Wiesen und Äcker umpflügen, um Würmer, Mäuse und Käferlarven zu suchen. Dabei richten sie grossen Schaden an.
Neue Jagdmethoden Wie das Amt meldet, setzen die Jäger neue Methoden ein. Einerseits brauchen sie vermehrt Nachsicht-Zielhilfen. Andererseits gibt es nun auch in der
Schweiz ein Wildschwein-Gewöhnungsgatter, wo die Jäger ihre Jagdhunde gut ausbilden können. Seit Januar kann der Kanton in einem Gebiet mit besonders hohem Wildschweinbestand auch auswärtige Jäger einsetzen. Das war allerdings nur in einer Region bei Solothurn nötig, erklärte Marcel Tschan, kantonaler Jagd- und Fischereiverwalter. Er schätzt, dass die Bejagung dazu geführt hat, dass die Wildschweinschäden im normalen Rahmen liegen. Allerdings laufen noch viele Abschätzungen. Deshalb liegen noch nicht alle Zahlen vor. Vorbereitung auf die Schweinepest Dass die Jäger bei der Bestandesregulierung der Wildschweine noch effizienter werden, ist auch im Hinblick auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) wichtig. Diese hochansteckende Schweinekrankheit breitet sich seit Jahren in Europa aus. In diversen Ländern im Osten Europas treten Fälle auf. Ein Ausbruch in Belgien konnte unter Kontrolle gebracht werden.
Zahlreiche Fälle wurden in den letzten Monaten in Polen nahe der deutschen Grenze festgestellt. Deshalb hat Deutschland die Wildschweinjagd an der Grenze zu Polen intensiviert, meldet das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. So soll eine Übertragung auf die deutschen Wild- und Hausschweine verhindert werden. Die Schweiz bereitet sich auf einen möglichen Ausbruch der Schweinepest vor, erklärt Remo Kohler, amtlicher Tierarzt beim Veterinärdienst Solothurn. Unter anderem hat sie das «Nationale Früherkennungsprogramm» aufgebaut. In dessen Rahmen müssen Tierärzte und Jägerinnen Proben verdächtiger Hausund Wildschweine zur Untersuchung auf das Virus einschicken; ebenso Proben aller tot oder verletzt aufgefundenen Wildschweine. In den letzten vier Monaten wurde im Kanton Solothurn eine Probe eingeschickt. Diese stammt von einem verunfallten Wildschwein im Schwarzbubenland. Wie die anderen 60 Proben schweizweit war sie zum Glück negativ, erklärt Kohler.
Afrikanische Schweinepest gin. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wird durch ein hochansteckendes Virus verursacht. Es befällt Hausschweine und Wildschweine. Für Menschen und andere Tierarten ist es ungefährlich. 90 Prozent der angesteckten Schweine sterben nach Krankheitsausbruch innert weniger Tage. Eine Impfung gibt es nicht, ebenso wenig eine Behandlung. Die Ansteckung erfolgt über
direkten Kontakt, über Geräte und Schuhe, Kadaver und rohe oder gekochte Fleischwaren. Stirbt ein Wildschwein, können die Viren in die Erde oder in ein Gewässer gelangen und monatelang ansteckend bleiben. Die Kadaver müssen deshalb unter strikten Hygieneregeln entsorgt werden, und das Erdreich muss desinfiziert werden. Erkranken die Wildschweine, besteht die Gefahr, dass auch Hausschweine angesteckt werden.
REGION
Freude bereiten mit Steinen
Prachtvoll: Diese Rosskastanie in Brislach lädt zum Verweilen ein. FOTO: ANTON BORER, BREITENBACH
Auf dem Fringelikamm gesichtet: Die Zapfen der weiblichen Gemeinen Fichte oder Rottanne blühen nur alle 3 bis 5 Jahre, sind rötlich und stehen auf den Triebspitzen. Daraus entwickeln sich nach der Bestäubung die eigentlichen Zapfen, die dann braun und hängend sind. FOTO: GEROLD ALLEMANN, BÄRSCHWIL
gwa. Bunt, lustig, kunstvoll, mit philosophischem Spruch – Steine zu bemalen ist nichts Neues. Doch seit einiger Zeit werden die Steine auch ausgesetzt und auf der Rückseite beschriftet. Wer einen solchen Stein findet, darf ihn behalten, zurücklassen oder fotografieren und auf Facebook posten und schreiben, wo er gefunden wurde. Entstanden ist der Trend in den USA. Die Aktivistin Megan Murphy begann nach eigenen Angaben im Jahr 2015 mit dem «Kindness Rocks Project» (Freundliche-FelsenProjekt). Seit einigen Monaten entwickelt sich das Steinemalen und -verstecken auch in der Schweiz zum neuen Hobby. Die Facebook-Gruppe «CH Rocks – Original» hat mittlerweile über 56 000 Mitglieder. Viele von ihnen bemalen Steine und verstecken sie irgendwo im Dorf, in der Stadt oder in der Natur. «Wir möch-
ten bunt bemalte Steine in die Welt hinaus tragen. Diese sollen unerwartet Freude verbreiten. Ein Lächeln des Finders soll der einzige Lohn sein», schreiben die Verantwortlichen auf ihrer Facebook-Seite. Damit die Freude geteilt
werden kann, soll auf der Rückseite des Steins der Verweis auf die Facebook-Seite stehen. Inzwischen sind zahlreiche weitere Gruppen, in denen Menschen selbstbemalte oder gefundene Steine posten, auf Facebook entstanden.
Gefunden in Verbier: Der Stein darf behalten oder neu versteckt werden.
Gefunden in Brislach: Ein Stein von der Facebook-Gruppe «CH Rocks – Original».
FOTO: LUCIEN FELIX, WAHLEN
FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWILI
Vor jedem Anruf herrscht Spannung Oder einfach durch ein Gespräch? SchĹeiŃeÄ: Manchmal stellen unsere Mitarbeitenden fest, dass die Person am Hörer einfach menschlichen Kontakt sucht. Auch dafür nehmen wir uns Zeit. Bei Bedarf verweisen wir allerdings an die Hotline der psychiatrischen Dienste.
Über 3700 Anfragen hat die kantonale Hotline seit Ende Februar 2020 entgegengenommen. Ein Besuch im unterirdischen Verwaltungsschutzbau VESO bei Hotline-Leiterin Maya Schweizer und Gruppenleiter Adrian Rudolf von Rohr. Wer arbeitet bei Ihnen? MaĻa SchĹeiŃeÄ: Es sind rund 50 Mitarbeitende aus allen Departementen der kantonalen Verwaltung, die sich freiwillig für den Dienst gemeldet haben und regelmässig geschult werden. Vom Sachbearbeiter bis zur Projektleiterin haben wir querbeet alle Funktionen an Bord. Was sind zurzeit die drückendsten Fragen? Adrian Rudolf von Rohr: Fragen rund um Wirtschaft, Arbeit und Kurzarbeit beschäftigen am meisten. Am Anfang der Beschränkungen standen dafür vor allem Fragen rund um die Durchführung von Veranstaltungen im Zentrum. Gab es auch kuriose Themen? Rudolf von Rohr: Es gab solche, die bei uns eigene Ideen für Schutzvorrichtungen deponieren wollten: beispielsweise eine «Dechlichappe» mit davor angebrachter Folie – eine Schutzmaske Fabrikat Eigenbau. Was spüren Sie an Sorgen aus der Bevölkerung? Rudolf von Rohr: Verunsicherung spüren wir bei jenen, die selbst Corona-Symptome aufweisen, oder bei denen es ums wirtschaftliche Überleben geht. Wir versuchen, die Leute wieder aufzubauen, ihnen Orientierung zu geben. Es gibt auch jene, die wissen, was sie tun müssen und von uns nur die Bestätigung hören möchten. Auch so kann man Sorgen abbauen.
Die Informationslage um Corona ist jeden Tag eine andere: Wie bleiben die Mitarbeitenden auf dem neusten Stand? Rudolf von Rohr: Jeden Morgen vor Start der Hotline wird das mittlerweile daumendicke Dossier mit allen Infos angepasst und mit dem Team besprochen. Darüber hinaus sind die Mitarbeitenden innovativ und greifen auf die Homepages des Kantons und des Bunds zurück. Am Abend sollte jede Frage beantwortet sein – wenn nötig, nach Recherchen und einem Rückruf. Was macht man konkret gegen den Bunkerkoller, da man ja längere Zeit im unterirdischen VESO arbeitet? SchĹeiŃeÄ: 360 Schokoküsse haben wir seit dem Start vernichtet. Im Ernst: Natürlich trägt die Verp»egung zur Motivation bei. Wir haben Früchte und Süssigkeiten, eine breite Palette an Getränken. Am Mittag geht jeder kurz nach draussen – Luft schnappen, Tageslicht sehen und Mittagessen holen in der nahe gelegenen Bäckerei. Zudem ist die Infrastruktur sehr gut. Weiter sind das gute Klima im Team und der persönliche Austausch wichtig. 2016 hat der Kanton sich entschieden, seine vorher extern vergebene Hotline mit eigenen Mitarbeitenden zu betreiben. Hat sich das System beim ersten Ernstfall bewährt? SchĹeiŃeÄ: Absolut. Es war toll, sofort auf die eigenen Leute zurückgreifen zu können, die bereit waren, ihre Alltagsarbeit zugunsten des Hotline-Einsatzes niederzulegen. Und so ist es die Motivation unserer Mitarbeitenden, die Bevölkerung zu unterstützen, ihr in dieser Zeit etwas zurückzugeben. Hinzu kommt: Die Mitarbeitenden der Hotline kennen die Abläufe der kantonalen Verwaltung, sie kennen die Geogra„e des Kantons etc. Das System Solothurn ist unbedingt beizubehalten. Wie läuft es mit der Hotline weiter? SchĹeiŃeÄ: Die Situation wird laufend beurteilt, und Anpassungen werden auf corona.so.ch kommuniziert.
Eindrücke von Hotline-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern «Vor jedem Anruf herrscht Spannung: Denn keine Anfrage ist wie die andere. Nur Frust habe ich auf der anderen Seite der Leitung nie erlebt. Dafür umso mehr Dankbarkeit.»
«Hier kann ich helfen, unterstützen oder einfach nur zuhören. Die gute Infrastruktur und ein gelegentlicher Schokokuss machen die Arbeit noch schöner.»
«Es ist schön, einen solchen Beitrag in der ausserordentlichen Lage leisten zu dürfen. Und die Leute sind froh, wenn sie auch einfach über ihre Existenzängste sprechen können.»
«Wir erleben die ganze Bandbreite von Problemen: Vom Pärchen, das um seine Hochzeit im Juli bangt bis zur jungen Coiffeuse, die sich gerade selbstständig gemacht hat.»
Informationen: corona.so.ch und Hotline 0800 112 117
Zäme uf Distanz corona.so.ch
SPORT
Donnerstag, 21. Mai 2020 Nr. 21
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FUSSBALL
«Die gute Seele unserer Mannschaft» Einheimische geworden, arbeitet und wohnt im Laufental. «Geschäftsführer Roland Niederberger sagte mir einmal, das sei der beste Transfer, den ich je getätigt hätte», blickt Thomas Paul lachend auf jenen Telefonanruf zurück. «Ich wusste, dass Moni zuverlässig war. Sie hatte ihren Job sehr gut gemacht und hat immer mehr als nur ihre Arbeit gemacht.»
30 Jahre lang war Monika Ackermann in der Nordwestschweiz als Masseurin und Pflegerin für Fussballer im Einsatz. Sie hat jetzt entschieden, dass sie in ihrem Leben mehr Zeit für andere Dinge haben möchte. Die vergangenen 18 Jahre durften die Spieler des FC Laufen von ihrem Können und Wissen profitieren. Dem Verein bleibt sie jedoch erhalten.
FOTO: EH-PRESSE
Mehr als Wasser und Schwamm In den 30 Jahren arbeitete Moni Ackermann für 14 Trainer. Sie hörte immer aufmerksam zu, bekam vieles mit und wagte auch mal etwas zum Sportlichen zu sagen. Bei Kopfverletzungen verstand Moni jedoch keinen Spass, da übernahm sie die Verantwortung. «Pflege ist eben doch mehr als Wasser und Schwamm!» Und sie achtete auch sehr auf das ihr gewährte Vertrauensverhältnis mit den Spielern. Einer, der ihre Hilfe in Anspruch nahm, ist Lars Kölliker. «Moni war für alle die gute Seele im Team. Sie war immer da, wenn wir sie brauchten. Mit ihr konnten wir während der Massage über alles reden und wussten, dass die Gespräche in der Kabine blieben. Moni wird uns fehlen, und das nicht nur als Pflegerin.»
chenende im Einsatz. Ich machte die Arbeit gerne und kam auch noch in der Schweiz herum», lacht sie. In jener Zeit half sie auch im Catering, das der Verein im St.-Jakob-Stadion betrieb. Als Thomas Paul beim FC Laufen Trainer wurde, suchte er eine Masseurin, und weil er Moni bereits kannte, griff er zum Telefon und versuchte, sie nach Laufen zu holen. «Ich war zwar interessiert, wollte bei Congeli aber nicht mitten in der Saison weg. So trat ich dann ein Jahr später, 2002, den Job in Laufen an.» Mittlerweile ist sie, wie sie selbst sagt, eine
Weniger sehen und hören 30 Jahre sind eine lange Zeit und da gibt es so einiges, das sie erlebt hat. «Es ist schwierig, einzelne Highlights herauszupicken. Schmunzeln muss ich etwa über das Trainingslager mit Laufen in Mexiko. Da war ich in einem kleinen Zimmer einquartiert und wusch in der Badewanne die Dresse.» Auch wenn sie aufhört, als Pflegerin bleibt sie dem Verein trotzdem erhalten. «Noch habe ich das eine oder andere Ämtli, das ich erledige. Die PC-Arbeiten kann ich aber auch zu Hause erledigen.» Man wird Moni im Nau aber weniger sehen und hören.
Edgar Hänggi
M
onika Ackermann ist eine Frau, die kein Energy-Getränk benötigt, um in die Gänge zu kommen. Dennoch sei es ihr jetzt keinesfalls langweilig. «Viele sprechen mich darauf an, was ich jetzt so mache, wenn kein Fussball gespielt werde. Ich kann aber ganz gut mal zu Hause die Beine strecken, habe einen Garten, der gepflegt sein will, und ich kümmere mich um meine betagte Mutter.» Sie sei zwar seit 30 Jahren im Fussball aktiv, doch schliesse das nicht aus, dass sie auch Bekannte ausserhalb der Sportwelt habe. «Ich werde im August 50 Jahre alt und freue mich darauf, künftig auch Ausflüge an Wochenenden machen zu können, ohne auf den Spielplan schauen zu müssen.»
Der halb leere Medizinkoffer Begonnen hatte alles vor 30 Jahren. Sie besuchte mit einer Freundin auf dem
Beendet: Lars Kölliker wird sich nicht mehr von Monika Ackermann pflegen lassen können.
Bachgraben in Allschwil, wo sie damals wohnte, ein Spiel. «Als sich ein Spieler verletzte, wollte ich instinktiv helfen. Da stellte ich fest, dass im Medizinkoffer so einiges fehlte. Wir füllten später den Koffer auf und so war ich auf einen Schlag mitten drin in der Szene.» Moni, wie sie von allen genannt wird, absolvierte Kurse in Massage, Fussreflex und Kinesiologie und arbeitete beim Sportarzt Matteo Rossetto. So kam einiges an Fachwissen zusammen. Wenn sie etwas mache, dann eben richtig, sagt sie. Drei Vereine hatten Moni im Laufe der Zeit-
offiziell angestellt: der FC Grischuna, Concordia Basel und der FC Laufen. Sie half aber immer wieder in anderen Vereinen aus, wenn für Trainingslager oder wegen Ausfall ein Pfleger gesucht wurde. Ein Telefonanruf verändert alles Ein markanter Einschnitt war der Wechsel zu Concordia. Sie war im A Meister, in der U19 und in der 1. Mannschaft als Pflegerin tätig – daraus ergab sich ein Vollprogramm. «Ich war an drei Wochentagen und das komplette Wo-
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Jugendgruppen
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Mütter- und Väterberatung
Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.
Nordic Walking Treff: Di, 18.30 / Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch
Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige
Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30.
Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00–17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt. Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Bis 10 Zeilen Bis 15 Zeilen
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Donnerstag, 21. Mai 2020 Nr. 21
Empfehlungen
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Dr. Ingold an der Heuwaage
Mitteilung
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Wir machen die Bevölkerung der untenstehenden Gemeinden darauf aufmerksam, dass die Kehrichtabfuhr nach Pfingstmontag wie folgt stattfindet:
Wieso mehr bezahlen? Tel. 0800 73 73 73, www.implakom.ch
Kehrichtabfuhr Dienstag, 2. Juni 2020 Gewohnte Kehrichtabfuhr in den Gemeinden: Blauen Nenzlingen (ursprünglich geplant: Mittwoch, 3. Juni 2020) Roggenburg
Ederswiler
Kleinlützel
Röschenz
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Bärschwil
Wir danken – Ihr KELSAG-Team
Am Donnerstag, 28. Mai 2020, feiern
Lidia & Josef Borer-Brunner in Himmelried ihren 60. Hochzeitstag. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen euch alles Liebe und Gute, vor allem gute Gesundheit auf eurem weiteren Lebensweg. Eure Kinder, Schwiegerkinder, Grosskinder und Urgrosskinder
Restaurant Traube, 4227 Büsserach Breitenbachstrasse 19 Telefon 061 781 11 85 info@traube-buesserach.ch www.traube-buesserach.ch Montag Ruhetag
Wir sind wieder für euch da! Kommen und geniessen Sie unsere Sommerspezialitäten mit diversen Pizza’s. Neu offerieren wir auch Menüs zum Mitnehmen.
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Donnerstag, 21. Mai 2020 Nr. 21
VERANSTALTUNG
MUSIK-TIPP
GEDANKENSTRICH
Instrumentenpräsentation der Musikschule
Martina Linn Die 1991 geborene Martina Linn wuchs im Engadin mit urchiger Schweizer Volksmusik auf. Mit 14 entdeckte sie ihre Liebe zu Pop und Folk, namentlich zu den Idolen Eva Cassidy, Neil Young und Joni Mitchell. Sie coverte Songs und begleitete sich selbst auf der Gitarre. Ab 16 komponierte sie ihre ersten eigenen Lieder. 2010 begann sie, sich an der Musikhochschule in Luzern zur Profimusikerin auszubilden. 2013 erschien ihr Debütalbum «She Is Gone», dem zwei Jahre danach «Pocket Of Feelings» folgte. «In der Einfachheit sehe ich unheimlich viel Potenzial», sagte Martina Linn einmal über ihre Musik. Diesen Gedanken hat sie in den letzten Jahren verinnerlicht und eigenständig weiterentwickelt. Auf der aktuellen dritten CD «Win What Yesterday Lost» kommt sie im Vergleich zu den Vorgängeralben poppiger daher. Dennoch ist unüberhörbar, dass auch ihre zehn neuen Songs im Americana-Sound geerdet sind. Benno Hueber
LESERBRIEF
Schliessung des Spitals gegen den Volkswillen Ich habe mich sehr gewundert, als ich im letzten Wochenblatt gelesen habe, dass der Stadtrat für die Abklärungen des geplanten Gesundheitszentrums für den Verein Region Laufental 1.50 Franken pro Einwohner gesprochen hat. Wer hat diesen Verein eigentlich dazu berechtigt, über die Zukunft des ehemaligen Feningerspitals zu entscheiden? An der Veranstaltung zur Zukunft des Spitals im Januar dieses Jahres im Gymnasium Laufen versuchten die Behörden des Kantons und der Stadt Laufen, das Gesundheitszentrum der Bevölkerung schmackhaft zu machen. An der anschliessenden Diskussion war nur Kritik an dieser Lösung zu hören. Anscheinend haben der Stadtrat und seine Mitstreiter diese Kritik nicht verstanden und arbeiten weiterhin blindlings gegen den Volkswillen. Das Laufental und der Kanton Basel-Landschaft haben sich für den Beitritt des Laufentals zum Kanton Basel-Landschaft entschieden. Das Baselbieter Volk im vollen Bewusstsein darüber, dass der Kanton für das Feningerspital dauernd einstehen muss, auch wenn das Spital in Zukunft jährlich Millionenverluste ausweist. Die Laufentaler Bevölkerung war berechtigterweise im Glauben, dass die Zukunft des Feningerspitals für immer gewährleistet ist. Die Bevölkerung des Baselbiets muss sich dieser Verpflichtung gegenüber dem Laufental bewusst gewesen sein, schliesslich war der Artikel 45 mit der dauernden Gewährleistung bei der Abstimmung bekannt. Wenn die Regierung des Baselbiets zu dieser Gewährleistung, was einst Volkswille war, nicht mehr stehen will, muss dies vom Gericht geklärt werden, ist meine Meinung. Urs Bieli Laufen
Alte Fotos
WoS. Die Musikschule LaufentalThierstein stellt auf ihrer Website alle Musikinstrumente in kurzen VideoClips vor. Denn dieses Jahr muss die öffentliche Instrumentenpräsentation wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Wie klingt eigentlich die Oboe? Welche Musik kann ich auf der Gitarre spielen? Gefallen mir die Querflöte oder das Cello besser oder doch eher Saxofon und Schlagzeug? Über 30 Instrumente können unter www.musikschule-laufen.ch angeschaut werden. Bis zum 31. Mai kann man sich noch an der Musikschule anmelden! Auch Schnupperlektionen können jederzeit vereinbart werden – unter Einhaltung der Hygieneund Schutzmassnamen. Weitere Infos unter www.musikschule-laufen.ch
Benildis Bentolila
Video-Clips: Musiklehrer Raphael Ilg führt vor, wie eine Oboe klingt.
FOTO: ZVG
LESERBRIEF
Corona-Geschichte Nachdem die Massnahmen der CoronaPandemie gelockert wurden, stoben die Menschen an ihre Arbeitsplätze, Kinder drückten wieder die Schulbank, Blechlawinen verstopften neuerdings die Strassen und die Leute gingen einkaufen. Viele standen wochenlang unter Entzug. Obwohl es den Schweizern, verglichen mit andern Nationen, gut ging, fehlte einigen der Kaufrausch, das Gewusel und Gehetze, obwohl die meisten betonten, wie wohltuend es gewesen sei, für einmal langsamer zu treten, zur Ruhe und Besinnung zu kommen. Kaum öffnete sich das Konsumparadies, stürzte man sich auf die Gegenwart. Das vormals erlebte Bewusstsein des Menschseins entschwand am Hori-
zont und verblasste. Man freute sich am Leben und dass man nochmals davon gekommen war. Ich lenkte meine Schritte in den Wald und blieb verwundert stehen. Kein Biker mit Schlamm verspritzten Beinen sauste an mir vorbei, kein Reiter nickte hoheitsvoll von seinem Pferd, kein Hundehalter rief seinen Vierbeiner zurück, kein Kindergeschrei, kein Tac-tac von Nordic Walking Stöcken, kein menschliches Geschnatter, keine lautstarke Musik, nicht einmal eine Motorsäge hörte ich. Ich atmete auf. Der Wald gehört wieder den Rehen, die mich verdutzt anschauten, Mäusen, die ihre Köpfchen aus den Löchern streckten, Eichhörnchen, die über den Weg huschten und
flink auf einen Baum kletterten, Vögel, die sich unterhielten und sich nicht um die Menschen und ihre Sorgen und Ängste kümmerten. Stundenlang streifte ich über Stock und Stein, ohne einem Menschen zu begegnen. Ich genoss die wohltuende Ruhe und war dankbar, dass das Leben einen immer wieder an Wegkreuzungen führt. Jeder kann sich für seinen Weg entscheiden, wobei es keine richtigen oder falsche Pfade gibt. Es gibt nur die Erfahrung. Ich wünsche uns allen, dass wir die Corona-Erkenntnisse in unser weiteres Leben einbauen, Prioritäten setzen, achtsamer mit uns und unserer Umwelt umgehen. Freudiges Voranschreiten. Chris Keller Grellingen
LESERBRIEF
FOTOGALERIE
Warum fällt ein Bauer seine gesunden Kirschbäume?
Bald ist Kirschenzeit!
Es blutet mir das Herz! Vielleicht geht es Ihnen auch so, wenn Sie sehen, wie ein Baum umgehauen wird, der noch kerngesund und letztes Jahr voller feiner «Chirsi» gehangen ist. Aber warum in aller Welt fällt ein Bauer seinen Baum, obwohl dieser, seit bald 40 Jahren, regelmässig die feinsten Kirschen geliefert hat? Ich will es Ihnen sagen: Weil die «Chirsi» seit dem Jahr 2019 zu klein sind. Nein, sie haben keine Krankheit oder sonst irgend einen Mangel an Nährstoffen. Aber die ach so grünen Grossverteiler, welche mit grossartigen Slogans wie «us der Region für d Region» werben, wollen keine Kirschen mehr abnehmen, die kleiner sind als 22 Millimeter. Ist denn das zu fassen?! Nur weil die Kirschen zu klein sind, kommen sie nicht mehr ins Sortiment der Grosshändler und dem besagten Bauern bleibt nichts anderes übrig, als seine wunderschönen Kirschbäume zu fällen, weil er seine Kirschen nicht mehr verkaufen kann. Wie Sie sicher bereits in der Migros-Zeitung gesehen haben, werden bereits jetzt Kirschen aus dem
Ausland in den Läden verkauft, vier Wochen bevor die eigentliche Kirschenernte hier im Schwarzbubenland beginnt. Wenn also unsere schönen «Chirsibäum» voller feiner Kirschen hängen, haben die meisten Konsumenten ihre Lust auf Kirschen bereits gestillt. Viele wissen nicht, dass die einheimischen alten Sorten kleiner sind aber an Geschmack einiges mehr zu bieten haben. Auf einer «Chirsiweihe» oder für die selbst gemachte Konfitüre eignen sich kleinere Kirschen sowieso besser. Also, liebe Leute, habt ein wenig Geduld und erinnert euch an euer «grünes Gewissen», dass es viel umweltschonender und vor allem viel gesünder und sogar noch günstiger ist, auf unsere «Schweizer Chirsi» zu warten. Bei vielen Bauern in unserer Region könnt ihr die besten Kirschen direkt ab Hof oder sogar direkt ab Baum kaufen. Die «Chirsibäume» und die Umwelt danken euch von Herzen. Jeannine Laffer-Schmidlin Bärschwil
Knackig: die ersten Kirschen im Mai in Breitenbach... FOTO: PAUL MARK
...und hier in Bärschwil. FOTO: JEANNINE LAFFER-SCHMIDLIN
EINGESANDT
Die Kirschessigfliege könnte ein Problem werden Die Kirschessigfliege (KEF) könnte dieses Jahr ein grösseres Problem werden, als die letzen paar Jahre. Der Winter war ausgesprochen mild und auch die Temperaturen der letzten Wochen waren ganz nach dem Geschmack der Fliege. Wenn die Kirschen reifen, droht eine explosionsartige Vermehrung, worunter insbesondere die späten Kirschensorten leiden werden. Wenn der Sommer feucht und nicht zu heiss wird, dann drohen auch grosse Schäden bei den späteren Kulturen wie Zwetschgen und Reben. Urs Asprion aus Dittingen befasst sich leidenschaftlich mit der KEF und hat neue Erkenntnisse gewonnen. Wenn die Verhältnisse für die Fliege gut sind und es viele reife Früchte hat, dann fängt man viel mehr männliche Fliegen
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als weibliche. Wenn die Verhältnisse nicht so gut sind, dann fängt man vor allem weibliche Fliegen. Die Weibchen scheinen fähig sein zu sein, das Geschlechterverhältnis zu steuern. Im Moment fängt Urs mehr weibliche Fliegen als männliche. Aber sobald die Kirschen reif werden, wird sich dies ändern. Die Männchen verursachen zwar keine Schäden, aber wenn es viele hat, dann wird auch viel begattet und vermehrt. Um die Schäden so gering wie möglich zu halten, ist es immer noch möglich, die vornehmlich weiblichen Fliegen mit Becherfallen zu fangen. Urs hat ein spezielles Rezept für eine Köderflüssigkeit entwickelt, welche die Viecher stärker anlockt als die bisher bekannten Mischungen. Diese besteht aus 25% Apfelessig, 25% Rotweinessig, 25% Bier, 15%
billiger Rotwein, 10% Himbeersirup plus 30 Tropfen GWM-Glanztrockner pro Liter. Urs empfiehlt bis Mitte Juni in jeden Baum mindestens eine Falle mit 1dl Flüssigkeit reinzuhängen, um so möglichst viele Weibchen zu fangen, um die Massenvermehrung stark einzuschränken. Die Flüssigkeit muss bis dann nur einmal gewechselt werden. Auf der Homepage des Obst- und Gartenbauvereins Laufental (www.obstbauverein-laufental.ch) findet man eine Anleitung, wie man aus einer PET-Flasche selber eine Köderfalle bauen kann. Wer nicht basteln will, kann vom Verein auch professionelle, wiederverwertbare Köderfallen beziehen. Roland Roth Obst- und Gartenbauverein Laufental
In den letzten Wochen haben mein Mann Roland und ich von verschiedenen Bekannten «wunderbare» Bilder erhalten, die sie selbst zeigen – allerdings vor vielen Jahren. Alle schrieben ungefähr das Gleiche dazu: «Es stimmt halt schon, dass wir auf alten Fotos am besten aussehen.» Manchmal erkannten wir die Abgebildeten kaum: Sie hätten als Filmstars durchgehen können. Dann gab es diese Fotos, auf welchen wir mit drauf waren, ebenfalls bedeutend jünger, was uns gefiel. «Was?! So haben wir vor zwanzig Jahren noch ausgesehen?» Es reizte uns, unsere alten Fotoalben durchzublättern. Weit kamen wir nie, denn zu jeder dritten Seite gab es eine Geschichte zu erzählen, nach dem Motto «Weisch no?» Zudem gab es immer wieder Fundstücke, die wir unbedingt einscannen und an Abgebildete mailen mussten. Darauf folgten lange Telefongespräche, denn schliesslich mussten alle Geschichten von früher wieder einmal mündlich aufgefrischt werden. Manchmal wunderte ich mich über die fantastischen Ereignisse, die da erzählt wurden. Ich fragte mich, ob die Erinnerung uns Streiche spielt, indem sie die Vergangenheit gar zu märchenhaft darstellt. Aber dann schauten wir auf die Fotos und fanden, dass so tolle Menschen bestimmt so tolle Sachen erlebt haben. Ein fast dreissig Jahre altes Bild zeigt mich vor dem neuen Backofen, wie ich stolz auf zwei von mir gebackene Brote zeige. Mir scheint jetzt, nach Jahrzehnten, um mich herum dufte es wie damals. Ein Brot verschenkten wir, das andere gabs zum Sonntagsbrunch. Weil mein Mann und sein Freund so begeistert waren, buk ich am nächsten Samstag vier Brote. Schliesslich war ich allein zu Hause, denn Roland arbeitete bis Mittag. Wir verteilten drei Brote an Nachbarn im Block. Weil die Brote so gut ankamen, steigerte ich meine Produktion. Wir fuhren abends mit dem Auto auf Verteiltour. Als wir heimkamen, schellte das Telefon. Schliesslich verfügten wir nur über Apparate mit «Nabelschnüren». Die Empfänger erzählten, sie hätten das Brot bereits geschmaust: «Es ist sagenhaft gut.» Um für die gerechte Verteilung zu sorgen, machten wir eine Liste, wem wir eines übergeben hatten. An einem Sonntagmorgen sagte mein Mann beim Aufstehen: «Wie ich mich jetzt freue auf das Sonntagsbrot. Stundenlang muss ich sie verteilen und habe diesen herrlichen Duft in der Nase.» Ich überlegte, wo das letzte Brot steckte. Wohin hatte ich es gelegt? Im Nachthemd raste ich durch die Wohnung, schaute zehnmal in den Backofen, in den Brotkasten, ja gar in den Kühlschrank. O Schreck, wir hatten alle Brote verteilt. Für uns blieb keines. «Das passiert mir nicht noch einmal», meinte mein Mann. «In Zukunft werde ich vor der Verteiltour zwei Brote für mich verstecken.»
ABSCHALTEN ABWECHSLUNG ABENTEUER
Karin Breyer Wandern in der Nordwestschweiz 160 Seiten, kartoniert, 978-3-7245-2424-3 CHF 19.80 Erhältlich im Buchhandel oder unter www.reinhardt.ch
DIES UND DAS
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GESCHÄFTSWELT
LESERBRIEF
Überdachungen aus dem Baselbiet
Ein zeitgemässer Blick auf die USA
Lamellendach: Ist gleichzeitig Dach und Beschattung. PR. Eine Sitzplatzüberdachung bietet viele Vorteile für Frischluftfans und schafft zusätzlichen Lebensraum im Freien. Sie bietet Schutz vor Regen wie auch vor direkter Sonneneinstrahlung. Während auf einem Glasdach die Beschattung in Form einer Markise unter oder auf dem Dach montiert wird, ist das Lamellendach gleichzeitig Dach und Beschattung. Ausgestattet mit Aluminium-Lamellen wird dieses auf Mass angefertigt. Unsere Überdachungen las-
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sen sich farblich individuell auf Ihre Bedürfnisse abstimmen und können mit Komfortoptionen wie beispielsweise LED-Beleuchtung ausgestattet werden. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für eine kostenlose Beratung und wir fahren zu Ihnen ins schöne Baselbiet, Fricktal oder Schwarzbubenland. Wahl Glas- und Metallbau AG Wahl Glas- und Metallbau AG, Lausenerstrasse 20, Liestal Tel. 061 926 90 20, www.wahl-ag.ch
GESCHÄFTSWELT
Grosse Polstermöbel-Ausstellung
Spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg kann man die USA als das Imperium der Gegenwart bezeichnen. Dies, weil die USA das Land mit dem grössten Bruttoinlandprodukt und den meisten Milliardären, mit den höchsten Militärausgaben, mit den meisten Militärstützpunkten und den meisten Militäreinsätzen im Ausland sind und sie mit diesen Mitteln ihre Macht demonstrieren und ihren Einfluss geltend machen. Ich erinnere mich gut an meine Schulzeit in den Sechzigerjahren, als wir auf dem Pausenhof die «Weltpolitik» besprachen und einhellig der Meinung waren, wenn die Russen kämen, würden uns die Amerikaner helfen. Das war einfach: Dort die Bösen, und hier die Guten, zu denen wir selbst gehörten. Dieses USA-Bild hat sich inzwischen geändert. Immer mehr Fakten sind in den letzten Jahren ans Licht gekommen, welche die USA als Imperium entlarven, welches ohne Skrupel und Hemmung auf Lüge, Manipulation, Mord, verdeckte und offene Kriegsführung und Verschwörung zurückgreift, um seinen Machtanspruch durchzusetzen. Einer, welcher an dieser Aufklärungsarbeit mit seiner Forschung und seinen Publikationen wesentlich mitgewirkt hat, ist der Dornacher Daniele Ganser. Soeben ist sein neustes Buch «Imperium USA – die skrupellose Weltmacht» erschienen. Nach dem Nato-Buch über illegale Kriegsführung zeigt uns Ganser im neuen Buch die ganze Palette der Gräueltaten der amerikanischen Elite der letzten 400 Jahre, vertreten durch Regierungen, Geheimdienste und Armeen. Einiges davon ist schon bekannt, aber in dieser Übersicht zum ersten Mal dargestellt. Ganser betrachtet die Aussenpolitik der USA aus der Perspektive des UNO-Gewaltverbots, der Menschheitsfamilie und der Achtsamkeit. Edmondo Savoldelli Rodersdorf
GESCHÄFTSWELT
Neue Fassade Vielseitig: In Böckten wird eine grosse Auswahl an Polstermöbeln gezeigt. PR. Diesen Samstag und Sonntag 23./24. Mai lädt sie Möbel Eichler in die Mehrzweckhalle von Böckten zum grossen Polstermöbel-Festival ein. Aktuell sind die Neuheiten der Polstermöbel eingetroffen. Diese bieten sowohl für das Auge wie das ergonomisch richtige Sitzen, viel Komfort und Freude am Wohnen. Mit den flexiblen Polstermöbel-Programmen können Räume optimal gestaltet werden. Die zur Auswahl stehenden vielfältigen Bezugsmaterialien, wie zum Beispiel Leder, Stoff oder Mikrofaser, sind qualitativ hochwertig und setzen einmalige Farbakzente. Dem Motto «Möbel speziell für kleine Räume» wird Möbel Eichler in jeder Art und Weise gerecht, denn Polstermöbel nach Mass sind das Markenzeichen dieses Möbelhauses.
FOTO: ZVG
Auch das riesige Angebot an Relaxsesseln ist immer auf dem aktuellen Stand und bietet speziell auch für Kundinnen und Kunden mit Artrose oder Rheuma, dank der neuen Wärmetechnologie durch Infrarot, einen angenehmen Sitz und Liegekomfort. An den zwei Ausstellungstagen werden sie durch Fachpersonal kompetent beraten und zudem erhalten sie vor Ort wertvolle Tipps zur Pflege der Möbel. Wer sich für ein Stück aus der Kollektion von Möbel Eichler entscheidet, erhält die Lieferung gratis, die alten Möbel werden kostenlos und fachgerecht entsorgt und es gibt 15 Prozent Rabatt.
Desaster. Mag sein, dass kirchliche Hilfswerke etwas beitragen können zur Linderung der durch die sozialistische Diktatur verursachten Kalamitäten. Der grösste Beitrag zur Linderung der Not sind allerdings die Geldbeträge, die monatlich die drei Millionen aus dem sozialistischen Paradies Geflüchteten ihren in Venezuela verbliebenen Verwandten überweisen. Es ist edel, dass kirchliche Hilfswerke versuchen, etwas zur Linderung der durch die sozialistische Diktatur verursachten Schäden beizutragen. Das Corona-Virus dürfte aber wohl das kleinere Übel sein in diesem Lande mit der weltgrössten Inflation. Die Quintessenz: Wer die Privatwirtschaft zerstört, wird Hunger ernten.
PR. Ihre Hausfassade ist immer im Einsatz. Sie schützt Ihre vier Wände vor Regen, Sturm und Fäulnis. Und gegen Kälte, Hitze und UV-Strahlen. Trotzdem wird ein fälliger neuer Anstrich oft nicht angepackt. Aber warten Sie nicht, bis der Putz bröckelt und sich Risse bilden! Frühling und Sommer sind die besten Zeiten für einen Aussenanstrich. Und den kann zu dieser Jahreszeit fachmännisch und günstig das MAEXTeam aus der Region durchführen. Der Familienbetrieb übernimmt nicht nur die Malerarbeiten. Sie sind Allround- Handwerker mit viel Erfahrung. Wurde Ihr Haus länger nicht gestrichen und verputzt, dann sind meist auch kleinere Schäden zu reparieren. Die Fassade wird von Algen und Schimmel befreit. Und Risse müssen ausgebessert werden. Verwendet wird eine hochqualitative, umweltfreundliche Fassadenfarbe, die Ihr Haus auch vor Algen und Pilzen schützt. Bestens geeignet für die Werterhaltung Ihrer Immobilie. Das alles sind aber Fragen, die Peter und Michel Buschor ganz schnell vor Ort einschätzen können. Eine Beratung und Offerte kostet Sie nichts. Und es gibt noch freie Termine für Schnellentschlossene. Wenn es das Wetter zulässt, ist Ihre Fassade vielleicht schon in zwei bis drei Wochen fertig.
Peter M. Linz Kantonsrat SVP Büsserach
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Polstermöbel-Festival Möbel Eichler in der Mehrzweckhalle Böckten, Weiermattstrasse 2. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 23./24. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr.
LESERBRIEF
Replik zu «Kirche in Not» Die «Kirche in Not» (Wochenblatt vom 14. Mai 2020) ruft zu Spenden für das arme Venezuela auf. Das ist eine noble Aufgabe und passt zu Pfingsten. Allerdings muss man sich fragen, ob solche Hilfsgelder überhaupt ankommen werden. Die Opposition hat die Wahlen im Jahr 2015 gewonnen, doch die sozialistischen Heilsbringer in der Regierung kümmert das nicht. Die Diktatoren sind nicht einmal imstande, die Grundversorgung der Bevölkerung zu sichern. Der Ölkonzern PDVSA wurde verstaatlicht und die Ölproduktion liegt am Boden, die Industrieproduktion und die Landwirtschaft wurden zerstört. Lebensmittellieferungen der USA wurden an der Grenze gestoppt. Mord und Totschlag und Korruption dominieren das Land. Wie immer bei sozialistischen Regierungen seien aber die USA schuld am
Aussenanstrich: Frühling und Sommer sind dafür die besten Zeiten. FOTO: ZVG
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KALEIDOSKOP
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F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE Zunahme von Online-Anlagebetrug BASELLAND. WoS. In den letzten Wochen stellte die Baselbieter Polizei eine Zunahme von Online-Anlagebetrugsfällen fest. Mindestens acht im Kanton Basel-Landschaft wohnhafte Personen wurden in den letzten Wochen von unbekannten Tätern telefonisch betreffend Investitionsmöglichkeiten in Kryptowährungen oder Fremdwährungen angegangen. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf nahezu eine Million Franken. Die Polizei warnt und ruft zu Vorsicht vor dieser Betrugsmasche auf.
Pusteblume: Der Löwenzahn wächst auch in der Coronazeit.
FOTO: DORIS SCHOTT
BASELLAND
BASELLAND
SOLOTHURN
Tigermücken
Ferienregion Baselland Neues Strassengesetz
WoS. Die Tigermücke ist eine potenzielle Überträgerin von Krankheitserregern. Sie hat sich in der Region Basel weiter verbreitet. Sowohl beim Rheinhafen als auch in der Nähe des französischen Autobahnzolls hat sie sich fest niedergelassen. Im Kanton Basel-Stadt sowie in zwei Gemeinden im Kanton BaselLandschaft gibt es neue Hinweise auf eine Ansiedlung. Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, sich auch dieses Jahr wieder aktiv an der Bekämpfung der Tigermücke zu beteiligen. Wichtige Tipps: auf Pflanzenuntersetzer und Wasserbehälter in Gärten und Terrassen verzichten oder diese mindestens einmal wöchentlich leeren. Unbenutzte Behälter wie Giesskannen, Eimer oder Spielsachen unter einem Dach lagern oder umdrehen. In Teichen und Fliessgewässern können sich die Tigermückeneier- und Larven nicht entwickeln.
WoS. Vieles ist in diesem Sommer anders. Auch die Ferien. Viele Leute werden ihre Ferien dieses Jahr zu Hause in der Schweiz verbringen. Baselland Tourismus will diese Chance nutzen und startete diese Woche deshalb die Online-Kampagne «Entdecke die andere Ferienregion Baselland». Ziel der Kampagne ist es, die lokale Bevölkerung für die Angebote vor der Haustür zu begeistern und neue Schweizer Gäste für einen mehrtägigen Aufenthalt im Baselbiet zu gewinnen. Als Beispiele führt Baselland Tourismus die WasserfallenBahn, Augusta Raurica oder die BikeTrails in Sissach und Arlesheim auf, die den Vergleich mit grossen Feriendestinationen nicht zu scheuen brauchen. Die Kampagne zeigt mit neun verschiedenen Sujets auf, dass in diesem Sommer eine lange Reise nicht nötig ist, um unvergessliche Ferien zu erleben.
WoS. Die Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission hat das teilrevidierte Strassengesetz zuhanden das Kantonsrates verabschiedet. Sie hat beschlossen, dass Strassenprojekte bereits ab Ausgaben von mehr als 15 Millionen Franken dem fakultativen Referendum unterstellt werden sollen, anstatt wie heute im Gesetz vorgesehen ab 25 Millionen Franken. Zwei Hauptaspekte stehen bei der Teilrevision des Strassengesetzes im Vordergrund: die Abschaffung des Strassenbaufonds sowie die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage zur Finanzierung von Velowegen von kantonaler Bedeutung. Neu wird der Kanton für alle Velowege von kantonaler Bedeutung zuständig sein. Damit wird es einfacher, Velowege zu realisieren und bestehende Netzlücken zu schliessen. Der jährliche Aufwand dafür wird auf maximal zwei Millionen Franken geschätzt.
Verletzter Autofahrer BRISLACH. WoS. In der Breitenbachstrasse ereignete sich am letzten Montagnachmittag ein Selbstunfall. Ein 26-jähriger Mann fuhr von Zwingen herkommend Richtung Breitenbach. Kurz nach der Bushaltestelle Oberdorf geriet der Fahrzeuglenker über den rechten Strassenrand hinaus und kollidierte mit einer Gartenmauer. Das Fahrzeug überschlug sich und kam schliesslich wieder auf den Rädern stehend, auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand. Der Fahrzeuglenker wurde verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Polizei sucht Zeugen. Eine Raupe reizt Haut und Atemwege REGION. WoS. Der Eichenprozessionsspinner kommt aufgrund des Klimawandels immer häufiger auch im Mittelland vor. Die Raupen des Nachtfalters, die jetzt auf Eichen unterwegs sein können, haben Gifthaare, die Hautausschläge verbunden mit starkem Juckreiz und ausserdem Atemprobleme auslösen können. Treten solche Reaktionen auf, wird empfohlen, den Hausarzt oder einen Allergologen zu kontaktieren. Wer Raupen des Eichenprozessionsspinners entdeckt, sollte seine Beobachtung beim Pflanzenschutzdienst der Gemeinde melden, damit die Tiere fachgerecht entfernt werden können.
U. Baumann AG
NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Wir empfehlen
Hidden figures Film von Theodore Melfi
Die momentane «Corona-Zeit» verführen zum drinnen bleiben und TV oder Filme schauen. Diese hat es in grosser Auswahl in unserer Bibliothek. Heute will ich Ihnen einen davon vorstellen: «Hidden figures», eine Filmbiografie von Theodore Melfi. Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson sind drei afroamerikanische Frauen, die zu Beginn der sechziger Jahre als Mathematikerinnen bei der NASA arbeiten. Katherine hat drei kleine Töchter, der Ehemann ist früh gestorben. Katherines Mutter wohnt bei ihnen und führt den Haushalt. Mary Jackson arbeitet in der Abteilung für Raumkapseln. Sie möchte und könnte auch als Ingenieurin arbeiten, hat aber nicht die richtige Ausbildung. Dorothy Vaughan arbeitet am Computer und hat anfänglich keine Kenntnisse. Sie informiert und bildet sich selber weiter, bis sie das Gerät perfekt beherrscht. Als sich herausstellt, wie gut sie mit dem Rechner arbeiten kann, ist das Staunen gross. Sie wird zum Supervisor ernannt, will diese Position aber nur annehmen, wenn sie die Frauen ihrer bisherigen Abteilung mitbringen darf. Der Film ist unterhaltsam und hervorragend gespielt. Christine Eckert
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