Wiggertaler
Auflage: 35 128 Exemplare, Nr. 43 / 22. Oktober 2026 GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG
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Wöchentlich erscheinendes amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Anzeiger für amtliche Publikationen der Gemeinden Boningen, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen. Erscheint zusätzlich in: Fulenbach, Wynau, Reiden, Wikon.
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Rothrist Samstag, 24. Oktober, 9 bis 17 Uhr, Schulhausplatz Dörfli
Der Rothrister Märit ist wieder zu Hause
Wenn es um Vertrauen geht
Nach der erfolgreichen Totalsanierung des Dörflischulhauses kehrt der Rothrister Märit zurück an seinen alten Stammplatz. Am 24. Oktober lädt die Gemeinde zum Tag der offenen Tür, während der Rothrister Märit sein 35-Jahr-Jubiläum feiern darf. Vor einem Jahr musste der Rothrister Märit wegen der Sanierung des Dörflischulhauses ins Breiten-Areal ausweichen. Heuer kehrt der Märit zurück aus dem «Exil», sehr zur Freude von OKPräsidentin Karin Lienhard: «Auf dem Schulhausareal kommt eine grössere Märitstimmung auf. Wir freuen uns, dass wir die 35. Ausgabe wieder ‹zu Hause› austragen dürfen.» Für die Rückkehr hat Karin Lienhard die Stände neu angeordnet. Statt in einem Kreis laufen die Besucherinnen und Besucher neu eine Acht. Die grosse Tombola und elf weitere Stände sind in der alten Turnhalle untergebracht. Der Geisshubelweg ist während des Märits erstmals gesperrt, damit die Schüler ihre gesponserten Zelte auf der Strasse aufstellen können. Der Zugang zur Bäckerei Wacker, die von 6 bis 14 Uhr geöffnet ist, bleibt aber jederzeit gewährleistet. Mit 81 Ausstellern ist der Rothrister Märit auch in diesem Jahr ausverkauft. Textilhandwerk aus Ecuador, Kunst aus Afrika, heimische Duftkerzen und Naturseifen werden ebenso feilgeboten wie herbstliche Dekorationen und ganzjährig passende Handwerkskunst.
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Das OK des Rothrister Märit mit den beiden Tombola-Hauptgewinnen (von links): Sandra Guldimann, Silvia Gyger, Daniel Hofer, Präsidentin Karin Lienhard, Fränzi Maddalena, Nadja Steffen, Elisabeth Riechsteiner. BILD: ZVG
Ein Markt, an dem es für jeden und jede etwas zu finden gibt. Der Märit ist überdies Schauplatz für nachhaltigen Handel. Schulklassen verkaufen von der Rothrister Bibliothek ausrangierte Bücher und geben ihnen so ein zweites
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Leben – und füllen dadurch ihre Klassenkasse. Nicht fehlen darf auch in diesem Jahr der Spielzeug-Flohmarkt, bei dem gebrauchte Spielwaren neue dankbare Besitzer suchen. FORTSETZUNG SEITE 2
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Amtliche Publikationen
OFTRINGEN
OFTRINGEN
WIGGERTALER NR. 43 / 22. OKTOBER 2026
MURGENTHAL
Ersatzwahl eines Publikation von Baugesuche Mitglieds für den Gesuchen um ordentliche Bauherr: volenergy AG, Spittelweg 1 5034 Suhr Gemeinderat für den Einbürgerung Bauobjekt: Reklamegesuch Tankstelle Ruedi Rüssel Rest der laufenden Folgende Personen haben bei der Gemeinde Oftringen ein Gesuch um ordentliche Einbür- Zustimmung: Departement BVU Amtsperiode 2026/2029 gerung gestellt: Kanton Aargau (Anmeldeverfahren zum a) Cerimovic, Omar, 2009, männlich, Ortslage: Hauptstrasse 30.1, Parzelle 399 Slowenien, 4665 Oftringen, Bauherr: Dorothea Diriwächter1. Wahlgang) Luzernerstrasse 42 Baumann und Samuel b) Hoxhaj, Eron, 2011, männlich, Kosovo, 4665 Oftringen, Zimmereiweg 4 c) Lekovic, Tatiana, 1999, weiblich, Italien, 4665 Oftringen, Dorfstrasse 44 d) Lekovic, Mia, 2023, weiblich, Italien, 4665 Oftringen, Dorfstrasse 44 e) Lekovic, Mateo, 2026, männlich, Montenegro, 4665 Oftringen, Dorfstrasse 44 f) Mager, Henrik, 1971, männlich, Deutschland, 4665 Oftringen, Eichmattstrasse 3 g) Ramadani, Alina, 2006, weiblich, Nordmazedonien, 4665 Oftringen, Säliblickstrasse 23 h) Strumberger, Robin Richard Alexander, 1984, männlich, Deutschland, 4665 Oftringen, Zofingerstrasse 18P i) Tan, Nurcan, 1978, weiblich, Türkiye, 4665 Oftringen, Wolfbachring 2 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Oftringen, 22. Oktober 2026 Der Gemeinderat
Diriwächter, Schlossacker 19 4853 Murgenthal Bauobjekt: Aufstockung und energetische Sanierung in ökologischem Holzsystembau Zustimmung: Departement BVU Kanton Aargau Ortslage: Schlossacker 19, Parzelle 1511 Öffentliche Auflage des Gesuches vom 26.10.2026 bis 24.11.2026 im Gemeindehaus, Parterre. Gegen Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Murgenthal schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d. h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendende anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. BAUVERWALTUNG MURGENTHAL
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Nach der Demission von Herrn Hanspeter Schläfli als Mitglied des Gemeinderates hat der Gemeinderat die Ersatzwahl eines Mitglieds für den Gemeinderat für den Rest der laufenden Amtsperiode 2026/2029 auf Sonntag, 28. Februar 2027, festgesetzt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bis spätestens am Freitag, 15. Januar 2027, 12.00 Uhr, bei den Zentralen Diensten einzureichen. Dem Wahlvorschlag sind ein Wahlfähigkeitsausweis und eine schriftliche Wahlannahmeerklärung beizulegen. Anmeldeformulare können bei den Zentralen Diensten bezogen oder im Internet unter www.oftringen.ch heruntergeladen werden. Bei der Wahl in den Gemeinderat entfällt eine Nachmeldefrist und es findet in jedem Fall eine Urnenwahl statt, da eine stille Wahl im 1. Wahlgang von Gesetzes wegen ausgeschlossen ist. Ein allfälliger 2. Wahlgang findet am 6. Juni 2027 statt. Oftringen, 22. Oktober 2026 Der Gemeinderat
Dankt für den Regen am 8. und 10. Oktober. Daher der Aufruf aus 2. Chronik 7.1 4: «Wenn mein Volk, gilt auch für die Schweiz und Sie, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren: Dann will ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.» Nachher um mehr Regen beten.
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Kirchliche Anzeigen Ref. Kirchgemeinde Brittnau Samstag, Basarfest 11 Uhr: Sponsorenlauf, 12 Uhr – 13.30 Uhr, Mittagessen, 13.15 Uhr: Theater «Roni Rotkappe, hast du Angst vor dem bösen Wolf?» Sonntag, 10 Uhr: Erntedankgottesdienst mit der Trachtentanzgruppe, Pfrn. Julie Schmitt, anschliessend lädt die Trachtengruppe zu Most und Zopf ein. www.kirchebrittnau.ch
Ref. Kirchgemeinde Murgenthal Glashütten. Sonntag, 25. Oktober, 9.30 Uhr: Erntedank-Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Berde. Musikgesellschaft besorgt musikalische Umrahmung. Jungschi dekoriert und serviert im Anschluss einen Imbiss. Dienstag, 27. Oktober, 14 Uhr: Seniorennachmittag «Markus Scherer erzählt von seinen Erlebnissen als ehemaliger Schweizer Gardist, Polizist und Betriebsleiter des Gefängnisses Lenzburg. Mittwoch, 28. Oktober, 17 Uhr: Level 3
Ref. Kirchgemeinde Oftringen Freitag, 23. Oktober, 10.15 Uhr: Andacht im Alterszentrum Lindenhof Sonntag, 25. Oktober, 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Dieter Gerster und Gospelchor Kölliken | Kindergottesdienst im UG Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch
Ref. Kirchgemeinde Rothrist Sonntag, 25. Oktober, 19 Uhr: Abendgottesdienst mit DJ in der Ref. Kirche Rothrist Ankündigung: Freitag, 23. Oktober, um 19 Uhr findet in der Ref. Kirche Rothrist ein Friedenskonzert mit dem St. Petersburger Vokalensemble statt.
Ref. Kirchgemeinde Zofingen
Zofingen. Samstag, 11 Uhr: Fiire met de Chliine. – Sonntag, 17 Uhr: Musikgottesdienst «Winterzeit – Romantische Musik für Violine und Orgel», Hans Jürg Bättig (Orgel), Gemma Raneri (Violine), Pfr. Árpád Ferencz (Liturgie). – Dienstag, 17.30 Uhr: Friedensgebet. Mühlethal. Sonntag, 10.30 Uhr: Chele-Kafi. – Sonntag, 11 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Árpád Ferencz, Predigt: Ps. 74, 16-17 «Du hast Grenzen gesetzt». Strengelbach. Sonntag, 11 Uhr: Vitamin 11, Pfr. Ruedi Gebhard und Team, Thema: Unbekannte Frauen der Bibel: Johanna und Susanna, Gast: Iris Bichsel, ehem. Präsidentin Gemeinnützige Gesellschaft Bezirk Zofingen. Vordemwald. Freitag, 14 Uhr bis 21 Uhr: Chelemärt mit Verkaufsständen, Kinder- und Essensangeboten. – Sonntag, Einladung zum Gottesdienst in Zofingen, Mühlethal und Strengelbach.
EMK Rothrist Rössliweg 1 im Zehntenhaus, jeden Samstag Kreiselkafi mit Zmorgebuffet, 9.30 – 11.30 Uhr. Sonntag, 10 Uhr Erntedank-Gottesdienst mit Matthias Bünger. Anschliessend gibt es ein feines Zmittag für alle. Kinderbetreuung.
Römisch-katholisches Pfarramt Guthirt Aarburg Sonntag, 25. Oktober, 9.30 Uhr: Eucharistiefeier, gestaltet von Jacob Chanikuzhy. Anschliessend «Chilekaffi».
Römisch-katholisches Pfarramt St. Paul, Rothrist Sonntag, 25. Oktober, 11 Uhr: Eucharistiefeier mit Taufe und Erwachsenenfirmung, gestaltet von Jacob Chanikuzhy
Inserateschluss: jeweils Montag, 14.00 Uhr Einsendungen direkt an: kontakt@wiggertaler.ch
Der Rothrister Märit ist wieder zu Hause Kulinarische Weltreise Der Rothrister Märit ist aber nicht nur ein Genuss für die Augen, gleichwohl freut sich der Gaumen. Das kulinarische Angebot ist mannigfaltig: Die Mitglieder des FC Rothrist servieren ihre legendären Käseschnitten, die Inliner des IHC Wiggertal am neuen Standort beim reformierten Kirchgemeindehaus Teigwaren und Suppe, der Skiclub wartet mit Pommes frites und Hotdogs auf, während die Bäckerei Wacker Berliner und der Turnverein Bubble Waffeln kredenzen. Im Alphüsli gibt es Bündner Spezialitäten, die Trachtengruppe Zofingen backt Brot, Zopf, Kleingebäck, und der Männerchor begrüsst die Durstigen im Kafistübli. Abgerundet wird die kulinarische Rundreise mit Burger und Wraps von Umami Twist, Soft Ice und Churros, Marroni und griechischen Spezialitäten. «Auf dem Breiten-Areal war es eine Fressmeile. Auf dem Schulhausareal können wir die Essensstände viel besser verteilen», zählt Karin Lienhard einen weiteren Pluspunkt für den zur wiedergewonnenen Heimat gewordenen Standort auf.
Hier spielt die Musik Am 2. November 1991 gab es den ersten «Rothrischter Märit». Heuer steht das 35-Jahr-Jubiläum an – und das wird gefeiert. Um 10.30 Uhr spielt der Musikverein, um 11.30 Uhr singt der Männerchor. Um 12.30 Uhr trommeln die Tambouren. Ein besonderes Highlight gibt es um 13.30 Uhr bei «Arthurs unglaublicher Kinderzaubershow» im Dörfli 3. Die Jubiläums-Attraktion ist gesponsert vom Kiwanis Club Zofingen. «Unser Märit lebt von der Unterstützung der Gemeinde, den Geld- und BandenSponsoren, den Inserenten sowie den Geschäften, die Tombolapreise sponsern. Ohne die ginge es nicht, das schätzen wir sehr», sagt Karin Lienhard. Als weiteres Beispiel erwähnt sie die EW Oftringen, die einen Grossteil des Stroms sponsert. Bei der grossen Tombola gibt es im Jubiläumsjahr gleich zwei Hauptgewinne: zwei Cube Kindervelos von Höfis Velo Shop. Für die Kinder gibt es darüber hinaus mit Ponyreiten, Kinderschminken und Salto-Trampolin drei weitere Highlights am Rothrister Märit.
Am 24. Oktober finden der Tag der offenen Tür des Dörflischulhauses 1 und der Rothrister Märit statt. BILD: ZVG
rung weiss sie, dass es für einen Anlass in dieser Grössenordnung viele helfende Hände braucht. «Ohne Leute, die ehrenamtlich anpacken, gäbe es keinen Märit. Und wenn die Partnerinnen und Partner der OK-Mitglieder nicht mitmachen würden, könnte man es sowieso vergessen.» In den 35 Jahren seines Bestehens hat sich der Rothrister Märit eine grosse Fangemeinde erarbeitet. Karin Lienhard gehört selbst dazu: «Ich engagiere mich, weil mir der Märit am Herzen liegt. Am meisten freue ich mich auf die vielen schönen Begegnungen. Am Märit trifft man häufig alte Bekannte, die man das Jahr hindurch nur selten sieht. Der Märit ist ein Treffpunkt für alle Rothristerinnen und Ro-
thrister. Inzwischen gibt es auch viele Besucher von ausserhalb, die unseren Herbstmarkt schätzen gelernt haben.» MANUEL ARNOLD
Tag der offenen Tür Im Rahmen des Rothrister Märit feiert das frisch renovierte Dörflischulhaus 1 seinen Tag der offenen Tür. Um 9.30 Uhr eröffnen Gemeindepräsidentin Daniela Weber und Gesamtschulleiter Timo Helfenstein mit ihren Ansprachen die Festivitäten. Der Schülerchor begleitet den Festakt musikalisch. Die Bevölkerung ist im Anschluss daran herzlich eingeladen, einen Blick hinter die Mauern des 1914 erbauten Schulhauses zu werfen.
Ehrenamt hält Markt lebendig Seit 18 Jahren ist Karin Lienhard Präsidentin des Rothrister Märit. Aus Erfah-
Verzierte Kerzen geben dem Herbst eine warme Note.
BILD: ARCHIV PATRICK LÜTHI
Im Mittelpunkt
WIGGERTALER NR. 43 / 22. OKTOBER 2026
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Im direkten Gespräch erfuhren die Schülerinnen, was die verschiedenen Berufsfelder zu bieten haben.
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Oftringen 19 Betriebe präsentierten 31 Lehrberufe im Rahmen von «Schule trifft Wirtschaft»
Berufswelt zum Anfassen und Ausprobieren Wie fühlt sich der Berufsalltag an? Welche Fähigkeiten sind gefragt, und welcher Beruf könnte zu einem passen? Antworten auf diese Fragen erhielten die Schülerinnen und Schüler bei «Schule trifft Wirtschaft» in der Mehrzweckhalle Oftringen. Die erstmals in Oftringen durchgeführte Veranstaltung bot weit mehr als Informationsbroschüren und Gespräche. Hier wurde geschraubt, experimentiert, ausprobiert und nachgefragt. An den Ständen herrschte reger Betrieb, während die Jugendlichen die Gelegenheit nutzten, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Manche hatten bereits klare Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft, andere waren noch völlig offen. Für beide Gruppen bot die Veranstaltung zahlreiche Möglichkeiten, sich mit der Berufswahl auseinanderzusetzen. Insgesamt 21 Schulklassen besuchten den vom Gewerbeverein Oftringen in Zusammenarbeit mit der Schule organisierten Anlass. 19 Betriebe präsentierten 31 unterschiedliche Lehrberufe. Die Auswahl reichte von handwerklichen und technischen Tätigkeiten über
kaufmännische Berufe bis zu Gesundheit, Detailhandel und Naturwissenschaften.
Selbst ausprobieren statt nur zuhören Besonders gefragt waren die zahlreichen praktischen Angebote. So konnten die Jugendlichen unter anderem virtuelles Schweissen ausprobieren, Einblicke in die Arbeit eines Malerbetriebs gewinnen oder sich mit verschiedenen Werkzeugen und Materialien vertraut machen. Auch im Labor gab es Gelegenheit, selbst Hand anzulegen. Die Aussteller hatten sich einiges einfallen lassen, um ihre Berufe möglichst anschaulich vorzustellen. Dabei
spielten auch die Lernenden der beteiligten Unternehmen eine wichtige Rolle. Sie erklärten ihre Tätigkeiten, beantworteten Fragen und vermittelten den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ihren Ausbildungsalltag. Der direkte Austausch ermöglichte Begegnungen auf Augenhöhe.
Gelungene Premiere mit Zukunft
Intensive Gespräche über Werkzeuge und Ausbildung.
Federführend bei der Organisation war Sonja Lehmann aus dem Vorstand des Gewerbevereins Oftringen. Auch Vereinspräsident Matthias Frei war vor Ort und konnte sich ein Bild vom Geschehen machen. Für Lehmann war die Premiere ein voller Erfolg. Besonders freute sie sich
über das Engagement der 19 Aussteller, die sich bei der Präsentation ihrer Berufe und der Suche nach künftigen Lernenden viel Mühe gegeben hatten. Und eine Fortsetzung ist bereits vorgesehen: Auch im kommenden Jahr soll es wieder heissen «Schule trifft Wirtschaft». Einige kleinere An-
BILDER: REGINA LÜTHI
passungen sind geplant, am Grundgedanken wird jedoch festgehalten. Jugendliche und regionale Unternehmen sollen möglichst unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen – und vielleicht schon den Grundstein für eine spätere Berufslehre legen. REGINA LÜTHI
Kleine Experimente, grosse Neugier: Jugendliche erhielten Einblicke in die Laborarbeit.
Diverse Materialien vermittelten einen Eindruck vom Berufsalltag.
Moderne Technik machte handwerkliche Arbeitsabläufe unmittelbar erlebbar.
Die Lernenden gaben Auskunft und Einblicke in ihren Beruf.
Traueranzeigen Riken, Riken,17. 17.Oktober Oktober2026 2026
Ein geliebter Mensch fehlt, doch gute Erinnerungen aneinandergefügt bringen ihn immer wieder zurück.
Traurig, aber voller schöner Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem herzensguten Ehemann, meinem Bruder, unserem Schwager und Onkel
Reiner Schmitt
T TO OD DE ESSA AN NZZEEIIG GEE Mit vielen schönen Erinnerungen Erinnerungen nehmen nehmen wir wir Abschied Abschied von von unserem unserem geschätzten geschätzten Ehrenmitglied
Siegrist Gotthard (Godi) Siegrist 30.5.1936 30.5.1936 –– 4.10.2026 4.10.2026
26. September 1933 – 9. Oktober 2026 Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihm erleben durften.
Teil unserer unserer Turnerfamilie. Turnerfamilie. Seit 1953 warst Du Teil Den Angehörigen entbieten entbieten wir wir unser unser tiefstes tiefstes Beileid. Beileid.
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Nach einem langen und erfüllten Leben ist er von seinen Altersbeschwerden erlöst worden und im Seniorenzentrum Tanner sanft eingeschlafen. In unseren Herzen wirst du immer bei uns sein. In stillem Gedenken: Ursula Schmitt Schwester, Schwager und Schwägerin mit Familien Verwandte, Freunde und Bekannte Die Abdankung findet am Freitag, 30. Oktober 2026, um 15.00 Uhr in der katholischen Kirche in Zofingen statt. Traueradresse: Ursula Schmitt, CASALEGRE – Haus Tanner, Luzernerstrasse 11, 4800 Zofingen
Das Gestern ist fort, Das Morgen nicht da. Leb also heute! (Pythagoras von Samos)
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Paps.
Otto Ott-Moor 29. Juli 1939 – 14. Oktober 2026 Er verstarb in Ruhe und Frieden im Kreis seiner Familie. In stiller Trauer: Vreni Ott-Moor Ralph Ott und Barbara Oschwald mit Familie Fränzi und Peter Habegger-Ott mit Familie Auf Wunsch von Otti findet die Beisetzung im engsten Familienkreis an seinem Lieblingsort im Obstgarten statt. Zofingen, im Oktober 2026 Was bleibt zurück von dir Was ist eingegangen in die Tiefe der Herzen Was hast du geweckt in mir Was lebt weiter in mir Was von dir gibt mir Kraft Deine Spuren kann niemand auslöschen
Traueradresse: Vreni Ott-Moor, Scheibenstrasse 35, 4803 Vordemwald Gilt als Leidzirkular.
Unfassbar traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem geliebten Mami, Schwiegermutter, Grossmami, Urli
Ingeborg Jäggi-Sellhofer 29. Dezember 1940 – 13. Oktober 2026 Die Trauerfamilie: Désirée Thalmann und Markus Anken Jacques und Ramona; Helmut, Eloy Nicolas Myriam und Carlos Arabella Thalmann Malina Tatjana Thalmann Otten und Dirk Otten Ronja und Raphael Nina und Kevin Wolfgang Hauser Familie Otten Familie Anken Freunde und Bekannte Die Abdankung findet am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 14.00 Uhr in der Stadtkirche Zofingen statt.
Brittnau, im Oktober 2026 Du hast gesorgt, du hast geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Nun bist du befreit von Leid und Schmerz. Ruhe sanft, du liebes Mutterherz. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter und Schwester
Silvia Buchmüller-Lerch 28. April 1961 – 15. Oktober 2026 Nach einem erfüllten Leben durfte sie im Pflegeheim Sennhof in Vordemwald friedlich einschlafen. In Liebe und Dankbarkeit: Michael Buchmüller Patrick Buchmüller Jörg und Urs Lerch mit ihren Familien Der Abschiedsgottesdienst findet am Samstag, 24. Oktober 2026, um 10.00 Uhr in der Abdankungshalle auf dem Friedhof in Brittnau statt.
Anstelle von Blumen gedenke man bitte der Organisation Cystische Fibrose Schweiz: Spendenkonto Postkonto 30-7800-2, IBAN CH10 0900 0000 3000 7800 2.
Bei Spenden gedenke man der Schweizer Paraplegiker-Stiftung in Nottwil, IBAN CH14 0900 0000 6014 7293 5.
Traueradresse: Tatjana Thalmann Otten und Dirk Otten, Wydenweg 6, 4805 Brittnau
Traueradresse: Patrick Buchmüller, Alzbachstrasse 23, 5734 Reinach
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WIGGERTALER NR. 43 / 22. OKTOBER 2026
Oftringen Neueröffnung an der Baslerstrasse 19
Aarburg Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr in der reformierten Kirche
Schmerzen verstehen statt nur behandeln
Eine grosse Stimme kehrt ins Rampenlicht zurück
An der Baslerstrasse 19 in Oftringen hat mit «Die Schmerzversteher» ein neues Zentrum für ganzheitliche Schmerztherapie eröffnet. Das Team begleitet Menschen mit Schmerzen, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen und setzt dabei auf eine individuelle Betreuung, bei der auch mögliche Ursachen und Zusammenhänge berücksichtigt werden. Zum Angebot gehören verschiedene Behandlungsmethoden wie die DornTherapie, manuelle Schmerztherapie, Massagen und ergänzende Therapieformen. Ziel ist es, die Beweglichkeit zu verbessern, Beschwerden zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden sowie die Lebensqualität zu fördern. Dabei stehen die persönlichen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt. Am Freitag, 23. Oktober, lädt das Team von 14 bis 19 Uhr zur offiziellen Neueröffnung ein. Interessierte erhalten Gelegenheit, die neu gestalteten Praxisräume
Dank intensiver und jahrelanger Recherche ist es Reto Knöpfel gelungen, den einst weltberühmten Opernstar wieder ins Bühnenlicht zu rücken. Zur Eröffnung der Gastausstellung im Museum Aarburg findet in der Reformierten Kirche Aarburg ein Konzert mit Lesung über die Ausnahmesängerin statt.
Die «Schmerzversteher» Andrea Zulauf und Sandro S. Aeschbach freuen sich auf viele Begegnungen an der Neueröffnung. BILD: ZVG
kennenzulernen, sich über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und mit dem Team ins Gespräch zu kommen. PD
Brittnau Samstag, 24. Oktober, von 11 bis 14.30 Uhr
Ein Basarfest voller Überraschungen Unter dem Motto «Solidarität läbt – gemeinsam Gutes bewirken» findet am Samstag, 24. Oktober, von 11 bis 14.30 Uhr das traditionelle Basarfest statt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielseitiges Programm mit Verkaufsständen, kulinarischen Angeboten, einem Sponsorenlauf und einem Theater für die ganze Familie. An den Marktständen gibt es Alpkäse, frisches Bauernbrot und Zopf, Trockenwürste und weitere regionale Produkte zu entdecken. Auch Hotdogs, frische Donuts, Schmuck aus handgefertigten Glasperlen, gehäkelte Tierchen und Fotokarten gehören zum Angebot. Für die kleinen Gäste stehen Kinderschminken und eine Rollenbahn bereit. Bereits um 11 Uhr fällt der Startschuss zum Sponsorenlauf zugunsten von «4africa». Die Läuferinnen und Läufer drehen ihre Runden beim Kirchgemeindehaus und freuen sich über lautstarke Unterstützung. Spontane Sponsoringbeiträge sind auch vor Ort möglich. Von 12 bis 13.30 Uhr wird ein Mittagessen mit Salat, Rindsgulasch, Knöpfli und Rüebli serviert. Eine vegetarische Variante steht ebenfalls zur Auswahl. Für den süssen Abschluss sorgt ein abwechslungsreiches Dessertbuffet.
Rotkäppchen einmal anders Um 13.15 Uhr beginnt das Theater «Roni Rotkappe, hast du Angst vor dem bösen Wolf?». Die bekannte Märchenge-
Knöpfel gelungen, zwei Ausstellungen und ein Konzert mit Lesung zu gestalten.
Ein bewegtes Leben wird wieder lebendig
Emilie Herzog als Fiordiligi in Wolfgang Amadeus Mozarts «Così fan tutte». BILD: ZVG
steller und Musikkritiker einen Namen machte. Nicht zuletzt dank seiner vielen Tagebucheinträge und Briefe ist es dem Thurgauer Opernsänger Reto
Die szenisch-musikalische Lesung, in der die Schauspielerin Astrid Keller in der Rolle von Emilie Welti-Herzog Briefe, Kritiken und Tagebucheinträge rezitiert, vermittelt einen Eindruck vom privaten und öffentlichen Leben der aus heutiger Sicht emanzipiert wirkenden Sängerin. Die verschiedenen Stimmungen werden von der Sopranistin Alexa Vogel und der Pianistin Margareth Schicker-Looser musikalisch umgesetzt, indem sie die wichtigsten gesanglichen Erfolge aus Emilie WeltiHerzogs Karriere interpretieren. Dazu gehören etwa die Arie der Gilda aus Verdis Oper «Rigoletto» oder die zweite Arie der Königin der Nacht aus Mozarts «Zauberflöte». Die Veranstaltung findet in der Reformierten Kirche Aarburg in unmittelbarer Nähe des Museums Aarburg statt. Dort kann die Gastausstellung bereits im Vorfeld ab 15 Uhr besucht werden. LUZIA FLEISCHLIN
Gemeinderat Hanspeter Schläfli tritt zurück
Das bekannte Märchen wird anders interpretiert. BILD: ZVG
schichte nimmt dabei eine überraschende Wendung: Jäger Grimm möchte ein Jagdhaus mitten im Wald, die Grossmutter will ihr Häuschen nicht aufgeben und Rotkäppchen ist längst nicht so brav, wie man es kennt. Die Aufführung dauert rund 30 Minuten und eignet sich für Jung und Alt. Der Eintritt kostet 5 Franken. Der Erlös des Basarfestes kommt der Yankho-Schule in Malawi von «4africa», dem PECA-Kinderheim in Rumänien, das von der Brittnauerin Sonja Kunz unterstützt wird, sowie der Lebensmittelhilfe «Cartons du Coeur» zugute. Die Kirchenpflege und das Vorbereitungsteam freuen sich auf zahlreiche Gäste. DORIS BLUNIER
Der Hauptpreis geht nach Dagmersellen
NOAH RÖTHLISBERGER
Um die Jahrhundertwende gehörte die in der Ostschweiz geborene und in Aarburg verstorbene Opernsängerin Emilie Welti-Herzog (1859–1923) zu den weltbekannten Stars. In Ermatingen geboren und in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, wurde ihre aussergewöhnliche Stimme in jungen Jahren entdeckt und ausgebildet. Nach dem Studium in Zürich und München war sie von 1880 bis 1889 am Hoftheater München engagiert und trat in dieser Zeit an etwa 650 Theaterabenden in über fünfzig verschiedenen Rollen auf. 1889 wechselte sie ans Schauspielhaus Berlin, wo sie unter anderem als Königin der Nacht in Mozarts «Zauberflöte» brillierte. Ihre Berühmtheit führte sie als Sopranistin vor den letzten deutschen Kaiser und den letzten russischen Zaren. Sie förderte damals unbekannte Komponisten wie Hugo Wolf oder Richard Strauss und stand im Briefwechsel mit Johannes Brahms. Ihren Lebensabend verbrachte sie am Heimatort ihres Ehemanns Heinrich Welti (1859–1937) in Aarburg, der sich als promovierter Musikwissenschaftler seinerzeit als Musikschrift-
Oftringen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates
Brittnau Briga-Wettbewerb sorgt für glückliche Gewinner
Der Verein «Landwirtschaft Bezirk Zofingen» hat am 12. Oktober den Hauptpreis des Briga-Wettbewerbs rund um das «Buure-Stübli» übergeben. Gewinner ist Nicola Theiler aus Dagmersellen, der sich über seinen Preis sichtlich freute. Die gewonnenen Holzspälten will er nun zu handlichem Brennholz weiterverarbeiten. Aus über 300 eingereichten Wettbewerbstalons wurden drei Gewinner ausgelost. Voraussetzung war, dass die Antwort A oder C richtig angekreuzt wurde. Die Preise für den zweiten und dritten Rang waren bereits am letzten Briga-Sonntag übergeben worden. Der Verein gratuliert der Familie Theiler und dankt Holzlieferant und Sponsor Werner Gerhard aus Brittnau für seine Unterstützung.
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Mit Schreiben vom 27. September hat Gemeinderat Hanspeter Schläfli aus persönlichen Gründen bei der Gemeindeabteilung des Kantons Aargau per 28. Februar 2027 und somit während der laufenden Amtsperiode 2026/2029 um Entlassung aus dem Amt als Gemeinderat ersucht. Dem Gesuch wurde stattgegeben und gleichzeitig wurde der Gemeinderat damit beauftragt, den Termin für die Ersatzwahl festzulegen. Diese findet am Sonntag, 28. Februar 2027, statt. Im Rahmen des 1. Wahlgangs der Ersatzwahl in den Gemeinderat ist jede wahlfähige, stimmberechtigte Person aus Oftringen wählbar. Die Anmeldefrist läuft ab Donnerstag, 22. Oktober, bis und mit Freitag, 15. Januar 2027, 12 Uhr. Ein allfälliger 2. Wahlgang wurde auf Sonntag, 6. Juni 2027, terminiert. Anmeldeformulare können ab dem 22. Oktober von der Gemeindehomepage www.oftringen.ch heruntergeladen werden. Hanspeter Schläfli gehörte seit 11. März 2012 dem Gemeinderat Oftringen an, bis er per 1. Januar 2018 zum Gemeindeammann (neu Gemeindepräsident) gewählt wurde. Diese Funktion führte er während zweier Amtsperioden bis zum 31. Dezember 2025 aus. Er verzichtete darauf, für die Amtsperiode 2026/2029 erneut als Gemeindepräsident zu kandidieren. Stattdessen kandidierte er jedoch nochmals als Gemeinderat.
Aarburg
«Das Loch in der Tapete»
Gemeinderat Hanspeter Schläfli. BILD: RENÉ WULLSCHLEGER
Gemeindeanlässe 2027 Der Gemeinderat Oftringen hat für die Gemeindeanlässe im kommenden Jahr sämtliche Termine festgesetzt. Diese sind im Bulletin vom 15. Oktober erschienen und auf der Website der Gemeinde ersichtlich.
Einwohnerzahlen Die aktuelle Einwohnerzahl per Ende September der Gemeinde Oftringen beträgt 15’355 (Vormonat: 15’336).
Am Donnerstag, 29. Oktober, um 16.30 Uhr, erzählt Beatrice Sandmeier Gretz in der Stadtbibliothek Aarburg die Geschichte «Das Loch in der Tapete» von Annette Herzog und Barbara Korthues. Kleine Zuhörerinnen und Zuhörer im Vorschulalter sind herzlich willkommen (3 bis 6 Jahren). In Leonies Zimmer wohnt ein Drache. Er versteckt sich hinter einem Loch in der Tapete und kommt nur nachts hervor, wenn alle schlafen. Manchmal treibt er ziemlich viel Unfug: Er hopst von einer Spielzeugkiste zur anderen und klettert die Gardinen rauf und runter. Aber eines Tages ist das Loch in der Tapete verschwunden und Leonie macht sich grosse Sorgen … STADTBIBLIOTHEK
DER GEMEINDERAT
Brittnau Murgenthal Kirche Glashütten, Sonntag 25. Oktober
Erntedank mit Abschied
Freude über den Hauptgewinn (v. l.): Noah Röthlisberger, Vorstand Landwirtschaft Bezirk Zofingen, Gewinner Nicola Theiler und Jonas Glur, OK-Präsident des Landwirtschaftszelts an der Briga 2026. BILD: ZVG
Am Sonntag, 25. Oktober, findet um 9.30 Uhr in der von der Jungschi geschmückten Kirche Glashütten ein Erntedankgottesdienst mit Pfarrer Andreas Berde statt. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Musikgesellschaft Murgenthal, die ein letztes Mal unter der Leitung von Lukas Setz auftritt. Auf dem Programm steht un-
ter anderem das bekannte Stück «Geit de scho» der Walliser «Gendärbüebu». Im Anschluss an den Gottesdienst sind die Besucherinnen und Besucher zu einem von den Jungschi-Mitgliedern vorbereiteten Apéro eingeladen. Dabei bleibt Zeit für Gespräche und gemütliches Beisammensein. MAJA GERTEISER
Keine Lust zum Kochen? Der Frauenverein Brittnau lädt am Dienstag, 27. Oktober, zum nächsten Mittagstisch ins Kirchgemeindehaus ein. Bekannte und neue Gäste sind herzlich willkommen und dürfen sich auf ein feines Menü für 15 Franken freuen. Anmeldungen werden bis Montag, 26. Oktober, um 12 Uhr per WhatsApp, SMS oder telefonisch unter 079 667 67 09 sowie per E-Mail an mittagstisch@ frauenverein-brittnau.ch entgegengenommen. SILVIA LAUBER
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Oftringen
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Oftringen Sandro Freda erkämpft sich bei der Junioren-WM im K1 in der Gewichtsklasse bis 51 Kilogramm den Titel
17-jähriger Oftringer holt WM-Gold im Kickboxen Das Nachwuchstalent Sandro Freda feiert seinen bisher grössten Erfolg im Kickboxen. Dahinter stecken hartes Training, Gewichtsmanagement und wenig Freizeit. «Jetzt habe ich alle», sagt Sandro Freda stolz, als er auf seine bisherigen Weltmeisterschaften zurückblickt. Erst Bronze, dann Silber und nun Gold: Der 17-jährige Oftringer holte sich bei der Junioren-WM im Kickboxen in Jesolo den Weltmeistertitel im K1 in seiner Gewichtsklasse. «Es war ein unglaublich erfüllendes Gefühl. Ich habe mich mega, mega gefreut», erzählt Freda. Der Sieg sei nicht nur eine Belohnung für die vergangenen Monate gewesen, sondern auch für die vielen Jahre Arbeit davor. Denn hinter dem WM-Titel stecken zwölf Trainingseinheiten pro Woche, viel Verzicht und eiserne Disziplin.
Stark im Kopf, hart im Training Entschieden werde ein Kampf für Freda nicht nur im Ring, sondern auch im Kopf. «Mentale Stärke ist in meiner Sportart das Wichtigste.» Es bringe wenig, körperlich bestens vorbereitet zu sein, wenn man sein Potenzial im entscheidenden Moment nicht abrufen könne. Dass es ihm so gut gelingt, an sich selbst zu arbeiten, schätzt er besonders. Nervös sei er vor Kämpfen kaum: «Ich weiss, was ich kann.» Angst
habe er keine, Respekt vor gewissen Gegnern dagegen schon. Während Sandro Freda selbst vor seinen Kämpfen ruhig bleibt, ist die Anspannung bei seiner Familie grösser. Auch an der Weltmeisterschaft im italienischen Jesolo fieberte sie mit. «Wir sind meistens aufgeregter als Sandro, weil wir nichts beeinflussen können», sagt sein Vater Markus Freda. Die Leidenschaft fürs Kickboxen entdeckte Sandro Freda vor neun Jahren durch seinen Bruder Davide Freda. Dieser wurde für ihn auch zu einer Art Mentor. «Vieles von meiner mentalen Stärke und meiner Einstellung habe ich durch ihn gelernt», sagt Sandro Freda. Zuvor hatte er sich im Fussball und Kunstturnen versucht. Seit 2022 betreibt Sandro Freda Kickboxen auf Leistungssportniveau und tritt auch international an. Viel Zeit neben dem Kickboxen bleibt Freda nicht: Zwölfmal pro Woche trainiert er im Leistungszentrum in Bern. Damit sich Sport und Beruf vereinbaren lassen, absolviert er bei der Aargauischen Kantonalbank eine vierjährige Sportlerlehre als Kaufmann. So erhält er die nötigen Freiräume für Trainingslager und Wettkämpfe.
Der weniger schöne Teil des Sports 50,8 Kilogramm zeigt die Waage an – maximal 51 sind in Fredas Gewichtsklasse erlaubt. Während der Aufbauphase wiegt der 17-Jährige rund sieben Kilogramm mehr. Vor jedem Wettkampf beginnt deshalb der Kampf mit dem Gewicht. Freda achtet genau auf seine Ernährung und versucht, überschüssiges Wasser zu verlieren. «Ich gehe oft mit einer dicken Jacke joggen, um Wasser herauszuschwitzen», erzählt er. Gerade in dieser Phase unterstützt ihn seine Mutter Carmen Freda, die sein Essen genau vorbereitet und ihm im Alltag den Rücken frei hält. Für Vater Markus Freda ist dieser Teil des Leistungssports gewöhnungsbedürftig, die Disziplin seines Sohnes beeindrucke ihn jedoch. Auch Sandro Freda sagt: «Das ist schon der weniger schöne Teil meines Sports.» Auch mögliche Verletzungen beschäftigen seinen Vater. «Ich hoffe immer, dass ihm nichts passiert.» Sandro Freda selbst macht sich weniger Sorgen. Dank der Schutzausrüstung seien schwere Verletzungen mittlerweile selten. K. o. gegangen sei er zum Glück noch nie. «Ich habe nur schon einige ausgeteilt», sagt er.
Für den Oftringer entscheidet sich ein Kampf vor allem im Kopf.
Seine grössten Ziele liegen noch vor ihm Lange auf seinem WM-Titel ausruhen will sich Freda nicht. Im kommenden Jahr stehen für ihn zunächst noch alle Wettkämpfe bei den Junioren an, bevor die Junioren-Europameisterschaft folgt. Dort will er sich die Goldmedaille sichern. Anschliessend wartet mit der Erwachsenen-WM noch im selben Jahr bereits die nächste grosse Herausforderung auf ihn. Auch dort ist sein Ziel klar: Gold und damit der Weltmeis-
BILD: ZVG
tertitel bei den Erwachsenen. Langfristig möchte Freda vom Kickboxen leben können und sich auch bei den Erwachsenen international etablieren. Bis dahin bleibt wenig Zeit zum Ausruhen. Wenn er sich nach einem Wettkampf erholt oder Ferien hat, verbringt er die freie Zeit am liebsten mit seiner Familie. Denn auch wenn mit Bronze, Silber und Gold die WM-Medaillensammlung komplett ist, sind Fredas grossen Ziele noch lange nicht erreicht. GABRIELA STUDER
Oftringen Ein besonderer Patient in der Vogelpflegestation
Mit neuer Kraft zurück nach Hause
Die jungen Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass die Äpfel sauber in die Presse gelangten.
Mit vereinten Kräften wurde der historische «Mostfritz» in Gang gehalten.
Oftringen Mosttag beim Ortsmuseum Alter Löwen
Wenn der «Mostfritz» wieder arbeiten muss
SUSANNE STOCKER
Einmal im Jahr ist es vorbei mit der Ruhe im Museum Alter Löwen in Oftringen. Dann wird der rund 100 Jahre alte «Mostfritz» aus seinem Dornröschenschlaf geweckt und darf zeigen, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Auch am vergangenen Samstag wurde wieder fleissig gemostet. Das traditionelle Mosten lockte Besucherinnen und Besucher ins Museum, die nicht nur zuschauen, sondern auch selbst mithelfen konnten. Besonders für die Kinder gab es einiges zu tun. Bevor die Äpfel vom Widmer-Hof in Küngoldingen in der alten Presse verarbeitet werden konnten, mussten sie gründlich gewaschen werden. Anschliessend ging es ans Zerkleinern des Obstes. Dabei kam die historische Technik zum Einsatz: Ein alter Elektromotor trieb über einen Transmissionsriemen das Hackwerk an. Was früher zum Alltag gehörte, bot heute einen Einblick in die Verarbeitung von Obst vor rund hundert Jahren. Beim anschliessenden Pressen war wieder Handarbeit gefragt. Und natürlich durfte der frisch gepresste Most auch gleich probiert werden. Wer eine leere PET-Flasche mitgebracht hatte, konnte sich zudem etwas vom süssen Getränk mit nach Hause nehmen. Nach getaner Arbeit wird der «Mostfritz» wieder sorgfältig gereinigt und darf sich bis zum nächsten Herbst aus-
Am 2. Oktober wurde in der Vogelpflegestation Oftringen eine verletzte Brieftaube gemeldet. Das Tier wies Bissverletzungen am Bauch und am linken Flügel auf. In der Pflegestation wurden die Wunden desinfiziert und die Taube drei Tage lang mit Antibiotika behandelt. Nach täglicher Wundpflege und einigen Tagen Ruhe im warmen Käfig konnte sie in die Aussenvoliere umziehen. Dort trainierte sie täglich ihren Flügel – vom Boden bis hoch auf den Ast. Den Flugtest in der 12-Meter-Voliere bestand sie schliesslich mit Bravour. Die Fussringe verrieten: Es ist eine polnische Brieftaube. Ein Züchter aus Rothrist hat das Tier nun übernommen und sorgt dafür, dass es wieder nach Hause zurückkehren kann.
Liebevoll wurde die polnische Brieftaube gesund gepflegt. BILD: ZVG
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ruhen. Und auch für die Überreste der Äpfel fand sich eine Verwendung: Über den ausgepressten Trester durften sich die Kühe eines nahe gelegenen Bauern-
hofs freuen. So blieb vom Mosttag nicht nur der frische Apfelsaft, sondern auch für die Vierbeiner etwas übrig. REGINA LÜTHI
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Oftringen
WIGGERTALER NR. 43 / 22. OKTOBER 2026
Oftringen 50 Jahre erzo wurden im Stadtsaal Zofingen gefeiert
Ein Blick zurück und ein mutiger Schritt in die FRISCHE KOCH-IDEE Zukunft VON IHREM VOLG
Das heutige Rezept:
Linsen-Dal für 4 Personen 2 EL 1 3 2 2 EL 1 EL 200 g 1l 2 TL 2 EL 300 g
Kokosfett Zwiebel, gehackt Knoblauchzehen, gepresst cm Ingwer, gerieben gemahlener Kümmel mildes Curry braune Linsen Gemüsebouillon Zucker Salz, Pfeffer Zitronensaft griechisches Jogurt nature ungesüsst Wenig Peterli, gehackt
Zubereitung
Vor 50 Jahren nahm die erzo ihren Betrieb auf. Am Jubiläumsabend in Zofingen blickten die Verantwortlichen zurück – und erklärten, weshalb sie trotz grosser Herausforderungen in ein neues Kehrichtkraftwerk investieren. Am 13. Januar 1976 hat der Gemeindeverband die operativen Geschäfte der erzo mit Kläranlage und Kehrichtverbrennung in Oftringen übernommen. Diese 50 Jahre wurden am Freitagabend im Stadtsaal Zofingen mit einem Galadiner und viel Prominenz gefeiert. Alt-Nationalrat Eric Nussbaumer, Grossratspräsident Urs Plüss und diverse Grossräte aus dem Bezirk Zofingen waren anwesend, daneben auch die amtierenden und ehemaligen Vorstände der beiden Gemeindeverbände, die Vertreter der Verbandsgemeinden, Zulieferer und Mitbewerber sowie aktuelle und ehemalige Mitarbeiter der erzo. Zum Gelingen der Geburtstagsfeier trug auch die Kantiband bei. Mit drei Stücken eröffneten sie den Galaabend. Für die Unterhaltung zwischendurch waren Erwin und Franz von der Komiker GmbH zuständig, die als Wachmänner die Galagäste erst nach einer genauen Befragung in den Stadtsaal liessen und später als Kellner für Lacher sorgten.
Zusammen stärker als alleine Man habe eben früh gemerkt, dass man zusammenarbeiten müsse, eine Gemeinde alleine nicht viel bewirke, sagte Alt-Nationalrat Eric Nussbaumer in seinem Grusswort und attestierte der erzo neben dieser Kooperationsbereitschaft über die Gemeindegrenzen hinaus drei weitere Elemente: Innovation, Beharrlichkeit und Vision. Und gerade Vision und Innovation zeigen sich auch noch nach 50 Jahren: Mit den Grossprojekten Abfallkraftwerk, Klärschlammtrocknung und Ausbau der Fernwärme erfinden sich die mittlerweile zwei Gemeindeverbände sozusagen neu.
Es braucht Innovation, Beharrlichkeit – und Mut Entsprechend stand der Galaabend auch im Zeichen von gestern – heute – morgen. Moderiert wurde der Abend mit einem Augenzwinkern von Radiolegende Bernie Schär. Er ist seit mehr als 30 Jahren Wahl-Küngoldinger und verstand es, jeden seiner Talk-Gäste
Hans-Martin Plüss, Hansruedi Hottiger und Thomas Peyer (v.l.) schauen auf die vergangenen Jahre der erzo zurück. BILDER: ALEX SPICHALE
wie einen Sportstar anzukündigen. Und davon hatte er einige. In einer ersten Runde tauschten sich Hans-Martin Plüss, Präsident erzo KVA, Hansruedi Hottiger, Verwaltungsratspräsident der StWZ Energie AG, und erzo-Geschäftsleiter Thomas Peyer aus. Sie schauten gemeinsam auf die vergangenen Jahre und den Entscheid, die KVA am Ende ihrer Lebenszeit doch nicht abzuschalten. Doch dafür, da waren sich die drei einig,
1. Kokosfett in einer Bratpfanne erhitzen, Zwiebeln und alle Zutaten bis und mit Curry hinzugeben, ca. 3 Minuten rösten. 2. Linsen hinzugeben, mit Bouillon ablöschen, Zucker beigeben, würzen, zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen.
3. Pfanne von der Platte nehmen, Zitronensaft und 2/3 des Jogurts unter das Dal mischen. 4. Dal anrichten, mit restlichem Jogurt und Peterli garnieren.
finden Sie auf Weitere Rezepte finden www.volg.ch/rezepte/ Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten köcheln
Prominente aus Politik, aber auch Vertreter der Verbandsgemeinden sowie Mitarbeitende der erzo waren an die Jubiläumsfeier eingeladen.
braucht es eben Innovation, Beharrlichkeit – und auch Mut.
«Das ist ein gutes Projekt» Nach dem Essen, serviert vom Oftringer Lindenhof, widmete sich das nächste Podium der Zukunft der erzo. André Kirchhofer und Markus Steiner, Stadtpräsident von Zofingen und Gemeindepräsident von Oftringen, Sabine Burger, Vizepräsidentin erzo ARA, und Jean-Claude Balmer, Vizepräsident des Verwaltungsrats von renergia Zentralschweiz, erzählten, wieso das Projekt Renzo mit Investitionen in Kläranlage und Kehrichtkraftwerk nötig ist. «Das ist ein gutes Projekt», wurde Balmer nicht müde zu betonen. Renergia Zentralschweiz investiert zusammen mit der erzo in den Neubau des Kehrichtkraftwerks – und dies tue Renergia nur, weil sie an den ökonomischen Erfolg des Projekts glaube, so Balmer. Kann das Projekt umgesetzt werden, würde es frühestens 2032 in Betrieb gehen und dann die Müllentsorgung in der Region für weitere 40 Jahre sichern. LILLY-ANNE BRUGGER
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Ob Ferienzeit oder Alltag – wer unachtsam ist, wird gerne zum Ziel. Mit einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko jedoch deutlich senken. «Wer hat die Haustür abgeschlossen? Sind alle Fenster geschlossen?» Diese Fragen kennen viele – und die Sorge bleibt, ob das Zuhause ausreichend vor Einbrüchen geschützt ist. Ab solute Sicherheit gibt es nicht, doch präventive Massnahmen senken das Risiko deutlich. Dazu gehört, Fenster und Türen konsequent zu schlies sen, Wertsachen sicher aufzubewah ren und Nachbarn bei Ferienab wesenheiten zu informieren. Beson ders wirksam ist es, Anwesenheit vorzutäuschen – etwa mit Licht oder regelmässig geleertem Briefkasten. Auch gepflegte Gärten und geschlos sene Rollläden können abschrecken. Wichtig ist zudem, keine Hinweise auf Abwesenheit in sozialen Medien zu hinterlassen. Ersatzschlüssel soll
BILD: ADOBE STOCK
ten nie offensichtlich deponiert wer den. Nachbarn spielen eine zentra le Rolle: Sie können ein Auge auf das Haus haben, bei Verdacht die Polizei alarmieren und durch kleine Hand lungen Präsenz vortäuschen. Ein brüche passieren häufig tagsüber in Wohngebieten, wenn niemand zu Hause ist, sowie abends oder am Wo chenende bei Geschäftsliegenschaf
ten. Zusätzlichen Schutz bieten bauli che Massnahmen wie sichere Schlös ser sowie technische Systeme wie Bewegungsmelder oder Alarmanla gen. Insbesondere bei Erdgeschoss wohnungen nutzen Einbrecher häu fig Terrassentüren oder Fenster, um sich Zugang zu verschaffen. Daher sollten diese sorgfältig verriegelt bzw. gesichert werden. PD/CFR
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Möbel Berger verbindet Wohnkultur mit Kunst Von 23. bis 31. Oktober lädt Möbel Berger in Oftringen zur traditionellen Herbstausstellung ein. Neben zahlreichen Neuheiten aus der Welt des Wohnens erwartet die Besucher eine vielseitige Bilderausstellung mit Werken von vier Kunstschaffenden. Die Verbindung von hochwertiger Einrichtung, Kunst und Gastfreundschaft verspricht abwechslungsreiche Einblicke und inspirierende Begegnungen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen ausgewählte Neuheiten renommierter Möbelhersteller. Dazu gehören der ele gante Tisch COOPER und der komfor table Stuhl COBE von DRAENERT, die mit ihrer hochwertigen Verarbeitung und zeitlosen Gestaltung überzeugen. Ebenfalls zu entdecken sind das gross zügige Sofa NUVOLA von Rolf Benz und das vielseitig gestaltbare Modell BELLI CE von Leolux. Die zahlreichen ausge stellten Wohnideen bieten Gelegenheit, unterschiedliche Materialien, Formen und Farben kennenzulernen und den Sitzkomfort persönlich zu erleben.
Vier Kunstschaffende bereichern die Ausstellung Einen besonderen kulturellen Akzent setzt die Bilderausstellung mit Wer ken von Urs Brandenburg, Monika Biermann, Diana Andrec und Nico Talamona. Die vier Kunstschaffenden präsentieren ihre unterschiedlichen Stilrichtungen und individuellen Aus drucksformen inmitten der Möbelaus stellung. So entsteht ein spannender Dialog zwischen zeitgemässer Wohn kultur und bildender Kunst. Die ausge stellten Werke laden dazu ein, innezu halten, neue Perspektiven zu entdecken und sich von der Vielfalt künstlerischer Gestaltung inspirieren zu lassen. Auch die Geselligkeit hat bei Möbel Berger ihren festen Platz. Alle Besucher werden mit einem feinen ApéroPlättli
Der elegante Esstisch COOPER verbindet hochwertige Materialien mit einer markanten Formensprache und setzt im Essbereich einen stilvollen Akzent.
sowie einem Glas Wein, Prosecco oder Mineralwasser verwöhnt. Die gemütli che Atmosphäre bietet Gelegenheit, sich in aller Ruhe umzusehen, Ideen für das eigene Zuhause zu sammeln und sich persönlich beraten zu lassen. Während der gesamten Herbstaus stellung profitieren Besucher zudem von attraktiven Sonderkonditionen auf sämtliche Möbel und Bettwaren. Die Ausstellung dauert vom 23. bis 31. Oktober. Auch am Sonntag, 25. Ok tober, ist das Einrichtungshaus geöff net.
Klare Linien, elegante Proportionen und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten zeichnen das Sofa BELLICE aus. BILDER: ZVG
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Oftringen Am 30. und 31. Oktober feiert die Heggli Eisenwaren AG ihr 35‑Jahr-Jubiläum.
Beim Jubiläum steht der Chef höchstpersönlich am Grill 1991 machte sich der damals 24-jährige Leonz Heggli in Aarburg selbstständig. 2002 zügelte er an den heutigen Standort an der Baslerstrasse 24 in Oftringen. 35 Jahre erfolgreiche Selbstständigkeit – das will gefeiert werden. Und wer die Events aus dem Hause Heggli kennt, der weiss, dass am Jubiläumswochenende vom 30./31. Oktober einiges geboten wird. An beiden Tagen gibt es spannende Live-Demos. ISOARC präsentiert Schweissgeräte, RIEFFEL sein Tresorund Schlüsselsortiment und PROXXON führt Elektrowerkzeuge vor. KRAENZLE (Hochdruckgeräte), FUHRER BACHMANN (Diamantwerkzeuge) und die HUBER AG (Briefkästen) sind ebenfalls am Freitag und Samstag vor Ort. Ausschliesslich am Freitag zeigt PROFIX Schraub- und Dübeltechnik, die Firma FEIN demonstriert Neuheiten und Elektrowerkzeuge und auch BOSCH fährt mit seinen Elektrowerkzeugen auf.
Leonz Heggli ist bekannt dafür, dass er selbst tatkräftig mitanpackt. Der Macher aus der Region beweist das auch am Jubiläumswochenende und steht am Stehlunch am Freitag (11 bis 14 Uhr), beim Feierabendbier mit feinen Grillhäppchen (16 bis 20 Uhr) und am Apéro mit Grilladen am Samstag (11 bis 16 Uhr) höchstpersönlich am Grill. Für die Kunden gibt es zudem spezielle Einkaufskonditionen und ein Glücksrad, an dem es tolle Preise und Rabatte zu gewinnen gibt.
hauseigenen Reparaturwerkstatt alle Geräte, die wir verkaufen, auch selbst wieder funktionstüchtig machen.» Die Heggli Eisenwaren AG bietet zudem regelmässig Kundenumfragen und Kurse an. Sich stetig verbessern und weiterentwickeln, das gehört bei Heggli zum guten Ton. Der findige Unternehmer hat bereits zwei neue Projekte in der Pipeline, die er den Kundinnen und Kunden am Jubiläumswochenende vorstellen möchte. Zu viel verraten will er noch nicht. «Wir wollen den Handwerkern aus der Region einen sichtbaren Qualitätsvorsprung verschaffen, der für die teilnehmenden Unternehmen ein Gewinn sein wird», sagt Leonz Heggli. MANUEL ARNOLD
Nachhaltiger Erfolg Seit 35 Jahren behauptet sich das Handwerkercenter im Wiggertal erfolgreich auf dem Markt. Leonz Heggli nennt mehrere Erfolgsfaktoren, weshalb die Heggli Eisenwaren AG bei Unternehmen und privaten Handwerkern gleichermassen beliebt ist. «Wir bieten Produkte mit hoher Nachhaltigkeit an, sprich, unsere Werkzeuge halten länger. Zudem können wir in unserer
Jubiläumswochenende
Geschäftsinhaber Leonz Heggli (rechts) und Werkstattleiter Silvio Avvisati freuen sich auf den Jubiläumsevent Ende Oktober. BILD: MANUEL ARNOLD
35 Jahre Heggli Eisenwaren AG Freitag, 30. Oktober: 7 bis 20 Uhr Samstag, 31. Oktober: 8 bis 16 Uhr Weitere Infos unter www.heggli.net
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Das Schwimmbad Stampfi in Rothrist ist eine topmoderne Sauna Badeanlage, welche über ein attraktives Hallenbad (mit Saunabereich) und ein grosszügiges Freibad verfügt. Es bietet ein vielfältiges Angebot für Klein und Gross. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir auf Februar 2027 oder nach Vereinbarung eine kundenorientierte und fachlich versierte Person als
Versüsst das Leben jeden Tag.
GENUSS-BOTSCHAFTER:IN (40%) Suteria Olten – wo Tradition auf Herzlichkeit trifft Lust auf einen Arbeitsplatz, der nach Pralinés und frischem Kaffee duftet? Wir suchen für unsere Filiale in der Oltner Altstadt eine gewinnende Persönlichkeit für den Bereich Service und Verkauf. Nach der Beratung besteht die Möglichkeit zum Verkauf. BILD: ZVG
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Gold-, Silber- und Uhrenankauf im Bistro Villa Am Montag, 26. und Dienstag, 27. Oktober, jeweils von 10 bis 15 Uhr, findet im Restaurant Bistro Villa in Oftringen ein Ankauf von Gold, Silber und Uhren samt persönlicher Beratung statt. Diamantschmuck, Brillanten, Gold- und Silberbarren, Zahngold, Bruchgold, Barren, Münzen, Medaillen, Silber- und Tafelbesteck, Gedenkmünzen, alte Chronografen, Armband- und Taschenuhren, Besteck Platin und Palladium, Versilbertes sowie auch Zinn und vieles mehr können vor Ort geschätzt werden. Bei Verkauf ist sofortige Bargeldauszahlung garantiert. Ankauf auch von Kunst und Musikinstrumenten.
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Oftringen | Reiden | Rothrist 13
WIGGERTALER NR. 43 / 22. OKTOBER 2026
Oftringen ME Création Cadeaux AG präsentiert die neue Kollektion Rothrist Budget 2027 der Einwohnergemeinde
Schweizer Qualität aus eigener Produktion Mit warmen Erdtönen, sanften Naturfarben und zeitlosen Schnitten präsentiert die ME Création Cadeaux AG ihre Herbst-/Winterkollektion 2026/27. Im Verkaufsladen an der Oberfeldstrasse 46 in Oftringen, vis-à-vis des Obristhofs, erwartet die Kundinnen eine vielseitige Auswahl an klassischer Damenmode für die kühlere Jahreszeit. Besonders im Mittelpunkt stehen harmonisch aufeinander abgestimmte Brauntöne, die sich vielseitig kombinieren lassen. Das Sortiment umfasst Jacken, Mäntel, Hosen, Blusen, Pullover und T-Shirts sowie Pyjamas und Nachtwäsche. Die verschiedenen Modelle verbinden klassische Eleganz mit angenehmem Tragekomfort. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1992 steht Designerin Martha Wullschleger hinter den Kreationen von ME Création Cadeaux. Die Kleidungsstücke werden mit viel Liebe zum Detail in der firmeneigenen Näherei in Oftringen entworfen und gefertigt. Das Unternehmen setzt dabei auf Schweizer Qualität und trägt das Label «fabriqué en Suisse». Im Verkaufsladen können sich Interessierte persönlich beraten lassen und die neue Kollektion entdecken. Eine Auswahl der Modelle ist zudem unter me-creation-cadeaux.ch zu finden. Der Laden ist von Montag bis Donnerstag jeweils von 14 bis 18 Uhr sowie
Rothrist investiert Millionen – und die Schulden steigen Alle Verwaltungsabteilungen wurden vom Gemeinderat angewiesen, die beeinflussbaren Kosten (Sach- und Betriebsaufwand) wenn immer möglich auf dem Ausgabenstand von 2025 zu halten. Abweichungen nach oben sind zu begründen, der Budgetbetrag 2026 darf jedoch nicht überschritten werden.
Klassische Eleganz in warmen Herbstfarben. BILD: ZVG
am Freitag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Samstags sind Besuche nach telefonischer Vereinbarung möglich. RENÉ WULLSCHLEGER
Das obligate, nicht ganz vollständige «Klassenfoto» durfte natürlich nicht fehlen.
BILD: ZVG
Oftringen Zehnter Treff der ehemaligen «ZTler»
Alte Kollegen, neue Geschichten und viele Erinnerungen Rund 40 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des «Zofinger Tagblatts» trafen sich zum zehnten Mal zu einem Spaghettiplausch im Clubhaus des FC Oftringen. Seit April 2022 kommen die ehemaligen «ZTler» regelmässig zusammen, um Erinnerungen auszutauschen und frühere Kontakte zu pflegen. Unter den Gästen waren ehemalige Drucker, Setzer, Korrektoren, Redaktoren sowie Mitarbeitende aus Verkauf,
Buchhaltung und weiteren Bereichen. Auch frühere Angestellte der Druckerei Suter in Oberentfelden gehören zur Runde. Organisiert wurde das Treffen von Bruno Muntwyler. Die geselligen Zusammenkünfte sollen auch künftig stattfinden. Ehemalige Mitarbeitende, die ebenfalls teilnehmen möchten, können sich unter b.muntwyler@hispeed.ch melden. BRUNO MUNTWYLER
Reiden Das Unternehmen selbst bleibt bestehen
Ausverkauf nach 60 Jahren Nach rund 60 Jahren schliesst die meyer ag Werkzeug- und Haushaltcenter ihren Verkaufsladen an der Friedmattstrasse in Reiden per 20. Dezember 2026. Bis dahin profitieren Kundinnen und Kunden beim Totalausverkauf von Preisnachlässen zwischen 40 und 70 Prozent. Wenige Artikel sind von der Aktion ausgenommen. Das Unternehmen selbst bleibt weiterhin bestehen. Anfragen und Bestel-
lungen sind auch nach der Ladenschliessung per E-Mail möglich, wobei die Waren grösstenteils direkt von den Lieferanten zugestellt werden. Geschenkgutscheine und Gutschriften werden noch bis zum 15. Dezember entgegengenommen. Die meyer ag bedankt sich bei ihrer langjährigen Kundschaft für die Treue und das entgegengebrachte Vertrauen. PD
Das vorliegende Budget 2027 weist ein negatives operatives Ergebnis von 1’035’200 Franken aus. Dank der Entnahme von 1’156’400 Franken aus der Aufwertungsreserve schliesst das Budget 2027 jedoch mit einem bescheidenen Ertragsüberschuss von 121’200 Franken ab. Das positive Ergebnis wird allerdings von einem Buchgewinn aus einer geplanten Sacheinlage (Land) in die Pflegezentrum Luegenacher AG stark beeinflusst. Ohne diesen einmaligen Effekt würde ein Aufwandüberschuss von 1’671’600 Franken entstehen. Die grössten Kostensteigerungen sind wiederum beim Transferaufwand, das heisst bei den Restkosten der Alters- und Pflegeheime, der ambulanten Krankenpflege und bei den Sonderschulen, festzustellen. Diese Ausgaben können von der Gemeinde nicht beeinflusst werden. Die Entnahme aus der Aufwertungsreserve muss gemäss den kantonalen Weisungen seit 2019 schrittweise reduziert werden. Gemäss Beschluss der Gemeindeversammlung vom 23. November 2017 sind dies rund 100’000 Franken pro Jahr. Dies hat zur Folge, dass das Gesamtergebnis der Erfolgsrechnung in Zukunft um diesen Betrag schlechter ausfällt und zusätzlich erwirtschaftet werden muss. Im Jahr 2027 sollen netto rund 9,90 Millionen Franken investiert werden. Davon sind 2,50 Millionen Franken für die Sanierung und Aufstockung des Gemeindehauses, 330’000 Franken für die Sanierung des Fassadenaufbaus beim Schulhaus «Bifang 1» und 210’000 Franken für die Anschaffung von Hardware an der Oberstufe und Primarschule vorgesehen. Im Gemeindesaal müssen die Motorenzüge der Bühneninstallation für 140’000 Franken und im Freibad die Badwassertechnik für 160’000 Franken ersetzt werden. Eine Landparzelle soll als Sacheinlage im Wert von 1,80 Millionen Franken in die Pflegezentrum Luegenacher AG eingebracht werden. Weitere 30’000 Franken entfallen auf die Wiggertalstrasse, Abschnitt Nord, 350’000 Franken auf die baulichen Massnahmen bei den Gemeindestrassen, 4 Millionen Franken auf den Bahnhofplatz mit Bushaltestelle beziehungsweise die Bahnhofstrasse und 390’000 Franken auf die Sanierung des Friedhofgebäudes. Der Finanzierungsfehlbetrag beläuft sich schliesslich auf rund 6,65 Millionen Franken und muss grösstenteils fremdfinanziert werden. Per Ende 2027 wird das Fremdkapital voraussichtlich bei 22 Millionen Franken liegen. Gemäss Aufgabenund Finanzplan sind bis ins Jahr 2031 Nettoinvestitionen von rund 49 Millionen Franken vorgesehen. Gemäss den Berechnungen im aktuellen Finanzplan sollte die Nettoschuld pro Einwohner im Jahr 2031 rund 3’450 Franken betragen. Eine Pro-Kopf-Verschuldung bis 2’500 Franken kann noch als tragbar bezeichnet werden. Für die Planung des Steuerertrags 2027 dienten das Schreiben des Kantonalen Steueramtes und die aktuellen Sollstellungen. Der Steuerertrag 2027 bei den natürlichen Personen soll im
Kantonsdurchschnitt etwa gleich hoch ausfallen wie der voraussichtliche Abschluss 2026. Die geplante Steuergesetzrevision 2027 sieht vor, dass die obersten Tarifstufen der Einkommenssteuern reduziert werden und der Kleinverdienerabzug in den Tarif integriert wird. Für Rothrist werden deshalb 2,7 Prozent tiefere Steuereinnahmen prognostiziert. Zusätzliche Mindereinnahmen ergeben sich aufgrund erhöhter Abzüge für Liegenschaftsunterhaltskosten im Vorfeld der Abschaffung des Eigenmietwerts, wobei deren Ausmass schwierig abzuschätzen ist. Die kantonalen Prognosen rechnen damit, dass der Steuerertrag 2027 bei den juristischen Personen um 2,0 Prozent höher als 2026 ausfallen wird. Bei der Erarbeitung des Budgets musste die mutmassliche Teuerung im Jahr 2026 berücksichtigt werden. Für Personalwechsel sowie generelle, individuelle oder strukturelle Lohnanpassungen wurde ein Betrag von 78’000 Franken budgetiert. Über die Anpassung der Gehälter wird im November 2026 entschieden. Gesamthaft steigt der Personalaufwand um rund 147’000 Franken an.
macht sich die geplante Steuergesetzrevision negativ bemerkbar. Der Steuerfuss wird bei 110 Prozent belassen.
Gewinn- und Kapitalsteuern juristische Personen Die Steuern der juristischen Personen belaufen sich mutmasslich auf rund 2’100’000 Franken. Dabei wurden die aktuelle Sollstellung und die Prognosen des Kantonalen Steueramtes berücksichtigt.
Investitionen und Abschreibungen Im Jahr 2027 sollen Nettoinvestitionen (ohne Spezialfinanzierungen) von insgesamt 9’906’800 Franken (Budget 2026: 8’403’000 Franken) getätigt werden. Den Hauptanteil beanspruchen der Bahnhofplatz mit Bushaltestelle und die Bahnhofstrasse mit 4’000’000 Franken. Die Selbstfinanzierung liegt bei 3’251’480 Franken. Es resultiert somit ein Finanzierungsfehlbetrag von 6’655’320 Franken. Damit ist klar, dass die Gemeinde im Jahr 2027 die Investitionen grösstenteils fremdfinanzieren muss.
Gesamtergebnis Verzinsung Finanzverbindlichkeiten Die Nettoinvestitionen im Jahr 2027 können nicht aus eigenen Mitteln finanziert werden. Aufgrund der grösseren Investitionsvorhaben ist in Zukunft mit einem höheren Zinsaufwand zu rechnen. Gesamthaft werden 194’000 Franken für die Verzinsung von Finanzverbindlichkeiten aufgewendet. Das Fremdkapital wird Ende 2027 voraussichtlich 22 Millionen Franken betragen.
Personalaufwand plus 147’000 Franken Aufgrund der aktuellen leichten Teuerung ist die Anpassung der Löhne auf 2027 vertretbar. Im Budget 2027 sind dafür 1,0 Prozent eingestellt. Der gesamte Personalaufwand beläuft sich auf rund 10’745’000 Franken.
Sach- und übriger Betriebsaufwand plus 14’000 Franken Beim Sach- und Betriebsaufwand wird mit einer Stabilisierung beziehungsweise einem leichten Anstieg gegenüber dem Budget 2026 gerechnet.
Entschädigungen und Beiträge plus 351’000 Franken In diesen Ausgaben sind jährlich die grössten Kostensteigerungen festzustellen. Gesamthaft müssen an den Kanton 12’104’000 Franken abgeliefert werden. Die Beiträge an private Haushalte fallen voraussichtlich um rund 22’000 Franken tiefer aus als im aktuellen Jahr. Gesamthaft müssen hierfür 3’248’000 Franken aufgewendet werden.
Einkommens- und Vermögenssteuern Die mutmasslichen Einnahmen aus Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen werden mit 23’228’000 Franken beziffert. Hier
Aus dem Budget 2027 resultiert beim operativen Ergebnis ein Aufwandüberschuss von 1’035’200 Franken. Aus der Aufwertungsreserve dürfen 1’156’400 Franken entnommen werden. Aufgrund dieser Sondermassnahme resultiert ein Ertragsüberschuss von 121’200 Franken.
Abwasserbeseitigung In der Erfolgsrechnung resultiert bei einem Aufwand von 2’609’350 Franken und einem Ertrag von 2’226’500 Franken ein Aufwandüberschuss von 382’850 Franken. Den geplanten Investitionsausgaben von 1’075’000 Franken stehen Einnahmen aus Anschlussgebühren von 100’000 Franken gegenüber. Gesamthaft resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag von 997’550 Franken. Das mutmassliche Nettovermögen beträgt Ende 2027 rund 3’502’000 Franken.
Abfallbewirtschaftung Das Budget der Abfallbewirtschaftung sieht bei einem Aufwand von 723’070 Franken und einem Ertrag von 649’200 Franken einen Aufwandüberschuss von 73’870 Franken zum Ausgleich der Rechnung vor. Der Finanzierungsausweis weist einen Fehlbetrag von 59’770 Franken aus. Das mutmassliche Nettovermögen beträgt Ende 2027 rund 162’000 Franken.
Fernwärmebetrieb Der gesamte Aufwand inklusive Abtragung des Bilanzfehlbetrags beläuft sich auf 991’700 Franken, der Ertrag auf 525’200 Franken. Der Fernwärmebetrieb (Holzschnitzelheizung) weist einen Aufwandüberschuss von 466’500 Franken aus. Gesamthaft resultiert ein Finanzierungsüberschuss von 164’450 Franken. Die mutmassliche Nettoschuld beträgt Ende 2027 rund 2’079’000 Franken.
Redaktionsschluss: jeweils Montag, 12.00 Uhr Einsendungen direkt an: redaktion.wiggertaler@chmedia.ch
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ben ab 1961 am Maserati 3500 GTI auf. Richtig berühmt wurde das Kürzel aber ab 1974 mit dem Golf GTI. Der sportliche Kom paktwagen wurde zum Erfolg. Ein Erfolg, der auch in Frankreich nicht unbemerkt blieb – und von Peugeot ab 1984 gekontert wurde. Und wie: Mit dem 205 GTi. Der heis se kompakte machte mit zunächst 102 PS und nur 850 kg Leergewicht einiges her und eroberte die Herzen der Fans. Das Kür zel GTi (hier mit kleinem «i») war fortan auch bei Peugeot ein Garant für Spass am Fahren. Zumindest bis 2018 die Produkti on des 208 GTi mit 200 PS starkem Benzi ner auslief. Nun kehrt der 208 GTi zurück – aller dings nicht mehr als Benziner, sondern rein elektrisch. Und stärker als je zuvor.
Der E‑Antrieb kommt auf satte 207 kW (281 PS) und 345 Nm Drehmoment. Damit der Fronttriebler das auch auf die Strasse bringt, wurde die Spur vorne um satte 56 Millimeter verbreitert, hinten um deren 28. Zudem gibt es ein mechanisches Sperr differenzial an der Vorderachse. So wird der elektrische GTi seiner bulligen Optik durchaus gerecht und beschleunigt in nur 5,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Das wahre Talent des kleinen Franzosen soll ten aber traditionsgemäss die Kurven sein. Hierfür gibt es ein neu abgestimmtes ESP System und ein sportlicheres Fahrwerk. Die Reichweite des Franzosen liegt indes bei 374 Kilometern. Er kann ab sofort ab 41’990 Franken bestellt werden. PHILIPP AEBERLI
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Gut sehen und gesehen werden: Sichtbarkeit für mehr Sicherheit Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheit. Dennoch wird ihre Bedeutung noch immer häufig unterschätzt – obwohl sie alle Verkehrsteilnehmenden betrifft: Autofahrerinnen und Autofahrer, Velofahrende, Fussgängerinnen und Fussgänger oder Nutzerinnen und Nutzer von E‑Trottinetts. Mit seiner Präventionskampagne MADE VISIBLE erinnert der Touring Club Schweiz daran, dass gute Sichtbarkeit wirkungsvoll zur Verkehrssicherheit beiträgt. Nach Einbruch der Dunkelheit, bei Regen, bei Nebel oder in den frühen Morgenstunden reicht es nicht aus, gut zu sehen – man muss auch gesehen werden. Diese Selbstverständlichkeit gerät besonders im Herbst und Winter, wenn die Tage kürzer werden, oft in Vergessenheit. Die Statistik des Bun desamts für Strassen zeigt zudem, dass die Monate September bis November mit durchschnittlich rund 3000 Sach schadenunfällen pro Monat zu den un fallreichsten Zeiten des Jahres zählen. Dabei lassen sich viele dieser Risiken mit einfachen Massnahmen deutlich reduzieren.
Autofahrerinnen und Auto fahrer in der Verantwortung Für Autofahrerinnen und Autofah rer besteht der erste Schritt darin si cherzustellen, dass ihr Fahrzeug gut sichtbar ist. Saubere Scheinwerfer, einwandfrei funktionierende Lichter und der richtige Einsatz des Abblend lichts, sobald die Lichtverhältnisse
schlechter werden, sind unverzichtba re Grundregeln. Ein gut beleuchtetes Fahrzeug verbessert nicht nur die Sicht auf die Umgebung, sondern sorgt auch dafür, dass es von anderen Verkehrs teilnehmenden frühzeitig erkannt wird. Gute Sicht setzt zudem eine gute Sehkraft voraus. Deshalb empfiehlt es sich, die Augen regelmässig kontrollie ren zu lassen und bei Bedarf eine Brille zu tragen.
Die richtigen Massnahmen für Zweiräder Auch Velofahrende und Nutzerinnen und Nutzer von E‑Trottinetts müssen auf ihre Sichtbarkeit achten. Velos müssen vorne mit einem weissen und hinten mit einem roten Licht ausge rüstet sein, das bei Dunkelheit oder ungenügenden Sichtverhältnissen ein geschaltet werden muss. E‑Bikes und E‑Trottinetts hingegen müssen jeder zeit – auch tagsüber – mit eingeschalte tem Licht unterwegs sein. Reflektoren, insbesondere an Pedalen und Rädern,
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BILD: ZVG
sowie weitere reflektierende Elemente ergänzen die Beleuchtung wirkungs voll und erhöhen die Sichtbarkeit. Dennoch begegnet man immer wieder Verkehrsteilnehmenden ohne Licht, die zudem von Kopf bis Fuss dunkel gekleidet sind. Sie bleiben da durch bis zum letzten Moment nahezu unsichtbar. Die Kleidung spielt eine entscheidende Rolle: Wer dunkle Klei dung trägt, ist erst aus einer Entfer nung von rund 25 Metern erkennbar. Helle oder fluoreszierende Kleidung erhöht diese Distanz auf etwa 40 Me ter, reflektierende Elemente sogar auf bis zu 140 Meter.
Bänziger Rothrist
Insbesondere beim Überqueren der Strasse ausserhalb von Fussgänger streifen oder auf schlecht beleuchteten Strassen sind Fussgängerinnen und Fussgänger einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Dunkel gekleidet werden sie von Fahrzeuglenkenden oft erst sehr spät wahrgenommen. Auch hier können einfache Massnahmen einen grossen Unterschied machen: Helle Kleidung oder reflektierende Acces soires sorgen dafür, dass Fussgänge rinnen und Fussgänger bereits aus grosser Distanz im Scheinwerferlicht
erkannt werden. Heute sind solche re flektierenden Elemente immer häu figer in Kinderrucksäcken und Jacken integriert – ein gutes Beispiel, dem auch Erwachsene folgen können. Mit seiner Präventionskampagne MADE VISIBLE sensibilisiert der TCS alle Ver kehrsteilnehmenden für die Bedeu tung der Sichtbarkeit. Bereits wenige einfache Verhaltensweisen genügen, um die Sicherheit jedes Einzelnen zu erhöhen und den Strassenverkehr für alle sicherer zu machen. STADT AARBURG Infrastruktur Sicherheit
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Auch Fussgängerinnen und Fussgänger sind betroffen
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Rothrist
Füürwehrchörli zu Gast Die Reformierte Kirchgemeinde Rothrist lädt am Sonntag, 8. November, um 14 Uhr zum ökumenischen Seniorennachmittag ins reformierte Kirchgemeindehaus ein. Für die musikalische Unterhaltung sorgt das Füürwehrchörli Oftringen. Im Anschluss an den Auftritt wird den Besucherinnen und Besuchern ein Zvieri serviert. Anmeldungen unter 062 794 27 87 oder sekretariat@refrothrist.ch. CORNELIA DALI
Aus den Händen von Sennhof-Geschäftsführer Urs Schenker durfte Irene Giger ein kleines Geschenk entgegennehmen. BILD: THOMAS FÜRST
Die Power Polka Band.
Vordemwald Irene Giger sprach im Sennhof über häusliche Gewalt
Rothrist Sonntag, 25. Oktober, 11 bis 14 Uhr
Wenn das eigene Zuhause zur Gefahr wird
Doppelte Blasmusikpower im Rössli Valeria Hengartner hält die Predigt. BILD: ZVG
Strengelbach
Musik und Gedanken über Veränderung Am Sonntag, 25. Oktober, gestalten Therese Burkhalter (Panflöte) und Hedi Forster (Klavier) um 10 Uhr den Gottesdienst in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) an der Breitbachstrasse 31 musikalisch mit. Das in der Region bekannte Duo widmet sich dabei heiteren barocken Kompositionen. Die Predigt hält die katholische Theologin, Spitalseelsorgerin und Kontemplationslehrerin Valeria Hengartner. Sie ist in der Region keine Unbekannte: Von 1996 bis 2009 war sie in Zofingen als Pfarreiseelsorgerin tätig und betreute unter anderem das Spital Zofingen und das Pflegeheim Sennhof. Die letzten sieben Jahre vor ihrer Pensionierung Anfang 2022 arbeitete sie am Universitätsspital Basel. In ihrer Predigt greift Hengartner einen Gedanken von Mahatma Gandhi auf: «Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschest für diese Welt.» Diese Aussage ermutige sie, sich in den «ver-rückten Zeiten», wie wir sie gegenwärtig erleben, auf das zu konzentrieren, was lebensfördernd und lebensfroh sei und der Liebe diene. Gleichzeitig stellt sie die Frage, wie sich die Haltung Jesu in der Bergpredigt damit vereinbaren lässt: «Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen» (Matthäus 5,44). Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Besucherinnen und Besucher zum Kirchenkaffee eingeladen. SIEGFRIED STICH
Am Sonntag, 25. Oktober, von 11 bis 14 Uhr, findet das Frühschoppenkonzert im Rössli Rothrist statt. Nach der erfolgreichen Teilnahme am Schweizerischen Blaskapellentreffen in Schüpfheim LU sind die Dorfspatzen Rothrist im Schuss und freuen sich, die Freunde rassiger Blasmusik mit einem abwechslungsreichen Programm zu begeistern. Ihr Dirigent ist dieses Jahr im Doppelpack zu sehen.
Die Dorfspatzen Rothrist.
Ebenfalls unter seiner Leitung bereichert die Power Polka Band das Konzert. Die erfolgreiche und aktive Blaskapelle setzt sich aus musikbegeisterten Solothurnerinnen und Solothurnern aus allen Ecken des Kantons zusammen. Der Klang der Band macht ihrem Namen alle Ehre und wird den Saal gut füllen. Das Rössli-Team ist für die Getränke und Verpflegung zuständig. Der Eintritt ist bei Kollekte frei. BERNHARD FREI
BILDER: ZVG
Vordemwald Claudia Zürcher und Hedi Forster verabschiedet
Ein Abschied voller Dankbarkeit In einem feierlichen Gottesdienst wurden am 18. Oktober in der Kirche Vordemwald Claudia Zürcher als Sigristin und Hedi Forster als Organistin verabschiedet. Claudia Zürcher war während 16 Jahren als Sigristin in der Kirchgemeinde Zofingen tätig, mit Arbeitsorten in Strengelbach und Vordemwald. Hedi Forster wirkte während 60 Jahren als Organistin in Vordemwald. Eine grosse Festgemeinde war anwesend, um den beiden für ihre Arbeit und ihr Engagement zu danken. Insbe-
sondere Hedi Forster wurde für ihren langjährigen Dienst mit einer langen stehenden Ovation geehrt. Worte können kaum ausdrücken, was sie in all den Jahren geleistet hat. Zum Abschluss begleitete sie das Lied von Paul Gerhardt «Sollt ich meinem Gott nicht singen?», welches ihre Haltung wohl am besten zum Ausdruck bringt: mit Herz, Füss und Händen Gottes Lob und Liebe zum Klingen bringen. «Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit». JOËL GUGGISBERG
Rund vierzig Mitarbeitende aus pflegerischen und betreuenden Institutionen durfte Geschäftsführer Urs Schenker vergangene Woche im Sennhof zu einer weiteren regionalen Netzwerkfortbildung willkommen heissen. Mit Irene Giger, dipl. Expertin Anästhesiepflege im Spital Zofingen, konnte er eine kompetente Referentin begrüssen, die zu einer brisanten Thematik sprach: häusliche Gewalt. Kompetent, weil Giger einerseits eine Weiterbildung als Forensic Nurse absolviert, andererseits selbst auch häusliche Gewalt erlebt hat. «Ich nehme Sie mit auf einen Weg, der berührt, aufklärt und Mut macht», versprach die Referentin ihrem Publikum gleich zu Beginn, denn «jedes Hinschauen kann der erste Schritt sein, ein Leben zu verändern.» Die Zahl der Straftaten im häuslichen Bereich zeigt seit einigen Jahren nur in eine Richtung: nach oben. Deutlich über 20'000 Straftaten verzeichnet die Schweizerische Kriminalstatistik 2025, während es 2010 noch leicht mehr als 15'000 waren. Die Straftatbestände unterscheiden sich in ihrer Schwere deutlich. Sie reichen von Tätlichkeiten (6706 registrierte Straftatbestände), Drohungen (4406) oder Beschimpfungen (4095) bis hin zu 660 Vergewaltigungen, 139 Entführungsversuchen, 59 Tötungsversuchen und 34 vollendeten Tötungen. Anders ausgedrückt: Alle zehn Tage wurde in der Schweiz im vergangenen Jahr eine Frau ermordet.
Hinsehen, handeln, helfen «Häusliche Gewalt beginnt dort, wo der Respekt endet, Gleichwertigkeit verschwindet, Kontrolle zur Normali-
tät wird, Angst entsteht», führte Irene Giger aus, meist beginne sie nicht mit Schlägen. Deshalb sei umso wichtiger, dass Personen im privaten und beruflichen Umfeld genau hinsehen und nicht wegschauen würden. Wo ziehen sich Menschen zurück, wo häufen sich Ausreden für Verletzungen? Die Gesundheit der betroffenen Personen werde, so Giger weiter, immer beeinträchtigt – nicht nur bei sichtbaren körperlichen Verletzungen. Dazu kämen vielfach finanzielle Probleme. Hilfe bietet in solchen Situationen zum Beispiel die Opferhilfe, welche unter der Telefonnummer 142 erreichbar ist: mit kostenloser Beratung, Soforthilfe, längerfristiger Unterstützung und auch finanzieller Hilfe. Fortschrittlich ist in dieser Beziehung der Kanton Zürich, welcher im April 2024 ein Pilotprojekt aufsuchender Dienst Forensic Nurse gestartet hat. Forensic Nurses, das sind speziell ausgebildete Pflegefachfrauen, welche Menschen, die Opfer von Gewalt oder Straftaten geworden sind, nicht nur medizinisch betreuen, sondern auch eine forensische Dokumentation erstellen, die vor Gericht standhält. Das Zürcher Pilotprojekt zeigte ebenso wie die abschliessende Plenumsdiskussion eindrücklich auf, wie notwendig die Arbeit der Forensic Nurses ist. Von April bis Dezember 2024 bearbeiteten die Nurses 279 Fälle, erwartet worden waren 150. Im vergangenen Jahr gab es statt 350 erwarteten bereits schon 512 Fälle. «Leider fehlt im Kanton Aargau ein solches Angebot», bedauerte Irene Giger. THOMAS FÜRST
Vordemwald
«Chelemärt» für Jung und Alt Am nächsten Freitag, 23. Oktober, findet in und um die Kirche Vordemwald ab 14 Uhr der «Chelemärt» statt. Feine Backwaren, Büchereiartikel und Bastelarbeiten können gekauft werden. Ein attraktives Kinderprogramm mit Kids-Game Zone, Ponyreiten und Lebkuchen verzieren wird angeboten. Im Kirchenkeller kann ein feines Zvieri oder Znacht gegessen werden. Organisiert wird der «Chelemärt» vom Kirchkreis Vordemwald. Der Erlös ist für wohltätige Institutionen im In- und Ausland bestimmt. JOËL GUGGISBERG
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Schön, dass Sie uns lesen
Der Skiclub Rothrist freut sich, eine breite Gästeschar begrüssen zu dürfen.
BILD: ZVG
Rothrist Samstag, 31. Oktober und Sonntag, 1. November
Der Winter naht – der Skiclub Rothrist steht bereit
Franz Guggisberg verabschiedet Hedi Forster und Claudia Zürcher (v.l.) während des Gottesdienstes in Vordemwald. BILD: JOËL GUGGISBERG
Traditionsgemäss eröffnet der Skiclub Rothrist seine Wintersaison auf die etwas andere Art im General-Wille-Haus des SAC Olten, diesmal bereits am Samstag, 31. Oktober, und Sonntag, 1. November. Eine motivierte und gut gelaunte «Willehaus Crew» sind die Grundrezepte der Skiclübler, um Wanderer,
Spaziergänger und Biker mit einer hausgemachten Kürbissuppe, würzigen Würsten und der traditionellen «Militär-Chässchnette» zu verwöhnen. Wer es lieber süss mag, der kommt mit einem grossen Torten- und Kuchenangebot auf seine Kosten. Der Skiclub Rothrist freut sich, eine breite Gästeschar begrüssen zu dürfen! ROGER LUSSI
Vordemwald | Wikon | Zofingen 17
WIGGERTALER NR. 43 / 22. OKTOBER 2026
Zofingen Hochkarätige Autorinnen, Humor und überraschende Einblicke prägten die Zofinger Literaturtage
Eine Zugreise durch Tschechien und die Welt Die Zofinger Literaturtage nahmen das Publikum mit auf eine Reise durch Tschechien, seine Geschichte und seine Gegenwart. Hochkarätige Gäste, überraschende Perspektiven und pointierte Diskussionen sorgten für volle Säle und reichlich Gesprächsstoff. «Meinungsfreiheit bedeutet die Verteidigung wahrer Worte und belegter Fakten, nicht das Kultivieren von Lügen.» Radka Denemarková, eine der wichtigsten Autorinnen Tschechiens, wiederholte in Zofingen, was sie bereits zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse gesagt hatte. Die Weltpresse nannte sie mutig. Ihr Kommentar? «Was ist das für eine Gesellschaft, was für eine Politik, wenn es Mut braucht, so etwas zu sagen?» Welch glückliche Programmierung, dass sie an diesem Wochenende im Kulturhaus West zu Gast war! Der Saal war am Sonntagnachmittag voll, der Applaus gross. Gebannt lauschte das Publikum ihrem Plädoyer für Wahrheit und Literatur. «Die von Menschen geschriebene Literatur ist das Wichtigste, was wir haben», betonte sie. In ihrem Roman «Schokoladenblut» verbindet Denemarková drei Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts auf einer fiktiven Zugreise: die tschechische Schriftstellerin Božena Němcová, die französische Autorin George Sand und den amerikanischen Unternehmer John D. Rockefeller. «Hier liegen die Wurzeln unserer politischen Gegenwart», erklärte sie. «Dieser Zug fährt bis ins 20., bis ins 21. Jahrhundert.»
Eine Reise in den Osten Wie auf einer Zugfahrt durch Tschechien, die Jahrhunderte und Osteuropa fühlte man sich an diesen Literaturtagen. Doch gehört Tschechien überhaupt zum Osten? Oder stammt diese Zuordnung aus jener Zeit, als der Eiserne Vorhang Europa teilte? Die Podiumsdiskussion «Die Erfindung des Ostens» ging solchen Fragen nach. Prag war einst Zentrum des Heiligen Römischen Reiches, liegt westlicher als Wien und Tschechien gehört längst zur EU und zur Nato.
Alice Horáčková beleuchtete in «Geteiltes Haus» die Geschichte.
Klára Vlasáková ergründet Gesellschaften im Ausnahmezustand.
Wie berechtigt ist da die Forderung nach einer Verwestlichung? Und ist die Unterscheidung kulturell oder wirtschaftlich? Klára Vlasáková brachte es humorvoll auf den Punkt: «Wir haben westliche Preise, aber halbe Löhne.» Die Literatur eröffnete weitere Perspektiven: Alice Horáčková beleuchtete in «Geteiltes Haus» die Geschichte, Lucie Faulerová in «Ich habe den Tod gerettet» menschliche Schicksale. Petr Hanel beschäftigte sich in «Du weisst nen Scheiss über Sterne» mit jungen Menschen und Social Media, während Klára Vlasáková in «Die Kugel» eine Gesellschaft im Ausnahmezustand erkundet. Gesprächsstoff gab es reichlich – und am Büchertisch der Zofinger «Leserei» die Qual der Wahl.
kán. Mit historischen Exkursen und viel Humor erklärte er die Entwicklung und Eigenheiten der tschechischen Sprache. Seine leidenschaftlichen Lesungen aus der tschechischen Poesie berührten ebenso wie sein Satz: «Wenn ich beim Lesen nicht weinen muss, habe ich schlecht übersetzt.» Das Team der Zofinger Literaturtage bewies Gespür für spannende Bücher und wichtige Themen. Das Interesse war deutlich grösser als in den Vorjahren. Am Samstag mussten sogar zusätzliche Kopfhörer organisiert werden. Eine besondere Leistung erbrachten die beiden Dolmetscherinnen, die den Austausch zwischen Publikum und Gästen ermöglichten. Dass Sprache keine unüberwindbare Grenze sein muss, zeigte schliesslich auch Liedermacher Jan Řepka: Dank ihm war Mani Matter sogar auf Tschechisch zu hören.
Sprachgrenzen überwinden Für besondere Momente sorgte der Autor, Übersetzer und Verleger Ondřej Ci-
SABINE ALTORFER
Podiumsdiskussion mit v.l. Klára Vlasáková, Ondřej Cikán, Alice Horáčková und Moderator Philipp Zahnt. BILDER: ANDRÉ ALBRECHT
Vordemwald Nachrichten der Gemeinde
Wikon Mitteilung der Gemeinde
Steigende Pflegekosten belasten das Budget 2027
Windpotenzial für Bürgerwindpark bestätigt
Trotz höherer Steuererträge und verschiedener Sparmassnahmen rechnet die Einwohnergemeinde für 2027 mit einem Defizit von rund 251’000 Franken. Hauptgrund sind die erneut steigenden Pflegekosten. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 118 Prozent. Das Budget 2027 der Einwohnergemeinde weist bei einem unveränderten Steuerfuss von 118 Prozent einen Aufwandüberschuss von rund 251’000 Franken aus. Massgeblich für dieses Ergebnis sind die erneut deutlich steigenden Aufwendungen für die Pflegefinanzierung, die im Vergleich zum Budget 2026 um 335’000 Franken höher ausfallen. Die hohe Zunahme in diesem Bereich führt zu einer überproportionalen Belastung des Finanzhaushalts und beeinträchtigt die Bemühungen um ein ausgeglichenes Budget. Trotz verschiedener Kostenoptimierungen und einer zurückhaltenden Budgetierung in den übrigen Aufgabenbereichen kann der durch die Gesundheitskosten verursachte Aufwandüberschuss nicht vollständig kompensiert werden. Der betriebliche Aufwand beträgt rund 7,72 Millionen Franken und liegt damit erneut über dem Budget 2026. Die ausserordentliche Mehrbelastung bei den Oberstufenschulgeldern infolge der geänderten kantonalen Schulgeldverordnung fällt hingegen weg. Hauptursache für den Anstieg des betrieblichen Aufwands sind die höheren Gesundheitskosten, die aufgrund aktueller Erfahrungswerte um 335’000 Franken höher budgetiert werden.
Der betriebliche Ertrag beträgt 7,36 Millionen Franken und liegt damit rund 200’000 Franken über dem Vorjahresbudget. Die Zunahme ist hauptsächlich auf höhere Steuererträge zurückzuführen. Die Prognosen basieren auf dem aktuellen Steueraufkommen. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit weist einen Verlust von 363’700 Franken aus. Mit dem Gewinn aus dem Finanzierungsergebnis von 112’700 Franken beträgt das operative Ergebnis minus 251’000 Franken.
Investitionen Der Investitionsbedarf im Budget 2027 beläuft sich auf rund 9 Millionen Franken. Der Schwerpunkt liegt bei den Schulliegenschaften. Für die erste Etappe der Schulraumerweiterung sind rund 7,4 Millionen Franken vorgesehen. Weitere 700’000 Franken fliessen in die Innensanierung des Schulhauses. Für die Verkehrsinfrastruktur sind rund 400’000 Franken eingeplant. Dieser Betrag umfasst insbesondere die Sanierung verschiedener Strassenabschnitte sowie den Neubau der Brücke an der Alten St. Urbanstrasse.
Abwasserbeseitigung Die Abwasserbeseitigung weist einen
Aufwandüberschuss von 94'800 Franken aus. Geplant sind Investitionen von 250’000 Franken für Kanalisationssanierungen und die zweite Etappe der Generellen Entwässerungsplanung. Aufgrund der erwarteten Bautätigkeit wird weiterhin mit Anschlussgebühren von 100’000 Franken gerechnet. Bei einer negativen Selbstfinanzierung von 62’300 Franken ergibt sich ein Finanzierungsfehlbetrag von 212’300 Franken. Das Vermögen nimmt entsprechend ab und wird per 31. Dezember voraussichtlich 1,3 Millionen Franken betragen.
Die Auswertung der Windmessungen im kantonalen Richtplangebiet «Riedwald/Buechwald» hat ergeben, dass genügend Windpotenzial vorhanden ist. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit auf Nabenhöhe liegt zwischen 5,2 und 5,3 Metern pro Sekunde. Nun gilt es, diese Daten mit den Ergebnissen der kürzlich abgeschlossenen Felderhebungen zur Umweltverträglichkeit abzugleichen und ein Standortkonzept zu erarbeiten. Im Rahmen des im März gestarteten Mitwirkungskonzepts finden weitere Veranstaltungen statt, an denen über
das Projekt informiert wird. Sobald das Standortkonzept feststeht und die dazugehörigen Fachgutachten vorliegen, soll das Projekt im Laufe des Jahres 2027 zur Vorprüfung beim Kanton eingereicht werden. Nach der Rückmeldung des Kantons ist wie angekündigt eine zweite Informationsveranstaltung vorgesehen. Der aktuelle Projektstand sowie weitere Informationen zum Bürgerwindpark sind unter www.wikon.ch in der Rubrik «Projekte – Bürgerwindpark Wikon» zu finden. GEMEINDE WIKON
Gesehen…
Abfallentsorgung Der Bereich Abfallentsorgung kann im Budget 2027 kostendeckend geführt werden und schliesst ausgeglichen ab. Das mutmassliche Vermögen beträgt rund 57’000 Franken.
Ortsbürgergemeinde Das Budget 2027 der Ortsbürgergemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 20’000 Franken ab. Im Vorjahr waren es 9300 Franken. Für die Sanierung des Staudenrainwegs sind Investitionen von 297’000 Franken vorgesehen. BUKURIJE KÖCHLI
Gut getarnt zwischen den Blättern hält ein Sperber Ausschau nach Beute. Der wendige Greifvogel jagt vor allem kleinere Singvögel und überrascht sie häufig mit blitzschnellen Angriffen. Auch in Gärten und Siedlungen ist der geschickte Jäger regelmässig anzutreffen. BILD: YOLANDA KOFFEL, TEXT: REGINA LÜTHI
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Zofingen 19
WIGGERTALER NR. 43 / 22. OKTOBER 2026
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Elf neue Ladestationen im ersten Untergeschoss des Bahnhof-Parkings Zofingen.
BILD: ZVG
Zofingen Mitteilung der Stadt
Jonas Stöckli, Projektleiter vom Tiefbau, stellt Pro Velo Aargau die Kernstücke der neuen Veloinfrastruktur Zofingen vor. BILD: ZVG
Elf neue Ladestationen im Bahnhof-Parking
Zofingen Die neue Infrastruktur beeindruckt
Ab sofort stehen im Bahnhof-Parking Zofingen im ersten Untergeschoss elf neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Der Einwohnerrat hat im Rahmen des Kredits zur Gesamtertüchtigung des Bahnhof-Parkings die Installation von Ladestationen beschlossen. «Mit der öffentlichen Ladeinfrastruktur schafft die Stadt Zofingen ein attraktives Angebot und leistet damit einen Beitrag zur Förderung der Elektromobilität», sagt Stadtrat Robert Weishaupt. Gleichzeitig wird damit dem
zunehmenden Bedürfnis von Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Besuchenden und Hotelgästen nach öffentlich zugänglichen Lademöglichkeiten Rechnung getragen. Die Parkfelder bei den Ladestationen stehen ausschliesslich Elektrofahrzeugen zur Verfügung. Die Ladeleistung beträgt maximal 11 Kilowatt. Aktuell liegt der Preis bei 44 Rappen pro Kilowattstunde. Der Tarif wird periodisch überprüft und beispielsweise bei veränderten Stromkosten angepasst. STADT ZOFINGEN
Mitten im künftigen Bachbett wächst eine einzelne Sonnenblume.
Mehr Platz und Sicherheit fürs Velo Am letzten Mittwoch trafen sich die sieben Regionalverbände von Pro Velo Aargau zu einem Rundgang und Austausch in Zofingen. Jonas Stöckli, Projektleiter Tiefbau der Stadt Zofingen führte die interessierte Schar auf einem Rundgang rund um den Bahnhof. Er gab einen spannenden Einblick in die bereits erstellten und die sich im Bau befindenden Projekte. Mit den Abstellplätzen im Bahnhof und der Florastrasse wird ein attraktives Angebot bereitgestellt. Mit dem Ausbau des Brühlgässlis wird die Zugänglichkeit auf der Westseite des Bahnhofs verbessert. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, den Bahnhof und andere Orte sicher und attraktiv mit dem Velo zu erreichen. Die Anwesenden waren
Zofingen
positiv überrascht und beeindruckt von den Investitionen in die Veloinfrastruktur. Diese vorausschauenden Entscheidungen der Stadt tragen dazu bei, das erhöhte lokale Verkehrsaufkommen zu bewältigen und eine Stadt mit Qualität zu schaffen. Nach der Besichtigung fand ein reger Austausch zwischen den Mitgliedern der Regionalverbände statt. Solche jährlichen Austausche helfen der Vernetzung zwischen den Regionalverbände von Pro Velo Aargau. Wer sich kennt, fragt auch mal nach. Und der Augenschein inspiriert für Lösungen an anderen Orten. Es sind kreative Lösungen gesucht, um gemeinsam zukunftsgerichtete Veloinfrastrukturen zu finden. MONIKA KÜHNI
BILD: STRABAG
Mit dem Mountainbike zur Höchiflue Die Mountainbike-Gruppe der Pro Senectute Zofingen lädt am Donnerstag, 29. Oktober, zu einer geführten Tour zur Höchiflue ein. Treffpunkt ist um 13.20 Uhr beim Restaurant Aareblick in Ruppoldingen. Die Teilnehmenden starten in drei Leistungsgruppen: einer Bio-BikeGruppe ohne elektrische Unterstützung sowie zwei E-Bike-Gruppen. Die unterschiedlichen Routen führen von Ruppoldingen Richtung Blümlismatt, hinauf zur Höchiflue und über die Santelhöchi oberhalb der Teufelsschlucht und des Belchentunnels Richtung Rickenbach. Über Olten und Aarburg geht es zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Juralandschaft. Neue Teilnehmende können das Angebot bei einer einmaligen kostenlosen Schnuppertour kennenlernen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Ausfahrt bei einem Schlusstrunk im Restaurant Aareblick ausklingen zu lassen. Bei unsicherer Witterung wird bereits am Vortag bis spätestens 19 Uhr unter ag.prosenectute.ch über die Durchführung informiert. Weitere Auskünfte erteilt Hauptleiter Max Meier unter 079 504 06 19. MAX MEIER
Zofingen Ein Abschnitt wird ökologisch aufgewertet
Der Mühletych erhält seinen natürlichen Lauf zurück Wo vor wenigen Monaten noch Betonplatten den Mühletych verdeckten, entsteht beim Landi-Areal in Zofingen ein naturnaher Bachlauf. Die Arbeiten schreiten voran, bereits im November soll wieder Wasser durch das neu gestaltete Bachbett fliessen. Der rund vier Kilometer lange Mühletych verbindet die Wigger mit der Aare. Einst diente er als Gewerbe- und Bewässerungskanal und versorgte zahlreiche Mühlen und Industriebetriebe mit Wasserkraft. Heute gewinnt er zunehmend als Naturraum an Bedeutung. Mit der aktuellen Renaturierung wird ein weiterer Abschnitt ökologisch aufgewertet und für die Bevölkerung besser erlebbar gemacht.
Mehr Platz für Natur und Bevölkerung Anstelle der bisherigen Betonplatten erhält der Mühletych einen geschwungenen Bachlauf mit naturnah gestalteten Ufern. Steine, Baumstämme und Äste werden gezielt im Bachbett platziert. Sie strukturieren den Wasserlauf und schaffen Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Gleichzeitig werden die Rad- und Gehwege auf 3,5 Meter verbreitert. Damit entsteht auch für Fussgängerinnen, Fussgänger und Velofahrende mehr Platz.
Präzisionsarbeit im Bachbett Für die Umsetzung ist ein neunköpfi-
BILDER: ZVG
Stefan, Oliver und Nathalie (v.l.) mit Robodoggy.
ges Team des Strabag Strassenbaus Olten im Einsatz. Die Arbeiten erfolgen auf zwei Teilbaustellen: Während eine Gruppe den neuen Bachlauf gestaltet, kümmert sich die andere um die notwendigen Werkleitungen. Nach dem Entfernen der Betonplatten und dem Abtragen grosser Erdmengen wird das neue Bachbett mithilfe moderner GPS-Technologie zentimetergenau modelliert. Für Polier Yannick ist die Renaturierung eine besondere Aufgabe: «Im klassischen Strassen- und Werkleitungsbau schaffen wir Infrastruktur. Hier dürfen wir der Natur ihren Raum zurückgeben.» Zu sehen, wie aus Steinen, Holz und Erde ein lebendiger Bachlauf entstehe, mache ihm grosse Freude. Gleichzeitig verlange die Arbeit Kreativität, Fachwissen und Vorstellungskraft.
Eine Sonnenblume mitten auf der Baustelle Eine kleine Besonderheit fällt zwischen Baumaschinen, Erdhaufen und Vermessungspunkten auf: Mitten im künftigen Bachbett wächst eine einzelne Sonnenblume. Noch steht sie zwischen Steinen und Erde, wo schon bald wieder Wasser fliessen soll. Im November soll der Mühletych wieder geflutet werden. Damit gehen auch die Arbeiten des Strabag-Teams vor Ort zu Ende. STRABAG
Zofingen Welcome Day des Integrationsnetzes Region Zofingen
Ein Roboterhund sorgt für staunende Gesichter Der Welcome Day vom 18. Oktober im Vereinslokal an der Rathausgasse in Zofingen zog trotz – oder vielleicht gerade wegen – des schlechten Wetters gut 60 Besucherinnen und Besucher an. Zahlreiche Kinder und Familien nutzten die Gelegenheit, einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Spielen, Rätseln und Begegnungen zu erleben. Das vielseitige Programm bot für alle etwas. Bei einer Schnitzeljagd mit Wettbewerb, einem Deutsch-Wortspiel, beim Malen oder bei verschiedenen mathematischen Knobeleien konnten die Gäste ihr Geschick unter Beweis stellen. Für besondere Begeisterung sorgte der Auftritt eines Roboterhundes mit seinem Trainer Carli Beeli von der Ancient Future GmbH. Mit seinen überraschenden Fähigkeiten brachte der vierbeinige Roboter Gross und Klein zum Staunen und zog sogar die Aufmerksamkeit zufällig vorbeikommender Passanten auf sich. Beim anschliessenden Apéro blieb Zeit für Gespräche und Begegnungen. Der Anlass bildete gleichzeitig den Auftakt zur Partnerschaft zwischen dem Verein Integrationsnetz Region
Robodoggy zeigt dem begeisterten Publikum, was er kann.
Zofingen und Brainorithmics. Während sich das Integrationsnetz mit verschiedenen Projekten für Integration, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe einsetzt, möchte Brainorithmics Kinder und Jugendliche für Mathematik, Programmieren und kreatives Denken begeistern. Mit spielerischen Lernmethoden, individueller Nachhilfe und Workshops werden Neugier, logisches Denken und Selbstvertrauen gefördert. VERENA JUCKER
Zofingen/Oftringen
Untersuchungen erfordern Rodung Das ehemalige Kiesabbaugebiet «Spitalhof» in Oftringen muss gemäss kantonalen Vorgaben rekultiviert werden. Dafür sind weitere Untersuchungen erforderlich, insbesondere im Bereich der Altlasten und der Versickerung des Regenwassers. Um diese durchführen zu können, muss das Gelände gerodet werden. Die Parzelle Nr. 548 in Oftringen gehört der Ortsbürgergemeinde Zofingen. Die bestehende altrechtliche Bewilligung für den Kiesabbau enthält eine zwingende Rekultivierungspflicht. Um die vom Kanton geforderten Arbeiten abzuschliessen, wurde ein Endgestaltungsplan erarbeitet. «Die geplanten Arbeiten umfassen insbesondere die Restauffüllungen, die Modellierung der Topografie, die Sicherstellung der Versickerung des Meteorwassers sowie die Gestaltung und Aufwertung des Naturschutzgebiets von kantonaler Bedeutung», erläutert Stadtpräsident André Kirchhofer. Vor einer Bewilligung der Endgestaltungsplanung verlangt der Kanton weitere Abklärungen, insbesondere zu den Altlasten und zur Versickerungsfähigkeit des Bodens. Damit diese Untersuchungen durchgeführt werden können, muss der Grünbewuchs zwischen November 2026 und Januar 2027 entfernt werden. STADT ZOFINGEN
20 Rätselspass
WIGGERTALER NR. 43 / 22. OKTOBER 2026
dicker Haarknoten
Delegation
Buchstabenrechnung
deutsche Vorsilbe
nach unten
flach
lateinflaches tropische GewohnamerikaMeeresBaumnischer heit ufer eidechse Tanz
100 qm in der Schweiz
Transportgestell
religiöse Gemeinschaft Tintenfischfarbstoff
Rundfunksprecher Wintersportanlage
moralische Gesinnung
Anrufung Gottes
4 schweiz. Kantonshauptstadt gestreiftes Wildpferd
aus tiefem Herzen
Hülsenfrucht
äußere Begrenzung
Aussteiger
sehr starker Wind
10
UN-Generalsekretär † 2018
Anrede und Titel in England
Tierkreiszeichen
Ex-Frau von König Charles (Lady...) † 7
3
weibliche Märchengestalt
Kurzmitteilung (Kw.)
1
großer Vogelkäfig
2
tropischer Wirbelsturm
2
französisch: Insel
Kanton der Schweiz
1
Auerochse
Kurzform von Anton
burgundische Hauptstadt
US-Autor (Edgar Allan) † 1849
8
künstliche Lichtquelle
Urzeitechse (Kw.) dt.schweiz. Maler (Paul) † Anzeichen für eine Straftat
Abk.: im Hause
einfacher Schrank
Flugsandhügel
Dreschboden
Nebenfluss der Donau
Kanton der Schweiz
Laubbaum
Wohnhaus
eigenständig
Stadt in der Schweiz
japan. Verwaltungsbezirk
Maschinenantrieb
russ. Romancier † 1852
wüstes Gelage
lichtemp- HauptWindfindliche schattenstadt von Filmseite Vietnam schicht Ritter der Artusrunde
schweiz. kurz für: Motorrad Halbton unter g
Spiel mit 52 Karten
Halbgott
ionische Insel, Griechenland
Schweifstern
Geburtsstadt von Heinz Rühmann †
Fragewort
Abk.: siehe dort!
jene
offene Feuerstelle
Laubbaum
heruntergekommen
9 japanisches Gewand
Bedienung im Restaurant
Wirtschaftswald
schwerer Kummer
Teil des Mittelmeers
alberner Streich
franz. Autor † (Marquis de ...)
Männername Alpenpass im Kanton Wallis
Absicht, Anliegen, Bestreben
Vorname der Glas
Aktenbündel
Benzin
ein Kohlenwasserstoff
3 ausschweifend
Epos von Homer
umformen, wandeln
haltbar, zuverlässig
5
Klangrichtung (engl.)
Jazzführungsstimme
hoher Marineoffizier
Vorname Schmelings † 2005
schweiz.: Blumenstrauß
im Raum befindlich
„heilig“ in franz. Städtenamen
Pflanzenspross feste Redewendung
Zeiteinheit
franz. Departementhptst.
Mittelmeerstaat
Schlaferlebnis
6
1. dt. Reichspräsident † 1925
englisches Längenmaß
dreiatomiger Sauerstoff
Keimzelle
W-352
4
5
SUDOKU
6
7
8
9
10
Vergleichsbildrätsel
Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3x3Quadrat alle Ziffern von 1 bis 9 enthalten sind.
Auf den ersten Blick sehen beide Bilder gleich aus. Sie unterscheiden sich aber in acht Einzelheiten. Wo sind diese zu finden? Lachen ist gesund
Zofingen | Nachbarschaft 21
WIGGERTALER NR. 43 / 22. OKTOBER 2026
Zofingen
Ein Leben voller Geschichten
Nostalgie auf vier Rädern: Historische Spielzeugautos wie «Smokey Bill» lassen Sammlerherzen höherschlagen. BILD: ZVG
Olten Stadttheater und Konzertsaal, 25. Oktober
Kleine Modelle, grosse Leidenschaft Am Sonntag, 25. Oktober, findet im Stadttheater und Konzertsaal Olten die beliebte Modelleisenbahn-, Modellauto- und Spielzeugbörse statt. Von 10 bis 16 Uhr präsentieren rund 50 Aussteller auf mehr als 100 Tischen ein breites Sortiment an neuwertigen, historischen und teilweise seltenen Sammlerstücken. Mehr als 50'000 Objekte aus der Welt der Miniaturmodelle erwarten die Besucherinnen und Besucher. Besonders umfangreich ist das Angebot an Modelleisenbahnen in den unterschiedlichsten Spurgrössen – von Z und N über WESA, H0m, H0, 0 und 1 bis zur Gartenbahnspur IIm (LGB). Auch hochwertige Messingmodelle und histori-
sche Blecheisenbahnen gehören zum Sortiment. Liebhaber von Modellautos und Flugzeugen finden ebenfalls eine grosse Auswahl in verschiedenen Massstäben. Darüber hinaus werden technische Bücher, Prospekte, alte Fotografien und Ansichtskarten angeboten. Für die jüngsten Besucherinnen und Besucher stehen Spielsachen und einzelne Kinderbücher bereit. Für die Verpflegung sorgt das Stadttheater-Buffet. Der Eintritt kostet 6 Franken für Erwachsene, 7 Franken für Familien mit Kindern unter 16 Jahren sowie 3 Franken für Studierende und Lernende. Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt. ROLAND ARNET
Nach einem Besuch auf einer der zahlreichen Restaurant-Terrassen in der Altstadt von Thun, trafen sich die Teilnehmer pünktlich am Bahnhof für die Rückreise. BILD: RES KADERLI
Zofingen Die Reise führte nach Thun
Stadtführer auf Entdeckungstour Wenn die Zofinger Stadtführer zuhören, statt selbst Geschichten zu erzählen, ist wieder Stadtführerausflug. In diesem Jahr führte die Reise nach Thun, dem «Tor zum Berner Oberland». Die einstige Zähringerstadt hat einiges zu bieten. Hoch über der Altstadt thronen Schloss und Stadtkirche, während im Hintergrund die imposante Blüemlisalp das Panorama prägt. Bei diesem Anblick dürfte manchem auch Polo Hofers berühmter Song «Alperose» in den Sinn gekommen sein. Gespannt lauschten die Zofinger Stadtführer den Ausführungen ihres
Thuner Kollegen. Schliesslich gibt es auch für erfahrene Stadtführer immer wieder Neues zu entdecken. Die Besichtigung war allerdings mit etwas körperlicher Anstrengung verbunden: Von der Aare hinauf zum Schlossberg galt es, einige Höhenmeter zu überwinden. Belohnt wurde die Gruppe mit einer eindrücklichen Aussicht über die Stadt und die umliegende Bergwelt. Mit zahlreichen neuen Eindrücken und bei bestem Herbstwetter erlebten die Zofinger Stadtführer einen abwechslungsreichen Ausf lug nach Thun. RES KADERLI
Beim jüngsten Erzählcafé in Zofingen gewährte Ruth Mansukani-Brand spannende Einblicke in ihr bewegtes Leben. Die gebürtige Zofingerin studierte Chemie an der ETH, arbeitete zunächst als Lehrerin in Rom und zog später mit ihrem indischen Ehemann in die USA. Dort war sie unter anderem in der chemischen Forschung tätig und gründete mit ihrem Mann ein Unternehmen, das heute von den beiden Söhnen weitergeführt wird. Besonders am Herzen lag ihr stets die Wissensvermittlung: Während 29 Jahren engagierte sie sich freiwillig im naturwissenschaftlichen Unterricht an einer Schule. Mit persönlichen Erinnerungen, humorvollen Anekdoten und Erlebnissen aus verschiedenen Ländern nahm Mansukani-Brand die Zuhörenden mit auf eine Reise durch ihr Leben. Ihre Erzählungen wurden mit herzlichem Applaus gewürdigt. Das nächste Erzählcafé mit einem Überraschungsgast findet am Donnerstag, 5. November, um 14.30 Uhr in der Cafeteria Casalegre in Zofingen statt. RUTH KREMER
Zofingen
«meet+eat» im Kirchgemeindehaus Am kommenden Samstag, 24. Oktober, ab 11.45 Uhr lädt die reformierte Kirche Zofingen zum Mittagstisch im Kirchgemeindehaus in Zofingen ein. Das Kochteam wird seine Gäste mit einer Estragon-Ragout-Suppe mit Pouletfleisch nach ungarischer Art verwöhnen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. «meet+eat» ist die perfekte Möglichkeit, sich bei einem feinen Mittagessen mit anderen zu treffen. BEAT MAURER
Zofingen 14 der 22 neuen Elektro-LKW am Hauptsitz in Sursee.
BILD: OTTO’S MARKETING TEAM
Sursee 22 neue Elektro-LKW für OTTO’S
Ab sofort fährt die gesamte Flotte elektrisch
Das Sofa «Wonder» besticht durch sein bodentiefes, kubisches Design mit sanft abgerundeten Ecken. BILD: ZVG
Sursee Tage der offenen Türe: 22. bis 25. Oktober
Wohnherbst bei ulrich Erlebnis Wohnen Vom 22. bis 25. Oktober lädt ulrich Erlebnis Wohnen in Sursee zu den Tagen der offenen Tür ein. Im Mittelpunkt stehen neue Wohnkollektionen, herbstliche Einrichtungsideen und attraktive Angebote für ein gemütliches Zuhause.
Herbstliche Wohnideen In der Erlebniswelt erwarten die Besucherinnen und Besucher stilvolle Möbel, warme Textilien, ausgewählte Accessoires und hochwertige Materialien. Die verschiedenen Wohnwelten bieten Inspiration für die Gestaltung der eigenen vier Wände. Am Samstag und Sonntag sorgen eine Weindegustation von Weinbau Mariazell und herbstliche Köstlichkeiten des Hotels Sempachersee für zusätzliche Genussmomente.
Beratung und Service aus einer Hand Das Wohnberatungsteam bietet persönliche Beratung im Showroom oder auf Wunsch direkt zu Hause. Bei zahl-
reichen Herstellern sind individuelle Planungen inklusive CAD-Planung möglich. Im hauseigenen Nähatelier werden Vorhänge und Zierkissen angefertigt. Zum Angebot gehören zudem massgefertigte Plissees, Sonnen- und neu auch Insektenschutz. Geschulte Mitarbeitende übernehmen Lieferung, Montage und Ausrichtung der Möbel sowie die Entsorgung des Verpackungsmaterials. Kostenlose Parkplätze direkt vor dem Haus, eine Kinderspielecke und das Kunden-Café ergänzen das Angebot.
Herbstrabatt und kostenlose Lieferung Noch bis zum 14. November profitieren Kundinnen und Kunden von fünf Prozent Herbstrabatt auf das gesamte Sortiment, zusätzlich zum Hausrabatt von bis zu zehn Prozent. Bei jeder Neubestellung sind ausserdem die Lieferung, Montage und Entsorgung der bisherigen Möbel kostenlos. Weitere Informationen unter www. ulrichwohnen.ch. PD
OTTO’S ersetzt seine gesamte Lastwagenf lotte durch 22 vollelektrische Mercedes-Benz eActros 600. Damit setzt der familiengeführte Detailhändler ein starkes Zeichen für nachhaltige Logistik. Vom Hauptsitz in Sursee werden täglich über 140 Filialen in der ganzen Schweiz beliefert. Die neuen Fahrzeuge verfügen über eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern pro Batterie-
ladung und decken damit rund 80 Prozent aller täglichen Transporttouren ab. Geladen werden die LKW am Hauptsitz, wobei ein grosser Teil des Stroms aus den eigenen Photovoltaikanlagen stammt. «Mit der vollständigen Elektrifizierung unserer Lastwagenflotte erreichen wir einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung unserer Logistik», sagt CEO Mark Ineichen. PD
Zofingen Stadtkirche, Samstag, 24. Oktober, 19.30 Uhr
Wenn Musik über Triumph und Zerstörung entscheidet Zum 50-Jahr-Jubiläum bringt die Cappella dei Grilli Opera Company am Samstag, 24. Oktober, Händels «Alexanderfest» in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart in die Stadtkirche Zofingen. Gemeinsam mit der Camerata Da Vinci aus Basel entsteht ein opernhaftes Drama über die Macht der Musik. Im Mittelpunkt steht der Barde Timotheus, der Alexander den Grossen mit seinem Spiel durch ein Wechselbad der Gefühle führt. Auf triumphierende Freude folgen Mitleid und schliesslich rachsüchtige Wut, die im Befehl zur Zerstörung von Persepolis gipfelt. Das Werk zeigt damit eindrücklich, wie Musik Emotionen beeinflussen, erheben – aber auch zerstörerische Kräfte entfesseln kann. Gemeinsam mit der Cappella dei Grilli und der Camerata Da Vinci musizieren die Sopranistin Sandrine Droin,
Die musikalische Leitung obliegt Enrico Fischer. BILD: ZVG
Tenor Cooper Joseph Kendall und Bass José Coca Loza. Die musikalische Leitung hat Enrico Fischer. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr in der Stadtkirche Zofingen. Es gibt keinen Vorverkauf, die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn. Weitere Informationen unter cappella-deigrilli.ch. ENRICO FISCHER
Einspurige Verkehrsführung Vom Montag, 26. bis Freitag, 30. Oktober, wird im Kreuzungsbereich Mühlethalstrasse / Ackerstrasse in Zofingen ein Kanalisationsschacht umgebaut, um den Abwasserabfluss zu optimieren. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr im betroffenen Bereich einspurig geführt und durch eine Lichtsignalanlage geregelt. Die Beeinträchtigungen für den Verkehr werden möglichst gering gehalten. STADT ZOFINGEN
Zofingen
Der Gegenvorschlag kommt durch Das Stadtparlament nimmt den Gegenvorschlag des Stadtrates zur Stadtklima-Initiative an. Somit wird in der Gemeindeordnung festgeschrieben, dass sich die Stadt Zofingen für den Schutz von Bevölkerung, Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaftsstandort vor klimabedingten Belastungen einsetzt. Nun hat die Bevölkerung in einer Urnenabstimmung das letzte Wort. Die beiden Verpflichtungskredite für die Sanierung der Ried-, Giger- und Stiftshalde genehmigt der Einwohnerrat mit einer Gegenstimme. RHU/LBR
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Aeschwuhrweg 28 | 4802 Strengelbach
een w o Hall
Schnitzen & Malen
Tel 062 794 08 60 Bernstrasse 180 4852 Rothrist
Impressum
Annahmeschluss Redaktion: Montag, 12.00 Uhr
Wiggertaler
Werbung: Verkauf lokal: Wiggertaler/Allgemeiner Anzeiger Henzmannstrasse 20, 4800 Zofingen
Offizielles amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Zusätzliche Vollstreuung in Boningen, Brittnau, Fulenbach, Reiden (ohne Langnau und Richenthal), Strengelbach, Vordemwald, Wikon, Wynau, Zofingen.
Verkaufsleitung: Roberto Del Buono Telefon 062 745 93 93 roberto.delbuono@chmedia.ch
Erscheint wöchentlich am Donnerstag.
Anzeigentarif: Annoncen farbig, CHF 1.06mm
Verbreitete Auflage: 35128 (WEMF-beglaubigt 2023)
Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der CH Media Holding
Redaktion: Wiggertaler, Henzmannstrasse 20 4800 Zofingen Telefon 062 745 93 09 redaktion.wiggertaler@chmedia.ch www.wiggertaler.ch Redaktion: Manuel Arnold (Redaktionsleiter), Regina Lüthi
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