Nr. 43 27. Jahrgang Donnerstag, 22. Oktober 2026
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P. Schweizer AG, Liestal
Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00 • inserate.obz@chmedia.ch • 061 927 26 70
Graffiti und Laternen
Ein Film zum Jubiläum
Auszeichnung fürs Museum
Die neunte «artESB» stand im Zeichen der Vielfalt in der Kunstwelt.
Der Claro-Weltladen in Sissach verkauft seit 40 Jahren Fairtradeprodukte.
Der Heimatschutz würdigt das Heimatmuseum in Reigoldswil.
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Ein Rücktritt mit saugutem (Feuerwehr-)Gefühl Nach 24 Jahren im Dienst der Feuerwehr beider Basel wurde Werner Stampfli, Leiter des Geschäftsbereichs Feuerwehr der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung (BGV) und Feuerwehr-Inspektor Basel-Landschaft bereits jetzt mit einem Festakt gebührend verabschiedet, auch wenn er noch bis Ende 2026 aktiv im Amt ist. Zugleich fand die Stabsübergabe im Feuerwehr-Inspektorat beider Basel statt. Dazu wurden zwei Beförderungen gefeiert. Daniel Weisskopf, bisher stellvertretender Leiter und FeuerwehrInspektor Basel-Stadt, übernimmt per 1. Januar 2027 die Leitung des Geschäftsbereichs Feuerwehr mit dem Amt des Feuerwehr-Inspektors BL. Martin Bleuler tritt die stellvertretende Leitung an und wurde zum FeuerwehrInspektor Basel-Stadt befördert. Die stimmige Abschieds- und Beförderungsfeier wurde in der Rettungswache Altmarkt in Liestal mit der Moderation von Annette Fetscherin vom Schweizer Fernsehen zelebriert. Der Gastgeber des Abends, Simon Hürlimann, Geschäftsführer der BGV, erklärte eingangs, dass mit den drei Hauptpersonen an diesem Abend der Banker (Werner Stampfli) dafür schaute, dass die Rechnung stimmt, der Betriebswirtschafter (Daniel Weisskopf) die Feuerwehr übernimmt und der Chemiker (Martin Bleuler) für die Chemie in der Crew besorgt ist. Mit diversen Grussbotschaften, musikalischer Begleitung einer der ältesten Feuerwehr-Musiken (Basel-Stadt) und
Simon Hürlimann und Anton Lauber befördern Daniel Weisskopf zum Nachfolger als Feuerwehrinspektor.
Hölstein
Marroni gehen immer mit einem gemeinsamen Abendessen wurde ein schönes Potpourri mit viel Lob für die Hauptpersonen und auch für das Feuerwesen insgesamt gestaltet. Der Baselbieter Regierungsrat Anton Lauber ehrte seinen langjährigen Feuerwehr-Inspektor und betonte seinen Blick auf die modernen Arbeits- und Lebensformen immer mit dem Ziel der höchsten Sicherheit und dem möglichst geringen Schaden für die Bevölkerung.
Der Chef Rettung BS Dominik Walliser (rechts) übergibt dem abtretenden FeuerwehrInspektor Werner Stampfli einen speziellen Helm. Fotos: E. Bachmann
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Kolumne
Stabsübergabe Festakt für Feuerwehr-Inspektor Werner Stampfli und Beförderungen Erika Bachmann
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Lob für höchstes Engagement und Einsatzbereitschaft Alle Sprechenden betonten das unglaublich grosse Engagement von Werner Stampfli mit viel Kompetenz und grossem Netzwerk. Die gute Zusammenarbeit wurde insbesondere mit dem Herzblut Stampflis für seine Themen betont und seine Einsatzbereitschaft wurde mehrfach mit seinen oft benutzten Worten «Ich habe fertig – Flasche leer» zitiert. Er war zu jeder Zeit ansprechbar und hilfsbereit und «brannte» für die Themen der Feuerwehr. Werner Stampfli stand für Kontinuität und Wandel, indem er das Feuerwehrwesen in beiden Kantonen professionalisiert und weiterentwickelt hat. Weiter pflegte er gute Kontakte nach Deutschland (Freiburg und Thüringen) und verkaufte ältere Fahrzeuge nach Bulgarien. Wichtig war ihm besonders die Ausbildung, die er ausbaute und immer priorisierte, denn er ist überzeugt, jede Feuerwehr ist nur so gut, wie die Menschen dahinter. Fortsetzung auf Seite 3
Es gibt Menschen, die freuen sich auf Weihnachten. Andere auf die Fasnacht oder die Ferien. Und ich freue mich auf die Marroni-Saison. Für mich eine der schönsten Traditionen des Herbstes. Andere schwärmen von Kürbissuppe oder Wildgerichten. Schön und gut. Mir können sie eine Tüte Marroni geben und die Welt ist für einen Moment in Ordnung. Toll an Marronis sind ihre Schlichtheit. Sie brauchen keine ausgefallene Sauce, keine exotischen Gewürze und keinen grossen kulinarischen Aufwand. Sie müssen einfach heiss sein. Dazu kommt dieser unverwechselbare Duft. Wer im Herbst an einem Marroni-Stand vorbeiläuft und dabei nicht schwach wird, verfügt über eine beeindruckende Willenskraft. Oder hat gerade erst gegessen. Marroni haben für mich noch eine andere Qualität: Sie entschleunigen. Man kann sie nicht hastig verschlingen. Jede einzelne muss geschält werden. Man nimmt sich Zeit. Und vielleicht ist genau das ihr Geheimnis. Während das Leben immer schneller wird, verlangen Marroni Geduld. Natürlich gibt es dabei auch Enttäuschungen. Jene Marroni zum Beispiel, die sich nur widerwillig schälen lassen. Oder die schwarzen Schalenreste, die hartnäckig unter den Fingernägeln bleiben. Aber selbst das gehört irgendwie dazu. Vielleicht liebe ich Marroni deshalb so sehr, weil sie den Herbst perfekt verkörpern. Sie sind unkompliziert, bodenständig und wärmen von innen. Manche Menschen zählen die Tage bis zum Frühling. Ich nicht. Solange es Marroni gibt, darf der Herbst ruhig eine ganze Weile bleiben. Seraina Degen
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ObZ
Bauinspektor geht vorzeitig in Rente Andreas Weis, Leiter des kantonalen Bauinspektorats, verlässt nach 19 Jahren die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD). Er geht Ende März 2027 vorzeitig in Pension, wie die BUD in einer Medienmitteilung schreibt. Weis hat Ende 2007 die Leitung des Bauinspektorats übernommen. Der ausgebildete Rechtsanwalt und Mediator war zuvor Leiter der Rechtsabteilung sowie der Parlamentsdienste bei der Gemeinde Allschwil. Während 19 Jahren referierte er als Dozent für Raumplanungs- und Baurecht an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Die BUD verliere mit Weis nicht nur eine ausgewiesene Fachperson, sondern auch eine geschätzte Führungskraft. ObZ
Regierungsrat will Wirtschaft stärken Der Regierungsrat will die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Basel-Landschaft und stärken. Dafür hat er im Jahr 2025 das Projekt «Standort Baselland» ausgelöst. Kosten für Unternehmen sollen reduziert, administrative Hürden abgebaut und die Standortqualität verbessert werden. Am Dienstag hat der Regierungsrat die Projektumsetzung freigegeben, im Frühjahr 2027 sollen konkrete Massnahmen verabschiedet werden. Das schreibt der Regierungsrat in einer Medienmitteilung. Die Baselbieter Wirtschaft sei durch die Zollpolitik und den Druck auf die Medikamentenpreise durch die USA, weltweit zunehmenden Protektionismus, OECD-Mindeststeuer und Frankenstärke unter erheblichem Druck. Eine vom Regierungsrat eingeleitete Untersuchung zeige, dass die lokale Wirtschaft darunter leide, weshalb er die genannten Strategien zur Lösung vorschlägt. ObZ
Donnerstag, 22. Oktober 2026
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Betrachtung zur Woche
Augenblicke und Gedanken – sie werden uns an Dich erinnern, uns traurig und glücklich machen und Dich nie vergessen lassen.
Blick zum Himmel!
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, meinem führsorglichen Vater, Bruder und Schwager.
Felix Vögelin-Schäublin 4. Juni 1951 – 15. Oktober 2026
Du bleibst immer in unseren Herzen Deine Liebsten Dora Vögelin-Schäublin Stefan Vögelin Markus und Esther Vögelin-Madörin Walter Schäublin Verwandte und Freunde Die Abdankung findet am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 14.00 Uhr in der Kirche Bennwil statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Theodora, IBAN: CH51 0900 0000 1006 1645 5, Vermerk: Trauerfall Felix Vögelin. Traueradresse: Dora Vögelin-Schäublin, Hagackerstrasse 5, 4431 Bennwil
Trachtengruppe Liestal Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.
Manchmal lohnt es sich, den Blick zum Himmel zu richten. Diesen Sommer und Herbst natürlich, um zu sehen, ob es bald regnet. Vor einigen Wochen gab es aber noch weitere Gründe. Eine Sonnenfinsternis tauchte die Landschaft in ein ungewöhnliches Licht. Und in den darauffolgenden Nächten boten die mondfreien Stunden ideale Bedingungen, um die Perseiden zu beobachten – einen bekannten SternschnuppenSchauer, bei dem immer wieder helle Lichtspuren über den Nachthimmel ziehen. Bei Sternschnuppen gehört es für viele dazu, sich etwas zu wünschen. Kaum zieht ein heller Strich über den Himmel, wird in Gedanken schnell ein Wunsch formuliert. Aber die Sternschnuppe selbst ist bloss ein kleiner Staub- oder Gesteinsbrocken, der mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintritt und beim Verglühen hell aufleuchtet. Für unsere Anliegen ist der Blick Richtung Himmel trotzdem sinnvoll. Nur der Adressat ist ein anderer. Der Blick in den Himmel fasziniert mich seit meiner Kindheit. Wenn ich nachts unter einem klaren Sternenhimmel stehe, kann ich mich kaum sattsehen. Galaxien mit unvorstellbar vielen Sternen. Entfernungen, für die unsere gewohnten Masseinheiten schlicht nicht mehr ausreichen. Und
irgendwo da draussen: immer noch mehr. Je mehr ich darüber weiss, desto grösser wird mein Staunen. Und ich bin überzeugt: Dieses gewaltige Universum mit seiner faszinierenden Ordnung ist nicht einfach zufällig entstanden. Für mich steht dahinter ein Schöpfer. Die Bibel beginnt mit dem Satz „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Himmel und Erde. Alles, was wir sehen – und noch viel mehr, das wir nicht sehen. Und das Erstaunlichste: dieser Gott, der Sterne und Galaxien geschaffen hat, interessiert sich auch für mich. Das ist eigentlich der Punkt, der mir beim Blick in den Himmel den Atem raubt. Der Schöpfer eines unendlichen Universums kennt mich. Er sieht mein kleines Leben auf diesem winzigen Planeten. Er kennt meine Fragen, meine Freuden und meine Sorgen. Und er bleibt nicht irgendwo in der unendlichen Ferne. Er begegnet Menschen. Er spricht. Er lässt sich finden. Vielleicht sollten wir deshalb ab und zu den Blick zum Himmel richten. Nicht nur, um eine Sternschnuppe zu erwischen. Nicht nur, um uns über die Schönheit der Schöpfung zu freuen. Sondern auch, um unsere Anliegen, Fragen, Sorgen und besonders auch unseren Dank in diesem Sinne zum «Himmel» zu schicken. Daniel Gloor, Pastor gate44
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Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem Aktiv-Mitglied
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Deine Hoffnung und Zuversicht sowie deine Zufriedenheit werden uns immer in Erinnerung bleiben.
Parteien
Wir werden Rita in unserem Verein als Mitglied des Chors sehr vermissen.
FDP und SP stellen Wunschkandidaten 2027 wählt der Kanton Basel-Landschaft einen neuen Regierungsrat. Die SP und die FDP haben angekündigt, wen sie zur Wahl der Kandidierenden vorschlagen. Bei der SP haben sich nebst der bisherigen Regierungsrätin Kathrin Schweizer Adil Koller und Pascale Meschberger zur Verfügung gestellt. Beide würden die nötige politische Erfahrung und fachliche Voraussetzungen für den Regierungsrat mitbringen. Wer nominiert wird, entscheidet die Partei am 4. November. Die Parteileitung der FDP Baselland schlägt eine Doppelkandidatur von Markus Eigenmann und Christine Frey vor. Eigenmann ist seit 2026 Bildungsdirektor im Regierungsrat. Frey ist seit 2015 im Landrat. Am FDP-Parteitag vom 22. Oktober entscheidet die Partei über die ObZ Nominierungen.
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Trauerreden – Trauerfeiern für einen würdigen Abschied – persönlich, individuell, weltlich
Jörg Bertsch, freier Trauerredner Tel. 061 461 81 20 www.der-trauerredner.ch
Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. In stiller Trauer Trachtengruppe Liestal Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 30. Oktober 2026, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Bruder Klaus in Liestal statt.
Todesfälle Bennwil Felix Vögelin, geb. 1951, von Reigoldswil, Hagackerstrasse 5. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Trauerfeier am 29. Oktober um 14 Uhr, Kirche Bennwil.
Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied
Buckten Heinz Möller, geb. 1964. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Rümlingen statt.
Wir verlieren einen hilfsbereiten und engagierten Kameraden. Dankbar sind wir für die vielen schönen Stunden, die wir zusammen verbringen und unserem Hobby frönen durften. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.
Frenkendorf Isabella Egli-Karrer, geb. 1930, von Kirchberg SG. Abdankung am Dienstag, 27. Oktober, 14.15 Uhr, Friedhof Äussere Egg, Frenkendorf. Anschliessend Bestattung im engsten Familienkreis. Zunzgen Furrer-Ammann Siegfried, geb. 1936, von Staufen AG. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Zunzgen statt.
Felix Vögelin 4.6.1951 – 15.10.2026
Der Trauerfamilie sprechen wir unser Beileid und unsere Anteilnahme aus.
«Tag der Völker» bringt Menschen zusammen Seit 2010 verbindet der «Tag der Völker» Menschen unterschiedlicher Herkunft und kirchlicher Traditionen in Basel. Auch dieses Jahr: Am 8. November beten, singen und Essen Menschen aus über 20 Nationen in der Thomaskirche in BaselStadt miteinander. Im Zentrum des Gottesdienstes steht in diesem Jahr ein Vers aus dem Markusevangelium: «Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!» (Mk 1,15). Grussworte überbringen der Basler Regierungsrat Lukas Engelberger sowie Pastor Volker Heitz, Vorstand des Forums für Migrationskirchen. Wie Gemeinschaft funktioniert, zeigt sich bereits in der Vorbereitung: Der Gottesdienst wird nicht von einer einzelnen Gemeinde gestaltet, sondern von vielen Menschen unterschiedlicher Kirchen und Herkunft gemeinsam getragen. Unter der Leitung von Pfarrer Andreas Manig wirken Pastorinnen und Pastoren verschiedener Migrationskirchen mit. Statt einer
klassischen Predigt gibt es drei Kurzpredigten. Die Fürbitten werden in verschiedenen Sprachen gesprochen und auch das Abendmahl wird gemeinsam von Pfarrpersonen unterschiedlicher Kirchen ausgeteilt. Eine besondere Rolle spielt die Musik: Im eigens für den «Tag der Völker» zusammengestellten «Chor der Völker» singen Mitglieder verschiedener Kirchen gemeinsam. Geleitet wird der Chor von Andrea Angel von der Thomaskirche. Danach servieren eine Gruppe der Thomaskirche und eine ukrainische Gruppe Pasta und Borschtsch. Migrationskirchen spielen für viele Menschen, die in die Schweiz zugewandert oder geflüchtet sind, eine wichtige Rolle. Sie schaffen Verbindungen zur Herkunftskultur und bieten gleichzeitig Gemeinschaft am neuen Lebensort. Der «Tag der Völker» macht diese Vielfalt öffentlich sichtbar. Claudia Spahr, Reformierte Kirche Baselland
Das neue Regierungsfoto
In stiller Trauer
Feldschützen Bennwil
Druck
Herausgeberin
CH Regionalmedien AG
Redaktionsleitung
Marc Schaffner
Inserateverkauf
Redaktion
Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)
CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch
Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98
Inserateschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr
CH Media Print AG
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage: 42 282 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich
Eine Publikation von
www.oberbaselbieterzeitung.ch
www.chmedia.ch
Seit dem 1. Oktober 2026 ist Regierungsrat Matthias Liechti Vorsteher der Bau- und Umweltschutzdirektion. Das Bild zeigt das Regierungsteam in neuer Zusammensetzung vor dem Schloss Ebenrain. V. l.: Regierungsrat Dr. Anton Lauber, Regierungsrätin Kathrin Schweizer, Regierungspräsident Thomi Jourdan, Regierungsrat Markus Eigenmann, Regierungsrat Matthias Liechti, Landschreiberin Elisabeth Heer Dietrich. Foto: Dominik Plüss
Oberbaselbiet
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Ein Rücktritt mit saugutem (Feuerwehr-)Gefühl
Donnerstag, 22. Oktober 2026
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Veranstaltungen
Verdis Requiem – Stabsübergabe Festakt für Feuerwehr-Inspektor Werner Stampfli und Beförderungen zweite Chance am Mittag Fortsetzung von Seite 1
Zu Wort kam auch der frühere Geschäftsführer der BGV, Bernhard Fröhlich, der Werner Stampfli seinerzeit einstellte und nur, wenn es wirklich Wichtiges zu besprechen gab, ins Büro zitierte und ihn immer förderte. 24 Jahre totaler Einsatz mit grossen Zahlen als Ergebnis Eindrückliche Zahlen seines Wirkens sind die 75 000 Feuerwehreinsätze, Ausgaben von 70 Millionen Franken, 11 000 Ausbildungstage von 35 000 Feuerwehrleuten mit 100 000 Ausbildungstagen, die seinen Stolz auf die Instruktor/-innen untermauern. Max Ritter als Chef des Alt-Kommandanten-Chors, den seinerzeit Bernhard Fröhlich ermöglichte, würdigte Werner Stampfli mit dem letzten Einsatz des Chors (nach 26 Jahren), denn singen war für die Kameradschaftspflege auch immer wichtig. Die Verwaltungsratspräsidentin der BGV, Nicole Kistler, betonte das Vertrauen und die Verlässlichkeit. Sie schätzte die Haltung von Werner Stampfli, indem sie einen seiner Sprüche mit «man kann den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen» zitierte. Der Kommandant der Rettung Basel-Stadt, Dominik Walliser, überreichte mit ausführlichen gemeinsamen Erlebnisbeispielen und viel Wertschätzung einen speziell angefertigten Helm. Einen speziellen Laudatio-Leckerbissen gab es zusammen mit der feinen Cremeschnitte mit Feuerwehrleiter (vom Catering Brüderli) mit einem extra gedichteten Schnitzelbank vom Alt-Kommandanten der Chemie Basel, Jürg Hasler. Mit grossem Stolz und Dankbarkeit Werner Stampfli betonte abschliessend seinen Stolz, einer der 23 FeuerwehrInspektoren der Schweiz gewesen zu sein und meinte berührt, dies sei eine
Der Alt-Kommandanten-Chor trat für Stampfli zum allerletzten Mal auf. Fotos: E. Bachmann
Werner Stampfli wird von Annette Fetscherin interviewt.
Alt-BGV-Geschäftsleiter Bernhard Fröhlich mit seiner Laudatio am Tisch mit Hanspeter Epple und Daniel Schwörer.
Ehre und ein Privileg gewesen, verbunden mit seinem Dank an sein Team, an alle Förderer und konstruktiven Kritiker und seinem grössten Wunsch, dass alle Kamerad/-innen immer gesund von den Einsätzen heimkämen. Er freut sich nun als stolzer Oberbaselbieter aus Zeglingen auf mehr Zeit zum Biken im Oberbaselbiet oder um sich vielleicht poli-
tisch zu engagieren. Simon Hürlimann konnte einen sehr gelungenen, kurzweiligen Feuerwehr-Abend mit einer Sammlung vieler Kameraden-Stimmen in einem Video sympathisch abschliessen. Der Zusammenhalt und der Groove der grossen Feuerwehr-Familie waren an diesem Abend mit jeder Faser und mancher Emotion zu spüren.
Französisch ja, aber nicht in der Primar Sprachfächer Der Verein «Starke Schule beider Basel» reicht eine Initiative ein
pr. Das Konzert ist ausverkauft, doch am Mittag gibt es noch Gelegenheit, Verdis «Messa da Requiem» zu erleben: Am Sonntag, 1. November lädt das Neue Orchester Basel (NOB) um 12 Uhr zur «Generalprobe live» ins Stadtcasino. Zu hören ist das ganze Konzertprogramm.Unter der Leitung von Christian Knüsel musiziert das Neue Orchester Basel (NOB) mit dem renommierten Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn und vier ausgezeichneten Solistinnen und Solisten. Was für ein magischer Beginn! Was für eine gewaltige Kraft im berühmten Dies irae: Verdis Requiem gehört zu den eindrucksvollsten Werken des Musikrepertoire, eine ebenso kraftvolle wie subtile Auseinandersetzung mit den grossen Fragen des Lebens. Verdi gestaltet seine Totenmesse mit den Mitteln der Oper. Am Ende steht jedoch keine grosse Geste, sondern die Bitte: «Libera me» – «Befreie mich». Das Eröffnungswerk von Charles Ives «The Unanswered Question» bietet eine ganz andere musikalische Auseinandersetzung mit den Lebensfragen. In einem begleitenden Schulprojekt
beschäftigen sich auch Basler Schulklassen mit diesem Werk. Sie entwickeln eigene Bilder, Texte und gestalterische Beiträge, die im Rahmen des Konzert sim Foyer präsentiert werden. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben an der Generalprobe freien Eintritt. «Generalprobe live» – Verdi Requiem Sonntag, 1. November 2026, 12 Uhr Stadtcasino Basel, Konzertgasse 1 Programm: Charles Ives, «The Unanswered Question»; Giuseppe Verdi, «Messa da Requiem» Neues Orchester Basel; Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn, Einstudierung: Petr Fiala; Zarina Abaeva, Sopran; Christina Bock, Mezzosopran; Tomáš Juhás, Tenor; Jan Martiník, Bass Leitung: Christian Knüsel Eintritt: CHF 35 für Erwachsene und AHV-/IV-Beziehende; CHF 15 für Lernende und Studierende bis 25 Jahre; bis 18 Jahre gratis Informationen und Tickets: www.neuesorchesterbasel.ch; Tageskasse ab 11 Uhr Das Konzert um 17 Uhr ist ausverkauft.
Der Tschechische Philharmonische Chor Brünn – ein Weltklasseorchester – spielt gemeinsam mit dem Neuen Orchester Basel (NOB) Verdis «Messa da Requiem» . Foto: Pavel Nesvadba / photonesvadba.com
Marc Schaffner
«Seit der Pisa-Studie wissen alle, dass Frühfranzösisch nicht funktioniert», sagt Charlotte Höhmann, Vorstandsmitglied von «Starke Schule beider Basel». Am Dienstag hat der Verein seine Initiative «Zwei Fremdsprachen an der Primarschule sind zu viel» mit 2274 Unterschriften eingereicht. Diese fordert erstens, dass auf der Primarstufe, und frühestens ab dem fünften Schuljahr, nur eine Fremdsprache unterrichtet; zweitens, dass diese Fremdsprache Englisch ist. Was nicht heisst, dass sich die Intiative gegen Französisch richtet. Ganz im Gegenteil: Dieses Fach soll auf die Sekundarstufe verschoben und ausgebaut werden, von drei auf vier oder fünf Stunden. Um diese «schöne Sprache» zu lernen, sei ein «Sprachbad» nötig, so Charlotte Höhmann. Auch Austauschprogramme, beispielsweise in Form eines Sprachlagers, wären sinnvoll. Denn die Realität zeigt: Viele Primarschüler/-innen empfinden die französische Grammatik als schwierig, und was noch viel mehr wiegt: Im Unterschied zum Englischen, mit dem sie durch soziale Medien, Fernsehen oder Musik täglich in Berührung kommen, haben sie kaum Gelegenheit, Französisch ausserhalb des Schulunterrichts zu üben. Das Resultat ist laut Charlotte Höhmann, dass sie am Ende der Primarschulzeit oft hinter den erwarteten Lernfortschritten zurückbleiben, demotiviert sind und keine Lust mehr haben, diese Sprache überhaupt zu lernen. Bei «Englisch» strecken fast alle auf Eine spontane Abstimmung über das beliebtere Sprachfach unter den Schüler/innen, die bei der Übergabe vor dem Regierungsgebäude in Liestal dabei waren, zeigte dasselbe Bild. Bei «Englisch» gingen fast alle Hände in die Höhe, bei «Französisch» streckten nur drei Kinder auf. Dieselbe Erfahrung machten die Per-
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Podium: AKW durch Hintertür?
Pädagogischer Einblick in den Demokratiebetrieb: Drei Schulklassen waren bei der Übergabe der Initiative anwesend. Nach einer politiktheoretischen Einführung erlebten sie mit, wie Michael Engesser (Landeskanzlei) die Unterschriften aus den Händen von Alyena Kara, Lena Heitz und Charlotte Höhmann (v. l.) entgegen nahm. Foto: M. Schaffner
sonen, die in den Gemeinden Unterschriften für die Initiative sammelten und dabei mit zahlreichen Kindern, Eltern und Lehrpersonen ins Gespräch kamen. Das Fach Französisch sorge bei vielen für Frust, stellte Aleyna Kara vom Sekretariat der «Starken Schule» fest. «Viele können kaum mehr als einige Worte», was für die Schulkinder deprimierend sei. Aleyna Kara beobachtete jedoch einen Zwiespalt, denn viele Eltern seien sich bewusst, dass Französisch als Landessprache eigentlich wichtig wäre und deshalb einen hohen Stellenwert haben sollte. Eine Verschiebung auf die Sekundarstufe werde aber als sinnvoll empfunden. Ausserdem würden dadurch auf der Primarstufe Stunden frei, die für Kernkompetenzen wie Mathe, Deutsch oder Sozialkompetenzen genutzt werden könnten, fügte Charlotte Höhmann hinzu, und schlug so den Bogen zur PisaStudie. Zulässigkeit wird geprüft Falls die Überprüfung der Initiaitve ergibt, dass die Forderungen rechtlich zu-
lässig sind, wird sie dem Stimmvolk vorgelegt. Laut Michael Engesser von der Landeskanzlei, der die gesammelten Unterschriften entgegennahm, wird dies spätestens in zwei Jahren der Fall sein. Für die «Starke Schule» beginne die Kampagne bereits heute, sagte Vorstandsmitglied Lena Heitz: «Wir wollen möglichst viele Menschen über unser Anliegen informieren, sie von der Bedeutung unserer Forderung überzeugen und für die Unterstützung der Initiative gewinnen.» Das Baselbiet ist nicht der einzige Kanton, in dem das Frühfranzösisch zur Diskussion steht. Der Bundesrat zielt allerdings in eine andere Richtung: Er will entweder die geltende «HarmoS»-Lösung mit zwei Sprachen auf der Primarstufe – oder als schwächere Variante nur eine Sprache, aber zwingend eine Landessprache – im Sprachengesetz verankern. Dass der Bundesrat zwei Varianten präsentiert, ist für Charlotte Höhmann bereits ein Eingeständnis, dass sich der Bundesrat bewusst sei, dass er nicht so einfach in das Bildungswesen der Kantone» eingreifen könne.
Voraussichtlich Ende Februar entscheidet die Schweiz, ob wieder neue Atomkraftwerke gebaut werden dürfen. Die GLP Baselland lädt deshalb gemeinsammit «aeesuisse» beider Basel, den Mitte Frauen Baselland und der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) am 27. Oktober um 18.30 Uhr zur Podiumsdiskussion mit Apéro ins Elefantehuus Liestal. Der Bundesrat will mit seinem indirekten Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative das Neubauverbot für Atomkraftwerke aufheben. Die GLP hat dagegen im Juni 2026 das Referendum ergriffen. Befürworter/-innen halten neue AKW für klimaneutral und nötig, um den steigenden Strombedarf zu decken. Die Gegnerseite verweist auf das Katastrophenrisiko, die hohen Kosten und die Abhängigkeit von Uran-Importen, unter anderem aus Russland. Für Baselland hat die Vorlage besonderes Gewicht. Die Kantonsverfassung verpflichtet den Kanton, sich gegen den Bau neuer AKW auf dem eigenen Gebiet und in dessen Nachbarschaft einzusetzen. Dieser Auftrag geht auf den Widerstand gegen Kaiseraugst zurück. Moderation: Petra Huth, Politologin und Ökonomin, Huth Consulting. Am Podium diskutieren: Prof. Dr. Regina Betz, Leiterin Center for Energy and the Environment (CEE), ZHAW; Thomas Tribelhorn, Präsident GLP Baselland und «aeesuisse» beider Basel; Manuel Ballmer, Fraktionspräsident und Landrat GLP Baselland; Beatrice Borio, Präsidentin Die Mitte Frauen Baselland und Die Mitte Frauen Schweiz ad interim; Hannes Hänggi, Landrat Die Mitte; Robert Vogt, Gemeinderat und Landrat FDP, Vorstand «aeesuisse» beider Basel. Grünliberale Basel-Landschaft
BLKB-Märli BLKB-Märli «Pettersson & Findus» «Pettersson & Findus»
Tourneedaten Tourneedaten So. 15.11.2026, 15 Uhr So. 15.11.2026, 15 Uhr Breitenbach (Gemeindesaal Grien) Breitenbach (Gemeindesaal Grien) So. 22.11.2026, 11 und 15 Uhr So. 22.11.2026, 11 und 15 Uhr Gelterkinden (Marabu) Gelterkinden (Marabu) Sa. 28.11.26, 15 Uhr Sa. 28.11.26, (Kuspo) 15 Uhr Münchenstein Münchenstein (Kuspo) So. 29.11.26, 15 Uhr So. 29.11.26, 15 Uhr Hölstein (Mehrzweckhalle Rübmatt) Hölstein (Mehrzweckhalle Rübmatt) So. 13.12.26, 11 und 15 Uhr So. 13.12.26, undKleine 15 UhrBühne) Basel (Theater 11 Basel, Basel (Theater Basel, Kleine Bühne) Sa. 19.12.26, 15 Uhr Sa. 19.12.26, Pratteln (Kuspo)15 Uhr Pratteln (Kuspo) So. 20.12.26, 11 und 15 Uhr So. 20.12.26, 11 und 15 Uhr Liestal (Elefantehuus) Liestal (Elefantehuus)
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Oberbaselbiet
ObZ
Donnerstag, 22. Oktober 2026
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Lange warten auf die Physio Strom von oben, Versorgungssicherheit Physiotherapeut/-innen fordern Taxpunkt-Erhöhung Marc Schaffner
Wer Physiotherapie benötigt, muss unter Umständen lang warten, bis ein Platz frei wird: «Fast jede Praxis im Baselbiet hat eine Warteliste», sagt Natascha Magnusson, Co-Präsidentin Physioswiss Regionalverband beider Basel. Besonders in den Oberbaselbieter Tälern und in Randgebieten ist die Lage prekär. Das ist jedoch der Ausdruck eines tiefer liegenden Problems: «Die finanzielle Entschädigung für die Leistung, die wir erbringen, ist seit fast 30 Jahren nicht angepasst worden», so die Co-Präsidentin.
Das wiederum hat zur Folge, dass der Beruf unattraktiver wird, was den Fachkräftemangel verschärft und zu einer Unterversorgung führen kann. Aus diesem Grund hat Physioswiss im Juni eine Unterschriftensammlung gestartet. Letzte Woche reichte der Regionalverband die Petition mit 5775 Unterschriften bei der Landeskanzlei BaselLandschaft und mit 3400 Unterschriften bei der Staatskanzlei Basel-Stadt ein. Schweizweit haben rund 127 000 Personen die in 26 Kantonen lancierte Petition unterschrieben. Die Forderung lautet: eine Erhöhung des Taxpunkt-
5775 Unterschriften: Natascha Magnusson, Co-Präsidentin Physioswiss Regionalverband beider Basel (r.), übergab die Petition am vergangenen Freitag in Liestal an die Landschreiberin Elisabeth Heer Dietrich. Foto: M. Schaffner
werts um mindestens 30 Prozent und «eine langfristig gesicherte, wohnortnahe Versorgung». Immer mehr steigen aus Beruf aus 2014 habe es zwar eine finanzielle Anpassung gegeben, erläutert Natascha Magnusson. Aber der Teuerungsausgleich, steigende Mieten, Anschaffungskosten und Lohnkosten seien darin bis heute nicht abgebildet worden. «Wir können nicht mehr kostendeckend arbeiten», stellt Natascha Magnusson fest. Deshalb würden immer mehr Personen aus dem Beruf aussteigen, wodurch die Versorgung nicht mehr überall gesichert sei. «Die 30 Prozent sind nicht aus der Luft gegriffen», fügt Livia Kellerhals hinzu, ebenfalls Co-Präsidentin des Regionalverbands. Die geforderte Tariferhöhung sei mit Studien untermauert. Ausser den Kosten seien auch die Anforderungen an den Beruf gestiegen – habe früher ein Diplom genügt, so sei heute ein Hochschulstudium nötig. Gerade im Oberbaselbiet ist die Domizilversorgung gefährdet, also die Möglichkeit, Physiotherapie zuhause in Anspruch nehmen zu können. Fällt dies weg, müssen ältere Menschen je nachdem ein Taxi nehmen oder Angehörige müssen Fahrdienste übernehmen. «Das wird in Zukunft noch prekärer, deshalb muss jetzt gehandelt werden», betont Natascha Magnusson. Inden beiden Basel laufen zurzeit die Verfahren zur Festsetzung der Taxpunktwerte. Im Baselbieter Landrat sind zudem eine Interpellation und ein Postulat zur Physiotherapie hängig.
Wie stark ist die Tech-Supermacht? Sissach NZZ-Journalistin Katrin Büchenbacher im «ChinaHouse» Marc Schaffner
Über die wirtschaftliche Stärke von China kursieren zwei Narrative, die miteinander im Widerspruch stehen. Einerseits ist es die Tech-Supermacht, die sich in Feldern wie Robotik, KI oder E-Mobilität zunehmend an die Weltspitze setzt. Auf der anderen Seite sehen wir Bilder von ganzen Städten, die leer stehen, wir hören von einer Flaute der Binnenwirtschaft, bankrotten Unternehmen und einer hohen Jugendarbeitslosigkeit. Beide Varianten sind real: «China sollte weder abgeschrieben noch hochgelobt werden», erklärte die Journalistin und China-Kennerin Katrin Büchenbacher an einem gut besuchten Gesprächsabend im «ChinaHouse» in Sissach. Die NZZ-Redaktorin war früher für chinesische Medien tätig und besucht das Land regelmässig. Was sie den Teilnehmenden bot, was nichts weniger als eine «Tour d’horizon», wie Moderator Christian Walsoe, Co-Leiter ChinaHouse/ China Forum Basel, feststellte – gespickt mit persönlichen Eindrücken. So erzählte sie von den leisen Strassen, auf denen nur noch E-Autos fahren, aber auch von einer Bekannten, die den Job verloren hat und resigniert aufs Land gezogen ist. Viele jungen Leute hätten die Hoffnung auf Erfolg aufgegeben und in 20, 30 Jahren drohe eine soziale Krise, weil diejenigen, die sich heute keine Existenz aufbauen könnten, dann für ihre Eltern sorgen müssten. Für viele junge Chinesesn habe sich die Vorstellung geändert, was ein gutes Leben sei, sagte Katrin Büchenbacher. Sie seien desillusioniert wegen enttäuschten Wohlstandserwartungen und würden sich nicht mehr in einem ewigen Konkurrenzkampf «abkrampfen» wollen. Angesichts wirtschaftlicher Schwierigkeiten würden sie lieber sparen und ihren Konsum «downgraden». Auch von einem «Missvertrauen zwischen den Geschlechtern» in Bezug auf Sorgearbeit sprach Katrin Büchenbacher, und über den Staat, der traditionelle Familienwerte fördern will und der die Jugend dazu auffordert, «in den sauren Apfel zu beissen» und sich mehr anzustrengen, was bei dieser jedoch nicht gut ankomme. Wie passen all diese Widersprüche zusammen? Das wirtschaftliche System, das nicht vom politischen zu trennen sei, werde
Katrin Büchenbacher im Gespräch mit Christian Walsoe.
Xian Chu Kong, Leiter «ChinaHouse», informierte über die kommenden Veranstaltungen.
manchmal als sozialistische Marktwirtschaft beschrieben, sagte Katrin Büchenbacher, und das sei ziemlich zutreffend. Zugespitzt formuliert: eine Planwirtschaft, in der aber grosse Freiheiten für die Marktwirtschaft gelassen würden. Staatsfirmen und Staatsbanken spielten allerdings eine grosse Rolle, und mit Anreizen sorge der Staat dafür, dass er die Kontrolle behalte. Der Staat gebe gewaltige Summen für Erleichterungen und Subventionen aus, gerade in den Bereichen KI, grüne Technologie, Robotik, Wissenschaft und Forschung. Staatspräsident Xi Jinping versuche, die Wirtschaft umzugestalten und sicherzustellen, dass die Partei an der Macht bleibe. Das Ziel sei, nicht vom Ausland abhängig zu sein, sondern selber die Hebel in der Hand zu haben. Da habe sich einiges geändert: Habe Elon Musk früher über chinesische Autos gelacht, so würden heute chinesische BYD-Batterien in Teslas verbaut. «Heute lacht er nicht mehr», so Katrin Büchenbacher. Das zeige, wie sich die Verhältnisse verschoben hätten. Gleichzeitig zeigt sich hier ein weiterer Wider-
Fotos: M. Schaffner
spruch – denn das Geschäft mit den grünen Technologien sei noch nicht wirklich rentabel. «Warum fördert Peking diese Technologie, obwohl Firmen bankrott gehen?», ist eine berechtigte Frage. Büchenbachers Antwort: «Es geht darum, dass sich ein paar Marktführer global durchsetzen.» Das Thema Repression und Überwachung wurde an dem Abend nur kurz angeschnitten. Proteste gebe es lokal, berichtete Katrin Büchenbacher, aber hier würden wir selten davon hören. Soziale Stabilität – was die höchste Priorität sei – schaffe der Staat nicht nur durch Repression, sondern auch dadurch, dass viele Leute beim System mitmachen würden: Das Examen für den Staatsdienst sei sehr beliebt und in fast jeder Familie gebe es Parteimitglieder. Die Hoffnung sei, dass sich die neuen Technologien als Wachstumstreiber erweisen würden – bis dahin müsse dafür gesorgt werden, dass die Übergangsphase für die Leute nicht allzu schwierig werde. Trotzdem stellt sich die Frage, wie wir in Europa mit der Stärke Chinas umgehen sollen. «Was ist, wenn unsere Firmen komplett die Konkurrenzfähigkeit verlieren? Wenn wir nicht den Ansporn haben, in der Konkurrenz besser zu werden, sondern ersetzt werden?» Die deutsche Autoindustrie erlebe das gerade, meinte Katrin Büchenbacher. Ein Zuhörer plädierte dafür, sich am chinesischen Innovationsgeist ein Beispiel zu nehmen: «China ist Weltmeister darin, Lösungen zu finden – das fehlt bei uns noch.» Kommende Veranstaltungen im «ChinaHouse»: www.chinahouse-basel.ch
Ernte von unten
Sissach Pilotanlage für Agrar-Photovoltaik im Weinbau
Solarpanels über den Rebstöcken erzeugen Strom und schützen die Reben. Ulrich Fluri
Die Verknüpfung von Photovoltaik und Weinbau bietet eine innovative Möglichkeit, landwirtschaftliche Flächen effizient zu nutzen und gleichzeitig den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Durch die Installation von Photovoltaik-Modulen über den Rebstöcken entsteht nicht nur Strom, sondern es ergeben sich auch potentielle Vorteile für den Weinbau selbst. Das ist die Erkenntnis und Konklusion der Medienorientierung des Zentrums Ebenrain vom letzten Dienstag auf der 250 Quadratmeter Versuchsparzelle der Winzerfamilie Widmer vom Sissacher Zelglihof. Der Weinbau hat bereits mit erheblichen Anforderungen durch den Klimawandel zu kämpfen. Zu den spürbaren Veränderungen gehören eine beschleunigte phänologische Entwicklung, Trockenstress, frühere Reifezeiten der Trauben, reduzierte Säurewerte und Sonnenbrand. Zusätzlich nehmen extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürreperioden, Spätfröste und Starkniederschläge zu. Diese Faktoren beeinflussen nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität der Traubenernte und somit des Weins. Projektleiter Urs Weingartner sieht denn auch in der Agrar-Photovoltaik eine willkommene Anpassungsstrategie, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf den Weinbau zu mildern. Doppelte Flächennutzung Ein wesentlicher Vorteil der Agrar-Photovoltaik ist die doppelte Nutzung der
Foto: U. Fluri
landwirtschaftlichen Fläche. Während auf derselben Fläche Strom erzeugt wird und zur Förderung erneuerbarer Energien beiträgt, gedeihen darunter die Reben. Dazu kommt, dass diese Module oder eben Solarpanels die Reben je nach Sonnenstand moderat beschatten mit dem positiven Effekt der Temperaturregulierung, einem verbesserten Wasserhaushalt bei dem besonders in Dürreperioden die Verdunstungsrate reduziert wird und die Reben vor heftigen Niederschlägen schützt. Und durch trockenere Bedingungen kann auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert werden. Auf die vielen baulichen-, wirtschaftlichen- und Landschaftsbild-Bedingungen eines solchen Projekts kann in diesem Bericht nicht eingegangen werden. Mit dem Slogan «Sonne ins Glas – Sonne ins Stromnetz» hat Urs Weingartner denn auch die Kausalität und den passenden roten Faden durch die Thematik der Photovoltaik im Weinbau gefunden. Und rein theoretisch könnten die 4,2 Hektaren Rebfläche der Familie Widmer im Jahres-Modus dieser neuen Technologie 1,8 Gigawattstunden Strom erzeugen und damit in Sissach 460 vierköpfige Haushalte versorgen. Fazit: Die im Verbund des Zentrums Ebenrain, des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FIBL und der Elektra Sissach bisher erhobenen Daten weisen auf eine klare Win-Win-Situation hin. Gute Stromerträge und guter Schutz der Reben sind als Mehrwert und Zusatznutzen klar erkennbar und werden den Weinbau der Zukunft markant prägen.
Veranstaltungen
Wo Sammlerherzen höher schlagen Modellbörse Am 25. Oktober in Olten Am Sonntag 25. Oktober findet in Olten die beliebte Modelleisenbahn-, Modellauto- und Spielzeugbörse statt. Die Börse im Stadttheater und Konzertsaal dauert von 10 bis 16 Uhr. Rund 50 Aussteller zeigen auf über 100 Tischen ein breites Sortiment an neuwertigen und teilweise raren Spielsachen. An diesem Sonntag können Sammlerinnen und Sammler die Faszination der Miniaturmodelle von Eisenbahnen, Autos und Flugzeugen geniessen. An dieser Veranstaltung schlägt ihnen bestimmt das Herz mehrmals etwas höher. Über 50 000 Objekte aus dem Reich der Modellwelt sind hier ausgestellt. Insbesondere Eisenbahnen in allen gängigen Spurgrössen von Z über N, WESA, H0m, H0, 0, 1 bis Gartenbahnspur IIm (LGB), luxuriöse Messingmodelle und auch alte Blecheisenbahnen. Einige Tische sind dem Modellauto- und Flugzeug-Liebhaber/-innen gewidmet. So kann jeder und jede aus verschiedensten Massstäben sein Wunschmodell aussuchen. Wer technische Bücher sucht oder Freude an Prospekten, alten Fotos oder Ansichtskarten hat, kann hier seine Sammlung möglicherweise ebenfalls er-
weitern. Für die Kleinsten gibt es verschiedene Spielsachen und vereinzelt auch Kinderbücher. Für die hungrigen Besucherinnen und Besucher sorgt die bewährte Mannschaft des Stadttheater-Buffets. Da die Veranstaltung auch Kosten verursacht, wird ein Eintritt von sechs Franken für Erwachsene erhoben; Familien mit Kindern unter 16 Jahren bezahlen 7 Franken, Student/-innen und Lehrlinge drei Franken. Jugendliche unter 16 Jahren haben Roland Arnet freien Zutritt zur Börse.
An der Modellbörse in Olten gibt es vieles zu bestaunen. Foto: zVg
Sport
ObZ
Wildensteiner Volkslauf unterstützt Vereine Bubendorf Am Anlass nahmen 130 Läuferinnen und Läufer teil
Sport, Gemeinschaft und soziales Engagement standen am Sonntag, 18. Oktober, beim ersten Wildensteiner Charity-Volkslauf im Mittelpunkt. Über 130 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start – darunter viele Kinder und Jugendliche, welche eine Strecke von 1,5 Kilometer rannten. Die Veranstaltung führte durch die abwechslungsreiche Landschaft rund um Bubendorf, das Schloss Wildenstein und Lampenberg. Das Angebot umfasste verschiedene Laufdistanzen, darunter den Zehn-Kilometer-Waldlauf, den Zehn-Meilen-Lauf, den Sechs-Kilometer-Dorflauf sowie eine Walking-Strecke. Für das leibliche Wohl sorgte das «Lauf-Beizli», das zum gemütlichen Zusammensitzen, zum Austausch und zum gemeinsamen Geniessen einlud. Mit 90 Jahren noch am Start Ein besonderer Höhepunkt war eine Teilnehmerin, die ausgerechnet am Lauftag ihren 90. Geburtstag feierte und die sechs Kilometer lange WalkingStrecke absolvierte. Ihr Einsatz verkör-
perte eindrücklich, worum es beim Anlass geht: Freude an der Bewegung, persönliche Herausforderungen und das gemeinsame Erlebnis stehen im Vordergrund – unabhängig vom Alter. Die Premiere war das Ergebnis einer intensiven Vorbereitungszeit. Unter der Leitung von OK-Präsidentin Stephanie Bayer stellte ein engagiertes Organisationskomitee den Anlass auf die Beine. Zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass sich die Teilnehmenden willkommen fühlten und der Lauftag zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis wurde. Ein Lauf für den guten Zweck Der Charity-Gedanke bildet das Herzstück des neuen Volkslaufs. Das Startgeld wurde bewusst tief gehalten, damit möglichst viele Menschen teilnehmen können. Zusätzliche freiwillige Beiträge kommen dem guten Zweck zugute. Der Erlös fliesst in die Förderung von Kindern und Jugendlichen in regionalen Sportvereinen. Unterstützt werden beispielsweise Trainingslager, Sportgeräte, Trainingsmaterial und die
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Konfusion um WM-Gold von Michèle Bertschi Schiessen Die Bubendörferin wird fast Weltmeisterin Meinrad Stöcklin
Was für ein grossartiger Erfolg (und Husarenritt) für die Bubendörfer Gewehrschützin Michèle Bertschi: die 26-Jährige sicherte sich am Sonntag, 18. Oktober, in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sensationell den Weltmeister-Titel in der 300-Meter-Liegendisziplin und war entsprechend stolz und überglücklich. Bertschi beendete den Wettkampf gemeinsam mit ihrer Schweizer Teamkollegin Anja Bachmann-Senti mit beeindruckenden 596 Punkten an der Spitze und holte sich dank der höheren Anzahl Zehner (34) gegenüber Bachmann (31) die Goldmedaille. Doch die (unfassbare) Ernüchterung folgte wenige Stunden später: Weil am Wettkampf eine Teilnehmerin zu wenig am Start war und somit die vorgeschriebene Mindestzahl um eine einzige Athletin verfehlt wurde, entschied der internationale Verband kurzerhand, dass der Wettkampf nicht als offizielle Weltmeisterschaft, sondern «nur» als internationale Meisterschaften von Ägypten gewertet wird. Und somit ist Michèle Bertschi (aktuell) doch nicht offizielle Weltmeisterin Das Schloss Wildenstein bot für die Läuferinnen und Läufer eine mysthische Kulisse.
Donnerstag, 22. Oktober 2026
und wird quasi für etwas bestraft, das sie in keinster Weise zu verantworten hat und beeinflussen konnte. Der nun vorliegende Entscheid ist schlicht als skandalös einzuordnen, hätte doch der Wettkampf in Anbetracht der Voraussetzungen, welche letztlich zur Degradierung führten, eigentlich gar nicht gestartet werden dürfen. Ob dieser Entscheid ein juristisches Nachspiel haben wird, bleibt abzuwarten. Wie auch immer: für die ObZ ist Michèle Bertschi (zumindest) Weltmeisterin der Herzen und für die Bubendörferin, deren Karriere nun so richtig lanciert zu sein scheint, ist es nach drei WM- und EM-Medaillen mit dem Team ohne Wenn und Aber die erste Einzelmedaille an einem internationalen Grossanlass. Ihr in den letzten Monaten vorgenommener Materialwechsel scheint ein veritabler Volltreffer gewesen zu sein. Und Kairo ist für die Schweizer Schützen-Elite definitiv ein gutes Pflaster: denn ziemlich genau vor einem Jahr wurde am gleichen Ort der Zunzger Pistolenschütze Adrian Schaub sensationell Weltmeister wurde. Und dies erst noch mit genügend Mit-Teilnehmenden.
Foto: Ruben Rosa, Peace & Love Fotografie
Teilnahme an Wettkämpfen. Damit möchte der Lions Club Wildenstein dazu beitragen, dass junge Menschen in der Region Zugang zu sportlichen Aktivitäten und wertvollen Gemeinschaftserlebnissen erhalten. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Hauptsponsor Bachem sowie den weiteren Sponsoren Raiffeisen und dem Swisslos Sportfonds Baselland. Ohne ihre Unterstützung wäre die Durchführung dieses Anlasses in dieser Form nicht möglich gewesen. Ihr Engagement ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs und trägt dazu bei, den CharityGedanken in die Tat umzusetzen. Ein grosser Dank geht auch an alle Helferinnen und Helfer, die Behörden und unterstützenden Organisationen sowie an sämtliche Teilnehmenden und Spenderinnen und Spender. Sie alle haben zum Gelingen der Premiere beigetragen. Die gelungene Premiere hat gezeigt, wie Sport, Gemeinschaft und soziales Engagement Menschen verbinden und einen wertvollen Beitrag für Kinder und Jugendliche in der Region leisten können. Bettina Fischer, Lionsclub Wildenstein
Anja Bachmann-Senti, Michèle Bertschi und Jenny Vatne, Norwegen.
Foto: zVg
Ein goldener Abschied Turnen Gastgeber TV Liestal war an den Nordwestschweizer Meisterschaften in der Frenkenbündten das erfolgreichste Team Michael Herrmann
Sieben Titel, ein emotionaler Abschied und so viele Teilnehmende wie selten zuvor: Als Katrin Fonsegrive und Pascale Besutti am Sonntag ihre letzte Übung beendet hatten, hielt es in der Halle kaum jemanden auf den Sitzen. Nach vielen gemeinsamen Jahren in der Gymnastik zu zweit verabschiedeten sich die beiden Liestalerinnen von dieser Disziplin – und das mit dem Sieg in der Kategorie 35+. Mit 9,76 Punkten gelang ihnen ein krönender Schlusspunkt, und auch Rang zwei mit dem Ball ging an das
Leichtigkeit in der Luft: Aneesha Ramanan vom TV Liestal holte bei der Jugend den Titel in der Gymnastik Einzel. Fotos: M. Herrmann
eingespielte Duo. Künftig konzentrieren sie sich ganz auf die Vereinsgymnastik. Bemerkenswert: Beide hatten den Anlass als Mitglieder des Organisationskomitees auch neben der Wettkampffläche mitgeprägt.
Die Bälle hoch, das Lächeln breit: Die 35+-Gymnastinnen des TV Liestal vor heimischem Publikum.
Erfolgreicher TV Liestal Der Abschied war der emotionale Höhepunkt eines Wochenendes, an dem die Gastgeberinnen reihenweise Edelmetall sammelten. Bei den Aktiven gewann Céline Thür die Gymnastik Einzel mit 9,93 Punkten. Cheyenne und Tanisha Simon siegten im Paar mit derselben Note, beide Titel ohne Handgerät. Mit einem
zweiten Programm turnten die Simons zusätzlich auf Rang drei. Hinzu kamen Goldmedaillen für das Kleinteam mit Handgerät und für die Vereinsgymnastik ohne Handgerät. In der Vereinsgymnastik ging zudem Rang zwei an eine weitere Liestaler Riege, die Aerobic-Formation steuerte im 3–5er-Team Bronze bei. Auch der Nachwuchs zeigte am Samstag, dass in Liestal gut gearbeitet wird. In der Gymnastik Einzel U17 blieben die Liestalerinnen unter sich: Aneesha Ramanan gewann mit 9,37 Punkten vor Viola Venturiere, Rang vier ging an Lea Cvetkovic. Im Paar U17 holten Lisa Gasser und Sabrina Hess den Titel. Das Ge-
Ein Sprung im Gleichtakt: Die Riege des TV Gelterkinden in der Vereinsgymnastik.
räteturnen-Kleinteam U17 verpasste das Podest als Vierter knapp. Grosser Ansturm Zum zweiten Mal nach 2024 trug der TV Liestal die Meisterschaften zusammen mit dem Baselbieter Turnverband aus. Knapp 700 Kinder und Jugendliche sowie rund 500 Aktive aus über 50 Vereinen reisten an – bei der Jugend mehr als doppelt so viele wie bei der letzten Austragung. OK-Präsidentin Jasmin Körner sieht darin einen Trend, den sie auch im eigenen Verein spürt: Sowohl Kinder als auch Erwachsene fänden wieder vermehrt den Weg in die Turnhalle. Dank
des reibungslosen Ablaufs und zahlreicher Helferinnen und Helfer ging das Konzept auf. Aus der Region klassierte sich zudem der TSV Bubendorf im Vereinsgeräteturnen der Aktiven auf Rang sechs. Der TV Füllinsdorf wurde in der Vereinsgymnastik Fünfter, Sascha Aerni und Jasmin Schneider vom SV Lausen turnten im Geräteturnen zu Zweit auf Rang acht. Für Fonsegrive und Besutti beginnt nun ein neues Kapitel in der Vereinsgymnastik. Ihr letzter Auftritt als Duo vor heimischem Publikum dürfte nicht nur ihnen, sondern auch den vielen Zuschauenden in der Frenkenbündten noch lange in Erinnerung bleiben.
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Liestal Neunte «artESB»-Kunstausstellung mit insgesamt 34 Kunstschaffenden Sander van Riemsdijk
Die diesjährige Vernissage der neunten Ausgabe der traditionellen «artESB» stand im Zeichen der Leidenschaft für vielfältige Kunst. Sie fand unter dem Titel «Vielfalt in der Kunstwelt» letzten Freitag im Kultur- und Mehrzweckraum Sala Quadriga der Eingliederungsstätte Baselland (ESB) in Liestal statt. 80 Personen hatten sich für eine Teilnahme an der Kunstausstellung angemeldet, das Doppelte im Vergleich zum letzten Jahr. Auserkoren wurden schlussendlich 34 Kunstschaffende aus den Kantonen Basel-Stadt, Aargau, Baselland und dem nahen Grenzgebiet. Die zehnköpfige inklusiven Jury aus Mitarbeitenden mit und ohne Unterstützungsbedarf liessen sie ihre käuflichen Kunstwerke dem breiten Publikum präsentieren. Die «artESB» hebt sich bewusst von den klassischen Galerien ab und bietet damit nebst Raum für etablierte Kunstschaffenden eine Plattform für noch verborgene kreative Kunsttalente. Eine grosse Popularität Unter dem Motto «Inklusion durch Kunst» legt die Jury unabhängig von der Biografie bei der Auswahl grossen Wert auf eine ausgewogene Durchmischung von professionellen und nicht-professionellen Kunstschaffenden, sowie ihren Werken und Stilen. Ein besonderes Merkmal der inspirierenden Ausstellung, welche unvermindert unter den Kunstschaffenden eine grosse Popularität und Anziehungskraft ausübt, ist die Diversität. Diese Vielfalt spiegelt sich an der Ausstellung in all ihren Facetten, eine Exposition, welche von ihrem Charisma und professioneller Präsentation und Organisation seit 2018 nichts eingebüsst hat. Sie ist als Quelle der Inspiration eine Bereicherung für eine nachhaltige Integration in
Ausstellung eines Laternenmalers Die Jury wurde dieses Jahr um die Künstlerin Jadranka Martinez als Gastjurorin ergänzt. Ausgestellte Laternen sowie die Streckenlaternen von Claude Pfeiffer, der ein Referat über die Kunst des Laternenmalens hielt und eine inszenierte Werkstatt präsentierte, säumten den Weg zur Ausstellung. Jurymitglied Anja Weyeneth konnte auch dieses Jahr im feierlichen «Sala
Begehrter Publikumspreis Wer den bei den Kunstschaffenden begehrten Publikumspreis, welcher mittels Wahlzettel durch die Besuchende bestimmt wird, dieses Jahr in Empfang nehmen kann, wird an der Finissage am
Öffnungszeiten: 16. bis 25. Oktober Samstag und Sonntag 12 bis 16 Uhr. Montag bis Donnerstag 16 bis 18 Uhr. Freitag 17 bis 20 Uhr. Finissage: Sonntag, 25. Oktober, 12 bis 16 Uhr, mit Publikumspreisverleihung um 15.30 Uhr
Claude Pfeiffer hielt einen Vortrag über das Laternenmalen.
Die Künstlerin Brigitte Kisling präsentierte sich mit Acryl auf 100 Jahre alten Zeitungen auf besondere Art.
Zoe Schaub mit ihren Kunstwerken unter anderem zum Thema Einsamkeit.
Das interaktive Graffiti war beim Publikum ein richtiger Hingucker.
Fotos: S. van Riemsdijk
Quadriga» mit seiner stimmungsvollen Atmosphäre viele Gäste begrüssen. Für ein Intermezzo der besonderen Art sorgte eine integrative Live-GraffitiPerformance im Freien, welche vom ersten Sprühstoss bis zum letzten Feinschliff mit ihrer bunten Ausdrucksform faszinierte.
Sonntag 25. Oktober bekannt gemacht. Ein Apéro rundete schliesslich die auch dieses Jahr wieder erfolgreiche «artESB» ab, welche nächstes Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiern darf.
Doppelter Genuss: Bücher und Weine im Rapunzel Beat Eglin
Der Liestaler Buchladen Rapuzel war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Kombination von Literatur- und Weindegustation stiess auf grosses Interesse. Drei Fachfrauen präsentierten und erklärten sechs Bücher und sechs Weine von «la famiglia Fluhberg». Ursula Bichweiler stellte ihren Sissacher Betrieb vor, der bis ins Jahr 1803 zurückgeht. Mit viereinhalb Hektaren gehören sie zu den Grossen im Baselbiet. 8000 Obstbäume mit alten und neuen Sorten geben viel Arbeit. Der Wein wird biologisch angebaut und gekeltert. Nach einem Leben als Zahnärztin fand sie in ihrem zweiten Leben neues Glück und Zufriedenheit. Sie begrüsste die Gäste mit einem fruchtigen, eleganten «PerlMut Rosé Sekt» oder einem Glas Traubensaft. Life out of Order von Audrey Nyffenegger ist die Fortsetzung des Buches «Die Frau des Zeitreisenden», das vor 20 Jahren erschien. Es thematisiert das Chaos in der Welt und die Frage, ob Veränderungen möglich sind und in welcher Zeit man leben möchte. Alexa Hennig von Lange schrieb mit 20 über ihre jungen und wilden Jahre.
Das zweite Buch «Alte Pfade» ist das Gegenteil. Ihr todkranker Vater will eine Wanderung beenden, auf der ihn seine Tochter gezwungenermassen begleiten muss. Jarka Kubsova zeigt immer wieder das Interesse an starken Frauenfiguren. Sie verleiht mit ihrem Buch «Im Licht des neuen Tages» der Viktorka Gerech-
tigkeit, die über 70 Jahre im Wald lebte. Die Thematik bei den Büchern war sehr breit, ebenso die Aromatik beim Wein. Der Sauvignon Blanc zeigt Blumigkeit und gleichzeitig feine Säure, eine absolute Eleganz, erklärte Weinexpertin Birchwiler. Den Muscaris bezeichnete sie als sexy, sehr fruchtig und mit Säure,
Ursula Bichweiler, Livia Schwarz und Lorena Ulrich (v. r.) stellten Weine und Bücher vor.
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Gute Aussichten trotz nebliger Lage
Künstlerische Begegnung
der Welt der Kunstschaffenden und ein Zeichen für Inklusion und Begegnung auf Augenhöhe.
Donnerstag, 22. Oktober 2026
Foto: B. Eglin
um die Fruchtigkeit in der Balance zu halten. Er passt ausgezeichnet zu Apéros und orientalischem Essen, um die Schärfe zu mindern. Im stärkeren Bereich liegt der Cuvée Pinot Noir Cabernet Dorsa. Er ist ein wunderbarer Begleiter zu italienischem Essen. Der Pinot Noir Barrique hat eine sanfte, aber nicht dominante Holznote. Im Wein hat es kleine Schwebeteile, die den Geschmack über die Jahre hervorheben. Wer einen Krimi aus Irland mag, darf «Wie ein Fluss in der Nacht» von Tana Frech lesen. Nicht hochromantisch geht es in der On- und Off-Liebesgeschichte «Anton und Alma» von Dana Vowinckel zu und her. Das Buch endet auf eine ganz verrückte Weise. «Metzina» ist eine Erzählung von Rebekka Salm. Es ist die Geschichte von tausenden Frauen, die in Europa als Hexen eingesperrt und verbrannt wurden. Nach so viel Elend kam der süsse Dessertwein gerade richtig. «Mit Goldrush werden Sie ihr wahres Wunder erleben, fantastisch zu Blauschimmelkäse, Meringues oder marinierten Erdbeeren», schwärmte Ursula Bichweiler und kündigte ein Frühlingsprickeln als nächsten Anlass an.
«Seltsam ist es im Nebel zu wandern. Einsam ist jeder Busch und Stein. Kein Baum sieht den andern ... jeder ist allein.» Das Gedicht von Hermann Hesse kommt mir stets in den Sinn, wenn die herbstlich dichteren Nebel die Umgebung komplett verhüllen – wenn die Aussicht aus meinem Fenster kaum bis zum Nachbarhaus reicht. Mystisch ist das, und geheimnisvoll, finde ich. Man nimmt Geräusche wahr – jedoch gedämpft. Die Kirchturmuhr dringt mit ihrem Klang knapp bis zu uns durch. Die Autobahn scheint weiter weg zu sein. Nach dem grossen Hitzesommer ist nun die kühlere Jahreszeit bei uns angekommen, und mit ihr die Morgennebel. Durch deren Feuchte ist das Laub schwerer geworden. Hie und da löst es sich von den Zweigen und es segelt sanft zur Erde nieder. Manche Menschen finden das alles eher trostlos, sie werden melancholisch. So auch Hermann Hesse: «Voll Freunden war mir die Welt, als noch mein Leben licht war. Nun da der Nebel fällt, ist keiner mehr sichtbar. Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt, das unentrinnbar und leise von allen ihn trennt.» In ziemlich dichtem Nebel liegt ja auch unsere Zukunft. Wir sind eingebunden ins vernebelte Weltgeschehen, ob uns das nun passt, oder nicht. Alte düstere Männer halten zuviel Macht der Welt in ihren Händen. Vampiren gleich tauchen sie aus ihren Nebelschwaden hervor, dürstend nach noch mehr Milliarden, Macht, Kriegen, Zerstörung – und im Schutz ihres dichten, üblen Dunstes entsteht Durcheinander, Verwirrung, Spaltung. Oha, meine Gedanken schweifen ab ins Politische, und dadurch ins Melancholische. Hermann Hesse schrieb sein Gedicht 1905, im Novembernebel vom Bodensee. Hier der Schluss: «Seltsam, im Nebel zu wandern! Leben ist Einsamsein. Kein Mensch kennt den andern. Jeder ist allein.» Ich nehme an, dass auch für ihn die Sonne wieder zu leuchten begann. Er zog ja später um, ab 1919, in den Tessin, nach Montagnola. Dort hat ihm das sonnige Klima die Nebelgedanken hoffentlich etwas erhellt. Dort schrieb er unter anderem die sehr bekannte, tiefgreifend philosophische Erzählung Siddharta. Gerade jetzt, indem ich dies schreibe, wird es auch hier bei uns heller. Die Sonne meldet sich zurück, schimmert durch die lichter gewordenen Nebelschwaden. Gleich werden auch meine Gedanken optimistischer. Es läutet an der Haustüre. Da steht Heidi, mit Rucksack und Wanderstöcken. «Kommst du mit? Eine Runde drehen. Bald werden wir eine schöne Aussicht geniessen können, vielleicht von der Sissacher Fluh aus!» Eine gute Idee ist das, finde ich. Schöne Aussichten können wir gebrauchen – so weit, wie nur möglich! Ruth Petitjean-Plattner Autorin diverser Kinder- und Erwachsenenbücher
Versteigerung von Autos und Velos Am Samstag, 24. Oktober, versteigert das Fundbüro des Kantons Basel-Landschaft an der Oristalstrasse 100 A in Liestal zwei Autos sowie rund 100 Velos. Das Mindestgebot bei den Fahrrädern beginnt bei fünf Franken, bei Mountainbikes bei 50 Franken. Das Mindestgebot bei den Autos liegt deutlich unter dem Eurotaxwert. Bezahlung erfolgt in Bar. Die Besichtigung startet um 9 Uhr, die Versteigerung startet um 10.15 Uhr. Es besteht nur eine beschränkte Anzahl an Parkplätzen. Bilder und weitere Informationen findet man unter www.verwertungsdienst.bl.ch. Sicherheitsdirektion
Region Liestal
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«Wir gönnen uns eine Feier» Kaiserschmarrn und
Brettljausn am Achensee
Liestal 25 Jahre DISTL-Gönnerverein Sabina Droll
Grosse Geburtstage gehören gebührend gefeiert – erst recht, wenn das Feiern im Namen verankert ist. Unter dem Motto «Wir gönnen uns eine Feier» lud der Gönnerverein des «Dichter:innen- und Stadtmuseums Liestal» (DISTL) am letzten Sonntag zu seinem 25-Jahre-Jubiläum in den Rathaussaal ein. Es wurde ein Fest voller herzlicher Rückblicke, humorvoller Anekdoten und literarischer sowie musikalischer Beiträge. Moderiert wurde der Anlass von Franz Kaufmann, Präsident des DISTL-Gönnervereins. Neben zahlreichen Gästen nahmen auch Mitglieder des Museumsteams, des Stiftungsrats und der Museumskommission an der Feier teil. Alle namentlich zu erwähnen, würde den Rahmen dieses Berichts sprengen. Der Gönnerverein wurde im Jahr 2001 gegründet, um das Museum aktiv beim Erwerb, der Erhaltung und Pflege der Sammlungen sowie beim allgemeinen Museumsbetrieb zu unterstützen. Dass der Verein heute so stolz auf ein Vierteljahrhundert zurückblicken kann, ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Kaufmann erinnerte in seiner Rede an eine schwere Krise im Jahr 2012, als der gesamte Vorstand zurücktrat und das Protokoll düster vermerkte, es sei, «als ob der Verein untergehen müsste». In dieser existenziellen Not erwies sich Hansruedi Schneider als Retter. Kaufmann baute hierzu ein charmantes Wortspiel in seine Ansprache ein: Die Redewendung, nun «aus dem Schneider» zu sein, passte in doppeltem Sinne – zur geglückten Rettung des Vereins und zu Hansruedis Nachnamen. Getreu diesem Motto formte der profunde Kenner der Materie mit treuen Weggefährten einen neuen Vorstand und sicherte
Führte charmant durch das Jubiläumsprogramm: Gönnervereins-Präsident Franz Kaufmann bedankte sich bei den Mitgliedern und Gremien für die langjährige Partnerschaft. Foto: Pier-Giuseppe Cacciatori
das Überleben des Vereins. Wie wichtig diese Rettung für das am 7. Juli 1946 eröffnete Literaturmuseum war, das seit 2022 unter dem Namen Dichter:innenund Stadtmuseum auftritt, verdeutlichte auch der offizielle Dank vom Stiftungsratspräsident Silvan Schweizer. Er betonte, dass der Verein dem überregional bekannten Haus für seine Sonderausstellungen Jahr für Jahr 10 000 Franken beisteuert. Über all die Jahre summiert sich dies auf eine beachtliche Unterstützung, die Kultur fliessen lässt. Literarische Glanzlichter im Rathaussaal Die Feier schlug auch eine Brücke zur Museumsleitung. Rea Köppel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im DISTL, trug ein eigens verfasstes Sonett vor – eine Liebeserklärung an das Museum, das durch die stärkere Fokussierung auf
Frauen jüngst neue Impulse erhalten hat. Der aktuelle Museumsleiter Stefan Hess blickte ebenfalls auf seine Anfänge zurück und lobte das funktionierende, «gemachte Nest», das er vorfand. Nach seiner Pensionierung im kommenden Jahr wird Rea Köppel seine Nachfolge antreten. Für die musikalische Umrahmung des Festakts sorgten das Duo «Clark & Dettwiler». Es präsentierte Lieder aus seinem neuen Programm, nämlich vertonte Gedichte der bekannten Mundartdichterin Helene Bossert. Beim reichhaltigen Aperitif klang der würdige Anlass aus. Der Gönnerverein hat bewiesen, dass er das nötige Bindeglied zwischen dem DISTL und der Öffentlichkeit ist. Mit bürgerlichem Engagement sorgt er dafür, dass die reiche Kultur des Baselbiets auch für kommende Generationen bewahrt wird.
Dieses Jahr haben die Vereine Senioren Muttenz und Senioren Regio Liestal eine gemeinsame Reise an den Achensee geplant. Zehn Personen aus Liestal und 26 aus Muttenz bestiegen den Reisebus von A.N.K. und liessen sich von David nach Achenkirch chauffieren. Die Fahrt begann bei regnerischem Wetter, doch bereits nach dem Arlberg wurde die Gruppe von herrlichem Herbstwetter begleitet, das ihr bis zur Rückreise treu blieb. Nach dem Reisetag mit vielen vorbeiziehenden Eindrücken hatten die Seniorinnen und Senioren am zweiten Tag etwas Zeit, die Umgebung und das Dorf Achenkirch zu erkunden. Am späteren Vormittag fuhren alle dem Achensee entlang via Pertisau ins Karwendeltal auf die Gernalm, wo die Gruppe mit einem feinen Kaiserschmarrn empfangen wurde. Nach dem gemütlichen Aufenthalt ging es für einige zu Fuss, für die Anderen mit dem Bus wieder nach Pertisau hinunter. Hier startete bei Seespitz das Tages-Highlight, nämlich die Fahrt mit dem Zahnrad-Dampfzüglein nach Jenbach hinunter mit einem Maximalgefälle von 16
Prozent! Es ratterte und dampfte durch Wald und Wiese, ein Erlebnis. Der dritte Tag begann mit einem Spaziergang durch Pertisau, wo Hotel an Hotel den See säumte. Die Teilnehmenden waren nicht unglücklich, dass sie bald das Schiff nach der Gaisalm besteigen konnten. Die Gaisalm ist nur per Pedes oder mit dem Schiff erreichbar. Natürlich steht in Österreich beinahe auf jeder Alm eine Hütte und man sevierte deftigen Brettljausn, sodass niemand auf die Idee kam, den Heimweg zu Fuss anzutreten. Im Hotel Fischerwirt genossen die Feriengäste nochmals ein feines Essen und liessen den letzten Abend fröhlich ausklingen bevor sie anderntags bereits wieder die Rückreise antreten mussten. Doch schon am ersten Tag daheim sah man einzelne Reisende an einem Stock: Am 15. Oktober war das jährliche Minigolfspiel angesagt. 20 Vereinsmitglieder trafen sich bei sonnigem Herbstwetter auf der Minigolfanlage Ergolz. Zum Schluss durfte ein Umtrunk nicht fehlen. Walter Schertenleib, Senioren Regio Liestal
Senioren Muttenz und Senioren Regio Liestal machten gemeinsam eine Reise. Foto: zVg
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Die Geschäftsstelle Liestal wird umgebaut Die Welt verändert sich rasant. Künstliche Intelligenz und neue Technologien prägen den Alltag stärker denn je. Viele Prozesse werden zunehmend einfacher, schneller und digitaler. Gleichzeitig wächst bei vielen Menschen das Bedürfnis nach persönlichem Austausch, Nähe und echten Begegnungen. Genau hier liegt die Rolle einer
lokal verankerten Bank. Mit dem Umbau des Hauptsitzes an der Rathausstrasse 58 investiert die Bank bewusst in die Zukunft des Standorts Liestal. Es entsteht ein Ort, der modernes Banking mit persönlicher Beratung verbindet. Ein Ort für Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Ideen.
Der Leitgedanke «neu gestaltet – lokal verankert» begleitet das gesamte Bauprojekt und ist gleichzeitig ein klares Versprechen: Auch in Zukunft bleibt die Bank dort, wo sie seit Generationen hingehört – nah bei den Menschen und nah bei der Region. Viele Bankgeschäfte lassen sich heute bequem digital erledigen. Ebenso wichtig bleibt jedoch der persönliche Kontakt. Gerade bei wichtigen finanziellen Entscheidungen sind Vertrauen, Verständnis und eine Beratung auf Augenhöhe durch nichts zu ersetzen. Deshalb entstehen mit dem Umbau moderne Räumlichkeiten, die den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden von heute und morgen gerecht werden. Während der Bauzeit weiterhin erreichbar Während der rund eineinhalbjährigen Umbauphase bleibt der Hauptsitz in Liestal geschlossen. Die Bank bleibt jedoch weiterhin für ihre Kundinnen und Kunden da. Ab Montag 26. Oktober 2026 steht der provisorische Standort an der Poststrasse 13 in Liestal zur Verfügung. Da die räumlichen Kapazitäten für den Kundenempfang sowie das Dienstleistungsangebot dort eingeschränkt sind, können für Bankgeschäfte nach Möglichkeit auch die Standorte in Gelterkinden und Sissach genutzt werden. Wichtige Hinweise zum Umzug Aufgrund des Umzugs bleibt unser Hauptsitz an der Rathausstrasse 58 am Donnerstag 22. Oktober 2026 und Freitag 23. Oktober 2026 geschlossen. Gerne sind wir während dieser Zeit in unseren Geschäftsstellen in Sissach und Gelterkinden
für Sie da. Ab Montag 26. Oktober 2026 finden Sie uns an unserem provisorischen Standort an der Poststrasse 13 in Liestal. Der Baustart ist voraussichtlich für Ende 2026 vorgesehen. Während der gesamten Umbauphase bleibt der Hauptsitz an der Rathausstrasse 58 geschlossen. Ein Bancomat steht jedoch weiterhin an der Rathausstrasse 58 zur Verfügung. Dort sind rund um die Uhr Bargeldbezüge sowie Ein- und Auszahlungen möglich. Ein neues Zuhause entsteht Mit dem Umbau entsteht eine moderne Bank, die Tradition und Zukunft verbindet. Ein Ort, der die Werte der Genossenschaft sichtbar macht: Nähe, Vertrauen und persönliche Beratung. Voraussichtlich ab Mitte 2028 öffnen die neuen Räumlichkeiten ihre Türen. Bis dahin bedankt sich die Bank herzlich für das Verständnis und die Treue ihrer Kundinnen und Kunden.
Aktuelle Informationen und laufende Updates zum Umbauprojekt sind unter folgender Adresse zu finden:
oder: raiffeisen.ch/liestal-oberbaselbiet/umbau Raiffeisenbank Liestal Oberbaselbiet
Region Liestal
ObZ
Donnerstag, 22. Oktober 2026
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«Latärnliweg» Diese Trompete kann mehr als glänzen Der ist jetzt noch länger Baselbieter Konzerte Simon Höfele eröffnet die Saison mit Haydn, Beethoven, Schulhoff und einer Prise Jazz che Klassik wird neu gedacht und von einer jüngeren Musikergeneration mit frischem Elan und spürbarer Lebensfreude interpretiert. Das steife Auftreten, das die klassische Musik noch im 20. Jahrhundert oft prägte, weicht einer lebendigen, unverkrampften Musizierweise. Fiebrige Energie, spürbare Spielfreude und überraschende Swing-Momente lassen klassische Formen und moderne Rhythmen miteinander verschmelzen. Das klingt frisch, unmittelbar und macht Lust, die Komposition gleich noch einmal zu erleben. Umso bedauerlicher, dass bislang keine Aufnahme dieser Interpretation vorliegt.
Sabina Droll
Gelöste Stimmung und spürbare Vorfreude erfüllen die Liestaler Stadtkirche. Dann treten die CHAARTS chamber artists hervor, und Geiger David CastroBalbi gibt den Einsatz zu Joseph Haydns fünfsätziger Sinfonie «Le Midi». Vom ersten Moment an kommt Bewegung in die Kirche. Das Ensemble, bisweilen als «grösstes Streichquartett der Welt» bezeichnet, musiziert mit federnder Präzision und Spielfreude. Simon Höfeles Trompete fügt sich im Es-Dur-Trompetenkonzert Hob. VIIe:1 von Haydn selbstverständlich in das kammermusikalische Geflecht ein. Das Zusammenspiel besticht durch Intensität und klangliche Beweglichkeit. Die Trompete gilt als Instrument des grossen Auftritts. Doch der 32-jährige deutsche Trompeter interessiert sich ebenso für leise Zwischentöne. Er zeigt, dass sein Instrument nicht nur strahlen, sondern auch flüstern, singen, tanzen und melancholisch klingen kann. Virtuosität wird dabei nicht zur Zurschaustellung technischer Brillanz, sondern zum Mittel des Ausdrucks. Beethoven im kammermusikalischen Kleinformat Nach der Pause folgt Ludwig van Beethovens «Pastorale» – allein schon eine Ansage. Man könnte meinen, das Publikum sei auf das Kommende vorbereitet. Doch was die Musiker des CHAARTS Ensembles mit ihrer Interpretation von Michael Gotthard Fischers Bearbeitung für Streichsextett aus dem Jahr 1810 auf die Zuhörerschaft aller Altersgruppen zukommen lassen, dürfte kaum jemand erahnen. Das Sextett legt auf ungewohnte Weise los. Vor dem inneren Auge entstehen Bilder von Natur, Landleben und heraufziehendem Gewitter. In dieser Fassung gewinnt die Komposition an Transparenz: Wachtel, Kuckuck und Nachtigall scheinen unmittelbar aus dem Ensemble herauszurufen. Damit wird auch Beethovens Vorstellung spürbar, seine Sinfonie sei «mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei». CHAARTS interpretiert das Werk mitreissend und zugleich wild und zart. Kraftvolle Forti
Simon Höfele während seines leidenschaftlichen Auftritts.
wechseln sich mit feinsten PianissimoPassagen ab. Die Violinen, Bratschen und Bässe spielen auf höchstem Niveau. Dabei blitzt immer wieder ein Hang zum
Foto: Pier-Giuseppe Caccatori
Swing auf – als wollten klassische Klänge mit den Rhythmen jüngerer Generationen verschmelzen. Hier zeigt sich ein Generationenwechsel: Die traditionsrei-
Wenn die Klassik zu swingen beginnt Mit Erwin Schulhoffs «Hot-Sonate» fällt die letzte höfische Zurückhaltung. Nun groovt es: Höfele lotet virtuos, rhythmisch prägnant und mit sichtbarer Lust die Grenzen zwischen Klassik und Jazz aus. Die Trompete beweist, dass sie weit mehr kann, als festliche Fanfaren anzustimmen. Den emotionalen Schlusspunkt setzt Höfele am Flügelhorn mit Elvis Costellos «Almost Blue», geprägt auch von Chet Bakers melancholischer Interpretation. Ein verletzlich dünner, beinahe zerbrechlicher Ton verleiht dem Stück berührende Tiefe. Aus dem strahlenden Soloinstrument wird eine Stimme, die von Sehnsucht und Vergänglichkeit erzählt. Das Publikum dankt mit lautstarkem Applaus. Höfele und CHAARTS zeigen eindrücklich, dass technische Souveränität kein Selbstzweck sein muss. Die 44. Saison beginnt mit musikalischen Grenzgängern, die das Klischee der Trompete als blosses Fanfareninstrument überzeugend widerlegen. Seit 1984 bringt der Verein Baselbieter Konzerte hochkarätige Kammermusik nach Liestal. Bis April stehen zehn Konzerte auf dem Programm. Neu ergänzen Künstlergespräche, der «VivaCelloTalent»-Wettbewerb und Schulworkshops das Angebot. Vor dem Konzert erfuhren rund 20 Interessierte im Gespräch mit Journalist Thomas Brunnschweiler mehr über Höfele und seine Werkauswahl.
Wenn Intro und Extro sich lieben «Arche im Klang» Eine Theologin und ihr Mann erzählten von ihrer Beziehung Die Ehe von Rolf und Debora Sommer sei aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit auf Messers Schneide gestanden. «Entweder ist man introvertiert oder extrovertiert ausgerichtet», erklärt Debora. Natürlich sei das das immer eine Simplifizierung, aber tatsächlich tendieren praktisch alle Menschen entweder in die eine oder die andere Richtung. Die doktorierte Theologin, Referentin und Autorin zahlreicher Bücher war mit ihrem Mann am Mittwoch, 14. Oktober zu Gast im Martinshof Liestal, wo sie vor etwa 50 Zuhörenden sprachen. Die «Arche im Klang» ist eine Veranstaltungsreihe der christlichen Buchhandlung Arche in Liestal, die zweimal im Jahr stattfindet. Sie beinhaltet jeweils ein Referat oder eine Lesung, umrahmt von einer musikalischen Darbietung.
Debora und Rolf haben kürzlich gemeinsam ein Buch mit dem Titel «Intro liebt Extro – Beziehungsdynamiken verstehen und daran reifen» herausgegeben. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an und so war es wohl auch bei den Sommers. Er, der typische Extrovertierte, der auf Leute zugeht und schnell Freundschaften schliesst. Sie, der intellektuelle Bücherwurm, die mit wenigen, dafür intensiven Freundschaften auskommt. Im Buch wie im Vortrag berichten die beiden von ihren Herausforderungen im Alltag und ihn ihrer Beziehung. Zwei unterschiedliche «Betriebssysteme» liegen ihnen zugrunde, was immer wieder zu Missverständnissen und schliesslich einer handfesten Ehekrise führte. Debora betont aber, dass Intround Extrovertiertheit erstmal nichts mit
Die Theologin, Referentin und Autorin Debora Sommer (links) und ihr Mann Rolf erzählten im Martinshof in Liestal von ihrer Ehe. Fotos: zVg
Sareena Overwater am Klavier.
Verhalten zu tun hat, sondern letztlich eine Energiefrage ist. Wo tanke ich auf? Im Alleinsein, oder in der Gesellschaft? Rolf hatte lange gedacht, dass Debora einfach jung sei und noch reifen müsse. Bis die Erkenntnis in ihm reifte, dass sie einfach unterschiedlich seien und sich eigentlich sehr gut ergänzen würden. Dieser Perspektivwechsel ermöglicht es, die Stärken des Anderen wahrzunehmen. Heute sei ihre Beziehung getragen von Vergebung und einer Begegnung auf Augenhöhe.
Umrahmt wurde der Abend von den wunderbaren Liedern der Lausner Songwriterin Sareena Overwater, die sie mit ihrer ausdrucksvollen Stimme teils am Klavier, teils an der Gitarre vortrug. Auch sie nahm das Thema des Abends auf und unterschied zwischen den beiden Instrumenten. Das Klavier sei für sie eher introvertiert, da sie meist zuhause darauf spiele. Mit der Gitarre ist sie durch die Welt gereist und hat viele Menschen getroffen. Christof Bauernfeind, Vorstand Christlicher Bücherladen Arche
Am 29. Oktober wird der Liestaler Latärnliweg eröffnet. Er beleuchtet die Verbindungen vom Bahnhof ins Stedtli und reicht weiter als bei seiner Premiere im letzten Jahr, nämlich vom Bahnhofplatz entlang der Poststrasse und durch die Allee bis zum Regierungsgebäude. 432 Liestaler Schulkinder aus 26 Klassen haben eine Blechdose mit gestanzten Mustern in Latärnli verwandelt. Erstmals findet eine feierliche Eröffnung des Wegs statt. Dafür üben sogar die zwei teilnehmenden Liestaler Schulklassen einen eigenen «Latärnlisong» ein. Begleitet von der Stadtmusik Liestal werden weitere extra einstudierte Lieder erklingen. Ein per Los bestimmtes Kind darf den Einschaltknopf drücken. Für das Projekt engagiert haben sich Lehrpersonen der Schulhäuser Gestadeck, Frenke, Rotacker, Fraumatt und Mühlematt. Liestaler Unternehmen und die Bürgergemeinde sorgten für die Hängung und Belichtung der «Latärnli». Das Projekt repräsentiert eine der Aktivitäten des Zentrums-Managements für die Belebung der Innenstadt. Es ist auch das Resultat des gemeinsamen Engagements der Stadt Liestal, der Schulen, der Lehrpersonen und diversen Unternehmen. Die Latärnli werden bis am 3. Februar 2027 brennen. Zentrumsmanagement Liestal
Donnerstag, 29. Oktober, Allee: 17 bis etwa 18.15 Uhr
Veranstaltungen
TarantinoFilmmusik Sieben Musikerinnen und Musiker aus London bilden die Tarantinos. Sie lassen sich von ihrer obsessiven Faszination für den 90er-Jahre-Zeitgeist Quentin Tarantinos inspirieren. Am Freitag, 23. Oktober, spielen sie um 20 Uhr im Elefantehuus in Liestal. Sie spielen die bekanntesten Hits aus den Kultfilmen Kill Bill, Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown, Dusk Til Dawn über Deathproof, Inglorious Basterds bis zu den neueren Tarantino-Filmen wie Django Unchained, The Hateful Eight und Once Upon a Time in Hollywood. Die Band verkörpert den Stil und das Lebensgefühl der Filme und mischt die Musik mit Filmsoundtracks, nachgestellten Szenen, ausgefeilten Choreografien und scharfen Kostümen. Auf dem Programm stehen die Rock ’n› Roll/Surf-Klassiker Miserlou, Never Can Tell, Bang Bang, Woo Hoo, Green Hornet, das von Funk und Latin Rock geprägte Don’t Let Me Be Misunderstood, Jungle Boogie, 110th Street und die Soulballade Son Of A Preacher Man. Die Tarantinos haben erfolgreiche Konzerte im Vereinigten Königreich und in den meisten Teilen Mittel- und Osteuropas gespielt, darunter ausgedehnte Tourneen in Russland, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien, Polen, Ungarn, der Tschechischen und Slowakischen Republik und Dänemark. Sie traten auf vielen Festivals auf, darunter das Montreux Jazz Festival, das Sziget Festival, das FLOSS Festival, das St. Gallen Open Air, das Gampel Open Air, das T In The Park, das Royal Open Air und die Fete de la Musique. Als Support-Act haben sie die Bühne mit einer Vielzahl von Künstlern geteilt, darunter Limp Bizkit, Van Morrison, Pulp, The Prodigy und wurden gebeten, Haupt-Support-Act für P!NK bei ihrer bisher grössten Show in Budapest zu sein, wo sie vor über 300 000 Menschen spielten. The Tarantinos ist mehr als eine Band, es ist eine Show mit Attitude! Freitag, 23. Oktober 20 Uhr The Tarantinos im elefantehuus Liestal www.guggenheimliestal.ch
Die Band aus London verkörpert das Lebensgefühl der Tarantino-Filme. Foto: zVg
Region Liestal
ObZ
Am Steuer neu durchstarten
Im November ist «Showtime» bei der BBL
Willi Wenger
Ballett Zweite Intensivprobewoche
Der «neue» Linienbuschauffeur Matthias Krickel aus Liestal (links) und Simon Dürrenberger sind zufrieden über die Quereinsteiger-Ausbildung. Foto: W. Wenger
Norddeutschland. Ohne diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnte das Fahrplanangebot nicht mehr gefahren werden; es würde nicht mehr funktionieren», beleuchtet Dürrenberger die trotz allem angespannte Personalsituation infolge des Fachkräftemangels. Das Geschäftsleitungsmitglied sagt zudem, dass der Frauenanteil bei allen Busfahrenden insgesamt leider nur knapp zehn Prozent betrage. «Hier haben wir noch deutlich Luft nach oben.» Deutschkenntnisse sind unerlässlich Zur Ausbildung können sich Personen bewerben, welche wenigstens 21 Jahre alt und mindestens zwei Jahre im Besitz des Führerausweises für Personenwagen sind oder drei Monate den Führerausweis für Schwere Motorwagen besitzen. Die Ausbildung dauert nach erfolgreicher Ablegung von mehreren Fachprüfungen und nach der definitiven Rekrutierung durch die AAGL zwischen vier und 18 Monaten. In diese Ausbildungen investiert die AAGL pro Person bis zu 20 000 Franken. Die Ver-
pflichtung gegenüber der AAGL nach der Prüfung ist der logische Schritt. Und: Es sind fliessende Deutschkenntnisse sowie das problemlose Verstehen von Schweizerdeutsch für den direkten Kundenkontakt unverlässlich. Einer der erfolgreichen Absolventen ist der Liestaler Matthias Krickel. Er verlor nach drei Jahrzehnten als Grafiker seine Stelle und stieg um. Der heute 58-Jàhrige bereut seinen Berufswechsel nicht. «Ich arbeite hier seit zwei Jahren und bin sehr zufrieden, auch wenn ich bei der AAGL Schichtarbeit leisten muss.» Die AAGL verfügt über 52 Busse; davon sind zwölf Elektrobusse. «Wir bauen die E-Bus-Flotte sukzessive aus. In der Regel vier bis fünf Busse pro Jahr», blickt Dürrenberger in die Zukunft. Das Unternehmen betreibt neun Buslinien zwischen Reigoldswil und Basel und zwischen Lupsingen und Kaiseraugst. Pro Jahr leistet die AAGL rund 3,6 Millionen Wagenkilometer, befördert rund 8,8 Millionen Fahrgäste. Die Länge des Liniennetzes beträgt 126 Kilometer.
Es wuselt in den Gängen der BBL, der Ballett- und Bewegungsschule Liestal, deren Räumlichkeiten sich seit gut sechs Jahren im Schildareal befinden. Die zweite Intensivprobewoche für die bevorstehende Aufführung im Scala-Saal in Basel geht zu Ende. Über 80 Mitwirkende Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben einen Teil ihrer Herbstferien dafür hergegeben, um Mitte November mit dabei zu sein. Jedes zweite Jahr organisiert die BBL ein rund zweistündiges Bühnenprogramm, welches das breit gefächerte Angebot der Schule an Tanzstilen für verschiedene Altersgruppen repräsentiert. Und damit auch die Kleinsten mittun können, bedarf es einer guten Vorbereitung und Planung gerade auch für die vielen Helferinnen, meist Mamis von Tänzerinnen, hinter der Bühne. Rasche Kostümwechsel müssen klappen, die neuen Frisuren jedes Mal wieder richtig
wütend, hitzig
SportWortteil: Körperfussbe- Hunorgan kleidung dertstel
Vorn. v. Stiller
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Laubbaum
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Figur aus: Wilhelm Tell
Klettertrieb
musik.: lieblich
Kleinfahrzeug
Silberlöwe
Apfelsorte
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Fussrücken
Sittenlehre
schläfrig
Vorschrift
viel Platz bietend engl. Abk.: Donnerstag
Vorn. d. Autorin Allende
erwischen
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Börsenansturm
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eh. CHSportreporter † (Karl) Konzern (engl.)
ital. Fluss
ital. Name des Ätna
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Betonung
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Zutaten (für 4 Personen) 2 EL Kokosfett 1 Zwiebel, gehackt 3 Knoblauchzehen, gepresst 2 cm Ingwer, gerieben 2 EL gemahlener Kümmel 1 EL mildes Curry 200 g braune Linsen 1l Gemüsebouillon 2 TL Zucker Salz, Pfeffer 2 EL Zitronensaft 300 g griechisches Jogurt nature ungesüsst Wenig Peterli, gehackt Zubereitung 1. Kokosfett in einer Bratpfanne erhitzen, Zwiebeln und alle Zutaten bis und mit Curry hinzugeben, ca. 3 Minuten rösten. 2. Linsen hinzugeben, mit Bouillon ablöschen, Zucker beigeben, würzen, zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen. 3. Pfanne von der Platte nehmen, Zitronensaft und 2/3 des Jogurts unter das Dal mischen. 4. Dal anrichten, mit restlichem Jogurt und Peterli garnieren.
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Auflösung der letzten Woche
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sitzen und auch die Betreuung der Kleinsten während den gut zwei Stunden inklusive Pause gewährleistet sein. Das diesjährige Programm trägt den verheissungsvollen Titel «Showtime». Die beiden Leiterinnen der Tanzschule, Gilly Widmer und Yvonne Ferrari, haben zusammen mit ihrem künstlerischen Team auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches und professionelles Programm zusammengestellt. Bei Tanz, Kostümen, Beleuchtung oder sogar LiveGesang, überlassen die beiden nichts dem Zufall, damit die insgesamt vier Aufführungen zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Besuchenden und die Mitwirkenden werden. Derzeit sind noch für alle Aufführungen am Samstag, 21. November, um 14 und 18 Uhr und am Sonntag um 14 und 17 Uhr Tickets erhältlich. BBL
Gilly Widmer (ganz links) und Yvonne Ferarri (ganz rechts) beim Proben Foto: zVg
Rätselspass mit der ObZ StromStadt in VerPolen brechen speicher Mz.
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Veranstaltungen
Autobus AG Quereinstieg zum Buschauffeur oder zur Buschauffeuse Die Autobus AG (AAGL) mit Sitz in Liestal bietet seit wenigen Jahren ein sogenanntes Quereinsteigerprogramm für Linienbusfahrerinnen und Linienbusfahrer an. Dieses erfreut sich einer grossen Beliebtheit und ist begehrt. Geschäftsleitungsmitglied Simon Dürrenberger sagt, dass die Ausbildungen unter anderem deshalb ins Leben gerufen worden sind, damit einerseits auch (arbeitslose) Ü50-Personen als Chauffeure gewonnen werden können, auch solche aus der Region, welche einen Berufswechsel vollziehen wollen oder im «hohen Alter» arbeitslos wurden. Eine vor fünf Jahren vom Gewerbeverband Basel-Stadt durchgeführte «Stellenkontaktbörse 50plus» war die Initialzündung für das Programm der AAGL. Seither konnte das Busunternehmen einen guten Erfolg verbuchen. «Wir haben ein reges Interesse von zahlreichen Berufsleuten spüren dürfen, von welchen bis heute zehn ihre Ausbildung bei uns erfolgreich abgeschlossen haben», freut sich Dürrenberger im Gespräch mit der ObZ. «Mit an Bord sind bei uns nunmehr ehemalige Gastrofachleute, Gärtnerinnen, Lehrpersonen, Reinigungsfachleute, Grafiker, Lokführer, Coiffeusen oder Kaufleute.» Sie alle seien aus der Region und fast die Hälfte der Quereinsteigenden sind Frauen, stellt Dürrenberger fest. Er sagt auf der anderen Seite, dass die AAGL bislang dank zahlreichen Bewerbungen aus Deutschland und Frankreich noch nie grössere Probleme gehabt habe, offene Stellen besetzen zu können. «Unter den rund 130 Chauffeurinnen und Chauffeuren, die 120 Vollzeitstellen besetzen, stammen mehr als die Hälfte aus den angrenzenden Nachbarländern», kommentiert Dürrenberger die heutige Situation. Die meisten würden aus Südbaden stammen. «Wir haben aber auch Linienbusfahrer aus
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M F P A L A E S T E F R A L E D P R E Q U E L P I E A A L E G K C A M I S L A N D N E G E J O H L E S I M I L E O S N S A N V L I E S E T R E I B E I S L D G R L A U F T A U S E N D S A S S A A K E L E I M A H D R M F G E H I L F E LÖSUNG O O E L 40/2026: T O M E V R O E S T I C D E A R VISITE M A D O N N A
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ObZ
Umgebaut und eingeweiht
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Neue Räumlichkeiten Judo Sport Liestal ist «heimgekehrt»
Zurück in die 70er mit Dr. Feelgood
Erika Bachmann
Elefantehuus Band spielte pausenlose 90 Minuten
Der 1983 gegründete Sportclub «Judo Sport Liestal» hat bisher schon mehrere Trainingslokale als Dojo (japanischer Trainingsraum für Kampfkünste) als Heimat für seine sportlichen Aktivitäten genutzt. Nun ist der Umbau am neuen Ort geschafft, so dass die Kinder (ab fünf Jahren), Jugendlichen und Erwachsenen seit September 2026 mit voller Begeisterung im neuen Dojo in Liestal (nun am Benzburweg 21) trainieren und sich auf Wettkämpfe vorbereiten können. Die neue, grosszügige Sportstätte mit Trainingsflächen, Umkleiden, Duschen und der Möglichkeit der Nutzung des Gemeinschaftsraums der gesamten Liegenschaft wurde mit einem Eröffnungsfest gebührend gefeiert. In den Räumen der Liegenschaft im Hanro-Areal bietet nun der nötige Platz beste Rahmenbedingungen für den eigenständigen Club mit über 100 Mitgliedern und grossen Ambitionen. In den Sommerferien wurden die Räume weitgehend mit eigener Kraft in eine schöne, helle Trainings-Lokalität umgebaut. Am Eröffnungsfest konnte man ein Training bis 14 Jahre, Judo-Vorführungen und ein Training ab 15 Jahren verfolgen oder mitmachen und sich zwischendurch im Gemeinschaftsraum mit Kaffee und Kuchen verpflegen. Höchste Judo-Kompetenz für alle ab fünf Jahren Seit 25 Jahren ist Stella Campestrin Präsidentin des Vereins und bildet zusammen mit ihrem Mann Gabriele und den erwachsenen drei Kindern das Herz des Vereins und der vielen Aktivitäten. Alle Mitglieder der Familie sind Träger/-innen des schwarzen Gurts, als Trainer ausgebildet und teilweise weiterhin als Kämpfer/-in (in der Masterkategorie ab
Trainerin Stella Campestrin gibt Anweisungen.
Fotos: E. Bachmann
sich gegenseitig anzufeuern und das Gelernte erfolgreich anzuwenden. In den Vorführungen wurde von vielen Kindern und Jugendlichen das Gelernte eindrücklich gezeigt. Dabei wurde auch ein Nebennutzen von Judo präsentiert, indem sich Mädchen erfolgreich gegen grössere, ältere «Angreifer» mit geschickten Würfen gewehrt haben. Weiter wurden Kata-Übungen (streng festgelegte Abfolge von Techniken, die zwischen zwei Partnern in einem vorbestimmten Ablauf geübt werden) vorgeführt, die jeweils für das Erreichen eines weiteren Judograds mit grösster Disziplin abgenommen werden.
Trainer mit Herzblut: Gabriele und Stella Campestrin.
30 Jahren) aktiv und erfolgreich. Judo bedeutet sanfte Kraft, indem die Kraft des Gegners genutzt wird, statt dagegen anzukämpfen. Diese Sportart fördert Kraft und Technik, Disziplin, Respekt und mentale Stärke. Die engagierten Sportler/-innen schätzen es, mit der Gruppe an Wettkämpfe zu gehen,
Down at the Doctors – wurde nur zwei Monate vor seinem Tod live in der Dr. Feelgood Music Bar auf Canvey Island (dem heutigen Oysterfleet Hotel) aufgenommen. Es ist enorm beeindruckend, wie die Band im Elefantehuus in Liestal kompakt auftritt und von der ersten Minute mit grosser Spielfreude auftrumpft. Natürlich pausenlos bis nach rund 90 Minuten die fälligen Zugaben noch zum Besten gegeben wurden. Diese Band tourt seit Jahren und kann trotz des fortgeschrittenen Alters das musikalische Niveau mehr als halten und überzeugt auf der ganzen Linie. Ein weiterer unvergesslicher Konzertabend in Liestal. Eric Rütsche, Verein 4410nights
Mit sanfter Kraft zu sportlichen Erfolgen Die nächsten Herausforderungen für die Judokämpfer/-innen sind der Final der Basler Schüler/-innen-Mannschaftsmeisterschaften, zu dem die Kämpfer/innen von Judo Sport Liestal bisher alle Vorkämpfe gewonnen haben und die Schweizer Einzelmeisterschaften, wofür nun beste Vorbereitungsbedingungen in motivierender Umgebung gegeben sind.
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Sänger Robert Kane ist seit 1999 Mitglied der Band. Von den Gründungsmitgliedern ist heute niemand mehr Teil von Dr. Feelgod. Foto: zVg
Auszeit im Tannheimertal Erstaunlich nah gelegen Vom Baselbiet ins Tiroler Paradies Willi Wenger
Nur wenige Stunden, quasi einen Katzensprung von der Landesgrenze entfernt, ist das Tannheimer Tal im Tiroler Ausserfern für Schweizer Feriengäste, im Speziellen auch für (Ober-)Baselbieter Urlauber, eine feste Adresse. Gelegenheiten für Ferienerlebnisse sind mehr als gegeben in dem auf 1100 Meter über Meer gelegenen Hochtal, das der körperlichen und seelischen Gesundheit gleichermassen gut tut. Die Ferienregion bietet eine Oase der Erholung abseits des Massentourismus. Und: Sie ist vom ObZGebiet aus erstaunlich nah gelegen. In gut dreieinhalb Autostunden ist man mitten im Urlaubsglück, ideal für ein verlängertes Wochenende oder erholsame Ferien. Die Natur motiviert, die Natur beflügelt, echte Erholung wie auch echter Genuss stehen bereit. So bieten leichte Wege und (sanfte) Berge mit Routen grösstenteils auf Forstwegen und aussichtsreichen Alpwegen Gelegenheit,
Dr. Feelgood wurde Anfang der 1970er Jahre auf Canvey Island in Essex gegründet und ist nach wie vor eine der beliebtesten und aufregendsten LiveRhythmus- und Blues-Bands der Welt. Am 16. Oktober trat die Band im Elefantehuus in Liestal auf. Der rohe und kompromisslose Stil ihrer Auftritte führte zu dem Album Stupidity, das sofort auf Platz eins der britischen Charts landete. Dr. Feelgood waren auch mit einer Reihe von Hit-Singles weltweit erfolgreich, darunter Roxette, Back in the Night, Milk and Alcohol, Down at the Doctors, She Does it Right, Going Back Home und See You Later Alligator – was der Gruppe ihre erste Goldene Schallplatte einbrachte. Das letzte Album mit Lee Brilleaux –
Soul Power Elefantehuus Pure Energie: Elle and Karl Frierson
Das Tannheimer Tal ist mit seinen rund 20 Kilometer Länge ein gefragtes Ferienparadies.
die Natur auf vielfältige Weise von ihrer schönsten Seite bei idealen Bedingungen, gerade jetzt im Herbst, zu erleben. Das grosszügige und hochwertige Angebot im rund 20 Kilometer langen Tal
Der Vilsalpsee im Tannheimer Tal darf als Naturjuwel bezeichnet werden. Fotos: W. Wenger
in den Allgäuer Alpen unweit an Landesgrenze zur Bundesrepublik Deutschland kann mit Fug und Recht als «majestätisch» bezeichnet werden. Es ist ein AllGenerationen-Tal, wo Freiluftabenteuerer, Familien mit Entdeckerlust oder ruhesuchende Personen Natur, Aktivität und echte Tiroler Gastfreundschaft suchen und in jeder Beziehung finden. Ein landschaftliches Glanzlicht ist beispielsweise das Naturschutzgebiet rund um den kristallklaren Vilsalpsee. Auch aus diesem Grund wurde das Tal auch schon mehrfach zu Österreichs beliebtester Wanderregion gekürt. Die ObZ hat vor Ort auch festgestellt, dass moderne Bergbahnen zur Verfügung stehen, welche die Aufstiege zu den schönsten Aussichtspunkten der Region wie das Neunerköpfle oder das Füssener Jöchle erleichtern. Jetzt, wo sich die Wälder bunt färben, erlebt das Tannheimer Tal seine wohl stimmungsvollste Zeit bei meist strahlenden Sonnenschein. Als Genuss pur auf allen Ebenen kann man dies bezeichnen, die Kulinarik inklusive. Mehr: www.tannheimertal.com
Wenn sich Soul, Groove, Leidenschaft und grosse Stimmen vereinen, entsteht pure Energie. Die Baselbieterin Elle und der Amerikaner Karl Frierson brachten gemeinsam ein Konzerterlebnis auf die Bühne, das unter die Haut ging. Im Mittelpunkt des Abends stand die 25-jährige Sängerin und Songwriterin Elle, die sich in den vergangenen Jahren mit ihrer markanten Stimme und ihrer stilistischen Vielseitigkeit einen Namen gemacht hat. Bekannt wurde sie als Siegerin der ersten Staffel von The Voice Kids in Deutschland. Danach war sie national wie international auf zahlreichen Bühnen unterwegs. 2022 begeisterte sie in der Benissimo Comeback Show und 2023 tourte sie mit Art on Ice durch die Schweiz. An ihrer Seite stand der 58-jährige Karl Frierson, US-amerikanischer Sänger und Songwriter, der seit vielen Jahren die europäische Soul- und Jazzszene
prägt. Internationale Bekanntheit erlangte er als langjährige Stimme der Formation De-Phazz, mit der er weltweit tourte und zahlreiche erfolgreiche Produktionen veröffentlichte. Gemeinsam entfalteten Elle und Karl Frierson eine mitreissende Dynamik – ein musikalischer Dialog zweier starker Persönlichkeiten mit unterschiedlichem Hintergrund und gemeinsamer Leidenschaft für Soul. Natürlich war das ein Heimspiel für die Baselbieterin Elle. Aber dem Publikum war es schon nach ein paar Minuten klar: hier sind Profis am Werk, die sich enorm wohl fühlen auf der Bühne und eine pure Begeisterung ausstrahlten. Der Verein 4410nights unterstützt und pusht Livekonzerte nach Kräften. Nach diesem Konzertabend wussten alle Konzertbesucher: Diese Erlebnisse wollen wir, diese Erlebnisse brauchen wir. Eric Rütsche, Verein 4410nights
Karl Frierson und Elle: ein Konzerterlebnis, das unter die Haut ging.
Foto: zVg
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Hörgeräte mit künstlicher Intelligenz
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Mit dem Herbst steht schon bald die Wintersaison vor der Tür. Nun ist der ideale Zeitpunkt sich für den Winter vorzubereiten und an den eigenen Schutz für das Immunsystem zu denken. Wie jedes Jahr ist es in den TopPharm Apotheken Gmünder in Oberdorf und Bubendorf möglich, sich gegen Grippe, Corona und RSV zu impfen. Die Grippe- und Corona-Impfungen sind jährlich zu erneuern. Zum einen nimmt der Schutz nach einigen Monaten ab, zum anderen verändern sich Grippeviren laufend. Der Impfstoff wird jedes Jahr gemäss den aktuellen Empfehlungen der WHO angepasst. Wie aus vielen Medienberichten bereits bekannt, kommt es dieses Jahr zu Verspätungen dieses Ablaufs, weshalb in Apotheken und Arztpraxen erst im November
mit den Impfungen gestartet werden kann (statt wie gewohnt Mitte Oktober). Empfohlen wird die Grippe-Impfung allen Personen ab 65 Jahren sowie allen Risikogruppen. Sobald der Grippe-Impfstoff verfügbar ist, werden die TopPharm Apotheken Gmünder die Grippe-Impfung täglich und ohne Voranmeldung anbieten. Die Corona- und RSV-Impfung kann nach vorgängiger Reservierung durchgeführt werden. TopPharm Apotheke Gmünder, im Migros-Center Grüngenstrasse 1 4416 Bubendorf Telefon 061 921 80 90 TopPharm Apotheke Gmünder, im Coop-Center Hauptstrasse 45 4436 Oberdorf Telefon 061 961 80 90
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THE NEXT LEVEL IS COMING: Frequenzen, die verändern.
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verarbeiteter Ärger zeigen sich oft als Enge in der Brust, harter Nacken oder Bauchweh. Genau dort schauen wir hin: Wie hängen dein Schmerz und deine Emotionen zusammen? Wer das erkennt, begegnet seinem Körper mit deutlich mehr Verständnis. Dazu zeigt dir die Veranstalterin, Silvana Aeschlimann, Therapeutin mit über 27 Jahren Erfahrung, wie du das Gedankenkarussell stoppst, das Körper und Gefühle oft belastet. Neugierig geworden? Komm gern vorbei, stelle deine Fragen und erlebe, was in dir in Bewegung kommen will. Anmeldung erwünscht: Telefon 061 761 78 44 Bünnenweg 20, Zwingen
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Region Gelterkinden
ObZ
Donnerstag, 22. Oktober 2026
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Kino-Matinee für die treue Kundschaft Gefahr für Natur Parteien
Sissach Claro-Weltladen feiert sein 40-jähriges Jubiläum
und Mensch?
Sander van Riemsdijk
Welche Spuren hinterlassen Pestizide in der Umwelt und auf unseren Tellern? Lukas Pfiffner, Agrarökologe und Biodiversitätsexperte am FIBL, referiert am 5. November im Jakobshof in Sissach zu dieser Frage. Er wird über die Wirkung auf Natur und Gesundheit reden und zeigen, wie umweltschonende Lösungen umgesetzt werden können und wie anstelle von Spitzmitteln die biologische Vielfalt genutzt werden kann. Es folg eine Diskussion und ein Apéro. Der Anlass wird von der SP Sissach und Umgebung organisiert. ObZ
Mit einer Feier der besonderen, cineastischen Art und als Dank an die Kundschaft für ihre langjährige Treue, beging der Claro-Weltladen Sissach letzten Sonntag sein 40-jähriges Bestehen. Dieser feierte den Meilenstein mit einem kostenlosen Kino-Matinée im Cinéma Palace in Sissach mit dem ergreifenden Dokumentarfilm «Naima» der Regisseurin Anna Thommen über die 46-jährige Venezolanerin Naima Cuica, welche in Basel lebt, dort bei der Integration auf grosse Herausforderungen stösst und daran fast gescheitert war. Der ClaroWeltladen, der für Feines und Hochwertiges aus dem fairen Handel steht, ist mit ihrer grossen Stammkundschaft in der Begegnungszone seit 23 Jahren eine Institution und aus Sissach nicht mehr wegzudenken. In einer Garage gestartet «Angefangen hat alles 1986 in Itingen», sagt Coralie Weingartner, die den Laden seit 18 Jahren leitet. In einer Garage verkaufte Margrit Bähler fair gehandelte Produkte wie Banane, Kaffee und Jutesäcke, bevor nach einigen Umzügen am 6. November 2003 der jetzige Standort in der Begegnungszone definitiv bezogen werden konnte. In all den Jahren wurde der Claro-Weltladen mit viel Herzblut und Engagement von Freiwilligen betrieben, wobei der Fokus weiterhin mit Nachhaltigkeit auf Anbaumethoden und auf den 100 Prozent fairen Handel («Fairtrade») mit Produkten aus vorwiegend ökologischer Landwirtschaft liegt. Dies ermöglicht im Sinne einer sozialen Einhaltung den Produzentinnen und Produzenten und deren Familien bessere Lebensbedingungen. Gut 60 Prozent des Sortiments wird von Claro Schweiz bezogen, ergänzt mit Produkten von regionalen kleineren Lieferanten und sozialen Institutionen. Eine soziale Funktion Ein breites Sortiment an Waren im lichtdurchflutenden Laden mit seinem liebevoll dekorierten Schaufenster lädt nicht nur zum Einkaufen ein, für ein kurzes
Weiterer Anlass: Dienstag, 10. November, 19.30 Uhr, Gemeindesaal Reinach, organisiert von der SP 60+ und SP Reinach
Leser schreiben Das ganze Claro-Team mit der Regisseurin Anna Thommen und Naima Cuica (mit Geschenkverpackungen).
Gespräch über «Gott und die Welt» haben die neun Mitarbeiterinnen, welche in einem kleinen Teilzeitpensum ehrenamtlich und gegen eine kleine Vergütung arbeiten, immer Zeit und Ohr. «Wir haben dann auch im gewissen Sinne eine soziale Funktion», so Coralie Weingartner. «Sogar Freundschaften sind aus den Kundenkontakten entstanden.» Drei Vorstandsmitglieder kümmern sich unter anderem um die Administration. Den Erfolg des Ladens sieht die Ladenleiterin insbesondere «in der seit Jahren treuen Kundschaft und im zentralen Standort». Bedingt durch die momentan unsichere Weltlage mit ihren anhaltenden Konflikten und Naturkatastrophen ist es zunehmend schwieriger geworden die gewohnten Ladenartikel zu beziehen, da die Lieferketten und die Verhältnisse vor Ort in bestimmten Ländern sehr verwundbar sind, so Coralie Weingartner. Gelungenes Kino-Matinée Nun aber wurde am letzten Sonntag in einem feierlichen Rahmen das 40-jährige Jubiläum mit dem Kino-Matinée in
Fotos: S. van Riemsdijk
Der claro-Weltladen ist seit vielen Jahren in Sissach eine Institution.
einem bis auf den letzten Platz voll besetzten Kino «Cinéma Palace» zusammen mit der treuen Kundschaft und allen, welche dem Claro-Weltladen einem warmen Herz zutragen, begangen. Im Anschluss am Film und nach einer Fra-
genrunde mit der Regisseurin Anna Thommen und der Schauspielerin Naima Cuica, die ebenfalls anwesend waren, konnte am abschliessenden Apéro auf weitere erfolgreiche Claro-Weltladenjahre angestossen werden.
Waffenexporte ausser Kontrolle? Schweizer Waffen verursachen weltweit Leid und heizen bewaffnete Konflikte an. Dass Kriegsmaterial in Unrechtsstaaten landete, war auf mangelnde Kontrolle unserer Kriegsmaterialexporte zurückzuführen. Seit 2009 sind im Gesetz klare und transparente Kriterien für Exportbewilligungen festgelegt. Diese Regeln haben sich bewährt. Nun sollen durch die Hintertür quasi alle Kriegsmaterial-Lieferungen erlaubt werden. Nichtwiederausfuhr-Erklärungen sind das wichtigste Instrument der Schweizer Rüstungskontrolle und sollen jetzt abgeschafft werden? Sie stellen sicher, dass Schweizer Waffen nicht an unerwünschte Endempfänger weitergegeben werden. Und übrigens: Ausgerechnet die Ukraine könnte von den Änderungen nicht profitieren. Es wäre ethisch höchst bedenklich, wenn die Schweiz noch mehr an den Kriegen dieser Welt verdienen würde, als sie es bereits tut. Deshalb klar Nein zur Änderung des Kriegsmaterialgesetzes am 29. Donat Oberson, Böckten November.
Die verzauberten Instrumente
Veranstaltung
Gelterkinden Magisches Konzert in der Regionalen Musikschule Gelterkinden
Lottomatch der Frauenriege
Ursula Handschin-Stocker
Am Sonntag, 25. Oktober, lädt die Frauenriege Tecknau zum alljährlichen Lottomatch in die schön dekorierte Turnhalle ein. Zum 22. Mal dürfen Sie sich auf liebevoll zusammengestellte Preise freuen. Für das leibliche Wohl stehen selbst gemachte belegte Brötchen und Kuchen in grosser Auswahl zur Verfügung. Beginn ist um 14 Uhr mit einem Gratisgang. Weiter werden im Laufe des Nachmittags zwei Superlotto-Gänge gespielt – einer der Hauptpreise ist eine Apple Watch. Ein weiterer Gang wird ausschliesslich mit Kinderpreisen gespielt.
«Hakuna Matata» war das Zauberwort, das gesungen, an diesem Samstagvormittag beim Konzert der Regionalen Musikschule Gelterkinden Wunder vollbrachte. Wörtlich übersetzt heisst das suahelische Grusswort: «Es gibt keine Probleme.» Und es löste sie denn auch. Der Zauberer Lappislappi hatte nämlich alle Instrumente versteinert und die Musiker/-innen sassen schlafend dabei. Nach der warmherzigen Begrüssung durch den Musikschulleiter Marco Santschi ergriff zum Glück die Fee Iris Bösiger die Initiative und erweckte mit dem Zauberwort mit Hilfe des Publikums, das aus Familien bestand, ein Instrument nach dem anderen wieder zum Leben. Zuerst die Tasteninstrumente wie Klavier und Akkordeon, dann die Bläser, Streicher und andere Saiteninstrumente wie Gitarre, Harfe, elekrischer Bass. So konnte als krönender Abschluss das magische Konzert doch noch erklingen. Ausprobieren ist ausdrücklich erlaubt Im Sinn der offenen Tür durften anschliessend Kinder und Erwachsene, die Lust hatten, ein Instrument spielen zu lernen, diese in den einzelnen Unterrichtszimmern ausprobieren. Es war rührend zu beobachten, wie die Unterrichtenden mit viel Geduld die oft noch kleinen Kinder anleiteten, bis diese ein erstes Erfolgserlebnis mit einem Ton aus und auf den Instrumenten hatten. Interessiert verfolgten die Eltern und Grosseltern diese Versuche und halfen zugleich mit, die Fragen des Gewinnspiels zu beantworten. Zur Stärkung bot die Regionale Musikschule Gelterkinden Getränke und köstliche Kuchen an.
Die Frauenriege empfiehlt, den Spaziergang am Sonntag am besten mit einem Besuch am Lottomatch in Tecknau zu verbinden. Die Anfahrt mit Bahn oder Bus ist gut möglich, die Turnhalle ist innert wenigen Minuten zu erreichen. Für Autofahrer stehen genügend Parkplätze, circa 300 Meter von der Turnhalle entfernt, zur Verfügung. Frauenriege Tecknau
Lottomatch der Frauenriege Tecknau Sonntag, 25. Oktober, 14 Uhr, Turnhalle Tecknau
Autobrand in Rickenbach Die zu Stein verzauberten Musiker wurden erlöst und musizierten zum Zauberspruchlied Hakuna Matata Fotos: U. Handschin
Die Musikschulleitung und die Lehrkräfte freuen sich auf Anmeldungen von neuen musikbegeisterten Kindern und Erwachsenen bis am 15.November. Sie machten ebenso aufmerksam auf verschiedene Angebote: Das grooven in der Big Band, das neue Angebot «Eltern-(oder Grosseltern, Götti, Gotte) Kind Singen», das Barockkonzert am 20. November und das Adventskonzert am 6. Dezember in der Reformierten Kirche Gelterkinden. Dort musizieren Lehrkräfte der Regionalen Musikschule Gelterkinden und ihre Schüler/-innen mit. Näheres zum Angebot findet man online auf der Webseite der Regionalen Musikschule Gelterkinden unter: msgelterkinden.ch
Querflötenlehrerin Nathalie Tollardo zeigt der interessierten Mona wie man in die Flöte bläst.
In Rickenbach ist in der Nacht auf Donnerstag, 15. Oktober, kurz nach 3.20 Uhr ein Auto in Brand geraten. Das schreibt die Polizei Basel-Landschaft in einer Medienmitteilung. Das Auto war in der Breitenstrasse parkiert und stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr Gelterkinden konnte den Brand rasch löschen, verletzt wurde nach bisherigem Erkenntnisstand niemand. Ein Abschleppunternehmen
transportierte das Fahrzeug anschliessend ab. Die Brandursache ist noch unklar und ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeuginen und Zeugen, die in der Nacht auf Donnerstag im Bereich der Breitenstrasse verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Sie werden gebeten, sich bei der Einsatzzentrale der Polizei unter der Telefonnummer 061 553 35 35 zu ObZ melden.
Das Auto stand in Vollbrand.
Es wurde abgeschleppt.
Fotos: zVg
Gelterkinder
Nachrichten
ObZ Donnerstag, 22. Oktober 2026
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Feuerwehr Region Gelterkinden
Metall-Sammlung
Hauptübung 2026
Samstag, 7. November 2026, 10 bis 12 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzsstrasse 5, Gelterkinden
Wir laden die Bevölkerung und alle Interessierten herzlich ein zur Hauptübung der Feuerwehr Region Gelterkinden am
Metalle (Kleinmengen) von Privatpersonen werden kostenlos entgegengenommen. Bitte befreien Sie die Metallabfälle vor der Abgabe von Fremdmaterialien wie Holz, Plastik usw. und führen Sie diese den entsprechenden Entsorgungsketten zu. Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.
Samstag, 24. Oktober 2026 Start ist um 13.30 Uhr beim Feuerwehrmagazin am Kirchrain 4 in Gelterkinden.
Groove
Mit einer Einsatzübung und an verschiedenen Posten zeigen unsere Feuerwehrleute zusammen mit der Jugendfeuerwehr ihr Können. Wir freuen uns auf Sie! Feuerwehr Region Gelterkinden – www.fwrg.ch
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Styropor-Sammlung
Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wiederverwertet werden. Folgendes Material kann nicht angenommen werden: • Jegliche Form und Art von Verpackungschips • Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen usw. • Verschmutztes Isoliermaterial • PU-Schaum-Material Bitte beachten Sie: • Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden. • Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von CHF 15.– pro Sack beziehen.
Feierabendticket 90 Minuten vor Betriebsschluss können Jugendliche und Erwachsene für CHF 5.– ein Feierabendticket lösen und in schöner Umgebung etwas für ihre Fitness tun. Unsere Öffnungszeiten während der Wintersaison: Montag-Freitag */** Samstag, Sonntag
Hallenbad 8–21.30 Uhr 8–17 Uhr
Sauna 9–21.30 Uhr 9–17 Uhr
Badi-Bistro 8–21.30 Uhr 8–17 Uhr
* Frühschwimmen: Am Dienstag und Freitag ist das Hallenbad jeweils bereits ab 6 Uhr geöffnet.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 14. Oktober 2026 Protokoll ://: Das ausführliche Protokoll der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2026 wird genehmigt. Geschäft 1: Neues Personalreglement ://: Zustimmung zum Personalreglement (PersR).
Tagesstrukturen – Ein abwechslungsreiches Ferienprogramm und ein bunter Herbst Die Herbstferien sind vorbei und wir blicken auf ein abwechslungsreiches und erlebnisreiches Ferienprogramm der Tagesstruktur Gelterkinden zurück. In den Ferien wurde fleissig gebacken, gebastelt und dekoriert. Mit viel Kreativität bereiteten die Kinder verschiedene Köstlichkeiten und selbstgemachte Werke für den Herbstmarkt vor. Auch unser Marktstand war ein voller Erfolg: Wir durften viele Besucherinnen und Besucher begrüssen, zahlreiche Glitzertattoos gestalten und schöne Begegnungen erleben.
Referendum Gemäss §§ 48 und 49 Gemeindegesetz (GemG, SGS 180) bestehen folgende Referendumsmöglichkeiten: Dem fakultativen Referendum unterstehen folgende Beschlüsse (ein entsprechendes Begehren ist von mindestens 10% der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Beschlussfassung der Gemeindeverwaltung einzureichen): • Geschäfte 1, 2, 3 Keine Referendumsmöglichkeit besteht bei folgendem Beschluss: • Protokoll Gelterkinden, 14. Oktober 2026 Der Gemeindeverwalter Christian Ott
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Die Sozialhilfebehörde sucht für ein ukrainisches Geschwisterpaar (22 und 18 Jahre alt) ab Ende November 2026 eine 2- bis 3-Zimmer-Wohnung. Der Mietzinsgrenzwert liegt grundsätzlich bei CHF 1250.– inklusive Nebenkosten. Haben Sie Interesse, jungen Menschen ein neues Zuhause zu geben und dadurch einen Teil zur Integration beizutragen? Melden Sie sich, auch bei Fragen, bei der Abteilung Soziale Dienste, Frau Isabelle Ceylan, 061 985 22 64 oder isabelle.ceylan@gelterkinden.ch.
Montag, 26. Oktober, 20 Uhr Gemeindesaal, Marktgasse, Gelterkinden
Musizierstunde Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Klavierklassen von Christine Seiffert und Art Marika sowie der Violinenklasse von Patrick Huck. Sie dürfen sich auf ein stimmiges Herbstkonzert freuen! Eintritt frei – Kollekte Donnerstag, 29. Oktober, 19 Uhr APH zum Eibach, Turnhallenstrasse 1, Gelterkinden
Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Saxofonklasse von Klaus Pfister. Freuen Sie sich auf ein melodiöses Konzert! Eintritt frei – Kollekte Freitag, 30. Oktober, 19 Uhr RMSG, grosser Saal, Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden Das Regenwetter konnte uns die gute Laune nicht verderben. Stattdessen nutzten wir die Gelegenheit für einen Besuch im Museum und liessen unserer Kreativität beim Basteln vieler neuer Werke freien Lauf. So gab es auch bei nassem Wetter jede Menge zu entdecken, auszuprobieren und zu lachen. Wir blicken auf eine wunderbare Ferienzeit zurück, in der die Kinder viele neue Erfahrungen sammeln, Neues entdecken und gemeinsam schöne Momente erleben durften. Inzwischen ist der Alltag wieder eingekehrt und wir sind mit viel Elan in den Schulbetrieb gestartet. Die Kinder, die während der Ferien Geburtstag hatten, werden gebührend gefeiert und das schöne Herbstwetter geniessen wir nochmals in vollen Zügen – am liebsten draussen an der frischen Luft. Wir freuen uns auf die kommende Zeit mit vielen weiteren spannenden Erlebnissen und fröhlichen Momenten in der Tagesstruktur Gelterkinden. Möchten auch Sie Ihrem Kind eine abwechslungsreiche Betreuung und spannende gemeinsame Erlebnisse ermöglichen? Das Anmeldefenster für das neue Schuljahr ist bereits geöffnet. Die Anmeldung erfolgt bequem über das Anmeldeformular auf unserer Website unter www.primargk.ch. Wir freuen uns auf neue Gesichter und darauf, weitere Kinder bei uns willkommen zu heissen! Tagesstrukturen Gelterkinden
Sozialhilfebehörde
2- bis 3-Zimmer-Wohnung für ukrainisches Geschwisterpaar gesucht
Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Violoncelloklasse von Geraldine Fischer. Freuen Sie sich auf die GeF-Cellofamilie! Eintritt frei – Kollekte
Musizierstunde
Geschäft 2: Neues Entschädigungsreglement ://: Zustimmung zum Entschädigungsreglement (EntschR). Dies mit folgenden Änderungen: • Art. 1 ergänzen: «... ausgerichtet werden, und weiteres.» • Art. 2 ergänzen: «... gemäss §§ 21, 22 und 31 GemG.» Geschäft 3: Neues Marktreglement ://: Zustimmung zum Marktreglement (MarktR).
Musizierstunde
** Am Montag ist jeweils Frauen-Sauna und am Mittwoch ist jeweils HerrenSauna.
Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Besuchen Sie das gemeinsame Konzert des Musikvereins Gelterkinden mit dem GelterKinderChor unter der Leitung von Céline Pellemont und Nathalie Tollardo. Kinder können Instrumente ausprobieren und nach dem Konzert gibt es etwas Feines vom Grill, Hotdogs und Getränke. Wir freuen uns auf Sie! Eintritt frei – Kollekte Sonntag, 25. Oktober, 16 Uhr, Mehrzweckhalle, Turnhallenstrasse 18, Gelterkinden
(Styropor = EPS = Expandierter Polystyrol Hartschaum) Samstag, 7. November 2026, 9 bis 12 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden
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Einwohnergemeinde Gelterkinden Für unsere Tagesstrukturen Gelterkinden suchen wir per 1. Januar 2027 oder nach Vereinbarung eine engagierte und flexible Persönlichkeit als:
Fachperson Betreuung Kinder 20% Während der Schulzeiten am Donnerstag von 10.30 bis 18.30 Uhr. Während der Schulferien nach Einsatzplanung zwischen Montag bis Freitag von 8 bis 18.30 Uhr. Das vollständige Stelleninserat finden Sie auf unserer Website www.gelterkinden.ch > Gemeinde > Aktuelles > Aktuelle Mitteilungen > Offene Stellen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Big Band mit Bandleader Gergo Szax! Die RMSG sucht Schülerinnen und Schüler (Kinder und Erwachsene) mit 3 bis 4 Jahren Musikunterrichterfahrung auf ihrem Instrument. Gesucht werden Blechbläser sowie Saxofon, Gitarre, Klavier, E-Bass oder Tuba und Drums. Wir freuen uns sehr! Start Big Band: 18. Januar 2027, jeweils 14täglich montagabends, 19.15 Uhr, in der RMSG Schnupperkurs: 7. November, 14.30–16 Uhr, nur mit Anmeldung bis 5. November Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80, www.msgelterkinden.ch Anmeldeschluss: 15. November Regionale Musikschule Gelterkinden, Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden
Region Gelterkinden
ObZ
Donnerstag, 22. Oktober 2026
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Neue Reglemente für Gelterkinden Gemeindeversammlung Überarbeitetes Markt- und Personalreglement und eine Information zur Wassersituation Sander van Riemsdijk
Im Fokus der letzten Einwohnergemeindeversammlung im Gemeindesaal von Gelterkinden standen die Überarbeitung des Markt-, Entschädigungs- und Personalreglements. Mit der Revision dieser Reglemente möchte der Gemeinderat für die nächsten Jahre rechtliche Voraussetzungen schaffen. Laut der zuständigen Gemeinderätin Manuela Schällibaum haben sich im Verlauf der Jahre die Anforderungen an Sicherheit und Haftung von Märkten sowie gesetzliche Rahmenbedingungen verändert. In diesem Sinne strebt der Gemeinderat im Rahmen einer Totalrevision eine Vereinfachung der Organisation und eine klarere Regelung in Bezug auf die Zuständigkeiten an. Die Revision verfolgt das Ziel, die Organisation und Durchführung der Märkte zeitgemäss, rechtssicher und effizient auszugestalten Eine wesentliche Neuerung ist die Aufhebung der fünfköpfigen Marktkommission. An ihrer Stelle sollen die Aufgaben von der Gemeindeverwaltung und vom Gemeinderat übernommen werden. Die operative Verantwortung liegt künftig bei der Marktchefin beziehungsweise beim Marktchef, während die strategische Steuerung beim Gemeinderat verbleibt. Bei einer zu geringen Anzahl Anmeldungen kann der Gemeinderat künftig den Markt absagen. Uneinigkeit zwischen gab es zwischen Gemeindekommission und Gemeinderat bei der Frage der Teilnahme von politischen und religiösen Gruppierungen.
Die Versammlung war nur spärlich besucht. Am Pult Gemeindepräsident Christoph Belser
Individuelle Lohnentwicklungen Das neue Personalreglement soll für die Angestellten kantonale Lohnbänder die bisherigen Lohnklassen mit Erfahrungsstufen ersetzen. Damit würden automatische Erfahrungsstufenanstiege entfallen, führte Gemeinderat Urs Dünner aus. Die
Lohnentwicklung soll künftig individuell erfolgen, unter anderem aufgrund der Leistung der Angestellten. Höhe und Dauer der Lohnfortzahlungen bei Arbeitsunfähigkeiten werden neu aufgrund der Anzahl Dienstjahre abgestuft. Eine weitere Änderung betrifft die Handhabung bei längeren Krankheitsoder Unfallabsenzen. Der Lohnanspruch bei Mutterschaft und Dienstleistung beträgt neu jeweils 100 Prozent. Die Prämien für die Nichtberufsunfallversicherung werden neu hälftig zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmende geteilt. Mit grossem Mehr wurde der Antrag des Gemeinderats von der Versammlung angenommen. Die Entschädigungsanpassungen sollten analog zum Personal gemäss dem Teue-
rungsentscheid des Kantons erfolgen. Für nebenamtliche Funktionen sollen neu die Bestimmungen des Obligationenrechts (OR) gelten und nicht des Personalreglements. Die bisherigen Regelungen zur Feuerwehr sind gestrichen. Dies hat der rechtlich selbständige Feuerwehrzweckverband «Feuerwehr Region Gelterkinden» selbst zu regeln, so Urs Dünner. Das Entschädigungsreglement soll per 1. Januar 2027 in Kraft treten. Der Souverän folgte ihrem Gemeinderat auch in diesem Geschäft mit grossem Mehr.
Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Dienstag, 27. Oktober 12.00 Mittagstisch
6. Informationen Pfarramt
Samstag, 24. Oktober 15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum
Sonntag, 25. Oktober 9.30 Eucharistiefeier
19.30 Gesprächskreis Salon Crystal
– Anstellungspensum
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch
– Stellenausschreibung und/oder Berufung
19.00 Primary Colours in der Kirche, «Virtuose Stimmen – Instrumentalmusik für Violine und Dulzian»
Sonntag, 25. Oktober 10.15 Gottesdienst mit Doppelchor, Kirche Gelterkinden. Kirchenchor Sissach und Gelterkinden unter der Leitung von Franziska Baumgartner und Claudia Waldmeier. Dolby-Surround Hörererlebnis mit doppelchörigen Werken u.a. von Heinrich Schütz (100. Psalm) und Johann Pachelbel («Nun danket alle Gott») Apéro im Anschluss Leitung: Pfr. Samuel Maurer Orgel: Bernhard Müller und Cello: Matthias Biel. Predigttext: Jeremia 29,7. Thema: «Suchet der Stadt Bestes» Kollekte: Schwestergemeinde Bellinzona Fahrdienst: Simone Freivogel, 079 561 60 37
Während die Gemeindekommission mit einem Antrag aktive Aktionen solcher Gruppierungen untersagen wollte, sprach sich der Gemeinderat für eine Teilnahme unter bestimmten Einschränkungen mit einem gewissen Handlungsspielraum aus. Schliesslich setzte sich der Gemeinderat bei den 51 Stimmberechtigten durch. Das neue Marktreglement wurde schliesslich mit grossem Mehr vom Souverän angenommen.
Fotos: S. van Riemsdijk
17.00 Rosenkranzgebet
18.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 29. Oktober 17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier
Freitag, 30. Oktober 19.00 Anbetung und Lobpreis mit TaizéLiedern Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25
10.15 Sonntagsschule im Unterrichtshüsli
Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30
19.00 Ökumenisches Friedensgebet, Kirche Gelterkinden
– Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00
Dienstag, 27. Oktober 14.00 Eltern-Kind-Treff neu im Kirchgemeindezentrum
Katholische Kirche Sissach
Mittwoch, 28. Oktober 19.10 Taizé Gebet, Kirche Gelterkinden
Sonntag, 25. Oktober 9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen
Donnerstag, 29. Oktober 17.30 Teenagerclub Unterrichtshüsli mit Acts – Apostelgeschichte
11.00 Eucharistiefeier
20.00 Living Room zum Thema «Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben», im Unterrichtshüsli, Raum Joker
Samstag, 31. Oktober 10.00 Baselbieter reformierter Singtag in Liestal 10.00 Kurs Bibelgrafix für angemeldete Teilnehmer im Kirchgemeindezentrum 14.00 Jungschar und PiJu
Amtswochen 19. bis 25. Okt.: Pfr. Samuel Maurer 26. Okt. bis 1. Nov.: Pfrin. Annina Völlmy Allgemein Montags: Deutschkurs im KGZ, und 19.45 Kirchenchorprobe; dienstags: 19.30 Gospelchor im KGZ, mittwochs: 8.30 Mittwuch-Zmorge im KGZ und um 14.00 Café international für Flüchtlinge im Lindenhof; donnerstags: 18.00 Sprachcafé im Marabu und 18.30 Eucharistiefeier Sonnenhof, freitags 10.30 ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»
17.00 Rosenkranzgebet
Mittwoch, 28. Oktober 9.15 Ökumenische Morgenfeier 17.30 Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 29. Oktober 15.00 Ökumenischer Gottesdienst, APH Homburg, Läufelfingen Freitag, 30. Oktober 10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Jakobushaus, Thürnen Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 18. Oktober 10.00 Musik und Wort – Gottesdienst in der Kirche Maisprach mit Pfarrer Daniel Hanselmann und der Musikgesellschaft Buus.
7. Kirchliche Aktivitäten bis Ende 2026 mit den Feiertagen 8. Diverses
Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 29. Oktober 10.00 Pater Jacek Kubica
Rund um meine Kirche: Stärnschnuppe Samstag, 17. Oktober, 10.00 bis 11.30 im Pfarrhaus – Krippenspiel, Rollenverteilung (siehe sep. Info)
Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)
Impuls Mittwoch, 14. Oktober, nachmittags – Schnitzeljagd samt Bibel-Quiz – von der Buuseregg aus (siehe sep. Info)
Sonntag, 25. Oktober 9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.) Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen. Sonntagsschule Oltingen mit Silvia Eschbach
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken
Sonntag, 25. Oktober 10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit «Märli» und Pfr. Andreas Marti. Sabine Brantschen, Erzählerin, Nadja Lesaulnier, Orgel, Apéro
Freitag, 23. Oktober 18.30 Rainbow Jugendtreff im Pfarrhaus Ormalingen Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst in der MZH in Hemmiken mit anschliessendem Kirchenkaffee, Pfarrer Detlef Noffke Mittwoch, 28. Oktober 14.00 bis 16.00 Rägeboge Kindertreff in Hemmiken Sonntag, 1. November KGV im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche Ormalingen. Traktanden 1. Begrüssung 2. Genehmigung Traktandenliste 3. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 14. Juni 2026 4. Budget 2027
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden
– Pfarrwahlkommission
– Befreiung Wohnsitzpflicht
Dienstag, 27 Oktober 12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25 14.00 Ritrovo Pensionati Italiani im Pfarreisaal
Wasserpegel bedenklich gesunken Am Schluss der Versammlung informierte Gemeinderat Matthias Schürch über den aktuellen Stand der Wasserversorgung in Gelterkinden. Der Wasserpegel
5. Revisorenbericht zum Budget 2027 – Genehmigung Budget
Samstag, 24. Oktober 14.00 Jungschar
– Beschlussfassung Steuersätze – Antrag Kirchenpflege
Sonntag, 25. Oktober 10.15 Gottesdienst mit Hanna Wilhelm
– Belassen bei 0.59% vom Einkommen und 0.59‰ vom Vermögen
Samstag, 31. Oktober 9.30 bis 18.00 Ref. Kirche und Kirchgemeindehaus Martinshof Liestal. Baselbieter Singtag der Ev. Ref. Kirche BL. Programm siehe: https://refbl.ch/de/ themen/glaube/reformationsjubilaeum/ baselbieter-reformierter-singtag
Samstag, 31. Oktober 13.30 Jungschiraum Wenslingen. Jungschi Wenslingen Sonntag, 1. November 9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.). Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen. Sonntagsschule Oltingen mit Silvia Eschbach Sonntag, 1. November Reformationssonntag 10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst und Abendmahl mit Pfr. Andreas Marti und Pfrn. Gabriella Schneider Amtseinsetzung durch Dekan Pfr. Ueli Dällenbach. Roberto Travella, Klarinette, Franziska Baumgartner, Orgel. Apéro in der MZH Oltingen
Amtswoche 26. Okt. bis 8. Nov.: Pfarerin Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch
Gemeinderätin Manuela Schällibaum
ist nämlich aufgrund der Trockenheit bedenklich gesunken. «Die drei Quellschüttungen sind auf einen Bruchteil der normalen Menge zurückgegangen», so Schürch. Jetzt sucht die Gemeinde bei den Nachbargemeinden im Rahmen von Notwasserbezügen nach Abhilfe, diese sind jedoch mit der Wasserversorgung oft selber am Limit. Schürch berichtete, dass er weiterhin laufend Abklärungen zu Notwasserbezügen führt und die Zusammenarbeit mit den regionalen Führungsstäben der Achse Böckten-Sissach-Itingen-Laufen (Richtung Hardwasser) pflegt. Er versicherte, dass die Wasserversorgung in Gelterkinden sichergestellt ist und «wir weit weg sind von einer Wasserbeeinträchtigung.»
Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau Donnerstag, 22. Oktober 14.00 bis 17.00 Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler, DJ-Kurs Läufelfingen Freitag, 23. Oktober Ab 11.30 Senioren-Mittagstisch Läufelfingen, Restaurant Warteck Sonntag, 25. Oktober 9.45 Rümlingen: Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für die Reformationskollekte. Sonntag, 25. Oktober 17.00 Konzert «Der musikalische Garten», in der Kirche Rümlingen. In der Reihe: «Kleiner Staat – Grosse Kunst». À table! Glanzvolle Trompetenmusik von Georg Phillipp Telemann. Julian Zimmermann – Trompete/Horn, Philipp Wagner – Oboe, Nelly Sturm – Fagott. Mittwoch, 28. Oktober 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Donnerstag, 29. Oktober 14.00 bis 17.00 Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler, Grusel-Nachmittag Läufelfingen Donnerstag, 29. Oktober 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrerin Trude Bernoulli. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen! Samstag, 31. Oktober 10.00 bis 16.00 Chinderchilletag, Anmelden bei Susanne Wernli Sonntag, 1. November 10.30 Rümlingen: Familiengottesdienst mit der Kinderkirche, Kinderkirchenteam mit Susanne Wernli. Orgel Yvonne Yiu Mittwoch, 4. November 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche-laru.ch Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche-laru.ch Sekretariat: Karin Joseph sekretariat@kirche-laru.ch
Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch
Region Waldenburg
ObZ
Donnerstag, 22. Oktober 2026
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Gute Baukultur: Haus zum Feld Reigoldswil Die Johann Rudolf Plattner-Stiftung wird für das Heimatmuseum in Reigoldswil ausgezeichnet Beat Eglin
Am 31. Juli 1978 verstarb Johann Rudolf Plattner. Er vererbte sein Haus als Dorfmuseum den Bürgerinnen und Bürgern von Reigoldswil. Seine Johann Rudolf Plattner-Stiftung gründete er mit dem Zweck, ein Heimatmuseum zu schaffen und dieses zu unterhalten. Die Gesellschaft zum Feld betreibt das Museum und führt regelmässig Führungen durch. Der Baselbieter Heimatschutz zeichnete die Johann Rudolf Plattner-Stiftung für ihren aussergewöhnlichen Beitrag zur Erhaltung des kulturellen Erbes von Reigoldswil aus. «Sie verbindet den Schutz historischer Bausubstanz mit einer zukunftsorientierten Nutzung und schafft einen Ort, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenfinden.» Der Heimatschutz, aber auch zweckbestimmte Stiftungen fördern die Baukultur und sind eine Lobby für Mauern, die nicht reden können. Die Fachleute halten stets ihre Ohren nach baukulturellen Perlen offen. Esther Roth, Leiterin des Amtes für Kultur, informierte über die Geschichte des Posamenterhauses, das vor 250 Jahren auf freiem Feld gebaut wurde. Kurz nach dem Tod des Besitzers und des Stifters wurden die Türen für das Publikum geöffnet. Die Stiftung erweiterte und erneuerte das Haus. Heute ist es ein gesellschaftlicher und sozialer Treffpunkt. «Solche Orte sind Anker, die die kulturelle Vielfalt und Grundversorgung ermöglichen», sagte die Kulturfachfrau. «Die ehrenamtliche Tätigkeit, Verantwortung zu tragen und die Leute an Bord zu halten, sind nicht einfach.» Roth lobt diese Leistung und gratuliert zum Preis. Es fehlen noch 50 000 Stiftungsrat und Projektleiter Hans-Rudolf Sutter erzählte, wie das Reigoldswi-
Grosses Interesse bei der Vergabe der Urkunde.
Die Stiftung wird für ihr Engagement ausgezeichnet.
Fotos: B. Eglin
Mit Freude wird die Urkunde präsentiert.
Im Haus befinden sich unter anderem eine Wohnung, das Museum und ein Veranstaltungsraum.
ler Projekt verwirklicht werden konnte. «Es gibt bei kulturellen Projekten keine Banken, die finanzieren. ‹Me muess s Bättle lehre›», sagte er. Für die Realisierung brauchte es die drei Voraussetzungen Glück, klare Ziele und Durchhaltevermögen. Wenn ein Projekt gut ist und die Finanzierer Vertrauen haben, kann es funktionieren. Neben Swisslos kam ein grosser Teil der Spenden aus Reigoldswil und Umgebung. 1,2 Millionen Franken sind finanziert. Jetzt fehlen noch 50 000 Franken, um die letzten Arbeiten abzuschliessen. Sutter animierte andere Gemeinden, ebenfalls solche Projekte zu verwirklichen. Er schloss mit «Und wenn das Projekt gelingt und vollendet ist, bekommt man viele Streicheleinheiten» und lud dann zum Apéro ein.
Einkehren mit Genuss und Nostalgie
Vereinsnotizen
Oberdorf Im Rössli geht es mit einem neuen Konzept weiter
Seniorenverein besuchte Murten
Beat Eglin
Wenn man ins Restaurant Rössli in Oberdorf kommt, blickt man in eine nostalgische und vertraute Vergangenheit. Das Restaurant, das vor über einem Jahr gründlich renoviert wurde, sieht auf den ersten Blick immer noch gleich aus wie früher. Die gelungene Renovation erfolgte sanft, damit der Charakter der Räume erhalten blieb. «Eine Dorfbeiz ist immer noch sehr wertvoll», sagte der neue Wirt Hugo Buser. Man kommt ins Gespräch miteinander. Es gibt neue Kontakte und alte werden aufgefrischt. Wenn in kleinen Dörfern Treffpunkte wie Dorfladen und Dorfbeiz verschwinden, gehen Identität und Zusammenhalt verloren. Für Buser ist das Rössli, das er im November 2025 übernahm, eine typische Dorf- und Landbeiz. Er hat viele Gäste aus der Stadt, was auch mit seiner Bekanntheit in Basel zu tun hat. Dort führte er verschiedene Lokalitäten. Buser strahlt Begeisterung aus, wenn er über seine Freude an der Einkehr und Gastlichkeit erzählt. Das Essen, Ambiente und der Service sind für ihn sehr wichtig. Sein Restaurant soll einladend sein und hat den Anspruch auf zeitgenössische Schweizer Küche mit Weitblick in den mediterranen Raum. Er legt Wert auf saisonal, regional und hausgemacht. Deshalb ist die Karte klein gehalten, was die Auswahl erleichtert. Kulinarik und Kultur Hugo Buser hat als Schauspieler einen kulturellen Hintergrund. Deshalb verbindet er auch im Rössli kulturelle Angebote mit Kulinarik. Vom 5. bis 7. November ist Metzgete im Angebot. Zum grossen Finale am Sonntag, 8. November, serviert er eine Schlemmer-Metzgete mit sechs Gängen. Dazu spielt eine Ländlerkapelle. So wird es ein Erlebnis für Gäste, die Metzgete mögen und es gibt die Gelegenheit, um neue Leute kennenzulernen. Am 5. Dezember werden Satire und Kulinarik kombiniert. Die Kabarettis-
tin Bettina Dieterle unterhält mit zeitkritischer, scharfer und humorvoller Zunge. Dass Gäste nicht nur ein Mal kommen, zeigten Andreas und Rebekka Holinger aus Seltisberg. Sie waren überrascht, wie die alte Bausubstanz erhalten blieb und wie ein heimeliges Dorfrestaurant
wiederbelebt wurde, das an frühere Zeiten erinnert. Das Restaurant ist von Donnerstag bis Samstag von 18 bis 21.30 Uhr und am Sonntag von 12 bis 15 Uhr geöffnet. «Das Rössli ist ein wunderschöner Ort mit Energie und Gestaltungsfreiheit», sagte Buser zum Abschied.
Am 15. Oktober fanden sich 40 reiselustige Mitglieder zur Zusatzreise des Seniorenvereins Waldenburgertal ein. Mit einem Car der Sägesser Reisen AG ging die Fahrt über Langenbruck – Balsthal auf die A1 in Richtung Bern. In Balsthal begrüsst der Nebel die Reisegesellschaft und verabschiedete sich gottlob nach Wiedlisbach wieder. Als kleine Zwischenverpflegung verteilte die Reiseleiterin Verena selbstgebackene Änisbrötli, welche wie immer sehr gut mundeten. Bei Sonnenschein lenkte der Chauffeur Bruno unseren Car auf direktem Weg über Bern – Kerzers nach Murten. Im Hotel Murtenhof erwartete die Reisenden ein Mittagessen. Auf der grossen Terrasse, mit wunderbarem Blick auf den See, gab es ein feines Menü. Bei Pouletgeschnetzeltem an Paprikasauce mit Reis und Gemüse stärkten sich die Seniorinnen und Senioren. Ein süsses Dessert und ein Kaf-
fee rundeten die Mittagspause ab. Die Zeit bis zur Heimfahrt wurde benutzt, um die hübsche Altstadt zu besichtigen. Die beidseitigen Laubengänge mit zahlreichen Geschäften und gemütlichen Aussenbereichen luden zum Kauf und Konsumieren ein. Der Blick auf das Berntor mit dem schönen Turm zeigte, dass der Aufenthalt in Murten bald zu ende ist und der Einstieg in den Car bevorsteht. Die Heimfahrt führte dem See entlang auf Hauptstrassen über Galmiz – Fräschels in Richtung Solothurn. Auf dem letzten Wegstück wurde das Baselbieterlied angestimmt und mit lauten Tönen ging die Fahrt zu den Einstiegsorten ins Baselbiet zurück. All zu schnell verging die Zeit und ein schöner Reisetag ging mit vielen schönen Erinnerungen zu ende. Peter Mory, Präsident Seniorenverein Waldenburgertal
Hier hat der Chef Zeit für seine Gäste.
Andreas und Rebekka Holinger geniessen Hirschrücken-Entrecôte.
Fotos: B. Eglin
Ein Blick auf das Berntor.
Foto: zVg
Region Waldenburg Alle Gemeinden Bennwil, Hölstein, Lampenberg, Niederdorf. Feuerwehr Frenke Einschreibung 2026 Montag, 2. November, um 19:30 Uhr auf dem Schulhof vor dem Feuerwehr Magazin in Hölstein. Aufgebot Alle Personen mit dem Jahrgang 2006 werden 2027 feuerwehrdienstpflichtig und sind somit aufgeboten, an der Einschreibung teilzunehmen. Bei unentschuldigtem Fernbleiben wird gemäss Feuerwehrreglement eine Busse von 100 Franken ausgesprochen. Zuzüger (Alle Personen, die neu in diesen vier Gemeinden zugezogen sind.) Haben Sie Interesse an der Feuerwehr? Haben Sie schon in einer anderen Gemeinde Feuerwehrdienst geleistet? Dann besuchen Sie doch unseren Informationsabend anlässlich der Einschreibung. Freiwilliger Feuerwehrdienst Neu besteht die Möglichkeit bei der Verbundfeuerwehr Frenke, zuständig für die Gemeinden Hölstein, Bennwil, Niederdorf und Lampenberg, freiwilligen Feuerwehrdienst ab 18 Jahren zu leisten. Der freiwillige Feuerwehrdienst leistet einen grossen Beitrag an die öffentliche Sicherheit in den vier Gemeinden. Der Dienst besteht hauptsächlich aus Übungen und Einsätzen während des Jahres. Kameradschaft und Geselligkeit ist von hoher Bedeutung, da nur gemeinsam die gestellten Aufgaben gemeistert werden können. Die Verbundfeuerwehr Frenke würde sich über viele interessierte, junge Personen freuen, die mit den Angehörigen der Feuerwehr einen Teil ihrer Freizeit verbringen möchten und das erlernte Wissen des Feuerwehrhandwerks auch im Alltag anwenden könnten. Interessierte melden sich bitte beim Kommandanten Hptm Rolf Degen unter info@fwfrenke.ch.
ObZ
2026 beantragt werden. Ab dem 1. Januar 2027 nimmt die Gemeinde Hölstein keine ID-Anträge mehr entgegen. Ab diesem Zeitpunkt müssen sämtliche Identitätskarten – unabhängig davon, ob sie biometrisch sind oder nicht – beim kantonalen Passbüro in Liestal beantragt werden. Frauenverein organisiert wieder das Adventshaus Auch in diesem Jahr organisiert der Frauenverein Hölstein das Adventshaus. Familien, Einzelpersonen, Quartiere, Vereine und Schulen sind eingeladen, ein Fenster zu gestalten und so zur vorweihnachtlichen Stimmung im Dorf beizutragen. Interessierte können sich bei Miriam Antonutti anmelden: per E-Mail an miriam.antonutti@gmail.com oder telefonisch unter 079 453 30 50. Der Gemeinderat eröffnet das Adventshaus am 1. Dezember um 19 Uhr auf dem Areal Rübmatt mit einem Umtrunk. Naturschutztag am 31. Oktober – Sträucher und Bäume pflanzen Am kantonalen Naturschutztag pflanzt die Umweltkommission beim neuen Reservoir Eich vielfältige Strauchhecken und Baumgruppen und ergänzen sie mit Kleinstrukturen. Die Umweltkommission Hölstein lädt Sie herzlich ein mitzuhelfen und dabei die heimischen Gehölze kennenzulernen. Diese Bäume und Sträucher sind wichtige Nahrungspflanzen für Insekten, Vögel und Kleinsäugetiere und bieten ihnen zugleich wertvollen Lebensraum. Der Treffpunkt ist um 9 Uhr vor der Gemeindeverwaltung (Sammeltaxi zum Reservoir Eich) oder um 9.15 Uhr Parkplatz Chrottenweiher. Mitbringen: Arbeitshandschuhe und dem Wetter angepasste Kleidung. Bei Regen ist die Ausweicharbeit die Montage von Amphibienausstiegshilfen im Siedlungsgebiet (Treffpunkt ebenfalls bei der Gemeindeverwaltung). Der Arbeitseinsatz dauert bis 12 Uhr. Anschliessend wird eine Verpflegung offeriert. Die Umweltkommission freut sich auf zahlreiche Helferinnen und Helfer von klein bis gross.
Kommando, Feuerwehr Frenke
Hölstein Gemeinde stellt ab Januar 2027 keine Identitätskarten mehr aus Der Bund führt per 2. November 2026 die neue biometrische Identitätskarte (ID) ein. Diese wird wie der biometrische Pass bei den kantonalen Passstellen ausgestellt. Die bisherige nicht-biometrische Identitätskarte ohne Chip bleibt weiterhin erhältlich. Die biometrische ID bietet einen besseren Schutz vor Missbrauch. Für Reisen in die EU empfiehlt der Bund bereits jetzt die biometrische Variante. Bestehende, noch gültige nicht-biometrische Identitätskarten behalten jedoch bis zu ihrem Ablaufdatum ihre Gültigkeit. Bei den Einwohnerdiensten der Gemeinde Hölstein können nicht-biometrische Identitätskarten noch bis Ende
Niederdorf Frytigsmärt vom 23. Oktober 2026 Frytigsmärt beim Milchhüsli, vis-à-vis WB-Haltestelle Niederdorf, von 8.30 bis 11.30 Uhr. Sortiment: Brot, Zopf, Süsses, Gemüse, Teigwaren, Käse und Kleider, so wie der Infobus von der Pro Senectute mit dem Thema: Altersgerechte Wohnung. Das Milchhüsli-Kaffi hat ebenfalls geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Naturschutztag vom 24. Oktober 2026 Treffpunkt 9 Uhr bei der Bürgerhütte an der Lampenbergerstrasse. Mitbringen: Arbeitskleidung, der Witterung angepasste Handschuhe (wir sind draussen), Rebschere, gutes Schuhwerk. Wir helfen den Weiher im Zwischenflühgebiet von Algen und Laichkraut zu säubern, pflanzen ein paar Sträucher und wenig Bäume und bekämpfen Japanknöterich.
Nach der Arbeit sind alle zu einem gratis z’Mittag eingeladen. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmer. Die Umweltschutzkommission freut sich auf rege Mithilfe. Hauptübung Feuerwehr Frenke vom 24. Oktober Am Samstag, 24. Oktober findet die Hauptübung der Feuerwehr Frenke in der Bachmatten in Niederdorf statt. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr bei der Firma Rumpel SA, Bachmatten 8 in Niederdorf. Die Parkmöglichkeiten sind vor Ort signalisiert. Kommando Feuerwehr Frenke
Herzliche Einladung zum IMW-Flash vom Industriemuseum Waldenburgertal – Ein Mann aus Liedertswil wollte fliegen Jakob Degen verliess als Kind das Waldenburgertal und wurde später als Flugpionier und Erfinder in ganz Europa bekannt. Der Schriftsteller Rolf von Siebenthal hat sich für seinen neuen historischen Roman «Der Erfinder» auf Degens Spuren begeben. Am 30. Oktober um 19.30 Uhr berichtet er im Allzweckraum Niederdorf mit Bildern von seinen Recherchen und Reisen. Rémy Suter liest dazu ausgewählte Stellen aus dem Roman. Eintritt frei. Kollekte. Anschliessend Bücherverkauf und Signierung durch den Autor. Platzzahl beschränkt. Im Anschluss an die Veranstaltung Apéro im Industriemuseum.
Waldenburg Hochstamm-Most Marke Waldenburg Bei gutem Wetter sammelten über 40 fleissige Helferinnen und Helfer anlässlich der 25. Waldenburger Mostaktion vom Samstag, 19. September über 2,3 Tonnen Mostobst, was rund 1500 Liter Hochstamm-Most ergab. Ein grosses Dankeschön an alle grossen und kleinen Helferinnen und Helfer. Nachdem die TeilnehmerInnen, ihren Most zum Selbstkostenpreis abgeholt haben, möchten wir den restlichen Most während der nächsten Wochen in den praktischen 5-Liter Bag in Box zum günstigen Preis von Fr. 11.–/ 5-Liter-Box an weitere Interessierte abgegeben werden (der Most ist in den Boxen über ein Jahr haltbar, in den angebrochenen Boxen bleibt der Most mehrere Wochen einwandfrei!). Wer also noch Interesse an Waldenburger Hochstamm-Most hat, kann diesen am Talweg 1 in Waldenburg, bei Familie Feigenwinter abholen und bezahlen (TWINT oder bar). S’het solangs het! Und nicht vergessen: Wer Most trinkt erhält auch unsere vielfältige Landschaft mit Hochstamm-Obstbäumen. Unser Hochstamm-Most ist garantiert spritzmittelfrei und eignet sich auch als sinnvolles Geschenk. Allfällige Erlöse aus dem Verkauf fliessen vollumfänglich in das Hochstammprojekt unserer Gemeinde. Weitere Infos zum Projekt Feldobstbau unter: www.hochstamm-waldenburg.ch Projekt Feldobstbau Waldenburg
Naturschutztag 2026 vom Samstag, 31. Oktober 2026 Der gemeinsame Naturschutztag der drei Gemeinden Oberdorf, Waldenburg und Langenbruck findet dieses Jahr am Samstag, 31. Oktober in Langenbruck statt. Zusammen pflanzen wir Hochstammbäume, Pflegen eine Waldweide, einen Weiher und Waldränder um zukünftigen Lebensraum für vielfältige Tierarten, Pflanzen, Moose und Flechten zu schaffen. Treffpunkt: 9.15 Uhr Schulhausplatz Langenbruck (vis-à-vis Postauto-Haltestelle Langenbruck Dorf). Anfahrt mit Postauto ab Station Waldenburg: 9.06 Uhr. Anschliessend wir allen Helferinnen und Helfern ein Mittagessen offeriert. Wir freuen uns, wenn möglichst viele Waldenburgerinnen und Waldenburger den gemeinsamen Naturschutztag tatkräftig unterstützen! Gemeinderat Waldenburg
geschlossen. Wählbar sind sämtliche stimmberechtigte Personen von Langenbruck. Weitere Kandidaturen werden fortlaufend bekannt gegeben. Werbung und Wahlkampf sind Sache der Kandidierenden. Wassersparen Trotz des Regens hat sich unser Grundwasser noch nicht erholt. Aus diesem Grund gelten weiterhin die angeordneten Sparmassnahmen und Verbote.
Was läuft in Langenbruck Freitag, 23. Oktober Lesung mit Pedro Lenz und Simon Ho, Kulturbruck, Revue Saal, 19.30 Uhr Freitag, 23. Oktober Infobus «mobil bi dir» – Wohnformen und Unterstützung zuhause, Pro Senectute, Niederdorf, Dorfgasse 34, am Frytigsmärt, 9 Uhr
Was ist los in Waldenburg Donnerstag, 29. Oktober Herzliche Einladung zum Unterhaltungsnachmittag im Gritt-Seniorenzentrum am Donnerstag, 29. Oktober um 15 Uhr zu Kaffee und Kuchen mit musikalischer Begleitung durch Martin Wiget und Besuch von Pfarrerin Sonja Glasbrenner der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter. Wer möchte abgeholt werden? Private Fahrgelegenheit steht zur Verfügung. Telefonische Anmeldung bei Christiane Berger, Natel: 079 372 70 71. Frauenverein Waldenburg
Langenbruck Adventsfenster 2026 Auch in diesem Jahr möchte der Frauenverein Langenbruck die Adventszeit in unserem Dorf verschönern. Haben Sie Lust ein Adventsfenster zu gestalten? Wir suchen für den 6., 9., 23. und 24. Dezember noch Mitwirkende. Anmeldungen mit Ihrem Wunschtag nimmt Marie-Louise Hartmann 079 756 99 93 gerne bis am 03.11.2026 entgegen. Wir würden uns freuen alle 24 Fenster zu besetzen. Frauenverein Langenbruck. Kandidaturen Gemeinderat Es haben sich bis anhin folgende Personen für den freien Sitz gemeldet und bieten ihre Dienste für das Amt des Gemeinderates an: • Kronenberg Marliese, Hintere Hüslimatt 3, 4438 Langenbruck • Müller Stefan, Bärenwil 191, 4438 Langenbruck • Rossi Claudio, Hintere Hüslimatt 1, 4438 Langenbruck Die Ersatzwahl für den freien Sitz im Gemeinderat wurde auf den 29. November 2026 festgelegt. Weitere interessierte Personen dürfen sich bei Fragen zum Amt eines Gemeinderates gerne bei der Gemeindeverwaltung oder beim Vizepräsidium melden. Die Stille Wahl ist gem. Art. 5 der Gemeindeordnung aus-
Bäume, Hecken und Sträucher zurückschneiden
Bei Regen und Schnee hängen Äste deutlich tiefer als bei trockenem Wetter. Das Schnittgut kann über die ordentliche Grüngutabfuhr entsorgt werden. Die
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NULS Waldenburg
Gemeinde Waldenburg
Bäume, Hecken und Sträucher entlang von Strassen, Trottoirs und Fusswegen dürfen den Verkehr weder behindern noch gefährden. Die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer werden gebeten, ihre Bepflanzungen bis spätestens Montag, 9. November, zurückzuschneiden. Bitte beachten Sie: • Lichte Höhe von mindestens 4,50 m über der Fahrbahn und 3,00 m über Trottoirs und Fusswegen freihalten. • Keine Äste in den Fahrbahn- oder Trottoirbereich ragen lassen. • Strassenbeleuchtung, Signale und Verkehrsschilder müssen gut sichtbar bleiben. • Morsche Äste entfernen, die bei Sturm oder Schneelast herabfallen können.
Donnerstag, 22. Oktober 2026
nächsten Abfuhrdaten sind (gem. Abfallkalender 2026): • 30. Oktober, Grüngut • 5. November, Baumschnitt • 27. November 2026, Grüngut Besten Dank für Ihre Mithilfe.
Samstag, 24. Oktober Heimatabend, Bergbauern, MZH, siehe Flyer Sonntag, 25. Oktober Heimatabend, Bergbauern, MZH, siehe Flyer Donnerstag, 29. Oktober Tag der Pausenmilch, Frauenverein, Schule, 10 Uhr Jeden Montag Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr Jeden Mittwoch Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, CHF 12.–/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr
Dankbarkeit für die Ernte Am Sonntag erfüllten wundervoll arrangierte Früchte des Feldes und Klänge der Bläserinnen und Bläser die Reigoldswiler Kirche – beides Grund zur Dankbarkeit. Erntedank heisst: Gottes Barmherzigkeit erfahren und weitergeben, so erzählt die biblische Geschichte der Ruth. In der Dialogpredigt wurden die Anwesenden in das situative Streitgespräch Jesu, nachdem seine Jünger am Sonntag Ähren pflückten, hineingezogen. Wie verbringen wir unsere Sonntage? Wofür sind wir dankbar? Und wo bleibt kreativer Spielraum zur schöpferischen Entfaltung und Menschlichkeit? Der Feiertag ist für den Menschen da, sagt Jesus, der Menschensohn, der bis heute für Diskussionen sorgt. Die wunderbare Musikbegleitung der Bläserinnen und Bläser wurde zum Schluss mit reichem Applaus verdankt. Beim anschliessenden Apero, an dem sich die zahlreichen Gottesdienstbesucher rege beteiligten, konnte man die Früchte zu Gunsten der Gassenküche erwerben; den Rest erhält das Altersund Pflegeheim Moosmatt. Dorothee Löhr, Kirche Reigoldswil-Titterten
Gemeinderat Waldenburg
Abfuhrmöglichkeit von Baum- und Strauchschnitt am Donnerstag, 5. November Anmeldungen sind erbeten bis Montag, 2. November, 17 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung (061 965 96 00 oder per Mail an gemeinde@waldenburg.ch) Verspätete Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden! Anleitung für das korrekte Zurückschneiden.
Foto: zVg
Das Konzert.
Foto: zVg
Region Waldenburg
ObZ
Donnerstag, 22. Oktober 2026
Ein historischer Geschichtenerzähler
Jeder Wasserhahn zählt
Oberdorf Cabaret vom ungelösten Kriminalfall bis zur Hausnummer
EGV Oberdorf Reglemente und Nachtragskredit
Beat Eglin
Benedikt Meyer taucht mit seinem Programm «Plusquamperfekt» in die Tiefen von Archiven und sucht nach kuriosen Geschichten. Als Historiker weiss er, wie man richtig recherchiert und Antworten findet. Meyer hat ein gemeinsames Hobby mit Comedian Dominik Muheim: das Babyschwimmen. Seine Tochter geht in die Kita und seitdem hat er Erkältungen. Und heute brachte das Kind sogar Läuse heim. Wer hilft seiner Frau bei der Entlausung? Es ist zufällig Nachbar Gabriel Vetter! Basel ist ein Dorf und man trifft sich immer wieder. In der Geschichte ist alles viel komplizierter als bei den Naturwissenschaftlern, da es Interpretationsspielraum
sche Frauen mitspielten. «Blick» erfuhr davon und so zog das Thema immer grössere Kreise. Die kürzestmögliche Zusammenfassung der Schweiz ist der Bundesplatz mit Nationalbank, Hausnummer 1, Credit Suisse (heute UBS) Nr. 2 und Bundeshaus Nr. 3. Meyer wollte wissen, weshalb das Bundeshaus überhaupt eine Hausnummer hat. Nach vielen Gesprächen und Recherchen fand er eine plausible Antwort. Aber die 3 am Bundeshaus sei akut bedroht vom Schweizer Denkmalschutz. Der könnte die Entfernung verlangen. Um die Zahl zu erhalten sucht er Mitstreiter, um das Schild unter Denkmalschutz zu stellen! Meyer brachte eine kurze Geschichte nach der anderen aus Kultur, Geschichte, Sport und Verbrechen. Seine Geschichten sind banal und nicht weltbewegend. Aber er erzählte sie spannend und übertrug sein Forscherinteresse auf das Publikum, das seinen unterhaltsamen Texten mit Genuss folgte. Er illustrierte sie mit Bildern, zog Vergleiche und wurde auch satirisch. Das Publikum erfuhr Neues, durfte lachen und verabschiedete Meyer mit sehr viel Applaus. Für den 20. Dezember engagiert der Verein Pfarrhauskeller die Vokalband «Once We Knew». Gesungen wird ab 20.13 Uhr im Rössli Hölstein.
Muriel C. Degen
Mitteilungen
Voranzeigen
Amtswoche 19. Oktober bis 13. Dezember: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52
Baselbieter Reformierter Singtag 2026 Samstag, 31. Oktober, Reformationstag, 9.30 bis 18.00 Liestal, Reformierte Kirche und Kirchgemeindehaus Martinshof. Ein Fest zum Reformationsjubiläum für Chöre und alle, die gerne Singen. Alle Informationen unter www.refbl.ch
Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30
gibt. Ein Italiener stahl vor über 100 Jahren die weltberühmte Mona Lisa. Zwei Jahre behielt er sie für sich. Erst als er das Bild verkaufen wollte, flog er auf. Meyer erzählte auf spannende Art, wie es erst dadurch so bekannt wurde. Der lange Zeit ungelöste Kriminalfall «Böses Erwachen in Paris» mit Schweizer Ursprung blieb über fünf Jahrzehnte im Dunkeln. Noé, Bacchus und Olaf fuhren mit dem Auto nach Paris, stiegen in der Nacht auf die Spitze der Notre Dame und hissten die Vietcong-Fahne. Nach ein paar Stunden waren sie wieder zurück in der Schweiz. Nie sprachen Sie darüber, bis die Kathedrale 2019 abbrannte. In den Neunzigerjahren wurde eine Frauenfussballmannschaft in Wettswil-Bonstetten aufgelöst, weil lesbi-
Benedikt Meyer mit der göttlichen DS (Déesse = Göttin).
Foto: B. Eglin
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch Pfarrerin Sonja Glasbrenner 079 893 56 07 sonja.glasbrenner@posteo.de Manuela Wahl, Sekretariat Winkelweg 2, 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@ref-wb.ch www.ref-wb.ch
Agenda Sonntag, 25. Oktober 19.00 Kirche Langenbruck. Taizé-Gottesdienst mit Dilgo Elias Lienhard. Musikalische Begleitung von Niggi Hublard.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch
Agenda Anlässe Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 29. Oktober, 9.00 bis 11.00, Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Offenes Abendsingen Dienstag, 3. November, 19.00 in der Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19 Bibelgruppe Donnerstag, 5. November, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35 Vokalensemble Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch, von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, 17.00 bis 19.00, Samstag, von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55
Sonntag, 25. Oktober 10.00 Bennwil, Gottesdienst mit Pfarrerin Silvia Bolatzki und den Sunshine Singers. Kollekte: Förderverein zur Unterstützung unserer Kirchgemeinde. Achtung: Winterzeitumstellung Freitag, 30. Oktober 19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Für Kinder und Jugendliche Montag, 26. Oktober 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Mittwoch, 28. Oktober 14.00 bis 16.30 Kids-Treff Lampenberg. Treffpunkt: Foyer/MZH Donnerstag, 29. Oktober 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Sunnewirbel Veranstaltungen Männerabend Freitag, 23. Oktober ab 18.00. MANN trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame Zeit. Essen und Getränke bringt jeder Mann selbst mit. Bitte wenden Sie sich an Pfarrer Raphael Hadorn für weitere Informationen. Konzert Freitag, 23. Oktober um 19.30 in der Kirche Hölstein. Konzert der Sunshine Singers – let it shine again. Eintritt frei, Kollekte
Gottesdienst mit der Jungschi Bämbel Sonntag, 1. November, Reformationssonntag um 10.00 in Lampenberg
«Dann zählt man also jeden Wasserhahn?» Die Frage eines Stimmbürgers an der Oberdörfer Gemeindeversammlung vom 14. Oktober trifft den Kern der neuen Reglemente für Wasser und Abwasser. Die Anschlussgebühr richtet sich künftig nach Loading Units statt nach dem Gebäudeversicherungswert, 380 Franken pro Einheit. Ein normaler Hahn zählt eine Einheit, ein Aussenanschluss fünf. Neu gehört zudem die Hausanschlussleitung ganz den Eigentümern, samt Kosten für Reparatur und Ersatz. Wer Regenwasser für die WC-Spülung nutzt, braucht eine eigene Wasseruhr und zahlt dafür Abwassergebühr. Die Regentonne im Garten ist nicht betroffen, erklärte Bauverwalter Reto Lehnen. Beide Reglemente gingen ohne Gegenstimme durch. Sie sollen am 1. Januar 2027 in Kraft treten, sofern der Kanton sie genehmigt. 19 Stimmberechtigte kamen ins Vereinszimmer der Primarschule, aufgestellt waren Stühle für knapp 30. Vom Tisch des Gemeinderats hiess es, die Bevölkerung habe offenbar grosses Vertrauen in die Anwesenden. Umstritten war der Nachtragskredit für die Zonenvorschriften. Statt der 2019 bewilligten 140 000 Franken kostete die Revision 189 158.30 Franken. Ein Stimmbürger kritisierte, der Kredit sei schon 2023 überzogen gewesen, vermisste den Bericht der Prüfungs-
Amtswochen 12. bis 25. Oktober: Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60 26. Oktober bis 8. November: Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98
Adventliches Recycling Basteln Mittwoch, 4. November (14.00 bis 16.00) oder Donnerstag, 26. November (18.00 bis 20.00) oder Samstag, 28. November (14.00 bis 16.00) im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Für alle ab 14 Jahren die gerne kreativ sind. Kontakt: Christin Blatter, 078 942 50 78, christinblatter@bluewin.ch Kirchgemeindewanderung Donnerstag, 5. November – Wolfsschlucht und Bärenloch. Alle Detailinformationen finden Sie auf unserer Website. Gebet in Hölstein Samstag, 7. November, 9.30, Kirche Hölstein. Kontakt: Roland Steinle, 061 951 10 83 Pastaplausch Sonntag, 8. November, 11.00 bis 15.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Buffet mit diversen Saucen, Kaffee und Kuchen. Preis nach eigenem Ermessen – die Einnahmen kommen der MBG Hölstein und der Jungschi Bämbel zugute. Mitteilungen HEKS-Weihnachtspäckliaktion Mit einem kleinen Päckli können Sie einem Kind, das weniger begünstigt ist, eine Weihnachtsfreude machen. Wir sammeln die Päckli an den Primarschulen in Bennwil, Hölstein und Lampenberg und im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Das kommt alles in ein Päckli: 1 Tafel Schokolade – 1 kleines Weihnachtsbaumkerzli (Alternative: eine Rechaud-Kerze) – 1 kleine Schachtel Farbstifte – 1 Block Papier (A4 oder A5) – evtl. persönliche Weihnachtskarte. Spätester Abgabetermin ist im Sunnewirbel am Donnerstag, 29. Oktober oder in den Schulen am Freitag, 30. Oktober. Vielen herzlichen Dank!
kommission und kündigte eine Beschwerde beim Regierungsrat an. «Das ist Ihr gutes Recht», sagte Gemeindepräsident Piero Grumelli. Die Versammlung stimmte dem Kredit mit 14 zu 5 Stimmen zu. Die Gemeinde habe zum Wassersparen aufgerufen und gleichzeitig den Sportplatz bewässert, monierte derselbe Bürger: «Wasser predigen und Wein trinken!» Gemeinderat Hannes Schweizer erwiderte, eine Sanierung des Rasens hätte 100 000 Franken gekostet. Im Dezember soll die neue Regelung mit dem FC in drei Dokumenten vorliegen. Den Ausführungskredit für den Schulhausneubau will der Gemeinderat der Versammlung im März vorlegen. Nach der Versammlung gratulierte die ObZ Grumelli zu seiner Kandidatur für den Regierungsrat. «Ist das schon durchgekommen?», fragte er. «Das weiss doch sonst noch fast niemand.» Am selben Tag hatte die Mitte Baselland ihn, Simon Oberbeck und Remo Oser als Bewerber für die Nachfolge von Anton Lauber genannt. «Ich habe mich nicht vorgedrängt», sagte Grumelli. Am liebsten würde er die Bau- und Umweltschutzdirektion übernehmen, weil er vom Bau komme. Er könne aber mit jeder Direktion leben. Nominiert werden sollte am Parteitag vom Mittwoch, 21. Oktober, gewählt wird am 11. April 2027. Bis dahin fliesst noch viel Wasser die Frenke hinunter.
Mitteilungen Herzlich willkommen Wir begrüssen Daniel Reidy, er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst feiern Ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Herzliche Einladung zum Gebet, Gesänge, ein Wort aus der Bibel und Gemeinschaft mit Gott. Jeweils am Freitag von 19.00 – 19.45 Uhr bei uns in der Kapelle in Hölstein. Gebet im Oktober Psalm 23, für Kinder
Fiire mit de Chliine Dienstag, 3. November, 9.30, Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum Kleinkindergottesdienst! Trauercafé Mittwoch, 4. November, 9.00, Hofmattschulhaus Tenniken. Kontakt: Christin Blatter, 078 942 50 78
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Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch
Agenda Donnerstag, 22. Oktober 19.30 Bibel lesen in der Arche Freitag, 23. Oktober 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 17.00 KinderKirche in der Arche 19.30 NordStern-Treffen. Mocktailkurs
Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Geistl. Begleitung der zukünftigen SeelsorgerInnen Montag, 26. Oktober 9.30 SprachCafé in der Arche Mittwoch, 28. Oktober 18.00 Probe SingWälle in der Kirche Donnerstag, 29. Oktober 14.00 KrabbelKäfer in der Arche. Treff für KrabbelKinder und Eltern Freitag, 30. Oktober 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 19.00 TaizéGebet in der Kapelle Hölstein
Dunkel ist die Stadt, hoch sind die Häuser. Alles ist still. Doch ich habe keine Angst, weil du da bist, Gott. Du bist bei mir wie ein Hirt bei seinen Schafen. Er zeigt ihnen den richtigen Weg. So bist du, Gott: mit mir!
Bald ist Weihnachten! Nein, das noch nicht, doch wir planen schon für Advent und Weihnacht. Hier die ersten Daten zum Vormerken: – Adventkranz binden – Donnerstag, 26. November um 16.00 bis 18.00, anschliessend werden die Kränze in der Kirche gesegnet – Guetzli backen – Freitag, 27. November um 19.30. Jugendliche vom NordStern 8 sind eingeladen Guetzli für den Weihnachtsmarkt zu backen. – Weihnachtsmarkt Waldenburg – Samstag, 28. November ab 10.00 beim Archestand verkaufen wir wieder Olivenöl und Zatar, sowie die beliebten Waren aus Beit Jala. Hast du, haben Sie Spass daran eine oder zwei Stunden beim Weihnachtsmarkt mit uns unseren Stand zu betreuen? Wir können noch Verkäufer:innen brauchen. Dann freuen wir uns, einfach bei Sabine Brantschen melden. – Erster Advent – Sonntag, 29. November um 10.00 feierlicher Gottesdienst. Wir heissen die Erstkommunionkinder Willkommen. Maria und Josef machen sich auf den Weg und suchen Herberge. Anschliessend Teilete im Saal. – Santichlaus – Sonntag, 6. Dezember um 16.00 ist KircheKreativ als Höhepunkt kommt der Santichlaus zu uns in die Kirche.
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Sonntag, 25. Oktober 10.00 Kirche Eptingen, Gottesdienst, Pfr. R. Frische
Veranstaltungen
ObZ Donnerstag, 22. Oktober 2026
20
Hast Du Lust, Musik zu machen? Dann melde Dich jetzt für unsere kostenlosen Schnupperlektionen an!
DARK
Achtung: Anmeldeschluss 29.10.26!
Samstag, 31. Oktober 2026 von 09 - 13 Uhr
NIGHT
Primarschulhaus Oberdorf Primarschule Dorf Bubendorf
OF THE SOUL
Hier geht’s direkt zur Online-Anmeldung:
60
www.msft.ch
Stadtcasino Basel
Stadtkirche Liestal 14.11.2026 | 19.30 Uhr 15.11.2026 | 17.00 Uhr
15. Nov. 2026 17.00 Uhr
Werke u.a. von Gjeilo, Lauridsen, Duruflé KAMMERCHOR LIESTAL
J AHRE
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Kunsthandel ADAM
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Direkt, live, hautnah: Kultur im Marabu Gelterkinden Erlebnisreisen
04.12.2026 – 06.12.2026 Weihnachtsmärkte Heilbronn und Bad Wimpfen 10.12.2026 – 12.12.2026 Lichterglanz in Paris 12.12.2026 – 13.12.2026 Weihnachtsmärkte Ulm & Esslingen 22.12.2026 – 26.12.2026 Weihnachten in Kössen - Tirol 30.12.2026 – 02.01.2027 Silvester in Koblenz 04.02.2027 – 07.02.2027 Karneval in Venedig 06.02.2027 – 26.02.2027 Winterzauber Lappland & Nordkap
Im Marabu Gelterkinden trennt Bühne und Publikum oft nur eine Armlänge. Genau diese Nähe macht viele Abende besonders: Man sieht nicht nur einen Auftritt, sondern erlebt Reaktionen, Energie und spontane Momente unmittelbar mit.
zwingend Schluss. In der Marabu-Bar trifft sich das Publikum, kommt ins Gespräch und begegnet gelegentlich auch den Künstlerinnen und Künstlern nach ihrem Auftritt. So wird aus einer Veranstaltung ein gemeinsamer Abend.
Der renovierte Kinosaal aus den 1950erJahren ist gross genug für richtige Konzertund Bühnenatmosphäre und gleichzeitig klein genug, damit der Kontakt zwischen Künstlern und Publikum erhalten bleibt.
Das vollständige Programm gibt es unter marabu-bl.ch. Wer kein Highlight verpassen möchte, kann dort auch den Marabu-Newsletter abonnieren.
Ob Rock, Blues, Comedy, Theater oder Volksmusik – jeder Abend fühlt sich ein wenig anders an, aber die Nähe bleibt. Auch nach dem letzten Applaus ist nicht
Kultur Marabu Gelterkinden Schulgasse 5 4460 Gelterkinden marabu-bl.ch marabu-bl.ch/newsletter
Tages- und Eventfahrten So, 08.11.2026 Sunntigsfahrt
Abf. 09:40h CHF 74.-
Mi, 11.11.2026 Wochenmarkt Luino
Abf. 06:30h CHF 62.-
Mi, 18.11.2026 Europa-Park
Abf. 09:00h CHF 107.-
findet am Samstag, den 24. Oktober 2026, ab 10.15 Uhr an der Oristalstrasse 100 A in Liestal, die öffentliche Versteigerung von rund ca. 100 Velos diverser Marken (E-Bikes, E-Trottinetts, E-Roller, MTB, Rennvelos, Herren-, Damen-, Kindervelos etc.), 2 Personenwagen, VW T6 Kombi 2.0 4M, 1.IV 26.07.2019, MFK 11.04.2025, 144630 km, Mercedes-Benz 313 CDI, 1.IV 20.11.2009, MFK 23.11.2023, 117280 km statt. Besichtigung ab 9.00 Uhr. Der Liq-Shop ist von 8.30 – 10.00 Uhr offen. Ein Verpflegungsstand ist vor Ort vorhanden. Es besteht nur eine beschränkte Anzahl an Parkplätzen. Benützen Sie nach Möglichkeit den öffentlichen Verkehr. Alle Bilder und Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.verwertungsdienst.bl.ch
Betreibungs- und Konkursamt Abteilung Liegenschaftsverwertungen Eichenweg 12, Postfach 4410 Liestal 061 552 46 00, betreibungsamt@bl.ch www.bl.ch/baka-steigerung
Betreibungsamtliche Grundstückversteigerung Am Dienstag, 17. November 2026, um 14.30 Uhr werden im Konferenzraum Nr. 004a der SID BL, Amtshausgasse 7, 4410 Liestal, die nachstehenden Grundstücke versteigert: Grundbuch Lauwil, Liegenschaftsparzellen Nrn. 94, 103 + 174 und Grundbuch Reigoldswil, Liegenschaftsparzelle Nr. 6 Es betrifft ein Einfamilienhaus (Vorstatt 1, Lauwil), eine Gartenanlage und Ackerland. Dokumentation unter www.bl.ch/baka-steigerung. Betreibungsamtliche Schätzung: CHF 320'000.00 Mindestzuschlagspreis: CHF 35'929.40 Der Ersteigerer hat vor dem Zuschlag eine Anzahlung von CHF 50'000.00 zu leisten. Es wird ausdrücklich auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Die Steigerungsbedingungen nebst Schatzungsbericht usw. liegen beim Betreibungs- und Konkursamt BL zur Einsicht auf (oder: www.bl.ch/baka-steigerung).
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Les Touristes im Marabu: Bühne und Publikum auf Tuchfühlung.
Foto: Günther Peukert/Marabu
Öffentliche Besichtigung: Mittwoch, 28. Oktober 2026, 15.00 – 16.00 Uhr, Adresse: Vorstatt 1, 4426 Lauwil