VORHÄNGE
Offizielles Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos
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Donnerstag, 22. Oktober 2026, 64. Jahrgang, Nr. 43 Gold verkaufen – mit Vertrauen
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Sibille Egloff Francisco, Redaktorin
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Zahlreiche Personen protestierten an der zweitägigen Einwohnerratssitzung im Tägerhard gegen die geplanten Kürzungen im Musikunterricht. Am Mittwoch wurden diese genehmigt, einen Tag später wieder verworfen. Auch sonst rang der Einwohnerrat um jeden Franken, etwa beim Personal oder der Kultur. Im
Bereich Klimaschutz wurden 150 000 Franken zusätzlich gesprochen. «Wir können auf zusätzliche Massnahmen verzichten, aber das Klima nicht aufhalten», sagte Ema Savic (Wettigrüen). Das Budget wurde schliesslich mit einem Steuerfuss von 108 Prozent genehmigt. (LIWE) Seite 3 BILD: RAPHAËL DUPIN
Einer Vermissten auf der Spur Er versprach ihr die grosse Liebe und schickte sie ins Bordell. Im mobilen Escape-Room in Wettingen erfahren die Spielerinnen und Spieler, was Opfer von Menschenhandel durchmachen. Landstrasse Landstrasse 80, 80, 5436 5436Würenlos Würenlos Telefon: Telefon:056 056430 43092 9232 32
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Die Spielenden helfen einer Mutter, ihre Tochter zu finden. Sie ist Opfer von Menschenhandel geworden. Auch wenn es sich bei der Suche um ein Spiel handelt, basiert die Geschichte auf realen Schicksalen. Bevor Sarah Scheuzger und Michèle Marti den Escape-Room konzipiert haben, besuchten sie Frauen im Bordell und hörten sich ihre Lebensgeschichten an. Denn Menschenhandel gibt es auch in der Schweiz. Mit dem mobilen Escape-Room wollen Scheuzger und Marti zeigen, was betroffene Frauen erleben. «Aus Scham äussern sie sich häufig nicht selbst dazu», sagen die beiden Frauen. Was für die Spielenden nach einer Stunde endet, ist für die betroffenen Frauen bittere Realität. Der Escape-Room steht noch bis Sonntag in Wettingen. (BÄR) Seite 5
«Es macht mich wütend, dass wir heute noch darüber sprechen. Diese Frage würden Sie einem Mann nie stellen», antwortete die SVP-Bundesratskandidatin Céline Amaudruz auf die Frage, wie sich das politische Amt mit ihrer Rolle als Mutter zweier kleiner Kinder vereinbaren lasse. Ich verstehe ihre Empörung. Dass man als beruflich engagierte Mutter immer wieder infrage gestellt wird, erlebe ich selbst zur Genüge. Erst letzthin wurde ich gefragt, wieso ich überhaupt Kinder habe, als ich in dieser Kolumne die schwierige Ferienbetreuungssituation für berufstätige Eltern thematisierte. Beim Lesen der Reaktionen kam mir oft der Satz «Einem Mann würde man das nicht schreiben» in den Sinn. Vor meiner Zeit als Mutter war ich naiverweise der Meinung, dass Gleichstellung in der Schweiz praktisch Realität ist. Doch seit der Geburt meiner Kinder weiss ich, dass das ein Märchen ist. Die Erwartungen an Vater und Mutter könnten unterschiedlicher nicht sein. Wenn er 80 Prozent arbeitet und am Papitag die Kinder hütet, wird er gefeiert. Umgekehrt wird sie dafür kritisiert. Oder es ist einfach normal. Man kann sicher sein, hätte man sich stattdessen für das Modell Hausfrau entschieden, wäre es vielen ebenfalls nicht genehm. Dass Paare nicht nur Vollzeit arbeiten wollen, sondern auch müssen, sollte angesichts der stetig steigenden Kosten einleuchten. Sollten wir ihnen nicht etwas mehr Respekt entgegenbringen? Schliesslich finanzieren sie die AHV-Beiträge vieler ihrer Kritiker mit. Zurück zur möglichen Nachfolgerin von Guy Parmelin: Ich finde es toll, dass auch eine SVP-Frau die Nase voll hat von der gesellschaftlichen Hetze gegen Mütter. Und das, obwohl ihre Partei das traditionelle Familienmodell noch immer hochhält. Ich würde die Wahl von Céline Amaudruz begrüssen. Es wäre ein positives Zeichen für viele berufstätige Mütter mit kleinen Kindern. Feedback an sibylle.egloff@chmedia.ch
Wollen aufklären: Sarah Scheuzger und Michèle Marti.
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Limmatwelle Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026
AMTLICHES
IMMOBILIEN ZU VERMIETEN
Einladung zum Politapéro Die Bevölkerung wird zum Politapéro vom Dienstag, 27. Oktober 2026, 19.30 Uhr, Zentrumsschopf, eingeladen. Themen: a) Leitbild 2026 – 2029 b) Immobilienstrategie, Sanierungen und Neubauten c) Change Schulleitung d) Trockenheitsschäden im Wald e) Verschiedenes / Fragen Nehmen Sie die Gelegenheit wahr und lassen Sie sich vom Gemeinderat über das aktuelle Thema informieren. Gemeinderat Spreitenbach
Ersatzwahl von 1 Mitglied der Finanzkommission für den Rest der Amtsperiode 2026 / 2029 Ergebnis Anmeldungen 1. Wahlgang, Nachmeldefrist Innert der gesetzlichen Frist wurde folgende Person angemeldet: Plapp, Markus, 1961, von Spreitenbach AG und Zeglingen BL, Bründlistrasse 23, FDP Da die Anzahl der Kandidierenden kleiner oder gleich der Anzahl der zu vergebenden Sitze ist, wird gemäss § 30a GPR eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Wahlvorschläge sind von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Kanzlei, Bahnhofstrasse 2, Spreitenbach, innert 5 Tagen, d. h. bis Dienstag, 27. Oktober 2026, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann im Onlineschalter heruntergeladen oder bei der Kanzlei bezogen werden. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, wird die vorgeschlagene Person vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a GPR). Wahlbüro Spreitenbach Gemeinderwahlbüro Spreitenbach
Einwohnerrat; Beschlüsse vom 14. und 15. Oktober 2026 1. Inpflichtnahme von Stefano Olivito, GLP (anstelle der zurückgetretenen Sarah Schmocker, GLP) 2. Als Ersatzmitlied der Geschäftsprüfungskommission für den Rest der Amtsperiode 2026/2029 wird Stefano Olivito, GLP (anstelle der zurückgetretenen Sarah Schmocker, GLP) gewählt. 3. Vom Aufgaben- und Finanzplan 2027 – 2036 wird Kenntnis genommen. 4. Das Budget 2027 der Einwohnergemeinde wird mit einem Steuerfuss von 108 % genehmigt. Der Beschluss Nr 4. unterliegt dem obligatorischen Referendum. Die Volksabstimmung findet am 29. November 2026 statt.
Am Montag, 2. November 2026, findet der nächste Häckseldienst statt (je nach Anmeldung am darauffolgenden Tag). Die Einwohnerinnen und Einwohner von Neuenhof haben die Möglichkeit, Astmaterial aus dem Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern (Durchmesser mind. 1 cm, max. 12 cm) durch das Bauamt häckseln zu lassen. Zur Förderung der Hauskompostierung erfolgt diese Dienstleistung in den ersten 15 Minuten kostenlos, sofern vorwiegend selber kompostiert und damit die Grünabfuhr entlastet wird. Das Häckselgut muss zurückgenommen werden. Mehraufwendungen werden nach Aufwand in Rechnung gestellt. Telefonische Voranmeldung an die Abteilung Bau und Planung Neuenhof, bis Freitag, 30. Oktober 2026, 14.30 Uhr, Tel. 056 416 21 20. Weiter werden die Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken, die an öffentliche Strassen, Fusswegen und Plätzen grenzen, aufgefordert, Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen, welche in die Strassen- bzw. Gehwegbereiche hineinragen, bis zu diesem Zeitpunkt zurückzuschneiden.
Teilrevision der allgemeinen Nutzungs planung Siedlung und Kulturland «Gewässerraum & BNO», Killwangen – Öffentliches Mitwirkungs verfahren
Das Mitwirkungsverfahren für die Teilrevi sion Nutzungsplanung Siedlung & Kultur land «Gewässerraum & BNO» findet vom 23. Oktober bis 23. November 2026 statt. Während dieser Zeit können die Plan entwürfe zu den ordentlichen Bürozeiten (Mo. bis 20 Uhr) auf der Gemeindekanzlei Killwangen eingesehen werden. Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können, während der 30tägigen Mitwirkungsfrist, von jeder interessierten Person schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich beim Mitwirkungsverfahren noch nicht um das eigentliche Auflageverfahren mit Einwendungsmöglichkeiten gemäss § 24 BauG handelt. Dieses Verfahren erfolgt im Anschluss an die Vorprüfung durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Gemeinderat Killwangen
Ersatzwahl Mitglied Finanz- und Geschäftsprüfungskommission, Rest Amtsperiode 2026/2029, Anmeldungen für 1. Wahlgang, 29. November 2026 Innert der gesetzlichen Frist ist folgende Anmeldung eingegangen: • Bianchi, Thomas, 1992, von Oberglatt ZH, Hafnerweg 9a, parteilos, neu Nachmeldefrist Es sind gleich viele wählbare Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind. Gemäss § 30a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) ist für diese Kommission/Funktion eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Die Nachmeldefrist gilt ab Publikation im amtlichen Publikationsorgan (Limmatwelle). Wahlvorschläge sind von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bis am Dienstag, 27. Oktober 2026, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen oder auf www.neuenhof.ch im OnlineSchalter im Bereich der Gemeindekanzlei heruntergeladen werden. Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen vom Wahlbüro Neuenhof als in stiller Wahl gewählt erklärt. Für allenfalls noch zu vergebende Sitze wäre am 29. November 2026 eine Wahl an der Urne durchzuführen. Neuenhof, 22. Oktober 2026
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Nachmieter gesucht Besichtigung Manuel Fischer fischer@textfarm.ch
Vermietung / Kontakt: Reliag AG Leonie Weber · 056 460 99 35 leonie.weber@reliag.ch info@reliag.ch
Einwohnerrat Wettingen
Gemäss Art. 4 des Raumplanungsgesetzes und § 3 BauG ist der Entwurf der Teil revision Nutzungsplanung Siedlung & Kulturland «Gewässerraum & BNO» mit dem Bauzonenplan 1:2000, der BNOSyn opse und dem Planungsbericht öffentlich zur Einsichtnahme bekannt zu machen.
Häckseldienst vom 2. November 2026
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Gestaltungsplan «Eich», Neuenhof – Mitwirkungsverfahren Gemeinde: Neuenhof
BAUGESUCHE
Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 202687 Bauherrschaft: Medaglia Isabelle und Giuseppe, Buechzelglistrasse 40a, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Erstellung Sichtschutz Lage: Parzelle 4120 (Plan 75), Buechzelglistrasse 40a Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 23. Oktober bis 23. November 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Würenlos
Baugesuch Bauherrschaft Jovanov Vase Austrasse 38, 5430 Wettingen Bauobjekt Parkplätze und Umgebungsgestaltung Baustelle Austrasse 38 Parzelle: 6660 Zusatzgesuche keine
Baugesuch Bauherrschaft Daniela Born und Daniel Stäubli Hintere Höhenstrasse 14 5430 Wettingen Bauobjekt Whirlpool im Garten Baustelle Hintere Höhenstrasse 14 Parzelle: 5849 Zusatzgesuche keine Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 22. Oktober bis 20. November 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Abteilung Bau und Planung
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 22. Oktober bis 20. November 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Bauausschreibung
Abteilung Bau und Planung
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 26. Oktober 2026 bis 24. November 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Die Entwürfe mit den Erläuterungen zum Ge staltungsplan «Eich» (Parzelle 428 und Teile von 420/421) liegen gestützt auf § 3 des kan tonalen Baugesetzes vom 26. Oktober bis 24. November 2026 öffentlich auf.
BG Nr: Bauherr:
Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzbew.:
3785 Römisch Kath. Kirchgemeinde, Ratzengasse 3, 8957 Spreitenbach Umbau altes Pfarrerhaus Ratzengasse 10 178, 161 Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Kantonale Denkmalpflege
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Die Unterlagen können während den ordentli chen Öffnungszeiten bei der Abteilung Bau und Planung (2. Obergeschoss), Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof eingesehen werden.
Gemeinde Spreitenbach
Bemerkungen und Vorschläge zu den Entwür fen können im Mitwirkungsverfahren von jeder interessierten Person eingereicht werden. Sie sind als solche zu kennzeichnen und schriftlich bis spätestens 24. November 2026 (Poststem pel) an den Gemeinderat Neuenhof, Zürcher strasse 107, 5432 Neuenhof, einzureichen. Die Mitwirkung ist kein Rechtsmittelverfahren. Neuenhof, Oktober 2026 GEMEINDERAT NEUENHOF
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Limmatwelle Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026
Wettingen
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KOMMENTAR
Philippe Neidhart, freier Mitarbeiter «Limmat welle»
Gemeindeammann Markus Haas (FDP) hatte keinen einfachen Stand während der Budgetdebatte im Einwohnerrat. Aufgrund des grossen öffentlichen Interesses fand die Sitzung im Tägi statt. BILD: PHILIPPE NEIDHART
Musikschule, Kultur und Lohn – harte Debatte im Einwohnerrat Zwei Abende rangen die Wettinger Volksvertreter um das Budget 2027 und die Steuerfusserhöhung. Die Finanzkommission setzte sich mit ihren Sparanträgen weit gehend durch. Doch ausge rechnet beim Klimaschutz gelang der Linken ein über raschender Erfolg. PHILIPPE NEIDHART
«Musikunterricht nur noch für die Kin der der Reichen?» und «Kürzungen sind keine Musik für unsere Ohren!» stand auf den Schildern, die einige Besuchende am Mittwochabend ins Tägi mitgebracht hatten. Etwa 100 Personen verfolgten die Wettinger Budgetdebatte – so viele, dass die Sitzung vom Ratsgebäude ins Tägi verlegt worden war. Denn die Aus gangslage versprach eine hitzige Dis kussion: Der Gemeinderat hatte bean tragt, den Steuerfuss von 95 auf 110 Pro zent anzuheben. Mit verschiedenen Kürzungen wollte die Finanzkommission (Fiko) die Erhöhung auf 107 Prozent be grenzen. Im Zentrum des Unmuts stand dabei ein Antrag, die Elternbeiträge für die Musikschule zu erhöhen. Doch auch bei Kultur, Personal und Klimaschutz wurde um jeden Franken gerungen.
Musikschule zwischen Sparzwang und Bildungsauftrag «Es gibt keinen Leistungsabbau in der Musikschule», versicherte FikoPräsi
dent Roland Brühlmann, als das um strittene Thema das erste Mal zur Spra che kam. Vielmehr gehe es um eine An passung des Gebührenreglements: Gut verdienende Familien sollten stärker zur Kasse gebeten werden als finanziell schwächere. Vizeammann und Bil dungsvorsteher Christian Wassmer (Mitte) widersprach entschieden. «Es ist klar ein Abbau durch die Hintertür.» Bereits heute hätten die Schulgeldtari fe die Schmerzgrenze erreicht. Eine weitere Erhöhung dürfte Abmeldungen zur Folge haben, Ensembles liessen sich kaum noch bilden, musikalische Umrahmungen für Gemeindeanlässe wären nur eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich. Unterstützung erhielt er von Christian Oberholzer (SP/Wetti grüen): «Musikalische Bildung darf kei ne Frage des Einkommens sein.» Die Musikschule leiste einen wichtigen Bei trag zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Ratsrechte hingegen unterstütz te den Vorschlag der Fiko, wollte aber die Entlastung einkommensschwäche rer Familien stärker berücksichtigen. Christoph Bürgler (FDP) forderte in einem Postulat eine Anpassung der Schulgeldreduktionen, auch die GLP verlangte eine stärkere Abstufung nach Einkommen: «Die Familien, die es sich leisten können, sollen ihren Beitrag be zahlen», sagte Andrea Kleger. Zunächst setzte sich die Fiko mit 24 zu 22 Stimmen durch. Im Publikum machte sich Unmut breit, viele ver liessen enttäuscht den Saal. Doch am zweiten Sitzungsabend verlangte SP/ Wettigrüen eine erneute Beratung.
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Jürg Meier begründete den Rückkom mensantrag damit, dass die finanziel len Folgen der Gebührenerhöhung nicht ausreichend bedacht worden seien. Bei rund 150 weniger Musik schülerinnen und Musikschülern könnten die erhofften Mehreinnah men ausbleiben. SVPEinwohnerrat Martin Fricker hielt dagegen, mit sin kender Nachfrage würden die Kosten für das Lehrpersonal zurückgehen. Wassmer begrüsste die erneute Dis kussion. «Gestern Abend verliessen die Musikschullehrpersonen den Saal mit hängenden Köpfen.» Er rechne mit Kün digungen, weil sich die Lehrpersonen diese Situation nicht bieten lassen woll ten. Schliesslich brachte eine geheime Abstimmung die Wende: Mit 24 zu 21 Stimmen lehnte der Einwohnerrat die Gebührenerhöhung ab und folgte damit dem Gemeinderat.
Präsident Christian Oberholzer hielt dagegen, die Mitarbeitenden hätten die finanzielle Schieflage weder ver ursacht noch zu verantworten. Ihnen nun die Konsequenzen aufzubürden, komme einer faktischen Lohnkürzung, ja gar «Lohnklau», gleich. Und Ge meindeammann Markus Haas (FDP) warnte davor, dass qualifizierte Mit arbeitende zu anderen Arbeitgebern wechseln könnten. Faire Löhne seien eine Voraussetzung für die Qualität und die Kontinuität der öffentlichen Dienstleistungen. Ein Kompromissvorschlag der EVP, die Löhne um 0,5 Prozent zu er höhen, fand keine Mehrheit. Stattdes sen stimmte der Einwohnerrat mit 28 zu 18 Stimmen bei 1 Enthaltung für die von der Fiko beantragte Nullrun de.
Mehr Geld fürs Klima Kultur muss bluten Weniger erfolgreich waren die Gegner der Sparmassnahmen bei der Kultur. Gleich mehrere Anträge der Fiko ziel ten auf Einsparungen bei der Galerie GluriSuterHuus (GSH). Für Julien Grundisch (SP) widersprachen diese dem Kulturkonzept der Gemeinde, das Kulturförderung als öffentliche Aufga be verankert. Die Konsequenzen wären einschneidend: Das GSH müsste bis zu einer Hälfte seiner Ausstellungen strei chen und die Öffnungszeiten verkür zen. Gemeinderat und Kulturkommis sionspräsident Philippe Rey erinnerte daran, dass die Galerie allein in diesem Jahr bereits 16 Schulklassen empfan gen habe. Und Anouk Widmer (SP) be tonte die überregionale Bedeutung des Hauses, das als zweitälteste kommuna le Kunstgalerie der Schweiz Menschen unterschiedlicher Generationen und sozialer Schichten Zugang zur Kunst ermögliche. Doch die Argumente ver hallten weitgehend ungehört: Die Kür zungsanträge der Fiko wurden alle an genommen.
Lohnnullrunde trotz angespannter Lage Auch bei den Löhnen des Gemeinde personals setzte sich die Fiko durch. Der Gemeinderat hatte eine Erhöhung um ein Prozent beantragt, die Kom mission wollte darauf verzichten. FikoPräsident Brühlmann betonte, das sei kein Zeichen mangelnder Wert schätzung. Bei der angespannten Fi nanzlage seien zusätzliche Lohnerhö hungen auch in der Privatwirtschaft kaum denkbar. Martin Fricker (SVP) ergänzte, Stellen in der Verwaltung seien krisensicherer als viele Arbeits plätze in der Privatwirtschaft. SPCo
Einen überraschenden Erfolg ver buchte SP/Wettigrüen hingegen beim Klimaschutz. Die Fraktion beantrag te zusätzliche 150 000 Franken, um die Bevölkerung vor kommenden Hit zewellen zu schützen. Adrian Knaup (SP) kritisierte, dass der neu formier ten Umwelt, Energie und Freiraum kommission die Mittel für konkrete Massnahmen fehlten. «Heute Abend wurde oft gesagt, dass wir kein Geld hätten, doch das stimmt nicht. Die Frage ist eher, wofür wir unser Geld ausgeben.» Die GLP unterstützte den Antrag. Auch Ema Savic (Wettigrüen) verwies auf die zunehmende Bedeu tung von Hitzeschutz und die Vorbe reitung auf extreme Wetterbedingun gen: «Wir können auf zusätzliche Massnahmen verzichten, aber das Kli ma nicht aufhalten.» In einer gehei men Abstimmung wurde der zusätz liche Klimakredit mit 25 zu 21 Stim men angenommen.
Wettingen, quo vadis? «Das Ge heimnis der Freiheit ist der Mut», zitierte SVPEinwohnerrat Martin Fricker an der Budgetdebatte den athenischen Staatsmann Perikles. Gemeint war der Mut, bei den Ge meindeausgaben den Rotstift an zusetzen. Eine Mehrheit folgte ihm: Gespart wird bei der Sicherheit, den Löhnen des Gemeindeperso nals und der Kultur. Die mahnen den Worte des Gemeinderats ver hallten weitgehend ungehört, die Fraktionen stimmten meist ge schlossen. Ob das tatsächlich Mut erforderte, sei dahingestellt. Bis weilen schien vielmehr die Angst zu überwiegen, das Budget 2027 könnte ohne einschneidende Kür zungen an der Urne scheitern. Was bedeuten diese Einsparun gen für die Bevölkerung? Gerade bei der Kultur dürften sie unmittel bar spürbar werden. Das betrifft zuvörderst die Galerie im Gluri SuterHuus: ein Aushängeschild Wettingens, ein Ort der Reflexion, der den künstlerischen Nachwuchs fördert und gesellschaftliche Fra gen zur Diskussion stellt. Mit den geplanten Einschnitten würde rund ein Drittel bis zur Hälfte der Ausstellungen wegfallen. Davon könnte auch die jährliche «Kunst Schau 5430» betroffen sein, an der Kunstschaffende aus Wettingen ihre Werke einem breiteren Publi kum präsentieren. Übrigens, die Anmeldung für die Ausgabe 2026 läuft noch bis zum 9. November. Nutzen Sie also die Gelegenheit, es könnte – zumindest im Gluri SuterHuus – die letzte sein. Doch zurück zum Thema Mut: Dieser wäre auch gefragt, um Wet tingens finanzpolitische Strategie grundsätzlich zu überdenken. Dass die Gemeinde mit knappen Mitteln haushalten muss, ist unbe stritten. Doch eine Tiefsteuerpoli tik allein garantiert noch lang nicht, dass sich zahlungskräftige Unternehmen und vermögende Privatpersonen ansiedeln. Ebenso wichtig sind ein attraktives Um feld und ein lebendiges Kultur angebot. Wer hier spart, spart wo möglich an genau jener Lebens qualität, die einen Standort erst begehrenswert macht. Übrigens: Perikles war nicht nur ein redegewandter Politiker, son dern ebenso ein bedeutender Kul turförderer. Sein Wirken steht für die Idee Athens als Kulturstaat, an dessen Leben die gesamte Bürger schaft teilhaben sollte – unabhän gig von ihrer sozialen Stellung. Vielleicht wäre das auch für Wet tingen eine Überlegung wert.
Steuerfuss steigt auf 108 Prozent Nach rund zehn Stunden Verhandlun gen an zwei Abenden stand das Ge samtbudget zur Abstimmung. Mit den beschlossenen Einsparungen war die Fiko bereit, einen Steuerfuss von 108 Prozent mitzutragen – damit soll ein ausgeglichenes Budget möglich wer den. Der Antrag des Gemeinderats, den Steuerfuss auf 110 Prozent anzuheben, fand keine Mehrheit. EVP und SP/Wettigrüen stellten sich mehrheitlich gegen das Gesamt paket. Sie kritisierten, dass die Bevöl kerung trotz höherer Steuern mit Leis tungskürzungen rechnen müsse. «Mehr zahlen und weniger bekommen ist keine Option und begreifen die al lerwenigsten», sagte Julien Grundisch.
Die Mitte und die FDP unterstützten dagegen die Lösung der Fiko: Die Kür zungen seien ein wichtiges Signal, dass der Einwohnerrat die angespann te Finanzlage ernst nehme. Schliess lich wurde das Budget mit einem neu en Steuerfuss von 108 Prozent mit 24 zu 20 Stimmen bei 2 tungen knapp an genommen. Das letzte Wort hat nun die Wettin ger Stimmbevölkerung: Am 28. Novem ber fällt sie ihr Urteil über das Budget. Bei einem Nein müsste der Einwohner rat erneut verhandeln. Scheitert auch ein zweiter Anlauf an der Urne, ent scheidet der Regierungsrat über Bud get und Steuerfuss.
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Limmatwelle Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026
Wettingen
Kältebaden und Padel An der Volkshochschule gibt es noch freie Plätze in folgenden Kursen: Samstag, 24. Oktober, gewaltfreie Kommunikation. Montag, 26. Oktober, Kältebaden und Leben aus dem Stein. Mittwoch, 28. Oktober, Rescue Academy. Donnerstag, 29. Oktober, aus Fakt wird Fiktion. Montag, 2. November, alte Muster – neue Wege. Dienstag, 3. November, Clipper-Chroniken – 45 000 Seemeilen. Mittwoch, 4. November, Toxinbelastungen im Alltag erkennen. Freitag, 6. November, Padel-Workshop im Baregg. (ZVG)
Weitere Kurse sind einsehbar unter www.vhs.ch/wettingen/
Infoabend zur KV-Lehre
Gemeindeammann Markus Haas (Vierter von links) präsentiert die Jubiläumsweine, die von den Winzerinnen und Winzern produziert wurden.
BILD: ZVG
800 Jahre Kloster: Wein zum Jubiläum Das Kloster Wettingen feiert im Jahr 2027 sein 800-jähriges Bestehen. Grund für einen Jubiläumswein. Im Klosterjahr 2027 feiert der Kanton Aargau die Gründungen des Klosters Muri vor 1000 Jahren und des Klosters Wettingen vor 800 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums werden in Wettingen diverse Anlässe stattfinden. Im Hin-
blick auf dieses grosse Jubiläum haben sich sieben Wettinger Winzerinnen und Winzer zusammengeschlossen, um gemeinsam einen Jubiläumswein zu produzieren – ein Novum in der Gemeinde Wettingen. Aus den sorgfältig ausgewählten Trauben wurde ein Cuvée rot und ein Cuvée weiss kreiert. Gemäss Mitteilung der Gemeinde Wettingen soll das ein Zeichen der Wertschätzung für das Winzerhandwerk und die Gemeinde Wettingen sowie die Verbundenheit
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mit der Geschichte des Klosters darstellen.
Jubiläumswein degustiert Am vergangenen Donnerstag wurden die beiden besonderen Jubiläumsweine bei schönem Herbstwetter in der würdevollen Umgebung des Klosters Wettingen erstmals vorgestellt und degustiert. Gemeindeammann Markus Haas gab interessante Einblicke in die Entstehung und in das besondere Ge-
Wer noch auf der Suche nach einem geeigneten Lehrberuf ist, kann sich am Dienstag, 27. Oktober, über die KV-Lehre auf der Gemeindeverwaltung informieren. Um 19 Uhr findet im Rathaussaal Wettingen der Infoabend «KV uf de Gmeind» statt. Es wird aufgezeigt, welche Aufgaben auf einer Gemeindeverwaltung anfallen, und die jungen Leute erfahren, wie eine Ausbildung abläuft. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Man kann allein oder mit Freunden und der Familie zum Anlass kommen. (ZVG)
meinschaftswerk der Winzerinnen und Winzer. Diese sind stolz, mit ihrem einzigartigen Jubiläumswein einen genussvollen Beitrag zum Klosterjubiläum zu leisten. (LIWE/ZVG) Der Jubiläumswein ist ab sofort bei den teilnehmenden Winzerinnen und Winzern erhältlich: Benz-Weine, Egloff Grafeguet, Gemeinde Wettingen, Klosterweine, Steimer Weinbau, Vino 1750 und Weinstern.
Im Rathaus findet am Dienstag der Infoabend statt. BILD: ZVG
LESERBRIEFE Farbenspiel Fotografin Gaby Kost war im Eigi unterwegs und hat die vertrockneten Lindenblätter und die Nüsse entdeckt. Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
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Trauerspiel der Wettinger Politiker Ich war mit rund 100 anderen Menschen an der Einwohnerratssitzung der Gemeinde Wettingen, nach der Pause waren es noch etwa 40 Personen. Es war für mich ein unglaublich peinlicher Abend: Was da alles für kleinliche Dinge eingespart werden sollten. Doch das Traurigste war, dass mit ein bis zwei Stimmen «zu viel» die Kürzung bei der Musikschule angenommen wurde. Vor allem eine Partei, die sich Familienthemen auf ihr Banner geschrieben hat, ist beinahe vollzählig für die Kürzung aufgestanden. Darauf passierte doch noch etwas Tolles: Ungefähr 30 Personen (darunter Mütter, Väter, Musizierende) sind nach dieser Abstimmung solidarisch aufgestanden und haben den Saal verlassen. Anstelle der aufgebotenen Repol wäre ein Care-Team angebracht gewesen. Es herrschte eine riesengrosse Enttäuschung, Trauer über so ein knappes Resultat und Wut über dieses Denken der Hälfte der Wettinger Politiker. PS: An der Sitzung vom Donnerstagabend wurde die Kürzung bei der Musikschule wieder zurückgenommen, toll. Dafür wurden unter anderem Bibliothek und Kultur bachab geschickt. Schade. MONICA GASSNER-RUSCONI, WETTINGEN
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Steuererhöhung: Braucht es nicht kreativere Lösungen? Die Idee, das Steuerdefizit durch eine Erhöhung des Steuerfusses zu lösen, greift zu
kurz. Wo bleibt die Kreativität, andere Lösungen zu finden, welche die Einwohnenden von Wettingen entlasten? Hauptgründe für das Defizit sind steigende Pflegekosten, sinkende Steuereinnahmen und Vorfinanzierungen für Schulprojekte. Trotz eines Bevölkerungswachstums von rund 20 Prozent reichen die Einnahmen nicht aus. Mehr Einwohnende bedeuten mehr Infrastrukturkosten – wie kann dann jemals ein ausgeglichenes Budget erreicht werden? Warum werden bei Grossüberbauungen, wie am Bahnhof, keine zusätzlichen Abgaben für die Infrastruktur erhoben? Statt nur auf neue Steuerzahlende zu hoffen, sollten Firmen – zum Beispiel ein Datenzentrum – auf bestehenden Industriegebieten angesiedelt werden. Diese benötigen zwar Strom, belasten aber weder Strassen noch Sozialinfrastruktur. Die Pflegekosten werden ohne gesetzliche Änderungen nicht sinken. Eine Steuererhöhung könnte sogar dazu führen, dass einige Bürgerinnen und Bürger aus Wettingen wegziehen. Es ist Zeit, kreativer zu werden und nicht nur auf individuelle Steuerzahlende zu setzen – das erwarte ich vom Gemeinderat. A. KRIEG , WETTINGEN
Aus der Traum vom Gratisgeld SVP, FDP, Mitte und GLP haben Steuererhöhungen in Wettingen jahrelang gebetsmühlenartig bekämpft. Schulden anzuhäufen, sei im Zeitalter von Negativzinsen doch kein Problem, ja clever. Was leicht vorhersehbar war,
ist nun eingetroffen: Wettingen ist hoch verschuldet oder auf gut Deutsch: pleite. Dem Gemeinderat gebührt Respekt dafür, dass er den Ernst der Lage endlich erkannt hat und mit dem Budget 2027 sowie einer Steuererhöhung um 15 Prozent Gegensteuer gibt. Besonders mutig: Die vier Vertreter der Mitte-rechts-Parteien, welche die Mehrheit im Gemeinderat stellen, tragen diesen unbequemen Entscheid mit und haben ihn in den Einwohnerratssitzungen vehement verteidigt. Ganz anders das Bild im Einwohnerrat: Dort fielen die Mitglieder derselben vier Parteien ihren eigenen Gemeinderäten in den Rücken. Mit einer Flut von Kürzungsanträgen, teilweise schon fast an Bilanzfälschung grenzend. Wer die Debatten mitverfolgt hat, konnte nur noch den Kopf schütteln: Das Vertrauen zwischen den bürgerlichen Parteien und ihren eigenen Gemeinderäten scheint tief zerrüttet. Bleibt nur zu hoffen, dass die Gemeinderäte nicht frustriert zurücktreten. Mit dem Kahlschlag unter anderem bei Personal, Sport, Bibliothek und Kultur, aber auch bei dringendem Unterhalt von Liegenschaften ist der Scherbenhaufen perfekt. Für uns steht fest: Das so zusammengeschusterte Budget ist nicht seriös. Als ehemalige Mitglieder der Finanzkommission gibt es für uns deshalb schon jetzt nur ein klares Nein zu dieser Farce. WERNER HARTMANN, LEO SCHERER KLEINER, ALAIN BURGER, WETTINGEN
Limmatwelle Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026
Wettingen
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Wenn Liebe vorgetäuscht wird Ein Brief, eine verschwundene Frau und viele versteckte Hinweise: In Wettingen macht ein mobiler Escape-Room Menschenhandel erlebbar. Hinter der Geschichte stecken wahre Schicksale von Frauen, die Opfer von Menschenhandel wurden. Ein Gespräch mit den Frauen, die den Rätselraum konzipiert haben. MELANIE BÄR
«Hallo, ich vermisse meine 21-jährige Tochter», steht in blauer Tinte in einem handgeschriebenen Brief. Er liegt auf einem Tisch in der Kirche Chrüzpunkt in Wettingen. Wer ihn liest, ist, wie bei Escape-Rooms üblich, Teil der Geschichte. Die Spielerinnen und Spieler helfen mit auf der Suche nach der verschwundenen jungen Frau. Doch hinter diesem Escape-Room steckt mehr als ein Spiel: Der mobile Escape-Room macht auf Menschenhandel aufmerksam. Im Raum sind Hinweise versteckt, die nach und nach das Schicksal der jungen Frau offenbaren. Der Brief ist einer davon. Die Mutter schreibt, dass ihre Tochter mit ihrem Freund ins Ausland gereist sei. Später sei sie von Budapest nach Zürich gefahren, um dort Ferien zu machen. Seither fehlt von ihr jede Spur. Escape-Rooms gibt es in der Schweiz viele. Gemäss Escapers.de sind von knapp 100 Anbietern mehr als 500 solcher Rätselräume verzeichnet. Der Escape-Room in Wettingen unterscheidet sich aber von den meisten anderen: Er wechselt die Örtlichkeit, die Teilnahme ist kostenlos, und er verfolgt ein gesellschaftliches Ziel. «Mit dem EscapeRoom machen wir das Thema Menschenhandel greifbar und zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf», sagt Christina Jeremić, Leiterin von Lona Project. «Prävention darf im Zeitalter von Social Media nicht bei theoretischen Verboten stehen bleiben.»
Falsches Liebesversprechen Wie es der verschwundenen Frau ergangen ist, erfahren die Teilnehmenden durch ihre Tagebucheinträge. Stück für Stück setzt sich ein erschütterndes Bild zusammen: Ihr vermeintlicher Freund hat sie getäuscht. Statt, wie gegenüber ihrer Familie behauptet, als Putzfrau zu arbeiten, wird sie in einem Bordell zur Prostitution gezwungen. «Gabor sagte, ich müsse 200
«Ich sah die Verzweiflung der Frau auf der einen und die Gleichgültigkeit der Männer auf der anderen Seite.» SARAH SCHEUZGER, LEHRERIN
Franken in einer Stunde verdienen, sonst würde er mich schlagen», schreibt die junge Frau, die wir in dieser Zeitung Anna nennen, um den Spielverlauf nicht zu verraten. Hinter ihrer Geschichte stehen reale Schicksale. Sarah Scheuzger hat das Drehbuch des Escape-Rooms geschrieben. «Anna gibt es tatsächlich, auch wenn wir in ihre Biografie nicht eine, sondern mehrere Geschichten ineinanderfliessen liessen», sagt Scheuzger. Die ehemalige Lehrerin und Bildungswissenschaftlerin hat jahrelang als Freiwillige im Rotlichtmilieu Frauen besucht und von ihren Schicksalen erfahren. Ihre Erfahrungen flossen in die
Wollen über Menschenhandel informieren: Sarah Scheuzger (l.) und Michèle Marti im mobilen Escape-Room, der zurzeit in Wettingen steht.
Geschichte ein. Gemeinsam mit Michèle Marti hat sie den Rätselraum in Wettingen eingerichtet. Tagebücher, Kleider, ein Bett und ein Koffer sollen den Teilnehmenden das Gefühl vermitteln, in Annas Leben einzutauchen.
«Ich könnte diese Frau sein»
Auch Michèle Marti kennt die Lebensumstände von Frauen im Rotlichtmilieu. Parallel zu ihrer Arbeit bei Lona Project arbeitete sie die letzten Jahre als Job-Coach und half Menschen im Milieu, eine Arbeit ausserhalb zu finden. Eine Begegnung in einem Bordell hat die Sozialarbeiterin besonders geprägt. Dort traf sie eine Frau, deren Sprache sie nicht verstand. Unter Tränen zeigte ihr die Frau auf dem Handy Fotos von ihren Kindern. Sie waren etwa gleich alt wie Martis eigene Kinder. Die Frau gab ihr zu verstehen, dass sie mit ihrem Verdienst den Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen wollte. Für Marti war dieser Moment erschütternd. «Sie opfert sich für ihre Familie. Wäre ich in einem ärmlichen Land geboren, könnte ich diese Frau sein.» Solche emotionalen Momente kennt Sarah Scheuzger ebenfalls. In einem Bordell berichtete ihr eine 40-Jährige von ihrer Not. Sie wollte aussteigen und fühlte sich gleichzeitig ihren Kindern und Grosskindern verpflichtet, die dank ihrem Einkommen über die Runden kommen. «Als sie mir das erzählte, kamen ihre zwei Freier herein und machten vulgäre Sprüche. Ich sah die Verzweiflung der Frau auf der einen und die Gleichgültigkeit der Männer auf der anderen Seite. Dieses Machtgefälle so unmittelbar vor Augen zu haben, war schlimm», sagt Scheuzger.
der Zwangsprostitution geworden. Dabei täuschen Täter ihren Opfern Liebe und eine gemeinsame Zukunft vor. Sie bauen eine emotionale Abhängigkeit auf, isolieren die Betroffenen von ihrem Umfeld und drängen sie schliesslich in die sexuelle Ausbeutung, um damit Geld zu verdienen. Immerhin: Lösen die Teilnehmenden die Fragen richtig, erfahren sie, wie Anna der Ausstieg gelingt. Sie findet
«Wäre ich in einem ärmlichen Land geboren, könnte ich diese Frau sein.» MICHÈLE MARTI, SOZIALARBEITERIN
Hilfe in einer Schutzunterkunft und erstattet Anzeige bei der Polizei. Im zweiten Anlauf wird Gabor verurteilt. «Lei-
BILDER: MELANIE BÄR
der ist das in der Realität nicht immer so. Viele Frauen verheimlichen ihr Leid aus Scham und nehmen keine Hilfe an», weiss Michèle Marti.
Menschenhandel erkennen
Mit dem Escape-Room will Lona Project zeigen, wie solche Abhängigkeiten entstehen, woran man sie erkennen und wie jede und jeder präventiv dagegen vorgehen kann. Die Organisation bietet im Inund Ausland Präventionsprogramme an. «Vielen Betroffenen fällt am Anfang gar nicht auf, wie missbräuchlich die Beziehung ist oder was man unter Menschenhandel versteht. Deshalb ist diese Präventivarbeit umso wichtiger», sagen Scheuzger und Marti. Spätestens nach 60 Minuten ist das Spiel beendet. In der anschliessenden Videobotschaft rufen die Macherinnen von Lona Project die Spielenden dazu auf, sich selbst und andere zu schützen, bevor es zur Ausbeutung kommt. Damit weniger Mütter nach ihren verschwundenen Töchtern suchen müssen.
Im Tagebuch erfährt man vom Schicksal einer jungen Frau, die Opfer von Menschenhandel wurde.
MENSCHENHANDEL GIBT ES AUCH IN DER SCHWEIZ Gemäss dem Staatssekretariat für Migration (SEM) ist Menschenhandel eine Form der modernen Sklaverei. Die Täter zwingen den Opfern ihren Willen auf, indem sie ihre Hilflosigkeit ausnutzen und Druckmittel einsetzen. Selbst wenn das Opfer der Ausbeutung zustimmen sollte, bleibt diese illegal. Zu den Formen der Ausbeutung, die unter Menschenhandel fallen, gehören insbesondere: • sexuelle Ausbeutung zum Beispiel in der erzwungenen Prostitution • Zwangsarbeit, die unter anderem Praktiken wie Sklaverei, Ausbeutung im Haushalt, erzwungene Begehung von Straftaten und erzwungenes Betteln umfasst • Organentnahme und -handel Menschenhandel ist eine Straftat, die nach schweizerischem Recht von Amts wegen verfolgt wird. Menschenhandel kommt auch in der Schweiz vor. Ausserdem ist die Schweiz aufgrund ihrer zentralen Lage in Europa ein Transit- und Zielland. Die häufigsten Formen sind sexuelle Ausbeutung und Arbeitsausbeutung. Von der Polizei werden in der Schweiz jährlich etwa 60 bis 80 Fälle von Menschenhandel registriert, wobei Fachstellen von mehreren Tausend Betroffenen in der Schweiz ausgehen. Im Jahr 2025 zählte das Opferschutzprogramm Menschenhandel in der Deutschschweiz insgesamt 300 Fälle. (Quelle: Lona Project)
Ausstieg aus dem Rotlichtmilieu Wie belastend sexuelle Ausbeutung sein kann, zeigen weitere Tagebucheinträge im Escape-Room. Anna berichtet von «zwei ekligen, alten Männern», die sie in ihr Zimmer holen musste. «Danach habe ich lange geduscht, aber es hat nichts gebracht. Dieser unglaubliche Ekel blieb.» Um ihren Schmerz zu betäuben, greift Anna zu Drogen und Alkohol. Lang erkennt sie nicht, dass ihr vermeintlicher Freund sie gezielt in die Abhängigkeit geführt hat. Sie ist Opfer der sogenannten Loverboy-Methode und
Hilfe bei Zwangsprostitution oder Menschenhandel: • Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration, Tel. 044 436 90 00 • Nationale Meldestelle gegen Menschenhandel, Tel. 0840 212 212 • Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz, Tel. 142 • Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143 • Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147 • Beobachtungen zu verdächtigem Verhalten zu Menschenhandel sollen der Polizei unter 117 gemeldet werden. Lona Project ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Zürich und ein Arbeitsbereich von Campus für Christus. Die Organisation setzt sich für die Prävention gegen Menschenhandel ein. Sie unterstützt und leitet verschiedene Initiativen im In- und Ausland. Der Escape-Room ist eines der Projekte und kann von Schulen und Organisationen für 240 Franken gemietet werden. Bis zum 25. Oktober steht er in der Kirche Chrützpunkt an der Landstrasse 170 in Wettingen, die Teilnahme ist kostenlos. Infos und Anmeldung unter lona-project.org. (BÄR)
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Neuenhof
Aus der Gemeinde
Begeisterung als Erfolgsrezept
Neue biometrische Identitätskarte ab 2. November Ab dem 2. November können Schweizer Bürgerinnen und Bürger zwischen einer biometrischen und einer nicht biometrischen Identitätskarte wählen. Die neue biometrische Identitätskarte (Bio-IDK) enthält einen Chip mit einem Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücken. Sie wird insbesondere Personen empfohlen, die mit der Identitätskarte innerhalb der EU reisen. Wichtig: Die biometrische Identitätskarte kann nicht mehr bei der Gemeinde beantragt werden. Anträge für die Bio-IDK sowie für das Kombiangebot Pass 22 + biometrische Identitätskarte sind beim Ausweiszentrum Aargau in Aarau einzureichen. Eine persönliche Vorsprache ist nach vorheriger Terminvereinbarung erforderlich. Termine für November können bereits gebucht werden. Die bisherige Identitätskarte ohne Biometrie und ohne Datenchip kann hingegen weiterhin bei der zuständigen Wohnsitzgemeinde beantragt werden. Sie eignet sich insbesondere für Personen, welche die Identitätskarte ausschliesslich als Ausweis in der Schweiz benötigen. Kurz zusammengefasst: • Biometrische IDK: Beantragung ab 2. November beim Ausweiszentrum Aargau in Aarau. • Nicht biometrische IDK: kann weiterhin bei den Einwohnerdiensten der Wohnsitzgemeinde beantragt werden. • Pass 22 + biometrische IDK: Kombiangebot beim Ausweiszentrum Aargau. • Pass 22 + nicht biometrische IDK: Kombiangebot ebenfalls beim Ausweiszentrum Aargau. Die Gebühren bleiben bei der Einführung der Bio-IDK unverändert. Die Bio-IDK kostet für Erwachsene 70 Franken und für Minderjährige 35 Franken. Wichtig: Die Bio-IDK ist nicht mit der E-ID zu verwechseln. Die Bio-IDK ist ein amtliches Identitäts- und Reisedokument. Die E-ID dient dagegen künftig zur digitalen Identifikation und ist kein Reisedokument. Weitere Informationen sind unter www.schweizerpass. ch oder beim Ausweiszentrum Aargau ersichtlich.
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65 Gewerbetreibende trafen sich am Industrieapéro in Neuenhof. Dabei ging es um die Zukunft des Wirtschaftsstandorts, fehlende Einsatzkräfte bei der Feuerwehr und das Erfolgsgeheimnis eines lokalen Unternehmers. MELANIE BÄR
Kleine und mittlere Unternehmen seien das Rückgrat in der Gemeinde, sagte Gemeindeammann Tobias Baumgartner (parteilos) am Industrieapéro der Gewerbetreibenden: «Sie schaffen Arbeitsplätze, sichern Lehrstellen und verleihen unserem Wirtschaftsstandort Dynamik und Stabilität.» Baumgartner nutzte seine Begrüssungsrede, um für den Beitritt zur Wirtschaftsförderung Aargau Ost zu werben. Das Stimmvolk wird an der Gemeindeversammlung Ende November darüber abstimmen. Baumgartner wies auf die Vorteile für Unternehmen und Gemeinden hin. Der Beitritt würde den Austausch fördern, eine Übersicht über verfügbare Gewerbefächen und Leerstände schaffen und Projekte vorantreiben. Zudem soll die Wirtschaftsförderung 14 Standortgemeinden einen einfacheren Zugang zum Kanton ermöglichen. Am 30. November wird über einen jährlichen Kredit von 20 000 Franken abgestimmt. Die Mitgliedschaft ist zunächst auf sechs Jahre angelegt. Nicht nur die Gemeinde setzt auf die Unterstützung der Unternehmen. Auch die Feuerwehr braucht das lokale Gewerbe. Marc Kühner warb für neue Kolleginnen und Kollegen in der Feuerwehr. Tagsüber benötige das Korps zusätzliche Einsatzkräfte. Viele Feuerwehrleute würden auswärts arbeiten und seien deshalb nicht schnell genug vor Ort. Er bat die Gewerbler, ihre Mitarbeitenden zu ermutigen, sich bei der Feuerwehr melden – selbst wenn diese nicht in Neuenhof lebten, sondern nur
Felix Munoz (l.) von der Carrosserie Widmer verteilt Schinken an Roger Jenni und Peter Achermann von Meister Kälte + Klima.
tagsüber hier arbeiteten. «Ihr Vorteil: Sie haben Feuerwehrleute im Betrieb. Die Einsätze werden vergütet.»
Stolz auf die grosse Lackierkabine
Mario Widmer hatte als Gastgeber kein Anliegen, sondern verriet den Gewerblern sein Erfolgsgeheimnis: Begeisterung. Die Mitarbeitenden der Widmer Carrosserie AG seien begeistert vom Carrosserie- und Lackierhandwerk. Selbst nach jahrzehntelanger Berufserfahrung ist es Widmer immer noch und zeigte stolz auf seine über 100 Quadratmeter grosse Lackierkabine. «Diese Grösse ist einmalig», sagte Widmer, bevor er die Gewerbetreibenden zu Speis und Trank einlud. Kürbissuppe und Pasta wurden von Andreas Lienhard zubereitet – ebenfalls ein Gewerbler aus Neuenhof.
Walter Benz (Mitte) übergibt sein Treuhandunternehmen bald an Enkel Patrick Benz. Er führt das Unternehmen künftig mit seinem Kollegen Nicolas Frick (l.).
Termine 27. Oktober, 14 Uhr: Seniorentreff; 30. Oktober, 12–13 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss, Gemeindehaus; 2. November: Häckseldienst.
VERMISCHTES
Haben den Anlass organisiert (v. l.): Mara-Franca Beck, Sarina Saxer, Timo Fischer und Jelena Dekic von der Gemeindeverwaltung.
Neuer Verwaltungsleiter Patrick Vogel (r.) mit Gemeinderat Fred Hofer (FDP).
Freiwillige Helfende für Nistkastenreinigung willkommen. BILD: ARCHIV
Nistkastenreinigung Am 24. Oktober treffen sich die Helfenden des Natur- und Vogelschutzvereins Neuenhof um 13.30 Uhr beim Parkplatz Friedhof Papprich zur alljährlich nötigen Nistkastenreinigung. Wer gern mithelfen möchte, ist willkommen. Nistkastenbetreuer Beni Hellweger wird aus den Freiwilligen Teams bilden, die auf verschiedenen Touren nach seinen Plänen im Wald die Nistkasten reinigen und so für die nächste Brutsaison vorbereiten. Interessant wird dabei sein, ob aufgrund des heissen Sommers Auswirkungen auf das Brutgeschäft der Vögel festgestellt werden können. Treffpunkt: Parkplatz Friedhof Papprich, Samstag, 24. Oktober, 13.30 Uhr. (ZVG)
Gemeindeammann Tobias Baumgartner mit Gastgeber Mario Widmer (r.).
Gewerbler Peter Voser mit Gemeinderat Gordon Dinacher (r.).
BILDER: MELANIE BÄR
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Killwangen Aus der Gemeinde
Budget 2027 Für das Jahr 2027 konnte aufgrund des stetigen Bevölkerungswachstums (2450 Einwohnerinnen und Einwohner per Ende des Jahres 2027) ein steuerlicher Mehrertrag von rund 3 Prozent gegenüber dem Jahr 2026 budgetiert werden. Demgegenüber steigen jedoch gebundene und somit nicht beeinflussbare Budgetpositionen wie Beiträge an den Kanton für die Pflegefinanzierung, Schulgelder, Kosten im Bereich Asylwesen, Sonderschulung usw., die diesen Mehrertrag der Steuern wieder ausgleichen. Der Gemeinderat unterbreitet hiermit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Killwangen das Budget 2027 mit einem Ertragsüberschuss von 168 247 Franken bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 105 Prozent. Wesentlichste Änderungen gegenüber dem Budget des Vorjahres: Das
Budget 2027 der allgemeinen Verwaltung sinkt gegenüber dem Vorjahr aufgrund von 40 000 Franken tieferen restlichen Planungs- und Umsetzungskosten für die geplante BNO-Teilrevision sowie weiteren diversen kleineren Einsparungen. Im Weiteren können aufgrund der neuen Darstellung der Versammlungsbroschüre Einsparungen von etwa 5000 Franken erzielt werden. Demgegenüber mussten die Sitzungsgelder für den Gemeinderat um 9500 Franken erhöht werden, und der dringend notwendige Ersatz der Heizung im Werkgebäude sowie der Ersatz von Deckenleuchten im Werkhof über gesamthaft 41 200 Franken mussten ins Budget aufgenommen werden. Für das Jahr 2027 ist weiterhin eine Zusammenarbeit mit einem Sicherheitsdienst geplant, der Kontrollen auf dem Gemeindegebiet, speziell vermehrt im Meierbädli während der Badesaison, durchführt, was die geplanten Kosten um 7000 Franken steigen lässt. Die Entschädigungen an die Regionalpolizei (Kostensteigerung von rund 14 %) sowie an den Kindes- und Erwachsenenschutzdienst des Bezirks Baden (Kostensteigerung von rund 30 %) steigen zudem weiter um gesamthaft 39 190 Franken.
Das Budget auf einen Blick.
BILD: ZVG
Für die Anschaffung neuer Lehrmittel entstehen kleine Zusatzkosten von rund 6000 Franken, ausserdem fällt die Beschäftigung des Zivildienstleistenden leicht teurer aus. Deutliche Mehrkosten von rund 18 Prozent gibt es beim Schulgeld an die Gemeinde Spreitenbach, da die Schulgeldberechnung aufgrund der totalrevidierten kantonalen Schulgeldverordnung neu erstellt werden musste und hier gegenüber der Vergangenheit zusätzliche Anlagekosten berücksichtigt werden müssen. Ebenfalls höhere Vollkosten verursachen höhere Gemeindekosten für die Musikschule, da die Erhöhung nicht vollständig den Eltern weiterverrechnet werden kann. Im Weiteren wurden für die Schulliegenschaften nötige Unterhaltsarbeiten wie der sicherheitsrelevante Ersatz der Holzschnitzel für die Spielplätze, Absturzsicherung sowie Erneuerung Dachbegrünung Kiga Zelgmatt, Akkustikdecken für die Lärmdämmung in der Schule, Aussenplatz sowie neue Outdoorbänke für die Lehrpersonen sowie eine Reparatur für das Turnhallendach über gesamthaft 83 500 Franken im Budget aufgenommen. Für die geplante Tagesbetreuung (Mittagstisch) wurde eine Entschädigung von 30 000 Franken im Budget eingestellt, demgegenüber aber auch Mieteinnahmen über 27 000 Franken. Ebenfalls fallen Mehrkosten von rund 34 Prozent infolge der beantragten Pensenerhöhung von Schulleitung sowie Schulse-
kretariat an. Die Beiträge an die berufliche Grundbildung fallen gegenüber dem Budget 2026 um rund 9 Prozent oder 20 000 Franken höher aus. Für den Ersatz einer Dusche im Meierbädli wurden 10 000 Franken ins Budget aufgenommen. Bei den Beiträgen an den Kanton Aargau für die stationäre sowie die ambulante Pflegefinanzierung rechnet die Gemeinde Killwangen im Jahr 2027 mit Kosten von gesamthaft 320 000 Franken, was gegenüber dem Jahr 2026 einer Kostenerhöhung von 40 000 Franken entspricht. Im Vergleich zum Jahr 2026 konnte der Defizitbeitrag an die Spitex von 221 000 Franken auf neu 164 200 Franken reduziert werden. Für die Kinderbetreuung gemäss Kinderbetreuungsgesetz rechnet die Gemeinde Killwangen für das Jahr 2027 mit leicht tieferen Kosten von 60 000 Franken. Im Jahr 2027 wird bei der materiellen Hilfe durch gleichbleibende Fallzahlen mit einem Aufwand von 120 000 Franken gerechnet. Für Rückerstattungen von materieller Hilfe wird demgegenüber mit einem Eingang von 50 000 Franken gerechnet. Im Bereich des Asylwesens reduzieren sich die Kosten leicht durch die Betreuungsaufgabe der Gemeinden um 20 000 Franken auf neu 280 000 Franken. Aufgrund der Statusänderung nach fünf Jahren Aufenthalt und der damit verbundenen befristeten Aufenthaltsbewilligung halbieren sich jedoch die pauschalen Ent-
schädigungen, was Mindereinnahmen von 130 000 Franken entspricht. Gemäss Mitteilung des Departements Bildung, Kultur und Sport steigen die Restkosten für Sonderschulung, Heime und Werkstätten im Jahr 2027 erneut auf neu 670 500 Franken (+ rund 2 % gegenüber dem Budget 2026). Bei der Wasserversorgung entfallen im Vergleich zum Vorjahresbudget die Kosten für die Planung des Neubaus des Reservoirs, demgegenüber erhöhen sich aber die Abschreibungen aufgrund abgeschlossener Bauprojekte und ebenfalls der Zählerinstallationen um knapp 37 000 Franken. Somit resultiert bei der Wasserversorgung ein Ertragsüberschuss von 39 460 Franken. Bei der Abwasserbeseitigung müssen für 25 000 Franken Katasteraufbereitungen gemacht werden. Demgegenüber entfällt der Vorjahresbudgetposten für die Leitungsumlegung der Rütenenstrasse. Der Beitrag an den Abwasserverband für die jeweils steigenden Betriebskosten musste zusätzlich durch eine Abgabe der Reduktion der Mikroverunreinigung für das Jahr 2027 um rund 23 400 Franken erhöht werden. Bei der Abwasserbeseitigung ist mit einem Ertragsüberschuss von 41 980 Franken zu rechnen. Infolge leicht höher budgetierter Abfallgebührenerträge schliesst das Budget im Vergleich zum Vorjahr leicht besser ab und weist ein Aufwandüberschuss von 40 440 Franken aus.
Für den Friedhof wurden die Erweiterung für ein Gemeinschaftsgrab über 22 000 Franken sowie der Ersatz von in die Jahre gekommenem Bestattungsmaterial budgetiert. Für das Budget 2027 wird mit einem gegenüber dem Budget 2026 aufgrund des weiteren Einwohnerzuwachses höheren Steuerertrag von gesamthaft 6 850 000 Franken gerechnet. Ebenfalls konnten aufgrund der neuen externen Zusammenarbeit mit einer in der Region vertretenen Inkassofirma (vorherige vertragliche Zusammenarbeit mit dem Steuerinkasso des Kantons) höhere Eingänge abgeschriebener Forderungen budgetiert werden. Auf die Veranlagung der Gewinn- und Kapitalsteuern von juristischen Personen hat die Gemeinde keinen Einfluss. Aufgrund der aktuellen Hochrechnungen sowie gemäss Mitteilung des kantonalen Steueramtes ist für das Jahr 2027 mit einem Ertrag von nur 120 000 Franken zu rechnen. Wegen der Umsetzung der optimierten Aufgabenteilung und des neuen Finanzausgleichs hat die Gemeinde Killwangen eine Finanzausgleichszahlung von 21 000 Franken zu leisten. Demgegenüber ist mit einem Feinausgleich vom Kanton Aargau an die Gemeinde Killwangen von 60 000 Franken zu rechnen. Das Gesamtbudget des Bauamts fällt gegenüber dem Vorjahr leicht tiefer aus. Hier wurden neben der Anschaffung eines Kehrbesens für den Iseki über rund 8100 Franken nur kleinere Anschaffungen wie Akkus, Schlauchabroller, Wasserenthärtungsanlage sowie ein Kompressor im Budget eingestellt.
Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Selbstverständlich können auf Voranmeldung auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden.
200 Kilogramm Abfall eingesammelt Die Primarschule Killwangen nahm am Clean-up-Day teil und säuberte die Strassen von Dosen, Metall, PET-Flaschen und Zigarettenstummeln. Das Bauamt nahm den nationalen Cleanup-Day zum Anlass, um im Gemeindegebiet Killwangen mit den Schülerinnen und Schülern des Schulhauses Zelgli auf Abfalljagd zu gehen. Um 8.30 Uhr starteten die Kinder in verschiedenen Gruppen und sammelten liegen gebliebenen
Abfall ein. Unter den insgesamt 200 Kilogramm Abfall befanden sich Dosen, PET-Flaschen, Zigarettenstummel, Metall, elektronische Geräte und sogar ein kleiner Wagen. Um etwa 11.15 Uhr wurde der Abfall von den Mitarbeitenden des Bauamts an den verschiedenen Standorten abgeholt. Zum Abschluss gab es ein Gruppenfoto sowie ein Erfrischungsgetränk für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Eltern unterstützten die Aktion ebenfalls tatkräftig und trugen so zu einem erfolgreichen Clean-up-Day bei. (LIWE/ZVG)
Viele helfende Hände Die Primarschülerinnen und Primarschüler sorgten mit ihrer Aktion für ein sauberes Dorf.
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Killwangen / Spreitenbach
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Ein Killwangener auf Rosenjagd Antonio Salustiano ist in den nächsten Wochen landesweit im Fernsehen zu sehen. Bei «Die Bachelorette» kämpft er um das Herz von Ariel.
nen. Nach mehreren Datingshow-Formaten holte sie Anfang des Jahres den 6. Platz bei «Ich bin ein Star – holt mich hier raus!». Eine Zukunft, die sich auch der Killwangener Metzger vorstellen könnte: «Wenn ich Anfragen bekommen würde, könnte ich es mir vorstellen, noch einmal vor die Kamera zu treten.» Die Teilnahme bei «Die Bachelorette» bezeichnet er als sehr gute Erfahrung. Nicht nur wegen des tropischen Wetters am Drehort und des Konkurrenzkampfes innerhalb der grossen Männertruppe. Extra in Form bringen oder verstellen wollte sich der Killwangener für die Sendung nicht. Privat treibt er viel Kraftsport, um fit zu bleiben: «Ich komme so, wie ich bin. Und ich möchte, dass sich mein Gegenüber so in mich verliebt, wie ich bin.» Als Mitte Oktober endlich seine Teilnahme medial bekannt gegeben wurde, gab es aus seinem Umfeld zudem viele Glückwünsche. Die erste Folge wird Antonio Salustiano allerdings nicht daheim, sondern bei einem Public-Viewing-Event verfolgen. Im Wissen, wie viele Rosen er am Ende erhalten hat.
SVEN MARTENS
21 Männer im Kampf um eine Frau: Ariel (23) sucht die grosse Liebe in der neuen Staffel des Reality-TV-Formats «Die Bachelorette». Einer der Kandidaten – die bis auf vier Ausnahmen alle aus der Deutschschweiz stammen – ist Antonio Salustiano (31) aus Killwangen. Der zweifache Vater und Metzger gehört dabei zu den älteren Kandidaten. «Ich habe mir gedacht, ich probiere etwas Neues aus im Leben», erzählt Antonio Salustiano, der in den nächsten Wochen landesweit im Privatfernsehen zu sehen sein wird. Von der Castinganmeldung hatte er sich eigentlich nicht viel erhofft – bis etwa ein Jahr später eine Antwort vom Sender 3+ kam. «Testaufnahmen musste ich keine machen. Ich war einfach ich und habe die Fragen beantwortet, die ich beantworten wollte», beschreibt der gebürtige Killwangener den mehrstufigen Castingprozess. Eine der Fragen lautete natürlich, ob er auf der Suche nach der grossen Liebe sei.
Hoffen auf Gemeinsamkeiten Der gelernte Kfz-Mechaniker ist in Killwangen aufgewachsen und lebt heute wieder in der Gemeinde. «Hier fühle ich mich wohl. Es braucht viel, damit ich Killwangen noch einmal verlasse.» Auch weil die Familie gleich nebenan wohnt – eben jener kleine Kreis, dem Antonio Salustiano von der Teilnahme an der Reality-TV-Show erzählt hat. Denn die
Antonio Salustiano suchte am TV-Set die grosse Liebe.
mehrwöchigen Dreharbeiten auf der thailändischen Insel Ko Samui hat der Junggeselle schon absolviert. Während bei anderen Reality-TV-Formaten die Zuschauenden entscheiden dürfen, hat sich hier Bachelorette Ariel bereits entschieden – das Ergebnis ist natürlich bis zur finalen Folge ein Geheimnis. Beim ersten Blick auf die Bachelorette dachte der Killwangener: «Wow, 10 von 10. Das ist genau mein Typ Frau.» Zu sehr ins Detail gehen über das erste Treffen wolle er vor der Aus-
BILD: JASMIN MARTE
strahlung der ersten Folge aber nicht. Allerdings ist er als Vater von zwei Mädchen das einzige Elternteil im Cast neben der Bachelorette selbst, deren Tochter 2024 zur Welt kam. «Ein Elternteil zu sein, ist nicht gerade einfach, und dann ist man froh, wenn man jemanden findet, der gut mit den eigenen Kindern umgehen kann», schätzt Antonio Salustiano seine Chancen ein. Während der Dreharbeiten in Thailand hielt der Kandidat weiterhin Kontakt zu seinen beiden Kindern. «Ich
habe meinen Mädels gesagt, dass Papi eine Zeit lang weg sei. Ich habe ihnen erklärt, wo ich hingehe, aber nicht, was ich mache.» Statt eines Souvenirs aus Thailand gab es etwas Besseres: neue Fahrräder. «Da waren sie überglücklich», berichtet Antonio Salustiano.
Erfahrungen vor der Kamera Während es für Antonio Salustiano die erste Teilnahme an einer Reality-TVShow ist, kann man die 11. Schweizer Bachelorette schon als Profi bezeich-
DER BACHELOR Die Reality-TV-Serie «The Bachelor» startete ursprünglich 2002 in den USA, wo sie derzeit auf 29 Staffeln kommt. Durch den Erfolg gab es weltweit zahlreiche Ableger. So läuft seit 2015 das Format «Die Bachlorette» in der Schweiz, bei der rund 20 Männer um eine Single-Frau buhlen. Die neue Staffel beginnt am 26. Oktober um 20.15 Uhr auf 3+.
Samichlaus zieht in Spreitenbach ein Am 29. November ist es wieder so weit: Der Samichlaus fährt in seiner Kutsche bei der katholischen Kirche vor. Nach seinen langen Ferien, in denen er auf der ganzen Welt nach feinsten Zutaten für seine Lebkuchen und die Chlaussäckli Ausschau hielt, zieht der Samichlaus am Sonntag, 29. November, mit seinem Gefolge in Spreitenbach ein. Während seiner Sommerferien war der Samichlaus in Spanien, um die besten Erdnüsse zu besorgen, im Orient, um nach dem würzigsten Zimt zu suchen, und in Portugal, um die saftigsten Mandarinen zu bestellen. Nun hat er alle Zutaten für die vielen Chlaussäckli zusammen und freut sich auf die Kinder.
Die Feuerwehr, hier bei einer Übung zu den Notfalltreffpunkten, präsentiert ihre Aufgaben.
In einer eleganten Kutsche wird der Samichlaus bei seinem Einzug in Spreitenbach von vielen Chlausgruppen und dem Eseli begleitet. Jungwacht und Blauring folgen dem Samichlaus mit leuchtenden Fackeln, und Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler sowie die Bräusivögel Spreitenbach sorgen für die musikalische Umrahmung.
Segen für Samichlaus Um 16.45 Uhr wird dem Samichlaus mit Helferin und Schmutzli der Segen erteilt. Anschliessend beginnt um 17 Uhr der Chlauseinzug beim Parkplatz der katholischen Kirche Spreitenbach. Via Kirchstrasse, Dorfstrasse, Althauweg, Poststrasse und Boostockstrasse sowie alte Bahnhofstrasse geht es zum Gemeindehausplatz. (LIWE/ZVG)
BILD: IHK/ARCHIV
Feuerwehr zeigt ihre Arbeit Die Feuerwehr SpreitenbachKillwangen führt am Samstag ihre Hauptübung durch. Besucherinnen und Besucher erhalten am Samstag, 24. Oktober, einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen. Um 14 Uhr beginnt die Hauptübung beim Feuerwehrmagazin an der Zentrumsstrasse 11 in Spreitenbach. Angehörige und Interessierte sind dazu eingeladen. Aus nächster Nähe lässt sich erleben, wie wichtig Teamarbeit, Ausbildung und ein eingespieltes Vorgehen im Einsatz sind.
Den Auftakt bilden um 14 Uhr die Begrüssung und die Beförderungen. Um 14.30 Uhr folgt die Übung, bei der die Feuerwehr ihr Können unter möglichst realitätsnahen Bedingungen präsentiert. Um 15.30 Uhr beginnt die Postenarbeit. An verschiedenen Stationen erhalten die Gäste weitere Einblicke in die vielseitigen Aufgaben und Tätigkeiten der Feuerwehr. Dabei können Gerätschäften ausprobiert werden. Gleichzeitig öffnet die Festwirtschaft und lädt zum gemütlichen Beisammensein und persönlichen Austausch ein. (LIWE/ZVG)
PROBEALARM MIT SIRENENTEST Am 24. Oktober findet um 14 Uhr die Hauptübung der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen mit Sirenentest der Feuerwehr-Notalarmierung statt. Ertönt diese Notalarmierung, haben alle Feuerwehrangehörigen umgehend ins Feuerwehrmagazin einzurücken. Für die Bevölkerung besteht kein Handlungsbedarf. Die Feuerwehr dankt für das Verständnis. (ZVG)
Kutschenfahrt Der Samichlaus und seine Helferin fahren vor.
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Über die Neue Centrum Garage AG Die Neue Centrum Garage AG ist seit Jahren ein etablierter Name in der Region und bietet ihren Kunden seit mehr als 10 Jahren die sportliche Modellpalette der Marken Cupra und Seat an. Seit 1. April 2026 ist die Neue Centrum Garage AG zudem die offizielle Markenvertretung für Jeep, Fiat und Abarth in der Region. Mit dieser Expansion sowie dem neuen Markensortiment, dank Fiat Professional neu auch mit leichten Nutzfahrzeugen, geht das Unternehmen einen weiteren spannenden Schritt in die Zukunft.
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Limmatwelle Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026
Spreitenbach
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Kinder feierten auf saniertem Spielplatz Mit einem bunten Kinderfest wurde am 14. Oktober der neu sanierte Spielplatz Langäcker in Spreitenbach offiziell eröff net. Etwa 270 Kinder, Erwach sene, Seniorinnen und Senio ren folgten der Einladung. Mit dem sanierten Spielplatz Langäcker ist ein attraktiver und vielseitiger Be gegnungsort für die Bevölkerung ent standen. Im vergangenen Sommer wur de dieser saniert. Die Abteilung Pla nung und Bau nahm die Fertigstellung zum Anlass, den neuen Spielplatz zu sammen mit der Jugendarbeit sowie der Abteilung Infrastruktur und Betriebe im Rahmen eines Kinderfestes offiziell zu eröffnen. Bereits während der Vorbereitungen machten zahlreiche farbige Ballone, Schirme und ein Pavillon auf den An lass aufmerksam. Passantinnen und Passanten blieben stehen und wollten wissen, was an diesem Nachmittag auf dem Spielplatz stattfinden würde. Mit Beginn des Festes füllte sich das Ge lände rasch mit Kindern und Familien.
Kinderdisco und Spiele Popcorn, Wasser und Sirup wurden an geboten, ergänzt durch frische Äpfel, Rüebli, Trauben und Nüssli. Die Jugend arbeit sorgte mit farbenfroher Dekora tion, Kinderdisco sowie verschiedenen Spielen für Bewegung und gute Stim mung. Schon bald wurde gemeinsam getanzt, gespielt, gelacht und der neu gestaltete Spielplatz ausgiebig ent deckt. Nicht nur Kinder und Familien lies sen sich von der lebendigen Atmosphä re anstecken. Auch Seniorinnen und Se nioren verweilten auf dem Gelände und erfreuten sich am Kinderlachen, an der
Farbenfrohe Eröffnung: Rund 270 Kinder und Erwachsene sind bei der Eröffnung des Spielplatzes Langäcker dabei. BILDER: ZVG
Gemeinderat Beat Frei und Bereichsleiterin Jugendarbeit, Jelena Perez, bei der Eröffnungsansprache.
Musik und am generationenübergrei fenden Miteinander. So wurde der Spielplatz bereits bei seiner Eröffnung zu dem, was er zukünftig sein soll: ein öffentlicher Begegnungsort für die Be völkerung.
zu entdecken. Neben Fussball, Pingpong und verschiedenen kleineren Spielgerä ten der Jugendarbeit wurden hauptsäch lich die neuen fest installierten Spielge räte in Beschlag genommen und mit grosser Begeisterung ausprobiert. Die Jugendarbeit Spreitenbach nutz te die Gelegenheit, um mit Kindern, Jugendlichen und Familien in Kontakt zu treten und auf ihre verschiedenen Angebote aufmerksam zu machen. Da
bei wurde unter anderem auf das kom mende «Spiel & Grill» am 23. Oktober sowie auf die CleanForceAktion am 24. Oktober für die gesamte Bevölke rung hingewiesen. Gleichzeitig standen die beteiligten Abteilungen für Fragen und den direkten Austausch mit der Be völkerung zur Verfügung. Der gesamte Anlass verlief ausge sprochen friedlich und wertschätzend, schreibt die Gemeinde in einer Mittei
lung. Die vielen Besucherinnen und Be sucher sowie die positiven Reaktionen zeigten, wie wichtig attraktive öffent liche Begegnungsräume für Kinder, Fa milien und verschiedene Generationen sind. Die Gemeinde zieht positive Bi lanz: «Es war ein gelungenes Kinder fest, das den neu gestalteten Spielplatz Langäcker mit viel Farbe, Bewegung und gemeinschaftlichem Leben eröff net hat. (LIWE/ZVG)
an der Homepage der Gemeinde Sprei tenbach. Damit präsentieren sich Ge meinde und Schule künftig in einem ähnlichen Erscheinungsbild und unter streichen auch optisch ihre enge Zu sammengehörigkeit. Die Umsetzung des Projekts erwies sich allerdings als zeitintensiver als ur sprünglich angenommen. Neben den täglichen Aufgaben des Schulbetriebs mussten zahlreiche bestehende Inhal te überprüft, überarbeitet und neu strukturiert werden. Der ursprünglich vorgesehene Veröffentlichungstermin musste deshalb mehrfach verschoben werden. Die vergangenen Herbstferien wurden nun intensiv genutzt, um die letzten wesentlichen Arbeiten abzu schliessen und die neue Homepage für die Veröffentlichung vorzubereiten. Mit dem neuen Internetauftritt ver folgt die Schule Spreitenbach mehrere Ziele. Einerseits sollen Eltern, Schüle rinnen und Schüler sowie weitere Inte ressierte rasch und unkompliziert jene Informationen finden, die sie im Schul alltag benötigen. Eine übersichtliche Navigation, verständlich aufbereitete Inhalte und eine klare Struktur sollen dabei helfen. Andererseits bildet die neue Home page eine wichtige Grundlage für die weitere Digitalisierung schulischer Ab läufe. Künftig sollen vermehrt adminis trative Prozesse über die Website ab gewickelt werden können. Dazu gehö ren beispielsweise Anmeldungen und weitere Dienstleistungen, für die bis her teilweise Formulare in Papierform oder individuelle Kontaktaufnahmen notwendig waren. Damit sollen Abläu fe sowohl für die Eltern als auch für die Schulverwaltung einfacher und effizi enter werden. Mit der Veröffentlichung am 20. Ok tober ist das Projekt allerdings noch
nicht abgeschlossen. Zwar sind die we sentlichen Inhalte aufbereitet und zu gänglich, einzelne Unterseiten werden in den kommenden Wochen aber noch ergänzt, überarbeitet und optimiert. Die Schule versteht ihren neuen Inter netauftritt deshalb nicht als fertiges Produkt, sondern als eine Plattform, die laufend weiterentwickelt und neuen Be dürfnissen angepasst werden soll. Die Schule Spreitenbach freut sich, mit ihrem neuen Auftritt einen weite ren Schritt in Richtung einer moder nen, transparenten und dienstleis tungsorientierten Schule zu machen. Seit dem 20. Oktober ist die neue Homepage unter der bisherigen Inter netadresse der Schule Spreitenbach (https://www.schulespreitenbach.ch) erreichbar.
bergehende Massnahme wurde ur sprünglich im Rahmen einer Testphase bis Ende Oktober 2026 eingeführt. Ziel ist es, zusätzliche zusammenhängende Arbeitszeit für die Bearbeitung laufen der und komplexer Fälle, den Abbau von Pendenzen sowie für externe Arbeiten und Pfändungsvollzüge zu schaffen. Die bisherigen Erfahrungen mit den angepassten Öffnungszeiten sind posi tiv. Insbesondere ermöglichen die zu sätzlichen internen Arbeitszeitfenster eine konzentriertere Fallbearbeitung und einen gezielteren Einsatz der vor handenen personellen Ressourcen. Zudem sind bislang keine negativen Rückmeldungen aus der Bevölkerung eingegangen. Aufgrund dieser erfreu lichen Zwischenbilanz wurde entschie den, die versuchsweise Schliessung am Dienstag und Donnerstagnachmittag bis zum 31. Dezember 2026 zu verlän gern. Damit können die bisherigen Er fahrungen während weiterer zweier Monate vertieft und die Auswirkungen auf die Arbeitsabläufe und die Erreich barkeit des Betreibungsamts weiter be urteilt werden. Vorsprachen nach vorgängiger Ter minvereinbarung bleiben auch am Dienstag und Donnerstagnachmittag weiterhin möglich. Für dringende oder individuell zu koordinierende Anliegen steht das Betreibungsamt somit nach Absprache zur Verfügung. Die Gemeinde Spreitenbach und das Betreibungsamt danken der Bevölke rung für das Verständnis.
Spielgeräte ausprobiert Gemeinderat Beat Frei (Mitte) eröffne te das Kinderfest mit einer Ansprache. Anschliessend gab es für die Kinder viel
Aus der Gemeinde Finanzkommission – Ersatzwahl Für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Fi nanzkommission Spreitenbach für den Rest der Amtsperiode 2026/2029 ist in nerhalb der gesetzlichen Anmeldefrist eine Kandidatur eingegangen. Folgen de Person wurde für die Wahl angemel det: Markus Plapp, 1961, von Spreiten bach AG und Zeglingen BL, Bründli strasse 23, FDP. Da die Anzahl der angemeldeten Kandidierenden die Anzahl der zu be setzenden Sitze nicht übersteigt, wird gemäss § 30a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) eine Nachmel defrist von fünf Tagen angesetzt. Wahl vorschläge müssen von mindestens zehn Stimmberechtigten des Wahlkrei ses unterzeichnet und bis spätestens Dienstag, 27. Oktober, 12 Uhr, bei der Kanzlei Spreitenbach, Bahnhofstrasse 2, eingereicht werden. Das erforderliche Formular steht im Onlineschalter der Gemeinde unter www.spreitenbach.ch zum Herunter laden bereit oder kann bei der Kanzlei bezogen werden. Gehen innerhalb der Nachmeldefrist keine weiteren gültigen Wahlvorschlä ge ein, wird die vorgeschlagene Person vom Wahlbüro gemäss § 30a GPR als in stiller Wahl gewählt erklärt.
tigten der Gemeinde Spreitenbach unterzeichnet werden. Die Wahlvor schläge sind bis spätestens Freitag, 15. Januar 2027, 12 Uhr, bei der Kanzlei Spreitenbach, Bahnhofstrasse 2, einzu reichen. Die erforderlichen Formulare stehen auf der Gemeindewebsite unter www. spreitenbach.ch im Onlineschalter im Bereich der Kanzlei zum Herunterladen bereit. Alternativ können die Formula re am Schalter der Kanzlei bezogen werden. Nur fristgerecht und korrekt eingereichte Kandidaturen können auf dem Informationsblatt berücksichtigt werden, das zusammen mit den Wahl unterlagen an die Stimmberechtigten verschickt wird. Möglichkeit einer stillen Wahl: Im ers ten Wahlgang sind grundsätzlich alle in Spreitenbach wahlfähigen Personen wählbar, unabhängig davon, ob eine of fizielle Anmeldung vorliegt. Gehen nicht mehr Kandidaturen ein, als Sitze zu be setzen sind, wird nach der Veröffentli chung der angemeldeten Kandidaturen eine Nachmeldefrist von fünf Tagen an gesetzt. Werden innerhalb dieser Frist keine weiteren Wahlvorschläge ein gereicht, erklärt das Wahlbüro die vor geschlagene Person als in stiller Wahl gewählt.
Wahlbüro – Ersatzwahl Aufgrund des Rücktritts von Jan Sedlacek wird am Sonntag, 28. Februar 2027, eine Ersatz wahl für ein Mitglied des Wahlbüros Spreitenbach durchgeführt. Die Wahl erfolgt für den Rest der laufenden Amtsperiode 2026/2029. Anmeldung von Kandidaturen: Für die Wahl kann jede in Spreitenbach stimmberechtigte Person vorgeschla gen werden. Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen müssen Wahlvorschlä ge von mindestens zehn Stimmberech
Schule Spreitenbach – neuer Internetauftritt Am 20. Oktober ging die neue Homepage der Schule Spreiten bach online. Mit einem modernen Er scheinungsbild, einer übersichtlicheren Struktur und neuen digitalen Möglich keiten macht die Schule einen weiteren Schritt in Richtung einer zeitgemässen Kommunikation und Verwaltung. Im Jahr 2025 hat die Schule Sprei tenbach die Arbeiten an ihrem neuen Internetauftritt aufgenommen. Bei der Gestaltung orientierte sie sich bewusst
Abteilung Gesellschaft und Soziales geschlossen Die Abteilung Gesellschaft und Soziales mit den Unterabteilungen Jugendarbeit und Schulsozialarbeit bleibt am Mittwoch, 28. Oktober, auf grund einer internen Fortbildung den ganzen Tag geschlossen. Ab dem dar auffolgenden Tag sind die Abteilungen wieder zu den gewohnten Öffnungszei ten erreichbar. Der Bevölkerung wird für das Verständnis gedankt. Abteilung Betreibungen geschlossen Das Betreibungsamt SpreitenbachKill wangen bleibt am Donnerstag, 29. Ok tober, und Freitag, 30. Oktober, auf grund interner organisatorischer An passungen geschlossen. Ab Montag, 2. November, ist das Betreibungsamt wieder zu den geltenden Öffnungszei ten erreichbar. Seit dem 24. August ist das Betrei bungsamt jeweils am Dienstag und Donnerstagnachmittag für den Publi kumsverkehr geschlossen. Diese vorü
Öffnungszeiten der Gemeinde Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mon tag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30– 15 Uhr. Telefon 056 552 91 00. www. spreitenbach.ch.
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Aus der Gemeinde Senioren-Mittagstisch Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Für den nächsten Treff ist folgendes Restaurant reserviert: Donnerstag, 5. November, um 12.30 Uhr im Restaurant Alpenrösli. Anmeldungen bitte bis 1. November an Hedy Koller, Telefon 056 424 17 34.
Seit 43 Jahren gibt es die Modellbahngruppe Furttal. Einige Zeit später entstand daraus der N-Bahn-Club Watt. Der Verein sucht nun neue Mitglieder.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch
Im Frühsommer 1983 gründeten Rolf Finger und Andreas Wandfluh mit weiteren fünf Interessenten im Restaurant Steinhof in Würenlos die Modellbahngruppe Furttal. In den folgenden Jahren erbaute der Verein mehrere Modellbahnanlagen in der Spurgrösse N (9 mm Gleisbreite). 1996 änderte der Verein seinen Namen in N-Bahn-Club Watt (NBC). Nach diversen Domizilwechseln (Otelfingen, Watt, Höri) ist der Modellbahnclub seit Herbst 2020 in Regensdorf beheimatet und baut dort die insgesamt vierte Anlage auf. Der Fahrbetrieb ist seit 2024 auf der ganzen Anlage möglich, und einmal im Monat ist Fahrtag. Die Anlage sei aber noch lang nicht fertig: Es fehlten noch viele Häuser, ganze Landschaftsteile müssten gestaltet, Brücken in allen Varianten konstruiert werden, und ein Industriegebiet sei ebenfalls geplant, so die Verantwortlichen.
Theaterplatz neu gestalten
Gemeinsames Bauen und Fahren
Gemeinsam an einer Modellanlage bauen, das ist das Hobby des N-Bahn-Clubs Watt.
Von den bisherigen Anlagen konnten einige wenige Teile gerettet und in die neue Anlage integriert werden. Gestaltet wird eine Gebirgsanlage in der Schweiz, ohne jedoch sklavisch den Gotthard oder die Lötschberg-Nordrampe nachzubauen. Die Vereinsmitglieder sind überzeugt: «Das Modellbahnhobby ist eine unglaublich vielfältige Freizeitbeschäftigung. In einem Verein können die Mitglieder ihre individuellen Stärken in ein tolles Umfeld einbringen, voneinander
lernen und gemeinsam etwas Grosses erschaffen. Der N-Bahn-Club Watt ist ein kleiner, aber feiner Verein mit aktuell sieben Mitgliedern. Das Ziel ist das gemeinsame Bauen und Fahren.» Informationen über den Verein, seine Geschichte sowie die aktuelle Anlage sind zu finden unter www.nbahnclub. ch sowie im vereinseigenen Blog (www. nbahnclub.ch/blog). Seit März 2026 ist der Verein zudem auf Facebook zu fin-
den – am Einfachsten über das Facebook-Icon auf der Website. Der Verein sucht zur Verstärkung ein oder zwei interessierte und engagierte Kollegen, die Spass am Mitwirken bei einer Modellbahnanlage haben. In der Regel trifft sich der Verein am Donnerstagabend im Clubraum, wobei die Rentner unter den Mitgliedern bereits am Donnerstagnachmittag aktiv sind. (LIWE/ZVG)
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MITGLIEDER FÜR DEN N-BAHN-CLUB WATT GESUCHT Bei Interesse kann man den Verein per E-Mail an nbcinfo@nbahnclub.ch oder über das Formular auf der Website www.nbahnclub.ch kontaktieren.
Die Neugestaltung des Theaterplatzes in Baden geht in die nächste Phase. Bis Sommer 2027 wird eine Vorstudie erarbeitet. Im Rahmen mehrerer Partizipationsveranstaltungen erhalten Betroffene und Interessierte die Möglichkeit, ihre Anliegen und Ideen einzubringen, heisst es in der Mitteilung der Stadt Baden. Die erste öffentliche Veranstaltung findet am Samstag, 31. Oktober, von 9 bis 12 Uhr in der Berufsschule BBB statt. Bis Freitag, 23. Oktober, können sich Interessierte unter «Einladung zur öffentlichen Partizipationsveranstaltung Neugestaltung Theaterplatz» für die Veranstaltung anmelden. Die Neugestaltung des Theater platzes sei im Agglomerationsprogramm des Bundes als A-Massnahme angemeldet, schreibt die Stadt weiter. Der Bund wird die Realisierung der Neugestaltung mitfinanzieren, wenn der Bau beginn zwischen 2028 und 2031 erfolgt. (LIWE/ZVG)
Allianz möchte mitbestimmen Die Aufwertung der Badener Haselstrasse wirft Fragen auf. Diese will die Allianz Lebensader Haselstrasse klären.
Rehe in der Dämmerung Für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer ist erhöhte Vorsicht geboten.
BILD: PIXABAY
Eine Gefahr für Wildtiere Die Zeitumstellung am Wochenende bedeutet für Wildtiere einen Einschnitt in die Routine. Deshalb ist Vorsicht geboten. In der Nacht auf Sonntag, 25. Oktober, wird die Zeit umgestellt und die Uhr eine Stunde nach hinten gedreht. Was für viele Menschen heisst, eine Stunde länger schlafen zu können, bedeutet für Wildtiere einen Einschnitt in ihre Routine, heisst es in der Mitteilung der Susy-Utzinger-Stiftung für Tierschutz. Dadurch leide die Sicherheit im Strassenverkehr, und die Gefahr für Wild-
unfälle steige. Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen sei deshalb besondere Vorsicht geboten. Weiter heisst es: «Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere sind nicht darauf vorbereitet, dass sich unsere Rushhour plötzlich um eine Stunde verschiebt. Doch am 25. Oktober erfolgt die Umstellung auf die Winterzeit, und die Uhr wird von 3 Uhr um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt.»
Erschwerte Sichtverhältnisse Hauptsächlich am Abend ist dann erhöhte Vorsicht angezeigt, wenn die Stosszeiten des Berufsverkehrs wieder auf die Dämmerung fallen. Jene Zeit, in der sich heimische Wildtiere aufgrund
von den im Sommer abgegrasten Flächen neue Futterplätze suchen müssen und sich auf erweiterte Nahrungssuche begeben. Ausserdem sorgt die Jahreszeit mit Nebel und Regen zusätzlich für erschwerte Sichtverhältnisse. Alles Gefahren, die jedes Jahr zu einem Anstieg an Wildunfällen führen. Tierschützerin Susy Utzinger rät: «Seien sie deshalb in der Nähe von Wäldern und Feldern äusserst achtsam und drosseln Sie die Geschwindigkeit. Tauchen Tiere am Strassenrand auf: stark abbremsen und das Fernlicht ausschalten. Und wenn ein Tier die Strasse überquert, folgen meist weitere.» (LIWE/ZVG)
Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, öffentlichem Verkehr, Gesundheitsversorgung, Parkierung und publikumsintensiven Betrieben haben sich zur Allianz Lebensader Haselstrasse zusammengeschlossen. Sie stellen die Aufwertung der Haselstrasse nicht grundsätzlich infrage, sehen beim Siegerprojekt Via Viva jedoch zentrale funktionale Fragen, die in der weiteren Projektierung ihrer Meinung nach geklärt werden müssen. Die Allianz sucht deshalb frühzeitig den Dialog mit der Stadt Baden, heisst es in der Mitteilung. Die Haselstrasse ist eine der zentralen Verkehrs-, Erschliessungs- und Versorgungsachsen Badens. Sie dient dem öffentlichen Verkehr, dem Fuss- und Veloverkehr, erschliesst mehrere grosse Parkhäuser und publikumsintensive Einrichtungen und ist eine wichtige Route für die Anlieferung von Gastronomie, Detailhandel und weiteren Innenstadtbetrieben. Gleichzeitig würden insbesondere zu den Pendlerzeiten grosse Fussgängerströme auf Busse, Autos und Lieferverkehr treffen.
Strasse soll funktionieren
«Wir unterstützen das Ziel, die Haselstrasse aufzuwerten. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass diese Lebensader auch künftig für alle funktioniert und für alle Verkehrsteilnehmenden sicher ist», sagt Markus Bill, Sprecher der Allianz Lebensader Haselstrasse.
Die Haselstrasse wird täglich stark frequentiert. BILD: VALENTIN HEHLI/CH MEDIA Die Gruppierung möchte, bevor Weiteres festgelegt wird, dass vor allem die Funktionsfähigkeit im Normalbetrieb, zu Spitzenzeiten sowie bei Veranstaltungen und Störfällen überprüft wird: Dazu gehören ein leistungsfähiger, öffentlicher Verkehr, die Erreichbarkeit und Entleerung der Parkhäuser, sichere Querungen und Verkehrsbeziehungen, ein funktionierender Anlieferverkehr sowie die Durchfahrt für Rettungs- und Blaulichtorganisationen. Die Allianz hält fest, nun das Gespräch mit der Stadt Baden zu suchen. Das Ziel ist, rechtzeitig in die weitere Projektierung einbezogen zu werden und sicherzustellen, dass die aufgezeigten betrieblichen, sicherheitsrelevanten und wirtschaftlichen Anforderungen in die Weiterbearbeitung einfliessen. «Uns geht es nicht darum, fertige Lösungen vorzugeben», betont Markus Bill. «Wir wollen unsere Praxiserfahrung einbringen, bevor weitere Entscheide fallen. Eine attraktive Haselstrasse und eine funktionierende Lebensader für Baden müssen kein Widerspruch sein.» (LIWE/ZVG)
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AMTLICHES
EINLADUNG ZUR
G N U B Ü T P U A H Samstag, 24. Oktober 2026 14:00 Uhr - 17:30 Uhr Start beim Feuerwehrmagazin
Limmatwelle Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026
Rätsel
Gehirnjogging für Rätselfreunde Kreuzworträtsel
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Erzählcafé zum Tag der Bibliotheken Am 22. Oktober lädt die Stadtbibliothek Baden zum Erzählcafé ein. Im Zentrum stehen Bücher, Bibliotheken und die vielen Geschichten, die mit ihnen verbunden sind.
wein&genuss
FESTIVAL
Welche Bücher haben das Leben begleitet? Welche besonderen Bibliothekserlebnisse sind in Erinnerung geblieben? Und welche Rolle spielten Bibliotheken als Orte des Lernens, des Entdeckens und der Begegnung? Das Erzählcafé bietet Raum für den Austausch solcher Geschichten und Erfahrungen. Unter dem Titel «Tag der Bibliotheken» findet am Donnerstag, 22. Oktober, in der Stadtbibliothek Baden ein Erzählcafé statt. Im Mittelpunkt stehen persönliche Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten rund um Bibliotheken. Ob aktiv erzählt, den Erinnerungen anderer gelauscht oder einfach die besondere Atmosphäre genossen
Das Erzählcafé bietet Raum für den Austausch von Geschichten. BILD: ZVG
wird: Alle sind willkommen. Erzählen ist freiwillig, Zuhören ausdrücklich erwünscht. Das Erzählcafé ist eine Veranstaltung in Kooperation mit der Bibliotheksförderung Kanton Aargau. Stadtbibliothek Baden, Donnerstag, 22. Oktober, 19–21 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen: stadtbibiothek.baden.ch (ZVG)
LÖSUNGSWORT:
Lösungen von der letzten Woche KUERBISSUPPE
leicht
schwierig
Sudoku leicht
schwierig
«Der Wanderfalke» des englischen Autors John Alec Baker gilt als ein Meisterwerk der nicht fiktionalen Literatur des 20. Jahrhunderts. BILD: ZVG
Der Wanderfalke Die Geschichte einer Obsession – Lesung mit Livemusik im Theater im Kornhaus in Baden.
So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.
REDAKTION E-Mail: redaktion@limmatwelle.ch 25 499 Exemplare, (Wemf beglaubigt) Erscheint jeden Donnerstag.
Telefon 058 200 58 58
www.limmatwelle.ch
Vorname.Nachname@chmedia.ch
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.
Redaktionsleitung: Melanie Bär (bär)
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch
Simon Meyer (sim) Produktion: Manuela
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg
Alle Mitarbeiter sind erreichbar unter
Redaktionsteam: Irene Hung-König (ihk), Marko Lehtinen (leh), Sven Martens (sma), Page (mpa), Martina Pfiffner (mpf) FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff Francisco (sib), Gaby Kost (gk), Philippe Neidhart (phn)
Wie kaum ein anderes Buch vereint «Der Wanderfalke» Poesie und Präzision. In dieser magischen Mischung erzählt der britische Autor John Alec Baker von seiner Obsession: Über viele Monate folgt er Tag für Tag einem Wanderfalken im Südosten Englands, getrieben vom Wunsch, dem Geheimnis seiner Anmut auf die Spur zu kommen, ja gar mit ihm zu verschmelzen. Das Bonner Fringe-Ensemble bringt das frühe Meisterwerk des
REDAKTIONS- UND INSERATESCHLUSS Montag, 8 Uhr
COPYRIGHT
INSERATE Thomas Stadler Telefon 058 200 57 73 thomas.stadler@chmedia.ch inserate@chmedia.ch
Die Redaktion übernimmt keine Verant-
KUNDEN-SERVICE / ZUSTELL-MELDUNGEN E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Stichwort Limmatwelle Telefon 058 200 55 86
Kronengasse 10, Baden, Samstag, 31. Oktober, 20.15 Uhr. Vorverkauf bis 31. Otober unter www.thik.ch. Danach sind Tickets nur noch an der Theaterkassse erhältlich. Diese öffnet, wie die Theaterbar, 45 Minuten vor der Vor stellung. (ZVG)
Herausgeberin
Wettingen
wortung für eingesandtes Material.
EIN PRODUKT DER
Neuenhof
DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post
Nature Writing auf die Bühne. Gezeigt wird ein hoch rhythmischer Abend zwischen Lesung und Musiktheater, bei dem Sprachkunst und Perkussion mit eigens hierfür gebauten Instrumenten zu einem gemeinsamen Klangraum werden. Die unendliche Vielfalt der Natur – eine Reise an den äusseren Rand der Wahrnehmung. Theater im Kornhaus,
VERLEGER
Würenlos
Killwangen
Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Spreitenbach
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Limmatwelle Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026
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Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
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Interna Treuhand AG – Tradition und Kontinuität mit neuen Impulsen
Herbstplausch im Tägipark: Hier ist der Apfel Königin!
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Frisch gepresster Herbstgenuss: Beim Herbstplausch im Tägipark Wettingen wird die Apfelpresse zum Publikumsmagneten.
Seit 1944 steht die Interna Treuhand AG für persönliche und zuverlässige Dienstleistungen rund um Treuhand und Liegenschaften. Heute mit Sitz in Neuenhof, verbindet das traditionsreiche Familienunternehmen langjährige Erfahrung mit moderner Betreuung. Das Angebot richtet sich an Unternehmen, Privatpersonen und Eigentümergemeinschaften. Es umfasst unter anderem Buchhaltung, Jahresabschlüsse, Steuerberatung, Lohnadministration und Unternehmensberatung. Im Bereich Immobilien betreut Interna Treuhand Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum, übernimmt administrative und finanzielle Aufgaben und be-
gleitet Eigentümer auch bei Renovationen, Verkauf oder Finanzierungsfragen. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf persönliche Ansprechpartner, direkte Kommunikation und langfristige Kundenbeziehungen. Mit der jüngeren Generation, die inzwischen ebenfalls im Betrieb mitarbeitet, wird die Nachfolge aktiv gestaltet. So verbindet Interna Treuhand Tradition und Kontinuität mit neuen Impulsen – und bietet ihren Kundinnen und Kunden umfassende Unterstützung aus einer Hand. Interna Treuhand AG Seestrasse 14b, 5432 Neuenhof Telefon +41 56 410 00 51
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Vom 22. Oktober bis 3. November verwandelt sich der Tägipark Wettingen in einen bunten Herbsttreffpunkt für die ganze Familie. Frisch gepresster Apfelsaft, Kürbisschnitzen, Sport, Spiel und attraktive Gewinne sorgen für jede Menge Abwechslung. Im Mittelpunkt steht der Apfel. Gemeinsam mit Hochstamm Suisse können Besucherinnen und Besucher täglich von 10 bis 19 Uhr selber Äpfel pressen und den frischen Saft degustieren. Obstexperten verraten zudem Spannendes über die heimischen Früchte. Wer lieber sein Glück versucht, fängt Bälle in der Wirbelbox und sichert sich mit etwas Glück einen Sofortpreis.
Kürbisse, Sport und Jasskarten Am Mittwoch, 28. Oktober, von 13.30 bis 17.30 Uhr verwandelt die Jucker Farm den Tägipark in eine kreative Kürbiswerkstatt. Beim grossen Halloween-Schnitzen dürfen kleine und grosse Pumpkin-Fans ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Für sportliche Action sorgt MS Sport an fünf Nachmittagen, indem die Kartbahn Spreitenbach während des gesamten Herbstplauschs für Rennfieber sorgt. Und am Freitag, 30. Oktober, von 14 bis 17.30 Uhr sind im Coop Restaurant die Trumpf-Asse gefragt: Beim gemütlichen Jassplausch wird gestochen, geschoben und hoffentlich auch gewonnen. Einkaufszentrum Tägipark Jurastrasse 42 5430 Wettingen www.taegipark.ch
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Limmatwelle Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026
Kirchliche Mitteilungen KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 23. Oktober, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 25. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Zacharie Wasuka). Musikalische Begleitung durch den Gospelchor Neuenhof; 9.30 Uhr, Sunntigsfiir für alle 5 bis 8-jährigen Kinder (Katarina Petrovska).
SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 23. Oktober, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 24. Oktober, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Jahrzeit für Pia Fux, Emma LengenFux, Robert Lengen-Fux; 21 Uhr, Anbetung. Sonntag, 25. Oktober, 10 Uhr, Eucharistiefeier; 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 28. Oktober, 8.45 Uhr, Rosenkranzgebet; 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 23. Oktober, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag 27. Oktober, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Alex Kuzmitski).
Im Dialog der Klänge Ein Cello setzt an – das Akkordeon antwortet. Und unmissverständlich steht fest: Hier entsteht ein musikalisches Zusammenspiel, in dem jeder Ton den nächst folgenden inspiriert. Bei den Konzerten begegnen sich die Cellistin Ana Turkalj und der Akkordeonist Nejc Grm. Sie hören einander zu, greifen Impulse musikalisch auf und führen intuitive Gedanken gemeinsam weiter. Mal trägt das Cello die Melodie, mal eröffnet das Akkordeon neue Klangräume – immer aber entsteht die Musik aus dem unmittelbaren Zusammenspiel der beiden Instrumente. Rachmaninows «Danse orientale», Bartóks «Romanian Folk Dances» und Poppers «Hungarian Rhapsody» geben den Takt vor. Virtuose Linien treffen auf feurige Rhythmen, grosse Melodien auf feinste Zwischentöne. Zwei Instrumente, die unterschiedlicher kaum sein können, verbinden sich zu einem lebendigen Klangbild, in dem sich ihre Stimmen ergänzen und gegenseitig beflügeln. Ob tänzerisch, innig oder temperamentvoll: Die Musik lebt vom gemeinsamen Atmen, vom präzisen «einander Zuhören» und von der Freude daran, musikalische Ideen miteinander zu teilen. So wird aus den zwei Instrumenten ein vielstimmiger Dialog – voller Energie, Wärme und überraschender Klangfarben. Sonntag, 25. Oktober, Aula Glattler, Spreitenbach, 11 Uhr (Matinee), sowie Kapelle Brunnenwiese, Wettingen, 17 Uhr.
Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 25. Oktober, 10 Uhr, Gottesdienst in der ref. Kirche in Wettingen. Fahrdienst: 079 910 28 23. Donnerstag, 29. Oktober, 7.30 Uhr, ökumenisches Morgengebet. Anschliessend gemeinsames Frühstück.
WÜRENLOS
BILD: ZVG
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21
WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 24. Oktober, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Urs Zimmermann). Sonntag, 25. Oktober, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Markus Heil). Mittwoch, 28. Oktober, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 29. Oktober, 8 Uhr, Eucharistiefeier.
Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 23. Oktober, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 24. Oktober, 18 Uhr, Familiengottesdienst zum Erntedank (Markus Heil, Susi Estermann, Elisabeth Pasa); 18.45 Uhr, Teilete
der selbst gebackenen Köstlichkeiten, Gruppe «Menschen Mit-Menschen». Sonntag, 25. Oktober, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 28. Oktober, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle. Donnerstag, 29. Oktober, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 25. Oktober, 11 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Markus Heil). Musik: Rise-up Singers.
Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 25. Oktober, 10 Uhr, Gottesdienst (Adrian Beyeler).
NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 24. Oktober, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Sonntag, 25. Oktober, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Zacharie Wasuka). Musikalische Begleitung durch den Gospelchor Neuenhof unter der Leitung von Gordana Kekenovska-Kolarova. Montag, 26. Oktober, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 28. Oktober, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier.
Sonntag, 25. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Urs Zimmermann). Anschliessend: Chilekafi. Mittwoch, 28. Oktober, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Anschliessend: Mittwochskaffee.
Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 25. Oktober, 10 Uhr, Gottesdienst, 3. Klasse Tauferinnerung (Branko Radosavljevic und Evelyn Windisch).
Klosterkirche Fahr Freitag, 23. Oktober, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 25. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 27. Oktober, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 29. Oktober, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
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MEIN GOTT
Lutz Fischer, Parrer ev.-ref. Kirchgemeinde WettingenNeuenhof
Eröffnung des neuen Kirchgemeindehauses Alle Kirchgemeinden verlieren Mitglieder, meine baut trotzdem oder gerade deshalb ein neues Kirchgemeindehaus. Und nein, das ist kein Widerspruch! Im Gegenteil. Unser bisheriges Kirchgemeindehaus wurde 1969 gebaut und hat uns über Jahrzehnte gute Dienste geleistet. Doch es ist längst zu gross geworden. Eine Sanierung, die nach bald 60 Jahren nötig wäre, hätte mindestens vier Millionen Franken gekostet. Viel Geld für Räume, die wir gar nicht mehr brauchen. Seit 2014 haben wir die Mitgliederentwicklung und ihre finanziellen Folgen regelmässig thematisiert. 2018 begannen wir mit der Erarbeitung einer Immobilienstrategie. Wir haben analysiert, Bedürfnisse geklärt, geplant und schliesslich gebaut. Nicht aus einer Laune heraus, sondern mit einem klaren Blick auf die Zukunft. Das alte Haus wird nun an die Einwohnergemeinde Wettingen verkauft, die es in ein Schulhaus umbauen will. Wo die Kirche weniger Platz benötigt, braucht die Schule mehr. Eine sinnvolle Lösung für beide Seiten. Entstanden ist ein kleineres Kirchgemeindehaus aus Holz, mit Photovoltaik, Grundwasserwärmepumpe und Regenwassernutzung. Zusammen mit Kirche, Pfarrhaus und der neu gestalteten Umgebung bildet es ein schönes Ensemble. Für mich steht dieses Haus für unsere Haltung: Wir verschliessen die Augen nicht vor der Realität. Wir wissen, dass unsere Kirche kleiner wird. Aber kleiner werden heisst nicht verschwinden und schon gar nicht, die Zukunft aufzugeben. Manchmal braucht es den Mut, kleiner zu bauen, um grösser denken zu können. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Samstag, 24. Oktober, 9–10.30 Uhr, Saal, Forum St. Anton, Wettingen; Gottesdienst: 18 Uhr, Kirche St. Anton, Wettingen.
Workshop: Was soll ich hier, Kirchgemeindehaus Sitzungszimmer, Gipfstr. 4, Würenlos, Montag, 26. Oktober, 19.30 Uhr. Teilete am 24. Oktober.
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Gemeinsam backen für die Teilete Am Samstag, 24. Oktober, wird am Vormittag zusammen für die Teilete nach dem Familiengottesdienst in der Kirche St. Anton in Wettingen zum Erntedank gebacken. Alle Interessierten sind eingeladen, sich am traditionellen Backen zu beteiligen. Die gemeinsam hergestellten Backwaren werden nach dem Familiengottesdienst bei der anschliessenden Teilete miteinander geteilt und genossen. Die Gruppe «Menschen Mit-Menschen» und die Katechetinnen freuen sich auf viele Teilnehmende. Backen:
Sing-Kafi, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 27. Oktober, 9.30 Uhr. Bridge Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr. Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 29. Oktober, 14 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, Handarbeiten erstellen und plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 29. Oktober, 9–11 Uhr.
Musikalische Gestaltung der Gottesdienste durch den Gospelchor Am Sonntag, 25. Oktober, gestaltet der Gospelchor unter der Leitung von Gordana Kekenovska-Kolarova den Gottesdienst in Killwangen um 9.30 Uhr und in Neuenhof um 11 Uhr musikalisch mit. Die Teilnehmenden können sich auf einen Gottesdienst mit jeder Menge Gospel-Feeling freuen. BILD: ZVG
20 Agenda
Limmatwelle Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026
BADEN Barhopping für Singles Singles treffen sich in wechselnden Teams zum Barhopping in Baden und tauschen sich bei Getränken und Snacks aus. Bahnhofplatz, Freitag, 23. Oktober, 19–0 Uhr.
Open mic comedy – English Beginners and pros present fresh comedy material live in an open mic where audience laughter shapes the show.
Nistkastenreinigung Helfenden des Natur- und Vogelschutzvereins Neuenhof treffen sich zur alljährlich nötigen Nistkastenreinigung. Interessierte, die gerne mithelfen möchten, sind willkommen. Parkplatz
Begegnungszone Moët Liechtis Kabarett verbindet satirische Alltagsszenen mit selbst geschriebenen Songs zu Humor und Tiefgang.
Friedhof Papprich Samstag, 24. Oktober, 13.30 Uhr.
Nordportal Baden, Freitag, 23. Okto ber, 20–22 Uhr.
im Kornhaus, Samstag, 24. Oktober, 15–16.10 Uhr. Sonntag, 25. Oktober, 11–12.10 Uhr.
Vernissage Kurwassermusik Die Klanginstallation verbindet atmosphärische Klänge mit Baderegeln und zeigt eindrücklich den Zusammenhang von Kultur und Ordnung. Inhalatorium Baden, Samstag, 24. Oktober, 16–21 Uhr.
Piano District Anton Mejias präsentiert Bachs Englische Suiten in einer Schweizer Klavierreihe, die intensive und besondere musikalische Momente schafft. Druckerei Baden, Samstag, 24. Oktober, 19.30–21.30 Uhr.
Meine Jahre auf Facebook Michael Schweizer erzählt sarkastisch die wahren Geschichten hinter seinen Facebook-Posts von 2007 bis 2017 in einer Comedy-Show. Kurtheater, Samstag, 24. Oktober, 20–22 Uhr.
Chapter Local Hardtechno, Industrial und Schranz mit DJs im Käfig, umgeben von Licht, Nebel und Laser für ein intensives Erlebnis. Nord portal, Eventhalle Baden, Samstag, 24. Oktober, 23–5 Uhr.
Klavierrezital mit Ilya Shmukler Pianist Ilya Shmukler interpretiert Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopin und Sergei Rachmaninow. Den Auftakt gestaltet die 13-jährige Querflötistin Noémi Dinerchtein. Weitere Infos unter www.korendfeld.ch. Gartensaal der Villa Boveri, Baden, Sonntag, 25. Oktober, 17 Uhr.
Deutschkenntnisse, verstehen Schweizerdeutsch besser und erleben Schweizer Kultur. Stadtbibliothek Baden, Montag, 26. Oktober, 17.30– 18.45 Uhr.
Jazz-Monday Das Unitrio spielt mit Matthieu Michel ruhige, kreative Improvisationen, die auf langjähriger Vertrautheit und Spiellust basieren. Stadtbistro Isebähnli, Montag, 26. Oktober, 20.15 Uhr.
Erzählcafé der Pro Senectute Aargau Das Erzählcafé lädt Personen über 60 Jahren zum gemeinsamen Erinnern und Entdecken mit dem Thema Erntedank und goldiger Herbst ein. Bahnhofstrasse 40, Dienstag, 27. Okto ber, 15–16.30 Uhr.
Museumskarussell – Fokus Farben Kinder von 2 bis 5 Jahren entdecken spielerisch Farben, experimentieren und gestalten mit bunten Materialien. Museum Langmatt, Dienstag, 27. Oktober, 15–16.30 Uhr.
Einführung in die Welt der Laktofermentation Der Kurs vermittelt praxisnah Theorie, Geschichte, Techniken und Verkostung rund um Laktofermentation mit Tipps und Nachbetreuung. Carota Organic Store, Dienstag, 27. Oktober, 18–21 Uhr.
Heimliche Hauptstadt der Eidgenossen Die Führung zeigt Badens politische Bedeutung im 15. Jahrhundert mit Besuchen am Schloss Stein und dem historischen Tagsatzungssaal. Info Baden Tourist Office, Sonntag, 25. Oktober, 11–12.30 Uhr.
Kurwassermusik – Klanginstallation in drei Aquarien Die Klanginstallation «Kurwassermusik» macht heilendes Wasser mit Aquarien und Sensoren interaktiv hörbar. Inhalatorium Baden, Sonntag, 25. Oktober, 13–22 Uhr.
Pittura e Vino – Malworkshop mit Nastiart Teilnehmende gestalten unter Anleitung von Anastaciia von Nastiart ein abstraktes Acrylkunstwerk in entspannter Atmosphäre. Armando’s Pane e Vino, Sonntag, 25. Oktober, 14–17 Uhr.
Finissage Ufern Drei Künstler zeigen Werke, die flüchtige Prozesse und Vergänglichkeit in Zeichnungen, Skulpturen und Installationen erforschen. Kunst im Trudelhaus, Sonntag, 25. Oktober, 15–17 Uhr.
Deutsch-Café Im moderierten Gespräch vertiefen Teilnehmende
Zen-Meditation Zazen und Gehmeditation fördern innere Ruhe, geistige Klarheit und Mitgefühl in Harmonie von Körper und Geist. Bewegungs
Jugendraum, Samstag, 24. Oktober, 11–15 Uhr.
Zäni, Freitag, 23. Oktober, 19–21 Uhr.
Gummi mit der Axt Geschichten zwischen Menschen und anderen Tieren für alle ab 8 Jahren. Theater
Donnerstag, 29. Oktober, 20 Uhr.
Frauen-Kleidertausch Für Mädchen und Frauen ab 14 Jahren. Gut erhaltene Winterkleider, Schuhe, Taschen, Schmuck mitbringen, anprobieren und mitnehmen. Mit Kaffee und Kuchen zur Stärkung.
Freitag, 23. Oktober, 19–21.30 Uhr.
Kindermuseum, Samstag, 24. Oktober, 14–17 Uhr und Sonntag, 25. Oktober, 10–17 Uhr.
die Kanzlei: Tel. 056 552 91 40.
NEUENHOF
Rum-Tasting: Flucht in die Karibik! Die Teilnehmenden degustieren fünf karibische Rum-Sorten mit kalten Vorspeisen und erhalten abends 10 Prozent Einkaufsrabatt. Vomfass Baden,
Papier, Papyrus, Pinselstrich Teilnehmende probieren verschiedene Schreibgeräte und Unterlagen aus und entdecken dabei alte und neue Schreibtechniken. Schweizer
Winner Swiss Blues Challenge 2026: Ronny Rast (CH) Ronny Rast und seine Band begeistern mit authentischem Blues, der durch sein Gitarrenspiel und seine gesangliche Versiertheit überzeugt. Aktionshalle Stanzerei,
Club di lettura in italiano Stadtbiblio thek Baden, Dienstag, 27. Oktober, 19–20.30 Uhr. Wälder im Frühling Das Stück behandelt Mutterschaft, familiäre Erwartungen und soziale Gerechtigkeit aus der Perspektive junger Erwachsener mit Humor. Kurtheater, Dienstag, 27. Oktober, 19 Uhr.
Schaufenster Archiv – Provenienzforschung Die Führung zeigt die Ergebnisse der Provenienzforschung mit historischen Hintergründen und ehemaligen Eigentümern der Werke. Museum Langmatt, Mittwoch, 28. Oktober, 12.15–13.15 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Schach Das Schachspiel richtet sich an Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren und wird von Albert Bruggmann geleitet. Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Baden, Mittwoch, 28. Oktober, 13.30–16 Uhr.
Digital Marketing Summit 2026: Video, KI und Media-Trends Elf Speaker aus Media, Kreation, KI und Video zeigen Marketing- und KI-Trends 2027 mit
Ufo im See Peter und Martin verstecken einen bewusstlosen Ausserirdischen, während unerwartete Gäste ein turbulentes Verwirrspiel auslösen. Katholisches Pfarrheim, Samstag, 24. Oktober, 20–22.30 Uhr, und Sonntag, 25. Oktober, 17–19.30 Uhr.
BILD: ZVG
Cases, Studien, Panels und wertvollem Networking. Maybaum Film, Mittwoch, 28. Oktober, 13.30–18.30 Uhr.
Flitzende Roboterbälle Kinder ab 8 Jahren lernen spielerisch Programmieren, indem sie Parcours für Roboterbälle bauen und sie mit iPads steuern. Stadtbibliothek Baden, Mittwoch, 28. Oktober, 14–15.30 Uhr.
Küngs Kabarett-Kapelle Spritzige Zeitreise mit satirischen Texten, schwungvollen Melodien und humorvollen Kommentaren. Villa Boveri, Mittwoch, 28. Oktober, 19.30–22 Uhr.
Quizabend mit Cyrill Bei abwechslungsreichen Quizrunden führt Cyrill durch den Abend und sorgt für beste Unterhaltung und aktive Teilnahme.
Kaffeemorgen-Treff des Naturund Vogelschutzvereins Neuenhof Ungezwungener Kaffeemorgen mit Austausch. Restaurant Santos, Don nerstag, 29. Oktober, 9.30–11.30 Uhr.
SPREITENBACH
23., Samstag, 24, Sonntag, 25., Mittwoch, 28. und Donnerstag, 29. Oktober, 10–17 Uhr.
Spiel und Grill Das Jubiläumsevent bietet vielfältige Spielattraktionen für Kinder bis zur 6. Klasse und deren Bezugspersonen. Jugendtreff Spreiti, Freitag, 23. Oktober, 15–17 Uhr.
Kinder mit AD(H)S beim Lernen unterstützen Katja Bianchi Waldis zeigt praxisnahe Lernstrategien zur Stärkung von Konzentration und Motivation bei Kindern mit AD(H)S.
Klangwelten im Dialog Ana Turkalj und Nejc Grm gestalten ein musikalisches Gespräch zwischen Cello und Akkordeon mit facettenreichem Programm. Aula Glattler, Sonntag,
& Sport Bar, Donnerstag, 29. Oktober, 18–21 Uhr.
Badens düstere Ecken Die Führung enthüllt dunkle Orte, Geheimnisse und Legenden aus 2000 Jahren Badener Geschichte auf spannende Weise. Kreisel vor dem Landvogtei schloss, Donnerstag, 29. Oktober, 18–19.30 Uhr.
Eröffnung Badener Wunderdorf Mit einem Feuerzauber von «Baden brennt» und Musik des Trios Armin Schöpfer. Theaterplatz, Donnerstag,
raum mit Herz, Freitag, 23. Oktober, 18–19 Uhr.
Schenk mir eine Geschichte – Italienisch Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust an der italienischen Sprache wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Begleitperson. Der Eintritt ist frei. Gemein debibliothek Wettingen, Samstag, 24. Oktober, 10–11 Uhr.
Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium Schülerinnen und Schüler führen im Parlatorium Wettingen durch das Archiv der Fragen und diskutieren an Wochenenden über Wissen, Glaube und Wahres. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 24. Oktober, 10–17 Uhr.
Schnuppertraining Hockeyschule Das Schnuppertraining ist speziell für Kinder von 4 bis 8 Jahren konzipiert und bietet einen spielerischen Einstieg. Eisbahn Tägerhard, Samstag, 24. Oktober, 11.15–12.15 Uhr.
Erzählraum – Nachbarschaft Im moderierten Erzählraum teilen Menschen ihre Lebensgeschichten und gewinnen dabei neue Perspektiven. Gemeindebibliothek Wettingen,
Klangwelten im Dialog Ana Turkalj und Nejc Grm spielen Werke von Rachmaninow, Bartók und Popper in einem ausdrucksstarken musikalischen Dialog. Kapelle Brunnenwiese, Sonntag, 25. Oktober, 17–18 Uhr.
Pro Senectute – Jassen 60 Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren spielen wöchentlich Jass mit deutschen Karten in geselliger Runde unter der Leitung von Silvia Egli. Alterszentrum St. Bernhard, Montag, 26. Oktober, 13.30–17 Uhr.
Clean Force Für es subers Spreiti. Werkhof Spreitenbach, Samstag, 24. Oktober, 10–12.30 Uhr.
Louie & The Wolf Gang Rockabilly, Country und Neorockabilly sowie authentische Bühnenpräsenz und grosse Erfahrung. Henry’s Live Music
WETTINGEN
Samstag, 24. Oktober, 16–18 Uhr.
Dekarb – was? Die Umweltarena zeigt in der Führung «Dekarb – was?» Innovationen für eine Co2-freie Zukunft bei Wohnen, Mobilität und Energie. Umweltarena, Freitag,
Armando’s Pane e Vino, Mittwoch, 28. Oktober, 19.30–21.30 Uhr.
Chorherrenhus, Mittwoch, 28. Okto ber, 20–21.30 Uhr.
Katholisches Pfarreiheim, Mittwoch, 28. Oktober, 14 Uhr.
25. Oktober, 11–12 Uhr.
Hauptübung Feuerwehr Einblick für die Bevölkerung von Spreitenbach, Angehörige und Interessierte. Feuerwehrmagazin, Zentrumsstrasse 1, Samstag, 24. Oktober, 14–17.30 Uhr.
Geschichtenzeit Claudia Steiner erzählt eine Geschichte für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Gemeindebiblio thek, Dienstag, 27. Oktober, 16.30– 17 Uhr.
Politapéro Für die Bevölkerung von Spreitenbach. Zentrumsschopf, Dienstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr.
Seniorennachmittag Unterhaltung mit den Old Boys und anschliessendem Zvieri. Anmeldung bis 23. Oktober an
Gschichte-Chischte Die Gemeindebibliothek Wettingen zaubert Geschichten aus der Kiste für Kinder und ihre Begleitpersonen. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Gemeindebiblio thek Wettingen, Montag, 26. Oktober, 16.30–17 Uhr.
KV uf de Gmeind Infoabend für Jugendliche und Eltern rund um die Lehre auf der Gemeinde. Rathaussaal, Dienstag, 27. Oktober, 19 Uhr.
WÜRENLOS Vortrag «Für ein erfülltes Leben: Loslassen können» Br. Niklaus Kuster zeigt, wie das Loslassen von Dingen, Ideen und Lebensphasen befreiend wirkt, kostenloser Vortrag. Alte Kirche Würenlos, Freitag, 23. Oktober, 19.30–21 Uhr.
Klangbad Das Livekonzert mit Klangschalen, Monochord und Sansula fördert tiefe Ruhe und Entspannung für Körper, Geist und Seele. Yoga im Dorf, Freitag, 23. Okto ber, 19.30–20.30 Uhr.
29. Oktober, 18–23.59 Uhr.
Hydro-Walks mit Lucie Tuma Lucie Tuma verbindet geologisches Wissen, somatische Praxis und poetische Reflexion in einem Spaziergang mit gemeinsamem Bad. Inhalatorium
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Baden, Donnerstag, 29. Oktober, 18 Uhr.
Al-Anon Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern, Infos unter www. al-anon.ch. Chorherrenhus, Donners tag, 29. Oktober, 20–21.45 Uhr.
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