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20261022_WOZ_GENANZ

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5200 Brugg • Nr. 43 – Donnerstag, 22. Oktober 2026

Das Amtsblatt der Gemeinde Hausen AG Die Regionalzeitung für den Bezirk Brugg und angrenzende Gemeinden

UNTER UNS

Zuhören. Anpacken. Miteinander.

Sibille Egloff Francisco, Redaktorin

In den Stadtrat

Jacqueline van de Meeberg-Meichtry jacquelinevandemeeberg.ch

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Wildischachenstrasse 6 5200 Brugg

ENTDECKE JETZT UNSERE JUBI-DEALS

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Gleicher Ansprechpartner. Neue Kontaktdaten. Persönlich, direkt und wie gewohnt für Sie da.

Birreter Dorfstrasse bereitet Sorgen Sie ist eng wie eine Einbahnstrasse. Wenn sich zwei Autos auf der Dorfstrasse in Birrhard kreuzen, müssen sie auf das Trottoir ausweichen. Dabei kann es immer wieder zu brenzligen Situationen kommen. Ausserdem gilt auf der Strasse, die mitten durch das

Zwischen Riniken und Florenz RINIKEN Georg Aranya hat es aus seiner Heimat nach Florenz verschlagen. Nun stellt der Riniker Künstler seine Werke in Oberflachs aus. Er widmet sich in seiner Kunst ganz dem menschlichen Körper. Anatomisch bestechend präzis, strahlen seine Skulpturen eine einnehmende Dringlichkeit aus. Und für Georg Aranya selbst sind sie weit mehr als bloss das Ergebnis seiner Kreativität. Für den Künstler, der aus Riniken stammt und an der Kunstakademie in Florenz studiert, sind die Skulpturen «eine Art Rückzugsort», wie er sagt. Ein eigenes Atelier hat er derzeit nicht. So entstehen Aranyas Arbeiten hauptsächlich im Rahmen des Studiums. Dort verbringt der Riniker wöchentlich mindestens 32 Stunden im Unterricht. Aranya stellt seine Werke nun im Rahmen einer Doppelausstellung unter dem Motto «Natur eingefangen in Form und Licht» im Oberflachser Zehntenstock aus. Seite 9 INSER AT

Roger Dürst Kundenberater T: +41 (0)58 200 57 75 M: +41 (0)79 832 21 55 roger.duerst@chmedia.ch

Dorf führt, Tempo 50. Nun ruft die Gemeinde die Bevölkerung auf, auf der Dorfstrasse Vorsicht walten zu lassen. Und sie spielt mit dem Gedanken, sich an den Kanton zu wenden – was sie vor Jahren bereits einmal getan hat. Seite 5 BILD: MARKO LEHTINEN

«Es macht mich wütend, dass wir heute noch darüber sprechen. Diese Frage würden Sie einem Mann nie stellen», antwortete die SVP-Bundesratskandidatin Céline Amaudruz auf die Frage, wie sich das politische Amt mit ihrer Rolle als Mutter zweier kleiner Kinder vereinbaren lasse. Ich verstehe ihre Empörung. Dass man als beruflich engagierte Mutter immer wieder infrage gestellt wird, erlebe ich selbst zur Genüge. Erst letzthin wurde ich gefragt, wieso ich überhaupt Kinder habe, als ich in dieser Kolumne die schwierige Ferienbetreuungssituation für berufstätige Eltern thematisierte. Beim Lesen der Reaktionen kam mir oft der Satz «Einem Mann würde man das nicht schreiben» in den Sinn. Vor meiner Zeit als Mutter war ich naiverweise der Meinung, dass Gleichstellung in der Schweiz praktisch Realität ist. Doch seit der Geburt meiner Kinder weiss ich, dass das ein Märchen ist. Die Erwartungen an Vater und Mutter könnten unterschiedlicher nicht sein. Wenn er 80 Prozent arbeitet und am Papitag die Kinder hütet, wird er gefeiert. Umgekehrt wird sie dafür kritisiert. Oder es ist einfach normal. Man kann sicher sein, hätte man sich stattdessen für das Modell Hausfrau entschieden, wäre es vielen ebenfalls nicht genehm. Dass Paare nicht nur Vollzeit arbeiten wollen, sondern auch müssen, sollte angesichts der stetig steigenden Kosten einleuchten. Sollten wir ihnen nicht etwas mehr Respekt entgegenbringen? Schliesslich finanzieren sie die AHV-Beiträge vieler ihrer Kritiker mit. Zurück zur möglichen Nachfolgerin von Guy Parmelin: Ich finde es toll, dass auch eine SVP-Frau die Nase voll hat von der gesellschaftlichen Hetze gegen Mütter. Und das, obwohl ihre Partei das traditionelle Familienmodell noch immer hochhält. Ich würde die Wahl von Céline Amaudruz begrüssen. Es wäre ein positives Zeichen für viele berufstätige Mütter mit kleinen Kindern. Feedback an sibylle.egloff@chmedia.ch

Ein Werk des jungen Künstlers Georg Aranya.

BILD: ZVG


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General-Anzeiger • Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026

AMTLICHES

BAUGESUCHE

FILMTIPP

Birr

Bauherrschaft: Cecere Roberto und Maribel, Hinterhofstrasse 2c, 5242 Birr Projektverfasser: Cecere Roberto und Maribel, Hinterhofstrasse 2c, 5242 Birr

Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2027 – 2030

Bauprojekt: Ersatz Hecke durch Sichtschutz aus Aluminium und Rankgittern sowie Einbau einer Gartentüre, Parzelle Nr. 1210, Hinterhofstrasse 2c, 5242 Birr

Die Kirchenpflege publiziert die Gesamterneuerungswahlen wie folgt (3. Publikation):

Das gute Deutschland Vaterland, PL/DE/FR 2026, im Kino

Deutschland, 1949: Nach 16 Jahren im Exil kehrt Thomas Mann (Hanns Zischler) in seine Heimat zurück. Anlässlich des 200. Geburtstags von Goethe soll der Nobelpreisträger gleich an zwei Orten geehrt werden. Bei der Reise von Frankfurt am Main nach Weimar begleitet ihn Tochter Erika (Sandra Hüller). Dabei erleben sie ein Deutschland, das sich so kurz nach dem Krieg in einer Selbstfindungsphase befindet – und kurz vor seiner endgültigen Spaltung steht. Regisseur Paweł Pawlikowski inszeniert das ruhige Drama in überragenden Schwarz-WeissBildern und mit vielen Leerstellen. Nur selten wird wirklich ausgesprochen, was die Figuren bewegt. Dass die Reise unter Polizeischutz erfolgt und von der CIA verfolgt wird, ist nur einer der Punkte, die den Zwiespalt des neuen Deutschlands zeigen. «Wenn ich damals nicht gegangen wäre, sässen wir heute nicht hier», antwortet Thomas Mann auf diejenigen, die ihm vorwerfen, Deutschland als intellektuelle und gesellschaftliche Grösse im Stich gelassen zu haben. So ist «Vaterland» auch für die Familie Mann eine Identitätssuche im Europa nach dem Zweiten Weltkrieg.

Sven Martens Redaktor Rundschau

BUCHTIPP

Die fremde Frau Roman von Guillaume Musso Piper, 2026

Die reiche Oligarchentochter Oriana wird ermordet auf ihrer Jacht vor Cannes aufgefunden. Was ging hier vor? Aus verschiedenen Blickwinkeln erfährt man von vier Protagonisten ihre Rolle bei diesem Mord. War es Orianas Ehemann Adrien, der sensible Pianist, der eine heimliche Liebschaft mit dem ehemaligen Kindermädchen pflegte? Oder eben Adèle, seine Geliebte, die aus dem naheliegendsten Grund, der Eifersucht, handelte? Was meint die Ermittlerin Justine Taillandier zu den verwirrenden Umständen und der zurückhaltenden Aussage von Adrien? Und wie erging es Oriana wirklich? Ihre Sicht der Dinge sollte doch alles aufklären, oder? Die Ermittlungen verlaufen sehr harzig. Ein Jahr später wird allerdings die Tatwaffe in einem Schopf gefunden, und der Fall scheint klar zu sein. Orianas Ehemann wird daraufhin verhaftet, doch seine Aussagen passen hinten und vorn nicht zum Tathergang. Kleine Zeitsprünge helfen der Leserin und dem Leser, den Mord Schritt für Schritt zu entwirren. Ein kurzweiliger und unterhaltsamer Krimi, den man in einem Zug durchlesen kann. Tanja Ott Mitarbeiterin der Gemeindeund Schulbibliothek Windisch

Rechtsgrundlagen Kirchenordnung (KO, SRLA 1.2-1) Reglement über Wahlen und Abstimmungen an der Urne in den Kirchgemeinden (RWA, SRLA 3.5-1)

Birr, 22. Oktober 2026

Der Gemeinderat

Wahltermin 29. November 2026 1. Bauherrschaft: S. Fässler, Steinweg 2, 5210 Windisch, L. Boller, Kanzleistrasse 133, 8004 Zürich

Kirchenpflege, Präsidium der Kirchenpflege, Synode, Rechnungsprüfungskommission Das Wahlbüro erklärt als in stiller Wahl gewählt: Kirchenpflege Daniela Schwarz, 1974, von Brugg Gertrud Walter, 1973, von Luzern Ulrich Wittwer, 1958, von Linden BE Rudolf Füchslin, 1966, von Brugg Helene Pfister, 1964, von Brugg Marianne Rudolf, 1971, von Gsteig Katharina Süess, 1959, von Schinznach und Basel Silvio Hirt, 1980, von Villigen AG Kirchenpflegepräsidium Silvio Hirt, 1980, von Villigen AG Synode Rudolf Füchslin, 1966, von Brugg Rolf Zaugg, 1966, von Eriswil BE Rechnungsprüfungskommission Reto Galbier, 1967, von Wartau SG Dorothee Heer, 1952, von Basel Hanspeter Stalder, 1968, von Sumiswald BE und Brugg

Bauvorhaben: BG - 2026-4545, Ersatz Dachlukarne durch ein Dachflächenfenster, Holderweg 9, 5200 Brugg, Parz. 1296 Weitere Genehmigungen: Nicht erforderlich 2. Bauherrschaft: BruggInvest AG, Bahnhofstrasse 11, 5200 Brugg Bauvorhaben: BG - 2026-3977, Kästli Storen als Sonnenschutz montieren, Hauptstrasse, 19, 5200 Brugg, Parz. 464 Weitere Genehmigungen: Weitere Bewilligungen und Zustimmungen kantonaler oder eidgenössischer Behörden sind notwendig. 3. Bauherrschaft: Zimmerli Baumanagement GmbH, Kirchhaldenstrasse 13, 5222 Umiken

Gegen die Wahlen kann gemäss § 146 der Kirchenordnung (SRLA 1.2-1) innert drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses beim Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau, Stritengässli 10, 5001 Aarau, Beschwerde eingereicht werden. Eine allfällige Beschwerde ist schriftlich einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Bauvorhaben: BG - 2026-4597, Umnutzung Gewerbefläche, Hauptstrasse 35, 5200 Brugg, Parz. 439 Weitere Genehmigungen: Weitere Bewilligungen und Zustimmungen kantonaler oder eidgenössischer Behörden sind notwendig. Planauflage: Die Unterlagen liegen vom 23. Oktober 2026 bis zum 23. November 2026 auf der Abteilung Planung und Bau in Brugg sowie der Homepage von Brugg zur Einsichtnahme öffentlich auf.

Brugg, 5. Oktober 2026 Ref. Kirchgemeinde Brugg, Kirchenpflege und Wahlbüro

Einwendungen: Sind dem Stadtrat Brugg mit Antrag und Begründung einzureichen bis zum 23. November 2026. Abteilung Planung und Bau, Brugg

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 8. November 2026, um 10.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Windisch

Bauherrschaft: Campigotto Sabry und Ghersom, Breitenstrasse 6g, 5242 Lupfig Projektverfasserin: Campigotto Sabry und Ghersom, Breitenstrasse 6g, 5242 Lupfig Bauprojekt: Erweiterung Sichtschutz – nachträgliches Baugesuch, Parzelle Nr. 1200, Breitenstrasse 6g, 5242 Lupfig

Traktanden 1. Wahl der Stimmenzählenden und Feststellung der Präsenz 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 12. Mai 2026 3. Budget 2027: Genehmigung 4. Finanzplan 2027 – 2031: Kenntnisnahme 5. Mitteilungen aus der der Kirchenpflege 6. Vorschau auf die Synode vom 18. November 2026 7. Personelles 8. Verschiedes

Bemerkung: Keine Profilierung Die Pläne liegen vom 24. Oktober bis 23. November 2026 bei der Bauverwaltung Eigenamt zur Einsichtnahme öffentlich auf. Einwendungen gegen die Bauvorhaben sind während der Auflagefrist mit einem Antrag und dessen Begründung dem Gemeinderat einzureichen. Lupfig, 22. Oktober 2026

Der Gemeinderat

DIE KIRCHENPFLEGE Bauherrschaft: Bolgiani Carola und Fabio, Breitenstrasse 54, 5242 Lupfig Projektverfasserin: MegaWatt Solar AG, Blegistrasse 7, 6340 Baar Bauprojekt: Installation Photovoltaikanlage, Parzelle Nr. 1056, Gebäude Nr. 586, Breitenstrasse 54, 5242 Lupfig

Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Bemerkung: Keine Profilierung

Folgende Personen haben bei der Gemeinde Windisch das Gesuch um ordentliche Einbürgerung eingereicht:

Die Pläne liegen vom 24. Oktober bis 23. November 2026 bei der Bauverwaltung Eigenamt zur Einsichtnahme öffentlich auf. Einwendungen gegen die Bauvorhaben sind während der Auflagefrist mit einem Antrag und dessen Begründung dem Gemeinderat einzureichen.

• Gorselitz Sandra, 1986, weiblich, Deutschland, Spinnereistrasse 8 • Stoilov Dalibor, 1990, männlich, Bulgarien, Kornfeldstrasse 24 • Stoilova Sandra, 1990, weiblich, Nordmazedonien, Kornfeldstrasse 24 • Stoilov Jovan, 2016, männlich, Nordmazedonien, Kornfeldstrasse 24 • Stoilov Noemi, 2018, weiblich, Nordmazedonien, Kornfeldstrasse 24 • Stoilov Luka, 2021, männlich, Nordmazedonien, Kornfeldstrasse 24 • Dais Christian, 1979, männlich, Deutschland, Dohlenzelgstrasse 45 • Lafkioti Myrsini, 1981, weiblich, Deutschland und Griechenland, Dohlenzelgstrasse 45 • Dais Aristidis, 2016, männlich, Deutschland, Dohlenzelgstrasse 45 • Dais Theodor, 2020, männlich, Deutschland, Dohlenzelgstrasse 45

Lupfig, 22. Oktober 2026

Der Gemeinderat

Baugesuch Nr.: 2026-0075 Bauherr: Centurion Towerhotel AG, Steinackerstrasse 1, 5210 Windisch

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Windisch, Dohlenzelgstrasse 6, 5210 Windisch, eine schriftliche Eingabe zu jeder Person einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive als auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Grundeigentümer: STWEG Centurion Tower, c/o Realit Treuhand AG, Bahnhofstrasse 41, 5600 Lenzburg Projektverfasser: Wagner Schriften AG, Anglikerstrasse 20, 5610 Wohlen

GEMEINDEKANZLEI WINDISCH

Bauvorhaben: 1 Stück Leuchtschrift «Restaurant IGNIS»

«Das Gewitter in meinem Kopf zieht rasch weiter.» Nadja Brönnimann

Mein epileptischer Anfall ist kurz – helfen ist einfach. Mehr erfahren auf epi.ch

artischock.net

Bild: Pathé Films

Die Pläne liegen vom 24. Oktober bis 23. November 2026 bei der Bauverwaltung Eigenamt zur Einsichtnahme öffentlich auf. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist mit einem Antrag und dessen Begründung dem Gemeinderat einzureichen.

Standort: Parzelle Nr. 1841, Gebäude Nr. 2193, 5210 Windisch Planauflage: vom 22. Oktober 2026 – 25. November 2026 auf der Abteilung Planung und Bau und über www.windisch.ch Einwendungen: sind bis 25. November 2026 schriftlich und begründet der Abteilung Planung und Bau, Dohlenzelgstrasse 6, 5210 Windisch, einzureichen. Windisch, 19. Oktober 2026

DER GEMEINDERAT


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General-Anzeiger • Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026

Einwohnerrat genehmigt Budget BRUGG Der Einwohnerrat sagt Ja zum Budget

2027 – trotz sattem Minus von fast vier Millionen Franken. An der Sitzung gibt es kritische Voten, aber auch Lob für die Bemühungen des Stadtrats.

MARKO LEHTINEN

Der finanzielle Druck ist gross, vor allem die Pflegefinanzierung macht der Stadt zu schaffen. Entsprechend lesen sich die Zahlen im Budget 2027, das ein Defizit von 3,86 Millionen Franken bei immerhin gleichbleibendem Steuerfuss von 97 Prozent vorsieht. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 9,5 Millionen Franken. Der Stadtrat hatte das Budget im September vorgestellt, am vergangenen Freitag galt es für den Einwohnerrat, darüber zu befinden. Und die Meinungen waren bereits gemacht. Die GLP, Mitte, FDP und Grüne hatten im Vorfeld angekündigt, das Budget trotz roten Zahlen zu genehmigen. Sie hatten den Stadtrat zwar unter anderem für eine ungenügende Prioritätensetzung kritisiert, aber auch dafür gelobt, die schwierige Situation erkannt zu haben und nun entsprechend restriktiv zu planen – dies im Zeichen der vom Einwohnerrat geforderten nachhaltigen Stabilisierung des Finanzhaushalts. Dem Stadtrat wurde zudem zugutegehalten, dass er sich bei der Ausarbeitung des Budgets an den Finanzplan halte. Die EVP hatte im Fraktionsbrief vor der Sitzung offengelassen, ob sie dem Budget zustimmt, die SP behielt sich einige Änderungsanträge vor. Eine klare Abfuhr hatte es lediglich von der SVP gegeben.

«Eine Etappe auf dem Weg»

Ähnlich waren die Voten nun an der Sitzung. Die Stadträtin Yvonne Buchwalder bezeichnete das Budget einlei-

tend als «ehrlich und verantwortbar». Es zeige auf, wo die Stadt stehe. «Laufende Ausgaben können nach wie vor nicht durch Erträge gedeckt werden», sagte Buchwalder. Das Budget 2027 stehe nicht für das Erreichen des Endziels, sodern für eine Etappe auf dem Weg dorthin. «Gesunde Finanzen werden die grosse Herausforderung der kommenden Jahre bleiben.» Jacqueline van de Meeberg sagte im Namen der Mitte-Fraktion: «Wir sehen, dass im Stadtrat erste Bemühungen unternommen worden sind.» Yves Gärnter von den Grünen befand, dass die Budgetzahlen der Finanzplanung entsprächen. «Formell ist die Übereinstimmung gegeben, und wir erkennen den Willen des Stadtrats, effizient zu arbeiten.» Auch Pascal Ammann stellte im Namen der SP fest, dass der Stadtrat an der Finanzplanung festhalte. Und Colette Degrandi von den Grünliberalen fand ebenfalls lobende Worte: «Trotz Spardruck investiert die Stadt an den richtigen Orten. Durch diese Investitionen erhoffen wir uns einen längerfristigen Mehrwert.»

Kritische Stimmen

Kritisch gab sich die FDP: Titus Meier sagte, dass niemand mit dem Budget richtig zufrieden sein könne, sogar wenn der Finanzplan eingehalten werde. «Die FDP stimmt dem Budget zu. Wir hoffen aber, der Stadtrat bekommt künftig mehr Drive hin», so Meier. Elias Gerber unterstrich im Namen der EVP die Forderung, «dass eine konsequente Priorisierung über die Ausgaben stattfindet», während die SVP klare Worte fand. Daniel Zulauf erklärte,

Der Einwohnerrat debattierte über die Finanzen 2027. in den letzten 15 Jahren sei «gewaltig etwas schiefgelaufen», und die SVP werde dem Budget 2027 nicht zustimmen. Bei der Detailberatung war es allerdings nicht die SVP, die den Rat vor der abschliessenden Abstimmung mit Änderungsanträgen beschäftigte, sondern die SP. Ihre drei Änderungsanträge betrafen die Sparten Kultur und Jugendarbeit.

Vier Änderungsanträge

Die Partei beantragte eine Änderung beim Betriebsbeitrag für das Kulturhaus Odeon, da der kantonale Leuchtturm-Beitrag für das Haus weggefallen ist. Eine Kürzung würde die ohnehin finanziell enge Situation des Odeon weiter verschärfen, der bisherige Betrag von 90 000 Franken müsse beibehalten werden. Der Antrag wur-

de mit 19 Ja- zu 26 Nein-Stimmen abgelehnt. Erfolglos war auch der Antrag, das Budget für den Betriebsaufwand der Jugendarbeit, das um 20 000 Franken gekürzt wurde, wieder um 10 000 Franken zu erhöhen. Er wurde mit 15 Ja zu 30 Nein abgelehnt. Der Änderungsantrag, das Strassenmusikfestival Brugglyn Beats weiterhin mit 10 000 Franken zu unterstützen, fand hingegen Anklang und wurde mit 31 Ja zu 12 Nein gutgeheissen. Ein vierter Änderungsantrag der Grünen forderte schliesslich eine Erhöhung der «Entnahme aus dem Kulturfonds» von 25 000 Franken auf 35 000 Franken. Der Antrag wurde mit 14 Ja zu 31 Nein abgelehnt, bevor es zur Abstimmung über das Budget 2027 als Ganzes kam. Es wurde mit 32 Ja-Stimmen zu 13 Nein-Stimmen genehmigt.

BILD: MARKO LEHTINEN

DIE TRAKTANDEN An der Einwohnerratssitzung vom 16. Oktober standen neben dem Budget sechs weitere Traktanden auf der Liste. Nach der Inpflichtnahme von Angela Lunginovic (SVP), die für die weggezogene Marianne Möckli nachrückt, wurden die Verpflichtungskredite für die Sanierungen der Deckerhübelstrasse in Villnachern und der Rosenstrasse in Brugg ohne Gegenstimme genehmigt. Durchgewinkt wurden auch ein Planungskredit für den Gestaltungsplan «Alte Post / Annerstrasse», ein Verpflichtungskredit für die Vorstudie «Planungen Bahnhof Nord» und die Revision des Friedhofreglements Rein. LEH

Zum Gedenken an Maya Sommer Geschäftsort auch Maya Sommers Eta blissement Platz, sogar mit einem Kioskfenster. Das Doppelgeschäft mit erweitertem Delikatessenangebot, Tabakprodukten, Comics und Lektüre florierte im Umfeld von alteingesessenen Fachgeschäfte wie der Metzgerei Früh, dem Elektrobetrieb Kern, der Uhren- und Bijouterieboutique Boutellier, Musik Ingold sowie dem Café Lüscher. Die couragierte und freundliche Geschäftsfrau Maya Sommer betätigte sich als eine der ersten Discounterinnen im Brugger Geschäftsleben. Denn den Saisonniers, die sich vor der Heimkehr bei ihr mit Zigaretten eindeckten, gab sie für zehn gekaufte Stangen jeweils eine gratis dazu.

BRUGG Kurz vor ihrem 99. Geburtstag verstarb Maya Sommer im Alterszentrum Sanavita. Sie belebte die frühere Brugger Ladenblüte. HANS-PETER WIDMER

Mit der Erinnerung an die einstige temperamentvolle Geschäftsfrau Maya Sommer-Voegelin verbinden sich Bilder an die frühere Brugger Geschäftswelt, die von vielen Fachgeschäften vor allem in der Altstadt und an der Alten Zürcherstrasse geprägt war. Die 22-jährige Maya aus Untersiggenthal heiratete nach einer kaufmännischen Lehre im Herbst 1949 den an der Molkereifachschule Moudon ausgebildeten Käser Paul Sommer. Die beiden führten zunächst eine Käserei in Gränichen, 1953 kamen sie nach Brugg. Sie zogen einen Sohn und eine Tochter gross.

Milchprodukte und Raucher waren

Paul Sommer übernahm am Lindenplatz, am jetzigen Standort von Otto’s, das Milchgeschäft von Rudolf Schneider, der auf der Milchtour an Herzversagen gestorben war. Währenddessen eröffnete Maya Sommer an der Aarauerstrasse einen Tabakladen mit auserlesenen Raucher- und italienischen Lederwaren. Zudem richtete sie eine kleine Leihbibliothek ein. Auch die Kinder

Bis ins hohe Alter aktiv

Maya Sommer war die drittälteste Windischerin. kamen gern zu ihr, denn in Schubladen erwarteten sie Modellautos und Puppen sowie jede Woche neue MickyMaus- sowie Fix-und-Foxi-Heftli. Im Keller war die Wäscherei Lorch untergebracht, und in einem Anbau flickte Schumacher Steiner die Schuhe der Brugger. Paul Sommer erwarb mit einem erstklassigen Käsesortiment eine breite

BILD: ZVG

Kundschaft. Aber Anfang der 1960erJahre machte er wegen der Handänderung der Liegenschaft Schneider dem Sportgeschäft von Werner Widmer aus Umiken Platz und zügelte wenige Meter weiter an die Alte Zürcherstrasse in das umgebaute Haus von Zahnarzt Gloor, der die Praxis altershalber aufgab. Durch eine Glasscheibe von der Käsetheke getrennt, fand am neuen

Die City-Planung leitete in den 1970erJahren im Stadtteil vom Bahnhof bis zum Lindenplatz einen grossen Umbruch ein. Der Neumarkt entstand. Paul und Maya Sommer traten ihr Geschäft 1976 an «Chäs Ueli» Furrer ab. Sie planten einen gemächlicheren Übergang in den dritten Lebensabschnitt. Paul Sommer übernahm die Führung des Molkereigeschäfts Sennebueb auf der Autobahnbrücke Würenlos, und Maya Sommer setzte ihre Verkaufserfahrung nochmals bei Möbel Pfister ein. Das 1969 erworbene grosszügige Eigenheim in Windisch vertauschten die beiden später mit einer altersge-

rechten Wohnung. Paul Sommer verstarb 2014, Maya Sommer zügelte 2023 ins Altersheim Sanavita. Sie legte bis in ihr hohes Alter Wert auf ein gepflegtes Erscheinen, wirkte gelöst und nahm bis zuletzt am Weltgeschehen Anteil. Als drittälteste Windischerin starb sie am 6. September – eine Woche vor dem 99. Geburtstag Die Abschiedszeremonie auf dem Friedhof Windisch mit Pfarrerin Ursina Bezzola wurde mit berührenden, von der Verstorbenen geliebten Dudelsackklängen begleitet.

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Freie Lehrstelle Detailhandelsfach-Frau/Mann - Ab August 2027 - 3-jährige Lehrstelle EFZ (Einkaufserlebnisse Lebensmittel) - Option Berufsmatur möglich Bewerbe Dich bei uns für diese lebendige und teamorientierte Ausbildung in der Biowelt. Mehr Informationen: www.buono.ch oder direkt im Geschäft.

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General-Anzeiger • Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026

BAUGESUCHE

VERANSTALTUNGEN Baugesuch Nr.: 2026-0072

FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG

Bauherr: Infoboard Schweiz AG, Industriestrasse 149, 9200 Gossau Grundeigentümer: Einwohnergemeinde Windisch, Dohlenzelgstrasse 6, 5210 Windisch Projektverfasser: Infoboard Schweiz AG, Industriestrasse 149, 9200 Gossau Bauvorhaben: Montage eines digitalen Informationsbildschirms Standort: Parzelle Nr. 1001, Dorfstrasse 58, 5210 Windisch

ADVENTSMARKT

Planauflage: Vom 26. Oktober 2026 bis 25. November 2026 auf der Abteilung Planung + Bau und über www.windisch.ch. Einwendungen: sind bis 25. November 2026 schriftlich und begründet der Abteilung Planung + Bau, Dohlenzelgstrasse 6, 5210 Windisch, einzureichen. Windisch, 12. Oktober 2026

FARO Gemeinsam gestalten wir Lebensräume

DER GEMEINDERAT

Das heutige Rezept:

Linsen-Dal für 4 Personen 2 EL 1 3 2 2 EL 1 EL 200 g 1l 2 TL

VERANSTALTUNGEN

Sonntag, 22. November 2026 10–16 Uhr Bei der La Cantina in Windisch (Zugang Bachmattstrasse) Mehr Infos online

Zubereitung 1. Kokosfett in einer Bratpfanne erhitzen, Zwiebeln und alle Zutaten bis und mit Curry hinzugeben, ca. 3 Minuten rösten. 2. Linsen hinzugeben, mit Bouillon ablöschen, Zucker beigeben, würzen, zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Einladung zum 2. Diskussions-Forum

3. Pfanne von der Platte nehmen, Zitronensaft und 2/3 des Jogurts unter das Dal mischen. 4. Dal anrichten, mit restlichem Jogurt und Peterli garnieren.

Mittwoch, 4. November, 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus

Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/

Entwicklung der Gemeinde braucht Diskussion! Deshalb möchten wir in diesem Forum mit allen interessierten Gemeindemitgliedern offen und ohne starres Reglement über die aktuellen Angelegenheiten und zukünftigen Möglichkeiten der reformierten Kirchgemeinde reden und einen Dialog zwischen Kirchgemeinde und Kirchenpflege aufbauen. Das Format setzt bewusst einen Kontrapunkt zur stark strukturierten Kirchgemeindeversammlung: Hier reden und denken wir gemeinsam, in der Kirchgemeindeversammlung entscheiden wir zusammen.

2 EL 300 g

Kokosfett Zwiebel, gehackt Knoblauchzehen, gepresst cm Ingwer, gerieben gemahlener Kümmel mildes Curry braune Linsen Gemüsebouillon Zucker Salz, Pfeffer Zitronensaft griechisches Jogurt nature ungesüsst Wenig Peterli, gehackt

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten köcheln

Dialog zwischen Kirchgemeinde und Kirchenpfle

INSTRUMENTE UND MEHR

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen.

INSTRUMENTE Amsler AG · Aarau Herzlich willkommen bei uns

Landstrasse 52 | 5430 Wettingen | 056 426 72 09 | musik-egloff.ch

Bastel-Huus Amsler AG · Kasinostraassse 19 · 5000 Aarau · Tel. 062 822 80 40 · info@b bastel-huus.ch · www.bastel-huus.ch

Neumarktplatz 12 · Brugg 056 441 95 50 brugg@schuhwehrli.ch www.schuhwehrli.ch


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General-Anzeiger • Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026

Kanton plant Gassenküche

Eine Dorfstrasse als Nadelöhr

WINDISCH Der Kanton plant in enger

BIRRHARD Die Gemeinde ruft in ihrem Mitteilungsblatt zu mehr Disziplin auf der Dorfstrasse auf. Gemeinde­ ammann Daniel Knappe erläutert die verkehrstechni­ schen Probleme. MARKO LEHTINEN

Die Gemeinde Birrhard richtet sich in ihrem Mitteilungsblatt von Anfang Oktober an die Bevölkerung: «Auf der Dorfstrasse wird vermehrt festgestellt, dass Fahrzeuge das Trottoir befahren. Es ist jedoch nicht als Fahrspur vorge­ sehen, sondern dient im Bedarfsfall lediglich zum kurzen Ausweichen und Anhalten bei Gegenverkehr», schreibt die Verwaltung. Ausserdem bittet sie alle Verkehrsteilnehmenden, die Ge­ schwindigkeit «den örtlichen Verhält­ nissen anzupassen», damit gefährliche Situationen vermieden würden und die Sicherheit gewährleistet werden könne.

Auf der Dorfstrasse in Birrhard kann es bisweilen eng werden.

Daniel Knappe, warum richtet sich die Gemeinde in Sachen Dorfstrasse ausgerechnet jetzt an die Bevölkerung? Haben die gefährlichen Situationen und schweren Unfälle zugenommen, oder gab es mehr Beschwerden? Schwere Unfälle haben sich nicht er­ eignet. Aber wir haben bezüglich Si­ cherheit immer wieder Meldungen aus der Bevölkerung erhalten, denn die Si­ tuation auf der Dorfstrasse ist tatsäch­ lich nicht ideal. Diese Meldungen so­ wie die eigenen Erfahrungen aus der Verwaltung und dem Gemeinderat ha­ ben uns dazu bewogen, die Bevölke­ rung wieder einmal auf die Gefahren auf der Dorfstrasse aufmerksam zu ma­ chen.

Was ist das konkrete Problem? Der Verkehr auf der Dorfstrasse hat zu­ genommen, unter anderem aufgrund der Tatsache, dass sich die Einwohner­ zahl von Birrhard seit dem Jahr 2008 verdoppelt hat. Auf der engen Strasse durch das Dorf gilt wiederum Tempo 50, was heikel ist, wenn zwei Autos auf­ einander zufahren.

Wäre Tempo 30 auf gewissen Abschnitten keine Lösung? Die Dorfstrasse ist eine Kantonsstras­ se. Der Kanton entscheidet also, was mit der Strasse geschieht, nicht wir. Und auf Kantonsstrassen gilt generell Tempo 50. Eine Geschwindigkeitsre­ duktion auf Tempo 30 war bisher somit keine Option. Wir behalten diese Mög­ lichkeit aber auf dem Radar, denn kon­ zeptionell wäre Tempo 30 an gewissen Stellen dieser Strasse wahrscheinlich das Richtige.

BILD: MARKO LEHTINEN

Sie haben auf der Dorfstrasse immer wieder Probleme mit umgefahrenen Pfosten. Das stimmt, die Pfosten sind aus Me­ tall, und wenn jemand in sie hinein­ fährt, wird der ganze Bodenbelag mit­ gerissen. Jedes Mal muss nicht nur der Pfosten ersetzt, sondern auch die Stras­ se repariert werden. Das ist Aufgabe des Kantons, aber ihm gehen immer wieder die Metallpfosten aus.

Sie sagen, die Strasse sei eng.

Gibt es im Gemeinderat Pläne für eine Veränderung der verkehrstechnischen Situation?

Ja, die Dorfstrasse ist hinsichtlich ihrer Breite wie eine Einbahnstrasse. Sie hat ein Ausweichtrottoir, auf dem alle paar Meter ein Pfosten steht. Auf dieses Trottoir müssen die Autofahrenden aus­ weichen, wenn sie sich kreuzen, und dabei aufpassen, dass sie keine Fuss­ gänger, keine Velofahrer und keine Pfosten umfahren. Wenn dann noch der Bus um die Kurve kommt, kann es schnell einmal eng werden und einen Unfall geben.

Wir haben vor rund sechs Jahren beim Kanton angefragt, ob Tempo 30 auf der Dorfstrasse in Birrhard möglich sei, doch die Antwort war: Es gibt im Aar­ gau keine einzige Kantonsstrasse mit Tempo 30. Ende der Diskussion. Kürz­ lich hat man an der Bahnhofstrasse in Aarau, die eine Kantonsstrasse ist, jedoch eine Testphase mit Tempo 30 durchgeführt. Deshalb haben wir vor, den Kanton nochmal auf das Thema an­ zusprechen – was nicht heisst, dass

Tempo 30 für uns die einzig mögliche Lösung ist. Es gibt auch andere Optio­ nen, die im Moment jedoch nicht auf dem Tisch liegen.

Wann ist mit einem Vorstoss des Gemeinderats zu rechnen? Wir sind uns des Problems bewusst und haben es auf der Pendenzenliste. Aber es bleibt dabei: Die Strasse liegt im Zu­ ständigkeitsbereich des Kantons.

Der Birreter Gemeindeammann Daniel Knappe. BILD: ZVG

S T I F T U N G B R U G G E R F E R I E N H A U S S A LO M O N S T E M P E L

LESERBRIEF Mehr Miteinander für Brugg Seit 2021 engagiert sich Jacqueline van de Meeberg in der Ortspartei der Mitte Brugg, sie war zuletzt als Vi­ zepräsidentin im Vorstand tätig und ist als Bezirksschulrätin und Ein­ wohnerrätin aktiv. Sie ist ein ein­ fühlsamer und offener Mensch. Durch ihre Arbeit als Psychothera­ peutin und Rechtspsychologin bringt sie ein tiefes Verständnis für Menschen und deren Anliegen mit. Sie versteht es, verschiedene Mei­ nungen anzuhören, Konflikte zu lö­ sen und tragfähige Kompromisse zu finden. Als berufstätige Mutter kennt sie auch die Herausforderun­ gen bei der Vereinbarkeit von Fami­ lie und Beruf aus eigener Erfahrung. Sie steht für starke Schulen und eine attraktive Stadtentwicklung. Jacqueline van de Meeberg ist of­ fen für jedes Ressort. Entscheidend ist für sie, Brugg gemeinsam mit dem gesamten Stadtrat voranzu­ bringen. Ihr Motto «Mehr Miteinan­ der» bringt diese Haltung auf den Punkt. Ich bin überzeugt, dass sie mit ihrer Offenheit, ihrer Fachkom­ petenz und ihrem Sinn für Zusam­ menarbeit einen wertvollen Beitrag für unsere Stadt leisten kann. Deshalb empfehle ich Jacqueline van de Meeberg zur Wahl in den Stadtrat. BARBARA ITEN, BRUGG

EIN HERBSTLAGER AUF DEM HEMBERG.

■ Herbstlager auf dem Hemberg Eine Woche voller Abenteuer, Kreati­ vität und Gemeinschaft erlebten 23 Kinder und das Leitungsteam beim diesjährigen Herbstlager im Salomons­ tempel auf dem Hemberg. Schon am ersten Tag des Lagers zeigte sich, wie schnell die Gruppe zu­ sammenfand: Nach dem Einrichten der Zimmer wurde draussen gespielt, ge­

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schnitzt und mit Diabolo und Flowers­ ticks geübt. Eine Besonderheit des diesjährigen Lagers war das neue Jobcenter, das den klassischen Ämtliplan ersetzte. Für Jobs wie Tellerwäscherin, Fotografin oder WC­Reinigung erhielten die Kin­ der Salomonstaler, die sie im hauseige­ nen Lädeli The Secret Sweets Shop aus­ geben konnten.

Die Woche war geprägt von abwechs­ lungsreichen Programmpunkten: Im Wald entstand eine Minigolfanlage aus Naturmaterialien, andere Kinder wur­ den in einer Lehmgrube kreativ oder nutzten die Zeit zum Basteln und Spie­ len im Lagerhaus. Ein Wellnessnach­ mittag mit Nägellackieren, Schminken und abwaschbaren Tattoos bereitete die Kinder auf die Mini­Playback­Show vor, bei der verschiedene Gruppen mit Musik, Choreografien und kleinen Theaterszenen auftraten. Die Show mündete in eine Minidisco, die einen Vorgeschmack auf die Abschlussdisco am Freitag gab. Ein Ausflug in den Sinnepark in Ebnat­Kappel ermöglichte den Kin­ dern, verschiedene Sinneserfahrungen zu sammeln. Am Abend verwandelte sich der Esssaal in ein Kino. Auch das traditionelle Lagergericht durfte nicht fehlen: Mit viel Humor wurden kleine Alltagskonflikte bespro­ chen, von einer Kinderjury beurteilt und mit einer lustigen Bestrafung ab­ geschlossen. Zum Ende der Woche stan­ den schliesslich die Pizzaparty, eine Diashow und die grosse Disco auf dem Programm. Glücklich und zufrieden kehrte die Gruppe am Samstag nach Brugg zu­ rück. Mit einem Kopftuch des Secret Sweets Shop im Gepäck und vielen Eindrücken aus einer intensiven Wo­ che bleibt das Herbstlager für die Kin­ der ein Erlebnis, das sie noch lang be­ gleitet. ZVG

Zusammenarbeit mit den Gemeinden Brugg und Windisch den Aufbau einer Gassenküche in Windisch und setzt da­ mit ein Element der kantonalen Sucht­ strategie um. Nach längerer Standort­ suche liegt nun das Baugesuch auf. Der voraussichtliche Standort der Gas­ senküche befindet sich auf dem Gebiet Bachtale in der Nähe des Bahnhofs. Die Fachhochschule Nordwestschweiz ver­ zichtet dafür auf 15 Parkplätze. Der Ver­ ein Streetwork Aargau wird die Gassen­ küche im Auftrag des Kantons und mit Unterstützung der Gemeinden Windisch und Brugg betreiben. Die Eröffnung ist für den Frühling 2027 geplant. Vor der Eröffnung findet eine öffentliche Besich­ tigung für die Bevölkerung statt. Zu Beginn ist die Gassenküche mon­ tags bis freitags offen, eine Ausweitung der Öffnungszeiten auf die Wochen­ enden ist geplant. Für die Jahre 2026 und 2027 ist das Projekt mit Mitteln des Alkoholzehntels des Kantons Aargau fi­ nanziert. Ab dem Jahr 2028 soll die Fi­ nanzierung im Zuge der Umsetzung der Teilrevision des Gesundheitsgesetzes zur Regelung der Schadensminderung über das Kantonsbudget laufen. GA

Matthias Kunz auf der Bühne WINDISCH An Franz Wenigers Tank­ stelle läuft nicht viel, und doch ist eini­ ges los. Vier Männer und ein Wolf tre­ ten auf, und langsam entsteht eine Ge­ schichte, in die alle involviert sind. Das Stück ist gespickt mit schnellen Figu­ renwechseln und schlauen Dialogen. Die Themen sind hochaktuell, und der Abend ist vor allem lustig. Dabei hält sich der Wolf reimend im Hintergrund und deckt äusserst süffisant mensch­ liche Widersprüche auf. Oder wie die «Berner Zeitung» schrieb: «Kunz spielt nicht nur eine Rolle, sondern gleich fünf, und zwar auf herausragende, herr­ lich komische Weise.» Seit über 15 Jahren ist der Berner Schauspieler Matthias Kunz auf Schwei­ zer Theater­ und Kleinkunstbühnen unterwegs. Seine Arbeiten sind geprägt von gesellschaftspolitischen Aktualitä­ ten und Bezügen, meist im Gewand der Satire. Insbesondere mit dem Theater­ kabarettduo Strohmann­Kauz hat er sich bei Theaterhäusern und Festivals einen Namen gemacht. «Wolf» ist sein erstes abendfüllendes Soloprogramm. GA Samstag, 24. Oktober, 20.15 Uhr Bossartschüür, Windisch

HINWEISE DER REDAKTION Redaktionsschluss für eingesandte redaktionelle Texte ist jeweils am Montag um 8 Uhr. Bilder mit ungenügender Qualität werden nicht abgedruckt. Bildanforderungen: mindestens 1200 Pixeln. Die Redaktion

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General-Anzeiger • Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026

HAUSEN Mitteilungen aus der Gemeinde Verwaltung wegen interner Mitarbeiterschulung geschlossen Am Dienstag, 27. Oktober, findet eine interne Mitarbeiterschulung statt, weshalb an diesem Tag die Gemeindeverwaltung inklusive technischer Dienste geschlossen bleibt. Gern sind wir am Mittwoch wieder zu den offiziellen Öffnungszeiten für Sie da. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

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An den kommenden Versammlungen der Einwohner- beziehungsweise der Ortsbürgergemeinde werden folgende Geschäfte behandelt: Einwohnergemeindeversammlung vom Donnerstag, 19. November, 19.30 Uhr 1. Genehmigung Protokoll der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2026 2. Einbürgerungen 3. Zustimmung Beitritt regionale Integrationsfachstelle 4. Genehmigung Reglement frühe Sprachförderung 5. Zustimmung Einführung offene Kinder- und Jugendarbeit in Hausen AG 6. Genehmigung Reglement über den Erneuerungsfonds für die Liegenschaft Mitteldorfstrasse 3 7. Verpflichtungskredit Erneuerung Wasserleitungen im Gebiet Stück in Höhe von 410 000 Franken inklusive MWST 8. Verpflichtungskredit Erneuerung Hauptstrasse und Bushaltestelle «Turnhalle» in Höhe von 1 100 000 Franken inklusive MWST 9. Genehmigung Budget 2027 mit gleichbleibendem Steuerfuss von 110 Prozent 10. Verschiedenes Ortsbürgergemeindeversammlung vom Freitag, 20. November, 19 Uhr 1. Genehmigung Protokoll der letzten Gemeindeversammlung 2. Genehmigung Budget 2027 3. Verschiedenes

Informations- und Austauschanlass zur Mensch-Tier-Beziehung Die Koordinationsstelle Alter Region Brugg lädt alle Interessierten zu einem aufschlussreichen Fachreferat ein. Unter dem Titel «Beloved – kann ein Hund gegen Einsamkeit im Alter helfen?» nimmt Prof. Dr. Martin Meyer, Neuropsychologe und Hundehalter, das Publikum mit auf eine spannende Reise rund um das Älterwerden, die Veränderungen des Gehirns und die besondere Beziehung zwischen Mensch und Hund. Der Anlass findet am Montag, 30. November, im Lindensaal der Sanavita AG in Windisch statt und beginnt um 16 Uhr. Im Anschluss lädt die Koordinationsstelle zu einem Apéro ein. Bitte melden Sie sich bis spätestens 20. November unter 056 441 48 48 oder per E-Mail an info@alter-region-brugg.ch an.

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General-Anzeiger • Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026

Auflösung mit Happy End BÖZBERG Nach knapp zwei Jahren Engagement hat sich die IG Vierlinden an ihrer dritten Generalversammlung aufgelöst. Der Weg vom drohenden Aus bis zur Rettung der «Perle des Bözbergs» war geprägt von Hürden und Zwischennutzungen.

ISABEL STEINER PETERHANS

Vergangene Woche fand die dritte Generalversammlung der Interessengemeinschaft (IG) Vierlinden statt. Und es war gleich auch die letzte. Denn an diesem Abend wurde die IG durch einen einvernehmlichen Beschluss sämtlicher Mitglieder aufgelöst. «Die Auflösung ist überfällig. Wir haben unsere Arbeit getan, und die Geschichte schliesst mit einem wunderbaren Happy End», so Nik Rüttimann, Präsident der IG, an der Versammlung. Erstaunlich schnell waren dann die acht Traktanden abgehandelt. Nach Beendigung der knapp halbstündigen Generalversammlung wurden die formalen Traktanden rasch zur Nebensache. Die rund 15 anwesenden IG-Mitglieder blickten lieber gemeinsam in die Zukunft und tauschten sich intensiv über die weiteren Perspektiven für die «Perle des Bözbergs» aus. Das war nicht immer so.

Ein anspruchsvolles Unterfangen Ein Blick zurück lohnt sich. Als der Eigentümer des historischen Landgasthofs Vierlinden, Jürg Rensch, neue Pächter für das Restaurant suchte, entpuppte sich dieses Unterfangen als ziemlich anspruchsvoll. Seit nunmehr fünf Jahren war Rensch auf der Suche nach geeigneten Nachfolgern. Zwei unabhängig voneinander verfasste Leserbriefe von Werner Huber und Peter Bircher gaben den Anstoss zu einer breiteren öffentlichen Diskussion, weil sich die Suche derart schwierig gestaltete. Die daraufhin am 1. November 2024 in

«Die Auflösung ist überfällig – wir haben unsere Arbeit getan.» NIK RÜTTIMANN

der «Aargauer Zeitung» erschienene ganzseitige Berichterstattung stiess auf grosses Interesse und löste zahlreiche positive Rückmeldungen aus. Bei einem Treffen im Gasthof Vierlinden am 7. November 2024 beschlossen daraufhin Peter Bircher, Werner Huber und Vierlinden-Eigentümer Jürg Rensch, eine Interessengemeinschaft, die IG Vierlinden, ins Leben zu rufen. Die Bekanntgabe der Gründung in den Medien fand grossen Anklang. Menschen aus der Region sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft schlossen sich der IG an.

Ehrenamtliche Zwischennutzung auf kleiner Flamme Nach anfänglichen Startschwierigkeiten richtete die IG Vierlinden den Blick bewusst nach vorn. Die Suche nach einem Pächter stiess auf riesiges Interesse. Über 30 Anfragen gingen ein und führten zu zahlreichen Besichtigungen. Dennoch scheiterte die Verpachtung vorerst, da viele Bewerber die nötige Gastronomieerfahrung oder das Kapital vermissen liessen, andere sprangen kurzfristig ab. Selbst ein bereits finalisierter Pachtvertrag wurde am 13. Oktober 2025 überraschend nicht unterzeichnet. Um den Gasthof Vierlinden dennoch wieder zu beleben, startete Vereinsmitglied und Politiker Miro

Barp eine befristete Kleingastronomie auf kleiner Flamme: Von Mitte des Jahres 2025 bis Ende Januar des laufenden Jahres betrieb er die Gaststube und die Gartenwirtschaft ehrenamtlich und in Eigeninitiative, während Jürg Rensch die kaufmännische Leitung übernahm. Die Bewilligung der Gemeinde Bözberg lag vor, das Angebot war bewusst sehr einfach gehalten – und das Projekt würde sofort enden, sobald ein passender Pächter gefunden würde. Es wurde jemand gefunden. Ein Glücksfall, und das nach einem fast fünfjährigen Dornröschenschlaf.

Das Wirtepaar Bünter übernahm das Restaurant Roland und Christian Bünter übernahmen am 1. März den bekannten Landgasthof, und die Erfolgsgeschichte konnte so weitergeschrieben werden. Die beiden sind in der Gastroszene keine Unbekannten. «Nun erwacht das Haus auf dem Bözberg durch uns zu neuem Leben. Die bewährte Speisekarte aus unserem früheren Restaurant Waidhof in Zürich – dieses musste einem Wohnbauprojekt weichen – wird im Landgasthof Vierlinden weitergeführt», betonen Roland und Christian Bünter. Die Bünters liebäugelten eigentlich mit einer Auswanderung nach Spanien. Diese Pläne legte das Duo, das auch als Schlagergespann bekannt ist, zum Glück ad acta und entschied sich stattdessen für die Übernahme des «Vierlinden». Besonders erfreulich: Ein Grossteil des bisherigen Waidhof-Teams ging diesen Weg mit. «Rund drei Viertel unserer 31 Mitarbeitenden wechseln mit uns ins ‹Vierlinden›», erklärte Christian Bünter stolz. Das altehrwürdige Gasthaus wurde von den Bünters nicht umfassend saniert oder umgebaut. Schliesslich befindet sich die Liegenschaft in der Landwirtschaftszone. Längerfristig ist lediglich der Anbau eines Wintergartens geplant. Im Innenbereich setzt man ebenfalls bewusst auf Kontinuität: Das Interieur bleibt traditionell und gemütlich. Der Landgasthof ist ein beliebtes Ausflugsziel, idyllisch gelegen im Jurapark und direkt an der Genussstrasse. Mit der Übernahme durch die Bünters verknüpfen sich zudem der Aargau und Zürich zu einem neuen Miteinander. Gleichzeitig hat sich der Betrieb zu einem wichtigen regionalen Arbeitgeber entwickelt, der für seine Gäste täglich offen ist.

Von links: Werner Huber, Peter Bircher, beide Gründungsmitglieder der IG Vierlinden, Jürg Rensch, Eigentümer des Landgasthofs Vierlinden, und Nik Rüttimann, Präsident der IG Vierlinden. BILDER: ISABEL STEINER PETERHANS

Ein «Sechser im Lotto» Auch Eigentümer Jürg Rensch zeigt sich überglücklich über die Nachfolge. Ihm lag der Erhalt der Gastronomie an diesem traditionsreichen Ort besonders am Herzen. Dass Roland und Christian Bünter diesem einmaligen Aussichtspunkt im Aargau nach fünf Jahren Stillstand wieder Leben einhauchen und die 200-jährige Gastronomiegeschichte fortschreiben, nennt Rensch überschwänglich einen «echten Sechser im Lotto». Und wie der Zufall es will, soll im «Vierlinden» künftig im wörtlichen Sinn Lotto gespielt werden: Die dynamischen Bünters planen gegen Ende Juni 2027 ein grosses Bözberg-Fest. Mit viel Musik, Tanz- und Altersnachmittagen, Jassveranstaltungen, Livekonzerten, feinem Essen sowie Bingo- und Lottoabenden. Für ihre Vision haben die Bünters einen Pachtvertrag für die nächsten zehn Jahre unterzeichnet.

Der Landgasthof Vierlinden auf der Anhöhe des Bözbergs ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht.

DIE GESCHICHTE DES GASTHOFS VIERLINDEN Auf einer Anhöhe des Bözbergs verbindet der traditionsreiche Gasthof Vierlinden Geschichte und Aussicht. Seine Wurzeln reichen fast 200 Jahre zurück. Um 1824 liess Schreiner Rudolf Siegrist das Gebäude errichten. Der zunehmende Verkehr über den Bözberg machte weitere Einkehrmöglichkeiten nötig. Nach einem Brand im November 1900 wurde der Gasthof neu aufgebaut und 1902 von Karl Amsler wiedereröffnet. Schon der erste Erbauer wusste um die Vorzüge des Standorts. Von der Anhöhe bietet sich ein weiter Blick über die Aarelandschaft, die Habsburg, die Wälder und Felder des Aargaus. Bei guter Sicht reicht das Panorama bis zu den Alpen. Historische Darstellungen zeigen, dass diese Aussicht bereits vor rund 200 Jahren Reisende und Spaziergänger begeisterte.

Die Geschichte des Gasthofs ist eng mit der Entwicklung der Bözbergstrasse verbunden. Besonders die Nordseite des Passes stellte die Verantwortlichen lang vor Herausforderungen. Im späten 18. Jahrhundert plante der Ingenieur Antonio Maria Mirani eine neue Streckenführung, die den schwierigen Steilhang umging und über den heutigen Neustalden verlief. Dadurch wurde auch der Standort des Gasthofs besser erschlossen. Mirani starb 1778, noch bevor die Strasse fertiggestellt war. Seine Planung prägte die Verkehrsverbindung jedoch nachhaltig. Die heutige Weiterentwicklung der Bözbergstrasse orientiert sich weiterhin an dieser bewährten Linienführung. Der Gasthof Vierlinden steht somit nicht nur für eine lange Wirtshaustradition, sondern ebenso für die Verkehrsgeschichte des Bözbergs und Aussichtspunkt im Jurapark Aargau.


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General-Anzeiger • Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026

Auf zu neuen Höhen und Erkenntnissen REGION Erstmals führt die AIHK die Nacht der Aargauer Wirtschaft gemeinsam mit der «Hellen Nacht» des Netzwerks Industriewelt durch. SIMON MEYER

Was geschieht tagtäglich in den Werk­ hallen und Fabriken in der Region? Die «Helle Nacht» des Netzwerks Indus­ triekultur Aargau, die jährlich stattfin­ det, will diese Frage beantworten. Da­ für gibt sie Einblicke in Vorgänge und Unternehmen, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind. Ein ähnliches Ziel verfolgt die Aargau­ ische Industrie­ und Handelskammer (AIHK) mit ihrer Nacht der Aargauer Wirtschaft. Sie soll der Bevölkerung die Wirtschaft und die Industriekultur des Kantons näherbringen. «Wir bieten den Besuchenden Einblicke in die regiona­ len Unternehmen, die man sonst nicht besichtigen kann. Damit wollen wir das Verständnis für unsere Wirtschaft för­

dern. Denn immer wieder erlebe ich, dass vielen Menschen gar nicht be­ wusst ist, was alles in den Unterneh­ men unseres Kantons entsteht», sagt AIHK­Direktor Beat Bechtold. Dieses Jahr spannen die beiden Or­ ganisationen erstmals zusammen und führen ihre Veranstaltungen gemeinsam durch. Die siebte Ausgabe der Aargauer Industriekulturnacht findet am Mitt­ woch, 4. November, von 14 bis 22 Uhr statt. Durch die Zusammenarbeit fällt das Programm dieses Jahr abwech­ slungs­ und umfangreicher aus als je­ mals zuvor. Interessierte können aus 47 Veranstaltungen und Programmpunkten im Aargau und in Solothurn wählen, da­ runter etliche in der Region.

Von Holz bis Hochindustrie Der Aargau ist einer der bedeutends­ ten Industriekantone der Schweiz. Er besitzt in dieser Hinsicht eine beson­ ders vielfältige Vergangenheit und ver­ fügt über bedeutende industriekultu­ relle Schätze. Zahlreiche Unternehmen im ganzen Kanton arbeiten zudem ste­ tig daran, diese Geschichte fortzu­

schreiben. Am 4. November öffnen vie­ le davon ihre Türen, um Interessierte an ihrem Wirken teilhaben zu lassen. In Fislisbach lädt die Zimmerei/Schrei­ nerei Peterhans­Schibli zum Werkrund­ gang, die Badener Werbeagentur Me­ gura nimmt Interessierte mit auf eine interaktive Reise durch die visuelle Kommunikation, und die AEW Energie AG gewährt einen Blick hinter die Ku­ lissen des Anfang 2024 eingeweihten Batteriespeichers in Dättwil. Die meis­ ten Veranstaltungen sind kostenlos, für einige ist eine Anmeldung erforderlich. Nicht so im Historischen Museum Baden, wo Gäste in die Geschichte der Badener Elektroindustrie eintauchen können. Neben Informationen über technische Pionierleistungen erhalten sie durch die interaktiven Angebote die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden. Ergänzt wird das Angebot mit einer abendlichen Taschenlampenführung durch das Landvogteischloss. Im Festo­Experience­Center in Lupfig wird in Livevorführungen und Tests gezeigt, wie Technik aus Pneumatik und Elek­ trik im Alltag funktioniert. Analog dazu

gibt die ABB in Untersiggenthal Ein­ blick in ihr dortiges Kompetenzzentrum für Leistungselektronik und industriel­ le Automationslösungen in den Berei­ chen Energie und Industrie. Rund 1500 Mitarbeitende entwickeln dort Lösun­ gen für Marine, Bahn und Industrie.

Regionale Energieversorgung Wer sich dafür interessiert, was mit dem Müll in der Region geschieht, er­ hält in Turgi Antworten. Die KVA Tur­ gi gewinnt daraus Strom und Wärme. Im Rahmen einer Betriebsführung er­ halten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in den laufenden Betrieb der Anlage, die wichtigsten Prozess­ schritte der Abfallverwertung sowie die Rolle der KVA in der regionalen Energieversorgung. Ebenfalls in Turgi zeigt Alleinunternehmer Urs Landis seine Stickerei. Angefangen hatte er einst mit einer etwa 1,3 Tonnen schwe­ ren Strickmaschine, die er im elterli­ chen Wintergarten installierte. Mittler­ weile produziert er seine Strickwaren im Bahnhof Turgi unter dem Label «Herr Urs» auf fünf Maschinen.

Schliesslich hat im Programm der In­ dustrie­ und Wirtschaftsnacht auch die Kultur ihren Platz. So finden zum Bei­ spiel in Wettingen Tanzvorführungen im stillgelegten Wasserreservoir statt. Zwischen Tanz, Klang und Bewegtbild widmet sich die Tanzkompanie Cie Quilla in «OH2» dem Thema Wasser als wandelbares Element. Im Anschluss an die Aufführungen um 15, 17 und 19 Uhr wird ab 20.15 Uhr eine Aufzeichnung der Performance gezeigt. Die Liveper­ formance kostet 10 Franken, das an­ schliessende Filmscreening ist gratis. Anmeldungen nimmt Sarah Keusch bis zum 3. November unter sarah.keusch@ bluewin.ch entgegen. Auf einem Stadtrundgang durch Badens Industriequartier wird der fort­ schreitende Wandel hin zur Industrie­ stadt beleuchtet. Der Rundgang zeigt die Umnutzung des ehemaligen BBC­ Areals, würdigt die Turbinenpioniere Badens und beleuchtet die Entwicklung anhand unterhaltsamer Anekdoten. Das gesamte Programm der «Hellen Nacht» ist unter hellenacht.ch einseh­ bar.

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General-Anzeiger • Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026

Der Mensch ist seine Sprache tezehrend, da man ständig an der Grenze des eigenen Könnens arbeitet», so der Künstler. «Man versucht stets, die Diskrepanz zwischen dem, was man zu sehen vermag, und dem, was man tatsächlich umzusetzen imstande ist, zu verringern.» Ein eigenes Atelier hat er derzeit nicht. So entstehen Aranyas Arbeiten hauptsächlich im Rahmen des Studiums an der Akademie. Dort verbringt der Riniker wöchentlich mindestens 32 Stunden im Unterricht. Hinzu kommt die Zeit für das Selbststudium und die weitere Ausarbeitung seiner Werke. Aranyas Alltag in Florenz besteht somit grösstenteils aus dem Zeichnen und Modellieren nach dem lebenden Modell.

FOKUS Der Riniker Künstler Georg Aranya studiert an der Kunstakademie in Florenz. Nun stellt er seine Werke im Oberflachser Zehntenstock aus. MARKO LEHTINEN

Der menschliche Körper steht im Zentrum seiner Kreativität, anatomisch präzis geformte Körper und feingliedrige Gesichter prägen sein Schaffen. «Ich kann mich regelrecht in der Topografie des menschlichen Körpers verlieren, im Zusammenspiel seiner Formen, in den Übergängen und Spannungen», sagt Georg Aranya. Den jungen Künstler aus Riniken interessiert die Form, die dem menschlichen Körper seinen Charakter verleiht, wie er erklärt. «Der Mensch fasziniert mich aber auch deshalb, weil er kein einziges Wort gesprochen haben muss, um bereits etwas gesagt zu haben. Wir vermögen uns ohne Worte mitzuteilen.»

Grundwissen der Anatomie

Anfangs noch strauchelnd...

Die Faszination für den menschlichen Körper habe er als Künstler nicht von Beginn an gespürt – zumindest nicht bewusst. Früher habe er vor allem kleine Kritzeleien auf Papier gezeichnet, sie dienten ihm als eine Art Tagebuch. Allerdings hätten jene Kritzeleien bereits Menschen dargestellt. Mit der Zeit sei ihm dann klar geworden, dass der Mensch seine Sprache ist – «eine Sprache, die ich erlernen möchte», so Aranya. Der junge Mann fand in diesen Zeichnungen Halt, wie er sagt. «Anfangs noch strauchelnd, doch mit der Zeit festigte sich mein Tritt, und so fiel ich tiefer und tiefer in jenes Loch der Kunst.» Dass Aranya Künstler wurde, hat auch mit seinem Wesen zu tun. Er habe sich immer schwer mit der zwischenmenschlichen Kommunikation getan, insbesondere in gesellschaftlichen Situationen, in denen mehrere Menschen aufeinandertrafen. «So wurde die Kunst für mich zunehmend zu einer Art Rückzugsort. Vielleicht auch aus einer gewissen Not heraus begann ich, mich ernsthafter mit ihr auseinanderzusetzen.» Der 25-Jährige hatte seine Kindheit in Riniken verbracht und war dort und später in Brugg zur Schule gegangen.

Kunst ist für Georg Aranya ein Rückzugsort. Seine Ausbildung als Landschaftsgärtner hatte er ebenfalls in Brugg absolviert, bevor er die Bildhauerfachschule im österreichischen Hallein besuchte. Heute studiert Aranya an der Florence Academy of Art in Florenz und befindet sich im zweiten von insgesamt drei Ausbildungsjahren.

Verständnis für die Form

Er habe sich bewusst für diese Akademie entschieden, weil dort unter anderem die von Robert Bodem entwickelte

BILD: ZVG

Methode «Drawing in Space» unterrichtet werde, sagt Aranya. «Diese ermöglicht es, eine Skulptur auf eine strukturierte und technisch fundierte Weise aufzubauen und ein tieferes Verständnis für die dreidimensionale Form zu entwickeln.» Das Studium sei sehr intensiv und verlange viel Geduld und Disziplin. Aber gerade das schätze Aranya, denn in Florenz habe er die Möglichkeit, sich täglich mit seinen Themen auseinanderzusetzen. «Allerdings ist es oft kräf-

Die Skulpturen, die dabei entstehen, bestechen durch ihre Körpersprache und eine erstaunliche Dringlichkeit. Und fast wirken sie, als hätte der Künstler während seines Schaffensprozesses stets ein Anatomiebuch zur Hand. «Nein, ich arbeite nur mit Modellen», entgegnet Aranya. Allerdings habe er ein Grundwissen der Anatomie, das Teil der akademischen Ausbildung sei. Dass einige seiner Werke beim Betrachtenden gewisse Assoziationen zur Antike hervorrufen, kann der Künstler nachvollziehen – er relativiert jedoch: «Skulpturen der Antike idealisieren oft den menschlichen Körper. Dabei suchte man früher das Göttliche im Menschen und prägte Merkmale aus, die als göttlich verstanden wurden – eine Art Deifizierung des Menschen.» Das sei bei seinen Skulpturen nicht der Fall. «Natürlich bewundere und studiere ich viele dieser Werke, jedoch sind meine eigenen Arbeiten nicht direkt daran angelehnt. Ich glaube, am aussagekräftigsten ist letztlich die künstlerische Ausrichtung, die ein Künstler vertritt, und nicht allein die äussere Ähnlichkeit seiner Werke mit jenen der Antike.» Obwohl Georg Aranya in Italien studiert und wirkt, hat er die Verbindung zur Heimat nicht abgebrochen. Und so werden seine Werke schon bald an einer Doppelausstellung mit der Künstlerin Christine Erb aus Küttigen im Zehntenstock in Oberflachs zu sehen sein. Die Ausstellung steht unter dem Motto «Natur eingefangen in Form und Licht», Vernissage ist am Freitag, 30. Oktober, um 18 Uhr.

Baruma Schweiz denen man seitdem vor Ort helfen konnte. Mit dem Programm «Dimbayà», was Familie bedeutet, wird in der Schweiz Werbung für die Kultur des Senegals gemacht. Ausserdem ist man am Mittwoch, 11. November, am Markt in Baden anwesend. Des Weiteren wird mehrmals im Jahr ein Kochkurs veranstaltet – nächste Ausgabe: 7. November. Derzeit wird geprüft, ob der eigenen Dokumentarfilm «Baruma: Viatge a l’Essència» in der Schweiz in einem Kino präsentiert werden kann. Regisseurin Daniela Clementi begleitete den Verein Baruma bei seiner Arbeit im Senegal. In Spanien konnte der Film bereits gezeigt werden. SMA

AUS DER REGION Medizinische Versorgung und eine gesicherte Ernährung im Senegal: Dafür setzt sich die Organisation Baruma ein. An drei Standorten setzt sich die gemeinnützige Organisation Baruma für bessere Lebensbedingungen im Senegal ein. Es gibt im westafrikanischen Land selbst, in Katalonien und im Aargau, genauer gesagt in Baden, einen Standort. Die drei Vereine arbeiten in unterschiedlichen Rollen auf ein gemeinsames Ziel hin. Neben der Entwicklungshilfe möchte man die senegalesische Kultur und Lebensrealität in Europa fördern. Dabei steht die Gemeinde Dabo im Fokus. In der zentral gelegenen Region leben in 11 Dörfern ungefähr 10 000 Menschen. Man bemüht sich um Zugang zu einer grundlegenden Gesundheitsversorgung für alle sowie um Verbesserung der Nahrungsmittelsicherheit. Ein zweiter Ansatzpunkt ist die Behandlung komplexer Krankheiten vor Ort. Dazu zählt die frühzeitige Behandlung und Versorgung von Kindern und

Die Schweizer Vorsitzende Griselda Frey-Fornés (Mitte) besuchte im Frühjahr den Senegal. BILD: BARUMA SCHWEIZ Jugendlichen mit Sichelzellanämie. Es handelt sich um eine erbliche Erkrankung der roten Blutzellen, die in Entwicklungsländern mit einer hohen Sterblichkeit verbunden ist. Gegründet wurde Baruma im Jahr 2017 nach einer persönlichen Reise zu einer Hochzeit der Schweizer Vorsitzen-

den Griselda Fornés und ihres Bruders Denis. «Mangelnde medizinische Versorgung und Hygiene lassen kleine Probleme rasch zu grossen werden», heisst es vonseiten der Nichtregierungsorganisation. Aus der finanziellen Unterstützung eines 13-jährigen Mädchens folgten zahlreiche weitere Menschen,

baruma.org

AUS DER REGION Diese Rubrik ist eine Hommage an all die vielen Vereine, Institutionen, Stiftungen oder Gruppen der Region. Sind auch Sie Mitglied eines tollen Vereins, den wir hier vorstellen dürfen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail.

QUERBEET

Valentin Trentin

Quoten Nur mal grundsätzlich: Mannsein oder Frausein ist für sich genommen noch keine Qualifikation. Mit Quote garniert sind sie allerdings diskutabel. Als Beleg hier eine NZZ-Headline: «Die Frauenquote schadet den Frauen», war da zu lesen. Kühne These heutzutage. Vertreten hat sie die Ökonomin Margit Osterloh, was den Vorzug hat, dass eine Frau auch zu ihren Schwestern spricht. Denn angenommen, ein Mann hätte solch schneidiges Verdikt verbreitet, er wäre aus den feministischen Schützinnengräben mit schwerem Mörserfeuer eingedeckt worden. Das sei doch bloss wieder das übliche Machogelaber der viel zitierten hoch toxischen Männlichkeit. Das mag ja sein. Man könnte hingegen auch erkennen, wie innig woke und sprachmodische Eigenheiten die gegenwärtigen Diskurse nachhaltig dominieren. Wann nur nimmt das mal ein Ende? Wahrscheinlich nie mehr. Frau Osterloh scheinen diese Denkpirouetten aber wenig zu imponieren. Sie sagt fadengerade, die Quote schade den Frauen individuell und generell. Man solle dieses Kunstprodukt abschaffen. Man hätte es allerdings von allem Anfang an bleiben lassen können. Die Frauen, die ich kenne, haben sich auch ohne Quoten durchgesetzt, und das mit oder ohne Männerhosen. Zudem führt eine Vorauswahl via Quote nicht selten zu neuen Ungerechtigkeiten, wenn besser qualifizierte Männer ihr zum Opfer fallen. Frau Osterloh: «Aus Interviews mit Headhuntern weiss man, dass sich sehr viele erfolgreiche Männer heute ihrerseits diskriminiert fühlen.» Und wozu sich noch bewerben, wenn von vornherein eine Frau vorgesehen ist? Überhaupt Quoten. Seit Jahren gibt es in der Film- und TV-Branche Besetzungsquoten für Ethnien und andere Daseinsvarianten. Wenn sie handlungsrelevante Personen und Inhalte realistisch abbilden, nichts dagegen. Wenn sie jedoch bloss irgendeiner postkolonialen Ideologie huldigen und Minderheiten erfreuen sollen, dann schon. Nun noch einmal zurück zur Frauenquote. Was ist falsch an ihr? Die These, dass Frauen sie nötig haben. Und was richtig? Dass sie immer noch diskutiert wird. Und wem hilft sie eigentlich am meisten? Ist doch klar, ihren Gegnern. Ein Letztes: Was folgt der Frauenquote? Die Genderquote? Die Fleischquote? Die Elektroautoquote? Die Haustierquote? Eine Roboterquote mit KI-Anteil? Die Schwarzwäldertortenquote? Oder eben doch eine Männerquote? Einspruch, Euer Ehren. Hier zur Entspannung noch ein Testosteronklassiker: Was an den Frauen aufregend ist, ist sicher nicht die Quote.

Nach bewegten Zeiten als Sekundarlehrer, Politiker und in Unternehmungen hat Valentin Trentin seit 2010 zwölf Bücher verfasst und seit 1976 im «Badener Tagblatt» für die Region Brugg zahllose Zeitungsartikel und jetzt vor allem Kolumnen für den «General-Anzeiger» geschrieben. info@valentin-trentin.ch


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General-Anzeiger • Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026

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General-Anzeiger • Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026

Ein gruseliges «Halloween Special» HABSBURG Das Schloss­

Vergangenen Sonntag herrschte auf der Habsburg herbstliches Treiben. Von 11 bis 16 Uhr fand im Schloss­ restaurant ein abwechslungsreicher Familientag statt. Im Mittelpunkt stand der grosse Kürbisschnitzwett­ bewerb, bei dem Kinder und Eltern fan­ tasievolle, gruselige, lustige und origi­ nelle Kunstwerke gestalteten. Das Schnitzwerkzeug brachten die Fami­

lien selbst mit, während die Kürbisse für die Wettbewerbsteilnehmenden kostenlos zur Verfügung gestellt wur­ den. Als kulinarische Stärkung zwi­ schendurch gab es spezielle Hallo­ ween­Hotdogs. Mit grossem Eifer und viel Liebe zum Detail wurde gehobelt, geschnitzt und ausgehöhlt, bis die unterschiedlichsten Fratzen und Figu­ ren zum Leben erwachten. Der Nachmittag war eine gute Ge­ legenheit, um dem heiteren Schaffen zuzusehen und die herbstliche Atmo­ sphäre in historischer Kulisse zu ge­ niessen. Die Kunstwerke werden nun bis Halloween im Schlossrestaurant ausgestellt. Welcher Kürbis das Ren­ nen macht, entscheiden die Gäste vor Ort und online auf der Facebook­Seite des Schlossrestaurants. Auf die Gewin­ nerfamilie wartet als Hauptpreis ein Familieneintritt ins Aquarena Fun in Bad Schinznach.

In Habsburg wurden Kürbisse geschnitzt.

Ryan, 7: «Ich war schon letztes Jahr dabei, und es war megacool. In diesem Jahr hatte es noch mehr Kinder, die mitgemacht haben. Zum Glück hat mir mein Mami geholfen, denn das Schnitzen ist nicht so einfach. Am liebsten mag ich Kürbis als Suppe.»

Gregor Neurauter, Greifensee: «Wir sind extra hierhergefahren, um an diesem Event teilzunehmen. Den Kindern mussten wir ein bisschen helfen, sodass alle Finger hoffentlich dranblieben. Wir haben vorgezeichnet, wo geschnitzt werden soll.»

Nathalie Ernst, Stv. Geschäftsführerin: «Die Idee zum Event kam uns, weil ich persönlich seit meiner Kindheit Kürbisse schnitze und aufstelle und das stets ein Highlight für mich war. Es macht immer wieder Freude, so viele glückliche Gesichter zu sehen.»

restaurant verwandelte sich am vergangenen Sonntag zum dritten Mal in ein Paradies für Familien. Ein grosser Kürbis­ schnitzwettbewerb war angesagt. ISABEL STEINER PETERHANS

BILDER: ISABEL STEINER PETERHANS

Cyrill, 11: «Zu Hause habe ich bereits mit Kürbissen gearbeitet. Dieser Kürbis, an dem ich schnitze, wird bei uns daheim bei Halloween aufgestellt. Hoffentlich gewinne ich den Hauptpreis, denn ich mag das warme Thermalwasser sehr. Wäre super!»

Herzdame von Burg Habsburg: «Meine Aufgabe ist die Organisation des spannenden Events. Ich verteile die Nummern, nehme die Personalien auf, instruiere beim Schnitzen und gebe bei Bedarf Schnitzvorlagen ab. Die Stimmung ist so lustig und fröhlich.»

Auf den Spuren von P-26 BRUGG Das Rettungs­ und Flöknerkorps Brugg ist der Verein der Feuerwehr Brugg und dient primär der Kamerad­ schaftspflege. Ein Höhepunkt des Vereinslebens ist der Korpsausflug. VALENTIN TRENTIN

So dieses Jahr in bescheidenerem Rah­ men am vergangenen Samstag, als die Mitglieder nach Rein Rüfenach fuhren, um in die Hunderte von Metern langen Kasematten der Sperre Rein­Roost, des Artilleriewerks A3840, des Centurion­ Bunkers A3829 einzudringen. In diesen verzweigten Gängen wurde aber auch ein streng gehütetes nationales Ge­ heimnis bewahrt, bis es 1990 im Kon­ text der Fichenaffäre bekannt wurde. Gegen 30 aktive oder nicht mehr ak­ tive Feuerwehrangehörige lernten wie­ der das Staunen in den verzweigten Gängen, die von 1939 bis 1940 erbaut und 1998 umgebaut worden waren und lange Zeit vor allem als Artilleriewerk zur Sperre des Gebiets Rein­Roost dien­ ten. Weit weniger bekannt war den Be­ suchern, dass diese ab 1988 das Zen­ trallager S der geheimen Kaderorgani­ sation Projekt 26 (P­26) enthielten, die den Widerstandswillen in der Schweiz im Fall einer Besetzung sichern wollte.

Entstehung und Hintergründe Sowohl Urs Ernst als auch Hannes Som­ merhalder führten kompetent durch die Anlage und beleuchteten umfassend die Entstehungsgeschichte und die Hinter­ gründe, aber ebenso, welchen konkre­ ten Auftrag Projekt 26 zu realisieren hatte.

Die Rettungskoprsmitglieder vor einer Centurion-Kanone 1.

Begonnen hat alles 1973 mit der später formulierten Anweisung, im Fall einer Besetzung durch eine fremde Macht in der Schweiz ein geheimes Widerstands­ netz gegen den Aggressor bereitzustel­ len, die Moral der Bevölkerung zu stüt­ zen und den exilierten Bundesrat ein tägliches und umfassendes Lagebild zu vermitteln, damit die schweizerische Souveränität in rechtsstaatlicher Frei­ heit in den heutigen Grenzen erhalten oder im Worst Case wieder hergestellt werden konnte. Die Korpsmitglieder aus Brugg er­ fuhren zudem, dass alles im Rahmen

der Gesamtverteidigung damals ge­ heim vollzogen wurde. Organisations­ strukturen und ­abläufe sollten im Ver­ borgenen bleiben. Allerdings bestand aus diesen Gründen dafür keine Geset­ zesgrundlage. Das Projekt basierte aber auf einer verfassungsmässigen Grundlage. Die beiden Referenten umrissen die damalige militärische Ost­West­Gesamt­ lage und die Szenarien wie Durch­ marsch, Teilbesetzung, Einfall und to­ tale Besetzung. Vom Projekt 26 nicht be­ absichtigt war die Aktivierung im Falle eines inneren Umsturzes in unserem

BILD: ZVG

Land. So schuf man eine elitäre Kader­ organisation, die aus kleinen Zellen zu zwei bis vier Personen bestand und im Ernstfall rund 80 Widerstandsregionen aufgebaut hätte. Die Mitglieder kannten sich natürlich zellübergreifend nicht.

Diskrete Methoden Zur Verfügung hatte jeder Chef einer Widerstandsregion einen Funker, einen Aktionsgruppenchef für Nachrichten und Propaganda, einen Kurier für das Materialdepot und einen Geniespezia­ listen, der feindliche Eisenbahnzüge zu blockieren oder Telefonnetze des Geg­

ners zu sabotieren verstand. Auch be­ richteten die Referenten über die dis­ kreten Rekrutierungsmethoden, die mehrheitlich in Bekanntenkreisen an­ gewendet wurden. Das oberste Gebot hiess Schweigen. Nach zwei Stunden spannender Ins­ truktion und einem zügigen Marsch treppauf, treppab zeigten sich die Be­ sucher informiert und zufrieden. Sie bezeugten das mit Applaus für das Ge­ botene. Von den Marschstrapazen er­ holte man sich später gut eidgenössisch bei Bratwurst, Brot und unterschiedli­ cher Tranksame.


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TRAUERANZEIGEN Birr, im Oktober 2026

Unvveergessen Wenn der Tod den Anker löst, ist das Schiff des Lebens frei für die letzte grosse Reise ans Ufer der Ewigkeit

Unendlich traurig, aber erfüllt von Liebe und vielen schönen n Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mützi, Mützi unserem herzensguten Papi, Ätti, Schwiegerpapi, Brüetsch, Onkel, Götti und Cousin

Andreas «Res» Brönnimann 30. November 1963 – 04. Oktober 2026

Unser stiller Held, Du hast so lange gekämpft und uns dabei immer wieder mit Deiner Stärke beeindruckt.

Nun darfst Du loslassen und in Frieden ruhen. Was bleibt, ist die Liebe und Dankbarkeit für alles, was Du uns gegeben hast. In unseren Herzen lebst Du weiter: Barbara Brönnimann Manuel und Jennifer Brönnimann mit Malia Nicole Brönnimann und Claudio Büchler Daniel Brönnimann Esther und Patrick Zemp-Brönnimann Verwandte und Freunde

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 14.00 Uhr in der Reformierten Kirche an der Dorfstrasse 27 in 5210 Windisch statt.

Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis nach seinen Wünschen beigesetzt.

Als Zeichen der Verbundenheit empfehlen wir die Unterstützung des Hospiz Aargau, IBAN CH83 0900 0000 5007 1730 8, Vermerk: Andreas Brönnimann. Traueradresse: Barbara Brönnimann, Weihermattstrasse 20, 5242 Birr

Gottesdienste und Anlässe Römisch-katholisch Birr-Lupfig, Pauluskirche Sonntag, 25. Oktober

11.00 Wortgottesfeier Montag, 26. Oktober

14.00 Deutsch-Konversation für Fremdsprachige Dienstag, 27. Oktober

09.30 Café international Mittwoch, 28. Oktober

14.30 Oktoberandacht der Frauengruppe Birrfeld 17.30 Probe Kinderchor Freitag, 30. Oktober

09.30 Deutsch-Konversation für Fremdsprachige 17.00 Bibelgrundlagen 6. Klasse Brugg, St. Nikolaus Samstag, 24. Oktober

16.30 Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier Sonntag, 25. Oktober

11.00 Santa Messa mit Taufe 11.00 Eucharistiefeier in Windisch Dienstag, 27. Oktober

09.00 Wortgottesfeier mit dem Frauenverein 18.00 Misa en espanol / Spanische Messe Donnerstag, 29. Oktober

14.00 Vortrag zum Thema «Sicherheit im Alter – Sturzprävention»; Kirchenzentrum Freitag, 30. Oktober

09.00 Wortgottesfeier in Windisch 12.00 Offener Mittagstisch für alle; Ref. Kirchgemeindehaus (Anmeldung) 19.00 Jugendtreff Brugg, Thema «mein Leben»; Kirchenzentrum Riniken, Kirchliches Zentrum Lee Angaben zu Gottesdiensten im Pastoralraum und weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.kathbrugg.ch. Sonntag, 25. Oktober

09.00 Eucharistiefeier, anschiessend Chilekafi 15.00 Ständli für Jubiläre Zu Ehren der 80-, 85-, 90- und 95-jährigen Jubilarinnen und Jubilaren aus dem Dorf laden die Musikgesellschaft Riniken und der gemischte Chor Riniken zu einem gemütlichen Ständli ein Dienstag, 27. Oktober

19.00 Stille im Alltag, Schweigemeditation aus der Tradition des Zen verbunden mit christlicher Mystik mit Andreas Zimmermann

Mittwoch, 28. Oktober

13.30 Katechese-Nachmittag für Schülerinnen und Schüler der 1.– 5. Klasse, gemeinsamer Abschluss für alle um 16.40 im Saal Schinznach-Dorf, St. Franziskus-Kirche Samstag, 24. Oktober

Am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 14 Uhr lädt der Pastoralraum Region Brugg-Windisch gemeinsam mit Pro Senectute Aargau zum Anlass «Sicherheit im Alter: Sturzprävention» ein. Der Anlass findet im Kirchenzentrum Brugg statt (Pfarreisaal unter der Kirche mit Liftzugang).

18.00 Meditations-Andacht mit Gaby Portmann Erzengel Raphael. Anschliessend Apéro

Reformierte Kirche

Dienstag, 27. Oktober

Bözberg, Kirche Samstag, 24. Oktober

09.30 Wortgottesfeier mit Anna Di Paolo, anschliessend Klara-Kaffee Donnerstag, 29. Oktober

20.00 Probe Franziskus-Chor im Pfarreiheim Windisch, St. Marien Alle Infos immer auf www.kathbrugg.ch. Samstag, 24. Oktober

16.30 Beichtgelegenheit in Brugg 18.00 Eucharistiefeier in Brugg 19.00 Startanlass Erstkommunionvorbereitung für den ganzen Pastoralraum in Brugg Sonntag, 25. Oktober

10.00 Ökumensicher Gottesdienst im Begegnungszentrum, Königsfelden 11.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa con battesimo in Brugg 19.30 Ökumenisches Taizégebet in der reformierten Kirche Montag, 26. Oktober

20.00 Kontemplation in der Kapelle Dienstag, 27. Oktober

09.00 Gott im Kinderschritt: Gott: Ein Angebot für Kleinkinder von 0–4 Jahren mit ihren Eltern oder Bezugspersonen 19.00 Recita del Santo Rosario 19.30 Santa Messa Mittwoch, 28. Oktober

17.00 Rosenkranzgebet 19.00 Eucharistiefeier Donnerstag, 29. Oktober

14.00 Sicherheit im Alter: Vortrag zum Thema Sturzprävention in Brugg 18.30 Eucharistiefeier und Anbetung Freitag, 30. Oktober

09.00 Wortgottesfeier 19.00 Jugendtreff Brugg: Mein Leben

19.00 Kirche Rein: Jugendgottesdienst – ab 18.18 Uhr, welcome drinks, anschliessend Nachtessen Sonntag, 25. Oktober

10.00 Sonntagsschule im Kirchgemeindehaus 19.00 Kirche Mönthal: Bibliolog-Gottesdienst mit Pfarrerin Christine Straberg, Thomas Sutter (Orgel) Freitag, 30. Oktober

14.00 Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus: Beatrice Boksberger berichtet von ihrer Äthiopien-Reise mit dem Hilfswerk Selam (bitte anmelden 056 441 16 52) Brugg, Stadtkirche Weitere Informationen unter www.refbrugg.ch Sonntag, 25. Oktober

10.00 Stadtkirche: Familiengottesdienst zum Erntedank mit Pfarrer Rolf Zaugg, anschliessend Apéro 14.00 Stadtkirche: Drei Konzerte an einem Tag zur Entdeckung des Aargauer Komponisten Friedrich Theodor Fröhlich (20.02.1803–16.10.1836) Montag, 26. Oktober

06.00 Stadtkirche: Meditatives Sitzen 09.00 Offenes Kirchgemeindehaus Dienstag, 27. Oktober

20.00 Stadtkirche: Probe Vokalensemble Donnerstag, 29. Oktober

15.30 Kirchgemeindehaus: Crêpes-Treff für Jugendliche 18.30 Kirchgemeindehaus: roundabout Freitag, 30. Oktober

12.00 Kirchgemeindehaus: Mittagstisch für Alle (Anmeldung) 14.00 Offenes Kirchgemeindehaus 18.15 Stadtkirche: Andacht zum Monatsende mit Pfarrer Rolf Zaugg, anschliessend Apéro

Mandach, Kirche Sonntag, 25. Oktober

Umiken, reformierte Kirche Freitag, 30. Oktober

10.00 Böttsteiner Chilbi in Böttstein. Ökum. Wandergottes-dienst (bei jeder Witterung) von der Kapelle Böttstein dem Müh-lebach entlang zu den Quellen Nünbrünnen zum Thema «GEMEINSAM UNTERWEGS ZUR QUELLE...» mit Pfarrer Dan Breda und Seelsorgerin Sabine Tscherner. Musikalische umrahmt durch den Frauen- und Männerchor Kleindöttingen. Im Anschluss offeriert der Kapellenverein Böttstein einen Apéro bei der Kapelle. Bitte beachten: Gutes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung

16.00 Fresh Mini – Sonntagsschule Pfarrscheune

Rein, Kirche Amtswoche: Pfarrer Michael Rust, Neuzelgweg 12,Villigen, Tel.076 573 83 38, michael.rust@kirche-rein.ch, weitere Informationen unter www.ref-rein.ch Samstag, 24. Oktober

Weitere Informationen: www.ref-umiken.ch Veltheim, reformierte Kirche Sonntag, 25. Oktober

10.00 5.-Klass-Familiengottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Christian Bieri und Jasmin Matter. Die Kinder beider Sonntagschulen besuchen diesen Gottesdienst zusammen mit ihren Eltern Villnachern, Mehrzweckgebäude Sonntag, 25. Oktober

09.30 Gottesdienst, Pfarrer Wolfgang von Ungern-Sternberg Weitere Informationen: www. ref-umiken.ch Windisch, Im Lindenpark Dienstag, 27. Oktober

09.30 Gottesdienst mit Pfarrer Dominik Fröhlich-Walker

19.00 – 21.00 Jugendgottesdienst ab 18.18 Uhr, Welcome Drinks Thema: TIK TAK TIK TOK Pfarrer Michael Rust. Im Anschluss einfaches Abendessen

Windisch, Kirchgemeindehaus Montag, 26. Oktober

Sonntag, 25. Oktober

Windisch, reformierte Kirche Sonntag, 25. Oktober

09.30 – 10.30 Gottesdienst, Pfarrer Michael Rust Donnerstag, 29. Oktober

12.00 – 13.30 Mittagstisch im Saal Anmeldung bis Mittwoch, 11 Uhr, im Büro Freitag, 30. Oktober

10.00 – 11.00 Gottesdienst im Altersheim WirnaVita Würenlingen, Pfarrerin Anja Berezynski Riniken, Zentrum Lee Sonntag, 25. Oktober

15.00 Ständli für Jubilare, Chor und MG Riniken

19.30 Kreistanzen Dienstag, 27. Oktober

17.15 KiWi – Kinderchorprobe

10.00 Tauferinnerungsgottesdienst mit Pfarrer Dominik Fröhlich-Walker und die Katechetinnen Janine Weiss und Barbara Jauslin. Anschliessend Apéro 19.30 Ökumenisches Taizégebet. Vorbereitung Susanne Dietiker und Konrad Zehnder Mittwoch, 28. Oktober

14.00 Mittwochgebet mit Pfarrer Dominik Fröhlich-Walker

Weitere Informationen: www.ref-umiken.ch

Gemeinschaften

Thalheim, Kirche Sonntag, 25. Oktober

Brugg, Gemeindehaus GFC Sonntag, 25. Oktober

09.30 Familiengottesdienst mit Tauferinnerung und anschliessendem Apéro

09.45 Erntedank-Gottesdienst «Kommen – Mitfeiern – Geniessen» – Bauernpaar stellt seinen Betrieb vor, Botschaft von Emanuel Moser; anschliessend Mittagessen, Kaffee und Kuchen

Mittwoch, 28. Oktober

19.00 FRIEDENSGEBET für die Ukraine, Kirche Thalheim. Gemeinsam stehen wir an jedem Mittwochabend zusammen und beten für Frieden und Gewaltlosigkeit in der Ukraine und überall auf der Welt. Alle sind recht herzlich willkommen.

Mittwoch, 28. Oktober

20.00 Gebetsabend GfC Brugg, Altenburgerstrasse 37 https://brugg.gfc.ch/


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Gehirnjogging für Rätselfreunde

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Kreuzworträtsel

Gleicher Ansprechpartner. Neue Kontaktdaten.

Einer der Höhepunkte: The Flying Zunigas.

Roger Dürst | Kundenberater T: 058 200 57 75 | M: 079 832 21 55 roger.duerst@chmedia.ch

Circus Mundial gastiert in Windisch WINDISCH Der Zirkus zeigt vom 30. Oktober bis 1. November an der Römerstrasse sein Programm «Salto Mortale».

LÖSUNGSWORT:

Lösungen von der letzten Woche KUERBISSUPPE

leicht

schwierig

Sudoku leicht

BILD: ALEXANDER LEUMANN

schwierig

Der im März 2026 gestartete Circus Mundial wurde von der Familie Frank gegründet, die seit acht Generationen in der Zirkusbranche tätig ist. Unterstützt wird sie von einem erfahrenen Zirkusteam. Windisch ist der letzte Gastspielort der laufenden Saison. Vom 19. Dezember bis 3. Januar 2027 folgt der Churer Weihnachtszirkus. Das Programm «Salto Mortale» vereint internationale Artistik mit Unterhaltung für die ganze Familie. Zu sehen sind unter anderem «The Flying Zunigas» am fliegenden Trapez, ausgezeichnet mit dem silbernen Clown in Monte Carlo, sowie eine Armbrustshow mit Tells Apfelschuss. Clown Mosquito sorgt mit Komik und musikalischen Einlagen für Unterhaltung. Die 19-jährige Latoya aus der Zirkusfamilie zeigt akrobatische Darbietungen, während Menowin für die Lichttechnik verantwortlich ist. Musikalisch begleitet wird die Vorstellung von sieben Musikern unter der Leitung von Kapellmeister Jurek Skalski. Für Speisen und Getränke steht ein Zirkusrestaurant zur Verfügung. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter circus-mundial.ch.

20 Prozent Rabatt Leserinnen und Leser des «General-Anzeigers» erhalten mit dem VIP-Code

2621 einen Rabatt von 20 Prozent auf alle Tickets. Diese können online, per E-Mail an rene.schumann@mundial.ch oder telefonisch unter 079 502 99 97 bei René Schumann bestellt werden. Der Rabatt gilt auch an der Zirkuskasse, wenn der «General-Anzeiger» und der VIP-Code 2621 genannt werden. Die Kasse öffnet jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Vorstellungen: 30. Oktober bis 1. November, Freitag, 18 Uhr, Samstag, 14 und 18 Uhr, Sonntag, 10.30 und 14 Uhr, circus-mundial.ch

TICKETVERLOSUNG Gewinnen Sie 5×2 Tickets für den Circus Mundial in Windisch vom 30. Oktober bis 1. November. Schicken Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Namen, Ihrer Adresse und dem Datum mit Uhrzeit der Vorstellung, die Sie besuchen möchten, mit dem Betreff «Circus Mundial» an redaktion.generalanzeiger@chmedia.ch. Einsendeschluss: Montag, 26. Oktober, 11 Uhr. Die Gewinner werden anschliessend sogleich per E-Mail benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Viel Glück!

HINWEISE DER REDAKTION

So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.

REDAKTION Mail: redaktion.generalanzeiger@chmedia.ch Telefon 058 200 58 58

28 006 Exemplare (Wemf beglaubigt) Erscheint jeden Donnerstag. www.general-anzeiger.ch Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Hausen ist der General-Anzeiger HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG Kronenplatz 12 5600 Lenzburg

Alle Mitarbeiter sind erreichbar unter Vorname.Nachname@chmedia.ch Redaktionsleitung: Melanie Bär (bär) Verantwortlicher Redaktor: Marko Lehtinen (leh) Redaktionsteam: Irene Hung-König (ihk), Sven Martens (sma), Simon Meyer (sim) Produktion: Manuela Page (mpa), Martina Pfiffner (mpf) FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff Francisco (sib), Isabel Steiner Peterhans (isp), Hans-Peter Widmer (hpw), Valentin Trentin (vt)

Redaktionsschluss für eingesandte redaktionelle Texte ist jeweils am Montag um 8 Uhr. Nach diesem Zeitpunkt können Einsendungen für die aktuelle Ausgabe nicht mehr berücksichtigt werden. Die Redaktion behält sich vor, nach Redaktionsschluss eingesandte Texte in einer späteren Ausgabe zu publizieren. Bilder mit ungenügender Qualität werden ohne Rückmeldung nicht abgedruckt. Bildanforderungen: scharf mit mindestens 1200 Pixeln. Die Redaktion

REDAKTIONS- UND INSERATESCHLUSS Montag, 8 Uhr

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INSERATE Roger Dürst roger.duerst@chmedia.ch Telefon 058 200 57 75 inserate@chmedia.ch

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DRUCK DZZ Druckzentrum Zürich AG ZUSTELLUNG Die Post KUNDEN-SERVICE / ZUSTELL-MELDUNGEN E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Stichwort General-Anzeiger Telefon 058 200 55 86

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15

General-Anzeiger • Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2026

AGENDA FREITAG, 23. OKTOBER Bahnhofplatz 11 5200 Brugg Reservation 056 450 35 65 odeon-brugg.ch Donnerstag 22. Oktober 20.15 Uhr Samstag 24. Oktober 20.15 Uhr Montag 26. Oktober 18 Uhr Dienstag 27. Oktober 15 Uhr Mittwoch 28. Oktober 20.15 Uhr

FRANK & LOUIS CH 2026 · 94 Min. · E/df · Regie: Petra Volpe

Der neue Film von Petra Volpe (HELDIN) über Menschlichkeit und Demenz bei Gefängnisinsassen. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Dienstag 27. Oktober 12.15 Uhr Mittwoch 28. Oktober 12.15 Uhr

QUEEN AT SEA

BRUGG Das Tridiculous ABC Drei Performer verbinden Akrobatik, humorvollen Slapstick, poetische Momente und Livemusik zu einem unvergesslichen Erlebnis. Kulturhaus Odeon, 20.15 Uhr.

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Areal, Hauptstrasse 2b, 12–19 Uhr.

BUURE CH 2026 · 90 Min. · F/d Regie: Frédéric Gonseth und Catherine Azad

Doku über die wirtschaftliche Lage der Landwirtschaft in der Schweiz mit anschliessendem Podium · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Montag 26. Oktober 20.15 Uhr Mittwoch 28. Oktober 18 Uhr

SENSE AND SENSIBILITY UK/USA 2026 · 132 Min. · E/df Regie: Georgia Oakley

Neuverfilmung des Jane-AustenKlassikers mit Daisy Edgar-Jones · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

FILMREIHE ARCHITEKTUR Donnerstag 22. Oktober 18 Uhr

CHRISTOPH SCHAUB: KURZFILME DIV · 60 Min. · D · Regie: Christoph Schaub

Schaub ist zu Gast und spricht über sein filmisches Schaffen · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Donnerstag 22. Oktober 15 Uhr Sonntag 25. Oktober 19.15 Uhr Dienstag 27. Oktober 20.15 Uhr

VATERLAND PL/D 2026 · 82 Min. · D · Regie: Pawel Pawlikowski

BRUGG Repair-Café Brugg-Windisch: Reparieren macht glücklich Ehrenamtliche reparieren Alltagsgegenstände vor Ort im Repair-Café Brugg-Windisch und leisten so einen Beitrag zur Abfallreduzierung. BWZ Brugg, Annerstrasse 12, 9–14 Uhr.

Öffentliche Brugger Stadtführung Rolf Alder führt durch Brugg mit Besuch des Schwarzen Turms und mit einem Panoramablick über die Region. Treffpunkt: Eisi-Kiosk, Hauptstrasse 3, 14–15.30 Uhr.

Vier Fäuste für ein Halleluja Sechs unvergessliche Klassiker von Bud Spencer und Terence Hill bieten Charme, Witz und spektakuläre Schlägereien auf der Leinwand.

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Doku über den Künstler Matthias Noser und seine psychische Krankheit

HAUSEN Swiss Audio Days Erleben Sie Neuheiten aus der Hifi-Welt und spannende Hörsessions. Mit Anmeldung: muellerspring.ch. Müller und Spring, Ruwiro-

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Areal, Hauptstrasse 2b, 10–17 Uhr.

ROCKSTAR MATTHIAS

Samstag 24. Oktober 13 Uhr Sonntag 25. Oktober 11 Uhr

IMAGINE PEACE CH 2025 · 95 Min. · E/df · Regie: Fabian Chiquet

Doku über die hundertjährige Pionierin des Friedens-Aktivismus Edith Ballantyne · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Samstag 24. Oktober 15 Uhr Mittwoch 28. Oktober 15 Uhr

SHAUN DAS SCHAF – – SPUK IM KÜRBISFELD UK 2026 · 80 Min. · Dialekt · ab 6 Jahren Regie: Steve Cox

Halloween muss gerettet werden! · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Sonntag 25. Oktober 13 Uhr

NAZA UK 2026 · 80 Min. · O/df Regie: Yuval Abraham und Rachel Szor

Dokumentarische Investigation auf den Dächern von Tel Aviv · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Samstag 24. Oktober 18 Uhr

À BICYCLETTE! F 2026 · 88 Min. · F/d · Regie: Mathias Mlekuz

Zwei Freunde befahren die französische Atlantikküste und nähern sich dem Leben.

HOLDERBANK Sim-Racing – Einführung In kleinen Gruppen die Grundlagen der Rennsimulation kennenlernen. Viel Übungszeit inbegriffen. Ready-2-Sim-Race, 9.30–10.30/13–14 Uhr.

WINDISCH Workshop: Kleid aus dem Hochmittelalter nähen Im Kloster Königsfelden vermittelt Alice Severin das Nähen mittelalterlicher Kleidung mit historischen Schnitttechniken und Stichen. Kloster Königsfelden, Königsfelderstrasse, 10–18 Uhr.

Römisch schmieden In Zweiergruppen das römische Schmiedehandwerk erleben. Legionärspfad Vindonissa, Königsfelderstrasse 265, 10–18 Uhr.

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Matthias Kunz Kabarettistisches Solo für vier Männer und ein Tier voller Wortgewalt und Witz. Bossartschüür,

Sonntag 25. Oktober 17 Uhr

Dorfstrasse 25, 20.15–22 Uhr.

TREASURE UK 2024 · 95 Min. · E/df · Regie: Julia von Heinz

Ruth geht dem Vermächtnis ihrer jüdischen Familie auf den Grund.

SONNTAG, 25. OKTOBER

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

BEST OF FANTOCHE KIDS

BRUGG Multivision: Magisches Südengland Martin Engelmann präsentiert Luftbilder und historische Stätten Südenglands mit Geschichten über Landschaften und Legenden. Cinema

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Excelsior, 11–13 Uhr.

Montag 26. Oktober 15 Uhr

DAS UNENDLICHE JETZT CH 2026 · 98 Min. · D · Regie: Kaspar Kasics

Doku über Demenzerkrankung · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Sonntag 25. Oktober 15 Uhr

BÜHNE Freitag 23. Oktober 20.15 Uhr

DAS TRIDICULOUS ABC Atemberaubende Akrobatik und humorvoller Slapstick · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

D 2026 100 Min. ab 12 J. Regie: Bora Dagtekin

MULTIVISIONSSHOW

Sonntag 25. Oktober 11 Uhr (D)

MAGISCHES SÜDENGLAND live mit Martin Engelmann

PREMIERE

Classic Brass in Remigen Seit vielen Jahren begeistert das Blechbläserensemble Classic Brass Musikfreunde mit seinem charakteristischen Klang und einem Repertoire von beeindruckender stilistischer Bandbreite. Sonntag, 25. Oktober, 17 Uhr, reformierte Kirche, classicbrass.de

ab 4 Jahren am ersten Sonntag im Monat archäologische Abenteuer und Führungen. Vindonissa-Museum, 13–17 Uhr.

Cinema Excelsior, Badenerstrasse 3, 15–17 Uhr.

CH 2026 · 97 Min. · Dialekt · Regie: Christoph Rahm

DER PERFEKTE URLAUB

SAMSTAG, 24. OKTOBER

Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter (Sandra Hüller) reisen durch die Trümmer Deutschlands. Samstag 24. Oktober 11 Uhr

Donnerstag 22. Oktober 20.15 Uhr (D) Freitag 23. Oktober 20.15 Uhr (D) Samstag 24. Oktober 20.15 Uhr (D) Sonntag 25. Oktober 20.15 Uhr (D) Montag 26. Oktober 20.15 Uhr (D) Dienstag 27. Oktober 20.15 Uhr (D) Mittwoch 28. Oktober 17.45 Uhr (D)

systemische Aufstellung, Hauptstrasse 40, 9–17.30 Uhr.

Amanda (Juliette Binoche) und ihr Stiefvater müssen Entscheidungen für ihre demenzkranke Mutter treffen. Montag 26. Oktober 20.15 Uhr Mittwoch 28. Oktober 18 Uhr

PREMIERE

HAUSEN Symptome und Krankheit als Ausdruck Das Modul betrachtet Krankheit und Symptome als Ausdrucksformen und fördert das Verständnis für Würde im Umgang mit Schicksal. Institut für

Swiss Audio Days Erleben Sie Neuheiten aus der Hifi-Welt und spannende Hörsessions. Mit Anmeldung: muellerspring.ch. Müller und Spring, Ruwiro-

UK 2026 · 121 Min. · E/df · Regie: Lance Hammer

Badenerstrasse 3-5 5200 Brugg Reservation: 056 450 35 60 www.excelsior-brugg.ch

F. T. Fröhlich – Musik des Schweizer Frühromantikers Drei Konzerte mit Liedrezital, Kammermusik und Schauspiel feiern das Werk von Friedrich Theodor Fröhlich. Infos: www.froehlich-gesellschaft.com. Reformierte Stadtkirche, 14–15/16–17 und 18–19 Uhr.

BRUNEGG Dorfzmorge Am Brunch gibt es Hausgemachtes wie Butterzopf, Eierspeisen, Fleisch, Käse, Birchermüesli und Kuchen. Mehrzweckhalle, Schulstrasse 18, 9–12 Uhr.

HOLDERBANK Sim-Racing – Einführung In der Einführung erwerben Teilnehmende mit Basiswissen und Übungen rasch praktische Erfahrungen in der Rennsimulation. Ready-2-Sim-Race, Talstrasse 12, 13–14 Uhr.

REMIGEN Classic Brass Konzert des Blechbläserensembles mit erzählerischem Klangzauber und brillanter Virtuosität. Reformierte Kirche, 17 Uhr. RINIKEN Offenes Waldhaus Die Wirtschaft lädt Personen aus nah und fern zum geselligen Zusammensein ein. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Waldhaus Riniken, Waldhaus-

Königsfelderstrasse, 10–17 Uhr.

Familiensonntag Am Legionärspfad Vindonissa bieten Basteln, Brotbacken und Führungen Familien ein abwechslungsreiches Erlebnis.

MUSIK ZUM VERWEILEN Sonntag 25. Oktober 18.30 Uhr

untere Hofstatt 23, 13–17 Uhr.

BAROCK-TRIO MIT VALERIA CURTI

Familiensonntag Im Vindonissa-Museum entdecken Familien mit Kindern

Das Kloster in neuem Glanz Das Kloster Königsfelden präsentiert nach der Restaurierung seine besonderen Glasfenster und neue historische Entdeckungen bei Führungen. Kloster Königsfelden, 11.30–12.30/ 13.30–14.30 Uhr.

UK 2026 100 Min. ab 12 J. Regie: Georgia Oakley

MITTWOCH, 28. OKTOBER BRUGG Stretta Concerts: Sound of Klezmer Das Ensemble Chaarts und David Orlowsky mit einem facettenreichen Klezmerkonzert. Reformierte Stadtkirche, Kirchplatz, 19.30 Uhr.

WEITERHIN IM PROGRAMM

Donnerstag 22. Oktober 17.50 Uhr (D) Freitag 23. Oktober 20.20 Uhr (D) Samstag 24. Oktober 17.50 Uhr (D) Sonntag 25. Oktober 20.20 Uhr (D) Montag 26. Oktober 17.50 Uhr (D) Dienstag 27. Oktober 20.20 Uhr (D) Mittwoch 28. Oktober 17.50 Uhr (D)

VERITY

USA 2026 114 Min. ab 12 J. Regie: M. Showalter

DONNERSTAG, 29. OKTOBER BRUGG Sicherheit im Alter Anlass zur Sturzprävention. Anschliessend Kaffee und Kuchen. Pfarrsaal Kirchenzentrum St. Nikolaus, 14 Uhr.

Kunstausstellung und Apéro Ausstellung von Sonja Riemer, Bilder und Skulpturen, und Alex Schaufelbühl, Skulpturen. Bar mit kleinen Speisen. Galerie und Bar Immaginazione, Aarauerstrasse 96a, 16.45 Uhr.

Suchen Sie eine sinnstiftende Aufgabe? Pro Senectute Aargau sucht Freiwillige für Leitung, Gastgeben oder Admin. Infoanlass mit Apéro. Anmeldung erwünscht. Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Brugg, Neumarktplatz 1, 17.30–19 Uhr.

HAUSEN Comedy-Night Frölein Da Capo – Halbzeit-Show Abwechslungsreicher Mix aus Humor, Musik und charmanten Alltagsbeobachtungen. Gemeindesaal, Hauptstrasse 28, 20 Uhr.

WEITERHIN IM PROGRAMM

Freitag 23. Oktober 17.50 Uhr (D) Samstag 24. Oktober 20.20 Uhr (D) Sonntag 25. Oktober 17.50 Uhr (D) Mittwoch 28. Oktober 20.20 Uhr (D)

HEART OF THE BEAST EISERNE WILDNIS

USA 2026 101 Min. ab 12 J. Regie: David Ayer LETZTE VORSTELLUNGEN

Donnerstag 22. Oktober 20.30 Uhr (E/df) Montag 26. Oktober 20.30 Uhr (D)

STREET FIGHTER

USA 2026 120 Min. ab 14 J. Regie: Kitao Sakurai WEITERHIN IM PROGRAMM

Sonntag 25. Oktober 15.30 Uhr (D)

SHAUN DAS SCHAF SPUK IM KÜRBISFELD

UK 2026 81 Min. ab 6 J. Regie: Diverse NOCH KURZE ZEIT IM PROGRAMM

Samstag 24. Oktober 13 Uhr (D) Mittwoch 28. Oktober 15 Uhr (D)

FORGOTTEN ISLAND

USA 2026 109 Min. ab 6 J. Regie: Joel Crawford WEITERHIN IM PROGRAMM

Freitag 23. Oktober 15.15 Uhr (D) Sonntag 25. Oktober 15 Uhr (D) Mittwoch 28. Oktober 15.15 Uhr (D)

EMIL UND DIE DETEKTIVE

D 2026 100 Min. ab 6 J. Regie: David Dietl LETZTE VORSTELLUNG

Freitag 23. Oktober 15 Uhr (D)

TOY STORY 5

USA 2026 90 Min. ab 6 J. Regie: Pierre Coffin FILMREIHE BUD SPENCER & TERENCE HILL

Samstag 24. Oktober 15 Uhr (D)

VIER FÄUSTE FÜR EIN HALLELUJA I 1971 117 Min. ab 6 J. Regie: Enzo Barboni WEITERHIN IM PROGRAMM

Samstag 24. Oktober 15.15 Uhr (D) Sonntag 25. Oktober 13 Uhr (D)

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BIBI BLOCKSBERG

D 2026 90 Min. ab 6 J. Regie: Gregor Schnitzler NOCH KURZE ZEIT IM PROGRAMM

Samstag 24. Oktober 13.05 Uhr (D)

PAW PATROL: DER DINO FILM USA 2026 88 Min. ab 4 J. Regie: Cal Brunker. NOCH KURZE ZEIT IM PROGRAMM

Montag 26. Oktober 18 Uhr (Dialekt)

IMMER WEITER

CH 2026 100 Min. ab 10 J. Regie: M. Baumeler

Legionärspfad Vindonissa, 10–18 Uhr.

Sonntag im Stadtmuseum Brugg Das Museum bietet spontane Führungen und abwechslungsreiche Programme für Kinder an. Stadtmuseum Brugg,

SINN UND SINNLICHKEIT

BILD: ZVG

weg, 10.30–17.30 Uhr.

WINDISCH Workshop: Kleid aus dem Hochmittelalter nähen Teilnehmende lernen mit Alice Severin, ein mittelalterliches Kleid zu nähen, inklusive historischer Techniken. Kloster Königsfelden,

Donnerstag 22. Oktober 17.45 Uhr (D) Freitag 23. Oktober 17.45 Uhr (D) Samstag 24. Oktober 17.45 Uhr (D) Sonntag 25. Oktober 17.45 Uhr (D) Dienstag 27. Oktober 17.45 Uhr (D)

NOCH KURZE ZEIT IM PROGRAMM

Sonntag 25. Oktober 11.15 Uhr (D) Dienstag 27. Oktober 18 Uhr (D)

SAME SUN

eventfrog.ch/ga

D 2026 82 Min. ab 6 J. Regie: Fabienne Engel EINMALIGE VORSTELLUNGEN

Mittwoch 28. Oktober 20.15 Uhr (O/d) Donnerstag 29. Oktober 20.15 Uhr (E/df)

OZZY & BLACK SABBATH

GB 2026 147 Min. ab 6 J. Regie: Ben Wainwright


MARKTNOTIZ 130035B GA

Marktnotiz

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REMIGEN

Grippe? Lieber vorbeugen als flachliegen

«Essen Sie genügend und werden Sie schlank. Es ist einfacher als Sie denken!“

Die Impfung ist unkompliziert und ohne Voranmeldung möglich. «Die Impfung wird von speziell ausgebildeten Mitarbeitenden vorgenommen», erklärt Apothekerin Clara Schölly. In einem separaten Sprechzimmer werden vorgängig mögliche Risiken und Gegenanzeigen abgeklärt.

Jede Woche

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Seit 2026 sind von der Grundversicherung übernommene Impfungen von der Franchise befreit. Bei Fragen zur Kostenübernahme berät das Apothekenteam gerne individuell.

Di bis Fr, 08 bis 12.00 / 15.00 bis18.30 Uhr Samstag, 08 bis 13.00 Uhr durchgehend

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Sind Sie ein Schilddrüsentyp?

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Mit Beginn der kühleren Jahreszeit steigt das Risiko einer Grippe. Die echte Grippe (Influenza) kann schwer verlaufen und zu Komplikationen führen. Mit der jährlichen Impfung lässt sich das Erkrankungsrisiko reduzieren – gleichzeitig trägt sie zum Schutz besonders gefährdeter Menschen bei.

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Empfohlen wird die Grippeimpfung insbesondere Personen ab 65 Jahren, chronisch Kranken sowie Menschen mit regelmässigem Kontakt zu Risikopersonen. In der Vindonissa Rotpunkt Apotheke in Windisch ist der aktuelle Grippeimpfstoff bereits verfügbar.

Angebot und Preise: Grippeimpfung Zeitaufwand: 10 Minuten Kosten: CHF 44.95 (inkl. Impfstoff) Terminbuchung:

Nachhaltig das Gewicht zu reduzieren und es auch zu halten, das kann nicht mit «Nicht-Essen» erreicht werden. Je weniger wir essen, desto schwieriger wird es, überflüssige Pfunde loszuwerden. Mit der ParaMediForm-Methode müssen Sie weder Kalorien zählen noch Hunger leiden. Unsere einzigartige Stoffwechselanalyse unterscheidet 284 Stoffwechseltypen. Mit unserem Ernährungssystem bringen wir Ihren Stoffwechsel wieder in Schwung und führen Sie durch die 3 Phasen, schlank werden – schlank sein – schlank bleiben!

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Lassen Sie die unerwünschten Kilos purzeln und sichern Sie sich Ihren kostenlosen Informationstermin. Sie haben nichts zu verlieren, ausser Ihren Kilos! Ich freue mich auf Sie. Fabienne Müller-Huwiler Neu sind wir in Wettingen für Sie da! ParaMediForm Landstrasse 81a 5430 Wettingen 056/470 00 08

Marktnotiz

Schinznacher Christkindmarkt

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mag, findet in der Ausstellung auch altrosa, moosgrünen und weissen Weihnachtsschmuck und Zubehör. Für die festliche Tafel stehen unterschiedliche Kerzenständer, Platzteller, Lichterketten und vieles mehr zur Auswahl.

Der Herbst ist mit ersten Morgennebeln eingezogen und somit stehen die Adventsund Weihnachtszeit vor der Tür! Der Schinznacher Christkindmarkt ist bereit für das Fest der Feste und öffnet am kommenden Freitag seine Tore.

Der Markt Kunst & Kulinarik bietet wieder eine tolle Auswahl an tollen Geschenken, ausserdem stehen grossen und kleinen Kreativschaffenden verschiedene Workshops und Bastelangebote zur Auswahl, der Kasperli hat spannende Geschichten für die Kleinsten parat und die lustigen Geissen, das Kinderkarussell und die Kinderbahn sind ebenfalls zu Gast. Für Fans der Baumschulbahn ist am 21. November der Adventsdampf angesagt und ab 27. November dreht der Nordpol-Express seine Runden.

Dieses Jahr stehen traditionelle Dekotrends im Mittelpunkt: Viel Rot in allen Variationen, von Kugeln über Kerzen bis zu allerlei Christbaumschmuck, dazu tannengrüne und goldene Accessoires. Ergänzt werden sie mit vielen Naturmaterialien wie Fell, Leder, Zapfen, Holz und verschiedenen Pflanzenzweigen. Wer es lieber dezent-elegant

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Die Vorfreude steigt: Am Freitag, 23. Oktober, öffnet der Schinznacher Christkindmarkt seine Tore. Hereinspaziert in die zauberhafte Weihnachtswelt mit exklusiven Geschenkideen und elegantem Weihnachtsschmuck.

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Hilfswerke finden:

Öffnungszeiten Christkindmarkt 2026: Freitag, 23. Oktober, bis Donnerstag, 24. Dezember 2026 Dienstag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr; Kunst & Kulinarik vom Freitag, 23. Oktober, bis am Samstag, 5. Dezember

Marktnotiz

22 neue Elektro-LKW für OTTO’S

14 der 22 neuen Elektro-LKW am Hauptsitz in Sursee.

Das Zewo-Gütesiegel steht für vertrauenswürdige Hilfswerke.

OTTO’S ersetzt seine gesamte Lastwagenflotte durch 22 vollelektrische Mercedes-Benz eActros 600. Damit setzt der familiengeführte Detailhändler ein starkes Zeichen für nachhaltige Logistik. Vom Hauptsitz in Sursee werden täglich über 140 Filialen in der ganzen Schweiz beliefert.

Ihre Spende in guten Händen.

Die neuen Fahrzeuge verfügen über eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern pro Batterieladung und de-

cken damit rund 80 Prozent aller täglichen Transporttouren ab. Geladen werden die LKW am Hauptsitz, wobei ein grosser Teil des Stroms aus den eigenen Photovoltaikanlagen stammt. «Mit der vollständigen Elektrifizierung unserer Lastwagenflotte erreichen wir einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung unserer Logistik», sagt CEO, Mark Ineichen.


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