Wiggertaler
Auflage: 35 128 Exemplare, Nr. 42 / 15. Oktober 2026 GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG
Outlets l Murgentha
Wöchentlich erscheinendes amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Anzeiger für amtliche Publikationen der Gemeinden Boningen, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen. Erscheint zusätzlich in: Fulenbach, Wynau, Reiden, Wikon.
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Murgenthal Jubiläumswochenende der «Outlets Murgenthal» steht bevor
Schnäppchenparadies feiert seinen 30. Geburtstag
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Seit 30 Jahren gehören die «Outlets Murgenthal» zur Einkaufslandschaft der Region. Dieses Jubiläum wird gefeiert: Am Samstag, 31. Oktober, von 9 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 1. November, von 12 bis 17 Uhr, laden die Stores zu einem grossen Jubiläumswochenende ein. «Seit dem 1. November gehen im ehemaligen Fabrikgebäude der Hanro AG Menschen mit grossen Hoffnungen ein und aus. Es sind sogenannte Schnäppchenjäger aus nah und fern, die sich mit Argusaugen auf die bis zu 70 Prozent unter die üblichen Ladenpreise gesetzten Markenartikel stürzen.» So schrieb der «Wiggertaler» in der Ausgabe vom 7. November 1996 über die Eröffnung des «Outletpark Switzerland». Mit Worten wie Ventil, Ablass, Ausfluss musste man den Lesern damals das Wort «Outlet» noch erklären. Das aus den USA importierte Konzept war neu in der Deutschschweiz, weshalb die drei Basler Initianten Dominique Merz, Anthony Vischer und Peter Attiger selbstbewusst das Wort «Switzerland» in den Namenszug an der sandfarbenen Aussenfassade setzten. 30 Jahre später steht der Outletpark immer noch an der Hauptstrasse 81. Die Fassade ist inzwischen knallrot, der Name hat sich in «Outlets Murgenthal» geändert. Geblieben ist die Philosophie, den Besuchern eine geballte Konzentration an Fabrikläden zu bieten, bei denen es Markenartikel zu stark vergünstigten Preisen gibt. Heute
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besteht kein Bedarf mehr, das Wort «Outlet» zu erklären. Konkurrenz gibt es unter anderem in Schönenwerd, Mendrisio und Landquart. Auch wenn sich in den vergangenen Jahrzehnten eine grosse Verschiebung Richtung Online-Handel ergeben hat, behaupten sich die Outlets Murgenthal tapfer. Im
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Vergleich zum Vorjahr verzeichnet der Fabrikladenpark 2026 einen Besucherzuwachs von 17 Prozent.
Im Jahr 2000 zog der Ochsner Sport Outlet nach Murgenthal – und ist bis heute geblieben. FORTSETZUNG SEITE 2
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2026/42 Heidi Ruckli Zimmerlistrasse 17 4663 Aarburg Bauobjekt: Aufstellen Mülltonnenbox (bereits erstellt) Ortslage: Pilatusstrasse 49a Parzelle 2268 Die Planauflage findet vom 19.10.2026 bis 17.11.2026 im Rathaus, Bereich Bau Planung Umwelt, während den ordentlichen Schalterzeiten statt. Gegen Baugesuche kann innert der Auflagefrist beim Stadtrat Aarburg schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. Aarburg, 12. Oktober 2026 STADT AARBURG Bau Planung Umwelt
Forleo Immobilien und Entwicklungs AG Gotthardstrasse 62 8002 Zürich Bauobjekt: Neubau von 2 Mehrfamilienhäusern mit Einstellhalle (kantonale Zustimmung erforderlich) Ortslage: Parzellen 24/2340 Baslerstrasse 35/37 Bauherr: Grund Immo AG Ausserfeldstrasse 9 5036 Oberentfelden Bauobjekt: Rückbau Container (Gebäude Nr. 3425) Neubau Waschanlage Ortslage: Parzelle 4516 Spitalweidstrasse 4 Bauherr: Fernwärme Unteres Wiggertal c/o Primeo Wärme AG Weidenstrasse 27 4142 Münchenstein Bauobjekt: Fernwärme unteres Wiggertal Abschnitt 2 «Heidengässli» Ortslage: Parzellen 1952, 1954, 1959 Aeschwuhrstrasse 2 Heidengässli 12 Bauherr: Baukonsortium Heidengässli Oftringen Jego AG / Sacasa AG Rothusstrasse 5b 6331 Hünenberg Bauobjekt: Rückbau diverse Gebäude Überbauung Heidengässli (kantonale Zustimmung erforderlich) Ortslage: Parzelle 2929, Aeussere Luzernerstrasse 10 a-f Die öffentliche Auflage findet vom 16.10.2026 bis 16.11.2026 statt. Die Baugesuchunterlagen sind während der Auflagefrist auf www. oftringen.ch ersichtlich. Gegen Baugesuche kann während der Auflagefrist bei der Gemeinde Oftringen, Bauen Planen Umwelt, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen, schriftlich Einwendung erhoben werden. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. 4665 Oftringen, 12.10.2026 Abteilung Bauen Planen Umwelt
Bauherr:
Der Richtplatz auf der Festung ist in diesem Jahr letztmals geöffnet am Wochenende vom 24./25. Oktober 2026. STADT AARBURG Infrastruktur Sicherheit
Sonntag, 1. November, 10.00 Uhr Sonntagsfahrt ins Tannenbad im Emmental inkl. Mittagessen Fr. 92.– / Fr. 68.–* Dienstag, 3. November, 12.00 Uhr Herbstfahrt durch den bunten Jura in die Freiberge inkl. warmem Zvieri Fr. 59.– / Fr. 39.–* Donnerstag, 5. November, 8.00 Uhr (Identitätskarte oder Pass erforderlich) Zum Holzfäller-Steak in die Uralp im Bregenzerwald Fr. 83.– / Fr. 54.–* inkl. Teller-Menue Sonntag, 8. November, 10.00 Uhr Fahrt ins Berneroberland zum «Suure Mocke» oder Rahmschnitzel inkl. Mittagessen Fr. 92.– / Fr. 68.–* Sonntag, 15. November, 9.00 Uhr Grosse Saisonschlussfahrt ins Bunte mit feinem Mittagessen, musikalischer Unterhaltung und Verlosung von Reisegutscheinen Fr. 90.– / Fr. 70.–* Mittwoch, 18. November, 10.00 Uhr Fahrt an den Bieler- und Murtensee mit Fr. 98.– / Fr. 76.–* Fischmenue oder Fleisch Sonntag, 22. November, 10.00 Uhr Sonntagsfahrt an den Bodensee inkl. Mittagessen Fr. 98.– / Fr. 76.–* Sonntag, 29. November, 10.00 Uhr Sonntagsfahrt durchs Zürcher Oberland ins Goldingertal inkl. Mittagessen Fr. 96.– / Fr. 72.–* Mittwoch, 2. Dezember, 12.00 Uhr Entlebuch – Trubschachen (Besuch bei der Kambly) – Zollbrück (Besuch Jakobsmarkt) – Rückfahrt durchs Emmental Fahrpreis Fr. 40.– / Fr. 20.–* Sonntag, 6. Dezember, 10.00 Uhr (Identitätskarte oder Pass erforderlich) Chlausfahrt ins Gäu und Baselbiet mit Samichlausbesuch, Stimmung und Unterhaltung durch den Samichlaus und seinem Schmutzli im Restaurant Adler in Gipf-Oberfrick inkl. Mittagessen und grossem Klaussack Fr. 90.– / Fr. 70.–*
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WIGGERTALER NR. 42 / 15. OKTOBER 2026
AARBURG Einladung zur Ortsbürgergemeindeversammlung vom 5. November 2026 Geschätzte Ortsbürgerinnen und Ortsbürger Der Stadtrat Aarburg und die ortsbürger lichen Kommissionen laden herzlich ein zur Ortsbürgergemeindeversammlung am Donnerstag, 5. November 2026, um 19.30 Uhr im Mehrzweckraum Falken in Aarburg. Die Traktanden können während der Akten auflage bei der Stadtverwaltung (Bereich Zentrale Dienste, Stadtkanzlei) sowie auf der Website unter www.aarburg.ch/sitzung ein gesehen werden. Traktanden 1. Protokollgenehmigung der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 18. Juni 2026 Antrag: Das Protokoll der Ortsbürger gemeindeversammlung vom 18. Juni 2026 sei zu genehmigen. 2. Budget 2027 Antrag: Das Budget 2027 sei zu genehmigen. 3. Orientierung und Umfrage Umfrage: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben die Möglichkeit, dem Stadtrat Aarburg und den orts bürgerlichen Kommissionen Anfragen und/oder Anregungen zu unterbreiten. STADT AARBURG Stadtrat und Ortsbürgerliche Kommissionen
BG-Nr.: Bauherr:
OFTRINGEN Publikation von Gesuchen um ordent liche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Oftringen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: a) Manfredi geb. Fernandez Garcia, Lidia, 1981, weiblich, Spanien, 4665 Oftringen, Aecherliring 21 b) Manfredi Fernandez, Maeva Lola, 2020, weiblich, Italien, 4665 Oftringen, Aecherliring 21 c) Manfredi Fernandez, Nala Ellen, 2021, weiblich, Italien, 4665 Oftringen, Aecherliring 21 d) Sare, Unal, 1985, männlich, Türkiye, 4665 Oftringen, Zofingerstrasse 18E e) Yiming Ibrahim, Patiguli, 1970, weiblich, China, 4665 Oftringen, Winkelstrasse 6 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Oftringen, 15. Oktober 2026 Der Gemeinderat
Bauherr:
Silvin Marijan Jancic, Alte Bahnhofstrasse 7, 5612 Villmergen Bauobjekt: Wärmepumpe mit Erdsonde Zustimmung: Departement BVU Kanton Aargau Ortslage: Brunnrain 8 , Parzelle 303 Öffentliche Auflage des Gesuches vom 19.10.2026 bis 17.11.2026 im Gemeindehaus, Parterre. Gegen Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Murgenthal schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d. h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendende anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. BAUVERWALTUNG MURGENTHAL
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Fortsetzung von Seite 1
Schnäppchenparadies feiert seinen 30. Geburtstag Seit 24 Jahren koordiniert Philipp Ziegler als Filialleiter einen Pool von 30 Mitarbeitern auf der 1900 Quadratmeter grossen Verkaufsfläche. «Der Standort ist für den Ochsner Sport Outlet ideal. Wir haben viele Kunden aus dem Aargau, aber auch aus der Zentralschweiz, dem Bernischen und dem Baselbiet», erklärt der Murgenthaler. Ganzjährig bietet Ochsner Sport Outlet ein breites Sortiment an WeltmarkenSportartikeln für Hobby- und Leistungssportler aus allen Bereichen des Sports.
Bewusst nicht perfekt Wer durch die ehemalige Stickerei des Schweizer Luxus-Textilherstellers Hanro AG wandelt, erkennt, dass die Outlets Murgenthal kein Hochglanz-
Shoppingcenter bilden – und das ist bewusst gewählt, wie Gründer Dominique Merz erklärt: «Wir wollen keine perfekte Shoppingwelt sein. Murgenthal darf ein bisschen anders sein. Bei uns soll man stöbern, entdecken, ein gutes Angebot finden – und vielleicht mit etwas nach Hause gehen, nach dem man ursprünglich gar nicht gesucht hat. Genau das macht den Reiz der Outlets Murgenthal aus.»
Die Stores feiern mit Den 30. Geburtstag feiern die Outlets Murgenthal mit einem Jubiläumswochenende. Am Samstag, 31. Oktober, und Sonntag, 1. November, erwartet die Besucherinnen und Besucher unter dem Motto «Town & Country – 30 Jahre Outlets Murgenthal» ein abwechsDie Initianten des ersten Outletparks in der Deutschschweiz (von links): Dominique Merz, Anthony Fischer und Peter Attiger. BILD: ARCHIV WIGGERTALER
Für unsere kleinen Patienten holen wir die Sterne vom Himmel. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die vielfältigen Leistungen unseres Caritas Baby Hospitals in Bethlehem. Herzlichen Dank! www.kinderhilfe-bethlehem.ch/spenden
30 Jahre lang haben die «Outlets Murgenthal» Wind und Sturm in der Detailhandelsbranche standgehalten. BILD: ZVG
lungsreiches Programm aus Shopping, Musik, Unterhaltung und Genuss. Und natürlich darf der «American Way of Life» dabei nicht fehlen: Die bekannte Countryband «Route 65» fetzt live am Samstag zwischen 10 und 17 Uhr. Am Sonntag spielt «Texasbound» ab 12 Uhr gross auf. Die Linedancer «Heartstompers» veranstalten an beiden Tagen Auftritte und Workshops. «Tastyflames» bringt seinen imposanten Smoker-Trailer für seine BBQ-Spezialitäten. «Haudenschild» sorgt für Kaffee und Kuchen, während «TastyDrinks» die passenden Mocktails mixt. Im Mittelpunkt des Jubiläums stehen natürlich auch die Geschäfte der
Outlets Murgenthal. Die einzelnen Stores beteiligen sich mit eigenen Aktionen und Überraschungen. Glücksräder mit Preisen und Gutscheinen sorgen zusätzlich für Gewinnchancen und Unterhaltung. «Das Jubiläumswochenende soll dabei mehr sein als eine Verkaufsveranstaltung. Es ist auch ein Dankeschön an die vielen Kundinnen und Kunden, die den Standort über drei Jahrzehnte begleitet haben. Zum 30. Geburtstag soll deshalb vor allem eines im Mittelpunkt stehen: gemeinsam feiern, entdecken, einkaufen und eine gute Zeit haben», sagt Dominique Merz. MANUEL ARNOLD
Im Mittelpunkt
WIGGERTALER NR. 42 / 15. OKTOBER 2026
Prall gefüllt mit orangefarbenen Früchten: Der Feuerdorn bietet Vögeln Nahrung und zwischen seinen Dornen geschützte Rückzugsorte. BILD: REGINA LÜTHI
Ein kurzer Zwischenhalt in luftiger Höhe: Für den Baumpieper steht die lange Reise ins afrikanische Winterquartier an. BILD: YOLANDA KOFFEL
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Dicht an dicht wachsen die Grünblättrigen Schwefelköpfe auf abgestorbenem Holz. Hübsch anzusehen, aber giftig. BILD: MANUEL ARNOLD
Region Impressionen aus der Natur
Der Herbst hält sich nicht an den Kalender Noch bis vor Kurzem fühlte es sich an, als wolle der Sommer überhaupt nicht enden. Bis weit in den September hinein, ja sogar Anfang Oktober, sorgten ungewöhnlich warme Temperaturen für beinahe sommerliche Verhältnisse. Dann folgten Regen, kühlere Tage und erste herbstliche Stimmung. Doch inzwischen zeigt sich die Sonne wieder häufiger. Und wer mit offenen Augen durch die Natur streift, entdeckt Erstaunliches. So blühen in manchen Gartenteichen noch immer vereinzelte Seerosen. Eigentlich geht ihre Blütezeit längst zu Ende. Doch das Wasser speichert die Wärme der vergangenen Wochen, sodass die Pflanzen noch einmal ihre Blüten öffnen. Ein ungewöhnlicher Anblick im Oktober, wenn ringsum bereits die ersten Blätter fallen. Auch die Rosen scheinen vom nahenden Winter noch nicht viel wissen
zu wollen. Die historische Strauchrose «Pink Grootendorst», auch Nelkenrose genannt, trägt noch immer ihre auffälligen rosa Blüten. Deren gezackte Blütenblätter erinnern tatsächlich an Nelken. Die robuste, öfterblühende Sorte kann bei mildem Wetter bis weit in den Herbst hinein neue Knospen bilden. Andernorts zeigt sich die Jahreszeit bereits von ihrer typischen Seite. Der immergrüne Feuerdorn trägt dichte Bü-
schel leuchtend orangefarbener Früchte. Während seine Dornen Vögeln Schutz bieten, dienen die Früchte verschiedenen Arten wie Amseln und Drosseln als Nahrung. Gerade in den kommenden Monaten werden solche natürlichen Futterquellen zunehmend wichtig. Auch in der Vogelwelt ist der Herbst längst angekommen. Der unscheinbare Baumpieper gehört zu den Langstreckenziehern und macht sich bereits im
Vom nahenden Winter noch wenig beeindruckt: Die Nelkenrose zeigt auch im Oktober ihre auffälligen rosa Blüten.
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Spätsommer und Frühherbst auf den Weg in sein Winterquartier südlich der Sahara. Mit etwas Glück lässt sich während des Vogelzugs noch ein Exemplar beobachten, bevor es seine weite Reise fortsetzt. In den feuchten Wäldern wiederum haben die Pilze ihren grossen Auftritt. Der Grünblättrige Schwefelkopf wächst oft in dichten Gruppen auf alten Baumstümpfen und abgestorbenem Holz. Seine gelblichen Hüte fallen zwischen Laub und Moos sofort ins Auge. Als Zersetzer übernimmt er eine wichtige Aufgabe im natürlichen Kreis-
lauf des Waldes. Für Pilzsammler ist allerdings Vorsicht geboten: Der Schwefelkopf ist giftig und kann mit essbaren Arten verwechselt werden. So zeigt sich der Oktober derzeit von ganz unterschiedlichen Seiten. Während die einen Pflanzen bereits auf Winterruhe umstellen und die Zugvögel längst unterwegs sind, halten andere noch ein wenig am Sommer fest. Und vielleicht macht gerade dieser Gegensatz den Reiz eines Herbstspaziergangs aus: Hinter der nächsten Wegbiegung wartet manchmal eine kleine Überraschung. REGINA LÜTHI
Leuchtend rote Früchte und glänzend grüne Blätter: Die Stechpalme sorgt auch in der kalten Jahreszeit für Farbe. BILD: REGINA LÜTHI
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Ref. Kirchgemeinde Brittnau Sonntag, 10 Uhr: Alive-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Julie Schmitt, KidsTreff, Kinderhort, anschliessend Steh-Kaffee www.kirchebrittnau.ch
Ref. Kirchgemeinde Murgenthal Glashütten. Sonntag, 18. Oktober: Kein Gottesdienst
Ref. Kirchgemeinde Oftringen Freitag, 16. Oktober, 10.15 Uhr: Andacht im Alterszentrum Lindenhof Sonntag, 18. Oktober, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Dieter Gerster, Theatergruppe und Band | Kindergottesdienst im UG | anschliessend Chele-Zmettag Dienstag, 20. Oktober, 14.30 Uhr: 60+ Nachmittag, Thema: Musiknachmittag mit Panflötengruppe Pangrosini, im Alterszentrum Lindenhof, Oftringen Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch
Ref. Kirchgemeinde Zofingen
Zofingen. Heute Donnerstag, 19.30 Uhr: Taizé-Abendgebet, Stadtkirche. – Samstag, 18.18 Uhr: Jugendgottesdienst «crazy heaven» mit Herbstlagerabschluss, Stadtkirche. – Sonntag, 9.30 Uhr: Goldene Konfirmation, Pfr. Rudolf Gebhard. – Dienstag, 17.30 Uhr: Friedensgebet, Stadtkirche. Strengelbach. Samstag, 19 Uhr: PUR-Gottesdienst. – Sonntag, Einladung zum Gottesdienst in Zofingen und Vordemwald. Vordemwald. Sonntag, 9.30 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Joël Guggisberg, Verabschiedung Organistin Hedi Forster und Sigristin Claudia Zürcher.
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Römisch-katholisches Pfarramt Guthirt Aarburg Sonntag, 18. Oktober, 9.30 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Rita Wismann.
Römisch-katholisches Pfarramt St. Paul, Rothrist Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Rita Wismann.
Ref. Kirchgemeinde Rothrist
Die Magerwiesenmargerite blüht auch im Oktober noch.
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Sonntag, 18. Oktober 2026, 9.30 Uhr: Erntedankgottesdienst begleitet von der Zithergruppe Oftringen, anschliessend Apéro. Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19.30 Uhr: im KGH Rothrist, Gastreferent André Winter, Fachmann für Demenz – Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz. (nur für Wiggertaler 15. Oktober 2026) Ankündigung: Freitag, 23. Oktober 2026, 19 Uhr: findet in der Ref. Kirche Rothrist ein Friedenskonzert mit dem St. Petersburger Vokalensemble statt.
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Gemeinsam sehen wir mehr
Traueranzeigen Zofingen, im Oktober 2026 Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen. Nach schwerer Krankheit, aber unerwartet schnell, müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Grosspapi, Bruder, Schwager, Onkel und Götti
Josef Felder-Berner 7. Februar 1949 – 5. Oktober 2026 Was bleibt, sind die schönen und liebevollen Erinnerungen.
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein, war Teil von unserem Leben, drum wird dies Blatt allein, uns immer wieder fehlen. Rainer Maria Rilke Mit vielen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem Onkel, Grossonkel, Urgrossonkel, Götti und Cousin
Werner Gerhard 12. Juli 1931 – 5. Oktober 2026 Nach einem langen Leben durfte er ruhig und friedlich, so wie er gelebt hat, im Seniorenzentrum Strengelbach einschlafen. In stillem Gedenken:
In stiller Trauer Beatrice Felder-Berner Daniela Kissling-Felder mit Jana Barbara und Stephan Schär-Felder mit Jonas und Salome und Geschwister mit ihren Familien
Nichten und Neffen mit ihren Familien Trauerfeier: Die Abdankung findet am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 14.00 Uhr in der Kirche Brittnau statt. Beisetzung um 13.15 Uhr auf dem Friedhof im Familienund Verwandtschaftskreis.
Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche Zofingen statt, die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.
Für allfällige Spenden berücksichtige man bitte den «Mittagstisch Brittnau», Gemeinnütziger Frauenverein Brittnau, Konto: Postfinance CH07 0900 0000 5001 4172 0, Vermerk: Todesfall Werner Gerhard.
Traueradresse: Beatrice Felder, Innere Altachen 13, 4800 Zofingen
Traueradresse: Christian Gerhard, Strählgasse 16, 4805 Brittnau
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Fritz Hofer
09.09.1950 – 28.09.2026 Unerwartet mussten wir Abschied von dir nehmen. Die Erinnerungen an die gemeinsamen Momente werden uns für immer begleiten. Geliebter Fritz und lieber Pa, du wirst immer in unserem Herzen bleiben: Angela Breuer Andreas Hofer und Amina Markus Hofer mit Antonietta und Ettore Familie und Freunde Zur Abschiedsfeier am Freitag, 16. Oktober 2026 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Rothrist sind alle herzlich willkommen. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anschliessend sind alle zu einem Apéro im Triibhuus in Rothrist eingeladen. Traueradresse: Angela Breuer, Nussweg 8, 4852 Rothrist Anstelle Blumenschmucks bitten wir um Spenden für: Verein Regenschirmtage - Kindertrauerbegleitung IBAN CH19 8080 8004 7589 7952 1; Vermerk: Fritz Hofer
Ich werde einen Engel schicken, der Dir vorausgeht. Er soll Dich auf dem Weg schützen und Dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe. Achte auf ihn und hör auf seine Stimme.
Du hast in unserem Leben viele Blumen zum Blühen gebracht. Nun blüht deine Liebe in unseren Herzen weiter.
Ein Schiff segelt hinaus und ich beobachte, wie es am Horizont verschwindet. Gerade in dem Moment, wenn jemand neben mir sagt, es ist verschwunden, gibt es andere, die es kommen sehen, und andere Stimmen, die freudig aufschreien: «Da kommt es!» Das ist Sterben. Charles Henry Brent
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem herzensguten Vater, Bruder, Götti, Schwager und Onkel
Hansruedi Thoma Nach kurzer, schwerer Krankheit nehmen wir traurig, aber dankbar Abschied von meiner lieben Frau, unserem Mueti, Grosi, Urgrosi und unserer Schwiegermutter
3. März 1949 bis 30. September 2026 Nach längerem Leiden, das er mit Mut und Tapferkeit getragen hat, durfte er uns glücklich und zufrieden verlassen.
Rosmarie Gut -Widmer
Auf Wunsch von Hansruedi findet die Abdankung und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt.
10. Februar 1943 bis 01. Oktober 2026 Wir vermissen dich! Walter Gut-Widmer Ursi Fankhauser und Franz Bühlmann Andrea Aregger und Heiri Herger Regi Gut und Tobias Speich Esthi und Edi Raschle-Gut
Deine Grosskinder Anita, Susanne, Franziska, Jolanda, Nadja, Dominik, Nicole, Jonas, Tanja
Die Trauerfamilie: Jeanette Thoma-Gremaud Christoph Thoma Boris Thoma Käthy und Hansruedi Frauchiger-Thoma Daniela Frauchiger und Anverwandte Traueradresse: Jeanette Thoma, Bahnweg 37, 4852 Rothrist Anstelle von Blumen gedenke man bitte der Schweizerischen Stiftung für das cerebral gelähmte Kind, IBAN CH04 3000 0001 8000 0048 4, mit Vermerk: Hansruedi Thoma.
Deine Urgrosskinder Noeé, Freya, Gian, Milo, Lio, Jana, *Elea* Traueradresse: Walter Gut-Widmer, Im Baumgarten 8, 6260 Reiden Der Trauergottesdienst findet am Samstag, 24. Okt. 2026, um 9.00 Uhr, in der kath. Pfarrkirche in Reiden statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Dreissigster: Sonntag, 22. Nov. 2026, um 11.00 Uhr, in der kath. Pfarrkirche in Reiden. Für Zeichen der Verbundenheit unterstütze man die Spitex Wiggertal, IBAN CH45 0900 0000 6000 4162 7, oder den Fonds "Läbigs Feldheim", IBAN CH62 0900 0000 6000 4006 0, Vermerk: Rosmarie Gut-Widmer.
Rothrist, im Oktober 2026 «Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, werde ich immer bei euch sein.» Rainer Maria Rilke In stiller Trauer nehmen wir Abschied von
Erika Sollberger-Hunziker 4. Juli 1954 – 1. Oktober 2026 Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.
Nach geduldig ertragener Krankheit durftest du friedlich einschlafen. Du wirst in unseren Herzen weiterleben.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater
Hans Lüthi-Geiser
23. November 1944 – 10. Oktober 2026 Nach einem erfüllten Leben müssen wir Dich loslassen. Was bleibt, sind unzählige schöne Erinnerungen, tiefe Dankbarkeit und die Liebe, die uns für immer mit Dir verbindet. In liebevoller Erinnerung
Hildegard Lüthi-Geiser Nadja und Walter Kern-Lüthi Christian und Larissa Lüthi mit Lena, Julia und Gioia Stephanie und Stefan Waltisperg-Lüthi mit Amélie und Malin Raffaela Lüthi und Tobias Najer mit Nico, Aria und Gwen
In stiller Trauer Daniel und Nadia Sollberger mit Niklas und Kilian René Sollberger Andrea Mendes Ruth Schumacher-Hunziker mit Familie Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 23. Oktober, um 14.00 Uhr auf dem Gemeinschaftsgrab des Friedhofs Tiefelach in Aarburg unter freiem Himmel statt. Anstelle von Blumen und Grabschmuck gedenke man der Pro Senectute, Spendenkonto: Postkonto 87-500301-3, IBAN CH91 0900 0000 8750 0301 3, Vermerk: «Erika Sollberger». Traueradresse: Trauerfamilie Sollberger, Sonnfeldweg 22, 4617 Gunzgen
Die Abdankungsfeier und Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Reiden statt.
Traurig, dich zu verlieren, erleichtert, dich erlöst zu wissen, dankbar, mit dir gelebt zu haben.
Wir sind tief erschüttert über ihren plötzlichen Tod.
Todesanzeige und Danksagung
Deborah Schultheis
In Liebe und Dankbarkeit für den gemeinsamen Lebensweg nahmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester
geboren Koch
Hedwig Hauri-Frieden
* 06.12.1993 -
† 07.10.2026
In Liebe und stiller Trauer: Kaij Schultheis Brigit & Robert Koch Pascal Koch Benjamin Koch & Linda Staub Deborah wurde viel zu früh aus unserer Mitte gerissen. Ihre Wärme, ihre Lebensfreude und ihr liebevolles Wesen werden uns immer in Erinnerung bleiben. Die Trauerfeier und die anschliessende Urnenbeisetzung finden am Dienstag, 20.10.2026 um 14:00 Uhr auf dem Friedhof Bergli in Zofingen statt. Traueradresse: Robert Koch, Beim Kreuz 11, 6262 Langnau
21. November 1932 – 5. Oktober 2026 Nach einem reich erfüllten Leben haben dich deine Kräfte verlassen und du durftest friedlich einschlafen. Für die vielen gemeinsamen Stunden, die wir mit dir geniessen durften, sind wir sehr dankbar. Wir vermissen dich und werden dich als liebevolle, starke Frau in Erinnerung behalten. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Pflegepersonal des Altersheims CASALEGRE in Zofingen für die fürsorgliche Pflege und Betreuung. In stiller Trauer: Peter und Theres Hauri-Gasser Erika und Hanspeter Schild-Hauri Sandra und Christian Beyeler-Schenk mit Alessia und Luana Rafael Schenk Geschwister und Anverwandte Auf Wunsch der Verstorbenen haben wir im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Bergli in Zofingen von ihr Abschied genommen. Gilt als Leidzirkular.
6
Aarburg | Brittnau
WIGGERTALER NR. 42 / 15. OKTOBER 2026
Brittnau Traditionelle Pilzausstellung in der Mehrzweckhalle
220 Kilo Pilze landeten auf den Tellern Wenn der breitblättrige Samtfussrübling, der Dickfussröhrling und der kirschrote Speitäubling nahe beieinander ihre Stiele gen Himmel richten, dann ist wieder Pilzausstellung im Storchendorf. Alle zwei Jahre präsentiert der Verein für Pilzkunde Brittnau die Vielfalt der Hut tragenden Waldbewohner. Auf drei hüfthohen Tischen, fein arrangiert mit Moos, Laub und Erdreich, und einem Waldboden mit zwei kleinen Tannen gab es 90 ver-
schiedene Arten zu bestaunen. Die Mitglieder des Vereins standen den Laien und Kennern gleichermassen zur Seite und beantworteten in aller Ruhe die Fragen der angereisten Pilzfreunde. Mit dabei waren auch Vereinspräsident Hansjörg Herzog und Vizepräsident Christoph Baltzer, die sich gemeinsam mit den engagierten Vereinsmitgliedern für eine gelungene Ausstellung einsetzten. «Es gab schon
Jahre, da hatten wir 160 Arten auf den Tischen. Das Pilzjahr 2026 ist bis dato katastrophal. Man muss es in dieser Deutlichkeit sagen. Ob der jetzige Regen das Blatt noch wendet, wird sich in den nächsten fünf bis zehn Tagen zeigen», erklärte Christoph Baltzer. Vor 20 Jahren stiess er zum Verein. Inzwischen wohnt er in Bern, wo er als Pilzkontrolleur amtet. Wegen der guten Kameradschaft sei er dem Brittnauer Verein aber treu geblieben, betont er.
Pilzvariationen im Stübli
Mit Rat und Tat standen die Vereinsmitglieder den zahlreichen Besuchern zur Seite.
Im benachbarten «Pilzstübli» wurden die Besucherinnen und Besucher mit verschiedenen Pilzspezialitäten verwöhnt. Neben dem beliebten Pilzrisotto und dem Pilzteller mit Brot standen auch feine Pilzpasteten auf der Speisekarte. Am Ausstellungswochenende verarbeiten die Vereinsmitglieder rund 220 Kilogramm Pilze. Zwei Jahre haben die Mitglieder jeweils Zeit, die benötigte Menge zu sammeln und zu trocknen. Wer nach dem Pilzgenuss noch etwas Platz im Magen hatte, durfte sich an den vielen hausgemachten Kuchen erfreuen. Wegen des Zwei-Jahres-Turnus gibt es 2027 ordnungsgemäss keine Ausstellung. Gefeiert wird aber trotzdem.
Vizepräsident Christoph Baltzer (Bildmitte) im Gespräch mit einem Besucher. BILDER: MANUEL ARNOLD
Der 1997 gegründete Verein begeht mit einer internen Reise dann nämlich sein 30-Jahr-Jubiläum.
Pilzkontrollstelle Brittnau – Sicherheit beim Pilzsammeln Neben der Durchführung der beliebten Pilzausstellung leistet die Pilzkontrollstelle Brittnau einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit beim Sammeln von Wildpilzen. Sie steht den Pilzsammlerinnen und Pilzsammlern der acht angeschlossenen Gemeinden Aarburg, Brittnau, Murgenthal, Of-
tringen, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen und Rothrist zur Verfügung. Die Pilzkontrolleure Hansjörg Herzog, Fredy Murat und Franziska Küng überprüfen gesammelte Pilze auf ihre Genusstauglichkeit und helfen dabei, gefährliche Verwechslungen mit giftigen Arten zu vermeiden. Damit trägt die Pilzkontrollstelle wesentlich zur Verhütung von Pilzvergiftungen bei und fördert zugleich den verantwortungsvollen Umgang mit der heimischen Pilzwelt. MANUEL ARNOLD
Aarburg Finissage «20 Jahre Schweizer Mozartweg»
Aarburg Jetzt anmelden für den 19. November
Famoser Abschluss des Jubiläums
Aarburg lädt seine Vereine zum Austausch ein
Mit einem interessanten Vortrag und der Finissage der Jubiläumsausstellung ist das 20-Jahr-Jubiläum des Schweizer Mozartwegs in Aarburg erfolgreich zu Ende gegangen. Zwei Jahrzehnte nach seiner Gründung zeigte sich der Mozartweg lebendiger denn je: Musik, Geschichte und persönliche Begegnungen verbanden sich zu einem würdigen Jubiläum. Den Höhepunkt des Abends bildete der Vortrag mit der musikalischen Erzählung «Sein Mozart» von Vereinspräsidentin Christina Kunz zu Mozarts Klavierkonzert c-Moll KV 491. Das Werk gehört zu den eindrucksvollsten und ungewöhnlichsten Klavierkonzerten Mozarts. Seine dunkle Grundstimmung, die aussergewöhnlich reiche Orchesterbesetzung und der intensive Dialog zwischen Klavier und Orchester verleihen dem Stück eine beinahe sinfonische Dimension. Gerade der Wechsel zwischen dramatischer Spannung und lyrischen, intimen Momenten machte das Werk zu einem weiteren musikalischen Mittelpunkt des Jubiläums. Zu den besonderen Gästen der Jubiläumsfeierlichkeiten gehörten der österreichische Botschafter in der Schweiz, Florian Raunig, sowie der Stadtpräsident von Winterthur, Stefan Fritschi. Für einen überraschenden und sympathischen Moment sorgte der Botschafter mit perfektem Schweizer-
Ein würdiger Abschluss für 20 Jahre Schweizer Mozartweg (v. l.): Stefan Fritschi, Stadtpräsident Winterthur, Florian Raunig, österreichischer Botschafter in der Schweiz, Vereinspräsidentin Christina Kunz, Aarburgs Stadtpräsident Hans-Ulrich Schär und Peter Hohler, Ehemann von Christina Kunz. BILD: ELISABETH WIDMER
deutsch. Der Hintergrund dazu: Er wurde in Basel geboren und lebte bis zu seinem zwölften Lebensjahr in der Schweiz. Damit erhielt die schweizerisch-österreichische Verbundenheit, die den Mozartweg seit jeher prägt, eine ganz persönliche Note. Stefan Fritschi ist selbst ein hervorragender Cellist und Initiator der Mozartstelen in Winterthur. Das 20-Jahr-Jubiläum darf als grosser Erfolg gewertet werden. Die erfreuliche Resonanz und die Begegnungen
rund um die Veranstaltungen zeigten, dass Mozarts Musik und seine historischen Verbindungen zur Schweiz bis heute Menschen begeistern. Der Schweizer Mozartweg verbindet dabei auf besondere Weise musikalisches Erbe, historische Orte und die kulturellen Beziehungen zwischen der Schweiz und Österreich. Er ist zu einem lebendigen kulturellen Netzwerk geworden, das Mozarts Spuren in der Schweiz bewahrt und immer wieder neu erfahrbar macht. HANS-ULRICH SCHÄR
ERZÄHLCAFÉ Geschichten teilen, Menschen begegnen
Aaresaal im Rathaus Aarburg Aarburg
Die Stadt Aarburg lädt alle Aarburger Vereine sowie die interessierte Bevölkerung am Donnerstag, 19. November 2026, um 19.30 Uhr zu einer weiteren Informationsveranstaltung im Falken, Bahnhofstrasse 12, ein. Im Zentrum des Abends stehen die Reglemente zur Vereinsunterstützung sowie das damit verbundene weitere Vorgehen. Dabei wird insbesondere auf die enge Verknüpfung mit der erforderlichen Totalrevision des Benützungsreglements eingegangen. Zudem wird über das Projekt «Coop Gemeinde Duell 2027» informiert. Im Hinblick auf eine mögliche (Einzel-) Teilnahme im Jahr 2027 erfolgt die Stabsübergabe an die Aarburger Vereine. Weiterführende Informationen zum Projekt sind unter www.schweizbewegt.ch zu finden. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit für Information, Austausch sowie die Einbringung von Anregungen und Rückmeldungen. Angesprochen sind insbesondere Vereine und Organisationen, die das Aarburger Vereinsleben aktiv mitgestalten oder von den anstehenden Reglementsanpassungen direkt betroffen sind.
Traktanden und Themen Reglemente zur Vereinsunterstützung,
über die Entschädigung an Vereine mit Kinder- und Jugendförderung und die Benützung des öffentlichen Grunds inklusive Leihmaterial, Orientierung und Diskussion; «Coop Gemeinde Duell 2027», Teilnahme 2027 und Stabsübergabe; Varia mit offener Fragerunde, Umfrage, Ideen, Feedback und Wünsche. Der Stadtrat erwartet einen offenen Austausch, Rückmeldungen und konstruktive Diskussionen. Die Erfahrungen und Perspektiven der Teilnehmenden sollen einen Beitrag zu einer praxisnahen und nachhaltigen Ausgestaltung der Vereinsunterstützung in Aarburg sowie zur Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und der Stadtverwaltung leisten.
Anmeldung erforderlich Die Anmeldung erfolgt bei der Abteilung Stadtmarketing Kommunikation unter stadtmarketing@aarburg.ch mit dem Stichwort «Informationsveranstaltung». Wer an der Veranstaltung nicht teilnehmen kann oder im Namen eines Vereins eine Rückmeldung einreichen möchte, kann Anregungen per E-Mail an die Abteilung Stadtmarketing Kommunikation richten. STADTRAT UND STADTVERWALTUNG
Einmal im Monat, donnerstags, von 9 bis 11 Uhr Alle Daten und weitere Informationen auf www.ag.ch/erzaehlcafe Im Erzählcafé stehen persönliche Erinnerungen zu einem festgelegten Thema im Mittelpunkt. Kommen Sie vorbei, teilen Sie Lebensgeschichten.
Brittnau | Murgenthal | Oftringen
WIGGERTALER NR. 42 / 15. OKTOBER 2026
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Murgenthal Ex-Armeechef zu Gast bei der OKG
Thomas Süssli referierte über die neue Weltordnung Die Welt befindet sich im Umbruch – und die Schweiz muss sich darauf einstellen. Diese Botschaft vermittelte der ehemalige Armeechef Thomas Süssli am 6. Oktober vor der Oberst KünzliGesellschaft in Murgenthal. Sein Referat in der Oberst-Künzli-Stube stand unter dem Titel «Die Schweiz in der neuen Welt(un)ordnung». Süssli stellte drei Thesen in den Mittelpunkt: Die Zeitenwende sei bereits eingetreten, die Welt werde nicht mehr so sein wie früher, und in der neuen Weltordnung sei es ungünstig, gleichzeitig reich und schwach zu sein. Anhand der Grossmächte China, Russland und USA erläuterte er die Veränderungen. China habe nach einem Jahrhundert des Niedergangs insbesondere durch wirtschaftliche Reformen seinen früheren Weltmachtanspruch erneuert. Heute gehöre das Land zu den führenden Wirtschafts-
und Technologiemächten und präge die multipolare Weltordnung vor allem wirtschaftlich. Russland hingegen versuche unter Präsident Wladimir Putin, seine frühere Grossmachtstellung mit militärischen und hybriden Mitteln wiederherzustellen. Die Angriffe auf die Ukraine zeigten, dass dabei auch das Völkerrecht missachtet werde. Auch die USA seien unter Donald Trump kein verlässlicher Garant der bisherigen regelbasierten Weltordnung mehr, so Süssli. Er bezweifelt, dass sich dies nach Trumps Amtszeit rasch ändern werde. Konservative Denkfabriken, die MAGA-Bewegung und einflussreiche Technologieunternehmer würden die amerikanische Politik weiterhin prägen.
Folgen für die Schweiz Für die Schweiz sieht Süssli dringen-
Die Brocki des Gemeinnützigen Frauen vereins bietet zahlreiche Schnäppchen. BILD: HANNELORE DIETRICH
OKG-Vizepräsident Beat Senn, KKdt Thomas Süssli und KKdt a.D. Rudolf Zoller.
den Handlungsbedarf. Wohlstand allein biete keinen Schutz, ebenso wenig die Neutralität. Die Armee müsse rasch gestärkt werden. Gleichzeitig brauche es mehr Investitionen in Technologie und Bildung, eine höhere Wirtschaftsleistung und günstige Rahmenbedingungen für künstliche Intelligenz. Im Anschluss diskutierten die Mitglieder der Oberst Künzli-Gesellschaft
BILD: ZVG
mit dem Referenten. Vizepräsident Beat Senn dankte Süssli für seine Ausführungen. Thomas Süssli war bis Ende 2025 Chef der Armee. Heute ist er unter anderem als Verwaltungsrat, Unternehmer und Berater tätig. Für 2027 strebt er als FDP-Kandidat einen Luzerner Sitz im Nationalrat an. WALTER BOSSHARD
Oftringen Museum: 17. Oktober, 14 bis 16 Uhr
Die alte Mostpresse kommt wieder in Gang Ob süss oder sauer: Most gehörte auch in der Region lange zu den traditionellen Getränken der ländlichen Bevölkerung. Am Samstag, 17. Oktober, lässt das Team des Museums Alter Löwen in Oftringen deshalb die alte Mostpresse aus dem Museumsfundus wieder arbeiten. Von 14 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher selbst mithelfen: Äpfel werden gewaschen, der alte Elektro-
motor treibt über einen Transmissionsriemen den Häcksler an und anschliessend wird gemeinsam gepresst. Natürlich darf der frisch gewonnene Most auch gleich probiert werden. Wer eine leere PET-Flasche mitbringt, kann zudem etwas davon mit nach Hause nehmen. Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Unkosten wird eine Kollekte erhoben. MATHIAS BAUMANN
Im Brunnen werden die Äpfel gründlich gewaschen.
BILD: ZVG
Brittnau
Schnäppchenjagd in der Gruebe-Brocki In der Gruebe-Brocki des Gemeinnützigen Frauenvereins Brittnau muss Platz für den bevorstehenden Weihnachtsverkauf geschaffen werden. Deshalb lohnt sich ein Besuch an den letzten regulären Verkaufstagen im Oktober besonders: Sämtliche Artikel werden zu besonders günstigen Preisen angeboten. Das Sortiment umfasst wie gewohnt einen kunterbunten Mix aus alten und neuen Gegenständen. Passend zur Jahreszeit finden sich darunter Fondueund Raclettegeschirr sowie Bücher, Spiele und Puzzles für gemütliche Winterabende. Auch gut erhaltene Gegenstände werden an den Verkaufstagen gerne entgegengenommen. Die Gruebe-Brocki bei der Multisammelstelle in Brittnau ist am 17., 24. und 31. Oktober, jeweils von 9 bis 12.30 Uhr geöffnet. Der Weihnachtsverkauf findet am 7. und 14. November statt. Weitere Infos unter frauenverein-brittnau. ch. MARLISE VONÄSCH
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Hauptübung der Feuerwehr Brittnau An die Bevölkerung der Gemeinde Brittnau: Am Samstag, 24. Okt. 2026 findet die Hauptübung der Feuerwehr Brittnau statt. Die Feuerwehr Brittnau lädt Feuerwehrinteressierte ein, der Übung beizuwohnen.
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WIGGERTALER NR. 42 / 15. OKTOBER 2026
9
Oftringen Geplantes Bauprojekt mit 18 Eigentumswohnungen an der Bündtenstrasse gibt zu reden
Nachbarn wehren sich gegen ein neues Mehrfamilienhaus An der Bündtenstrasse soll dank der neuen Bauordnung ein fünftes Vollgeschoss möglich sein. Anwohner warnen vor einem richtungsweisenden Entscheid und sorgen sich um die Zukunft ihres Quartiers. Im Bündtenquartier in Oftringen reihen sich Einfamilienhäuser und kleinere Wohnblöcke aneinander. Dazwischen liegen Gärten und viel Grün. In der Nachbarschaft kennt man sich und hält gerne einen Schwatz über den Gartenzaun hinweg. Einer, der das Quartier seit Jahrzehnten kennt, ist Peter Allenspach. Seit 50 Jahren wohnt er hier an der Bündtenstrasse unweit der Zofinger Stadtgrenze – und das sehr gerne. Doch nun blicken Allenspach und weitere Personen aus der Nachbarschaft mit Sorge auf die künftige Entwicklung ihres Quartiers. Grund dafür ist ein Bauprojekt auf seiner Nachbarparzelle. Dort stehen bereits die Bauprofile und überragen die umliegenden Häuser um mehrere Meter. Gemeinsam mit seiner Nachbarin Corinna Michel steht Peter Allenspach vor dem noch unbebauten Grundstück und schüttelt den Kopf: «Was hier geplant ist, passt einfach nicht ins Quartier», sagt er. An der Bündtenstrasse 15, direkt angrenzend an die Bahnlinie, soll auf zwei Parzellen ein Mehrfamilienhaus mit 18 Eigentumswohnungen entstehen. Dafür wird auf einer der Parzellen ein Einfamilienhaus abgerissen. Vorgesehen sind je neun 3,5- und 4,5-Zimmer-Wohnungen. Unter dem Grundstück ist eine Tiefgarage geplant, im Aussenbereich sollen ein Spielplatz, ein gemeinschaftlicher Aufenthaltsbereich und verschiedene
Grünflächen entstehen. Das Baugesuch lag Anfang des Jahres öffentlich auf. Im Februar erhoben Peter Allenspach, Corinna Michel und ein weiterer Nachbar Einsprache.
Verdichtung ja – aber wie viel? Peter Allenspach und Corinna Michel sitzen am Esstisch und beugen sich über die Pläne des Neubaus. Sie kennen inzwischen jedes Detail. Dass im Quartier gebaut und verdichtet wird, stört die beiden nicht. Auch Allenspach plant auf seinem grossen Grundstück dereinst neue Mehrfamilienhäuser. Doch beim Projekt nebenan gehe die Verdichtung zu weit, finden sie. Das Gebäude sei zu hoch, zu massig und füge sich wegen der abweisenden Erdgeschoss-Front nicht in die Umgebung ein. Ihre Kritik richtet sich insbesondere gegen den sogenannten Nutzungsbonus, den die Bauherrschaft beansprucht. Dieser ermöglicht es, fünf statt der regulär zulässigen vier Vollgeschosse zu bauen.
Gutachten sieht Voraussetzungen erfüllt Die beiden Parzellen liegen in der Wohn- und Gewerbezone WG4. Die neue Bau- und Nutzungsordnung der Gemeinde Oftringen ermöglicht allerdings einen sogenannten Nutzungsbonus: Erfüllt ein Bauprojekt besondere Anforderungen etwa an die Gestal-
tung, die Umgebung und die Erschliessung, darf in der WG4 ein fünftes Vollgeschoss erstellt und die Ausnützungsziffer erhöht werden. Die Gemeinde Oftringen liess das Projekt an der Bündtenstrasse durch ein Planungsbüro beurteilen. Dieses kommt zum Schluss, dass die Voraussetzungen für den Nutzungsbonus erfüllt sind. Das Gebäude hebe sich zwar deutlich vom heutigen Umfeld ab. Mit der neuen BNO und den damit verbundenen Auf- und Umzonungen sei in diesem Gebiet aber bewusst eine Entwicklung angestossen worden. Auch die Lage spreche für den Bau: An der Verzweigung von Bündtenstrasse und Bahnlinie nehme das Grundstück eine besondere Stellung ein, die laut Bericht einen markanteren Baukörper rechtfertigen könne. Wie stark verändert sich das Quartier? Peter Allenspach und Corinna Michel überzeugt das nicht. Aus ihrer Sicht bringt das Projekt vor allem mehr Baumasse, aber zu wenig zusätzliche Qualität, um den Bonus zu rechtfertigen. «Man will das Maximum an Verdichtung möglich machen, ohne die Umgebung zu beachten», sagt Corinna Michel. Allenspach und Michel befürchten, dass dieses Projekt zum Vorbild für weitere Bauten werden könnte. «Wenn der Bau, respektive der Bonus bewilligt wird, ist das erst der Anfang», sagt Al-
Corinna Michel und Peter Allenspach stören sich am Bauprojekt auf der Parzelle hinter ihnen. BILD: MELISSA BURKHARD
lenspach. Der Charakter des Quartiers werde sich grundlegend verändern.
Das sagt der Gemeindepräsident Wie beurteilt der Gemeinderat die von den Nachbarn befürchtete Veränderung des Quartiers? Auf Anfrage bleibt Gemeindepräsident Markus Steiner (SP) allgemein. Die bauliche Entwicklung richte sich nach der geltenden BNO. Grundsätzlich begrüsse der Gemeinderat im Quartier eine «qualitativ hochwertige und den planerischen Zielsetzungen entsprechende Innenentwicklung». Zum konkreten Projekt äussert sich Steiner nicht: Das Baubewilligungsverfahren sei noch nicht abgeschlossen. Der Nutzungsbonus solle allgemein dafür sorgen, dass mit einer höheren Aus-
nützung auch zusätzliche qualitative Anforderungen erfüllt werden. Wie häufig der Nutzungsbonus seit Inkrafttreten der neuen BNO bereits beantragt oder bewilligt wurde, kann die Gemeinde nicht beziffern. Eine öffentlich zugängliche Statistik dazu gebe es nicht, schreibt Steiner. Bekannt ist aber mindestens ein weiteres Projekt: Auch beim geplanten Neubau anstelle des ehemaligen Restaurants Eggenscheide wird mit dem Nutzungsbonus geplant. Auch dort kam ein Fachgutachten zum Schluss, dass die Voraussetzungen dafür erfüllt seien. Wie es im Bündtenmattquartier weitergeht, ist offen. Allenspach und Michel hoffen, mit ihrer Einsprache Einfluss auf die weitere Entwicklung nehmen zu können. MELISSA BURKHARD
HEILSARMEE • Valérie Cazzin-Bussard, Verantwortliche Vorsorge- und Nachlassplanung bei der Heilsarmee, erzählt von ihrer persönlichen Erfahrung und lädt am 27. Oktober zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung über Vorsorge- und Nachlassplanung in Aarau ein. Wer beschäftigt sich schon gerne mit dem eigenen Lebensende? Auch ich habe mein Testament lange vor mir hergeschoben. Und das, obwohl die Vorsorge- und Nachlassplanung zu meinem beruflichen beruflichen Alltag gehört. Bei der Heilsarmee begleite ich Menschen, die ihre Wünsche festhalten und ihre Angelegenheiten selbstbestimmt regeln möchten. Doch als es um meine eigene Nachlassplanung ging, war das zunächst ungewohnt für mich. Ich wollte selbst erleben, was es bedeutet, sich mit Fragen zu beschäftigen: Was möchte ich einmal hinterlassen? Dabei geht es nicht nur um materielle Werte. Ebenso wichtig ist, was einem im Leben am Herzen liegt. Im Vorfeld fragte ich mich, was dieser Schritt in mir auslösen würde. Würde mich vor allem der Gedanke an mein eigenes Sterben beschäftigen? Zu meiner Überraschung war das kaum der Fall. Stattdessen rückten andere Fragen in den Vordergrund: Wem möchte ich etwas Gutes tun? Wer und was liegt mir am Herzen? Und was habe ich überhaupt zu vererben? Auch praktische Überlegungen tauchten auf. Was würde mit unserem Kater Signor Rossi geschehen, sollten mein Mann und ich einmal nicht mehr für ihn sorgen können? Eint Tier kann rechtlich nicht erben. Im Testament lässt sich aber festhalten, wer seine Betreuung übernimmt. Solche Fragen zeigen, dass Nachlassplanung weit mehr umfasst als die Verteilung von Vermögen. Die formellen Anforderungen an ein Testament waren für mich klar. Anspruchsvoller war es, die eigenen Gedanken zu ordnen und persönliche Entscheidungen zu treffen. Schritt für Schritt konnte ich meine Wünsche so festhalten, wie es zu mir passt.
Wer die eigene Vorsorge- und Nachlassplanung angeht oder bestehende Dokumente überprüfen möchte, erhält einen gut verständlichen Überblick. hält nicht nur fest, wer was erhält. Es zeigt auch, was uns im Leben wichtig ist.
Valérie Cazzin-Bussard Am Ende stellte sich eine unerwartete Leichtigkeit ein, ja sogar ein freudiges Gefühl. Zu wissen, dass alles nach meinen Vorstellungen festgehalten ist und ich über mein Leben hinaus etwas Gutes bewirken kann, empfand ich als befreiend. Dabei wurde mir bewusst: Ein Testament
Orientierung für die persönliche Vorsorgeplanung Wer die eigene Vorsorge- und Nachlassplanung angehen möchte, erhält an einer Informationsveranstaltung der Heilsarmee in Aarau einen gut verständlichen Überblick. Im Zentrum stehen das Testament, der Vorsorgeauftrag, die Patientenverfügung sowie Anordnungen für den Todesfall. Die Teilnehmenden erfahren, worauf bei den verschiedenen Dokumenten zu achten ist und wie persönliche Wünsche verbindlich festgehalten werden können. Auch für Fragen bleibt Raum.
Der Anlass richtet sich an Menschen, die erste Informationen suchen oder ihre Vorkehrungen überprüfen möchten. Ziel ist eine sachliche und praxisnahe Orientierung, damit jede und jeder die nächsten Schritte im eigenen Tempo angehen kann. Valérie Cazzin-Bussard Die kostenlose Informationsveranstaltung zur Vorsorge- und Nachlassplanung findet findet am Dienstag, 27. Oktober, um 18 Uhr bei der Heilsarmee Aarau, Asylstrasse 34, 5000 Aarau statt. Anmelden können Sie sich entweder per E-Mail an testament@heilsarmee.ch, telefonisch unter 031 388 06 39 oder direkt über den QR-Code.
PS: Möchten Sie sich in Ruhe mit Ihrer Vorsorge- und Nachlassplanung beschäftigen? Unser kostenloser Ratgeber «Selbstbestimmt regeln, was Ihnen wichtig ist» unterstützt Sie dabei. Bestellen können Sie ihn per E-Mail an testament@heilsarmee.ch, auf unserer Website heilsarmee.ch/vorsorgedokumente oder telefonisch unter 031 388 06 39.
10 Oftringen | Reiden | Rothrist
WIGGERTALER NR. 42 / 15. OKTOBER 2026
Rothrist Historischer Brunnen hat einen würdigen Platz gefunden
Heimatverein übergibt restaurierten Dörflibrunnen
Ein Krimiklassiker aus der Feder von Agatha Christie kommt in Oftringen auf die Bühne. BILD: BERLINER KRIMINAL THEATER
Oftringen 22. Oktober, 20 Uhr im youcinema, Saal 1
«Die Mausefalle» schnappt zu Bei der zweiten Vorstellung von «Kultur in Oftringen» kommen Krimifans mit Agatha Christies «Die Mausefalle» auf ihre Kosten: In London wird eine Frau ermordet. Der Täter ist flüchtig, die Polizei hat die Fahndung aufgenommen. Am selben Tag eröffnen Mollie und Giles Ralston ihre kleine Pension «Monkswell Manor». Sie erwarten ihre ersten vier Gäste, die bei starkem Schneefall nach und nach eintreffen. Die Spur des Londoner Frauenmörders führt direkt hierher. Das Gästehaus ist eine «Mausefalle», in der nicht nur weitere Mordopfer, sondern auch der Mörder selbst gefangen sind. Jeder ist verdächtig, aber: Wer ist das nächste Opfer, wer der Mörder? «Die Mausefalle» ist ein Krimi-Klassiker der britischen Erfolgsautorin Aga-
tha Christie. Die damalige Queen Mary wurde 1947 in einem Interview gefragt, was sie sich zum Geburtstag wünschen würde, wenn sie frei wählen dürfte. Die Queen antwortete darauf: «A play of Agatha Christie.» Letztere konzipierte das Stück ursprünglich als Radiohörspiel und arbeitete es erst später in ein Bühnenstück mit zwei Akten um. «The Mousetrap» wird seit 1952 im Londoner West End im St. Martin's Theatre aufgeführt und ist damit das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt. Spielbeginn im Saal 1 des youcinemas ist um 20 Uhr. Einzeltickets à 45 Franken sind im Online-Vorverkauf unter www.kultur-oftringen.ch, telefonisch beim youcinema (Telefon 062 552 04 14) oder allenfalls noch an der Abendkasse erhältlich. RED
Die besten Spieler (v.l.): Benj Frey, Bänz Dick und Robi Bobst.
BILD: ZVG
Rothrist Herbstturnier des Satus und des Turnvereins
Männerturner jassen ums Podest Jeden Donnerstagabend treffen sich die Männerturner von Satus und TV Rothrist von 20 bis 21.30 Uhr in der Turnhalle Breiten 1. Neben altersgerechter Fitness und Kameradschaft kommt auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz. Während der Frühlings- und Herbstferien wird zudem jeweils um den Titel des Jasschampions gespielt. Beim diesjährigen Herbstjassturnier konnten sich die im Frühling noch auf den Rängen 5, 4 und 8 klassierten Jasser auf die Podestplätze verbessern. Besonders erfolgreich waren Bänz Dick
mit 4664 Punkten, Benj Frey mit 4564 Punkten und Robi Bobst mit 4525 Punkten. In der ersten Runde erzielten H. R. Schriber und H. P. Graber mit 787 Punkten die höchste Passe. Für einen Podestplatz reichte es am Ende jedoch nicht: Sie belegten die Ränge 7 und 8. Das nächste Frühlingsturnier findet am 23. April 2027 wiederum im Restaurant Hubel in Rothrist statt. Die vollständige Rangliste ist unter www.tvrothrist.ch/männerturnverein zu finden.
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Samstag, 29. Oktober August 2026 Sonntag, 25. 2026 Uhr Uhr 110–11.15 1.00 – 14.00
Frühschoppen-Konzert Mit den Blaskapellen Power Polka Band Dorfspatzen und den Rothrist Dorfspatzen Rothrist Alter Postplatz
Festwirtschaft Zofingen Rössli Rothrist (bei guter Witterung)
BENJAMIN FREY
Mit dem Bau des Schulhauses Dörfli (heute Dörfli I) im Jahre 1914 wurde damals auch ein Zierbrunnen aus Muschelkalk im neobarocken Stil zur Bereicherung des Schulareals aufgestellt. Nachdem er über die Jahre mehrmals versetzt werden musste, stand er bis 2012 südwestlich des Schulhauses und erfreute bis dahin mehrere Generationen von Schülerinnen und Schülern. Noch heute kursieren unzählige Geschichten in Zusammenhang mit diesem Brunnen. Mit dem Bau des Schulhauses Dörfli IV musste der Brunnen abermals weichen, und wurde im Werkhof zwischengelagert. Mehrfach wurde darüber diskutiert, den Brunnen zu entsorgen, da er Risse aufwies. Mit der Ankündigung des Gemeinderats, das Schulhaus Dörfli I zu sanieren, wurde der Heimatverein aktiv und machte sich Gedanken, ob nicht in diesem Zusammenhang ein würdiger Platz für den Brunnen gefunden werden könnte. Nachdem der Gemeinderat dem Ansinnen positiv gegenüberstand, hat sich der Heimatverein Rothrist auf die Suche nach einem professionellen Restaurator gemacht und diesen mit der Firma Weber in Röschenz im Laufental gefunden. Nachdem die GV des Heimatvereins 2024 den Kredit für die Restauration des Brunnens gesprochen hatte, stand dem Vorhaben nichts mehr im Wege. Am Sonntag, 11. Oktober, konnte der Brunnen im Rahmen einer kleinen Feier, in Anwesenheit zahlreicher Mitglieder, der Gemeinde und der Öffentlich-
Gemeindepräsidentin Daniela Weber durfte den restaurierten Brunnen aus den Händen von Patrik Siegrist, Präsident des Heimatvereins Rothrist, entgennehmen. BILD: HANS RUDOLF SÄGESSER
keit erneut übergeben werden. Der Präsident des Heimatvereins Rothrist, Patrik Siegrist, schilderte in seiner Laudatio den Werdegang des Brunnens und skizzierte den Weg der Restauration auf. Gemeindepräsidentin Daniela Weber nahm den Brunnen stolz entgegen und dankte dem Heimatverein für
sein jahrzehntelanges Engagement zugunsten der Gemeinde Rothrist. Der Dörflibrunnen und das renovierte Schulhaus Dörfli I können anlässlich des Herbstmarktes am 24. Oktober besichtigt werden. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. HANS RUDOLF SÄGESSER
Rothrist Nachrichten der Gemeinde
Reiden
Personelle Veränderungen in der Gemeindeverwaltung
Gemeinsam spazieren gehen
Eveline Rüegger wird infolge der Kündigung von Barbara Zinniker per 1. Dezember zur neuen Leiterin der Schulund Gemeindebibliothek befördert. Christine Lang-Kyburz wurde als Sachbearbeiterin Steuern angestellt. Sie wird ihre Stelle Anfang 2027 antreten. Für die zwei Lehrstellen als Kauffrau/Kaufmann öffentliche Verwaltung mit Lehrbeginn im August 2027 sind zahlreiche Bewerbungen eingegangen. Die Geschäftsleitung hat sich für eine Schülerin und einen Schüler aus Rothrist entschieden: Tijana Grgic und Nikolaos Noulas Siskos.
Kindern Ricardo, Leonardo, Elias und Maximilian, Fichtenweg 13; Gorani Jahja, Bernstrasse 61; Pitarevic Sabina, Natternweg 11.
Informationsveranstaltung Am Donnerstag, 19. November 2026, um 19 Uhr findet in der Aula des Schulhauses Dörfli 5 eine Informationsveranstaltung zu Traktandum 3 (Stellenplanerhöhung Schulsozialarbeit) statt. Der Gemeinderat steht auch für Fragen zu den übrigen Traktanden zur Verfügung.
Am Dienstag, 20. Oktober, lädt der Seniorenkreis Reiden zu einer Spazierwanderung ein. Die Seniorinnen und Senioren treffen sich um 14 Uhr beim Schulhaus Pestalozzi. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Zum Saisonabschluss aufs Velo Ebenfalls am Dienstag, 20. Oktober, findet die diesjährige Saisonschlussfahrt des Seniorenkreises Reiden statt. Velofahrerinnen und Velofahrer sowie Bio-Biker und Biker treffen sich um 13.30 Uhr an der Werkstrasse 5, vis-àvis des Bahnhofs Reiden, zur gemeinsamen Ausfahrt. LYDIA DUSS
Baubewilligungen Einbürgerungsbeschlüsse des Grossen Rates Der Grosse Rat hat folgenden Personen das Schweizer Bürgerrecht erteilt, nachdem der Gemeinderat das Gemeindebürgerrecht von Rothrist zugesichert hatte: Besirovic Redzo und Zerina mit den Kindern Din und Imran, Fichtenweg 9; Smajlovic Mehidin und Dzenana, Chaletweg 43; Carreras Lopez Juan und Dräger Viktoria mit den
RTW-Recycling Transport AG, Rothrist, für den Neubau eines Kabeltunnels für LKW-Ladestationen auf Parzelle 246, Helblingstrasse 8; Ischi Reto und Fabienne, Spannortweg 3, für einen Ersatzbau der Garage auf Parzelle 2219; Schärer Andreas und Nathalie, Spycherweg 22, für einen Ersatz der Thujahecke durch Sichtschutz-Steinkörbe auf Parzelle 2422. SARA BRACHER, STV. GEMEINDESCHREIBERIN
Oftringen
Oftringen
Panflötenklänge im Lindenhof
Tanzfreude im Obristhof
Sechs Frauen, die Freude am Musizieren haben, schenken Freude weiter. Die Panflötengruppe «Pangrosini» tritt seit acht Jahren auf. Die Gruppe ist aus einer Panflötenschule entstanden, welche die Teilnehmerinnen zusammen besucht haben. Am 60+-Nachmittag am Dienstag, 20. Oktober, ab 14.30 Uhr im Alterszentrum Lindenhof, spielen sie Unterhaltungsmusik, auch Melodien, welche der älteren Generation bekannt sind. Alle sind herzlich zu diesem wunderschönen Musiknachmittag eingeladen. Wer gerne abgeholt werden möchte, melde sich bis Montagmorgen, 19. Oktober, bei Judith Schreyger, Telefon 062 797 63 33.
Am Dienstag, 20. Oktober, lädt der «Treffpunkt 60+» von 14 bis 16 Uhr zu einem schwungvollen Nachmittag in den Obristhof ein. Im Chömiboden stehen einfache Kreistänze und bekannte Tanzklassiker auf dem Programm. Tanzlehrerin Jeannette begleitet die Teilnehmenden durch den Nachmittag und sorgt mit Musik und Bewegung für Abwechslung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Freude am gemeinsamen Tanzen steht im Mittelpunkt. Anschliessend bleibt in der Stube des Obristhofs bei Kaffee und Kuchen Zeit für Gespräche und gemütliches Beisammensein. Neue und bekannte Gäste sind herzlich willkommen.
JUDITH SCHREYGER
BEA WILDHABER
Rothrist
Die kleine Gans sucht ihren Platz Am Mittwoch, 21. Oktober, lädt die Bibliothek von 14.30 bis 15.30 Uhr zur nächsten «Gschichtli-Ziit» ein. Willkommen sind Kinder vom Kindergarten bis zur 1. Primarklasse. Eveline Rüegger erzählt die Geschichte «Was macht die kleine Gans im Herbst?» und freut sich auf viele kleine Zuhörerinnen und Zuhörer. Wenn der Sommer langsam dem Herbst weicht, spürt eine kleine Gans, dass sich etwas verändert. Die Blätter färben sich bunt, ein kühler Wind zieht auf und überall bereiten sich die Tiere auf den Winter vor. Die Biber hacken Holz, die Eichhörnchen legen Vorräte an und die Bären richten sich gemütliche Höhlen ein. Nur die kleine Gans weiss nicht so recht, was ihre Aufgabe ist. Sie versucht, den anderen Tieren zu helfen – doch das will nicht so recht gelingen. Die liebevoll erzählte Geschichte handelt davon, den eigenen Platz in der Welt zu finden. Die «Gschichtli-Ziit» findet einmal monatlich an einem Mittwochnachmittag statt und beinhaltet auch einen kleinen Imbiss. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. MARIANNE BEER
Rothrist | Strengelbach | Vordemwald | Zofingen 11
WIGGERTALER NR. 42 / 15. OKTOBER 2026
Strengelbach
Vordemwald «Kultur mitenand» der reformierten Kirche
Strengelbach
Einladung zum Mittagstisch
Dort anpacken, wo helfende Hände gebraucht werden
Musik und Gedanken über «Grundrechte»
Am Samstag, 17. Oktober, sind Jung und Alt wieder herzlich eingeladen zum Mittagstisch um 12 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Strengelbach. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein schmackhaftes Menü bei gemütlichem Zusammensein im wunderbar dekorierten Saal. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Beitrag zur Deckung der Unkosten wird vor Ort bezahlt. Das Mittagstisch-Team freut sich auf das Kochen und auf viele gute Begegnungen. CHRISTA STEINHAUER
Strengelbach
Mittagstisch im azb Am Donnerstag, 22. Oktober, lädt die Pro Senectute zum nächsten Mittagstisch im Alterszentrum (AZB) Strengelbach ein. Ab 11.30 Uhr sind Seniorinnen und Senioren zum gemeinsamen Mittagessen und gemütlichen Beisammensein willkommen. Das Küchenteam und die Mittagstischleiterinnen freuen sich auf zahlreiche Gäste. Anmeldungen nimmt Marlis Dätwyler unter 062 751 72 58 oder 079 327 31 36 entgegen. MARLIS DÄTWYLER
Seit einem Vierteljahrhundert packen die Männer der «Chrampfer-Truppe» dort an, wo helfende Hände gebraucht werden. Beim Oktober-Anlass von «Kultur mitenand» im herbstlich dekorierten Kirchenkeller in Vordemwald blickten sie auf bewegende Einsätze, unvergessliche Erlebnisse und eine aussergewöhnliche Erfolgsgeschichte zurück. Gut 50 Personen füllten den herbstlich dekorierten Kirchenkeller. Neben zahlreichen Gästen waren fast alle Mitglieder der «Chrampfer-Truppe» mit ihrem Anhang dabei. Nach der Begrüssung durch Franz Guggisberg, Präsident der Kirchenkommission Vordemwald, schilderte Heiner Gerber, OKMitglied der Arbeitsgruppe, humorvoll deren Geschichte und bedankte sich für die Unterstützung der Reformierten Kirchgemeinde Zofingen. Anschliessend liess Bruno Muntwyler die Entstehung und Entwicklung der Gruppe Revue passieren. Mit persönlichen Episoden gewährte er Einblicke in die Arbeitswochen. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten zwei selbst produzierte Filme von
Freiwillige sorgten nach dem offiziellen Teil, dass der feine Herbstklassiker Vermicelles mit Glace schnell serviert werden konnte. BILD: BRUNO MUNTWYLER
Truppenmitglied Andi Ruf. Sie dokumentierten die Einsätze bei einer Bergbauernfamilie in Habkern BE und im Valle Bavona. Unter anspruchsvollen Bedingungen erledigten die Männer zahlreiche Arbeiten, die die Älplerfamilien zeitlich und finanziell
nicht hätten bewältigen können. Ein Wettbewerb und ein feines Vermicelles-Glace-Dessert, offeriert von der Kirchgemeinde und zubereitet von freiwilligen Helferinnen, rundeten den Nachmittag ab. BRUNO MUNTWYLER
Rothrist Kreiselkafi immer samstags, von 9.30 bis 11.30 Uhr
Seit 19 Jahren ein Ort der Begegnung
Im Angebot steht ein breites Sortiment an hausgemachten Backwaren. BILD: LANDFRAUEN BEZIRK ZOFINGEN
Zofingen Landi, Samstag, 17. Oktober
Traditioneller Landfrauen-Märt Am kommenden Samstag, 17. Oktober, findet der alljährliche LandfrauenMärt bei der Landi in Zofingen statt. Von 8 bis 16 Uhr verkaufen die Landfrauen vom Bezirk Zofingen feine Back-
waren aus eigener Herstellung. Angeboten werden Bauernbrote, Guetzli, Waffeln und vieles mehr und natürlich wird auch der traditionelle Sonntagszopf nicht fehlen. NADIA GÖTSCHMANN
Das Kreiselkafi der EMK Rothrist am Rössliweg 1 feiert seinen 19. Geburtstag. Seit seiner Gründung verfolgt es ein einfaches Ziel: einen Ort zu schaffen, an dem Menschen unabhängig von Herkunft oder Glauben zusammenkommen können. Jeden Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr wartet ein reichhaltiges Frühstücksbuffet auf die Gäste. Das von Freiwilligen geführte Kafi bietet Raum für Gespräche, Begegnungen und neue Bekanntschaften. Bezahlt wird die Konsumation nach den eigenen finanziellen Möglichkeiten. Zehn Prozent der Einnahmen fliessen in ein Entwicklungsprojekt.
Zum Geburtstag macht das Kreiselkafi mit einer besonderen Aktion auf sein Angebot aufmerksam. In der Metzgerei Koller, den Bäckereien Wälchli und Wacker, im Blumengeschäft Floralia sowie bei Allemann Optik liegen Flyer auf. Wer einen davon bei einem Besuch im Kreiselkafi abgibt, erhält einen Kaffee und ein Stück Zopf kostenlos. Das Kreiselkafi dankt den beteiligten Rothrister Geschäften für ihre Unterstützung und die Möglichkeit, mit den Flyern auf das Angebot aufmerksam zu machen. URS ZEMP
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Am Sonntag, 18. Oktober, findet um 10 Uhr in der Johanneskirche der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) an der Breitbachstrasse 31 ein musikalisch gestalteter Gottesdienst statt. Die südkoreanische Opernsängerin Ye Jin Kim wird von Organist Herbert Huber aus Bern am Flügel begleitet. Das musikalische Programm reicht von Haydn, Bach und Schubert über Taizé-Gesänge bis zum Gospel «Down by the Riverside». Unter anderem erklingt das «Sanctus» aus Schuberts Deutscher Messe. Ernst Kunz stellt seine Predigt unter das Thema «Grundrechte». Dabei geht es nicht um gesetzlich verankerte Menschen- oder Bürgerrechte, sondern um persönliche Freiheiten im Zusammenleben: etwa das Recht, sich selbst zu sein, über die eigene Zeit zu verfügen, sich zurückzuziehen oder zu zweifeln. Kunz schlägt dabei auch den Bogen zur biblischen Geschichte Hiobs und der Frage, welche Rechte und Ansprüche der Mensch gegenüber Gott geltend machen kann. Herzlich Willkommen. SIEGFRIED STICH
Vordemwald
Gemeinsam auf Wanderschaft Jeweils am dritten Dienstag im Monat treffen sich Männer aus Vordemwald und Umgebung zu einer gemeinsamen Wanderung mit anschliessender Einkehr. Die nächste Wanderung findet am Dienstag, 20. Oktober, statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr auf dem Turnhallenplatz in Vordemwald. Die Wanderleitung übernehmen Peter Wälti und Guido Vonäsch. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www. zaeme-unterwaegs.ch. BRUNO SCHÄRER
Vordemwald
Gottesdienst mit dem Kinderjodelchörli Am Sonntag, 18. Oktober, tritt im Gottesdienst in der Kirche Vordemwald das Kinderjodelchörli Vordemwald auf. Der Chor wird von Helene Wagner und Evi Graber geleitet. Sie proben regelmässig in der Kirche und treten nun im Rahmen eines Gottesdienstes auf. Der Gottesdienst zum Thema «alter und neuer Mensch» wird von Pfr. Joël Guggisberg geleitet. Auch im Gottesdienst werden Sigristin Claudia Zürcher und die langjährige Organistin Hedi Forster verabschiedet. Zum Gottesdienst um 9.30 Uhr und anschliessendem Apéro sind alle herzlich eingeladen. JOËL GUGGISBERG
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Im Rahmen von «Kultur im Dorf» ist am Donnerstag, 15. Oktober, André Winter im Reformierten Kirchgemeindehaus Rothrist zu Gast. Der Gerontologe, Psychiatriefachmann HF und Autor beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Demenz und setzt sich für eine Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz ein. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Im Anschluss besteht bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum Austausch. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. CONELIA DALI
Redaktionsschluss: jeweils Montag, 12.00 Uhr Einsendungen direkt an: redaktion.wiggertaler@chmedia.ch
12 Zofingen
WIGGERTALER NR. 42 / 15. OKTOBER 2026
Zofingen Ausserdordentliche Versammlung am 3. Dezember im Stadtsaal
Ortsbürger entscheiden über Windenergie Die Windenergie Schweiz AG plant ein Windenergieprojekt in Wikon im Kanton Luzern. Im kantonalen Windenergiegebiet Riedwald/Buechwald sollen drei Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von bis zu 175 Metern errichtet und 30 Jahre betrieben werden. Ein Standort befindet sich auf oder in der Nähe einer Waldparzelle der Ortsbürgergemeinde Zofingen. Am 3. Dezember findet deshalb eine ausserordentliche Ortsbürgergemeindeversammlung statt. An der Versammlung der Ortsbürgergemeinde Zofingen vom 18. Juni wurde bereits über mögliche Standorte der Windenergieanlagen in Wikon informiert. Wegen des anstehenden kantonalen Plangenehmigungsverfahrens kann für wesentliche Entscheide zum Vorhaben nicht die nächste ordentliche Versammlung der Zofinger Ortsbürger vom Juni 2027 abgewartet werden. Das Geschäft wird darum am 3. Dezember an einer ausserordentlichen Ortsbürgergemeindeversammlung behandelt.
Mögliche Standorte Entweder befindet sich ein Standort in unmittelbarer Nähe der Waldparzelle Nr. 511 der Ortsbürgergemeinde Zofingen auf dem Gemeindegebiet von Wikon. Dafür müsste die Ortsbürgergemeinde Zofingen ein sogenanntes «Überstreichrecht» im Rahmen einer Dienstbarkeit gewähren. Dies würde entschädigt. Oder der Standort befindet sich direkt auf der Waldparzelle. Dafür müsste im Rahmen eines Dienstbarkeitsvertrags ein Baurecht gewährt werden, das ebenfalls entschädigt würde.
Stadtrat befürwortet Windenergieanlagen Gemäss der Energieplanung des Regionalverbands Zofingenregio soll der Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen stark ausgebaut werden. Dazu können auch Windenergieanlagen ei-
Reparateure hauchen den defekten Gegenständen mit viel Herzblut neues Leben ein. BILD: SPITTELHOF
Zofingen Repair Café im Spittelhof am 24. Oktober
Reparieren statt wegwerfen
Ein Standort befindet sich auf oder in der Nähe einer Waldparzelle der Ortsbürgergemeinde Zofingen. BILD: ROMAN DZIUBALO - STOCK.ADOBE.COM
nen Beitrag leisten. Der Zofinger Stadtrat hat darum sein grundsätzliches Einverständnis für den Bau und Betrieb von möglichen Windenergieanlagen mit Bezug zu Grundeigentum der Ortsbürgergemeinde Zofingen in Wikon gegeben – unter Vorbehalt der Zustimmung der Ortsbürgergemeindeversammlung. «Der Stadtrat ist zum Schluss gekommen, dass in der Gesamtschau die Vorteile und die Notwendigkeit von erneuerbaren Energiequellen mögliche Nachteile überwiegen», sagt Stadtpräsident André Kirchhofer.
Nächste Schritte Die Bewilligung für den Windenergiepark mit den definitiven Standorten wird im Rahmen eines kantonalen
Plangenehmigungsverfahrens geprüft, das auch die Umweltverträglichkeit umfasst. Aus Gründen der Rechts- und Planungssicherheit muss für die Standorte aber bereits eine verbindliche Zustimmung der Grundeigentümerin vorliegen. Der ausserordentlichen Ortsbürgergemeindeversammlung wird ein entsprechender Vorvertrag zur Zustimmung unterbreitet. Zudem soll dem Stadtrat die Kompetenz erteilt werden, im Realisierungsfall einen entsprechenden Dienstbarkeitsvertrag abschliessend auszuarbeiten und zu unterzeichnen. Die Versammlung findet am 3. Dezember um 18.30 Uhr im Stadtsaal Zofingen statt. Die Traktandenliste wird vorgängig unter zofingen.ch/ortsbuerger publiziert. STADT ZOFINGEN
Am Samstag, 24. Oktober, findet von 9.30 bis 15 Uhr das nächste Repair Café im Spittelhof bei der Landi in Zofingen statt. Der vom Konsumentenschutz unterstützte Anlass wird seit mehreren Jahren regelmässig durchgeführt. Besuchende können ihre defekten Gegenstände kostenlos zur Reparatur vorbeibringen. Ob Elektrogeräte mit Wackelkontakt, beschädigte Kleinmöbel oder kaputte Kleidungsstücke: Die ehrenamtlichen Reparateurinnen und Reparateure versuchen mit ihrem Fachwissen, Engagement und Herzblut den mitgebrachten Gegenständen wieder neues Leben einzuhauchen.
Gebäck versüsst das Warten Während der Reparaturen besteht die Möglichkeit, den Fachleuten bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Wer die Wartezeit gemütlich verbringen möchte, kann in den Räumlichkeiten des Spittelhofs Kaffee und Gebäck geniessen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Da die Reparaturen individuell durchgeführt werden, kann es zu Wartezeiten kommen. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Parkplätze beim BZZ oder in der Industrie Brühl zu nutzen. ANDREA CHRISTEN
Zofingen Oberstufenzentrum weiterhin auf Kurs
Die Gestaltung der Umgebung startet in Kürze Ende Oktober beginnen beim neuen Oberstufenzentrum A in Zofingen die Umgebungsarbeiten. Nach grossflächigen Terrainanpassungen werden Sportplätze und Wege angelegt, naturnahe Hecken gepflanzt und begehbarer Blumenrasen gesät. Der Stadtrat hat den Ausführungsplan für die Umgebungsgestaltung genehmigt. Zudem beauftragte er die Kibag Bauleistungen AG aus Oftringen mit den Tiefbauarbeiten und die Emil Huber AG aus Wohlen mit den Gärtnerarbeiten. Der bisherige Sportplatz, das Basketballfeld sowie die Laufbahn werden – zum Teil an anderer Stelle – wiederher-
gestellt. Neu werden ein Rasen-Volleyballfeld und beim Hauswirtschaftspavillon ein Grillplatz erstellt. Vorgesehen sind zudem zwei Trinkbrunnen für die Schülerinnen und Schüler, diverse Sitzgelegenheiten und schattenspendende Bäume. Weiter wird entlang der Rebbergstrasse anstelle des heutigen Trottoirs künftig ein naturnaher Fussweg verlaufen.
Die Bepflanzung wird naturnah und mit entsprechend hoher Qualität gestaltet sein. Alle Flächen werden unversiegelt ausgeführt, damit das Regenwasser versickern kann. Da über der Zivilschutzanlage das Basketballspielfeld erstellt wird, muss die geschützte Hecke etwas nach Westen verschoben werden. Die Heckenfläche kann dabei fast verdoppelt werden. Bei der Planung der Massnahmen haben Nutzende mitgewirkt. Zudem sind schulische, sportliche, ökologische, architektonische und finanzielle Aspekte eingeflossen.
Oberstufenzentrum A weiterhin auf Kurs
Aus der Baustelle wird ein Lebensraum: Rund um das neue Schulhaus entsteht ein vielfältig nutzbarer Aussenraum. BILD: ZVG
Parallel zur Umgebungsgestaltung läuft der Innenausbau des neuen Oberstufenzentrums A mit Dreifachturnhalle auf Hochtouren. «Der Neubau ist terminlich und finanziell weiterhin auf Kurs», freut sich der zuständige Stadtrat Andreas Rüegger. Auf das Schuljahr 2027/2028 werden die Schülerinnen und Schüler ihr neues Schulhaus beziehen können. Bereits ab Anfang 2027 steht die neue Dreifachturnhalle der Schule und den Vereinen zur Verfügung. Damit der Zugang zur Turnhalle bis dahin gewährleistet ist, werden dort die Umgebungsarbeiten vorgezogen. STADT ZOFINGEN
Mitreissender Swing und der Sound der Goldenen Zwanziger: Das Hot Jazz Orchestra lässt die grosse Ära des Jazz wieder aufleben.
Zofingen Stadtsaal, Samstag, 7. November, 17.30 Uhr
Mit Schwung zurück in die Goldenen Zwanziger Der Jazzclub Zofingen lädt zu einer «Swing Night» in den Stadtsaal ein. Mit dem Hot Jazz Orchestra und Bob Barton stehen gleich zwei Formationen auf dem Programm, die den unverwechselbaren Sound der Goldenen Zwanziger und die Tradition des klassischen Jazz aufleben lassen. Das Hot Jazz Orchestra unter der Leitung des Basssaxofonisten Uwe Ladwig entführt das Publikum musikalisch in die 1920er- und 1930er-Jahre. Mit Charleston-Rhythmen, selten gespielten Titeln und musikalischen Erinnerungen an Duke Ellington, Jean Goldkette und den legendären Cotton Club lässt die Formation die damalige Jazzszene wieder lebendig werden. Sänger Enrico Orlandi setzt eigene Akzente, während Ladwig mit Anekdoten aus der Prohibitionszeit durch das Programm führt. Für besondere Clubatmosphäre sorgt Bob Barton, der bereits bei der Gründung des Jazzclubs Zofingen vor beinahe 30 Jahren mit dabei war. Mit seinem markanten Pianospiel und Gesang verbindet er Jazz, Blues und Swing. Begleitet wird er von Det Baumann am Bass und Thomas Fahrer am Schlagzeug. Der Abend bietet neben dem Konzert auch einen Apéro und ein Dreigangmenü inklusive Getränke. Der Preis be-
Bob Barton.
BILDER: ZVG
trägt 100 Franken für Mitglieder und Sponsoren sowie 140 Franken für Nichtmitglieder. Tickets sind bis zum 2. November unter www.jazzclub-zofingen.ch erhältlich. Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Mit der «Swing Night» stimmt sich der Jazzclub zugleich auf sein bevorstehendes 30-Jahr-Jubiläum ein. STEFAN WAGNER / PD
Zofingen 13
WIGGERTALER NR. 42 / 15. OKTOBER 2026
Zofingen Hans Leutwyler will die Altstadt wieder zum Leuchten bringen
«Man muss auch einfach mal machen» Im städtischen Budget 2026 ist keine Weihnachtsbeleuchtung vorgesehen. Bäckermeister Hans Leutwyler will deshalb Gewerbe, Vereine und Private mobilisieren und der Stadt die neue Beleuchtung schenken. «Die Zofinger Altstadt soll wieder von einer zeitgemässen Weihnachtsbeleuchtung erleuchtet werden», findet Hans Leutwyler. Bei Gesprächen mit seinen Kunden in der Bäckerei käme dieses Thema immer wieder auf. «Das Bedürfnis ist definitiv vorhanden», so der Bäckermeister. Aktuell verfügt Zofingen über keine Weihnachtsbeleuchtung. Die ausgemusterte Beleuchtung ist zwar nach wie vor eingelagert. Diese ist aber nicht mehr brauchbar. Eine einheitliche festliche Beleuchtung während der Festtage bleibt also bisher aus. Das möchte Leutwyler ändern.
«Immer nur jammern bringt nichts» «Ich habe bereits in der Vergangenheit diverse Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt geführt. Es hiess aber immer, eine neue Beleuchtung sei zu teuer.» Ihm sei bewusst, dass in den nächsten Jahren einiges anstehe und auf die Stadt finanzielle Belastungen zukommen. «Da muss man natürlich priorisieren», so Leutwyler. Davon unterkriegen lassen hat er sich aber nicht. «Immer nur jammern bringt nichts.
Man muss auch einfach mal machen», so Leutwyler. Um die neue Beleuchtung zu finanzieren, hat er ein Crowdfunding gestartet. 80'000 Franken sollen zusammenkommen. Dieser Betrag würde reichen, um die Fussgängerzone, Bären-, Rathaus-, Gerber-, Engel- und Marktgasse zu beleuchten. «Auch wenn weniger zusammenkommt, würden wir starten und zeigen, wie die Beleuchtung wirkt. Einfach entsprechend im kleineren Rahmen.» Das Crowdfunding läuft sicher für die nächsten zwei Jahre weiter. Aktuell sind bereits über 30'000 Franken eingegangen. Sowohl das Gewerbe als auch Privatpersonen und Vereine haben gespendet. Das ganze Vorhaben hat Leutwyler gut geplant. Bevor das Crowdfunding online ging, hat er viele Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt geführt. Welche Beleuchtung soll es werden? Wer kümmert sich um Montage und Unterhalt? Ist die Beleuchtung zu schwer, um über den Gassen aufgehängt zu werden? Zahlreiche Abklärungen waren nötig. «Das hat mich schon einige Tage Arbeit gekostet.»
Übernimmt die Stadt den Unterhalt?
Herzlichen Dank
Entschieden hat sich Leutwyler für eine nachhaltige LED-Beleuchtung in Kugelform von einer Schweizer Firma. Ob die Stadt Montage und Unterhalt übernimmt, ist noch nicht ganz klar. «Ich bin aber positiv gestimmt und denke, das sollte klappen», sagt Leutwyler. Die Beleuchtung würde er der Stadt schenken. Stadtpräsident André Kirchhofer bestätigt auf Anfrage, dass Gespräche geführt wurden. Und wie sieht es mit dem Unterhalt aus? «Der Stadtrat wird eine Übernahme der Unterhaltskosten prüfen», so Kirchhofer. Dass die Stadt selbst eine Weihnachtsbeleuchtung finanziere, sei aktuell nicht möglich. «Im Budget 2026, das der Einwohnerrat verabschiedet hat, ist keine Weihnachtsbeleuchtung enthalten», begründet Kirchhofer den Entscheid.
«Als Gemeinschaft etwas bewegen» Mit der Beleuchtung möchte Leutwyler die Altstadt auch in den dunklen Abendstunden der Wintermonate at-
an alle Zofinger und Brittnauer, an alle, die mich so zahlreich an der BRIGA besucht haben. Danke für den Zuspruch, die schönen Begegnungen und Ihren Einkauf. Als kleines DANKESCHÖN erhalten Sie diese Woche 10 % auf alle Schals und Tücher. Rathausgasse 8, 4800 Zofingen (im ehemaligen Purzelbaum – direkt gegenüber vom Blumenladen)
Hans Leutwyler hat die Initiative ergriffen. Mit einem Crowdfunding möchte er eine neue Weihnachtsbeleuchtung für Zofingen finanzieren. BILD: RAFAEL HÜSSY
traktiv gestalten. Daran dürften sowohl die Stadtbewohnerinnen und -bewohner als auch das Gewerbe Freude haben. «Ich möchte, dass wir als Gemeinschaft etwas bewegen und unsere schöne Altstadt zum Leuchten bringen», sagt Hans Leutwyler. RAFAEL HÜSSY
Zofingen Tag der offenen Tür am 24. Oktober
Neue Inhaber im Physical Fitness in Zofingen
Bereit für die nächste Etappe – die Vorfreude ist den beiden anzusehen.
BILD: ZVG
Zofingen Themenwoche im Blumenheim
Mit der Rikscha auf «Tour de Suisse» Wer derzeit rund um Zofingen eine Rikscha mit gut gelaunten Fahrgästen entdeckt, könnte dem Alterszentrum Blumenheim auf seiner ganz eigenen «Tour de Suisse» begegnet sein. Das Aktivierungsteam nimmt die Bewohnerinnen und Bewohner während einer Themenwoche mit auf eine Reise durch verschiedene Kantone – kulinarisch, kulturell und tatsächlich auf der Strasse. Auch der Menüplan reist mit. Graubünden ist mit Capuns und Bündner Nusstorte vertreten, am Luzerner Tag kommen Chügelipastetli auf den Tisch. Zum Aargau gehören Aargauerbraten und Rüeblitorte, während am Berner-
tag Brätzeli hergestellt werden. Für einen Abstecher ins Tessin verwandelt sich das Blumenheim schliesslich in ein Grotto, in dem Risotto und Ossobuco serviert werden. Besonders gut kommen die Rikschafahrten der Wigger entlang an. «Hier war ich schon lange nicht mehr, oh, wie ist das schön!», ist dabei von den Fahrgästen zu hören. Die Ausflüge ermöglichen den Bewohnerinnen und Bewohnern, vertraute Orte wieder einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben. Unterstützt wird das Aktivierungsteam bei der «Tour de Suisse» von freiwilligen Helferinnen und Helfern. IRMA JORDI
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Für Marijana und Atif Sbai ist Fitness mehr als Sport – es ist ihre Leidenschaft. Das Paar lebt mit seinen zwei Kindern in Rothrist und führt seit April 2026 mit viel Herzblut und neuen Ideen das Physical Fitness in Zofingen. Seit 1984 steht das Physical für Bewegung und Training. Auf über 2’000 m 2 bietet es Kraft- und Ausdauertraining, vielseitige Kurse sowie Sauna und Dampfbad. Besonders wichtig sind den neuen Inhabern die familiäre Atmosphäre und das erfahrene Trainerteam, das Jung und Alt kompetent und persönlich begleitet. Neu gehört auch ihr HIIT-Training CREED zum Angebot. In der umgebauten Garage soll künftig HYROX-Training stattfinden. Zudem sind längere Öffnungszeiten geplant. Am 24. Oktober lädt das Physical zum Tag der offenen Tür ein: Center besichtigen, Team kennenlernen und kostenlos Kurse ausprobieren. «Kommt vorbei und erlebt das Physical – wir freuen uns auf euch!», sagen die Beiden. Wer generell Lust auf ein kostenloses Probetraining hat, meldet sich per E-Mail oder Telefon oder kommt direkt vorbei. PD
Marijana und Atif Sbai.
BILD: ZVG
Zofingen
Lebensqualität trotz schwerer Krankheit Was bedeutet Palliative Care, und für wen ist sie gedacht? Geht es ausschliesslich um die Begleitung am Lebensende oder auch um die Behandlung von Beschwerden während einer schweren Erkrankung? Diesen und weiteren Fragen widmet sich ein Vortrag der Volkshochschule Region Zofingen am Mittwoch, 21. Oktober. Dr. med. Gaby Fuchs, leitende Ärztin des Kompetenzzentrums Palliative Care Mittelland, und Claudia Zinniker, Fachexpertin Palliative Care am Spital Zofingen, geben Einblick in die Grundlagen und Ziele der Palliative Care. Sie erläutern, wie eine ganzheitliche Betreuung die Lebensqualität schwerkranker Menschen verbessern kann und welche Bedeutung Würde, Selbstbestimmung und die Unterstützung von Angehörigen dabei haben. Zudem stellen die Referentinnen die ambulanten und stationären Angebote im Kanton Aargau vor. Fragen und Anliegen aus dem Publikum sind ausdrücklich willkommen. Der Vortrag findet von 19.30 bis 21.30 Uhr im Lindensaal des Spitals Zofingen statt. Anmeldung unter www.vhs-zofingen.ch. BRIGITTE KOCH
Physical Fitness Untere Grabenstrasse 42 4800 Zofingen Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 7.30 bis 22 Uhr Samstag, 8–18 Uhr, Sonntag, 8–18 Uhr E-Mail: fitness@physical.ch Telefon: 062 752 20 52
Zofingen 15. Oktober: Forum Alter 2026 im Casalegre
Finanzielle Ansprüche im Alter kennen Welche finanziellen Unterstützungen stehen Menschen im Alter zu? Und wie lassen sich eine Alterswohnung oder ein Heimaufenthalt finanzieren? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die nächste Veranstaltung des Forums Alter in Zofingen. Die Alterskommission und die Fachstelle für Altersfragen der Stadt Zofingen laden zu einem kostenlosen Informationsabend ein. Alexandra Fischer, Sozialarbeiterin bei Pro Senectute Bezirk Zofingen, informiert über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Prämienverbilligungen, Ergänzungsleistungen, Zuschüsse für selbstbe-
Tel. 077 420 90 15 Öffnungszeiten: Di. – Fr. 8.30 – 12.30 Uhr 14.00 – 18.00 Uhr Sa. 8.30 – 16.00 Uhr
stimmtes Wohnen, Hilflosenentschädigung sowie die individuelle Finanzhilfe von Pro Senectute. Der Vortrag bietet Gelegenheit, sich frühzeitig über mögliche Ansprüche zu informieren und Fragen zu klären. Im Anschluss findet eine Fragerunde statt, bevor der Abend bei einem kleinen Apéro ausklingt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Casalegre, Brunnenhof, Bottensteinerstrasse 2 in Zofingen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Das Gebäude ist rollstuhlgängig. Weitere Informationen erteilt die Fachstelle für Altersfragen unter 062 745 73 24 oder alter@zofingen.ch. LEA ADOLF
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Zofingen
Herbstliche Velotour zum Letten Bevor die Velos in die Winterpause gehen, lädt die Pro Senectute Zofingen am Donnerstag, 22. Oktober, zu einer herbstlichen Ausfahrt zum Letten im nördlichen Teil des Kantons Luzern ein. In drei Gruppen mit und ohne elektrische Unterstützung geht es zunächst der Wigger entlang. Anschliessend fordert der Anstieg Richtung Dagmerseller Letten Kraft und Ausdauer. Auf dem Rückweg führt die Strecke in flotter Fahrt Richtung Uerketal und bietet Ausblicke ins herbstliche Suhrental. Bevor die Gruppe wieder die Wigger erreicht, wartet nochmals eine Steigung. Je nach Gruppe werden zwischen 30 und 37 Kilometer sowie 500 bis 650 Höhenmeter zurückgelegt. Besammlung ist um 13.20 Uhr in der Trinermatte in Zofingen. Auch neue Velofahrerinnen und Velofahrer sind zu einer Schnuppertour willkommen. Weitere Informationen sind unter www.ag.prosenectute.ch in der Rubrik «Unsere aktuellen Touren» erhältlich. Auskunft erteilt zudem Judith Dorta unter 079 475 21 92. Bei unsicherer Witterung wird am Morgen der Tour ab 10 Uhr auf der Website über die Durchführung informiert. JUDITH DORTA
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Zofingen | Nachbarschaft 15
WIGGERTALER NR. 42 / 15. OKTOBER 2026
Zofingen So geht es dem Spital zwei Jahre nach dem Verkauf
«Wir sind auf einem guten Weg» 2024 wurde das defizitäre Spital Zofingen von der privaten Klinikgruppe Swiss Medical Network gekauft. An einem Behördenanlass präsentierte das Unternehmen nun einige Zahlen und stellte neue Projekte vor. Noch vor wenigen Jahren stand die Zukunft des Spitals Zofingen auf der Kippe. Die Institution schrieb rote Zahlen, war hoch verschuldet und eine Schliessung stand im Raum. Umso grösser war die Erleichterung in der Region, als 2024 eine Lösung gefunden wurde. Die private Klinikgruppe Swiss Medical Network kaufte das Spital von der Kantonsspital Aarau AG und übernahm alle Mitarbeitenden. Heute, knapp zwei Jahre nach der Übernahme, hat sich die Lage laut Swiss Medical Network zum Besseren verändert. «Das Spital ist ausser Gefahr», sagte Fabrice Zumbrunnen, Delegierter des Verwaltungsrats von Swiss Medical Network, an einem Behördenanlass des Spitals: «Wir sind auf einem guten Weg.»
Höhere Gewinne, mehr Mitarbeitende
Fabrice Zumbrunnen.
Zwei Jahre nach der Übernahme gehe es dem Spital finanziell besser, sagt die private Eigentümerin.
Mindestens einmal jährlich informiert das Spital lokale Politikerinnen und Politiker über seine Entwicklung. Dieses Mal präsentierte die stellvertretende Direktorin Béatrice Gass einige positive Zahlen des Spitalbetriebs. So sei die Bettenauslastung im Spital erhöht worden, von rund 80 Prozent 2025 auf über 90 Prozent in diesem Jahr. Auch im integrierten Pflegezentrum liege die Bettenauslastung bei über 90 Prozent. Zudem wurden heuer im Vergleich zum Vorjahr mehr Notfalleintritte verzeichnet. Finanziell gehe es dem Spital besser. Von Januar bis August 2026 habe der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr
mehr als verdoppelt werden können. Von 425'000 auf 912'000 Franken. Die EBITDAR-Marge lag im selben Zeitraum bei 9,2 Prozent. Die Kennzahl zeigt vereinfacht, wie viel vom Umsatz aus dem laufenden Betrieb übrig bleibt, bevor unter anderem Abschreibungen, Zinsen sowie Miet- und Leasingkosten abgezogen werden. Zum Vergleich: Schweizer Akutspitäler erreichten 2025 laut einer Studie im Mittel 6,8 Prozent. Als Zielwert für eine langfristig nachhaltige Finanzierung gelten rund 10 Prozent. Geld gespart habe man etwa, indem man effizienter arbeite und weniger temporäre Angestellte beschäftige als früher, sagte Béatrice Gass. Dennoch
sei die Zahl der Beschäftigten im Spital gestiegen. Heute werden circa 780 Mitarbeitende beschäftigt, das sind rund 30 Personen mehr als noch im Vorjahr.
Projekte und Investitionen Vorgestellt wurden am Behördenanlass auch einige aktuelle Projekte. Per 1. Oktober hat das Spital die Notfallpraxis Zofingen übernommen. Sie befindet sich bereits auf dem Spitalcampus. Künftig sollen Notfallpraxis und Notfallstation organisatorisch besser aufeinander abgestimmt werden. Patientinnen und Patienten mit weniger komplexen Beschwerden könnten so gezielter in der Notfallpraxis be-
handelt werden. Dadurch soll die Notfallstation entlastet und die Wartezeit verkürzt werden, sagte Béatrice Gass. Auch weitere Investitionen sind geplant. So soll etwa im nächsten Jahr der OP im Spital umgebaut werden. Es muss unter anderem die Lüftung erneuert werden. Diese Woche wurde ausserdem bekannt, dass das Spital Zofingen seine Allgemein- und Viszeralchirurgie neu organisiert. Der bisherige Co-Chefarzt Dirk Bulian verlässt das Spital, Peter Pozgainer übernimmt die alleinige Leitung als Chefarzt. Gleichzeitig verstärkt das Spital die Zusammenarbeit mit der Viszeralchi-
BILDER: ZVG
rurgie Aargau. Der Fachbereich bleibt jedoch am Spital Zofingen bestehen. Spezialisierte und hochspezialisierte Eingriffe erfolgen weiterhin in Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Aarau. Trotz der positiven Entwicklung wurde am Anlass auch deutlich: Die Herausforderungen bleiben gross. Die Überalterung in der Gesellschaft und die schwierigen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen beschäftigen auch das Spital Zofingen. Hinzu kommt die hohe Verschuldung. Diese in den Griff zu bekommen, sei eines der grossen Ziele für die kommenden Jahre. MELISSA BURKHARD
Madiswil Ausstellung in der Linksmähderhalle
Zofingen
Polstermöbel entdecken und bequem probesitzen
Pro Audito stellt sich vor
Am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Oktober, präsentiert Möbel Eichler aus Wolfwil in der Linksmähderhalle in Madiswil die neuesten Polstermöbel und Relaxsessel. Besucherinnen und Besucher können sich inspirieren lassen, verschiedene Modelle ausprobieren und sich persönlich beraten lassen. Im Mittelpunkt stehen moderne Sitzmöbel, die Komfort und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten verbinden. Elektrisch verstellbare Elemente sorgen für zusätzlichen Sitz- und Liegekomfort. Eine grosse Auswahl an pflegeleichten Stoff- und Lederbezügen ermöglicht es, die Möbel farblich auf die bestehende Einrichtung abzustimmen. Neben Möbeln nach Mass bietet Möbel Eichler auch Lösungen für kleinere
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15 Prozent Rabatt und kostenlose Lieferung Wer sich während der Ausstellung für ein Möbelstück aus der Kollektion entscheidet, profitiert von einem einmaligen Rabatt von 15 Prozent. Bereits reduzierte Artikel sind davon ausgenommen. Zudem übernimmt Möbel Eichler die Lieferung sowie die Entsorgung der bisherigen Möbel kostenlos. Die Polstermöbel-Ausstellung findet am Samstag, 17. Oktober, und Sonntag, 18. Oktober, jeweils von 10 bis 18 Uhr in der Linksmähderhalle, Obergasse 2 in Madiswil, statt. PD
Freuen sich auf viele Begegnungen (v.l.): Liriana Muqaj, Fachfrau Bewegungs- und Gesundheitsförderung EFZ; Rolf Schärer, Inhaber, und Shenay Haberstich, Auszubildende. BILD: ZVG
Zofingen Samstag, 24. Oktober
Zofingen Negativer Entscheid des Kantons
Wiederaufbau des Tipi-Zelts im Wald nicht möglich Der Stadtrat Zofingen bedauert, dass das seit mehr als 30 Jahren bestehende Tipi-Zelt im Gebiet Kuzenhöhle nach seiner Zerstörung durch einen Sturm nicht wieder aufgebaut werden kann. Das entsprechende Baugesuch musste aus rechtlichen Gründen abgewiesen werden. Das Tipi war gemäss Gesuch nach 33 Jahren am selben Standort bei einem Gewittersturm im August vollständig zerstört worden. Das Tipi befindet sich im Wald und innerhalb einer Naturschutzzone. Eine Wohnnutzung ist dort nicht zonenkonform. Auch die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung sind nicht
In der Schweiz sind circa 1,3 Millionen Menschen von einer Hörbehinderung betroffen. Im KISS-Kafi Region Zofingen vom 21. Oktober, 16 bis 18 Uhr, stellt Britta Amend, Präsidentin von Pro Audito Region Olten, diesen Verein vor. Sie beraten Menschen verschiedenster Altersgruppen zu den Themen Besser Hören, Kommunikation und Hilfsmittel. Im Weiteren bieten sie Kurse, Gesprächsgruppen und gesellige Anlässe an. Das Dachzimmer der Stadtbibliothek lädt zum gemütlichen Miteinander bei Kaffee, Tee und etwas Süssem. Es bleibt auch viel Zeit zum Austausch und für Fragen zur Nachbarschaftshilfe mit Zeitnachweis. EVI HARTMANN
erfüllt. Das zuständige Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau hat das Baugesuch deshalb abgewiesen. Damit bestand für den Stadtrat keine Möglichkeit, den Wiederaufbau zu bewilligen. «Wir können gut nachvollziehen, dass dieser Entscheid sowohl den Betroffenen als auch weitere Menschen schmerzt», sagt Stadtrat Andreas Rüegger, Ressortvorsteher Hochbau: «Aufgrund des negativen Entscheids des Kantons blieb dem Stadtrat jedoch kein rechtlicher Spielraum für eine Bewilligung.» STADT ZOFINGEN
Vital Lounge lädt zum Tag der offenen Tür ein Seit November 2022 bietet die Vital Lounge in Zofingen, an der Henzmannstrasse 39a, unter der Leitung von Rolf Schärer Trainingsprogramme speziell für Menschen im mittleren und höheren Alter an. Am Samstag, 24. Oktober, öffnet die Vital Lounge ihre Türen für die Bevölkerung. Beim Tag der offenen Tür mit Apéro erhalten Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Trainingsmöglichkeiten kennenzulernen, sich persönlich beraten zu lassen und mehr über die Bedeutung gezielten Muskeltrainings für Gesundheit und Wohlbefinden zu erfahren. Im Mittelpunkt des Angebots stehen der gezielte Aufbau
der Muskulatur sowie die Förderung von Gesundheit, Beweglichkeit und Lebensqualität. Muskeln ermöglichen nicht nur Bewegung, sondern unterstützen auch Stoffwechsel, Immunsystem und Organfunktionen. Regelmässiges Training kann helfen, Beschwerden wie Rücken- und Gelenkschmerzen zu lindern und den Folgen von Bewegungsmangel entgegenzuwirken. Ergänzend informiert Rolf Schärer über sein Angebot als Schmerz- und Bewegungstherapeut nach Liebscher & Bracht. Das Team der Vital Lounge freut sich auf zahlreiche Gäste und interessante Begegnungen am 24. Oktober. ROLF SCHÄRER
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2026, Uhr 29.29.Oktober 2026, 19.30 Uhr 26. Oktober 2026, 19.30h 26.November November 2026,19.30 19.30h
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Verkaufsleitung: Roberto Del Buono Telefon 062 745 93 93 roberto.delbuono@chmedia.ch Anzeigentarif: Annoncen farbig, CHF 1.06mm Annahmeschluss Inserate: Montag, 14.00 Uhr Aboservice: CH Media AG Fürstenlandstrasse 35, 9000 St. Gallen Telefon: 058 200 55 86 E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Copyright: Text, Bilder und Inserate sind in Teilen oder als Ganzes urheberrechtlich geschützt. Jegliche Verwertung, auch in Onlinediensten, ist nur mit Einwilligung des Verlages oder der Redaktion erlaubt. Verstösse werden gerichtlich verfolgt. Druck: DZB Druckzentrum Bern, Zentenweg 7, 3006 Bern Tel. 031 349 41 42
Programm Montag, 19. Oktober
Aufbau Naturgarten durch Lernende der Gartenbau Rhodo AG
Montag, 19. Oktober bis Samstag, 31. Oktober
Naturgarten mit Sensorikstationen Holzskulpturen von Lukas Senn Dekoration durch Schule Aarburg
Donnerstag, 22. Oktober
Eröffnung Ca’Puccini neben Coop Megastore
Freitag, 23. Oktober und Samstag, 24. Oktober
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