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T Nr. 42 27. Jahrgang Donnerstag, 15. Oktober 2026

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ELLE im Elefantenhuus

Hundetreffen in Zunzgen

Nicht nur vorbeigehen

Einst gewann sie «The Voice Kids», heute singt sie ihre eigene Musik.

Herbstspaziergang des Schweizerischen Bearded Collie Clubs.

Herausforderungen, denen blinde Menschen im Alltag begegnen.

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Zwei Leben mit Elvis, eines im Eibach Elvis-Fans aus der Region Wie der King of Rock Jacqueline Raphael und Lotty Rosa Zeugin begleitet des Elvis Show Fan Club das Andenken an Elvis wach. Als sie ein junger Teenager war, stand ihr Radiowecker auf 6.10 Uhr. Wenn das Gerät ansprang, lief ein Lied von Elvis Presley. Jeden Morgen, erzählt sie. «Das ist nicht normal», sagt sie heute. Man kann das für Zufall halten. Jacqueline Raphael tut es nicht. Wer sie in Füllinsdorf besucht, wo sie seit dem 1. Januar wohnt, kommt nicht weit, bevor die Geschichte beginnt. Schon im Treppenhaus hängen zahlreiche Erinnerungsfotos, und zu jedem weiss sie etwas zu erzählen. Oben angekommen, ist klar: Diese Frau hat Elvis nicht einfach gesammelt. Sie ist ihm nachgereist.

Muriel C. Degen

Wer Lotty Rosa Zeugin im Altersheim Eibach in Gelterkinden besucht, steht mitten in der Welt von Elvis Presley. Ihr Zimmer ist mit Bildern und Postern des King tapeziert, eines sogar aus Stoffapplikationen. Nur nach Graceland, seinem Anwesen in Memphis, hat sie es nie geschafft. Am Geld fehlte es immer, für die Reise ebenso wie für Schallplatten. Nun kommt ein Stück Graceland zu ihr nach Basel: Am 24. Oktober wird sie Priscilla Presley, die frühere Ehefrau von Elvis, im Hotel Hyperion kennenlernen. Lotty Rosa Zeugin wird im Publikum sein und ihr die Hand schütteln, in Begleitung von Marcella aus dem Aktivierungs-Team des Heims. Angefangen hat es in einem Basler Tanz-Club, wo man ab Schallplatte Rock ‘n’ Roll tanzte. Die gebürtige Baslerin, Jahrgang 1942, hatte da schon einiges hinter sich: Die Eltern starben früh, sie wuchs in Heimen und bei einer Pflegefamilie auf, eine Lehre durfte sie nicht machen. Ins Oberbaselbiet kam sie, weil ihr Mann in Sissach eine Stelle fand. Später kamen die Scheidung und der Tod eines ihrer beiden Söhne. Durch all das habe ihr jeweils immer Elvis mit seiner wunderschönen Stimme und Musik geholfen, sagt sie. Auf Priscilla Presley freut sie sich sehr. Etwas Spezielles anziehen wird sie nicht, sie gehe «ganz normal». Und wenn Elvis zur Tür hereinkäme? Eine Frage hätte sie nicht. Sie würde ihm einfach nur sagen wollen, wie sehr sie ihn und seine Musik liebt und verehrt. Mystery Train Dass Priscilla Presley nach Basel kommt, ist Jacqueline Raphael zu verdanken. Seit über dreissig Jahren hält die Präsidentin

Follow That Dream Geboren 1963 in Basel, bleibt sie nach der Scheidung der Eltern beim Vater. Die Mutter wandert nach Amerika aus, die Tochter reist fast jedes Jahr in den Ferien hinüber. Auf einer mehrtägigen Autofahrt von New York nach Florida lässt der Stiefvater Musik laufen. Nach zwei Tagen sagt das Mädchen: «Das sind aber tolle Bands, die du da abspielst!» Der Stiefvater: «Bands? Das ist einer! Das ist alles Elvis gewesen!» «Da habe ich gewusst: Ich bin Elvis-Fan», sagt sie. «Wirklich nur durch die Musik.»

Ein Elvis-Fan durch und durch: Lotty Rosa Zeugin in ihrem Zimmer im Altersheim Eibach vor ihrem Lieblingsposter. Es zeigt Elvis bei «Aloha from Hawaii» am 14. Januar 1973, dem ersten Konzert, das per Satellit in die ganze Welt übertragen wurde. Foto: M. Degen

Heartbreak Hotel Am 16. August 1977 stirbt Elvis, mit 42 Jahren. Jacqueline ist vierzehn. Am Morgen danach fehlt zu Hause die Zeitung. Der Bruder hat sie versteckt, niemand in der grossen Familie wagt, es ihr zu sagen. Sie erfährt es auf dem Schulweg. «Katastrophal» sei das gewesen. Daheim nimmt sie auf Kassette auf, was Radio und Fernsehen berichten: «Ich hatte Angst, man werde nie mehr etwas von Elvis hören.» Fortsetzung auf Seite 4

Kolumne

Eine knifflige Frage Als interkantonaler Wechselblüter und dialektales Chamäleon stelle ich mir manchmal vermeintlich leicht zu beantwortende Fragen, die aber knifflig sind. Was, so frage ich mich, gehört eigentlich zum Oberbaselbiet? Wikipedia antwortet, unter dem Terminus «Oberbaselbiet» verstehe man heute oft die drei Bezirke Liestal, Waldenburg und Sissach. Hier stolpere ich erstmals, denn Augst, Giebenach und Pratteln gehören auch zum Bezirk Liestal, werden aber anderweitig nicht zum Oberbaselbiet gezählt. Aha, da gibt es noch eine andere Einteilung, nach welcher Frankendorf, Füllinsdorf, Liestal, Lausen, Ittingen, Sissach und Bubendorf zusammen das «mittlere Baselbiet» bilden. Nach anderer Einteilung werden Frenkendorf und Füllinsdorf plötzlich wieder zum «unteren Baselbiet» gezählt. Ich bin verwirrt. Dann habe ich eine zündende Idee: Welche Gemeinden erhalten denn die Oberbaselbieter Zeitung? Das müsste die Frage klären. In 55 Gemeinden wird die ObZ verteilt, dazu gehören auch Frenkendorf und Füllinsdorf. Aber offenbar gibt es für diese Tatsache andere Gründe als die Zugehörigkeit zu einem Teil des Baselbiets. Die Künstliche Intelligenz wiederum serviert mir den Bezirk Sissach und Waldenburg als «klassisches Oberbaselbiet». Und jemand, den ich frage, bringt als Grenze noch die Hülftenschanz zur Sprache. Langsam habe ich den Verdacht, dass jeder zwischen Frankendorf und Anwil eine andere Definition des Oberbaselbiets hat. Wahrscheinlich empfindet man in Buus schon Liestal nicht mehr als Oberbaselbiet.

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Oberbaselbiet

ObZ

Zwei Leben mit Elvis, eines im Eibach Fortsetzung von Seite 1

Literatur-Stammtisch Elisabeth Thommen (1888–1960)

Was sie nie vergessen hat, ist der Schultag danach. Die Kinder bringen ihr mit, was sie daheim gefunden haben: TShirts, Schallplatten, Zeitschriften. «Das ist das Herzigste, was ich je erlebt habe.» Fortan trägt sie an jedem 16. August Schwarz und darunter etwas Pinkes: die Farben von Elvis.

Alles was das Elvis-Liebhaber-Herz begehrt. Der ESFC-Shop in Füllinsdorf.

Das Event-Plakat.

Foto: zVg

Foto: zVg

fahrt. Beim dritten Wiedersehen hielt Raphael ihr das Buch über ihre Jahre mit Elvis hin. Priscilla wollte nicht signieren. «Schau dir das Buch an», habe sie da gesagt. «Es ist voller Tränen, ich habe da hineingeheult wie verrückt.» Priscilla machte eine Ausnahme. Seither bringt Raphael sie zum Lachen, einmal bis zu den Tränen. «Ich hatte das Gefühl: Die Frau will Spass haben.» In der Talkshow wird sie die Fragen selber stellen. «Wir sind so, wie wir sind. Wenn ich ein Wort nicht weiss, dann weiss ich es halt nicht.»

Welcome to My World Im Mai 1992 fliegt sie allein nach Memphis. Als sie Graceland betritt, das Haus, vor dem sonst die Touristen Schlange stehen, ist sie allein. Die Tür geht zu, rund eine Viertelstunde lang kommt niemand nach. Später weint sie an seinem Grab. Weil sie aber, wie sie sagt, «halt eine Macherin» ist, fragt sie sich zum Büro durch: Sie wolle in der Schweiz einen Fanclub gründen. Man nimmt sich Zeit für sie und beschenkt sie. «Mir sind auf dieser Reise alle Türen aufgemacht worden.» Erklären kann sie es nicht. «It was meant to be.» Sie zieht daraus einen praktischen Schluss: «Wenn für mich die Türen einfach aufgehen, dann bringe ich die Leute hierhin.» Don’t Be Cruel Am Anfang des Fanclubs steht Ärger. Nach dem Tod von Elvis las sie fast nur noch, er sei krank gewesen und dick. «Dass man seine Kunst nicht genug würdigt, das hat mich einfach genervt.» Also organisiert sie Shows mit Elvis-Interpreten, in der Stadt und auf dem Land. Am 8. Januar 1993, dem Geburtstag von Elvis, wird in Basel der Elvis Show Fan Club gegründet. Seither führt sie Reisegruppen nach Memphis, Nashville und Tupelo. Gut dreissigmal war sie dort. Und sie holt jene in die Schweiz, die Elvis noch gekannt haben. Mit dem Wiener Sänger Dennis Jale brachte sie seine Begleitband, die TCB Band, nach Zürich und Basel, dazu die Imperials um Terry Blackwood, die einst hinter ihm sangen, und seine Cousine Donna Presley. «Egal, wen ich will, ich habe immer alle einladen können.» Man schätze sich gegenseitig, sagt sie. Aber die Zeitzeugen werden weniger.

Kennen sich seit zehn Jahren. Jacqueline Raphael und Priscilla Presley. Foto: zVg

You’ll Never Walk Alone 2009 kann sie sich wegen kaputter Bandscheiben vom Hals abwärts nicht mehr bewegen. Die Ärzte sagen, sie müsse sich mit dem Rollstuhl abfinden. Sie sagt: «Das wird wieder!» Sie kämpft, hört Musik, betet, wird operiert und verlässt die Klinik zu Fuss. Seither weiss sie: «Musik hilft beim Heilen.» Ans Aufhören hat sie auch schon gedacht. Ein Fanclub werde im Internetzeitalter weniger gebraucht, sagt sie offen. Sie macht weiter, weil Musik Menschen zusammenbringe, gleich welcher Hautfarbe, welchen Alters, welcher Religion. «Das ist einfach etwas Friedenstiftendes.» Eine «Insel» will sie den Leuten geben, mit Karaoke, Quiz und Geschichten, künftig auch bei ihr in Füllinsdorf. Rund 50 Mitglieder zählt der Club, das älteste ist Sonja, 95 – ebenfalls aus der Oberbaselbiet. Always on My Mind Wenn Jacqueline Raphael von Priscilla Presley erzählt, beginnt sie bei einem Mädchen: vierzehn Jahre alt, der Vater als US-Offizier in Wiesbaden stationiert, als jemand fragt, ob es Elvis kennenlernen wolle. Später die Ehe, die Tochter, die Einsamkeit zu Hause. «Sie hat einfach nur Liebe von ihm gewollt.» Und eine Scheidung, nach der beide das Gericht Hand in Hand verlassen. Am 24. Oktober kommt diese Frau nun nach Basel, auf Einladung von Jacqueline Raphael. Kennengelernt haben sie sich vor zehn Jahren auf einer Elvis-Kreuz-

If I Can Dream Lotty Rosa Zeugin hätte keine Frage an Elvis, käme er zur Tür herein. Und Jacqueline Raphael? Bei ihr wäre es eine Bitte: «Sing mir etwas, so wie wenn du jetzt eine Aufnahme machen würdest.» Denn: «Wenn Elvis jeweils sang, dann war er irgendwo anders.» Und welches Lied legt sie jemandem ans Herz, der mit Elvis nichts am Hut hat? «Im Moment wäre das bitte ‹If I Can Dream›.» Elvis sang es 1968, im Jahr, in dem Martin Luther King in Memphis umgebracht wurde. «Eigentlich ein Protestsong», sagt sie. Sie will das Lied gleich vorspielen. Die Technik streikt. «Das ist wiedermal typisch.» Für einmal lässt Elvis auf sich warten. Um 6.10 Uhr, damals als sie Teenager war, spielte er zuverlässiger.

An Evening with Priscilla Presley Samstag, 24. Oktober, 20 Uhr, Hotel Hyperion, Messeplatz 12, Basel. Die Talkshow dauert rund 80 Minuten. Die Fragen stellt Jacqueline Raphael, das Gespräch wird ins Deutsche übersetzt. Die Plätze mit Meet & Greet sind praktisch ausverkauft, Tickets für die Talkshow gibt es über www.elvis.ch. Verlosung. Der Elvis Show Fan Club verlost einmal zwei Tickets für die Talkshow. Die Frage: In welcher Stadt kam Elvis Presley am 8. Januar 1935 zur Welt? Schreiben Sie die Antwort mit Name, Adresse und Telefonnummer auf eine Postkarte an: Elvis Show Fan Club, Jacqueline Raphael, Mühlemattstrasse 49, 4414 Füllinsdorf. Einsendeschluss ist Dienstag, 20. Oktober . Die Gewinnerin oder der Gewinner wird vom Fanclub benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Elvis Show Fan Club. Gegründet am 8. Januar 1993 in Basel, rund 50 Mitglieder, zwei bis vier Treffen im Jahr, Jahresbeitrag 35 Franken.

Sie war Journalistin, Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und eine Pionierin des Schweizer Radios. Elisabeth Thommen (1888–1960), geboren in Waldenburg, gehörte zu jenen Frauen, die bereits vor hundert Jahren gesellschaftliche Veränderungen forderten, für die ihre Zeit noch kaum bereit war. Am Mittwoch, 21. Oktober, um 18 Uhr widmet ihr die Literarische Gesellschaft Baselland einen Literatur-Stammtisch im Restaurant Kaserne in Liestal. Die Einführung übernimmt der Schriftsteller Thomas Schweizer. Elisabeth Thommen wuchs als Tochter des früh verstorbenen Uhrenfabrikanten Hermann Thommen in einem Frauenhaushalt auf. Während des Ersten Weltkriegs entdeckte sie als vorübergehende Redaktorin des «Landschäftlers» ihre Leidenschaft für den Journalismus. 1919 übernahm sie die Chefredaktion des «Schweizer Frauenblatts». Später schrieb sie unter anderem für die «National-Zeitung» und wurde ab 1938 als Leiterin der Frauenstunden bei Radio Zürich einem breiten Publikum bekannt. Mit scharfem Verstand, einer gelegentlich bissigen Feder und bemerkenswertem Mut setzte sie sich für das Frau-

enstimmrecht, die Gleichberechtigung und die gesellschaftliche Anerkennung der Frauenarbeit ein. Ihre Ansichten stiessen dabei längst nicht überall auf Zustimmung. Manche ihrer Forderungen wirken selbst heute noch erstaunlich aktuell. Thomas Schweizer, der sich eingehend mit dem Leben und Wirken dieser aussergewöhnlichen Baselbieterin beschäftigt hat, stellt am Literatur-Stammtisch ihre Persönlichkeit und ihr Schaffen vor. Er hat Elisabeth Thommen zwei Bücher gewidmet: «Die Tochter des Uhrenmachers» und «Edelfeder». Der Abend verspricht Einblicke in das Leben einer eigenwilligen Frau, die mit ihren Texten und Radiosendungen die öffentliche Diskussion mitprägte und heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Der Literatur-Stammtisch der Literarischen Gesellschaft Baselland bietet Gelegenheit zum Gedankenaustausch und zu persönlichen Gesprächen in ungezwungener Atmosphäre. Interessierte sind herzlich willkommen. Literarische Gesellschaft Baselland

Mittwoch, 21. Oktober, 18 Uhr, Restaurant Kaserne, Liestal

Todesfälle Arboldswil Elisabeth Bruckner-Caspar, geb. 10. Februar 1933, von KlostersSerneus GR. Beisetzung im engsten Familienkreis. Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 23. Oktober um 11.15 Uhr im Gemeindesaal in Arboldswil statt.

Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Sie vom Tod unseres geschätzten

Bubendorf Herbert Heinzelmann, geb. 26. Februar 1936, von Deutschland. Wird im engsten Familienkreis bestattet. Gelterkinden Daniel Jerg, geb. 1963, von Amriswil TG (wohnhaft gewesen an der Neumattstrasse 1). Wurde auf dem Friedhof Gelterkinden beigesetzt. Wenslingen Konrad Häfliger-Kopp, geb. 1947, gest. 2026.

Ehrenmitglieds

Claudio Lupi 24.11.1945 – 21.9.2026 in Kenntnis zu setzen. Wir werden Claudio nicht vergessen und ihn für immer in unseren Herzen behalten. Den Familienangehörigen sprechen wir unser tiefstes Beileid aus. JK Hohwacht Lauwil

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Präsidenten und Sänger

Claudio Lupi 24.11.1945 – 21.9.2026 Claudio trat am 14. Juli 1977 dem Gemischten Chor Lampenberg bei und blieb unserem Chor bis zuletzt als Sänger treu. Mit grossem Engagement und viel Herzblut setzte er sich über all die Jahre für unseren Chor ein. Besonders gerne erinnern wir uns auch an die vielen schönen Reisen, die Claudio für uns organisierte. Sie waren stets fröhlich, abwechslungsreich und voller unvergesslicher gemeinsamer Erlebnisse. Lieber Claudio wir werden dich und die vielen schönen gemeinsamen Momente in dankbarer Erinnerung behalten. Von Herzen danken wir dir für alles, was du für unseren Chor geleistet hast. Du wirst uns fehlen.

Gemischter Chor Lampenberg

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft

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Eine unbequeme Stimme aus dem Baselbiet

Elvis-Fans Wie der King Jacqueline Raphael und Lotty Rosa Zeugin begleitet

That’s All Right Englisch lernt sie, indem sie seine Lieder Wort für Wort in ein Heft übersetzt. Sein Leben erzählt sie heute ohne Notizen, so wie andere von der eigenen Verwandtschaft erzählen. Von der Hütte mit zwei Räumen in Tupelo, Mississippi, wo die Familie «mausarm» war. Vom Elfjährigen, der im Laden ein Gewehr will und tobt, bis ihm der Verkäufer zur Ablenkung eine Gitarre zeigt. Vom jungen Lastwagenfahrer, der 1954 in einer Studiopause Blödsinn macht und «That’s All Right» auf seine Art singt. «Und das hat gefetzt!» Ein Satz fällt dabei, der auch etwas über die Erzählerin sagt: «Er hat nie vergessen, woher er gekommen ist.»

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Herausgeberin

CH Regionalmedien AG

Druck

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Inserateverkauf

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98

Inserateschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr

CH Media Print AG

Auflage: 42 282 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich

Eine Publikation von

www.oberbaselbieterzeitung.ch

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Oberbaselbiet

ObZ

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Besuch bei ARK Basel in Pratteln

«Rendez-vous Demenz»

Im Rahmen ihres diesjährigen Veranstaltungsprogramms lädt die Gesellschaft für Regionale Kulturgeschichte Baselland (GRK-BL) am 22. Oktober Kunstinteressierte zu einem Besuch von ARK Basel in Pratteln ein. Das Archiv für Regionale Künstler/-innen-Nachlässe ist ein gemeinnütziger Verein, der seine Tätigkeit 2019 aufgenommen und seit 2020 im «Zentrum Pratteln» eine Bleibe für sein Lager gefunden hat. Das Ziel von ARK Basel ist, mit den Lebenswerken von regional bedeutenden Kunstschaffenden die Diversität von (kunst-)historischen Daten, Positionen, Entwicklungen, Netzwerken und Zusammenhängen in ihrer Gesamtheit zu sichern und eine vielfältige und umfassende Kunstgeschichtsschreibung zu ermöglichen. Dazu gehört auch das Veranstalten von Ausstellungen einzelner Künstlerinnen und Künstler, dieses Jahr von Bildern Kurt Hinrichsens Ende Monat in Basel. Aktuell betreut ARK Basel 35 Nachlässe und drei Sammlungen. An der Führung im Prattler Lager wird ARK-Team-Mitglied Tomas Lochman Einblick in die Geschichte und Tätigkeit des Archivs geben und kurz auf einzelne Künstlerinnen und Künstler eingehen. Die Teilnahme an der Führung ist kos-

Das Rote Kreuz Baselland veranstaltet am Mittwoch, 11. November, erstmals den öffentlichen Publikumsanlass «Rendez-vous Demenz» Demenz betrifft nicht nur die erkrankten Menschen, sondern auch ihre Angehörigen und ihr Umfeld. Mit «Rendezvous Demenz» schaffen das Rote Kreuz Baselland und das Netzwerk Demenz beider Basel einen Treffpunkt für Menschen mit Demenz, ihre An- und Zugehörigen sowie Fachpersonen aus Gesundheit, Wissenschaft und Politik. Die Informationsveranstaltung bietet zwei Schwerpunkte und ist kostenlos. Im Kirchgemeindehaus Martinshof in Liestal präsentieren sich von 15.30 bis 17.30 Uhr zehn Fachorganisationen und Leistungserbringer aus dem Gesundheitswesen. Sie informieren im persönlichen Gespräch über Unterstützungsangebote und Hilfen im Alltag für Menschen mit Demenz. Um 17.30 Uhr beginnt das Abendprogramm mit der Begrüssung durch Esther Freivogel, Präsidentin des Roten Kreuz Baselland und einem Grusswort vom Regierungspräsidenten des Kantons Basel-Landschaft, Thomi Jourdan. Anschliessend geben drei ausgewiesene Fachpersonen in Referaten Einblick in

Blick ins Lager von ARK Basel.

Foto: zVg

tenfrei, Kollekte zugunsten von ARK. Anmeldung aus organisatorischen Gründen erbeten an: dominik.wunderlin@grk-bl.ch, oder: GRK-BL, Hardstrasse 122, 4052 Basel. Treffpunkt: Donnerstag, 22. Oktober, 18.30 Uhr beim Eingang des ARK-Ar-

chivs in der «Zentrale Pratteln», Ecke Gallenweg/Wasenstrasse, 4133 Pratteln. (Auf dem Areal der ehemaligen Verteilzentrale von Coop Schweiz, östlich der Nordseite des SBB Bahnhofs Pratteln). Gesellschaft für Regionale Kulturgeschichte Baselland

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unterschiedliche Aspekte rund um das Thema Demenz. In der anschliessenden Podiumsdiskussion diskutieren die Referierenden gemeinsam mit dem Publikum über aktuelle Fragen und Herausforderungen im Zusammenhang mit Demenz. Moderiert wird der Anlass von Cornelia Kazis. Für das Abendprogramm stehen 250 Plätze zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Anlass klingt bei einem Apéro aus. Weitere Informationen und Anmeldung: www.srk-baselland.ch/rendez-vous-demenz

Das Rote Kreuz Baselland bringt «Rendez-vous Demenz» ins Oberbaselbiet. Foto: SRK BL

Naturfreunde Baselbiet wandern auf dem Luzerner Kapellenweg Die Naturfreunde Baselbiet laden am Sonntag, 1. November, zu einer Wanderung auf dem Luzerner Kapellenweg ein. Der Kapellenweg führt entlang der alten, einst stark begangenen Landstrasse durchs Rottal von Hellbühl bis Ettiswil. Die 17 Kirchen und Kapellen stehen an der uralten, historischen Verkehrsader Luzern-Aarburg. Auf deren Pfaden,

teils römischen Ursprungs, nahmen Personen und Waren, Wissen und Informationen ihren Lauf und Gang. Geld und Gut, Freud und Leid wurden auf diesem Weg transportiert, ausgetauscht und Gott mitgeteilt. Die Naturfreunde werden allerdings nur ein Teilstück des Kapellenwegs erwandern. Am Morgen fahren sie mit Zug

und Postauto über Luzern nach Hellbühl (610 m). Der Weg führt via Ruswil nach Buttisholz. Zum Mittagessen werden sie in einem Restaurant in Ruswil einkehren. Von Buttisholz fahren sie via Sursee nach Basel zurück. Streckendaten: Länge: 12 km, Aufstieg: 219 m, Abstieg: 292 m, Wanderzeit: ca. 3¾ Stunden

Treffpunkt: 8.15 Uhr Bahnhof Basel SBB, Treffpunkt in der Schalterhalle Abfahrt: 08.30 Uhr via Olten nach Luzern Kosten: Billetts Basel – Hellbühl und Buttisholz – Basel selbst lösen, mit Halbtax 40 Franken Anforderung: T1, gute Wanderwege Ausrüstung: Stöcke empfehlenswert Verpflegung: aus dem Rucksack, Mittag-

essen in einem Restaurant in Ruswil Rückkehr: spätestens 18.30 Uhr Leitung: Johanna Speiser Anmeldung: bis Mittwoch, 28. Oktober, an j-speiser@bluewin.ch Detaillierte Informationen zu dieser Wanderung und zu weiteren Ausflügen finden Sie auf unserer Website www.naturfreunde-bl.ch. Naturfreunde Baselbiet

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«Jeder sucht in der eigenen Blase» «FindMyClub» In der Region ist eine Plattform entstanden, die Vereine und Interessierte zusammenbringt Spieler benötigen. Umgekehrt gilt das auch für Privatpersonen, beispielsweise wenn jemand an einen neuen Ort zieht und einen Verein in der Nähe sucht. Oder Mitspieler/-innen für eine Plauschmannschaft. «FindMyClub» ist übrigens nicht auf Sportvereine beschränkt. Auch eine Dorffeuerwehr, eine Guggenmusik oder eine Fasnachtsclique, die einen Raum für den Wagenbau sucht, könnte die Plattform nutzen, wie Patrick Platzgummer erklärt. Wenn etwas «passt», erhält die Vereins- oder Privatperson eine Benachrichtigung und kann dann selber entscheiden, ob sie sich meldet. Aus Datenschutzgründen funktioniert die Kommunikation Plattform-intern, das heisst, niemand wird genötigt, eine Telefonnummer zu hinterlassen. «Wir sind nur die Vermittler», erklärt Patrick Platzgummer.

Marc Schaffner

Personen, die sich ehrenamtlich in einem Verein engagieren, werden immer rarer. Entsprechend häufiger sind Posts auf Facebook oder Instagram zu sehen, in denen etwa eine Juniorentrainerin für den Schwimmclub oder ein Kassier für den Fussballverein gesucht wird. Das ist auch Patrick Platzgummer aufgefallen: «Es ist unglaublich, wie viele Vereine jemanden suchen.» Bevor er nach Hölstein gezogen ist, war er im Laufental selber als Fussballsportler und -trainer aktiv und kennt deshalb diese Probleme aus eigener Erfahrung. Meistens finde man im eigenen Umfeld jemanden, der aus Goodwill für ein, zwei Jahre einspringe. «Jeder sucht in der eigenen Blase, aber geht nicht viel weiter darüber hinaus», stellt Patrick Platzgummer fest. Auch auf Instagram erreiche man vornehmlich die eigenen Follower. Was es bräuchte, wäre eine spezifische Plattform, auf der Vereine nach Personal suchen können, dachte sich Patrick Platzgummer. Sein Kollege Michél Kantz, der ebenfalls im Vereinsleben verankert ist und sich zudem mit WebEntwicklung auskennt, hatte ähnliche Gedanken – und so lancierten sie zusammen die Plattform «FindMyClub» (www.findmyclub.info). Ähnlich wie Facebook oder LinkedIn Das Projekt ist an bekannte Vorbilder wie Facebook oder LinkedIn angelehnt und funktioniert ähnlich. Vereine, beziehungsweise eine verantwortliche Person, melden sich an und können dann Posts erstellen oder einen Suchauftrag eingeben, sie einen Trainer oder neue

Vereine und Privatpersonen können auf «FindMyClub» Beiträge posten und Suchanfragen eingeben. Screenshot: ObZ

International mit Fokus auf Region Zu den Nutzenden gehören beispielsweise der FC Telegraph Basel oder der 1. Handharmonika Club Chur. Auch ein Verein aus Deutschland tritt auf der Plattform auf, dieser habe sogar von sich aus angeboten, bei sich vor Ort mit Flyern für «FindMyClub» zu werben. Die Plattform ist nämlich für den gesamten deutschsprachigen Raum angelegt, auch wenn der Fokus auf den Kantonen Baselland, Basel-Stadt, Solothurn und Aargau liegt. Die internationale Ausrichtung sei der «anfänglichen Übermotivation» geschuldet, gibt Patrick Platzgummer zu. Inzwischen werde die Energie vor allem verwendet, um «FindMyClub» zuerst einmal im eigenen Kanton voranzutreiben.

«Wenn etwas noch unbekannt ist, braucht es immer eine Zeit, bis die Leute das Vertrauen entwickeln», ist sich Patrick Platzgummer bewusst. Bisher hat das zweiköpfige Team alle Infrastrukturkosten aus eigener Tasche bezahlt und für die Entwicklung und den Kontakt mit den Vereinen unzählige Feierabendstunden investiert. Wenn irgendwann die Selbstkosten gedeckt werden könnten, etwa durch eine Kooperation mit einem Teamausrüster, der die Plattform unterstützt, dann wäre das wunderbar, meint Patrick Platzgummer. Es sollte aber keine Werbeplattform entstehen: «Ein Fussball- oder Hockeyverein hat selber schon genutzt zu kämpfen, Sponsoren zu finden.» Es käme beispielsweise nicht in Frage, dass eine Autogarage ihre Autos auf «FindMyClub» verkauft. Der Zweck sei vielmehr, den Austausch zwischen Vereinen und Mitgliedern – oder potenziellen Mitgliedern – zu ermöglichen. Oder wie es Michél Kantz ausdrückt: «Vereine sichtbarer machen und Menschen dabei helfen, die Gemeinschaft zu finden, die zu ihnen passt.» Auch wenn «FindMyClub» noch nicht so bekannt ist, sind die beiden motiviert, mit dem Projekt weiterzumachen. Bei Gesprächen mit Vereinen – und mit Grössen aus der Schweizer Sportszene – hört Patrick Platzgummer immer wieder, dass der Bedarf für eine vereinheitlichte Plattform, die über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus reicht, da ist. «Alle finden es eine gute Idee», stellt er fest. Nun müsse nur noch «aus dem Feuerchen ein Feuer» werden. www.findmyclub.info

Donnerstag, 15. Oktober 2026

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Grüne setzen auf Andrea Sulzer Für die Regierungsratswahlen im April 2027 schlagen die Grünen Baselland Andrea Sulzer als Kandidatin vor. Sie ist aktuell Gemeindepräsidentin von Waldenburg, leitet seit 2009 die Abteilung Bildung, Freizeit und Kultur in Pratteln und ist Mitglied der Geschäftsleitung. Die Partei kommunizierte an ihrer Medienkonferenz am Dienstag in Liestal ihre Unterstützung für Sulzer. «Mit ihrer langjährigen Exekutiverfahrung und ihrer breiten Verankerung im Baselbiet bringt Andrea Sulzer hervorragende Voraussetzungen mit, um den grünen Sitz in der Kantonsregierung zurückzugewinnen», schreibt die Partei in einer Medienmitteilung. Über die Nomination entscheidet die Mitgliederversammlung am 22. Oktober. Die Grünen schreiben, dass der frei werdende Sitz von Anton Lauber bei den Gesamterneuerungswahlen eine neue Chance eröffne. Das knappe Ergebnis bei der letzten Ersatzwahl habe gezeigt, dass die Partei auf eine solide Basis zählen kann. Sulzer habe mit ihrer Bewerbung um die Nomination bei der Ersatzwahl vom Juni 2026 viele Mitglieder überzeugt. Sie will den Kanton für die Folgen des Klimawandels wappnen, bestehende Lösungen zum Schutz von Wasser und Wald sowie gegen die Hitze konsequent umsetzen und bezahlbare erneuerbare Energien voranbringen. «Ich möchte Brücken bauen», sagt Sulzer, «zwischen Ober- und Unterbaselbiet, zwischen unterschiedlichen Interessen und zwischen Natur, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Lösungen für ein krisenfestes Baselbiet liegen bereit. Jetzt gilt es, sie gemeinsam mit der Bevölkerung und den Unternehmen pragmatisch umzusetzen – damit auch unsere Enkel eine hohe Lebensqualität geniessen können.» ObZ

«Der Schatten ist die neue Sonne» Raumplanung Wie das Oberbaselbiet plant – zwischen Grünstreifen, Schottergärten und der Frage, wem ein Dorf gehört Muriel C. Degen

Es ist eine Gemeinderatssitzung in Thürnen, irgendwann in den 80er-Jahren. Ein junger Raumplaner aus Deutschland schlägt zwischen den Siedlungsgebieten von Thürnen und Diepflingen einen breiten Grünstreifen vor, damit die Dörfer nicht zusammenwachsen. Die Antwort aus dem Rat: «Herr Holzemer, wenn Sie nochmals so einen Seich erzählen …» Victor Holzemer erzählt das heute mit einem Lachen. 46 Jahre ist es her, dass er aus dem Rheinland in die Schweiz zog. Ende Oktober geht er in Pension – «nicht als T-Rex, sondern als P-Rex (Planosaurus Rex)», wie er selber sagt. Was diese Disziplin im Kern ausmacht, bringt Fabian Frei auf den Punkt: Es geht darum, «das Gespür zu haben, dass Planung eines Areals – das kann eine Parzelle sein, ein Quartier, oder eine ganze Gemeinde – Mehrwerte schaffen kann». Nicht nur abwickeln, was ein Gesetz gerade verlangt, sondern vorausschauend erkennen, was eine Gegend braucht, bevor es offensichtlich ist. Vom Zubauen zum Abwägen In den Siebzigerjahren rechnete man in der Schweiz mit zehn Millionen Einwohnern. Die Gemeinden im Oberbaselbiet planten entsprechend: möglichst viele Einfamilienhauszonen. Preis: Zersiedelung, Landverbrauch, Verkehr am falschen Ort.

Jermann Ingenieure + Geometer AG Vermessung, Geoinformation und Raumplanung. Hauptsitz in Arlesheim, weitere Standorte in Sissach und Zwingen, rund 100 Mitarbeitende. Gesprächspartner: Fabian Frei (Geschäftsleiter), Victor Holzemer (Experte Raumplanung; Pension Ende Oktober), Cedric Glanzmann (Bereichsleiter Raumplanung, Mitglied der Geschäftsleitung)

Es kamen andere Zeiten. In den 90erJahren verlangte das Amt für Raumplanung des Kantons in Diegten 14 Hektaren Auszonung – zehn Hektare entliess die Gemeinde am Schluss aus der Bauzone. Gegen diese Auszonung führte das Amt für Liegenschaftsverkehr des gleichen Kantons einen Rechtsstreit vor Kantonsgericht, weil von dieser Auszonung nicht nur private Parzellen betroffen waren, sondern auch solche, welche zum Finanzvermögen des Kantons gehörten. Hier noch ein lustiges Detail: Der Vorprüfungsbericht des Kantons zur Ortsplanungsrevision von Diegten enthielt damals eine «zwingende Vorgabe», den Eisenbahnlärm zu berücksichtigen. In Diegten, wo es nie eine Eisenbahn gab! Ganz vorbei ist diese Geschichte heute nicht: Wie der Kanton am 15. September dieses Jahres mitteilte, hat er die betroffenen Gemeinden über die nächsten Schritte informiert – 29 sind es, alle mit zu grossen Bauzonen. Als Faustregel gilt: Liegt die Auslastung der Wohn-, Misch- und Zentrumszonen unter 90 Prozent, sind die Bauzonen deutlich zu gross. Bis Mai 2027 müssen sie zurückzonen oder zumindest eine Planungszone erlassen – sonst handelt der Kanton selbst. Solche Geschichten zeigen: Raumplanung hat sich von einer Disziplin des Zubauens zu einer des sorgfältigen Abwägens entwickelt. Das lernt man nicht im Studium, sondern an der Gemeindeversammlung. Der eingeschlagene Nagel In Reigoldswil, mitten im Fünflibertal, zeigt sich das exemplarisch. Im Rahmen eines kommunalen Richtplans hat sich der Gemeinderat zusammen mit der Bevölkerung Gedanken zur künftigen räumlichen Entwicklung des Dorfs gemacht. Gemeinsam wurden in diesem Richtplan auch Leitlinien zur künftigen Entwicklung des Gemeindezentrums entwickelt. Der Ansatz des Dialogs wurde weitergeführt: Statt eines Architekturwettbewerbs wählte die Gemeinde ein Workshop-Verfahren zur Erarbeitung des Projekts. Gemeinde, ein Fachgremium und Planer erarbeiteten gemeinsam, was auf der Parzelle beim Gemeindezentrum entstehen soll. Eine spätere

Planungsfortschritt Workshopverfahren Gemeindezentrum. Abbildung links: Ist-Zustand, Abbildung Mitte: erster Entwurf im Workshopverfahren, Abbildung rechts: Projektstand nach Abschluss des Workshopverfahrens. Quelle: Otto Partner Architekten AG

Mutation des Zonenplans ging problemlos durch. «Man hat eigentlich schon den Nagel eingeschlagen», sagt Cedric Glanzmann. Wer die Leute früh abholt, muss sie später nicht mehr überzeugen. Schatten schlägt Sonne Am deutlichsten verschoben hat sich das Klima, nicht die Gesetzeslage. Noch vor 20 Jahren wollte jeder möglichst viel Glas und Süden. «Der Schatten ist die neue Sonne», hat einmal ein Landschaftsarchitekt zu Cedric Glanzmann gesagt – ein Satz, der hängen bleibt. Noch vor knapp drei Jahren klang das anders: Als Holzemer der Gemeinde Buus eine Grünflächenziffer empfahl, schickte ihn die Gemeindeversammlung heim: «Wir haben so viel Grün rundherum, das brauchen wir nicht!» Heute verschwinden die Schottergärten aus vielen Gemeindevorschriften, weil sie sich aufheizen. Cedric Glanzmann sieht darin eine Chance für die alternde Bevölkerung: «Vielleicht hat man Potenzial in diesen Kernzonen, in denen man altersgerechtes Wohnen anbieten kann: barrierefrei, nah am Dorfladen, an der Bushaltestelle, an der Beiz.» Wessen Dorf ist es? Und dann ist da die Frage, die sich in jedem Dorfkern stellt: Wie viel Vergangenheit muss ein Haus bewahren? In Sissach etwa, wo ein ohne Bewilligung

Der Ortskern von Buus.

abgebrochenes Gebäude weiterhin unter Schutz steht und ein Gerichtsverfahren hängig ist, prallen private Eigentumsinteressen und behördliche Vorgaben unmittelbar aufeinander. Das Grundproblem betrifft praktisch jede Ortsplanungsrevision zwischen Liestal und Gelterkinden: Privates Interesse an Licht oder einem modernen Haus trifft auf ein öffentliches Interesse an einer intakten

Foto: Jermann AG

Dachlandschaft. Beides ist legitim, keines automatisch wichtiger. Andere Kantone haben weniger reguliert; man sieht es ihren Ortskernen an. Das Baselbiet wählt den mühsameren, aber erfolgreicheren Weg: verhandeln statt verordnen. «Richtig und falsch», sagt Victor Holzemer, «liegt immer im Auge des Betrachters.» Im Oberbaselbiet schaut man zu Recht genau hin.


Oberbaselbiet

ObZ

Donnerstag, 15. Oktober 2026

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«BasellandSzene sind alle, die hier leben» Regionalmedium Mit lustigen Videos erreicht ein regionaler Social-Media-Kanal Tausende Lisa Kwasny

«Lieschtel Szene!», ruft ein junger Fahrradfahrer, während er an Timon Sommer und Miguel Libsig am Törli in der Altstadt von Liestal vorbeifährt. Sommer und Libsig lachen. Sie wissen genau, worauf der Jugendliche referiert: Auf ihren Social-Media-Kanal «BasellandSzene», der mittlerweile fast 11 000 Followerinnen und Follower auf Instagram hat und sich selbst als grösstes Regionalmedium im Kanton Basel-Landschaft bezeichnet. Diese Begegnung ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie bekannt der Kanal mittlerweile ist. Dabei erreicht er nicht nur junge Menschen: Mit witzigen Videos und seiner starken regionalen Verankerung spricht er Menschen allen Alters an. Damit stellt er eine grosse Frage dieser Zeit in den Raum: Lösen solche Formate gängige Medien wie die Zeitung ab? Den Kanal gegründet hat Timon Sommer mit 19 Jahren. Der heute 21-Jährige brach seine Lehre im Betriebsunterhalt ab und setzte alles auf Social Media. Damals gehörte er damit zu den Ersten, wie er sagt, entsprechend hoch waren die Sorgen in seinem Umfeld, dass er damit keinen Erfolg haben könnte. Doch mit 18 gründete Sommer sein Unternehmen «VIRALLY», mit dem er heute verschiedene Social-Media-Kanäle betreibt, darunter jenen des bekannten Kinder-Musikprojekts «Schwiizergoofe». «BasellandSzene» begann als Herzensprojekt: Bei einem Besuch beklagte sich seine Grossmutter über die Zeitung, die immer teurer werde und weniger Inhalt biete als früher. Sommer merkte, dass er und Gleichaltrige ebenfalls kaum regionale Nachrichten konsumieren. Er wollte ein Angebot schaffen, das sie anspricht. Miguel Libsig (20) kam vor rund vier Monaten direkt nach der Matura als Praktikant dazu und ist mittlerweile Vollzeit für den Kanal zuständig. Kanton als gemeinsamer Nenner Mit dem Namen referiert «BasellandSzene» auf einen in der Jugendsprache gängigen Begriff: Von den auf Duden aufgelisteten Bedeutungen kommt ihr «charakteristischer Bereich für bestimmte Aktivitäten» wohl am nächsten. Szene ist etwas, was typisch für einen Ort ist, manchmal auch etwas dumm oder unsinnig, aber auf jeden Fall auch cool. In den sozialen Medien gibt es mehrere Accounts mit ähnlichem Namen, etwa «Szene isch Basel» oder «Szene isch Züri». Diese teilen jedoch nur Dinge, die ihnen zugeschickt wird. «BasellandSzene» hingegen produziert eigene Videos. Sein Aufwand für ein Video würde meistens unterschätzt, sagt Libsig dazu. Ursprünglich wollte Sommer junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren erreichen. Heute liegt das Durchschnittsalter der Followerinnen und

«BasellandSzene»: Moderator und Redaktor Miguel Libsig (l.) und Gründer Timon Sommer.

Follower laut seinem Tracking bei 33 Jahren. Auch auf Facebook, das gerne als «Boomermedium» bezeichnet wird, hat der Kanal rund 2500 Followerinnen und Follower. «Es ist schön, dass sich ältere Menschen genauso dafür interessieren, was in der Region passiert», sagt Sommer. Was sich kaum messen lässt, ist, wie viele Menschen die Videos ausserhalb der Plattformen erreichen: Ein Freund seiner Grossmutter etwa habe ein Video in einem privaten Jägerchat gesehen und weitergeschickt. So erreichen die Videos auch Menschen, die überhaupt kein Social-Media-Konto haben. Der Inhalt der Videos ist oft simpel, die Machart schnell und unterhaltsam. Die Videos heissen zum Beispiel «Bänkli bewärte in Ramlinsburg» oder «Bahnhof Frenkendorf-Füllinsdorf». Libsig bewertet Sitzbänke (schöne Aussicht und Schatten geben Pluspunkte), zählt auf, was es an Bahnhöfen zu sehen gibt (Gleise, eine Unterführung und einen Wasserhahn) oder lässt junge Menschen ihre Gemeinde und ihren Verein vorstellen. So wurden etwa der Turnverein Ziefen oder die Bauerinnen und Bauer der Chienbääse vorgestellt. Geld verdient das Unternehmen mit Werbung für Unternehmen. Die Videos aktivieren offenbar den Lokalpatriotismus der Menschen: In den Kommentaren häufen sich Aufforderungen, auch die eigene Gemeinde zu besuchen. Die regionale Verbundenheit ist für die beiden mehr als ein Konzept. Sommer ist in Itingen und Frenkendorf aufgewachsen und in Sissach zur Schule gegangen. Heute wohnt er in Zürich und im Baselbiet, das für ihn Heimat bedeu-

Foto: L. Kwasny

Das Logo von «BasellandSzene».

tet. «Ich schätze die Natur und die Menschen. Die Leute aus dem Oberbaselbiet sind alle mega nett und zuvorkommend», sagt er. Libsig kommt aus dem Unterbaselbiet. Er schätze die Nähe zur Stadt Basel, ohne direkt in der Stadt wohnen zu müssen. Unter den Menschen, die «BasellandSzene» in ihren Beiträgen markieren, sind auch Personen mit klaren politischen Positionen. Dazu gehört auch die ehemalige Präsidentin der JSVP Sarah Regez, die rechtsaussen politisiert. Sind Sommer und Libsig rechts? «Wir sind politisch neutral. Wir können nicht entscheiden, wer uns markiert», sagt Sommer. Jede Person und jedes Unternehmen aus dem Baselbiet könne den Kanal markieren. Daraus entstehe nicht automatisch eine Plattform für die betreffende Person. Die Betreiber selbst produzierten keine politischen Videos. Auch

Szene aus einem Video, in dem Sommer Gemeinden aufzählt. Screenshot: Instagram

bei der regionalen Identität gehe es nicht darum, wer Schweizerin oder Schweizer sei. «BasellandSzene sind alle, die im Baselbiet leben oder von hier kommen», sagt Sommer. Ergänzung statt Ersatz? Und wie sehen die Köpfe hinter «BasellandSzene» die Zukunft der Medien? Braucht es noch Zeitungen, wenn ihr Content auf Social Media so viel mehr Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht als die meisten Regionalmedien? Zum Vergleich: Die Oberbaselbieter Zeitung

Bewilligung und Verzögerung

Meldefrist für BLKB-Förderpreis

Liestal Sondierbohrung im Gebiet Röseren Meinrad Stöcklin

Rund um die Thematik der geplanten Sondierbohrung der Schweizer Salinen AG im Gebiet Dreispitz/Röseren (Liestal und Frenkendorf) ist es in den letzten Monaten fast schon verdächtig still geworden. Weil dort Salzvorkommen vermutet werden, welche in absehbarer Zeit kommerziell abgebaut werden könnten, hegt die Schweizer Salinen AG dort seit geraumer Zeit Pläne für eine entsprechende Sondierbohrung. Diese Pläne sind jedoch in diversen Kreisen der Bevölkerung auf hartnäckigen Widerstand gestossen. Die Folge waren diverse Einsprachen etc. gegen bisherige Vorhaben, was bereits zu einer erheblichen Verzögerung geführt hat. Nun scheint aber Bewegung in die Sache zu kommen. Auf Anfrage der ObZ teilen die Verantwortlichen mit, dass die Schweizer Salinen AG am 19. September digital die Baubewilligung für die Sondierbohrung erhalten habe. Gegen das Baugesuch waren Einsprachen eingegangen, welche allesamt abgewiesen

Die Bewilligung ist erteilt, jedoch mit verschiedenen Auflagen verbunden. Foto: M. Stöcklin

hat eine Auflage von rund 40 000 Exemplaren, «BasellandSzene» erreichte im August gemäss eigenen Angaben rund 150 000 Konten und generierte 1,23 Millionen Aufrufe. Sommer sieht den Kanal als Ergänzung: «Es braucht immer Verschiedenes, Fernsehen, Radio und neue Medien haben alle ihre Berechtigung.» «BasellandSzene» berichtet zwar auch über aktuelle Ereignisse: Beim Liestaler Stedtlilauf überlegte Libsig sich beispielsweise Fragen, die möglichst unterhaltsame Antworten hervorbringen sollten. Der Anspruch von Sommer und Libsig ist aber ein anderer als jener einer Zeitung: Sie wollen Menschen unterhalten und die Region aus einer ungewohnten Perspektive zeigen. «Medien sollen gute Recherche machen, wo man sich informieren kann. Ich bin froh, wenn es auch Journalistinnen und Journalisten gibt, die einen guten Artikel schreiben, wie man es kennt», sagt Libsig. Was die Arbeit der beiden jedoch schwierig macht, ist die fehlende Regulierung von Plattformen in der Schweiz. So sei es kaum möglich, hier mit SocialMedia-Inhalten seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sagt Sommer. Während Netflix verpflichtet sei, einen Teil seiner Einnahmen in die Schweizer Kultur zu investieren, gebe es keine vergleichbaren Vorgaben für grosse Social-MediaKonzerne. «Es wird nicht ganz verstanden, wie wichtig Social Media für Kultur schon ist», sagt Sommer. Es brauche mehr Möglichkeiten, Schweizer Kulturschaffende und regionale Inhalte zu finanzieren, als bloss Werbung zu schalten. Durch die fehlenden Einkommensmöglichkeiten gäbe es vergleichsweise weniger Schweizer Inhalte in den sozialen Medien. Aufgrund des fehlenden Angebots würden junge Menschen viele Inhalte aus den USA und anderen Ländern konsumieren. Ein Verbot sozialer Medien für junge Menschen, wie das aktuell aufgrund des hohen Suchtpotenzials auch in der Schweiz diskutiert wird, hält Sommer dagegen nicht für den richtigen Ansatz. Was fehle, sei vor allem digitale Bildung und die Vermittlung von Medienkompetenz. Libsig ergänzt, dass Menschen Social Media ohnehin konsumierten. Er wolle deshalb lieber Inhalte produzieren, die ihnen Freude bereiteten. Für Sommer und Libsig steht die Unterhaltung im Vordergrund. Sie wollen Gemeinden, Vereine und Menschen aus der Region sichtbar machen. Ob eine Sitzbank mit schöner Aussicht oder ein Bahnhof mit wenig spektakulären Einrichtungen: Entscheidend ist, dass sich jemand darin wiedererkennt. Wenn ein Jugendlicher am Törli vorbeifährt und «Lieschtel Szene!» ruft, zeigt sich, dass aus dem Herzensprojekt längst ein gemeinsamer Bezugspunkt für Menschen im Baselbiet geworden ist.

wurden. Da keine der Einsprachen an die nächste Instanz weitergezogen wurde, ist die Baubewilligung nun als rechtsgültig zu betrachten. Diese Baubewilligung sei jedoch mit verschiedenen Auflagen verbunden, die zurzeit von der Salinen AG geprüft werden. Für einige davon dürften sich auch die Mitglieder der Begleitgruppe interessieren, welche im Zuge dieses Projektes initiiert wurde und sich schon mehrmals ausgetauscht hat, und zwar durchaus mit harten Bandagen. Die erwähnten Auflagen betreffen beispielsweise die Brut- und Setzzeit sowie die Bestandesaufnahme des Wildes. Klar sei bereits jetzt, dass der Bohrplatz für die Sondierbohrung erst nach der Brut- und Setzzeit im nächsten Jahr eingerichtet werde, heisst es weiter. Die Saline würde die Begleitgruppe bis Ende Oktober über das weitere Vorgehen sowie die Entscheide zu den Auflagen informieren. Zwischen den Zeilen ist hier zumindest interpretierbar, dass bezüglich dieser Sondierbohrung sehr vieles möglich erscheint.

Die BLKB-Stiftung für Kultur und Bildung vergibt jährlich den BLKB-Förderpreis. Mit dem Förderpreis 2026 werden Initiativen und Projekte ausgezeichnet, die Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützen, ihre Potenziale fördern, Chancen eröffnen und ihnen Perspektiven geben. Der BLKB-Förderpreis ist mit insgesamt 10 000 Franken dotiert. Projekte und Initiativen aus dem Kanton BaselLandschaft können bis zum 27. November über die Website der BLKB-Stiftung eingereicht werden. Der Stiftungsrat trifft eine Vorauswahl, anschliessend entscheidet das Publikum via OnlineVoting über das Gewinnerprojekt. Die Bekanntgabe erfolgt im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im April 2027. Die BLKB-Stiftung für Kultur und Bildung zeichnet seit 1991 Baselbieter Persönlichkeiten mit dem Kantonalbankpreis aus, seit 2019 unterstützt sie mit dem Förderpreis auch das freiwillige Engagement von Vereinen und gemeinnützigen Institutionen. ObZ www.blkbstiftung.ch.


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ObZ Donnerstag, 15. Oktober 2026

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Region Liestal

ObZ

Eine Stimme mit Persönlichkeit Der erste Eindruck täuscht ziemlich: die bald 26-jährige Sängerin Michèle Bircher aus Lampenberg ist mit 153 cm eine zierliche, bildhübsche und zunächst eher zurückhaltende junge Frau. Sie entpuppt sich aber sehr rasch als starke Frau, die im Musikbusiness schon erstaunlich viel erlebt hat und ziemlich genau weiss, was sie will – und was nicht. Heute tritt sie unter dem Künstlernamen ELLE auf, dieser Tage im Rahmen eines ganz besonderen Konzerts im Elefantehuus in Liestal. Elle ist eine Abwandlung von Michèle, sie selbst sieht den Namen auch als Statement für eine starke, feminine Frau. Rückblende: 2013, als zwölfjähriges Mädchen, gewann ELLE die erste Staffel der deutschen Castingshow «The Voice Kids» und sorgte dadurch weit über das Baselbiet hinaus für Aufsehen und Schlagzeilen. Heute veröffentlicht sie als ELLE eigene Songs im Pop-, Soulund Rock-Segment, mal eine gefühlvolle Ballade, mal ein energiegeladener Song – und stets mit einer eindrücklichen, starken Stimme, die im Gedächtnis bleibt. Zu ihren neueren Songs gehören etwa «Crazy», «Pillowtalk» oder «Enemy», als ihren Lieblingssong bezeichnet sie «I’ll Be There» («mein persönlichster Song»). Aktuell arbeitet sie an neuen Songs, darunter ein zweisprachiges Lied, in welchem ELLE italienisch und englisch kombiniert – man darf schon jetzt gespannt sein.

selbst. «Bis 18 war ich das beschützte Mädchen mit dem ‹Jö-Effekt›. Danach bekam ich je länger je mehr mit, was im Musikbusiness hinter den Kulissen alles abläuft. Bis dahin sang ich vor allem Coversongs, ab dann schrieb ich meine Songs selbst», erinnert sich Elle. So sei es zum Beispiel eine spannende Erfahrung gewesen, herauszufinden, wie «ich selber töne». Und sie lasse sich nicht mehr alles gefallen und erwartet stets Respekt. «Und wenn ich sehe, was Musik bei Menschen auslöst, weiss ich, weshalb ich das tue. Musik ist wie eine universelle Verbindung zwischen den Menschen», sagt sie. Ihre Energie gewinnt sie aus ihren Auftritten, durch den Rückhalt der Familie und beim Sportklettern.

«Art on Ice» als Top-Erlebnis Ganz toll findet sie Tina Turner oder Teddy Swims, als ihr bislang tollstes musikalisches Erlebnis nennt sie ihren Auf-

ELLE möchte musikalisch künftig noch mehr in Richtung Soul gehen.

tritt im Jahre 2023 mit Marc Sway (47) in zehn Shows von «Art on Ice». Inskünftig möchte sie musikalisch noch mehr in Richtung Soul gehen, «das entspricht mir noch mehr als Pop», sagt sie im Gespräch mit der ObZ. «Ich will mir treu bleiben und lege grossen Wert auf Echtheit», lautet ihr überzeugtes Credo. Sie steht für eine neue Generation von Sängerinnen, die Talent, Persönlichkeit und Ausdruck miteinander verbinden. Allerdings gestaltet sich die aktuelle Situation für Musikerinnen und Musiker in der Schweiz nicht wirklich einfach. Die

Foto: zVg

Kosten lassen sich mit dem Verkauf von Tonträgern kaum mehr einspielen, als wichtigste Einnahmequelle bleiben LiveKonzerte, von welchen es zuletzt spürbar weniger gab. ELLE würde liebend gerne von der Musik alleine leben, zur Deckung der wichtigsten Lebenskosten hat sie aktuell eine 50-Prozent-Anstellung als Fitnessinstruktorin und -Coach, «und das bereitet mir auch grosse Freude.» Spannende neue Erfahrungen Seit einiger Zeit ist sie quasi als Selfmade-Frau unterwegs, managt also alles

Nochmals in eine Castingshow? Für die Zukunft wünscht sie sich wieder mehr Liveauftritte und dass «ich dereinst das Hallenstadion füllen kann, nur wegen mir». Selbst einen nochmaligen Auftritt in einer Castingshow, was zweifellos viel Publizität und womöglich einen generellen Auftrieb auslösen würde, will ELLE nicht kategorisch ausschliessen. Einen kleineren Auftritt hat sie am Samstag, 17. Oktober, im Liestaler Elefantehuus, wo das Konzert «Soul Power» featuring ELLE and Karl Frierson steigt. Mit dem 58-jährige Amerikaner, Halbfinalist von The Voice of Germany 2025, wird ELLE bekannte und beliebte Soulklassiker präsentieren. «Wir hatten vor Jahren schon mal einen Auftritt mit einem einzigen Song – und das harmonisierte sofort. Das wird ein Abend voller Spass und Power», verspricht ELLE. Tickets gibt es über Eventfrog.

Veranstaltungen

Zwei Celli für ein Halleluja in Lausen Die beiden Cellisten Alain Schudel und Daniel Schaerer spielen mit dem Programm «Zwei Celli für ein Halleluja» nach über 2000 gemeinsamen Auftritten einen Zusammenschnitt ihrer letzten Jahre: «Best of!» exklusiv bei Lausen Kulturell. Sie haben mit ihren Meister- und Solistendiplomen Erfahrungen in den Orchestergräben der Bayerischen Staatsoper München und der Oper Zürich gesammelt. Mit ihrer Cello-Comedy fanden sie den Weg vom Graben auf die Bühne. Seit 2007 begeistern sie mit viel Musik, Humor, komödiantischem Talent und irrwitzigen Einfällen. Vom Vorbild des Meistercellisten Jacques Offenbach inspiriert, mit klassischer Musik zu unterhalten, entwickelten die beiden gemeinsam mit dem Autor Charles Lewinsky und dem Regisseur Dominique Müller die Idee eines Bühnenprogramms mit viel Cellomusik und einer treffenden Story als roten Faden.

Tina Turner Tribute Show

Das Duo Calva ist einzigartig im Schweizer Musikkabarett mit der Verbindung von musikalischer Virtuosität mit überschäumender Spielfreude und hintersinnigem Witz. Sie kann man am Donnerstag, 22. Oktober, ab 19.30 Uhr im Gemeindesaal Lausen live mit freiem Eintritt und Kollekte erleben.

pr. Der Look – die Bewegungen – die Sounds – die Ausstrahlung: Das 15-köpfige Ensemble garantiert eine fulminante Live-Performance der Extraklasse mit Josephine Pee als Tina Turner. Die gebürtige Philippinerin lebt seit 35 Jahren in der Schweiz und liefert auf der Bühne eine spektakuläre Hommage an die unantastbare Queen of Rock’n’Roll! Ihre exzeptionelle Stimme, ihr Look und ihre kraftvolle Performance werden das Pu-

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Lieschtler Mümpfeli

Lampenberg Die Baselbieter Sängerin ELLE möchte dereinst das Zürcher Hallenstadion füllen Meinrad Stöcklin

Donnerstag, 15. Oktober 2026

blikum verblüffen – versprochen! Ein 120-minütiges Hit-Feuerwerk mit Songs wie «Simply The Best», «Proud Mary», «What’s Love Got To Do With It», «Goldeneye», «Nutbush City Limits», «We Don’t Need Another Hero», «Private Dancer» und vielen mehr! Samstag, 30. Oktober, Tina Turner Tribute Show im Elefantehuus www.guggenheimliestal.ch www.tinatribute.ch

Lausen Kulturell

Ich stehe an der Bushaltestelle und warte auf den Bus in Richtung Bahnhof. Ich zähle: 123, 124, 125, 126 jetzt gebe ich auf, denn das Zählen nimmt kein Ende. Was habe ich wohl gezählt? Ja, Sie haben es vielleicht erraten, die Zigarettenstummel, welche vor, neben und hinter dem Buswartehäuschen auf den Boden geworfen wurden, obwohl die Haltestelle über einen Abfallbehälter mit Aschenbecher verfügt. Es ist kaum zu glauben, dass viele Leute achtlos Müll entsorgen, denn es liegen nicht nur Reste von Zigaretten auf dem Boden, sondern auch Papierabfälle, Kaugummi und dergleichen. Während dem ich mit einer ebenfalls wartenden Buspassagierin darüber diskutiere, wie diesen Missständen begegnet werden könnte, erinnerte sie mich daran, dass wir in Liestal gemäss einschlägigen Reglementen die Möglichkeit zum Aussprechen von Bussen hätten; Betonung auf hätten, denn sie habe noch nie Leute vom Sicherheitsdienst gesehen, welche entsprechende Bussen aussprechen. Statt zu büssen habe die Stadt für teures Geld Kleber und Hinweise auf dem Boden angebracht, unter dem Titel «suubers Lieschtel». Während unserer Diskussion kam ein roter Sportwagen um die Ecke; darin eine gutaussehende Dame. Auf der Höhe der Bushaltestelle warf sie – ohne nach links oder rechts zu schauen – die noch brennende Zigarette zum Fenster hinaus. Ich habe ihr noch nachgepfiffen – nicht, weil ich ein Rendezvous vereinbaren, sondern sie auf ihr unmögliches Verhalten hinweisen wollte; da war sie schon verschwunden! Während unserer Diskussion stand unmittelbar daneben ein jüngerer Mann, Stöpsel in den Ohren, das Handy in der einen Hand, in der andere Hand eine Zigarette. Als der Bus in Sichtweite war, warf er den brennenden Stummel in hohem Bogen auf die Strasse. Ich erlaubte mir, Ihn darauf hinzuweisen, dass sich 1,38 Meter von ihm entfernt ein Aschenbecher befindet, wo er doch bitte entsprechend entsorgen soll. Er schaute mich verdutzt an, bückte sich, murmelte eine Entschuldigung, und entsorgte den Stummel tatsächlich im dafür vorgesehenen Ort. Am Bahnhof musste ich in einen anderen Bus umsteigen und wartete an der entsprechenden Kante. Ich zählte wieder, 45, 46, 47, 48, jetzt gebe ich mich wieder geschlagen, denn auch dort liegen unzählige Stummel auf dem Boden; zwei davon glimmten sogar noch, also wurden so kurz zuvor «entsorgt». Ich meine, mit lieben und netten PR-Aktionen für ein sauberes Liestal kommen wir nicht ans Ziel. Staatliche Eingriffe finde ich nicht unbedingt eine gute Sache, aber es gibt Bereiche, wo es anscheinend anders nicht geht. Hanspeter Meyer Stadtführer, Autor diverser Schriften, Ehrenbürger der Bürgergemeinde Liestal

Das Duo Calva tritt am 22. Oktober bei Lausen Kulturell auf. Foto: zVg

«Zämme-n-es Viehch si» Michael Huber bringt sein Figurenspiel «zämme-n-es Viehch si» ins Theater Palazzo in Liestal. Das Stück richtet sich an ein Familienpublikum ab vier Jahren und inspiriert sich am Bilderbuch «Das Biest des Monsieur Racine» von Tomi Ungerer. Zwei Kinder verkleiden sich als ein seltsames Wesen und stehlen so unerkannt die wunderbaren Birnen aus dem Garten des Herrn Racine. Wider Erwarten freundet sich aber Herr Racine mit dem sonderbaren Störenfried an und es entsteht eine unterhaltsame Freundschaft. Schliesslich reisen sie gemeinsam nach Paris und erleben dort einen total überraschenden Höhepunkt. Vorstellungen: Sonntag, 18. Oktober, 11 und 16 Uhr im Theater Palazzo in Liestal. Eintritte an der Tageskasse, Reservation: info@theaterhuber.ch. ObZ

Am 30. Oktober im Elefantehuus: Josephine Pee liefert auf der Bühne eine spektakuläre Hommage an Tina Turner. Foto: zVg

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Aus «Schulheim» wird «Röseren» Die Institution «Schulheim Röserental» in Liestal hat bekannt gegeben, dass sie nun unter dem neuen Namen «Röseren» auftritt. Die Namensänderung ist das Resultat eines Prozesses, in dem sich der Stiftungsrat, die Mitarbeitenden und die Jugendlichen mit dem Wesen und den Werten der Institution auseinandergesetzt haben. «Das Röseren», schreibt die Institution in einer Medienmitteilung, unterstützt geschlechtergemischte Jugendliche von zwölf bis 16 Jahren in ihrer sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung. An der Schauenburgerstrasse in Liestal bietet es ihnen einen stationären Aufenthalt mit integrierter ObZ Sekundarschule an.


Region Liestal

ObZ

Donnerstag, 15. Oktober 2026

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Liestaler Jugendparlament als erster Schritt fürs grosse Politparkett Raumplaner, Architekt und Politiker Andreas Herczog (1947–2021) verbrachte seine jungen Jahre in Liestal

fbru linke Au und der g o z c r He Andreas

Urs Buess

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men sich auch körperlich näher, damals noch keine Selbstverständlichkeit. Die Pille war noch relativ neu. Unter einem Vorwand gelang es der Freundin, sich die Pille zu beschaffen. «1968» war

Urs Buess

lockeren Abenden noch viel später etwa für eine Jazzeinlage nutzte. Der Knabe machte bei den Pfadfindern mit, wohnte tagsüber fünf Tage die Woche bei einer kinderlieben Pflegefamilie. Herczog wurde trotz Sprachrückstands schnell ein guter Schüler, glänzte namentlich in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern. 1963 schloss er die Realschule ab und entschloss sich für die gerade eröffnete kantonale Mittelschule. Bereits mit 17 Jahren wusste er, dass er einmal in Zürich an der ETH Architektur studieren würde, interessierte sich aber auch stark für Geschichte und Deutsch – zeitlebens sollte er viele Romane und Sachbücher zur Geopolitik und zu Befreiungsbewegungen lesen, unter anderem. Er arbeitete noch als Gymnasiast bei einem Architekturbüro, um etwas Geld zu verdienen. Bald fand er eine erste Freundin aus Niederdorf, die fand, Andi habe Witz, Geist, Fantasie – und sähe gut aus. Die beiden neugierigen Verliebten lasen gemeinsam Frisch und Dürrenmatt, politisierten auch, zunehmend links. Sie schätzten so manche progressive, bereichernde Lehrer am Gymnasium Liestal. Die beiden ka-

Der 68er im Aussendienst

Der Ungarnflüchtling und spätere Raumplaner, Architekt und Politiker Andreas Herczog, 1947 als Sohn jüdischer Eltern in Budapest geboren und mit neun unter dramatischen Umständen im Rahmen des Ungarnaufstands 1956 über Buchs SG nach Liestal in die Kaserne Liestal gekommen, war mit Sicherheit eine prägende Figur der utopisch-linken Politszene zwischen POCH und linkem Flügel der SP. Der ehemalige Bundeshausredaktor Urs Buess hat Stimmen von Bekannten und Freundinnen und Freunden versammelt, um auf diese persönliche Art und Weise eine Art Collage der schweizerischen Linken der 1970er- bis 1990er-Jahre zu erstellen. Andreas Herczog, der umgängliche, ungemein intelligente, rhetorisch begnadete Protagonist dieses schönen Buches, hat prägende Jahre in der Baselbieter Kantonshauptstadt verlebt. Er kam, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, die Mutter gezwungenermassen berufstätig, liiert mit einem Mann, der auch aus der Fremde, aus Novi Sad in der jugoslawischen Vojvodina, kam. Herczog war ein schüchternes Kind, lernbergierig, auch kunstsinnig, lernte er doch Klavier, eine Fähigkeit, die er bei

Der 68er im Aussendienst

Andreas Herczog war einer der prägenden Köpfe der politischen 68er-Bewegung in der Schweiz. Foto: zVg

nicht zuletzt eine Revolution des Sexuallebens. Für die europäische Integration Herczog trat mit 16 Jahren dem Jugendparlament Liestal bei. Er wollte als Schweizer ernstgenommen werden, machte dann ja auch die RS. Seine ungarischen Freunde waren eher konservativ, meistens antikommunistisch eingestellt. Sie konnten später Herczogs Wende nach ganz links hin zur POCH kaum verstehen. Die SP empfanden viele junge Liestalerinnen und Liestaler verknöchert und verkrustet, auch ideenlos, obschon mit den beiden Pfarrern Max Geiger aus Tenniken und Heinrich Ott auch in der Region durchaus spannende Denker bereit standen. Im Jugendparlament begann Andreas Herczog seinen Weg noch recht unspektakulär in der politischen Mitte, wie sein Weggefährte, der spätere bekannte Fernsehjournalist Roger Blum, schreibt. Herczog schloss sich 1963 der «Europa-Fraktion» an und engagierte sich für die europäische Integration. Bei anderen Themen lavierte diese Partei zwischen links und rechts, war also so eine Art Mitte.

Ausstellung «artESB»: Kunst verbindet Vom 16. bis 25. Oktober findet in Liestal zum neunten Mal die Kunstausstellung «artESB» statt. Unter dem Motto «Vielfalt in der Kunstwelt» präsentieren Menschen mit Unterstützungsbedarf und Kunstschaffende aus der Region gemeinsam ihre Werke. Die Ausstellung bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen

und setzt ein Zeichen für Inklusion und Begegnung auf Augenhöhe. Die Vernissage am Freitag, 16. Oktober, von 18 bis 20 Uhr bietet eine Laudatio des Laternenmalers Claude Pfeiffer und eine Live-Graffiti-Performance. Am Samstag führt Monika Biermann durch die Ausstellung. Zum Abschluss am Sonntag, 25. Oktober, findet um

Vernissage ist am Freitag.

Foto: zVg

Rätselspass mit der ObZ Prachtbauten

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dt. Komponist † 1983

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frz.: Autokz. hübsch Kamerun

2 babylon. Gott der Weisheit

ebenso (Musik)

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lautes Geschrei ital. Komponist † 1901

heilig in span. Städtenamen

Stachel- Schaffell tier Mz.

Weltreligion

Filmlichtempfindlichkeit Wortteil: halb

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Dr. phil. Fabian Brändle, Historiker und Volksschriftsteller, Wil SG

Literatur: Buess, Urs. Der 68er im Aussendienst. Andreas Herczog und der linke Aufbruch. Zürich: Chronos-Verlag 2025.

IG A22 äussert sich zu Verkehr ‘45

15.30 Uhr die Verleihung der Publikumspreise statt. Die «artESB» ist in der ESB, Sala Quadriga, Schauenburgerstrasse 16, 4410 Liestal zu sehen. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 12 bis 16 Uhr, Montag bis Donnerstag 16 bis 18 Uhr, Freitag 17 bis 20 Uhr. ESB Stiftung Baselland

Der spätere Zürcher Gemeinderat, Kantonsrat und Nationalrat Herczog bewährte sich als guter Redner, war auch charmant und klug. Er wehrte sich gegen das neue ETH-Gesetz, erfolgreich. 1968 war ihm ein Motor zur weiteren Politisierung. Herczog wurde Schweizer Bürger, war Wochenaufenthalter und bekam die scharfe Gangart der Demonstrierenden in Zürich gen Staat und «Establishment» von nahe mit. Bald geriet er ins Visier des Staatsschutzes, dessen Dossier über ihn umfangreich anwuchs. Herczog setzte sich bald vom geltenden Gewerkschafts- und SP-Kurs nach links ab. Er hegte Sympathien für Streiks, für «wilde Streiks» gar von Arbeitern aus Spanien. Doch galten Streiks als «unschweizerisch», genauso wie Kritik an der Armee. Und auch hier sollte sich der in Liestal Aufgewachsene auch in späteren Jahren und Jahrzehnten nicht zurückhalten.

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M D S W A T E R L O O P E R R E S A R U E D E E N O R M E K I M N A M A R E T T I I K O N E S A I S R T S C H A K O Y A K T H E U N S B L E N D E R L A B E I N O M A D E B E T R I E B B E A U T E L A L A R M E E S H P U R Z E L N LÖSUNG O G N U 39/2026: A E C C E A N O R A K S D S T E P LOGISTIK K A N T O N E

Mit der Linienführung der Umfahrungsstrasse A22 in Liestal-Lausen sind nicht alle zufrieden. Derzeit führt die Autobahn mitten durchs Siedlungsgebiet und damit auch durch den ursprünglichen Verlauf der Ergolz und der Frenke. 2023 hat sich die Interessengemeinschaft «A22 unter den Boden» gegründet, die verlangt, dass die Strasse unter den Boden verlegt wird, um Siedlungsraum zu gewinnen und die Flussläufe zu renaturieren. Nun hat sich die Interessengemeinschaft (IG) in einer Medienmitteilung zur Bundesvorlage «Verkehr ‘45» geäussert. Es sei aus regionaler Sicht erstaunlich, dass die vom Bund in die Vernehmlassung gegebene Vorlage «Verkehr ‘45» das Ergolztal mit keinem Wort nennt. «Die Vorlage soll die Planung des Ausbaus der Verkehrsinfrastruktur auf Schiene und Strasse bis 2045 koordinieren. Dass in diesem Zeithorizont das Ergolztal ausgeblendet wird, will die ‹IG A22 unter den Boden› in ihrer Vernehmlassungsantwort nicht akzeptieren», schreibt sie. Das Bundesamt für Strassen (Astra) habe für die A22 zwischen Frenkendorf und Lausen einen «mittleren Handlungsbedarf» ausgewiesen. «Wir verlangen, dass die A22 Frenkendorf-Liestal-Lausen als Planungsvorhaben in das Strategische Entwicklungsprogramm Nationalstrassen aufgenommen wird», fordert Peter Aerni, Lausner Gemeindepräsident und CoPräsident der IG deshalb. Der andere Co-Präsident, Liestals Stadtpräsident Daniel Spinnler, ergänzt: «Wenn die Planung jetzt nicht zeitnah angegangen wird, verspielen wir das Zeitfenster, das wir für die Planung, Projektierung, Genehmigung und Realisation einer neuen, nachhaltigen Tunnellösung haben.» Die IG ist aber zuversichtlich, dass der vom Bund anerkannte Handlungsbedarf nun auch in die Gesamtplanung einfliesst. ObZ

Leser schreiben

Zum Leserbrief über Maya Graf Die junge SVP hat es nicht so mit der Demokratie. Kritisieren ist einfach, Lösungen finden ist schwierig. Wenn wir uns abschotten von Europa, verlieren wir viel. Pflegende kommen aus Deutschland, Frankreich ins Altersheim. Ohne sie läuft nichts mehr. Es gibt jetzt schon Pflegende mit Kopftuch. André Heiniger, Lausen


Region Gelterkinden

ObZ

Donnerstag, 15. Oktober 2026

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Comedy in der Oberen Mühle Alles im Doppel

Kirchenchöre Klangvolles Dolby-Surround-Erlebnis

Oltingen Ein junges Duo unterhielt mit Witz und Wortspielereien

Nach sehr langer Zeit – oder vielleicht zum ersten Mal überhaupt – finden sich die beiden quasi benachbarten Reformierten Kirchenchöre von Gelterkinden und Sissach zusammen und werden gemeinsam je einen Gottesdienst in «ihrer» Kirche bereichern: in Sissach am 18. Oktober, 10 Uhr, und in Gelterkinden am 25. Oktober, 10.15 Uhr. Eine Idee, die schon vor längerer Zeit entstand, wird nun realisiert und die beiden Chöre freuen sich auf die Begegnung und auf das gemeinsame Singen. Es erklingen doppelchörige Werke unter anderem von Heinrich Schütz (100. Psalm) und Johann Pachelbel («Nun danket alle Gott»), begleitet von Bernhard Müller (Orgel) und Matthias Biel (Cello). Die Chöre

Beat Eglin

Vor der Eingangstüre schloss Fidelio Lippuner den schwarzen Vorhang, läutete die Glocke und begrüsste zum besonderen Abend. Er entdeckte das Duo Dua, das den Jungseglerpreis 2025 gewann, in Stein am Rhein. «Bei uns ist das Thema Programm: Entspannen Sie sich.» So begrüsste das Duo Dua ein gespanntes Publikum in der Oberen Mühle Oltingen zu ihrem kabarettistischen Theaterstück über das Oszillieren zwischen Herzinfarkten und Yoga-Retreats. Als Requisit hatten die beiden Frauen nur ein kleines Tischchen mit Klappdeckel dabei. Darin befanden sich ein paar wenige Gegenstände, die für ihre Show reichten und am Schluss das Publikum noch freudig überraschten. Eva Maropoulos und Christina Spaar wollten den alltäglichen Stress loswerden und zeigten an Beispielen, wie das funktionieren kann. Beim Wandern tief durchschnaufen, Putzen und vieles mehr. Auch im Tierreich gibt es Stress, wie bei gewissen Mäusearten mit 600 Herzschlägen pro Minute. Es schwimmt aber auch der Grönlandhai durchs Wasser, der es bei 20 Schlägen gemütlich nimmt und dabei mehrere hundert Jahre alt wird. Jessica feierte Geburtstag. Eltern, Onkel und Freunde geben ihre unwillkommene Tipps. Mit 30 hat sie keinen Freund und ihre Mutter möchte gerne Grossmutter werden. Ihr vergeht die Lust am Feiern und will allein sein. Deshalb schickt sie ihre Gäste heim. Sogar aus dem Thema Pause entstand eine lustige Nummer. Dem Publikum gefiel die Show und das Lachen kam nicht zu kurz. Nach einer Viertelstunde Unterbruch spielte das talentierte Duo mit Wortwitz, Mimik, Gestik und guten Texten weiter. Habe ich die Türe abgeschlossen? Ist der Herd ausgeschaltet? Aus solchen

Comedy mit Duo Dua

Alltagsfragen machen die beiden Frauen synchrone Comedy auf hohem Niveau. Es wurde nie langweilig und die Spannung blieb erhalten bis zum letzten Wort. Die Spielfreude des Duo Dua übertrug sich rasch auf das Publikum, das einen

werden sich vis-à-vis aufstellen, dadurch erwartet die Gottesdienstbesucher/-innen ein Klangbad der besonderen Art – sozusagen ein Dolby-Surround-Erlebnis! Zusätzlich werden die beiden Chöre am Samstag, 31. Oktober, am Baselbieter Singtag der Kantonalkirche (zum Reformationsjubiläum) in der Stadtkirche Liestal Auszüge aus dem doppelchörigen Programm präsentieren. Gottesdienstleitung: Pfr. Gerd Sundermann (Sissach) und Pfr. Samuel Maurer (Gelterkinden), Musikalische Leitung: Franziska Baumgartner (Sissach) und Claudia Waldmeier (Gelterkinden) Reformierte Kirche Gelterkinden Rickenbach Tecknau

Foto: B. Eglin

vergnüglichen und lustigen Abend in der Oberen Mühle erleben durfte. Nach dem aktuellen Stück befassen sich die Theaterfrauen mit Entscheidungen, Zögern und kleineren und grösseren Katastrophen, die sich nur im Kopf abspielen.

Die Noten für zwei vierstimmige Chöre.

Foto: zVg

Gemüse, Böden und die Wasserfrage

19. Eital Indiacaturnier in den Sporthallen Hofmatt

Sissach Gmüeserei lädt am 17. Oktober zum Tag der Agrarökologie

Gelterkinden Erstmals mit Jugendkategorie

Wasser bleibt im oberen Baselbiet ein knappes Gut. Wie die Volkstimme und das SRF Regionaljournal erst kürzlich berichteten, ist die Wasserversorgung in der Region auch nach den Sommermonaten angespannt, die Bauern am Limit und Gemeinden wie Gelterkinden haben wegen der anhaltenden Trockenheit bereits Massnahmen ergriffen. Vor diesem Hintergrund lädt die Gmüeserei Sissach am Samstag, 17. Oktober, zum «Tag der Agrarökologie» – einer Veranstaltung, die genau jene Fragen aufgreift, die viele im Baselbiet derzeit umtreiben: Wie gärtnern und wirtschaften wir in Zeiten von Klimawandel und Wasserknappheit? Das Programm beginnt um 10 Uhr mit einer Führung durch die Gmüeserei Sissach, die seit Jahren zeigt, wie regionaler Gemüseanbau funktionieren kann.

Die Austragung dieses national grössten Turniers hat nach wie vor nichts von seiner Beliebtheit eingebüsst. Auch die Austragung 2026 verspricht wiederum interessante und spannende Spiele. Mit 56 eingeschriebenen Teams hat der Anlass die Spitzenwerte aus vergangenen Jahren nicht vollends erreicht. Dennoch zeigt sich die Männerriege Tecknau als Organisator vollauf zufrieden. Denn erstmals ist es gelungen, eine Jugendkategorie ins diesjährige Turnier aufzunehmen. Fünf Teams im Alter von elf bis 19 Jahren sind voller Begeisterung dabei im Spiel um Punkte. Für die Aktiven Indiaca-Spieler/-innen bietet dieses Turnier einmal mehr eine ideale Vorbereitung auf die bevorstehenden Meisterschaften in den verschiedenen Kantonen. Nach der langen Sommer-

Ab 13 Uhr steht in der Aula des Ebenrain ein Nachmittag mit Vorträgen und Diskussionen auf dem Programm – mit Referenten, die gerade in der aktuellen Debatte etwas zu sagen haben. Zugeschaltet wird PD Dr. med. Timur Liwinski von der UPK Basel, der erforscht, wie Ernährung und Darm die psychische Gesundheit beeinflussen – ein Thema, das er auch einem breiten Publikum verständlich macht. Richard Wymann, Permakultur-Pionier aus Niederried, eines der trockensten Dörfer der Schweiz, zeigt unter dem Titel «Wasser ist mehr als Bewässern», wie Gärten zu echten Wasseroasen werden können. Stefan Schwarzer, Co-Autor von «Aufbäumen gegen Dürre und Fluten», berichtet von regenerativen Methoden für funktionierende Böden und stabile Er-

träge. Ergänzt wird der Nachmittag durch ein Interview mit Nadia Graber von der «Oberen Wanne» in Liestal zum Thema Agroforst und Trockenheitsresilienz. Veranstaltet im Rahmen der schweizweiten «Tage der Agrarökologie» des Netzwerks Agroecology Works!, versteht sich der Anlass als Antwort statt leerer Worte – auch auf die Frage eines Kindes, was man gegen «diese schlimmen Sommer» tun könne. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei; eine freiwillige Kollekte wird angeboten.

Ein Blick ins Programm zeigt, wie breit das Angebot ist: aktuelle Kinofilme, Discoabende, Comedy und Theater gehören ebenso dazu wie Rock, Pop, Blues, Klassik und Volksmusik. Auch für Kinder und Familien gibt es regelmässig eigene Veranstaltungen. Mal steht eine bekannte Band auf der Bühne, mal lässt sich etwas entdecken, das man vorher noch gar nicht auf dem Radar hatte. So entsteht ein Programm, in dem fast jede und jeder etwas finden kann – oft nur wenige Minuten von der eigenen Haustür entfernt.

Publikum sitzt oder steht nicht irgendwo in einer grossen Halle, sondern erlebt die Künstler unmittelbar. Blicke, Reaktionen und spontane Interaktionen werden Teil des Abends. Genau daraus entstehen jene Momente, die sich nicht planen lassen und lange in Erinnerung bleiben.

Zum besonderen Charakter des Marabus gehört der ehemalige Kinosaal aus den 1950er-Jahren. Nach der Renovation ist seine Atmosphäre geblieben: überschaubar, persönlich und nahe an der Bühne. Das

Wer wissen möchte, was als Nächstes läuft, findet das vollständige Programm unter marabu-bl.ch. Noch einfacher ist der Newsletter: unter marabu-bl.ch/newsletter abonnieren, regelmässig die kommenden

Gmüeserei Sissach

Weitere Infos unter www.agroecologywork s.ch/de/tage-der-agraroekologie/2026/events/tag-der-agraroekologiegmueeserei-sissach

pause sind die Teams wieder richtig «heiss» auf das Spiel mit der fliegenden Feder. Am Teilnehmerfeld hat sich ansonsten nichts geändert. Es setzt sich vorwiegend aus Teams aus der Nordwestschweiz und dem Kanton Solothurn zusammen, ergänzt durch Tessiner Teams und einzelne Teams aus weiteren Kantonen. Eine rege Beteiligung darf der Organisator zudem bei den Gästen aus dem benachbarten Deutschland verzeichnen. Zusammen mit dem grossen Teilnehmerfeld sind es nicht zuletzt die verschiedenen Kategorien und Altersklassen, die bestimmt für interessante Auseinandersetzungen sorgen. Samstag, 17. Oktober, ab 8.30 Uhr, Sporthallen Hofmatt in Gelterkinden, www.mrtecknau.ch Hans Hofer, Tecknau

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Kultur ist näher als man denkt. Für einen abwechslungsreichen Kulturabend muss man nicht nach Basel oder Zürich fahren. Mitten in Gelterkinden steht mit dem Marabu ein Kulturhaus, das Jahr für Jahr über 200 Veranstaltungen auf die Beine stellt – getragen von einem engagierten ehrenamtlichen Team.

Auch vor und nach der Vorstellung ist das Marabu mehr als nur ein Veranstaltungsraum. In der grosszügigen Bar trifft man Bekannte, kommt miteinander ins Gespräch und begegnet nach einem Auftritt nicht selten auch den Künstlerinnen und Künstlern.

Volles Haus im Marabu: Dabu Fantastic Live

Highlights erhalten – und vielleicht einen Abend entdecken, auf den man selbst gar nicht gekommen wäre. Kultur ist manchmal näher, als man denkt.

Foto: Urs Dünner/Marabu

Kultur Marabu Gelterkinden Schulgasse 5 4460 Gelterkinden marabu-bl.ch marabu-bl.ch/newsletter


Region Gelterkinden

ObZ

Ein Tag voller Herbstgefühl

Josef, aktueller denn je!

Gelterkinden Der Herbstmarkt bot alles, was zu einem gelungenen Markttag gehört Silas Moor

Bewölkter grauer Himmel, leichte Regenschauer und kühle Temperaturen. Das Wetter hätte kaum besser zum Herbstmarkt Gelterkinden passen können. Am Mittwoch zog es, trotz der zuletzt ungewöhnlichen Witterung, zahlreiche Besucher/-innen ins Dorfzentrum. Beim Eingang wurde man umgehend von zahlreichen Verpflegungsständen begrüsst. Das Angebot war kulturell vielseitig, man traf Spezialitäten aus aller Welt an. Sowohl Kebab aus der Türkei, Empanadas aus Südamerika, italienische Pasta in verschiedensten Variationen, oder Schweizer Klassiker wie «Ghackts mit Hörnli» konnte man geniessen. Der Currywurststand «Don Curry» bot einen Schärfetoleranztest an. Die schärfste Sauce, mit bis zu drei Millionen Scoville, verkauften die Mitarbeiter nur gegen eine Unterschrift eines Haftungssauschlusses. Auch für die Liebhaber von süssen Delikatessen war die Auswahl reichhaltig. Diverse Churros-Stände verkauften rund um die Uhr ihre frisch gebackenen Teigstäbchen. Nur wenige Meter davon entfernt lud der Duft von gebrannten Mandeln zu einem Dessert bei «Jonasch» ein, genauso wie das feine Magenbrot. Wer den Sommer noch nicht ausgiebig genug geniessen konnte, hatte die Möglichkeit beim Gelato-Stand eine der 20 verschiedenen Eissorten zu probieren. Lokale Vereine nutzten den Markt ebenfalls, um den Gästen etwas anzubieten. Der FC Gelterkinden war mit einem Wurststand vertreten und der Musikverein verkaufte selbstgemachte Kuchen. Nebst den vielen Essens- und Getränkständen wurde auch reichlich Herbstdekoration verkauft. Einige Keramik-

Der Dorfplatz war mit diversen Essensständen gefüllt.

Vielfältiges Schmuckangebot.

stände waren vorhanden, während andere Stände Schmuck wie Uhren, Armbänder, Ketten und vieles mehr im Sortiment hatten. Man konnte sich auch herbstgerechte Kleidung kaufen. Eine

Fotos: S. Moor

Vielzahl an Hüten, dicken Mänteln oder Taschen fand man beim Gang durch die Schulgasse. Und wer noch einen Haarschnitt benötigte, fand bei Coiffeur Diti einen Platz. Für die jüngsten Anwesenden standen einige, etwas aufregendere Attraktionen zur Verfügung. Ein fliegendes Karussell mit Helikoptern zauberte vielen Kindern ein Lächeln ins Gesicht. Andere erfreuten sich beim Erwerben eines neuen Stofftiers oder einem Ballon. Spielwaren Rickenbacher stellte des Weiteren einige Brettspiele aus. Zudem konnten sich Jugendliche beim Boxautomat duellieren, um herauszufinden, wer mehr Kraft in den Armen hat. Trotz grauem Himmel und gelegentlichen Regenschauern bot der Herbstmarkt damit alles, was zu einem gelungenen Markttag gehört: kulinarische Spezialitäten, verschiedene Verkaufsstände und Unterhaltung für Gross und Klein.

Gelterkinden Herbst-Tageslager der Kirche Mit dem Thema «Gott schafft es, dass alle, nicht nur Josef, seine Lieblingskinder sind», startete dieses Jahr das Herbst-Tageslager der reformierten Kirche Gelterkinden. Die Kinder lernten Josef kennen. Seine bevorzugte Stellung bei seinem Vater weckte Neid bei den Brüdern. Sie warfen ihn in einen Brunnen, verkauften ihn als Sklave nach Ägypten. Anschliessend wurden eigene Caps bunt gestaltet. Nach dem leckeren Mittagessen ging es zur Turnhalle, wo Spiele «im Brunnen» begeisterten. Am Dienstag ging es in der Kirche zuerst darum, dass Gott dich nicht vergisst, Lieder, Gebet, eine Kerze – Gottes Licht ins Dunkle – anzünden. Nachdem Josef zu Unrecht im Gefängnis gelandet war, entdeckte er dort, dass er mit Gottes Hilfe Träume deuten konnte. Danach ein Ausflug per Bus nach Buus. Unterwegs gab es Spiele, bei denen man sich wie Josef hocharbeiten musste. Feines Essen vom Grill und Glacés stärkten alle und die Kinder wurden Zeugen, wie Josef zum Traumdeuter des

Pharao und so zum obersten Regenten über Ägypten wurde. Mittwoch dann Thema Vergebung und Versöhnung am Beispiel der Brüder und Josef. Nach sieben erntereichen folgten sieben schlechte Jahre voller Hungersnot. Josefs Brüder begegneten ihm, erkannten ihn aber nicht. Die Kinder sammelten Vorräte in Form von Popcorn, das über dem Feuer zubereitet wurde und sie backten Brot. Zum Abschluss sangen sie für ihre Eltern die einstudierten Songs. Josef gab sich seinen Brüdern zu erkennen und schaffte es, ihnen für all das Böse zu vergeben. Wie Vergeben sein könnte, wurde eindrücklich gezeigt mittels eines Magnesiumpapiers, auf das die negativen Eigenschaften geschrieben wurden. Dieses löste sich durch Feuer entfacht ins Nichts auf. So ist Vergebung. Eindrücklich wurde in diesen drei Tagen klar, dass auch wir heute auf Gott vertrauen können, denn er hat sich für uns entschieden, wie auch wir uns für ihn entscheiden können – ein Leben lang. Fürs Team, Lara Müller

Da waren richtig kreative Künstler am Werk.

Tue dir und anderen Gutes! Spendenaktion Wer sich etwas gönnt, hilft damit auch anderen

Foto: zVg

Victorinox-Chef im Tal

Der Förderverein zugunsten der Reformierten Kirche Gelterkinden und Umgebung setzt sich dafür ein, dass soziale, kulturelle und gemeinnützige Projekte trotz abnehmender finanzieller Mittel angeboten werden können. Der Verein fördert Orte der Begegnung rund um das Gemeindeleben, die allen Menschen, unabhängig von ihrer Konfession oder Religion, offen stehen. Derzeit werden folgende Angebote unterstützt: Trauercafé (Begleitung von Trauernden), Jugendband (Coaching einer Band für Gottesdienste), Ausbildungsstelle für Jugendarbeit. Vom Tennis bis zur Massage Um den vor zwei Jahren gegründeten Verein einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, organisiert der Vorstand eine Spendenaktion mit unterschiedlichen Angeboten: Für Sportliche eine Tennisstunde, für Musikalische Instrumentalunterricht, für Geniesser ein feines z‘Nacht, für Blumenfreunde ein Gartenrundgang plus Blumengesteck zum selber machen, für Wellnessfans eine Massage. Und ja – die Angebote lassen sich auch kumulieren! «Meh cha nid dr Batze und s‘Weggli ha!» Dieser Satz gilt für unsere Aktion nicht! Indem man sich etwas gönnt und andere auch etwas davon haben,

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Donnerstag, 15. Oktober 2026

Reigoldswil Carl Elsener spricht am KMU Forum

Selbstgepflückte, kreative Blumengestecke unter Anleitung von Hanni Biedert. Foto: zVG

entsteht eine echte Win-win-Situation! Man kann eines der Angebote für sich kaufen oder als Geschenk weitergeben. Das kostet hundert Franken pro Angebot und der gesamte Erlös wird gespendet. So tut man nicht nur sich selber etwas Gutes, oder der Person, die das Erlebnis geschenkt bekommt, sondern darüber hinaus wird eines der laufenden Projekte der Kirchgemeinde

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unterstütz. Dr Batze und s‘Weggli ebe! Der Verein freut sich, viele Besucher/ -innen bei einem der zahlreichen Angebote begrüssen zu dürfen. Das Inserat in dieser Ausgabe verweist direkt auf die Homepage beziehungsweise zum Flyer. Martin Bidert, Förderverein zugunsten der reformierten Kirche Gelterkinden und Umgebung

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Zuhinterst im Fünflibertal gibt es Ende Oktober hohen Besuch. Am Mittwoch, 28. Oktober, spricht Carl Elsener in der Mehrzweckhalle Reigoldswil. Er ist CEO der Victorinox AG und führt das Unternehmen in vierter Generation. Eingeladen haben KMU Reigoldswil und Umgebung sowie die beteiligten Gewerbevereine des Oberbaselbiets. Das KMU Forum 2026 beginnt um 18.45 Uhr. Michael Briggen, Präsident von KMU Reigoldswil und Umgebung, macht in seiner Einladung keinen Hehl aus seiner Freude. «Es freut mich, dass wir Carl Elsener zuhinterst im Fünflibertal bei uns in Reigoldswil willkommen heissen dürfen», schreibt er. Für Briggen steht Elsener mit seinem Unternehmen beispielhaft für Qualität, Verlässlichkeit, klare Werte und langfristiges unternehmerisches Denken. Fragen aus dem Alltag Der Gast soll persönliche Einblicke geben, wie man ein international erfolgreiches Familienunternehmen führt. Und er soll zeigen, welche Grundsätze auch für die KMU der Region zählen. Die Fragen dazu liegen auf dem Tisch: Wie entwickelt man eine Firma über Generationen erfolgreich weiter? Wel-

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che Rolle spielen Werte und langfristiges Denken? Und wie behauptet man sich in einem Markt, der immer anspruchsvoller wird? Es seien Fragen, die Unternehmerinnen und Unternehmer tagtäglich beschäftigen, schreibt Briggen. Nach dem Referat übernimmt Michael Köhn, stellvertretender Direktor der Wirtschaftskammer Baselland. Er führt durch die Fragerunde mit Carl Elsener. Ein Vortrag allein macht für Briggen noch kein Forum. «Für mich lebt das KMU Forum nicht nur von einem spannenden Referat, sondern ebenso von den persönlichen Begegnungen», schreibt er. Unternehmerinnen und Unternehmer, Gewerbetreibende sowie Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Region sollen zusammenkommen, sich austauschen und neue Kontakte knüpfen. Darum folgt auf den offiziellen Teil ein Apéro, bei dem der Abend gemütlich ausklingen soll. Vier Generationen Victorinox, ein Abend im Fünflibertal. Den Rest erledigt das Gespräch beim Apéro. Anmeldeschluss ist der 19. Oktober. Weitere Informationen unter www.hdw. ch/event/kmu-forum-oberbaselbiet-2026.

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Region Gelterkinden

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Donnerstag, 15. Oktober 2026

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«Das sind einfach freudige Hunde» Hundetreffen in Zunzgen Herbstspaziergang des Schweizerischen Bearded Collie Clubs Meinrad Stöcklin

Eine spezielle Gesellschaft bevölkerte die Waldhütte oberhalb von Zunzgen: am traditionellen Herbstspaziergang des Schweizerischen Bearded Collie Clubs (SBCC) trafen sich rund 70 gutgelaunte Mitglieder mit etwa 50 Hunden – und zwar schon zum dritten Mal innert drei Jahren auf der idyllischen Zunzgerhard. Unter den Anwesenden (primär aus der ganzen Schweiz) weilten auch Hundebesitzende aus Deutschland und Italien, deren Tiere ursprünglich aus der Schweiz stammen. Der «Beardie», wie der Bearded Collie liebevoll auch genannt wird, gilt als lebhafter, intelligenter und fröhlicher Hütehund aus dem schottischen Hochland. Er zeichnet sich besonders durch sein langes, zotteliges Fell und seinen namensgebenden «Bart» aus. Als treuer, sensibler und anpassungsfähiger Familienhund erfreut er sich weltweit grosser Beliebtheit und gilt als überaus liebenswürdiges Energiebündel mit einer grossen Portion Humor. Lob für die Hunde Nach einer kurzen Begrüssung durch Sacha Bertschi (Schatt TG), Präsident des SBCC, begaben sich die Anwesenden mit ihren Vierbeinern auf zwei verschieden lange, stimmige Spaziergänge durch den Wald und über Wiesen, ehe sich alle in und vor der Waldhütte wieder trafen und dort beim Fachsimpeln den Austausch, feine Suppen (Kürbis und Gersten) aus der Gamelle und ein herrliches Dessertbuffet genossen. Für die lokale Organisation konnten Nathalie Jäggin und Uschi Asmus auf die Kochkünste von Mitglied Christoph Jäg-

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 15. Oktober 14.00 Trauercafé Unterrichtshüsli, Soz.-Diakonin Katja Maier 17.30 Teenagerclub Unterrichtshüsli mit Acts – Apostelgeschichte 20.00 Living Room im Unterrichtshüsli. Raum Joker

Freitag, 16. Oktober 19.00 Mosaik – Orgeleinweihung nach Orgelrevision mit Adrian Schäublin an der Orgel und Andreas Wäldele an der Violine in der Kirche Gelterkinden Samstag, 17. Oktober 14.00 Elternbildungsanlass – Zweisamkeit neu entdecken. Kinderhütedienst für Kinder von 0 bis 12 Jahre 14.00 Jungschar und PiJu 17.00 Fiire mit de Chliine in der Ref. Kirche Ormalingen

Sonntag, 18. Oktober 10.15 Gottesdienst in der Kapelle Rickenbach. Leitung: Pfr. Eric Hub und Isabell Vögtli. Orgel: Adrian Schäublin. Thema: Josefs Geschichte. Kollekte: OESA, Seelsorge für Asylsuchende. Fahrdienst: Peter Bez; 076 345 29 24 17.00 Sunntig.L.Obe in Kirche Gelterkinden mit anschliessendem Apéro. Leitung: Pfr. Eric Hub und Isabell Vögtli

Samstag, 24. Oktober 15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum 19.00 Primary Colours Konzert in der Kirche. «Virtuose Stimmen – Instrumentalmusik für Violine und Dulzian» mit Katharina Heutjer, Geige; Andreas Westermann, Cembalo und Andrew Burn, Fagott

Amtswochen 12. bis 18. Oktober: Pfr. Eric Hub 19. bis 25. Oktober: Pfr. Samuel Maurer Allgemein Montags: Deutschkurs im KGZ, und 19.45 Kirchenchorprobe; dienstags: 19.30 Gospelchor im KGZ, mittwochs: 8.30 Mittwuch-Zmorge im KGZ und um 14.00 Café international für Flüchtlinge im Lindenhof; donnerstags: 18.00 Sprachcafé Marabu und 18.30 Eucharistiefeier Sonnenhof, freitags 10.30 ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» Danke für die Kollekten! Gottesdienst in Gelterkinden vom 27.09. für Büecherlade zur Arche CHF 380.00

Die beiden Organisatorinnen, natürlich mit Hunden: Nathalie Jäggin aus Hölstein (l.) und Uschi Asmus (Zunzgen).

Hunde und Hundebesitzende fühlten sich wohl im Oberbaselbiet.

gin und die Unterstützung des Landgasthofes Hard zählen. Bertschi besitzt selber vier «Beardies», betreibt eine Zucht und lobt diese Hunde im Gespräch mit der ObZ für ihren eigenwilligen, lieben Charakter. «Man kann mit ihnen cool arbeiten. Es sind freudige Hunde, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern», so Bertschi, der dem SBCC seit rund acht Jahren vorsteht – absolut ehrenamtlich.

Auftakt zum Herbstspaziergang im Zunzger Wald.

Keine Reibereien Der Hund gebe ihm Zufriedenheit, Freude und eine Aufgabe. «Ein solches Tier ist gleichzeitig Familienmitglied und Wegbegleiter», schwärmt Bertschi. «Mit diesem Hund hat man nie Reibereien»,

ökum. Friedensgebet vom 27.09. für Flüchtlinge in der Region CHF 85.00 Kantonale Kollekte aus Gottesdienst Gelterkinden vom 4.10. für selfm.aid CHF 329.00

Das Protokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung kann ab 22. Oktober 2026 in der Kirche bezogen, oder auf www.ref-ormalingen-hemmiken.ch eingesehen werden.

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 18. Oktober 9.30 Kommunionfeier 17.00 Rosenkranzgebet

Dienstag, 20. Oktober 12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt: 061 981 11 25 14.00 Für Senioren: Jass- und Spielnachmittag im Pfarreisaal

Sonntag, 18. Oktober 10.15 Erntedank-Gottesdienst und Abendmahl mit Christine Preis zum Thema: vom Lebenshunger und knurrenden Mägen Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Zentrum Ergolz, Ormalingen Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Stärnschnuppe Samstag, 17. Oktober, 10.00 bis 11.30 im Pfarrhaus – Krippenspiel, Rollenverteilung (siehe sep. Info) Impuls Mittwoch, 14. Oktober, nachmittags – Schnitzeljagd samt Bibel-Quiz – von der Buuseregg aus (siehe sep. Info)

Donnerstag, 22. Oktober 17.30 Rosenkranz Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach Sonntag, 18. Oktober 9.30 Eucharistiefeier ital. 11.00 Eucharistiefeier 17.00 Rosenkranzgebet

Mittwoch, 21. Oktober 9.15 Ökumenische Morgenfeier Freitag, 23. Oktober 10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Mülimatt, Sissach 17.30 Gedenkfeier für Menschen, die um ein Kind trauern, auf dem Friedhof Sissach

Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Donnerstag, 15. Oktober 19.00 Meditation

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken Samstag, 17. Oktober 17.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke und Team

Donnerstag, 22. Oktober 15.00 Pfarrer Detlef Noffke

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen) Samstag, 17. Oktober 13.30 Jungschiraum Wenslingen. Jungschi Wenslingen Sonntag, 18. Oktober 9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.) Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen. Sonntagsschule Oltingen mit Silvia Eschbach

Sonntag, 18. Oktober 10.00 Erntedank Gottesdienst mit der 5. Primarklasse Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke

Sonntag, 18. Oktober 10.00 Kirche Rothenfluh. Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider. Niklaus Giertz, Orgel. Anschl. Kirchgemeindeversammlung Apéro in der alten Chesi Rothenfluh

Sonntag, 1. November KGV im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche Ormalingen

Dienstag, 20. Oktober 18.00 Pfarrscheune Kilchberg, Bibellesekreis mit Pfr. Andreas Marti

Traktanden 1. Begrüssung 2. Genehmigung Traktandenliste 3. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 14. Juni 2026 4. Budget 2027 5. Revisorenbericht zum Budget 2027 – Genehmigung Budget – Beschlussfassung Steuersätze – Antrag Kirchenpflege – Belassen bei 0.59% vom Einkommen und 0.59‰ vom Vermögen 6. Informationen Pfarramt – Pfarrwahlkommission – Anstellungspensum – Stellenausschreibung und/oder Berufung – Befreiung Wohnsitzpflicht 7. Kirchliche Aktivitäten bis Ende 2026 mit den Feiertagen 8. Diverses

Dienstag, 20. Oktober 19.00 Niklausstube Oltingen. Büchertreff mit Pfrn. Gabriella Schneider Mittwoch, 21. Oktober 14.00 Altes Gemeindehaus Wenslingen. Ökumenischer Kindertreff Wenslingen mit Sylvia Heiniger und Andrea Buess Amtswoche 19. bis 25. Oktober: Pfr. Andreas Marti www.schafmatt-wisenberg.ch

Fotos: M. Stöcklin

ergänzt eine nicht genannt sein wollende Heimweh-Baselbieterin, die mittlerweile im Kanton Zürich wohnt und seit 30 Jahren Clubmitglied ist. Die Aktivitäten des Clubs mit rund 160 Aktivmitgliedern umfassen mehrheitlich Spaziergänge und Treffen zu allen Jahreszeiten. Die Nordwestschweiz ist im SBCC überdurchschnittlich zahlreich und aktiv vertreten. Insofern ist es kein Zufall, dass der Herbstspaziergang in Zunzgen zu einem fixen Termin geworden ist. Gelobt wird die tolle Lage, die gute Erreichbarkeit und die optimale Infrastruktur in der Zunzger Waldhütte. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass sich diese Gesellschaft im Herbst 2027 wieder oberhalb von Zunzgen trifft.

Freitag, 16. Oktober Ab 18.00 Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler, Kino-Abend mit Frauenverein in Buckten Samstag, 17. Oktober 9.00 bis ca. 14.00 Naturschutztag in Läufelfingen Sonntag, 18. Oktober 9.45 Läufelfingen: Erntedank mit goldener und silberner Konfirmation. Mitwirkung Blasmusikensemble Läufelfingen. In der Turnhalle. Pfarrer Markus Enz. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen. Mittwoch, 21. Oktober 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Donnerstag, 22. Oktober 14.00 bis 17.00 Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler, DJ-Kurs Läufelfingen Freitag, 23. Oktober Ab 11.30 Senioren-Mittagstisch Läufelfingen, Restaurant Warteck Sonntag, 25. Oktober 9.45 Rümlingen: Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für die Reformationskollekte Sonntag, 25. Oktober 17.00 Konzert «Der musikalische Garten», in der Kirche Rümlingen. In der Reihe: «Kleiner Staat – Grosse Kunst». À table! Glanzvolle Trompetenmusik von Georg Phillipp Telemann. Julian Zimmermann, Trompete/Horn; Philipp Wagner, Oboe; Nelly Sturm, Fagott Mittwoch, 28. Oktober 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche-laru.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche-laru.ch

Donnerstag, 15. Oktober 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrerin Trude Bernoulli. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Sekretariat: Karin Joseph sekretariat@kirche-laru.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Information zu den Wahlen vom 28. Februar 2027

Biometrische Identitätskarte (ID) ab 2. November 2026 erhältlich

Ersatzwahl Gemeindekommission Remo Schraner hat seinen Rücktritt aus der Gemeindekommission per 28. September 2026 bekannt gegeben. Der Gemeinderat hat den Termin für die Ersatzwahl auf den 28. Februar 2027 festgelegt. Eine allfällige Nachwahl findet am 11. April 2027 statt. Wahlberechtigt sind alle in Gelterkinden stimmberechtigten Personen. Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem). Unvereinbarkeit gemäss § 9, Ziff. 1 Gemeindegesetz (SGS 180): Die Mitglieder des Regierungsrats und des Kantonsgerichts sowie die Gemeindeangestellten dürfen nicht den Gemeindebehörden und den Kontrollorganen angehören. Lehrkräfte an Gemeinde- oder an Kreisschulen dürfen nicht den Behörden und Kontrollorganen der Gemeinde bzw. der beteiligten Gemeinden angehören, ausser die Gemeindeordnung sieht die Vereinbarkeit vor. Vorbehalten sind die besonderen, für die einzelnen Gemeindebehörden geltenden Unvereinbarkeiten und Vereinbarkeiten. Die Anpassung in der Gemeindeordnung, dass auch Lehrkräfte der Gemeinde wählbar sind, tritt erst per 1. Juli 2028 in Kraft. Möglichkeit der Stillen Wahl – Eingabeschluss 28. Dezember 2026, 12.00 Uhr Für die Wahlen ist die Stille Wahl gemäss Art. 4 und 6 der Gemeindeordnung der Einwohnergemeinde Gelterkinden möglich. Wahlvorschläge sind der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden einzureichen. Da die Gemeindeverwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen ist, können Eingaben über die Pikettnummer 061 985 22 22 (Taste 1) angemeldet werden. Die Gemeindeverwaltung ist bis 23. Dezember 2026, 11.30 Uhr geöffnet. Die Formulare für kommunale Wahlen (Majorz Wahlvorschläge Deckblatt, Wahlvorschläge, Unterzeichnendenliste) können auf der Website des Kantons Basel-Landschaft heruntergeladen werden (Link auf www.gelterkinden.ch, Politik und Verwaltung, Abstimmungen und Wahlen). Muss eine Nachwahl angesetzt werden, sind die Wahlvorschläge bis zum 8. März 2027, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer Stillen Wahl, bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben: Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120) Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120.11) Bei Fragen gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Dank an die pflichtbewussten Hundehalterinnen und Hundehalter Wir danken allen Hundehalterinnen und Hundehaltern, die den Kot ihres Hundes immer ordnungsgemäss einsammeln und entsorgen. Das ist vorbildlich und sorgt für eine saubere Umgebung. Leider gibt es auch die anderen Hundehaltenden und deswegen gehen bei der Gemeinde verschiedentlich Reklamationen über liegengelassenen Hundekot oder über herumliegende volle Hundekotsäcklein ein. Hundekot ist für Mensch und Tier gefährlich und die Verunreinigungen sind sehr ärgerlich. Helfen Sie mit, Wegränder und Wiesen, aber auch benachbarte Gärten und private Grundstücke sauber zu halten. Wir bitten Sie daher, den Kot Ihres Hundes immer aufzulesen und die Hundekotsäcklein in den Hundekotsammelbehältern oder zu Hause via Kehricht zu entsorgen. Wir verweisen auf das aktuelle Reglement über die Hundehaltung der Gemeinde Gelterkinden unter www.gelterkinden.ch. Widerhandlungen werden gebüsst.

Wer braucht eine biometrische Schweizer ID? • Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, die innerhalb der EU reisen, wird eine biometrische ID empfohlen. • Es besteht kein Zeitdruck: Nicht biometrische IDs, die vor dem 2. November 2026 ausgestellt werden oder wurden, können bis zum Ablaufdatum für Reisen in die EU benutzt werden (max. zehn Jahre ab Ausstelldatum für Erwachsene, 5 Jahre für Minderjährige). • Wenn die Karte ausschliesslich als Ausweis in der Schweiz verwendet wird, genügt die nicht biometrische ID. Was heisst «biometrische ID»? Wie der biometrische Pass wird auch die biometrische Identitätskarte mit einem Chip versehen sein, der die persönlichen Daten, ein Foto und zwei Fingerabdrücke, enthält. Die auf dem Chip gespeicherten und digital signierten Daten schützen zusätzlich vor Fälschung und Identitätsdiebstahl. Zudem garantiert die biometrische ID, dass Schweizer Bürgerinnen und Bürger auch langfristig ohne Einschränkung innerhalb der EU reisen können. Die biometrische ID ist ein physisches Ausweisdokument und darf nicht verwechselt werden mit der e-ID, welche voraussichtlich 2027 eingeführt wird. Die e-ID wird nicht für Auslandreisen verwendet werden können. Weitere Informationen zur e-ID werden folgen. Wo erhalte ich die biometrische Schweizer ID? Die biometrische ID kann nur beim Kantonalen Passbüro beantragt werden, nicht bei den Gemeinden. Für die Erfassung der Biometriedaten muss zwingend ein Termin an einem der zwei Standorte vereinbart werden: • Hauptstandort Liestal • Aussenstelle Basel-Stadt Vereinbarung des Erfassungstermins für die biometrische Schweizer ID www.schweizerpass.ch oder Tel. 061 552 58 69 Was kostet die biometrische Schweizer ID und wie lange ist sie gültig? • Erwachsene: CHF 70.–, gültig für 10 Jahre • Kinder/Jugendliche: CHF 35.–, gültig für 5 Jahre Die Kosten verstehen sich inkl. Porto. Weitere Informationen zur ID: www.fedpol.admin.ch/laufende-projekte Nicht biometrische IDs können weiterhin bei der Gemeinde beantragt werden. Wer eine ID nicht für Auslandreisen benötigt, sondern lediglich, um sich in der Schweiz ausweisen zu können, kann weiterhin bei der Gemeindeverwaltung einen Antrag stellen. Die Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft können selbst entscheiden, ob sie diese Dienstleistung anbieten. In Gelterkinden wird dies möglich sein. Die Kosten für eine nichtbiometrische ID sind gleich wie eine biometrische ID.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Daten der Gemeindeversammlungen 2026/2027: Mittwoch, 9. Dezember 2026 Mittwoch, 21. April 2027 (bei Bedarf) Mittwoch, 16. Juni 2027 Mittwoch, 20. Oktober 2027 (bei Bedarf)

Wir laden die Bevölkerung und alle Interessierten herzlich ein zur Hauptübung der Feuerwehr Region Gelterkinden am Samstag, 24. Oktober 2026 Start ist um 13.30 Uhr beim Feuerwehrmagazin am Kirchrain 4 in Gelterkinden. Mit einer Einsatzübung und an verschiedenen Posten zeigen unsere Feuerwehrleute zusammen mit der Jugendfeuerwehr ihr Können. Wir freuen uns auf Sie! Feuerwehr Region Gelterkinden – www.fwrg.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Jagdtage im Gelterkinder Wald An folgenden Tagen finden Gesellschaftsjagden der Jagdgesellschaft Gelterkinden statt: Samstag, 17. Oktober 2026 Samstag, 31. Oktober 2026 Freitag, 13. November 2026 Samstag, 21. November 2026 Samstag, 28. November 2026 Freitag, 11. Dezember 2026 Weitere Informationen direkt bei: Jagdgesellschaft Gelterkinden, André Hasler, hasler.a@bluewin.ch, 079 171 19 63

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Zauberhafter Tag der offenen Tür Liebe Kinder, bitte helft uns, unsere verzauberten Musiklehrerinnen und -lehrer zu erlösen, sodass sie wieder Musik machen können! Begrüssungskonzert um 10 Uhr. Danach können im ganzen Haus bis 12 Uhr Instrumente beschnuppert und Fragen gestellt werden. Samstag, 17. Oktober, 10–12 Uhr. Magisches Begrüssungskonzert um 10 Uhr im grossen Saal. Regionale Musikschule Gelterkinden Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden Achtung: Parkplätze und Sitzplätze sind beschränkt! Es wird empfohlen, rechtzeitig für’s Konzert einzutreffen und mit den ÖVs anzureisen oder die Parkplätze in der Umgebung zu benutzen, z. B. Badi & Hofmatt.

Big Band mit Bandleader Gergo Szax! Die RMSG sucht Schülerinnen und Schüler (Kinder und Erwachsene) mit 3 bis 4 Jahren Musikunterrichterfahrung auf ihrem Instrument. Gesucht werden Blechbläser sowie Saxofon, Gitarre, Klavier, E-Bass oder Tuba und Drums. Wir freuen uns sehr! Schnuppernachmittag: 17. Oktober, 14.30–16 Uhr. Nur mit Anmeldung bis zum 15. Oktober, vielen Dank. Regionale Musikschule Gelterkinden, grosser Saal, Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden Start Big Band: 18. Januar 2027, jeweils 14täglich montagabends, 19.15 Uhr, in der RMSG Infos & Anmeldung: info@msgelterkinden.ch 061 985 70 80, www.msgelterkinden.ch Anmeldeschluss für Big Band: 15. November 2026

Mittwoch, 8. Dezember 2027

Eltern-Kind Singen

Feuerwehr Region Gelterkinden

Hauptübung 2026

Donnerstag, 15. Oktober 2026

«MÄRLI und GSCHICHTE»-Nachmittag 2026 Die beliebte Erzählstunde für Kinder ab 4 Jahren. Unsere Erzählerinnen Salome Minder, Muriel Thommen, Karin Thommen und Cindy Thommen beschenken euch mit lustigen und spannenden Geschichten. Kommt vorbei und lasst euch ins Reich der Fantasie entführen! Begleitpersonen sind willkommen, entweder zum Mithören oder zum Schmökern in Zeitschriften oder Büchern. Jeden Mittwoch bis 30. Dezember 2026 von 14 bis 14.45 Uhr Kostenloses Angebot, ohne Anmeldung. Wir freuen uns auf euch! Weitere Infos auf www.bibliothek-gelterkinden.ch Instagram: bibliothek_gelterkinden

Musik geht direkt ins Herz und berührt die Seele. Möchten Sie Ihre Verbindung zu Ihrem Kind, Ihrem Enkelchen, Ihrem Patenkind, … noch mehr vertiefen? Dann ist dies genau das Richtige für Sie! Pilotprojekt Eltern-Kind Singen! Wann und wie oft? Mittwochvormittags, 10–10.45 Uhr, 8 × 45 Minuten Kursdaten: 21., 28. Oktober, 4., 11., 18. November, 2., 9. und 16. Dezember Alter: Schwangere und Erwachsene mit Babies und Kindern Voraussetzungen: Mindestens fünf Erwachsene Leitung: Chiara Heuser, Profisängerin und Gesangslehrerin Kurskosten: CHF 182.– pro Erwachsene Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden Anmeldeschluss neu: 18. Oktober 2026 Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch. 061 985 70 80, www.msgelterkinden.ch


Region Gelterkinden

ObZ

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Manga Workshop

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Für Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren

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Freitag 06. November 2026 19:00 - 20:30 Uhr Kos ten 1 0 . - C HF

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Die bekannte Mangazeichnerin Simone Xie zeigt dir in diesem Workshop die wichtigsten Tipps und Tricks rund um das Manga-Zeichnen. Egal, ob du Anfänger/-in bist oder schon eigene Charaktere entwirfst – alle sind herzlich willkommen!

10er Erwachsene

Anleitung: QR Code scannen, Anweisungen auf dem Smartphone folgen und das Ticket am Eingang scannen

UEN RE UCH! F WIR AUF E S UN

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lerinnen und Schüler weiterzugeben – nicht nur in Form von musikalischem Wissen, sondern auch mit seiner Liebe und Begeisterung für diese Musik. Für Szax bedeutet Big-Band-Unterricht vor allem, den Musizierenden die Grundlagen des gemeinsamen Spiels zu vermitteln und ihnen einen echten Zugang zu dieser besonderen Form des Musizierens zu ermöglichen. «Zu Beginn würde ich bewusst mit ausgewählten Stücken arbeiten, anhand derer sich die wichtigsten Grundlagen des Big-

Big Band-Leader Gergő Szax freut sich auf den Start der RMSG Big Band im Januar 2027.

Hauptübung mit Nachwuchs Samstagnachmittag, halb zwei, Werkhof Läufelfingen. Hier beginnt am 31. Oktober die Hauptübung der Feuerwehr Homburg. Zuschauen ist ausdrücklich erwünscht, denn die Feuerwehr lädt die Bevölkerung dazu ein. Den Auftakt macht um 13.30 Uhr eine Einsatzübung. Die Feuerwehr steht dabei nicht allein im Einsatz: Die Jugendfeuerwehr übt mit. Jung und Erfahren also Seite an Seite. Um 16 Uhr wird es feierlich. Dann stehen die Beförderungen an. Wer einen Schritt nach oben macht, verrät die Einladung noch nicht. Anschliessend gibt es einen Apéro für die Bevölkerung, und wer zuvor zugeschaut hat, kann gleich mit anstossen. Die Feuerwehr freut sich auf Besuch. Wer im Ernstfall auf sie zählt, kann ihr an diesem Samstag einmal in Ruhe bei der Arbeit zusehen. ObZ

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Neugründung Gergő Szax leitet das neue Ensemble der Musikschule

Foto: zVg

Band-Spiels besonders gut lernen lassen», so Szax. Dabei spielen für ihn Dinge wie Phrasierung, Timing, Dynamik, Artikulation, Groove und musikalischer Ausdruck eine zentrale Rolle. Genauso wichtig sei aber das Musizieren als Team: Aufeinander hören, gemeinsam reagieren, Verantwortung für den eigenen Part übernehmen und gleichzeitig den Gesamtklang der Band im Blick behalten. Improvisation gehört für Szax ebenfalls zur Big-Band-Musik. Wer Lust darauf hat, soll die Möglichkeit bekommen, sich mit einem Solo auszuprobieren und eigene musikalische Ideen einzubringen. Es soll aber ausdrücklich kein Muss sein. Auch das sichere und musikalische Spielen eines Ensembleparts ist ein wichtiger Bestandteil einer Big Band. Gergö Szax findet es ausserdem sehr wichtig, dass die Big-Band-Mitglieder neben der klassischen Musik auch andere musikalische Stilrichtungen kennenlernen: Jazz, Blues und Funk eröffnen eine ganz andere Welt des Musizierens und ermöglichen es den Jugendlichen, einen breiteren und vielfältigeren Einblick in die verschiedenen Ausdrucksformen der Musik zu bekommen. Je mehr verschiedene Stilrichtungen, Spielweisen und Ausdrucksformen Musiker und Musikerinnen kennenlernen, desto umfassender wird das eigene Verständnis von Musik. Szax verfolgt das Ziel einer kompakten, konzentrierten und gleichzeitig lockeren und positiven Probenatmosphäre. Die Proben sollen Spass machen und auch eine gewisse Disziplin und Verbindlichkeit haben. Denn eine Big Band funktioniert nur dann richtig gut, wenn alle ihren Beitrag leisten und gemeinsam an einem Ziel arbeiten. «Für mich ist Big-Band-Unterricht deshalb mehr als das Einstudieren von Stücken: Es geht darum, gemeinsam Musik zu erleben, musikalisch selbstständiger zu werden, zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und die Vielfalt der Musik zu entdecken.» Am Samstagnachmittag, 17. Oktober, findet in der RMSG ein Schnupperworkshop mit Gergö Szax statt – nur mit Anmeldung bis zum 16. Oktober. Die Big Band startet gemeinsam am 18. Januar 2027. Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80 msgelterkinden.ch

Gergő Szax, Judith Santschi,

Musikschule Gelterkinden

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Feuerwehr

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Gelterkinden bekommt eine Big Band Es ist soweit: Die Regionale Musikschule Gelterkinden gründet eine eigene Big Band unter der Leitung von Gergö Szax. Dieser fand bereits mit sieben Jahren durch seinen Opa seinen Weg zur Musik und ist in der Schweizer Musikszene bekannt und aktiv, bei unter anderem Pepe Lienhard Bigband, Caroline Chevin, Christoph Walter Orchestra, Picason (Basel), Max Jendly Jazz Bigband. Heute bringt er mehr als 20 Jahre Erfahrung als Big-Band-Leader und Trompeter mit und freut sich darauf, diese an die Schü-

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Frisch ertappt ... Peter Spiess aus Sissach macht mit seiner Wildkamera in Tenniken immer wieder erstaunliche Bilder, die er manchmal auf Facebook teilt. Wie unten zu sehen ist, sind ihm schon Rehe und Luchse vor die Linse gelaufen ... und ein Serval, eine

aus Afrika stammende Kleinkatzenart, deren Haltung bewilligungspflichtig ist. Das Tier vermutlich ist entlaufen. Schon 2019 hatte ein ausgebüxter Serval im Baselbiet für Schlagzeilen gesorgt.

Ein (wahrscheinlich ausgebüxter) Serval.

Fotos: Peter Spiess, Sissach

Eine Luchs-Mutter mit Jungem.

Zwei Rehe beim morgendlichen Wassertrinken.

ObZ


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ObZ

Donnerstag, 15. Oktober 2026

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Drei Tage Festivalfreude Blasius-Festival Blasmusik und Stadtbesichtigung in Bayern Beat Eglin

Fremdingen ist ein kleiner Ort in Bayern. Er liegt zwischen Stuttgart und Ingolstadt und ist mit dem Auto ab Liestal in viereinhalb Stunden (ca. 415 km) erreichbar. Wenn aber das Blasius-Festival im Kalender markiert ist, reisen viele Blasmusik-Liebhaber in den kleinen Ort mit 2000 Einwohnern. Auf das Festivalgelände beim Grünhof kamen mehrere tausend Besucherinnen und Besucher in allen Alterskategorien. Allein am Samstagabend waren es über 3000. Übernachtet wurde in Hotels und Pensionen in der Umgebung oder auf dem für das Festival eingerichteten Campinggelände beim Festival. Das Wetter spielte mit angenehmen Temperaturen mit. Nur am Samstagabend zeigte Petrus, dass es auch anders geht. Während einer Stunde öffneten sich alle verfügbaren himmlischen Wasserschleusen. Das grosse Zeltdach bot aber Schutz und danach konnte ohne Unterbruch weitergefeiert werden. Kulinarische Vielfalt Das Festivalgelände war wie ein kleines Dorf mit unterschiedlichen Verpflegungsständen, Restaurants, Verkaufsständen, Unterhaltung und Infostand. Da gab es für alle etwas. An der Spritzerbar lockten Halbliterkrüge, um den grossen Durst zu löschen. Unter Schmankerl wurden Käsespätzle, Schupfnudeln oder Maultaschen in verschiedenen Varianten angeboten. Auch

Gemütlichkeit im Festzelt.

ein einfacher Wurstsalat oder ein Burger vom Grill stand auf der Speisekarte. Steaks mit Wedges, Pulled Pork oder Saibling-Steckerlfische lockten ebenfalls mit feinem Duft. Dazu gab es Wein und

Fotos: B. Eglin

die üblichen weiteren Getränke. Auch Selbstgebackenes mit oder ohne Eis fehlte nicht. Für kulinarische Abwechslung war gesorgt. Und von überall her war die schöne Musik zu hören.

Schon am Donnerstagabend (am 16. Juli) ging es mit Wenzblech auf der Zeltplatzbühne los. Spätankömmlinge konnten sich im Takt der Blasmusik einrichten. Die Erpfenhauser Dorfmusikan-

ten unterhielten am Freitagabend die Campinggäste. Am Abend ging es ab 17.30 Uhr auf der Hauptbühne so richtig los. Kurz nach 18 Uhr mussten aber die Musikantenfreunde aus Utzwingen ihr Konzert abbrechen. Ein starker Gewittersturm tobte während einer Stunde über das Gelände und zerzauste die Bühne. Dann beruhigte sich das Wetter plötzlich. Die Sonne zeigte sich, trocknete das Gelände und sie war bis zum Festivalende tagsüber eine willkommene Begleitung. Die Paloma Boys, acht lustige Blechmusikanten und zwei Schlagzeuger, spielten sich quer durch alle Stilrichtungen – von Volksmusik bis hartem Rock. Hörens- und sehenswert war die tolle Show von «Die Innsbrucker Böhmische». Hier unterhielten absolute Profis mit absolviertem Musikstudium. Sie spielen in renommierten Orchestern wie den Münchner oder Wiener Philharmonikern, dem London Philharmonie Orchestra und anderen. Leiter Norbert Rabanser, Erfinder der «7er Besetzung» mit sechsmal Blech und einmal Schlagzeug kreierte damit ein neues Format der Unterhaltungsmusik! Mit seinem Schlagzeugsolo – stehend – zog er alle in seinen Bann. Die Feststadlmusikanten lieferten danach echte Blasmusik. Rockig gings weiter mit Funk’n’Roll. Ein kaum zu übertreffendes Highlight waren 26 Kapellen, die am Samstag um 13 Uhr unter dem grossen Zeltdach zusammen spielten. Ringsum stand das Publikum und erfreute sich an der flotten, live gespielten Musik. So ging es auf drei Bühnen weiter, bis am Sonntagnachmittag die letzten Töne erklangen. Musik verbindet, wurde in den Ansprachen zu Recht gesagt. Nicht nur die Musikanten, auch das Publikum genoss die dreitägige Harmonie und friedliche Unterhaltung. Sie setzten ein klares Zeichen für Kultur und Kulturpflege. Viele freiwillige Helfer 336 Personen absolvierten über 600 Schichten, damit alles reibungslos ablief. Wenn der bisherige Zweijahresrhythmus eingehalten wird, dürfen sich die Fans im Juli 2028 auf ein weiteres Festival mit flotter Blasmusik in allen Stilrichtungen freuen.

Grossartige Show von «Die Innsbrucker Böhmische».

Die La Paloma Boys heizen ein.

Feiner Steckerlfisch.

Grossorchester mit 26 Kapellen.

Nördlingen aus der Höhe.

Die Ofnethöhle.

Ausflüge in der Umgebung Neben der Musik bleibt bei einem mehrtägigen Aufenthalt genug Zeit, um auch die Umgebung zu erkunden. Vom gut gelegenen Hotel Waldeck in Fremdingen (Landkreis Donau-Ries) gelangt man auf einem Waldweg bequem zum Festivalgelände. Ein 7,5 Kilometer langer Rundweg, der Ries-Panoramaweg und zwei weitere Rundwege bieten sich für Wanderfreunde an. In 20 Minuten ist man mit dem Auto in Nördlingen. Die Altstadt wird von einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Auf dem gedeckten Wehrgang hat man einen schönen Blick auf die ganze Stadt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der imposante Bau der gotischen St. Georgskirche mit ihrem Turm Daniel. Wer die 350 Stufen hoch steigt, steht auf der 70 Meter hohen Aussichtsgalerie und sieht die Stadt und das Panorama von oben. Auf einem Stadtrundgang entdeckt man rund um den Marktplatz das Rathaus mit Giebeldach und Türmchen, viele mittelalterliche Gebäude und Fachwerkhäuser. Ebenfalls in der Nähe sind die Grosse und die Kleine Ofnethöhle. Dort wurden in einer prähistorischen Schicht über 3000 Knochenreste von Wildpferden, Mammuts, Nashörnern, Höhlenhyänen und anderen Tieren gefunden. Auch Feuersteinartefakte, Schädel- und Halswirbelteile von Menschen konnten ausgegraben werden. Eine Datierung ergab ein Alter von etwa 13 000 Jahren. Die Höhlen sind nicht gross und sehr gut begehbar. Die Höhlen liegen an einem Hang und sind zu Fuss gut erreichbar. Darunter in der Ebene sind wenige Mauerreste eines ehemaligen Gutshofes erhalten. Es gibt noch viele weitere Ziele in der Umgebung, die zu Fuss, mit dem Velo oder Rennrad oder mit dem Auto bequem zu finden sind.


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Donnerstag, 15. Oktober 2026

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Der weisse Stock allein reicht nicht Hölstein Elisabeth Huber-Bichsel zeigt, welche Schwierigkeiten blinde Personen im Alltag erleben. Lisa Kwasny

Wenn Elisabeth Huber-Bichsel sich zuhause fortbewegt, weiss sie vor ihrem inneren Auge genau, wo sie sich befindet. Sanft legt sie die Finger an ihre Küchenzeile, folgt ihnen bis zum Ende des Küchenschranks, dann macht sie eine Handbewegung zurück. Sie öffnet die Tür und holt zielgenau ein Plastikgefäss heraus. Draussen hingegen geht diese Selbstständigkeit nicht mehr: Seit Huber-Bichsel 2015 von Oberdorf nach Hölstein gezogen ist, geht sie nicht mehr allein aus dem Haus. Zu gross ist das Risiko, sich zu verlaufen. Denn Huber-Bichsel ist blind. Alles begann nach der Geburt ihres Sohnes Stefan mit starken Kopfschmerzen. Huber-Bichsel war damals etwa dreissig Jahre alt. Ein Augenarzt stellte die Diagnose Glaukom, auch grüner Star genannt – sie hatte zu wenig Flüssigkeit im Auge. Mehrere Operationen und Therapien brachten nicht den erhofften Erfolg, sie sah immer weniger. Irgendwann blieb ihr nur noch ein kleiner Ausschnitt ihres Sichtfelds. «Ich habe nur noch wie durch eine Röhre gesehen», sagt HuberBichsel. Im Januar 2016 erblindete sie schliesslich ganz. Ohne Unterstützung geht nichts Zu diesem Zeitpunkt hatte Huber-Bichsel längst gelernt, mit der zunehmenden Sehbehinderung umzugehen. Sie arbeitete im Konsum in Pratteln und später in Oberdorf, danach im Alterszentrum Gritt. 1990 besuchte sie eine Sehbehindertenschule in Basel, wo sie unter anderem lernte, sich mit dem weissen Stock zu orientieren. In Oberdorf, wo sie 30 Jahre lang lebte, konnte sie sich damit gut bewegen. Sie fuhr mit dem Waldenburgerli nach Liestal, ging zur Therapie oder zum Arzt und fand sich mithilfe der Leitstreifen auch dort zurecht. In der Öffentlichkeit zählte Huber-Bichsel die Schritte, sie wusste, wann sie wo abbiegen musste, um zum Ziel zu gelangen. Doch mehr und mehr veränderte sich ihre Umgebung. «Liestal ist heute nicht mehr, wie es früher war», sagt HuberBichsel. Ein neuer Weg, eine Baustelle oder ein Hindernis kann ausreichen, damit sie nicht mehr weiss, wo sie sich be-

Elisabeth Huber-Bichsel mit dem weissen Stock in ihrem zuhause. Sie will ihr Gesicht in der Zeitung nicht zeigen.

findet. «Wenn irgendetwas sich ändert, verliert man die Orientierung.» Sie erzählt von einem Weg in Oberdorf, den sie bestimmt hundertmal gegangen war. Dann wurde dort eine Baustelle eingerichtet und ein Loch ausgehoben. HuberBichsel musste einen anderen Weg nehmen und verlor vollkommen die Orientierung. Ein Mann kam vorbei, fragte, ob sie etwas suche, und begleitete sie. Eine ähnliche Erfahrung machte sie später auch auf dem Weg in Hölstein. Seither will sie nicht mehr allein aus dem Haus. Die Angst, sich zu verlaufen, ist zu gross. So wie Huber-Bichsel geht es vielen Menschen in der Schweiz. Anlässlich des Internationalen Tags des weissen Stocks am 15. Oktober weist der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband (SBV) auf die Schwierigkeiten hin, denen blinde und sehbehinderte Menschen im Alltag begegnen. Schwierigkeiten, wie Huber-Bichsel sie erlebt: Baustellen, abgestellte Fahrzeuge oder Gastro-Aussenbereiche können für blinde Personen trotz weissem Stock und Leitstreifen das

Bewegen im öffentlichen Raum massiv erschweren. Damit Huber-Bichsel doch noch aus dem Haus kommt, muss sie auf Unterstützung zählen. Montags kommt jemand vom Roten Kreuz mit ihr einkaufen, Dienstags putzt und saugt die Spitex bei ihr und hilft ihr mit Zahlungen und anderer Korrespondenz. Mittwochs geht sie jeweils mit einer Nachbarin, die auch sehbehindert ist und zudem nicht mehr gut hört, ins Dorf Kaffee trinken. Huber-Bichsels Ehemann ist 2014 gestorben, doch ihr Sohn mit seiner Frau und den zwei Enkelsöhnen wohnen im gleichen Haus. Manchmal fühlt sie sich trotzdem einsam. Besonders wenn die Familie in den Ferien ist. Trotz Blindheit versucht Huber-Bichsel, so viel Selbstständigkeit wie möglich zu erhalten. Dreimal pro Woche kocht sie für die Familie ihres Sohnes. «Auch blind kann man kochen, man muss sich nur einrichten», sagt sie dazu. Sie orientiert sich am Geruch, am Gefühl und am Geräusch. Sie hört, wann das Wasser kocht,

Foto: L. Kwasny

und weiss, wann sie eine Sauce vom Herd nehmen muss. Viele Rezepte hat sie im Kopf. Andere lässt sie sich von ihrem sprechenden Computer vorlesen. Überhaupt helfen ihr technische Hilfsmittel dabei, ihren Alltag möglichst eigenständig zu bewältigen. Ein Gerät kann ihr sagen, welche Farbe ein Kleidungsstück hat. Mit einem Aufnahmegerät spricht sie ihre Einkaufsliste auf. Und mit speziellen Etiketten und einem Aufnahme- und Ablesestift kann sie die Zutaten in ihrem Schrank audio-beschriften. «Früher gab es das alles noch nicht», sagt Huber-Bichsel merkbar beeindruckt. Aufgeben ist keine Option Aufgeben will Huber-Bichsel nicht. «Ich habe meinen Humor nicht verloren», sagt sie. Sie habe sich damit abgefunden. «Was will ich anders machen?» Und auch wenn sie nichts sieht, gehe manchmal ein Türchen auf, sagt Huber-Bichsel. So etwa auch beim Umzug von Oberdorf nach Hölstein. Für sie ging hier ein Jugendtraum in Erfüllung: ein Pool. Als junge

Frau habe sie sich immer einen eigenen Pool gewünscht, heute kann sie direkt vor ihrer Haustür darin schwimmen – wenn jemand dabei ist. Von den Menschen um sich herum wünscht Huber-Bichsel sich vor allem eines: etwas mehr Aufmerksamkeit. Im Dorf passiere es regelmässig, dass Bekannte an ihr vorbeigingen, ohne zu grüssen. «Die denken wohl, dass ich es nicht merke, weil ich ja nichts sehe.» Dabei erkennt sie viele Menschen an ihrer Stimme. Und wenn jemand vor ihr steht und ihr die Hand entgegenstreckt, kann sie nur lachen. «Ich sehe doch nichts.» Dann fügt sie an: «Die Leute sind manchmal hilfloser als ich.» Huber-Bichsel hat gelernt, sich in ihrer Wohnung zu orientieren. Sie kennt jeden Schritt, jeden Handgriff und den Platz jedes Gegenstands. Draussen aber kann schon eine kleine Veränderung reichen, damit ihr die Orientierung fehlt. Dann braucht sie jemanden, der sie begleitet. Vielleicht ist es deshalb auch das Einfachste, was sie sich von ihren Mitmenschen wünscht: dass sie nicht einfach an ihr vorbeigehen.

Blindenbund Gemäss dem Schweizerischen Blindenbund waren 2025 erst 1168 von 1800 Bahnhöfen und Bahnhaltestellen hindernisfrei nutzbar. Von 25 000 Bushaltestellen konnten Reisende mit eingeschränkter Mobilität rund die Hälfte spontan nutzen. Dabei ist die gesetzliche Umsetzungsfrist des Behindertengleichstellungsgesetzes 2023 abgelaufen. Der Blindenbund fordert deshalb die Konsequente Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes, den Ausbau von Leitlinien und Orientierungshilfen, die konsequente Anwendung des Zwei-Sinne-Prinzips, bessere Lösungen bei Baustellen und Gleisänderungen, regelmässige Sensibilisierung des Fahrpersonals, barrierefreie digitale und analoge Informationsangebote und die frühzeitige Einbindung von Betroffenen.

«Plusquamperfekt»

Keinen Hunger am Banntag

Benedikt Meyer Kurioses von vorgestern

Niederdorf Rund 50 Personen zogen von Rast zu Rast über die Feldwege

Mit seinem «Historischen Kabarett» hat Benedikt Meyer ein neues Genre erfunden. Nun filousophiert der Historiker in «Plusquamperfekt» mit feinem Schalk über Wilhelm Tells Verwandlungen, unsere Liebe zum Automobil und unsere Obsession mit der Frage, wer in der Steinzeit eigentlich die Höhle aufgeräumt hat. Mit dem Zeppelin geht’s in poetische Höhen, Schmetterlinge verändern die Welt und drei junge Schweizer verbreiten Angst und Schrecken in Paris. Leichtfüssig, geistreich und mit augenzwinkerndem Witz: «Plusquamperfekt» bietet Gegenwartsanalyse und Geschichtsstunde der anderen Art.

Mit feinem Schalk: Benedikt Meyer.

Benedikt Meyer ist überzeugt: Unsere Vorfahren waren genauso tollpatschig, kurios, schräg und liebenswürdig, wie wir selbst. Aus den unendlichen Schatztruhen der Geschichte kramt der Historiker allerhand Absurdes aus der Vergangenheit. Seine Trouvaillen präsentiert er mit Augenzwinkern und einer grossen Portion Schalk. www.benediktmeyer.ch Zu sehen am Freitag, 16. Oktober um 20.13 Uhr im Vereinszimmer der Mehrzweckhalle, Schulstrasse 19 in Oberdorf; eine Veranstaltung des Theater «ohne» Pfarrhauskeller Waldenburg. Theater ohne Pfarrhauskeller Waldenburg

Foto: zVg

Lorenz Degen

Bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen machte sich am vergangenen Sonntag eine rund 50-köpfige Schar auf, die Niederdörfer Grenzen abzuschreiten – einigermassen jedenfalls. Denn die sommerliche Trockenheit hatte Gemeindepräsident Martin Zürcher bewogen, den Wald als Vorsichtsgründen zu meiden. So wurde die Rotte auch von zwei Rottenchefs angeführt, alt Gemeinderat Ruedi Gerber mit der «Abenteuer-Fraktion», die trotzdem den bewaldeten Dielenberg erklomm, und eine «Gäste-Rotte», die von Christoph Stauffer angeführt wurde. Gäste waren zahlreiche gekommen, allen voran Regierungsrat Toni Lauber, der zum ersten Mal an einem Banntag im Waldenburgertal teilnahm. Niederdorfs Landrat Urs Roth war im Heimvorteil, aber auch Hölsteins Gemeindepräsidentin Andrea Heger mit ihrem Amtskollegen Andreas Appenzeller schritten über die Feldwege, die zu zahlreichen Rasten auf Bauernhöfen führten. «Keinen Hunger am Banntag», fasste Oberdorfs Gemeindepräsident Piero Grumelli die Gastfreundschaft an den vorbereiteten Buffets zusammen. Dafür sorgten auch die Pistolenschützen Oberdorf, die die Rotte auf der Benkenmatt (erstmals Mittagspause) und bei der Mehrzweckhalle ausgezeichnet bewirtete. Die Vertreter aus dem ostdeutschen Niederdorf mussten wegen Grippe leider fernbleiben, dafür waren wie gewohnt die Banntagsschützen Niederdorf und die Kanoniere des «Frytig-Stamm» treue und weitum hörbare Begleiter der Rotte. Ebenso verpasst Hugo Aregger, mit 85 Jahren ältester Teilnehmer, keinen Banntag, der nächstes Mal im Oktober 2028 stattfinden wird.

Gemütlicher Umtrunk auf der «Dilleten».

Unterwegs war manchmal voller Körpereinsatz nötig.

Fotos: L. Degen


Region Waldenburg

ObZ

Gemüse anbauen für alle

Foto: zVg

bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, 17.00 bis 19.00. Samstag, von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Mitteilungen Amtswoche 5. bis 18. Oktober Pfrin. Sonja Glasbrenner, 079 893 56 07 19. Oktober bis 13. Dezember Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52

Pfarrerin Sonja Glasbrenner 079 893 56 07 sonja.glasbrenner@posteo.de Manuela Wahl, Sekretariat Winkelweg 2, 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@ref-wb.ch www.ref-wb.ch

Agenda Samstag, 17. Oktober 9.30 Kirche St. Peter, Fiire mit de Chliine mit Pfarrerin Sonja Glasbrenner. Wir erzählen die Geschichte «Der Hirte Jabel», beten du basteln gemeinsam. Sonntag, 18. Oktober 10.00 Kirche Langenbruck. Jodler-Gottesdienst mit Pfarrer Torsten Amling. Mit dabei ist der Jodlerklub Oberer Hauenstein. Es gibt eine Taufe und anschliessend laden wir zum Apéro ein. An der Orgel begleitet uns Martin Wiget.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Anlässe

Agenda

Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde

Sonntag, 18. Oktober 10.00 Hölstein, ökumenischer Familiengottesdienst mit Bibelübergabe an die Kinder der 4. Klassen mit Pfarrer Raphael Hadorn und der kath. Gemeindeleiterin Sabine Brantschen. An der Orgel spielt Karin Jauslin. Kollekte: Warme Füsse

Offenes Abendsingen Dienstag, 20. Oktober, 19.00 in der Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19 Bibelgruppe Donnerstag, 22. Oktober, 9.00 bis 10.30. «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35

Für Kinder und Jugendliche

Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 29. Oktober, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48

Samstag, 17. Oktober 9.00 bis 12.00 MBG Hölstein und die Minions – Diebe sind unterwegs. Treffpunkt beim Kindergarten Neumatt

Vokalensemble Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch, von 9.00

Freitag, 16. Oktober 19.00 bis 22.00 BLü13 Teenie-Club im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel – Kaffichränzli

Samstag, 17. Oktober 14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel – auf Verbrecherjagd. Treffpunkt auf dem Chesiplatz Montag, 19. Oktober Der Kids-Treff Hölstein findet heute ausnahmsweise in Oberdorf statt. Wir nehmen Teil an der Kinderwoche der Chrischona Waldenburgertal Donnerstag, 22. Oktober 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Sunnewirbel

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Kino in Diegten: «Love Roulette»

Niederdorf Trockener Sommer stellte die Solawi Solimatt auf die Probe

Der Verein Solimatt will eine tragfähige Zukunft für weitere Generationen.

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Jeden Herbst – seit 23 Jahren – fährt das mobile Kino «Roadmovie» durch alle Sprachregionen der Schweiz und macht Halt in Gemeinden, die kein Kino (mehr) haben. Turnhallen oder Gemeindesäle werden für einen Tag zum Kino vor der Haustüre. Am Freitag, 23. Oktober, ist der KinoBus in Diegten und zeigt die Liebeskomödie «Love Roulette». Charlie und Tom sind seit 15 Jahren ein Paar und wollen heiraten. Doch kurz vor dem nächsten Schritt kommen Zweifel auf: Was, wenn sie es später bereuen, sich nie ausgelebt zu haben? Ein ungewöhnliches Spiel mit Freiheit und Vertrauen stellt ihre Beziehung auf die Probe. Der Film von Regisseur Chris Niemeyer erzählt mit Humor und Tiefgang von den Herausforderungen einer Beziehung in einer Welt, in der bereits ein Swipe die Karten neu mischen kann. Als besonderer Gast ist Schauspielerin Luisa Wolf anwesend. Im Anschluss an die Vorführung spricht sie in einem Filmgespräch über ihre Rolle und die Entstehung des Films. ObZ

Kurz vor Sonnenaufgang sind die Temperaturen auf dem Gemüsefeld der Solimatt in Niederdorf noch angenehm. Marianne und Kristin sind längst unterwegs zwischen den Parzellen, die Wasserschläuche liegen bereit, der Boden ist hart. Seit Wochen hat es nicht mehr geregnet. Wo nicht bewässert wird, bilden sich tiefe Spalten. Dieser Sommer stellte die Solimatt auf eine harte Probe. Nach einem trockenen Frühling und einer langen Hitzewelle zeigte sich im Baselbiet überall dasselbe Bild: ausgetrocknete Böden, gestresste Kulturen, ein enormer Mehraufwand für alle, die Gemüse anbauen. Was auf diesem Gemüsefeld wächst, landet nicht im Laden, sondern direkt bei jenen, die den Anbau mittragen. Die Solimatt ist eine solidarische Landwirtschaft, kurz Solawi. Seit April 2022 bewirtschaftet ein kleines Team das Feld, finanziert und getragen von seinen Mitgliedern. Wer dabei ist, zahlt einen festen Beitrag, gestaltet mit und erhält dafür wöchentlich einen Gemüsekorb. Was in den Korb kommt, hängt davon ab, was Boden und Wetter gerade hergeben. Die Körbe können an acht Depots zwischen Waldenburgertal und Basel abgeholt werden. Der Verein bietet vielfältige Möglichkeiten, gemeinschaftlich an einer lebens-

werten Zukunft mitzuwirken: Mitmachtage sind ein Erlebnis für Kinder und Erwachsene, Einmach-Aktionen machen wertvolle Produkte haltbar und landen im Winter im Korb. Wer mitmacht, teilt nicht nur die Freude an der Ernte, sondern auch das Risiko – und erlebt hautnah, was Klima und Wetter für den Anbau vor der eigenen Haustür bedeuten. Hitzesommer und Wetterextreme werden die Bewirtschaftung des Feldes weiterhin herausfordern. Für die kommende Saison zählen: ein effizientes Bewässerungssystem, Gründüngung und regenerative Anbaumethoden – humusreiche, gemulchte Böden werden entscheidend wichtig sein. Dies sind die Grundlagen für einen Gemüseanbau, der auch in Zukunft noch Ertrag bringt, wenn heisse, trockene Sommer keine Ausnahme mehr sind, sondern die Regel. Dieser Sommer hat viele beunruhigt und nachdenklich gestimmt. Die Solimatt bietet eine Möglichkeit, gemeinsam vom Denken ins Handeln zu kommen und eine tragfähige Zukunft für weitere Generationen zu gestalten.

Wer Mitglied oder Gönner/-in der Solimatt werden will, findet Infos dazu auf der Webseite des Vereins: solimatt.ch

18.45 Uhr Kinobar durch Elternrat TED 19.30 Uhr Vorführungsbeginn Vorfilm: SRF-Archivperlen der Gemeinde Diegten Im Anschluss Filmgespräch mit Luisa Wolf, Schauspielerin. Eintritt frei, Kollekte Weitere Infos: roadmovie.ch

Veranstaltungen

Mitteilungen

17.00 KinderKirche in der Arche

Rebberge Riehen und Weil am Rhein (anstelle Oberdorf SO – Weissenstein) Freitag, 16. Oktober, Kirchgemeindewanderung. Von der Dorfkirche Riehen aus wandern wir bis zum Fluss Wiese und nehmen von hier an den Uferweg bis Riehen Schlipf. Nun steigt der Weg etwas an und führt uns bis über die Grenze zu den Rebbergen von Weil. Immer wieder können wir über die Aussicht staunen, wir sehen über Basel und das Leimental hinweg bis zum Blauen. Wanderzeit: 3 h. Alle Details zur Wanderung und die Anmeldeinformationen finden Sie auf unserer Website.

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30

19.30 NordStern-Treffen, Mocktailkurs

Senioren-Treff mit Hans Werner Hauff, Bilder und Film Mittwoch, 21. Oktober um 14.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Herzliche Einladung zu diesem interessanten Nachmittag!

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Ursula Schneeberger, Verein Solimatt

Amtswoche: 12. bis 25. Oktober Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Voranzeigen Männerabend Freitag, 23. Oktober ab 18.00. MANN trifft sich bei einer Feuerstelle – Essen und Getränke bringt jeder Mann selbst mit. Bitte wende dich an Pfarrer Raphael Hadorn für weitere Informationen. Sunshine Singers Freitag, 23. Oktober, 19.30 in der Kirche Hölstein. Konzert – let it shine again. Eintritt frei, Kollekte Gottesdienst mit den Sunshine Singers Am Sonntag, 25. Oktober um 10.00 in der Kirche Bennwil Kantonaler Singtag Samstag, 31. Oktober, Reformationstag, 9.30 bis 18.00, Liestal, Reformierte Kirche und Kirchgemeindehaus Martinshof. Singfreudige Menschen sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu feiern. Alle Infos und Anmeldung zu den Workshops unter www.refbl.ch Reformationssonntag Sonntag, 1. November, 10.00, Lampenberg. Gottesdienst mit Mitwirkung der Jungschi Bämbel Fiire mit de Chliine Dienstag, 3. November, 9.30, Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum Kleinkindergottesdienst! Adventliches Recycling Basteln Mittwoch, 4. November (14.00 bis 16.00) oder Donnerstag, 26. November (18.00 bis 20.00) oder Samstag, 28. November (14.00 bis 16.00) im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Aus Wegwerfmaterialien kreieren wir neue Deko-Objekte (für alle ab 14 Jahren, je maximal 8 Personen). Anmeldung an Christin Blatter, 078 942 50 78 oder christinblatter@bluewin.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda Donnerstag, 15. Oktober 14.00 KrabbelKäfer in der Arche. Treff für KrabbelKinder und Eltern 19.00 KGR-Sitzung

Freitag, 16. Oktober 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 19.00 SternenGebet 19.15 FrauenKinoabend in der Arche. Frauenverein

Samstag, 17. Oktober 9.30 Fiire mit den Chliine, ref. Kirche St. Peter, Oberdorf 18.00 Santa Messa

Sonntag, 18. Oktober 10.00 Ökum. Familiengottesdienst mit Bibelübergabe. Rafael Hadorn, Sabine Brantschen und Relilehrpersonen in der ref. Kirche Hölstein Montag, 19. Oktober 9.30 SprachCafé in der Arche Mittwoch, 21. Oktober 14.00 Treffen Erstkommunionskinder 18.00 Probe SingWälle in der Kirche

Donnerstag, 22. Oktober 19.30 Bibel lesen in der Arche Freitag, 23. Oktober 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet

Mitteilungen Ökumenischer FamilienGottesdienst mit Bibelübergabe in Hölstein Die Kinder der vierten Klassen aus Bennwil, Hölstein und Lampenberg, bekommen ihre eigene Bibel überreicht. Mit ihrer Religionslehrpersonen helfen sie diesen Gottesdienst mitzugestalten. Was ist das Wichtigste Gebot? Oder was kann man tun um glücklich leben zu können? Eine schwere Frage, der wir nachgehen wollen. Die lebendige und fröhliche Feier ist speziell für Gross und Klein gedacht. Für die Kleinsten befindet sich hinten in der Kirche eine kleine Krabbelecke. Herzliche Einladung. Fiire mit de Chliine Ein ökumenischer Gottesdienst für Klein und Gross, speziell gemacht für die Jüngsten unter uns. Wir basteln singen, beten und hören die Geschichte «Der Hirte Jabel». Die Feier dauert rund eine halbe Stunde in der ref. Kirche St. Peter in Oberdorf. Anschliessend gemütliches Zusammensein bei einem feinen Znüni. Bibel lesen Es braucht keine Vorkenntnisse, nur ein offenes Herz um sich von den Texten der Bibel berühren zu lassen. Das macht einen grossen Teil der Weisheit aus. KinderKirche Alle Kinder die gerne spielen, beten, Geschichten hören und basteln sind herzlich eingeladen in die Arche zur KinderKirche zum Thema «Erntedank». Zum Abschluss um 19 Uhr treffen wir uns mit den Eltern in unserer Kirche. Anmeldung: Senden Sie eine Nachricht an Kinga Bär. NordStern – Mocktailparty Du bist eingeladen, mitzumischen, bunt und erfrischend, sprudelnd, kreativ und lecker! Es wird geschüttelt, gemixt, gecrashet und dekoriert beim Herstellen von Mocktails unter der fachkundigen Anleitung unserer Cocktailprofis!

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Sonntag, 18. Oktober 10.00 Hof Gisiberg in Tenniken, Regionalgottesdienst zum Erntedank, Pfr. U. Dällenbach und Pfr. R. Frische, Chor Diegten (Leitung: M. Krüger), anschl. Mittagessen Mittwoch, 21. Oktober 15.00 Gemeindezentrum Zunzgen, Fiire mit de Chliine, Pfr. U. Dällenbach mit Team, inkl. Zvieri


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Eine Reise nach Rumänien Kirchgemeinde Besuch im Altersheim in Badeni

Mutter Tatjana erläutert die Symbolik in der Kirche in Moldovita ... Fotos: zVg

Die seit mehr als 500 Jahren bemalten Klöster in der rumänischen Bukowina sind einmalig auf der Welt. Schon lange gehören sie zum UNESCO Weltkulturerbe und die diesjährige Kirchgemeindereise führte uns unter anderem dorthin. Bis heute sind die Zusammensetzung der Farben und die Frage, wie sich die Bilder so lange halten konnten, nicht vollends geklärt. In einem der bekanntesten Klöster, Moldovita, erklärte Mutter Tatjana

... und die Bemalung des Klosters.

aufschlussreich die Anordnung und Bedeutung der einzelnen Motive. Bei wunderbarem Herbstwetter besuchten die 25 Teilnehmer ausserdem Klausenburg, die ehemalige Hauptstadt Transsilvaniens sowie das Altersheim in Badeni, für das wir seit etlichen Jahren Kollekten sammeln. Die Tour führte uns am Roten See und vielen anderen Naturschönheiten vorbei. Torsten Amling

«Mit Linggs» Revue Langenbruck Auf den Spuren von Maradona

Schriftsteller Pedro Lenz und Pianist Simon Ho.

Er war ein genialer Fussballgott, ein tragischer Held und ist bis heute ein unsterblicher Mythos: Diego Armando Maradona. Seine Lebensgeschichte ist geprägt von extremen Widersprüchen, triumphalen Höhenflügen und tiefen Abstürzen. Der bekannte Schweizer Schriftsteller Pedro Lenz und der renommierte Pianist Simon Ho bringen diese faszinierende Biografie auf die Bühne der Revue in Langenbruck. Mit einer einzigartigen Symbiose aus packendem Spoken-Word und atmosphärischer Live-Musik zeichnen die beiden Künstler den Lebensweg des argentinischen Ausnahmetalents nach. Die Erzählung spannt den Bogen von Maradonas Kindheit in bitterer Armut in den Elendsvierteln von Buenos Aires über seinen kometenhaften Aufstieg zum Weltstar bis hin zu den glanzvollen, aber auch exzessiven Jahren im italienischen Neapel. Der preisgekrönte Autor Pedro Lenz, unter anderem bekannt

Foto: zVg

durch seinen Bestseller «Der Goalie bin ig», beweist an diesem Abend einmal mehr sein Gespür für die Schweizer Umgangssprache. Lenz formt das gesprochene Wort zu einem ganz eigenen, rhythmischen Sound. Begleitet wird Lenz vom Schweizer Komponisten und Pianisten Simon Ho. Ho, der einst in Paris beim legendären Pierre Boulez studierte und seither weltweite Erfolge feiert, fängt die emotionale Vielschichtigkeit von Maradonas Leben perfekt am Klavier ein. Gemeinsam erschaffen die beiden Kulturschaffenden einen Abend voller Rhythmus, Leidenschaft und grosser Emotionen. Der Eintritt ans Konzert am Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr in der Revue Langenbruck ist frei. Eine freie Kollekte beim Ausgang dient der Begleichung der Unkosten. Infos finden sich auf der Webseite www. kulturbruck.ch.

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Hölstein

Niederdorf

Langenbruck

Ehrung von herausragenden Leistungen Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die eine besondere Leistung auf regionaler, kantonaler oder sogar eidgenössischer Ebene erbracht haben, sei es im Sport, im musischen Bereich oder in einer anderen Disziplin, werden jeweils von der Gemeinde Hölstein speziell geehrt. Der Gemeinderat ruft dazu auf, dass sich Preisträgerinnen und Preisträger mit einem besonderen Erfolg im ablaufenden Jahr melden mögen oder von Angehörigen gemeldet werden. An der Gemeindeversammlung vom 23. November sollen dann die in der Gemeinde wohnhaften Meisterinnen und Meister in ihrem Fach öffentlich beglückwünscht werden. Meldungen nimmt bis zum 25. Oktober die Gemeindeverwaltung entgegen.

Ersatzwahl GRPK – Wahlerwahrung Denise Stöckli Das Ergebnis der stillen Wahl in die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) wurde in geeigneter Weise veröffentlicht. Die Beschwerdefrist ist unbenutzt abgelaufen. Der Gemeinderat stellt das Ergebnis verbindlich fest und hat die Wahl von Denise Stöckli für die lau-fende Amtsperiode bis 30. Juni 2028 erwahrt. Er gratuliert Denise Stöckli zu ihrer Wahl und wünscht ihr in diesem Amt viel Freude und Zufriedenheit.

Öffentliches Mitwirkungsverfahren Bau- und Strassenlinienplan «Schwengiweg» Gestützt auf § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) vom 8. Januar 1998 führt der Gemeinderat Langenbruck für den Bau- und Strassenlinienplan «Schwengiweg» das öffentliche Mitwirkungsverfahren durch. Die Bevölkerung kann im Rahmen dieses Verfahrens zu den Planungsunterlagen Stellung nehmen, Einwendungen erheben und Vorschläge einreichen, welche bei der weiteren Planung berücksichtigt werden, sofern sie sich als sachdienlich erweisen. Die Mitwirkungsauflage dauert vom 12. Oktober bis am 10. November. Die Unterlagen können während der ordentlichen Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung Langenbruck (Kräheggweg 1, 4438 Langenbruck) eingesehen werden. Zugleich sind die Unterlagen auf der gemeindeeigenen Homepage (www.langenbruck.ch) aufgeschaltet. Stellungnahmen und Vorschläge sind schriftlich bis spätestens am 10. November an den Gemeinderat Langenbruck einzureichen.

Eine neue Eingangstür für das Schulhaus Holde 1 Mehr als 120 Jahre lang öffnete und schloss sich die Eingangstür des Schulhauses Holde 1. Das Schulhaus wurde im Jahr 1902 nach der entsprechenden Bewilligung durch die Gemeindeversammlung erbaut. Auch die bisherige Eingangstür stammte aus dieser Zeit und hat damit bewegte historische Zeiten erlebt. Generationen von Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen sowie Besucherinnen und Besuchern sind durch sie ein- und ausgegangen. Nach dieser aussergewöhnlich langen Dienstzeit wurde die historische Tür nun durch eine neue, sorgfältig gestaltete Eingangstür ersetzt. Die neue Tür besteht aus massivem Eichenholz und verbindet hochwertige Handwerkskunst mit den heutigen funktionalen Anforderungen. Um einen Teil des historischen Charakters zu bewahren, wurde das Gitter der bisherigen Eingangstür übernommen und in die neue Tür integriert. Die Zeichnungen für das neue Bauteil stammen von Beat Brönimann. Für die fachgerechte Umsetzung war die Wisler Holzbau AG verantwortlich. Koordiniert wurden die Arbeiten durch Christian Maurer, Mitarbeiter des Werkhofs der Gemeinde. Mit dem gelungenen Neueinbau erhält das Schulhaus einen zeitgemässen und funktionalen Eingang, der sich harmonisch in das Erscheinungsbild des traditionsreichen Gebäudes einfügt. So verbindet die neue Tür auf schöne Weise die über 120-jährige Geschichte des Schulhauses mit seiner Zukunft.

Seniorinnen/Senioren Mittagstisch Der nächste Mittagstisch findet am Donnerstag, 22. Oktober, um 12 Uhr in der Turnhalle Niederdorf statt. Anmeldungen oder Abmeldungen (auch für den Fahrdienst) bitte bis am Montag, 19. Oktober abends an: Antoinette Kohler, 079 343 02 71, kohlerantoinette@bluewin.ch. Wir freuen uns auf euch! Herzlichst, Team Mittagstisch Hauptübung Feuerwehr Frenke vom 24. Oktober Am Samstag, 24. Oktober, findet die Hauptübung der Feuerwehr Frenke in der Bachmatten in Niederdorf statt. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr bei der Firma Rumpel SA, Bachmatten 8 in Niederdorf. Die Parkmöglichkeiten sind vor Ort signalisiert. Kommando Feuerwehr Frenke Naturschutztag vom 24. Oktober Treffpunkt 9 Uhr bei der Bürgerhütte an der Lampenbergerstrasse. Mitbringen: Arbeitskleidung, der Witterung angepasste Handschuhe (wir sind draussen), Rebschere, gutes Schuhwerk. Wir helfen den Weiher im Zwischenflühgebiet von Algen und Laichkraut zu säubern, pflanzen ein paar Sträucher und wenig Bäume und bekämpfen Japanknöterich. Nach der Arbeit sind alle zu einem gratis z’Mittag eingeladen. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmer. Die Umweltschutzkommission freut sich auf rege Mithilfe. Häckseldienst vom 27./28. Oktober Der nächste Häckseldienst findet am 27./28. Oktober statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 30 40 oder E-Mail gemeinde@ niederdorf.ch) bis spätestens Montag, 26. Oktober, 17 Uhr entgegen. Kreativ-Märt am 31. Oktober Der Kreativmärt findet dieses Jahr am 31. Oktober von 10 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle in Niederdorf statt. Bistro mit warmer Verpflegungsmöglichkeit. OK Kreativ-Märt

Waldenburg Bäume, Hecken und Sträucher zurückschneiden Bäume, Hecken und Sträucher entlang von Strassen, Trottoirs und Fusswegen dürfen den Verkehr weder behindern noch gefährden. Die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer werden gebeten, ihre Bepflanzungen bis spätestens Montag, 9. November, zurückzuschneiden. Bitte beachten Sie: • Lichte Höhe von mindestens 4,50 m über der Fahrbahn und 3,00 m über Trottoirs und Fusswegen freihalten. • Keine Äste in den Fahrbahn- oder Trottoirbereich ragen lassen. • Strassenbeleuchtung, Signale und

Verkehrsschilder müssen gut sichtbar bleiben. • Morsche Äste entfernen, die bei Sturm oder Schneelast herabfallen können. Bei Regen und Schnee hängen Äste deutlich tiefer als bei trockenem Wetter. Das Schnittgut kann über die ordentliche Grüngutabfuhr entsorgt werden. Die nächsten Abfuhrdaten sind (gem. Abfallkalender 2026): • 30. Oktober, Grüngut • 5. November, Baumschnitt • 27.November 2026, Grüngut

Wassersparen Trotz des Regens hat sich unser Grundwasser noch nicht erholt. Aus diesem Grund gelten weiterhin die angeordneten Sparmassnahmen und Verbote. Kandidaturen Gemeinderat Es haben sich bis anhin folgende Personen für den freien Sitz gemeldet und bieten ihre Dienste für das Amt des Gemeinderates an: • Kronenberg Marliese, Hintere Hüslimatt 3, 4438 Langenbruck • Rossi Claudio, Hintere Hüslimatt 1, 4438 Langenbruck Die Ersatzwahl für den freien Sitz im Gemeinderat wurde auf den 29. November festgelegt. Weitere interessierte Personen dürfen sich bei Fragen zum Amt eines Gemeinderates gerne bei der Gemeindeverwaltung oder beim Vizepräsidium melden. Die Stille Wahl ist gem. Art. 5 der Gemeindeordnung ausgeschlossen. Wählbar sind sämtliche stimmberechtigte Personen von Langenbruck. Weitere Kandidaturen werden fortlaufend bekannt gegeben. Werbung und Wahlkampf sind Sache der Kandidierenden.

Was läuft in Langenbruck Jeden Montag • Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr • Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag • Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr Jeden Mittwoch • Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr • Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken pro Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag • Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr • Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr

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Machen Sie Träume wahr!

Musigobä mit französischen Melodien Zum grossen Musigobä am Samstag, 24. Oktober, ladet der Musikverein Niederdorf herzlich ein unter dem Motto Ratatouille – französische Melodien und Kulinarik. Türöffnung ab 18 Uhr mit Nachtessen sowie Konzertbeginn anschliessend um 20 Uhr in der Turnhalle Niederdorf. Der Anlass steht unter der Direktion von Patrick Schlumpf, er erwartet sie mit einem bunten Konzert. Erleben sie

einen humorvollen und abwechslungsreichen Abend mit den beiden Conférencier Claude Plattner und Roman Bader, welche wiederum auch dieses Jahr zur Höchstform auflaufen werden. Die Tombola und die Bar dazu sind ebenfalls bereit für einen genussvollen Musikverein Niederdorf Abend. Reservationen für den Musigobä sind möglich unter mvniederdorf.ch

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www.sternschnuppe.ch IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1

Anleitung für das korrekte Zurückschneiden.

Foto: zVg


Veranstaltungen

ObZ Donnerstag, 15. Oktober 2026

1 9. G em e i n s ch af t skonzert J u g e n d ba n d s b e i d e r Fre n k e nt äl e r Freitag, 23. Oktober 2026

in der Mehrzweckhalle Bubendorf Konzertbeginn: 19.30 Uhr Türöffnung und Verpflegung ab 18.45 Uhr durch den Musikverein Bubendorf Es spielen die:

Beginners Band Frenkentäler - Leitung Reto Vogt Mezzo Band Frenkentäler - Leitung Valérie Seiler Jugend Band Frenkentäler - Leitung Reto Vogt Eintritt frei - Kollekte zur Deckung der Unkosten

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Freitag, 16. Oktober 2026, 20.13 Uhr

Öffentliche Informationsveranstaltung für An- und Zugehörige, Betroffene und Fachpersonen

Benedikt Meyer Plusquamperfekt: Kurioses von vorgestern Veranstaltungsort: Vereinszimmer Mehrzweckhalle, Schulstrasse 19, Oberdorf Statt Eintritt - Austritt www.pfarrhauskeller.ch

Mittwoch, 11. November 2026 15:30 Uhr Infostände 17:30 Uhr Referate & Podium Kirchgemeindehaus Martinshof in Liestal itt Eintr Detailliertes Programm und frei Anmeldung für Referate & Podium

www.srk-baselland.ch/rendez-vous-demenz

Ein Projekt von STP Steiger, Partner GmbH Basel

Frischer Buttenmost 23. Oktober 2026, 20 Uhr In der Revue, Langenbruck

Buttenmost Hochwald GmbH Kirchrain 17, 4146 Hochwald Tel. 079 399 41 46 Infos unter: www.buttenmost.ch

«Mit Linggs» Pedro Lenz

„Feste Zähne an einem Tag!“ Eine Alternative zur Vollprothese! Informationsveranstaltung am

22.10.2026 und 12.11.2026 Referent

& Simon Ho Info: www.kulturbruck.ch

Ort

Zahnarztpraxis Dr. Roberto Sleiter Einschlagstrasse 2, 4622 Egerkingen

Zeit

18.00 bis 19.00 Uhr

Anmeldung

Zahnarztpraxis Dr. Sleiter

Metzgete Danke für Ihren Besuch! Patrick Thommen und Team Telefon 061 951 10 51 www.reblaube-lampenberg.ch

per Telefon: +41 62 398 22 44 per E-Mail: praxis@dentalspecialist.ch

Wir freuen uns auf Sie. Ihr Team der Zahnarztpraxis Dr. Roberto Sleiter

Metzgete vom 15.10.26 – 18.10.26

Auch als Take Away erhältlich

Dr. med. dent. Roberto Sleiter Fachzahnarzt für Oralchirurgie

www.dentalspecialist.ch

Herbsttreffen 31. Oktober 2026

MZH Oberdorf 14.00 Uhr Saalöffnung 13.00 Uhr

Kulturscheune Liestal Fr 16. Oktober 2026, 20.00h

Tomas Sauter Organ Trio «Sometimes Somewhere» So 25. Oktober 2026, 17.00h

Ensemble ApérOHR «Frieden! (und Krieg) – Musik zw. Hoffnung und Ohnmacht» Sa 31. Oktober 2026, 20.00h

Vokalensemble famm «Döreschnuufe»

Gastgeberverein: Fasnachtsclique Dachluckespinner KSBL: Referat «Spital zu Hause» Hanspeter Gautschin: «Geschichten aus dem Wb-Tal» Reichhaltige Tombola Unterhaltung: MS beider Frenkentäler Zum Abschluss den obligaten Lunch. Anmeldung bis am 24. Oktober 2026 an Ihre Ortsvertretung.

erobe Waldenburg Jodl Samstag, 17.10.26, 20.00 Uhr Jodlerklub Spitzeflüeli

So 1. November 2026, 17.00h

Stewy von Wattenwyl & Alex Hendriksen – «DuoLog» Sa 7. November 2026, 20.00h So 8. November 2026, 17.00h

Playin’ Tachles – «Oy what a Journey»

Fr 13. Novmber 2026, 20.00h

Feigenwinter–Moret– Pfammatter – «Common Ground» Abendkasse: 45 Minuten vor Konzertbeginn Vvk: Besuchszentrum Rathausstrasse 30 · 4410 Liestal · T 061 921 01 25 KULTURSCHEUNE Kasernenstrasse 21A • 4410 Liestal T 061 923 19 92 • www.kulturscheune.ch

Yodelduett A-stimmig und Schwyzerörgeli-Trio Schattsittämuser tumzug

Motto Fes

Türöffnung/Nachtessen ab 18.30 Uhr, MZH Waldenburg, keine Platzreservation

tina turner in liestal? 22.10. fourtastic 23.10. the tarantinos (uk) 24.10. tribute abba (uk) 30.10. tribute tina turner


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