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Wiggertaler

Auflage: 35 128 Exemplare, Nr. 40 / 01. Oktober 2026 GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG

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Wöchentlich erscheinendes amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Anzeiger für amtliche Publikationen der Gemeinden Boningen, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen. Erscheint zusätzlich in: Fulenbach, Wynau, Reiden, Wikon.

Die neuen Herbst- Modelle treffen ein.

Wiggertaler-Verlag Henzmannstr. 20, 4800 Zofingen, redaktion.wiggertaler@chmedia.ch, www.wiggertaler.ch Inserateverkauf und Beratung Tel. 062 745 93 93, inserate@chmedia.ch

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Ende Oktober kommt die Komödie «Schiff über Bord» auf die Bühne im Gemeindesaal Breiten. Die 55. Produktion der Rothrister Theaterleute verspricht ein rasantes Stück in zwei Akten, bei der im Kielwasser der «MS Sausewind» kein Auge trocken bleibt.

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Ein Donnerstagabend im September. Langsam trudeln die Theaterspielerinnen und Theaterspieler im Gemeindesaal Breiten ein. Die einen bereits verkleidet, die anderen noch in Zivil. Die Stimmung ist locker und heiter, passend zum Stück «Schiff über Bord», das die Theatergesellschaft Rothrist heuer auf die Bühne bringt. «Es ist ein lustiges und unterhaltsames Stück. Das Publikum darf sich zurücklehnen und zwei Stunden getrost den Kopf abschalten», sagt Spielerin Saskia König. Marco Swiawww.baeckerei-waelchli.ch

tek ergänzt scherzend: «Das Einzige, was bei diesem Stück Tiefgang hat, ist das Schiff.» An besagtem Probeabend fehlt einer der Hauptprotagonisten. Kurzerhand schlüpft Regisseur Hans Koolen in die Rolle. Für den gebürtigen Holländer ist das kein Problem, seit 36 Jahren spielt er bei den Theaterfans Walterswil. Was 1990 mit einem kurzen Stück für die dortige Mehrzweckhallen-Einweihung begann, entwickelte sich zu einem jahrzehntelangen Engagement als Spieler und

Regisseur. «Es reizt mich, Leute nicht an, sondern über ihre Grenzen zu bringen. Ich will, dass mein Ensemble seine Rolle nicht spielt, sondern lebt.» Mit den Spielerinnen und Spielern aus Rothrist harmoniert es offensichtlich. Bereits zum fünften Mal in Folge sitzt der 68-Jährige auf dem Regiestuhl. «Das Ensemble hat eine sehr schöne Spielfreude. Alle haben ihre Rolle verinnerlicht. Ich bin mit dem Verlauf sehr zufrieden», sagt Hans Koolen. FORTSETZUNG SEITE 2

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Amtliche Publikationen

WIGGERTALER NR. 40 / 01. OKTOBER 2026

AARBURG

AARBURG

Baugesuche

Gesuche um ordentliche Baugesuche Einbürgerung Bauherr: Sarah Hablützel und

2026/44 Maurizio Capone und Adelina Lombardi Rigiweg 8, 4663 Aarburg Bauobjekt: Neubau Parkplatz (bereits erstellt) Ortslage: Rigiweg 8, Parzelle 1051 BG-Nr.: 2026/56 Bauherr: TRO Verwaltungen AG Reiserstrasse 82 4600 Olten Bauobjekt: Verglasung Treppenhaus MFH Ortslage: Im Feld 6, Parzelle 2348 Die Planauflage findet vom 05.10.2026 bis 03.11.2026 im Rathaus, Bereich Bau Planung Umwelt, während den ordentlichen Schalterzeiten statt. Gegen Baugesuche kann innert der Auflagefrist beim Stadtrat Aarburg schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. STADT AARBURG Bau Planung Umwelt BG-Nr.: Bauherr:

ROTHRIST

Bei der Stadt Aarburg haben folgende Personen ein Einbürgerungsgesuch eingereicht: • Carzaniga, Tommaso Stefano (m), 1989, Italien, Strickereistrasse 8, 4663 Aarburg • Carzaniga, Ariel Miriam (w), 2020, Italien, Strickereistrasse 8, 4663 Aarburg • Andreis, Alice (w), 1988, Italien, Strickereistrasse 8, 4663 Aarburg • Carzaniga, Atena Sofia (w), 2023, Italien, Strickereistrasse 8, 4663 Aarburg • de Frutos Pedrosa, Surya (w), 2016, Portugal, Bärengasse 15, 4663 Aarburg • Justinák, Martin (m), 1983, Slowakei, Frohburgstrasse 60, 4663 Aarburg • Gashi, Haris (m), 1993, Kosovo, Pilatusstrasse 55, 4663 Aarburg • Rizzo, Roberto (m), 1978, Italien, Oltnerstrasse 23, 4663 Aarburg Jede Person kann innerhalb von 30 Tagen seit der Amtlichen Publikation dem Stadtrat Aarburg eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive als auch negative Aspekte enthalten. Der Stadtrat Aarburg wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. STADT AARBURG Stadtrat und Stadtverwaltung

Schön, dass Sie uns lesen

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Niccolo Wyss, Schulhausstrasse 6, 4800 Zofingen Bauobjekt: Einfamilienhaus mit Doppelcarport Ortslage: Geisshubelweg 67 (Parz. Nr. 3358) Daniel und Cornelia Lüscher, Bauherr: Alte Aarburgerstrasse 21, 4852 Rothrist Bauobjekt: Velounterstand 3-seitig geschlossen Ortslage: Alte Aarburgerstrasse 21 (Parz. Nr. 1383) Bauherr: Caroline Annaheim, Nelkenweg 8, 4852 Rothrist Bauobjekt: Erweiterung Vorplatz und Gartenmauer (bereits erstellt) Nelkenweg 8 (Parz. Nr. 2137) Ortslage: Die Baugesuche mit den Plänen liegen zur öffentlichen Einsichtnahme während 30 Tagen vom 05.10.2026 – 03.11.2026 auf der Gemeindeverwaltung Rothrist, Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen gegen das Baugesuch sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. GEMEINDERAT ROTHRIST Abteilung Planung und Bau

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Fortsetzung von Seite 1

Bei der Theatergesellschaft Rothrist heisst es «Schiff über Bord» 36 Proben und eine Hauptprobe stehen zwischen der ersten Leseprobe Mitte April und der Premiere am 30. Oktober. An diesem Septemberabend geht es um den zweiten Teil des Zweiakters. Und wenn Hans Koolen nicht als Spieler aushilft, steht er unten vor der Bühne. Greift ein, wenn Mimik, Gestik oder Stimme nicht so sind, wie er sich das vorstellt. Mit einer gesunden Mischung aus Ernsthaftigkeit und

Lockerheit führt er sein Ensemble – wie ein Dirigent, nutzt seine Worte als Taktstock, um Szenen punktuell zu verfeinern. Natürlich sitzt an diesem Abend noch nicht jeder der Einsätze. Hoch konzentriert sitzt deshalb Souffleuse Sonja Christen auf ihrem Stuhl und hilft dort, wo die Dialoge noch nicht sattelfest sind. Ein Auftritt als Spielerin wäre auf keinen Fall etwas für sie,

Lüftet Reedereichef Billy Bob John James (Marcel Gerber) das Geheimnis des doppelten Spiels von Marlene Brando (Sarah Di Marco, links) und Eva Vogel (Saskia König)?

winkt sie ab. Viel lieber bleibt sie im Hintergrund – respektive auf der Seite der Bühne – und verhilft der Produktion seit Jahren als stille Helferin zum Erfolg. Wenig Erfolg hat derweil das Flussfahrtschiff «MS Sausewind», um das es im Stück geht. Die grosse Reederei, die das Schiff kürzlich gekauft hat, weiss nicht, dass auf dem Boot kaum Passagiere sind und wenig Betrieb herrscht. Als der neue Besitzer überraschend seinen Besuch ankündigt, muss das Schiffpersonal improvisieren und kurzerhand ein fiktives, lebhaftes Bordleben inszenieren. Die Schauspielerinnen und Schauspieler schlüpfen so in mehrere Rollen, was bei dieser Verwechslungskomödie für ordentliche Turbulenzen und überraschende Wendungen sorgt. Die Komödie aus der Feder von Dani von Wattenwyl, Telebasel-Moderator und Inhaber des «Kulturhuus Häbse», ist wie gemacht für die Theatergesellschaft Rothrist. Leichte Kost, humorvoll serviert, auf einem spielerisch ernsthaften Niveau, dafür stehen die Rothrister Produktionen seit Jahrzehnten. «Das Stück hat mich von Anfang an überzeugt. Dani von Wattenwyl ist ein hervorragender Autor. Bei ‹Schiff über Bord› darf man sich durchgehend amüsieren», verspricht Regisseur Hans Koolen.

Regisseur Hans Koolen schärft die Mimik und Gestik seines Ensembles (im Bild Cornelia Bader als Jessica James). BILDER: MANUEL ARNOLD

Für die Kulisse wurde die Theatergesellschaft Rothrist beim Theaterfundus fündig. Die vier Meter hohe Bühnenleinwand zeigt ein doppelstöckiges Schiff, mit einem Durchgang im hinteren Teil. Die Kommandobrücke des Schiffs ist auf der kleinen Empore des Gemeindesaals platziert. Der Vorverkauf für das 55. Theater in Rothrist ist am 1. Oktober gestartet. Für Hans Koolen gibt es gute

Gründe, weshalb man die Komödie in zwei Akten nicht verpassen sollte: «Wir haben viele erfahrene Spieler auf der Bühne. Mit Fabienne Bumann haben wir zudem eine Debütantin auf der Bühne, die ihre Sache hervorragend macht. Wer ein paar vergnügte Stunden bei bester Unterhaltung erleben möchte, ist bei uns an der richtigen Adresse.» MANUEL ARNOLD


Im Mittelpunkt

WIGGERTALER NR. 40 / 01. OKTOBER 2026

Der Jodlerklub Edelweiss in seinem Element.

Auch Aufwärmen will gelernt sein und macht sichtlich Spass.

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BILDER: PATRICK LÜTHI

Zofingen Der Jodlerklub Edelweiss Zofingen feierte im Stadtsaal sein 100-Jahr-Jubiläum

«Man muss den Jodlerklub einfach gern haben» Rund 320 Gäste feierten am Samstag im Zofinger Stadtsaal das 100-jährige Bestehen des Jodlerklubs Edelweiss Zofingen. Es wurde gesungen, zurückgeblickt und viel gedankt. Vor allem aber zog sich eines durch den ganzen Abend: die Verbundenheit mit einem Verein, der seit einem Jahrhundert weit mehr pflegt als den Jodelgesang. Schon vor dem eigentlichen Jubiläumsabend wurden geladene Gäste bei einem Apéro empfangen. Für die Verpflegung der Festgesellschaft sorgte der Jodlerklub selbst, den Service übernahm die Trachtengruppe Oftringen. Mit lüpfigen Melodien begleitete die Kapelle Res Bracher das Essen und sorgte auch zwischen den Programmpunkten für Musik. Durch den Abend führte Moritz Schlanke. Mit viel Humor nahm er das Publikum mit auf einen Streifzug durch die 100-jährige Vereinsgeschichte, erinnerte an prägende Persönlichkeiten und besondere Meilensteine. Schon früh feierte der Jodlerklub musikalische Erfolge, später führten ihn Reisen unter anderem in die USA, nach Portugal, Deutschland und Österreich. Dass zum Jodeln auch die richtige Vorbereitung gehört, demonstrierte Schlanke gleich selbst: Gemeinsam mit dem Klub stand er auf der Bühne und führte unter der Leitung von Dirigentin Anita Aregger eine der Aufwärm-

übungen vor, die auch bei den Proben zum Einsatz kommen. Für einen ersten Lacher bei den offiziellen Gratulationen sorgte Stadtpräsident André Kirchhofer. Er habe eine gute und eine schlechte Nachricht, kündigte er an. «Die schlechte: Ihr müsst mir jetzt zuhören. Die gute: Dafür singe ich nicht.»

«Ihr werdet es 100 Jahre bereuen» Zum Jubiläum hat der Jodlerklub eine CD mit 17 Stücken aufgenommen. Die Schirmherrschaft dafür übernahm Christoph Ringier, der keinen Zweifel an seiner Verbundenheit mit den Jodlern liess: «Ich fühle mich bei euch einfach sauwohl und habe alle mega gern.» Seine Empfehlung an die Gäste fiel entsprechend deutlich aus: «Gehen Sie nicht ohne die CD nach Hause – Sie werden es die nächsten 100 Jahre bereuen.» Auch Alt-Regierungsrat Ernst Hasler unterstützte ein besonderes Projekt

Präsident Dani Gabi war sichtlich bewegt.

Das Obwaldner Trachtenchörli Sarnen brachte alpine Klänge nach Zofingen.

zum Jubiläum grosszügig. Für ein Musikvideo zog der Jodlerklub durch Zofingen und sang an verschiedenen Orten «Üses Stedtli». Das Lied wurde einst von Paul Müller-Egger eigens für den Jodlerklub Edelweiss Zofingen komponiert und verbindet den Verein damit auf besondere Weise mit seiner Heimatstadt. Haslers Beweggrund für seine Unterstützung war dabei denkbar einfach: «Man muss den Jodlerklub einfach gern haben.» Am Jubiläumsabend wurde der Film auf der Leinwand gezeigt, während der Klub «Üses Stedtli» live auf der Bühne sang. Musikalischen Besuch erhielt der Jubilar aus Obwalden. Das Obwaldner Trachtenchörli Sarnen unter der Leitung von Beat von Holzen brachte mit seinen Liedern ein Stück alpine Klangwelt in den Stadtsaal. Glückwünsche und Geschenke überbrachten zudem Monika Koch, Präsidentin des Nordwestschweizerischen Jodlerverbands und Vorstandsmitglied des Eidgenössischen Jodlerverbands, eine Delegation

Christoph Ringier (r.) warb mit viel Herzblut für die neue Jubiläums-CD.

der regionalen Jodlerklubs sowie das Obwaldner Trachtenchörli Sarnen.

Ein geschenkter Tag zum Schluss Dankbarkeit, Zusammenhalt und Kameradschaft waren an diesem Abend immer wieder zu hören – in den Ansprachen ebenso wie in den persönlichen Gesprächen. Gegen Ende des Jubiläumsfestes zeigte sich Präsident Dani Gabi sichtlich bewegt, als er allen

Monika Koch überbrachte die Glückwünsche der Jodlerverbände.

dankte, die zum Fest und zum Vereinsleben beigetragen hatten. Für den Schlusspunkt brauchte es schliesslich keine weitere Rede. Der Jodlerklub Edelweiss Zofingen und das Obwaldner Trachtenchörli Sarnen versammelten sich gemeinsam auf der Bühne und sangen «E gschänkte Tag». Nach einem Abend voller Erinnerungen an 100 Jahre Vereinsgeschichte hätte der Titel des letzten Liedes kaum passender gewählt sein können. REGINA LÜTHI

«Die gute Nachricht: Ich singe nicht.» – Stadtpräsident André Kirchhofer.

Die Kapelle Res Bracher sorgte für lüpfige Klänge.


Amtliche Publikationen OFTRINGEN

Baugesuche Oscars Group GmbH Lippermattstrasse 4 4710 Balsthal Bauobjekt: Neubau Pergola mit Sitzmöglichkeiten, Werbetafel auf Foodcontainer Ortslage: Parzelle 3311, Spitalweidstrasse 2 Bauherr: NIMOR AG Hauptstrasse 15 5024 Küttigen Bauobjekt: Umnutzung von Kindertagesstätte zu Einfamilienhaus Ortslage: Parzelle 2649, Zofingerstrasse 21 Die öffentliche Auflage findet vom 02.10.2026 bis 02.11.2026 statt. Die Baugesuchunterlagen sind während der Auflagefrist auf www.oftringen.ch ersichtlich. Gegen Baugesuche kann während der Auflagefrist bei der Gemeinde Oftringen, Bauen Planen Umwelt, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen, schriftlich Einwendung erhoben werden. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. 4665 Oftringen, 28. September 2026 Bauen Planen Umwelt Bauherr:

Kirchliche Anzeigen ROTHRIST Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Rothrist ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Peloso Yuliia, Jahrgang 1981, weiblich, Ukraine, Pfaffnernweg 11, 4852 Rothrist Walter Maximilian, Jahrgang 2016, männlich, Ungarn, Grüthgässli 7, 4852 Rothrist Gestützt auf § 21 Abs. 3 des Gesetzes über das Kantons- und das Gemeindebürgerrecht kann jede Person innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. 4852 Rothrist, 1. Oktober 2026 Gemeinderat Rothrist

Ref. Kirchgemeinde Aarburg

Ref. Kirchgemeinde Oftringen

Sonntag, 4. Oktober, 10 Uhr: Gottesdienst mit Taufe in der Stadtkirche mit Erich Strahm, Musik: Silvia Georgieva.

Sonntag, 4. Oktober, 10 Uhr: Gottesdienst im Alterszentrum Lindenhof mit Karin Oschwald Sonntag, 4. Oktober, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Peter Ladner und Flügel / Orgel Seminar «Vom Meister lernen – lebenslang Lehrling von Jesu sein» Mittwoch, 14.10. | 21.10. | 28.10., 9.30 bis 11 Uhr Dienstag, 13.10. | 20.10. | 27.10., 19.30 bis 21 Uhr, bei Bedarf Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch

Ref. Kirchgemeinde Brittnau Sonntag, 10 Uhr: Gottesdienst, Pfrn. Ruth Kremer www.kirchebrittnau.ch

Ref. Kirchgemeinde Rothrist Sonntag, 4. Oktober 2026, 10 Uhr: Gastgottesdienst mit Pfarrer Sandro Jacab und anschliessendem Apéro.

Rössliweg 1 im Zehntenhaus, Jeden Samstag Kreiselkafi mit Zmorgebuffet, 9.30 – 11.30 Uhr. Sonntag, 10 Uhr Gottesdienst mit Matthias Bünger. Anschliessend Kirchenkaffee. Kinderbetreuung.

Römisch-katholisches Pfarramt Guthirt Aarburg Sonntag, 4. Oktober, 9.30 Uhr: Eucharistiefeier, gestaltet von Jacob Chanikuzhy.

Römisch-katholisches Pfarramt St. Paul, Rothrist

Ref. Kirchgemeinde Murgenthal Glashütten. Sonntag, 4. Oktober, 9.30 Uhr: Stubengottesdienst mit Pfarrer Andreas Berde Montag, 5. Oktober, 19 Uhr: Fürobegebätt

EMK Rothrist

Ref. Kirchgemeinde Zofingen

Zofingen. Sonntag, Einladung zum Gesamt­ gottesdienst in Stengelbach. – Dienstag, 17.30 Uhr: Friedensgebet. Strengelbach. Sonntag, 10.15 Uhr: Gesamt­ gottesdienst Pfr. Ruedi Gebhard, Predigt: Mk 8, 1­9 «Genug für alle». Vordemwald. Sonntag, Einladung zum Ge­ samtgottesdienst in Strengelbach.

Sonntag, 4. Oktober, 11 Uhr: Eucharistiefeier mit Taufe, gestaltet von Jacob Chanikuzhy

Spendenkonto: IBAN CH34 0900 0000 3000 2887 6

sbv-fsa.ch

Gemeinsam sehen wir mehr

Inserateschluss: jeweils Montag, 14.00 Uhr Einsendungen direkt an: kontakt@wiggertaler.ch

Traueranzeigen «Viele Jahre im Revier, viele Spuren im Leben – nun hat er seinen letzten Weg angetreten. Waidmannsruh.» In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Ehemann, Vater und Opa.

Robert Othmar Bertschinger 1. April 1943 – 25. September 2026

(6. September 2026)

Die Trauerfamilie: Katharina Bertschinger-Gerhard Sandra Bertschinger und Stefan Benninger Thomas und Jessica Bertschinger mit Niall und Amy Margrit Glauser-Bertschinger Auf Wunsch von Robert wird die Beisetzung zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis an seinem Lieblingsort stattfinden. Traueradresse: Katharina Bertschinger, Rossweid 322, 4805 Brittnau Leidzirkulare werden keine verschickt.

Alles, was schön ist, bleibt schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben. Maxim Gorki


Aarburg | Brittnau

WIGGERTALER NR. 40 / 01. OKTOBER 2026

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Aarburg

Mozart von seiner dramatischen Seite

Werner Widmer mit seiner Brennerei im Juni 1961 in Kappel.

BILD: FAMILIE SCHMUTZ-WIDMER

Aarburg Museum ist am 11. Oktober geöffnet Ein Stück Aarburger Geschichte erstrahlt wieder in neuem Glanz.

BILD: ZVG

Aarburg Die Restaurierung ist abgeschlossen

Letzte Gelegenheit für einen Blick auf den Schnapsbrenner

Mit dem nächsten «Verweilen am Mozartweg» gehen am Montag, 5. Oktober, die Veranstaltungen zum 20-JahrJubiläum des Schweizer Mozartwegs zu Ende. Im Museum Aarburg widmet sich Christina Kunz unter dem Titel «Sein Mozart» dem Klavierkonzert in cMoll KV 491. In Wort und Musik gibt sie Einblick in das von Intensität und Dramatik geprägte Werk. Die Veranstaltung knüpft an «Mein Mozart» von Alois Koch vom vergangenen Februar an und bildet gleichzeitig die Finissage der Jubiläumsausstellung «Ein Wunderkind reist durch die Schweiz». Der Anlass beginnt um 18 Uhr im Museum, Städtli 37, Aarburg. Der Eintritt kostet 20 Franken, es gilt freie Platzwahl. Anmeldung und Auskunft unter schweizer@mozartweg.ch oder 062 791 18 36. Weitere Informationen unter www.mozartweg.ch. CHRISTINA KUNZ

Brittnau

Sonntag, 11. Oktober, ist die Son- wegung, die um 1900 zu den bedeutenDas historische Falkenschild hängt Am Brittnau macht es derausstellung «Schnapsbrenner Wer- den sozialen Bewegungen der Schweiz ner Widmer» im Museum Aarburg zum gehörte. Damals lag der Pro-Kopf-Kon- amtlich wieder an seinem Platz Dank der grosszügigen Unterstützung der Sponsoren Franke, Clientis und Historische Vereinigung ist die Restaurierung des Falkenschildes abgeschlossen. Am Montag, 21. September 2026, wurde das restaurierte Wirtshausschild im Beisein der Beteiligten symbolisch eingeweiht und erstrahlt nun wieder in neuem Glanz. Das Wirtshausschild besitzt für Aarburg eine besondere kulturelle und historische Bedeutung und ist ein sichtbares Stück lokaler Geschichte. Das genaue Alter des Schildes ist nicht bekannt. Eine Skizze um 1900 zeigt bereits ein Wirtshausschild, jedoch in teils anderer Gestaltung. Über die Jahre wurde es mehrfach verändert. Die Befunduntersuchung zeigte, dass lei-

der keine älteren Fassungsschichten erhalten waren. Bei der Restaurierung wurden einzelne Zierblätter teilweise rekonstruiert sowie Farbigkeit und Gestaltung zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengeführt. Die Restaurierung erfolgte in traditioneller Handarbeit durch Kunstschmiede, Maler und Restauratoren. Für einen dauerhaften Rostschutz wurde die Fassung komplett neu aufgebaut. Verwendet wurde unter anderem Standölfarbe; einzelne Zierelemente wurden ölvergoldet. Der Stadtrat dankt allen Sponsoren und Beteiligten für ihr Engagement und ihren wertvollen Beitrag zum Erhalt der Aarburger Kultur und Geschichte. STADTRAT UND STADTVERWALTUNG

Aarburg Saisonabschluss für den Ruderclub

Erfolgreiche Herbstregatten für den Ruderclub Aarburg Mit den Herbstregatten auf dem Schwarzsee und in Sursee ging für den Ruderclub Aarburg eine erfolgreiche Regattasaison zu Ende. Bei den kurzen und schnellen Rennen zeigten die Aarburgerinnen und Aarburger nochmals starke Leistungen und sicherten sich zahlreiche Podestplätze. Die Herbstregatten unterscheiden sich von den grossen nationalen Regatten im Frühling und Sommer. Statt über die klassischen langen Renndistanzen wird im Herbst über kürzere Strecken gefahren. Am Schwarzsee standen Rennen über 750 Meter sowie die 500 Meter kurze Swiss Alpine Rowing Trophy auf dem Programm. In Sursee wurden die Rennen über 450 Meter ausgetragen. Die kurzen Distanzen verlangen schnelle Starts, hohe Schlagfrequenzen und volle Konzentration bis ins Ziel. Gleichzeitig nutzen viele Ruderinnen und Ruderer die Herbstregatten, um die Saison ausklingen zu lassen und nochmals Wettkampferfahrung zu sammeln. Auf dem Schwarzsee überzeugten die Aarburger insbesondere in den Juniorenrennen. Laura Stornaiuolo gewann den Skiff der Juniorinnen U15. Bei den Junioren U17 siegte Nico Hubschmid im Skiff. In den U19-Rennen waren Ian Strub bei den Junioren sowie Lea Schalch und Ella Strickland Zutter bei den Juniorinnen erfolgreich. Damit konnte der Ruderclub Aarburg auch zum Saisonende mehrere Siege feiern. Am Internationalen Rudertreffen in Sursee war der Ruderclub Aarburg ebenfalls mit einer vielseitigen Mannschaft vertreten. Neben zahlreichen Juniorinnen und Junioren standen auch Master-Ruderinnen und -Ruderer des Vereins am Start. Die Aarburger konnten sich in den verschiedenen

letzten Mal zu sehen. Sie bildet den Auftakt der Reihe «Aarburger Persönlichkeiten» und wird im November von einer Ausstellung über den Erzähler, Restaurator und Veranstalter Michel Spiess (1954–2020) abgelöst. Die aktuelle Ausstellung widmet sich dem Leben des Aarburger Originals und Lohnbrenners Werner Widmer, beleuchtet aber auch die Geschichte des Schnapsbrennens. Thematisiert wird unter anderem die Abstinenzbe-

Sprintrennen mehrere Podestplätze sichern. Laura Stornaiuolo gewann den Skiff der Juniorinnen U17, zudem siegte sie gemeinsam mit Nevia Egli in der Renngemeinschaft im Doppelzweier der Juniorinnen U17. Headcoach Roger Grepper zeigt sich mit der gesamten Saison sehr zufrieden. Nach den Herbstferien beginnt bereits die Vorbereitung auf das kommende Jahr. Mit Ausdauer- und Krafttraining wird die Grundlage für die nächste Rudersaison gelegt. DAVID USKE

Der Gemeinderat Brittnau möchte den «Wiggertaler» anstelle des Zofinger Tagblatts als amtliches Publikationsorgan bestimmen. Da dies eine Änderung der Gemeindeordnung bedingt, musste der Souverän darüber an der Urne befinden. Mit 1223 Ja-Stimmen und 71 Nein-Stimmen wurde die Änderung des Publikationsorgans deutlich angenommen. 94,51 Prozent sprachen sich für den «Wiggertaler» aus. Die Stimmbeteiligung lag bei 42,7 Prozent. RED

Brittnau Untersuchungen sind abgeschlossen

47-Jähriger wegen versuchten Mordes angeklagt Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat ihre Untersuchung zum Messerangriff vom 1. Juli 2025 in Brittnau abgeschlossen. Sie hat gegen einen heute 47-jährigen Iren Anklage erhoben. Ihm wird unter anderem versuchter Mord an seiner ehemaligen Partnerin vorgeworfen. Am Abend des 1. Juli wurde eine heute 48-jährige Frau auf einem Fussweg in Brittnau mit einem Messer angegriffen. Passanten fanden sie stark blutend und alarmierten die Rettungskräfte. Die Frau erlitt schwere Gesichtsverletzungen und musste notoperiert werden. Der zunächst flüchtige Tatverdächtige wurde zwei Tage später in Zürich festgenommen.

Auseinandersetzung bereits im Mai

Laura Stornaiuolo beendete die Saison mit mehreren Kategoriensiegen. BILD: ZVG

sum von Schnaps bei mehr als elf Litern pro Jahr. Auch in Aarburg fand die Bewegung Anhänger: 1923 wurde der Gasthof Bären zum alkoholfreien Gemeindehaus umgestaltet. Zum Abschluss ist das Museum am Sonntag zusätzlich zur regulären Öffnung von 10 bis 12 Uhr auch von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte ist willkommen. Weitere Informationen unter www.museumaarburg.ch. LUZIA FLEISCHLIN

Der Beschuldigte und das Opfer hatten sich gemäss Staatsanwaltschaft im Mai 2024 kennengelernt und führten danach eine Beziehung. Bereits während der Partnerschaft soll es wiederholt zu Auseinandersetzungen gekommen sein. Ende Mai 2025 soll der Mann seine Partnerin während eines Streits mehrfach gegen den Kopf geschlagen und mit dem Tod bedroht haben. Nach seiner vorläufigen Festnahme wurde eine zweiwöchige Fernhaltemassnahme ausgesprochen. Ende Juni teilte die Frau dem Beschuldigten mit, dass sie die Beziehung beenden wolle. In den folgenden Tagen soll er sie wiederholt mit Nachrichten und Anrufen kontaktiert haben.

Angriff mit Teppichmesser Laut Anklageschrift passte der 47-Jährige seine ehemalige Partnerin am 1. Juli während eines Spaziergangs in Brittnau ab und versuchte zunächst, sie zur Fortsetzung der Beziehung zu bewegen. Nachdem sie dies ablehnte und ihn aufforderte, sie in Ruhe zu lassen, soll er mit einem Teppichmesser gezielt gegen ihren Kopf- und Halsbereich gestochen haben. Dabei erlitt die Frau eine schwere Stich- und Schnittverletzung im Gesicht. Anschliessend soll der Mann das Messer weggeworfen haben und geflüchtet sein. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte aus Rache über das Beziehungsende handelte und die Frau töten wollte beziehungsweise ihren Tod zumindest in Kauf nahm. Aufgrund des aus ihrer Sicht verwerflichen Beweggrunds und der gewaltsamen Tatausführung erhebt sie Anklage wegen versuchten Mordes. Im Zusammenhang mit dem Vorfall im Mai und der anschliessenden Festnahme werden ihm zudem einfache Körperverletzung, versuchte einfache Körperverletzung, Tätlichkeiten, mehrfache Beschimpfung, Drohung, versuchte Drohung sowie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte vorgeworfen. Die Anklage ist beim Bezirksgericht Zofingen hängig. Das beantragte Strafmass wird erst an der Verhandlung bekannt gegeben. Für den Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung. STAATSANWALTSCHAFT AARGAU

Anspruchsvoll. Wertvoll. Unsichtbar. Das Aargauer Rote Kreuz lässt betreuende Angehörige nicht allein. www.srk-aargau.ch/betreuende-angehörige

Der Wald, ein Kraftort.

BILD: ZVG

Brittnau

Vielfalt und Schönheit des Waldes entdecken Wald ist mehr als eine Ansammlung von Bäumen. In seinem Vortrag am Seniorennachmittag vom 7. Oktober, 14 Uhr im Kirchgemeindehaus, stellt Adrian Wulllschleger die Vielfältigkeit und Schönheit des Ökosystems Wald vor. Seine Funktionen als Naherholungsraum, Holzlieferant, Wasserspeicher und als Lebensraum unzähliger Tier- und Pflanzenarten. Die wichtigsten Waldgesellschaften der Schweiz, vom Auenwald entlang der Flüsse, über die Hallenbuchenwälder des Juras bis zum alpinen Nadelwald im Gebirge, werden vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk richtet der Referent jedoch auf die faszinierende und geheimnisvolle Tier- und Pflanzenwelt hiesiger Wälder. Nach dem faszinierenden Vortrag bleibt Zeit zum gemütlichen Beisammensein bei einem feinen Zvieri. Das Team freut sich darauf, am ersten Seniorennachmittag nach der Sommerpause viele altvertraute Gesichter wiederzusehen und hoffentlich auch neue Gäste begrüssen zu dürfen. Anmeldungen bitte bis Montag, 5. Oktober, an Christine Schmid, 079 481 35 30 oder schmid-enzi@bluewin.ch. Wer abgeholt werden möchte, kann sich bei Elisabeth von Wartburg, 062 751 02 85, oder Ursula Nyfeler, 062 751 15 82 (äussere Gemeinde), melden. CHRISTINE SCHMID


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Ausbau Fernwärmenetz

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Start der Bauarbeiten Ab 5. Oktober 2026 wird in der Aeschwuhrstrasse in Oftringen gebaut. Die Fernwärme Unteres Wiggertal AG (FUWI), ein gemeinsames Unternehmen der StWZ Energie AG und Primeo Energie, beginnt dort mit der Verlegung von Fernwärmerohren. Gleichzeitig werden Werkleitungen für Strom und Gas erneuert. Betroffen ist der Bereich ab dem Strassenknoten Bleicheweg/Heidengässli entlang der Aeschwuhrstrasse bis in einen Teil des Aeschwuhrwegs. Die Baustelle führt dabei an Grünau und Sonnenweg vorbei. Die Arbeiten in diesem Bereich sollen voraussichtlich im März 2027 abgeschlossen sein.

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Was bedeutet das für Sie? Während der Bauarbeiten kommt es zu Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im Bereich der Aeschwuhrstrasse. Die Bauarbeiten werden sorgfältig geplant und mit weiteren Bauvorhaben in der Region koordiniert. FUWI stimmt die Planung und Terminierung der Arbeiten eng mit gleichzeitig stattfindenden Bauvorhaben ab. Dazu gehört beispielsweise das Bauprojekt beim Knoten Lanz in Oftringen. So sollen die Auswirkungen auf den Verkehr und die Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering gehalten werden.

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Die Bevölkerung wird jeweils frühzeitig über die anstehenden Bauetappen und Verkehrsmassnahmen informiert – unter anderem über Baustellentafeln, Schreiben an Anwohnerinnen und Anwohner sowie über regionalen Medien.

Sind Sie interessiert an bereichernden generationenübergreifenden Kontakten? Sind Sie 60 plus? Dann kommen Sie zu unserem unverbindlichen Informationsanlass in Oftringen oder informieren Sie sich telefonisch bzw. via E-Mail auf der Beratungsstelle Zofingen. Sie sind herzlich willkommen. • Datum: 20. Oktober 2026, 16.30 – 17.30 Uhr, anschliessend Apéro • Ort: Schule Oftringen, Oberfeld 1, Kirchstrasse 3, Aula • Anmeldung erwünscht, Kontaktdaten siehe unten

Freiwillige Mitarbeitende für die Ortsvertretung gesucht Ortsvertretungen sind das direkte Bindeglied zwischen der Bevölkerung und den regionalen Beratungsstellen der Pro Senectute Aargau. Sie setzen sich für das Wohl und die Lebensqualität älterer Menschen in der jeweiligen Wohngemeinde ein. Für Pro Senectute Aargau ist die lokale Verankerung ein zentrales Anliegen. Sie bietet zudem ein breites Angebot an Aktivitäten in den Bereichen Sport, Bildung und Geselligkeit. Deshalb ist die Stiftung in jeder Gemeinde mit Ortsvertretungen unterwegs. Der Besuch dient dazu, der Bevölkerung Freude zu bereiten, Kontakt zur Pro Senectute herzustellen und über mögliche Dienstleistungen sowie Aktivitäten zu informieren. Hätten Sie Freude daran, Einwohnerinnen und Einwohnern zum 75. Geburtstag ein Geschenk im Namen von Pro Senectute Aargau zu überbringen und sie über Dienstleistungen sowie Aktivitäten der Stiftung zu informieren? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Aktuelle Kursangebote Italienisch A1 Dieser Kurs eignet sich für Personen, die wenig Vorkenntnisse haben und in kleinen Schritten die weiteren Grundlagen erwerben wollen.

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Die Massnahmen sind Teil der rund 2,9 Kilometer langen neuen Fernwärmeverbindung zwischen der Kehrichtverwertungsanlage der erzo in Oftringen und der Energiezentrale Mühlegasse in Zofingen. Die gesamte Verbindung wird schrittweise erstellt und soll voraussichtlich bis Sommer 2028 fertiggestellt sein. FUWI investiert rund 8,5 Millionen Franken in den Bau der Leitungen. Der grösste Teil wird von Firmen aus der Region ausgeführt.

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«Generationen im Klassenzimmer» Einladung zur Informationsveranstaltung

Warum wird gebaut? Mit der neuen Verbindungsleitung entsteht die Grundlage für den weiteren Ausbau des Fernwärmenetzes in Oftringen und Zofingen. Künftig können damit bis zu 10 000 Liegenschaften mit regionaler Wärme versorgt und jährlich rund 30 000 Tonnen CO₂ eingespart werden. Neue Kundinnen und Kunden sollen ab Herbst 2028 mit Wärme aus dem erweiterten Fernwärmenetz versorgt werden.

Weit Inform ere atione n

primeo -energ ie.ch/ fuwi

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld während der Bauzeit. Sehr gerne stehen wir Ihnen auch über Telefon +41 61 415 41 41 oder per E-Mail an fw-bau@primeo-energie.ch zur Verfügung.

Englisch B2/Englisch Konversation B2 Diese Kurse eignen sich für Personen, die gute Kenntnisse haben und weitere Grundlagen erwerben wollen. Sie lernen die Sprache in entspannter Atmosphäre. Gedächtnistraining Das Gedächtnistraining umfasst Übungen für die Konzentration, das Wahrnehmen über die Sinne, die Merkfähigkeit, das logische Denken und den kreativen Umgang mit der Sprache. Sie lernen Methoden und Tipps kennen, die das Gedächtnis unterstützen. Sie üben ohne Druck in lockerer Atmosphäre.

Haben Sie Interesse oder Fragen? Gerne stehen wir Ihnen persönlich, telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Pro Senectute Aargau Beratungsstelle Bezirk Zofingen Vordere Hauptgasse 21 4800 Zofingen 062 752 21 61 zofingen@ag.prosenectute.ch www.ag.prosenectute.ch


Murgenthal

WIGGERTALER NR. 40 / 01. OKTOBER 2026

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Murgenthal Nachrichten der Gemeinde

Wichtel ziehen in den Murgenthaler Wald Fabienne Mayer, Murgenthal, wurde die Bewilligung erteilt, im Wald zwischen Glashütten (Sonnenweg) und Ottloch, im Bereich der Brücke über den Hohwartbach, wo sich bereits ein Naturlehrpfad befindet, vom 29. November bis 30. Januar 2027 einen «Wichtelweg» einzurichten. Es werden 10 bis 12 mit einer Batterie beleuchtete Objekte aufgestellt. Das Vorhaben wurde an der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 9. Juni kurz vorgestellt. Die Versammlung hat einen entsprechenden Antrag überwiesen. Die Abklärungen des Gemeinderates haben nun ergeben, dass er selbst für die Erteilung der Bewilligung zuständig ist. Da die Objekte nicht fest mit dem Boden verbunden sind und die Zahl der Besucher überschaubar bleiben dürfte, ist keine waldrechtliche Bewilligung erforderlich; die Zustimmung der Grundeigentümerin (Ortsbürgergemeinde, vertreten durch den Gemeinderat) genügt.

Sicherheitsholzerei Bierkellertreppe Seit dem 28. September wird die Bierkellertreppe neu gebaut. Die grossen Bäume im Gebiet Bierkeller haben unter der Trockenheit dieses Sommers stark gelitten. Auf Empfehlung des Försters werden 25 Bäume (Buchen, Eichen, Ahorn) entfernt. Da beim Fällen der Bäume Schaden entstehen kann, wird der Holzschlag vor dem Neubau der Treppe ausgeführt.

Kinder- und Jugendkommission

Traktanden Gemeindeversammlung

Chantal Wagner, Murgenthal, wurde als neues Mitglied der Kinder- und Jugendkommission (Elternvertreterin) gewählt.

Auf der Traktandenliste der Gemeindeversammlung vom 27. November 2026 stehen ausser den Routinegeschäften: Ersatzwahl eines Ersatzmitglieds des Wahlbüros; Kredit über 3’555’000 Franken für die Erneuerung der Wasser-Transportleitung Unterwald – Glashütten – Cholacher und die Sanierung der Kirchstrasse inkl. Werkleitungen; Kredit über 115’000 Franken für den Ersatz der Beleuchtung der Sportanlage bei der Multisammelstelle und der Beleuchtung des roten Platzes beim Schulhaus Riken; Kredit über 151’000 Franken für die Sanierung des Elektro-Verteilnetzes Felli; Kredit über 143’000 Franken für Sanierungsarbeiten an der Elektrizitätsversorgung im Gebiet Schlossacker Ost; Erhöhung Wassertarif; Senkung Abfall-Grundgebühr; Änderung Personalreglement (neue Abteilung); Reglement über die Schul- und Gemeindebibliothek (neu); Aufhebung des jährlichen Beitrages von 15'000 Franken an die Ortsbürgergemeinde Murgenthal.

Wasserversorgung Eine erste Analyse der Verbrauchsdaten der Wasserversorgung nach der Behebung diverser Lecks zeigt einen deutlichen Rückgang des Verbrauchs. Aktuell liegt er unter 700 m3/Tag. 2025 betrug der Tagesschnitt 1150 m3. Die Leckortungskampagne hat den erhofften Erfolg gebracht. Sie ist jedoch eine Momentaufnahme und muss regelmässig wiederholt werden.

Neues Spielgerät beim Schulhaus Riken Die Firma Grundmann Bau AG, Suhr, überlässt der Gemeinde ein neuwertiges Spielgerät, das beim Schulhaus Riken installiert wird. Das Spielgerät «Mikado» eignet sich für eher jüngere Kinder (ab 3 Jahren).

Erweiterung Veloständer-Anlage

Murgenthal Vereinsreise ins Agrarmuseum

Der Landwirtschaft auf der Spur Am Samstag, 19. September, machten sich 15 Interessierte auf nach Alberswil ins Agrarmuseum Burgrain. Nach einem spannenden Einstiegsfilm über die Geschichte der Landwirtschaft bewegten sich die Teilnehmenden rund zwei Stunden frei im Museum. Dabei wurden spannende Geräte und Maschinen aus den verschiedenen Jahrhunderten begutachtet und ebenso viel über die aktuellen Zustände gelernt. Der eine oder andere schwelgte dabei in Erinnerungen und erzählte Anekdoten aus der früheren Zeit, wenn er eine Gerätschaft aus seiner Vergangenheit entdeckte und die anderen darüber aufklärte. Die Anwesenden waren ihre eigenen Guides, lernten viel von-

Baubewilligungen

Von der Gemeinde Emmen können kostenlos alte Veloständer übernommen werden, die sich zum Abstellen von Kindervelos eignen. Sie werden bei den bestehenden Veloständern der Schulanlagen Friedau und Riken montiert.

BILD: ZVG

Die Teilnehmenden erkundeten das Museum auf eigene Faust.

Eine Baubewilligung wurde erteilt an: Sommer Remo, Murgenthal: Ersatz Thuja durch Sichtschutzelemente; Einwohnergemeinde Murgenthal: WasserTransportleitung Fetzholz–Felli–Neustadt (Projektänderung). ROLF WERNLI, GEMEINDESCHREIBER

einander und diskutierten über verschiedenste Themen. Auch Aktualitäten wie die Biodiversität und Foodwaste wurden behandelt und auf eine gelungene Weise dargestellt. Beispielsweise versetzten sich die Naturschützerinnen und Naturschützer in die Lage eines Maulwurfes, um verschiedene Böden kennenzulernen. In der Bienenabteilung kamen die Schleckmäuler auf ihre Kosten. Dort kosteten sie verschiedene Honigarten und erfuhren spannende Fakten über die fleissigen Tierchen. Etwas Kühles zu trinken und ein leckeres Dessert rundeten die diesjährige Vereinsreise des Naturschutzes Murgenthal ab. MARC HUNGERBÜHLER

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Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

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Oftringen

WIGGERTALER NR. 40 / 01. OKTOBER 2026

Sie bestritten den Stromapéro der EW Oftringen AG (von links): Marco Steiner (Leiter Finanzen EWO), Oliver Stampfli (Geschäftsführer EWO), Markus Häller (BDO) und Michael Schweizer (Energieberater EWO). BILD: ADI GABERTHÜEL

F. + M. Konstantin Logistik AG 4665 Oftringen info@garagekonstantin.ch T +41 62 797 22 44

Oftringen 7. Stromapéro der EW Oftringen AG im Lindenhof Oftringen

Die Turnerinnen vor dem eindrücklichen Kloster Einsiedeln.

Gemeinsam statt einsam

Oftringen Frauenturnreise in die schöne Innerschweiz

Die Pro Senectute lädt am Mittwoch, 7. Oktober, zum nächsten Mittagstisch in Oftringen ein. Bekannte und neue Gäste ab 60 Jahren treffen sich um 11.30 Uhr im Restaurant Alte Braui zum gemeinsamen Essen und gemütlichen Beisammensein. Serviert werden Suppe und Salat sowie wahlweise ein Menü mit Fleisch oder eine vegetarische Variante. Ein Dessert rundet das Mittagessen ab. Der Mittagstisch bietet Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen, sich auszutauschen und etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen. An- und Abmeldungen nimmt Elisabeth Plüss bis Montag, 5. Oktober, 19 Uhr, unter 062 797 37 72 entgegen. ELISABETH PLÜSS

Oftringen

Farbenfrohe «Malwelt» im Obristhof

BILD: DORIS VONÄSCH

Turnerinnen zwischen Alpabzug und Schifffahrt 18 Turnerinnen des SVO Oftringen machten sich frühmorgens von Zofingen aus auf den Weg nach Einsiedeln. Bereits während der Anreise sorgte Ajsa mit selbstgebackenem Linsenbrot und Käse für eine erste Stärkung. Nach einem Kaffeehalt am Klosterplatz, den Turnerin Ursula der Gruppe spendierte, ging es zu Fuss weiter. Die Wanderung führte zunächst zum Aussichtspunkt am St. Benediktweg oberhalb des Klosters und anschliessend zum Birchli am Sihlsee. Während zwei Teilnehmerinnen von dort mit dem Bus nach Einsiedeln zurückkehrten, wanderte der Rest der Gruppe dem See entlang bis zur Staumauer. Unterwegs konnten die Turnerinnen aus der Ferne bereits einen kleinen Alpabzug beobachten. Zur Mittagszeit traf sich die Gruppe wie-

der in Einsiedeln und kehrte im Gasthaus Meinradsberg ein. Danach blieb Zeit für einen Besuch des Klosters – und für einen weiteren Höhepunkt des Tages: Beim grossen Alpabzug zogen festlich mit Blumen und Glocken geschmückte Kühe durch den Ort. Die Rückreise führte über Biberbrugg nach Brunnen. Dort wechselten die Turnerinnen vom Bus aufs Schiff. An Bord der «Gotthard» ging es während rund zwei Stunden über den Vierwaldstättersee nach Luzern, bevor die letzte Etappe mit der Bahn zurück nach Zofingen führte. Am Abend endete ein abwechslungsreicher Tag mit Wanderung, Alpabzug und Schifffahrt. Ein Dank der Turnerinnen ging an Doris Vonäsch für die Organisation der Reise. RITA MARTHY-BRUNNER, URSULA SCHWERY

Im Obristhof zeigt Jocelyne Koolen aus Walterswil ab Samstag, 17. Oktober, eine Auswahl ihrer Werke. Die Künstlerin arbeitet mit verschiedenen Techniken und widmet sich insbesondere Mixed-Media, Collagen und Zentangle. Ihre farbenfrohen, abstrakten Arbeiten entstehen häufig spontan und sollen eine positive Botschaft vermitteln. Die Vernissage der Ausstellung «Kleinformat» beginnt am 17. Oktober um 14 Uhr. Die Werke sind bis 13. November jeweils Dienstag bis Freitag von 8.30 bis 11 Uhr sowie mittwochs zusätzlich von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Weitere Besuchszeiten sind auf Anfrage möglich. ALAIN HURNI

Viel Wissenswertes zum Energie und Geld sparen Wie lässt sich eine Liegenschaft energetisch sinnvoll sanieren? Und welche Auswirkungen hat die Abschaffung des Eigenmietwerts auf geplante Investitionen? Diese Fragen standen im Zentrum des 7. Stromapéros der EW Oftringen AG im Lindenhof Oftringen. Dass bei Schweizer Liegenschaften nach wie vor erhebliches Energiesparpotenzial besteht, zeigte Michael Schweizer, Energieberater der EW Oftringen AG. Gemäss seinen Ausführungen verbraucht der Schweizer Gebäudepark rund 44 Prozent der gesamten Energie in der Schweiz. «Rund eine Million Gebäude sind immer noch schlecht oder gar nicht gedämmt», brachte es Schweizer auf den Punkt. Mit einer Sanierung könne der Energieverbrauch einer Liegenschaft jedoch deutlich reduziert werden. Eine wichtige Grundlage bilde der Gebäudeenergieausweis der Kantone GEAK respektive GEAK Plus. Er zeige den energetischen Ist-Zustand einer Liegenschaft auf und schaffe damit eine fundierte Basis für die Planung von Modernisierungsmassnahmen. Wichtig dabei ist, Investitionskosten, Energieeinsparung und Wirtschaftlichkeit aufeinander abzustimmen.

Dazu gehören auch mögliche Förderbeiträge. Dass sich bei einer Sanierung auch steuerliche Überlegungen lohnen, verdeutlichte Markus Häller, Rechtsanwalt und dipl. Steuerexperte bei BDO. Er informierte über den Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung per 1. Januar 2029. Durch den Wegfall des Eigenmietwerts ändern sich unter anderem die Abzugsmöglichkeiten für Schuldzinsen und Liegenschaftsunterhalt. Wer ohnehin eine Sanierung plane, sollte dies bis Ende 2028 tun. Bis dahin können Liegenschaftsunterhaltskosten sowie energiesparende Aufwendungen weiterhin im bisherigen Rahmen steuerlich geltend gemacht werden. Zum Abschluss richtete Marco Steiner, Mitglied der Geschäftsleitung der EW Oftringen AG, den Blick auf die Strompreise 2027, welche erneut reduziert werden konnten. Tieferen Beschaffungskosten für Energie stehen zwar teilweise höhere Kosten für die Netznutzung gegenüber. Dennoch zahlen die meisten Haushalte weniger Geld für den Strom. Den Apéro nutzten die Gäste für persönliche Gespräche mit den Experten. ADI GABERTHÜEL

In eigener Sache

Spielregeln für eingesandte Artikel Geschätzte Wiggertaler-Korrespondentinnen und -Korrespondenten, nachfolgend formulieren wir seitens der Wiggertaler-Redaktion für Sie einige Tipps und Anliegen: • Texte und Bilder sollten bis spätestens Montag, 12 Uhr, auf der Redaktion eintreffen. Bei Feiertagen gilt unter Umständen ein früherer Termin, der vorgängig kommuniziert wird. • E-Mail-Adresse für Einsendungen: redaktion.wiggertaler@chmedia.ch. • Die Texte dürfen nicht mehr als 1800 Zeichen umfassen. • Fotos bitte als JPG-Datei und nicht in Word-Text eingefügt versenden. • GV- und Reiseberichte bitte kurz halten. Und denken Sie bitte daran: Artikel von Generalversammlungen sind keine Protokolle. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und die Kenntnisnahme unserer Anliegen. Wenn Sie unsere bescheidenen Wünsche berücksichtigen, erleichtern Sie uns unsere Arbeit erheblich. DIE REDAKTION

Das Team Aargau Nationalliga A ist zum achten Mal Schweizermeister.

BILD: ZVG

Oftringen Starke Leistungen in Genf

Schweizermeistertitel für Turner des Satus ORO An den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften im Kunstturnen in Genf war der Satus ORO mit drei Turnern vertreten. Während Nico Giorgi mit dem Team Aargau in der Nationalliga B den zweiten Rang erreichte, durften Luca Murabito und Noe Seifert in der Nationalliga A den Schweizermeistertitel feiern. Nico Giorgi kam für das Team Aargau am Boden, Sprung und Reck zum Einsatz. Mit soliden Übungen trug der Rothrister zum guten Mannschaftsergebnis bei. Über den gesamten Wettkampf zeigten die Aargauer konstante Leistungen und sicherten sich schliesslich den zweiten Rang in der Nationalliga B. Für Giorgi bedeutet das Resultat einen weiteren Erfolg auf nationaler Ebe-

ne und zeigt, dass er sich auch in der Nationalliga B als verlässlicher Bestandteil der Mannschaft behaupten kann. In der höchsten Liga standen mit Luca Murabito und Noe Seifert zwei weitere Turner des Satus ORO (Oftringen, Rothrist, Oberentfelden) im Einsatz. Gemeinsam mit ihrer Mannschaft setzten sie sich in der Nationalliga A durch und holten den Schweizermeistertitel. Damit kehrten alle drei Satus-OROTurner mit einem Podestplatz von den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften zurück: Silber für Nico Giorgi in der Nationalliga B sowie Gold für Luca Murabito und Noe Seifert in der Nationalliga A. CHARLY ZIMMERLI

Gemeindepräsident Markus Steiner stellte das Dorf vor.

BILD: ZVG

Oftringen Neuzuzügeranlass im Lindenhof

Oftringen heisst seine Neuen willkommen Rund 50 Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger folgten am Samstag der Einladung der Gemeinde Oftringen zum Welcome-Anlass im Lindenhof. Bei einem gemeinsamen Brunch erhielten sie Gelegenheit, ihre neue Wohngemeinde näher kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Gemeindepräsident Markus Steiner begrüsste die neuen Einwohnerinnen und Einwohner und stellte ihnen Oftringen mit inzwischen mehr als 15'200 Einwohnern vor. Gleichzeitig ermunterte er die Gäste, sich aktiv am Dorfleben zu beteiligen.

Nach dem Brunch gaben Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Einblick in verschiedene kommunale und regionale Angebote und Dienstleistungen. Vorgestellt wurden unter anderem die Bereiche Bildung, Kultur und Freizeit, Integration sowie Gesundheit und Soziales. Der alle zwei Jahre stattfindende Anlass bot den Neuzugezogenen neben Informationen vor allem Gelegenheit für persönliche Gespräche und den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde. PD


Das Zelt ist bereit für die Aussteller.

BRIGA 2026: «Brittnau läbt» – drei Tage voller Begegnungen, Erlebnisse und Highlights Von 2. bis 4. Oktober 2026 wird das Schulhausareal Brittnau zum Treffpunkt für die ganze Region. 66 Aussteller, Vereine und Organisationen, ein vielseitiges Rahmenprogramm, zahlreiche Angebote für Familien, attraktive Gastronomie und eine grosse Tombola machen die BRIGA 2026 zu weit mehr als einer klassischen Gewerbeausstellung. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei. Unter dem Motto «Brittnau läbt» zeigt die BRIGA 2026, wie vielfältig das Gewerbe- und Vereinsleben in Brittnau und der Umgebung

ist. Unternehmen präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen, Vereine geben Einblick in ihr Engagement und Organisationen laden zum Kennenlernen und Austauschen ein. Gleichzeitig soll die BRIGA ein Ort sein, an dem man Freunde und Bekannte trifft, gemeinsam etwas erlebt und gerne etwas länger verweilt. Geöffnet ist die Ausstellung am Freitag von 17.00 bis 22.00 Uhr, am Samstag von 10.00 bis 22.00 Uhr und am Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr.

Drei Tage für die ganze Region Die BRIGA 2026 verbindet Gewerbe, Vereine, Unterhaltung, Familienangebote und Gastronomie zu einem gemeinsamen Erlebnis. Wer regionale Unternehmen kennenlernen, mit den Kindern einen abwechslungsreichen Tag verbringen, einen Helikopter-Rundflug erleben, bei der Tombola mitfiebern oder einfach Freunde und Bekannte treffen möchte, findet auf dem Schulhausareal Brittnau viele gute Gründe für einen Besuch.

Der Aufbau des Veranstaltungszeltes fand am vergangenen Samstag statt.

BILDER: ZVG


Brittnauer Gewerbeausstellung

2.–4. Oktober 2026 Brittnau aus der Vogelperspektive Ein besonderes Highlight wartet am Samstag und Sonntag: Swiss Helicopter bietet während der Gewerbeausstellung Rundflüge an. Damit bietet sich die Gelegenheit, Brittnau und die Region einmal aus der Vogelperspektive zu erleben. Start und Landung erfolgen beim Schützenhaus Grütmatt. Ab dem Schulhausplatz bringt ein Shuttle-Service die Passagiere bequem zum Startplatz und wieder zurück. Gebucht werden die Rundflüge direkt vor Ort.

Viel zu erleben für Kinder und Familien Auch für Familien lohnt sich ein Besuch. Während aller drei Ausstellungstage sorgen Kinderkarussell, Schiessbude und Bungee-Trampolin für Unterhaltung. Am Samstag stehen von 10.00 bis 12.30 Uhr die Lamas beim LamaTrekking im Mittelpunkt. Von 14.00 bis 16.30 Uhr folgt im Baumgarten der Pony-Parcours des Böglihofs.

Swiss Helicopter aus Pfaffnau bietet bei gutem Flugwetter die Möglichkeit, Brittnau aus der

Spannende Einblicke gibt es auch bei den Vogelperspektive zu erleben. Blaulichtorganisationen. Die Feuerwehr Brittnau ist an allen drei Tagen präsent, zeigt Feuerwehrmaterial und das Tanklöschfahrzeug und lädt mit Mitmachangeboten zum Entdecken ein. Für Kinder gehört das Wasserspritzen sicher zu den Höhepunkten.

Die Regionalpolizei Zofingen bringt neben einem Polizeifahrzeug einen Helm-Crashtest und den TCS-Überschlagsimulator mit. Dieser macht eindrücklich erlebbar, welche Kräfte bei einem Überschlag wirken und weshalb Sicherheitsgurte so wichtig sind. Am Samstag ist zudem der AAA-Rettungshelikopter auf dem Fussballplatz vorgesehen, am Sonntag ergänzt eine Ambu- Am Stand der Repol können Wagemutige im TCS-Überschlagsimulator erleben, welche lanz das Blaulichtprogramm. Kräfte bei einem Überschlag im Auto wirken.

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Am Sonntag findet von 10.30 bis 12.00 Uhr Ponyreiten mit Ponypower statt. Ebenfalls am Sonntag tourt Ron Dideldum ab 11.00 Uhr mit seinem Zauberwagen durch die Ausstellung und sorgt unterwegs für magische Momente. Die Kita Langstrumpf

Am Samstag und Sonntag gibt es ein Kita-Angebot, bei welchem Kinderschminken und weitere Aktivitäten auf dem Programm stehen.

ergänzt das Familienangebot am Samstag von 10.00 bis 18.30 Uhr und am Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr mit Kinderschminken und verschiedenen Aktivitäten für Kinder.

Lama-Trekking mit Lamahof Bergloch: Am Samstag von 10.00 bis 12.30 Uhr können Besucherinnen und Besucher die Lamas im Baumgarten aus nächster Nähe erleben.


Volksfest für die ganze Familie Freitag, 2. Oktober, 17.00–22.00 Uhr Samstag, 3. Oktober, 10.00–22.00 Uhr Sonntag, 4. Oktober, 10.00–17.00 Uhr Schulhausareal Brittnau · Eintritt frei · www.briga2026.ch

Von Cordon bleu bis Raclette-Brot

Über 600 Gewinne bei der grossen BRIGA-Tombola Zu den Publikumsmagneten gehört die grosse BRIGA-Tombola. Insgesamt warten über 600 attraktive Gewinne auf ihre Gewinnerinnen und Gewinner. Darunter befinden sich 20 Hauptpreise sowie rund 600 Sofortpreise.

Wer viel entdeckt, soll auch gut essen, trinken und gemütlich zusammensitzen können. Das gastronomische Angebot der BRIGA verteilt sich auf mehrere Bereiche und bietet für unterschiedliche Geschmäcker etwas. Im BRIGA-Stübli zur Sonne, geführt vom Cordon-bleu-Beizli Sonne Brittnau, reicht die Auswahl von Cordon bleu classic über Rehpfeffer mit Spätzli und Riz Casimir mit Poulet bis zu Hackbraten mit Spätzli. Auch eine vegetarische Variante mit Spätzli und Rotkraut, Wurstsalat und Nuggets gehören zum Angebot. Im Wy- & Kaffi-Stübli Klangpause von Akkordeon Brittnau stehen Kaffee, Kuchen, Wein, Bier und weitere Getränke im Mittelpunkt – ideal für eine gemütliche Pause zwischen zwei Rundgängen durch die Ausstellung. Im Aussenbereich lädt Leus Grill-Egge zu Spiessli, Schnitzelbrot und Bratwürsten ein. Dazu gibt es verschiedene Getränke und Festbänke zum Zusammensitzen. Das Buurestübli verbindet Kulinarik mit einem Einblick in die Landwirtschaft. Angeboten werden unter anderem Raclette-Brot, Wähen und Ge-

Zu gewinnen gibt es unter anderem eine Nespresso-Kaffeemaschine, eine Heissluftfritteuse, eine Bierzapfanlage, Reisekoffer, Uhren, Gutscheine, Geschenkkörbe und zahlreiche weitere Überraschungen.

Die Belegschaft des Restaurant Sonne wird auch dieses Jahr im BRIGA-Stübli die Besucher kulinarisch verwöhnen.

tränke. Dazu gibt es das selbst gebraute Bier der Brauerei Brauhofer.

dernen Landwirtschaft eingesetzt werden.

Doch das Buurestübli ist weit mehr als ein Gastroangebot: Landwirtschaft soll hier erlebbar werden. Ein Hofladen und ein Wettbewerb ergänzen den Bereich. Besonders spannend sind die Drohnen-Vorführungen. Dabei wird gezeigt, wie eine RehkitzRettung mit Drohne funktioniert und wie Agrar-Drohnen heute in der mo-

Für den späteren Abend ist die Schluckstube-Bar der Treffpunkt. Geführt wird sie von den Häfe-Gugger, der Brittnauer Guggenmusik. Damit bietet die BRIGA auch nach dem Rundgang durch die Ausstellung genügend Gelegenheit, gemeinsam anzustossen, Bekannte zu treffen und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Die Hauptverlosung findet am Sonntag um 16.00 Uhr statt. Eine Anwesenheit bei der Ziehung ist nicht erforderlich. Gewinnerinnen und Gewinner, die nicht vor Ort sind, werden persönlich benachrichtigt. Eine Übersicht der Hauptpreise ist unter briga2026.ch/tombola zu finden.

Der Gabentempel der BRIGA-Tombola in der Wohnung von Hanna Kunz.

Einer der 20 Hauptpreise in der Tombola: Eine 3-Liter-Flasche Wein in der Holzkiste mit BRIGA-Gravur, gesponsert von Wehrli Weinbau AG in Küttigen.

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Brittnauer Gewerbeausstellung

2.-4. Oktober 2026 EHC Olten zu Gast in Brittnau

Musik an allen drei Tagen Auch musikalisch ist an der BRIGA einiges los. Am Freitag sorgt das Schwyzerörgeliquartett Räbloch ab 16.00 Uhr für Unterhaltung. Zur Eröffnung erklingen zudem die Alphornklänge Vordemwald mit fünf Alphörnern, später folgt ein weiterer Auftritt. Je nach Witterung finden die Darbietungen auf der Bühne, auf der Galerie oder im Aussenbereich statt. Am Samstag begleitet Akkordeon Brittnau den Ausstellungstag mit kleineren Auftritten. Der Musikvagabund ist mit seiner Gitarre in der Ausstellung unterwegs und hat am Abend seinen Hauptauftritt. Am Sonntag spielt die Musikgesellschaft Brittnau von 11.30 bis 12.30 Uhr. Später ist Brönzstoff zweimal zu hören. Auch hier entscheidet die Witterung mit, ob drin- Auch Brönzstoff darf an der BRIGA nicht fehlen. Sie werden am Sonntag zweimal auftreten. nen oder draussen gespielt wird.

Eishockeyfans dürfen sich den Sonntagnachmittag vormerken. Von 13.00 bis 14.00 Uhr findet am Stand des Spitals Zofingen eine Autogrammstunde mit zwei Spielern des EHC Olten statt. Mit dabei sind Goalie Phileas Lachat (#29) und Stürmer Stanislav Horansky (#91). Eine schöne Gelegenheit, die beiden Spie- Stanislav Horansky (#91) und Phileas Lachat (#29) vom ler persönlich zu treffen und sich ein Auto- EHC Olten geben am Sonntag am Stand des Spitals Zofingen eine Autogrammstunde. gramm zu sichern.

Gastregion Willisau bringt Luzerner Flair nach Brittnau Mit der Region Willisau begrüsst die BRIGA eine attraktive Gastregion, die nur rund 20 Kilometer von Brittnau entfernt liegt. Am eigenen Stand gibt es Inspirationen für den nächsten Ausflug, einen Wettbewerb, die Ringli-Minigolfbahn und natürlich die bekannten Willisauer Ringli. Auch Tombolapreise aus der Region Willisau sind Teil des Auftritts.

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Die Region Willisau ist Gastregion der BRIGA 2026 und bringt mit Ausflugsideen, Willisauer Ringli und weiteren Attraktionen ein Stück Luzerner Hinterland nach Brittnau. BILD: WILLISAU TOURISMUS

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung! Nun freuen wir uns darauf, gemeinsam mit Euch drei abwechslungsreiche Tage auf dem Schulhausareal Brittnau zu erleben.

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Oftringen | Reiden 13

WIGGERTALER NR. 40 / 01. OKTOBER 2026

Oftringen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Gute Noten vom Kanton für die Schule Die kantonale Schulaufsicht überprüft alle fünf Jahre anhand von Befragungen, Kennzahlen, Dokumentenanalysen und Gesprächen mit der Schulführung die Qualität der Schulen. Die Ergebnisse bestätigen insgesamt eine gute bis sehr gute Schulqualität. Schülerinnen und Schüler fühlen sich an allen Standorten wohl und erleben ihre Lehrpersonen mehrheitlich als unterstützend. Eltern schätzen den respektvollen Umgang, die offene Kommunikation sowie das Engagement der Lehrpersonen und der Schulleitung. Auch die Lehrpersonen zeigen sich grösstenteils zufrieden mit ihrer Arbeit und dem Führungsmodell der Schule.

Entwicklungsschwerpunkte Die Rückmeldungen weisen auf Herausforderungen im Umgang mit Konflikten unter Schülerinnen und Schülern sowie auf Prüfungsängste hin. Auf der Oberstufe wünschen sich einzelne Lehrpersonen mehr Unterstützung bei schwierigen Klassensituationen und Disziplinarmassnahmen. Die Schulleitung hat entsprechende Verbesserungsmassnahmen bereits eingeleitet.

Einschätzung der Schulaufsicht In den Bereichen Schul- und Unterrichtsklima, Elternarbeit, Qualitätsmanagement, Umgang mit Vielfalt und Einhaltung der kantonalen Vorgaben wurden keine Hinweise auf Schwierig-

keiten festgestellt. Mit Ausnahme der Oberstufe gilt dies auch für die Bereiche Arbeitsklima der Lehrpersonen und Schulführung.

Fazit Die Schule freut sich über die insgesamt positiven Ergebnisse. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wertvolle Impulse für die weitere Schulentwicklung. Für die Oberstufe wird bis zu den Sportferien 2027 ein Massnahmenplan umgesetzt und anschliessend durch die Schulaufsicht überprüft.

Traktandenliste für Einwohnergemeindeversammlung Der Gemeinderat hat für die Einwohnergemeindeversammlung von Donnerstag, 26. November, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle, folgende Traktandenliste festgelegt: Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni 2026; Ersatzbeschaffung im Rahmen des Konzepts Medien und Informatik der Schule Oftringen, Kreditbegehren 1'800'000 Franken; Prüfungsauftrag der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni 2026 «Temporärer Verzicht Tempo20-Zone in Wohnzonen»; Prüfungsauftrag der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni 2026 «Reduktion zweckgebundenes Nettovermögen aus der Spezialfinanzierung Abfallwirtschaft»; Budget 2027 Einwohnergemeinde

SUDOKU

Oftringen mit einem Steuerfuss von 113 Prozent; Einbürgerungsgesuche: BadnjevicKojic geb. Kojic Azra, 1978, sowie der Sohn Badnjevic Malik, beide von Serbien; Bartmann Silke, 1977, von Deutschland; Goromani Isa, 2003, von Nordmazedonien; Imer Mesut, 1981, sowie die Tochter Imer Esila, beide von Nordmazedonien; Jelovic Gabriel, 2010, von Kroatien; Kitanov Dejan, 1989, von Nordmazedonien, die Ehefrau Kitanova-Vilimonovic geb. Vilimonovic Djurdjica, von Serbien, sowie die Kinder Kitanov Vasko, 2016, Kitanov Damjan, 2019, und Kitanova Mia, 2023, alle von Nordmazedonien; Milovanovski Damjan, 2005, von Nordmazedonien; Rudakovic Nebojsa, 1992, sowie die Kinder Rudakovic Bogdan, 2019, und Rudakovic Irina, 2021, alle von Serbien; (ausgeblendet – nur für Stimmberechtigte einsehbar); Verschiedenes und Umfrage.

Personelles aus der Gemeinde Der Gemeinderat durfte folgender Mitarbeiterin der Gemeinde Oftringen zu ihrem Arbeitsjubiläum gratulieren: Antonella Sammarco, Sachbearbeiterin Betreibungsamt, 10 Jahre am 20. September. Lozan Abdullah Qadir wird per 31. Oktober als Sachbearbeiter Betreibungsamt aus der Gemeinde Oftringen austreten. Arijeta Gojani wird per 31. Dezember als Sozialarbeiterin aus der Gemeinde Oftringen austreten. DER GEMEINDERAT

Die Sieger des letzten Turniers der Saison (v.l.): Martin Fischer, Fabienne Barthod, Georgio Wyss, Josef Hozjan, Theresa Fischer und Paul Kurmann. BILD: ZVG

Reiden Das letzte Turnier der Saison ist vorbei

Spannung bis zur letzten Kugel Der Pétanque Club Reiden spielte das letzte Turnier der Saison. Vier Qualifikationsrunden und das anschliessende Finalspiel standen auf dem Programm – und die Spannung war von Beginn weg spürbar. Die Punkte waren hart umkämpft, und nach den ersten drei Runden zeichnete sich noch kein klarer Favorit ab. Jede Kugel konnte den Unterschied machen, und so blieb das Rennen um die begehrten Finalplätze bis zuletzt offen. Nach zwei intensiven Runden war es Zeit für eine wohlverdiente Mittagspause. Ein rassiges Chili con Carne sorgte für die nötige Stärkung und neue Energie. Frisch aufgetankt ging es danach zurück auf den Platz – schliesslich warteten noch zwei Qualifikationsrunden.

Mit viel Einsatz und Kampfgeist wurde um jeden Punkt gespielt. Erst nach der vierten Runde war klar, welche Teams den Sprung ins Finale geschafft hatten. Nun ging es um alles. Im Finalspiel liessen Josef Hozjan und Georgio Wyss dann nichts mehr anbrennen. Die beiden Favoriten spielten souverän auf und sicherten sich klar den Tagessieg. Auf dem zweiten Podestplatz landeten Fabienne Barthod und Marti Fischer. Theresa Wagner und Paul Kurmann komplettierten als Drittplatzierte das Podest. Damit fand eine spannende Pétanque-Turnier Saison mit einem gelungenen und unterhaltsamen Turniertag ihren Abschluss – und die letzte Kugel war wohl auch ein kleiner Vorgeschmack auf die nächste Saison. FABIENNE BARTHOD-MALAT

Vergleichsbildrätsel

Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3x3-Quadrat alle Ziffern von 1 bis 9 enthalten sind.

Auf den ersten Blick sehen beide Bilder gleich aus. Sie unterscheiden sich aber in acht Einzelheiten. Wo sind diese zu finden?

Lachen ist gesund


14 Reiden | Rothrist

WIGGERTALER NR. 40 / 01. OKTOBER 2026

Rothrist Plattentaufe am vergangenen Samstag im Rössli

Chris Regez Band und Alain Boog präsentieren «Nashville Sessions 26» Die Chris Regez Band und Alain Boog haben letzten Samstag zu einem Konzert mit CD-/LP‑Taufe ins Rössli Rothrist eingeladen. Vor voll besetztem Saal gab die Band mit dem Song «I Hear You Knockin'» einen ersten Eindruck von ihren musikalischen Qualitäten als Country Band. Dem Publikum gefiel die Performance sehr gut, was der grosse Applaus bezeugte. Wie kam es dazu, eine CD/LP in Nashville, in der Stadt der Country-Musik, zu produzieren? Mitte 2024 kam bei einem gemeinsamen Konzert die

Chris Regez (links) und Alain Boog präsentieren stolz ihre neue Platte.

Idee auf, wieder mal eine CD zu produzieren. Und wenn ja, warum nicht in Nashville? Die Produktion wurde möglich durch das Netzwerk von Chris Regez, das er in vielen Jahren mit den Produzenten vor Ort aufgebaut hatte. Eine Mail genügte und das Studio inklusive Produzent wurden für drei Tage gebucht. Jetzt ging es an die Arbeit, die drei neuen Songs, die durch Alain Boog und Chris Regez in der Schweiz geschrieben und komponiert wurden, als Demosong im Studio von Alain Boog aufzunehmen, um dieses dem Produzenten in Nashville zu übermitteln, damit dieser genug Zeit hatte, sich mit den Arrangements vertraut zu machen. Alain Boog und Chris Regez war es wichtig, die Songs persönlich einzuspielen und nicht von den Studio-Musikern vor Ort. Ende Januar 2026 ging es dann auf einen ziemlich beschwerlichen Weg nach Nashville, wo tiefer Winter war – mit Schneestürmen, und Flugannullierungen. Mit Kleinflugzeugen, Bussen und Taxi kamen sie irgendwann doch am Ziel an. Durch die sehr gute Vorbereitung der Songs zu Hause konnten die drei Eigenkompositionen in einem Tag eingespielt werden. Dadurch blieb noch Zeit, vier Coverversionen einzuspielen, die das Album noch ergänzen. Durch die Wiederauferstehung der Vinylplatte in den letzten zwei Jahren hat sich die Band entschieden, eine li-

Die Chris Regez Band und Alain Boog sorgten für beste Stimmung im Rössli.

mitierte Kleinauflage zu pressen,die beim Verkauf von allen Musikern signiert wurde. So ist aus der Idee von 2024 ein Album entstanden, das den bevorzugten Musikstil der Band wiedergibt.

Als Abschluss eines musikalisch wunderschönen Abends, an dem auch die Gastmusikerin Jocelyn Bieri (Geige) brillierte, kam das Publikum noch in den Genuss von einem Querschnitt von Country und Boogie-Woogie.

BILDER: HABU FOTOGRAFIE

Die Tonträger können per Mail bestellt werden bei Chris Regez unter ch.regez@crcomm.ch. Die CD kostet 20 Franken plus Versand, die LP 37 Franken plus Versand. HANS BUFF

Reiden

Rothrist Kaira Volken gehört zu den besten Schweizerinnen

Jassnachmittag im Lerchenhof

Für den nächsten Schritt: Wechsel zum TV Wohlen

Die Senioren aktiv Langnau/Richenthal laden am Donnerstag, 8. Oktober, zum nächsten gemeinsamen Jass ein. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr im Landhaus zum Lerchenhof. Von September bis Mai treffen sich die Jasserinnen und Jasser jeweils jeden zweiten Donnerstag. Auch neue Mitspielerinnen und Mitspieler aus Langnau und Richenthal sind herzlich willkommen. Auskunft und Anmeldung bei Uschi Salem unter 062 758 24 72. GEORG GRAWEID

Reiden

Biken und Wandern mit dem Seniorenkreis Am Dienstag, 6. Oktober, findet eine Biketour statt. Treffpunkt für interessierte Bikerinnen und Biker ist um 13.30 Uhr an der Werkstrasse 5, vis-àvis des Bahnhofs Reiden. Am Mittwoch, 7. Oktober, findet eine Wanderung von Zofingen nach Reiden statt. Die Seniorinnen und Senioren treffen sich um 13.30 Uhr auf dem Parkplatz beim Hotel Sonne in Reiden. Von dort fährt die Gruppe mit dem Postauto nach Zofingen. Die Wanderzeit beträgt rund zwei Stunden. Zum Abschluss ist eine Einkehr in der Badi Bahn 5 in Reiden vorgesehen. Für das Gruppenbillett ist eine Anmeldung bis Samstag, 3. Oktober, erforderlich. Wanderleitung und Anmeldung: Leo Brunner, 079 431 36 00, und Richi Schmid, 079 232 12 39 LYDIA DUSS

Reiden

Nach 12 Jahren im Amt ist Schluss Die Reider Bevölkerung hat mit 1188 zu 521 Stimmen beschlossen, dass die Amtszeitbeschränkung für Gemeinderäte in der Gemeindeordnung verankert wird. Hintergrund war der vor einem Jahr gefallene Entscheid der Reiderinnen und Reider, dass Gemeinderätinnen und Gemeinderäte in Reiden nur noch zwölf Jahre im Amt bleiben dürfen. PD

Gesammelte Lebensmittel müssen zwischengelagert werden.

BILD: ZVG

Region Das Aussenlager in Rothrist muss aufgegeben werden

Cartons du Coeur sucht dringend neuen Lagerraum Nach 25 Jahren muss «Cartons du Coeur – Lebensmittelhilfe Aargau» sein Aussenlager in Rothrist aufgeben. Der bisher kostenlos zur Verfügung gestellte Raum wurde per Ende November gekündigt. Nun sucht das Sozialwerk dringend nach einer Ersatzlösung in der Region. Der seit 1997 bestehende Verein unterstützt Menschen in finanziellen Notlagen schnell und unbürokratisch mit Grundnahrungsmitteln. Im vergangenen Jahr wurden im Kanton mehr als 51 Tonnen Lebensmittel ausgeliefert. Gesammelte und gut lagerfähige Lebensmittel werden bis zur Verteilung im Zentrallager in Gränichen und in verschiedenen Aussenlagern zwischengelagert. Das Lager in Rothrist ermöglicht den freiwilligen Helferinnen und Helfern kurze Wege bei den Auslieferungen in der Region. Gesucht wird ein trockener, geruchsfreier und abschliessbarer Raum mit

einer Fläche von rund 15 bis 25 Quadratmetern in Rothrist, Strengelbach, Brittnau, Oftringen, Aarburg, Safenwil oder Zofingen. Idealerweise liegt dieser im Erdgeschoss oder ist mit einem Lift gut erreichbar. Der Raum sollte jederzeit zugänglich sein und eine möglichst nahe Zufahrt mit dem Auto ermöglichen. Da das bisherige Lager kostenlos genutzt werden konnte, wäre «Cartons du Coeur» auch bei der Nachfolgelösung für eine unentgeltliche oder kostengünstige Nutzung dankbar. Die finanziellen Mittel sollen möglichst direkt den von Armut betroffenen Menschen zugutekommen. Der Umzug sollte rasch erfolgen können. Hinweise oder Angebote nimmt Vorstandsmitglied Pierre Tschumper aus Zofingen sehr gerne unter 079 286 86 40 oder tschumper.p@gmail.com entgegen. SIEGFRIED P. STICH

Wenn junge Talente in einem kleinen Verein sportlich immer grössere Schritte machen, stellt sich irgendwann die Frage, ob die vorhandenen Trainingsmöglichkeiten noch ausreichen. Beim Satus Rothrist kennt man diese Situation aus jahrzehntelanger Erfahrung in der Nachwuchsarbeit. Immer wieder entwickeln sich junge Athletinnen und Athleten, die bereits früh mit guten Leistungen auffallen und später an Schüler-, Aargauer und regionalen Meisterschaften Erfolge feiern. Es folgen Teilnahmen an Nachwuchs-Schweizer-Meisterschaften, dem Visana Sprint oder dem UBS Kids Cup. Spätestens mit der Aufnahme ins Kader des Aargauischen Leichtathletikverbandes (ALV) verändern sich auch die Trainingsbedingungen. Für einen kleineren Verein ohne entsprechende Anlagen und spezialisierte Leichtathletiktrainer sind der weiteren Förderung Grenzen gesetzt. Ein Wechsel zu einem grösseren Verein kann deshalb der richtige Schritt sein, auch wenn der Abschied vom eigenen Nachwuchstalent nicht leichtfällt. Diesen Weg geht nun Kaira Volken. Sie ist auf die aktuelle Saison zum TV

Kaira Volken bleibt Aktivmitglied in Rothrist. BILD: MAYA VOLKEN

Wohlen gewechselt, bleibt dem Satus Rothrist jedoch als Aktivmitglied erhalten. Ihre sportlichen Grundlagen legte sie in Rothrist. Heute gehört Volken in der Kategorie U18 im Kugelstossen und Diskuswerfen zu den besten Athletinnen der Schweiz. BRUNO BARNETTA

Rothrist Bauarbeiten haben am Montag begonnen

Fussgängerquerung wird verschoben Auf der Bernstrasse in Rothrist laufen seit Montag die Bauarbeiten für den Ersatz der Fussgängerquerung beim Hallwylerweg. Die bestehende Mittelinsel wird aufgehoben und rund zehn Meter weiter westlich neu erstellt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober. Mit der Verschiebung soll die Querung sicherer werden. Der neue Standort liegt nicht mehr unmittelbar beim Zugang zur Sportanlage und bietet bessere Sichtverhältnisse zwischen Fussgängerinnen und Fussgängern und dem Strassenverkehr.

Die Arbeiten betreffen einen rund 60 Meter langen Abschnitt der Bernstrasse. Während der Bauzeit ist die Strasse im Baustellenbereich nur einspurig befahrbar. Eine Lichtsignalanlage regelt den Verkehr und führt ihn wechselseitig an der Baustelle vorbei. Der Fussweg neben der Sportanlage bleibt während der gesamten Bauzeit geöffnet. Im Bereich der Baustelle ist die Fussgängerführung jedoch teilweise eingeschränkt. Fussgängerinnen und Fussgänger werden gebeten, die Signalisation vor Ort zu beachten. SIMONE BRITSCHGI


Rothrist | Strengelbach 15

WIGGERTALER NR. 40 / 01. OKTOBER 2026

Strengelbach

Flohmarkt Hardmatt ganzer Tag geöffnet

Mit geschultem Auge beobachtet Beat Rüegger den Vogelzug in Rothrist.

Ein Sperber auf seiner Reise nach Süden während des herbstlichen Vogelzugs.

BILD: MANUEL ARNOLD

BILD: BEAT RÜEGGER

Rothrist «EuroBirdwatch», 4. Oktober, 8 bis 16 Uhr

Naturfreunde beobachten reisende Flugkünstler Anfang Oktober blickt ganz Europa gen Himmel – auch in Rothrist: Der Naturschutzverein lädt am 4. Oktober alle Interessierten zum «EuroBirdwatch» auf die Hölzliweiden ein. Ausgerüstet mit Fernglas und Fernrohr stapft Beat Rüegger, Co-Präsident des Naturschutzvereins Rothrist, auf die Hölzliweiden. Hier findet am 4. Oktober, zwischen 8 und 16 Uhr, der BirdLife-Vogelzugtag «EuroBirdwatch» statt, bei der die ganze Bevölkerung zum Mitmachen eingeladen ist. «Unser Beobachtungsposten bietet eine phänomenale Aussicht und erlaubt uns, einen weiten Blick vom Jura bis in die Alpen zu werfen», sagt Beat Rüegger. In rund 30 Ländern Europas und Zentralasiens zählen Freiwillige jeweils Anfang Oktober die reisenden Flugkünstler. Im vergangenen Jahr registrierten in der Schweiz 2181 Teilnehmende an 58 Standorten insgesamt

35’253 Zugvögel. Die häufigsten Arten waren Buchfink, Ringeltaube und Star. Weil der Naturschutzverein Rothrist in diesem Jahr die Vogelwelt als Thema hat, organisiert der 1983 gegründete Verein heuer die Vogelzug-Beobachtung im Ort. Wer mitmachen möchte, braucht weder Expertise noch teures Equipment. Der Naturschutzverein stellt beides gerne zur Verfügung. Zudem stellt Swarovski vor Ort verschiedene Optiken zum Ausprobieren bereit. «Da, ein Turmfalke», unterbricht Beat Rüegger seine Ausführungen und zeigt auf einen Kilometer weit entfernten Dachgiebel, ohne sein Fernglas bemühen zu müssen, und fährt dann fort: «Exper-

tinnen und Experten werden allen Interessierten am 4. Oktober bei der Bestimmung helfen und viel Interessantes über den Vogelzug erzählen», so Rüegger. Für die Anreise mit dem öV bietet sich ein Ausstieg bei der Haltestelle Rothrist, Gländ, an. Parkmöglichkeiten gibt es am Neuweg. Weitere Informationen über die Veranstaltung und den Beobachtungsort gibt es unter www.natur-rothrist.ch/programm. Wie viele Vögel am Himmel zu beobachten sind, ist stark wetterabhängig. Ist es vorgängig sehr lange schön, verteilen sich die Züge auf viele Tage. Eine für die Beobachtung besonders günstige Lage entsteht, wenn ein Tief von

Spiel und Spass – und das mitten im Wald.

Am Samstag, 3. Oktober, ist der Flohmarkt wieder den ganzen Tag, von 9 bis 16 Uhr, geöffnet. Alle Bücher, Bilder, Bilderrahmen und viele weitere Artikel sind mit 50% Rabatt erhältlich. Der Estrich mit Raritäten und Antiquitäten ist zum letzten Mal vor der grossen Weihnachtsdeko-Ausstellung geöffnet. Auch hier gibt es viele Artikel zum halben Preis. Das Flohmarkt-Team freut sich auf zahlreiche Besucher. Berücksichtigen Sie auch unseren zusätzlichen Verkaufsstand an diesem Samstag, von 9 bis 14 Uhr, auf dem Flohmarkt beim Restaurant Kastanienbaum in Strengelbach. Der Erlös geht zugunsten des Seniorenzentrums sowie für Kultur und Soziales. Alle Mitarbeitende arbeiten ehrenamtlich. ANITA SOMMER

Rothrist

Norden in die Schweiz strömt und die Vögel auf die Reise Richtung Süden schickt. Die Bird-Life-Organisationen aller Länder setzen sich tatkräftig für den Schutz und die Förderung der Zugvögel ein: Sie stellen Brutgebiete wieder her oder verbessern wichtige Rastgebiete. Der Naturschutzverein Rothrist engagiert sich auf dem Gemeindegebiet an mehreren Standorten, so etwa in der Grube Oberwilerfeld, dem Hölzli Weiher und der Flachwasserzone Hungerzelg. Dort hat der Naturschutzverein Rothrist kürzlich die 142. Vogelart des laufenden Jahres gesichtet: ein Tüpfelsumpfhuhn. Und wer die Benennung der Vogelarten vor dem Vogelzugtag am 4. Oktober üben möchte, kann übrigens auf der Website des Naturschutzvereins das Rothrister Vogelquiz absolvieren. MANUEL ARNOLD

Pfarrkandidat gestaltet den Gottesdienst Pfarrer S. Jacab gestaltet am Sonntag, 4. Oktober, um 10 Uhr den Gottesdienst in der reformierten Kirche Rothrist. Er hat sich für die freie Pfarrstelle beworben und stellt sich mit der Gastpredigt der Kirchgemeinde vor. Im Anschluss an den Gottesdienst sind die Besucherinnen und Besucher zu einem Apéro eingeladen. Dabei besteht die Möglichkeit, Pfarrer Jacab persönlich kennenzulernen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. CORNELIA DALI

Redaktionsschluss: jeweils Montag, 12.00 Uhr Einsendungen direkt an: redaktion.wiggertaler@chmedia.ch

BILDER: RUEDI FRIEDLI

Präsident Werner Kurth begrüsste die Anwesenden.

Strengelbach Pètanqueclub feierte am Waldspieltag sein 15-Jahr-Jubiläum

Jubiläum mit Kugeln, Musik und Geselligkeit Der traditionelle Waldspieltag des Pétanqueclubs Strengelbach stand dieses Jahr ganz im Zeichen des 15-Jahr-Jubiläums. Bei sommerlicher Stimmung wurde gespielt, gelacht, gegessen und gemeinsam auf die Clubgeschichte angestossen. Die Waldhütte Strengelbach wurde kürzlich zum Treffpunkt für die Mitglieder des Pétanqueclubs Strengelbach und ihre Angehörigen. Der traditionelle Waldspieltag bot in diesem Jahr einen besonderen Grund zur Freude: Seit 15 Jahren besteht der Club und verbindet sportliche Betätigung mit Kameradschaft und geselligem Beisammensein. Präsident Werner Kurth begrüsste die zahlreichen Anwesenden herzlich

und zeigte sich erfreut über die grosse Beteiligung. Schnell war zu spüren, dass an diesem Tag nicht nur die sportliche Seite des Pétanque im Vordergrund stand, sondern vor allem das gemeinsame Erlebnis. Dann hiess es: Kugeln in die Hand und ab auf den Platz. Gespielt wurde auf dem naturbelassenen und teilweise recht unebenen Waldboden. Die ungewohnte Spielfläche verlangte den Pétanque-Spielerinnen und -Spielern

einiges an Können, Fingerspitzengefühl und taktischem Geschick ab. So manche Kugel nahm einen überraschenden Weg, was immer wieder für Spannung, Diskussionen und natürlich auch für herzhaftes Lachen sorgte. Nach den sportlichen Einsätzen durfte die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Für das leibliche Wohl sorgten Festwirt Viktor Andenmatten und zahlreiche fleissige Helferinnen und Helfer. Mit viel Einsatz wurde dafür ge-

sorgt, dass niemand hungrig oder durstig bleiben musste. Bei einem feinen Essen und gemütlichem Zusammensitzen wurden Erinnerungen ausgetauscht und so manche Anekdote aus den vergangenen 15 Vereinsjahren zum Besten gegeben. Auch musikalisch hatte der Anlass einiges zu bieten. Das Trio «La Bella Musica» sorgte mit seinen stimmungsvollen Klängen für die passende Unterhaltung und verlieh dem Jubiläumsanlass eine besonders gemütliche Note. Die Musik lud zum Zuhören, Mitschunkeln und Verweilen ein. Der Waldspieltag zeigte einmal mehr, was den Pétanqueclub Strengelbach ausmacht: Sport und Geselligkeit

gehören hier untrennbar zusammen. Ob beim konzentrierten Spiel auf dem Platz oder beim gemütlichen Beisammensein danach – die Freude an der gemeinsamen Zeit war überall spürbar. Das 15-Jahr-Jubiläum wurde damit zu einem rundum gelungenen Fest. Ein herzliches Dankeschön gebührt allen, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen dieses schönen Anlasses beigetragen haben. Die Mitglieder des Pétanqueclubs Strengelbach dürfen mit Zuversicht auf die kommenden Vereinsjahre blicken – und darauf, dass noch viele Kugeln rollen, Freundschaften gepflegt und gesellige Stunden miteinander verbracht werden. RUEDI FRIEDLI


16 Vordemwald | Wikon | Zofingen

WIGGERTALER NR. 40 / 01. OKTOBER 2026

Wikon Danielle Bluniers «ZOO» zog Besucher an

Ein gehäkelter Zoo erobert den Spycher

BILD: ZVG

Für Abwechslung sorgt der Besuch des Kindergartens.

Vordemwald Kafi-Treff in der Alterssiedlung Sagimatt

Ein «Herzstück» für Begegnungen Jeden Donnerstag wird die Alterssiedlung Sagimatt in Vordemwald zum Treffpunkt für Bewohnende und Gäste aus der Umgebung. Von 9 bis 11.30 Uhr öffnet der Sennhofverein den KafiTreff «Herzstück». Bei Kaffee, Tee und Gipfeli bleibt Zeit für Gespräche, Begegnungen und ein paar unbeschwerte Stunden. Seinen Anfang nahm der Kafi-Treff am 4. September 2014 mit sieben freiwilligen Helferinnen. Drei von ihnen sind bis heute mit dabei. Mittlerweile besteht das Team aus zehn Personen, jeweils zwei von ihnen kümmern sich am Donnerstag um die Gäste. Im hellen und grosszügigen Raum im Erdge-

schoss der zum Pflegeheim Sennhof gehörenden Alterssiedlung finden rund 40 Personen Platz. Über die Jahre hat sich ein Stammtisch mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie auswärtigen Gästen gebildet. Für Abwechslung sorgt gelegentlich auch der Kindergarten Vordemwald, wenn die Kinder vorbeikommen und den Anwesenden einige Lieder vortragen. Viel Herzblut steckt auch in der Gestaltung des Treffs. Das Team dekoriert den Raum passend zur Jahreszeit, zur Fasnacht oder zu Weihnachten und bringt dafür eigenes Dekorationsmaterial mit. Blumen aus den Gärten der

Für ein Wochenende verwandelte sich der Spycher in Wikon in einen kleinen Zoo der besonderen Art. Die Kulturgruppe «Kultur im Spycher Wikon» präsentierte Danielle Bluniers «ZOO» und lockte damit zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Unzählige mit viel Geschick gehäkelte Figuren bevölkerten die Räume, wobei vor allem die Tierwelt vertreten war. Jede Figur brachte ihren ganz eigenen Charakter mit. Bereits beim Empfang wartete mit Affe «Charlie» ein besonderer Bewohner auf die Gäste: Die grössere Figur begrüsste das Publikum stilecht mit einer Banane in der Hand. Nach dem Rundgang durch den etwas anderen Zoo trafen sich die Besucherinnen und Besucher hinter dem Spycher Lanz zum traditionellen, von der Kulturgruppe offerierten Apéro. Bei Getränken und Gesprächen klang der Ausstellungsbesuch in geselliger Runde aus. VRENI VON ARX

Affe «Charlie» begrüsste die Besucher stilecht mit Banane. BILD: ZVG

Helferinnen und Helfer sowie zugekaufte Blumen schmücken zunächst die Tische – und machen anschliessend den Gästen eine Freude, wenn sie verschenkt werden. Unterstützt wird das «Herzstück» vom Vorstand des Sennhofvereins und vom Pflegeheim Sennhof. Für die freiwilligen Helferinnen und Helfer steht dabei vor allem eines im Mittelpunkt: ihren Gästen ein Lächeln zu schenken und ihnen für einige Stunden Gesellschaft und Abwechslung vom Alltag zu bieten. Neue Gesichter sind im Kafi-Treff «Herzstück» jederzeit willkommen. HANS MÜLLER

Die stolze Ausbeute des Catch & Clean Day der Fischervereine an der Pfaffnern.

Zofingen Netzwerkveranstaltung AareLandImpuls in Olten

Vordemwald Anglerverein räumte an der Pfaffnern auf

Mehr sein als eine Region zum Durchfahren

Vom Planschbecken bis zur Armbanduhr

Wie kann das AareLand seine zentrale Lage nutzen, ohne sich auf seine Rolle als Verkehrs- und Logistikdrehscheibe reduzieren zu lassen? Darüber diskutierten am AareLandImpuls in Olten mehr als 130 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Unter dem Titel «AareLand: Von der Transit- zur Boom-Region?» stand die wirtschaftliche Entwicklung der Region zwischen Aarau, Olten und Zofingen im Mittelpunkt. Remo Daguati, Inhaber der LOC AG und Mitglied des Rats für Raumordnung des Bundesrats, bezeichnete das AareLand aufgrund seiner Lage am Autobahnkreuz und an der Logistikachse des Mittellandes als «natürliche Versorgungsdrehscheibe der Schweiz». Für die weitere Entwicklung dürfe sich die Region jedoch nicht allein auf die Logistik konzentrieren. Gefragt seien eine klare Positionierung, geeignete Entwicklungsflächen und eine stärkere Zusammenarbeit über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinweg.

Wachstum nicht um jeden Preis Dass eine «Boom-Region» nicht zwingend das Ziel sein müsse, zeigte die anschliessende Podiumsdiskussion. «Der Begriff stresst mich», sagte Carlo Degelo, Abteilungsleiter Verkehr des Kantons Aargau. Eine Wirtschaftsregion dürfe nicht kurzfristig aus dem Boden gestampft werden, sondern müsse sich langfristig und nachhaltig entwickeln. Diskutiert wurde auch über die Verfügbarkeit geeigneter Flächen und die zunehmende Umzonung von Arbeitsin Wohnzonen. Roman Caspar von Losinger Marazzi warnte davor, mit zu strengen Vorgaben Entwicklungsmöglichkeiten zu verhindern. Industrieareale und Logistikstandorte müssten auch für KMU und lokale Betriebe offenbleiben. Wie schwierig die Standortsuche sein kann, schilderte Andreas Brägger

BILD: ZVG

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft Pfaffnern tauschten kürzlich ihre Fischerruten gegen Müllsäcke und Greifzangen. Im Rahmen des schweizweiten «Catch & Clean Day» befreiten sie das Ufer und die Umgebung der Pfaffnern von achtlos weggeworfenem Abfall. Die Helferinnen und Helfer suchten verschiedene Abschnitte des Gewässers nach Unrat ab – und wurden reichlich fündig. Neben Plastikflaschen, Aludosen und Zigarettenstummeln kamen auch ungewöhnlichere Fundstücke zum Vorschein: ein Kinderplanschbecken, drei Armbanduhren und eine Handschaufel. Leider wurden wäh-

rend der Aktion auch zwei verendete Jungbiber gefunden und entsorgt. Für die Fischer gehört der Einsatz für saubere Gewässer zum Vereinsleben dazu. Sie verbringen viele Stunden an und in der Natur und sehen es als selbstverständlich an, Verantwortung für das Ökosystem zu übernehmen. Saubere Gewässer seien eine wichtige Voraussetzung für gesunde Fischbestände und eine intakte Tierwelt. Nach getaner Arbeit trafen sich die Helferinnen und Helfer zum gemeinsamen Grillieren. Dabei blieb auch Zeit, sich über weitere Projekte zum Schutz der Pfaffnern auszutauschen. HEINZ KUHN

Gesehen… Sie diskutierten über die Zukunft und das Entwicklungspotenzial des AareLands (v. l.): Andreas Brägger, Remo Daguati, Alexandra Mächler, Thomas Marbet, Adrian Borer, Carlo Degelo, Roman Caspar und Rolf Schmid. BILD: ZVG

von der Türenfabrik Safenwil AG. Geeignete Parzellen seien häufig zu gross oder zu klein gewesen, Gebäude hätten nicht gepasst oder Bodenbelastungen seien zum Hindernis geworden. Mithilfe der Wirtschaftsförderung Region Zofingen fand das Unternehmen schliesslich eine grosse Parzelle in Oftringen. Dort wird sich die Türenfabrik gemeinsam mit zwei weiteren KMU ansiedeln.

Akzeptanz für Entwicklung schaffen Zur Sprache kam auch eine zunehmende Skepsis gegenüber wirtschaftlichem Wachstum. Daguati sieht deshalb die Unternehmen und Standortförderer in der Pf licht, besser zu

vermitteln, weshalb wirtschaftliche Entwicklung notwendig ist. Statt abstrakter Botschaften brauche es konkrete Geschichten über Firmen, ihre Produkte und die Menschen, die dort arbeiten. Auch der direkte Austausch mit der Bevölkerung könne dazu beitragen. Der AareLandImpuls machte damit deutlich: Die Region verfügt mit ihrer Lage, Verkehrsanbindung und ihren Entwicklungsflächen über gute Voraussetzungen. Wie stark sie diese nutzen kann, hängt jedoch nicht allein von verfügbaren Arealen ab, sondern ebenso von Zusammenarbeit, langfristiger Planung und der Akzeptanz wirtschaftlicher Entwicklung. KAROLA DIRLAM / PD

Im Herbst tritt der Trauerschnäpper eine weite und gefahrvolle Reise in sein Winterquartier im tropischen Afrika an. Vor dem Abflug fressen sich die kleinen Zugvögel einen Fettspeicher an, der ihnen als Energiereserve für den Tausende Kilometer langen Flug dient. Auf ihrer Route ernähren sie sich hauptsächlich von Insekten, die sie oft geschickt direkt aus der Luft fangen. BILD: YOLANDA KOFFEL


Zofingen 17

WIGGERTALER NR. 40 / 01. OKTOBER 2026

Zofingen Monatsmarkt am Donnerstag, 8. Oktober

Als der Bär noch am Markt in Zofingen war …

Die erfolgreiche Jungtambouren-Sektion (v.l.): Loris Meister, Ivo Müller, Tim Felber, Sektionsleiter Roger Weber, Svea Gyger, Remo Lerch und Lenny von Arb. BILD: ZVG

Zofingen/Rothrist Erfolgreiches Wochenende in Biberist

Jungtambouren trommeln sich zum Festsieg In Biberist fand kürzlich das 41. Zentralschweizerische Jungtambourenund Jungpfeiferfest statt. Von den Jungtambouren Zofingen und Rothrist nahm nur ein Teil der Jugendlichen am Wettspiel teil. Für diejenigen, die sich der Herausforderung stellten, wurde das Wochenende jedoch zu einem grossen Erfolg. Besonders erfreulich war der Sieg in der Kategorie S3. Die gemeinsame Wettspielgruppe der Tambourenvereine Zofingen und Rothrist unter der Leitung von Roger Weber zeigte eine starke Leistung und durfte sich am Ende über den verdienten Festsieg freuen. Damit bewiesen die jungen Tambouren einmal mehr, dass sich die gemeinsamen Proben und der grosse Einsatz auszahlen. Auch in den Einzelwettspielen gab es Grund zur Freude. Svea Gyger und Tim

Felber durften sich im T2 über einen begehrten Kranz freuen. Besonders erfolgreich war zudem Ivo Müller, der sich im T4 mit einer hervorragenden Leistung den 3. Rang sichern konnte. Nicht minder erfreulich ist die Leistung von Lenny von Arb. Er erreichte im T4 den 12. Rang und verpasste damit den begehrten Kranz nur knapp. Auch dieser Rang ist angesichts des starken Teilnehmerfeldes eine ausgezeichnete Leistung und verdient entsprechend Anerkennung. Für die Jungtambouren aus Zofingen und Rothrist war es somit ein rundum gelungenes Wettspielwochenende. Die erreichten Resultate zeigen, dass sich Fleiss, regelmässiges Üben und die Freude am Trommelspiel auszahlen – und machen gleichzeitig Lust auf die kommenden Wettspiele.

Seit Jahrhunderten besitzt Zofingen das Marktrecht. Während in den 1960er-Jahren traditionelle Warenund teilweise noch Viehmärkte das Bild prägten, hat sich das Angebot über die Jahrzehnte stark gewandelt. Das Bild aus dem Jahr 1961 zeigt auf dem Alten Postplatz unter der Linde den Bauern Walter Meier (geb. 1900) mit seiner Tochter Bernadette (geb. 1948) und seinem Sohn Anton (geb. 1947). Die Familie war aus dem luzernischen Buchs an den Viehmarkt gekommen. Für viele Bauernfamilien aus dem Wiggertal war der Markttag ein wichtiger Termin im Monatskalender. Zofingen war Umschlagplatz für Vieh und landwirtschaftliche Erzeugnisse, zugleich aber auch ein Ort der Begegnung und des Einkaufs. Angeboten wurden unter anderem Kleider, Schuhe, Werkzeuge und Haushaltsartikel. Ob Walter Meier an diesem Tag etwas kaufen oder verkaufen wollte, ist nicht mehr bekannt. Für die Kinder war es jedenfalls ein Erlebnis, den Vater nach Zofingen begleiten zu dürfen. Manchmal gab es neuen Stoff für ein Kleid oder die Schuhe wurden beim Marktbesuch geflickt. Eine besondere Begegnung hielt die Kamera ebenfalls fest: Auf dem Bild ist auch der legendäre Bär zu sehen, der gelegentlich am Markt auftauchte. Der Bär ist längst verschwunden, der Markt ist geblieben. Heute prägen je

Ich freue mich auf Sie, kommen Sie vorbei! Rathausgasse 8, 4800 Zofingen (im ehemaligen Purzelbaum – direkt gegenüber vom Blumenladen)

Tel. 077 420 90 15 Öffnungszeiten: Di. - Fr. 8.30 – 12.30 Uhr 14.00 – 18.00 Uhr Sa. 8.30 – 14.00 Uhr

Zofingen Walter Meier mit Tochter Bernadette und Sohn Anton bei ihrem Marktbesuch im Jahr 1961. BILD: BEAT MEIER, BUCHS

nach Jahreszeit unterschiedliche saisonale Produkte das Angebot. Daneben haben sich in Zofingen weitere Märkte wie der Kunstmarkt, der ProSpecieRara-Setzlingsmarkt und der Weihnachtsmarkt der Sinne etabliert. Der nächste Monatsmarkt findet am Donnerstag, 8. Oktober, statt. Weitere Marktdaten sind unter zofingen.ch zu finden. ELVIRA ZÜGER

ANDREAS MÜLLER

Herbstliche Radtour zum Santeberg Am Donnerstag, 8. Oktober, lädt die Radsportgruppe der Pro Senectute Zofingen zu einer Ausfahrt durch die hoffentlich bereits herbstlich gefärbten Wälder ein. Die Tour startet um 13.30 Uhr, Besammlung ist um 13.20 Uhr in der Trinermatte in Zofingen. Auf meist verkehrsarmen Natur- und Waldwegen führt die Strecke über Reiden und Dagmersellen zum Santeberg und wieder zurück nach Zofingen. Gefahren wird in drei Gruppen: E-Bike 1, E-Bike 2 und Bio-Bike ohne Motor. Je nach Gruppe unterscheiden sich Streckenlänge und Höhenmeter. Unterwegs bieten sich Ausblicke über das Wiggertal sowie auf die Innerschweizer Berge und die Alpen. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit zum geselligen Beisammensein in einem Restaurant. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Neue Teilnehmende können das Angebot bei einer kostenlosen Schnuppertour kennenlernen. Detaillierte Angaben zur Tour sind unter ag.prosenectute.ch (Freizeit – Bewegung und Sport – Outdoorgruppen) zu finden. Auskunft erteilt Hauptleiter Eugen Vonesch unter 079 619 42 82. Bei zweifelhafter Witterung wird am Durchführungstag ab 10 Uhr auf der Website der Pro Senectute Aargau über die Durchführung informiert. EUGEN VONESCH

Beim grossen Herbst-Outlet-Wochenende von Anova erhalten Sie zahlreiche Komfortschuhe zum reduzierten Preis und können die neusten «Anova Active» Schuhe probieren. MERLIN PHOTOGRAPHY LTD

Zofingen Musikalische Welten trafen aufeinander

Wenn Klassik und Jazz miteinander spielen

Zofingen Anova Swiss lädt zum Herbst-Outlet ein

«Intelligente» Schuhe zu attraktiven Outletpreisen «Stabil stehen – gesund gehen»: Dieses Prinzip verfolgt die Anova Swiss AG mit ihren in Zofingen entwickelten Schuhen. Vom 2. bis 5. Oktober lädt das Unternehmen zum grossen HerbstOutlet in den Fabrikladen ein. Neben Anova-Schuhen warten zahlreiche weitere Modelle, Restposten und Einzelstücke mit Rabatten von bis zu 50 Prozent und mehr. Anova-Schuhe sollen Fuss und Körper beim Gehen entlasten. Ein integriertes Führungselement unterstützt den Fuss entlang einer möglichst natürlichen Ganglinie. In Verbindung mit hohem Tragekomfort kann die spezielle Technologie laut Anova dazu beitragen, Beschwerden und Schmerzen zu reduzieren. Nicht umsonst werden die Modelle von vielen Kundinnen und Kunden als «intelligente» Schuhe bezeichnet. Beim Herbst-Outlet können Interessierte die verschiedenen Modelle direkt ausprobieren und sich beraten lassen. Angeboten werden das gesamte Anova-Sortiment inklusive der neuen «Anova Active»-Modelle sowie ausgewählte Outdoor-Schuhe, Hausschuhe, Sandalen und Trainingsschuhe weite-

Bis auf den letzten Platz besetzt: «klassikPIANOjazz» brachte im Kulturhaus West klassische Klänge und Jazz an einem Flügel zusammen. BILD: ANDREAS KRENGER

rer Marken. Hinzu kommen Restposten und Mustermodelle. Zahlreiche Schuhe sind während des Outlets um bis zu 50 Prozent oder mehr reduziert.

Füsse kostenlos unter die Lupe nehmen Zusätzlich bietet Anova während des Outlet-Wochenendes kostenlose Fussdruckmessungen an. Dabei lässt sich feststellen, an welchen Stellen mögliche Fehlbelastungen auftreten. Ganganalysen werden vor Ort zum Spezialpreis von 100 Franken angeboten und können auch für einen späteren Termin vereinbart werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Fabrikladen an der Mühlethalstrasse 77 in Zofingen ist am Freitag, 2. Oktober, von 10 bis 18 Uhr, am Samstag, 3. Oktober, von 10 bis 16 Uhr sowie am Montag, 5. Oktober, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter 062 752 30 30 und www.anova-schuhe.ch. Der Fabrikladen liegt direkt bei der Bushaltestelle JHCO der Buslinie 613. Eine begrenzte Anzahl Parkplätze steht vor Ort zur Verfügung. DANIEL WÜRSCH

Zwei musikalische Welten, vier Pianisten und am Ende acht Hände an den Tasten: Das Konzert «klassikPIANOjazz» sorgte im ausverkauften Kulturhaus West in Zofingen für einen aussergewöhnlichen Abend. Stephanie Trick aus den USA und Paolo Alderighi aus Italien brachten den Jazz mit, Walter Zoller und der Zofinger Matthias Kipfer die Klassik. Was daraus entstand, war weit mehr als ein Wechsel zwischen zwei Stilrichtungen. Schon im ersten Konzertteil entwickelte sich ein musikalisches Wechselspiel. Kipfer und Zoller eröffneten mit Joseph Haydns Sinfonie Nr. 95 in cMoll, bevor Trick und Alderighi mit mitreissenden Big-Band-Arrangements antworteten. Besonders reizvoll wurde das Aufeinandertreffen bei Edvard Grieg: «Morgenstimmung» und «Anitras Tanz» erklangen zunächst klassisch, ehe Stephanie Trick «Anitras Tanz» im Stride-Piano-Stil neu interpretierte. Auch «In der Halle des Bergkönigs» wechselte unmittelbar von der klassischen in eine jazzige Welt.

Ein Komponist, der in beiden Welten zu Hause ist Nach der Pause führte die musikalische Reise zunächst nach Frankreich.

Kipfer und Zoller spielten Francis Poulencs «Sonate für vier Hände», Paolo Alderighi setzte mit «Autumn Leaves» einen jazzigen Kontrapunkt, Walter Zoller widmete sich Claude Debussys «Pour le piano». Mit George Gershwin fanden Klassik und Jazz schliesslich einen Komponisten, der ohnehin in beiden Welten zu Hause ist. Trick und Alderighi spielten «’S Wonderful», hinzu kamen Solo-Einlagen mit Gershwins «Liza». Selbst ein Abstecher in die Schweiz fehlte nicht. Auf Hans Hubers «Ländler vom Vierwaldstättersee», gespielt vom klassischen Duo, antworteten Trick und Alderighi augenzwinkernd mit «Es Burebüebli mahn i nid». Zum Finale verschwanden die musikalischen Grenzen endgültig. Alle vier Pianisten nahmen gemeinsam Platz und brachten mit acht Händen Gershwins «I Got Rhythm» auf die Tasten. Mit Griegs «Solveigs Lied» folgte als Zugabe ein ruhigerer Schlusspunkt. Das Publikum hielt es danach nicht mehr auf den Stühlen: Mit stehenden Ovationen bedankte sich der ausverkaufte Saal bei den vier Pianisten für einen Abend, an dem Klassik und Jazz nicht gegeneinander antraten, sondern miteinander spielten. ANDREAS KRENGER / PD

Zofingen

FGPK unterstützt Gegenvorschlag Die Zofinger Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK) hat die Traktanden der Einwohnerratssitzung vom 19. Oktober vorberaten. Sie empfiehlt dem Einwohnerrat, die «Stadtklima-Initiative Zofingen» abzulehnen. Einstimmig unterstützt die Kommission den Gegenvorschlag des Stadtrats, der eine entsprechende Revision der Gemeindeordnung vorsieht. Grossmehrheitlich befürwortet die FGPK zudem die Kredite für die Sanierung und Instandstellung der Ried-, Giger- und Stiftshalde inklusive Entwässerung. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt rund 887'000 Franken. STADT ZOFINGEN

Zofingen

Mittagstisch in Mühlethal Die Pro Senectute lädt am Donnerstag, 8. Oktober, ab 11.30 Uhr zum Mittagstisch im Restaurant Linde in Mühlethal ein. Bei einem gemeinsamen Essen nach Wahl bietet sich Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein und zum Austausch. Der Mittagstisch findet jeweils am zweiten Donnerstag im Monat statt. Neue Gäste sind willkommen und können sich bei Chantal Mumenthaler unter 079 654 09 14 anmelden. CHANTAL MUMENTHALER


18 Zofingen | Nachbarschaft

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Zofingen

Zofingen/Olten Zusammenführung der Stadtwerke

Die Entsorgung von Kühlgeräten

Die Energieversorgung rückt zusammen

Die Volkshochschule Region Zofingen lädt am Mittwoch, 14. Oktober, zu einer Besichtigung der neuesten KühlgeräteEntsorgungsanlage der E. Flückiger AG in Rothrist ein. Marc Bärtschi, CFO der E. Flückiger AG, führt die Teilnehmenden durch die moderne Recyclinganlage. Anschliessend erläutert Pasqual Zopp, Geschäftsführer von SENS eRecycling, wie die Wiederverwertung von Elektro- und Elektronikgeräten in der Schweiz organisiert ist. SENS auditiert die E. Flückiger AG im Bereich des Kühlgeräte-Recycling und stellt damit umweltgerechte Verarbeitungsprozesse nach dem Stand der Technik sicher. Die Besichtigung findet von 16 bis 18 Uhr bei der E. Flückiger AG, Industriestrasse 12 in Rothrist, statt. Anmeldung unter www.vhs-zofingen.ch. MARCEL RÜEGGER

Zofingen

Drei Kandidaten für das Gerichtspräsidium Am 29. November findet die Ersatzwahl für das Gerichtspräsidium am Bezirksgericht Zofingen statt. Die Stelle mit einem Pensum von 75 Prozent wird frei, nachdem Gerichtspräsident Thomas Meier zum Oberrichter gewählt wurde. Gewählt wird für den Rest der Amtsperiode 2025/2028. Bis zum Ablauf der Anmeldefrist am Freitag, 25. September, 12 Uhr, haben sich drei Personen angemeldet: Nils Haldemann aus Zofingen, Ilona Kessler aus Aarau und Valentin Wespi aus Erlinsbach. Alle drei treten parteilos an. Über die Besetzung des Gerichtspräsidiums entscheiden die Stimmberechtigten am 29. November an der Urne.

Gut gerüstet für ihre Fahrgäste (v.l.): Beat Gassmann, Christoph Breitenstein und Peter Brander. BILD: ZVG

Zofingen Grundausbildung für VBRZ-Fahrer

Sicher unterwegs mit besonderen Fahrgästen Beat Gassmann, Peter Brander und Christoph Breitenstein absolvierten am vergangenen Sonntag in Hinwil die Grundausbildung für Fahrerinnen und Fahrer von Behindertenfahrzeugen von Handicap Schweiz. Frühmorgens machte sich das Trio mit einem Fahrzeug des VBRZ auf den Weg zum TCS Test & Trainingscenter Betzholz. Auf dem Programm standen acht praktische und theoretische Ausbildungsposten. Beim Fahrtraining lernten die Teilnehmer unter anderem, wie sich das Fahrzeug auf nasser und rutschiger Fahrbahn verhält und wie es in kritischen Situationen wieder unter Kontrolle gebracht werden kann. Ge-

übt wurden zudem Vollbremsungen bei 80 km/h, Brems- und Ausweichmanöver bei plötzlich auftauchenden Hindernissen sowie das Bremsen auf einer steilen und glatten Fahrbahn. In den Theorieblöcken standen das Einladen und sichere Befestigen von Rollstühlen, das Rollstuhlhandling sowie der Umgang mit Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt. Nach einem intensiven Ausbildungstag machten sich die drei Teilnehmer mit vielen praktischen Erfahrungen, wertvollen Tipps und einem umfangreichen Ausbildungsordner wieder auf den Heimweg. HANS MARTIN HALDEMANN

Olten hält 60 Prozent der Aktien Die Energie- und Wasserversorgung soll weiterhin regional verankert bleiben. Arbeitsplätze und Wertschöpfung sollen in der Region erhalten werden. Angestrebt wird eine Beteiligung von

rund 60 Prozent für die Stadt Olten und 40 Prozent für die Stadt Zofingen. Trotz der unterschiedlichen Beteiligung sollen beide Städte bei der neuen Gesellschaft zu je 50 Prozent mitbestimmen können. Der Hauptsitz wird in Olten liegen. Zofingen erhält von Olten Aktien des neuen Unternehmens im Wert von 5 Millionen Franken. Um die angestrebte Beteiligung von 40 Prozent zu erreichen, soll Zofingen zusätzlich Aktien im Wert von 10 Millionen Franken von Olten erwerben.

Bevölkerung entscheidet teilweise mit Die beiden Stadträte haben dem Vorhaben bereits zugestimmt. Im November befassen sich der Einwohnerrat Zofingen und das Gemeindeparlament Olten mit dem Geschäft. Stimmen beide Parlamente zu, entscheiden die Oltner Stimmberechtigten Ende Februar 2027 über den Zusammenschluss. In Zofingen ist für den Zusammenschluss selbst keine Volksabstimmung erforderlich. Die Stimmberechtigten entscheiden jedoch über den Kauf der Aktien im Wert von 10 Millionen Franken. Die neue Gesellschaft soll rechtlich per 1. Januar 2027 gegründet werden. Der operative Zusammenschluss ist auf den 1. Juli 2027 vorgesehen. STWZ/SBO

Dagmersellen 88. GV des Handharmonika-Clubs

Acht Neue verstärken den Handharmonika-Club

PD

Zofingen

Hoch über dem Ägerisee Die Kurzwanderung der Pro Senectute Zofingen und Oberes Suhrental führt am Mittwoch, 7. Oktober, hoch über den Ägerisee. Nach dem Startkaffee im Restaurant Raten beginnt die rund zehn Kilometer lange Tour. Den Startkaffee gibt es im Restaurant Raten. Zunächst führt der Weg meist ansteigend durch den Wald zum Aussichtspunkt Bellevue. Anschliessend geht es in stetem Auf und Ab weiter zur Mangelhöhe. Unterwegs gibt der Wald immer wieder den Blick auf den Ägerisee und die umliegenden Voralpen frei. Gegen 13 Uhr erreicht die Gruppe den Picknickplatz bei der Bruusthöhe. Nach einer längeren Rast mit Verpflegung aus dem Rucksack folgt das letzte Wegstück zur Bushaltestelle Hagen. Von dort fährt die Gruppe nach Oberägeri, wo die Wanderung bei einem Schlusstrunk und Flammkuchen mit Blick auf den See ausklingt. Für die rund zehn Kilometer lange Strecke sind etwa drei Stunden reine Wanderzeit einzuplanen. Zu bewältigen sind 350 Höhenmeter im Aufstieg und 530 Höhenmeter im Abstieg. Wanderstöcke werden empfohlen. Die Wanderleitung organisiert ein Kollektivbillett ab Zofingen beziehungsweise Sursee. Abfahrt in Zofingen ist um 7.29 Uhr ab Gleis 2 Richtung Sursee. Teilnehmende aus dem Suhrental steigen um 7.48 Uhr in Sursee, Gleis 2 CD, zu. Anmeldungen sind bis Montag, 5. Oktober, 20 Uhr, unter www.ag.pro-senectute.ch (Kachel «Unsere aktuellen Touren») oder telefonisch unter 062 751 97 90 möglich. Über die Durchführung informieren am Dienstag ab 13 Uhr die Website, WhatsApp und das Wandertelefon unter 062 751 97 90. Auskunft erteilt zudem Wanderleiter Peter Feller unter 076 370 74 04. PETER FELLER

Die Städtischen Betriebe Olten (sbo) und die StWZ Energie AG in Zofingen wollen sich zusammenschliessen. Damit reagieren die beiden Energieversorger auf die Veränderungen in der Branche und steigende Anforderungen. Die neue Gesellschaft soll mehr als 25'000 Stromkundinnen und -kunden versorgen und weiterhin in öffentlicher Hand bleiben. Unter dem Projektnamen «Frohburg» werden seit Ende 2024 die Grundlagen für den Zusammenschluss erarbeitet. Durch die gemeinsame Gesellschaft sollen Investitionen effizienter getätigt, Fachwissen gebündelt und Synergien genutzt werden. Das Unternehmen soll Dienstleistungen in den Bereichen Strom, Wasser, Gas, Wärme, Telekommunikation, Energiedienstleistungen und Gebäudetechnik anbieten. Gleichzeitig sollen Investitionen in erneuerbare Energien, intelligente Netze und eine nachhaltige Wärmeversorgung vorangetrieben werden. Auch weitere regionale Kooperationen oder Zusammenschlüsse sind künftig möglich.

Gestalteten gemeinsam den Gottesdienst (v.l.): Beat Keller (Röm.-Kath. Kirche), Simon Zürcher (Evang.-Meth. Kirche), Dominik Gresch, Urs Plüss, Dorothea Tscharner und Ruedi Gebhard (beide Ref. Kirche) BILD: ZVG

Zofingen Grossratspräsident Urs Plüss hielt die Bettagspredigt

Der Handharmonika-Club Dagmersellen (HCD) hielt am 11. September seine 88. Generalversammlung im Gasthaus Rössli ab. Nach dem gemeinsamen Abendessen führten die Co-Präsidentinnen Annelis Häberli und Barbara Krauer durch die Versammlung und blickten auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Zu den Höhepunkten gehörten die Jahreskonzerte, Auftritte im Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil und im Alterszentrum Eiche in Dagmersellen, die Festwirtschaft an der Kilbi sowie verschiedene Helfereinsätze.

Erfreuliches gab es auch beim Mitgliederbestand zu vermelden. Durch das Projekt «Spiel mit…!» konnten acht neue Mitglieder für den HCD gewonnen werden. Für ihre langjährige Vereinstreue wurden Dirigent Adrian Leuenberger für 20 Jahre, Annelis Häberli für 25 Jahre, René Gut für 35 Jahre und Maya Stirnimann für 45 Jahre geehrt. Adrian Leuenberger und Rita Frey erhielten zudem für ein Vereinsjahr ohne Absenzen das traditionelle Absenzen-Glas. NICOLE LÜSCHER

Zofingen Produktion «Chocolat» abgesagt

Dem Freilichttheater fehlt Im Parlament mit einem die Bühne Samariter, Weinbauern und Hirten

Zum ökumenischen Bettagsgottesdienst in der Stadtkirche Zofingen hatten die Katholische, die Reformierte und die Evangelisch-Methodistische Kirche gemeinsam eingeladen. Gerade zwei Politiker wandten sich an die zahlreich versammelte Gemeinde: Dominik Gresch überbrachte ein Grusswort im Namen des Stadtrates Zofingen und erinnerte an die gemeinsame Verantwortung von Kirche und Politik zum Wohle der Gesellschaft. Grossratspräsident Urs Plüss hielt die Predigt zum Thema «Gott, wir müssen

reden. Mit Gott im Parlament oder wenn der Samariter, der Weinbauer und der Hirte zusammen politisieren.» Mit viel Humor und Selbstironie legte er dar, wie biblische Texte ihn in seiner politischen Arbeit ermutigen, hinterfragen und motivieren. Die Gebete, Lesungen und die Abendmahlsliturgie wurden von den Vertretern und der Vertreterin der verschiedenen Konfessionen gemeinsam gehalten. Hans Jürg Bättig bereicherte die Feier durch die virtuos gespielte Orgelmusik. RUDOLF GEBHARD

18. Oktober 2026

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Nach dem Erfolg von «Wie im Himmel» sollte 2027 die nächste grosse Produktion des Vereins Freilichttheater Region Zofingen folgen. Das Stück «Chocolat» war ausgewählt, zum Casting bereits aufgerufen. Nun muss der Verein die Produktion absagen – es fehlt ein geeigneter Spielort. Geplant war erneut eine Aufführung im Zofinger Rosengarten. Bühne, Bühnenbild und Tribüne müssten dort jedoch während mindestens drei Monaten stehen bleiben, weshalb für die temporären Bauten eine Baubewilligung nötig wäre. Die damit verbundenen Abklärungen und das Risiko von Einsprachen erschweren eine verlässliche Planung. «Am Schluss waren wir alle frustriert, weil es nicht vorwärtsging und uns die Zeit davonrannte», sagt Vereinspräsident Willy Gloor. Denn auch organisatorisch drängt die Zeit. Sponsoringanfragen müssten ungefähr bis Ende Oktober erfolgen, die Proben hätten bereits im Januar begonnen.

Schwierige Suche nach einem Spielort Die Standortfrage beschäftigt den Verein seit Jahren. Der Rosengarten war bereits der siebte Spielort in seiner Geschichte. Auch eine Rückkehr zum Sennhof in Vordemwald, wo 2023 ge-

Willy Gloor

BILD: ZVG

spielt wurde, erwies sich als schwierig. Ein Freilichttheater benötigt nicht nur genügend Raum für Bühne und Tribüne, sondern auch Parkplätze, Gastronomie und eine geeignete Umgebung. Hinzu kommen mögliche Konflikte mit der Nachbarschaft und das Wetter. Der siebenköpfige Vorstand habe lange über die Absage diskutiert, sagt Gloor. Schliesslich sei klar gewesen, dass eine seriöse Planung für 2027 nicht mehr möglich sei. Aufgeben will der Verein dennoch nicht. Der Blick richtet sich nun auf 2028. Zahlreiche mögliche Standorte wurden bereits geprüft, bislang ohne Erfolg. «Unser Traum wäre natürlich, wenn sich eine Gemeinde melden würde und uns bei den Auflagen unterstützen könnte», sagt Gloor. GABRIELA STUDER


Nachbarschaft 19

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Roland Wermelinger und Erich Leuenberger danken Remo Purtschert für seinen Vortrag bei den FDP-Senioren. BILD: ZVG

Ebersecken Spannender Vortrag für die FDP-Die Liberalen 60+

Mit dem Gravel-Bike durch Südindien Von überschwemmten Reisfeldern über unwegsame Pfade bis zu Temperaturen von 42 Grad: Remo Purtschert aus Nebikon berichtete den FDP-Seniorinnen und -Senioren am vergangenen Donnerstag von einer aussergewöhnlichen Gravel-Bike-Tour durch Südindien. Erich Leuenberger begrüsste die Gäste zum Vortrag. Purtschert ist auf dem Fahrrad kein Neuling. In den vergangenen Jahren führten ihn Touren unter anderem von Nebikon nach Helsinki, in zwölf Tagen von Venedig nach Athen sowie während drei Wochen durch Marokko. Für sein jüngstes Abenteuer machte er sich gemeinsam mit einer Gruppe Gleichgesinnter auf den Weg nach Südindien.

Belebte Märkte und heilige Kühe Mit Film- und Videoaufnahmen nahm Purtschert das Publikum mit auf die Reise. Die Gruppe sass täglich rund zehn Stunden im Sattel und bewältigte Etappen zwischen 150 und 195 Kilome-

tern. Die Strecken führten über teils schwierige Wege, durch unter Wasser stehende Reisfelder und Dörfer mit belebten Märkten und heiligen Kühen. Die Unterkünfte in Hotels und Pensionen wurden jeweils von Tag zu Tag organisiert. Auch Pannen gehörten zur Reise. Dornen sorgten wiederholt für platte Reifen, deren Reparatur unterwegs einiges an Improvisation erforderte. Gleichzeitig verlangte die feuchte Hitze den Fahrern einiges ab. Bei Temperaturen von bis zu 42 Grad musste neben dem übrigen Gepäck stets genügend Trinkwasser mitgeführt werden. Dank Teamgeist und gegenseitiger Unterstützung erreichte die Gruppe schliesslich auch die letzte Tagesetappe. Zum Abschluss dankte Roland Wermelinger dem Referenten für seinen Einblick in das Abenteuer. Eine Dokumentation über die Gravel-Tour durch Südindien wird ab 14. Oktober auf SRF zwei ausgestrahlt. GEORG GRAWEID

Das Musiklager Kisi freut sich auch bei seiner 35. Austragung über eine rege Beteiligung.

Region Jugendmusiklager mit 73 Kindern und Jugendlichen

Musiklager-Kisi in Hasliberg Diese Woche findet bereits die 35. Durchführung des regionalen Jugendmusiklagers mit Musikschülerinnen und -schülern aus den Regionen Untergäu, Gäu und Rothrist statt. Unter der musikalischen Leitung der Dirigenten Oliver Waldmann, Andreas Moser und Fabian Gaberthüel erarbeiten 73 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren ein abwechslungsreiches Kon-

Werde ein Teil unseres Teams an einem unserer

Teamleiter/in, Gärtner/in oder Hilfsgärtner/in.

zertprogramm. Geprobt wird am Vormittag in den Registergruppen unter der Leitung von zwölf ehrenamtlichen Registerleitenden. Am Nachmittag finden die Gesamtproben statt. Als Abwechslung zum Musizieren stehen diese Woche auch ein Fussballturnier, eine Wanderung und ein Spielabend auf dem Programm. Für das kulinarische Wohl sorgt die eigene Küchencrew.

Abschlusskonzert steht bevor Das Musiklager-Kisi findet am Freitag, 2. Oktober, um 19.30 Uhr, seinen Höhepunkt mit dem öffentlichen Abschlusskonzert in der Raiffeisen-Arena Hägendorf. Um 18 Uhr öffnet die Festwirtschaft. Die Lagerteilnehmenden und das Leitungsteam freuen sich, das Erlernte einem grossen Publikum zu präsentieren. MICHAEL STALDER

Redaktionsschluss: jeweils Montag, 12.00 Uhr Einsendungen direkt an: redaktion.wiggertaler@chmedia.ch

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DEINE AUFGABEN • Pflege, Kultur und Vermehrung unserer Stauden • Mitarbeit im Versand und bei saisonalen Arbeiten • Als Teamleiter/in: Organisation und Koordination der täglichen Arbeiten sowie Führung und Unterstützung des Teams DEIN PROFIL • Abgeschlossene Ausbildung als Gärtner/in EFZ (für Teamleiter/in von Vorteil mit Führungserfahrung) • Auch motivierte Hilfsgärtner/innen mit entsprechender Berufserfahrung sind willkommen • Selbstständige, zuverlässige und sorgfältige Arbeitsweise • Freude an Pflanzen und an der Arbeit im Freien sowie im Gewächshaus INTERESSE? Eric Bachofner freut sich auf Deine Bewerbung an e.bachofner@frikarti.ch

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Wiggertaler

Erscheint wöchentlich am Donnerstag. Verbreitete Auflage: 35128 (WEMF-beglaubigt 2023) Herausgeberin: CH Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der CH Media Holding Beteiligungen der CH Regionalmedien AG unter www.chmedia.ch Geschäftsführer: Thomas Wegmann Redaktion: Wiggertaler, Henzmannstrasse 20 4800 Zofingen Telefon 062 745 93 09 redaktion.wiggertaler@chmedia.ch www.wiggertaler.ch Redaktion: Manuel Arnold (Redaktionsleiter), Regina Lüthi Annahmeschluss Redaktion: Montag, 12.00 Uhr

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