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Nr. 40 27. Jahrgang Donnerstag, 1. Oktober 2026
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Sie beeindruckten damals die Experten 1966–2026 Der erste Baselbieter Maturjahrgang traf sich zum 60-Jahre-Jubiläum in Liestal Marc Schaffner
«Es ist wirklich erfreulich, von allen ausser einem haben wir eine Antwort bekommen», sagte Elisabeth Rudin am Donnerstag vor einer Woche. 32 ehemalige Maturandinnen und Maturanden des ersten Baselbieter Maturjahrgangs waren dem Ruf des vierköpfigen OKs – bestehend aus Elisabeth Rudin, Walter Stutz, Rolf Zaugg und Jörg Schild – gefolgt und verbrachten im Restaurant Kaserne in Liestal einen schönen Tag zum 60-Jahre-Matur-Jubiläum mit Essen und angeregten Gesprächen. Die Menükarte hatte Elisabeth Rudin mit einem Bild aus dem Skilager gestaltet, das sie in einem alten Fotoalbum gefunden hat. Insgesamt 52 Absolvent/-innen, davon 23 Frauen und 29 Männer, konnten am 24. September 1966 in Liestal ihre Zeugnisse entgegennehmen. 38 von ihnen leben noch, 14 sind in der Zwischenzeit gestorben. «Das war für mich das Erschütterndste, als ich die Adressen zusammensuchte», meinte Rolf Zaugg. Für die Anwesenden sei das Jubiläum aber eine tolle Sache – und auch für den Kanton Baseland. Das Gymnasium Liestal, das 1963 im alten Spital, in der «Pfrund», eröffnet wurde, war der erste Ort im Baselbiet, an dem die Matur gemacht werden konnte. Später folgten die Gymnasien München, Muttenz und Oberwil. Rolf Zaugg ist überzeug, dass 90 Prozent des ersten Jahrgangs nicht ans Gymnasium gegangen wären, wenn sich nicht die Gelegenheit dazu in Liestal geboten hätte. Bei ihm selber war es so, dass seine Eltern stolz über eine KV-Lehre in Liestal gewesen wären, aber sein Klassenlehrer gemeint habe, «dass der Rolf ans Gym muss». Die Selektion war für den ersten Jahrgang jedoch besonders streng, denn
Über 30 ehemalige Gymnasiast/-innen des ersten Baselbieter Maturjahrgangs kamen in Liestal zusammen.
Elisabeth Rudin bei ihrer Ansprache.
das neue Gymnasium Liestal musste sich erst noch die eidgenössische Anerkennung verdienen. «Gerade im Typus C wurde grausam gesiebt», erinnert sich Rolf Zaugg. Von 21 seien am Schluss noch acht übrig geblieben. Josua Oehler, Typus D, hat das ähnlich erlebt: «Die Lehrer haben uns immer ein bisschen Angst gemacht, weil sie gut dastehen wollten.» Das habe ihn zwar beeindruckt, aber er sei trotzdem «ganz cool» an die Prüfung gegangen. «Sie haben es geschickt gemacht», ergänzt Rolf Zaugg: Die Professoren, die für die
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Anerkennung zuständig gewesen seien, seien auch als Experten an den Prüfungen eingesetzt worden. Die Taktik ging auf: «Sie waren begeistert, was geleistet wurde», so Rolf Zaugg. Ein Jahr später wurde den Absolvent/-innen mitgeteilt, dass ihre Zeugnisse eidgenössisch anerkannt werden, ein Jahr später galt dies auch für den Typ D. Der Kanton Baselland sei übrigens gesamtschweizerisch der erste Kanton gewesen, der den Maturtyp D eingeführt habe, so Zaugg – «eine Erfolgsgeschichte.» Fortsetzung auf Seite 3
Kolumne
Ein Fest-Jahr Joachim Fest war einer der bedeutendsten Historiker des 20. Jahrhunderts. 2026 ist gewissermassen ein Fest-Jahr, denn vor 100 Jahren wurde er in Berlin geboren und vor 20 Jahren in der Nähe von Frankfurt am Main gestorben. Kürzlich wurde bekannt, dass sein Nachlass vom Deutschen Literatur-Archiv in Marbach übernommen wird. Woher dieser Nachlass so plötzlich kommt, nachdem sein Urheber bereits zwei Jahrzehnte verstorben ist, geht aus der Pressemeldung nicht hervor, auch nicht, ob es sich dabei um ein chaotisches Konvolut oder eine perfekt geordnete Ablieferung handelt. Bei letzterem Fall wäre es rasch möglich, sich darin zurecht zu finden, sofern nicht Datenschutz-Barrieren eine Benutzung erst am Ende unseres Jahrhunderts erlauben würden. Ob dann noch jemand etwas von Joachim Fest und seiner Zeit wissen möchte? Bereits jetzt schwindet der Bezug zur dieser «alten Bundesrepublik» rapide, damals bekannte Zeitgenossen sind bereits in der Vergessenheit angekommen, die Themen und Debatten sind der heutigen Gegenwart fremd geworden. Joachim Fests Bücher kann man zwei Kategorien zuordnen: Einerseits betrieb er historisch-biografische Forschungen und andererseits publizierte er persönlichen Erlebnisse und Erinnerungen. Für kommende, graue Herbsttage empfiehlt sich «Im Gegenlicht: Eine italienische Reise». Erstmals erschienen 1988, sind seine unterhaltsamen, aber auch tiefgründigen Schilderungen von unterwegs auch nach knapp 40 Jahren immer noch ein Lesegenuss. Lorenz Degen
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Aus dem Landrat
ObZ
Donnerstag, 1. Oktober 2026
SP
FDP
Epische Debatte zur BLKB-Initiative
Von der Badehose bis zur Bank fürs Baselbiet
Die letzte Sitzung des Landrats wurde mit der Ankündigung des Baselbieter Finanzdirektors Anton Lauber lanciert, im April 2027 nicht mehr zu den Regierungsratswahlen anzutreten und nach Ablauf der aktuellen Legislaturperiode per Ende Juni 2027 zurückzutreten. Damit hat der Wahlkampf für die Gesamterneuerungswahlen 2027 definitiv begonnen. Vor dem Mittag wurde über die Dringlichkeit eines neuen Vorstosses der FDP/GLP-Fraktionen diskutiert, mit dem der Regierungsrat erneut hätte aufgefordert werden sollen, eine gemeinsame Spitalplanung mit BaselStadt zu prüfen. Dabei wurde einmal mehr zu wenig zwischen der Gesundheitsversorgungsplanung, die selbstverständlich regional erfolgen soll und aktuell auch regional erfolgt, und der Erneuerung der Spitalinfrastruktur eines einzelnen Spitals unter-
Der Einstieg in die Landratssitzung war heiter: Landratspräsident Andreas Dürr erinnerte uns daran, dass der Landrat das höchste politische Gremium des Kantons ist und eine gewisse Würde ausstrahlen soll. Dazu gehört neben der Sprache auch ein entsprechendes Erscheinungsbild. Bei einem Verkaufsgespräch würden wir schliesslich auch nicht in Badehosen vor einem potenziellen Auftraggeber erscheinen. Um uns gleich darauf aufzufordern, die Badehose auszuziehen – was für Erheiterung im Saal sorgte. Dann der Paukenschlag: Regierungsrat Anton Lauber kündigte an, bei den Gesamterneuerungswahlen im kommenden Jahr nicht mehr anzutreten. Mit ihm verliert die Regierung eine prägende Persönlichkeit und einen Politiker mit grossem Leistungsausweis. Gleichzeitig wurde Matthias Liechti als Nachfolger von Isaac Reber angelobt. Zum Schluss der
schieden. Die Gegner der seit Monaten zur Debatte stehenden Regierungsvorlage zur Erneuerung des Kantonsspitals Baselland (KSBL) wollten mit diesem Vorgehen erneut den politischen Prozess der KSBL-Vorlage verzögern. Im Namen der SP-Fraktion habe ich die dringliche Behandlung der Motion deshalb klar abgelehnt. Das erforderliche Zweitrittelmehr wurde deutlich verfehlt. Eine Gesetzesinitiative «BLKB – die Bank fürs Baselbiet» will an den rechtlichen Vorgaben für die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) Änderungen vornehmen. Insbesondere sollen Bestimmungen zum Geschäftskreis, zur Abgeltung der Staatsgarantie, zur Wahl des Bankrats, zur Organisation der Bank, zum öffentlichen Auftreten und zur Vergütung von Mitgliedern der Geschäftsleitung der BLKB sowie zur Oberaufsicht des Landrats
neu geregelt werden. Es ist absehbar, dass der Landrat dem Regierungsrat und seiner vorberatenden Finanzkommission folgen und diese Initiative deutlich ablehnen wird. Demgegenüber dürfte der ausgearbeitete Gegenvorschlag, der besser geeignet ist, um die gesetzlichen Grundlagen zur BLKB zu modernisieren, eine breite Zustimmung erhalten. Den gesamten Nachmittag hindurch wurden von den Initianten Einzelanträge zu dieser Thematik eingebracht, im Landrat diskutiert und bisher alle verworfen. Die epische Debatte musste aus Zeitgründen unterbroc hen werden; sie wird nach den Herbstferien fortgesetzt. Urs Roth, Landrat SP, Niederdorf
Sitzung wurden Regierungsrat Isaac Reber und FDP-Landrat Rolf Blatter für ihr Engagement verabschiedet und verdankt. Kurz vor Mittag stimmte der Rat der Dringlichkeit der FDP-/GLPMotion für eine koordinierte Gesundheitsversorgungsplanung beider Basel mehrheitlich zu, verfehlte aber das nötige Zweidrittelmehr. Eine verpasste Chance: Eine praktisch gleichlautende Motion wurde auch in Basel-Stadt eingereicht. Gerade bei Spitälern und Infrastruktur macht eine getrennte Planung wenig Sinn. Eine gemeinsame Planung könnte Überkapazitäten vermeiden und Mittel gezielter einsetzen. Nach der Mittagspause folgte die Monsterdebatte zur formulierten Gesetzesinitiative «BLKB – eine Bank fürs Baselbiet». Der Antrag, die Beratung bis zum Abschluss der PUK Radicant zu sistieren, war am Morgen deutlich abgelehnt worden. Insgesamt la-
gen fünfzehn Änderungsanträge vor. Vier wurden teilweise intensiv diskutiert, keiner fand eine Mehrheit. Auch die von der GLP geforderte Abschaffung der Staatsgarantie wurde deutlich abgelehnt. Nach zweieinhalb Stunden wurde die erste Lesung unterbrochen. Elf Anträge stehen noch aus. So bleibt vor allem eines: Es wurde viel diskutiert, aber längst nicht alles erledigt. Von der Badehose über personelle Wechsel bis zur Zukunft der BLKB war thematisch einiges dabei. Und eines ist sicher: Die BLKB-Initiative wird uns auch nach den Herbstferien noch beschäftigen.
Nadine Jermann, Landrätin FDP, Buus
EVP
Die Mitte
Spiegel hält den Spiegel vor
Ein Baselbieter Staatsmann mit Leib und Seele
Geschätzte Leserinnen und Leser. Diese Sitzung sorgte vom Anfang bis zum Ende für (An-)Spannung. Bereits zu Beginn lag ein Knistern in der Luft, waren diverse Medienkameras in Position gestellt. Ich gehe davon aus, das ihnen gebotenen Polit-Spektakel überbot ihre Erwartungshaltungen. Dass Regierungsrat Toni Lauber seinen Rücktritt als Regierungsrat auf Ende Amtsperiode ankünden würde, war ja schon zuvor durchgesickert. Lauber meinte, er sei mit zwei lachenden Augen angetreten und würde mit Aussicht auf mehr Freizeit auch mit zwei lachenden gehen, stellte jedoch auch klar, keine Minute der verbleibenden Zeit vorzeitig in die Hängematte zu liegen. Dass auch der Landrat keine Ferienstimmung erwecken sollte, stellte unmittelbar zuvor indirekt auch Landratspräsi Andi Dürr klar. Mit Verweis auf an der letzten Sitzung präsentierten
Äusserlichkeiten wie auch Äusserungen appellierte er an eine dem Amt und Repräsentationsfunktion angemessene Wort- und Kleiderwahl. Die nächste Knallpetarde zündete Peter Riebli beim Bereinigen der Traktandenliste. Als Mitinitiant der formulierten Gesetzesinitiative «BLKB – die Bank für’s Baselbiet» stellte er den Antrag, die erste Lesung dieser Initiative abzusetzen. Mit dem Geschäft sei so lange zu warten, bis der Subko-Bericht über die Bank vorliege. Es kam zu einer längeren pro und contra Debatte, in welcher die seitens Mitinitiantin Christine Frey vorgebrachte Ankündigung von 15 Änderungsanträgen im Falle einer Beratung eher als Drohgebärde, denn als Sachargument wirkte. Der Landrat liess sich nicht um den Finger wickeln und startete am Nachmittag mit der Beratung. Die ersten vier Anträge wurden alle
abgewiesen, weil sie inhaltlich kaum zu überzeugen vermochten. Überzeugt hat jedoch nicht zuletzt die Sachlichkeit von Florian Spiegel, dem Präsidenten der vorberatenden Finanzkommission. Er hielt den Initianten mehrfach den Spiegel vor, indem er aufzeigte, dass vorgetragene Einwände von der Kommission sorgsam geprüft worden waren. Umklammert wurde die Sitzung durch den Regierungsrat: Starteten wir mit der Ankündigung von Toni Lauber und der Anlobung von Matthias Liechti, schlossen wir sie mit Standing Ovations beim Abschied von Isaac Reber.
Andrea Heger, Landrätin EVP, Hölstein
Staatsmännisch. Dieses Adjektiv scheint ganz speziell auf dich zugeschnitten zu sein. Geradlinig, souverän, rhetorisch brillant, widerstandsfähig wie Teflon und krisenresistent. Ja, lieber Toni, mit dir verliert das Baselbiet nicht nur einen Regierungsrat, sondern einen Staatsmann mit Herzblut. Als du 2013 dein Amt antratst, befanden sich die Kantonsfinanzen in einer schwierigen Lage. Rigorose Sparmassnahmen brachten dir in den ersten Jahren den Vorwurf ein, du würdest mit dem «Rasenmäher» sparen. Doch mit deiner klaren Führung hast du den Haushalt saniert und Sparmassnahmen umgesetzt, die politisch und gesellschaftlich umstritten waren. So hast du auch die Löhne der Kantonsangestellten gekürzt und Stellen gestrichen. 2017 schrieb das Baselbiet erstmals seit Jahren wieder
schwarze Zahlen. Das Programm zur Stärkung der finanziellen Steuerung, die Totalrevision des Finanzhaushaltsgesetzes, der Aufgabenund Finanzplan, die Unternehmens- und Vermögenssteuerreform oder die Sanierung der Pensionskasse stehen beispielhaft für wichtige Geschäfte deiner Amtszeit. Heute steht das Baselbiet finanziell stabil da, auch wenn die Herausforderungen in den nächsten Jahren nicht kleiner werden. Doch politische Leistungen allein beschreiben dich nur unvollständig. Beeindruckt hat mich deine ruhige und souveräne Art. Auch wenn es ungemütlich wurde, bliebst du gelassen, hast dich hingestellt und Verantwortung übernommen – oder so lange argumentiert und geredet, bis die meisten Gegner eingeknickt sind. Deine grosse Erfahrung, dein
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politisches Gespür und deine Fähigkeit, auch komplexe Geschäfte verständlich zu erklären, werden fehlen. Bei dir, Toni, wusste man immer, woran man war. Und man spürte: Dieser Mann ist mit Leib und Seele Regierungsrat. Nun hast du dich entschieden, nach 14 Jahren als Regierungsrat bei den nächsten Wahlen nicht mehr anzutreten. Für viele war der Zeitpunkt unerwartet, doch für dich war klar: «Servir et disparaître» – dienen und gehen. Ganz staatsmännisch eben.
Pascal Ryf, Landrat und Fraktionspräsident Die Mitte, Oberwil
Grüne
SVP
Piraterie
Mahnfinger, Sesselrücken und Kantonalbank-Diskurs
SA: Eine wirklich denkwürdige Sitzung! Zuerst verabschiedeten wir an der Fraktionssitzung unseren Regierungsrat Isaac Reber – ein grosses Dankeschön für seinen langjährigen, engagierten Einsatz. Und dann gleich zu Beginn der Landratssitzung die Ankündigung von Toni Lauber, bei den Wahlen im April nicht mehr anzutreten. Das hat eingeschlagen. FD: Ja, das sorgte für Wirbel – die Medien wollten sofort Stellungnahmen. Aber das Hauptthema des Nachmittags war die Initiative «BLKB – die Bank fürs Baselbiet». SA: Nach dem Radicant-Fiasko ist es verständlich, dass eine stärkere Kontrolle gefordert wird. Aus Fehlern muss man lernen, und die bestehenden Regeln prüfen und gegebenenfalls anpassen. Die Frage ist: Wie strikt müssen diese sein? FD: Mein Fahrlehrer sagte mir einst: Wer ins Schleudern kommt, gibt meistens zu viel Gegensteuer
und provoziert so einen viel schlimmeren Unfall. Genau das droht hier. Die Initiative schiesst übers Ziel hinaus. SA: Das ist unser Punkt. Wir Grüne sind keine Verbotspartei, sondern setzen die Leitplanken mit Augenmass. Die Initiative schränkt den Geschäftskreis der BLKB zu stark ein und vermischt die Governance. Das Recht zur Sonderuntersuchung und zur Wahl des Bankrates gehört zum Regierungsrat – nicht zum Landrat. FD: Zudem solle die Bank sich wertneutral verhalten. Was heisst das? Soll alles erlaubt sein, was Geld bringt? Wohl kaum, gerade eine Bank muss Werte haben. Als Kantonalbank muss sie sich auch an den Strategien und Zielen des Kantons ausrichten. SA: Der Gegenvorschlag ist da zielführender: risikobasierte Abgeltung der Staatsgarantie, klare Organisationsregeln und Verantwortungen, Vergütungsvorgaben
Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502
Auflage: 42 282 Exemplare (WEMF beglaubigt). Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags. Abonnement: Fr. 58.– jährlich Fr. 31.– halbjährlich
in der Eigentümerstrategie. Die Finanzkommission hat ihn einstimmig gutgeheissen – das sagt alles. FD: Umso erstaunlicher, was dann passierte: Landratsmitglieder aus SVP, FDP und Mitte – gleichzeitig Teil des Initiativkomitees – kaperten regelrecht unsere Sitzung und versuchten mit 15 Anträgen, den Gegenvorschlag nach ihrem Willen umzubiegen. SA: Das ist kein faires parlamentarisches Vorgehen. Nach über zwei Stunden musste der Präsident die Debatte auf Oktober vertagen. Wir bleiben klar beim Gegenvorschlag – er ist der richtige Weg.
Stephan Ackermann und Fredy Dinkel, Landräte der Grünen
Ein Landratstag kann mehr in sich bergen, als sich aus der Einladung erahnen lässt. Dies zeigte die Sitzung vom 24. September. Gleich zum Start, vor der Beratung der Geschäfte, sah sich Landratspräsident Andreas Dürr veranlasst, den Landratsmitgliedern wieder einmal die Grundsätze zu Kleidung und sprachlichem Ausdruck im Rat in Erinnerung zu rufen. Bei beidem sei Anstand gefragt. Vulgär- und Gossensprache gehörten genauso wenig in den Ratssaal wie Beleidigungen. Zwar bestehe keine Krawattenpflicht, aber von allen werde doch eine anständige Bekleidung erwartet. Der Landrat sei keine Schulreise- oder Wandergruppe. Da hat er recht, der Landratspräsident! Für einen nicht traktandierten Paukenschlag sorgte dann Regierungsrat Anton Lauber mit der Bekanntgabe, dass er bei den nächsten Wahlen nicht mehr zur
Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98
Herausgeberin CH Regionalmedien AG Redaktionsleitung
Marc Schaffner
Redaktion Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)
Lisa Kwasny, lisa.kwasny@chmedia.ch Telefon 061 927 26 99
Druck
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Verfügung stehe. Es solle sich aber niemand zu früh freuen: Bis zu seinem letzten Regierungstag am 30. Juni 2027 werde er weder von seinem Engagement noch von seiner bisherigen Linie abweichen. Dann beantragte Landrat Peter Riebli die Sistierung von Traktandum 20, Gesetzesinitiative «BLKB – die Bank fürs Baselbiet». Es mache keinen Sinn, diese und den Gegenvorschlag zu beraten, ohne die Resultate der Tätigkeit der Parlamentarischen Untersuchungskommission zu kennen. Die Impulse aus dem PUK-Bericht müssten in die Diskussion dieses Geschäftes einfliessen können. Leider stimmten nur 31 Ratsmitglieder diesem logischen Antrag zu. 52 Stimmende beharrten auf der sofortigen Beratung, «sans être en connaissance de cause». Somit dürfte ein politisches Werk gemäss dem folgenden Sprichwort zu erwarten sein: «Meister! Die Arbeit ist getan, darf ich sie
wieder flicken?» Nach den mehr als halbstündigen Präliminarien gelang dem Rat mit der Anlobung von Regierungsrat Matthias Liechti der Einstieg in die Sachgeschäfte. Damit war sichergestellt, dass der neugewählte SVP-Regierungsrat sein Amt am 1. Oktober planmässig antreten kann. Zum Wechsel in der Leitung der Bau- und Umweltschutzdirektion gehörte natürlich auch die gleichzeitige Verabschiedung von Regierungsrat Isaac Reber. PS: Die Beratung der BLKB-Vorlage wurde nach nur wenigen der total 15 vorliegenden Anträge unterbrochen. Ermunternde Aussichten!
Inserate
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Montag, 16.00 Uhr Dienstag, 10.00 Uhr Montag, 10.00 Uhr
Markus Meier, Landrat SVP, Ormalingen
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Oberbaselbiet
ObZ
Donnerstag, 1. Oktober 2026
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Baselbieter Finanzen sind im Gleichgewicht Liestal Trotz roter Zahlen geht es aufwärts, doch es bestehen auch Risiken Beat Eglin
Letzte Woche präsentierte der im nächsten Jahr abtretende Regierungsrat und Finanzdirektor Anton Lauber den Ausgaben- und Finanzplan (AFP) 2027 bis 2030. Trotz teilweise roten Zahlen geht es mit den Baselbieter Finanzen aufwärts. Durch verschiedene Initiativen bestehen aber auch finanzielle Risiken. Aus 46 Millionen Minus soll im laufenden Jahr ein Plus von 106 Millionen werden. Nach zwei defizitären Jahren mit 14 und 29 Millionen Defizit werden die Zahlen wieder deutlich schwarz. Durch gute Jahre konnte das Eigenkapital per Ende 2025 auf 824 Millionen erhöht werden. Mit der Rückzahlung der Pensionskassenschuld ist der Kanton mit sechs Tranchen oder 333 Millionen im Vorsprung. Durch höhere Steuereinnahmen und höhere Ausschüttungen der Nationalbank liegt das Jahresergebnis 2025 über dem Budget. Ein Wachstum von 82 Millionen Im Budget 2027 wird mit höheren Steuereinnahmen von 125 Millionen gerechnet. Davon entfallen 90 auf Einkommenssteuern natürlicher Personen und 23 auf Grundstückgewinnsteuern. In den Jahren 2028 bis 2030 wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 82 Millionen erwartet. Von 2027 bis 2030 sollen der Aufwand jährlich um 1,1 Prozent zunehmen und der Ertrag um 2,5 Prozent. Durch diese Konstellation kann die Aufwandzunahme durch die höheren Erträge kompensiert werden. Politische, wirtschaftliche und
Der Maturjahrgang 1966.
Fotos: zVg
Sie beeindruckten damals die Experten 1966–2026 Der erste Baselbieter Maturjahrgang Fortsetzung von Seite 1
Bald soll der Kanton aus den roten Zahlen herauswachsen.
geopolitische Risiken sind im Finanzplan nicht enthalten. Sie stiegen von zehn auf deutlich über 100 Millionen. 16 Initiativen der Wirtschaftskammer könnten ungeahnte Folgen für die Kantonsfinanzen haben. Grössere Gefahr sieht Lauber auch von der Umverteilungsinitiative der SVP und der Gemeinden (Bankgewinn-Initiative). Das könnte enorme Umwälzungen ergeben, die schwierig zu bewältigen sind. Ein neuer Leistungsvertrag mit der Universität steht an und der Bund plant Kürzungen. Steuererhöhungen sind für Lauber kein Thema. Ein Prozent macht bei den natürlichen Personen etwa 14 Millio-
Auch Fred Schweingruber hat die D-Matur gemacht. Viele Frauen hätten diesen Typus gewählt, weil sie gewusst hätten, dass sie danach direkt ans Lehrerseminar gehen wollten. So hätten alle aus der Klasse, ausser einem, der Arzt geworden sei, «etwas Richtung Schule» gemacht. Die «Buben» aus seiner Klasse träfen sich regelmässig, manchmal auch zusammen mit den «Mädchen». Positiv ist Fred Schweingruber auch das 50-Jahre-Jubiläum vor zehn Jahren auf dem Schloss Wildenstein in Erinnerung, damals sei auch ein Lehrer dabei gewesen. In der «Pfrund» blieb das Gymnasium nur ein Jahr, später wurde es in die Pavillons verlegt, die an der Rosenstrasse und an der Kasernenstrasse immer noch bestehen, bis schliesslich der Neubau an der Friedensstrasse erstellt wurde.
Foto: B. Eglin
nen aus. In den letzten zehn Jahren wurden 800 Millionen Schulden abgebaut. Im vierjährigen Finanzplan ist eine Neuverschuldung von 221 Millionen vorgesehen. Durch das solide Eigenkapitalpolster ist man aber weit weg vom Warnwert oder der Schuldenbremse. Deutlich mehr kosten Gesundheit, Soziales, Bildung, Sicherheit und öffentlicher Verkehr. Durch die Individualbesteuerung ab dem 1. Januar 2032 muss das Steuersystem geändert werden. Spätestens dann soll das Baselbiet im Vergleich zu den Nachbarkantonen steuerlich attraktiver werden und von den hintersten Plätzen verschwinden.
Viele der 52 Maturand/-innen von 1966 haben als Lehrkräfte gearbeitet, auf sämtlichen Schulstufen, ausserdem hat der Jahrgang einen Landschreiber, einen Kantonschemiker, einen Kantonsgeologen und einen Kantonsgeometer hervorgebracht sowie mit Jörg Schild einen Regierungsrat, allerdings für den Kanton Basel-Stadt.
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Oberbaselbiet
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Neue Linien fürs Baselbiet Energie, Klima oder Wasser gefasst. Diese sollen nun in ein aktualisiertes Raumkonzept einfliessen. Auch das Kapitel Verkehr und Mobilität wird um neue Themen ergänzt, wie beispielsweise um die Hierarchie des Radroutennetzes mit der Unterscheidung von Velovorzugsrouten und Freizeitveloverkehr. Mit der vom Regierungsrat verabschiedeten ersten kantonalen Mobilitätsstrategie legt der Kanton fest, wie sich das Verkehrssystem bis 2040 entwickeln soll. Dabei soll der öffentliche Verkehr weiter gestärkt und ausgebaut werden, Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende sollen sichere und durchgängige Wege erhalten und der motorisierte Individualverkehr wird effizienter organisiert und alternative Antriebe gefördert. Ausserdem setzt der Kanton auf neue Technologien und eine
Rotnasen-Energie
bessere Vernetzung, schliesslich will er Verkehr und Raumplanung besser aufeinander abstimmen. 27 von 39 Kernmassnahmen sind neu, die Umsetzung beginnt ab 2027 etappenweise. Ein zentrales Ziel der Strategie ist die Senkung der Treibhausgase. Die Gesamtüberprüfung des Kantonalen Richtplans erfolgt in einem zweiten Teilpaket. Dieses stellt die Weiterentwicklung der Siedlungs-, Arbeits- und Entwicklungsgebiete, den Bereich Landschaft und die Energieversorgung in den Fokus. Ausserdem setzt der Kanton die neuen Bundesvorgaben zum Bauen ausserhalb der Bauzonen (RPG 2) um. Die öffentliche Vernehmlassung zum ersten Teilpaket und zur Anpassung 2026 dauert bis Ende Januar 2027. Die Vernehmlassungsunterlagen können auf der Webseite des Kantons heruntergeladen werden. ObZ
Landratssaal bis August 2027 zu Die Sanierungsarbeiten im Landratssaal in Liestal werden voraussichtlich eine längere Zeit in Anspruch nehmen. Wie die Bau- und Umweltschutzdirektion schreibt, wird der Saal bis Ende August 2027 geschlossen bleiben und somit dem Parlament nicht zugänglich sein. Weitere Untersuchungen werden zeigen, ob das Foyer, die Cafeteria und die drei Sitzungszimmer im zweiten und dritten Stock früher freigegeben werden können. Grund dafür sind Feuchtigkeit und Pilzbefall im ältesten Gebäudeteil, der
zwischen 1775 bis 1779 erstellt und 1834 aufgestockt wurde. Dort hat sich vor einigen Wochen die 2002 montierte Deckenverkleidung überraschend gelöst, wodurch das Problem ersichtlich wurde. Untersuchungen zeigen, dass in unerwünschten Hohlräumen im Bereich der Balkone und Balkontüren Regenwasser eingedrungen ist. Mehrere Holzbalkenköpfe sind verfault und Holzoberflächen nicht mehr intakt. Ausserdem wurde in zwei Räumen der Echte Hausschwamm festgestellt. Der Ursprung
vieler Schäden sei auf die Zeit kurz nach dem Bau dieses Gebäudeteils zurückzuführen. Sie seien von aussen nicht sichtbar gewesen. In den kommenden Wochen wird das Schadensausmass genauer untersucht. Parallel dazu arbeitet die Baudirektion ein Sanierungskonzept aus. Die Sanierungsarbeiten sollen im November beginnen. Die Mitarbeitenden der Landeskanzlei und des Generalsekretariats der Sicherheitsdirektion können ihrer Arbeit indessen weiter vor Ort nachgehen. ObZ
Lauber geht und das Rennen ist lanciert Bürgerliche Allianz Letzten Donnerstag, gleich zu Beginn Kaum war der Satz verklungen, begann will Ständeratssitz der Landratssitzung, liess Anton Lauber das Stühlerücken. Die Mitte will Laubers die Katze aus dem Sack. «Ich werde zu den Wahlen 2027 nicht mehr antreten», sagte der 65-jährige Allschwiler. Seit 13 Jahren führt der Mitte-Politiker die Finanz- und Kirchendirektion. Er gehe mit «zwei lachenden Augen», sagt Lauber. «Meine Familie hat auch ein Recht darauf, dass ich wieder mehr zu Hause bin.»
Sitz verteidigen. Die FDP prüft eine zweite Kandidatur neben Markus Eigenmann. Die SP-Geschäftsleitung schlägt der Delegiertenversammlung eine zweite Kandidatur neben Kathrin Schweizer vor. Auch Grüne und GLP melden Interesse an. Gewählt wird am 11. April 2027. ObZ
Mitte, FDP und SVP wollen den Baselbieter Ständeratssitz in bürgerliche Hände zurückholen. Das gab die Bürgerliche Allianz letzte Woche an einer Medienkonferenz bekannt. Ihr gemeinsamer Kandidat für 2027 ist Mitte-Landrat Pascal Ryf. Heute hält Maya Graf von den ObZ Grünen den Sitz.
Baselbiet will keine Änderung bei der Mehrwertabgabe Das Baselbieter Stimmvolk hat mit 68 Prozent die formulierte Gesetzesinitiative «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe» abgelehnt. Auch beim Gegenvorschlag des Landrats hat eine Mehrheit von 56 Prozent Nein gestimmt. Damit bleibt es bei der heutigen Praxis: Eine Mehrwertabgabe wird nur bei Einzonungen geregelt. Für Um- und Aufzonungen können die Gemeinden die Mehrwertabgabe selbst regeln. Die Initiative hätte bei Umzonungen eine
Mehrwertabgabe von höchstens 30 Prozent des Bodenmehrwerts geregelt. Zudem hätte die kantonale Steuerverwaltung den Planungsmehrwert bei Einund Umzonungen schätzen müssen. Eine Mehrwertabgabe für Aufzonungen wäre nicht geregelt gewesen. Der Gegenvorschlag hätte zusätzlich die Mehrwertabgabe auch bei Aufzonungen geregelt. Die Gemeinden hätten bei Umund Aufzonungen eine Abgabe von höchstens 30 Prozent erheben können.
Die Einnahmen wären zu 90 Prozent an die Gemeinden und zu 10 Prozent an den Kanton gegangen. Die Stimmbeteiligung betrug rund 38 Prozent. Beide eidgenössische Volksinitiativen wurden im Kanton Basel-Landschaft deutlich abgelehnt. Die Stimmbeteiligung bei der Neutralitätsinitiative wie auch bei der Ernährungsinitiative lag bei 43 Prozent. ObZ abstimmungen.bl.ch
Zwei neu besetzte Chefarztpositionen am KSBL Das Kantonsspital Baselland (KSBL) besetzt zwei Chefarztpositionen neu: • Dr. med. David Dashti übernimmt per 1. Februar 2027 die Leitung des Instituts für Radiologie und Nuklearmedizin. • Dr. med. Hardy Hüttemann wird per 1. April 2027 Chefarzt der Klinik Rehabilitation im Zentrum für Altersmedizin und Rehabilitation. Sie folgen auf einen langjährigen Chefarzt beziehungsweise einen langjährigen stellvertretenden Chefarzt, die 2027 in den Ruhestand gehen. Kantonsspital Baselland
Letzte Woche war ich in einem Kurs. Oder besser gesagt in meinem Ausbildungskurs zur Rotnasenfrau, genauer gesagt zur Clownin! Nie im Leben, vielleicht als Kind einmal, als Wünsche und Träume noch irgendwie grenzenlos waren, hätte ich mir vorstellen können, dass ich einmal Clownin werde. Mit Clowns verbinden die meisten Menschen wohl eher Zirkus oder sogar einen Horrorfilm oder sehen den Clown vor sich, der am Strassenrand steht und die langen Ballone verbiegt. In meiner Ausbildung verbinden wir Clownsein mit Theologie, mit Haltung und Achtsamkeit. Damit, wie man aufeinander zugeht und reagiert. Nie herablassend und immer wohlwollend. Der Clown ist eine wunderbare Figur, die das Scheitern akzeptiert, sich davon jedoch nicht dirigieren lässt. Stolpersteine sind da, um was daraus zu bauen. «Im Mittelalter gab es Mysterienspiele mit närrischen Rollen in Kirchen und auf Marktplätzen, Jesus wurde auch schonmal als Clown bezeichnet (unter anderen von Harvey Cox) und die Chris-
ten in der Bibel als Narren und Närrinnen (1 Korinther 3,16). Mich leitet, dass es zwischen dem christlichen Menschenbild und dem, was Clowns verkörpern, grosse Übereinstimmungen gibt. Das Scheitern gehört dazu, das Staunen, die Neugierde, die Aufmerksamkeit im Augenblick, der hoffnungsvolle Umgang mit ausweglosen Situationen, die pure Lebensfreude, Mut und Freiheit», sagt Gisela Mattiae, die Theologin und Clownin die seit Jahren Ausbildungskurse leitet, auch meinen. Ja, mit diesem Blick sieht man vieles anders. Und das tut unheimlich gut. Das ist eine herzliche Einladung, ab und zu in Gedanken sich eine rote Nase aufzusetzen und mit dieser RotnasenEnergie liebevoll anders zu reagieren – auf die Menschen, die einem etwas abverlangen, auf herausfordernde Situation, auf Konflikte oder auf das Kind, das einfach nicht folgt, den Haushalt oder die Arbeit. Der Clown in Ihnen weiss schon, wie es geht. Ich wünsche Ihnen viel Spass dabei. Sabine Brantschen Katholische Pfarrei Bruder Klaus, Oberdorf
Im Gedenken
Claudio Lupi Mit grosser Betroffenheit nimmt die Gemeinde Lampenberg Kenntnis vom Hinschied von Claudio Lupi, welcher kurz vor seinem 81. Geburtstag verstorben ist. Claudio Lupi ist in jungen Jahren mit seiner Frau Bea nach Lampenberg gezogen und hat sich viele Jahre mit grossem Engagement und Herzblut für das Gemeindeleben und ihre Menschen eingesetzt. Er war eine Persönlichkeit, welche nicht nur Verantwortung übernahm, sondern sie mit grosser Ernsthaftigkeit und persönlichem Einsatz lebte. Von 1980 bis 1996 gehörte er dem Gemeinderat an. Von diesen stolzen sechzehn Jahren amtete er zehn Jahre als Gemeindepräsident. In seiner Wirkungszeit hat er sich mit viel Umsicht, Besonnenheit und Verantwortungsbewusstsein für die Anliegen der Gemeinde eingesetzt und mit vielen Projekten zum Gedeihen des Gemeindelebens beigetragen. Auch über seine politische Tätigkeit hinaus war Claudio Lupi vielfältig engagiert. So setzte er sich im Anschluss an seine Gemeinderatstätigkeit während mehreren Jahren in der Sozialhilfebehörde ein, davon die meiste Zeit als Präsident. Claudio liebte von jeher die Geselligkeit und das Vereinsleben war ihm wichtig. Er war im Schützenverein und seine Passion war der Gesang. So war er schon bald im Gemischten Chor als Sänger und auch als Theaterdarsteller engagiert. Auch hier übernahm er als Vorstandsmitglied oder Präsident zahlreiche Aufgaben und seine Vernetzung in der Region bescherten der Gemeinde Lampenberg manch schönes musikalisches Erlebnis. Vor einigen Jahren erfüllte sich Claudio den Wunsch das Jodeln zu erlernen und trat dem regionalen Jodlerklub Hohwacht bei, was ihn mit grosser Freude erfüllte. Besonders wertvoll ist, dass selbst die nächsten Generationen von Claudios
Schaffenskraft profitieren konnten und so durften die Kinder von Lampenberg alle zwei Jahre ein von ihm und seinem Team ins Leben gerufene Skilager erleben. Diese Lager haben ihm grossen Spass gemacht. Glücklicherweise konnte er die Organisation erfolgreich weitergeben und das Skilager hat bis heute einen hohen Stellenwert in der Gemeindeagenda. Zu den Kindern hatte er einen guten Draht, dabei blieb er stets besonnen und konnte auch mit seinem feinen Humor für machen lustigen Moment sorgen. Claudio Lupi war ein geselliger Mensch, dem die Begegnung mit anderen viel bedeutete. Neben all seinem Engagement wusste er auch die schönen Seiten des Lebens zu schätzen. Ein feines Essen, das er gerne mit seiner Ehefrau Bea zubereitete, ein guter Tropfen Wein gehörten für ihn ebenso zu einem schönen Tag, wie gute Gespräche und das Zusammensein mit anderen Menschen. Mit Claudio Lupi verliert unsere Gemeinde einen Menschen, der sich über viele Jahre mit grosser Hingabe und persönlichem Einsatz für das Gemeinwohl engagiert hat. Sein Wirken, seine herzliche und besonnene Art, sowie seine Bereitschaft immer das Beste aus einer Situation zu machen, werden in bester Erinnerung bleiben. Leider stellte ihn seine Gesundheit schon längere Zeit immer wieder vor heftige Herausforderungen und so kam es, dass er sich seit dem Tod seiner Frau Bea vermehrt zurückzog. Die Gemeinde Lampenberg dankt Claudio Lupi für alles, was er für das Dorf und ihre Menschen geleistet hat. Wir danken ihm für seine Lebens- und Wirkungszeit, welche er grosszügig verschenkt hat und sprechen seinen Angehörigen unser herzlichstes Beileid aus. Wir werden Claudio Lupi in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten. Gemeinderat Lampenberg
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Dr. med. David Dashti.
Fotos: zVg
Dr. med. Hardy Hüttemann.
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Betrachtung zur Woche
Raumplanung Erstmals seit 2009 prüft der Kanton seinen Richtplan gesamthaft Mit dem Kantonalen Richtplan (KRIP) definiert der Kanton seine angestrebte räumliche Entwicklung und koordiniert Veränderungen an diesem Raum. Erstmals seit seinem Erlass 2009 prüft und aktualisiert der Kanton den Richtplan gesamthaft. Grund dafür ist, dass sich seither sowohl die räumlichen Verhältnisse wie auch die rechtlichen und strategischen Rahmenbedingungen veränderten. Den Entwurf der entsprechenden Landratsvorlage hat der Regierungsrat in die öffentliche Vernehmlassung geschickt. Das schreibt der Kanton Basel-Landschaft in einer Medienmitteilung. Im ersten Teilpaket überarbeitet der Kanton das Raumkonzept sowie den Sachbereich Verkehr und Mobilität. Seit der Einführung des letzten Raumkonzepts 2019 hat der Kanton neue Strategien unter anderem in den Bereichen
Donnerstag, 1. Oktober 2026
der Friedhofkapelle Liestal statt. Die Beisetzung findet im engsten Fami lienkreis statt. Oberdorf Mustafa Kamer, geb. 10. Januar 1945, von Liestal BL. Die Beisetzung fand am 29. September um 11 Uhr in Liestal statt.
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Oberbaselbiet
ObZ
Kanton will die Gemeinden im Asylbereich entlasten Teilrevision Regierungsrat schlägt Übergangslösung Der Regierungsrat hat die Teilrevision des Sozialhilfegesetzes nach der Vernehmlassung zuhanden des Landrats verabschiedet. Mit einer befristeten Übergangslösung für die Jahre 2027 und 2028 soll der Kanton die finanziellen Auswirkungen des Entlastungspakets 2027 des Bundes auf die Baselbieter Gemeinden mit rund 28 Millionen Franken abfedern. Damit will der Regierungsrat die Gemeinden finanziell entlasten und zugleich den Handlungsspielraum schaffen, um gemeinsam mit ihnen eine langfristige Neuordnung der Aufgaben und Finanzierungsstrukturen im Asylbereich zu erarbeiten. Mit dem im Januar 2027 in Kraft tretenden Entlastungspaket 2027 (EP27) kürzt der Bund unter anderem die Dauer seiner finanziellen Beteiligung an den Sozialhilfekosten im Asylbereich. Dies führt zu erheblichen Mindereinnahmen bei den Baselbieter Gemeinden, die für die Sozialhilfe zuständig sind. Der Regierungsrat legt dem Landrat nun eine gesetzliche Grundlage für eine befristete Übergangslösung für die Jahre 2027 und 2028 vor, um die Gemeinden gezielt finanziell zu entlasten: Der Kanton soll sich mit rund 28 Millionen Franken an den wegfallenden Bundesabgeltungen beteiligen. Die Übergangslösung soll überdies den notwendigen Handlungsspielraum schaffen, um für die Zeit ab 2029 im Rahmen des laufenden Projekts «Optimierungen im Asylbereich» das kanto-
nale Asyl- und Flüchtlingssystem neu aufzustellen. Vorlage von VBLG, Gemeinden und Parteien gestützt In der Vernehmlassung wurde die vom Regierungsrat vorgeschlagene Übergangslösung vom Verband Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) und von den Gemeinden begrüsst. 31 Gemeinden haben eine eigene Vernehmlassungsantwort eingereicht, in der sie die Vorlage unterstützen. Die restlichen 55 Gemeinden schliessen sich stillschweigend der unterstützenden Vernehmlassungsantwort des VBLG an. Seitens Parteien sind fünf Vernehmlassungsantworten eingegangen, welche die Vorlage ebenfalls begrüssen. Die vorgeschlagene Übergangslösung stösst somit insgesamt auf breite Akzeptanz. Daher wurden an der in die Vernehmlassung gegebenen Vorlage keine inhaltlichen Anpassungen vorgenommen. Übergangslösung für 2027 und 2028 Mit dem EP27 entfallen ab 2027 Bundesabgeltungen für Personen mit Schutzstatus S und vorläufig aufgenommene Personen, die sich seit mehr als 5 Jahren in der Schweiz aufhalten und für die bis anhin während 10 beziehungsweise 7 Jahren Gelder ausgerichtet wurden. Für die Gemeinden entstehen dadurch schätzungsweise Mindereinnahmen von rund 13,9 Mil-
lionen Franken im Jahr 2027 und rund 24,1 Millionen Franken im Jahr 2028. Mit der Vorlage legt der Regierungsrat dem Landrat die gesetzlichen Grundlagen für eine befristete Übergangslösung für die Jahre 2027 und 2028 vor, die das bestehende Abgeltungssystem im Asylbereich ergänzt. Die ergänzende Abgeltung wird für Personen mit Schutzstatus S sowie vorläufig aufgenommene Personen mit einer Aufenthaltsdauer zwischen fünf und sieben Jahren ausgerichtet. Dabei wird sowohl die tatsächliche Belastung als auch die Aufgabenerfüllung der Gemeinden berücksichtigt. Kantonsbeteiligung von 28,2 Millionen Franken Für die Umsetzung der Übergangslösung beantragt der Regierungsrat dem Landrat für die Kantonsbeteiligung ein Kostendach von insgesamt 28,2 Millionen Franken: 10,4 Millionen Franken für das Jahr 2027 sowie 17,8 Millionen Franken für das Jahr 2028. Mit der ergänzenden kantonalen Abgeltung kann ein Grossteil der durch das EP27 verursachten Mindereinnahmen der Gemeinden kompensiert werden. Wenn zudem die Entlastung durch die individuelle Prämienverbilligung berücksichtigt wird, die für Personen ausgerichtet wird, für die keine Bundesabgeltungen mehr fliessen, ergibt sich für die Gemeinden eine weitgehende Abfederung der zusätzlichen finanziellen Belastung. Landeskanzlei
Donnerstag, 1. Oktober 2026
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Schluss mit PDF: Energienachweise laufen neu über eine Plattform Der Kanton Basel-Landschaft verfolgt die Strategie, die Verwaltung digital umzurüsten. Sie ist im kantonalen Aufgaben- und Finanzplan als Schwerpunkt verankert. Ein Schritt auf diesem Weg ist die Einführung der Plattform «Even». Dort sollen Energienachweise und Ausnahmegesuche für Bauvorhaben neu digital eingereicht und bearbeitet werden. Die bisher verwendeten PDF-basierten Nachweise werden damit abgelöst, wie die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) des Kantons in einer Medienmitteilung schreibt. Die Plattform «Even» würde insbesondere bei komplexeren Bauvorhaben mit mehreren Energienachweisen und unterschiedlichen verantwortlichen Unternehmen Vorteile bieten. So würden die einzelnen Nachweise gezielt den zuständigen Personen zugewiesen
und unabhängig voneinander bearbeitet werden. Dadurch würden Medienbrüche und manuelle Arbeitsschritte reduziert und der Prozess von der Einreichung bis zur Freigabe vereinfacht und beschleunigt. Das Projekt ist als Zusammenarbeit von 25 Kantonen entstanden. Durch die koordinierte Entwicklung und gemeinsame Projektausschreibung konnten Synergien genutzt und Kosten eingespart werden. Auch für Unternehmen, die energietechnisch relevante Bauvorhaben in mehreren Kantonen begleiten, bietet die gemeinsame Plattform gemäss Medienmitteilung einen wichtigen Vorteil: Sie haben nun eine Plattform zur Verfügung, auf der sie alle erforderlichen Energienachweise für verschiedene Kantone einreichen und ObZ bearbeiten können.
Gefahren für Tiere im Herbst Im Herbst sollten Tierhalterinnen und Tierhalter besonders aufmerksam sein, schreibt die Stiftung Tierschutz beider Basel Schweiz (TBB). So würden Hunde gerne mit Nüssen spielen. Die darin enthaltenen Stoffe könnten jedoch zu Magen-Darm-Problemen, Krämpfen oder sogar Lähmungen führen. Auch Walnüsse seien tückisch, weil Schimmelplize darin das Nervensystem angreifen und die Schale das Maul und den Verdauungstrak verletzten kann. Eiben, Herbstzeitlose oder Tollkirschen seien ebenfalls gefährlich. Der TBB empfiehlt, giftige Pflanzen und Pilze aus dem eigenen Garten zu entfernen und die Hunde beim Spaziergang durch den Wald an der Leine zu
führen. Das ist auch aus einem anderen Grund zu empfehlen: im Herbst sind Rehe, Füchse und Igel besonders aktiv, um Winterreserven anzulegen. Es gilt, diese Tiere ebenfalls zu schützen. Der TBB weist darauf hin, dass Amphibien wie Frösche oder Kröten zurzeit frostfreie Verstecke für den Winter suchen. Dabei geraten sie oft in Kellerschächte oder Treppenabhänge, aus denen sie nicht herauskommen. Igel können in Pools oder Teiche fallen. Kontrollen und Ausstiegshilfen können das Leben der Tiere retten. Der TBB empfiehlt, Laubhaufen und vertrocknete Pflanzen liegen zu lassen, da sie einen Lebensraum für Wildbienen und Schmetterlinge darstellen. ObZ
Sport
Finale der Schweizer Turnliga fand in Liestal statt NKL Liestal Das Kunstturn- und Trampolinzentrum Liestal wurde von Turnveteranen und dem TV Ziefen unterstützt Spannung, starke Leistungen und eine volle Halle des Nordwestschweizerischen Kunstturn- und Trampolinzentrums Liestal (NKL): Das Finale der Schweizer Turnliga 2026 bot alles, was einen gelungenen Turnabend ausmacht. Vor heimischem Publikum erturnte sich das Team Baselland den hervorragenden dritten Rang. Doch die Saison ist noch nicht vorbei: Am 26. September wartete mit den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften in Genf der nächste Höhepunkt. Die Schweizer Turnliga ist ein noch junges Projekt im Schweizer Kunstturnen und sie entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter. Auch 2026 wurde das Format ausgebaut und brachte an fünf verschiedenen Austragungsorten Turner innen und Turner sowie Teams zusammen. Die wachsende Beteiligung und das zunehmende Interesse zeigen, dass sich die Liga immer stärker als attraktive Plattform für den Mannschaftswettkampf etabliert. Die Liga hat ihren ganz eigenen Charakter. Im Mittelpunkt stehen die direkten Duelle zwischen den Turnerinnen und Turnern. An jedem der sechs Geräte treten die Athletinnen und Athleten gegeneinander an und sammeln dabei wichtige Punkte für ihr Team. So wird aus jedem Gerät ein kleines Duell und aus vielen einzelnen Duellen entsteht am Ende ein spannender Mannschaftswettkampf. Auch das Teilnehmerfeld ist 2026 gewachsen. Neben den etablierten Ligateams aus Schaffhausen, Zürich, Aargau, der Zentralschweiz und der Ostschweiz ging in dieser Saison erstmals das Team Baselland an den Start. Starker Auftritt vor heimischem Publikum Die Trainigshalle des NKL war gut gefüllt, die Stimmung ausgelassen. Bei gelungenen Übungen wurde lautstark applaudiert und mitgefiebert. Das Team Baselland zeigte eine starke Mannschaftsleistung und sicherte sich am Ende den hervorragenden dritten Rang. Teamcaptain Janick Brunner führte die Mannschaft souverän durch den Wett-
In Liestal startete das Team Baselland in die Saison.
kampf und setzte zum Schluss am Reck nochmals ein besonderes Ausrufezeichen. Mit einer starken Übung unterstrich er seine wichtige Rolle innerhalb des Teams. Quentin Weber bestätigte seine starke Entwicklung und hat sich zu einer festen Grösse im Team Baselland entwickelt. Am Zittergerät Pferdpauschen zeigte er eine überzeugende Leistung und sammelte damit wichtige Punkte für die Mannschaft. Auch Benaja Munsch steuerte als routinierter Turner wertvolle Punkte bei. Gerade in einem Wettkampfformat, in dem einzelne Duelle über den Ausgang entscheiden können, waren solche Leistungen von grosser Bedeutung. Yannick Huber erwies sich am Boden und am Sprung als starke Ergänzung. Auch Levi Rüsch trug mit seinem Einsatz massgeblich zum guten Mannschaftsergebnis bei. Den TurnligaPokal sicherte sich das Team aus Schaffhausen. Aargau belegte den zweiten Rang.
Fotos: zVg
Bei gelungenen Übungen gab es Applaus.
Turnveteranen, viele Helfer und eine ordentliche Portion Grillduft Auf den Zuschauerrängen fanden sich zahlreiche bekannte Gesichter ein. Besonders schön war, dass auch viele Turnveteranen den Weg in die Rosenhalle fanden. Unter den Gästen befand sich unter anderem Kurt Althaus, Präsident der Turnveteranen-Vereinigung Baselland. Besonders aufgefallen sind auch die zahlreichen Turnerinnen und Turner des Turnvereins Ziefen, die das Team Baselland tatkräftig und lautstark unterstützten. Neben ihrer Unterstützung während des Anlasses halfen sie zudem engagiert beim Aufbau mit. Dieses Engagement zeigt die enge Verbundenheit und die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem TV Ziefen und dem Kunstturnen in der Region. Auch der NKL-Vorstand war zahlreich vertreten. Allerdings nicht nur mit Klatschhänden: Zwischen den Wettkämpfen wurde kräftig in der Festwirtschaft mitgeholfen, Getränke
wurden ausgeschenkt und am Grill für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Der Präsident des NKL, Christian Furler, richtete ein grosses Dankeschön an das gesamte Organisationskomitee unter der Leitung von Emanuel Senn und Sibille Odermatt sowie an alle Helferinnen und Helfer. Von der Organisation über die Betreuung bis hin zur Festwirtschaft, hinter einem solchen Anlass steckt enorm viel Arbeit, die für die Zuschauerinnen und Zuschauer oft unsichtbar bleibt. Ohne diesen grossen Einsatz wäre ein solcher Turnabend nicht möglich. Podest bei Wettkampf in Genf knapp verpasst Mit dem dritten Rang in der Turnliga ist diese Saison im Kunstturnen allerdings noch lange nicht Schluss. Am 26. September stand mit den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften (SMM) im Kunstturnen der nächste grosse Höhepunkt auf dem Programm. Die Elite des
Schweizer Kunstturnens traf sich im Centre sportif du Bois-des-Frères. In der gut besuchten Halle in Genf herrschte während der Wettkämpfe der Nationalligen A, B und C eine mitreissende Atmosphäre. Erstmals traten Frauen und Männer zeitgleich an – eine gelungene Formatänderung, die den Anlass für das Publikum besonders abwechslungsreich und spannend machte. In der Nationalliga C ging das NKLFrauenteam in der Besetzung Lene Honigmann, Mara Samperi, Jeanne Duss, Lara De Russi, Madlaina Amiet und Aileen Wyttenbach an den Start. Die sechs Turnerinnen zeigten einen hochkonzentrierten, stabilen Wettkampf und liessen sich von einer hervorragenden Teamdynamik tragen. Mit sauber ausgeführten Übungen und einem nahezu fehlerfreien Durchgang präsentierte sich die Riege als starke Einheit. Auch wenn am Ende das Podest knapp verpasst wurde, dürfen die Athletinnen auf diese überzeugende Leistung absolut stolz sein. Einen ebenso starken Auftritt legte das NKL-Männerteam mit Janick Brunner, Benaja Munsch, Quentin Weber, Jonas Munsch und Yannick Huber hin. Die Athleten agierten hoch fokussiert und bewiesen enormen Zusammenhalt. Ein fehlerfreier Durchgang und ein grossartiger Teamgeist prägten den Wettkampf, der von der lautstarken Kulisse zusätzlich befeuert wurde. Mit 213.162 Punkten sicherte sich die erste NKL-Equipe in der Nationalliga A den hervorragenden 4. Schlussrang. Damit gelang nicht nur der souveräne Klassenerhalt, das Team untermauerte auch eindrücklich seine Zugehörigkeit zur Schweizer Turn-Spitze. Bereits am kommenden Wochenende steht mit den Schweizer Meisterschaften vom 3. und 4. Oktober in der AXA Arena in Winterthur der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Dort treffen die besten Turnerinnen und Turner der Schweiz aufeinander. Das NKL wird auch dort mit mehreren Athletinnen und Athleten vertreten sein und versuchen, an die starken Leistungen aus Genf anzuknüpfen.
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Noch sind E-Antriebe im MotorradSektor ein Nischenprodukt. Einerseits, weil das Angebot noch überschaubar ist – im Gegensatz zum PW-Markt gibt es bei den Motorrädern noch keine Co2-Regulierung, die den Markt zum Umdenken zwingt. Andererseits vermutlich auch, weil die Nachfrage nach elektrischen Bikes noch gering ausfällt. Für die meisten Freizeitpiloten gehört der weit ausgerollte Klangteppich wohl einfach zum Erlebnis dazu. Dabei bieten E-Antriebe handfeste Vorteile, die auch beim Motorrad-Publikum gut ankommen könnten. Das beweist Honda mit der neuen WN7, dem ersten grossen Motorrad der Marke mit elektrischem Antrieb. «Wir haben das erste Honda-Elek-
tromotorrad unter dem Leitgedanken ‹Be the Wind› entwickelt. Weil ein ruhiges und geschmeidiges Fahrgefühl typisch für Elektrofahrzeuge ist und das Feeling für die Einheit mit der Maschine dem Fahrer das Gefühl vermittelt, der Wind zu sein. Aufbauend auf meiner 20-jährigen Erfahrung mit Verbrennungsmotoren haben wir das gesammelte Know-how auf das Elektromotorrad übertragen, um ein Modell zu entwickeln, das wirklich aufregend zu fahren ist», sagt Masatsugu Tanaka, Projektleiter für die WN7 bei Honda. Bei der Modellbezeichnung WN7 steht das W für «Wind», das N für «Naked» und die 7 verweist auf eine hauseigene Leistungsklasse, in der Honda diese Maschine positioniert.
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Region Liestal
ObZ
Donnerstag, 1. Oktober 2026
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Die Weltraumforscherin und der Pfarrer Zwischendurch Lausner Forum Wie viel Glück brauchte es, dass es uns gibt? körper auf die Erde geknallt. Es brauchte dazu stabile Verhältnisse über viereinhalb Milliarden Jahre.
Erika Bachmann
Christian Tschudin begrüsste zum Lausner Forum der reformierten Kirche Lausen das zahlreich anwesende Publikum. Als Lausner Partnerverein konnte Präsident Stef Crollet den Naturschutzverein vorstellen. Der Verein hat aktuell 243 Mitglieder und macht sich zugunsten der heimischen Tiere nützlich, indem zum Beispiel etwa 200 Nistkästen gepflegt werden. Die in Klus im Balsthal aufgewachsene Weltraumforscherin (Astrophysikerin) und emeritierte Professorin Kathrin Altwegg faszinierte mit ihren Fakten aus dem All. Sie packte Themen der Quantenmechanik und Astronomie mit möglichst einfachen Worten in ihren Vortrag. Dazu komprimierte sie die 13,87 Milliarden Jahre seit dem Urknall in einer Zeitschiene, die als ein Jahr abgebildet war. Wie sie erklärte, entstanden die ersten Wirbeltiere, dann gab es Insekten, dann kamen die Dinosaurier und erst danach entstand menschliches Leben. Alle Elemente im Universum sind Sterne und ein Stern ist ein riesiger Ball Wasserstoff, der durch die Gravitation andere Elemente anzieht, die durch Kollisionen wieder mit Materie verschmelzen. Alles ist ein Entstehen und wieder Vergehen, so leben auch Sterne nicht ewig, die Kleinen länger als die Grossen. Um Leben auf einem Planeten zu haben, braucht es Wasser. Unglaubliche Entfernung zwischen den Planeten Altwegg erklärte mit der Formel des Astrophysikers Frank Drake, dass die Entfernung zwischen den Planeten unglaublich gross ist. So könnte es sein, dass es irgendwo auch noch Leben gibt, dies aber für uns kommunikativ nicht erreichbar ist. Sie bezeichnete es als riesigen Glücksfall, dass auf der Erde Leben entstand. Ein Planet raste in die Erde, so bildete sich der Mond. Der Mond entfernt sich
Kathrin Altwegg, Christian Tschudin und Daniel Meichtry (v.l.).
etwa vier Zentimeter pro Jahr von der Erde und wird irgendwann nicht mehr existieren. Dann wird die Erde kippen, da der Mond sie mit Gravitation stützt. Die Sonne wird zudem immer heller und damit heisser.
Fotos: E. Bachmann
Albert Einstein sagte im Kontext der Quantenmechanik: «Gott würfelt nicht.» Altwegg sieht es dennoch als eine Art Würfeln. Bis es einen Menschen gibt, müssen extrem viele Zufälle hineinspielen. Im richtigen Moment ist ein Klein-
Die Entstehung der Pflanzen und Tiere im Zeitraffer.
«Eggi» will aufhören, wenns am schönsten ist Zehn Jahre Oktoberfest Im Tonwerk wurde gefeiert
Der Geist ist mit der Wissenschaft nicht beschreibbar Beim anschliessenden Podium moderierte Christian Tschudin das Gespräch der Referentin und dem Dorfpfarrer von Lausen, Daniel Meichtry. Meichtry bedankte sich für den sehr inspirierenden Vortrag und stellte die Frage, ob das Leben auf der Erde nur Glück war oder ob es doch einen Schöpfer und Lenker gab? Sie antwortete, der Geist sei mit Naturwissenschaft nicht beschreibbar. Gott sei weder zu belegen, noch zu bestreiten und der Grund des Urknalls sei unklar. Altwegg wurde gefragt, ob man religiös wird, wenn man sich mit dem Weltraum und der Unendlichkeit beschäftigt. Sie meinte, nicht unbedingt religiös, aber man werde philosophisch. Zur Frage der Analogie zwischen der biblischen Schöpfungsgeschichte und der Urknalltheorie bejahte sie, dass mit der Feststellung, dass aus Energie Materie entsteht, eine gewisse Analogie gegeben sei. Die Bibel sei eigentlich die erste naturwissenschaftliche Publikation. Die Leute hätten in der Bibel die Welt so beschrieben, wie sie sie sahen. Eigentlich sei die Erde ein winziger Erdklumpen mit etwas Atmosphäre, der durch den lebensfeindlichen Raum segelt. In dem Sinn habe Gott doch gewürfelt, und zwar im Fall der Erde zwei Sechsen. Mit dieser Erkenntnis wurde der Abend mit frisch erworbenen wissenschaftlichen und theologischen Informationen und einem geselligen Apéro beendet. Der nächste Anlass des Lausner Forums wird am 4. Februar mit dem Kinder- und Jugendarzt Oskar Jenny zum Thema «Was Erwachsene von Kindern lernen können» und anschliessendem Podium mit dem Lausner Schulleiter Urs Beyeler stattfinden.
Brand in Garagenabteil – keine Verletzten Am Dienstagmorgen, 29. September, kam es in einem Garagenabteil eines Mehrfamilienhauses an der Hasenackerstrasse in Lausen zu einem Brand. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr verschaffte sich Zugang zur betroffenen Garage, konnte den Brand rasch lokalisieren und löschen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft hatten das Gebäu-
de bereits selbstständig verlassen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und wird durch die Spezialisten der Polizei Basel-Landschaft abgeklärt. Im Einsatz standen die Feuerwehr Lausen, die Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Liestal, das Feuerwehrinspektorat beider Basel, vorsorglich der Rettungsdienst sowie die Polizei BaselObZ Landschaft.
Fashion Day sorgte für Aufsehen Jan, Mona, Urs und Nina Eggimann organisierten das Fest (v. l.). Beat Eglin
Das ehemalige Tonwerk in Lausen liegt wenige Schritte neben dem Bahnhof. Inzwischen ist weitherum bekannt, dass man die gut gebuchte Halle für private Anlässe wie Geburtstage oder Hochzeiten mieten kann. Urs Eggimann, der für den technischen Unterhalt und den Betrieb der gesamten Infrastruktur aller Gebäude der Tonwerk Lausen AG verantwortlich ist, veranstaltet dort mit dem Lausner Oktoberfest seit zehn Jahren ein sehr beliebtes Heimspiel. Ausschlaggebend dafür, dass Eggimann mit seinem Projekt begann, war ein privates Oktoberfest, das ihn inspirierte. Seine Familie und ein grosses Helferteam sorgen jeweils für einen reibungslosen Ablauf. Nach dem ausverkauften Freitagabend wurde am Samstagabend im Tonwerk bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert. Ab 20 Uhr ging das Oktoberfest mit der deutschen Party- und Showband «Die Vollxrocker» so richtig los. Immer mehr Besucher strömten in
Fotos: B. Eglin
die Halle und füllten sie mit guter Stimmung. «An den beiden Abenden werden von 800 Gästen etwas 1600 Liter Fassbier getrunken», sagte Eggimann. Zum Essen wurden Brezen, Backhendl Weisswürste, Käsespätzle und Haxn serviert. Zum Fassanstich am Freitag waren traditionsgemäss Tonwerk-Geschäftsführer Jost Gobel und Gemeindepräsident Peter Aerni, anwesend, die jeweils mit nur ein bis zwei Schlägen das Bier zum Fliessen bringen. Ob wirklich definitiv Schluss ist, wird sich zeigen. Aerni meint dazu: «Eggi, Du darfsch nid höre, das ghört zu Lause!»
Die Vollxrocker machten Stimmung bis in die Morgenstunden.
Der Fashion Day von Modeva in Liestal ist immer ein beliebter Anlass, der jedes halbe Jahr an einem Frühlings- beziehungsweise Herbsttag das Stedtli belebt. Kund/-innen nutzen die Gelegenheit, um sich Ideen und Inspirationen für die kommende Modesaison zu holen. Die drei Modeschauen am Vormittag, Nachmittag und frühen Abend waren diesmal sehr gut besucht und die Organisierenden freuten sich über die vielen positiven Feedbacks und die tolle Stimmung. «Es kommt immer gut an und die Kundschaft schätzt es sehr», sagte Filialleiterin Caroline Maurer. Ausser der Mode von Modeva war diesmal auch Herrenbekleidung von Lehmann Herrenmode AG in Lausen zu sehen, zudem wurden Schuhe von Baccara Schuhe und Brillen von Optik Dill & Noth präsentiert. ObZ/Foto: M. Schaffner
Man lebt seinen Alltag gewohnt routiniert, und plötzlich fühlt er sich an einem Tag nicht mehr als solcher an: wenn man zu einer Hochzeit eingeladen wird. Also die wichtigste und freudigste Feier im Leben von Harry und Nathalie. Von zwei jungen Menschen, die gestern, am 26. September, diese hohe Zeit auffangen durften. Dieser Feier beizuwohnen, war für mich etwas Besonderes, denn ich kenne den Bräutigam seit seiner Schulzeit als besten Freund meines Sohnes. Vielleicht ist man Harry und Nathalie auch irgendwo auf seinem Weg im baselbieter Verkehr im Tram begegnet. Beide steuern nämlich als Tramfahrer und Tramfahrerin die Strassenbahnen. Und natürlich gemäss der Tradition der BLT – Baselland Transport AG wurden wir Gäste mit dem alten Tram aus dem Jahr 1916 durch die Stadt gefahren. Übrigens gehört die Baselland Transport AG zusammen mit der SBB (Schweizerische Bundesbahnen) und der BVB (Basler Verkehrs-Betriebe) zu den wichtigsten öffentlichen Verkehrsnetzen, die Basel mit seinen umliegenden Gemeinden verbinden. Ein besonderer Moment! Nein, es waren ein paar grosszügige Stunden, die mit dem Hochzeitsjubel bei allen städtischen Menschen, samt den Touristen, freudige Unruhe stifteten. Die hohe oder die rechte Zeit für die Hochzeit wurde laut und freudig verkündet! Das, was man als den Höhepunkt seines Lebens erlebt. So, wie es auch in der Natur mit ihren Naturphänomenen geschieht, die ihren notwendigen Raum einnehmen. Wie in einem Lebenslauf, mit seinen zahlreichen menschlichen und natürlichen Gegensätzen, welche wiederum ihre «eigene» Zeit besitzen. Zumindest so stehen diese Gegensätze in einer der fünf Megillot (Schriftrollen), namens Kohelet (Prediger). Ein Teil des Abschnitts der hebräischen Bibel, der oft öffentlich am Feiertag Sukkot gelesen wird. In diesem biblischen Lied der Zeit (Prediger 3) werden die erwähnten Gegensätze «hohe Zeit» oder auch «rechte Zeit» benannt. Ich gehe davon aus, dass Kohelet sein Verständnis über die «hohe Zeit» eher im historischen Kontext aufzubauen wusste, denn das Wort «Hôchzît» bedeutete keine «Hochzeit», die wir heute als rituelles Heiraten verstehen. «Hôchzît» war ein grosses, hochrangiges religiöses oder staatliches Fest, wie Ostern oder eine königliche Krönung. Und abgesehen davon, ob man gläubig oder nicht gläubig ist, macht man sich irgendwann Gedanken über sein Leben. Wann ist eigentlich die «rechte Zeit», nicht nur für die Hochzeit? Auch zum Beispiel für den Anfang und das Ende. Also für Geborenwerden und Sterben. Was die Natur selbst angeht, die sich in einem unendlichen Kreislauf befindet: Wann pflanzen und das Gepflanzte ausreissen? Kohelet spricht vom Leben und Schicksal, über das Töten und Heilen, Zerstören und Bauen. Was geschieht mit unserem Gefühl, das seinen Ausdruck sucht: Ist Hochzeit auch die hohe Zeit fürs Weinen und Lachen? Ganz schwierig ist es, die «rechte Zeit» zu finden, wenn man nicht weiss, wie man in einem Moment handeln oder es lieber lassen soll: Soll man die Steine sammeln oder sie wegwerfen? Oder ist es die hohe Zeit, einen Menschen zu umarmen oder sich der Umarmung zu enthalten? Das ganze Leben, doch wann genau, sind wir am Suchen und Finden oder aber auch am Verlieren. Sollte man das Gefundene aufbewahren oder wegwerfen? Wenn ja, wann ist die höchste Zeit? Man denkt über eigene Beziehung nach, denn diese zerreissen manchmal und müssen geflickt werden. Genauso, wenn man sich von einem Lieblingskleidungsstück nicht trennen will. Darin ist die Haltung des Menschen zu erkennen, die auch beim Weltgeschehen ihn bewegt: zu leben und zu hassen, die Kriege zu führen und den Frieden zu schliessen. All das wartet auf seine «hohe oder rechte» Zeit, welche zu bestimmen immer noch an dem Menschen selbst liegt. Koisyn Schneider
Achtung, fertig, gedruckt.
Jeden Monat 32 Millionen Zeitungen, Magazine und Werbeprospekte – selbst hohe Auflagen realisieren wir in kürzester Zeit. Modernste Druckanlagen, schnelle und unkomplizierte Abläufe, kurzfristige Vor- und Durchlaufzeiten machen es möglich. Damit das so bleibt, investieren wir laufend in neuste Technologien an unseren beiden Standorten Aarau und St. Gallen. Wir produzieren heute die Zeitung von morgen: www.chmediaprint.ch.
Region Liestal
ObZ
«Das Problem ist, dass wir das Problem noch nicht erkannt haben»
Imelda Bischof (parteilos) hat die Gemeinderats-Ersatzwahl in Bubendorf im zweiten Wahlgang gewonnen. Mit 567 Stimmen lag sie nur ganz knapp vor Marco Simoniello (SVP), der 541 Stimmen erhielt. Im ersten Wahlgang im August hatte keine der kandidierenden Personen das absolute Mehr erreicht. Ausgelöst wurde die Wahl durch den Rücktritt von Patrick Liechti (FDP), der seinen Entschluss jedoch rückgängig machte und im August zur Wahl um den eigenen Sitz antrat. Als Drittplatzierter verzichtete er bei der Nachwahl auf seine Kandidatur. ObZ
Beat Eglin
Der letzte Power Talk in diesem Jahr widmete sich der Schweizer Stromversorgung. Experten diskutierten Chancen, Herausforderungen und Zielkonflikte bei der Nutzung von Windkraft und Gas. Die ideale Lösung existiere nicht und unser politisches System sei zu träge, war der Tenor. Yves Grebenarov von der EBL führte in die Thematik ein. 2025 sei die bei der Stromerzeug dominierende Kohle von den erneuerbaren Energien überholt worden. Ab 2022 habe es erstmals negative Strompreise gegeben. Dadurch und durch mehr Photovoltaik werde die Speicherung von Strom immer wichtiger. Im Sommer und zur Mittagszeit gebe es Stromspitzen, im Winter sinke die Produktion. Weil in der Schweiz Projekte bis 20 Jahre dauern können, werde deren Umsetzung erschwert.
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Zum Ölpreisschock in der Region
Moderatorin Eliane Zeugin mit Simon Weiher, Rita Kobler, Nadine Brauchli und Saskia Bourgeois (v. l.).
nerelle Bewusstsein, dass Strom in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil unserer Energieversorgung ist. Es gebe genügend Technologien, die Bevölkerung solle sich aber dazu äussern und dahinterstehen. Gemäss Bourgeois haben viele Leute nichts gegen Windräder, aber es gebe eine laute Gegnerschaft. Sie befürwortet eine Effizienzsteigerung im Verbrauch. Weiher stellt bei den weniger sichtbaren Technologien mehr Zustimmung fest.
Gitterlibad länger offen Das Gitterlibad Liestal verlängert ab dem 3. Oktober seine Öffnungszeiten an den Wochenenden, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt. Neu ist das Hallenbad am Samstag und Sonntag ab acht bis 18 Uhr geöffnet. Der Spielnachmittag mit dem «EBL AquaTrack» wird von 14 bis 16 Uhr angeboten. Ab 16 Uhr bis Betriebsschluss stehen der Öffentlichkeit neu drei Bahnen für den Schwimmsport zur Verfügung. Das Res-
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Bischof gewinnt Wahl in Bubendorf
Strom Im «Power Talk» der EBL wurde über die Versorgungssicherheit debattiert
Technologien, Mitsprache und schnelles Handeln Auf der Bühne diskutierten Saskia Bourgeois (Bundesamt für Energie), Nadine Brauchli (VSE), Rita Kobler (Kanton BL) und Simon Weiher (Axpo). Zur Investition in Gas bei dieser politischen Lage meinte Kobler: «Es ist eher die Frage, was wir wollen.» Die Politik blockiere und verzögere Lösungen durch Uneinigkeit und Einzelinteressenten durch die Einsprachemöglichkeiten. Kobler befürwortet einfachere und beschleunigte Verfahren. Sie stellt auch unaufgedecktes Effizienzpotenzial bei Staat, Industrie und Privaten fest, was zehn bis 15 Prozent ausmachen könne. Brauchli sieht bei allen Technologien Gegenwind. In ihren Augen fehlt das ge-
Donnerstag, 1. Oktober 2026
taurant ist neu bis 17.30 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten unter der Woche von sechs bis 21 Uhr bleiben unverändert. «Mit den verbesserten Öffnungszeiten an den Wochenenden erfüllt das Gitterlibad einen viel geäusserten Wunsch der Badegäste», schreibt die Sport- und Volksbad Gitterli AG. Sie ermöglichen einen entspannten Nachmittagsbesuch mit der ganzen Familie. Die Eintrittspreise bleiben unverändert. ObZ
«Ganz unten sind die Importe.» In den letzten zehn Jahren seien Windanlagen so optimiert worden, dass sie auch für die Schweiz geeignet sind. Die Stromfirmen würden in Investitionsvorleistungen gehen, wenn die Rahmenbedingungen dazu stimmen. Wir seien in einer Situation wie vor Jahrzehnten, als sich die Schweiz für grosse Infrastrukturbauten entscheiden musste, von denen wir heute profitieren. «Das ist aber schwierig, da immer je-
Foto: B. Eglin
mand etwas dagegen hast und es auch am Durchsetzungswillen fehlt», kritisierte Weiher. Es brauche ein Zusammenspiel von verschiedenen Technologien, eine Politik, die eine deutlichere Richtung vorgibt, eine Bevölkerung, die mitzieht und schnelleres Handeln. «Es ist eigentlich ein gesellschaftliches Thema, das wir angehen müssen. Das Problem ist, dass wir das Problem noch nicht erkannt haben», sagte Grebenarov zum Abschluss.
«S’Füür vo Lieschtel» mit weiteren Vorführungen Alle sieben Vorstellungen des Chienbäse-Films «s’Füür vo Lieschtel – Herzblut und Asche» im Kino Oris in Liestal sind ausverkauft – insgesamt 1028 Eintritte. «Nach jeder Vorstellung standen Leute im Foyer, die keine Tickets mehr bekommen hatten», schreibt Filmemacher Stefan Krause in seinem Newsletter. Aus
diesem Grund hat er sechs weitere Vorstellungen programmiert: am Samstag, 24. Oktober, Sonntag, 25. Oktober, Samstag, 14. November, Dienstag, 29. Dezember, Samstag, 16. Januar, und Samstag, 30. Januar. Türöffnung im Kino Oris in Liestal ist jeweils um 18.30, der Film beginnt um 19 Uhr. ObZ
Ein Thema, das nicht nur mich, sondern mit Sicherheit viele andere Autofahrer in der Region massiv ärgert und fassungslos macht. Da wird ein Preissprung einmal mehr mit dem Rohölpreis begründet – und plötzlich explodieren die Preise an unseren Zapfsäulen innerhalb kürzester Zeit: Diesel klettert auf 2.30 bis 2.46 Franken pro Liter, Bleifrei steht bei 2.14 Franken. Heute so, morgen noch viel mehr! Was kommt eigentlich noch auf uns zu? Womit wird diese kurzfristige Preispolitik bitteschön begründet? Bekanntlich wird der Ölpreis am Weltmarkt nicht im Stundentakt geändert. Hier drängt sich massiv der Eindruck auf, dass auf dem Rücken der Verbraucher Willkür betrieben wird – gefühlt ganz danach, zu welchen Zeiten oder Tagen der Berufsverkehr auf unseren Strassen rollt. Ob Busbetriebe, gewerbliche Diesel-Baufahrzeuge, Pendler im Berufsverkehr oder Private: Wir alle wünschen uns, dass diesem Phänomen der extremen Preisschwankungen einmal gründlich und investigativ nachgegangen wird und von den Betreibern endlich harte Fakten auf den Tisch gelegt werden. Die Bürgerinnen und Bürger sind oft selbst Unternehmer oder hart abreitende Menschen und haben ein Recht darauf zu erfahren, warum sie innerhalb weniger Tage derart zur Kasse abgezockt werden. Für was stehen eigentlich die Aufsichtsbehörde gegen den Marktmissbrauch in Bern? Diese Frage geht an den Preisüberwacher und an die Wettbewerbskommission (WEKO). Wir sind gespannt auf eine Antwort. Stefan Saladin, Lupsingen
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Frischer Fisch am Liestaler Bauernmarkt
Ab dem kommenden Dienstag wird am Liestaler Bauernmarkt neu auch eine grössere Auswahl an frischem Fisch angeboten. Diese umfasst aktuell Felchen aus dem Zugersee und Welsfilet aus dem Sempachersee. Dazu Forellefilets und Saiblingsfilet aus einer BioZucht in der Schweiz sowie Meeresfische wie Dorsch, Rotzungen oder Seeteufel, bezogen mehrmals wöchentlich über die Prattler Fischimportfirma Stadel und Bell Seafood in Basel. Aktuell sehr beliebt ist Lachsfilet in besonders schöner Qualität aus Schottland. «Wir verfügen auch über einen eigenen Räucherofen, in welchem wir zahlreiche Spezialitäten selbst herstellen – besonders beliebt sind unsere geräucherten Saiblingsfilets und unsere Lachs-Apéros», sagt Yves Peter, der das Familienunternehmen zusammen mit seinem Bruder Dino Peter führt. Weiter lässt die Fischerei Peter Zanderfilets
zu Fischknusperli verarbeiten, welche im Ofen fertig gebacken oder frittiert werden können. Das Fischhandelsgeschäft mit Sitz in Sempach besteht seit 2009 und ist schon seit über zehn Jahren auch in der Region Basel präsent, nämlich mit einem Stand jeweils am Dienstag in Bottmingen und am Freitag in Riehen. Der heute 50-jährige Dino Peter schloss vor über zwanzig Jahren bei einer Fischerei im Luzernischen Meggen die Lehre zum Berufs-
fischer ab und fischte während zehn Jahren selbst auf dem Vierwaldstättersee. In jener Zeit begannen Dino und sein drei Jahre jüngerer Bruder Yves Peter, am Wochenmarkt in Luzern auch selbst Fische zu verkaufen. Da sie grossen Gefallen an der Arbeit auf dem Wochenmarkt gefunden hätten, entschlossen sich die beiden Brüder, sich auf den Verkauf von Frischfisch auf Wochenmärkten zu spezialisieren, erzählt Yves Peter. Inzwischen verfügt das Familienunternehmen über drei Verkaufsfahrzeuge, die alle regelmässig auf verschiedenen Wochenmärkten präsent sind und von Dino Peter, dessen Partnerin Manuela Kainz und Yves Peter persönlich betreut werden. «Als kleiner Familienbetrieb legen wir grossen Wert darauf, dass wir an den Wochenmärkten jeweils persönlich präsent sind», fügt Yves Peter an, der grosse Freude am direkten Kontakt mit der Kundschaft hat.
Die Fischerei Peter GmbH wird ab kommenden Dienstag, 6. Oktober, jeweils ab 8 Uhr bis 12 Uhr mit einem Verkaufswagen am Liestaler Bauernmarkt vertreten sein. Der Standort befindet sich in der Rathausgasse direkt vor dem Rathaus.
Gelterkinden Gelterkin den Herbstmarkt Herbst markt G Mittwoch, 7. Oktober 2026 Kulinarische Besuchen Sie den traditionellen Gelterkinder Köstlichkeiten Auch kulinarisch wird am Herbstmarkt eine Herbstmarkt! Im Ortskern von Gelterkinden findet am zweiten Mittwoch in den Herbstferien der traditionelle Herbstmarkt statt. An die 150 Stände bieten am Herbstmarkt ein vielfältiges Warenangebot an: Kleider, Babyfinkli, Lederwaren, Mützen und Hüte, Socken, Gürtel, Taschen und Rucksäcke, Ponchos, Schmuck, Sonnenbrillen, Heimtextilien, Kunsthandwerk, Klangschalen, Sonnen- und Traumfänger, Geschenkkarten, Kerzen, Dekoartikel, Windlichter, Töpferwaren, Gewürze, Biogemüse, Olivenöl, Produkte vom Hof, Alpkäse, Wurstwaren, Konfitüren, italienische Spezialitäten, Spielsachen, Holzartikel, Bastelwaren, Puppenkleider, Korbwaren, Haushaltartikel, Tiernahrung, Katzenzubehör, Pflanzen, Blumen, Öle und Heilkräuter, Kosmetik, Gesundheits- und Körperpflegeprodukte, Reinigungsmittel, Werkzeuge, Landmaschinen und vieles mehr. In der Rössligasse darf an den Flohmarktständen gestöbert werden. In der Ochsengasse steht wie jedes Jahr das Bungee-Jump-Trampolin. Auf dem Dorfplatz sorgt die Familie Parente mit dem Karussell und einem Schiessstand für Unterhaltung. Der Boxautomat steht wie immer beim Karussell. Das Kinderschminken finden Sie beim Dorfbrunnen. Besuchen Sie auch den Infobus von Pro Senectute beider Basel in der Rössligasse, Ecke Ochsengasse. Hier gibt es Beratung und Information zu allen Altersfragen mit Schwerpunktthemen Demenz/Alzheimer bei einer Tasse Kaffee oder Tee.
breite Vielfalt geboten. An diversen Ständen gibt es Take-away: Würste vom Grill, Burger, Schnitzelbrot, Kebab, Texmex, türkische, chinesische, thailändische und italienische Spezialitäten, Käseschnitten, Bretzel, Raclette, Fischknusperli, Pizza, Empanadas, Risotto und andere Köstlichkeiten. Auch die Palette an Süssigkeiten ist gross: Magenbrot, Zuckerwatte, selbst gebackene Desserts, Muffins, Spitzbuben, Pancakes, Glace, Soft Ice, Churros, Crêpes und viele weitere Leckereien. Der Markt lockt mit zahlreichen Verpflegungsständen mit Sitzgelegenheiten. Mit Blick auf das Markttreiben kann man sich hier wunderbar verpflegen:
• Der Grossteil des kulinarischen Angebots befindet sich um den Dorfplatz (Risotto, Currywurst, Pommes, Käseschnitten, Schnitzelbrot, Piadine, Falafel, Humus, Bretzel, Hotdogs, Knoblibrot, Churros, Soft Ice, Schokoladenfrüchte, Zuckerwatte etc.). • Auf dem alten Gemeindehausplatz, Ecke Bohnygasse und Schulgasse, finden Sie Sitzgelegenheiten mit weiteren kulinarischen Angeboten (Rindsburger, Fischknusperli, Kaffee, diverses Süsses etc.). Lassen Sie sich verwöhnen. • Der FC Gelterkinden und die Metzgerei Zimmermann empfangen Sie auf dem Dorfplatz mit Grillspezialitäten. • Bei der Vinothek Raffaella auf dem Dorfplatz trifft man sich zu einem feinen Tropfen. • Gegenüber wartet die Bierfabrik mit ihrem Biergarten und einem kühlen Bier auf Sie. • Vis-à-vis der Bierfabrik finden Sie einen Foodtruck mit verschiedenen Fleischkäseburgern im Angebot. • Bei der Ziegler Brot AG an der Bohnygasse gibt es feinen Kaffee, Chääschüechli und hausgemachte Berliner. • Beim Dorfplatz Richtung Rössligasse kann man sich beim Musikverein bei Kaffee und Kuchen stärken. • Am Ende der Marktgasse gibt es ein feines Spanferkel sowie Fladen- und Käsebrot. Die Marktkommission lädt Sie herzlich zum Besuch des Gelterkinder Herbstmarktes ein und wünscht viel Vergnügen.
Auf dem Marktareal werden
öffentliche WC-Anlagen aufgestellt. Die Standorte: • 2 WCs bei der Zufahrt zum alten Gemeindehaus bei den Bäumen an der Bohnygasse 1 • 2 WCs, 1 Pissoir und 1 barrierefreies WC beim ehemaligen Polizeiposten beim Dorfplatz 5
Postauto-Route: Umfahrung am Markt Während des Marktes wird der Dorfkern (Bohnygasse, Rössligasse ab Restaurant Rössli bis Dorfplatz, Ochsengasse 9 bis Dorfplatz, Schulgasse 18 bis Dorfplatz, Dorfplatz, Kirchrain bis Abzweigung Fabrikweg, Marktgasse) für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Postauto-Kurse 102, 103 und 104 werden von Betriebsbeginn bis -ende umgeleitet. Die Haltestelle Post wird in beiden Fahrtrichtungen nicht bedient. Die Fahrgäste der Linie 102 nach Ormalingen, Hemmiken ab 21.00 Uhr, Rothenfluh, Anwil und Kienberg werden gebeten, die Haltestelle Obere Mühle zu benützen. Für die Linien 103 und 104 nach Tecknau, Wenslingen, Oltingen, Rünenberg, Kilchberg und Zeglingen wird an der Turnhallenstrasse, auf der Höhe Besucherparkplatz Altersheim, eine Haltestelle eingerichtet. Die Postautos fahren fahrplanmässig, die Zuganschlüsse sind gewährleistet.
Parkplatzsituation am Markt Die Geschäftsinhaberinnen und -inhaber sowie die Anwohnerschaft innerhalb des Marktperimeters können am Markttag nicht zu ihren Geschäften oder Liegenschaften zufahren. Im Interesse eines geordneten Marktverlaufs ist es untersagt, vor Verkaufsschluss um 18.30 Uhr in das Marktgelände ein- und daraus auszufahren. Leider stehen nicht genügend Parkplätze in unmittelbarer Nähe zum Marktareal zur Verfügung. Oft werden Fahrzeuge auf Trottoirs, vor Ausfahrten oder wo sich eben eine Möglichkeit bietet, abgestellt. Dies führt immer wieder zu Reklamationen oder Polizeieinsätzen. Der zuständige Ordnungsdienst wird die Halterinnen und Halter von willkürlich parkierten Fahrzeugen büssen. Öffentliche, gebührenpflichtige Parkplätze befinden sich auf dem Festplatz beim Schulareal Hofmatt, bei der Mehrzweckhalle oder beim Hallen-Freibad. Die Marktkommission dankt für Ihre Rücksichtnahme und Ihr Verständnis.
Gelterkinder
Nachrichten
ObZ
Markttag vom 7. Oktober 2026 Gemeindeverwaltung
Die asiatische Hornisse Ein invasiver Schädling für Insekten, sowie Obst- und Weinbau
Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.
Werkhof Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Mittwoch wie üblich geöffnet.
Gemeinde- und Schulbibliothek Die Gemeinde- und Schulbibliothek ist wie üblich geöffnet (Öffnungszeiten Schulferien).
Hallenbad Die Badi ist wie üblich geöffnet.
Meldung einer Sichtung der asiatischen Hornisse
Sicheres Heimwerken Kein Gebastel beim Do-it-yourself Schutzbrille, Schutzhandschuhe und Gehörschutz sind beim Heimwerken unverzichtbar. Das ist aber noch längst nicht alles, was sicheres Do-it-yourself ausmacht. Lesen Sie hier, was es braucht, um Unfälle zu verhindern. Jedes Jahr verletzen sich rund 47 000 Personen der Schweizer Bevölkerung beim Heimwerken. Deshalb sollten Produkte wie Schutzbrille, Schutzhandschuhe, Gehörschutz und solide Schuhe zur Standardausrüstung aller Heimwerkerinnen und Heimwerker gehören. Je nach Arbeit und Gerät ist auch ein Atemschutz sinnvoll.
1. Fotografieren oder filmen Sie das Insekt, das Nest und andere verdächtige Funde. Mindestens ein Individuum sollte auf Ihren Aufzeichnungen deutlich zu erkennen sein. 2. Halten Sie Datum, Uhrzeit, Ort und Umgebung (z. B. Bienenkästen, Flurname oder Wald) des Fundes fest. 3. Melden Sie den Verdachtsfall via Schweizer Meldeplattform für die Asiatische Hornisse: www.asiatischehornisse.ch 4. Benötigte Angaben der meldenden Person: Name, Vorname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Meldung mit QR-Code:
www.asiatischehornisse.ch
Fachstelle Bienen, Bildungszentrum Wallierhof, Riedholz
Damit ist die Vorbereitung für sicheres Heimwerken aber noch nicht ganz abgeschlossen. Damit sich nirgends etwas verfängt: Lange Haare zusammen binden, eng anliegende Kleidung tragen, Halstücher und Schmuck ablegen. Apropos «verfangen»: Schutzhandschuhe sind zwar wichtig, aber bei rotierenden Maschinenteilen wie bei Bohrmaschinen sollte man drauf verzichten, da sich die Handschuhe dort verfangen können. Wer für die Arbeit eine Leiter braucht, nutzt am besten ein besonders standfestes Modell. Und wer draussen mit elektrischen Geräten arbeitet, sollte einen FI-Schutzschalter verwenden – der schützt vor Stromschlägen. Die wichtigsten Tipps: • Schutzausrüstung tragen • Lange Haare zusammenbinden und Kleidung tragen, die sich nicht verfangen kann • Standfeste Leiter verwenden • Bedienungsanleitungen lesen • Im Freien einen FI-Schutzschalter benützen Noch etwas zu den Geräten: Bevor man das erste Mal mit etwas hantiert, unbedingt die Bedienungsanleitung lesen. Neben Sicherheitshinweisen entdeckt man auch wichtige Hinweise zu Gebrauch, Wartung und Pflege. Alle Infos zu sicherem Heimwerken und worauf bei der Ausrüstung und Hilfsmitteln zu achten ist: machs-richtig.ch
90 Minuten vor Betriebsschluss können Jugendliche und Erwachsene für CHF 5.00 ein Feierabendticket lösen und in schöner Umgebung etwas für ihre Fitness tun.
Petition für den Schnellzug
Unsere Öffnungszeiten während der Wintersaison:
Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 ist die Buslinie 102 zwischen Gelterkinden, Rothenfluh, Anwil und Kienberg nicht mehr an die Schnellzugverbindungen ab Gelterkinden von und nach Basel abgestimmt. Die Anschlüsse erfolgen nun hauptsächlich an die SBahn-Verbindungen. Eine Petition mit 400 Unterschriften fordert nun, dass der Regierungsrat diesen Anschluss wieder herstellt. Das schreibt das Petitionskomitee in einer Medienmitteilung. Die breite Unterstützung zeige, dass es sich nicht nur um ein Anliegen einzelner Pendlerinnen und Pendler handle, sondern für die Bevölkerung der gesamten Oberbaselbieter Region ein Anliegen sei. «Wenn ein Bus kurz vor der Ankunft eines Schnellzuges in Gelterkinden abfährt oder wenn nach der Ankunft eines Schnellzuges lange auf den nächsten Bus gewartet werden muss, verliert der öffentliche Verkehr erheblich an Attraktivität und ist zudem für Reisende unverständlich», schreibt das Komitee. Die aktuelle Situation stehe auch im Widerspruch zu den verkehrs- und klimapolitischen Zielsetzungen von Bund und Kanton, welche den Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf nachhaltige Verkehrsmittel unterstützen wollen. Ausserdem verschärfe sich dadurch ein Nachteil, unter dem Anwil bereits leidet: Während die benachbarte Gemeinde Rothenfluh am Sonntag vom Halbstundentakt des öffentlichen Verkehrs profitiert, steht der Bevölkerung von Anwil lediglich ein Bus im Stundentakt zur Verfügung. Im Rahmen einer Fahrplanvernehmlassung habe die Gemeinde Anwil die Problematik bereits thematisiert und konkrete Vorschläge zur Verbesserung eingereicht. Trotzdem wurde die gewünschte Verbesserung auf den Fahrplanwechsel 2026/2027 nicht umgesetzt. Die Petition fordert, dies so schnell wie möglich Wiederherzustellen. ObZ
Montag-Freitag */** Samstag, Sonntag
Hallenbad 8–21.30 Uhr 8–17 Uhr
Sauna 9–21.30 Uhr 9–17 Uhr
Badi-Bistro 8–21.30 Uhr 8–17 Uhr
* Frühschwimmen: Am Dienstag und Freitag ist das Hallenbad jeweils bereits ab 6 Uhr geöffnet. ** Am Montag ist jeweils Frauen-Sauna und am Mittwoch ist jeweils HerrenSauna. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team
«BandxNordwest» So vielfältig ist die regionale Nachwuchsmusikszene Silas Moor
Die Band «Njørd» präsentierte eine schauspielerische Inszenierung
zeigte eine starke Bühnenpräsenz, spielte oft mit der Kamera und bezog das Publikum in seinen Auftritt mit ein. Mit seinen sommerlichen Beats wollte er die Zuschauer/-innen in seine Heimat nach Italien führen. Zudem sang er noch ein Liebeslied für seine anwesende Freun-
Seit Jahren ist der Fachkräftemangel in der Pflege ein Thema in der Öffentlichkeit. Grund dafür sind unter anderem auch die schlechten Arbeitsbedingungen. So fand das Zentrum Ergolz in Ormalingen mithilfe von Mitarbeitendenbefragungen heraus, dass die Planung des Dienstplans für die Angestellten eine Herausforderung für eine optimale Balance zwischen Arbeit und Freizeit darstellt. Diesem Problem will das Zentrum Ergolz nun begegnen, wie es in einer Medienmitteilung schreibt: Über die Software Swisio können die Mitarbeitenden ihre Dienstpläne künftig weitgehend selber bestimmen. Durch mehr Freiheiten bei der Selbstplanung des Arbeitsplans erhofft der Arbeitgeber, seine Attraktivität zu erhöhen. In den Niederlanden sei der Einbezug der Mitarbeitenden im Planungsprozess seit Jahren Teil des Arbeitsalltags. Vielerorts würde dafür die Software Swisio eingesetzt. Nach erfolgreichen Tests und Pilotprojekten hat sich die Geschäftsleitung des Zentrums Ergolz dafür entschieden, diese per 1. Oktober ebenfalls flächendeckend einzuführen – gemeinsam mit dem Universitätsspital Zürich ist sie damit bislang die erste Institution der Schweiz. Die Mitarbeitenden können mit Swisio ihre Dienstpläne in zwei Runden selbstständig erstellen und Unter- sowie Überbesetzung untereinander lösen. Sie können zudem individuelle Wünsche eingeben, Dienste tauschen und Ferienanträge stellen. Ausserdem ist eine Zeiterfassung implementiert. Erfahrungen aus den Pilotprojekten würden zeigen, dass die Dienstpläne bis zu 85 Prozent von den Mitarbeitenden allein geplant würden. Die Teamleitungen griffen erst in der dritten Runde ein, um allfällige Lücken zu schliessen. Damit würden die Mitarbeitenden mehr Kompetenzen erhalten, jedoch auch die Verantwortung für eine für alle Beteiligten ausgewogene Dienstplanung mittragen. Neu erhalten alle Mitarbeitenden ihre Pläne mindestens sechs Wochen im Voraus. ObZ
Feierabendticket
Die musikalischen Talente von morgen Von Heavy Metal zu emotionalen Balladen, von Skandinavien bis nach Italien: Am Samstagabend erlebten die Anwesenden im Marabu eine musikalische Reise voller Vielfalt. Es fand die erste Runde des Nachwuchsband-Festivals «BandxNordwest» statt. Fünf junge Acts aus der Region präsentierten eine je 20-minütige Show und zeigten ihr Können auf der Bühne. Den Auftakt machte die Solokünstlerin «LENA», die von ihrer besten Freundin für das Event angemeldet worden war. Ihre Lieder singt sie auf Mundart und begleitet diese selbst am Klavier. In ihren Liedtexten verarbeitet sie Alltagssituationen, wie die Frage nach der eigenen Identität oder den Umgang mit Stress und Überforderung. Die Lösung dagegen sei manchmal ganz einfach: Atmen. «LENA» überzeugte mit einer sehr hohen, weichen Stimme und baute auch einige Klaviersolos in ihre Songs ein. Nach einer kurzen Pause ging es in einem ganz anderen Stil weiter. «AyoRicky», ein Künstler aus dem Aargau, präsentierte italienische Trap-Musik. Er
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Neue Software für flexiblere Planung
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Die Gemeindeverwaltung ist wie üblich am Mittwochvormittag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.
Donnerstag, 1. Oktober 2026
Fotos: S. Moor
din. Zum Schluss ermutigte er das Publikum, nie aufzuhören, an seine Träume zu glauben. Nach südlichem Flair aus Italien ging es weiter in den hohen Norden. Die Band «Njørd» spielte Fantasy Metal und verband ihre Musik mit Geschichten der
Wikinger. Mit elektrischen Gitarren, passenden Kostümen und viel Rauch verwandelten die Musiker das Marabu in eine Armee der Wikinger. Danach folgte die aufstrebende Rockmusikerin Kim Tohora, die in Gelterkinden ein akustisches Balladen-Set präsentierte. Ihre Stimme war meistens sehr sanft, aber Kim Tohora stellte auch ihre kräftige Rockstimme unter Beweis. Die emotionalen, oft von der Liebe geprägten Songs begleitete sie am Klavier und zum Abschluss an der Gitarre. Zum Ende trat eine Band aus Liestal auf. «ESIF» setzte sich aus fünf Mitgliedern zusammen, bestehend aus zwei E-Gitarren, Bass, Keyboard und Schlagzeug. Es war erst der zweite Auftritt der Band in dieser Konstellation, trotzdem gelang den jungen Künstler/-innen eine gelungene Darbietung. Das Marabu wurde ein letztes Mal zum Tanzen animiert. Ende November wird «ESIF» an der Liestaler Kulturnacht erneut auftreten. Das Festival zeigte eindrücklich, wie vielfältig die regionale Nachwuchsmusikszene ist und wie unterschiedlich junge Künstlerinnen und Künstler ihre musikalischen Ideen auf die Bühne bringen.
Region Gelterkinden
ObZ
Jedes Wochenende was los
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Sissach mit anderen Augen
Sissach «Kultur im Keller» feiert das 30-Jahre-Jubiläum mit einem Drei-Tage-Event Aussenministerin samt Secret Service. Speziell seien auch die «Livemusik-Bingo»-Anlässe mit Urs Rudin gewesen. Und mit der lokalen Band «Fire Rose», ergänzt Sarah Schmid, sei die Hütte immer voll.
Marc Schaffner
Donnerstag, 1. Oktober 2026
Seit 1996 ist das «KiK» – die Abkürzung steht für «Kultur im Keller» – mit grosser Kontinuität ein wichtiger Pfeiler im Sissacher Nachtleben. Der atmosphärische Gewölbekeller beim Bahnhof gilt den einen als Geheimtipp, andere treffen sich hier regelmässig für ihre LieblingsEventreihe, wieder andere reisen extra für ein bestimmtes Konzert an, auch aus anderen Kantonen oder sogar aus Deutschland. Dass der Betrieb mit durchschnittlich vier Events pro Monat – meistens an einem Freitag oder Samstag – aufrecht erhalten werden kann, dafür sorgt ein sechsköpfiges, ehrenamtliches Team, das gleichzeitig Vereinsvorstand ist. Auch hier zeigt sich eine grosse Beständigkeit, auch wenn es immer wieder Wechsel gibt: Zwei Mitglieder sind seit rund 20 Jahren dabei, und wenn jemand austritt, kommen Neue dazu. Was nicht selbstverständlich ist: «Es ist schon nicht etwas, das nicht jeder machen will, denn wir investieren unsere Zeit, die nicht gezahlt ist», sagt Teammitglied Sarah Schmid. «Bereits um 17 Uhr sind wir am Vorbereiten und stehen dann bis zwei Uhr hinter der Bar.» Die Aufgaben, vom Booking über die Technik bis zur Kasse, haben sie unter sich aufgeteilt, aber an einem Event «machen alle alles», fügt Leontien Mahler hinzu. Finanziert wird alles über die Bar, ein Eintritt wird nicht verlangt, ausser eine Band entscheidet sich anstelle von einer Kollekte für einen fixen Eintrittspreis – der dann zu hundert Prozent der Band zugute kommt.
Funky Night bis Karaoke – auch das Publikum ist gemischt Neben Konzerten finden im «KiK» verschiedene Formate statt, unter anderem treten Hiphop-Acts auf, meistens einmal im Monat wird getanzt – Funky Night, 90er, Techno – und seit einiger Zeit stösst die regelmässige Jam-Session auf Anklang. Letztere ist nach einigen Jahren wieder neu aufgelebt: Begonnen hat es mit Special Guests wie Paulo Mendonca, mittlerweile sind verschiedene Teilnehmende aus der Region regelmässig dabei. In wechselnden Konstellationen stehen sie auf der Bühne, damit an dem Abend alle mal die Chance auf einen Auftritt haben. «Die Musiker kommen einfach und haben Freude daran, zusammen zu jammen», erzählt Sarah Schmid. Ein treues Stammpublikum habe ausserdem die Karaoke-Nacht. Manche von ihnen seien jedes Mal da. «Sie würden es extrem vermissen, wenn es das ‹KiK› nicht mehr gäbe», so Schmid. Insgesamt werde ein sehr breites und altersmässig durchmischtes Publikum angesprochen, «von 18 bis 75». «Ein Besuch bei uns lohnt sich, weil wir quasi Kultur für alle anbieten», sagt Sarah Schmid zum Schluss. Sie hofft, dass dieses Angebot wahrgenommen werde, damit «Kultur im Keller» auch in den nächsten Jahren weitermachen könne.
Konzept geht auf, wenn auch nicht immer sorgenfrei Mit diesem Konzept ist das «KiK» bisher gut gefahren. «Aber es ist nicht so, dass wir keine Sorgen haben», bemerkt Sarah Schmid. Letztes Jahr war es unsicher, ob die Kosten gedeckt werden können. Eine Spendenaktion wollte der Vorstand jedoch nicht durchführen, stattdessen rief er dazu auf, vermehrt ins «KiK» zu kommen. Was offenbar funktioniert hat: «Immer wenn wir denken, okay, jetzt wird’s schwierig, dann kommt wieder eine Welle, wo es gut läuft», stellt Leontien Mahler fest. «Und dann macht das Ehrenamt auch mehr Spass, als wenn nur drei Nasen im Keller stehen», sagt sie stellvertretend für ihre Vorstandskolleg/-innen. Insbesondere seit der Corona-Zeit haben die Besuchendenzahlen
Am Samstag, 26. September, traf sich eine kleine Runde Interessierter zu einer Exkursion der Grünen Region Sissach. Auf einem rund zweistündigen Rundgang führte Landrätin und Umweltingenieurin Dominique Zbinden die Gruppe durch Dorf, Feld und Wald. Vom Kino ging es mit verschiedenen Zwischenhalten in Richtung Bierkellerhütte. Beim Weiher Reusli erfuhren die Teilnehmenden, weshalb Weiher heute künstlich angelegt und unterhalten werden: Die natürliche Dynamik der Fliessgewässer ist vielerorts nicht mehr vorhanden. Weiter oben bot sich eine schöne Aussicht über Sissach und gleichzeitig ein eindrücklicher Vergleich mit alten Fotos. Dabei wurde sichtbar, wie viele Strukturen in der Landwirtschaft verschwunden sind. Am Beispiel des Obstgartens Farnsberg wurde die Bedeutung von Vernetzung und einer guten Platzierung von Strukturelementen aufgezeigt, die dennoch eine maschinelle Bewirtschaftung ermöglichen. Oberhalb der Firma Nebiker thematisierte die Gruppe bei einem Holzschlag die Aufgaben von Wald und Forstwirtschaft. Mit Erstaunen wurde zur Kenntnis genommen, dass die Forstwirtschaft heute mit dem Holzverkauf meist kein Geld verdient, da Produktions- und Erntekosten zu hoch sind. Gleichzeitig wurden die Notwendigkeit und die Chancen von Holzschlägen erläutert. Die Exkursion zeigte, wie vielfältig die Lebensräume rund um Sissach sind und ermöglichte neue Einblicke in Landund Forstwirtschaft. Mit Inspiration für naturnahe Umgestaltungen im eigenen Garten und einem geschärften Blick für die Natur vor der Haustüre fand der Anlass einen gelungenen Abschluss. Dominique Zbinden
Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 1. Oktober 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeinde zentrum. «Campari Orange», Musikgrup pe aus Läufelfingen – Lieder zum Mitsin gen. Infos: Lotti Oldani, 078 768 72 19, Fahrdienst: Vreni Dehning, 079 963 41 53 Sonntag, 4. Oktober 10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelter kinden. Leitung: Pfrn. Annina Völlmy. EPiano/Orgel: David Flückiger. Taufe von Zarya Anshaly Fiechter, Gelterkinden. Kollekte: Kantonal selfm.aid nachhaltige humanitäre Hilfe für Flüchtlinge in Europa. Fahrdienst: Hanni Biedert, 079 430 27 62 Amtswochen 5. bis 18. Oktober: Pfr. Eric Hub Ferien Pfr. Samuel Maurer und Pfr. Eric Hub von 27. September bis 3. Oktober. Sonntag, 4. bis Freitag, 9. Oktober: Konfestival mit Pfr. Samuel Maurer und Tabita Häsler. Das Sekretariat ist immer Montags in der Schulzeit von 9.00 bis 12.00 besetzt – Kon takt telefonisch oder per Mail jederzeit möglich.
tendenziell abgenommen, wie an anderen Kulturorten auch. Zugleich wird weniger Alkohol konsumiert. «Diesen Trend finde ich positiv», betont Leontien Mahler lachend, «aber man sieht es in der Kasse.» Aber oft kommt es vor, dass das «KiK» – mit einer Kapazität von 48 Personen – aus allen Nähten platzt. «Wenn es läuft, dann läuft es», freut sich Sarah
Schmid. Leontien Mahler kann sich an einige legendäre Anlässe erinnern oder hat von Teammitgliedern davon gehört, die schon länger dabei sind. Ein Konzert mit Baschi habe aus Platzgründen kurzfristig verschoben werden müssen. Auch Polo Hofer sei einmal im «KiK» gewesen, ausserdem Chris von Rohr mit einer Lesung und sogar, an einem «Nachtcafé» der «Volksstimme», eine amerikanische
«KiK» im Gesamtpaket: drei Tage lang Jubiläum feiern Im Oktober feiert das «KiK» sein 30-Jahre-Jubiläum während drei Tagen: Am Donnerstag, 15. Oktober, findet eine Jam-Session mit Philipp Fankhauser statt, am Freitag, 16. Oktober, steht Hiphop auf dem Programm: Gfaselbieter, Gabe & DJ O’Lee, Shape & «TReBeats» – alles keine Unbekannten im «KiK». Das Warmup macht DJ Nosecut, die Afterparty gestaltet DJ Flink. Der grosse Abschluss ist die Cover Night am Samstag, 17. Oktober, mit Sons of Grease und Too Big to Fade. Verteilen sich die diversen Formate normalerweise über einen längeren Zeitraum, so ist an diesem Wochenende das «KiK» in konzentrierter Form als «Gesamtpaket» erlebbar. kik-sissach.ch
Samstag, 17. Oktober 14.00 bis 17.00 mit Kinderhüte Für Anmeldung und weitere Informationen wenden Sie sich direkt an Katja Maier (k.maier.refk4460@bluewin.ch oder 077 525 88 52) refgelterkinden.ch
oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Hier geht es in den Keller: Leontien Mahler und Sarah Schmid vor dem Eingang zum «KiK».
Biblegrafix Kurs. Wenige Plätze frei. Samstag, 31. Ok tober, 10.00 bis 13.00. Biblische Geschich ten einfach skizzieren lernen. Infos auf www.refgelterkinden.ch
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Samstag, 3. Oktober 11.00 Tiersegnung mit den Schulkindern zum Tag des hl. Franziskus, auf dem Begegnungsplatz, anschl. kleiner Apéro
Foto: M. Schaffner
Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00
Katholische Kirche Sissach Samstag, 3. Oktober 10.00 Tiersegnung mit den Schulkindern zum Tag des hl. Franziskus, im Pfarrgarten Sonntag, 4. Okober 9.30 Eucharistiefeier ital.
Sonntag, 4. Oktober 19.00 TaizéAbend Gottesdienst in der Kirche Maisprach mit Pfarrer Daniel Hansel mann und Doris Haspra, Klavier. (Einsingen der Lieder um 18.15 Uhr)
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken Sonntag, 4. Oktober 10.00 Gottesdienst in der Kirche Ormalin gen, Pfarrer Christoph Herrmann
Sonntag, 11. Oktober 9.45 Rümlingen: Gottesdienst, Pfarrer Christoph Weber. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für den Schulverein Nepal. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Kirchenkaffee im Raum der Kirch gemeinde eingeladen
Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)
KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen
19.00 Rosary Prayer
Mittwoch, 7. Oktober 19.00 Glaubensstunde
Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25
Sonntag, 4. Oktober 10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit Taufe und Pfrn. Gabriella Schneider. Niklaus Giertz, Orgel, Kirchenkaffee
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden
Sonntag, 4. Oktober 10.30 Kirche Kienberg. ErntedankGottes dienst mit Pfr. Ueli Schürch und PfrLt. Christoph Küng. Lieder mit Bernerchörli Frick
Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss
Mittwoch, 7. Oktober 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Mittwoch, 14. Oktober 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
18.00 Eucharistiefeier
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Sonntag, 4. Oktober Kein Gottesdienst
Donnerstag, 8. Oktober 10.00 Pfarrer Daniel Hanselmann
18.00 Eucharistiefeier
Freitag, 9. Oktober 9.00 Eucharistiefeier zum HerzJesuFreitag mit kurzer Anbetung
Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau
Zentrum Ergolz, Ormalingen
Dienstag, 6. Oktober Ab 9.30 Krankenkommunion für ältere und kranke Personen. Bitte melden Sie diese bei Pater Jacek Kubica, 079 359 58 73, an
18.00 Eucharistiefeier
Foto: zVg
15.00 Christkatholischer Gottesdienst
Mittwoch, 7. Oktober 17.30 Beichtgelegenheit
Donnerstag, 8. Oktober 17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit
Einblick in die Exkursion.
11.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 4. Oktober 9.30 Eucharistiefeier
Allgemein: Jeden Mittwoch um 14.00 Café international für Flüchtlinge im Lindenhof; Eucharistiefeier Sonnenhof um 18.30 am Donnerstag; Jeden Freitag 10.30 ökumeni scher Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»
Grüne Region Sissach
Freitag, 9. Oktober 10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Mülimatt, Sissach
Sonntag, 4. Oktober 10.15 Gottesdienst Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emkgelterkinden.ch
Amtswoche: 28. Sept. bis 18. Okt. Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmattwisenberg.ch
Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirchelaru.ch Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirchelaru.ch Sekretariat: Karin Joseph sekretariat@kirchelaru.ch
Homepages www.kirchgemeinderuemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch
Region Gelterkinden
ObZ
«Das ist ein Riesenvorteil»
Donnerstag, 1. Oktober 2026
Mehr Unfälle durch E-Fahrzeuge
Itingen Eine erste Bilanz zur neuen Motorfahrzeug-Prüfstation Meinrad Stöcklin
Was bislang seit vielen Jahren extrem mühsam und zeitaufwändig war, gestaltet sich seit dem 1. Juli deutlich einfacher und bequemer. Seit rund drei Monaten können an der Prüfstelle der Motorfahrzeug-Prüfstation beider Basel (MFP) am Sägeweg 15 in Itingen Personenwagen und Motorräder amtlich geprüft werden und der oft anstrengende Weg nach Münchenstein entfällt. Die MFP Itingen ist in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Garage im Itinger Gewerbegebiet direkt an der Autobahn A22 eingemietet. Das neue Angebot kommt bei der Kundschaft sehr gut an. «Das ist ein Riesenvorteil», erklärte der Sissacher Garagist Peter Hediger in einem Bericht des Nordwestschweizer TV-Senders «regioTVplus». «Das war schon lange nötig und es freut mich, dass es nun endlich geklappt hat. So können wir auch problemlos noch um 16 Uhr ein Auto vorführen. Als wir dafür noch nach Münchenstein mussten, war 14.15 Uhr das letzte der Gefühle, um noch einigermassen vernünftig wieder ins Oberbaselbiet zu kommen», sagt Hediger. Und dies sei für alle Involvierten sehr oft sehr anstrengend sowie zeit- und nervenaufreibend gewesen.
Die Motorfahrzeug-Prüfstation in Itingen in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Garage direkt an der A22.
Ganzer Kanton ist in Itingen willkommen Auch Pascal Doess, einer der MFP-Experten, welche abwechslungsweise in Münchenstein und Itingen arbeiten, berichtet von sehr guten Rückmeldungen. Der Weg sei für sehr viele Kunden viel kürzer und man habe sogar auch schon Kunden aus dem Unterbaselbiet in Itingen gehabt. Denn die Kundschaft, egal woher sie stammt, kann mittlerweile frei wählen, ob sie ihr Fahrzeug in Münchenstein oder Itingen zeigen möchte. Die Fahrzeuge aus den Bezirken Sissach und Waldenburg sowie aus den naheliegenden Gemeinden aus dem Bezirk Liestal werden grundsätzlich fix nach Itingen aufgeboten. MFP-Leiter Roger Sterki zieht nach rund drei Monaten eine positive Bilanz. «Zu Beginn betraten wir Neuland und gingen bewusst vorsichtig und quasi mit einer etwas angezogenen Handbremse ans Werk. Nach der Startphase überprüften wir dann die Prozesse und sind per dato soweit zufrieden», berichtet Sterki.
Fahrzeugbestand im Kanton Basel-Landschaft steigt Mit der erweiterten Prüfinfrastruktur reagierte die MFP auf den kontinuierlich steigenden Fahrzeugbestand im Kanton Basel-Landschaft, der eine wachsende Zahl durchzuführender amtlicher Prüfungen nach sich zieht. Der neue Standort in Itingen ermöglicht aber nicht nur die nötige Erhöhung der Prüfkapazität, sondern trägt am Hauptstandort in Münchenstein auch zu einer Entlastung der knappen Kapazitäten und strapazierten Anfahrtswege bei. Organisatorisch sind indes noch einige Optimierungen nötig und im Gang. So war es bis zuletzt nicht möglich, in Itingen spezielle Eintragungen im Fahrzeugausweis vollziehen zu lassen, zum Beispiel für eine Anhängerkupplung. Nun würde jedoch das Dispo-System entsprechend angepasst, wird Roger Sterki auf «Onlinereports» zitiert. Damit für solche Kleinigkeiten inskünftig nicht extra nach Münchenstein gefahren werden muss.
Fotos: M. Stöcklin
Roger Sterki (rechts), Leiter der Motorfahrzeug-Prüfstation beider Basel (MFP), im Gespräch mit regioTVplus.
Die Jugendanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft hat ihren Geschäftsbericht 2025 publiziert. Zwar konnte insgesamt eine leichte Abnahme von einem Prozent von zur Anzeige gebrachten Delikten bei Kindern und Jugendlichen festgestellt werden. In spezifischen Fällen hat die Anzahl der Delikte jedoch zugenommen. Dies betrifft vor allem den Strassenverkehr und Gewaltdelikte. Das schreibt die Sicherheitsdirektion des Kantons BaselLandschaft in einer Medienmitteilung. Die Anzahl Delikte gegen das Strassenverkehrsgesetz sind stark zunehmend. Das Jahr 2025 löst das Vorjahr mit zu 600 Fällen deutlich ab. Die Fälle haben um rund 24 Prozent zugenommen. Die Jugendanwaltschaft erklärt sich die Zunahme der Delikte im Verkehrsbereich mit der wachsenden Anzahl von sogenannten «Elektro-Trendfahrzeugen», also etwa Elektroroller oder E-Bikes, im Strassenverkehr. Sehr viele Jugendliche seien mit derartigen Fahrzeugen unterwegs und würden dabei technische Vorgaben nicht einhalten, nicht über die nötigen Fahrberechtigungen verfügen oder den nötigen Versicherungsschutz haben. Ebenfalls im Anstieg ist die Gesamtzahl an Gewaltdelikten. Sie ist seit 2021 zum ersten Mal wieder im Anstieg. Die Prävention, um Gewalt vor dem Delikt zu verhindern, wird daher gemäss Sicherheitsdirektion gestärkt. So sind die Anmeldungen für die Gewaltpräventionsprogramme der Kantonspolizei Basel-Stadt, die diese als Partnerin der Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft organisiert, markant gestiegen. Die Anmeldungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Doch die Programme wurden sistiert. Die Jugendanwaltschaft ist daher dabei, mit ausgewählten Coaches eigene Gewaltpräventionsprogramme zu entwickeln. Im Berichtsjahr wurden im Rahmen von Jugendstrafverfahren gegen Jugendliche mit Gewaltaffinität und Neigung zur Gruppenbildung auch aktiv mit deren sozialem Umfeld gearbeitet. Dies beinhaltet Gespräche mit gleichaltrigen Bezugsgruppen und dem Freundeskreis. So konnten gemäss Sicherheitsdirektion Jugendliche erreicht werden, gegen die noch kein Strafverfahren läuft, die aber aufgrund ihres Umfelds gefährdet sind. Diese Massnahme wird weitergeführt. ObZ
Gemeinschaft und Erholung
Brand in Scheune
Reformierte Kirche So verliefen die Seniorenferien
Buus Hofbesitzer erleidet Rauchvergiftung
Die Teilnehmenden der Seniorenferien der reformierten Kirche Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau.
Die Seniorenferien der reformierten Kirche Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau im wunderbaren Hotel Hari in Adelboden waren abwechslungsreich und bereichernd. Ein besonderer Schwerpunkt waren die täglichen Morgenandachten, welche den Ferien eine besondere Tiefe und wertvolle Momente gab. Eric Hub zeigte auf, dass die Geschichte Ruth einiges über Treue, Vertrauen und Gottes Begleitung zu sagen hat. Eine Thunerseeschifffahrt, eine Führung im Schloss Spiez und eine Bergfahrt zur Engstligenalp waren einmalige Erlebnisse in einer tollen Landschaft. Bei einem Picknick auf der Berglägern
liessen es sich alle Beteiligten mit gegrillten Würsten gut gehen. Ein paar Waghalsige liessen es sich nicht nehmen, mit dem Trottinett von der Silleren zu Tal zu brausen. Das Heimatmuseum in Adelboden bot interessante Einblicke in die Geschichte eines Dorfes, das lange Zeit ärmlich war und erst ab dem 20. Jahrhundert zu einem begehrten Touristenort wurde. Das Hotel Hari war übrigens 1872 das erste Haus, das einen Gast beherbergte. Das Abendprogramm war ebenfalls vielseitig gestaltet. Beim Themenabend «Berg + Tal» erfuhren die Seniorinnen und Senioren etwas über die Hintergründe des Vogellisi-Lieds und durften
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Foto: zVg
bei einem Quiz Schweizer Berge herausfinden. Beim Spielabend konnte man mittun, wozu man Lust hatte, wie zum Beispiel jassen, stricken oder spielen. Beim Filmabend lief «Monsieur Claude und seine Töchter» und beim bunten Abend war es ein Mix aus Kurzgeschichten, Lieder singen und Quiz. So waren die Seniorenferien bei bestem Wetter eine schöne Mischung aus Gemeinschaft, Ausflügen, Erholung und geistlicher Nahrung. Dankbar blicken die Teilnehmenden auf diese wundervollen Tage zurück, die noch lange in Erinnerung bleiben werden. Martin Biedert Ref. Kirche Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Der Brand brach in einem Anbau einer Scheune aus.
Auf einem Hof im Grien in Buus brannte es Mittwochnacht, kurz nach 23 Uhr. Das schreibt die Polizei Basel-Landschaft in einer Medienmitteilung. Das Feuer brach im Anbau einer Scheune aus. Der Hofbetreiber sei durch den Brand geweckt worden und versuchte, die Flammen zu löschen. Dadurch konnte er verhindern, dass sich das Feuer auf den angrenzenden Stall ausbreitete. Dabei zog er sich aber eine Rauchgasvergiftung zu. Der Hofbesitzer wurde
Fotos: zVg
durch den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Spital gebracht. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und löschen, die Tiere blieben vom Feuer verschont. Sie wurden trotzdem vorsorglich durch eine Tierärztin untersucht. Die Branursache ist Gegenstand der Ermittlungen, im Einsatz standen die Feuerwehren Buus/Maisprach und Rheinfelden sowie der Rettungsdienst und die Polizei ObZ Basel-Landschaft.
Miteinander Zukunft Gestalten
Inserate: CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal, Tel. 061 927 26 70, inserate.obz@chmedia.ch
Speed-Dating mit der beruflichen Zukunft Der Anlass steht fest in unserer Agenda und wir freuen uns jetzt schon, im nächsten Jahr wieder viele junge Menschen zu motivieren, einen Beruf in einem unserer beiden Täler zu erlernen. Daniel Tschudin, Vorstand KMU Waldenburgertal
Stimmen des Abends
gesammelt von Katrin Kaden
Am Berufsinfoanlass 2026 in Oberdorf erkundeten rund 170 Jugendliche beruflichen Möglichkeiten im 12‑Minuten-Takt. Pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk eröffnete Colette Spahr, Konrektorin der Sekundarschule Waldenburgertal, den diesjährigen Berufsinfoanlass für die Sekundarschülerinnen und -schüler vom Waldenburgertal und der Schule Reigoldswil. Organisiert hatten den Anlass die beiden Gewerbevereine KMU Waldenburgertal und KMU Reigoldswil sowie die beiden Sekundarschulen. Die Schülerinnen und Schüler, begleitet von Ihren Eltern, konnten im Vorfeld drei Berufsbilder auswählen und dazu einen Fragenkatalog zusammenstellen. Mit diesen Fragen gingen sie zu den entsprechenden Betrieben, die sich auch in diesem Jahr sehr gut vorbereitet hatten. Dort standen ihnen aktuelle Lehrlinge, Angestellte oder die Firmeninhaber selbst zur Seite, um ihre Fragen zu beantworten. Nach 12 Minuten wechselte man zum nächsten Berufsbild, bis alle Fragen beantwortet waren. Der ganze Ablauf wurde zweimal durchgeführt, da von den beiden Schulen fast 170 Teilnehmer/-innen anwesend waren. Wir durften auch Regierungspräsident Thomi Jourdan, Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, begrüssen. Seine Anwesenheit unterstreicht die Bedeutung der Berufsbildung in den beiden Tälern. Wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern, den zahlreichen Firmen und all denen, die diesen Abend möglich gemacht haben.
«Die Berufslehre ist und bleibt der Königsweg bei der Ausbildung. Eine Lehre ist ein einzigartiger Ausgangspunkt für unzählige Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung. Gleichzeitig hat eine abgeschlossene Berufslehre eine hohe Wertbeständigkeit. Denn ich bin überzeugt davon: Menschen, die ihr Handwerk können, werden immer gesucht bleiben!» Thomi Jourdan, Regierungspräsident Basel-Landschaft
Seit 2001
«Dank dem Berufsinfoanlass konnten ich und andere Betriebe im Tal schon oft Lernende akquirieren. Sie lernen hier das Handwerk und sind damit die Zukunft fürs Tal.» Daniel Tschudin, Tschudin AG, Waldenburg
Und was sagen die Schülerinnen und Schüler?
«Es war toll, dass so viele Betriebe Werkzeug und andere Sachen zum Anschauen dabei hatten.» «Ich werde bald bei einem Betrieb einige Schnuppertage abmachen.» «Ich habe einen guten Überblick über die Berufe bekommen.» Klasse 2Aa, Sekundarschule Waldenburgertal
«Ich hatte am Berufsinfoanlass mehrere Anfragen für Schnupperlehren und sogar eine konkrete Anfrage für die Lehrstelle nächstes Jahr.» Martina Bloch, Optik Bloch AG, Oberdorf «Der Berufsinfoanlass ist eine wertvolle Plattform, um Jugendlichen die Vielfalt und die Chancen einer Berufslehre direkt vor ihrer Haustüre aufzuzeigen. Entscheidend ist, dass Schule, Eltern und Ausbildungsbetriebe gemeinsam die Begeisterung für die Berufsbildung fördern. Der persönliche Kontakt schafft Vertrauen, weckt Interesse und führt nicht selten direkt zu einer Schnupperwoche und vielleicht später sogar zu einer Lehrstelle.» Michael Briggen, Präsident KMU Reigoldswil und Umgebung «Bei der Organisation des Anlasses achte ich sehr darauf, dass ich den Schülerinnen und Schülern ein breites Bild an verschiedenen Berufen vorstellen kann, damit sie möglichst viele Informationen sammeln können. Denn das Wichtigste ist, Freude an dem zu haben, was man macht.» Susanne Niederhauser, Laufbahnverantwortliche Sekundarschule Waldenburgertal
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Region Waldenburg
ObZ
Ein Oberdörfer Original
99. Bezirkswettschiessen Bezirksschützenverband Waldenburg Rückblick
Oberdorf Auf Spurensuche durch Oberdorf mit Hanspeter Gautschin Lorenz Degen
Lebendiges Interesse an der Vergangenheit zeigten am vergangenen Donnerstagabend gut 50 Personen, die Rémy Suter und Hanspeter Gautschin durch Oberdorf folgten. Eingeladen dazu hatte der Verein Region Wasserfallen Juraparadies, der jedes Jahr zwei solcher Rundgänge anbietet. Anhand von noch bestehenden und abgebrochenen Häusern sprachen die beiden Lokalhistoriker von ehemaligen Dorfnamen, verschwundenen Handwerken und «Originalen», Menschen, die sich durch ihre besondere Eigenart ins Gedächtnis des Dorfes eingeprägt haben. Bei den Nachforschungen zur Herkunft des Dorfnamens «Badhanse Karli» entdeckte Hanspeter Gautschin etwas, das ihn «fast wie eine kleine Erleuchtung» getroffen habe: «Karl Schweizer (1898– 1977), unser Badhanse Karli von der Hinteren Gasse, stammte über die Familie Thommen tatsächlich aus der Linie von Rudolf Göbelin, der von 1659 bis 1671 Landvogt zu Waldenburg war.» Gautschin rekonstruierte die Ahnenreihe: Die Verbindung führt zurück bis ins 17. Jahrhundert. Johannes Thommen von Waldenburg, geboren um 1630, heiratete 1670 Magdalena Göbelin, die Tochter des Landvogts. Rudolf Göbelin hatte sich damals um die Oberdörfer Badquelle gekümmert, sie reinigen lassen und dort Badeeinrichtungen geschaffen; 1664 soll er die Bewilligung erhalten haben, ein Badhaus zu bauen. Sein Schwiegersohn Johannes Thommen übernahm das Bad 1675, baute ein neues Badhaus und wurde als «Badhans» bezeichnet. Dieser Dorfname hielt sich erstaunlicherweise über Jahrhunderte in der Familie: Aus «Bad-Hans» wurde «Badhans», später «Badhansen», weiss Gautschin, der sich mit der Oberdörfer Dorfgeschichte befasst: «Noch Karlis Mutter Emma Thommen hiess im Dorf ‹Badhansen Emmi›». Ihr Sohn Karl Schweizer, 1898 geboren, wurde schliesslich zu unserem «s’Badhanse Karli». Ungewöhnlich ist, dass der Sohn den Dorfnamen der Mutterseite bekam. «Offenbar hatte in dieser Familie die Muttter die Hosen an», mutmasste Gautschin unter leisem Lachen des Publikums. «Über Magdalena Göbelin führt seine Familienlinie damit direkt zurück zum ehemaligen Waldenburger Landvogt.» Der Stammbaum-Forscher sieht darin eine historische Ironie: «Ausgerechnet Badhanse Karli, der zeitlebens gegen Behörden und Obrigkeit wetterte, sich von Gemeinderäten kaum etwas sagen liess und in seiner Widerspenstigkeit offenbar sogar einmal mit dem geladenen Gewehr auftrat, hatte einen Landvogt unter seinen Vorfahren. Man könnte fast sagen:
Hanspeter Gautschin berichtet in der Hinteren Gasse vom «Badhanse Karli» Foto: L. Degen
Die Obrigkeit lag ihm im Blut – nur offenbar auf der falschen Seite!» Bekannt war Badhanse Karlis Sammelleidenschaft. «Wenn am Samstag der Kehrichtwagen zur Abfallgrube fuhr, ging er am Sonntag früh mit seiner ‹Bänne› dorthin und zog wieder heraus, was er für erhaltenswürdig hielt.» Das führte dazu, dass es in seinem Haus immer weniger Platz für ihn selbst gab: «Schlafen konnte er nicht mehr in seinem Bett, das war über und über mit Sachen belegt, nur am Küchentisch hatte er ein kleines
Dieses Jahr fand das 99. Bezirkswettschiessen 300 m erstmals überhaupt in Ramlinsburg statt. Die Jungschützinnen und Jungschützen konnten das Bezirkswettschiessen bereits vorgängig am Jungschützenwettschiessen in Diegten exklusiv vorschiessen. An insgesamt drei Schiesstagen in Ramlinsburg sowie zwei Schiesstagen in Diegten für die Jungschützinnen und Jungschützen haben 187 Schützinnen und Schützen, inklusive 35 Jungschützinnen und Jungschützen, das Programm absolviert. Dies bedeutet zwar gegenüber den letzten Jahren einen Rückgang der Teilnehmerzahlen, kann jedoch darauf zurückgeführt werden, dass viele Mitglieder unserer Vereine gleichzeitig an eigenen Schiessanlässen engagiert waren und auch externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur vereinzelt teilnahmen.
Dank der Möglichkeit für die Jungschützinnen und Jungschützen, das Bezirkswettschiessen bereits am Jungschützenwettschiessen vorzuschiessen, blieb die Beteiligung in dieser Kategorie konstant. Ein grosser Dank gebührt der Schützengesellschaft Ramlinsburg für die reibungslose und unfallfreie Durchführung des Anlasses. Der Vorstand des BSV Waldenburg dankt allen Schützinnen und Schützen für ihre Teilnahme, den Helferinnen und Helfern sowie den durchführenden Sektionen, der Schützengesellschaft Ramlinsburg und den Pistolenschützen Oberdorf, für die tadellose Organisation des Anlasses. Die Resultate sind auf der Website abrufbar unter www.bsvwaldenburg.ch (Resultate). Michel Degen, Tschoppenhof, BSV Waldenburg
Rechteck, auf das er den Kopf legen konnte», berichtete Gautschin der erstaunten Zuhörerschaft. Badhanse Karli, der auf Waschen und Sauberkeit keinen Wert legte, störte dies offenbar kaum: «Er sagte immer, wenn man ihn auf sein übermässiges Horten ansprach: ‹Me darf nüt güüde! Villicht chames nomol bruuche.›» Doch niemand verwendete diese «Sammlung» je wieder. Badhanse Karlis Haus wurde nach seinem Tod abgerissen und der Inhalt entsorgt. Heute befinden sich dort die Parkplätze des Dorfladens.
Helfer der Schützengesellschaft Ramlinsburg im Einsatz.
Foto: zVg
Sprengstoff festgestellt Eptingen Evakuation nach Fund bei Hausräumung
Badhanse Karli in seiner «Arbeitsmontur» bei der Firma Gättelin AG.
Foto: Sammlung Hanspeter Gautschin
Sonniger Tagesausflug
Am Samstagnachmittag, 26. September, kurz nach 16 Uhr, wurde in einem Einfamilienhaus am Kilchackerweg in Eptingen mutmasslicher Sprengstoff festgestellt. Anlässlich einer Hausräumung stellte eine Drittperson im Keller der Liegenschaft potenziell gefährliche Substanzen fest und alarmierte umgehend die Einsatzleitzentrale der Polizei BaselLandschaft. Aufgrund des Fundes wurden durch die Patrouillen die unmittelbar angrenzenden Einfamilienhäuser vorsorglich evakuiert, respektive die Bewohner aufgefordert in ihren Häusern zu bleiben, und die betroffene Strasse für den Verkehr und die Fussgänger gesperrt. Für die weitere Beurteilung und Sicherung
des Fundes wurden Spezialisten beigezogen. Die Spezialisten konnten den Sprengstoff bergen und fachgerecht abtransportieren. Nach Abschluss der Arbeiten konnten die Strassensperrung aufgehoben und die evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine unmittelbare Gefahr. Nähere Abklärungen werden getätigt, weitere Auskünfte können keine gemacht werden. Im Einsatz standen neben der Polizei Basel-Landschaft Spezialisten der Kantonspolizeien Bern und Basel-Stadt. Polizei Basel-Landschaft
Ersatz des Kunstrasens
HEV Waldenburg Hoch über dem Thunersee
FC Oberdorf Informationen zum Baustart
Bei wunderbarem Spätsommerwetter begab sich am Freitag, 18. September, eine grosse Gruppe der Mitglieder des HEV Waldenburg und Umgebung mit dem Bus der A.N.K. Tours AG Richtung Thun. Von hier aus führte die Reise mit dem Kursschiff quer über den Thunersee bis hin zur Beatenbucht. Zwei Bergbahnfahrten führten die Teilnehmenden auf das Niederhorn. Hier wurde im gleichnamigen Berghaus ein feines Mittagessen genossen – inklusive Weitsicht auf den See und den Niesen. Im Anschluss ging es mit der Bahn weiter auf den Beatenberg, wo der Buschauffeur die Reisegruppe wieder in Empfang nahm. Über den Brünig führte die Fahrt an den Lungernsee – in unmittelbarer Umgebung des geografischen Mittelpunktes der Schweiz. Wer wollte, konnte hier im Hotel Kaiserstuhl nochmals einkehren, bevor dann die Heimreise ins Baselbiet angetreten wurde. Ein herzlicher Dank gilt dem Chauffeur, Rolf Ritter, der die Gruppe sicher und wohlbehütet auf diese schöne Reise mitgenommen hat. Vorstand HEV Waldenburg und Umgebung Matthias Ritter, Diegten, Landrat
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Donnerstag, 1. Oktober 2026
Gruppenbild auf dem Niederhorn.
Foto: zVg
Der FC Oberdorf freut sich riesig: Nach jeweils eineinhalb Jahren Planungsphase und politischem Prozess, inklusive Referendumsabstimmung, starteten am Montag, 28. September, die Bauarbeiten für den Ersatz des alten Kunstrasenplatzes. Nachdem der Kredit für die Gemeinde Oberdorf von anfänglich 530 000 Franken auf 290 000 Franken gesenkt werden konnte, fand dieser an der Gemeindeversammlung vom 16. März eine klare Mehrheit. Nach dem ungenutzten Ablauf der Referendumsfrist hatte der FC Oberdorf endlich Klarheit: Mit dem Ersatz des alten Kunstrasens kann im Herbst 2026 begonnen werden. Unterdessen erfolgten alle Vorbereitungsarbeiten sowie die Vertragsabschlüsse mit den am Bau beteiligten Firmen: • Gysin AG für die Baumeisterarbeiten für die Erweiterung der Abstellfläche • Zaunteam GmbH für die Anpassungen des Abgrenzungszauns • Realsport AG für den Ersatz des Kunstrasens
Am 28. September begannen die beauftragten Firmen mit den Bauarbeiten. In den ersten zwei Wochen werden die Erweiterung der Abstellfläche erstellt sowie der alte Kunstrasen abgetragen und fachgerecht entsorgt. Danach werden auf der erneuerten Planie die Kunststoffplatten für die Elastikschicht verlegt. Zum Schluss werden dann die Rollen mit dem neuen Kunstrasen auf der Elastikschicht ausgelegt und zusammengefügt. Je nach Witterung dauern die Bauarbeiten insgesamt rund fünf bis sechs Wochen. Der FC Oberdorf geht davon aus, dass der neue Kunstrasen ab Mitte November benutzt werden kann. Darauf freuen sich rund 190 Juniorinnen und Junioren sowie rund 80 erwachsene Fussballspieler. Der FC Oberdorf blickt intensiven sowie spannenden Bauarbeiten entgegen und wünscht den beteiligten Unternehmungen gute Wetterbedingungen und eine unfallfreie Bauzeit. FC Oberdorf
Region Waldenburg Niederdorf Einladung an alle Einwohnerinnen und Einwohner von Niederdorf zum Banntag vom 11. Oktober Die Einwohnergemeinde Niederdorf lädt herzlich zum Banntag am Sonntag, 11. Oktober ein. Treffpunkt ist um 8.55 Uhr vor der Mehrzweckhalle. Es folgen der musikalische Auftakt durch den Musikverein und einige Begrüssungsworte durch den Gemeindepräsidenten. Der Abschluss in gemütlichem Rahmen ist bei der Mehrzweckhalle. Für das kulinarische Wohl sorgen die Pistolenschützen Oberdorf. Holzfeuerungskontrollen Die neuen Bestimmungen der kantonalen Luftreinhalteverordnung schreiben vor, dass bei Einzelraumfeuerungen regelmässig visuelle Kontrollen durchgeführt werden. Die Gemeinde Niederdorf hat den amtlichen Feuerungskontrolleur, die Kaminfeger Koller AG aus Hölstein, mit dieser Aufgabe betraut. Bei der nächsten Reinigung Ihrer Einzelraumfeuerung können Sie die visuelle Kontrolle vom Feuerungskontrolleur durchführen lassen. Sollten Sie eine andere Kontrollfirma bevorzugen, finden Sie auf der Webseite der Gemeinde Niederdorf unter Verwaltung – Dienstleistungen – Feuerungstechnische Fachbetriebe eine Liste von sämtlichen zur Kontrolle berechtigten Betrieben. Den dafür nötigen Rapport können Sie beim Gemeindekontrolleur bestellen,
ObZ
für Auskünfte steht Ihnen die Kaminfeger Koller AG zur Verfügung.
Oberdorf Bis zum Redaktionsschluss lagen keine Gemeindenachrichten vor.
Einladung zur Einwohnergemeindeversammlung vom Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr im Vereinszimmer der Primarschule Oberdorf. Traktanden: 1) Genehmigung Protokoll Einwohnergemeindeversammlung vom 25.08.2026 2) Totalrevision Wasserreglement 3) Totalrevision Abwasserreglement 4) Genehmigung Nachtragskredit über CHF 49‘158.30 inkl. MwSt. und Schlussabrechnung für die Revision Zonenvorschriften Siedlung. 5) Verschiedenes
www.ref-wb.ch
Agenda Sonntag, 4. Oktober 17.00 Ökum. Talgottesdienst in der katholische Kirche Bruder Klaus, Oberdorf Anlässe Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde Bibelgruppe Donnerstag, 8. Oktober, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35 Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 15. Oktober, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Offenes Abendsingen Dienstag, 20. Oktober, 19.00 in der Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19 Vokalensemble Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com. lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch, von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, 17.00 bis 19.00, Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55
Waldenburg Bis zum Redaktionsschluss lagen keine Gemeindenachrichten vor.
Was läuft in Langenbruck Samstag, 3. Oktober 2026 «Offenes Ohr» Langenbruck, Unterstützung bei sämtlichen Fragen im Alter, Gemeindeverwaltung, 9 bis 11 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Was ist los in Waldenburg
Jeden Montag • Stricknachmittag für alle, Vereinslokal
25. Waldenburger Obstpflück- und Mostaktion Vergangenen Samstag trafen sich über 40 Personen, darunter auch Kinder, für die Durchführung der 25. Waldenburger Obstpflück- und Mostaktion. Nach einer
Mitteilungen
Das Trauercafé bietet Trauernden die Möglichkeit Menschen zu begegnen, die ähnliches erlebt haben. Ein Ort der Kraftquelle für alle. Herzliche Einladung zu diesem Treffen, welches einmal im Monat stattfindet. Kontakt: Christin Blatter, 078 942 50 78.
Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Das Sekretariat ist während den Schulherbstferien (25. September bis 12. Oktober) unregelmässig besetzt – vielen Dank für Ihr Verständnis
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Amtswoche: 26. Sept. bis 11. Okt. Pfarrerin Birgit Schmidhalter, 078 772 15 50
5. bis 18. Oktober: Pfarrerin Sonja Glasbrenner, 079 893 56 07
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch
Manuela Wahl, Sekretariat Winkelweg 2, 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@ref-wb.ch
Wasser sparen Trotz des Regens hat sich unser Grundwasser noch nicht erholt. Aus diesem Grund gelten weiterhin die angeordneten Sparmassnahmen und Verbote.
Sonntag, 4. bis 11. Oktober 2026 Gemeindefahrt, Kirchgemeinde Langenbruck
1. September bis 4. Oktober: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52
Pfarrerin Sonja Glasbrenner 079 893 56 07 sonja.glasbrenner@posteo.de
Langenbruck
14 bis ca. 17 Uhr • Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag • Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr Jeden Mittwoch • Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr • Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken pro Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag • Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr • Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr
Das Mitteilungsblatt mit den detaillierten Erläuterungen kann auf der Gemeindeverwaltung einzeln oder als Abo bezogen werden. Ausserdem kann es auf unserer Homepage heruntergeladen werden: https://www.bl-oberdorf.ch/poli-
Amtswoche
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter
tik/gemeindeversammlung. Sie erreichen uns unter: Tel. 061 965 90 90 oder info@bl-oberdorf.ch. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die an der Einwohnergemeindeversammlung eine eigene Präsentation zu einem Geschäft vorstellen möchten, bringen bitte ihren eigenen Laptop (HDMI-Anschluss) mit.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch
Agenda Sonntag, 4. Oktober 17.00 Oberdorf, Talgottesdienst in der katholischen Kirche Bruder Klaus. Von Zeit zu Zeit feiern die verschiedenen Kirchgemeinden aus dem Waldenburgertal einen gemeinsamen Gottesdienst, den Talgottesdienst. Talgottesdienste finden in der jeweiligen Tradition der anbietenden Kirchgemeinde/Pfarrei statt. Dabei werden die Geschwisterkirchen eingeladen daran teilzunehmen. Für Kinder und Jugendliche Die Kinder- und Jugendgruppen haben Ferien. Wir wünschen allen herrliche Herbsttage!
Veranstaltungen Gebet in Hölstein Samstag, 3. Oktober von 9.30 bis 10.30. Wir treffen uns in der Kirche Hölstein zum Gebet für unsere Gemeinde, unsere Dörfer, unser Land und den Frieden in der Welt. Jede und jeder ich herzlich willkommen dazuzukommen und mitzubeten. Kontakt: Roland Steinle, 061 951 10 83. Trauercafé im Diegtertal Mittwoch, 7. Oktober von 9.00 bis 11.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken.
Mittagstisch Mittwoch, 14. Oktober, 12.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Das Kochteam der Kirchgemeinde freut sich auf Ihren Besuch! Mit Anmeldung – Platzanfragen bei Doris Heinimann, 079 291 08 01. Fahrdienst: Peter Fischer, 061 951 21 06 Oberdorf SO – Weissenstein Freitag, 16. Oktober, Kirchgemeindewanderung mit Rundumblick! Alle Detailinformationen finden Sie ab dem 2. Oktober auf unserer Website.
Hochstamm-Projekt Waldenburg: www.hochstamm-waldenburg.ch Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutzkommission (NULS) Waldenburg, Gemeinderat Waldenburg
TalGottesdienst Von Zeit zu Zeit bieten die verschiedenen Kirchgemeinden aus dem Waldenburgertal einen gemeinsamen Gottesdienst, den TalGottesdienst an. Diese finden in der jeweiligen Tradition der anbietenden Pfarrei oder Kirchgemeinde statt. Am nächsten TalGottesdienst feiern wir in unserer Kirche das Fest des grossen Heiligen Franz von Assisi. Im Mittelpunkt dieser Feier steht die berühmte Vogelpredigt. Ein ebenso berühmter, anderer Franz, Franz Liszt, hat zu dieser Predigt ein eindrückliches Werk komponiert, die ‘Légende Nr. 1’. Dieses Werk wird in einer von Liszt geschaffenen Orchesterfassung abgespielt. Dazu werden die Worte der Vogelpredigt und einige Bilder eingeblendet. Alle sind zu diesem bestimmt sehr eindrücklichen Gottesdienst herzlich eingeladen.
www.rkk-oberdorf.ch
Wir freuen uns sehr auf Sie.
Senioren-Treff mit Hans Werner Hauff Mittwoch, 21. Oktober, 14.00, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein
Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch
HEKS-Weihnachtspäckliaktion 2026 Kurz vor oder gleich nach den Herbstferien werden an den Primarschulen Bennwil, Hölstein und Lampenberg die Flyer für die diesjährige Weihnachtspäckliaktion verteilt. Die Schulkinder haben damit die Möglichkeit, Kindern in Rumänien und Portugal ein Weihnachtspäckli zu schicken. Für einige Kinder ist es das einzige Weihnachtsgeschenk. Alle Päckli müssen exakt die gleichen Geschenke beinhalten: 1 Tafel Schokolade – 1 kleines Weihnachtsbaumkerzli (Alternative: 1 Rechaudkerze) – 1 kleine Schachtel Farbstifte – 1 Block Papier (A4 oder A5) – evtl. persönliche Weihnachtskarte. Das Päckli sollte so flach wie möglich in robustes Papier verpackt werden. Spätester Abgabetermin ist am Freitag, 30. Oktober 2026 (bei den Lehrpersonen oder direkt im Sekretariat Sunnewirbel bis spätestens am 29. Oktober). Vielen herzlichen Dank!
kurzen Einführung wurde in drei verschiedenen Gebieten in Gruppen das Mostobst geschüttelt und in Harassen abgefüllt. Dank des grossen Einsatzes der Pflück- und Schüttelteams konnten über 2,5 Tonnen Mostäpfel geschüttelt werden. Diese werden nun in den folgenden Tagen in der Mosterei W. Thommen in Bennwil zu pasteurisiertem Most verarbeitet und in praktische 5-Liter-Bagin-Box abgefüllt. Der Most steht dann den Teilnehmenden der Mostaktion zum Selbstkostenpreis und weiteren Interessierten für einen kleinen Aufpreis zur Verfügung. Die Mostaktion ist ein wichtiger Pfeiler des Waldenburger Hochstammförderprojektes, da durch die Nutzung der Bäume der Fortbestand gesichert werden kann. Sind doch Hochstamm-Obstgärten ein wichtiger Lebensraum für viele Vögel und Kleintiere. Im kommenden Winterhalbjahr erhalten die Obstbäume einen Pflegeschnitt, welcher die Blütenbildung und den Kronenaufbau fördert. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle grossen und kleinen Helfenden für ihren Einsatz sowie an die Tschudin AG Waldenburg, welche uns unkompliziert und kurzfristig einen Transporter für das Einsammeln der vollen Harassen zur Verfügung gestellt hat.
Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30
Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch
Mitteilungen
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SilberDistel Die erste SilberDistel war ein Erfolg. Danke vielmal an alle, die der Einladung gefolgt sind. Bei einem feinen Znüni haben wir uns über Weisheit im Alter unterhalten und die Spur für weitere Treffen gelegt. Wir möchten uns austauschen, einander erzählen was uns bewegt, Geschichten und Erfahrungen teilen. Es soll nicht einfach ein «Kaffeekränzlein» sein, sondern relevante Themen im Alter besprochen werden. Dafür nehmen wir uns Zeit. Man muss nicht an alle Treffen kommen, es ist sozusagen keine geschlossene Gruppe, wer da ist, ist herzlich willkommen. Die Treffen finden im Saal statt.
Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf
Ökumenischer Familiengottesdienst Sonntag, 18. Oktober, 10.00, Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zur Bibelübergabe an die 4. Klässler
Nächster Männerabend Freitag, 23. Oktober ab 18.00. MANN trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame Zeit. Pfarrer Raphael Hadorn (077 520 76 60, raphael.hadorn@ref-behoela.ch) gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte über diesen Anlass.
Donnerstag, 1. Oktober 2026
Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch
Agenda Freitag, 2. Oktober 10.30 Ökum. GrittGottesdienst Sonntag, 4. Oktober 10.00 Taufe von Pablo Attila Simon 17.00 TalGottesdienst mit Eucharistie. Willkommen: Bernhard Schibli. Kollekte: oeku – Kirche & Umwelt
Donnerstag, 8. Oktober 9.30 SilberDistel. SeniorenTreff in der Arche Freitag, 9. Oktober 10.30 Ökum. GrittGottesdienst
SingWälle Surfen Sie mit uns auf der SingWälle. Dreimal Proben und dann beim Gottesdienst singen. Freude haben und Freude bereiten. Das macht die SingWälle aus. Proben sind jeweils am Mittwoch, 14., 21. und 28. Oktober, von 18.00 19.30 in der Kirche. Der Gottesdienst wird am Sonntag, 1. November um 17.00 sein. Flyer liegen auf.
Während den Herbstferien wird das Sekretariat unregelmässig besetzt sein. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir wünschen allen wunderbare erholsame Herbsttage.
Mitteilungen In Gottes Hand geborgen ist Elisabeth Aerni aus Niederdorf, verstorben am 7. September im 72. Lebensjahr. Gott schenke ihr den ewigen Frieden und den Angehörigen Trost und Kraft. Die Taufe empfängt Pablo Attila Simon Sohn von Attila und Analia Simon aus Hölstein. Wir wünschen der Familie Gottes Segen und Freude.
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Sonntag, 4. Oktober 10.00 Kirche Diegten, Regionalgottesdienst zum Thema «Vom Aberglauben – woran klammern wir uns eigentlich?», Pfr. R. Frische Mittwoch, 7. Oktober 9.00 Hofmattschulhaus Tenniken, Trauercafé
Region Waldenburg
ObZ
Donnerstag, 1. Oktober 2026
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Dreimal ein voller Leue-Saal Brand in einem Waldstück in Eptingen
Waldenburg Kulinarische und künstlerische Genüsse aus der Region Beat Eglin
Es brauchte keine internationalen Stars, um den Leue-Saal in Waldenburg drei Mal zu füllen. Auch an der viertem Ausgabe des Kultur- und Kulinarikevents Wemotion standen die Nachwuchstalente im Rampenlicht. Junge Kochtalente arbeiteten mit erfahrenen Profis und die Gäste kamen in den Genuss von feinem Essen und musikalischen und tänzerischen Showeinlagen. Die SRF-Sportjournalistin Seraina Degen führte durch das vierstündige Abendprogramm und interviewte Gäste und Mitarbeitende. Sänger Luca Di Felice sang italienische Hits
«Die Branche ist systemrelevant» Lenja Walliser aus Titterten schloss ihre Kochlehre mit 5,5 als Beste in Baselland und Basel-Stadt ab. An diesem Anlass war sie als Köchin und Sängerin beteiligt. Im Fünferteam «Pastinackten» gewann sie den Gastro-Elite Wettbewerb. Jetzt kocht sie im Michelin-Restaurant Alpenblick in Adelboden. Gastro-Baselland Chefin Fabienne Ballmer informierte, dass in den beiden Kantonen 100 Kochlernende mit ihrer Ausbildung begannen. «Wir bilden hier aus, damit wir dann in den Ferien geniessen können», sagte sie dazu. Wemotion sei eine Motivation für Lehrlinge. «Es ist eine coole Branche und sie ist systemrelevant!» Die Musikschule beider Frenkentäler sang zum Thema «Aufbruch und Übergang». Es erklangen wundervolle Stimmen, die von sanften Pianotönen begleitet wurden. Dominique Tellenbach, Rektor des Berufsbildungszentrums, war begeistert von den jungen Berufsleuten und Michi Kumli, kantonaler Tourismuschefwerber freute sich über den gelungenen Abend, den die jungen Berufsleute souverän meisterten. Die Tanzshow begann mit jungen Tänzerinnen im Alter von neun bis zehn Jahren. Im Hintergrund wurden Videos von Tänzerin Noemi Kölliker gezeigt.
Fotos: B. Eglin
Der Brand hat sich auf 200 Quadratmeter ausgebreitet.
Die kulinarischen Künstler/-innen.
Der Tanz ist gelungen.
Dann wurde Simon interviewt, der nach dem KV noch eine Kochlehre absolvierte. Er machte den Randenhärdöpfelstock und unterstützte die Neuen in der Küche. «Wer den Koch kennt, muss vor dem Essen nicht beten», kommentierte er. Für Karl Studer (Grossküchen Aeschlimann) waren es «extrem bunte Geschichten auf dem Teller und auf der Bühne».
lasalat und Orangenvinaigrette. Schweizer Lachs und Ziefener Pouletroulade dominierten den Hauptgang und zum Dessert wurden Häfelfinger Rotweinzwetschgen, dunkles Schoggimousse und Tonkabohnen-Meringue mit Rosenrahm serviert. Als Hauptshowact trat Luca Di Felice auf die Bühne, der mit italienischer Leidenschaft das Publikum zum Mitmachen von den Stühlen riss. Damit war dies die letzte Wemotion im Leue: «Die vierte Wemotion ist hoffentlich kein Abschied für immer, aber sicher ein Abschied vom Leue», schrieben die Organisatoren schon im Vorfeld. Sie gaben bekannt, die Wemotion in Zukunft in einem anderen Rahmen und an einem anderen Ort durchführen zu wollen. Wo und wie bleibt noch offen.
Feines Essen Mit einem Johannisbeer-Spritz und alkoholfreiem Gin wurden die Gäste empfangen. Das Amuse-Bouche mit Passwangmutschli im Kirschenrauch, einer Butterkerze und weiteren Kleinigkeiten war ein köstlicher Beginn. Es folgte eine Vorspeise mit grillierter Walnuss-Birnen-Crêpe, gebackenem Champignon, Frischkäsefüllung, Ruco-
In einem Waldstück oberhalb von Eptingen kam es am Samstagnachmittag kurz nach 13 Uhr zu einem Brand. Das schreibt die Polizei Basel-Landschaft in einer Medienmitteilung. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte breitete sich das Feuer bereits auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern aus.
Die Feuerwehr konnte den Brand jedoch rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Die Brandursache ist gemäss Polizei noch nicht restlos geklärt und Gegenstand der Ermittlungen. Im Einsatz standen die Feuerwehr Bölchen, die Stützpunkt-Feuerwehr Sissach und die ObZ Polizei Basel-Landschaft.
Leserfoto
«S’Magazin vo do. Für di.»
Eine neugierige Gemse.
Foto: Jan Furler
Rätselspass mit der ObZ Wurmkraut
Lederart (Kw.)
Sektflasche
Fehlbeträge
Keimträger
Vorn. v. Bullock
Initialen Mutschwerer Mozarts † losigkeit Hammer
Bowlingkegel Mz.
niederträchtig
scharfer Falz
kriminell, gefährlich ind. Teigtasche
Hühnervogel
engl.: Ameise
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Humoristen Eisenfrass
Vorn. v. Vivaldi †
Pastenbehälter
liebenswürdig
Eiseskälte
Ankerplatz Kolbengetreide
Nadelbaum
3
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Einfall, Gedanke
engl.: jeder
chem. Ausgleich Honigwein
Geschäfte (engl.)
7 Lurchtier
Lärm um nichts
3 engl.: Zehe
griech. Buchst.
Verfahren
Autokz. Irland
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Vorn. v. Lindenberg
europ. Meer
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2 Kleinhändler
Grillgitter Mz.
Auflösung der letzten Woche
arab. Fürsten
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Insel der Malediven
frz. Verneinung
rahmig (dt.) sprachl. unterstreichen
Drama v. Ibsen †
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Foto: zVg
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H B E S K A P A D E A H A T I L B I E N N A L A L B W A T H U R R O S T E N E S A T C H A C K B A U W E I H E R E E N L T U F R A N K E F A H N D U N G U L O E O L M A Z E I T V E R T R E I B H A R A S S A N N O R U S R E F E R E E LÖSUNG R A X T 35/2026: B E E T A B I O T O P B V A M P PLANET B E G O N I E
Der «Waldenburgertaler Schatzfinder» wird zum Magazin. Die erste Ausgabe erscheint im Dezember und widmet sich der Lehre. Wissen die Menschen in Hölstein, was in Waldenburg läuft? Und umgekehrt? Diese Frage stellt der KMU Waldenburgertal. Bisher fehle ein gemeinsamer «Infokanal» vom und fürs WBTal, schreibt der Verband mit Sitz in Oberdorf. Die Antwort liefert er gleich selbst: Der «Waldenburgertaler Schatzfinder» wird zum Magazin. Es erscheint zweimal jährlich in 6000 Exemplaren, im A4-Format und mit rund 40 Seiten in Farbe. Das Heft geht in alle Haushalte von Hölstein, Lampenberg, Bennwil, Niederdorf, Oberdorf, Liedertswil, Waldenburg und Langenbruck. Es liegt zudem an weiteren Orten auf, etwa im Laufbahnzentrum in Pratteln, und erscheint auch als PDF auf der KMUW-Website. Vom Tal fürs Tal Drin steht, was das Tal zu erzählen hat. Es gibt einen Veranstaltungskalender und Neues aus Gemeinden, Vereinen, Gewerbe, Industrie und der Sekundarschule, dazu Sagen und Geschichten von hier. Und die Bons? «Die sind natürlich weiterhin mit dabei», so der KMUW. Neu tragen sie einen grünen «Bon»-Button, und auch ausgedruckte PDF-Bons sind gültig. Die erste Ausgabe erscheint am 20. Dezember 2026. Ihr Fokus ist die Berufsbildung: «Die Lehre im WB-Tal – wo sonst?!» Unternehmen können ihre (Lehr-)Stellen dort zeigen, wo ihre Kundschaft und künftige Fachkräfte sie sehen. Für Vereine gibt es ein Zückerchen. Wer ein Inserat bucht, erhält die doppelte Fläche für einen redaktionellen Vereinsbericht samt Foto gratis dazu. Ein Achtelseiten-Inserat mit einer Viertelseite Text kostet so 140 Franken. Das Angebot gilt für Vereine mit Sitz im Verteilgebiet, wenn der Vorstand direkt bucht. Vergünstigte Tarife erhalten auch Mitgliedsfirmen des KMUW und die Gemeinden im Verteilgebiet. Wer Unterstützung beim Text braucht, kann diese dazubuchen: «Unsere Redaktion hilft», schreibt der Verband. Später geht nicht Redaktions- und Inserateschluss ist der 30. Oktober. Buchungen samt Druckmaterial gehen an schatzfinder@dicad.ch, Fragen an vorstand@kmuw.ch. Wer den Zug verpasst, bleibt am Perron stehen: Später eintreffende Buchungen kann der KMUW nicht berücksichtigen. Gemeinsam wolle man «der Welt die Vielfalt des WB-Tals» zeigen, schreibt der Verband. Die Welt darf warten. Zuerst kommt das Tal. ObZ kmu-waldenburgertal.ch/schatzfinder/ bestellung
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Jobcode 239265
Münchenstein
Hilfskoch/Küchenmitarbeiter mit Wochenendeinsatz (m/w/d) 40 % Lausen
Albin Borer AG
Kalkulator/in Tief- und Hochbau 100 % (alle) Erschwil
Jobcode 241155
Bürgerspital Basel
Jobcode 240909
Agogische Betreuer/in 60 – 80 % Basel
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Jobcode 244923