Wiggertaler
Auflage: 35 128 Exemplare, Nr. 39 / 24. September 2026 GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG
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Wöchentlich erscheinendes amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Anzeiger für amtliche Publikationen der Gemeinden Boningen, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen. Erscheint zusätzlich in: Fulenbach, Wynau, Reiden, Wikon.
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Brittnau Gewerbeausstellung BRIGA, 2. bis 4. Oktober
Storchendorf freut sich auf die BRIGA Nach einer neunjährigen Durststrecke gibt es in Brittnau heuer wieder eine BRIGA. Unter dem Motto «Brittnau läbt» geht vom 2. bis 4. Oktober rund ums Schulhausareal die Gewerbeschau mit Volksfestcharakter über die Bühne.
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Professionelle Beratung. 1’000m2 Showroom in Oftringen. Das OK der BRIGA (von links): Alex Maurhofer, Präsident Kurt Gerhard, Markus Frauchiger, Denise Bruchhaus, Simon Jordi, Urania Balatoni, Daniel Graber, Hanna Kunz, Christian Müller. Es fehlen: Ivana Nocera und Pascal Curtolo. BILD: ZVG
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Es ist ganz schön sportlich, was das elfköpfige OK rund um Präsident Kurt Gerhard innerhalb von nur einem Jahr U^" auf die Beine gestellt hat: Für die erste Gewerbeausstellung seit neun Jahren f haben sich 63 Unternehmen angemeldet. 2017 waren es noch 50. Im Vergleich zur Vorgängerin gibt es mehr Museum Alter Löwen Ausstellungsfläche und ein noch grösDorfstrasse 29 seres Rahmenprogramm. «Die Firmen 4665 Oftringen kommen gerne nach Brittnau. Die Bewww.museum-oftringen.ch völkerung macht mit. Jung und alt paSonntag, 27. September, 15.00 - 17.00 Uhr: cken mit an», sagt Kurt Gerhard. Besonders freut sich der OK-PräsiAusstellung „STV Küngoldingen 1900 – dent über den präsentierten Branchen2026“ im Hochstudhaus mix: Vom Schreiner, über den SchlosKunstausstellung „Ansichtssachen“ mit ser und Gärtner bis hin zu Dienstleis-
Werken von Barbara Scherrer Jubiläumsausstellung „25 Jahre Löwen-Team“
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tern und sozialen Institutionen zeigt die BRIGA die unternehmerische Vielfalt im Dorf und darüber hinaus. Landwirte aus der Region stellen ein eigenes Zelt inklusive Hofladen auf. Zur Unterhaltung gibt es eine Rehkitzsuche mit Drohnen.
Gesundheit und Blaulicht Eine besonders starke Vertretung haben an der heurigen BRIGA Unternehmen aus der Gesundheitsbranche: Das Spital Zofingen, die Lindenhofapotheke Zofingen, der Sennhof Vordemwald und das azb Strengelbach sind ebenso vertreten wie der Samariterverein Brittnau, das Activa Gesundheitszen-
Rothrist, Zofingen, Aarburg, Aarau, Strengelbach Wälchli kehrt zu seinen Stärken zurück gutes Sortiment, freundliche Bedienung
Die Museumskommission freut sich auf Ihren Besuch.
trum Rothrist und die Spitex Region Zofingen. An der BRIGA kommt es zudem zu einem Grossaufmarsch von Blaulichtorganisationen. Die Feuerwehr Brittnau ist mit einem Tanklöschfahrzeug vor Ort. Sie bietet Mitmachangebote und Wasserspritzen für Kinder an. Am Stand der Regionalpolizei Zofingen gibt es einen Helm-Crashtest. Die Mutigen dürfen sich in den TCS-Überschlags-Simulator setzen. Für Samstag ist überdies die Präsenz eines AAA-Rettungshelikopters auf dem Fussballplatz vorgesehen, für Sonntag eine Ambulanz. Ihre Präsenz ist jedoch einsatz- und betriebsabhängig. FORTSETZUNG SEITE 2
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Gewerbeausstellung in Brittnau vom 2. – 4. Oktober 2026
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Amtliche Publikationen
WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
ROTHRIST
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Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG)
Baugesuche
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Silvio und Tatjana Aresti, Winterhaldenweg 6a, 4852 Rothrist Bauobjekt: Umbau und Erweiterung Einfamilienhaus Ortslage: Chaletweg 2 (Parz. Nr. 2274) Andreas und Susanna Fischer, Bauherr: Kirchweg 9c, 4852 Rothrist Bauobjekt: Einbau Dachfenster südseitig Ortslage: Kirchweg 9c (Parz. Nr. 326) Die Baugesuche mit den Plänen liegen zur öffentlichen Einsichtnahme während 30 Tagen vom 28.09.2026 bis 27.10.2026 auf der Gemeindeverwaltung Rothrist, Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen gegen das Baugesuch sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. GEMEINDERAT ROTHRIST
Gentiana Schulz-Ademi und Eduard Schulz Tiefmattweg 16, 4853 Riken Bauobjekt: Spielturm mit Doppelschaukel Ortslage: Tiefmattweg 16, Parzelle 2457 Öffentliche Auflage des Gesuches vom 28.09.2026 bis 27.10.2026 im Gemeindehaus, Parterre. Gegen Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Murgenthal schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d. h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendende anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. BAUVERWALTUNG MURGENTHAL
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Dudu und Adnan Türkmen, Mattenweg 21, 4665 Oftringen Bauobjekt: Sichtschutzwand Ortslage: Parzelle 3506, Mattenweg 21 Bauherr: Mirkovic Sladjana, Säliring 9, 4663 Aarburg Bauobjekt: Umbau Terrasse in Wintergarten unbeheizt Ortslage: Parzelle 3388, Oberfeldstrasse 47 Bauherr: APG/SPG, Allgemeine Plakatgesellschaft AG, Weidenstrasse 13, Münchenstein, Postfach 4002 Basel Bauobjekt: Werbetafel unbeleuchtet Ortslage: Parzelle 2248, Zofingerstrasse 51 Bauherr: Einwohnergemeinde Oftringen, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen Bauobjekt: Ersatz Spielturm Kindergarten Ahornweg Ortslage: Parzelle 512, Ahornweg 3 Bauherr: Aline Steinegger und Antonio Di Nicolantonio, Mittlere Bühnenbergstrasse 2, 4665 Oftringen Bauobjekt: Umbau Einfamilienhaus Neugestaltung Hauszufahrt inkl. Parkplatz Ortslage: Parzelle 4035, Mittlere Bühnenbergstrasse 2 Die öffentliche Auflage findet vom 25.09. 2026 bis 26.10.2026 statt. Die Baugesuch unterlagen sind während der Auflagefrist auf www.oftringen.ch ersichtlich. Gegen Bauge suche kann während der Auflagefrist bei der Gemeinde Oftringen, Bauen Planen Umwelt, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen, schriftlich Einwendung erhoben werden. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwen dung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person ver fasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforde rungen nicht entspricht, kann nicht eingetre ten werden. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interes se geltend machen kann. Oftringen, 21.09.2026 Abteilung Bauen Planen Umwelt
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Vorlage Nr. S-2623115.1 Transformatorenstation Bahnhof – Ersatz der bestehenden Transformatorenstation Bahnhof durch eine neue Transformatorenstation Bahnhof – Neubau auf Parzelle 1104 Vorlage Nr. L-2623117.1 16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen TS Bahnhof und TS Blumenbörse – Ersatz 16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen TS Bahnhof und TS Blumenbörse – Neubau auf diversen Parzellen Vorlage Nr. L-2623747.1 16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen TS Bahnhof und SS Juraweg – Ersatz 16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen TS Bahnhof und SS Juraweg – Neubau auf diversen Parzellen Betroffene Gemeinde Rothrist Gesuchstellerin EW Rothrist AG, Bernstrasse 106, 4852 Rothrist Ort Parzelle Nr. 1104, 1102, 1680, 1422, 3670, 3159, 1260, 3328, 2750, 1624, 2608, 154 Koordinaten: 2Ꞌ633Ꞌ383 / 1Ꞌ239Ꞌ606 Gegenstand Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Verfahren Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI). Öffentliche Auflage Die Gesuchsunterlagen können vom 28. September 2026 bis 27. Oktober 2026 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgender Stelle eingesehen werden: • Gemeindehaus Rothrist, Abteilung Planung und Bau, Bernstrasse 108, 4852 Rothrist Die aufgelegten Unterlagen stehen während der Auflagefrist ebenfalls auf https://esti-consultation.ch/pub/7675/7eccb89799 online zur Einsicht zur Verfügung. Massgebend sind allein die in der oben genannten Gemeinde aufgelegten Unterlagen. Einsprachen Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f Abs. 1 EleG). Enteignung Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Art. 42 bis 44 EntG zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Innerhalb der Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a) Einsprachen gegen die Enteignung; b) Begehren nach den Art. 7–-10 EntG; c) Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d) Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e) die geforderte Enteignungsentschädigung. Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden. Aarau, 21. September 2026 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen
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Fortsetzung von Seite 1
Storchendorf freut sich auf die BRIGA Sicher ist jedoch bereits jetzt, dass die Besucher auf Wunsch in die Luft gehen können. Bei gutem Flugwetter bietet Swiss Helicopter kurze Rundflüge über das Wiggertal an. Der Helikopter startet beim Schützenhaus Grütmatt. Die Buchung kann direkt am Stand auf dem BRIGA-Gelände vorgenommen werden. Als Gastregion heisst die BRIGA Willisau in Brittnau willkommen. Die Heimat von Willisauer-Ringli und hochprozentigem Schnaps präsentiert unter anderem ihre historische Altstadt, die Napfregion und das Wauwilermoos.
Dem Onlinehandel Kontra geben Für das OK war es wichtig, eine Gewerbeausstellung auf die Beine zu stellen, die nicht nur zum Sehen und Staunen einlädt. «Wir wollen den Menschen zeigen, dass die Welt von heute nicht nur aus Onlineshopping besteht. Wir wollen, dass die Menschen mit den Unternehmern direkt ins Gespräch kommen und Produkte anfassen und live vor Ort ausprobieren können», sagt Kurt Gerhard. Bei der grossen Tombola können die Besucherinnen und Besucher ihr
Für Familien und Kinder bietet die BRIGA ein ganzes Füllhorn an Unterhaltung an. Bungee-Trampolin, Kinderkarussell, Schiessbude, Lama-Trekking und Ponyreiten sind nur einige der Highlights. Die KITA Langstrumpf bietet einen Hüteservice und Kinderschminken an. Das gesamte Programm stellen die Organisatoren auf den Sonderseiten in der kommenden Ausgabe des «Wiggertaler» detailliert vor.
«Das Dorf wird sich herausputzen»
Dank Swiss Helicopter geht es für die Besucher der BRIGA in die Luft. BILD: MARKUS JAUSSI
Glück versuchen. Unter den 15’000 Losen warten 20 Hauptpreise und 600 Sofortpreise im Gesamtwert von knapp 10’000 Franken auf neue Besitzer. Der 1. Preis ist ein Gasgrill «Broil King Baron 490» im Wert von 1615 Franken, gesponsert von der Heggli Eisenwaren AG in Oftringen. «Hanna Kunz hat für die 600 Sofortpreise einen riesigen Einsatz geleistet. Sie hat alle Geschenke persönlich einge-
Der Gabentempel der BRIGA-Tombola in der Wohnung von Hanna Kunz. BILD: ZVG
packt. Bis zur BRIGA ist ihre eigene Stube ein riesiger Gabentempel», sagt Markus Frauchiger, der im OK für das Marketing zuständig ist. Wer die Brittnauer kennt, weiss, dass sie die Feste feiern, wie sie fallen. Dementsprechend gross wird das Gesellige geschrieben. Das BRIGA-Stübli zur Sonne, das Wy- und Kaffi-Stübli Klangpause, das Buurestübli, Leus Grill-Egge und die Schluckstube-Bar
im legendären Sechseck-Zelt sorgen für das leibliche Wohl. «Vom kleinen Hunger bis zum grossen Durst, bieten wir für jeden Geschmack das Passende an», sagt Markus Frauchiger. Für passende Musik im Rahmenprogramm sorgen «Räbloch», die Alphornklänge Vordemwald, Akkordeon Brittnau, Musikvagabund, die Musikgesellschaft Brittnau und «Brönzstoff».
Auf die Frage, ob sie stolz seien, in so kurzer Zeit eine so grosse Veranstaltung aus dem Boden gestampft zu haben, antwortet OK-Präsident Kurt Gehard: «Es ist nicht Stolz, sondern Freude, die überwiegt. Das Dorf wird sich herausputzen, wir werden die Fahnen aufhängen. Ich erinnere mich an die vergangenen Ausgaben der BRIGA. Das war jedes Mal eine riesige Chilbi. Ich bin überzeugt, dass auch heuer das ganze Dorf auf den Beinen ist. Wenn wir es schaffen, aus einer Gewerbeschau ein Volksfest zu machen, dann haben wir alles richtig gemacht.» MANUEL ARNOLD
Im Mittelpunkt
WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
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Das Publikum war von der Musik, der Enthüllung der Fahne und dem ganzen Ambiente völlig begeistert.
Der grosse Moment: Noch ist das neue Schmuckstück des Musikvereins Rothrist verhüllt.
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Niemand sieht, wie gut Sie hören!
BILDER: REGINA LÜTHI
Dann fällt der Stoff – und Stück für Stück wird die neue Fahne sichtbar.
Die Fahne in ihrer ganzen Pracht – und ganz ohne Violett.
Rothrist Der Musikverein enthüllte am vergangenen Samstag feierlich sein neues Schmuckstück
«Hauptsache, die Fahne ist nicht violett!» Am vergangenen Samstag wurde im Gemeindesaal Breiten die neue Fahne des Musikvereins Rothrist eingeweiht. Im feierlichen Rahmen hatte die «alte Dame» ihren letzten Auftritt, bevor ihre Nachfolgerin erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Noch war sie gut verborgen – und das Geheimnis um ihr Aussehen war tat sächlich eines. Ausser der sieben köpfigen Fahnenkommission hatte niemand die neue Vereinsfahne des Musikvereins Rothrist gesehen. Ent sprechend gespannt warteten am Samstagabend nicht nur die Vereins mitglieder, sondern auch die zahlrei chen Gäste im Gemeindesaal Breiten auf den Moment der Enthüllung. Durch den Abend führte Andrea Urech. Bevor das Geheimnis gelüftet wurde, gehörte die Bühne zunächst der Musik. Unter der Leitung von Peter Streit brachte der Musikverein ordentlich Schwung in den Gemeindesaal. Mit «Thank You for the Music» von Abba er wies das Ensemble seiner bisherigen Fahne musikalisch die Ehre. Es folgten Stücke aus den 80er und 90erJahren sowie ein deutsches Medley. Auf die Frage von Andrea Urech, welcher deut
sche Song dabei auf keinen Fall fehlen dürfe, wurden aus dem Publikum zwar die «99 Luftballons» ins Rennen ge schickt – zum Zug kam schliesslich aber Falco.
Bloss nicht violett Mit Humor steigerte Präsident Domi nik Zenger die Spannung vor der Ent hüllung noch einmal. Er verglich den Moment mit Weihnachten oder einem Geburtstag: Man freue sich auf ein Ge schenk, packe es aus – und manchmal stelle sich ein kleiner «OjeEffekt» ein. Artig bedanken müsse man sich trotz dem. Und was, wenn die neue Fahne ausgerechnet violett wäre? Für Zenger wäre dies offenbar ein solcher Moment gewesen. Die Sorge erwies sich als unbegrün det. Als die Hülle fiel, kam eine Fahne in kräftigem Rot, ergänzt mit Weiss und Grün, zum Vorschein. Rund 150
Stunden reine Handarbeit stecken in dem aus edler Damastseide gefertigten neuen Wahrzeichen des Vereins. Die Erleichterung beim Präsidenten dürfte entsprechend gross gewesen sein – die Freude bei den Musikantinnen und Musikanten und beim Publikum war es offensichtlich. Anschliessend hiessen die eingela denen Delegationen der Musikvereine aus den umliegenden Gemeinden so wie der Rothrister Vereine die neue Fahne auf traditionelle Weise willkom men. Nacheinander kamen die Fähnri che mit ihren Vereinsfahnen auf die Bühne. Beim gemeinsamen Fahnen gruss schwangen sich die Fahnen ent gegen und berührten sich fast schon liebevoll, begleitet vom «GeneralGui sanMarsch». Auch Marcel Dürr vom Aargauischen Musikverband gehörte zu den Gratu lanten. Mit Humor erklärte er einige
Regeln zum richtigen Umgang mit ei ner Vereinsfahne – und räumte ein, dass deren praktische Umsetzung bis weilen anspruchsvoller ist, als es ein Reglement vermuten lässt.
Ein letzter Auftritt für die «alte Dame» Bevor die neue Fahne endgültig ihren Platz im Verein einnahm, gehörte die Aufmerksamkeit noch einmal ihrer Vorgängerin. Dem früheren Fähnrich Kurt Lanz wurde die Ehre zuteil, die alte Fahne ein letztes Mal zu präsentie ren. Anschliessend wurde sie feierlich eingerollt und nach vielen Jahren im Dienst des Musikvereins verabschie det. Für den zweiten Teil des Abends durfte der Musikverein selbst zum Publikum werden. Die Brass Band Lenzburg Band A übernahm mit ihrem Konzert die Bühne. Damit konnten die Rothrister Musikantinnen und Musi kanten ihre neue Fahne gemeinsam mit ihren Gästen und der Bevölkerung feiern – ohne selbst für den musikali schen Schlusspunkt sorgen zu müssen.
Präsident Dominik Zenger bewies viel Humor.
REGINA LÜTHI
Andrea Urech moderierte den Abend.
Die alte und die neue Fahne begegnen sich, bevor die eine Abschied nimmt und die andere ihre Geschichte beginnt.
Die delegierten Fähnriche begrüssten die neue Fahne mit einigen Schwüngen.
Der Musikverein brachte mit ihrer Musik ordentlich Schwung in den Gemeindesaal.
Die Brass Band Lenzburg Band A bestritt den zweiten Teil des Abends.
Die strahlende Fähnrichin Beatrice Schütz.
Amtliche Publikationen
AARBURG Häckseldienst für Gartenabfälle Ab Dienstag, 20. Oktober 2026 (und folgende Tage) bedient Sie der Werkhof Bau unter Voranmeldung mit dem Häckseldienst für Pflanzenrückschnitte. Die nächsten Termine werden laufend auf der Seite www.aarburg. ch/abfalldaten publiziert. Der Häckseldienst ist eine Dienstleistung zur maschinellen Zerkleinerung verholzter Pflanzenteile aus Gärten. Ziel ist die sinnvolle Verwertung des Häckselguts am Ort der Entstehung, sodass ein Abtransport von Sträuchern und Ästen überflüssig wird. Nach erwähnter Voranmeldung fährt eine mobile Häckselmaschine von Haus zu Haus und zerkleinert die bereitgelegten Äste und Zweige. Hinweise – Das Häckselmaterial wird nicht abgeführt, sondern verbleibt vor Ort und kann als Abdeckmaterial verwendet oder zusammen mit Küchenabfällen kompostiert werden. – Bitte nur Sträucher und Baumschnitt (nicht zusammengeschnürt) – keine Wurzelballen, Steine, Erde, Nägel, Schnüre, Drähte, Plastik. – Das Häckselgut muss bis spätestens 07.00 Uhr am Strassenrand deponiert werden. – Der Dienst ist während der ersten Viertelstunde gratis (jede weitere Stunde kostet CHF 160). – Anmeldung unbedingt erforderlich bis Freitag, 16. Oktober 2026. Anmeldetalon Häckseldienst Name: Vorname: Adresse (Garten):
Telefon: Anmeldung möglichst rasch an: Stadt Aarburg Infrastruktur Sicherheit Städtchen 37 4663 Aarburg 062 787 14 74 infrasicherheit@aarburg.ch STADT AARBURG INFRASTRUKTUR SICHERHEIT
Kirchliche Anzeigen MURGENTHAL Anhang 3 zum Reglement Videoüberwachung der Gemeinde Murgenthal (Videoüberwachung Veloständer-Anlage Schulhaus Riken) Der Gemeinderat hat anlässlich seiner Sitzung vom 7. September 2026 gestützt auf § 37 Abs. 2 lit. f Gemeindegesetz den Anhang 3 zum Reglement Videoüberwachung der Gemeinde Murgenthal (VeloständerAnlage Schulhaus Riken) erlassen. Der Gemeinderatsbeschluss vom 7. September 2026 sowie der dazugehörige Anhang 3 zum Reglement Videoüberwachung vom 19. Dezember 2022 werden im Sinne von § 105 Abs. 1 des Gemeindegesetzes i.V.m. § 27 Abs. 3 Verwaltungsrechtspflegegesetz während der Beschwerdefrist in der Gemeindeverwaltung zu den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht aufgelegt. Das geltende Reglement sowie der Gegenstand dieser Verfügung bildende Anhang 3 können auf der Webseite der Gemeinde Murgenthal (www.murgenthal.ch) oder am Schalter der Gemeindeverwaltung Murgenthal bezogen werden. Rechtsmittelbelehrung 1. Gegen diesen Entscheid kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit Publikation beim Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 12, 5001 Aarau, Verwaltungsbeschwerde geführt werden. 2. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, d.h., es ist a) anzugeben, wie das Departement Volkswirtschaft und Inneres entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. 3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1 und 2 nicht entspricht, wird nicht eingetreten. 4. Eine Kopie des angefochtenen Entscheides ist der unterzeichneten Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, d.h., die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Murgenthal, 24. September 2026 Gemeinderat Murgenthal
Ref. Kirchgemeinde Brittnau
Ref. Kirchgemeinde Rothrist
Sonntag, 10 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Bernard Kaufmann www.kirchebrittnau.ch
Sonntag, 27. September 2026, 10 Uhr: Gastgottesdienst mit Pfarrer B. Steinberg und anschliessendem Apéro
Ref. Kirchgemeinde Murgenthal Glashütten. Sonntag, 27. September, Kein Gottesdienst Dienstag, 29. September, 14 Uhr, Seniorennachmittag «Hello Africa – Faszinierende Tierwelt» mit Daniela Lüscher
Ref. Kirchgemeinde Oftringen Freitag, 25. September, 10.15 Uhr: Andacht im Alterszentrum Lindenhof Sonntag, 27. September, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Max Hartmann und Flügel/ Orgel | Kindergottesdienst im UG Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch
EMK Rothrist Rössliweg 1 im Zehntenhaus, jeden Samstag Kreiselkafi mit Zmorgebuffet, 9.30 – 11.30 Uhr. Sonntag, 10 Uhr Gottesdienst mit Laura Schär. Anschliessend Kirchenkaffee. Kinderbetreuung.
Römisch-katholisches Pfarramt Guthirt Aarburg Ref. Kirchgemeinde Zofingen
Zofingen. Sonntag, 9.30 Uhr: Gesamtgottesdienst, Pfr. Árpád Ferencz, Predigt: Mt. 15, 21 – 28 «Was du willst soll geschehen!» – Dienstag, 17.30 Uhr: Friedensgebet. Strengelbach. Samstag, 19 Uhr: PURGottesdienst – Sonntag, Einladung zum Gesamtgottesdienst in Zofingen. Vordemwald. Sonntag, Einladung zum Gesamtgottesdienst in Zofingen.
Sonntag, 27. September, 9.30 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Martin Brunner-Artho. Anschliessend «Chilekaffi».
Römisch-katholisches Pfarramt St. Paul, Rothrist Sonntag, 27. September, 11 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Martin Brunner-Artho
Traueranzeigen Traueranzeigen «Du warst ein Teil unserer Gemeinschaft – und wirst es in unseren Herzen immer bleiben.»
Dankbar für alles, was du uns gegeben hast, dankbar für alles, was wir gemeinsam erlebt haben, lassen wir dich gehen, begleitet von unserer Liebe.
In liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von Traurig nehmen wir Abschied von unserem herzensguten Papi, Schwiegervater, Grosspapi, Urgrosspapi, Bruder, Götti und Onkel
Fredy Gubler 3. November 1965 – 18. September 2026
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Fredy war viele Jahre Teil unserer Gemeinschaft und lebte zuletzt in der Wohngruppe Matte. Mit seinem Schalk, seinem charmanten Lächeln und seiner herzlichen Art hat er unseren Alltag bereichert.
8. Februar 1933 – 10. September 2026
Wir werden Fredy in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen, seinen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern sowie allen Menschen, die ihm nahestanden. In stillem Gedenken Stiftung azb, Strengelbach
Die Trauerfamilien: Anita und Jürg Stettler-Gerber Angela und Sylvain mit Eline und Milo Jasmin und Mbene mit Kamo und Kaiilo Erika und Thierry Tortet-Gerber Tania und Pierre-Joseph Florence und Jérôme Marlise und Philippe Alibert-Gerber Anaïs Nolwenn Der Abschiedsgottesdient findet am Freitag, 25. September 2026, um 14.00 Uhr in der Kirche Vordemwald statt.
Brittnau, im September 2026 Das kostbarste Vermächtnis eines geliebten Menschen ist die Spur, die er in unseren Herzen hinterlässt. Im Gedächtnis deiner Liebsten wirst du ewig Leben. In tiefer Trauer müssen wir dich verabschieden. Du hast dein eigenes und unser aller Leben geprägt mit deiner Stärke und deiner Liebe. Du warst der Fels in der Brandung als Ehemann, Vater, Grossvater, Bruder, Götti und Freund.
Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizerischen Vogelwarte, Seerose 1, 6204 Sempach, IBAN CH47 0900 0000 6000 2316 1, Vermerk: Werner Gerber Vordemwald. Traueradresse: Anita Stettler-Gerber, Buchenweg 6, 3263 Büetigen
René Jordi 5. Dezember 1952 – 14. September 2026 Wir vermissen dich sehr Katharina, Reto, Janine, Pascal, Claudia, Nick, Ilenia, Urs, Chris, Jannick, Kevin, Kate, André Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Eine Trauerfeier wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Traueradresse: Familien Jordi, Weihermattweg 50, 4805 Brittnau
Liebe nimmt alles auf sich, sie verliert nie den Glauben oder die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. Korinther 13,7
Aarburg | Boningen
WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
Am Schluss war Zeit für das Gruppenfoto; rechts ist der eingesammelte Abfall zu sehen.
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BILD: BEAT WYTTENBACH
Boningen Kindergärtler und Schulkinder säuberten das Dorf
Von Ventilatorblättern bis zum Kühlschrank Am Bettagsfreitag fand, wie alle zwei Jahre, der von der Schule Boningen organisierte Clean-Up-Day statt, bei dem die örtliche Umweltschutzkommission die operative Leitung übernahm. In einem theoretischen Teil lernten die rund 90 Schulkinder, welche Arten von Abfall es gibt und wie man ihn richtig entsorgt, um einen Teil davon der Wiederverwertung zuführen zu können. Im Rahmen eines kleinen Wettbewerbs durften die Kids dann erraten, wie lange es dauert, bis die einzelnen Stoffe abgebaut sind. So war zu erfahren, dass PET-Flaschen und Alufolie je etwa 500 Jahre benötigen, bis sie zerfallen sind. Bei Alubüchsen sind es 200 Jahre und bei Chipsverpackungen 80 Jahre. Immerhin 15 Jahre benötigen Zigarettenstummel und fünf Jahre Kaugummis. Glas schliesslich zerfällt nie. Zu gewin-
nen gab es übrigens Sugus-Bonbons, was bei den Kleinen auf grosse Begeisterung stiess.
Nach der Theorie kam die Praxis Nach der Pause, in der Semmeln und Schoggistängelchen verteilt wurden, galt es dann ernst: Klassenweise begaben sich die Kids auf die von den Lehrkräften bestimmten Schwerpunktrouten im Dorf und sammelten den herumliegenden Müll ein. Und sie wurden mehr als fündig: Von Energydrink-Dosen über Wein- und Bierflaschen, Zigarettenstummel, Karton, Plastik, PETFlaschen, Kunststoff-Blumentöpfchen und Ventilatorblättern bis hin zu ausrangierten Kinderwagen, Metallstangen und ganzen Eternitplatten war alles nur Denkbare illegal entsorgt wor-
den. Sogar ein ausrangierter Kühlschrank wurde im Wald entdeckt, nur war dieser leider zu schwer, um abtransportiert zu werden. «Ich begreife nicht, wie man all das in der Natur entsorgen kann», war so ziemlich der am häufigsten geäusserte Satz, den man seitens der Kinder, Lehrkräfte und Begleitpersonen zu hören bekam. Pünktlich zur Mittagszeit konnte die «Ausbeute» beim Schulhaus bestaunt werden. Später wurde sie abtransportiert, getrennt und der richtigen Entsorgung beziehungsweise Wiederverwertung zugeführt. Die Zeit reichte nicht aus, um alle Winkel des Dorfes abzuklappern. Ziel der Aktion war es jedoch in erster Linie, die Kinder schon früh für eine saubere Umwelt und den richtigen Umgang mit Abfällen zu sensibilisieren. BEAT WYTTENBACH
Aarburg/Rothrist Gottesdienste der Pfarrei Guthirt und St. Paul
Dank für die Gaben der Natur In den Pfarreien Guthirt und St. Paul wurden stimmungsvolle Erntedankgottesdienste gefeiert. In Rothrist dekorierten die Landfrauen Rothrist/Murgenthal die Kirche unter dem Motto «Die vier Elemente» mit Blumen, Gemüse und Früchten. Die
Holzofenbrotbackgruppe ergänzten das Angebot mit wunderschönen Zöpfen und Bauernbroten aus dem Holzbackofen. Die Kinder des Reli-Treffs der 5. und 6. Klassen gestalteten den Gottesdienst mit, und die MSO-Alphornbläser umrahmten die Feier musikalisch.
Die Kirchen in Aarburg (l.) und Rothrist wurden liebevoll dekoriert.
BILDER: ZVG
Nach dem Gottesdienst konnten die Besucherinnen und Besucher Brot und Zopf kaufen und gegen einen freiwilligen Unkostenbeitrag Gemüse und Früchte mitnehmen. Der Erlös (von ganzem Anlass) kommt der Kinderspitex Nordwestschweiz zugute. Auch in Aarburg war die Kirche mit Gemüse, Früchten und Blumen schön dekoriert. Musikalisch hat der Jodlerclub Küngoldingen den Gottesdienst bereichert. Gegen einen freiwilligen Unkostenbeitrag konnten die Besucher und Besucherinnen das Gemüse und die Früchte mit nach Hause nehmen. An alle Mitwirkenden geht auch an dieser Stelle ein herzlicher Dank für ihren Einsatz und die gelungenen Gottesdienste.
Die Jungpontoniere nach erfolgreicher Prüfung.
Aarburg Arbeitsreicher Tag bei den Pontonieren
Weidlinge sind sauber, die Prüfungen geschafft Vergangenen Samstag traf sich der Pontonierfahrverein Aarburg zur traditionellen Schiffswäsche. Von den jüngsten bis zu den langjährigen Mitgliedern packten alle mit an. Am Morgen wurden die Schiffe aus der Aare gezogen und gründlich gereinigt. Mit Hochdruckreiniger, Schwämmen und Seife rückten die Helfer Flecken und Schmutz auf Booten und Weidlingen zu Leibe. Auch das Depot wurde auf Vordermann gebracht: Hecken wurden geschnitten, die Garderobe geputzt und nicht mehr benötigtes Material entsorgt. Dank zahlreicher helfender Hände waren die Arbeiten bis zum Mittag erledigt. Anschliessend stärkten sich die Vereinsmitglieder bei einem gemeinsamen Mittagessen, bevor am Nachmittag die Jungpontoniere im Mittelpunkt standen. Für die jüngsten Mitglieder galt es, ihre Prüfungen abzulegen. Alle zehn angetretenen Jungpontoniere bestanden diese erfolgreich. Die Schiffe gehen nun in die Winterpause, nicht aber die Pontoniere. In den kommenden Monaten stehen unter anderem wöchentliche Schwimmtrainings, Unihockeyspiele in der Halle sowie weitere sportliche und gesellige Vereinsanlässe auf dem Programm. JONAS WYSS
RITA WISMANN, LINDA SOMMER UND CHRISTIANA QUAINO
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Erfolgreicher Kampf gegen giftige Zigarettenstummel
Diese Aktion wurde wie in den letzten Jahren vom Verein Nordstern mit
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über 40 Jahre. 127835B RSK
Unzählige Zigarettenstummel fanden den Weg in den Plasticksack. BILD: ZVG
der Schule organisiert. Unterstützung leisteten Leute des Werkhofs, die eine Mulde bereitstellten und die Handwagen zum Schulhaus Höhe brachten. Die Kinder waren mit Eifer bei der Sache, vor allem beim Aufnehmen der Zigarettenstummel, aber auch sonst wurde emsig gesammelt und in die Abfallsäcke sortiert. Um 11 Uhr kamen alle wieder zurück. Nun waren alle gespannt auf die Rangverkündigung. Für ihren Einsatz bekamen alle Klassen ein Zertifikat. Siegerklasse war die Klasse 4c mit den meisten gesammelten Stummeln. Platz 2 und 3 belegten die Klassen 4a und 4b. Die Leute vom Verein Nordstern wurden von der Lehrerschaft noch mit einem grossen Dank, Blumen und etwas Süssem überrascht. Der Verein hofft, dass alle Schüler und Schülerinnen das Wissen um eine saubere Umwelt weitertragen können, zum Wohle aller. LILIANE ALLEMANN
Jung und alt schrubben vor einmaliger Kulisse.
18. Oktober 2026
Aarburg Sechs Schulklassen nahmen am Clean-Up-Day teil
Am Freitag, 18. September, waren sechs Klassen des Schulhauses Höhe unterwegs, um im Norden Aarburgs, im Rahmen des nationalen Clean-UpDays, Abfall zu sammeln. Dieses Jahr hatten sich die Lehrkräfte etwas Besonderes ausgedacht – Zigarettenstummel sammeln als Wettbewerbsaufgabe. Denn Zigarettenstummel enthalten über 7000 Schadstoffe, und eine Kippe kann bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen. Bei der Besammlung um halb neun Uhr erklärte Davide Cianci das Programm und den Ablauf dieses Abfallsammelmorgens. Alles war sorgfältig vorbereitet. Nach dem Verteilen des Materials machten sich die Klassen gut ausgerüstet mit Leuchtwesten, Zangen, Handschuhen und Abfallsäcken für die verschiedenen Abfallarten auf den Weg zu «ihrem» Gebiet. Das Wetter spielte mit und bald begleitete die Sonne die eifrigen Sammlerinnen und Sammler.
BILDER: ZVG
das suchen hat ein ende. Seit über über 35 Jahren.
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Brittnau
WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
Brittnau Christian Müller mit neuem Standbein
Der Räumungsspezialist mit Fingerspitzengefühl Seit 40 Jahren ist die Firma Christian Müller Bodenbeläge, auch bekannt als bodenspezialist.ch, für ihre Kundschaft im Einsatz. Nun hat sich Inhaber Christian Müller mit einem zweiten Standbein breiter aufgestellt. Was während der Corona-Zeit zunächst im kleinen Rahmen begann, hat sich inzwischen zu einem gefragten Angebot entwickelt. Seit rund einem Jahr wird der Bereich Räumungen gezielt ausgebaut und beworben. Aufgrund der grossen Nachfrage wird nun auch die Fahrzeugflotte erweitert, um die Aufträge effizient und zuverlässig ausführen zu können. Der Kleinbetrieb beschäftigt vier Festangestellte sowie vier weitere Mitarbeitende im Stundenlohn. Das familiäre Team übernimmt Räumungen und sorgt für eine rasche und unkomplizierte Abwicklung. Gerade bei Nachlassräumungen sind dabei neben einer professionellen Arbeitsweise auch Diskretion und Fingerspitzengefühl gefragt. Weitere Informationen gibt es unter www.räumungsspezialist.ch oder telefonisch unter 079 325 24 25. PD
Die Mättenwiler Zweiggewinner beim Interkantonalen Nachwuchsfest (vl): Fabian Lötscher, Yves Kupferschmid, Livio Gerhard, Matthias Glauser, Martin Glauser und Max Glauser. BILD RENÉ WULLSCHLEGER
Brittnau Erfolgreiche Mättenwiler Junghornusser
Nachwuchs holt Zweige in Hüswil
BILD: ZVG
Christian Müller baut seine Fahrzeugflotte aus.
Zum Saisonabschluss stand der Hornussernachwuchs von MättenwilBrittnau und Hergiswil am Napf am Wochenende in Hüswil im Einsatz. Das junge, kombinierte Team trat sowohl am Nachwuchszweckverbandsfest als auch am Interkantonalen Nachwuchsfest des Oberaargauisch-Zentralschweizerischen Hornusserverbandes (OZHV) an. Jeweils 14 Mannschaften waren am Start. Beim Interkantonalen Nachwuchsfest erreichte das Team mit sechs Nummern und 390 Schlagpunkten den 7. Schlussrang. Weniger gut lief es tags zuvor am Zweckverbandsfest: Mit
zwölf Nummern belegte die Mannschaft Rang 12. Erfreulich fielen die Einzelergebnisse aus. Yves Kupferschmid war an beiden Wettkämpfen der beste Mättenwiler. Am Zweckverbandsfest gewann er mit 67 Punkten einen Zweig. Ebenfalls Zweige holten Martin Glauser (33 Punkte), Fabian Lötscher (28) und Livio Gerhard (15). Beim Interkantonalen gehörten neben Kupferschmid (57 Punkte) auch Max Glauser (47), Matthias Glauser (37), Martin Glauser (35), Fabian Lötscher (28) und Livio Gerhard (19) zu den Zweiggewinnern. RENÉ WULLSCHLEGER
BILD: ZVG
Der Männerchor Brittnau gestaltete unter der Leitung von Emma Stirnimann zwei Auftritte.
Brittnau Männerchor zu Gast im St. Galler Rheintal
Die 21-köpfige Delegation des Männerturnvereins.
Die Reise führte den Männerchor zu Freunden
BILD: ZVG
Brittnau Turnfahrt des Männerturnvereins
MTV Brittnau unterwegs im Die diesjährige Reise führte den Män- einspräsidenten blickten zudem auf historische Hammerschmiede, die Zurzibiet und am Rhein nerchor Brittnau ins St. Galler Rheintal. Anlass war das 130-Jahr-Jubiläum des befreundeten Männerchors Rüthi, das mit einem Fest und rund 400 Gästen gefeiert wurde. Die Brittnauer gestalteten unter der Leitung von Emma Stirnimann zwei Auftritte. Zum Auftakt gratulierten sie dem Gastgeber musikalisch mit «Happy Birthday» und traditionellen Männerchorliedern. Die beiden Ver-
die Entstehung der Freundschaft zwischen den Chören zurück. Beim zweiten Auftritt präsentierte der Männerchor unter anderem das neue Lied «Du und ich», bei dem Dirigentin Emma Stirnimann den Solopart übernahm. Am Montag stand die Besichtigung zweier traditionsreicher Gewerbebetriebe auf dem Programm. In Sennwald besuchte die Reisegruppe eine
ihre Energie aus der Wasserkraft eines Bergbachs bezieht. Anschliessend ging es nach Berneck zur Küferei Thurnheer, deren Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Nach zwei abwechslungsreichen Tagen mit Musik, Begegnungen und Einblicken in traditionelles Handwerk kehrte der Männerchor nach Brittnau zurück. IGNAZ BÜCHEL
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21 Turner des Männerturnvereins Brittnau machten sich am vergangenen Freitag auf zu einer zweitägigen Turnfahrt ins Zurzibiet und nach Waldshut. Petrus meinte es ausgesprochen gut mit der Reisegruppe: Bei herrlichem Spätsommerwetter konnten sämtliche Programmpunkte unfallfrei und bei besten Bedingungen durchgeführt werden. Mit dem Zug ging es von Brittnau-Wikon nach Turgi ins Zurzibiet. Die Wandergruppe durchquerte den Piratenwald hinauf nach Steinenbühl zum Kaffeehalt. Anschliessend marschierte die Gruppe zum Picknick aus dem Rucksack im Gebiet des Schützenhauses Endingen. Am Nachmittag stand ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm: der Besuch bei Baumgartner Weine in Tegerfelden. Lukas Baumgartner und seine Tochter Danielle empfingen die Turner herzlich und gewährten ihnen einen spannenden und sehr persönlichen Einblick in ihren Weinbaubetrieb. Mit viel Fachwissen, Engagement und grosser Authentizität erzählten sie von ihren Weinen, vom Alltag der Weinbauern und von den Herausforderungen, welche der Weinbau heute und in Zukunft mit sich bringt. Die Turner erfuhren dabei viel Interessantes und durften selbstverständlich auch verschiedene Weine degustieren. Der sympathische Auftritt von Lukas und Danielle Baumgartner machte den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
Anschliessend ging es weiter Richtung Bad Zurzach. Die Wanderer machten einen Abstecher über den Achenberg, bevor sich alle zum gemeinsamen Nachtessen im Restaurant Schwert in Zurzach trafen. Bei einem feinen Essen und angeregten Gesprächen liess man den ersten Tag gemütlich ausklingen. Die Übernachtung und das feine Frühstück im Dorint Parkhotel in Zurzach liessen die Strapazen vergessen. Am Samstag führte die Wanderung dem Rhein entlang nach Koblenz. Auch die anschliessende Fahrt mit dem Bahnersatzbus nach Waldshut meisterten die Turner mit der nötigen Gelassenheit. Auf dem Oberrhein wartete dann eine entspannte Schifffahrt auf die Gruppe. Bei einem Apéro liess sich die Reisegesellschaft die Sonne ins Gesicht scheinen und genoss die Aussicht auf den Rhein, den Zusammenfluss von Rhein und Aare sowie die umliegende Landschaft. Zum Abschluss wurde im Rheinischen Hof in Waldshut ein ausgezeichnetes Mittagessen serviert. Danach blieb noch etwas Zeit für einen gemütlichen Bummel durch Waldshut, bevor die Turner mit dem öffentlichen Verkehr wieder die Heimreise nach Brittnau antraten.Eine rundum gelungene Turnfahrt ging damit zu Ende: viel Bewegung, interessante Begegnungen, gutes Essen, feine Tropfen, eine entspannte Schifffahrt und vor allem eine tolle Kameradschaft. So darf eine Turnfahrt sein. HEINZ LEUENBERGER
Fulenbach | Oftringen
WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
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FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG
BILDER: ZVG
In idyllischer Atmosphäre fand die Lindenhof Chilbi statt.
Oftringen Chilbi im Lindenhof stiess auf reges Interesse
Das heutige Rezept:
Zwischen Sonnenschein und Kinderlachen
Kokospudding «Manjar Branco»
Schönstes Herbstwetter lockte am letzten Sonntag zahlreiche Besucherinnen und Besucher an die diesjährige Lindenhof Chilbi. Bälle flogen und Fischerhaken glitten durchs Wasser, als die kleinen Gäste versuchten, mit viel Geschick beim Entenfischen Kuschelbären zu gewinnen oder beim Büchsenschiessen leckere Preise zu ergattern. Auf dem Karussell drehten sie fröhlich ihre Runden, und beim Kinderschminken und -malen konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Dabei durfte die Zeit nicht aus den Augen verloren werden, denn auch das Lindenhof-Zügli wollte nicht verpasst werden. Dieses drehte regelmässig seine Runden durch den Lindenhof-Garten und war immer sehr gut besetzt.
Zutaten PUDDING 2,5 dl Milch 2 Pack Vanillezucker 600 g gezuckerte Kondensmilch 2,5 dl Vollrahm 6 Eigelbe, verquirlt 5 dl Kokosnussmilch 80 g Maisstärke
für 8-12 Personen 1
Wer bei all diesen Aktivitäten Hunger bekam, hatte die Qual der Wahl: An den Marktständen lockten süsse Köstlichkeiten aus der Lindenhof Bäckerei, Konditorei und Patisserie. Ein besonderes Highlight waren die frischen, warmen Berliner. Auch die Küche verwöhnte die Gäste mit feinem Flammkuchen, knackigen Bratwürsten oder klassischen Hotdogs. Passend zur kommenden Herbstsaison konnte man sich zudem mit liebevoll gestalteter Dekoration aus der LindenhofFloristik eindecken. Musikalische Unterhaltung vom Duo Zimt & Zucker rundete die friedliche und fröhliche Atmosphäre ab. So wurde die Lindenhof Chilbi einmal mehr zu einem rundum gelungenen Anlass voller Begegnungen, Genuss und Kinderlachen. BENJAMIN LANG
Die Mitglieder des Radfahrervereins Fulenbach auf ihrem Ausflug durch den Jura.
BILD: ZVG
Fulenbach Radfahrverein war im Jura unterwegs
Vom Aareufer zum Creux du Van Der Radfahrerverein Fulenbach machte sich bei bestem Wetter auf zu seinem diesjährigen Ausflug. Erste Station war Altreu, wo die Gruppe im Restaurant Grüner Affe einen Kaffeehalt einlegte. Die erhofften Störche liessen sich zwar nicht blicken, dafür bot sich den Teilnehmenden ein schöner Blick auf die Aare. Anschliessend führte die Reise weiter nach Marin. Im Restaurant La Tène stärkte sich die Gruppe bei einem gemeinsamen Mittagessen, bevor am Nachmittag mit dem Creux du Van der Höhepunkt des Ausflugs auf dem Programm stand. Die imposante Felsarena, die auch als «Grand Canyon der
Schweiz» bezeichnet wird, bot den Teilnehmenden eine eindrückliche Aussicht über die Juralandschaft. Auf der Rückreise legte die Gruppe in Erlach einen weiteren Halt ein, bevor es zurück nach Fulenbach ging. Bevor die Radsaison zu Ende geht, steht beim RV Fulenbach noch ein sportlicher Termin an: Am Sonntag, 27. September, findet das Paar- und Einzelzeitfahren statt. Start und Ziel befinden sich beim Clubhaus des RVF in der Industrie Färch. Die Festwirtschaft ist ab 9 Uhr geöffnet. Der Verein freut sich auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer. JOLANDA EMMENEGGER
Gugelhopf-Form von 1 l Inhalt Butter für die Form
Zutaten DÖRRPFLAUMENKOMPOTT 150 g Zucker 0,5 dl Wasser 250 g getrocknete Pflaumen, grob gehackt
Zubereitung 1. Pudding: Die Hälfte der Milch mit Vanillezucker und den Zutaten bis und mit Kokosnussmilch in einer Pfanne aufkochen, Hitze reduzieren. Maisstärke in der restlichen Milch auflösen, auflösen, in die Pfanne giessen. Unter Rühren köcheln, bis die Flüssigkeit eindickt. 2. Mischung in die vorbereitete Form füllen, auskühlen lassen, zugedeckt ca. 3 Stunden kühl stellen. 3. Kompott: Zucker und Wasser in einer Pfanne erhitzen, bis sich der Zucker auflöst, auflöst, Pflaumen Pflaumen beigeben, aufkochen, Hitze reduzieren, unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eindickt. Auskühlen lassen. 4. Pudding vorsichtig aus der Form lösen, auf eine Platte stürzen, mit Kompott anrichten.
finden Sie auf Weitere Rezepte finden www.volg.ch/rezepte/ Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten, kühl stellen ca. 3 Stunden
In idyllischer Atmosphäre fand die Lindenhof Chilbi statt.
In eigener Sache
Spielregeln für eingesandte Artikel
Die SG Oftringen-Küngoldingen ist wieder bester Schützenverein des Bezirks und siegte am Verbandsschiessen. BILD: ZVG Die warmen Berliner waren das kulinarische Highlight an der Chilbi.
Oftringen Bezirksverbandsschiessen in Safenwil
SG Oftringen-Küngoldingen verteidigt den Titel
Fulenbach Risotto für die Erzählnacht
An der Chilbi wurde nicht gepredigt, sondern gerührt Mit einem «Risotto to go»-Stand war die reformierte Kirchgemeinde Fulenbach erstmals an der Fulenbacher Chilbi vertreten. Reto Wyss und das Team der Kirchgemeinde bereiteten an den beiden Chilbitagen rund 200 Portionen Pilzrisotto frisch zu. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Veranstaltung «drus u dänne» mit Pesche Heiniger zugute, die im November im Rahmen der Schweizer Erzählnacht in der reformierten Kirche stattfindet.
Heiniger nimmt das Publikum mit auf eine Reise zwischen Fernweh und Zuhausebleiben. Sein Programm verbindet Spoken Word, Slam Poetry und Songs. Die reformierte Kirchgemeinde beteiligt sich bereits seit mehreren Jahren mit einer eigenen Veranstaltung an der Schweizer Erzählnacht, dem grössten Leseförderungsanlass der Schweiz. In diesem Jahr steht dabei Heinigers Programm «drus u dänne» auf dem Programm. FRITZ ERB
LOTTO MAJORETTEN + MUSIKGESELLSCHAFT WAUWIL
Beim Bezirksverbandsschiessen in Safenwil hat die Schützengesellschaft Oftringen-Küngoldingen ihren Vorjahressieg im Vereinswettkampf wiederholt. Insgesamt nahmen 126 Schützinnen und Schützen am traditionellen Anlass des Zofinger Bezirksschützenverbandes teil. Mit einem Durchschnitt von 93,228 Punkten setzte sich Oftringen-Küngoldingen vor der gastgebenden SG Safenwil mit 92,712 Punkten durch. Zehn Vereine wurden klassiert. Die besten Einzelresultate erzielten Heinz Soll-
SA 26. SEPT. 2026
20.00 UHR WAUWIL ZENTRUM LINDE
berger von der SG Oftringen-Küngoldingen und Barbara Eichenberger von der SG Staffelbach mit jeweils 97 Punkten.
Auszug aus der Rangliste 1. SG Oftringen-Küngoldingen 93,228 Punkte; 2. SG Safenwil 92,712; 3. Schiessverein Mättenwil 90,655; 4. SG Staffelbach 89,735; 5. MSV Kölliken 89,648; 6. FSG Rothrist 88,550; 7. SV Schorüti Kölliken-Holziken 88,340; 8. SG Murgenthal-Balzenwil 87,375.
Geschätzte Wiggertaler-Korrespondentinnen und -Korrespondenten, nachfolgend formulieren wir seitens der Wiggertaler-Redaktion für Sie einige Tipps und Anliegen: • Texte und Bilder sollten bis spätestens Montag, 12 Uhr, auf der Redaktion eintreffen. Bei Feiertagen gilt unter Umständen ein früherer Termin, der vorgängig kommuniziert wird. • E-Mail-Adresse für Einsendungen: redaktion.wiggertaler@ chmedia.ch. • Die Texte dürfen nicht mehr als 1800 Zeichen umfassen. • Fotos bitte als JPG-Datei und nicht in Word-Text eingefügt versenden. • GV- und Reiseberichte bitte kurz halten. Und denken Sie bitte daran: Artikel von Generalversammlungen sind keine Protokolle. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und die Kenntnisnahme unserer Anliegen. Wenn Sie unsere bescheidenen Wünsche berücksichtigen, erleichtern Sie uns unsere Arbeit erheblich. DIE REDAKTION
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Oftringen | Reiden
WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
Oftringen Frauenriege Küngoldingen auf Wanderschaft
Zu Fuss vom Flachsee nach Bremgarten Zehn Männerturner begaben sich am Wochenende auf die Radtour.
BILD: ZVG
Oftringen Radtour des STV Küngoldingen Männer
Männerturner tauschten Pauschenpferd gegen Drahtesel Letzten Samstag trafen sich sieben EBike- und drei Bio-Bike-Fahrer bei noch kühler Temperatur zum Fahrradausflug. Die von Markus Kunz organisierte Tour führte entlang der ruhig dahinfliessenden Aare von Aarburg via Olten und Gösgen, vorbei an Schwänen, Enten und Graureihern nach Schönenwerd. Nach dem Überqueren des Stauwehrs ging es via Ehrlinsbach hoch zum Kaffeehalt ins Restaurant Waldhaus Gehren, mit Ausblick auf die bereits herbstlich gefärbte Juralandschaft. Über Küttigen, Biberstein und dem Überqueren der Aare bei Rupperswil, radelte die muntere Truppe anschliessend zum Mittagshalt nach Staufen.
Gestärkt und ausgeruht fuhren die Turner bei angenehmem Spätsommerwetter weiter nach Suhr, der Uerke entlang via Kölliken nach Safenwil. Eine wunderschöne und unfallfreie Tour endete nach 65,5 Kilometern und rund 400 Höhenmetern mit einem geselligen Schlusstrunk. Wie aktiv die Männerturner sind, zeigen die letzten zwei Monate, in denen sie das Traktorenmuseum in Kirchleerau besichtigten, das Pastazelt an der Sommerparty betreuten, auf eine zweitägige Turnfahrt, die Dienstagswanderung und zur Weinverkostung gingen. Neue Mitturner sind jeweils am Donnerstag, um 19.30 Uhr in der Turnhalle Sonnmatt herzlich willkommen. WALTER JUFER
«Boîtes Blanches» von Les Boxeurs.
BILD: CLAUDIA TROST
Oftringen Donnerstag, 24. September, 20 Uhr
Startschuss für Kultur in Oftringen Kultur in Oftringen eröffnet die neue Saison am 24. September, um 20 Uhr, im Youcenter mit einem aussergewöhnlichen Bühnenerlebnis: «Boîtes Blanches» von Les Boxeurs. Hinter dem Duo stehen Tobias Wegner, Schöpfer und Darsteller der mehrfach preisgekrönten Produktion «LEO», und der Tänzer und Performer Alessandro Di Sazio. Gemeinsam verbinden sie zeitgenössische Clownerie, Tanz und Objekttheater zu einer 80-minütigen, nonverbalen Visual Comedy voller Fantasie, Humor und verblüffender visueller Effekte.
Im Mittelpunkt steht ein Aussenseiter, der in einem Rudel weisser Pappkartons mehr entdeckt, als deren schlichte Hülle vermuten lässt. Inspiriert von «Alice im Wunderland» entfaltet sich eine poetische Geschichte über Glück, Freundschaft und die Leichtigkeit des Seins – berührend, witzig und voller Überraschungen. «Boîtes Blanches» ist ein zauberhaftes Stück für alle Generationen – ein würdiger Auftakt in die neue Saison von Kultur in Oftringen. Weitere Informationen und Tickets gibt es unter www.kultur-oftringen.ch. PD
Die eintägige Wanderung der Frauenriege Küngoldingen führte in diesem Jahr durch den Heimatkanton Aargau. Die Gruppe machte sich am Samstagmorgen von Zofingen aus auf den Weg nach Muri, wobei in Küngoldingen weitere Teilnehmerinnen zustiegen. Nach einem Kaffeehalt im Klostergarten in Muri ging es mit dem Bus weiter nach Rottenschwil. Von dort starteten die Frauen ihre Wanderung dem Flachsee entlang Richtung Bremgarten. Das Wetter spielte mit und unterwegs blieb genügend Zeit, die Landschaft und die Tierwelt am See zu beobachten. An einem lauschigen Plätzchen legte die Gruppe eine Mittagsrast mit mitgebrachtem Picknick ein. Anschliessend führte die Wanderung weiter nach Bremgarten. Dort blieb Zeit für einen Rundgang durch das Städtchen und eine Pause an der Reuss. Bei einem Apéro in der Abendsonne genossen die Turnerinnen den frühen Abend.
Das Gruppenfoto entstand vor der letzten Etappe, die nach Bremgarten führte.
Später kehrte die Gruppe im Restaurant Waage ein, wo vor dem gemeinsamen Nachtessen nochmals auf den gelungenen Wandertag angestossen wurde. Gut gestärkt und mit vielen
Der Pistolen-Schützenbund Reiden (PSB) hat beim Eidgenössischen Feldschiessen erneut die meisten Teilnehmenden aller Luzerner Pistolenvereine mobilisiert. 347 Schützinnen
Heuer beteiligten sich 278 Pistolenschützinnen und -schützen mehr als im Vorjahr. BILD: ZVG
und Schützen absolvierten das Programm für den PSB Reiden. Das waren zwar 21 weniger als im Vorjahr, dennoch verteidigte der Verein seine langjährige Spitzenposition knapp. Der Pistolenclub Pfaffnerntal folgte mit 328 Teilnehmenden. Auch sportlich gab es für Reiden ein Spitzenresultat: Pirmin Birrer vom PSB Reiden erzielte 179 von 180 möglichen Punkten und verpasste damit das Maximalresultat lediglich um einen Zähler. Insgesamt gelang in diesem Jahr keinem Pistolenschützen im Kanton Luzern die volle Punktzahl. Kantonsweit beteiligten sich 8926 Schützinnen und Schützen am Feldschiessen, 134 mehr als im Vorjahr. Während die Beteiligung beim Gewehr zurückging, nahm sie bei den Pistolen deutlich zu. PATRIK BIRRER / PD
Eindrücken trat die Frauenriege anschliessend die Heimreise nach Zofingen an. Ein Dank der Teilnehmerinnen ging an die Reiseleiterinnen für die Organisation der Wanderung. BEA WIDMER
Oftringen Weinverkostung auf genussvolle Art
Österreich im Weinglas Die Männer des STV Küngoldingen trafen sich zu einer Weinverkostung bei Ursi Eichmann. Die Sommelière, Weinakademikerin und Inhaberin von weinkind.ch führte durch den Abend, bei dem österreichische Weiss- und Rotweine im Mittelpunkt standen. Zum Auftakt verglichen die Teilnehmer zwei Weissburgunder: einen vom Weingut Waldschütz aus Niederösterreich und einen vom Weingut Neff aus dem Burgenland. Dabei zeigte sich, wie unterschiedlich sich Weine derselben Rebsorte in Duft, Geschmack und Abgang präsentieren können. Anschliessend kamen ein Grüner Veltliner Reserve vom Weingut Edlinger aus dem Kremstal und ein Sauvignon Blanc vom Weingut Muster aus der Südsteiermark ins Glas. Auch die Rotweinverkostung begann mit einem Quervergleich. Zwei Zweigelt der Weingüter Keringer und Neff aus dem Burgenland wurden einander gegenübergestellt. Beide Weine wur-
Sommelière Ursi Eichmann erläuterte den Männern des STV Küngoldingen die Besonderheiten der verschiedenen Weine. BILD: ZVG
den im Barrique ausgebaut. Eine Besonderheit war der «100 Days» von Keringer, der seinem Namen entsprechend 100 Tage auf der Maische lag. Zum Abschluss der Verkostung stand
mit dem «Meisterstück» des Weinguts Neff ein Blaufränkisch auf dem Programm. Bei einem gemeinsamen Essen liessen die STV-Männer den Abend ausklingen. WALTER JUFER
Reiden
Senioren wandern zum Sennhof
Reiden Eidgenössisches Feldschiessen Kanton Luzern
PSB Reiden bleibt an der Spitze
BILD: ZVG
Die Langnauer Senioren geniessen das Mittagessen im Gasthaus Schupfen in Diessenhofen am Rhein. BILD: ZVG
Reiden Traditioneller Herbstausflug in den Thurgau
Mit den Langnauer Senioren am Rhein Der traditionelle Herbstausflug der Langnauer Senioren führte dieses Jahr in den Thurgau. Nach einem ersten Kaffeehalt im Gasthof Höfli in Otelfingen ging die Fahrt mit Chauffeur Bruno Mattli von Zemp Reisen über Land Richtung Rhein. Nach einer Rundfahrt um den Flughafen Kloten und der Fahrt dem Rhein entlang erreichte die Gruppe gegen Mittag Diessenhofen. Im historischen Gasthaus Schupfen direkt am Rhein stärkten sich die Teilnehmenden beim
gemeinsamen Mittagessen. Anschliessend blieb Zeit für einen Spaziergang am Rheinufer, bevor die Rückfahrt durch die Ostschweiz und via Gubrist angetreten wurde. Damit ging für die Langnauer Senioren ein abwechslungsreicher Herbstausflug zu Ende. Ein Dank für die Organisation ging an Annie Suter und ihr Team, die sich auch während des Jahres für die Aktivitäten der Langnauer Senioren engagieren. GEORG GRAWEID
Die Oktoberwanderung der Langnauer und Richenthaler Senioren führt am Donnerstag, 1. Oktober, zum Sennhof in Vordemwald. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr beim alten Postplatz in Langnau. Von dort geht es gemeinsam zum Ausgangspunkt der Rundwanderung. Je nach Kondition stehen eine kürzere und eine längere Route zur Auswahl. Anschliessend trifft sich die Gruppe in der Cafeteria des Pflegeheims. Wanderfreudige Seniorinnen und Senioren aus Langnau und Richenthal sind willkommen. Weitere Auskünfte erteilt Frieda Zürcher unter 062 758 22 20 oder 079 545 43 50. GEORG GRAWEID
Reiden | Rothrist
WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
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Rothrist 50 Jahre Skiclub Rothrist
Rothrist
Korrigendum
Eine besondere Wintersaison steht bevor
Gastpredigt in der reformierten Kirche
Unbeabsichtigtes Namens-Karussell
Für die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Rothrist hat sich unter anderen Pfarrer Bernd Steinberg beworben. Am Sonntag, 27. September, bietet sich die Gelegenheit, Pfarrer Steinberg kennenzulernen. Er wird den Gottesdienst, der um 10 Uhr in der reformierten Kirche beginnt, gestalten. Dazu und zum anschliessenden Apéro, der die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch bietet, sind alle herzlich eingeladen. PD
Im Bericht zu den Mitteilungen aus dem Rothrister Gemeinderat (Ausgabe vom 17. September) ist der Redaktion ein Fehler unterlaufen: Fälschlicherweise wurde Murgenthals Gemeindeschreiber Rolf Wernli als Autor genannt. Verfasst wurde der Text jedoch von der stellvertretenden Rothrister Gemeindeschreiberin Sara Bracher. Die Redaktion bittet die Betroffenen sowie die beiden Gemeinden für das Versehen um Entschuldigung. MA
Der Skiclub Rothrist startet in eine besondere Wintersaison. Im Jahr 2027 feiert der Verein sein 50-jähriges Bestehen. Ein halbes Jahrhundert voller Schneesport, gemeinsamer Erlebnisse und Vereinsleben. Grund genug, die kommende Saison nicht nur sportlich, sondern auch mit einigen besonderen Jubiläumsanlässen zu feiern. Die Geschichte des Skiclubs begann im Jahr 1976 mit einer Idee von drei skisportbegeisterten Freunden, die beschlossen, in Rothrist einen eigenen Verein ins Leben zu rufen. Am 28. Januar 1977 wurde schliesslich im Restaurant Bad Geisshubel der Skiclub Rothrist mit 37 Mitgliedern gegründet. Bereits ein Jahr später zählte der Verein 148 Mitglieder. Von Beginn an spielten dabei nicht nur der Schneesport, sondern auch die Nachwuchsförderung und das gemeinsame Vereinsleben eine zentrale Rolle. An dieser Ausrichtung hat sich bis heute wenig geändert. Der Skiclub bietet ein vielseitiges Jahresprogramm für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen und verbindet sportliche Aktivitäten mit geselligen Anlässen. In der Jubiläumssaison wird dieses bewährte Programm durch verschiedene besondere Aktivitäten gestaltet. Damit soll das 50-jährige Bestehen gemeinsam mit Mitgliedern und Wegbegleitern gebührend gefeiert werden.
Fit in den Jubiläumswinter Bevor es auf den Schnee geht, wird zunächst an der Fitness gearbeitet. Mit dem Hallentraining bereitet sich der Skiclub jeweils ab Herbst gemeinsam auf die Wintersaison vor. Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit stehen dabei ebenso auf dem Programm wie der Spass an der gemeinsamen sportlichen Betätigung. Das Angebot richtet sich nicht nur an Clubmitglieder: Auch andere Sportbegeisterte sind herzlich willkommen. Mit den ersten Schneefällen verlagern sich die Aktivitäten anschliessend zunehmend in die Berge. Langlauf, Ski- und Schneeschuhtouren sowie das Jugendprogramm
Einen besonderen Stellenwert nimmt auch im Jubiläumsjahr die Nachwuchsförderung ein. BILD: ZVG
sorgen während der Wintermonate für ein abwechslungsreiches Programm.
Nachwuchs seit jeher im Zentrum Einen besonderen Stellenwert nimmt auch im Jubiläumsjahr die Nachwuchsförderung ein. Bereits bei der Vereinsgründung war klar, dass Kinder und Jugendliche einen wichtigen Platz im Skiclub erhalten sollen. Diese Tradition wird bis heute weitergeführt. Mit den Snowdays erhalten Kinder und Jugendliche während des Winters Gelegenheit, gemeinsam mit ausgebildeten Ski- und Snowboardleitenden ihre Fähigkeiten auf der Piste weiterzuentwickeln. Dabei stehen nicht Leistung und Wettkampf, sondern Freude am Schneesport und gemeinsame Erlebnisse im Vordergrund. Ein Höhepunkt des Jugendprogramms ist seit vielen Jahren das Skilager in der
Lenzerheide. Was ursprünglich als Trainingslager für die Renngruppe begann, entwickelte sich über die Zeit zu einem beliebten regionalen Angebot für Kinder und Jugendliche. Heute reisen jeweils rund 80 junge Schneesportbegeisterte aus Rothrist und den umliegenden Gemeinden gemeinsam in die Lenzerheide und verbringen eine abwechslungsreiche Woche auf und neben der Piste. Anmeldungen sind ab dem 2. Oktober (Angebotspäckli ab 25. September) auf der Homepage des Skiclubs möglich. Weitere Informationen zum Winterprogramm sind unter der Webseite www.skiclub-rothrist.ch verfügbar. Der Skiclub Rothrist freut sich auf eine aussergewöhnliche Jubiläumssaison, viele Begegnungen und vor allem auf zahlreiche gemeinsame Stunden im Schnee. LAURA RUDOLPH
Rothrist
Gemeinsam zu Mittag essen
Die fleissigen Kinder und ihre Begleitpersonen nach der getanen Arbeit.
BILD: DORIS SESTITO
Rothrist Schulklasse P2e sammelt Abfälle
2500 Zigarettenstummel eingesammelt 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse P2e machten sich am Freitagmorgen auf den Weg, um weggeworfene Abfälle in den Wohnquartieren im westlichen Teil von Rothrist einzusammeln. Begleitet wurden sie von ihren Lehrpersonen Michael Borer und Monika Wullschleger sowie neun Mamis und Papis. Zum Auftakt sangen die Kinder beim Schulhaus Rothmatt gemeinsam den Song «Mer wend’s schön ha». Auch Vizegemeindepräsident Hans Rudolf Sägesser liess es sich nicht nehmen, eine Gruppe auf ihrer Sammeltour zu begleiten und zu unterstützen. Als die Schülerinnen und Schüler zurückkehrten, stand ein von ihm spen-
diertes Znüni bereit. Die Kinder präsentierten anschliessend die gesammelten Abfälle und Zigarettenstummel. Von Aludosen bis zu Zeitungspapier war alles zu finden. Insgesamt kamen 17 Kilogramm Abfall und rund 2500 Zigarettenstummel zusammen. Somit wurden 2,5 Millionen Liter Wasser «gerettet». Die Sammelaktion zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, Schülerinnen und Schüler für die Themen Abfall und Littering zu sensibilisieren. Nach ihrem Einsatz war der Wunsch der Kinder verständlicherweise klar: Niemand soll seinen Abfall auf den Boden werfen. PD
Die Pro Senectute lädt am Mittwoch, 7. Oktober, um 12 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen im Luegenacher in Rothrist ein. Beim monatlichen Treffen stehen neben einem feinen Menü auch das gemütliche Beisammensein und der Austausch im Mittelpunkt. Neue Gäste sind ebenso willkommen wie bekannte Gesichter. An- und Abmeldungen nimmt Sina Bucher bis Sonntag vor dem Treffen unter 076 323 46 31 oder per E-Mail an sina.bucher1@gmail.com entgegen. SINA BUCHER
Zu sehen sind einige Teilnehmer des Clubs, welche keine Angst vor dunkeln Stollen hatten. Die Aufnahme stammt aus der Kamera direkt im Stollen und sorgt für den «antiken Touch». BILD: ZVG
Region Luzern
Vorsicht vor falschen Steuer-Mails Aktuell sind betrügerische Zahlungsaufforderungen im Namen von eTax. ch und kantonalen Steuerverwaltungen im Umlauf. Die E-Mails stammen weder von eTax.ch noch von den Steuerbehörden. Betrüger missbrauchen Namen und Erscheinungsbild, um Empfänger zu Zahlungen oder zur Eingabe persönlicher Daten zu verleiten. Die Systeme von eSteuern.LU wurden nicht gehackt, gespeicherte Daten sind nicht betroffen. Wer eine solche Nachricht erhält, sollte keine Links anklicken, keine Zahlungen auslösen und weder persönliche noch Steuer- oder Zahlungsdaten eingeben. PD
Reiden Vereinsreise zum 20-Jahr-Jubiläum
Kennedy Nwalor.
Mit Boulekugeln und guter Laune ins Jubiläum
Rothrist Satus Rothrist Leichtathletik feiert nationalen Erfolg
Der Pétanque Club Reiden feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Anlass genug für eine zweitägige Vereinsreise ins Val de Travers. Erste Station war der eindrückliche Creux du Van. Anschliessend ging es bei einer geführten Tour tief unter die Erde in die historischen Asphaltminen. Dabei gab es viel Interessantes zu entdecken und auch einige Insidergeschichten aus dem Stollen zu hören. Gegen Abend stand für die PétanqueSpieler ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Beim Club de Pétanque La Bérochale in Saint-AubinSauges stand der Austausch mit den Pétanque-Freunden im Mittelpunkt. Bei einigen Partien wurde gemeinsam
gespielt und gefachsimpelt. Beim anschliessenden Abendessen blieb genügend Zeit für das gesellige Beisammensein. Am nächsten Morgen bestieg die Reisegruppe in Neuchâtel das Schiff und genoss die Fahrt über die beiden Seen nach Ligerz. Dort stand im Weinkeller Hazeraj eine Weindegustation auf dem Programm, bevor sich die Teilnehmenden auf die Heimreise machten. Die Jubiläumsreise bot den Mitgliedern eine abwechslungsreiche Mischung aus Natur, Kultur, Pétanque und Geselligkeit und bildete einen passenden Rahmen für das 20-jährige Bestehen des Vereins. FABIENNE BARTHOD-MALAT
BILD: ZVG
Kennedy Nwalor schafft die Titelverteidigung Der diesjährige Visana Sprint Schweizer Final fand dieses Jahr vor dem Bundeshaus in Bern statt, wo extra eine mobile Kunststoff-Bahn ausgerollt wurde, damit die über 400 Finalisten um die Medaillen und den SprintChampion kämpfen konnten. Für den Satus Rothrist stand Kennedy Nwalor am Start, er reiste als Titelverteidiger des Jahrgangs 2014 an. Seine Kräfte teilte er souverän ein, und er konnte sich vom Vorlauf, über den Halbfinal bis hin zum Finallauf steigern. Kennedy schaffte es, im Final seine bisherige Bestleistung zu egalisie-
ren und überquerte die Ziellinie nach 7,96 Sekunden als Erster. Die Mission Titelverteidigung war somit geglückt Auch die beiden Strengelbacher Brüder Nico und Alessandro Cristiano hatten es geschafft, sich für diesen Final zu qualifizieren. Souverän meisterten beide den Vorlauf und zeigten im Halbfinal mit sehr schnellen Zeiten, dass für den Final nicht mehr viel fehlt. Ein toller und gelungener Anlass mit vielen Zuschauern und die Anwesenheit von Mujinga Kambundji rundeten diesen Schweizer Sprint Final ab. BRUNO BARNETTA
Wiggertaler Nr. 39 / 24. September 2026
Auto im
FOKUS Garage Tornisello feiert doppelten Erfolg
40 Jahre Mitarbeiterjubiläum und Platz 2 im nationalen Kundenzufriedenheits-Ranking Die Garage Tornisello darf gleich zwei Erfolge feiern, die für Kontinuität, Qualität und Kundennähe stehen – getreu dem Slogan «Bes gli ond fahre Sie secher». 40 Jahre Fabio Meni: Ein Urgestein des Betriebs
Garage Tornisello, Oftringen
Fabio Meni ist seit 40 Jahren fester Be‑ standteil der Garage Tornisello. Seine langjährige Erfahrung, sein handwerkli‑ ches Können und sein persönliches Enga‑ gement haben massgeblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Über vier Jahrzehnte hat er nicht nur unzählige Fahrzeuge betreut, technologische Ent‑ wicklungen erlebt, sondern auch Genera‑ tionen von Kunden begleitet und Mitarbei‑ tende ausgebildet. Sein Jubiläum ist ein starkes Zeichen für die Beständigkeit und die familiäre Kultur, die die Garage Torni‑ sello prägt.
Platz 2 von über 100 Händlern: Spitzenplatz im After Sales
Kornweg 17a, 4665 Oftringen, 062 789 50 80, www.tornisello.ch
Parallel dazu darf sich die Garage Tornisel‑ lo über eine herausragende Auszeichnung freuen: Im offiziellen Ranking der Kun‑ denzufriedenheit 2025 im Bereich After Sales belegt der Betrieb den 2. Platz unter mehr als 100 Händlern. Dieses Ergebnis unterstreicht den hohen Stellenwert, den Service und Kundenorientierung in der täglichen Arbeit einnehmen. «Diese Auszeichnung ist das Ergebnis der täglichen Arbeit unseres gesamten Teams. Mitarbeiter wie Fabio Meni zeigen, was langfristiges Engagement und Erfah‑ rung für unsere Kunden bedeuten», so Fla‑ vio Tornisello.
Flavio Tornisello (rechts) gratuliert Fabio Meni zum Jubiläum.
Über die Garage Tornisello Die Garage Tornisello steht seit vielen Jah‑ ren für zuverlässigen Service, kompetente Beratung und persönliche Kundenbetreu‑ ung in der Region, für die Marken Alfa Ro‑ meo, FIAT, Abarth, Jeep und FIAT Profes‑ sionals. Mit einem erfahrenen Team und einem klaren Fokus auf Qualität hat sich
der Betrieb als vertrauenswürdiger Part‑ ner rund ums Auto über bald 50 Jahre eta‑ bliert. Garage Tornisello AG Kornweg 17a, 4665 Oftringen Tel.: +41 62 789 50 80 Mail: info@tornisello.ch
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Neuling mit spannender Palette Mit Lynk & Co ist eine weitere neue Marke am Schweizer Automarkt gestartet. Mit spannender Palette und starkem Konzern im Rücken ein interessanter Neuzugang. Der hiesige Automarkt ist geprägt von bekannten Namen, die den Markt seit Jahrzehnten bestim‑ men. Doch in den vergangenen Monaten und Jahren ist Bewegung in diese starre Welt gekom‑ men. Neue Marken aus China versuchen, auch in Europa Fuss zu fassen – und bereichern den hie‑ sigen Markt mit neuen Ansätzen, frischem Design und vor allem mit viel Expertise, wenn es um elektrische Antriebe geht. Mit Lynk & Co ist seit Anfang 2026 eine weitere Marke aus China am Start in der Schweiz. Neu in Europa ist Lynk & Co allerdings nicht: In einigen Märkten startete das Model 01 bereits 2020 mit 192 kW (261 PS) starkem Plug‑in‑Hybrid. Doch wer
Baumgartner Reiden
ist Lynk & Co eigentlich? Die Marke gehört zum chinesischen Grosskonzern Geely. Wer das noch nie gehört hat, kennt aber bestimmt andere Mar‑ ken aus dem Konzern: Volvo, Polestar, Lotus, Smart (50:50 mit Mercedes‑Benz) oder, seit kur‑ zem ebenfalls in der Schweiz, Zeekr. Wie bei Kon‑ zernen mit mehreren Marken üblich, teilen sich auch die Marken der Geely‑Gruppe Komponenten und Fahrzeugarchitekturen. Während die Marke Geely in China den Einstieg bildet, decken Volvo und Zeekr den luxuriösen Bereich ab. Lynk & Co will das moderne Bindeglied zwischen den bei‑ den Welten darstellen. PHILIPP AEBERLI
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12 Strengelbach | Wikon | Wynau
WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
Blick hinter die Kulissen: die Besichtigung der Schaukäserei Gruyères.
BILD: ZVG
Strengelbach Feuerwehrreise ins Greyerzerland Mit viel Begeisterung verfolgten die Teilnehmenden, welche Bedeutung ein sorgfältiger Umgang mit dem Waldboden hat.
BILD: ZVG
Strengelbach Nachrichten aus der Gemeinde
Moderne Forsttechnik hautnah erlebt Rund 40 Interessierte folgten am 5. September der Einladung zum Waldgang der Ortsbürgergemeinde Strengelbach. Im Zentrum stand dieses Jahr die moderne Technik im Forst. Bei angenehmem Spätsommerwetter bot der Rundgang interessante Einblicke in den Wald und seine Bewirtschaftung. Peter Gruber und die beteiligten Maschinisten gaben dabei interessante und verständliche Einblicke in die heutige Waldbewirtschaftung. Besonders die verschiedenen Forstmaschinen und deren Einsatz im Wald stiessen auf grosses Interesse. Mit viel Begeisterung verfolgten die Teilnehmenden die praktischen Vorführungen und liessen sich erklären, wie moderne Maschinen bei der Holzernte eingesetzt werden und welche Bedeutung dabei ein sorgfältiger Umgang mit dem Waldboden hat. Auch die Herausforderungen durch den Klimawandel und die damit verbundenen Veränderungen für den Wald kamen zur Sprache. Die Ausführungen zeigten eindrücklich, wie sich traditionelle Waldarbeit und moderne Technik ergänzen und welchen Beitrag eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung für einen gesunden und zukunftsfähigen Wald leistet. Nach dem informativen Rundgang blieb genügend Zeit für den gemütlichen Teil. Bei Speis und Trank wurde noch angeregt diskutiert, gelacht und der Nachmittag gemeinsam ausklingen gelassen. Ein herzlicher Dank gilt Peter Gruber, den Maschinisten sowie allen Helferinnen und Helfern der Festwirtschaft. Sie sorgten dafür, dass der diesjährige Waldgang nicht nur informativ,
sondern auch zu einem geselligen und gelungenen Anlass wurde.
Start Fassadensanierung Sporthalle Neumatt Am Mittwoch, 16. September, sind die Vorarbeiten für die Instandsetzung der Aussenfassade der Sporthalle Neumatt in Angriff genommen worden. Bis Ende Oktober 2026 sollten die Arbeiten abgeschlossen sein.
Ideen gesammelt und Museumskommission ergänzt Am Sonntag, 6. September, war die interessierte Bevölkerung eingeladen, ihre Ideen rund um das Strengelbacher Dorfmuseum mit den Verantwortlichen zu diskutieren. Dabei wurden einige interessante Anregungen und konkrete Vorschläge eingebracht, welche sich die Museumskommission gerne notiert hat. Am gleichen Anlass konnten neue Mitglieder für die Museumskommission sowie weitere helfende Hände für anstehende Arbeiten gefunden werden. Dies ist essenziell, weil das Museum nur dank des Einsatzes von interessierten und motivierten Menschen existieren kann. An der nächsten Kommissionssitzung soll nun das Jahresprogramm 2027 festgelegt werden. Ziel wird es sein, das Museum wieder häufiger zu öffnen und mit kleinen Anlässen mehr Besucherinnen und Besucher anzulocken.
Start Erneuerung Friedhofgebäude Die eingesetzte Baukommission unter der Leitung von Gemeinderat Marco Kunz hat in den vergangenen Monaten die detaillierte Planung für die Sanierung des Friedhofgebäudes vorgenommen. Die ersten Arbeiten sollen im Oktober dieses Jahres starten. Gemäss Bauprogramm ist mit einer Bauzeit von rund neun Monaten zu rechnen. Während der Sanierungsarbeiten stehen die Auf bahrungsräume in Strengelbach nicht zur Verfügung. Die Gemeindekanzlei hat alternative Aufbahrungsräume mit Nachbargemeinden abgeklärt, sodass dem Wunsch von Angehörigen nach einer Aufbahrung nachgekommen werden kann. Während einer Beisetzung werden die Arbeiten ausgesetzt.
Zwischen Käse und Schokolade 34 aktive und ehemalige Angehörige der Feuerwehr Strengelbach machten sich am Samstagmorgen auf zur diesjährigen Feuerwehrreise ins Greyerzerland. Nach einem Kaffeehalt im Landgasthof Garmiswil führte die Fahrt zunächst nach Gruyères. Bei einer Führung durch die Schaukäserei erfuhren die Teilnehmenden, wie der Gruyère AOP hergestellt wird. Bis zu 48 Laibe entstehen dort täglich. Die Käserei verfügt über vier Kessi mit je 4800 Litern Fassungsvermögen und einen Keller, in dem rund 7000 Käselaibe reifen können. Einige bleiben dort bis zu 24 Monate. Probiert werden durfte natürlich ebenfalls: Zur Degustation standen Gruyère-Käse mit unterschiedlichen Reifezeiten bereit. Zum Mittagessen kehrte die Reisegruppe im Restaurant L’Unique am
Greyerzersee ein. Anschliessend ging es weiter nach Broc zur Maison Cailler. Bei der Besichtigung erhielten die Feuerwehrleute Einblick in die Herstellung der traditionsreichen Schweizer Schokolade. Verarbeitet wird unter anderem Milch aus der Region, die von 22 Bauern geliefert wird. Eine Schokoladendegustation durfte zum Abschluss des Besuchs nicht fehlen. Nach einer kurzen Pause führte die Rückreise durch das Freiburgerland nach Strengelbach. Neben den Besichtigungen blieb während des Tages genügend Zeit für Gespräche und das gesellige Beisammensein. Organisiert wurde die Reise vom Reiseteam der Füürwehr-Garde Strengelbach. Weitere Bilder sind auf der Homepage der Feuerwehr zu finden. WILLI ZINNIKER
Erneut viele Neophyten bekämpft Auch beim letzten Einsatz in diesem Jahr haben 18 Helferinnen und Helfer am 12. September während rund drei Stunden über 180 Kilogramm Neophyten im Gebiet Ramooswald (Grutjöriweg/Ramoosebene) ausgerissen. Bei den meisten Neophyten handelte es sich um Berufkraut und Goldrute. Der Gemeinderat dankt allen Mitwirkenden herzlich für ihren Einsatz in diesem Jahr. SILVAN SCHEIDEGGER, GEMEINDESCHREIBER
Säckeweise sammelten die fleissigen Helfer Abfall ein.
BILD: ZVG
Wynau Kultur-Welle organisierte Clean-Up-Day
Wynau strahlt wieder nach der Dorf-Putzete
Wikon Sanierung der Haustechnik in der Mehrzweckhalle
Nachhaltige Lösung statt teurer Provisorien Die Warmwasseraufbereitung im Untergeschoss der Turn- und Mehrzweckhalle hat ihre Lebensdauer erreicht und entspricht nicht mehr den heutigen hygienischen Anforderungen. Die bisherige Mischwasseranlage ist defekt und ausser Betrieb. Nachdem bereits die Duschen in den Garderoben saniert wurden, sollen nun die Wasserleitungen und gleichzeitig die WC-Anlagen erneuert werden. Statt die alte Anlage für rund 54’000 Franken durch ein vergleichbares System zu ersetzen, will der Gemeinderat die Mischwasseranlage vollständig zurückbauen. Die alten verzinkten Stahlrohre werden durch neue Warm- und Kaltwasserleitungen ersetzt. Das Warmwasser wird künftig mit über 60 Grad geführt, um die Gefahr durch Legionellen zu verhindern. Gleichzeitig sollen die WC-Anlagen saniert werden. Sie stammen aus dem Baujahr der Mehrzweckhalle 1987 und wurden seither nicht erneuert. Für ein-
zelne Komponenten sind mittlerweile keine Ersatzteile mehr erhältlich. Eine spätere Sanierung wäre zwar möglich, würde laut Gemeinderat aber allein bei Sanitär- und Schreinerarbeiten Mehrkosten von rund 10’000 Franken verursachen. Zudem können Synergien mit der laufenden Schulhaussanierung genutzt werden.
Gemeinderat beantragt 110’000 Franken An der Gemeindeversammlung im November beantragt der Gemeinderat dafür 110’000 Franken. Rund 40’000 Franken für die dringliche Erneuerung der Leitungen und die Beseitigung der Legionellengefahr werden bereits 2026 ausgegeben und als Kreditüberschrei-
tung verbucht. Das aktuelle Infektionsrisiko sei unter Kontrolle. Die Duschen wurden bereits saniert, die Anlagen werden täglich gespült und vorsorgliche Wasserproben sind beim Kanton angemeldet. Die Arbeiten sind zugleich Teil der Vorbereitungen für den geplanten Anschluss an das Fernwärmenetz im Jahr 2032. Die bestehende Warmwasseranlage mit Speichern von insgesamt 3500 Litern stammt aus dem Jahr 1985 und ist für den heutigen Bedarf deutlich zu gross. Künftig soll die Anlage kleiner und energieeffizienter dimensioniert werden. Ein neuer Wasserzähler soll dafür Daten zum tatsächlichen Warmwasserverbrauch liefern. GEMEINDE WIKON
Der Nationale Clean-Up-Day der Schweiz ist Teil des World Cleanup Day. Über 211 Länder auf der ganzen Welt beteiligen sich am diesjährigen World Cleanup Day. So auch die Schweiz. Mit der Organisation der Dorf-Putzete möchte die Kultur-Welle Wynau auch ein Zeichen gegen Littering setzen. Petrus belohnte die Kultur-Welle Wynau als Organisatorin der diesjährigen Dorf-Putzete mit strahlendem Sonnenschein. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich am 19. September, um 9 Uhr, beim Schulhaus Wynau. Sie wurden ausgerüstet mit Warn-Westen, Gabeln, Kehrichtsäcken und Handschuhen. Nach Informationen und der Routen-Zuteilung ging es in Gruppen zur Säuberungsaktion der Gemeinde Wynau. Quartiere, Strassen und Feldwege wurden durchkämmt und von Unrat, Pet-Flaschen, Zigaretten-Filtern und vielem Unrat befreit. Das Resultat zeigte, dass sich der Aufwand gelohnt hatte. Für den Transport der Abfälle zeichnete sich wieder die Firma Greenpoint, Reber Gartenmanager, verantwortlich. Die KulturWelle Wynau ist erfreut, wiederum
ganze Familien mit Kindern für diesen Anlass gewinnen zu können. Als Belohnung ging es nach den Aufräumarbeiten in die Gartenwirtschaft der Familie Deppeler-Moll, wo Grill-Bratwürste, Getränke mit Kaffee und Kuchen auf das hungrige AufräumTeam warteten. Die Konsumationen wurden wiederum finanziert durch die IG Landwirtschaft Wynau. Die Beteiligung von Vereinen und der Schule lässt leider zu wünschen übrig. Damit sich auch im nächsten Jahr wieder viele Teilnehmer der Bewegung anschliessen und am Clean-Up-Day teilnehmen können, kann das Datum dieser Veranstaltung (Samstag, 18. September) bereits heute reserviert werden. GERMAN HEINIGER
Gefunden: Auf dem Wanderweg der Aare (Richtung Ober-Murgenthal) wurde eine Brille mit Korrektur-Gläsern gefunden. Der Besitzer melde sich zur Abholung bei: Kultur-Welle Wynau, German Heiniger, Einschlagstrasse 13, Wynau, 062 929 28 02 oder 079 680 81 29, trommel@besonet.ch.
Zofingen 13
WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
Zofingen Das Museum Zofingen feierte am vergangenen Samstag seinen 125. Geburtstag
Regionales Gedächtnis seit 125 Jahren Das Museum Zofingen feierte sein 125-Jahr-Jubiläum mit Musik, Gästen und der Eröffnung einer Sonderausstellung. Das «Chriesi» obendrauf war für einmal die Torte selbst. Nein, unscheinbar ist das Gebäude nicht, in dem seit 125 Jahren Schätze aus dem Alltag der Menschen, die hier gelebt haben, anschaulich und informativ zur Schau gestellt werden. Oder in dem Tierpräparate von Lebewesen zu bewundern sind, die vor Jahrhunderten Teil der Natur waren. Das Museum Zofingen ist architektonisch ein Meisterwerk, oder, wie es die Kunsthistorikerin Franziska Schmid-Schärer (Zürich) in ihrer Laudatio herausstrich, ein Palast im Stil der Florentiner Frührenaissance. Ein Gebäude, für das sie im Zuge ihrer Recherchen zu einer Publikation im Rahmen des Kunstführers der Schweiz eine Obsession entwickelt habe.
062 745 50 70 | hama.ch
Eine Leidenschaft, die auch die beiden Männer beseelt haben dürfte, denen das Museum Zofingen zu verdanken ist: Ohne die Vision und die finanzielle Grosszügigkeit des Fabrikanten Gustav Rudolf Strähl und ohne den Apotheker Hermann Fischer-Sigwart, der seine wertvolle Sammlung von Tierpräparaten selbstlos als Schenkung eingebracht hätte, wäre dieses historische Bijou an der General-Guisan-Strasse wohl nie entstanden. Es habe aber auch den Mut der Zofinger Bevölkerung gebraucht, Ja zu einem solchen Bau zu sagen. Der Aargauer Grossratspräsident und Zofinger Urs Plüss erwähnte in seinen Grussworten, dass es sich dabei um das älteste expli-
Urs Plüss (links) im Gespräch mit Andreas Kaderli.
BILDER: JIL LÜSCHER
Zofingen Anina Beck, Leiterin Kultur und Gesellschaft, Stadt Zofingen (rechts), und Heidi Pechlaner Gut mit Jubiläumstorte.
Bahnhofstrasse wird gesperrt
zit als Museum konzipierte Haus im Kanton Aargau handle. Bei der Eröffnung, am 19. September 1901, hätten die Menschen gefeiert, «so wie wir heute ebenfalls feiern und so, wie es kommende Generationen hoffentlich auch tun können», sagte Franziska Schmid-Schärer. Sie wünschte dem Haus, das sie ein «Gesamtkunstwerk» nennt, es möge ein Ort bleiben, «wo Kinder staunen, wo Jugendliche entdecken, wo Erwachsene nachdenken und wo bei älteren Menschen Erinnerungen wach werden». Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten wurde die Sonderausstellung «Sammeln. Bewahren. Zeigen. 125 Jahre Schätze aus der Natur» eröffnet. Sie
Die Bahnhofstrasse in Zofingen wird von Montag, 28. September, bis Freitag, 2. Oktober, für den motorisierten Verkehr gesperrt. Grund sind Bauarbeiten am Trottoir der Unteren Grabenstrasse. Der Randstein auf der Altstadtseite wird abgeflacht, um die Überfahrt zu erleichtern. Für Fussgängerinnen und Fussgänger bleibt der Durchgang gewährleistet. Velofahrende können ihr Velo durch die Baustelle schieben. Die Zufahrt zur Pfistergasse und zum Alten Postplatz erfolgt während der Sperrung über den Hellmühleeingang. Die Stadt Zofingen bittet die Verkehrsteilnehmenden, die Signalisation vor Ort zu beachten und dankt für das Verständnis. STADT ZOFINGEN
Jubiläumsabend Jodlerklub Edelweiss Zofingen
ist bis 31. März 2027 zu sehen und verdient das Prädikat «sehenswert». Sehenswert, vor allem aber sehr lecker, war auch die vom Zofinger Künstler und Bäcker-Konditor-Meister/Confiseur Hans Leutwyler gestaltete Jubiläumstorte, die zum Ende der offiziellen Jubiläumszeremonie von der Museumsleiterin Heidi Pechlaner Gut präsentiert worden ist. Beim anschliessenden Apéro im Freien wurden unter anderem auch viele Erinnerungen an die Schulzeit und damit verbundene Besuche im Museum ausgetauscht. Die sehr schöne musikalische Umrahmung kam von Yvonne GlurTroxler (Akkordeon) und Ursula Zjörjen (Querflöte/Flöte). JIL LÜSCHER
Übergabe der Physiotherapie Peter Wagner AG Abschied und ein herzliches Dankeschön Ende Juni 2026, genau nach 41 Jahren Wirken am Niklaus-Thut-Platz, haben wir unsere Praxis in jüngere Hände übergeben. Fünf Jahre über dem ordentlichen Pensionsalter fällt mir der Abschied trotzdem schwer... Zu wissen, eine sinnvolle Arbeit zu leisten und geschätzt zu werden, war für mich eine enorme Bereicherung. Ich werde Sie vermissen.
Samstag, 26. September 2026
Z ofingen 20 Uhr im Stadtsaal, 4800 Zofingen Mitwirkende · Jodlerklub Edelweiss Zofingen, Leitung Anita Aregger · Obwaldner Trachtenchörli, Leitung Beat von Holzen · Ländlerkapelle Res Bracher · Moderation Moritz Schlanke Eintrittspreis Fr. 15.– Abendkasse ab 18.30 Uhr Vorverkauf über Eventfrog Nachtessen ab 18.30 Uhr, Festwirtschaft in eigener Regie Wir danken der Unterstützung von
Danken möchte ich nicht nur meinen Kundinnen und Kunden für ihr Vertrauen, sondern auch allen Menschen, die zum guten Gelingen beigetragen haben. Ich denke da an Frau Elisabeth Brunner-Schweizer, welche 35 Jahre mein Sekretariat zuverlässig geführt hat und natürlich meine Frau Helene, die mit viel Empathie den Empfang betreut hat. Ihr strahlendes Lächeln und ihr Blumenschmuck haben manche dunkle Wolke vertrieben... Unsere Nachfolger haben den Betrieb nahtlos übernommen. Ich wünsche ihnen viel Erfolg, zufriedene Patientinnen und Patienten sowie die Zuversicht und den Mut, um in einem zunehmend unter Druck geratenen Gesundheitswesen weiterhin eine hochstehende und wichtige Dienstleistung zu bieten. Helene und Peter Wagner-Dahinden
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WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
Zofingen Mitteilung zur Stadtklima-Initiative
Stadtrat setzt bei Klimaschutz auf Gegenvorschlag Der Zofinger Stadtrat will die Ziele der Klimaanpassung in der Gemeinde ordnung verankern, lehnt die Vorgaben der StadtklimaInitiative jedoch als zu starr ab. Dem Einwohnerrat unterbreitet er deshalb einen Gegenvorschlag. Dieser entscheidet am 19. Oktober darüber. Hitzetage, Trockenperioden und Stark regen stellen Städte und Gemeinden zu nehmend vor Herausforderungen. Mehr Grün und Beschattung, die Entsiege lung geeigneter Flächen, ein naturna her Umgang mit Regenwasser nach dem Prinzip der Schwammstadt und die För derung der Biodiversität sollen dazu beitragen, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen und die Lebensqualität im Siedlungsraum zu erhalten.
Klimaanpassung in Gemeindeordnung verankern Der Stadtrat will die Ziele der Klima
anpassung langfristig in der Gemein deordnung und damit auf höchster kommunaler Ebene verankern. Die konkrete Umsetzung soll im Rahmen der bevorstehenden Revision der Bau und Nutzungsordnung (BNO) geregelt werden. Damit sollen Klima schutz und Klimaanpassung künftig bei der räumlichen Entwicklung der Stadt berücksichtigt werden. Gleich zeitig soll genügend Spielraum blei ben, um Massnahmen dort umzuset zen, wo sie fachlich sinnvoll, finanzi ell tragbar und langfristig wirksam sind.
Nach Ansicht des Stadtrats greift die StadtklimaInitiative zu kurz, da sich ihre verbindliche Vorgabe auf öffent liche befestigte Flächen konzentriert. Klimaanpassung betreffe jedoch die gesamte Stadtentwicklung. Dazu zäh len neben Grün und Freiräumen auch Regenwassermanagement, Biodiver sität und Beschattung, klimaange passte Baumaterialien, die Durchlüf tung des Siedlungsraums sowie eine nachhaltige Mobilitäts und Sied lungsentwicklung. Dabei seien so wohl öffentliche als auch private Ak teure gefordert.
Stadtrat hält Flächenvorgabe für zu starr Die StadtklimaInitiative verlangt, dass innerhalb von zehn Jahren min destens fünf Prozent der öffentli chen befestigten Flächen im Eigen tum der Einwohnergemeinde – aus gehend vom Referenzjahr 2023 – entsiegelt und möglichst mit Bäumen be pf lanzt werden. Dies entspricht laut Stadtrat rund 18'000 Quadratme tern. Ob genügend geeignete Flächen vorhanden sind und welche techni schen, rechtlichen und finanziellen Folgen eine Umsetzung hätte, sei derzeit nicht ausreichend geklärt. Auch der personelle Aufwand lasse sich noch nicht abschätzen. Der Stadtrat hält eine verbindliche Flä chenvorgabe deshalb für zu starr.
«Der entscheidende Unterschied liegt in der Steuerungslogik: Der Ge genvorschlag setzt auf das bewährte Vorgehen mit dem notwendigen Handlungsspielraum, die Initiative verpf lichtet die Stadt zu einer star ren Flächenvorgabe», sagt Stadtprä sident André Kirchhofer. Klimaschutzmassnahmen sollen nach dem Willen des Stadtrats insbe sondere mit ohnehin anstehenden Bau und Sanierungsprojekten ver bunden werden. Dadurch könnten Synergien genutzt und zusätzliche Kosten vermieden werden. «Am Schluss zählt die Wirkung. Wir wol len dort investieren, wo Massnah men fachlich sinnvoll sind und ein gutes Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen besteht», sagt Stadtrat Andreas Rüegger, Ressortvorsteher Hochbau. STADTRAT ZOFINGEN
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Herbstmode Seit 1934 steht das SCHUHHAUS GILLI für Qualität, Verlässlichkeit und echte Kundennähe. Was einst als kleiner Familienbetrieb begann, hat sich über Generationen hinweg zu einer festen Grösse in der Region Luzern entwickelt. Heute führen wir das Unternehmen in dritter Generation mit derselben Leidenschaft und dem klaren Anspruch, unseren Kundinnen und Kunden stets die bestmögliche Auswahl zu bieten. Wir wählen unser
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WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
Zofingen Bahnhof, 30. September, 10.10 Uhr
Der Bünz entlang zu den Störchen Die Spazierwanderung der Pro Senectute vom Mittwoch, 30. September, führt ins Freiamt. Nach dem Startkaffee in Lenzburg geht es mit Zug und Bus nach Waltenschwil, wo die Wanderung beginnt. Der Bünz entlang wandert die Gruppe zunächst ins Dorf Bünzen. Die anschliessende Raststelle bietet sogar Gelegenheit für ein Fussbad. Auf flachem Gelände führt der Weg weiter zum Murimoos, wo eine Storchenkolonie mit ihrem unüberhörbaren Geklapper auf die Wandernden wartet. Nach einem Zvieri im Gutsbetrieb nimmt die Gruppe das letzte Wegstück nach Aristau in Angriff. Die Strecke ist rund 8,4 Kilometer lang, die reine Wanderzeit beträgt etwa
zwei Stunden. Dabei sind lediglich 75 Höhenmeter zu bewältigen. Die Wanderleitung organisiert das Gruppenbillett. Besammlung ist um 10.10 Uhr auf dem Bahnhofplatz in Zofingen. Die Abfahrt erfolgt um 10.18 Uhr ab Gleis 40 in Richtung Lenzburg. Ein Zustieg unterwegs ist möglich: Safenwil ab 10.28 Uhr, Oberentfelden ab 10.36 Uhr. Anmeldung bis spätestens Sonntag, 27. September, 20.30 Uhr über www. ag.pro-senectute.ch (Kachel «Unsere aktuellen Touren») oder telefonisch unter 062 751 97 90 (bitte den Piepston abwarten). Auskunft über die Durchführung erteilen die genannten Stellen sowie Wanderleiter Peter Feller unter 076 370 74 04. PETER FELLER
Die Stadt Zofingen gratuliert den Zofinger Jubilarinnen und Jubilarenn herzlich zum Geburtstagg
80. Geburtstag 7. Oktober 1946 Ringier Robert Für den Tri Club Zofingen standen Salome Zimmermann, Alessia Fritschi, Ann Grossenbacher und Dario Wickihalter am Start. BILD: KUVA/MEDIAFAB
Zofingen Schweizermeisterschaft in Yverdon-les-Bains
Die Damenturnerinnen posieren vor einer der zahlreichen Brücken für das Erinnerungsfoto. BILD: ZVG
Zofingen Mühlethaler Turnerinnen auf Reisen
DTV Mühlethal wandert über St. Galler Brücken Am frühen Morgen machte sich der DTV Mühlethal vergangenen Samstag gut gelaunt auf den Weg nach St. Gallen Haggen. Bereits während der Zugfahrt wartete die erste Überraschung auf die Turnerinnen: Jede erhielt ein feines Frühstückssäckli mit Gipfeli, Brot, Zopf, Nutella, verschiedenen Konfitüren, Honig und Käse. Auch die Wurst durfte natürlich nicht fehlen. Die Jasskarten kamen schon bald zum Einsatz und bei einigen Runden «Hose abe» verging die Fahrt im Nu. In Haggen angekommen, startete die abwechslungsreiche Wanderung über zahlreiche eindrückliche Brücken. Die Route führte zeitweise sogar über die Kantonsgrenze nach Appenzell Ausserrhoden. Unterwegs konnten ganz unterschiedliche Brücken bestaunt werden, darunter hohe Konstruktionen, Holzbrücken und kunstvoll gestaltete Übergänge mit geschnitzten Geschichten. An der Sitter legte die Gruppe eine gemütliche Pause ein. Auch dort hatten
die Organisatorinnen bestens vorgesorgt und eine feine Verpflegung mit Brot, Zopf, Speck und Käse vorbereitet. Dazu durfte ein Glas Orangensaft oder Weisswein natürlich nicht fehlen. Am späteren Nachmittag führte der Weg zurück in die Stadt St. Gallen. Im Restaurant Marktplatz liessen die Turnerinnen den erlebnisreichen Tag bei einem feinen Nachtessen gemütlich ausklingen. Gegen 23 Uhr kehrte der DTV Mühlethal zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken nach Zofingen zurück. Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatorinnen, die mit viel Engagement und zahlreichen liebevollen Überraschungen für eine rundum gelungene Turnfahrt gesorgt haben. Der DTV Mühlethal trifft sich jeden Mittwoch, um 20 Uhr, in der Turnhalle Mühlethal. Interessierte Frauen sind herzlich willkommen und dürfen sich gerne bei Präsidentin Nicole Lüthi melden (dtv-muehlethal@gmx.ch).
Im A-Finale der U23 sicherte sich Dario Wickihalter den zweiten Rang und damit den Vizeschweizermeistertitel. Ann Grossenbacher belegte Rang 5. Im B-Finale wurde Salome Zimmermann bei den Frauen Vierte, Alessia Fritschi erreichte in der Kategorie U18 Rang 10. Für Grossenbacher und Wickihalter ist die Saison noch nicht beendet. In den kommenden Wochen stehen für die beiden Zofinger weitere internationale Wettkämpfe unter anderem in Portugal, auf Teneriffa und in Chile auf dem Programm. TRIZO
Drei Strassen werden nacheinander saniert
90. Geburtstag 3. Oktober 1936 Brügger Heinrich 21. Oktober 1936 Berthoud-dit-Gallon Arthur 97. Geburtstag 22. Oktober 1929 Hunziker Esther 27. Oktober 1929 Lehmann Katharina
In der Ried-, Giger- und Stiftshalde in Zofingen müssen die Werkleitungen für Strom, Wasser, Gas und öffentliche Beleuchtung saniert werden. Die Stadt will die Arbeiten der StWZ Energie AG nutzen, um gleichzeitig die drei Gemeindestrassen zu erneuern. Über die dafür nötigen Kredite entscheidet der Einwohnerrat am 19. Oktober. Da für die Erneuerung der Werkleitungen ohnehin umfangreiche Eingriffe in den Strassenkörper nötig sind, sollen die Strassen gleichzeitig umfassend saniert werden. Geplant sind die Erneuerung des Strassenaufbaus sowie die Instandstellung der Strassenentwässerung. Schadstoffhaltige Beläge werden fachgerecht ausgebaut und entsorgt.
Zofingen
Friedenskurs startet im Herbst wieder
Die Sanierung der drei Strassen kostet rund 740'000 Franken. Davon übernimmt die StWZ Energie AG rund 130'000 Franken. Für die Stadt verbleibt ein voraussichtlicher Nettoaufwand von 610'000 Franken. Weitere 147'000 Franken sind für die Anpassung und Instandstellung der Strassenentwässerung und Kanalisation vorgesehen. Dieser Betrag wird über die Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung finanziert. Die Kosten für die Erneuerung der Werkleitungen trägt die StWZ separat. Der Baustart ist für Sommer 2027 vorgesehen. Die Ried-, Giger- und Stiftshalde sollen nacheinander saniert werden. STADT ZOFINGEN
Nach einem ersten Friedenskurs Anfang dieses Jahres startet am Dienstag, 29. September, in der Stadtbibliothek Zofingen der nächste zehnteilige Kurs. Unter dem Motto «Glücklich? Alles im Griff? Zufrieden?» richtet sich das kostenlose Angebot an Erwachsene jeden Alters, die sich mehr innere Ruhe, Klarheit und neue Perspektiven im Alltag wünschen. Der Friedenskurs beschäftigt sich mit Themen wie innerem Frieden, Hoffnung, Zufriedenheit, persönlicher Stärke und Selbstwahrnehmung. Kurze Videos bilden jeweils den Ausgangspunkt für persönliche Reflexion. Wer möchte, kann Gedanken und Erfahrungen mit der Gruppe teilen – dies ist jedoch freiwillig. erforderlich. Auch ein Einstieg nach Kursbeginn ist möglich. Weitere Informationen und Anmeldung: verein-friedenskurs.ch DAVID JAKOB
Zofingen
MTB-Tour zum Aspisee
GABRIELA WEISSER
Ziel war das Tropenrestaurant Florida, wo die Gäste ein gemeinsames Dreigangmenü erwartete. Stadtrat Dominik Gresch begrüsste die Seniorinnen und Senioren im Namen der Stadt und dankte der Alterskommission, den freiwilligen Begleitpersonen sowie der Fachstelle für Altersfragen für die Organisation. Nach dem Mittagessen blieb Zeit für Gespräche und Begegnungen, bevor die Reisegruppe am Nachmittag die Rückfahrt nach Zofingen antrat.
Versteckt im lauschigen Wald zwischen Obersteckholz und Langenthal liegt verträumt der Aspisee. Er wird am 1. Oktober das Ziel einer attraktiven Mountainbike-Tour der Pro Senectute Zofingen sein. Treffpunkt ist um 13.20 Uhr bei der Turnhalle in Vordemwald. In 3 Gruppen unterschiedlicher Stärkeklasse mit oder ohne elektrische Unterstützung wird die Runde im abwechslungsreichen Auf und Ab gefahren. Unterwegs lädt ein Restaurant zur verdienten Pause ein. Zurück am Startpunkt werden zwischen 36 und 40 Kilometer gefahren und zwischen 600 und 700 Höhenmeter bewältigt worden sein. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Nähere Angaben sind auf der Homepage der Pro Senectute ersichtlich (www.ag.prosenectute.ch, aktuelle Tourenausschreibungen) oder bei Judith Dorta, Telefon 079 475 21 92, erhältlich. Eine allfällige witterungsbedingte Absage wird ebenda am Morgen der Tour ab 10 Uhr publiziert. Das Leiterteam freut sich auf eine rege Teilnahme und heisst auch neue MTB-Begeisterte willkommen zu einer unentgeltlichen Schnuppertour.
STADT ZOFINGEN
JUDITH DORTA
Herbstsammlung der Pro Senectute ist gestartet Ansprache von Stadtrat Dominik Gresch beim diesjährigen Altersausflug.
am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Pro Senectute Aargau setzt konkret auf niederschwellige Angebote wie Haushalts- und Putzhilfen, administrative und finanzielle Hilfen sowie kostenlose Beratungen bei Fragen zu Lebensgestaltung und Wohnsituation, um ältere Menschen in ihren vier Wänden zu unterstützen. Zudem fördert Pro Senectute Aargau auch soziale Kontakte und Beziehungen und vermittelt sinnstiftende und bewegungsfördernde Tätigkeiten. Damit die Stiftung auch weiterhin in ihren elf Beratungsstellen im Aargau für ältere Menschen da sein kann, ist sie auf Spenden angewiesen. Unter dem Motto «Wir wirken gegen die Einsamkeit im Alter» sammelt Pro Senectute Aargau auch in diesem Jahr Unterstützung. PD
30. Oktober 1946 Balmer Katharina
Zofingen Mitteilung der Stadt
Region Engagement gegen Einsamkeit im Alter
Bis zum 24. Oktober führt Pro Senectute Aargau die Herbstsammlung durch. Je nach Gemeinde erfolgt die Sammlung als Haussammlung oder durch den Postversand eines Spendenaufrufs an alle Haushalte. Einsamkeit im Alter ist oft unsichtbar – und doch betrifft sie viele ältere Menschen auch im Aargau. Mit zunehmendem Alter werden soziale Kontakte weniger, vertraute Menschen fallen weg und Begegnungen werden seltener. Gerade deshalb sind Nähe, Austausch und Gemeinschaft so wichtig. Spenden helfen der Pro Senectute, ältere Menschen dort zu unterstützen, wo sie es am meisten brauchen. Die Beratungsangebote, Kurse, Treffs und weiteren Dienstleistungen schaffen Begegnungen, stärken die Selbstständigkeit und tragen dazu bei, dass ältere Menschen
14. Oktober 1946 Marti Gertrud 28. Oktober 1946 Wiedmer Werner
Silber für Dario Wickihalter Mit der Schweizermeisterschaft in Yverdon-les-Bains ging die Triathlonsaison der Young League und National League zu Ende. Ausgetragen wurde die Meisterschaft im Supersprint über 400 Meter Schwimmen, 9 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen. Nach den Halbfinals am Morgen folgten am Nachmittag die A- und B-Finals. Für den Tri Club Zofingen standen Salome Zimmermann, Alessia Fritschi, Ann Grossenbacher und Dario Wickihalter am Start. Alle vier qualifizierten sich für die Finals.
13. Oktober 1946 Bachmann Andreas
BILD: ZVG
Zofingen 170 Personen nahmen an der Reise teil
Altersausflug führte ins Tropenrestaurant Florida Knapp 170 Zofinger Seniorinnen und Senioren haben am Mittwoch am traditionellen Altersausflug 80+ der Stadt teilgenommen. Die mittlerweile 68. Ausgabe führte die Reisegruppe nach Studen bei Biel. Am Vormittag machten sich vier Cars vom Niklaus-Thut-Platz auf den Weg. Die Fahrt führte über den Jura und Biel nach Studen. Begleitet wurden die Teilnehmenden von Mitgliedern des Stadtrates und der Alterskommission sowie freiwilligen Helferinnen und Helfern.
16 Zofingen
WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
Von der Boutique ging es direkt über die Rathausgasse in die gegenüberliegende Passage.
Kundinnen, Kunden und Freunde von «klein aber fein» präsentierten die neuen Herbstkollektionen vor einem bestens gelaunten Publikum.
Moderator Ben Berg führte mit viel Humor durch die Modenschau. BILDER: PATRICK LÜTHI
Zofingen «klein aber fein» lud zur ersten Modenschau – und garantiert nicht zur letzten
Die Rathauspassage wurde zum Laufsteg Ein paar Schritte über die Rathausgasse – und schon war der Laufsteg erreicht. Für einen Abend verwandelte sich die Rathauspassage mitten in der Zofinger Altstadt in eine kleine Modewelt mit viel italienischem Flair. Die Models kamen direkt aus der gegenüberliegenden Boutique «klein aber fein» (ehemaliger Purzelbaum), überquerten die Gasse und präsentierten in der Passage die neuen Herbstkollektionen. Und weil es sich bei ihnen nicht um Profis, sondern um Kundinnen, Kunden und gute Freunde handelte, wirkte der Abend weniger wie eine klassische Modenschau als wie ein Fest unter Freunden. Dazu passte die Atmosphäre: Italienische Musik begleitete die Models, Moderator Ben Berg führte mit viel Humor durch den Abend und im Publikum wurde gelacht, applaudiert und mitgefiebert. Selbst Passantinnen und Passanten, die eigentlich nur in der Altstadt unterwegs waren, blieben neugierig stehen. Einige schauten kurz, andere blieben gleich länger und liessen sich von der guten Stimmung anstecken.
Italien trifft Deutschland Auf dem Laufsteg zeigte sich der Herbst von seiner schönen Seite. Mode für Damen aus Florenz und Ve-
nedig traf auf Herrenmode aus Deutschland, kombiniert mit Taschen, Hüten, Schmuck und italienischen Schuhen. Und vor allem zeigte sich: Guter Stil kennt kein Alter. Ob 30 oder 70 – die zeitlosen Kombinationen funktionierten an ganz unterschiedlichen Menschen und gerade das machte einen Teil des Charmes aus. Auch Gastgeberin Alexandra Oberholzer überliess den Laufsteg nicht allein ihren Models. Die Inhaberin von «klein aber fein» präsentierte selbst sportliche Looks und flauschige Herbstmode – und hatte dabei sichtlich genauso viel Spass wie ihre Models. Bei den Schuhen waren unter anderem Modelle von Ammann, Brunate, Nero Giardini, Donna Toscana und Giuseppo zu sehen. Ammann verbindet dabei Schweizer Design mit italienischem Handwerk: Die Schuhe werden in Oberentfelden entworfen und im Piemont von Hand gefertigt. Eigens angereist war Fabrizio Serafini vom gleichnamigen Schuhlabel.
Wenn seine sportlich-eleganten Sneakers über den Laufsteg kamen, war ihm die Freude darüber deutlich anzusehen. Dass an diesem Abend weit mehr als Kleider und Schuhe im Mittelpunkt standen, zeigte sich spätestens zum Schluss. Alexandra Oberholzer, Inhaberin von «klein aber fein», nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Models, allen Beteiligten und den zahlreichen Gästen für ihre Unterstützung zu bedanken.
Dankbar für die grossartige Unterstützung
Auch «klein aber fein»-Inhaberin Alexandra Oberholzer liess es sich nicht nehmen, selbst eines der Herbst-Outfits zu präsentieren.
Wie viel ihr diese Unterstützung bedeutet, zeigte sich später im persönlichen Gespräch. Da wurde Oberholzer emotional. Dass «klein aber fein» vom ersten Tag an so herzlich aufgenommen worden sei, sei alles andere als selbstverständlich. «Wir wurden vom ersten Tag an akzeptiert», sagte sie sichtlich bewegt. Und fügte hinzu: «Danke an Zofingen, Brittnau und Umgebung – ihr seid einfach ganz tolle Menschen.» Besonders dankbar ist sie
auch Jsa Jeisy. Die Geschäftsführerin von b-blumen lief nicht nur als Model mit, sondern stellte die zugehörige Passage zur Verfügung. Mit dem letzten Auftritt auf dem Laufsteg war der Abend noch lange nicht zu Ende. Das benachbarte Oanh Café Bistro servierte beim anschliessenden Apéro vietnamesische Köstlichkeiten, die Gespräche gingen weiter – und Ben Berg griff noch einmal
zum Mikrofon. Diesmal moderierte er nicht, sondern machte selbst Musik. So wurde aus einer Modenschau ein herzlicher Abend mitten in der Altstadt, bei dem Mode Menschen zusammenbrachte, die sich zum Teil längst kannten – und andere ganz spontan dazukamen. Und wer ihn verpasst hat, bekommt eine zweite Chance: Im Frühling soll die Rathauspassage erneut zum Laufsteg werden. REGINALÜTHI
Zofingen Die 88. Folge der beliebten Mühlethaler Geschichten
Die Chüegasse hoch in der Hochzeitsnacht In Zeiten, als die meisten Velos nur drei Gänge hatten und kaum jemand ein Auto besass, waren Fusswegverbindungen noch wichtiger. Im vergangenen Juli waren unterhalb des Härdöpfuhogers schwere Forstmaschinen im Einsatz. Sie haben den Wald entlang der Chüegasse ausgeholzt. Die Chüegasse ist ein alter Hohlweg, der den Härdöpfuhoger mit dem Tal verbindet. Sie beginnt direkt hinter dem Haus Härdöpfuhoger 5, in dem Guido Roth (1925-2020) bis kurz vor seinem Tod gelebt hat. Zwischen den Liegenschaften, die Familie Roth und Familie Burki gehörten, steht heute noch ein neueres Haus mit der Adresse «Chüegasse 1». Nach einem kurzen asphaltierten Stück, das an die Härdöpfuhogerstras-
se anschliesst, geht die Chüegasse in einen Feldweg über, der – entlang dem früheren Kartoffelacker – talwärts geht. Dort waren zu Zeiten von Albert Roth (1891-1970) noch Kühe anzutreffen; womit sich auch der Name erklären lässt. «Bevor mein Grossvater eine Seilwinde installiert hatte, setzte er Kühe als Zugtiere ein», erzählt Ernst Roth (*1950). Gras, Heu, Kartoffeln, Getreide oder auch Mist wurden mit Fuhrwerken herumgeführt.
Schul- und Arbeitsweg Weiter unten kommt man dann in ein Waldstück hinein, wo die Chüegasse
durch einen Hohlweg verläuft. Die Verbindung diente den Bewohnern des Härdöpfuhogers jahrzehntelang als kürzeste Verbindung zur Hauptstrasse hinunter; und damit auch als Schuloder Arbeitsweg. «Die Erwachsenen, die berufstätig waren, mussten täglich nach Zofingen. Früher zu Fuss, später mit dem Velo», sagt Ernst Roth. Da aber der Weg auf den «Hoger» mit den damaligen Velos mühsam war, baute Albert Roth unten an der Hauptstrasse ein kleines Holzschöpfli. Dort konnten die Velos geschützt abgestellt und der steile Weg zu Fuss überwunden werden. Auch Ernst nutzte in der Bezirksschulzeit ab 1961 diese Möglichkeit. Und er erinnert sich, wie er und seine Geschwister jeweils ihrem Vater Willi zum Abschied gewinkt haben, wenn er talwärts ging, wo er bei der Baufirma Gottlieb Müller als Prokurist im Büro arbeitete. Mittags habe man mit dem Auftischen gewartet, bis er auf der Chüegasse auftauchte, die man vom Stubenfenster daheim im Haus Härdöpfuhoger 3 im Blick hatte.
Die schwere Tuba und eine Braut mit schönen Schuhen
Der laubbedeckte Hohlweg im unteren Teil der Chüegass.
BILDER: ZVG
Als Mitglied der Kadettenmusik spielte Ernst Tuba. «Es hat mich einige Schweisstropfen gekostet, das schwere Instrument die Chüegasse hochzutragen», erinnert er sich. Der stolze Auftritt
Familienbild mit Albert Roth am Kuhgespann, Ende der 1920er-Jahre. Ganz rechts sein jüngster Sohn Guido.
am Kinderfest und bei anderen Gelegenheiten wollte also verdient sein. Später wechselte Ernst auf die Trompete. Cousine Margrit Roth (*1955), die Tochter von Guido, erinnert sich, dass sie jeweils am liebsten «das Wägli über der Hohlen Gasse» genommen hat. Erst wenn im Herbst das Laub fiel, ging sie den regulären Weg: «Das Laub-Rascheln hat mich in die Mitte der Gasse gelockt.» Und sie hat noch eine besondere Geschichte parat: «Die Chüegasse sei am Abend des 15. November 1952 bereits vom ersten Schneefall gschliferig gewesen, haben unsere Eltern erzählt.» Dem Carchauffeur der Hochzeitsgesellschaft sei die schmale Zufahrt auf den Härdöpfuhoger zu riskant
gewesen. Das frisch getraute Hochzeitspaar und seine Angehörigen mussten den Heimweg durch die Chüegasse antreten. «Wohl nicht so gäbig für die schönen Schuhe der Braut», meint Margrit Roth. Wer noch mehr über das Leben in früheren Zeiten im Mühlethal erfahren möchte, sollte sich den Dienstagabend, 10. November vormerken. Dann laden Christian Roth, Ernst Roth und Bruno Graber nämlich zum dritten Erinnerungsabend «Mühlethal Einst und Heute» im Kirchgemeindehaus Eichhölzli ein. Es geht um Grenzen, Dorfvereine sowie Häuser und ihre Bewohner. Weitere Infos folgen. CHRISTIAN ROTH
Zofingen | Nachbarschaft 17
WIGGERTALER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026
Der Jodlerklub Safenwil-Walterswil freut sich auf die bevorstehenden Abende.
BILD: ZVG
Jürg Kalberer.
Walterswil Mehrzweckhalle, 2. und 3. Oktober
Heimatabende voller Gesang, Genuss und Geselligkeit Unter dem Motto «Mi Jugendzyt» präsentiert der Jodlerklub Safenwil-Walterswil sein diesjähriges Singspiel von Hans Uehlinger. Unter der musikalischen Leitung von Ernst Lässer sowie mit tatkräftiger Unterstützung der Theaterspieler und einer AlphornGruppe erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Die Heimatabende finden am Freitag, 2. und am Samstag, 3. Oktober, jeweils um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Walterswil statt. Bereits ab 18.30 Uhr
laden feine Nachtessen und Kuchen zum Geniessen ein. Nach dem Singspiel spielt das bekannte Schwyzerörgeliquartett Tossenklänge Entlebuch zum Tanz auf. Am Freitag lockt zudem ein Schätzspiel mit kulinarischen Preisen, am Samstag sorgt eine Tombola für Spannung und attraktive Gewinne. Der Jodlerklub Safenwil-Walterswil freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die gemeinsam mit den Mitwirkenden zwei unterhaltsame, gesellige Abende erleben möchten. PD
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Lily Grenacher, Noëlle Fröhli und Natalie Zobrist (von links).
Zofingen Auf den Spuren des Aargauer «Robin Hood»
Maturaarbeit führt zu Rätseltrail rund um Bernhart Matter Drei Schülerinnen der Alten Kanti Aarau, Lily Grenacher, Noëlle Fröhli und Natalie Zobrist, haben im Rahmen ihrer Maturaarbeit einen Rätseltrail entwickelt. Dieser führt von der Festung Aarburg über Olten bis zur Echolinde in Aarau und dreht sich rund um Bernhart Matter, den Ein- und Ausbrecherkönig des 19. Jahrhunderts. Aufgrund von unzähligen Diebstählen ist Matter noch heute als Aargauer Robin Hood bekannt, da er das gestohlene Gut grosszügig an Ärmere weitergab. In seinem Leben war er zusammengezählt zu 39 Jahren Kettenstrafe verurteilt, davon sass er jedoch nur circa fünf Jahre ab. Er sah sieben Gefängnisse von innen, es gelang ihm jedoch immer wieder auszubrechen. Auch von Mauern, die knapp einen Meter dick waren, oder von Zellen, die extra für ihn ausbruchssicher errichtet worden waren, liess er sich nicht aufhalten. Unter dem Namen «Bernhart Matter» ist der Trail ab kommender Woche auf
«Actionbound», einer App für OnlineRätseltrails, auffindbar und kann jederzeit gespielt werden. Neben dem Rätseln erfährt man zusätzlich etwas über die örtliche Geschichte und entdeckt die Region. Unterwegs gibt es ausserdem immer wieder die Möglichkeit, an der Aare zu picknicken, eine Pause einzulegen oder zu baden. Der Trail wurde für Jugendliche sowie Familien mit Kindern ab etwa zwölf Jahren konzipiert, ist jedoch auch für alle anderen, die gerne rätseln, kombinieren und draussen unterwegs sind, bestens geeignet. Die Schülerinnen haben sich überlegt, wie sie einen interaktiven Rätseltrail erstellen können, der sich von den herkömmlichen abhebt. Deshalb haben sie sich entschieden, dass der Trail mit dem Velo absolviert wird. Ausserdem war es ihnen wichtig, den Trail für alle zugänglich zu machen, weshalb er kostenlos zur Verfügung steht. Damit bereichern sie die Region mit einem neuen, spannenden Freizeitangebot. PD
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Zofingen
Jürg Kalberer folgt auf This Rohr Jürg Kalberer übernimmt per 1. Februar 2027 die Gesamtleitung der Schule Zofingen. Der 55-jährige Strengelbacher ist derzeit Mitglied der Schulleitung der Kreisschule Entfelden und folgt auf This Rohr, der Ende Januar nach Aarau wechselt und dort die Abteilung Bildung leiten wird. Kalberer verfügt über rund 20 Jahre Erfahrung als Stufen- und Gesamtschulleiter. Zuvor war er als Lehrer an verschiedenen Schulen im Aargau tätig. Erfahrung bringt er unter anderem in der Schulentwicklung, im Projektund Qualitätsmanagement sowie in der Schulraumplanung mit. Die Volksschule Zofingen wird Kalberer gemeinsam mit der bisherigen Schulleiterin Simone Sauvain in einer Co-Leitung führen. Als Bereichsleiter Schulen ist er zudem für die Schulverwaltung, die Tagesstrukturen, die Heilpädagogische Schule und die Regionale Musikschule verantwortlich. Kalberer ist in Aarburg aufgewachsen, besuchte die Kantonsschule Zofingen und lebt heute mit seiner Familie in Strengelbach. «Mit Jürg Kalberer gewinnen wir einen Schulleiter mit enorm vielseitigen Erfahrungen», so der zuständige Stadtrat Lukas Fankhauser. STADT ZOFINGEN
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Unter dem Motto «Familien im Mittelpunkt» bot der Aargauer Familientag am Samstag an 24 Standorten im ganzen Kanton Gelegenheit zum Entdecken, Mitmachen und Austauschen. Auch Zofingen beteiligte sich mit einem vielseitigen Programm für Kinder und Erwachsene. Neben Informationen und Beratungsangeboten standen vor allem Begegnungen, Spiel und gemeinsame Erlebnisse im Zentrum. An den Marktständen herrschte reges Interesse. Viele Eltern tauschten sich aus und erhielten Einblicke in die vielfältigen Unterstützungs- und Förderangebote. Gleichzeitig konnten sich die Kinder draussen beim Familienzentrum kreativ austoben und ins freie Spiel vertiefen. Im Museum lud das «MiniMuseum» zum Entdecken ein, während das Kunsthaus mit «MiniKunst» kreative Zugänge zur Kunst eröffnete. Musikalische und kulturelle Akzente setzten zudem das Babykonzert Flamenco Hirzenberg und der Auftritt von Ron Dideldum im Gemeindesaal. Ergänzt wurde der Anlass durch eine Vorleseecke, den Spielbus sowie weitere Spiel- und Bewegungsangebote für die ganze Familie. PD
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Impressum
Wiggertaler Offizielles amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Zusätzliche Vollstreuung in Boningen, Brittnau, Fulenbach, Reiden (ohne Langnau und Richenthal), Strengelbach, Vordemwald, Wikon, Wynau, Zofingen. Erscheint wöchentlich am Donnerstag. Verbreitete Auflage: 35128 (WEMF-beglaubigt 2023) Herausgeberin: CH Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der CH Media Holding Beteiligungen der CH Regionalmedien AG unter www.chmedia.ch Geschäftsführer: Thomas Wegmann Redaktion: Wiggertaler, Henzmannstrasse 20 4800 Zofingen Telefon 062 745 93 09 redaktion.wiggertaler@chmedia.ch www.wiggertaler.ch Redaktion: Manuel Arnold (Redaktionsleiter), Regina Lüthi Annahmeschluss Redaktion: Montag, 12.00 Uhr
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