Nr. 39 27. Jahrgang Donnerstag, 24. September 2026
Aktuell Äpfel und Birnen frisch vom Baum Süssmost Degustation, Traubensaft, Kürbis Frisches Saisongemüse, Brot vom Beck, Milchprodukte, Dörrfrüchte & vieles mehr Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00 • inserate.obz@chmedia.ch • 061 927 26 70
Buchbinderei Farben Kurse Markus Schwab
In Liestal auf der Bühne
Jubiläum in Itingen
Bähnli auf den Berg
Regula Grauwiller zeigt in ihrer Heimat ein Theaterstück.
Mit Dudelsack und Guggenmusik feiert «Ütige» 800 Jahre.
Auf der Wasserfallen feierte man gleich zwei Jubiläen.
Seite 5
Seite 12
Farben Draht Perlen Stempel Stanzer Styropor Leime …
Offen: Donnerstag und Freitag Hauptstrasse 13 c in Hölstein
Seite 18
29 Mal Regio-Industrie zum Anfassen Offene Türen Industrienacht Regio Liestal: ein Streifzug durch lokale Firmen Erika Bachmann
29 Firmen boten an der zweiten Industrienacht Regio Liestal vom 18. September zwischen 17 und 24 Uhr spannende Einblicke in ihren Alltag. Man erlebte, wie Wirkstoffe produziert, Transformatoren betrieben und Kanäle gereinigt werden und Interessierte konnten sich über die vielfältigen Ausbildungs- und Arbeitsplätze informieren. Nach der erfolgreichen Erstausgabe 2024 lud die Industrienacht Regio Liestal 2026 zu einem weiteren Streifzug durch die lokalen Firmen. Mit ShuttleBussen auf drei Linien wurden die Interessierten zu den Firmen in den sieben Gemeinden Bubendorf, Itingen, Liestal, Sissach und zum ersten Mal auch in Füllinsdorf, Lausen und Pratteln gefahren. Die vielfältigen Schauplätze in ganz verschiedenen Branchen boten eine Fülle von Attraktionen. Als Hauptsponsorin ist die Handelskammer beider Basel stolz, dass sich so viele Unternehmen an der Industrienacht engagierten und ihre Türen öffneten. So wurden 29 unterschiedliche Arbeitswelten in der Region Liestal erlebbar gemacht, der Austausch zwischen Unternehmen und Bevölkerung gefördert und die Vielfalt, Stärke und Innovationskraft der regionalen Wirtschaft aufgezeigt. Eine Auswahl der Betriebsbesichtigungen Rauscher & Stoecklin in Sissach öffnete den Transformator und zeigte die Bedeutung der Spannungswandler für eine funktionierende Infrastruktur. Mit einem Film und an vielen Stationen im Gebäude konnte man sich ein Bild verschaffen und beim von Automatiker-Lernenden und jungen Angestellten betreu-
Pneuwechsel-Challange bei Garage P. Schweizer Liestal
ten Fussball-Kicker oder an der Wurfwand sein Geschick testen. Der Gewinn war ein Anti-Stress-Gummi-Transformator für die Hand. Auch in Sissach informierte Marco Di Lello vom Di Lello Pizzaofenhaus über den Bau von Pizzaöfen, die er selbst seit 31 Jahren konstruiert und bei Neapel bauen lässt. Die Öfen sind für Familien interessant, befinden sich in der Preiskategorie zwischen 2000 und 5000 Franken und bringen beste Pizzen hervor. Wichtig an einem Pizzaofen ist, dass
Foto: E. Bachmann
er die Hitze von 400 Grad über vier Stunden halten kann und dennoch aussen maximal 35 Grad hat, der Kamin nicht im Backraum endet und keinerlei giftige Materialen verwendet werden. Der Teig für eine richtig gute Pizza muss mindestens eine Stunde ziehen und sieben Gramm Hefe reichen auf ein Kilo Mehl. Selbstverständlich konnte man dort eine feine Pizza konsumieren. Bei der Firma Lichterloh werden mit sieben Mitarbeitenden Lichtkunstwerke gestaltet. In einem Rundgang erhielt
man Informationen zur idealen Beleuchtung eines Arbeitsplatzes. Derzeit ersetzt diese Firma die alten Natriumhochdruck-Dampflampen der Industriellen Werke Basel auf dem Franck-Areal mit LED-Leuchten. Weiter suchte man sich dort ein Sternbild aus und versuchte, es mit einer kleinen Lichtnadel an der Wand an der möglichst richtigen Stelle zu stecken.
Fortsetzung auf Seite 2
Herbst-Ausstellung 30
% t abat R t s b r He ar mmen M *ausgeno
*
topreise l und Net kenartike
KARATE - KRAV MAGA Kampfkunst - Selbstverteidigung
Infos, Probetraining unter:
Telefon +41 61 902 03 02 dojo@budosportcenter.ch
www.budosportcenter.ch
Kolumne
Kein Hobby Da hatten wir in unserer Familie wieder einmal eines jener erbaulichen Gespräche, wo eine Lösung gefunden werden musste, damit unser Sohnemann an einem bestimmten Nachmittag nicht zu lange allein sein würde. Ich hatte mir schon die vergilbte Gebrauchsanweisung für das zur alten Analog-Kamera passende Blitzgerät bereitgelegt, um mich – im Ohrensessel von der Welt abgekapselt – mit dem tieferen Sinn der einen Leuchtiode zu beschäftigen. Jetzt aber fand ich mich in einer schnappatmenden Aufgeregtheit miteinbezogen, wo nun ein Name nach dem anderen von Klassen-Gspänlis aufgezählt wurde, an das sich unser Kind nach Schulunterricht hätte hängen und in dessen Zuhause ein paar gemütliche, «fremdbetreute» Stunden verbringen können. Doch zunehmend desillusioniert erkannten wir, dass jeder der genannten Schulkameraden ziemlich sicher «besetzt» sein wird, weil ihm entweder eine Karate-Stunde, der Schlagzeugunterricht oder die Jugendfeuerwehr seinen post-kindlichen Wochenplan zubetoniert. Ausser: Jonas! «Er hat kein Hobby», beschrieb ihn unser Jüngling. Als wir mit dessen Mutter in Kontakt traten, hatten wir auch prompt Erfolg. «Jonas wird an jenem Nachmittag wohl Kastanien sammeln gehen, und da freut er sich über Gesellschaft!», sagte sie. «Kastanien sammeln»! Kein Verein, keine Lebensoptimierung, keinen gesellschaftlichen Gruppenzwang… Dafür Zeit für Kastanien! Weiter so, Jonas! Sonst bist du im Alter, wie ich, zur «gewaltsamen Entschleunigung» gezwungen – und beschäftigst dich mit Leuchtioden… Daniel Matzenauer
Mittwoch,
30. September
- Gratis Beratung - Gratis Lieferung - Gratis Montage - Gratis Entsorgung MORENA - Hochlehnsofas in Stoff dunkelrot, Breite 160 und 190 cm, statt Fr. 6587.-
Fr. 4597.geliefert und montiert
Warenmarkt, Kunst- und Handwerkermarkt, Foodstände, Frischwarenmarkt, Karussell.
Maimarkt 26./27. Sept. 2026 Dorfplatz, Bachgasse Flohmarkt im Museum zum Feld
von 09.00 bis 19.00 Uhr www.warenmarkt-liestal.ch
Markt-Gottesdienst um 9.00 Uhr auf dem Zeughausplatz.
Oberbaselbiet
ObZ
29 Mal Regio-Industrie zum Anfassen
Betrachtung zur Woche
Offene Türen Industrienacht Regio Liestal: ein Streifzug durch lokale Firmen
Danke
Fortsetzung von Seite 1
Wir waren am Dachdecken. Hungrig gingen wir zum Mittagstisch. Es kamen noch zwei andere Handwerker dazu und sofort wurde gejammert über Politik und alles, was nicht gut läuft. Ein feines Mittagessen wurde serviert – keiner dankte. «Wie kann man so fein essen und immer noch schimpfen?», fragte ich mich. Ich musste an den Bauern denken, der einmal von noblen Herren zu einem guten Nachtessen geladen wurde. Voll Dankbarkeit neigte er sein Haupt, faltete seine Hände und sagte von Herzen: «Danke für Speis und Trank.» Da meinte der neben ihm: «Bist du so altmodisch, dass du noch betest vor dem Essen?» Da sagte der Bauer: «Ich habe bei mir zuhause einige Tiere. Wenn ich die füttere, fressen sie grunzend und schmatzend alles auf, ohne zu danken. Ich aber kann denken, darum sage ich gerne unserem Schöpfer von Herzen Danke.» Wir Menschen können Vieles. Aber wurde uns diesen Sommer nicht neu bewusst, wie abhängig wir sind, dass
Das Ikea-Lagerhaus in Itingen zeigte mit einem Trail in zwölf Stationen seinen laufenden Betrieb in den riesigen Hallen. Für Ikea war die Teilnahme an der Industrienacht eine grosse Chance, das Unternehmen den Menschen in der Region näherzubringen und mit einem Blick hinter die Kulissen die spannende Welt von Transport und Logistik zu zeigen. Für das richtige Lösungswort aus dem Trail lockte am Ende ein Ikea-typischer Hotdog oder Köttbullar. Ein innovatives «Metzgerhuus» in Füllinsdorf Der faszinierende Betriebs-Rundgang im Metzgerhuus Stadt und Land in Füllinsdorf wurde von den Gründern Christoph und Raphael Jenzer (Vater und Sohn) geführt. Sie haben vor einem Jahr ein regional orientiertes Schlachthaus nach modernsten Prinzipien mit hoher Nachhaltigkeit bis hin zu einem mietbaren Eventraum (für 40 Gäste) und einem Shop, der mit einem grossen regionalen Angebot an frischem Fleisch und vielen Spezialitäten ganzjährig bis 22 Uhr geöffnet ist, geschaffen. Das Schlachthaus wurde mit Beratung vom Tierschutz mit den bestmöglichen Bedingungen für die Tiere realisiert. Der Weg vom Stall vor Ort bis zur Betäubungsbox und zur Schlachtung ist unter den höchstmöglichen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsprinzipien perfekt durchorganisiert. Die Bauern, die Tiere bringen, können wählen, wie lange ihr Fleisch abhängen soll. Für Dry-Aged-Fleisch durfte man in die spezielle Schatzkammer schauen, wo die Spezialstücke länger reifen können. Das Gebäude wurde innen mit themennaher Kunst von Corpaato (Jean-Pierre Corpataux, malender Metzgermeister aus Fribourg) an den Wänden und Türen verschönert, die das Gebäude sehr einladend macht. Wie Strom und Wärme in die Häuser gelangen, konnte man bei der Elektra Baselland (EBL) in Liestal entdecken. Mit VR-Brillen flog man über ein Windrad und mit einem Planspiel konnte man die Schwierigkeit des Einkaufs zum möglichst günstigen Strompreis je nach Wetterlage erfahren. Die Handwerkskünste einer (Küchen-) Schreinerei mit 20 Mitarbeitenden, davon fünf Lernende, waren bei der Büchi AG Innenausbau/Küchen in Liestal zu
Firma Lichterloh Sissach Sternbild mit Licht anpinnen
Fotos: E. Bachmann
Gelterkinden Sepp Meyer, geb. 2. Februar 1940. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der reformieten Kirche Gelterkinden, findet am 13. Oktober um 14.30 Uhr statt. Hölstein Werner Wiesner-Imhof, geb. 21. Oktober 1934, gest. 18. September 2026, von Ramlinsburg BL (wohnhaft gewesen an der Tiefenmattstrasse 55). Die Abdankung findet am 5. Oktober um 14 Uhr in der Kirche Hölstein statt. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Shop im Metzgerhuus mit regionalen Spezialitäten.
Trail durch die IKEA-Hallen in Itingen
Holzplatten-Einpassung bei Büchi Küchen.
erleben, wo Holzwerkstücke gestaltet und dreidimensionale Pläne direkt mit QR-Code in die Produktion geschickt wurden während der Roboter Holzplatten manövrierte. Bei der Garage P. Schweizer gleich nebenan konnte man
ein Fahrzeug stylen oder das eigene Geschick in der Radwechsel-Challenge beweisen. Eine lange Nacht ging mit müden Beinen und einem vollen Kopf mit so vielen neuen Erkenntnissen zufrieden zu Ende.
Rotes Kreuz So bereichernd kann Besuchsdienst sein
Gott es regnen lässt? Und wenn wir in die Welt blicken – haben wir Schweizer nicht viel Grund zum Danken? Für unser Leben. Nicht weil alles perfekt und einfach läuft. Dennoch möchte ich dafür danken, mit allem, was es ist. Gott hat es mir gegeben. Danke für heute, für das warme Licht, das am Morgen durchs Fenster fällt, für das Dach über dem Kopf. Danke für die Menschen, die einfach da sind, für ihr Lachen, die Gespräche. Danke für den Most im Keller und den Braten auf dem Tisch. Danke für das Wunder, dass mein Herz schlägt, ohne mein Zutun. Das ist kein Zufall, dass bist Du, Gott. Danke für die Liebe und Vergebung am Kreuz, durch deinen Sohn Jesus, mit der du mir begegnest. Danke, hast du nie aufgehört gut zu sein, treu zu sein, da zu sein. Erinnere mich, dass alles, was ich habe, dein Geschenk ist. Danke, dass ich eine Adresse habe, an die ich mich zu jeder Zeit wenden kann. Danke für alles. DANKE. Willy Burn, Ziefen
Baselbiet, aber nicht in direkter Nähe wohnt. Besonders schätzen die beiden die Vertrautheit, die entstanden ist. «Oberflächliches ist nicht so unseres», sagt Monika. Und Prisca: «Wenn ich hier bin, dann geht es um Monika. Ich möchte, dass es für Monika gut ist». Gleichzeitig erlebt sie die Treffen als grosse Bereicherung: «Es ist nicht einfach nur ein Geben, sondern auch ein Nehmen.» Beide lächeln: «Aus sowas kann gut eine Freundschaft entstehen.» SRK Baselland
Monika Escher (links) und Prisca Grieder aus dem Laufental. Foto: zVg
Gesucht werden neue interessierte Freiwillige, die Freude am Zusammensein mit Seniorinnen und Senioren haben. Die Besuche finden wöchentlich oder 14-täglich statt. Mehr Informationen unter: www.srk-baselland.ch oder via E-Mail freiwillige@srk-baselland.ch.
Herausgeberin
CH Regionalmedien AG
Redaktionsleitung
Marc Schaffner
Inserateverkauf
Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)
CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch
Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98
Inserateschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr
Lisa Kwasny, lisa.kwasny@chmedia.ch Telefon 061 927 26 99
Eine Publikation von
Lausen Bruno Rupp, geb. 9. Oktober 1955, gest. 16. September 2026, von Hilterfingen BE (wohnhaft gewesen im APH Frenkenbündten, Gitterlistrasse 10, 4410 Liestal).
Liestal André Guntern, geb. 14. September 1940, gest. 16. September 2026, von Liestal BL und Goms VS (wohnhaft gewesen an der Froburgstrasse 37). Auf dem Friedhof Liestal finden keine Beisetzung und keine Abdankung statt. Die Beisetzung und Besinnung finden in freier Natur auf dem Simplon-Adler statt. Rüdiger Willinger, geb. 10. September 1941, gest. 10. September 2026, von Liestal BL (wohnhaft gewesen am Brunnmattweg 2). Besinnung: Montag, 28. September um 11 Uhr. Die Beisetzung sowie anschliessende Besinnung am Grab finden im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
Petition kritisiert italienisches Konsulat An wen sich wenden, wenn das eigene Konsulat nicht erreichbar ist? 40 italienische Organisationen in der Schweiz haben für dieses Problem kurzerhand eine Petition gestartet. Sie wollen die «Funktionsstörungen und Schwierigkeiten beim Zugang zum Online-Terminbuchungssystem» anprangern, wie sie in einer Medienmitteilung schreiben. Zudem fordern sie eine Aufstockung des Personals im konsularischen Bezirk Basel und eine flexiblere Betreuung der Hilfesuchenden, «um eine Situation zu entschärfen, die zu einem echten Dorn im Auge geworden ist.» Schon 2024 berichten Italienerinnen und Italiener in der Schweiz gegenüber «20 Minuten» von monatelangen Wartezeiten für Reisepässe und Ausweise und von unzähligen unbeantworteten Anrufen. Damals versprach der italienische
Botschafter Gian Lorenzo Cornado Besserung. Von den Problemen betroffen sind etliche Italienerinnen und Italiener: Allein am italienischen Konsulat in Basel sind gemäss Medienmitteilung 117 000 Personen aus den fünf Nordwestschweizer Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Jura und Solothurn gemeldet. Dazu kämen Tausende, die nicht registriert sind. Grund für die «gravierenden Mängel» bei den konsularischen Dienstleistungen sei, dass die italienische Regierung das Konsularnetz durch «massive finanzielle Kürzungen drastisch reduziert» habe. Die Unterschriftensammlung der Petition läuft schon seit Monaten, vergangenen Samstag organisierten die Vereine eine grosse Sammelaktion in den Nordwestschweizer Kantonen, unter anderem in Füllinsdorf und Sissach. ObZ
«Frisch-Schoggi»
Strasse wird saniert
Die in Frenkendorf ansässige Läckerli Huus AG führt in ihren Läden die «FrischSchoggi» ein. Die Schokolade wird an der Theke in die gewünschte Grösse gebrochen, wie das Unternehmen mitteilt. ObZ
Der Gemeinderat von Frenkendorf hat die Sanierung der Schauenburgerstrasse im Abschnitt vom Waldrand bis zur Verzweigung zur Ruine Schauenburg genehmigt. ObZ
Druck CH Media Print AG
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage: 42 282 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich
www.oberbaselbieterzeitung.ch
2
Todesfälle
«Aus sowas kann eine Freundschaft entstehen» pr. Jeden Freitagnachmittag treffen sich die 87-jährige Monika Escher und die 62-jährige Prisca Grieder aus dem Laufental für eineinhalb bis zwei Stunden. Sie gehen spazieren, spielen oder puzzeln. Vor allem aber tauschen sie sich gerne über die wichtigen Dinge im Leben aus. Kennengelernt haben sie sich vor rund eineinhalb Jahren über das Angebot «Besuchen» des Roten Kreuz Baselland. Monikas Tochter wünschte sich für ihre Mutter eine bereichernde, regelmässige Begegnung. Prisca wiederum wollte sich freiwillig engagieren. Die Vermittlung ging schnell. «Es hat gleich gefunkt. Die Chemie hat sofort gestimmt», erinnern sich die beiden. Heute sind die wöchentlichen Treffen für Monika selbstverständlich. Und sie entlasten auch ihre Tochter, die zwar im
Donnerstag, 24. September 2026
Redaktion
www.chmedia.ch
Anzeige
Bestattungsdienst
... Was nehme ich auf die letzte Reise mit ...
Haben Sie schon mal überlegt? ...
Doris Passalacqua
Nunningen 061 791 11 41 Laufen 061 761 30 50
Oberbaselbiet
ObZ
Donnerstag, 24. September 2026
Die Träume der Herzensschwestern Jubiläum 20 Jahre Trenzando – Anlaufstellen für Hausarbeiterinnen in Bolivien Marc Schaffner
«Zwei Familien, die von einem Ozean getrennt sind, aber durch einen gemeinsamen Traum verbunden sind – das ist etwas Wunderschönes.» Mit diesem Bild fing Vereinspräsidentin Barbara Jansen genau ein, worum es an diesem Spätsommerabend im Rathaussaal in Liestal ging. Der Verein Trenzando, der vor 20 Jahren gegründet wurde, verwirklicht Träume und gibt Menschen eine Familie. Da war einerseits der Traum von Maria Magdalena Moser und ihren Mitstreitenden. Die Reigoldswilerin dachte schon in den 1990er-Jahren daran, ein Projekt in Bolivien zu verwirklichen, Jahre später konnte sie ihren Traum verwirklichen, dank ganz vielen Unterstützenden. Viele von ihnen waren in den gut gefüllten Rathaussaal gekommen. Einige wirkungsvolle Mittragende – Eltern, Bekannte, Nachbarn – waren jedoch nicht da, weil sie inzwischen verstorben sind, wie Maria Magdalena Moser feststellte. «Wie können wir an die Generation unserer Kinder appellieren, damit es Trenzando auch in 20 Jahren noch gibt – eine Generation, für die es nicht mehr selbstverständlich ist, wie gut es tut, wenn man anderen Menschen einen Sonnenstrahl im Leben schenken kann?», lautete ihre Frage. Zumindest was ihre eigene Familie betrifft, scheint dies keine unlösbare Aufgabe zu sein: Ihre Kinder sind in das Projekt involviert und Bolivien ist für sie zu einer zweiten Heimat geworden. Auf der anderen Seite des Ozeans hatte Elizabeth Montero ebenfalls einen Traum. Sie musste sich, fern von ihrer Familie, allein in der Grossstadt zurechtfinden und erlebte Diskriminierung und Ausbeutung – wie es vielen Hausarbeiterinnen ergeht, die vom Land in die Stadt ziehen. «Ich war entschlossen, dass ich nicht will, dass andere erleben, was ich erlebt habe», berichtete sie in
Elizabeth Montero (2. v.l.) und Maria Magdalena Moser (4. v.l.) im Gespräch. Foto: M. Schaffner
ihrem bewegenden Rückblick. Ihr Traum war, einen Ort zu schaffen, an dem Hausarbeiterinnen sich daheim fühlen, wenn sie von der Arbeit kommen. Einen Ort, an dem sie Zusammenhalt und eine Familie finden. Einen Raum, in dem sie sich entfalten können, wo sie über ihre Rechte aufgeklärt werden, Bildung und einen Wegweiser erhalten, damit sie ihren eigenen Weg finden können. Die beiden «Herzensschwestern» von zwei Seiten des Ozeans konnten ihre Träume erfüllen und einen solchen Ort – eine Anlaufstelle – gründen. Genauer gesagt zwei, eine in Sucre und eine in Santa Cruz. Hunderte von Frauen hat das Projekt unmittelbar unterstützt, und wenn die positiven Auswirkungen im weiteren Umfeld mitgezählt werden, dann haben wohl Tausende Menschen davon profitiert. Elizabeth Montero konnte, unter viel Anstrengung und Verzicht, Recht studieren und ist heute Anwältin. Damit ist sie zu einem Vorbild für die Frauen in den Anlaufstellen geworden, von denen einige ebenfalls den Weg zu einem Studium gefunden haben.
Ein Stück Baselbieter Polizeigeschichte Zeitdokument Im Polizeimuseum Baselland Konrad Schweizer aus Oberdorf schenkt dem Polizeimuseum Baselland eine «Abonnements-Erklärung» aus dem Jahr 1922. Das mehr als 100 Jahre alte Dokument gibt einen ungewöhnlichen Einblick in die Anfänge der Telefonie in der kantonalen Verwaltung. Das Schriftstück vom 16. Juni 1922 dokumentiert den Telefonanschluss der
Konrad Schweizer aus Oberdorf mit der über 100 Jahre alten Abonnementserklärung für den Telefonanschluss der damaligen Strafanstalt Liestal. Foto: zVg
Polizeidirektion des Kantons Baselland für die damalige Strafanstalt in Liestal. Zum Abonnement gehörten die Verbindung mit der Zentralstation Liestal, eine Tischstation mit Mikrotelefon im Büro sowie eine Zweig-Tischstation mit Umschalter in der Wohnung des Strafanstaltsdirektors an der Rheinstrasse. Die jährliche Abonnementsgebühr belief sich auf insgesamt 129 Franken – nach heutiger Kaufkraft grob 880 Franken. Der Vertrag hatte eine Mindestdauer von zwei Jahren. Telefonapparate und weitere Einrichtungen wurden damals von der staatlichen Telefonverwaltung zur Verfügung gestellt und über das Abonnement verrechnet. Das historische Dokument wurde von einem Mitarbeiter der späteren Swisscom zufällig aufgefunden und Konrad Schweizer überlassen. Schweizer war selbst während vieler Jahre für die Telefonie innerhalb der kantonalen Verwaltung zuständig und bewahrte das seltene Zeitzeugnis sorgfältig auf. Nun schenkt er die Abonnementserklärung dem Polizeimuseum Baselland. Damit bleibt ein kleines, aber aufschlussreiches Stück Baselbieter Technik-, Verwaltungs- und Polizeigeschichte erhalten. Hanspeter Gautschin
Besonders schön: Viele der unterstützten Frauen engagieren sich jeweils später ehrenamtlich für das Projekt. Eine andere Art zu denken Ueli Mäder, der das Gespräch im Rathaussaal moderierte, stellte Elizabeth Montero die Frage, was sie bei dieser Arbeit gelernt habe. Solidarität, Nächstenliebe, eine Umarmung, ein «Du kannst», lautete die Antwort. Vor allem aber Zuhören und Geduld: «Ich bin da, ich höre zu.» So seien die Frauen zu ihren «Töchtern des Herzens» geworden. Maria Magdalena Moser hat ihrerseits von Elizabeth Montero gelernt, «dass man anders denken kann, als man hier denkt.» Logik, Abstraktion, Effizienz, ein auf die Sekunde durchgetakteter Schweizer Gottesdienst – das habe alles seine Nützlichkeit. Aber es gebe auch eine andere Art von Reflexion, die genauso wesentlich sei, das habe sie in Bolivien gelernt. Und es sei Platz für beides da. Zuversicht, in Bezug auf Trenzando, aber auch allgemein, schöpft Maria
In eigener Sache
Ansprechpartnerin für Inserate Magdalena Moser, wenn es gelingt, «die Utopie auf den Boden zu holen» und Träume im Kleinen, für einzelne Menschen wirkungsvoll umzusetzen. Elizabeth Montero stellt ebenfalls die Erfolge in den Vordergrund: die Leben, die verändert wurden, die Abschlüsse, die erreicht wurden, aber auch das gemeinsame Spielen, Lachen und Erzählen in einem sicheren Raum. Einen besonderen Dank richtete sie den Anwesenden aus, die Trenzando in all den Jahren unterstützt haben.
Per 1. August 2026 hat Josephine Vetter die Funktion der Anzeigenleiterin der Oberbaselbieter Zeitung übernommen. Sie ist die Nachfolgerin von Swen Mösch. Erreichbar ist Josephine Vetter unter Tel. 061 927 26 76 oder per E-Mail unter josephine.vetter@chmedia.ch. Josephine Vetter hat Multimedia Production an der Fachhochschule Graubünden studiert. Mit ihren beruflichen Erfahrungen im Marketingbereich steht sie Ihnen gerne für Ihre Anfragen und Anliegen zur Verfügung.
Engagierte Menschen Aus den Anfangszeiten des Vereins erzählten die Mitgründerinnen Regula Meschberger, Ruth Gonseth und Lukas Ott – letzterer in schriftlicher Form, da er krankheitshalber nicht persönlich anwesend sein konnte. Sein bescheidener Beitrag habe darin bestanden, dass er Maria Magdalena Moser damals mit vier Menschen zusammengebracht habe: Ruth Gonseth, Elisabeth Augstburger, Roland Plattner und Regula Meschberger. Ruth Gonseth würdigte die Erfolge des Projekts und zog den Vergleich zu Nepal, wo sie sich seit Jahren engagiert und das für sie – wie Bolivien für Maria Magdalena – zu einer zweiten Heimat geworden sei. Für Menschen in der Schweiz wäre es vielleicht nicht schlecht, sich eine solche «zweite Heimat» zuzulegen, meinte sie. Regula Meschberger warf nach dem vielen Zurückschauen einen Blick in die Zukunft: Das Projekt in Bolivien leiste zunehmend auch Präventionsarbeit, indem Familien in den Dörfern in Gesprächen gezielt darauf vorbereitet würden, was die Töchter in den Städten erwarte. Diese Information sei für sie sehr wichtig. Mit Musik von Laurent Nicoud, Ulli Niedermüller und Olivier Körper sowie einer Lesung aus Maria Magdalena Mosers Buch «Geflochtene Wege» klang der Jubiläumsabend aus.
CH Regionalmedien AG
Josephine Vetter, Anzeigenleiterin ObZ.
Die bisherige Matur-Sportklassen am Gymnasium Liestal werden ab dem Schuljahr 2028/29 stufenweise an das Gymnasium Muttenz überführt. Der Termin ist auf die Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität abgestimmt. Das schreibt die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion in einer Medienmitteilung. Als Grund für den Standortwechsel gibt das Sportamt die «veränderte Landschaft der Trainingsstützpunkte im regionalen Nachwuchsleistungssport an». Diese habe sich in den vergangenen Jahren verstärkt in Richtung Stadt und in den unteren Kantonsteil verlagert. Für die Athletinnen und Athleten hätten sich dadurch längere Reisewege zwischen Wohn-, Schul- und Trainingsort ergeben. Deshalb bedeute die Verlegung der Matur-Sportklassen nach Muttenz für eine grosse Mehrheit der Schülerinnen und Schüler eine erhebliche Optimierung der Reisezeiten. Ausserdem bestehe im Gymnasium Muttenz eine flexiblere Raumverteilung als in Liestal. Ausschlaggebend für die Standortüberprüfung war eine Interpellation von Claudia Brodbeck (die Mitte) im Landrat. Sie fragte nach, welche Reisezeiten für die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Sportklassen aus dem Schul- und Trainingsprogramm ergeben und welches Optimierungspotenzial der Regierungsrat sieht. Dieser antwortete, dass einzig bei der MaturSportklasse in Liestal Potenzial zur Optimierung bestehe. Deshalb bleiben die weiteren Sportklassen-Angebote der Leistungssportförderung Baselland auf der Sekundarstufe I in Muttenz, an der WMS in Reinach und am KV in Liestal unverändert bestehen. Die Sportklassen werden gestaffelt verlegt. Alle bestehende MaturSportklassen werden in Liestal die Matura abschliessen. Die erste Klasse in Muttenz wird mit dem ersten Gymnasialschuljahr starten. ObZ
Der Waschbär, kaum nützlich – eher schädlich Replik Zum Artikel «Putzig, aber unerwünscht» Waschbären zu erlegen. Das Töten von Waschbären ist zwar notwendig, jedoch nicht die zentrale Aufgabe der Jagenden. Zudem empfinden die Jagenden keinen Gefallen an diesen Abschüssen, weil sie sich in erster Linie um die einheimischen Wildtiere zu kümmern haben. Warten wir ab, bis die Population zu gross wird, hilft auch die Entnahme aus den bewohnten Gebieten und den Wäldern nicht mehr, auch wenn die angerichteten Schäden dazu Anlass geben würden. Pro Natura, Projektleiter Dominik Hügli neulich dazu: «Wir haben zum Waschbären keine eigene Position»! Nun, diese Aussage verkörpert eine Haltung, die überrascht und kaum eingeordnet werden kann. Unsere zentrale Aufgabe als Jagende ist weder eine Tierart auszurotten, noch als Schädlingsbekämpfer zu wirken. Zuwarten wie beim Wolf ist keine Option. Wollen wir uns nicht eher wieder um unsere Wildtiere annehmen und deren Lebens-formen und -räume ins Zentrum unserer Tätigkeit stellen? Rolf Senn, Jäger und Jagdbuchautor Liestal
Anzeige
Grosses Polstergruppen-Festival Möbel auch für kleine Räume !
Foto: zVg
Matur-Sportklasse ab 2028 in Muttenz
Leser schreiben
Schon der Titel «erfolgreichstes gebietsfremdes Säugetier» erweckt den Eindruck, wir hätten es mit einer Bereicherung unserer Wildtierarten zu tun. Der Waschbär ist unbestritten ein «putziges» und intelligentes Wildtier, das in Farmen gehalten wurde und nicht ausgebrochen ist, sondern nach der Aufgabe der Pelzindustrie ausgesetzt wurde. Dass die Population stark zugenommen hat, verdanken wir dem Umstand, dass diese Raubtiere kaum natürlichen Feinden ausgesetzt sind. Die Behauptung, der Waschbär habe keinen Einfluss auf die Biodiversität, ist falsch, geradezu unverantwortlich. Der Waschbär nimmt, wie jedes Tier, einen Lebensraum ein. Eine unkontrollierte Verbreitung führt dazu, dass die vom Waschbär gejagten Kleintiere und Bodenbrüter gefährdet sind. Dass sich Waschbären nur aus Abfallsäcken und an Speisen, die von Menschen vor die Haustüre gelegt werden, ernähren, dokumentiert eine völlig verschobene Haltung im Umgang mit den Wildtieren. Sie dürfen nicht gefüttert werden! Jägerinnen und Jäger haben den Auftrag,
3
TOP
Ang ebot e • Gratis-Lieferung • Gratis-Montage • Gratis-Entsorgung
Möbel Eichler Schweizer Familienbetrieb
•bewährt • dynamisch •innovativ
4628 Wolfwil · Tel. 062 926 16 85 · www.moebel-eichler.ch
Oberbaselbiet
ObZ
Donnerstag, 24. September 2026
4
Wärme aus der Fernwärmezentrale Liestal Regionale Energie Abwechslungsreiches Programm am Delegierten-Ausflug der EBL Erika Bachmann
Rund 130 Delegierte der Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) verbrachten einen spannenden Ausflugs-Tag mit einem abwechslungsreichen Programm in Liestal. Nach Kaffee und Gipfeli im Elefantenhaus Liestal als Treffpunkt wurden drei verschiedene Themen in drei Gruppen besucht. Die Fernwärmezentrale ist eine eindrückliche Anlage und steht bezüglich Emissionsgrenzwerten unter strenger Kontrolle des Kantons Basel-Landschaft. Hier wird die zentrale Erzeugung und Verteilung von Wärme (Heizung und Warmwasser) für Wohn-, Gewerbe- und öffentliche Gebäude im Raum Liestal und Umgebung auf etwa 32 Trassen-Kilometern sichergestellt. Im Herbst 2024 wurde die komplett sanierte Energiezentrale, ermöglicht durch einen finanziellen Kraftakt der EBL, offiziell eingeweiht. Sie bildet das Herzstück des Fernwärmeverbunds Liestal und liefert Wärme aus überwiegend erneuerbaren Energiequellen. Die Teilnehmenden wurden beim Rundgang mit Informationen von Reto Jäggi (Sitemanager Produktion) versorgt. Es werden etwa je zur Hälfte Recycling-Holz und Wald-Hackschnitzel (aus der Region) verwendet, damit der bis 900 Grad heisse Ofen brennt. Die Arealentwicklung der EBL Das Projektvorgehen zur umfangreichen Arealentwicklung der EBL am Standort Liestal wurde im Elefantehuus vom Gesamtprojektleiter Wolfgang Hechler erläutert. Am Hauptsitz der EBL entsteht ein modernes, funktionales und öffentlich zugängliches Unternehmensquartier. Das Gelände soll auch ein Ort für Begegnung und Austausch sein, zum Beispiel mit öffentlichen Veranstaltungen, EBL Power Talks und Diskussionsformaten im Elefantehuus. Interessant ist, dass vom historischen Maschinenhaus drei Aussenwände gemäss Denkmalschutz erhalten blieben und im Inneren des Elefantehuus eine eigene Box installiert wurde, um Veranstaltungen mit bis zu 100 Dezibel zu umgebungsfreundlich zu ermöglichen. Das ursprüngliche Verwaltungsgebäude stammte von 1933 und nun konnten
Reto Jäggi zeigt die Überwachung in der Fernwärmezentrale Liestal. Fotos: E. Bachmann
Wildtierpflegerin Marine Blauer erzählt Wissenswertes zum Tierpark Weihermätteli.
Es folgte eine kleine Wanderung an den Gebäuden der Psychiatrischen Klinik vorbei hinauf zur Chornschüre Sichtern. Dort wurde vom Cateringteam Bad Bubendorf ein reichhaltiger Mittags-Grillplausch serviert. Danach nahmen die Delegierten den Weg über die neu hergestellte Sichternstrasse zum Tierpark Weihermätteli zum Schillingsrainhof, wo es ein feines selbstgemachtes Glacé in vielen verschiedenen, zum Teil überraschenden, Sorten gab. Der Ausflug führte zurück zum Tierpark, wo Marine Blauer (Wildtierpflegerin EFZ) sehr überzeugend spannende Informationen vermittelte.
Im heissen Ofen verbrennt das Holz in der Fernwärmezentrale Liestal.
im Neubau hochmoderne Arbeitsplätze geschaffen werden, die im Open-spaceModus eine verstärkte Zusammenarbeit und einfachere Kommunikation erlauben. Nun sind noch der Umbau der Werkstatt und Waschhalle und ein Parkhaus für Mitarbeitende in der Projektierung (geplante Übergabe in die Nutzung Ende 2029). An der Mühlemattstrasse wird zusätzlich eine Grünfläche entstehen. Im vierten Stock des Verwaltungsgebäudes wurden die Delegierten schliess-
lich zur Teilnahme am selbst entwickelten Planspiel eingeladen, das auch im Hinblick auf die Industrienacht am 18. September (siehe eigener Bericht) konzipiert wurde. Der Performance Manager Martin Kym erklärte den Weg, Strom möglichst günstig unter Kenntnis der Nettolast, Wetterprognose und dem Satellitenbild, einzukaufen. Die Beschaffung von Strom kann täglich preislich in mehreren zehntausend Franken variieren.
Im Tierpark Weihermätteli Die Stiftung Tierpark Weihermätteli finanziert und betreibt den Tierpark, damit dieser langfristig den Patient/-innen der Psychiatrie Baselland sowie der regionalen Bevölkerung als Naherholungsund Erholungsraum zur Verfügung steht. Auf dem Gelände leben etwa 200 Tiere aus rund 20 Arten, vor allem einheimische oder robuste Nutz- und Wildtiere. Es wurde mit Stolz betont, dass es den Tieren dort sehr gut geht und jeder Besuch willkommen ist, immer in der Hoffnung, dass die vielen Hinweisschilder auf das Fütterungsverbot respektiert würden.
Frenkendorf wieder beste Mannschaft
FHNW gewinnt Regionalpreis
Boxen Jugend-Schweizermeisterschaft des Schweizer Boxverbands Am Wochenende vom 19. und 20. September fanden in Locarno die JugendSchweizermeisterschaften von SwissBoxing statt. Noble Art Boxing Frenkendorf war mit sechs Athleten anwesend und gewann zwei Gold-, eine Silberund zwei Bronze-Medaillen. Liander Collantes und Ali Rahimi sind die zwei neuen Schweizermeister von NAB Frenkendorf. Beide machten eine makellose Meisterschaft und zeigten tolle Kämpfe. Jason Homberger gewann den Halbfinal souverän und musste sich dann im Finale leider geschlagen geben. Noble Art Boxing Frenkendorf holte erneut den Titel als beste Nachwuchsmannschaft der ganzen Schweiz. Auf den Bildern leider nicht zu sehen sind Kerem Ali Collakoglu, Feraidon Rasuli und Ruben Gebhard. NAB Frenkendorf
Trainer Daniel Michel, Liander Collantes, Jason Homberger, Ali Rahimi, Trainer Michi Sommer, Präsident SwissBoxing Amir Orfia, Veranstalter Americo Fernandes. Fotos: zVg
San Pellegrino
Starbucks
mit Kohlensäure
Espresso Blonde Roast, Roast oder Colombia
auf Sonntagsverk
Good Girl EdP 50 ml
statt
-54%
Liander Collantes (l.) und Ali Rahimi.
Carolina Herrera
10.24.-95
r 27. Septembe
hr 11 – 18 U ln
11.95
Pratte
Konkurrenzvergleich
17.95 mit atibel Komp sso® -System Nespre
24 x 50 cl
-33%
je 36 Kapseln
Besuchen Sie uns in Pratteln und Liestal.
Mit acht Mitarbeitenden werden die Tiere umsorgt. Die Zwerggeissen aus Afrika sind sehr gelehrig wie auch die SomaliWildesel weder dumm noch stur sind, sie überlegen sogar mehr als Pferde. Beide Tierarten werden vor Ort auch für Therapien eingesetzt. Mit den Eseln gehen die Tierpflegenden sogar manchmal nach Ormalingen auf die geschlossene Demenzabteilung und bereiten dort den Patient/-innen Freude. In Liestal werden auch vier Waschbären gehalten, um darauf aufmerksam zu machen, dass diese Tierart aus Nordamerika eingewandert, sehr schädlich und für die einheimischen Tiere gefährlich ist. Die Wildtierpflegerin nannte sie ein «Monster in herzigem Gewand». Mit einem Nachtessen im Elefantehuus wurde der Delegiertenausflug 2026 sehr zufrieden abgerundet. Martin Thommen (Verwaltungsratspräsident EBL) bezeichnete den reich befrachteten Tag als 100 Prozent erfüllt und einmal mehr von Marina Klein und Simona Kreienbühl top organisiert. Tobias Andrist (CEO EBL) schätzte die tolle Gesellschaft und die vielen Gespräche zwischen den Teilnehmenden, die sich für den Delegiertenausflug einen ganzen Tag Zeit nahmen. Es war ein bewusster Entscheid, den ganzen Tag in der Umgebung von Liestal als klares Bekenntnis der EBL zu Liestal und der Region zu gestalten.
90
74.
Konkurrenzvergleich
138.-
Zurlindenstrasse 31
-45% ottos.ch
Montag – Freitag Samstag
09.00 – 20.00 Uhr 09.00 – 17.00 Uhr
Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/ Nordwestschweiz hat am letzten Donnerstag ihren Anerkennungspreis 2026 vergeben. Die Siegerin ist die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Sie feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. In der Medienmitteilung zur Preisvergabe wird sie als «Flaggschiff» der interkantonalen Zusammenarbeit in der Nordwestschweiz mit Ausstrahlung über die Regionen- und Landesgrenzen hinaus bezeichnet. Die Preisübergabe fand auf dem Campus der FHNW in Brugg-Windisch statt. Der Anerkennungspreis ist nicht mit einem Geldbetrag verbunden. Er soll die Zusammenarbeit in der Region verbessern. Direktionspräsident Crispino Bergamaschi bedankte sich im Namen der FHNW: «Die Region Nordwestschweiz hat bewiesen, dass man den Kantönligeist überwinden kann, wenn man das gemeinsame Ziel vor Augen hat.» ObZ
2 050500 007786
gültig NUR am Sonntag, 27.9.2026
Gutschein
10.–
bei einem Einkauf ab 60.–
Ausgenommen Webshop, Tabakwaren und Alkohol! Pro Einkauf 1 Gutschein. Nicht kumulierbar mit anderen Rabatten!
Region Liestal
ObZ
Der Stadtsaal in Liestal – näher als jede andere grosse Bühne Muriel C. Degen
Der alte Mann mit zwölf Als Schülerin, etwa zwölfjährig, spielte sie zum ersten Mal eine grössere Rolle: einen alten Mann, mit grau eingesprühten Locken. Es war eine kleine Aufführung, aber ein grosser Moment – zum ersten Mal stand sie vorne, zum ersten Mal spürte sie, wie ein Publikum reagiert, wenn man ihm etwas gibt. Der Traum war geboren, doch sie selbst redete ihn sich klein: «Ein Traumberuf muss ein Traum bleiben, damit er auch ein Traumberuf bleibt», sagte sie sich damals, ganz überzeugt von ihrer eigenen Logik. Ihr Vater sah das anders: «Das weisst du erst, wenn du es probiert hast.» Sie probierte es. Von tausend Bewerbenden nahm die Schauspielschule in Berlin zehn – sie war eine davon. Leicht war es nicht. Das Heimweh im ersten Jahr, der raue Ton der Neunzigerjahre an der Schauspielschule, ein Lehrer, der ihr vorwarf, auf der Bühne zu verschwinden. Gerettet hat sie das Fernsehen. Dort fand sie die Freude am Beruf wieder, dort durfte sie improvisieren, ohne Angst haben zu müssen. Zehn Jahre lang drehte sie fast nur noch – und drehte sich damit auch selbst aus der Krise heraus. Zwischen Tod und Leben Was Regula Grauwiller heute mindestens so sehr prägt wie die Kamera, findet nicht im Rampenlicht statt, sondern am Sterbebett. Alles begann am Bett ihrer
Herzlich und unwiderstehlich ansteckend: Regula Grauwillers strahlendes Lächeln.
sterbenden Grossmutter, als deren Schwester zu singen anfing – «Der Mond ist aufgegangen» – und wieder aufhörte, weil sie sonst hätte weinen müssen. «Das macht doch nichts», sagte Regula Grauwiller damals, «dann singen wir zusammen.» Eine Stunde lang sangen die drei – Grosstante, Mutter und Enkelin, drei Generationen einer Familie – alles, was ihnen einfiel, mit Tränen und mit sehr viel Liebe im Raum. Aus diesem Moment wuchs eine zweite Berufung: Nach einer Ausbildung zur Sterbebegleiterin beim Roten Kreuz und einer Ausbildung zur freien Trauerrednerin hält sie heute, in guten Wochen,
Regula Grauwiller mit ihrem Bühnenpartner Bernhard Bettermann. Foto: Mathias Bothor
mehr als eine Abschiedsfeier – von Reinach bis Zürich, von Basel bis Luzern. «Man kann es würdig und stimmungsvoll machen, auch ohne Pfarrer», sagt sie. Manchmal kommen Angehörige danach zu ihr und sagen, die Verstorbene sei noch einmal richtig lebendig gewesen. Ellbögeln ist nicht ihr Ding, weder auf der Bühne noch am Grab. Zuhören schon. Heimspiel im Stadtsaal Und jetzt also die Bühne, ganz gross, mitten in Liestal. «Die Affäre war ihr Schicksal», steht auf dem Plakat, und darunter zwei Namen, die zusammengehören: Regula Grauwiller und Bernhard Bettermann in «Jahre später, gleiche Zeit» von Bernard Slade – der Fortsetzung eines Beziehungsklassikers, in dem sich zwei Menschen ein Wochenende im Jahr treffen, verheiratet mit anderen, verstrickt in eine Affäre, die niemand sonst kennt. Premiere ist am 31. Dezember 2026 um 21 Uhr, die zweite Vorstellung folgt am 1. Januar 2027 um 19 Uhr – beide Male im Stadtsaal Liestal. Regie führt, wie könnte es anders sein, ihr eigener Mann Jophi Ries. Für die Produktion haben die drei extra einen eigenen Verein gegründet: Olé. Ein eigener Verein für ein einziges Stück – auch das gehört zu dem Mut, mit dem sie dieses Projekt angehen, wobei sie durchaus den Traum haben, dass weitere Stücke folgen werden. Mutig ist es allemal: Geprobt wird, bevor Fördergelder oder Sponsoren zugesagt haben, die Gagen stellen die drei vorerst selbst zurück. «Aus Angst entsteht nichts, nur aus Freude», sagt Regula Grauwiller dazu – und lacht ihr ansteckendes Lachen.
5
Ruth’s Augenblicke
Portrait Wie eine Liestaler Schauspielerin zwischen Filmset, Bühne und Sterbebett ihren eigenen, erfüllten Weg findet Sie kommt direkt von der Probe, im Kopf noch mitten in einer Szene aus 30 Jahren Beziehungsgeschichte – und trotzdem ist als Erstes ihr unverkennbares Lachen da. Regula Grauwiller sitzt mit ihrem Mann Jophi Ries und ihrem Bühnenpartner Bernhard Bettermann in einem Café am Wasserturmplatz, alle drei noch aufgewärmt vom Text, locker, als käme man gerade von einem Familienfest und nicht von der Arbeit. Genau so muss es sich anfühlen, wenn drei Menschen zusammen etwas aufbauen, an das sie glauben. Zehn Jahre war sie in Berlin, ein paar weitere in München. Seit 23 Jahren ist Regula Grauwiller nun wieder in Liestal zuhause. «Eine Grossmutter um die Ecke zu haben, wäre ja auch nicht so schlecht», hat ihr Mann damals gesagt – statt in irgendein Kaff in Bayern zu ziehen, wo sie niemanden kennen. Das Argument hat gesessen. Zuerst lebten sie in einem alten Hexenhäuschen mit verwildertem Garten, das sie zunächst nur gemietet hatten – nach zehn Jahren mussten sie wegen Eigenbedarfs wieder ausziehen und wohnen heute in einem anderen Haus in Liestal. Ihre drei Kinder sind heute 22, 24 und 26 Jahre alt – nur der Jüngste, ihr Sohn, wohnt noch zuhause, die beiden Töchter haben längst eigene Wege eingeschlagen. Jophi Ries, gebürtiger Deutscher, ist übrigens erst dieses Jahr Schweizer geworden – nach 23 Jahren im Baselbiet. Heute ist er, wie sie es nennt, einer der grössten Verfechter der Schweiz: stolz, wenn er abstimmen darf, überzeugt von der direkten Demokratie, dankbar für ein Land, das seine Sache offenbar richtig macht. Die anfängliche Direktheit hat er trotzdem nie ganz abgelegt – aber genau das gehört inzwischen zur Familie, egal in welchem Haus.
Donnerstag, 24. September 2026
Foto: Mirjam Knickriem
Am 28. November zeigt das Ensemble im Rahmen der «Lichtblicke» im Palazzo unter dem Titel «Ein Blick hinter den Vorhang» eine offene Probe – ein erster Vorgeschmack, bevor der Vorhang an Silvester richtig aufgeht. Tickets für die Vorstellungen gibt es über eventfrog.ch. Von Liestal aus soll es weitergehen: Auftritte in Meilen sind bereits fixiert, eine grössere Tournee ist für Ende 2027 angedacht. Kino, ARD und kein Stillstand Ruhig wird es für Regula Grauwiller so bald nicht. Am 29. September feiert der Kinofilm «111 – Echoes from Halifax» am Zurich Film Festival Premiere, ab 1. Oktober läuft er in den Kinos. Sie spielt darin Beatrice Tschanz, jene SwissairPressesprecherin, die nach dem Absturz 1998 die Krisenkommunikation revolutionierte – zum ersten Mal in ihrer Karriere mit Perücke, Zürichdeutsch dagegen hat sie schon dreimal gesprochen, zuletzt in «Blue My Mind» und der Webserie «Nr. 47». Gut drei Wochen später, am 24. und 25. Oktober, ist sie in der sechsteiligen ARD-Miniserie «Das Vergessen» zu sehen, an der Seite von Julia Koschitz und Matthias Koeberlin, ab dem 23. Oktober bereits in der Mediathek abrufbar. Ihre Fans dürfen sich also doppelt freuen: Kino und Fernsehen, fast im selben Atemzug. Drei grosse Projekte, eine Frau – und mittendrin die Bühne im Stadtsaal Liestal, die ihr näher liegt als jede andere. Was Regula Grauwiller mit diesem Stück aufbaut, ist mehr als ein Theaterabend. «Wir wollen von Liestal aus die Schweiz ein bisschen erobern», sagt sie selbst – und lässt damit keinen Zweifel daran, wo für sie die Reise beginnt.
Nur so nebenbei: S – seit dem zweiten Weltkrieg, durch die Waffen SS, ist das ein negativ besetzter Buchstabe. Schlangen und Spinnen ... das sind Viecher, deren Name mit S beginnt, auch in englisch: Snakes und Spiders. Beide Tiere sind von vielen Menschen gefürchtet. Es gibt Arachnophobie, das heisst Spinnenangst. Oder Ophidiophobie, was Schlangenangst bedeutet. Spinnen fürchtete ich nie. Ich töte niemals welche, sondern trage sie, falls ich welche im Haus fange, mit blossen Händen heraus in die Freiheit. Ich würde sie auch im Haus leben lassen, denn sie sind nützlich. Sie fangen Mücken und Fliegen in ihren Netzen. Als jedoch eine junge Pfarrerin, die bei mir zu Besuch war, kreischend und bloss halb bekleidet aus unserem Gäste WC stürmte, da dort eine harmlose kleine Spinne an der Wand hockte, begann ich unser Haus doch möglichst spinnefrei und dadurch gästefreundlich zu halten. Ich persönlich leide unter panischer Schlangenangst. Sogar Blindschleichen lassen mich erschauern. Spinnen, Ratten, Mäuse – all das ekelt mich nicht. Aber Schlangen ... schon der Begriff klingt grauslich für mich: «Schlingen, umschlingen, schleichen, schlängeln ...» Nun haben wir scheinbar eine Zunahme von Ringelnattern in unserer Gegend. Beinahe in jedem privaten Biotop werden solche gesichtet, auch in unserem! Ich nähere mich dem Weiherchen nicht mehr. Dank Klimaerwärmung suchen Nattern dringend Wasser und sie scheinen sich fröhlich zu vermehren. Eine Nachbarin traf eine ausgewachsene Ringelnatter in ihrer Küche! Sie erlitt einen Schock, ganz klar. Die Frau natürlich – aber die Natter vielleicht auch. Nun hat mich doch erstmals in meinem Leben ein Viech in die Hand gebissen! Keine Schlange ... nein, eine dicke, grosse Nosferatu Spinne! Ich nahm sie, wie alle Spinnen, ganz furchtlos in die Hand, um sie hinaus zu befördern. Zwischen Daumen und Zeigefinger hat sie mich gekniffen. Das Gift brannte, ähnlich einem Wespenstich. Im Schreck warf ich sie sogleich in die WC-Schüssel und spülte. Die aber liess sich nicht unter kriegen, sondern krabbelte riesig und ganz vital wieder die Schüssel hoch und sie versteckte sich in der Spülrinne. Da wollte ich mich natürlich nicht mehr darauf nieder lassen! Ich kämpfte mit dem Viech, mit Essig und WC-Bürste, aber die liess sich nicht erledigen. Irgend einmal gab sie auf – ich schnappte ein Glas und warf sie zum Fenster raus. Ich glaube, sie hat den Kampf im Klo nicht überlebt. Nosferatu Spinnen sind invasiv – seit der deutlichen Erwärmung hierzulande sind sie eingewandert aus dem Süden. Im Internet steht geschrieben, man soll sie nicht töten. Inzwischen habe ich schon mehrere eingefangen – im Glas! Und ich habe sie weit hinaus aufs Feld geschleudert. Aber ... die kommen wahrscheinlich wieder zurück. Meine unbeschwerte Einstellung zu Spinnen hat sich etwas verändert seit der Nosferatu. Ihnen begegne ich immer noch ohne Grausen, bloss vorsichtiger. Im Herbst suchen sie die Häuser auf, da sie kühle Nächte fürchten. Ich aber bin bloss froh, wenn die Schlangen draussen bleiben! Ruth Petitjean-Plattner Autorin diverser Kinder- und Erwachsenenbücher
Leser schreiben
Sportvereine: Nationalrat gegen Geschlechterquote Noch vor einigen Monaten hat das Bundesamt für Sport (Baspo) bekannt gegeben, dass alle Sportvereine die Jugendgelder beziehen, in ihren Statuten eine geschlechterbezogene Quotenregelung und auch noch eine Amtszeitbeschränkung festzuschreiben haben. Andernfalls würden die Fördergelder
J+S gestrichen! Nun der Entscheid des Nationalrats, dem Diktat des Baspo eine Abfuhr zu erteilen, ist ein Sieg für unsere Sportvereine. Wie konnte man auf die Idee kommen, Vereinen, die hervorragende Jugendarbeit, und Integration leisten, mit dem Entzug von J+S Geldern zu drohen, nur weil sie statuta-
risch keine Quoten und Amtszeitbeschränkungen einführen wollten? Es ist doch sehr erfreulich, immer mehr Kinder und Jugendliche nutzen die vielseitigen Vereinsangebote. Dass deshalb für Sparmassnahmen die Jugendlichen herhalten mussten, war an Absurdität nicht mehr zu übertreffen. Das Herzens-
projekt der abgetretenen Sportministerin Amherd ist nun vom Tisch. Denn es hätte die Vereine, die ohnehin am Limit arbeiten, völlig überfordert. Sport und Kultur mit Integration funktioniert durch Freiwillige Vereinsführungskräfte und darf nicht durch staatlichen Zwang verdrängt werden. Ein Danke-
schön an den Nationalrat, dass hier einmal die Notbremse für Sport und Kultur gezogen hat. Freude herrscht. Ein Dankeschön für allen freiwilligen Vereinsführungskräfte für die grossartigen Leistungen für unsere Gesellschaft! Stefan Saladin-Bochin Lupsingen
Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70 inserate.obz@chmedia.ch Eine Publikation der
erd n o S rund n e t sei das um en n Woh
Bei uns finden Sie eine grosse Auswahl an Pflanzen, Töpfen, Dekoartikeln, Herbstflor usw.
Der Herbst ist da !
Elegante Sicherheit an Treppen
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 – 18 Uhr Samstag 8 – 17 Uhr
Garten-Center Hagmann 4441 Thürnen Hauptstrasse 3 Telefon 061 971 42 42
Nasse Böden in Schweizer Kellern
Elegante Sicherheit an Treppen Es gibt kaum etwas Schöneres als sich sein Zuhause nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Gerade bei Modernisierungsarbeiten kann man seine Ideen umsetzen und vielleicht auch den einen oder anderen Wohntraum wahr werden lassen.
Viele Hauseigentümer kennen das Problem: Der Keller ist feucht und nicht einmal mehr als Lagerraum nutzbar. Bis Ende der 1960iger Jahre wurden Kellerfussböden in der Regel aus Ziegelsteinen erstellt und später wurden immer häufiger auch Bodenplatten aus dünnem Magerbeton gegossen. Beide Varianten haben aber einen gravierenden Schwachpunkt: Feuchte kann ungehindert im Kellerboden aufsteigen. «Eine Stahlbetonbodenplatte nachträglich einzubauen ist zwar die bauphysikalische Maximallösung. Sie kostet aber im Vergleich zu einer Bestandssanierung mehr Geld und Zeit». «Deshalb entscheiden sich Eigentümer dann lieber für das vermeintlich kleinere Übel und leben mit einem feuchten Keller», berichtet Fabian Walzer vom
ISOTEC-Fachbetrieb Abdichtungssysteme Walzer AG. «Diesen Hauseigentümern wollten wir eine praktikable Lösung bieten.» ISOTEC geht dabei ganz einfach vor: Auf den alten Kellerboden wird ein dreistufiges Beschichtungssystem aufgebracht. Schon ab einer Schichtdicke von nur vier Millimetern stoppt es dauerhaft die Feuchtigkeit, die bisher durch den Kellerboden aufsteigen konnte. Hausbesitzer können dank dieses Beschichtungssystems ihre Kellerböden wieder problemlos für die Lagerung feuchteempfindlicher Gegenstände nutzen. ISOTEC-Fachbetrieb Abdichtungssysteme Walzer AG Muttenz, Basel, Zwingen, Gelterkinden Telefon 061 461 70 00 www.isotec-walzer.ch
Wintergarten-land feiert 20-jähriges Jubiläum
Denken Sie bei der Renovierung aber auch an Ihre Sicherheit und schlagen Sie zwei Fliegen auf einen Streich. Die Bedeutung eines Handlaufs – nicht nur bei Treppen – wird generell unterschätzt. Stürze sind laut bfu und Suva die häufigste Unfallursache in der Schweiz. Jährlich verletzen sich mehr Menschen bei Sturzund Stolperunfällen als bei Autounfällen.
Handläufe, Handläufe aus Acrylglas, handwarmes Laminat für den Aussenbereich – die Vielfalt kennt keine Grenzen. FLeXO Handlauf ist die führende Fachfirma für die Nachrüstung von Handläufen in der Schweiz.
Moderne Handläufe sind heute mehr als nur Ergänzung zur Treppe Ein schöner Handlauf wertet jede Treppe optisch auf. So gibt es neben der Möglichkeit den Handlauf im Dekor passend zur Treppe oder zur Wohnungseinrichtung zu wählen, auch Handläufe mit LED-Beleuchtung, taktilen Elementen aus Metall, geschwungene
FLeXO Handlauf Basel Ruedi Müller Härgelenstrasse 19 4435 Niederdorf Telefon 061 973 25 38 www.basel.flexo-handlauf.ch
Seit ihrer Gründung hat sich die Firma Wintergarten-land mit Sitz in 79 689 Maulburg, direkt an der B 317, als verlässlicher Partner für hochwertige Wohnraumerweiterungen und moderne Bauelemente etabliert. Von Beginn an lag der Fokus darauf, individuelle Lösungen für Eigenheimbesitzer zu schaffen. Ob stilvolle Wintergärten, funktionale Terrassenüberdachungen, energieeffiziente Fenster, sichere Haustüren oder durchdachter Sonnenschutz – Wintergartenland bietet ein umfassendes Portfolio aus einer Hand. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche anspruchsvolle und repräsentative Projekte realisiert. Parallel dazu wurde die Ausstellung kontinuierlich
erweitert, sodass Kunden vor Ort vielfältige Inspirationen und praxisnahe Lösungen erleben können. Die Kernkompetenz von Wintergarten-land liegt in der Planung und Umsetzung von Wintergärten als Wohnraumerweiterung sowie hochwertigen Glashäusern zur Verlängerung der Terrassensaison. Ergänzt wird das Angebot durch Balkonverglasungen, Lamellendächer, Glas-Faltwände, Fenster, Haustüren und Garagentore. Wintergarten-land lädt ein zum Tag der offenen Tür am Sonntag, 11.10.2026, von 10 – 17 Uhr! Weitere Informationen: www.wintergarten-land.de
Ihr Spezialist zur Sanierung von Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden
Abdichtungssysteme Walzer AG Frohburgerstrasse 32, 4132 Muttenz Teichgässlein 9, 4058 Basel
NASSE WÄNDE? FEUCHTER KELLER?
061 461 70 00
Wintergarten-land GmbH In der Teichmatt 2a D-79689 MAULBURG Tel. +49 (0)7622 684 74 - 0 www.wintergarten-land.de
www.isotec-walzer.ch
Individuelle Lösungen. Flexibel und in diversen Ausführungen. Für Ihre Sicherheit.
Sichere Handläufe für Innen und Aussen. Flexo-Handlauf Basel • Ruedi Müller Härgelenstrasse 19 • 4435 Niederdorf
Maulburg
061 973 25 38
www.basel.flexo-handlauf.ch
Wintergärten Türen Fenster Markisen Terrassendächer Glas-Faltwände Lamellendächer
Region Liestal
ObZ
Donnerstag, 24. September 2026
7
Konzerte, Postenlauf und Hüpfburg am Kindertag
Die «Six Chicks» feiern 20 Jahre Liestal Pfarrhauskeller zu Gast im Palazzo Beat Eglin
Der Verein «Theater im Pfarrhauskeller» aus Waldenburg sucht für seine Kleinkunst eine neue Bühne. Wegen Eigenbedarf und Umbau des bisherigen Lokals muss auf alternative Spielorte ausgewichen werden. Die Bühne ist dunkel. Die «Six Chicks» beginnen zu singen. Die Scheinwerfer gehen an und die in schwarz gekleideten Damen werden zum Bild. Mit «Alles kommt zurück» beginnt die Show. In ihrem aktuellen Programm «Gluck & Gloria» blicken sie auf 20 Jahre Six Chicks, aber auch auf ihr privates Leben zurück. Verraten wird aber nicht alles, was im Programm als Frage aufgeworfen wird. Ihre Stimmen sind die Instrumente. Mehr gibt und braucht es auch nicht. A Cappella genügt und das Sextett beherrscht ihre Stimmen ausgezeichnet. Nicht nur der Gesang hat inhaltlichen Gehalt, ebenso die Geschichten zwischen den Liedern. Ihr Repertoire ist breit und geht auch Jahrzehnte zurück. «If you want to be my lover» ist 30 Jahre alt. 90er-Nostalgie und körperlicher Zerfall Fünf Chicks wohnen in Münchenstein im Umkreis von 423 Metern. Zwei sind Schwestern, andere kennen sich von der Schule oder den Ferien oder sind gegenseitig Gotten ihrer Kinder. Sie haben enge Verbindungen und Freundschaften. Zusammen singen möchten sie bis ins hohe Alter. Dann gehen sie auf Altersheim-Tournee! Die 90er Jahre werden in einem Medley besungen. Für ihre klaren und vollen Stimmern, die Choreografie und die Texte bekommen sie grossen Applaus. Mit einfachen Pappkartons verwandelt sich das Sextett in gut erkennbare Figuren. Ein Rückblick auf ihre Accessoires zeigt den Hühnerkopf, der an der Premiere verkehrt auf dem Kopf getragen wurde, «mit dem Füdli zum Publikum». Sie wunderten sich, dass ihre Karriere nicht schon danach zu Ende war! Nach der Pause gehts französisch weiter mit «La vie en rose» und «Freundin Eve». Melodie, Wortspiel und ausdrucks-
Auch dieses Jahr zog der Liestaler Kindertag viele Besucherinnen und Besucher an. Klein und Gross vergnügte sich bei schönem Wetter an den vielen Attraktionen. Mit der Band «Laurent und Max», gab es bereits zu Beginn des Tages einen Höhepunkt.Die weiteren Stunden verbrachten die Kinder auf den Hüpfburgen, auf der Slackline, beim Ponycycling, im vielfältigen Fahrzeugpark oder im Geschichtenzelt. Wie immer war auch das Kinderschminken sehr beliebt. Der Postenlauf zum Thema «4 Elemente» griff an jeder Station ein anderes Element auf. Die Kinder konnten Aufgaben zum Thema erledigen oder Kreatives
Mit Pappkartons verwandeln sich die Six Chicks in Figuren.
«Gluck & Gloria» heisst ihr Programm.
Auch Boybands werden ausgespielt. Der Kindertag 2026 in Liestal zog viele Besucherinnen und Besucher an.
volle Mimik kombinierten sich zur Perfektion. Mit 2,33 Kindern pro Chick kamen mit den Jahren ganz andere Themen auf. Aber das Frauen-Sextett hielt durch und zusammen. Ihre Geschichten erzählen aus dem reale Leben und das Publikum erkennt sich wieder. Immer wieder grosser Applaus! Mit 40 beginnt der Anfang des körperlichen Zerfalls. Das passende Lied dazu: «Alles la bambele». Und dann gehts mit einem schönen Medley in den Skiwinter. Auch die Boybands werden ausgespielt. Diskutiert wird bei den Chicks viel und
lange. Auch wegen Kleinigkeiten können Stunden vergehen. Dann wird abgestimmt und das Resultat akzeptiert – meistens. Denn sie wollen noch sehr lang zusammenbleiben. Jetzt wird das letzte Lied angekündigt, «ausser, wenn stark und lange geklatscht wird. Dann kommt die vorbereitete Zugabe». Natürlich geht es weiter – mit einer Band, die sie die gesamten 20 Jahre begleitet hat: Queen. Nächster Anlass: 16. Oktober, Benedikt Meyer mit historischem Cabaret, Gemeindesaal in Oberdorf.
Konzert Singstimmen Baselland in der Stadtkirche Liestal Die Singstimmen Baselland konnten mit ihrem Jahreskonzert 2026 viel Publikum in die Stadtkirche Liestal locken, indem sie ein Programm unter der Leitung von Timo Waldmeier zu Themen rund um die See anboten. Das Element Wasser ist eine grosse Inspirationsquelle der Musik. Das Meer steht für Sehnsucht, Sturm, stillen Ufern, Aufbruch, Abschied und die Suche nach Heimat. Diese Themen wurden mit Gesang und von Chormitgliedern gelesenen Leseausschnitten aus Dörte Hansens Roman «Zur See» vorgetragen. Im musikalischen Seereise-Gepäck waren Werke von Vaughan Williams, Felix Mendelssohn, Charles Trenet, Hans Vogt, Patent Ochsner, Mani Matter und Anderen. Das Buch «Zur See» erzählt die Geschichte der Familie Sander, die seit Generationen auf einer kleinen Nordseeinsel lebt. Im Jahresverlauf werden die Familienmitglieder mit persönlichen Krisen, Einsamkeit und dem Wandel ihrer Inselwelt konfrontiert. Gemeinsam mit Roberto Vacca an Klavier und Akkordeon entfachten die Singstimmen Baselland musikalische Bilder zwischen stürmischer See und sicherem Heimathafen. Das Klavier erfüllte mit dem Stück «Gavotte» aus «Three pieces from cinderella» und dem Lied ohne Worte auch solo den Raum, während denen die Sänger/-innen quasi im Boot sassen. Eine Vielfalt an Musik mit Bezug zur See Der Chor brachte mit 49 Frauen- und acht Männerstimmen in oliv-hellblauen Blusen und Hemden zu schwarzen Hosen den Bezug zur Wasserfarbe in den
Reto Ziegler
Fotos: B. Eglin
Sehnsucht und stürmische See Erika Bachmann
basteln und sich so etwas näher mit den vier Elementen auseinandersetzen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Mit einer Auswahl an warmen Gerichten sowie Kuchen, Waffeln und Glace musste niemand hungrig nach Hause gehen. Zum Abschluss des Tages wurde die Bühne von der Tanzgruppe «Roundabout» belebt. Balz Aliesch liess den Tag mit ein paar Liedern und natürlich dem mittlerweilen bekannten Kindertaglied ausklingen. Dank des Engagements der beiden Landeskirchen und fünf Freikirchen von Liestal war es auch dieses Jahr ein wunderschöner Kindertag.
Raum. Die Version des «Noah» von Mani Matter wurde mit allerlei Stimm-Elementen dramatisch dargeboten. Mit dem Basler Fäärilied von Hans Vogt wurde der Bogen zum Wasser in heimischen Gefilden gespannt. Der fallweise Einsatz des Akkordeons unterstrich den Duft grosser Hafenstädte. Zum packenden Rhythmus des Sea Shanties «The wellerman», das vom rauen Leben auf dem offenen Ozean erzählt, wurde das Publikum mit einem «Huh» einbezogen und ein schönes Konzert beendet. Als Zugabe gab es eine Wiederholung des harmonischen Liedes «La mer». Das Publikum applaudierte begeistert. Der Dirigent möchte Freude an der Musik entfachen Timo Waldmeier, der 2022 sein Studium in Chorleitung an der Hochschule für Musik Basel mit Auszeichnung abschloss und seit 2024 Orchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste studiert,
dirigierte die Singstimmen zum von ihm gewählten Thema «Zur See», mit weichen Handbewegungen wie die Wellen der See. Seit 2024 hat er die Leitung der Singstimmen Baselland. Die Vorbereitung des Jahreskonzerts beanspruchte mehrere Monate. Geschichten suchen den Erzähler aus, nicht umgekehrt und der Dirigent möchte mit seinem Chor an einem Konzert die richtige Balance zwischen Einfordern und Freude am Auftritt finden. Den Singstimmen gelang es, eine überzeugende Leistung, mit Freude an der Musik im richtigen Moment zu entfachen. Singen ist eine der ältesten Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen. Das Musizieren mit der eigenen Stimme wirkt sich positiv auf Körper, Geist und Seele aus. So freuen sich die Singstimmen immer auf Neuzugänge, insbesondere Männer mit Bass-Stimmen. Unter der Leitung von Timo Waldmeier macht Singen offensichtlich viel Freude.
Timo Waldmeier dirigiert die Singstimmen Baselland.
Foto: E. Bachmann
Foto: zVg
Vereinsnotizen
Jubiläumsusflug nach Schaffhausen Senioren für Senioren feiert im 2026 das 30-Jahre-.Jubiläum. Am Dienstag, 15. September, fand daher ein Jubiläumsausflug nach Schaffhausen statt. An diesem Ausflug nahmen circa 50 Mitglieder von Senioren für Senioren Liestal teil. Die Fahrt führte über Koblenz auf die Deutsche Seite des Rheins und dann durch das Klettgau nach Schaffhausen. Dort folgte eine Besichtigung des Munot mit einem tollen Blick über die schöne Altstadt von Schaffhausen, bevor es dann weiterging zum Mittagessen direkt am Rheinfall. Der Hitzesommer hat auch hier seine Spuren hinterlassen, führt doch der Rhein so wenig Wasser wie seit sehr langer Zeit nicht mehr. Nach dem sehr feinen Mittagessen sowie einem letzten Blick auf den Rheinfall führte der Weg weiter durch das Rafzerfeld, dann durch Eglisau und weiter auf der Schweizer Seite des Rheins bis nach Etzgen, wo im Restaurant Sonne einen Zvierihalt mit Kaffee und Apfelwähe eingelegt wurde. Reisebegleiter Hansjörg Gisin von A. N. K.-Reisen führte die Gruppe dann wieder nach Liestal zurück, wo sie gegen halb sieben am Abend ankamen. Alle Teilnehmenden waren begeistert von diesem tollen und schönen Ausflug, bei welchem auch das Wetter mitspielte. Der Ausflug war durch Erika Riggenbach, sehr gut organisiert. Sie ist seit der letzten Generalversammlung verant-
Gruppenfoto beim Zwischenhalt in Etzgen.
wortlich für ein abwechslungsreiches Angebot von Veranstaltungen während des Jahres (Vorträge, Konzerte, Ausflüge, Betriebsbesichtigungen etc.). Dies ist nur eine der vielen Aufgaben und Angebote von Senioren für Senioren Liestal. Daneben werden verschiedene Dienstleistungen sowie ein Fahrdienst für Mitglieder angeboten. Zudem finden alle zwei Wochen ein Mittagstisch im Pflegezentrum Brunnmatt, einmal monatlich ein Jassnachmittag im Restaurant Bären sowie monatliche Anlässe des Café Digital (PC, Natel etc.) in Liestal statt. Mitglied im Verein können Einwohner/-innen von Liestal werden. Interessierte erhalten weitere Auskünfte unter www.sfs-liestal.ch. Dort sind auch sämtliche Dienstleistungen und Anlässe einsehbar. Markus Meyer, Präsident Senioren für Senioren Liestal
Blick auf den Rheinfall mit wenig Wasser.
Fotos: zVg
Region Liestal
ObZ
Krönender Abschluss der Genusswoche
Liestal Sozialpädagogische Familienbegleitung Beat Eglin
Erika Bachmann
Eine grosse Auswahl am Buffet Reto Ziegler eröffnete als Präsident des Regionalverbands Bäcker-Confiseure Regio Basel mit einem Dank an die Sponsoren den Brunch und damit den Sturm ans Buffet. Die lange Schlange am Buffet erwartete eine grosse Auswahl an Köstlichkeiten und Getränken, so dass ganz sicher alle satt wurden. Das Echo vom Tempelhof aus Augst sorgte mit drei Alphornbläser/-innen und einem Fahnenschwinger für Unterhaltung und
Reichhaltiges Buffet.
Das OK am Bäcker-Brunch Liestal mit Reto Ziegler, Bea Rieder und Marcel Wunderlin.
tisch begleitet. Kinder konnten verschiedene Felle berühren und die Tiere erraten. Begeistert erzählte ein Bub dem Vater beim Anstehen am Buffet, wie cool das war.
Verschiedenste Backwaren.
die Kinder konnten sich auf dem Waldspielplatz austoben oder wurden von der «Märlitante» Fabienne Stocker unterhalten. Das Motto der Genusswoche «das Baselbiet schmeckt wild» wurde auch beim Bäcker-Brunch mit einem Wildmobil mit spannenden Informationen zu den heimischen Wildtieren thema-
Fotos: E. Bachmann
8
30 Jahre gelebte Solidarität im Baselbiet
Liestal Der Bäcker-Brunch lockte auf den Aussichtsturm Bei perfektem Sonnenwetter nahmen viele Leute den Weg hinauf zum BäckerBrunch beim Aussichtsturm Liestal, um das grosse Brunch-Angebot zu geniessen und gemeinsam Zeit im Wald zu verbringen. Im Rahmen der Baselbieter Genusswoche 2026 wurde das Baselbiet während elf Tagen zur Bühne für regionale Genussmomente mit über 50 Veranstaltungen. Die Bäckerwoche bereicherte die Baselbieter Genusswoche mit Produkten aus den Backstuben und als krönender Abschluss war der, bereits zum vierten Mal angebotene, Bäcker-Brunch in kurzer Zeit mit etwa 300 Tickets ausverkauft. Sechs Bäckereien (Finkbeiner GmbH Liestal, Bäckerei Gaugler AG Pratteln, Gunzenhauser Bäckerei und Konditorei AG Sissach, Jakobs Basler Leckerly Manufaktur Basel, Sutter AG Münchenstein und Ziegler Brot AG Liestal) sorgten für ein umfassendes, schön aufgestelltes Brunch-Buffet. Der Service des Turmteams Schneider zusammen mit dem Hüttenwirt Marcel Wunderlin sorgte an diesem Sonntag mit vielen Helfenden für den grossen Einsatz zum Wohle der Besuchenden.
Donnerstag, 24. September 2026
Gemeinsames Meisterstück Florian Finkbeiner war am Sonntag um 5.30 Uhr in der Backstube, um Teig und Birchermüesli vorzubereiten. Er arbeitet gerne an dem tollen Anlass mit. Bea Rieder vom Organisationskomitee erwähnte, dass der Bäcker-Brunch im Vergleich zum Anfang ausgebaut wurde und sich als krönender Abschluss der Genusswoche etabliert hat. Sie betonte die tolle Zusammenarbeit, die mit dem Ansturm der Leute, die teils von weiter her gelaufen oder per Velo kamen, belohnt wurde. Für Reto Ziegler ist es jeweils eine der Herausforderungen des Events, zu klären, welches Produkteangebot der verschiedenen Bäcker-Lieferanten aufgetischt werden soll. Er lobte die tolle Gemeinschaft, diesen Event zusammen durchzuführen und betonte, dass damit zusammen die Branchen-Stärke ausgespielt werden kann. Jeder teilnehmende Bäckerbetrieb stellte mindestens zwei Mitarbeitende für den Anlass. Auch seine Tochter freute sich schon eine Woche lang auf den Anlass, den der Papi verantwortet. Die erfolgreiche Durchführung gab den Verantwortlichen und Helfenden des Bäcker-Brunches, der von der Sichtbarkeit der Bäckerbranche geprägt war, auch Motivation für den nächsten Bäcker-Event.
Das 30-Jahre-Jubiläum der Sozialpädagogischen Familienbegleitung (spF) fällt in eine Zeit von Umbruch und Verunsicherung. Familien haben immer anspruchsvollere Aufgaben und dadurch steigen Belastung und Druck. «In der koordinierten Zusammenarbeit liegt grosses Potenzial», sagte Geschäftsführerin Sabrina Buess. Hilfe soll rechtzeitig geleistet werden können und nicht erst, wenn es zu spät ist. Buess schätzt neben den offiziellen Kontakten auch informelle. Gegenwärtig betreuen 24 Personen 95 Familien. Franziska Gengenbach vom Amt für Kind, Jugend und Behindertenangebote beleuchtete die geschichtlichen Hintergründe. Vor 30 Jahren stand die Idee im Raum, Familien dort zu unterstützen, wo das Leben stattfindet, also daheim. Die Familienbegleitung startete langsam, denn die Zuständigkeit für ambulante Jugendhilfe war nicht explizit geregelt. Es gab Unterstützung durch die Gemeinden und einen Härtefond des Kantons. Schon 1978 wurde in der Basellandschaftlichen Zeitung ambulante Jugendhilfe gefordert. Es dauerte aber noch 18 Jahre bis zum offiziellen Start. «Die Belastungen werden nicht abnehmen», erklärte Gengenbach. Wichtig sind die einzelnen Fach- und Bezugspersonen, die Abklärungen treffen, damit bedarfsgerechte Leistungen erbracht werden können. Stadtrat Thomas Eugster lobte «damals den echten Pioniergeist, zu den Familien nach Hause zu gehen» und die heutige professionelle Säule im Sozialund Bindungswesen. Ihn beeindruckt der Respekt vor den Menschen, denn der spF kommt nicht mit erhobenem Zeigefinger! 30 Jahre spF bedeutet für
Eugster 30 Jahre gelebte Solidarität im Baselbiet. Dann kündigte Sabrina Buess ein Fallbeispiel des spF Winkeltal an. Das Theaterkollektiv Netzwerk Reactor nahm die Gäste mit in eine Situation, wie man sie in der täglichen Arbeit auch kennt. Das Publikum wurde einbezogen und so erreichte das Stück ganz andere Dimensionen. Es zeigte einen Familienkonflikt und wie schwierig eine Lösung sein kann. Die Vorstandsmitglieder Christian Haas und Esther Kilchmann informierten über die Entwicklung der Institution, die 2010 vor der Schliessung stand und wie wichtig die spF ist als verlässliche Partnerin, die Familien kompetent, unkompliziert und empathisch begleitet. Mit einem neuen Internetauftritt und einem neuen Logo geht die Familienbegleitung in ihr viertes Jahrzehnt. Neben dem Erscheinungsbild wird auch das Angebot weiterentwickelt. Mit «Kinder in der Klemme» werden Eltern und Kinder unterstützt. Kurse stärken Eltern für ein wertvolles und gesundes Familienleben. Präsident Tony Ryser dankte dem Mitarbeiterteam für ihre wertvolle Arbeit und gab bekannt, dass der Verein in eine Stiftung überführt werde, was eine grössere Beständigkeit und Sicherheit zur Folge haben soll.
Präsident Tony Ryser bedankt sich beim Mitarbeiterteam (stehend).
Szene aus dem Theaterstück.
Fotos: B. Eglin
Mehr als eine Putzaktion: «Wir wollen eine saubere Stadt» Clean-Up-Day Die Schulklassen der Primarstufe in Liestal sammelten Abfall ein, der im Stadtgebiet herumlag Marc Schaffner
Für die beiden Stadträte Michael Durrer und Thomas Eugster war es eine kleine Herausforderung, den richtigen Zeitpunkt für ihre Ansprache zu finden und die vor dem Rathaus versammelten Schulklassen zum Zuhören zu bewegen. Die teils aufgedrehte, teils bereits wieder müden Kinder genossen verdientermassen ihre verspätete «Znünipause»: In den Stunden zuvor waren sie mit Handschuhen und Greifzangen in Liestal unterwegs, angeleitet durch Werkhofmitarbeitende, um weggeworfene Papierchen, Verpackungen, Getränkedosen und anderen Abfall einzusammeln. Zwei Plexiglascontainer füllten sie damit, die restlichen Abfallsäcke stapelten sich drumherum. Ein eindrückliches Bild, wie viel Abfall in einer Stadt zusammenkommt. Als Michael Durrer zu sprechen begann, waren die Kinder ganz Ohr, schliesslich ging es in der Rede um den gemeinsamen Arbeitseinsatz, den sie gerade geleistet hatten. Littering bestehe aus Kleinigkeiten, sagte der Stadtrat, doch in der Summe habe es eine grosse Wirkung. Es wirke sich auf die Lebensqualität aus, «weil wir einen sauberen Ort haben wollen», und auch auf die
Umwelt. 200 Millionen Franken würden in der Schweiz jährlich für das Wegputzen des Abfalls aufgewendet. Wenn wir einen sauberen öffentlichen Raum haben wollten, müssten alle mithelfen, Abfall möglichst zu vermeiden oder ihn richtig zu entsorgen und nicht liegen zu lassen. «Darum ist heute ein wichtiger Tag», sagte Michael Durrer. «Es ist nicht nur eine Putzaktion, sondern wir zeigen, dass wir in einer sauberen Stadt wohnen wollen.»
Einen Dank und Applaus gab es für die Mitarbeitenden der Abteilung Tiefbau, die nicht nur instruiert, sondern natürlich auch beim Abfallsammeln mitgeholfen hatten. Sie seien jeden Tag im Jahr im Einsatz, stellte Michael Durrer fest. Das werde meistens gar nicht wahrgenommen, deshalb sei es umso wichtiger, ihnen danke zu sagen. Thomas Eugster wandte sich anschliessend explizit an die Schüler/-innen und die Lehrpersonen: «Auch euch
Vor dem Rathaus gab es Süssmost und Äpfel für die Kinder.
Fotos: M. Schaffner
gebührt ein herzlicher Dank für euren Einsatz.» Im Unterricht hätten die Kinder bereits die Grundsätze «vermeiden, vermindern, verwerten» gelernt, aber am heutigen Tag hätten sie selber erfahren, was es bedeute, wenn Abfall herumliege. Selbstwirksamkeit erfahren Die Stadt Liestal führt ihren Abfallsammeltag alle zwei Jahre im Rahmen des gesamtschweizerischen Clean-Up-Days
So viel Abfall wurde gesammelt.
durch, der von der Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) veranstaltet wird. In der Woche zuvor Woche werden in Liestal einzelne Bereiche im Stadtgebiet absichtlich nicht gereinigt, das heisst, die Abfalleimer werden zwar geleert, der Boden und die Hecken werden jedoch belassen – mit allem, was dort liegen gelassen wird, damit das Ausmass sichtbar wird. Vielleicht ist der Abfallberg von 2026 ja bereits ein bisschen kleiner als derjenige vom Clean-Up-Day vor zwei Jahren, so die Hoffnung von Thomas Eugster. Wirklich feststellen lässt sich das nicht, weil das Gewicht nicht exakt erfasst wird. Laut Martin Strübin, Bereichsleiter Tiefbau, wurden etwa 30 Säcke gefüllt, was bei einem Gewicht von fünf Kilogramm ein Total von 150 Kilogramm ergibt. Auch im 2024 sei ein «Überschuss» eingesammelt worden, der in den beiden Plexiglasboxen keinen Platz gehabt habe, erinnert sich Martin Strübin. Es hätte zwar mehr Platz in den Boxen, wenn man den Abfall zusammenpressen würde. Darauf werde aber bewusst verzichtet: «Die Kinder können damit anschauen, was sie selbst eingesammelt haben und so Selbstwirksamkeit erfahren.»
Region Liestal
ObZ
Trüffel und andere Genüsse
Grüne Liestal sammeln gegen neue AKWs
Ursula Roth
Probiererli an jedem Stand Alfa, Burgunder,Melanosporum … Das sind keine Weine, sondern Namen von Trüffel. Alfa ist der weisse Trüffel. Macrosporum und Brumale sind weitere Sorten. Am Stand von Markus Bieri aus Bern konnte man die diversen Namen lesen. Sämtliche Trüffel, die er anbot, wurden diese Woche in vielen Teilen der Schweiz gefunden. Denn Trüffel sollte man nicht länger als eine Woche aufbewahren. Trüffelsalz, Trüffelhonig, Trüffel in allen möglichen Lebensmitteln. Natürlich gabs an jedem Stand Probiererli. Die Crew vom «Stedtli Bier» sorgte für das Leibliche wohl mit diversen Würsten und einem feinen Pilzragout mit Kartoffeln. Mit Feinem vom Grill lockte auch die Jagdgesellschaft Kutzenkopf Liestal.
Die Grünen Liestal und Umgebung haben in den letzten Wochen an drei Standaktionen im Stedtli Lieschtel ganze 457 Unterschriften für das Referendum gegen den Bau neuer Atomkraftwerke gesammelt. Mit zahlreichen Gesprächen auf der Strasse konnte die Partei ein wichtiges Zeichen für eine sichere, erneuerbare und zukunftsfähige Energieversorgung setzen. Ihr Sammelrekord in so kurzer Zeit zeigt, dass sie den Nerv der Zeit getroffen haben. Ihren Erfolg wollen sie mit anderen teilen und weitere Zeichen für die Zukunft setzen. Passend zum Engagement Was soll man nur kaufen ...
Bewundernswert war die Band aus Basel. «United Old Stars» Bebbi Section. Die New Orleans Jazz Band lief unermüdlich durchs Stedtli und gab an allen Ecken fetzige Konzerte. Kinderschminken und Büchsenwerfen waren beliebt bei den Kindern. Der Gnussmärt, an dem es mehr Anbieter hatte als normal, blieb ebenfalls bis 16 Uhr bestehen. Nachttopf bis Barbie-Puppe Das Angebot am Flohmarkt raubte einem schier den Atem. Stand an Stand reihte sich durch die Kanonengasse, um das Museum bis in die Rosengasse. Vom
Nachttopf bis zur Barbie-Puppe, es gab einfach alles. Viele Leute trugen ihre Trouvaillen unter dem Arm nach Hause. Und die Kinder hatten ihre helle Freude an den vielen Spielsachen. Der Kiwanis Klub Liestal wird die Einnahmen aus ihren Verkäufen verdoppeln und den Erlös dem Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten zugutekommen lassen. Sämtliche Aussensitzplätze der Restaurants und Kaffees waren permanent voll besetzt. Diverse Verkaufsgeschäfte boten Rabatte oder Apéros an. Der Tag war für alle Beteiligten ein voller Erfolg.
Sie verdienten es, so schön präsentiert zu werden: Trüffel frisch aus dem Wald.
Ganz bescheiden liegt der Trüffelsucher der Familie Dürr in seinem Bettchen.
röm. Göttin
Blumenrabatte
lupfen, liften
afrikan. Stamm
Zauberwurzel
7
norweg. Band
2
Fabelwesen
Römerfilm: Ben ... Zentrum Weltf. Forschung raumorg. i. Kt. GE
oxidieren Italien in der Landessprache
Natalie Oberholzer, Dominic Cavegn, Lukas Flüeler, Anna-Tina Groelly (v. l.).
neuer Stern
6
engl.: wahr
engl. Region
Schiedsrichter
unabhängig
Peddigrohr
eine der Gezeiten
Werkzeug
5
Malzfrühstücksgetränk
Teilstrecke
Lebensraum
1
Dieses Werbefeld wird beachtet!
Telefon 061 927 26 39 Inserate.obz@chmedia.ch 37 26 raetsel.ch
1
2
3
4
5
6
8
Foto: zVg
6
3 9
5 2 1
2 4 6 9 8 7 5 1 3 6 7 4 3 2 1 8 9 5 1 6 9 4 3 2 7 5 8
Für 1 Brot Cakeform von ca. 35 cm Länge Backpapier für die Cakeform 600 g Urdinkelmehl 50 g Sonnenblumenkerne (1) 2 TL Salz ¼ Würfel frische Hefe, ca. 10 g 3 dl Wasser 150 g griechisches Jogurt nature, ungesüsst 120 g Rüebli, an der Bircherraffel geraffelt 50 g Sonnenblumenkerne (2)
4 9 1 6 5
Zubereitung 1. Mehl, Kerne (1) und Salz mischen, © raetsel.ch
Auflösung der letzten Woche
© raetsel.ch
Rüebli-UrdinkelKastenbrot
7
© raetsel.ch
Interessiert? Wir beraten Sie gerne
kalte Frauenschönheit
Gartenpflanze
4
Sichern Sie sich heute noch diesen exklusiven Platz für Ihre Werbebotschaft zum interessanten Preis von Fr. 230.–
Grossmutter
4
Dauerbezug
St. Galler Messe
lat.: im Jahre
4 3
8
Westgermane
Getränkekasten
engl.: Biene
Kreuzkümmel
Vorn. d. engl. Autors Deighton grosses Ansehen
9 4 8
2
altgriech. Marktplatz
polizeil. Suche Spiel, Hobby
3
Bodenbestellungsart kurz: für das
eh. dt. Airline
6 5 8 9
zweijährlich niederdt.: was
kleiner Teich
Grüne Liestal und Umgebung
Volg-Rezept
Fussbe- Verteidikleidung gung
Vorn. v. Schweiger
für eine nachhaltige Zukunft starten die Grünen Liestal und Umgebung gleichzeitig eine Neumitgliederaktion mit Wirkung: Wer der Partei neu beitritt, erhält den Mitgliederbeitrag im ersten Jahr geschenkt. Und obendrauf wird für jedes Neumitglied ein klimafitter Baum am seinem Wunschort gepflanzt. Die Grünen Liestal und Umgebung freuen sich über alle Menschen, die sich ihnen anschliessen und gemeinsam Liestal für kommende Hitzesommer fit machen.
Fotos: U. Roth
Rätselspass mit der ObZ FussSeiten- ballteam Wortteil: sprung zu Spiel- Tausend beginn
9
Parteien
Liestal Die diversen Märkte vereinten sich zu einem tollen Herbstfest Was für eine tolle Stimmung im Stedtli. Die Besucher kamen in Strömen von Anfang bis zum Schluss. Ein Besuchermagnet war natürlich der nun schon traditionelle Trüffelmarkt. An allen Ständen war ein begutachten, beschnuppern und feilschen der vielen verschiedenen Trüffelarten. Da die unscheinbaren aber feinen Knollen nicht ganz einfach zu finden sind, haben sie ihren Preis. In diesem Jahr sind Trüffel im Allgemeinen kleiner und es gibt weniger wegen dem trockenen Sommer. Die Trüffelanbieter kamen aus verschiedenen Regionen der Schweiz. Aus dem Baselbiet haben Vater und Sohn, Heinz und Martin Dürr mit Partnerin Rebecca, ihre Trüffelspezialitäten angeboten. Zum Team gehört auch Andreas Mangold. Familie Dürr besitzt eine Trüffelplantage und ist stolz auf ihr Angebot. Sämtliche Produkte stellen sie selbst her. Wer natürlich nicht fehlen durfte, war ihr Trüffelhund Aria, der es sich unter dem Tisch bequem gemacht hatte und das Geschehen überwachte.
Donnerstag, 24. September 2026
3 9 8 1 4 5 7 6 2 2 1 3 8 5 9 4 7 6 5 2 7 9 8 1 6 3 4
7 5 1 3 2 6 9 4 8 5 8 9 4 6 7 2 1 3 8 3 4 6 7 5 1 9 2
W Q K C S U D O K U A M P E L R R A U T O R E Q U A I S B I S E K A N A A N I S I S R P R O B L E M E L E A E T I B P U E R I E R S T A B I I D U T E O F L O S K E L N D D R O Z E A N E D O K G O R E E N Z Y M E N E N N U N G L Z O LÖSUNG P O W E R N 34/2026: H A C E N A H T L O S R T O N I ALTGLAS E X E G E T
© raetsel.ch
eine Mulde formen. Hefe in Wasser auflösen, mit Jogurt und Rüebli in die Mulde geben. Alles mischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in die vorbereitete Cakeform geben, mit Kernen (2) bestreuen. Zugedeckt bei Raumtemperatur 1 bis 2 Stunden auf das Doppelte aufgehen lassen. 2. Im auf 180°C (Heissluft/Umluft) vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten backen. Aus der Form nehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten, aufgehen lassen ca. 2 Stunden, backen ca. 50 Minuten. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/
Gelterkinder
Nachrichten
ObZ
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Aktualisierung bezüglich Einschränkungen Wasserbezug
Am Freitag, 25. September 2026 findet der Personalausflug statt. Deswegen gelten für diesen Tag folgende Öffnungszeiten:
Die zuständigen Gemeinderäte von Gelterkinden, Ormalingen und Rothenfluh haben am 17. September 2026 die aktuelle Situation der Wasserversorgung besprochen. Dabei ging es um folgende Punkte: • Der Verbrauch hat sich stabilisiert und geht tendenziell leicht zurück. Verbote und jahreszeitliche Umstände leisten dazu ihren Beitrag. • Nach wie vor gibt es sehr wenig Quellwasser, unsere Wasserversorgung wird vor allem mittels Grundwasser sichergestellt. Das führt dazu, dass der Grundwasserspiegel trotz geringerem Verbrauch kontinuierlich abnimmt. • Entspannung bringen erst grossflächige und andauernde Niederschläge. Laut Wetterprognosen sind diese aber in den nächsten Wochen leider nicht in Sicht. Der trockene Eibach in Gelterkinden führt uns diese Situation gut vor Augen. Darum haben die zuständigen Gemeinderäte beschlossen grundsätzlich an den bestehenden Verboten festzuhalten. Einzig das Betriebsverbot für gewerbliche Autowaschanlagen wird aufgehoben. Für Privatpersonen ist verboten: • Bewässern von Rasenflächen, Hecken, Zierpflanzen und sonstigen Grünflächen mit Trinkwasser • Reinigung von Terrassen, Balkonen, Fassaden und Hausplätzen • Waschen von Fahrzeugen • Befüllung oder Nachfüllung von Whirlpools und Schwimmbecken Bei Zuwiderhandlungen können gestützt auf die Wasserreglemente der Gemeinden Bussen ausgesprochen werden. Weiterhin erlaubt: • Gezielte Bewässerung von Neupflanzungen und Nutzpflanzen mittels Giesskanne oder Schlauch (keine Sprinkler) Wasserintensive Bauarbeiten Diese sind zwecks Koordination des Verbrauchs bei der Brunnenmeisterei anzumelden. Nach Möglichkeit soll dazu Brauchwasser (siehe unten) genutzt werden. brunnenmeisterei@gelterkinden.ch / +41 61 985 82 00 Bezug von Brauchwasser Kostenloser Bezug für Landwirtschaft, Gewerbe und Baugewerbe ist nach Absprache mit der Brunnenmeisterei an folgenden Bezugspunkten möglich: • Gelterkinden (alte Reservoire Röthen und Frändleten mit je 200 m3) • Kleinbezüger können Brauchwasser via Dorfbrunnen Gelterkinden (ca. 9 m3) ohne Voranmeldung beziehen. Wir danken für das Verständnis und das konsequente Einhalten dieser Vorgaben.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Asiatische Tigermücken Die Asiatische Tigermücke ist eine aus Südostasien eingeschleppte Stechmückenart. Sie ist einerseits sehr lästig, da sie tagaktiv ist und ein aggressives Stechverhalten aufweist und andererseits auch in der Lage, bestimmte Tropenkrankheiten zu übertragen. Um die Populationsdichte möglichst niedrig zu halten und eine weitere Ausbreitung zu verhindern, müssen Massnahmen getroffen werden, indem Brutstätten beseitigt werden. Weiher und natürliche Gewässer bilden keine Brutstätten für Asiatische Tigermücken, da Libellen- und Amphibienlarven sowie Fische natürliche Fressfeinde von Stechmückenlarven sind. Vermeiden von Brutstätten • Wasseransammlungen vermeiden. • Pflanzenuntersetzer wöchentlich entleeren oder mit Sand auffüllen. • Leere Behälter (Giesskannen, Eimer, Spielzeug, usw.) unter einem Dach lagern oder umdrehen, damit sich kein Regenwasser ansammeln kann. • Regenwasserbehälter mit einem feinmaschigen Mückennetz (Maschenweite 1,5 mm oder kleiner) und Gummiband abdichten. • Vogelbäder und Tränkenbecken für Tiere können problemlos beibehalten werden, müssen aber mindestens wöchentlich entleert und neu aufgefüllt werden.
Donnerstag, 24. September 2026
Gemeindeverwaltung / Soziale Dienste Die Gemeindeverwaltung und die Sozialen Dienste bleiben geschlossen. Bei einem Todesfall oder in sehr dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.
Werkhof Die Entsorgungsstellen beim Werkhof Fääli sind wie üblich geöffnet.
Gemeinde- und Schulbibliothek Die Gemeinde- und Schulbibliothek ist wie üblich geöffnet.
Hallenbad Die Badi ist wie üblich geöffnet.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Öffentliche Abfallkübel sind keine Entsorgungsstelle für Hauskehricht, Karton, Verpackungen etc. Immer wieder werden öffentliche Abfallkübel zweckentfremdet und zur Entsorgung von privaten Hauskehrichtsäcken, Karton, Verpackungen und weiteren Haushaltsabfällen verwendet. Was auf den ersten Blick nach einer kleinen Sache aussieht, führt zu überfüllten Abfallkübeln, zusätzlichen Entsorgungskosten und einem unsauberen Erscheinungsbild im öffentlichen Raum. Die öffentlichen Abfallkübel sind für kleinere Abfälle gedacht, die unterwegs anfallen. Privater Hauskehricht, Karton, grössere Verpackungen und andere Haushaltsabfälle gehören nicht in die öffentlichen Abfallkübel, sondern sind über die dafür vorgesehenen Entsorgungswege zu beseitigen. Wir bitten die Bevölkerung, die öffentlichen Abfallkübel bestimmungsgemäss zu nutzen und ihren Hauskehricht sowie andere Abfälle korrekt zu entsorgen. Damit leisten alle einen wichtigen Beitrag zu einem sauberen und gepflegten Ortsbild. Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme und Ihre Mithilfe.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Pflanzliche Katzenstreu Katzensand wird über den Hauskehricht entsorgt. Bei der Verbrennung in der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) bleibt der mineralische Katzensand aus Ton oder Silikat weitgehend unverändert zurück und wird mit den Verbrennungsrückständen (Schlacke) auf Deponien ausgetragen. Schätzungen zufolge macht mineralischer Katzensand rund 8–10 % der Schlacke aus. Der Deponieraum in den Gemeinden ist jedoch knapp und teuer. Die umweltverträglichere Alternative zu mineralischem Katzensand ist Katzenstreu auf organischer Basis. Dieses Material verbrennt bei der Entsorgung via KVA unter Energiegewinnung nahezu ohne Rückstände. Die Verwendung von pflanzlicher Katzenstreu hilft, Abfälle zu vermeiden und Deponieraum zu sparen. Pflanzliche Katzenstreu ist bereits heute im Handel verfügbar.
Melden Sie verdächtige Mücken Zur Überwachung der Ausbreitung ist der Kanton Basel-Landschaft auf die Beobachtungen aus der Bevölkerung angewiesen. Bitte melden Sie verdächtige Mücken mit Foto an die nationale Meldestelle auf www.muecken-schweiz. ch > Eine invasive Stechmücke melden. Oder an das Schweizerische Tropenund Public Health-Institut, Kreuzstrasse 2, 4123 Allschwil, tigermuecke@ swisstph.ch, Tel. 061 284 81 11.
Die Kampagne wird unterstützt vom Amt für Umweltschutz und Energie BaselLandschaft sowie dem Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.baselland.ch / Organisation / Direktionen / Bau- und Umweltschutzdirektion / Amt für Umweltschutz und Energie / Neobiota / Asiatische Tigermücke
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Aus dem Wald auf den Tisch Pilzsammler, Jäger und Kräuterkenner bringen uns die Nahrung aus dem Wald näher. Sonntag, 27. September 2026, 10:00 Festplatz Hofmatt, Gelterkinden Auf einem Spaziergang hören wir, was der Wald uns an Essbarem hergeben kann.
Zum Abschluss gibt es in der Stierstallhütte einen «Waldimbiss».
Eine Veranstaltung der IG Walderläbnis Gelterkinden www.walderläbnis.ch
10
Das Faktenblatt Pflanzliche Katzenstreu finden Sie auf unserer Website.
Feuerwehrrat Feuerwehr Region Gelterkinden Neue Amtsperiode 1. Januar 2027 bis 31. Dezember 2030 Wahl von 2 Delegierten der Gemeinde Gelterkinden Die aktuelle Amtsperiode des Feuerwehrrates Feuerwehr Region Gelterkinden endet am 31. Dezember 2026. Für die neue Amtsperiode vom 1. Januar 2027 bis 31. Dezember 2030 ist demnach eine Wahl durchzuführen. Nach Art. 3 Abs. 2 Statuten der Feuerwehr Region Gelterkinden in Verbindung mit § 34e Gemeindegesetz wählt der Gemeinderat 2 Delegierte aus der Gemeinde Gelterkinden. Gemäss Art. 3 Abs. 7 Statuten der Feuerwehr Region Gelterkinden dürfen Mitglieder der Feuerwehr dem Feuerwehrrat nicht angehören. In Gelterkinden stimmberechtige Personen können sich für die Wahl als Delegierte der Gemeinde Gelterkinden zur Verfügung stellen. Wer sich gerne zur Verfügung stellen möchte, kann sich entweder bei den ortsansässigen politischen Parteien melden oder die Kandidatur direkt schriftlich bei der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden, oder per Mail gemeinde@ gelterkinden.ch einreichen. Anzugeben sind insbesondere: Vorname, Name, Wohnadresse, Geburtsdatum, Mail, Telefon, Angaben zur Motivation und wie der Bezug zur Feuerwehr ist. Die Kandidatur muss in jedem Fall bis spätestens 30. Oktober 2026 bei der Gemeindeverwaltung eingetroffen sein.
Eltern-Kind Singen Musik geht direkt ins Herz und berührt die Seele. Möchten Sie Ihre Verbindung zu Ihrem Kind, Ihrem Enkelchen, Ihrem Patenkind, … noch mehr vertiefen? Dann ist dies genau das Richtige für Sie! Pilotprojekt Eltern-Kind Singen! Wann und wie oft? Mittwochvormittags, 10 bis 10.45 Uhr; 10× 45 Minuten Kursdaten: 14., 21. 28.10. / 4., 11., 18., 25.11. / 2., 9. und 16.12.2026 Alter: Schwangere und Erwachsene mit Babies und Kindern Voraussetzungen: Mindestens 8 Erwachsene Leitung: Chiara Heuser, Profisängerin und Gesangslehrerin Kurskosten: CHF 182.– pro Erwachsene Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden Anmeldeschluss neu: 28. September 2026 Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80, msgelterkinden.ch
Zauberhafter Tag der offenen Tür Liebe Kinder, bitte helft uns, unsere verzauberten Musiklehrerinnen und -lehrer zu erlösen, sodass sie wieder Musik machen können! Begrüssungskonzert um 10 Uhr. Danach können im ganzen Haus bis 12 Uhr Instrumente beschnuppert und Fragen gestellt werden. Samstag, 17. Oktober 2026, 10 bis 12 Uhr Magisches Begrüssungskonzert um 10 Uhr im grossen Saal Regionale Musikschule Gelterkinden Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden Achtung: Parkplätze und Sitzplätze im grossen Saal sind beschränkt! Es wird empfohlen, rechtzeitig für‘s Konzert einzutreffen und mit den ÖVs anzureisen oder die Parkplätze in der Umgebung zu benutzen, z. B. Badi & Hofmatt.
Big Band Big Band mit Bandleader Gergo Szax! Die RMSG sucht Schülerinnen und Schüler (Kinder und Erwachsene) mit 3–4 Jahren Musikunterrichterfahrung auf ihrem Instrument. Gesucht werden Blechbläser sowie Saxofon, Gitarre, Klavier, E-Bass oder Tuba und Drums. Wir freuen uns sehr! Schnuppernachmittag: 17. Oktober 2026, 14.30–16 Uhr. Nur mit Anmeldung bis zum 15.10.2026, vielen Dank. Regionale Musikschule Gelterkinden, grosser Saal, Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden Start Big Band: 18.1.2027, jeweils 14täglich montagabends, 19.15 Uhr, in der RMSG. Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80, msgelterkinden.ch Anmeldeschluss für Big Band: 15. November 2026.
Gelterkinder
Nachrichten
ObZ Donnerstag, 24. September 2026
Aus dem Wald auf den Tisch
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Exkursion mit dem Walderläbnis Gelterkinden
Die Herbstferien stehen vor der Türe – und wir blicken auf viele schöne, abwechslungsreiche Wochen zurück – Tagesstrukturen Gelterkinden
Auch diesen Herbst bittet die IG Walderläbnis Gelterkinden zu einem informativen Anlass: Aus dem Wald auf den Tisch heisst das Motto am Sonntag, dem 27. September 2026.
11
Nachdem im Frühling dieses Jahres die Geheimnisse des Bettenbergs gelüftet worden sind und anschliessend bis spät in die Nacht Lieder erklangen, geht es diesmal darum, was der Wald an Nahrung bietet. Auf einem Spaziergang vom Festplatz bis zur Stierenstallhütte werden die Anwesenden viel Interessantes erfahren. Ein Jäger der Jagdgesellschaft, die selber Mitglied der IG ist, gibt uns Einblick in «Tierisches». Unser Alt-Förster Andreas Freivogel, Christine Mangold und Kari Freivogel, alle Mitglieder der Unterhaltsgruppe Walderläbnis, berichten über «Pflanzliches». Was lässt oder liess sich in früheren Zeiten verwerten von Bäumen, Sträuchern oder Kräutern? Zu den Pilzen, die heutzutage weder beim einen noch anderen eingeteilt werden, wird sich ein Experte aus dem Pilzverein Oberbaselbiet äussern. Man darf auf alle Ausführungen gespannt sein. Im Stierenstall gibt’s dann quasi die Probe auf’s Exempel, wenn Waldgastronom Enzo Rudin einen Waldimbiss serviert. Alle Interessierten sind zu diesem Anlass in der Natur herzlich eingeladen. IG Walderläbnis Gelterkinden Herbstexkursion IG Walderläbnis: Aus dem Wald auf den Tisch Sonntag, 27. September 2026, 10 Uhr, Festplatz Schulhaus Hofmatt Gelterkinden In den vergangenen Wochen durften wir einige neue Kinder in unserer Tagesstruktur willkommen heissen. Es war schön zu sehen, wie schnell sie Teil der Gruppe wurden und wie selbstverständlich gemeinsam gespielt, gelacht und neue Freundschaften geknüpft wurden. Auch unsere neue Mitarbeiterin wurde herzlich aufgenommen. Die Kinder liessen es sich natürlich nicht nehmen, ihr Gelterkinden ganz persönlich zu zeigen und ihr die Orte vorzustellen, die ihnen besonders wichtig sind. Neben dem gemeinsamen Spielen und den alltäglichen Aktivitäten gab es immer wieder kleine Abenteuer zu entdecken. Wir haben den leeren Eibach bestiegen und erforscht, waren viel draussen unterwegs und haben die Umgebung rund um die Tagesstrukturen erkundet. Dabei wurde geklettert, gesammelt, beobachtet und natürlich auch ausprobiert. Manchmal braucht es eben gar kein grosses Ausflugsziel – ein Bach, ein Waldstück oder ein spannender Fund am Wegesrand reichen schon aus, um einen Nachmittag zu einem kleinen Abenteuer werden zu lassen. Auch in unseren Räumlichkeiten war einiges los. Es wurde gebastelt, gemalt, gebaut und gemeinsam gespielt. Die Kinder konnten eigene Ideen einbringen und aus verschiedenen Materialien und Spielmöglichkeiten immer wieder etwas Neues entstehen lassen. Besonders schön ist es für uns, wenn wir beobachten können, wie aus einer spontanen Idee ein gemeinsames Spiel wird und plötzlich mehrere Kinder voller Begeisterung dabei sind. Wie im Mai 2025 offeriert das Walderläbnis Gelterkinden auch diesen Herbst einen «Waldimbiss».
Überhaupt sind es oft die kleinen Momente, die unseren Alltag besonders machen: ein gemeinsames Lachen, ein selbst erfundenes Spiel, ein Kind, das einem anderen hilft, oder die Freude darüber, etwas Neues entdeckt zu haben. Genau diese Momente machen unsere Tagesstruktur zu einem Ort, an dem Kinder nicht nur betreut werden, sondern sich wohlfühlen, Freundschaften pflegen und ihre eigenen Ideen verwirklichen können.
MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG 2026 GELTERKINDEN
Nun freuen wir uns bereits auf die Herbstferien. Auch dort wartet ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken, Kreativsein und gemeinsamen Erleben auf die Kinder. Wir sind gespannt, welche Geschichten, kleinen Abenteuer und schönen Erinnerungen dieses Mal entstehen.
Ort: Marktgasse 8, Kirchgemeindezentrum Freitag: 8–17.30 Uhr
Dienstag: 14 –16.30 Uhr
Oktober
Beratung 02.10.2026 16.10.2026 30.10.2026
ELKI-Treffen Do. 01.10.2026* 13.10.2026 27.10.2026
November
Beratung 13.11.2026 20.11.2026
ELKI-Treffen 10.11.2026 24.11.2026
Dezember
Beratung 04.12.2026 18.12.2026
ELKI-Treffen 08.12.2026 22.12.2026
*Das ELKI-Treffen findet ausnahmsweise im Gemeindesaal statt.
Freitag: Beratung auf Voranmeldung Geht Ihnen ein Termin nicht? – kein Problem! Informieren Sie sich bei Ihrer Mütter- und Väterberaterin, für einen anderen möglichen Termin. Hausbesuche sind bei Bedarf auch möglich. Kontaktperson: Andrea Grieder-Wunderlin Mütter- und Väterberaterin Dipl. Pflegefachfrau HF mit Schwerpunkt Kind Babymassagekursleiterin iaim Dipl. Aromatherapeutin SfA Dipl. klassische Masseurin 079 512 41 27 oder a.grieder@spitex-sissach.ch Angebot:
Wir freuen uns auf viele bekannte und neue Gesichter und auf eine farbenfrohe Herbstferienzeit mit den Kindern!
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Markttag vom 7. Oktober 2026 Gemeindeverwaltung Die Gemeindeverwaltung ist wie üblich am Mittwochvormittag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.
Werkhof Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Mittwoch wie üblich geöffnet.
Gemeinde- und Schulbibliothek Die Gemeinde- und Schulbibliothek ist wie üblich geöffnet (Öffnungszeiten Schulferien).
Hallenbad Die Badi ist wie üblich geöffnet.
Herbstferien Die Musikschule bleibt während der Schulherbstferien geschlossen. Das ganze RMSG-Team sagt herzlichsten Dank für den gemeinsamen Start ins 2. Semester und wünscht allen einen farbenfrohen und glücklichen Herbst! Ab Montag, 12. Oktober 2026, sind wir gerne wieder für Sie da! info@msgelterkinden.ch. 061 985 70 80, montags bis donnerstags, 9–11 Uhr
Die Beratung ist freiwillig und kostenlos und kann von allen Erziehungsberechtigten nach der Geburt ihres Kindes bis zum Kindergarteneintritt (bis 5 Jahre) wahrgenommen werden.
Telefonische Beratungen:
Herbstferien RMSG
Montag, 13–14 Uhr und Mittwoch, 7.30– 8.30 Uhr. Ausserhalb der Telefonzeiten sind Beratungen auch möglich. Anzeige
Ich freue mich, Sie und Ihr Kind in meiner Beratung begrüssen zu dürfen.
ELKI-Treffen (Eltern-Kind-Treffen der Mütter- und Väterberatung und der reformierten Kirchgemeinde, Zusammenschluss der beiden Eltern-Kind-Treffen ab 13.10.2026) Am Dienstagnachmittag findet von 14 –16.30 Uhr, ein Eltern-Kind-Treffen statt. Es ist ein freies Kommen und Gehen, wie man möchte. In dieser Zeit können die Kinder spielen und die Eltern sich untereinander austauschen. Während dieser Zeit biete ich eine unkomplizierte und offene Beratung an. Mit dem Zusammenschluss der beiden Eltern-Kind-Treffen, der reformierten Kirche und der Mütter- und Väterberatung, finden jeweils kurze Fachimpulse statt. Bitte bringt bei Bedarf euer Zvieri mit. Wasser, Tee und Instantkaffee werden zur Verfügung gestellt. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Mamis und/oder Papis mit ihren Kindern (bis zum Kindergarteneintritt) vorbeikommen. Andrea Grieder-Wunderlin, Mütter- und Väterberaterin Katja Maier, Sozialdiakonin
Öffnungszeiten Wintersaison Im Hallenbad gelten die folgenden Winteröffnungszeiten: Montag–Freitag */** Samstag, Sonntag
Hallenbad 8–21.30 Uhr 8–17 Uhr
Sauna 9–21.30 Uhr 9–17 Uhr
Badi-Bistro 8–21.30 Uhr 8–17 Uhr
* Frühschwimmen: Am Dienstag und Freitag ist das Hallenbad jeweils bereits ab 6 Uhr geöffnet. ** Am Montag ist jeweils Frauen-Sauna und am Mittwoch ist jeweils Herren-Sauna. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team
Helfen Sie Tieren in Not
Region Gelterkinden
ObZ
Donnerstag, 24. September 2026
Itingen blühte auf – und die Sonne strahlte mit dem Dorf um die Wette
Leser schreiben
«Ganz schön schlau»
Jubiläum Zwischen Grillkohle, Guggenmusik und einem Kunstwerk aus Stahl – so feierte Itingen seine 800 Jahre Muriel C. Degen
Viertel vor elf am Samstagmorgen und schon riecht es nach glimmender Grillkohle. Wer die Festmeile betritt, kommt an ihm nicht vorbei: ein rund zwei Meter grosses Metallkunstwerk, das der Künstler Patrick Christen eigens fürs Jubiläum geschaffen hat und das nun den Eingang markiert– ein Willkommensgruss aus Stahl, bevor man die eigentliche Feststimmung überhaupt betritt. Dahinter steht die Festmeile längst bereit, die Tische sind aufgestellt, die Bänke an ihrem Platz. Nur die letzten Handgriffe fehlen noch: Hier wird eine selbst gebastelte Blume als Deko zurecht gerückt, dort der Grill eingefeuert. «Das war echte Energie, das hat mir richtig Spass gemacht», sagt Gemeinderat Peter Bosch, der seit dem frühen Morgen zusieht, wie sein Dorf die letzten Vorbereitungen trifft. Nicht der einzelne Stand habe ihn beeindruckt, betont er – sondern das Ganze. Der gemeinsame Handgriff. Die vielen, die einfach mitanpacken. «S’Elfi-Glöggli lüttet scho» Um Punkt elf Uhr ist es so weit: Gemeindepräsidentin Cécile Schmidt Bur begrüsst ihr Dorf zu seinem «schönen, stolzen Geburtstag». Der Tag ist lang angelegt: Bis in die frühen Morgenstunden, gegen drei Uhr, soll gefeiert werden. Stündlich, teils sogar halbstündlich, folgt ein Programmpunkt auf der Bühne dem nächsten. «Ihr seht, sie ist gerade im Entstehen», ruft Schmidt Bur ins Mikrofon – während hinter ihr die ersten Kindergartenkinder schon langsam auf die Bühne trotten. Und dann ist da die Liste, die sich anhört wie ein Jahrmarkt aus Kindertagen: Minigolf, ein Stand mit selbst gebastelten Schulprojekten, die «Kulturschachtel», eine Fotobox,
Das imposante Kunstwerk von Patrick Christen beim Eingang zur Festmeile.
eine Papierwerkstatt, die Spielgruppe Zora. Am Nachmittag wird zudem der florale Wettbewerb entschieden: Wer im Frühling eine Sonnenblume gepflanzt hat, kann sie hierher bringen – eine Jury misst die höchsten Exemplare direkt vor Ort. Wer es lieber kühl mag, kann jederzeit ins Schwimmbad springen, das gleich oberhalb des Festgeländes geöffnet hat – bei diesem Wetter, das laut Bosch «voll mitspielt», keine schlechte Idee. Für den Nachmittag ist zudem das grosse Bällchenrennen geplant, für das man sich mit einem Los beteiligen kann. Den Anfang machen die Kleinsten Eröffnet wird der Tag von den Kleinsten: Die drei Kindergartengruppen «Regenbogen», «Sonnenstrahl» und «Sternschnuppe» tanzen zu «La Valse d’Amélie», einstudiert mit Tänzerin Sophia von «Move in Arts». «Es ist überwältigend schön, dass heute praktisch alle auf der Bühne stehen», sagt Kindergartenleiterin Isabella Gisin, seit über zwanzig Jahren im Dienst der Gemeinde. Später am Tag sorgt die Guggenmusig für Stimmung, ihre Klänge ziehen bis auf die Festmeile hinaus. Getragen wird das Fest von Freiwilligen wie Brigitte Spinnler, die ihr kleines Café betreibt – sonst wie auch heute nur samstags geöffnet, an diesem Tag aber mittendrin im Festbetrieb. Auch Peter Bosch selbst legt am Nachmittag den Gemeinderats-Hut ab und greift zum Dudelsack: Um 14 Uhr tritt er mit seiner sieben- bis achtköpfigen Gruppe auf. «Ich freue mich vor allem darauf, dass die Leute auch in ihrer Freizeit Musik machen», sagt er. Bevor an diesem Tag Dudelsack und Guggenmusig durchs Dorf schallen, klapperten hier andere Geräusche: Im 18. und 19. Jahrhundert lebte Itingen vorwiegend von der Posamenterei, der Herstellung von Bändern und Borten. Von den Webstühlen ist nichts geblieben, vom Fleiss der Itinger auf jeden Fall schon. Rund zweieinhalbtausend Menschen leben im Dorf, Tendenz steigend. An diesem Samstag aber zählt nicht die Statistik. Es zählt, dass kaum eine andere Veranstaltung in der Region konkurrenziert – und darum, wie Bosch feststellt, «auch viele von auswärts» gekommen sind, um mitzufeiern. Am Eingang steht das Kunstwerk noch lange, wenn die Bühne längst leer ist. Manche Feste dauern einen Nachmittag. Dieses hier dauert bis in den nächsten Tag hinein.
Fritz Häuselmann, Gelterkinden
Veranstaltungen
Altersnachmittag in Gelterkinden
Der strahlende Itinger Gemeinderat vor der Archiv-Fotoausstellung: Kim Grauwiller, Roland Caviezel, Cécile Schmidt Bur, Peter Bosch und Silvio Strub (v.l.).
Am Donnerstag, 1. Oktober, um 14 Uhr im Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8 in Gelterkinden, findet der Altersnachmittag, organisiert von der reformierten Kirche Gelterkinden - Tecknau - Rickenbach und dem Frauenverein Gelterkinden statt. Die vierköpfige Musikgruppe «Campari Orange» spielt bekannte Lieder und Songs zum geniessen und mitsingen. Alle sind herzlich eingeladen! Das Organisationsteam freut sich darauf, mit Ihnen zusammen einen fidelen, gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Fahrdienst Vreni Dehning 079 963 41 53 Kontakt: Lotti Oldani 078 768 72 19
Sport
Überall Blumen – ganz nach dem Motto «Ein Dorf blüht auf».
Fotos:Sibylle Misticoni
Musikschule Gelterkinden Eltern-Kind Singen mit Chiara Heuser eben auch Musik wahrnehmen können und darauf reagieren. Und so startet die RMSG am 14. Oktober an insgesamt 10 Mittwochvormittagen mit dem Pilotprojekt «ElternKind Singen», welches sich erstmals an Schwangere, Mamis und Papis, Grosis und Opas sowie Gottis und Göttis, und viele mehr richtet, die durch das gemeinsame Erleben von Musik ihre Verbindung zu den Kindern noch mehr vertiefen wollen. «Wir werden sowohl traditionelle Schweizer Kinderlieder singen als auch neue Lieder kennenlernen. Mir ist es wichtig, viel mit Bewegung zu arbeiten, damit die Teilnehmenden ihr eigenes Instrument, nämlich ihren Körper, entdecken, wahrnehmen und Rhythmusgefühle entwickeln können», so Heuser. Eltern-Kind Singen, mittwochvormittags, von 10 bis 10.45 Uhr, im grossen Saal der RMSG
Dritte Niederlage in Folge für TTCG Der Tischtennisclub Gelterkinden (TTCG) spielte ein durchzogenes drittes Saisonspiel. Gelterkinden 1 musste sich auch diesmal geschlagen geben. Das aktuelle Tabellen-Schlusslicht stand im Heimspiel gegen den Zweitletzten MünchensteinCity 2 bereits unter Druck und konnte diesem nicht standhalten. Captain Freivogel und Häfelfinger enttäuschten und mussten zweimal als Verlierer vom Tisch. Routinier D. Hasler erkämpfte sich als einziger Gelterkinder zwei Einzelsiege, wobei er zweimal im Entscheidungssatz stand und sich dabei einmal durchsetzte. Weil Hasler und Häfelfinger im Doppel chancenlos blieben, resultierte am Ende ein schmerzhaftes 4:6. Um den angestrebten, aber in der starken Gruppe schwierigen Ligaerhalt schaffen zu können, muss sich das Team noch deutlich steigern. Gelterkinden 2 startete derweil erfolgreich in der 4. Liga und konnte zwei Siege feiern. Insbesondere Kopilovic wusste mit 6:0 Siegen zu überzeugen, während die Senioren Pantaleo und Gerber jeweils eine 3:3-Bilanz ausweisen können. Simon Senn, Präsident TTC Gelterkinden
Termine: 14., 21. 28.10. / 4., 11., 18., 25.11. / 2., 9. und 16.12.2026 Infos unter: info@msgelterkinden.ch und msgelterkinden.ch sowie 061 985 70 80 (Mo bis Do, 9 bis 11h) Judith Santschi
«Ganz schöön schlau.» So heisst nicht nur der Titel zum Buch «Der Guet Bricht» mit «Sächs Gschichten us em Alte Teschtamänt uf Baaselbieterdütsch». Ganz schön schlau und unterhaltsam war auch die Art, wie die drei anwesenden Personen im Kirchgemeinderaum in Gelterkinden ihre Arbeit den Besucherinnen/Besuchern vorstellten! Statt lange Erklärungen abzugeben, wie sie jeweils zu Werke gehen, haben sie eine praktische Kostprobe vorgetragen, wie das bei der Übersetzung von Bibeltexten vor sich geht. So können nun die Anwesenden der informativen und unterhaltsamen Darstellung bezeugen, dass sie nicht nur einen Einblick in die Arbeit der Bibelübersetzung erhalten haben. Sie haben nun selber erlebt, mit welchem grossen Engagement und Herzblut das Übersetzerteam arbeitet!
Besser hätte das Wetter nicht sein können: Die Festmeile füllt sich.
Musik verbindet Herzen und ist der Seelen Sprache Immer wieder erreichte die Regionale Musikschule Gelterkinden die Anfrage aus der Bevölkerung, ob sie gemeinsames Singen für Erwachsene mit Babys und Kleinkindern anbiete. Dieses offensichtliche Bedürfnis aus der Region stiess beim Musikschulleiter, Marco Santschi, und der RMSG-Gesangslehrerin, Chiara Heuser, auf offene Ohren und Herzen, teilen sie doch die Überzeugung, dass Musik die Sprache der Seele ist und die Herzen verbindet. Chiara Heuser, deren musikalischer Vater morgens wie abends am Klavier sass und sie so mit Musik im Haus aufgewacht und abends damit eingeschlafen ist, sagt: «Es gibt nichts Schöneres, als mit Musik aufzuwachsen!» Ihr liegt es am Herzen, Kindern den Weg zu ebnen und sie möglichst früh mit Musik in Kontakt zu bringen. Bis jetzt gab es an der RMSG kein Angebot, Kinder schon im frühesten Alter mit Musik abzuholen und ihnen Raum zu geben, diese zu erfahren, sei es durch gemeinsames Singen und Bewegen. Seit Längerem ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder im Mutterleib Geräusche, wie zum Beispiel den Herzschlag der Mutter, die Stimmen der Eltern, das Rauschen des Blutes, das Bimmeln einer Klangkugel, etc. und
12
3. Liga: Gelterkinden 1 – Münchenstein-City 2: 4:6 (Freivogel 1, D. Hasler 2, Häfelfinger 1) RMSG-Gesangslehrerin Chiara Heuser.
Foto: zVg
Weitere Infos: www.ttcgelterkinden.ch, www.click-tt.ch, www.nwttv.ch
Region Gelterkinden
ObZ
Donnerstag, 24. September 2026
13
«Ich tauche gern ab in andere Welten» Oltingen In der Oberen Mühle findet das «fabelhaft! – Erzählfestival Region Basel» statt Am Oktoberwochenende vom 23. bis 25. Oktober findet in Oltingen die Premiere des Erzählfestivals «fabelhaft!» statt. Treibende Kraft hinter diesem Anlass ist unter anderem die Basler Schauspielerin und Erzählerin Denise Racine (67). Durch ihr bewegtes Leben ziehen sich drei goldene Fäden: Theater, Mythen und Märchen. Racines Bibliothek ist reich bestückt mit Märchen- und Sagenbüchern. Als Kind war sie verträumt, introvertiert, liebte das Lesen. Nach dem Besuch des Gymnasiums mit Fachmaturität Musik war klar: «Ich wollte raus aus Basel, die Welt entdecken!» In der lokalen Zeitung stösst sie auf ein Inserat, in dem ein Schauspieler-Ehepaar in Paris ein Au-Pair-Mädchen sucht. Sie wird engagiert, um sich künftig um den einjährigen Sohn zu kümmern. Das Ehepaar ist Teil der Schauspieltruppe um den britischen Theater- und Filmregisseur Peter Brook (1925-2022). Als Au-pair begleitet sie ihre Gastfamilie durch die ganze Welt und gewinnt so Einblick ins faszinierende Leben der Theaterleute. Danach bleibt Racine für fast drei Jahre in der «Stadt der Liebe», belegt Schauspielkurse und tingelt anschliessend mit einer Theatercompanie durch Europa.
mit der Bücherwelt vertraut macht und ihnen den lustvollen Zugang zum Lesen vermittelt, realisiert Racine: «Ich habe eine Begabung, Geschichten zu erzählen und diese auch spielerisch zu vermitteln.» Damit ist der Weg vorgezeichnet und sie konzentriert sich fortan auf die Kunstform des Erzählens.
Freude am Erzählen Zurück in Basel («Ich musste Geld verdienen») lässt sich Racine berufsbegleitend zur Gemeindebibliothekarin ausbilden und wird verantwortlich für die umfangreiche Kinder- und Jugendbibliothek der Fachbibliothek des Pädagogischen Zentrums. Gleichzeitig nimmt sie Gesangsstunden und will sich mit Sprache und klassischen Texten auseinandersetzen. Dazu besucht sie den Unterricht bei Schauspielpädagogin Ingeborg Brun. 1994 lernt Racine ihren heutigen Mann Klemens Dossinger kennen und wird Mutter zweier Söhne, denen sie viel und gern vorliest. Auf dem «Basler Jugendbücherschiff» an der Schifflände, das seit 1981 Generationen von Schulkindern
Vom 23. bis 25. Oktober verwandelt sich die Obere Mühle in Oltingen BL in einen Ort voller Geschichten. Gut 25 professionelle Erzählerinnen und Erzähler aus der ganzen Schweiz erzählen Märchen, Sagen, Mythen und Geschichten frei und lebendig. Am Freitagabend und Samstag richtet sich das Programm vor allem an Erwachsene. Am Nachmittag erzählen Künstlerinnen und Künstler aus dem ganzen Land, am Abend solche aus der Region Basel – in zwei Blöcken kann man fünf Stunden Geschichten lauschen. Der Sonntag gehört den Familien und Kindern mit Geschichten, Basteln, Spielen. Ein weiterer Höhepunkt erwartet die Besucherinnen und Besucher in der
Professionelle Erzählerin Beim Entwickeln ihrer eigenen Ausdrucksform verknüpft sie das Geschichtenerzählen mit Elementen der Theaterwelt. 2006 entsteht ihr erstes Solostück. Racine tritt mit ihren Programmen regelmässig einerseits in Schulen, Bibliotheken und Kleintheatern auf, andererseits auch an Privatanlässen. Bei den Solo-Programmen unterstützt ihr Mann ihre Erzähl-Performance durch einen feinen Klangteppich auf diversen Instrumenten. Racines Theaterstücke basieren auf universellen Stoffen aus Märchen, Mythen und Sagen. «Ich bin glücklich, wenn die Kinder auf einmal still wer-
Robert Bösiger
Erzählfestival «fabelhaft!»
Denise Racine bringt Märchen und Mythen erzählerisch auf die Bühne.
Postauto-Depot ist nun fit für die E-Mobilität
EVP Mit dem Leiter des Jugendcafés im Gespräch
Gelterkinden Ladestationen für 14 Elektropostautos
steht er ihnen zur Seite und unterstützt sie bei der Planung und Realisation. Die Jugendlichen selber übernehmen auch Verantwortung und können dadurch wertvolle Erfahrungen für das spätere Leben machen. Durch seine Ausführungen entstand eine lebhafte Diskussion, welche von der Zukunft der heutigen Jugend bis über die Zukunft vom Baselbiet und der Schweiz alles beinhaltete. Nach diesem interessanten Austausch ging man gestärkt und hoffnungsvoll ins Wochenende. Martin Geiser, Präsident EVP BL
mittelalterlichen Kirche des Dorfes, wo Schöpfungsmärchen den Gottesdienst bereichern. Das Festival kommt mit der Unterstützung von Helfer-/innen des Vereins «fabelhaft!», durch Sponsoren und den Swisslos-Fonds zustande. Damit der Eintritt für jedes Portemonnaie möglich ist, gibt es keinen Ticketverkauf, sondern am Ende eine Kollekte. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: In der Oberen Mühle werden Suppe und Brot, Kaffee und hausgemachte Kuchen angeboten. Wer möchte, kann sich zudem im gegenüberliegenden Restaurant Ochsen verwöhnen lassen. Infos und Programm unter www.fabelhaftfestival.ch
Foto: zVg
Stammtisch über die Zukunft der Jugend Die Sektion Gelterkinden der EVP traf sich mit dem Jugendarbeiter Fabio Kunz am Politstammtisch im Restaurant Rössli. Kunz erzählte aus seinem Berufsleben. Er ist seit 15 Jahren Leiter des Jugendcafés im Jundthuus. Seine Leidenschaft für die Anliegen von Jugendlichen war spürbar. Er berichtete von den verschiedenen Projekten, welche die Jugendlichen anpacken und erfolgreich umsetzen. Die Ideen der Projekte kommen immer von den zahlreichen jugendlichen Besucher des Jundt-Huus. Als Coach
den, die Erwachsenen gespannt lauschen, wenn wir gemeinsam auf die Reise gehen, in vergangene Zeiten und in ferne Länder.» Beim freien Erzählen sei es wichtig, sich mit der Geschichte zu verbinden und die inneren Bilder entstehen zu lassen, sagt Racine. Das Erzählen geschieht freestyle, also ohne Skript oder Spickzettel. Dies, so Racine, sei auch nötig, um im engen Kontakt zu stehen mit dem Publikum. Doch Racine möchte nicht nur selbst erzählen. Zusammen mit der Basler Erzählkünstlerin Michèle M. Salmony hat sie unter dem Namen «fabelhaft!» ein Erzählfestival auf die Beine gestellt, das im Oktober über die Bühne geht (vgl. Box). Ein Ziel des Festivals ist es, das Erzählen als eigenständige Kunstform nebst Theater und Musik in der Region Basel zu festigen. Zudem plant sie im November die «Raconterie»-Bühne für Erzählkunst im Gewölbekeller des Restaurants «Zum Isaak» am Münsterplatz.
Auch bei den Postautos hält die Elektromobilität Einzug: In den vergangenen fünf Monaten hat der Busbetrieb sein Depot in Gelterkinden so umgebaut, dass nun Infrastruktur für die Stromversorgung der Busse bereit steht. Das schreibt die Schweizerische Post AG in einer Medienmitteilung. Es gibt genügend Ladepunkte für 14 Elektropostautos. Aktuell sind sechs Elektropostautos in Gelterkinden im Einsatz, weitere vier folgen im Oktober. Langfristig soll die gesamte Gelterkinder Flotte, die im Oberbaselbiet mit 55 Fahrerinnen und Fahrern auf fünf Linien unterwegs ist, elektrifiziert werden. 2027 wird zudem auf dem Depotdach eine Solaranlage gebaut. Ein Elektropostauto benötigt gemäss Medienmitteilung im Durchschnitt rund 265 Kilowattstunden Energie pro Tag und legt damit etwa 300 Kilometer zurück.
Schützenvereine Wintersingen
Für die Mitarbeitenden bringe die Elektrifizierung ebenfalls Vorteile, schreibt das Unternehmen. Fahrerinnen und Fahrer würden die ruhigere und ruckfreie Fahrweise der Fahrzeuge schätzen. Ausserdem entfalle das Tanken. Alle Mitarbeitenden seien für den Umgang mit den Elektrofahrzeugen geschult worden. Auch Werkstätten und Partnergaragen würden laufend ihr Know-how im Bereich Elektromobilität ausbauen und ihre Infrastruktur anpassen. Die Elektrifizierung und Erneuerung der Postauto-Flotte werde in den kommenden Jahren weiter vorangetrieben. Gleichzeitig zum Umbau in Gelterkinden wurde auch das Postautodepot in Möhlin, Aargau, für Elektrobusse umgebaut. In Frick, Aargau, soll zudem bis 2028 ein neues Depot entstehen, das von Beginn an auf eine Elektroflotte ausgerichtet ist. ObZ
Am Samstag, 3. Oktober, um 19.30 Uhr kehren die schiessenden Vereine von Wintersingen vom Eidgenössischen Schützenfest in der Region Chur zurück. Alle sind herzlich eingeladen, die Schützen gemeinsam mit den andern Dorfvereinen willkommen zu heissen. Nach der Begrüssung wird es einen kleinen Umtrunk geben und es lässt sich aus erster Hand erfahren, wie es den jeweiligen Vereinen an diesem Anlass ergangen ist. Auf eine grosse Beteiligung hoffen die Pistolensektion und Feldschützengesellschaft Wintersingen. Christoph Speiser
Leserbild
Abendrot und Halbmond über dem Rünenbergerbrüggli in Gelterkinden. Stammtisch der EVP Sektion Gelterkinden im Restaurant Rössli.
Foto: zVg
Im Depot in Gelterkinden gibt es nun 14 Elektroladestationen.
Foto: zVg
Foto: Fritz Häuselmann
Veranstaltungen
ObZ Donnerstag, 24. September 2026
Einladung
24h-Betreuung zuhause
Marktnotiz
Ein herzliches Willkommen an alle zu unseren schlichten Vorträgen über das Evangelium von Jesus Christus im Alten Gemeindehaus 1. Stock Bohnygasse 1, 4460 Gelterkinden
Mit unseren vielseitigen Produkten bringen wir Innen- und Aussenräume auf ein ganz neues Level.
An den folgenden Freitagen: 2.,9.,16. und 23. Oktober 2026 Jeweils von 20.00 bis 21.00 Uhr
Ob Wintergarten, Pergola, Metalltreppe oder Türe – unsere Konstruktionen verbinden modernes Design mit Funktionalität und höchster Präzision.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen Hedy Eggler und Esther Roulet 077 460 84 03 079 287 84 52
Glas und Metall schaffen Räume voller Licht, Stabilität und Charakter.
Keine Kollekte, kein Verkauf
Dovida betreut Senioren individuell und zuverlässig zuhause. Wir umsorgen, unterstützen und motivieren. Von Krankenkassen anerkannt.
Falt- und Schiebewände, Überdachungen, individuelle Geländersysteme oder stabile Schraubfundamente: Wir entwickeln für jedes Projekt eine massgeschneiderte Lösung, die perfekt auf Ihre Anforderungen abgestimmt ist und sich harmonisch in die Gegebenheiten einfügt.
Kunsthandel ADAM
Lassen Sie sich von der Vielfalt unserer Möglichkeiten inspirieren und entdecken Sie, was mit der Wahl Glas- und Metallbau AG alles realisierbar ist. Planen Sie jetzt den nächsten Sommer! Wahl Glas- und Metallbau AG Lausenerstrasse 20 4410 Liestal 061 926 90 20 info@wahl-ag.ch www.wahl-ag.ch
Antiquitäten Gemälde und Kellerfunde
Kostenlose, umfassende Beratung Tel 061 205 55 77 www.dovida.ch
Ankauf von: Alten Fotoapparaten • Nähmaschinen • Schreibmaschinen • Tonbandgeräten • Gemälden • Lithographien • Musikinstrumente • Zinn • Goldschmuck und Altgold • Silberwaren • Münzen • Armbanduhren • Asiatika • Handtaschen • Porzellane • Pelze • Abendgarderoben • Puppen • altes Spielzeug • komplette Hausräumung möglich
Wir kaufen gerne Ihr Auto ab zu fairen Preisen. Km und Jahrgang egal. Sie erreichen uns unter Telefon: 64788 079 546 02 77
Kunsthandel ADAM freut sich auf Ihre Anrufe. M. Adam, Hammerstrasse 58, 4057 Basel, Tel. 061 511 81 77 oder 076 814 77 90
Maler Express Familienbetrieb
»
Auto-Ankauf
Maler- und Tapezierarbeiten Bodenbeläge, Altbaurenovierung Fassaden sanieren/streichen
Gratisheimberatung
Wenn Einsamkeit die einzige Gesellschaft ist. Ihre Spende hilft.
»
www.prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 | TWINT
Fam. Buschor Tel. 061 7331610 www.maex-team.ch
Stellen
QR-Code scannen oder Jobcode auf www.jobbasel.ch eingeben
Rapp AG
Konstrukteur:in Konstruktiver Ingenieurbau 80 – 100 %
Spitex Regio Liestal
Jobcode 150881
Basel
HR-Assistenz 40 – 50 %
Berest AG
Liestal
Jobcode 241753
Liestal
Koch/Alleinkoch (m/w) 80 – 100 %
Selmoni Gruppe
Jobcode 243670
14
Technischer Sachbearbeiter | Schwerpunkt Kalkulation (m/w/d) 80 – 100 % Münchenstein
Sie möchten Ihre Stelle ebenfalls hier ausschreiben? – Kontaktieren Sie uns unter +41 61 927 26 26 oder via info@jobbasel.ch
Jobcode 243391
Region Gelterkinden
ObZ
Donnerstag, 24. September 2026
15
Die Könige der Arrangements verschiedenster Musikstile im Marabu Gelterkinden Les Papillons Michael Giertz und Giovanni Reber verknüpfen Musik mit Akrobatik und Komik Violine spielen, auch dies abgestimmt wie Violin-Zwillinge. Abwechselnd erklärten sie den Inhalt der Stücke, in denen es mal um mehrere Tiere und mal um Landschaften oder Orte oder einfach um verschiedene Regen-Arten ging. Mit einer Geschichte verbunden wurde auch das Stück «Music» von John Miles in voller Länge gespielt. Ebenso wurde dem Publikum der Zusammenhang von Rachmaninoffs zweitem Klavierkonzert und «All by myself» von Eric Carmen, der diesen Musikausschnitt kopierte, näher gebracht.
Erika Bachmann
Das aktuelle Konzert-Programm von Les Papillons mit dem Namen «Prisma» hätte eigentlich schon im März im Marabu Gelterkinden stattfinden sollen. Nur kam da Michael Giertz ein böser Blinddarm in die Quere und verhinderte erstmals eine ihrer geplanten Shows. Der Programm-Name verspricht mit «Prisma» ein buntes und schillerndes Musik-Spektakel und schickt einen Musikstrahl mit vielen Farben und Eindrücken ins Publikum. Les Papillons schaffen Übergänge von nicht unbedingt zusammen gehörenden Musikstücken und rissen das zahlreiche Publikum ab dem ersten Lied mit. Mit «Prisma» wurde die Musik und die Stimmung farblich aufgefächert und von den beiden, vielseitig Musizierenden in den schön beleuchteten Raum gespiegelt. Sie starteten mit Schuberts «Unvollendeter» (Sinfonie in h-Moll), der sie eine eigene Fortsetzung gaben. So ging das klassische Stück dramatisch fliessend in den «Dreamer» von Supertramp über, um dann in «Sweet dreams are made of this» von Eurythmics zu münden. Begleitet wurde ihr Auftritt von gegenseitigem Zuzwinkern und ihrer Freude am Bühnenauftritt, dem sich das Publikum nicht entziehen konnte.
Viel Dynamik im Spiel der Les Papillons.
Fünf Programme seit 2000 Das Violin-Piano-Duo fand 2000 zusammen und spielte bereits fünf eigene Bühnenprogramme. Giovanni Reber (45) begann vierjährig Violine zu spielen und war Geiger im Orchester der Jeunesse Österreich in Salzburg (1990 bis 2000). Mit zehn Jahren lernte er Trompete und ab zwölf Jahren brachte er sich autodidaktisch das Gitarren- und Klavierspiel
bei. Er lebte in Ormalingen und ist aktuell mehrheitlich in Berlin aktiv. Im Konzert wirbelt er mit grosser Eleganz meist mit der Violine über die Bühne. Michael Giertz (60) hat familiären Bezug zu Lausen und lebt heute in Basel. Er nahm die Violine mit neun Jahren in die Hände und kam über Orchesterprojekte der Musikschule zur Musik. Mit 15 Jahren wechselte er mehrheitlich autodidaktisch zum
Foto: E. Bachmann
Klavierspiel und studierte am Konservatorium Biel und an der Universität Basel. Michael hat meist seinen Platz am Piano und unterstützt die körperliche Dynamik von Giovanni mit entsprechender Gesichtsakrobatik mit vollem Körpereinsatz während seinem Spiel. In ihren aussergewöhnlichen Konzertprogrammen verbinden sie bekannte Werke aus 300 Jahren Musikgeschichte mit Stücken aus der
Popwelt des zwanzigsten Jahrhunderts in eigenwilliger Weise. Ihre Auftritte bestechen mit hohem Anspruch an Virtuosität, Vielfalt und mimischer Theatralik und sie spielen komplett ohne Noten. Zusätzliche Begeisterung bringen die beiden in den Auftritt, indem sie zeitweise nebeneinander dem Piano die volle Wucht an Tönen entlocken, spielend die Plätze wechseln, singen oder beide
Überraschung beim Musik-Quiz Nach der Pause wurde das Konzert mit einem Musik-Quiz ergänzt, bei dem das Publikum gefragt war. Auf die Frage, ob man etwas gewinnen könne, stellte ein Besucher spontan Schoggi-Stängeli zur Verfügung, die Giovanni dann mit viel Schwung den jeweiligen richtigen Antwortgebenden zuwarf. Ein Konzert von Les Papillons ist ein akustisches und visuelles Erlebnis und entsteht aus komplett gemeinsamer intensiver Entwicklungsarbeit in etwa zwei bis drei Monaten. In auffälligen türkis-bunten Roben wird das Spiel mit Musikzitaten und -stilen zu einer theatral-musikalischen Dramaturgie, die einfach Spass macht und beschwingt. Mit einem musikalischen «Dankeschööön» dankte das Duo dem Team des Marabu, der perfekten Technik und dem begeisterten Publikum. Mit dem letzten Stück mit ihrem Text «manchmal spielen wir die Lieder nicht ganz aus, dafür wird dann etwas anderes daraus» wurde die «Les Papillons-eigene» Konzertgestaltung auf den Punkt und zum letzten grossen Applaus gebracht.
Ein Musikalisches Feuerwerk
Kasperli für Jung und Alt
Gelterkinden Blues trifft Rock im Marabu
Gelterkinden Kasperlibühne Gwundernäsli
Beat Eglin
Ursula Handschin
Für ein paar Leute mehr hätte es im Kulturhaus Marabu Platz gehabt. Wer da war, erlebte ein musikalisches Bluesund Rockfeuerwerk, das lange in Erinnerung bleibt. Die Simply Blues Gang und A-Jam rissen das Publikum einen Abend lang mit. Die erste Band formierte sich auf der Bühne. Sänger Georges Zerwann, in schwarzer Hose und schwarzem T-Shirt mit dem Portrait von John Lennon und dem Aufdruck Imagine, stand breitbeinig ans Mikrophon und legte kraftvoll los mit «Johnny Guitar». Dann setzte er sich ans Keyboard und die Band rockte weiter mit «Gimme some loving». Es wurde bluesig, aber immer mit einem Schuss Rock. Zu «Moving on» und «Keep your Hands to yourself» stand Zerwann wieder ans Mikro, denn zu Rocksongs sitzt man nicht. Seine kraftvolle Stimme machte einen grossen Teil des Sounds der Band aus. Nach «Got a broken heart», in dem die Leadstimme an Philipp Fankhauser erinnerte, kündigte Furler «einen aus der Blueskiste von CC Top“ an: «Jesus just left Chicago». Mit Manfred Mann’s Mighty Quinn beendeten die Bluesrocker ihr Set. Man hätte dem Männerquintett noch lange zuhören können. Sie mussten aber die Bühne für A-Jam, die zweite Band des Abends, frei machen.
Das Stück «Kasperlis Abetüür im wilde Afrika» versprach nun wirklich sehr Spannendes. Dazu hatte der Vorstand des Frauenvereins die kleineren Kinder aus Gelterkinden und Umgebung eingeladen. Und sie kamen in Scharen mit ihren Eltern oder Grosseltern, die auch ihre Freude daran hatten. 81 Kinder auf dem Boden sitzend und 43 Erwachsene wurden begrüsst von der Präsidentin des Frauenvereins, Iréne Persson. Die Puppenspielerin Manuela Steiner aus Spiez baute ihre Bühne aus dem Kasperlikeller Steffisburg einmal mehr mit vielen Dekorationen und funkelnden Lämpchen im Gemeindesaal auf und fragte die Kinder, was für afrikanische Tiere sie kennen, denn die würden jetzt dann gleich auftreten. Um das afrikanische Suaheli-Lied «Habari Afrika» akustisch zu untermalen, durften es alle Kinder mit einem Instrument musikalisch begleiten. Der Papagei Kari Krähenbühl begrüsste die erwartungsvolle Zuschauerschar und der erwartete Kasperli natürlich auch. Der hatte die Prinzessin Seidenfein in den Garten eingeladen um mit ihr zu spielen. Leider musste ihm ihr Vater, König Balduin,
mitteilen, dass sie krank sei und dringend drei besondere Heilkräuter aus Afrika brauche: das Wüstenkraut, das Savannenkraut und das Dschungelkraut. Zum Glück hatte der Maulwurf einen Gang gegraben, zu dem die Erdmännchen in Afrika beigetragen hatten. So gelangte Kasperli aus Gröselis Garten direkt in der Wüste beim Erdmännchen, das über den versiegten Brunnen und deshalb Wassermangel klagte. Bei der abenteuerlichen Begegnung mit wilden Tieren und einheimischen Menschen und mit Hilfe der Kinder fand der tapfere Kasperli in der Wüste, in der Savanne und im Dschungel die gesuchten Heilkräuter und gelangte durch den Maulwurfgang zurück. Damit wurde die Prinzessin gesund. Aber auch Kasperli hatte viel gelernt über die Wassernot und andere Probleme und Lebensgewohnheiten, so dass er glücklich und dankbar war, wieder Gröselis gute Küche zu geniessen und die hiesige Schule zu schätzen. Grossartig wie es Manuela Steiner mit ihrem liebenswerten Kasperli versteht, die kleinen Zuschauer/-innen begeistert mitagieren zu lassen und ihnen zugleich etwas über Afrika zu vermitteln!
Der Kasperli
Die Puppenspielerin Manuela Steiner.
Dankbarer Applaus A-Jam übernahm nach der Pause ein sehr gut gelauntes Publikum und hielt mit unterhaltsamer, rockiger Musik die gute Stimmung hoch. Das Publikum tanzte, sang teilweise mit und bedankte sich immer wieder mit grosszügigem Applaus. Das Sextett um Rolf Furler unterhielt mit toller Musik und eingängigen Melodien. Darunter waren bekannte Hits wie «Rockin‘ all over the world, ramblin man, doctor doctor» oder die sehr gut gelungene Eigenkomposition «Take it or leave it» von Furler. Als Überraschungsgast trat Jürgen Köhler von den Filets of Soul auf die
Die Simply Blues Gang machte den Auftakt
Fotos: B. Eglin
A-Jam konnte mit zwei Zugaben das Konzert abschliessen.
Bühne und begleitete einen Song mit seiner Flöte. Er ist der Vater von Drummer Sam. Nach ein paar weiteren Songs wollte sich die Band mit dem «Midnight special» verabschieden, was das Publi-
kum aber nicht erlaubte. Eine Zugabe gehört bei einem so tollen Konzert einfach dazu. Und noch eine zweite. Nach «Knocking on heaven’s door» war dann kurz nach 23 Uhr endgültig Schluss.
Fotos: U. Handschin
Region Gelterkinden
ObZ
Brava, Porta, Billeta, Banca Treue Helfer mit Fellnase Führung in der Blindenführhund-Schule in Allschwil Ursula Handschin
«Brava, Porta, Billeta, Banca.» Was bedeuten diese italienischen Begriffe? Das Vorstandsteam des Frauenvereins Gelterkinden hatte einmal mehr einen spannenden Anlass angeboten mit der Führung der Schweizerischen Schule für Blindenführhunde, organisiert von Gabi Simmendinger. Mit zwei Autos, gesteuert von Helen und Josefa, gelangte man zum Gelände im Grünen am Rande von Allschwil. Dort empfingen Ronny Ramseier, selber blind und seine Tagesassistentin, eine Hundepatin, die 14 Frauen aus Gelterkinden. Ein 20 Minuten dauernder Film gab Einblick in die ganze Institution und den Werdegang der dort gezüchteten Labrador Retriever Hunde bis zur Ausbildung und ihrer Bestimmung je nach Eignung. Mit zehn Wochen werden die dort geborenen Welpen von einer Patenfamilie abgeholt und während zwei Jahren aufge- und erzogen, in denen sie vorbereitet werden für ihre künftigen Aufgaben. Dabei werden sie von Patenhundebetreuern unterstützt. Anschliessend erhalten sie die Blindenführhundeausbildung in der Schule, wobei sich anhand der Charaktereigenschaften zeigt, welche Hunde sich dazu eignen, die strengen Kriterien zu erfüllen, um die eidgenössische Prüfung bestehen zu können. Eventuell dürfen sie dafür als Assistenzhunde für Menschen im Rollstuhl arbeiten, oder als Autismusbegleithunde
Auf dem Pausenspielplatz gab es die Möglichkeit zur Begegnung mit den gerade anwesenden Ausbildungshunden.
Donnerstag, 24. September 2026
16
Eine Zeitreise durch Gelterkindens Geschichte «SchauSchopf» So war das Leben vor hundert Jahren Silas Moor
Ronny Ramseier (Mitte) vermittelte der Gelterkinder Frauenvereinsgruppe viel Wissen mit seiner Führung durch die Blindenfühhunde-Schule Allschwil.
Sicherheit vermitteln. Ebenso machen freundliche und unerschrockene Hunde als Sozialhunde in Alters- und Kinderheimen und Kindergärten Freude. Zur Zeit sind 160 Blindenführhunde der Allschwilerschule aktiv unterwegs, die ihren blinden oder sehbehinderten Menschen behilflich sind, die Selbstständigkeit und Lebensqualität zu verbessern. Bei der Führung durch das Gebäude erlebten die Frauen den Kontakt mit den gerade anwesenden Ausbildungshunden auf dem Pausenspielplatz. Anschliessend kam es zum «Jööö»-Erlebnis bei einer Wurfbox, in der vier Welpen herumwuselten. Instruktionen gab es zum
Führgeschirr und dem Umgang mit den besonderen Hunden, die auf rund 30 bis 36 italienische Hörzeichen hören wie: «Porta»: Gehe zur nächsten Tür oder zeige den Bus-Einstieg.«Billeta»: Suche einen Schalter (zum Beispiel am Bahnhof oder auf der Post).«Banca»: Finde einen freien Platz zum Sitzen.«Passare». Wichtig zu wissen bei Begegnungen mit Hunden im Führgeschirr ist, dass man sie nicht anspricht und stört bei der Arbeit und eigene Hunde an die Leine nimmt. Die Institution ist eine Stiftung und ist angewiesen auf Spenden, damit die ausgebildeten Hunde gratis abgegeben werden können.
Der Blick in die Welpenbox entzückte natürlich alle!
Es war ein wenig, als würde man einen Spaziergang durch die Vergangenheit machen, wenn man am Sonntag in Gelterkinden im «SchauSchopf» zu Gast war. Zwischen 11 und 15 Uhr öffnete der Werkhof Fääli seine Türen und lud dazu ein, in die Geschichte Gelterkindens einzutauchen. Die Ausstellung war vielfältig und bot Einblicke in das Leben vor rund hundert Jahren. In einem Raum stand ein grosser Bandwebstuhl, an dem den Besucher/-innen gezeigt wurde, wie die langen Bänder in den blau-weissroten Gelterkinder Ortsfarben hergestellt werden. Zudem konnte man sich noch in kurzen Texten über die Geschichte des Bandwebstuhls informieren. Bereits 1883 wurde an der Bahnhofstrasse die Bandwebstuhlfabrik unter dem Namen Carl Gerster als Kollektivgemeinschaft gegründet. Bis Februar 2000 produzierte man an jenem Ort. Neben dem Bandwebstuhl gab der Rundgang einen Einblick, wie der Haushalt von früher ausgesehen hatte. Räumlichkeiten wie Küche, Kinderund Spielzimmer, Büro mit Schreibmaschine, Feder und Tintenfass und eine Drogerieabteilung waren auf derselben Etage zu erkunden. Die Veranstalter organisierten auch geführte Touren durch den Werkhof. Bei dieser wurden einige der Gegenstände genauer gezeigt und ihre Funktionsweise er-
klärt. In der Küche fand man zum Beispiel einen alten Schwingbesen in Spiralform, und einen Entkerner, der bei Früchten den ungeliebten Stein herausarbeiten konnte. Eine Etage weiter oben fand man vor allem Gegenstände, die zur Arbeit auf dem Feld dienten. Mario Brenna demonstrierte wie früher Heu auf den Leiterwagen geladen und befestigt wurde, mithilfe von Bindelbaum und einer Leiter. Viele weitere Geräte, welche in der Landwirtschaft eingesetzt wurden, wurden zur Schau gestellt. Zudem stand in einer Ecke auch eine kleine Werkstatt, bei der Kinder die Möglichkeit hatten, ihr Handwerk zu testen. Generell war die Ausstellung auch interaktiv gestaltet, viele Stationen waren mit Aktivitäten verbunden. Für viele Besucher/-innen war das Highlight das Eisenbahnmodell der Sissach-Gelterkinden-Bahn. Auf einer kleinen Landschaft fuhr ein Züglein an der Ergolz entlang und über die Brücke nach Gelterkinden. 1891 wurde die Bahn ins Leben gerufen und war somit die erste elektrische Bahn in der Region. Mit der Verbindung nach Sissach konnte Gelterkinden an das Netz der Schweizerischen Zentralbahn angeschlossen werden und dadurch erhoffte sich Gelterkinden einen wirtschaftlichen Aufschwung. Bei Kaffee und Kuchen liessen die Besucher/-innen den Rundgang schliesslich ausklingen.
Fotos: U. Handschin
Wie läuft der Vogelzug nach dem Hitzesommer ab? Auf der Beobachtungs- und Beringungsstation Ulmethöchi im Baselbieter Jura oberhalb von Lauwil wird auch in diesem Herbst der Vogelzug erforscht. Besonders gespannt sind die Vogelkundle-
rinnen und Vogelkundler auf mögliche Auswirkungen des Hitzesommers auf die Zugvögel. Ihnen stellen sich viele neue Fragen: Wie haben Vögel als sensible Lebewesen den heissen und trockenen
Der Distelfink (Stieglitz) gehört zu den schönsten Zugvögeln, die auf der Ulmethöchi anzutreffen sind.
Foto: zVg
Sommer überstanden? Machen sich die Zugvögel in diesem Herbst früher als gewohnt auf den Weg in den Süden? Und sind dank der ungewöhnlichen Bedingungen zur Brutzeit mehr Jungvögel unterwegs? Ab dem 26. September sind Mitglieder von BirdLife Baselland wieder sechs Wochen lang im Einsatz und dokumentieren den herbstlichen Vogelzug auf der Ulmethöchi. Sie zählen die vorbeifliegenden Zugvögel und untersuchen diejenigen, die in den feinen Netzen landen. Diese werden sorgsam befreit, beringt, vermessen, gewogen und wieder freigelassen. Die diesjährigen Daten lassen sich mit der langjährigen Datenreihe vergleichen, die bis ins Jahr 1962 zurückreicht. Die Forschungsarbeit auf der Ulmethöchi liefert damit wertvolle Erkenntnisse über die langfristige Entwicklung des Vogelzugs über dem Jura. Sie steht unter dem Patronat der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Besucherinnen und Besucher sind willkommen. Sie können den Fachleuten bei ihrer spannenden Aufgabe zuschauen und dabei etwas über Vögel lernen. Die Ulmethöchi erreichen Sie mit der Wasserfallenbahn über Bürden oder Vogelberg. Oder mit dem Bus Liestal-Reigoldswil-Lauwil. Ab Lauwil gilt allgemeines Fahrverbot. BirdLife Baselland
Der Bandwebstuhl produziert Gelterkinder Ortsbänder.
So wurde früher Holz transportiert.
Fotos: S. Moor
Region Gelterkinden
ObZ
Donnerstag, 24. September 2026
17
Märli, Geschichten und ganz «Mittwuch-Zmorge» viel Fantasie
Ref. Kirche Neue Saison des beliebten Angebots
Bibliothek Erzählstunden in der Bibliothek Gelterkinden
Unsere Erzählerinnen sind bereit! V.l. Karin Thommen, Salome Minder, Muriel Thommen, Cindy Thommen.
Abtauchen, staunen, lauschen und mitfiebern: In der Bibliothek Gelterkinden wird es wieder märchenhaft! Ab dem 30. September laden die beliebten Erzählstunden «Märli- und Gschichte» jeden Mittwoch Kinder ab vier Jahren auf eine kleine Reise in die Welt der Fantasie ein.
Foto: zVg
Wenn Stimmen Figuren zum Leben erwecken, Bilder im Kopf entstehen und aus Worten ganze Geschichten werden, ist Geschichtenstunde. Die Erzählerinnen Salome Minder, Karin Thommen, Muriel Thommen und Cindy Thommen sorgen mit viel Herz und Begeisterung
für abwechslungsreiche Minuten voller spannender Geschichten, märchenhafter Momente und grosser Emotionen. Dabei sind Geschichten nicht nur ein wunderbares Vergnügen: Vorlesen und Erzählen fördern die Sprachentwicklung, erweitern den Wortschatz und beflügeln die Fantasie. Gleichzeitig stärken Geschichten die Konzentration und wecken die Freude an Büchern und am Entdecken. Vor allem aber schenken sie etwas, das im hektischen Alltag besonders wertvoll ist: gemeinsame Zeit und gemütliche Momente, an die man sich gerne erinnert. Und warum nicht gleich noch ein bisschen länger bleiben? Begleitpersonen sind herzlich willkommen – zum Mitlauschen, Schmunzeln oder einfach zum gemütlichen Schmökern in einem der Lesesessel der Bibliothek. Also: Lieblingsplatz suchen, Ohren spitzen und der Fantasie freien Lauf lassen! Für Kinder ab 4 Jahren, Eintritt frei «Märli und Gschichte» Jeden Mittwoch vom 30. September bis 30. Dezember 2026 Zeit: 14.00–14.45 Uhr Ort: Bibliothek Gelterkinden, Areal am Bahnhof, Sissacherstr. 20, 4460 Gelterkinden
Es ist erfreulich, dass dieses beliebte Angebot wieder in die nächste Saison startet! Beim «Mittwuch-Zmorge» kann man sich in Gemeinschaft mit anderen mit knusprigem Brot, Weggli, Gipfeli und feinem Kaffee verwöhnen lassen. Nebst Essen, Trinken und einer kurzen Geschichte kommen Gespräche und Anteilnahme nicht zu kurz, was sich dann
oft auch über das Zmorge hinaus auswirkt. Männer und Frauen, Ältere und Jüngere, alle sind herzlich willkommen! Das Zmorge kostet fünf Franken und was nach den Auslagen übrig bleibt, spendet das Team an eine wohltätige Institution. Jeden Mittwoch, ab 8.30 Uhr, im Kirchgemeindezentrum an der Marktgasse 8, Gelterkinden.
Gemütliches Beisammensein beim «Mittwuch Zmorge».
Foto: zVg
Baselbieter Rockband kehrt nach Gelterkinden zurück Marabu JUST SEND feiert The Homecoming Show nach Mexiko-Tour pr. Die Baselbieter Rockband JUST SEND kehrt nach ihrer ersten dreiwöchigen Mexiko-Tour auf die heimische Bühnezurück. Am 17. Oktober findet im Marabu in Gelterkinden die Homecoming Show der fünfköpfigen Band statt. JUST SEND wurde 2020 in der Region Basel gegründet und hat sich mit einer energiegeladenen Live-Show dem Rock der 1980er-Jahre verschrieben. Zum Repertoire gehören unter anderem Songs von Guns N’ Roses, Bon Jovi, AC/ DC, Bryan Adams und Kiss. Im Sommer
2026 führte die erste Tour der Band erstmals nach Mexiko. Während drei Wochen spielte JUST SEND insgesamt acht Konzerte und trat unter anderem in Acapulco, Morelia, Pátzcuaro und Mexiko-Stadt auf. Die Tour führte die Band damit weit über die Region Basel hinaus. Mit der Homecoming Show kehrt JUST SEND nun nach Gelterkinden zurück. Im Mittelpunkt steht ein umfangreiches Rockprogramm mit bekannten Klassikern und der energiegeladenen
Live-Show der fünf Musiker. Mit der Homecoming Show steht JUST SEND erstmals seit der abgeschlossenen MexikoTour wieder vor heimischem Publikum auf der Bühne. Für die fünf Musiker ist es die erste öffentliche Show nach der dreiwöchigen Tour und damit eine besondere Gelegenheit, die Erlebnisse aus Mexiko wieder mit dem Publikum in der Region zu teilen. Samstag, 17. Oktober, Türöffnung: 19.30 Uhr, Showtime: 20.15 Uhr Marabu, Gelterkinden
Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Gottesdienst mit Konfbegrüssung in Gelterkinden vom 6.9. CHF 1279.50. Für die Inter-Mission aus dem APH CHF 53.50 und Tecknau CHF 193.00. Für das HEKS (Spitex Siebenbürgen) kantonal vom 13.9. CHF 90.00. Für Flüchtlinge in der Region vom ök. Friedensgebet 13.9. CHF 100.00
Freitag, 2. Oktober 9.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetung
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25
Sonntag, 27. September 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst mit Ormalingen/Hemmiken in der MZH Hemmiken mit Pfarrerin Rosina Vischer
Donnerstag, 24. September 17.30 Teenagerclub – «the Acts» im Unterrichtshüsli 20.00 Living Room Raum Joker unterhalb des Unterrichtshüsli
Sonntag, 27. September 10.15 Gottesdienst in der Kirche. Der Gottesdienst kann auch per livestream verfolgt werden. Link auf www.ref-gelterkinden.ch Leitung: Pfr. Eric Hub. Orgel: David Flückiger. Predigttext: Matthäus 19, 23. Thema: Die Lösung für die Probleme dieser Welt – oder wie ein Kamel durchs Nadelöhr kommt. Kollekte: Arche Liestal Fahrdienst: Mathias Alig, 079 516 04 53 19.00 Friedensgebet in der reformierten Kirche
Herbsttage für Kinder vom 28. bis 30. September Donnerstag, 1. Oktober 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum «Campari Orange», Musikgruppe aus Läufelfingen – Lieder zum Mitsingen Amtswochen 21. bis 28. September: Pfr. Eric Hub 29. Sept. bis 4. Okt.: Pfrn. Annina Völlmy Ferien Pfr. Samuel Maurer und Pfr. Eric Hub von 27. September bis 3. Oktober Sonntag, 4. bis Freitag, 9. Oktober Konfestival mit Pfr. Samuel Maurer und Tabita Häsler. Allgemein Jeden Mittwoch um 14.00 Café international für Flüchtlinge im Lindenhof; Eucharistiefeier Sonnenhof um 18.30 am Donnerstag; Jeden Freitag 10.30 ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» Danke für die Kollekten! Für das Jahresspendenprojekt Ostkongo vom 4.9. aus dem APH CHF 63.00 und
Jetzt anmelden für die Erwachsenenbildung mit Kinderhüte von Samstag, 17. Oktober, 14.00 bis 17.00 «Zweisamkeit neu entdecken – zurück in die Partnerschaft» Für Anmeldung und weitere Informationen wenden Sie sich direkt an Katja Maier (k. maier.refk4460(at)bluewin.ch oder 077 525 88 52) ref-gelterkinden.ch
Und das Gospelchorprojekt Mitte Oktober startet das vierte Pop- und Gospelprojekt! Wir werden 4 bis 5 Popoder Gospelsongs in zehn Proben erarbeiten und sie im Gottesdienst am 13. Dezember 2026 um 17.00 aufführen. Leitung: Roland Dobler und Cindy Thommen, Anmeldung per E-Mail: rodochorprojekt(at) gmail.com. Näheres auf der Homepage
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Samstag, 26. September 19.00 Jugendgottesdienst (Eucharistie), anschliessend Treffen im Pfarreisaal Sonntag, 27. September 9.30 Eucharistiefeier zum Erntedank, anschliessend Apéro im Pfarreisaal Dienstag, 29. September 18.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 30. September 19.00 Glaubensstunde Donnerstag, 1. Oktober 17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier
Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00
Schon bald zu hören im Marabu: JUST SEND.
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken Sonntag, 27. September 10.00 Gottesdienst in der MZH in Hemmiken mit anschliessendem Kirchenkaffee, Pfarrerin Rosina Vischer
Katholische Kirche Sissach Samstag, 26. September 19.00 Eucharistiefeier mit Jugendlichen, in Gelterkinden, anschl. Treffen im Pfarreisaal Sonntag, 27. September 11.00 Eucharistiefeier zum Erntedank, anschliessend Apéro Mittwoch, 30. September 17.30 Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier
Freitag, 2. Oktober 10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Jakobushaus, Thürnen 18.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag, anschl. kurze Anbetung
Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 27. September 10.15 Gottesdienst mit Gottfried Zbären Dienstag, 29. September 12.00 Mittagstisch Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch
Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 1. Oktober 10.00 Pfarrer Daniel Hanselmann
Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen) Sonntag, 27. September 10.00 Kapelle Anwil. Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti. Rahel Buser, E-Piano, Kirchenkaffee Amtswoche 21. September bis 4. Oktober: Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch
Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau Donnerstag, 24. September 14.00 bis 17.00 Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler. Kirche Läufelfingen. Werwölfe in Real Life
Foto: zVg
Donnerstag, 24. September 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Priester Jacek Kubica. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen! Samstag, 26. September Ausflug 40+, Treffpunkt um 7.50 am Bahnhof Läufelfingen. Mit Dorfführung und Besuch der Hermitage, Mittagessen im Domstübli Sonntag, 27. September 9.45 Läufelfingen: Gottesdienst, Pfarrer Christoph Weber. Orgel Susanne Müller. Kollekte für das Obdachlosenhaus Basel Mittwoch, 30. September 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Sonntag, 4. Oktober Kein Gottesdienst Mittwoch, 7. Oktober 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Samstag, 26. September bis Samstag, 3. Oktober KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche-laru.ch Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche-laru.ch Sekretariat: Karin Joseph sekretariat@kirche-laru.ch
Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch
Region Waldenburg
ObZ
Donnerstag, 24. September 2026
18
Über der Wasserfallen wacht ab sofort «Flix» Jubiläum 70 Jahre Bähnli, 20 Jahre Gelb – und ein neuer Wächter aus Holz, der über allem thront Muriel C. Degen
Noch am Vortag zeigte das Thermometer 29 Grad. Am Mittwochabend letzte Woche, als die gelben Gondeln der Wasserfallenbahn unterwegs waren, reichte für viele Gäste die Jacke kaum mehr. Der Sommer hatte sich über Nacht verabschiedet. «Es freut uns sehr, dass Sie so zahlreich erschienen sind», sagte Stiftungsratspräsident Simon Dürrenberger später an diesem Abend – man war gekommen, um ein Doppeljubiläum zu feiern: 70 Jahre Wasserfallenbahn, 20 Jahre gelbes Gondeli. Zwei runde Zahlen, die nach einer geraden Erfolgsgeschichte klingen. Geradlinig war die Geschichte aber nicht. Ein Loch im Berg als Anfang Wie Johannes Sutter, Projektleiter des Bahnneubaus vor 20 Jahren, in seinem Vortrag zur Geschichte der Bahn erzählte: Der Weg auf die Wasserfallen begann nämlich nicht mit einer Gondel, sondern mit einem Loch im Berg. Schon in den 1850er-Jahren plante man eine Eisenbahn von Reigoldswil nach Mümliswil, unterstützt 1870 von rund 3000 begeisterten Reigoldswilern. 1874 begann der Bau eines über vier Kilometer langen Tunnels, der 1875 scheiterte. Dann kam, was oft kommt: kein Geld, keine Erfahrung, kein Wille mehr. Der Stollen hinter der Talstation erinnert bis heute daran. Aus der Schiene wurde die Strasse, aus der Strasse die erste fahrplanmässige Buslinie der Schweiz – und aus deren Konzessionsgesuch wurde 1956 schliesslich die erste Gondelbahn. Der Anfang einer Liebesgeschichte, mit allen Höhen und Tiefen, die eine echte Liebesgeschichte mit sich bringt. Wenn das Geld ausgeht Tief war es in den 1990er-Jahren, als eine Gesamtrevision für 1,8 Millionen Franken den defizitären Nebenbetrieb überforderte. 1995 wurde die Stiftung Luftseilbahn Reigoldswil-Wasserfallen gegründet, die Erleichterung währte aber nur zehn Jahre: 2004 befristete der Bund die Bewilligung definitiv bis Mai 2007. Die neue Bergstation sollte auf den Vogelberg – doch Umweltverbände, die Grundeigentümerin und Teile der Bevölkerung stemmten sich dagegen, und 2005 entschied der Stiftungsrat, die bestehende Trasse zu erneuern, bei leerem Baukonto. Unter Stiftungsratspräsidentin Heidi Tschopp lief die Sammelaktion «Rettet das Bähnli»: von fünf
Franken bis 600 000 Franken kamen bis Dezember 2005 insgesamt 8 203 478.85 Franken Spenden zusammen, mit Fremdkapital genug für das Elf-Millionen-Projekt. Manche Wurzeln sind hartnäckiger als jede Finanzkrise. Diskussion um die Farbe Sogar bei der Farbe der 26 neuen, kleinen Sechser-Gondeln wurde gerungen: Silber wie Autos, oder Gelb, damit sich die Kabinen vom Waldgrün abheben? Ein Aufpreis von 13 000 Franken für Metallic-Lack gab den Ausschlag fürs kostenneutrale Gelb. Die Bauphase 2006 hatte es dann in sich: Beim Abbruch der alten Bahn verunglückte ein Monteur tödlich, und die alten Fundamente wichen bis zu 90 Zentimeter von der Achse ab. Über 2000 Schaulustige verfolgten, wie die neuen Masten per Helikopter eingeflogen wurden. Bei der Jungfernfahrt wollte man die 26 Gondeln unbedingt der Nummer nach ausfahren lassen, das Rangieren geriet durcheinander – am Ende klappte es doch noch. Nach fünfeinhalb Monaten Bauzeit wurde die Bahn im September 2006 eröffnet. Reden für die Zukunft 20 Jahre später stand nun Dürrenberger vor den geladenen Gästen. «Eine Seilbahn ist mehr als nur Technik, Stahl und Infrastruktur. Sie lebt von den Menschen», sagte er – und erinnerte daran, dass der Waldseilpark derzeit wegen der Trockenheit geschlossen bleiben muss. «Stillstand ist keine Option», so Dürrenberger. Keine Floskel, sondern eine Haltung, die sich durch 70 Jahre zieht. Auch Reigoldswils Gemeindepräsident Fritz Sutter fand warme Worte: Die Bahn sei «ein ganz wichtiger Bestandteil nicht nur für unsere Gemeinde, sondern für die ganze Region» – die Wasserfallen bleibe «eine Brücke zwischen Mensch und Natur». Ein Geschenk, das bleibt Der Höhepunkt des Abends gehörte der Zukunft. Geschäftsführer Raphael Kissling stellte die «Interaktiven Erlebniswege Wasserfallen» vor: «Man muss jetzt schauen, dass es mindestens nochmals 70 Jahre weitergeht.» Statt eines einmaligen Fests entschied man sich für ein bleibendes Geschenk: drei viersprachig spielbare Wege mit Entdecker-Heft, Rätseltafeln und Hörspiel-App. Tour 1, für Kinder ab sechs, führt zur Kugelbahn – Maskottchen ist Flix, ein Widderchen, wie es auf der Wasserfallen vor allem als Sechsfleck-Widder-
Geschäftsführer Raphael Kissling und Marketingleiterin Susanne Schmuckli mit «Flix».
chen vorkommt. Dunkelblaue, fast metallisch schimmernde Flügel mit leuchtend roten Punkten – «Blutströpfchen» nennt man sie im Volksmund –, dazu Fühler, die an den Enden keulenförmig verdickt sind wie kleine Widderhörner: Genau diese Zeichnung trägt auch die Holzfigur beim Spielplatz. Zuhause ist Flix auf Magerwiesen und sonnigen Jurahängen rund um Wasserfallen und Chellenchöpfli, dort, wo Skabiosen und Hornklee blühen. Tagaktiv unterwegs, aber biologisch ein Nachtfalter – und mit seiner auffälligen Warnfarbe eine klare Ansage an hungrige Vögel: Vorsicht, giftig. Nur bei Tour 1 wartet am Ende die Kugelbahn: Wer unterwegs die Rätsel löst, weiss am Schluss, in welches Loch seine Kugel muss. Tour 2 und Tour 3 kommen ohne die Kugelbahn aus und führen stattdessen über die Waldweid, entlang des Kitz-Pfads. Tour 2 ist ein Escape-Game mit Mara und Luca, Tour 3 schickt Kinder als Naturforscher auf «Forschungsauftrag Wasserfallen». Erinnerungen eines Zeitzeugen Wie sehr sich die Wasserfallen seit den Anfängen verändert hat, brachte Christoph Dietrich, Vize Präsident des Stiftungsrats auf den Punkt. Jahrgang 1953, in Reigoldswil aufgewachsen, erinnert er sich an seine ersten Fahrten mit zehn, zwölf Jahren – damals gab es noch zwei Monate Schnee und zwei Skilifte, sonst nichts. «Früher hat man ja nur die Bahn-
Die Jubiläumsgäste erfahren Details zu den neuen Erlebnispfaden.
Fotos: M. Degen
Letzte Station der Tour 1: die neue Kugelbahn (auf welche übrigens auch die Kugeln der Oltinger Kugelbahnen passen!).
Simon Dürrenberger, Präsident des Stiftungsrats; Raphael Kissling und Fritz Sutter, Gemeindepräsident Reigoldswil (v. l.).
gehabt», sagt er. Heute sorgen Seilpark, Trottinett und Erlebniswege dafür, dass «dieselben Leute möglichst alle Jahre einmal hinaufkommen» – die Wiederholungsrate, wie er es nennt. Mit Jugendlichen sei es der Seilpark, der zähle: «Die kommen ja nicht des Wanderns wegen hinauf.» Was ihn freut: «Sie sind heute oft am Handy, aber das Spannende ist, dass sie draussen in der Natur sind.» Am Ende des Abends stand er da, der hölzerne Flix, mit seinen blau-roten Flügeln vor den sanften Hügeln des Basel-
biets, während die letzte Gondel um 21 Uhr talwärts fuhr. Ein Schmetterling als Wächter einer Geschichte voller Umwege und hartnäckiger Menschen. Über 150 Jahre nach dem gescheiterten Tunnel, 70 Jahre nach der ersten Gondelbahn und zwanzig Jahre nach dem gelben Gondeli ist aus einem simplen Transportmittel eine ganze Erlebnisregion geworden. Nicht als abgespeckte Version, nicht als einmaliges Feuerwerk – sondern als Einladung für alle, die immer wieder heraufkommen wollen.
Karriere mit Lehre im Fünfliber- und Waldenburgertal Oberdorf Jugendliche aus dem Tal informierten sich bei regionalen KMU über rund 40 Ausbildungsberufe Oberstufenschülerinnen und -Schüler der Sekundarschulen Oberdorf und Reigoldswil haben am Montag den Berufsinformationsanlass «Die Zukunft steht vor der Tür» in Oberdorf besucht. Sie informierten sich über die mögliche berufliche und schulische Zukunft. Ausrichter der Veranstaltung waren die KMUs aus dem Waldenburgertal und aus Reigoldswil und Umgebung unter der Leitung von Daniel Tschudin in Verbindung mit den Schulleitungen. Die Laufbahnverantwortliche der Sekundarschu-
le in Oberdorf, Susanne Niederhauser, zeigte sich bereits vor dem eigentlichen Start der Veranstaltung, «sehr zufrieden». Der Anlass sei ein unverzichtbarer Anlass für die Schülerinnen und Schüler, sagte Niederhauser zur ObZ. «Für mich und auch die Schule ist der Abend heute eine gute Gelegenheit für die Jugendlichen, einen Einblick in die Berufswelt zu erlangen.» Zufrieden waren auch die anwesenden Lehrbetriebe, die eine beeindruckende Vielfalt der möglichen Ausbildungsberufe im Einzugsgebiet der beiden Schulen präsentierten. Eine
Das Interesse an den einzelnen Ständen war gross.
Der Oberdörfer Gemeindepräsident Piero Grumelli (links) und Gemeinderat Hannes Schweizer zeigten ihr grosses Interesse an der nachhaltig aufgebauten Veranstaltung.
Willi Wenger
starke Präsenz markierte unter anderem das «Gritt» aus Niederdorf, wo unter anderem der Beruf des Kochs erlernt werden kann. Auskunft an diesem Stand gab der stellvertretende Küchenchef Lukas Gisske mit seinem Lehrling Finn Lohner. Und dies sehr kompetent, was von den Besuchenden geschätzt wurde. «Uns hat dies sehr gut gefallen», kommentierte ein Ehepaar aus Arboldswil, das mit ihrem Sohn vor Ort war. Die ObZ unterhielt sich auch mit Nathalie Mangold, der Berufsbildungsverantwortlichen der Kita Rössli in Hölstein und der Kita Grittpark in Nieder-
dorf, welche von Interessentinnen und Interessenten, man kann es so nennen, «überrannt» wurde. «Ja, das Besucheraufkommen bei uns war sehr gross», freute sich Mangold. Der Berufsinformationsanlass in seiner zehnten Auflage hat gezeigt, dass die Berufsauswahl im Einzugsgebiet der beiden Schulen riesig ist. «Ich kann sagen, dass wir hier Lehrstellen in rund vierzig Berufen anbieten», sagte Daniel Tschudin, Geschäftsführer der Tschudin AG in Waldenburg. Die Schülerinnen und Schüler kamen gut vorbereitet nach Oberdorf. Sie
wählten bereits vor ihrem Besuch drei Berufe aus, für die sie konkret Fragen vorbereiteten. Thematisiert wurden unter anderem Fragen bezüglich des Lohns, der Ferien, der Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Lehre sowie der Möglichkeiten einer Berufsmaturität. Dem Anlass entsprechend hat auch die Politik ihr Interesse bekundet. Präsenz markierten Regierungspräsident Thomas Jourdan und Gemeindepräsident Piero Grumelli, auch in seiner Eigenschaft als Präsident des Schulrats der Sekundarschule Waldenburgertal.
Der Berufsinformationsanlass war gut besucht.
Fotos: W. Wenger
Region Waldenburg Niederdorf Der Frytigsmärt vom 25. September Frytigsmärt beim Milchhüsli, vis à vis WB-Haltestelle Niederdorf, von 8.30 Uhr bis 12 Uhr. Sortiment: Brot, Zopf, Süsses, Gemüse, Teigwaren, ev. Käse. Neu ist ein Stand mit Kleidern dabei. Das Milchhüsli Kaffi und je nach Wetter das Bachkaffi, haben geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Langenbruck Wassersparen Trotz des Regens hat sich unser Grundwasser noch nicht erholt. Aus diesem Grund gelten weiterhin die angeordneten Sparmassnahmen und Verbote. Hauptübung Feuerwehr Am Samstag, 26. September 2026, führt
ObZ
die Feuerwehr Langenbruck die jährliche Hauptübung durch. Rund um das Magazin geben wir Einblick in unser Material und Schaffen. Die Hauptübung startet um 15.00 Uhr beim Magazin, Kräheggweg 1. Anschliessend an die Übung sind die Besucher zum Apéro eingeladen. Die Angehörigen der Feuerwehr Langenbruck freuen sich auf eine grosse Beteiligung! Öffnungszeiten Verwaltung im September Im Monat September bleibt die Verwaltung ausserordentlich an den Freitagen geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Was läuft in Langenbruck Samstag, 1. Oktober «Offenes Ohr» Langenbruck, Unterstüt-
zung bei sämtlichen Fragen im Alter, Gemeindeverwaltung, 9 bis 11 Uhr und 14 bis 16 Uhr Jeden Montag • Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr • Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag • Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr Jeden Mittwoch • Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr • Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken pro Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag • Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr • Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr
Donnerstag, 24. September 2026
19
«Tödliche Lektüre» Niederdorf Das Junge Theater Niederdorf ist zurück pr. Wer ist der Mörder? Dieser Frage geht das Junge Theater Niederdorf in seiner aktuellen Produktion nach. In der KrimiKomödie «Tödliche Lektüre» trifft sich der Buchclub «Siitewechsel» jede Woche in einem gemütlichen Café, um bei romantischen Komödien und einer Prise Dorfklatsch zu entspannen. Doch als die Krimi-Liebhaberin Rosa einen düsteren Kriminalroman als aktuelle Lektüre vorschlägt, kippt die Stimmung. Danach geschieht das Unfassbare: Ein Mitglied des Buchclubs wird ermordet und das Verbrechen spiegelt auf unheimliche Weise den Mord aus dem Buch wider. Zufall oder grausame Absicht? Während Geheimnisse ans Licht kommen, gerät das Dorf in ein tödliches Katz- und MausSpiel. Und der Mörder ist näher, als sie
denken! In der turbulenten Krimi-Komödie mit dörflichem Charme und einer mörderischen Portion Humor spielen mit: Nicole Felber, Vera Maggiore, Claudia Probst-Bader, Claudio Carrese, Jenni Greber, Christoph Hitz, David Schäfer und Seraina Degen. Anton Rudin aus Ziefen ist zum fünften Mal als Regisseur mit dabei. Nach drei Jahren ist das JTN am 20. und 21. November 2026 also zurück auf der Bühne der Mehrzweckhalle Niederdorf und freut sich auf zahlreiches Publikum! Es gibt keinen Vorverkauf; Tickets sind an der Abendkasse erhältlich. Freitag, 20. November: 19.30 Uhr Samstag, 21. November: 13.30 Uhr und 19.30 Uhr
Die Dero-Pensionierten trafen sich zu einem Beisammensein
Gruppenbild der Pensionierten – man hatte Grund zum Feiern.
Foto: zVg
Mitteilungen Amtswoche 1. September bis 04. Oktober: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 5. Oktober bis 18. Oktober: Pfarrerin Sonja Glasbrenner, 079 893 56 07
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter
Manuela Wahl, Sekretariat Winkelweg 2, 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@ref-wb.ch www.ref-wb.ch
Agenda Sonntag, 27. September 19.00 Kirche Langenbruck, Taizé-Gottesdienst mit Dildo Elias Lienhard. An der Orgel begleitet uns Niggi Hublard. Anlässe Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde Bibelgruppe Donnerstag, 8. Oktober, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35 Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 15. Oktober, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Offenes Abendsingen Dienstag, 20. Oktober, 19.00 in der Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19 Vokalensemble Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, 17.00 bis 19.00, Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch, Infos unter 061 961 01 55
Zeit. Essen und Getränke bringt jeder Mann selbst mit. Bitte wenden Sie sich an Pfarrer Raphael Hadorn (077 520 76 60, raphael.hadorn@ref-behoela.ch) für weitere Informationen. Team: Nathanael Urben, Yannick Zemp und Raphael Hadorn
Voranzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 3. Oktober, 9.30 bis 10.30, Kirche Hölstein. Herzliche Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen – ohne Anmeldung.
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch Pfarrerin Sonja Glasbrenner 079 893 56 07 sonja.glasbrenner@posteo.de
Man traf sich Anfang September auf dem Tschoppenhof. Die Dero Präzisionsmechanik AG wurde vor 80 Jahren, am 1. September 1946, gegründet, ein Grund zum Feiern! Nach einer Besichtigung der Produktionsstätte unter Leitung von CEO Pascal Degen versammelten sich alle, Aktive und Pensionierte, zu einem feinen Znacht im Gemeindesaal. In heiteren Gesprächen wurden Erinnerungen aufgefrischt und Neuigkeiten ausgetauscht. Franz M. Degen
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch
Agenda Sonntag, 27. September 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrerin Birgit Schmidhalter. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Stiftung Theodora Für Kinder und Jugendliche Teenscamp/Konflager 2026 «Herr der Diebe – im Schatten der Reichen» Am Sonntag, 27. September startet eine Gruppe Jugendlicher in das diesjährige Teenscamp/Konflager. Mit dem Car reisen sie in die Toscana in ein wunderschönes Lagerhaus zwischen Florenz und Pisa, mit einer tollen Umgebung, die viele spannende Möglichkeiten für coole Programme und Abenteuer bietet. Wir wünschen allen Teilnehmenden eine fröhliche Herbstferienwoche, eine tolle Gemeinschaft und spannende Gespräche über Gott und die Welt. Veranstaltungen Männerabend Freitag, 25. September ab 18.00. Der Männerabend findet an ausgewählten Freitagabenden statt. MANN trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame
Am Montag haben für das JTN-Ensemble die Proben begonnen: Veronica Maggiore, Nicole Felber, Claudia Probst-Bader, Seraina Degen, Jenni Greber, Anton Rudin (Regie), Christoph Hitz, Claudio Carrese (v. l. ). Es fehlt: David Schäfer. Foto: zVg
Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Das Sekretariat ist während den Schulherbstferien (25. September bis 12. Oktober) unregelmässig besetzt – vielen Dank für Ihr Verständnis. Amtswochen 31. August bis 25. September: Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98 26. September bis 11. Oktober: Pfarrerin Birgit Schmidhalter, 078 772 15 50
Ökumenischer Tal-Gottesdienst Sonntag, 4. Oktober, 17.00 in Oberdorf – katholische Kirche Bruder Klaus Trauercafé Mittwoch, 7. Oktober, 9.00 bis 11.00 im Hofmattschulhaus, in Tenniken. Miteinander reden, anderen Begegnen und Zuhören kann Horizonte öffnen. Ein Neues Ja zum Leben tut sich auf. Mittagstisch Mittwoch, 14. Oktober, 12.00, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Das Kochteam der Kirchgemeinde freut sich auf Ihren Besuch! Mit Anmeldung – Platzanfragen bei Doris Heinimann, 079 291 08 01. Fahrdienst: Peter Fischer, 061 951 21 06 Kirchgemeindewanderung Freitag, 16. Oktober: Oberdorf SO – Weissenstein. Alle Detailinformationen finden Sie zwei Wochen vor der Wanderung auf unserer Website. Nächster Senioren-Treff Mittwoch, 21. Oktober, 14.00, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein Mitteilungen Gesucht: eine Kirchenpflegerin/einen Kirchenpfleger aus Lampenberg Die Kirchenpflege ist die Exekutive unserer Kirchgemeinde. Sie ist zuständig für alle Bereiche des Gemeindelebens, insbesondere Planung, Führung und Aufsicht, Anstellung von Pfarrpersonen und weiteren Mitarbeitenden, Finanzen, Bauwesen, Jugend- und Altersarbeit, sowie Organisation von Anlässen. Sie trifft sich ca. 10 Mal im Jahr zu einer Sitzung. Im Moment haben wir eine Vakanz in Lampenberg, die wir gerne bald wieder besetzen möchten. Wählbar sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, die über 16 Jahre alt sind. Wenn diese Aufgabe Sie anspricht, oder wenn Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich gerne an unseren Präsidenten Stefan Schiegg (stefan.schiegg@ref-behoela.ch)
Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch
Agenda Donnerstag, 24. September 14.00 KrabbelKäfer in der Arche. Treff für KrabbelKinder und Eltern Freitag, 25. September 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 17.00 KinderKirche in der Arche
Sonntag, 27. September 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Migratio Freitag, 2. Oktober 10.30 Ökum. GrittGottesdienst Mitteilungen Herzlich willkommen Wir begrüssen Ludwig Hesse, er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst feiern. Zäller Ooschtere Vom Aafang bis zum Änd bin ich in dine Händ. Ich lass nit vo dier sig ewig du in mier. Wem eimal du begägnet
dä isch für immer gsägnet, dem cha nie meeh s Schliimschte gschee! Nie mee fürcht ich mich, denn ich ha ja diich. So, der Text vom Eingangststück der Zäller Ooschtere. «Paul Burkhard, geboren am 21. Dezember 1911 in Zürich, gestorben am 6. September 1977 in Zell, war ein Schweizer Komponist. Er schrieb vornehmlich Oratorien, Musicals und Operetten. Burkhard lebte ab 1960 in Zell im Tösstal, nahe der Stadt Winterthur. Dort schrieb er auch das geistliche Spiel für Kinder und Jugendliche. Die Zäller Wiehnacht, der Zäller Josef, Noah und auch die Zäller Ooschtere. Zu seinen grössten Erfolgen zählen der Welthit «O mein Papa», das Musical «Die kleine Niederdorfoper» und das musikalische Lustspiel «Der schwarze Hecht». Er gilt als der erfolgreichste und meistgeliebte Komponist der Schweiz.» Wir freuen uns sehr die Zäller Ooschtere bei uns aufführen zu können. Dafür brauchen wir viele Kinder und Jugendliche. Eine einmalige, herausfordernde und vor allem wunderschöne Aufgabe steht vor uns. Magst du beim Musical mitmachen? Hast du Lust im Chor mit vielen anderen Kindern mitzumachen? Kannst du dir zudem vorstellen eine Sprechrolle einzuüben? Dann komm und mach mit. Die Proben fangen im Januar 2027 an. Die Aufführung wird am Ostersamstag und Ostersonntag sein. Zögere nicht und melde dich an. Musikalische Leitung: Gabriela Freiburghaus Anmeldung und Information bei: Sabine Brantschen.
KinderKirche Alle Kinder die gerne spielen, beten, Geschichten hören und basteln sind herzlich eingeladen zur KinderKirche zum Thema «Jesus segnet die Kinder». Zum Abschluss um 19.00 treffen wir uns mit den Eltern in unserer Kirche. Anmeldung: Senden Sie eine Nachricht an Kinga Bär. Während den Herbstferien wird das Sekretariat unregelmässig besetzt sein. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir wünschen allen wunderbare erholsame Herbsttage.
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Sonntag, 27. September 10.00 Kirche Tenniken, Regionalgottesdienst, Pfrn. B. Kitzel
Veranstaltungen
ObZ Donnerstag, 24. September 2026
Heinz Wiesner Immobilienvermittlung M +41 79 578 66 66 wiesner-immobilien.ch
Immobilien Möhlin
24. – 28. September 2026
FÜLLINSDORF
Wildgerichte aus heimischer Jagd
31.10.2026 – 03.11.2026 Trüffel im Piemont
OBERWIL A AR AU
Familie Aegerter und das «Chilchli»-Team freuen sich auf Ihren Besuch!
27.11.2026 – 29.11.2026 Advent am Rhein 30.11.2026 – 03.12.2026 Winterzauber im Südtirol
Einfach clever renovieren
03.12.2026 – 07.12.2026 Alpenadvent in Berchtesgaden 10.12.2026 – 12.12.2026 Lichterglanz in Paris 22.12.2026 – 26.12.2026 Weihnachten in Kössen - Tirol
#$97'1-* )8<6 ;;<: +%'27'"94!, 1113!/-*!/*-3!/ 0(-5 &7"!%(.
Tages- und Eventfahrten Abf. 09:50h CHF 77.-
Do, 08.10.2026 Abf. 09:00h Tschentenalp Adelboden CHF 99.Di, 13.10.2026 OLMA
Abf. 07:00h CHF 76.-
Bestellen Sie unsere neuen Kataloge online oder telefonisch.
UNSERE HUNDE HELFEN – DANK IHRER SPENDE. blindenhund.ch
Postkonto 40-1488-4 IBAN CH47 0900 0000 4000 1488 4
GESAMTPROGRAMM 2026/2027 Kultur seit 1949 www.lausenkulturell.ch bei allen Anlässen: freiwilliger Kostenbeitrag/Austritt – Beginn immer 19.30 Uhr Donnerstag, 22. Okt. 2026 Gemeindesaal
Mit «Zwei Celli für ein Halleluja». spielen Duo Calva (Alain Schudel, Daniel Schaerer, Zürich) nach über 2000 gemeinsamen Auftritten ihr Best-of-Programm (Cello-Comedy)!
Donnerstag, 19. Nov. 2026 Aula Mühlematt
TV-Mann Röbi Koller (Zürich/Braunwald) erzählt aus seinem Buch «Backstage» seinen Blick hinter die Kulissen von ‚Happy Day‘ mit Pannen und Geschichten. Und man erfährt viel über seine Leidenschaften: Musik, Reisen, Literatur.
Donnerstag, 28. Jan. 2027 Aula Mühlematt
Daniel Thürler (Jaun FR) «lebt das Örgeli» und lässt die Zuhörenden auf gefühlvolle Art daran teilhaben. Mit seiner Band (Marc Gerber (Gitarre), Steve Grant (Schlagzeug), André Schornoz (Bass) und Niklaus Vogel (Geige)) mischt er Musikstile, die eigentlich als unmischbar gelten. Lausen feiert mit ihm sein 40-jähriges Bühnenjubiläum.
Donnerstag, 25. Feb. 2027 Gemeindesaal
Benedikt Meyer (Basel) bringt in seinem historischen Kabarett «Plusquamperfekt» zum Vorschein, wie Schmetterlinge die Welt veränderten, wie das Bundeshaus zu einer Hausnummer kam und wer in der Steinzeit die Höhle aufgeräumt hat.
Donnerstag, 08. April 2027 Gemeindesaal
Wilderbluescht (Johanna Schaub, Christoph Blum, Zentralschweiz) präsentieren «einen schrägen Heimatabend». Jodel, Tracht und Tanz mal ganz anders. Die Trachten werden zu sonderbaren Fabelwesen, der Tanz fällt aus dem Takt und der Jodel nimmt unerschrockene Umwege. Gut, gibt’s noch die Tombola!
GEPLANT
So, 04.10.2026 Sunntigsfahrt
4101
06.02.2027 – 26.02.2027 Winterzauber Lappland & Nordkap
A–Z
37
Bauleitung aus einer Hand
Ausstellungen in der Schweiz
augusta-raurica.ch Komm vorbei!
RÖMER WEEKENDS Oktober 2026 3. 4.
10. 11.
17. 18.
GEMACHT
METZGETE vom Erlebnisreisen
20