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20260924_WOZ_LAANZ

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«Offizielles Amtliches Publikationsorgan» Outlets l Murgentha

mit Stadtausgabe Aarau Tel. 062 737 90 00 · 117. Jahrgang · GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG · 1909–2026 · landanzeiger.ch · Nr. 39 · Donnerstag, 24. September 2026

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Wald und Jagd aus der Nähe erlebt

METZGER TOPF

BILD: ZVG ww P

Am Samstag fand in Bottenwil der diesjährige Waldumgang statt. Der Forstbetrieb Uerkental, der die Wälder von Bottenwil und Uerkheim sowie den Staatswald in der Region Zofingen bewirtschaftet, informierte beim rund zweistündigen Rundgang über Waldbau, Dauerwald und sein Dienstleistungsangebot. Für einen weiteren Schwerpunkt

sorgte die Jagdgesellschaft Hubertus Zofingen. Ihre Mitglieder gaben Einblick in die Aufgaben von Jägerinnen und Jägern und vermittelten Wissenswertes rund um die Jagd. Nach dem informativen Rundgang liessen die Teilnehmenden den Nachmittag beim Waldhaus Eichiger Stock bei Wurst und Brot in geselliger Runde ausklingen. RAN

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LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Region

Kölliken Feuerwehren entleeren das Schwimmbad

Safenwil

Zwei Millionen Liter für die durstige Wässermatte

Billigmode bringt Altkleidersammlung in Bedrängnis

So hat Kölliken sein Schwimmbad noch nie entleert: Vier Feuerwehren pumpten am Montagabend rund zwei Millionen Liter aus dem Becken. Statt in der Kanalisation landete das chlorfreie Wasser über unzählige Schläuche auf der angrenzenden Wässermatte. Und der ungewöhnliche Einsatz hielt noch eine Überraschung bereit. Montagabend, kurz vor 18 Uhr in der Badi Kölliken. Wo im Sommer die Badegäste ihre Runden drehen, stehen jetzt Pumpen. Feuerwehrleute verbinden Kupplungen und rollen unzählige Meter Schläuche aus. Diese führen vom grossen Schwimmbecken hinaus auf die angrenzende Wässermatte. Im Einsatz stehen die Feuerwehren Kölliken, Safenwil und Uerkental sowie jene des Kernkraftwerks Gösgen. Ihr Auftrag: einen Grossteil der rund 2,1 Millionen Liter Wasser aus dem Becken pumpen und der Natur zurückgeben. Organisiert haben die ungewöhnliche Aktion Bademeister Pascal Henchoz und Brunnenmeister Andy Häfeli gemeinsam mit den Feuerwehren. Voraussetzung ist chlorfreies Wasser. «Wir schalten die Desinfektion ab, und das Chlor baut sich innerhalb kurzer Zeit von selbst ab. Sobald keine Chemie mehr im Wasser ist, können wir es der Natur zurückgeben», sagt Henchoz.

Die Trockenheit brachte die Idee Das Betonbecken in Kölliken wird jeden Winter geleert. Bisher floss das Wasser über mehrere Tage dosiert in die Kanalisation. Nach dem trockenen Sommer 2026 wollte man es diesmal sinnvoller nutzen. «Die Idee entstand zusammen mit den Landwirten, die schon den ganzen Sommer hindurch nach Wasser gesucht haben», sagt Häfeli. Bereits während der Badesaison sei Wasser aus dem Kinderbecken an die Landwirtschaft abgegeben worden. Ganz neu ist die Idee nicht. Schon Häfelis Vater, langjähriger Bademeister in Kölliken, nutzte chlorfreies Badewasser für Rasenflächen und Bäume. «Eine solche Trockenperiode habe ich selbst noch nie erlebt», sagt Häfeli. So sei die Idee entstanden, das Wasser auf die Wässermatte statt in die Kläranlage zu leiten.

Die Container füllen sich, doch mit den gesammelten Kleidern lässt sich immer weniger anfangen. Billigware von Anbietern wie Temu und Shein verschärft die Krise der Textilsammler. Nun soll eine Recycling-Abgabe das Schweizer Sammelsystem stabilisieren – und auch ausländische Onlinehändler zur Kasse bitten.

Wässermatte: Köllikens Brunnenmeister Andy Häfeli zeigt, wohin das chlorfreie Wasser der Badi geleitet wird. BILDER: RAPHAEL NADLER

Materialwart Stefan Abt von der Feuerwehr des Kernkraftwerks Gösgen bespricht mit Köllikens Badmeister Pascal Henchoz den Ablauf des Abpumpens.

Abgabe soll Recycling finanzieren

Vier regionale Feuerwehren brachten ihre Wasserpumpen, um das chlorfreie Wasser der Kölliker Badi auf die Wässermatte zu pumpen.

Seltener Test für die Pumpen Für die Feuerwehren ist die Aktion zugleich eine aussergewöhnliche Übung. «Eine Kellerauspumpung kennt jeder – aber zwei Millionen Liter aus einem Schwimmbecken abzupumpen, hat eine ganz andere Dimension», sagt Henchoz. Die Feuerwehren hätten sofort zugesagt, sagt Häfeli. «Sie können etwas Gutes tun und gleichzeitig Langzeittests mit ihren Pumpen durchführen.» Während der Wasserspiegel im Becken sinkt, ergiesst sich das Wasser auf die Wässermatte und versickert im ausgetrockneten Boden.

Schafft es das Wasser bis ins Grundwasser? Gespannt verfolgt Walter Wyler, Präsident des Grundwasserverbands Suhrental, den Versuch. «Etwas Sinnvolle-

res kann man mit diesem Wasser kaum machen», sagt er. Ob die Aktion später im Grundwasser messbar sein wird, ist allerdings offen. In Staffelbach würden über eine Wässermatte rund 6000 Kubikmeter pro Tag versickert. Dagegen seien die rund 2000 Kubikmeter aus der Kölliker Badi «nur ein kleiner Tropfen». Hinzu kommt der trockene Boden. Die wasserführende Schicht in Kölliken liegt laut Wyler rund 15 Meter tief. «Ich bin gespannt, wie viel davon überhaupt dort unten ankommt.» Falls sich ein Effekt zeigt, dürfte dieser laut Häfeli frühestens nach zehn bis vierzehn Tagen messbar sein.

Eine Aktion mit unerwartetem Fund Rund drei Viertel des Beckeninhalts

Die Pumpe der Feuerwehr des Kernkraftwerks Gösgen war die grösste und pumpte 10’000 Liter pro Minute ab.

pumpen die Feuerwehren auf die Wässermatte. 60 bis 70 Kubikmeter bleiben zunächst zurück, um Leitungen und Pumpenschacht der Badeanlage zu spülen. Das restliche Wasser wird anschliessend dosiert über die Kanalisation abgeleitet. Für Häfeli hat die Premiere Potenzial: «Wir erachten das als eine gute Aktion und können uns vorstellen, dass wir das künftig regelmässig machen.» Der Einsatz hatte schliesslich noch einen ganz anderen positiven Nebeneffekt: Beim Verlegen der Schläuche auf der Wässermatte stiessen Feuerwehrleute auf mehrere gestohlene Fahrräder. Diese waren offenbar bereits für den Abtransport bereitgelegt worden. Die Feuerwehr übergab die Velos noch am selben Abend der Polizei. RAN

Gränichen

Rund 5000 Besucher am Liebegger Tag Der Liebegger Tag lockte am Sonntag rund 5000 Besucherinnen und Besucher nach Gränichen. Der beliebte Anlass mit Volksfestcharakter bot vielfältige Einblicke in die Land- und Ernährungswirtschaft. Bei schönstem Herbstwetter genossen Gross und Klein ein abwechslungsreiches Programm mit Rüebligraben, Ponyreiten, Säulirennen, Tierausstellung, Traktoren sowie Rundgängen im Garten und in der Obstanlage. Die Ausstellung «Aus Liebe zum Essen» vermittelte zudem praktische Tipps gegen Food Waste im Alltag. Verschiedene Beizli, regionale Spezialitäten und musikalische Unterhaltung rundeten den Anlass ab. Regierungsrat und Landwirtschaftsdirektor Markus Dieth half am Grillstand tatkräftig mit. Er freute sich, dass trotz vieler anderer Veranstaltungen in der Region so viele Menschen den Weg hierhin gefunden hätten und hielt fest: «Der Liebegger Tag ist ein Volksfest, das viele Aargauerinnen und Aargauer zusammenbringt und zeigt, wie vielfältig und wichtig unsere Land- und Ernährungswirtschaft ist: Landwirtschaft zum Erleben.» Die grosse Resonanz zeigt auch die Bedeutung der Liebegg über den

Die Berge gesammelter Kleider wachsen, doch für Textilsammler werden sie zunehmend zum Problem. Viele Stücke sind von so geringer Qualität, dass sie sich weder als Secondhandware verkaufen noch sinnvoll wiederverwerten lassen. Besonders Billigmode aus Polyester und anderen Materialien landet deshalb teilweise in der Verbrennung. Sascha Sardella, Betriebsleiter des schweizweit tätigen Sammelunternehmens Tell-Tex aus Safenwil, warnt vor den Folgen. Während die Sammelmengen steigen, sinke die Qualität. Gleichzeitig bezahlten europäische Sortierund Verwertungsbetriebe immer weniger für die gesammelten Textilien. Allein im vergangenen Jahr seien die Preise um 40 Prozent eingebrochen.

Das Säulirennen war eines der Highlights am Liebegger Tag. BILDER: SARAH MOLL

Eine mögliche Lösung sieht die Branche in einer vorgezogenen RecyclingAbgabe auf Textilien. Die Organisation Fabric Loop will damit künftig Sammlung, Sortierung, Recycling, Reparaturen und Konsumenteninformation finanzieren. Schweizer Detailhändler und Marken wie Migros und Coop unterstützen die Initiative. Als Vorbild dient unter anderem Frankreich. Dort beträgt die Abgabe laut Fabric Loop zwischen 20 und 70 Rappen pro Kilogramm Textilien. Auf ein einzelnes T-Shirt umgerechnet wären dies ungefähr 4 bis 15 Rappen.

Temu und Shein sollen mitbezahlen Entscheidend ist für die Branche, dass die Regelung auch für ausländische Onlineanbieter gilt. Mehr als 90 Prozent der Textilien auf dem Schweizer Markt stammen laut Fabric Loop von ausländischen Unternehmen. Allein Temu und Shein erzielen in der Schweiz nach Schätzungen des Beratungsunternehmens Carpathia zusammen einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Franken. Die Zürcher FDP-Nationalrätin Regine Sauter fordert deshalb eine gesetzliche Grundlage für eine Branchenlösung. Der Bundesrat unterstützt den Vorstoss, über den der Nationalrat beraten soll. Widerstand gibt es unter anderem von SVP-Nationalrat Erich Hess, der eine staatliche Einmischung ablehnt und die Branche selbst in der Verantwortung sieht.

Sammelsystem unter Druck Mit den zusätzlichen Mitteln könnten auch neue Verfahren wie das Faser-zuFaser-Recycling gefördert werden. Dabei werden alte Textilien zu Rohstoffen für neue Stoffe verarbeitet. Für Tell-Tex ist eine Lösung dringend. Sardella warnt, dass die heutige Form der Altkleidersammlung ohne Veränderungen möglicherweise nur noch wenige Jahre wirtschaftlich betrieben werden könne. Denn ausgerechnet die gut erhaltenen Kleidungsstücke, von deren Weiterverkauf das System bislang lebt, werden im wachsenden Berg minderwertiger Textilien seltener.

Die Kleinen hatten auch beim Rüebligraben ihren Spass.

CÉLINE ZAHNO/LA

Regierungsrat Markus Dieth hilft beim Grillstand aus.

Anlass hinaus. Das Landwirtschaftliche Zentrum ist seit Jahrzehnten Ausbildungsort, Beratungsstelle und Treffpunkt für die Aargauer Land- und

Schafe zum Anfassen und Erleben.

Ernährungswirtschaft. Markus Dieth: «Es ist heute weit mehr als eine Berufsfachschule: Die Liebegg ist ein Kompetenzzentrum für Landwirtschaft,

Hauswirtschaft und Ernährung. Hier kommen Grundbildung, Weiterbildung, Beratung und Wissenstransfer zusammen.» AG / SAH

Worte können nicht beschreiben, wie schön du bist. Zahlen schon: 3 von 10!


LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Region

Kölliken

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Gedanken

Mini-Jeeps im Wald: Führt eine Spur ins Engadin? Seit Februar stehen zwei beschlagnahmte Mini-Jeeps bei der Regionalpolizei Zofingen. Jugendliche hatten die Fahrzeuge nach einer Spritztour im Kölliker Wald zurückgelassen und waren vor der Polizei geflüchtet. Nun läuft den Besitzern die Zeit davon. Interessant sind Aufkleber auf einem der Fahrzeuge.

Im Februar wurden diese zwei MiniJeeps im Kölliker Wald zurückgelassen, als die Polizei die beiden Fahrer stoppen wollte. Auffällig sind an einem der Fahrzeuge die Aufkleber mit dem Wappen von Silvaplana.

Die Geschichte begann am 8. Februar beim oberen Wolfgrubenweg in Kölliken. Jugendliche waren dort mit zwei HILLBILL Offroad Mini Willys Jeeps im Wald unterwegs. Nachdem die Polizei alarmiert worden war, flüchteten sie zu Fuss und liessen die Fahrzeuge zurück. Die Regionalpolizei Zofingen stellte die beiden Mini-Jeeps sicher. Seither hat offenbar niemand Besitzansprüche geltend gemacht. Deshalb folgte nun eine Bekanntmachung im Amtsblatt des Kantons Aargau: Melden sich die Besitzer nicht innerhalb von 30 Tagen seit der Publikation vom 10. September bei der Regionalpolizei Zofingen, werden die Fahrzeuge eingezogen und vernichtet.

BILD: REPOL ZOFINGEN

Aufkleber als Spur ins Engadin? Ein Detail könnte Hinweise auf die Herkunft eines der Fahrzeuge liefern. Auf einem der beiden Fahrzeuge klebt auf beiden Seiten das Ortswappen von Sil-

vaplana. Sowie ein Aufkleber der Marke Dakine. Das Unternehmen ist vor allem im Action-Sport-Bereich bekannt und bietet Ausrüstung und Bekleidung unter anderem fürs Snowboarden, Skifahren, Mountainbiken und Surfen an. Ob tatsächlich eine Verbindung ins Engadin besteht, ist allerdings nicht amtlich bestätigt. Laut Kantonspolizei Graubünden gibt es bis heute jedenfalls keine Anzeige wegen Diebstahl oder Abhandenkommen der Fahrzeuge.

Bis zu 65 km/h schnell Die beiden Mini-Jeeps kosten rund

Ich rauche nicht, trinke kaum Alkohol, sitze selten vor dem Fernseher und noch viel seltener stundenlang am Stammtisch.

Raphael Nadler, Chefredaktor

4000 Franken und verfügen über einen 150-Kubikzentimeter-Benzinmotor mit 10 PS. Sie erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 65 km/h. Im öffentlichen Raum dürfen die Fahrzeuge in der Schweiz nicht gefahren werden. Zugelassen sind sie lediglich für den Einsatz auf Privatgelände – der Ausflug durch den Kölliker Wald war somit nicht erlaubt. Sollten sich die Besitzer nicht rechtzeitig melden, droht den beiden MiniJeeps die Verschrottung. Eine Versteigerung wurde laut Staatsanwaltschaft geprüft, wegen der eingeschränkten

Nutzungsmöglichkeiten aber verworfen. Zudem sei bis jetzt nicht klar, ob die amerikanischen Fahrzeuge legal in den EU-Raum eingeführt worden seien, sagt Adrian Schuler, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Aargau, gegenüber dem Regionalsender Tele M1. «Da muss man auch Verantwortung übernehmen als Strafverfolgungsbehörde und sagen, es ist wahrscheinlich besser, wenn wir das Ganze vernichten, weil wir die Herkunft nicht genau eruieren können», sagt Schuler. Die Entsorgung soll fach- und umweltgerecht erfolgen. JÖK/RAN

Hirschthal Wiederaufbau des Hochstudhauses

Jetzt zählt jeder trockene Tag Der Wiederaufbau des Hirschthaler Hochstudhauses macht sichtbare Fortschritte. Bis Anfang November soll das historische Gebäude eingedeckt sein – ein entscheidender Meilenstein für das Projekt am Talhof. Auf der Baustelle am Talhof wächst das Hochstudhaus von Woche zu Woche. Die beiden Geschosse stehen bereits, als Nächstes soll der Dachstuhl aufgerichtet werden. Bis Mitte Oktober soll er fertig sein, Anfang November das Dach gedeckt. «Nach diesem Sommer muss man wettermässig auf alles gefasst sein», sagt Vereinspräsident Markus Goldenberger. Entsprechend gross ist die Hoffnung auf möglichst viele trockene Herbsttage. Seit Juni wird das 1803 erbaute Gebäude an seinem neuen Standort wieder aufgebaut. Rund drei Viertel der alten Balken und Holzriemen können wiederverwendet werden. Das zusätzlich benötigte Holz stammt grösstenteils aus den Wäldern der Familie Schüttel. «Es schien uns passend, dass wir für dieses Haus unser eigenes, hiesiges Holz beisteuern», sagt Christian Schüttel. Im fertigen Hochstudhaus sollen eine Besenbeiz, ein Hofladen, drei Bed-andBreakfast-Zimmer im Stil von 1803 sowie Übernachtungen im Stroh Platz finden. Auch Schulklassen sollen dort

Noch fehlt das charakteristische Dach des sich im Wiederaufbau befindenden Hirschthaler Hochstudhauses beim Talhof. BILDER: LAURA KOLLER

Landwirtschaft und den Alltag auf einem Bauernhof erleben können.

Tradition bewahren, Zukunft ermöglichen Obwohl möglichst viel historische Bausubstanz erhalten bleibt – etwa die alten Fenster oder der grüne Kachelofen –, sind einzelne Anpassungen nötig. Der Bereich der künftigen Besenbeiz wurde leicht angehoben, damit genügend Raumhöhe entsteht. Eine Bodenheizung und moderne Brandschutzmassnahmen sorgen dafür, dass das Gebäude künftig ganzjährig und

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Klaras Haushalts-Tipp Auslaufen verhindern: Gesprungene Eier laufen beim Kochen nicht aus, wenn man einen gehäuften Teelöffel Salz ins Wasser gibt. Damit Brot lange frisch bleibt, legen Sie eine rohe, geschälte Kartoffel in den Brotbehälter. Milchreis schmeckt besser, wenn Sie einen Teelöffel Vanillepuddingpulver mit unter die Milch ziehen.

Voller Zweifel

für grössere Besuchergruppen genutzt werden kann. Auch Hans und Christian Schüttel packen beim Wiederaufbau mit an. Weil der trockene Sommer die Arbeiten auf dem Hof zeitweise einschränkte, blieb mehr Zeit für die Baustelle. «Wir haben das Wetterglück schon stark beansprucht», sagt Hans Schüttel.

Noch Unterstützung gesucht Ende November ist das Aufrichtefest geplant. Bis im Frühling 2027 sollen Besenbeiz und Hofladen eröffnet werden. Für den Innenausbau sucht der Verein Hoch-

Markus Goldenberger, Christian und Hans Schüttel (von links) berichten über den aktuellen Stand der Arbeiten.

studhaus Talhof Hirschthal weiterhin Gönner und Sponsoren. Rund 400’000 Franken werden dafür benötigt. Das Projekt stösst bereits heute auf grosses Interesse. Immer wieder bleiben Spaziergängerinnen und Spaziergänger vor der Baustelle stehen und erkundigen sich nach dem Fortschritt. Direkt neben dem Hochstudhaus entsteht deshalb eine interaktive Infostelle, welche die Geschichte des Gebäudes und seinen Wiederaufbau dokumentiert. So erhält das über 220-jährige Haus nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch eine lebendige Zukunft. LAK

Eigentlich müsste ich also ein Paradebeispiel für einen gesunden Lebensstil sein. Bin ich aber nicht. Denn jeder Mensch hat seine Schwäche. Meine trägt einen gelben Schriftzug auf rotem Grund und raschelt verdächtig laut, sobald man die Packung öffnet. Ja, ich gestehe: Ich bin Zweifel-Chips-Fan. Es gibt kaum eine Sorte, die ich noch nicht probiert hätte. Selbst jene Geschmacksrichtungen, bei denen man sich fragt, ob der Produktentwickler am Feierabend eine Wette verloren hat. Natürlich immer mit der Hoffnung, dass sie vielleicht doch überraschend gut schmecken. Meistens tun sie das leider auch. Der Einkauf im Supermarkt beginnt jeweils ganz vernünftig. Brot, Milch, Gemüse, Früchte. Alles Dinge, auf die Ernährungsberater stolz wären. Doch dann passiert es. Mein Einkaufswagen entwickelt plötzlich eine unerwartete Eigendynamik. Ohne mein Zutun biegt er zielsicher in Richtung Chips-Regal ab. Ich könnte schwören, dass dort irgendwo ein Magnet eingebaut ist. Dort stehen sie dann. Fein säuberlich aufgereiht. Eine verlockender als die andere. Und als wäre das Schicksal gegen mich verschworen, prangt ausgerechnet auf meiner Lieblingssorte ein grosses rotes Schild: «Aktion». Das ist ungefähr so, als würde man einem Schokoladenliebhaber einen Gratisbesuch in einer Confiserie schenken und erwarten, dass er nur schaut und nicht probiert. Zu Hause beginnt dann das eigentliche Ritual. «Nur eine kleine Schüssel», nehme ich mir jeweils vor. Ein Vorsatz, der ungefähr so lange hält, bis die Schüssel leer ist. Dann muss ich sie selbstverständlich nachfüllen. Schliesslich kann man eine angebrochene Packung ja nicht einfach herumliegen lassen. Das wäre Verschwendung. Vor kurzem hatte ich allerdings eine geniale Idee. Wenn ich den Versuchungen schon nicht widerstehen kann, muss ich sie eben unattraktiv machen. Also kaufte ich eine Billig-Chipsmarke, die ich zwar schon gesehen, aber zu der mich mein Einkaufswagen zuvor noch nie gelotst hat. Zu Hause öffnete ich mit grosser Freude die Packung. Nach dem ersten Bissen wusste ich: Der Plan funktioniert. Die Chips schmeckten ungefähr so, wie ich mir gepressten Karton mit einem Hauch Salz vorstelle. Die angefangene Packung steht seither im Küchenschrank. Immer wenn mich der Heisshunger auf Chips packt, öffne ich die Türe, sehe sie und schliesse sie wieder. Das ist vermutlich die günstigste ChipsDiät der Welt. Ich bin gespannt, wie lange ich es aushalte. Eine, zwei oder gar mehr Wochen? Ich hab da so meine Zweifel.


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LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Region

Rothrist Generalversammlung des Vereins Wald Aarau-Kulm-Zofingen Hirschthal Open House bei A. Meier Gartenbau AG

Exkursion ins vernässte Feuchtgebiet Langholz

Ein Firmengelände, das viele Besucher anzieht

Auch dem Biber gefällts im Langholz.

Präsidentin Carmen Suter-Frey

Unter der kundigen Leitung von Kreisförster Erwin Städler erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Exkursion spannende Einblicke in das wiedervernässte Waldgebiet Langholz in Rothrist.

rekt vor Ort über die Entwicklung des Gebietes zu informieren. Die Exkursion bot damit nicht nur interessante Einblicke in die forstliche Arbeit, sondern machte auch die Bedeutung naturnaher Lebensräume für die Zukunft deutlich. Die Präsidentin Carmen Suter-Frey, Gemeindepräsidentin von Suhr führte speditiv und souverän durch die Traktanden. Dabei zeigte sich, dass der Verein mit seinen finanziellen Mitteln haushälterisch umgeht. Die Grüsse der Gemeinde Rothrist überbrachte Grossrat Martin Bossert. Im Mittelpunkt des Forstbetriebs steht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nutzung und Erhalt des Waldes nach dem Grundsatz «bebauen und bewahren».

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Erwin Städler führte die Gruppe durch das Feuchtgebiet und erläuterte die Bedeutung der Wiedervernässung für den Wald und die Natur. Durch gezielte Massnahmen soll das Wasser länger im Gebiet gehalten und der natürliche Wasserhaushalt verbessert werden. Während des Rundgangs zeigte der Kreisförster auf, wie sich die veränderten Boden- und Wasserverhältnisse auf die Vegetation und den Lebensraum verschiedener Tier- und Pflanzenarten auswirken. Dabei wurde deutlich, dass wiedervernässte Waldflächen einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Biodiversität leisten. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich di-

Möbel-PfisterStipendien-Fonds

Unterstützung für Studierende aus der Region

BILDER: ZVG

Beim abschliessenden Apéro bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. VWAKZ

Geschäftsführer und Inhaber Adi Meier erklärt den Gästen beim Rundgang die Besonderheiten des neuen Firmenareals. BILD: AWE

Rund 50 Gewerbetreibende aus der Region nutzten den OpenHouse-Event des Handwerkerund Gewerbevereins Schöftland und Umgebung für einen Blick hinter die Kulissen der A. Meier Gartenbau AG in Hirschthal. Geschäftsführer Adi Meier führte die Gäste durch den neuen Gebäudekomplex. Arbeitsplätze, Lagerräume, Büros, Tiefgaragenplätze und ein Streusalzsilo: Auf dem neuen Firmengelände der A. Meier Gartenbau AG gab es für die Mitglieder des Handwerker- und Gewerbevereins Schöftland und Umgebung (HGVS) einiges zu entdecken. Rund 50 «Gwärbler» folgten der Einladung nach Hirschthal. Geschäftsführer und Inhaber Adi Mei-

er führte die Gäste während rund einer Stunde durch den Gebäudekomplex. Der Elementbau fällt unter anderem durch seine Holzfassade auf. Bei der Planung sei zudem darauf geachtet worden, Reserven für die weitere Entwicklung zu schaffen, erklärte Meier. Einen Teil der Flächen hat das Familienunternehmen an verschiedene Mieter vergeben. Dass das neue Areal auf Interesse stösst, zeigt die Zahl der bisherigen Besichtigungen: Mehr als 200 Führungen hat Adi Meier nach eigenen Angaben bereits durchgeführt. Nach dem Rundgang trafen sich die Teilnehmenden im Obergeschoss zu Älplermagronen und Apfelmus. HGVSVorstandsmitglied Jan Hunziker bedankte sich bei Adi Meier für die Führung und überreichte ihm zum Abschluss ein Präsent. ALFRED WEIGEL

Seit mehr als sechs Jahrzehnten unterstützt der Möbel-Pfister-StipendienFonds junge Menschen auf ihrem Bildungsweg. Der Fonds richtet Studienbeiträge an Absolventinnen und Absolventen von Hoch-, Mittel- und Fachhochschulen aus, deren Eltern die Kosten für das Studium nicht selbst tragen können oder deren finanzielle Mittel für die Ausbildung nicht ausreichen. Bezugsberechtigt sind Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Bezirk Aarau oder in den Gemeinden Auenstein, Hunzenschwil, Kölliken, Rupperswil oder Teufenthal wohnhaft sind. Gesuche um Unterstützung können an Barbara WassmerOehler, Distelbergstrasse 5, 5000 Aarau, eingereicht werden. Der Fonds leistet so einen wichtigen Beitrag, um jungen Menschen aus der Region den Zugang zu einer höheren Ausbildung zu ermöglichen. PD

Suhr ● Austritt und Eintritte bei der Gemeindeverwaltung In der Abteilung Soziales trat Berufsbeistand Martin Barche am 31. Juli aus. Berufsbeistand Lukas Widmer wiederum tritt per 1. Oktober 2026 ebendort ein. Einen Eintritt gibt es auch in der Abteilung Finanzen. Sachbearbeiterin Azra Kadic trat am 17. August eine neu geschaffene Stelle an. Gemeinderat und Geschäftsleitung danken der austretenden Person für den geleisteten Einsatz und wünschen für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Gleichzeitig heissen sie die neu eintretenden Personen bei der Gemeindeverwaltung herzlich willkommen. GEM/LA

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LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Leserforum

Wetterkapriolen oder Klimaerwärmung? Zum Bericht im «Landanzeiger» vom 17. September über den Waldumgang der Forstverwaltung Suhr-Buchs. Informationen zu aktuellen Waldthemen versprach die Einladung zum diesjährigen Waldumgang. Dass dazu auch die Folgen der Klimaerwärmung für den Wald gehören, war nach dem erlebten Hitzesommer wohl allen klar. Die Warnung vor dem Abbruch von Ästen von Bäumen, die unter der Trockenheit gelitten hatten, stand denn auch am Anfang des Rundganges. Und der zuständige Kreisförster Erwin Städler beschrieb die menschengemachte Klimaerwärmung und ihre Folgen für den Wald denn auch klar und sachlich, zeigte Entwicklungskurven und Diagramme aus der Forschung. Und er liess dabei seine beruflichen und persönlichen Sorgen um diese Entwicklung durchblicken. Wer neben der Info-Tafel selber einen Blick in den Suhretwald warf, konnte die Ausführungen des Fachmannes mit eigenen Augen bestätigen. Der Bericht im «Landanzeiger» vom 17. Sept. verschweigt diese Zusammenhänge: Die Begriffe Klima und Klimaerwärmung werden im ganzen Bericht vermieden, nur vom Wetter ist verharmlosend die Rede. Und daran kann man ja bekanntlich nichts ändern, nur darüber lachen soll man mit einem Muotathaler Wetterschmöcker. Man könnte da befreiter mitlachen, wenn sichtbar wird, wie die beiden Ortsbürgergemeinden von Suhr und Buchs als Waldbesitzer einen aktiven Beitrag zur Begrenzung der Klimaerwärmung leisten. Die Förderung des Bauens mit Holz mit Information und Beratung und die Unterstützung von entsprechenden Projekten wäre ein konkreter Ansatzpunkt. Leider haben sich die beiden Ortsbürgergemeinden bis jetzt nicht gerade durch Dynamik und zukunftsgerichtete Ideen ausgezeichnet. Gehören sie immer noch zu den Verharmlosern? Eine klare Sicht auf die aktuelle Klimaerwärmung und deren Folgen für den Wald könnte das ändern. HEINER KILCHSPERGER, SUHR

Region Wynental

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Gränichen

«Schürmatt» baut sechs neue Häuser in Zetzwil und Gontenschwil

So soll die Zukunft der Stiftung Schürmatt aussehen: Die Visualisierungen zeigen die geplanten Ersatzneubauten in Zetzwil (links) sowie das neue Ensemble mit Wohn-, Arbeits- und Gastronomiegebäude in Gontenschwil (rechts). VISUALISIERUNGEN: ZVG

Die Stiftung Schürmatt plant umfangreiche Bauvorhaben: In Zetzwil sollen drei alte Gebäude weichen, in Gontenschwil entstehen drei Neubauten für Wohnen, Arbeiten und Gastronomie. Das Siegerprojekt «Frederick» soll bis 2031 umgesetzt werden. Am Hauptstandort in Zetzwil sollen drei aus den 1960er-Jahren stammende Häuser durch zeitgemässe Bauten ersetzt werden. Die Grundrisse des ehemaligen Kinderheims seien für die heutigen Anforderungen zu klein und erschwerten einen wirtschaftlichen Betrieb, begründet die Stiftung das Vorhaben. Mit den drei Ersatzneubauten im Quartier Wiesenblick in Zetzwil und den drei Neubauten im Gontenschwiler Quartier Dorfblick will die Stiftung den künftigen Bedarf an Arbeits-, Wohnund Therapieplätzen decken. Eine Erweiterung des Angebots ist nicht vorgesehen. Die Planung orientiert sich an den Vorgaben des Kantons Aargau und an der UNO-Behindertenrechtskonvention. Die Inbetriebnahme ist für 2031 geplant.

Pavillonartige Holzbauten in Zetzwil In Zetzwil sollen sich die drei neuen Gebäude in die bestehende Anlage einfügen. Die maximal zweigeschossigen Holzbauten werden hangparallel und versetzt angeordnet. Dadurch entstehen unterschiedliche Aussenräume und direkte Verbindungen zur bestehenden Parkanlage. Die Wohnbereiche befinden sich jeweils in zwei Seitenbauten. Ein Mittelbau mit Gemeinschaftsräumen verbindet die beiden Flügel. Die Holzbauten sind hell, mit grosszügigen gedeckten Aussenbereichen und einem starken Bezug zur umgebenden Grünanlage.

Gontenschwil erhält neuen Dorfplatz Anders präsentiert sich das Konzept in Gontenschwil. Dort entstehen ein Wohnhaus, ein Arbeitshaus sowie ein Gastronomiegebäude. Die drei Bauten sollen sich hinsichtlich Grösse und Höhe in die bestehende Dorfstruktur einfügen. Zum Dorf hin ist ein Platz vorgesehen, der über die Gastronomie auch eine Verbindung zwischen der Schürmatt und dem öffentlichen Leben schaffen soll. Auf der Rückseite verbindet ein

geschützter Wohnhof die drei Gebäude. Die Cafeteria wird bewusst zum Dorf hin ausgerichtet, während die privaten Wohnbereiche vor direkten Einblicken geschützt bleiben.

35 Bewerbungen, 12 Projekte Dem Entscheid ging ein umfangreiches Auswahlverfahren voraus. Für den anonymen Projektwettbewerb gingen 35 Bewerbungen ein. Zwölf Teams, darunter zwei Nachwuchsteams, wurden schliesslich zur Teilnahme ausgewählt. Das Siegerprojekt überzeugte die Jury insbesondere durch seine Einbettung in die bestehenden Strukturen. Für Gontenschwil hebt das Preisgericht das Zusammenspiel zwischen dem öffentlichen Dorfplatz und dem geschützten Wohnhof sowie die klare Gliederung von Wohnen, Arbeiten und Gastronomie hervor. Mit dem Projekt «Frederick» will die Stiftung damit nicht einfach alte Gebäude ersetzen. Die neuen Häuser sollen zeitgemässe Bedingungen für Wohnen, Arbeiten und Therapie schaffen und sich gleichzeitig möglichst selbstverständlich in Zetzwil und Gontenschwil einfügen. PD/LA

Schlossrued Landfrauenreise

Wynental

Ein abwechslungsreicher Ausflug

Tigersharks feiern ersten Sieg nach Aufstieg

● Steuerfuss soll ab 2027 erhöht werden Die Einwohnergemeinde Gränichen muss sich auf eine Erhöhung des Steuerfusses einstellen. Nach dem negativen Rechnungsergebnis 2025 und dem erneut negativen Ausblick für 2026 haben sich Gemeinderat und Geschäftsleitung zusammen mit der Finanzkommission intensiv mit der finanziellen Lage der Gemeinde auseinandergesetzt. Um die finanzielle Handlungsfähigkeit langfristig sicherzustellen, reichen Sparmassnahmen nach Einschätzung der Verantwortlichen nicht aus. Deshalb soll ab 2027 auch der Steuerfuss angepasst werden. Auf dieses Vorgehen haben sich Gemeinderat und Finanzkommission an einer gemeinsamen Sitzung verständigt. Wie hoch die Steuererhöhung ausfallen soll, ist noch offen. Den definitiven Entscheid fällt der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 28. September. Dann wird auch das Budget 2027 zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. GEM

Polizeimeldungen ● Erlinsbach (AG): Mehrfamilienhaus nach Brand unbewohnbar Ein Brand hat in der Nacht auf Samstag ein Mehrfamilienhaus an der Kilbigstrasse in Erlinsbach (AG) schwer beschädigt. Das Feuer brach kurz nach 2.30 Uhr auf einem Balkon aus und griff rasch auf das Dach über. Die Feuerwehr brachte den Brand nach gut zwei Stunden unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Das Gebäude ist jedoch derzeit unbewohnbar, der Sachschaden beträgt mehrere Hunderttausend Franken. Die Gemeinde organisierte für die Betroffenen eine Notunterkunft. Die Kantonspolizei Aargau ermittelt zur Brandursache. KAPO

FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG

Das heutige Rezept:

Kokospudding «Manjar Branco» für 8-12 Personen 1

Gugelhopf-Form von 1 l Inhalt Butter für die Form

Zutaten PUDDING 2,5 dl Milch 2 Pack Vanillezucker 600 g gezuckerte Kondensmilch 2,5 dl Vollrahm 6 Eigelbe, verquirlt 5 dl Kokosnussmilch 80 g Maisstärke Zutaten DÖRRPFLAUMENKOMPOTT 150 g Zucker 0,5 dl Wasser 250 g getrocknete Pflaumen, grob gehackt

Zubereitung Der Besuch des Flaschenmuseums bot reichlich Gesprächsstoff.

26 Landfrauen aus Schlossrued machten sich kürzlich auf zu einer abwechslungsreichen und geselligen Reise. Bereits die Carfahrt führte über schöne Landstrassen in Richtung Trubschachen, wo der erste Höhepunkt des Tages wartete: ein Besuch bei Kambly. Nach einem interessanten Einblick und der Möglichkeit, die feinen Spezialitäten zu bestaunen und natürlich auch zu probieren, ging die Fahrt weiter nach Willisau. Dort besuchte man den bekannten «Flaschensepp» und sein aussergewöhnliches Flaschenmuseum. Die beeindruckende Sammlung sorgte für so manches Staunen und bot reichlich Gesprächsstoff. Nach so vielen Eindrücken war es Zeit für eine wohlverdiente Mittagspause. Beim gemeinsamen Mittagessen konnte man

BILD: ZVG

sich stärken und die Geselligkeit geniessen. Am Nachmittag wartete noch ein weiteres besonderes Programm. Zum Dessert ging es in die Stadt Willisau. Anschliessend führte der «Flaschensepp» persönlich durch die Altstadt. Ein besonderes Erlebnis war die Besteigung des Kirchturms, von wo aus die Ausflüglerinnen einen herrlichen Ausblick über Willisau und die Umgebung geniessen konnten. Mit vielen schönen Eindrücken, interessanten Geschichten und natürlich auch dem einen oder anderen feinen Mitbringsel traten die Landfrauen am späteren Nachmittag die Heimreise an. Die Carfahrt zurück nach Schlossrued bot nochmals Gelegenheit, den erlebnisreichen Tag Revue passieren zu lassen und miteinander zu plaudern. ZVG

Verdiente Erfrischung: Die Kulmer Tigersharks feiern in Kaisten ihren deutlichen 11:2-Sieg gegen den UHC Beromünster. BILD: ZVG

Die Kulmer Tigersharks sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die 4.-Liga-Saison gestartet. Nach einem knappen 5:6 gegen Untersiggenthal folgte ein deutlicher 11:2-Erfolg gegen Beromünster. Nach dem Aufstieg in die 4. Liga sind die Kulmer Tigersharks erfolgreich in der neuen Spielklasse angekommen. Zum Auftakt in Kaisten bekundeten die Wynentaler gegen den RHC Untersiggenthal zunächst Mühe. Ein 1:4-Pausenrückstand konnte zwar noch verkürzt werden, am Ende unterlagen die

Kulmer jedoch knapp mit 5:6. Zusätzlich schmerzte der verletzungsbedingte Ausfall von Andrin Döbeli. In der zweiten Partie gegen den UHC Beromünster zeigten die Tigersharks eine deutliche Reaktion. Bereits zur Pause führten sie mit 4:1 und bauten den Vorsprung danach zum klaren 11:2-Sieg aus. Goalgetter Timo Galliker führt bereits wieder die teaminterne Skorerliste an. Am 4. Oktober wartet mit dem Team Aarau das erste Saisonderby – und damit die nächste Bewährungsprobe für die Kulmer Routiniers. ANDREAS BERTSCHI/LA

1. Pudding: Die Hälfte der Milch mit Vanillezucker und den Zutaten bis und mit Kokosnussmilch in einer Pfanne aufkochen, Hitze reduzieren. Maisstärke in der restlichen Milch auflösen, auflösen, in die Pfanne giessen. Unter Rühren köcheln, bis die Flüssigkeit eindickt. 2. Mischung in die vorbereitete Form füllen, auskühlen lassen, zugedeckt ca. 3 Stunden kühl stellen. 3. Kompott: Zucker und Wasser in einer Pfanne erhitzen, bis sich der Zucker auflöst, auflöst, Pflaumen Pflaumen beigeben, aufkochen, Hitze reduzieren, unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eindickt. Auskühlen lassen. 4. Pudding vorsichtig aus der Form lösen, auf eine Platte stürzen, mit Kompott anrichten.

finden Sie auf Weitere Rezepte finden www.volg.ch/rezepte/ Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten, kühl stellen ca. 3 Stunden


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Amtliche Publikationen

LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Reitnau www.reitnau.ch

Beschlüsse Einwohnerrat Gestützt auf § 26 Abs. 2 Gemeindegesetz und § 26 Abs. 1 Gemeindeordnung werden folgende, anlässlich der Sitzung des Einwohnerrates der Stadt Aarau vom 21. September 2026 gefassten Beschlüsse veröffentlicht:

Gestaltungsplan «Am Stadtbach» ohne Änderungen

Öffnungszeiten über die Herbstferien

Der Gemeinderat hat am 21. September 2026 folgenden Beschluss gefasst: Der Gestaltungsplan «Am Stadtbach» wird in Übereinstimmung mit der öffentlichen Auflage beschlossen.

1. Der Urnenabstimmung unterstehender Beschluss (Urnenabstimmung vom 29. November 2026): 1.1. Das Budget 2027 der Einwohnergemeinde Aarau wird mit einem Steuerfuss von 96 % genehmigt.

Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung werden in den Herbstferien vom Montag, 28. September 2026, bis Freitag, 9. Oktober 2026, wie folgt reduziert:

Wer ein schutzwürdiges, eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt bei der Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Beschwerde führen.

Montag bis Freitag, 08.00 – 11.45 Uhr Nachmittag geschlossen

2. Dem fakultativen Referendum unterstehende Beschlüsse (Ablauf der Referendumsfrist am 26. Oktober 2026): 2.1. Der Verpflichtungskredit von 3'330'000 Franken inkl. 8.1 % MwSt. für das Projekt «Sanierung Zivilschutzanlage Rodungsweg 14 in Aarau Rohr» wird gutgeheissen. 2.2. Der Planungskredit für die Variantenstudie Sporthalle Schachen, in der Höhe von 150'000 Franken inkl. 8.1 % MwSt., wird bewilligt. 2.3. Das Reglement über die Angebote der frühen Kindheit (RAfK) wird gutgeheissen.

Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt am Tag nach der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau zu laufen. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 Baugesetz (BauG) sind ebenfalls berechtigt Beschwerde zu führen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendungen zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Entscheid nicht mehr anfechten (§ 4 Abs. 2 BauG).

Das genehmigte Reglement ist unter folgendem Link verfügbar oder kann bei der Stadtkanzlei bestellt werden: https://www.aarau.ch/politik-verwaltung/ politik/einwohnerrat/sitzungen-einwohnerrat-2026.html/2823 Wer gegen einen dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschluss das Referendum ergreifen will, kann bei der Stadtkanzlei unentgeltlich eine Unterschriftenliste beziehen. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste bei der Stadtkanzlei zu hinterlegen. Für den Fristenlauf gilt die Publikation im Amtsblatt vom 25. September 2026.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Die Beschwerdefrist muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist

Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Die Beschlüsse und die einschlägigen Akten können während der Beschwerdefrist auf der Bauverwaltung eingesehen werden.

Suhr, 21. September 2026

1.

Der Stadtrat hat gestützt auf die §§ 9 ff. des Reglements über das Taxiwesen (Taxireglement) vom 25. August 2014 für den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2027 insgesamt 15 Taxi-Betriebsbewilligungen A zum Anbieten von Taxifahrten ab dem Standplatz Bahnhof SBB vergeben. Eine dieser Taxi-Betriebsbewilligungen A wird gemäss § 6 Abs. 1 Taxireglement per 30. September 2026 erlöschen und kann im Anschluss bis Ende 2027 neu vergeben werden.

Oberentfelden

www.biberstein-ag.ch

www.oberentfelden.ch

Ersatzwahl Mitglied der Steuerkommission für den Rest der Amtsperiode 2026/2029; 1. Wahlgang; stille Wahl Nachdem innert der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen für die vorstehend genannte Ersatzwahl eingegangen sind, wurde in Anwendung von § 30a Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) als in stiller Wahl gewählt erklärt:

3. Spezielle Hinweise: a. Im Gesuch ist nachzuweisen, dass und wie Taxidienstleistungen während 24 Stunden angeboten werden können (§§ 11 Abs. 2 lit. b und 12 Taxireglement). Es sind entsprechende Zusammenarbeitsvereinbarungen mit aktuellen Inhaberinnen oder Inhabern von Taxi-Betriebsbewilligungen A einzureichen. b. Im Gesuch sind nähere Angaben zur Gewährleistung eines vorschrifts gemässen und kundenfreundlichen Betriebes zu machen (§ 11 Abs. 2 lit. a Taxireglement). c. Die frei gewordene Taxi-Betriebsbewilligung A wird voraussichtlich an ein TaxiUnternehmen mit aktueller Taxi-Betriebsbewilligung B zugeteilt. Massgebend ist die Reihenfolge der erteilten B-Bewilligungen. Eine Vergabe an Inhaberinnen und Inhaber von aktuellen Taxi-Betriebsbewilligungen A ist aller Voraussicht nach nicht möglich (§ 11 Abs. 2 lit. c Taxireglement).

Gemeinderat Biberstein

5. Die Gesuche um Erteilung der Betriebsbewilligung A sind bis am 26. Oktober 2026 (Poststempel) bei der Stadt Aarau, Abteilung Sicherheit, Sektion Stadtpolizei Verkehr, Bahnhofstrasse 67, 5000 Aarau, einzureichen. Später eingereichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Ergänzende Auskünfte erteilt der Leiter der Sektion Stadtpolizei Verkehr, Thomas Kaspar (T 062 836 06 09, E thomas.kaspar@aarau.ch). Das Taxireglement sowie die Ausführungsbestimmungen dazu finden sich unter SRS 9.6-1 – Reglement über das Taxiwesen – Stadt Aarau – Erlass-Sammlung (tlex.ch) und SRS 9.6-2 – Verordnung zum Taxireglement der Stadt Aarau – Stadt Aarau – Erlass-Sammlung (tlex.ch). Stadtpolizei Aarau

Gemeinderat Suhr

Biberstein

2. 2.1 Wer um eine Taxi-Betriebsbewilligung A ersucht, hat folgende Voraussetzungen zu erfüllen: a. Wohn- oder Geschäftssitz in der Schweiz, b. Handlungsfähigkeit und guter Leumund, c. persönliche und betriebliche Eignung zur Gewährleistung eines einwandfreien Taxidienstes, d. Vorliegen geordneter finanzieller Verhältnisse. 2.2 Dem Gesuch um eine Taxi-Betriebsbewilligung A sind beizulegen: a. aktuelles Handlungsfähigkeitszeugnis, b. aktueller Auszug aus dem Strafregister, c. aktueller Auszug aus dem Betreibungsregister, d. aktueller Auszug aus dem Eidgenössischen Register für Administrativmassnahmen (ADMAS, heute: IVZ-Register), e. Angabe/n zu Fahrzeug/en (Kontrollschilder, Marke, Jahrgang), f. Personalien der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ausländische Staatsangehörige mit Wohnsitz im Ausland haben gleichwertige Dokumente einzureichen. 2.3 Wird die Betriebsbewilligung A von einer juristischen Person beantragt, so müssen die Voraussetzungen auch durch die verantwortliche Geschäftsführerin oder den verantwortlichen Geschäftsführer erfüllt werden.

4. Für die Prüfung der Gesuche um Erteilung einer Betriebsbewilligung A werden die Gebühren gemäss den §§ 26 ff. des Taxireglements erhoben.

Die Gemeindekanzlei

• aufzuzeigen, wie die Rechtsabteilung entscheiden soll, und • darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird.

Mit der Genehmigung des Gestaltungsplans wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 Baugesetz, BauG).

Vergabe einer Taxi-Betriebsbewilligung A der Stadt Aarau

Termine können nach telefonischer Voranmeldung oder via E-Mail für den Nachmittag vereinbart werden. Nutzen Sie für Bestellungen ebenfalls den Onlineschalter oder das Smart Service Portal.

Kuhn Urs, geb. 1959, von Illnau-Effretikon ZH, BVB Es findet somit kein Urnengang statt. Gegen diesen Wahlbeschluss kann gemäss §§ 66 und 68 GPR innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach dieser Veröffentlichung, beim Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, Beschwerde geführt werden.

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern an Strassen Das Zurückschneiden der Bäume und Sträucher entlang der Verkehrsräume stellt insbesondere in der Vegetationsperiode eine Daueraufgabe dar. Bäume, Sträucher und Anpflanzungen, die zu nahe an der Strasse stehen oder in den Strassenraum hineinragen, gefährden die Verkehrsteilnehmenden, aber auch Kinder und Erwachsene, die aus verdeckten Standorten unvermittelt auf die Strasse treten. Aus diesem Grund werden sämtliche Strassenanlieger aufgefordert, ihre Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen periodisch zurückschneiden. Freihaltung Lichtraumprofil

Folgende Vorschriften sind zu beachten:

Unterentfelden www.unterentfelden.ch

Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Unterentfelden ein Gesuch um ordent­ liche Einbürgerung gestellt: – Jovic Miodrag, geb. 1970, Italien, Roggenhausenstrasse 35, 5035 Unter­ entfelden

– Die Pflanzen dürfen die Parzellengrenze nur überragen, wenn die lichte Höhe von 4.50 m über Strassen und von 2.50 m über Gehwegen eingehalten wird. – Bei Einmündungen und engen Kurven muss in einer Höhe zwischen 0.60 m und 3.00 m ein sichtfreier Raum gewährleistet sein. – Strassenlampen, Verkehrssignale, Spiegel, Strassennamenschilder und Hydranten dürfen nicht überwachsen sein. – Damit die Strassenreinigungsarbeiten nicht behindert werden, müssen Randund Wassersteine von überhängenden Sträuchern und Bodendeckern freigehalten werden.

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch ein­ reichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prü­ fen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Eigentümer von sicht- und verkehrsbehindernden Bäumen und Sträuchern für allfällige Schäden haftbar gemacht werden können. Für jeden Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit danken wir bestens.

Gemeinderat Unterentfelden

Planung und Bau Oberentfelden

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Suhr ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: 1. Breschke, Zoé, geb. 2013, weiblich, von Deutschland, wohnhaft in 5034 Suhr, Waldhofweg 2d 2. Schweizer, Sofiya, geb. 2000, weiblich, von Ukraine, wohnhaft in 5034 Suhr, Blumenweg 1 3. Tesfaye, Amico, geb. 1988, männlich, von Eritrea, wohnhaft in 5034 Suhr, Lindenweg 11 4. Imeri, Bekim, geb. 1982, männlich, von Nordmazedonien, wohnhaft in 5034 Suhr, Mühlemattweg 21 Imeri, Redjebije, geb. 1983, weiblich, von Nordmazedonien, wohnhaft in 5034 Suhr, Mühlemattweg 21 Imeri, Devin, geb. 2016, männlich, von Nordmazedonien, wohnhaft in 5034 Suhr, Mühlemattweg 21 Imeri, Mael, geb. 2018, männlich, von Nordmazedonien, wohnhaft in 5034 Suhr, Mühlemattweg 21 5. Ghebreamlak, Tesfay, geb. 1982, männlich, von Eritrea, wohnhaft in 5034 Suhr, Wynemattestrasse 16 Ghebreamlak, Lidya, geb. 2013, weiblich, von Eritrea, wohnhaft in 5034 Suhr, Wynemattestrasse 16 Ghebreamlak, Lulya, geb. 2015, weiblich, von Eritrea, wohnhaft in 5034 Suhr, Wynemattestrasse 16 Ghebreamlak, Luwam, geb. 2020, weiblich, von Eritrea, wohnhaft in 5034 Suhr, Wynemattestrasse 16 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Suhr eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat Suhr

Zivilschutzorganisation aargauSüd Der Kommandant der ZSO aargauSüd, Maj Markus Berger, hat seine Kündigung per Ende Jahr eingereicht. Sein Stellvertreter, Oblt Andreas Frey, führt die ZSO aargauSüd als Kommandant ad interim bis zur Wahl eines neuen Kommandanten. Die Einsatzbereitschaft der ZSO ist sichergestellt. Vorstand ZSO aargauSüd


LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Region Publireportage

Tagesschule drive

Wo Lernen in den Mittelpunkt rückt Die Tagesschule drive in Aarau bietet Kindern und Jugendlichen einen kleinen, ruhigen und persönlichen Schulrahmen. Aktuell sind Plätze in der 7. Klasse sowie in der 4. bis 6. Primarklasse frei. Der Start in die Oberstufe ist ein gros­ ser Schritt. Neue Fächer, steigende An­ forderungen und eine neue Klassenge­ meinschaft können Jugendliche beflü­ geln, aber manchmal auch überfordern. Wenn ein Kind im bisherigen Umfeld nicht mehr gerne zur Schule geht, sich zurückzieht oder sein Potenzial nicht entfalten kann, lohnt sich die Suche nach einer Alternative. Eine solche Möglichkeit bietet die Ta­ gesschule drive in Aarau. Sie ist vor kurzem in ihr 28. Schuljahr gestartet und begleitet Kinder und Jugendliche in einem überschaubaren, familiären Umfeld. Kleine Klassen sorgen dafür, dass jede Schülerin und jeder Schüler individuell wahrgenommen wird. Die Lehrpersonen erkennen rasch, wo Un­ terstützung nötig ist und wo besondere Stärken gefördert werden können.

Individuelle Wege durch die Oberstufe In der Oberstufe unterrichtet die Ta­ gesschule drive auf den Niveaus Se­ kundarschule, Realschule und ange­ passte Anforderungen. Dadurch kön­ nen Jugendliche entsprechend ihrem persönlichen Lernstand gefördert wer­

Die Primarklasse übt das Koordinatenlesen spielerisch mit «Schatzsuche».

den. Leistung bleibt wichtig, sie wird jedoch nicht losgelöst vom einzelnen Menschen betrachtet. Besonders in der 7. Klasse werden ent­ scheidende Grundlagen für die weitere Schulzeit und den späteren Berufsein­ stieg gelegt. Ein Wechsel ist bei freien Plätzen auch während des laufenden Schuljahres möglich. Familien können die Schule zunächst kennenlernen und gemeinsam mit der Schulleitung prü­ fen, ob das drive der passende Ort für ihr Kind ist.

Freie Plätze auch in der Primarstufe Neben der 7. Klasse bietet die Tages­ schule drive aktuell freie Plätze für

BILD: ZVG

Kinder der 4. bis 6. Primarklasse. Auch hier profitieren die Schülerinnen und Schüler von kleinen Klassen, persön­ licher Begleitung und einer ruhigen Lernumgebung. Die Tagesschule drive kennenlernen? Interessierte Eltern und Kinder sind herzlich eingeladen, sich unverbind­ lich zu informieren oder einen Schul­ besuch zu vereinbaren. RETO FISCHER Tagesschule drive Gysulastrasse 21b 5000 Aarau www.tagesschuledrive.ch drive@tagesschuledrive.ch Telefon 062 823 43 36

Küttigen

Als die Ibergs alles hinter sich liessen – und ihre Nachfahrin den Weg zurückfand 1843 wagte die Familie Iberg aus Küttigen den mutigen Schritt in eine ungewisse Zukunft in Amerika. Fast zwei Jahrhunderte später reist eine Nachfahrin aus Illinois ins Aargauer Dorf, um die Heimat ihrer Vorfahren kennen­ zulernen und ein Stück Familien­ geschichte wiederzuentdecken. Es kommt nicht oft vor, dass sich Leute aus Übersee gezielt nach Küttigen be­ geben. Was mögen die Gründe dafür sein? Eine solche Ferienreise hat sich soeben Pamela Denton geleistet, weil ihre Vorfahren 1843 in die USA ausge­ wandert waren. Das waren Samuel und Anna Maria Iberg­Bircher mit ihren sechs Kindern, die aus wirtschaftlicher Not das kleine Juradorf verliessen.

Der weite Weg nach Amerika 1843 emigrierten zwölf weitere Perso­ nen aus Küttigen, übrigens auch 21 aus Rupperswil und 19 aus Erlinsbach, ins­ gesamt 120 aus dem ganzen Kanton Aargau. Und der Zufall wollte es, dass im gleichen Jahr die Familie von Jo­ seph Anton Pfiffner aus dem ebenso ärmlichen Weisstannental unweit von Sargans nach Illinois auswanderte. Sei­ ne Tochter Maria Louisa heiratete spä­ ter Heinrich, den ältesten Sohn von Sa­ muel und Anna Maria Iberg. Vier Gene­

Staffelbach

Schnupperfliegen beim MVSL begeistert Gross und Klein

Beim öffentlichen Schnupperfliegen konnten Interessierte erste Erfahrungen am Steuer eines Modellflugzeugs sammeln. BILD: ZVG

Gemeinsam lernen – in einer ruhigen Atmosphäre Im drive steht das Lernen im Zentrum. Ebenso wichtig ist jedoch die Atmo­ sphäre, in der es stattfindet. Ein res­ pektvoller Umgang, klare Strukturen und ein gutes Miteinander schaffen Si­ cherheit. Denn wer sich wohl und an­ genommen fühlt, kann sich besser konzentrieren, Neues wagen und wie­ der Vertrauen in die eigenen Fähigkei­ ten gewinnen. Die überschaubare Schule erleichtert die Orientierung. Kinder und Jugendli­ che erhalten Raum, ohne in der Menge unterzugehen. Konflikte werden zeit­ nah angesprochen, die Gemeinschaft wird gepflegt und die Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

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13 angemeldete Teilnehmer von 12 bis über 70 Jahren, zahlreiche Zuschauer und jede Menge Flugspass: Beim öffentlichen Schnupperfliegen des Modellflug­ vereins Staffelbach (MVSL) konnten Interessierte erste Erfahrungen am Steuer eines Modellflugzeugs sammeln. Bereits zu Beginn des Anlasses herrsch­ te reger Betrieb auf dem Modellflug­ platz. Insgesamt 13 Personen hatten sich für das Schnupperfliegen angemeldet. Dazu kamen ungefähr ebenso viele spontane Zuschauer, die sich das Ge­ schehen nicht entgehen lassen wollten. Für die Flugschüler standen sechs Elektromodelle bereit. Unter fachkun­ diger Anleitung der erfahrenen Piloten konnten die Teilnehmer erste Flugver­ suche am Doppelsteuer unternehmen und sich Schritt für Schritt an die Steu­ erung gewöhnen. Geübt wurden unter anderem Kreisflüge und liegende Ach­ ten. Eine besondere Herausforderung war dabei der Wind: Zu Beginn des An­ lasses blies dieser mit rund 15 km/h über den Flugplatz. Doch die neuen Piloten liessen sich da­ von nicht beeindrucken. Gegen Abend flaute der Wind zunehmend ab und gleichzeitig waren deutliche Fort­ schritte bei den Flugschülern zu beob­ achten. Was zu Beginn noch etwas vor­ sichtig und unsicher aussah, wurde im Laufe des Nachmittags immer kontrol­ lierter.

Nur ein Propeller ging in die Brüche Auch wenn bei einem solchen Anlass natürlich immer etwas passieren kann, blieb die Bilanz erfreulich: Kein einzi­ ges Modell ging zu Bruch. Lediglich bei einem Schulungsflugzeug musste der Propeller ersetzt werden. Ursache war

Auf den Spuren ihrer Vorfahren: Wayne und Pamela Denton vor dem historischen Haus der Familien Iberg an der Gänsackerstrasse 27 und Rosenbergstrasse 1 in Küttigen. BILD: KURT GRAF

rationen danach lebt nun also Pamela in Highland Madison County im US Bundesstaat Illinois. Während mehre­ rer Wochen überstanden ihre Vorfah­ ren damals glücklich eine Schiffsreise, die von Basel via Rotterdam nach Le Havre oder London, dann nach New York und den Hudson River hinauf zu den grossen Seen führte.

Zurück zu den Wurzeln In Küttigen wohnten damals mehrere Bauernfamilien Iberg, die im Neben­ job häufig in der Baubranche arbeite­ ten. Andres Iberg erstellte 1788 zum Beispiel als Maurer das Haus, dessen schmale Scheune zwischen den zwei Wohnteilen von beiden Familien

Iberg gemeinsam genutzt wurde. Der Name von Ludwig Iberg «Dekers» be­ zog sich auf Zimmerleute, welche die Hausdächer meistens noch mit Stroh deckten. Andere betätigten sich mit Textilien, so auch der Auswanderer Samuel Iberg als Schneider. Damals stellte Johann Iberg als Posamenter spezielle Zierbänder und Kordeln her, und Heinrich Iberg arbeitete als Fär­ ber. Pamela und Wayne Denton haben nun deren Häuser auf einem Dorfrundgang aufgesucht. Heute wohnen noch immer mehrere Familien Iberg sowohl in Küt­ tigen als auch in Illinois, im aktuellen Sprachgebrauch als Nachkommen von «Wirtschaftsflüchtlingen». KURT GRAF

allerdings kein Fehler des Schülers oder des Fluglehrers, sondern ein de­ fekter Akku, der für eine unerwartete Situation sorgte. Der Schaden hielt sich somit in Grenzen, und wie es unter Mo­ dellfliegern augenzwinkernd heisst: Propeller werden schliesslich täglich produziert. Ein besonderer Dank gilt Adrian Hun­ ziker, der das Schnupperfliegen initi­ iert, organisiert und die Durchführung auf die Beine gestellt hat. Ebenso ge­ bührt den zahlreichen Helfern des MVSL ein grosses Dankeschön für ih­ ren Einsatz und die Betreuung der Teil­ nehmer während des ganzen Anlasses.

Flugvorführung zum Abschluss Zum Abschluss wartete noch ein be­ sonderes Highlight auf die Besucher. Verschiedene Vereinsmitglieder prä­ sentierten ihre eigenen Modelle und zeigten, wie vielfältig der Modellflug­ sport sein kann. Besonderen Applaus erhielten die legendären fliegenden Schäfchen. Die Piloten erhielten für ihre Vorfüh­ rungen viel Applaus von den Zuschau­ ern. Besonders schön war dabei zu sehen, dass vom Einsteiger­Schulungs­ modell bis zum aufwendig motorisier­ ten Modell für jeden Geschmack etwas dabei war. Am Ende des Tages konnten die Orga­ nisatoren auf einen gelungenen Anlass zurückblicken. Die Schnupperpiloten hatten erste Erfahrungen in der Welt des Modellflugs gesammelt, die Zu­ schauer bekamen spannende Flugvor­ führungen zu sehen, und dank der gut gefüllten Chipsschüsseln musste auch niemand hungrig nach Hause gehen. Ein rundum gelungener Schnupper­ flugtag, der gezeigt hat: Modellflug verbindet Technik, Geschicklichkeit und vor allem eine Menge Freude am Fliegen. MVSL


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Regionalsport

LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Eishockey 1. Liga, Gruppe Ost

Schiessen Kirchbergmeisterschaft 2026

Argovia Stars: Starker Start trotz spätem Ausgleich

Die Regelmässigkeit gab den Ausschlag

Die Argovia Stars sind erfolgreich in die neue 1.-Liga-Saison gestartet. Nach dem letztjährigen Einzug in die Masterround und den Playoffs knüpften die Aargauer beim 5:4-Sieg nach Penaltyschiessen gegen den KSC Küssnacht am Rigi an ihre positive Entwicklung an und holten sich zum Auftakt zwei wichtige Punkte. Die Argovia Stars verfolgen in ihrer dritten Saison des Fünfjahresplans weiterhin konsequent den eingeschlagenen Weg: Junge Eigengewächse sollen Schritt für Schritt an die 1. Liga herangeführt werden, ohne dabei den sportlichen Erfolg aus den Augen zu verlieren. Nachdem sich die Mannschaft in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert und zuletzt erstmals direkt für die Masterround qualifiziert hatte, soll nun der nächste Entwicklungsschritt folgen. Die Voraussetzungen dafür wurden im Sommer geschaffen. Neben intensiven Trainingseinheiten absolvierte das Team erstmals ein viertägiges Trainingslager im slowakischen Topolcany, der Heimat von Trainer Marek Nahlik. Personell blieb das Kader grösstenteils zusammen, einzig auf der Goalieposition kam es mit dem Abgang von Diego Leuenberger zu einer grösseren Veränderung. Neu soll Silas Müller zwischen den Pfosten Verantwortung übernehmen.

Traumstart in Küssnacht Die gute Vorbereitung machte sich zum Saisonauftakt sofort bemerkbar. Bereits nach 83 Sekunden brachte Janis

Szene vom Schiessbetrieb an der Kirchbergmeisterschaft in Küttigen. Auftaktsieg: Gian Pina (Mitte) von den Argovia Stars beschäftigt die Verteidigung des KSC Küssnacht. BILD: ARGOVIA STARS

Eggimann die Argovia Stars in Führung. Küssnacht glich zwar früh aus, doch Timo Merz stellte noch im ersten Drittel den Vorsprung wieder her. Im Mitteldrittel bauten die Gäste ihre Führung weiter aus. Yannick Krähenbühl traf im Powerplay zum 3:1, ehe Verteidiger Alessio Valsecchi auf 4:2 erhöhte. Zwar verkürzte Küssnacht noch vor der zweiten Pause, dennoch schienen die Stars auf Kurs zu einem Auftaktsieg.

Krähenbühl entscheidet im Penaltyschiessen Spannend wurde es im Schlussabschnitt nochmals. Die Gastgeber kämpften sich zurück und erzielten gut zweieinhalb Minuten vor Schluss den 4:4-Ausgleich. In der torlosen Verlängerung fiel keine Entscheidung, sodass

das Penaltyschiessen über den Zusatzpunkt entscheiden musste. Dort behielten die Argovia Stars die Nerven. Yannick Krähenbühl verwandelte den 12. und entscheidenden Penalty und sicherte den Aargauern den 5:4-Erfolg sowie einen gelungenen Start in die neue Meisterschaft.

Drei Auswärtsspiele vor Heimpremiere Die nächsten Aufgaben warten bereits: Am Samstag, 26. September, gastieren die Argovia Stars bei GDT Bellinzona. Eine Woche später, am Sonntag, 4. Oktober (16 Uhr), steht das Aargauer Derby bei Hockey Reinach auf dem Programm. Das erste Heimspiel der Saison bestreiten die Stars am Samstag, 10. Oktober (19.30 Uhr), auf der KEBA gegen den SC Herisau. RAN

Schwimmen

Markus Pfister, Mitglied der SG Erlinsbach AG, gewann die 11. Ausgabe der Kirchbergmeisterschaft in Küttigen. Zum 11. Mal wurde die interne Meisterschaft des Kirchberg-Schützenverbandes durchgeführt, dieses Jahr organisiert durch die SG Erlinsbach AG. Insgesamt 60 Schützinnen und Schützen aus den Sektionen AS Aarau, SG Densbüren Asp, SG Erlinsbach AG und SG Küttigen haben sich daran beteiligt, darunter erfreulicherweise auch einige Jungschützen. Für den Wettkampf zählen das Eröffnungsschiessen, das Kirchbergschiessen, das Feldschiessen und das Schlussschiessen. Da alle Sportgeräte in der gleichen Kategorie schiessen, kommt eine Umrechnungstabelle zur Anwendung, damit niemand bevorzugt oder benachteiligt wird.

BILD: ZVG

Mit 94 Punkten dominierten Astrid Haus, Ernst Dannenhauer und Willy Roth das Eröffnungsschiessen. Christian Meyer entschied mit 96 Punkten das Kirchbergschiessen für sich. Am Feldschiessen brillierten dann Leandro Hunziker und Daniel Iberg, indem sie beide 68 Punkte zählen durften. Die höchste Punktzahl am Schlussschiessen erreichte der Obmann Willy Roth mit 93 Punkten. Dank regelmässig guten Resultaten durfte sich Markus Pfister, SG Erlinsbach, mit 339 Punkten als Sieger feiern lassen, gefolgt von Urs Weber, ebenfalls SGE, und Leandro Hunziker, SG Küttigen, beide mit 337 Punkten. Unter allen Klassierten in der zweiten Hälfte der Rangliste wird jeweils per Losentscheid der Gewinner oder die Gewinnerin von 2 Gramm Gold bestimmt. Das Glück auf seiner Seite hatte dieses Jahr der Küttiger Jungschütze Moritz Boxler. ROWI

Kunstturnen

Aarefisch ohne «Teich» Die Unwetterschäden im Hallenbad Telli bringen den Schwimmclub Aarefisch in Bedrängnis. Hunderte Kinder und Jugendliche können derzeit nicht wie gewohnt trainieren, Schwimmkurse fallen aus. Der Verein sucht dringend nach zusätzlichen Wasserflächen – und kämpft dabei nicht nur mit sportlichen, sondern auch mit finanziellen Folgen. Wegen grösseren Unwetterschäden bleibt das Aarauer Hallenbad Telli noch bis November zu. Für Vereine, die zur kälteren Jahreszeit auf das Hallenbad angewiesen sind, wird das zum Problem. Einer von ihnen ist der Schwimmclub Aarefisch. Dieser unterrichtet Kurse der Schwimmschule, der Sportschule und jüngere Wettkampfschwimmer. «Der Schwimmclub ist ganzjährig auf das Hallenbad Telli angewiesen», sagt Urs Hochuli, Vizepräsident des Schwimmclubs. Das Hallenbad bilde

Schweizer Turner mit starkem nämlich den grössten Anteil an Wasser- Mit der Schliessung aller Freibäder Aargauer Aufgebot an die WM fläche für die Schwimmschule und den Schwimmclub, mit Wettkampf- und Breitensport. So wechseln die jüngsten Nachwuchsschwimmer jeweils für die Sommersaison, nach dem Abbau der Traglufthalle über dem Freibad Suhr und der Schliessung des Hallenbads Schönenwerd, ins Hallenbad Telli. Dass dieses nun wegfällt, ist eine logistische Herausforderung. Die älteren Leistungs- und Wettkampfgruppen trainieren so bald wie möglich in der Traglufthalle in Suhr, welche in den nächsten Tagen aufgestellt wird, so Hochuli. Für die jüngeren Schwimmerinnen und Schwimmer und Breitensportgruppen – insgesamt über 110 Kinder – sei bis zu den Herbstferien Landtraining angesagt. «Die Schwimmkurse konnten seit zwei Wochen dank grosszügigem Entgegenkommen der Badebetreiber zum Teil ins Freibad Suhr-Buchs-Gränichen, ins Hallenbad Entfelden und ins Freibad Schachen verlegt werden.»

und dem noch anstehenden Auf bau der Traglufthalle Suhr bestünden aktuell allerdings keine Möglichkeiten, die Schwimmschule weiterzuführen. Konkret fallen dadurch Schwimmkurse mit knapp 400 Teilnehmenden aus. «Da die Herbstferienkurse und das 4. Quartal auch noch betroffen sein werden, sucht die Leitung der Schwimmschule dringend Ausweichmöglichkeiten für knapp 500 Aktive in Schwimmkursen, Wettkampf- und Breitensport», erklärt Hochuli.

Sollte das Hallenbad nach den Herbstferien weiterhin geschlossen bleiben, sei für die jüngsten Wettkampfschwimmer und den Breitensport grösstenteils nur noch Landtraining möglich. «Die Lage ist sehr herausfordernd, in sportlicher und finanzieller Hinsicht», sagt Hochuli. «Aber alle Beteiligten versuchen, das Bestmögliche aus dieser Situation herauszuholen.» UJDHESA SHABANI

Der Schweizerische Turnverband hat sein Aufgebot für die Kunstturn-WM vom 17. bis 25. Oktober in Rotterdam bekannt gegeben. Im fünfköpfigen Männerteam stehen mit Noe Seifert, Florian Langenegger und Matteo Giubellini gleich drei Aargauer. Mit viel Selbstvertrauen dürfen die Schweizer Kunstturner an die Weltmeisterschaften nach Rotterdam reisen. An den Europameisterschaften in Zagreb gewann die Mannschaft in diesem Jahr Bronze im Teamwettkampf und bestätigte damit ihre Zugehörigkeit zur europäischen Spitze. Angeführt wird das WM-Aufgebot von Noe Seifert. Der 28-jährige Turner von Oftringen Kutu Satus ORO sorgte bereits an der WM 2025 in Jakarta für einen historischen Erfolg: Als erster Schweizer seit 75 Jahren gewann er eine WM-Medaille im Mehrkampf. In Rotterdam gehört er nun gemeinsam mit Florian Langenegger (STV Schloss-

rued), Matteo Giubellini (TV EienKleindöttingen), Dominic Tamsel (TV Wädenswil) und Mattia Piffaretti (SFG Chiasso) zum Schweizer Team. Als Ersatzturner reist Luca Giubellini vom TV Eien-Kleindöttingen mit. Bei den Frauen tritt die Schweiz erstmals seit mehreren Jahren wieder mit einem kompletten WM-Team an. Nominiert sind Lena Bickel, Daria Hartmann, Anastassia Pascu, Samira Raffin und Anny Wu. Die WM in Rotterdam bildet zugleich den Auftakt zur Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Die drei bestklassierten Nationen sichern sich bereits in Rotterdam ein Olympiaticket. Zuvor sind die Schweizer WM-Teilnehmer noch zweimal auf nationaler Bühne zu sehen: am 26. September an der Schweizer Meisterschaft Mannschaft in Genf sowie am 3. und 4. Oktober an der Schweizer Meisterschaft in Winterthur. STV/LA

Turnen

BFU setzt auf Prävention

Christopher Gmür übernimmt die Leitung des STV

430’000 Verletzte beim Sport

Der Schweizerische Turnverband (STV) hat Christopher Gmür zum neuen Direktor gewählt. Der 43-Jährige übernimmt die operative Führung des grössten polysportiven Sportverbandes der Schweiz per 1. April 2027. Mit Christopher Gmür setzt der STV auf einen erfahrenen Verbands- und Sportmanager. Seit 2019 ist er Geschäftsführer von Swiss Orienteering, wo er unter anderem die Strategie- und Organisationsentwicklung, die Finanzen sowie die Bereiche Marketing und Breitensport verantwortet. Zuvor war er bei Swiss Athletics tätig und leitete als Prä-

Christopher Gmür übernimmt per 1. April 2027 die operative Leitung des Schweizerischen Turnverbandes. BILD: ZVG

sident das Nationale Leistungszentrum Ostschweiz. Der Zentralvorstand des STV sieht in

Gmür eine Führungspersönlichkeit mit einem breiten Netzwerk und ausgewiesener Erfahrung im Schweizer Sport. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung soll er die laufenden Projekte weiterführen, die finanzielle Stabilisierung des Verbandes vorantreiben und dessen nachhaltige Entwicklung gestalten. Gmür verfügt über einen Executive MBA der Hochschule Luzern sowie einen Masterabschluss in Sportmanagement der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen. Als ehemaliger Spitzensportler und Junioren-Schweizer-Meister im Langstreckenlauf bringt er auch praktische Erfahrung aus dem Leistungssport mit. RAN

Jährlich verletzen sich in der Schweiz rund 430’000 Menschen beim Sport. Mit einem neuen Online-Tool will die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) nun Sportvereinen helfen, Unfälle mit einfachen und gezielten Massnahmen zu verhindern. Ob Fussball, Eishockey, Unihockey, Basketball oder Handball: Viele Sportunfälle ereignen sich im Vereinsumfeld – und ein Teil davon wäre laut BFU vermeidbar. Ein neuer Online-Baukasten ermöglicht Vereinen deshalb, mit wenigen Schritten ein auf ihre Bedürf-

nisse zugeschnittenes Präventionskonzept zu erstellen. Das Tool umfasst Bereiche wie Training, Infrastruktur, Material und medizinische Betreuung. Zu den empfohlenen Massnahmen gehören verbindliche Aufwärmprogramme, regelmässige Kontrollen von Anlagen und Ausrüstung sowie die Bestimmung einer für die Sicherheit verantwortlichen Person. Die Vorlagen wurden gemeinsam mit den nationalen Verbänden für fünf Sportarten entwickelt. Nutzen können das kostenlose Angebot jedoch Vereine sämtlicher Sportarten, da sich die Inhalte individuell anpassen lassen.PD/LA


Regionalsport

LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

HSC Suhr Aarau

Fussball

Jannis Scheidiger findet zurück zu seiner Stärke

Aarau verliert in Unterzahl in Winterthur

Mit der Meistermedaille im Gepäck kehrte Jannis Scheidiger zum HSC Suhr Aarau zurück. Nach einer schwierigen Saison beim HC Kriens-Luzern wollte der Torhüter vor allem eines: wieder konstant auf höchstem Niveau spielen. Bereits nach wenigen Partien zeigt sich, dass der Plan aufgeht.

auch in schwierigen Phasen im Spiel. Der Höhepunkt folgte kurz vor Schluss. Nachdem Alessio Lioi den HSC mit seinem Treffer zum 28:26 auf die Siegerstrasse gebracht hatte, bot sich WackerTopscorer Jonathan Buck im direkten Gegenzug die Chance zum schnellen Anschluss. Allein vor Scheidiger blieb der Thuner jedoch nur zweiter Sieger. Mit einer spektakulären Parade verhinderte der HSC-Keeper das Gegentor und legte damit den Grundstein für den zweiten Saisonsieg seiner Mannschaft.

Manchmal braucht es einen Umweg, um gestärkt zurückzukehren. Genau diesen Weg ist Jannis Scheidiger gegangen. Nach vier erfolgreichen Jahren beim HSC Suhr Aarau wagte der Torhüter vor der vergangenen Saison den Schritt zum HC Kriens-Luzern. Dort verlief das Jahr zunächst anders als erhofft. Hinter dem erfahrenen Kevin Bonnefoi blieb die Einsatzzeit begrenzt, regelmässig musste sich Scheidiger in Geduld üben. Doch als es in den Playoffs darauf ankam, war der 24-Jährige zur Stelle. Im Final gegen die Kadetten Schaffhausen erhielt er seine Chance, zeigte starke Leistungen und trug entscheidend dazu bei, dass Kriens-Luzern erstmals Schweizer Meister wurde. Ein Titel, auf den Scheidiger mit Recht stolz sein darf. «Es ist ein Titel, der auch mir gehört», sagte er rückblickend. Trotz des Happy Ends stand für ihn früh fest, dass die vereinbarte Rückkehr auf Leihbasis zum HSC Suhr Aarau der richtige Schritt sein würde. Im vertrauten Umfeld wollte er wieder Verantwortung übernehmen, Spielpraxis sammeln und zu jener Konstanz zurückfinden, die ihn bereits zwischen 2021 und 2025 zu einem der stärksten Torhüter der Liga gemacht hatte.

Berechtigter Jubel: Jannis Scheidiger gibt dem HSC Suhr Aarau mit seinen zahlreichen Paraden und zusätzlichen «Big Saves» den erhofften Rückhalt. BILD: BENJAMIN FAES

Ein Rückhalt mit Ausstrahlung Dass Scheidiger dieses Ziel konsequent verfolgt, zeigte sich eindrücklich im Heimspiel gegen Wacker Thun. In einer intensiven und umkämpften Partie war der Torhüter einer der entscheidenden Faktoren für den 28:27-Erfolg.

Bereits in den ersten Minuten setzte er mit mehreren Paraden ein Ausrufezeichen und gab seiner Mannschaft Sicherheit. Insgesamt wehrte Scheidiger 14 Würfe ab und erreichte eine starke Abwehrquote von 37 Prozent. Immer wieder brachte er die Thuner Angreifer zur Verzweiflung und hielt den HSC

Dass Scheidiger anschliessend zum «Man of the Match» gewählt wurde, überraschte niemanden. Typisch für ihn blieb jedoch seine Reaktion. Statt die eigene Leistung in den Mittelpunkt zu stellen, lobte er zuerst die Defensivarbeit seiner Mitspieler. «Die gute Deckung hat geholfen, dass ich zu einfachen Paraden gekommen bin», sagte er nach der Partie. Erst danach erlaubte er sich ein kleines Eigenlob: «Ich bin sehr zufrieden, dass ich mit meiner Leistung der Mannschaft helfen konnte.» Diese Bescheidenheit passt zu seiner Rolle. Scheidiger versteht sich nicht als lauter Anführer, sondern als ruhiger Leader, der mit Leistungen vorangeht und seinem Team Stabilität verleiht. Genau diese Qualitäten scheinen beim HSC Suhr Aarau bereits wieder voll zur Geltung zu kommen. Der Meistertorhüter ist zurück an seiner alten Wirkungsstätte – und vor allem zurück zu jener Form, die ihn zu einem der wichtigsten Leistungsträger des HSC macht. Wenn Scheidiger dieses Niveau halten kann, dürfte er für Suhr Aarau auch in den kommenden Monaten einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren sein. SHV/COM/LA

Der FC Aarau musste sich auf der ausverkauften Schützenwiese dem FC Winterthur mit 1:2 geschlagen geben. Nach dem frühen 0:1 durch einen Foulpenalty glich der Aarauer Serge Müller noch vor der Pause ebenfalls vom Punkt aus. In der 56. Minute sah Aarau-Verteidiger David Acquah Gelb-Rot. Trotz Unterzahl hielt der FCA dagegen, musste in der 76. Minute aber den entscheidenden Treffer durch Théo Golliard hinnehmen. Aarau liegt nach neun Spielen (3 Siege, 3 Unentschieden, 3 Niederlagen, 14 Toren und 16 Gegentreffern) auf Platz 5. Das nächste Meisterschaftsspiel findet am 9. Oktober auswärts gegen Stade Nyonnais statt. RAN

Fussball

Red Boots bleiben gegen YB ohne Punkte Die Red Boots Aarau haben sich im Schachen dem BSC YB mit 1:2 (1:1) geschlagen geben müssen. Die Bernerinnen gingen bereits in der 6. Minute durch Leonie Köstner in Führung. Nach einem Eckball gelang Tabea Schütt in der 28. Minute der Ausgleich. Nach der Pause erhöhte YB den Druck. Die ehemalige Aarauerin Anja Klingenstein erzielte in der 68. Minute den entscheidenden Treffer zum 2:1. Nach sechs Meisterschaftsspielen bleiben die Red Boots mit einem Punkt am Tabellenende. In der Meisterschaft geht es am 3. Oktober gegen Rapperswil-Jona weiter. Die St. Gallerinnen liegen derzeit mit fünf Punkten zwei Tabellenplätze vor Aarau. FLAVIA ZEMP/LA

SPITZENHANDBALL AUS DER REGION, FÜR DIE REGION, MIT DER REGION www.hscsuhraarau.ch Heimspiel am Sonntag gegen Zürich k

Am kommenden Sonntag steht in der Schachenhalle das nächste Heimspiel des HSC Suhr Aarau auf dem Programm. Zu Gast um 17 Uhr ist GC Amicitia Zürich.

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Wie bereits in der vergangenen Saison tritt GC Amicitia mit einem jungen Kader an. Über den Sommer haben sich die Zürcher vor allem auf der rechten Angriffsseite verstärkt. Mit Birgir Birgisson, Sandro Gantner und Sven Ehrig sind drei Linkshänder als Führungs-

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HSC-Neuzugang Manoy Ugiagbe gehört zu den Verstärkungen der neuen Saison.

Netzwerk

Die nächsten Heimspiele des HSC Suhr Aarau Mittwoch, 21. Oktober, 19.15 Uhr HSC Suhr Aarau – Pfadi Winterthur Sonntag, 22. November, 17 Uhr HSC Suhr Aarau – Handball Stäfa Mittwoch, 9. Dezember, 19.15 Uhr HSC Suhr Aarau – BSV Bern

und Entscheidungsspieler hinzugekommen. Ehrig entstammt dem Nachwuchs des THW Kiel und feierte mit den Norddeutschen diverse Titel. Der HSC Suhr Aarau möchte an seine letzten Heimerfolge anknüpfen und seinen treuen Fans ein tolles Spiel bieten. Nach dem Spiel feiert die «Dritti Halbziit» Premiere: Im Foyer können sich die Besucher beim Flying Dinner ver-

pflegen und sich mit dem QHL-Team austauschen. Die «dritti Halbziit» wird neu bei Sonntagsheimspielen mit Anpfiff um 17 Uhr angeboten und soll das gemeinsame Erlebnis in der Schachenhalle über den Schlusspfiff hinaus verlängern. Anpfiff zur Partie im Schachen ist am Sonntag, 27. September, um 17 Uhr. Tickets für das Heimspiel sind auf Eventfrog oder an der Abendkasse erhältlich. HOPP HSC!

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Direkt neben der Sporthalle Schachen


LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

10 Region Aarau Rohr 22. Aarauer Sportapéro

Schlossrued Wettkampf der regionalen Politik

Der neue «Winkel» bringt mehr Platz für Aarauer Sportvereine

Nicht alle kannten «Platzgen» zuvor

Sportministerin Vize-Stadtpräsidentin Suzanne Marclay-Merz begrüsst die rund 150 Gäste zum 22. Aarauer Sportapéro auf der neuen Rasensportanlage Winkel. BILDER: RAN

Erfolgreiche Aarauer Leichtathletik: Die Athletinnen und Athleten des BTV Aarau werden für ihre zahlreichen nationalen und internationalen Erfolge geehrt.

Gemeinderäte und Verwaltungsangestellte sind gespannt wie ein Drahtseil.

Mitten im Wald fand bei der gedeckten Feuerstelle Obere Burg in Schlossrued das 45. Obersuh­ rentaler Gemeinderatsschiessen statt. Es fördert auf kreative Art den Austausch.

Die nächste Generation ist bereits am Ball: Junioren des FC Rohr trainieren auf dem neuen Kunstrasenplatz im «Winkel».

Mit dem 22. Aarauer Sportapéro hat die Stadt Aarau am Donners­ tagabend die sanierte Rasen­ sportanlage Winkel in Rohr offiziell eingeweiht. Rund 150 Sportlerinnen und Sportler sowie Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen waren dabei. Neben der neuen Anlage standen die Ehrungen der sportliche Erfolge von Aarauer Athletinnen und Athleten im Mittelpunkt. Vize­Stadtpräsidentin und Präsidentin der städtischen Sportkommission Su­ zanne Marclay­Merz bezeichnete die rund 5,4 Millionen Franken teure An­ lage als wichtigen Schritt für den Aa­ rauer Sport. «Mit der neuen Anlage schaffen wir zusätzliche Trainings­ möglichkeiten und investieren damit ganz konkret in den Vereins­ und Brei­ tensport», sagte Marclay­Merz. Die Anlage umfasst einen Kunst­ und einen Naturrasen, eine Multifunk­ tionsfläche sowie ökologische Aus­ gleichsflächen. Vor allem der ganzjäh­ rig nutzbare Kunstrasen schafft zu­ sätzliche Trainingskapazitäten.

Bereit für den Trainingsbetrieb: Der neue Kunstrasenplatz im «Winkel» schafft zusätzliche und ganzjährig nutzbare Trainingskapazitäten.

Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten allerdings noch nicht. Wegen des aus­ sergewöhnlich heissen Sommers konn­ te der Naturrasen erst vor kurzem ver­ legt werden. Rund sechs Wochen muss er nun anwachsen, bevor darauf ge­ spielt werden kann. Bis Dezember sol­ len zudem die ökologische Ausgleichs­ fläche und Begrünungsarbeiten ent­ lang der Nachbargrundstücke fertig­ gestellt werden. Der Winkel ist eines von mehreren grossen Sportprojekten der Stadt. Als Nächstes stehen unter anderem die Zukunft der Schachenhalle, die Sanie­ rung des Leichtathletikstadions sowie der Ausbau der Rasensportflächen im Schachen an. Langfristig soll das Pro­ jekt «Rössligut» mit zwei Dreifachturn­ hallen zusätzliche Hallenkapazitäten schaffen.

Von Olympia bis zum Schweizer Meistertitel Nach dem vom FC Rohr organisiert und servierten Apéro gehörte der zweite Teil des Abends den erfolgrei­ chen Aarauer Sportlerinnen und Sportlern. Moderator Yannick Nga­ rambe führte professionell durch die Ehrungen, interviewte verschiedene Geehrte und gab dem Anlass einen würdigen Rahmen. Die Ausgezeichne­

ten erhielten eine Urkunde und ein Ge­ schenk. Die Erfolgsbilanz kann sich se­ hen lassen: Emmanuele D’Ovidio von den zeka Rollers Aargau wurde Welt­ meister im Powerchair Hockey. Das Team Tirinzoni des Curling Clubs Aar­ au holte Olympia­Silber und gewann das Players Championship in Kanada. Amadou Ndiaye vom BTV Aarau Athle­ tics gewann Olympia­Bronze im Vie­ rerbob. Nora Meister vom Schwimmclub Aare­ fisch sicherte sich an den Para­ Schwimm­Weltmeisterschaften zwei­ mal Silber und einmal Bronze. Die Vol­ leyballerinnen des BTV Aarau stiegen als NLB-Meisterinnen in die National­ liga A auf, die U20 der Eaglets Volley Aarau wurde Schweizer Meister. Dazu kamen zahlreiche weitere nationale und internationale Erfolge, insbeson­ dere in der Leichtathletik. Nicht nur sportliche Spitzenleistungen wurden gewürdigt: Rosemarie Hunke­ ler vom DTV Aarau und Maja Volger­ Gloor vom Geräteturnen BTV Aarau er­ hielten eine Auszeichnung für ihren jahrzehntelangen Einsatz im Vereins­ wesen. So verband der 22. Aarauer Sportapéro die Einweihung neuer In­ frastruktur mit der Würdigung jener Menschen, die den Aarauer Sport prä­ gen. RAN

Die gastgebende Gemeinde Schloss­ rued lud Ratskolleginnen und ­kolle­ gen sowie Gemeindeschreiberinnen und ­schreiber aus Hirschthal, Kirch­ leerau, Moosleerau, Reitnau, Schöft­ land, Staffelbach, Schmiedrued und Wiliberg zum informellen Austausch ein. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Finanzverwaltungen fanden sich zu Spielen und Nachtessen in der ge­ deckten Feuerstelle Obere Burg ein. Gemeindeammann Martin Goldenber­ ger schwor die eingetroffene Politik auf einen spielerischen Wettbewerb mit vier Posten ein. In der Anfangszeit des Obersuhren­ taler Gemeinderatsschiessen schossen die Räte mit Sturmgewehren. Nach­ dem nur noch wenige Gemeinden über einen Schiessplatz verfügen, lassen sich diese zum alljährlichen Gemein­ deratsschiessen kreative Alternativen einfallen, wobei jedes Jahr traditions­ gemäss eine andere Gemeinde die Gastgeberrolle übernimmt.

Kreativität auf vier Posten verteilt Die Organisation des spielerischen Parts oblag den Mitgliedern der Jagd­ gesellschaft Schlossrued­Ost um Präsi­ dent Daniel Zehnder. Statt mit dem Sturmgewehr schossen die Probanden mit dem Luftgewehr auf zwei zirka 10 Meter entfernte Zielscheiben. Trotz Zielfernrohr gestaltete sich die Übung nicht einfach. Geschicklichkeit war

Daniel Zehnder testet das Waldwissen der Kandidaten. BILDER: ALFRED WEIGEL

gefragt, um am zweiten Posten das «Platzge», ein 1,1 Kilogramm wiegen­ der Wurfkörper aus gehärtetem Stahl, über eine Entfernung von ebenfalls 10 Metern in das «Ries», einem mit Lehm gefüllten Stahlring, zu befördern. Kegeln mit einem Seil am Baum hän­ gendem Ball forderte ein weiteres Mal die sportliche Seite der Teilnehmenden heraus. Das Waldwissen der Kandida­ ten testete das Identifizieren von Bu­ che, Eiche, Ulme und Walnuss anhand deren Blätter oder Stamm. Nach einem bekanntgegebenem Punk­ teschema belegte die Gemeinde Staf­ felbach mit 174 Punkten den ersten Rang, gefolgt von Schöftland 134 und Kirchleerau mit 129. Mit 246 Punkten erzielte der Staffelbacher Vizeammann Stefan Morgenthaler das beste Einzel­ resultat. Spielerisch standen die Ge­ meinden im Wettbewerb, politisch sind sie es eher selten. Um von Erfahrungen anderer zu lernen und zu profitieren, ist es vorteilhaft, wenn man sich kennt. Es erleichtert den Austausch und das aufeinander zugehen, wenn es gilt, ähnliche oder gemeinsame Aufgaben zu bewältigen. Nicht umsonst ist der Kreis der «Ober­ suhrenthaler Gemeinden» um jene im mittleren Suhrental und Ruedertal ge­ wachsen. ALFRED WEIGEL

Dankesanlass der Pro Senectute Aargau, Bezirk Zofingen

Holziken

Wertschätzung, die verbindet

Frauenriege Holziken wanderte auf dem Massaweg

Rund 100 Mitarbeitende und Freiwillige der Pro Senectute Aargau, Bezirk Zofingen, kamen im azb Strengelbach zum tradi­ tionellen Dankesanlass zusam­ men. Im Mittelpunkt standen die Wertschätzung für das geleistete Engagement und die Ehrung langjähriger Mitwirkender. Zeit schenken, zuhören, beraten, un­ terstützen oder gemeinsam aktiv sein: Mitarbeitende und Freiwillige der Pro Senectute Aargau leisten auf unter­ schiedliche Weise einen Beitrag für die ältere Bevölkerung. Ihnen widmete die Beratungsstelle Bezirk Zofingen am Donnerstagabend ihren Dankesanlass im azb Strengelbach. Rund 100 Perso­ nen folgten der Einladung. Stellenleiterin Claudia Kahle begrüsste die Gäste. Auch Geschäftsleiter Pirmin Kaufmann und Stiftungsratspräsident Hampi Budmiger richteten einige Wor­ te an die Anwesenden. Durch den wei­ teren Abend führte Kahle gemeinsam mit ihrem Team. Das Thema Wert­ schätzung bildete den roten Faden des Anlasses. Bei einem kleinen Experi­

Für ihren langjährigen Einsatz geehrt: Die Jubilarinnen und Jubilare der Pro Senectute Aargau, Bezirk Zofingen, wurden am Dankesanlass im azb Strengelbach gewürdigt. BILD: ZVG

ment konnten die Teilnehmenden er­ leben, wie es sich anfühlt, Anerken­ nung bewusst auszusprechen und selbst entgegenzunehmen. Dabei wur­ de aufgezeigt, dass Wertschätzung nicht nur mit Worten zum Ausdruck kommt, sondern ebenso durch ein Lächeln, Aufmerksamkeit oder ge­ schenkte Zeit. Diese Formen der Zuwendung prägen auch die tägliche Arbeit der Organisa­ tion. Mitarbeitende und Freiwillige be­ raten ältere Menschen, unterstützen sie zu Hause, ermöglichen soziale Kon­

takte und fördern Bewegung und Ge­ sundheit. Symbolisiert wurde dieses Engagement durch ein Gefäss, das sich im Verlauf des Abends immer weiter füllte. Ein fester Bestandteil des Anlasses war schliesslich die Ehrung der Jubilarin­ nen und Jubilare. Für ihre langjährige Treue und ihren Einsatz zugunsten der älteren Bevölkerung wurden sie mit persönlichen Worten und Geschenken gewürdigt. Der Abend klang anschlies­ send in geselliger Runde aus. MGT

Kürzlich an einem Samstagmorgen gings los mit der Reise der Frauenriege Holziken. Bei wunderschönem Wetter nahmen deren Mitglieder den rund 8 km langen Massaweg in Angriff. Auf vielen schmalen Wegen und an Suonen vorbei wanderten sie bis Ried Mörel. Auf der Riederalp angekommen, gabs zuerst einen Apéro. Danach wurden die Zimmer bezogen.

Am Sonntag wurden die Holziker Tur­ nerinnen durch die strahlende Sonne geweckt, und nach dem Morgenessen starteten sie in zwei verschiedenen Gruppen. Die erste Gruppe wanderte über das Bettmerhorn auf die Bettmer­ hütte, die andere Gruppe direkt zur Bettmerhütte. Zum Abschluss gabs noch ein Bad im See oder eine Creme­ schnitte. ZVG


LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Region 11

Schlossrued

Männerriege Uerkheim

«Genuss zu Fuss» wurde zum Genuss für alle Sinne

Unterwegs im Toggenburg

Der «Genuss zu Fuss» wurde zum Genuss für alle Sinne: Essen, Trinken, Musik und Geschichten hören, die wunderschöne Land­ schaft geniessen und ohne Hast und Hektik die Geselligkeit pflegen. Um dies zu bieten, nehmen Landwirtschaftsbetriebe und Gemeinderat viel Vorbe­ reitung, Arbeit und Mühe in Kauf. Dafür danken ihnen alle Teil­ nehmenden, die nur hinsitzen und geniessen durften. Zum neunten Mal fand in Schlossrued ein «Genuss zu Fuss» statt. Auf der rund siebeneinhalb Kilometer langen Genuss­Wanderung durch die herbst­ lichen Auen und Wälder warteten die verschiedenen Gänge, vom Frühstück bis zum Dessert, an verschiedenen, lie­ bevoll vorbereiteten Stationen.

Die Familie Frey war hier Gastgeber und setzte natürlich voll auf Gemüse.

BILDER: ST

Überraschungen noch und noch Start war auf der Oberen Burg wo die Kulturkommission «Schlossrued läbt» mit Speck­ und Butterzopf aufwartete. Dazu konnten die Besucher in einem «Gschechte­Egge» verweilen und Inte­ ressantes erfahren. Dann ging es wei­ ter zum Hinternack und damit zur Vor­ speise. Eine feine Kürbissuppe war hier gekocht worden. Oder wer mochte, nahm sich einen Gemüse­Dip auf Hum­ mus oder Tzatziki. Das konnte im Frei­ en an langen Tischen verspiesen wer­ den, während David Hänggi auf sei­ nem Akkordeon muntere, fröhliche Tischmusik spielte, mit einem Touch Frankreich. Nach einer wunderschö­ nen, zeitweise ziemlich steil abfallen­

Gemeinderat Markus Bolliger bediente mit seiner Familie umsichtig und gut gelaunt.

Urchig und passend: Die Alphornbläser auf dem Hof der Familie Marti im Klack.

den Wanderung auf den Hügeln des Ruedertales mit einer fantastischen Weitsicht über das ganze Tal wartete Gemeinderat Markus Bolliger mit sei­ ner Familie auf hungrige Gäste. Hier gab es Hörnli mit Ghacketem oder Chäshörnli, beides serviert mit Apfel­ mus. Die kleineren Kinder konnten hier nach Herzenslust sändele. Bergab­ wärts in vielen Windungen ging es dann zur letzten Attraktion des Tages, zum Dessert. Dieses wurde im Klack, bei der Familie Marti­Hochuli kre­ denzt. Müde, aber glücklich konnte

sich hier jedermann zu Tisch setzen und wurde aufmerksam und freund­ lich bedient, mit leckeren Torten, fei­ nem Kuchen und seidiger Creme. Für die Kinder standen auf einem separa­ ten Platz kleine Traktoren bereit, die rege gefahren wurden. Passend zum idyllischen Bild passte ein dekorativ gestalteter Brückenwagen und ein al­ tes Holzrad, gefüllt mit allerlei Erzeug­ nissen des Herbstes, bewacht von ei­ nem sanften Hofhund. Zwei Alphorn­ bläser ergänzten die ländliche Szenerie auf urchige Art. FRIEDA STEFFEN

Die Männerriege Uerkheim geniesst ihre zweitägige Turnfahrt bei bestem Wetter im Toggenburg. BILD: ZVG

Zwölf Mitglieder der Männerriege Uerkheim machten sich bei bestem Spätsommerwetter auf ihre traditio­ nelle zweitägige Turnfahrt ins Toggen­ burg. Mit Bus und Zug reisten die Tur­ ner nach Alt St. Johann und weiter mit der Gondelbahn auf die Alp Sellamatt. Nach einem stärkenden Kaffee führte die Wanderung via Iltios und Stöfeli auf den Chäserrugg. Eine Gruppe Ge­ nusswanderer wählte ab Iltios eine kürzere Runde und legte den an­ schliessenden Aufstieg mit der Luft­ seilbahn zurück. Für einen kurzen Schreckmoment sorgte die Gondelbahn bei der Talfahrt. Eine Gondel blieb rund einen Meter vor der Plattform stehen und konnte erst nach mehreren Versuchen vollständig einfahren. Mit einem etwas mulmigen Gefühl stieg manch einer ein – doch die anschliessende Fahrt ins Tal verlief problemlos. Nach dem Fussmarsch zum Hotel liessen die Turner den Tag

bei Apéro und Nachtessen im «Stump’s Alpenrose» ausklingen. Am Sonntag führte die Route unter der Leitung von Präsident Thomas Lehner Richtung Schwendisee und über den Klangweg, Gatter und Oberdorf nach Wildhaus. Unterwegs gab es wie am Vortag Verpflegung aus dem Rucksack. Für den letzten Abstieg entschieden sich die Männer schliesslich für die be­ quemere Variante mit der Sesselbahn. Zu verlockend war zuvor die Terrasse der Bergwirtschaft Oberdorf, um bei schönstem Wetter nicht noch etwas länger zu verweilen. Mit Bus und Zug ging es anschliessend zurück nach Hause. Dank reservierter Sitzplätze konnte die Männerriege die Heimfahrt trotz des regen Ausflugs­ verkehrs entspannt ausklingen lassen. Bei Sonnenuntergang endete eine ab­ wechslungsreiche Turnfahrt mit vie­ len schönen Eindrücken aus dem Tog­ genburg. HANS STADLER PUBLIREPORTAGE

Mit Dovida können Seniorinnen und Senioren lange selbstbestimmt zu Hause leben Mit individueller, respektvoller Unterstützung können Seniorinnen und Senioren ihren Lebensabend lange im vertrauten Zuhause geniessen. Seit fast 20 Jahren unterstützen sie die einfühlsamen Betreuerinnen und Betreuer von Dovida dabei. Die Dienstleistungen der führenden Anbieterin von häuslicher Betreuung sind von Krankenkassen anerkannt.

Die Betreuenden von Dovida sind den Seniorinnen und Senioren fest zugeteilt und unterstützen diese so, wie sie es wünschen und brauchen – von wenigen bis zu 24 Stunden. Da sich Bedürfnisse gerade von Betagten immer wieder ändern können, sind Umfang und Art der Betreuung bei Dovida flexibel anpassbar. «Wir sind stets genauso für Seniorinnen und Senioren und ihre Angehörigen da, wie sie es

Dovida ist zudem spezialisiert auf die Unterstützung bei Demenz – auch zur Entlastung der Angehörigen. Dafür stehen engagierte Betreuerinnen und Betreuer im Einsatz, die im Umgang mit Menschen mit Demenz extra geschult sind. «Dovida setzt auf ein ganzheitliches Unterstützungssystem, das die Seniorin bzw. den Senior in den Mittelpunkt stellt und ihre Familien, unsere Pflege- und Betreuungsteams sowie die weiteren Dienstleistungserbringer im Gesundheitsbereich einschliesst – wir nennen das den Kreis der Fürsorge, der sich auch in unserem Logo widerspiegelt», erklärt Chiara Wenk. «So übernehmen wir auf Wunsch etwa auch die Koordination mit Krankenkassen oder anderen Dienstleistern.»

Über Dovida in der Schweiz Dovida ist von Krankenkassen anerkannt und bietet personenzentrierte Betreuung und Grundpflege zu Hause. Diese ist darauf ausgerichtet, Seniorinnen und Senioren zu unterstützen, zu stärken und zu fördern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Mit zehn Niederlassungen und über 20 Agenturpartnerinnen und -partnern ist die private Spitex-Organisation in der Schweiz stark lokal verankert.

Gerne stehen die Ansprechpersonen von Dovida Interessierten für eine unverbindliche und kostenlose Beratung zur Verfügung:

Telefon 062 516 87 55 www.dovida.ch

Dovida betreut Seniorinnen und Senioren zu Hause und ist damit die Alternative zu Alters-, Pflegeheim oder betreutem Wohnen.

Dovida bietet hochwertige Betreuung für Seniorinnen und Senioren. Ziel ist es, diese so zu unterstützen, dass sie möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in der vertrauten Umgebung geniessen können. Damit ist Dovida die Alternative zu Alters- und Pflegeheimen oder betreutem Wohnen.

zum jeweiligen Zeitpunkt brauchen», bringt es Chiara Wenk, Agenturpartnerin von Dovida in der Region Aarau, auf den Punkt. «Ob Unterstützung im Haushalt wie (gemeinsames) Kochen, Gesellschaft leisten, Dovida Seniorendienste Schweiz AG um Einsamkeit vorzubeugen, oder auch bei Grund- Telefon 032 511 11 88 pflegedienstleistungen – wir stehen an ihrer Seite.» dovida.ch

Chiara Wenk ist verantwortlich für die Region AarauBrugg bei Dovida – Ihrer Partnerin für respektvolle und zuverlässige individuelle Seniorenbetreuung zu Hause.


12 Baugesuche Baugesuche

LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Oberentfelden Bauherr: Bauobjekt:

Delica AG, Bresteneggstrasse 4, 5033 Buchs Ertüchtigung Kälteerzeugung und Fluchtweg (Neubau Aussenfluchttreppe) Bauplatz: Bresteneggstrasse 4, Parzelle 135 Zusatzgesuch(e): AWA, AGV Bauherr: Bauobjekt:

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Silvia Balmer Tomassini, Rohrerstrasse 1, 5033 Buchs Regenwassertank Rohrerstrasse 1, Parzelle 908

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Doris Werfeli, Untere Torfeldstrasse 12, 5033 Buchs Sichtschutz und Zaun Untere Torfeldstrasse 12, Parzelle 2344

Öffentliche Auflage vom 28. September 2026 bis und mit 27. Oktober 2026 Digital über eBau oder bei der Abteilung Bau Planung Umwelt, Steinachermattweg 2a, 5033 Buchs. Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen und innert Nachfrist nicht verbessert werden, ist nicht einzutreten. Die Anträge können später nicht mehr erweitert werden (§ 60 BauV). Legitimiert ist nur, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann.

Bauplatz: Zusatzgesuche:

Brun Claudia, Chriesiweg 21, 5042 Hirschthal Ersatz Thuja Sichtschutz Chriesiweg 2, Parzelle 416

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bewilligung:

Pfiffner Immobilien AG, Hänggi Thomas, Lindenplatz 17, 5042 Hirschthal Neubau Parkhaus Pfiffner AG Auenweg/Ecke Holzikerstrasse, Parzelle 132 BVUAFB

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Morgenthaler Urs und Monica, Feldackerweg 4, 5042 Hirschthal Pergola Feldackerweg 4, Gebäude Nr. 446, Parzelle 204

Bauherr:

Pfiffner Immobilien AG, Hänggi Thomas, Lindenplatz 17, 5042 Hirschthal Neubau prov. Parkplatz Lindenplatz 17, Parzelle 92

Bauobjekt: Bauplatz:

Auflagefrist: 25.09.2026 – 26.10.2026

Kirchleerau Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Einwohnergemeinde Kirchleerau, Dorfstrasse 176, 5054 Kirchleerau Umbau Schulhaus mit Liftanbau und energetische Sanierung Turnhallengebäude Dorfstrasse 117, Parzelle 238

Bauherr:

R+K Generalunternehmung und Immobilien AG, Rölli Karl, Gewerbe Brunnmatte 9, 6264 Pfaffnau Neubau DEFH Ausserdorfstrasse Steingasse, Parzelle 638

Bauobjekt: Bauplatz:

Auflagefrist: 25.09.2026 – 26.10.2026

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Disco Ivonne, Vorgasse 3, 5057 Reitnau Abbruch Thujahecke und erstellen neue Stützmauer Vorgasse 3, Parzelle 946 Auflagefrist: 25.09.2026 – 26.10.2026

Safenwil Bauobjekt: Bauplatz:

Casa-Optima Generalunternehmung AG, Mühlemattweg 3, 5745 Safenwil Neubau Zweifamilienhaus Hüttenrain 2A, Parzelle 1181 Auflagefrist: 25.09.2026 – 26.10.2026

Während der Auflagefrist wird das Baugesuch auf der Homepage (https://www. safenwil.ch/auflagebaugesuche) sowie zu den ordentlichen Öffnungszeiten in den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung Safenwil, Bahnhofstrasse 11, digital zur öffentlichen Einsichtnahme bereitgestellt (gestützt auf die §§ 60 und 95 des Gesetzes über Raumplanung, Umweltschutz und Bauwesen des Kantons Aargau (BauG)). Zudem können die Baugesuchsunterlagen während der Auflagefrist im eBau-Portal (https://ebauportal.ag.ch/public-instances?municipality=196) eingesehen werden. Bitte beachten Sie, dass für die digitale Einsichtnahme im eBau-Portal ein AGOVLogin erforderlich ist. Gegen Baugesuche können innert der Auflagefrist beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Diese haben einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes, schutzwürdiges Interesse geltend machen kann.

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Schmiedrued Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Gemeinde Schmiedrued, Wasserversorgung, Dorfstrasse 624, Schmiedrued Netzverbindung Wasserversorgungen Gontenschwil- Schmiedrued Sprengi, Leestrasse, Parzellen 832, 834, 836, 663, 839, 840, 841, 843, 877, 876, 875, 874, 854, 857, 868

Industriestr. 10 10 • 5036 Oberentfelden Tel. 062 723 52 23 • Fax 062 723 52 30 www.nuttli.ch • info@nuttli.ch

Auflagefrist: 18.09.2026 – 26.10.2026 Impressum

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Schürpf Gregor, Fliederweg 11, 5034 Suhr Nachträgliches Baugesuch: Geräteschuppen/Gartenhaus Fliederweg 11, Parzelle 1532 Auflagefrist: 28.09.2026 – 27.10.2026

Unterentfelden

Offizielles amtliches Publikationsorgan der Stadt Aarau und den Gemeinden Biberstein, Bottenwil, Buchs, Gränichen, Hirschthal, Holziken, Kölliken, Kirchleerau, Moosleerau, Muhen, Oberentfelden, Reitnau, Safenwil, Schlossrued, Schmiedrued, Schöftland, Suhr, Staffelbach/Wittwil, Teufenthal, Uerkheim, Unterentfelden, Wiliberg, Vollstreuung (exkl. Stoppkleber-Briefkästen) in Erlinsbach AG, Küttigen/Rombach und Densbüren/Asp. Erscheint wöchentlich am Donnerstag. Verbreitete Auflage: 51’016 (WEMF-beglaubigt 2024)

Blick in die Vergangenheit

Bauobjekt:

Aarau 1964

Bauplatz:

Swissimmo24 GmbH, Khokhar Jamal und Jahan-Khokhar Shaukat, Schürz 20, 5702 Niederlenz Nachträgliches Baugesuch – Abbruch Remise und lnstandstellung Nebenräume – Projektanpassung Hauptstrasse 32, Parzelle 289

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Schneider-Mahni Sabine, Fliederweg 21, 5035 Unterentfelden Einbau Klimaanlage Splitbauweise Fliederweg 21, Parzelle 1410

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Petkovic Stefan, Fliederweg 21, 5035 Unterentfelden Einbau Klimananlage Splitbauweise (nachträgliches Baugesuch) Fliederweg 21, Parzelle 1410

Bauherr:

Dutoit Galerie und Rahmenkunst AG, Suhrenmattstrasse 2, 5035 Unterentfelden Umbau Galerie in Büroräumlichkeiten Suhrenmattstrasse 2, Parzelle 1268

Bauherr:

Herausgeber: CH Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der CH Media Holding Beteiligungen der CH Regionalmedien AG unter www.chmedia.ch Geschäftsführer: Thomas Wegmann

Bauobjekt: Bauplatz:

Auflagefrist: 25.09.2026 – 26.10.2026

Ein Blick auf den Aarauer Schachen und die Schwingarena des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest vom 15. und 16. August 1964. Im Schlussgang standen sich Karl Meli (NOSV) und Alois Boog (ISV) gegenüber. Meli gewann und wurde zum zweiten Mal in Folge Schwingerkönig. 2007 fand ein weiteres «Eidgenössisches» in Aarau statt. BILD: ETH-BIBLIOTHEK ZÜRICH

Garagentore, Industrietore, Haustüren, Hoftore,

Reitnau

Moosleerau Hunziker Heinz, Feldweg 383, 5054 Mooslerau Dacherneuerung, Abbruch Silo Feldweg, Parzelle 186 Abteilung für Baubewilligungen nach § 63 BauG

KIS – Haller AG

Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen und innert Nachfrist nicht verbessert werden, ist nicht einzutreten. Die Anträge können später nicht mehr erweitert werden (§ 60 BauV). Legitimiert ist nur, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann.

Auflagefrist: 24.09.2026 – 26.10.2026

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bewilligungen:

Rollladen Lamellenstoren Fensterläden

Öffentliche Auflage vom 25. September 2026 bis und mit 26. Oktober 2026, während den ordentlichen Büroöffnungszeiten beim Bereich Planung und Bau, Gemeindehaus, Oberentfelden.

Bauherr: Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

FF PARTNER AG, Industriestrasse 10, 5036 Oberentfelden Neubau Mehrfamilienhaus mit Einstellhalle (Abbruch Gebäude Nrn. 380, 385, 723) Schönenwerderstrasse 22, Parzelle 825 Kantonale Zustimmung

ln der Auflagefrist können die Baugesuchsakten entweder physisch während den ordentlichen Bürozeiten auf der Abteilung Bau und Planung oder auf der Webseite der Gemeinde Unterentfelden in digitaler Version eingesehen werden. Allfällige Einwendungen gegen dieses Baugesuch sind vor Beendigung der öffentlichen Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Unterentfelden zu richten. Für die Einhaltung der Einwendungsfrist ist der Poststempel ausschlaggebend.

Redaktion: Der Landanzeiger, Industriestrasse 12a 5036 Oberentfelden, Telefon 062 737 90 00 Chefredaktor: Raphael Nadler (RAN) – Redaktion: Sarah Moll (SAH) und Achim Günter (AGU). Kontakt: landanzeiger@chmedia.ch Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Werbung: Verkauf lokal: Der Landanzeiger, Industriestrasse 12a, 5036 Oberentfelden Verkaufs-/Standortleiter: Rolf Steiner Telefon 062 737 90 00, kontakt@landanzeiger.ch Anzeigentarif: Annonce farbig, CHF 1.08/mm Annahmeschluss Inserate: Dienstag, 12.00 Uhr Aboservice: CH Media AG Fürstenlandstrasse 35, 9000 St. Gallen Telefon: 058 200 55 86 E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Copyright: Text, Bilder und Inserate sind in Teilen oder als Ganzes urheberrechtlich geschützt. Jegliche Verwertung, auch in Onlinediensten, ist nur mit Einwilligung des Verlages oder der Redaktion erlaubt. Verstösse werden gerichtlich verfolgt. Druck: DZB Druckzentrum Bern, Zentenweg 7, 3006 Bern, Telefon 031 349 41 42


LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Region 13

Schöftland

Oberentfelden Seniorenvereinigung

Vom Fussballplatz an den Paradeplatz Suppe, Spatz und ein paar

Regentropfen am Waldhöck

Einst träumte Noah Lüscher von einer Karriere als Fussballprofi. Heute entwirft der 28­jährige Schöftler Mode. Mit dem Zürcher Label «d’constructed» eröffnet er am 25. September einen eige­ nen Laden in unmittelbarer Nähe des Paradeplatzes – ein Meilen­ stein auf einem ungewöhnlichen beruflichen Weg. Vom Fussballplatz ins Modeatelier: Noah Lüscher hat in den vergangenen Jahren einen bemerkenswerten Rich­ tungswechsel vollzogen. Der 28­Jähri­ ge lebt heute in Schöftland und ist Krea­ tivdirektor der Zürcher Modemarke «d’constructed». Ende September folgt der bisher grösste Schritt: Das 2023 ge­ gründete Label eröffnet an der Tal­ strasse in Zürich ein eigenes Geschäft. Die Räumlichkeiten teilt sich «d’cons­ tructed» mit dem traditionsreichen Herrenausstatter Alferano. Zum Kon­ zept gehört auch ein Café, das die bei­ den Marken verbinden und zu einem Treffpunkt werden soll. Mit der Ladeneröffnung präsentiert sich «d’constructed» zugleich neu aus­ gerichtet. Statt in kurzer Folge zahlrei­ che Kollektionen auf den Markt zu bringen, will sich das Team künftig mehr Zeit für die Entwicklung der ein­ zelnen Stücke nehmen. Die Marke möchte klassische Mode für ein jüngeres Publikum neu interpretie­ ren und dabei den Lebensstil Zürichs aufnehmen. Entstehen sollen Klei­ dungsstücke, die sowohl im Berufsall­ tag als auch in der Freizeit oder am Abend getragen werden können. Das Motto lautet «Men’s wear for men and women»: Herrenmode also, die auch Frauen tragen können. Lüscher zeichnet und entwirft die Klei­ dungsstücke selbst. Produziert wird in China und Portugal, die verwendeten Stoffe stammen aus Italien.

Der Fussball führte ihn in die USA Dass Lüscher einmal Modedesigner werden würde, war lange nicht abseh­

Erlinsbach ● Polizei informiert über aktuelle Betrugsmaschen Die Gemeinde Erlins­ bach AG lädt die Bevölkerung beider Erlinsbach am Montag, 26. Oktober, zu einem kostenlosen Informationsabend zum Thema Kriminalprävention ein. Die Kriminalpräventionsstelle der Kantonspolizei Aargau informiert über aktuelle Betrugsmaschen und zeigt auf, wie man sich im Alltag davor schützen kann. Im Anschluss an die Ausführungen besteht die Möglich­ keit, Fragen zu stellen. Den Abschluss bildet ein Apéro. Der Anlass findet in der Mehrzweckhalle Kretz in Erlins­ bach statt und beginnt um 19 Uhr, Tür­ öffnung ist um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung über das Online­Formular der Gemeinde Er­ linsbach AG ist erwünscht. Eine spon­ tane Teilnahme ist ebenfalls möglich, sofern noch Plätze frei sind. ● Umleitung des Fusswegs am Reformationsweg Aufgrund des baulichen Zu­ stands der Liegenschaft Reformationsweg 4 muss der angrenzende Fussweg aus Si­ cherheitsgründen ab Montag, 21. Septem­ ber 2026, bis auf Weiteres gesperrt werden. Der Fussweg wird umgeleitet. Die Umlei­ tung wird vor Ort signalisiert. GEM

Aargau ● Bestandene Anwaltsprüfung Die An­ waltskommission des Kantons Aargau hat am 15. September 14 Juristinnen und Juristen als Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte patentiert. Nach bestandener Prüfung wurde ihnen un­ ter der Berufsbezeichnung Rechtsan­ wältin beziehungsweise Rechtsanwalt das Anwaltspatent erteilt. Drei davon wohnen im «Landanzeiger­Gebiet»:

Noah Lüscher entwirft als Kreativdirektor Kleider für die Zürcher Marke «d'constructed». Das Label macht Herrenmode, die Männer und Frauen tragen können.

Suppe und Spatz mundeten auch im Holzlagerschopf.

BILD: SEVERIN BIGLER

bar. Aufgewachsen in Meisterschwan­ den, spielte er in der Juniorenauswahl des FC Aarau. Ein Sportstipendium führte ihn später in die USA. Von 2017 bis 2021 studierte er in Binghamton Be­ triebswirtschaft und spielte gleichzei­ tig Fussball. Zurück in der Schweiz lief er noch für den FC Baden auf. Mit 24 Jahren ent­ schied er sich jedoch gegen eine weite­ re Karriere als Fussballprofi. Nach ei­ nem beruflichen Abstecher ins Marke­ ting stellte Lüscher fest, dass ihm die kreative Arbeit fehlte. Er begann des­ halb berufsbegleitend ein Studium an der Swiss Fashion Academy und stiess 2024 zu «d’constructed». Nach Schöft­ land zog er der Liebe wegen.

Acht Teile zum Auftakt Zur Geschäftseröffnung erscheint eine Pre­Kollektion mit acht verschiedenen Teilen. Dabei setzt das Label auf Pro­

MLaw Livia Ackle, von Herznach­Ue­ ken, in Aarau, M.A. HSG in Law and Economics Maximilian Hochreiter, von Belp, in Aarau, und MLaw Josef Zuber, von Deitingen und Günsberg, in Suhr. ● 100’000 Franken für Nepal Der Re­ gierungsrat des Kantons Aargau spricht 100’000 Franken Nothilfe für die Opfer und Betroffenen der Sturzflut in Nepal. Der Beitrag aus dem Swisslos­Fonds geht an das Schweizerische Rote Kreuz (SRK), das vor Ort gemeinsam mit dem Nepalesischen Roten Kreuz (NRCS) Hil­ fe leistet. Die Sturzflut vom 26. August hat im Norden Nepals grosse Schäden verursacht. Häuser, Brücken, Strassen und weitere wichtige Infrastruktur wurden zerstört. Viele Menschen sind ums Leben gekommen, weitere werden vermisst, und zahlreiche Gemeinden sind von der Aussenwelt abgeschnit­ ten. Mit seinem Beitrag führt der Kan­ ton Aargau seine langjährige Tradition fort, Menschen in Not mit Mitteln aus dem Swisslos­Fonds zu unterstützen. ● Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen: Beitrag aus dem Swisslos-Fonds Für die Aufar­ beitung der Geschichte der fürsorgeri­ schen Zwangsmassnahmen und Fremd­ platzierungen im Kanton Aargau spricht der Regierungsrat einen Verpflich­ tungskredit über 1,32 Millionen Fran­ ken aus dem Swisslos­Fonds. Der Bei­ trag geht an die Historische Gesell­ schaft des Kantons Aargau. Sie plant, die Praxis der fürsorgerischen Zwangs­ massnahmen und Fremdplatzierungen im Kanton Aargau zwischen 1803 und 1981 zu untersuchen. Von 1803 bis 1981 entschied der Regierungsrat über admi­ nistrative Versorgungen. Bis 1981 waren in der Schweiz hunderttausende Kinder und Erwachsene von administrativer

duktion nach Bestellung. Damit soll eine Überproduktion vermieden wer­ den. Für die Kundschaft bedeutet das zwar rund drei Wochen Wartezeit, da­ für können individuelle Wünsche be­ rücksichtigt werden. Im Winter soll das Sortiment erweitert werden, im Frühling 2027 ist eine grös­ sere Kollektion geplant. An den klassi­ schen Modezyklus will sich das Unter­ nehmen jedoch bewusst nicht halten. Für Lüscher ist die Eröffnung beim Paradeplatz ein besonderer Moment. Noch vor zwei Jahren hätte er kaum da­ mit gerechnet, so bald ein eigenes La­ denlokal eröffnen zu können. Wäh­ rend derzeit die letzten Arbeiten lau­ fen, denkt der Schöftler bereits weiter: Langfristig soll «d’constructed» eine eigenständige «Züri­Ästhetik» etablie­ ren und diese über die Stadt hinaus be­ kannt machen. LAURA KOLLER/LA

Der Waldhöck gehört seit über 20 Jahren zu den Höhepunkten im Jahresprogramm der Senioren­ vereinigung Oberentfelden. Auch dieses Jahr lockten Suppe und Spatz zahlreiche Teilnehmende zum Waldhaus – einzig das wechselhafte Wetter stellte die Organisatoren vor eine Heraus­ forderung. Seit über 20 Jahren ist der Waldhöck im September fester und beliebter Be­ standteil im Jahresprogramm der Oberentfelder Seniorenvereinigung. Dank viel Routine stellt die Organisa­ tion des Anlasses keine grossen Proble­ me. Die Teammitglieder, die Küchen­ mannschaft unter der Leitung von Heinz Lehner und weitere Helfer ken­ nen ihre Aufgaben. Knackpunkt bei der heurigen Durch­ führung war der Entscheid, ob das Schön­ oder das Schlechtwetterpro­ gramm gespielt werden soll. Alle kon­ sultierten Wetter­Apps prognostizier­ ten lange im Voraus nach einer langen Schönwetterphase ausgerechnet für den 16. September Regen. SRF Meteo und andere Wetterdienste prophezei­

BILD: ZVG

ten am Morgen noch Regen für den frü­ hen Nachmittag. Weil es schwierig ist, eine 80 Personen zählende Festwirt­ schaft bei einsetzendem Regen innert nützlicher Frist zu dislozieren, ent­ schieden sich die Organisatoren, die Tische und das Buffet im vorsorglich dafür vorbereiteten Holzlagerschopf neben dem Waldhaus zu platzieren. Immerhin wurden drei Tische im Frei­ en vorbereitet und von den gegen den Mittag eintreffenden Senioren auch in Beschlag genommen. Und auch die Wetteroptimisten wurden selbstver­ ständlich mit feinstem Rindfleisch in einer kräftigen Gemüsesuppe bedient. Kaum war der Schmaus vorbei, begann es um zwei Uhr zu regnen, zwar nur leicht und kurz, aber doch so, dass die Tische im Freien geräumt werden mussten. Im Schopf fanden alle einen neuen Platz. Draussen an der Spätsommersonne ist es gemütlicher und stimmiger als in ei­ nem relativ dunklen Schopf. Die Rei­ hen lichteten sich denn auch etwas frü­ her als in anderen Jahren. Die Teilneh­ mer genossen aber auch heuer das feine Essen und das Zusammensein mit Kollegen. ZVG

Versorgung, fürsorgerischen Zwangs­ massnahmen und Fremdplatzierungen betroffen. Dabei kam es unter anderem zu Misshandlungen in Heimen, Aus­ beutung von Verdingkindern, Zwangs­ abtreibungen, Sterilisationen oder Ad­ optionen sowie zu Medikamentenver­ suchen und Zwangsmedikationen. ● Obligatorische Sicherheitsveranstaltung soll verstetigt werden Mit der letzten Teilrevision des Gesetzes über den Bevölkerungsschutz und den Zivil­ schutz im Kanton Aargau (BZG-AG) hat der Kanton Aargau im Jahr 2024 als ers­ ter Kanton eine obligatorische Sicher­ heitsveranstaltung für Schweizerin­ nen und niedergelassene Ausländerin­ nen und Ausländer eingeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden für das Thema Sicherheit sen­ sibilisiert und für ein Engagement in einer der Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes motiviert. Die obligatorische Sicherheitsveranstal­ tung ist im Gesetz auf fünf Jahre befris­ tet. Diese Befristung soll aufgehoben und die Administration rund um die Veranstaltungen zentralisiert werden. Die Anhörung dauert vom 17. Septem­ ber bis am 17. Dezember. ● Bedingtes Feuerverbot aufgehoben Die Waldbrandgefahr ist gesunken. Seit dem 16. September gilt neu die Gefah­ renstufe 3 («erheblich») statt wie bisher Stufe 4 («gross»). Das bedingte Feuer­ verbot im Wald und am Waldrand wur­ de deshalb aufgehoben. Grund für die Entspannung ist die gestiegene Boden­ feuchtigkeit. Weiterhin ist jedoch Vor­ sicht geboten: Im Wald darf nur an be­ festigten Feuerstellen und unter stän­ diger Aufsicht Feuer entfacht werden. Bei starkem Wind soll vollständig dar­ auf verzichtet werden. AG

von Donnerstag, 8. Oktober 2026, 17.30 Uhr bis Samstag, 10. Oktober 2026, 14.00 Uhr

und von Donnerstag, 26. November 2026, 17.30 Uhr bis Samstag, 28. November 2026, 14.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihre Reservation per E-Mail oder Telefon 062 842 47 41.


14 Immobilien / Region

LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Kanton Igel im Aargau gesucht

Igelsichtungen melden Um den Winterschlaf zu überstehen, müssen sich Igel nun Winterspeck anfressen. BILD: SHUTTERSTOCK.

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Pro Natura Aargau ruft gemeinsam mit Wilde Nachbarn Aargau die Bevölkerung auf, Begegnungen mit dem Tier des Jahres 2026 zu melden. Wo im Aargau leben Igel, wo allenfalls weniger? Dieser Frage wollen die Naturschutzorganisationen nachgehen. Der Igel ist ein gern gesehenes Wildtier im eigenen Garten oder in Parkanlagen. Seine potentielle Gefährdung ist hingegen nicht so offensichtlich: Der Lebensraum des Igels und auch seine Nahrungsgrundlagen werden knapper. Umso wichtiger ist es, ein genaueres Bild über die Verbreitung und den Bestand der Igel im Kanton Aargau zu bekommen. «Meldungen aus der Bevölkerung sind dabei eine Hilfe. Sie bilden eine wichtige Grundlage, um Lebensräume gezielt zu erhalten, zu vernetzen und aufzuwerten und somit langfristig zum Schutz des Igels beizutragen» sagt Ursina El Sammra, Projektleiterin Umweltbildung bei Pro Natura Aargau. Aus diesem Grund ruft Pro Natura Aargau zusammen mit den weiteren Trägern von Wilde Nachbarn Aargau dazu auf, die Augen nach Igeln offen zu halten und sie auf der Plattform Wilde Nachbarn Aargau zu melden. Neben Pro Natura Aargau sind in der Trägerschaft die Aargauische Naturforschende Gesellschaft, der Jurapark Aargau, das Naturama Aargau sowie der WWF Aargau vertreten. Am besten lassen sich Igel in der Dämmerung und in der Nacht beobachten, da sie

erst zu später Stunde aktiv werden. Ursina El Sammra erklärt: «Im Siedlungsgebiet fühlt er sich in naturnahen Gärten am wohlsten. Dort schätzt er Laub- und Asthaufen, dichtes Gebüsch sowie wilde, unaufgeräumte Ecken.» Sarah Gauss, Praktikantin bei Pro Natura Aargau ergänzt: «Auch strukturreiche Wiesen und durchlässige Zäune kommen dem Igel zugute, weil er so von Garten zu Garten wandern und auf Futtersuche gehen kann.»

Jede Beobachtung zählt Aktuell ist der Igel besonders aktiv auf Futtersuche: Bis zum Wintereinbruch müssen Jungtiere ein Gewicht von 500 bis 600 Gramm erreichen, um den Winterschlaf zu überstehen. Was für uns nach wenig klingt, ist für die kleinen Igel überlebensnotwendig. «Vor allem für Jungtiere, welche erst in den letzten Wochen zur Welt gekommen sind, heisst es nun Winterspeck anfressen!» erklärt Ursina El Sammra. Da der Igel noch bis und mit Oktober unterwegs ist, zählt jetzt jeder Tag. Wer jetzt eine Beobachtung macht, hilft mit, ein aktuelles Bild der Bestände zu bekommen, solange die Tiere noch unterwegs sind. Die Igel-Beobachtungen können mit wenigen Klicks auf der Plattform von Wilde Nachbarn Aargau gemeldet werden. Dabei ist es auch möglich, den exakten Standort nicht öffentlich anzeigen zu lassen. PD https://aargau.wildenachbarn.ch/node/13050

SP Bezirk Aarau Nationalratswahlen 2027

Vier mögliche Kandidaten vorgeschlagen

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Die Delegierten der SP Bezirk Aarau haben ihre Kandidierenden für die Nationalratswahlen 2027 nominiert und der SP Aargau zur definitiven Aufstellung empfohlen. Auf der Liste stehen die bisherige Nationalrätin und Aarauer Stadträtin Gabriela Suter sowie Lucia Engeli, Irene Stutz und Gianluca Sorrentino. Gabriela Suter möchte ihre Arbeit im Nationalrat insbesondere in den Bereichen Umwelt- und Lärmschutz fortsetzen. Lucia Engeli, Ärztin und Co-Präsidentin der SP Aargau, setzt ihre politischen Schwerpunkte bei der Gleichstellung sowie der Gesundheits- und Prämienpolitik. Irene Stutz, Präsi-

dentin der SP-Einwohnerratsfraktion, Grafikerin und Unternehmerin, will sich unter anderem für Klimaund Hitzeschutz einsetzen. Gianluca Sorrentino, Student, Mitglied der Geschäftsleitung der SP Aargau und im Automobilgewerbe tätig, engagiert sich gewerkschaftlich für mehr Gesamtarbeitsverträge und möchte dieses Anliegen nach Bern tragen. Insgesamt stellt die SP Aargau für die Nationalratswahlen 2027 eine Liste mit 16 Kandidierenden aus dem ganzen Kanton zusammen. Die definitive Nomination erfolgt am Parteitag der Kantonalpartei im Herbst. SPBA


LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Region 15

Oberentfelden

Safenwil

Ehemalige aus aller Welt kamen für Klassentreffen zusammen

Happy End: Die geflüchtete Geiss hat ein neues Zuhause

36 Schulkinder im Schuljahr 1962/63 zeigt ein altes Foto zusammen mit Klassenlehrerin Elisabeth Giovanoli-Irion, damals noch Elisabeth Irion.

Endlich in Sicherheit: Die ausgebüxte Geiss Freya hat nach ihrem mehrtägigen Abenteuer ein neues Zuhause im Tierasyl Waldheim in Safenwil gefunden. BILD: FACEBOOK

22 ehemalige Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 1954 trafen sich zum Klassentreffen in einem Schulzimmer im Schulhaus Dorf Oberentfelden. Treffpunkt war der überdachte Teil des Pausenhofs, wo Therese Hunn-Meier und Eduard Knoblauch vom Organisationskomitee die muntere Gästeschar empfing. Entschuldigen musste sich leider OK-Mitglied Hilda Lüthy-Kammermann. Der erste Austausch von Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit ging locker über die Bühne. Am weitesten reiste Rolf Huber aus Neuseeland an. Seit 45 Jahre lebt er fern der Schweiz, kommt aber regelmässig zu Besuchen in sein Heimatland. Röbi «Robbie» Frey meldete sich aus Süd-

Ehemalige Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 1954 trafen sich zum Klassentreffen in der Schule Dorf in Oberentfelden. BILD: AWE

afrika zum Treffen der Ehemaligen an. Weniger weit hatte es Robert Gerber aus Frankreich nahe der Schweizer Grenze. Neun der 22 wohnen nach wie vor in Oberentfelden. Einer der Teilnehmenden heiratete später seine Klassenkollegin. Doch nicht alle am Klassentreffen Teilnehmenden hatten gute Erinnerungen an ihre Schulzeit, wie sich herausstellte. Ein heiteres Raten begann, als Eduard Knoblauch eingescannte Fotografien aus dem Jahr 1962/63 an die Leinwand warf: Wer ist wer auf den Bildern? Anekdoten tauchten aus der Erinnerung auf. «So harmonisch wie auf dem Foto händchenhaltend sind wir nicht immer gewesen», kommentierte Alfred Frey ein Bild mit seinem Bruder Robbie. Die nun in die Jahre gekomme-

nen ehemaligen Oberentfelder Primarschülerinnen und -schüler quittierten die Bemerkung mit lautem Lachen. Im ehemaligen Schulzimmer verwies Mitorganisator des Klassentreffens, Ueli Hafner, auf ein Originaltischchen und einen unbequemen aussehenden Stuhl, auf dem die Schülerinnen und Schüler ihre Schulstunden damals verbrachten. Nach dem «Schulhausbesuch» wartete ein gedeckter Tisch in der Trattoria «Amano» auf die hungrigen Teilnehmenden des historischen Klassentreffens, der Plausch verdiente eine Fortsetzung bei italienischer Kulinarik. Der Termin am 29. Oktober 2028 für eine Fortsetzung des Anlasses ist auch schon festgelegt. ALFRED WEIGEL

Fast eine Woche lang hielt eine ausgebüxte Geiss Safenwil auf Trab. Nun ist das Tier eingefangen und in Sicherheit. Dabei gab es noch eine Überraschung: Der vermeintliche Ziegenbock ist eine Ziege. Fast eine Woche lang sorgte ein weisses «Geissli» in Safenwil für Aufsehen. Das Tier war beim Schlachthof zusammen mit zwei Artgenossen ausgebüxt. Während diese rasch wieder eingefangen wurden, blieb der dritte Ausreisser verschwunden. Auf Facebook kursierten immer wieder Bilder von Sichtungen.

Ein Herz für den Ausreisser Dami Kiefer wollte dem Tier helfen. «Als ich erfahren habe, dass das Geissli wahrscheinlich vom Schlachthof

entlaufen ist, wusste ich: ‹Ich muss etwas unternehmen›», sagte sie gegenüber Tele M1. Sie fragte beim Schlachthof an, ob sie den vermeintlichen Ziegenbock kaufen könne – und erhielt die Zusage. Nun ist auch das Einfangen gelungen. Ein neues Zuhause hat der Vierbeiner im Tierasyl Waldheim Safenwil von Michèle Nestler gefunden, wo er künftig mit Artgenossen leben darf.

Aus dem Ziegenbock wird Freya Nach der Rettung folgte die Überraschung: Beim vermeintlichen Ziegenbock handelt es sich um eine Geiss. Sie soll Freya heissen. «Das steht für frei, unabhängig und stark», erklärt Nestler. Ein passender Name für eine Ziege, die mit ihrer Flucht ganz Safenwil auf Trab hielt. CAM/JÖK/LA

Tag der offenen Tür bei Bestattungen Ramseier & Iseli Im November zieht die Geschäftsstelle von Bestattungen Ramseier & Iseli in einen Neubau an der Ringstrasse Nord in Lenzburg und lädt zum Tag der offenen Tür ein. Familienunternehmen in zweiter Generation

Seit über zwanzig Jahren unterstützen wir bei sämtlichen Aufgaben, die ein Trauerfall mit sich bringt – 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Seit gut einem Jahr führen wir das Familienunternehmen in zweiter Generation. Von der ersten Beratung bis hin zu den Trauerdrucksachen haben Angehörige bei uns für alle Dienstleistungen eine Ansprechperson. Wir sind als eingespieltes Team in den Regionen Lenzburg, Seetal, Wynental, im unteren Freiamt, im unteren Reusstal sowie mit eigenem Büro in der Region Brugg tätig.

Was wir lieben, tragen wir weiter

Dieser Leitsatz prägt unsere tägliche Arbeit. Jeder Mensch hinterlässt auf seine ganz eigene Weise Spuren und Erinnerungen – weit über den Tod hinaus. Mit Behutsamkeit schaffen wir Raum und Zeit für einen würdevollen, persönlichen Abschied, der dem gelebten Leben gerecht wird und Erinnerungen weitertragen lässt. Ein wichtiger Bestandteil unseres Neubaus sind deshalb auch die Aufbahrungsräume. Sie bieten Angehörigen einen geschützten Ort, um in Ruhe Abschied zu nehmen und sich dafür die Zeit zu lassen, die sie brauchen.

Abschied kann viele Formen haben

Beim Team von Bestattungen Ramseier & Iseli sind Trauerfamilien in schweren Stunden in guten Händen.

So individuell ein Mensch gelebt hat, so persönlich darf auch sein letzter Weg gestaltet werden. An unserem Tag der offenen Tür geben wir Einblick in unsere neuen Räumlichkeiten und unsere Arbeit. Zudem präsentieren verschiedene Partnerorganisationen ihre vielfältigen Angebote. Die Forstdienste Lenzia stellt die «Himmlische Eichen» vor – eine besondere letzte Ruhestätte in der Natur. Trauerrednerin Marianne Klopfenstein zeigt, wie persönliche Worte und Rituale Halt geben und eine Trauerfeier mitgestalten können. Atelier Mia fertigt unter anderem aus Asche einzigartigen Erinnerungsschmuck.

Herzlich willkommen

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch am Tag der offenen Tür und darauf, Ihnen unser neues Daheim vorzustellen. Fabian Spoerlé-Ramseier und Jonathan Moritz-Ramseier mit dem gesamten Team von Bestattungen Ramseier & Iseli

Tag de r Sams ta

Standorte in Lenzburg, Brugg und Hägglingen Die neue Geschäftsstelle befindet sich im Gewerbegebäude Virgin.

062 891 05 60 | www.ramseier-iseli.ch

offene n Tür

g, 14.1 1.202 6 11 bis 16 Uh r Rings trasse No r 5600 Lenzb d 42 urg


16 Kirchliche Anzeigen

LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, bin ich für immer bei euch. Antoine de Saint-Exupéry

Buchs, im September 2026 Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Grosi, Urgrosi, Tante und Freundin

f

Ruth Zaugg-Wüthrich 10. August 1939 bis 15. September 2026 Nach einem reich erfüllten Leben hat dein Herz aufgehört zu schlagen. In Liebe und Dankbarkeit Stephan Zaugg Markus Zaugg und und Regina Zumsteg Pauline mit Raban, Anouk, Sophie, Finn Barbara und Markus Dambach-Zaugg mit Luisa Jolanda Fadalti Alice Wüthrich Hanni Rana-Wüthrich Verwandte und Freunde

Unser(e) Müeti, Mami, Schwester, Gotti, Tante, Gastgeberin und Freundin ist von uns gegangen am 13.12.2025

Verena Job - Steiner

Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Barbara Dambach-Zaugg, Bibersteinerstrasse 15, 5022 Rombach

Alles Gute zum 80.Geburtstag wünschen wir Ihr am So. 27.09.2026 14:00 Uhr am Grab, Friedhof Unterkulm.

Gott kennt dein Gestern, gib ihm dein heute, er sorgt für dein Morgen.

Traueradresse: Fam. Job, c/o Michael Job, Amsleracherweg 16, 5033 Buchs AG

E. Modersohn

Safenwil Sonntag, 27. September, 10.00 Kirche Buchs, Gottesdienst mit Pfrn. Erika Voigtländer. Mittwoch, 30. September, 15.00 Alterszentrum Buchs, Ref. Gottesdienst mit Pfrn. Simone Wüthrich. Weitere Informationen unter: www.ref-buchs-rohr.ch

Schöftland Sonntag, 27. September, 9.30: Gottesdienst, Pfrn. Katharina Zellweger; Thema: «Das Wort vom Kreuz und der heilige Christophorus»; Orgel: Brunetto Haueter; Kollekte: Heimgärten Aargau Montag, 28. September, 9.00, KGH: Bibelkurs c.l.o.u.

Freitag, 25. September, 9.00 – 11.00 Kafiträff in der Viva Kirche Sonntag, 27. September, 9.30 Gottesdienst, Pfr. R. Schmid Mittwoch, 30. September, 10.00 Gebet für den Frieden und die Gemeinde

Muhen Sonntag, 27. September, 9.30 Gemeinsamer Gottesdienst in der ref. Kirche Kölliken Mittwoch, 30. September, 10.00 Gottesdienst im Reg. Altersheim, Pfarrer Daniel Hintermann, Musik: Peter Lüscher Donnerstag, 1. Oktober, 14.00 Kultur am Nachmittag «Altersheim Muhen, Betrieb und Ausblick» mit Altersheimleiter Lucio Stanca, im Kirchensaal

Freitag, 25. September, 9.00 Kafitreff Samstag, 26. September, 18.00 Fürbitte Sonntag, 27. September, 10.00 Interview-Gottesdienst mit Pfrn. Noemi Heggli und anschl. Vernissage mit Apéro, Angela Gnepf stellt ihre prophetischen Bilder vor, die anschliessend während zwei Monaten im Saal des KGH Oberentfelden ausgestellt sind Dienstag, 29. September, 14.00 Handarbeitstreff Mittwoch, 30. September, 8.40 Andacht im Alterszentrum Zopf mit Pfr. Raffael Sommerhalder

Blumen Weihermattstrasse 86 (Telli), 5004 Aarau Telefon 062 822 89 79 Sonntag, 27. September, 14.00 Gottesdienst Dienstag, 29. September, 20.00 Gebetsgemeinschaft

auch sonntags offen von 9.30 bis 12.00 Uhr Tel. 062 723 52 52 Fax 062 723 52 55 www.blumen-schaufelbuehl.ch

Oberentfelden

Sonntag, 27. September, 9.30 Gottesdienst mit Taufe, Pfr. M. Schüürmann, Lobpreis Montag, 28. September, – Montag, 5. Oktober, Ferien Pfr. M. Schüürmann, Stv. Pfr. B. Rodriguez aus Uerkheim www.kirchereitnau.ch

Donnerstag, 24. September, 9.00 Zmörgele und Weiterbildung Sonntag, 27. September, 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Nadine Hassler Bütschi

Reformierte

Safen Kirche Safenwil Freitag, 25. September, 19.00 Jugendtreff Sonntag, 27. September, kein Gottesdienst Vom Montag, 28. September, bis Freitag, 2. Oktober, haben wir Betriebsferien. In dieser Zeit sind das Pfarramt sowie die Kirchenpflege nicht erreichbar.

Sonntag, 27. September, 9.30 Gottesdienst, Pfr. Daniel Hintermann, Fritz Bär, Orgel – Tauchstond nach dem Kirchenkaffee Dienstag, 29. September, Bibelgesprächskreis, wahlweise 9.00 oder 10.15, im KGH Mittwoch, 30. September, 19.00 Bibelgesprächskreis, im KGH Freitag, 2. Oktober, 18.00 Fyrobeträff, im KGH www.kirche-schoeftland.ch

Safenwil Sonntag, 27. September, 9.30 Gottesdienst, Ref. Kirche Suhr, Pfrn. S. Wüthrich. Anschliessend Chilekafi. www.suhu.ch

Gemeinde Kölliken Schneidergasse 1 Sonntag, 26. September, Gemeindeferien in der Toskana, kein Gottesdienst


LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Region 17

Muhen

Uerkheim

Jodelklänge begeistern in voll besetzter Kirche

Seniorenausflug nach Colmar

Gruppenbild am «Quai de la Sinn» in Colmar Die Abendsonne im Rücken: Vor dem mächtigen Glasfenster der Kirche Muhen präsentierte sich der Chor in voller Pracht.

Das Jahreskonzert des Jodlerchörlis Suhrental lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die reformierte Kirche Muhen. Der Chor und die Örgeligruppe boten einen abwechslungsreichen Abend zwischen Tradition, Geselligkeit und musikalischer Vielfalt.

Zur Abwechslung beschwingte Klänge: Dafür sorgten die Örgeligruppe mit sechs Mitspielenden. BILDER: FRIEDA STEFFEN

Akzente. Zu hören waren unter anderem der Marsch «Brunos Pizza», der Walzer «De Hobby Senn», das bekannte Walzerlied «Alls was bruchsch» sowie der Schottisch «Im Örgelihuus».

Vom Chor bis zum Quartett

Lange vor Konzertbeginn füllte sich die reformierte Kirche Muhen bis auf den letzten Platz. Das Jodlerchörli Suhrental hatte zu seinem Jahreskonzert eingeladen – und präsentierte gemeinsam mit der Örgeligruppe ein vielseitiges Programm.

Mit seinen 18 Mitgliedern, darunter sieben Jodlerinnen, ist das Jodlerchörli längst zu einem stattlichen Chor angewachsen. Verschiedene Mitglieder führten durch den Abend. Mit «Mi Läbesfröid», «s’Chilchli» und «e Wunsch» startete der Chor ins Programm. Bei Letzterem wurde das Publikum vorsorglich darauf hingewiesen, dass das Lied vier Strophen habe – damit der Applaus nicht zu früh einsetzte.

Bereits beim Empfang sorgten die fünf Musizierenden der Örgeligruppe für Stimmung. Auch während des Konzerts setzten sie mit lüpfigen Klängen

Für Abwechslung sorgte das Duett «Dankbarkeit» von Franz Stadelmann, vorgetragen von Vreni Meier und Vreni Schüttel und begleitet von Marcel Ams-

ler am Akkordeon. Es folgten unter anderem der «Wengernalp Jodel», «Abschied» und die Volksweise «Jo wenn i Gäud gnue hätt». Einen weiteren Akzent setzte das Quartett mit «I freu mi». Mit «s’Glück im Läbe», «mues Juchzge» und «Abezyt» näherte sich der Konzertabend seinem Ende. Ohne Zugabe liess das Publikum den Chor allerdings nicht ziehen.

Geselligkeit gehört dazu Präsident Simon Pfister bedankte sich zum Abschluss bei den zahlreichen Gästen. Danach verlagerte sich das Geschehen auf den Vorplatz der Kirche. Dort war während des Konzerts bereits der Grill vorbereitet worden. Unterstützt von Mitgliedern der Trachtengruppe Muhen liessen die Jodlerinnen und Jodler gemeinsam mit ihren Gästen den goldenen Herbstabend gesellig ausklingen. FRIEDA STEFFEN

«61, 62, 63», zählte Vreni Schenk, bevor die Reise am 17. September um 7.30 Uhr bei wunderschönem Wetter Richtung Colmar losging. Das Elsass wechselte in den Spannungen des 19. und 20. Jh. zwischen französischer und deutscher Herrschaft mehrmals ihre Zugehörigkeit, vernahm die Reisegesellschaft in den informativen und anekdotischen Erzählungen von Vreny Kappeler. In Rheinfelden munterten Kaffee und Gipfeli die Frühaufsteher für die zweite Reiseetappe auf. Zum Zmittag genoss die Gesellschaft ein traditionelles Gericht – Königinpastete mit Spätzli – im Restaurant Pfeffel. Bis zur Städt-

BILD: VRENI SCHENK

chenrundfahrt um 15.00 Uhr im grünen Petit Train blieb genug Zeit, um Colmars Altstadt zu bewundern und Souvernis zu finden. Ein Gläschen elsässischer Gewürztraminer rundete den Aufenthalt ab, und die Gruppe trat um 17.00 Uhr die Rückreise an – über Lörrach ohne Stau nach Uerkheim. Die 63 Reisenden verabschiedeten sich mit vielen schönen Eindrücken – Ziel erreicht! Vreni Schenk, Markus und Vreny Kappeler planten zum 10. und letzten Mal die Uerkner Seniorenreise. Die Nachfolge bleibt noch eine ungeklärte Überraschung. BENJAMIN RODRIGUEZ

Region Ref. Landeskirche Reitnau-Attelwil-Wiliberg

Gemeindewochenende im Berner Oberland verbracht

Oberentfelden Drehorgelkonzert zum Bettag in der ref. Kirche

Sieben Spielleute – grosse Vielfalt

Die Ausflugsgruppe aus dem Suhrental auf dem Hasliberg.

Beim Spielen hat Kurt Huber jeweils alle Hände voll zu tun.

Mit Charme vorgeführt: Heidi Hunziker ist stolz auf ihre hübsche Drehorgel.

In voller Montur: Lorenz Mathys spielt nie ohne seinen Zylinderhut. BILDER: FRIEDA STEFFEN

«Das klingt so herrlich», aus der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart, spielte Thomas Schumacher zum Einmarsch der Spielleute in die erfreulich gut besetzte reformierte Kirche in Oberentfelden. Zum 19. Mal haben Liebhaber der Drehorgelmusik die Spieler aus der ganzen Schweiz zusammengetrommelt, zu einem Anlass, der längst Tradition ist.

Werke, die passen

Noack und überraschte im zweiten Teil mit der «Barcarole» aus «Hoffmanns Erzählung» von Jacques Offenbach. Und schliesslich animierte Lorenz Mathys mit dem «Kaiserwalzer» von Johann Strauss zum Tanzen. Im zweiten Teil liess er das Posthorn erklingen.

Im Chor der reformierten Kirche Oberentfelden waren sie aufgestellt, die wunderschönen Instrumente mit ihren verschiedenen «Innenleben». Da gibt es die Hofbauer Panflöte, 38/76 mit Percussion, die Raffin Trompetenorgel, die Raffin Konzertorgel, die Stüber Trompetenorgel oder die Deleika. Jedes Instrument erzeugt einen anderen Klang und hat verschiedene Variationsmöglichkeiten und Register. Eines aber ist überall gleich: Die Instrumente sind wohlgehütete und sorgsam gepflegte Kleinode, die ihren Besitzer die Herzen stets von Neuem erfreuen. Und mit der Musik bringen sie auch Freude in die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer.

Kurt Huber machte den Anfang mit dem Popsong «We are the world». Sein Instrument weist besondere Fähigkeiten auf und ist gleichzeitig ein Schlagzeug. Im zweiten Teil liess er zum offiziellen Abschluss des Konzertes das «Hallelujah» von Leonard Cohen erklingen. Peter Sommerhalder widmete sich der Filmmusik von Anton Karas mit «Der dritte Mann». Dem fügte er das berührende «Trompetenecho» Mosch-Avsenik zu. Mirjam Schumacher – zusammen mit ihrem Vater Thomas Schumacher ist sie seit vielen Jahren immer dabei – spielte «Trumpet – tune and air» von Henry Purcell sowie «Herbst», 1. Satz «Allegro» aus Vivaldis «Vier Jahreszeiten». Gertrud Laube gab ein «Neapolitanisches Ständchen» aus «O mia bella Napoli» von Gerhard Winkler. Und sie sehnte den «Frühling» herbei, 1. Satz «Allegro» aus den «Vier Jahreszeiten». Thomas Schumacher liess munter die «Punkte springen», und im zweiten Teil spielte er «Parade de tinnen Soldatjes» von Leon Jessel. Heidi Hunziker wagte sich mit viel Charme an «Heinzelmännchens Wachtparade», Opus 6 in D-Dur für Klavier von Kurt

Professionell moderiert Durch das Programm führte Béatrice Bosshard kompetent und erläuterte für die Zuhörer auch das Innenleben der verschiedenen Orgeltypen. Das Konzert sei «eine Augenweide und ein Ohrenschmaus, sozusagen ein GourmetMenu». Sie erklärte, dass die Spielleute oft ein kleines Plüschäffchen dabei haben. Dies sei ein Relikt aus der Zeit der Leierkasten-Männer, die jeweils einen richtigen Affen mitführten, einerseits zur zusätzlichen Attraktion, besonders für Kinder, andererseits aber zum Geldeinziehen bei den Zuhörer, denn wer kann einem solch süssen Tier schon widerstehen. Bei den anwesenden Mitspielern fehlte dieses Plüschäffchen zum grossen Teil. Aber das Grosskind von Lorenz Mathys führte eines mit und zeigte es voller Stolz. FRIEDA STEFFEN

Bei schönstem Wetter durfte die Reformierte Landeskirche Reitnau-AttelwilWiliberg auf dem Hasliberg ein wunderbares und erholsames Gemeindewochenende erleben. Im Mittelpunkt stand die Gemeinschaft – mit viel Spiel, Spass, herzlichen Begegnungen und tiefen Gesprächen. Gemeinsam setzte man sich mit den Themen Wertschätzung, Dankbarkeit und «Die Freude am Herrn ist unsere

BILD: ZVG

Stärke» auseinander. Diese Impulse begleiteten durch das Wochenende und luden zum Nachdenken und Austauschen ein. Auch das gemeinsame Wandern durfte nicht fehlen. Bei strahlendem Sonnenschein genoss man die wunderschöne Umgebung und die Zeit miteinander. Gestärkt und erfüllt von schönen Erlebnissen und wertvollen Erinnerungen kehrte man nach Hause zurück. ZVG

Pro Senectute Aargau

Wenn im hohen Alter die sozialen Kontakte fehlen Rund 37 Prozent der über 85-Jährigen in der Schweiz leiden gemäss Pro Senectute unter Einsamkeit. Mit ihrer laufenden Herbstsammlung will Pro Senectute Aargau auf das Problem aufmerksam machen und Angebote für ältere Menschen unterstützen. Rund 90’000 Menschen über 85 Jahre sind in der Schweiz von Einsamkeit betroffen. Das geht aus dem Altersmonitor von Pro Senectute Schweiz hervor. Gerade im hohen Alter können soziale Kontakte abnehmen, vertraute Menschen wegfallen und Begegnungen seltener werden. Einsamkeit wirkt sich laut Pro Senectute nicht nur auf das Wohlbefinden aus. Betroffene litten häufiger unter Bluthochdruck und Depressionen, bewegten sich weniger und seien einem er-

höhten Risiko für weitere gesundheitliche Probleme ausgesetzt. Pro Senectute Aargau versucht mit verschiedenen Angeboten gegenzusteuern. Dazu gehören kostenlose Beratungen zu Lebensgestaltung und Wohnsituation, Unterstützung im Haushalt sowie administrative und finanzielle Hilfen. Kurse, Treffs und Bewegungsangebote sollen zudem soziale Kontakte ermöglichen und dazu beitragen, dass ältere Menschen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Vom 14. September bis 24. Oktober führt die Stiftung unter dem Motto «Wir wirken gegen die Einsamkeit im Alter» ihre Herbstsammlung durch. Je nach Gemeinde werden die Spenden an der Haustür gesammelt oder die Haushalte erhalten einen Spendenaufruf per Post. Mit den Einnahmen sollen die Beratungs- und Unterstützungsangebote für ältere Menschen im Aargau mitfinanziert werden. PS


aarau erleben Aarau Standortförderung informiert über Anlässe, Geschichten und Menschen aus der Stadt und der Region Berufsinfotage

KEBA-Eröffnung

für die neue Blitz-Schnuppern in über 50 Berufen: Für Chancen- Bereit Eissaison gleichheit und starke Fachkräfte für die Region Aarau Diese Woche tauchten 400 Schülerinnen und Schüler der Region Aarau in die faszinierende Welt der Berufe ein. Knapp 60 Betriebe öffneten ihre Türen und ermöglichten spannende Einblicke in über 50 verschiedene Berufsfelder – von handwerklichen Berufen über soziale bis hin zu technischen Tätigkeiten. Die Auswahl ist riesig und spätestens im letzten Schuljahr müssen sich die meisten Jugendlichen entscheiden: Welche Berufsausbildung soll es sein? «Die Berufswahl ist für Jugendliche ein gewaltiger Schritt», sagt Aileen Kirchhofer, Geschäftsführerin von mehr. wert.aarau, Forum für Bildung + Wirtschaft, das sich für einen starken Bildungs- und Wirtschaftsstandort Region Aarau einsetzt. Ein Schritt, auf dem Jugendliche Unterstützung brauchen, von Schule wie Elternhaus. Und genau das ist nicht immer gegeben. Um eine Brücke zwischen Schulen und Wirtschaft zu schlagen, hat mehr.wert. aarau in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverband Aarau diese Woche zum dritten Mal die Berufsinfotage für die Region organisiert. Das Konzept: Schülerinnen und Schüler der zweiten Oberstufe bekommen während drei Tagen die Möglichkeiten, bei bis zu sechs Unternehmen für ein Blitz-Schnuppern vorbeizugehen. «Dieses regionale Angebot begleitet Jugendliche bei der Berufswahl und nimmt den Schulen gleichzeitig einen Teil dieser Aufgabe

Die Berufsinfotage haben sich als unverzichtbares Bindeglied zwischen Schule und Wirtschaft in der Region Aarau etabliert. BILD: ZVG

ab. Uns ist wichtig, dass jede Schülerin und jeder Schüler die Möglichkeit erhält, in die Berufswelt hineinzuschnuppern – unabhängig von den persönlichen Voraussetzungen», so Kirchhofer.

Es profitieren beide Seiten Diese Wochen nahmen rund 400 Schülerinnen und Schüler und knapp 60 Betriebe am Projekt teil, vorgestellt wurden über 50 verschiedene Berufsfelder. Die Begeisterung war auf beiden Seiten spürbar: Jugendliche erhielten praxisnahe Eindrücke, konnten Fragen stellen und mögliche Karrierewege entdecken, ohne eine Schnupperlehre organisieren zu müssen. Die Unternehmen

wiederum nutzten die Gelegenheit, sich als attraktive Ausbildungsbetriebe zu positionieren und Talente frühzeitig zu gewinnen: «Auch für die Betriebe lohnen sich die Berufsinfotage», so Dominic Studer, Vorstandsmitglied beim Gewerbeverband Aarau und Architekt bei Lämmli Architektur AG, deren Betrieb ebenfalls an den Berufsinfotagen teilnimmt: «Sie erhalten die Chance, ihr Unternehmen und ihre Lehrstellen bekannt zu machen, und tragen so aktiv zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses bei.» Im besten Fall führe dies dazu, dass ein Jahr später eine junge Person aus der Region bei ihnen einen Lehrvertrag unterschreibe.

«‹Schule trifft Wirtschaft Aarau› ist eine wichtige Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft, die es uns als Betrieb ermöglicht, mit Schülerinnen und Schülern der Region in Kontakt zu kommen», sagt auch Fabienne Vorburger von der Kurt Vorburger AG. Die Organisation und Durchführung sei seitens OK äusserst professionell organisiert. «Wir wussten immer, was auf uns zukommt. Wir fühlten uns sehr gut begleitet.» Ausserdem habe sich die Teilnahme für den Betrieb definitiv gelohnt, so Vorburger: «Ein Jugendlicher, den wir über die Berufsinfotage kennenlernten, hat bei uns eine Schnupperlehre absolviert und hat nun vor wenigen Wochen seine Lehre bei uns begonnen.» Das Angebot richtet sich primär an Schülerinnen und Schüler der zweiten Oberstufe und steht allen Schulen offen, die Mitglied von mehr.wert.aarau sind – getragen durch eine Mitgliedschaft ihrer Gemeinde oder der Schule selbst. Aktuell nehmen die Schule Aarau, die Schule Buchs, die Kantonale Schule für Berufsbildung, Stiftung zeka Aarau und die Quadrius Schule Suhr teil. Betriebe aus der Region Aarau können sich jeweils ab Ende März für die Berufsinfotage anmelden. ZVG

Weitere Informationen gibt es auf www. mehrwert-aarau.ch.

Am kommenden Sonntag, 27. September, startet die KEBA Region Aarau AG in die neue Eissaison. Ab diesem Datum steht die Eishalle wieder für den öffentlichen Eislauf offen. Die Anlage wurde während der Sommerpause gewartet und für die neue Saison vorbereitet. Damit präsentiert sich die KEBA wieder in bestem Zustand und bietet optimale Bedingungen für Gross und Die neuen Fahrhilfen Klein, Freizeit- sehen aus wie kleine sportler, Profis, Zamboni-EismaschiSchulklassen und nen. BILD: ZVG Vereine. Auch das hauseigene Café Eisbär öffnet seine Türen und sorgt während des Eislaufvergnügens für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher. Das Aussenfeld nimmt am Sonntag, 18. Oktober, den Betrieb auf. Die Vorbereitungen für die Eröffnung laufen bereits auf Hochtouren. Informationen zu den geplanten Eröffnungsaktivitäten, welche eine Woche später stattfinden, werden rechtzeitig auf der Website sowie in der Zeitung bekannt gegeben. Das gesamte Team der KEBA Region Aarau AG freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und wünscht allen eine sportliche und erlebnisreiche Eissaison 2026/27. ZVG

Heiraten in Aarau

«Love Aarau»

Sag Ja in Aarau und der Region

Der neue Aarauer Stadtplan ist da

Noch bleiben Paaren, die sich im kommenden Sommer trauen lassen möchten, einige Monate Vorbereitungszeit. Wer gerade dabei ist, die eigene Hochzeit zu planen, besucht die Plattform «Heiraten in Aarau und der Region» von Aarau Standortförderung, welche gemeinsam mit dem Zivilstandesamt Aarau erstellt worden ist. Beim Besuch der Seite finden Heiratswillige alles rund ums Heiraten in Aarau: Infos zu Trauung, Lokalitäten, Rahmenprogramm, Catering, Hochzeitsfotografie und was es sonst noch braucht für den perfekten Tag. So verzaubern beispielsweise die romantischen Traulokale im Schlössli Aarau oder im Haus zum Schlossgarten nicht nur das Brautpaar mit ihrer liebevollen Einrichtung. Auch das Schloss Liebegg in Gränichen bietet schönste Räume für die zivile Trauung bis hin zum rauschenden Hochzeitsfest. Mit dem Bally Park in Schönenwerd, der Aarauer Altstadt und der romantischen Aarelandschaft bietet die Region zudem einzigartige Fotospots. Auch beim Hochzeitskleid oder bei den Trauringen gilt: Man muss nicht nach Zürich, Bern oder Luzern fahren, um die Traumaccessoires zu finden. In Aarau bieten zahlreiche Geschäfte genau das an, was es für den perfekten Tag braucht. Vom Hochzeitsfotografen über die mehrstö-

«Love Aarau» zeigt eine inspirierende Auswahl toller Angebote.

In Aarau und der Region findet man alles, was es für eine perfekte Hochzeitsfeier braucht. BILD: ZVG

Tipp: Romantische Stadtführung Auf einer Reise vom Mittelalter bis zur Gegenwart nimmt Aarau Info die Hochzeitsgesellschaft mit auf die romantische Führung «Unser Herz schlägt für Aarau». Das Hochzeitspaar und die Gäste erwartet ein sinnlich-lieblicher Rundgang zu unbekannten Orten, versteckten Plätzen und lauschigen Gassen – ganz abseits der bekannten Pfade.

ckige Hochzeitstorte bis hin zu Tipps für das Rahmenprogramm liefert die Seite aarauinfo.ch/heiraten viele Kontakte und Ideen. «Die Region Aarau bietet wunderbare Gelegenheiten zum Heiraten», sagt Danièle Turkier, Geschäftsführerin von Aarau Standortförderung. «Dies möchten wir mit dieser Plattform vermitteln und den Paaren bereits zu Beginn oder im Verlauf der Hochzeitsplanung zeigen, dass es in unserer Stadt viele Möglichkeiten für den schönsten Tag im Leben gibt.» ZVG

Aarau. Überraschend lebendig

Wer Aarau besucht, merkt schnell: Die Einkaufs- und Genussmöglichkeiten sind so abwechslungsreich und vielfältig wie die Stadt selbst. Als traditionelle Marktstadt und moderne Einkaufsdestination begeistert Aarau mit zahlreichen kleinen, oft inhabergeführten Läden und Boutiquen. Liebevoll ausgewählte Produkte, persönliche Beratung und besondere Entdeckungen prägen das Einkaufserlebnis. Ergänzt wird das vielfältige Angebot durch gemütliche Cafés, Restaurants zum Verweilen und Bars mit besonderem Ambiente. Mit «Love Aarau» hat das City Management einen neuen Stadtplan lanciert, der zum Entdecken der Aarauer Innenund Altstadt einlädt. Für die Erstausga-

BILD: KSC

be wurde eine Auswahl zusammengestellt, die für die Vielfalt und Individualität des Aarauer Angebots stehen. Es sind Geschäfte und Gastronomiebetriebe, die es nur in Aarau zu finden gibt. Der Stadtplan versteht sich dabei bewusst als Inspiration und nicht als vollständiges Verzeichnis. Denn in Aarau gibt es noch zahlreiche weitere besondere Orte zu entdecken. Das City Management freut sich deshalb über Tipps und Anregungen aus der Bevölkerung, die in die Weiterentwicklung von «Love Aarau» einfliessen können. Der Stadtplan ist kostenlos bei Aarau Info an der Metzgergasse 2 erhältlich und steht auch digital auf aarauinfo.ch zur Verfügung. RW

Impressum: Aarau Standortförderung, Metzgergasse 2, 5000 Aarau, Telefon 062 834 10 34, mail@aarauinfo.ch, www.aarauinfo.ch, www.aarau-standortfoerderung.ch, www.facebook.com/aarauinfo Redaktion: Corinne Gubler und Katja Schlegel Öffnungszeiten: Montag: 13.30 – 18.00 Uhr, Dienstag bis Freitag: 9.00 – 18.00 Uhr Samstag: 9.00 – 13.00 Uhr


LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Aarau 19

500 Jahre Bachfischet: Aarau leuchtete besonders hell «Fürio, de Bach brönnt!» – mit diesem traditionellen Ruf zogen am Freitagabend wieder Tausende durch die Aarauer Altstadt. Doch es war nicht irgendein Bachfischet. In diesem Jahr wurde 500 Jahre Tradition gefeiert. Und es schien als ob sich die Schulklassen aus diesem Grund noch viel mehr ins Zeug legten. Die Laternen schienen heller zu leuchten, die Kinder lauter zu singen, die Stimmung schien noch freudiger als sonst. Zusammen mit Tambouren, Musik, Pfadi und Feuerwehr waren mehr als 2700 Personen unterwegs. Zum Jubiläum beteiligten sich auch zahlreiche Vereine und Gastklassen aus Küttigen, Erlinsbach, Buchs und Suhr. Auch der FC Aarau, die Organisatoren des Rüeblimärts, die Pfadis Adler und St. Georg, die Jubla waren mit dabei. Den Abschluss des farbenfrohen Umzugs bildete die Feuerwehr mit einem eigenen Lampion-Wagen und dem historischen «Feuerglöcklein».

Viele kleine Fische bilden einen grossen Fisch.

BILDER: ZVG

Das FC Aarau-Lampion zur 500 Jahr Feier. Auch der Rüeblimärt war am Bachfischetumzug mit dabei.

Viele Klassen widmeten ihre Laternen dem 500-Jahr-Jubiläum oder dem historischen Aarau. Auch Fische zierten besonders viele Lampions. Dazu gesellten sich Sujets wie Haselnüsse, bunte Vögel oder der riesige Drache der Pfadi. Nach dem Umzug ging die Feier auf dem Schaustellerplatz im Schachen weiter. Für den musikalischen Höhepunkt sorgten ein Kinderchor und die Big Band Aarau unter der Leitung von

Viele bunte Fische.

BILD: DLOVAN.SHAHERI

Rafael Baier. Sie präsentierten einen eigens für das Jubiläum komponierten Bachfischet-Song von Deep-Purple-

Bassist Roger Glover. Zum Abschluss erhellte das traditionelle Feuerwerk den Aarauer Nachthimmel, musika-

Feuerwerk begleitet von «Smoke on the Water».

BILD: SAH

lisch begleitet von der Big Band, dem Chor und Sängerin Sandra Rippstein mit «Smoke on the Water». SARAH MOLL

Am Freitagabend wurde «500 Jahre Bachfischet» gefeiert.

Lions Club Aarau

Informationsveranstaltung zu den Oberstufenstandorten

Traditioneller Rüebliträff-Ausflug ins Waldhaus

Stadtrat setzt auf Telli und Zelgli Der Aarauer Stadtrat nimmt einen dritten Anlauf für die künftige Oberstufe. Eine Lösung mit zwei Standorten soll nun die Ortsbürger überzeugen. An einer Infoveranstaltung orientierten Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker, Stadtrat Daniel Fondado und Stadtbaumeister Marcel Angele darüber, was sich gegenüber der früheren Vorlage verändert hat.

Der Lions Club Aarau führte am Samstag, 5. September, seinen traditionellen Rüebliträff-Ausflug ins Waldhaus Aarau Rohr durch. Eingeladen waren Bewohnerinnen der Heimgärten Aargau sowie Freundinnen und Freunde des Rüebliträffs in Wildegg. Der gemeinsame Ausflug ist ein fester Bestandteil des sozialen Engagements des Lions Clubs Aarau. Er bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Gemeinschaft zu erleben und einen Tag in ungezwungener Atmosphäre zu verbringen. Das Waldhaus Aarau Rohr bildete dafür den passenden Rahmen im Grünen. Gestartet wurde der Ausflug am Bahnhof Aarau, wo sich die Gruppe unter der grossen Uhr traf. Von dort ging es gemeinsam mit dem Bus der Linie 2 nach Aarau Rohr bis zur Haltestelle Unterdorf. Anschliessend führte ein Spaziergang zum Waldhaus Rohr; für Teilnehmende mit eingeschränkter Mobilität stand eine Fahrgelegenheit bereit. Schon die gemeinsame Anreise bot Gelegenheit zu ersten Gesprächen und stimmte die Teilnehmenden auf den bevorstehenden Tag ein. Bei einem gemütlichen Zusammensein standen das Miteinander, persönliche Gespräche und kleine Begegnungen im Mittelpunkt. Ein besonderer Höhepunkt war das gemeinsame Singen unter der Leitung der beiden Musike-

Der Lions Club Aarau führte seinen traditionellen Rüebliträff-Ausflug ins Waldhaus Aarau Rohr durch. BILD: ZVG

rinnen Marisa Jüni und Nadja Merian. Mit Liedern wie «Happy Day» und «E Schwan so wiis wie Schnee» sowie weiteren bekannten Melodien entstand eine fröhliche und verbindende Stimmung. Auch kulinarisch war bestens gesorgt: Es gab grünen Salat und Kartoffelsalat sowie Bratwürste, Cervelats und Gemüsespiesse vom Grill. Zum Abschluss durfte der traditionelle Gipfel nicht fehlen – aus dem gewohnten Nussgipfel wurde diesmal ein feiner Mandelgipfel. Nach dem Mittagessen und dem zweiten Teil des gemeinsamen Singens verabschiedete sich die Gruppe wie-

der vom Waldhaus. Der Rückweg führte zu Fuss zurück zur Bushaltestelle Unterdorf und von dort mit dem Bus nach Aarau Bahnhof, wo der Ausflug am späteren Nachmittag mit einer gemeinsamen Verabschiedung ausklang. Der Lions Club Aarau dankt allen Beteiligten, die mit ihrer Mithilfe und ihrer Teilnahme zum Gelingen des traditionellen Rüebliträff-Ausflugs beigetragen haben. Organisiert wurde der Anlass von Dieter Felber vom Lions Club Aarau. Der Ausflug zeigt eindrücklich, wie wertvoll persönliche Begegnungen und freiwilliges Engagement für ein lebendiges Miteinander sind. LCA

Kaserne Aarau: Stadtrat will Militärmusik nicht zurückhalten – 2032 ist Schluss Der Wegzug des Kompetenzzentrums Militärmusik nach Bern ist beschlossene Sache. Der Aarauer Stadtrat sieht keine realistische Möglichkeit mehr, den Entscheid abzuwenden – und hat beim Bund auch nicht aktiv darauf gedrängt. Nach über 115 Jahren endet 2032 die Ära der Schweizer Militärmusik in Aarau. Der Immobilienrat des VBS hat dem

neuen Stationierungskonzept zugestimmt. Damit ist die Zentralisierung des Kompetenzzentrums in Bern definitiv. Gespräche sollen sich nun auf die Umsetzung, die Übergangsphase und die künftige Nutzung der frei werdenden Flächen konzentrieren. Dies hält der Stadtrat in seiner Antwort auf eine Anfrage von SVP-Einwohnerrat Urs Winzenried fest. Die Stadt habe gegenüber dem Chef der Armee zwar ihr Bedauern ausgedrückt, jedoch keine Überprüfung des Entscheids verlangt.

Auch beim Kanton intervenierte sie nicht. Der Stadtrat bezeichnet die Zentralisierung in Bern als plausibel. Den Wegzug wertet die Stadt dennoch als kulturellen Verlust. Gleichzeitig sieht sie darin Chancen für die Entwicklung des Kasernenareals. Frei werdende Flächen könnten neuen Nutzungen zugeführt werden. Die Armee zieht sich zudem nicht vollständig aus Aarau zurück: Das Kommando der Territorialdivision 2 und das Rekrutierungszentrum sollen bleiben. RAN

Der Bedarf bleibt laut Stadtrat bestehen: Auch nach der Auflösung der Kreisschule Aarau-Buchs wird in den kommenden 15 Jahren mit rund 54 Oberstufenabteilungen gerechnet. In der Telli sollen deshalb 30 bis 36 Abteilungen in zwei Schulhäusern und einem Mehrzweckgebäude Platz finden. Im Zelgli sind 18 bis 24 Abteilungen vorgesehen. Der neue Baurechtsvertrag soll ausdrücklich festhalten, dass beide Standorte erhalten bleiben. Damit soll der Befürchtung begegnet werden, das Zelgli könnte später schrittweise aufgegeben werden. Eine Änderung dieser Regelung wäre nur mit Zustimmung der Ortsbürger möglich. Für die Telli wird das Areal in bebaubare und nicht bebaubare Flächen aufgeteilt. Die Hälfte der bebaubaren Fläche soll ökologisch wertvoll gestaltet werden, etwa mit Dachbegrünungen oder versickerungsfähigen Böden. Zudem soll die Infrastruktur auch Vereinen und der Öffentlichkeit offenstehen.

Die Ortsbürger erhalten die Möglichkeit, in der Baudelegation mitzuwirken. Ein Mindestzinssatz von 1,75 Prozent garantiert ihnen jährlich rund 129’000 Franken Baurechtsertrag – etwa 39’000 Franken mehr als heute. Im Zelgli, wo das Hauptgebäude denkmalgeschützt ist, gibt es eine aktualisierte Machbarkeitsstudie. Aktuell werden hier 21 Abteilungen unterrichtet, lehrplankonform hätten 18 Platz. Zur Ergänzung des Areals und damit hier wirklich 24 Abteilungen unterrichtet werden können, sind Neubauten möglich. In zwei von drei Varianten würde ein neuer Schulhausbau auf dem Vorplatz zwischen altem Schulhaus Zelgli und Pestalozzistrasse erstellt, in der dritten ein neues Schulhaus entlang der Schanzmättelistrasse. Eine neue Turnhalle könnte beim Parkplatz obere Schanz entstehen. Umstritten bleiben der Verkehr in der Telli und der Landabtausch mit dem Kanton. Kritiker befürchten eine zusätzliche Belastung der bereits stark beanspruchten Busverbindungen. Beim Landabtausch wird kritisiert, dass der Kanton das gesamte Areal der Neuen Kanti erhalten soll, obwohl dort derzeit keine konkreten Ausbaupläne bestünden. Der Stadtrat verweist dagegen auf die langfristige Entwicklung der Kanti. Die Abstimmung der Ortsbürger findet am 16. November statt. Bei einem erneuten Nein müsste die Stadt die Planung neu beginnen und voraussichtlich Provisorien schaffen. NRO / SAH

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LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

20 Aarau Einwohnerrat

KSA Neubau Dreiklang

Aaraus Finanzkurs sorgt für Unruhe

Implenia übergab das neue Spitalgebäude ans Kantonsspital

Der Aarauer Einwohnerrat hat das Budget 2027 mit einem Minus von 4,839 Millionen Franken genehmigt. Mehrere Fraktionen kritisierten die Finanzlage, den steigenden Aufwand und die geplanten Grossinvestitionen der Stadt. Die grosse Frage des Abends: Wie soll mit dem Minus von 22,3 Millionen aus rein betrieblicher Tätigkeit umgegangen werden? Der Aarauer Einwohnerrat hat das Budget 2027 genehmigt. Bei einem unveränderten Steuerfuss von 96 Prozent rechnet die Stadt mit einem Minus von 4,839 Millionen Franken. Wie die Aargauer Zeitung aus dem Einwohnerrat berichtete, macht aber vor allem das Minus, das aus rein betrieblicher Tätigkeit 22,3 Millionen Franken betragen würde Sorgen. Grösstenteils

ausgebügelt wird es durch das Ergebnis aus Finanzierung (Anlagefonds etc.), das laut Budget 17,4 Millionen Franken in die Kasse spülen soll. Aber nur so lange das Vermögen nicht abgebaut respektive aufgebraucht wird. Auf Aarau kommen erhebliche Ausgaben zu. Schulbauten, die Schachenhalle und das Stadion stehen beispielsweise auf der zukünftigen Investitionsliste. Mehrere Fraktionen warnten deshalb davor, die strukturelle Schieflage auf die lange Bank zu schieben. FDP und SVP wollten das Budget zurückweisen. Sie forderten eine konsequentere Überprüfung der Ausgaben und eine bessere Priorisierung. Unterstützung fanden sie dafür allerdings keine. Andere Fraktionen setzen stärker auf zusätzliche Einnahmen. SP und Grüne stellten Steuererhöhungen für die kommenden Jahre in Aussicht. Pro Aarau/EVP betonte, dass ein negatives Budget nicht automatisch ungesund

sei – solange die langfristige Balance stimme. Lediglich ein Kürzungsantrag der GLP/ Mitte kam durch. Beim geplanten Ersatz des Tanklöschfahrzeugs wurde der Investitionsbetrag von 980’000 auf 750’000 Franken reduziert. Die Stadt wollte ein Elektrofahrzeug anschaffen. Weil die Aargauische Gebäudeversicherung die Mehrkosten nicht mitträgt, wurde die Wirtschaftlichkeit des Projekts zum Thema. Das Fahrzeug fahre nur wenige Kilometer pro Jahr, argumentierte die GLP – der zusätzliche finanzielle Aufwand stehe deshalb in keinem angemessenen Verhältnis zum Nutzen. Dank des Antrags sinkt die Nettobelastung der Stadt nun von 870’000 auf 640’000 Franken. Damit wurde das Budget 2027 mit 30 zu 18 Stimmen angenommen. Die grundsätzliche Debatte über den Aarauer Finanzkurs dürfte damit allerdings noch lange nicht beendet sein. NRO / SAH

Albert-Einstein-Weg

Historischer Brunnen erhält neuen Platz am Aareufer Am Albert-Einstein-Weg, rund 50 Meter westlich der Summertime Bar, steht seit einigen Tagen ein restaurierter Brunnen mit einem grossen Wasserbecken und einem markanten, hohen Brunnenstock. Rund um den Brunnen ist ein neuer Begegnungsort entstanden. Eine Kiesfläche und zwei Sitzbänke bilden einen kleinen Aufenthaltsbereich direkt am Aareufer. Der Ort lädt Spaziergängerinnen und Spaziergänger, Velofahrende und weitere Besucherinnen und Besucher dazu ein, eine Pause einzulegen und die Nähe zur Aare zu geniessen. Das Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, das früher am Aargauerplatz stand, verbrachte rund 30 Jahre im städtischen Steinlager beim Werkhof. In den vergangenen Wochen wurde es von einem Steinmetz aufwändig restauriert und hat nun am Aareufer einen neuen Standort erhalten. Die neuen Armaturen des Brunnens stammen von der Glockengiesserei Rüetschi in Aarau und bringen damit einen weiteren lokalen Bezug in das Projekt ein. Die Aufstellung eines historischen Brunnens

Der restaurierte historische Brunnen hat am Albert-Einstein-Weg einen neuen Standort erhalten und bietet mit zwei neuen Sitzbänken am Aareufer einen schönen Begegnungs- und Aufenthaltsort. BILD: AAR

ist weit mehr als das Versetzen eines schweren Steinbauwerks. Am neuen Standort waren einige Tiefbauarbeiten erforderlich. Neben den Fundamenten wurden ein Sickerschacht und ein neuer Wasseranschluss erstellt. Die technische Infrastruktur sorgt dafür, dass der Brunnen dauerhaft und zuverlässig betrieben werden kann.

Mit dem neuen Brunnen setzt die Stadt einen Akzent bei der Gestaltung hitzeangepasster öffentlicher Räume. Gerade an heissen Sommertagen erhöhen Wasser und Schatten die Aufenthaltsqualität im Stadtgebiet. Wie die übrigen öffentlichen Brunnen in Aarau wird auch dieser mit Trinkwasser aus dem städtischen Wassernetz versorgt. AAR

Aarau trägt Risiken bei Leistungen für Gemeinden Die Stadt Aarau erbringt zahlreiche Dienstleistungen für andere Gemeinden und öffentliche Körperschaften. Dabei gilt grundsätzlich das Prinzip der Vollkostendeckung. Gewisse finanzielle Risiken verbleiben jedoch bei der Stadt, wie der Stadtrat auf eine Anfrage der FDP-Fraktion festhält. Die Stadt Aarau übernimmt für andere Gemeinden unter anderem Aufgaben in den Bereichen Soziale Dienste, Polizei, Feuerwehr und Steuerbezug. Ein Teil der Stellen wird direkt durch Drit-

te finanziert. Dazu gehören 350 Stellenprozente im Kindes- und Erwachsenenschutz, 115 Stellenprozente bei Abklärung und Beratung sowie 60 Stellenprozente für die Jugendarbeit in Erlinsbach. Hinzu kommen 1640 Stellenprozente bei den Pflegeheimen als Spezialfinanzierung. Die Entschädigungen werden je nach Angebot nach Einwohnerzahl, Aufwand, Stellenprozenten oder pauschal berechnet. Grundsätzlich sollen damit auch indirekte Kosten wie Infrastruktur und Overhead gedeckt werden. Ob die Vollkostendeckung tatsächlich erreicht wird, hängt laut Stadtrat jedoch von Leistungsumfang und Auslastung

ab. Ein Risiko besteht zudem bei Kündigungen: Nach Ablauf der vereinbarten Fristen müssen sich Vertragsgemeinden nicht an allfälligen Personalabbau-, Reorganisations- oder Folgekosten beteiligen. Separate Risikooder Vorhaltezuschläge erhebt Aarau nicht. Der Stadtrat beurteilt das Risiko insgesamt dennoch als begrenzt. Eine einheitliche städtische Richtlinie für solche Dienstleistungen gibt es bisher nicht. Der Stadtrat will nun prüfen, ob unter anderem Vollkostendeckung, Nachkalkulation und der Umgang mit Auslastungsrisiken künftig einheitlich geregelt werden sollen. RAN

Mit der Schlüsselübergabe vom 15. September hat Implenia den Neubau Dreiklang an das Kantonsspital Aarau (KSA) übergeben. Der Meilenstein bildet den Abschluss der Bauphase und lanciert die finale Etappe bis zur Eröffnung des neuen Zentrumsspitals. Ab Januar 2027 wird das neue Zentrumsspital die medizinische Versorgung der Bevölkerung auf ein neues Niveau heben. Das Kantonsspital Aarau hat den Neubau Dreiklang in der vergangenen Woche von Implenia übernommen. In den kommenden Monaten werden die medizinischen Bereiche final eingerichtet, die technischen Systeme umfassend getestet und die Mitarbeitenden auf den Betrieb im neuen Gebäude vorbereitet. «Mit der Schlüsselübergabe beginnt für das KSA ein neues Kapitel. Der Dreiklang ist weit mehr als ein neues Gebäude: Er schafft die Grundlage, damit wir die Bevölkerung auch künftig rund um die Uhr mit exzellenter Medizin versorgen können – effizient, vernetzt und konsequent auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten ausgerichtet», sagt Dr. Daniel Lüscher, Verwaltungsratspräsident des Kantonsspitals Aarau. Die Geschichte des Dreiklangs reicht bis ins Jahr 2017 zurück, als die Machbarkeitsstudie durchgeführt wurde. Zwei Jahre später ging das Projekt als Sieger aus dem Gesamtleistungswettbewerb hervor. Mit dem Spatenstich im Jahr 2021 begann die Bauphase. Es folgten die Grundsteinlegung 2022 und die Aufrichte 2023. Die Schlüsselübergabe markiert nun einen weiteren entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zum geplanten Umzug Anfang 2027.

Termingerechter und budgetkonformer Abschluss «Der Dreiklang gehört zu unseren komplexesten Bauprojekten der Schweiz. Die Übergabe ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Planungsteams, Unternehmen und zahlreichen Fachpersonen. Gemeinsam haben wir in konsequent digitaler Planung eine zukunftsfähige Infrastruktur geschaffen», sagt Jens Vollmar, CEO von Implenia. Das im Rahmen eines Totalunternehmervertrags realisierte Projekt konnte dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit termingerecht und innerhalb des vorgesehenen Budgets abgeschlossen werden. Der Neubau vereint Ambulatorien, Funktionsbereiche und Bettenstatio-

Die Trennung der Kreisschule AarauBuchs (KSAB) und der Auf bau der neuen Schule Aarau beschäftigen auch finanziell. Auf eine Anfrage von SVPEinwohnerrat Christoph Müller beziffert der Stadtrat die zusätzlichen

Aufwendungen auf rund 130’000 Franken. Davon entfallen etwa 50’000 Franken auf Personal und 80’000 Franken auf die Migration der IT-Systeme und Daten. Gleichzeitig entfallen Kosten für die bisherigen Schulbehörden. Aaraus Anteil daran hätte 2027 rund 250’000 Franken betragen. Zudem bezahlt Buchs künftig Schulgeld für Kinder, die in Aarau zur Schule gehen, und entschädigt Aarau unter anderem für Schulinformatik, Schulsozialarbeit und Musikschule. Wie gross die langfristigen Einsparungen durch die Auflösung der KSAB

ausfallen, kann der Stadtrat noch nicht abschliessend beziffern. Im Budget 2027 konnte der Mehraufwand über den gesamten Schulbereich auf 1,1 Millionen Franken begrenzt werden. Ein provisorisches KSAB-Budget hatte zuvor mit rund drei Millionen Franken Mehrkosten gerechnet. Für Abfindungen bei aufgelösten Arbeitsverhältnissen zahlte die KSAB in den Jahren 2025 und 2026 insgesamt rund 200’000 Franken brutto. Weitere massgebliche Abfindungszahlungen werden derzeit nicht erwartet. RAN

nen in drei aufeinander abgestimmten Gebäudeeinheiten. Der Name ist dabei Sinnbild für das Zusammenspiel der drei Kernbereiche. Das heute auf zahlreiche Gebäude verteilte medizinische Angebot wird damit praktisch vollständig unter einem Dach zusammengeführt. Das neue Spitalgebäude wurde konsequent auf die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden ausgerichtet. Moderne Behandlungs- und Pf legeinfrastrukturen, optimierte Prozesse, digitale Unterstützungssysteme und ein hoher Anteil an Einbettzimmern schaffen optimale Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Versorgung. Mit zehn Versorgungsstockwerken, 472 stationären Betten und 18 geplanten Operationssälen stärkt der Dreiklang die Rolle des KSA als Rückgrat der Aargauer Gesundheitsversorgung nachhaltig.

Beitrag zur langfristigen Versorgungssicherheit Die flexible und modulare Gebäudestruktur ermöglicht es, Räume und Prozesse auch künftig an medizinische, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen anzupassen. Der Neubau leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Versorgungssicherheit der Aargauer Bevölkerung. «Der Dreiklang ist eine Investition in die Gesundheit der nächsten Generationen. Mit dem neuen Zentrumsspital schaffen wir die Voraussetzungen, um den Menschen im Aargau auch künftig medizinische Spitzenversorgung anzubieten», sagt Dr. Markus Meier, CEO der Kantonsspital Aarau AG. PD

Forderung nach mehr Sicherheit bei Alter Kantonsschule SP und GLP verlangen einen Fussgängerstreifen mit Mittelinsel auf der Bahnhofstrasse bei der Alten Kantonsschule. Zudem soll geprüft werden, ob die Tempo-30-Zone bis zu dieser Stelle verlängert werden kann.

Auflösung der Kreisschule kostet ca. 130’000 Franken Mit einem Postulat fordern Dimitri Die Auflösung der Kreisschule Aarau-Buchs und der Aufbau der neuen Schule Aarau verursachen zusätzliche Kosten. Der Stadtrat rechnet für die Übergangsphase mit rund 130’000 Franken. Gleichzeitig fallen bisherige Ausgaben weg.

Schlüsselübergabe: Jens Vollmar, CEO Implenia, und Markus Meier, CEO Kantonsspital Aarau AG (rechts). BILD: ZVG

Spiess (SP) und Lea Naon (GLP) mehr Sicherheit für Fussgänger auf der Bahnhofstrasse. Hintergrund ist der tödli-

UTLET: PEZIAL-O S R E S S 18 Uhr GRO r: 10 bis . Oktobe 2 , 16 Uhr g a is b it Fre ber: 10 to k O . Uhr 3 , 10 bis 18 Samstag Oktober: . 5 , g ta Mon

che Verkehrsunfall vom Juli 2025, bei dem eine 22-jährige Frau ums Leben kam. Die beiden Einwohnerräte verlangen, dass sich der Stadtrat beim Kanton für einen Fussgängerstreifen mit Mittelinsel auf Höhe der Alten Kantonsschule einsetzt. Die Massnahme soll nach Möglichkeit in die geplante Neugestaltung der Bahnhofstrasse Ost integriert werden. Zusätzlich soll geprüft werden, ob die bestehende Tempo30-Zone bis zur neuen Querungsstelle verlängert werden kann. RAN

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Region 21

LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Gränichen

Oberentfelden

Rund 500 Gäste am Familientag

Gelungener erster Familientag

Bei schönstem Spätsommerwetter fand am Samstag, 19. September, der Aargauer Familientag statt – und Gränichen war erstmals mit dabei. Beim Feuerwehrmagazin Gränichen nutzten rund 500 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen und die vielfältigen Angebote für Familien in Gränichen kennenzulernen. Das Gelände rund um das Feuerwehrmagazin bot dafür den passenden Rahmen. Für die Kinder gab es viel zu entdecken: Sie durchliefen Parcours, streichelten Schafe, bedruckten Taschen oder konnten bei der Feuerwehr an einem Holzhaus spielerisch ein Feuer mit Wasser löschen. Bei den Geschichtenzeiten der Bibliothek konnten sie gespannt den Erzählungen lauschen, während das Clownduo Lola & Peppina für Lachen und Unterhaltung sorgte. Auch beim Wettbewerb wurde fleissig mitgemacht: Rund 260 Kinder nahmen teil. Gemeinderätin Barbara Zobrist Weber begrüsste die Besucherinnen und Besucher am Vormittag und griff in ihrer Ansprache den Gedanken der sorgenden Gemeinde auf: Eine lebendige Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen füreinander da sind, sich begegnen und Verantwortung füreinander übernehmen. Dabei machte sie deutlich, dass Familie viele Formen hat und dieses Miteinander bereits im Kleinen beginnt. Regierungsrat Jean-Pierre Gallati betonte in seiner Ansprache die Bedeutung von Begegnungsorten, an denen Menschen zusammenkom-

Das Clownduo Lola & Peppina sorgte für Lachen und Unterhaltung.

men und Gemeinschaft entstehen kann. Im Zentrum des Familientags stand nicht nur das gemeinsame Erlebnis, sondern auch die Vernetzung. Familien konnten auf unkomplizierte Weise verschiedene Angebote und Anlaufstellen kennenlernen und mit den Menschen dahinter ins Gespräch kommen. Wie gut der Anlass bei den Familien ankam, zeigte sich auch in den vielen positiven Rückmeldungen. Ein Besucher brachte es auf den Punkt: «Es ist ein grossartiger Anlass. Den Kindern wird so viel geboten und sie können überall etwas entdecken und ausprobieren. Es ist schön, einen Tag zu erleben, an dem die Kinder so im Mittelpunkt stehen – ein toller Tag für Gränicher Familien.» Chantale Bürli, Leiterin Abteilung Gesellschaft und Gesamtprojektleiterin des Familientags sagt: «Der Familientag zeigt, wie viele Menschen und Organisationen

BILD: FRANZ SCHEFER

sich in Gränichen für Familien engagieren. Dieses Miteinander möchten wir sichtbar machen und stärken.» Die Gesamtleitung und Koordination der erstmaligen Durchführung des Aargauer Familientags in Gränichen lag bei der Abteilung Gesellschaft der Gemeinde Gränichen. Umgesetzt wurde der Anlass gemeinsam mit einem lokalen Organisationskomitee, in dem sich unter anderem die Gränicher Spielgruppen und Kitas, die Jugendarbeit, der Familienverein, die Feuerwehr sowie weitere lokale Organisationen und Vereine engagierten. Insgesamt trugen rund 80 Helferinnen und Helfer zum Gelingen des Tages bei. Die Gemeinde Gränichen bedankt sich bei allen Mitwirkenden für das grosse Engagement sowie bei den zahlreichen Familien fürs Dabeisein. Der Familientag Gränichen wurde durch die Ortsbürgergemeinde Gränichen und den Kanton Aargau unterstützt. GEM

Schöftland

Spiel, Begegnung und gute Stimmung Am 19. September fand in Schöftland der Aargauer Familientag statt. Organisiert wurde der Anlass von Xunds Schöftle und Staffelbach. Lachende Kinder, fröhliche Gesichter und zahlreiche abwechslungsreiche Angebote prägten den Nachmittag. Verschiedene Stände luden zum Spielen, Entdecken und Verweilen ein. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. So entstand eine ungezwungene und herzliche Atmosphäre, in der sich Gross und Klein wohlfühlten. Neben den Aktivitäten auf der Schulwiese bot der Familientag auch Raum für Informationen und Begegnungen. Im Suh-

rental Alterszentrum fanden verschiedene Vorträge statt. Familien konnten sich dabei zu unterschiedlichen Themen informieren und wertvolle Impulse mitnehmen. Auch Cyra Koch von der Beratung Frühe Kindheit war vor Ort und stand den Familien mit ihrem Fachwissen und ihrem Beratungsangebot zur Verfügung. Für einen besonderen Moment sorgte Bruna Matter von der Bibliothek Schöftland. Mit einer spannenden Geschichte nahm sie die Kinder mit auf eine Reise in eine andere Welt. Gebannt lauschten die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer der Geschichte. Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine Rede von Stephan Campi. Der Familientag bot damit nicht nur Unterhaltung, sondern auch

Gelegenheit für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben. Der Aargauer Familientag hat einmal mehr gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken. Ein solcher Anlass lebt von zahlreichen engagierten Personen, die mit viel Herzblut planen, organisieren, aufbauen, betreuen und im Hintergrund dafür sorgen, dass alles reibungslos funktioniert. Ein herzliches Dankeschön gilt deshalb allen, die zum Gelingen des Familientages beigetragen haben. Xunds Schöftle und Staffelbach bedanken sich bei allen Beteiligten herzlich für ihren grossen Einsatz und bei allen Familien, die den Familientag besucht und mit ihrer guten Stimmung bereichert haben. GEM

Küttigen Jubiläum Frauennetzwerk

Frauennetzwerk feiert Jubiläum mit Elisabeth Joris Das Frauennetzwerk Küttigen und Umgebung organisierte am seinen fünften Geburtstag mit einem ganz besonderen Anlass: Über Generationen hinweg sollten Frauen aufzeigen, was es heisst, in der Schweiz als Frau zu leben. Die Schweizer Historikerin Elisabeth Joris blickte am vergangenen Donnerstag beim Jubiläumsanlass des Frauennetzwerks Küttigen und Umgebung vor vollen Rängen auf Jahrzehnte des Kampfs für gleiche Rechte und gleiche Chancen zurück. Sie, die vor 40 Jahren zusammen mit Heidi Witzig mit dem Buch «Frauengeschichte(n)» den Frauen eine Stimme gab und die Geschichtsschreibung über Jahrzehnte prägte, zeigte auch anhand der eigenen Lebensgeschichte, was es heisst, heute und damals als Frau den eigenen Weg zu gehen – trotz jahrzehntelanger struktureller Benachteiligung, trotz

Am 12. September fand in Oberentfelden erstmals der Aargauer Familientag statt.

Am 12. September 2026 fand in Oberentfelden erstmals der Aargauer Familientag statt. Rund 1000 Personen besuchten im Verlauf des Tages den Anlass auf dem Schulareal Isegüetli. Insgesamt 25 Institutionen gestalteten ein vielfältiges Angebot für die ganze Familie. Der Familientag schuf Raum für Begegnungen und ermöglichte einen niederschwelligen Zugang zu lokalen Bildungs-, Freizeit-, Beratungsund Unterstützungsangeboten. Ein attraktives Bühnenprogramm mit Musik und Tanz sowie verschiedene Verpfle-

BILD: ZVG

gungsmöglichkeiten rundeten den Anlass ab. Mit dem Familientag machte die Gemeinde Oberentfelden aktive Familienpolitik unmittelbar erlebbar. Die gewonnenen Erfahrungen und Rückmeldungen liefern wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der kommunalen Familienpolitik. Die Gemeinde Oberentfelden dankt allen Mitwirkenden und Unterstützenden sowie dem Kanton Aargau, die mit ihrem Engagement zum Gelingen des Familientags beigetragen haben. GEM

Schule Entfelden Erneut Wechsel in der Geschäftsleitung

Jürg Kalberer wird neuer Gesamtschulleiter in Zofingen Die Schule Entfelden muss erneut einen Wechsel in ihrer Geschäftsleitung verkraften. Nachdem Jürg Kalberer erst Anfang August die neu geschaffene Funktion als Leiter Zentrale Dienste übernommen hat, wechselt er bereits auf Anfang Februar 2027 als Gesamtleiter Schulen nach Zofingen. Die Geschäftsleitung der Schule Entfelden steht erneut vor einer personellen Veränderung. Jürg Kalberer, der per 1. August 2026 die neu geschaffene Funktion als Leiter Zentrale Dienste übernommen hatte, verlässt die Schule bereits nach einem halben Jahr in dieser Position wieder. Er übernimmt per 1. Februar 2027 die Gesamtleitung der Schule Zofingen. In seiner heutigen Funktion ist Kalberer unter anderem für die Führung der Schulverwaltung, der Hauswartung und der Schulsozialarbeit sowie für die Koordination der Sonderpädagogik verantwortlich. Zuvor war er seit Sommer 2022 als Schulleiter Stabstelle an der Schule Entfelden tätig. Während vier Jahren leitete er die Bereiche Lernorte, Qualitätsmanagement, IT und Bauten und prägte verschiedene Schulentwicklungsprojekte mit. Mit dem Wechsel nach Zofingen übernimmt Kalberer eine neue Führungsaufgabe. Dort wird er gemeinsam mit der bisherigen Schulleiterin Simone Sauvain die Volksschule in einer CoLeitung führen. Gleichzeitig verant-

Jürg Kalberer verlässt die Schule Entfelden nach gut vier Jahren und wechselt per 1. Februar 2027 als Gesamtleiter Schulen nach Zofingen. BILD: ZVG

wortet er als Bereichsleiter Schulen unter anderem die Schulverwaltung, die Tagesstrukturen, die Heilpädagogische Schule sowie die Regionale Musikschule. Vor seinem Wechsel nach Entfelden war er während sechs Jahren als CoGesamtschulleiter in Rothrist tätig. Insgesamt verfügt der 55-Jährige über rund zwei Jahrzehnte Erfahrung als Stufen- und Gesamtschulleiter. Dass Kalberer die Schule Entfelden bereits nach wenigen Monaten in seiner neuen Funktion wieder verlässt, dürfte überraschend kommen. Auf der Website der Schule sind derzeit unter der Rubrik «Offene Stellen an der Schule Entfelden» keine Vakanzen ausgeschrieben. RAN

Entfelden

Tolles Fischessen des FC Entfelden Die Studentin Anna Glaus, die Historikerin Elisabeth Joris und die Küttiger Gemeinderätin Regula Kuhn-Somm (von links) äusserten sich auf der Bühne. BILD: ZVG

und mit den Sozialen Medien oder Künstlicher Intelligenz. Den Bogen zur Aktualität schlug die Küttiger Gemeinderätin Regula KuhnSomm, die den Anlass moderierte, indem sie Anna Glaus auf die Bühne bat. Die 21-jährige Studentin aus Küttigen, die Geschlechterforschung und Jura studiert, brachte auf den Punkt, was ihr besonders wichtig ist: Gerechtigkeit. Beide betonten die Bedeutung der rechtlichen Situation. Denn alle Erfolge der Gleichstellung müssten auch

rechtlich verankert werden, um Bestand zu haben. Beim Apéro liessen die rund 60 Frauen den Abend ausklingen und blickten auf die fünf Jahre zurück, die seit der Gründung des Frauennetzwerks verstrichen sind. Das Netzwerk wurde 2021 anlässlich des Jubiläums zu 50 Jahre Frauenstimmrecht ins Leben gerufen mit dem Ziel, Frauen zu vernetzen und zu einer Welt der Gleichberechtigung beizutragen. ZVG

Wie in jedem Jahr, am Bettagswochenende, fand das traditionelle Fischessen des FC Entfelden statt. Bei tollem Wet-

ter wurden den vielen Besucherinnen und Besucher, nebst den feinen Zanderfilet auch toller Fussball geboten. ZVG


LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

22 Region Schlossrued Eröffnungstage vom 1. bis 3. Oktober

Schöftland

Die «Dorf-Chäsi» öffnet wieder

Die Suhre Garage lädt zum Herbst-Event für die ganze Familie Am Sonntag, 27. September, lädt die Suhre Garage AG in Schöftland zu ihrem Herbst­Event ein. Von 10 bis 17 Uhr erwartet die Besuche­ rinnen und Besucher eine Mi­ schung aus Fahrzeugausstellung, Musik, Kulinarik und Unter­ haltung für die ganze Familie.

Cornelia Frey: Sie freut sich auf ihre neue Herausforderung.

Am Donnerstag, 1. Oktober, startet das neue Verkaufsteam unter der Leitung von Cornelia Frey in der «Dorf­Chäsi» Prima Schlossrued. Verschiede Aktivitä­ ten zur Eröffnung sind geplant, und die Öffnungszeiten werden deutlich erhöht. Für die «Dorf­Chäsi» Prima mit inte­ grierter Postagentur in Schlossrued wurde nach dem Rücktritt von Nicole Frei eine neue Geschäftsleiterin gefun­ den. Am 1. Oktober wird Cornelia Frey zusammen mit ihrer Tochter Alysha Kleeb übernehmen, und das soll gefei­ ert werden. Am Freitag, 2. Oktober gibt es für jeden Kunden ein 5dl­Getränk gratis, und am Samstag, 3. Oktober, heisst es Ramba Zamba mit Musik und Gratiswurst vom Grill. Während allen drei Eröffnungstagen dreht sich ein di­ gitales Glücksrad, jeder kann hier sein Glück versuchen. Die Käsereigenos­ senschaft ist Besitzerin der Liegen­

BILD: FRIEDA STEFFEN

schaft und unterstützt Cornelia Frey und ihr Team, damit der Neustart für alle problemlos über die Bühne geht.

Neue Öffnungszeiten Die Präsenzzeit wird deutlich erhöht. Von Montag bis Freitag wird der Laden von 6 bis 12 und von 15 bis 19 Uhr geöff­ net sein, am Samstag durchgehend von 7 bis 14 Uhr. Damit sollen zum Beispiel Berufstätige die Chance haben, früh­ morgens und auch am späten Nachmit­ tag in aller Ruhe, ohne Hektik Einkäufe zu tätigen oder Postsachen erledigen. Die neue Geschäftsführerin wird flexi­ bel sein und das Sortiment den Gege­ benheiten stets anpassen. Verschiede­ ne Ideen hat sie bereits im Köcher, um der Kundschaft den Aufenthalt in der Dorf­Chäsi so angenehm wie möglich zu gestalten. Neben ihrer Tochter Alys­ ha stehen ihr weitere Teilzeitkräfte zur Verfügung. Bereits steht fest, dass das Chäsi­Team am Öpfelmärt vom 10. Ok­ tober präsent sein und Raclette im Angebot haben wird. FRIEDA STEFFEN

Wenn sich der Sommer langsam verab­ schiedet, steht bei der Suhre Garage AG in Schöftland ein traditioneller Anlass auf dem Programm. Am Sonntag, 27. September, öffnet der Betrieb an der Holzikerstrasse 14 von 10 bis 17 Uhr sei­ ne Türen zum Herbst­Event. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Neuwagen sowie eine Auswahl an Oc­ casionen. Interessierte können die ver­ schiedenen Fahrzeuge vor Ort besich­ tigen und sich vom Team der Suhre Garage persönlich beraten lassen. Als offizieller Volkswagen­Partner für Personen­ und Nutzfahrzeuge ist der Schöftler Familienbetrieb seit vielen Jahren im Suhrental und darüber hin­ aus verankert. Für die musikalische Begleitung sorgt der Musikverein Reitnau. Ab 10.30 Uhr unterhält er die Gäste mit einem Früh­ schoppen­Konzert. Von 12 bis 17 Uhr können Besucherin­ nen und Besucher zudem ihr fahreri­ sches Können an einem Rennsimulator unter Beweis stellen. Dabei gibt es at­

Das Team der Suhre Garage AG ist bereit: Mit viel Vorfreude blickt die 26-köpfige Mannschaft dem Herbst-Event vom 27. September entgegen und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. BILD: ZVG

traktive Autowasch­Abonnemente zu gewinnen.

Berliner, Pizza und Grilladen Auch kulinarisch wird den Besuche­ rinnen und Besuchern einiges geboten. Zum Kaffee gibt es Gipfeli, während die Bäckerei Mathys vor Ort frische Berli­ ner zubereitet. Dabei gilt die Aktion «3 für 2». In der kleinen Festwirtschaft stehen zudem ofenfrische Pizzas vom Piraten­ beck Sollberger sowie verschiedene

Holziken

Suhr

Bürgerpatrouillen sollen im Winter für mehr Sicherheit sorgen

Asylunterkunft wird verlängert

Schöftland

Nach zehn Jahren ist Schluss mit dem Hundeschwimmen Das Hundeschwimmen im Schwimm­ bad Schöftland ist Geschichte. Mit der zehnten Ausgabe ging der bei Hunde­ halterinnen und Hundehaltern belieb­ te Anlass in diesem Jahr zum letzten Mal über die Bühne. Ab 2027 kann das Hundeschwimmen aufgrund einer angepassten Einwinterung der Schwimmbadanlage nicht mehr durch­ geführt werden. Grund dafür ist der Zustand der Be­ cken. Nach vielen Betriebsjahren wei­ sen diese deutliche Abnutzungser­ scheinungen auf. Um die Substanz zu schonen, soll künftig nach Saisonende ein Teil des Badewassers über den Win­

ter in den Becken verbleiben. Damit steigen jedoch die Anforderungen an die Wasserqualität. Insbesondere Hun­ dehaare können laut Gemeinde die Fil­ ter­ und Wasseraufbereitungsanlagen belasten und im Wasser zurückblei­ ben. Was beim bisherigen Vorgehen nach Saisonende noch möglich war, lasse sich deshalb mit der neuen Form der Einwinterung nicht mehr verein­ baren. Die Gemeinde bedauert das Ende des Hundeschwimmens und dankt den Be­ sucherinnen und Besuchern für ihre Treue während der vergangenen zehn Jahre. GEM

Grillspezialitäten und erfrischende Ge­ tränke zur Auswahl. Für die jüngsten Gäste wird eine grosse Hüpfburg auf­ gestellt, auf der sie sich austoben kön­ nen. Die Suhre Garage AG blickt auf eine lange Geschichte zurück: Die Wurzeln des Betriebs reichen bis ins Jahr 1946 zurück. Seit 1979 wird der Betrieb von der Familie Roth erfolgreich geführt, bereits die dritte Generation ist im Betrieb mit heute 26 Angestellten tä­ tig. RAN

Freiwillige Bürgerpatrouillen sollen in Holziken während der Wintermonate in den Quartieren Präsenz zeigen und verdächtige Beobachtungen der Polizei melden. BILD: KI-GENERIERT

Holziken prüft die Einführung freiwilliger Bürgerpatrouillen während der Wintermonate. An einem Informationsabend stiess die Idee auf breite Zustimmung. Die Freiwilligen sollen Präsenz zeigen und Beobachtungen melden – aber keinesfalls selbst eingreifen.

gebenenfalls die Polizei zu verständi­ gen. «Die Sicherheit der Freiwilligen geht immer vor», stellte Bieri klar. Die Pa­ trouillen hätten keinerlei polizeiliche Befugnisse und dürften nicht eingrei­ fen oder Konflikte suchen. Gemeinde­ rat Frank Hufenus betonte zudem, dass die Freiwilligen unbewaffnet unter­ wegs sein sollen.

Rund 35 Einwohnerinnen und Einwoh­ ner informierten sich über das geplan­ te Pilotprojekt «Gemeinsam für ein si­ cheres Holziken». Gemeindeschreiber Marco Bieri betonte dabei, man wolle die Situation keinesfalls dramatisie­ ren. Zwischen 2020 und 2025 wurden in Holziken jährlich drei bis sieben Ein­ brüche gemeldet. Hinzu kommen Ein­ bruchsversuche. Als mögliche Faktoren für Einbrüche nannte Bieri die Nähe zur Autobahn und zur Kantonsgrenze. Als Vorbild dient die Nachbargemeinde Hirsch­ thal, wo seit mehr als 25 Jahren Bürger­ patrouillen unter dem Namen «Crime Stop» unterwegs sind.

Rund 30 Freiwillige gesucht

Beobachten statt eingreifen In Holziken sollen Freiwillige in Zwei­ erteams auf festgelegten Routen durch die Wohnquartiere gehen. Ihre Aufga­ be beschränkt sich darauf, Präsenz zu zeigen, verdächtige Situationen aus sicherer Distanz zu beobachten und ge­

Geplant sind während rund 20 Winter­ wochen voraussichtlich drei Patrouil­ len pro Woche. Optimal wären laut Gemeinde etwa 30 Freiwillige. Damit käme jede Person auf ungefähr vier Einsätze pro Saison. Eine Tour dauert rund zwei Stunden und wird mit 40 Franken entschädigt. Das Geld kann auf Wunsch auch einem lokalen ge­ meinnützigen Zweck gespendet wer­ den. Gesucht werden zuverlässige, verant­ wortungsbewusste und teamfähige Personen, die gut zu Fuss sind – und sich auch von schlechtem Wetter nicht abschrecken lassen. Daran dürfte es kaum scheitern: Bei einer spontanen Umfrage am Informationsabend sig­ nalisierten beinahe alle Anwesenden Interesse an einer Teilnahme. Ob das Pilotprojekt bereits in der kom­ menden Wintersaison startet, ent­ scheidet der Gemeinderat an seiner nächsten Sitzung. LAURA KOLLER/LA

In der Gemeinde liegt noch bis und mit 13. Oktober ein Baugesuch für Aufent­ haltscontainer und für den Betrieb einer Aussenantenne beim Alters­ und Pflegeheim Steinfeld auf. Der Kanton hat in der unterhalb des Heims gelege­ nen Geschützten Sanitätsstelle der Zi­ vilschutzorganisation Aare Region seit Oktober 2024 gleichzeitig bis zu 150 Ge­ flüchtete untergebracht. Eingerichtet wurde die Unterkunft vorwiegend für ukrainische, syrische, afghanische und türkische Familien, hiess es bei der Eröffnung. Nun sollen dort nicht etwa neue Con­ tainer realisiert werden, schreibt der Kantonale Sozialdienst (KSD) auf An­ frage dieser Zeitung: «Es handelt sich um die Verlängerung einer bereits erteilten, befristeten Baubewilligung.» Die Bewilligungen für die zwei Aufent­ haltscontainer bei unterirdischen Not­ unterkünften würden, so der KSD wei­ ter, wegen der bestehenden Notlage im Asylwesen jeweils für eine Dauer von zwei Jahren eingeholt. WIF

Aargau

Kanton warnt vor Phishing-Mails zu Steuererklärungen Der Kanton Aargau warnt vor betrügerischen E-Mails im Namen von eTax.ch. Aktuell sind Phishing­E-Mails mit Be­ zug zu eTax.ch im Umlauf, die weder von eTax.ch noch vom Kantonalen Steueramt stammen. Weil im Aargau die elektronische Steuererklärung über eTAX Aargau eingereicht wird, könnten die Nachrichten besonders glaubwürdig wirken. Der Kanton rät deshalb, Absender und Inhalt genau zu prüfen, keine Links oder Anhänge in verdächtigen E-Mails zu öffnen und keine persönlichen oder Zahlungs­ daten preiszugeben. Wer bereits auf einen Link geklickt oder Daten über­ mittelt hat, sollte umgehend Pass­ wörter ändern sowie gegebenenfalls Kreditkarten sperren und die Bank informieren. AG


VERANSTALTUNGS tipps Muhen

Rothrist

Aarau

Erlebe das Brot

Chris Regez Band & Alain Boog taufen «Nashville Sessions 2026»

Auf zum MAG 2026

Selber gebackenes Brot schmeckt besonders gut! Und wenn es aus dem Holzofen kommt, hat es noch einmal einen ganz besonderen Geschmack. Im Garten des Zoar an der Alten Strasse 8 in Muhen wird seit 2021 regelmässig im Holzbackofen gebacken. Wie damals im Brotbackhaus kann man hier gemeinsam Brot backen. Einmal im Monat wird der Brotbackofen eingeheizt. Wer mitbacken möchte, bringt seinen eigenen Teig mit. Während das Brot im Ofen gebacken wird, sitzt man gemütlich zusammen und lässt dem Brot Zeit, zu werden. «Am Anfang mussten wir noch lernen, wie viel Holz wir zum Anfeuern benötigen, damit der Ofen bis zum Schluss genügend heiss bleibt. Nach einigen Jahren Erfahrung gelingt nun jedes Brot», sagt Mathilde Zybach, Bäuerin, die den Brotbackofen regelmässig einfeuert. «Natürlich kann man auch Zopfteig zum Backtag mitbringen, denn ein Zopf aus dem Holzofen schmeckt besonders gut», erklärt sie weiter. Das Brotbackhaus war früher ein Ort, an dem man sich im Dorf getroffen und Zeit für Gespräche gefunden hat. So

Im Garten des Zoar wird seit 2021 regelmässig im Holzbackofen gebacken. BILD: ZVG Die Musiker Daniel Vögeli, Alain Boog, Chris Regez, Roger Sigg und Daniel Petrecca.

soll es auch im Zoar sein. Man darf auch gerne vorbeikommen und zuschauen. Denn das gemeinsame Brotbacken soll auch heute ein Treffpunkt sein. ZVG Wann: 25. September 2026, Beginn: 14 Uhr Wo: Alten Strasse 8 in Muhen Anmeldung: bei Christine Moll Tel. 077 440 87 77, oder per E-Mail an christine.moll@methodisten.ch

Was mit einer spontanen Idee begann, wird am Samstag, 26. September 2026, im Rössli Rothrist Realität: Die Chris Regez Band & Alain Boog taufen ihr neues Album «Nashville Sessions 2026». Manchmal beginnt ein Projekt mit einer verrückten Idee: «Warum nehmen wir unsere Songs nicht einfach in Nashville auf?» Entstanden ist dieser Plan nach einem Konzert der Chris Regez Band und Alain Boog im Juni 2024. Ende Januar 2026 sassen die Musiker im Flugzeug nach Nashville. Möglich wurde das Projekt durch das Netzwerk, das sich Chris Regez während vieler Jahre in Nashville aufgebaut hatte. Ein Mail genügte, und innerhalb von weniger als zwölf Stunden standen Produzent und Studios in der «Music City USA» fest. Unterstützt wurde das Vorhaben durch viele Supporter aus unserem Freundeskreis, die das Crowdfunding ermöglichten.

Aarau

Künstliche Kreativität

BILD: CRC

Fünf Songs, drei Studiotage und pures Nashville-Feeling Geplant war, in Nashville die drei neuen Songs aufzunehmen, die Alain Boog und Chris Regez zuvor gemeinsam in Alains Studio in der Schweiz geschrieben und komponiert hatten. Nachdem die drei Songs bereits am ersten Studiotag eingespielt waren, wurde rasch klar: Da geht noch mehr. Am zweiten Tag nahm die Band spontan weitere Songs auf. Die Musiker konnten bei den Aufnahmen auf das grosse Know-how ihres Nashville-Produzenten zurückgreifen, der die Sessions mit viel Herz und Sachverstand leitete. CRC Wann: Samstag, 26. September 2026, 18.15 Uhr: Türöffnung und Gastronomie, 20.00 Uhr: Konzertbeginn Wo: Rössli Rothrist Eintritt: Fr. 35.– (exkl. alle Konsumationen) Tickets: www.ticketcorner.ch, www.chris-regez.ch oder telefonisch unter 062 721 69 00, Platzzahl begrenzt

Wildegg

Seltene Tulpensorten und regionaler Genuss Die Ausstellung Künstliche Kreativität Utopie oder Dystopie: In der Mitte der Niculin Barandun (*1987), Neural Fiction, 2024.

widmet sich einer der drängendsten Fragen unserer Zeit: Was bedeutet Kreativität, wenn Maschinen mitgestalten und dabei der Eindruck entsteht, sie seien selbst kreativ? Das Aargauer Kunsthaus eröffnet am 26. September 2026 die Ausstellung Künstliche Kreativität. Vierzehn Kunstschaffende präsentieren Werke, denen die Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Mensch und Maschine zugrunde liegt.

BILD: NICULIN BARANDUN

Ausstellung fordern Bots und interaktive Stationen deine Haltung zur Künstlichen Intelligenz (KI) heraus. Und: Kann ich ein Kunstwerk prompten? Teste es an verschiedenen KI-Stationen selber. AGK

Wann: 26. September 2026 – 10. Januar 2027 Wo: Aargauer Kunsthaus, Aarau Info: aargauerkunsthaus.ch

Aarau

Händel/Mozart: Das Alexanderfest Der traditionelle Tulpenzwiebel- und Genussmarkt bietet seltene Tulpenzwiebeln, regionale Spezialitäten und ein vielseitiges Rahmenprogramm an. BILD: MUSEUM AARGAU

Am Wochenende vom 26. und 27. September 2026 verwandelt sich Schloss Wildegg in ein Paradies für Gartenfans und Feinschmeckerinnen. Der traditionelle Tulpenzwiebel- und Genussmarkt bietet seltene Tulpenzwiebeln, regionale Spezialitäten und ein vielseitiges Rahmenprogramm an. Die Cappella dei Grilli

Die von Mozart bearbeitete Kantate von Händel macht die Musik farbiger und bestärkt ihren opernhaften Duktus. Zum 50-jährigen Bestehen der «Cappella dei Grilli» ist dieses Werk wie gemacht und fesselt durch seine Dramatik. Zusammen mit dem Chor und der Camerata Da Vinci aus Basel musizieren die Sopranistin Sandrine Droin,

BILD: ZVG

der Tenor Cooper Joseph Kendall und der Bass José Coca Loza. Die Leitung hat Enrico Fischer. ZVG Wann: Samstag, 26.September, 19.30 Uhr Wo: Stadtkirche Aarau Info: www.cappella-dei-grilli.ch Tickets: Kein Vorverkauf, Tickets an der Abendkasse (1 Stunde vor Beginn)

Rund 20’000 seltene Tulpenzwiebeln stehen auf Schloss Wildegg zum Verkauf. Über 30 Stände laden jeweils von 10 bis 17 Uhr zum Entdecken, Probieren und Geniessen ein. In Zusammenarbeit mit Slow Food Schweiz und ProSpecieRara bieten ausgewählte Produzierende handgemachte und nachhaltige Produkte an. Das Angebot reicht von Wein, Kaffee und Ölen bis zu Trockenfleisch und Schokolade.

An beiden Tagen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Die Kräuterfachfrau nimmt Interessierte mit auf einen spannenden Wildkräuterspaziergang. Unterwegs in der Schlossumgebung erklärt sie Wildkräuter und weiss allerlei Geschichten rund um die heilkräftigen Pflanzen zu erzählen. Slow Food bietet einen Workshop zum Thema Gewürze an. Im Workshop «Spice Lab» lernen Teilnehmende Herkunft, Qualität, Nachhaltigkeit und Anwendung verschiedenster Gewürze kennen und setzen das Gelernte direkt in die Praxis um. Auf Führungen entdecken Besucherinnen und Besucher zudem Schloss und Garten. Und Kinder stellen in der Schlossscheune eigene Wachstücher her. AGM Detailliertes Programm: www.schlosswildegg.ch

Vom 24. bis 27. September findet rund um den Graben in Aarau der MAG (Markt Aarauer Gewerbetreibender) statt. Der 85. MAG verbindet beliebte Traditionen mit mehr Platz für Ausstellerinnen und Aussteller und neuen Attraktionen. Zu den bewährten Publikumsmagneten gehören die Gauklerarena, das MAG-Bähnli, der Keramikmarkt und das Eniwa Kochhüsli. Als MAG-Gast bringen die RegioSkills 2026 Spannung in die Innenstadt. Acht der besten jungen Maurerinnen und Maurer aus der Nordwestschweiz, der Zentralschweiz und Graubünden erstellen während dreieinhalb Tagen anspruchsvolle Mauerwerksobjekte. Auf dem Eventplatz beim Schlossplatz lädt unter anderem der SAC Aarau zum Harassenstapeln ein. Die Mitmachaktion verlangt Balance, Mut und Geschick und sorgt auch beim Publikum für Spannung. Eine Sonderfahrt des MAG-Bähnlis führt zur Creativa und zum Aargauer Brotqualitätstag in der Berufsschule Aarau. Dort präsentieren Lernende der Bäckerei-, Konditorei-, Confiserie- und Detailhandelsbranche ihre Wettbewerbsarbeiten. Gleichzeitig können Besucherinnen und Besucher die Bewertung regionaler Brotspezialitäten mitverfolgen. MAG Wann: 24. bis 27. September Wo: Aarauer Innenstadt Info und Programm: www.mag-aarau.ch

Nacht der Aargauer Wirtschaft und Helle Nacht

Wenn Industriegeschichte und Wirtschaft ihre Türen öffnen Am 4. November gibt es im Aargau viel zu entdecken: Erstmals finden die Nacht der Aargauer Wirtschaft und die «Helle Nacht» gleichzeitig statt. Insgesamt stehen 47 Programmpunkte im Aargau und im angrenzenden Kanton Solothurn zur Auswahl. Wer wissen möchte, was hinter den Türen regionaler Unternehmen geschieht oder wie die industrielle Vergangenheit den Aargau bis heute prägt, erhält am Mittwoch, 4. November, Gelegenheit dazu. Erstmals führt die Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK) ihre Nacht der Aargauer Wirtschaft gleichzeitig mit der «Hellen Nacht» des Netzwerks Industriewelt Aargau (NIWA) durch. Die beiden Veranstaltungen ergänzen sich: Während Unternehmen Einblicke in ihre heutigen Arbeitswelten und Produktionsstätten ermöglichen, öffnen auch Institutionen aus Kultur, Bildung, Forschung und Industrie ihre Türen. Dabei werden Vergangenheit und Gegenwart der Aargauer Industrie miteinander verbunden und Industriegeschichten einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Mit insgesamt 47 Programmpunkten erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Angebot. Die Veranstalter wollen damit Einblicke ermöglichen, die im Alltag vielfach nicht zugänglich sind, und gleichzeitig das Verständnis für die regionale Wirtschaft und ihre Geschichte fördern. Interessierte können auf www.hellenacht.ch das Programm der Hellen Nacht einsehen und sich auf www. wirtschaftsnacht-aargau.ch ab sofort für die kostenlosen Führungen der Nacht der Aargauer Wirtschaft anmelden. PD Info: www.wirtschaftsnacht-aargau.ch


Freitag

Gastrotipp

Nashville Sessions 2026

25. September

EN GUETE!

Tag der offenen Apotheke Die TopPharm Apotheke & Drogerie Erlinsbach lädt zum Tag der offenen Apotheke ein. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in Dienstleistungen wie Otoskopie, Impfungen, Blutanalysen und Augeninnendruckmessungen. Führungen zum Medikamentenroboter finden um 10.00 und 15.00 Uhr statt. Zeit: Ganztägig geöffnet, über Mittag geschlossen Adresse: TopPharm Apotheke & Drogerie, Küttigerstrasse 2a, 5018 Erlinsbach

Die Chris Regez Band und Alain Boog taufen ihr neues Werk «Nashville Sessions 2026», das in Nashville aufgenommen wurde. Das Konzert bringt echtes Nashville-Feeling nach Rothrist. Türöffnung 18.15 Uhr Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Rössli Rothrist, Bernstrasse 53, 4852 Rothrist

Frühschwimmen Badi Entfelden Frühaufsteher können bereits am frühen Morgen ihre Bahnen in der Badi Entfelden ziehen. Das Restaurant ist ab 7 Uhr geöffnet. Zeit: 6.00 Uhr Adresse: Badi Entfelden, Grenzweg 33, 5036 Oberentfelden

Händel/Mozart: Das Alexanderfest

Besichtigung neue Förderbandanlage Stoltenrain

Mit täglichem Mittagsbuffet und eigener Konditorei. Veganer Brunch zweimal im Monat jeweils am Samstag. Café Florina im Gartencenter Huplant, 5042 Hirschthal, Holzikerstrasse 11, 062 739 11 11, huplant.ch/cafe-florina

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 09.00 - 17.30 Uhr Sa. 08.30 - 16.30 Uhr, So. geschlossen

Es wird wild Ab 3. Oktober 2026 im Bären

Italienische Spezialitäten Saisongerichte

Einladung zum Seniorenessen

am 11. November 2026 4 verschiedene Menüs zur Auswahl ab Fr. 16.50 inklusive Salat und Dessert

Anmeldung erwünscht, Telefon 062 842 90 75 Lieferdienst + Abholung: www.galipo.ch oder telefonisch

Restaurant Freihof FREITAG, 2. UND SAMSTAG, 3. OKTOBER, AB 18 UHR

CORDON BLEU TAGE

Der Ort Ort Der für puren

Alle Infos unter: www.baerenkoelliken.com

Genuss Gasthaus Gasthaus für puren

Kölliken Bären Bären Kölliken

Hauptstrasse 14, CH-5742, Kölliken, Tel.062 062723 723 36 Fax 36, Fax 062 Hauptstrasse 14, CH-5742, Kölliken, Tel. 36 36, 062 723 63 723 63 63 63 E-Mail: baeren@baeren-koelliken.ch, ,www.baeren-koelliken.ch www.baeren-koelliken.ch E-Mail: baeren@baeren-koelliken.ch,

Bitte reservieren Sie sich Ihren Platz. Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen.

Die Fischer Kies + Beton AG feiert den Abschluss der 3. Etappe mit der Einweihung der Erweiterung der Förderbandanlage. Alle sind herzlich eingeladen, bei einem Rundgang den neuen Weg des Kieses vom Abbau bis zum Werk zu besichtigen. Nach dem Rundgang wird es ein gemütliches Beisammensein mit Apéro und Verpflegung geben. Zeit: 17.00 Uhr Adresse: Fischer Kies + Beton AG, LKW Halle, Pelzacker 14, 5053 Staffelbach

Lose und Lego Für Kinder ab 6 Jahren: Spannende Geschichten hören und thematisch passende Lego-Kreationen bauen in der Bibliothek. Zeit: 15.30 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

MARK STONE – Live Music im Wyns Pub Wynental Erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit Mark Stone – dem Ausnahmekünstler aus der Innerschweiz! Mark Stone begeistert sein Publikum mit einer mitreissenden Mischung aus Evergreens. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Wyn’s Pub Wynental, Mitteldorfstrasse 11, 5722 Gränichen

Zum 50-jährigen Bestehen der Cappella dei Grilli erklingt Händels Kantate «Das Alexanderfest» in der Bearbeitung von Mozart. Gemeinsam mit Chor und Camerata Da Vinci musizieren Sandrine Droin, Cooper Joseph Kendall und José Coca Loza unter der Leitung von Enrico Fischer. Zeit: 19.30 Uhr Adresse: Stadtkirche Aarau, 5000 Aarau

«Graue Haare – bunte Köpfe» – Tag der älteren Menschen Einladung zum «Tag der älteren Menschen» mit Gesprächen, Musik und Informationen rund ums Älterwerden. Zeit: 9.00 Uhr Adresse: Kultur- und Kongresshaus, Saal 1, Schlossplatz 9, 5000 Aarau

Ein Tag Maske & Frisuren – Weiterbildung Entdecke die Kunst des Theaterschminkens in einem Kurs für Anfänger. Lerne verschiedene Themen wie Make-up, Frisuren, Perücken und Verletzungen kennen. Kleingruppen für individuelle Betreuung. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Colorline, Alte Distelbergstrasse 1, 5035 Unterentfelden

Volkstanzen zum Mitmachen JUBILÄUMSFEST 50 Jahre Schlossmühle Aarau

Voranmeldung: 062/723 24 00 Restaurant Freihof Dorfstrasse 2, 5036 Oberentfelden

BEI UNS GENIESSEN! diverse Sorten Giolito Glacé Volkstanzen zum Mitmachen Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Aula Aareschulhaus, Bündtenweg 2, 5000 Aarau

Alin Lark Pale Riverman unser lauschiger Garten Ziegelrain 8

5000 Aarau

www.petiteitalie.ch

live i de Bar – Livemusik mit der Songwriterin Alin Lark Zeit: 20.30 Uhr Adresse: AHA – Aeschbachhalle Aarau, Aeschbachweg 8, 5000 Aarau

Jubiläumsfeier: 50 Jahre Schlossmühle Aarau. Mühle in Betrieb, Festakt, Live-Musik, Fotoausstellung, Wettbewerb, Direktverkauf: frisches Bio-Mehl, handgefertigte Bio-Gewürze und Bio-Senf etc. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Alte Mühle, Hammer 28, 5000 Aarau

Führung – Der Turm und seine Kerker

Tanznacht40 – Utopia Club Die Party für alle ab 40 Jahren. Zeit: 21.00 Uhr Adresse: Utopia Club, Frey-Herosé-Strasse 20, 5000 Aarau

Samstag 26. September Schnupper-Schwingtag Oberentfelden Der Schwingklub Aarau lädt Kinder ab 5 Jahren zum Schnupper-Schwingtag ein. Beim Spielen, Ausprobieren und Erleben können sie den Schwingsport kennenlernen. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Aussenschwingplatz Wallenland, Wallenlandstrasse 17A, 5036 Oberentfelden

Tauchen Sie im Obertorturm ins mittelalterliche Leben ein und lernen Sie die beschwerlichen Aufgaben dessen einstiger Bewohner kennen. Zeit: 13.00 Uhr Adresse: Holzmarkt neben Obertorturm, Graben 42, 5000 Aarau

Truur-Träff – Trauergruppe für Jugendliche Truur-Träff in Aarau ist eine begleitete Jugendtrauergruppe für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: One Zentrum, Asylstrasse 15, 5000 Aarau


Veranstaltungstipps 25

LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

StOp sToP (ES) Support: Gutter Queens (CH)

4. Heimspiel HSC Suhr Aarau vs. GC Amicitia Zürich

StOp sToP! und die Gutter Queens bieten eine explosive Rockshow voller Energie, Glamour und mitreissender Musik. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Böröm, Köllikerstrasse 32, 5036 Oberentfelden

HSC Suhr Aarau, Traditions- und Ausbildungsverein Zeit: 17.00 Uhr Adresse: Sporthalle Schachen, Schachen 27, 5000 Aarau

ARABICA – New Arabic Party in Aarau Aaraus Erste Grosse Arabische Party Mit Star Dj Samir – Live Darbuka & Bauchtanzshow Zeit: 23.00 Uhr Adresse: NACHTZUG CLUB, Bahnhofplatz 2, 5000 Aarau

Sonntag 27. September Herbst-Event Suhre Garage Nutzen Sie die Gelegenheit, die neusten Modelle sowie Occasionsfahrzeuge vor Ort zu besichtigen und sich persönlich beraten zu lassen. Der Musikverein Reitnau sorgt ab 10.30 Uhr für gute Unterhaltung. Geniessen Sie Berliner, ofenfrische Pizza oder eine unserer Grill-Spezialitäten. Einen Rennsimulator wird es geben und auche eine grosse Hüpfburg. Zeit: 10.00 – 17.00 Uhr Adresse: Suhre Garage, Holzikerstrasse 14, 5040 Schöftland

Warmwassertag Badi Entfelden

Pétanque ist eine entspannende Aktivität, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann. Keine Anmeldung nötig. Kosten: Fr. 5.00 pro Spieltag inklusive gestellten Spielkugeln. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Sportplatz Schützenrain, Schönenwerderstrasse, 5036 Oberentfelden

Dienstag

Ein Bachata Fusion Workshop für Mittelstufe wird angeboten, gefolgt von einer reinen Bachata Party mit Musik und Tanz. Zeit: 16.00 Uhr Adresse: AHA – Aeschbachhalle Aarau, Aeschbachweg 8, 5000 Aarau In Zusammenarbeit mit

Patronatskapelle Schwyzerörgeli Quartett Schenkenberg

Türöffnung

19.00 Uhr

Älpler-Magronen + etwas Süsses (Fr. 26.-)* *nur mit Reservation

20.30 Uhr

Konzertbeginn (gratis)

Biberburg

Entdecken Sie das Pokerspiel in geselliger Runde: Regeln, Grundlagen, Strategien und mehr. Verbessern Sie Ihre analytischen Fähigkeiten. Anmeldung erforderlich, 062 837 50 40. Zeit: 13.45 Uhr Adresse: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Aarau, Bachstrasse 111, 5000 Aarau

Verschiedene Formationen bringen die schönsten Melodien in die Biberburg-Stube. Zum Tanzen oder einfach zum Zuhören. Nachtessen: Natürlich gehören die feinen ÄlplerMagronen mit Apfelmus à discrétion sowie etwas Süsses dazu.

Auenweg 1, 5042 Hirschthal Tel: 079 / 559 18 77

biberburg

Wiedereröffnung Dorfchäsi Prima Schlossrued

Paul Gugelmann-Museum «Poetische Maschinen»

Wir feiern – feiern Sie mit!

Donnerstag bis Samstag, 1. bis 3. Oktober

29. September

Herzlich laden ein Cornelia Frey und Team

Sport – was uns bewegt Stellenwert und Bedeutung des Sports in der Gesellschaft. Zeit: 11.00 Uhr Adresse: Stadtmuseum Aarau, Schlossplatz 23, 5000 Aarau

English Conversation Club Für Jung und Alt... Die Besuchenden werden in kleinen Gruppen durch das Museum geführt. Tiefgründig und humorvoll werden alle Sinne angesprochen. www.gugelmann-Museum.ch Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Paul Gugelmann-Museum, Schmiedengasse 37, 5012 Schönenwerd

Waldgschichte im Roggehuuse

Bachata Sunday Social

18.30 Uhr

28. September Pro Senectute Aargau «Pétanque in Oberentfelden»

Stubete in der Biberburg

Samstag, 3. Oktober 2026

Montag

Beim Warmwassertag lädt das Hallenbad mit angenehmen 30 °C zum Baden und Entspannen ein. Auch Dino «Spike» ist wieder mit dabei. Zeit: 12.00 Uhr Adresse: Badi Entfelden, Grenzweg 33, 5036 Oberentfelden

Geschichten für Kinder ab 3 Jahren im Tierpark Roggenhausen an ausgewählten Sonntagen. Zeit: 15.00 Uhr Adresse: Wildpark Roggenhausen, Roggenhausenweg, 5000 Aarau

Pro Senectute Aargau «Poker-Texas Hold’em»

We talk all about the life. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Tuchschmidhuus, Dorfstrasse 13, 5036 Oberentfelden

Mittwoch

Lachyoga Aarau – Lachen, Entspannen & Auftanken Lachyoga Aarau – gemeinsam lachen, entspannen und neue Energie tanken Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Gemeinschaftszentrum Telli, Girixweg 12, 5000 Aarau

30. September Bettmümpfeli für d’Ohre In den Herbstferien ist für alle Daheimgebliebenen Zeit für das «Bettmümpfeli für d’Ohre». Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Tuchlaube, Bühne Aarau, Metzgergasse 18, 5000 Aarau

Quizabend mit Cyrill Erlebe das Quiz mit Cyrill mit abwechslungsreichen Runden Zeit: 19.30 Uhr Adresse: Armando’s pane e vino, Hammer 1, 5000 Aarau

Bäckerei Mathys 3 für 2 Berliner Aktion Bäckerei Sollberger Ofenfrische Pizza

HERBST-EVENT

Grill & Getränke

Sonntag 27. September 2026 10-17 Uhr

Kinder Hüpfburg

Fahrzeug Ausstellung

Rennsimulator fahren 12-17 Uhr

abo Wasch n e gewinn

MV Reitnau

Frühschoppen Konzert 10.30 Uhr


26 Veranstaltungstipps

LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

Vernissage Ökologische Infrastruktur

Donnerstag

So auch! – Peter Schärli und Band

1. Oktober Buchstart: Reim und Spiel Eltern lernen mit Värsli und Fingerspielen, wie sie ihr Kind spielerisch und effektiv beim Sprechenlernen fördern können. Zeit: 9.30 Uhr Adresse: Gemeindebibliothek Gränichen, Lindenplatz 5, 5722 Gränichen Vernissage zur Eröffnung der Wanderausstellung «Ökologische Infrastruktur – Ein Lebensnetz für den Aargau» Zeit: 17.00 Uhr Adresse: Wildpark Roggenhausen, Roggenhausenweg, 5000 Aarau

Sprach-Café Deutsch Frisch, regional, online – Ihre tägliche Quelle für lokale News!

SchreibBAR

Gespielt wird Musik aus vielen Regionen unserer Erde. Wo Musik gespielt wird, sind Peter Schärli und seine MusikerInnen zu Hause. Und Heimat ist für sie etwas Offenes und Veränderbares. Türöffnung: 19.45 Uhr Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Alte Reithalle, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau

Jazz Jam in der AHA Stube OFTRINGEN

STA PLERM AXX .CH

DIESELSTAPLER 2.5 – 3.5T

HEBBEBÜHNE ab

ab

0.– 19’90

DEICCHSSEL STAPLE ab

ELEK Oab STAPLER

3’490.-

11’900.-

PALETTENROL I ab

11’900.-

189.-

TELLESSKOOP-LADDERR ab

38’950.-

In ungezwungener Atmosphäre üben Sie die deutsche Sprache, angeleitet durch eine kundige Moderation. Sie tauschen sich mit anderen Teilnehmenden aus und knüpfen neue Kontakte. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

Die SchreibBAR in Aarau bietet donnerstags von 18 bis 20 Uhr kostenlose Beratung zur Verbesserung von Lese- und Schreibkompetenzen. Zeit: 17.30 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

Sport – was uns bewegt

Metzgete vom Trimbacher Horn-Schweinchen

ELEKTRO NIEDERHUUBWAGGE

Der Jazzclub veranstaltet eine Jam Session mit dem Gast Posaunist Sebastian Wey. Zeit: 20.15 Uhr Adresse: AHA – Aeschbachhalle Aarau, Aeschbachweg 8, 5000 Aarau

1’490.-

ng Preise exkl. MwSt. und Lieferu hen. Abbildungen können abweic alt. Preisangaben unter Vorbeh

062 521 00 00 Kompetente Beratung. Wir freuen uns auf Sie!

Klassische Metzgete in 5 Gängen, mit Horn-Söili vom Bio-Hof Horn, veredelt von 3-fachem Schweizer Metzgete-Meister Pfister Märku und kommentiert von Albi. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Hirschen Erlinsbach, Hauptstrasse 125, 5015 Erlinsbach

Stellenwert und Bedeutung des Sports in der Gesellschaft. Zeit: 11.00 Uhr Adresse: Stadtmuseum Aarau, Schlossplatz 23, 5000 Aarau

In Zusammenarbeit mit

Einweihungsfest Erweiterung Förderbandanlage Mit der Erweiterung der Förderbandanlage zu Etappe 3 können können wir einen einen weiteren Meilenstein im Abbaugebiet Stoltenrain abschliessen. Diesen Anlass möchten möchten wir feiern und laden alle ein, den den neuen n euen Weg vom Kiesabbau bis zum Werk bei uns zu verfolgen: Wann:

Freitag, 25. September 2026

Programm: ab 17.00 Uhr

Rundgang entlang neuer Förderbandstrecke (vom Kiesabbau bis zur Aufbereitungsanlage)

ab 18.00 Uhr

gemütliches Beisammensein mit Apéro und Verpflegung

Wo:

Fischer Kies + Beton AG Pelzacker 14 5053 Staffelbach Treffpunkt bei LKW Halle


Veranstaltungstipps 27

LANDANZEIGER NR. 39 / 24. SEPTEMBER 2026

VORMERKEN

KINO tipps DER WOCHE

Höhepunkte der kommenden Wochen Walterswil

«Eiserne Wildnis» – Heart of the Beast

früherer Special-Forces-Soldat (Brad Pitt) Heimatabende voller Gesang und Geselligkeit Ein überlebt zusammen mit seinem ausgemusterten

Militärhund Odin einen schweren Flugzeugabsturz in der Wildnis Alaskas. Von der Aussenwelt abgeschnitten, sind die beiden ganz aufeinander angewiesen. Eisige Kälte, unwegsames Gelände und die eigene Vergangenheit werden auf dem Weg zurück in die Zivilisation zum Gegner. Zum Cast gehören u. a. Brad Pitt, J.K. Simmons und Anna Lambe. Gedreht wurde nicht in Alaska, sondern auf der Südinsel Neuseelands.

Der Jodlerklub Safenwil-Walterswil freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher an ihren Heimatabenden in der Mehrzweckhalle Walterswil. BILD: ZVG

Unter dem Motto «Mi Jugendzyt» präsentiert der Jodlerklub Safenwil-Walterswil sein diesjähriges Singspiel von Hans Uehlinger. Unter der musikalischen Leitung von Ernst Lässer sowie mit tatkräftiger Unterstützung der Theaterspieler und einer Alphorn-Gruppe erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Die Heimatabende finden am Freitag, 2. Oktober, und am Samstag, 3. Oktober, jeweils um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Walterswil statt. Bereits ab 18.30 Uhr laden feine Nachtessen und Kuchen zum Geniessen ein. Nach dem Singspiel spielt das bekannte Schwyzerörgeliquartett Tossenklänge Entlebuch zum Tanz auf. Am Freitag lockt zudem ein Schätz-

schweiz. Weinort Chemiein nobelpreisträg. Ungarn

Teil der Katzenpfote

3

Im Kino ab: Donnerstag, 24. Oktober 2026 Der Jodlerklub Safenwil-Walterswil freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die gemeinsam mit den Mitwirkenden zwei unterhaltsame, gesellige Abende erleben möchten.

Wann: Freitag, 2. Oktober und am Samstag, 3. Oktober 2026, jeweils um 20 Uhr, ab 18.30 Uhr Nachtessen und Kuchen Wo: Mehrzweckhalle Walterswil

machen, ausführen

Schweizer

verfallenes Gebäude

starkes Brett

8

Ort des MarineEhrenmals

Komponist v. „Friederike“

nichts Böses

rote Filzkappe

karibischer Tanz

Hauptstadt von Graubünden

flott, elegant zweitlängster Fluss Italiens

Hochstapler

1

Fremdwortteil: falsch

griechische Unheilsgöttin

5 Kfz.-Z.: Landsberg/ Lech

4

5

6

Kühnheit

chem. Zeichen für Astat

Initialen der Glas

Abk.: im Auftrag

12

«De Plöss, dä helft der gwöss!»

Plüss

Strophengedicht

3

berühmte Statue, „Venus von ...“

Lösung von letzter Woche

Fremdwortteil: zu, nach

Armeeangehöriger

2

Besen

Das liegt nicht an Ihnen.

sibir. Eichhörnchenfell

Zinsgutschein

nicht mit, ausgenommen

Abk.: Dieselkraftstoff

Handy geht nicht mehr?

Zugvogel

Stadt in der Toskana (Turm)

Fußbekleidung

9

Staat in Südwestafrika

Quellfluss der Weser

franz. Schriftsteller † 1857

Disput, Streitgespräch

schweiz. Mathemat. (Johann) † 1748

Beherbergungsbetrieb

Hinterhalt

acht Bits (EDV)

kleines Motorrad (Kw.)

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Zitatensammlung chem. Zeichen: Beryllium

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Auflösung der letzten Woche: BROMBEERE

Kino Aarau

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Fruchtäther

Zentrum

USRegisseur (George)

sehr großer Mensch

Tierprodukt

dt. Fußballer (Horst) † 2021

extrem starke Neigung

Mutter von Kain (A.T.)

griechischer Buchstabe

Blumengewinde als Ornament

abenteuerlustiges Kind

Sohn Adams im Alten Testament

dt. TVModeratorin (Nazan)

Teil des Bergwerks

11

großer Tiergarten

Nadelbaum d. Mittelmeers

Lendenbraten

Vogel der Arktis

Farb-, Arzneigrundstoff

Blitzlicht (engl.)

erdbeerfarbig

lästige Marotte

witziger Einfall (engl.)

USFilmstar (Demi)

Teil eines Buches

sich umsehen, sich ...

schweiz. Zirkusfamilie

Cinema 8, Schöftland

Hörfunkempfänger

schweiz. Komponist † 1959

Hauswand

Möbelbezugsmaterial

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Berufsausbildung

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Dreschertrag

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religiöser Brauch

Spielzeiten in unserer Region:

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weit ausgedehnt

Fehlbetrag, Verlust

Bestimmung

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regelm. Dasein, finanzielle DaseinsZuwenablauf dung

weiblicher Adelstitel

Stoffhülle

Truthahn hinteres Schiffssegel

Amtstracht

Bewohner der „Grünen Insel“

Netzballspiel

schweiz. Staatsmann

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Genfer Reformator † 1564

Trailer auf dem Handy ansehen:

JKSW

Hauptstadt Armeniens

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27. September 2026

Fusion lässt sich kaum rückgängig machen Eine Fusion kann Vorteile bringen. Sie bedeutet aber gleichzeitig, dass eine Gemeinde einen wesentlichen Teil ihrer politischen und organisatorischen Eigenständigkeit dauerhaft abgibt. Entscheidungen werden für eine grössere Einheit getroffen. Dienstleistungen werden zentralisiert, lokale Strukturen vereinheitlicht und bisherige Handlungsspielräume eingeschränkt. Diese Veränderungen können den Alltag und die Identität eines Ortsteils deutlich verändern. Deshalb lohnt es sich, vor einer Fusion zu fragen: • Welche Entscheidungsbefugnisse geben wir dauerhaft ab? • Welche Dienstleistungen bleiben tatsächlich vor Ort? • Wie viel Gewicht hat unsere Gemeinde künftig innerhalb der neuen Struktur? • Welche Zusagen gelten auch noch in zehn oder zwanzig Jahren? Die Erfahrungen liefern darauf keine allgemeingültige Antwort. Sie zeigen aber, dass diese Fragen vor einer Fusion sehr

NEIN

ZUR FUSION

sorgfältig beantwortet werden sollten. Mit der Fusion verändert sich auch die Form des direkten Kontakts und der Mitwirkung grundlegend. Der Verwaltungsstandort verschwindet, die Ansprechpartner sind auf verschiedene Standorte in der Stadt Aarau verteilt. Nähe ist mehr als ein Verwaltungsbegriff und Unterentfelden ist überschaubar. Viele Menschen kennen sich persönlich, Anliegen können heute direkt mit der Gemeindeverwaltung oder dem Gemeinderat besprochen werden und an der Gemeindeversammlung kann jede Stimmbürgerin und jeder Stimmnehmen. Deshalb bleiben wir eigenständig und sagen Nein zur Fusion mit Aarau. Weil Unterentfelden mehr verliert als gewinnt. unterentfelden.besser-mache.ch


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