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Wiggertaler

Auflage: 35 128 Exemplare, Nr. 38 / 17. September 2026 GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG

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Wöchentlich erscheinendes amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Anzeiger für amtliche Publikationen der Gemeinden Boningen, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen. Erscheint zusätzlich in: Fulenbach, Wynau, Reiden, Wikon.

Die neuen Herbst- Modelle treffen ein.

Wiggertaler-Verlag Henzmannstr. 20, 4800 Zofingen, redaktion.wiggertaler@chmedia.ch, www.wiggertaler.ch Inserateverkauf und Beratung Tel. 062 745 93 93, inserate@chmedia.ch

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Nach 50 Jahren ist es Zeit für eine neue Fahne

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Am 19. September weiht der Musikverein Rothrist mit einem grossen Fest seine neue Fahne ein. OK-Mitglied Bernhard Frei erzählt den Weg zur neuen Fahne. Wie sie aussieht, verrät er selbstverständlich nicht.

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tagemo.ch Das Geheimnis, wie die neue Fahne aussieht, lüftet sich an der Fahnenweihe im Gemeindesaal Breiten.

Seit 50 Jahren weht die Fahne des Musikvereins Rothrist bei jedem Auftritt im Wind. Dazwischen hängt sie ausgerollt im Gemeindesaal, wo sie während der Proben über die rund 40 Musikantinnen und Musikanten wacht. Kein Wunder also, dass das stolze Fähnlein nach 50 Dienstjahren langsam ermüdete. Die Zeit war gekommen, das treue Stück Stoff zu ersetzen. Eine Umfrage im Verein sollte die brennendsten Fragen klären: Welche Sujets sollen drauf,

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welche nicht? Welches Wappen, welche Instrumente, welche Texte? «Die Meinungen gingen natürlich auseinander. Die Posaunisten wollten eine Posaune haben, die Cornetisten ein Cornet», erklärt Bernhard Frei, der im OK der Fahnenweihe Einsitz hat.

20'000 Franken für eine Fahne Auch die Frage der Finanzierung wollte geklärt sein. Schliesslich kostet eine neue Fahne mit Stange, Tragegurt und

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Regenschutz gut 20’000 Franken. Einen Fahnengötti hat die neue Fahne nicht. Stattdessen startete der Verein auf der Raiffeisen-Plattform lokalhelden.ch eine Crowdfunding-Aktion. Die eine Hälfte steuerten Musikanten, Passivmitglieder und Freunde des Vereins bei, die andere Hälfte stockte die Bank auf. Mit der Sujet-Idee im Kopf und dem nötigen Betrag im Sack ging die Fahnenkommission zur Heimgartner Fahnen AG. FORTSETZUNG SEITE 2

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Gemeinsam sehen wir mehr


Amtliche Publikationen

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AARBURG

WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Kirchliche Anzeigen

OFTRINGEN

ROTHRIST

Baugesuch

Baugesuche

2025/19 Swisscom (Schweiz) AG Alte Tiefenaustrasse 6 3050 Bern Bauobjekt: Neubau Mobilfunkanlage AARR Ortslage: Höheweg 2 Parzelle 89 Die Planauflage findet vom 21.09.2026 bis 20.10.2026 im Rathaus, Abteilung Bau Planung Umwelt, während den ordentlichen Schalterzeiten statt. Gegen Baugesuche kann innert der Auflagefrist beim Stadtrat Aarburg schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. Aarburg, 17.09.2026 STADT AARBURG Bau Planung Umwelt

Korben Immo AG Sonnmatthof 7 6023 Rothenburg Bauobjekt: Rückbau Gebäude Nr. 189 Neubau Wohn- und Gewerbehaus mit Einstellhalle (kantonale Zustimmung erforderlich) Parzelle 77, Baslerstrasse 30 Ortslage: Bauherr: Einwohnergemeinde Oftringen Zürichstrasse 30 4665 Oftringen Bauobjekt: Akazienweg – Fischerweg, Neubau Entlastungskanal 1. Etappe, Kanalisation: Bauweise konventionell (kantonale Zustimmung erforderlich) Ortslage: Parzellen 521, 522, 524, 525, 529, 798, 1675, 1973, 2068, 3224, 3369, 4282, 4323, Akazienweg, Obere Hauptstrasse Die öffentliche Auflage findet vom 18.09. 2026 bis 19.10.2026 statt. Die Baugesuchunterlagen sind während der Auflagefrist auf www.oftringen.ch ersichtlich. Gegen Baugesuche kann während der Auflagefrist bei der Gemeinde Oftringen, Bauen Planen Umwelt, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen, schriftlich Einwendung erhoben werden. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. 4665 Oftringen, 09.09.2026 Bauen Planen Umwelt

Personalreise / Büroschliessung am 18. September 2026

BG-Nr.: Bauherr:

MURGENTHAL

Baugesuch Beatrice Hug-Biedermann Roggenstrasse 15b 4853 Riken Daniel Hug Roggenstrasse 15b 4853 Riken Natalie Muntwyler-Villiger Roggenstrasse 15a 4853 Riken Roger Muntwyler Roggenstrasse 15a 4853 Riken Bauobjekt: Ersatz Sichtschutzwand durch Aluminium Paneelen Ortslage: Roggenstrasse 15a/b Parzellen 2274, 2112 Öffentliche Auflage des Gesuchs vom 21.09.2026 bis 20.10.2026 im Gemeindehaus, Parterre. Gegen Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Murgenthal schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendende anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. BAUVERWALTUNG MURGENTHAL Bauherr:

Bauherr:

Die Büros der Gemeindeverwaltung Rothrist, die Multisammelstelle, das Schwimmbad Stampfi sowie die Jugendfachstelle und Schulsozialarbeit bleiben am Freitag, 18.09.2026, infolge Personalreise den ganzen Tag geschlossen. Für Todesfälle während dieser Zeit besteht ein Pikettdienst, welcher über Telefon­ nummer 079 319 90 50 erreichbar ist. Wir danken für Ihr Verständnis. Die Geschäftsleitung

ROTHRIST

Bauobjekt:

Sonntag, 20. September, 10 Uhr: ökumenischer Bettag-Gottesdienst in der Stadtkirche mit Aurel Bojescu Musik: Kirchenchor und Christian Brunner mit anschliessendem Apero.

Ref. Kirchgemeinde Brittnau Sonntag, 10 Uhr: Ökumenischer Bettagsgottesdienst auf der Fröschengülle mit Joël Guggisberg, Elisabetta Zamperini, Julie Schmitt und dem Musikverein Vordemwald. KidsTreff für Kinder von 5 – 11 Jahren. Bei Schlechtwetter in der Kirche Vordemwald, Wetterinfo ab Samstag, 18 Uhr: 062 751 79 69 www.kirchebrittnau.ch

Ref. Kirchgemeinde Murgenthal

Baugesuch Bauherr:

Ref. Kirchgemeinde Aarburg

Burim Mustafa und Besa Selimi Mustafa Pfaffnernweg 14 4852 Rothrist Ersatzneubau Garage mit gedecktem Sitzplatz, Anbau Windfang und Sichtschutzwand Pfaffnernweg 14

Ortslage: zusätzliche Bewilligung: Keine Auflagefrist: 21.09.2026 - 20.10.2026 Auflageort: Gemeindeverwaltung Rothrist, Abteilung Planung und Bau Allfällige Einwendungen gegen das Baugesuch sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. GEMEINDERAT ROTHRIST

Inserieren bringt Erfolg

Glashütten. Sonntag, 20. September, 9.30 Uhr: Gottesdienst zum Eidgenössischen Bettag mit Abendmahl mit Pfarrer Andreas Berde und den Schoren Singfrauen

Ref. Kirchgemeinde Oftringen Freitag, 18. September, 10.15 Uhr: Andacht im Alterszentrum Sonntag, 20. September, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Dieter Gerster und den Katechetinnen mit ihren 3. Klässlerinnen und Klässlern des kirchlichen Unterrichts Dienstag, 22. September, 14.30 Uhr: 60+ Nachmittag im UG der Kirche | Thema: Altersfragen und Demenz Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch

Ref. Kirchgemeinde Rothrist Sonntag, 20. September 2026,10 Uhr: ökumenischer Bettagsgottesdienst in der EMK Rothrist

Ref. Kirchgemeinde Zofingen

Zofingen. Heute, Donnerstag, 19.30 Uhr Taizé-Abendgebet, Chor Stadtkirche. – Sonntag, 10 Uhr Ökumenischer Bettagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Ruedi Gebhard und ökum. Team, Predigt: Urs Plüss, Grossratspräsident zum Thema «Mit Gott im Parlament oder wenn der Samariter, der Weinbauer und der Hirte zusammen politisieren.» – Dienstag, 17.30 Uhr Friedensgebet. Strengelbach. Samstag, 11 Uhr Fiire met de Chliine. – Sonntag, 10 Uhr Ökumenischer Bettagsgottesdienst der Gemeinden Brittnau, Strengelbach und Vordemwald auf der Fröschengülle, mit Musikverein Vordemwald, Kidstreff für Kinder von 5 – 11 Jahre. Bei schlechter Witterung in der Kirche Vordemwald. Wetterinfo ab Samstag 18 Uhr unter 062 751 79 69. Vordemwald. Sonntag, Ökumenischer Bettagsgottesdienst auf der Fröschengülle, Infos siehe unter Strengelbach.

EMK Rothrist Rössliweg 1 im Zehntenhaus, jeden Samstag Kreiselkafi mit Zmorgebuffet, 9.30 – 11.30 Uhr. Sonntag, 10 Uhr ökumenischer BettagsGottesdienst. Anschliessend Kirchenkaffee, Kinderbetreuung.

Römisch-katholisches Pfarramt Guthirt Aarburg Sonntag, 20. September, 10 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Stadtkirche Aarburg, gestaltet von Aurel Bojescu und Rita Wismann. Mitgestaltet vom Kirchenchor.

Römisch-katholisches Pfarramt St. Paul, Rothrist Sonntag, 20. September, 11 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst zum Eidg. Dank-, Bussund Bettag bei der EMK Rothrist, mitgestaltet von Jacob Chanikuzhy

Anspruchsvoll. Wertvoll. Unsichtbar. Das Aargauer Rote Kreuz lässt betreuende Angehörige nicht allein. www.srk-aargau.ch/betreuende-angehörige

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Fortsetzung von Seite 1

Nach 50 Jahren ist es Zeit für eine neue Fahne Die Wiler Manufaktur fertigt Fahnen in Handarbeit an. Auf edler Damast-Seide führten die Näherinnen Kettenstickereien und Lorrainestickereien aus, um bei den Logos und den Schriften einen 3D-Effekt zu erzeugen. Wie die neue Fahne aussieht, ist aktuell das wohl bestgehütete Geheimnis von Rothrist. «Erst am Tag des Entrollens wird das Geheimnis gelüftet. Abgesehen von der Fahnenkommission wissen selbst unsere Vereinsmitglieder noch nicht, welches Sujet das Rennen gemacht hat», betont Bernhard Frei.

Fahnenweihe am 19. September Fest steht aber bereits jetzt das Programm für die Fahnenweihe. Am 19. September, um 18.15 Uhr, öffnet die Festwirtschaft im Gemeindesaal Breiten. Um 20 Uhr spielt der Musikverein Rothrist unter Dirigent Peter Streit ein Konzert. Nach der Einweihung der neuen Fahne kommen die Besucherinnen und Besucher um 21.30 Uhr in den Genuss eines zweiten Konzerts, wenn die Brass Band Imperial A Band ihren grossen Auftritt hat. «Wir freuen uns, einen so hochklassigen Gastverein an unserer Fahnenweihe begrüssen zu dürfen», sagt Bernhard Frei. Er muss es wissen. Denn Bernhard Freis musikalische Karriere dauert län-

ger, als die alte Fahne ihren Dienst verrichtet hat. Während der Schulzeit spielte er Trompete in der Kadettenmusik Zofingen. Es folgten 37 Jahre bei der Brass Band Strengelbach. 2013 wechselte er zum Musikverein Rothrist, wo er seither das Flügelhorn bespielt. Vor einem Jahr ehrte ihn der Aargauische Musikverband für 50 Jahre Mitgliedschaft. «Meine Berufung ist das Musizieren, nicht der Sport», sagt Bernhard Frei mit einem Lächeln. «Auch wenn ich wie ein Sportler zu Hause stetig üben muss, damit das Spiel zum Erfolg führt.» Freude herrscht beim MV Rothrist: Am 19. September wird die neue Fahne eingeweiht.

Jahrzehntelange Kontinuität

Bernhard Frei (vorne links) musiziert seit 51 Jahren.

Das Beständige, die Treue im Dienst, zog sich auch durch Bernhard Freis Berufsleben. 23 Jahre lang, von 1995 bis 2018, war er Regionenleiter der Neuen Aargauer Bank. 17 Jahre lang war er Finanzchef des New Orleans meets Zofingen, welches vom Kiwanis Club Zofingen organisiert wird. In der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Zofingen war Bernhard Frei 40 Jahre lang Kassier. 34 Lenze wohnte er mit seiner Familie in Rothrist. Vor drei Jahren zog er zurück nach Zofingen in die Innere Altachen, wo er als Sohn eines Landwirts aufgewachsen war. «Die meisten Ämter habe ich inzwischen abgegeben. Stattdessen kümmere ich mich um

BILDER: ZVG

meine fünf Grosskinder. Und in ruhigen Momenten beobachte ich gerne die Finanzmärkte», erklärt der pensionierte Bankier. Dass die Karriere eines Blasmusikanten aufgrund der damit verbundenen körperlichen Anstrengungen nicht bis ins allerhöchste Alter andauert, weiss auch Bernhard Frei. Um fehlenden Nachwuchs muss sich der Musikverein Rothrist aktuell aber nicht sorgen. Mit seinen 40 Musikantinnen und Musikanten hat der MV eine stattliche Grösse. Nachwuchs findet er unter anderem in der Musikschule, wo Vereinsmitglied Fabian Gaberthüel unterrichtet. «Es ist schön mitanzusehen, wie immer wieder Junge nachrücken», so Frei.

Gute Gründe Die Mitglieder des Musikvereins Rothrist, allen voran Fähnrichin Beatrice Schütz und der Chef der Fahnenkommission, Andreas Müller, freuen sich auf ihren grossen Tag am Samstag, 19. September. Laut Bernhard Frei gibt es gleich mehrere gute Gründe, vorbeizuschauen. «Es ist ein einmaliger Anlass. Es gibt einen schönen Abend mit zwei Konzerten von zwei guten Bands», sagt Bernhard Frei – und schiebt nach: «Es lohnt sich vorbeizukommen. Schliesslich dauert es danach wieder 50 Jahre, bis die nächste Fahnenweihe stattfindet.» MANUEL ARNOLD


Im Mittelpunkt

WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Die Protagonisten der Fahrzeugübergabe (von links): Stadtpräsident Hans-Ulrich Schär, Vizekommandant Marco Eggenschwiler, Stefan Hodel (Vertreter Firma Vogt) und Kommandant Martin Ryser.

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BILD: BEAT WYTTENBACH

Aarburg Die Feuerwehr lud am Samstagnachmittag die Bevölkerung zum «Tag der offenen Türe» ein

Zwei neue Fahrzeuge feierlich eingeweiht Während fünf Stunden hatten mehrere 100 Gäste am Samstagnachmittag an der Turnhallestrasse Gelegenheit, vom «Tag der offenen Türe» der 75 Mitglieder zählenden Feuerwehr Aarburg zu profitieren. Im Zentrum stand die Einweihung von zwei neuen Fahrzeugen der Marke Mercedes Benz Sprinter. Beide wurden durch die Firma Vogt aus Oberdiessbach BE geliefert. Beim einen handelt es sich um einen gut sechs Meter langen Mannschaftstransporter. Dieser bietet in der Fahrerkabine drei und im hinteren Teil sechs Personen Platz, wobei drei Sitzplätze durch einen Rollcontainer mit Material ausgetauscht werden können. Der Fahrzeugpreis beträgt rund 137'000 Franken. Das andere Gefährt ist ein knapp sechs Meter langes Verkehrsabteilungsfahrzeug. Es bietet zwei Plätze in der Fahrerkabine sowie drei Plätze im Mannschaftsraum und kann alles Material aufnehmen, das für die Verkehrssicherung notwendig ist. Es kostet gut 147'000 Franken. Beide Fahrzeuge werden mit je 30 Prozent durch die Aargauische Gebäudeversicherung subventioniert. «Damit erfüllen wir uns ei-

nen lang gehegten Wunsch», meinte Kommandant Martin Ryser. Und Stadtpräsident Hans-Ulrich Schär betonte: «Wir investieren bewusst in die Sicherheit unseres Städtchens. Doch, die beste Technik ist das Eine. Löschen und bedienen müssen immer noch Menschen, die bereit sind, ihre Freiheit für die Allgemeinheit zu opfern.»

Jugendfeuerwehr zeigte ihr Können Nach der Einweihung hatten Mitglieder der 19-köpfigen Jugendfeuerwehr Region Zofingen Gelegenheit, der Bevölkerung das Erlernte zu zeigen. Dazu gehörte nicht nur das Löschen von Bränden, sondern auch eine Personenrettung aus einem brennenden Gebäude via Leiter, und das Ganze natürlich im Teamwork. Abgerundet wurden die spannenden Einblicke unter anderem mit zwei Fettbrand-Bekämpfungen sowie Erste-Hilfe-Übungen. Eine Hüpfburg und eine FeuerwehrschlauchÜbung für die Kleinen sowie die Festwirtschaft des Feuerwehrvereins Aarburg rundeten den gelungenen Anlass ab. BEAT WYTTENBACH

So nicht: Florian Böhlen demonstriert, welche Folgen es hat, wenn man einen Fettbrand mit Wasser zu löschen versucht. BILD: BEAT WYTTENBACH

Der Fahrzeugpark vor den Anschaffungen.

Die Jugendfeuerwehr Region Zofingen.

Das Sichern der Leiter ist in jedem Fall ein Muss.

BILD: HABU FOTOGRAFIE Auch der Durst will natürlich gelöscht sein.

BILD: HABU FOTOGRAFIE

BILD: HABU FOTOGRAFIE

Vorführ-Übung: Mitglieder der Jugendfeuerwehr demonstrieren die Rettung einer im brennenden Haus eingeschlossenen Person über die Leiter. BILD: BEAT WYTTENBACH

BILD: HABU FOTOGRAFIE Der Feuerwehrverein sorgte für Speis und Trank.

BILD: HABU FOTOGRAFIE


Zum Gedenken

Das Leben ist ein Wunder der Menschlichkeit, die Erlebnisse mit Dir eine unendliche Zeit. Nur der Tod ist gewiss und schmerzlich, aber die Erinnerung an Dich bleibt herzlich!

Wernerr Bachmann-Moser 24. März 1928 - 27. August 2026

Nach schwerer Krankheit durftest Du friedlich einschlafen.

Adrian Grepper Wir sind traurigg und gleichzeitig dankbar für die lange Zeit, die wir mit Paps verbringen durften.

12.4.1960 – 9.9.2026 Unser grosser Dank gebührt allen Pflegenden sowie Ärztinnen und Ärzten vom Spital Langenthal, die es ermöglicht haben, dass Adrian in Würde sterben durfte.

Ursula Bachmann und Bruno Burri | Thomas T Bachmann und Regina Vonhuben | Mirco Hecht und Andreia A Gameiro | Mirijam Hecht, Sandro Gamba, Melisssa Hecht | Katja Bachmann und Siljan Sussmann | Vera Bachmann | Sebastian Bachmann und Martina Scchmidlin | Rikden Gyamtso | Gerry Hauser

In stiller Trauer Susanna Portner und Familie Helmuth Grepper und Margrit Blum Esther und Alexander Vögelin-Grepper Roger Grepper und Stefan Zantop mit Kindern Erika Grepper und Marcel Dürr

Die Abschiedszeremonie findet im en ngsten Familienkreis auf dem Friedhof in Rothrist statt.

Wir verabschieden uns von Adrian ohne Trauerfeier.

Traueradresse: Ursula Bachmann, Gulp 4, 6130 Willisau

Unser n s r Herz Uns Un erz er r z will Dich halten,, unsere u re Liebe Dich umfangen. Unser muss Dich gehen lassen.. U e rrss Unse nser Verstand Denn en deine Kraft war zu Ende und deine Erlösung Gnade. u

Rothrist, im September 2026 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die grösste unter ihnen. Korinther 13, Vers 13

Joe (Josef/Seppi) Fischer * 10. Februar 1945

07. September 2026

Wir sind unendlich traurig und vermissen dich schmerzlich. Trotzdem nehmen wir voller dankbarer Erinnerungen abschied von meinem Ehemann, unserem Dad/Papi, Schwiegervater, Granddad/Opa/Action-Opa, Bruder, Schwiegersohn und Schwager.

In stiller Trauer: Lisa (Elisabeth) Fischer-Dennler Steven und Petra Fischer mit Jake, Ryan und Emily Darren und Dagmar Fischer mit Rebecca, Tobias, Raphael und Lukas Jeremy und Selina Fux Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am 23.09.2026 um 14.00 Uhr in der Kirche Oftringen statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Elisabeth Fischer-Dennler, Gilamstrasse 11a, 4665 Oftringen.

Abschied und Dank Traurig, aber dankbar für die gemeinsame Zeit haben wir von meiner lieben Frau, unserem Mami, Schwiegermami und Grosi

Susanna Puppetti-Rastorfer 21.4.1943 – 25.8.2026 Abschied genommen. Sie durfte, als sie wieder in Rothrist war, ganz zufrieden einschlafen. Unser Dank gilt dem Pfarrer Erich Strahm für die liebevollen Abschiedsworte, der Kirchensigristin Beatrice Lüscher, den Altersheimen Strengelbach und Rothrist für die wohltuende Pflege, der Spitex Region Zofingen und allen, die Susi in guter Erinnerung behalten. Mario Puppetti-Rastorfer André und Caroline Puppetti-Richard Michèle und Giovanni Longo-Puppetti Elio Puppetti Fiona Puppetti Die Beisetzung fand im Familien- und Freundeskreis am Mittwoch, 9. September 2026, statt.


Aarburg | Brittnau

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Aarburg

Hunde dürfen in der Badi schwimmen Am Sonntag, 20. September, gehört das Schwimmbad Aarburg von 12 bis 18 Uhr ganz den Vierbeinern. Nach dem Saisonende dürfen Hunde im chlorfreien Wasser nach Herzenslust schwimmen, planschen und spielen. Der Eintritt kostet 5 Franken pro Hund, Begleitpersonen haben freien Eintritt. Ausserhalb des Schwimmbeckens müssen alle Hunde angeleint werden. Die Organisatoren bitten um Versäuberung der Hunde ausserhalb des Schwimmbadareals. Unterstützt wird der Anlass von Vitakraft. Das Team des Schwimmbades Aarburg freut sich gemeinsam auf zahlreiche Hunde und ihre Halterinnen und Halter. STADT AARBURG

BILD: HANS PETER MÜLLER

Mit der Gondel ging es hoch auf die Marbachegg.

Aarburg Jahresausflug der Franke-Pensionierten

83 Senioren genossen einen sonnigen Tag auf der Marbachegg Kürzlich traf sich eine grosse Schar Pensionierter der Firma Franke zum traditionellen Jahresausflug im Areal ihres ehemaligen Arbeitgebers in Aarburg. Viele wurden von ihrem Partner/ Partnerin begleitet, sodass 83 Reiselustige den Ausflug mit zwei Reisecars in Angriff nehmen konnten. Über Hauptstrassen ging es nach Willisau, wo alle im Restaurant Post mit Kaffee und Gipfeli verwöhnt wurden. Die meisten hielten es nicht lange im Restaurant aus, sondern entdeckten bei strahlendem Sonnenschein die schöne Altstadt. Weiter ging die Reise durchs Entlebuch nach Marbach. Ab da ging es mit der Gondelbahn auf die Marbachegg.

Oben angekommen erwartete die Reisegruppe das Personal des Restaurants «Eigerblick» bereits. Da wurde die hungrige Schar mit einem feinen Essen verwöhnt. Die meisten nutzten die warmen Temperaturen, um nach dem Mittagessen einen Verdauungsspaziergang zu unternehmen. Anschliessend ging es schon bald wieder Richtung Tal. Von da ging die Reise Richtung Emmental, wo bei Kambly in Trubschachen noch ein Einkaufshalt eingelegt wurde. Da blieb es natürlich nicht nur beim Kaufen, es musste auch eifrig degustiert werden. Die Heimreise führte durch das Emmental nach Aarburg. HANS PETER MÜLLER

Aarburg Kinderbuch-Vorlesung in der Stadtbibliothek

«Gschichtli» für Kinder im Vorschulalter In Herrn Dachs fabelhafter Buchhandlung gibt es Bücher für alle Tiere: Schmöker auf turmhohen Regalen für Giraffen, winzig kleine Büchlein für Mäuse und eine Tiefseeabteilung mit Lektüre für die Wasserbewohner. Aber als der kleine Fuchs Rory nach einer Geschichte fragt, in der es um PiratenTintenfische, Regenbogendrachen und Wunschbäume geht, muss Herr Dachs zum ersten Mal in seinem Leben sagen: So ein Buch gibt es nicht. Er schlägt dem betrübten Rory vor, das Buch selbst zu verfassen, doch Rory kann noch nicht schreiben. Und so tun sich die beiden zusammen und schaffen das fantasievollste Abenteuer, das sich Rory je erträumt hat. Am Donnerstag, 24. September, um 16.30 Uhr, erzählt Petra Bosshard in der Stadtbibliothek Aarburg die Geschichte «Herr Dachs und seine erstaunliche Buchhandlung» von Paddy Donnelly. Kleine Zuhörer und Zuhörerinnen im Vorschulalter (3 bis 6 Jahre) sind herzlich willkommen. VALERIA MIRRA

Sämtliche Abklärungen zum Einbürgerungsgesuch von Chrysoula Kaltaveridou, geb. 21.06.1989, griechische Staatsangehörige, Glurlimatt weg 12, sind positiv verlaufen. Der Gemeinderat hat entschieden, die Zusicherung des Gemeindebürgerrechts von Brittnau zu erteilen. Als neues Mitglied für das Redaktionsteam des «Brittnouer Blättlis» konnte Karin Wullschleger gewonnen werden.

Führungen durch die Mozart-Ausstellung

Pfarreifest war ein Spass für Gross und Klein Rund 230 Personen haben am diesjährigen Pfarreifest vom 6. September in Aarburg teilgenommen und einen abwechslungsreichen Tag in geselliger Atmosphäre erlebt. Den Auftakt bildete ein feierlicher Gottesdienst in der Kirche Guthirt und eine parallel dazu durchgeführte «Chinderfiir». Anschliessend waren alle Besucherinnen und Besucher zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Für das leibliche Wohl sorgten die Mitglieder des Pfarreirats mit frisch zubereiteten Flammkuchen. Ergänzt wurde das Angebot durch ein reichhaltiges Salatbuffet mit Grillwürsten. Zum Dessert erwartete die Gäste ein vielfältiges Kuchenbuffet sowie Glace. Auch das Unterhaltungsprogramm stiess auf grosse Begeisterung. Die Kinder vergnügten sich auf einem Spiele-

parcours, beim Schminken, mit Glitzertattoos und auf der beliebten Hüpfmatte. Für staunende Gesichter bei Jung und Alt sorgte zudem ein Zauberer, der mit seinen Ballonkreationen das Publikum begeisterte. Das Pfarreifest bot zahlreiche Gelegenheiten für Begegnungen und Gespräche und wurde von den Anwesenden sehr geschätzt. Ein Anlass dieser Grössenordnung ist nur dank des Einsatzes vieler Freiwilliger möglich. Zahlreiche Helferinnen und Helfer engagierten sich bei der Vorbereitung, Durchführung und beim Aufräumen des Festes. Allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses schönen Tages beigetragen haben, gilt an dieser Stelle ein herzliches und grosses Dankeschön. CHRISTIANA QUAINO

Die Jubiläumsausstellung Mozartweg «Ein Wunderkind reist durch die Schweiz» in der Rathaushalle Aarburg im Städtchen folgt den Spuren der Familie Mozart, die anno 1766 am Ende ihrer dreijährigen Europareise drei Monate durch die Schweiz reiste. Noten aus Mozarts Hand sind aus verschiedenen Schweizer Bibliotheken zu sehen, auch das in der Schweiz notierte KV 33B. Zudem gibt die Ausstellung Einblicke in das Wirken des Vereins Itinéraire suisse de Mozart/Schweizer Mozartweg, unter anderem mit seinem Programm «Verweilen am Mozartweg». «Reisen mit Schulklassen, Ideen und Vorschläge», Videofilme mit Franz Hohler, Mozarts Reiseclavier, «Reflexe 1766» von Agata-Maria Raatz, Münzen zu Mozarts Zeit und vieles mehr gibt es zu bestaunen. Die Sonderschau Mozartweg ist noch bis zum 5. Oktober an folgenden Tagen offen: Mo. 21.9., 13.30–17 Uhr; Mi. 23.9., 17–20 Uhr; Sa. 26.9., 13.30–17 Uhr; So. 27.9., 10–12 Uhr; Mo. 28.9., 13.30–17 Uhr; Mo. 5.10., 13.30–17 Uhr. Führungen auf Anfrage: Schweizer Mozartweg, 062 791 18 36, schweizer@mozartweg.ch. Am 5. Oktober, um 18 Uhr, findet im Rahmen des «Verweilen am Mozartweg» die Finissage der Ausstellung statt mit «Sein Mozart» – eine Erzählung zum Klavierkonzert c-Moll, KV 491 mit Christina Kunz.

Aarburg

Schwer verletzter Mann aufgefunden Farbenfroh und fantasievoll ist die Geschichte über Herr Dachs, den tierischen Buchhändler. BILD: ZVG

Aufmerksam wird den interessanten Erläuterungen zugehört.

BILD: ZVG

Aarburg Schifferzunft zur Woog besuchte CH Media

Gemeindeverwaltung bleibt am 23. September geschlossen

Diverses

Aarburg

Aarburg Pfarreifest der katholischen Kirche

MARLISE EGGER ANDERMATT

Brittnau Verhandlungen des Gemeinderats

Ab 1. Oktober werden zwei Mitarbeiter der Gemeinde-Support AG zur Überbrückung der beiden vakanten Stellen die Führung der Finanzverwaltung übernehmen. Peter Bucher lässt sich nach zehnjähriger Tätigkeit als Hauswart per Ende März 2027 frühzeitig pensionieren. Die Stelle ist zur Neubesetzung ausgeschrieben.

BILD: ZVG

Der Spieleparcours erfreute sich über regen Zulauf.

Am Mittwoch, 23. September, findet der Ausflug des Gemeindepersonals statt. Die Gemeindeverwaltung ist deshalb an diesem Tag geschlossen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an einen Bestatter Ihrer Wahl.

Baubewilligungen Gabriela und Christoph Wendel, Weihermattweg 12, Anbau Wohnzimmer und Erneuerung Küche (Parzelle 2840); Studer Liegenschaften GmbH, im Brühl 8, vier Fertiggaragen und Vorplatz (1014/1015); Karin Thommen, Fennernstrasse 17a, Brittnau, Gartenumänderung (2846); Mirjam + Selina Schmitter, Holunderweg 32, Brittnau, Hühnerstall mit Auslauf (2920); Naturfreunde Brittnau (Bauherr), Ortsbürgergemeinde Brittnau (Grundeigentümerin), Küchenerneuerung und Cheminée-Rückbau, Naturfreundehüttli (3064 (Baurecht)), Fröschengülle. DER GEMEINDERAT

Zunfttag vereinte Technik und Genuss Die Schifferzunft zur Woog führte am 9. September ihren traditionellen Zunfttag unter dem Motto «Technik und Genuss» durch. Insgesamt nahmen 21 Zünfter mit ihren Begleitungen an diesem abwechslungsreichen Anlass teil. Der erste Programmpunkt führte die Teilnehmenden zur CH Media Gruppe in Aarau. Während einer spannenden Führung erhielten die Zünfter einen interessanten Einblick hinter die Kulissen von Radio Argovia und Tele M1. Die moderne Technik der Radio- und Fernsehproduktion wurde anschaulich erklärt, und die Studios konnten aus nächster Nähe besichtigt werden. Die Führung vermittelte eindrücklich, mit welchem Aufwand täglich Radio- und Fernsehprogramme produziert werden. Nach dem informativen Teil stand der Genuss im Mittelpunkt. Im traditionsreichen Restaurant Mürset in Aarau wurde den Teilnehmenden ein reichhaltiger Apéro serviert. In gemütlicher

Atmosphäre bot sich Gelegenheit für interessante Gespräche und den kameradschaftlichen Austausch unter den Zunftmitgliedern. Anschliessend führte die Carreise nach Meisterschwanden. Den gelungenen Abschluss des Zunfttages bildete das Nachtessen im Seehotel Delphin. Die hervorragende Küche sowie der aufmerksame Service wurden von allen Teilnehmenden sehr geschätzt. Bei feinem Essen und bester Stimmung liessen die Zünfter und ihre Begleitungen den Tag in geselliger Runde ausklingen. Der Zunfttag darf als voller Erfolg bezeichnet werden. Die gelungene Verbindung von Technik, Information, Geselligkeit und kulinarischem Genuss machte den Anlass zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein herzlicher Dank gilt dem Zunftrat für die ausgezeichnete Organisation und die reibungslose Durchführung dieses gelungenen Anlasses. MICHEL ROOS

Am Freitagabend, 11. September, ist am Bahnhof Aarburg-Oftringen ein schwer verletzter Mann aufgefunden worden. Wie es zu seinen Verletzungen kam, ist derzeit unklar. Die Kantonspolizei Aargau sucht Augenzeugen. Kurz nach 21.30 Uhr meldeten Drittpersonen dem Sanitätsnotruf, dass ein schwer verletzter Mann am Bahnhof am Boden liege. Die Einsatzkräfte fanden den 26-Jährigen in der Unterführung unterhalb eines Treppenabgangs. Er wies schwerste Verletzungen auf und war nicht ansprechbar. Drittpersonen hatten bereits mit der Betreuung begonnen. Der Mann wurde mit einem Rettungshelikopter in ein Spital gebracht. Da er bislang nicht befragt werden konnte, ist weiterhin unklar, was sich am Bahnhof zugetragen hat. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen, die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eröffnet. Personen, die Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich beim Ermittlungsdienst Süd unter Telefon 062 835 80 26, per E-Mail an ermittlungsued.kripo@kapo.ag.ch oder bei jedem anderen Polizeiposten zu melden. KANTONSPOLIZEI AARGAU

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Brittnau

WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Brittnau Offenes Singen stiess auf grosse Resonanz

Brittnau

Freudiges Singen mit dem Männerchor Brittnau

Mittagstisch im Kirchgemeindehaus

Der Männerchor Brittnau führte unter der Mitwirkung der Musikgesellschaft Brittnau am Freitag, 11. September, sein zweites offenes Singen durch. Unter dem Schleppdach an der Dorfstrasse 27 in Brittnau begann der Abend ganz nach dem Motto «Lass dich überraschen». So machte das singfreudige Publikum gleich zu Beginn Bekanntschaft mit der Moderatorin des Abends, Emma Stirnimann. Sie überraschte die Besucher mit einem Soloauftritt. Richtiges Atmen beim Singen gehört wie das Amen in der Kirche dazu. Die über 100 singfreudigen Besucher hatten sichtlich Spass an den Übungen. Die heimliche Aargauer Nationalhymne «Im Aargäu sind zwei Liebi» eröffnete den Singabend unter dem Schleppdach. Im ersten Teil hatten die DialektLieder wie «Mir senne heis luschtig» oder «S’Guggerzytli» Priorität. Im zweiten Teil spielte die Musikgesellschaft bekannte Ohrwürmer wie «Alls was bruchs», «Griechischer Wein»

Das Schilf muss weg: Teamwork ist gefragt, um den Haldengutweiher auf den Winter vorzubereiten. BILD: SIMON KOECHLIN

Brittnau Arbeitseinsatz des Natur- und Vogelschutzvereins

oder die Polka «Bis bald auf Wiedersehen». Natürlich liess man die Musiker nicht ohne Zugaben abtreten. Im dritten Teil übernahm das Singbüechli vom Männerchor wieder das Diktat. Nebst deutschsprachigen Volksliedern hatte es auch für italienischen Text und einen Kanon Platz. Das grosse Lob der Moderatorin hatten die Besucher verdient. Der Männerchor legte am Schluss ebenfalls noch das «Bier-Lied» und das speziell für den Chor arrangierte Lied «Du und ich» darauf. So verflogen die Stunden beim geselligen Beisammensein im Nu. Die strahlenden Gesichter und die Erwartungshaltung der Besucher, im nächsten Jahr wiederkommen zu dürfen, freuten den Männerchor als Organisator. Am Freitag, 18. September, um 20 Uhr, öffnet der Männerchor die Chorprobe im Schulhaus Brittnau für interessierte Neu-Sänger. Dazu sind alle Männer, die Freude am Singen haben, eingeladen. IGNAZ BÜCHEL

Herbstschnitt für den Haldengutweiher Wie jedes Jahr führt der Natur- und Vogelschutzverein Brittnau (NVVB) am Samstag, 26. September, einen Arbeitstag am Haldengutweiher durch. Arbeitsbeginn ist um 8 Uhr. Die Teilnehmenden schneiden den Schilfgürtel im Uferbereich und auf dem Inseli zurück und tragen das Schnittgut heraus. Ohne diese Arbeiten würde der Weiher verlanden und könnte in Zukunft den vielen Wasserlebewesen keinen Le-

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Am Dienstag, 22. September, sind bekannte und neue Gäste zum Mittagstisch des Frauenvereins Brittnau ins Kirchgemeindehaus eingeladen. Serviert wird ein feines Menü mit Dessert für 15 Franken. Anmeldungen werden bis Montag, 21. September, 12 Uhr, per WhatsApp oder SMS unter 079 667 67 09 oder per E-Mail an mittagstisch@ frauenverein-brittnau.ch entgegengenommen. SILVIA LAUBER

Für unsere kleinen Patienten holen wir die Sterne vom Himmel.

bensraum mehr bieten. Der NVVB ist auf tatkräftige Unterstützung angewiesen und freut sich auf die Mithilfe von Freiwilligen. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen. Gutes Schuhwerk, Handschuhe, je nach Wetter Regenschutz sowie allenfalls Astoder Baumschere mitnehmen. Für ein feines Znüni sowie ein anschliessendes warmes Mittagessen ist der Verein besorgt. SIMON KOECHLIN

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die vielfältigen Leistungen unseres Caritas Baby Hospitals in Bethlehem. Herzlichen Dank! www.kinderhilfe-bethlehem.ch/spenden

BILD: HANNA KUNZ

Das offene Singen unter dem Schleppdach.

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Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

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Brittnau | Murgenthal | Oftringen

WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Murgenthal

Murgenthal Nachrichten der Gemeinde

Senioren sagen «Hello Africa»

Roggenstrasse bleibt für Autos gesperrt

Am Dienstag, 29. September, von 14 bis 17 Uhr, findet in der reformierten Kirche Murgenthal der nächste Seniorennachmittag statt. Unter dem Titel «Hello Africa – Faszinierende Tierwelt» nimmt Daniela Lüscher die Interessierten mit Bild und Ton mit auf eine spannende und abenteuerliche Reise durch Afrika. Im Anschluss rundet ein feines Zvieri den Nachmittag ab. Der Anlass bietet auch Raum für Austausch und gemütliches Beisammensein. Alle interessierten Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen. Das Team freut sich auf einen fröhlichen und geselligen Nachmittag. Für den Fahrdienst kann man sich an Heidi Würsten wenden (062 926 18 68). MAJA GERTEISER

Murgenthal

Der 21. Hohwart-Cup ist erfolgreich ausgespielt Dieses Jahr fand zum 21. Mal das beliebte regionale Tennisturnier des Tennisclubs Murgenthal statt. Während zehn Tagen traten rund 160 Teilnehmer und Teilnehmerinnen von Jung bis Alt gegeneinander an. Auf den Plätzen liefen die Schweisstropfen und in harten Duellen wurde um den Sieg gekämpft. Die Sieger und Siegerinnen durften sich über unglaubliche Preise freuen, welche von den Sponsoren des Tennisclubs Murgenthal grosszügig zur Verfügung gestellt wurden. Nebst spannenden Spielen verwöhnte die Festwirtschaft die Gäste noch mit leckerem Essen. So wurde neben den Plätzen viel gelacht und bei einem Bier oder Apéro auf den Sieg angestossen. Mit traumhaftem Wetter über die gesamte Woche konnte das Turnier reibungslos durchgeführt werden. Ein grosses Dankeschön geht an alle Helfer und Helferinnen und das ganze OKTeam. SHARON WÜTHRICH

Die Verbindung zwischen der Roggenstrasse und der Steinackerstrasse steht nur dem öffentlichen Bus, den Unterhaltsdiensten, den Blaulichtorganisationen sowie Fussgängern und Velofahrern zur Verfügung. Dies geht auf die rechtskräftigen Erschliessungspläne Fichtenstrasse-Chaletweg und Weid-Neustadt von 2007 zurück, welche eine strikte Trennung der Verkehrsflüsse vorsehen. Im kommunalen Gesamtplan Verkehr ist die Prüfung der Öffnung dieser Verbindung für den motorisierten Individualverkehr als Massnahme mit hoher Priorität vorgesehen. Dies wiederum geht auf eine entsprechende Zusicherung des Gemeinderates im Zusammenhang mit der Baubewilligung für die Erschliessung Weid-Neustadt zurück. Es liegt nun der Bericht eines spezialisierten Ingenieurbüros vor. Gemäss diesem genügt die Weidstrasse den Anforderungen an eine Quartiererschliessungsstrasse nur knapp. Da sich die Anzahl Begegnungsfälle mit Beteiligung des motorisierten Individualverkehrs bei einer Öffnung der Verbindung gegenüber heute etwa verfünffachen würde, wäre die Verkehrssicherheit von Fussgängern und Velofahrern nicht mehr gewährleistet. Der öffentliche Bus müsste vermehrt mit Verspätungen rechnen. Am Knoten Hauptstrasse/Weidstrasse würden die Wartezeiten weiter verlängert. Für die Umsetzung des Vorhabens wäre ein Ausbau der Weidstrasse auf eine Fahrbahnbreite von 5,5 m mit baulich ausgebildetem Trottoir erforderlich. Die Kosten dafür werden mit 600’000 Franken +/- 50 % veranschlagt. Dem Ausbau stehen bauliche und rechtliche Hindernisse im Weg wie Landerwerb, Wald, steile Böschung zum Rothkanal, bestehende Bauten. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Bergstrasse aufgrund der Klassierung und des Ausbaus deutlich besser dafür eignet, den Verkehr aus dem Gebiet Weid-Neustadt aufzunehmen. Im Weiteren wird festgestellt, dass die Öffnung der Verbindung für die meisten Quartierbewoh-

ner keinen spürbaren Zeitgewinn zur Folge hätte. Der Gemeinderat hält fest, dass eine wesentliche Erhöhung der Risiken im Bereich der Schulwege zwischen den Schulhäusern Riken und Friedau nicht in Kauf genommen werden kann. Gemäss Erschliessungsfinanzierungsreglement könnten wohl die Kosten des Strassenausbaus zu maximal 70 % den Eigentümern der davon profitierenden Liegenschaften überbunden werden. Diese dürften die Beitragspflicht mit dem Argument bestreiten, sie zögen aus der Doppel-Erschliessung keinen «wirtschaftlichen Sondervorteil». Der geringe Nutzen, selbst für Quartierbewohner, spricht auch gegen die Finanzierung aus Steuergeldern. Die Gemeinde wird in den nächsten Jahren vermehrt zwischen Notwendigem und Wünschbarem unterscheiden müssen, denn dringliche, sich meist schon im Verzug befindende, Sanierungsmassnahmen an Liegenschaften und Strassen führen in den nächsten 10 Jahren zu einer erheblichen Verschuldung. Der Gemeinderat hat aus bau- und sicherheitstechnischen Gründen entschieden, auf die Öffnung der Verbindung Roggenstrasse-Steinackerstrasse für den motorisierten Individualverkehr zu verzichten. Der Bericht des Ingenieurbüros wird auf der Internet-Seite www.murgenthal.ch publiziert.

Tempo 30-Zone Quartier Weid-Neustadt Gegen die Ausdehnung der Tempo 30Zone auf das ganze Quartier WeidNeustadt sind keine Einsprachen ein-

gegangen. Die Erweiterung der Zone auf die neu überbauten Gebiete ist rechtskräftig.

Videoüberwachung Veloständer Schulhaus Riken Die Gemeindeversammlung vom 27. Juni 2025 beschloss, den Veloständer beim Schulhaus Riken mit einer Videoüberwachung auszustatten. Nach technischen und rechtlichen Abklärungen hat der Gemeinderat den entsprechenden Anhang zum Reglement Videoüberwachung genehmigt. Sobald die Bewilligung der kantonalen Beauftragten für Öffentlichkeit und Datenschutz vorliegt, wird das Dokument öffentlich aufgelegt.

Anchlussgebühren Wasser und Abwasser Die Anschlussgebühren für Wasserversorgung und Kanalisation werden 2027 um 2,4 Prozent erhöht. Gemäss Erschliessungsfinanzierungsreglement sind sie an den Zürcher Index der Wohnbaupreise gebunden und müssen angepasst werden, sobald dieser um mehr als zwei Punkte steigt.

Eisenbahnrechtliche Plangenehmigung Das Bundesamt für Verkehr hat der SBB am 28. August die Plangenehmigung für die Leistungssteigerung ABS-NBS-VL, Abschnitt Verbindungslinie, erteilt. Die Einsprachen wurden bis auf wenige untergeordnete Punkte abgewiesen, darunter jene der Gemeinde Murgenthal. Diese hatte gefordert, auch für die Leistungssteigerung auf der Neubaustrecke (NBS) ein Plan-

genehmigungsverfahren durchzuführen. Das Projekt sieht vor, Güterverkehr von der Jurasüdfuss-Strecke über die Ausbaustrecke Solothurn–Wanzwil auf die NBS Wanzwil–Rothrist und weiter über die Verbindungslinie Rothrist–Zofingen zu verlagern. Vom zusätzlichen Bahnlärm ist Murgenthal im Normalbetrieb nicht betroffen, da die Züge durch den Murgenthal-Tunnel verkehren. Durch die stärkere Nutzung muss die NBS jedoch häufiger nachts für Unterhaltsarbeiten gesperrt werden. Während dieser Sperrungen verkehren sämtliche Züge über die Stammlinie durch Murgenthal.

Legislaturziele des Gemeinderates Der Gemeinderat hat seine Legislaturziele für die Amtsperiode 2026/29 festgelegt. Schwerpunkte bilden die Organisation und Führungsstruktur der Gemeindeverwaltung, eine aktivere Bodenpolitik, attraktiver Wohnraum, soziale Themen wie das Generationenleitbild und die Partizipation, die Eigenwirtschaftsbetriebe, das Gewerbe, die Ortsbürgergemeinde und die Schule. Bei den Eigenwirtschaftsbetrieben stehen insbesondere die Neukonzessionierung der Quellen Kiltberg und Mange sowie die Förderung erneuerbarer Energien im Fokus. Die einzelnen Ziele umfassen konkrete Schritte, deren Umsetzung laufend überprüft wird.

Baubewilligungen Eine Baubewilligung wurde erteilt an: Former Immobilien AG, Zofingen: Baureklame (Alte Bernstrasse), Maher Robina und Imran, Murgenthal: Ersatz Ölheizung durch Luft-Wasser-Wärmepumpe, Heiniger-Evard Claudine, Glashütten: Parkplätze, Sommer Thomas, Riken: Autounterstand, Abstellplatz. ROLF WERNLI, GEMEINDESCHREIBER

Oftringen

Murgenthal Abwechslungsreicher Waldgang

Kleiner Hund durch E-Trottinett verletzt

Zwischen Waschbär und Waldbrand

Auf einer Quartierstrasse in Oftringen fuhr der Lenker eines E-Trottinetts gegen einen kleinen Hund und verletzte ihn. Der Jugendliche machte sich aus dem Staub und wird gesucht. Der Vorfall ereignete sich bereits am 3. Juni im Floragut in Oftringen. Auf dieser Quartierstrasse war ein Senior an jenem Mittwoch gegen 18.30 Uhr mit seinem kleinen Hund unterwegs. Dabei näherten sich zwei Jugendliche auf je einem E-Trottinett, wovon einer gegen den Hund prallte. Zunächst schien der Hund unverletzt zu sein, musste aber später in der Tierarztpraxis behandelt werden. Der Halter erstattete in der Folge bei der Kantonspolizei Aargau Anzeige. Bevor die Jugendlichen wieder weggefahren waren, hatte der fehlbare Lenker einen Namen und eine Adresse hinterlassen. Diese Angaben erwiesen sich jedoch als falsch. Trotz weiterer Ermittlungen ist der Unfallverursacher bislang unbekannt geblieben. Die Kantonspolizei in Zofingen (stuetzpunkt. zofingen@kapo.ag.ch) sucht den fraglichen Jugendlichen und Augenzeugen. Mehrere Personen sollen den Unfall beobachtet haben, waren bei Eintreffen der Regionalpolizei Zofingen allerdings nicht mehr vor Ort. PD

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Gemeinsam sehen wir mehr

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Die Kleidertauschbörse zog die Kundschaft magisch an.

Rund 50 Personen nahmen am Samstag, 5. September, am traditionellen Waldgang der Ortsbürgergemeinde Murgenthal und der Burgergemeinde Roggwil teil. Zum Auftakt informierte Ueli Wyss, Obmann der Jagdgesellschaft Murgenthal, über den Waschbären, der sich aus Deutschland kommend zunehmend in der Nordwestschweiz ausbreitet. Der anpassungsfähige Allesfresser gilt als invasive Art und bedroht insbesondere Amphibien, Reptilien und bodenbrütende Vögel. Waschbären fühlen sich in gewässerreichen Wäldern wohl, kommen aber auch in Siedlungsgebieten zurecht. Sichtungen sollten der Jagdaufsicht gemeldet werden. Auf dem Weg zum nächsten Posten informierte Förster Fabien Treichler anschaulich über Waldpflege, Holzerei sowie die Auswirkungen von Hitze und Trockenheit auf den Wald. Im Naturwaldreservat Langholz erwartete Olivier Fiechter vom Natur-

schutz Murgenthal die Teilnehmenden. Das 2010 geschaffene, wiedervernässte Gebiet umfasst 23 Hektaren und bietet zahlreichen Tierarten wertvollen Lebensraum. Neben verschiedenen Spechtarten, Reihern und Enten finden hier auch Amphibien, Insekten und der Biber ideale Bedingungen. In der Dämmerung sind bereits vier Fledermausarten anzutreffen, darunter die seltene Mopsfledermaus. Den Abschluss gestaltete Lt. Stefan Müller von der Feuerwehr Murgenthal. Zusammen mit zwei Kollegen wurde das Vorgehen und Verhalten bei Waldbränden, die Anlage von Trocken- und Nasshaltelinien und die dafür benötigte Ausrüstung präsentiert. Mit vielen spannenden Eindrücken kehrte die Gruppe zum Forstgebäude zurück, wo Teilnehmende und Referenten den gelungenen Nachmittag bei einem Zvieri gemütlich ausklingen liessen. BEATRICE WICK

Brittnau Kleidertausch des Gemeinnützigen Frauenvereins

Getauschte Lieblingsstücke statt Neukauf Der Kleidertausch des Gemeinnützigen Frauenvereins Brittnau hat am vergangenen Freitag einmal mehr gezeigt, dass Tauschen, Treffen und Ressourcenschonen den Puls der Zeit treffen. Mehr als 50 Teilnehmerinnen aller Altersgruppen probierten Modeartikel an, berieten sich gegenseitig und füllten ihre Kleider- und Schuhschränke mit neuen Lieblingsstücken aus zweiter Hand. Bei der Herbstausgabe des Kleidertauschs fanden erstmals auch Dekoartikel neue Besitzerinnen.

Neben dem Tauschen kam auch der gesellige Teil unter Frauen und Teenagern nicht zu kurz. So verliessen zu später Stunde viele Besucherinnen mit ihren Fundstücken das Kirchgemeindehaus. Kleidungsstücke, die keine neue Besitzerin fanden, werden im Anschluss an die Veranstaltung an ein regionales Secondhand-Geschäft gespendet und erhalten damit eine weitere Chance auf ein neues Zuhause. MARTINA BARBARINO

Das Bild zeigt einen Teil des Naturwaldreservats Langholz.

BILD: ZVG


Wiggertaler Nr. 38 / 17. September 2026

OFTRINGEN genialzentral

Oftringen Saisonvorschau von «Kultur in Oftringen» 2026/27

Acht hochkarätige Gastspiele bereichern die Oftringer Bühne Die neue Saison von «Kultur in Oftringen» bietet auch heuer eine abwechslungsreiche Mischung aus Comedy, Kabarett, Theater, Magie und Musical Comedy. Den Organisatoren rund um Jürg Hunziker, Präsident der Kulturkommission Oftringen, ist erneut ein vielseitiges Programm gelungen, das ein breites Publikum anspricht.

Alexandra Fischer, Mirjam Hofer und Bankleiter Daniel Studer (von links).

BILD: ZVG

Oftringen «ChoschtBar» erhält Check der Clientis Sparkasse

Geselligkeit für den guten Zweck beim Clientis Zmorge Die Clientis Sparkasse Oftringen lud am Sonntag, 30. August, zum beliebten Clientis Zmorge ein – und es war wiederum ein grosser Erfolg. Rund 300 gut gelaunte Gäste machten sich auf den Weg ans «Strassenkreuz der Schweiz», um den Event im Garten hinter dem Bankgebäude nicht zu verpassen. Im gemütlichen Festzelt kam bei einem reichhaltigen Buffet beste Stimmung auf. Das Team der Sparkasse übernahm persönlich die Bewirtung und sorgte unermüdlich für Erfrischungen. Kulinarisch unterstützt wurde der Anlass durch die Dorf Chäsi/Metzgerei Koller aus Rothrist sowie die Landfrauen Bezirk Zofingen, die die Besucherinnen und Besucher mit ofenfrischem Brot und Zopf verwöhnten. Für die passen-

de musikalische Begleitung sorgte der «Örgeliplausch Muttenz». Die gesamten Einnahmen des Events kommen wie gewohnt einem guten Zweck in der Region zugute. In diesem Jahr ging die Spende an die «ChoschtBar Zofingen». Der Verein setzt sich aktiv gegen Foodwaste ein. Mit rund 300 ehrenamtlichen Einsatzstunden werden im Raum Zofingen monatlich acht bis neun Tonnen Lebensmittel gerettet und kostenlos am Standort an der Bifangstrasse 1 in Zofingen abgegeben. Das «ChoschtBar»Team, vertreten durch Alexandra Fischer und Mirjam Hofer, durfte von Bankleiter Daniel Studer einen symbolischen Check über stolze 4500 Franken entgegennehmen. PD

Oftringen 22. September, 14.30 Uhr, im UG der Kirche

KISS-Kafi mit 60+ Nachmittag Das KISS-Kafi der Nachbarschaftshilfe KISS Wiggertal wird zusammen mit dem 60+ Nachmittag der Reformierten Kirche Oftringen veranstaltet. Brigitte Husi, Leiterin der Fachstelle für Altersfragen und Demenz, Lindenhof Oftringen, stellt die Beratungsstelle mit vielen Beispielen vor. Es geht um Demenz, Finanzierungsfragen im Alter, Erwachsenenschutzrecht, Vorsorge und um viele kleine und grosse Anliegen, die ältere Menschen beschäftigen. Brigitte Husi beschäftigt sich seit 30 Jahren mit den individuellen Bedürfnissen und Sorgen von älteren Men-

schen und ihren Angehörigen. Seit 25 Jahren hat sie sich intensiv auf das Krankheitsbild Demenz spezialisiert. Das ist eine besonders grosse Herzensangelegenheit von ihr. Zudem coacht Brigitte Husi andere Institutionen, schult Heime und hält viele Fachreferate. Im Jahr 2021 hat sie den EulenAward gewonnen mit einem Projekt gegen Einsamkeit. Im Anschluss an das Referat geniessen alle ein Zvieri. Wer gerne abgeholt werden möchte, melde sich bis Montag, 11.30 Uhr, bei Sozialdiakonin Judith Schreyger, Telefon 062 797 63 33. PD

Mit «Boîtes blanches» zeigen Tobias Wegner (Schöpfer von «LEO») und Alessandro Di Sazio zum Auftakt von «Kultur in Oftringen» am Donnerstag, 24. September, eine faszinierende «Visual Comedy». An der Schnittstelle von Tanz, zeitgenössischer Clownerie und Objekttheater erzählen die beiden die spritzige Geschichte eines Underdogs der Industrialisierung auf der Suche nach Glück und Leichtigkeit. Ein bildstarkes, poetisches Bühnenspektakel voller Humor und visueller Überraschungen.

«Die Mausefalle» schnappt zu Nach poetischer Comedy wird es spannend: In der abgelegenen Pension «Monkswell Manor» trifft eine bunte Schar von Gästen im Schneegestöber ein – doch unter ihnen befindet sich ein Londoner Frauenmörder. Mit Agatha Christies «Die Mausefalle» kommt am 22. Oktober der berühmteste KrimiKlassiker der Theatergeschichte nach Oftringen. Regie führt Wolfgang Rumpf bei diesem packenden Nervenkitzel voller Verdächtiger.

Magische Momente Von der Spannung zur reinen Magie: Der Freiburger Zauberkünstler Willi Auerbach – bekannt als «The Magic Man» – präsentiert mit «Beyond the Impossible» ein atemberaubendes Spektakel. Zusammen mit seinen Assistentinnen vereint der deutsche Vizemeister der Grossillusionen visuell beeindruckende Magie, Tanz und Humor. Ein faszinierender Abend voller verblüffender Momente und schwereloser Illusionen erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer am 12. November.

Leiche im Bürokarton Nach mysteriöser Magie folgt am 17. Dezember scharfzüngiger Humor: Claudia wird bei der Beförderung übergangen, Kollege Hagen macht das Rennen – bis er plötzlich tot am Boden liegt. Unfall, Notwehr oder kaltblütiger Mord? Mit schwarzem Humor, spritzigem Wahnsinn und treffsicherer Satire beleuchtet diese Krimi-Komödie Ab-

Am Donnerstag, 24. September, um 20 Uhr, startet im Youcenter mit «Boîtes blanches» die neue Saison von «Kultur in Oftringen». BILD: CLAUDIA TROST

gründe im Büro. Ein bitterböser Spass mit Kolleginnen, die zu allem fähig sind – ausser zur Wahrheit.

Fabienne Louves auf der Bühne Ins neue Jahr startet «Kultur in Oftringen» am 21. Januar mit «gepfefferter» Musik: Im Jahr 2045 dient das geschlossene Theater alten Bühnenstars als Residenz. Als die strenge Betreuerin den Rücken kehrt, erwacht die Lebensgier der Greise. Von «Forever Young» bis «I Will Survive» lassen Gigi Moto, Fabienne Louves und weitere bekannte Persönlichkeiten unter Dominik Flaschkas Regie die Fetzen fliegen. Ein musikalisches Spektakel, das keine Altersgrenze kennt.

Liebeschaos in Manhattan Weiter geht es am 18. Februar mit turbulenter Romantik: Im pulsierenden New York der Wolkenkratzer prallen zwei Welten aufeinander. Der smarte Sportredakteur Mike trifft auf die Journalistin Eileen, für die Werte noch zählen. Als Gefühle und Moral in eine pikante Schlacht geraten, nimmt das Liebeschaos seinen Lauf. Norman Krasnas Komödie «Sonntag in New York» ist ein rührender, spritziger und treffsicherer Boulevard-Spass.

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Klassiker mit Wortwitz Zeitlose Musikkunst erklingt am 11. März: Kann der exzentrische Phonetikprofessor Henry Higgins aus der einfachen Blumenverkäuferin Eliza Doolittle eine Dame der feinen Gesellschaft machen? Higgins wagt das Sprachtraining – und die kühne Wette. Mit Klassikern wie «Es grünt so grün» begeistert der Welterfolg «My Fair Lady»: Eine charmante, pointierte Geschichte voller Wortwitz, Musik und feinem Humor.

Unverkennbare Zwillinge Beim fulminanten Abschluss der achtteiligen Reihe «Kultur in Oftringen» gibt es am 8. April doppelte ComedyPower: Die mit dem Award von «Das Zelt» ausgezeichneten Zwillinge Roland und This sorgen für Lacher am Laufband. Wer wer ist? Schwer zu erraten. Unterstützt von Top-Autoren wie Carlos Amstutz bieten die beiden ein neues, scharfzüngiges Programm voller (rabenschwarzem) Humor und Kreativität. Ein absolut würdiges Finale der Saison. Weitere Informationen sowie Tickets für die jeweiligen Veranstaltungen finden Interessierte jederzeit auf der Website www.kultur-oftringen.ch. MANUEL ARNOLD


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WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Oftringen Podium über die «Bilateralen III»

«EU will die Schweiz in die europäische Rechtsordnung einbinden» Rund 250 Interessierte folgten der Einladung der SVP Bezirk Zofingen nach Oftringen, um sich über die «Bilateralen III» zu informieren. Die drei SVP-Nationalräte Franz Grüter, Gregor Rutz und Benjamin Giezendanner machten deutlich: Die Verträge gefährden nach ihrer Überzeugung die Souveränität, die direkte Demokratie und den Wohlstand der Schweiz. Nationalrat und Bezirksparteipräsident Christian Glur begrüsste die Gäste. Durch den Abend führte Dominik Feusi, stellvertretender Chefredaktor des «Nebelspalters». In drei Kurzreferaten beleuchteten die Nationalräte das EU-Vertragspaket aus wirtschaftlicher, institutioneller und praktischer Sicht. Franz Grüter kritisierte den Zustand der Europäischen Union mit ihrer hohen Staatsverschuldung, wirtschaftlichen Problemen und immer mehr Bürokratie. Umso unverständlicher sei es, dass der Bundesrat die Schweiz enger an dieses System binden wolle. «Die EU hat heute 14'000 Milliarden Schulden. Trotzdem will uns der Bundesrat enger an dieses System anbinden. Das ergibt für mich keinen Sinn.» Besonders deutlich wurde Grüter beim Thema Rechts-

übernahme: «Gute Beziehungen heissen nicht, dass wir automatisch alles übernehmen müssen, was Brüssel beschliesst.» Seine Botschaft: «Wir wollen mit Europa Handel treiben. Aber wir wollen eine stolze, selbstbewusste und demokratische Schweiz bleiben.» Gregor Rutz erklärte die institutionellen Bestimmungen des Vertragspakets. Aus seiner Sicht bedeute dieses das Ende des bisherigen bilateralen Weges. «Die EU will den bilateralen Weg nicht mehr weiterführen. Es geht heute um die Einbindung der Schweiz in die europäische Rechtsordnung.» Besonders kritisch sieht er die dynamische Übernahme von EU-Recht und die Rolle des Europäischen Gerichtshofs: «Die Schweiz kann bei der Entstehung des EU-Rechts nicht mitentscheiden.

Trotzdem sollen wir es künftig übernehmen. Das widerspricht unserem Staatsverständnis.» Sein Fazit: «Diese Verträge stellen unsere bewährte Staatsordnung auf den Kopf. Deshalb braucht es zwingend das obligatorische Referendum.» Benjamin Giezendanner zeigte anhand des Stromabkommens, des Bahnverkehrs und der Unionsbürgerrichtlinie die möglichen Auswirkungen auf den Alltag auf. «Wir arbeiten seit Jahrzehnten erfolgreich mit unseren Nachbarn zusammen. Dafür brauchen wir kein Abkommen, das unsere Energiepolitik künftig von Brüssel abhängig macht.» Zur Wasserkraft sagte er: «Ich will nicht, dass Brüssel künftig entscheidet, was wir mit unseren Kraftwerken machen dürfen.» Auch vor ei-

Nationalrat und SVP-Bezirksparteipräsident Christian Glur, Nationalrat Benjamin Giezendanner, Moderator Dominik Feusi, Nationalrat Franz Grüter und Nationalrat Gregor Rutz (von links) informierten in Oftringen über das EU-Vertragspaket und die Haltung der SVP dazu. BILD: RAPHAEL NADLER

ner Öffnung des Bahnverkehrs und zusätzlichen Belastungen durch die Unionsbürgerrichtlinie warnte er. Zum Abschluss fasste Franz Grüter die Botschaft des Abends zusammen: «Wir sind nicht gegen Europa. Aber wir sind gegen Verträge, die unsere direkte Demokratie schwächen und unsere

Unabhängigkeit preisgeben.» Beim anschliessenden Apéro nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Referenten. Die Volksabstimmung über das EU-Vertragspaket wird voraussichtlich 2027 stattfinden. RAPHAEL NADLER

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Profis für Ihr Zuhause Das eigene Zuhause ist mehr als vier Wände und ein Dach. Es ist Rückzugsort, Lebensmittelpunkt und ein Ort, an dem man sich wohlfühlen möchte. Damit das so bleibt, gibt es immer wieder etwas zu renovieren, zu reparieren, zu erneuern oder zu verschönern. Gut, wenn dabei Fachleute zur Seite stehen, die ihr Handwerk verstehen. Ob eine umfassende Renovation ansteht, die Haustechnik modernisiert werden soll oder einzelne Räume eine Auffrischung benötigen: Professionelle Handwerker bringen nicht nur das nötige Fachwissen mit, sondern kennen auch Materialien, technische Möglichkeiten und aktuelle Anforderungen. Oft erkennen sie bereits bei der Beratung Lösungen, an die man selbst noch gar nicht gedacht hat. Dabei muss es längst nicht immer das grosse Bauprojekt sein. Auch kleinere Arbeiten können einen spürbaren Unterschied machen. Ein neuer Boden, frische Farbe, massgefertigte Einbauten, eine optimierte Beleuchtung oder Veränderungen rund ums Haus können Wohnkomfort und Lebensqualität erhöhen. Regelmässiger Unterhalt hilft zudem, Schäden frühzeitig zu erkennen und grössere Folgekosten zu vermeiden. Gerade bei Investitionen ins eigene Zuhause lohnt es sich, auf Qualität und eine fachgerechte Ausführung zu setzen. Regionale Handwerksbetriebe punkten dabei mit kurzen Wegen und persönlicher Beratung. Wer den Fachbetrieb aus der Umgebung beauftragt, hat einen direkten An-

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sprechpartner und unterstützt gleichzeitig das lokale Gewerbe. Vom ersten Beratungsgespräch über die Planung bis zur Umsetzung begleiten Profis ihre Kundinnen und Kunden und sorgen dafür, dass aus Ideen konkrete Lösungen werden. Denn ganz gleich, ob repariert, saniert, modernisiert oder neu gestaltet wird: Gute Handwerksarbeit trägt dazu bei, dass das Zuhause langfristig Freude bereitet.


Oftringen | Reiden 11

WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Oftringen Trotz finanzieller Herausforderungen sieht das Budget einen Ertragsüberschuss vor

Oftringen präsentiert ausgeglichenes Budget 2027 Der Gemeinderat legt der Oftringer Bevölkerung für das Jahr 2027 ein Budget mit einem Ertragsüberschuss von 19'700 Franken vor. Angesichts der anspruchsvollen finanziellen Rahmenbedingungen darf dieses Ergebnis als Erfolg gewertet werden.

Beste Stimmung herrschte im Bad Lauterbach.

BILD: ZVG

Oftringen Freiwilligenfest der reformierten Kirche

Kirche zelebrierte die Freiwilligenarbeit International ging es zu und her am Freiwilligenfest vom 5. September. Gemäss dem Motto: «In 8 Stunden um die Welt» standen verschiedene Länder im Vordergrund. Zum Start konnten die rund 150 Teilnehmenden aus fünf Apéro-Orten wählen: Spanische Tapas gab es im Loohof, Spezialitäten aus dem Balkan im Fantasia, ukrainische und usbekische Küche im Café 4Life, afghanische Spezialitäten im «Spiis & Gwand» und Leckerbissen aus Schweizer Regionen im Gasthof Allegra. An allen Orten wurde fantastische Kulinarik mit gemütlicher Atmosphäre verbunden. Mit vollem Magen strömten die Freiwilligen gemeinsam zum Bad Lauterbach. Eine Ansprache von Vizepräsident Felix Kaderli unterstrich die Wichtigkeit der Freiwilligenarbeit: Nur durch die grosse Anzahl an Mitwirken-

den ist solch eine lebendige Kirche möglich. Gekonnt verglich er das kirchliche Leben mit einer Reiseroute. Oder mit dem Kirchenslogan ausgedrückt: «Glaube Läbe». Nach diesen Worten bereicherte Zauberer Salem mit unterhaltsamen Kunststücken den Abend. An seinen Ballonfiguren hatten besonders die Kinder Freude. Das selbstgemachte Dessertbuffet und die Dagmersellerli sorgten dafür, dass niemand hungrig nach Hause ging. Als die Sonne schon längst untergegangen war, waren aus dem Innern des Bad Lauterbach musikalische Klänge zu hören und einige mutige Individuen sangen Karaoke. Einmal mehr hat sich bewahrheitet: Kirche ist nicht bloss ein Gebäude, sondern vor allem die Menschen, die zu ihr gehören.

Das Budget ist insbesondere von den deutlich steigenden Kosten im Bereich der Pflegefinanzierung geprägt. Allein die Aufwendungen für die ambulante und stationäre Pflege nehmen gegenüber dem Vorjahresbudget um rund 910'000 Franken zu. Weiter führen höhere Restkosten für Sonderschulen, steigende Beiträge an Berufsschulen und Mehraufwendungen im Bereich Kindesschutz zu einer zusätzlichen Belastung. Ebenfalls im Budget enthalten sind höhere Abschreibungen aufgrund abgeschlossener Investitionen im Schulbereich sowie die Kosten für das Kinderfest. Trotz dieser Entwicklungen konnte das Budget ausgeglichen gestaltet werden. Ausschlaggebend dafür sind insbesondere die weiterhin positiven

Steuererträge. Ergänzend dazu tragen die Mittel aus dem kantonalen Finanzund Lastenausgleich wesentlich zur finanziellen Stabilität der Gemeinde bei. Unterstützend wirkt sich zudem das anhaltend günstige Zinsumfeld aus. Das vorliegende Resultat konnte zudem nur erreicht werden, weil verschiedene Anschaffungen, Projekte und Unterhaltsarbeiten verschoben oder auf das absolut Notwendige beschränkt wurden. Der Gemeinderat weist darauf hin, dass ein solches Vorgehen langfristig nicht beliebig fortgesetzt werden kann und künftig zu zusätzlichem Nachholbedarf führen könnte. Neben der laufenden Aufgabenerfüllung investiert Oftringen gezielt in seine Zukunft. Für das Jahr 2027 sind Nettoinvestitionen von rund 5,6 Millionen

Franken vorgesehen. Die Mittel fliessen insbesondere in die Schul- und Strasseninfrastruktur. Mit rund 5,1 Millionen Franken kann der überwiegende Teil aus eigener Kraft finanziert werden. Der daraus resultierende Finanzierungsfehlbetrag von rund 0,5 Millionen Franken fällt verhältnismässig moderat aus. Die Verschuldung dürfte dadurch leicht ansteigen, bewegt sich jedoch auf einem soliden und finanzpolitisch vertretbaren Niveau. Auch mit Blick auf die kommenden Jahre verfügt Oftringen über eine gute Ausgangslage, um anstehende Investitionsvorhaben umzusetzen. Voraussetzung bleibt eine sorgfältige Priorisierung der Ausgaben und ein umsichtiger Umgang mit den verfügbaren Mitteln. DER GEMEINDERAT

Oftringen

Värsli-Nachmittag in der Bibliothek Am Dienstag, 22. September, um 15.30 Uhr findet in der Bibliothek Oftringen an der Zürichstrasse 32 wieder ein Värsli-Nachmittag statt. Die Organisatoren laden Kleinkinder im Alter von neun Monaten bis drei Jahren mit ihren Begleitpersonen herzlich ein. Sie werden eine kleine Geschichte hören, Verse und Lieder entdecken mit der Leseanimatorin Dorothea Schneiter. Der Anlass dauert bis circa 16 Uhr und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss bleibt die Bibliothek exklusiv für die Teilnehmenden noch zum gemeinsamen Schmökern und Geniessen geöffnet.

BASIL WIDMER

MARIANNE SCHEIBLER

Reiden

Bauarbeiten auf A2 Reiden-Rothenburg

Der Frauensportverein Reiden ging während zweier Tage auf Wanderung.

BILD: ZVG

Selbst dunkle Wollken vermochten die Stimmung der Frauenturnerinnen nicht zu trüben. BILD: ZVG

Reiden Wanderweekend des Frauensportvereins

Turnreise mit Wetterkapriolen

Ab 1000 Metern über Meer gilt das «Du»

Bereits als sich die zehn Turnerinnen am Samstag, 5. September, am Bahnhof Reiden trafen, nieselte es leicht aus den Wolken. Die Fahrt mit dem Zug nach Olten und anschliessend mit dem Postauto nach Wisen verlief kurzweilig. Die erste Etappe führte recht steil bergauf, war technisch jedoch nicht anspruchsvoll. Bei einem Kaffeehalt in schöner Höhenlage stärkten sich die Turnerinnen mit Kaffee und Gipfeli, bevor sie die restliche Steigung durch den Wald und über Wiesen bis zum Wisenbergturm in Angriff nahmen. Die meisten liessen es sich nicht nehmen, auch noch die zahlreichen Treppen bis zur Aussichtsplattform des Turms hochzusteigen. Wegen der vielen Wolken war die Aussicht zwar nicht ganz so eindrucksvoll wie an einem sonnigen Tag, doch der Aufstieg hatte sich trotzdem gelohnt. Nach dem Picknick führte die Wanderung weiter in Richtung Bad Ramsach. Was zuvor bergauf bewältigt worden war, ging nun teilweise steil berg-

Zehn Turnerinnen machten sich auf den Weg in die Berge. Die Reise startete am Samstag. Mit dem Zug ging es via Luzern nach Engelberg. Dort stärkten sich die Turnerinnen bei Kaffee und Gipfeli, bevor sie mit der Brunnibahn nach Ristis fuhren. Von dort führte die Wanderung über die Rigidalalp zum Brunni. Schon bei der Anreise sorgte eine Turnerin für Gesprächsstoff: Beim Wandern sei man ab 1000 Metern über Meer per Du. Viele Wanderinnen kannten diese Regel nicht und blieben vorsichtshalber beim «Sie» – für einige Schmunzler war damit gesorgt. Bei herrlichem Wetter wurde das Mittagessen aus dem Rucksack genossen – natürlich mit Gipfelwein. Beim Härzlisee angekommen, wurde zuerst der Kitzelpfad im See ausprobiert – eine willkommene Abkühlung. Danach wurde das Massenlager bezogen. Nach einem Getränk wartete ein feines Nachtessen: Älplermagronen. Der gemütliche Abend wurde anschliessend bei einem Jass oder einer Runde Uno verbracht. Um 22 Uhr herrschte jedoch

Reiden Frauenturnverein auf Reisen

ab. In Bad Ramsach angekommen, gönnten sich die Turnerinnen auf der schönen Restaurantterrasse ein feines Dessert. Während des Aufenthalts öffnete Petrus allerdings seine Schleusen und kräftiger Regen setzte ein. Nach kurzem Überlegen und einer Abstimmung war die Entscheidung gefallen: Die Gruppe setzte ihren Weg trotzdem zu Fuss fort. Das erwies sich als richtig. Im Wald war der Regen kaum zu spüren, und je weiter die Turnerinnen kamen, desto heller wurde es. Am Bahnhof Läufelfingen angekommen, drückte bereits die Sonne durch die Wolken. Und spätestens bei der Ankunft in Olten zeigte sie sich wieder von ihrer schönsten Seite. Umso mehr genossen alle einen gemütlichen Aperitif an der Aare. Über die Holzbrücke ging es anschliessend in die Altstadt, in der ein feines Nachtessen auf die Gruppe wartete. Nach einem kurzen Spaziergang zum Bahnhof brachte der Zug die Turnerinnen schliesslich wieder zurück nach Reiden. CLAUDIA STEIGER

absolute Bettruhe. Da das Massenlager bereits von einem friedlich schlafenden Paar in Beschlag genommen war, mussten die Frauen auf leisen Sohlen und mit Flüsterton ins Bett steigen. Sehr zum Ärger der noch nicht ganz müden Frauen. Am Sonntagmorgen startete der Tag mit einem gemütlichen Frühstück. Danach wanderte die Gruppe Richtung Walenalp und weiter zurück nach Ristis. Mit der Luftseilbahn ging es anschliessend nach Engelberg. In einem schönen Park wurde das Mittagessen aus dem Rucksack genossen. Spontan führte die Wanderung anschliessend entlang der Engelberger-Aa Richtung Fürenalp. Im Restaurant Wasserfall gönnten sich die Frauen einen feinen Coupe, bevor es mit Bus und Zug via Luzern zurück nach Reiden ging. Und wer weiss: Vielleicht gilt beim nächsten Wanderwochenende tatsächlich die Devise «Ab 1000 m per Du» – spätestens dann dürfte diese Regel wohl allen Turnerinnen bekannt sein. HEIDI BURKART

Auf der A2 zwischen Reiden und Rothenburg wird eine GeschwindigkeitsHarmonisierungs- und GefahrenWarnanlage (GHGW) realisiert. Sie reduziert Staus und erhöht die Sicherheit, indem sie bei dichtem Verkehr die Geschwindigkeit automatisch stufenweise herabsetzt. Das Bundesamt für Strassen ASTRA baut die Anlage in Teilschritten. Aufgrund der Arbeiten kommt es von Mitte September 2026 bis voraussichtlich August 2027 in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Anschlüssen Rothenburg und Sursee zu Verkehrseinschränkungen. PD

Reiden

Sportwettkampf mit Plastikbechern Am Samstag, 19. September, treffen sich über 60 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Europa und den USA in der Johanniterhalle in Reiden, um zu zeigen, wie flink Plastikbecher auf- und wieder abgestapelt werden können. In einem neuen Turnierformat werden die verschiedenen Disziplinen einzeln bis zur Feststellung der jeweiligen Tagesbesten durchgeführt – ein Novum in der Sport Stacking Turnierwelt. Die schnelle Abfolge der Disziplinen ist insbesondere für Zuschauer sehr attraktiv und spannend. Der Eintritt in die Johanniterhalle ist für alle kostenlos. Das «CupMania NextLevel» ist der Startschuss in die neue Saison. Weitere Highlights sind die Schweizermeisterschaften am 8. November in Baar sowie die Weltmeisterschaften im April 2027 in Malaysia. MELANIE FEHRENBACH


12 Rothrist

WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Rothrist Plattentaufe am 26. September im «Rössli»

Rothrist Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Chris Regez Band & Alain Boog taufen «Nashville Sessions 2026»

Die Traktanden für die Versammlungen stehen fest

Was 2024 mit einer spontanen Idee begann, wird am Samstag, 26. September, im Rössli Rothrist Realität: Die Chris Regez Band & Alain Boog taufen ihr neues Album «Nashville Sessions 2026». Manchmal beginnt ein Projekt mit einer verrückten Idee: «Warum nehmen wir unsere Songs nicht einfach in Nashville auf?» Entstanden ist dieser Plan nach einem Konzert der Chris Regez Band und Alain Boog im Juni 2024. Ende Januar 2026 sassen die Musiker im Flugzeug nach Nashville. Möglich wurde das Projekt durch das Netzwerk, das sich Chris Regez während vieler Jahre in Nashville aufgebaut hatte. Eine Mail genügte, und innerhalb von weniger als zwölf Stunden standen Produzent und StuDaniel Vögeli, Alain Boog, Chris Regez, Roger Sigg und Daniel Petrecca (von links).

Tickets jetzt bestellen Samstag, 26. September, Rössli Rothrist 18.15 Uhr: Türöffnung und Gastronomie 20 Uhr: Beginn Konzert und CD-Taufe Eintritt Konzert: 35 Franken (exkl. aller Konsumationen). Tickets bei www.ticketcorner.ch, www.chris-regez.ch oder telefonisch unter 062 721 69 00. Da die Platzzahl begrenzt ist, lohnt es sich, die Tickets rechtzeitig zu kaufen.

dios in der «Music City USA» fest. Unterstützt wurde das Vorhaben durch viele Supporter aus dem Freundeskreis, die das Crowdfunding ermöglichten.

Fünf Songs, drei Studiotage Geplant war, in Nashville die drei neuen Songs aufzunehmen, die Alain Boog und Chris Regez zuvor gemeinsam in Alains Studio in der Schweiz geschrie-

BILD: CRC

ben und komponiert hatten. Nachdem die drei Songs bereits am ersten Studiotag eingespielt waren, wurde rasch klar: Da geht noch mehr. Am zweiten Tag nahm die Band spontan weitere Songs auf. Die Musiker konnten bei den Aufnahmen auf das grosse Know-how ihres Nashville-Produzenten zurückgreifen, der die Sessions mit viel Herz und Sachverstand leitete. PD

Die Traktanden für die Einwohnerund Ortsbürgergemeindeversammlungen vom 26. November 2026 stehen fest. Einwohnergemeindeversammlung: Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni; Sacheinlage der Teilparzelle 1510 in das Aktienkapital der Pflegezentrum Luegenacher AG; Stellenplanerhöhung Schulsozialarbeit; Verpf lichtungskredit von 390'000 Franken für die Sanierung des Friedhofgebäudes; Verpflichtungskredit von 1'125'000 Franken für die Erarbeitung des Generellen Entwässerungsplans (GEP) 2. Generation; Verpf lichtungskredit von 450'000 Franken für die Umlegung der Kanalisation Buchenweg; Budget 2027; Verschiedenes und Umfrage. Ortsbürgergemeindeversammlung: Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 12. Juni; Budget 2027; Verschiedenes und Umfrage.

Strassensperrung Rössliweg Vom 21. September bis 10. Oktober finden zur abwassertechnischen Erschliessung der Parzelle 3869 Bauarbeiten statt. Dabei erfolgt in dieser Zeit am Rössliweg eine Sperrung vom Rösslikreisel Richtung Autobahn. Für den Zweiradverkehr wird eine Lichtsignalanlage erstellt. Die Gehwege sind nicht betroffen und der Rössliweg ist für den Fussgängerverkehr normal passierbar.

Baustelleninformation Bernstrasse – Hallwylerweg

Rothrist Next Generation Weeks bei der Migros

Die Lernenden übernehmen Seit dem 7. September (bis 26. September) wird die Migros Rothrist von elf Lernenden geführt. Sie vertiefen dabei ihre Kenntnisse und wenden Gelerntes in der Praxis an. «Jetzt schmeissen wir den Laden!» Unter diesem Motto übernehmen Lernende im zweiten und dritten Lehrjahr die Leitung der Migros in Rothrist. Die elf angehenden Detailhandelsfachleute stammen aus umliegenden Migros-Filialen und haben sich freiwillig für das Programm angemeldet. Während drei Wochen übernehmen sie die Verantwortung für die Migros Rothrist und bewältigen in den Rollen der Markt-, Bereichs- und Abtei-

lungsleitenden sowie Filialmitarbeitenden sämtliche Aufgaben des Tagesgeschäfts – von Warenbestellungen über die Kassenführung bis hin zur Einsatzplanung. Während den «Next Generation Weeks» vernetzen sich die Lernenden miteinander, setzen ihre bereits erworbenen Kenntnisse in der Praxis um und erhalten Einblicke in zukünftige Karrieremöglichkeiten. Die Marktleitenden sowie ein Teil des Filialteams stehen den Lernenden als Coaches zur Seite. Das restliche Filialpersonal hilft währenddessen in umliegenden Filialen aus oder nimmt Ferien. Die «Next Generation Weeks» wer-

den in der Migros Aare bereits zum zehnten Mal durchgeführt. «Wir konnten die ‹Next Generation Weeks› in den letzten Jahren auf immer mehr Filialen ausweiten. Das Angebot ist bei den Lernenden sehr beliebt und wir freuen uns, damit ihren Unternehmergeist und ihre Selbstständigkeit zu fördern», sagt Birgit Meier-Hobmeier, Leiterin Human Resources. Die Migros Rothrist ist eine von sieben Filialen im Genossenschaftsgebiet der Migros Aare, die während den «Next Generation Weeks» in die Hände von insgesamt 138 Lernenden übergeben wird. PD

Die Fussgängerquerung an der Bernstrasse im Bereich Hallwylerweg wird angepasst. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 28. September, und dauern bis Ende Oktober. Während der Bauzeit bleibt die Bernstrasse grundsätzlich befahrbar. Der Verkehr wird einspurig mittels Lichtsignalanlage geführt.

Personelles Im Oktober können folgende Mitarbeitenden ein Arbeitsjubiläum bei der Gemeinde Rothrist feiern: Monica Perez Lago, Sachbearbeiterin Einwohnerdienste, 25 Jahre; Ina Teichmann, Leiterin Gastronomie Schwimmbad Stampfi, 10 Jahre; Maria Jossi, Raumpflegerin, 5 Jahre. Gemeinderat und Geschäftsleitung gratulieren zu diesem besonderen Ereignis und bedanken sich für die langjährige Mitarbeit recht herzlich. Watcharaphon Brenn-

ecke wurde als Badmeister im Schwimmbad Stampfi angestellt. Er wird die Stelle in Rothrist Mitte September antreten. Barbara Zinniker, Leiterin Schul- und Gemeindebibliothek, hat ihr Anstellungsverhältnis per Ende November gekündigt.

Baubewilligungen Jörg Max Casagrande, Zürich, für den Rückbau der Gebäude Nr. 261a, 261b, 1509 und 3223 sowie für den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage auf Parzellen 2332 und 266, Bachweg 22; Giezendanner Transport AG, Juraweg 26, für die Sanierung der Gebäudehülle Halle Ost und den Einbau einer Wärmepumpe auf Parzelle 4059, Juraweg 40; Peter und Rosmarie HänniDäster, Lindenweg 13, für den Ersatz bestehender Sichtschutzwände auf Parzelle 2809; Sax Mathias und Schneeberger Franziska, Eigerweg 19, für die energetische Sanierung EFH und den Anbau Schopf auf Parzelle 2048; der Einwohnergemeinde Rothrist für die Kalibervergrösserung Kanalisation Pilatusweg auf Parzelle 914; E. Floccari Liegenschaften AG, Oftringen, für den Rückbau Geb.-Nrn. 781 und 1448 und Neubau MFH mit Autoeinstellhalle auf Parzelle 2235, Nussweg 28; Thomas Flühmann, Oberholzweg 4, für die Sichtschutzwand auf Parzelle 121; Baugesellschaft Stockweg, Zofingen, für Neubau MFH mit Tiefgarage auf Parzelle 2881, Stockweg 16; XL Properties AG, Suhr, für den Ersatzneubau und Umbau Einrichtungszentrum Rothrist auf Parzelle 1003, Rössliweg 43; Peter Martin und Michaela, Säntisweg 4, für den Neubau Parkplatz und Erweiterung des Vorplatzes auf Parzelle 3400; Cardoso Ibraim und Corinne, Erlenweg 19, für den Neubau Pool auf Parzelle 3759; Dovoda Kresimir und Anne-Kathrin, Fuchsweidweg 14, für eine energetische Fassadensanierung auf Parzelle 2371; Miletic Darko und Jasminka, Titlisweg 19, für eine Sichtschutzwand und Stützmauer auf Parzelle 2739; Erdogan Adnan, Rishaldenweg 31a, für eine Split-Klimaanlage mit Aussengerät auf Parzelle 2985; Rüegger Robert und Rosmarie, Geisshubelweg 66, für Brandschutzmassnahmen und Grundrissanpassungen sowie den Einbau einer Dusche im OG auf Parzelle 3394. ROLF WERNLI, GEMEINDESCHREIBER

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WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Rothrist

Aus dem Nähkästchen plaudern Das Heimatmuseum Rothrist öffnet am Sonntag, 20. September, ab 15 Uhr seine Türen. Um 15.30 Uhr findet ein Kennenlern-Treffen für alle Interessierten statt. Dabei bietet sich Gelegenheit zum Austausch und zum gemeinsamen «Plaudern aus dem Nähkästchen». Im Anschluss wird eine kleine Erfrischung offeriert. UTE W. GOTTSCHALL

Rothrist Fröhliche Stimmung mit Alleinunterhalter Turi.

BILDER: AMELA JAKUPOVIC

Rothrist Am Luegenacher Märit gab es viel zu entdecken

Luegenacher Märit lockte Gross und Klein nach Rothrist Der erfolgreiche Rothrister LA-Nachwuchs.

BILD: BRUNO BARNETTA

Rothrist Erfolgreicher Abschluss in Olten

Medaillenregen zum Saisonabschluss Wie jedes Jahr bildete der Schweizerische LA-Jugend-Mehrkampffinal den Saisonabschluss für die Rothrister Leichtathletinnen und Leichtathleten. Gut vorbereitet reisten 23 Athletinnen und Athleten bei idealen Wetterbedingungen nach Olten. Auf der Leichtathletikanlage Kleinholz gelang den meisten ein optimaler Start in den Mehrkampf. Zahlreiche persönliche Bestleistungen sorgten im Verlauf des Wettkampfs für Freude. Nach rund fünf Stunden hatten auch die letzten Rothrister ihre Disziplinen absolviert und das Warten auf das Rangverlesen begann. Für Abwechslung sorgte eine Vereinsstafette über 400 Meter. Dabei stellten die vier Rothrister Teams fest,

dass auch die Übergabe des Staffelstabs ihre Tücken hat. Rothrist 1 erreichte in der Kategorie B den starken zweiten Rang. Den freiwilligen 1000-Meter-Lauf gewann Alessandro Cristiano überlegen mit 13 Sekunden Vorsprung vor Rafael Moor. Beim abschliessenden Rangverlesen war die Freude bei den Rothristern gross: Mit drei Gold-, zwei Silber- und fünf Bronzemedaillen sowie drei weiteren Auszeichnungen fiel die Bilanz äusserst erfolgreich aus. Zum Abschluss durfte das Trainerteam zudem den Pokal für den dritten Rang in der Vereinswertung entgegennehmen. BRUNO BARNETTA

Marktstände, Musik und viele Begegnungen prägten am Samstag den Luegenacher Märit in Rothrist. Bei strahlendem Sonnenschein zog der traditionelle Anlass der Pf legezentrum Luegenacher AG zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region an. Über 30 Verkaufsstände luden zum Stöbern ein, während über Mittag der beliebte «Sure Mocke» serviert wurde. Bereits am Vormittag füllte sich das Areal mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen und Gästen aus der Region. An den Marktständen gab es allerlei zu entdecken, während kulinarische Angebote zum Geniessen und gemütlichen Verweilen einluden. Die grosse Tombola mit über 300 Preisen, Büchsenschiessen und Glücksrad erfreuten sich ebenfalls grosser Beliebtheit. Auch für Kinder gab es einiges zu erleben. Neben Kinderflohmarkt, Kinderschminken und Ballonkunst waren vor allem die Lamas und das Ponyreiten beliebte Anziehungspunkte. Für beste musikalische Unterhaltung sorgten René Wechsler, das Jodlerdoppelquartett und Alleinunterhalter Turi. Claudio de Bartolo setzte am späteren Nachmittag den schwungvollen Schlusspunkt.

Gross und Klein erfreuten sich an den Lamas.

Wer mehr über das Pflegezentrum erfahren wollte, erhielt bei einem geführten Rundgang spannende Einblicke in das Leben im Luegenacher. Der Luegenacher Märit zeigte sich damit einmal mehr als Treffpunkt der Generationen und als beliebter Anlass im Rothrister Veranstaltungskalender. SANDRA WYSS

Gschichtli-Ziit mit «Wo ist Zingaro?» Am Mittwoch, 23. September, von 14.30 bis 15.30 Uhr, findet die nächste «Geschichtenstunde» für Kinder ab KiGa bis 1. Klasse Primar in der Bibliothek statt. In der Geschichte erwacht Zilly an einem Sommertag aus ihrem Nickerchen, als ihr Kater spurlos verschwunden. Wo kann Zingaro nur stecken? Ob er sich verlaufen hat? Zilly macht sich grosse Sorgen. Sie poliert die Kristallkugel, schnappt sich Zauberstab und Besenstiel und setzt, «Abrakadabra!», alle magischen Kräfte in Bewegung, damit Zingaro wieder nach Hause kommt. Die Autorin Valerie Thomas ist in Australien geboren. Vor ihrer Karriere als Autorin arbeitete sie als Lehrerin sowie als Beraterin für Lehrpläne mit dem Spezialgebiet Rechtschreibung. Der Illustrator Paul Korky wurde 1951 in Simbabwe geboren. Er studierte Grafik und arbeitete für Werbeagenturen in Kapstadt und London. Mittlerweile hat er mit grossem Erfolg zahlreiche Bilderbücher veröffentlicht. Er lebt mit seiner Familie in Oxford. Alle Gschichtli-Erzähldaten finden Interessierte auf der Website der Bibliothek www.bibliothek-rothrist.ch, und natürlich auf den kleinen «Zum-Mitnehmen-Zetteln» in der Bibliothek selbst. Die «Gschichtli-Ziit» findet einmal monatlich an einem Mittwochnachmittag statt und dauert von 14.30 bis 15.30 Uhr, inklusive Imbiss. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Eveline Rüegger freut sich auf die vielen kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer. MARIANNE BEER

Strengelbach

Herzliche Einladung zum Mittagstisch

Die Gäste aus Rothrist kommend auf der Suche nach einem idealen Anlegeplatz. BILD: BRUNO MUNTWYLER

Die neue Velowaschanlage ist eine saubere Sache.

BILD: ZVG

Murgenthal/Rothrist Mit Booten zum Pontonier-Fischessen

Ein traditioneller Besuch, der verbindet Wenn die Murgenthaler Pontoniere zum traditionellen Fischessen einladen, lassen sich auch die «Süsswasserkapitäne» vom Bootsanlegerverein Stauwehr Rothrist den Anlass nicht entgehen. Rund 20 Mitglieder machten sich am Samstag mit einigen Booten auf den Weg zur historischen Holzbrücke zwischen Murgenthal und Fulenbach. Mit an Bord war auch ein Vierbeiner. Die Rothrister legten traditionsgemäss direkt bei der Anlegestelle der Murgenthaler Pontoniere an. Schon bald wurde aus dem Ausflug auf dem Wasser ein geselliges Zusammensein. Die «Böötler» fachsimpelten über das Wasser und die Boote und liessen sich anschliessend die Frites, Zanderfilets und Pouletflügeli schmecken. Der Pontonierfahrverein Murgenthal (PFV) hatte an seinem traditionellen Fischessen dieses Jahr besonderes Wetterglück. An allen drei Tagen herrschten

ideale Bedingungen. Das machte sich auch bei den Besucherzahlen bemerkbar. Für die Rothrister «Böötler» gehört der Besuch mittlerweile zur schönen Tradition. Mit Booten anzureisen, direkt vor dem Vereinslokal anzulegen und gemeinsam einen gemütlichen Tag zu verbringen, passt bestens zur Verbundenheit der beiden Vereine mit der Aare. Im Panoramazelt mit Platz für rund 250 Personen liessen sich die Gäste das Essen mit Blick auf die Aare schmecken. In der «Ankerstube» standen Kaffee und Kuchen bereit – auf Wunsch durfte der Kaffee auch mit etwas «Güx» verfeinert werden. Dass ein solcher Anlass nur mit vereinten Kräften funktioniert, bewiesen die Aktiven, ihre Partnerinnen und Partner sowie die Jungpontoniere. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass Küche, Service und Festbetrieb rund liefen. BRUNO MUNTWYLER

Strengelbach Serviceangebot sauber erweitert

Neue Velowaschanlage bei der Velowerkstatt der Stiftung azb Die Stiftung azb erweitert ihr Angebot in Strengelbach mit einer öffentlich zugänglichen Velowaschanlage. Velofahrerinnen und Velofahrer können ihr Fahrrad ab sofort an sieben Tagen pro Woche unkompliziert reinigen. Die Anlage steht direkt bei der Velowerkstatt an der Brittnauerstrasse 14 zur Verfügung. Ob Alltagsvelo, E-Bike oder Sportvelo: Die neue Velowaschanlage bietet der Bevölkerung der Region eine einfache Möglichkeit, das eigene Velo sauber und gepflegt zu halten. Die Anlage ist täglich von 6 bis 20 Uhr zugänglich und lässt sich einfach bedienen. Die Velowaschanlage ergänzt das bestehende Angebot der Velowerkstatt. Neben der Reinigung bietet das Team auch Servicearbeiten, Reparaturen sowie Zubehör rund ums Velo an. Gerade jetzt, wo sich die Velosaison langsam

dem Ende zuneigt, lohnt sich ein Service, damit das Velo gut vorbereitet in die nächste Saison startet.

Velokompetenz aus der Region Seit Anfang Jahr befindet sich die Velowerkstatt der Stiftung azb am neuen Standort in Strengelbach. Mit der neuen Velowaschanlage wird das Angebot um einen zusätzlichen Service für Velofahrerinnen und Velofahrer aus der Region erweitert. In der Velowerkstatt arbeiten Menschen mit Unterstützungsbedarf gemeinsam mit Fachpersonen. Neben Servicearbeiten und Reparaturen gehören auch der Verkauf von Neufahrzeugen sowie ein vielfältiges Zubehörsortiment zum Angebot der Velowerkstatt. So profitieren Kundinnen und Kunden von einem umfassenden Angebot. ALEXANDRA FISCHER

Am Samstag, 19. September, um 12 Uhr, sind Jung und Alt wieder herzlich eingeladen zum Mittagstisch im reformierten Kirchgemeindehaus Strengelbach. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein schmackhaftes Menü mit gemütlichem Zusammensein und guten Gesprächen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Beitrag zur Deckung der Unkosten wird vor Ort bezahlt. Das Mittagstisch-Team freut sich auf das Kochen und auf viele gute Begegnungen. CHRISTA STEINHAUER

Strengelbach

Mittagstisch im azb Am nächsten Donnerstag, 24. September, um 11.30 Uhr, treffen sich die Seniorinnen und Senioren zum Pro-Senectute-Mittagstisch im azb Strengelbach. Der Koch und sein Team sowie die Mittagstisch-Leiterinnen freuen sich auf recht viele Gäste. Anmeldung bitte an Marlis Dätwyler (062 751 72 58 oder 079 327 31 36). PD

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14 Strengelbach

WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Strengelbach Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Stellen

Neue Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Gemeindeverwaltung Strengelbach passt per 1. Oktober ihre Öffnungszeiten am Freitag an. Neu bleibt die Verwaltung am Freitagnachmittag geschlossen. Die Schalter sind am Montag von 8 bis 11.45 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, am Dienstag von 8 bis 11.45 Uhr, am Mittwoch von 8 bis 11.45 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie am Donnerstag und Freitag von 8 bis 11.45 Uhr geöffnet. Die Abteilung Soziales bleibt zusätzlich am Donnerstagvormittag geschlossen.

Online-Angebot ausgebaut Eine zweimonatige Auswertung der Schalterfrequenzen zeigte eine geringe Nachfrage am Freitagmittag. Gleichzeitig können immer mehr Dienstleistungen digital erledigt werden. Dafür stehen das Online-Angebot der Gemeinde sowie künftig das Smart Service Portal des Kantons zur Verfügung. Persönliche Termine ausserhalb der regulären Öffnungszeiten können weiterhin vereinbart werden.

Bevölkerung wächst weiter Ende August zählte die Gemeinde Strengelbach 5188 Einwohnerinnen und Einwohner. Ende Juli waren es 5159, Ende August 2025 insgesamt 5095 Personen. Von der aktuellen Bevölkerung sind 3570 Schweizerinnen und Schweizer und 1618 ausländische Staatsangehörige. Zusätzlich sind 38 Wochenaufenthalter registriert.

Arbeitslosenzahlen Im Juli waren in Strengelbach 143 Stellensuchende registriert, davon 95 Arbeitslose und 20 Langzeitarbeitslose. Im Juni waren es 147 Stellensuchende, 92 Arbeitslose und 18 Langzeitarbeitslose, im Mai 138 Stellensuchende, 90 Arbeitslose und 18 Langzeitarbeitslose.

Neophyten im Ramooswald bekämpft 18 Helferinnen und Helfer folgten am 11. August dem Aufruf der Gemeinde und entfernten während rund zweiein-

Für unsere Brockenstube in Zofingen suchen wir ab sofort einen motivierten und zupackenden

halb Stunden über 160 Kilogramm Neophyten im Gebiet Ramooswald. Bekämpft wurden vor allem Berufkraut und Goldrute. Der nächste und zugleich letzte Einsatz findet am 12. September statt. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr beim Däntschweiher.

Baubewilligungen StWZ Energie AG, Zofingen: Neubau drei Kandelaber, Brittnauerstrasse; Oswin Bättig Architekten AG, Dagmersellen: Ersatzneubau Garage, Waldrainweg 6; Franco und Sabrina Pisano, Strengelbach: Vergrösserung Sitzplatz, Reutermattweg 1; Beat Lüdi, Strengelbach: Sichtschutz auf Gartenmauer WPC, Ackerweg 12; Adrian Aregger, Strengelbach: Sanierung Carport, Weissenbergweg 15; Korrektur Cornelia Hohler, Strengelbach: Neubau gedeckter Sitzplatz, Kirchbergweg 3; Thomas und Angela Hunsperger, Strengelbach: Neubau Sitzplatzüberdachung und Klimagerät, Kirchbergweg 7. SILVAN SCHEIDEGGER, GEMEINDESCHREIBER

Du – führst Wohnungs- und Hausräumungen durch – montierst und präsentierst gut erhaltene Möbel im Laden – steuerst sicher einen 3.5t-Lieferwagen – hast eine Leidenschaft für SecondhandWaren und arbeitest Hand in Hand mit deinen Teamkollegen Dann sollten wir uns kennenlernen! Auf www.jobs-hiob.ch findest Du das ausführliche Stelleninserat und das Online-Bewerbungsformular.

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Strengelbach Auf die Vereinsreise folgte das offene Proben

Vom Bio-Markt gestärkt, ging es für den Frauenchor an die Probe Mit guter Laune und einem Gipfeli in der Hand brachen die Sängerinnen des Frauenchors Strengelbach zur Vereinsreise auf. Ziel war der O Sole Bio-Markt am idyllischen Zugersee. Nach einem gemütlichen Kaffee schlenderten die Frauen über den Markt, bestaunten die feilgebotenen Waren und hörten den urigen Klängen der Alphorn- und Schwyzerörgeligruppen zu. Die gemütlichen Bänke am Zugersee luden immer wieder zum Verweilen und Plaudern ein. Es wurde über das Singen, die Arbeit, Privates und die Vorfreude auf das nächste Konzert am 13. März 2027 geplaudert. Die Lieder für das neue Konzert, bei dem sich alles um Frauen und für Frauen dreht – auch Lieder von Männern sind dabei – machen sichtlich Spass. Das anschliessende Mittagessen beim Italiener schmeckte, und es blieb genügend Zeit für eine feine Glacé vor der Schifffahrt über den Zugersee nach Arth. Von da ging es mit Bus und Zug wieder zurück nach Zofingen. Die Mehrheit der Reisegruppe zog gleich weiter auf das Mättli in Strengelbach, wo die Musikgesellschaft ihr erstes

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Montagsprobe: voller Elan nach der Vereinsreise.

Open-Air mit befreundeten Vereinen feierte. Bei einer feinen Bratwurst und Kaffee mit Kuchen fand ein schöner Tag seinen Ausklang. Bereits am Montag darauf probten die Sängerinnen wieder voller Elan die neuen Lieder. Am Montag, 14. September, öffnete der Verein seine Türen für eine offene Probe im Rahmen der Aargauer

BILD: ZVG

Laienkultur-Woche. Die Koordinationsstelle Aargauer Laienkultur (KoALa) unterstützt die Vereine mit Wissen und Engagement, damit der Aargau eine lebendige Vereinskultur pflegen kann. Der Frauenchor freut sich auch auf neue Stimmen, vielleicht sogar als Projektsängerin bis zum Jahreskonzert im kommenden Jahr? ESTHER STEINER

Strengelbach Seniorenreise mit 160 Teilnehmenden

Mit Wetterpropheten und Handorgel ins Muotathal 160 Seniorinnen und Senioren aus Strengelbach begaben sich Anfang September auf die traditionelle Seniorenreise ins Muotathal. Organisiert wurde der Ausflug von der Reformierten Kirchgemeinde Strengelbach gemeinsam mit der Politischen Gemeinde und der Römisch-katholischen Kirchgemeinde. Finanzielle Unterstützung kam aus dem Flohmarktfonds des Seniorenzentrums Hardmatt. Bei strahlendem Sonnenschein starteten vier Reisecars auf dem Mätteliplatz. Die Fahrt führte durch den Kanton Luzern ins Bisisthal. Dort erwarteten die Teilnehmenden ein Mittagessen, der Besuch eines Wetterpropheten und musikalische Unterhaltung durch ein Handörgeli-Team. Aufgrund der Grösse der Reisegesellschaft wurden die Gäste im Restaurant Hotel Schönenboden auf drei Räume verteilt. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch. Beim gemeinsamen Essen blieb genügend Zeit, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Bekanntschaften zu schliessen. Die humorvol-

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Suche zum Kauf: 4½-Zimmer-Wohnung in Zofingen 160 Strengelbacher Seniorinnen und Senioren genossen einen geselligen Ausflug ins Bisisthal. BILD: ZVG

len Beiträge des Wetterpropheten sorgten für Lacher, während das Handörgeli-Team für musikalische Unterhaltung sorgte.Auf die traditionellen Ehrungen wurde in diesem Jahr verzichtet. Gemeinderat Boris Boss und der reformierte Pfarrer Árpád Ferencz begrüssten die Teilnehmenden dennoch persönlich in den drei Räumen.

Am Nachmittag führte die Rückfahrt über die Axenstrasse zurück ins Wiggertal. Ohne Zwischenfälle und Stau erreichten die vier Reisecars Strengelbach planmässig. Möglich wurde die Seniorenreise auch durch den Einsatz zahlreicher Freiwilliger, die bei der Organisation und Betreuung mithalfen. ÁRPÁD FERENCZ

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Vordemwald | Wikon 15

WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

BILD: ZVG

Das Kinderjodelchörli trat in Grindelwald an.

Vordemwald Mehr als 1000 junge Menschen zeigten ihr Können

Kinderjodelchörli glänzt am Jugendjodelfest Das Wochenende vom 11. bis 13. September stand in Grindelwald ganz im Zeichen von Jodelgesang, Alphornblasen und Fahnenschwingen. Am 1. Eidgenössischen Jugendjodelfest zeigten mehr als 1000 Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre ihr Können. Bei strahlendem Bergwetter verwandelte sich die gesperrte Dorfstrasse in eine Festmeile. Überall erklangen Ländlermusik, Jodelgesang und Alphornklänge. Verschiedene Bühnen boten Platz für freie Vorträge und Gesamtchorlieder, bei denen zahlreiche Chöre gemeinsam auftraten. Mit dabei waren auch das Kinderjodelchörli Vordemwald sowie eine Kleinformation aus dem Chörli. Unter der Leitung von Eva Graber aus Vordem-

wald und Helene Wagner aus Zofingen hatten sich die Kinder intensiv auf ihren Auftritt vorbereitet. Begleitet wurden sie am Akkordeon von Hans Bühler aus Schötz. Trotz spürbarer Nervosität meisterten die jungen Jodlerinnen und Jodler ihren Auftritt souverän. Nach dem gelungenen Vortrag durfte am Abend bei der Jodlerchilbi im Festzelt ausgiebig gefeiert werden. Da der Chor in Grindelwald übernachtete, konnten die Kinder und ihre Begleitpersonen das gesamte Festwochenende geniessen. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie allen, die die Reise und Teilnahme am ersten Eidgenössischen Jugendjodelfest ermöglicht haben. HELENE WAGNER-DAHINDEN

Vordemwald Letzter Swiss Cup für den Radfahrerverein

Region

Trialfahrer beschliessen ihre Saison

Ökumenischer Gottesdienst am Bettag

Bei sommerlich angenehmen Temperaturen fand im Atzmännig der letzte Swiss Cup der Saison statt. Erstmals wurde der Wettkampf an diesem Austragungsort durch den Velo Trial Club Stäfa organisiert. Neun anspruchsvolle Sektionen mit Beton- und Holzelementen, Granitsteinen, Felsen, Mulden und Baumstämmen warteten auf die Teilnehmenden. In der Kategorie U14 starteten Nando Hunziker und Flurin Stöcker. Für Stöcker war es der erste Wettkampf in der höheren Kategorie. Dank seines Sieges in der Gesamtwertung durfte er bereits U14-Luft schnuppern. Hunziker erreichte 510 Punkte und war damit punktgleich mit dem Sieger. Dank einer hervorragenden dritten Runde sicherte er sich den zweiten Rang. Stöcker steigerte sich von Runde zu Runde und belegte mit 290 Punkten den siebten Platz. Bei den Elite Damen startete Sheyla Wipf. Mit 260 Punkten beendete sie den letzten Saisonwettkampf auf dem fünften Rang. Junior Janis Hofer klassierte sich ebenfalls auf dem vierten Platz. Verletzungsbedingt mussten Jonas König (Elite) und Nathan Sommer (U16) auf einen Start verzichten. König konnte wegen seiner Verletzung nicht antreten, Sommer verletzte sich bereits am Vortag im Training. In der U10 zeigte Ennis Moor nach zwei konstanten Runden eine starke Schlussrunde. Mit 450 Punkten konnte er noch einige Plätze gutmachen und beendete den Wettkampf auf dem vierten Rang. Arijan Stöcker startete in der

Nando Hunziker, Kategorie U14, 2. Rang. BILD: ISABELLE WIPF

Hobby U9 ausserhalb der Wertung – einfach zum Spass. In der Gesamtwertung erreichte Ennis Moor in der U10 den hervorragenden zweiten Platz. Flurin Stöcker sicherte sich in der U12 den Gesamtsieg. Nando Hunziker wurde Fünfter in der U14, Nathan Sommer Vierter in der U16. Bei den Elite Damen belegte Sheyla Wipf Rang fünf, Jonas König schloss die Saison in der Elite auf Rang neun ab. Damit geht eine spannende Swiss-CupSaison zu Ende – mit vielen wertvollen Erfahrungen und erfreulichen Erfolgen für die Vordemwälder Trialfahrer. ISABELLE WIPF

Am 20. September feiern die Gemeinden Brittnau, Strengelbach und Vordemwald den eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag traditionell gemeinsam mit einem ökumenischen Gottesdienst. Auch in diesem Jahr hoffentlich auf der Fröschengülle in Brittnau. Die Feier zum Thema «Weisses Kreuz auf rotem Grund» beginnt um 10 Uhr und wird vom Musikverein Vordemwald umrahmt. Für Kinder von 5 bis 11 Jahren wird ein «Kids-Treff» angeboten. Es wird empfohlen, dem Wetter entsprechende Kleidung mitzunehmen. Im Anschluss an den Gottesdienst wird ein einfacher Apéro serviert und die Gäste können beim Naturfreundehaus eine Suppe kaufen. Sollte die Witterung sehr widrig sein, findet der Gottesdienst und der Kids-Treff um 10 Uhr in der reformierten Kirche Vordemwald statt. Der Wetterentscheid ist am Samstag ab 18 Uhr über die Nummer 062 751 79 69 abrufbar. Es sind alle, von gross bis klein, zum Gottesdienst und anschliessendem Apéro eingeladen. JOEL GUGGISBERG

Wikon

Prämienverbilligung für 2027 beantragen Auf der Gemeindewebsite von Wikon sind die Informationen zur Prämienverbilligung aufgeschaltet. Die Anmeldung für das Jahr 2027 können unter einem Link vorgenommen werden. Die Anmeldefrist endet am 31. Oktober. Bei Fragen dürfen sich Interessierte gerne an die AHV-Zweigstelle Wikon wenden. PD

Wikon Seniorenreise des gemeinnützigen Frauenvereins

Wunderbare Farblandschaften entdeckt Wie viele Blautöne gibt es? Auf diese Frage hat auch ChatGPT keine Antwort. Doch die Senioren, die sich an diesem schönen Donnerstag im September in den Car setzten, erlebten einen Tag voller Blau- und Grüntöne. Von Wikon ging die Reise via den Brünigpass nach Brienz im Berner Oberland. Schon auf dieser Strecke waren mehrere Seen in all den schönsten Farben zu bestaunen. In Brienz, mit seinem türkisblauen Wasser, genossen die Reisenden im Restaurant «Brienzer Burli» ein feines Mittagessen. Der kurze Spaziergang entlang des Sees war so beeindruckend schön. Dem rechten Seeufer entlang ging es weiter Richtung Interlaken. Wie abgemacht wartete die Citybahn auf die Reisegruppe. Die Fahrt in der kleinen Elektrobahn führte durch und um Interlaken. Es wurden Besonderheiten und Geschichtliches erklärt, was sehr spannend war. Die nächsten zwei Stunden standen zur freien Verfügung. Grüppchenweise setzte man sich in ein Restaurant,

Das Lebkuchendrehen ist fester Bestandteil des Wiigerfäschts.

Wikon Wiigerfäscht erfuhr grossen Zuspruch An den Ufern des Brienzersees entstand das Erinnerungsfoto.

trank ein kühles Getränk oder genoss ein Eis. Andere schlenderten durch die Strassen und bestaunten die schöne Bergwelt. Der prächtige Spätsommertag zeigte sich auf der Rückfahrt durchs hügelige Emmental noch einmal von der aller-

BILD: ZVG

schönsten Seite. Etwas müde, jedoch voller Freude, Wärme und Lachen im Herzen, ging auch diese Seniorenreise ohne Zwischenfälle zu Ende. Die gute Stimmung und die schöne Gemeinschaft nehmen alle mit in die kommende kühlere Jahreszeit. TABEA ZÜRCHER

Aargau Medienmitteilung der Regionalpolizeien

Aktion für sichere Schulwege mit durchwachsener Bilanz Die Regionalpolizeien im Kanton Aargau haben ihre kantonsweite Aktion zum Schulbeginn abgeschlossen. Trotz eines um 17 Prozent geringeren Ressourceneinsatzes wurden deutlich mehr Verkehrsverstösse festgestellt als im Vorjahr. Während der Aktion leisteten die Mitgliedskorps insgesamt 622,75 Einsatzstunden. Aus den Geschwindigkeitskontrollen resultierten 6660 Ordnungsbussen – 41 Prozent mehr als 2025. Auch die Zahl der übrigen Ordnungsbussen, etwa wegen Missach-

BILD: ZVG

tens von Halteverboten, stieg von 75 auf 112. Zudem wurden 63 Anzeigen an die Jugend- und Staatsanwaltschaften erstattet, sechs mehr als im Vorjahr. Die Ergebnisse beziehen sich auf die durchgeführten Kontrollen und lassen keine generellen Rückschlüsse auf das Verkehrsverhalten im Kanton zu. Sie zeigen jedoch, dass die Aufmerksamkeit im Umfeld von Schulanlagen weiterhin notwendig ist. Ergänzend zu den Kontrollen führten die Polizistinnen und Polizisten Präventionsgespräche mit Verkehrsteilnehmenden.

Ein besonderes Augenmerk galt erneut den sogenannten Elterntaxis. Das Anhalten und Wenden direkt vor Schulanlagen kann unübersichtliche Situationen schaffen und Kinder gefährden. Die Regionalpolizeien empfehlen deshalb, Kinder den Schulweg möglichst selbstständig oder in Begleitung zu Fuss zurücklegen zu lassen. Zudem erinnern sie daran, dass Ablenkung am Steuer insbesondere im Bereich von Schulen ein erhebliches Unfallrisiko darstellt. REPOL AARGAU

Ein Fest, das verbindet Aufgrund des Schulhausumbaus fand das Wiiggerfäscht des SGF Wikon in diesem Jahr in angepasster Form in der Mehrzweckhalle statt. Am bewährten Rezept änderte sich jedoch wenig: Begegnung und Gemeinschaft auch diesmal im Mittelpunkt. Zahlreiche Besucher aus Wikon und Umgebung genossen einen geselligen Abend mit feinem Essen und guten Gesprächen. Für leuchtende Kinderaugen und entspannte Eltern sorgte die neue Kinderbetreuung, die auf grossen Zuspruch stiess. Ein weiterer Höhepunkt war das traditionelle Lebkuchendrehen, bei dem mit viel Freude um attraktive

Sachpreise gespielt wurde. Auch kulinarisch wurde einiges geboten: Das spezielle Burger-Menü erfreute sich grosser Beliebtheit und sorgte für zufriedene Gesichter. So zeigte sich einmal mehr, dass ein Dorffest vor allem von den Menschen lebt, die zusammenkommen und gemeinsam feiern. Der SGF Wikon bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern sowie den grosszügigen Sponsoren für ihre wertvolle Unterstützung. Dank dieses Engagements konnte das Wiiggerfäscht auch in diesem besonderen Jahr erfolgreich durchgeführt werden. ANN ESTÉVEZ

Das Richtige tun

Wenn Armut jede 12. Person trifft Gemeinsam gegen die stille Not in der Schweiz

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16 Zofingen

WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Zofingen Viele Interessierte besuchten den Infoanlass zur Abschaffung des Eigenmietwerts

Gut informiert über die Zukunft des Wohneigentums Die StWZ Energie AG, der HEV Zofingen und die BDO AG informierten am 10. September über die steuerlichen Auswirkungen der Abschaffung des Eigenmietwerts, Fördermöglichkeiten und moderne Gebäudetechnik. Der Anlass im Bildungszentrum Zofingen war mit rund 200 Anmeldungen ausgebucht. Medienberater Deny Lanz übergibt den Hauptpreis an die glückliche Gewinnerin Dunja Mehr. BILD: REGINAL LÜTHI

Zofingen Gewinner des Sommerrätsels im Wiggertaler

Sommerrätsel beschert Dunja Mehr eine Auszeit Am 12. August wurde im Wiggertaler das Sommerrätsel mit attraktiven Preisen publiziert. Zahlreiche Einsendungen mit dem Lösungswort «hitzefrei» erreichten die Redaktion. Dunja Mehr aus Aarburg hat dabei das grosse Los gezogen: Sie gewann den Hauptpreis, der ihr am Dienstag von Medienberater Deny Lanz übergeben wurde. Der Gewinn umfasst zwei Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Halbpension im Wert von 740 Franken im Hotel Helvetia in Müstair im herrlichen Graubünden. Auch die Gewinnerinnen und Gewinner der Plätze zwei bis fünf wur-

den bereits benachrichtigt. Roland Isel aus Brittnau gewann einen Gutschein von Heggli Eisenwaren im Wert von 150 Franken. Renata Hodel aus Reiden erhielt einen Einkaufsgutschein von Bernina Rüegger Zofingen im Wert von 150 Franken. Verena Spiegelberg aus Zofingen darf sich über einen Preis von Klein aber Fein in Zofingen im Wert von 149 Franken freuen. Der fünfte Preis, ein Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken vom Gilli Schuhhaus Geuensee, ging an Stephan Liechti aus Riken. REGINA LÜTHI

Zofingen Reise der Jung- und Aktivschwinger

Saisonabschluss im Europapark Zum Abschluss der Schwingsaison tauschte der Nachwuchs des Schwingklubs Zofingen und Umgebung das Sägemehl gegen Achterbahnen. Am Samstag, 12. September, reisten sechs Jungschwinger zusammen mit fünf Aktivschwingern in den Europa-Park nach Rust. Nach einer intensiven Saison mit zahlreichen Trainings und Festen standen diesmal nicht Rangpunkte, sondern das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Im Park warteten schnelle Achterbahnen, ruhige Attraktionen und spritzige Wasserbahnen. Mut war dabei genauso gefragt wie im Sägemehl. Nach nassen Fahrten blieben einige klitschnass zurück, was der Stimmung bei sonnigem Wetter keinen Abbruch tat. Der Ausflug bot eine ideale Gelegenheit für den Austausch über die Altersstufen hinweg. Die Aktivschwinger begleiteten den Nachwuchs nicht nur als Klubkameraden, sondern auch als Vorbilder. Ausserhalb von Schwingkeller und Festplatz stärkte der Tag die Kameradschaft zwischen Jung und Alt.

Für Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer bedeutet die Abschaffung des Eigenmietwerts steuerliche Änderungen. BILD: ZVG

technischen Aspekte verständlich aufgezeigt und eine Grundlage für Investitionsentscheide geboten», sagt Paul Marbach, Geschäftsführer StWZ Energie AG. Markus Häller, Rechtsanwalt und Steuerexperte bei der BDO AG Zofingen, zeigte die steuerlichen Auswirkungen auf. Felix Arnold, Fachspezialist Haustechnik beim Kanton Aargau, informierte über die Förderprogramme von Bund, Kanton und Gemeinden.

Ergänzend dazu veranschaulichte Daniel Grob, Leiter Gebäudetechnik bei StWZ Energie AG, die Möglichkeiten moderner Gebäudetechnik für eine energieeffiziente und zukunftsfähige Liegenschaft. Nach den Referaten nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an die Fachleute zu richten und sich beim anschliessenden Apéro auszutauschen. CLAUDIA BECK

Zofingen 100 Jahre Frauenturnverein alte Sektion Zofingen

Ein Jahrhundert voller Bewegung und Gemeinschaft Grosse Freude herrschte bei den Jungschwinger. BILD: ZVG

Nach vielen Attraktionen und gemeinsamen Erlebnissen trat die Gruppe abends die Heimreise an. Gegen 20 Uhr trafen alle müde, aber voller Eindrücke wieder in Rothrist ein. Damit fand die Schwingsaison für die Jungschwinger einen rundum gelungenen Abschluss – ganz ohne Zwilchhosen und Notenblätter, dafür mit viel Spass und Zusammenhalt. JACQUELINE GUT

Zofingen Das neue Kursprogramm für Erwachsene

Im Spittelhof steht der Herbst vor der Tür Der Freizeitverein Spittelhof startet am 8. Oktober mit dem neuen Kursprogramm in die zweite Jahreshälfte. Abwechslungsreiche und inspirierende Kurse für Erwachsene stehen zum Entdecken bereit – Neues lernen, Fähigkeiten vertiefen oder einfach mal etwas völlig anderes ausprobieren. Der Spittelhof ist offen für alle und bietet ein niederschwelliges, zugängliches Angebot. Die Anmeldung ist unkompliziert und schnell über die Website möglich. Am 8. Oktober findet der Kurs «Faszination Papierschnitt» mit Bruno Weber statt. Die Papierschneidetechnik mit dem feinen Cutter regt zum kreativen Ausschneiden und Stehenlassen an. Mit Ursula Jäggi kann am 12. Oktober in die Welt des Seidenmalens eingetaucht werden. Um Resilienz und Wellbeing geht es am 27. Oktober. Tamara Schmid von «2soul» gibt Tipps und Anregungen, wie die Selbstfürsorge zwischen Familie, Beruf und den eigenen Ansprüchen gepflegt werden kann. URSULA LANG

Der Eigenmietwert wird per 1. Januar 2029 abgeschafft. Wer sein Wohneigentum selbst bewohnt, muss dafür kein fiktives Einkommen (Eigenmietwert) mehr versteuern. Im Gegenzug werden die Möglichkeiten für Steuerabzüge, wie Unterhaltskosten und Schuldzinsen, eingeschränkt. Welche steuerlichen Auswirkungen hat die Abschaffung des Eigenmietwerts für Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer? Wann ist der richtige Zeitpunkt für Investitionen in die eigene Liegenschaft? Was bedeutet dies für den Liegenschaftsunterhalt? Und welche Förderbeiträge stehen für energetische Sanierungen zur Verfügung? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Teilnehmenden am öffentlichen Infoanlass «Eigenmietwert weg – Chancen und wichtige Aspekte» in der Aula des Bildungszentrums Zofingen (BZZ). Organisiert wurde die Veranstaltung von der StWZ Energie AG, der BDO AG und dem HEV Zofingen. «Die Abschaffung des Eigenmietwerts betrifft zahlreiche Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer in unserer Region. Am Anlass haben wir die steuerlichen, energetischen und

Papierschnitt-Katze aus dem Workshop «Faszination Papierschnitt» mit Bruno Weber. BILD: ZVG

Der Frauenturnverein alte Sektion Zofingen darf in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum feiern. Seit der Gründung im Jahr 1926 verbindet der Verein Bewegung und Gesundheit mit Freundschaft, Geselligkeit und einemstarken Gemeinschaftsgefühl. Was vor einem Jahrhundert mit einer kleinen Gruppe turnbegeisterter Frauen begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil des Vereins- und Stadtlebens entwickelt. Generationen von Frauen haben den Verein geprägt, Ideen eingebracht, Verantwortung übernommen und dafür gesorgt, dass Bewegung und Kameradschaft bis heute einen hohen Stellenwert geniessen. Dabei hat sich vieles verändert. Die Turnangebote wurden vielfältiger, neue Sportarten kamen hinzu und auch die Ansprüche der Turnerinnen wandelten sich. Geblieben ist jedoch das, was einen Verein im Kern ausmacht: die Freude an der gemeinsamen Bewegung und das Miteinander. Neben dem sportlichen Angebot war und ist auch die Geselligkeit ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens. Ausflüge, Vereinsanlässe, gemeinsame Feiern und viele kleine Begegnungen gehören ebenso zur Vereinsgeschichte, wie die Turnstunden. Gerade diese persönlichen Kontakte machen den Frauenturnverein zu einer Gemeinschaft, in der man sich wohlfühlt und man aufeinander zählen kann. Ein 100-Jahr-Jubiläum ist deshalb nicht nur Anlass, auf eine bewegte Vergangenheit zurückzublicken. Es ist auch eine Gelegenheit, allen zu danken, die den Verein während all dieser Jahre unterstützt und mitgetragen haben – den ehemaligen und heutigen Turnerinnen ebenso wie den engagierten Leiterinnen und Leitern, Vorstandsmitgliedern, Helferinnen und Helfern. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres unternahmen die Turnerinnen einen gemeinsamen Ausflug an den Sempachersee. In gemütlicher Runde blieb viel Zeit, um auf die vergangenen Jahre

Zum Jubiläumsfoto versammelte sich der FTV Zofingen auf der Rathaustreppe.

zurückzublicken, Erinnerungen auszutauschen und das 100-jährige Bestehen gemeinsam zu feiern. Auch nach dem Jubiläumsjahr geht es mit viel Freude weiter. Frauen ab 60 Jahren, die Lust auf Bewegung und geselliges Bei-

BILD: ZVG

sammensein haben, sind jederzeit herzlich willkommen. Wir turnen jeweils am Dienstag von 17.45 bis 18.45 Uhr in der Stadtsaalturnhalle. Der Frauenturnverein freut sich auf neue Gesichter. ERIKA WIRZ


Zofingen 17

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Unsere herbstliche Schuhkollektion ist eingetroffen:

Blick auf die imposante Eisenbahnbrücke.

BILD: ZVG

Die scheidenden Vorstandsmitglieder und der bisherige Präsident (von links): Markus Hess, Walo Siegrist, und Sylvia Langenegger. BILDER: ZVG

Zofingen 23. September, Wandergruppe der Pro Senectute Zofingen Führungswechsel beim Jugendfürsorgeverein

Herbstliche Wanderung durch die Orbe-Schlucht Die Kurz- und die Langwanderung der Pro Senectute Zofingen und Oberes Suhrenthal vom 23. September findet im Jura statt. Den Startkaffee gibt es unterwegs im Bahnhof Yverdon. Die Langwanderer starten in Vallorbe. Ein Naturreservat wird durchquert. Vorbei an der eindrücklichen Eisenbahnbrücke führt der Weg an den Eingang der Orbe-Schlucht. Dem Fluss folgend, unter dichtem Laubwerk, trifft die Gruppe spät am Rastplatz ein. Verpflegt wird aus dem Rucksack. Weiter geht es zum Dorf Les Clées, bevor der Weg wieder in die Schlucht führt. Dann lichtet sich der Wald. Der Weg fällt ab zum Fluss Orbe. Das Städtchen Orbe und das Ende der Wanderung sind in Sicht. Die Kurzwanderer starten in Le Day, wo der Eingang der Schlucht schnell erreicht wird. Diese Gruppe wandert auch zum Rastplatz und von dort weiter nach Les Clées. Von dort geht es weiter nach Montcherand. Mit dem Bus

fährt diese Gruppe nach Orbe. Die Wanderzeit beträgt 3 Stunden für die kurze Strecke und etwas mehr als 4 Stunden für die lange Wanderung. Der Höhenunterschied beträgt 200 respektive 310 Meter. Wanderstöcke sind empfohlen. Die Wanderleitung organisiert ab Zofingen respektive ab Aarau ein Gruppenbillett. Besammlungsort Schöftland Bahnhof um 6.50 Uhr; Abfahrt Schöftland 6.57 Uhr, Gleis 1; Zustieg unterwegs möglich: Aarau ab 7.30 Uhr, Gleis 4. Besammlungsort Zofingen: Bahnhofplatz um 7.05 Uhr. Abfahrt Zofingen 7.13 Uhr, Gleis 3; Zustieg in Olten 7.41 Uhr, Gleis 8. Anmeldungen spätestens bis Montag, 21. September, um 20 Uhr, über die Website www.ag.prosenectute.ch, das Wandertelefon (062 751 97 90) oder direkt bei Wanderleiter Peter Feller (076 370 74 04). Über die Durchführung informieren Website und das Wandertelefon am Dienstag ab 13 Uhr. PETER FELLER

Sonja Meier übernimmt das Präsidium von Walter Siegrist Die Mitgliederversammlung des Jugendfürsorgevereins des Bezirks Zofingen hat Sonja Meier zur neuen Präsidentin gewählt. Sie übernimmt das Amt von Walter Siegrist, der dem Vorstand 19 Jahre angehörte und diesen ab 2021 prägte. Die 55-jährige Sozialarbeiterin wohnt in der Umgebung, arbeitet seit 14 Jahren im Bezirk und gehört dem Vorstand seit 2025 an. «Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Vorstand die wichtige Arbeit weiterzuführen und mich für Kinder, Jugendliche und Familien einzusetzen», so Meier. Die Wahl erfolgte im Rahmen einer Erneuerung, die im August 2025 eingeleitet wurde. Dem Vorstand gehören Stefanie Aeschbacher (bisher), Susanne Breitenstein (neu), Margot Dörig (bisher), Laura Gmünder (neu), Angelica Hof (neu), Larissa Mäder-Bieli (neu), Sonja Meier (neu) und Ines Steiner (neu) an. Neben Siegrist wurden Sylvia Langenegger-Widmer (14 Jahre) und Markus Hess (12 Jahre) verabschiedet. Der Jugendfürsorgeverein unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Situationen über Einzelgesuche und präventive Projekte. 2025 leistete er dank Spenden Beiträge von rund 18'000 Franken. Einer der Höhepunkte der Mitgliederversammlung war die Verabschiedung von Walter Siegrist. Während fast zwei Jahrzehnten engagierte er sich im Jugendfürsorgeverein mit grosser Verlässlichkeit, Weitsicht und persönlichem Einsatz. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Familien profitierten in dieser Zeit

Kommen Sie vorbei. Ich freue mich auf Sie. Rathausgasse 8, 4800 Zofingen (im ehemaligen Purzelbaum – direkt gegenüber vom Blumenladen)

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Die neue Präsidentin: Sonja Meier.

von der Unterstützung des Vereins. Ebenso pflegte Walter Siegrist die Zusammenarbeit mit sozialen Institutionen, Fachstellen, Gemeinden sowie Privatpersonen und trug damit wesentlich zur starken Verankerung des Vereins in der Region bei. Der Vorstand würdigte sein ausserordentliches Engagement und dankte ihm für die unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Walter Siegrist sagte rückblickend: «Die Arbeit für den Jugendfürsorgeverein war für mich stets eine Herzensangelegenheit. Es war ein Privileg, gemeinsam mit vielen engagierten Menschen dazu beitragen zu dürfen, dass Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Situationen Unterstützung erhalten.» Ebenfalls mit grossem Dank aus dem Vorstand verabschiedet wurden Sylvia Langenegger-Widmer und Markus Hess, die sich während 14 resp. 12 Jahren für den Verein engagiert hatten. PD

BILD: ZVG

Zofingen Tri Club Zofingen im In- und Ausland erfolgreich

Heimrennen, Podestplätze und eine starke Premiere Bei besten Bedingungen gingen zahlreiche Athletinnen und Athleten des Tri Club Zofingen am Powerman an den Start. Für die Vereinsmitglieder ist der Wettkampf ein ganz besonderes Heimrennen: Die Strecke liegt praktisch vor der Haustüre und viele Bekannte feuern sie am Streckenrand an. Auf der Short Distanz feierte der Verein im Einzel und in Teams erfreuliche Resultate sowie mehrere Podestplätze. Den Auftakt machte am Samstag der jüngste Nachwuchs in der Kategorie Wölfe: Aron Christ durfte sich über einen starken 2. Rang freuen, Iwan Christ erreichte den 9. Rang. Bei den älteren Nachwuchsathleten gab es ebenfalls Grund zum Jubeln. Salome Zimmermann und Matteo Inderwildi sicherten sich jeweils den 1. Rang in ihrer Altersklasse. Auch Pascal Rauber schaffte es als 2. aufs Podest. Für ein weiteres Topresultat sorgte Nicole Frey mit dem 3. Rang. Stefan Blättler klassierte sich auf dem 16. Rang, während Lars Bonderer das Rennen auf dem 38. Rang beendete. In den Teamwettkämpfen erreichten Boris Huber und Martin Hofstetter den 12. Rang,

während das Mixed-Team mit Murielle Weber, Alessia Hänzi und Pascal Hänzi den 15. Rang belegte. Während in Zofingen das Heimrennen lief, vertraten die Eliteathleten Dario Wickihalter aus Brittnau (Jahrgang 2003) und Ann Grossenbacher aus Huttwil (Jahrgang 2005) den Club beim Europa Cup City of Derry in Irland. Grossenbacher absolvierte den SprintTriathlon souverän und belegte in einem stark besetzten Feld den 23. Rang von 41 Elite-Frauen. Für Dario Wickihalter nahm das Rennen eine unerwartete Wendung: Wegen der starken Flussströmung wurde das Schwimmen – seine Paradedisziplin – kurzfristig abgesagt. Aus dem Triathlon wurde ein Duathlon über 2,5 km Laufen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Wickihalter stellte sich mental rasch um, zeigte ein starkes Rennen und erreichte nach 50:36 Minuten den 28. Rang von 64 Athleten. Auf dem Velosattel setzte er ein dickes Ausrufezeichen: Er stellte die absolut schnellste Radzeit des gesamten Elitefeldes auf und sorgte damit für einen versöhnlichen Abschluss in Irland. GABI WICKIHALTER

BILD: ZVG

Zofingen

Stefan Renggli wird neuer Leiter Tiefbau

sind 600 bis 900 Höhenmeter zu bezwingen. Für alle Gruppen ist das Mittagessen in der Sonne in Reiden reserviert. Detaillierte Angaben sind auf der Website der Pro Senectute Aargau zu finden (www.ag.prosenectute.ch). Neue Teilnehmende sind zum Schnuppern (gratis) willkommen. Eine Anmeldung ist bis Montag, 21. September, via Link auf der Website zwingend notwendig. Auskünfte erteilt gerne Gesamtleiterin Manuela Ammann (078 623 40 70). MANUELA AMMANN

STADT ZOFINGEN

600 bis 900 Höhenmeter zum Sommersaison-Abschluss Am Donnerstag, 24. September, steht bereits die letzte, lange Radtour auf dem Programm, mit einem Rück- und Ausblick nach dem Mittagessen. Treffpunkt für die Sommersaison-Schlusstour ist um 8.30 Uhr auf dem Parkplatz bei der reformierten Kirche Oftringen. Alle Gruppen fahren Richtung Muhen/ Holziken. Die E-Bike-1-Gruppen geniessen den wohlverdienten Kaffee nach der ersten Steigung im Rütihof. Frisch gestärkt geht es über die BöhlerPasshöhe, hinunter nach Kirchrued und mit einer weiteren Steigung hinauf zur Nütziweid. Mit einer sausenden Abfahrt erreichen die Gruppen Büron und mit einem letzten Anstieg über Knutwil, dem Sunneberg entlang Richtung Reiden. Die E-Bike-2-Gruppen und die BioGruppe stoppen für die Kaffeepause in Schöftland. Auf verschiedenen Wegen steigen die Gruppen auf den Hügelzug vom Benkelloch, gefolgt von einer rasanten Abfahrt nach Kirchleerau hinunter. Die E-Bike-2-Gruppen überwinden einen weiteren Hügelzug über Reitnau/Winikon und fahren ebenfalls dem Sunneberg entlang nach Reiden. Die Bio-Gruppe pedalt ein Wegstück gemütlich der Suhre entlang, bevor die Steigung auf den Lättewald und ein Ausrollen über den Äbnet folgt. Die Touren sind 46 bis 53 km lang und es

Stefan Renggli.

Per 1. Januar 2027 übernimmt Stefan Renggli aus Unterentfelden die Nachfolge von Werner Ryter als Leiter Tiefbau der Stadt Zofingen. Seit mehreren Jahren ist Stefan Renggli als Leiter Tief bau bei einer aargauischen Gemeinde tätig. In dieser Funktion trägt er die fachliche, personelle und organisatorische Gesamtverantwortung für die Bereiche Tief bau und Werkhof. Auch in Zofingen wird der Werkhof zu seinem Verantwortungsbereich als Leiter Tiefbau gehören. Zudem wird er Koordinator der Geschäftsleitung Bau innerhalb der Stadtverwaltung Zofingen. Dies ist ein neu geschaffenes Entscheid- und Koordinationsgremium auf operativer Ebene von Stadtentwicklung, Hoch- und Tiefbau. Stefan Renggli absolvierte eine Berufslehre als Tief bauzeichner beim Baudepartement des Kantons Aargau. Später folgte die Zweitausbildung als Maurer und die Bauführerschule, welche er als dipl. Techniker TS Ausführung Tiefbau abschloss. Nach seiner Tätigkeit als Bauführer in der Privatwirtschaft kehrte er zum Kanton Aargau zurück. Dort arbeitete er während 15 Jahren als Fachspezialist Inspektion Kunstbauten. In dieser Funktion kontrollierte er beispielsweise Brücken und andere Bauwerke entlang der Kantonsstrassen. 2021 übernahm er die Leitung Tiefbau der Gemeinde Küttigen und wechselt nun Anfang 2027 nach Zofingen. «Der aktuelle Stelleninhaber, Werner Ryter, hat das Pensionsalter im Juni 2026 erreicht, bleibt aber in der Übergangsphase für die Stadt Zofingen tätig», sagt Stadtrat Robert Weishaupt.

Zofingen Letzte Radtour der Radgruppe Pro Senectute Fröhliche Gesichter beim Heimrennen in Zofingen.

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Die Aussicht bei der Tour reicht bis zum Sempachersee. BILD: ZVG


18 Zofingen

WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Zofingen Das Bildungszentrum Zofingen (BZZ) feierte am Wochenende seinen 50. Geburtstag

«Das BZZ steht für lebenslanges Lernen und Inklusion» Zofingen feierte das 50-jährige Bestehen des Bildungszentrums. 37 Workshops bewiesen, wie vielseitig das Bildungsangebot auf dem Campus ist. Zwei Buben posieren stolz hinter einer soeben aufgebauten Mauer aus Backsteinen. Wenige Schritte weiter bereitet ein Roboter der Inovatech (Höhere Fachschule) in Windeseile einen Aperol Spritz zu, und im naturwissenschaftlichen Trakt der Kanti Zofingen späht eine Mutter gemeinsam mit ihrer Tochter fasziniert durch die Linse eines Mikroskops.

An 37 abwechslungsreichen Posten und Workshops präsentierten sich am Samstag auf dem ganzen Gelände des Bildungszentrums Zofingen (BZZ) die verschiedenen ansässigen Bildungsinstitutionen. Sie alle feierten gemeinsam das 50-jährige Bestehen dieses visionären Projekts, das in den 1960erJahren aufgegleist und dann 1976 Eröffnung feierte.

Im Biologiezimmer der Kanti Zofingen gab es einiges zu bestaunen und entdecken.

Einen kurzen Einblick in die Geschichte des BZZ gab Kanti-Rektor Patrick Strössler anlässlich des Apéros für geladene Gäste, unter denen sich auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Bildung befanden, darunter der für die Bildung verantwortliche Zofinger Stadtrat Lukas Fankhauser (SP) und Stadtpräsident André Kirchhofer (FDP). Strössler sagte: «Zofingen kann stolz sein auf dieses Bildungszentrum.» Stolz darum, weil am Standort des BZZ zum ersten Mal in der Geschichte des Kantons Aargau kantonale und kommunale Schulen an einem Ort niederliessen. In den Anfängen seien hier rund 200 Schülerinnen und Schüler anzutreffen gewesen, heute seien es über 2000, dazu 400 Mitarbeitende, führte Strössler aus. Heute befinden sich auf dem BZZ-Gelände die Kantonsschule, die Berufsschule, die Primarschule, die Heilpädagogische Schule, das Emergency Schulungszentrum Zofingen sowie Weiterbildung Zofingen und Inovatech Höhere Fachschule. «Das BZZ steht für lebenslanges Lernen und Inklusion», betonte Strössler in seiner Rede. «Es

Stadtrat Lukas Fankhauser, Gerrit Künzel (Rektor Berufsschule Zofingen), Stadtpräsident André Kirchhofer und Kanti-Rektor Patrick Strössler (von links). BILDER: JANINE MÜLLER

verbindet seit 50 Jahren Menschen, Bildungswege und Generationen.» Das BZZ lebe dadurch, dass sich hier verschiedene Schulen unter einem Dach befinden. Stadtrat Lukas Fankhauser war als Oberstufenschüler dabei, als 1977 das Primarschulhaus eröffnet wurde. «Ich erinnere mich, dass wir Brot backen mussten und dieses dann verkauften.» Für ihn sei das BZZ ein gutes Beispiel dafür, wie man verschiedene Menschen, Bildungsniveaus und Generati-

onen zusammenbringe. «Es herrscht ein gutes Miteinander und ist ein Leuchtturmprojekt für den Kanton», so Fankhauser. Während fünf Stunden erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in das vielseitige Bildungsangebot. Die einen schwelgten in Erinnerungen an ihre eigene Schulzeit auf dem BZZCampus, viele andere kamen mit ihren Kindern. Gut möglich, dass einige von ihnen künftig hier die Berufsschule oder Kanti besuchen. JANINE MÜLLER

Zofingen Der Investitionsplan bis 2036 umfasst 128,6 Millionen Franken – 33,1 Millionen mehr als bisher

«Da schrillen die Alarmglocken» 1,2 Mio. Franken – so gross ist der Gewinn im Zofinger Budget 2027. Sorgen macht Stadtpräsident André Kirchhofer der Blick in die Zukunft. Die Stadt Zofingen kann für das Jahr 2027 bei gleichbleibendem Steuerfuss von 99 Prozent ein Budget mit einem Gewinn von 1,2 Millionen Franken präsentieren. Im Jahr zuvor war noch ein Gewinn von 2,1 Millionen Franken budgetiert. 20,7 Millionen Franken an Nettoinvestitionen sind vorgesehen. «Damit entspricht das Budget 2027 im wesentlichen dem Finanzplan», sagt Stadtpräsident André Kirchhofer. Es sei immer klar gewesen, dass die Zahlen von 2026 nicht mehr erreicht werden könnten. Und trotzdem: Das Budget der Einwohnergemeinde ist erstaunlich gut – wurde doch mit einem Minus von 5,15 Millionen Franken in den Budgetprozess gestartet. In einer ersten Runde haben die Ressorts selbst ihre Wunschliste gekürzt, in der ersten und zweiten Lesung hat der Stadtrat weiter am Budget gearbeitet. Von Anfang an sei klar gewesen, dass im Budget 2027 der Schwerpunkt auf der Bildung liege, sagt Kirchhofer. Kommenden Sommer wird das neue Oberstufenzentrum in Betrieb genommen, da braucht es genügend Stellen für den Gebäudeunterhalt und die Schulverwaltung, um die Administration der zusätzlichen Schüler aus den Nachbargemeinden zu stemmen. Zusätzliche Ausgaben für Schulmaterial, Besoldung des Lehrpersonals und Schulreisen sind vorgesehen.

Stadtrat will 220 neue Stellenprozente schaffen Andere Ressorts mussten zurückstecken. «Es gab aber keine Kürzungen», betont Kirchhofer. Die Budgets der Ressorts entsprächen mindestens dem Vorjahr, die wichtigsten Projekte könnten nach wie vor realisiert werden. Fürs Jahr 2027 rechnet die Stadt Zofingen mit einer Lohnrunde von 0,5 Prozent. Total sollen 220 Stellenprozente neu geschaffen werden. «Der Stadtrat ist überzeugt, dass diese Stellen nötig sind», betont Kirchhofer. Es handelt sich dabei um 75 Prozent für die Schulverwaltung und 275 Prozent für die Hauswartungen am neuen Oberstufenzentrum. Was die beantragten 220 Stellenprozente übersteigt, wird durch frei werdende Stel-

für 2027 budgetiert ist, fehlen pro Jahr 6 bis 7 Millionen Franken. «Und auf zehn Jahre gerechnet sind das dann gegen 70 Millionen Franken, die fehlen.» Das Gute sei, dass die Stadt auf einer soliden finanziellen Basis aufbauen könne, so Kirchhofer. Laut Budget 2026 wird Zofingen dieses Jahr erstmals eine Nettoschuld verzeichnen. Mit 19 Franken pro Einwohner ist diese noch nicht sehr gross. Doch schon Ende nächstes Jahr soll das Minus 1422 Franken pro Person betragen.

Nettoschuld steigt deutlich an bis 2036 André Kirchhofer. BILD: ELIZABETH DESINTAPUTRI

lenprozente innerhalb des Stellenplans abgedeckt.

Hohes Investitionsvolumen kommt auf die Stadt zu Blicken Kirchhofer und Leiter Finanzen Thilo Wieczorek in die Zukunft, sind sie jedoch nicht mehr so zuversichtlich. «Die Zukunft ist düster bis zappenduster», sagt Kirchhofer. Dies insbesondere aufgrund des hohen Investitionsvolumens, das in den nächsten zehn Jahren auf die Stadt zukommt. 128,6 Millionen Franken stehen im Investitionsplan der nächsten zehn Jahre – 33,1 Millionen Franken mehr als im letzten. Grund dafür ist insbesondere das Oberstufenzentrum B mit rund 35 Millionen Franken, das neu im Investitionsplan erscheint. Weitere grosse Brocken sind beispielsweise die Sanierung der Badi für 8,9 Millionen Franken oder die Aufstockung des Primarschulhauses BZZ für 6 Millionen Franken. Die restlichen Punkte im Investitionsplan sind unter anderem Strassenbauprojekte.

Es fehlen bis zu 70 Millionen Franken «130 Millionen Franken in zehn Jahren, das sind durchschnittlich 13 Millionen Franken an Nettoinvestitionen pro Jahr», rechnet Kirchhofer vor. Hat die Stadt eine Selbstfinanzierung von knapp 6 Millionen Franken, so wie sie

Bis 2036 steht im Finanzplan eine Nettoschuld von 4950 Franken pro Einwohner. «Das ist fast doppelt so hoch wie vom Kanton empfohlen», erinnert Leiter Finanzen Thilo Wieczorek. Und mehr als drei Mal so hoch wie die vom Stadtrat festgelegte maximale Verschuldung. «Da schrillen die Alarmglocken», so Kirchhofer. Darum müsse jetzt reagiert werden. Der Stadtrat will dies mit einem dreistufigen Vorgehen tun: Erstens Transparenz schaffen mit dem aktuellen Budget und Finanzplan, zweitens eine ergebnisoffene Diskussion von Massnahmen anstossen und drittens die Umsetzung dieser Massnahmen. Dazu werde im Frühling ein Optimierungsprogramm gestartet, so Kirchhofer.

Was kann geschoben werden? Was ist wichtig? An diesen Workshops, die losgelöst von den Einwohnerratssitzungen stattfinden, werden Partei- und Fraktionsvertreter teilnehmen. Diskutiert werden dann die nötigen Massnahmen. Dabei soll insbesondere gefragt werden, was nötig ist, was verschoben werden kann und welche Vorhaben redimensioniert werden können. Aber auch die Einnahmen sollen ein Thema sein. «Uns ist es nun vor allem wichtig, Transparenz zu schaffen», sagt Kirchhofer. Dies will er tun, indem er Einwohnerrat und Bevölkerung aufzeigt, was die Stadt in den nächsten zehn Jahren an Investitionen erwartet – und diese nicht einfach nur in den nächsten Investitionsplan weiterschiebt. LILLY-ANNE BRUGGER

Die Sandsteinhöhle im Santenberg beeindruckte die Männerturner.

BILD: ZVG

Zofingen Männerturnverein in der Emmi-Kaltbachhöhle

Männerturner gingen auf «Käsetour» in Kaltbach Nach einem aktiven Sommerprogramm mit Velotour, Pétanque und einem Ausflug zum Eisenbergwerk Herznach startete der Männerturnverein Zofingen mit einem weiteren Highlight in den Herbst: Am 10. September stand die Besichtigung der Emmi-Kaltbachhöhle auf dem Programm. Als Sportverein verknüpften die Turner den Besuch stilgetreu mit einer Dosis Bewegung. Vor dem Abstieg in die Tiefen des Santenbergs steuerten die Männer die Chrätzigerhöchi oberhalb von Wauwil an. Bei sonnigem, aber kühlem Wetter bot der Aussichtspunkt einen hervorragenden Blick über das Wauwiler Moos bis in die Zentralalpen. Die eingeplante Zeit nutzte die Gruppe für eine panoramareiche Rundwanderung mit Sicht auf Seen und Berge. Pünktlich erreichte der Verein Kaltbach, wo er herzlich empfangen wurde. Die ursprünglich rund 100 Meter lange Naturhöhle wurde im Laufe der Jahre auf etwa 2600 Meter erweitert. Nach einer kurzen Filmeinführung

und ausgerüstet mit der obligatorischen Schutzkleidung betraten die Turner die Höhle. Bei konstanten 12,5 °C und 98% Luftfeuchtigkeit säumen Hunderttausende Käselaibe die Tunnelwände. Die Männer erfuhren faszinierende Details über die Pflege und Reifung der Spezialitäten, die hier statt von Hand mithilfe moderner Automaten gewendet und gesalzen werden – eine Erleichterung bei bis zu 100 Kilogramm schweren Emmentaler Laiben. Im Anschluss überzeugte sich der Männerturnverein Zofingen beim reichhaltigen Käsebuffet von der Qualität der Produkte. Der Männerturnverein bedankte sich herzlich für die Wein- und Kaffeespende, ehe gegen 12.30 Uhr gestärkt der Rückweg angetreten wurde. Während ein Teil der Gruppe den Ausflug mit einer Umrundung des Mauensees abrundete, fuhr der Rest zurück nach Zofingen. Ein besonderer Dank gilt dem Organisator Bruno Hostettler für den gelungenen Anlass. ERASMUS ANGELE


Zofingen | Nachbarschaft 19

WIGGERTALER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Zofingen 26. September, 18.30 Uhr, Stadtsaal

Jodlerklub feiert 100. Geburtstag mit Jubiläumsabend 100 Jahre Jodlerklub Edelweiss Zofin­ gen – dies darf gebührend gefeiert wer­ den: Der Verein lädt anlässlich seines Jubiläums zu einem festlichen Anlass am Samstag, 26. September, im Zofin­ ger Stadtsaal ein. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Unterhal­ tungsprogramm mit gemütlichem Bei­ sammensein bei feinem Essen, Gesel­ ligkeit, nostalgischen Momenten sowie berührender und heiterer Musik. Der sympathische Moderator Moritz Schlanke kündigt neben dem Jodler­ klub Edelweiss Zofingen weitere Stim­

mungsgaranten wie die «Ländlerkapel­ le Res Bracher» und das «Obwaldner Trachtenchörli» an. Zudem sind weite­ re Überraschungen garantiert. Türöff­ nung und Nachtessen beginnen ab 18.30 Uhr. Das Konzert startet um 20 Uhr, und im Anschluss wird die Jodler­ Bar eröffnet. Der Eintrittspreis beträgt 15 Franken im Vorverkauf über www. eventfrog.ch. Der Jodlerklub Edelweiss Zofingen freut sich auf einen unver­ gesslichen Abend mit vielen glückli­ chen Gesichtern, die mitfeiern. BERNADETTE FELDER

Zofingen TC Zofingen an den Aargauer Meisterschaften

BILD: ZVG

Der Jodlerklub Edelweiss Zofingen am eidgenössischen Jodlerfest in Basel.

Langenthal 81. Saison der Kammermusik-Konzerte Langenthal (KKL)

Silas Tran holt sich den Turniersieg Fünf Konzerte auf höchstem Niveau ohne Satzverlust Das Programm der 81. Saison der KKL verspricht wieder einige kammer­ An den Aargauischen Tennis­Junioren­ meisterschaften in Lenzburg wurden an diesem Wochenende die kantonalen Meistertitel bei den Juniorinnen und Ju­ nioren im Einzel und Doppel vergeben. Das spektakulärste Finalspiel folgte ganz zum Schluss: Auf dem Center Court duellierten sich in der Königskategorie der Juniorinnen (U18) am Sonntagnach­ mittag die beiden bestklassierten Spiele­ rinnen des Turniers: Carla Passardi (R2, TC Spreitenbach) und Jara Hürzeler (R2, TC Zofingen). Der erste Satz ging mit 6:1 an Passardi. In der Folge konnte Hürzeler jedoch aufdrehen und auf 5:3 davonzie­ hen. Das war aber noch nicht die Vorent­ scheidung in diesem Durchgang, denn Passardi kämpfte sich zurück. Im Tie Break des zweiten Satzes gelang Hürze­ ler dann aber doch noch der Satzaus­ gleich. Und so musste am Ende das Champions Tie Break darüber entschei­ den, wer sich den Aargauer Meistertitel holt. In der Kurzentscheidung behielt Passardi die Oberhand und zeigte Ner­ venstärke: Mit 10:7 setzte sie sich durch und holte sich damit den Titel. Silas Tran (R2, TC Zofingen) wurde seiner Favoritenrolle bei den U16­Juni­

musikalische Leckerbissen und bringt wahre Weltstars auf die Bühne im Bären. Der Vorverkauf für Abonnemente und Einzeltickets ist bereits im Gang.

Silas Tran.

BILD: FABIO BARANZINI

oren gerecht. Obwohl er eigentlich noch bei den U14­Junioren antreten könnte, gewann er das Turnier ohne Satzverlust. Im Finalspiel bezwang er Nils Hauck (R3, TC Wettingen) mit 6:2, 6:2. Auch sein Bruder Henri Tran (R5, TC Zofingen) konnte sich in Lenzburg in die Siegerliste eintragen lassen. Er setzte sich im Finalspiel gegen den top gesetzten Lennox Fasler (R5, TC Kraft­ werk Laufenburg) mit 6:4, 6:2 durch. FABIO BARANZINI

Am 29. Oktober eröffnet das Norea Trio, diesmal mit dem Bratschisten Hannes Bärtschi zum Quartett erwei­ tert, die Saison. Das Ensemble unter der Leitung der Roggwilerin und Lan­ genthaler Kulturpreisträgerin Eva Lüt­ hi (Violoncello) spielt Werke von Schu­ mann, Bridge und Fauré. Ende Novem­ ber steht (nach 2022 zum zweiten Mal) der Klarinetten­Virtuose Daniel Otten­ samer auf der Langenthaler Bühne. Der Soloklarinettist der Wiener Philharmo­ niker spielt zusammen mit Stephan Koncz (Violoncello) und Christoph Traxler (Klavier) Werke aus The Clari­ net Trio Anthology, einer 7 CDs umfas­ senden Einspielung des Repertoires für Klarinettentrio, welche von Beethoven bis in die Gegenwart reicht. Das dritte Konzert der Reihe am 21. Januar 2027 lässt Barockfans schwel­ gen: In eher ungewöhnlicher instru­ mentaler Besetzung interpretieren Maurice Steger, der charismatische und geradezu geniale «Paganini der Blockflöte», Avi Avital, der weltweit re­ nommierteste Mandolinenspieler der Gegenwart, und Sebastian Wienand am Cembalo Werke des italienischen und deutschen Barocks. Im Februar­Konzert steht ein Instru­ ment im Zentrum, das sonst eher im Hintergrund gespielt wird: der Kontra­ bass. Der erst 30­jährige Kontrabassist

Maurice Steger, der «Paganini der Blockflöte».

BILD: JEAN-BAPTISTE MILLOT

Dominik Wagner ist kein Geheimtipp mehr, sondern trotz seines jugendli­ chen Alters bereits mit allen wichtigen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Er tritt sowohl mit grossen Symphonie­ orchestern aus ganz Europa als auch als leidenschaftlicher Kammermusiker auf. In Langenthal wird er begleitet vom Berliner Simply Quartet. Und schon ist wieder Saisonende. Das Oliver Schnyder Trio holt am 4. März sein Gastspiel von 2024 nach, das

wegen Erkrankung des Pianisten nicht stattfinden konnte. Gespielt werden Werke von Suk, Smetana und Dvořák. Auch die 81. Saison der Kammermusik­ Konzerte Langenthal verspricht ein wahres Feuerwerk kammermusikali­ schen Schaffens, das die Vielfalt dieses Genres beispielhaft abbildet. Weitere Informationen zu Abonnementen und Einzeltickets finden Interessierte un­ ter: www.kk­langenthal.ch.

Die Mitglieder des OLK Wiggertal verbrachten im Val de Travers ein erfolgreiches Wochenende.

BILD: ZVG

HANSPETER VON FLÜE

Die für eine Quartierstrasse viel zu breite Obere Mühlemattstrasse wurde verschmälert: in der freigewordenen Fläche fand die neue Unterflursammelstelle Platz. BILD: ZVG

Zofingen Unterflursammelstelle ist eröffnet

Obere Mühlemattstrasse ist jetzt eine Begegnungszone Die Neugestaltung der Oberen Mühle­ mattstrasse befindet sich auf der Ziel­ geraden. In diesen Tagen wurde die neue Unterflursammelstelle in Betrieb genommen und die Obere Mühlematt­ strasse als Begegnungszone signali­ siert. «Mit der Unterf lursammelstelle bringen wir die Entsorgungsmöglich­ keit näher zu den Menschen und schaf­ fen gleichzeitig eine saubere und gut in den öffentlichen Raum integrierte Lö­ sung. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der gesamten Aufwertung der Oberen Mühlemattstrasse», sagt Stadtrat Ro­ bert Weishaupt. Statt dass die Abfall­ entsorgung den öffentlichen Raum prägt, befindet sich der grösste Teil der Anlage unter dem Boden.

Auch verkehrlich erhält die Obere Mühlemattstrasse einen neuen Cha­ rakter. Neu gilt Tempo 20 – Fussgänge­ rinnen und Fussgänger haben in der Begegnungszone Vortritt. Damit wird der Strassenraum stärker als gemein­ samer Aufenthalts­ und Verkehrsraum gestaltet und die Sicherheit für alle Ver­ kehrsteilnehmenden verbessert. Die letzte Bauetappe hat soeben be­ gonnen und dauert voraussichtlich bis November. In dieser Phase werden die noch ausstehenden Arbeiten ausge­ führt. Dazu gehört insbesondere die Bepflanzung mit Bäumen und Sträu­ chern. Mit deren Abschluss wird die Neugestaltung der Oberen Mühlematt­ strasse fertiggestellt. STADT ZOFINGEN

Region Schweizermeisterschaften im OL

Zwei Meistertitel für die Wiggertaler Im Val de Travers wurden am Wochen­ ende zwei Schweizermeisterschaften im Orientierungslauf ausgetragen. Für den OLK Wiggertal bot sich damit die Gelegenheit, Sport und Vereinsle­ ben bei einem Klubweekend zu ver­ binden. Am Samstag stellten sich 35 Klubmit­ glieder der technisch anspruchsvollen Mitteldistanz im Gebiet Le Grand­Bois. Dabei durfte der OLK Wiggertal gleich zwei Schweizermeistertitel feiern. Eveline Husner aus Schlosswil setzte sich in der Kategorie DAL gegen die ge­ samte Konkurrenz durch. Ebenfalls

Gold holte Annalena Zinniker aus Aar­ burg in der Kategorie DAM. Silber ging an Hans Baumann aus Rheinfelden bei den H85, Bronze si­ cherte sich Lily Husner aus Staffelbach bei den D65. Urs Zinniker aus Aarburg verpasste bei den H65 als Vierter das Podest nur knapp. Weitere Top­Ten­ Rangierungen erreichten Céline Pel aus Riken, Daniel Bär und Hansruedi Schlatter aus Zofingen, Livia Reck aus Rothrist, Elisabeth Haberstich aus Strengelbach sowie Laurin Braun aus Aarburg. Nick Gebert aus Zofingen be­ legte bei der Herren­Elite den 11. Rang

und verlor lediglich vier Minuten auf einen Podestplatz. Nach der Übernachtung in einer Gruppenunterkunft auf dem Grand Sommartel stand am Sonntag die Staf­ fel­SM auf dem Programm. Das Elite­ Team mit Maxim und Joschka Bertschi aus Gränichen sowie Nick Gebert zeig­ te eine starke Leistung und erreichte unter 47 Teams den 8. Rang. Die weite­ ren Wiggertaler gingen in zehn Teams an den Start. Neben den Resultaten stand dabei auch das im Orientierungs­ lauf eher seltene gemeinsame Teamer­ lebnis im Mittelpunkt. LILY HUSNER


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Verkaufsleitung: Roberto Del Buono Telefon 062 745 93 93 roberto.delbuono@chmedia.ch Anzeigentarif: Annoncen farbig, CHF 1.06mm Annahmeschluss Inserate: Montag, 14.00 Uhr Aboservice: CH Media AG Fürstenlandstrasse 35, 9000 St. Gallen Telefon: 058 200 55 86 E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Copyright: Text, Bilder und Inserate sind in Teilen oder als Ganzes urheberrechtlich geschützt. Jegliche Verwertung, auch in Onlinediensten, ist nur mit Einwilligung des Verlages oder der Redaktion erlaubt. Verstösse werden gerichtlich verfolgt. Druck: DZB Druckzentrum Bern, Zentenweg 7, 3006 Bern Tel. 031 349 41 42

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