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20260917_WOZ_OBZANZ

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SCHREINEREI FENSTERBAU

Nr. 38 27. Jahrgang Donnerstag, 17. September 2026

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Sanctus und Gloria

Für Tiere und Menschen

Hunde im Schwimmbi

Die A-CapellaGruppe «Cinquecento» sang in der Stadtkirche Liestal.

Ein Landwirt aus Wenslingen erhielt Nachhaltigkeits-Preis.

In Waldenburg badeten Hunde und ihre Halterinnen und Halter gemeinsam.

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Seite 16

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Kolumne

«Willst du ein Steak …?»

Liestal Die Eighties-Band «Living in the 80s» rockte das Guggenheim in Grund und Boden Beat Eglin

Die Begrüssung im Guggenheim hält der Chef persönlich. Am letzten Samstag trat Eric Rütsche im 80er-Kostüm auf die Bühne, passend zu seiner Gastband «Living in the 80s». «Vergässet Basel. Es lauft so viel in Lieschtel», sagte er. Und schon stand die Band um Gründer und Sänger Dave Bechtel auf der Bühne. Mit Kyrie Eleison der US-Gruppe Mr. Mister startete das Quintett, das es erst seit drei Jahren gibt, in die Rocknacht. Dann sündigten sie mit «It’s A Sin» der Pet Shop Boys und weiteren Hits des britischen Elektropop-Duos und Ultravox’ «Dancing With Tears in My Eyes». Die Keyboarderin Marianne Lauber und Drummer Fernando Geneto spielten in der zweiten Reihe. Sänger und Frontmann Dave Bechtel wurde flankiert von zwei Gitarren, gespielt von Kathi Distel und Adrian Frey. Die Band überzeugte und hatte das altersmässig durchmischte Publikum schon nach we-

Der Sänger ist fit.

nigen Tönen auf ihrer Seite. Stimmen, Instrumente und Kleidung stimmten perfekt und der Leadsänger passte letztere den Songs an. In der silbernen Hose und Pinkglitter-Lederjacke hielt er es nicht allzu lange aus. Bald wurde es zu heiss und die Jacke musste weg für Depeche Mode. Nach «Big in Japan» von Alphaville fragte Bechtel, ob es eine Ballade verträgt. Ja, schrien die Fans. Von Cars kam «Drive». «Leider chan i jetz mi Frau nid

Fotos: B. Eglin

hebe. Si stoht ganz elei dört hinde», kommentierte er dazu. Bryan Adams mit «Cuts like a Knife», Alan Parsons Project und ein Pink-Floyd-Medley beendeten das erste Set. Die Frauen kreischten Alle Zuhörer erschienen nach der Pause wieder. Es wurde begeistert weitergetanzt und mitgesungen. Die Vielseitigkeit, Qualität und die Ausstrahlung aller

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Bandmitglieder machten es aus. Sogar Ständerätin Maya Graf mischte sich unters Publikum, weil sie die Band cool findet und in den 80ern aufgewachsen ist: «Es ist tolle Musik, die uns wieder jung macht». Dave Bechtel war schon bei Undercover dabei. Dort rutschte er zufällig rein, weil die Sängerin ausfiel. Während Covid löste sich die Band auf. Fortsetzung auf Seite 3

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Living in the 80s im Guggenheim.

Kürzlich musste ich in der Schule, wo unsere Tochter die letzte Runde der Primarstufe in Angriff genommen hat, als Begleitperson an einem Exkursionstag dabei sein. Ehrlich gesagt war ich wenig motiviert, sechs Stunden mit mir grösstenteils unbekannten Kindern zu verbringen, und so überkamen mich wehmütige Gedanken, wie ich doch beim Lesen einer guten Zeitung und dem meditativen Nippen an einem stilvoll zubereiteten Kaffee weitaus gemütlichere Momente hätte geniessen können. Zu einer ersten mich erquickenden Tuchfühlung mit dieser Spezies «PreTeen» aber kam’s während der kurzen Wanderung durch den Wald, als ich die viel zu lockeren Riemen ihrer Rucksäcke sah, oder ihre – im Vergleich zu den eher filigranen Beinen – klobigen Wanderschuhe, wo teilweise offene, «angematschte» Schnürsenkel über den Schotter peitschten. Bei einer grossen Lichtung angekommen, diskutierten wir bei Znüni, Holzhüttenbauen und «Römer gegen Burgunder» darüber, ob es heute noch «Indianer» gibt, und sich Elon Musk 3000 Hühner leisten könnte. Und während ich in ihren leuchtenden, lebenshungrigen Augen versank, etwa wenn sie sich ihre Multitools präsentierten oder der eine dem anderen – ein Holzscheit hinhaltend – ein «Steak» offerierte, verspürte ich einen zunehmenden, inneren Zerbruch. So viel «Einfachheit des Lebens» musste mir – einer ausserirdischen Spezies – vor vielen Jahren entglitten sein! Auf der Rückwanderung dankte ich Gott für diesen Exkursionstag, der mir – besser als jede Zeitung – die Augen öffnete. Daniel Matzenauer


Aus dem Landrat

ObZ

SVP

Grüne

Kindertagesstätten und E-Mobile

Klimaschutz bleibt dringend!

Liebi Fraue und Manne Nach der Begrüssung unseres Landratspräsidenten, Andreas Dürr, wurde der Rücktritt von Rolf Blatter aus dem Landrat bekanntgegeben. Mit ihm geht eine wichtige büergerliche Stimme im Rat verloren. Zu Besuch war auch die Ratsleitung des Kantons St. Gallen. Zu denken gab mir die grosse Anzahl leerer Stühle im Ratssaal. Wir Landrätinnen und Landräte werden vom Volk gewählt und sollten uns auch der Verantwortung bewusst sein, dieses Vertrauen wahrzunehmen. Ein gewichtiges Thema war die finanzielle Unterstützung der Kindesbetreuung. In diesem Zusammenhang wurde ein dringliches Postulat überwiesen. Mit 53 zu 17 Stimmen wurde schlussendlich von der Regierung gefordert, die neuen kantonalen Beiträge an Tagesheime bereits im kommenden Sommer einzu-

führen, statt wie von der Regierung angedacht erst 2028. Die SVP teilte als einzige Fraktion die Meinung der Regierung, dass vor allem einige kleinere Gemeinden ohne grossen Verwaltungsapparat Probleme haben könnten, die Umsetzung schon so schnell anzugehen. Behandelt wurde auch eine Interpellation von mir in Zusammenhang mit dem Klimaschutz, insbesondere die Ungleichbehandlung von Fahrzeugen mit Verbrennermotoren und Elektroautos, für die grosse Steuerrabatte gewährt werden. Ich wollte von der Regierung wissen, auf welcher Datengrundlage Privilegien für Elektroautos sowie auch weitere Klimamassnahmen wie etwa CO2-Zuschläge geprüft werden. Dies vor dem Hintergrund, dass das extreme und pessimistische Szenario des Weltklimarates in aktuellen Klimamodellen nicht mehr als Stan-

dard-Szenario verwendet wird. Die Regierung verwies bei ihren Antworten mehrheitlich auf ältere Landrats- beziehungsweise Regierungsratsbeschlüsse. Sie ist der Auffassung, dass die heute bestehenden Vergünstigungen noch stärker auf elektrisch betriebene Fahrzeuge ausgerichtet werden sowie für weitere Fahrzeugkategorien gelten sollen. Einige Reaktionen aus dem Rat haben wieder einmal gezeigt, wie verbissen – und nicht immer nur sachlich – das Thema Klimawandel behandelt wird. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen schönen Start in den Herbst.

Matthias Ritter, Landrat SVP, Diegten

FD: Eine Interpellation aus den Reihen der SVP hat gezeigt, wie selektiv wir Nachrichten wahrnehmen. Im April hat der Weltklimarat (IPCC) seinen neusten Bericht vorgelegt, in dem mögliche Entwicklungen des Klimas aufgezeigt werden. Aufgrund der weltweiten Entwicklung der CO2 Emissionen wurde der Bericht aktualisiert. Neu zeigt er, dass die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken nicht mehr erreichbar ist. Andererseits stuft er das extremste Szenario einer Erwärmung um sechs Grad als nicht mehr realistisch ein. NO: Dies stimmt mich vorsichtig optimistisch. Das schlimmste Szenario fällt weg, weil erfolgte Klimaschutz-Massnahmen Wirkung zeigen. Viele machen vorwärts. Letztes Jahr hat China mehr Strom aus Solar und Wind gewonnen als aus fossilen Brennstoffen. Der Interpellant zieht aber aus dem Teilerfolg den falschen Schluss: Weil die weltweiten Klimaschutz-Mass-

Donnerstag, 17. September 2026

nahmen zu greifen beginnen, seien sie nicht mehr nötig. Wer so argumentiert, hat das Vorsorgeprinzip, Schlimmeres im Voraus zu minimieren, nicht verstanden. FD: Traurig ist die Tatsache, dass das im Pariser-Klimaabkommen vereinbarte 1,5-Grad-Ziel nicht mehr erreicht werden kann. Was für die Schweiz fatal ist, da dies bei uns zu noch höheren Durchschnittstemperaturen führen wird. Diesen Sommer haben wir erlebt, wie problematisch sich dies auf die Gesundheit, den Wasserhaushalt, den Wald und die Landwirtschaft auswirkt. Entsprechend ist es notwendig neben Anpassungsmassnahmen unsere Emissionen weiter zu senken. NO: Die fundierte Antwort des Amtes zeigte auch, dass sich die Lenkungsabgabe auf Motorfahrzeuge gar nicht aus den Klimaszenarien ergeben sondern einem Beschluss des Landrats vom 17. Oktober 2013 – 74 zu 1 Stimmen.

Massstab ist der CO2-Ausstoss des Fahrzeugs. Ein Messwert, kein Modell. Da dies für den Interpellanten nicht die gewünschte Antwort war, beurteilte er sie als ungenügend. Gehört wird, was passt. Lernfähigkeit tönt anders. FD: Eine andere Interpellation zu PFAS von Simon Tschendlik, der Grünen, hat gezeigt, wie problematisch es ist, wenn achtlos gehandelt wird. Heute sind viele Böden mit PFAS verseucht. Leidtragend sind u.a. Bauernbetriebe, welche ohne eigenes Verschulden auf diesen Böden wirtschaften müssen.

Natalie Oberholzer und Fredy Dinkel, Landrätin und Landrat Grüne

SP

FDP

Handeln statt vertrösten

Familien entlasten statt Profilierung

An der Landratssitzung vom 10. September ging es bei zwei Geschäften um dieselbe Frage: Handeln wir heute – oder verschieben wir Lösungen auf später? Die Gesetzesänderung für die kantonale Kita-Subventionierung hatte der Landrat im Juni einstimmig beschlossen. Im Budget 2027 ist bereits ein Betrag eingestellt. Doch der Regierungsrat wollte die Beiträge wegen des Umsetzungsaufwands erst 2028 einführen. Das war für eine breite Mehrheit des Landrats zu spät. Zuerst erklärte das Parlament ein Postulat der SP mit 63 zu 16 Stimmen für dringlich. Danach beauftragte es die Regierung mit 53 zu 17 Stimmen, die Beiträge bereits ab 1. August 2027 auszurichten. Ja – selbstverständlich ist die Umsetzung anspruchsvoll. Aber das war ja schon länger absehbar. Entscheidend ist aber: Familien dürfen nicht länger als nötig

auf die Entlastung warten. Für viele Familien sind hohe Betreuungskosten eine ganz konkrete Belastung. Sie entscheiden mit darüber, ob sich für sie eine Erwerbstätigkeit überhaupt lohnt. Jeder zusätzliche Monat kostet die Eltern Geld. Die frühere Einführung ist nicht nur familienpolitisch richtig. Sie stärkt auch die Erwerbsbeteiligung und hilft gegen den Fachkräftemangel. Auch bei meiner Interpellation «Erneuerbare Energieversorgung stärken, statt über AKWLuftschlösser diskutieren» ging es um falsches Warten. Die Antwort des Regierungsrats ist klar: Neue Atomkraftwerke sind wegen extrem hoher Investitionskosten, langer Kapitalbindung und hohen Risiken nur mit massiver staatlicher Unterstützung marktfähig. Die Mehrkosten bezahlen wir mit unseren Steuern. Die Debatte über eine ferne nukleare Option weckt falsche

Erwartungen. Sie verzögert Investitionen in Energieeffizienz, Photovoltaik, Windenergie, Wärmeverbünde und Stromnetze. Neue AKW liefern frühestens deutlich nach 2050 Strom. Für die Versorgungssicherheit und die notwendige Energiewende der kommenden Jahre helfen sie nicht. Ob Kita-Beiträge oder Energieversorgung: Gute Politik entlastet die Menschen heute und stärkt ihre Chancen morgen. Erneuerbare Energien senken Kosten, schaffen Arbeit und machen uns unabhängiger. Und unsere Energieversorgung braucht heute konkrete Investitionen – nicht teure Luftschlösser für übermorgen. Thomas Noack, Landrat SP, Bubendorf

Die familienergänzende Kinderbetreuung beschäftigt das Baselbiet seit Jahren. Mit dem neuen Kinderbetreuungsgesetz hat der Landrat im Juni einen breit abgestützten Kompromiss beschlossen, der Familien finanziell entlastet und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert. Dass die Unterstützung möglichst rasch bei den Familien ankommen soll, ist unbestritten. Entsprechend wurde nun ein Postulat eingereicht, das eine Inkraftsetzung bereits auf August 2027 verlangt statt wie bisher vorgesehen ein Jahr später. Die FDP begrüsst grundsätzlich jedes ernsthafte Bemühen, die Entlastung für Familien möglichst früh wirksam werden zu lassen. Familien brauchen Lösungen und keine politischen Verzögerungen. Gleichzeitig gehört zur Wahrheit auch, dass die Umsetzung

eines solchen Gesetzes kein Knopfdruck ist. Die neue Finanzierung betrifft alle Gemeinden, Betreuungseinrichtungen und tausende Familien. Damit die Beiträge korrekt, fair und administrativ praktikabel ausbezahlt werden können, braucht es eine sorgfältige Umsetzung. Qualität und Rechtsgleichheit sind wichtiger als symbolische Schnellschüsse. Erstaunlich wirkt dabei die aktuelle Kritik ausgerechnet von jener Seite, unter deren Verantwortung das Dossier über lange Zeit keine sichtbaren Fortschritte machte. Erst seit der Neuorganisation der Zuständigkeiten kommt Bewegung in die konkrete Umsetzung. Wer heute Druck macht, sollte deshalb nicht vergessen, dass die Verzögerungen nicht erst gestern entstanden sind. Für die FDP steht nicht die Frage im Vordergrund, wer sich

EVP

Die Mitte

Von KITA-Geld und wie es doch schneller geht

Schnellzughalt Gelterkinden

Geschätzte Leserinnen und Leser. Wir befinden uns aus bekannten Gründen noch immer im Exil im Stadtsaal. Dies war die zweite Sitzung unter unserem neuen LR Präsidenten und bisher lässt sich feststellen, dass wir im Vergleich zu den Sitzungen im Landratssaal etwas effizienter arbeiten. Ob dies am neuen Präsidenten liegt oder daran, dass man zum Reden nicht einfach am Platz aufstehen kann, sondern sich rechtzeitig vorne beim Rednerpult in die Warteschlange einreihen muss, wurde bislang in keiner Studie untersucht. Am 11. Juni hat der Landrat bei der Totalrevision des Gesetzes über die familienergänzende Kinderbetreuung (Kita Geld) den Gegenvorschlag zur Initiative einstimmig angenommen. Heute folgte ein breit abgestützter Vorstoss der SP, mitunterzeichnet auch von mir sowie weiteren Grünen/EVP Landrätinnen und

Der Schnellzughalt in Gelterkinden ist für das Oberbaselbiet wichtig. Damit er seinen Nutzen entfaltet, müssen auch die Anschlüsse stimmen. Genau dort liegt heute das Problem. Wer mit dem 102er aus Kienberg, Anwil, Rothenfluh oder Ormalingen nach Gelterkinden fährt, verpasst den Schnellzug um wenige Minuten. Und dies, obwohl die betroffenen Gemeinden, die Region Oberbaselbiet und über 400 Unterzeichnende einer Petition gefordert haben, den Anschluss an den Schnellzug wieder zu ermöglichen. Trotz dieser klaren Forderung will der Kanton eine Anpassung frühestens 2028 in Erwägung ziehen. Ich wollte deshalb in Erfahrung bringen, ob eine schwächere Nutzung irgendwann zum Argument gegen den zweiten Schnellzughalt werden könnte. Die Antwort des Regierungs-

Landräten. Hintergrund ist, dass der Regierungsrat die ersten Beiträge erst ab dem 1. August 2028 auszahlen wollte – zwei Jahre nach dem Parlamentsbeschluss und ein Jahr später als ursprünglich vorgesehen, obwohl die Gelder bereits bewilligt sind. Die Dringlichkeit wurde mit 63:16 Stimmen klar gutgeheissen. Regierungsrat Eigenmann warnte vor einer überstürzten Einführung, da noch offene Fragen bestehen und Fehler viele Gemeinden betreffen würden. Befürworter wie Postulats Initiant Adil Koller (SP) sowie Nadine Jermann (FDP), Präsidentin des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden, drängten hingegen auf eine rasche Auszahlung. Peter Riebli (SVP) warnte vor einer «halbbatzigen Lösung», die kleine Gemeinden überfordern könnte. Jermann hielt dagegen, dass die Gemeinden vorbereitet seien und eine breite

Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502

Auflage: 42 282 Exemplare (WEMF beglaubigt). Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags. Abonnement: Fr. 58.– jährlich Fr. 31.– halbjährlich

Unterstützung für eine Einführung per 1. August 2027 bestehe. Der politische Druck auf die Regierung steigt damit deutlich. Mit 53:17 Stimmen (3 Enthaltangen) wurde das Postulat überwiesen. Anschliessend erklärte der Landrat bei drei formulierten Verfassungsinitiativen aus dem Umfeld der Wirtschaftskammer mit knappen Mitte-Links Mehrheiten die Teilgültigkeit (bzw. teilweise Rechtsungültigkeit). Streitpunkt war, ob eine kantonale Verfassungsinitiative die Regierung verpflichten darf, eine Standesinitiative auf Bundesebene einzureichen – alle drei Vorlagen verlangen dies.

Danny Stucki, Landrat EVP, Pratteln

Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98

Herausgeberin CH Regionalmedien AG Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

Lisa Kwasny, lisa.kwasny@chmedia.ch Telefon 061 927 26 99

Druck

CH Media Print AG

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den Erfolg auf die Fahne schreiben kann. Entscheidend ist, dass die Familien rasch und nachhaltig entlastet werden. Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf war immer ein liberales Anliegen. Deshalb gilt: lieber eine gut vorbereitete und funktionierende Lösung als hektischer Aktionismus mit anschliessenden Problemen in der Praxis. Familien verdienen Verlässlichkeit statt parteipolitischer Profilierung.

Sandra Jenni Landrätin FDP, Zunzgen

rats beruhigt nur teilweise. Der Schnellzug werde eigenwirtschaftlich betrieben, der Kanton bestelle dieses Angebot nicht und könne sich lediglich im Rahmen von Anhörungen einsetzen. Interessant wird es beim Blick auf die Anreize: Der Schnellzughalt ist auf genügend Fahrgäste angewiesen. Eine schlechte Auslastung kann langfristig zum Argument gegen das Angebot werden. Bei der S-Bahn hingegen profitiert der Kanton finanziell von zusätzlichen Fahrgästen. Denn bei der Verteilung der Einnahmen führt eine stärkere Nutzung der SBahn zu tieferen Kosten für den Kanton. Der Regierungsrat hält fest, dass dies bei der Angebotsplanung keine Rolle spiele und einzig die bestmögliche Angebotsqualität zu verhältnismässigen Kosten massgebend sei. Das

mag so sein. Gleichzeitig sind die Mittel begrenzt, weshalb finanzielle Überlegungen bei der Prioritätensetzung des Kantons nie ganz ausgeblendet werden können. Die Bedeutung des Schnellzughalts für die Region ist gross. Die klare Haltung der betroffenen Gemeinden zeigt, welchen Stellenwert dieses Angebot hat. Deshalb dürfen wir nicht erst handeln, wenn die Fahrgastzahlen zur Diskussion stehen. Zu einem guten Angebot müssen wir rechtzeitig Sorge tragen.

Inserate

Eine Publikation von

CH Regionalmedien AG Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Inserateschluss: Todesanzeigen: Redaktionsschluss:

Montag, 16.00 Uhr Dienstag, 10.00 Uhr Montag, 10.00 Uhr

Dario Rigo, Landrat die Mitte, Ormalingen

www.oberbaselbieterzeitung.ch


Oberbaselbiet

ObZ

Die neue Gemeinde könnte «Obereital» heissen

Donnerstag, 17. September 2026

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Hitmaschine durchbricht Schranken Liestal Eighties-Band «Living in the 80s»

«RüKiZe» Gemeindefusions-Arbeitsgruppen präsentieren erste Zwischenresultate ten für die Bürgergemeinden; einig ist sich die betreffende Arbeitsgruppe nur, dass eine gesamthafte Fusion aller Bürgergemeinden mit der neuen Einwohnergemeinde nicht in Frage kommt.

Marc Schaffner

Wenn Gemeinden fusionieren, gibt es unzählige Fragen, die sich stellen, und Details, die geregelt werden müssen. Ob und wie die Bürgergemeinden integriert werden, wo der Sitz des Gemeinderats ist, wie die Steuern gestaltet werden, wie die Schule organisiert wird, welche Reglemente geändert werden müssen. Neben materiellen Auswirkungen spielen aber auch emotionale Aspekte eine grosse Rolle: Wie wird die fusionierte Gemeinde heissen und wie wird ihr Wappen aussehen? Im Fall der drei Gemeinden Rünenberg, Kilchberg, Zeglingen – kurz «RüKiZe» – sind sieben Arbeitsgruppen damit beschäftigt, Lösungen für all diese Themenbereiche zu erarbeiten. Letzte Woche präsentierten sie in Zeglingen ihre Zwischenresultate und Vorschläge an einer sogenannten «Echoveranstaltung». Unter anderem waren Namensvorschläge für die neu entstehende Gemeinde zu hören – Favorit der zuständigen Arbeitsgruppe: «Obereital». Das Eital ist ein Seitental des Ergolztals: Der Eibach fliesst durch das Dorf Zeglingen und durch den Kilchberger Bann, dann an Rünenberg vorbei, bis er schliesslich via Tecknau in Gelterkinden in die Ergolz mündet. Der Eibach findet sich auch auf den Entwürfen für ein neues Wappen wieder, als silberne Wellenlinie, ähnlich wie beim Wappen von Tecknau. Ausserdem ist darauf eine Sonne in der Wappenfarbe Gold zu sehen, der Hintergrund ist blau und grün. Peter Weber, der externe Berater von der Firma Hüsser Gmür + Partner, kann

Abstimmung im September 2027 Bis Ende November haben die Arbeitsgruppen jetzt Zeit, ihre Schlussberichte abzuliefern, in die auch Punkte einfliessen, die an der Echoveranstaltung zur Sprache kamen. Dazu gehören beispielsweise Fragen zu den technischen Diensten, zu den Gebühren – ob sie ausreichen – oder zu den Investitionen. Auch raumplanerische Fragen zur Entwicklung der Gemeinden müssen noch angeschaut werden. «Es ist dann die Sache der Gemeinderäte, zu entscheiden, ob es passt oder nicht», so Peter Weber. Bis zum 27. November wird er den GesamtSchlussbericht erstellen; nach der Freigabe werden die Arbeitsgruppenberichte auf den Webseiten der drei Gemeinden zur Verfügung stehen. Eine zweite Echoveranstaltung ist auf den 13. April 2027 angesetzt. Bis dann sollten auch die finanziellen Fragen geklärt sein, unter anderem über die Höhe des Zusammenschlussbeitrags. Auch der Finanzplan der neu entstehenden Gemeinde wird dann auf dem Tisch liegen – «und was das für den Steuerfuss bedeutet», wie Peter Weber anmerkt. Wenn die Gemeinderäte beschliessen, einen Zusammenschlussvertrag auszuarbeiten, könnten die Gemeindeversammlungen am 1. September 2027 über die Fusion abstimmen. Nach einem Jahr, das für die Umsetzung benötigt wird, könnte die Fusion 2029 in Kraft treten.

Entwürfe für ein mögliches neues Wappen (Grafik von Justin Müller). Grafik: zVg

sich gut vorstellen, dass der Namensvorschlag «Obereital» am Schluss als Hauptvorschlag zur Diskussion stehen wird. Von Altersfragen bis Zivilschutz Die Arbeitsgruppe Soziales empfiehlt unter anderem, eine Fachstelle oder Kommission für Altersfragen zu prüfen und Alterswohnungen zu fördern. Die Arbeitsgruppe Kultur hat sich beispielsweise mit den Vereinen und den Traditionen befasst, so sollen ortsteileigene Anlässe wie der Banntag lokal bleiben und gemeinsame Anlässe wie die Bundesfeier und die Jungbürgerfeier weiterhin gemeinsam durchgeführt werden. Auch die Arbeitsgruppe Technische Betriebe und Sicherheit empfiehlt bei vielen Punkten, dass die bestehende Zusammenarbeit weitergeführt wird, etwa bei Zivilschutz und Werkhof. Keine Empfehlung gibt es zu den möglichen Varian-

Die Band mit ihren Fans.

Fotos: B. Eglin

Fortsetzung von Seite 1

köpfige Hitmaschine nicht ohne mehrere Zugaben entlassen wurde. Diese wurden aber gerne gespielt.

Vor drei Jahren gründete er «Living in the 80s». «Die 80er Jahre geben viel her», kommentierte er. So dachte auch das Publikum im vollen Guggenheim. Freddie Mercury und Queen rissen mit. Das Publikum war voll dabei. «Radio Gaga», «We are the Champions» und weitere Hits folgten. Dazu trug Bechtel die vermeintlich passende Unterhose. Die Frauen schrien. Simple Minds mit «Don’t you forget about me» gehörten zur Hitparade wie auch Manfred Mann’s Earth Band, die in den 70ern grosse Hits hatte und sich mit «I Came for You» gerade noch ins nächste Jahrzehnt retteten konnte. Aus Wien kommt neben der Gitarristin Katie auch wunderbare Musik zum Mitsingen. Und fast alle stimmten zu Falcos «Rock Me Amadeus» in den Gesang ein. Es war schon lange klar, dass die fünf-

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Oberbaselbiet

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Parteien

20 Jahre Trenzando

Grüne Baselland sind bereit

Vor 20 Jahren wurde der Baselbieter Verein «Trenzando – Trägerverein Anlaufstellen für Hausarbeiterinnen in Bolivien» gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten unter anderen Maria Moser, Elisabeth Augstburger, Lukas Ott, Ruth Gonseth und Regula Meschberger. In diesen Jahren wurden in Sucre und in Santa Cruz zwei Anlaufstellen gegründet, die den Hausarbeiterinnen, die nicht selten ausgebeutet werden, Schutz und Unterstützung bieten. Der Trägerverein finanziert diese Häuser, zahlt den einheimischen Leiterinnen den Lohn und hilft bei der Organisation mit. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Projekt der Entwicklungshilfe während Jahren zu einer festen Institution wird,

Alle Landratslisten sind besetzt, alle Kandidierenden nominiert. An der Mitgliederversammlung vom 8. September fassten die Grünen Baselland zudem einstimmig ihre Parolen für den 29. November. Kantonal: Ja zum bezahlbaren U-Abo für Kinder und Jugendliche, Nein zur Wirtschaftskammer-Initiative «Fairer Arbeitsmarkt». National: Ja zur Mehrwertsteuererhöhung für die 13. AHV-Rente, Nein zum Kriegsmaterialgesetz, Nein zur Initiative gegen die Ehepaar-Diskriminierung bei Bundessteuern, Ja zur Feuerwerksinitiative. Mit besetzten Listen für die Landratswahlen und acht einstimmig gefassten Parolen für die eidgenössische und kantonale Abstimmung vom 29. November gehen die Grünen Baselland geschlossen in den Wahl- und Abstimmungsherbst. ObZ

Beziehungen statt Neutralität Der Vorstand des Vereins «Regio Basiliensis» spricht sich in einer Medienmitteilung gegen die Neutralitätsinitiative aus. Der Verein setzt sich für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein ein und hat zum Zweck, eine zusammengehörigen europäischen Grenzregion zu fördern. Stabile Beziehungen zur Europäischen Union seien für die Region von besonderer Bedeutung, schreibt Regio Basiliensis. So seien Pendlerinnen und Pendler, gemeinsame Forschungsprojekte, grenzüberschreitender Handel und die enge Vernetzung von Wirtschaft und Hochschulen auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. «Mit einer Neutralität, die der Schweiz selbst bei schwersten Völkerrechtsverstössen wie Angriffskriegen oder Völkermord keine Sanktionen zusammen mit der EU oder anderen befreundeten Ländern erlaubt, würde sich die Schweiz international isolieren». Das gefährde den bilateralen Weg, was weitreichende Folgen für Unternehmen, Hochschulen und die Bevölkerung in der Dreiländerregion habe. ObZ

Todesfälle Gelterkinden Heinz Roland Zöbeli, geb. 22. Juli 1931 Liestal Elisabeth Portmann-Nüesch, geb. 5. März 1931, gest. 6. September 2026, von Flühli LU (wohnhaft gewesen am Bahnhofplatz 13). Abdankung: Mittwoch, 23. September um 14 Uhr. Die Abdankung auf dem Friedhof Liestal, in der Friedhofkappelle, findet, öffentlich statt. Die Beisetzung sowie anschliessende Besinnung am Grab finden im engsten Familienkreis statt. Niederdorf Elisabeth Aerni, 3. Dezember 1953, gest. 7. September 2026, von Gunzgen SO (wohnhaft gewesen am Stolltenweg 1). Die Abdankung findet am Donnerstag, 24. September um 14 Uhr in der Kirche St. Peter in Oberdorf statt. Oberdorf Hansruedi Gysin-Schmutz, geb. 1. Oktober 1930, von Hölstein BL. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

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die trotz nicht immer einfachen Umständen erfolgreich arbeitet. Aus diesem Grund wird die Gründung vor 20 Jahren gefeiert mit einem Anlass im Rathaus-Saal in Liestal. Am Montag, 21. September, um 18 Uhr findet der Festakt statt mit Reden von Lukas Ott und Ruth Gonseth, mit einem Gespräch mit Maria Moser, der Projektleiterin, und Elisabeth Montero, der Leiterin der Anlaufstelle Sinp’arispa in Sucre, moderiert von Ueli Mäder. Darauf folgt ein Apéro. Abgeschlossen wird der Anlass mit einer Konzertlesung. Am Nachmittag ab 15 Uhr wird vor dem Rathaus südamerikanisches Handwerk verkauft. Regula Meschberger Geschäftsführerin Trenzando

Ab 2028 nur noch digitale Baugesuche Schon jetzt werden rund 70 Prozent der Baugesuche im Kanton Basel-Landschaft elektronisch eingereicht und die Gesuche nahezu vollständig digital bearbeitet. Auch die Publikation im elektronischen Amtsblatt sowie die Kommunikation mit Gesuchstellenden, Gemeinden und Fachstellen erfolgen mehrheitlich digital. Bisher ist es aber immer noch möglich, Baugesuche auf analogem Weg einzureichen. Das soll sich nun ändern, wie der Kanton Basel-Landschaft in einer Medienmitteilung schreibt. Das Baugesuchsverfahren soll in Zukunft ausschliesslich digital verlaufen. Dafür will der Regierungsrat das Raumplanungs- und Baugesetz (RGB)

anpassen. Er hat die Teilrevision des RGB und die dazugehörige Verordnung in die Vernehmlassung gegeben. Baugesuche und weitere verfahrensrelevante Anträge sollen künftig obligatorisch über die kantonale Online-ServicePlattform eingereicht werden. Damit wird administrativer Aufwand reduziert und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Stellen sowie die Nachvollziehbarkeit verbessert. Gleichzeitig wird damit eine einheitliche und rechtssichere Grundlage für die weitere Digitalisierung geschaffen werden. Die Umstellung auf ausschliesslich digitale Verfahren ist auf den 1. Januar 2028 geplant. ObZ

Donnerstag, 17. September 2026

Plattform für Jung-Elite der klassischen Gitarre Bubendorf Gitarrenwettbewerb Nordwestschweiz Am 19. und 20. September treffen sich die besten klassischen Gitarrist/-innen im Alter von acht bis 21 Jahren aus den Kantonen Baselland, Basel-Stadt, Aargau und Solothurn in Bubendorf zum Gitarrenwettbewerb Nordwestschweiz. Das neue Angebot, das es in der Nordwestschweiz bisher noch nicht gab, will jungen Gitarristinnen und Gitarristen eine Plattform bieten und die Gitarrenszene in den Musikschulen der Region beleben. Insgesamt sind 150 Bildungseinrichtungen an dem Anlass beteiligt. Die 35 Teilnehmenden treten am 19. und 20. September in den drei Alterskategorien acht bis elf, zwölf bis 15 und 16 bis 20 Jahre an. Sie müssen mindestens ein Stück aus dem klassischen Musikepochenkanon präsentieren, ansonsten können sie das Programm frei gestalten, wobei auch Liedersingen und Improvisation möglich sind. Zu gewinnen gibt es Preisgelder von gesamthaft 2400 Franken. Organisiert wird der Gitarrenwettbewerb Nordwestschweiz von Frank Fischer und Isabella Pezzini-Barberis von der Musikschule beider Frenkentäler und Philipp Schmidt von der Kreismusikschule Pratteln. Im Oktober 2025 haben sie den Trägerverein Gitarrenwettbewerb Nordwestschweiz ins Leben gerufen. «Wir drei machen dies alle aus Liebe zur Gitarrenmusik», erklärt Frank Fischer, ein Verdienst oder Gewinn werde nicht beabsichtigt. Hinter dem Wettbewerb stecke viel Arbeit, von der Website (Projekt Venice GmbH, Dilip Zulian) über Werbung und Grafik mit Versand an 180 Bildungseinrichtungen bis zum Ausarbeiten des Zeitplans.

Als Sponsoren konnten sie den Verband Musikschulen Baselland, die Sulger-Stiftung und die BLKB-Stiftung für Kultur und Bildung gewinnen, ausserdem leisteten die Gemeinden Arboldswil, Liedertswil, Titterten, Waldenburg, Ziefen, Niederdorf und Bubendorf einen Beitrag. Die Gemeinde Bubendorf stellt zudem verschiedene Räumlichkeiten wie die Mehrzweckhalle, den Gemeindesaal und die Schule Dorf zur Verfügung, während die Evangelisch-reformierte Kirche Bubendorf für die Preisverleihung und das Abschlusskonzert ihre Kirche zur Verfügung stellt. Die Musikschule beider Frenkentäler kümmert sich als Austrägerin des ersten Gitarrenwettbewerbs Nordwestschweiz um die Räumlichkeiten und weitere organisatorische Angelegenheiten. Öffentliches Abschlusskonzert am 20. September Alle Vorspiele, die Preisverleihung (am Sonntag um 17.30 Uhr in der Evangelischen Kirche) sowie das Abschlusskonzert (am Sonntag um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche) sind öffentlich. «Die Besucher/-innen erwartet Gitarrenmusik auf technisch und künstlerisch hohem Niveau», so Frank Fischer. Im Foyer der Mehrzweckhalle wird ausserdem ein «Begegnungskaffee» angeboten. Eine weitere Attraktion ist eine Gitarrenausstellung der lokalen Gitarrenbauer Christina Müller und Marcelo Lopez aus Basel am Sonntag von 10 bis ObZ 13 Uhr. Spielzeiten und weitere Infos: www.gwnws.ch

PISA-Ergebnisse 2025 Baselbieter Jugendliche knapp über Schweizer Schnitt Die OECD hat die PISA-Ergebnisse 2025 veröffentlicht, getestet in 91 Ländern, darunter 38 OECD-Staaten. In der Schweiz nahmen rund 7600 Jugendliche aus 275 Schulen teil. Im Baselbiet wurde die Stichprobe erhöht, um repräsentative Ergebnisse für den Kanton zu erhalten: Von 2900 15-Jährigen wurden 1000 getestet. Das Resultat: Baselbieter Jugendliche liegen in allen getesteten Kompetenzbereichen leicht über dem Schweizer Durchschnitt. In Mathematik stehen 502 Punkte zu Buche (Schweiz: 499), im Lesen 472 (470), in den Na-

turwissenschaften 508 (501). Auch beim modellbasierten Problemlösen liegt das Baselbiet vorne, mit 526 zu 519 Punkten, ebenso bei den Informatikvorkenntnissen: 536 zu 529. Die grössere Stichprobe liefert zudem Erkenntnisse, die sonst eine separate Erhebung gebraucht hätten – als Ergänzung zu den lehrplanorientierten Checks in der 3. und 5. Primar- sowie der 2. und 3. Sekundarklasse. Eine detaillierte Auswertung ist voraussichtlich im kantonalen Bildungsbericht 2027 vorgesehen. ObZ

Teilstab Trockenheit beim Kanton wird deaktiviert Verwaltung Auswirkungen bleiben trotzdem spürbar Seit Ende Juni 2026 befasste sich der Kantonale Führungsstab KFS des Kantons Basel-Landschaft mit der Bewältigung der aussergewöhnlichen Trockenheit. Dafür aktivierte er eigens einen Teilstab Trockenheit. Nun entspannt sich die Lage: Der Teilstab wurde per 11. Stepember deaktiviert, wie der Kanton in einer Medienmitteilung schreibt. Insgesamt fanden 15 Rapporte mit den relevanten Partnerorganisationen und direkt betroffenen Verbänden und Organisationen statt. Der Teilstab erliess zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt verschiedene Massnahmen wie Einschränkungen und Verbote beim Umgang mit Feuer, bei der Wasserentnahme sowie bei der Gewässerbetreuung und Fischerei. Mit Unterstützung des Zivilschutzes konnten 1500 Fische aus den Fliessgewässern gefischt und in tiefere Gewässerabschnitte umgesetzt werden, um sie zu schützen. Die Situation hat sich aufgrund der Niederschläge und der tieferen Temperaturen in den vergangenen Tagen entspannt, doch die Auswirkungen der Trockenheit bestehen weiter. Sie betreffen insbesondere die Landwirtschaft, Waldbrandgefahr sowie die

Fliessgewässer. Auch die Entwicklung von Grund- und Trinkwasser, Wald, Wild- und Nutztieren wird weiterhin beobachtet. Nach Auflösung des Teilstabes Trockenheit werden die kantonalen Fachstellen und Verwaltungsstrukturen die Bearbeitung und Beobachtung der einzelnen Themenbereiche übernehmen Die Waldbrandgefahr sinkt aufgrund der erhöhten Bodenfeuchte auf Stufe drei. Das Holz ist nach wie vor trocken und die vielen abgestorbenen und vertrockneten Bäume bieten reichlich Brandgut. Das absolute Feuerverbot wird angepasst, das Entfachen von Feuern im Wald und an Waldrändern ist seit dem 11. September an fest eingerichteten Feuerstellen wieder zugelassen. Feuer sind aber jederzeit zu beaufsichtigen, Funkenwurf sowie die Glut in der Feuerstelle sind vollständig zu löschen. Weiterhin verboten ist das Baden in Fliessgewässern, mit Ausnahme des Rheins und der Birs, das Zünden von Feuerwerk, die Wasserentnahme in Fliessgewässern, das Steigenlassen von Himmelslaternen und Heissluftballons und das Wegwerfen von Raucherwaren und Streichhölzern. ObZ

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Nun un aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. N Die grösste unter ihnen aber ist die Liebe. (1. Korinther 13,13) Meine geliebte Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester

Elisabeth Portmann-Nüesch 5. März 1931 bis 6. September 2026

ist nach einem langen und erfüllten Leben friedlich eingeschlafen. Mit ihrer Liebe, ihrer Sorgfalt für die kleinen Dinge und ihrer Zuneigung zu allen Geschöpfen hat sie uns reich beschenkt. Rolf Christian Portmann-Nüesch Cornelia Portmann Miranda und José Miranda Emanuel Miranda Portmann, Christian Miranda Portmann Marina Rüegger-Portmann Beat Rüegger-Portmann Vera Rüegger, Julia Rüegger Regula und Jürg Degen-Portmann Lisa Degen, Florian Degen und Ruth Kreuz mit Moira, Silvan Degen Adrian Portmann und Pascale Meyer Portmann David Portmann Verena Wertheimer-Nüesch Nichten, Neffen, Patenkinder und ihre Familien Die Abdankung findet statt am Mittwoch, 23. September 2026, um 14 Uhr in der Friedhofskapelle, Fliederweg 20 in Liestal.

Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (HEKS), 8042 Zürich, IBAN: CH37 0900 0000 8000 1115 1, oder die Heilsarmee Liestal, 4410 Liestal, IBAN: CH39 0900 0000 4000 5702 9, Vermerk «in Gedenken an Elisabeth Portmann-Nüesch». Traueradressen: Rolf Portmann-Nüesch, Bahnhofplatz 13, 4410 Liestal Regula Degen-Portmann, Widmannstrasse 3, 4410 Liestal

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Donnerstag, 17. September 2026

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Die Herausforderungen der BGV mit Wertschätzung und Sicherheit angehen Porträt BGV-CEO Simon Hürlimann: Der grösste Wert ist sein Ziel, nämlich die Sicherheit in Basel-Landschaft über die Region mit. Der Einstieg in die Leitungsaufgabe konnte mit partnerschaftlichem und konstruktivem Verhalten aller Beteiligten gut gemeistert werden.

Erika Bachmann

Simon Hürlimann (46) übernahm die Geschäftsführung der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung (BGV) im März 2026. Von ihm werden nun rund 85 Mitarbeitende, davon sechs Lernende und zusätzlich mehrere Dutzend Mitarbeitende auf Mandat (zum Beispiel Gebäude- und Schadenschätzer/-innen und Feuerwehrinstruktor/-innen) geführt. Er hat Betriebswirtschaftslehre studiert und war sieben Jahre als Unternehmensberater bei der Firma Accenture hauptsächlich für Software-Einführungen und digitale Themen tätig, wechselte zur Mobiliar als Projektleiter und war zuletzt Geschäftsführer von Mobi24, der Assistance- und Notruf-Zentrale der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG. Die BGV ist mehr als eine Versicherung! Sie ist eine zentrale SicherheitsInstitution im Kanton Basel-Landschaft, die Gebäude, Grundstücke und Menschen schützt. Neben der obligatorischen Versicherung bietet die BGV freiwillige Zusatzversicherungen für weitere bauliche Objekte sowie eine Wasserschadenversicherung an und erstattet bei Überschüssen Prämienanteile an Hauseigentümer/-innen zurück. Die Organisation der BGV umfasst die Geschäftsbereiche Prävention, Feuerwehr, Versicherung und Dienstleistungen. Mit seinem Wissen und Erfahrungen zu Führung, Digitalisierung, Anspruchsgruppen-Management und Projekten möchte Simon Hürlimann die BGV als Geschäftsführer gut durch die Herausforderungen der Zukunft begleiten. Er betont den Reiz der Aufgabe in der grossen Breite der Aufgaben und dem Sinn, der in den verfolgten Schutzaufgaben liegt. Die Schutztrias beschreibt den Vollzug dreier Gesetze (Prävention, Feuerwehr, Versicherung) und wird in der Schweiz, insbesondere in den Kantonen mit einer Kantonalen Gebäudeversicherung, als zentrales Sicherheitselement verstanden. Daneben gibt es Aufgaben, die ein geschicktes Management von Kapitalanlagen und Immobilien und generell der Digitalisierungsthemen erfordern. Simon Hürlimann betont seine Aufgabe als Privileg, eine bewährte Firma (seit 1833) mit gutem Ruf führen zu dürfen. Die lokale Verantwortung, die erkennbare Gemeinschaft und der Zusammenhalt, den er im Kanton Basel-Landschaft feststellt, motivieren ihn, weiterhin dafür zu sorgen. In der Geschäftsführungs-Aufgabe muss es einem liegen, unterschiedliche Anspruchsgruppen zusammenzubringen. Die Ansprüche sind vielfältig und kommen unter anderem von den Eigentümer/-innen, Politik und Medien. Versicherung: ein Vertrauensthema und ein ganz besonderer Auftrag Simon Hürlimann betont sein Verständnis von Führungsstärke, dass er zuhören und verstehen kann und ein Gespür für Führung und eine sinnvolle Unternehmenskultur hat. Die BGV lebt von und mit den Menschen. Es arbeiten viele kompetente Mitarbeitende, die ihre Aufgaben verstehen, zum Teil seit langer Zeit für die BGV. Für Eigentümer/-innen

Simon Hürlimann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung.

ist es oft das grösste finanzielle Risiko, dass die Wohnung oder das Haus beschädigt oder sogar zerstört wird. Die BGV verbindet Versicherung mit Brandschutz, Naturgefahren-Prävention und Intervention der Feuerwehr. Die aktuellen Herausforderungen dieser Funktion sollen mit dem Finden von Balance zwischen Stabilität und Fortschritt gemeistert werden. Zuletzt gab es viele Führungswechsel und so ist nun ein Anker, der Sicherheit gibt und ein Leuchtturm, der mit dem richtigen Tempo, die Richtung vorgibt, gefragt. Dies im Kontext der wirtschaftlichen Realität mit starken Kostensteigerungen, insbesondere der Baumaterialkosten, während die Rendite der Kapitalanlagen eher sinkt. Projekte und Investitionen sollen ganz gezielt eingesetzt werden. Simon Hürlimann formuliert es schön als Einstellung für seine ersten paar Arbeitsmonate mit «wertschätzen, was da ist und gemeinsam die Herausforderungen angehen». Die Strategie der BGV «steht im Gesetz» Für die Führung der BGV als Sicherheitsinstitution für den Kanton Basel-Landschaft steht die Strategie der BGV quasi im Gesetz. Das Monopol und die Schutztrias bilden das Fundament. Simon Hürlimann möchte im Kerngeschäft bleiben, sich nicht verzetteln, für finanzielle Stabilität sorgen, so dass weiterhin tiefe, stabile Prämien möglich sind. Dazu wird auf Innovation gesetzt, dort wo Effizienz erreichbar ist. Er strebt das Sichern des Kerngeschäfts mit digitaler Vision an, indem es einen besseren Selfservice mit

einem Portal für die Kund/-innen mit allen Dokumenten geben soll. Die Kernsysteme für den Kunden- und Schadenservice laufen und die Schaden-Schätzung mit Ipads wird in diesen Wochen eingeführt. Es erfolgte eine offizielle IT-Revision mit einem guten Zeugnis. Die BGV ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt des Kantons Basel-Landschaft und damit unabhängig. Für die Nachhaltigkeit ist Handlungsfreiheit mit öffentlichen Aufgaben unter wirtschaftlichen Aspekten wichtig. Es braucht die Flexibilität, einerseits wie ein Privatunternehmen agieren zu können und andererseits sich an klare Regeln für die Gemeinschaft zu halten. Es wurde eine externe Lohnstudie vorgenommen, die der BGV marktgerechte Löhne attestierte. Die Verwaltungskosten sollen im Griff behalten werden, damit tiefe Prämien möglich bleiben. Ein Gewinn wird an die Versicherten zurückgegeben. Das ist ein langjähriges Erfolgsmodell. Mit dem Kanton Basel-Landschaft gibt es einen engen, sehr partnerschaftlichen Austausch zugunsten der Sicherheit für die Bevölkerung. Simon Hürlimann wurde sehr gut aufgenommen, es besteht viel Interesse und der Support der Finanz- und Kirchendirektion hat seinen Einstieg erleichtert. Mit der Stadt Liestal wird die Kontaktpflege aktuell gerade aufgenommen. Erkenntnisse aus den ersten Monaten Simon Hürlimann ist positiv überrascht vom Herzblut, Engagement und der Identifikation der Mitarbeitenden mit

Foto: zVg

der Arbeitgeberin. Er hat keine behäbige Behörde angetroffen, sondern stellt fest, dass nah zusammen gearbeitet und Verbundenheit mit der Region ausgestrahlt wird. Mitarbeitende der BGV verfolgen Aufgaben mit Wirkung und Sinn, die Themenvielfalt ist extrem breit, es gibt kurze Wege und ein gutes Miteinander aus einem Mix an langjährigen und neueren Mitarbeitenden. Mit den Mitarbeitenden braucht es nun Mut der Führung, weiterhin Ziele anzupacken. Mit Stolz betont Simon Hürlimann die Förderung von regionalem Nachwuchs (eine Kurzlehre wurde gerade erstmalig etabliert) und das Aufstellen eines internen Kulturteams. Man soll bei der traditionellen Arbeitgeberin BGV gerne und modern arbeiten können. Mit der Gebäudeversicherung und der Rettung Basel-Stadt besteht eine kollegiale Zusammenarbeit. Alle kantonalen Gebäudeversicherungen teilen Wissen, es besteht eine interkantonale Rückversicherung und gemeinsam erfolgen Präventionskampagnen zur Verhütung von Brand- und Elementarschäden. Die BGV beheimatet das Feuerwehrinspektorat beider Basel, das auch gerade einen Führungswechsel zu Daniel Weisskopf vor sich hat. Simon Hürlimann betonte das unglaublich hohe Engagement des bisher höchsten Baselbieter Feuerwehrmanns Werner Stampfli, der im Dezember 2026 in den Ruhestand geht. Die Geschäftsleitung der BGV besteht aus fünf Personen. Drei davon sind über 20 Jahre für die BGV im Einsatz und bringen eine tolle Erfahrung in verschiedenen Geschäftsbereichen und

Ein Strauss an Aufgaben und Themen Auch für die Aufgaben und die Dienste der BGV wird Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Simon Hürlimann sieht in KI ein Werkzeug, dass das Geschäft besser machen kann. Der Mensch bleibt zentral. KI ist «der Lehrling» und unterstützt Prozesse, die auch mal ganz übernommen werden können. In der Kommunikation gibt es eine grosse Breite an Zielgruppen, die angesprochen werden müssen. Die digitale Kommunikation via Internet und Social Media nimmt zu, wo Versicherungsbegriffe gut erklärt und Informationen zu den Aufgaben der BGV in der Schadenprävention und im Feuerwehrwesen geliefert werden. Der weitere Aufbau und das Bewirtschaften von Beziehungen ist eine klare Absicht. Es werden neue Formate angedacht, um mit der Bevölkerung, den Eigentümer/innen, der Politik und den Medien in einen guten Austausch zu kommen. Es ist Simon Hürlimann wichtig, dass man weiss, was die BGV für die Region macht. Mit den aktuellen Witterungsverhältnissen verändert sich teilweise auch das Verhalten der Kundschaft. So steigt die Sensibilität und es gibt mehr Anfragen zum Beispiel zu Hagel und Oberflächenwasser. Aktuell sind etwas mehr Feuerschäden festzustellen. Der zuletzt grösste Brand in Bubendorf hatte allerdings nichts mit der Witterung zu tun. Zum Vermeiden von Bränden im und am eigenen Haus aufgrund gibt es Präventionstipps. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, Rauchmelder zu installieren und Photovoltaik-Anlagen zu kontrollieren. Die Prüfung einer Versicherung gegen Erdbeben für Eigenheime in Basel-Landschaft ist sehr relevant in Anbetracht der Erdbeben-Landkarte. Diese Schäden sind von der Gebäudeversicherung nicht gedeckt und freiwillige Leistungen durch den Schweizerischen Pool für Erdbebendeckung (SPE) sind begrenzt. Seine Führung baut Simon Hürlimann darauf auf: Klarheit als Orientierung, damit man weiss, wohin die Ausrichtung geht. Sicherheit in der Kommunikation, im Handeln zu den nächsten Schritten. Handeln nach Werten im Umgang mit Menschen, mit Vertrauen, Mut für grundlegende Entscheidungen und Demut, mit dem Hauptziel, für die Bevölkerung einen sinnvollen Dienst zur Sicherheit zu erbringen. Simon Hürlimann wohnt in Zofingen AG. Er kommt täglich sehr gerne an seinen Arbeitsplatz im Futuro Liestal, mag das Liestaler Stedtli und ist gerne draussen. Er ist verheiratet und pflegt seine «www-»Hobbies, nämlich Wandern, Wintersport und Wein. Er hat den Weg von Schönenbuch bis Anwil (47 Kilometer) an einem Tag durchwandert.

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Donnerstag, 17. September 2026

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Putzig, aber unerwünscht Waschbären im Baselbiet Die invasive Tierart breitet sich aus und macht Sorgen Meinrad Stöcklin

Im Baselbiet sind vermehrt und zunehmend Waschbären unterwegs. Die Tiere sind in der Tat süss und nicht unsympathisch, aber sie richten primär grosse Schäden an und werden deshalb konsequent erlegt. Die putzigen und intelligenten Tiere stammen ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika und etablierten sich in weiten Teilen Europas durch gezielte Aussetzungen und Ausbrüche aus Pelztierfarmen. Dazu sind Waschbären äusserst vermehrungsfreudig, ein gesundes Weibchen hat jährlich bis zu dreimal

Nachwuchs mit jeweils zwei bis fünf Jungen. Für den Menschen sind Waschbären grundsätzlich ungefährlich, aber sie können Krankheiten übertragen. In der Nordwestschweiz entwickelt sich der Bestand stark ansteigend, genaue Zahlen gibt es aktuell nicht. Der Waschbär gilt als invasive Tierart und ist ein plündender Allesfresser und ein grosser Feind und Nesträuber von Brutvögeln und Kleinsäugern wie Eidechsen oder Blindschleichen. «Er sucht primär eiweissreiche Nahrung», erklärt Ruedi Schweizer, Jagdaufseher von Liestal, gegenüber der ObZ. In Deutschland beispielsweise wurden im vergangenen

Jagdaufseher Ruedi Schweizer mit einem ausgestopften Waschbären.

Foto: Severin Sorg

Jahr weit über 300 000 Waschbären erlegt, damit die Bestände nicht komplett ausser Kontrolle geraten. Waschbären haben kaum natürliche Feinde. Spezielle Fallen Der Waschbär findet sich im Baselbiet oft entlang von fliessenden Gewässern wie der Ergolz. Dort haben die Jagdaufseher im Auftrag der kantonalen Jagdverwaltung und der Gemeinde spezielle Fallen mit geeignetem Futter (Thunfisch und Hundefutter) aufgestellt. «Diese Fallen sind so konzipiert, dass das Tier mit sofortiger Wirkung eingesperrt, aber nicht

verletzt wird. In der Folge wird digital ein Alarm ausgelöst und ein Jäger kommt innert wenigen Minuten auf Platz, um das Tier zu erlösen», so Schweizer weiter. Dies falle ihm auch nicht immer einfach, weil die Tiere wirklich sehr «härzig» seien, so Schweizer weiter. Eine andere Möglichkeit als den Abschuss sehen die Experten nicht. Eine Kastration zum Beispiel wäre ein enormer Aufwand und das Tierschutzgesetz verbiete die Kastration von Wildtieren, so Schweizer. Und eine solche Massnahmen würde das «Räubern» der Waschbären nicht stoppen. Vor rund zwei Mo-

Ein Waschbär «belagert» ein Vogelhäuschen unweit der Ergolz in Liestal. Foto: Ruedi Schweizer

naten wurde an der Ergolz ein «satter» Waschbär mit einem Gewicht von 6,35 Kilogramm gefangen. Man stelle sich vor, wieviel Nahrung dieses Tier täglich benötigt. Waschbären für Pro Natura nicht erwünscht, aber ... Trotz «Jö-Effekt» und vielen Sympathien für den Waschbären sieht man die aktuelle Lage auch bei Pro Natura Baselland kritisch. Auf Anfrage der ObZ schreibt Projektleiter Dominik Hügli, dass Pro Natura zum Waschbären keine eigene Position habe. «Aus Natur- und Artenschutzsicht ist die Ausbreitung nicht heimischer Arten grundsätzlich unerwünscht, da invasive Arten weltweit zu den wichtigsten Ursachen des Biodiversitätsverlusts zählen. Entsprechend ist auch die Besiedlung der Schweiz durch den Waschbären aus unserer Sicht nicht erwünscht», schreibt Hügli. Allerdings sei eine Ausrottung des Waschbären, zumindest bei Zuständen wie in Deutschland, aus Sicht von Pro Natura Baselland unverhältnismässig und weder ethisch noch wirtschaftlich zu vertreten, so Hügli weiter. Wer einen Waschbären in seiner Umgebung antrifft, ist gebeten, die Gemeinde zu informieren und die Tiere keinesfalls zu füttern. Denn wo der Waschbär Futter findet, fühlt er sich wohl und kommt zurück. Wer die putzigen Waschbären lebend und in echt sehen möchte, kann sich diesen Wunsch im Tierpark Weihermätteli in Liestal erfüllen. Dort befinden sich fünf Exemplare, mehr ist aus räumlichen Gründen nicht möglich.

Hochstammbäume wieder etwas wert Agrarmarkt im Jura zieht Naturschutzpreis Das Team der Posamenter wird für sein Engagement gewürdigt Gäste aus Region an

Der diesjährige Baselbieter Naturschutzpreis von Pro Natura Baselland geht an das Team der «Posamenter». Ausgezeichnet wird ein Engagement, das seit mehr als zwei Jahrzehnten zum Erhalt der wertvollen Hochstamm-Obstbestände des Oberbaselbiets beiträgt. Die Posamenter zeigen beispielhaft, wie Naturschutz mit Landwirtschaft, regionaler Wertschöpfung und einem funktionierenden Absatzmarkt verbunden werden kann. Die Preisverleihung fand am 11. September auf dem Spielhof in Oltingen statt. Über 110 Gäste aus Politik, Landwirtschaft, Naturschutz, Verwaltung und Tourismus sowie zahlreiche Weggefährtinnen und Weggefährten der Posamenter nahmen an der Feier teil.

Aus einer einfachen Frage entstand eine nachhaltige Idee Die Geschichte der Posamenter begann mit einer einfachen Frage: Was muss getan werden, damit die Hochstammbäume stehen bleiben? Die traditionelle Kulturlandschaft des Oberbaselbiets geriet zunehmend unter Druck. Landwirtschaft und Markt veränderten sich, die Bewirtschaftung der alten Bäume war aufwendig und die Früchte liessen sich wirtschaftlich kaum mehr konkurrenzfähig vermarkten. Gleichzeitig sind Hochstamm-Obstgärten ökologisch wertvoll: Alte Bäume bieten Lebensraum für Vögel, Fledermäuse, Siebenschläfer, Insekten und zahlreiche weitere Tiere.

Dora Meier, die Initiatorin des Projekts, setzte deshalb nicht allein beim Schutz der Bäume an, sondern bei der Frage, wie dieser Schutz langfristig finanziert werden kann. Die Idee: Die Früchte der Hochstammbäume sollen wieder einen Wert erhalten. Aus ihnen entstehen hochwertige regionale Produkte, für die Bäuerinnen und Bauern einen fairen Preis bekommen. «Wenn die Früchte der Hochstammbäume wieder etwas wert sind, dann haben auch die Bäume wieder einen Wert», sagte Andreas Freuler, Präsident von Pro Natura Baselland, in seiner Laudatio.

Naturschutz, der schmeckt Aus der ursprünglichen Idee ist eine vielfältige Produktwelt entstanden. Aus Zwetschgen, Äpfeln, Birnen, Quitten, Kirschen und Mirabellen werden unter anderem Konfitüre, Dörrfrüchte, Kompott, Läckerli, Zwetschgentörtli, «Heissi Zwätschge», «Prune d’Or» und weitere Spezialitäten hergestellt. Die Produkte werden im Baselbiet, in Basel und darüber hinaus angeboten. Hinter dem Projekt steht ein breites Netzwerk aus Bäuerinnen und Bauern, Verarbeiterinnen und Verarbeitern, freiwilligen Helferinnen und Helfern, Produzentinnen und Produzenten sowie Händlerinnen und Händlern. 2012 wurde der Förderverein Hochstammprodukte Oberbaselbiet gegründet, 2016 folgte die von Dora Meier gegründete

Ein Teil des grossen Teams der «Posamenter».

Foto: zVg

Posamenter GmbH. Ziel ist es, neue Produkte und Absatzmärkte zu entwickeln und damit die wirtschaftliche Grundlage für den Erhalt der Hochstammbäume zu stärken. Für Pro Natura Baselland ist gerade dieser Netzwerkgedanke entscheidend. «Die Posamenter haben aus einer Naturschutzidee kein Denkmal gemacht. Sie haben daraus ein Netzwerk gemacht», betonte Freuler. Eine Landschaft mit Hochstammbäumen, Höfen, Wiesen, Dörfern, Menschen und Absatzmärkten sei gelebter Natur- und Landschaftsschutz.

Wirksam, beispielhaft und langfristig Seit 1984 zeichnet Pro Natura Baselland mit dem Naturschutzpreis Persönlichkeiten oder Institutionen für beispielgebendes Engagement im Natur- und Umweltschutz im Kanton Basel-Landschaft aus. Preiswürdig ist eine Leistung, wenn sie wirksam und beispielhaft ist und sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Das Team der Posamenter erfüllt diese Kriterien in besonderer Weise: Der Einsatz ist wirksam, weil Hochstammbäume erhalten und neue Bäume gepflanzt werden. Er ist beispielhaft, weil Naturschutz, Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung miteinander verbunden werden. Und er ist langfristig, weil aus einer Idee von Dora Meier ein über Jahrzehnte gewachsenes Projekt entstanden ist, das bis heute weiterentwickelt wird. Der Naturschutzpreis soll dieses Engagement sichtbar machen und zur Nachahmung anregen. Gestärkt durch den reichhaltigen Apéro und angeregt durch die Preisverleihung folgten zwei Dutzend Gäste der Preisverleihung dem Aufruf zu einem gemeinsamen Zwetschgenrüsten. Begleitet von angeregten Gesprächen und herzhaftem Gelächter rüsteten die Freiwilligen kurzerhand 145 Kilogramm Hauszwetschgen von lokalen Hochstammbäumen. Da Liebe bekanntlich durch den Magen geht, werden die daraus fabrizierten Posamenter-Leckereien hoffentlich noch viele Menschen für dieses einzigartige Naturschutzprojekt gewinnen können. Pro Natura Baselland

Foire de Chaindon Wegen Trockenheit weniger Vieh Wie jeweils am ersten Montag im September fand am 7. September in Reconvilier die Foire de Chaindon statt. Dieser seit 1632 stattfindende Viehmarkt im Berner Jura war bis in die 1950er Jahre mit über 3000 Pferden und 200 Kühen der grösste Pferdemarkt Europas. Landwirtschaft und Armee hatten damals einen enormen Bedarf an Pferden. Käufer für die Freiberger Rasse reisten aus der ganzen Schweiz, Frankreich (Jura und Elsass) und Holland an. Heute ist der Anlass einer der grössten Vieh- und Agrarmärkte der Schweiz. 50 000 Besucher drängten sich in diesem Jahr durch die Hauptstrasse, wo sich 550 Jahrmarktstände aneinanderreihten. Am Sonntag vor dem Viehmarkt finden jeweils Pferde- und andere Wettbewerbe, wie zum Beispiel die beliebten Schweinerennen und abends ein volkstümlicher Umzug statt. Gemäss Ervin Grünenwald, Präsident der Foire de Chaindon hatte es heuer 70 Pferde, 32 Kühe und 150 Kleintiere wie Schafe und Ziegen. Vor einem Jahr wurden über 77 Pferde und 80 Kühe gezeigt. Im Gespräch mit Landwirten und Viehhändler aus der Romandie zeigte sich rasch, warum aktuell weniger Tiere zum Verkauf stehen: Hitze und Trockenheit

drücken die Verkaufspreise des Viehs nach unten und verursachen aufgrund des aktuellen Futtermangels höhere Einkaufspreise für die Tiernahrung. Käufe lohnen sich also kaum, falls kein dringender Bedarf besteht. Folglich reisten frühmorgens viele Besucherinnen und Besucher ohne Vieh an. Dafür stand einerseits der Besuch des eindrucksvollen Agrarmarkts mit den neusten Traktoren und Landwirtschaftsmaschinen auf dem Programm und andererseits das gesellige Beisammensein. Die Landwirte begrüssten sich gegenseitig mit Freude, tauschten Informationen aus und genossen beim traditionellen Apéro oder gemeinsamen Mittagessen sichtlich die Geselligkeit. Die Stimmung war unbeschwert und fröhlich, ja es wurde sogar da und dort aus voller Kehle gejodelt. Ein Besuch der Foire de Chaindon empfiehlt sich für Gross und Klein. In Gesprächen auf dem Vieh- und Agrarmarkt erfährt man Interessantes über die heutigen Herausforderungen der Landwirte und kann mit etwas Glück bei einem Verkaufsabschluss sehen, dass ein Handschlag als Zeichen des Einverständnisses immer noch seine Gültigkeit hat. Peter Hölzle, Liestal

Einst war der Markt in Reconvilier der grösste Pferdemarkt Europas.


Sport

ObZ

Podestplätze an Staffel-Meisterschaft

Donnerstag, 17. September 2026

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Schwieriger Saisonstart

LV Frenke Fortuna Teams erreichten Gold und Silber im Stade Pierre de Coubertin Tischtennisclub Gelterkinden Aber ein Cup-Erfolg Spätsommerliches Wetter, dichte Konkurrenz und ein Rennen, das bis zum letzten Schritt offen blieb: An der Schweizermeisterschaft Staffel im Stade Pierre de Coubertin sorgte die LV Frenke Fortuna am Sonntag gleich mehrfach für Aufsehen. Den Höhepunkt lieferte die MU20 3-Mal-1000-Meter-Staffel. Mischa Horisberger lief für die Leichtathletikgemeinschaft Basel Regio, gemeinsam mit Shea Madsen (LAS Old Boys Basel) und Ben Kull (LC Basel). Alle drei verbesserten ihre persönlichen Bestzeiten und als Schlussläufer Ben Kull auf der Zielgeraden aufholte, entschied sich der Sieg erst im letzten Schritt: 0,07 Sekunden Vorsprung genügten für den Schweizermeistertitel, in einer Endzeit von 7:33.38 Minuten. Für Horisberger ist es der zweite Podestplatz binnen einer Wo-

che: Bereits an den Einzel-SM hatte er sich über 800 Meter (U18) Bronze gesichert, nun folgte Gold in der Staffel. Auch die WU20 3-Mal-1000-MeterStaffel überzeugte. Lynn Schneeberger, Yael Grossmann und Lynn Grossmann liefen konstant, erfahren und taktisch klug zu Rang 2 in 8:48.67 Minuten. Silber für ein Trio, das sonst über kürzere oder längere Distanzen zu Hause ist. Für alle drei war es die Fortsetzung einer starken Einzelsaison: Lynn Schneeberger hatte an den Einzel-SM bereits Silber über 1500 Meter (U18) geholt, Yael Grossmann sich den Schweizermeistertitel über 400 Meter Hürden (U18) gesichert und Lynn Grossmann war über 400 Meter (U20) mit Bronze aufs Podest gelaufen. In Lausanne doppelten alle drei nun mit Silber im Team nach. Bemerkenswert dazu: Schneeberger und

Yael Grossmann sind noch U18-Athletinnen, Schneeberger sogar im jüngeren Jahrgang. Für die WU16 3-Mal-1000-Meter-Staffel war es ein Wochenende mit Doppelbelastung: Sina Gysin, Ida Goldschmidt und Marisa Spitteler waren tags zuvor bereits am Mille-Gruyère-Final in Muttenz im Einsatz und reisten direkt im Anschluss nach Lausanne weiter. Gesundheitlich angeschlagen, aber ungebrochen, belegten sie mit Marisa im jüngeren Jahrgang und Ida als U14-Athletin gegen ältere Konkurrenz Rang 10 von 23 gestarteten Teams, in 9:47.43 Minuten. Ein Wochenende, das zeigt: Bei der kleinen LV FrenkeFortuna steckt über alle Jahrgänge hinweg Potenzial. Angela Grossmann Sportverantwortliche LV Frenke Fortuna

Der Tischtennisclub Gelterkinden ist in eine schwierige Saison gestartet. Insbesondere die erste Mannschaft wurde einer herausfordernden Gruppe zugeteilt – nominell stellen die Oberbaselbieter das schwächste Team. Das Ziel Ligaerhalt dürfte in der Achtergruppe mit zwei Absteigern also so schwierig zu erreichen sein wie lange nicht mehr. In den ersten beiden Runden mussten sich die Gelterkinder dann auch mit zwei 3:7 Niederlagen und jeweils einem gewonnen Punkt geschlagen geben. Für ein besseres Resultat fehlte im Heimspiel gegen Basel 6 nicht viel. So verlor man in drei von vier Entscheidungssätzen und schnupperte damit am Unentschieden oder gar Sieg. Auswärts bei Waldenburg 1 waren deren Urgesteine Christ und Bauen in zu starker Tagesform. D. Hasler musste sich im Schlussspiel mit schmerzendem Rücken den Gelterkinder Punkt nach 0:2 Sätzen noch mit 12:10 im Entscheidungssatz hart erkämpfen. Seit langer Zeit musste der TTCG in

der ersten Runde des CH-Cups auswärts antreten. Die Reise führte zum TTC Binningen, der mit 30 zu 27 Klassierungspunkten leicht zu favorisieren war. In einem sehr ausgeglichenen Spiel konnten die Oberbaselbieter mit 8:7 als Sieger die Heimreise antreten, obwohl sie mit Senn auf einen Stammspieler verzichten mussten. Entscheidend war am Schluss der Sieg in zwei von drei Doppelpartien. Simon Senn Weitere Infos: www.ttcgelterkinden.ch www.click-tt.ch www.nwttv.ch 3.Liga: Gelterkinden 1 – Basel 6: 3:7 (Freivogel 1, D. Hasler 1, Häfelfinger 1) Waldenburg 1 - Gelterkinden 1: 7:3 (D. Hasler 1, Senn 1, Häfelfinger 1) CH-Cup: Binningen – Gelterkinden: 7:8 (Freivogel 0.5, Häfelfinger 0, D. Hasler 2, Gerber 1.5, Pantaleo 2.5, Bähler 1.5)

TV Ziefen verpasst Finaleinzug knapp Geräteturnen Schweizer Meisterschaften in Sursee

Silber (v.l.): Lynn Schneeberger, Lynn Grossmann, Yael Grossmann.

Fotos: zVg

Gold (v.l.): Mischa Horisberger, Ben Kull, Shea Madsen

Nachwuchsschützinnen und -schützen kämpften in Diegten um Punkte Wettschiessen Vom Bezirksschützenverbands Waldenburg Hell und warm schien die Sonne über Diegten an diesem 29. August, nachdem tags zuvor tiefgraue Wolken, Regen und Gewitter das Baselbiet durchzogen hatten. Am Junioren- und JungschützenWettschiessen «G300m» des Bezirksschützenverbands Waldenburg strahlten deshalb die Gesichter der 55 Nachwuchsschützinnen und -Schützen, welche an diesem Wettkampf teilnahmen und ihr Bestes gaben. Auch sieben Leiterinnen und Leiter liessen es sich nicht nehmen, sich miteinander auf dieser Distanz zu messen. Die Teilnehmenden führten einen fairen und kameradschaftlichen Wettkampf durch und freuten sich auch immer wieder über die guten Resultate ihrer Mitstreiter. Das Leuchten in den Augen der Erfolgreichen strahlte wahrlich mit dem Glanz des wohlverdienten Kranzabzeichens um die Wette. Und diejenigen, welche die notwendige Punktzahl knapp verpassten, wurden von ihren Kameradinnen und Kameraden –

sowie einem Waldfest samt Getränk – wieder aufgemuntert. Über die Vereinsgrenzen hinweg sinnierte der Nachwuchs, ob jetzt dieser oder jener Schuss noch besser hätte erfolgen können. Und manch ein Leiter musste sich doch tatsächlich in der Endabrechnung seinen Angeleiteten geschlagen geben! Wie im Vorjahr war es lange spannend an der Spitze, wenn auch die ganz hohen Resultate auf sich warten liessen. Und wie im Vorjahr sollten die Überraschungen bis zur letzten Patrone andauern! Mit je drei Probe-, sechs Einzel-, sowie vier Serie-Schüssen versuchte jede und jeder, das Maximum von 100 Punkten zu erreichen. Den verantwortlichen Diegtener Schützinnen und Schützen gebührt schliesslich ein grosser Dank für die reibungslose Organisation und professionelle Durchführung des Anlasses! Unfall- und störungsfrei konnte der Wettkampf auch in diesem Jahr wieder durchgeführt werden, was abermals für

Konzentration am Wettkampf, strahlende Augen nach dem Schuss.

eine hervorragende Betreuung durch die Leiterinnen und Leiter spricht. Dies wird weiter unterstrichen durch die hohe Kranzquote von über 55 Prozent! Aber auch den jungen NachwuchsSchützinnen und Schützen darf ein Kränzchen für ihr korrektes und diszipliniertes Verhalten gewindet werden. Chapeau! Herzliche Gratulation den Siegerinnen und Siegern sowie allen Kranzgewinnern! Stefan Buchwalder, Bezirks-Jungschützenleiter G300m

Schlussrangliste: U15/JJ: 1. Rang Schweighauser Levin (Jg. 2014, SG Ziefen) mit 77 Pkt.; 2. Rang Ben-der Sephora (Jg. 2016, FS Bennwil) mit 62 Pkt.; 3. Rang Bender Joline (Jg. 2014, FS Bennwil) mit 59 Pkt. U21/JS: 1. Rang Inauen Nico (Jg. 2006, SG Ziefen) mit 93 Pkt.; 2. Rang Beyeler Armin (Jg. 2010, SV Niederdorf-Lampenberg) mit 89 Pkt., 3. Rang Gerber Flavio (Jg. 2008, SG Reigoldswil) mit 88 Pkt.

Foto: zVg

Die Turnerinnen und Turner machten bei der synchronen Vorführung nur zwei Fehler, doch neue Bewertungskriterien führten zu mehr Abzug als erwartet. Foto: zVg

Am vergangenen Wochenende fanden in Sursee die Schweizer Meisterschaften im Vereinsgeräteturnen statt. Die Vorbereitungen auf den Saisonhöhepunkt verliefen äusserst erfolgreich. Gleichzeitig war von Beginn an klar, dass die Konkurrenz stark sein würde. Da der TV Ziefen erst am Nachmittag im Einsatz stand, erfolgte die Anreise entsprechend später. Um 16.10 Uhr eröffnete die Schaukelringsektion den Wettkampf für den TV Ziefen. Das Team zeigte eine synchrone Vorführung mit nur zwei Fehlern und erfüllte damit die eigenen Erwartungen. Bei der Notenbekanntgabe folgte jedoch die Ernüchterung: Aufgrund neuer Bewertungsrichtlinien fiel der Abzug in der Programmnote höher aus als erwartet. Mit der Gesamtnote von 9.45 klassierte sich der TV Ziefen auf dem 6. Rang. Da lediglich die fünf besten Vereine den Einzug in den Schaukelringfinal schafften, verpasste das Team die Qualifikation knapp. Nach einer längeren Pause richtete sich der Fokus auf den zweiten Einsatz des Tages. Für das Sprungteam bedeutete dieser gleichzeitig den Abschluss

der Wettkampfsaison und der Vorrunde. Erneut zeigte der TV Ziefen ein starkes Programm und überzeugte mit einer sauber geturnten Vorführung. Die Hoffnung auf einen Finalplatz blieb bis zum Schluss bestehen. Am Ende fehlten lediglich fünf Hundertstel für die Qualifikation. Damit verpasste der TV Ziefen auch im Sprung den Finaleinzug äusserst knapp und erreichte den 6. Rang. Die Enttäuschung nach Wettkampfende war entsprechend gross. Dennoch überwiegt bereits wieder die Zuversicht. Die Motivation im Team, im kommenden Winter hart zu arbeiten und in der nächsten Saison erneut anzugreifen, ist gross. Bevor die Vorbereitungen auf die kommende Wettkampfsaison beginnen, stehen für die Turnerinnen und Turner des TV Ziefen bereits weitere Höhepunkte an. Einerseits ist nächstes Wochenende ein Auftritt an der Gala des Welsch Master Teams geplant, andererseits starten die Trainings für den Schweizer Abend an der Gymnaestrada 2027 in Lissabon. Mit diesen Zielen blickt der TV Ziefen voller Vorfreude in die Zukunft. Annina Gaillard, TV Ziefen


Sport

ObZ

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Donnerstag, 17. September 2026

Erfolgreicher Bezirksschützenverband Sissach Schiesssport Schweizermeisterschaften Sommer 29. August bis 6. September 2026

Für den Bezirksschützenverband Sissach, Roland Rieder und Tanja Spiess

Tim Tschanz (3. v. r.) Final Gewehr 50m 3x20 Junioren U21. Zusammenfassung der Ranglisten • 25m Pistole Männer: 1. Rang Adrian Schaub, 6. Rang Sandro Lötscher (beide SV Zunzgen Tenniken) • 25m Zentralfeuerpistole CISM Schnellfeuer: 2. Rang Adrian Schaub, 4. Rang Sandro Lötscher • 25m Zentralfeuerpistole: 1. Rang Adrian Schaub, 6. Rang Sando Lötscher, 21. Rang Philipp Wild (SV Lausen) • 25m CISM Kombination: 1. Rang Adrian Schaub, 5. Rang Sandro Lötscher • 25m Standardpistole: 1. Rang Adrian Schaub, 3. Rang Sandro Lötscher • 25m Schnellfeuerpistole: 2. Rang Sandro Lötscher • 25m Pistole Frauen: 4. Rang Tanja Spiess, 8. Rang Ramona Roppel (beide SV Zunzgen Tenniken) • 25m Feldstichfinal: 2. Rang Philipp Wild, 16. Rang Florian Plattner (beide SV Lausen), 31. Rang Manfred Kocher (SV Zunzgen Tenniken) • 50m Freipistole open: 4. Rang Florian Plattner, 7. Rang Philipp Wild (beide SG Itingen), 17. Rang Tanja Spiess • 50m B•Match: 5. Rang Florian Plattner, 10. Rang Philipp Wild • Freipistoleneinzelmeisterschaft: Elite 7.

Rang Tanja Spiess und 8. Rang Florian Plattner Senioren 2. Rang Philipp Wild Auflage Veteranen/Seniorveteranen 6. Rang Willi Lüdin (SG Itingen) • 300m Sturmgewehr 57 2x30: 16. Rang Gottfried Thommen (SG Hemmiken) • 300m Standardgewehr 2x30 Senioren: 11. Rang Roger Itin (SG Sissach) • 300m Standardgewehr 3x20 open: 10. Rang Roger Itin • 300m Sturmgewehr 57 Liegendmatch Veteranen: 27. Rang Gottfried Thommen (SG Hemmiken), 55. Rang Markus Schaub (FSG Wenslingen) • 300m Sturmgewehr 57 Liegendmatch Elite / Senioren: 19. Rang Philippe Grieder (FSG Wenslingen) • 300m Gewehr Liegendmatch Senioren: 3. Rang Roger Itin • 300m Standardgewehr Elite 2x30: 25. Rang Marlon Horras (SG Sissach), • 50m Gewehr 3x20 Senioren: 9. Rang Roger Itin • 50m Gewehr 3x20 Junioren U21: 7. Rang Tim Tschanz (SG Sissach) • 50m Gewehr Liegendmatch Junioren U21: 7. Rang Tim Tschanz

Judoschule Kübler Judoturnier in Weinfelden Melanie gelang es, sich im Hoffnungslauf mit zwei Siegen bis in den Kampf um Bronze zurückzukämpfen, wo sie sich dann aber geschlagen geben musste und schlussendlich den 5. Platz -57kg U18 belegt. Auch sie sichert sich damit Punkte für die Schweizereinzelmeisterschaft. Noa gelang ein Sieg zum Start im Golden Score Kampf gegen einen seiner

Noa Martin, Leana Kübler und Melanie Müller (v. l.).

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Foto: zVg

Trainingspartner aus dem Regionalen Leistungszentrum. Der folgende verlorene Kampf war dann leider die Endstation für Noa, da sein Gegner sich darauffolgend nicht bis in den Halbfinal vorkämpfen konnte. Alle drei Judokas nutzten die Gelegenheit, sich noch in der U21 auszuprobieren und wertvolle Kampferfahrung zu sammeln. Leana gelang es mit einem Sieg, sich in den Kampf um Bronze vorzukämpfen. In dieser Begegnung unterlag sie dann leider mit nur drei Yuko-Wertungen der Italienerin über die volle Kampfzeit und belegt den 5. Platz. Noa erreicht zum Start einen Sieg gegen den Gegner aus Lausanne. Da sein nächster überlegener Gegner den Halbfinal erreichte, durfte Noa im Hoffnungslauf nochmals kämpfen. Noa schied leider ohne Wertungspunkte für die Schweizermeisterschaft aus diesem Turnier aus, da er direkt nach der ersten erfolgreichen Runde auf die beiden schlussendlich Zweit- und Drittplatzierten traf. Melanie musste sich in der U21 gegen jeweils zwei starke Gegnerinnen aus Lausanne und aus Deutschland geschlagen geben. Allgemein ein starker Auftritt mit total acht Einzelsiegen der drei jungen Judokas aus der Judoschule Kübler an diesem stark besetzten Turnier. Judoschule Kübler

. n r e h c i s n e b e l r Übe

en. b e g f u Nie a

Fotos: zVg

2. Platz für die Gruppe Zunzgen Tenniken.

Bronze in der U18 Noa Martin, Melanie Müller und Leana Kübler gingen am 12. September in Weinfelden an den Start des U18/U21 Rankingturniers. Leana erkämpfte sich mit drei Siegen in der U18 -52 kg den 3. Platz in einem starken Teilnehmerfeld mit zwölf Teilnehmerinnen und sichert sich so weitere wertvolle Qualifikationspunkte für die Schweizereinzelmeisterschaft.

Adrian als Schweizermeister.

Jahresschiessen der Schützenveteranen Die Schützenveteranen der Region Baselland und Basel-Stadt trafen sich am 29. August und am 5. September zu ihrem traditionellen Jahresschiessen auf der Schiessanlage «im Laig» in Buus. 145 Schützinnen und Schützen nahmen daran teil, 2025 waren es noch 176 Personen. Bei konstant hochsommerlichem Wetter waren die Scheissbedingungen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich gut. Die Kranzquote bei den Gewehrschützen betrug 77.192 Prozent (2025: 75.758). Ausgezeichnet umgehen mit den Bedingungen konnte Cyrill Buser aus Oberwil. Er erzielte in der

Einzelkonkurrenz auf der Distanz 300 Meter mit dem Standardgewehr hervorragende 99 Punkte (1 Punkt unter dem Maximum). Stefan Dürr und Margot Gygi schossen mit der Freien Waffe 97 Punkte. Bester Schütze mit der Ordonnanzwaffe war Walter Sommer (96 Punkte). Das Höchstresultat mit der Pistole auf der Distanz 25 Meter erzielte Otto Klaus aus Liestal mit 99 Punkten, gefolgt von Fredy Gerber und Fritz Lanz mit jeweils 97 Punkten. Bester Pistolenschütze über 50 Meter war der Wittnauer Rolf Frei mit 94 Punkten.

Cyrill Buser aus Oberwil.

Otto Klaus aus Liestal.

Fotos: zVg

Ruedi Grun, Schützenveteranen

© UNICEF/CH-LI/Sukali

Der Auftakt der diesjährigen Schweizermeisterschaften machten die Pistolenschützen beim Gruppenmeisterschaftsfinal. Dort gewann die Gruppe vom SV Zunzgen Tenniken die Silbermedaille und somit den Vizetitel. Der BSV Sissach war auch mit den Einzelschützen gut vertreten. Adrian Schaub gewann gleich vier Goldmedaillen und ein Mal Silber, Vereinskollege Sandro Lötscher stand zwei Mal auf dem Podest (Silber und Bronze). Für die Pistolenschützen gab es noch acht Diplomplätze. Bei den Gewehrschützen erreichte Roger Itin die Bronzemedaille beim Liegendmatch mit dem Gewehr auf 300 Meter. Für die Pistolenschützen gab es noch acht Diplomplätze. Ein starkes Debüt gelang dem 18-jährigen Tim Tschanz von der SG Sissach. Bei seiner ersten Teilnahme auf nationaler Ebene zeigte der Nachwuchsschütze in der Königsdisziplin Gewehr 50 Meter 3-mal -0 Schuss (liegend – kniend – stehend) der Junioren U21 eine überzeugende Leistung und erreichte den hervorragenden 7. Rang. Auch im Gewehr 50 Mater Liegendmatch über 60 Schuss wusste Tschanz zu überzeugen. Mit einer weiteren starken Leistung sicherte er sich bei den Junioren U21 ebenfalls den ausgezeichneten 7. Rang. Beim Final der Freipistolen-Einzelmeisterschaft erreichte Philipp Wild mit dem 2. Rang das beste Resultat aus unserer Region. Er sorgte auch einen Tag später noch für den krönenden Abschluss und gewann am Feldstichfinal ebenso den 2. Rang und den silbernen Lorbeerkranz. Alle Ranglisten können unter der Webseite des SSV (www.swissshooting. ch) nachgesehen werden.


Region Liestal

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Klangkathedrale aus fünf Stimmen Thomas Brunnschweiler

Vollendete Klangpracht: Terry Wey, Countertenor; Achim Schulz, Tenor; Ulfried Staber, Bass; Tim Scott Whiteley, Bariton, und Tore Tom Denys, Tenor (v. l.). Foto: T. Brunnschweiler

bevor die ausgedehnte Bussmotette «Miserere mei, Deus» erklang, eine flehende, dramatisch gestalteter Psalmtext, der dem Ensemble noch einmal alles abverlangte. Thomas Tallisals Kontrast Die «Peterhouse Mass» von Christopher Tye wurde umrahmt von drei Werken des Komponisten Thomas Tallis, der insgesamt vier Regentschaften von Heinrich VIII. bis Elisabeth I. erlebte. Die

fünfstimmige Motette «Salvator Mundi» setzt nacheinander imitierend ein und verbindet Kontemplation mit verhaltener Dringlichkeit. Das tief gesetzte intime «In ieiunio et fletu» («Mit Fasten und Bitten») mit einem Text aus dem Buch Joel ist ein Busslied und könnte durchaus die Verzweiflung der unterdrückten Katholiken im englischen Königreich reflektiert haben. Vollkommen schlicht ist das englische Anthem «If ye love me», das das reformatorische Ideal der gut

verständlichen Kirchenmusik verkörpert. Als Zugabe erklang das fünfstimmige «Ave Maria» von Robert Parsons, eine der innigsten englischen Marienmotetten der Renaissance. Eindrucksvoll ist der stetige Aufbau, der über langen Melodiebögen, sanften Dissonanzen und raffinierten Verzögerungen im himmelstürmenden Amen seinen Abschluss findet. Nach dem Konzert konnte man beim Apéro noch mit den Protagonisten plaudern.

Veranstaltungen

Singstimmen: Zur See Liestal Von Sehnsucht, Sturm und stillen Ufern pr. Das Meer fasziniert uns seit Urzeiten: Es lockt uns mit der Sehnsucht nach der Ferne, wirft uns in die Stürme des Lebens und führt uns am Ende doch immer wieder an stille Ufer zurück. Ob sagenumwobene Fabelwesen, kühne Seefahrer oder die Urgewalt der Gezeiten, das Element Wasser ist eine unerschöpfliche Inspirationsquelle der Musik. Vor allem aber erzählt es vom Abschiednehmen, vom Vermissen und von der Suche nach Heimat. Als roter Faden des Konzerts dient Dörte Hansens Roman Zur See. In ausgewählten Textpassagen, gelesen von Chormitgliedern, begegnen wir der Familie Sander auf einer fiktiven Nordseeinsel. Ihr Leben ist vom Rhythmus der Gezeiten und vom Spannungsfeld zwischen Tradition und Veränderung geprägt. Die Geschichte dieser Familie ist der Anker für ein Programm, das unterschiedlichste Epochen und Genres zusammenspült. Begleitet von Roberto Vacca an Klavier und Akkordeon tauchen die «singstimmen baselland» ein in eine facettenreiche Welt des Wassers.

Die Romantik, die das Wasser wie keine andere Epoche verehrte, ist unter anderem mit Felix Mendelssohn-Bartholdys «Wasserfahrt» vertreten. Demgegenüber besingen Stücke aus Ralph Vaughan Williams’ «Five English Folk Songs» und der packende Rhythmus des Sea Shanties «The Wellerman» das raue Leben auf dem offenen Ozean. Dank des Akkordeons weht zudem der Duft der grossen französischen Hafenstädte durch den Saal. Von Charles Trenets schwelgerischem «La mer» bis zu Jacques Brels intensivem «Dans le port d’Amsterdam». Eine Prise Melancholie und Humor bringen schliesslich moderne Mundart-Klassiker: Patent Ochsners «Seemannswärmuet» (Arrangement: Julia Baumgartner) und eine hochdramatische Neufassung von Mani Matters «Dr Noah» aus der Feder unseres ehemaligen Chorleiters Jürg Siegrist. Um am Ende wieder sicher im Heimathafen anzukommen, schliesst sich der Kreis ganz lokal mit dem selten aufgeführten Basler «Fäärilied» von Hans Vogt. «singstimmen baselland»: Zur See. Von Sehnsucht, Sturm und stillen Ufern. 19. September, 19 Uhr, Stadtkirche Liestal

Die «singstimmen baselland» treten am 19. September in Liestal auf.

Foto: zVg

Gnussmärt Lieschtel feiert den Herbst pr. Am 19. September von 8 bis 16 Uhr findet bereits zum dritten Mal das Herbstfest des Liestaler Wochenmarkts «Gnussmärt Lieschtel» statt, der jeden Samstag von 8 bis 13 Uhr in der Rathausstrasse Liestal durchgeführt wird. Neben den herbstlichen Angeboten der lokalen Produzent/-innen erwartet die Besucher/innen auch der beliebte Trüffelmarkt, der Flohmarkt und weitere Attraktionen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die

Band «United All Stars Basel» und für die Kinder stehen Kinderschminken, Büchsenwerfen und eine Schokokuss-Wurfmaschine auf dem Programm. (Die Einnahmen des Kinderprogramms werden gespendet an das Familienzentrum Liestal.) Gemeinsam mit den Restaurants und allen ansässigen Geschäften wird die Liestaler Innenstadt wieder ihre ganze Lebensfreude und Gastfreundschaft präsentieren. www.genussmarkt-liestal.ch

Grosse Fragen – ist es Glück, dass es uns gibt? Lausner Forum Weltraumforscherin im Gespräch Eine Weltraumforscherin im Gespräch mit einem Pfarrer: Diese ungewöhnliche Kombination ist am diesjährigen Lausner Forum mit dem Titel «Glück, dass es uns gibt?» zu hören. Kathrin Altwegg, emeritierte Professorin in Weltraumforschung der Universität Bern, wird mit Daniel Meichtry, seit 2022 Pfarrer in der Reformierten Kirchgemeinde Lausen, sprechen. Die Fragen, welche die beiden diskutieren, könnten grösser nicht sein: Was ist die astronomische Geschichte des Menschen? Sind wir allein im Universum? Und ist die Erde ein glücklicher Planet? Das Lausner Forum wird von der Evangelisch-Reformierte Kirche Lausen, wenn möglich in Kooperation mit einer in Lausen ansässigen Partnerorganisation, zweimal im Jahr organisiert. Am Anlass werden gesellschaftlich relevante Themen, ethisch-christliche Werte und die Würde des Menschen behandelt. Die Veranstaltung ist Teil der von der Kirche festgelegten Vision «Kirche ins Dorf». Das Gespräch zwischen der

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Lieschtler Mümpfeli

Liestal Vokalensemble «Cinquecento» bei «Stimmen zu Gast» Dem Publikum dürfte der Auftritt des fünfköpfigen A-Cappella-Ensembles «Cinquecento» in der Stadtkirche Liestal zurecht noch lange in Erinnerung bleiben. Die Männerstimmen präsentierten Werke von Thomas Tallis und Christopher Tye aus der englischen Tudorzeit. Im Zentrum stand «The Peterhouse Mass» des promovierten Komponisten Tye, entstanden um 1540. Die Messe besticht durch rhythmischen Eigensinn, harmonische Querstände und spannungsvolle Engführungen der Simmen, die oft an instrumentale Kompositionen erinnern. Schon im weit ausschwingenden «Gloria» überzeugte die Formation mit präziser, sauberer Intonation, eleganten Phrasierungen und überlegter Dynamik. Besonders zu erwähnen ist die klare Countertenorstimme von Terry Wey. Deklamatorischer und mit dramatischen Höhepunkten und Accelerandi erklang das Credo. Es folgte ein kurzes polyphones «Alleluia» mit der marianischen Antiphon «Per te, Dei genitrix», bei dem der gregorianische Gesang in seiner schmucklosen, fast archaischen Einstimmigkeit einen klaren Gegensatz zum festlichen Stimmengeflecht der vier anderen Stimmen stand. Vor dem feierlichen, raumgreifenden «Sanctus» sangen die Sänger die stille Motette «In pace» über das friedliche Einschlafen, wobei eine geborgene Atmosphäre entstand, die fast entrückt und zeitlos wirkte. Überhaupt entfaltete der polyphone Gesang, bei dem die Sänger manchmal in den hinteren Teil des Chors wechselten, eine meditative, wenn nicht hypnotische Wirkung, sodass das aufmerksame Publikum erst am Schluss des Konzerts applaudierte. Im «Agnus Dei», dem besinnlichsten Teil der Messe hörte man lange Melodielinien, dichte Vorhalte,

Donnerstag, 17. September 2026

Weltraumforscherin und dem Pfarrer findet am 22. September um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Lausen statt, der Eintritt basiert auf Kollekte. ObZ

In Liestal existieren fast 40 historische und öffentliche Brunnen; ja, Sie haben richtig gelesen, 40 an der Zahl. Hinter den einzelnen Brunnen verbergen sich interessante Geschichten, und über einige möchte ich in der heutigen Kolumne berichten. Stedtlibrunnen an der Rathausstrasse: Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Liestal (heute Liestal Tourismus) im Jahre 1989 schenkte der erwähnte Verein der Stadt und seiner Bevölkerung diesen Brunnen, welcher aus Jurakalk gefertigt wurde. Er erhielt einen würdigen Platz im unteren Teil der Rathausstrasse und dient als Ort der Begegnung, wie es sich die Künstlerin Sylvia Goeschke-Rüegg anlässlich der Einweihung gewünscht hatte. Der Brunnen erinnert auch an das frühere Vorhandensein des sogenannten SinnBrunnens, der sich bei der Einmündung in die Rosengasse befand. Botenbrunnen beim Werkhofeingang Rosenstrasse: Der Brunnen wurde 1935 nach der 100-Jahr-Feier des Kantons Basel-Landschaft geschaffen. Er stand früher an prominenter Stelle beim Hotel Engel bzw. an der Bruchstein-Stützmauer in der Nähe des Törlis und bildete dort eine Einheit mit dem Bauernkriegs-Obelisken. Das Werk von Jakob Probst zeigt ein Relief eines Boten (das waren in früheren Zeiten Kuriere, die mit Pferden und Wagen Güter, Postsendungen usw. transportierten). Der Standort war bewusst gewählt, übernachteten die Boten doch oft im Hotel Engel. Leider ist der heutige Standort des Brunnens nicht würdig, und es ist zu hoffen, dass irgendwann an zentraler Lage ein neuer Platz gefunden wird. Zeughaus-Brunnen auf dem Zeughausplatz: Dieser Brunnen mit klassizistischem Stock um 1836 errichtet. Auf dem Stock thront Heini Strübin – der Erbeuter der legendären Burgunderschale, welche im Rathaus aufbewahrt wird. Die Bronzefigur wurde 1956 ebenfalls von Jakob Probst geschaffen. Am Brunnenrand steht «Nancy 1477». Dort soll Heini Strübin anlässlich des letzten Burgunderkrieges die Schale erbeutet haben. Rathausbrunnen am Fischmarkt: Dieser kleine Brunnen hinter dem Rathaus hatte in früherer Zeit immer wieder für Gesprächsstoff gesorgt. So ist im «Landschäftler» vom 8. Juli 1885 folgendes zu lesen: «Wir konstatieren mit Vergnügen, dass endlich ein Versuch mit einem Klapperhahnen gemacht wurde. Hoffentlich wird nun in Bälde die Hälfte der vielen unnötig laufenden Brunnen mit solchen versehen werden. Dann haben es auch die höher gelegenen Wasserleitungen nicht mehr nötig, schon vor 6 Uhr morgens den ganzen Bedarf für den Tag abzugeben und können dann die Leute, welche Wasserzins zahlen, am Abend im eigenen Haus sich noch an einem frischen Trunk laben.» Spitalbrunnen an der Ecke Spitalgasse/Rathausstrasse: Der Brunnen wurde 1955 neu gestaltet mit einer Schlange als Wasserspender (Symbol der Ärzte). In dieser Liegenschaft befand sich das erste Spital des Amtes Liestal, erbaut im Jahre 1602. Hanspeter Meyer Stadtführer, Autor diverser Schriften, Ehrenbürger der Bürgergemeinde Liestal

Armutskonferenz in Liestal abgesagt

Kathrin Altwegg.

Foto: zVg

Die Regionale Armutskonferenz, die am 17. Oktober im Landratssaal in Liestal hätte stattfinden sollen, wird verschoben. Grund dafür ist der bauliche Schaden im Landratssaal. Als neues Datum hat die Organisationsgruppe den 23. Januar 2027 festgelegt. Die Konferenz wird dann im Grossratssaal in Basel stattfinden. Bisherige Anmeldungen verfallen, zur Teilnahme ist eine erneute Anmeldung nötig. ObZ


Region Liestal

ObZ

«Neue» Gemeindeordnung Bubendorf Klare Entscheide an der EGV – grünes Licht für Brühlstrasse Willi Wenger

Die von 47 Stimmberechtigten besuchte Bubendörfer Gemeindeversammlung hat vergangene Woche einem Neuerlass beziehungsweise einer Teilrevision der Gemeindeordnung zugestimmt. In dieser sind nunmehr die Finanzkompetenzen des Gemeinderats substanziell erweitert worden. Zugestimmt hat der Souverän auch einem Kreditbegehren in der Höhe von 250 000 Franken für die Belagssanierung in der Brühlstrasse. Gemeindepräsident Matthias Mundwiler hat den Entwurf des Neuerlasses der Gemeindeordnung nachvollziehbar vorgestellt. Diese wurde bereits vor vier Jahren erstmals thematisiert und jetzt zum Beschluss vorgelegt. Mundwiler sagte, dass die Teilrevision «kein grosser Wurf» im engeren Sinn, sondern vielmehr grundsätzlicher Natur sei. «Wir haben so gesehen ‹nur› einige redaktionelle Überarbeitungen und Präzisierungen vorgenommen sowie Begriffe aktualisiert», kommentierte der Präsident. Neu wird es möglich sein, stille Wahlen bei allen Urnengängen durchzuführen, was bisher nur beim Gemeindepräsidium möglich war. Ein Meilenstein ist jedoch die Anpassung der Finanzkompetenzen des Gemeinderats sowie die saubere Trennung von Erwerb und Veräusserung von Grundstücken und Immobilien. Mundwiler informierte darüber, dass nach der finalen Genehmigung durch den Regierungsrat im Anschluss an die notwendige Urnenabstimmung von Ende November der Gemeinderat beim Erwerb von Grundstücken und Immobilien über eine Finanzkompetenz in der Höhe von zwei Millionen Franken verfügen soll. Bisher sei dieser Betrag bei 500 000 Franken gelegen. Neu in der Gemeindeordnung ist zudem, dass der Gemeinderat für die Errichtung oder die Aufhebung von Baurechten zugunsten oder zulasten der Gemeinde über einen jährlichen Kapitalwert bis 300 000 Franken verfügen kann. Die von der «Gmeini» beschlossene neue Gemeindeordnung muss Ende November an der Urne noch bestätigt

Donnerstag, 17. September 2026

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Vereinsnotizen

Ein aktiver Sommer für den Lions Club Ergolz Liestal Ein Überblick zu den Ausflügen des Vereins

Mitglieder des Lions Club beim Grillplatz Stellehübel in Lauwil.

Gemeindepräsident Matthias Mundwiler verabschiedete alt Gemeinderat Patrick Liechti (r.), der Ende August von seinem Amt zurückgetreten war. Fotos: W. Wenger

Die Brühlstrasse erhält wie beschlossen einen neuen Strassenbelag.

werden. Den finalen Beschluss wird der Regierungsrat fällen. Gemeinderat Thomas Noack stellte das Projekt Belagssanierung Brühlstrasse vor. Diese ist notwendig, weil bei der aktuell laufenden Sanierungsphase bei der Vergrösserung der Kanalisation, der Erneuerung der Wasserleitung sowie beim Ausbau der Strasse bisher nicht sichtbare Mängel zum Vorschein kamen. Noack nannte erhebliche Schäden beim Trottoirrand und Schäden beim Strassenbelag. Dank Synergien bei der bestehenden Baustelle kostet diese Sanierung «nur» 250 000 Franken. Ein späterer Belagsersatz hätte Mehrkosten in der Höhe von 75 000 Franken, also klar über 300 000 Franken verursacht.

«Der Maa vo weiss nit wo» Liestal Florian Schneider taufte «Schangsongs 5»

Der Grillplatz Stellehübel in Lauwil, mit Blick über das ganze Baselbiet, war in einem maroden Zustand. Gemeindepräsident von Lauwil und Lionsmitglied Raymond Tanner wollte gerne diesen Grillplatz in Stand stellen. Zehn Lions trafen sich am 4. Juli zum Betonieren und Mergel einbringen. Der Mergel musste zuerst von der Strasse mit Karretten zum Grillplatz gebracht werden. Weiter lud der Lions Club Ergolz Liestal die Bewohnerinnen und Bewohner der vier Altersheime Zentrum Ergolz Ormalingen, Jakobushaus Thürnen, Moosmatt Reigoldswil und Frenkenbündten Liestal zu einem Ausflug ein. Mit ihren Kleinbusen trafen die Bewohner am 19. August um 10 Uhr im Tierpark Weihermätteli ein. Zwei Gruppen zu je 25 Personen, betreut durch Lionsmitglieder und unter fachkundiger Leitung mit einer Tierpflegerin und einem Tierpfleger, konnten viel Neues erfahren. Die Bewohner fütterten die ZwergSchweine mit Kartoffeln, was für alle lustig war. Die zweite Gruppe besuchte die Gärtnerei Grünes Herz. Herr Bieri erzählte von der Geschichte der Gärtnerei. Bei 32 Grad haben alle dankbar auf das Mineralwasser zugegriffen. Zur Mittagszeit trafen sich alle im Lamastübli. Vorgesehen war, dass alle den

Fotos: A. Thomet

Klöpfer in der Feuerschale selbst bräteln. Aufgrund des Nationalen Feuerverbots mussten die Klöpfer auf dem Gasgrill grilliert werden. Anschliessend sang der Liedermacher und Lionskollege Max Mundwiler vier Lieder. «Vo Schönebuch bis Ammel» konnten natürlich alle herzhaft mitsingen. Mit neuen Eindrücken fuhren alle Gäste zurück in ihre Wohnheime. Eine letzte Aktivität führte den Verein erneut nach Liestal. Immer im August führt die Blindenhundeschule Weideli einen Tag der offenen Tür durch. Am Samstag, 22. August, feierten sie ihr 40-jähriges Bestehen. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten sieben Lionsmitglieder. Sie grillierten Steaks, Würste, Hamburger und Mais. Auch Pommes Frites wurden serviert. Die Blindenhundeschule beteiligte sich an einem schweizerischen Wettbewerb der Migros Kulturprozent für Freiwilligenarbeit. Und siehe da, das Weideli wurde unter anderen ausgewählt. Deshalb werden einige Lions im Oktober zu einem Abendessen ins Restaurant Seegarten in Münchenstein eingeladen. Diese tolle Überraschung wird natürlich gerne angenommen. Toni Hug, Lions Club Ergolz

Beat Eglin

Guggenheim-Gastgeber Eric Rütsche stellte ein wunderbares Wochenend-Programm zusammen. Am letzten Freitag hatte Florian Schneider Premiere mit «Der Maa vo weiss nit wo» und seine CD-Taufe. Am Samstag gastierte eine 80er-Hitmaschine und am Sonntag gab es Brunch. Rütsche machte dem Publikum Liestal mit den vielen kulturellen Angeboten schmackhaft und warb für Unterstützung des Verein Guggenheim Kultur Liestal. Ein Abend mit Florian Schneider ist immer ein Abend, den man nicht so schnell vergisst. Der Sänger trat auf die Bühne, setzte seine Mütze auf und startete kommentarlos in sein erstes Lied. Begleitet wurde er vom Zaubergeiger Adam Taubitz und Roman Bislin am Keyboard. Schon mit seinem zweiten Mundartsong hatte er das Publikum überzeugt. Man schaut ihn an und saugt jedes seiner Worte auf. Schneiders Texte sind aus dem Leben gegriffen und zeigen, wie es in früherer Zeit in «Reigedschwil» und Umgebung zu und her ging. Dann stellte er sich ans Rednerpult und erklärte, dass sein Premierenprogramm eigentlich nicht «Der Maa vo weiss nit wo» und die CD-Taufe «Schangsongs 5» heissen sollten, sondern «Cherchez la femme». Frauen, Liebe und Beziehungen sind nämlich die Themen seiner Lieder und Erzählungen. Schneider schilderte, wie er den ledigen Onkel Hans als Aufpasser nach Paris begleiten musste, damit es nicht wieder schief herauskam wie in Prag. Von dort kam er nämlich verlobt zurück! Und als er seine Braut geheiratet hatte, verschwand sie nach ein paar Tagen mit ihrem Schweizer Pass spurlos! Zu dieser Geschichte passte das Lied «Vom Suchen und Finden», ein weiteres Liebeslied.

Ausflug in den Tierpark Weihermätteli in Liestal.

Veranstaltungen

«King of Gäx» Florian Schneider mit Geiger Adam Taubitz.

Der begabte Geschichtenerfinder und Erzähler bringt Texte aus dem echten Leben, abwechselnd mit und ohne Instrumentalbegleitung. Den ersten Teil

CD-Taufe mit Florian Schneider und Tochter Mina.

Fotos: B. Eglin

schloss er mit dem «Lied vom eigene Wy» ab, in dem seine gehaltvolle Opernsängerstimme sehr gut zur Geltung kam. Schneider oder wer auch immer schaute vom Balkönli der ehemaligen Drogerie Heiniger in «Reigedschwil» auf den Dorfplatz hinunter und beobachtete, was im Oberbaselbieter Dorf am Abend passierte. Alles war schön verpackt in Melodie, Text und seine Stimme. Das Publikum war von der Premiere begeistert und Schneider bedankte sich mit ein paar Zugaben. Florian Schneider beherrscht die Kunst des Mundartgeschichtenerzählens aus dem Baselbiet wie kein anderer. Seine Geschichten sind lustig, ernst, tiefsinnig und traurig. Die beiden Musiker runden ab und ergänzen Schneiders dominante Stimme zu einer vollkommenen musikalischen Einheit.

pr. Nach der erfolgreichen Tour im letzten Jahr geht es auch in diesem Jahr weiter mit dem 17. Programm «King of Gäx». Das Schweizer Comedy-Urgestein Peach Weber bringt erneut die Lachmuskeln zum Strapazieren. Nach Mister Bean und Charlie Chaplin wurde ihm die höchste europäische Unterhaltungsehre zuteil: «King of Gäx». Tickets für die Show am 21. Oktober 2026 im Stadtsaal Liestal sind ab sofort auf www.ticketcorner.ch erhältlich. Der 72-jährige Komiker ist eine lebende Legende. Mit zahllosen Tourneen und Hits wie «Öberall heds Pilzli draa» hat er die Schweiz über Jahrzehnte zum Lachen gebracht. Doch Peach ist mehr als ein Komiker – er teilt auch philosophische Weisheiten: «Heute ist heute und morgen erst morgen.» Seine Programme seien Wellnessstunden für die Seele, sagt er. Seine Erfolgsgeschichte geht weiter! 2022 erhielt er in London den Titel «King of Gäx» – eine Ehre, die zuvor nur

Chaplin und Mister Bean erhielten. Inspiriert davon schrieb er sein 17. Programm und bringt es nun auf die Bühnen der Schweiz. Der Vorverkauf ist bereits eröffnet. Tickets sind unter der Tel. 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min.), in Coop-City-Filialen sowie unter www.ticketcorner.ch erhältlich.

Peach Weber, der «King of Gäx», ist auf grosser Tournee. Foto: zVg


Stadtbummel Highlights aus Liestals Unternehmenswelten

Renate Fluri ist Teamleiterin der Spitex à la carte. Sie setzt ihre Mitarbeitenden gezielt nach der individuellen Situation ein.

Badebrunnen mit biologischer Wasseraufbereitung: Urs-Martin Frey im Garten der Villa Burggarten Liestal.

Wasser in allen Formen Wie sich Wasser auf vielfältigste Weise in einen Garten integrieren lässt, dafür ist Frey Gärten das Liestaler Kompetenzzentrum. Familiengeführt in zweiter Generation von Urs-Martin und Franziska Frey, engagiert sich ein kleines starkes Team von Spezialist:innen mit Leidenschaft im Garten- und Landschaftsbau und der Gartenpflege.

Hinschauen und rasch unterstützen

Erleichtert das Alltagsleben Die Spitex à la carte ist eine Ergänzung zu Spitex Regio Liestal. Sie leistet massgeschneiderte Betreuung und Unterstützung für ältere Menschen und erleichtert ihnen das Alltagsleben. Dies umfasst von der Zeit für einem Gespräch oder gemeinschaftlichem Kochen bis zur Begleitung zum Arzttermin. Renate Fluri achtet stets darauf, Mitarbeitende einzuteilen, welche gut zur jeweiligen Situation passen – etwa mit Erfahrung und Ruhe im Umgang mit an Demenz erkrankten Personen.

« nser Ziel ist immer, dass eine Person so lange wie möglich daheim leben kann», sagt Renate Fluri, Leiterin der Spitex à la carte. «Fragt also jemand nach Unterstützung, sind wir möglichst rasch vor Ort, machen uns ein Bild von der Lebenssituation der Person und klären, was sie aktuell braucht.»

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«Wir sind freundlich, gründlich und pünktlich.»

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eit 96 Jahren existiert die Firma Hess AG in Liestal bereits! Da kommt schön viel Erfahrung zusammen im Designen und Verlegen von Böden, Wänden und Fassaden mit Keramik und Naturstein. Das grosse Sortiment zeigt sich im hauseigenen Showroom. Hier erhält die Kundschaft Eindrücke zur optischen und haptischen Wirkung verschiedenster PlättliArten, Farben und Formaten – und staunt über die grossen Einsatzmöglichkeiten.

Änderung in der Geschäftsleitung Daniel Glaser, Inhaber der Hess AG Liestal, teilt mit, dass der langjährige überaus geschätzte Mitarbeiter Christian Aerni sich einer neuen beruflichen Herausforderung gewidmet hat. Neue Ansprechpartner sind Martin Hallauer und Fabian Frey, zwei erfahrene Projektleiter, die ihr Handwerk von Grund auf beherrschen. Martin Hallauer wird zudem neu Einsitz in der Geschäftsleitung nehmen. Die Hess AG Liestal steht auch in Zukunft für Qualitätsarbeit und Freude am Plättli!

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Der Garten als Kulturgut

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as unterscheidet den Natur-Pool vom Schwimmteich? Kurz-Antwort KI: «Ein Natur-Pool sieht aus wie ein klassischer Pool mit klarem Wasser und modernem Design, während ein Schwimmteich eine naturnahe, organische Teichform mit vielen Wasserpflanzen ist.» Sprich: Auch «gewöhnliche» Pools mit kristallklarem Wasser sind heute mit biologischer Wasseraufbereitung ausgestattet!

«Garten prägt Lebensqualität» Ihr Credo: «Ein Garten ist Kulturgut. Die Art und Weise seiner Gestaltung und Pflege prägen den Lebensraum und die Lebensqualität der Menschen nachhaltig». Kein Wunder, ist Kundschaft in der ganzen Region begeistert von ihrem Frey Garten. Frey Gärten Urs-Martin Frey Altbrunnenweg 2, Liestal 061 922 12 20 www.frey-garten.ch

Das Glück des Reparierens – verlängert!

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ie Sonderausstellung «Fix it! Vom Glück des Reparierens» im Museum.BL ist von Erfolg gekrönt. Nicht nur wird sie bis zum 3. Januar 2027 verlängert – sie ist auch mit dem Schweizer «Prix Expo» ausgezeichnet worden als beste naturwissenschaftliche Ausstellung. «Fix it!» erzählt von der Kulturgeschichte des Reparierens und ist Ausstellung und Reparaturschule zugleich. Momente des Glücks? Tatsächlich erleben Besucherinnen und Besucher «Momente des Glücks» – wie es das Museum verspricht – wenn sie Dinge mit Schraubenzieher, Säge oder Lötkolben wieder zum Funktionieren bringen. «Fix it!» bietet Raum zum Tüfteln, Kleben, Verkabeln, Schrauben, Nähen, Erleben. Bunt gefächerte Begleit-Anlässe Thematische Events begleiten die Aus-

stellung. Auf der Agenda aktuell: Museumsbar 3.11.: «Reparieren in der Antike. Die Kunst der Wiederverwertung»; Kulturnacht 28.11.: Theaterführung «Immer dem Faden nach. Mit Spinne Araneus in der Reparaturwerkstatt». Museum.BL Zeughausplatz 28 Liestal 061 552 59 86 www.museum@bl.ch

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KMU Liestal Das Netzwerk aktiver Unternehmerinnen und Unternehmer Morgen Abend: Industrienacht Regio Liestal Am Freitag Abend, 18. September findet zum zweiten Mal die Industrienacht Regio Liestal statt. Der Vorstand von KMU Liestal hat kräftig mitgewirkt. Er empfiehlt Ihnen, diesen erlebnisreichen Anlass, welchen Unternehmer:innen mit viel Initiative durchführen, unbedingt mitzuerleben. Seien Sie das nächste Mal ebenfalls dabei mit offenen Türen! Hier einige Impressionen von der letzten Industrienacht:

Industrienacht Regio Liestal

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ergie mit dem erfahrenen Facharzt für Dermatologie und Venerologie kommen Anaïs Sutters Kompetenzen voll zum Tragen. Patientinnen und Patienten profitieren von ergänzenden Behandlungen unter dem selben Dach wie ihr Hautarzt. Anaïs Sutter kann ihrerseits den Arzt beiziehen, wenn es bei einer Kundin, einem Kunden angezeigt ist. Professionelle Kosmetik mit modernsten Behandlungsmethoden Neben medizinisch orientierten Behandlungsmethoden wie Microneedling, chemischen Peelings und apparativen Behandlungen bietet Anaïs Sutter auch die Palette der klassischen Kosmetik mit Gesichtsbehandlungen, Gesichtsmassage, Fusspflege und Manicure an.


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Region Liestal

ObZ

Donnerstag, 17. September 2026

14

Das Feuer, das in den Herzen brennt Liestal Der Dokumentarfilm über den Chienbäse erzählt von den Menschen, die dahinter stehen sigem Publikumsinteresse und grossem medialen Echo. Die Mystik des Feuers schlägt sich aber insbesondere bei den Aktiven sowie bei den vielen Leuten darum herum, die für einen sicheren und reibungslosen Ablauf sorgen, in Mark und Bein nieder. Und das ist eigentlich der Kern von Stefan Krauses Botschaft. In filmischen Sequenzen hat er nämlich die einzelnen Arbeitsschritte in schönen Bildern festgehalten und die Beteiligten ihre jeweilige Technik und ihre Gefühle aussprechen lassen.

Ulrich Fluri

Filmemacher und Kameramann Stefan Krause steht als Neo-Liestaler im Februar 2024 am Strassenrand und nimmt intensiv Anteil am spektakulären Chienbäse-Umzug. In seiner Begeisterung sieht er indes nicht nur die züngelnden und heissen Flammen, sondern auch die Menschen, die dieses Spektakel überhaupt ermöglichen. Seine Intension daraus: Das Geschehen und Entstehen dieses uralten Liestaler Brauchtums aus einem Blickwinkel zu dokumentieren, wo es sonst niemand sieht. Und insbesondere die Menschen zu porträtieren, die mit Herzblut und Begeisterung im Hintergrund den Zusammenhalt verkörpern. Entstanden ist dabei ein Dokumentarfilm mit dem Titel «S’Füür vo Lieschtel – Herzblut und Asche». Krause geht darin der Frage nach, was die Menschen antreibt, monatelang an etwas zu arbeiten, das in einer Nacht verbrennt.

Kino Oris lebt wieder auf Ein Film also über Handwerk und eben Herzblut in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Dass dabei zum Beispiel die Erklärungen über technische Details bei der Kontrolle der Feuerwagenmechanik nur für Insider von Interesse sind oder dass sich gelegentlich Aussagen im Kern wiederholten und etwas langatmig daher kamen, tat dem Unterhaltungswert und der sehr guten Benotung dieses Projekts aber keinen Abbruch. Das sieht auch Kinobesitzer Ulrich Beyeler so, der mit einem Programmangebot dieser Qualität dem aktuell geschlossenen Kino Oris durchaus eine Chance zur Wiederbelebung gibt. Schade dass nach diesem grossartigen Filmabend Regisseur Krause im Gespräch mit dem ObZ-Berichterstatter auf angesprochene Kritikpunkte etwas dünnhäutig reagierte und sich scheinbar beleidigt einfach abdrehte. Das korreliert überhaupt nicht mit seiner tadellosen Arbeit als Filmproduzent und seinem sonst eloquenten Auftritt. Mit grosser Genugtuung hat zum Abschluss der Premiere vom letzten Samstagabend auch Stadtpräsident Daniel Spinnler diesen Film gewürdigt: «Da ist ein Zeitdokument entstanden, das dieses weit herum bekannte Liestaler Brauchtum endlich archiv-würdig dokumentiert.»

Mehr als ein Feuerspektakel Was ihn zu diesem Film antreibt, wo sonst niemand hinschaut, ist nicht primär das Feuer, so gewaltig es auch ist. Was ihn interessiert ist die Sille davor. Die Hände, die das Holz schlagen, bearbeiten und binden. Die Gesichter beim Warten. Der Moment, bevor die Anzündflamme das Holz berührt. In Krauses Regie ist eindrücklich erkennbar, dass der Chienbäse mehr als ein Feuerspektakel ist. Die «Chienbäseträger», die «Füürwägeler» sowie die übrigen Protagonisten dieses Films sind sich in ihren teils sehr emotionalen Statements einig, dass das, was sie mit der Pflege dieses Brauchtums tun, eine Wertvolle Antwort auf die Frage ist, was uns Halt gibt und was uns verbindet. So nimmt die Öffentlichkeit den Chienbäse wahr: Das Stedtli als flammendes Inferno zum Abschluss des Liestaler Fasnachts-Sonntags, mit rie-

Der Film trumpft mit spektakulären Bildern und einem Blick hinter die Kulissen auf.

Ulrich Beyeler, Besitzer des Kinos Oris.

Foto: U. Fluri

Logikrätsel

sternenähnl. Objekt

Fragewort

Abgasentgifter

Autofahrer

3

winzige brit. Menge Filmstar

Lichtsignal Uferstrasse (frz.)

DisneyLöwe Tonzeichen

schneefrei bibl. Land 1. Frau Jakobs

6

Sorgen, Nöte

Nachworte

german. Schriftzeichen Mz.

altröm. Tage

Stoffbär

Handmixer

4

5 8 6 2 3

2 9 5

Baumrinde

1 6 8

4 5 2

kühler Wind ägypt. Göttin

1

unnachgiebig

3 Ausdünnung d. Erdatmosphäre

leere Redensarten

Eulenvögel

Vorn. v. Lemper

1 4 7

Hauptkirche eh. dt. Staat

7 Vorn. v. Schiele †

Weltmeer eh. USVizepräsident (Al)

Abk.: Dokument

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7

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Verfasser

Kantonshauptort

Stefan Krause an der Premiere. Foto: U. Fluri

Volg-Rezept

Rätselspass mit der ObZ babylon. Ruinenstätte im Irak

Screenshot Film: «s’Füür vo Lieschtel»

7

Auflösung der letzten Woche

2 6 4 5 9 8 3 7 1 7 1 5 8 2 9 4 3 6 6 8 2 1 4 7 9 5 3 © raetsel.ch

8 7 3 6 4 1 5 9 2 2 8 4 3 6 7 1 5 9 4 3 5 9 2 6 7 1 8

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Honig-Safran-Brötchen für 10 Stück Backpapier für das Blech 500 g Zopfmehl 1½ TL Salz ¼ Würfel frische Hefe, ca. 10 g ½ Pack Safran 3 EL Honig Ca. 2,75 l Milch 50 g Butter, weich 1 Eigelb Zubereitung 1. Mehl und Salz mischen, eine Mulde formen. Hefe, Safran und Honig in Milch auflösen, mit Butter in die Mulde geben. Alles mischen und zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur 1 bis 2 Stunden aufs Doppelte aufgehen lassen. 2. Teig in 10 Portionen teilen, zu Kugeln und beidseitig die Enden spitzig formen. Auf das vorbereitete Blech legen, das erste Mal mit Ei bestreichen. Blech ca. 30 Minuten kühl stellen. 3. Teiglinge nochmals mit Ei bestreichen, mit einem scharfen Messer von Spitze zu Spitze je 5 Rillen einschneiden. 4. In der Mitte des auf 180°C (Ober-/ Unterhitze) vorgeheizten Ofens ca. 30 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten, aufgehen lassen ca. 2 Stunden, kühl stellen ca. 30 Minuten, backen ca. 30 Minuten Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/


Region Gelterkinden

ObZ

Eltern-Kind-Treff geht neue Wege Beratung Gemeinsam für Familien

Im Eltern-Kind-Treff können Eltern sich austauschen und Kinder spielen. Foto: zVg

Familienalltag ist bunt – und manchmal auch herausfordernd. Da ist die Freude über die Entwicklung der Kinder, aber auch die eine oder andere Frage, Unsicherheit oder Situation, bei der ein guter Rat hilfreich wäre. Zwei Angebote, ein Treffpunkt Genau dafür bietet der Eltern-Kind-Treff in Gelterkinden künftig noch mehr Möglichkeiten. Die Mütter- und Väterberatung und die Reformierte Kirche Gelterkinden bündeln ihre Angebote und führen den Eltern-Kind-Treff gemeinsam weiter. Beginnend nach den Herbstferien findet der Treff jeden zweiten Dienstag von 14 bis 16.30 Uhr im Kirchgemeindezentrum, an der Marktgasse 8, statt. Damit entsteht ein regelmässiger, niederschwelliger Ort, an dem Eltern mit ihren Kindern vorbeikommen, andere Familien kennenlernen und sich mit Fachpersonen austauschen können. Ein be-

sonderer Gewinn der Zusammenarbeit ist die Verbindung zweier fachlicher Perspektiven. Elternberaterin Andrea Grieder und Sozialdiakonin Katja Maier wechseln sich an den Nachmittagen mit kurzen Fachimpulsen ab. So erhalten Eltern regelmässig wertvolle Informationen und Anregungen rund um das Familienleben. Und der Austausch endet nicht mit dem Fachimpuls: Während des gesamten Treffens stehen beide Fachpersonen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Sowohl Fragen rund um Babys und Kleinkinder, aber auch betreffend Schulkinder und Teenagern können gestellt und gemeinsam diskutiert werden. Gerade diese Kombination macht den neuen Treffpunkt besonders wertvoll: Eltern müssen nicht zuerst herausfinden, welches Angebot für ihre Frage zuständig ist. Sie können einfach kommen, erzählen, nachfragen und gemeinsam überlegen, was hilfreich sein könnte. Mehr Wissen, mehr Austausch, mehr Möglichkeiten.

Donnerstag, 17. September 2026

Roboter und Handarbeit

Bauarbeiten in Läufelfingen Gewerbeverein Besuch bei der Georg Fischer JRG AG «Man sieht das riesige Firmengebäude und kann sich gar nicht vorstellen, was hinter den Türen und Toren hier drinnen alles passiert», sprach Roman Belser den rund 40 Mitgliedern des Gewerbevereins Gelterkinden und Umgebung (GVG) am Vereinsausflug vom Mittwoch, 9. September, aus der Seele. Gemeint war das grosse Firmengelände der Georg Fischer JRG AG ausgangs Sissach Richtung Autobahn. Während rund 90 Minuten nahmen die langjährigen Mitarbeitenden Roman Belser und Markus Steiner ihre Gäste mit auf einen erkenntnisreichen Rundgang durch das Firmenareal, auf dem rund um die Uhr gearbeitet wird, damit Trinkwasser sauber und speditiv mit den Armaturen der Georg Fischer JRG AG transportiert werden kann. Mit rund 400 Mitarbeitenden – davon 30 Lernenden – ist die JRG die grösste Arbeitgeberin im oberen Ergolztal. Rund die Hälfte des Umsatzes wird in der Schweiz erzielt, der Rest international – mit zunehmendem Erfolg in den skandinavischen Ländern. Nach der Begrüssung durch Esther Freivogel, die seit vielen Jahren den Vereinsausflug organisiert, und einem einführenden Film im Firmen-Trainingscenter, rüsteten sich die Teilnehmenden

mit Schutzkleidung aus. Im Anschluss begann die spannende Reise durch alle Abteilungen des Unternehmens. Wie ein Puzzle wuchs nach und nach die Erkenntnis, welche Schritte durchlaufen werden müssen, bis eine Armatur von höchster Qualität die Georg Fischer JRG AG verlässt. Hierfür werden zahlreiche Roboter und Automatismen ebenso benötigt wie filigrane Handarbeit. Zu den Highlights gehörte ein Besuch in der Giesserei, wo das flüssige Metall in Form gebracht wird, sowie in das voll automatisierte Hochregallager. Die Tour endete in der Produktionsstätte des Sanipex Rohr-in-Rohr-Systems – dem «Highflyer» des Unternehmens. Bald werden es 200 Millionen Stück sein, welche die Georg Fischer JRG AG seit 1978 verlassen haben. Im Anschluss fanden die GVG-Mitglieder wieder im Trainingscenter zusammen, wo ein feines Abendessen serviert wurde. GVG Co-Präsident Mathias Dini verdankte die einmal mehr einwandfreie Organisation von Esther Freivogel, die zur grossen Freude der Gäste in Aussicht stellte, dass auch im kommenden Jahr wieder ein Ausflug stattfinden wird.

Die Bahnhofstrasse in Läufelfingen ist in keinem guten Zustand mehr und muss erneuert werden. Gleichzeitig wird die Strassenbeleuchtung optimiert und die Strassenentwässerung erneuert. Die Arbeiten beginnen am 21. September und erfolgen in sechs Etappen. Der gesamte Verkehr wird während allen Bauetappen im Einbahnregime geführt. Er wird von der Hauptstrasse über die Bahnhofstrasse zum Bahnhofsplatz geleitet. Von dort wird eine Umleitung signalisiert, die über die Eptingerstrasse und den Sägeweg führt und auf der Hauptstrasse endet. Die Fussgängerinnen und Fussgänger werden getrennt vom Verkehr an der Baustelle vorbeigeführt. Die Bauarbeiten sind voraussichtlich im Frühling 2027 abgeschlossen. BUD

Simon Eglin, Gewerbeverein Gelterkinden und Umgebung

Im Mittelpunkt steht die Begegnung Kinder können spielen, Eltern können sich austauschen und gleichzeitig von fachlicher Unterstützung profitieren. Niemand muss mit einer konkreten Frage kommen – genauso willkommen sind alle, die einfach andere Familien treffen und einen gemütlichen Nachmittag verbringen möchten. Die neue Zusammenarbeit zeigt, wie viel entstehen kann, wenn Angebote nicht nebeneinander, sondern miteinander gedacht werden. Die Fachkompetenz der Mütter- und Väterberatung und die sozialdiakonische Arbeit der Reformierten Kirche ergänzen sich und schaffen damit einen Treffpunkt, von dem Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen profitieren können.

Die Bahnhofstrasse wird saniert.

Daniela Baglio, Reformierte Kirche Gelterkinden

Der Ausflug des Gewerbevereins Gelterkinden.

Foto: zVg

Andere Ansicht.

Veranstaltungen

Besuch im «SchauSchopf» 800 Johr Ütige

Weniger Stürze im Alter

Tag der offenen Tür Ortssammlung Gelterkinden

Prävention Bewegungswoche im Mülimatt in Sissach Gerade im höheren Alter können Stürze einschneidende Folgen für das Leben haben. Nicht selten folgt der Eintritt in eine Alters- oder Pflegeeinrichtung. Um das präventiv zu verhindern, organisiert das Pflegezentrum Mülimatt in Sissach vom 19. bis zum 24. Oktober eine Bewegungswoche. Sie richtet sich nicht nur an die Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch an die Öffentlichkeit. Geplant sind Turnstunden, Yogastunden sowie Gehen am Rollator mit Parcours. Am Mittwochabend sowie am Samstagvormittag finden Referate durch Dr. Friederike Schulte vom «SturzZentrum Schweiz» zum Thema «Stürze vermeiden – sicher auf Schritt und Tritt» statt. Tatkräftig wird die Bewegungswoche von der Physiotherapie Grabenstätter unterstützt, um mit dem professionellen Hintergrund eine Einschätzung der eigenen Beweglichkeit zu erhalten. Spass an der Bewegung wird

vor allem durch den am Freitag stattfindenden Tanztee grossgeschrieben und verspricht jetzt schon ein Publikumsmagnet zu werden. Der besondere Gast «GERT» wird die Bewegungswoche im Mülimatt begleiten. «GERT» ist ein Alterssimulationsanzug, welcher für rund 20 Minuten pro Person angezogen werden kann. Dieser Anzug schränkt die Beweglichkeit sowie die Sicht und das Gehör stark ein. Um ein Gefühl zu entwickeln, mit welchen Erschwernissen eine ältere Person zu kämpfen hat, werden beim Tragen des Anzugs Alltagssituationen wie ein Getränk einschenken oder sich ins Bett legen simuliert. Das Mülimatt bietet die seltene Möglichkeit, innerhalb der ganzen Bewegungswoche diesen Alterssimulationsanzug vor Ort ausprobieren zu können.

Der Alterssimulationsanzug.

Tanztee im Mülimatt.

Fotos: zVg

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pr. Ein Handwagen der ehemaligen Spenglerei Affolter ist eines der rund 250 Gegenstände, die allein in den letzten zwölf Monaten Einzug in den Fundus der Ortssammlung Gelterkinden gefunden haben. Dabei ist es nicht einmal das grösste der Objekte. Einiges wuchtiger und vor allem schwerer kommen die Samtband-Webmaschine aus der Produktion der Gelterkinder Firma Schneider-Gerster oder die umfangreiche Sammlung an Forstmaschinen und -geräten daher. Doch gibt es auch «Zuwachs» an kleineren und feineren Sachen, die bald am Tag der offenen Tür erstmals bewundert werden können. Darunter ein über hundert Jahre altes Hochzeitskostüm, einige ulkige Spielsachen und viele weitere Gegenstände aus früheren häuslichen und gewerblichen Beständen.

Am Sonntag, 20. September, ist es wieder soweit. Die OSG präsentiert in ihrem «SchauSchopf» einen Querschnitt durch 40 Themenbereiche – von Bildung und Haushalt bis zu Handwerk und Landwirtschaft. Der «SchauSchopf» setzt auf Erlebnis: Neben dem Betrachten ist an vielen Stellen Anfassen und Ausprobieren ausdrücklich erwünscht. Laufende Führungen erleichtern die Orientierung in der Vielfalt der Sammlung. Für das leibliche Wohl ist mit Grilladen, Getränken sowie Kaffee und Kuchen gesorgt. Urs Kühnis

Tag des «Offenen SchauSchopfs»: Sonntag, 20. September, 11 bis 15 Uhr Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden. Die Räumlichkeiten sind nur über Treppen erreichbar.

Mireille Dimetto, Geschäftsführerin Mülimatt Sissach

Selber «Hand anlegen» an der Zwei-Mann/-Frau-Säge.

Foto: zVg

Fotos: zVg

Im Jahr 1226 hält ein Schreiber einen Namen fest: Gerardus de Utingen. Achthundert Jahre und drei Namensänderungen später – aus Utingen wurde Uitingen, dann Uetingen, dann Itingen, im Volksmund bis heute schlicht «Ütige» – holt das Dorf nach, was 1226 wohl niemand feierte: einen richtigen Geburtstag. Diesen Samstag, ab 11 Uhr, wird die Dorfstrasse zur Festmeile. 13 Kulinarik-Stände säumen die Strasse, von der Bürger-Grotto mit Risotto und Costine bis zur 800er Schluckbar von Aktiv- und Damenriege. Dazwischen Crêpes, Älplermagronen, Raclettebrägel bei Familie Buess. Wer nicht nur essen, sondern auch selber tätig werden will: Es gibt Minigolf beim Sportamt, Basteln mit der Spielgruppe Zora, eine Fotobox des Frauenvereins – und zum ersten Mal das Ütiger Bällelirennen der Feuerwehr. Wer lieber zuhört, wird ebenfalls seinen Platz finden: Auf der Showbühne reiht sich ein Programmpunkt an den nächsten, von 11 bis 20 Uhr durchgehend. Der Kindergarten Itingen macht den Anfang, dann Guggenmusig «Fotzelcheibe», die Primarschule mit ihren 4. Klassen, das Gesangsduo «LaiSe», Dudelsackbund Basel, Musikverein, Rondo Chor, ein offizieller Teil, das JMRS, die «Accordion Teens» – bevor am Abend Chill Bill mit «Rock From Then ‘Til Now» den Schlusspunkt setzt. Neu eröffnet wird an diesem Tag auch der Kulturpfad des Gemeinderats – er erzählt die Geschichte des Dorfes in Wort und Bild. Und zum Schluss gibt es sogar noch einen floralen Wettbewerb zu gewinnen für solche, die im Frühling eine Sonnenblume gepflanzt haben: Genau an diesem Fest werden die höchsten Exemplare prämiert, eine Jury misst direkt vor Ort nach. Und weil ein Fest ohne Wasser kein richtiges Fest ist: «Öisi Badi» bleibt bis tief in die Nacht offen. Badesachen also ObZ nicht vergessen.


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Mehr Raum für die Natur

Donnerstag, 17. September 2026

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«Ganz schöön schlau»

Wenslingen Landwirt Andreas Gass für ökologisches Engagement ausgezeichnet

Buch Das Alte Testament auf Baselbieterdeutsch

Willi Wenger

Der Wenslinger Landwirt Andreas Gass hat die elfte Auszeichnung für naturerhaltende oder -fördernde Massnahmen in seiner Wohngemeinde erhalten. Ausgezeichnet ist er im Rahmen einer gediegenen Feier heute vor einer Woche vom örtlichen Natur- und Vogelschutzverein, dessen Präsidentin Regula Waldner das Wirken von Gass in Bezugs seines wegweisenden Projektes zur Förderung der biologischen Vielfalt direkt am Moosbach und dessen Umgebung eindrücklich wie ausdrücklich würdigte. Die normalerweise eher nasse Parzelle am Moosbach hat Gass bewusst aus der reinen Produktion genommen. «Im Grossen und Ganzen ist dieser Grund nicht nutzbar», kommentierte der Landwirt zur ObZ. Waldner ergänzte, dass Gass mit diesem Projekt aufgezeigt habe, dass landwirtschaftliche Produktion und die Fürsorge für den Boden und die Biodiversität durchaus zusammenpassen würden. «Hier wurde ein bedrohter Lebensraum nachhaltig aufgewertet.» Der Natur- und Vogelschutzverein hat in Verbindung mit Gass auf einem dreieckigen Spickel am Ufer des kleinen, aber historisch und ökologisch bedeutenden Moosbachs Wegweisendes geschaffen. Entstanden ist, so Waldner, ein strukturreicher Feuchtstandort, wie er heute noch selten vorkomme. Gepflanzt worden sind ökologisch wertvolle Bäume wie etwa die seltenen Schwarzpappeln, die feuchte Böden lieben und den Wasserhaushalt im Boden zusätzlich unterstützen. Kleinststrukturen wie Steinhaufen oder Inseln von Totholz schaffen vor Ort Lebensraum für einheimische Tier- und Pflanzenarten.

Die drei anwesenden Übersetzenden: Mirjam Wagner, Margrit Balscheit und Hansueli Müller. Foto: U. Handschin Naturschutzpräsidentin Regula Waldner übergibt Preisträger Andreas Gass die verdiente Anerkennungs-Urkunde.

Vereinspräsidentin Regula Waldner sagte zudem, dass die Schwarzpappeln über hundert spezialisierten Insektenarten – vor allem Schmetterlingslarven und Käfer – als Futterbaum dienen würden. Für Honig- und Wildbienen seien sie wichtige Nahrungslieferanten. Eine ähnlich wichtige Bedeutung habe auch die Silberweise. Die Botschaft des Natur- und Vogelschutzvereins war klar: Die nunmehr gepflanzten Bäume werden inskünftig zu einer sichtbaren Aufwertung des Landschaftsbildes beitragen. Gass hat sich für das Projekt gerne engagiert. Statt Wasser abzuleiten, nützt er das anfallende Drainagewasser, um es dosiert auf der Fläche zu verteilen. So bleibe das Wasser länger im Boden.

Ursula Handschin Fotos: W. Wenger

Pflanzen und Tiere würden davon profitieren, so Gass. Die Besucher und Besucherinnen wurden von Gass zudem darüber informiert, dass viel Drainagewasser direkt in den Dorfbrunnen fliesse und diesen auch bei grosser Trockenheit speise. Zu den Drainagen generell: «Ohne diese könnten wir hier oben sicher gut hundert Hektaren Land nicht bebauen respektive bewirtschaften», schloss Gass seine Ausführungen. Die feierliche Übergabe der Auszeichnung fand direkt vor Ort am oberen Moosbach statt. Diese unterstreicht die Wichtigkeit der Symbiose zwischen Landwirtschaft und proaktivem Naturschutz in Wenslingen.

Der Titel des neuen Buchs als Fortsetzung der Bibelübersetzungen «Der Guet Bricht», ist geschickt gewählt. Er macht richtig neugierig auf den Inhalt! Die Geschichten der drei Frauen und Männer sind denn auch eindrücklich und dramatisch und lesen sich zum Teil wie ein Krimi. Die Wirkung der in Baselbieterdeutsch übersetzten Lebensgeschichten geht denn auch direkter ans Herz als die Originalübersetzungen auf Schriftdeutsch. Zum Beginn des Abends im Kirchgemeinderaum Gelterkinden spielten die drei anwesenden Übersetzenden Mirjam Wagner, Margrit Balscheit und Hansueli Müller in einer Szene, wie der zehn Jahre dauernde Arbeitsprozess, zusammen mit drei weiteren Übersetzern, vor sich ging. Da lagen Beigen von schrift-

deutschen Bibeln wie zum Beispiel die Zürcher und Lutherbibel, aus denen die Passagen auf den Bildschirm projiziert wurden. Dann galt es, die richtige Wortwahl und Mundartausdrücke zu finden und sich zu entscheiden. Liestaler Dialekt musste es sein. So wie die bis jetzt erschienenen sechs Werke. Da gab es eine erste Fassung und bis zur Schlussfassung folgten viele Diskussionen. Spannend war es, die Überlegungen mitzuverfolgen, was heute noch von den damaligen Bräuchen verständlich sei. Wer wissen möchte, wer die schlaue Frau war, die mit ihrem Mut, ihrer Schönheit und dem raffinierten Trick den Feldherrn Holofernes überlistete und damit die Stadt Betulia vor der Eroberung der Assyrer rettete., dem sei die Lektüre des neuen spannenden Buches empfohlen!

Parteien

Blick auf aktives Wahljahr Grüne Region Gelterkinden Die Liste 7 stellt sich vor

Der Apéro durfte nicht fehlen ...

Die Besucherinnen und Besucher der Auszeichnungsfeier.

Explosion mit Verletzten Gelterkinden Gemeinsame Einsatzübung von Feuerwehr und Samariterverein Ursula Handschin

Feuerwehrkommandant Reto Kunz sprach von einem zutreffenden Zufall, als er seine Crew und die Samariter informierte über die Alarmübung dieses Abends: Eine Explosion in einer unterirdischen Lagerhalle mit verletzten Personen. Als realistische Wirklichkeit erwähnte er die Explosion am Tag zuvor in einem Tessiner Kraftwerk. Zwar war das Übungsszenarium von ihm und der Samariterleiterin Esther Reber schon vorher entworfen worden. Umso motivier-

ter setzen sich die 13 Feuerwehrleute und zehn Samariterinnen mit dem Samariter- und Feuerwehrarzt Daniel Handschin in die bereitstehenden Feuerwehrautos und fuhren zum Schadenplatz. Dort gab es die genaue Arbeitseinteilung. Die Samariterinnen bereiteten ein Verwundetennest vor in einer offenen Halle. Die Feuerwehrmänner rüsteten sich wegen des zu erwartenden Rauches mit Atemschutzgeräten aus und begaben sich mit den nötigen Werkzeugen um allfällige Hindernisse zu beseitigen, ins Kellergeschoss des Lagerhau-

Die Patienten werden ausserhalb des Schadenortes von den Feuerwehrleuten den Samaritern übergeben.

Foto: U. Handschin

ses, aus dem Schreie drangen. Mit der nötigen Notfallbeleuchtung machten sie die vier Verwundeten ausfindig, die von der Explosion weggeschleudert worden waren und zum Teil von Eisenstangen durchbohrt und Nägeln verletzt da lagen. Alle vier hatten Brandverletzungen und Rauchvergiftungen und waren traumatisiert. Mit den geeigneten Werkzeugen sägten die Feuerwehrleute die Eisenstangen unter Anleitung des Kommandanten am richtigen Ort ab und brachten die Verletzten auf Bahren zum Eingang, wo sie von den Samariterinnen in Empfang genommen und betreut wurden und im Verwundetennest vom Arzt untersucht und die nötige Behandlung eingeleitet wurde. Sauerstoff, Kühlung der Brandwunden, Infusionen, Schmerzmittel, Erstversorgung der Wunden, Fixation der eingedrungenen Stangen und Nägel, die dann im Spital entfernt werden, wohin alle Patienten verlegt werden müssten. Von der Feuerwehr wurde noch eine Schutzwand aufgestellt. Die vier Figuranten, die mit Moulagen und Schminke wirklichkeitsnah versehen worden waren, erhoben sich erleichtert nach der erfolgreichen Übung. Die Gelterkinder Bevölkerung und Umgebung darf dankbar sein, dass sich Feuerwehr und Samariter auf diese Weise einsetzen und vorbereiten für Katastropheneinsätze!

Nach dem offiziellen Teil im Gemeindehaus liessen die Grünen Region Gelterkinden den Abend im Marabu ausklingen. Foto: zVg

Anfang September trafen sich die Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten der Grünen Region Gelterkinden zur Jahresversammlung im Gemeindehaus Gelterkinden. Besonders erfreulich: Auch mehrere Neumitglieder konnten willkommen geheissen werden. Im Zentrum des Abends stand der Blick nach vorne: Mit dem bevorstehenden AKW-Referendum steht bereits die nächste wichtige politische Auseinandersetzung an. Die Grünen wollen sich aktiv dafür einsetzen, dass die Schweiz nicht ins Atomzeitalter zurückkehrt, sondern den Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent weiterführt. Gleichzeitig erwartet uns mit den kantonalen und eidgenössi-

schen Wahlen 2027 ein spannendes Jahr. Die Landratskandidat/-innen der Liste 7 stellten sich vor und gaben einen Einblick in ihre Motivation und politischen Anliegen. Zudem sind verschiedene Aktivitäten geplant, mit denen die Grünen in Gelterkinden und Umgebung präsent sein und sich für eine nachhaltige Entwicklung der Region einsetzen wollen. Nach dem offiziellen Teil blieb genügend Zeit für persönliche Gespräche und den Austausch untereinander. Den Abend liessen die Grünen gemütlich im Marabu ausklingen – und stimmten sich dabei bereits auf ein engagiertes Wahljahr 2027 ein. Florence Brenzikofer, Vorstandsmitglied Grüne Region Gelterkinden


Region Gelterkinden

ObZ

Donnerstag, 17. September 2026

Eine musikalische Reise durch die Nachbarländer Gelterkinden Grossartiger Konzertchor Oberbaselbiet in der katholischen Kirche

Als Schlussdestination kam Italien Mit dem Lied «Gern haben tuat guat» von Heidi Preissegger war man in Ös-

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 17. September 14.00 Trauercafé im Unterrichtshüsli, mit Sozialdiakonin Katja Maier 19.30 Elternabend für die Eltern der KonfirmandInnen im Kirchgemeinde­ zentrum. An diesem Abend möchten wir Sie gerne über das Konfjahr informieren und uns bei einem kleinen Apéro kennen lernen. Mit Pfr. Samuel Maurer und Pfr. Eric Hub

Samstag, 19. September 15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum 17.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Ormalingen

Sonntag, 20. September 10.15 Ökumenischer Gottesdienst zum eidg. Dank­, Buss­ und Bettag in der Kapelle EMK. Predigttext: Jesaja 1,10–17 Thema: «Stopp – Jetzt – Menschlichkeit» Kollekte: EMK Schweiz Projekt zur Unter­ stützung von Kirchen in Mitteleuropa und dem Balkan. Apéro im Anschluss an die Feier. Fahrdienst: Peter Bez, 076 345 29 24

Mittwoch, 23. September 19.10 Taizé Gebet in der Kirche – Lieder­Stille­Gesang Donnerstag, 24. September 17.30 Teenagerclub – «the Acts» im Unterrichtshüsli 20.00 Livingroom im Raum Joker unterhalb des Unterrichtshüsli

Leserbild So bunt wie das Programm: Der Konzertchor Oberbaselbiet.

Fotos: T. Brunnschweiler

terreich angelangt. Es ist ein Kärntner Mundartlied voller Innigkeit und Liebe. Der Chor traf sowohl den Dialekt als auch die Stimmung vorzüglich. Jürg Luchsinger spielte nun das Andante F-Dur KV 616 von Wolfgang Amadeus Mozart, das ursprünglich für eine mechanische Orgel geschrieben wurde. Das anmutige Stück verlangte Luchsinger wegen der filigranen Verzierungen einige Virtuosität ab. Weiter ging es mit den beiden alpenländischen Traditionsliedern «Hintn bei da Stadltür» und «Der Haselbacher», die gleich hintereinander vorgetragen wurden und mit einem Juchzer endeten. Der italienische Block startete mit dem sardischen sehnsuchtsvollen Liebeslied «Non potho

reposare». Im Anschluss spielte Luchsinger die «Toccata prima» von Girolamo Frescobaldi. Das freie, fantasievolle und kontrastreiche Werk ist bekannt für seine improvisatorische Struktur; es beeinflusste auch spätere Komponisten. Ebenfalls instrumental erklang die berühmte Titelmusik von «Der Pate»: «Parla più piano» von Nino Rota. Den Abschluss bildete «Che sarà» von Jimmy Fontana. Der Chor sang präsent, homogen, klangvoll, rhythmisch präzise, flexibel und ausdrucksstark. Zwischen mitreissender Energie und dem Gespür für leise Zwischentöne gab es auch Momente fliessender Ruhe. Grosser Applaus.

Jürg Luchsinger bei einem seiner Soli.

Jetzt anmelden für die Erwachsenenbildung mit Kinderhüte von Samstag, 17. Oktober, 14.00 bis 17.00 «Zweisamkeit neu entdecken – zurück in die Partnerschaft». Für Anmeldung und weitere Informationen wenden Sie sich direkt an Katja Maier (k.maier.refk4460@bluewin.ch oder 077 525 88 52) ref­gelterkinden.ch

Mittwoch, 23. September 9.15 Ökumenische Morgenfeier

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

17.30 Beichtgelegenheit

Freitag, 18. September 18.30 Rainbow Jugendtreff im Pfarrhaus Ormalingen

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

19.00 Lobpreis Gottes

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Donnerstag, 24. September 10.00 Pater Jacek Kubica

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Sonntag, 20. September 10.15 Ökumenischer Gottesdienst zum eidg. Dank­, Buss­ und Bettag, EMK Gelterkinden Dienstag, 22. September 12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25 Donnerstag, 24. September 17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30

Amtswochen 14. bis 20. September: Pfr. Samuel Maurer; 21. Sept. bis 4. Okt.: Pfrn. Annina Völlmy

– Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00

Ferien Pfr. Samuel Maurer und Pfr. Eric Hub, von 27. Sept. bis 3. Okt.

Katholische Kirche Sissach

Allgemein Deutschkurs im KGZ montags, Kirchen­ chorprobe montags, 19.45; Jeden Mitt­ woch um 14.00 Café international für Flüchtlinge im Lindenhof; Sprachcafé Marabu, donnerstags um 18.00; Eucharis­ tiefeier Sonnenhof um 18.30 am Donners­ tag; Jeden Freitag 10.30 ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»

Sportpreis geht an Weltmeister Der Baselbieter Sportpreis 2026 geht gleich an zwei Männer aus der Region: An den Orientierungsläufer Tino Polsini aus Gelterkinden und an den Pistolenschützen Adrian Schaub aus Zunzgen. Beide Sportler haben in den letzten zwölf Monaten einen Weltmeistertitel geholt, Schaub wurde in diesem Jahr zudem Eidgenössischer Schützenkönig. Das Preisgeld beträgt je 15 000 Franken, der Preis wird von Vertretungen des Sportamts Baselland, der IG Sport Baselland und der Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten vergeben. Neben dem Sportpreis hat der Regierungsrat auch drei Anerkennungs- und sieben Förderpreise mit Preisgeldern von 3500 bezeihungsweise 5000 Franken verliehen. Regierungsrat Markus Eigenmann übergibt die Preise am 19. November an einer öffentlichen Feier im Kultur- und Sportzentrum Pratteln. Auf eine Online- und Saalabstimmung wird erstmals seit 2019 verzichtet. ObZ.

Thomas Brunnschweiler

Unter der bewährten Leitung von Marco Beltrani präsentierte der Konzertchor Oberbaselbiet am Wochenende in Kilchberg und Gelterkinden sein Programm «Na? Servus, Ciao, Bonjour». Es war eine Reise durch unsere Nachbarländer. Begleitet wurde der Chor vom Akkordeonisten Jürg Luchsinger, der auch als Solist brillierte. Die katholische Kirche in Gelterkinden war gut besetzt, als das Stück «Wochenend und Sonnenschein» der Comedian Harmonists erklang. Damit begann der Chor in Deutschland. Einen Kontrast bildete das niederdeutsche Liebeslied «Da du min Leevwten büst», ein zärtliches Werk, das die knisternde Spannung einer nächtlichen Begegnung wiedergibt. Im Lied «Erlaube mir, feins Mädchen» von Johannes Brahms kommt nur der werbende Mann zum Sprechen. Marco Beltrani erklärte, man habe auch die Antwort des Mädchens singen wollen, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) wurde daraufhin eine zweite Strophe geschrieben. Jürg Luchsinger spielte eine der Bagatellen op. 33 von Ludwig von Beethoven, ein Stück voller Witz und spielerischer Leichtigkeit. Luchsinger interpretierte «Flambée montalbanaise», einen Musettewalzer voller Temperament und virtuoser Läufe. Im Anschluss folgte ebenfalls instrumental «Je me suit fait tout petit» von Georges Brassens, ein ironisches Liebeschanson mit einem wiegenden Grundrhythmus. Das spritzige und humorvolle Renaissancelied «Je ne l’ose dire» von Pierre Certon entstand vor 1538 und war damit das älteste vorgetragene Werk. Den Abschluss des französischen Teils machte «Hymne à la nuit» von Jean-Philippe Rameau, ein feierlicher Nachtgesang voller Trost.

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Samstag, 19. September 18.00 Eucharistiefeier zum Dank­, Buss­ und Bettag Sonntag, 20. September 9.30 Eucharistiefeier ital. 10.00 Ökumenischer Dank­, Buss­ und Bettag, anschl. Apéro, in der reformierten Kirche Sissach

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 24. September 15.00 Ökumenischer Gottesdienst, APH Homburg, Läufelfingen Freitag, 18. September 10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Mülimatt, Sissach

Donnerstag, 17. September 19.00 Meditation Samstag, 19. September 14.00 Jungschar Sonntag, 20. September, ök. Gottesdienst zum eidg. Bettag 10.15 in der Kapelle EMK Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk­gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 20. September (Bettag) 10.00 Kirche Buus, Goldene und Silberne Konfirmation mit Pfarrer Daniel Hansel­ mann, dem Frauenchor Buus sowie musi­ kalischer Begleitung von Arianna Savall, Harfen. Anschliessend Apéro Rund um meine Kirche: 55 +/-: Mitenand unterwägs Mittwoch, 23. September, 14.00 beim Dorfbrunnen Buus. Wanderung ca. 90 Minuten und anschliessend Zvieri im Pfarrhaus

Sonntag, 20. September 10.00 Gottesdienst eidg. Dank­, Buss und Bettag mit Abendmahl in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Stephan Degen­ Ballmer

Sonntag, 20. September, Bettag 10.00 Kirche Rothenfluh. Gottesdienst und Abendmahl mit Pfrn. Gabriella Schneider. Brian Franklin, Viola da Gamba, Yvonne Yiu, Orgel, Kirchenkaffee Amtswoche 21. September bis 4. Oktober: Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt­wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Fritz Häuselmann aus Gelterkinden schickte uns dieses Leserbild der Aare von seinem Sonntagsspaziergang in Winznau, Solothurn. Foto: F. Häuselmann

silberne Konfirmation, Pfarrerin Trude Bernoulli. Mitwirkung Musikverein Buck­ ten. Kollekte für das HEKS. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen.

Mittwoch, 23. September 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Donnerstag, 24. September 14.00 bis 17.00 Kinderkirche, Jugend­ angebot mit Lea Strickler. Kirche Läufel­ fingen. Werwölfe in Real Life Donnerstag, 24. September 15.00 Gottesdienst im Alters­ und Pflege­ heim Läufelfingen, Priester Jacek Kubica. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Samstag, 26. September Ausflug ­40+, Treffpunkt um 7.50 am Bahnhof Läufelfingen. Mit Dorfführung und Besuch der Hermitage, Mittagessen im Domstübli Sonntag, 27. September 9.45 Läufelfingen: Gottesdienst, Pfarrer Christoph Weber. Orgel Susanne Müller. Kollekte für das Obdachlosenhaus Basel Mittwoch, 30. September 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Samstag, 26. September bis Samstag, 3. Oktober KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Freitag, 18. September Ab 11.30 Senioren­Mittagstisch Läufel­ fingen, Restaurant Warteck

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche­laru.ch

Freitag, 18. September 14.00 bis 17.00 Kinderkirche, Jugend­ angebot mit Lea Strickler, Bräteln im Wald. Treffpunkt Volg Buckten

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche­laru.ch

Samstag, 19. September 10.00 Fiire mit de Chline, in der Kirche in Rümlingen

Sekretariat: Karin Joseph sekretariat@kirche­laru.ch

Sonntag, 20. September 9.45 Rümlingen: Gottesdienst zum Dank­, Buss­ und Bettag, goldene und

Homepages www.kirchgemeinde­ruemlingen.ch www.ref­kirche­laeufelfingen.ch


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ Donnerstag, 17. September 2026

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Biometrische Identitätskarte (ID) ab 2. November 2026 erhältlich

Obere Hauensteinlinie: Zugsumleitungen Fahrplanänderungen Oktober / November

Wer braucht eine biometrische Schweizer ID? • Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, die innerhalb der EU reisen, wird eine biometrische ID empfohlen. • Es besteht kein Zeitdruck: Nicht biometrische IDs, die vor dem 2. November 2026 ausgestellt werden, können bis zum Ablaufdatum für Reisen in die EU benutzt werden (max. zehn Jahre für Erwachsene). • Wenn die Karte ausschliesslich als Ausweis in der Schweiz verwendet wird, genügt die nicht biometrische ID.

An den beiden Wochenenden vom 17./18. Oktober 2026 und 14./15. November 2026 leitet die SBB Züge über die obere Hauensteinlinie um. Für die S9-Züge verkehren deshalb Bahnersatzbusse. Grund hierfür sind Arbeiten im Hauenstein-Basistunnel. Für diese muss die SBB den Tunnel sperren. Dies hat grössere Fahrplanänderungen zwischen Olten und Basel zur Folge. Der Online-Fahrplan ist angepasst.

Wo erhalte ich die biometrische Schweizer ID? Die biometrische ID kann nur beim Kantonalen Passbüro beantragt werden, nicht bei den Gemeinden. Für die Erfassung der Biometriedaten muss zwingend ein Termin an einem der zwei Standorte vereinbart werden: • Hauptstandort Liestal • Aussenstelle Basel-Stadt Was kostet die biometrische Schweizer ID und wie lange ist sie gültig? • Erwachsene: CHF 70.00, gültig für 10 Jahre • Kinder/Jugendliche: CHF 35.00, gültig für 5 Jahre Die Kosten verstehen sich inkl. Porto. Vereinbarung des Erfassungstermins für die biometrische Schweizer ID www.schweizerpass.ch oder Tel. 061 552 58 69 Weitere Informationen zur ID: www.fedpol.admin.ch/laufende-projekte

Einwohnergemeinde Gelterkinden

OP Dippel Johanniter 2026 Veranstaltungsbewilligung im Wald Das Amt für Wald und Wild beider Basel hat nach Vernehmlassung bei den betroffenen Gemeinden und kantonalen Fachstellen die Bewilligung für die Durchführung des OP Dippel Johanniter 2026 mit ca. 100 Teilnehmenden vom Samstag, 19. auf Sonntag, 20. September 2026 gemäss Dekret des Landrates über die Bewilligung für Veranstaltungen im Wald, vom 11. Juni 1998 (SGS 570.1), in den Gemeinden Buckten, Diegten, Gelterkinden, Häfelfingen, Känerkinden, Läufelfingen, Ormalingen, Rümlingen, Rünenberg, Tecknau, Tenniken, Wenslingen und Witinsburg mit Auflagen erteilt.

Die SBB saniert den Hauenstein-Basistunnel von Herbst 2023 bis 2028 umfassend. Im Rahmen dieser Grundinstandsetzung ist der Tunnel an den beiden Wochenenden vom 17./18. Oktober 2026 und 14./15. November 2026 gesperrt. Dann führt das Bauteam unter anderem Arbeiten an der Mittelentwässerung, den Kontrollschächten, der Fahrbahn und den Kabelquerungen aus und reguliert die Fahrleitung. Am zweiten Sperrwochenende baut es zusätzlich vor dem Tunnelportal in Tecknau eine Weiche um. Die Sperren dauern jeweils von Samstag, 2 Uhr früh, bis Montag, 4 Uhr morgens. Dies führt zu folgenden, umfangreichen Fahrplanänderungen: Obere Hauensteinlinie: – Zugumleitungen: Die SBB leitet manche Personen- und Güterzüge über Läufelfingen um. Diese sind teils lauter als die gewohnten S-Bahn-Züge. – Bahnersatz: Für die S9-Züge (Olten–Läufelfingen–Sissach) verkehren wegen der Umleitungen Bahnersatzbusse. Die Reisezeit verlängert sich. Linie Basel–Olten: – Regionalverkehr: Die S3-Züge (Basel SBB–Olten) fallen zwischen Olten und Tecknau aus. – Fernverkehr: Manche Fernverkehrszüge fallen zwischen Basel und Olten oder zwischen Gelterkinden und Olten aus. Andere Fernverkehrszüge verkehren via Frick oder Läufelfingen. Die Reisezeit verlängert sich. – Fern- und Regionalverkehr: Teilweise ändern sich die Abfahrtszeiten der Züge. Die SBB empfiehlt ihren Kundinnen und Kunden, vor Antritt der Reise jeweils die Verbindungen im Online-Fahrplan oder in der App SBB Mobile zu prüfen. Die digitalen Fahrpläne sind aktualisiert.

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Eltern-Kind Singen Musik geht direkt ins Herz und berührt die Seele. Möchten Sie Ihre Verbindung zu Ihrem Kind, Ihrem Enkelchen, Ihrem Patenkind, … noch mehr vertiefen? Dann ist dies genau das Richtige für Sie! Aufgrund grosser Nachfrage startet die RMSG wieder mit dem ElternKind-Singen! Wann und wie oft? Mittwochvormittags, 10 bis 10.45 Uhr; 10 × 45 Minuten Kursdaten: 14., 21., 28. Oktober; 4., 11., 18., 25. November; 2., 9. und 16. Dezember 2026 Alter: Schwangere und Erwachsene mit Babies und Kindern Voraussetzungen: Mindestens 8 Erwachsene Leitung: Chiara Heuser, Profisängerin und Gesangslehrerin Kurskosten: CHF 182.– pro Erwachsene Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden Anmeldeschluss: 20. September 2026 Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80

Weitere Informationen zur Grundinstandsetzung des Hauenstein-Basistunnels finden Sie auf www.sbb.ch/hbt, weitere Informationen zu den Umleitungen und Fahrplanänderungen auf der oberen Hauensteinlinie unter www.sbb.ch/hauenstein.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Gemeindeversammlung Gelterkinden Einwohnergemeinde Gelterkinden Für unser Werkhof-Team suchen wir per 1. Januar 2027 oder nach Vereinbarung eine engagierte, zuverlässige und motivierte Persönlichkeit als

Werkhofmitarbeiter/in 100% Schwerpunkt Abfallbewirtschaftung Das vollständige Stelleninserat finden Sie auf unserer Website www.gelterkinden.ch > Gemeinde > Aktuelles > Aktuelle Mitteilungen > Offene Stellen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Auto und Velo im Kreisverkehr

Datum: 14. Oktober 2026 Beginn: 19.00 Uhr Ort: Gemeindesaal, Marktgasse 8, Gelterkinden Genehmigung Protokoll der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2026 Geschäftsverzeichnis: 1. Neues Personalreglement 2. Neues Entschädigungsreglement 3. Neues Marktreglement 4. Verschiedenes 4.1 Selbständige Anträge von Stimmberechtigten 4.2 Anfragen von Stimmberechtigten 4.3 Mitteilungen des Gemeinderates Hinweise: Die folgenden Unterlagen sind zehn Tage vor der Gemeindeversammlung auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch abrufbar sowie auf der Gemeindeverwaltung einsehbar: – Ausführliches Protokoll der letzten Gemeindeversammlung * – Berichte/Anträge des Gemeinderates zu den Geschäften * – Geschäft 1: Gegenüberstellung vom heutigen Personalreglement zum neuen PersR Die mit * bezeichneten Unterlagen können auch auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Zauberhafter Tag der offenen Tür Liebe Kinder, bitte helft uns, unsere verzauberten Musiklehrerinnen und -lehrer zu erlösen, sodass sie wieder Musik machen können! Begrüssungskonzert um 10 Uhr. Danach können im ganzen Haus bis 12 Uhr Instrumente beschnuppert und Fragen gestellt werden. Samstag, 17. Oktober 2026, 10 bis 12 Uhr Zauberhaftes Begrüssungskonzert um 10 Uhr im grossen Saal Regionale Musikschule Gelterkinden Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden Achtung: Parkplätze und Sitzplätze im grossen Saal sind beschränkt! Es wird empfohlen, rechtzeitig für‘s Konzert einzutreffen und mit den ÖVs anzureisen oder die Parkplätze in der Umgebung zu benutzen, z. B. Badi & Hofmatt.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Reinigungsangestellte/r Stundenlohn Für die Reinigung unserer Gemeindeliegenschaften suchen wir per 1. Januar 2027 oder nach Vereinbarung mehrere zuverlässige Personen im Stundenlohn. Verhaltensregeln für Velofahrerinnen und Velofahrer 1. Vor dem Einfahren in den Kreisel gegen die Strassenmitte fahren (Einspuren) und die Geschwindigkeit mässigen 2. Vortritt beachten, alle Fahrzeuge von links (also im Kreisel) sind vortrittsberechtigt 3. Rechts fahren, wenn der Kreisel bei der ersten Ausfahrt wieder verlassen wird 4. Gegen die Fahrbahnmitte fahren, wenn der Kreisel später als bei der ersten Ausfahrt verlassen wird (Vorteil: die schneller fahrenden Fahrzeuge können nicht überholen) 5. Vor dem Verlassen des Kreisels ist immer rechts ein Armzeichen zu geben

Dabei bieten wir unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten: Unbefristete Anstellung Eine Stelle ist als unbefristete Anstellung im Stundenlohn mit regelmässigen Einsätzen vorgesehen.

Anzeige

Machen Sie Träume wahr!

Aushilfeeinsätze Zusätzlich suchen wir 1–2 Personen für Aushilfeeinsätze bei Ferienvertretungen, Abwesenheiten unseres Reinigungspersonals sowie für die jährliche Hauptreinigung. Die Einsätze sind jeweils befristet und erfolgen je nach Bedarf. Wir suchen Personen, die sich vorstellen können, auch wiederkehrend Einsätze für die Gemeinde zu übernehmen. Das vollständige Stelleninserat finden Sie auf unserer Website www.gelterkinden.ch > Gemeinde > Aktuelles > Aktuelle Mitteilungen > Offene Stellen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

www.sternschnuppe.ch IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1


Gelterkinder

Nachrichten

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Am Freitag, 25. September 2026 findet der Personalausflug statt. Deswegen gelten für diesen Tag folgende Öffnungszeiten:

ObZ

Donnerstag, 17. September 2026

19

Bequem und einfach Online-Ticket vor Ort oder von zu Hause aus lösen gelterkinden.ch

Gemeindeverwaltung / Soziale Dienste Die Gemeindeverwaltung und die Sozialen Dienste bleiben geschlossen. Bei einem Todesfall oder in sehr dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Sanierung Freibad Schwimmer- und Springerbecken

Werkhof Die Entsorgungsstellen beim Werkhof Fääli sind wie üblich geöffnet.

Gemeinde- und Schulbibliothek Die Gemeinde- und Schulbibliothek ist wie üblich geöffnet.

Einzel Kind

Einzel Jugendliche

Einzel Erwachsene

Hallenbad Die Badi ist wie üblich geöffnet.

Während der Wintersaison 2026/2027 wird unser Freibad saniert. Sanierungsbeginn: Montag, 21. September 2026 Eröffnung: Mai 2027, Sommersaison Freibad

10er Kind

Fotoausstellung Sarah Bosshart & Gianni Groppello Sarah und Gianni verbindet die Freude daran, die Schönheit alltäglicher Momente bewusst wahrzunehmen, besondere Augenblicke festzuhalten und ihre Eindrücke in Bildern zu teilen.

10er Jugendliche

10er Erwachsene

Anleitung: QR Code scannen, Anweisungen auf dem Smartphone folgen und das Ticket am Eingang scannen

Zahlung per Kreditkarte oder Twint Hier können Sie ein Jahres-, ein Winter- oder ein Sommerabo kaufen.

In dieser Zeit wird ein Teil vom Badi-Parkplatz als Umschlagplatz genutzt. Dieser Bereich ist während der Sanierung abgesperrt. Die restlichen Parkplätze können normal genutzt werden. Das Hallenbad ist in der Wintersaison geöffnet und der Hauptzugang über die Lachmattstrasse gewährleistet. Wir danken Ihnen für das Verständnis und freuen uns, Sie weiterhin im Hallenbad begrüssen zu dürfen. Badi-Team / Abteilung Bau Gemeinde Gelterkinden

Spass, Geschicklichkeit und Kreativität Gelterkinden Familien-Spielnachmittag der Ludothek im Park Gelterkinden Ursula Handschin

In ihrer Fotoausstellung in der Gemeinde- und Schulbibliothek Gelterkinden präsentieren die beiden Fotografien, die von stimmungsvollen Lichtmomenten, feinen Details und einzigartigen Augenblicken erzählen. Die Bilder laden dazu ein, innezuhalten, genau hinzusehen und die besondere Schönheit des Alltäglichen zu entdecken. Von September bis Dezember 2026 sind die Fotografien während der regulären Öffnungszeiten in der Bibliothek zu sehen und können vor Ort erworben werden. Mehr Informationen auf www.bibliothek-gelterkinden.ch

«Märli und Gschichte» Nachmittag 2026 Die beliebte Erzählstunde für Kinder ab 4 Jahren. Unsere Erzählerinnen Salome Minder, Muriel Thommen, Karin Thommen und Cindy Thommen beschenken euch mit lustigen und spannenden Geschichten. Kommt vorbei und lasst euch ins Reich der Fantasie entführen! Begleitpersonen sind willkommen, entweder zum Mithören oder zum Schmökern in Zeitschriften oder Büchern. Jeden Mittwoch vom 30. September bis 30. Dezember 2026 von 14.00 bis 14.45 Uhr Kostenloses Angebot, ohne Anmeldung – wir freuen uns auf euch! Weitere Infos auf www.bibliothek-gelterkinden.ch Instagram: bibliothek_gelterkinden

Aus dem Wald auf den Tisch Pilzsammler, Jäger und Kräuterkenner bringen uns die Nahrung aus dem Wald näher.

Einmal mehr half das Wetter dem traditionellen Spielnachmittag zum grossen Erfolg. Den Organisatorinnen des Anlasses, dem Ludothekteam, stellten sich 15 Helfende zur Verfügung. Bei den Spielstationen im Park waren das Jugendliche und grosse Kinder, die ihre Aufgaben grossartig meisterten und die eifrig spielenden Kinder instruierten und betreuten! Mit dem zehn Franken kostenden Spielpass durften die Kleinen und Grossen, oft begleitet von ihren Eltern, an zehn Stationen ihren Spass erleben, ihre Geschicklichkeit testen oder Kreatives erschaffen. Vom Glücksrad, über Äntlifischen, Schokkoküsse erschleudern, Büchsenwerfen, dem neu eingesetzten Käsespiel, Windrädli basteln, Bilder kreiieren mit Bügelperlen oder Gesellschaftsspiele ausprobieren. Die kleinen Preise machten Freude. Besonders beliebt war der Tisch, an dem Annika und Céline Glitzertatoos auf Kinderarme zauberten, mit einer riesigen Auswahl an Sujets und Farben. Als zwischen 13 und 16 Uhr Rahel und Pascal mit ihren pferdeführenden Mädchen aus dem Reittherapiestall Hemmiken auftauchten, entstand die übliche Warteschlange pferdebegeisterter Kinder. Auf den zwei Pferden, dem Freibergerwallach Sandokan und dem Welsch-Pony Djuke genossen unzählige kleine und grössere Amazonen und Cowboys mit stolzen, manchmal auch etwas ängstlichem Ausdruck die zwei Umgänge auf den schaukelnden Pferderücken. Von der Verpflegung Hotdogs, Popkorn und Kuchen, angeboten im Lindenhof von der Initiantin des Festes, Irène Persson und ihren Helferinnen, wurde rege Gebrauch gemacht. Die Idee hinter dem Vergnügen ist auch, den Eltern und Kindern die Spiele bekannt zu machen, die sie in der Ludothek ausleihen können für den familiären Gebrauch oder für Kindergeburtstage!

Konzentration und Geschicklichkeit brauchte es beim Käsebrett.

Der Reittherapiestall Werfeli aus Hemmiken ermöglichte den pferdebegeisterten Kindern das vielbegehrte Reitvergnügen.

Sonntag, 27. September 2026, 10:00 Festplatz Hofmatt, Gelterkinden Auf einem Spaziergang hören wir, was der Wald uns an Essbarem hergeben kann.

Zum Abschluss gibt es in der Stierstallhütte einen «Waldimbiss».

Eine Veranstaltung der IG Walderläbnis Gelterkinden www.walderläbnis.ch

Sehr gefragt: die Glitzertattoos.

Fotos: U. Handschin

Kreativität herrschte am Tisch für die Windrädchen.


Veranstaltungen

Antiquitäten Gemälde und Kellerfunde Ankauf von: Alten Fotoapparaten • Nähmaschinen • Schreibmaschinen • Tonbandgeräten • Gemälden • Lithographien • Musikinstrumente • Zinn • Goldschmuck und Altgold • Silberwaren • Münzen • Armbanduhren • Asiatika • Handtaschen • Porzellane • Pelze • Abendgarderoben • Puppen • altes Spielzeug • komplette Hausräumung möglich Kunsthandel ADAM freut sich auf Ihre Anrufe. M. Adam, Hammerstrasse 58, 4057 Basel, Tel. 061 511 81 77 oder 076 814 77 90

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Betreibungsamtliche Grundstückversteigerung Am Dienstag, 27. Oktober 2026, um 14.30 Uhr wird im Konferenzraum Nr. 004a der SID BL, Amtshausgasse 7, 4410 Liestal, das nachstehende Grundstück versteigert: Grundbuch Nusshof, Liegenschaftsparzelle Nr. 1, haltend 1605 m² Wohn- und Landwirtschaftsgebäude mit Baulandreserven

4453 Nusshof, Im Dörfli 7, 7a und 7b Betreibungsamtliche Schätzung: CHF 740'000.00 Der Ersteigerer hat vor dem Zuschlag eine Anzahlung von CHF 100'000.00 zu leisten. Es wird ausdrücklich auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Die Steigerungsbedingungen nebst Schatzungsbericht usw. liegen beim Betreibungs- und Konkursamt BL zur Einsicht auf (oder: www.bl.ch/baka-steigerung).

Öffentliche Besichtigung: Mittwoch, 23. September 2026, 15.00 – 16.00 Uhr

Marktnotiz

Renault und Dacia neu in Liestal – Service bei der Garage Keigel In Liestal gibt es eine neue Anlaufstelle für Renault und Dacia: In der ehemaligen Garage Böhi im Altmarkt bietet die Garage Keigel als neuer Vertragspartner AfterSales- und Serviceleistungen für beide Marken an. Kundinnen und Kunden profitieren von einem professionellen Serviceangebot und einer festen Serviceadresse. Wartungen, Reparaturen, Diagnosearbeiten sowie saisonale Checks können direkt in Liestal erledigt werden. Auch bei Fragen zu Garantie oder Mobilität unterstützt das Team unkompliziert. Gerade bei modernen Fahrzeugen sind

Frau Mülhauser, Tel. 076 612 19 75 Industriestr. 59, 6034 Inwil

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Titel der Planauflage: Gemeinde Nusshof: Bauprojekt für den Buswendeplatz «Im Dörfli»; Planauflage Projektbeschreibung Das von der Bau- und Umweltschutzdirektion am 20. August 2026 (BUDE Nr. 362 / 2026) beschlossene Bauprojekt für den Buswendeplatz «Im Dörfli» wird in einem kombinierten Verfahren gemäss § 13 des Raumplanungs- und Baugesetzes und § 40 des Gesetzes über die Enteignung während 30 Tagen, vom 17. September 2026 bis 16. Oktober 2026 in der Gemeindeverwaltung Nusshof öffentlich aufgelegt und kann dort während der Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Rechtsmittel / Einsichtnahme Schriftliche und begründete Einsprachen zu diesem Bauprojekt sowie die Forderungen für Landabtretungen, Eingriffe in Miet- und Pachtverhältnisse und die zu enteignenden Rechte sind bis spätestens 16. Oktober 2026 der Bau- und Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal einzureichen. Kontaktstelle Kanton Basel-Landschaft / Tiefbauamt Rheinstrasse 29 4410 Liestal Frist Ablauf der Frist: 16. Oktober 2026

Wenn Einsamkeit die einzige Gesellschaft ist. Ihre Spende hilft.

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Garage Keigel Lausenerstrasse 21 4410 Liestal +41 61 565 12 23 liestal@garagekeigel.ch

Kirchrain 17, 4146 Hochwald Tel. 079 399 41 46 Infos unter: www.buttenmost.ch

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Weil nicht alle im Leben so viel Glück haben. Jetzt Solidarmitglied werden und Menschen mit Behinderung eine Gratis-Beratung ermöglichen.

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Sonnenhof Arlesheim AG

Teamleiter:in Wohnen 80 – 100 % Erwachsene

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Co-Leitung KITA 60 % ab 1.12.2026

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Jobcode 240471

Laufen

Sachbearbeiter/in Administration Soziale Dienste 80 – 90 %

20

Öffentliche Planauflage – Gemeinde Nusshof: Bauprojekt für den Buswendeplatz «Im Dörfli»; Planauflage

Betreibungs- und Konkursamt Abteilung Liegenschaftsverwertungen Eichenweg 12, Postfach 4410 Liestal  061 552 46 00,  betreibungsamt@bl.ch www.bl.ch/baka-steigerung

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Kunsthandel ADAM

ObZ Donnerstag, 17. September 2026

Solothurner Spitäler AG

Jobcode 238914

Arztsekretärin / Arztsekretär oder MPA Urologie und Gastroenterologie (w/m/d) Dornach

Sie möchten Ihre Stelle ebenfalls hier ausschreiben? – Kontaktieren Sie uns unter +41 61 927 26 26 oder via info@jobbasel.ch

Jobcode 240657


Region Waldenburg

ObZ

Donnerstag, 17. September 2026

21

Wenn 120 Hunde schwimmen gehen, bleibt niemand trocken Waldenburg Zum letzten Badetag des Jahres gehörte das Schwimmbi Waldenburg ganz den Vierbeinern Sonntag, 13. September, Schwimmbi Waldenburg. Sonst gehört das Becken um diese Jahreszeit den letzten Sommergästen – diesmal war es für einen Tag den Hunden vorbehalten. Rund 120 Vierbeiner sprangen mit ihren Begleitpersonen ins Wasser, paddelten durchs Becken und liessen sich von der Hundeschule Nemo aus Sissach durch eine kleine Wasserchoreografie führen. Nach dem Bad kam der Moment, den jeder Hundehalter kennt: das grosse Ausschütteln. Wer selbst nicht ins Wasser gegangen war, bekam es spätestens jetzt zu spüren – ein Schwall nach dem anderen, und plötzlich waren auch die Zuschauerinnen und Zuschauer am Beckenrand nass. Für die menschliche Verpflegung sorgte die Sek Waldenburgertal mit einem üppigen Kuchenbuffet, das gleichzeitig die Klassenkasse aufbesserte. Die Hunde selbst gingen dank Sponsor Delipet ebenfalls nicht leer aus: Für sie gab es eigens Leckerlis zum Knabbern. Der Himmel zeigte sich von seiner besten Seite, und so wurde das Schwimmbi bei bester Stimmung zum letzten Mal in diesem Jahr genutzt – nicht als stiller Saisonabschluss, sondern mit nassem Fell und guter Laune. ObZ

Alle Gemeinden Infobus «mobil bi dir» von der Pro Senectute – Thema Sicherheit Die digitale Welt bietet viele Möglichkeiten, geht aber auch mit gewissen Risiken einher. Falls Sie mehr zum Thema Sicherheit im Internet lernen möchten, kommen Sie am 18. September beim Infobus vorbei. An diesem Termin ist ein Experte der Polizei Basel-Landschaft vor Ort und berät Sie kompetent zum Thema «Sicherheit im Alter». Ebenso beantwortet er Fragen zu Themen wie Trickbetrüger am Telefon oder auf der Strasse, sowie Diebstahl und Einbruch. Der Infobus ist von 9 bis 12 Uhr am 18. September in Niederdorf beim alten Milchhüsli vis à vis WB-Haltestelle. Die Beratung ist kostenlos und es braucht dazu keine Anmeldung. Kommen Sie vorbei und lernen Sie den Infobus «mobil bi dir» bei einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Mineralwasser kennen! Diesen Freitag wird das Milchhüsli-Kaffee geöffnet sein. Ferienbedingt findet kein Frytigsmarkt statt. Der nächste Markt ist am 25. September.

Oberdorf Verwaltungs- und Organisationsreglement Die Finanz- und Kirchendirektion Basel-Landschaft hat die von der Einwohnergemeindeversammlung am 23.6.2026 verabschiedete Änderung des Verwaltungs- und Organisationsreglements genehmigt. Diese wird per 1.1.2027 in Kraft gesetzt.

Niederdorf Frytigsmärt vom 18. September 2026 Diesen Freitag wird das Milchhüsli-Kaffee geöffnet sein. Ferienbedingt findet kein Frytigsmärt statt. Der nächste Markt findet am 25. September statt. Am 18. September ist zudem der Infobus «mobil bi dir» der Pro Senectute mit dem Thema «Sicherheit» vor Ort. Zusammen mit einem Experten der Polizei Basel-Landschaft werden Sie kompetent

Apportieren geht auch im kühlen Wasser.

zum Thema Sicherheit im Alter beraten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Waldenburg Nicht vergessen – Waldenburger Mostaktion Am nächsten Samstag, den 19. September führen wir die 26. Waldenburger Obstpflück- und Mostaktion durch. Treffpunkt: 9 Uhr Gemeindewerkhof. Bei der Aktion handelt es sich um einen Familienanlass bei dem auch die Kinder nicht zu kurz kommen (Gemeinsames Mittagessen, Kinderwettbewerb, Mini-Mostpresse). Die Mostaktion ist Bestandteil des Projektes zur Erhaltung unserer Hochstamm-Obstbäume. Details unter: www.hochstamm-waldenburg.ch

Fotos: zVg

Langenbruck Hauptübung Feuerwehr Langenbruck Am Samstag, den 26. September führt die Feuerwehr Langenbruck die jährliche Hauptübung durch. Rund um das Magazin geben wir Einblick in unser Material und Schaffen. Die Hauptübung startet um 15 Uhr beim Magazin, Kräheggweg 1. Anschliessend an die Übung sind die Besucher zum Apéro eingeladen. Die Angehörigen der Feuerwehr Langenbruck freuen sich auf eine grosse Beteiligung!

Projekt Hochstamm Waldenburg, Fam. Feigenwinter

Parkraumbewirtschaftung Im Januar 2026 wurde das neue Parkraumkonzept eingeführt. Dabei wurden gewisse verkehrspolizeiliche Anordnungen (wie Publikation von Verkehrsschildern) nicht ordentlich verfügt. Deswegen wurden die Kontrollen des ruhenden Verkehrs in den betroffenen Gebieten vorläufig eingestellt, bis alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Ebenfalls wird geprüft, inwiefern bereits ausgestellte Bussen rechtens sind oder zurückbezahlt werden müssen. Sobald die Abklärungen mit den kantonalen Fachstellen abgeschlossen sind, können wir weiter informieren.

Was läuft in Waldenburg

Die Militärschützen bedankten sich Waldenburg Kunstgenuss und Grillplausch

Öffnungszeiten Verwaltung im September Im Monat September bleibt die Verwaltung ausserordentlich an den Freitagen geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Sibylla Dreiszigacker (ganz rechts) erklärt die Kunstwerke der Frenke.

Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutzkommission (NULS) Waldenburg

Der spezielle Anlass war sowohl für die Vier- wie auch die Zweibeiner eine Freude.

Was läuft in Langenbruck Freitag, 18. September Infobus «mobil bi dir» - Sicherheit im Internet, Pro Senectute, Niederdorf, Dorfgasse 34, am Frytigsmärt, 9 Uhr Donnerstag, 24. September Studienfahrt 24. bis 26. September, Männerriege Jeden Montag • Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr • Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag • Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr

Waldenburger Obstpflückund Mostaktion • Samstag, den 19. September, 9 bis 15 Uhr, Besammlung 9 Uhr beim Gemeindewerkhof Waldenburg

Jeden Mittwoch • Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr • Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken pro Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Kürbisfest 17. Oktober • Freut euch auf einen gemütlichen Herbsttag voller Genuss, Musik und Spass für die ganze Familie! Im Gerstel, Waldenburg ab 10 Uhr

Jeden Donnerstag • Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr • Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr

Fotos: E. Mory

Die Militärschützen Waldenburg sind nicht nur auf dem Schiessstand aktiv, sie engagieren sich auch an verschiedenen Anlässen, so kürzlich am Waldenburger Treffen, wo die deutschen Waldenburger aus Sachsen und Hohenlohe die Gelegenheit hatten, mit dem Sturmgewehr zu schiessen. Anschliessend konnten sie sich bei einer Grillwurst und Getränken stärken. Bereits steht mit dem Weihnachtsmarkt der nächste grosse Anlass vor der Tür, wo in der Schützeschüüre Raclette serviert wird und viele fleissige Hände gebraucht werden. Als Dankeschön sind die Helferinnen und Helfer am vergangenen Samstag zu einem Nachmittag im Zeichen der Kunst eingeladen worden. Die Kurato-

rin Sibylla Dreiszigacker führte die Gruppe durch die Biennale in der «Ville des Arts» Waldenburg. Es war ungemein spannend zu erfahren, wie die Kunstwerke entstanden sind und welche Gedanken hinter den Arbeiten stehen. Die Platzierung der Werke in Vorgärten, an Gebäuden, am Strassenrand, in der Kirche, im Bach, im Brunnen macht den besonderen Reiz der Ausstellung aus und macht das Stedtli zur «Ville des Arts». Die vielen Eindrücke gaben Durst und Hunger. Bei einem Apéro und geselligem Grillplausch, aufgelockert durch ein spannendes Spiel, liess man den Tag draussen vor der Schützeschüüre gemütlich ausklingen.

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IBAN CH04 0900 0000 8000 8274 9

Gute Stimmung an der «langen Tafel» vor der Schützeschüüre.

Beatrix Mory


Region Waldenburg Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch Pfarrerin Sonja Glasbrenner 079 893 56 07 sonja.glasbrenner@posteo.de Manuela Wahl, Sekretariat Winkelweg 2, 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@ref-wb.ch www.ref-wb.ch

lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00 (ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Mitteilungen Amtswoche 1. September bis 4. Oktober: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 5. 18. Oktober: Pfarrerin Sonja Glasbrenner, 079 893 56 07

Agenda Sonntag, 20. September 10.00 Kath. Kirche Oberdorf. Ökumenischer Singgottesdienst zum Bettag. Gemeinsam mit der katholischen und der Chrischona Gemeinde feiern wir einen Singgottesdienst. Mit dabei sind Gemeindeleiterin Sabine Brantschen und Prediger Lukas Wäfler. Für den musikalischen Teil ist Brunetto Haueter verantwortlich.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Anlässe

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde. Bibelgruppe Donnerstag, 24. September, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums» Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35

Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 15. Oktober, 9.00 bis 11.00 Uhr, Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Offenes Abendsingen Dienstag, 20. Oktober, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19

Vokalensemble Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda Sonntag, 20. September, Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 11.00 Bürgerhütte Bennwil, Bettagsgottesdienst mit Pfarrerin Silvia Bolatzki und dem Jodlerklub Spitzeflüeli. Dirigentin: Sabine Bader, Musiker: Michael Bürgin. BerghilfeKollekte. Herzliche Einladung! Anschliessend Bewirtung durch die Hüttenkommission. Fahrdienst für Nichtwanderer ab Dorfplatz Bennwil um 10.30

ObZ

Donnerstag, 17. September 2026

vorher einsingen. Um 9.15 bis 9.50 singen wir die gewählten Lieder kurz an. Brunetto Haueter nimmt uns wie immer gekonnt mit in die Welt der Musik und Kirchenlieder.

Für Kinder und Jugendliche Samstag, 19. September 14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel. Unterwegs mit Blaulicht - Was ist denn da drin? Treffpunkt auf dem Chesiplatz

Durch die Feier führen Lukas Waefler und Sabine Brantschen.

Montag, 21. September 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Kontakt: Stefan Jossen, 079 432 64 16

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Mittwoch, 23. September 14.00 bis 16.30 Kids-Treff Lampenberg, Treffpunkt: Foyer/MZH

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen.

Donnerstag, 24. September 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein, Kontakt: Nadja Urben, 076 588 55 35

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Voranzeigen

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30

Männerabend Freitag, 25. September ab 18.00. Der Männerabend findet an ausgewählten Freitagabenden statt. MANN trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame Zeit. Kontakt: Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

www.rkk-oberdorf.ch

Agenda Donnerstag, 17. September 9.30 SilberDistel. SeniorenTreff in der Arche

Gebet in Hölstein Samstag, 3. Oktober, 9.30 bis 10.30, Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet – ohne Anmeldung

19.00 KGR-Sitzung

Ökumenischer Tal-Gottesdienst Sonntag, 4. Oktober um 17.00 in Oberdorf, katholische Kirche Bruder Klaus

Samstag, 19. September 15.00 KleiderTausch in der Arche

Trauercafé Mittwoch, 7. Oktober, 9.00 Hofmattschulhaus, Tenniken. Ort für Begegnungen und Kraftquelle für alle, die Ähnliches erlebt haben Mittagstisch Mittwoch, 14. Oktober, 12.00 Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Das Kochteam der Kirchgemeinde freut sich auf Ihren Besuch! Mit Anmeldung – Platzanfragen bei Doris Heinimann, 079 291 08 01 Nächste Kirchgemeindewanderung Freitag, 16. Oktober: Oberdorf SO – Weissenstein. Alle Detailinformationen finden Sie zwei Wochen vor der Wanderung auf unserer Website.

Freitag, 18. September 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet

18.00 Santa Messa

Sonntag, 20. September 10.00 Ökum. Gottesdienst am Bettag. Kollekte: FFW Montag, 21. September 9.30 SprachCafé in der Arche. Deutsch üben Mittwoch, 23. September 14.00 Treffen Erstkommunionskinder in der Arche 19.30 Informationsabend Firmung im Saal

Donnerstag, 24. September 14.00 KrabbelKäfer. Treff für KrabbelKinder und Eltern Freitag, 25. September 10.30 Ökum. GrittGottesdienst

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30 Amtswoche: 31. Aug. bis 25. Sept. Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

KleiderTausch in der Arche Zu gross oder zu klein? Aber doch noch wunderschön. Dann nicht in den Sack damit, bringen Sie Ihre Kleider zu uns in die Arche. Wir tauschen Damen-, Herren- und Kinderkleider. Bei Kaffee und Kuchen geniessen wir das Zusammensein. Schön, wenn Sie vorbeikommen. SilberDistel Senioren sind zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Gipfeli eingeladen. Wir möchten erfahren, was ältere Menschen bewegt, wo Sie stehen, was Sie erzählen und was sie im Leben brauchen. Die Treffen finden im Saal statt. Herzlich Willkommen Firmung 18 plus! Die Jugendlichen wurden zum Informationsabend eingeladen. Falls ihr keine persönliche Einladung erhalten habt, meldet euch bitte beim Sekretariat. Die Firmung wird am Pfingstsonntag, 16. Mai 2027 um 10.00 sein. Gebet im September Alles, was wir hätten denken sollen und nicht gedacht haben, alles, was wir hätten sagen sollen und nicht gesagt haben alles, was wir hätten tun sollen und nicht getan haben, alles, was wir nicht hätten denken sollen, aber gedacht haben, alles, was wir nicht hätten sagen sollen, aber gesagt haben, alles, was wir nicht hätten tun sollen, aber getan haben – für Gedanken, Worte und Taten, bitten wir, oh Gott, um Vergebung. Gebet aus Saudi-Arabien

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00

Mitteilungen

Mitteilungen Ökum. Gottesdienst am Bettag Dankbar dürfen wir sein und dies auch feiern. In den letzten Jahren haben wir vor allem singend gedankt. Dies wollen wir auch dieses Jahr tun. Wer möchte, kann

Sonntag, 20. September 11.00 Eptingen Chillemätteli, Regionalgottesdienst am Genussmarkt (Bettag), Pfr. U. Dällenbach, Musik: Gem. Chor Eptingen und J. Wagner Mittwoch, 23. September 15.00 Gemeindezentrum Zunzgen, Fiire mit de Chliine, Pfr. U. Dällenbach mit Team, inkl. Zvieri

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Von Waldenburgerbahn erfasst Oberdorf Motorradfahrer bleibt nach Unfall auf Gleis liegen

Die drei involvierten Fahrzeuge an der Unfallstelle bei der Verzweigung Haupt-/Bennwilerstrasse.

Am Montagabend, 14. September 2026, um ca. 18.30 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Oberdorf ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen, einem Motorrad und einem Zug der Waldenburgerbahn. Der Motorradlenker wurde dabei verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 43-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Skoda auf der Hauptstrasse in Richtung Waldenburg. Bei der Verzweigung Haupt-/Bennwilerstrasse beabsichtigte der Personenwagenlenker, nach links in die Bennwilerstrasse abzu-

biegen. Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens musste er im Verzweigungsbereich anhalten. Ein von hinten herannahender Motorradlenker beabsichtigte rechts am stehenden Personenwagen vorbeizufahren. Dabei kollidierte er mit seinem BMWMotorrad seitlich mit dem hinteren rechten Bereich des Personenwagens. In der Folge stürzte der 63-jährige Motorradlenker zu Boden und blieb auf dem Gleis der Waldenburgerbahn liegen. Gleichzeitig näherte sich ein von Niederdorf kommender Zug der Walden-

Foto: zVg

burgerbahn. Trotz sofortiger Vollbremsung des 48-jährigen Zugführers kam es zu einer Kollision zwischen dem Zug und dem am Boden liegenden Motorradlenker. Dieser wurde dabei verletzt und nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es im Bereich der Unfallstelle zu Verkehrsbehinderungen. Die Waldenburgerbahn war während der Unfallaufnahme vorübergehend unterbrochen. Polizei Basel-Landschaft

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Region Waldenburg

ObZ

Wo aus einem Frühstück ein halber Sonntag wird

Das stolze Küchenteam mit vollbrachtem Werk.

Kirche St. Peter Und der alte Altartisch ist zurück

Fotos: zVg

Gleich in zweierlei Hinsicht gab es in der Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St.Peter am letzten Wochenende eine Premiere. Lukas Alber, normalerweise Finanzchef der Kirchgemeinde, hat seine dreijährige Ausbildung zum Laienprediger erfolgreich abgeschlossen. Mit einem eindrücklichen Gottesdienst stellte er sich der Gemeinde vor. Das Bläserensemble «Gaxxn Horns» begleitete ihn musikalisch. In Zukunft wird Lukas Alber regelmässig predigen. Aber auch der Ort war neu. Der Gottesdienst fand auf dem Freigelände hinter der Kirche St. Peter statt. Dort wurde gerade der alte Abendmahlstisch wieder neu aufgestellt. Über fünfundzwanzig Jahre war er in Vergessenheit geraten. Zerlegt und unbeachtet stand er in einem Abstellraum. Er war einst entfernt worden, weil er zu massiv und unverrückbar im Weg stand und viele Veranstaltungen wie Chorkonzerte erschwerte. An seine Stelle trat damals ein beweglicher Tisch aus Holz. Es sind nur wenige bauliche Details zum Steintisch bekannt. Er wird ins 18. Jahrhundert datiert und in den histori-

schen Archiven lediglich als eines der herausragenden Ausstattungsstücke der Kirche gelistet. Steine dieser Art wurden fast ausschliesslich aus lokalem Kalkstein der umliegenden Jura-Brüche gewonnen. Die meisten Abendmahlstische in reformierten Kirchen wurden aus Holz gefertigt. Massive Steintische spiegelten den Wunsch der Gemeinde wider, dem Wort Gottes und dem Sakrament ein unumstössliches, dauerhaftes Fundament im Raum zu geben. Traditionell liegt auf dem reformierten Abendmahlstisch während des Gottesdienstes die aufgeschlagene Bibel. Der Tisch dient im reformierten Verständnis nicht als Opferstätte, sondern als Tisch des Herrn, um den sich die Gemeinde zur Feier versammelt. Nach der Reformation änderte sich die Nutzung des Altarraums. Anstelle des vorreformatorischen katholischen Opferaltars trat der protestantische Abendmahlstisch ins Zentrum der Liturgie, an dem das Abendmahl in Brot und Wein als Erinnerungsmahl gefeiert wird. Torsten Amling

Ein Buffet, welches keine Wünsche offen liess.

Und wenn es gerade besonders gemütlich ist, liegt ein weiterer Besuch am Buffet natürlich nahe. So verging der Sonntagmorgen wie im Flug. Die Gäste genossen das Zusammensein, liessen sich verwöhnen und nahmen sich Zeit füreinander. Am Ende gingen sie mit vollem Bauch, ei-

nem Lächeln im Gesicht und vielen schönen Erinnerungen nach Hause. Ein Gast brachte den gelungenen Morgen wunderbar auf den Punkt: «Eigentlich wollte ich nur zum Zmorge kommen. Irgendwie wurde daraus ein halber Sonntag.» Anita Wiesner

Der Laienprediger Lukas Alber.

Foto: zVg

Seniorenferien am Bodensee

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Ausflug Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten

Kein Fähnlein im Wind

24 Menschen der Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten waren eine Woche im Zeichen des Fisches unterwegs mit Bus, Schiff, Fähre, zu Fuss und mit drei Rollatoren. Wir entdeckten gemeinsam die Fischform des riesigen Bodensees, der merklich an Wasser verloren hatte. Wir wohnten in Romanshorn am «Bauch» und genossen abends die hervorragende Küche. Die Ausflüge führten an die «Nasenspitze» zum Pfänder bei Bregenz, zum «Auge» nach Lindau, zwischen die «Schwanzflossen» (Unter- und Obersee)

nach Konstanz, an die «Rückenflosse» nach Friedrichsfeld und nach Sankt Gallen, wo Gallus dem Bären begegnete und wir dem Klosterplan und der wunderbaren Akustik der barocken Kirche. Auf dem Rückweg fuhren wir am Bauch und an der unteren Schwanzflosse entlang zurück, kauften in Gottlieben Hüppen ein und picknickten wie die ersten Jünger an Ostern am Wasser – nicht am See Genezareth, aber in Stein am Rhein. So schön, lehrreich und heilsam, gemeinsam unterwegs zu sein! Dorothee Löhr und Sabina Eicher

Bevölkerung die Gelegenheit, sich mit diesem wichtigen, aber oft verdrängten Kapitel der Dorf- und Regionalgeschichte auseinanderzusetzen. Sarah Durrer ist als freischaffende Historikerin in Basel tätig. Ein Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegt auf der Erforschung der Fremdplatzierung von Kindern in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Neben ihrer Forschungstätigkeit arbeitet sie als freie Mitarbeiterin im Bereich Bildung und Vermittlung im MUKS – Museum Kultur und Spiel Riehen. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 20. September, in der Casa 12 am Schwengiweg 12 in Langenbruck statt. Der Vortrag beginnt um 10.30 Uhr. Im Anschluss an das Referat sind alle Anwesenden herzlich zu einem Apéro eingeladen, der Raum für Austausch und Diskussionen bietet. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte zur Deckung der Unkosten erhoben.

Das Bekennen zur Neutralität ist für die Schweiz eine wichtige Grundlage für den heutigen Wohlstand. Glaubwürdig neutral sein bedeutet, sich nicht in fremde Konflikte einzumischen und andere Länder zu bestrafen. Nur so kann die Schweiz ihre Vermittlungsrolle behalten, die sie seit langem auszeichnet – und die international sehr geschätzt wird. Am 27. September stimmen wir über die Neutralitätsinitiative ab. Ich sage überzeugt Ja, weil es wichtig ist, dass wir unsere neutrale Rolle verbindlich festhalten – und nicht von Fall zu Fall wie ein Fähnlein im Wind handeln. Wie schon bei der Nachhaltigkeitsinitiative wundere ich mich über die Plakate der Gegner: Wurden gegen die 10-Millionen-Schweiz mit Trump aufgefahren, wird nun mit Putin gedroht. Die SVP wurde in der Vergangenheit immer wieder wegen ihrer reisserischen Plakate kritisiert. Es wäre nun auch zu wünschen, wenn sich die Öffentlichkeit und die Medien mal mit dem Sinn oder eher Unsinn der Nein-Plakate beschäftigen würden. Und noch eine Parallele zur letzten Abstimmung: Beim Thema 10-MillionenSchweiz waren sich alle einig, dass das schnelle Wachstum der Schweiz ungesund ist. Der Initiative zustimmen wollte man aber doch nicht. Haben Sie seither wieder etwas gehört, wie man das Wachstum bremsen will? Ich auch nicht. Auch die Neutralität finden im Kern eigentlich alle gut. Folgerichtig wäre somit, auch Ja zur Initiative zu sagen. Es gibt keinen vernünftigen Grund, den bisherigen Weg der Neutralität zu verlassen und davon abzukommen, sich aus fremden Konflikten rauszuhalten. Die schweizerische Neutralität gilt immer und nicht nur von Fall zu Fall. Stimmen Sie deshalb Ja zur Neutralitätsinitiative und sorgen Sie dafür, dass auch unsere Kinder und Grosskinder noch in einer neutralen Schweiz aufwachsen können.

Hans Weber, Verein Kulturbruck

Matthias Ritter, Landrat SVP, Diegten

Die Seniorinnen und Senioren der Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten.

Foto: zVg

Veranstaltung

Ein schmerzhaftes Kapitel für Langenbruck Vortrag Die Basler Historikerin Sarah Durrer berichtet über Langenbrucker Kinderheime Im 20. Jahrhundert wurden in der Schweiz zehntausende Kinder ihren Familien entrissen und in Heimen untergebracht – ein schmerzhaftes Kapitel der nationalen Geschichte, das bis heute nachwirkt. Auch die Gemeinde Langenbruck war Teil dieses Systems der administrativen Versorgung und Fremdplatzierung. Am Sonntag, 20. September, beleuchtet die Basler Historikerin Sarah Durrer diese lokale Vergangenheit in einem öffentlichen Vortrag in der Casa 12 (ehemaliges Ökozentrum) näher. Im Zentrum der historischen Aufarbeitung stehen zwei ehemalige Einrichtungen in Langenbruck: die Basler Kinderheilstätte «Obere Au» und das Kinderbeobachtungsheim des Kantons Baselland, das später als Standort des «Ökozentrums Langenbruck» bekannt wurde. Sarah Durrer hat die Geschichte dieser Häuser für die Basler Geschichtstage intensiv erforscht. Nun präsentiert sie ihre Erkenntnisse erstmals direkt am historischen Ort des Geschehens. Der Vortrag bietet der

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Laienprediger im Einsatz

Oberdorf Beim Brunch im Gritt zählt nicht allein das Essen Wer am vergangenen Sonntag im Gritt zu Gast war, merkte schnell: Hier geht es um weit mehr als nur ums Frühstück. Bei strahlendem Spätsommerwetter trafen sich Bewohnende, Angehörige und zahlreiche Gäste zu einem genussvollen Sonntagmorgen, wie man ihn sich schöner kaum wünschen kann. Rund 100 verschiedene Köstlichkeiten standen bereit – von Konfitüre bis Fleisch, von süss bis herzhaft. Da hatte man tatsächlich die Qual der Wahl. Was kommt zuerst auf den Teller? Und vor allem: wie bleibt noch genügend Platz für die zweite Runde? Was für die Gäste ein gemütlicher Brunch war, bedeutete für das Küchenteam des Gritt bereits in den Tagen zuvor und am Anlass selbst intensive Arbeit. Schon frühmorgens um 6 Uhr hiess es «ran an den Speck». Drei Stunden später musste alles bereit sein: frisch, liebevoll angerichtet und vorbereitet für die erwartungsvollen Gäste, die um 9 Uhr ins kulinarische Schlaraffenland strömten. Der Einsatz hat sich mehr als gelohnt. Das Buffet erhielt zahlreiche Komplimente. Die Gäste schwärmten von der Vielfalt, der Qualität und der liebevollen Präsentation. Für das Küchenteam ist ein solches Lob wohl der schönste Lohn für die vielen Stunden, in denen geschnippelt, gebacken, gekocht, vorbereitet und angerichtet wurde. Doch ein Brunch lebt nicht allein vom Essen. Es sind die Menschen und die Begegnungen, die einen solchen Morgen besonders machen. Da trifft man jemanden, den man schon lange nicht mehr gesehen hat. Hier entsteht ein Gespräch, dort wird herzlich gelacht, und plötzlich merkt man, dass aus einem kurzen Kaffeeplausch eine längere Unterhaltung geworden ist.

Donnerstag, 17. September 2026

Eine alte Postkarte vom Kinderheim Obere Au in Langenbruck.

Foto: zVg


Ortssammlung Veranstaltungen Gelterkinden

ObZ Donnerstag, 17. September 2026

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20. September 20. 2026, September 11-15 Uhr 2026, 11-15 Uhr Werkhof Fääli, Werkhof Ergolzstrasse Fääli, Ergolzstrasse 5 5 20. September 2026, 11-15 Uhr 20. September 20.Ergolzstrasse 2026, September 11-15 Uhr 2026, 11-15 Uhr Werkhof Fääli, 5 Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5 Werkhof Fääli, Werkhof Ergolzstrasse Fääli, Ergolzstrasse 5 5

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Langenbrucker Kinderheime

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