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20260917_WOZ_LAANZ

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«Offizielles Amtliches Publikationsorgan» Outlets l Murgentha

mit Stadtausgabe Aarau Tel. 062 737 90 00 · 117. Jahrgang · GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG · 1909–2026 · landanzeiger.ch · Nr. 38 · Donnerstag, 17. September 2026

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RegioSkills 2026 der Maurer:innen Harassenstapeln / SAC Aarau Gaukler-Arena im Kasinopark (Shows immer zur vollen Stunde)

FREITAG 09.00 - 14.00 Uhr 11.00 - 19.00 Uhr 10.00 - 21.00 Uhr 10.00 - 18.00 Uhr 11.00 - 19.00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr 16.30 - 17.15 Uhr

Aargauer Brotqualitätstag 2026 (in der Berufsschule Aarau) Harassenstapeln / SAC Aarau Creativa 2026 (Shuttle mit Creativa Bähnli) RegioSkills 2026 der Maurer:innen Kinderbasteln / Arthouse Gaukler-Arena im Kasinopark (Shows immer zur vollen Stunde) Familienstafetten / Verein Kinder-Camps

SAMSTAG 10.00 - 19.00 Uhr 10.00 - 21.00 Uhr 10.00 - 17.00 Uhr 10.00 - 18.00 Uhr 11:00 - 18:00 Uhr 13.30 - 17.15 Uhr

Kinderbasteln / Arthouse Harassenstapeln / SAC Aarau Creativa 2026 (Shuttle mit Creativa Bähnli) RegioSkills 2026 der Maurer:innen Gaukler-Arena im Kasinopark (Shows immer zur vollen Stunde) Familienstafetten / Verein Kinder-Camps

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LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Region

Schlossrued Frieda Steffen ist seit bald 50 Jahren als Journalistin unterwegs

«st.»: Auch mit 80 noch «rasende Reporterin» Wer im Rueder-, Suhren- oder Wynental unterwegs ist, kennt sie: Frieda Steffen – oder ihr Kürzel «st.». Seit bald fünf Jahrzehnten berichtet sie über das Leben in der Region mit grosser Neugier. Heute Donnerstag feiert die Journalistin aus Schlossrued ihren 80. Geburtstag – und hat noch immer mehr Termine im Kalender als manch halb so alter Reporter. Es gibt wohl kaum ein Vereinsfest, eine Gemeindeversammlung, ein Konzert oder eine Jubiläumsfeier zwischen Kulm, Zofingen und Aarau, an der Frieda Steffen nicht schon anzutreffen war. Und wenn sie doch einmal etwas später erscheint oder früher wieder verschwindet, weiss jeder warum: Der nächste Termin wartet bereits. Für sie war und ist Journalismus nie einfach ein Beruf, sondern eine Lebenshaltung. «Journalist ist man 24 Stunden am Tag», sagt sie und lebt es vor.

Eine Schule des Lebens Gelernt hat Frieda Steffen den Journalismus nie auf einer Journalistenschule. Ihre Ausbildung erhielt sie draussen bei den Menschen. Angefangen hat alles 1977 bei «Euses Blättli» in Schöftland. Das Bauernpferderennen in Hitzkirch war ihre erste Reportage – und offenbar der Beginn einer bis heute ungebrochenen Leidenschaft. Im Herbst 2000 wechselte sie zum «Wynentaler Blatt». Eigentlich wollte sie damals etwas kürzertreten. Dass daraus nicht allzu viel wurde, überrascht rückblickend wohl niemanden. Für die beiden Journalisten Raphael Nadler (Landanzeiger) und Remo Conoci (Wynentaler Blatt) war und ist Frieda Steffen weit mehr als eine geschätzte Kollegin. Sie hat beide über viele Jahre begleitet, unterstützt und

Ein stilles Örtchen für Schlangenmenschen

Achim Günter, Redaktor

Frieda Steffen erhielt Glückwünsche und Blumen zum Geburtstag von «Landanzeiger»-Chefredaktor Raphael Nadler (links), ihrem Partner Heinz und dem Geschäftsleiter und Redaktor des «Wynentaler Blatts», Remo Conoci. BILD: CHRISTINE STEFFEN

mit ihrer Erfahrung geprägt. Generationen von Medienschaffenden profitierten von ihrem Gespür für Geschichten, ihrer Beharrlichkeit und ihrem unermüdlichen Einsatz. Wer mit Frieda unterwegs war, lernte schnell: Eine gute Geschichte liegt oft dort, wo andere achtlos vorbeigehen.

Mit 75 noch ein Haus gebaut Stillstehen ist bis heute nicht ihre Sache. Während andere den Ruhestand geniessen, plante Frieda Steffen mit 75 Jahren kurzerhand noch einen Hausbau. Direkt neben ihrem Zuhause in Schlossrued entstand ein Stöckli für ihre Tochter Christine. Das Projekt war für sie auch ein Beweis dafür, dass Alter keine Ausrede sein muss. Oder, wie sie damals sagte: «Wir beweisen, wozu wir Senioren fähig sind.» Neben ihrer journalistischen Leiden-

schaft war Frieda Steffen stets Familienmensch. Sie ist Mutter zweier erwachsener Töchter. Ihren Ehemann Paul, der 23 Jahre älter war als sie, pflegte sie während Jahren liebevoll zu Hause, bevor sie von ihm Abschied nehmen musste. Trotz aller Herausforderungen hat sie ihren Humor nie verloren. Wer nach der Rasse ihres Mischlingshundes fragt, erhält die trockene Antwort: «Ein saudi-arabischer Schlittenhund.» Und über ihr Alter spricht sie ohnehin nicht besonders gern. «Ein Bild in der Zeitung ist in Ordnung», sagte sie schmunzelnd, «aber das Alter hätte ich gerne verpixelt.»

Noch lange nicht am Ziel Auch mit 80 Jahren ist Frieda Steffen keine Frau für den Lehnstuhl. Wäh-

rend andere Geburtstagsgäste erwarten, schreibt sie lieber noch schnell einen Artikel fertig oder macht sich auf den Weg zum nächsten Anlass. Vielleicht ist genau das das Geheimnis ihres Erfolgs: ihre unstillbare Neugier auf die Menschen und ihre Geschichten. Liebe Frieda, im Namen des «Landanzeigers» (für ihn arbeitet sie als freie Journalistin) und des «Wynentaler Blatts», aber auch der Bevölkerung in dieser Region, wünschen wir dir von Herzen alles Gute zum 80. Geburtstag, beste Gesundheit und noch viele spannende Geschichten. Mögen dein Notizblock nie leer, deine Kamera immer griffbereit und dein Terminkalender auch künftig so voll sein, dass du weiterhin sagen kannst: «Es war ein ruhiges Wochenende – ich war nur an drei Anlässen.» RAN/RC

Suhrentalstrasse wird für ein Wochenende gesperrt

Der Belag der Suhrentalstrasse (K108) beim Kreisel Riggenbach in Hirschthal ist in die Jahre gekommen. Belagswülste und Risse machen eine Sanierung notwendig. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt beginnt deshalb am Montag, 21. September, mit den Arbeiten. Zunächst werden die Bankette unter laufendem Verkehr abgetragen. Für den Ersatz des Deckbelags und der Binderschicht ist anschliessend eine Vollsperrung nötig. Die Suhrentalstrasse wird von Freitagabend, 25.

Gedanken

Meine Mutter hat eine seltsame Angewohnheit. Sie erinnert sich fast nur an Orte, wenn sie dort mal Kuchen gegessen

Hirschthal

Der Kanton saniert ab Montag, 21. September, den Belag beim Kreisel Riggenbach in Hirschthal. Für die Hauptarbeiten wird die Suhrentalstrasse während eines Wochenendes vollständig gesperrt. Der Verkehr wird grossräumig umgeleitet.

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Umleitung über Holziken, Hirschthal und Muhen

Der Kreisel Riggenbach in Hirschthal wird ab 21. September saniert. Für den Einbau des neuen Belags wird die Suhrentalstrasse während eines Wochenendes vollständig gesperrt. BILD: AG

September, bis Montag, 28. September, um 5 Uhr gesperrt. Durch die Sperrung soll der neue Belag innerhalb kurzer Zeit und in hoher Qualität eingebaut werden können. Nach der Wiedereröffnung werden die

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Klaras Haushalts-Tipp Acrylflächen dürfen nicht mit lösungsmittelhaltigen Reinigern geputzt werden, denn diese machen die Oberfläche stumpf und matt. Goldringe mit einer glatten Oberfläche funkeln wieder wunderschön, wenn sie mit Zahnpasta oder einer aufgeschnittenen Zwiebel eingerieben werden. Einige Stunden wirken lassen, dann mit Wasser abspülen und polieren.

Bankette bis Freitag, 2. Oktober, unter Verkehr angepasst. Gleichzeitig saniert der Kanton die Zu- und Wegfahrten der Holzikerstrasse. Während dieser Arbeiten kommt ein Verkehrsdienst zum Einsatz.

Während der Vollsperrung wird der Verkehr umgeleitet. Wer aus Richtung Aarau kommt, wird beim Knoten Hard über Holziken geführt. Verkehrsteilnehmende aus Richtung Sursee werden beim Knoten Holzikerstrasse über Hirschthal und Muhen umgeleitet. Die Routen werden signalisiert, an den Knotenpunkten ist zusätzlich ein Verkehrsdienst vorgesehen. Die Arbeiten sind vom Wetter abhängig und können nur bei trockenen Verhältnissen ausgeführt werden. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Sanierung um eine Woche. Als Ersatztermin für die Vollsperrung ist Freitag, 2. Oktober, 20 Uhr, bis Montag, 5. Oktober, 5 Uhr, vorgesehen. Der Kanton will die Beeinträchtigungen möglichst gering halten und bittet alle Beteiligten um Verständnis für die Behinderungen. AG

und/oder das WC besucht hat. Frage ich sie also beispielsweise, ob sie mal in Aigle, Airolo oder Arosa war, lautet die Antwort sinngemäss: «Ja, dort hat’s doch ein gutes Café.» Oder aber: «Klar, dort war ich mal auf einem schönen WC.» Mir hat sich nie erschlossen, wie man sich Orte aufgrund des Zustandes der dortigen Toiletten merken kann. Aber ich bin ja auch ein Mann. Als Frau stellt man naturgemäss höhere Anforderungen ans stille Örtchen. Warum erzähle ich das? Ich bin auch keine 20 mehr und habe in meinem Leben schon so einiges gesehen. Auch ganz viele Toiletten. Keine ist mir nachhaltig in Erinnerung geblieben (in generalisierter Form auch bloss jene auf französischen Autobahnraststätten zur Sommerzeit). Bei derjenigen am aktuellen Arbeitsplatz wird das dereinst anders sein. Das Männer-Klo wird regelmässig geputzt, kommt einladend daher, weist zwei Pissoirs und eine Toilette auf – alles wunderbar eigentlich. Aber: Die einzige Kabine misst gerade mal etwas mehr als einen Quadratmeter. Definitiv nichts für Klaustrophobiker! Für Schlangenmenschen ist das Hinsetzen auf der WC-Schüssel kein Problem, für durchschnittlich Bewegliche eine Herausforderung, für aussergewöhnlich Grosse, Beleibte oder Verspannte ein Ding der Unmöglichkeit (beziehungsweise eine Zumutung). Ich zähle mich zu den durchschnittlich Beweglichen. Im Normalfall zumindest. In einer Phase akuter, hexenschussartiger Rückenschmerzen liess ich nach dem WCBesuch mal eine Bemerkung über dessen Enge fallen. So erfuhr ich, dass meine Bürokollegen jeweils das Behinderten-WC benutzen. Von dessen Existenz hatte ich bis dahin noch gar nichts mitbekommen. Der Raum des Behinderten-WC misst geschätzt rund sieben Quadratmeter. Platzangst ist hier überhaupt kein Thema. Allerdings konzentriert sich – aus bestimmt völlig logischen, mir aber unerfindlichen Gründen – alles auf eine Ecke. In dieser befindet sich die Toilette – und unmittelbar davor das Lavabo. Der restliche Platz ist vollkommen leer. Bequem hinsetzen? Nicht möglich. Will man sich ohne gröbere Verrenkungen auf den Thron begeben, setzt man sich am besten seitlich hin und dreht den Körper dann um 90 Grad, so dass die Beine schön unters Lavabo zu liegen kommen. Ohne jetzt allzu sehr ins Detail gehen zu wollen: Bei einer akuten Magen-DarmGrippe mag diese spezielle Anordnung durchaus effizient sein … Aber sonst? Wenn mich dereinst jemand fragt, ob ich Oberentfelden kenne, werde ich antworten. «Ja, klar. Da hat es ein WC, das glaubst du nicht!»


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LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Region

Leserforum

Region

Mit Aarau auf Augenhöhe in die Zukunft Politisches Engagement ist grundsätzlich zu begrüssen. Die Forderung nach einem Zusammenschluss von Oberund Unterentfelden mag daher auf den ersten Blick nachvollziehbar erscheinen. Doch seit der Genehmigung des Projektierungskredits im Juni 2024 hätten die Initianten genügend Zeit gehabt, sich konstruktiv in die Fusionsdiskussion einzubringen und Alternativen aufzuzeigen. Dass die Unterschriftensammlung seit drei Wochen läuft und bisher keinen durchschlagenden Erfolg zeigt, überrascht wenig: Die Unterentfelder Bevölkerung hat ihre Prioritäten gesetzt. Bereits an der Zukunftskonferenz sprach sich eine deutliche Mehrheit für den Weg nach Aarau aus. An der Informationsveranstaltung der Gemeinde Oberentfelden im April 2026 wurde zudem unmissverständlich klargemacht, dass man an der Selbständigkeit festhält. Eine Fusion mit Unterentfelden ist damit ausgeschlossen. Dies ist auch im Positionspapier «5036 höt & morn» dokumentiert. Bemerkenswert: Seit Bekanntwerden der Initiative ist das Positionspapier auf der Behördenwebseite von Oberentfelden nicht mehr abrufbar (im Originalwortlaut wieder zugänglich unter www.zäme-stärker.ch/fakten). Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Der Schritt nach Aarau bedeutet aus meiner Sicht eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Die Zukunft wird gemeinsam definiert, statt an überholten Strukturen festzuhalten, die an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbeigehen. Deshalb lege ich am 27. September ein Ja zum Zusammenschluss von Unterentfelden mit Aarau ein. THOMAS KRETZ, UNTERENTFELDEN

Eigenständigkeit bewahren Die versprochene Steuerersparnis ist aus meiner Sicht kein ausreichender Grund, die Eigenständigkeit Unterentfeldens aufzugeben. Das Einwohnerverhältnis von rund 83 zu 17 zugunsten von Aarau zeigt deutlich, wer künftig die Entscheidungen treffen wird. Die Erfahrungen mit der Fusion von Rohr und Aarau verdeutlichen, dass kleinere Ortsteile in einer grossen Gemeinde an Einfluss verlieren. Beispiele wie die Sportstättenplanung oder die regionale Abwasserreinigungsanlage zeigen dies eindrücklich. Unterentfelden mit seinen über 4500 Einwohnerinnen und Einwohnern ist durchaus in der Lage, sich selbst zu verwalten. Die Verwaltungsstrukturen funktionieren, die Wege sind kurz und notwendige Anpassungen können eigenständig umgesetzt werden. Statt bewährte Strukturen aufzugeben, sollten wir sie weiterentwickeln.

Offen sind zudem wichtige Fragen zur Zukunft des Schulverbands Entfelden. Wie können wir einer Fusion zustimmen, wenn zentrale Punkte noch ungeklärt sind? Die jüngsten Schwierigkeiten und die Auflösung des Schulverbands Aarau-Buchs zeigen, dass solche Zusammenschlüsse keineswegs automatisch zum Erfolg führen. Hinzu kommt, dass vom tieferen Steuerfuss nur ein kleiner Teil der Steuerzahlenden – schätzungsweise 12 bis 15 Prozent – tatsächlich profitiert. Viele Haushalte mit tiefen und mittleren Einkommen werden durch höhere Gebühren und Abgaben stärker belastet als sie durch tiefere Steuern entlastet werden. An den Informationsveranstaltungen wurden aus meiner Sicht vor allem die Vorteile der Fusion hervorgehoben. Die möglichen Nachteile für Bevölkerung und Dorf wurden hingegen kaum thematisiert. Ich möchte unserer Gemeinde auch künftig eine eigenständige Zukunft ermöglichen und stimme am 27. September Nein zur Fusion mit Aarau. KURT HÄFLIGER, UNTERENTFELDEN ALT-GEMEINDERAT UND ALT-VIZEAMMANN

Welche Zusagen gelten auch noch in 10 Jahren? Dies ist eine Frage, die die Gegnerschaft von «zäme wachse» wiederholt stellt. Ein kleiner Kreis derzeit sehr aktiver Personen scheint genau zu wissen, wie Unterentfelden in Zukunft ohne Fusion aussehen wird. So wünscht sich ein Leserbriefschreiber einen Gemeinderat, der das Volkswohl in den Vordergrund stellt und nicht den Eigennutz gewisser Personen. Genau diese Verantwortung hat der Gemeinderat wahrgenommen: Er hat sich über mehrere Jahre seriös mit Zahlen, Fakten, Verträgen und Szenarien auseinandergesetzt. Unterentfelden ist kein exklusiver Club für einige wenige. Es ist wie ein Haus, in dem wir alle wohnen. Wenn das Dach erneuert wird, profitieren nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner im obersten Stockwerk. Wenn die Heizung modernisiert wird, wird es für alle wärmer. Wenn die Fundamente gestärkt werden, steht das ganze Haus sicherer da. Auch bei «zäme wachse» geht es nicht darum, wer kurzfristig am meisten profitiert, sondern ob wir auch langfristig genügend Handlungsspielraum haben, um das zu erhalten, was wir am Status quo schätzen: gute Schulen, vielfältige Vereine, einen ausgebauten öffentlichen Verkehr, sichere Strassen sowie Unterstützung für Familien und Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Welche Zusagen in zehn oder zwanzig Jahren noch gelten, kann niemand garantieren. Doch wer heute Verantwortung für die Zukunft übernehmen will, darf nicht darauf hoffen, dass morgen alles von selbst funktioniert. Deshalb: Ja zu «zäme wachse». GABRIELE GUBLER, UNTERENTFELDEN

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Breite Allianz für den Zusammenschluss Am 27. September stimmen wir über den Zusammenschluss von Unterentfelden und Aarau ab. Aus meiner Sicht spricht sich nahezu das gesamte politische Spektrum für ein Ja aus und sieht im Zusammenschluss eine grosse Chance für beide Gemeinden. Unterentfelden profitiert von den Strukturen und der Finanzkraft einer grösseren Gemeinde, während Aarau als Zentrum gestärkt wird. Verwaltung, Schulen und Infrastruktur lassen sich gemeinsam effizienter und zukunftsfähiger gestalten, als zwei getrennte Einheiten es können. Die Erfahrungen aus früheren Fusionen im Aargau, wie etwa Baden mit Turgi oder Brugg mit Villnachern, zeigen, dass ein Zusammenschluss funktioniert, wenn er sorgfältig vorbereitet wird. Genau das ist hier der Fall. Die Vorlage wurde über mehrere Jahre, in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung von Unterentfelden und Aarau und mit Blick auf die Interessen beider Gemeinden erarbeitet. Der Zusammenschluss ist keine ideologische Frage, sondern aus meiner Sicht eine vernünftige Weichenstellung für die Zukunft. Deshalb stimme ich Ja. ANJA PIUBELLINI, UNTERENTFELDEN

Krasse Veränderungen Als Grossmutter zweier Enkel (15 und 5 Jahre) beobachte ich eine grosse Veränderung im Umgang mit Nahrungsmitteln, Essen und in der Erziehung. In meiner Kindheit wurde gegessen, was auf den Tisch kam. Auch als Mutter von drei Kindern hatte ich ein kleines Budget zur Verfügung und es gab kein Wunschkonzert beim Menüplan. Natürlich waren mir die Vorlieben von jedem Kind bekannt und ich versuchte jeweils, diese einzubeziehen. Jedes Kind hatte etwas nicht gern, was auch akzeptiert wurde, aber den Satz «das hani ned gärn» gab es nicht. Die Kinder haben sich nie beklagt und sich zufrieden satt gegessen. Mit meinen Enkeln gestaltet sich das anders, für mich etwas schwieriger. Mit Chicken Nuggets, Pommes, Spaghetti und Rösti bin ich voll im Trend. Bei gekochtem Gemüse hört der Spass auf. Sie essen Rüebli, Peperoni und Gurken gerne roh, aber nicht aus der Pfanne. Ich stelle fest, dass Essen keine dankbare Kraftzufuhr mehr ist, sondern eine glustbefriedigende Tätigkeit. Was für mich damit zusammenhängt, dass die Kinder nie kennengelernt haben, was es heisst, über längere Zeit Hunger zu haben und dankbar sein zu können, etwas auf dem Tisch zu haben. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass sich die Lebensmittelindustrie verändert hat und die heutige Zeit anders ist. Mit Freuden habe ich vom Aargauer Familientag am 19.9.2026 in Schöftland gehört, welcher dieses wichtige Thema breit aufgreift und ein Picknick veranstaltet. MONIKA HAUSER, HOLZIKEN

Baustopp für neues Unterwerk in Aarau ist vom Tisch

Die Bauarbeiten am neuen Unterwerk Aarau schreiten voran.

Das Bundesamt für Energie tritt auf ein Wiedererwägungsgesuch gegen das neue Unterwerk Aarau nicht ein. Damit ist auch der beantragte Baustopp gegenstandslos. Die Arbeiten schreiten laut Eniwa planmässig voran. Das Bundesamt für Energie (BFE) hat im Verfahren um einen Baustopp für das neue Unterwerk Aarau entschieden. Auf das Wiedererwägungsgesuch vom 5. Dezember 2025 tritt das Bundesamt nicht ein. Als Grund nennt es die fehlende Legitimation der Gesuchstellerinnen. Damit ist auch der im Zusammenhang mit dem Wiedererwägungsgesuch als vorsorgliche Massnahme beantragte

BILD: ZVG

Baustopp vom Tisch. Dieser sei «zufolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben», teilt Eniwa mit.

Rohbau soll Ende 2026 stehen Unterdessen gehen die Bauarbeiten am neuen Unterwerk weiter. Laut Eniwa sind sie bereits gut vorangeschritten und verlaufen planmässig. Der Rohbau des Gebäudes soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden. In den Jahren 2027 und 2028 sind die Werkleitungsarbeiten vorgesehen. 2029 soll anschliessend der Kabelzug erfolgen. Die Inbetriebnahme und die Umschaltung auf das neue Unterwerk sind für Mitte 2029 geplant. Ab diesem Zeitpunkt soll das Verteilnetzgebiet Aarau Nord über das neue Unterwerk mit Strom versorgt werden. PD/LA

Region

Unterentfelder übernimmt Leitung Tiefbau in Zofingen Stefan Renggli aus Unterentfelden wird neuer Leiter Tiefbau der Stadt Zofingen. Der erfahrene Bauingenieur tritt die Nachfolge von Werner Ryter an und übernimmt die Funktion per 1. Januar 2027. Mit Stefan Renggli erhält die Stadt Zofingen einen neuen Leiter Tiefbau. Der aus Unterentfelden stammende Fachmann übernimmt die Aufgabe per 1. Januar 2027 und folgt auf Werner Ryter. Renggli leitet seit 2021 den Bereich Tiefbau der Gemeinde Küttigen. Dort trägt er die Gesamtverantwortung für Tiefbau und Werkhof. In Zofingen wird er ebenfalls den Werkhof führen und zusätzlich die neu geschaffene Geschäftsleitung Bau auf operativer Ebene koordinieren. Seine berufliche Lauf bahn begann Renggli mit einer Lehre als Tiefbauzeichner beim Kanton Aargau. Es folg-

Stefan Renggli arbeitet ab 1. Januar 2027 in Zofingen als Leiter Tiefbau. BILD: ZVG

ten eine Zweitausbildung als Maurer sowie die Ausbildung zum diplomierten Techniker TS Ausführung Tiefbau. Nach einer Tätigkeit als Bauführer in der Privatwirtschaft arbeitete er während 15 Jahren beim Kanton Aargau als Fachspezialist für die Inspektion von Brücken und weiteren Kunstbauten entlang der Kantonsstrassen. Seit 2021 ist er Leiter Tiefbau in Küttigen. ZH/LA


LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Region

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Kölliken Neueröffnung Post im TopShop der Landi

Bewährte Zusammenarbeit erleichtert den Start Seit Montag ist die Post im TopShop der Landi geöffnet. Der Start verlief ohne nennenswerte Probleme. Frühere Erfahrungen helfen. Es wurden Unterschriften gesammelt, aber auch Info-Anlässe durchgeführt oder Flyer verschickt. Dass die Post ihre Dienstleistungen inskünftig nicht mehr in einer eigenen Filiale im Dorfzentrum, sondern ausserhalb in einem TopShop der Landi anbieten würde, hat in Kölliken doch einige Wellen geschlagen. Nun galt es am Montag am neuen Standort ernst. Morgens um sechs Uhr konnten Postkundinnen und -kunden erstmals die Filiale im TopShop nutzen. Laut Manuela Schmidig, Geschäftsleiterin der Landi Aarau-West, lief der erste Tag problemlos ab. Im Vorfeld seien ihre Mitarbeitenden von der Post kompetent geschult worden. Zum Kölliker Team zählen 13 Personen. Pro Schicht – täglich gibt es deren zwei – sind jeweils zwei oder drei Mitarbeitende im Einsatz. Mindestens in der ersten Woche ist zudem pro Schicht immer ein Schulungsverantwortlicher der Post vor Ort, um die Mitarbeitenden der Partnerfiliale eng zu begleiten.

Erfahrungswerte vorhanden Einer dieser Postangestellten, die zu Beginn die Landi-Mitarbeitenden unterstützen, ist Boris Amstutz. Er arbeitet selbst im Schalterdienst bei der Post und betreut daneben 22 Partnerfilialen. Dass der Start reibungslos verlaufen ist, liegt nicht zuletzt daran, dass die Zusammenarbeit zwischen Landi

Der TopShop in der Kölliker Landi ist nun auch Postfiliale.

lungen von eingeschriebenen Briefen, Briefaufgaben und wenige Einzahlungen. Manuela Schmidig betont, dass der Fokus nun darauf liege, «einen guten Job zu machen, damit die Kunden bei uns sicher nicht den schlechteren Service erhalten als bei der Post».

Bauliche Anpassungen möglich

BILDER: ACHIM GÜNTER

Postmitarbeiter Boris Amstutz beim Bedienen einer Kundin im TopShop in Kölliken.

und Post bereits etabliert ist und bereits gegenseitige Erfahrungswerte vorhanden sind – sogar auf persönlicher Ebene. Amstutz und Schmidig haben bereits bei einer anderen Filiale mit Partner zusammengearbeitet. «Das ist ein grosser Vorteil», findet Schmidig. Sie berichtet, dass es innerhalb der Landi Aarau-West beispielsweise im solothurnischen Winznau

ebenfalls bereits eine Postfiliale in einem TopShop gebe. Die Landi unterhält auch in Volg-Läden Postfilialen – im Gebiet Aarau-West etwa in Erlinsbach SO oder in Gretzenbach – und sieht sich laut Schmidig deshalb auch als «Grundversorger». Gemäss Eric Send, Spezialist Politik und Kommunikation Region Mitte, hat der Andrang am Montag den Erwar-

tungen entsprochen. Erste Reaktionen seien positiv ausgefallen. So habe die erste Person kurz nach sechs Uhr ihre Zufriedenheit darüber ausgedrückt, dies so früh am Morgen erledigen zu können. Eine andere Kundin habe das Parkplatzangebot und die erweiterten Öffnungszeiten gelobt. Nachgefragt worden seien am Starttag vor allem Paketaufgaben, Abho-

Mit dem «funktionalen» Erscheinungsbild des Postschalters ist Schmidig zufrieden. «Wir haben entschieden, mal in einem kleinen Rahmen zu starten.» Sollte die Päckliflut nicht bewältigt werden können, würde die Möglichkeit bestehen, bauliche Anpassungen vorzunehmen. Da die Post in Kölliken neu aber auch einen Hausservice anbiete, sei es momentan noch schwer abzuschätzen, wie viele Leute von der neuen Postfiliale Gebrauch machen würden. Trotz des Standorts weitab vom Dorf: Schmidig, Amstutz oder Send sind überzeugt, dass die seit Montag geltende Lösung für die Kundschaft durchaus auch Vorteile bietet – insbesondere wegen der wesentlich längeren Öffnungszeiten gegenüber einer herkömmlichen Postfiliale. ACHIM GÜNTER

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13.95 statt 19.95

27.80 statt 41.70

Lindt Pralinés

div. Sorten, z.B. Lindor Kugeln Milch, 3 x 200 g

div. Sorten, z.B. Original, 30 x 10 Stück

-20% 9.45 statt 11.85

5.20 statt 6.60

Zweifel Chips

Hero Rösti

Paprika oder nature, 280 g

7.90

statt 9.90

Grande Sinfonia Appassimento

19.95 statt 31.20

Puglia IGP, Italien, 75 cl, 2025

Birra Moretti

(Jahrgangsänderung vorbehalten)

Dose, 12 x 50 cl

-33%

Bio Fairtrade Bananen

-26%

8.70

Red Bull Energy Drink 6 x 250 ml

-20%

–.95 statt 1.30

statt 10.90

2.70

Nestlé LC1

statt 3.40

Mini Babybel Netzli

div. Sorten, z.B. Vanille, 150 g

6 x 22 g

-33%

-38% 7.90

Colgate Zahnpasta

statt 12.90

Sheba

div. Sorten, z.B. Fresh & Fine Geflügel, 15 x 50 g

div. Sorten, z.B. Total Whitening, 3 x 75 ml

-20%

-20%

9.60

statt 14.40

2.85 statt 3.60

2.10

statt 2.65

Agri Natura Schweinskoteletts per 100 g

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

Minischokoladenriegel div. Sorten, z.B. Snickers Minis, 333 g

Zweifel Chips div. Sorten, z.B. Cractiv Paprika, 160 g

5.80 statt 6.90

3.70 statt 4.40

3.95 statt 5.95

Herkunft siehe Verpackung, Beutel, 500 g

-20%

div. Sorten, z.B. Original, 3 x 500 g

-20% -36%

2.50 statt 3.20

Bohnen

-21%

statt 9.90

statt 3.65

Herkunft siehe Etikette, per kg

-40% 5.90

-21%

L’Or Kaffeekapseln div. Sorten, z.B. Lungo profondo, 40 Kapseln

2.55

Läckerli Huus

nur

div. Sorten, z.B. Basler Läckerli Original, 350 g

9.50

Volg Gemüsekonserven

3.55

div. Sorten, z.B. Erbsen/Karotten fein, 2 x 260 g

statt 4.20

Volg Bio Gemüsebouillon 250 g

Pepita Grapefruit 6 x 1,5 l

3.95 statt 4.90

8.40 statt 12.60

Rio Mare Thon div. Sorten, z.B. Insalatissime Messicana, 3 x 160 g

10.80

Volg Küchenreiniger Spray

5.20

2 x 500 ml

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

statt 12.75

statt 6.60

Ölz Milchbrötchen Schoko 240 g

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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Amtliche Publikationen

LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Biberstein www.biberstein-ag.ch

Verkehrsbeschränkungen

Projektauflage Sanierung Schachenallee Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 7. September 2026 das Bauprojekt «Sanierung Schachenallee» gutgeheissen. Die rund 320 m lange Schachenallee und der rund 60 m lange Strassenabschnitt Schachen (von der Schachenallee bis zum Parkplatz Viehmarkt) befinden sich in einem erheblich beschädigten Zustand und müssen umfassend erneuert werden. Die bestehenden Strassenbreiten ab dem Knoten Schanzrain bis zum Neubauprojekt der Klinik Hirslanden bleiben unverändert. Die Lage der Strassenränder bleiben bestehen, kleine Abweichungen sind jedoch möglich. Im Bereich Klinik Hirslanden / Parkplatz Viehmarkt wird die Fahrbahnbreite mit dem neuen Projekt verschmälert. Die bestehenden und neuen Gehwegbreiten werden im gesamten Projektperimeter mit einer Breite von 2.00 m erstellt resp. angepasst. Beim Parkplatz Viehmarkt wird zur Verbesserung der Fussgängerverbindung durchgehend ein neuer Gehweg erstellt.

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt: Verfügende Behörde Gemeinde Name der Strasse Art der Verkehrsbeschränkung

Die Realisierung ist ab Frühjahr 2027 vorgesehen. Die Bauzeit wird ca. 11 Monate betragen.

Gemeinderat Biberstein Kirchbergstrasse 1 5023 Biberstein

Das Projekt liegt gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom Samstag, 19. September bis zum Montag, 19. Oktober 2026, öffentlich auf. Die Unterlagen können in dieser Zeit auf der Webseite der Stadt Aarau heruntergeladen (www.aarau.ch/projektauflagen) oder auf Voranmeldung im Stadtbüro, Rathausgasse 1, Aarau eingesehen werden.

Verschiedene Verkehrsbeschränkungen – Rapswegli – Schulgelände

Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich an den Stadtrat Aarau, Rathausgasse 1, 5000 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Es ist anzugeben, gegen was sich die Einwendung richtet.

Oberentfelden www.oberentfelden.ch

Multisammelstelle am Mittwoch, 23. September 2026 geschlossen Infolge Betriebsausflug der Planung und Bau und des Werkhofes bleibt die Multisammelstelle an der Industriestrasse 33 am Mittwoch, 23. September 2026 geschlossen. Die Nebensammelstellen können ohne Einschränkung benutzt werden. Besten Dank für Ihre Kenntnisnahme. Planung und Bau Oberentfelden

Teufenthal www.teufenthal.ch

Ersatzwahl für eine:n Stimmenzähler:in und ein Stimmenzähler-Ersatzmitglied für den Rest der Amtsperiode 2026/2029 – 1. Wahlgang vom 29. November 2026 Markus Sennrich, Stimmenzähler, und Rafael Boss, Stimmenzähler-Ersatzmitglied, treten aus ihren Ämtern zurück. Die Ersatzwahlen für eine:n Stimmenzähler:in und ein Stimmenzähler-Ersatzmitglied für die Amtsperiode 2026/2029 wurden auf 29. November 2026 festgelegt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Teufenthal zu unterzeichnen und bei der Kanzlei bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, das heisst bis am Freitag, 16. Oktober 2026, 12.00 Uhr, einzureichen. Das Anmeldeformular kann bei der Kanzlei Teufenthal bezogen oder auf www.teufenthal.ch heruntergeladen werden. Es wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Werden nicht mehr wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen als zu wählen sind, wird mit der Publikation des Namens eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge unterbreitet werden können. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, wird die vorgeschlagene Person vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a GPR). Wahlbüro Teufenthal

Safenwil

Kölliken

www.safenwil.ch

www.koelliken.ch

Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung

Folgende Person hat bei der Gemeinde Safenwil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

Folgende Personen haben bei der Gemeinde Kölliken ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

– Bašcelic Avdo, geb. 1989, männlich, Staatsangehörigkeit Bosnien und Herzegowina, 5745 Safenwil, Walterswilerstrasse 1g

– Albulena Hoxha-Ferati (w), geb. 1994, Kosovo, wohnhaft in Kölliken, Belchenrain 19c – Berhat Morina (m), geb. 1983, und Ehefrau Arleta Morina geb. Osmani (w), geb. 1986, mit Erina Morina (w), geb. 2010 und Eris Morina (m), geb. 2013, alle kosovarischer Staatsangehörigkeit, in Kölliken, Konsumweg 8c

Gestützt auf § 21 Abs. 3 des Gesetzes über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht kann jede Person innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Safenwil, 14. September 2026 Der Gemeinderat

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Kölliken, Hauptstrasse 38, 5742 Kölliken, eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinde Kölliken

Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden Aarau und Unterentfelden informierten an der letzten öffentlichen Veranstaltung vor der Abstimmung vom 27. September über den Stand des Fusionsprojekts und beantworteten Fragen aus der Bevölkerung. BILD: WIF

Unterentfelden

Gemeinderat kritisiert verbale a) Neue Signalisation «Verbot für Fahr- Angriffe auf Verwaltung räder und Motorfahrräder» (2.05) und «Reitverbot» (2.12); Rapswegli oben (Aarauerstrasse) und Rapswegli unten (Schulweg) b) Neue Signalisation «Allgemeines Fahrverbot» (2.01) mit Zusatztext «ausgenommen Lieferungen und Zustellungen Schulhaus und Turnhalle sowie mit Ausnahmebewilligung des Gemeinderates»; Eingang Pausenplatz Ost, Ende Veloständer West, Eingang Trockenplatz Nord Einsprachen Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation vom 18. September bis 19. Oktober 2026 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Unterentfelden www.unterentfelden.ch

Unentgeltliche Rechtsberatung Herr Thomas Plüss, Rechtsanwalt und Notar, Aarau, erteilt im 4. Quartal 2026 an folgenden Daten Rechtsauskunft: 20. Oktober 2026 3. und 17. November 2026 1. und 15. Dezember 2026

Kurz vor der Abstimmung über die Fusion mit Aarau mahnt der Unterentfelder Gemeinderat anlässlich des letzten Infoabends zu einem respektvollen Umgang. Gemeindeammann Alfred Stiner berichtet von verbalen Angriffen auf Mitarbeitende der Verwaltung und einer zunehmend aufgeheiz­ ten Stimmung im Zusammenhang mit der bevorstehenden Fusions­ abstimmung.

Laut Stiner wurden Mitarbeitende am Schalter der Gemeindeverwaltung wie­ derholt mit massiven Vorwürfen rund um die bevorstehende Abstimmung konfrontiert. Er appellierte an die Be­ völkerung, politische Meinungsver­ schiedenheiten direkt mit den gewähl­ ten Behörden auszutragen und nicht am Verwaltungspersonal auszulassen. Unabhängig vom Abstimmungsaus­ gang müsse man auch künftig als Dorf­ gemeinschaft zusammenleben.

Der Abstimmungskampf um die Fu­ sion von Aarau und Unterentfelden hat in den vergangenen Wochen teilweise verbal gewisse Grenzen überschritten. «Der Ton gegenüber dem Gemeinderat und insbesondere gegenüber der Ge­ meindeverwaltung ist teilweise hässig und einer sachlichen politischen Aus­ einandersetzung unwürdig gewor­ den», sagt Gemeindeammann Alfred Stiner an der letzten Informationsver­ anstaltung vor der Volksabstimmung vom 27. September.

An der Informationsveranstaltung be­ antworteten Vertreterinnen und Ver­ treter von Aarau und Unterentfelden nochmals Fragen zum Fusionsprojekt. Diskutiert wurden unter anderem die Auswirkungen auf Steuern und Gebüh­ ren, die Nutzung der bestehenden In­ frastruktur durch die Vereine sowie die Erreichbarkeit von Verwaltungsdienst­ leistungen für die Bevölkerung. Trotz teilweise kontroverser Wortmeldun­ gen blieb die Diskussion insgesamt sachlich. WIF/LA

Fragen zur Zukunft der Gemeinde

Entfelden

FC Entfelden Frauen mit neuem Trikotsponsor

jeweils von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr im Staufferhaus, Hauptstrasse 1, 5035 Unterentfelden. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Gemeinderat Unterentfelden

Muhen ● Aargauer Familientag am 19. September Am Samstag, 19. September, findet in Muhen der diesjährige Aar­ gauer Familientag statt. Unter dem Motto «Gemeinsam erleben» lädt die Kinder­ und Jugendkommission von 10 bis 16 Uhr zu einem abwechslungsrei­ chen Tag ein. Auf dem Aussenplatz der Sporthalle Breite und dem angrenzen­ den Rasenplatz erwartet die Besuche­ rinnen und Besucher eine bunte Markt­ atmosphäre mit Spiel, Spass, Bewe­ gung und vielfältigen Informationen. Bei schlechter Witterung wird der Fa­ milientag in die Sporthalle Breite ver­ legt. Bei den Feuerwehrspielen können die Kinder mit Wasser experimentie­ ren, über dem Feuer wird selbstge­ machtes Popcorn zubereitet und ein abwechslungsreicher Parcours lädt zum Bewegen und Austoben ein. Mit dabei sind: Beratung Frühe Kindheit Region Aarau Plus, FC Muhen, Feuer­ wehr Entfelden–Muhen, Jugendarbeit Entfelden–Muhen, Jungschar Polar, Kita Lumina, Reformierte Kirche Mu­ hen, Sanität Region Entfelden–Muhen, Spielgruppe Höfli / Waldläuferli, SVP Muhen, Würmlitreff. Auch für das leib­ liche Wohl ist gesorgt. Die Familien sind herzlich eingeladen, die verschie­ denen Angebote zu entdecken, ge­ meinsam Zeit zu verbringen und die Verpflegungsmöglichkeiten zu genies­ sen. GEM

Das Tierhotel 5 Stern in Niedergösgen ist neuer Trikotsponsor der Frauen des FC Entfelden. Die neu in der 2. Liga spielenden Frauen bedanken sich für das Dress herzlich bei den Sponsoren. Nun hoffen sie, dank «tierischer» Leistungen das Ziel Ligaerhalt zu erreichen. MW/VD


LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Region

Region Mittleres und oberes Suhrental

Kölliken Turnfahrt des Frauenturnvereins

Krisenfall «Wasser» ist noch nicht abgewendet

Auf Zentralschweizer Wegen

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Der Grundwasserverband Suhren­ tal beobachtet weiterhin sinken­ den Grundwasserstand – trotz Wassertransfer von Aarau. Der Krisenstab des Grundwasserver­ bandes Suhrental (GWVS) hat die ak­ tuelle Lage zum vierten Mal umfas­ send beurteilt. Die laufenden Entwick­ lungen der Grundwasserstände, der Versorgungssicherheit der einzelnen Wasserversorgungen sowie mögliche Handlungsoptionen wurden ausge­ wertet und weiter analysiert. Die Hitze des Hochsommers ist nicht mehr spürbar, aber die lange extreme Trockenperiode hatte grosse Auswir­ kungen. Die sinkenden Grundwasser­ stände und tiefen Quellwassererträge sind ausserordentlich. Die Wasserver­ sorgungen ab Oberentfelden talauf­ wärts sind besonders betroffen. Der Grundwasserverband Suhrental liess bereits vor fast zehn Jahren sein zwei­ tes Wasserversorgungskonzept aus­ arbeiten. Die Planung eines neuen Grundwasserpumpwerks im mittleren Suhrental ist zurzeit in der genaueren Standortabklärung. Für das Grund­ wasserschutzareal hat der Kanton schon lange ein Schutzareal auf der Höhe von Muhen vorgesehen. Die momentan tiefen Grundwasser­ stände zwingen die Wasserversorgun­ gen zu Sparmassnahmen aufzufor­ dern. Einige mussten bereits ein Verbot für gewisse Wasserverbräuche wie Rasensprengen anordnen. Andere wer­

Das Gruppenfoto mit sämtlichen Teilnehmerinnen der Turnfahrt.

Wichtig für den Wassertransfer-Test: das Stufenpumpwerk Cholschwerzi, erstellt 2025 von der WV Schöftland. BILD: ZVG

den bei weiterhin gleicher Wetterlage, ohne länger andauernden Regen, eben­ falls Reduktionen von Wasserbezügen bis Verbote mit entsprechendem Bus­ senkatalog verfügen müssen. Der Krisenstab des Grundwasserver­ bandes Suhrental hat in der Zwischen­ zeit den Test eines Wassertransfers aus dem Grundwasser der Aare, einem Pumpwerk von Eniwa, ausgeführt und mit einer Dauerbelastung von 16 Tagen erweitert. Das Wasser wird über sechs verschiedene Wasserversorgungen bis ins Gebiet der REWA Staffelbach ge­ pumpt. Dazu wurde auch im REWA­ Pumpwerk eine provisorische Stufe mit Pumpen eingebaut. Der Test zeigte

die Machbarkeit, aber auch die grossen Aufwendungen dafür auf. Die Wasser­ stände in den Reservoirs wie auch die Leistungen der Pumpen mussten dau­ ernd überwacht werden. Um längere Wassertransfers zu tätigen, wären In­ vestitionen in Steuerungsanlage und einige Pumpen sowie Abgabeverträge notwendig. Trotz dieser Entlastung der Grundwas­ serfassungen im mittleren bis oberen Suhrental sinken die Grundwasser­ stände weiter. Bis sich diese Tendenz umkehrt und die Grundwasserstände wieder steigen, können Monate verge­ hen. PD

Aarau Einwohnerrat

Region ZSO aargauSüd im Einsatz

FGPK stellt sich hinter die Anträge des Stadtrats

Technik, Betreuung und Verantwortung für Gesellschaft

Die Finanz­ und Geschäftsprü­ fungskommission (FGPK) emp­ fiehlt dem Aarauer Einwohnerrat, sämtliche Geschäfte der Sitzung vom 21. September gemäss den Anträgen des Stadtrats zu geneh­ migen. Dazu gehören das Budget 2027, die Sanierung der Zivil­ schutzanlage in Rohr sowie ein Planungskredit für die Sporthalle Schachen. Die Finanz­ und Geschäftsprüfungs­ kommission (FGPK) des Aarauer Ein­ wohnerrats unterstützt alle Vorlagen, die an der Sitzung vom 21. September behandelt werden. Sie stellt bei keinem der Geschäfte abweichende Anträge zum Stadtrat. Mehrheitlich beantragt die Kommissi­ on die Genehmigung des Budgets 2027 mit einem unveränderten Steuerfuss von 96 Prozent. Zudem nahm sie den Politikplan 2027 bis 2031 zur Kenntnis. Einstimmig befürwortet die FGPK ei­ nen Verpflichtungskredit von 3,33 Mil­ lionen Franken für die Sanierung der Zivilschutzanlage am Rodungsweg in Aarau Rohr. Ebenfalls einstimmig un­ terstützt sie den Planungskredit von 150’000 Franken für eine Varianten­ studie zur geplanten Sporthalle Scha­ chen. Mehrheitlich empfiehlt die Kommissi­ on zudem die Genehmigung des neuen Reglements über die Angebote der frü­ hen Kindheit. Über sämtliche Vorlagen entscheidet der Einwohnerrat an sei­ ner Sitzung vom 21. September. AAR/LA

Suhr ● Dienstjubiläum im September Ilijin Daliborka, Hauswartin in der Abtei­ lung Bauverwaltung im Bereich Haus­ dienste, kann im September ihr fünf­ jähriges Dienstjubiläum feiern. Ge­ meinderat und Geschäftsleitung gratulieren der Jubilarin herzlich und wünschen ihr weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihren täglichen Aufga­ ben. GEM

BILDER: ZVG

Bei herrlichem Sommerwetter starteten am Sonntag, 30. August, 19 Frauen des Frauenturnvereins Kölliken zur diesjährigen Turnfahrt. Mit dem Zug fuhren die Kölliker Turne­ rinnen von Kölliken nach Dallenwil in der Innerschweiz und anschliessend mit der Luftseilbahn hoch nach Nie­ derrickenbach, wo sie im Restaurant Pilgerhaus Kaffee und Gipfeli genos­ sen. Anschliessend teilte sich die Grup­ pe: 13 Wanderinnen machten sich auf die rund einhalbstündige Wanderung auf die Klewenalp. Die Route führte vom Restaurant Pilgerhaus über schö­ ne Alpweiden hinauf zum Passüber­ gang Bärenfallen. Dort legten die Tur­ nerinnen eine Pause ein und assen ihr Mittagessen aus dem Rucksack – mit einem wunderschönen Blick auf den Vierwaldstättersee und die umliegen­ de Bergwelt. Gestärkt ging es auf dem gut ausgebau­ ten Wanderweg weiter in Richtung Kle­ wenalp. Im Berggasthof Tannibüel tra­ fen die Wanderinnen wieder auf die an­ deren Frauen, die mit der Gondelbahn von Beckenried her auf die Klewenalp

Die Wanderinnen auf dem Weg in Richtung Klewenalp.

gekommen waren. Bei einem feinen Dessert und gemütlichem Plaudern liessen alle den Nachmittag ausklin­ gen. Danach ging es gemeinsam in Richtung Seilbahnstation, mit einem letzten Halt, bevor man mit der Gon­ delbahn hinunter nach Beckenried fuhr. In Beckenried bestiegen die Ausflügle­ rinnen das Dampfschiff nach Luzern – sie hatten eine herrliche eineinviertel­ stündige Fahrt über den Vierwaldstät­ tersee. Von Luzern ging es mit dem Zug zurück nach Kölliken, wo sie am frü­ hen Abend eintrafen. Es war ein schö­ ner und erlebnisreicher Tag. ZVG

Buchs Einwohnerrat

Neues Personalreglement für die Verwaltung geplant

Angehörige der Führungsunterstützung beim Aufbau von Notfallinfrastruktur.

Vom 31. August bis 4. September fanden bei der Zivilschutzorgani­ sation aargauSüd zwei jährliche Wiederholungskurse statt. Während sich 18 Angehörige der Führungsunterstützung (FU) fünf Tage mit Kommunikation und der Führungsinfrastruktur im Ernstfall beschäftigten, waren 13 Betreuerinnen und Betreuer des Zivilschutzes zur Unter­ stützung der Pflege im Wynental im Einsatz. Bei der Führungsunterstützung lag der Schwerpunkt auf der praktischen Vorbereitung für Einsätze bei ausser­ ordentlichen Lagen. So wurde unter anderem die Inbetriebnahme eines Notfalltreffpunkts geübt und die Kom­ munikation mit dem Kommandopos­ ten Meyermatt in Reinach geprobt. In einer grösseren Übung wurde zudem ein provisorischer Kommandoposten (sogenannter KP Front) aufgebaut. Ein solcher KP Front wird bei grösseren Ereignissen auf dem Schadensplatz aufgebaut, aber kommt auch bei Gross­ anlässen wie dem Aargauer Kantonal­ schwingfest in Menziken 2025 zum

BILD: ZVG

Einsatz. Am 1. September fand zudem ein Austausch mit Vertretern des Re­ gionalen Führungsorgans (RFO) statt, bei dem unter anderem in einer ge­ meinsamen Übung die Wichtigkeit der reibungslosen Zusammenarbeit im Ernstfall aufgezeigt wurde. Parallel dazu waren die aufgebotenen Betreuer der ZSO im Wynental im Ein­ satz. Zunächst stand eine Ausbildung in pflegerische Tätigkeiten durch ein Mitglied des Schweizerischen Roten Kreuzes auf dem Programm. Das Ge­ lernte wurde anschliessend direkt in der Praxis angewendet: In den Heimen Sonnenberg, Dankensberg und Falken­ stein sowie im Spital Menziken unter­ stützten die Zivilschutzangehörigen das Fachpersonal im Alltag. Auch bei zwei Tagesausflügen begleiteten sie Bewohnerinnen und Bewohner und sorgten für zusätzliche Unterstützung. Die Woche stand damit wieder im Zei­ chen der Vielseitigkeit des Zivilschut­ zes. Sowohl bei ausserordentlichen Grossereignissen als auch bei der tägli­ chen Arbeit der Pflege hat die ZSO den Anspruch, durch gut ausgebildete Mit­ glieder einen wichtigen Beitrag zum Schutz und Wohl der Bevölkerung bei­ tragen zu können. LUCAS MANZ

Nach fast 24 Jahren soll die Gemeinde Buchs ein neues Personalreglement erhalten. Mit der Totalrevision will der Gemein­ derat die Verwaltung als Arbeit­ geberin stärken und besser auf die heutigen Anforderungen des Arbeitsmarkts reagieren. Über die Vorlage berät der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 20. Oktober. Das Reglement soll auf den 1. Januar 2027 in Kraft treten. Das neue Reglement trägt dem Fach­ kräftemangel und den veränderten Erwartungen der Arbeitnehmenden Rechnung. Zu den wichtigsten Neue­ rungen gehören die Verankerung von Homeoffice, flexiblere Arbeitszeit­ modelle sowie ein höherer Ferienan­ spruch. Künftig erhalten Mitarbeiten­ de bis zum 49. Altersjahr 25 Ferientage,

Safenwil ● Personelles Ariella Komani hat ihre Lehrabschlussprüfung als Kauffrau EFZ bestanden. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal gratulieren zur Lehrabschlussprüfung. Als neue Ler­ nende hat Jennifer Joller, Safenwil, ihre Verwaltungslehre begonnen. Rolf Müller, Werkhofmitarbeiter, feierte am 1. September 2026 sein 25­jähriges Dienstjubiläum. Der Gemeinderat gra­ tuliert Rolf Müller zum Arbeitsjubi­ läum, dankt ihm für die geleisteten Dienste und wünscht ihm weiterhin al­ les Gute. Sarah Maurer, Sachbearbeite­ rin Steuern, hat per 30. November 2026 ihre Kündigung eingereicht. GEM

ab 50 Jahren sind es 30 Tage. Zudem wird die Möglichkeit geschaffen, zu­ sätzliche Ferien zu kaufen oder zu ver­ kaufen.

Reglement wird gestrafft Das Personalreglement beschränkt sich künftig auf die strategischen Grundsätze, während Detailregelun­ gen in der Personalverordnung festge­ legt werden. Damit soll der Gemeinde­ rat flexibler auf neue Entwicklungen reagieren können. Ein externer Lohn­ vergleich zeigt zudem, dass die Gehäl­ ter der Gemeinde weiterhin weitge­ hend marktkonform sind; lediglich die Mindestlöhne in den tiefsten Gehalts­ bändern werden leicht angehoben. Mit der Revision will die Gemeinde ihre Attraktivität als Arbeitgeberin langfristig sichern und qualifizierte Mitarbeitende gewinnen und halten. GEM/LA

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Regionalsport

LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Motorsport DTM auf dem Sachsenring

Feller fährt aufs Podest – Emil Frey Racing wahrt seine Chancen

Nicole Koller zeigte beim Saisonfinale in Gränichen eine souveräne Leistung. Mit ihrem Tagessieg sicherte sich die Schweizer Meisterin auch den Gesamtsieg im Škoda Swiss Bike Cup.

Anja Grossmann jubelt über ihren Sieg. Die für den RC Gränichen fahrende Juniorin gewann sämtliche Rennen des diesjährigen Škoda Swiss Bike Cups und sicherte sich damit überlegen den Gesamtsieg der U19-Kategorie.

Die drei Schnellsten der Elite strahlten vom Podest: Sieger Luca Schätti (Mitte) gewann vor Marcel Guerrini (links) und dem Gränicher Joris Ryf (rechts). BILDER: KUESTENBRUECK/ZVG

Mountainbike

Schätti und Koller gewinnen Saisonfinale in Gränichen Mit hochklassigem MountainbikeSport ist am Wochenende der Škoda Swiss Bike Cup in Gränichen zu Ende gegangen. Beim Saisonfinale sicherten sich Luca Schätti und Nicole Koller nicht nur die Tagessiege in der Elite, sondern auch den Gesamtsieg der Rennserie. Aus regionaler Sicht überzeugten zudem mehrere Fahrerinnen und Fahrer des RC Gränichen mit starken Nachwuchsleistungen. Im Elite-Rennen der Männer dominierte Luca Schätti die Konkurrenz. Der Ostschweizer setzte sich bereits in der ersten Runde entscheidend ab und fuhr einem ungefährdeten Start-ZielSieg entgegen. Weil der bisherige Gesamtleader Fabio Püntener in Gränichen nicht am Start stand, sicherte sich Schätti gleichzeitig erstmals den Gesamtsieg der Serie. Hinter ihm komplettierten Marcel Guerrini und der in Gränichen wohnhafte Joris Ryf das Podest. Er stand erstmals überhaupt bei einem HC-Rennen auf dem Podest

und feierte gleichzeitig seine erste Top3-Klassierung im Swiss Bike Cup bei der Elite. «Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn alles zusammenpasst und sich die harte Arbeit auszahlt», schrieb Ryf nach dem Rennen in seinem Newsletter. Besonders gefreut habe ihn die Unterstützung der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke. Dank Rang drei schloss der Gränicher die Saison zudem auf dem starken vierten Gesamtrang des Swiss Bike Cups ab und blickt mit noch höheren Zielen auf die kommende Saison.

rinnen und Gesamtsieger gekürt. Besonders herausragend war die Leistung von Anja Grossmann. Die für den RC Gränichen fahrende Juniorin gewann sämtliche Rennen des diesjährigen Swiss Bike Cups und sicherte sich damit überlegen die Gesamtwertung der U19-Kategorie. Bei den Junioren ging der Tagessieg an Marwan Karim Barhoumi, während Joel Stoffel mit Rang vier den Gesamtsieg der Serie unter Dach und Fach brachte.

Bei den Frauen liess Nicole Koller nichts anbrennen. Die Schweizer Meisterin übernahm früh die Führung und kontrollierte das Rennen bis ins Ziel. Mit ihrem Sieg verteidigte sie auch ihre Führung in der Gesamtwertung und gewann den Škoda Swiss Bike Cup 2026 souverän. Auf den weiteren Podestplätzen klassierten sich Lia Schrievers und Noelle Buri.

Aus Sicht des Gastgebers sorgte vor allem der Nachwuchs für erfreuliche Resultate. Joel Meier gewann bei den U15Knaben, Ronja Stalder triumphierte bei den U15-Mädchen. Die beiden Siege unterstreichen einmal mehr die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit des RC Gränichen, der seit Jahren zu den erfolgreichsten Talentschmieden des Schweizer Mountainbike-Sports zählt. Dass mit Anja Grossmann zudem eine weitere Gesamtsiegerin für den Verein fährt, rundete den gelungenen Saisonabschluss auf der heimischen Strecke ab. PD/LA

Anja Grossmann mit perfekter Saison Auch in den Nachwuchskategorien wurden in Gränichen die Gesamtsiege-

Starker Nachwuchs des RC Gränichen

Ricardo Feller freut sich über Rang 3 auf dem Sachsenring. Der Aargauer fuhr im Porsche erstmals in dieser Saison wieder aufs DTM-Podest. BILD: ZVG

Ricardo Feller hat beim vorletzten DTM-Wochenende der Saison auf dem Sachsenring ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Nach Rang 13 am Samstag fuhr der Aargauer am Sonntag im Porsche auf den dritten Platz. Auch Emil Frey Racing überzeugte mit Matteo Cairoli und Thierry Vermeulen und reist mit intakten Chancen auf einen Spitzenplatz zum Saisonfinale nach Hockenheim.

Auch Emil Frey Racing blickt auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Matteo Cairoli fuhr nach Rang sechs am Samstag im Sonntagsrennen dank einer starken Aufholjagd auf den vierten Platz. Thierry Vermeulen klassierte sich auf den Rängen neun und sieben. Damit bleibt das Ferrari-Team sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung in Schlagdistanz zu den Top 3.

Nach einem schwierigen ersten Rennen, das Ricardo Feller auf Rang 13 beendete, gelang dem Schweizer am Sonntag die Wende. Bereits im nassen Qualifying stellte er seinen Porsche auf den zweiten Startplatz. Im turbulenten Rennen mit wechselnden Bedingungen verteidigte er den dritten Rang bis ins Ziel und sicherte sich damit einen wichtigen Podestplatz. Bereits am Freitag hatte Feller mit der Bestzeit im zweiten freien Training seine starke Form unterstrichen.

Mit dem Rennwochenende auf dem Sachsenring ist der Kampf um die DTM-Titel noch einmal spannender geworden. Die Entscheidung fällt Anfang Oktober beim Saisonfinale in Hockenheim. Dort geht es für Ricardo Feller darum, an seine Podestfahrt anzuknüpfen. Das Safenwiler Team Emil Frey Racing will die verbleibenden Punkte nutzen, um in der Fahrer- und Teamwertung noch den Sprung unter die besten drei zu schaffen. PD/RAN

Emil-Frey-Duo sammelt wichtige Punkte

Finale in Hockenheim Anfang Oktober

Curling

Tirinzoni übernimmt Südkoreas Nationalteams Die frühere Spielerin des CC Aarau schlägt nach ihrem Rücktritt vom Spitzensport ein neues Kapitel auf: Silvana Tirinzoni wird Cheftrainerin der südkoreanischen Curling-Nationalmannschaften. Mit viel Freude sammelten die Kinder am Schnupperschwingtag des Schwingklubs Kreis Kulm ihre ersten Erfahrungen im Sägemehl. Unter Anleitung der Trainer standen die ersten Griffe und vor allem der Spass am Schwingsport im Mittelpunkt. BILD: SK KREIS KULM

Schwingen Schnupperschwingtag Kreis Kulm

Erste Griffe im Sägemehl Noch vor einer Woche standen am Kilchberg-Schwinget die besten Schwinger des Landes im Sägemehl. Eine Woche später gehörte die Bühne den Jüngsten: Am Samstag führte der Schwingklub Kreis Kulm in Unterkulm den Eidgenössischen Schnupperschwingtag durch. Zahlreiche Kinder nutzten die Gelegenheit, den Schwingsport einmal selbst auszuprobieren. Unter der Leitung von Jungschwingertrainer Raphael Marfurt und seinem Trainerteam

lernten sie während zwei Stunden die ersten Griffe und Schwünge kennen. Natürlich durfte das Gelernte anschliessend auch gleich im Sägemehl ausprobiert werden. Dabei ging es an diesem Vormittag nicht darum, wer gewinnt oder bereits den besten Schwung beherrscht. Viel wichtiger war die Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erlebnis. Auch die Werte, die zum Schwingen gehören – Fairness, Respekt und Kameradschaft – konnten die Kinder von Anfang an kennenlernen. Für den Schwingklub Kreis Kulm war es schön zu sehen, mit welcher Neugier

und Begeisterung die jungen Teilnehmer bei der Sache waren. Denn auch ein Eidgenosse hat irgendwann einmal mit dem ersten Griff und dem ersten Gang im Sägemehl angefangen. Wer weiss also, wohin der Weg für den einen oder anderen noch führt. Wer den Schnupperschwingtag verpasst hat, muss übrigens nicht bis zum nächsten Jahr warten. Interessierte Kinder dürfen jederzeit unverbindlich bei einem Training des Schwingklubs Kreis Kulm vorbeischauen und das Schwingen kennenlernen. Neue Gesichter sind im Sägemehl jederzeit herzlich willkommen. PATRICK BUCHER

Die ehemalige Spielerin des CC Aarau, Silvana Tirinzoni, hat wenige Monate nach dem Ende ihrer erfolgreichen Karriere eine neue Aufgabe gefunden. Die 47-Jährige übernimmt als Cheftrainerin die südkoreanischen CurlingNationalmannschaften. Das geht aus einer Mitteilung hervor, über die SRF Sport berichtet. Tirinzoni hat ihre neue Tätigkeit am 1. September aufgenommen, nachdem die notwendigen Formalitäten abgeschlossen worden waren. Gemäss der südkoreanischen Tageszeitung The Chosun Daily wird sie ab der Saison 2026/27 sämtliche Nationalteams betreuen – von den Männer- und FrauenVierer-Equipen bis zum Mixed-Doppel. Die Zürcherin gehörte während mehr als zwei Jahrzehnten zur Weltspitze. Gemeinsam mit Alina Pätz führte sie die Schweiz zu einer beispiellosen Erfolgsserie. Zwischen 2019 und 2023 ge-

Silvana Tirinzoni wird künftig den südkorea­ nischen Nationalteams ihr Können weiter­ geben. BILD: ALEX WAGNER

wann das Team vier Weltmeistertitel in Folge und blieb an Weltmeisterschaften während 42 Partien ungeschlagen. Zudem gewann Tirinzoni Olympia-Silber und nahm insgesamt dreimal an Olympischen Winterspielen teil. RAN


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Regionalsport

Schwimmen Erfolgreiche Para-Sportlerin an der EM in der Türkei

Schiessen

Medaillenregen für Nora Meister

Hunn setzt sich im Final gegen Bugmann durch

Nora Meister vom Aarauer Schwimmclub Aarefisch räumte an den Para­Schwimm­Europa­ meisterschaften im türkischen Kocaeli gross ab. Sie brachte vier Medaillen nach Hause – darunter drei goldene. Die Schweizer Delegation reiste mit vier Medaillen von den Para­Schwimm­ Europameisterschaften in der Türkei nach Hause – drei goldenen und einer silbernen. Sie wurden allesamt gewon­ nen von Nora Meister. Das Mitglied des Aarauer Schwimmclubs Aarefisch kür­ te sich bei seinem letzten Einsatz über 50 m Freistil zur Europameisterin. Damit beendet die Aargauer Para­ Schwimmerin die EM in Kocaeli mit derselben Ausbeute wie an der EM 2024. Im Final über 50 m Freistil lieferte sich Meister ein enges Duell mit der Irin Dearbhaile Brady. Die Schweizerin lag nach dem Start zunächst zurück, holte auf der zweiten Streckenhälfte jedoch auf und schlug nach 35,26 Sekunden an. Damit setzte sie sich mit 22 Hun­ dertstelsekunden Vorsprung durch. An der EM 2024 hatten sich Meister und Brady den Europameistertitel noch geteilt.

Patrik Hunn hat den Aargauer Freipistolencup in Buchs gewon­ nen. Im Final musste der Favorit jedoch lange dem überraschend stark auftretenden Remo Bug­ mann hinterherjagen, ehe er sich doch noch durchsetzte. Der Wohler Patrik Hunn sicherte sich im Final des Aargauer Freipistolencups den letzten kantonalen Pistolentitel der Saison. Für Spannung sorgte zu­ nächst der Döttinger Remo Bugmann, der nach den ersten zehn Schüssen überraschend in Führung lag und sei­

Oberentfelder gewinnen den Schweizer Cup

Bei jedem Einzelstart gewann Nora Meister eine Medaille.

lympics in Paris 2024 gewann sie die Silbermedaille.

Staffel klassiert sich bei Premiere auf Rang 7

Auch in ihrer Paradedisziplin über 400 m Freistil (S6) gewann Meister die Goldmedaille. Sie war eine Klasse für sich. Mit einer Zeit von 5:13,81 Minuten verpasste die Aargauerin ihren eigenen Europarekord lediglich um rund an­ derthalb Sekunden. «Es war ein Kampf gegen mich selbst und gegen die Zeit», sagte Meister nach dem Rennen. Den Europarekord von 5:12,13 Minuten hat­ te sie in diesem Jahr in Berlin aufge­ stellt. Meister gehört über diese Dis­ tanz zur Weltspitze: An den Para­

Das Schweizer Team mit Nora Meister, Leo McCrea, Monique Schacher und Bastien Murith nahm zudem erstmals an einem internationalen Staffelwett­ bewerb teil. In der 4×50­m­Lagenstaf­ fel belegte das Quartett den siebten Rang. Über 100 m Freistil in der Klasse S6 gewann Meister Silber. Im Final schlug die 23­Jährige in einer Zeit von 1:13,17 Minuten an und musste nur der Italie­ nerin Giulia Terzi (1:11,60 Minuten) den Vortritt lassen. Bronze ging an die

BILD: AUGUSTO BIZZI

Deutsche Verena Schott in 1:16,65 Mi­ nuten. Nora Meister hatte schon für einen ful­ minanten Start für das Schweizer Team gesorgt: Über 100 m Rücken gewann sie in der Klasse S6 souverän Gold. Mit einer Zeit von 1:24,53 Minuten siegte die 23­Jährige mit deutlichem Vor­ sprung und sicherte dem Schweizer Team gleich am ersten Wettkampftag den ersten Titel. Damit gelang Meister ein überzeugender Start in die Titel­ kämpfe von Kocaeli. Bereits 2024 hatte Meister an den Europameisterschaften in Madeira über 100 m Rücken die Sil­ bermedaille gewonnen, zwei Jahre später gelang ihr nun der Sprung zu­ oberst auf das Podest. PD/LA

Fussball FC Aarau kann Aufsteiger Kriens nicht bezwingen

Spielerisch enttäuschender Auftritt von Traumtor überstrahlt

Leichtathletik

Zwei neue Schweizer Rekorde bei den Staffelläufen U16 Jetzt, nach den Sommerferien, ist in der Leichtathletik die Zeit der grossen Final­Wettkämpfe – auch bei den Ju­ nioren. Dabei gelang zwei Staffeln des Aarau Track Clubs jeweils ein neuer Schweizer Rekord. Als Vorbereitung für die «Schweizer Meisterschaften Staffel» vom vergan­ genen Wochenende in Lausanne reiste vor zwei Wochen – am 30. August – eine kleine Delegation vom Aarau Track Club nach Balgach zu den Ostschwei­ zer Staffelmeisterschaften. Es sollte eine «Art Hauptprobe» werden. Das Wetter war passend. Es herrsch­ te Sonnenschein, war aber nicht zu warm. Bei diesen ausgezeichneten äus­ seren Bedingungen konnten die Teams aus Aarau in beiden Läufen über drei­ mal 600m jeweils einen neuen Schwei­ zer Rekord für die U16 erzielen. Die Staffel der Mädchen U16 mit Anto­ nella Gegeckas, Hannah Sennrich und Hannah Helbling unterbot den bishe­ rigen Rekord um knapp 18 Sekunden, die Staffel der Jungs U16 mit Andrin Gehrig, Julian Bautista und Nevio Sei­ del um gut 3 Sekunden. ZVG

nen Vorsprung zwischenzeitlich sogar ausbauen konnte. Titelverteidiger Die­ ter Grossen fiel früh zurück und muss­ te sich mit Rang drei begnügen. Die Entscheidung fiel nach Bugmanns Einbruch in den Schüssen 13 und 14. Hunn übernahm die Führung und brachte den Sieg trotz eines schwachen vorletzten Schusses mit 161,5:158,8 Punkten ins Trockene. Damit setzte sich die langjährige Dominanz von Hunn und Grossen im Aargauer Frei­ pistolencup fort. Bei den Auflageschüt­ zen belegte Peter Schörg als bester Aar­ gauer Rang zwei hinter dem Thurgauer Ruedi Habegger. WR

Faustball

Überlegener Triumph in der Paradedisziplin

Die Siegerinnen und Sieger mit ihrem Trainer David Hauss. BILD: ZVG

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Nach drei Heimsiegen in Folge musste sich der FC Aarau gegen Kriens mit einem 2:2 begnügen. Für die über 5000 Zuschauer lohn­ te sich das Kommen trotzdem. Shkelqim Vladi schoss ein Tor, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Und: Innenverteidiger David Acquah bleibt nun doch. Es läuft die 74. Minute im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus der Inner­ schweiz: Die Flanke von der rechten Seite gerät eigentlich zu weit weg vom Tor und wäre nicht für Vladi gedacht, der auf der Strafraumgrenze auf einen Abpraller lauert. Als der Ball in seine Richtung fliegt, schraubt er sich in die Höhe und trifft den Ball knapp zwei Meter über dem Boden mit dem rech­ ten Fuss. Von diesem rast der Ball wie ein Torpedo auf das gegnerische Tor zu und schlägt unter der Latte ein. Un­ haltbar für Kriens­Goalie Salchli. Und surreal für die über 5408 Zuschauer im Brügglifeld. Wer live dabei war, wird dieses Tor wohl nie mehr vergessen. Aber auch alle, die nicht im Stadion sassen oder standen, werden davon erfahren. Denn dieses Kunststück von Shkelqim Vladi wird um die Welt gehen. In der Startaufstellung steht am Sams­ tagabend im Brügglifeld erstmals in dieser Saison David Acquah. Der von ihm und vom Klub angepeilte Wechsel kam auch in den letzten Tagen der Transferphase nicht zustande. Also verlängerte der 25­jährige Ghanaer sei­ nen Vertrag um ein Jahr bis 2028 – und wird gegen Kriens von Trainer Brunel­ lo Iacopetta direkt im Abwehrzentrum gebraucht, weil sich unter der Woche Ramon Guzzo am Knie verletzt hat.

David Acquah hat den Vertrag beim FC Aarau bis 2028 verlängert. BILD: PHILIPP KRESNIK

Torchancen sind Mangelware So wird die zuletzt ohnehin nicht sat­ telfeste Dreierabwehr umgekrempelt. Und bei beiden Gegentoren in der ers­ ten Halbzeit durch Albian Krasniqi (11. und 19. Minute) stellt sich das Trio Mül­ ler, Acquah und Thaler schlecht an, er­ hält aber auch keine Unterstützung der Neben­ und Vordermänner. Zusätzlich zur defensiven Anfälligkeit läuft beim FC Aarau auch nach vorne lange nichts. Das schnelle 1:1 durch Obexer, eine Mi­ nute nach dem 0:1, ist eines der selte­ nen Offensivhighlights. Spielerisch bleibt die Mannschaft vieles schuldig. Nach der Auswechslung des blassen Petit­Viretti und der Einwechslung von Damjan Coric wird es punkto Kreativi­ tät etwas besser, in der Chancenerar­ beitung aber ist das Heimteam auf die individuelle Klasse einzelner Akteure angewiesen. Zusammenhängende Ak­ tionen indes bringt der FCA kaum zustande. Das 2:2 ist am Ende ein ge­ rechtes Resultat. Und das muss dem Trainer und den Spielern zu denken geben. WEN/LA

Die Oberentfelder bejubeln den Schweizer Cuptitel.

Nach dem Cupsieg im Jahr 2022 geht der Titel in diesem Jahr erneut nach Oberentfelden. Gegen die Aussenseiter aus Widnau tun sich die Oberentfelder zwar lange Zeit schwer, werden ihrer Favo­ ritenrolle am Ende aber dennoch gerecht und gewinnen 5:4. Widnaus «Oldies», wie sich die routi­ nierte Cup­Equipe aus dem Rheintal selbst nennt, haben sich als Unterklas­ sige für den Cupfinal qualifiziert. Auch wenn sie auf dem Papier «nur» als 2.­Liga­Equipe eingestuft sind, verei­ nen sie in ihren Reihen sehr viel Quali­ tät, sind doch gleich mehrere ehemali­ ge Nationalspieler in diesem Team mit dabei. Die Oberentfelder waren also gewarnt. Die Aargauer, die in diesem Cupfinal im Vergleich zur Meisterschaft auf ihren Mittelmann Nicolas Voit und Abwehr­ spieler Reto von Ballmoos verzichten mussten, holten sich den ersten Satz dank einer souveränen Leistung mit 11:6. In der Folge aber kam der Bruch. Die nächsten drei Durchgänge gingen allesamt relativ deutlich an die Wid­ nauer. «Wir sind komplett eingebrochen und hatten grosse Probleme mit ihrem Service», so Oberentfeldens Captain Ra­ mon Hochstrasser.

BILD: STV OBERENTFELDEN

Nach dem 1:3­Rückstand reagierten die Oberentfelder und nahmen einen Wechsel vor. Sie brachten Routinier Dominik Gugerli auf der Mitteposition, wodurch Silvan Bisig wieder auf seiner angestammten Flügelposition spielen konnte. In dieser Konstellation fingen sich die Oberentfelder und konnten den fünften Satz mit 11:6 für sich ent­ scheiden. Das war aber noch nicht die Wende in diesem Spiel, denn die Wid­ nauer «Oldies» konnten ihren Vor­ sprung noch einmal auf 4:2 ausbauen.

Schöner Saisonabschluss Dann aber fanden die Oberentfelder zu ihrem Spiel zurück. Die letzten drei Durchgänge gingen allesamt deutlich an die Jungs von Trainer Koni Keller. 11:5, 11:5, 11:7 lautete das Verdikt. «Der Fokus in dieser Saison lag für uns klar auf der Meisterschaft. Aber es ist super, dass wir diese Saison, die für uns ziem­ lich herausfordernd war und nicht im­ mer so lief, wie wir uns das gewünscht haben, mit einem Titel beenden kön­ nen», bilanzierte Hochstrasser. Damit ist die Feldsaison für die Ober­ entfelder Faustballer zu Ende. Auch wenn es nicht zum erhofften Schwei­ zer Meistertitel reichte, kann sich die Saisonbilanz mit dem dritten Rang in der Meisterschaft und dem Cupsieg sehen lassen. FBA

Fussball

Aufsteiger teilt die Red Boots ein Die FC Aarau Frauen haben zwar unter der Woche mit dem 1:1 gegen St. Gallen den ersten Punkt der Saison geholt, gegen Auf­ steiger Yverdon blieben sie am Sonntag aber ohne Chance. Nach einem lange ausgeglichenen Spiel verloren die Red Boots auswärts deutlich mit 1:4. Nach dem ersten Punktgewinn der Sai­ son in St. Gallen wollten die Red Boots in Yverdon den ersten Sieg folgen las­ sen. Stattdessen setzte es gegen den Aufsteiger eine klare 1:4­Niederlage ab. Yverdon ging kurz vor der Pause nach

einem Aarauer Fehlpass in Führung, ehe Vanesa Hoti mit einem haltbaren Distanzschuss noch vor dem Seiten­ wechsel zum 1:1 ausglich. Danach ent­ wickelte sich zunächst eine ausgegli­ chene Partie. In der Schlussphase zog der Aufsteiger jedoch davon. Mit drei Treffern zwi­ schen der 86. Minute und der Nach­ spielzeit entschied Yverdon die Begeg­ nung klar für sich. Das deutliche Resul­ tat fiel zwar etwas zu hoch aus, gegen die immer stärker werdenden Gastge­ berinnen waren die Aarauerinnen am Ende aber ohne Chance. Bereits am nächsten Spieltag wartet mit den Ber­ ner Young Boys der nächste schwierige Gegner. ANGELO KUNZ/LA


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Reitnau Vereinsreise des Jodlerklubs Echo

Safenwil

Sich selbst und andere erfreut

Wertvolle Arbeiten in der Natur

Am 5. September ging der Jodlerklub Echo Reitnau auf Vereinsreise. Ziel war das Brienzer Rothorn. Frohgelaunt und mit einem spontan kreierten Jodlerreise-T-Shirt starteten die Echo-Jodler in der Sagi Attelwil nach Kafi und Gipfeli mit dem Car zum Tagesausflug aufs Brienzer Rothorn. In Brienz genossen sie zuerst Kaffee und Gipfeli im Restaurant Kreuz und noch vor der Bergfahrt eine spannende Dorfführung mit dem Dorforiginal Henry Kehrli. Während der beeindruckenden Fahrt mit der Dampflok aufs Rothorn erfreuten sie sich immer wieder der atemberaubenden Aussicht ins Tal und auf den Brienzersee. Auf dem Berg genossen sie ein feines Mittagessen, wanderten zum Kreuz auf dem Schöngütsch und auf den Gipfel des Rothorns. Viele Ausflügler erfreuten sich sehr über die vorgetragenen Jodellieder auf der Hotelterrasse. Zurück im Tal erfuhren die Reitnauer im Werkstattdepot viele interessante und spannende Details über den Bahnbetrieb der Brienz-Rothorn-Bahn. Auf dem Heimweg machten sie noch einen

Auch ein spannender Besuch des Werkstattdepots der Brienz-Rothorn-Bahn gehörte dazu. BILD: ZVG

Halt im «Rössli» in Dürrenast in Thun und stillten Durst und Hunger. Spätabends erreichten sie mit vielen schönen Eindrücken wieder das Suhrental. Ein grosser Dank ging an den vereins-

eigenen Chauffeur für die sehr angenehme Carfahrt und an den Reiseorganisator Beat Studer, der viele Jahre in verschiedenen Bereichen bei der BRB gearbeitet hatte. ZVG

Im Frühherbst darf sich der Naturschutzverein Safenwil jeweils über die Mithilfe der Geocacher freuen. Seit bald elf Jahren unterstützen diese den Verein bei der Weiherputzete im Gebiet Loch. Die Wasserpest sollte sich nicht zu sehr verbreiten, sonst droht das Verlanden. Das soll verhindert werden. Fast etwas zu spät in der Jahreszeit zupfte ein Team noch invasives Springkraut. Es hofft, diese Arbeit nicht vergebens getan zu haben. Vom Förster Severin Dommen kam der Vorschlag, an der Häspelstrasse die untersten Äste vieler Douglasien zurückzuschneiden, um ein kräftiges Wachsen zu gewährleisten. Das Znüni-Zmittag offerierte der Verein, um auch ein herzliches Dankeschön auszusprechen für die wertvolle Mitarbeit gegenüber der Natur. ZVG

Ganzjahresreifentest: TCS bewertet 16 Modelle Der Touring Club Schweiz hat 16 Allwetterreifenmodelle in der Grösse 185/65 R15 88H bewertet, einer der gängigsten Grössen auf dem Markt im Kleinwagensegment. Diese Reifen wurden anhand von 19 Kriterien geprüft, die sowohl die Fahrsicherheit als auch die Umweltverträglichkeit abdecken. Die Ergebnisse sind gemischt: Nur ein Modell erhielt die Bewertung «sehr empfehlenswert», während fünf als «nicht empfehlenswert» eingestuft wurden. Ganzjahresreifen gewinnen an Beliebtheit, vor allem in städtischen Gebieten, in denen Schnee selten ist. Auch in der Schweiz steigen ihre Verkaufszahlen. Ihr Hauptvorteil besteht darin, dass sie das ganze Jahr über verwendet werden

können, ohne dass zwischen Sommerund Winterreifen gewechselt werden muss. Diese Vielseitigkeit stellt jedoch auch eine Herausforderung dar: Sie müssen sich sowohl mit Reifen messen, die auf Sommer- als auch auf Winterbedingungen spezialisiert sind. Die in diesem Jahr getestete Reifengrösse 185/65 R15 88H wird insbesondere bei Kleinwagen wie dem Opel Adam, dem Peugeot 208, dem Seat Ibiza, dem VW Polo, dem Mazda 2, dem Citroën C3 oder dem Alfa Romeo MiTo verbaut.

Sehr unterschiedliche Ergebnisse Von den 16 getesteten Modellen erhält nur der Continental AllSeasonContact 2 die Bewertung «sehr empfehlenswert». Sieben Reifen werden als «empfehlenswert», drei als «bedingt empfehlenswert» und fünf als «nicht empfehlenswert» eingestuft. Der Pirelli Cinturato All Season SF 3 und der Mi-

Hauptstrasse 38 · 5042 Hirschthal Telefon 062 721 62 62 www.garagevogel.ch · E-Mail: info@garagevogel.ch

Nissan Qashqai

Nissan Juke

Der Touring Club Schweiz hat 16 Allwetterreifenmodelle bewertet.

chelin CrossClimate 2 verfehlen die beste Bewertung knapp, aufgrund von Schwächen unter winterlichen Bedingungen beziehungsweise auf nasser Fahrbahn. Beide erzielen hingegen gute Ergebnisse hinsichtlich der Umweltbelastung, wobei der Michelin in diesem Bereich sogar die beste Note des Tests erhält. Mit etwas Abstand folgen der Vredestein Quatrac, der Hankook Kinergy 4S 2, der Goodyear Vector 4Seasons Gen-3, der Nokian Tyres Seasonproof 2 und der GT Radial Climateactive. Alle weisen auf mindestens einer Fahrbahnart leichte Schwächen auf, können aber je nach Fahrprofil eine Alternative darstellen. Demgegenüber rät der TCS vom Norauto 4 Seasons 2, dem Bridgestone Weather Control A005 Evo, dem Mastersteel All Weather 2, dem Roadhog RGAS02 und dem Tomason Allseason ab, insbesondere aufgrund ihrer sehr schwachen Leistun-

BILD: ZVG

gen auf winterlichen Fahrbahnen. Gleichzeitig scheint die getestete Reifengrösse – die zwar relativ klein, auf dem Markt jedoch von Bedeutung ist – nicht für alle Hersteller eine Priorität darzustellen. Mehrere Reifen hatten zudem bei früheren Tests oder in grösseren Grössen bessere Ergebnisse erzielt. Die Ergebnisse zeigen somit, dass die Leistung je nach getesteter Reifengrösse erheblich variieren kann.

Erhebliche Unterschiede beim Bremsverhalten Die Bremsmessungen zeigen deutliche Unterschiede. Auf trockener Fahrbahn bei 100 km/h kommt der Mastersteel All Weather 2 nach 39,5 Metern zum Stehen, der Dunlop All Season 2 hingegen erst nach 45 Metern. Wenn das erste Fahrzeug bereits zum Stillstand gekommen ist, fährt das mit den DunlopReifen ausgestattete Fahrzeug noch mit etwa 35 km/h.

Auf nasser Fahrbahn bei 80 km/h kommt der Nokian Tyres Seasonproof 2 nach 32,4 Metern zum Stehen, der Tomason Allseason hingegen erst nach 38,3 Metern. Wenn das erste Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, fährt das mit den Tomason-Reifen ausgestattete Fahrzeug noch mit etwa 31 km/h. Auf Schnee bei 30 km/h beträgt der Abstand zwischen dem besten und dem schlechtesten Modell 1,6 Meter. Auch beim Aquaplaning sind die Unterschiede erheblich. Bei einer Wasserhöhe von 8 mm verliert der Nokian Tyres Seasonproof 2 bei 91,9 km/h den Kontakt zur Fahrbahn, der Roadhog RGAS02 hingegen bereits bei 74,7 km/h – das entspricht einer Differenz von mehr als 17 km/h. Auch die voraussichtliche Laufleistung variiert erheblich: Der Norauto 4 Seasons 2 erreicht 46’000 Kilometer, der Milever All Season Versat MC545 hingegen nur 32’400 Kilometer – das entspricht einer Differenz von etwa 13’600 Kilometern.

Die Wahl hängt vom Fahrprofil ab Die Wahl eines Ganzjahresreifens muss in erster Linie zum eigenen Fahrprofil passen. Für Autofahrer, die viel auf der Autobahn, bei hohen Temperaturen oder mit einem stark beladenen Fahrzeug in die Skiferien unterwegs sind, sind spezielle Sommer- und Winterreifen in der Regel nach wie vor die beste Wahl. Für diejenigen, die wenige Kilometer fahren, hauptsächlich in städtischen Gebieten unterwegs sind und auch mal bei schwierigen Verhältnissen den Öffentlichen Verkehr nutzen können, stellen bestimmte Ganzjahresreifen hingegen eine geeignete Alternative dar. TCS


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Region 11

Teufenthal

Buchs Waldumgang der Forstverwaltung Suhr-Buchs

Neue Mehrzweckhalle für 13,6 Millionen Franken geplant

Wetterprophet prognostiziert beschaulichen Herbst

Die Turnhalle aus dem Jahr 1954 hat ausgedient. Mit einem Neubau für 13,64 Millionen Franken will die Gemeinde Teufenthal den Bedürfnissen von Schule, Vereinen und Bevölkerung für die nächsten Jahrzehnte gerecht werden. Über den Baukredit entscheidet die Gemeindeversammlung im November. An einem Informationsabend stellte das Projektteam der Bevölkerung erstmals die Pläne für die neue Mehrzweckhalle vor. Zuvor konnten die Besucherinnen und Besucher die bestehende Turnhalle besichtigen und sich selbst ein Bild vom Zustand des 1954 erstellten Gebäudes machen. Laut Projektteam ist die Halle baulich und energetisch veraltet und kann weder sinnvoll erweitert noch saniert werden. Feuchtigkeit, Platzmangel und der steigende Raumbedarf sprechen aus Sicht der Verantwortlichen klar für einen Neubau.

Doppelturnhalle mit Platz für 600 Personen Geplant ist eine Mehrzweckhalle auf dem Areal neben dem Volg. Herzstück bildet eine Doppelturnhalle mit Bühne und Tribünen für insgesamt 300 Zuschauer. Hinzu kommen Garderoben, Vereinsräume, Küche, Technik- und Lagerräume sowie ein Schutzraum. Die Halle soll teilweise ins Gelände eingebaut werden, damit sie sich besser ins

Unterentfelden ● Am Samstag ist Familientag Unterentfelden feiert die Familien! Nach der ersten erfolgreichen Durchführung im Jahr 2024 nimmt die Gemeinde Unterentfelden auch dieses Jahr am Aargauer Familientag teil. Am Samstag, 19. September, zwischen 14 und 17 Uhr, bieten lokale Vereine und Angebote Spiel, Spass und Verpflegung für Jung und Alt. Nebst den Markständen der mitwirkenden Vereine und Angebote besucht Prof. Bummbastic mit seiner Show «Knallerga» den Anlass. Raphael Oldani, alias Prof. Bummbastic, erklärt auf einfache, aber spektakuläre Weise naturwissenschaftliche Phänomene. Die Show ist für Kinder ab 5 Jahren geeignet. Kinder bis 12 Jahre müssen in Begleitung einer erwachsenen Person sein. Die Show findet um 15 Uhr in der Bächlihalle statt und ist kostenlos. Die Besucherzahl ist beschränkt, früh vor Ort zu sein, lohnt sich also. Kommt vorbei, geniesst die Show und Marktstände und freut euch auf einen tollen Nachmittag. GEM

Hier geht es direkt zum Programm:

Blick von der Dorfstrasse auf die geplante Mehrzweckhalle, die sich harmonisch ins Teufenthaler Ortsbild einfügen soll. VISUALISIERUNG: ZVG

Ortsbild einfügt. Ergänzt wird das Projekt durch einen neuen Aussensportplatz mit Spielwiese, Beachvolleyballfeld, Laufbahn, Weitsprunganlage und weiteren Sporteinrichtungen.

Finanzierung bleibt Herausforderung Die Investitionskosten belaufen sich auf 13,64 Millionen Franken. Gemeindeammann Niklaus Boss bezeichnete das Projekt als «grosse Schuhnummer». Die jährlichen Abschreibungen von rund 390’000 Franken entsprächen derzeit etwa zwölf Steuerprozenten. Dennoch sei der Neubau finanziell tragbar und eine wichtige Investition in die Zukunft der Gemeinde. Auch ein Crowdfunding für Teile der Innenausstattung wird geprüft.

Sportbetrieb soll ohne Provisorien weitergeführt werden Der Gemeinderat will den Baukredit der Gemeindeversammlung im November vorlegen. Bei einer Zustimmung könnten Anfang 2027 die Bewilligungs- und Planungsarbeiten beginnen. Der Bau der neuen Mehrzweckhalle ist zwischen 2028 und Ende 2029 vorgesehen. Erst danach würde die bestehende Turnhalle zurückgebaut. Dadurch kann der Sportbetrieb während der Bauzeit ohne teure Provisorien weitergeführt werden. Zum Abschluss des Informationsabends erhielt das Projekt viel Zuspruch. Vertreter des Turnvereins betonten, eine neue Halle sei eine Investition in die Jugend und das Dorfleben. LAURA KOLLER/LA

Densbüren

Familientag in der Magnetika begeistert Gross und Klein

Die «Wissensvermittler» am Waldumgang 2026 freuen sich über den gelungenen Anlass: Martin Holdener, Betriebsleiter Werner Lutz, Dominik Graber, Markus Notter und Erwin Städler (von links). BILD: ALFRED WEIGEL

Der Waldumgang der Forstverwaltung Suhr-Buchs informierte über die aktuelle Situation und die zukünftige Bewirtschaftung. Mit Gast Martin Holdener erreichte der Anlass vor dem Zvieri im Forstwerkhof Suhret in Buchs einen humoristischen Höhepunkt. Der «Muser Martl» aus Schwyz, einer der Muotathaler Wetterschmöcker, machte sich einen Namen mit der Wettervorhersage nach dem Verhalten von Mäusen. Gemäss dem Wetterpropheten Martin Holdener werde es einen mittelmässigen Herbst geben, aber eher auf der schönen Seite. Die Wetterprognosen für die Wintermonate werden erst Ende Oktober bekannt gegeben. Sollten sich die Mäuse bis dahin Fett angefressen haben und über ein glänzendes Fell verfügen, würde dies auf einen harten Winter hinweisen. Ob man den Wetterprognosen trauen darf, konnte jeder der rund 130 am Waldumgang Teilnehmenden für sich entscheiden. Als humorvoller und mit zweideutigen Witzen gespickter Vortrag verdiente dieser allemal den Applaus.

In Zukunft sind hitzeresistente Arten gefragt Das Wetter mit Trockenheit und hohen Temperaturen sowie die Auswirkun-

Über 60 Kinder tauchten am vergangenen Sonntag in der Magnetika im Technologiepark Kaisermatt in Densbüren in die faszinierende Welt des Magnetismus ein. Nach der Premiere im vergangenen Jahr ging der Familientag bereits in die zweite Runde – und auch diesmal war die Begeisterung gross. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder selbst experimentieren, staunen und spannende physikalische Phänomene ent-

decken. Bei den Kinderführungen wurde auf spielerische Weise erklärt, wie Magnete funktionieren und wo Magnetismus im Alltag zum Einsatz kommt. Ein besonderes Highlight war der Bau eines eigenen kleinen Elektromotors, den die Kinder mit nach Hause nehmen konnten. Die vielen neugierigen Fragen, leuchtenden Augen und eifrigen Nachwuchsforscher machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis. ZVG

gen auf den Wald thematisierte Kreisförster Erwin Städler mit anschaulichen Grafiken. Seit 124 Jahren hat es noch nie so wenig Niederschläge wie in diesem Sommer mit 61 Hitzetagen über 30 Grad gegeben. Auch das Wild litt unter der Trockenheit, es fand nicht ausreichend Grün zum Äsen, ergänzte Markus Notter von der Jagdgesellschaft Buchs-Suhret. Die häufigste Baumart im Kanton Aargau ist die Buche, gefolgt von der Fichte, deren Bestand aber rückläufig ist. Zukünftig sind hitzeresistente Arten gefragt, etwa die Eiche. Wie der Betriebsplan der Forstverwaltung SuhrBuchs für die nächsten 15 Jahre aussieht, erläuterte Dominik Graber vom gleichnamigen Ingenieurbüro Kölliken. Die wegweisende, darin festgeschriebene Entscheidung ist die Bewirtschaftung nach dem Dauerwaldprinzip. Die Dauerwaldbewirtschaftung verzichtet auf flächige Räumungen und orientiert sich an der natürlichen Waldentwicklung, Bäume werden einzeln oder in Trupps entfernt. Die Entwicklung des Waldes wird zukünftig im Sechsjahresturnus beurteilt. Luftbildaufnahmen helfen bei der Planung und Überwachung von Waldflächen. Die Verpflegung nach dem Waldumgang mit Wurst und Brot übernahm die Ortsbürgerkommission Buchs. ALFRED WEIGEL

Dominik Graber stellt den aktuellen Betriebsplan der Forstverwaltung Suhr-Buchs mit Umstellung auf die Dauerwaldbewirtschaftung vor. BILD: ALFRED WEIGEL

Mit wenig Zeit Grosses bewirken. Hier im Aargau. Engagiere dich freiwillig bei Starthilfe Elternzeit und entlaste Familien nach der Geburt. www.srk-aargau.ch/mitmachen


12 Baugesuche Baugesuche

LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Muhen Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Impressum

Sommer Jemima und David, Lottenweg 9, 5037 Muhen Rankgerüst für eine Einfriedung aus Pflanzen Lottenweg 9, Parzelle 198 Auflagefrist: 21.09.2026 – 20.10.2026

Aufgrund der ausserordentlich hohen Anzahl an Baugesuchen seit Anfang 2027 und eines personellen Engpasses werden die Telefonzeiten der Sektion Baubewilligungen vorübergehend angepasst.

Moosleerau

Offizielles amtliches Publikationsorgan der Stadt Aarau und den Gemeinden Biberstein, Bottenwil, Buchs, Gränichen, Hirschthal, Holziken, Kölliken, Kirchleerau, Moosleerau, Muhen, Oberentfelden, Reitnau, Safenwil, Schlossrued, Schmiedrued, Schöftland, Suhr, Staffelbach/Wittwil, Teufenthal, Uerkheim, Unterentfelden, Wiliberg, Vollstreuung (exkl. Stoppkleber-Briefkästen) in Erlinsbach AG, Küttigen/Rombach und Densbüren/Asp. Erscheint wöchentlich am Donnerstag.

Vom 21. September bis 31. Dezember 2026 ist die Sektion jeweils vormittags von 8.00 bis 11.30 Uhr telefonisch erreichbar. Die Anpassung ermöglicht eine raschere Bearbeitung von Anfragen, Baugesuchen und Baukontrollen.

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bewilligungen:

Ernst Frederique und Séverine, Bengel 92, 5054 Moosleerau Sitzplatz mit Pergola Bengel 92, Parzelle 403 Abteilung für Baubewilligungen nach § 63 BauG

Das Stadtbauamt dankt für das Verständnis. Auflagefrist: 18.09.2026 – 19.10.2026 Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bewilligungen: Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Einwohnergemeinde Aarau, Aarau Umbau Gewerbeliegenschaft zu Familienzentrum Sonnmattweg 6, Parzelle 47 AWA, Procap / BG 2026.227 TRINAMO AG, Aarau Klimaanlage Wässermattstrasse 4, Parzelle 4155 (SDR 5012) / BG 2026.252 Schmid Sibylle und Jürg, Aarau Rohr Einbau Klimaanlage Quellhölzlistrasse 23, Parzelle 6988 BVUAFB / BG 2026.255

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Aeschbach Andreas und Scheuring Aeschbach Gabriela, Aarau Ersatz Gasheizung durch Sole/Wasser-Wärmepumpe Burgmattstrasse 9, Parzelle 2684 / BG 2026.258

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bewilligungen:

Tarandus AG, Suhr Überdachung Parkplätze Schiffländestrasse 31, Parzelle 148 AGV Hochwasser / BG 2026.269

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

La Rocca Antonio und Intizar, Aarau Rohr Wind- und Wetterschutzverglasung Trieschäckerstrasse 84, Parzelle 7152 / BG 2026.271

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bewilligungen:

AZ Medienhaus AG, Aarau Mieterausbau Bahnhofstrasse 41, Parzelle 1058 AGV, AWA, Procap / BG 2026.272

Bauherr:

Coop Genossenschaft, Verkaufsregion NW/ZZ, 5503 Schafisheim Anbau Pergola / Vordach Aufenthaltsraum Coop Tellistrasse 67, Parzelle 3106 / 2026.280

Bauobjekt: Bauplatz:

Öffentliche Auflage vom Samstag, 19. September 2026, bis Montag, 19. Oktober 2026, auf der Webseite der Stadt Aarau (www.aarau.ch) mit elektronischer Einsichtnahme in die Pläne und Beilagen sowie während den Büroöffnungszeiten, im Stadtbüro, Städtisches Rathaus, Rathausgasse 1, 5000 Aarau. Innerhalb der Auflagefrist können beim Stadtrat schriftlich Einwendungen erhoben werden (per Post mit Unterschrift). Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen und innert Nachfrist nicht verbessert werden, ist nicht einzutreten. Die Anträge können später nicht mehr erweitert werden (§ 60 BauV). Legitimiert ist nur, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann.

Gränichen Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

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Redaktion: Der Landanzeiger, Industriestrasse 12a 5036 Oberentfelden, Telefon 062 737 90 00

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Öffentliche Auflage vom 18. September 2026 bis und mit 19. Oktober 2026, während den ordentlichen Büroöffnungszeiten beim Bereich Planung und Bau, Gemeindehaus, Oberentfelden. Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendung erhoben werden. Eine Einwendung muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Auf Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht und innert Nachfrist nicht verbessert werden kann, ist nicht einzutreten. Die Anträge können später nicht mehr erweitert werden (§ 60 BauV). Legitimiert ist nur, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann.

Reitnau Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Chefredaktor: Raphael Nadler (RAN) – Redaktion: Sarah Moll (SAH) und Achim Günter (AGU). Kontakt: landanzeiger@chmedia.ch Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Werbung: Verkauf lokal: Der Landanzeiger, Industriestrasse 12a, 5036 Oberentfelden Verkaufs-/Standortleiter: Rolf Steiner Telefon 062 737 90 00, kontakt@landanzeiger.ch Anzeigentarif: Annonce farbig, CHF 1.08/mm Annahmeschluss Inserate: Dienstag, 12.00 Uhr Aboservice: CH Media AG Fürstenlandstrasse 35, 9000 St. Gallen Telefon: 058 200 55 86 E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Copyright: Text, Bilder und Inserate sind in Teilen oder als Ganzes urheberrechtlich geschützt. Jegliche Verwertung, auch in Onlinediensten, ist nur mit Einwilligung des Verlages oder der Redaktion erlaubt. Verstösse werden gerichtlich verfolgt. Druck: DZB Druckzentrum Bern, Zentenweg 7, 3006 Bern, Telefon 031 349 41 42

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Herausgeber: CH Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der CH Media Holding Beteiligungen der CH Regionalmedien AG unter www.chmedia.ch Geschäftsführer: Thomas Wegmann

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Baugesuche 13

LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Safenwil Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Dambach Roger, Dorfrain 8, 5745 Safenwil Erstellung Spielturm, Pergola mit Gartenplatz, Kaninchenstall und Parkplatz Dorfrain 8, Parzelle 928

Schlossrued Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

LS Invest GmbH, Gerliswilerstrasse 13d, 6020 Emmenbrücke Abbruch Gebäude Nr. 517 und Neubau Wohnhaus mit Gewerbe Fliederweg 2, Parzelle 23

Bauherr: Velarch GmbH, Thurgauerstrasse 117, 8152 Glattpark-Opfikon Umbau/Sanierung Mehrfamilienhaus – Kommunales Schutzobjekt (ohne Profilierung) Schnepfwinkelstrasse 2, Parzelle 766

Bauobjekt: Bauplatz:

Forstbetrieb Suhrental Ruedertal, Gsell Leon, Bahnhofstrasse 10, 5040 Schöftland Rückbau Altlasten und Erstellung Laichgewässer Hügeli, Parzelle 1015

Auflagefrist: 18.09.2026 – 19.10.2026

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Müller Esther, Schlattweg 5b, 5040 Schöftland Erstellen Sichtschutzzaun Schlattweg 5b, Parzelle 2007

Während der Auflagefrist wird das Baugesuch auf der Homepage (https://www. safenwil.ch/auflagebaugesuche) sowie zu den ordentlichen Öffnungszeiten in den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung Safenwil, Bahnhofstrasse 11, digital zur öffentlichen Einsichtnahme bereitgestellt (gestützt auf die §§ 60 und 95 des Gesetzes über Raumplanung, Umweltschutz und Bauwesen des Kantons Aargau (BauG)). Zudem können die Baugesuchsunterlagen während der Auflagefrist im eBau-Portal (https://ebauportal.ag.ch/public-instances?municipality=196) eingesehen werden. Bitte beachten Sie, dass für die digitale Einsichtnahme im eBau-Portal ein AGOVLogin erforderlich ist. Gegen Baugesuche können innert der Auflagefrist beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Diese haben einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes, schutzwürdiges Interesse geltend machen kann.

Auflagefrist: 18.09.2026 – 19.10.2026

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bewilligungen:

● Beschädigung Naturstrassen Durch die starken Niederschläge innert sehr kurzer Zeit vom 20. August wurden diverse Naturstrassen beschädigt. Das Personal des Werkhofes hat eine Begehung durchgeführt und die Sanierungsmassnahmen beziffert, welche sich auf rund 17’000 Franken belaufen. Eine Reparatur ausserhalb des budgetierten Unterhaltes ist unumgänglich. Der Gemeinderat hat dem Werkhofpersonal den Auftrag erteilt, die stark beschädigten Abschnitte im Chnubel und oberhalb Zinggeler bis Pfaffenberg umfassend zu reparieren. Die weniger stark beeinträchtigten Abschnitte Rüedihofstrasse, Geissberg, Schweini und Hohliebi werden ebenfalls wieder in Stand gestellt. GEM

Stähli Lorenz und Bauer Nina, Auweg 6, 5034 Suhr Erstellung Vordach; Ersatz Fenster durch Fenstertüre Auweg 6, Parzelle 2255 BVU Auflagefrist: 21.09.2026 – 20.10.2026

Uerkheim Schlossrued Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Rufer Werner, Hauptstrasse 206, 5044 Schlossrued Ausbau Estrich mit Dacheinschnitt (bereits erstellt) Burgstrasse 370, Parzelle 359 Auflagefrist: 18.09.2026 – 19.10.2026 (Einsichtnahme via https://ebauportal.ag.ch)

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

● Auftragsvergabe Belagsarbeiten Die Einwohnergemeinde Schlossrued hat am 26. Juni 2026 einem Kreditantrag zugestimmt für die Sanierung eines Teilbereichs der Niederhofenstrasse. Für die Belagsarbeiten wurden drei Offerten eingereicht. Der Gemeinderat vergibt den Auftrag an den kostengünstigsten Anbieter, die Sustra Tiefbau + Strassen AG, Sursee. Die Fachstelle Strassenerhalt AG, Ebnet, hat die Offerten stellvertretend für den Gemeinderat eingeholt und geprüft.

Benz-Trans GmbH, Dorfstrasse 77, 4813 Uerkheim Neubau Kiesplatz Dorfstrasse 77, Parzelle 1119 und 176

Unterentfelden

Auflagefrist: 18.09.2026 – 19.10.2026 Während der öffentlichen Auflage sind die Dokumente zum Baugesuch und/oder Projekt auf der Homepage der Gemeinde Uerkheim unter Publikationen, Baugesuche, einsehbar.

● Personelles Eveline Villiger, Bereichsleiterin Gesellschaft, und Julien Présidy, Leiter Steuern, haben ihre Anstellungen bei der Gemeinde unter Einhaltung der Kündigungsfrist per 30. November 2026 ordentlich gekündigt, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung in einer anderen Gemeinde zu widmen. Gemeinderat und Verwaltungsleitung danken Eveline Villiger und Julien Présidy herzlich für die wertvolle, engagierte und stets kollegiale Zusammenarbeit. GEM

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LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

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Muhen Bauherr: Bauobjekt:

Maurer Walter und Beatrice, Muhen Dachsanierung, Hardstrasse 20

Bauherr: Bauobjekt:

Solergy GmbH, Würenlos PV-Anlage, Hauptstrasse 20

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Fellmann Rachael und Robin, Muhen Dachsanierung und Neubau Lukarne / Um- und Anbau EFH, Spätrain 5

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Baubewilligungen

Safenwil Bauherr: Bauobjekt:

EBKE GmbH, Kleinlaui 3, 8856 Tuggen für eine Projektänderung Umgebung, Striegelstrasse 31A/31B, Parzelle Nr. 1246

Bauherr: Bauobjekt:

Agushi Adelina und Leutrim, Obersumpfstrasse 18, 5745 Safenwil für Stützmauern, Sitzplatz und Erweiterung Vorplatz, Obersumpfstrasse 18, Parzelle Nr. 507, Gebäude Nr. 719

Bauherr: Bauobjekt:

Frey Florian und Stefanie, Brühlstrasse 35, 5745 Safenwil für eine Fassadenanpassung, Brühlstrasse 35, Parzelle Nr. 1199

Bauherr: Bauobjekt:

Schulz Daniel und Susanne, Holzstrasse 76, 5745 Safenwil, für die Erstellung Stützmauern, Sichtschutz und Gartenhaus, Holzstrasse 76, Parzelle Nr. 1140, Gebäude Nrn. 1155 und 1156

Bauherr: Bauobjekt:

Hauser Peter, Banackerstrasse 36, 4617 Gunzgen für die Erstellung von zwei Garagen mit Terrainanpassungen, Köllikerstrasse 1, Parzelle Nr. 733

Bauherr: Bauobjekt:

Koch Toni, Schnepfwinkelstrasse 6, 5745 Safenwil für die Erstellung einer Sichtschutzwand, Schnepfwinkelstrasse 6, Parzelle Nr. 1403, Gebäude Nr. 1176

Bauherr: Bauobjekt:

Reppucci Antonio, Walterswilerstrasse 1D, 5745 Safenwil für die Erstellung einer Seitenverglasung (Wind- und Wetterschutz), Walterswilerstrasse 1D, Parzelle Nr. 1566, Gebäude Nr. 1455

Bauherr: Bauobjekt:

Grütter Urs und Rébecca, Birkenweg 9, 5745 Safenwil für Ersatzbalkon mit Aussentreppe, Birkenweg 9, Parzelle Nr. 35, Gebäude Nr. 442

Bauherr: Bauobjekt:

Laub Peter, Fliederweg 3, 5745 Safenwil für die Erstellung einer Sichtschutzwand, Fliederweg 3, Parzelle Nr. 1183, Gebäude Nr. 1034

Bauherr:

Saxer-Suter Lars und Suter-Saxer Tanja, Weiherweg 6B, 5502 Hunzenschwil für Teilrückbau Geb. Nr. 378 und Ersatzneubau (Wohnraumerweiterung), Sanierung Gebäudehülle, Einbau einer zusätzlichen Wohnung (Ein- zu Zweifamilienhaus), Holzstrasse 27, Parzelle Nr. 267, Gebäude Nr. 378

Bauobjekt:

Bauherr: Bauobjekt:

Heeb Markus, Holzstrasse 23, 5745 Safenwil für den Rückbau der bestehenden Garage, Erstellung Doppelgarage, Erstellung Regenwassertank, Holzstrasse 23, Parzelle Nr. 261, Gebäude Nr. 1283

Bauherr: Bauobjekt:

Hilfiker Stefan, Haldenstrasse 8, 5745 Safenwil für die Erstellung eines Kinderspielturms, Haldenstrasse 8, Parzelle Nr. 1230, Gebäude Nr. 1120

Bauherr: Bauobjekt:

Kadrieski Dzevdije und Zuhret, Holzstrasse 14a, 5745 Safenwil für die Erstellung eines Pavillons, Holzstrasse 14a, Parzelle Nr. 1571, Gebäude Nr. 1543

Bauherr: Bauobjekt:

Wild Roman, Rütiweg 6, 5745 Safenwil für die Erstellung eines Gartenhauses mit Sichtschutzwand, Rütiweg 6, Parzelle Nr. 1553, Gebäude Nr. 1471

Bauherr: Bauobjekt:

Realit Treuhand AG, Fischer Peter, Lenzburg Sanierung Flachdach, Mühlemattweg 11, 13, 15

Bauherr: Bauobjekt:

Ziegler Oliver und Boxheimer Larissa, Suhr Erneuerung Vordach, Eingangstreppe, Forstweg 6

Unterentfelden Korrigendum vom 10. September 2026 Altherr Larissa, Taylor Owain, Aarau Bauherr: Abbruch bestehendes Satteldach, Umbau, Attikaaufstockung Bauobjekt: und energetische Sanierung, Erlifeldstrasse 26 Bauherr: Bauobjekt:

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Bauherr: Bauobjekt:

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Spannung, Spiel und Sonnenschein

550 Kinder verwandelten am 6. September anlässlich des Jugitags 2026 die Schulanlage in Unterentfelden in ein Sportfest. Teilnehmende aus 18 Vereinen nahmen bei besten äusseren Bedingungen daran teil. Am Sonntag, 6. September, schlug das Herz des regionalen Turnnachwuchses in Unterentfelden. Der Turnverein (TV) und der Frauenturnverein (FTV) Unterentfelden durften als Organisatoren rund 550 Buben und Mädchen aus 18 Vereinen des Kreisturnverbandes Aarau-Kulm zum traditionellen Jugitag begrüssen. Bei spätsommerlich sonnigem und warmem Wetter zeigten die jungen Athletinnen und Athleten unter optimalen Bedingungen sportliche Höchstleistungen. Bereits am frühen Morgen füllte sich das weitläufige Wettkampfgelände rund um die Schulanlage Unterentfelden mit motivierten Kindern, Leiterteams und mitgereisten Fans. Als dann der Extrazug der AVA um kurz nach halb neun eintraf, war der Jugitag lanciert. Dank der monatelangen Vorbereitung des OKs unter der Leitung von OK-Präsident Marco Gisi und des unermüdlichen Einsatzes von rund 70 Helferinnen und Helfern sowie 60 Kampfund Schiedsrichtern starteten die Wettkämpfe reibungslos. Auf den Wettkampfplätzen wurde am Vormittag im klassischen Leichtathletik-Dreikampf (Sprint,3er-Hupf, Ball-

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Aargau

Unterentfelden Gelungener Grossanlass

Rund 550 Buben und Mädchen nahmen am Jugitag in Unterentfelden teil.

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BILD: ZVG

weitwurf) sowie im packenden Geräteturnen-Wettkampf um jeden Zentimeter und jeden Zehntelpunkt gekämpft. Nach einem feinen Mittagessen gingen die Kinder gestärkt ins nachmittägliche Spielturnier (Linienball und Jägerball). Besonders erfreulich für das OK: Der gesamte Anlass verlief ohne grössere Verletzungen.

Erfolgreiche Bilanz der Jugi Unterentfelden Auch für die Jugendriege des TV Unterentfelden verlief der Heimwettkampf sehr erfolgreich. Unterstützt durch das einheimische Publikum zeigten die Nachwuchsathletinnen und -athleten starke Leistungen. Bereits im morgendlichen Leichtathletik-Dreikampf sicherte sich die Jugi Unterentfelden insgesamt sechs Podestplätze. Diese positive Bilanz setzte sich auch bei den anschliessenden Mannschaftsspielen fort. In den Linienball-Turnieren überzeugte der Unterentfelder Nachwuchs mit zwei Kategoriensiegen sowie einem zweiten Platz in einer weiteren Kategorie. Nicht nur auf den Sportplätzen, sondern auch in der Festwirtschaft von TV und FTV Unterentfelden herrschte angesichts des warmen Wetters reger Betrieb. Das Küchen- und Serviceteam stellte die Verpflegung der Nachwuchssportler sowie der zahlreichen Zuschauer mit Getränken und Mahlzeiten sicher. Mit der mit Spannung erwarteten Rangverkündigung ging ein intensiver, aber rundum gelungener Grossanlass zu Ende. ZVG

● CinéCivic kommt in den Kanton Aargau CinéCivic ist ein kreativer Wettbewerb für junge Menschen. Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse bis zur Sekundarstufe II gestalten Kurzfilme, Plakate oder planen Aktionen, die ihre eigene Generation ansprechen und zeigen, warum es sich lohnt, sich für die Demokratie zu engagieren. Den Lehrpersonen steht ein Kit mit Anschauungsmaterial aus früheren Ausgaben des CinéCivic-Wettbewerbs zur Verfügung, das zur Vermittlung von Themen rund um Abstimmungen und Wahlen, politische Rechte und politisches Engagement dient. Der Wettbewerb wurde am 15. September, dem internationalen Tag der Demokratie, lanciert. Die Projekte können bis Ende März 2027 eingereicht werden. Die Einsendungen werden von einer interkantonalen Jury bewertet. Die Preisverleihung findet im Juni 2027 statt. ● Im Kanton Aargau gilt künftig «digital vor analog» Die digitale Kommunikation wird für Einwohner, Wirtschaft und Verwaltung immer wichtiger. Die Servicequalität für Bevölkerung und Unternehmen soll erhöht und die Verwaltungsprozesse möglichst medienbruchfrei gestaltet werden. Die digitale Transformation der Verwaltung ist weiter voranzutreiben. Der Kanton Aargau erfüllt zwar bereits zahlreiche Aufgaben digital, doch besteht weiterhin grosses Ausbaupotenzial. Dazu sind neue Rechtsgrundlagen notwendig. Die Anhörung zum Gesetz über die digitale Aufgabenerfüllung dauert vom 14. September bis 14. Dezember. ● Stellungnahme des Kantons Aargau zu «Verkehr ’45» Der Kanton Aargau unterstützt im Rahmen der Vernehmlassung zur «Vorlage zur verkehrsträgerübergreifenden Bewältigung der Mobilitätsbedürfnisse: Verkehr ’45» die Stossrichtung einer schlanken Vorlage für die Nationalstrassen im Ausbauschritt 2027 mit dem 6-Streifen-Ausbau Aarau Ost–Birrfeld. Weiter unterstützt er den Schritt, die Ausbauten zu den Nationalstrassen, der Eisenbahninfrastruktur und die Beiträge zum Agglomerationsverkehr gemeinsam zu betrachten. Hingegen sei der Stand der Eisenbahnvorlage noch nicht ausgereift. Diesbezüglich erwartet der Kanton Aargau die Behebung des nationalen Engpasses Olten–Aarau–Zürich und den bedarfsgerechten Ausbau der SBahn Aargau. AG


LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Region 15

Suhr

Kanton Regionalpolizeien Aargau

AKB Niederlassung Suhr: Seit zehn Jahren nah bei den Menschen

Aktion für sichere Schulwege mit durchzogener Bilanz

Mit einem Fest hat die Aargauische Kantonalbank (AKB) das 10-Jahr-Jubiläum ihrer Niederlassung in Suhr gefeiert. Bei spätsommerlichem Wetter nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Geschäftsstelle näher kennenzulernen, mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und gemeinsam auf das Jubiläum anzustossen. Vor der Niederlassung an der Bahnhofstrasse herrschte am Samstag reger Betrieb. Bei sonnigem Wetter fanden über den Mittag zahlreiche Kundinnen und Kunden sowie Interessierte den Weg zur AKB. Viele nutzten die Gelegenheit, sich mit dem Team auszutauschen und einen Blick hinter die Kulissen der Bank zu werfen. Für die jüngsten Gäste sorgten das AKB-Maskottchen «Kabi», ein Töggelikasten und das Kinderschminken für Unterhaltung. Auch kulinarisch war für die Besucherinnen und Besucher gesorgt. «Wir sind ein junges, dynamisches Team und freuen uns über den persönlichen Kontakt mit unserer Kundschaft», sagte Kundenberater Michael Wirth stellvertretend für das Team der Niederlassung Suhr.

Stark verankert Die AKB eröffnete ihre Niederlassung in Suhr im September 2016 als Reaktion auf das starke Wachstum der Gemeinde. Vier Jahre später wurde die Geschäftsstelle umfassend modernisiert und zu einer der ersten Filialen mit

Das junge Team der AKB am Bahnhof Suhr (von links): Temporärmitarbeiter «KABI», Fatime Gashi, Corinne Widmer, Niederlassungsleiter Shkelzen Velija, Alex Bolliger und Michael Wirth. BILDER: AWE

Der Töggelikasten der Aargauischen Kantonalbank war vor allem bei den jungen Gästen sehr beliebt.

Die Gäste wurden gut verpflegt: Die Tische vor dem AKB-Gebäude waren gut besucht.

dem offenen Zwei-Zonen-Konzept umgebaut. Seither stehen persönliche Beratung, moderne Dienstleistungen und eine unkomplizierte Betreuung der Kundschaft im Mittelpunkt. Unter der Leitung von Niederlassungsleiter Shkelzen Velija begleitet das

Team Privatpersonen, Familien und Unternehmen in allen Finanzfragen. Das Jubiläumsfest machte deutlich, dass die Niederlassung nach zehn Jahren ihren festen Platz in Suhr gefunden hat und in der Bevölkerung gut verankert ist. AWE

Die Regionalpolizeien im Kanton Aargau haben die kantonsweite Aktion zum Schulbeginn erfolgreich abgeschlossen. Die Kontrollen und Präventionsmassnahmen verliefen gut. Trotz eines tieferen Ressourceneinsatzes wurden deutlich mehr Übertretungen festgestellt als im Vorjahr. Die Mitgliedskorps der Repol Aargau leisteten für die Aktion Schulbeginn im Jahr 2026 insgesamt 622,75 Einsatzstunden. Im Jahr 2025 waren es 750 Stunden gewesen. Der Aufwand sank damit um 127,25 Stunden beziehungsweise 17,0 Prozent. Die Aktion wurde im gesamten Kanton durchgeführt und umfasste Kontrollstellen in Städten und Gemeinden. Aus den Geschwindigkeitskontrollen resultierten 2026 insgesamt 6660 Ordnungsbussen. Im Jahr 2025 waren es noch 4725. Das sind 1935 Ordnungsbussen oder 41,0 Prozent mehr. Bei den übrigen Ordnungsbussen (z.B. das Missachten von Anhalteverboten) stieg die Zahl von 75 auf 112. Dies entspricht einer Zunahme um 37 Fälle oder 49,3 Prozent. Zudem erfolgten 63 Anzeigen an die Jugend- und Staatsanwaltschaften. Im Vorjahr waren es 57 Anzeigen. Die Zunahme beträgt sechs Anzeigen oder 10,5 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf die durchgeführten Kontrollen und erlauben keine pauschale Aussage über das Verkehrsverhalten im gesamten Kanton. Sie zeigen aber, dass die besondere Aufmerksamkeit rund um Schulanlagen weiterhin notwendig ist. Mit zu-

Elterntaxis schaffen zusätzliche Gefahren, etwa durch das Anhalten und Wenden bei Schulanlagen. SYMBOLBILD: RALF HIRSCHBERGER

sätzlichen Präventionsaktionen wurden alle Verkehrsteilnehmenden angesprochen. An diversen Kontrollorten führten die Polizistinnen und Polizisten aufklärende und ermahnende Gespräche und thematisierten konkrete Gefahren direkt vor Ort. Das Thema Elterntaxi bleibt aktuell. Viele Eltern erkennen die damit verbundenen Gefahren noch zu wenig. Das Anhalten und Wenden unmittelbar bei Schulanlagen kann unübersichtliche Situationen schaffen und Kinder zusätzlich gefährden. Die Repol Aargau empfiehlt deshalb weiterhin, Kinder den Schulweg nach Möglichkeit selbstständig zu Fuss zurücklegen zu lassen oder sie zu Fuss zu begleiten. Auch Ablenkung während des Fahrens kann für alle Verkehrsteilnehmenden zu Unfällen führen. Wer seine Aufmerksamkeit vom Verkehrsgeschehen abwendet, gefährdet sich und andere. Gerade im Umfeld von Schulen ist jederzeit mit unerwarteten Reaktionen von Kindern zu rechnen. PD

Oberentfelden Pétanque-Anlass des Vereins Freunde der SVP

Essen, trinken, spielen, schwatzen

Politik Podium über die «Bilateralen III»

«Der bilaterale Weg endet – Brüssel will die Schweiz einbinden» Rund 250 Interessierte folgten der Einladung der SVP Bezirk Zofingen nach Oftringen, um sich über die sogenannten «Bilateralen III» zu informieren. Die drei SVPNationalräte Franz Grüter, Gregor Rutz und Benjamin Giezendanner machten deutlich: Die Verträge gefährden nach ihrer Überzeugung die Souveränität, die direkte Demokratie und den Wohlstand der Schweiz. Nationalrat und Bezirksparteipräsident Christian Glur begrüsste die Gäste, durch den Abend führte Dominik Feusi, stellvertretender Chefredaktor des «Nebelspalters». In drei Kurzreferaten beleuchteten die Nationalräte das EU-Vertragspaket aus wirtschaftlicher, institutioneller und praktischer Sicht.

«Beziehungen ja – aber keine Unterordnung» Franz Grüter kritisierte den Zustand der Europäischen Union mit ihrer hohen Staatsverschuldung, wirtschaftlichen Problemen und immer mehr Bürokratie. Umso unverständlicher sei es, dass der Bundesrat die Schweiz enger an dieses System binden wolle. «Die EU hat heute 14’000 Milliarden Schulden. Trotzdem will uns der Bundesrat enger an dieses System anbinden. Das ergibt für mich keinen Sinn.» Besonders deutlich wurde Grüter beim Thema Rechtsübernahme: «Gute Beziehungen heissen nicht, dass wir automatisch alles übernehmen müssen, was Brüssel beschliesst.» Seine Botschaft: «Wir wollen mit Europa Handel treiben. Aber wir wollen eine stolze, selbstbewusste und demo-

Schon beim Apéro wurde die Geselligkeit genossen.

Nationalrat und SVP-Bezirksparteipräsident Christian Glur, Nationalrat Benjamin Giezendanner, Moderator Dominik Feusi, Nationalrat Franz Grüter und Nationalrat Gregor Rutz (von links) informierten in Oftringen über das EU-Vertragspaket und die Haltung der SVP dazu. BILD: RAN

kratische Schweiz bleiben.» Gregor Rutz erklärte die institutionellen Bestimmungen des Vertragspakets. Aus seiner Sicht bedeute dieses das Ende des bisherigen bilateralen Weges. «Die EU will den bilateralen Weg nicht mehr weiterführen. Es geht heute um die Einbindung der Schweiz in die europäische Rechtsordnung.» Besonders kritisch sieht er die dynamische Übernahme von EU-Recht und die Rolle des Europäischen Gerichtshofs: «Die Schweiz kann bei der Entstehung des EU-Rechts nicht mitentscheiden. Trotzdem sollen wir es künftig übernehmen. Das widerspricht unserem Staatsverständnis.» Sein Fazit: «Diese Verträge stellen unsere bewährte Staatsordnung auf den Kopf. Deshalb braucht es zwingend das obligatorische Referendum.» Benjamin Giezendanner zeigte anhand des Stromabkommens, des Bahnverkehrs und der Unionsbürgerrichtli-

nie die möglichen Auswirkungen auf den Alltag auf. «Wir arbeiten seit Jahrzehnten erfolgreich mit unseren Nachbarn zusammen. Dafür brauchen wir kein Abkommen, das unsere Energiepolitik künftig von Brüssel abhängig macht.» Zur Wasserkraft sagte er: «Ich will nicht, dass Brüssel künftig entscheidet, was wir mit unseren Kraftwerken machen dürfen.» Auch vor einer Öffnung des Bahnverkehrs und zusätzlichen Belastungen durch die Unionsbürgerrichtlinie warnte er.

Schweiz soll selbst entscheiden Zum Abschluss fasste Franz Grüter die Botschaft des Abends zusammen: «Wir sind nicht gegen Europa. Aber wir sind gegen Verträge, die unsere direkte Demokratie schwächen und unsere Unabhängigkeit preisgeben.» Die Volksabstimmung über das EUVertragspaket wird voraussichtlich 2027 stattfinden. RAN

Der Verein Freunde der SVP, der VFS, war zum wiederholten Mal Gast auf der erweiterten Anlage beim Pétanque Club Entfelden. Der Pétanque-Anlass ist für die Mitglieder des VFS ein Zusammenkommen, um sich im familiären Umfeld politischen Themen, dem PétanqueSport und kulinarischen Spezialitäten zu widmen. Dem Werbespot «Aus der Region. Für die (Region) Mitglieder» folgend wurde ein Pétanque-SpezialHamburger kreiert; zuvor gab es ein dreiteiliges Salatbuffet. Der Pétanque-Anlass beinhaltet mehrere Säulen: Begrüssung mit Apéro, ku-

BILD: ZVG

linarischer Teil, Pétanque-Spiele, Dessert und gemütliches Beisammensein. Die Begrüssung der Anwesenden erfolgte durch Präsident Franz-Udo Fuchs. Freddy Blatter, VFS-Mitglied und Präsident des Pétanque Clubs Entfelden, stellte die erweiterte Anlage vor. Anschliessend gab es ein feines Essen, mehrere Salate und den PétanqueSpezial-Hamburger, Dessert, Cornets und Glace für alle Anwesenden. Der sportliche Teil wurde von Ruedi Ursprung geleitet, ein reger Spielbetrieb fand statt. Das Gesellige und Gemütliche wurde von allen genossen. Auch die Politik kam nicht zu kurz. ZVG

18. Oktober 2026

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16 Kirchliche Anzeigen

LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Der Tod ist das Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Festhalten, was man nicht halten kann... Begreifen wollen, was unbegreiflich ist... Im Herzen tragen, was ewig ist...

Wir nehmen Abschied von unserem Ehemann, Vater und Schwiegervater

Abschied und Dank

Hans Rudolf Senn

Nach langem, schwerem Kampf gegen eine unbekannte Krankheit bist Du viel zu früh gegangen. Du hinterlässt eine riesige Lücke. Wir vermissen Dich so sehr!

20. Mai 1932 – 12. September 2026 Nach langer, mit Tapferkeit ertragener Krankheit wurdest Du von Deinen Schmerzen erlöst.

Stefan Haller 1.10.1972 – 3.9.2026

Ilse Senn-Stirnemann Gaby Senn Rainer Senn und Astrid Hiltebrand

In tiefer Trauer Sandra Haller Gwen, Jason und Mike Haller

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Ilse Senn-Stirnemann, Rohrerstrasse 8, Suhrhard, 5033 Buchs

Wir danken allen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben, schöne Erinnerungen und Freundschaft geschenkt haben. Auf Stefans Wunsch findet der Abschied im engsten Familienkreis statt. Keine Abdankung, keine Beisetzung. Traueradresse: Familie Haller, Rosenweg 5, 5722 Gränichen

Still und leise bist du gegangen – aber nicht aus unseren Herzen. Was bleibt, sind Liebe, Dankbarkeit und unvergessliche Erinnerungen.

Gilt als Leidzirkular.

Suhr, im September 2026 Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, meiner Schwiegermutter und Schwester

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.

Sonja Koch-Derungs 28. Mai 1938 bis 1. September 2026 Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit dir erleben durften. Wir vermissen dich so sehr und werden dich immer in unseren Herzen behalten.

Silvia Lüscher-Steiner

Rolf und Marieta Koch-Pinedo Irene Koch Lydia Stgier-Derungs Verwandte und Bekannte

1. März 1940 – 8. September 2026 Wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit dir gemeinsam erleben durften. Nach längerer, still ertragener Krankheit durftest du loslassen und im Altersheim Kölliken friedlich einschlafen.

Wir verabschieden uns am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Suhr.

Jürg Lüscher Peter und Verena Lüscher Urs Lüscher Geschwister und Anverwandte

Traueradresse: Irene Koch, Kirschenweg 7b, 5034 Suhr

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 23. September 2026, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Muhen statt. Die Urne wird vorgängig im engen Familienkreis beigesetzt.

„Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“

Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende für die Stiftung AZB in Strengelbach, Vermerk: Silvia Lüscher, IBAN CH89 0076 1038 7809 5200 3.

Joh. 14,27

Traueradresse: Jürg Lüscher, Kolpenweg 3, 5037 Muhen

Voller Liebe und Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Grossvater, Bruder, Onkel und Freund

Walter Lüthi 23.06.1948 – 09.09.2026

Du wirst immer in unseren Herzen weiterleben. In Liebe lassen wir dich gehen, getragen von den vielen schönen Erinnerungen an dich.

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Du lebst weiter durch das, was du uns gezeigt und vorgelebt hast. Danke für alles. In Liebe: Familie Lüthi Eveline Luca und Bettina Livia und Yorhany mit Haylan, Jessy und Jordan Hansueli und Silvia mit Karin Familie Kubli Lotti und Markus mit Esther, Regula, Andreas und Marcel Familie Passera Pascale, Oliver und Jordan Verwandte und Freunde Die Abdankung mit anschliessender Beisetzung und Apéro findet am Freitag, 18. September 2026, um 13:30 Uhr in der Aula Oberkulm statt. Auf Wunsch von Walter sollen allfällige Spenden der Winterhilfe zugutekommen, IBAN CH68 0900 0000 8000 8955 1, Vermerk: Walter Lüthi. Traueradresse: Eveline Lüthi, Oberstegstrasse 13, 5727 Oberkulm

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Kirchliche Anzeigen 17

LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Schmiedrued Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal

Schöftland Premiere des Ad-hoc-Chors

Eindrückliche Kunst – zu Ehren der Natur Grosser Auftritt nach nur fünf Proben

Gleich dreimal Kunst ist zurzeit im Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal in Schmiedrued zu bewundern, eine wahre Explosion der Farben und eine Hommage an die Natur. Zu Gast sind Karin Brugger aus Menziken, Noemi Leuenberger aus Reinach und deren Vater, Jakob Büchli, der Gartenbauer. Musikalische Umrahmung durch Tim Leuenberger. Die diesjährige Kunstausstellung im Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal in Schmiedrued offenbart eine unwahrscheinliche Farbenpracht. Zwei Künstlerinnen und ein Gartenbauer waren hier am Werk und schufen eine harmonische Gemeinschaft von realen Bildern, aus der Natur entsprungen von Noemi Leuenberger und intensive Farbenkompositionen von Karin Brugger. Aufgelockert wird das Ganze durch Blumenkreationen des Gartenbauers Jakob Büchli, dem Vater von Noemi Leuenberger. Anlässlich der Vernissage vom vergangenen Freitagabend trat sogar mit Tim Leuenberger ein Sohn von Noemi in Erscheinung und entpuppte sich als wahres Talent an der Violine.

Karin Brugger Es ist kein Zufall, dass sie vom WäbiVerein zu einer Ausstellung im Museum eingeladen wurde. Sie ist im obersten Teil des Ruedertals aufgewachsen und mit Urs Brugger verheiratet, einem Lehrersohn aus Walde. «Ich arbeite mit Farben, Farben, Farben, sie machen mich glücklich und sind ein idealer Ausgleich zu meinem eher trockenen Bürojob», so Karin Brugger. Sie betitelte deshalb auch ihr kurzes Statement auf dem Ausstellungs-Prospekt mit «Farben, Formen für die Seele». Noemi Leuenberger stellte, nach der Begrüssung durch den Vereinspräsidenten Kuno Matter, Karin und ihr Werk kurz vor. Karin Brugger sei ausserordentlich naturliebend und sprachgewandt, seit 24 Jahren mit Urs Brugger verheiratet, und sie raucht nicht. Während eines Oberstufenlagers habe sie die Freude am Zeichnen und Malen entdeckt. «Die

Erfolgreicher Auftritt: Der Ad-hoc-Chor in der reformierten Kirche Schöftland mit Galina Marx als Dirigentin. BILDER: FRIEDA STEFFEN

Ein kreative Kombination (von links): Karin Brugger, Jakob Büchli, Noemi und Tim Leuenberger. Im Hintergrund strahlende Farbenkompositionen von Karin Brugger. BILDER: FRIEDA STEFFEN

Leuchtkraft und die verschiedenen Techniken und Kombinationen mit Acryl begeisterten mich», so Karin Brugger. Ihre Bilder entstehen im Kopf und entspringen geometrischen, strukturierten Formen, oder sie stellen eine naturalistische Landschaft dar, wie zum Beispiel Abendrotleuchten über einer Stadtsilhouette, oder eine Vollmondlandschaft. Aus verschiedenen Farben entsteht ein Bild mit vielen Schichten, die vom Betrachter selbst interpretiert werden können. «Farben, Formen, Entstehungsprozesse, Abtauchen, Ausgleich sind Ausdruck meiner Seele!»

Noemi Leuenberger Karin Brugger beleuchtete das Leben von Noemi Leuenberger, die in Bolivien geboren wurde und mit neun Jahren mit ihrer Grossfamilie in die Schweiz kam, wo sie die Schulen besuchte. Sie wählte einen Beruf im Gesundheitswesen und gründete mit Beni eine Familie. Die Freude an der Malerei verbindet die beiden Frauen. Noemi sei neugierig und habe sich die Malerei autodidaktisch beigebracht. Sie habe als Kind schon gerne gemalt. Sie lasse sich von verschiedenen Quellen inspirieren und

findet sogar in der Brocki Gegenstände, die sie in ein Kunstwerk verwandelt. Im Erzähltal konnte einmal miterlebt werden, wie ein Bild live entsteht. Sie illustriert auch Kinderbücher. Ihrem Statement ist zu entnehmen, dass sie mit Acrylfarben auf unterschiedlichsten Materialien arbeitet. In ihrem Atelier bietet sie wöchentlich einen Kreativtreff für Kinder an, den sie auf Erwachsene ausweiten möchte. Ohne Skizzenbücher ist sie kaum anzutreffen, stets auf der Suche nach neuen Motiven und Ideen. Hauptthema ist die Flora, und das kommt nicht von ungefähr. Ihr Vater, Jakob Büchli – der Erschaffer des wunderbaren Blumenschmucks im Museum –, hatte ein kleines Gartenbaugeschäft, das heute einer seiner Mitarbeiter weiterführt. Am kommenden Freitag, 18. September, ab 19.30 Uhr ist Noemi Leuenberger wieder im Wäbi-Museum anzutreffen, sie wird dann Porträts malen. Sie hofft auf möglichst viele Besucher, die sie porträtieren kann, denn sie produziert diese im Dreiminutentakt. Die Ausstellung ist danach noch am Samstag und Sonntag, 19./20. September, von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Nachdem im letzten Frühling Susanne Heule als Leiterin des reformierten Kirchenchores Schöftland zurückgetreten war, wurde der Chor aufgelöst. Mit dem Versprechen allerdings, für gewisse Projekte jeweils einen Ad-hoc-Chor zusammenzustellen.

FRIEDA STEFFEN

Die reformierte Kirche Schöftland füllte sich am vergangenen Sonntag zum Gottesdienst erfreulich. Dies dürfte zwei Gründe gehabt haben: Nachdem der Kirchenchor nicht mehr aktiv ist, stand der Auftritt eines Ad-hoc-Chors auf dem Programm. Zudem stellte sich Vikar Dominik Portmann vor, der für ein Jahr die praktische Ausbildung zum Pfarrer in Schöftland absolvieren wird. Er predigte das erste Mal in Schöftland, im Rahmen der diesjährigen Predigtreihe, die Paul Gerhardt gewidmet ist. Seit den 1980er-Jahren hatte Schöftland keinen Vikar mehr. «Darum wollen wir zu ihm Sorge tragen, denn Leute von dieser Sorte gibt es viel zu wenige», so Pfarrerin Dörte Gebhard, die ihn vorstellte. Als sich der Ad-hoc-Chor formiert hatte, musste ein Dirigent oder eine Dirigentin gefunden werden. Das ist nicht ganz einfach, denn die Chorleitung steht plötzlich vor einem Chor, den sie nicht kennt und muss mit ihm in kürzester Zeit bühnenreif werden. Ange-

Samstag, 19. September, 10.00 – 16.00 Familientag Muhen, Schulhausareal Muhen Sonntag, 20. September, 9.30 Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl mit der EMK in der ref. Kirche Muhen, Christine Moll und Stephan Gassler, Musik: Peter Lüscher Mittwoch, 23. September, 10.00 Gottesdienst im Reg. Altersheim, Sozialdiakon Rafael Hallauer, Musik: Verena Pfenninger

Sonntag, 20. September, 10.00 BettagsGottesdienst Schulhaus Wiliberg, Pfr. M. Schüürmann, Musik: B. Graber Dienstag, 22. September, 19.30 Worshipund Gebetsabend Mittwoch, 23. September, 9.00 – 11.00 Muki-Kafi Freitag, 25. September, 19.00 Teenietreff Evenmore www.kirchereitnau.ch

Für ein Jahr in Schöftland: Pfarrerin Dörte Gebhard stellte den neuen Vikar Dominik Portmann vor.

fragt wurde Galina Marx. Die ausgewiesene Chordirigentin ist 1973 in Weissrussland geboren und dort aufgewachsen. Seit 2011 wohnt sie in Zofingen und hat dort eine neue Heimat gefunden. Die ausgebildete Musiklehrerin bildete sich weiter als Musikpädagogin und hat inzwischen grosse Erfahrung im Chorwesen. Sie sagte auf Anfrage: «Mol, mol, wir singen!» Fünf Mal traf sie sich in der Folge mit ihrem neuen Chor, und nun traten sie auf und gestalteten mit Dominik Portmann und den Staffelbacher Landfrauen einen einzigartigen Erntedankgottesdienst, der mit Freuden aufgenommen wurde. Sowohl die Zuhörer als auch die Ausführenden waren mit der Leistung dieses Ad-hoc-Chores sehr zufrieden. Nun löst sich der Chor wieder auf, und wenn wieder mal ein Projekt im Raume steht, formiert er sich neu. FRIEDA STEFFEN

Muhen Samstag, 19. September, 10.00 Kirche Buchs, ökum. Chinderchile mit Pfrn. Erika Voigtländer und Claudia Rohr. – 16.00 Kirche Buchs, Taufsamstag mit Pfrn. Erika Voigtländer. Sonntag, 20. September, 10.00 Kirche Rohr, Gottesdienst zum Bettag mit Pfrn. Katharina Zimmermann Zingg und Pfrn. Erika Voigtländer. Weitere Informationen unter: www.ref-buchs-rohr.ch

Donnerstag, 17. September, 10.00 Sunnmatte Andacht, J. Hauser Sonntag, 20. September, 10.30 Kath. Kirche Kölliken, ökum. Gottesdienst zum Bettag mit umliegenden Gemeinden, anschl. gemeinsames Mittagessen Donnerstag, 24. September, 10.00 Sunnmatte, ökum. Andacht zum Erntedankfest mit Abendmahl, I. Andenmatten, Pfr. P. Trittenbach – 13.30 Arche, Träff. Strick-Kaffee, P. Gaigg

Safenwil

Schöftland Sonntag, 20. September, 10.30: Schloss Liebegg: ökumen. Bettags-Gottesdienst, mit der kath. Kirche und der Viva Kirche sowie der Mitwirkung der Musikgesellschaft Gränichen; Risotto-Essen; Anmeldung Taxi-Fahrdienst bis 19.9., 16.00, an Pfrn. K. Zellweger, Tel. 062 842 31 25 Montag, 21. September, 14.30, KGH: Offener Treff Mittwoch, 23. September, 10.00: Fiire mit de Chliine – 13.36, Bahnhof Gränichen, Abfahrt mit WSB: Senioren Männer, Führung Zugleitstelle AVA Aarau um 14.00, Organisator: Leo Huggenberger Donnerstag, 24. September, 19.00, KGH: Offener Werkkreis

Gemeinde Kölliken Schneidergasse 1 Sonntag, 20. September, Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag, 9.30 Gottesdienst aus der Themenreihe «positiver Klimawandel», Kinderprogramm

Freitag, 18. September, 9.00 – 11.00 Kafiträff im KGH Sonntag, 20. September, 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum eidg. Dank-, Buss-, und Bettag, Pfr. R. Schmid Donnerstag, 24. September , 14.00 Bibelcafé im KGH

Weihermattstrasse 86 (Telli), 5004 Aarau Telefon 062 822 89 79 Sonntag, 20. September, 10.00 + 13.30 Bettagskonferenz in Hägendorf Dienstag, 22. September, 20.00 Bibelstunde

Freitag, 18. September, 9.00 Kafitreff Samstag, 19. September, 18.00 Fürbitte Sonntag, 20. September, 10.15 Ökumenischer Dank-, Buss- und Bettags-Gottesdienst in der Reformierten Kirche Oberentfelden, mit Pfr. Raffael Sommerhalder, Ana & Samuel Behloul, anschl. Apéro riche Montag, 21. September, 9.15 Krabbeltreff Dienstag, 22. September, 12.15 Mittagstisch für alle (Anm. bis Mo, 21. September, 11.00 Uhr) Mittwoch, 23. September, 8.40 Andacht im Alterszentrum Zopf mit Pfr. Andreas Wahlen Donnerstag, 24. September, 19.30 Themenabend – Gott ist mit uns?! in Unterentfelden, mit Pfr. Raffael Sommerhalder

Blumen auch sonntags offen von 9.30 bis 12.00 Uhr Tel. 062 723 52 52 Fax 062 723 52 55 www.blumen-schaufelbuehl.ch

Oberentfelden

Freitag, 18. September, 18.00 bis 19.00 Fyrobeträff, im KGH Sonntag, 20. September, 9.30 Bettagsgottesdienst mit Abendmahl und Segnung, Pfr. Daniel Hintermann, His Band, Kindertreff im KGH – 17.00 Uhr, Jubiläum Jugendgottesdienst, 10 Jahre one way, anschliessend Fest auf dem Begegnungsplatz Dienstag, 22. September, 14.00 65+ Nachmittag (mit Anmeldung), Treffpunkt im Cinema 8, Schöftland www.kirche-schoeftland.ch

Donnerstag, 17. September, 19.30 Friedensgebet Sonntag, 20. September, 9.30 Abendmahl-Gottesdienst am Bettag mit Pfrn. Nadine Hassler Bütschi

Reformierte

Safen Kirche Safenwil Samstag, 19. September, 19.00 Jugendgottesdienst im Kirchgemeindehaus (siehe Veranstaltungstipps) Sonntag, 20. September, 10.30 Oek. Bettagsgottesdienst in der kath. Kirche Kölliken, Mitwirkung: Jodlerclub Kölliken (siehe Veranstaltungstipps) Dienstag, 22. September, 9.15 Fiire mit de Chliine in der Spielgruppe Gwunderzwerge. Thema: Ich mit dir, du mit mir. Mittwoch, 23. September, 14.00 Filmnachmittag für Fünft- und Sechstklässler im Kirchgemeindehaus Für die Amtswoche vom Montag, 21. September, bis Freitag, 25. September, ist Pfarrer Simon Graf zuständig.

Safenwil Samstag, 19. September, 9.30 Uhr Kids Club, Turnhalle Feld Sonntag, 20. September, 9.30 Uhr Gottesdienst zum Bettag mit Abendmahl, Ref. Kirche Suhr. Pfrn. E. Hess. Anschliessend Apéro. Donnerstag, 24. September, 12.15 Uhr Gastmahl, Länzihuus Suhr. Lassen Sie sich vom Hausrezept unserer PERSISCHEN GASTGEBENDEN überraschen. Anmeldung (bis 20. September) und weitere Infos bei k.hofmann@suhu.ch oder auf der Website. www.suhu.ch


aarau erleben Aarau Standortförderung informiert über Anlässe, Geschichten und Menschen aus der Stadt und der Region Interview Pascal Steudler

«Mit der Durchführung des letzten Renntages konnten wir ein Zeichen setzen» Pascal Steudler, Präsident des Aargauischen Rennvereins, spricht über die schwierige Saison 2026, überschattet vom tragischen Ereignis im Nachgang zum Rave. Die Aarauer Pferderennbahn hat Ende August international traurige Berühmtheit erlangt. Trotzdem hat der Vorstand beschlossen, den letzten Renntag durchzuführen. Wie haben Sie diesen erlebt? Pascal Steudler: Die Tage nach diesem traurigen Wochenende waren intensiv, bereits Stunden nach der Tat hat der Vorstand an einer ausserordentlichen Sitzung abgeklärt, ob ein Renntag überhaupt in Betracht gezogen werden kann. Später fanden intensive Gesprä­ che mit den Behörden statt, ob ein solcher Anlass aus sicherheitstechni­ schen Überlegungen durchgeführt werden kann. Den Renntag haben wir sehr positiv erlebt. Die andere Überlegung ist die moralische. Richtig, Pietät war für uns genauso wichtig. Der Aargauische Rennverein ist in Gedanken noch immer bei den Betroffenen, bei den Angehörigen und ihren Liebsten, das konnten wir mit der Schweigeminute auch zeigen. Mit der Durchführung konnten wir ein Zei­ chen setzen, dass Gewalt das friedliche Miteinander auf dieser Bahn nicht bestimmen soll. Rund 5400 Personen haben das Rennen besucht, diese Soli­ darität freut mich sehr. Natürlich gab es kritische Stimmen, und das akzep­ tieren wir. Den Entscheid verantwor­ tungsvoll zu treffen, war wichtig, auch für die Aktiven. Wie meinen Sie das? Reiterinnen und Reiter bereiten die Pferde intensiv auf einen solchen Renntag vor, arbeiten ein Jahr lang auf diesen hin. Ihnen diesen Start zu er­ möglichen, war mit ein Kriterium in der Entscheidungsfindung.

rinnen und Reitern, aber auch von den Pferden – immer eine perfekte Renn­ bahn präsentieren. Langfristig rechnen Sie nicht damit, dass dieser Ort negativ behaftet bleibt? Wir setzen alles daran, dass die Anlage ihre Beliebtheit behält.

«Den Renntag haben wir sehr positiv erlebt», sagt Pascal Steudler, Präsident des Aargauischen Rennvereins.

BILD: DEBORAH BLÄUER

Seit 2022 ist Pascal Steudler Präsident des Aargauischen Rennvereins mit heute knapp 500 Mitgliedern. Der Verein setzt sich seit 1923 für die Durchführung der Renntage auf der «schönsten Pferderennbahn der Schweiz» ein. Dabei ginge nichts ohne ehrenamtliche Arbeit: Mit Ausnahme von zwei Festangestellten setzen sich nebst den elf Vorstandsmitgliedern auch mehr als ein Dutzend Helferinnen und Helfer tagtäglich für die Pflege der Anlage ein, an Renntagen sind es bis zu 250.

Der gesamte Prozess der Entschei­ dungsfindung und auch die Durchfüh­ rung des Renntages waren wichtige Schritte in der Verarbeitung. Wir neh­ men uns aber weiter Zeit, das Ganze zu verarbeiten. Wir blicken in die Zukunft und planen die Saison 2027 mit vier Renntagen und der Fremdvermietung der Anlage. Für Firmenjubiläen, gesell­ schaftliche Anlässe, Hochzeiten und weitere Anlässe ist die Anlage der ge­ eignete Ort. Während der Saison ist sie jedes Wochenende vermietet. Mit die­ sen Einnahmen finanzieren wir den Unterhalt der Anlage.

Bei vier Renntagen hängt für Sie als Verein auch viel von der Durchführung ab. Dem ist so, wobei der finanzielle As­ pekt in dieser Diskussion nicht aus­ schlaggebend war. Es war das Abwä­ gen: Was spricht für eine Durch­ führung, was dagegen und welche Kriterien gewichten wir stärker oder schwächer?

Haben sich Veranstalter zurückgezogen? Nein. In der Woche nach der Tat wäre die Anlage an zwei Abenden vermietet gewesen. Diese Veranstaltungen muss­ ten wir aus zeitlichen Gründen ab­ sagen. Am Freitag vor dem schlimmen Ereignis hatte der Hagelsturm die An­ lage arg in Mitleidenschaft gezogen. Diese Schäden mussten wir beheben, nachdem die Polizei die Anlage freige­ geben hatte. Wir möchten allen Akti­ ven – und da spreche ich von den Reite­

Wie geht der Verein mit diesem schrecklichen Vorfall um?

Zusätzlich hat Ihnen das Wetter diese Saison manchen Strich durch die Rechnung gemacht. Eine schwierige Saison? Eine sehr schwierige. Bereits am ersten Renntag, am Muttertag, kam am Nach­ mittag ein Gewitter auf. Weil es glimpf­ licher verlief als gedacht, konnte der Renntag trotzdem stattfinden. Der zweite Renntag begann wettertech­ nisch bestens und endete mit einem Gewitter, das so heftig war, dass wir das letzte Rennen absagen und die Gäs­ te aus den Sponsorenzelten evakuieren mussten. Der erste Herbstrenntag Ende August war perfekt: wunderbares Wet­ ter und genialer Publikumsaufmarsch, begeisterte Sponsoren. Und dann der vierte Renntag, eine Woche nach der Tragödie …

Preisgelder 100’000 Franken, dazu kommen 250’000 Franken für Posten wie mobile Stallungen, den Grosstierret­ tungsdienst oder den Sicherheitsdienst. Für diesen Betrag Sponsoren zu finden, ist eine grosse Herausforderung. 2023 hat der Verein sein 100-Jahr-Jubiläum gefeiert. Wie wichtig ist es, mit der Zeit zu gehen? Zum Jubiläum haben wir beispiels­ weise den Muttertagsbrunch mit Live­ musik eingeführt, um bereits am Vor­ mittag viel Publikum auf der Anlage begrüssen zu können. Das kommt sehr gut an. Ebenso die Rennbahnführun­ gen, auf denen unser Publikum den Rennsport näher kennenlernt. Und nicht zu vergessen: der Ladies’ Day mit Ascot­Feeling am dritten Renntag, auch das ein Highlight. Grundsätzlich gilt für uns aber: Die Rennen stehen im Mittelpunkt als sportlicher und gesell­ schaftlicher Anlass. Mit Wetten natür­ lich; ein Pferderennen ohne Wette ist nur halb so spannend.

Wie fällt das Fazit aus sportlicher Sicht aus? Sportlich waren alle Renntage gross­ artig: Jedes Rennen war spannend und hat das Publikum begeistert. Das ist für uns die schönste Bestätigung. Für mich der grösste Erfolg: In der gesamten Saison hatten wir keine Vorkommnisse bei den Rennen. Das Tierwohl hat für den Aargauischen Rennverein oberste Priorität. Wir setzen alles daran, dass abends alle Aktiven heil heimreisen.

Kein fünfter Renntag? Ich würde sehr gern einen fünften oder sechsten Renntag anbieten, aber die finanzielle Seite fordert uns. Weiter kommt dazu, dass es an Pferden fehlt. Aarau ist zusammen mit Maienfeld die letzte verbliebene Hindernisrennbahn. Das heisst: Besitzer können ihre Tiere pro Jahr an nur sechs Renntagen star­ ten lassen. Das ist nicht attraktiv für die Besitzer, deshalb setzen sie heute eher auf Pferde, die Flachrennen lau­ fen können – oder auf Traber. Vor zehn Jahren wurden in der Schweiz noch 60 Hindernispferde trainiert, heute sind wir bei 18.

Mit welchem Gefühl gehen Sie in die neue Saison? Wir sind frohen Mutes, die Vorbereitun­ gen der vier Renntage – zwei im Früh­ ling, zwei im Herbst – laufen bereits auf Hochtouren. Für uns ist es essenziell, diese Renntage perfekt vorzubereiten. Das gilt insbesondere für das Sponso­ ring. Pro Renntag brauchen wir für die

Können Sie keine ausländischen Teilnehmer für Aarau begeistern? Doch, wir hatten schon verschiedene Teilnehmende aus dem Ausland zu Gast. Aber weil wir nicht in der EU sind, sind die Zollformalitäten heute so umfangreich, dass es sich nicht mehr lohnt, für einen Renntag anzurei­ sen. KSC

Jubiläumsfest Schlossmühle

Wo das alte Müllerhandwerk weiterlebt Vor 50 Jahren wurde die Schloss­ mühle im Aarauer Hammer­ Quartier eröffnet. Auf beliebte Projektwochen folgte ein Dorn­ röschenschlaf, bis 2020 neues Leben einkehrte. Seither vereint die umgebaute Mühle traditio­ nelles Müllerhandwerk, Gewürz­ produktion und öffentliche Anlässe. Am 26. September findet das grosse Jubiläumsfest statt. Die Schlossmühle mit ihrem grossen Wasserrad unterhalb des Stadtmuse­ ums ist ein beliebtes Aarauer Fotosujet. Doch der historische Schein trügt: Die Mühle ist vergleichsweise jung, tat­ sächlich steht sie erst seit 1976. Wesent­ lich älter ist aber das Herzstück der An­ lage – doch dieses stammt nicht etwa aus Aarau, sondern aus Bözen. Es war die Autobahn, die Aarau zu einer neuen Mühle verhalf: Für den Bau der

turland dem Kanton verkauft. Die Ge­ meinde Bözen schenkte die Mühle­ einrichtung aus dem 18. Jahrhundert der Ortsbürgergemeinde Aarau, die für deren Wiederaufbau eigens ein neues Gebäude erstellen liess. 1976 wurde die Schlossmühle eröffnet.

Vom Korn bis zum Brot

Historisches Bild: Bei der Eröffnung im Mai 1976 fand ein grosses Fest statt. BILD: «AARGAUER TAGBLATT»

Nationalstrasse N3 (heute A3) wurde die alte Getreidemühle mitsamt allem Kul­

Zu Beginn diente die Mühle vor allem zu Schulungszwecken. In Projektwo­ chen mahlten die Kinder das Getreide, backten gemeinsam und verkauften das Brot anschliessend auf dem Wo­ chenmarkt. Doch bereits Mitte der Achtzigerjahre fiel die Mühle zuneh­ mend in einen Dornröschenschlaf, bis die Stadt die Liegenschaft 2017 zur Neunutzung ausschrieb. Den Zuschlag erhielt die Aarauer Gewürzmanufaktur Chalira von Gründer Michael Morskoi. Um den Umbau, die Wiedereröffnung und den Betrieb zu unterstützen, wur­ de 2018 der Verein «Gesellschaft zur

Aarau. Überraschend lebendig

Schlossmühle Aarau» gegründet. Ge­ meinsam mit der Stadt und Chalira ent­ wickelte der Verein ein Nutzungskon­ zept, das historisches Handwerk, zeit­ gemässe Lebensmittelproduktion und öffentliche Veranstaltungen miteinan­ der verbindet. 2020 zog die Gewürz­ und Senfmanufaktur Chalira ein. Heute verbindet die Schlossmühle historisches Müllerhandwerk mit mo­ derner Gewürz­ und Senfproduktion. Der Verein setzt sich dafür ein, das his­ torische Mühlengut zu bewahren, das Wissen über das alte Handwerk weiter­ zugeben und die Schlossmühle als lebendigen Begegnungsort erhalten; dazu gehören vor allem Führungen und öffentliche Mahltage.

Ein Fest für die Bevölkerung Am Samstag, 26. September, wird das Jubiläum unter dem Motto «50 Jahre Schlossmühle Aarau. Mahlen. Wür­ zen. Begeistert» gefeiert: Ab 10 Uhr

klappert die historische Mühle, zwi­ schen 11.30 und 13 Uhr findet der Fest­ akt mit Apéro statt. Die Besuchenden können erleben, wie frischer Dinkel zum beliebten Schlossmühle­Voll­ kornmehl gemahlen wird. Daneben gibt es unter anderem eine Fotoaus­ stellung, Musik und Festreden von Überraschungsgästen. Zum Jubiläum gibt es einen Apéro und ein eigens kreiertes Spezialbrot aus dem Schlossmühle­Mehl und einer einzigartigen Gewürzmischung von Chalira. Frisch gemahlenes Mehl und Gewürze können direkt vor Ort erwor­ ben werden. Ein Wettbewerb mit at­ traktiven Preisen bietet Rätselspass und Spannung. An einem Gewürzpos­ ten von Chalira können Gross und Klein ihren Geruchssinn auf die Probe stellen und erraten, welche Gewürze sich hinter den Düften verbergen. Es besteht auch die Möglichkeit, eigenes Gewürzsalz herzustellen. ZVG

Impressum: Aarau Standortförderung, Metzgergasse 2, 5000 Aarau, Telefon 062 834 10 34, mail@aarauinfo.ch, www.aarauinfo.ch, www.aarau-standortfoerderung.ch, www.facebook.com/aarauinfo Redaktion: Corinne Gubler und Katja Schlegel Öffnungszeiten: Montag: 13.30 – 18.00 Uhr, Dienstag bis Freitag: 9.00 – 18.00 Uhr Samstag: 9.00 – 13.00 Uhr


LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Aarau 19

500 Jahre Bachfischet

Einwohnerrat

«Smoke on the Stadtbach» – Überraschung zum Jubiläum

Stadtrat will Zukunft des Tellirings neu planen

Diesen Freitag, 18. September, ist Bachfischet. Die Heinerich Wirri-Zunft bringt für die Feier zu «500 Jahre Bachfischet» eine ganz besondere Überraschung. Der diesjährige Bachfischet in Aarau steht ganz im Zeichen des 500-Jahr-Jubiläums. Neben den traditionellen Lampions und dem grossen Umzug wartet die Heinerich Wirri-Zunft mit einer besonderen musikalischen Überraschung auf: Roger Glover, Bassist der legendären Rockband Deep Purple, hat eigens für den Jubiläums-Bachfischet ein Musikstück komponiert. Der im Fricktal wohnhafte Musiker konnte für den Anlass begeistert werden. «Es ist der Zunft gelungen, Roger Glover für den Bachfischet zu begeistern», sagt Bachfischet-Obmann Andreas Gersbach. Das neu komponierte Stück soll am Ende des Umzugs beim Schaustellerplatz im Schachen aufgeführt werden. Gegen 21.30 Uhr wird dort ein kurzer Festakt stattfinden. Ein Kinderchor präsentiert das Werk gemeinsam mit der Big Band Aarau unter der Leitung von Rafael Baier. Auch das anschliessende Feuerwerk bekommt einen besonderen Soundtrack. Geplant ist eine spezielle Fassung des Deep-Purple-Klassikers «Smoke on the Water». Glover wird voraussichtlich persönlich anwesend sein, selbst jedoch nicht musikalisch

Der Bachfischet soll dieses Jahr noch grösser und schöner werden.

auftreten. Doch nicht nur musikalisch gibt es zum Jubiläum einige Neuerungen. Am Oberturm ist eine spezielle Lichtinstallation vorgesehen. Zudem sollen in diesem Jahr noch mehr und grössere Lampions durch die Aarauer Strassen getragen werden. Zahlreiche Vereine beteiligen sich mit zusätzlichen Ideen am Jubiläumsfest. Auch der FC Aarau ist im BachfischetFieber. Die speziell gestalteten Bachfischet-Trikots erfreuen sich grosser Beliebtheit. Gemeinsam mit Mitgliedern der Zunft und der Tochter des Obmanns, Milana, haben FCA-Spieler zudem Lampions gebastelt. Wegen eines Auswärtsspiels können sie am Umzug allerdings nicht selbst teilnehmen.

BILD: ZVG

Vertreter aus dem Umfeld des Vereins werden jedoch dabei sein. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Kinder. Auch aus den umliegenden Gemeinden kommen grosse Delegationen. Aus Küttigen werden beispielsweise mehr als 80 Kinder erwartet. Für die Verpflegung gibt es erstmals ein vegetarisches Menü: Hörndli mit Tomatensauce ergänzen das traditionelle Angebot mit Ghackets. Zum Dessert wartet zudem ein süsser «Bachfisch» vom Töpferhaus. Und auch nach dem Fest geht die Arbeit weiter: Am Tag nach dem Bachfischet gehen einige Zunftmitglieder mit der Güselwehr und dem Werkhof auf Tour zum Aufräumen. NADJA ROHNER / SAH

Für einen reibungslosen Einwohnerrat Ablauf am Bachfischet Damit der Jubiläumsbachfischet störungsfrei abläuft, gelten folgende Regeln: Das Parkieren von Motorfahrzeugen im Bereitstellungsraum Bachstrasse und entlang der gesamten Umzugsstrecke Bachstrasse – Adolf-Jenni-Strasse – Obere Vorstadt – Aargauerplatz – Vordere Vorstadt – Tore - Rathausgasse – Zollrain – Halden – Asylstrasse – Schachenallee – Allmendweg – Schachen ist von 18 bis 22 Uhr untersagt. Die Stadtpolizei transportiert parkierte Fahrzeuge ab und hebt die Verkehrssperren zwischen 21.30 und 22.30 Uhr etappenweise wieder auf. Die Stadtpolizei bittet die Bevölkerung, sichtbare Lichter in Wohnungen, Geschäften und Liegenschaften entlang der Umzugsroute von 20.15 bis etwa 21.45 Uhr zu löschen. Des Weiteren ist das Abbrennen von Feuerwerk während des ganzen Umzugs untersagt. Die Heinerich Wirri-Zunft und die Stadtpolizei empfehlen, für den Besuch des Bachfischets die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. AAR

Sportanlage Telli

Wiedereröffnung in Etappen geplant Nach den Unwetterschäden an der Sportanlage Telli soll die Anlage schrittweise wieder in Betrieb genommen werden. Die Sportanlage Telli bleibt auch zwei Wochen nach den Unwetterschäden teilweise geschlossen. Eine Wiederinbetriebnahme ist in Etappen vorgesehen. Die Sporthallen sollen nach aktuellem Stand ab Mittwoch, 23. September, wieder für die Alte Kantonsschule Aarau (AKSA) sowie für Vereine zur Verfügung stehen. Im Bereich des Hallenbads sind die Schäden und deren Auswirkungen gravierender. Deshalb dauert die Instandsetzung dort länger. Das Hallenbad soll voraussichtlich im November 2026 wieder für Schulen, Vereine und die Öffentlichkeit geöffnet werden. Die Wiederinbetriebnahme des Hallenbads hängt vom Fortgang der teilweise wetterabhängigen Sanierungsarbeiten ab. Mitte Oktober wird nochmals zum Sanierungsstand informiert werden. AG

Prüfung einer Dreifachsporthalle in Rohr gefordert Ein Vorstoss im Aarauer Einwohnerrat verlangt Antworten zum möglichen Ausbau der Doppelsporthalle in Aarau Rohr. Geprüft werden soll, ob eine dritte Halleneinheit eine sinnvolle und kostengünstige Alternative zu einem Neubau wäre. Einwohnerrat Samir Hertig (Pro Aarau) hat beim Stadtrat eine Anfrage zum Ausbau der Doppelsporthalle in Aarau Rohr eingereicht. Hintergrund ist der seit Jahren bestehende Mangel an Sporthallen in Aarau, insbesondere an Dreifachsporthallen für Schule und Vereine. Hertig möchte unter anderem wissen, weshalb die Sporthalle Anfang der

2000er-Jahre lediglich als Doppelhalle gebaut wurde und ob damals eine Dreifachsporthalle als Variante geprüft worden war. Zudem fragt er, ob ein späterer Ausbau bereits untersucht wurde.

eine Erweiterung am heutigen Standort baulich und planungsrechtlich möglich wäre. Laut Anfrage könnte auf der Parzelle der Sporthalle grundsätzlich noch Platz für eine zusätzliche Halleneinheit vorhanden sein. Schliesslich verlangt der Vorstoss eine Einschätzung zu den Investitionskosten eines Ausbaus. Sollte sich eine Erweiterung als realisierbar erweisen, könnte sie laut Hertig eine kostengünstige Alternative zu einem Neubau an einem anderen Standort darstellen. RAN

Vorstoss fordert Hitzeschutz für Schulhäuser

Mit einem gemeinsamen Vorstoss fordern Mitglieder von SP, Grünen, GLP, Pro Aarau und EVP ein umfassendes Hitzeschutzkonzept für die Aarauer Schulhäuser und Kindergärten. Der Stadtrat soll das Raumklima in sämtlichen Unterrichts-, Betreuungs- und Sporträumen erfassen und dabei Temperatur, CO2-Gehalt sowie Luftfeuchtigkeit messen. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen rasch Massnahmen umgesetzt werden, damit Schulräume auch während Hitzewellen ein konzentriertes Lernen und Arbeiten ermöglichen. Die Postulanten verweisen darauf, dass Raum-

Der Telliring soll als historischer, ökologischer und gesellschaftlicher Freiraum langfristig gestärkt werden. Der Aarauer Stadtrat will die Weiterentwicklung des Areals im Rahmen der Überarbeitung des städtischen Freiraumkonzepts ab 2027 vertieft prüfen. Der Telliring soll auch künftig eine wichtige Rolle als Grün- und Erholungsraum für Aarau spielen. Dies hält der Stadtrat in seiner Antwort auf eine Anfrage von Mitgliedern aus FDP, SP, GLP und Grünen fest. Der historisch bedeutende Ort soll im Zuge der Überarbeitung des Freiraumkonzepts strategisch weiterentwickelt werden. Geprüft werden unter anderem Massnahmen zur Förderung der Biodiversität sowie eine mögliche Reaktivierung früherer Gewässer. Dabei sollen ökologische Anliegen mit den Anforderun-

gen des Denkmal- und Gartenschutzes in Einklang gebracht werden. Konkrete Projekte und Kosten stehen allerdings noch nicht fest. Auch die historische Bedeutung des Tellirings soll sichtbarer werden. Denkbar sind Informationstafeln oder eine stärkere Nutzung des Areals durch Schulen. Zudem wird geprüft, wie der Telliring in Aktivitäten rund um die geplante Kulturhauptstadt eingebunden werden könnte. Für regelmässige Grossanlässe sieht der Stadtrat derzeit jedoch Hindernisse: Die unebene Rasenfläche erschwert den Aufbau einer geeigneten Infrastruktur. Schliesslich will die Stadt auch die Bevölkerung sowie Quartier-, Umweltund Geschichtsvereine in den Planungsprozess einbeziehen. Wie diese Mitwirkung konkret aussehen wird, soll im Rahmen der Überarbeitung des Freiraumkonzepts festgelegt werden. RAN

Primarschule Aare

Vertiefte Qualitätsprüfung Weiter soll der Stadtrat beurteilen, ob bestanden

Einwohnerrat

Ein überparteiliches Postulat verlangt von der Stadt Aarau konkrete Massnahmen gegen überhitzte Schulzimmer. Mit einem systematischen Monitoring und verbindlichen Standards sollen Kinder und Lehrpersonen künftig besser vor hohen Temperaturen geschützt werden.

Der Telliring war während vieler Jahre ein zentraler Schauplatz der Maienzug-Morgenfeier und gilt bis heute als historisch und kulturell bedeutender Ort in Aarau. BILD: CHRIS ISELI/ARCHIV

Die Primarschule Aare hat die vertiefte Qualitätsüberprüfung der kantonalen Schulaufsicht erfolgreich bestanden. Die Überprüfung war nach der Qualitätskontrolle der damaligen Kreisschule Aarau-Buchs (KSAB) angeordnet worden und fand im Juni 2026 statt. Im Auftrag der Schulaufsicht führte die Pädagogische Hochschule FHNW Interviews mit der Schulleitung, Lehrpersonen, der Schulverwaltung, der Schulsozialarbeit sowie mit Schülerinnen und Schülern der Primarstufe durch. Die nun vorliegenden Ergebnisse zeichnen ein positives Bild: Sowohl das Schul- als auch das Unter-

richtsklima werden als intakt beurteilt. Besonders hervorgehoben wird das Engagement der Lehrpersonen sowie die erfolgreiche Umsetzung des Schulentwicklungsprojekts «SOLE – Soziales Lernen in der Schule». Auch die Zufriedenheit der Eltern mit dem Standort Aare sei hoch. Bei der operativen Führung – unter anderem in den Bereichen Personalentwicklung, pädagogische Prozesse und Akzeptanz – erfülle der Standort die grundlegenden Qualitätsanforderungen. Die kantonale Schulaufsicht betrachtet die Qualitätskontrolle damit als abgeschlossen. Die Leitung der Schule Aarau sieht die Ergebnisse als gute Grundlage für die weitere Entwicklung der Primarstufe und der Kindergärten am Standort Aare. AAR/LA

temperaturen über 26 Grad die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigen und insbesondere jüngere Kinder gesundheitlich belasten. Für Neubauten und Sanierungen fordern sie verbindliche Vorgaben für den sommerlichen Wärmeschutz. Dazu gehören unter anderem Beschattungen, automatische Sonnenschutzsysteme, eine optimierte Nachtauskühlung sowie – wo nötig – klimafreundliche Kühllösungen. Auch sollen kurzfristig ausreichend Ventilatoren zur Verfügung stehen. Der Vorstoss begründet den Handlungsbedarf mit den zunehmend häufigen Hitzetagen und den bevorstehenden Sanierungen mehrerer Aarauer Schulstandorte. Ziel sei eine langfristige und nachhaltige Strategie, die den Gesundheitsschutz von Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen gewährleistet und gleichzeitig energieeffizient umgesetzt werden kann. RAN

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Landanzeiger Nr. 38 / 17. September 2026

MAG -lich willkommen Tradition erleben, Neues entdecken von Mensch zu Mensch

im Ausstellerzelt am Schlossplatz

Familie Kindler freut sich auf Ihren Besuch im Ausstellerzelt am Schlossplatz

• Polstergruppen und Relax-Sessel • Tische und Stühle • MAG-Sonderpreise mit ämie MAG-Pr 00.– bis Fr. 10

Vom 24. bis 27. September ver­ wandelt sich die Aarauer Innen­ stadt erneut in einen lebendigen Treffpunkt für Gewerbe, Genuss, Handwerk und Unterhaltung. Der 85. MAG verbindet beliebte Traditionen mit mehr Platz für Ausstellerinnen und Aussteller und neuen Attraktionen. Das vergrösserte Weinzelt bietet zu­ sätzlichen Raum zum Geniessen. Auch das Zelt auf dem Schlossplatz wächst und schafft Platz für ein noch vielfälti­ geres Angebot. Zu den bewährten Pub­ likumsmagneten gehören die Gaukler­ arena, das MAG-Bähnli, der Keramik­ markt und das Eniwa Kochhüsli.

RegioSkills: Handwerk live erleben Als MAG-Gast bringen die RegioSkills 2026 Spannung in die Innenstadt. Acht der besten jungen Maurerinnen und Maurer aus der Nordwestschweiz, der Zentralschweiz und Graubünden er­ stellen während dreieinhalb Tagen an­ spruchsvolle Mauerwerksobjekte. Die beiden Bestplatzierten qualifizieren sich für die SwissSkills. Der Wettbewerb zwischen Fischli­ brunnen und Igelweid bietet dem Pub­ likum die Gelegenheit, Präzision, Kon­ zentration und handwerkliches Kön­ nen aus nächster Nähe mitzuerleben (siehe Beitrag auf der nächsten Seite).

BILD: ZVG

Vom 24. bis 27. September findet der 85. MAG statt.

Mitmachen und entdecken Der Eventplatz auf dem Schlossplatz sorgt für frischen Schwung an der MAG. Auch 2026 warten neue Attrak­ tionen – diesmal dreht sich alles um Bewegung, Kreativität und sportlichen Ehrgeiz. Auf dem Eventplatz lädt der SAC Aarau zum Harassenstapeln ein. Die Mitmachaktion verlangt Balance, Mut und Geschick und sorgt auch beim Publikum für Spannung. Ebenfalls auf dem Eventplatz ist der Verein Kinder­ Camps, der jährlich über 5000 Kinder in mehr als 150 Sport­Camps bewegt. Dieser bringt das Erlebnis auch an die MAG. Am Freitag und Samstag gibt es lustige Familienstafetten für Gross und Klein – ohne Anmeldung, einfach vorbeikommen und mitmachen! Rote Wangen, gute Stimmung und jede

Menge Spass sind garantiert. Abgerun­ det wird das Programm auf dem Event­ platz mit etwas Kreativem. Und zwar mit dem Kinderbasteln mit Arthouse. Während vier Tagen können kleine Künstlerinnen und Künstler bei Mo­ nika und Petra von Arthouse beim emalen von Kaktus oder Stein ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Der 84. MAG lädt während vier Tagen zum Entdecken, Mitmachen, Staunen und Geniessen ein – mitten in Aarau und für alle Generationen. MAG

Alle Infos rund um den MAG sowie das Programm gibt es auf www. mag-aarau.ch

Aarau / Schöftland Brunner Holzbau-Tipp

Publireportage

Ideen für Sanierung beim Brunner-Stand am MAG holen Wer sein Eigenheim nicht pflegt, verliert Geld. Der Werterhalt und die Wertsteigerung einer Liegenschaft hängen nämlich direkt mit den Investitionen in den Unterhalt zusammen. Ideen und Inspiration für Sanie­ rungen bietet der «Brunner­Sanie­ rungs­Kubus» am MAG in Aarau vom 24. bis 27. September. Bei Sanierungsarbeiten denkt man meistens an die Gebäudeteile Dach und Fassade. Die Wärmedämmung eines Daches lässt sich zum Beispiel mit dem Einblasen von Dämmmaterial optimie­ ren. Bei der Fassade bietet sich idealer­ weise der nachträgliche Aufbau einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade an. Gegenüber einer Kompaktfassade bietet sie den Vorteil, dass Feuchtigkeit und Stauwärme abgeführt werden. Es empfiehlt sich eine diffusionsoffene Bauweise, welche Feuchtigkeit auf­ nehmen und wieder abgeben kann. Dies fördert ein gesundes Raumklima und vermeidet Bauschäden.

Die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH ist der erfahrene Fachbetrieb für Sanierungen, Umbauten und Modernisierungen von Wohn- und Geschäftsliegenschaften. BILD: THOMAS HUNZIKER, GESCHÄFTSFÜHRER.

Video «Eigenheim klimafreundlich modernisieren» Erfahren Sie in unserem Video, was es bei der Modernisierung einer Gebäudehülle zu beachten gilt.

Sanieren, umbauen, modernisieren – und Energie sparen Entscheidend für eine nachhaltige Wirkung ist die Wahl des geeigneten Dämmmaterials. Was oft vergessen geht: Auch der Ersatz der fest instal­ lierten Elektrogeräte, die Modernisie­ rung der Haustechnik, der Ersatz der alten Elektro­ oder Ölheizung und der Einbau einer Photovoltaik­Anlage zäh­ len zu den Sanierungsmöglichkeiten einer Liegenschaft. Oft liegt hier ein grosses Potenzial brach, welches ein­ fach und sinnvoll aktiviert werden kann.

Von sanft bis umfassend Die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH ist auf energetische Umbau­ und Sanie­

Jedes Gebäude schreibt seine eigene Geschichte. Die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH verbindet Alt- und Neubau-Elemente dank grosser Erfahrung mit viel Gespür. BILDER: BRUNNER/ZVG

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rungsprojekte spezialisiert und führt auch Dachdeckerarbeiten aus. Zusam­ men mit der Brunner Planungen GmbH werden alle Planungs­, Architektur­ und Umbauleistungen aus einem Haus angeboten. Von sanft bis umfassend können alle Sanierungswünsche indi­ viduell erfüllt werden. Durch das Part­ nerunternehmen Gips­Raum GmbH profitiert die Kundschaft von einer noch stärkeren Expertise im Bereich

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der Wohnraum­Optimierung; für eine ökologische Bauweise und, nicht zu­ letzt, ein behagliches Wohnklima. STU

Brunner Zimmerei Holzbau GmbH Picardiestrasse 25 5040 Schöftland Telefon 062 739 30 50 holzbau@brunner-gmbh.ch www.brunner-gmbh.ch

Sie finden uns vom 24. bis 27. September 2026 am Stand G39 am Graben. Alle Infos zum MAG (Markt Aarauer Gewerbetreibender): mag-aarau.ch Situation vorher


LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

MAG 21

RegioSkills: Nachwuchstalente zeigen ihr Können

Vom MAG zur Creativa 2026

Vom 24. bis 27. September wird der MAG zum Schauplatz eines besonderen Berufswettkampfs. Mit den RegioSkills 2026 sind acht der besten jungen Maurerinnen und Maurer aus der Nordwest­ schweiz, der Zentralschweiz und Graubünden zu Gast in Aarau. Während dreieinhalb Tagen kämpfen sie um den Einzug an die SwissSkills. Mitten im lebendigen MAG-Geschehen entsteht zwischen Fischlibrunnen und Igelweid eine Baustelle der Extraklas­ se. Hier können Besucherinnen und Besucher hautnah mitverfolgen, wie die acht Nachwuchstalente unter Wett­ kampf bedingungen anspruchsvolle Mauerwerksobjekte erstellen. Präzision, Konzentration, handwerkli­ ches Geschick und starke Nerven sind gefragt. Denn die vorgegebenen Objek­ te müssen nicht nur fachlich einwand­ frei umgesetzt werden – auch die Zeit läuft mit. So wird für das Publikum unmittelbar erlebbar, welches Können hinter dem Maurerhandwerk steckt und was junge Berufsleute bereits während ihrer Ausbildung zu leisten vermögen.

Das Ticket für die SwissSkills Für die Teilnehmenden steht einiges auf dem Spiel: Die beiden besten Kan­ didatinnen oder Kandidaten der Re­ gioSkills in Aarau qualifizieren sich für die SwissSkills. Dort haben sie die Möglichkeit, sich mit den besten Nachwuchskräften der Schweiz zu messen und sich für weitere interna­ tionale Berufswettbewerbe zu emp­ fehlen. Damit kann der Weg von Aarau bis zu den EuroSkills oder WorldSkills führen.

Mit den RegioSkills 2026 sind acht der besten jungen Maurerinnen und Maurer zu Gast in Aarau. BILD: ZVG

Vom 25. bis 27. September öffnet die Creativa 2026 an der Berufsschule Aarau ihre Türen.

«Was die Lernenden, die sich für die RegioSkills qualifiziert haben, bereits in der Vorausscheidung für Leistun­ gen abrufen konnten, ist beeindru­ ckend. Ich freue mich auf interessante RegioSkills», sagt Dieter Kern, Verant­ wortlicher Berufliche Grundbildung beim baumeister verband aargau.

Aarau wird zum Treffpunkt für Genuss, Kreativität und gelebtes Handwerk: Vom 25. bis 27. Sep­ tember öffnet die Creativa 2026 an der Berufsschule Aarau ihre Türen. Und dieses Jahr beginnt das Erlebnis bereits am MAG: Mit dem speziellen Creativa­Bähnli gelangen Besuchende bequem vom MAG zur Creativa.

Handwerk hautnah erleben Die RegioSkills passen hervorragend zum MAG: Während der Markt Aa­ rauer Gewerbetreibender die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Gewerbes ins Zentrum von Aarau bringt, zeigen die jungen Berufstalente live, wie viel Fachwissen, Leidenschaft und Zu­ kunft im Handwerk steckt. Für das Publikum bietet sich eine sel­ tene Gelegenheit, einen Berufswett­ kampf aus nächster Nähe mitzuerle­ ben. Von den ersten Steinen bis zum fertigen Mauerwerksobjekt lässt sich

beobachten, wie die Teilnehmenden ihre Aufgaben planen, umsetzen und auch unter Zeitdruck höchste Präzi­ sion anstreben. Vorbeischauen und Mitfiebern lohnt sich: Die Wettkämpfe starten täglich um 10 Uhr und dauern jeweils bis 18 Uhr, am Sonntag bis 12 Uhr. Der Höhe­ punkt folgt am Sonntag ab 15 Uhr mit der Siegerehrung. Dann steht fest, wel­ che zwei Nachwuchstalente sich mit ihren Leistungen das Ticket für die SwissSkills sichern. Erleben Sie das Maurerhandwerk live, fiebern Sie mit den jungen Talenten mit und unterstützen Sie den Berufs­ nachwuchs mit Ihrem Besuch. Die RegioSkills 2026 am MAG Aarau zei­ gen eindrücklich, wie viel Können, Präzision und Leidenschaft in der nächsten Generation des Handwerks steckt. MAG

BILD: ZVG

An der Creativa präsentieren Lernen­ de aus der Bäckerei­, Konditorei­, Con­ fiserie­ und Detailhandelsbranche ihre beeindruckenden Wettbewerbs­ arbeiten. Die Ausstellung zeigt, wie viel Kreativität, handwerkliches Kön­ nen und innovative Ideen in der nächsten Generation stecken. Einstei­ gen, mitfahren und Handwerk entde­ cken: Das Creativa­Bähnli verbindet den Besuch am MAG mit einem Abste­ cher an die Berufsschule Aarau. Dort

wartet eine Ausstellung, die nicht nur Fachleute begeistert, sondern der ganzen Bevölkerung einen spannen­ den Einblick in die Welt des Bäcker­, Konditor­ und Confiseurhandwerks bietet. Ein besonderes Highlight findet be­ reits am Freitag, 25. September, statt: Beim Aargauer Brotqualitätstag 2026 werden von 9 bis 14 Uhr regionale Brotspezialitäten öffentlich degus­ tiert und bewertet. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei einen Blick hinter die Kruste und erleben Qualität, Geschmack und Fachkompe­ tenz hautnah. Zur Expertenjury gehö­ ren Marcel Paa, Andreas Dossenbach und René Schweizer. Die Creativa ist am Freitag von 10 bis 21 Uhr, am Samstag von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 15 Uhr ge­ öffnet. MAG

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LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

22 Region Buchs Lego-Ausstellung

Safenwil

Dem Generationenspielzeug eine Sonderausstellung gewidmet

Ziege auf Dorfrundgang – ganz Facebook schaut zu

Lego ist jedem Kind ein Begriff. Rund 100 modulare Lego-Sets mit rund 220’000 Steinen sind derzeit im Dorfmuseum Buchs auf sechs Quadratmetern zu bewundern. Zwei Lego-Eisenbahnen drehen unermüdlich ihre Runden durch eine Stadt mit mehrstöckigen Gebäuden, Vergnügungspark, Fahrzeugen und Personen – alles aus Lego-Steinen erbaut. Den grössten Aufwand machte die Erstellung des Eifelturm aus 10’001 Teilen, Erscheinungsjahr 2022. Aber auch die Titanic mit 9090 Bauelementen erforderte Ausdauer. Das berühmte Schiff mit seinen vier Schornsteinen sowie auch die Gebäude verfügen über ein Innenleben, das erst sichtbar mit Entfernen von Etagen wird. Neben berühmten Bauwerken aus der ganzen Welt beherbergt die Ausstellung zahlreiche Schauplätze aus Harry-Potter-Filmen mit insgesamt 39’314 Teilen. In mühevoller Kleinarbeit und in unzähligen Stunden setzte der «Vater» des Spielzeugs für Generationen im Dorfmuseum Buchs, Urs Hunziker, detailgetreu die Ausstellungsstücke zusammen. In «Zement gegossen» ist die Ausstellung, wie sie am Eröffnungstag zu besichtigen war, nicht. Ganz im Gegenteil – sie lebt. Im Verlauf der Ausstellungszeit werden Gebäude abgerissen und neue errichtet, wie im echten Leben. Besucher dürfen gespannt sein, was Urs Hunziker noch einfällt.

Das Dorfmuseum Buchs dokumentiert Wohnen, Haushalten und Arbeiten der Barock- und Biedermeierzeit mit Möbeln und Gegenständen des 19. Jahrhunderts. Unter dem Dach ist seit dem 6. September eine Lego-Sonderausstellung untergebracht, die den Wandel der Lego-Welt aus den Anfängen bis heute präsentiert. Der dänische Unternehmer Godtfred Kirk Christiansen produzierte 1949 die ersten Bausteine aus Celluloseacetat. Die Oberseite war mit Noppen besetzt, die Unterseite jedoch hohl. Um Bauten mehr Stabilität

Aargau

Holziken Elternverein feiert 20-Jahr-Jubiläum

Trockenheit setzt Wald stark zu – Betreten auf eigene Gefahr

Festtag voller Magie, Gemeinschaft Sonja Meier übernimmt Präsidium und staunender Kinderaugen

Die anhaltende Trockenheit hinterlässt im Aargauer Wald deutliche Spuren. Kantonsweit sind auf mehr als der Hälfte der Waldfläche Auswirkungen sichtbar. Dazu gehören verfrühte Verfärbungen des Laubs, vorzeitiger Laubfall, abbrechende Äste und teilweise auch absterbende Bäume. Für Waldbesucherinnen und Waldbesucher ist deshalb erhöhte Vorsicht geboten. Durch Trockenheit und Hitze geschwächte Bäume können Äste plötzlich verlieren oder spontan umstürzen. Besonders bei grossen Laubbäumen ist Vorsicht angezeigt. Empfohlen wird, heisse Tageszeiten zu meiden und Waldbesuche bei Sturm oder starkem Wind zu verschieben. Unter grossen Bäumen mit lückigen Kronen sollte man sich nicht aufhalten; auch zu auffälligen oder beschädigten Bäumen ist Abstand zu halten. Im Wald gilt es, aufmerksam auf Knackoder Knirschgeräusche zu achten und gelegentlich einen Blick in die Baumkronen zu werfen. Absperrungen und Infoschilder sind unbedingt zu beachten. Ein Aufenthalt im Wald erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. PD

Aarau

FDP hinterfragt Gratisaktion für Wildsträucher Die Stadt verteilt bereits zum zweiten Mal kostenlos einheimische Wildsträucher an die Bevölkerung, um die Biodiversität zu fördern und naturnahe Gärten zu unterstützen. Die FDP möchte nun unter anderem wissen, welche Kosten für Pflanzen, Personal, Informationsmaterial und die begleitende Gartenberatung anfallen. Weiter fordert die Fraktion Auskunft darüber, wie viele der verschenkten Sträucher tatsächlich gepflanzt und langfristig gepflegt werden und ob Mitnahmeeffekte berücksichtigt wurden. Zudem will die FDP wissen, ob der Stadtrat die kostenlose Abgabe weiterhin als wirksame Massnahme erachtet und weitere Aktionen plant. RAN

Der «Vater» der Lego-Ausstellung im Dorfmuseum Buchs: Urs Hunziker zeigt, dass die Gebäude auch über ein Innenleben verfügen. BILDER: ALFRED WEIGEL

zu verleihen, erhielten die Steine Ende der 50er-Jahre innen Röhren. Die Ausstellung «Lego» endet am 27. Juni 2027. Geöffnet hat das Dorfmuseum Buchs jeweils am ersten und letzten Sonntag des Monats von 14 bis 16 Uhr, ausgenommen in den Schulsommerferien. Unterhalten wird das Buchser Dorfmuseum von Marcel Wüest, Sonja Gysi und Urs Hunziker. Via www.buchskultur.ch/dorfmuseum/ sonderausstellung-lego-2026 können Führungen gebucht werden. ALFRED WEIGEL

Die weisse Ziege hält Safenwil auf Trab: Statt nur auf Facebook ihre aktuelle Position zu teilen, könnte eine Meldung an die Polizei oder die Tiermeldezentrale helfen, die Ausreisserin schneller zu ihrem Besitzer zurückzubringen. BILD: ZVG

Eine weisse Ziege sorgt derzeit in Safenwil für Gesprächsstoff. Auf der Facebook-Seite «Du bisch vo Safewil, wenn …» wird das Tier regelmässig fotografiert, wenn es gesichtet wird – nur abgeholt hat es bisher niemand. Mal hier, mal dort: Die weisse Ausreisserin scheint Safenwil bestens kennenzulernen. Auf Facebook verfolgen zahlreiche Dorfbewohner ihre Wanderung und melden fleissig den jeweils aktuellen Aufenthaltsort. Einige ver-

muten sogar augenzwinkernd, die Ziege könnte der Metzgerei entwischt sein – bestätigt ist das allerdings nicht. So unterhaltsam das digitale «ZiegenTracking» auch ist: Wer ein herrenloses Nutztier entdeckt, sollte es nicht nur fotografieren und auf Social Media posten. Sinnvoll ist auch eine Meldung an die Kantonspolizei oder an die Schweizerische Tiermeldezentrale (STMZ). So steigen die Chancen, dass der Besitzer rasch gefunden wird – und die Safenwiler Ziege ihre Dorfrundgänge bald gegen die heimische Weide eintauscht. RAN

Jugendfürsorgeverein Bezirk Zofingen

Verabschiedung verdienter Vorstandsmitglieder: Markus Hess, Präsident Walter «Walo» Siegrist und Sylvia Langenegger (von links) wurden an der Mitgliederversammlung für ihr langjähriges Engagement geehrt. BILDER: ZVG

Die Kinder konnten verschiedene «Zirkus-Disziplinen» ausprobieren.

Rund 120 Mitglieder feierten am 22. August das 20-jährige Bestehen des Elternvereins Holziken. Die Turnhalle verwandelte sich dank des Circus Luna in eine lebendige Zirkuswelt, die Familien jeden Alters begeisterte und den Festtag zu einem besonderen Erlebnis machte. Die Familien tauchten an der 20-JahrFeier des Elternvereins Holziken direkt in die bunte Welt des Zirkus ein. Über den Vormittag hinweg konnten Gross und Klein verschiedenste Disziplinen ausprobieren: Mutige wagten sich ans Trapez, während andere mit viel Humor die Clownerie erkundeten. Kleine Zaubermeister versuchten sich an Zauberei, und konzentrierte Gesichter zeigten sich bei der Jonglage. Beliebt war auch die Leiterakrobatik, die viel Balancegefühl erforderte, ebenso wie die Stationen rund um Balance selbst. Wer Eleganz und Kraft vereinen wollte, übte am Vertikaltuch, während die rhythmischen Bewegungen von Swing & Hoop für strahlende Gesichter sorgten. Während die Kinder mit den Artistinnen und Artisten des Circus Luna ihre Showeinlagen einstudierten, bauten

BILD: ZVG

die Eltern die Manege in der Turnhalle auf. Gleichzeitig wurden die geladenen Gäste empfangen. Die Spannung stieg, die Manege glänzte, und die Kinder übten fleissig ihre letzten Schritte. Dann hiess es: Manege frei für die grossen und kleinen Zirkuskünstler. In bunt gemischten Gruppen präsentierten die Kinder stolz, was sie innerhalb weniger Stunden gelernt hatten. Die Eltern staunten über die Kreativität, den Mut und die Freude, die in jeder Nummer steckte. Auch die professionellen Artistinnen und Artisten des Circus Luna zeigten eine beeindruckende Darbietung. Ein krönender Abschluss eines unvergesslichen Tages. Der Applaus war riesig, die Begeisterung spürbar und die Turnhalle erfüllt von echter Gemeinschaft. Dieses Jubiläumsfest wäre ohne die grosszügige Unterstützung der Sponsoren nicht möglich gewesen. Der Elternverein Holziken durfte sich über finanzielle Beiträge, wertvolle Sachspenden und tatkräftige Dienstleistungen freuen. Er blickt stolz auf zwei Jahrzehnte Engagement für Familien, Kinder und ein lebendiges Dorfleben zurück. Das Jubiläumsfest hat gezeigt, wie viel Herzblut, Zusammenhalt und Freude im Verein stecken. SSH

Der Jugendfürsorgeverein des Bezirks Zofingen hat eine neue Präsidentin. An der Mitgliederversammlung wurde Sonja Meier zur Nachfolgerin von Walter Siegrist gewählt, der den Verein während 19 Jahren im Vorstand und zuletzt als Präsident geprägt hat. Mit der Wahl der 55-jährigen Sonja Meier ist die Nachfolge an der Spitze des Jugendfürsorgevereins des Bezirks Zofingen geregelt. Meier gehört dem Vorstand seit 2025 an und arbeitet seit 14 Jahren als Sozialarbeiterin im Bezirk Zofingen. Sie freue sich darauf, gemeinsam mit dem Vorstand die Arbeit des Vereins weiterzuführen und sich für Kinder, Jugendliche und Familien in der Region einzusetzen, lässt sie sich in einer Medienmitteilung zitieren. Bereits im vergangenen Jahr war der Vorstand im Rahmen einer geplanten Erneuerung neu zusammengesetzt worden. Neben bisherigen Mitgliedern wurden mehrere neue Vorstandsmitglieder gewählt.

Sonja Meier wurde neue Präsidentin.

zungsbeiträge von rund 18’000 Franken. Finanziert werden diese Leistungen durch Spenden.

Dank an Walter Siegrist

Unterstützung für Familien

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung stand auch die Verabschiedung von Walter Siegrist. Er engagierte sich während 19 Jahren im Vorstand und stand dem Verein seit 2021 als Präsident vor. Der Vorstand würdigte seinen langjährigen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien sowie sein grosses Engagement für die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Fachstellen und sozialen Institutionen.

Der Jugendfürsorgeverein unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen. Neben der Bewilligung von Einzelgesuchen fördert er auch soziale und präventive Projekte in der Region. Im vergangenen Jahr sprach der Verein Unterstüt-

Ebenfalls verabschiedet wurden die langjährigen Vorstandsmitglieder Sylvia Langenegger-Widmer und Markus Hess, die den Verein während 14 beziehungsweise 12 Jahren mitgeprägt hatten. FVZ/LA


LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Region 23

Buchs

Leerwohnungsbestand Im Aargau weiterhin rückläufig

Budget 2027: Erneut tiefrote Zahlen – Im Aargau stehen 3685 Wohnungen leer Forderungen an den Kanton Das Budget 2027 der Gemeinde Buchs rechnet bei einem unveränderten Steuerfuss von 118 Prozent mit einem Minus von rund 3,1 Millionen Franken. Verantwortlich dafür sind vor allem weiter steigende Pflege­ kosten sowie tiefere Steuerer­ träge. Gleichzeitig stehen in den nächsten Jahren Investitionen von über 100 Millionen Franken an. Bereits die Jahresrechnung 2025 hatte die schwierige finanzielle Situation der Gemeinde deutlich gemacht. Statt des budgetierten Defizits von rund 935’000 Franken schloss sie mit ei­ nem Aufwandüberschuss von rund 3,1 Millionen Franken ab. «Ausschlag­ gebend waren insbesondere die mas­ siv höheren Aufwendungen für die Pflegefinanzierung sowie die erneut deutlich tieferen Steuererträge der juristischen Personen», schreibt der Gemeinderat. Diese Entwicklung sei bei der Erarbeitung des Budgets 2027 berücksichtigt worden, weshalb sich trotz weiterer Sparbemühungen ein ähnliches Bild wie im Vorjahr er­ gebe.

Handlungsspielraum wird kleiner «Die finanzielle Situation der Gemein­ de bleibt unverändert angespannt», hält der Gemeinderat in seiner Mittei­ lung fest. Die Ergebnisse der vergan­ genen Jahre würden auf eine struktu­ relle Entwicklung hindeuten, welche den finanziellen Handlungsspielraum zunehmend einschränke. Allein die Pflegerestkosten steigen gegenüber dem Vorjahr um weitere 600’000 Franken, was vier Steuerfussprozen­ ten entspricht. «Einsparungen in ein­ zelnen Bereichen können die grossen, teilweise gebundenen Kostenblöcke nur begrenzt kompensieren», heisst es im Schreiben weiter.

Wohnungen werden im Aargau zunehmend knapp: Die Leerwohnungsziffer sank per 1. Juni 2026 auf 1,05 Prozent. BILD: ARCHIV

Die Gemeinde sieht sich trotz Sparbemühungen weiterhin mit steigenden Ausgaben und einem knappen finanziellen Handlungsspielraum konfrontiert. BILD: VALENTIN HEHLI

Steuereinnahmen entwickeln sich unterschiedlich Während sich die Steuererträge der na­ türlichen Personen laut Gemeinderat weiterhin stabil entwickeln, bleibt die Situation bei den Unternehmenssteu­ ern schwierig. Für 2027 rechnet die Gemeinde mit Einnahmen von rund 1,1 Millionen Franken. Zum Vergleich: 2018 lagen die Unternehmenssteuern noch bei 3,76 Millionen Franken.

Millionen für Investitionen geplant Neben der angespannten Finanzlage wartet auf die Gemeinde ein umfang­ reiches Investitionsprogramm. Für das kommende Jahr sind Investitionen von rund 4,4 Millionen Franken vorgese­ hen. Bis 2030 sollen nach heutigem Pla­ nungsstand weitere rund 98 Millionen Franken vor allem in die Bereiche Bil­ dung und Infrastruktur fliessen. Aller­ dings befinden sich mehrere Projekte

noch in unterschiedlichen Planungs­ phasen. «Projektumfang, Kosten und Terminierung können sich entspre­ chend noch verändern», schreibt der Gemeinderat. Zudem bestünden we­ gen der Schulraumplanung derzeit noch erhebliche Unsicherheiten.

Kanton soll abfedern Angesichts der stark steigenden Pfle­ gerestkosten fordert der Gemeinderat Unterstützung durch den Kanton. Er erwarte «rasche und angemessene Ab­ federungsmassnahmen», da die Ge­ meinden auf diese Kostenentwicklung kaum Einfluss nehmen könnten, wie es in der Mitteilung heisst. Positiv entwickeln sich hingegen die Eigenwirtschaftsbetriebe: Wasserwerk und Abfallwirtschaft rechnen erneut mit Überschüssen, während das Defi­ zit der Abwasserbeseitigung durch vor­ handene Reserven gedeckt werden kann. GEM/LA

Von den insgesamt 352’556 Wohneinheiten im Kanton Aargau standen am 1. Juni 2026 3685 Wohnungen leer. Das sind 417 Einheiten weniger als ein Jahr zuvor. Seit dem Höchststand von 8733 leerstehenden Wohnungen im Jahr 2020 ist dies der sechste jährliche Rückgang in Folge. Am 1. Juni 2026 standen im Kanton Aargau 3685 Wohnungen und Einfa­ milienhäuser von insgesamt 352’556 Wohneinheiten (Stand per 31. Dezem­ ber 2025) leer. Der Leerwohnungsbe­ stand ist damit im Vergleich zum Vor­ jahr um 10,2 % (–417 Einheiten) gesun­ ken. Seit 1995 lag der Leerstand in den Jahren 1995, von 2002 bis 2005 sowie 2009 tiefer. Die Leerwohnungsziffer, die den Anteil der leerstehenden Wohneinheiten am Gesamtwohnungs­ bestand misst, sank von 1,18 im Vorjahr auf 1,05. 72 Prozent der Leerwohnun­ gen im Aargau standen zur Vermie­ tung, 28 Prozent zum Verkauf.

Leerstände in Altund Neubauten rückläufig 92,5 Prozent der leerstehenden Woh­ nungen befinden sich in Altbauten, das heisst in Gebäuden, die vor mehr als

zwei Jahren errichtet wurden. Leer­ stände sind 2026 jedoch sowohl in Alt­ bauten als auch in Neubauten rückläu­ fig. In Altbauten standen insgesamt 3409 Wohnungen leer. Das sind 10,6 Prozent weniger als im Vorjahr. In Neu­ bauten, die in den vergangenen zwei Jahren erstellt wurden, waren 276 Wohnungen unbewohnt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 13 Einheiten (−4,5 %).

Grosse regionale Unterschiede Die Leerwohnungsziffern in den Aar­ gauer Bezirken reichten von 2,43 im Bezirk Kulm bis 0,56 im Bezirk Muri. In den Bezirken Kulm und Lenzburg sind die Leerwohnungsbestände und ­ziffern gestiegen. In den Bezirken Ba­ den, Laufenburg und Zurzach blieben sie weitgehend unverändert. In den übrigen sechs Bezirken sind sowohl die Leerwohnungsbestände als auch die Leerwohnungsziffern gesunken. Über der kantonalen Leerwohnungs­ ziffer von 1,05 liegen die vier Bezirke Kulm (2,43), Zofingen (1,57), Brugg (1,20) und Rheinfelden (1,10). Unter dem kantonalen Wert liegen die Bezir­ ke Zurzach (0,98), Laufenburg (0,96), Baden (0,90), Bremgarten (0,80), Lenzburg (0,77), Aarau (0,68) und Muri (0,56). AG

Staffelbach

Unterentfelden FTA-Direktverkauf

Tessinerabend lockt Hunderte an

Kurze Wege, grosse Auswahl, kompetente Beratung

Publireportage

«Muesch es Rädli ha, chom id FTA». Für Ueli Suter, Kunde der FTA AG aus Unterentfelden, bringt dieser Satz auf den Punkt, worauf es in seinem Arbeitsalltag an­ kommt: kurze Wege, eine grosse Auswahl und schnelle Verfügbar­ keit. Denn wenn bei einem Stapler oder Handhubwagen ein Rad oder eine Rolle ersetzt werden muss, zählt vor allem eines: Die passen­ de Lösung muss schnell verfügbar sein.

Viele fleissige Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass die Gäste des Tessinerabends in Staffelbach schnell bedient wurden. BILDER: AWE

Der Tessinerabend der Männer­ riege Staffelbach hat auch in diesem Jahr nichts von seiner Anziehungskraft eingebüsst. An zwei Abenden verwandelte sich die Mehrzweckhalle in ein gut besuchtes Restaurant, in dem Muscheln, Risotto und Pasta für volle Mägen und gute Stimmung sorgten. Schon kurz vor der Türöffnung bildete sich vor der Mehrzweckhalle eine lan­ ge Warteschlange. Als Präsident Ste­ phan Schönbächler die Türen um 18.30 Uhr öffnete, füllten sich die 222 Plätze innert weniger Minuten. Viele Stamm­ gäste steuern Jahr für Jahr ihren ange­

Die Muscheln gehören zum «Renner» des Tessinerabends in Staffelbach. Vorstandsmitglied Lukas Blaser hatte alle Hände voll zu tun.

stammten Platz an. Trotzdem gelang es dem Organisationsteam, auch später eintreffende Besucherinnen und Besu­ cher unterzubringen und den Ablauf geordnet zu halten. Vor der Halle köchelten derweil in gros­ sen Kesseln die Muscheln in einem Sud aus Butter, Zwiebeln, Knoblauch, Weisswein und Bouillon. Verfeinert mit einer Safransauce gehören sie seit Jahren zu den Spezialitäten des Tessi­ nerabends. Wer keine Muscheln moch­ te, konnte zwischen Risotto sowie Pas­ ta mit Arrabbiata­, Bolognese­ oder Napoli­Sauce wählen. Auch das Dessertbuffet mit einer gros­ sen Auswahl an Torten fand regen Zu­

spruch. Entsprechend verliess kaum jemand die Veranstaltung hungrig. Für Gesprächsstoff sorgte zudem die Schnupftabakmaschine von «Schmitz Tinu», die in der Hallenmitte aufge­ stellt war. Erstmals erhielt die Männerriege bei der Durchführung Unterstützung vom Frauenturnverein Staffelbach. Die Turnerinnen halfen hinter der Theke und im Service mit und trugen so zum reibungslosen Ablauf des beliebten An­ lasses bei. Seit Jahren gehört der Tessi­ nerabend in Staffelbach zu den festen Grössen im Veranstaltungskalender der Region und machte auch in diesem Jahr seinem guten Ruf alle Ehre. ALFRED WEIGEL

Suter führt die Topmech.ch GmbH in Muhen als Einmannbetrieb. Die mo­ bile Werkstatt übernimmt Reparatur­ und Servicearbeiten für Stapler, Flur­ förderzeuge, Hebebühnen und Rei­ nigungsmaschinen. Die Räder und Rollen der FTA kommen da regelmäs­ sig zum Einsatz. «Je nach Anwendung sind unterschied­ liche Materialien und Ausführungen gefragt, und vor allem die Belastbarkeit muss stimmen», erklärt der Mechani­ ker. Bei der FTA findet er eine grosse Auswahl an Rädern und Rollen für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete vom Palettenhubwagen über Maschi­ nen bis hin zu anspruchsvollen indus­ triellen Anwendungen. Für Ueli Suter liegt der Vorteil des Di­ rektverkaufs in den kurzen Wegen, dem grossen Lager und dem schnellen Service der FTA: «Wenn das Material an Lager ist, kann ich kurz vorbeigehen, es abholen und den Auftrag erledigen.»

Ueli Suters Fazit zum Räder- und Rollenhändler: «Kompetent, zuverlässig und schnell.» BILD: ZVG

Auch die persönliche Beratung vor Ort und das gute Preis­Leistungs­Verhält­ nis schätzt er sehr. Sein Fazit zum Rä­ der­ und Rollenhändler: «Kompetent, zuverlässig und schnell.» Neben Rädern und Rollen bietet die FTA zahlreiche weitere Produkte und Hilfsmittel für den innerbetrieblichen Transport und ergonomisches Arbei­ ten. So profitieren Kunden von kurzen Wegen, kompetenter Beratung und ei­ ner breiten Auswahl aus einer Hand. FTA

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Die grosse Modellbahn-Anlage des Vereins wurde bestaunt.

«Alles aus Abfall»: Bruno Schwender (rechts) zeigt Andreas Tschupp den orangenen WSB-Zug seiner Recyclingbahn.

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Elina Suter (hinten) vom Robotikverein Aarau hilft einer Besucherfamilie beim Bau eines Lego-Roboters.

Mit einem gut besuchten zweitägigen Fest feierte der Verein Modell Bahn Suhrental sein 20-Jahr-Jubiläum. An der Aarauerstrasse 44 in Schöftland, wo der Verein sein Lokal hat, herrschte Festbetrieb. Die grosse Modelleisenbahn-Anlage des Vereins stand dabei im Zentrum. Sie konnte frei besichtigt werden. Im Raum nebenan war auf der Anlage der «Recyclingbahn» von Bruno Schwender der orangene WSB-Zug der Star beim Publikum. «Ich baue meine Züge originalgetreu, alles aus Abfall,

Vereinspräsident David Müller (links) mit OK-Präsident Beat Suter.

die orangefarbige WSB Be 4/4 ist mein neustes Modell und ich durfte ihn bereits eine Woche zuvor am WSB-Jubiläumsfest zeigen, heute fuhr er zum ersten Mal», erklärt Schwender. Beim Aarauer Robotikverein konnten Gross und vor allem Klein unter der Leitung von Beat Michel und seiner Nichte Elina einen Lego-Roboter zusammenbauen. Die Aarauer wurden 2023 Weltmeister an der «World Robot». Draussen im Festzelt gabs an beiden Tagen Livemusik, am Samstag durch die Schwyzerörgeli-Gruppe des Ak-

BILDER: KF

kordeon-Orchesters Oberentfelden/ Schöftland und am Sonntag durch die Volksmusikformation «Aare Folk». Die Festwirtschaft bot nebst Steaks vom Grill mit Pommes auch ein frischgebrautes «Gleisgold»-Bier der Entfelder Kleinbrauerei «Nocturne». Ganz bewusst setzten die Organisatoren auf regionale Vereine und Betriebe. OK-Präsident Beat Suter und Vereinspräsident David Müller strahlten um die Wette: «Unser Aufwand und auch der Mut, ein zweitägiges Fest zu organisieren, wurden belohnt, wir freuen uns sehr über den Publikumserfolg», so ihre Bilanz. KF


VERANSTALTUNGS tipps Gränichen

Oberentfelden

Das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg öffnet seine Türen

Ausstellung: Zeitungswesen treffen auf Acrylkunst

Am Sonntag, 20. September, öffnet das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg wieder seine Türen und bietet vielfältige Einblicke in die Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung. Der Tag lädt zum Verweilen ein und bietet ein abwechslungs­ reiches Programm für die ganze Familie.

Sandra Duttwiler aus Oberent­ felden präsentiert ihre fanta­ sievollen Pappmaché­Figuren und erstmals auch Acrylbilder. Vernissage ist am Freitag, 18. September, in Oberentfelden.

Claudine Yoga, Kurt der Wandmaler und viele weitere Figuren: Sandra Duttwiler ist bekannt für ihre «Zei­ tungswesen», die sie aus alten Zeitun­ gen und Zeitschriften erschafft. Die Pappmaché­Figuren werden nicht be­ malt, sondern erhalten ihre Farben durch sorgfältig ausgewählte Papier­ stücke. Für die Aussenhaut verwendet die Künstlerin ausschliesslich positive Berichte und Texte.

Zu den beliebten Liebegger Tag High­ lights gehören beispielsweise das Säuli­ rennen, ein Kinderland mit Tierausstel­ lung, Ponyreiten und Trampitraktor­ Parcours oder das Rüebligraben. Eine Stempel­Safari mit abwechslungsrei­ chen Aufgaben und tollen Wettbewerbs­ preisen führt über das Gelände. An ver­ schiedenen Posten sowie beim geführ­ ten Rundgang in der Obstanlage oder im Garten geben Fachspezialistinnen und Fachspezialisten Einblick in ihre Tätig­ keiten. In der Ausstellung «aus Liebe zum Essen» kann mit vielen Mitmach­ Elementen entdeckt werden, wie Food­ waste im Alltag vermieden werden kann.

Weiter erhalten die Besucherinnen und Besucher Einblick in das Bauprojekt FutureLIEBEGG, bei dem ein neues Schulgebäude, die Erneuerung des be­ stehenden Hauptgebäudes, ein Ersatz­ neubau des Milchviehstalls sowie die Sanierung des historischen Melker­ hauses als zukünftiges Betriebsleiter­

Aarau

Pro Senectute Oberes Suhrenthal

Oberentfelden

Bachfischet: Musikalische Leckerbissen und rhythmisches Feuerwerk

Herbstliche Wanderung durch die Orbe-Schlucht

Alles auf Start: 32. Böröm-Saison!

Am Freitag ist Bachfischet! Bevor der Umzug um 20.15 Uhr beginnt, konzer­ tiert die Stadtmusik Aarau als Einstim­ mung zwischen den Toren. Auf dem Programm stehen ein Medley von Rob­ bie Williams, ein Arrangement von Paul Simon, Africa von Toto und weite­ re musikalische Leckerbissen. Zusätz­ lich wird das rhythmische Feuerwerk durch die Tambouren gezündet. ZVG Wann: Freitag, 18. September, 19 – 20 Uhr Wo: Zwischen den Toren, 5000 Aarau

BILD: MARKUS GEHRIG, BAUERNFILME.CH

Das Säulirennen ist eines von vielen Highlights.

Die Kurz­ und Langwanderung der Pro Senectute Oberes Suhrenthal vom 23. September führt von Vallorbe nach Orbe. Die Wanderzeit beträgt drei Stun­ den für die kurze Strecke und 4¼ Stun­ den für die lange Wanderung. Der Hö­ henunterschied beträgt 200 respektive 310 Meter. Wanderstöcke sind empfoh­ len, Verpflegung aus dem Rucksack. Die Wanderleitung organisiert das Gruppenbillett. Besammlungsort: Schöftland Bahnhof um 6.50 Uhr; Zu­ stieg unterwegs: Aarau ab 7.30 Uhr Gleis 4. Anmeldungen spätestens bis Montag, 21. September, 20 Uhr über die Webseite www.ag.prosenectute.ch, das Wandertelefon 062 751 97 90 oder direkt beim Wanderleiter Peter Feller

haus geplant sind. Das Programm star­ tet um 10 Uhr und dauert bis um 17 Uhr. Verschiedene Beizli, regionale Spezia­ litäten und musikalische Unterhaltung laden zum Geniessen und Verweilen ein. LZL Info: www.liebegg.ch

Die Kurz- und Langwanderung der Pro Senectute Oberes Suhrenthal führt von Vallorbe nach Orbe. BILD: PETER FELLER

(076 370 74 04). Über die Durchführung informieren Webseite und Wandertele­ fon am Dienstag ab 13 Uhr. PSOS

Staffelbach

In den Ausstellungsräumen der Schrei­ nerei Kellenberger zeigt die Oberent­ felderin neben ihren fantasievollen Fi­ guren erstmals auch ausdrucksstarke Acrylbilder. Die Vernissage beginnt am Freitag, 18. September, um 19 Uhr und wird von einem Apéro sowie Musik von Marcel Brühlmann, «Liederlechi», be­ gleitet. SDO

Sandra Duttwiler zeigt in Oberentfelden ihre «Zeitungswesen» und erstmals auch ausdrucksstarke Acrylbilder. BILD: ZVG

Im Sommer waren die Böröm­ Türen auf dem Alte Bürsti Areal geschlossen und die Verstärker haben geschwiegen – doch das hat jetzt ein Ende. Am 17. September wird in die 32. Saison gestartet. In der Sommerpause wurde im Böröm gesägt, geschliffen und das Böröm selbst auf Hochglanz poliert. Auch am Programm wurde gewerkelt – und die­ ses verspricht erneut Vielfalt, Überra­ schungen und jede Menge Live­Power. Zum Auftakt in die neue Saison präsen­ tiert Gogo am Donnerstag, 17. Septem­ ber, gemeinsam mit Mel B., Rolf Hugo, Fäbu Gaberthüel und «Bad Elvis» Hür­ zeler seine neue CD «Elektron». Musi­ kalisch erwartet das Publikum alterna­ tiver Deep Rock mit eingängigen Pop­ Elementen – kraftvoll, atmosphärisch und eigenständig.

ohnehin keine Landesgrenzen ken­ nen. NBW

eine 30­jährige Freundschaft ordent­ lich Strom auf die Gitarren: Die Städte­ partnerschaft zwischen Luzern und Bournemouth wird mit einem Band­ austausch musikalisch neu belebt. Mit D’OR aus der Region Luzern und Re­ gional One aus dem Süden Englands treffen dabei zwei Bands aufeinander, die zeigen, dass Hard Rock und Metal

Sörsdi Livemusic mit Gogo & Guests (CD-Taufe), Türöffnung: 20.00 Uhr / Konzertbeginn: 20.30 Uhr Samstag, 19. September, D’OR (CH) / Regional One (GB), Türöffnung: 20 Uhr, Konzertbeginn: 20.45 Uhr, Eintritt: 20 Fr. (Membörs: 15 Fr.) Wo: Böröm, Köllikerstrasse 32, 5036 Oberentfelden Info und Vorverkauf: www.boeroem.ch

Saisonstart im Böröm: Unter anderem mit «Regional One». BILD: ZVG

Selber ein Modellflugzeug steuern Am Samstag, 19. September, bekommt Wann und was: Donnerstag, 17. September,

Die Stadtmusik spielt als Einstimmung auf den Bachfischet. BILD: HANSRUEDI SCHÄRER

Oberentfelden

Drehorgelklänge zum Bettag Zum 19. Mal erklingen zum Eidgenös­ sischen Dank­, Buss­ und Bettag, am Sonntag, 20. September, um 17 Uhr, in der reformierten Kirche Oberentfelden Drehorgeln. Zu hören werden wieder­ um verschiedene Orgeltypen sein, un­ ter anderen Konzertorgel, Trompeten­ orgel sowie eine Hofbauer Panflöte mit Percussion. Nach einem Begrüssungs­ song vor der Kirche werden die Spiel­ leute zu einem Stück aus der Zauberflö­ te, «das klinget so herrlich», einmar­ schieren. Beatrice Bosshard wird durch das Programm führen und die Details der Drehorgeln erklären. Der Eintritt ist gratis, zur Deckung der Unkosten wird um eine Kollekte gebeten. ST Wann: Sonntag, 20. September, um 17 Uhr Wo: Ref. Kirche Oberentfelden

Eigentlich sieht es ganz einfach aus, wenn man einem Piloten zuschaut, der ein ferngesteuertes Flugmodell fliegt. Aber wie ist es wirklich, ein solches Modell zu steuern? Am 20. September kannst Du es selbst einmal ausprobieren. Der Modellflug­ verein Staffelbach bietet an diesem Sonntagnachmittag ein Schnupper­ fliegen für alle ab 12 Jahren an. Dafür stehen versierte Vereinspiloten als Fluglehrer zur Verfügung. Geflogen wird am Doppelsteuer, dabei sind zwei Fernsteuerungen miteinander verbun­ den. Sobald es zu einer kritischen Situa­ tion kommt, kann der Fluglehrer sofort übernehmen und das Modell wieder in eine sichere Flugbahn bringen.

Der Modellflugplatz Staffelbach liegt im Tal an der Strasse Staffelbach­Reit­ nau (siehe auch www.mvsl.ch). Ab 13 Uhr gibt es Instruktionen. Getränke und kleine Snacks werden zur Verfü­ gung gestellt. Empfehlenswert sind eine Sonnenbrille und eine Mütze. MVS

Teufenthal

Kunst aus verschiedenen Blickwinkeln Der Modellflugverein Staffelbach bietet ein Schnupperfliegen an. BILD: ZVG

Muhen

Jahreskonzert des Jodlerchörli Suhrental Die Suhrentaler Jodler sind zurück! Am Samstag, 19. September, um 17 Uhr be­ streiten sie unter der Leitung von Hans Müller in der Kirche Muhen ihr Jahres­ konzert, bei freiem Eintritt. Das Pro­ gramm verspricht ein vielfältiges Al­ lerlei mit bekannten und beliebten Jo­ delliedern. Weitere Mitwirkende sind eine Örgeligruppe, die Trachtengruppe

Muhen und Marcel Amsler mit Akkor­ deon­Begleitung. Nach dem Konzert wird bei Grillwurst und Getränken die Gemeinsamkeit gepflegt. Die Jodlerin­ nen und Jodler freuen sich auf eine vollbesetzte Kirche. ST. Wann: Samstag, 19. September, um 17 Uhr Wo: Ref. Kirche Muhen

Fünf Kunstschaffende zeigen in der Industrie Feldmatte in Teufenthal Fotografie, Malerei, Kalligrafie und Eisenobjekte. Am kommenden Wochenende ist die Ausstellung nochmals geöffnet. Anlässlich seines 60. Geburtstags hat der Suhrer Grafiker und Fotograf Fré­ déric Giger die Ausstellung «Leben be­ gegnen aus verschiedenen Blickwin­ keln» initiiert. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten stehen Menschen, die er wäh­ rend seiner Tätigkeit begleiten und porträtieren durfte. Seine Fotografien erzählen von Begegnungen, Emotio­ nen und Lebensmomenten.

Fünf Kunstschaffende vereint Ergänzt werden Gigers Fotografien durch vier weitere Kunstschaffende: Jonas Deubelbeiss aus Teufenthal zeigt expressive Malerei, Sigrid Raufeisen­ Haller aus Suhr Kalligrafie und Cora Beck aus Muttenz Natur­ und Tierfoto­ grafien. Als Spezialgast präsentiert Reto Baumann aus Teufenthal Eisen­ objekte. Nach einem laut Giger gut besuchten ersten Wochenende ist die Ausstellung am Samstag, 19. September, von 17 bis 20 Uhr sowie am Sonntag, 20. Septem­ ber, von 14 bis 17 Uhr nochmals geöff­ net. Der Eintritt in der Industrie Feld­ matte in Teufenthal ist frei. FGS


26 Veranstaltungstipps

LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Sprach-Café Deutsch

Freitag

In ungezwungener Atmosphäre üben Sie die deutsche Sprache, angeleitet durch eine kundige Moderation. Sie tauschen sich mit anderen Teilnehmenden aus und knüpfen neue Kontakte. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Pop-Up Stadtbibliothek Aarau, Kasinostrasse 5, 5000 Aarau

18. September Musikalische Leckerbissen und rhythmisches Feuerwerk

Schütteln & Schwingen – Eröffnungsparty

Samstag

Aargauer Familientag in Gränichen

19. September

Zahlreiche Gränicher Institutionen laden zum Aargauer Familientag ein. Familien erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Aktivitätsständen, Informationsangeboten, Geschichtenzeiten und Auftritten des Clownduos Lola & Peppina. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Feuerwehrmagazin, Moortalstrasse 44, 5722 Gränichen

Jugendgottesdienst in Safenwil Nach mehreren Jahren findet in Safenwil wieder ein Jugendgottesdienst statt. Die Jugendlichen erwartet moderne Musik, ein inspirierender Input, Spiele sowie ein gemütlicher Ausklang mit Essen und Gemeinschaft. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Kirchgemeindehaus, Kirchrain 2, 5745 Safenwil

Jahreskonzert Jodlerchörli Suhrental Als Einstimmung auf den Bachfischet konzertiert die Stadtmusik Aarau zwischen den Toren. Auf dem Programm stehen Stücke von Robbie Williams, Paul Simon und Toto. Für rhythmisches Feuerwerk sorgen die Tambouren. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Zwischen den Toren, 5000 Aarau

Endlich geht’s wieder los! Die Bar im Stall in Aarau eröffnet die neue Saison und das feiern wir gemeinsam mit einem Tanzabend! Zeit: 22.00 Uhr Adresse: Bar im Stall, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau

Das Jodlerchörli Suhrental lädt unter der Leitung von Hans Müller zum Jahreskonzert mit bekannten und beliebten Jodelliedern ein. Mit dabei sind eine Örgeligruppe, die Trachtengruppe Muhen und Marcel Amsler am Akkordeon. Anschliessend gibt es Grillwurst und Getränke. Zeit: 17.00 Uhr Adresse: Reformierte Kirche Muhen, Hauptstrasse 45, 5037 Muhen

Aargauer Familientag in Muhen Unter dem Motto «Gemeinsam erleben» lädt die Kinder- und Jugendkommission zu einem abwechslungsreichen Tag ein. Auf dem Aussenplatz der Sporthalle Breite und dem angrenzenden Rasenplatz erwartet die Besucherinnen und Besucher eine bunte Marktatmosphäre mit Spiel, Spass, Bewegung und vielfältigen Informationen. Bei schlechter Witterung wird der Familientag in die Sporthalle Breite verlegt. Zeit: 10.00 – 16.00 Uhr Adresse: Sporthalle Breite, Schulstrasse 3, 5037 Muhen

Aargauer Familientag in Unterentfelden Es bieten lokale Vereine Spiel, Spass und Verpflegung für Jung und Alt an. Nebst den Markständen der mitwirkenden Vereine und Angebote besucht uns Prof. Bummbastic mit seiner Show «Knallerga». Raphael Oldani, alias Prof. Bummbastic, erklärt auf einfache, aber spektakuläre Weise naturwissenschaftliche Phänomene. Die Show findet um 15.00 Uhr in der Bächlihalle statt und ist kostenlos. Die Besucherzahl ist beschränkt, früh vor Ort zu sein, lohnt sich also! Kommt vorbei, geniesst die Show und Marktstände und freut euch auf einen tollen Nachmittag! Zeit: 14.00 – 17.00 Uhr Adresse: Bächlihalle, Bächliweg 12, 5035 Unterentfelden

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Sonntag 20. September Liebegger Tag Einblicke in die Land- und Hauswirtschaft, Säulirennen, Rüebligraben, Ponyreiten, Rundgänge, Tiere, Traktoren: Das alles und vieles mehr erwartet Sie am Liebegger Tag vom 20. September! Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg, Liebegg, 5722 Gränichen

Genuss zu Fuss – ein Herbsttag für alle Sinne Auf der ca. 7,5 Km langen Genuss Wanderung durch die wunderschöne Landschaft Schlossrued, erwarten dich eine vielseitige Auswahl an Köstlichkeiten. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: MZH, Turnhallenstrasse 435, 5044 Schlossrued

Acht Hände auf 88 Tasten

Die Quilterin Kitti Steffen präsentiert auf dem Herzberg ihre textilen Arbeiten unter dem Titel «Farben des Lebens». An ausgewählten Sonntagen führt sie persönlich durch die Ausstellung und gibt Einblicke in ihre Arbeiten. Ausstellung täglich 8.00–17.00 Uhr; Führungen am 5. September, 20. September und 29. November 2026 jeweils 14.00–16.30 Uhr Zeit: 8.00 Uhr Adresse: Herzberg – Haus für Bildung und Begegnung, 5025 Asp ob Aarau

Drehorgelklänge zum Bettag Zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag erklingen in der reformierten Kirche Oberentfelden verschiedene Drehorgeln, darunter Konzert- und Trompetenorgel sowie eine Hofbauer Panflöte mit Percussion. Beatrice Bosshard führt durch das Programm und erklärt die Besonderheiten der Instrumente. Zeit: 17.00 Uhr Adresse: Reformierte Kirche Oberentfelden, Bahnhofstrasse 7, 5036 Oberentfelden

22. September Clever mit KI! KI-Austausch für Erwachsene Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Stadtmuseum Aarau, Schlossplatz 23, 5000 Aarau

Gärtner Kafi zum Thema: Stauden für permanente Blüte Ein dauerhaft blühendes Staudenbeet entsteht durch geschickte Pflanzenauswahl und das richtige Timing für kontinuierliche Blüte. Zeit: 9.30 Uhr Adresse: Gartencenter Huplant, Holzikerstrasse 11, 5042 Hirschthal

Waldbaden Entdecke, wie die Natur und der Wald dir Ruhe und Kraft schenkt. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Spielplatz Rüchlig, Aurorastrasse, 5000 Aarau

Show-Time – Kostüme aus der Geschichte der Glitzerwelt Im Kurs der Volkshochschule Aarau thematisiert die Ausstellung die Entwicklung von Bühnenkostümen und ihren Einfluss auf die Unterhaltung im ShowBusiness. Zeit: 15.00 Uhr Adresse: modesammlung.ch, Dorfstrasse 101, 4813 Uerkheim

Bibelabend Bibel beWEGt Gemeinsam aus der Bibel lesen und teilen, was sie uns erzählt. Zeit: 18.30 Uhr Adresse: Römisch-Katholisch – Pfarramt in Suhr, Tramstrasse 38, 5034 Suhr

Ökumenischer Bettagsgottesdienst Die Kirchgemeinden laden zum ökumenischen Bettagsgottesdienst mit Abendmahl zum Thema «Wertvoll leben – der Mehrwert der Dinge» ein. Musikalisch begleitet wird die Feier vom Jodlerclub Kölliken. Anschliessend gibt es ein gemeinsames Mittagessen. Zeit: 10.30 Uhr Adresse: Katholische Kirche Kölliken, Kirchgasse 14, 5742 Kölliken

Der laufende Blumenstrauss Gemeinsam mit Isabelle Krieg, Künstlerin, und Heidi Huber, Meisterfloristin, gestalten wir ein individuelles Blumenarrangement und erfahren, wie sich Blumen immer wieder neu anordnen lassen. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Forum Schlossplatz, Schlossplatz 4, 5000 Aarau

1. Abo-Konzert – A Sound Cathedral Unter der Leitung von Josep Vicent spielt das argovia philharmonic Says Violinkonzert «1001 Nights in the Harem» mit Leticia Moreno sowie Saint-Saëns Sinfonie Nr. 3 «Orgelsinfonie». Zeit: 17.00 Uhr Adresse: Alte Reithalle, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau

Recital 1 mit Duo Rotonde Nathan Zürcher (Cello) und Nicolas Caccivio (Klavier) spielen die Arpeggione-Sonate von Schubert. die Cellosonate von Chopin sowie das Werk «Encore», eine CH-Erstaufführung von Mario Totaro Zeit: 19.30 Uhr Adresse: Pianolounge Aarau, Schönenwerderstrasse 42, 5000 Aarau

Montag 21. September Beim Konzert «klassikPIANOjazz» treffen Klassik und Jazz aufeinander. Matthias Kipfer und Walter Zoller sowie Stephanie Trick und Paolo Alderighi bringen mit acht Händen an 88 Tasten Klavierromantik, Sinfonie-Arrangements, Swing, Boogie und Ragtime zusammen. Zeit: 17.00 Uhr Adresse: Kulturhaus West, Weststrasse 2, 4800 Zofingen

Dienstag

Pro Senectute Aargau «Pétanque in Oberentfelden» Pétanque ist eine entspannende Aktivität, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann. Keine Anmeldung nötig. Kosten: Fr. 5.00 pro Spieltag inklusive gestellten Spielkugeln. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Sportplatz Schützenrain, Schönenwerderstrasse, 5036 Oberentfelden

Genuss zu Fuss - ein Herbsttag für alle Sinne Am Sonntag, 20. September 2026 ab 10.00 Uhr, lädt die Kulturkommission Schlossrued zu einem besonderen Herbstanlass ein. Unter dem Motto „Genuss zu Fuss“ erwartet die Besucherinnen und Besucher eine genussvolle Wanderung durch die farbenfrohe Landschaft der Region. Die rund 7,5 Kilometer lange, abwechslungsreiche und kinderwagentaugliche Route beginnt bei der Mehrzweckhalle Schlossrued und führt durch Wälder, über Felder und entlang idyllischer Wege rund um Schlossrued. Neben der Bewegung an der frischen Luft steht insbesondere das kulinarische Erlebnis im Mittelpunkt: Entlang der Strecke laden mehrere Verpflegungsstationen zum Verweilen ein. Dort erwartet die Teilnehmenden eine vielseitige Auswahl an Köstlichkeiten – vom frischen Zopf über knackiges Gemüse und wärmende Suppe bis hin zu herzhaftem Ghacktem mit Hörnli sowie verschiedenen süssen Leckereien. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene kalte und warme Getränke. An den jeweiligen Stationen wird entweder bar oder per Twint bezahlt. Die einzelnen Verpflegungsstellen werden von verschiedenen Wirtsleuten und engagierten Helferinnen und Helfern betreut. Geschichten zum Lauschen, ein Sändeliplatz für die Kleinsten und stimmungsvolle musikalische Darbietungen sorgen für eine gemütliche und einladende Atmosphäre. „Genuss zu Fuss“ richtet sich an alle, die Natur, Bewegung, Geselligkeit und gutes Essen miteinander verbinden möchten. Ob mit Familie, Freunden oder individuell – der Anlass bietet eine ideale Gelegenheit, gemeinsam einen genussvollen Tag zu verbringen. Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und empfehlen bequemes Schuhwerk sowie der Witterung angepasste Kleidung. Weitere Informationen unter www.schlossruedlaebt.ch Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


28 Veranstaltungstipps

LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

Mittwoch

Book au Vin – Soirée über hilfreiches Helfen

23. September

Die Soirée «Book au Vin» widmet sich der Frage, wie Hilfe wirklich hilfreich sein kann. Impulse aus dem Buch von Markus Fellinger treffen auf Alltagserfahrungen von Alexandra van Assendelft Schöni. Bei Wein, Käse und Brot entsteht Raum für Austausch und Gespräche. Zeit: 19.30 Uhr Adresse: Vorstatt Chele, Vorstattstrasse 154, 4814 Bottenwil

Herbstliche Wanderung durch die Orbe-Schlucht

Spielabend Spielabend mit der Spielstatt Aarau: neue Spiele, gute Gespräche und Spass. Zeit: 19.30 Uhr Adresse: AHA – Aeschbachhalle Aarau, Aeschbachweg 8, 5000 Aarau

Pro Senectute Aargau «IT – Treff in Aarau» Monatlicher offener Treff für gegenseitige Tipps und fachkundige Unterstützung bei technischen Problemen mit Handy, Tablet oder Notebook. Keine Anmeldung nötig, Teilnahme kostenlos. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Aarau, Bachstrasse 111, 5000 Aarau

Pro Senectute Aargau «Plauderund Spieletreff in Aarau» Die Pro Senectute Oberes Suhrenthal lädt zur Herbstwanderung von Vallorbe nach Orbe ein. Zur Auswahl stehen eine Kurz- und eine Langwanderung durch die Orbe-Schlucht mit Wanderzeiten von drei beziehungsweise gut vier Stunden. Die Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack. Zeit: 6.50 Uhr Adresse: Bahnhof Schöftland, Zustieg in Aarau um 7.30 Uhr, Gleis 4

Create&Play: Minecraft Minecraft, Games und mehr: Digitale Spielnachmittage für Kids ab 8 Jahren Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Stadtmuseum Aarau, Schlossplatz 23, 5000 Aarau

Geselliges Treffen für neue Kontakte: Plaudern, Spielen, Diskutieren. Keine Anmeldung nötig, Teilnahme kostenlos. Wir freuen uns auf Sie! Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Aarau, Bachstrasse 111, 5000 Aarau

PRSPKTVNWCHSL Synchron und uneins – ein Abend, der Perspekti Sie lieben die Provokation, hassen Langeweile, und lassen sich ungern auf etwas Bestimmtes reduzieren: Ursus & Nadeschkin. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Alte Reithalle, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau

Medien, Macht und Meinungsfreiheit. Eine Geschichte Vortrag von Barbara Mathys zur Geschichte der Medien und der politischen Öffentlichkeit im Kanton Aargau. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Aargauer Kantonsbibliothek, Obere Vorstadt 6, 5000 Aarau

Tanzen in der AHA Tanzen, üben und Spass haben: kostenlose Práctica in der AHA. Zeit: 20.15 Uhr Adresse: AHA – Aeschbachhalle Aarau, Aeschbachweg 8, 5000 Aarau

Donnerstag 24. September «Gschtüel» – Lesung mit Dominic Oppliger Dominic Oppliger liest aus seinem neuen Mundartroman «Gschtüel». Die Geschichte führt ins Baden der Nullerjahre und auf das ehemalige Gstühl-Areal – eine Erzählung über Zugehörigkeit, Veränderung und die Suche nach dem, was wir werden können. Zeit: 19.30 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

Vorverkauf: ticketcorner.ch, Coop City oder Tel. 0900 800 800 (CHF 1.19 / min.)

Einweihungsfest Erweiterung Förderbandanlage Mit der Erweiterung der Förderbandanlage zu Etappe 3 können können wir einen einen weiteren Meilenstein im Abbaugebiet Stoltenrain abschliessen. möchten wir feiern und laden alle ein, den den neuen n euen Weg vom Kiesabbau Diesen Anlass möchten bis zum Werk bei uns zu verfolgen:

Wann:

Freitag, 25. September 2026

Programm: ab 17.00 Uhr

Rundgang entlang neuer Förderbandstrecke (vom Kiesabbau bis zur Aufbereitungsanlage)

ab 18.00 Uhr

gemütliches Beisammensein mit Apéro und Verpflegung

Wo:

Fischer Kies + Beton AG Pelzacker 14 5053 Staffelbach Treffpunkt bei LKW Halle

Radtour zum Sommersaison-Abschluss

Sandra Rippstein & The Rippettes Sandra Rippstein & The Rippettes bringen Soul, Blues und Gospel mit beeindruckender Stimme und Bühnenpräsenz auf die Bühne. Gänsehautmomente garantiert! Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Kirchgemeindehaus, Kirchgasse 2, 5057 Reitnau

Shared Reading Gemeinsam kurze Texte lesen – «Shared Reading» ist eine etwas andere Lesegruppe. Zeit: 17.30 Uhr Adresse: Aargauer Kantonsbibliothek, Obere Vorstadt 6, 5000 Aarau

Lesung und Plauderei mit Blanca Imboden Blanca Imboden gewährt mit Kurztexten einen fröhlichen Blick hinter die Kulissen ihres Lebens und Schreibens. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Von May-Saal, Schloss Schöftland, Bahnhofstrasse 5, 5040 Schöftland

SchreibBAR

Kreativität trifft Glauben

Die SchreibBAR in Aarau bietet donnerstags von 18 bis 20 Uhr kostenlose Beratung zur Verbesserung von Lese- und Schreibkompetenzen. Zeit: 17.30 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

Das Bibel-Kunst-Tagebuch verbindet das Lesen von Bibelversen mit kreativem Gestalten und persönlichem Ausdruck. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Römisch-Katholisch – Pfarramt in Suhr, Tramstrasse 38, 5034 Suhr

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Die Radgruppe der Pro Senectute Bezirk Zofingen lädt zur letzten langen Radtour der Sommersaison ein. Je nach Gruppe führt die 46 bis 53 Kilometer lange Strecke über verschiedene Routen nach Reiden und umfasst 600 bis 900 Höhenmeter. Neue Teilnehmende sind zum kostenlosen Schnuppern willkommen. Zeit: 8.30 Uhr Adresse: Parkplatz reformierte Kirche Oftringen


Veranstaltungstipps 29

LANDANZEIGER NR. 38 / 17. SEPTEMBER 2026

VORMERKEN

KINO tipps DER WOCHE

Höhepunkte der kommenden Wochen Aarau

Pressure

«Graue Haare – bunte Köpfe» – Veranstaltung zum Tag der älteren Menschen

England, Juni 1944: Unter dem Oberbefehl von US General Dwight D. Eisenhower (Brendan Fraser) steht die grösste See-Invasion der Menschheitsgeschichte kurz bevor. Ob der Angriff der Alliierten in der Normandie gelingt, hängt jedoch von einer entscheidenden Bedingung ab – dem richtigen Wetter. In den letzten, entscheidenden 72 Stunden vor dem D Day muss der britische Chefmeteorologe Captain James Stagg (Andrew Scott) die folgenreichste Vorhersage seines Lebens treffen und gerät dabei in einen erbitterten Konflikt mit der alliierten Führung. Nur wenige Stunden bleiben, um den Moment zu finden, der über Erfolg oder Scheitern der Invasion – und damit den Ausgang des gesamten Krieges – entscheidet.

Am Samstag, 26. September, organisiert Pro Senectute Aargau anlässlich des «Tags der älteren Menschen» gemeinsam mit den Aargauer Landeskirchen sowie dem Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau eine Informationsveranstaltung. Wie vielfältig und bereichernd das Älterwerden sein kann, zeigt die Gesprächsrunde unter der Leitung von Elisa Sprecher. Gemeinsam mit ihren Gästen beleuchtet sie Chancen und Herausforderungen dieser Lebensphase und macht sichtbar, wie viel Potenzial in neuen Begegnungen, Engagement und persönlicher Entwicklung steckt. Zu Gast ist Cécile Koch aus Birmenstorf, die sich mit grossem Einsatz für ältere Menschen engagiert. Sie organisiert Ausflüge, unterstützt bei digitalen Fragen und schafft Angebote, die Gemeinschaft und Teilhabe fördern. Ebenfalls dabei ist Tinu Heiniger. Der Musiker, Poet und Geschichtenerzähler erzählt von Lebenswegen, Umwegen und mutigen Neuanfängen. Seine persönlichen Geschichten zeigen, dass das Leben in jedem Alter neue Perspektiven bereithält. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung ist das musikalische Intermezzo von Tinu Heiniger. Die Veranstaltung lädt dazu ein, neue Sichtweisen auf das Älterwerden zu entdecken und inspirierende Menschen kennenzulernen.

Die Veranstaltung lädt dazu ein, neue Sichtweisen auf das Älterwerden zu entdecken und inspirierende Menschen kennenzulernen. BILD: ISTOCK

Aarau besuchen. Verschiedene Aargauer Organisationen und Verbände, die sich mit der Unterstützung und Betreuung von älteren Menschen befassen, informieren über ihre Dienstleistungen und Angebote. PSAG Wann: Samstag, 26. September, ab 9 Uhr sind die Marktstände geöffnet. Das Bühnenprogramm beginnt um 10 Uhr Wo: Kultur- und Kongresshaus in Aarau Eintritt: Die Teilnahme ist kostenlos Anmeldung: Eine Anmeldung ist erwünscht. Pro Senectute Aargau, www.ag.prosenectute.ch/ veranstaltungen, info@ag.prosenectute.ch, Telefon 062 837 50 70

Marktstände für weitere Informationen Vor und nach der Veranstaltung können die Gäste die Marktstände im Kultur- und Kongresshaus

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Aarauer Anforderungen hinzu. Fördergelder werden künftig nach den Richtlinien der Aarauer Sportkommission vergeben. Demnach müssen Sportvereine Mindest-Mitgliederbeiträge verlangen, um als unterstützungswürdig zu gelten. Einzelne Vereine müssen somit bei einer Fusion ihre Mitgliederbeiträge für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene massiv erhöhen. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, ob Vereine weiterbestehen – sondern unter welchen Bedingungen sie künftig arbeiten müssen.

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