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mit Stadtausgabe Aarau Tel. 062 737 90 00 · 117. Jahrgang · GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG · 1909–2026 · landanzeiger.ch · Nr. 37 · Donnerstag, 10. September 2026

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LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Region

Region

Unwetter im Aargau

Spitex Suhrental Plus zieht um und führt Standorte zusammen

Unwetter-Schäden von rund 90 Millionen Franken erwartet

Nach über 14 erfolgreichen Jahren an den Standorten Muhen und Schöftland stellt die Spitex Suhrental Plus die Weichen für die Zukunft. Mitte 2027 bezieht die Organisation moderne Räumlichkeiten an der Feldstrasse 1 in Oberentfelden. Die Zusammenlegung der beiden bisherigen Standorte optimiert die betrieblichen Abläufe und sichert die ambulante Pflege in der Region nachhaltig. Die Infrastruktur am Hauptsitz in Muhen sowie an der Zweigstelle in Schöftland stösst seit Längerem an ihre Kapazitätsgrenzen. Um den heutigen Anforderungen an eine moderne Pflegeorganisation gerecht zu werden, führt die Spitex Suhrental Plus ihre Kräfte ab Mitte 2027 im 2. Obergeschoss des Ferroflex-Gebäudes an der Feldstrasse 1 in Oberentfelden zusammen.

Moderne Infrastruktur für bessere Synergien Die jahrelange Suche nach einer passenden Immobilie ist somit erfolgreich beendet. Der neue Standort bietet Raum für zeitgemässe Arbeitsformen: Grossraumbüros mit Arbeitsinseln und Rückzugsmöglichkeiten wie Telefonboxen erleichtern die tägliche Koordination. Zudem stehen künftig eigene Schulungsräume sowie ein Behandlungsraum zur Verfügung. Diese Voraussetzungen passen auch bestens zur Vision «ein Plus für alle – Ihr Netzwerk für die Gesundheit in der Region». «Durch die Zusammenführung an ei-

Die Spitex Suhrental Plus bezieht an der Feldstrasse 1 in Oberentfelden – im Gebäude der Ferroflex AG – ihre neuen Räumlichkeiten. Der Umzug ist für Mitte 2027 geplant. BILD: ZVG

nem zentralen Ort entfallen organisatorische Hürden zwischen den Standorten. Das stärkt nicht nur das WirGefühl im Team, sondern lässt uns Synergien noch besser nutzen», erklärt Geschäftsleiterin Simone Rosenkranz. Von den effizienteren Abläufen profitieren alle Einwohnenden der 16 Vertragsgemeinden.

Lückenlose Versorgung garantiert Für die Klientinnen und Klienten im Einzugsgebiet ändert sich durch den Umzug nichts. Die ambulante medizinische und pflegerische Versorgung bleibt in gewohnt hoher Qualität und im vollen Umfang gewährleistet. Die Verantwortlichen der Spitex Suhrental Plus blicken mit Dankbarkeit auf die bisherigen Jahre zurück. Ein besonderer Dank gilt den Gemeinden Muhen

und Schöftland für die geschätzten Mietverhältnisse seit 2013 sowie allen 16 Vertragsgemeinden für die langjährige, verlässliche Partnerschaft. Mit dem Schritt nach Oberentfelden führt die Organisation ihren Auftrag auch künftig getreu dem Motto «überall für alle» fort.

Über die Spitex Suhrental Plus Die Spitex Suhrental Plus stellt die ambulante pflegerische und medizinische Versorgung in den 16 Vertragsgemeinden der Regionen Suhren-, Uerkenund Ruedertal sicher. PD Spitex Suhrental Plus Schulstrasse 1 5037 Muhen (Hauptsitz) Telefon 062 737 92 92 info@spitex-splus.ch www.spitex-splus.ch

Oberentfelden/Unterentfelden Alternative zur Fusion mit Aarau

Junge Entfelder wollen Fusion der beiden Dörfer prüfen

«Für viele gibt es nur ein Entfelden» Die Idee entstand bei Gesprächen am «Äntefescht». Dort sei deutlich geworden, dass viele Einwohnerinnen und Einwohner die enge Verbindung der beiden Gemeinden nicht aufgeben möchten. «Ober- und Unterentfelden sind schon lange zusammengewachsen», sagt Aeschlimann. Tatsächlich arbeiten die Gemeinden und ihre Bevölkerung bereits in zahlreichen Bereichen zusammen – etwa bei der Feuerwehr, in Vereinen oder regionalen Organisationen. Besonders für die jüngere Generation spiele die Gemeindegrenze kaum eine Rolle. «Für viele junge Menschen gibt es bereits heute nur ein Entfelden», sagt Schärz.

Eine Woche nach dem schweren Unwetter wird das Ausmass der Schäden im Aargau immer deutlicher. Bei der Aargauischen Gebäudeversicherung sind inzwischen knapp 10’000 Schadenmeldungen eingegangen. Rund 75 Prozent davon seien bereits erfasst und vorgeprüft, teilt die AGV mit. Die erwartete Schadensumme hat sich innerhalb weniger Tage massiv erhöht. Am 31. August war die Gebäudeversicherung noch von 25 bis 30 Millionen Franken ausgegangen. Inzwischen rechnet sie mit rund 90 Millionen Franken. Die Schätzung sei allerdings weiterhin vorläufig. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 registrierte die AGV in den Bereichen Feuer und Elementar rund 4700 Schadenmeldungen. Mehrere Sturm- und Hagelzüge im Sommer 2021 verursachten rund 3500 Schadenfälle mit einer

damals vorläufig geschätzten Schadensumme von gut 35 Millionen Franken. Das Rekordjahr bleibt 2011 mit 20’600 anerkannten Hagelschäden im Umfang von rund 151 Millionen Franken.

Bearbeitung dauert mehrere Monate Um die aussergewöhnlich hohe Zahl an Schadenfällen bewältigen zu können, hat die AGV ihre personellen Kapazitäten vorübergehend erhöht. Mitarbeitende stockten ihre Arbeitspensen auf und leisteten zusätzliche Wochenendeinsätze. Dennoch dürfte sich die Bearbeitung der Schäden über die kommenden Monate erstrecken. Die AGV weist zudem darauf hin, dass bei der Bearbeitung Besichtigungen vor Ort notwendig sein können. Ihre Mitarbeitenden tragen dabei einen offiziellen Ausweis bei sich. Gebäudeschäden können weiterhin online über das Schadenmeldetool der AGV eingereicht werden. Die Versicherung sieht das jüngste Ereignis auch als Bestätigung dafür, dass angesichts zunehmender Unwetterrisiken sowohl finanzielle Vorsorge als auch Präventionsmassnahmen weiter an Bedeutung gewinnen. AGV/LA

Kanton Start Anhörung Gesetzes-Teilrevision

Neue Regelung der Zuständigkeiten bei Tempo 30? Die Zuständigkeit zur Einführung von Tempo-30-Zonen auf Gemeindestrassen soll neu der Gemeindeversammlung beziehungsweise dem Einwohnerrat übertragen werden. Der Regierungsrat schickt den Vorschlag zur Änderung des Gesetzes über den Vollzug des Strassenverkehrsrechts in die Anhörung. Diese dauert bis zum 20. November. Im Rahmen der Umsetzung einer vom Grossen Rat überwiesenen Motion soll das Gesetz über den Vollzug des Strassenverkehrsrechts in einem Punkt materiell geändert werden. Die Zuständigkeit zum Erlass von Tempo-30-Zonen soll vom Gemeinderat, also der Exekutive, an die Legislative – Gemeindeversammlung beziehungsweise Einwohnerrat – übertragen werden. Die Ausarbeitung der Grundlagen, die Publikation und die Umsetzung der Verkehrsanordnung verbleiben hingegen weiterhin in der Kompetenz des Gemeinderats. Nun liegt eine Anhörungsvorlage vor.

Ende Monat entscheidet Unterentfelden über die Fusion mit Aarau. Kurz vor der Abstimmung formiert sich Widerstand: Ein neues Komitee sammelt Unterschriften für eine engere Zusammenarbeit oder eine Fusion von Ober- und Unterentfelden. Ende Monat entscheidet Unterentfelden, ob die Gemeinde ab 2028 mit Aarau fusionieren soll. Nun bringt ein neues Komitee eine Alternative ins Spiel. Das «Initiativkomitee für ein gemeinsames Entfelden» sammelt in Ober- und Unterentfelden Unterschriften, schreibt die «Aargauer Zeitung». Ziel ist, dass die beiden Gemeinden Verhandlungen über eine vertiefte Zusammenarbeit oder eine Fusion aufnehmen. Mit dabei sind Florence Schärz (29) aus Oberentfelden und Pascal Aeschlimann (24) aus Unterentfelden. Beide betonen, als Privatpersonen und ohne Partei oder Verein im Rücken zu handeln.

Das Unwetter vom 28. August kommt die Aargauische Gebäudeversicherung (AGV) deutlich teurer zu stehen als zunächst angenommen. Knapp 10’000 Schadenmeldungen sind bisher eingegangen. Die geschätzte Schadensumme wurde auf rund 90 Millionen Franken erhöht.

Der Regierungsrat lehnt diese Kompetenzverschiebung weiterhin ab, wie er dies bereits in seiner Motionsantwort

Entscheiden künftig Gemeindeversammlung respektive Einwohnerrat über den Erlass von Tempo­30-Zonen? BILD: BRUNO KISSLING

vom 14. Mai 2025 geäussert hat. Er hält daran fest, dass der Erlass von Verkehrsanordnungen eine klassische Verwaltungstätigkeit darstellt und diese somit rechtlich der Exekutive obliegen müsste. Die Teilrevision soll zudem dazu genutzt werden, einige formelle Anpassungen am Gesetz vorzunehmen, die sich aufgrund von Änderungen im Recht des Bundes und des Kantons ergeben. Die Anhörung dauert vom 21. August bis zum 20. November 2026. AG

Erlinsbach Weitere Standorte für Feuerwehrmagazin geprüft Die Komiteemitglieder Pascal Aeschlimann und Florence Schärz stehen symbolisch auf beiden Seiten der Gemeindegrenze: er auf Oberentfelder, sie auf Unterentfelder Strassen­ seite. BILD: FLORIAN WICKI

Das Komitee sammelt bewusst auf beiden Seiten der Gemeindegrenze Unterschriften. Damit will es auch zeigen, dass in Oberentfelden durchaus Interesse an einer gemeinsamen Zukunft besteht. Eine vertiefte Zusammenarbeit könnte nach Ansicht der Initianten zudem finanzielle und organisatorische Vorteile bringen. Denkbar wäre beispielsweise eine gemeinsame Verwaltung. Dass ein vereinigtes Entfelden beim Steuerfuss mit Aarau mithalten könnte, erwarten sie hingegen nicht. Unterstützung erhalte das Anliegen von verschiedenen Generationen, schreibt die «Aargauer Zeitung». Die Initianten sehen darin ein Zeichen dafür, dass die Idee eines gemeinsamen Entfeldens nicht nur bei jüngeren Einwohnerinnen und Einwohnern Anklang findet.

«Zwei Dörfer, eine Gemeinschaft» Die Initianten verweisen auch auf die lange gemeinsame Geschichte. Bereits vor Jahrhunderten bestanden enge Beziehungen zwischen Ober- und Unterentfelden. Die Tausendjahrfeier der beiden Gemeinden im Jahr 1965 stand sogar unter dem Motto «Zwei Dörfer, eine Gemeinschaft». Für das Komitee steht deshalb bei der Abstimmung mehr auf dem Spiel als die Frage nach einer Fusion mit Aarau. «Ein Ja zu Aarau ist ein definitives Nein zu Entfelden», sagt Aeschlimann. Dass ihr Vorstoss sehr spät kommt, wissen die Initianten. Entscheidet sich Unterentfelden für Aarau, wollen sie das Resultat akzeptieren. «Dann können wir immerhin sagen, dass wir es versucht haben», sagt Schärz. WIF/LA

Kommen Feuerwehr, technische Betriebe und Forst unter ein Dach? Der Gemeinderat Erlinsbach AG nimmt für das geplante gemeinsame Feuerwehrmagazin mit Erlinsbach SO weitere Standorte unter die Lupe. Dadurch verzögert sich das Projekt. Erlinsbach AG prüft derzeit weitere mögliche Standorte für den Neubau. Neben dem bisherigen Projekt sollen zusätzliche Optionen untersucht werden. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Feuerwehr, die technischen Betriebe und der Forstbetrieb künftig unter einem Dach untergebracht werden könnten. Unter anderem stehen deren langfristige Eignung und Erreichbarkeit im Fokus. Ebenfalls berücksichtigt werden die betrieblichen Anforderungen sowie die finanziellen und raumplane-

rischen Rahmenbedingungen. Die ursprünglich vorgesehene Behandlung des Baukredits wird verschoben. Bis Ende Januar 2027 sollen die Standortabklärungen abgeschlossen sein. Eine Abstimmung über den Baukredit könne damit frühestens im Sommer 2027 stattfinden. Sobald die Prüfungen abgeschlossen sind und die notwendigen Entscheidungsgrundlagen vorliegen, wollen die Gemeinden die Bevölkerung über das weitere Vorgehen informieren. Der Gemeinderat begründet die zusätzlichen Abklärungen mit der langfristigen Bedeutung des Projekts. Mit der Prüfung weiterer Standorte solle eine Lösung gefunden werden, die für die Feuerwehr und die beiden Gemeinden wirtschaftlich sinnvoll, funktional und langfristig tragfähig ist. PD/LA


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Kölliken

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Gedanken

Vision 2040+: Weichen für die Zukunft gestellt

Einfach mittanzen Eine Woche nach der Schiesserei an einem Rave in Aarau stehe ich an der Pride Aargau – mit meiner eineinhalbjährigen Tochter an der Hand.

Der Gemeinderat Kölliken hat die neue Vision und das Leitbild 2040+ verabschiedet. Sie sollen als strategischer Kompass für die langfristige Entwicklung der Gemeinde dienen. Im Fokus stehen unter anderem Bildung, Verkehr, Dorfentwicklung, medizinische Versorgung und gesunde Gemeindefinanzen. Unter dem Leitgedanken «Kölliken – zentrumsnah im Grünen!» hat der Gemeinderat gemeinsam mit dem Verwaltungskader die strategischen Grundlagen für die kommenden Jahre erarbeitet. Ziel ist es, Kölliken als attraktive, familienfreundliche und lebenswerte Gemeinde weiterzuentwickeln und dabei die verkehrsgünstige Lage mit einer hohen Wohn- und Lebensqualität zu verbinden. Die neue Strategie reicht bis ins Jahr 2040 und darüber hinaus. Sie soll dafür sorgen, dass sich Menschen aller Generationen in Kölliken wohlfühlen, das Vereins- und Gemeinschaftsleben erhalten bleibt und eine zeitgemässe Infrastruktur gute Voraussetzungen für Wohnen, Arbeiten und Freizeit schafft.

Sarah Moll Redaktorin

Ich habe lange überlegt, ob ich sie mitnehmen soll. Vor einer Woche wurden Menschen verletzt und getötet. Der Gedanke, ihr könnte hier etwas passieren, ist kaum auszuhalten. Am Ende habe ich mich trotzdem dafür entschieden und sie mitgenommen. Denn ich möchte, dass meine Tochter eine Welt kennenlernt, in der Menschen einfach so sein dürfen, wie sie sind.

Kölliken richtet den Blick nach vorn: Mit der «Vision 2040+» will der Gemeinderat die Gemeinde langfristig und nachhaltig weiterentwickeln. BILD: TIZ

Bevölkerungsumfrage als Grundlage Ausgangspunkt des Strategieprozesses waren die Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage 2025. Ergänzend analysierten Gemeinderat und Verwaltung die Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Herausforderungen der Gemeinde. Begleitet wurde der Prozess von der BDO AG aus Aarau. Aus der Analyse wurden politische Schwerpunkte für die kommenden Jahre abgeleitet. Dazu zählen die Weiterentwicklung des Bildungsstandorts

und die langfristige Schulraumplanung sowie sichere und nachhaltige Lösungen für Verkehr und Mobilität.

Dorfkern und Oberdorf aufwerten Ein weiteres Augenmerk gilt der räumlichen Entwicklung. Der Dorfkern und das Oberdorf sollen aufgewertet werden. Gleichzeitig will die Gemeinde eine gute medizinische Grundversorgung erhalten und attraktive Rahmenbedingungen für Familien, Jugendli-

che und ältere Menschen schaffen. Auch Umwelt- und Energieprojekte gehören zu den Schwerpunkten. Über allen Vorhaben steht der Anspruch, die Entwicklung der Gemeinde langfristig finanzierbar zu halten.

Masterplan soll Ziele konkretisieren Damit es nicht bei strategischen Absichtserklärungen bleibt, wurden die Schwerpunkte in einen mehrjährigen Masterplan überführt. Dieser enthält

konkrete Projekte und Massnahmen sowie Zuständigkeiten und zeitliche Prioritäten. Die finanziellen Auswirkungen wurden mit der langfristigen Finanzplanung abgestimmt. Der Masterplan soll laufend überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Die einzelnen Projekte fliessen jeweils in die jährliche Budget- und Finanzplanung ein. Mit der «Vision 2040+» will der Gemeinderat so einen langfristigen Rahmen schaffen, um Kölliken Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. MSCH/LA

SAC Aarau

Seit 100 Jahren bietet die Chelenalphütte auf 2350 Metern über Meer Schutz und Gastfreundschaft. Rund 70 Gäste feierten das Jubiläum mit Musik, Jodelgesang und prominenten Gratulanten.

Bewegte Geschichte Die heutige Chelenalphütte wurde 1926

Sie tanzt einfach mit, weil alle um sie herum glücklich sind. Kurz zuvor habe ich am Bahnhof einen jungen Mann gesehen – ich hatte leider keine Gelegenheit, diesen Menschen nach seinen Pronomen zu fragen –, der sich im Fotoautomaten umgezogen hat. Kurz darauf trägt er einen kurzen Rock und ein enges Top. Ich frage mich, warum dieser Mensch sich offenbar erst an der Pride in Aarau so zeigen kann. Vielleicht braucht es die Pride, um für ein paar Stunden jene Person zu sein, die sich anderswo noch nicht sicher genug fühlt. Denn es ist noch immer nicht selbstverständlich, überall der Mensch sein zu können, der man ist.

Chelenalphütte feiert 100. Geburtstag

Hoch über dem Göscheneralptal wurde am Wochenende auf ein besonderes Jubiläum angestossen: Die Chelenalphütte des SAC Aarau besteht seit 100 Jahren. Unter den Gästen war auch der Urner Landammann Daniel Furrer. Er würdigte das Engagement der vielen Menschen, die über Generationen zum Erhalt und Betrieb der Hütte beigetragen haben. Ein besonderer Moment war die Feier für Cornelia Tschopp, Vizepräsidentin des Einwohnerrates Aarau. Ihr Urgrossvater Albert Tschopp hatte die Hütte 1926 als damaliger Präsident der SAC-Sektion Aarau eingeweiht. Nun überbrachte sie am selben Ort die Glückwünsche aus Aarau.

Für sie ist das unkompliziert. Sie sieht Menschen in bunten Kleidern, Männer in Röcken, Frauen, die sich küssen. Sie sieht Musik, Lachen und Umarmungen. Sie tanzt zu den Auftritten der Dragqueens. Ohne zu fragen, ob das nun ein Mann oder eine Frau ist. Ohne sich zu überlegen, was daran «normal» oder «unnormal» sein könnte.

Ich möchte, dass meine Tochter in einer Welt aufwächst, in der das selbstverständlich ist. Dafür nehme ich heute meine Angst mit. Und gehe trotzdem los. Und an den Menschen vom Bahnhof möchte ich nur eines sagen: Du sahst fantastisch aus! Ich hoffe, dass du dich eines Tages überall so zeigen kannst. Nicht nur hier. Nicht nur heute. Sondern immer und überall. Denis Simonet (links), Präsident der SAC-Sektion Aarau, konnte den Urner Landammann Daniel Furrer zum Jubiläum begrüssen.

Mit Jodelgesang in die nächsten 100 Jahre Rund 70 Gäste feiern auf 2350 Metern über Meer das 100-Jahr-Jubiläum der Chelenalphütte. BILDER: RENÉ FUCHS

für 55’000 Franken gebaut und über die Jahrzehnte mehrfach erneuert. Selbst eine Staublawine, die 1988 grosse Schäden verursachte, konnte ihr nichts anhaben. In den kommenden

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Klaras Haushalts-Tipp Weinreste nicht in den Abfluss giessen. Man friere sie im Eiswürfelbereiter ein und habe so immer einen Schuss Wein zum Abschmecken von Sossen parat. Eigelb zum Binden von Sossen gerinnt nicht, wenn man es vor dem Einrühren in die heisse Flüssigkeit mit etwas Milch verrührt. Pommes frites werden nicht weich, salzt man sie erst bei Tisch.

Jahren steht eine weitere umfassende Sanierung an. Dabei sollen unter anderem die Energie- und Wasserversorgung sowie der Lawinen- und Brandschutz verbessert werden.

Für Feststimmung sorgten das Musiktrio Om & Enzian sowie ein eigens einstudiertes Jubiläumslied mit Jodelgesang. Hüttenwartin Anja Zgraggen und ihr Team kümmerten sich um das leibliche Wohl. Gemeinsam stiessen die Gäste schliesslich auf die nächsten 100 Jahre Chelenalphütte an. RENÉ FUCHS/LA

Ich schaue wiederum auf meine Tochter. Sie kennt noch keine Vorurteile. Für sie gibt es keine «richtige» oder «falsche» Liebe, keine «männliche» oder «weibliche» Kleidung. Sie sieht Menschen, die tanzen, lachen und glücklich sind. Und sie tanzt mit. Vielleicht sollten wir Erwachsenen öfter von unseren Kindern lernen, bevor wir ihnen unsere Vorurteile beibringen.


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Leserforum

Aarauer werden, Unterentfelder bleiben Nicht jeder mag sie, aber ohne geht es einfach nicht: Die Veränderung. Ob­ wohl der Mensch ein Gewohnheitstier ist und das Vertraute oft als sicher emp­ findet, liegt im Wandel eine grosse Kraft für Fortschritt und positive Ent­ wicklung – genau wie es das Motto «Zäme wachse» des Zusammenschlus­ ses von Unterentfelden und Aarau pos­ tuliert. Der Unterentfelder Gemeinderat hat im Jahr 2023 in seiner Vision für die Ge­ meinde einen Zusammenschluss mit Aarau als Ziel formuliert. Die Stimmbe­ völkerung von Unterentfelden hat die­ sem Zukunftsbild bei jeder Gelegen­ heit zugestimmt – zuletzt an der Ge­ meindeversammlung vom 8. Juni 2026. Vertrauen wir unserem Gemein­ derat! Zeigen wir Mut zur Veränderung. Nehmen wir die Chance wahr, Teil einer zusammengeschlossenen Stadt Aarau zu werden, ohne die Identität als Unterentfelderin, als Unterentfelder zu verlieren. Mit einem Ja werde ich Aa­ rauer, und bleibe ein Unterentfelder. DANIEL SUTER, UNTERENTFELDEN

Turnverein Unterentfelden hat nichts mit NeinBroschüre zu tun Der Turnverein Unterentfelden wurde in der Broschüre des Komitees «Nein zur Fusion» namentlich erwähnt und mit seinen Anlässen bildlich darge­ stellt. Diese Verwendung erfolgte ohne Anfrage, Absprache oder Genehmi­ gung durch den Vorstand des Turn­ vereins. Der Turnverein Unterentfelden legt deshalb Wert auf die Feststellung, dass er zur geplanten Fusion weder eine Ja­ noch eine Nein­Position einnimmt. Als politisch neutraler Verein distanzieren wir uns ausdrücklich von der entspre­ chenden Darstellung in der Broschüre und möchten nicht für Abstimmungs­ empfehlungen vereinnahmt werden. Für unseren Verein stehen der Sport, die Gemeinschaft und ein aktives Ver­ einsleben im Mittelpunkt. Diese Werte verbinden unsere Mitglieder – unab­ hängig von persönlichen politischen Meinungen oder der individuellen Hal­ tung zur Fusionsvorlage. VORSTAND TURNVEREIN UNTERENTFELDEN

Ein Zusammenschluss mit vielen Vorteilen Am 27. September entscheiden die Stimmbürger der beiden Gemeinden über den Zusammenschluss. Alles an­ dere als ein Ja wäre verfehlt! Insbeson­ dere für Unterentfelden ist es schon nur in finanzpolitischer Hinsicht eine existenzielle Frage. Unterentfelden hat einen Steuerfuss von hohen 113 Pro­ zent, Aarau einen solchen von tiefen 96 Prozent. 17 Steuerfussprozente weni­ ger sind ein klares Argument für Unter­ entfelden. Zudem wurde bisher nicht beachtet, dass sämtliche Grundeigen­ tümer von Unterentfelden nach dem Zusammenschluss mit Aarau von rund 20 Prozent Wertsteigerung ihrer Lie­ genschaften ausgehen können (vgl. die entsprechenden Folgen des Zusam­ menschlusses von Rohr mit Aarau per 2010). Im Jahr 2029 wird Unterentfel­ den eine Nettoschuld von gegen 4.6

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Der geplante Zusammenschluss zwischen Unterentfelden und Aarau sorgt für viel Gesprächsstoff.

Mio. Franken haben und (ohne den Zu­ sammenschluss) den Steuerfuss wohl auf über 120 Prozent erhöhen müssen. Wollen die Unterentfelder das wirk­ lich? Mit dem Zusammenschluss wür­ den die Gemeinden von einer grösse­ ren Finanzkraft, einer modernen Ver­ waltung und von gebündelten Ressourcen profitieren. Die Kantons­ hauptstadt Aarau würde zudem mit rund 27’500 Einwohnenden wieder zur grössten Aargauer Stadt (vor Baden)! Die Gemeindeversammlung in Unter­ entfelden wie auch der Einwohnerrat in Aarau haben ein klares Ja zum Zu­ sammenschluss abgegeben. Deshalb stimme auch ich Ja zur Fusion. WILLY BOLLIGER, AARAU (VORHER 30 JAHRE WOHNHAFT IN UNTERENTFELDEN)

«Zusammenführen, was zusammengehört: Entfelden statt Aarau» Im Jahre 1965 feierte Entfelden das 1000­Jahr Jubiläum unter dem Motto zwei Dörfer eine Gemeinschaft. Pas­ send dazu wurde beschlossen für die Jugend das Frei­ und Hallenbad zu bau­ en. Auch wurde vereinbart, dass in Zu­ kunft grosse Projekte zusammen erar­ beitet werden sollen. So wurden in den letzten Jahrzehnten zusammen das Bezirksschulhaus gebaut, später die Schulen zusammengelegt, Feuerwehr, Zivilschutz und Betreibungsamt verei­ nigt. Viele Vereine firmieren unter «Entfelden» so der FC Entfelden, Ge­ werbeverein Entfelden, Tennisclub Entfelden, die Jungschar Entfelden, Entfelder Künstlertreff usw. Auch die SP Entfelden segelt unter diesem Na­ men. Die Kita hat Standorte in beiden Gemeinden. Die beiden Dörfer sind zu­ sammengewachsen, die Gemeinde­ grenzen verwischt. 1. August­Feier und Entenfest werden abwechslungsweise in Ober­ und in Unterentfelden durch­ geführt und selbst die Weihnachtsbe­ leuchtung wurde gemeinsam einge­ kauft. Die Sterne leuchten gleich hell in beiden Gemeinden. Bei Lichte be­ trachtet kann man sagen, dass Unter­ und Oberentfelden bereits eine Ge­ meinde ist, einfach mit zwei politi­ schen Organisationen. Nur den politischen Rahmen gibt es zweifach, zwei Gemeindeoberhäupter, zwei Fi­ nanz­ und Steuerverwaltungen, zwei Sozialämter. Der Slogan «Zusammen führen was zu­ sammengehört» passt bestens zu Un­ ter­ und Oberentfelden, denn es ist be­ reits Realität für die Region Entfelden, nicht aber bei Unterentfelden/Aarau. Diese gewachsenen Strukturen sollen nun auseinandergerissen werden. Un­ terentfelder Schüler müssen nach Aar­ au gehen, die Feuerwehr muss neu strukturiert werden, Freundschaften werden getrennt, das Entenfest und die 1. August Feier fänden nur noch für Oberentfelder und Oberentfelderinnen in Oberentfelden statt. Die Abstim­ mung hat deshalb auch erhebliche Aus­ wirkungen auf Oberentfelden. Die Kirchgemeinden der beiden Ge­ meinden haben es vorgemacht und sich vereinigt, um Synergien zu nut­ zen. Die politischen Gremien sollten

dasselbe unternehmen. Ich empfehle den Stimmberechtigten von Unterent­ felden und Aarau, die Fusion und Ein­ verleibung in Aarau abzulehnen. Selb­ ständig bleiben oder die bisherigen Verhältnisse noch verbessern, ist die bessere Idee. Und was wäre die beste Idee? Versuchen eine neue Gemeinde zu gründen mit dem Namen Entfelden. Fragen wir doch die Einwohnerinnen und Einwohner von Entfelden wie sie dazu stehen. MAX GYSIN, EHEMALIGER GEMEINDEAMMANN OBERENTFELDEN

Danke den jungen Initianten Zur laufenden Berichterstattung über die geplante Fusion Aarau­ Unterentfelden Ich freue mich sehr über diese Initiati­ ve für ein vereinigtes Entfelden! Ich danke den jungen Initianten. Hut ab vor ihnen! Es ist auch mein Eindruck, dass «Entfelden» zusammengehört und dass die Einwohner an der Basis mehr Zustimmung für einen gemein­ samen Weg haben als die politischen Ebene. Weil die Zeit knapp ist, so möch­ te ich als Oberentfelderin die Unterent­ felder bitten, zuzuwarten und bei der kommenden Abstimmung ein Nein in die Urne zu legen, damit ein gemeinsa­ mer Weg mit Oberentfelden entstehen kann. RUTH HASLER, OBERENTFELDEN

16 Jahre danach: Meine positive Fusionsbilanz für Aarau Rohr Als Rohr vor über 20 Jahren über die Fusion mit Aarau diskutierte, waren die Sorgen ähnlich wie heute in Unter­ entfelden: Verlieren wir unsere Iden­ tität? Werden wir noch gehört? Als damalige Vize­Gemeindepräsidentin habe ich die Verhandlungen intensiv begleitet. Heute fällt meine Bilanz klar positiv aus. In der aktuellen Debatte wird oft aufge­ zählt, was angeblich schlechter gewor­ den sei. Doch was hat Rohr gewonnen? Eine Fusion verändert Strukturen und Traditionen – wer das abstreitet, ist nicht ehrlich. Ebenso ehrlich muss man aber sagen, dass Rohr heute von Vorteilen profitiert, die wir alleine nicht bieten könnten. Als Teil von Aar­ au verfügen wir über eine professionel­ le Verwaltung, eine starke Infrastruk­ tur, ein breites Kulturangebot und mehr Gewicht auf kantonaler Ebene. Komplexere Aufgaben bei Schule, Digi­ talisierung oder Umwelt lassen sich effizienter lösen. Natürlich gibt es auch heute Themen, die in Rohr besonders diskutiert wer­ den, doch solche Herausforderungen gäbe es auch ohne Fusion. Das gehört zu einer Gemeinschaft. Die Rohrerin­ nen und Rohrer gingen damals mit ge­ sundem Selbstbewusstsein in die Ver­ handlungen. Eine Fusion bedeutet nicht, die eigene Identität aufzugeben, sondern die Zukunft aktiv mitzuge­ stalten.

BILD: MARTIN ZÜRCHER/ARCHIV

Die Entscheidung war damals ein Schritt für die nächste Generation und gegen die Nostalgie. Die Frage lautet nicht, ob früher alles besser war, son­ dern wie wir morgen handlungsfähig bleiben. «Zäme stärker» war aus mei­ ner Sicht für Rohr kein blosser Slogan – es wurde Realität. BARBARA MINDER, VORSTANDSMITGLIED PRO AARAU, AARAU ROHR

Ist der Aarauer Adler wirklich so böse? Mit Plakaten versuchen die Gegner der Fusion Angst zu verbreiten: Der «böse Adler» (Aarau) soll das niedliche Unter­ entfelder Entlein fressen. Doch ist der Adler so böse? Der «böse Adler», dessen Energiever­ sorger Eniwa zu 95% im Besitz von Aa­ rau ist, liefert seit Jahren zuverlässig Strom, Wasser und Gas nach Unterent­ felden. Neuerdings auch Glasfaseran­ schlüsse. Er reinigt unser Abwasser in der Telli und stellt uns seinen Schnell­ zugbahnhof zur Verfügung. Seine Stadtpolizei gewährleistet weitgehend unsere öffentliche Sicherheit, und der Aarauer Forstbetrieb bewirtschaftet den Unterentfeldner Wald. Zudem zahlt Aarau jährlich rund 9 Millionen Franken in den kantonalen Finanzaus­ gleich. Der «böse Adler» verfügt über ein demokratisches Stadtparlament, schliesst keine Schulen und löst keine Vereine auf. Die vermeintlich unabhängige Ge­ meinde Unterentfelden musste hinge­ gen kürzlich den Kindes­ und Erwach­ senenschutz nach Aarau ausgliedern. Das Betreibungsamt ist längst regio­ nalisiert. Der Bauverwaltung fehlt es an Grösse und Fachpersonal, weshalb sie oft externe Berater braucht. Warum also das Spiel mit Emotionen und Ängsten? Für den Zusammen­ schluss liegt ein umfassendes, trans­ parentes und sachliches Detailkonzept vor. Unterentfelden kauft hier nicht die Katze im Sack. Könnte es sein, dass es den Gegnern schlicht an sachlichen Ar­ gumenten fehlt oder sie die Tatsachen nicht sehen wollen? Um in der Ornitho­ logie zu bleiben: Vogelstrausspolitik bringt uns nicht weiter. FELIX AREGGER, UNTERENTFELDEN

Den kommenden Generationen verpflichtet Am 27. September entscheiden die Stimmberechtigten von Aarau und Un­ terentfelden an der Urne über den Zu­ sammenschluss. Für mich steht dabei die Frage im Zentrum, ob sich die Auf­ gaben künftig gemeinsam effizienter gestalten und bewältigen lassen. Es ist ein anspruchsvoller strategischer Entscheid, der auch vor dem Hinter­ grund des Wachstums in der Region betrachtet werden muss. Allein in Un­ terentfelden hat sich die Einwohner­ zahl in den vergangenen 60 Jahren ver­ doppelt. Mir ist bewusst, dass es nicht einfach ist, Bekanntes und Vertrautes aufzugeben oder bestehende Struktu­ ren für die Zukunft neu zu gestalten. Gleichzeitig erhalten auch gesell­

schaftliche und kulturelle Anliegen im Fusionsvertrag viel Raum. Für mich geht es bei der Abstimmung deshalb vor allem um die Zukunft – und damit auch um die Verantwortung der verschiedenen Generationen. Ge­ rade für ältere Menschen kann der Wunsch verständlich sein, an vertrau­ ten Strukturen festzuhalten. Ich finde jedoch, dass bei diesem Entscheid auch die Situation der jüngeren Generatio­ nen berücksichtigt werden sollte. Ein wachsender Teil der Bevölkerung hat das Pensionsalter bereits erreicht. Gleichzeitig werden Familien und Menschen im Erwerbsleben in den kommenden Jahrzehnten viel Verant­ wortung für die älteren Generationen tragen. Für mich gehört es zur genera­ tionenübergreifenden Solidarität, auch diese Entwicklung in die Überlegun­ gen zum Zusammenschluss einzube­ ziehen. Als Seniorin denke ich dabei auch an die eigenen jüngeren und oftmals an­ strengenden Jahre zurück. Aus meiner Sicht sollten wir den Verantwortlichen die Möglichkeit geben, die Zukunft mit einfacheren und tragfähigen Struktu­ ren zu gestalten. Der vorliegende Vertrag bietet die Grundlage, sich eingehend mit den Fol­ gen des Zusammenschlusses ausein­ anderzusetzen. Nach meiner persön­ lichen Abwägung bin ich überzeugt, dass dieser Schritt für die kommenden Generationen eine Chance darstellt. Deshalb stimme ich am 27. September Ja zum Zusammenschluss. LILIANE DÄSTER, UNTERENTFELDEN

Für Unterentfelden überwiegen die Nachteile Je länger ich die Argumente Pro und Contra sowie die Vor­ und Nachteile für unser Dorf gegeneinander abwäge, desto mehr gelange ich zur Überzeu­ gung, dass die Nachteile für Unterent­ felden überwiegen. Ich werde deshalb ein Nein in die Urne legen. ANDRÉ SUTTER, UNTERENTFELDEN

Was passiert, bei einem Nein? Wer die Fusion zwischen Unterentfel­ den und Aarau ablehnt, stimmt nicht für den Status quo – sondern für eine ungewisse und unsichere Zukunft, in der Unterentfelden viele Probleme al­ lein lösen muss. Finanziell wird es bald eng: Wachsen­ de Investitionen in Schule, Infrastruk­ tur, Sozialwesen und Alterspflege, ste­ hen einem Steuerfuss gegenüber der bereits heute kaum Spielraum zulässt. Als Kleingemeinde fehlt uns die Ver­ handlungsmacht in diesen Themen, um Kosten zu drücken und Investitio­ nen zu bündeln. In der Schule drohen fehlende Angebote, weil die Gemeinde weniger Spezialisierung stemmen kann. Bei der Raumentwicklung bleibt Unterentfelden Zuschauerin, während Aarau die Region prägt – ohne dass wir mitreden können. Der Zusammenhalt unserer Vereine be­ ruht auf Freiwilligenarbeit und lokaler Verwurzelung. Allerdings können die Vereine ohne Zusammenschluss nicht von den professionellen Strukturen für Vereinsförderung und Infrastruktur von Aarau profitieren. Ein Nein löst kein einziges dieser Prob­ leme – es verschiebt sie nur und lässt Unterentfelden allein mit den Konse­ quenzen. Mit dem Zusammenschluss geben wir nicht unserere Identität auf, sondern integrieren uns politisch in die beste­ henden Strukturen von Aarau – was wir gewinnen können, ist eine stärkere Stimme in einer wachsenden Region und Spielraum, um gemeinsam nach­ haltige Investitionen zu tätigen. Des­ halb sage ich Ja zur Fusion. BEAT HUX, UNTERENTFELDEN

Die letzten Leserbriefe zur Fusionsabstimmung zwischen Aarau und Unterentfelden erscheinen in der «Landanzeiger»-Ausgabe vom 17. September. Danke für Ihr Verständnis.


LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Leserforum

Amok in Aarau: Unberechtigte Kritik am Vorgehen der Polizei Nach weniger als 24 Stunden wurde der Amokschütze von Aarau aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung und aufgrund der vorzüglichen Arbeit der Polizei festgenommen. Dass sich der Täter kurz vor der unmittelbar bevorstehenden Festnahme selber bei der Polizei stellte, schmälert das systematische und erfolgreiche Vorgehen der Polizei unmittelbar nach der Tat in keiner Weise. Die polizeilichen Einsatzkräfte erhielten in der Folge verdientermassen Lob und Anerkennung. Dass nun in Kreisen von Zeugen und Rettungskräften Kritik am Einsatz der Polizei in der Tatnacht geäussert wird, erachte ich als unberechtigt, unnötig und bedauerlich. Die rigorose Absperrung des engeren Tatortbereiches inklusive Zufahrt während der Sicherungsphase (Chaosphase) erfolgte gemäss der geltenden Einsatztaktik lehrbuchmässig und war, nicht zuletzt auch im Interesse der Rettungskräfte, unvermeidlich. Man stelle sich vor, der Täter hätte sich noch im engsten Tatortbereich aufgehalten und das Feuer auf die eintreffenden Rettungskräfte oder andere nachrückende Kräfte eröffnet. Die Folgen sind nicht auszudenken! Der Tatort musste, wie dies der Gesamteinsatzleiter an der Medienkonferenz treffend gesagt hat, vorrangig zwingend von geschulten und entsprechend ausgerüsteten polizeilichen «Kontaktteams» bestmöglich gesichert werden, damit nicht unnötig weitere Menschen in Gefahr gebracht wurden. Dass der Transport von Verletzten und Zeugen aus der Gefahrenzone während dieser akuten Sicherungsphase nicht oder nur sehr bedingt möglich war, musste leider in Kauf genommen werden. Fazit: Die vereinzelt geäusserte Kritik ohne das dazu nötige Fachwissen ist zwar menschlich verständlich, aber sachlich unzutreffend und wird dem vorbildlichen Einsatz der Polizei in dieser absoluten Ausnahmesituation nicht gerecht. URS WINZENRIED, EHEMALIGER CHEF KRIMINALPOLIZEI KAPO AARGAU

Suhr ● Neue Mitarbeitende in Ausbildung Per 1. August haben zwei neue Mitarbeitende ihre Tätigkeit bei der Gemeindeverwaltung im Rahmen ihres Studiums im Studiengang «Soziale Arbeit» aufgenommen: David Hartmann, Mitarbeiter in Ausbildung, sowie Melina Bouaouina, Mitarbeiterin in Ausbildung. Der Gemeinderat und die Geschäftsleitung heissen die beiden herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Erfolg im Studium sowie Freude und Erfüllung bei ihren neuen Tätigkeiten. ● Erfolgreiche Studienabschlüsse Zwei Mitarbeitende haben im Sommer 2026 erfolgreich den Studiengang «Soziale Arbeit» abgeschlossen und wurden per 1. August 2026 in unbefristete Anstellungen in der Abteilung Gesellschaft, Bereich Jugendarbeit Suhr Buchs Gränichen, übernommen: Vian Baro, Jugendarbeiterin, soziokulturelle Animation, sowie Luana Furer, Jugendarbeiterin, soziokulturelle Animation. Der Gemeinderat und die Geschäftsleitung gratulieren herzlich zum erfolgreichen Abschluss des Studiengangs und freuen sich, dass beide auch künftig Teil der Gemeindeverwaltung bleiben. GEM

Küttigen ● Personelles Per 1. September hat Fitore Tahiri die Leitung der Sozialen Dienste übernommen. Sie war bisher als stellvertretende Leiterin tätig und tritt die Nachfolge der bisherigen Stelleninhaberin an. Gleichzeitig übernimmt Cäcilia Willi die Funktion als stellvertretende Leiterin. Sie war zuvor als Sozialarbeiterin bei den Sozialen Diensten Küttigen tätig. GEM

Region Aarau

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Das Augeninstitut Aarau erweitert sein Ärzteteam

Das Augeninstitut Aarau freut sich, Dr. med. (RO) Laurentiu-Stefan Valcu in seinem Team begrüssen zu dürfen. Der erfahrene Augenarzt absolvierte seine fachärztliche Ausbildung in Deutschland und erlangte im Jahr 2022 den Facharzttitel für Augenheilkunde. Während seiner beruflichen Laufbahn war er unter anderem an renommierten Augenarztpraxen in Recklinghausen und Bonn tätig und sammelte dort umfassende Erfahrung in der modernen Augenheilkunde.

Hier geht es direkt auf die Webseite des Augeninstituts in Aarau augeninstitutaarau.ch

Seit 2022 bringt Dr. Valcu seine fachliche Erfahrung in Aarau ein. Sein Schwerpunkt liegt in der konservativen Augenheilkunde, insbesondere in der Behandlung von Netzhauterkrankungen und Glaukom (Grüner Star). Das Augeninstitut Aarau wurde im Jahr 2024 von Dr. Peter Raak, Augenarzt und Augenchirurg, gegründet. Die zentral gelegene Praxis in der Aarauer Innenstadt verbindet moderne Technik mit einem erfahrenen Team und bietet ein umfassendes Leistungsspektrum in der Augenheilkunde, im konservativen sowie im operativen Be-

Biberstein ● Aargauer Familientag und Nacht der Sterne Der Aargauer Familientag wird am 19. und 20. September erstmals mit der «Nacht der Sterne» im Jurapark Aargau kombiniert. Am 19. September schalten zahlreiche Jurapark-Gemeinden ihre öffentliche Beleuchtung aus, um ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung zu setzen. Gleichzeitig präsentieren Gemeinden, Vereine und Kommissionen ihre Familienangebote und fördern die Vernetzung der Familienarbeit.

Augenarzt und Augenchirurg Dr. Peter Raak (links) begrüsst mit Dr. Laurentiu-Stephan Valcu einen neuen Arzt in seinem Team.

Mit Dr. med. (RO) LaurentiuStefan Valcu verstärkt das Augeninstitut Aarau sein Ärzteteam. Der erfahrene Facharzt für Augenheilkunde bringt umfassende Expertise in der konservativen Augenheilkunde sowie in der Behandlung von Netzhauterkrankungen und Glaukom mit.

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BILD: ZVG

reich. Gerade in der Augenmedizin spielt die Vorsorge eine entscheidende Rolle. Viele Erkrankungen wie der Graue Star, der Grüne Star oder die Makuladegeneration entwickeln sich schleichend und bleiben lange unbemerkt. Regelmässige augenärztliche Kontrollen helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Durch die Verstärkung des Ärzteteams kann die Praxis wieder Neupatienten aufnehmen. Termine können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. AIA Augeninstitut Aarau AG Bahnhofstrasse 24 5000 Aarau Telefon 062 825 02 50 Telefonische Erreichbarkeit: Montag – Freitag: 8.00 – 11.45 und 13.00 – 16.45 Uhr info@augeninstitut-aarau.ch

Attelwil Naturwerk Gartengestaltung

● Hauskehricht gehört nicht in öffentliche Abfalleimer Leider werden öffentliche Abfalleimer als private Entsorgungsstellen benutzt. Insbesondere beim Buswendeplatz «Ihegi» hat dies ein Ausmass angenommen, das nicht mehr toleriert werden kann. Schmutz und Geruch belästigen alle an der Bushaltestelle und die direkt Anwohnenden. Das Verursacherprinzip besagt, dass wer Abfall erzeugt, auch für dessen Entsorgungskosten aufkommen muss. Die Entsorgung im öffentlichen Eimer umgeht die Abfallgebühr und verstösst damit gegen diesen Grundsatz. Nach dem Abfallreglement sind Siedlungsabfälle dem Sammeldienst der Gemeinde zu übergeben, der Hauskehricht konkret am Montag in gebührenpflichtigen Säcken. Seit etwas mehr als einem Jahr besteht auch die Möglichkeit, solche Säcke bei der Sammelstelle in der Schulanlage im entsprechenden Container zu deponieren. Der Gemeinderat ist befugt, Zuwiderhandlungen zu bestrafen. Weiter überlegt sich die Behörde bei der Überarbeitung des Überwachungsreglementes bekannte Stellen mit Video zu überwachen. ● Laubentsorgung Vom 1. September bis 31. März kann der Grüngutabfuhr gratis Laub mitgegeben werden, sofern ein Grüngutcontainer mit gültigem Abo vorhanden ist. Das Laub ist in Säcken bereit zu stellen. GEM

FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG

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Aus einer gemeinsamen Vision wird ein eigener Weg Zwei junge Gartengestalter aus der Region haben vor drei Monaten den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Mit Naturwerk Gartengestaltung möchten sie naturnahe, individuelle Gärten schaffen mit viel Liebe zum Detail, regionalem Handwerk und einem besonderen Gespür für die Natur. Manchmal beginnt etwas Neues mit einer Begegnung. Bei Stefan und Severin war es eine gemeinsame Weiterbildung, bei der sie sich kennenlernten. Schnell stellten die beiden fest, dass sie nicht nur die Begeisterung Gartengestaltung teilen, sondern auch ähnliche Vorstellungen davon haben, wie ein Garten heute gestaltet werden kann: natürlich, durchdacht, nachhaltig und individuell. Die Verbindung zur Umgebung ist dabei kein Zufall. Der Firmensitz befindet sich in Attelwil, direkt an der Grenze zwischen Aargau und Luzern. Severin kommt aus Pfaffnau, Stefan aus Attelwil. Beide sind in der Region verwurzelt und möchten bewusst auch hier tätig sein. Persönlicher Kontakt, kurze Wege und die Nähe zu den Kundinnen und Kunden sind ihnen wichtig. «Natürlich. Durchdacht. Naturwerk.» – Dieser Slogan beschreibt ihre Philosophie treffend. Bei Naturwerk steht die Natur im Mittelpunkt. Die beiden Gartengestalter möchten Gärten schaffen, die Lebensräume bieten und gleichzeitig ästhe-

Das heutige Rezept:

Gebackener Käse-Zwiebel-Dip für 4 Personen 1 200 g 2 EL 1 TL 1,8 dl ½ Bund 150 g

Gratinform von ca. 0,5 l Inhalt Zwiebeln, geschält, halbiert, in feinen Scheiben Butter Salz, Pfeffer Paprika Crème fraîche Peterli, gehackt, 1 EL für die Garnitur beiseitegelegt milder Schweizer Hartkäse, z.B. Emmentaler oder Gruyère, gerieben

Zubereitung Die Gründer von Naturwerk (von links): Severin Kölliker und Stefan Wölfli.

tisch und individuell gestaltet sind. Natursteine, Staudenbepflanzungen, heimische Pflanzen und natürliche Materialien sind dabei wichtige Elemente. Mit einer durchdachten Gestaltung entstehen Gartenräume, die sich harmonisch in ihre Umgebung einfügen und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität leisten können. Dabei setzen die beiden Jungunternehmer auf persönliches Engagement und sauberes Handwerk. Sie sind jung, motiviert und bringen viel Freude an ihrer Arbeit mit. Gleichzeitig wissen sie, dass ein schöner Garten nicht nur aus einer guten Idee entsteht, sondern vor allem aus sorgfältiger Planung, prä-

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ziser Ausführung und einem Auge fürs Detail. Mit Naturwerk möchten Stefan und Severin langfristig etwas in ihrer Region bewegen. Sie wollen zeigen, dass naturnahe und ökologische Gartengestaltung, modernes Design und hochwertige Handwerksarbeit hervorragend zusammenpassen. Ihr Ziel ist es, Gärten zu schaffen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch einen Beitrag zu mehr Vielfalt und Lebensqualität leisten. Naturwerk Gartengestaltung GmbH Hauptstrasse 60 5056 Attelwil www.naturwerk-gartengestaltung.ch

1. Zwiebeln in Butter ca. 5 Minuten goldgelb anschwitzen, würzen. Paprika und alle Zutaten bis und mit Peterli beigeben. 100 g geriebenen Käse dazugeben und bei kleiner Hitze erhitzen, bis der Käse schmilzt. In die Form giessen, mit restlichem geriebenem Käse bestreuen.

2. In der oberen Hälfte des auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofens ca. 10–15 Minuten goldgelb überbacken. Aus dem Ofen nehmen, mit beiseitegestelltem Peterli bestreuen, heiss servieren. ÖISE TIPP: Der Dip passt gut zu Brot, Gschwellti oder zum Apéro mit Flûtes oder Crackern zum Dippen. Weitere Rezepte finden finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/ Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, backen ca. 15 Minuten


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Amtliche Publikationen

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Biberstein

Kirchleerau

www.biberstein-ag.ch

Allgemeinverfügung betreffend Aufhebung Feuerwerksverbot sowie Verbot von Höhenfeuern und Himmelslaternen vom 27. Juli 2026 Der Stadtrat Aarau

Für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Steuerkommission vom 18. Oktober 2026 wurde folgender Kandidat angemeldet: Kuhn Urs, 1959, von Illnau-Effretikon ZH, Buhaldenstrasse 8a, BVB

gestützt auf • § 37 Abs. 2 lit. f des Gesetzes über die Einwohnergemeinden (Gemeindegesetz, GG; SAR 171. 100) • die Allgemeinverfügung des Departements Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau vom 27. August 2026 betreffend bedingtes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe aufgrund der Hitze und Trockenheit sowie betreffend Aufhebung des absoluten Feuerverbots • § 20 Abs. 1 der Polizeiverordnung (PolVO; SRS 5.1-1), wonach das Abbrennen von Feuerwerksgegenständen wie Raketen, Knallkörpern und dergleichen ausschliesslich am 31. Juli und 1. August gestattet ist • § 20 Abs. 2 PolVO, wonach der Stadtrat bei extremer Trockenheit das Abbrennen von Feuerwerk sowie das Entfachen offener Feuer auf dem Stadtgebiet verbieten kann, erwägt: 1. Die Niederschläge der letzten Tage haben auf dem Stadtgebiet zu einer leichten Verbesserung der Lage in Bezug auf die Trockenheit geführt. Aufgrund der Niederschläge der letzten Tage weisen die Bodenmessdaten wieder eine gesteigerte Feuchtigkeit auf, wenn auch auf tiefem Niveau. Experten der Abteilung Wald (BVU), der Aargauischen Gebäudeversicherung und des KFS AG haben die Lage beurteilt. Aufgrund der reduzierten Risiken und Gefahren ist die Aufrechterhaltung eines absoluten Feuerverbots nicht mehr notwendig. Mit Allgemeinverfügung vom 27. August 2026 hat das Departement Gesundheit und Soziales daher das absolute Feuerverbot aufgehoben und durch ein bedingtes Feuerverbot ersetzt. 2. Die tieferen Temperaturen und der Regen der vergangenen Tage führen betreffend Brandgefahr auf dem Stadtgebiet zu einer leichten Entspannung. Es gilt die Gefahrenstufe 4. Für das gesamte Kantonsgebiet gilt weiterhin ein bedingtes Feuerverbot gemäss Allgemeinverfügung des Departements Gesundheit und Soziales vom 27. August 2026. Gestützt auf dieses bedingte Feuerverbot ist Feuerwerk nach Massgabe der kommunalen Reglemente erlaubt und offenes Feuer bleibt weiterhin verboten. 3. Gestützt auf eine Beurteilung der aktuellen Lage sind keine darüber hinausgehende Einschränkungen für das Stadtgebiet notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten. Das vom Stadtrat mit Allgemeinverfügung vom 27. Juli 2026 angeordnete absolute Verbot von Feuerwerk, Höhenfeuern und Himmelslaternen ist somit nicht mehr erforderlich und nicht mehr verhältnismässig. Es wird aufgehoben. 4. Einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung wird gestützt auf das überwiegende öffentliche Interesse am Schutz vor Bränden und zur Abwehr einer unmittelbaren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit die aufschiebende Wirkung entzogen (§ 46 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRPG; SAR 271.200]). Diese Verfügung ist daher sofort vollstreckbar. 5. Orientierender Hinweis ohne Rechtskraft: Der Stadtrat weist ausdrücklich auf die Allgemeinverfügung des Departements Gesundheit und Soziales vom 27. August 2026 hin, wonach weiterhin ein bedingtes Feuerverbot im Wald und am Waldrand sowie im Siedlungsgebiet und im Offenland gilt. verfügt: 1. Die Allgemeinverfügung des Stadtrates vom 27. Juli 2026 betreffend Feuerwerksverbot sowie Verbot von Höhenfeuern und Himmelslaternen wird mit Geltung ab Freitag, 11. September 2026, 12.00 Uhr, aufgehoben. 2. Einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung wird die aufschiebende Wirkung entzogen. 3. Diese Allgemeinverfügung tritt mit ihrer Publikation in Kraft. Im Namen des Stadtrats Dr. Hanspeter Hilfiker Stadtpräsident

Ersatzwahl Mitglied der Steuerkommission vom 18. Oktober 2026 für den Rest der Amtsperiode 2026/2029; Nachnomination

Dr. Marco Salvini Stadtschreiber

Rechtsmittelbelehrung 1. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Departement Volkswirtschaft und Inneres, Frey-Herosé-Strasse 12, 5001 Aarau, Beschwerde erhoben werden. 2. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, d.h. es ist a) anzugeben, wie das Departement Gesundheit und Soziales entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird.

Da die Anzahl der Kandidierenden der Anzahl zu vergebenden Sitze entspricht, ist gemäss § 30a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR), eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Wahlvorschläge sind von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei innert 5 Tagen seit Publikation, (d.h. bis am Dienstag, 15. September 2026, 16.30 Uhr), einzureichen. Das erforderliche Anmeldeformular kann bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Gehen innert der Frist von 5 Tagen keine neuen Anmeldungen ein, werden die Vorgeschlagenen von der anordnenden Behörde bzw. vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a Abs. 2 GPR). Gemeinderat Biberstein

Gränichen www.graenichen.ch

Publikation eines Gesuches um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Gränichen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Kim Eun Jung, Geburtsjahr 1974, weiblich, südkoreanische Staatsangehörige, wohnhaft in Gränichen, Kapellenweg 14 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation, d.h. vom 11. September 2026 bis 12. Oktober 2026 dem Gemeinderat Gränichen, Lindenplatz 1, 5722 Gränichen, eine schriftliche Eingabe zu dem Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat Gränichen

Reitnau www.reitnau.ch

Publikation eines Gesuchs um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Reitnau ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Kister Chantal, 2007, weiblich, Deutschland, Hauptstrasse 33, 5057 Reitnau Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Kirchleerau www.kirchleerau.ch

Moosleerau www.moosleerau.ch

Gemeindeverband Kreisschule Leerau Gemäss § 20 der Satzungen des Gemeindeverbandes Kreisschule Leerau wird folgende Publikation bekannt gegeben: Der Vorstand der Kreisschule Leerau hat das Budget 2027 gemäss § 8 Abs. 1 lit. h) der Satzungen Kreisschule Leerau, an der Sitzung vom 18. August 2026 genehmigt. Das Budget 2027 wird auf den Gemeindekanzleien beider Verbandsgemeinden (Kirchleerau und Moosleerau) in der Zeit vom 12. September 2026 bis 10. November 2026 zur Einsichtnahme öffentlich aufgelegt. Gegen diesen Beschluss kann, gemäss § 77a Abs. 1 lit. a) und Abs. 3 des Gemeindegesetzes das Referendum ergriffen werden. 5 % der Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden beziehungsweise 1500 Stimmberechtigte und die Gemeinderäte von 25 % der Verbandsgemeinden, können innert 60 Tagen verlangen, dass der Beschluss der Volksabstimmung (Urnenabstimmung) unterstellt wird. Zur Einreichung des Referendumsbegehrens kann beim Sekretariat der Kreisschule Leerau eine Unterschriftenliste unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der KSL zur Vorprüfung des Wortlauts des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 10. November 2026 10. September 2026 Vorstand Kreisschule Leerau

● Gemeinde verzichtet auf neue Buswartehäuschen Im Zuge der geplanten Sanierung der Staffelbacherstrasse K327 in Kirchleerau werden die bestehenden Busbuchten bei der Haltestelle «Fabrik Hunziker» aufgehoben. Künftig halten die Busse direkt auf der Fahrbahn. Weil sich dadurch auch die heutigen Buswartehäuschen an einem ungeeigneten Standort befinden, werden diese zurückgebaut. Auf den Bau neuer Wartehäuschen verzichtet der Gemeinderat aus Kosten-Nutzen-Überlegungen. Die Erstellung und Installation von zwei neuen Unterständen würde Kosten im höheren fünfstelligen Bereich verursachen. Dabei berücksichtigt der Gemeinderat auch die vergleichsweise geringe Nutzung der Haltestelle. Im Fahrplanjahr 2025 wurden von Montag bis Freitag durchschnittlich fünf Einsteiger pro Tag in Richtung Schöftland und ein Einsteiger in Richtung Sursee gezählt. Ähnlich gering waren die Zahlen bei den Aussteigern in der Gegenrichtung. An den Wochenenden lagen die Frequenzen laut Gemeinde nochmals etwa um die Hälfte tiefer. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, im Rahmen der Strassensanierung lediglich die bestehenden Buswartehäuschen zurückzubauen und keine neuen zu erstellen. ● Absage der Jungbürgerfeier Am 21. August 2026 hätte die gemeinsame Jungbürgerfeier der Gemeinden Kirchleerau und Moosleerau stattfinden sollen. Aufgrund der leider sehr geringen Anzahl an Anmeldungen – es hatten sich nicht einmal eine Handvoll Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet – wurde entschieden, den Anlass abzusagen. ● Bevölkerung räumt am Clean-UpDay gemeinsam auf Kirchleerau beteiligt sich auch in diesem Jahr am nationalen Clean-Up-Day. Die Bevölkerung ist eingeladen, am Samstag, 12. September, gemeinsam Abfälle einzusammeln und damit einen Beitrag für ein sauberes Dorf zu leisten. Treffpunkt ist um 9 Uhr vor der Gemeindeverwaltung. Der Arbeitseinsatz dauert rund zwei bis drei Stunden und findet bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die benötigte Ausrüstung wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Alle Teilnehmenden erhalten eine Leuchtweste, eine Greifzange, Handschuhe und einen Abfallsack. Im Anschluss an die Aufräumaktion findet ein gemütliches Beisammensein mit Verpflegung statt. Für Fragen steht Gemeindeschreiber Manuel Bolt zur Verfügung. MBK

Badi Suhr-Buchs-Gränichen

Marke von 80’000 Gästen geknackt

Öffentliche Auflage vom 11.09.2026 bis 12.10.2026

3. Der mit Beschwerde angefochtene Entscheid ist anzugeben, allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Aarau

SP Frauen Aargau starten neu Die SP Frauen Aargau melden sich zurück: Nach einigen Jahren ohne aktive kantonale Struktur laden sie am 19. September zu ihrer Mitgliederversammlung im Rahmen des Wiedergründungsanlasses «SP Frauen Aargau Reloaded» in Aarau ein. Mit dem Neustart setzen sie ein klares Zeichen für feministische Vernetzung und Gleichstellungspolitik im Aargau. Im Zentrum des Anlasses im «Careum» an der Mühlemattstrasse 42 stehen die Wiedergründung der SP Frauen Aargau, die Generalversammlung sowie die Wahl des neuen Vorstands. Ergänzt

wird das Programm durch eine Ansprache von SP-Grossrätin Mia Jenni. SPNationalrätin Anna Rosenwasser wird Einblick in die laufende Session und aktuelle politische Themen geben. Beim anschliessenden Apéro steht der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die SP Frauen Aargau vertreten die Ziele der SP Frauen Schweiz auf kantonaler Ebene. Ihr Ziel ist es, Frauen im ganzen Kanton zu vernetzen, feministische Anliegen sichtbar zu machen und gemeinsame politische Veränderung voranzutreiben. SPA

Betriebsleiter Steve Radam und Maja Baschnagel, der 80’000 Gast im 2026.

ZVG

Das Schwimmbad Suhr-Buchs-Gränichen hat in der Sommersaison 2026 einen besonderen Meilenstein erreicht: Am Montagabend um 19.25 Uhr wurde mit Maja Baschnagel der 80’000. Badegast begrüsst. Wie das Baditeam mitteilt, wird diese Besucherzahl nur selten erreicht. Entsprechend gross war die Freude über das Ereignis. Für den Jubiläumsgast hat das Team eine besondere Überraschung angekündigt. Die Sommersaison der regionalen Badi dauert noch bis zum 13. September. RAN


Regionalsport

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Mountainbike Swiss Bike Cup macht Halt in Gränichen

Radsport 50. GP Rüebliland

Am Heimevent hat sie viele Hüte auf

Gesamtsieger ohne Etappensieg

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Die Gränicherin Kathrin Stirne­ mann wird beim Schlussevent des Swiss Bike Cups in ihrem Wohnort in vielen Rollen gefordert sein – als Lokalmatadorin, Nationaltrai­ nerin, Ehefrau oder ehemaliges OK-Mitglied. Seit mehr als 20 Jahren ist Gränichen eine Mountainbike­Hochburg. Stark geprägt wurde diese Phase durch die Gränicher Familie Stirnemann. Beat Stirnemann war lange Junioren­Natio­ naltrainer der Schweiz, dessen Sohn Matthias Mountainbike­Profi – und Tochter Kathrin Stirnemann zählte so­ gar jahrelang zu den Aushängeschil­ dern des Mountainbike­Sports. Vor sechs Jahren beendete die mehrfache Welt­ und Europameisterin ihre Aktiv­ karriere und startete eine Laufbahn als Trainerin. Wobei: Ganz so stimmt das mit dem Karriereende nicht. Die bald 37­Jährige fährt noch immer Rennen – sogar am­ bitioniert. Im E-Mountainbike hat sie gerade eben an der Weltmeisterschaft im italienischen Val di Sole die Silber­ medaille gewonnen. Für sie sei das ein «Hobby». Es sei aber auch Motivation, um fit und à jour zu bleiben. Schliess­ lich brauche sie die technischen Fertig­ keiten als Mountainbike­Nationaltrai­ nerin nach wie vor. Die Gränicherin zeichnet für sämtliche Frauen­Natio­ nalteams der Schweiz verantwortlich. Zwischen der WM in Italien und dem Weltcup­Final von Anfang Oktober in Lake Placid verbringt Kathrin Stirne­ mann derzeit einige Tage zuhause in Gränichen. Und so wird sie am Wo­ chenende beim Abschluss des Skoda Swiss Bike Cups in ihrem Wohnort na­ türlich dabei sein. Am Samstag und Sonntag wird beim traditionsreichen Cross­Country­Rennen im Moortal um Spitzenplätze gefahren. Gehört der Sonntag dem Nachwuchs, wird am Samstag ein hochkarätiges Teilnehmerfeld mit zahlreichen Welt­ cup­Fahrerinnen und ­Fahrern er­ wartet. Mit Anja Grossmann, frisch­ gebackene Juniorenweltmeisterin und Mitglied des organisierenden RC Gräni­ chen, und Stirnemanns Ehemann Joris Ryf stehen auch Publikumsmagnete aus der Region am Start. Überdies gilt die Streckenführung in Gränichen als sehr zuschauerfreundlich.

«Es ist Mountainbike pur» In den Augen von Kathrin Stirnemann ist es «die coolste Strecke im gesamten

Die Schweizer Nationaltrainerin Kathrin Stirnemann blickt auf eine sehr erfolgreiche Saison 2026 zurück. BILD: SWISS CYCLING

Als E-Mountainbikerin noch immer top: Stirnemann gewann an der WM von Ende August in Italien die Silbermedaille. BILD: MAXIME SCHMID

Swiss Bike Cup». Die technisch an­ spruchsvolle Runde bereite den Fahre­ rinnen und Fahrern unheimlich Spass. «Es ist Mountainbike pur, viel Spekta­ kel!» Der Singletrail­Anteil sei hoch – und zwar ab­ wie aufwärts. «Man muss auf dieser Strecke ein kompletter Fah­ rer sein.» Stirnemann wird an beiden Tagen vor Ort anzutreffen sein. Bis letztes Jahr gehörte sie als Personalverantwortli­ che während fünf Jahren dem OK an. «Ich werde die Person, die das Amt von mir übernommen hat, vor Ort noch et­ was unterstützen.» Darüber hinaus wird sie einige andere Hüte aufsetzen.

«Logisch schaue ich mir das Rennen von Joris an und bin dann die Ehefrau. Logisch schaue ich mir das Frauenren­ nen an und bin dann die Nationaltrai­ nerin. Gleichzeitig bin ich am Stre­ ckenrand aber auch die Lokalmatado­ rin, die mit den Leuten spricht. Und wenn irgendwo eine Frage auftaucht, bin ich das ehemalige OK-Mitglied.» Die OK-Mitgliedschaft hat sie nach der letztjährigen Austragung aufgegeben. Stirnemann ist seit 2021 Schweizer Mountainbike­Nationaltrainerin, übernahm in dieser Zeit aber immer mehr Aufgaben. Seit Anfang 2025 be­ treut sie sämtliche Frauen­Auswahlen. Und das sehr erfolgreich. Angeführt wird das Team von Sina Frei, Alessan­ dra Keller und Nicole Koller, die heuer zahlreiche Medaillen beziehungsweise Podestplätze einheimsten. Aber auch auf den Stufen U23 oder U19 waren die Schweizerinnen sehr erfolgreich. «Es könnte kaum besser sein», bilanziert Stirnemann die Ausbeute «ihrer» Schützlinge.

Rosige Zukunftsaussichten Man könne nun die Früchte der Arbeit ernten, die der Verband über Jahre ge­ leistet habe, erklärt sie. Kathrin Stir­ nemann geht davon aus, dass die Schweizer Fahrerinnen auch künftig oft für positive Schlagzeilen sorgen werden. «Wir sind breit aufgestellt. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dieser Leistungsdichte auch in den nächsten Jahren immer mindestens eine oder zwei Fahrerinnen vorne sehen wer­ den.» Wenn das mal keine schönen Aussichten sind. ACHIM GÜNTER

Siegerbild des GP Rüebliland 2026 (von links): Der Franzose Victor Devos (Soudal Quick-Step) wurde Zweiter, der Spanier Diego Lopez (Soudal Quick-Step) holte den Gesamtsieg und der Slowene Maj Bohak (Grenke Auto-Eder) landete auf Rang drei. BILD: MARKUS SCHENK

Der Spanier Diego Lopez hat die 50. Austragung des Junioren­ Mehretappenrennens GP Rüebli­ land für sich entschieden. Dem Fahrer des dominierenden belgischen Teams Soudal Quick­ Step gelang dabei ein besonderes Kunststück: Er gewann die Gesamtwertung, ohne eine einzige Etappe für sich entschie­ den zu haben. Wie schon so oft fiel die Entscheidung über den Gesamtsieg am GP Rüebliland auf der Schlussetappe mit Start und Ziel in Wohlen. Die Ausgangslage ver­ sprach Spannung: Vor dem letzten Teil­ stück lagen nicht weniger als 26 Fahrer innerhalb einer Minute. Entsprechend offensiv wurde gefah­ ren. Bereits beim ersten Bergpreis nach rund zehn Kilometern setzte sich eine vierköpfige Spitzengruppe ab. Das Feld liess die Ausreisser zunächst gewäh­ ren, da keiner von ihnen im Gesamt­ klassement ganz vorne lag. Mit zuneh­ mender Renndauer formierten sich je­ doch Verfolgergruppen, und rund 30 Kilometer vor dem Ziel spitzte sich die Situation zu. Vier Fahrer schafften es schliesslich, ih­ ren Vorsprung bis nach Wohlen zu ret­

ten. Im Sprint um den Tagessieg setzte sich der Niederländer Tijs Witte durch. Er hatte sich während des gesamten Ta­ ges an der Spitze gezeigt und krönte sei­ ne offensive Fahrweise mit dem Etap­ pensieg. Für den Gesamtsieg kam Witte aufgrund seines Rückstands im Klasse­ ment allerdings nicht mehr infrage. Dahinter ging es um den Gesamtsieg. Diego Lopez machte sich auf die Verfol­ gung und kam auf den letzten Kilome­ tern noch bis beinahe an die vier Spit­ zenfahrer heran. Damit nutzte der Spa­ nier seine gute Ausgangslage nach den ersten drei Etappen und sicherte sich den Gesamtsieg bei der Jubiläumsaus­ gabe. Lopez brachte damit das Kunststück fertig, den GP Rüebliland ohne einen einzigen Etappensieg zu gewinnen. Der Triumph des belgischen Teams Soudal Quick­Step fiel sogar noch deut­ licher aus: Mit Lopez und seinem Teamkollegen Devos belegten gleich zwei Fahrer die ersten beiden Plätze der Gesamtwertung. So endete die 50. Austragung des tra­ ditionsreichen Junioren­Etappenren­ nens mit einem spanischen Gesamtsie­ ger und einem dominanten Auftritt von Soudal Quick­Step. MARKUS SCHENK www.gp­ruebliland.ch

Unihockey Schweizer Cup der Damen

Aarauerinnen fordern NLA-Team

Vorderlader-Schiessen WM in Eisenstadt (AUT)

Vorderladerschütze Rüfenacht wird Doppel-Weltmeister Hans­Peter Rüfenacht aus Botten­ wil hat an der Vorderlader­Welt­ meisterschaft in Eisenstadt gross abgeräumt. Neben dem WM-Titel im Einzel gewann der Aargauer auch Gold mit dem Schweizer Team und holte sechs weitere Medaillen. Für Hans­Peter Rüfenacht wurde die Weltmeisterschaft des internationalen Vorderladerverbandes MLAIC im öster­ reichischen Eisenstadt zu einem gros­ sen Erfolg. Der Schütze aus Bottenwil gewann in der Disziplin Whitworth Ori­ ginal mit dem Perkussionsgewehr über 100 Meter liegend die Goldmedaille. Doch damit nicht genug: Rüfenacht erwies sich bei den Titelkämpfen vom 16. bis 22. August als einer der erfolg­ reichsten Schweizer Teilnehmer. In den Einzelwettbewerben sicherte er sich zusätzlich vier Bronzemedaillen. Diese gewann er mit der Lunten­Mus­ kete über 50 Meter stehend und kniend sowie mit Steinschlosswaffen über 50 und 100 Meter. Weitere Medaillen kamen in den Mann­ schaftswettbewerben hinzu. Mit Roland

Die Schweizer Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner der Vorderlader-WM in Eisenstadt. Mittendrin der Bottenwiler Hans-Peter Rüfenacht (6. von rechts), der mit insgesamt acht Medaillen zu den erfolgreichen Schweizer Schützen gehörte. BILD: ZVG

Frei aus Würenlos und Herbert Grad aus Thal gewann Rüfenacht im Wettbewerb Wedgnock mit dem Steinschlossgewehr über 100 Meter die Goldmedaille. Hinzu kamen für den Bottenwiler Silber mit dem Schweizer Team im Wettbewerb Nagashino sowie Bronze im Wettbewerb Kossuth. Damit kehrte Rüfenacht mit insgesamt acht Medaillen aus Österreich zurück: zweimal Gold, einmal Silber und fünfmal Bronze. Die Weltmeisterschaft in Eisenstadt bot eine aussergewöhnliche Vielfalt.

361 Schützinnen und Schützen aus 23 Nationen waren am Start.

Schweiz auf Rang drei Auch das Schweizer Team durfte sich über eine starke Gesamtbilanz freuen. Es gewann in den offiziellen Wettbe­ werben 4 Gold­, 7 Silber­ und 12 Bron­ zemedaillen. Damit belegte die Schweiz im Medaillenspiegel hinter dem dominierenden Deutschland mit 34 Goldmedaillen und Frankreich mit deren neun den dritten Platz. PD/LA

Gemeinsam bereit für den Cup-Kracher: Die Aarauerinnen wollen dem oberklassigen Gegner aus dem Berner Oberland in der Schachenhalle Paroli bieten. BILD: UTA

Auf das Damen 1 des Unihockey Teams Aarau wartet im Cup eine grosse Herausforderung. Die 1.­Liga­Equipe empfängt am Sonntag, 13. September, um 20 Uhr in der Schachenhalle den NLA-Vertreter Unihockey Berner Oberland zum 1/16­Final. Die Rollen sind auf dem Papier klar ver­ teilt: Wenn das Damen 1 des Unihockey Teams Aarau am Sonntagabend im Mo­ biliar Unihockey Cup auf Unihockey Berner Oberland (BEO) trifft, sind die

Gäste aus der höchsten Schweizer Spielklasse deutlicher Favorit. Für die Aarauerinnen bietet die Partie die Gelegenheit, sich vor heimischem Publikum mit einem Team aus der na­ tionalen Spitze zu messen. Als 1.­Ligist haben sie wenig zu verlieren und wol­ len dem Oberklassigen mit viel Einsatz, Teamgeist und Leidenschaft möglichst lange Paroli bieten. Dabei hofft das Team auch auf kräftige Unterstützung von den Rängen. An­ pfiff zum Cup­1/16­Final in der Scha­ chenhalle Aarau ist am Sonntag, 13. September, um 20 Uhr. UTA


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Regionalsport

LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Turf 78. Grosser Preis der Schweiz im Aarauer Schachen

Der Publikumsliebling «Solid Spirit» triumphiert Am Sonntag fand der vierte und letzte Renntag der Saison auf der Pferderennbahn im Aarauer Schachen statt. Das wichtigste Rennen des Tages war der 78. Grosse Preis der Schweiz, den «Solid Spirit» mit Dylan Ubeda im Sattel vor 5350 Zuschauern bei schönstem Spätsommerwetter gewann. Der Renntag gehörte zunächst ganz dem Nachwuchs: Mit drei Ponyrennen eröffneten die jungen Reiterinnen und Reiter sowie Fahrerinnen und Fahrer den Renntag. Im ersten offiziellen Rennen liess «Fantastic Girl» mit Loris Ferro im Sulky der Konkurrenz keine Chance und siegte überlegen vor «Noble Rush Flevo». Im ersten Flachrennen fiel die Entscheidung deutlich knapper aus: «Gina’s Lion» setzte sich mit Yvonne Donzé im Sattel hauchdünn gegen «Blue Rialata» durch. Das Zielfoto musste den Sieger bestimmen. Im «18. Herbst Grand Prix Kanton Aargau» ging «Enattof» als fünfmaliger Meister und 56-facher Sieger als grosser Favorit an den Start. Die taktische

Meisterleistung von «Forever de Pame» zahlte sich hingegen aus: Aus dem Windschatten heraus zog er auf der Zielgeraden unwiderstehlich davon und feierte einen überlegenen Sieg vor seinem Stallgefährten «Hatlas de Moutiers».

souveränen Sieg entgegen. Damit feierte «Solid Spirit» bereits seinen vierten Triumph im Schachen. Auch im zweiten und letzten Flachrennen des Tages gab es einen überlegenen Sieger: «Muelheimer» setzte sich unter Karin Zwahlen bereits eingangs der Zielgeraden mit mehreren Längen von «Skywalk» ab und brachte den Vorsprung sicher ins Ziel.

Erstes Jagdrennen: «Rainbow Dance» liess nichts anbrennen Auch im ersten Jagdrennen gab es ein Wiedersehen mit bekannten Konkurrenten: Bereits vor zwei Wochen waren alle vier Pferde gegeneinander angetreten. Diesmal liess «Rainbow Dance» nichts anbrennen. Früh übernahm er die Führung und kontrollierte das Geschehen bis ins Ziel. Das dritte Trabrennen hätte spannender kaum sein können. Mit «High Noon» setzte sich der Favorit hauchdünn gegen «Inverno N Caviar» durch. Mehrere Minuten musste das Zielfoto ausgewertet werden, bevor feststand: «High Noon» hatte die Nase tatsächlich vorn und sicherte seinem Stall den zweiten Erfolg des Tages. Der 78. Grosse Preis der Schweiz, das bedeutendste Hindernisrennen des Landes, versprach Spannung pur. Nach

Sieg im Cross Country wird aberkannt

«Solid Spirit» mit Dylan Ubeda im Sattel siegte im Hauptrennen. BILD: ZVG

dem Ausfall von «Falko des Flos» war das Rennen völlig offen – und sein Trainer hatte mit dem dreifachen Schachen-Sieger «Solid Spirit» noch ein weiteres heisses Eisen im Feuer. Dylan Ubeda liess zunächst den anderen Reitern den Vortritt und hielt sich taktisch klug stets hinter dem Führenden. Auf der letzten Runde erhöhte er mit «Solid Spirit» das Tempo. Die beiden konnten sich vom Feld lösen. Mit mehreren Längen Vorsprung galoppierten sie einem

Wie gewohnt bildete das Cross Country das Sahnehäubchen zum Abschluss des Renntages. Fünf Pferde stellten sich der Herausforderung, vier davon waren bereits vor zwei Wochen an gleicher Stelle an den Start gegangen. Das Cross Country hielt für Pferde und Reiter einige brenzlige Momente bereit. An der Spitze schien derweil alles klar: «On Your Mark» und der französische Topreiter Baptiste Le Clerc mussten nur noch fehlerfrei ins Ziel kommen. Doch genau das sollte ihnen zum Verhängnis werden. In der Schlussphase passierte Le Clerc tatsächlich auf der falschen Seite eine Fahne. Nach mehreren Minuten Beratung fäll-

te die Rennleitung die folgenschwere Entscheidung: Der scheinbare Sieg wurde aberkannt. Damit wurde «Authentique Cotte» mit Silvan Krüsi zum überraschenden Sieger. Während des Rennens hatte das Duo trotz aller Schwierigkeiten weitergekämpft – und am Ende wurde es dafür belohnt. Silvan Krüsi war bereits geduscht und in frischer Kleidung, als er von seinem Sieg erfuhr.

Schweigeminute der mehr als 5000 Zuschauer zu Beginn Nach dem ersten Rennen war mit einer Schweigeminute des tragischen Ereignisses vom Sonntag, 31. August, und der verstorbenen Person gedacht worden. In diesem Moment des gemeinsamen Innehaltens wurde deutlich, dass neben dem Sport auch das menschliche Miteinander und der gegenseitige Respekt einen wichtigen Platz auf der Rennbahn haben. Mit 5350 Zuschauerinnen und Zuschauern, die für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten, sowie einem Umsatz von 80’484 Franken darf der Renntag unter den nicht ganz einfachen Umständen als gelungen bezeichnet werden. NADINE GUT

Fussball FCA müht sich zu Heimsieg

Triathlon

Fussball

Rückkehrer Shkelqim Vladi lässt das Brügglifeld jubeln

Der September wird zum Aarauer Triathlon-Monat

Red Boots bleiben weiterhin punktelos Die Red Boots Aarau warten auch nach dem vierten Saisonspiel auf ihre ersten Punkte. Gegen den FC Luzern zeigten die Aarauerinnen vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung, mussten sich aber mit 0:1 geschlagen geben.

Vom 0:1 zum 3:2: Nach einer schwachen ersten Halbzeit dreht der FC Aarau gegen RapperswilJona auf und holt trotz erneutem Rückstand einen wichtigen Heimsieg. Shkelqim Vladi wird zum umjubelten Siegtorschützen. Als Shkelqim Vladi in der 73. Minute des Heimspiels gegen Rapperswil-Jona zur Einwechslung schreitet, gibt ihm Brunello Iacopetta ein paar persönliche Worte mit auf den Weg. Sinngemäss lauten diese: «Mach, was du am besten kannst!» Vladis Kernkompetenz? Das Toreschiessen. Im Trikot des FC Aarau kommt diese Qualität besonders gut zum Tragen: 30 Tore in 54 Einsätzen waren es bis kurz vor 21.30 Uhr am Freitagabend. 14 Minuten nachdem er den Platz betreten hat, erhöht er die Quote auf 31 Tore. Das Besondere daran: Es ist Vladis erster Einsatz, seit ihn der FC Aarau im Sommer definitiv vom FC Lugano übernommen hat. Bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison stand er in Diensten des Iacopetta-Teams, damals aber noch als Leihspieler. 11 Tore waren sein Anteil beim Einzug in die Barrage, ehe ausgerechnet vor den Duellen gegen GC die Schmerzen einer langwierigen Knöchelverletzung zu gross wurden und Aarau ohne seinen Knipser den Aufstieg verpasste. Jetzt ist Vladi zurück und ein wichtiges Element beim Ziel, auch im Frühling 2027 ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden. «Es hat viel Geduld gebraucht, jetzt bin ich endlich schmerzfrei», sagt Vladi. Das Tor, drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, löst

Daniel Afriyie (links) und Siegtorschütze Shkelqim Vladi freuen sich über den späten 3:2-Sieg gegen «Rappi». BILD: ZAMIR LOSHI

einen riesigen Jubelsturm im Publikum aus. Einerseits, weil sich Vladi in idealer Manier zurückgemeldet hat. Andererseits, weil nach der ersten Halbzeit (0:1) wenig auf ein solch emotionales Schlussbouquet hindeutet.

Erzwungener Goaliewechsel Die wichtigste Frage im Vorfeld wird bereits in der Trainingswoche beantwortet: Weil sich Luka Velickovic bei einem Zusammenprall mit Marco Thaler die Nase bricht, wird Trainer Iacopetta die Entscheidung abgenommen, ob er seinem fehleranfälligen GoalieNeuzugang eine Pause gönnen soll. Für den Serben rückt Andreas Hirzel ins Tor – und an ihm liegt es nicht, dass Aarau bis in die 87. Minute um den Sieg zittern muss. Anders als noch am Montag in Wil (2:2) beweist das von Iacopetta unter der Woche in die Mangel genommene Team Nehmerqualitäten, stürmt weiter an und wird nach dem Energieanfall von Linus Obexer mit dem 2:2 belohnt. Und dann schlägt die Stunde von Shkelqim Vladi. AZR/LA

rsk-aarau.ch

WIR LEBEN STROM. DU AUCH? Wir sind laufend auf der Suche nach motivierten Teammitgliedern.

Der Aarau Triathlon findet 2026 zum zehnten Mal statt.

Der Triathlon Club Aarau feiert und blickt im September vielen Highlights entgegen: Der Verein wird 35 Jahre alt, der Aarau Triathlon findet zum 10. Mal statt, der Kids Triathlon wird durchgeführt und man ist Gastverein in der neuen Sportausstellung des Stadtmuseums Aarau. Im 35. Vereinsjahr des Triathlon Clubs Aarau überschlagen sich im September die Aktivitäten. Das Highlight ist unbestritten die Jubiläumsausgabe des Aarau Triathlon. Am 20. September findet zum 10. Mal der beliebte Einsteiger-Event im Aarauer Schachen statt. 400 Meter Schwimmen in der Aarauer Badi, 20 Kilometer Radfahren rund um Aarau und zu guter Letzt 5 Kilometer laufen entlang der Aare bis zum Zieleinlauf im Leichtathletikstadion Schachen – das ist die bewährte Strecke des Aarau Triathlon. Die 300 Einzelstartplätze waren bereits Anfang Mai vergeben. Auch die Team-Kategorie innerhalb des Aarau Triathlon ist bereits bis auf den letzten Startplatz besetzt. Erstmals findet in diesem Jahr ein Duathlon statt für all diejenigen, die lieber aufs Schwimmen verzichten möchten. Für sie geht’s dafür zwei Mal auf die Laufstrecke. 2,65 Kilometer laufen, 20 Kilometer Velofahren und 5 Kilometer laufen ist die Herausforderung, der sich die 40 angemeldeten Duathletinnen und Duathleten am Aarau Triathlon stellen.

Einstieg für die Kids Bewirb dich jetzt.

Genau eine Woche vor dem Aarau Triathlon findet im Aarauer Schachen der Kids Triathlon statt. Am Sonntag, 13. September, geht’s um 8.30 Uhr los mit

BILD: FBA

der Anmeldung und der Einführung in den Triathlon. Die Kids besichtigen gemeinsam die Strecke, wärmen sich miteinander auf und machen sich dann für den Start bereit. Die 6- bis 10-Jährigen starten um 10 Uhr, die 11- bis 14-Jährigen um 10.30 Uhr. Die erste Gruppe schwimmt 25 Meter, fährt 800 Meter Velo und läuft 300 Meter. Die zweite Gruppe absolviert genau die doppelte Distanz. Alles, was es für eine Teilnahme braucht, ist Schwimmausrüstung, ein eigenes Velo, ein Helm und Sportkleider. Wer Unterstützung beim Schwimmen benötigt durch Schwimmf lügeli, Schwimmbrett oder Schwimmnudel, darf diese nutzen. «Mit dem Kids Triathlon wollen wir Kindern aus der Region den Einstieg in den Triathlonsport ermöglichen – ganz ohne Leistungsdruck, dafür mit umso mehr Freude. Und wer weiss, vielleicht packts ja den einen oder anderen, der dann zu uns ins Clubtraining kommt», sagt Kaja Achermann, Nachwuchsverantwortliche des Triathlon Club Aarau.

Zu Gast im Stadtmuseum Seit wenigen Wochen ist die Ausstellung «Sport – was uns bewegt» im Stadtmuseum Aarau eröffnet. Vom 10. bis 20. September ist der Triathlon Club Aarau zu Gast und stellt die Sportart und den Verein unter dem Motto «Triathlon für Alle» im Foyer vor. Am Samstag, 12. September, sind Vereinsmitglieder persönlich vor Ort und freuen sich auf viele Besucher der Ausstellung, und für die Kids gibt es ein Wechselzonen-Trockentraining. Dieses findet von 11 bis 14 Uhr statt und ist eine ideale Gelegenheit zur Vorbereitung auf den Kids Triathlon. FBA

Die Red Boots zeigten die erhoffte Reaktion auf die deutliche Niederlage gegen den FC Zürich. Gegen Luzern übernahmen sie früh das Kommando und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. Do Sul Almeida verfehlte mit einem Freistoss das Tor nur knapp, einen Kopfball von Storr parierte die Luzerner Torhüterin. Kurz vor der Pause traf Bison sogar ins Netz, der Treffer wurde jedoch aberkannt. Nach dem Seitenwechsel folgte der Rückschlag. In der 50. Minute erhielt Luzern einen Penalty, den Romy Baraniak zum entscheidenden 0:1 verwandelte. Danach wurden die Gäste stärker. Aarau versuchte in der Schlussphase nochmals alles, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr gelingen.

Verstärkung von YB Vor der Partie vermeldeten die Red Boots einen Neuzugang. Die offensive Mittelfeldspielerin Aida Ragusa wechselt leihweise vom BSC Young Boys bis zum Ende der laufenden Saison nach Aarau. Die ehemalige Schweizer U19Nationalspielerin schaffte bei YB den Sprung vom Nachwuchs ins Fanionteam und sammelte in den vergangenen beiden Spielzeiten bereits Einsätze in der höchsten Schweizer Liga. NINA GRASSL/LA

Para-Cycling WM in den USA

Quirin Lutz zweimal in den Top 10 Bei der Para-Cycling-WM in Huntsville in Alabama holte die Schweiz acht Medaillen, drei davon glänzten golden. Den Goldmedaillengewinnerinnen Flurina Rigling (C2), Sandra Fuhrer (H4) und Celine van Till (T2) ist zudem je eine Titelverteidigung geglückt. Auch in den Wettkampfkategorien der Männer gab es Schweizer Bestleistungen. Der Nachwuchsathlet Quirin Lutz aus Buchs fuhr in der Kategorie C2 ein solides Strassenrennen und klassierte sich auf Rang 9. Bereits im Zeitfahren hatte der junge Aargauer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h die Top 10 von 20 Fahrern erreicht – und war damit zufrieden. PD/LA


Regionalsport

LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Duathlon-WM Powerman in Zofingen

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Faustball

Final4: Oberentfelden erkämpft Brunnée schreibt Geschichte – sich die Bronzemedaille Blondel-Hermant mit Streckenrekord Die Faustballer aus Oberentfelden haben die Schweizer Meisterschaft mit Bronze abgeschlossen. Am Final4-Turnier setzten sie sich im kleinen Final mit 4:2 gegen Gastgeber Neuendorf durch. Den Meistertitel holte sich Wigoltingen mit einem 4:1-Erfolg gegen Affeltrangen.

Zwei herausragende Leistungen prägten die Duathlon-Langdistanz-WM in Zofingen: Die Deutsche Merle Brunnée gewann ihren fünften WM-Titel und ist damit alleinige Rekordweltmeisterin. Bei den Männern triumphierte der Franzose Émile Blondel-Hermant in neuer Streckenrekordzeit. Mehr als 700 Athletinnen und Athleten aus 40 Nationen nahmen am Powerman teil. Merle Brunnée hat beim Powerman Zofingen Sportgeschichte geschrieben. Die Deutsche sicherte sich über 10 Kilometer Laufen, 150 Kilometer Radfahren und weitere 30 Laufkilometer ihren fünften WM-Titel und ist damit alleinige Rekordhalterin. Dabei musste die Titelverteidigerin einen Schreckmoment überstehen. Nach einem Sturz geriet sie kurzzeitig ins Hintertreffen, konnte das Rennen aber fortsetzen und baute ihre Führung auf der Radstrecke wieder aus. Auf den abschliessenden 30 Laufkilometern kontrollierte sie das Geschehen und erreichte das Ziel nach 6:45:51 Stunden. Die zweitplatzierte Britin Rachel Brown verlor beinahe sieben Minuten auf die neue Rekordweltmeisterin.

Acht Minuten schneller als der bisherige Rekord Für eine weitere historische Leistung sorgte Émile Blondel-Hermant. Der Franzose dominierte das Männerrennen und erreichte das Ziel nach 5:50:30 Stunden. Damit unterbot er den bishe-

Rekordweltmeisterin: Die Deutsche Merle Brunnée triumphierte beim Powerman Zofingen zum fünften Mal und schrieb damit Duathlon-Geschichte. BILD: PD

rigen Streckenrekord gleich um acht Minuten. Blondel-Hermant gewann mit zwölf Minuten Vorsprung auf den Belgier Jonathan Wayaffe. Dritter wurde der französische Vorjahressieger Baptiste Domanico. Für Blondel-Hermant war es nach 2024 der zweite WM-Titel in Zofingen. Die Schweizer konnten beim Heimrennen dagegen nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Mitfavorit Jens-Michael Gossauer musste das Rennen vorzeitig aufgeben, Benjamin

Ueltschi konnte wegen gesundheitlicher Probleme gar nicht erst starten.

700 Teilnehmende aus 40 Nationen Bei warmen und anspruchsvollen Bedingungen sorgten insgesamt mehr als 700 Teilnehmende aus 40 Nationen für ein internationales Sportfest. WorldTriathlon-Präsident Antonio Arimany zeigte sich von der Veranstaltung beeindruckt und bezeichnete Zofingen als «Kapitale des Duathlonsports». PD/LA

Für die Oberentfelder Faustballer begann das Final4-Turnier mit einer Niederlage. Im Halbfinal traf Oberentfelden auf Qualifikationssieger Affeltrangen. Die Thurgauer zeigten eine souveräne Leistung und setzten sich mit 4:2 durch. Damit blieb Oberentfelden noch das Spiel um Bronze gegen Neuendorf. Dort erwischten zunächst die Gastgeber den besseren Start und erspielten sich im ersten Satz gleich vier Satzbälle. Oberentfelden wehrte diese jedoch ab und sicherte sich den Durchgang. Auch der umkämpfte zweite Satz ging an die Aargauer, die nun immer besser ins Spiel fanden. Im dritten Durchgang baute Oberentfelden seine Führung auf 3:0 Sätze aus.

Neuendorf kämpft sich zurück Entschieden war die Partie damit allerdings noch nicht. Neuendorf wehrte im vierten Satz einen Matchball ab und gewann anschliessend zwei Durchgänge in Folge. Die Gastgeber verkürzten damit auf 2:3 und sorgten noch einmal für Spannung. Oberentfelden liess sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Im sechsten Satz übernahmen die Aargauer wieder

Die Oberentfelder Faustballer retten eine durchwachsene Saison mit Bronze. BILD: FAB

die Initiative und machten mit dem 4:2-Erfolg den Gewinn der Bronzemedaille perfekt.

Wigoltingen ist Schweizer Meister Im Final standen sich mit Wigoltingen und Affeltrangen die beiden besten Teams der Qualifikation gegenüber. Wigoltingen, das im Halbfinal gegen Neuendorf einen 0:3-Satzrückstand noch in einen 4:3-Sieg verwandelt hatte, setzte sich im Endspiel mit 4:1 durch. Damit kehrte Wigoltingen nach der Silbermedaille im Vorjahr auf den Schweizer Meisterthron zurück. Silber ging an Affeltrangen, während Oberentfelden mit Bronze die Saison ebenfalls auf dem Podest abschloss. FAB/LA

SPITZENHANDBALL AUS DER REGION, FÜR DIE REGION, MIT DER REGION www.hscsuhraarau.ch HSC will zurück auf die Erfolgsspur Der HSC Suhr Aarau empfängt am Samstag Wacker Thun im Schachen. Gegen die kampfstarken Berner Oberländer erwartet die Aargauer ein intensives Duell, in dem zwei Teams mit neuen Cheftrainern aufeinandertreffen. Aarestrasse 29, 5012 Rupperswil 062 897 67 00 www.silvios-restaurant.ch

Am kommenden Samstag spielt der HSC Suhr Aarau im Schachen gegen Wacker Thun. Die Duelle mit den Berner Oberländern sind seit jeher eine intensive Angelegenheit. Beides sind

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Die nächsten Heimspiele des HSC Suhr Aarau Sonntag, 27. September, 17 Uhr HSC Suhr Aarau – GC Amicitia Zürich Mittwoch, 21. Oktober, 19.15 Uhr HSC Suhr Aarau – Pfadi Winterthur Sonntag, 22. November, 17 Uhr HSC Suhr Aarau – Handball Stäfa

David Hrachovec ist schnell zur Stütze beim HSC geworden. BILD: BENJAMIN FAES

Mannschaften, die sich über Kampf und Einsatz definieren. Bei den Thunern steht wie auch beim HSC ein neuer Cheftrainer an der Seitenlinie.

Oscar Carreño ist nicht der durchschnittliche QHL-Coach. Der Spanier ist mit 24 Jahren wohl der jüngste Cheftrainer der Ligageschichte. Zuvor leitete er während zweier Spielzeiten die Geschicke der NLB-Mannschaft von GC Amicitia Zürich. Nun verleiht er Wacker Thun neue Impulse. Diese scheinen bereits erste Früchte zu tragen: Zwei der ersten vier Partien konnte er mit seinem Team gewinnen. Die Niederlagen gab es dabei gegen die Topteams HC Kriens-Luzern und Kadetten Schaffhausen. Beim HSC Suhr Aarau ist aktuell besonders ein Spieler in toller Verfassung. David Hrachovec ist ein absoluter Torgarant und wächst in eine Leaderrolle hinein. Auch Alessio Lioi zeigt seinen Wert: Der Neuzugang organisierte bisher fast im Alleingang den HSC-Angriff. Doch nun müssen wieder Punkte her! Das Spiel gegen Wacker Thun wird am Samstag, 12. September, um 18 Uhr angepfiffen. Tickets für das Heimspiel sind auf Eventfrog oder an der Abendkasse vor Ort erhältlich. HOPP HSC!

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LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Baugesuche

Densbüren

Bottenwil Bauherr: Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Hunziker Thomas, Ankenlandweg 20, 4814 Bottenwil Neubau Wärmepumpe Ankenland, Parzelle 417 Auflagefrist: 11.09.2026 – 12.10.2026

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Marbacher Matthias, Gislifluestrasse 9, 5033 Buchs Regenwassertank Gislifluestrasse 9, Parzelle 2134

Bauherr: JURA Materials Kies & Beton AG, Industriestrasse 16, 8196 Will ZH Bauobjekt: Firmenreklame JURA Materials Bauplatz: Im Lostorf 1, Parzelle 156 Zusatzgesuch(e): BVU Öffentliche Auflage vom 14. September 2026 bis und mit 13. Oktober 2026 Digital über eBau oder bei der Abteilung Bau Planung Umwelt, Steinachermattweg 2a, 5033 Buchs.

Bauplatz: Bewilligungen:

Kanton Aargau, Departement Gesundheit und Soziales, Bahnhofstrasse 8, 5001 Aarau Neuantrag Bewilligung: Erstellen von Aufenthaltscontainern und Betrieb Aussenantenne für Schutzanlage Buchserstrasse 20, Parzelle 468 BVU

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Hunziker Markus, Heinrichweg 7, 5034 Suhr Erstellen Sichtschutzzaun und Ersatz Garten-Gerätehaus Heinrichweg 7, Parzelle 1542

Bauobjekt:

Auflagefrist: 14.09.2026 – 13.10.2026

● Nacht der Sterne im Jurapark Am 19. September findet in den Jurapark-Gemeinden die erste «Nacht der Sterne» statt. Ziel ist es, die Bevölkerung für den Wert der natürlichen Dunkelheit zu sensibilisieren. In der Nacht vom 19. auf den 20. September werden deshalb die Strassenlampen in Densbüren ausgeschaltet. Bei den Fussgängerstreifen werden zur Sicherheit Warndreiecke aufgestellt. Die Gewerbebetriebe und die Bevölkerung sind eingeladen, wenn möglich an jenem Abend die Aussenbeleuchtung abzustellen oder zu reduzieren. GEM

Oberentfelden Open Days bei bp Haustechnik

Neue Produkte, Sonderangebote und ein Wettbewerb Rollladen Lamellenstoren Fensterläden

Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen und innert Nachfrist nicht verbessert werden, ist nicht einzutreten. Die Anträge können später nicht mehr erweitert werden (§ 60 BauV). Legitimiert ist nur, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann.

KIS – Haller AG

Gränichen Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Garagentore, Industrietore, Haustüren, Hoftore,

Imboden Kerstin und Burgener Ricardo, Gartenweg 1, 5722 Gränichen Anbau und Erstellung Carport Gartenweg 1, Parzelle 633 Stadler Andreas und Fabienne, Haselweg 10, 5722 Gränichen Ersatz Thuja durch Sichtschutz, Ersatz und Ergänzung durch Bodenbelag (Platten) Haselweg 10, Parzelle 369 Auflagefrist: 11.09.2026 – 12.10.2026

Beat Plüss (links) und Ardi Beluli empfingen die Kundschaft im Showroom in Oberentfelden. BILD: AGU

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bewilligungen:

lehner+lehner GmbH, Lehner Johannes, Badweg 14, 5040 Schöftland Hangsicherung, Erweiterung Keller, Ersatz Terrassenüberdachung Rebackerstrasse 17, Gebäude Nr. 542, Parzelle 695 Zimmerli Immobilien AG, Zimmerli Priska und Peter, Rohrerstrasse 20, 5000 Aarau Umgestaltung Gartenanlage (bereits erstellt) Lindengasse 3c, Parzellen 104, 106 BVUAFB Auflagefrist: 11.09.2026 bis 12.10.2026

Safenwil Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Kalai-Diem Vreni, Glaserweg 2, 5745 Safenwil Aufstockung Garage Glaserweg 2, Parzelle 610 Auflagefrist: 11.09.2026 – 12.10.2026

Während der Auflagefrist wird das Baugesuch auf der Homepage (https://www.safen wil.ch/auflagebaugesuche) sowie zu den ordentlichen Öffnungszeiten in den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung Safenwil, Bahnhofstrasse 11, digital zur öffentlichen Einsichtnahme bereitgestellt (gestützt auf die §§ 60 und 95 des Gesetzes über Raumplanung, Umweltschutz und Bauwesen des Kantons Aargau (BauG)). Zudem können die Baugesuchsunterlagen während der Auflagefrist im eBau-Portal (https://ebauportal.ag.ch/public-instances?municipality=196) eingesehen werden. Bitte beachten Sie, dass für die digitale Einsichtnahme im eBau-Portal ein AGOVLogin erforderlich ist. Gegen Baugesuche können innert der Auflagefrist beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Diese haben einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes, schutzwürdiges Interesse geltend machen kann.

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

IBK Immobilien GmbH, Kaspar Beat, Junkermattweg 1, 5040 Schöftland Ersatzbau Garten-Gerätehaus Junkermattweg 1, Parzelle 1519

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Mathys Jürg, Rosenweg 4, 5040 Schöftland Teilverglasung Balkon; Gebäude Nr. 1495 Rosenweg 4, Parzelle 2165

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Peter Therese, Hügelistrasse 1, 5040 Schöftland Einbau Schwedenofen mit Fassadenkamin; Gebäude Nr. 1717 Hügelistrasse 1, Parzelle 1167 Auflagefrist: 11.09.2026 – 12.10.2026

Am vergangenen Freitagabend und am Samstag über die Mittagszeit war bei der bp Haustechnik in Oberentfelden Tag der offenen Tür. Die Firma mit Hauptsitz in Staffelbach trumpfte mit ihrer Kompetenz im Bereich Bad auf. Die bp Haustechnik AG, spezialisiert auf Wartung, Pflege und Unterhalt von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen, ist eigentlich in Staffelbach zuhause. 2020 aber expandierte sie nach Oberentfelden und eröffnete an der Industriestrasse 10 einen Showroom. Kundinnen und Kunden finden dort alles, was es für die Ausstattung eines modernen Bades braucht. In diesem Showroom fanden am vergangenen Wochenende Open Days statt – zum bereits vierten Mal. Seit 2023 geniesst der Termin jeweils am ersten September-Wochenende einen Fixplatz im Jahreskalender der Firma bp Haustechnik. Firmeninhaber Beat Plüss und Ausstellungsberater Ardi Beluli empfingen und berieten interessierte Besucherinnen und Besucher.

Auch einen Wettbewerb gab es Angepriesen werden konnten vor allem die Bademöbel und verschiedene neue Produkte. Darüber hinaus kamen die Gäste in den Genuss mehrerer Sonderangebote, etwa eines Cashbacks von Geberit oder Rabatte auf Armaturen von Hans Grohe. «Auch konnte man an einem Wettbewerb mitmachen», so Geschäftsführer Plüss, «bei dem man eine neue Heizung gewinnen kann.» Gemäss Beat Plüss machten wie gewohnt insbesondere Personen ihre Aufwartung, die aktuell gerade einen Badumbau planen. «Es haben uns Leute mit konkreten Vorstellungen besucht, die bereits an der Planung oder Realisation eines Projekts sind. Ihnen konnten wir die Möglichkeit bieten, an einem Wochenendtag ohne Voranmeldung bei uns vorbeizukommen und sich ein wenig umzusehen.» Der Ausstellungsraum in Oberentfelden kann zu den üblichen Bürozeiten auch sonst besucht werden. Um der Kundschaft individuelle Beratungen anbieten zu können, ist jedoch normalerweise eine Voranmeldung erwünscht. AGU

Unterentfelden

Turnveteranen fördern Turnjugend In Unterentfelden haben sich 550 Buben und Mädchen aus 18 Vereinen im Rahmen des traditionellen Jugitages des Kreisturnverbandes Aarau-Kulm gemessen. Am Vormittag standen Einzelwettkämpfe in den Sparten Leichtathletik und Geräteturnen auf dem Programm, am Nachmittag folgte der Spielspass mit Linien- und Jägerball. Der Turnverein Unterentfelden bewältigte seine organisatorische Aufgabe unter der Leitung von OK-Präsident Marco Gisi (im Bild links) mit 70 Helfern und 60 Hilfskampfrichtern auf dem Wettkampfplatz rund um die Schulanlage. Die Aargauer Turnveteranen fördert traditionell den Turnnachwuchs. Der Kreisvorstand AarauKulm unter der Leitung von Ruedi

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Impressum

Offizielles amtliches Publikationsorgan der Stadt Aarau und den Gemeinden Biberstein, Bottenwil, Buchs, Gränichen, Hirschthal, Holziken, Kölliken, Kirchleerau, Moosleerau, Muhen, Oberentfelden, Reitnau, Safenwil, Schlossrued, Schmiedrued, Schöftland, Suhr, Staffelbach/Wittwil, Teufenthal, Uerkheim, Unterentfelden, Wiliberg, Vollstreuung (exkl. Stoppkleber-Briefkästen) in Erlinsbach AG, Küttigen/Rombach und Densbüren/Asp. Erscheint wöchentlich am Donnerstag. Verbreitete Auflage: 51’016 (WEMF-beglaubigt 2024) Herausgeber: CH Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der CH Media Holding Beteiligungen der CH Regionalmedien AG unter www.chmedia.ch Geschäftsführer: Thomas Wegmann Redaktion: Der Landanzeiger, Industriestrasse 12a 5036 Oberentfelden, Telefon 062 737 90 00 Chefredaktor: Raphael Nadler (RAN) – Redaktion: Sarah Moll (SAH) und Achim Günter (AGU). Kontakt: landanzeiger@chmedia.ch Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Werbung: Verkauf lokal: Der Landanzeiger, Industriestrasse 12a, 5036 Oberentfelden Verkaufs-/Standortleiter: Rolf Steiner Telefon 062 737 90 00, kontakt@landanzeiger.ch Anzeigentarif: Annonce farbig, CHF 1.08/mm Annahmeschluss Inserate: Dienstag, 12.00 Uhr Aboservice: CH Media AG Fürstenlandstrasse 35, 9000 St. Gallen Telefon: 058 200 55 86 E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch

Baumann (im Bild rechts) entrichtete dem Turnverein Unterentfelden für seinen Aufwand einen Unterstützungsbeitrag. WR

Copyright: Text, Bilder und Inserate sind in Teilen oder als Ganzes urheberrechtlich geschützt. Jegliche Verwertung, auch in Onlinediensten, ist nur mit Einwilligung des Verlages oder der Redaktion erlaubt. Verstösse werden gerichtlich verfolgt. Druck: DZB Druckzentrum Bern, Zentenweg 7, 3006 Bern, Telefon 031 349 41 42


Baubewilligungen 11

LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Baubewilligungen Biberstein Bauherr: Bauobjekt:

Gehrig Matthias und Denise, Biberstein Carport mit Anpassung Gartengestaltung, Höhenweg

Bauherr: Bauobjekt:

Stiftung Schloss Biberstein Aussengerät Klimatisierung Küchenlüftung sowie Velounterstand und Belagserneuerung

Bauherr: Bauobjekt:

Zimmerli Walter und Hillevi, Biberstein Sanierung Carport, Auensteinerstrasse

Kirchleerau Bauherr: Bauobjekt:

Gerlach Jacqueline, Kirchleerau Anbau Carport Futterlager, Chaletweg 142

Bauherr: Bauobjekt:

Moto Reinhard AG, Kirchleerau Neubau Werbepylone, Hauptstrasse 135

Bauherr: Bauobjekt:

Bauherr: Bauobjekt:

Schibli Andreas und Anna, Suhr Carport, Überdachung vom Sitzplatz, Gartenhaus; Nachträglich: Eingangsbereich, Parkplatz (schwarz-weisse Platten), Terrassenerweiterung, Terrassengeländer; Tolerierung: Zaun inklusiver Zauntor, Stützelemente der Platzerweiterung/-Auskragung; Fröschenweg 14 Tanner Markus und Barbara, Suhr Erstellung einer Luft/Wasser Wärmepumpe (aussenaufgestellt), Neue Aarauerstrasse 47

Unterentfelden Bauherr: Bauobjekt:

Einwohnergemeinde Unterentfelden, Unterentfelden Sanierung Sämisweidstrasse / Höhenweg, Errichtung Installationsplatz, Hauptstrasse 15

Bauherr: Bauobjekt:

Altherr Larissa, Taylor Owain, Aarau Abbruch bestehendes Satteldach, Umbau, Attikaaufstockung und energetische Sanierung, Bachstrasse 15

Bauherr: Bauobjekt:

Sommer Barbara, Unterentfelden Einbau Kamin für Schwedenofen, Höhenweg 26

Bauherr: Bauobjekt:

abc dental AG, Schlieren Umbau Gefahrengut-Lagerbereich, Gaswerkstrasse 6

Bauherr: Bauobjekt:

Eniwa AG, Dunijc Aleksander, Buchs Neubau Fernwärmeleitung und Hausanschluss parz. Nr. 455 und 460, Industriestrasse 25

Bauherr: Bauobjekt:

Ammann Marc und Sita, Unterentfelden Neubau Pool, Terrassierung und neuer Treppenabgang, Landenhofweg 9

Bauherr: Bauobjekt:

Hofmann David Henry, Unterentfelden Energetische Dachsanierung, Bäumlihofweg 12

Bauherr: Bauobjekt:

Hofmann Kurt, Unterentfelden Energetische Dachsanierung, Bäumlihofweg 10

Bauherr: Bauobjekt:

Lüscher Immanuel und Nadine, Unterentfelden Aufstockung und Sanierung EFH, Alte Distelbergstrasse 11

Oberentfelden

Politik trifft Handwerk

Die SVP Oberentfelden verbindet Politik mit gesellschaftlichem Engagement und lud kürzlich zu einem Rundgang ins Oberentfelder Rebgut Engstel ein. Unter fachkundiger Leitung von Susanne und Kurt Sandmeier erhielten die Teilnehmenden tiefere Einbli-

cke in das Winzerhandwerk. Nach einer Degustation nutzte die Ortspartei das Beisammensein für den politischen Austausch. Für die bevorstehende Ersatzwahl in die Steuerkommission empfiehlt sie Marc Richard zur Wahl. FR

WSB

Ersatzverkehr und Bauarbeiten zwischen Aarau und Schöftland Aargau Verkehr erneuert am Wochenende vom 12. und 13. September die Gleisinfrastruktur der Wynental- und Suhrentalbahn (WSB) auf der Aarauerstrasse in Oberentfelden. Gleichzeitig führt der Kanton Aargau Belagsarbeiten auf derselben Strasse aus. Für diese sowie weitere Unterhaltsund Erneuerungsarbeiten auf dem Streckenabschnitt zwischen Aarau und Schöftland wird der Bahnverkehr unterbrochen. Der Bahnbetrieb der S14 wird am Samstag, 12. und Sonntag, 13. September, ganztägig zwischen Aarau und Schöftland eingestellt. Für die Reisenden der WSB gilt: • Zwischen Aarau und Schöftland verkehren Ersatzbusse nach angepasstem Fahrplan. • Reisenden wird empfohlen, für ihre Reise mehr Zeit einzuplanen. Vor jeder Fahrt empfiehlt sich die Prüfung der Verbindung im Online-Fahrplan. • Reisende in Richtung Menziken steigen in Aarau auf die Züge um. • Reisende in Richtung Schöftland steigen in Aarau auf die Ersatzbusse um. • Zwischen Aarau und Menziken verkehren die Züge fahrplanmässig. • Der Velotransport in den Ersatzbussen ist nur bei ausreichendem Platzangebot möglich. Die eingesetzten Ersatzbusse sind hindernisfrei zugänglich und mit Einstiegsrampen ausgestattet. Da die provisorischen Haltestellen teilweise nicht hindernisfrei ausgebaut sind, wird Reisenden mit eingeschränkter

Die Arbeiten finden auf der Aarauerstrasse zwischen der Isengüetlistrasse und der Suhrerstrasse statt. Gleichzeitig führt der Kanton Aargau Belagsarbeiten aus. Deshalb wird dieser Strassenabschnitt von Freitag, 11. September, 22 Uhr, bis Dienstag, 15. September, 5. Uhr, gesperrt. BILD: AARGAU VERKEHR

Mobilität empfohlen, ihre Reise vorgängig beim SBB Contact Center Handicap anzumelden (Telefon 0800 007 102, kostenlos, täglich von 6.00 bis 22.00 Uhr).

ber, 22 Uhr, bis Dienstag, 15. September, 5 Uhr, gesperrt. Eine Umleitung wird signalisiert.

Erneuerung der Gleisanlage in Oberentfelden

Um die Arbeiten innerhalb des verfügbaren Zeitfensters ausführen zu können, wird auch während der Nachtstunden sowie am Sonntag gearbeitet. Zusätzlich finden entlang der Strecke zwischen Aarau und Schöftland weitere Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten statt. Diese Arbeiten können zeitweise zu erhöhten Lärmemissionen führen. Aargau Verkehr und die beteiligten Unternehmen setzen alles daran, die Auswirkungen der Arbeiten auf Anwohnende, Gewerbe und Verkehr so gering wie möglich zu halten, und danken der Bevölkerung bereits heute für ihr Verständnis. AVA

Die Gleisinfrastruktur der WSB auf der Aarauerstrasse in Oberentfelden hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und muss erneuert werden. Die Sanierung ist notwendig, um die Betriebssicherheit der Infrastruktur langfristig zu gewährleisten und ihren Werterhalt sicherzustellen. Die Arbeiten finden auf der Aarauerstrasse zwischen der Isengüetlistrasse und der Suhrerstrasse statt. Gleichzeitig führt der Kanton Aargau Belagsarbeiten aus. Deshalb wird dieser Strassenabschnitt von Freitag, 11. Septem-

Kölliken SP sammelte Unterschriften

1083 Unterschriften für einen Post-Standort im Dorfzentrum Am Samstag, 29. August, hat die SP Kölliken vor der Poststelle Unterschriften gesammelt. Zusammen mit der Online-Sammlung auf schrumpfpost.ch sind inzwischen 1083 Unterschriften zusammengekommen. Sie alle tragen dieselbe Forderung: «Der Standort der neuen Ersatzpost soll im Zentrum Köllikens zu liegen kommen.» Zwei Vertreter der Post waren am Sammeltag ebenfalls vor Ort. Es war viel los am vergangenen Samstagmorgen vor der Poststelle Kölliken. Viele Köllikerinnen und Kölliker tun sich schwer damit, dass die künftige Poststelle nur noch eine abgespeckte Variante der heutigen sein soll, und vor allem damit, dass die Post nicht mehr im Zentrum des Dorfes liegen wird. Die 1083 Unterschriften, die online und auf Unterschriftenbögen zusammengekommen sind, sprechen eine deutliche Sprache. Die Poststelle Kölliken wird am 14. September in den Landi-TopShop am Hardweg integriert. Die SP Kölliken sei sich bewusst, schreibt sie in einer Medienmitteilung, dass dieser Umzug im Moment nicht mehr umzukehren sei. Sie fordert aber, dass

die Verantwortlichen der Post mit dem Gemeinderat nochmals über die Bücher gehen und eine Lösung für einen zentralen Standort suchen. Zwei Vertreter der Post waren an diesem Morgen ebenfalls anwesend und erläuterten die Position ihres Unternehmens. Sie beklagten den Rückgang der Briefpost, die früher eine Haupteinnahmequelle der Post darstellte. Ausserdem werde die Post einen Hauslieferdienst einrichten, über den sie zu gegebener Zeit per Flugblatt alle Haushaltungen informieren werde. Wichtig war den Postvertretern auch der Hinweis, dass man nur dank des Landi-TopShops überhaupt noch einen bedienten Postschalter haben werde. Alle anderen Geschäfte hätten kein Interesse an einer geschäftsintegrierten Poststelle gehabt. Trotzdem sei es Aufgabe der SP, darauf hinzuweisen, dass hier Service public abgebaut wird, hält Sebastian Wildi von der SP Kölliken fest. Von der betroffenen Bevölkerung werde das nicht stillschweigend hingenommen. Es werde sich zeigen, ob sich die Bevölkerung an die neue Situation gewöhne. Andernfalls seien weitere Aktionen geplant. Auf schrumpfpost.ch werden bis Ende September weiterhin Unterschriften gesammelt. PD/LA

Nachtarbeiten auf dem gesamten Streckenabschnitt

Polizeimeldung ● Kölliken: Riskantes Fahrmanöver führt zu Unfall Am Samstagabend kam es in Kölliken zu einem Auffahrunfall, nachdem ein Fahrzeug ein Überholmanöver eingeleitet hatte. Der Unfall ereignete sich am 5. September kurz nach 21.30 Uhr auf der Suhrentalstrasse in Kölliken. Ein Seat Ibiza und ein Hyundai i30 fuhren von der Autobahn herkommend in Richtung Entfelden. Gleichzeitig kam ihnen ein unbekanntes Fahrzeug entgegen, welches mutmasslich zu einem Überholmanöver ansetzte. Auf-

grund dieses Fahrmanövers mussten die entgegenkommenden Fahrzeuge abrupt abbremsen. Dabei kam es zu einer Auffahrkollision. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Gesucht wird nun das entgegenkommende Fahrzeug, zu welchem derzeit jegliche Angaben fehlen. Personen, die Angaben zum unbekannten Fahrzeug oder zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Stützpunkt Aarau (Telefon 062 836 55 55 oder stuetzpunkt.aarau@kapo. ag.ch) zu melden. KAPO

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LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Schöftland Familienkonzert der Musikschule

Gelungenes Konzert «Mit der ganzen Band(e)» Als weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres der Musikschule Schöftland fand am Donnerstag, 3. September, das Familienkonzert «Mit der ganzen Band(e)» statt. An diesem Konzert musizierten verschiedene Familienund Verwandtschaftskombinationen.

«Romance d’Amour» und «House of the rising Sun» zu glänzen wussten. Ein erstes Mal richtig rockig wurde es beim Auftritt der Familie Halford-Maw und dem bekannten Titel «Rolling in the Deep». Sei es stimmlich oder instrumental – diese Familie wusste zu begeistern. Bemerkenswert war sowieso die motivierende und begeisternde Stimmung im Saal den ganzen Abend hindurch. Man spürte sichtlich, wie sich die Familien unterstützten. Im «Fluch der Karibik», interpretiert auf zwei Flügeln und mit zwei Violoncellos, kamen die Grosseltern Barbara und Harald Lüthi mit ihren Enkelinnen Elin und Lia auf ihre Kosten.

Den Auftakt zum Familienkonzert der Musikschule Schöftland machte die Familie Mathys/Hofmann mit dem bekannten Titel «Chlini Händ» von Kunz. Bei diesem Beitrag traten gleich drei Generationen in Aktion. Wie schön es ist, mit den eigenen Kindern zu musizieren, zelebrierten an diesem Abend verschiedene Formationen. So zum Beispiel die Familie Treyvaud, die Va-

Die vierköpfige Hauri-Band in Action.

BILD: ZVG

riationen über das Lied «Old Mac Donald» zum Besten gab, oder Nora, Fynn

Mutter und Kinder, oder auch einfach Familie Lerch on Stage, begeisterten mit den zwei Titeln «Wiegenlied» und

und Denise Gloor, die im Trio mit Klavier, Gitarre und Cello und den Titeln

«Zug der Zwerge» die zahlreich erschienenen Zuhörer und Fans. Dann genoss Angelika Müller mit ihrer Tochter Emma das vierhändige Zusammenspiel in «Punch and Judy». Bevor es schon langsam auf den Schluss zuging, liessen zwei Duos aufhorchen. Marielle und Philemon Zielfeld wussten mit «Tanz aus Ungarn» und «Ode an die Freude» genauso zu begeistern wie das Duo Klavier und Gitarre mit den Interpretinnen Lena Ernst und Anna Binder. Sie wagten sich an zwei anspruchsvolle Werke von Gerald Schwertberger. So richtig rockig wurde es dann zum Schluss. Die vierköpfige Hauri-Band heizte zum Schluss mit «Shut up and dance» noch einmal so richtig ein. Mit diesem mitreissenden Titel ging ein gelungenes und hervorragendes Konzert dem Ende entgegen. ZVG

Safenwil Gymfit-Turnerinnen auf Ausflug

Bleibende Eindrücke aus der Ostschweiz

Aktion Bei bestem Ausflugswetter genossen die Safenwiler Turnerinnen den Trip in die Ostschweiz. BILD: ZVG

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Die jährliche Reise der Gymfit-Turnerinnen des STV Safenwil führte diesmal in den Thurgau. Herrliches Spätsommerwetter begleitete Turnerinnen und Gäste am letzten Freitag auf ihrer alljährlichen Gymfitreise mit Ziel Nollen, dem Thurgauer Rigi. Das Restaurant Tössegg – bei der Mündung der Töss in den Rhein gelegen – wurde zum ersten Halt angefahren. Getränke und Gipfeli wurden von einer Turnerin, welche im August das achte Lebensjahrzehnt erreicht hatte, «übernommen». Weiter ging die abwechslungsreiche Fahrt «über Land» in den Kanton Thurgau. Auf dem grossen Parkplatz vor dem Nollen-Restaurant erwartete die Rei-

senden eine Grossportion Rundumsicht. Unter den schattenspendenden Bäumen der Gartenterrasse mundete das Mittagessen mitsamt CrèmeschnittenDessert. Ein Abstecher nach Stein am Rhein war auf dem Rückweg eingeplant. Das malerische Städtchen mit den verwinkelten Gassen und den bemalten Häuserfronten entlockte den unzählig anwesenden Touristen manches «Ah» und «Oh». Danach brachte der BusChauffeur die Reisegruppe, um viele Eindrücke reicher, sicher wieder nach Safenwil zurück. Die Turnstunden der GymfitFrauen ab Alter 60 finden jeweils am Freitag (ausser Schulferien) von 17 bis 18 Uhr in der Halle über dem Feuerwehrmagazin statt. RESU

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Am 15. August feierte der Kynologische Jugend + Sport Verein Aarau (KJ+SVA) beim Waldhaus Berg in Oberentfelden sein 25+1-Jubiläum. Am 1. August 2000 wurde der Kynologische Jugend + Sport Verein Aarau gegründet. Seitdem sind 26 Jahre vergangen, die geprägt waren von Engagement, Freundschaften, unzähligen Trainingseinheiten und gemeinsamen Erlebnissen mit den Hunden. Grund genug, um dies mit einem Jubiläumsfest zu feiern. Um die 40 Personen hatten sich am 15. August beim Waldhaus Berg in Oberentfelden zum exklusiven Apéro eingefunden. Darun-

ter befanden sich neben den Vereinsmitgliedern mit Begleitung auch drei Gründungsmitglieder. Bei hochsommerlichen Temperaturen waren die Tische draussen festlich gedeckt, die junge Küchencrew um Silvan Bütikofer verwöhnte die Anwesenden mit einem exquisiten Menü. Heute steht der Kynologische Jugend + Sport Verein Aarau für weit mehr als Hundesport. Er ist ein Ort der Begegnung, der Freundschaft und der gemeinsamen Leidenschaft für die Arbeit mit dem Hund. Was einst als Idee engagierter Hundefreunde begann, ist heute ein lebendiger Verein mit einer starken Gemeinschaft mit ausgeprägter Verbundenheit zum Hundesport. SSS


LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Aargau ● Aargauer Laienkultur-Woche 2026 Vom 14. bis 20. September findet die erste «Aargauer Laienkultur-Woche» statt. Die von der Koordinationsstelle Aargauer Laienkultur (KoALa) organisierte Aktionswoche lädt die Bevölkerung dazu ein, die vielfältigen Aktivitäten der Kulturvereine und -organisationen im Kanton zu entdecken. Die Laienkultur ist ein tragendes Fundament des gesellschaftlichen Lebens im Kanton Aargau. Um das enorme Engagement von Chören, Musikgesellschaften, Theatergruppen und vielen weiteren Vereinen gebündelt sichtbar zu machen, findet eine kantonale Aktionswoche statt, an der sich knapp 80 Kulturvereine und -organisationen aus dem ganzen Kanton beteiligen. Herzstück der Aktion bildet eine Übersichtskarte mit Programmkalender auf der Website der Koordinationsstelle KoALa. Interessierte können dort unkompliziert nach Angeboten in ihrer Gemeinde oder Region suchen. ● Arbeitslosenquote im August bei 3,2 Prozent Bei den sieben Aargauer Regionalen Arbeitsvermittlungszentren waren im August 2026 insgesamt 12’655 Personen als arbeitslos gemeldet, 193 Personen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat unverändert bei 3,2 Prozent geblieben. Im Vergleich zum Vorjahr waren 419 Personen mehr arbeitslos gemeldet, die Arbeitslosenquote nahm in diesem Zeitraum um 0,1 Prozentpunkte zu. ● Aargauer Gymnasium ab 2027/28 neu aufgestellt Auf Basis der im August 2024 in Kraft gesetzten Grundlagen der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) und des Bunds wird der gymnasiale Lehrgang im Aargau erneuert und zukunftsfähig gemacht. Der Regierungsrat hat die ab Schuljahr 2027/28 neu geltenden Promotions- und Maturitätsbestimmungen und die gymnasialen Lehrpläne beschlossen und damit die kantonale Umsetzung von Gymnasium 27+ weiter konkretisiert. Ein zentrales Merkmal des Aargauer Gymnasiums bleibt auch in Zukunft bestehen: die Zweiteilung in eine zweijährige Grundstufe mit Fokus auf den Grundlagenfächern und dem Akzentfach sowie eine zweijährige Vertiefungsstufe mit stärkerem Fokus auf Schwerpunktfach, Ergänzungsfach und Maturitätsarbeit. Die Stundentafel des Gymnasiums wurde im Rahmen von Gymnasium 27+ überarbeitet; die Gesamtzahl der Lektionen bleibt dabei unverändert. Ab Schuljahr 2027/28 werden alle neu eintretenden Schülerinnen und Schüler am Gymnasium nach den neuen Vorgaben unterrichtet. Die ersten entsprechenden Maturitätsabschlüsse werden am Ende des Schuljahrs 2030/31 abgelegt. AG

Region 13 Schöftland

Unterentfelden Spätsommeranlass der FDP

Bringen und holen in Schöftland

Maja Riniker hatte auch amüsante Episoden auf Lager

Nationalrätin Maja Riniker war zu Gast bei der FDP Unterentfelden.

Entrümpeln, Platz machen für Neues, weg mit allem, was man nicht mehr braucht – aber wohin damit? Oft handelt es sich um wertvolle Dinge, die man einfach nicht mehr braucht, aber anderen Menschen könnten sie noch Jahre weiter dienen. In Schöftland ist das einfach: Der gemeinnützige Frauenverein Schöftland und Umgebung organisiert jeden Herbst einen Hol- und Bringtag. Am Freitag werden alle überflüssigen Gü-

ter zur Mehrzweckhalle gebracht, und am Samstag können diese gratis und franko abgeholt werden. Einer genauen Prüfung halten sie selbstverständlich stand (siehe Bild). Diese Dienste werden rege benützt, manch ein Auto oder Veloanhänger fährt voll gepackt vom Platz. Gekrönt wird der «Gratiseinkauf» auf Wunsch mit Kaffee und Kuchen und mündet so ab und zu auch in fröhliche Gesprächsrunden. FRIEDA STEFFEN

Staffelbach Konzert Handharmonika-Club

Ein bunt gemischtes Repertoire

Die FDP Unterentfelden traf sich im wunderbar renovierten und soeben wiedereröffneten «Roggenhausen» zum Spätsommeranlass. Als Gast war Regierungsratskandidatin Maja Riniker mit dabei und erzählte aus ihrem Präsidialjahr 2025 als höchste Schweizerin sowie über die Beweggründe und Motivation ihrer Kandidatur. Dabei durfte auch die eine oder andere amüsante Episode aus ihrem reichen politischen Erfahrungsschatz nicht fehlen. Im weiteren Verlauf des Abends ging es um die bevorstehende Abstimmung zum Zusammenschluss von Unterentfelden und Aarau vom 27. September. Die FDP Unterentfelden hat sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt einstimmig für den Zusammenschluss ausgesprochen. Aus Sicht der Freisinnigen ist klar: Nur mit dem Zusammen-

BILD: ZVG

schluss lässt sich die Lebensqualität der Gemeinde erhalten, die Infrastruktur zukunftsfähig aufstellen und die Finanzen auf eine langfristig solide Basis stellen. Die lokale Identität geht dabei nach Ansicht der FDP nicht verloren. Als letztes Traktandum informierte Gemeinderätin Gerda Amberg über das Grossprojekt der Sanierung der Suhrentalstrasse, das auf die Gemeinde zukommt. Die Suhrentalstrasse zählt zu den am stärksten befahrenen Strassen im Aargau. Während der Bauphasen wird der Verkehr einspurig geführt, die zweite Spur wird über Unterentfelden umgeleitet. Dies bedeutet voraussichtlich von 2027 bis 2028 einen deutlichen Mehrverkehr durch das Dorf. Die genauen Eckdaten werden in den kommenden Monaten finalisiert. ZVG

Region Projekt AV Aarau WSU

Umweltverbände bringen Anliegen zu geplanter ARA ein

Handharmonika-Club und Gemeinderat luden gemeinsam ein.

Der Handharmonika-Club Staffelbach lud zusammen mit dem Gemeinderat zum diesjährigen Jubilaren-Konzert in die Mehrzweckhalle Staffelbach ein. Der Einladung zum diesjährigen Jubilaren-Konzert in der Mehrzweckhalle Staffelbach folgten 31 Personen, darunter fünf Jubilare und zwei Gemeinderäte. Die Anwesenden konnten ein rund 20-minütiges Konzert des Handharmonika-Clubs Staffelbach mit anschliessendem Apéro geniessen. Das Repertoire war bunt gemischt: Ge-

BILD: ZVG

spielt wurden Klassiker und Hits wie «Alperose» von Polo Hofer, «Atemlos» von Helene Fischer, «Hie bin i deheim», «Dini Seel ä chli la bambälä lah», «Cordula Grün» und der «Böhmische Traum». Natürlich durfte auch die Geburtstagmelodie nicht fehlen, bei dem die Gäste tatkräftig mitsangen. Das kurze Konzert sowie der anschliessende Apéro fanden grossen Anklang. Der Handharmonika-Club Staffelbach und der Gemeinderat freuen sich bereits darauf, im nächsten Jahr wieder viele Jubilare mit ihren Liebsten zu begrüssen. ZVG

Das Projektteam der geplanten gemeinsamen ARA für die Region Aarau sowie das Wynen-, Suhrenund Uerkental hat sich mit mehreren Umweltverbänden ausgetauscht. Im Zentrum standen der ökologische Ausgleich und die Auswirkungen auf die Gewässer.

zwei ARA-Standorten verworfen wurde. Die Umweltverbände stellten unter anderem Fragen zum ökologischen Ausgleich. Dieser soll im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung zur kommunalen Nutzungsplanung genauer untersucht und anschliessend verbindlich geregelt werden.

Vertreter des Projekts AV Aarau WSU haben sich Ende August mit dem Natur- und Vogelschutzverein Aarau, BirdLife Aargau, WWF Aargau und Pro Natura Aargau getroffen. Dabei informierte das Projektteam über die bisherigen Abklärungen zur geplanten gemeinsamen Abwasserreinigungsanlage für fünf Abwasserverbände. Erläutert wurden insbesondere die raumplanerischen Überlegungen, die zum vorgesehenen Standort Lähe/Salamatt geführt haben. Zudem wurde aufgezeigt, weshalb eine Lösung mit

Ein weiteres Thema waren die Gewässer Uerke, Wyna und Suhre. Diese sollen künftig von der Einleitung gereinigten Abwassers entlastet werden. Welche Folgen dies insbesondere bei Trockenheit für die Wasserführung der Bäche haben könnte und welche Massnahmen nötig wären, wird in den weiteren Verfahrensschritten geprüft. Sobald die Ergebnisse der Anhörung zur Richtplanänderung und neue Erkenntnisse zu den Anliegen der Umweltverbände vorliegen, ist ein weiteres Treffen vorgesehen. PD/LA

Raiffeisen Finanzinformation Wohneigentum bleibt attraktiv, Büroflächen vor neuen Herausforderungen Während Eigenheimbesitzer weiterhin von Kostenvorteilen gegenüber Mietern profitieren, beschäftigen Homeoffice und künstliche Intelligenz den Schweizer Büroflächenmarkt zunehmend. Eine aktuelle Analyse von Raiffeisen Schweiz zeigt die wichtigsten Entwicklungen im Immobilienmarkt auf. Büroflächenmarkt zeigt sich erstaunlich robust Trotz der zunehmenden Verbreitung von Homeoffice bleibt der Schweizer Büroflächenmarkt widerstandsfähig. Das anhaltende Beschäftigungswachstum in Branchen mit vielen Bürotätigkeiten, die zurückhaltende Neubautätigkeit sowie eine teilweise Verschärfung der Präsenzregelungen in Unternehmen sorgen für Stabilität. Neue Büroflächen werden weiterhin gut vom Markt aufgenommen, gleichzeitig ist das Angebot an ausgeschriebenen Flächen zurückgegangen. Entsprechend konnten sich die Angebotsmieten nach mehreren anspruchsvollen Jahren wieder erholen. Künstliche Intelligenz rückt in den Fokus Nachdem die Auswirkungen des Homeoffice inzwischen besser abschätzbar sind, richtet sich der Blick zunehmend auf die künstliche Intelligenz (KI). Gemäss einer Analyse von Raiffeisen Schweiz arbeiten rund zwei Drittel der Bürobeschäftigten in Berufen, die künftig stark von KI beeinflusst werden könnten. Bislang gibt es jedoch keine Hinweise auf einen breit angelegten Abbau von Büroarbeitsplätzen. Vielmehr zeigt sich, dass sich jene Bereiche besser entwickeln, in denen KI die Mitarbeitenden unterstützt, anstatt sie zu ersetzen.

Besonders exponiert sind Branchen wie Finanzdienstleistungen, Informatik oder die öffentliche Verwaltung. Auch einzelne Wirtschaftsregionen wie Zürich, Zug, Genf oder das Tessin könnten stärker betroffen sein. Für die kommenden fünf Jahre erwartet Raiffeisen Schweiz je nach Szenario einen Rückgang der Büroflächennachfrage zwischen 1,6 und 7,9 Prozent. Eigentümer und Investoren dürften deshalb vermehrt prüfen müssen, wie sich Gebäude flexibel an neue Nutzungsanforderungen anpassen lassen.

Kaufen bleibt günstiger als mieten Trotz hoher Immobilienpreise bietet Wohneigentum weiterhin erhebliche Kostenvorteile gegenüber dem Mieten. Je nach Region und Finanzierungsmodell können die Wohnkosten von Eigentümerinnen und Eigentümern bis zu einem Viertel tiefer ausfallen als bei vergleichbaren Mietobjekten. Gleichzeitig mehren sich die Anzeichen, dass sich die Dynamik am Eigenheimmarkt etwas abschwächt. Die Nachfrage wächst weniger stark als in den vergangenen Jahren, Vermarktungszeiten verlängern sich und die Zahl der finanzierten Transaktionen ist zuletzt leicht zurückgegangen. Aufgrund des weiterhin knappen Angebots dürften die Preise zwar weiter steigen, die Phase besonders kräftiger Preiszuwächse scheint jedoch allmählich ihrem Ende entgegenzugehen. Renditeobjekte verlangen eine sorgfältige Prüfung Auch sogenannte Buy-to-let-Investitionen, bei denen Wohnobjekte zur Vermietung gekauft werden, stehen vor neuen Herausforderungen. Während in den vergan-

genen Jahren vor allem steigende Immobilienpreise und tiefe Zinsen attraktive Renditen ermöglichten, haben sich die Rahmenbedingungen verändert. Die Kaufpreise sind deutlich stärker gestiegen als die erzielbaren Mieterträge, wodurch die Anfangsrenditen unter Druck geraten sind. Hinzu kommen Risiken wie Leerstände, Mietausfälle und ein oft unterschätzter Verwaltungsaufwand. Wer heute in Renditewohnungen investiert, ist stärker als früher auf eine positive Preisentwicklung angewiesen. Angesichts der erwarteten Abschwächung des Preiswachstums ist diese jedoch weniger selbstverständlich als in den vergangenen Jahren. Neue Investitionsentscheide sollten deshalb sorgfältig geprüft und langfristig geplant werden.

Fazit Der Schweizer Immobilienmarkt präsentiert sich weiterhin solide. Wohneigentum bleibt gegenüber dem Mieten finanziell attraktiv und profitiert von einem Mathias Buchs Geschäftsstellenleiter Lenzburg mathias.buchs@raiffeisen.ch 062 888 83 37

knappen Angebot. Gleichzeitig stehen insbesondere Büroflächen vor neuen Herausforderungen durch die zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz. Für Eigentümer, Investoren und Bauherren wird es deshalb immer wichtiger, langfristige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und sich flexibel auf Veränderungen einzustellen.

Wissen, was den Immobilienmarkt bewegt Die aktuelle Raiffeisen-Studie «Immobilien Schweiz – 3Q 2026» beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen und zeigt auf, welche Chancen und Herausforderungen Eigentümer, Investoren und Kaufinteressierte erwarten. www.raiffeisen.ch/aarau-lenzburg/ immobilienstudie


14 Kirchliche Anzeigen

LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Oberentfelden, im September 2026 Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selber gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle. Traurig nehmen wir Abschied von meiner Mutter, Schwiegermutter und unserer Grossmutter

In grosser Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Julieta De Noronha

Karin Sauser 30.7.1940 – 1.9.2026 Allen, die der Verstorbenen im Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind, danken wir von Herzen.

Suhr, im September 2026

Unser Herz will dich halten, Unsere Liebe dich umfangen, Unser Verstand muss dich gehen lassen. Denn deine Kraft war zu Ende, und deine Erlösung Gnade.

19.02.1951 – 21.08.2026

Wir vermissen dich, aber in unserem Herzen wirst du immer bei uns sein.

In stiller Trauer:

In stiller Trauer Christina De Noronha und Andres Talimaa mit Anna Nikolaj Talimaa und Eliza Askarova Bridget D’Silva und Familie Marina Nathan und Familie Freunde und Bekannte

Iris und Robert Wiesendanger Tobias Wiesendanger und Joy Baumann Michael Wiesendanger Ihrem Wunsch entsprechend nehmen wir im engsten Familienkreis Abschied. Anstelle von Blumen würde sich Karin über eine Geldspende an das Tierdörfli Olten, Tierschutzverein Mittelland, freuen, IBAN CH65 0900 0000 4600 3350 4, Vermerk Abschied von Karin Sauser.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die Julieta unterstützt, geholfen und sie auf ihrem Lebensweg begleitet haben.

Traueradresse: Iris Wiesendanger, Rosenweg 52, 5037 Muhen Es werden keine Leidzirkulare und Danksagungen versandt.

Die Beisetzung findet findet am Donnerstag, 17. September, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Suhr statt. Der Auferstehungsgottesdienst findet findet am Donnerstag, 17. September, um 14.30 Uhr in der Katholischen Kirche, Pfarrei St. Johannes, Bühlstrasse 8, 5033 Buchs AG statt. Anschliessend sind alle herzlich zum Apéro im Pfarreisaal eingeladen.

Gott kennt dein Gestern, gib ihm dein heute, er sorgt für dein Morgen. E. Modersohn

Statt Blumen können Sie gerne einen von Ihnen gewählten Betrag an eine Organisation Ihrer Wahl überweisen. Traueradresse: Christina De Noronha, Wintersingerstrasse 76, 4312 Magden.

Safenwil Sonntag, 13. September, 10.00 Kirche Buchs, Gottesdienst zwüsche Himmel und Ärde mit Pfrn. Katharina Zimmermann Zingg. Mittwoch, 16. September, 15.00 Alterszentrum Buchs, Ref. Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfrn. Katharina Zimmermann Zingg. Weitere Informationen unter: www.ref-buchs-rohr.ch

Schöftland Sonntag, 13. September, 10.30: Erntedank-Familiengottesdienst, mit Pfr. Johannes Thut, den Kindern des 3./4.-Klasse Unterrichts und Katechetin Britta Schweizer, Sozialdiakonin Ursula Maurer, der Huusmusig der Trachtengruppe Gränichen und Brunetto Haueter (Orgel); Kollekte: Schöpfungszeit; Apéro der Trachtengruppe Gränichen Montag, 14. September, 9.00, KGH: Bibelkurs c.l.o.u. – 14.30, KGH: Offener Treff Dienstag, 15. September, 9.00, Bahnhof: Miteinander unterwegs sein 60+ (1/2-Tax-Abo oder GA mitnehmen, falls vorhanden) – 20.00, KGH: Singkreis Mittwoch, 16. September, 10.00, Alterszentrum: Gottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Verena Grasso Donnerstag, 17. September, 19.00, KGH: Offener Werkkreis

Donnerstag, 10. September, 10.00 Sunnmatte Andacht, U. Schwegler – 11.45 Rest. Bären Pro Senectute Mittagstisch, – 14.00 Sunnmatte Jass- und Spielnachmittag Sonntag, 13. September, 9.30 Kirche, Gottesdienst, Pfr. P. Trittenbach Montag, 14. September, 19.30 Arche, Bibelkreis Donnerstag, 17. September 10.00 Sunnmatte Andacht, J. Hauser

Freitag, 11. September, 9.00 – 11.00 Kafiträff in der Viva Kirche Sonntag, 13. September, 9.30 Gottesdienst, Pfr. D. Hintermann

Gemeinde Kölliken Schneidergasse 1 Sonntag, 13. September, 9.30 Gottesdienst aus der Themenreihe «positiver Klimawandel», Kinderprogramm Mittwoch, 16. September, 11.15 Seniorentreff mit gemeinsamem Mittagessen

Freitag, 11. September, 9.00 Kafitreff – 19.00 Güggeltreff; Kegeln Samstag, 12. September, 10.00 Aargauer Familientag auf dem Schulareal der Ober­ stufe – 18.00 Fürbitte Sonntag, 13. September, 10.49 11vor11 Gottesdienst zum Thema: Königskind, Pfr. Andreas Wahlen, mit Theater, Band und separatem Kinderprogramm; anschl. einfa­ ches Mittagessen Montag, 14. September, 9.15 Krabbeltreff Dienstag, 15. September, 14.00 Hand­ arbeitstreff Mittwoch, 16. September, 8.40 Andacht im Alterszentrum Zopf mit Ana & Samuel Behloul Donnerstag, 17. September, 19.30 The­ menabend – Gott ist mit uns?! mit Pfr. Raffael Sommerhalder, in Unterentfelden

11. – 13. September, Gemeindewochenende Hasliberg Sonntag, 13. September, 9.30, Gottesdienst Pfr. Basil Widmer, Orgel Freitag, 18. September, 14.00, Seniorentreff www.kirchereitnau.ch

Reformierte

Safen Kirche Safenwil Samstag, 12. September, 9.30 Fiire mit de Chliine im Kirchgemeindesaal Sonntag, 13. September, 9.30 Gottesdienst im Kirchgemeindesaal mit Pfrn. Nadine Hassler Bütschi

Samstag, 12. September, 9.00 Kindermorgen, im KGH Sonntag, 13. September, 9.30 Erntedankgottesdienst zur Predigtreihe von Paul Gerhardt, Vorstellung Vikar Dominik Portmann, Chorprojekt unter der Leitung von Galina Marx und mit den Landfrauen Staffelbach, Kindertreff im KGH – Tauchstond nach dem Kirchenkaffee Dienstag, 15. September, Bibelgesprächskreis, wahlweise 9.00 oder 10.15, im KGH Mittwoch, 16. September, 18.30 Männertreff, Treffpunkt beim KGH – 19.00 Bibelgesprächskreis, im KGH www.kirche-schoeftland.ch

Blumen auch sonntags offen von 9.30 bis 12.00 Uhr Tel. 062 723 52 52 Fax 062 723 52 55 www.blumen-schaufelbuehl.ch

Oberentfelden

Weihermattstrasse 86 (Telli), 5004 Aarau Telefon 062 822 89 79 Sonntag, 13. September, 10.00 Gottesdienst Dienstag, 15. September, 20.00 Gebetsgemeinschaft

Donnerstag, 10. September, 20.00 Kir­ chenchorprobe (Filmabend vor Probe) Freitag, 11. September, 11.30 Senioren­ zmittag im Rondo. Falls verhindert bitte abmelden. – 19.00 Jugendtreff Sonntag, 13. September 10.00 Gottes­ dienst in der Kirche (Pfarrer Simon Graf) Mittwoch, 16. September, 17.00 RefJu 6.–9. Klasse, Koch Battle im Kirchgemein­ dehaus – 20.00 Bibelkreis Für die Amtswoche vom Montag, 14. September, bis Freitag, 18. September, ist Pfarrer Simon Graf zuständig.

Safenwil Donnerstag, 10. September, 14.00 Uhr 60plus Seniorennachmittag, Länzihuus Suhr «Riverstreet Jazzband». Auftritt des klassischen Old Time Jazz-Sextets. Information bei a.hunziker@suhu.ch Freitag, 11. September, 9.30 Uhr Lese­ kreis, Länzihuus Suhr. Information a.hunziker@suhu.ch Samstag, 12. September, 17.00 Uhr Konzert Generationenchor«5502», Ref. Kirche Hunzenschwil, Eintritt frei, «Kollekte». Sonntag, 13. September, 10.30 Uhr 10.30 Uhr «chrüz+quer»­Gottesdienst, Ref. Kirche Hunzenschwil, Pfrn. S. Wüthrich und Pfrn. N.Spreng. Taufe von Emilie Marta Pasquer. Thema: Mehr Mut – was ich in meinem Leben ändern möchte. Musik: Generationenchor «5502» Anschliessend Chilekafi www.suhu.ch


LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Region 15

Schöftland 20 Jahre Rollstuhlgruppe

Pro Senectute Aargau

Mit Herz und Engagement unterwegs Jede dritte Person im hohen Alter leidet unter Einsamkeit

Aktuelle Helferinnen und Helfer sowie ehemalige Helfer, die zu einem Helferessen eingeladen wurden.

BILD: ZVG

Was 2006 mit einer einfachen Idee und sechs engagierten Frauen begann, ist heute aus dem Alterszentrum Schöftland kaum mehr wegzudenken: Die Rollstuhlgruppe des Samaritervereins Schöftland feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen.

Luft und durch die Umgebung von Schöftland. Die Ausflüge stiessen schnell auf grosse Begeisterung. Bereits 2010 wurde deshalb eine zweite Gruppe für den Freitag gegründet. Die Leitung der Freitagsgruppe übernahmen Margrit Maurer und Sophie Krebs.

Die Idee zur Rollstuhlgruppe Schöftland hatten Ruth Müller und Irene Morgenthaler. Sie wandten sich damals an das Alterszentrum und fragten, ob Interesse an einer Gruppe bestehe, die mit Bewohnerinnen und Bewohnern im Rollstuhl regelmässig etwas unternehmen würde. Der damalige Verantwortliche im Alterszentrum reagierte zunächst eher zurückhaltend: Man solle es doch einfach einmal versuchen. Der Versuch sollte sich lohnen. Bereits bei der Gründung fragten die Initiantinnen den Vorstand des Samaritervereins an, ob die Rollstuhlgruppe unter dem Namen des Samaritervereins Schöftland starten könne. Die damalige Präsidentin Karin Mayer klärte dies ab, und der Vorstand gab seine Zustimmung. Unter der Leitung von Ruth Müller starteten sechs Frauen aus dem Samariterverein mit regelmässigen Fahrten am Donnerstagnachmittag. Bei gutem Wetter ging es hinaus an die frische

Aus den anfänglich wenigen Ausfahrten wurden im Laufe der Jahre mehrere hundert pro Jahr. 2014 wurden beispielsweise 567 Fahrten gezählt. Bis zum Jubiläumsjahr 2026 kamen trotz der pandemiebedingten Ausfälle insgesamt 5404 Rollstuhlfahrten zusammen. Doch die Gruppe bietet weit mehr als Spazierfahrten. Wenn das Wetter nicht mitspielt, wird gemeinsam gespielt, gesungen, vorgelesen oder einfach ein Schwätzchen gehalten. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden ausserdem zu Märkten, Lottoanlässen, kirchlichen Veranstaltungen, Weihnachtsfeiern und Ausstellungen begleitet. Auch bei verschiedenen Veranstaltungen des Alterszentrums stehen die freiwilligen Helferinnen und Helfer im Einsatz. Ein ganz besonderer Moment in der Geschichte der Gruppe war der 22. Dezember 2018. Für die Fernsehsendung «Happy Day» durfte eine Delegation gemeinsam mit Moderator Röbi Koller

Erlinsbach

Schmiedrued

Muhen Reise Frauenturnverein und Männerriege

Kleine Lichtblicke

Der Suppentopf ist wieder leer

Mostsüppli und alte Turngeräte

Kleine Freuden am Wegesrand.

Schon weit mehr als 5000 Rollstuhlfahrten

einen aussergewöhnlichen Tag erleben. Auch schwierige Zeiten meisterte die Gruppe gemeinsam. Während der Pandemie mussten viele Fahrten abgesagt werden. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner trotzdem wussten, dass an sie gedacht wurde, verteilten die Helferinnen und Helfer «Schoggistängeli» und Mandarinen. 2022 ging die Leitung von Ruth Müller an Ruth Krapf über. Heute besteht die Gruppe aus rund 18 Personen. Auch 2025 waren die Helferinnen und Helfer wieder intensiv im Einsatz: Trotz gesundheitlich bedingter Ausfälle konnten 490 Rollstuhlfahrten durchgeführt werden. Hinzu kamen Einsätze bei Lottoanlässen, Märkten, Bewohnerausflügen, einem Zirkusbesuch und der Weihnachtsfeier. Zum 20-jährigen Jubiläum gilt ein besonderer Dank Ruth Müller und Irene Morgenthaler, deren Idee den Grundstein für die Rollstuhlgruppe legte. Nach 20 Jahren zeigt sich eindrücklich: Die Rollstuhlgruppe lässt sich nicht nur in Fahrten und Zahlen messen. Viel wichtiger sind die Begegnungen, die Gespräche und die gemeinsamen Erlebnisse. Jede einzelne Fahrt schenkt den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Stück Abwechslung und Lebensfreude – und nicht selten ein Lächeln. PD

Einsamkeit im hohen Alter ist keine Seltenheit: In der Schweiz sind rund 90’000 Menschen über 85 Jahre davon betroffen. BILD: ADOBE STOCK

In der Schweiz sind rund 90’000 Menschen über 85 Jahre von Einsamkeit betroffen. Gerade im hohen Alter hat sie gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit und kann die Lebenserwartung deutlich verkürzen. Mit niederschwelligen Angeboten unterstützt Pro Senectute Aargau ältere Menschen in ihrem Zuhause. Rund 37 Prozent der über 85-Jährigen in der Schweiz leiden an Einsamkeit – rund 90’000 Personen. Dies geht aus dem Altersmonitor von Pro Senectute Schweiz hervor. Die Untersuchung zeigt: Hochaltrige sind deutlich häufiger von Einsamkeit betroffen als jüngere Seniorinnen und Senioren. Einsame ältere Menschen haben nicht nur eine kürzere Lebenserwartung, sondern leiden häufiger unter Bluthochdruck und Depressionen. Sie bewegen sich weniger, stehen unter erhöhtem Stress und erkranken häufiger an einer Demenz. Zudem verstärkt Einsamkeit bestehende Leiden.

Engagement gegen Einsamkeit Seit über 100 Jahren berät und unter-

stützt Pro Senectute Aargau ältere Menschen in ihrem Alltag, damit sie möglichst lange zuhause leben können. Die Stiftung steht allen älteren Menschen zur Seite, wenn sie die Hilfe am meisten brauchen: ob im eigenen Zuhause oder durch gesellschaftliche Anlässe. Pro Senectute Aargau setzt konkret auf niederschwellige Angebote wie Haushalts- und Putzhilfen, administrative und finanzielle Hilfen sowie kostenlose Beratungen bei Fragen zu Lebensgestaltung und Wohnsituation, um ältere Menschen in ihren vier Wänden zu unterstützen. Zudem fördert Pro Senectute Aargau auch soziale Kontakte und Beziehungen und vermittelt sinnstiftende und bewegungsfördernde Tätigkeiten.

Unterstützung auch in Zukunft – dank Spenden Damit die Stiftung auch weiterhin in ihren elf Beratungsstellen im Aargau für ältere Menschen da sein kann, ist sie auf Spenden angewiesen. Unter dem Motto «Wir wirken gegen die Einsamkeit im Alter» sammelt Pro Senectute Aargau auch in diesem Jahr Unterstützung. PD www.ag.prosenectute.ch

BILD: CAM

Wer von Erlinsbach dem Erzbach Richtung Aare entlang spaziert, findet ab und zu eine süsse Überraschung am Wegesrand. Die Bewohner vom Meyerrain 5 teilen ab und zu ihre Früchte und ihre Arbeit mit den Vorbeispazierenden: mal sind es Trauben, mal Apfelmus oder Zwetschgenkonfitüre. Es sind kleine Lichtblicke – herzlichen Dank dafür. CAM

Küttigen ● Personelles Evelyn Holliger wurde als neue Hauswartin und stellvertretende Teamleiterin Schulanlage Stock, Gemeindehaus und Sportanlage Ritzer mit einem Pensum von 100 Prozent gewählt. Der Stellenantritt erfolgt am 1. Dezember. Zur Überbrückung personeller Engpässe auf der Abteilung Finanzen wurde zudem Michael Del Mese als Fachspezialist Finanzen mit einem Pensum von 60 Prozent gewählt. Die Anstellung dauert voraussichtlich bis am 31. Oktober 2026. GEM

Der Vereinsausflug führte die Mühelerinnen und Müheler in die Ostschweiz.

Daniel Brunner und Thomas Bolliger sorgten am grossen Kochtopf dafür, dass die traditionelle «Suppe mit Spatz» bestens gelang. BILD: ST.

Der traditionelle «Suppe mit Spatz»Anlass der Schmiedrueder Männerturner lockte auch dieses Jahr zahlreiche hungrige Gäste zum Schiltwalder Waldhaus. Die Besucherinnen und Besucher kamen aus nah und fern, um sich die beliebte Spezialität schmecken zu lassen. Für reichlich Nachschub war gesorgt: 52 Kilogramm Fleisch und 27 Kilogramm Gemüse schmorten während Stunden im grossen Topf. Für die Zube-

reitung waren Daniel Brunner und Thomas Bolliger verantwortlich. Welche raffinierte Gewürzmischung der Suppe ihren besonderen Geschmack verlieh, blieb allerdings das Geheimnis der Meisterköche. Das Ergebnis überzeugte: eine kräftige Suppe und butterzartes Fleisch. Bereits kurz nach 12 Uhr zeichnete sich ab, dass die grosse Portion auch dieses Jahr kaum für Resten sorgen würde. FRIEDA STEFFEN

Turnerinnen und Turner aus Muhen unternahmen jüngst einen Sommerausflug ins einzige Turngeräte-Museum der Schweiz in Ebnat-Kappel. Die Reise führte eine Gruppe Turnerinnen des Frauenturnvereins und Turner der Männerriege Muhen erst mal nach Zürich an die Bahnhofstrasse ins Café Bachmann. Zum Lädele blieb aber keine Zeit, denn im Restaurant Sternen in Ebnat-Kappel wartete bereits das Mittagessen auf die Ausflügler. Speziell fein war das Mostsüppli. Wie die freundliche Wirtin erklärte, entstand das Rezept dazu nach der Coronazeit,

BILD: MHM

um einen allzu grossen Lagerbestand an Most abzubauen. Nach einem Spaziergang durch die schöne Toggenburger Landschaft mit malerischen alten Schindelhäusern erreichte die Gruppe ihr Ziel, das Turngeräte-Museum. Dort, wo schon seit Generationen Turngeräte entwickelt und produziert werden: bei der Firma Alder + Eisenhut. Wer kennt sie nicht, die Barren, Matten oder Schwedenkästen von dieser Firma? Bei der Führung erfuhr man, wie sich das Turnen und damit auch die Geräte über Jahrhunderte immer weiter entwickelt haben. Ein interessanter Ausflug endete in Muhen im Restaurant Bahnhof mit einem feinen Nachtessen. SFG


Landanzeiger Nr. 37 / 10. September 2026

500 JAHRE BACHFISCHET Aarau feiert seine leuchtende Tradition Wenn in Aarau die Kinder mit Lampions durch die Strassen ziehen und aus Hunderten von Kehlen «Fürio de Bach brönnt» ertönt, beginnt einer der tradi­ tionsreichsten Abende der Stadt. Am 18. September steht der Bachfischet ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Aarau feiert 500 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung des Brauchs.

ren. «Es wird keine pompösen Veran­ staltungen geben, aber einzelne Schwerpunkte», sagt Andreas Gers­ bach, Bachfischet­Obmann der Heine­ rich Wirri­Zunft. Diese kümmert sich seit 1923 um den Erhalt des Brauchs. Für den diesjährigen Umzug rechnen die Organisatoren mit rund 2300 bis 2400 Teilnehmerinnen und Teilneh­ mern. Zum Jubiläum werden Gäste aus der Partnerstadt Neuchâtel, vier Gastklassen aus Küttigen und ausge­ wählte Aarauer Vereine erwartet. De­ ren grössere Lampions sollen den Um­ zug noch vielfältiger machen. Auch Elemente anderer Schweizer Bräuche, etwa der Basler Fasnacht oder des Chalandamarz aus dem Engadin, wer­ den aufgenommen.

Der Aarauer Stadtbach war über Jahr­ hunderte weit mehr als ein Gewässer mitten durch die Stadt. Er versorgte die Bevölkerung mit Trink­ und Brauchwasser, diente als Antrieb für Mühlen und Gewerbebetriebe und war im Brandfall eine wichtige Was­ serquelle. Gleichzeitig war der offene Bach anfällig für Verschmutzungen. Deshalb wurde er regelmässig tro­ ckengelegt und gereinigt. Ausserdem wurden die darin lebenden Fische abgefischt – daher auch der Name «Bachfischet».

Der Bachfischet findet am Freitag, 18. September, ab 20.15 Uhr statt und feiert sein grosses 500-Jahr-Jubiläum.

Nach getaner Arbeit warteten die Kin­ der gespannt auf den Moment, in dem wieder Wasser durch das gereinigte Bachbett floss. Begleitet von Tambou­

ren, Fackeln und kunstvoll geschnitz­ ten Räben und Kürbissen entwickelte sich daraus jener Brauch, der Aarau bis heute prägt.

Die erste schriftliche Erwähnung des Bachabschlagens findet sich am 3. September 1526 im Aarauer Ratsma­ nual. Vermutlich ist die Tradition je­

BILD: FABIO BARANZINI

doch deutlich älter. Im Jubiläumsjahr soll der Anlass be­ sonders gefeiert werden – ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlie­

Vieles bleibt jedoch vertraut: Die übli­ che Umzugsroute, das Feuerwerk mit Mordschlapf, die Verpflegung auf dem Maienzugplatz und bei gutem Wetter eine Festwirtschaft vor der Sporthalle gehören weiterhin dazu. Neu gibt es bei der Schülerverpflegung erstmals eine vegetarische Variante mit Hörnli und Tomatensauce. Auch ein Dessert ist vorgesehen. Zudem soll das Feuer­ werk grösser ausfallen und eine musi­ kalische Überraschung für zusätzli­ che Spannung sorgen. SAH

Die wichtigsten Details zum Bachfischet 2026 Einstimmung auf den Bachfischet mit der Stadtmusik Aarau Als Einstimmung auf den Bachfischet konzertiert die Stadtmusik Aarau zwischen den Toren. Auf dem Programm stehen ein Medley von Robbie Williams, ein Arrangement von Paul Simon, Africa von Toto und weitere musikalische Leckerbissen. Zusätzlich wird das rhythmische Feuerwerk durch die Tambouren gezündet.

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Wann: Freitag, 18. September, 19 bis 20 Uhr Wo: Zwischen den Toren Der Umzug Die Lampions der Schulkinder erleuchten die verdunkelte Altstadt.

Ich chh ste stteehh dra drraauuf uf! f Nur mit telefonischer Voranmeldung: 062 822 19 33

Start: 20.15 Uhr Route: Der Umzug startet bei der Bachstrasse und führt über die Vordere Vorstadt und die Rathausgasse hinaus in den Schachen.

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Schülerverpflegung auf dem Maienzugplatz Im Anschluss an den Umzug, nach dem Mordschlapf, findet die Schülerverpflegung auf dem Maienzugplatz statt und bei guter Witterung wird im Schachen vor der Sporthalle bis 24 Uhr eine Festwirtschaft geführt. Discotanze in der Markthalle Auch das Discotanze in der Markthalle für Junge und Junggebliebene wurde über die letzten Jahre zur Tradition. Hier kannst du dich bei Festwirtschaft zum Feierabendbier treffen und nach dem Laternenumzug zu Livemusik und DJ tanzen. Musik gibt’s bis 1 Uhr, Barbetrieb bis 2 Uhr. Wann: 17 bis 2 Uhr / Wo: Markthalle Aarau

ühl, Ein gutes Gef nt Sie kompete zu beraten!

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S' Bachfischet-Lied De Bach isch cho, de Bach isch cho, sind alli mini Maitli/Buebe do? Jo, jo, jo! Fürio, de Bach brönnt, d‘Suhrer händ ne azündt, d‘Aarauer händ ne glösche, d‘Chüttiger rite-n-uf de Frösche!

Die Stadt Aarau wünscht einen tollen Jubiläums-Bachfischet!

Rolf Steiner Ihr Ansprechpartner für Geschäftsinserate und Neueröffnungen

INSTAGRAM: @cheekyduck_finejewellery

Telefon 062 737 90 00 rolf.steiner2@chmedia.ch

Inserat für Inserat Tag für Tag | Zeile für Zeile Bildquelle: zVg/Schweiz Tourismus

Was in der Region abgeht, erfahren Sie im Landanzeiger aarau.ch


500 Jahre Bachfischet 17

LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

parkieren Vorfreude auf Bachfischet: «Wir wollen gewinnen» Gratis Zum Bachfischet

gehört Aarau – und das Parkieren gleich dazu

Endspurt in den Aarauer Schul­ klassen: Es wird nochmals fleissig gemalt, geklebt und geölt. Denn in einer Woche ist Bachfischet und die Lampions müssen fertig sein. Ein Besuch in der 2. Primarschul­ klasse von Gianluca Venditti im Aareschulhaus. Es hat sich gelohnt, bereits vor den Sommerferien mit dem Basteln der Lampions zu beginnen. Ohne Eile sind so nach der heutigen Doppelstunde alle Lampions fertig und können in Ruhe trocknen. Als letzter Schritt werden die Lampi­ ons auf den Hinterseiten mit Öl bestri­ chen, damit die Farben auch richtig zum Leuchten kommen. Wer fertig ist, hilft dem nächsten «Klassengspändli». Als Motiv hat sich Klassenlehrer Gian­ luca Venditti von den Gänsen Amalie und Abigail aus dem Disneyfilm «Aris­ tocats» inspirieren lassen. «Ich liebe diese beiden Figuren. Und meine Be­ geisterung schwappt erfahrungsge­ mäss dann auch immer auf die Klasse über», sagt er. Die beiden Gänsedamen mit Hauben, aber auch ihre abgewandelten Versio­ nen mit Cowboystiefeln, Fussballtri­ kots, Kopfhörern oder Blumensträus­ sen zieren die Vorder­ und Hinterseiten der Lampions. Jedes Kind durfte sich dabei zwei Varianten aussuchen. So entstanden ganz individuelle Gänse­ Lampions. Mit jedem vollendeten Lampion steigt die Vorfreude auf den Bachfischet. «Ich freue mich auf Hörnli und Ghackets», sagt Malin. «Nein, der Umzug ist doch das Beste», erwidert Lisa. Bei einem ist sich aber die ganze Klasse einig: «Nach dem Sieg im letzten Jahr wollen wir auch in diesem Jahr wieder mit unse­ ren Lampions gewinnen.» SARAH MOLL

Am Bachfischet­Abend parkieren Besucherinnen und Besucher von 16 bis 23 Uhr kostenlos im Kasino­ Parking und im City­Märt Parking.

Die 2. Primar(halb)klasse aus dem Aareschulhaus.

Die Lampions werden mit Öl eingestrichen.

Dabei werden die Hände ganz schön ölig.

Bald geschafft. Auch dieser Lampion ist so gut wie fertig.

Wer fertig ist, hilft seinem Klassengspändli.

10 Jah re AKB Su hr

BILDER: SARAH MOLL

Klassenlehrer Gianluca Venditti prüft, ob alles gut eingeölt ist.

Wenn am Bachfischet die Lichter durch Aarau ziehen, gehört die Innen­ und Altstadt den Menschen. Tausende Kin­ der, Familien, Freunde und Gäste ma­ chen sich auf den Weg, um eine der schönsten und traditionsreichsten Aa­ rauer Veranstaltungen gemeinsam zu erleben. Damit der Besuch schon bei der Anreise entspannt beginnt, hat Zentrum Aarau gemeinsam mit dem Kasino­Parking und dem City­Märt Parking eine besondere Aktion organi­ siert: Am Bachfischet­Abend parkieren Besucherinnen und Besucher von 16 bis 23 Uhr kostenlos im Kasino­Parking und im City­Märt Parking. Warum nicht etwas früher kommen? Die Gelegenheit ist ideal, den Bach­ fischet mit einem Einkaufsbummel durch Aarau, einem Apéro oder einem Abendessen in einem der Aarauer Res­ taurants zu verbinden – und danach ganz entspannt die leuchtenden Later­ nen und die besondere Bachfischet­ Stimmung zu geniessen. Die Aktion ist ein gemeinsamer Beitrag für eine lebendige und gut erreichbare Innenstadt und gleichzeitig ein herzli­ ches Willkommen an alle, die diesen besonderen Abend mitten in Aarau verbringen möchten. Reinfahren. Aarau geniessen. Bachfi­ schet feiern. Eine Aktion von Zentrum Aarau – ge­ meinsam mit dem Kasino­Parking und dem City­Märt Parking. Ein kleines Geschenk an Aarau – zu einem ganz besonderen Aarauer Abend. ZAA

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Wir laden Sie ein feiern Sie mit uns! Samstag, 12. September 2026 10 –14 Uhr Töggelen mit KABI Kinderschminken

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aarau erleben Aarau Standortförderung informiert über Anlässe, Geschichten und Menschen aus der Stadt und der Region AARAU-Schriftzug

MAG

«Die drei A passen wunderbar zu uns» Zurück an die Pfännchen – Der AARAU-Schriftzug auf der Schwanbar-Wiese ist nach einem mutmasslichen Vandalenakt Geschichte. Drei Buchstaben haben nun aber ein zweites Leben bekommen – in einer Nachbargemeinde. Sie springen einem nicht direkt ins Auge, man muss schon etwas genauer schauen. Aber da, an der Alten Stockstrasse im Küttiger Ortsteil Rombach, zurückversetzt hinter Nadelgewächs und Silberstrauch, stehen sie: drei hölzerne A, jedes knapp zwei Meter hoch und fast 400 Kilogramm schwer. Drei Buchstaben, die in den letzten Wochen in Aarau für einige Aufregung gesorgt haben. Ende Juli hatten Unbekannte den AARAU-Schriftzug auf der SchwanbarWiese demoliert, das U war aus der Verankerung gerissen und umgeworfen worden. Die Stiftung Standort förderung Aarau und Region, die den Schriftzug 2019 für das eidgenössische Turnfest hatte herstellen lassen, beschloss daraufhin, die Buchstaben abbauen zu lassen. Nach sieben Jahren im Freien war die Holzkonstruktion angezählt, so Geschäftsführerin Danièle Turkier: «Aber es war immer klar, dass die Holzkonstruktion, im Freien aufgestellt, ein Ablaufdatum hat.» Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass die Buchstaben bei Kindern als beliebte Kletterobjekte galten. Die Konstruktion sei deshalb auch regelmässig auf ihre Statik hin kontrolliert, die Buchstaben unterhalten und repariert worden, so Turkier. Eine grosse Reparatur aber sei für Aarau Standortförderung nie Thema gewesen. «Der Schriftzug wurde explizit als Werbeträger für das ETF 2019 geschaffen, nicht als Monument für die Ewigkeit», so Turkier weiter. Dass man damit einen derartigen Erfolg landen würde, damit habe man nie gerechnet.

wie vor 70 Jahren

Basil und David (rechts) Trueb haben die drei A aus dem zerstörten AARAUSchriftzug in Rombach aufgestellt. BILD: KSC

«Dass den Aarauerinnen und Aarauern der Schriftzug in den letzten sieben Jahren so ans Herz gewachsen ist, freut uns natürlich. Aber es war immer klar, dass die Holzkonstruktion, einmal aufgestellt, ein Ablaufdatum hat.»

Bedauern, Entrüstung und eine zündende Idee Das angekündigte Entfernen der Buchstaben sorgte für grosses Bedauern – so auch bei Basil Trueb. Während manche sich entrüsteten, brachte die Situation ihn auf eine zündende Idee. Zusammen mit seinem Vater David Trueb verwaltet der Aarauer in Rombach den Liegenschaftskomplex A735, bestehend aus drei Gebäuden: dem Werkstatt- und Atelierhaus A7, dem Wohnhaus A5 und dem Bürogebäude A3. Drei Gebäude, drei A. «Am Tag danach bin ich an dem beschädigten Schriftzug vorbeispaziert und habe mir gedacht, dass es doch enorm schade wäre, wenn die Buchstaben einfach verschwänden», so Basil Trueb. Also habe er Danièle Turkier kurz entschlossen kontaktiert und ihr vorgeschlagen, den drei A ein zweites Leben zu schenken. Und so kam es: Trueb hat die Buchstaben kostenlos bekommen, musste sich im Gegenzug

Der Markt Aarauer Gewerbetreibender, kurz MAG, gehört fest zum herbstlichen Aarau. Seit Jahrzehnten bringt er Gewerbe, Vereine und Bevölkerung mitten in der Stadt zusammen. Seit 70 Jahren dabei: das Eniwa Kochhüsli, normalerweise exklusiv den Kleinsten vorbehalten. Am Donnerstag aber lädt Eniwa zum Retroabend für Grosse.

aber dazu verpflichten, für die zusätzlichen Abbau- und Transportkosten der drei Buchstaben aufzukommen. Mit geschätzt gut 800 Franken kein Schnäppchen, aber Basil Trueb ist es das wert. «Ich finde die Buch staben toll. Und der Zufall will es, dass die drei A wunderbar zu uns passen.»

Leute machen bereits Selfies Nun stehen sie also in Rombach, die drei A, fest verankert in frisch gegossenen Betonfundamenten – «damit ganz bestimmt nichts passiert, selbst wenn Kinder auf dem Schulweg darauf herumklettern», sagt David Trueb. Demnächst sollen die Buchstaben noch mit den dazugehörigen Zahlen – 7, 5 und 3 – bemalt werden. Am neuen Standort sorgen die Buchstaben bereits für Aufmerksamkeit. «Wir hatten schon verschiedene Leute hier, die Selfies gemacht haben», so Basil Trueb. Die Rückmeldungen seien durchs Band positiv, sagt auch David Trueb. «Die Leute haben eine Riesenfreude, dass sie die Buchstaben wiedersehen.» Und wenn jemand frage, wie sie denn zu den Buchstaben gekommen seien, dann sage er, wie’s ist: «Man muss halt einfach die Gelegenheit beim Schopf packen und fragen.» KSC

Der Köcherlistand von Eniwa ist Kult. Seit 1957 hantiert die jüngste Generation der MAG-Besuchenden an den Kinderkochherden, seither ist der Köcherlistand , inzwischen das Kochhüsli, einer der Publikumsmagnete schlechthin. Mit einer winzigen Tür ist heute klar, wer exklusiven Eintritt zum Crêpe-Backen im Holzhäuschen hat: einzig und allein Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren, Erwachsene müssen draussen bleiben. Am MAG 2023 hat Eniwa erstmals eine Ausnahme gemacht, den Donnerstagabend zum Retroabend für «Ehemalige» erklärt – und damit einen Nerv getroffen. Nun lädt Eniwa am diesjährigen MAG (24. bis 27. September) erneut zum Retroabend: Am Donnerstag ist um 18 Uhr Schluss für die kleinen Köchinnen und Köche. Dann wird kurz umgebaut, bevor um 18.30 Uhr der 4. Retroabend für Erwachsene startet, musikalisch begleitet von der

1957 wurden am Kinderkochherd die ersten Würstli gebraten. BILD: ZVG / ENIWA

Musikgesellschaft Unterentfelden. Wer Fotos von damals im Fotoalbum hat, darf diese gerne mitbringen. Neu steht das Eniwa-Zelt dieses Jahr direkt neben dem Kochhüsli am Holzmarkt. Beim Geschicklichkeitsspiel «Der heisse Draht» können Besucherinnen und Besucher gegeneinander antreten, beim Quiz gibt es attraktive Preise zu gewinnen. Und wer sich für einen Job oder eine Lehrstelle bei Eniwa interessiert, kann beim «Job-Speed-Dating» unkompliziert sein Interesse hinterlegen oder sich direkt bewerben. ZVG

«Tanznacht40»

Ein Partylabel trägt die alten Discozeiten weiter

500 Jahre Bachfischet

Bachfischet-Lampions leuchten weiter in Aarauer Geschäften Der Bachfischet hallt jeweils nach: nicht nur als Ohrwurm mit «Fürio, de Bach brönnt!», sondern auch optisch. Seine leuchtenden Spuren bleiben seit Jahren noch einige Zeit in den Schaufenstern der Stadt sichtbar. Rund 40 Fachgeschäfte stellen vom 21. September bis 10. Oktober die von den Schulkindern liebevoll gestalteten Lampions aus. Mit dieser Aktion sorgen ZENTRUM Aarau und Aarau Standortförderung mit dem City-Management dafür, dass die farbenfrohen Kunstwerke auch nach dem traditionellen Umzug nochmals bestaunt werden können. Die Ausstellung in den Geschäften verlängert damit die besondere Stimmung des Bachfischets und verbindet den traditionsreichen Anlass mit dem Aarauer Gewerbe. Wer nach dem Umzug durch die Innenstadt unterwegs ist, kann die unterschiedlichen Lampions entdecken und dabei die Vielfalt der Sujets bestaunen. City-Managerin

Grosse Verlosung «Wer findet einen Lampion?» In vier Aarauer Geschäften ist bis zum Bachfischet am 18. September ein Plakat mit einem Lampion im Schaufenster zu entdecken. Wer eine solche Installation findet, kann einfach eine Nachricht mit dem Namen des Geschäfts an info@ zentrumaarau.ch senden und so an der Verlosung teilnehmen. Zu gewinnen gibt es 3 × 100 Franken in Form eines Aarauer Geschenkgutscheins. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Gesponsert werden die Gutscheine von ZENTRUM Aarau.

Romana Waller sieht darin eine schöne Möglichkeit, den Brauch weiterzutragen: «Die Kinder können so ihren Angehörigen ihren Lampion nochmals zeigen. Es freut mich sehr, dass 40 Geschäfte Lampions bestellt haben, um ihr Schaufenster zu schmücken.» Für die Kinder gibt es zudem eine besondere Anerkennung: Wer seinen

«Tanznacht40» steht für einen unvergesslichen und unbeschwerten Abend für alle ab 40 Jahren.

Das Partylabel «Tanznacht40» ist massgeschneidert für die Generation, die ohne DatingApps gross geworden ist. In Aarau finden die Events im Utopia Club und neu auch in der «Rampe» statt.

Lampion in einem der teilnehmenden Geschäfte ausstellt, erhält einen Aarau-Geschenkgutschein im Wert von 10 Franken. Die Gutscheine werden von Aarau Standortförderung zur Verfügung gestellt. So wird das Engagement der Kinder gewürdigt und gleichzeitig die Verbindung zwischen dem traditionellen Anlass und der Aarauer Innenstadt gestärkt. CG

Aarau. Überraschend lebendig

Wer erinnert sich nicht an die alten Zeiten: ohne Internet, Handy oder Flatscreen – dafür mit Postern an der Wand und Liebesbriefen aus echtem Papier. Wer Freunde treffen wollte, auf Partnersuche war oder einfach die Welt erkunden wollte, musste aus dem Haus. Das Partylabel «Tanznacht40» baut genau auf dieser Ausgehgeneration auf. Nachdem es 2009 von Marcel Giger gegründet worden ist, finden die Events inzwischen in der ganzen Schweiz

BILD: ZVG

statt. Obwohl das Handy natürlich mittlerweile auch dabei ist, geht man hier aus, um zu tanzen, zu plaudern, zu feiern oder einfach nur um sich zu treffen, einen Drink an der Bar zu geniessen oder die Tanzfläche zu rocken. Die Tanzwütigen lassen sich von der Musik in eine einzigartige Tanznacht entführen. Die DJs verfügen über ein breit gefächertes Disco-Hit-Repertoire und legen sowohl Klassiker als auch die angesagtesten Hits aus allen Stilrichtungen auf. Zudem gibt es jeweils um etwa 23.30 Uhr eine kurze Slowtime-Runde, damit wieder einmal, wie früher an der Schulfete, etwas geschmust werden kann. In Aarau findet der Event monatlich im Utopia Club und seit diesem Herbst neu monatlich auch in der «Rampe» in der Telli statt.

Impressum: Aarau Standortförderung, Metzgergasse 2, 5000 Aarau, Telefon 062 834 10 34, mail@aarauinfo.ch, www.aarauinfo.ch, www.aarau-standortfoerderung.ch, www.facebook.com/aarauinfo Redaktion: Corinne Gubler und Katja Schlegel Öffnungszeiten: Montag: 13.30 – 18.00 Uhr, Dienstag bis Freitag: 9.00 – 18.00 Uhr Samstag: 9.00 – 13.00 Uhr

ZVG


LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Aarau 19

Pontonierfahrverein

Chorprojekt sucht Sängerinnen und Sänger

Volle Tische und frische Fische

«The Christmas Project» – vom Proberaum auf die grosse Bühne

Am Freitag und Samstag lud der Pontonier-Fahrverein zum beliebten Fischessen bei seinem Vereinshaus. Wenn die Aarauer Pontoniere zu ihrem traditionellen Fischessen laden, müssen sie nicht zweimal fragen. Der Anlass erfreut sich grösster Beliebtheit. So war es auch nicht erstaunlich, dass am Freitagabend − bei besten Wetterbedingungen − jeder Tisch besetzt war. Nicht erstaunt, aber deshalb nicht weniger erfreut darüber ist der Präsident des Pontonier-Fahrvereins Reto Bitterli. «Bis zu 30 Vereinsmitglieder plus ihre Familien und Angehörigen sind jeweils während dem Fischessen im Einsatz. Jeder, der helfen kann, hilft gerne mit», sagt er. So gelangen die 350 Kilo Merlan-Filets im Bierteig schnellstmöglichst zu den zahlreichen Gästen. Auch am Bachfischet in einer Woche werden die Pontoniere am Umzug wieder im Einsatz sein und die zeka-Schulklassen in zwei Schiffen herumfahren. Wer Lust hat bei den Pontonieren mitzuwirken oder mal reinzuschnuppern, darf sich gerne melden. Dazu besucht man am besten die neue Homepage des Vereins. Dort findet man die Mailadresse sowie ein Kontaktformular. SAH

Die Küchenmannschaft beim Fischessen der Pontoniere hatte viel zu tun.

BILDER: SAH

«The Christmas Project» sucht Sängerinnen und Sänger für seinen 60-köpfigen Projektchor 2026. BILD: ZVG

«The Christmas Project» sucht Sängerinnen und Sänger für seinen 60-köpfigen Projektchor 2026.

Schon am Freitagabend waren die Tische beim Vereinshaus der Pontoniere gefüllt.

Fische und Bratwürste wurden schnellstmöglich zu den Gästen gebracht.

Alle Stimmen sind willkommen

Oberstufenstandorte Aarau

Infoanlass zum überarbeiteten Baurechtsvertrag Der Stadtrat informiert am 14. September an einem öffentlichen Anlass über den überarbeiteten Baurechtsvertrag und die neuen Erkenntnisse zur Standortfrage der zukünftigen Oberstufenschulhäuser.

Gemeinsam mit Chorleiter Dave Cayden und den Solisten Patric Scott und Amber Rae, wie auch weiteren Acts und einer Liveband, entsteht ein modernes Weihnachtsprogramm, das im Dezember in Aarau und Zofingen auf die Bühne kommt.

Ausbau des Schulstandorts Zelgli erarbeitet. Der Stadtrat informiert am 14. September an einem öffentlichen Anlass über den überarbeiteten Baurechtsvertrag und die neuen Erkenntnisse zur Standortfrage der zukünftigen Oberstufenschulhäuser. Der Stadtrat lädt die Aarauer Ortsbürgerinnen und Ortsbürger sowie die interessierte Bevölkerung an diesen Informationsanlass ein. AAR

Los geht es am 21. September um 19.30 Uhr in Aarau, an der Bahnhofstrasse 30, direkt beim Bahnhof, mit einer Kick-off-Probe inklusive Apéro. Diese

Bis im Jahr 2037 werden auf Aarauer Stadtgebiet Schulräume für rund 1200 Oberstufenschülerinnen und -schüler benötigt. Aktuell fehlt Schulraum für 18 Abteilungen. Am 8. März 2026 fanden sowohl bei der Einwohnergemeinde Aarau als auch bei der Orts-

bürgergemeinde Aarau die Urnenabstimmungen zum langfristigen Bedarf an Oberstufenschulraum statt. Die stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner nahmen die Vorlage deutlich an. Der Baurechtsvertrag wurde hingegen von den Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern abgelehnt. Der Ortsbürgergemeindeversammlung wird daher am 16. November 2026 eine überarbeitete Version des Baurechtsvertrags zum Beschluss vorgelegt. Ergänzend wurde unter anderem eine vertiefte Machbarkeitsstudie zu optimierten Varianten für den Erhalt und

Kunst

Zunft am Stadtbach

Stadtkünstlerin 2026: Sadhyo Niederberger

KI-Kurzfilm und Spitzenleistungen Egal, ob auf der grossen Hauptbühne oder auf den kleineren Bühnen in den wurden ausgezeichnet

Die Kulturförderkommission hat Sadhyo Niederberger zur Stadtkünstlerin 2026 ernannt. Am Freitag, 23. Oktober, findet um 19 Uhr die öffentliche Vernissage ihrer Ausstellung im Rathaus statt. Die Künstlerin Sadhyo Niederberger, 1962 in Muri AG geboren, lebt und arbeitet in Aarau und ist ein aktives Mitglied der Aarauer Kulturszene. Niederbergers Interesse und Antrieb ist die Frage, wie sich der Mensch als kulturelles Wesen konstituiert. Welchen Einfluss kann die Kunst auf unsere Wahrnehmung und damit auf die Gesellschaft haben? Als Künstlerin und Kunstvermittlerin versucht sie, einen Beitrag zu einer wachen und offenen Gesellschaft zu leisten. Neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit ist Sadhyo Niederberger als Kunstvermittlerin und Kuratorin sehr aktiv am Kunstleben der Stadt Aarau beteiligt. Sie geht wechselnde Kooperationen ein, die auch jüngere Kunstschaffende der Region einbinden und hat mit ihrem Kunstraum ECK während sechs Jahren die Ausstellungslandschaft Aaraus massgeblich mitgeprägt. Die Kulturförderkommission freut sich, am Freitag, 23. Oktober, die Ausstellung von der diesjährigen Stadtkünstlerin 2026 im Rathaus Aarau eröffnen zu dürfen. Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen. Weitere Informationen zu Sadhyo Niederberger: www.sadhyo.ch. AAR

Wann: Montag, 14. September 19 bis ca. 21 Uhr Wo: kultur & kongresshaus aarau, Saal 4, Schlossplatz 9, Aarau

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2026 (von links): Lina Würgler, Robin Rickenbach, Enea Oester und Cédric Heinzeroth. BILD: ZAS

Zum 46. Mal hat die Zunft am Stadtbach den Lernendepreis verliehen. Zudem wurde zum vierten Mal der Sonderpreis für eine herausragende Gruppenarbeit von Berufsschülerinnen und Berufsschülern vergeben. Die Preisverleihung fand in der Aula der HKV Aarau statt. Mit ihrem Lernendepreis würdigt die Zunft am Stadtbach seit 46 Jahren besondere Leistungen von Lernenden im Kanton Aargau. Ergänzt wird die Auszeichnung seit vier Jahren durch einen Sonderpreis, mit dem innovative Projekte von Berufsschulklassen oder Lerngruppen ausgezeichnet werden. Die Zunft möchte diesen Preis lang-

fristig als feste Tradition an den Berufsschulen im Aargau etablieren. Der Sonderpreis 2026 ging an den KIgenerierten Kurzfilm «New York, 2072» von Cédric Heinzeroth und Enea Oester. Der Film entwirft eine dystopische Zukunftsvision, in der künstliche Intelligenz die Kontrolle über die Menschheit übernimmt. Die Jury würdigte sowohl die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema als auch den experimentellen Einsatz verschiedener KI-Werkzeuge bei der Umsetzung des Projekts. Den Lernendepreis als bester Logistiklernender des Kantons Aargau erhielt Robin Rickenbach. Als beste Lernende eines Zunftbetriebs wurde die Podologin Lina Würgler ausgezeichnet. ZAS sonderpreis.zunftamstadtbach.ch

kann unverbindlich besucht werden: mitsingen, das Projekt kennenlernen und danach entscheiden, ob man Teil davon sein möchte. Ein Vorsingen ist nicht nötig. Geprobt wird wöchentlich. Zehnmal am Montagabend und zweimal am Samstag, immer in Aarau direkt beim Bahnhof. Das grösste Wohnzimmerkonzert der Schweiz kehrt im Dezember 2026 zurück! ZVG Konzertwochenende: 3. bis 5. Dezember 2026 in Aarau und Zofingen. Infos und Projektanmeldung: https:// thechristmasproject. ch/anmeldung

MidA 2026

So stimmungsvoll war das Musig i de Altstadt 39 Konzerte, 16 Bühnen und zig Besuchende. Die 19. Ausgabe von Musig i de Altstadt Aarau (MidA) war ein voller Erfolg. Es war voller magischer Momente, guter Stimmung und musikalischer Höhepunkte – es wurde gemeinsam gesungen, getanzt und den unterschiedlichen Klängen gelauscht.

Gassen, Innenhöfen und Läden: Überall konnte man neue Künstlerinnen und Künstler für sich entdecken, zu mitreissenden Beats tanzen oder sich von schönen Momenten berühren lassen. Denn davon gab es viele: Mit ihrer unglaublich energiegeladenen Show zog «Noga Erez» das Publikum in ihren Bann. Soulige Melodien, groovige Rhythmen und eine beeindruckende Bühnenpräsenz durfte man von der New Yorkerin «Sorvina» erleben, die mit ihrem Konzert für HühnerhautMomente bis tief in den Aarauer Graben sorgte. Der zauberhafte, orchestrale Auftritt von «To Athena» oder «LUM», die das Stadthöfli zum Ko chen brachte – die Highlights des Wochenendes reissen nicht ab. Was bleibt, ist viel Dankbarkeit. «Es ist immer wunderschön zu sehen, wie die unterschiedlichsten Menschen zusam-

Mit ihrer unglaublich energiegeladenen Show zog «Noga Erez» das Publikum in ihren Bann. BILD: ANNIKA ZEHNDER

menkommen, um das MidA auf die Beine zu stellen», sagt Oliver Dredge vom Festivalvorstand. Denn insgesamt sind rund 260 Helfende im Einsatz, die dieses Festival überhaupt erst ermöglichen. «Die fröhliche Stimmung, das durchmischte und neugierige Publikum, wie auch die vielen überschwänglichen Feedbacks sind jedes Mal überwältigend und motivieren das ganze Team sehr», ergänzt Oliver Dredge. Nach dem Festival ist bekanntlich vor dem Festival: Das MidA 2027 wird am 27. und 28. August stattfinden. MIDA

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Uerkheim ● Kommunale Ersatzwahlen vom 27.9. Für die kommunale Ersatzwahlen (1x Gemeindepräsidium; 1x Mitglied Ge­ meinderat) vom 27. September wurden folgende Kandidaturen innerhalb der gesetzlichen Frist für den ersten Wahl­ gang angemeldet: Fürs Gemeindeprä­ sidium Roland Benz, 1969, von Winter­ thur ZH, wohnhaft in Uerkheim, Dorf­ strasse 77, parteilos, als Gemeinde­ ratsmitglied Jennifer Campana, 1975, von Wettingen AG und Schönenwerd SO, wohnhaft in Uerkheim, Baumatt­ strasse 8b, parteilos. Im ersten Wahl­ gang sind alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wählbar, auch wenn sie nicht als Wahlvorschlag aufgeführt sind (§ 30 Abs. 1 GPR).

Einsendungen direkt an: kontakt@landanzeiger.ch ● Rodungsarbeiten beim Regenrückhaltebecken Die Rodungsarbeiten im Bereich des Rückhaltebeckens wurden an den Forstbetrieb Uerkental verge­ ben. Die Arbeiten auf den Waldflächen sollen noch in diesem Jahr ausgeführt werden. Nachrodungen sowie die Ent­ fernung von Uferbestockungen sind für das Jahr 2027 vorgesehen. Bei den grösseren Bäumen kommt ein beson­ deres Vorgehen zum Einsatz. Sie wer­ den nicht vollständig gerodet, sondern auf einer Höhe von rund drei Metern abgeschnitten und vorerst stehen ge­ lassen. So können die Wurzelstöcke später gut verankert und die Bäume als Baumaterial im Gewässer eingebaut werden. Dieses Vorgehen hat mehrere Vorteile: Das benötigte Baumaterial

Aarau Casafair Aargau ist gegründet

Aarau Physiotherapie Wiebke Schubien

Breit aufgestellter Vorstand nimmt Arbeit auf

Luca Caspar übernimmt die operative Leitung

Der erste Vorstand von Casafair Aargau.

Die neue Sektion Casafair Aargau ist gegründet. An der Gründungs­ versammlung vom 3. September in Aarau wurden die Statuten verabschiedet und der Vorstand gewählt. Präsident der neuen Sektion ist GLP-Grossrat und Rechtsanwalt Matthias Betsche. Der breit zusammengesetzte Vorstand bringt Fachwissen aus Architektur, Energie, Recht, Politik, Gesundheit, Informatik und weiteren Bereichen rund ums Wohnen mit. Nachdem die Präsidiumskonferenz von Casafair Schweiz am 21. August grünes Licht für eine eigenständige Aargauer Sektion gegeben hatte, er­ folgte am vergangenen Donnerstag­ abend in Aarau die formelle Vereins­ gründung. Rund 1300 Mitglieder von Casafair wohnen heute im Kanton Aar­ gau. «Mit der Gründung beginnt für uns jetzt die eigentliche Arbeit», sagt Präsi­ dent Matthias Betsche. «Wir wollen Ca­

BILD: ZVG

safair im Aargau als starke und kon­ struktive Stimme rund ums Wohnen etablieren – für gutes und bezahlbares Wohnen, lebenswerte Quartiere, nach­ haltiges Bauen und einen verantwor­ tungsvollen Umgang mit unserem be­ grenzten Raum.» Der Vorstand vereint unterschiedliche fachliche und politi­ sche Hintergründe. Diese breite Ab­ stützung soll es Casafair Aargau er­ möglichen, Fragen des Wohnens aus verschiedenen Perspektiven aufzu­ greifen und konkrete Lösungen zu ent­ wickeln. Casafair setzt sich schweizweit für ver­ antwortungsvolles Eigentum ein. Zu seinen politischen Leitlinien gehören eine zukunftsgerichtete Raumpla­ nung, eine aktive Wohnraum­ und Bo­ denpolitik, nachhaltiges Bauen sowie Fairness beim Vermieten, Kaufen und Verkaufen. Die erste ordentliche Mitgliederver­ sammlung von Casafair Aargau findet am 14. Januar 2027 statt. Die Aargauer Mitglieder werden über die neue Sek­ tion und das weitere Vorgehen direkt informiert. PD

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Gemeinsam in die Zukunft: Luca Caspar übernimmt die operative Leitung der Aarauer Physiotherapiepraxis, während Gründerin Wiebke Schubien weiterhin Teil der Geschäftsleitung bleibt. BILD: PD

Die Physiotherapie Wiebke Schubien in Aarau feiert ihr 20­jähriges Bestehen und stellt gleichzeitig die Weichen für die Zukunft. Mitinhaber Luca Caspar übernimmt ab sofort die operative Leitung der Praxis. Gründerin Wiebke Schubien bleibt weiterhin in der Geschäftsleitung und als Physiotherapeutin tätig. Vor 20 Jahren gründete Wiebke Schu­ bien ihre Physiotherapiepraxis in Aar­ au als Ein­Frau­Betrieb. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen an der Rohrerstrasse 78 neun Therapeutinnen und Therapeuten. Zum Angebot gehö­ ren neben Physiotherapie und indivi­ duellem Training auch Gruppenkurse. Das Jubiläum nutzt die Praxis, um ihre langfristige Nachfolge zu regeln. Luca Caspar, diplomierter Physiotherapeut MSc, arbeitet seit 2018 im Team und ist seit 2021 Mitinhaber. Nun übernimmt er die operative Leitung. Die vollstän­ dige Übergabe der Praxis soll schritt­

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weise in den kommenden Jahren erfol­ gen.

Schubien bleibt der Praxis erhalten Wiebke Schubien bleibt Mitglied der Geschäftsleitung und wird die Praxis vorerst gemeinsam mit Caspar führen. Auch als Physiotherapeutin steht sie dem Team und der Kundschaft weiter­ hin zur Verfügung. Für Kundinnen und Kunden sowie die langjährigen Partner soll sich durch den Wechsel in der operativen Leitung im Alltag nichts ändern. Die neu gewonnenen zeitlichen Res­ sourcen will Schubien verstärkt in ihre «Gesundwerkstatt» investieren. In die­ sem Gesundheitscoaching verbindet sie ihre Erfahrung aus der Physiothera­ pie mit Ernährungsberatung und wei­ teren Themen wie Bewegung, Schlaf und Stressregulation. Mit der schrittweisen Übergabe an Luca Caspar stellt die Aarauer Praxis damit nach 20 Jahren die Weichen für die nächste Etappe ihrer Firmenge­ schichte. PD

kann direkt aus der bestehenden Ufer­ bestockung gewonnen werden, unnö­ tige Transportwege werden vermie­ den, das Gewässer wird ökologisch aufgewertet. Damit wird das vorhan­ dene Holz sinnvoll genutzt und gleich­ zeitig ein Beitrag zur ökologischen Auf­ wertung geleistet. ● Waldhaus Kreuzwegen – Abschluss Reparaturarbeiten Beim Waldhaus Kreuzwegen im Neudorf wurden die beschädigten Balken im Aussenbe­ reich durch den Werkhof erneuert. Die Arbeiten konnten erfolgreich ab­ geschlossen werden. Die neuen, hel­ leren Balken sorgen dafür, dass der Aussenbereich wieder in gutem Zu­ stand ist. GEM

Muhen ● Gemeinde erlässt Planungszone im Gebiet «Nidermatt» Der Gemeinderat Muhen hat die Parzelle Nr. 2971 im Ge­ biet «Nidermatt» mit sofortiger Wir­ kung mit einer Planungszone belegt. Damit sollen die Nutzungs­ und Ge­ staltungsvorschriften im betroffenen Gebiet im Hinblick auf eine haushälte­ rische Nutzung überprüft werden. Die Planungszone gilt für fünf Jahre. Während dieser Zeit darf im betroffe­ nen Gebiet nichts unternommen wer­ den, was den Planungszweck beein­ trächtigen könnte. Die Unterlagen lie­ gen vom 31. August bis 29. September bei der Abteilung Bau und Planung an der Schulstrasse 1 öffentlich auf. Ge­ gen den Erlass der Planungszone kann während dieser Frist schriftlich beim Gemeinderat Einsprache erhoben werden. ● Strompreis für Durchschnittshaushalt steigt 2027 um rund 5,6 Prozent Für das Jahr 2027 passt die Elektrizi­ tätsversorgung Muhen (EVM) ihre Stromtarife an, führt einen Einheits­ tarif als Wahltarif ein und bietet neu die Abnahme von Herkunftsnachwei­ sen (HKN) aus Photovoltaikanlagen an. Für einen durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt mit einem Jah­ resverbrauch von 4500 kWh erhöhen sich die jährlichen Stromkosten ge­ genüber 2026 um rund 82 Franken be­ ziehungsweise 5,6 Prozent. ● Rückliefervergütung und Herkunftsnachweise für Solarstrom Die Elektrizitätsversorgung Muhen kauft Solarstromüberschuss und sorgt da­ für, dass nachhaltige Energieproduk­ tion durch Herkunftsnachweise be­ stätigt wird. Die Gemeinde Muhen ruft dazu auf, von fairen Rückliefer­ vergütungen zu profitieren und aktiv zur Energiewende beizutragen. Die Elektrizitätsversorgung ist ein Eigen­ wirtschaftsbetrieb (Spezialfinanzie­ rung) der Gemeinde Muhen. Die Elek­ trizitätsversorgung (Spezialfinanzie­ rung) wird operativ und technisch durch die Eniwa AG, Buchs, geführt. Die strategische Leitung sowie un­ mittelbare Aufsicht übernimmt der Gemeinderat. GEM


LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Region 21 Publireportage

Kaufmännische Bildung trifft Sprachzertifizierung

HKV baut von Aarau aus ihr Bildungsangebot aus Die HKV Swiss AG baut ihr Angebot aus und übernimmt die Cambridge English Languages GmbH. Das Unternehmen mit Prüfungszentren in St. Gallen und Gümligen bleibt als eigenständige Marke bestehen. Für die HKV entsteht damit ein Bildungsnetz mit fünf Standorten – darunter Aarau. Die HKV Swiss AG hat die Cambridge English Languages GmbH mit Sitz in St. Gallen rückwirkend per Anfang 2026 übernommen. Mit dem Zukauf erweitert die Dachorganisation von HKV Aarau und HKV Nordwest ihr bisheriges Angebot um international anerkannte Sprachprüfungen. Cambridge English Languages beschäftigt neun Mitarbeitende und führt jährlich rund 4000 Prüfungen durch. Angeboten werden unter anderem Cambridge English Exams und IELTS-Tests sowie Ausbildungen für Englischlehrpersonen.

Von Aarau bis St. Gallen Mit der Übernahme verfügt die HKV Swiss neu über ein Netzwerk mit Standorten in Aarau, Rheinfelden, Olten, St. Gallen und Gümligen. Damit sollen Sprachzertifizierungen verstärkt über Kantonsgrenzen hinweg angeboten werden. Auch das eigene Sprachzentrum der HKV soll von der

Aargau

Tourismus bekommt einen neuen strategischen Rahmen

GmbH behält ihren Namen und ihre Standorte in St. Gallen und Gümligen. Auch das bestehende Team bleibt. Laufende Prüfungen, Kurse, Verträge und Anerkennungen sind laut HKV nicht von der Übernahme betroffen. Ebenso bleibt der «Platinum»-Status als Cambridge-Prüfungszentrum bestehen.

Sabine Voser übernimmt per 1. September 2026 die operative Leitung der Cambridge English Languages GmbH und begleitet die Integration des Sprachzentrums in die HKV Swiss AG. BILD: ZVG

Prüfungserfahrung und der Infrastruktur des übernommenen Unternehmens profitieren. Hinter dem Ausbau steht nach Angaben der HKV eine steigende Nachfrage nach kombinierten Qualifikationen. Gerade im kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Umfeld würden Arbeitgeber zunehmend Wert auf nachweisbare Fremdsprachenkenntnisse legen. Die HKV will deshalb kaufmännische Aus- und Weiterbildung stärker mit international anerkannten Sprachzertifikaten verbinden.

Für Kunden soll sich nichts ändern Die Cambridge English Languages

Die bisherigen Eigentümer Karen und Derrick Kerley ziehen sich in den Ruhestand zurück, begleiten das Unternehmen während der Übergangsphase aber weiterhin beratend.

Neue Leiterin übernimmt im September Ab 1. September führt Sabine Voser das Sprachzentrum operativ und soll dessen Integration in die HKV Swiss verantworten. Voser war zuvor mehrere Jahre am Cambridge Institut München für die Englischzertifizierung an Schulen in Bayern zuständig. Der Verwaltungsrat der HKV Swiss hat der Übernahme einstimmig zugestimmt. Verwaltungsratspräsident Jürg Willi sieht darin eine Möglichkeit, die Position der Bildungsgruppe zu stärken. Lernende, Weiterbildungsstudierende und Firmenkunden sollen künftig kaufmännische Weiterbildung und international anerkannte Sprachzertifikate aus einer Hand beziehen können. PD www.hkv.ch

Holger Czerwenka, Direktor Aargau Tourismus AG: «Der Aargau hat so viel zu bieten. Jetzt heisst es, unser Angebot richtig zu verkaufen.» BILD: ZVG

Der Kanton Aargau hat erstmals ein kantonales Tourismusleitbild lanciert. Es soll die touristischen Akteure besser vernetzen und den Tourismus stärker mit der Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums verbinden. Der Aargau will seine touristische Entwicklung künftig an einem gemeinsamen strategischen Rahmen ausrichten. Das neue Tourismusleitbild wurde 2025 zusammen mit Tourismusakteuren erarbeitet und am Tourismusgipfel vom 27. August im Emil Frey Classic Car Center in Safenwil offiziell lanciert. Dabei versteht der Kanton Tourismus nicht nur als Ausflugs- und Übernach-

tungswirtschaft. Auch Natur, Kultur, Mobilität und Erholung sollen einbezogen werden. Investitionen in touristische Angebote sollen damit nicht nur Gästen zugutekommen, sondern auch die Naherholung und Lebensqualität der Aargauer Bevölkerung verbessern sowie die regionale Wertschöpfung stärken. Das Leitbild richtet sich an Tourismusorganisationen, Regionen, Gemeinden und Leistungsträger. Die operative Umsetzung bleibt dezentral. Aargau Tourismus übernimmt eine Dach- und Koordinationsfunktion, während die einzelnen Regionen und Tourismusorganisationen in ihrer strategischen Ausrichtung eigenständig bleiben. AG/LA

Region Geocaching-Grossanlass

Bottenwil Pöstli-Wirt sammelt für das Schwimmbad

Region

«grüezi sCHwiiz» mit rund 2000 Besuchenden ein Erfolg

Bratwurst-Aktion bringt 1200 Franken für die Badi

Webcam soll Wetter und Aussicht auf der Gisliflue zeigen

Der Triangulationspunkt auf der Gisliflue: Nur wenige Meter davon entfernt soll die neue Webcam installiert werden BILD: PATRICK SMONIG/ARCHIV

Wer einen Ausflug auf die Gisliflue plant, soll künftig bereits zu Hause wissen, wie Wetter und Sicht auf dem Gipfel sind. Ein Kantischüler plant dafür eine solarbetriebene Webcam. Die Geocacher und -cacherinnen hatten viel Spass rund um Aarau.

Das Wochenende vom 4. bis 6. September stand in der Region Aarau ganz im Zeichen von Geocaching, einer Art moderner Schnitzeljagd mit GPS, bei welchem versteckte Behälter und das darin enthaltene Logbuch gesucht werden. Bereits am Donnerstag nahmen über 100 Personen am Vorevent bei der StadtwächterBrauerei teil, bei welchem das eigens für den Anlass gebraute MEGA-Bier mit Pfirsichnote ein erstes Mal probiert und der Abend genossen werden konnte. Am Freitag wurde nach Ansprachen von Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker sowie von OK-Präsident Adrian Stoll der Hauptanlass feierlich eröffnet. Die Ausstellung «GPS MAZE», welche die Geschichte des Geocaching aufzeigte, konnte zum allerersten Mal in der Schweiz besucht und besichtigt werden und erfreute sich regem Interesse. Am Samstag folgten mit dem eigentlichem MEGA-Event und dem erneut

BILD: ZVG

geöffneten «GPS MAZE» die Höhepunkte des Anlasses.

Angela McGovern (links) und Eveline Spring (beide vom Schwimmbadverein Bottenwil-Uerkheim) freuen sich über die Unterstützung von Pöstli-Wirt Andreas Gilgen. BILD: ZVG

Nebst den Events waren viele Geocacherinnen und Geocacher bei bereits bestehenden sowie neuen Geocaches in der Stadt Aarau sowie den umliegenden Gemeinden und Wäldern anzutreffen. Am Abend traf man sich wiederum in der Reithalle im Schachen, um den Tag mit leckerem Essen von unterschiedlichen Foodtrucks, Getränken und Kuchen vom Buffet sowie Musik der Live-Band «Janalynn» ausklingen zu lassen.

Mit einer Bratwurstaktion hat der Bottenwiler «Pöstli»-Wirt Andreas Gilgen Geld für die Badi Bottenwil-Uerkheim gesammelt. Die Bevölkerung unterstützte die Aktion rege: Insgesamt kamen 1200 Franken zusammen.

Am Sonntag wurde der Aarauer Schachen den Pferderennen überlassen. Die Geocacherinnen und Geocacher versammelten sich derweil in Schönenwerd, wo ein Umwelteinsatz stattfand, an dem über 300 Personen teilnahmen. Nach zwei Stunden Abfall einsammeln und Neophyten bekämpfen wurde nochmals gemeinsam auf das am Wochenende Erlebte zurückgeblickt, bevor die Anwesenden aus allen Ecken der Schweiz, ganz Europa und sogar Amerika, die Heimreise antraten. ZVG

Eine Bratwurst essen und damit gleichzeitig die lokale Badi unterstützen: Mit dieser Idee lancierte Andreas Gilgen, Wirt des Restaurants Post in Bottenwil, im August eine Spendenaktion zugunsten des Schwimmbadvereins Bottenwil-Uerkheim. Jeden Montag von 17 bis 19 Uhr hiess es im «Pöstli»: «Bratwurst essen für den guten Zweck». Von jedem verkauften Menü gingen fünf Franken direkt an den Schwimmbadverein. Die Aktion stiess in der Bevölkerung auf grossen Anklang. Insgesamt gingen während der vier Abende 203 Bratwürste über den Tresen. Zusätz-

lich zum Erlös aus den Menüs kamen zahlreiche weitere Spenden zusammen. So konnte Gilgen dem Vorstand der Badi am 2. September einen Betrag von insgesamt 1200 Franken überreichen. Die Freude über das Ergebnis ist auf beiden Seiten gross. Der Vorstand des Schwimmbadvereins würdigt insbesondere die Initiative und den persönlichen Einsatz des Bottenwiler Wirts. Auch Gilgen zeigt sich erfreut über die Unterstützung und bedankt sich bei allen Gästen, die vorbeikamen, mitassen oder zusätzlich einen Beitrag spendeten. Für den Schwimmbadverein ist der Erfolg der Aktion zugleich ein Zeichen dafür, wie stark die Badi BottenwilUerkheim in der Region verankert ist. Die zahlreichen kleinen und grösseren Beiträge leisten einen willkommenen Beitrag zum Erhalt und zur Zukunft des Schwimmbads. PD

Die Gisliflue soll eine eigene Webcam erhalten. Ein entsprechendes Baugesuch liegt derzeit bei der Gemeinde Thalheim auf. Die Kamera soll Bilder liefern und gleichzeitig Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit messen. Die Daten sollen öffentlich über eine Website abrufbar sein. Hinter dem Projekt steht der Kantischüler Ilian F. Die Idee kam ihm, als er vor einem eigenen Ausflug auf die Gisliflue vergeblich nach lokalen Wetterinformationen suchte. Gleichzeitig verbindet er zahlreiche persönliche Erinnerungen an Wanderungen und Mountainbike-Touren mit dem beliebten Aussichtspunkt. Geplant ist die Kamera wenige Meter neben dem Gipfeldreieck auf Thalheimer Boden. Sie soll nach Südwesten ausgerichtet werden und damit neben dem Blick ins Aaretal auch heranziehende Wetterfronten zeigen. Weil sich der Standort im Staatswald befindet, war eine Bewilligung des Kantons nötig. Diese wurde bereits im Juli erteilt. Mit Strom versorgt werden soll die Anlage über Solarenergie. Deshalb ist die Inbetriebnahme erst im kommenden Frühjahr vorgesehen. LUCIE HERDE/LA


22 Mobil

LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

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Kölliken Tag der offenen Tür bei der Garage Eggenberg

Rennsport zum Anfassen und Klassiker zum Staunen Die Garage Eggenberg in Kölliken lud zum Tag der offenen Tür ein. Gleichzeitig feierte die Autospritzwerk Luongo GmbH ihr 10-jähriges Bestehen. Aufgrund ihrer Zusammenarbeit luden die beiden Unternehmen gemeinsam zum Fest ein.

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«Einmal im Jahr veranstalten wir einen solchen Anlass als Dankeschön an unsere Kunden», so Andreas Heinzl, Geschäftsführer und Inhaber der Garage Eggenberg AG. Seine Kunden und jene, die es werden wollen, erschienen zahlreich, stellten sich für eine Pizza beim Pizzawagen an und liessen sich einen frisch zubereiteten Espresso oder Cappuccino von Zio Mauri, Ape Caffè auf drei Rädern, schmecken. Kinder und auch Erwachsene setzten sich für ein Foto auf die Rückbank des nostalgischen Photobusses, einem VW-Bus aus vergangenen Tagen. Hüte und andere Accessoires lagen zur Verkleidung bereit. In der Werkstatt führte ein üppiges Kuchen- und Tortenbuffet die Gäste in Versuchung. Neuwagen neben Oldtimern waren im hinteren Werkstattraum platziert. Ein weisses PorscheCabriolet und ein VW-Golf mit Spurverbreiterung, beide aus den 60erJahren, brachten die Augen der Fans zum Leuchten. Die Attraktion jedoch stand am Eingang zum Festareal, ein Porsche 992.1 GT3 Cup mit 510 PS. «Tauchen Sie ein in die Welt des Motorsports», versprach der ausgelegte Flyer. Wer sich ins Cockpit setzte, verspürte einen leichten Adrenalinstoss als Vorgeschmack, wenn der Motor kurz aufheulte. Das Coaching

Der Tag der offenen Tür der Garage Eggenberg lud zum Plausch unter Freunden und Bekannten ein. BILDER: ALFRED WEIGEL

Die Rockband «Elvesto» kämpfte gegen Motorengeräusch an und präsentierte Songs von Elvis Presley.

Orlando Luongo, Inhaber des Autospritzwerks Luongo GmbH, und Andreas Heinzl, Geschäftsführer der Garage Eggenberg AG.

erfolgt durch erfahrene Rennfahrer, die Betreuung durch das AMAG First Rennsport Team. Wer einen gültigen Führerausweis oder je nach Event eine Rennlizenz einlöst, dem steht nichts mehr im Wege für eine Rennfahrerkarriere.

den nur die musikalischen Einlagen der fünfköpfigen Rockband «Elvesto» mit Elvis-Presley-Songs. «Baby, What You Want Me To Do» war einer davon. Ja, was sollte der Interpret tun? Vielleicht einen neuen VW Tayron oder einen gut erhaltenen Audi Q3 als Occasion in der Garage Eggenberg erwerben? ALFRED WEIGEL

Elvis-Presley-Songs Von Motorengeräusch übertönt wur-

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Empa-TCS-Studie zeigt: E-Autos reduzieren den Verkehrslärm An städtischen Verkehrsknoten sind Elektroautos deutlich leiser als Verbrenner. Die zweite Etappe von Nexus, dem gemeinsamen Forschungsprojekt von TCS und Empa, untersuchte reale Verkehrssituationen in den Städten Freiburg und Zürich. Die Studienergebnisse zeigen, dass insbesondere Menschen, die nahe an Kreuzungen leben, durch mehr E-Autos von weniger Verkehrslärm profitieren.

nen, wie viel Schall ein Fahrzeug abhängig von Geschwindigkeit und Beschleunigung erzeugt. In der Folge wurden die Verkehrsströme an vier Kreuzungen und Kreiseln in den Städten Freiburg und Zürich gemessen (Champ-des-Fontaines, Sainte-Thérèse, Albisriederplatz und Sihlporte). Mittels Drohnenaufnahmen wurde das Fahrverhalten der einzelnen Fahrzeuge aufgezeichnet und Geschwindigkeit, Beschleunigung und Fahrwege der Fahrzeuge ausgewertet.

In urbanen Gebieten ist der Verkehr eine der grössten Lärmquellen. Aufgrund der Siedlungsstruktur sind vom Verkehrslärm besonders viele Menschen betroffen. Durch fortschreitende Verbreitung der Elektromobilität könnte sich die Belastung deutlich reduzieren, allerdings fehlten bisher wissenschaftliche Grundlagen. Der TCS untersucht deshalb seit 2024 gemeinsam mit der Empa im Rahmen des Forschungsprojekts Nexus, wie sich die Geräuschpegel von E-Autos und Verbrennern bei verschiedenen Fahrweisen unterscheiden.

Mit den Daten aus den Testfahrten in Kombination der realen Verkehrsströme liess sich ein mathematisches Modell kreieren: Was wäre, wenn alle Fahrbewegungen an den Verkehrsknoten mit Elektroautos stattfinden würden? Die Antwort fällt deutlich aus: Im Durchschnitt sind E-Autos 1,5 Dezibel leiser, als wenn reine Verbrenner-Flotten dieselben Kreuzungen und Kreisel passieren. Nun müssen Autos im Alltag an Kreuzungen häufig abbremsen und wieder anfahren. An solchen Haltepunkten beträgt der Unterschied zwischen E-Autos und Verbrennern sogar bis zu 3 Dezibel, was einer Halbierung des Lärms entspricht. Relevant ist auch, ob viel Verkehr herrscht. Am Zürcher Albisriederplatz waren E-Autos bei tiefem Verkehrsaufkommen durchschnittlich 0,9 Dezibel leiser. Während der Stosszeit stieg die Differenz auf 2,2 Dezibel im Vergleich zum reinen Verbrenner-Modell.

Verkehrsknoten in Freiburg und Zürich unter der Lupe Die Testfahrten der ersten Nexus-Etappe fanden auf der Strecke des TCSFahrzentrums Stockental statt und somit nicht im normalen Strassenverkehr. In der zweiten Etappe des Nexus-Projekts gingen Empa und TCS einen Schritt weiter und haben die Erkenntnisse der Testfahrten auf reale Verkehrssituationen übertragen. Dafür wurden für alle Testfahrzeuge akustische Modelle entwickelt, die berech-

Zu Stosszeiten wächst der Lärmvorteil

An den beiden Freiburger Kreuzungen wurde zudem der Einfluss einer Reduktion der signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Stunden-

kilometer untersucht. Der Unterschied der Lärmemissionen von Verbrenner und E-Autos veränderte sich dabei nur geringfügig. Der zusätzliche Lärmvorteil der E-Autos betrug rund 0,5 Dezibel, da das Rollgeräusch auch bei Tempo 30 einen wesentlichen Anteil ausmacht. Für Sascha Grunder, Leiter Test & Technik beim TCS, stand bei der zweiten Etappe des Nexus-Projekts die Wahrnehmung der Anwohner im Vordergrund: «Die Studie zeigt, dass lärmgeplagte Menschen, die nahe an Verkehrsknoten leben, besonders von der Elektrifizierung der Mobilität profitieren.» Auch Reto Pieren, Gruppenleiter Umweltakustik bei der Empa, schätzt die Resultate positiv ein: «Erstmalig konnten wir das Lärmminderungspotential von E-Autos in komplexen Verkehrssituationen quantifizieren. Dies gelang uns dank des Einsatzes moderner Messmethoden und speziell dafür von uns entwickelten Simulationen. Als nächstes schauen wir uns die Bedeutung der Reifen und Strassenbeläge genauer an.»

Nexus III folgt nächstes Jahr Die detaillierten Ergebnisse der Studie werden diese Woche an der Fachkonferenz Forum Acusticum in Graz präsentiert. Parallel läuft die Datenauswertung für die dritte Etappe von Nexus. Im Juni fanden im Aargau Messfahrten mit E-Autos und Verbrennern auf öffentlichen Strassen statt. Dabei wird untersucht, inwiefern sich unterschiedliche Reifentypen und Strassenbeläge auf die Geräusch-Emissionen bei diversen Fahrprofilen auswirken. Die Ergebnisse dieser Tests werden voraussichtlich Mitte 2027 veröffentlicht. TCS


LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

Region 23

Forstbetrieb Kölliken-Safenwil

Uerkheim Hoffest mit Schafschau

Moderne Technik für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung

Schafspfeffer war auf der Speisenkarte das Bevorzugte

Rund 90 Interessierte nutzten den Waldumgang des Forstbetriebs Kölliken-Safenwil, um sich über moderne Forsttechnik, die Bekämpfung invasiver Pflanzen und aktuelle Entwicklungen in der Jagd zu informieren. Im Mittelpunkt standen zwei Neuanschaffungen, die künftig die Arbeit im Wald erleichtern. Mit den Jagdmusikstücken «Die Begrüssung» und «Aufbruch zur Jagd» eröffneten die Jagdhornbläser den Waldumgang beim Schützenhaus Kölliken. Anschliessend demonstrierte Maschinist Daniel Lüscher den neuen dreiachsigen Forst- und Tragschlepper HSM 805 HDF. Die Maschine schneidet Baumstämme auf die gewünschte Länge, zieht sie mit der Seilwinde aus dem Bestand und verlädt sie nach einem Zangenwechsel. «Mit der neuen Maschine lässt sich unser Wald effizient und nachhaltig bewirtschaften», sagte Betriebsleiter Severin Dommen. Der Gemeindeverband Forstbetrieb Kölliken-Safenwil bewirtschaftet seit 2005 rund 870 Hektaren Wald in den Gemeinden Kölliken, Safenwil und Oberentfelden.

Invasive Pflanzen und Wildtiere

Dominik Rothenbühler serviert ein Lammvoressen.

Die Waldumgänger lauschen den Ausführungen von Forstbetriebsleiter Severin Dommen. BILDER: ALFRED WEIGEL

Peter Suter vergleicht ein Hirschgeweih mit dem des Rehbocks.

Mit 5000 Volt bekämpft Martin Mieschbühler den Knöterich.

Grosses Interesse weckte auch die Vorführung der neu angeschafften RootWave. Das Gerät bekämpft invasive Neophyten wie den Japanknöterich mit 5000 Volt und schädigt dabei auch das Wurzelwerk nachhaltig. Forstwart Martin Mieschbühler demonstrierte die Anwendung mit entsprechender Schutzausrüstung. Ergänzend stellte Manfred Müller von der Kommission «Natur- und Klima» weitere invasive Pflanzenarten wie Kirschlorbeer, einjähriges Berufkraut und drüsiges Springkraut vor.

Das Hoffest mit Schafschau in Uerkheim bei Carmen und Ruedi Rothenbühler ist alljährlich ein Anziehungspunkt für Schafzüchter aus der Region – und all jene, die gerne Lamm auf dem Teller haben. 131 Schafe und zwei Hunde beherbergt der Schafzuchtbetrieb Rothenbühler. Seit 44 Jahren betreibt die Familie die Schafzucht. Das schwarzbraune Bergschaf machte im hinteren Teil des Hofes mit einem «Bäh» auf sich aufmerksam, während vorne die Gäste auf ihr Lammgericht neben den SkuddenSchafen warteten. Das Lammvoressen und der Lammpfeffer mit Teigwaren und Gemüse waren am Samstag am Hoffest die Favoriten. Auch die Schafbratwurst und Lammkoteletts vom Grill fanden

BILD: ALFRED WEIGEL

ihre Liebhaber. Die seit 1991 bestehende Schafschau ist bei Züchtern wie Liebhabern von Lammgerichten einmal im Jahr ein beliebter Treffpunkt. Das Hoffest in Uerkheim ist dick markiert im Kalender bei vielen in der Region. «Der heisse Sommer ging nicht spurlos an den Schafen vorbei, ein schattiges Plätzchen für die Schafe war enorm wichtig», so Ruedi Rothenbühler während des Hofrundgangs. Als Züchter ist es sein oberstes Ziel, das Optimum aus einer Schafrasse herauszuholen. Die Auszeichnungen der Zuchterfolge sind an der Hauswand einsehbar. «Arbeiten mit Leidenschaft» steht auf der Webseite www.schaeferei.ch. Der Barbetrieb mit musikalischer Unterhaltung ging weit über Mitternacht hinaus, diskutiert wurde vermutlich nicht nur über das Halten und Züchten von Schafen. AWE

Severin Dommen und Daniel Lüscher präsentieren den neuen Forst- und Tragschlepper.

Ist bald mit dem Wolf zu rechnen? Auch die Jagd kam zur Sprache. «Dem Hirsch folgt der Wolf», sagte der stellvertretende Jagdaufseher Peter Suter mit Blick auf die Rückkehr des Rot-

wilds in den Aargau. Sorgen bereite hingegen der aus Nordamerika eingewanderte Waschbär, erklärte Rosmarie Müller von der Jagdaufsicht Kölliken anhand eines präparierten Exemplars.

Beim gemeinsamen Ausklang mit Älplermagronen und Apfelmus im Waldhaus Wandersmann sorgten die Jagdhornbläser nochmals für den musikalischen Rahmen. ALFRED WEIGEL

Das Hoffest in Uerkheim ist in der Region beliebt.

BILD: ALFRED WEIGEL

Schöftland Lehrstellenparcours

Region

Wertvoller Erstkontakt für alle

Netzinfrastruktur nach Unwetter vollständig wiederhergestellt

Die Lernenden vom Gartencenter Huplant informierten aus erster Hand über die Ausbildung zur Gärtnerin Fachrichtung Pflanzenproduktion. BILDER: ROLAND MARTI

Freude am Umgang mit Zahlen und Menschen – Die Lernenden der Raiffeisenbank Reitnau-Rued erklären die nötigen Skills für den Lehrberuf Kauffrau/mann EFZ Branche Bank. Die Stromunterbrüche konnten schrittweise wieder behoben werden.

Rund 240 Schülerinnen und Schüler aus Schöftland und Triengen erhielten beim 6. Lehrstellenparcours Einblick in verschiedene Berufe und konnten Kontakte zu möglichen Lehrbetrieben knüpfen. Für Organisator Markus Bolliger war es der vierte und letzte Parcours. Wenn Jugendliche vor der Berufswahl stehen, ist die Auswahl gross. Orientierung bietet der Lehrstellenparcours des Regionalverbands Suhrental (RVS). Rund 240 Schülerinnen und Schüler besuchten 26 regionale Unternehmen und informierten sich über Berufe und Lehrstellen. Im Unterricht hatten sie sich auf den Anlass vorbereitet. Mit Informationen zu den Betrieben und einem Fragenbo-

gen ausgestattet, suchten sie das persönliche Gespräch mit den Unternehmen. So lernten sie nicht nur Berufsbilder kennen, sondern erhielten auch einen direkten Einblick in die Arbeitswelt.

nehmen aus dem Autobereich dazu. Vom technischen und handwerklichen Beruf bis zu kaufmännischen Ausbildungswegen erhalten die Jugendlichen so einen vielseitigen Überblick.

Eine Herzensangelegenheit Grosses Interesse der Betriebe Auch für die Unternehmen ist der Parcours eine Gelegenheit, ihre Berufe und Ausbildungsplätze potenziellen Lernenden vorzustellen. Das Interesse ist entsprechend gross. «Wir sind im Moment ausgebucht», sagt Organisator Markus Bolliger. Noch mehr Betriebe aufzunehmen, sei aus logistischen Gründen kaum möglich. Bei der Auswahl wird darauf geachtet, eine möglichst breite Palette an Berufsfeldern abzudecken. In diesem Jahr kamen beispielsweise zusätzliche Unter-

Für Bolliger war es der vierte und zugleich letzte Lehrstellenparcours als Organisator, da er den RVS verlässt. Der Anlass sei für ihn stets eine Herzensangelegenheit gewesen. «Für mich ist das immer ein ganz wichtiger Anlass im Jahr gewesen», sagt er. Bolliger ist überzeugt, dass sich das Konzept bewährt hat. Schliesslich sammeln die Jugendlichen nicht nur Informationen, sondern machen erste Erfahrungen mit der Arbeitswelt – und knüpfen womöglich bereits einen Kontakt, der später zu einer Lehrstelle führt. ROLAND MARTI

Die Stromunterbrüche infolge der heftigen Gewitter vom 28. August konnten im Netzgebiet der AEW innerhalb weniger Stunden behoben werden. Die Stromversorgung konnte dank eingespielter Abläufe in kürzester Zeit in allen betroffenen Gebieten wieder vollständig hergestellt werden. Die Gewitter und Sturmböen vom Freitag, 28. August, verursachten im Kanton Aargau erhebliche Schäden. Neben Schäden an Bäumen, Feldern und Gebäuden wurde auch die Netzinfrastruktur stark in Mitleidenschaft gezogen. Im Netz der AEW führten Isolatorenbrüche sowie umgestürzte Bäume und Äste auf Leitungsabschnitten zu

BILD: ZVG

diversen Störungen und kurzzeitigen Stromunterbrüchen. Die Stromunterbrüche konnten schrittweise behoben und sämtliche betroffenen Kundinnen und Kunden innerhalb weniger Stunden wieder mit Strom versorgt werden. Die eingespielten Prozesse und Abläufe haben sich auch während des heftigen Hagelsturms bewährt und zusammen mit der stabilen Netzinfrastruktur wesentlich dazu beigetragen, grossräumige Stromausfälle zu vermeiden. An der Autobahn A1 knickte der Sturm Betonmasten der Axpo um. AEW-Leitungen waren von diesem Ereignis nicht direkt betroffen, da diese der übergelagerten Stromversorgung dienen und nicht dem Netzbetrieb der AEW unterliegen. PD www.aew.ch


VERANSTALTUNGS tipps Staffelbach

Aarau

Tessiner-Abend der Männerriege

Aarau wird zum Bauernhof Der Bauernhof kommt am Samstag erneut nach Aarau! Der Bauernverband Aargau (BVA) organisiert diesen Anlass in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg. Bauernhoftiere, Festwirtschaft und natürlich das Säulirennen gehören zu den Highlights. Zudem wird in der Markthalle die Ausstellung «Mutterkuhhaltung – Im Einklang mit Tier und Natur» gezeigt.

Der Tessiner-Abend der Männerriege Staffelbach zieht immer viele Gäste an.

Gerne begrüssen wir zahlreiche Gäste am Freitag, 11. und Samstag, 12. September ab 18.30 Uhr in der schön dekorierten Mehrzweckhalle Staffelbach. Im Angebot bieten wir Ihnen wie üblich als Vorspeise Tomatensalat mit Mozzarella, als Hauptspeise ein Pilzrisotto, Spaghetti Bolognese, Spaghetti Napoli oder Penne Arrabiata an und zum Dessert verschiedene Torten und Kaffee.

BILD: RAN

Die nach wie vor sehr beliebten Moules au Safran erfreuen sich grosser Beliebtheit. Man kann sie als Vorspeise oder auch als Hauptmahlzeit bestellen. Wer die Muscheln nicht kennt, darf sie gerne bei den Köchen vor der Mehrzweckhalle gratis degustieren. Auf ihren Besuch freut sich die Männerriege Staffelbach. MRS Wann: 11. und 12. September, ab 18.30 Uhr Wo: Mehrzweckhalle Staffelbach

Dieser Anlass an verschiedenen Orten in der Innenstadt ist von den Organisatoren, aber auch von den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt, nicht mehr wegzudenken. Bauernhoftiere und Maschinen aus der Nähe entdecken, eine Gratis-Kutschenfahrt oder beim Säulirennen eine Wette abschliessen – Spektakel und Emotionen sind garantiert! Bestaunen Sie die grosse Obst- und Gemüsepyramide und vieles mehr. Der Bauernhof in Aarau ist der perfekte Familienausflug und ermöglicht Gross und Klein einen spannenden Einblick in die vielfältige Aargauer Landwirtschaft. Als besonderes Highlight werden dieses Jahr die eidgenössischen Kranz-

Aarau wird am Samstag zum Bauernhof.

schwinger Lüscher Sinisha und Roth Tim zur exklusiven Migros-Autogrammstunde begrüsst. Für die Lernenden des Landwirtschaftlichen Zentrums Liebegg ist der Anlass ein ideales Training, um das Gelernte im Fach Öffentlichkeitsarbeit umzusetzen. Informationen an den Konsumenten bringen, eine Tierschau auf die Beine stellen und nicht zuletzt auch für das leibliche Wohl der Besucher zu sorgen, gehören zu diesen Herausforderungen.

BILD: ZVG

In Zusammenarbeit mit Mutterkuh Schweiz wird die exklusive Ausstellung «Mutterkuhhaltung – Im Einklang mit Tier und Natur» präsentiert. Dazu gehören diverse Attraktionen wie ein Memory oder ein Glücksrad, und natürlich werden zahlreiche Informationen und Fachwissen vermittelt. Die Ausstellung rundet den Event perfekt ab. Der Bauernverband freut sich auf viele Besucher! BVA Wann: Samstag, 12. September, 9 bis 16 Uhr Wo: In der Innenstadt von Aarau

Niedergösgen

Densbüren

Aarau

Hundeplauschparcours zum Thema «Comics»

Familiensonntag in der Magnetika

Lesung mit Tinu Heiniger

Am 12. September findet wieder das beliebte Hunde-Military des Kynologischen Jugend + Sport Vereins Aarau (KJ+SVA) mit Start und Ziel bei der Mehrzweckhalle Inseli in Niedergösgen statt. Auf der etwa 8 km langen Strecke (Kurzstrecke circa 4 km) entlang der Aare meistert man zusammen mit seinem Hund 8 spannende Stationen zum Thema «Comics» und sammelt dabei Punkte. Mitmachen dürfen alle, ob

Tinu Heiniger legt mit den Geschichten aus seinem Buch «Geradewegs dem Erdinnern zu. Erinnerungsskizzen» Narben frei und eröffnet einen neuen Blick auf sich selbst. Mit radikaler Ehrlichkeit spricht er über seine Wege und Irrwege, über Brüche, Zweifel und Neuanfänge.

jung oder alt, sportlich oder gemütlich, denn beim Hundemilitary geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Spass und Teamarbeit. Die Vierbeiner sollten allerdings mindestens ein Jahr alt sein. Im Ziel erhalten alle Teilnehmenden bei der Abgabe des Startblattes einen Preis. Wie gewohnt wird eine Festwirtschaft mit warmen Speisen und Kuchenbuffet betrieben. Weitere Informationen zum Anlass sind unter www.jugend-sport-hund.ch zu erhalten.

Familiensonntag in der Magnetika.

Der Familiensonntag in der Magnetika ist ein Anlass für Gross und Klein, es gibt spannende Führungen, verschiedene Experimente und Feines vom Grill sowie regionale Glace.

Sonntag, 20. September 2026 10.00 - 17.00 Uhr

Spezialpartner:

Die Liebegg hautnah erleben:

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Wissenswertes rund um die Landwirtschaft und Ernährung Tiere und Traktoren für Gross und Klein Säulirennen, Rüebligraben, Ponyreiten Ausstellung "Aus Liebe zum Essen" Rundgänge im Garten und in der Obstanlage Markt mit regionalen Spezialitäten Verschiedene Beizli und musikalische Unterhaltung und vieles mehr...

Medienpartnerin:

ÖV-Partner:

Limitierte Parkplätze: Reisen Sie bequem mit unseren ÖV-Partnern an! Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg, 5722 Gränichen www.liebeggertag.ch

«Magnetika – eine Ausstellung über die Kraft des Elektromagnetismus» lädt Besucher und Besucherinnen ein, in die Welt des Magnetismus einzutauchen. Mit beeindruckenden Funktionsmodellen, entwickelt von der Fachhochschule Nordwestschweiz, werden die Entdeckungen und Experimente von Physikern und Ingenieuren seit 1820 erlebbar gemacht. Von Oersteds historischem Experiment über die Lorenzkraft bis hin zur modernen Wirbelstrombremse – die Grundlagenerforschung des Elektromagnetismus wird hier lebendig. Besucher und Besucherinnen können interaktive, magnetische Spiele ausprobieren, welche den Magnetismus auf einfache und greifbare Weise erfahrbar machen. Die Reise beginnt «Vom Erz zum Eisen», wo der Weg von den Rohstoffen bis hin zu spezialisierten Elektroblechen nachvollzogen wird. Der «Eisenwald» schafft eine sinnliche und spannende Atmosphäre, die die Bedeutung des Eisenkerns als zentrales Element zur Verstärkung des

BILD: ZVG

Magnetfeldes eindrucksvoll visualisiert. Die Ausstellung zeigt ausserdem, wie Permanentmagnete als Booster die Leistung moderner Elektromotoren steigern. Kupfer, das den elektrischen Strom um das Eisen führt und den Magnetismus erzeugt, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Montagefertige Statoren und Rotoren sowie beeindruckende Exponate wie das Marsmobil «Sojourner» von maxon und der Weltrekordmotor des Formula Student Teams AMZ, der einen Rennwagen in unter einer Sekunde auf 100 km/h beschleunigt, runden die technologische Darstellung ab. Ein besonderes Highlight ist der direkte Vergleich zwischen Elektroantrieb und Verbrennungsmotor: «Zündkerze und Benzinkanister» versus «Eisen, Kupfer und Strom». Diese Gegenüberstellung zeigt eindrucksvoll den technologischen Wandel und wirft Fragen zur Mobilität von morgen auf. Magnetika zeigt uns die unsichtbare Kraft, die unsere Welt bewegt – vom kleinsten Funktionsmodell bis hin zu revolutionären Motoren. ZVG Wann: Sonntag, 13. September, 10 bis 16 Uhr Wo: Technologiepark Kaisermatt, Kaisermatt 3, 5026 Densbüren Info: www.magnetika.ch

Tinu Heiniger ist 1946 in Langnau im Emmental geboren und dort aufgewachsen. Er erzählt temporeich, rhythmisiert seine Sätze und durchsetzt sie mit Ausdrücken aus der kraftvollen Berner Mundart. Tinu Heiniger spielte Klarinette in der Kadettenmusik und stürmte als Rechtsaussen beim FC Langnau. Zuerst lernte er Möbelschreiner und unterrichtete dann als Lehrer. Mit seiner Band brachte er den Jazz ins Emmental und machte sich schliesslich als Sänger mit seinen Liedern selbständig. «Geradewegs dem Erdinnern zu» ist sein drittes Buch nach «Mueterland» und «Mein Emmental». SBA Wann: Donnerstag, 17. September, 19 Uhr Wo: Stadtbibliothek Aarau

Schöftland

Repair Café Das Repair Café Schöftland startet am 12. September in die zweite Jahreshälfte Am Samstag stehen die Freiwilligen nach der Sommerpause wieder bereit. Sie können also Ihre Gegenstände ab 10 Uhr vorbeibringen und spätestens bis 14 Uhr wieder abholen. Und zwar am Breiteweg 4 in Schöftland, im 1. Stock des Feuerwehrlokals. Ob der Staubsauger das Kabel nicht mehr einzieht, die Kaffeemaschine rinnt, die antike Pendeluhr nicht mehr tickt, Hosen einen Flick brauchen, Spielzeug oder Mixer – fast alles, was defekt ist, kann im Repair Café Schöftland zur Reparatur vorbeigebracht werden. Ziel ist es, dass weniger Produkte im Abfall landen, die nur kleine Defekte haben und mit relativ geringem Aufwand repariert werden können. RCS


Veranstaltungstipps 25

LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

No Signal

Freitag 11. September Die Welt in meinem Kopf – jugendclub momoll theater (SH) Jugendliche entdecken in einer Theatergruppe ihre Herzenswünsche, überwinden Ängste und gewinnen ein Freiheitsgefühl. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Alte Reithalle, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau

Repair Café Schöftland

DJ TARSI verbindet Hip-Hop, R&B und Afrobeats von 2000 bis heute und lässt den Asphalt zum Dancefloor werden. Zeit: 23.00 Uhr Adresse: NACHTZUG CLUB, Bahnhofplatz 2, 5000 Aarau

500 Jahre Bachfischet – öffentliche Führung Von Verboten, Fischmus und Kürbisfratzen Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Aarau Info, Metzgergasse 2, 5000 Aarau

Wasser im Siedlungsgebiet

20 Jahre Modell Bahn Suhrental

Rundgang zu Hochwasserschutz- und Schwammstadtprojekten in Suhr Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Ende Hünerwadelgasse, Hünerwadelgasse 11, 5034 Suhr

Gebriel Imthurn (Piano) und Dave Zimmerli (Stimme) interpretieren Soul und Popmusik von ihren eigenen Lieblingskünstlern. Eintritt frei/Kollekte. Apéritiv, Pulled-Porc-Burger und Pommes ab 17.30 Uhr. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Alter Konsum, Bachstrasse 72, 5034 Suhr

Die Modell Bahn Suhrental feiert ihr 20-jähriges Jubiläum mit einem abwechslungsreichen Festprogramm. Als besonderes Highlight wird das Modell der WSB Be 4 / 4 erstmals präsentiert – eine Weltpremiere für Modelleisenbahn- und Eisenbahnfans. Zeit: 13.00 Uhr Adresse: Aarauerstrasse 44, 5040 Schöftland

Hundeplauschparcours zum Thema «Comics»

Circus Monti – Poussière d’étoiles

Beim Hunde-Military des Kynologischen Jugend + Sport Vereins Aarau absolvieren Mensch und Hund auf einer rund 8 km langen Strecke acht abwechslungsreiche Stationen zum Thema «Comics». Im Mittelpunkt stehen Spass und Teamarbeit. Eine Kurzstrecke von rund 4 km wird ebenfalls angeboten. Adresse: Mehrzweckhalle Inseli, Niedergösgen

Eine poetische Reise zwischen Gelächter, Staunen und Missverständnissen. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Schaustellerplatz, Schachenstrasse, 5000 Aarau

Sam Blaser Live i de Bar mit Sam Blaser – Livemusik in der Bar Zeit: 20.30 Uhr Adresse: AHA – Aeschbachhalle, Aeschbachweg 8, 5000 Aarau

Ausstellung Karin Brugger Bilder

DIE MÖWE, eine Ode an das Scheitern Ein Theaterstück zeigt die Suche zweier junger KünstlerInnen nach ihrem Platz in der Welt und ihre unverhoffte Selbstfindung. Zeit: 20.30 Uhr Adresse: Alte Reithalle, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau

Noemi Leuenberger Bilder Öffnungszeiten: Freitag, 11. Sept. 19 – 21 Uhr Samstag, 12. + 13. Sept. 14 – 17 Uhr Sonntag, 19. + 20. Sept. 14 – 17 Uhr

Sie sind freundlich eingeladen zur

Vernissage Freitag, 11. September, 19.30 Uhr Musikalische Umrahmung Florale Dekoration durch Jakob Büchi

Live Portrait SUHRENTAL

JAHRESKONZERT Samstag, 19. September 2026, 17 Uhr Kirche Muhen – Eintritt frei Kollekte zur Deckung der Unkosten – Würste vom Grill und diverse Getränke

Aargauer Familientag in Oberentfelden

PARCOURS: 1 Ticket für 5 Shows überall in Aarau! Mit einem Ticket erleben Sie fünf verschiedene Shows als Parcours mit Theaterproduktionen, Showings und Open Air Produktionen. Zeit: 11.00 Uhr Adresse: Alte Reithalle, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau

Freitag, 18. September 2026, 19.30 Uhr Noemi Leuenberger porträtiert unsere Gäste Wir freuen uns auf Ihren Besuch Weberei- & Heimatmuseum Ruedertal www.webereimuseum.ch

An der Kinderkleider- und Spielzeugbörse warten gut erhaltene Kinderkleider, Schuhe, Spielwaren, Bücher und weitere Kinderartikel auf neue Besitzer. Ein Bistro sorgt für Verpflegung, für die Kleinen gibt es eine Spielecke. Zeit: 9.00 Uhr Adresse: Mehrzweckhalle, 5742 Kölliken

offener Drum Circle Trommel- und Rhythmus-Improvisation für alle. Keine Vorkenntnisse oder Anmeldung notwendig Zeit: 15.00 Uhr Adresse: Vogelinseli, Erlinsbacherstrasse 57, 5000 Aarau

3. Heimspiel HSC Suhr Aarau vs. Wacker Thun Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Sporthalle Schachen, Schachen 27, 5000 Aarau

GONG-Improvisationsorchester Circus Monti – Poussière d’étoiles Eine poetische Reise zwischen Gelächter, Staunen und Missverständnissen. Zeit: 15.00 Uhr Adresse: Schaustellerplatz, Schachenstrasse, 5000 Aarau

«Mozart vielsaitig» Der laufende Mozart-Zyklus von Leila Schayegh und dem Capriccio Barockorchester findet seine Fortsetzung mit dem wohlklingenden fünften Violinkonzert. Zeit: 19.30 Uhr Adresse: Reformierte Stadtkirche Aarau, Kirchgasse 19, 5000 Aarau

Im Repair Café Schöftland helfen Freiwillige dabei, defekte Alltagsgegenstände wieder funktionstüchtig zu machen. Repariert werden unter anderem Elektrogeräte, Uhren, Spielzeug, Textilien und Holzgegenstände. Während der Wartezeit gibt es Kaffee und Kuchen. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Feuerwehrlokal, Breiteweg 4, 5040 Schöftland

Die Gemeinde Oberentfelden bietet einen bunten Familientag mit Mitmachangeboten, Workshops und musikalischen Auftritten für Gross und Klein. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Aula Oberstufenschulhaus, Isegüetlistrasse, 5036 Oberentfelden

Tessiner Abend der Männerriege Staffelbach

Soul & Pop von Dave und Gabriel

Kinderkleider- und Spielzeugbörse

12. September Die AKB Suhr feiert ihr 10-Jahr-Jubiläum und lädt zum Mitfeiern ein. Auf die Besucherinnen und Besucher warten Töggelen mit KABI, Kinderschminken und kulinarische Verpflegung. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: AKB Suhr, Bahnhofstrasse 4, 5034 Suhr

Die Männerriege Staffelbach lädt zu einem kulinarischen Abend mit abwechslungsreichem Menü und Moules au Safran zum Probieren ein. Zeit: 18.30 Uhr Adresse: Mehrzweckhalle, Dorfstrasse 11, 5053 Staffelbach

Der Elternverein Erlinsbach lädt zur Kinderkleiderbörse für Herbst- und Winterbekleidung ein. Eine Gelegenheit, gut erhaltene Kinderkleider zu kaufen und weiterzugeben. Zeit: 9.00 Uhr Adresse: Gemeindehaus Erlinsbach SO, Dorfplatz

Samstag 10 Jahre AKB Suhr

Kinderkleiderbörse Herbst und Winter

Unter der Leitung von R. Debrunner bespielt das GONG-Orchester das Stadtmuseum Aarau. In der Ausstellung «SPORT» erkunden sie Parallelen zwischen Mannschaftssport und kollektiver Komposition. Zeit: 18.30 Uhr Adresse: Stadtmuseum Aarau, Schlossplatz 23, 5000 Aarau


26 Veranstaltungstipps

Samstag 12. September nebel & nadeln, PUSSY PUNK PIRATES & Capsules Der Abend verbindet Tanz, Performance und Zirkus, um Identität, Traumata und Gemeinschaft eindrücklich zu erzählen. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Alte Reithalle, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau

KUKUK Comedy Night Die 12. Kukuk Comedy Night bietet satirisches Schauspiel und humorvolle Geschichten über Selbstfindung und den Stadt-Land-Graben. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Mehrzweckhalle Unterkulm, Hauptstrasse 30, 5726 Unterkulm

Circus Monti – Poussière d’étoiles

LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

PANGIDOO

Flick Kaffi

Pangidoo bietet eine einzigartige Klangreise mit Didgeridoo, Handpan und Akustikgitarre voller Ruhe, Kraft und Inspiration. Zeit: 13.00 Uhr Adresse: Eventgasthof Eberg, Engelberg 140, 5746 Walterswil

Kleidung flicken lassen, statt wegwerfen. Gemeinsam schreiben wir NACHHALTIGKEIT gross. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Haus zur Zinne, Kirchgasse 19, 5000 Aarau

«Kern im Fokus» – freie Besichtigung und Führung Freie Besichtigung der Studiensammlung Kern in der ehemaligen Zivilschutzanlage am Schlösslirain Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Stadtmuseum Aarau, Schlossplatz 23, 5000 Aarau

offene Probe Männerchor Buchs AG Erlebt eine unverfälschte Probe unseres Männerchors. Dirigent Martin Bütikofer wird für euch und uns zuerst ein Einsingen gestalten und schon geht es ans Üben der Lieder für unser Herbstkonzert. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Schulhaus Gysimatte, Gysistrasse 1, 5033 Buchs

Spezial-Schauarchiv: «Wumm!» Gebäude-Sprengungen

Mittwoch

Spezial-Schauarchiv zu den diesjährigen Denkmaltagen unter dem Motto «in Gefahr?». Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Stadtmuseum Aarau, Schlossplatz 23, 5000 Aarau

16. September Sandra Boner – Die Frau fürs Wetter

Pferdenacht mit Showprogramm Erleben Sie eine Pferdenacht mit Pferdeshows und Konzert von Francine Jordi zum 125-Jahr-Jubiläum der Pferdezuchtgenossenschaft Aargau. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Reithalle Schachen, Schwimmbadstrasse 14, 5000 Aarau

Carte Blanche – Swiss Jazz mit Stephan Athanas am Bass Stephan Athanas und sein Trio nehmen das Publikum mit Kontrabass, Akkordeon und Stimme mittels Jazz, Bossa Nova, Funk und Reggae auf eine musikalische Weltreise mit. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Ahoj! bei Theater Tuchlaube, Stadthöfli 7, 5000 Aarau

Frölein Da Capo: Tryout – «Halbzeit Show» Frölein Da Capo reflektiert in ihrem fünften Soloprogramm poetisch und humorvoll über Halbzeit und das Vergehen der Zeit. Zeit: 20.15 Uhr Adresse: Härdöpfuchäuer, Dorfstrasse 16, 5040 Schöftland

Sport – was uns bewegt

Dienstag

Create&Play

Offene Probe mit dem Frauenchor canTanten

Sonntag 13. September 11vor11-Gottesdienst «Königskind» Unter dem Thema «Königskind» lädt die reformierte Kirche Oberentfelden zum 11vor11-Gottesdienst ein. Musikalisch begleitet wird der Anlass von einer Band, für Kinder gibt es ein eigenes Programm. Anschliessend wird gemeinsam zu Mittag gegessen. Zeit: 10.49 Uhr Adresse: Reformierte Kirche Oberentfelden

Circus Monti – Poussière d’étoiles Eine poetische Reise zwischen Gelächter, Staunen und Missverständnissen. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Schaustellerplatz, Schachenstrasse, 5000 Aarau

Stellenwert und Bedeutung des Sports in der Gesellschaft. Zeit: 11.00 Uhr Adresse: Stadtmuseum Aarau, Schlossplatz 23, 5000 Aarau

Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren lernen in Workshops digitale Medien kreativ zu nutzen und eigene Projekte zu gestalten. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

Der Einsamkeit ein Schnippchen schlagen FORÄRA-Forum zum Thema Einsamkeit im Alter – mit Austausch, Erfahrungen und Ideen für mehr Gemeinschaft. Anmeldung bis 5. September 2026 bei Heinz Linder: hlinder@hispeed.ch. Zeit: 15.00 Uhr Adresse: Bar im Stall, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau

Pure House Goldene Nächte mit treibenden Beats und purem House-Feeling bieten Le Baron, Frank Vespàri und Masterblasters. Zeit: 22.00 Uhr Adresse: NACHTZUG CLUB, Bahnhofplatz 2, 5000 Aarau

SRF-Meteo-Moderatorin Sandra Boner gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Wetterredaktion. Sie zeigt, wie Wetterprognosen entstehen und wie die Arbeit auf dem bekannten Wetterdach aussieht. Anschliessend gibt es einen Imbiss. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Kirchensaal, Kath. Kirche Peter und Paul, 5000 Aarau

Pétanque ist eine entspannende Aktivität, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann. Keine Anmeldung nötig. Kosten: Fr. 5.00 pro Spieltag inklusive gestellten Spielkugeln. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Sportplatz Schützenrain, Schönenwerderstrasse, 5036 Oberentfelden

15. September

Der Frauenchor canTanten lädt im Rahmen der Aargauischen Laienkulturwoche zur offenen Probe mit Apéro ein. Gesungen werden Rock, Pop, Swing, Jazz sowie Musical- und Filmsongs. Interessierte Sängerinnen sind herzlich zum Schnuppern eingeladen. Zeit: 19.45 Uhr Adresse: Gemeindehaus, Singsaal 3. Stock, Hauptstrasse 15, 5035 Unterentfelden

Fit in den Sommer mit Nordic Walking Dienstags 8.30 – 9.45 Uhr lädt Pro Senectute Zofingen zum kostenlosen Nordic Walking Schnuppertraining ab Heitern-Parkplatz ein. Zeit: 8.30 Uhr Adresse: Heiternplatz, Bottensteinerstrasse 23, 4800 Zofingen

AULA – Campaigneering, Der Weg zum Ziel Marcel Schuler, Gründer und CEO von campaigneers, erklärt, wie erfolgreiche Kampagnen umgesetzt werden. Offen für Mitglieder und Klassen der Alten Kanti. Apéro im Anschluss. Zeit: 18.30 Uhr Adresse: Aula Alte Kantonsschule Aarau, Bahnhofstrasse 91, 5000 Aarau

Wunder der Natur: Symbiose Der Kurs der Volkshochschule Aarau vermittelt Fachwissen und anschauliche Beispiele zur Symbiose und bietet Raum für Austausch und Diskussion. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: TDS Aarau, Höhere Fachschule Theologie, Diakonie, Soziales, Frey-Herosé-Strasse 9, 5000 Aarau

Mittagstisch im Museum Mittagessen mit Kurzführung Zeit: 12.00 Uhr Adresse: Stadtmuseum Aarau, Schlossplatz 23, 5000 Aarau

Entdecken Sie Aarau von der weiblichen Seite – von der ersten Aarauer Briefträgerin bis zu Petra Volpe, der heute renommierten Regisseurin. Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Aarau Info, Metzgergasse 2, 5000 Aarau

Bildungsveranstaltung zum Thema «Manosphere»

Tinu Heiniger liest aus seinem Buch und erzählt mit radikaler Ehrlichkeit über Brüche, Zweifel und Neuanfänge. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

14. September

Pro Senectute Aargau «Pétanque in Oberentfelden»

Stadtführung – Über Frauen – nicht nur für Frauen

Lesung mit Tinu Heiniger

Montag

Viele Vereine bieten offene Proben, Art Walks und Schnupperveranstaltungen mit kultureller Vielfalt für alle an. Adresse: 5000 Aarau

Stellenwert und Bedeutung des Sports in der Gesellschaft. Zeit: 11.00 Uhr Adresse: Stadtmuseum Aarau, Schlossplatz 23, 5000 Aarau

Ahmed Ajil erklärt, wie soziale Medien Rollenbilder junger Männer prägen und was hinter dem Begriff «Manosphere» steckt. Zeit: 18.30 Uhr Adresse: Stadtkanzlei Aarau, Rathausgasse 1, 5000 Aarau

Geschichten für Kinder ab 3 Jahren im Tierpark Roggenhausen an ausgewählten Sonntagen. Zeit: 15.00 Uhr Adresse: Wildpark Roggenhausen, Roggenhausenweg, 5000 Aarau

Aargauer LaienkulturWoche 2026

17. September Sport – was uns bewegt

Waldgschichte im Roggehuuse

Eine poetische Reise zwischen Gelächter, Staunen und Missverständnissen. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Schaustellerplatz, Schachenstrasse, 5000 Aarau

Donnerstag

In Zusammenarbeit mit

After Pride Hangout mit Queer Mittelland Gemütliches Beisammensein in der queeren Community Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Näscht, Metzgergasse 1, 5000 Aarau

1. Abo-Konzert – A Sound Cathedral Mit orientalischen Klängen, virtuosen Violinenpassagen und einer Live-Übertragung aus der Stadtkirche Aarau eröffnet das argovia philharmonic... Zeit: 19.30 Uhr Adresse: Alte Reithalle, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau

Judit Neddermann & Hayley Reardon – by Bricks and Sounds Hayley Reardon & Judit Neddermann – by bricks and Sounds Zeit: 20.00 Uhr Adresse: URBAN BLOOMING by lala’s wildgarden, Bleichemattstrasse 43, 5000 Aarau

Jeeps – Ist Erben gerecht? Jeeps – Ist Erben gerecht? – Eine rasante, scharfzüngige Komödie Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Tuchlaube, Bühne Aarau, Metzgergasse 18, 5000 Aarau

Hör und Jetzt, die Konzertreihe für freie Improvisation Der Gitarrist Manuel Troller tritt als Gast in der Konzertreihe «Hör und Jetzt» mit freiem Spiel auf. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Pianolounge Aarau, Schönenwerderstrasse 42, 5000 Aarau

Paykuna Paykuna verbindet andine Grooves, Melodien und Improvisationen zu einer Klangreise voller Sehnsucht und Heimatgefühle. Zeit: 20.15 Uhr Adresse: AHA – Aeschbachhalle Aarau, Aeschbachweg 8, 5000 Aarau

Sörsdi Livemusic: Gogo & Guests: CD Release Mel B., Rolf Hugo, Fäbu Gaberthüel und «Bad Elvis» Hürzeler präsentieren die neue CD «Elektron» mit alternativem Deep Rock und Pop-Elementen. Zeit: 20.30 Uhr Adresse: Böröm, Köllikerstrasse 32, 5036 Oberentfelden


Veranstaltungstipps 27

LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

VORMERKEN

KINO tipps DER WOCHE

Höhepunkte der kommenden Wochen Region

Sie glauben an Engel, Herr Drowak?

Aargauer Familientag 2026

Die lebensfrohe Studentin Lena glaubt fest an das Glück und das Gute im Menschen. Im Rahmen eines sozialen Projekts wird sie vom Amt als Schreibtrainerin zu Hugo Drowak geschickt, der sein Glück schon lange verloren hat und allein in einem heruntergekommenen Hochhaus lebt. Trotz seiner notorischen Gemeinheiten gibt Lena nicht auf, ihn für den kreativen Prozess zu begeistern. Sie ist überzeugt, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient.

Spannend, bunt und fröhlich feiert Papa Moll seinen Geburtstag am Familientag.

Papa-Moll-Fest in Bad Zurzach

Der dritte Aargauer Familientag findet am 19. und 20. September statt – der Aargauer Familientag bietet den Gemeinden eine Möglichkeit, ihre bestehenden Angebote für Familien bekannt zu machen und die Akteure der Familienarbeit zu vernetzen. Eine aktive Familienpolitik lohnt sich für Alle. Wenn Kinder in einem für sie förderlichen Umfeld sicher aufwachsen können, hat dies positive Auswirkungen auf deren gesamten Lebensverlauf. Der Schwerpunkt des Aargauer Familientags 2026 liegt auf Begegnungsorten für Familien/Generationen. Im Landanzieger-Gebiet laden die Gemeinden Aarau, Biberstein, Gränichen, Muhen, Oberentfelden, Unterentfelden, Schöftland/Staffelbach, Suhr, Teufenthal und Zofingen zu einem vielseitigen Programm für Familien ein.

schweiz. Käsegericht

arabischer Männername

ugs.: Edelsteine

nicht diese

BILD: ZVG

Seinen Geburtstag feiert Papa Moll mit einem fröhlichen Fest in Bad Zurzach. Am Aargauer Familientag am 20. September lädt er Jung und Alt in den Kurpark ein. Von 10 bis 17 Uhr verwandeln sich der Park, die Thermalbadwiese und die Strasse vor dem Thermalbad in einen Ort voller Spiel, Musik, Bewegung und Kreativität. Dieses Jahr wächst das Festgelände, sodass die Gäste richtig viel Platz zum Feiern und Geniessen haben. ZVG

schmelzen von Schnee

Alkoholart

Düsenflugzeug

Hautflügler

nach oben offene Halle

Dynamik

dritter Monat des Jahres

Fußballstrafstoß (Kw.)

Warengestell

außerordentlich

sehr kalt, frostig schweiz. Berg

4 Betreuer von Studienanfängern

franz. Schriftst. (Françoise) † 2004

wendig, flink, regsam schweiz. Kantonshauptstadt

englisch: Fluss

Gestalt bei Wilhelm Busch schweiz. AnsteckOrt an plakette der (engl.) Rhone

Winkelfunktion

Gartenfrucht weißes liturgisches Gewand

abgeschlossen

8

französische Anrede

5

«De Plöss, dä helft der gwöss!»

englisch: eingeschaltet

6

Lösung von letzter Woche

Flechtwerk

5

4

chem. Zeichen für Berkelium

Initialen Stallones

Handy geht nicht mehr?

Abk.: Kilogramm

schweiz. Männername

3

Erdachsenpunkte

Das liegt nicht an Ihnen.

Opernhaus von New York (Kurzwort) spanischer Artikel

2

Donaulandschaft bei Wien

kauen

ein Mineral

1

Schulleiter

Zeitalter

Männername

Denkvermögen

10

das Errichten einer Vogelbrutstätte

Bewohner eines Erdteils

harter Baustoff

ohne Zusatz

Sitzbadebecken

gesetzlich, gesetzmäßig

Schachfigur

römischer Gott des Handels

Wirtschaftsprüfer

Körperpflege

Mantelstoff

3

Palast in Florenz französischer Filmstar (Jean)

lateinisch: Gesetze lexikalische Einheit

Vortragspult für Redner im Karneval

Turngerät

6

Impfflüssigkeit

kurz für: an das

nisten

Haltevorrichtung

Zueinanderhalten

schweiz. Psychiater † 1931

Haftzehenechse

Stadt an der Neiße

Initialen Gottschalks

ein Klosterstaat (Griech.)

Richtungsanzeiger

soziale Position

Waldbodengewächs

Himmelskörper

Sportboot

Bestenauslese

Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3x3-Quadrat alle Ziffern von 1 bis 9 enthalten sind.

Tönung der Gesichtsfarbe

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Auflösung der letzten Woche: APFELBAUM

Kino Aarau

Sudoku

Laborgerät, Mensur

kolloide Lösung

österr. Psychologe † 1939

Einschnitt im Brett

1

Strohunterlage

belg. Schriftst. (Georges) † 1989

USFilmtrophäe

Nähutensil

7

Woge

einfaches Fuhrwerk

Cinema 8, Schöftland

schweiz. Mathematiker † 1783

religiöses Lied

niedriges Liegesofa

Mittelentamerikaweder ... ner

schottischer Wollumhang

2 Verbandstoff

Effet, Drehimpuls

Trailer

Betrag nach Abzug

9

durch Los ermitteln

Leitung bei Filmaufnahmen Staat im Himalaja

Spielzeiten in unserer Region:

schweiz. Name der Schweiz

Betttuch

Verbrechen

gesund werden

Trailer auf dem Handy ansehen:

Alle Infos zu den einzelnen Aktivitäten in den jeweiligen Gemeinden gibt es hier:

Parole d. Franz. Revolution franz. Fluss aus der Schweiz

Im Kino ab: Donnerstag, 10. September 2026


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LANDANZEIGER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026

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Abstimmung Fusion Unterentfelden und Aarau 27. September 2026

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Bewährte Strukturen aufgeben – bevor klar ist, was danach kommt? Die Schule gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Gemeinde. Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Folgen einer Fusion. Heute verfügt Unterentfelden gemeinsam mit Oberentfelden über eine gut funktionierende Kreisschule. Die Zusammenarbeit ist eingespielt, die Schule arbeitet mit stabilen Strukturen und konnte in den vergangenen Jahren weiterentwickelt werden. Mit einer zusätzlichen Kindergartenabteilung wurden erst kürzlich gute Voraussetzungen für ausgeglichene Klassengrössen geschaffen. Auch die Zusammenarbeit mit der offenen Jugendarbeit funktioniert heute erfolgreich. Der Schulverband Entfelden soll gemäss Fusion-Detailkonzept aufgelöst werden. Die Schule Unterentfelden wird künftig von Aarau geführt und gleichzeitig muss für die Oberstufe eine neue Zusammenarbeit zwischen den bisherigen Partnern organisiert werden. Kreisschule Aarau-Buchs zeigt,

NEIN

ZUR FUSION

dass schlussendlich nur die Interessen von Aarau zählen. Wenn eine grosse Firma eine kleine kauft, ist auch klar wer den Weg vorgibt: «Wer zahlt, Auch die Frage, ob gemeinsame Traditionen wie zum Beispiel das verbindende Jugendfest «Äntefescht» künftig weitergeführt werden, ist nicht abschliessend beantwortet. Gerade für unsere Kinder wünschen wir uns Verlässlichkeit. Weil Unterentfelden mehr verliert als gewinnt. unterentfelden.besser-mache.ch

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