Krampfadern?
Nr. 36 27. Jahrgang Donnerstag, 3. September 2026
RHEINFELDEN
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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00 • inserate.obz@chmedia.ch • 061 927 26 70
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Mit Klang gegen Stress
800 Jahre Läufelfingen
Wasser marsch!
Sam Hagmann erklärt, wie Musiktherapie funktioniert.
Trotz Feuerverbot ging es beim Dorffest heiss zu und her.
Das Wasserwerk z’Hof hat vom Gemeinderat grünes Licht erhalten.
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überm Hieber in Lörrach
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Geprägt von Hitze und Trockenheit
Kolumne
Krieg um die Sonnenliegen
Traubenlese Die Weinernte 2026 hat begonnen Ulrich Fluri
Mit der vorgestrigen Medienorientierung des Verbands der Weinproduzenten Region Basel-Solothurn unter dem Präsidium von Andreas Buser und dem Rebaukommissär Urs Weingartner vom Zentrum Ebenrain wurde im Binninger Rebberg St. Margarethen der regionale Weinerbst 2026 formell eröffnet. Das Jahr 2026 macht einmal mehr deutlich: Die Weinbauern stehen vor einer Wende, die sich seit Längerem ankündigt. Für sie als Traubenproduzenten sind die klimatischen Veränderungen nämlich die grösste Herausforderung. Sie hatten denn auch in diesem Jahr einen schweren Stand, bringen aber, wie sich jetzt zeigt, hervorragende Trauben hervor. Die hohe Schule des Winzerhandwerks war diesmal extrem gefragt. «Den Klimawandel kann man nicht mehr weg reden», stellte Andreas Buser zu Beginn aller Ausführungen klar. Und Urs Weingartner relativierte in seinen Betrachtungen zum heissen und trockenen Weinjahr 2026: «Der Rebbau ist mit einem blauen Auge davon gekommen.» Denn die Rebe sei ein Kind des Südens. Trotzdem – und da muss nicht lange recherchiert werden: So ein Extremjahr punkto Hitze, Wasserknappheit und Frühreife hat der Rebbau in der Region noch nie erlebt. So zeigten mit Ausnahme des Januars alle Monate dieses Jahres einen markanten Temperaturüberschuss gegenüber dem Durchschnitt aus dem Jahrzehnt davor. Grundsätzlich seien diese hohen Temperaturen für die Physiologie der Rebe noch keine allzu grosse Herausforderung, das zeigen die bekömmlichen Weine aus den weltweit warmen Temperaturzonen, so Weingartner. Das viel grössere Problem war die Trockenheit.
Neu in den Baselbieter Rebbergen gezüchtete alte Sorte «Chambourcin»: mehltaurobust, kleine Beeren, lockere Struktur.
Und die schlägt mit nur rund 30 Prozent der normalen Niederschlagsmenge in der bisherigen Vegetationsperiode sehr negativ zu Buche. Bewässerung für das Überleben An exponierten flachgründigen Böden über Jurakalk zeigten sich schon Anfang Juni erste Symptome von Verwelkung. Eine Bewässerung war dort überlebenswichtig um den diesjährigen Ertrag und die Traubenqualität zu sichern, insbeson-
dere bei Neuanlagen. Zu den bisher positiven Meldungen über das aktuelle Rebjahr gehören der ausbleibende Hagel und die verhältnismässig gute Kontrolle der Schadpilze und der Kirschessigfliege. Stand heute sind knapp zehn Prozent der Weintrauben (weiss) gelesen und im sicheren Keller versorgt. Blauburgunder und andere rote Sorten hängen noch an den Rebstöcken und sind den Launen der Witterung und der übrigen Natur ausgesetzt. Was am Ende der Saison mengenmässig zusammenkommt, ist
Foto: U. Fluri
schwer vorauszusagen. An stark trockenheitsgestressten Standorten sind die Traubenbeeren zwar kleiner als gewohnt, es ist aber noch kein deutliches Ertragsdefizit auszumachen. Fazit zum Weinjahrgang 2026 von Thomas Engel, Kellermeister bei der Liestaler Kellerei Siebe Dupf: «Im Moment stehen die Vorzeichen gut. Die Oechsle-Grade sind ‹sonnengetrieben› auf hohem Niveau und der Saft in den Beeren ist höher konzentriert, was für die Aromatik vielversprechend ist.»
Es ist 4 Uhr morgens. Urlaub. Ausschlafen? Für Anfänger. Während normale Menschen noch friedlich träumen, schleicht eine Eliteeinheit in Badelatschen und verspiegelter Sonnenbrille zum Pool. Bewaffnet mit zwei Handtüchern und dem festen Willen, Territorium zu erobern. Zack! Handtuch auf Liege eins. Zack! Handtuch auf Liege zwei. Klammer dran. Auftrag erfüllt! Rückzug! Danach verschwindet der Reservierer. Für Stunden. Er frühstückt ausgiebig, geht duschen, besucht vielleicht noch Knossos oder fliegt mal eben nach Santorini. Sein Handtuch hält die Stellung. Gegen Mittag fragt ein verzweifelter Urlauber, ob diese Liege frei ist. Der Bademeister deutet auf das Handtuch. Nein, natürlich nicht! Hier wohnt jemand! Besonders gefürchtet ist der Rudelreservierer. Er belegt acht Liegen für eine Familie, von der später zwei Personen erscheinen. Auf Nachfrage heisst es, die anderen kommen gleich. Gleich ist hier ein dehnbarer Begriff und dauert manchmal bis Oktober. Und wehe, jemand wagt es und entfernt das Handtuch. Dann brüllt es aus 300 Metern Entfernung wie aus der Kanone geschossen: Hallo! Die ist besetzt! Wahrscheinlich gibt es diese Tücher mittlerweile mit eingebautem Bewegungsmelder der PushNachrichten versendet: Achtung Liege zwei wird angegriffen! Der Kampf um die Liege hat begonnen. Verloren hat der, der zuerst vom Bademeister vom Pool verbannt wird. Gewonnen haben all jene, die Action gebucht haben. Claude Lachat
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Aus dem Landrat
ObZ
Die Mitte
EVP
Anwil ist nicht Allschwil
Beflügelt ins neue Politjahr
Wer mehr Gemeindeautonomie will, braucht den Mut, unterschiedliche Lösungen vor Ort zuzulassen. Mit meinem Vorstoss habe ich die Frage aufgeworfen, ob wir den Baselbieter Gemeinden wieder mehr Autonomie und eigenen Gestaltungsspielraum zugestehen wollen. Zusätzliches Gewicht erhält diese Debatte durch die Interpellation von Indre Steinemann (SVP): Rund 80 Prozent der Gemeindeausgaben sind bereits fest vorgegeben. Viel eigener Spielraum bleibt den Gemeinden damit nicht. Spannend ist die Einschätzung von Regierungsrat Anton Lauber (Mitte). Für ihn zeigt sich die eigentliche Zentralisierung dort, wo der Kanton den Gemeinden sehr genau vorgibt, wie sie ihre Aufgaben zu erfüllen haben, besonders in Bildung und Sozialwesen.
Mehr Gemeindeautonomie würde bedeuten, dass der Kanton Ziele und gewisse Mindeststandards definiert, den Gemeinden aber mehr Freiheit lässt, wie sie diese erreichen. Eine grosse Agglomerationsgemeinde wie Allschwil und eine kleine Gemeinde wie Anwil haben unterschiedliche Voraussetzungen und Bedürfnisse. Beide sollten deshalb mehr Möglichkeiten haben, Leistungen, Organisation und Prioritäten an die Verhältnisse vor Ort anzupassen. Mehr Gemeindeautonomie bedeutet dabei nicht, dass jede Gemeinde jede Aufgabe alleine lösen muss. Gerade für kleinere Gemeinden im Oberbaselbiet kann eine stärkere regionale Zusammenarbeit helfen, Aufgaben gemeinsam zu erfüllen und damit Verantwortung in der Region zu behalten, statt sie an den Kanton abzugeben.
Lauber erinnert daran, dass Zentralisierung auf verschiedenen Ebenen entsteht. Auch wir im Landrat fördern sie, wenn wir mit guter Absicht einheitliche Lösungen für den ganzen Kanton fordern und festschreiben. Wenn wir mehr Gemeindeautonomie wollen, braucht es deshalb den Mut, Unterschiede zuzulassen und nicht jede Frage bis ins Detail kantonal zu regeln. Der entscheidende Schritt sollte nun sein, eine Debatte darüber zu führen, wo kantonale Einheitlichkeit wirklich nötig ist und wo wir bewusst Raum für unterschiedliche Lösungen vor Ort schaffen wollen.
Dario Rigo, Mitte, Ormalingen
Geschätzte Leserinnen und Leser, nach der Sommerpause nahm der Landrat nebst den Kommissions- auch voller Elan seine Gesamtsitzungen wieder auf. Anlässlich des Starts in den vollständigen Politbetrieb organisiert die EVP jeweils – diesmal war ich damit betraut – zwischen Fraktions- und Gesamtsitzung eine ökumenische Besinnung. Passend zu den gelb schimmernden Kirchenfenster-Engeln der katholischen Kirche sangen wir mit «Morgenlicht leuchtet» die deutsche Version von «Morning has broken». Mit dem Verweis auf die Verfassungen von Bund und Kanton stellte das Team der Gefängnisseelsorge die Frage in den Raum, was denn dem Gemeinwohl diene. Als biblischen Impuls bekamen wir auf den Weg, unsere Stimmen für die Stummen zu nutzen, für Gerechtigkeit zu sorgen und Rechte für jene zu schaffen, die elend und arm sind.
Donnerstag, 3. September 2026
Landratspräsident Andreas Dürr schlug bei der Rede zur Eröffnung seines Präsidialjahres ebenso besinnliche Töne an. Die Demokratie bezeichnete er als provisorischen Zustand, als Erduldungsprozess. Es gelte, andere Meinungen zu dulden und Kompromisse zu finden. Das sei zwar oft unbefriedigend, doch der Preis, um mitgestalten zu können und eine Alleinherrschaft zu verhindern. Damit auch die Bevölkerung Geduld aufbringen und die Vorteile der Demokratie sehen könne, rief er den Landrat auf, nicht «für die Galerie» zu arbeiten, sondern Resultate zu liefern. Dem kamen wir nach, schienen himmlisch beflügelt und behandelten ganze 60 Traktanden! Bei einigen davon war Parteikollege Tobias Beck als Präsident der Petitionskommission im Einsatz. Der Landrat hiess nach seinen Erläuterungen insgesamt 62 Einbürgerungsge-
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suche und zwei Rückstellungen für vertiefte Abklärungen gut. EVP-Landrätin Regula Streun stellte bei der Vorlage für eine digitale Sitzungsteilnahme den Antrag, auch chronisch Kranken mit einem ärztlich attestierten Krankheitsschub eine Stimmabgabe zu ermöglichen. Doch damit unterlag sie trotz zahlreicher Unterstützung. Im Rahmen der Fragestunde erhielten Tobias Beck und ich Antworten auf Fragen rund um Trinkwasserversorgung und Brandschutz bei grossflächigen Waldbrandereignissen in Trocken- und Hitzephasen. An der Lektüre Interessierte verweise ich aus Platzgründen auf die öffentliche Traktandenliste. Andrea Heger, Landrätin EVP, Hölstein
Grüne SVP
46 zu 32: Der Wald wird zur Investition ST: Heute hat der Landrat meinen Vorstoss zur Waldfinanzierung angenommen – 46 zu 32 Stimmen, 1 Enthaltung. Eingereicht hatte ich ihn im Juni 2025 als Motion, im Rat wurde daraus ein Postulat. Der Kern bleibt: Waldpflege soll künftig als Investition gelten, nicht mehr als Portokasse im laufenden Budget. SA: Bisher gerieten Jungwaldund Schutzwaldpflege in jedem harzigen Budgetjahr zuerst unter die Räder – zurückgestellt oder gekürzt. Strassen und Brücken führt der Kanton längst als Investitionen mit Amortisationsplanung. Der Wald soll das jetzt auch: mehrjährige Planung, jährliche Rechenschaft im Investitionsbericht. ST: Das ist keine Formalie. Seit dem 13. August ist amtlich: 2026 zählt zu den trockensten Jahren seit Messbeginn, Bäume werfen Kronen und Äste ab, Stämme werden sturzgefährdet. Der Basler Forscher Ansgar Kahmen spricht
von einer Zäsur für unseren Wald. Das steht auch in meinem Vorstoss: Hitze, Trockenheit, Schädlinge und Sturmschäden verlangen künftig massiv mehr Mittel. SA: Andere Kantone zeigen, dass es geht: Zürich plant Waldpflege längst als Teil der langfristigen Investitionsplanung, Solothurn mit zweckgebundenen Budgettöpfen für Schutzwald und Biodiversität. Baselland zieht jetzt nach, über alle Fraktionsgrenzen hinweg. ST: Und wir bleiben nicht stehen. Heute Morgen haben wir zusätzlich die Motion für einen verbindlichen kantonalen Hitzeaktionsplan eingereicht: klare Zuständigkeiten, Frühwarnung, gezielter Schutz für Ältere, chronisch Kranke und Kleinkinder bei Hitzewellen. Beim Klimaschutz bleiben wir hartnäckig: Transparenz zum Statusbericht 2020, ein fossilfreier Pendlerabzug für Velo, E-Bike und ÖV. SA: Beim Wasser sind wir eben-
falls dran: Unser Postulat verlangt eine Notfall-Anlaufstelle und kantonale Unterstützung für netzferne Landwirtschaftsbetriebe, deren Quellen im Trockensommer versiegen – nach dem Vorbild von Solothurn, das 23 bis 33 Prozent der Erschliessungskosten übernimmt. Dazu braucht es mehr Regenwassernutzung und einen besseren Quellenüberblick. ST: Der Wald zeigt, wie es geht: Vorsorge statt Krisenmodus, Investition statt Feuerwehrübung. Genau das braucht es jetzt auch bei Hitze und Wasser.
Simon Tschendlik und Stephan Ackermann, Landräte der Grünen
Ein kleiner Bericht über gelebte Demokratie Einbürgerungen sind für die SVPFraktion kein Traktandum, das man in zwei Minuten einfach mal durchwinkt, denn das Schweizer Bürgerrecht steht am Ende eines Weges und nicht an dessen Anfang. Wer bei uns lebt, arbeitet, die Sprache spricht und sich an unsere Rechtsordnung hält, soll dazugehören dürfen. Wer sich jedoch um all das nie gekümmert hat, der hat diesen Anspruch nicht erworben. Oder um es kürzer und in Aschenputtels Worten zu sagen: «Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.» Genau nach diesem Massstab hat die SVP-Fraktion die Einbürgerungsgeschäfte zu Beginn dieser Session beurteilt und deswegen bei den Traktanden 13 und 17 mehrheitlich «Nein» gestimmt, während sie die restlichen Gesuche bejahte. Formal erfüllen zwar alle Gesuche die gesetzlichen Minimalbestimmun-
gen, das prüfen die Bürgergemeinden zuverlässig. Nur sind diese Bestimmungen aus Sicht der SVP zu lasch. Erschwerend kommt hinzu, dass der Landrat über ganze «Gesuchs-Pakete» abstimmen muss, also über mehrere Gesuche pro Traktandum, die in globo durchgewinkt werden. Wer die Hürde also knapp nimmt, profitiert von der Integrationsleistung jener, deren Gesuche im selben Paket liegen. Wenn ich mir allerdings generell diese Randnotiz erlauben darf: Der Landrat als Gesamtkörper täte wohl gut daran, künftig etwas genauer hinzuschauen. Denn wer jedes Gesuch gleichbehandelt, behandelt am Ende jene ungerecht, die sich wirklich angestrengt haben. Eine spannende Diskussion tat sich bezüglich einer Petition auf, die verlangt, dass künftig die Buslinie 103 den Bahnhof Tecknau wieder anfährt, dafür aber die
SP
FDP
Landrat im Exil
Effizienter Landrat
Wir Baselbieter/-innen sind manchmal etwas behäbig und konservativ. Aber in Bezug auf Flexibilität macht dem Landrat trotzdem niemand etwas vor: In den letzten sieben Jahren haben wir abgesehen von unserem Zuhause – im Landratssaal des Regierungsgebäudes – an vier verschiedenen Orten getagt, während der Pandemie gar ausserkantonal. Zum Glück ist die Renovation des Liestaler Stadtsaals rechtzeitig fertig geworden, so dass uns während der Sanierungsarbeiten am Regierungsgebäude erneut ein adäquater Raum zur Verfügung steht. Obwohl unser Parlament seinem Namen normalerweise alle Ehre erweist und stundenlang parliert, hat es heute der Rede des neuen Landratspräsidenten Folge geleistet und effizient insgesamt 60 Traktanden abgearbeitet. In einem weiteren Satz aus der Rede wird sinngemäss
gesagt, dass Demokratie anstrengend sei, aber die einzige Staatsform, wenn wir verhindern wollen, dass einzelne für alle entscheiden. Dem dürfen wir alle zustimmen. Demokratie schafft ein gutes Gleichgewicht, Kompromisse, mit denen alle leben können. Ein solcher Kompromiss wird die digitale Teilnahme an den Landratssitzungen sein. Die Gesetzesänderung entspricht nicht der ursprünglichen Absicht des Vorstosses zur Stellvertretung im Landrat, sie kann aber von allen akzeptiert werden. Es folgen unzählige Interpellationen. Es würde sich lohnen, deren Beantwortung zu lesen. Es kann so einiges über unseren Kanton erfahren werden. Von Antisemitismus-Bekämpfung zur Kantonsfinanzierung, aktuellem Stand der Umsetzung der kantonalen Armutsstrategie, über schulische Bewertungen, von
Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502
Auflage: 42 282 Exemplare (WEMF beglaubigt). Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags. Abonnement: Fr. 58.– jährlich Fr. 31.– halbjährlich
Brandschutz bis zur Anzahl Menschen mit Schutzstatus S, Steuerfragen, Gemeindeautonomie und demografischer Entwicklung. Und quasi abschliessend ist ein sehr wichtiges Postulat überwiesen worden, welches verlangt, dass forstliche Pflege- und Erhaltungsarbeiten zukünftig als Investitionen im Finanzhaushalt erfasst werden sollen, so dass ein verbindlicher Rahmen für die Umsetzung der forstlichen Investitionen geschaffen wird. Dieser Sommer hat sehr eindrücklich gezeigt, dass der Wald in Zukunft noch viel Pflege benötigen wird, um sich an die veränderten Bedingungen anpassen zu können. Pascale Meschberger, Landrätin SP, Liestal
Liebe Leserinnen und Leser, aufgrund des Deckensturzes im Regierungsgebäude können die Sitzungen nicht wie gewohnt im Landratssaal stattfinden, sondern müssen bis auf weiteres auf den neuen Stadtsaal von Liestal ausweichen. Da dieser über keine elektronische Abstimmungsanlage verfügt, kam wieder die portable Anlage aus den Coronazeiten in den Einsatz – entsprechende Erinnerungen inklusive! Mein Fraktionskollege und Landratspräsident Andreas Dürr eröffnete das Amtsjahr mit einer eindringlichen Antrittsrede, in der er den Rat zu mehr Effizienz aufrief. Und der Rat folgte ihm an der ersten Sitzung ganz willig und behandelte stolze 60 Traktanden! Nun kann man einwerfen, dass die meisten Geschäfte unumstritten waren. Stimmt, aber in anderen Sitzungen wurde dann trotzdem viel debattiert – also kein schlechter Start! Über
Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98
Herausgeberin CH Regionalmedien AG Redaktionsleitung
Marc Schaffner
Redaktion Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)
Lisa Kwasny, lisa.kwasny@chmedia.ch Telefon 061 927 26 99
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Haltestelle Mitteldorf auslässt. 651 Personen aus Tecknau und Umgebung stimmten diesem Fahrplanwechsel als Unterzeichner der Petition zu. In der Bauund Planungskommission wurde dem Landrat mit 7 zu 5 Stimmen die Kenntnisnahme dieses Anliegens beantragt, was übersetzt so viel heisst wie: «gelesen, abgelegt, vergessen». Deshalb verlangte die SVP-Fraktion die Überweisung als Postulat, was der Landrat erfreulicherweise mit 64 zu 13 Stimmen bei einer Enthaltung guthiess. Der Regierungsrat muss das Anliegen nun prüfen und darüber Bericht erstatten, womit es weiterlebt und nicht einfach im Archiv verschwindet. Sarah Regez, Landrätin SVP, Zunzgen
die Vorlage «Arlesheim – Münchenstein, Verlegung Kantonsstrasse und Ausbau Talstrasse» konnte man im Vorfeld in der Presse so einiges lesen: Da hatte das Bau- und Umweltschutzdepartement unter Regierungsrat Isaac Reber doch tatsächlich dem Landrat vorgeschlagen, dass die neue Kantonsstrasse inklusive der vier Meter breiten Velovorzugsroute durch ein Gebäude einer namhaften Baufirma geführt werden soll, das heisst, dass das Gebäude teilweise abgebrochen werden müsste – was das Unternehmen in grösste Schwierigkeiten bringen und den Kanton viele Millionen Entschädigung kosten würde. Für ein weiteres Unternehmen müsste der Kanton zur Entschädigung ein Parkhaus bauen, was nochmals einige Millionen kosten würde. Ein jahrelanger Rechtsstreit mit den Unternehmen wäre zudem garantiert. Andererseits besteht aber auch
tatsächlich die Notwendigkeit, dass das boomende Entwicklungsgebiet Uptown Arlesheim möglichst bald eine leistungsfähige Erschliessung für Auto und Velo erhält. Die Bau- und Planungskommission hat sich eingehend mit der Problematik auseinandergesetzt und dem Rat einstimmig empfohlen, das aktuelle Projekt nicht genehmigen zu lassen, sondern zusätzlich zu der bisherigen Variante auch eine alternative Variante zu entwickeln, welche die Velovorzugsroute entlang oder in der Nähe der Birs vorsieht und die Unternehmen möglichst wenig tangiert. Diskussionslos stimmte der Landrat dieser Empfehlung einstimmig zu – auch den Landratspräsidenten freut’s.
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Thomas Eugster, Landrat FDP, Liestal
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Oberbaselbiet
ObZ
Donnerstag, 3. September 2026
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Als die Besitzer mit der Kutsche ins Dorf fuhren Über 100 Abbildungen Eine Ausstellung im Innenhof erzählt detailreich die 250-jährige Geschichte des Schlosses Ebenrain Schloss Ebenrain von Kerstin Zuk stammt, der Leiterin Ernährung und Tagungsstätte am Ebenrain-Zentrum. Ausserdem habe sie auf tatkräftige und engagierte Persönlichkeiten zählen können, darunter auch Schlossverwalter René Handschin, der sein Wissen geteilt habe, oder Heinz Schaffner, der Sohn des ehemaligen Schlossgärtners. Spezielle Anerkennung liess sie Heinz Spinnler zukommen: Ohne seine Fotosammlung wäre die Ausstellung nicht so geworden, wie sie jetzt sei.
Marc Schaffner
Das Schloss Ebenrain in Sissach gehört zu den wichtigsten – materiellen wie ideellen – Vermögenswerten des Kantons Baselland. Für die Bevölkerung ist das Schloss mit seiner öffentlich zugänglichen Parkanlage ein Identifikationsobjekt; dem Kanton sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen dient es als Ort der Repräsentation, an dem Gäste empfangen werden, etwa Delegationen aus dem Ausland. Es ist zudem ein Schauplatz für Kunst, ein gartenarchitektonisches Denkmal und eine Zeitmaschine, die erahnen läss, wie es sich in früheren Zeiten in den Gemächern gelebt hat. Von 1774 bis 1776 wurde es von einem Basler Seidenbandfabrikanten gebaut, nach wechselnden Eigentümerschaften ging es 1951 in die Hände des Kantons Baselland über. Zum 250-Jahre-Jubiläum ist die Sissacher Kunstschaffende und Kunstprojekt-Organisatorin Kitty Schärtlin damit beauftragt worden, eine Ausstellung zu gestalten. Die sieben Monate, die ihr dazu zur Verfügung standen, bezeichnet sie als sehr knapp: Um der Geschichte des vielfältig genutzten Anwesens gerecht zu werden – vom Eislaufen auf dem Schlossweiher und dem Croquetspiel in der Lindenallee im 19. Jahrhundert über Staatsempfänge und Konzerte bis zur modernen Staatsweinkürung – recherchierte sie in Archiven und Sammlungen und sichtete hunderte von Fotografien, Skizzen und Zeichnungen. Das Resultat dieser Arbeit ist seit vergangener Woche und noch bis zum 30. April 2027 im Innenhof zu sehen. Rund 100 grossformatige Fotos und Abbildungen sind, thematisch geordnet, auf Plakatwänden angebracht. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich in die Bilder zu vertiefen und von Wand zu Wand
Die Ausstellung macht Lust, den Fotos und Geschichten auf den Grund zu gehen.
immer neue Aspekte zu entdecken. Ebenso interessant sind die begleiteten Texte, die Thomas Lüthi verfasst hat. So erfahren die Betrachtenden, von welchen Künstlern die verschiedenen Skulpturen auf dem Schlossgelände stammen, lächeln über das Ruderboot von 1897 auf dem Schlossweiher, erinnern sich an die Vertragsunterzeichnung der Fachhochschule Nordwestschweiz vor 20 Jahren und fragen sich, wie es wohl für die frühere Besitzerfamilie Hübner war, als sie mit der Kutsche ins Dorf Sissach fuhr. Einige der Fotos haben Kitty Schärtlin und die Fotografin Barbara Jung neu aufgenommen, ausserdem hat Claude Vuille Drohnenaufnahmen beigesteuert. Engagierte Persönlichkeiten Die Vernissage eröffnete Christoph Böbner, Leiter des Ebenrain-Zentrums für Landwirtschaft, Natur und Ernährung,
das für die Verwaltung des Schlosses zuständig ist. »Wir freuen uns, dass wir dich gewinnen konnten, die Geschichte des Jubiläums 250 Jahre Schloss Ebenrain auf deine Art aufzubereiten«, richtete er sich an Kitty Schärtlin. Diese ist 1961 in Freiburg im Breisgau geboren, aber im Baselbiet aufgewachsen. Als freischaffende Künstlerin beschäftigt sie sich seit den 1990er-Jahren mit Installation, Skulptur, Objekt, Malerei, Lithografie und Kunst am Bau. Seit den 2000er-Jahren ist sie insbesondere für Kunstprojekte bekannt, wie etwa die Outdoor-Ausstellung «Visionen 19» auf dem Schöntaltunnel oder das letztjährige Outdoor-Konzert zum 800-JahreJubiläum von Sissach. 2019 hat Kitty Schärtlin den Kulturpreis des Kantons Basel-Landschaft in der Sparte Kunst erhalten. An der Vernissage erwähnte sie, dass die Idee für die Plakatausstellung im
Die gleiche Allee, das gleiche Licht Zum Abschluss wandte sich Regierungspräsident Thomi Jourdan an die Anwesenden. Mit dem Schloss Ebenrain verbänden ihn zwei Dinge, mit denen er in seinem bisherigen Leben wenig zu tun gehabt habe, und von denen er nicht behaupten könne, besonders viel Ahnung von ihnen zu haben: Wein und Kunst. Damit spielte er auf die jährliche Staatsweinkürung an, die beim Schloss
stattfindet, und auf Kunstausstellungen wie etwa die Skulpturenausstellung von René Küng vor zwei Jahren. (Die ObZ berichtete.) Thomi Jourdan verglich das Erinnern an die 250-jährige Schlossgeschichte mit einem Zurückschauen auf die eigene Lebensgeschichte. Wenn man in einer Schublade ein Kinderfoto finde, stelle man oft überrascht fest: »Ha, das bin ja immer noch ich!« Was man heute sei, sei man schon damals gewesen: «Wir sind immer noch die gleiche Persönlichkeit mit Stärken und Leidenschaften, aber auch Schwächen und Grenzen.» Und so verhalte es sich auch mit dem Schloss Ebenrain: Es sei immer noch die gleiche Allee, oder das gleiche Licht, das durch die Fenster in die Innenräume scheine, trotz einer anderer Nutzung nd trotz anderen Menschen, die sich im Schloss aufhalten. «Und in 50 Jahren wird der heutige Anlass selber Geschichte sein», so Thomi Jourdan.
Kitty Schärtlin erzählte, wie die Ausstellung zustande kam. Fotos: M. Schaffner
Wie gestern, so heute: Thomi Jourdan philosophierte über das Zurückschauen.
Parteien Der Ebenrain im Wandel der Zeit – 250 Jahre Schloss und 70 Jahre Zentrum Neues Juso-Präsidium Ebenraintag 6. September, 10 bis 17 Uhr Am Sonntag, 6. September, geht in Sissach bereits die 33. Ausgabe des traditionellen Ebenraintages über die Bühne. Das diesjährige Motto lautet «Der Ebenrain im Wandel der Zeit – 250 Jahre Schloss & 70 Jahre Zentrum». Dabei
steht das Gestern und Heute im Fokus. Der Ebenraintag hat zum Ziel, den Kontakt zwischen Landwirtschaft und Bevölkerung zu fördern. Der Tag bietet aber auch eine ideale Kontaktplattform innerhalb der Branche. Mit erfahrungs-
Vevey-Traktor bei der Bodenbearbeitung, ca. 1970.
Foto: Ebenrain
gemäss rund 5000 Besucherinnen und Besuchern nimmt der Anlass eine grosse Bedeutung in der Nordwestschweiz ein. Der Ebenrain blickt auf eine lange Geschichte mit vielen Veränderungen zurück. An verschiedenen Ständen erfahren Sie, wie früher gewirtschaftet wurde und welche Fortschritte die Land-wirtschaft bis heute gemacht hat. Der Verein «Freunde alter Landmaschinen Nordwestschweiz» zeigt ihre Oldtimer. Zudem öffnet das historische Schloss zur Feier des Tages seine Türen. Spass für die ganze Familie Der Ebenraintag bietet viele Attraktionen für die ganze Familie. Kinder und Erwachsene können sich auf Bauernhoftiere, Ponyreiten und Kutschenfahrten freuen, während sich die Kleinsten im Streichelzoo beschäftigen. Kulinarisch verwöhnt werden die Gäste von Bauernfamilien und Organisationen aus der Region. Der Bauernmarkt bietet regionale Produkte und selbst gemachte Köstlichkeiten. Der Anlass wird musikalisch umrahmt von diversen Formationen. Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung
teilung. Sie seien bereit, die kommenden Projekte, wie die Einreichung der Initiative für ganzheitliche und schamfreie Sexualkunde und die Landratswahlen 2027 in Angriff zu nehmen und sich für ein sozialistisches Baselbiet einzusetzen. Neu in den Vorstand gewählt wurde Severin Oberli (20). Die bisherigen Vorstandmitglieder sind Sirin Graf (17), Benji Hirt (20) und Maelys Gurtner (21). ObZ
An einer ausserordentlichen Jahresversammlung hat die Juso Baselland ihr Präsidium neu gewählt. Nach dem Rücktritt von Janine Oberli (25) besteht die Leitung nun aus dem Co-Präsidium Aylo Hangartner (20) und Mika Kaufmann (25) sowie Yannick Herold (21) als Vizepräsident. «Die drei freuen sich sehr über das Vertrauen, welches ihnen von der Parteibasis entgegengebracht wurde», schreibt die Juso in einer Medienmit-
Aylo Hangartner, Yannick Herold, Mika Kaufmann (v. l.) freuen sich auf ihr präsidiales Amt.
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ObZ
Kanton lockert Massnahmen Trockenheit Nach den Niederschlägen der vergangenen Tage entspannt sich die Lage Mit Verfügungen vom 25., 29. Juni, 2., 13., 16. und 23. und 30. Juli sowie vom 13. August 2026 hat der Kanton BaselLandschaft diverse Massnahmen zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt ergriffen. Nach den Niederschlägen der vergangenen Tage hat sich die Lage hinsichtlich des Siedlungsgebietes und des Offenlands teilweise entspannt. Die Waldbrandgefahrenstufe ist neu auf Stufe 4. Lockerung von Massnahmen Das absolute Feuerverbot wird hinsichtlich des Siedlungsgebiets aufgehoben. Es ist weiterhin verboten, im Wald und an Waldrändern (Mindestabstand 200 Meter) Feuer zu entfachen. Dies gilt auch für fest eingerichtete Feuerstellen und Feuerschalen sowie für selbst mitgebrachte Grills aller Art (Holz-/Kohle-/ Einweg-Gasgrills und so weiter). Die Aufhebung des allgemeinen Feuerverbots im Siedlungsgebiet gilt auch, wenn sich dieses innerhalb des definierten Mindestabstands zum Wald (200 Meter) befindet. In diesem Perimeter ist es unter
Beachtung der gebotenen Sorgfalt erlaubt, Feuer zu entfachen. Aufgehoben wird zudem das Verbot, Motorfahrzeuge auf Feldern, Wiesen, Grünflächen und Stoppelfeldern zu parkieren. Das Bade- und Betretungsverbot für Menschen und Tiere sowie das Fischereiverbot am Unterlauf der Birs wird ebenfalls aufgehoben. Ein solches gilt weiterhin für sämtliche Fliessgewässer mit Ausnahme des Rhein und der Birs. Vorsicht im Wald Aufgrund der anhaltenden Trockenheit leidet der Wald stark unter Trockenstress und es muss mit spontanen Astabbrüchen und umstürzenden Bäumen gerechnet werden. Deshalb ist bei Waldbesuchen erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Allfällige Absperrungen sind zwingend einzuhalten. Bestehende Massnahmen • Fliessgewässer: Für sämtliche Fliessgewässer im Kanton Basel-Landschaft gilt ein Bade-, Betretungs- und Fischerei-
verbot mit Ausnahme des Rheins und der Birs. • Feuerwerk: Es gilt ein absolutes Feuerwerksverbot im ganzen Kanton. • Wasserentnahme: Für sämtliche Fliessgewässer im Kanton gilt ein generelles Wasserentnahmeverbot. Dies gilt namentlich auch für von der Bau- und Umweltschutzdirektion bewilligte Wasserentnahmen. Davon ausgenommen sind die Birs und der Rhein. • Waldbrandgefahr: Generell verboten ist das Steigenlassen von Himmelslaternen beziehungsweise Heissluft-Ballons – unabhängig davon, ob diese gekauft oder selbst hergestellt wurden –, die durch offenes Feuer angetrieben werden. Zudem ist es untersagt, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen. Kantonaler Führungsstab
Tagesaktuelle Informationen finden Sie auf Kantonale Online-Informations-Plattform «Trockenheit»: www.baselland.ch/ politik-und-behorden/direktionen/sicherheitsdirektion/kfs/trockenheit
TNW-Finanzierung wird vereinfacht Die am Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) beteiligten Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Jura und Solothurn wollen die Finanzierung im TNW vereinfachen. Die vorgesehenen Änderungen schaffen mehr Transparenz und reduzieren den administrativen Aufwand. Für Kundinnen und Kunden der U-Abos ändert sich dadurch nichts. Künftig sollen die heutigen U-AboSubventionen nicht mehr als separate Vergünstigungen für Einwohnerinnen und Einwohner ausgerichtet werden. Stattdessen fliessen sie in die ordentliche Abgeltung der ungedeckten Kosten des regionalen Personenverkehrs ein. Damit entfällt die aufwendige Prüfung des Wohnorts und die Finanzierung erfolgt über einen einheitlichen Kanal.
Gleichzeitig soll die bisherige Vereinbarung für grenzüberschreitende Linien zwischen Basel-Landschaft und BaselStadt durch das schweizweit übliche System mit interkantonalen Verteilschlüsseln ersetzt werden. Dies reduziert den administrativen Aufwand deutlich und erhöht die Transparenz. Die beiden Reformen führen zu finanziellen Verschiebungen zwischen den Kantonen. Für die Kantone Aargau, Solothurn und Jura sind diese gering. Für die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt fallen diese Verschiebungen deutlich grösser aus. Weil die Effekte der beiden Reformen für die beiden Basler Kantone gegenläufig sind, gleichen sich diese sowohl für Basel-Stadt als auch für Baselland weitgehend aus.
Die Reformen werden nur koordiniert umgesetzt und setzen gleichlautende Beschlüsse aller beteiligter Kantone voraus. Die erforderlichen Regierungsbeschlüsse aus allen Kantonen liegen vor. In Basel-Stadt und Basel-Landschaft müssen zusätzlich die jeweiligen Parlamente den Vorlagen noch zustimmen. Mit der Vorlage werden teilweise mehr als 30 Jahre alte Vereinbarungen durch neue, zeitgemässe Regelungen ersetzt. Die beteiligten Kantone sind überzeugt, dass die Reform zu mehr Klarheit, Planungssicherheit und Rechtskonformität im ÖV beiträgt. Kantone Aargau, Basel-Landschaft,
Verkehr oben rollen, während unten der Belag auf der Normalspur erneuert wurde. Es wurde ein lärmarmer Belag verbaut. Ende August waren die Arbeiten beendet und in der Nacht von letztem
Samstag auf Sonntag wurde die «Astra Bridge» abgebaut und wieder nach Rothrist auf den Installationsplatz gebracht, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilt. ObZ
Saisoneröffnung mit Cinquecento Stimmen zu Gast Das international bekannte Vokalensemble gastiert in Liestal
Das Vokalensemble Cique Cento.
Todesfälle Gelterkinden Heinz Zimmermann, geb. 10. Oktober 1951. Beisetzung im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Gelterkinden. Abdankung in der reformierten Kirche Gelterkinden am Dienstag, 15. September. Besammlung in der Kirche um 14.30 Uhr. Lausen Roland Schibli, geb. 18. Juli 1947, gest. 25. August 2026, von Fislisbach AG (wohnhaft gewesen im
Senevita Dreiklang, Hauptstrasse 64, 4415 Lausen). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Niederdorf Roland Voisard, geb. 23. Oktober 1931, gest. 29. August 2026, von Oberdorf BL (wohnhaft gewesen an der Härgelenstrasse 22). Urnenbeisetzung und anschliessende Abdankung am Donnerstag, 10. September um 14 Uhr auf dem Friedhof St. Peter in Oberdorf.
Niederdorf, im September 2026 Gedanken – Augenblicke Sie werden uns immer an dich erinnern und glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvi und Urgrossvi
Roland Voisard-Neuenschwander 23. Oktober 1931 – 29. August 2026 Nach einem langen und erfüllten Leben ist er im Alter von 94 Jahren friedlich eingeschlafen. Wir sind traurig, aber dankbar für die vielen schönen gemeinsamen Jahre, für seine Liebe, seine Fürsorge und all die wertvollen Erinnerungen, die für immer in unseren Herzen bleiben.
Wir vermissen dich Martha Voisard-Neuenschwander Denise und Röbi Fankhauser-Voisard Kevin Fankhauser und Familie Yves Fankhauser und Familie Roger Voisard und Sylvie Verwandte und Freunde Die Beisetzung und die Abdankung finden am Donnerstag, 10. September 2026, statt. Urnenbeisetzung um 14.00 Uhr, anschliessend Abdankungsgottesdienst in der reformierten Kirche St. Peter, Oberdorf. Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man die Spitex Waldenburgertal, IBAN CH22 0900 0000 4001 0467 1, Vermerk «Roland Voisard».
Veranstaltungen
pr. Mit einem musikalischen Glanzpunkt startet die Konzertreihe «Stimmen zu Gast» in Liestal in ihre siebte Saison: Das international gefeierte Vokalensemble Cinquecento ist zu Gast. Seit Jahren zählt das Ensemble zur Spitze der europäischen Renaissancemusik und ist auf den bedeutendsten Festivals der Welt präsent. Das Ensemble wurde 2004 in Wien gegründet. Der Name Cinquecento, italienisch für 16. Jahrhundert, verweist direkt auf den musikalischen Schwerpunkt des Ensembles.
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Basel-Stadt, Jura und Solothurn
«Astra Bridge» ist wieder abgebaut In diesem Sommer kam die mobile Baustellenbrücke «Astra Bridge» auf der A2 zwischen Arisdorf und Giebenach zum Einsatz. (Die ObZ berichtete.) Auf der 260 Meter langen Brücke konnte der
Donnerstag, 3. September 2026
Geleitet wird Cinquecento vom Tenor Achim Schulz, der in der Region tief verwurzelt ist. Nach seinem Studium an der Schola Cantorum Basiliensis führte ihn seine Karriere zu renommierten Formationen wie dem Huelgas Ensemble, zu internationalen Soloprojekten und zu einem langjährigen Engagement für die historische Aufführungspraxis in Alicante. Gleichzeitig blieb er dem Baselbiet stets verbunden – als Chorleiter, als musikalischer Impulsgeber und als Leiter des Ensemble Acanthis.
Foto: zVg
Aufgeführt werden Werke von Christopher Tye und Thomas Tallis, zwei prägenden Komponisten der englischen Renaissance. Beide um 1505 geboren, beide Mitglieder der Chapel Royal, beide Meister des Übergangs von der katholischen zur anglikanischen Kirchenmusik. Cinquecento präsentiert Musik aus den berühmten Peterhouse Partbooks, einer der wichtigsten Quellen für die englische Kirchenmusik vor und während der Reformation – und zugleich das Material ihrer neuen CD. Besonders hervorgehoben wird die Peterhouse Mass von Christopher Tye: ein Werk von überwältigender Farbigkeit, volltönender Textur und kunstvoll verwobenen Linien. Tye mag weniger bekannt sein als sein Zeitgenosse Tallis, doch seine Messen gehören zum Feinsten, was die Tudor-Zeit hervorgebracht hat. Die in den Partbooks fehlende Tenorstimme wurde für heutige Aufführungen von Paul Doe rekonstruiert. Die fünf Sänger von Cinquecento – ein paneuropäisches Ensemble – bringen ihre jahrzehntelange Erfahrung mit Alter Musik in diese selten gehörten Meisterwerke ein und lassen die Klangwelt der englischen Renaissance in Liestal neu aufleuchten. Konzert: Freitag 11. September, 19.30, Stadtkirche Liestal
Traueradresse: Martha Voisard, Härgelenstrasse 22, 4435 Niederdorf
Unternehmen und Kirchensteuer Die Jungfreisinnigen Basellandfordern in einem offenen Brief an den Regierungsrat die Abschaffung der Kirchensteuerpflicht für Unternehmen. Der Regulierungs- und Abgabendruck nehme zu, schreibt die Jungpartei. Zudem sei die Kirchensteuerpflicht für Unternehmen iein weiterer Faktor, der die Standortattraktivität verschlechtere. «Es ist absurd, dass Unternehmen eine Kirchensteuer zahlen sollen, da sie keinen Glauben praktizieren können», wird Parteipräsident Cyril Bleisch zitiert. ObZ
In stiller Trauer, aber dankbar für die vielen schönen Begegnungen im Kreis der Schützenkameraden nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied
Erwin Dubach 11. Januar 1924 – 18. August 2026
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Wir verlieren mit Erwin einen engagierten, hilfsbereiten und humorvollen Freund, den wir in dankbarer Erinnerung behalten werden. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus.
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Oberbaselbiet
ObZ
Wilde Tage im Baselbiet Das könnte so richtig wild werden, das Baselbiet darf sich auf die köstlichsten Tage des Jahres freuen. Zwischen dem 10. und 20. September findet in allen fünf Bezirken während elf Tagen die 14. Baselbieter Genusswoche mit mehr als 50 Genusserlebnissen statt. Unter dem Motto «Wald & Wild» hat die IG Baselbieter Genusswoche ein vielfältiges Programm vorgestellt, welches dazu einlädt, regionale Produkte, kulinarisches Handwerk und erst noch die Menschen dahinter kennenzulernen. Neben rein kulinarischen Erlebnissen in den mitmachenden Restaurants gibt
Martin Thommen, Präsident von Jagd Baselland, betonte am Vorstellungsanlass der Baselbieter Genusswoche, dass die Jagd weit mehr sei als die Gewinnung von Wildfleisch. «Jagd bedeutet Verantwortung gegenüber Wald, Wild und Gesellschaft.» Die Baselbieter Genusswoche macht diese Zusammenhänge erlebbar. Gemäss Thommen bleiben 90 bis 95 Prozent des im Baselbiet generierten Wildfleischs im Baselbiet. Und Nachwuchsproblem kennt Jagd Baselland kaum, die Jägerinnen und Jäger würden gemäss Thommen tendenziell jünger und weiblicher. Jäger pflegen zum Beispiel Lebensräume, erkennen Seuchen oder bekämpfen Wildschweine (rund 1000 Abschüsse pro Jahr) oder invasive Arten wie Waschbären. Und das sehr oft nachts und ohne Entschädigung. Spannende Erkenntnisse dazu bietet auch das Erlebnismobil «Wald und Wild» von Jagd Baselland.
es zum Beispiel Wald- und Wild-Lehrgänge, ein Wurst- und FleischzerlegeSeminar, eine Bäckerwoche, die Lange Tafel in Laufen oder Genussmärkte in Liestal und Eptingen, um nur einige Höhepunkte zu nennen. Das gesamte Programm findet sich auf www.baselbietergenusswoche.ch Jagd bedeutet Verantwortung Kulinarisch steht Wildfleisch im Zentrum – und somit auch die nicht immer unumstrittene Jagd. Im Baselbiet gibt es rund 600 Jägerinnen und Jäger, die unter anderem dafür sorgen, dass Wildbestände reguliert werden und Wald und Wild im Gleichgewicht bleiben.
Mix kommt gut an Die Baselbieter Genusswoche bietet eine breite Palette an Genusserlebnissen, einige Anlässe, darunter auch solche zum Mitmachen und mit Blicken hinter die Kulissen, sind bereits sehr gut gebucht und zum Teil schon ausgebucht. «Das Thema scheint zu interessieren und der Mix zwischen Degustieren, Geniessen und auch selbst aktiv sein kommt gut an», wie Projektleiterin Ramona Walter, Projektleiterin der IG Baselbieter Genusswoche, konstatiert. «Das Programm ist wow und bietet eine enorme Vielfalt an einheimischen Produkten», schwärmte Fabienne Ballmer, Präsidentin von Gastro Baselland. Dem ist eigentlich nichts mehr beizufügen.
Sie referierten im Liestaler Sichternhof zur Baselbieter Genusswoche 2026. Von links: Daniel Spinnler (Stadtpräsident Liestal), Martin Thommen (Präsident Jagd Baselland), Fabienne Ballmer (Präsidentin GastroBaselland), Ramona Walter (Projektleiterin IG Baselbieter Genusswoche), Reto Ziegler (Präsident Verband Bäcker-Confiseure Regio Basel) und Michael Kumli (Präsident IG Baselbieter Genusswoche). Foto: Jan Geerk
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Barrierefreiheit im Kino
Baselbieter Genusswoche Vielfältiges Programm vom 10. bis 20. September Meinrad Stöcklin
Donnerstag, 3. September 2026
Damit auch Kinder mit einer Behinderung am Angebot des Filmclubs Zauberlaterne teilnehmen können, arbeitet der Dachverein die Zauberlaterne (DVZL) an seiner Barrierefreiheit. Dabei kann er auf die Unterstützung von Expertinnen und Experten mit einer Behinderung zählen, die den Verein bei der Entwicklung neuer Massnahmen zur Inklusion begleiten. Die Zauberlaterne bietet seit 30 Jahren Kinoerfahrung für 6 bis 12-Jährige an. Im Laufe der Saison schaltet der Club Informationen zur Barrierefreiheit der Kinos auf seinen jeweiligen Internetseiten auf. Interessierte erfahren etwa, ob hindernisfreier Zugang möglich ist und ob es geeignete Sessel gibt oder wie gross der Platz für Rollstühle ist. So können die Familien den Besuch in Ruhe vorbereiten. Durch eine Partnerschaft mit dem Verein Regards Neufs konnten Audiodeskriptionen für mehrere Filme über die Greta-App angeboten werden. Der DVZL
erweitert dieses Angebot schrittwiese. Dieses Bestreben gilt auch für Schweizer Kinderfilme. Aus diesem Grund finanzierte der DVZL die Produktion von Audiodeskriptionen auf Französisch und Deutsch für den Film «Anna annA». Da sich Inklusion nicht bloss auf die hindernisfreien Kinosäle beschränken darf, bemüht sich der DVZL ausserdem, seine Kommunikationsmittel zugänglicher zu gestalten. Bestimmte wichtige Informationen werden nun in leicht lesbarer und einfacher Sprache angeboten, um Menschen mit Lese- oder Verständnisproblemen den Zugang zur Information zu erleichtern. Die nächste Vorführung der Zauberlaterne in der Region findet am Samstag, 5. September um 10.30 Uhr im Kino Sputnik statt. Die Teilnahme kostet 10 Franken pro Person, mit Kulturlegi 5 Franken und ist mit Kultur-GA gratis. Der Ticketverkauf verläuft grösstenteils ObZ über die Webseite.
EBL senkt Strompreise Die Strompreise im Versorgungsgebiet der Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) sinken erneut. Aufgrund tieferer Marktpreise und Effizienzgewinne können tiefere Energietarife verlangt werden. Auch die Netztarife werden günstiger, weil die Kosten im vorgelagerten Stromnetz und für Netzleistungen gesunken sind. Das schreibt die EBL in einer Medienmitteilung. Ein Vierpersonenhaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4500 Kilowattstunden bezahlt demnach 2027 für das Standardprodukt «EBL Blau» durchschnittlich 1257 Franken. Das sind 7,5 Prozent oder knapp 102 Franken weniger als im Vorjahr. Ein kleiner Gewerbebetrieb mit einem jährlichen
Stromverbrauch von 53 000 Kilowattstunden bezahlt rund 522 Franken. also vier Prozent weniger als im Vorjahr. Die EBL entwickelt im kommenden Jahr ihre Tarifstruktur weiter. Wer einen Smart Meter installiert hat erhält eine Leistungskomponente, die berücksichtigt, wie stark das Netz zu einem bestimmten Zeitpunkt beantsprucht wird. Zudem stellt die EBL die Energie- und Netznutzungstarife von einem Hochund Niedrigtarif auf einen Einfachtarif um. Ergänzt wird dies durch neue Wahltarife für Wärmepumpen und steuerbare Verbraucher wie Elektroboiler und Speicherheizungen sowie für Kundinnen und Kunden mit Energiemanagementsystemen. ObZ
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Oberbaselbiet
ObZ
Strassensperrung in Wintersingen Bei geeignetem Wetter werden in der Woche vom 7. bis 12. September 2026 an der Hauptstrasse in Wintersingen umfangreiche Belagsarbeiten durchgeführt. Diese sind der Abschluss der im Mai 2026 begonnenen Instandsetzung der Kantonsstrasse. Die Hauptstrasse bleibt ab der Dorfausfahrt, Hausnummer 8, bis zur Kantonsgrenze Richtung Magden von Montagmorgen 6 Uhr bis Samstag 13 Uhr gesperrt. Eine grossräumige Umleitung via Buus ist signalisiert, diese gilt auch für Velofahrende. Fussgängerinnen und Fussgänger können die Baustelle mit Einschränkungen passieren. Die Bushaltestelle «Blumatt» wird während der gesamten Dauer der Sperrung vorübergehend aufgehoben. Die Bushaltestelle «Unterdorf» wird auf den Gemeindeplatz Wintersingen verschoben und gemäss Fahrplan bedient. Der Deckbelag kann bei nasser, unbeständiger Witterung nicht eingebaut werden. In diesem Fall verschieben sich Arbeiten auf Montag, 14. September 2026. Weiterführende Informationen zu aktuellen Baustellen sind auf der Homepage des Tiefbauamtes des Kantons Basel-Landschaft zu finden Tiefbauamt BUD
Hauptstrasse in Wintersingen
Foto: zVg
Parteien
Donnerstag, 3. September 2026
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Veranstaltungen
GLP droht bei Spital mit Referendum
Neues Datum für Schafschau Weiterhin zwei Spitäler in Liestal und Zwei-Standortpolitik des Kantons Basel- eine Spitalplanung in Planungsregionen auf dem Bruderholz oder ein neues Spital in Pratteln? Über diese Frage diskutiert der Landrat zurzeit heftig. Der Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor Thomi Jourdan (EVP) hat im März die Vorlage vorgestellt, wonach das Spital an seinen Standorten bleiben soll. Die Grünliberale Partei Basel-Landschaft hat an ihrer Mitgliederversammlung die Ablehnung der Vorlage zur
land KSBL beschlossen. Das schreibt sie in einer Medienmitteilung. Ohne fundamentale Anpassungen bei der Vorlage will die GLP das Referendum ergreifen. Die durchschnittliche Inanspruchnahme stationärer Leistungen im Kanton entstehe durch ein Überangebot an Standorten. Das treibe die Fallkosten und drücke die Behandlungsqualität. Die Grünliberalen wollen stattdessen
Parteien
Sozialhilfe deckt soziale Existenz nicht
EVP nominiert ihre Kandidierenden
Ebenrain Das diesjährige Thema der Sissachertagung war Armut bei Kindern
Am vergangenen Samstag fand im Regierungsgebäude in Liestal der Auftakt zu den Landratswahlen 2027 statt. Die Kandidierenden der EVP BL trafen sich zum Kennenlernen und Austausch. Mit dabei auch die von der GV der EVP Gelterkinden unter Umständen nominierten Kandidierenden. Mit dem neuen Wahlgesetz hat die EVP eine grosse Chance im Wahlkreis Gelterkinden wieder einen Landratssitz zu erringen. Spitzenkandidat ist Fabio Kunz. Er ist als Jugendarbeiter und Coach in der Region verankert. Er wohnt mit seiner Familie in Gelterkinden und ist seit 15 Jahren Leiter des Jugendcafés im Jundthuus. Weitere Kandidierende sind Nicole Niederhauser, Sozialdiakonin, Salome Brandenberger, eine junge Familienfrau und gelernte Gärtnerin, die Pflegefachfrau HF Simone Wohlleben und Peter Gröflin, der ehemalige Gemeindepräsident von Gelterkinden. Sie setzen sich aus Leidenschaft für Mensch und Umwelt ein Martin Geiser, Präsident EVP Gelterkinden.
Am 29. August fand im Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain die 26. Sissachertagung statt. Dieses Jahr war das Thema «Kinder und Jugendliche in der Sozialhilfe – Armut verstehen, Entwicklungschancen sichern, Praxis stärken». Im Eingangsreferat berichtete Peter Mösch Payot über die Studie des Büro Bass von 2024. Sie untersuchte, ob die Sozialleistungen die soziale Existenzsicherung von Kindern und ihren Familien gewährleisten. Die Studie zeigte, dass dies nicht der Fall ist. Kinder und Jugendliche seien am stärksten von Armut betroffen und würden gleichzeitig am wenigsten gesehen. Bei Familien mit mehreren und älteren Kindern decke der Grundbedarf nur einen Teil der realen Kosten, was die Grundrechte der Kinder direkt betreffe. Zudem sei der Ermessensspielraum bei den situationsbedingten Leistungen sehr gross, was zu Willkür in der Anwendung führe. Im Weiteren stellte die Studie fest, dass die Leistungen der Sozialhilfe viele armutsbetroffene Kinder gar nicht erreiche, womit die Sozialhilfe ihr Ziel der Bedarfssicherung und Integration bei
über die gesamte Region nördlich des Jurabogens mit Basel-Stadt, dem Fricktal und dem Schwarzbubenland. Zusätzlich zu diesem Beschluss hat die GLP Baselland auch ihre Parolen für die Abstimmung vom 27. September gefasst. Die Neutralitäts- sowie die Ernährungsinitiative lehnt die GLP ab. Zur Mehrwertabgabe sagt sie je zweimal Nein. ObZ
Kindern und Jugendlichen verfehle. Am stärksten von Armut betroffen seien Kinder und Jugendliche in der Asylfürsorge. Dies stehe bei im Widerspruch zur Kinderrechtskonvention und zur Bundesverfassung. Im Anschluss sprach Martin Hafen über die Prävention von Armutsfolgen bei Kindern und Jugendlichen. Er zeigte die Auswirkungen von chronischem Stress, welcher in armutsbetroffenen Familien herrscht, auf Gesundheit und Sozialverhalten. Um dies zu verringern, seien Stressreduktion, tragende Beziehungen und die frühe Förderung wichtig. Als Beispiel nannte er das Bundesland Vorarlberg in Österreich, in welchem Frühförderung schon lange systematisch betrieben werde. Dabei sei festgestellt worden, dass sich Investitionen in die Frühförderung mit einem Faktor von 1 bis 2,5 auszahlen würden. Als dritter Referent berichtete Ralph Messmer von Unterstützungsmöglichkeiten für Familien, welche sich in seiner Arbeit bei der Familien- und Jugendberatung Birseck bewährt hätten. Dabei sei die Beziehungsarbeit sehr wichtig.
Wegen der grossen Dürre in der Region können einige Schafzüchterinnen und Schafzüchter länger auf der Alp bleiben. Deshalb verschiebt sich die Herbstschau des Schafzuchtvereins Baselland und Umgebung. Neues Datum ist der Samstag, 10. Oktober ab 9.30 Uhr. Sie fndet an der Bärenmattstrasse 4 in Hölstein, bei der Grastrocknungsanlage, statt. Verpflegungsmöglichkeiten sind vorhanden. ObZ
Kinder und Jugendliche, welche dauerhaft unter Stress stünden, würden Anforderungen erst dann bewältigen können, wenn sie emotional stabilisiert seien: Beziehung gehe Entwicklung voraus. Ein weiterer wichtiger Punkt sei, dass die Beratung und Begleitung ein Ort sei, an dem nichts geleistet werden müsse. Zudem werde das Verhalten des Kindes nicht als Problem betrachtet, sondern als verständliche Reaktion auf seine Lebensbedingungen. Sehr wichtig sei der Einbezug des Umfelds. Nachhaltige Veränderungen können erst entstehen, wenn Schule und Familie die Situation gemeinsam verstehen und Erwartungen angepasst würden. Marinka Hennecke berichtete danach über die Gefahren, wenn Kinder und Jugendliche mit ihren Belastungen nicht sichtbar werden, und damit keine adäquate Hilfe angeboten wird. Diese Kinder und Jugendlichen lernen Überlebensstrategien, welche ihnen im späteren Berufs- und Erwachsenenleben nicht unbedingt nützlich seien, sondern ihre Entwicklung und ihr Leben behindern können. Suzanne Rhinow, VSO-BL
Region Liestal
ObZ
«Musizin» im Liestaler Palazzo Lisa Kwasny
Er lebte zehn Jahre in Neuseeland Hagmann wuchs in Baselland auf und erlernte mit sieben Jahren Kornett. Später kamen Alphorn, Gitarre und Klavier dazu. Mittlerweile sei er mit der Musik «befreundet», das Lernen neuer Instrumente falle ihm leicht. Er spielte in verschiedenen Bands, war Lehrer in Kleinbasel und ging nach der Hochzeit mit
Sam Hagmann spielt verschiedene Instrumente, darunter auch Alphorn.
seiner Frau auf Weltreise. Das Paar entschied sich, auszuwandern, und lebte zehn Jahre in Neuseeland. Dort kamen Hagmanns Kinder zur Welt und er unterrichtete an einer Musikschule. 2016 kehrte die Familie in die Schweiz zurück – ebenfalls ein Bauchentscheid. «Eines Tages wussten wir, dass wir zurückgehen würden», sagt Hagmann. 2020 begann er die vierjährige Ausbildung zum Musiktherapeuten. «Es fühlt sich an, als wäre ich endlich angekommen.» Seine Motivation kommt auch aus seiner persönlichen Geschichte: Hagmann ist hochsensitiv und erlebt Reize stärker als andere Menschen. Nach einem Burnout lernte er, zur Ruhe zu kommen. «Momentan leben wir in einer krassen Leistungsgesellschaft, wir betreiben totalen Raubbau an unseren Körpern», sagt er. «Ich will Teil der Lösung sein.» Neben der Musiktherapie möchte Hagmann «Haka», den Kriegstanz der Maori, für Männer anbieten. «Männer brauchen gesunde Wachstumsmöglich-
Die längliche Trompete ist ein Büchel, das lange Rohr ein Digeridoo.
Fotos: L.Kwasny
Dieses Instrument hat er selbst gebaut.
Hagmann spielt eine japanische Waldflöte.
keiten, weil die Männerseele durch Kriege, Einsamkeit und Gewalt verletzt ist.» Haka habe ihm geholfen, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Dabei stellt sich die Frage der kulturellen Aneignung. Darf ein weisser Schweizer einen Tanz eines indigenen neuseeländischen Volkes lernen und lehren? Hagmann hat diese Frage seinem Haka-Lehrer gestellt. Dieser habe ihm erklärt, dass er als Pakeha, als Weisser, zunächst viel lernen müsse und er ihm sagen werde, wann er bereit ist. Nun gab sein Lehrer ihm den Auftrag, selbst zu lehren. Für Hagmann ist kulturelle Aneignung vor allem eine Frage des Respekts. «Ich freue mich, wenn ein Japaner Alphorn lernt, aber ich erwarte von ihm auch, dass er sich mit unserer Kultur auseinandersetzt.»
nicht. Gemeinsam findet Hagmann heraus, ob jemand zuhören oder selbst spielen möchte. Dafür nennt er die Wortschöpfung: «Musizin». Wie früher Apotheker ihre Mittel auf die Person abstimmten, passe er die Therapie an die Bedürfnisse des jeweiligen Menschen an. «Der menschliche Körper kann immer wieder ins Gleichgewicht kommen. Ich unterstütze ihn dabei mit einem Klang», sagt Hagmann. Seine Therapie ist mit der Vorstellung einer besseren Welt verknüpft. Er wolle Menschen in Verbindung mit sich selbst und der Welt bringen. Deshalb bietet er seine Therapie auch nicht ausschliesslich gegen Geld an: «Wenn jemand kein Geld hat, finden wir andere Formen des Austauschs, auch ich kann immer etwas lernen.» Er wünsche allen Menschen, dass sie sich wohl und ausgeglichen fühlen. Und er glaubt, dass das niemand allein schaffen muss. «Die Welt ist ein verrückter Ort. Man darf sich eine Begleitung suchen.»
Den Körper ins Gleichgewicht bringen Die meisten seiner Klientinnen und Klienten kommen alle zwei Wochen zur Therapie. Musikkenntnisse braucht es
Die Bahnhofpatinnen und -paten kehren zurück Bahnhöfe sind Orte der Begegnung. Das Programm «RailFair» der SBB hat das Ziel, die Aufenthaltsqualität am Bahnhof zu steigern und dadurch das Sicherheitsempfinden der Kundinnen und Kunden zu erhöhen. Gemeinsam mit der Stadt Liestal wird deshalb das Präventionsprogramm der Bahnhofpatinnen und Bahnhofpaten am Bahnhof Liestal wieder aufgenommen. Der Bahnhof Liestal ist nicht nur eine stark frequentierte Verkehrsdrehscheibe, sondern auch ein Ort der Begegnung. Täglich nutzen ihn im Schnitt gegen 16’200 Pendlerinnen und Pendler. Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und des subjektiven Sicherheitsempfindens will die Stadt Liestal zusammen mit der SBB wieder BahnhofPatinnen und Bahnhof-Paten einführen.
Bei den Bahnhof-Patinnen und BahnhofPaten handelt es sich um das Präventionsprogramm «RailFair» der SBB, bei welchem ehrenamtlich engagierte Personen hinsehen statt wegsehen und so den Reisenden helfen, die Rücksichtnahme fördern, auf die Bahnhofsordnung aufmerksam machen und Vandalismus melden. Rund 230 engagierte Freiwillige setzen sich an 15 Standorten als BahnhofPatinnen und Bahnhof-Paten ein. Interessierte Personen, welche in Liestal im Präventionsprogramm «RailFair» mitwirken möchten, dürfen sich gerne bei der Abteilung Sicherheit der Stadt Liestal oder direkt bei der SBB melden: company.sbb.ch/de/unternehmen/verantwortung/sicherheit/sicherheitsorganisationen/railfair.html. Rund 230 engagierte Freiwillige sind an 15 SBB-Standorten in Einsatz.
Foto: zVg
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Zwischendurch
Musiktherapie Sam Hagmann hilft mit Rhythmen und Klängen, den Stress loszulassen Im zweiten Stock des Palazzo, direkt am Bahnhof Liestal, gibt es einen Raum voller Instrumente. Ein Digeridoo aus Australien steht neben einer Muotathaler Naturtrompete, genannt Büchel, ein Alphorn hängt an der Wand, daneben stehen Schlagzeug, Bass und Djembé. Der Raum ist lichtdurchflutet, mit warmem Holzboden und zwei Sesseln am Rand. Das ist das Therapiezimmer von Sam Hagmann. Der Fünfzigjährige ist in Liestal kein Unbekannter: Er organisiert im Ziegelhof das «Open Mic», trat als «Sha Music» selbst auf und vermischte dabei Schweizer Traditionen wie Alphorn und Alpsegen mit elektronischer Musik. Zudem war er zehn Jahre Primarschullehrer in Liestal und arbeitete an der Heilpädagogischen Schule. Nun hat er sich als Musiktherapeut selbstständig gemacht. Hagmann steht in Filzpantoffeln in seinem Zimmer und strahlt über beide Ohren. Das Interview hat kaum begonnen, da schreitet er schon von Instrument zu Instrument. «Leg mal deine Hand da drauf», sagt er und fährt über die Saiten. Die ganze Liege vibriert. «Das Liegemonochord ist das Königinneninstrument der Musiktherapie.» Hagmann erklärt, dass über Druckrezeptoren die Schwingungen wahrgenommen werden und diese das Nervensystem beruhigen können. Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin werden abgebaut, und Glückshormone wie Serotonin und Oxytocin ausgeschüttet. Musik könne so Stress reduzieren und etwa bei Depressionen oder Burnout helfen. Das Liegemonochord hat er dem Felix-Platter-Spital abgekauft. Bevor das Interview richtig begonnen hat, sind wir schon mittendrin.
Donnerstag, 3. September 2026
Stadt Liestal
Kennst du das Gefühl, in einer Zeitkapsel gefangen zu sein? Dann, wenn deine Erinnerungen an deine Jugend plötzlich wach werden? Dann, wenn sich z. B. die Oldtimer-Autos, dieses immer noch rollende Kulturgut, durch die Altstädte und Strassen imposant demonstrieren. Mit ihrer Form und Persönlichkeit, mit ihrer Fassbarkeit und edlen Wertigkeit. Sie sind über die vielen Jahre geliebt und deshalb auch leidenschaftlich gepflegt. Aus einem einfachen Grund: Sie können unseren heutigen stressigen Alltag sogar entschleunigen. Da verbirgt sich vielleicht auch die Tatsache, warum unsere Männer ihre Autos so gerne in die Waschanlage fahren. Und sieh mal da, ihr Auto, ihr Baby zieht alle Blicke der anderen auf sich. Man erlebt ein besonderes Lebensgefühl. Genau das hat man am Sonntag, 16. August, in der Rathausstrasse in der Altstadt von Liestal erlebt. Respektive auch ich selbst bei einem spontanen Ausflug mit Freunden. Was mir ins Auge fiel, das waren die Menschen, die verdächtig selbst den Oldtimern ähnelten. Die meisten waren die Gleichgesinnten, die sich womöglich durch die Clubs kannten. Die anderen fühlten sich aber auch durch ihr Alter verbunden. Oder, war das die alte Zeit, die sie an diesem Tag zusammenbrachte? Um sie zusammen wieder daran zu erinnern, was sie selbst früher waren: die flinken jungen Menschen, die dem Lebensabenteuer erst gegenüberstanden. Ich betrachtete die bunte Leutschaft, darunter auch manchen jungen Menschen, die sich freudig ins Geschehnis einmischten. Es war nicht zu übersehen: die leuchtenden Augen von älteren Herren und Damen. Welche Nostalgie sie wohl heimsuchte? Denn manche von diesen gaben sich sogar die Mühe, sich kreativ und oldtimerisch in Schale zu werfen. Ein Fest des Lebens war das! Das Alter, die Zeit und der Originalzustand sind entscheidend, dass man ein Auto als Oldtimer betiteln kann. Dafür gäbe es bei den alten Menschen sehr viele interessante Namensvorschläge. Vielleicht wie diese: Grufti, Methusalem, Dino, Greis, Abstellgleis, alter Sack, alter Knabe, Boomer. Den zynischen Slang lasse ich hier lieber aus. Zum Alter eines Oldtimers: Bereits 30-jährig und am besten in den ersten zehn Jahren nach Erstzulassung. Je älter, desto begehrter. Obwohl kleine Alters- und Gebrauchsspuren erlaubt sind, doch möglichst wenig oder gar nicht verrostet und ohne Mängel. Irgendwie ist doch alles wie bei den Menschen. Auch mit der Restaurierung, wie bei uns Menschen mit dem Make-up und mit den Schönheitsoperationen. Wobei manche von uns diese Zauberei auslassen und sagen: «Ich will natürlich aussehen.» Allerdings fragte ich mich, ob man unter den Menschen fortgeschrittenen Alters auch die edlen «Oldtimer» entdecken könnte. Ob man diese auch so wie eben das alte Wunder des Handwerks und der Technik wertschätzt? Natürlich als Menschen. Werden sie auch wirklich geliebt? Nicht, weil sie alt geworden sind. Werden sie in ihrer Umgebung auch liebevoll gepflegt? Nicht nur in einem Alters- und/oder Pflegeheim. Ich hoffe sehr darauf, doch auch sie werden zeitweise von uns wie die metallenen Oldtimer in ihren ungewollten «Garagen» geparkt. Bis wir eines Tages merken, dass es an der Zeit wäre, sie zu «entstauben». Ich meine, sie besuchen, sie treffen und ihnen den Hauch auch von der neuen Zeit und von heute zu spüren zu geben. Ich denke, wenn wir dafür unsere Zeit nicht opfern, dann wären wir selbst eines Tages an der Reihe, eines Tages zu den Oldtimern zu werden. Denn auch die Oldtimer verrosten doch irgendwann.
Koisyn Schneider Autorin, freie Journalistin, ErwachsenenAusbilderin, Sprachlehrerin, Trainerin interkulturelle Kompetenzen, Dolmetscherin
Region Liestal
ObZ
Donnerstag, 3. September 2026
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Kinder sollen ausprobieren, was Spass macht Liestal In den Herbstferien führt der Verein «Sport und Spass» erstmals in Liestal ein Polysportcamp durch Marc Schaffner
Timothy Falconnier, aufgewachsen in Basel, spielt seit dem sechsten Altersjahr Tischtennis. Für ihn war immer klar, dass er Profisportler werden wollte, und das gelang ihm auch. Er kam schnell in die Nationalmannschaft, gewann den Schweizer Meistertitel in allen Alterskategorien und zog mit 15 nach Deutschland in ein Sportinternat. Nach zwei Jahren zwang ihn jedoch ein Knorpelschaden zu einer längerer Pause. Er beschloss, die Zeit sinnvoll zu nutzen und Sportcamps für Kinder auf die Beine zu stellen. Das Projekt wurde immer grösser – in den kommenden Herbstferien findet erstmals auch in Liestal ein polysportives Camp statt. Vor zwei Jahren begann Timothy Falconnier Tischtenniscamps durchzuführen, mit denen er bereits Erfahrung hatte. Das Ziel war aber, das Projekt auszuweiten und professioneller zu gestalten. «Vom Leistungssportler her bin ich ehrgeizig», meint Timothy Falconnier. «Wenn ich etwas mache, dann richtig.» Letztes Jahr kamen andere Racketsportarten und polysportive Camps dazu, und dieses bietet der inzwischen gegründete Verein «Sport und Spass Camps» elf verschiedene Camps in Basel, Münchenstein, Pratteln, Liestal und Ettingen an. Falconnier ist der Meinung, dass es solche Camps unbedingt braucht: «Sie sind wertvoll für die Kinder und ihre Familien, und die Nachfrage ist da und
Ein junges, gut ausgebildetes Team leitet die Camps: «Das spüren auch die Kinder», ist Organisator Timothy Falconnier überzeugt. Foto: Andrii Lukatskyi
wird bleiben.» Ausserdem sei es cool, mit den Kindern zu arbeiten. Nach der Vorbereitungsphase seien dann die Camptage die Belohnung für die Arbeit – die Falconnier, der vor Kurzem das Gymnasium abgeschlossen hat, in seiner Freizeit leistet, neben seiner Tätigkeit als Tischtennistrainer. Das Kernteam um ihn herum zählt fünf bis zehn Personen, darüber hinaus gibt es aber viele Helfer/-innen. Die Trainer/-innen an den Camps – alle mit Trainerausbildung – erhalten alle eine finanzielle Entschä-
digung. «Wir sind noch nicht so weit, dass wir viele Leute anstellen können», fügt Timothy Falconnier hinzu. Das Ziel sei aber, dass auch die bis jetzt noch ehrenamtlichen organisatorischen Arbeiten bezahlt werden könnten. Auch für Familien mit kleinem Budget Finanziert werden die Camps über das Bundes-Sportförderprogramm «Jugend + Sport», Sponsoren und die Elternbeiträge. Letztere versucht der Verein mög-
lichst tief zu halten, damit die Camps möglichst allen Kinder zugänglich sind. Ausserdem wird an den Camp-Tagen eine Vor- und Nachbetreuung angeboten. Geplant sei zudem, Sponsoren zu gewinnen, die sich auf Förderbeiträge für Familien spezialisieren, die sich nicht viel leisten können. Unterstützung erhält der Verein auch von den Kantonen und Gemeinden, die beispielsweise Hallen zu kostengünstig zur Verfügung stellen. In Liestal werden neben Tischtennis auch Gruppenspiele, Fussball, Unihockey, Turnen, eventuell Tanz und weitere Sportarten auf dem Programm stehen. «Die Kinder brauchen viel Verschiedenes, sie sollen ausprobieren», sagt Timothy Falconnier. Besonders freue ihn, wenn Kinder in einem Camp eine bestimmte Sportart für sich entdecken. An einem Racketsportcamp hätten sich beispielsweise zwei Mädchen entschieden, mit der Sportart Pickleball weiter zu machen. Es liege auch an den Leiter/ -innen herauszufinden, was die Kinder wollen. Bei Teilnehmenden von vier bis 13 Jahren sei die Spanne relativ gross. Was den Verein «Spass und Sport Camps» von anderen Camp-Anbieter unterscheide, sei das Alter der Personen im Team und die Nähe zum Leistungssport, sagt Timothy Falconnier. «Das spüren auch die Kinder während der Woche, wenn sie mit jungen Studierenden Sport machen.» In seinem Umfeld geeignete Trainer/ -innen für die Camps zu finden, sei nicht
schwer, sagt Falconnier. Eine Herausforderung sei es aber, die Anzahl Trainer und Teilnehmer abzustimmen, besonders wenn Camps gleichzeitig stattfänden. Nach Möglichkeit werde mit lokalen Vereinen zusammengearbeitet, so sei auch in Liestal schon der Kontakt gesucht worden, aber es müsse sich noch einspielen. «Wir hoffen schon, dass uns die Vereine unterstützen, denn es kann ja auch ihnen neue Mitglieder bringen.» Zu Liestal hat Timothy Falconnier ohnehin eine enge Verbindung, weil in der Kantonshauptstadt das Sportamt angesiedelt ist: «Deshalb war klar, dass Liestal eine super Location für ein Camp ist und wie hier viele Leute finden, die mithelfen.»
Timothy Falconnier.
Foto: M. Schaffner
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18.09.2026
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ObZ
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Donnerstag, 3. September 2026
Das Feuer und die Menschen 1916 war auch für Liestal Liestal Am 12. September kommt der Chienbäse-Film von Stefan Krause ins Kino Marc Schaffner
Kameramann und Videoproduzent Stefan Krause hat einen riesigen Aufwand betrieben, um den Liestaler Chienbäse auf die Kinoleinwand zu bringen. Vor zwei Jahren lief er schon filmend mit, um die Abläufe kennenzulernen, diesen Februar bot er dann ein ganzes Team mit neun Leuten auf, darunter drei Drohnenpiloten. Das Projekt wuchs und wuchs, quasi «organisch», wie er sagt, denn es kamen immer mehr Menschen dazu, die er interviewte – 22 waren es am Schluss. Nach total 34 Drehtagen lagen rund 3000 Videoclips vor, die geschnitten und auf Dokumentarfilmlänge kondensiert werden sollten. Sprich, Stefan Krause verbrachte den Sommer in seinem Studio: «In den letzten Wochen habe ich zwölf Stunden am Tag daran gearbeitet», berichtet er. Einige Tage bleiben ihm noch für den letzten Schliff: Am 12. September ist die Filmpremiere von «S’Füür vo Lieschtel – Herzblut und Asche» im Kino Oris. Das Kino Oris musste leider vor einiger Zeit seinen Betrieb einstellen, wird aber für die sieben Filmvorführungen geöffnet. 500 Tickets sind bereits verkauft, vor allem die Vorstellungen vom 12. und 13. sind praktisch ausgebucht, aber an den anderen Daten sind auf eventfrog.ch noch Tickets verfügbar.
Bald im Kinosaal zu sehen: «S’Füür vo Lieschtel».
Fotos: M. Schaffner
Nicht für Locarno, sondern für Liestal Am Anfang stiess Stefan Krause – ein Zugezogener – mit seinem Vorhaben auf Skepsis. Weder die Stadt, noch die Feuerwehr war an einem Imagefilm interessiert, der noch mehr Leute an den Chienbäse locken würde – ein Anlass, der mit Zehntausenden von Besuchenden sicherheitstechnisch an Grenzen stösst. Aber je mehr Gespräche er führte, desto aufgeschlossener wurden seine Interviewpartner: «Es gelang mir, Vertrauen
aufzubauen.» Den Stadtpräsidenten Daniel Spinnler, selber ehemaliger Feuerwehrmann und heute Chienbäseträger, kannte er vom Neuzuzügerempfang, und Martin Klaus, Präsident des Fasnachtskomitees, öffnete ihm viele Türen. Der Film lebe von den Menschen, sagte Stefan Krause: «Die Leute sind so engagiert dabei, das ist Gold wert für mich.» Auch der abtretende Feuerkommandant Roger Salathé, anfangs sehr zurückhaltend, ist heute begeistert: «Im Hintergrund läuft ein ganzes Universum ab, das man gar nicht mitbekommt, wenn man nur am Chienbäse steht, und der Film streicht das heraus – ein toller Beitrag.» Es sei ein Film für Liestal und für die Menschen, die am Chienbäse teilnähmen, betonte Stefan Krause. Deshalb werde er nur in Liestal gezeigt – nicht etwa am Locarno Film Festival oder an den Solothurner Filmtagen. Mit einer kleinen Ausnahme: Am 13. November läuft er in Olten. Der Aufwand sei gigantisch gewesen, sagte Stefan Krause zum Schluss der Medienkonferenz, aber er habe es gern getan – für all die Menschen, die den Feuerbrauch leben würden und im Hintergrund tätig seien. Sie seien ihm mit sehr viel Wärme begegnet: «So etwas habe ich noch nie erlebt, es war einfach nur schön von vorne bis hinten», meinte er berührt. Dem habe das Projekt gerecht werden müssen, deshalb sei es nicht ein Film gewesen, den er einfach so «nebenher» hätte machen können. Weitere Infos und Tickets: www.framegate.ch/film
Peter Hersberger. (Bürgergemeinde), Christian Rösch (Chef Füürwage), Stefan Krause, Roger Salathé (ehemaliger Feuerwehrkommandant), Martin Klaus (Fasnachtskomitee Liestal), Daniel Spinnler, Stadtpräsident (v. l.).
Stefan Krause (l.) überreichte dem scheidenden Feuerwehrkommandanten zum Abschied ein Filmplakat.
Die Menschen stehen im Vordergrund Aber wozu braucht es eigentlich einen Film, mögen Sie sich fragen, wenn der Chienbäse doch jedes Jahr live im Stedtli miterlebt werden kann? An einer Medienkonferenz am Dienstag erklärte der Filmemacher zusammen mit einigen Mitstreitern, was der Sinn des Projekts ist. Die Hauptbotschaft: «Es ist kein Imagefilm.» Wer 93 Minuten lang actionreiche Bilder von Feuerwagen und lodernden Flammen erwartet, wird enttäuscht werden – die meiste Zeit begleitet der Film die 22 Beteiligten, die im Hintergrund dafür sorgen, dass alles rund läuft, vom Fällen der harzreichen Bäume über das Chienbesen-Bauen, die 150 im Einsatz stehenden Feuerwehr-
Das geschlossene Kino Oris wird für die sieben Vorstellungen geöffnet.
leute, Sicherheit und Sanität bis zur Asche, die am Schluss übrig bleibt. Flammen lodern erst in den letzten zehn Minuten des Films.
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ein Tennis-Jahr
Vom Tennisclub Gelterkinden (TCG) angefragt, anlässlich des 100-Jahre-Jubiläums des TCG (siehe Bericht auf Seite 11) eine Rede zu halten, blickte Stefan Saladin, der Ehrenpräsident des Liestaler Tennisvereins TC Gitterli, in vergangene Zeiten zurück. Dabei stiess er auf eine Parallele zwischen den zwei Vereinen: Im Gründungsjahr des Tennisclubs Gelterkinden schuf der Fussballclub Liestal nämlich eine Tennisabteilung auf dem Gitterli-Areal an der Kasernenstrasse in Liestal. Der FC Liestal hatte damals kein Geld mehr in der Kasse, so kam er auf die Idee, auf dem Fussballplatz einen Tennisplatz zu bauen. Am 5. März 1926 wurde im Hotel
Engel die Tennissektion gegründet. Später übernahm der Tennisclub Liestal die Anlage vom FC Liestal, heute spielt der TC Liestal jedoch im Altenbrunnen. Am 17. März 1989 wurde im «Wällebygerchäller» schliesslich der TC Gitterli gegründet. «Um überhaupt ein Jubiläum feiern zu können, braucht es aktive Mitglieder, die sich im und für den Verein mit Freude engagieren», sagte Stefan Saladin in seiner Rede in Gelterkinden. Auch nach 100 Jahren gelte es, das Erbe der Gründungsmitglieder weiterhin zu pflegen und an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen. ObZ
Vereinsnotizen
Kiwanis Club Liestal zu Besuch bei Rego-Fix Der Kiwanis Club Liestal war zu Gast bei der Rego-Fix AG in Tenniken. Die Kiwanier folgten der Einladung des Baselbieter Familienunternehmens und erhielten einen Einblick in die Herstellung hochpräziser Werkzeugspannsysteme. Nach der Begrüssung und einer kurzen Firmenpräsentation führte der Rundgang durch die Produktion. Die Gäste verfolgten, mit welchem Aufwand die Fertigung von Spannzangen und Werkzeughaltern betrieben wird: Toleranzen im Bereich von Tausendstelmillimetern sind hier Alltag, kontrolliert von eigens entwickelter Messtechnik. Be-
sonderes Interesse weckte das Spannsystem welches die Rego-Fix weltweit an Kunden in der Medizintechnik, der Uhrenindustrie, im Automobil- und Flugzeugbau liefert. Zum Abschluss nutzten die Kiwanier beim offerierten Mittagessen die Gelegenheit zum Gespräch mit den Gastgebern – über Fachkräfte, Lehrlingsausbildung und die Frage, wie industrielle Fertigung in der Schweiz wettbewerbsfähig bleibt. Der Club dankt der RegoFix für die Gastfreundschaft und den offenen Einblick in ein Stück Baselbieter Industriegeschichte. Kiwanis Club Liestal
Die Mitglieder des Kiwanis Club Liestal in der Eingangshalle des Werks in Tenniken.
Foto: Rego-Fix AG
Region Liestal
ObZ
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Lichternacht mit lokaler Handschrift Liestal Lichtshow, Konzerte und Open-Air-Disco «Liestal tanzt» Die diesjährige Lichternacht Liestal trägt eine noch lokalere beziehungsweise regionalere Handschrift als bisher: Die kreative Leitung hat der ehemalige Stadtrat Dani Muri und die Illustrationen, die an das «Törli» projiziert werden, stammen von der Liestaler Künstlerin Sévi Salathe. Für die musikalische Komponente ist der Musiker, Zeichner und «Sandmaler» Urs Rudin aus Rüm-
lingen verantwortlich. Einzig für die künstlerisch-technische Umsetzung der Lichtshow wird Expertise von ausserhalb der Kantonsgrenzen beigezogen: Das Zürcher Studio «Projektil» hat eigens für den Anlass eine audiovisuelle Inszenierung entwickelt. Die Lichtshow wird am Freitag, 4. September, um 20.45, 21.45, 22.45 und 23.45 Uhr gezeigt sowie am Samstag, 5. September,
um 20.45 und 21.45 Uhr. Das begleitende Konzertprogramm besteht am Freitag aus Blue Carpet und Vera Worms, am Samstag aus den Steppin Stompers und Phoam. Am Samstag von 22 bis 1 Uhr legt DJ Flink zur Open-Air-Disco «Liestal tanzt» auf. Beide Abende sind ObZ dank Sponsoren kostenlos. Am Freitag und Samstag finden die Lichternacht und «Liestal tanzt» statt.
www.lichternacht.ch
Sport
Parteien
Frenkenbündten-Teams am Stadtlauf
Wechsel im Präsidium
Elf Teams, ein gemeinsames Ziel: Mit voller Motivation und Teamgeist waren 44 Mitarbeitende vom Frenkenbündten am diesjährigen Liestaler Stadtlauf dabei. «Eure wochenlange Vorbereitung hat sich ausgezahlt – wir sind stolz auf euch!», schreibt die Stiftung Regionales Alters- und Pflegeheim Frenkenbündten. «Ein herzliches Dankeschön an alle, die organisiert, begleitet und auf irgendeine Weise unterstützt haben – ohne euren grossartigen Einsatz wäre dieser tolle Anlass nicht möglich gewesen!» ObZ/Foto: zVg
An der Sektionsversammlung der FDP Liestal vom 25. August wurde als neuer Präsident David Canonica einstimmig gewählt. David Canonica löst Hans Vogt ab, der die FDP-Sektion Liestal seit 2016 als umsichtiger und verlässlicher Präsident leitete. David Canonica ist Projektleiter für Grossraum- und Schwertransporte und schon seit einiger Zeit Mitglied des Sektion-Vorstandes. Nun wird er als Präsident die grosse Liestaler FDPSektion leiten. In den letzten zehn Jahren wurde viel erreicht, als grösste Erfolge sind zu erwähnen, dass mit Daniel Spinnler wieder das Stadtpräsidium durch die FDP besetzt werden konnte und mit Thomas Eugster 2025 ein zweiter Sitz im fünfköpfigen Stadtrat gewonnen wurde. Ebenso ist die FDP/Mitte Fraktion im Einwohnerrat mit 10 Mitgliedern stark vertreten. Der Wahlkreis Liestal stellt auch die beiden dossierfesten und bewährten Landräte Heinz Lerf und Thomas Eugster. Auch am Nachwuchs fehlt es nicht. Es freut uns sehr, dass in den letzten Monaten auch der Vorstand mit mehreren jungen Personen verstärkt und ergänzt wurde. Sie bringen mit neuen Ideen und Kompetenz im Umgang mit den sozialen Medien neuen Schwung in den Vorstand.
Foto: zVg
Richard Gafner, Yves Rosenmund, Thoms Hügli, Hans Vogt (scheidender Präsident), David Canonica (neuer Präsident), Thomas Eugster, Christian Ariano, Marc Loehle (v. l.). Foto: zVg
Neue Herausforderungen stehen bereits an: Die Landrats- und RegierungsratsWahlen vom April 2027, gefolgt von den eidgenössischen Wahlen im Herbst 2027. Dann stehen die nächsten kommunalen Wahlen 2028 vor der Tür. Die FDP-Sektion Liestal ist gut gerüstet und freut sich auf viele spannende Diskussionen. Der scheidende Präsident Hans Vogt wurde an der gut besuchten Sektionsversammlung verabschiedet. Seine
langjährige Arbeit wurde mit grossem Applaus verdankt. Hans Vogt verbleibt vorerst als Mitglied des Vorstands der FDP-Sektion Liestal erhalten, bis sich David Canonica gut und sattelfest ins Partei-Präsidium eingearbeitet hat. Die FDP-Sektion Liestal freut sich ausserordentlich mit David Canonica einen würdigen und engagierten Nachfolger für das Partei-Präsidium gefunden zu haben. FDP Liestal
Leser schreiben
Eine Chance für das Baselbiet Das Baselbiet steht vor wichtigen Herausforderungen. Die Bevölkerung wächst, Wohnraum bleibt knapp und gleichzeitig wollen wir sorgfältig mit unserem Boden umgehen. Gerade deshalb braucht unser Kanton Lösungen, welche langfristig funktionieren. Die Initiative «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe» verbindet genau diese Anliegen. Sie erleichtert die Schaffung von Wohnraum innerhalb bestehender Bauzonen, respektiert die Interessen der Gemeinden und schafft gleichzeitig klare und faire Rahmenbedingungen. Mir gefällt besonders, dass hier nicht einzelne Gruppen bevorzugt werden. Vielmehr profitieren Gemeinden, Eigentümer, Unternehmen und Wohnungssuchende gleichermassen von einer ausgewogenen Regelung. Ich wünsche mir eine Politik, welche den Blick nach vorne richtet und Lösungen sucht, statt neue Hindernisse aufzubauen. Die Initiative ist für mich ein gutes Beispiel dafür. Deshalb stimme ich am 27. September Ja zur Initiative «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe».
EIN IN NOT NOT –– DIE DIE EIN WILDTIER WILDTIER IN IGEL-HILFE SCHWEIZ IGEL-HILFE SCHWEIZ LEISTET LEISTET AKTIVEN TIERSCHUTZ TIERSCHUTZ AKTIVEN Seit 2021 setzt sich der Verein Igel-Hilfe Schweiz für Seit 2021 setzt sich der Verein Igel-Hilfe Schweiz für den Schutz von Igeln und seinem Lebensraum ein. In der den Schutz von Igeln und seinem Lebensraum ein. In der Auffangstation kümmert sich ein engagiertes Team aus Auffangstation kümmert sich ein engagiertes Team aus Tierpflegern und Freiwilligen um kranke oder Tierpflegern und Freiwilligen um kranke oder verletzte Findlinge – und rettet so verletzte Findlinge – und rettet so unzähligen Igeln das Leben. Zudem unzähligen Igeln das Leben. Zudem engagiert sich der Verein in engagiert sich der Verein in diversen Naturschutzprojekten diversen Naturschutzprojekten und klärt die Bevölkerung über und klärt die Bevölkerung die Wichtigkeit heimischerüber die Wichtigkeit Wildtiere auf. heimischer Wildtiere auf.
Alexander Heinzelmann, HEV Liestal und Umgebung
Verein Igel-Hilfe Verein Igel-Hilfe3 Grienackerweg Grienackerweg 3 5013 Niedergösgen 5013 Niedergösgen Telefon: +41 56 552 16 02 Telefon: +41 5610552 02 Bürozeiten: Montag – Freitag – 1216Uhr Bürozeiten: Montag – Freitag 10 – 12 Uhr Mail: info@igel-hilfe.ch Mail: info@igel-hilfe.ch Direkt: igelstation@igel-hilfe.ch Direkt: igelstation@igel-hilfe.ch www.igel-hilfe.ch www.igel-hilfe.ch IBAN: CH11 0900 0000 1581 8871 2 IBAN: CH11 0900 0000 1581 8871 2
Soziales Baselbiet Die SP nominiert 90 Personen zu den Landratswahlen. Mehr als 40 Prozent sind Frauen. Die Frauen-Power kommt in den Baselbieter Landrat. Ich gehöre auch zu den Nominierten, Landrats Wahlen 2027. Wir von der SP sind für ein soziales Baselbiet, wo niemand vergessen wird. Ich gehöre zu den Ü64-Jährigen. Die AHV muss durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer erhöht werden, ich habe mich für die AHV 13 eingesetzt, mit Erfolg. André Heiniger, Lausen
Region Gelterkinden
ObZ
Läufelfingen brennt (duure)
Donnerstag, 3. September 2026
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Läufelfingen Das Dorf am Unteren Hauenstein feierte 800 Joor
Auch Roger Federer gratulierte
Beat Eglin
Gelterkinden Eindrückliches Fest zum 100. Geburtstag
Bei idealem Sommerwetter feierte das auf 556 Meter gelegene Oberbaselbieter Dorf mit seinen 1300 Einwohnern sein grosses Jubiläum mit Musik, Theater und kulinarischer Vielfalt. Schon beim Bahnhof wurden die Besucher mit den ersten Attraktionen empfangen. Auf Luftpolstern durfte sich der Nachwuchs im Schwingen üben. Eine Minieisenbahn fuhr die kleinen Gäste einmal oder auch mehrmals um den alten Holzschopf herum. Mit Luftgewehren durfte auf Scheiben geschossen werden und gleich nebenan versammelten sich einheimische Wildtiere vom Eichhörnchen bis zum Wildschwein. Die Kinder steuerten unter Anleitung eine Forstmaschine oder bastelten einen Halsschmuck. Das APH Homburg pries ihr «Ahzündwunder» an und teilte mit, dass sie dafür leere WC-Rölleli sammeln. Kulinarische und kulturelle Vielfalt Eine Ausstellung entlang des Weges zum kulinarischen Zentrum des Festes zeigte auf Schautafeln die Brände in Läufelfingen. 1445 steckten durchziehende Soldaten das ganze Dorf in Brand. Später brannten Häuser oder auch die Homburg, die 1798 von der Bevölkerung angezündet wurde. Seit 2011 baut der einheimische Künstler Hans Jörg Rickenbacher spektakuläre Skulpturen, die er unter grossem Zuschaueraufmarsch kontrolliert abbrennt. Die beiden Eingangsportale aus Holz an beiden
Hilfreiche Wegweiser.
Der kleine Bahnhof war begehrt.
Seiten des Festbereiches waren Burgtoren nachempfunden. Ein Weg entlang des Baches wurde von bunten Blumen und Lämpchen gesäumt, die in der Nacht den Weg wiesen. Auf der grossen Bühne unterhielt am Samstagnachmittag nach der Schwyzerörgeli-Grossformation Tschoppehof die Future Band der Regionalen Musikschule Sissach. Danach unterhielten weitere Bands bis in die späten Nachtstunden. Der Theaterverein «Bühne 12» spielte und sang an fünf verschiedenen Stationen Episoden aus wichtigen Epochen der Läufelfinger Geschichte. Dabei wurden alle vermittelten Begebenheiten einwandfrei recherchiert.
Fotos: B. Eglin
Zugfans konnten Fahrten von Olten nach Sissach und umgekehrt mit Halt in Läufelfingen mit der historischen Ce 6/8 III 14 305 Krokodil-Lok buchen. Mit dieser kam auch Bundesrat Beat Jans in Läufelfingen an und hielt eine Rede. In 15 Beizen gab es ein reichhaltiges Angebot. Die Männerriege servierte Wurscht-Chees-Salat und Pommes Frites. Spaghetti, Grilladen, Risotto, Wildsaubratwurst, Cheeschüechli und Hot-Dogs standen bei anderen auf der Speisekarte. Zum Dessert lockten Crêpes, Kuchen und Glacés. Am späten Sonntagnachmittag nahte das Ende des grossen Festes und die vielen freiwilligen Helfer machten sich ans grosse Aufräumen.
Aus Läufelfingen: Yvonne mit Enkelin Leandra und Kurt.
Das «Krokodil» hielt in Läufelfingen
Der Tennisclub Gelterkinden gilt als älterster Tennisclub im Baselbiet.
Meinrad Stöcklin
Freude herrscht beim Tennisclub Gelterkinden: der Grossverein aus dem Oberbaselbiet wurde vor 100 Jahre gegründet, erster Präsident war Hugo Weber. Und er hätte an den öffentlichen Feierlichkeiten aus Anlass des 100. Geburtstag garantiert seine helle Freude gehabt. Das Organisationskomitee um Oliver Muhmenthaler hat sich einiges einfallen lassen und ganze Arbeit geleistet. Die Jubiläums-Feierlichkeiten am Samstag, 29. August, auf den Tag genau 100 Jahre nach der Vereinsgründung, umfassten ab 10 Uhr morgens bis tief in die Nacht viel (Tennis)-Sport, Spiel und Spass für Gross und Klein, eine Tennis-Ausstellung, Show-Spiele, Wettbewerbe, ein feines kulinarisches Angebot, Livemusik mit Hene Wirz, eine Tanznacht mit einem DJ und natürlich einen veritablen Jubiläumsakt mit Ansprachen und Ehrenapéro. Und dazu eine Gesprächsrunde mit aktuellen und ehemaligen Präsidenten und Präsidentinnen des Tennisclubs Gelterkinden. Aktuell 457 Mitglieder Die aktuelle Präsidentin, Caroline Hug, genoss den Moment und ging in ihrer kurzen Ansprache darauf ein, wie sich der Tennissport, und damit auch der TC Gelterkinden, in den letzten 100 Jahren gewandelt habe, von einer elitären Disziplin zum heutigen Sport für alle. Der Verein zählt aktuell 457 Mitglieder, bestreitet mit 13 Teams die InterclubMeisterschaft und hat auf der vereinseigenen, 2021 eingeweihten Anlage in
Fots: M. Stöcklin
der Sportzone neben dem Schwimmbad ganzjährig vier Aussen- und drei Innenplätze. Die bestklassierten Teams des TCG spielen in der Nationalliga C (Männer 35+) und in der 2. Liga (Frauen 30+). Und finanziell sei der Verein gesund, so Hug gegenüber der OBZ. «Der Tennissport bewegt und lernt uns ganz vieles – auch neben dem Platz. Zum Beispiel Respekt, Ausdauer und Durchhaltewillen», sagt Hug emotional. Sie steht dem fünfköpfigen Vereinsvorstand seit 2021 vor. Und weiter: «Tennis schenkt Lebensqualität. Die leben wir hier und es ist unsere Verpflichtung, diese an die nächste Generation weiterzugeben.» Kein Grusswort des Gemeinderats Am Jubiläumsakt überbrachten befreundete Vereine und das Sportamt kurze Grussbotschaften. Auf Gratulations-Worte des Gemeinderates Gelterkinden – was angebracht gewesen wäre – warteten die Anwesenden indes vergeblich. Dafür gab es auf einem Grossbildschirm prominente digitale Grussbotschaften, unter anderem von der Baselbieter Tennislegende Roger Federer, dem Präsidenten von Swiss Tennis, René Stammbach, oder vom ehemaligen Schweizer Daviscup-Spieler Marco Chiudinelli aus Füllinsdorf. Der Tennisclub Gelterkinden gilt als ältester Tennisclub des Baselbiets. Knapp sechs Monate vorher, am 5. März 1926, wurde beim FC Liestal eine Tennissektion gegründet. Aber wohl weil es sich um eine Sektion eines Fussballvereins handelte, ist der Titel des ältesten Tennisclubs dem TC Gelterkinden nicht wirklich streitig zu machen.
Nostalgiefahrten Die beliebte Lokomotive fuhr auf der Strecke Olten–Sissach Lorenz Degen
Wo immer diese Lokomotive auftaucht, erscheinen sofort Kameras und freudige Gesichter. Anlässlich des Dorffests «800 Joor Läufelfingen» war das «Krokodil» zwischen Olten und Sissach unterwegs. Die Nostalgiefahrten markieren den Bezug von Läufelfingen zur Schiene, die das Dorf 1857 von Sissach her erreichte. Die Schweizerische Centralbahn baute in Etappen die erste Eisenbahn durch den Jura, wobei der Durchstich eine besondere Schwierigkeit darstellte. 1858 wurde der 2,5 Kilometer lange Hauenstein-Tunnel eröffnet, seither besteht Anschluss an den Eisenbahn-Knotenpunkt Olten. Allerdings versiegten danach wichtige Quellen, so dass Läufelfingen gerichtlich für sein Wasser kämpfen musste. Ein Rückleitungsstollen wurde gebaut, um den Abfluss Richtung Trimbach aufzufangen. Bis zur Eröffnung des Hauenstein-Basistunnels bei Tecknau bildete die Linie durchs Homburgertal die Hauptstrecke von Basel ins Mittelland, bis 1938 war sie sogar zweigleisig ausgebaut. Als eines der letzten «Dampfreviere» wurde das «Läufelfingerli», wie die Linie umgangssprachlich genannt wird, Anfang Oktober 1953 elektrifiziert. Um 1997 gab es Pläne der SBB und um 2017 von der Baselbieter Regierung, den Personenverkehr auf Busbetrieb umzustellen, was verhindert werden konnte. Sämtliche Stationen sind modern ausgebaut, ein kleiner Gelenktriebwagen
besorgt die stündlichen Verbindungen auf der S9, wie der Fachterminus für diesen flotten Regionalzug lautet. Ursprünglich Güterzugslokomotive Das «Krokodil» gilt als Star auf dem Schweizer Schienennetz, drei Exemplare sind noch fahrtüchtig. Der Übername leitet sich von den Vorbauten ab, die an die längliche Gestalt eines Krokodils erinnern. Am Dorffest kam die Nummer 14 305 zum Einsatz, gemäss technischer Bezeichnung eine Ce 6/8 III. Sie wurde 1925 erbaut und ist heute in Olten beheimatet. Ihr elektrischer Teil stammt
von der Maschinenfabrik Oerlikon, die Mechanik von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur. Hauptsächlich für Güterzüge auf der Gotthardstrecke gebaut, wurde sie später auch für Kieszüge im Mittelland eingesetzt. Seit 1979 gilt das Krokodil 14 305 als historische Lokomotive, heute gehört es zum Bestand von SBB Historic. Der Verein Krokodil 14 305 kümmert sich um das betagte Reptil. International berühmt wurde die SBB-Veteranin durch eine Sonderfahrt nach Schweden, wo sie 2016 an einem Eisenbahn-Jubiläum teilnahm. Die strahlende Vereinspräsidentin Caroline Hug mit Oliver Muhmentaler, OK-Chef des Jubiläumsanlasses.
Die Ce 6/8 III wurde 1925 erbaut.
Foto: Verein Krokodil 14305
Klare Ansage: GAME. SET. DANCE.
Region Gelterkinden
ObZ
Donnerstag, 3. September 2026
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Das Feuerwehrmagazin von Innen Gelterkinden Die Bevölkerung erhielt einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr Beat Eglin
Seit 75 Jahren rückt die Regionale Feuerwehr Gelterkinden von ihrem jetzigen Standort aus. Das Feuerwehrmagazin steht seit 1951 unterhalb der Dorfkirche und beherbergt alles, was die Dorffeuerwehr braucht. Ihr sind noch die beiden Nachbargemeinden Rickenbach und Tecknau angeschlossen. Die Infrastruktur ist nicht mehr auf dem neusten Stand und die Ortspolitik wird sich Gedanken über eine Modernisierung machen müssen. Nicht die Fahrzeuge stehen im Vordergrund Kommandant Reto Kunz erklärte, dass man bei diesem Anlass nicht die Präsentation der Fahrzeuge in den Vordergrund stellte. Der Fokus richtete sich auf das Gebäude, das ausgereizt ist und in dem jede Ecke genutzt wird. Es geht der Feuerwehr darum, der Bevölkerung zu zeigen, was es für ihre wichtige Arbeit alles braucht. Eine Ausstellung informierte über frühere Zeiten. Auf einem Rundgang zeigte Kunz die alten Utensilien aus der örtlichen Feuerwehrgeschichte. Eine fahrbare Handdruckspritze von 1819 musste mit Wassereimern gefüllt werden. Gezogen wurde das Fuhrwerk von Pferden. Zur Bedienung brauchte es viel Personal. Für den Atemschutz gab es einfache Filter oder einen um die Nase gebundenen Schwamm. Die heutige moderne Ausrüstung liegt in ganz anderen Dimensionen mit mehrfachem Schutz und Atemluftversorgung. Alarmiert wurde die Bevölkerung durch eine spezielle Kirchenglocke und mit Hörnern. Die Kopfbedeckungen zeigten in früheren Jahren, wer in sicherem Abstand vom Feuer stand und wer die gefährliche Arbeit ausführte. Im Erdgeschoss und im Obergeschoss steht für jeden Mann und für jede Frau ein offe-
Feierabendticket 90 Minuten vor Betriebsschluss können Jugendliche und Erwachsene für CHF 5.00 ein Feierabendticket lösen und in schöner Umgebung etwas für ihre Fitness tun. Unsere Öffnungszeiten während der Wintersaison: Hallenbad: Montag–Freitag: * 08.00–21.30 Uhr Samstag, Sonntag: 08.00–17.00 Uhr Sauna: Montag–Freitag **: 09.00–21.30 Uhr Samstag, Sonntag: 09.00–17.00 Uhr Badi-Bistro: Montag–Freitag: 08.00–21.30 Uhr Samstag, Sonntag: 08.00–17.00 Uhr * Frühschwimmen: Am Dienstag und Freitag ist das Hallenbad jeweils bereits ab 06.00 Uhr geöffnet. Rundfahrt mit dem Haflinger.
ner Kleiderschrank für die Ausrüstung. Gegen 25 Prozent der 70 Feuerwehrleute sind Frauen. Dazu kommt die Jugendfeuerwehr mit 20 Jugendlichen. Die Dienstpflicht dauert vom 20. bis zum 42 Lebensjahr. Wer nicht mitmachen will, muss eine Ersatzabgabe zahlen. Gute Teamplayer sind wichtig Für Kunz ist es sehr wichtig, in der Mannschaft ein gutes Klima zu schaffen. So bleiben die Leute auch gerne und länger im Dienst. «Wir haben tolle Leute,
Fotos B. Eglin
die sich einsetzen und unzimperlich sind. Man muss Teamplayer sein und sich für die Mannschaft einsetzen», sagt er dazu. Kunz sieht sich als Dienstleister und setzt sich zusammen mit seinen Leuten für die Bevölkerung ein. Für ihn ist es sehr wichtig, sein Personal den Fähigkeiten entsprechend einzusetzen. Das setzt hohe Anforderungen an die Führung. Dieses Jahr gab es bereits 74 Einsätze. Normal sind etwa 120 pro Jahr. «Die Feuerwehr ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens», sagte Kommandant Reto Kunz abschliessend. Er ist schon 36 Jahre dabei, 22 davon als Kommandant.
** Am Montag ist jeweils Frauen-Sauna und am Mittwoch ist jeweils Herren-Sauna. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team
BUCHSTART Värsli- und GschichtliMorge mit de Chlinschte
Ordnung muss sein!
Manuela Stalder widmet sich den kleinsten Zuhörer:innen und ihren Begleitpersonen. Mit Versen, Liedern und Geschichten begeistert sie Klein und Gross. Wir freuen uns auf euren Besuch!
Der Nachwuchs übt, wie die richtige Feuerwehr.
Montag, 7. September, 10–10.45 Uhr Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20, 4460 Gelterkinden
Kommandant Reto Kunz erklärt die antike Handdruckspritze.
Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch
Veranstaltungen
Zweisamkeit neu entdecken
Altersnachmittag in Gelterkinden
Partnerschaft Ein Elternbildungsanlass lädt ein, Beziehungen wieder bewusst zu leben Wenn aus einem Paar eine Familie wird, verändert sich vieles. Zwischen Kinderbetreuung, Beruf, Haushalt und Mental Load bleibt die Partnerschaft im Alltag manchmal auf der Strecke. Ein besonderer Elternbildungsanlass in Gelterkinden lädt dazu ein, die Beziehung wieder bewusst in den Blick zu nehmen. Elternsein ist etwas Wunderschönes – und gleichzeitig eine grosse Herausforderung. Der Alltag mit Kindern ist oft geprägt von Organisation, Terminen und vielen kleinen und grossen Aufgaben. Wer denkt daran, dass neben der Rolle als Mutter oder Vater auch die Partnerschaft Raum und Aufmerksamkeit braucht? Genau hier setzt der Anlass «Zweisamkeit neu entdecken – zurück in die Partnerschaft» der reformierten Kirchgemeinde Gelterkinden an. Am 17. Oktober 2026, von 14 bis 17 Uhr findet dieser besonderer Anlass für Elternpaare und einzelne
Eltern im Kirchgemeindezentrum an der Marktgasse 8 in Gelterkinden statt. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele Eltern kennen, über die aber nicht immer gesprochen wird: Wie gehen wir mit Mental Load und unsichtbarer Arbeit um? Was tun, wenn wir uns trotz gemeinsamem Familienalltag einsam fühlen? Wie können wir wieder besser miteinander kommunizieren? Und was passiert eigentlich mit Nähe und Sexualität, wenn aus einem Paar Eltern werden? Entdecken statt Zuhören Der Anlass möchte keine Patentrezepte liefern. Vielmehr geht es darum, innezuhalten, sich selbst zu reflektieren und neue Impulse für die eigene Beziehung mitzunehmen. Das Konzept unterscheidet sich bewusst von einem klassischen Referat oder Workshop. Nach einem kurzen
fachlichen Impuls können die Teilnehmenden verschiedene thematische Informationslandschaften erkunden. Bilder, Texte, Grafiken sowie Videound Audioimpulse laden zum Entdecken ein. Reflexionskarten regen dazu an, sich mit den eigenen Gedanken auseinanderzusetzen oder miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei entscheiden die Teilnehmenden selbst, welchen Themen sie wie viel Zeit widmen möchten. Auch Fragen und Erfahrungen können anonym digital eingebracht werden. So können Themen sichtbar werden, die viele beschäftigen – und vielleicht bisher kaum ausgesprochen wurden.
Beziehung bewusster wahrzunehmen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Impulse in den Familienalltag mitzunehmen. Damit möglichst viele Eltern teilnehmen können, wird während des Anlasses eine Kinderbetreuung (für Kinder von 0 bis 12 Jahre) durch die Jugendorganisation Cevi Gelterkinden organisiert. Vielleicht geht es am Ende auch gar nicht um die grosse Veränderung. Vielleicht beginnt Sie mit einem kleinen Gedanken, einem ehrlichen Gespräch oder der Erkenntnis: Mit unseren Fragen und Herausforderungen sind wir nicht allein.
Zeit für die Beziehung ist Familienzeit Eine starke Partnerschaft kann eine wichtige Ressource für das ganze Familiensystem sein. Der Anlass möchte deshalb Eltern darin unterstützen, ihre
Sozialdiakonin
Reformierte Kirche Gelterkinden Katja Maier
Der Altersnachmittag findet am Donnerstag 10. September um 14 Uhr im Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8 in Gelterkinden, statt. Er wird von der reformierten Kirche Gelterkinden-Tecknau-Rickenbach und dem Frauenverein Gelterkinden organisiert. Margrit Matthys aus Gelterkinden lässt sich von älteren Menschen gerne ihre Lebensgeschichte erzählen, um diese anschliessend aufzuschreiben. Von dieser kreativen Arbeit und vielen daraus resultierenden, spannenden Begegnungen erzählt die Autorin. Alle sind herzlich eingeladen! Das Organisationsteam freut sich darauf mit Ihnen zusammen einen spannenden, kurzweiligen Nachmittag zu verbringen. Fahrdienst: Vreni Dehning Tel: 079 963 41 53
Informationen und Anmeldung bis zum 10. Oktober an die Sozialdiakonin Katja Maier, k.maier.refk4460@bluewin.ch
Kontakt: Lotti Oldani Tel: 078 768 72 19
Gelterkinder
Nachrichten
ObZ Donnerstag, 3. September 2026
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum
Gelterkinder Gemeinde-News-App
Gemäss dem kantonalen Waldgesetz vom 11. Juni 1998 (kWaG, SGS 570) ist die Fläche des Waldeigentums massgebend für die Bewilligungspflicht für Holzschläge. Ausgehend von der Waldfläche eines Eigentümers oder einer Eigentümerin innerhalb eines Forstreviers wird zwischen betriebsplanpflichtigem (mehr als 25 ha) und nicht betriebsplanpflichtigem (weniger als 25 ha) Waldeigentum unterschieden. Für nicht betriebsplanpflichtige Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer gelten folgende Bestimmungen:
Die App der Gemeinde Gelterkinden ermöglicht eine schnellere Kommunikation. Sie ist als Informations-Plattform zu sehen, auf welcher die Nutzer schneller zu den jeweiligen Informationen kommen. Neben den Gemeindeinformationen werden auch wichtige und aktuelle Meldungen, wie Störungen im Trinkwassernetz, Verzögerungen bei der Kehrichtabfuhr, etc. publiziert.
1. Gemäss §20 des kantonalen Waldgesetzes ist jeder Holzschlag bewilligungs- oder meldepflichtig. Eine Meldung an den Revierförster ist notwendig für Holzschläge im Rahmen von Pflegearbeiten, sowie für die eigene Brennholz- und Nutzholzversorgung. Alle anderen Holzschläge sind bewilligungspflichtig.
Die Gemeinde Gelterkinden informiert auch via Gemeinde-App.
Mit: Beat The Beat, Sax Kapelle, The Two’s, Starter Band Gelterkinden und Leimental, Vintage Winds, Der schwarze Fuchs, The 6cs, The Fires, King Boys und Soul Connection!
Gemeinde-App QR-Code:
Getränkestand – Eintritt frei – Kollekte – Live Soul – Real Groove – Info via QR Freitag, 4. September, 18 bis 22 Uhr, OpenAir, Zeughausplatz
3. Die Holzschlagbewilligung kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Der Bewilligungsentscheid ist beim Amt für Wald beider Basel anfechtbar.
OBAV-Gemeinden – Sammeldaten Sonderabfälle aus Privathaushalten In jedem Haushalt schlummern gefährlich Abfälle, die nicht ohne weiteres im Kehrrichtsack entsorgt werden dürfen. Für diese Sonderfälle gibt es das Schadstoffmobil von Remondis – auch SafetyTruck genannt. Hier können Sie bequem sämtliche schadstoffhaltigen Abfälle abgeben und sicher sein, dass selbst für Mensch und Natur gefährliche Fraktionen wie Giftstoffe, Farben oder Batterien einer garantiert umweltschonenden Entsorgung zugeführt werden.
Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer wenden sich bei Fragen im Zusammenhang mit ihrem Waldeigentum an den Revierförster (Forstreviere Ergolzquelle und Farnsberg), Andreas Koch, 061 551 08 50. Von ihm erhalten Sie die notwendigen Auskünfte über Nutzung und Pflege im Wald. Dort können auch die benötigten Gesuchsformulare für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Wald bezogen werden.
Sonderabfälle aus Privathaushalten – wohin damit? Sonderabfälle aus Privathaushalten wie Farben, Lacke, Lösungsmittel, Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Dünger, Medikamente oder Quecksilberthermometer sind problematisch für Mensch und Umwelt und müssen separat entsorgt und verwertet werden. Sie gehören nicht in den Kehrichtsack oder in die Kanalisation.
Regionale Musikschule Gelterkinden Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden
Einwohnergemeinde Gelterkinden
5. Holzschläge ohne Bewilligung oder Meldung, die Missachtung der Bewilligung oder der darin aufgeführten Auflagen und Bedingungen sind als Übertretungen im Sinne der eidgenössischen und kantonalen Waldgesetzgebung strafbar.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Anhaltspunkte für die richtige Entsorgung liefern häufig die Verpackungen: Gefahrenzeichen informieren über das Gefährdungspotenzial. Für Produktverpackungen mit folgenden Symbolen gilt: Im Entsorgungsfall ab zum Schadstoffmobil!
Grundsätzlich gibt es im Kanton Basel-Landschaft drei Wege um Sonderabfälle kostenlos zu entsorgen: 1. Rückgabe in den Verkaufsstellen: Hersteller und Handel sind zur Rücknahme von Sonderabfällen von privaten Endverbrauchern verpflichtet 2. Abgabe an den kommunalen Sonderabfall-Sammeltagen 3. Abgabe in Apotheken und Drogerien (beispielsweise Kleinmengen von Medikamenten)
Bitte gehen Sie immer vorsichtig und sorgfältig mit den Stoffen um und stellen Sie sicher, dass die Behälter gut verschlossen und gegen Umfallen bzw. Auslaufen geschützt sind. Generell sollten Sie alle Stoffe möglichst in Originalverpackung mitbringen. Das gewährleistet den sicheren Transport und hilft unserem Personal beim genauen Deklarieren der Inhaltstoffe. Natürlich müssen alle Abfälle immer persönlich unserem Fachpersonal übergeben werden und dürfen nicht einfach am Schadstoffmobil abgestellt werden. Sammeldaten und Standorte für OBAV-Gemeinden
Problematische Produkte bereits beim Einkauf vermeiden und nur so viel kaufen, wie wirklich benötigt wird. Heute gibt es für viele Anwendungen gute Alternativen, die unnötige Sonderabfälle zu vermeiden helfen und meist auch weniger Gefahren mit sich bringen. Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten.
Freitag, 11. September 2026 08.00 bis 09.30 Uhr Wenslingen: vor dem Schopf beim Primaladen 10.00 bis 11.30 Uhr Rünenberg: vor dem Mehrzweckgebäude / Werkhof, Hauptstrasse 141 13.00 bis 14.30 Uhr Böckten: Gemeindeplatz hinter der Gemeindeverwaltung, Schulweg 2 Samstag, 12. September 2026
Einwohnergemeinde Gelterkinden
08.00 bis 12.00 Uhr Gelterkinden: Zeughausareal, Rünenbergerstrasse 33
Benützungsverordnung für das Hallen-Freibad Gelterkinden
Samstag, 19. September 2026
Der Gemeinderat hat an der Sitzung vom 24. August 2026 die neue Benützungsverordnung für das Hallen-Freibad Gelterkinden (BeV HFG) beschlossen und per sofort in Kraft gesetzt. Die BeV HFG ersetzt die bisherige Badeordnung aus dem Jahr 2018. Die Reglemente sind auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch bei den Reglementen aufgeschaltet.
Lerne mit Häsli Anna und ihren Spielgefährten das Querflötespielen und begleite sie auf ihren Abenteuern! Wir singen und spielen zusammen mit unseren Helden, hören Geschichten und lernen dabei auch jedes Mal etwas Neues auf unseren bunten Querflöten. Kursdaten: 18., 25. September; 16., 23., 30. Oktober; 6. und 13. November 2026, 15.30–16.30 Uhr Alter: 5- bis 7-jährig oder nach Anfrage Voraussetzungen: Mindestens 3 bis maximal 8 Kinder Leitung: Nathalie Tollardo, Querflötenlehrerin Kurskosten: CHF 60.– Nuvo-Toot Querflöte: CHF 30.– (Farbe direkt bestellen und bezahlen bei Nathalie Tollardo) Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden Anmeldeschluss: 7. September 2026
Eltern-Kind Singen
Sicherer Umgang mit Sonderabfällen im Haushalt
Die beste Lösung
Häsli Anna lernt Querflöte spielen
Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80
Bei grösseren Mengen Sonderabfälle aus Privathaushalten, beispielsweise aus Hausräumungen, kontaktieren Sie das Amt für Umweltschutz und Energie in Liestal (061 552 51 11).
• Nicht via Kehricht oder Kanalisation entsorgen • Vermischen Sie nie Produkte, die sich in unterschiedlichen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten. • Lagern Sie alle Sonderabfälle in der Originalverpackung • Lagern Sie alle Sonderabfälle an einem trockenen und sicheren Ort sowie ausserhalb der Reichweite von Kindern • Lagern Sie alle Sonderabfälle in einem auslaufsicheren Behälter mit deutlicher Bezeichnung des Inhalts
Band- & Ensemblefestival 2026
Mit dem untenstehenden Link gelangen Sie zur Downloadseite der Gemeinde Gelterkinden für iPhone und Android. Nach der Installation können in der App unter Benachrichtigung die Informationen bei «Aktuelles», «Veranstaltungen» und die verschiedenen Abfallarten unter «Abfallkalender» als Push-Meldungen abonniert werden. Wahlweise sind diese Informationen auch als Mail-Mitteilung erhältlich.
2. Zuständige Behörde für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum ist der Revierförster oder die Revierförsterin jener Gemeinde, in der das Waldeigentum liegt. Er oder sie nimmt die Meldung über geplante Holzschläge entgegen, zeichnet die Bäume an und entscheidet über die Bewilligungspflicht.
4. Für Saaten und Pflanzungen im und zur Neuanlegung von Wald dürfen ausschliesslich Saatgut und Pflanzen verwendet werden, deren Herkunft bekannt und dem Standort angepasst ist.
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08.30 bis 11.30 Uhr Ormalingen: Werkhofareal, Hauptstrasse 178
Musik geht direkt ins Herz und berührt die Seele. Möchten Sie Ihre Verbindung zu Ihrem Kind, Ihrem Enkelchen, Ihrem Patenkind, … noch mehr vertiefen? Dann ist dies genau das Richtige für Sie! Aufgrund grosser Nachfrage startet die RMSG wieder mit dem ElternKind-Singen! Wann und wie oft? Mittwochvormittags, 10 bis 10.45 Uhr; 10 × 45 Minuten Kursdaten: 14., 21., 28. Oktober; 4., 11., 18., 25. November; 2., 9. und 16. Dezember 2026 Alter: Schwangere und Erwachsene mit Babies und Kindern Voraussetzungen: Mindestens 8 Erwachsene Leitung: Chiara Heuser, Profisängerin und Gesangslehrerin Kurskosten: CHF 182.– pro Erwachsene Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden Anmeldeschluss: 20. September 2026 Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80
Region Gelterkinden
ObZ
Donnerstag, 3. September 2026
Zäuerli und Rugguserli
Sport
Gelterkinden Tagesausflug des Frauenvereins
Silber zum Saisonabschluss
Ursula Handschin
Ob sich die 61 Frauen erhofft hatten, den Appenzeller Naturjodel zu lernen, als sie am Mittwochmorgen in den SaegesserDoppelstockbus einstiegen? Spätestens im Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch erfuhren sie, dass die urtümlichen Klänge in Ausserrhoden Zäuerli und in Innerrhoden Rugguserli genannt werden. Vorerst stärkten sie sich nach der langen Fahrt mit dem souveränen Chauffeur Daniel Roth in Urnäsch mit Gipfeli und Kaffee im mit Appenzellersujets bemalten Hotel Krone. Es wartete nämlich als weitere Attraktion das Brauchtumsmuseum mit seinen verwinkelten Räumen und steilen Treppen. In zwei Gruppen führten die zwei Cousins Hans und Hansueli Frick in urchigem Appenzellerdialekt durch das 400 jährige Haus, in dem anschaulich das Brauchtum mit dem damit verbundenen Handwerk gezeigt wird. Silvesterchläuse, Alpabfahrt, Sennenleben, Bloch, Trachten, Bauernmalereien und Einrichtungen aus dem früheren bäuerlichen Leben – im Raum der bekannten Appenzeller Streichmusik-Fa-
Speedskating Anic Ritter wird Zweite in Belgien
milie Alder standen Instrumente wie Hackbrett und Bassgeige zum Ausprobieren und einigen Frauen gelang das Talerschwingen recht gut. Weiter gings durch die hügelige Landschaft mit den
Das Talerschwingen.
Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Allgemein Deutschkurs im KGZ montags, Kirchenchorprobe montags, 19.45; Café international für Flüchtlinge mittwochs, 14.00 im Lindenhof; Sprachcafé Marabu, donnerstags um 18.00; Eucharistiefeier Sonnenhof um 18.30 am Donnerstag; Jeden Freitag 10.30 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»
11.00 Gottesdienst in der Kirche mit Begrüssung der neuen KonfirmandInnen und Mittagessen. Leitung: Pfr. Eric Hub und Pfr. Samuel Maurer. Text: Ruth 4 – nach der neuen Baselbieter-Übersetzung. Im Anschluss sind alle zu einem feinen Salat- und Dessertbuffet eingeladen. Die Kollekte und der Erlös des Essens geht zugunsten des Ausbildungszentrum Panzi im Ostkongo, welches von Mission am Nil betrieben wird. Fahrdienst: Regin Polsini, 079 352 75 58
Dienstag, 8. September 19.30 Die Bibel auf Baselbieterdeutsch, Bericht aus der Übersetzerwerkstatt im Kirchgemeindezentrum Mittwoch, 9. September 9.30 Eltern-Kind-Treff Unterrichtshüsli oder an der Schulgasse 9 19.10 Taizé Gebet in der Kirche – Lieder-Stille-Gesang
Donnerstag, 10. September 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum. «Margrit Mathys erzählt Lebensgeschichten», Info: Lotti Oldani, 078 768 72 19, Fahrdienst: V. Dehning, 079 963 41 53 17.30 TC mit «The Acts-Apostelgeschichte» im Unterrichtshüsli
Danke für die Kollekten Ök. Schulanfangsgottesdienst CHF 490.35 für UNICEF Nothilfe. Jetzt Anmelden – Herbsttage für Kinder! Montag, 28. September bis Mittwoch, 30. September 2026, jeweils 9.00 bis 16.30 für Kinder vom Kindergarten bis zur dritten Klasse «Reise mit Josef ins alte Ägypten» Näheres und Anmelde QR-Code unter «Herbsttage 2026» auf der Homepage www.ref-gelterkinden.ch Auskunft bei Vera Weber, 077 533 08 94 oder vera.weber@gmx.ch
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Samstag, 5. September 17.00 bis 18.00 Beichtgelegenheit Sonntag, 6. September 10.00 Firmung mit Generalvikar Markus Thürig, anschl. Apéro Dienstag, 8. September 12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25 18.00 Eucharistiefeier
20.00 living room im Raum Joker für junge Menschen
Donnerstag, 10. September 17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit
Freitag, 11. September 12.00 Punkt 12 – Regionaler Jugendgottesdienst im KGZ
18.00 Eucharistiefeier
Samstag, 12. September 14.00 Jungschi «mit Paulus unterwegs» im Unterrichtshüsli 14.00 Pionierjungschi, Treffpunkt PiJuPlatz Anschliessend Lagerrückblick
Amtswochen Bis 6. September: Pfr. Samuel Maurer 7. bis 13. September: Pfrn. Annina Völlmy
darauf verstreuten typischen stattlichen Bauerhöfen nach Appenzell. Im grossen Saal des Hotels Säntis am geschichtsträchtigen Landsgemeindeplatz wurden die knurrenden Mägen besänftigt mit dem Mittagessen. Unter der Linde trafen die drei Damen ein, die viel Wissenswertes, Historisches und Aktuelles über ihren Hauptort zu erzählen wussten und anschliessend durch die Hauptgasse mit den historischen und schmuck bemalten Häuser führten bis zur imposanten Pfarrkirche mit 1098 Sitzplätzen. Aussen am Turm schaut der Schutzpatron St.Maurizius wachend über Dorf und seine Bewohner. Zwei Kunstwerke des einheimischen Künstlers Roman Signer gab es ebenfalls zu bestaunen. Nach dem Lädele und einem Durstlöscher unter schattigen Bäumen bestiegen die mit reichen Eindrücken beschenkten Frauen den Bus für die lange Rückfahrt. Ein weiteres Highlight, das sich die Präsidentin Iréne Persson und ihre Vorstandskolleginnen ausgedacht und erfolgreich durchgeführt haben!
Anic Ritter (Diepflingen) hat ihre starke Saison mit einem weiteren Erfolg abgeschlossen. An der Cadetten-Challenge im belgischen Ostende sicherte sich die junge Schweizerin, welche im Nationaldress für Swiss Speedskating startete, in der Gesamtwertung den hervorragenden zweiten Rang. Der Wettkampf gilt als inoffizielle Europameisterschaft für die 13- und 14-jährigen Cadetten und brachte knapp 100 Athletinnen aus 15 Ländern an den Start. Ritter überzeugte über mehrere Distanzen und schaffte es dabei zweimal auf das Podest. Damit sicherte sie sich in der Gesamtwertung die Silbermedaille. Nicht alle Rennen verliefen ganz nach Wunsch, doch die Nachwuchsathletin kämpfte bis zum Schluss und zeigte einmal mehr ihre Stärke und Konstanz. Der zweite Rang bildet den Abschluss einer insgesamt sehr erfolgreichen Saison. Ritter konnte sich im Verlauf des Jahres nochmals deutlich steigern und grosse Fortschritte in verschiedenen Bereichen erzielen. Mit ihren Resultaten hat sie sich in ihrem Jahrgang mittlerweile in der europäischen Spitze etabliert und gehört auch weltweit zu den stärksten Athletinnen ihres Alters. Ganz beendet ist die Saison allerdings noch nicht. Als letztes nationales Rennen steht noch die Swiss Skate Tour in Thun auf dem Programm. Danach wird das Training bereits mit Blick auf die Saison 2027 weitergeführt. Mitte Oktober folgt eine rund zweieinhalbwöchige Trainingspause. Neben einer Woche im Winter und ca. fünf Tagen nach den Europameisterschaften ist dies die einzige längere Erholungsphase im gesamten Jahr. In der kommenden Saison wechselt Ritter in die nächsthöhere Kategorie
Youth. Dort treten jeweils zwei Jahrgänge gemeinsam an, womit sie 2027 zum jüngeren Jahrgang gehören wird. Die Ziele bleiben dennoch hoch. Entsprechend umfangreich fällt auch die Wintervorbereitung aus. Unter der Woche stehen in der Schweiz Einheiten auf den Speedskates, Krafttraining im Gym sowie Fahrradtraining auf dem Programm. An zahlreichen Wochenenden reist Ritter zudem nach Geisingen in Deutschland. Dort befindet sich eine überdachte Inlinebahn, die zu den modernsten Trainingsanlagen der Welt zählt. Ergänzt wird das Programm durch ein zehntägiges Trainingslager auf Madeira sowie ein weiteres Trainingslager in Inzell. Dort wird auch auf Eisschnelllaufschuhen trainiert, wobei insbesondere Technik, Dynamik und Geschwindigkeit im Vordergrund stehen. Gemeinsam mit ihrer Trainingsgruppe und ihrem Trainer soll im Winter die Basis für den nächsten Entwicklungsschritt gelegt werden. Nach einer starken Saison richtet sich der Blick nun bereits auf die nächste Herausforderung und die Saison 2027.
Katholische Kirche Sissach
Rund um meine Kirche:
Samstag, 5. September 18.00 Eucharistiefeier
Konfirmand*innen Sonntag, 6. September, 19.00, Konf.-Begrüssungs-Gottesdienst in der Kirche Buus
Sonntag, 6. September 10.30 Rümlingen: Familiengottesdienst mit Einführung ins Abendmahl mit der 4. Klasse. Gottesdienstleitung: Susanne Wernli und Pfarrerin Barbara Jansen. Orgel Susanne Müller. Kollekte für das HEKS Spitex Rumänien. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen.
61 Frauen des Frauenvereins Gelterkinden auf Reisen in Appenzell.
Die Schlacht am Stoos auf dem Rathaus.
Sonntag, 6. September 11.00 Sonntagschule, Wir treffen uns in der Kirche!
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Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00
Fotos: U. Handschin
Sonntag, 6. September 9.30 Eucharistiefeier ital. 10.00 Firmung in Gelterkinden
Mittwoch, 9. September 9.15 Ökumenische Morgenfeier 17.30 Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 10. September 15.00 Ökumenischer Gottesdienst, APH Homburg, Läufelfingen Freitag, 11. September 10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Mülimatt, Sissach 19.00 Rosary Prayer
Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25 Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Samstag, 5. September 14.00 Jungschar
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken Sonntag, 6. September 10.30 Gottesdienst unter den Linden hinter dem Pfarrhaus, Pfarrer Detlef Noffke Mittwoch, 9. September 14.00 bis 16.00 Rägeboge Kindertreff im Pfarrhaus Ormalingen Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 10. September 15.00 Pfarrer Andreas Marti Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen) Sonntag, 6. September, Verenasonntag 10.00 Kirche Oltingen Gottesdienst und Abendmahl mit Pfr. Gabriella Andreas Marti. Erzsèbet Achim, Orgel, Kirchenkaffee
Benjamin Feer, Trainer von Anic Ritter
Die Nachwuchsathletin.
Foto: Panni Hunyadi
Mittwoch, 9. September 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen. Yvonne Yiu erzählt von der Ukrainehilfe des Vereins Haliciana Scola Cantorum, für die wir jeweils die Kollekte des Friedensgebets zusammenlegen Donnerstag, 10. September 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrerin Trude Bernoulli. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen! Sonntag, 13. September 16.00 Rümlingen: Abschiedsgottesdienst Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für Cova e Gala. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen.
Dienstag, 8. September 18.00 Niklausstube Oltingen. Bibellesekreis mit Pfr. Andreas Marti
Der Anlass muss möglicherweise aus gesundheitlichen Gründen von Markus Enz verschoben werden. Wir bitten um Verständnis.
Donnerstag, 10. September 10.00 Zentrum Ergolz Ormalingen. Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti
Mittwoch, 16. September 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch
Donnerstag, 10 September Ganztägig, ausgebucht. SeniorInnen-Reise Aarefahrt
KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Amtswoche 7. bis 13. Sept.: Pfrn. Gabriella Schneider
17.00 Abendgottesdienst mit Christine Preis mit anschliessender Teilete. Thema: «Wanted! Die Sehnsucht des Vaters»
Sonntag, 6. September Kein Gottesdienst
Sonntag, 6. September 19.00 Gemeinsamer Konf.BegrüssungsGottesdienst mit der Kirchgemeinde Ormalingen/Hemmiken in der Kirche Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann, den neuen Konfirmand*innen und den Instrumentalistinnen Gina Gürtler und Izabella Bürgin. Wir als Kirchgemeinde heissen die neuen Konfirmand*innen willkommen. Anschliessend kleiner Apéro
www.schafmatt-wisenberg.ch
Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau Donnerstag, 3. September 14.00 bis 17.00. Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler, Wanderung zum Wisenbergturm 2.0. Treffpunkt Volg Läufelfingen.
Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche-laru.ch Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche-laru.ch Sekretariat: Karin Joseph sekretariat@kirche-laru.ch
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Einfach mobil
Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal, Tel. 061 927 26 70, inserate.obz@chmedia.ch Eine Publikation der
Ein bisschen Spass darf sein
!
Opel bietet das elektrische Kompakt-SUV Mokka als sportliches GSE-Modell an. Und verspricht damit nicht zu viel. Philipp Aeberli
!
Bild: zvg
Moderne E-Antriebe sorgen für eine wahre Leistungsexplosion. Im Topsegment sind gar schon Fahrzeuge mit deutlich über 1000 PS im Angebot. Ein Wagen mit 207 kW (281 PS) wirkt da selbst im Kompaktsegment nicht mehr übermotorisiert – erst recht, wenn es sich dabei um ein sportliches Topmodell einer Baureihe handelt. Doch: Zahlen sind eben schlussendlich nur Theorie. Und Fahrspass kommt nicht alleine durch absurd hohe Leistung zustande. Mit dem Mokka GSE will Opel das Kompakt-SUV zum sportlichen Flitzer machen, der vor allem auf kurvenreichen Landstrassen zu Hause sein soll. Dafür hat man dem Kleinen zunächst eine etwas bestimmtere Optik verliehen. Alles nur Show? Man darf sich fragen: Ist das alles nur Show? Oder hat der 207 kW (281 PS) starke Stromer tatsächlich sportliche Ambitionen? Eine Frage, die der Mokka beim Losfahren ziemlich unverblümt beantwortet. Wer Wert auf möglichst feinen Federungskomfort legt, ist hier definitiv an er falschen Adresse. Dafür überzeugt der 4,15 Meter kurze Fünfplätzer aber, sobald die erste Kurve
näher rückt. Lenkung und Bremse arbeiten mit angenehm definierter Rückmeldung und vermitteln einen straffen, sportlichen Eindruck. Dieser Kampf gegen die Physik ist durchaus im Lenkrad zu spüren. Das wirkt aber nicht störend, sondern erscheint viel eher als willkommene Verbindung zum Fahrzeug. Ein mechanisches Gefühl, das in modernen E-Autos sonst oft fehlt.
DAYS
Basel: 061 565 12 11 Füllinsdorf: 061 565 12 20 Oberwil: 061 565 12 14 Liestal: 061 565 12 23 Pratteln: 061 565 12 28 www.GARAGEKEIGEL.ch
9. – 19. September Mehr Sport im Alltag Mit einer Akku-Kapazität von 54 kWh sollen laut WLTP-Messung 336 Kilometer Reichweite möglich sein. Im Alltag darf man mit 280 bis 300 Kilometern rechnen. Für die Langstrecke ist der GSE aufgrund von Federungskomfort und Platzangebot aber ohnehin nicht die erste Wahl. Er überzeugt vielmehr im täglichen Einsatz auf kurzen und mittleren Strecken – idealerweise als Pendlerfahrzeug mit regelmässigem Zugang zu einer Ladestation. Gerade hier kann sich das sportliche Upgrade zum GSE aber durchaus lohnen – erst recht, wenn die Wege oft über kurvige Strecken führen. Gerade weil der kleine Blitz eben nicht mit wahnwitziger Leistung prahlt, sondern eine gut nutzbare Performance bietet.
Die nächste «Einfach mobil»-Seite erscheint am 1. Oktober 2026.
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Region Waldenburg
ObZ
Donnerstag, 3. September 2026
«Just Wonderful»
Im Gedenken
BennwilZwischenChinaundGriechenland:GIOVIVO
An Erwin Dubach
Nach ihrer umjubelten China-Tournee mit Konzerten in Shenzhen, Guangzhou, Shanghai und Beijing kehrt das Duo GIOVIVO in die Heimat zurück – und macht Halt in Bennwil. Wer dabei bloss ein klassisches Konzert erwartet, darf sich auf eine ganz besondere Überraschung freuen. Muriel Zeiter und Fabian Bloch sind weit mehr als brillante Multiinstrumentalisten. Sie sind ein eingespieltes Duo, das auf der Bühne mit spürbarer Freude, Charme und temperamentvoller Musikalität begeistert. Ihre einzigartige Harmonie macht jedes Stück zu einem Erlebnis: Da trifft das warme Euphonium auf die feine Violine, das Alphorn auf das Klavier, die Flöte auf die Basstrompete. Fabian Bloch wechselt zwischen Euphonium, Alphorn, Basstrompete und Wunderhorn, Muriel Zeiter zwischen Klavier, Violine und Flöte. Mit Humor und viel Herz moderieren die beiden durch ihr abwechslungsreiches Programm. Schwungvolle Tänze, swingende Welthits, bekannte Opernmelodien und neu interpretierte Kinderklassiker verbinden sich zu einer aussergewöhnlichen Klangreise. Vom schwedischen «Vallflickans Dans» bis zum jazzigen «What a Wonderful World» erhält jedes Werk seine ganz eigene, überraschende Farbe.
Waldenburg AbschiedswortevonJodlerfreund/-innen In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Passivmitglied Erwin Dubach (11.1.1924 – 18.8.2026).
Das Duo Giovivo.
lisch von China bis Griechenland – voller Spielfreude, Klangzauber und bester Unterhaltung. Wer GIOVIVO einmal erlebt hat, ist Fan.
Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00 (ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch
Veranstaltungen
Mitteilungen
Mitteilungen
Vortragsabend «Reisen zu Fuss» Heute Donnerstag, 3. September um 19.30 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Das Ehepaar Richard Chresta und Evelyne Lüönd hat auf ihren Fernwanderungen bereits über 10 000 Kilometer zurückgelegt. Warum gehen sie monatelang zu Fuss durch Europa? Was motiviert sie, jeden Tag weiterzuwandern? Welche Erlebnisse, Begegnungen und Herausforderungen prägen ihre Touren? Erfahren Sie mehr über ihre aussergewöhnlichen Abenteuer auf Europas Wanderwegen. Freier Eintritt.
Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30-11.30
Der Bischof lädt ein «Liebe Jubilarinnen und Jubilare,
Mitteilungen
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch
www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch
Amtswoche: 1. bis 20. September Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52
Manuela Wahl, Sekretariat Winkelweg 2, 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@ref-wb.ch www.ref-wb.ch
Agenda
An der Orgel begleitet uns Niggi Hublard. Sonja Glasbrenner stellt sich mit diesem Gottesdienst als neue Pfarrerin in unserer Gemeinde vor. Anschliessend laden wir zum Kirchenkaffee ein. Ausserdem besteht die Möglichkeit, das frisch renovierte Pfarrhaus in Waldenburg zu besichtigen.
Anlässe Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde. Bibelgruppe Donnerstag, 10. September, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt:ChristinePfister,0619611035 Offenes Abendsingen Dienstag, 15. September, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19 Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 17. September, 9.00 bis 11.00, Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Vokalensemble Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten:
Foto: Tobias Epp
«Euse Erwin» war 42 Jahre im Jodlerklub Spitzeflüeli aktiver Sänger im 1. Bass und hat den Klub sehr geprägt mit seiner Pünktlichkeit und seiner sehr sicheren Stimme. Er war auch immer der erste, welcher die Lieder perfekt auswendig konnte und mit diesem Talent führte er auch manches Gedicht sehr amüsant und gekonnt vor gespanntes Publikum. Seine Gedichte gehörten zu jedem Jodlerabend und erfreuten immer wieder aufs Neue. Im Alter von 97 Jahren trat er als Aktivsänger zurück, unseren Kontakt hielten wir aber immer noch aufrecht und an seinem 100.Geburtstag, an dem er wiederum gekonnt ein Gedicht aufführte, durften wir auch mit dabei sein. Wir werden Erwin stets in unseren Herzen weitertragen. Der Familie sprechen wir unsere herzliche Anteilnahme aus.
Dazu kommen spannende und heitere Geschichten aus China. Die Konzertreise bedeutete für GIOVIVO eine grandiose Erfahrung: neue Begegnungen, ungewohnte Eindrücke und faszinierende Einblicke in eine andere Kultur. Die Freude auf die nächste Tournee nach China ist bereits gross.Doch bevor es wieder nach Fernost geht, führt GIOVIVO das Publikum in Bennwil musika-
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter
Sonntag, 6. September 10.00 Kirche Waldenburg. Predigtgottesdienst mit Pfarrerin Sonja Glasbrenner.
16
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch
Agenda Freitag, 4. September 19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Sonntag, 6. September, 800 Joor Lampi 10.00 Lampenberg, Festzelt, Gottesdienst zur 800-Jahr-Feier mit Pfarrerin Silvia Bolatzki und dem Jodlerklub Hohwacht. Kollekte: HEKS Für Kinder und Jugendliche Samstag, 5. September 14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel, Unterwegs mit Blaulicht – Kriminelles Halbwissen, Treffpunkt: Chesiplatz Montag, 7. September 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Sunnewirbelsaal Donnerstag, 10. September 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein
Muriel Zeiter Fabian Bloch
Konzert im Gemeindesaal in Bennwil, am 11. September um 19.30 Uhr www.giovivo.ch
Männerabend Freitag, 4. September, ab 18.00. Mann trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame Zeit. Essen und Getränke bringt jeder Mann selbst mit. Herzliche Einladung! Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60, raphael.hadorn@ref-behoela.ch Gebet in Hölstein Samstag, 5. September, 9.30 bis 10.30, in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen - ohne Anmeldung. Alternative Kirchgemeindewanderung Giswil-Sarnersee-Flüeli Anstelle von Rundwanderung Langenbruck-Bölcheflue Mittwoch, 9. September. Aufgrund der langen Trockenheit hat Langenbruck eine Warnung betreffend herabfallender Äste im Wald herausgegeben. Deshalb weichen wir in ein Gebiet aus, das immer wieder etwas Regen abbekam und wo die Wälder noch grün sind - im Herzen der Schweiz. Alle Detailinformationen sind auf unserer Website aufgeschaltet! Voranzeigen Über Scham spricht man nicht Mittwoch, 16. September, 19-21 Uhr im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Frauenvortrag am Abend mit Referentin Christiane Rheinländer - mit Apéro und Dessert (Unkostenbeitrag CHF 10.00). Wir unterscheiden zwischen sich schämen und beschämt werden und achten darauf, wie Scham im Alltag wirkt. Das Team der Frauengruppen Waldenburgertal freut sich auf Ihren Besuch! Anmeldung erwünscht: Maja Bader, maja.sarah@bluewin.ch, 079 926 53 52 oder Magdalena Hess, 079 773 42 80 Bettagsgottesdienst in der Bürgerhütte Bennwil Sonntag, 20. September um 11 Uhr, mit Pfarrerin Silvia Bolatzki und dem Jodlerklub Spitzeflüeli.FürNichtwandererwirdein Fahrdienst ab Dorfplatz Bennwil um 10.30 Uhr angeboten.
Jodler und Jodlerinnen des Spitzeflüeli Waldenburg
Amtswoche: 31. Aug. bis 25. Sept. Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98
Erwin Dubach bei einem Auftritt. Foto: zVg
Dieses Jahr feiern Sie Ihre Goldene Hochzeit – herzlichen Glückwunsch! Ihr gemeinsamer Weg ist ein Grund zur Freude und zum Feiern. Gerne lade ich Sie deshalb zum Festgottesdienst zur Goldenen Hochzeit am Samstag, 5. September um 15.00 in der Kathedrale St. Urs und Viktor in Solothurn, ein». Auch wir von der Pfarrei gratulieren und wünschen den angemeldeten Paaren einen wunderschönen Tag in Solothurn.
KircheKreativ KircheKreativ ist bunt, fröhlich und generationenverbindend. Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch
Agenda Freitag, 4. September 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 19.00 TaizéGebet. Kapelle Hölstein
Samstag, 5. September 15.00 Festgottesdienst zur Goldenen Hochzeit. Kathedrale in Solothurn 18.00 Santa Messa
Sonntag, 6. September 16.00 KircheKreativ. Kollekte: «Hilfe im Tal» Montag, 7. September 9.30 SprachCafé in der Arche. Deutsch üben Donnerstag, 10. September 14.00 KrabbelKäfer in der Arche. Treff für KrabbelKinder und Eltern
KircheKreativ ist Kirche die die Menschen im Blick hat. Frauen, Männer, Kinder. KircheKreativ schafft eine kreative Verbindung zum Thema, mit allen Sinnen. Der Anfang ist in der Kirche mit dem Einstieg in das Thema. Danach folgt die Aktiv-Zeit mit verschiedenen Stationen. Kreativ, lustig, laut, philosophierend, still. Nach etwa einer Stunde sind wir wieder in der Kirche. Tragen zusammen und feiern was wir erlebt haben. Kurz und knackig. Besinnlich und einladend. Den Abschluss bildet das Essen, welches zu fröhlicher Tischgemeinschaft einlädt. KircheKreativ ist kein neues Kinderprogramm oder eine Kirche für die Kleinen. Sie ist gedacht für alle Generationen. Familien, Alleinstehende, Paare, Männer und Frauen. Glaubend unterwegs sein. Das Thema der Kirche Kreativ am 6. September ist: «Nimm dir Zeit zum Träumen. Das ist der Weg zu den Sternen!» Herzliche Einladung.
KrabbelKäfer in der Arche Treff für KrabbelKinder und Eltern Es tut gut, sich auszutauschen, während die Kinder spielen und Sie Ihren Kaffee geniessen. Wir laden Sie herzlich zu diesen Treffen ein und freuen uns, wenn es in der Arche lebt, krabbelt und tolle Gespräche mit Gleichgesinnten gibt.
Spielabend Frauenverein Es macht Freude, gemeinsam Zeit zu verbringen mit Spielen, Plaudern und Lachen. Kommen Sie vorbei und geniessen Sie einen gemütlichen Abend.
Freitag, 11. September 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 19.00 Spielabend in der Arche. Frauenverein
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Sonntag, 6. September 10.00 Kirche Eptingen, Regionalgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. R. Frische und Pfr. U. Dällenbach
Region Waldenburg
ObZ
Zustimmung gelang nach «Kampf» auf Biegen und Brechen Die Gemeindeversammlung von Oberdorf hat vergangene Woche dem Generationenprojekt Wasserwerk z’Hof im Verhältnis zwei zu eins zugestimmt. Das Projekt kann jetzt in Verbindung mit der Gemeinde Niederdorf für insgesamt über vier Millionen Franken realisiert werden. Die Diskussionen an der Oberdörfer Gemeindeversammlung waren ausgiebig und (sehr) lang. Gegner wie Befürworter des Wasserwerk-Projektes z’Hof kreuzten die Klingen, auch mit harten Bandagen. Letztlich dokumentierte das Stimmenverhältnis von 30 Ja- gegen 16-Nein-Stimmen jedoch, dass der Souverän ein deutliches Signal punkto Vertrauen in den Gemeinderat fixierte. Der Departementschef Wasser, Hannes Schweizer, war der klare Hauptredner an der «Gmeini». Er informierte darüber, was die Exekutive seit Mai 2025 und damit seit der damaligen Gemeindeversammlungs-Rückweisung unternommen hat, um die Vorlage bewilligungsfähig zu machen. «Wir haben in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Niederdorf das Geschäft technisch wie finanziell optimiert und dabei die Kosten deutlich senken können», sagte Schweizer. Er stellte klar, dass nunmehr, mit dem jetzt vorliegenden Kredit in der Höhe von 2,01 Millionen Franken, die notwendigen Vorgaben erfüllt seien. Schweizer sagte weiter, dass das neue Wasserwerk in Oberdorf eine Notwendigkeit darstelle. «Mit diesem sichern wir langfristig die Trinkwasserversorgung zusammen mit der Gemeinde Nie-
Hölstein Kinderkleider- und Spielzeugbörse Am Mittwoch, 23. September, organisiert der Frauenverein Hölstein wieder die beliebte Kinderkleider- und Spielzeugbörse. Zum zweiten Mal wird die Börse mit dem digitalen System Basarlino durchgeführt. Durch die Basarlino-App wird der gesamte Ablauf von der Anmeldung über das Etikettieren bis hin zur Auszahlung effizienter und strukturierter gestaltet. Die App vereinfacht die Abrechnung und gibt den Verkäufer/-innen eine gute Übersicht über die Verkäufe. Der Verkauf funktioniert so: Die Registrierung erfolgt unter: www. basarlino.de/CP77 Nach der Freigabe erhalten Sie automatisch eine Verkäufernummer und eine Anleitung. Folgende Punkte sind zu beachten: • Insgesamt max. 50 Kleidungsstücke und zehn Paar Schuhe (alles der Mode und Saison entsprechend, in einwandfreiem und sauberem Zustand) • Spielzeuge unterliegen weiterhin keiner Mengenbegrenzung • Jeder Artikel muss gekennzeichnet sein mit einer auf Basarlino registrierten Etikette, versehen mit dem von Ihnen festgelegten Preis in ganzen Franken sowie der Kleidergrösse • Teilnahmegebühr: Drei Franken pro Teilnehmer/-in • Aus organisatorischen Gründen bitte alle Artikel in Schachteln oder Wäschekörben verpacken, diese ebenfalls auf der Aussenseite mit der Verkäufernummer versehen. Es werden keine Waren in Taschen verpackt entgegengenommen • Vom Gesamtverkauf wird Ihnen 25 Prozent abgezogen • Ware, die nicht in Basarlino erfasst ist, kann nicht angenommen werden • Die Warenannahme ist am Dienstag, 22. September, zwischen 18 und 19 Uhr • Die Börse findet am Mittwoch, 23.September von 8 bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis neu 16.30 Uhr statt • Abholung der nicht verkauften Artikel ist am Mittwoch, 23. September, zwischen 19.30 und 20 Uhr möglich Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an: finanzen@fv-hölstein.ch
derdorf. In Bezug auf die Technik ergänzte Schweizer zudem, dass bei den Optimierungen im Speziellen die Vereinfachung der Verfahrenstechnik, der Verzicht auf die Umkehrosmose (Enthärtung) sowie die Trinkwasseraufbereitung mit Ultrafiltration und UV-Desinfektion im Zentrum gestanden hätten. Dadurch konnten die ursprünglichen Kosten in der Höhe von 4,6 Millionen Franken um 600 000 Franken auf 4 Millionen Franken gesenkt werden. Davon übernimmt Niederdorf mit seinen 1800 Einwohnern die Hälfte, Oberdorf mit seinen 2600 Einwohnern mit zwei Millionen Franken den Rest in gleicher Höhe.
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Budenbesuch bei Drogerie und Denner
Oberdorf Das Wasserwerk z’Hof schaffte den Durchbruch Willi Wenger
Donnerstag, 3. September 2026
Mehrere Wortmeldungen aus dem Plenum konnten als kritisch bezeichnet werden, wenn nicht gar ablehnend gegenüber dem Grossprojekt. Das finanzielle Engagement von Niederdorf sei zu wenig hoch; diese Gemeinde sei Profiteurin, sagten mehrere Personen. Voten waren zudem zum neuen, künftigen Wasserpreis zu hören, der voraussichtlich um gut 50 Rappen steigen wird. Gemeinderat Piero Grumelli hielt schliesslich fest, dass das Projekt notwendig sei, auch in Bezug einer künftigen guten Beziehung/Zusammenarbeit unter den Tal-Gemeinden. Die Schlussabstimmung dokumentierte dies klar.
Am Mittwoch, 26. August 2026, lud der KMU Reigoldswil und Umgebung zum traditionellen Budebsuech ein. Über 50 Personen, Klein und Gross, besuchten die Drogerie Heiniger GmbH und die Denner Partner Reigoldswil GmbH. Dank der erfreulichen Teilnehmerzahl fanden die Führungen in zwei Gruppen statt. Pascal Zindel führt den elterlichenDenner Partner Betrieb seit fünf Jahren erfolgreich und gewährte spannende Einblicke hinter die Kulissen. Besonders interessant war die Lagerbewirtschaftung. Neben dem vielseitigen Sortiment finden sich im Laden auch verschiedene lokale Produkte. Die Drogerie Heiniger feiert dieses Jahr ihr 60-Jahre-Jubiläum. Neben eigenen Heilmitteln, Kosmetikprodukten
und Reigoldswiler Spezialitäten ist sie auch Postagentur, Swisslos-Verkaufsstelle und Annahmestelle für die Textilreinigung. Aktuell beschäftigt die Drogerie zwei Lernende. Sowohl Pascal Zindel als auch Peter Heiniger schätzen den persönlichen Austausch mit ihrer Kundschaft sehr. Beide Geschäfte erfüllen eine wichtige Zentrumsfunktion und sind für die Bevölkerung von Reigoldswil und Umgebung von grossem Wert. Nach den Führungen folgte der gemütliche Teil mit Fackelspiessen, Salaten und feinen Kuchen. Dabei blieb viel Zeit für Austausch und Netzwerkpflege. Der KMU Reigoldswil und Umgebung bedankt sich herzlich bei den Gastgebern Pascal Zindel und Peter Heiniger KMU Reigoldswil sowie ihren Teams.
«Beschwingte Klänge» Am 16. August 2026 fand ein beschwingter Mitsinggottesdienst mit dem Gemischten Chor Bennwil statt. Mit «Walking in the Spirit» riss Dirigent Santiago Garzon-Arredondo gleich zu Beginn alle mit. Die vierstimmigen «Songs of Praise» füllten die Bämbeler Kirche wie auch die
Das neue Wasserwerk z’Hof ist ein Generationenprojekt.
Gemeindeverwalter Pascal Liederer verlässt die Gemeinde Hölstein Der Gemeindeverwalter von Hölstein, Pascal Liederer, wird die Gemeinde per 31. Dezember verlassen. Er hat sich entschieden, eine neue berufliche Herausforderung in einer grösseren Gemeindeverwaltung anzunehmen. Pascal Liederer ist seit Februar 2021 für die Gemeinde Hölstein tätig und hat die Entwicklung der Gemeindeverwaltung in den vergangenen Jahren massgeblich mitgeprägt. Der Gemeinderat ist dankbar für seinen grossen Einsatz zugunsten der Gemeinde Hölstein und ihrer Bevölkerung sowie für die stets angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er verliert mit Pascal Liederer einen engagierten, kompetenten und sehr geschätzten Mitarbeiter und bedauert den Weggang ausserordentlich. Gleichzeitig hat der Gemeinderat Verständnis dafür, dass Pascal Liederer diese neue berufliche Chance wahrnehmen möchte. Er wünscht ihm bereits heute viel Erfolg und persönliche Zufriedenheit. Erste Schritte für eine Nachfolgeregelung hat der Gemeinderat bereits aufgegleist. Für den weiteren Prozess wird er externe Fachkräfte beiziehen sowie aufgrund der Verwaltungszusammenarbeit von Hölstein und Lampenberg den Austausch mit dem Gemeinderat Lampenberg pflegen. Über die Neubesetzung der Stelle wird zu gegebener Zeit informiert.
Niederdorf Öl- und Gasfeuerungskontrolle In der Heizperiode 2026/2027 werden die folgenden Liegenschaften durch den amtlichen Feuerungskontrolleur überprüft: Gebäude östlich der Vorderen Frenke (Bachmatten, Bennwilerstrasse, Dorfgasse, Grittweg, Härgelenstrasse, Holdenweg, Im Wiedenacker, Oberer Rebmattweg, Steinlerweg, Stutzweg, Wiedenmattstrasse, Zwiedenstrasse, Zum Holdensteg, usw.).Die Liegenschaftsbesitzer werden rechtzeitig über den genauen Kontrolltermin durch das Kaminfegerunternehmen Benno Koller aus Hölstein informiert. Mit dieser Kontrolle können auch private Service-Firmen beauftragt werden. Wer von dieser
llustration: zVg
Möglichkeit Gebrauch machen will, kann ab sofort bis längstens 31. Januar 2027 bei der Gemeindeverwaltung das vorgeschriebene Rapportformular gegen eine Gebühr von CHF 47.80 abholen. Diese Gebühr ist für das Lufthygieneamt geschuldet. Bei der Kontrolle durch den amtlichen Feuerungskontrolleur ist dieser Aufwand bereits in der erhobenen Kontrollgebühr enthalten. Die private Kontrolle hat bis spätestens 31. Mai 2027 zu erfolgen. Das Rapportformular mit dem Messprotokoll ist entweder der Gemeinde oder direkt dem Feuerungskontrolleur einzureichen. Gemeindeverwaltung Niederdorf Frytigsmärt vom 4. September 2026 Frytigsmärt beim Milchhüsli, vis à vis WB-Haltestelle Niederdorf, von 8.30 Uhr bis 12 Uhr. Sortiment: Brot, Zopf, Süsses, Gemüse, Teigwaren. Das Milchhüsli Kaffi und je nach Wetter das Bachkaffi, haben geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Oberdorf Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. August 2026 1. Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni 2026 wird genehmigt. 2. Die Versammlung genehmigt den Kredit über 2 010 000.00 Franken inklusive MwSt. für die Realisierung des Bauprojekts «neues Wasserwerk z’Hof». 3. Die Versammlung genehmigt den Investitionsbeitrag über 150 000.00 Franken an den Nordanschluss. 4. Die Versammlung genehmigt den Vertrag betreffend Sicherung der Trinkund Löschwasserversorgung der Gemeinden Oberdorf und Niederdorf mit Errichtung von Dienstbarkeiten. Die Beschlüsse 2, 3 und 4 unterliegen gemäss § 49 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist von 30 Tagen seit Beschlussfassung läuft am 24.09.2026 ab. Die Beschlüsse, die keinem Referendum unterstehen, werden mit dem Tag der Einwohnergemeindeversammlung rechtskräftig.
Herzen der Anwesenden. Über stürmische Zeiten predigte Pfarrerin Silvia Bolatzki und machte Mut, den Blick zum Meister des Lebens zu wenden wie Petrus, der den Gang übers Wasser wagte (Matthäus 14,27). Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg
Gemischter Chor Bennwil.
Waldenburg Keine Gemeindeversammlung am 21.9.2026 Am 21. September 2026 findet keine Gemeindeversammlung statt. Abfuhrmöglichkeit von Baumund Strauchschnitt Am Donnerstag, 10. September 2026 Anmeldungen sind erbeten bis Montag, 07. September 2026, 11 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung (061 965 96 00) oder per Mail an: gemeinde@waldenburg.ch Verspätete Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden.
Langenbruck Hinweis Öl und Gasfeuerung In der Heizperiode 2026/27 werden wiederum alle Öl und Gasfeuerungen durch den amtlichen Feuerungskontrolleur überprüft: Die Liegenschaftsbesitzer werden jeweils rechtzeitig über den genauen Kontrolltermin durch den Feuerungskontrolleur Benno Koller, Hölstein, informiert. Die Kontrollgebühr von CHF 70.00 (einstufige Anlage) wird in der Regel direkt in bar erhoben. Mit dieser Kontrolle können auch private Service-Firmen beauftragt werden. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will, kann noch bis spätestens am 15. Oktober bei der Gemeindeverwaltung das vorgeschriebene Rapportformular abholen, wo auch gleichzeitig eine Gebühr von CHF 48.45 zu entrichten ist. Diese Gebühr ist geschuldet für die Administration und Datenaufbereitung für das Lufthygieneamt; bei der Kontrolle durch den amtlichen Feuerungskontrolleur ist sie in der Kontrollgebühr von CHF 70.00 bereits enthalten. Zu den CHF 48.45 kommen die individuellen Kosten einer privaten Service-Firma hinzu. Eine solche private Kontrolle muss bis spätestens 31. Mai 2027 erfolgen und das ausgefüllte Rapportformular mit den Messtreifen der Gemeinde oder direkt an den Feuerungskontrolleur Benno Koller wieder eingereicht sein. Beauftragter für die Landwirtschaft gesucht – Gemeindeackerbaustelle Auf Ende Jahr tritt Hansruedi Roth
Foto: zVg
nach langjähriger Tätigkeit als Delegierter für die Landwirtschaft zurück. Der Gemeinderat bedankt sich ganz herzlichst für den grossen Einsatz von Herrn Roth. Für die Nachfolge suchen wir eine engagierte Person, die bereit ist, diese Aufgabe zu übernehmen.Die Delegiertenperson vertritt die Anliegen der Landwirtschaft und dient als Bindeglied zwischen den landwirtschaftlichen Betrieben, dem Gemeinderat sowie den zuständigen Fachstellen und wird durch die Gemeinde gewählt und entschädigt. Interessierte Personen sollten einen Bezug zur Landwirtschaft mitbringen, Freude an der Zusammenarbeit mit verschiedenen Anspruchsgruppen haben und bereit sein, sich für die Landwirtschaft in unserer Gemeinde einzusetzen.Wer Interesse an dieser Funktion hat oder weitere Auskünfte wünscht, wird gebeten, sich bei der Gemeindeverwaltung oder direkt beim Ebenrain zu melden. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und danken allen Interessierten für ihr Engagement. Gemeinderat Langenbruck Gemeindeversammlung abgesagt Die Bürger- und Einwohnergemeindeversammlung vom 21. September 2026 wird mangels Traktanden abgesagt. Öffnungszeiten Verwaltung im September Im Monat September bleibt die Verwaltung an den Freitagen geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Was läuft in Langenbruck Freitag, 4. September • Konzert «Les Joyes des Elisées», Kulturbruck, Ref. Kirche, 19.30 Uhr Samstag, 5. September • «Offenes Ohr» Langenbruck, Unterstützung bei sämtlichen Fragen im Alter, 9 bis 11 Uhr und 14 bis 16 Uhr • S. Rösli Ein Angebot der Gemeinde, Gemeindeverwaltung, 9 Uhr Mittwoch, 9. September • Spielnachmittag, Frauenverein, Vereinslokal, 14.30 Uhr
Veranstaltungen
ObZ Donnerstag, 3. September 2026
SG NIEDERBIPP
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Eine Reise nach
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Stadtkirche Liestal 6. September 2026, 17 Uhr
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Freundlich laden ein. Juraschutzen und Schutzengesellschaft Niederbipp mit Jungschutzen und Sportschützen
Partnerin der ESV-Nachwuchsförderung
Neue Abgabe verteuern Bauprojekte. Das kann langfristig zu hören Mieten und Wohnkosten führen.
Wohnen nicht verteuern
verhindert zusätzliche Kosten für den Wohnungsbau trägt dazu bei, Wohnen bezahlbar zu halten schafft mehr Wohnraum statt neuer Hürden
JA am 27. September
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