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Wiggertaler

Auflage: 35 128 Exemplare, Nr. 35 / 27. August 2026 GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG

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Wöchentlich erscheinendes amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Anzeiger für amtliche Publikationen der Gemeinden Boningen, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen. Erscheint zusätzlich in: Fulenbach, Wynau, Reiden, Wikon.

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Hindernisse treiben sie zu Höchstleistungen

Wenn es um Vertrauen geht

Vordemwalds Vizeammann Nathalie Häfliger hat vor zwei Jahren ihre Leidenschaft für Ninja Warrior entdeckt. Ende Oktober startet sie an der Europameisterschaft im tschechischen Pilsen. Sowohl in der Gemeindepolitik als auch im Sport braucht es Ausdauer, Präzision und den Mut, Hindernisse entschlossen anzupacken. Vordemwalds Vizeammann Nathalie Häfliger beweist diese Qualitäten seit zwei Jahren auf ganz besondere Weise: als Ninja Warrior. Bei dieser anspruchsvollen Sportart geht es darum, einen Hindernisparcours möglichst schnell und fehlerfrei zu überwinden. Hängeelemente, Wackelbrücken und steile Wände fordern den Athletinnen und Athleten Hangkraft, Balance, Koordination und volle Konzentration ab. Vor zwei Jahren gingen Nathalie Häfligers drei Söhne Levy (8), Fynn (11) und Ryan (13) in den Ninja-Warrior-Kinderkurs beim Oftringer Ausnahmekönner Sandro Scheibler. Auch Nathalie Häfliger und ihr Mann Kilian, in seiner Jugend auch als Kunstturner aktiv, waren nach ihrer ersten Lektion hell begeistert. «Obwohl es eine Einzelsportart ist, ist der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe riesig. Jeder hilft dem anderen und gibt Tipps, wie ein Hindernis am besten zu überwinden ist.» Dass man bei dieser Sportart nicht zimperlich sein darf, belegen Nathalie Häfligers Handflächen. Zahlreiche Blasen zeugen von den Anstrengungen des harten Trainings. «Ich liebe mentale Herausforderungen. Nur wer etwas wagt, kann auch gewinnen. Wer sein Leben in Angst verbringt, kann nicht vorwärtskommen», sagt die 45-Jährige. Mutig war Nathalie Häfliger schon immer. Bei ausgiebigen Mountainbiketouren liebt sie es, dem Adrenalin zuliebe die anspruchsvollen DownhillTrails den Berg herunterzurauschen. Neues angepackt hatte sie auch in Ju-

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Gemeinsam sehen wir mehr Nathalie Häfliger beim Training im Garten eines Ninja-Trainingskollegen. BILD: TOBIAS METZGER

gendjahren in Vordemwald, als sie mit Kolleginnen die Rollhockey-Damenmannschaft des RHC Vordemwalds gründete, und später zwei Mal hintereinander das Double gewann.

Rückschläge weggesteckt

musste Nathalie Häfliger bereits zwei Mal unterbrechen. Zu Beginn des Jahres 2025 musste das beim Skifahren gerissene vordere Kreuzband operiert werden. Kurz nach Wiederaufnahme des Trainings, folgte der nächste Rückschlag.

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Amtliche Publikationen

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AARBURG Stadtverwaltung am Freitag, 4. Sept. 2026, ganztägig geschlossen Aufgrund der Personalreise bleiben die Schalter, Telefondienste und Betriebe der Stadtverwaltung am Freitag, 4. September 2026, den ganzen Tag geschlossen. Von der Schliessung betroffen sind ebenfalls folgende Aussenstellen: – Werkhof Bau / Hauptsammelstelle – Jugendarbeit – Stadtbibliothek – Museum – Schulverwaltung Bestattungsdienste Die Bestattungsdienste der Stadt Aarburg sind am Freitag, 4. September 2026, jeweils von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter 062 787 14 24 erreichbar. Ab Montag, 7. September 2026, gelten wieder die ordentlichen Öffnungszeiten. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. STADT AARBURG Stadtrat und Stadtverwaltung

WIGGERTALER NR. 35 / 27. AUGUST 2026

AARBURG

OFTRINGEN

Baugesuche

Baugesuche

Baugesuche

2026/31 Jonathan und Salome Münch Rosenweg 21c, 4852 Rothrist Bauobjekt: Rückbau Einfamilienhaus und Schopf, Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage Ortslage: Dürrbergstrasse 39 Parzelle 1499 BG-Nr.: 2026/49 Bauherr: Kanton Aargau, Departement Finanzen und Ressourcen Tellistrasse 67, 5001 Aarau Bauobjekt: Belagsersatz Kiesparkplatz durch Sickerverbundsteine Ortslage: Steinrain 9, Parzelle 722 Die Planauflage findet vom 31.08.2026 bis 29.09.2026 im Rathaus, Bereich Bau Planung Umwelt, während den ordentlichen Schalterzeiten statt. Gegen Baugesuche kann innert der Auflagefrist beim Stadtrat Aarburg schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. STADT AARBURG Bau Planung Umwelt

Bauherr:

Beat und Verena Zimmerli Walterswilerstrasse 4 4665 Oftringen Bauobjekt: Dachverlängerung und Holzunterstand (bereits erstellt), Besucherparkplätze und Parkplatz für Wohnwagen (bereits erstellt), Rückbau Gewächstunnel inkl. Sichtschutzelemente (kantonale Zustimmung erforderlich) Ortslage: Parzelle 1219 Walterswilerstrasse 4 Bauherr: Forleo AG, Gotthardstrasse 62 8002 Zürich Bauobjekt: Rückbau Gebäude Nrn. 9, 11, 194 und 933 (kantonale Zustimmung erforderlich) Parzellen 2340 und 24 Ortslage: Baslerstrasse 35 und 37 Die öffentliche Auflage findet vom 28.08.2026 bis 28.09.2026 statt. Die Baugesuchunterlagen sind während der Auflagefrist auf www.oftringen.ch ersichtlich. Gegen Baugesuche kann während der Auflagefrist bei der Gemeinde Oftringen, Bauen Planen Umwelt, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen, schriftlich Einwendung erhoben werden. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. 4665 Oftringen, 24.08.2026 Bauen Planen Umwelt

Madeleine Soukup und Heinz Theodor Kuhn Spycherweg 3, 5223 Riniken Bauobjekt: Ersatz Fenster, Neubau Geräteunterstand, Treppe und Sichtschutzwand Ortslage: Bergstrasse 27 , Parzelle 1546 Bauherr: Peter Glogner und Marlise Glogner-Deppeler, Dahlienweg 2 4853 Murgenthal Bauobjekt: Umnutzung Garage in Wohnraum Ortslage: Dahlienweg 2 , Parzelle 1578 Öffentliche Auflage der Gesuche vom 31.08.2026 bis 29.09.2026 im Gemeindehaus, Parterre. Gegen Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Murgenthal schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d. h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendende anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. BAUVERWALTUNG MURGENTHAL

BG-Nr.: Bauherr:

ROTHRIST ROTHRIST

Baugesuch Bauherr:

Bauobjekt: Ortslage:

Roger Meier und Claudia Sommacal Hofackerweg 2 4852 Rothrist Umbau und energetische Sanierung EFH Hofackerweg 2 (Parz. Nr. 1684)

Das Baugesuch mit den Plänen liegt zur öffentlichen Einsichtnahme während 30 Tagen vom 31.08.2026 bis 29.09.2026 auf der Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen gegen das Baugesuch sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. GEMEINDERAT ROTHRIST

MURGENTHAL

Baugesuche Bauherr:

Bauobjekt: Ortslage:

Fabio und Tanja Käser Roggenweg 3 4852 Rothrist Dachsanierung und Ersatz Dachfenster Roggenweg 3 (Parz. Nr. 2147)

Bauherr:

STRENGELBACH Waldgang 2026 EINLADUNG Samstag, 5. September 2026 12.45 Uhr Besammlung in Strengelbach beim Parkplatz Mätteli 13.00 Uhr Abfahrt nach Riken, Schützenhaus ab 17.15 Uhr Rückfahrt von der Strengelbacher Waldhütte zum Parkplatz Mätteli Der Waldgang beginnt in Riken, Schützenhaus und endet im Strengelbacher Waldhaus. Herzlich eingeladen sind alle Einwohnerinnen und Einwohner von Strengelbach sowie die auswärtigen Ortsbürger. Kinder in elterlicher Obhut sind ebenfalls herzlich willkommen. Der Waldgang findet bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Strengelbach, 22.08.2026 Gemeinderat Strengelbach

Die Baugesuche mit den Plänen liegen zur öffentlichen Einsichtnahme während 30 Tagen vom 31.08.2026 bis 29.09.2026 auf der Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen gegen das Baugesuch sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. GEMEINDERAT ROTHRIST

Kirchliche Anzeigen Ref. Kirchgemeinde Aarburg Sonntag, 30. August: 10 Uhr: Gottesdienst in der Stadtkirche mit Stefan Siegrist, Pfarrer. Musik: Silvia Georgieva.

Ref. Kirchgemeinde Brittnau Samstag, 18.18 Uhr: Dynamit-Gottesdienst, SD Simon Bühler, anschliessend Essensangebot www.kirchebrittnau.ch

Ref. Kirchgemeinde Murgenthal Glashütten. Sonntag, 30. August, kein Gottesdienst

Ref. Kirchgemeinde Oftringen Freitag, 28. August, 10.15 Uhr: Andacht im Alterszentrum Lindenhof Sonntag, 30. August, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Basil Widmer und Band | Abendmahl | Kindergottesdienst im UG Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch

Ref. Kirchgemeinde Rothrist Sonntag, 30. August 2026, 10 Uhr: Gottesdienst mit Taufe mit Diakon Emanuel Liechti

Ref. Kirchgemeinde Zofingen

Zofingen. Sonntag, 9.30 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Árpád Ferencz, Predigt: Apg 6,1–7 «Das ist Kirche. Ist das Kirche?» – Dienstag, 17.30 Uhr: Friedensgebet. Strengelbach. Samstag, 19.Uhr: PURGottesdienst. – Sonntag, Einladung zum Gottesdienst in Zofingen. Vordemwald. Sonntag, Einladung zum Gottesdienst in Zofingen.

Römisch-katholisches Pfarramt Guthirt Aarburg Sonntag, 30. August, 9.30 Uhr: Eucharistiefeier und Taufe gestaltet von Jacob Chanikuzhy. Anschliessend «Chilekaffi».

Römisch-katholisches Pfarramt St. Paul, Rothrist Sonntag, 30. August, 11 Uhr: Eucharistiefeier, gestaltet von Jacob Chanikuzhy.

Fortsetzung von Seite 1

Nathalie Häfliger und ihre Familie lieben es, in der Freizeit in Bewegung zu sein.

BILD: ZVG

Dieses Foto entstand bei der Vereinsgründung der Schür Ninjas. BILD: SANDRO SCHEIBLER

Nach einer missglückten Landung riss der hintere Oberschenkelmuskel vollständig ab und musste wieder angenäht werden. Es folgte ein dreimonatiges gezieltes Aufbautraining bei Gewichtheber Michel Fink und Ex-Triathletin Gabi Wickihalter. Im April 2026 war sie wieder auf Wettkampfniveau. Bei einem offiziellen Test in Basel, Overground, und beim Wettkampf in der Schür in Oftringen, wurde sie Erste. Bei einem Wettkampf in Crissier landete sie auf Platz 3. Die

Masterskategorie ist allerdings noch klein, weil es in der jungen Sportart erst wenige Athletinnen ihres Alters gibt.

Ausdauer und Geduld Parallelen zwischen dem Sport und ihrer Karriere als Lokalpolitikerin zu ziehen, fällt Nathalie Häfliger leicht. An beiden Orten folgt auf eine Handlung eine Rückmeldung: im Sport, wenn ein verpasster Sprung auf der Matte endet. In der Politik, wenn ein Ent-

scheid Voten aus der Bevölkerung auslöst. «In der Politik und im Sport musst du Risiken nehmen, Entscheidungen treffen, zielorientiert herangehen. Ausdauer habe ich mehr als genug, Geduld dagegen nicht immer. Das wissen auch meine Ratskolleginnen und -kollegen», sagt Nathalie Häfliger mit einem Lächeln.

Ninjas in der Scheune Um Ninja Warrior in der Region noch bekannter zu machen, wurde jüngst

In einer umgebauten Scheune trainieren die Ninja Warrior rund um Gründer Sandro Scheibler (ganz links). BILD: TOBIAS METZGER

der Verein «Schür Ninjas» gegründet. Der Name verweist auf die Trainingsstätte der Oftringer Ninjas, die in der umgebauten Scheune von Sandro Scheiblers Eltern trainieren. Weil der Schwierigkeitsparcours stufenlos angepasst werden kann, ist die Sportart für Kinder und Erwachsene geeignet. «Unser Ziel ist es, möglichst viele Leute für Ninja Warrior zu begeistern. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen», betont Nathalie Häfliger.

Familie fährt an die EM Ende Oktober steht für Nathalie Häfliger das Saisonhighlight an. Die Europameisterschaft im tschechischen Pilsen. Gleich vier Ninja Warrior halten dort das Vordemwäuder Fähnchen hoch: Neben Nathalie Häfliger machen auch ihr Mann und die zwei älteren Söhne mit. Nur Levy ist noch zu jung für das Spektakel, reist aber als lautstarker Fan mit nach Tschechien, um seine Familie anzufeuern. MANUEL ARNOLD


Im Mittelpunkt

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BILDER: KASPAR FLÜCKIGER

Bunt, kreativ und vielfältig: Der 28. Kunstmarkt war sehr gut besucht.

Niemand sieht, wie gut Sie hören!

Publikumsrenner: viele Besucher in der vorderen Hauptgasse.

Zofingen Die 28. Ausgabe des Kunstmarktes füllte am Sonntag die Altstadtgassen

Die Altstadt glich einem Pariser Künstlerviertel Perfektes Wetter, viele Besucher, alle Stände besetzt – der 28. Kunstmarkt in der Zofinger Altstadt war am Sonntag ein Publikumsrenner. Der Kunstmarkt hat nichts von seinem Schwung verloren. Die Altstadtgassen füllten sich am Sonntag schon kurz nach dem Start um 9 Uhr. Das sachverständige Publikum sorgte bei den rund 115 Ausstellenden für gute Umsätze. Durch die Altstadt hauchte bald ein Flair aus Kreativität, Stil und ein bisschen Bohème. Man wähnte sich in einem Pariser Künstlerviertel, Prosecco inklusive. Bunte Bilder, grosse und kleine Skulpturen, Kunsthandwerk und Kurse – der Mix stimmte einmal mehr, die Qualität der angebotenen Kunst ebenfalls.

Ja nicht grösser werden «Alle Marktstände sind wieder besetzt, wir führen eine Warteliste», meldeten die Organisatoren. «Diese Grösse passt, wir möchten nicht noch grösser wer-

den», sagen Evi und Pitsch Geissbühler. Sie stehen beim Gespräch mit dieser Zeitung vor ihrer Galerie Rahmenatelier an der Bärengasse 6, quasi dem Hauptquartier des Kunstmarktes. Die beiden gehören zum bewährten OKTeam mit Grafiker Beat Hofer, Fotograf Dieter Bossard, Marktmanager Nicolas Berger und Stefano Spataro, der fürs Sponsoring zuständig ist. Neu ins Team gekommen ist Michael Wacker, der vorher beim Bio Marché aktiv war. Dass es ebendiesen Bio Marché nicht mehr geben wird in der Zofinger Altstadt, war am Sonntag ein Thema. Muss man sich Sorgen machen über die Zukunft des Kunstmarktes? Wohl eher nicht. Das OK durfte konstatieren, dass ihr Konzept, die präsentierte Kunst und die Grösse des Marktes für alle Beteiligten passt.

Viele kommen jedes Jahr Die Aussteller sind ebenfalls zufrieden. Auch Tom Stauffer, der keinen Kunstmarkt verpasst hat. «Das passt. Seit vielen Jahren habe ich in dieser Ecke meinen Stammplatz, so finden mich meine Stammgäste automatisch», sagt der Maler, Fotograf und Musiker aus Riken bei Murgenthal. Auch von weiter weg kommen Künstlerinnen und Künstler möglichst jedes Jahr nach Zofingen. Und wenn mal eine Künstlerin gesundheitlich verhindert ist, wie am Sonntag Conny Lüthi aus Mellingen, dann hütet halt ihre Tochter Michelle den Stand mit den einzigartigen Tonfiguren ihrer Mutter. «Ist das Kunst oder kann das weg?» Die alte Scherzfrage stellt sich in Zofingen nicht: Das ist der Kunstmarkt, und der bleibt! KASPAR FLÜCKIGER

Der Kunstmarkt in Zofingens Altstadt bei prächtigem Spätsommerwetter.

Multikünstler Ron Dideldum war am Kunstmarkt in seinem Element.

Evi und Pitsch Geissbühler vor ihrer Galerie an der Bärengasse 6.

Die Künstlerin Conny Lüthi war krank, also hüteten ihre Tochter Michelle (links) und Marianne Gutknecht den Stand.

Künstler Tom Stauffer war an allen 28 Austragungen mit seinem Stand dabei.

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Traueranzeigen «Musik ist der Atem der Seele im Fluss des Lebens» Unbekannter Autor In Liebe und grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Dino Olar 2. Januar 1945 bis 7. August 2026 Dein Leben war voller Musik, Ideen, Humor und unerschöpflicher Tatkraft. Stillstand war nie deine Art. Nun bist du uns einen Schritt voraus – wie so oft. In Begleitung deiner Liebsten bist du nach kurzer Krankheit eingeschlafen. Du wirst uns fehlen. Arrivederci! Wir sind traurig: Elsbeth Olar-Rüegger Sandra und Valentina Olar, Rolf Krebs Sven Olar und Joy Ponghpan Serge Olar und Nina Weyermann Olar, Luis und Maria Olar, Nils und Anna Eggimann Die Abdankung findet am Freitag, 28. August 2026, um 16.00 Uhr im Chi Rho der katholischen Kirche Zofingen statt. Anstelle von Blumen ist eine Spende für mittellose Kinder an den Förderfonds Musikschule Zofingen möglich: IBAN CH55 0900 0000 6152 3193 8 oder Postkonto 61-523193-8, Vermerk «Im Gedenken an Dino Olar». Traueradresse: Elsbeth Olar, Riedtalstrasse 22a, 4800 Zofingen

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Hause … Joseph von Eichendorff

In stiller Trauer und grosser Dankbarkeit für alles, was sie uns gegeben hat, nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mami, Schwiegermutter, Grossmami und Urgrossmami, Tante, Gotti und Freundin

Edith Blanca Reinhard-Sprunger 26. Dezember 1927 – 19. August 2026 Deine Lebensfreude, Grosszügigkeit und Liebe werden uns immer begleiten und du durftest im Beisein deiner Lieben zu Hause friedlich einschlafen. Vera und Joe R. Braig-Reinhard, Melano Corinne Jäger mit Xavier, Lukas und Ian, Melano Rina Macchi und Marco Calderari mit Zeno und Zoe, Riva San Vitale Therese Reinhard-Rappo, Meggen Sandro Reinhard und Esther Peikert mit Alessandro und Maurice, Frankenthal (D) Fabio Reinhard und Daina Eadie, Hamburg (D) und Verwandte Ein liebes Dankeschön an Angela für alles, was sie für Edith gemacht hat. Auch an Frau Bättig von der Palliative und der Spitex herzlichen Dank für ihre liebe Unterstützung und Hilfe. Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 11. September 2026, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche Zofingen statt. Die Urnenbeisetzung wird im Familienkreis durchgeführt. Anstelle von Blumen gedenke man der Kinderkrebshilfe Schweiz, Florastrasse 14, 4600 Olten, IBAN CH70 0900 0000 5000 1225 5, Vermerk: Edith Reinhard-Sprunger.

…. und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus

Joseph von Eichendorff

ERICA LAUPER-LANG 1. APRIL 1930 - 14. AUGUST 2026

In Liebe und Dankbarkeit für die lange gemeinsame Zeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter. Wie von ihr erwünscht, konnte sie sich ihre Selbständigkeit bis ins hohe Alter erhalten.

Sie blickte dankbar auf ein erfülltes Leben zurück, das von liebevollen Verbindungen und inspirierenden Begegnungen geprägt war.

Brigitte und Hans-Peter Engeler-Lauper Renate Lauper und Alex Bieli Patrick und Astrid Engeler-Grob mit Noé, Lia und Ida Matthias und Cécile Engeler-Keller mit Sam und Ellie Nina Bieli und Michael Eitle mit Nova Abschiedsfeier im engsten Familienkreis. Traueradressen: Brigitte Engeler, Reutenstrasse 4, 4800 Zofingen Renate Lauper, Bahnhofstrasse 3, 4805 Brittnau

Traueradresse: Vera Braig-Reinhard, Contrada 24, 6818 Melano

In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost: Ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33

Ein Teil von dir wird in uns weiterleben, und ein Teil von uns wird immer bei dir sein.

In Liebe und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir in Dankbarkeit Abschied.

Nach einem langen, vom christlichen Glauben geprägten Leben ist

Claudia Hostettler 22. Oktober 1971 – 20. August 2026

Werner Lüscher

Nach langer Leidenszeit durftest du friedlich einschlafen. In unseren Herzen lebst du weiter.

10.8.1930 – 20.8.2026

In liebevoller Erinnerung gut umsorgt im Pflegeheim Lindenhof eingeschlafen. Wir werden unseren Ehemann, Bruder, Vater und Grossvater vermissen. Die Trauerfamilie: Christine Lüscher Maria Lüscher Christoph und Sibylle Lüscher mit Moritz, Tobias, Lisa, Luzia Matthias und Sandra Lüscher mit Rahel und Silas Samuel Lüscher mit Linus und Jonas Die Beisetzung findet am Donnerstag, 27. August 2026, im engsten Familienkreis statt. Zur anschliessenden Abdankungsfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Oftringen sind alle herzlich eingeladen. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweizerischen Traktatmission (www.christliche-schriften.ch), mit der Werner viele Jahre verbunden war. Traueradresse: Christine Lüscher, Grubenweg 6, 4665 Oftringen

Markus Iseli Cécile Hostettler Vivien Hostettler Gabriele Hostettler-Ludescher Carmen Hostettler und Kurt Trösch Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Gott vertrauen heisst: Sich verlassen auf das, was man hofft, und fest mit dem rechnen, was man nicht sehen kann.


Aarburg

WIGGERTALER NR. 35 / 27. AUGUST 2026

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Aarburg Königsklassensieg an einem der härtesten Velorennen der Welt

David Tschan siegt an der «Tortour» über 1000 Kilometer Der Aarburger David Tschan hat am 21. August das 1000-km-Radrennen der Tortour 2026 gewonnen, in einer Zeit von 40 Stunden und 30 Minuten. Tschan wurde dabei unterstützt von einem Begleitteam von zehn Personen. Fünf lösten sich im Begleitfahrzeug ab und fünf kümmerten sich um die Logistik abseits der Rennstrecke. Das Team im Begleitfahrzeug kümmerte sich um das allgemeine Wohlbefinden von Tschan und die Kühlung bei hohen Temperaturen sowie die Verpflegung, die fast ausschliesslich flüssig in Form von aufgelöstem Kohlenhydratpulver zugeführt wurde. Weiter stand das Begleitteam für den Radwechsel bereit, da Tschan je nach Topologie mit dem Zeitfahrvelo oder dem Strassenrennvelo unterwegs war.

Die in Polen geborene Geigerin und Komponistin Agata-Maria Raatz ist Teil des Mozart-Festivals. BILD: ARCHIV ZVG

Aarbug Kleines Mozart-Festival bis 30. August

Aarburger Mozart-Festival ist gestartet

Wahlamerikaner aus Aarburg David Tschan, der seit 11 Jahren in den USA lebt, war noch etwas gezeichnet von einem heftigen Trainingssturz vor drei Wochen, bei welchem bei 40km/h die vordere Gabel gebrochen war, als er am Freitag um 00.15 Uhr in Schaffhausen zum Rennen startete. Als Erstes führte die Strecke nach Chur, welches Tschan nach 5 Stunden passierte. Da er dabei teilweise mit einer Geschwindigkeit von 45km/h fuhr, war es für das Begleitteam eine grosse Herausforderung, an den festgelegten Orten Verpflegung und Wasser zu übergeben, da die Pace im Begleitfahrzeug gemäss dem Fahrer, Dietrich Hartmann, fast nicht zu halten war. Von Chur aus führte die Strecke bei grosser Hitze über die Pässe Oberalp und Susten nach Wattenwil, welches Tschan um circa 14 Uhr erreichte. Bei fast 40 Grad ging es über den Gurnigelpass und den Col des Mosses nach Aigle. Dieses wurde um ca. 20.30 Uhr passiert und Tschan nahm die Strecke über Moudon, Yverdon und Vauffelin auf den Grenchenberg unter die Räder. Distanz und Hitze forderten ihren Tri-

Nach 1005 Kilometer traf David Tschan am Ziel in Schaffhausen ein.

but, sodass im Fahrzeug fleissig gewechselt wurde, damit auch die Begleiter bis zum Rennende durchhalten konnten. Tschan schaffte es, mit lediglich drei «Power-Naps» von je fünf Minuten auszukommen und den Grenchenberg am Samstagmorgen um 6.55 Uhr zu passieren. Weiter führte die Strecke über Langenbrugg auf den Ober-Bölchen und von dort über Sissach, und Laufenburg nach Schaffhausen, wo zum Dessert noch eine Zusatzrunde von 50km mit diversen knackigen Anstiegen wartete.

BILD: ZVG

Nach exakt 1005 Kilometern überfuhr David Tschan am Samstag um 16.45 Uhr die Ziellinie mit einem Vorsprung von 4 Stunden auf den nächsten Teilnehmer, und er gewann das Rennen «Overall». Besonders zu würdigen ist die Leistung des Begleitteams rund um Teamchef Röbi Grütter, welches bei grosser Hitze während des ganzen Rennens hoch konzentriert arbeitete, um Tschan sicher und gemäss Planung nach Schaffhausen zu begleiten.

Mit dem kleinen Mozart-Festival in Aarburg feiert der Verein Schweizer Mozartweg in dieser Woche sein 20-Jahr-Jubiläum und lädt zu einem auserlesenen Konzertprogramm für ein breites Publikum. Im Beisein von Persönlichkeiten aus Kultur und Politik machte die Eröffnung am 26. August (nach Redaktionsschluss) – just 20 Jahre nach der Gründung in Aarburg – den feierlichen Auftakt mit Musik von Wolfgang Amadé Mozart und von Jing Yang. Am Mittwoch war auch die Vernissage zur Ausstellung «Ein Wunderkind reist durch die Schweiz», die in der Rathaushalle/Museum in Aarburg bis zum 5. Oktober zu sehen sein wird. Am 27. August richtet Christina Kunz mit einem kommentierten Konzert das Augenmerk auf «Mozarts Schweizreise» mit Musik des damals zehnjährigen Wunderkinds, das mit seiner Familie mehr als drei Jahre auf Europareise war und 1766 in der Schweiz konzertierte. Experimentell wird es am 28.

August mit «Jazz mit Mozart». Der Aarburger Jazzpianist Hansjörg Ammann begibt sich mit Mozart zusammen auf einen musikalischen Ausflug in die Welt des Jazz. Es ist ein Spiel zwischen zwei Welten, an dem Mozart sicher seine helle Freude gehabt hätte.

Mozart für Kinder Das Wochenende des Mozart-Festivals gehört den Kindern. Am 29. August führt Teresa-Sophie Puhrer mit «Der Zauber der Flöte» die Kinder spielerisch in die Musik Mozarts. An der Matinée vom 30. August lässt Agata-Maria Raatz mit «Willst du die erste Geige spielen» das Geigenspiel entdecken. Zum Abschluss des Jubiläumsfestivals ertönt am Sonntagabend in der Stadtkirche Kammermusik. «Mozart in Paris-London-Salzburg-Wien» ist der Leitfaden des virtuosen Zusammenspiels von Sarah Rumer, Flöte/Gesang, und Christina Kunz, Cembalo/Orgel. MARLISE EGGER ANDERMATT

URSULA TSCHAN

Aarburg Clubregatta des Ruderclubs Aarburg

Sechs Mannschaften kämpften um den Clubmeistertitel Am Samstag, 15. August, stand beim Ruderclub Aarburg die traditionelle Clubregatta auf dem Programm. Bei sommerlichen Temperaturen von rund 30 Grad und überwiegend sonnigem Wetter herrschten gute Bedingungen für einen sportlichen Nachmittag auf der Aare. Bewusst wurden die Regattamannschaft und die neuen Mitglieder miteinander gemischt. So entstanden Mannschaften, in denen erfahrene Rennruderer gemeinsam mit Ruderneulingen im Boot sassen. Gerudert wurde in einem C-Gig, der von einer Person gesteuert wurde. Insgesamt gingen sechs Mannschaften an den Start und traten gegeneinander an. Damit war für reichlich Spannung gesorgt. Die Rennen verliefen äusserst knapp, und mit jedem Schlag stieg die Anspannung. Manuel Bärtschi, Jamie Kehrli, Nico Hubschmid und Svenja Schalch, gesteuert von Luca Stornaiuolo, konnten sich durchsetzen und durften den Titel des Clubmeisters feiern. Doch bei der Clubregatta ging es nicht nur um Sekunden und Platzierungen. Im Mittelpunkt standen ebenso das gemeinsame Rudern, der Spass und die Clubgemeinschaft. Gerade die Mischung aus erfahrenen Regatta-Ruderinnen und -Ruderern sowie neuen Mitgliedern machte den Anlass zu einem besonderen Erlebnis.

Bella Italia auf dem Teller Nach den Rennen ging der sportliche Nachmittag in den gemütlichen Teil über. Bei italienischer Küche mit köstlichem Essen liessen die Mitglieder den Tag gemeinsam ausklingen. Es wurde

Der MTV Aarburg auf seiner Vereinsreise Gemmipass/Leukerbad.

BILD: ZVG

Aarburg Vereinsreise des Männerturnvereins

MTV Aarburg auf Gemmi 2350

Das Siegerboot mit Nico Hubschmid, Luca Stornaiuolo, Jamie Kehrli und Manuel Bärtschi (von links). BILD: ZVG

gelacht, diskutiert und natürlich auch ausführlich über den Rudersport philosophiert. So zeigte die Clubregatta einmal mehr, was den Ruderclub Aarburg ausmacht: sportlicher Ehrgeiz, Freude am Rudern und einen tollen Clubzusammenhalt.

Wer eine neue Sportart ausprobieren und mit anderen Jugendlichen auf dem Wasser aktiv sein möchte, kann in der ersten Herbstferienwoche zum Ruderlehrgang des RC Aarburg kommen und entdecken, wie viel Spass Rudern macht. DAVID USKE

Die Zahl 2350 ist weder PIN noch PLZ und sicher nicht die Nachtruhezeit des Männerturnvereins Aarburg auf dem Gemmipass, sondern die Anzahl erfolgreich erklommener Meter über Meer. Doch schön der Reihe nach. Beim Antrittskaffee im Spettacolo am Bahnhof Olten waren 15 Senioren- und Männerturner bereit für die Vereinsreise per Bahn nach Kandersteg und von dort per Luftseilbahn zur Bergstation Sunnbüel. Hier begann der Aufstieg vorerst zum Berghotel Schwarenbach. Ein kurzer Sprühregen war an diesem sonnigen Sommertag eine freudige Überraschung. Nach der ausgiebigen Rast ging es weiter hoch und entlang des malerischen Daubensees bis zur Passhöhe. Die Unterkunft, die moderne Gemmi Lodge 2350 – die Zahl ist ja mittlerweile bekannt – bot ein hervorragendes Abendessen. Betört schon vor dem ersten Probierglas waren selbst die zertifizierten Weinkenner, nicht vom Wein selbst, sondern von der kaum überschaubaren Auswahl an Walliser Weinen. Deshalb setzten alle an dieser Stelle ihre Handys auf «privat» und schalteten sie erst nach dem ausgiebigen Frühstück und für die spektakuläre Talfahrt nach Leukerbad wieder ein.

Vor der malerischen Bergdorf-Kulisse wurde das obligate Gruppenbild gemacht. Dann teilten sich die Männerturner entweder in die Gruppe «Thermalbad» oder die g rössere Wandergruppe «Thermalquellen». Über den Thermalquellen-Steg ging es in die wilde Dalaschlucht, wo warme Quellen aus der Felswand sprudelten. Schwindelfrei ging es über Eisenstege, eine Hängebrücke und Stahltreppen wohl über eine Stunde weiter, um völlig überraschend beim Bergrestaurant Weidstübli für den Mittagshalt wieder festen Boden unter den Füssen zu gewinnen. Die Heimreise begann im gut gefüllten und sparsam gekühlten Regionalbus kurvenreich hinunter nach Leuk. Gut, dass die Männerturner erst später erfuhren, dass am Vortag ein Bus dieser Linie von der Strasse abgekommen war, zum Glück ohne Verletze. Per Bahn reiste die Delegation weiter via Visp und den schnellen Lötschberg-Basistunnel kurzweilig und teils jassfreudig nach Olten. Herzlichen Dank an Reiseleiter Ernst Jegerlehner (und auch an Stellvertreter René Grolimund) für die gute Organisation und die kameradschaftliche Führung dieser echt sportlichen MTV-Reise. PAUL KARRER


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Aarburg

WIGGERTALER NR. 35 / 27. AUGUST 2026

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Aarburg

Stromtarife sinken im kommenden Jahr

Die Autorennbahn zog die kleinen Besucherinnen und Besucher magisch an.

Ninja Warrior Sandro Scheibler brachte dem Nachwuchs die Trendsportart näher.

BILDER: MANUEL ARNOLD

Aarburg/Oftringen «Let’s Play» bringt Spiel, Spass und Action in XXL ins Perry Center

Das Perry Center ist ein Spielparadies Noch bis zum 5. September verwandelt sich das Perry Center in einen riesigen Spielplatz für Gross und Klein. In der gesamten Mall gibt es mehr als 15 Spielattraktionen. Und damit es beim Spielen nicht langweilig wird, wechseln sich während der Eventwochen die Attraktionen ab. In der Eröffnungswoche stand vor dem Eingang ein Ninja-Warriors-Parcours für Kinder, bei dem sich die Kleinen von Lokalmatador Sandro

Scheibler wertvolle Tipps abholen durften. Im Innenbereich stand eine Autorennbahn. Der Clou dabei: Die Spielerinnen und Spieler mussten auf einem Rennvelo in die Pedale treten, um ihr Auto auf der Bahn anzutreiben. Eine Minigolf-Anlage, ein Flipperkasten, ein Töggelikasten, sowie diverse XXL-Brettspiele gehören unter anderem zum weiteren Unterhaltungsangebot. Das gesamte Eventprogramm fin-

Das Ponystreicheln erfreute die Besucher jedes Alters.

BILDER: MANUEL ARNOLD

den Interessierte unter www.perrycenter.ch.

Grosser Wettbewerb Einen besonderen Auftritt hatte am Eröffnungsevent am vergangenen Mittwoch die Künstlerin Corinne Sutter. Vor elf Jahren wurde die Speed-Painterin durch die Fernsehsendung «Die grössten Schweizer Talente» bekannt. Im Perry Center in Aarburg/Oftringen

malte sie in Windeseile ein grosses Kunstwerk auf die Leinwand und fertigte in Rekordzeit Karikaturen der anwesenden Kinder an. Das grosse Kunstwerk ist der Hauptpreis des grossen Wettbewerbs, bei dem es auch E-Scooter und Tui-Gutscheine zu gewinnen gibt. Zudem warten bei den Spielen viele Sofort- und Tagespreise auf Gewinnerinnen und Gewinner. MANUEL ARNOLD

Liebevoll hergestellte Handarbeiten füllten die Marktstände.

Aarburg Das traditionelle Falkenhoffest erfreute Bewohner und Besucher

Im Falkenhof gab es ein Fest für Gross und Klein Jahr für Jahr freuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner auf das Falkenhoffest. In der Aktivierung bereiteten sie sich schon seit Wochen auf den grossen Tag vor: Sie bastelten Dekorationen für den Innenbereich und fertigten allerlei Handgemachtes, das die Besucher am vergangenen Samstag an den Marktständen erwerben konnten. Das Küchenteam wartete mit vielfältigen Leckereien auf, wäh-

rend erstmals auch externe Markttreiber ihre Waren feilboten. Wissbegierige konnten sich zudem am Stand von Alzheimer Schweiz informieren. «Es war schon lange ein Anliegen der Bewohnenden, für dieses Thema sensibilisiert zu werden. So verstehen sie besser, was geschieht, wenn jemand am Mittagstisch plötzlich Zucker statt Salz über das Essen streut», sagte Zentrumsleiterin Barbara Capaul.

Die Musik aus der Drehorgel sorgte für eine stimmige Marktatmosphäre.

Ein Drehorgelspieler versprühte nostalgischen Charme, während die Band «Flowerpower» mit fetziger Live-Musik einheizte. Auf die Kinder übten das Ponyreiten, das Geschenke-Fischen, das Basteln, das Glücksrad und die Zuckerwattemaschine eine magische Anziehungskraft aus. Für die Arbeit am Grill und im Service konnte Stiftungsratspräsident Mischa Berner auf die tatkräftige Unterstützung sei-

ner Kollegen aus dem Lions Club Zofingen zählen.

Die Stromtarife setzen sich aus den vier Komponenten Netznutzung, Energie, Messkosten und gesetzliche Abgaben zusammen. Auf das Kalenderjahr 2027 hin sinken die Tarife der tba energie ag in der Grundversorgung um durchschnittlich 8,6 %, primär aufgrund gesunkener Energie-Beschaffungspreise. Die effektive Veränderung hängt vom jeweiligen Verbraucherprofil ab. Die Arbeitstarife des Verteilnetzes im Niederspannungsnetz bleiben auf demselben Niveau wie im Jahr 2026. Da die AEW Energie AG als Betreiberin des vorgelagerten Netzes den Leistungspreis erhöht und die Abrechnung künftig auf Basis des Leistungsjahresmaximums erfolgt, passt die tba energie ag die Leistungspreise für die Industrieund Gewerbekunden entsprechend an. Für Haushaltskunden am Niederspannungsnetz mit einem Jahresverbrauch bis 50'000 kWh liegt der Arbeitstarif weiterhin bei 7.90 Rp./kWh. Auch bei den Gewerbekunden bleibt der Arbeitstarif bei 3.40 Rp./kWh. Bei den Industriekunden am Mittelspannungsnetz sind es weiterhin 2.50 Rp./ kWh. Der Leistungspreis für die Kunden «industry & business» erhöht sich von 9.00 auf 10.00 CHF/kW/Monat, was einer Erhöhung von 11.1% entspricht. Die Grundpreise bleiben bei allen Kundengruppen unverändert. Die Kosten für Systemdienstleistungen (SDL) des Übertragungsnetzes von Swissgrid werden um 0.08 Rp./kWh auf neu 0.19 Rp./kWh gesenkt. Der von Swissgrid erhobene Zuschlag für die Stromreserven im Winter reduziert sich um 0.24 Rp./kWh auf neu 0.17 Rp./ kWh. Die erst im Jahr 2026 eingeführten solidarisierten Kosten steigen von 0.05 Rp./kWh auf 0.19 Rp./kWh. Für Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch bis 50'000 kWh sinkt der Arbeitstarif der Energielieferung um 16.8% auf 11.40 Rp./kWh. Für Gewerbekunden sinkt er ebenfalls um 16.8% auf durchschnittlich 9.40 Rp./ kWh. Über alle Verbraucherprofile ergibt sich damit eine Reduktion von 16.8% gegenüber dem Jahr 2026, da die tieferen Beschaffungskosten an die Kundschaft weitergegeben werden und weniger ungedeckte Kosten aus den Vorjahren eingepreist werden. Die Bundesabgaben zur Förderung von erneuerbaren Energien betragen weiterhin 2.3 Rp./kWh. Die Abgaben an das Gemeinwesen bleiben unverändert bei 0.60 Rp./kWh. Die Tarifblätter der tba energie ag sind auf der Website unter www.tbaenergie.ch abrufbar. PD

😃

Schön, dass Sie uns lesen

Aktivierung profitiert Der Erlös des Festes kommt wie jedes Jahr der Aktivierung des Alters- und Pflegeheims Falkenhof zugute – damit für die Bewohnerinnen und Bewohner auch unter dem Jahr für abwechslungsreiche Unterhaltung gesorgt ist. MANUEL ARNOLD

Auf Augenhöhe: Zentrumsleiterin Barbara Capaul im Gespräch mit einer Bewohnerin.

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Brittnau | Fulenbach | Murgenthal | Oftringen

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Brittnau

Ein Ständli im Chuestall Die Trachtengruppe Brittnau lädt am Freitag, 28. August, zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Ab 18.30 Uhr gibt es Getränke, Bratwürste vom Grill und ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Unter Mitwirkung des Männerchores Brittnau unterhält die Trachtengruppe Brittnau die Anwesenden mit Gesang und Tänzen. Auch die Kindertanzgruppe ist dabei. Die beiden Vereine freuen sich auf viel Publikum mitten im Dorf beim Chuestall, Dorfstrasse 40. Der Eintritt ist frei. THERESE SENN

Bester Mättenwiler Einzelschläger war der ehemalige Schlägerkönig Marco Roos.

BILD: ZVG

Die verschiedenen Produkte werden liebevoll präsentiert.

Brittnau Zweierverbandsfest in Lyss

Murgenthal Kirchgemeindesaal Riken, 29. August

Mättenwiler Hornusser durch Nummern erschlagen

Letzter Landfrauenmärt des Jahres

Wenig zu feiern gab es über das Wochenende für die A- und B-Mannschaft von Mättenwil-Brittnau beim Saisonhöhepunkt. Die Sichtverhältnisse beim Zweierverbandsfest in Lyss waren so schwierig, dass viele Hornusse gar nicht gesehen werden konnten. Spielleiter Marcel Gerhard dazu: «So schwierige Verhältnisse hatten wir schon lange nicht mehr. Durch den blau-weissen Himmel stach noch die blendende Sonne durch.» Beim Anhornussen lag das «Gerhard-Team» noch auf Trinkhornkurs. Im Ausstich wurden die Abtuer dann durch eine unhaltbare Granate erstmals schockiert. Bei den zwei weiteren Nummern sahen die Abtuer den Hornuss nicht. Am Ende nutzte die zweitbeste Schlagleistung mit 1579 Punkten nur zum enttäuschenden 11. Schlussrang. Mit neun kassierten

Nach der Sommerpause laden die Landfrauen Murgenthal am Samstag, 29. August, von 9 bis 12.30 Uhr, zum letzten Landfrauenmärt dieses Jahres in den Kirchgemeindesaal Riken ein. Zum Angebot gehören selbstgebackene Köstlichkeiten, hausgemachte Spezialitäten und kreative Geschenkideen. Auch die Kaffeestube ist wieder

Nummern musste Mättenwil-Brittnau B auf dem 19. Rang vom Feld. Insgesamt konnten 21 Cracks den begehrten Kranz in der Einzelschlägerwertung abholen. Bester Mättenwiler war Marco Roos mit 109 Punkten auf dem 29. Rang. Die Kranzgewinner der A-Mannschaft: 109 Punkte: Marco Roos und Marcel Gerhard. 107: Matthias Schüpbach. 104: Joel Wullschleger, Timon Gerhard. 101: Reto Meyer, Fabian Lerch. 100: Martin Nussbaum. 97: Daniel Leibundgut, Sandro Scheidegger. 96: Roger Gerhard. 94: Michael Aerni. 93: Robin Kunz. Kranzgewinner B-Mannschaft: 103 Punkte: Lukas Meyer. 102: Ivan Schärer, Peter Lüdi. 100: Reto Glauser. 98: Fredi Gerhard. 95 Lukas Manz. 94: Hannes Baumann. 92: René Kupferschmid. RENÉ WULLSCHLEGER

BILD: ZVG

Beste Stimmung herrschte bei den Turnerinnen.

Fulenbach Turnerinnen des TV Fulenbach auf Riegenreise

Turnerinnen erforschten das Lorzentobel Kürzlich trafen sich 19 frohgelaunte Turnerinnen zu ihrer jährlichen Riegenreise. Mit Bus und Zug führte die Reise nach Baar. Hier wurde im Café Zumbach bereits der erste Kaffeehalt eingeschaltet. Nun hiess es: Schuhe schnüren und Rucksack packen. Der erste Teil der Wanderung verlief relativ gemütlich, bevor die erste Steigung zu bewältigen war. Die Mühe wurde durch eine wunderbare Aussicht über die Städte Baar, Zug und den Zugersee belohnt. Zwischen steilen Felswänden und idyllischen Waldstücken liegt der Schwarzenbach mit seinem Wasserfall. Auch hier zeigte sich die Trockenheit der vergangenen Wochen, führte der Wasserfall doch nur wenig Wasser. Das nächste Ziel am Wanderweg war die Burgruine Wildenburg. Die Überreste der mittelalterlichen Burg erzählen von einer bewegten Vergangenheit. Endlich war Mittagspause. Am Ufer der Lorze unter schattigen Bäumen genos-

sen die Turnerinnen ihr Picknick. Natürlich durfte ein Fussbad in der Lorze nicht fehlen. Ein weiteres Highlight auf der Wanderung war der Besuch der Höllgrotten, einer faszinierenden Tropfsteinhöhle, die mit bizarren Formationen und unterirdischen Seen verzaubert. Auch der Desserthalt im Restaurant Höllgrotten wurde von den Turnerinnen sehr geschätzt. Der letzte Teil der Wanderung führte entlang des Lorzentobeluferweges wieder Richtung Baar. Und plötzlich tauchte er auf: der Schlaufensteg, ein imposantes Bauwerk aus Holz hoch über den Baumwipfeln. Der 350 Meter lange Steg mit einer eindrücklichen Treppenanlage (265 Stufen) und einer Aussichtsplattform auf 22 Metern Höhe war der krönende Abschluss der Wanderung. Mit Bus und Bahn gelangten alle wieder nach Fulenbach. Es war ein wunderschöner Tag auf der Riegenreise mit vielen neuen Eindrücken. THERESE NYFFELER

BILD: SANDRA BEYELER

Fulenbach

Mittagstisch im Fulenbacher «Rössli»

geöffnet. Kaffee, Eistee oder Sirup sowie eine kleine süsse Überraschung werden kostenlos angeboten. Bei schönem Wetter stehen im Freien schattige Sitzplätze zur Verfügung. Der Märt bietet damit nicht nur Gelegenheit zum Einkaufen, sondern auch für Begegnungen und Gespräche in gemütlicher Atmosphäre. SANDRA BEYELER

Gemeinsam statt einsam am Tisch sitzen und einen feinen Zmittag geniessen: Sind Sie 60+, dann haben Sie wieder die Gelegenheit, am Donnerstag, 3. September, in Gesellschaft beim ProSenectute-Mittagstisch im Restaurant Rössli Fulenbach dabei zu sein. Um 11.15 Uhr erwarten Sie das Wirte-Team und die Leiterinnen. Die Veranstalter holen Sie gerne zu Hause ab. An- oder Abmeldungen bis Dienstagabend bitte an Christine Glaus (062 926 22 73) oder Marlies Wälchli (079 531 93 62). PD

Oftringen Spannende Modernisierungsmassnahmen

EO Oftringen vor einer vielversprechenden Zukunft Das EO Oftringen steht vor einem bedeutenden Wandel. Mit dem Eigentümerwechsel eröffnen sich neue Perspektiven für das Einkaufs- und Begegnungszentrum sowie für die gesamte Region. Geplant sind verschiedene konstruktive Modernisierungsmassnahmen, die das EO Schritt für Schritt attraktiver, moderner und zukunftsfähiger machen sollen. Dabei geht es nicht nur um bauliche Veränderungen. Das EO soll auch als wichtiger Treffpunkt und Wirtschaftsstandort in der Region Oftringen weiter gestärkt werden. Mit einem zeitgemässen Erscheinungsbild, verbesserten Angeboten und einer nachhaltigen Weiterentwicklung soll das Zentrum auch künftig den Bedürfnissen der Besucherinnen und Besucher, der Geschäfte und der regionalen Bevölkerung entsprechen. Zusätzlich zum Eigentümerwechsel kam es zu einem Wechsel im Präsidium der EO-Mietervereinigung (IG). Die Migros-Filialleiterin Claudia Unbenannt wird als neue IG-Präsidentin die nächste Entwicklungsphase aktiv begleiten und gemeinsam mit den beteiligten Partnern voran-

Das EO Oftingen macht sich fit für die Zukunft.

BILD: ZVG

treiben. Im Mittelpunkt stehen dabei eine konstruktive Zusammenarbeit, eine klare Zukunftsstrategie und die nachhaltige Stärkung des Standorts. Für das EO Oftringen beginnt damit eine spannende neue Etappe. Die geplanten Investitionen und Verände-

rungen bieten die Chance, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Damit soll das EO langfristig ein attraktiver und bedeutender Bestandteil der Region bleiben – und für die Zukunft bestens aufgestellt sein. PD

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Podiumsteilnehmer: • Gregor Rutz, Na onalrat Na!onalrat ZH • Franz Grüter, Na!onalrat Na onalrat LU Na!onalrat AG • Benjamin Giezendanner, Na onalrat Modera!on: Dominik Feusi, Nebelspalter Modera on: Begrüssung: Chris!an Na!onalrat AG Chris an Glur, Na onalrat

Verpflegungsmöglichkeit, Gra�s-Apéro Gra!s-Apéro nach der Veranstaltung

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WIGGERTALER NR. 35 / 27. AUGUST 2026

Oftringen Am Donnerstag, 27. August, öffnet das «Bistro zur Linde» in Küngoldingen

Rudolf Zünd geht wieder auf Punkte-Jagd 14 Gault-Millau-Punkte reichen ihm nicht: In Küngoldingen wagt Zünd einen Neuanfang im Bistro zur Linde – und strebt 16 Punkte an. Rudolf Zünd lacht bei der Vorstellung, mit einem Wohnmobil auf Weltreise zu gehen, wie das andere Leute mit 70 gerne tun. Zünd will lieber noch einmal durchstarten hinter dem Herd. Die idealen Bedingungen dafür hat er in Küngoldingen im neu erbauten Lindenpark gefunden. Zwischen zwei Wohneinheiten hat Enzo Floccari, Gründer und Besitzer der Floccari-Firmengruppe, im Erdgeschoss ein Bistro gebaut, das selbst für einen ambitionierten Punktekoch wie Zünd keine Wünsche offenlässt. «Bis ins letzte Detail stimmt hier einfach alles», sagt Zünd und lässt den Blick durchs Bistro schweifen.

«Als mich Enzo Floccari letztes Jahr fragte, ob ich Interesse hätte, im Bistro zur Linde zu kochen, musste ich nicht lange überlegen», gesteht Zünd. Zehn Jahre hat er im «Federal» in der Zofinger Altstadt gekocht, zuerst 13 und bald darauf 14 Gault-Millau-Punkte erkocht und sich über die Region hinaus nicht nur mit seinen exzellenten Fisch-Gerichten einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Ins Bistro zur Linde bringt Zünd gleich sein komplettes Team aus Zofingen mit. Drei Köche und zwei Lehrlinge, zwei Abwaschhilfen und ein vierköpfiges Service-Team. Das sei ein wichtiger Faktor bei seiner Entscheidung gewesen, weiterhin zu kochen, sagt er, «ganz bei Null anfangen, das hätte ich nicht mehr gewollt». Das Wichtigste sei aber, so Zünd, dass er sich gesund und fit fühle und seine Leidenschaft fürs Kochen in all den Jahren keineswegs nachgelassen habe. Es sei ein Privileg, sagt er, in so einem «irrsinnig schön gestalteten Ort» von Anfang an mitwirken zu dürfen. «Wir sind im Endspurt», sagt Rudolf Zünd und blickt zur Theke, hinter der ein grosses Fenster den Blick in die auf Hochglanz polierte Küche freigibt. «Ein richtiger Rolls-Royce unter den Küchen ist das, top modern eingerichtet und bestimmt fast viermal so gross wie die Küche, in der ich die letzten zehn Jahre gekocht habe.» In kulinarischer Hinsicht will Zünd seiner Linie treu bleiben. Der ehemalige Schiffskoch brilliert mit Fischgerichten, aber auch mit Kreationen, die man heute nicht mehr oft antrifft in der gehobenen Gastronomie, wie etwa

Designte Gemütlichkeit Es bietet rund 45 Sitzplätze. Warme Braun- und Grüntöne dominieren, hochwertiges italienisches Design, ausgesuchte Materialien und eine raumhohe Fensterfront zur weitläufigen Terrasse mit Weitsicht lassen den Raum gemütlich und gleichzeitig exklusiv wirken. Abgetrennt durch Holzelemente mit runden Glasfenstern befindet sich im hinteren Bereich die Gourmet-Stube mit rund 25 Plätzen. Von dieser gelangt man in einen Lounge-Bereich, den eine raumhohe Glaswand vom begehbaren Weinraum trennt. In der Lounge hat sogar der originale Stammtisch des Restaurants Linde, das früher an der Stelle des Bistros stand, einen Platz gefunden. Auch eine Zigarrenlounge gibt es im Bistro zur Linde. Die stilvollen Vintagemöbel werden just während unseres Besuches angeliefert. Der Humidor müsse noch mit edlen Zigarren bestückt werden, sagt Enzo Floccari und outet sich als grosser Zigarrenfan.

In der Lounge hat sogar der originale Stammtisch der ehemaligen «Linde» einen Platz gefunden.

sautierten Kalbsnierli, «traditionellen Gerichten eigentlich, aber raffiniert zubereitet». Auf der Karte werden neu auch mediterrane Speisen stehen. Und am Mittag wird das Team um Rudolf Zünd Menüs zu attraktiven Preisen anbieten. «Niemand muss Angst haben, bei uns einzukehren. Hier sind alle willkommen, wir wollen keinesfalls elitär sein.»

Das Ziel sind 16 Punkte Wer denkt, der 70-jährige Rudolf Zünd würde sich zurücklehnen und auf seinen Lorbeeren ausruhen, kennt ihn schlecht. «Das Ziel ist klar: Ich will den fünfzehnten Gault-Millau-Punkt und danach den sechzehnten!» Zünd ist überzeugt, dass ihm der fünfzehnte Punkt im «Federal» nicht wegen der

BILD: GABRIELA STUDER

Leistung in der Küche bisher verwehrt blieb. «Da spielt eben alles mit rein, das ganze Ambiente, ja, sogar der Zustand der Toiletten ist von Bedeutung. Das wird hier im Bistro zur Linde anders sein, hier stimmt einfach alles.» Für Zünd ist es eine grosse Erleichterung, dass er sich fortan nur noch um eines kümmern muss: ums Kochen. Geschäftsführer Danilo Fruci ist um alles Weitere besorgt, was Zünd bisher nebenbei selbst tun musste, «vom Bestellen des Toilettenpapiers bis zu den Reservationen». Darauf angesprochen, ob die Jagd nach noch mehr Punkten nicht auch belastend sein könne und grossen Druck erzeuge, verneint der leidenschaftliche Koch vehement: «Entweder man hat Freude dran, oder man lässt es bleiben. Wenn ich dem

Druck nicht gewachsen bin, dann muss ich es nicht machen.»

Eröffnung am 27. August Jetzt freut sich Rudolf Zünd auf die Eröffnung des Bistros am Donnerstag, 27. August, und auf ganz viele Gäste, «altbekannte und neue», wie er mit strahlenden Augen sagt. Am Eröffnungstag wird ab 17 Uhr ein Willkommens-Apéro offeriert. Danach darf man sich auf ein spezielles Eröffnungsmenü freuen. Reservationen werden ab sofort entgegengenommen. Wer bereits zum Mittagessen am Eröffnungstag kommen möchte, sei selbstverständlich willkommen, so Zünd, «schliesslich sind wir bereit und wollen endlich kochen». OLIVER SCHWEIZER

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12 Oftringen

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Oftringen Noe Seifert schreibt an der Europameisterschaft der Kunstturner Geschichte

Noe Seifert gewinnt EM-Bronze im Teamfinal Matteo Giubellini, Florian Langenegger, Mattia Piffaretti, Noe Seifert (Satus ORO) und Dominic Tamsel gewinnen an den Europameisterschaften in Zagreb die Bronzemedaille im Teamfinal. Nach EM-Silber 2025 in Leipzig steht die Schweiz damit zum zweiten Mal in Folge auf dem europäischen Teampodest. Mit 242,094 Punkten belegt das Schweizer Quintett hinter Grossbritannien (246,728 Punkte) und World Gymnastics 2 (246,158) den 3. Rang. In einem hochklassigen Final überzeugte das Team mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und behielt auch in den entscheidenden Momenten die Nerven. Bereits in der Qualifikation hatte die Schweiz ihre Ambitionen eindrücklich unterstrichen. Mit 243,830 Punkten zog sie als zweitbeste Nation in den Final der acht stärksten Teams

ein. Gleichzeitig sicherte sich die Mannschaft vorzeitig die Teilnahme an den Weltmeisterschaften im Oktober in Rotterdam. Die Schweizer starteten solide am Boden und setzten anschliessend mit einer starken Teamleistung am Pauschenpferd ein erstes Ausrufezeichen. Auch an den Ringen und am Sprung blieben sie auf Medaillenkurs und arbeiteten sich auf Rang 3 vor. Am Barren musste die Mannschaft zwar einen Rückschlag hinnehmen, behauptete ihre gute Ausgangslage im Anschluss aber. In der entscheidenden letzten Rotation am Reck behielten Florian Langenegger, Dominic Tamsel und Noe Seifert die Nerven und machten den Gewinn der EM-Bronzemedaille perfekt. «Nach Silber im letzten Jahr erneut auf dem EM-Podest zu stehen, ist eine starke Bestätigung. Das zeigt, was in diesem Team steckt», sagte ein sicht-

lich stolzer David Huser, Leiter Olympische Mission.

Zweite Teammedaille in Folge Die Bronzemedaille von Zagreb bestätigt die starke Entwicklung des Schweizer Männerkunstturnens. 2025 hatten Luca und Matteo Giubellini, Florian Langenegger, Ian Raubal und Noe Seifert in Leipzig mit Silber das beste Schweizer Mannschaftsergebnis der EM-Geschichte erzielt. Ein Jahr später gelingt der Schweiz nun erneut der Sprung auf das Podest. Es ist die dritte Schweizer Teammedaille bei Europameisterschaften – und die erste, die in einem eigenständigen Teamfinal gewonnen wurde. «Wieder gemeinsam auf dem EM-Podest zu stehen, macht uns unglaublich stolz. Diese Medaille bedeutet uns als Team sehr viel», sagt Noe Seifert. PD

Noe Seifert (Dritter von rechts) machte die Schweiz erneut mächtig stolz. BILD: NIKLAS HAERTIG

Wiggertaler Nr. 35 / 27. August 2026

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MEIN TIER Gesund durchs Leben – dank Tierhomöopathie Mit viel Zeit und Einfühlungsvermögen begleitet Bettina Hadorn-Rihs, dipl. Tierhomöopathin SHI/HVS, Nutz- und Haustiere sowie ihre Besitzer auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Aufgewachsen in Kölliken, hegte sie schon früh den Wunsch, mit Tieren zu arbeiten. Den Weg zur Homöopathie fand Bettina Hadorn-Rihs durch ihre eigenen Hunde: Eine erfolgreiche homöopathische Behandlung hinterliess so grossen Eindruck, dass sie sich für ein dreijähriges Studium zur Dipl. Tierhomöopathin entschied. Der erfolgreiche Abschluss 2024 war sodann der Startschuss für die eigene Praxis «Kuhgeli – Homöopathie für Nutz- und Haustiere» in Uerkheim.

Auch im Kuhstall wird Homöopathie erfolgreich angewendet.

Klassische Homöopathie – ganzheitlich und individuell Die klassische Homöopathie wurde vor über 200 Jahren vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann entwickelt. Anders als in der Schulmedizin steht hier nicht das einzelne Symptom im Vordergrund, sondern das Tier als Ganzes. Ziel ist es, Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Gerade bei Nutztieren kann das ein Vorteil sein: Tiere bleiben widerstandsfähiger, brauchen weniger Medikamente und tragen so auch zu einer nachhaltigeren Lebensmittelproduktion bei. Bettina Hadorn-Rihs bringt es auf den Punkt: «Nur gesunde Tiere produzieren gesunde Lebensmittel.» Homöopathie eignet sich sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen und kann auch begleitend zur Schulmedizin eingesetzt werden. Behandlungen finden nach Absprache in der Praxis in Uerkheim oder direkt vor Ort im Stall respektive zu Hause statt, ganz nach den Bedürfnissen von Tier und Besitzer. Das Angebot reicht von der Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe über

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WIGGERTALER NR. 35 / 27. AUGUST 2026

Oftringen Mittwoch, 9. September, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle

Drei Nationalräte beehren Podiumsdiskussion Am 9. September führt die SVP des Bezirks Zofingen zusammen mit der SVP Oftringen-Küngoldingen ein öffentliches Podium zum Thema EU-Rahmenvertrag durch.

Die Frauen des STV Küngoldingen genossen auf ihrer zweitägigen Turnfahrt nach Gitschenen gemeinsame Wanderungen, eindrückliche Aussichten und gesellige Stunden. BILD: ZVG

Oftringen Frauenriege Küngoldingen auf der Turnfahrt im Isental

Zwischen Gipfelglück und Fussbad Frühmorgens machten sich am Samstag 18 Frauen des STV Küngoldingen vom Bahnhof Zofingen aus auf ihre Turnfahrt. Mit Zug und Postauto führte die Reise über Altdorf durch das schmale und steile Isental nach St. Jakob. Von dort ging es mit der kleinen Luftseilbahn hinauf nach Gitschenen. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Zwetschgenkuchen teilten sich die Frauen in eine Easy- und eine Powergruppe. Während die einen eine gemütliche Rundwanderung inklusive Fussbad unternahmen, nahmen die anderen den Aufstieg auf den Schwalmis in Angriff. Am Gipfelkreuz wurden sie mit einer eindrücklichen Rundsicht auf den Vierwaldstättersee und die umliegende Bergwelt belohnt. Am Abend trafen sich beide Gruppen wieder in der Berghütte Git-

schenen zum Apéro und gemeinsamen Nachtessen. Nach einem ausgiebigen Frühstück standen am Sonntag erneut zwei unterschiedliche Touren zur Wahl. Ein Teil der Gruppe fuhr mit der Gondel nach St. Jakob und wanderte von dort nach Isental, wo ein Glace für Abkühlung sorgte. Die zweite Gruppe nahm den Aufstieg zum Steinalper Jochli unter die Füsse. Trotz unsicherer Wetterprognose blieb es trocken, und die Frauen konnten den Tag bei viel Sonnenschein geniessen. Am Abend machten sich die Turnerinnen müde und zufrieden auf den Heimweg. Nach zwei erlebnisreichen Tagen mit vielen Gesprächen, gemeinsamen Erlebnissen und einigen Höhenmetern waren sich die Frauen einig: Die Turnfahrt war ein Höhepunkt des laufenden Vereinsjahres. VALERIE BECHTER

Das Vertragspaket Schweiz–EU umfasst über 2000 Seiten und hat weitreichende Auswirkungen auf die künftigen Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Das umfangreiche und komplexe Vertragswerk wird derzeit im Parlament beraten und sorgt bereits heute für intensive politische Diskussionen. Ob und wann das Schweizer Stimmvolk über das Vertragspaket Schweiz–EU abstimmen wird, ist derzeit noch offen. Für die SVP-Ortsparteien und die SVP-Bezirkspartei Zofingen ist klar: Die Bevölkerung muss sich frühzeitig mit den Inhalten und möglichen Konsequenzen dieses Vertragswerks auseinandersetzen können. Denn es geht um weit mehr als einzelne Abkommen mit der EU. Es geht um die Frage, wie viel eigenständigen politischen Handlungsspielraum die Schweiz künftig behalten wird.

Wie viel Selbstbestimmung bleibt der Schweiz? Besonders die im Vertragspaket vorgesehene dynamische Rechtsübernahme wirft für die SVP grundlegende Fragen zur direkten Demokratie und zur politischen Selbstbestimmung der Schweiz auf: Wie gross bleibt der tatsächliche Entscheidungsspielraum von Volk und Parlament? Können wir auch künftig eigenständig über Sachgeschäfte abstimmen? Ist es künftig noch möglich, Volksinitiativen zu lancieren? Werden weitreichende Entscheidungen künf-

Die SVP-Nationalräte Gregor Rutz, Franz Grüter und Benjamin Giezendanner (von links). BILD: ZVG

tig durch Vorgaben aus Brüssel beeinflusst? Welchen wirtschafts- und handelspolitischen Handlungsspielraum behält die Schweiz gegenüber Drittstaaten wie China, Indien oder den Mercosur-Staaten?

Hochkarätig besetztes Podium Für die Veranstaltung konnten drei profilierte Nationalräte gewonnen werden: Gregor Rutz, Nationalrat ZH; Franz Grüter, Nationalrat LU; Benjamin Giezendanner, Nationalrat AG. Moderiert wird die Diskussion von Dominik Feusi, stellvertretender Chefredaktor des Nebelspalters. Die Begrüs-

sung übernimmt Nationalrat Christian Glur (AG). Die öffentliche Veranstaltung findet am Mittwoch, 9. September, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Oftringen statt. Die Türöffnung erfolgt um 18.30 Uhr. Für das leibliche Wohl sorgt eine kleine Festwirtschaft. Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Apéro offeriert. Die SVP-Ortsparteien und die SVPBezirkspartei Zofingen freuen sich auf einen spannenden und informativen Abend sowie auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher. STEFAN RIEGGER

Oftringen

Pro Senectute Mittagstisch

Naturthemen gehören zum vielfältigen neuen Programm des Obristhofs.

BILD: ALAIN HURNI

Oftringen Das Programm 26/27 vom Obristhof Oftringen

Kultur, Erlebnisse und Begegnungen Wenn die Tage langsam wieder kürzer werden, wird es im Obristhof erst richtig lebendig. Das neue Herbst-/Winterprogramm bringt Kultur, Kreativität und Begegnungen für Gross und Klein. Wer mit anderen Menschen zusammen gestalten, ausprobieren oder Neues lernen möchte, findet bei den Erlebnisevents eine vielseitige Auswahl. Pilates und Zumba gehören ebenso dazu wie Kochkurse, kreative Workshops und Naturthemen. Es wird geflochten, gekocht, gewerkelt und experimentiert – eine bunte Mischung für alle, die sich gerne inspirieren lassen oder einfach eine kleine Auszeit vom Alltag suchen. Die Erlebnisevents findet man ab sofort auf der Website des Obristhofs. Für kulturelle Farbtupfer sorgen Konzerte, Kleinkunst und Theater. Den Auftakt machen am 16. Oktober die «Impronauten» aus Basel. Beim Improtheater entsteht alles aus dem Moment – spontan, überraschend und immer ein wenig unberechenbar. Im November bringt «Ostwind» Klezmer und osteuropäische Musik nach Oftringen. Im neuen Jahr folgen unter anderem der Singer/Songwriter Ramon Clau, die Mundart-Pop/Rockband «Sofafischer» und Ursus Wehrli mit «Heute habe ich beinahe was erlebt». Kleine Bühnen

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Gönnen Sie sich ein feines Essen in gemütlicher Runde und machen Sie mal küchenfrei. Bekannte und neue Gäste treffen sich am Mittwoch, 2. September, um 11.30 Uhr, im Bistro Villa EO Oftringen, zu Suppe, Salat, Menü mit Fleisch oder Vegi und Dessert. Das Bistro-Villa-Team freut sich auf Sie. Der Mittagstisch ist eine gute Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und Abwechslung in den Alltag zu bringen. Das tut gut. Sind Sie auch dabei? An- und Abmeldungen bitte bis Montag, 31. August, 19 Uhr, an Elisabeth Plüss (062 797 37 72). PD

BILD: ZVG

und besondere Künstler sorgen für eine intime Atmosphäre mitten im Geschehen. Auch die Kunst findet ihren Platz: In der Reihe «Kleinformat» zeigen Kunstschaffende aus der Region Olten-Zofingen ihre Werke und bringen immer wieder neue Impulse ins Haus. Für die Kinder gibt es viel zu entdecken. Im Herbstferienspass warten unter anderem ein Alpaka-Spaziergang, ein Ninja- und ein Zauberworkshop. Kreative Köpfe gestalten Schneckenhäuser, während kleine Abenteurer im Wald nach den Zutaten für den Zaubertrank der Hexe Willma suchen. Wenn der Winter etwas näher rückt, wird es gemütlich: Beim Kerzenziehen entstehen farbenfrohe Kunstwerke für die Adventszeit. Am Martinimarkt wird der Obristhof zum bunten Treffpunkt mit Marktständen, Kinderangeboten und Kinderflohmarkt. So vielfältig das Programm, so einfach die Idee dahinter: Der Obristhof ist ein Ort zum Staunen und Mitmachen, zum Lernen und Gestalten – und vor allem ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen. Das vollständige Programm und alle Informationen gibt es auf www.obristhof.ch. ALAIN HURNI

Oftringen Energieberatung für Hauseigentümer

Energie und Geld sparen – mit einem guten Gewissen Steigende Energiekosten, neue gesetzliche Vorgaben und technische Entwicklungen stellen viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer vor die Frage, wie sie ihre Liegenschaft zukunftsfähig gestalten können. Die EW Oftringen AG bietet deshalb eine Energieberatung an, die bei der Planung und Umsetzung von energetischen Massnahmen unterstützt. Das Beratungsangebot richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer von Einund Mehrfamilienhäusern. Je nach Ausgangslage umfasst es eine erste Energieberatung, Gebäudeanalysen mit GEAK oder GEAK Plus sowie Beratungen zu Photovoltaikanlagen, Heizungsersatz, Elektromobilität und Stromsparmassnahmen im Haushalt.

Bei Sanierungsentscheiden unterstützen Im Mittelpunkt steht eine individuelle Beurteilung der jeweiligen Liegenschaft. Dabei zeigen EWO-Berater Möglichkeiten auf, wie konkret der

Energieverbrauch gesenkt, erneuerbare Energien sinnvoll eingesetzt und so langfristig Energiekosten gespart werden können. Ebenfalls Bestandteil der Beratung sind Informationen zu bestehenden Förderprogrammen sowie Hinweise zur Planung und Priorisierung von Sanierungsmassnahmen. Für Letztere ist der Zeitpunkt jetzt gerade ideal. Steuerliche Rahmenbedingungen sind bei energetischen Sanierungen zwar stets im Auge zu behalten. Vor dem Hintergrund des bald geplanten Wegfalls des Eigenmietwerts stellen sich für viele Eigentümerinnen und Eigentümer aktuell aber spezielle Fragen zur optimalen Planung von Investitionen. Mit diesem Angebot will die EW Oftringen AG die Bevölkerung von Oftringen dabei unterstützen, fundierte Entscheidungen rund um die Energieversorgung ihrer Gebäude zu treffen. Damit sie den Energieverbrauch nachhaltig senken kann. Weitere Informationen unter ewoftringen.ch/sparen. PD

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WIGGERTALER NR. 35 / 27. AUGUST 2026

Oftringen Clientis Gruppe erzielt überzeugendes Halbjahresergebnis

Wachstum stärkt Gewinn und Substanz Die Clientis Gruppe, zu der auch die Clientis Sparkasse Oftringen gehört, präsentiert sich im ersten Halbjahr weiterhin robust, wachstumsorientiert und profitabel. Der Gruppengewinn konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich um 6,7% auf 33,5 Millionen Franken gesteigert werden. «Unsere starke regionale Verankerung und das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden bilden die Grundlage unseres Erfolgs. Die Clientis Banken konnten im ersten Halbjahr 2026 erneut nachhaltig wachsen, ein erfreuliches Ergebnis erzielen und ihre finanzielle Stärke weiter ausbauen», sagt Matthias Liechti, CEO der Clientis AG, dem Kompetenz- und Dienstleistungszentrum der Gruppe.

Wachstum bei Hypotheken und Kundengeldern Die Bilanzsumme der Gruppe nahm im ersten Semester 2026 um 1,6% bzw. 248 Mio. auf CHF 15,7 Mrd. Franken zu. Die Ausleihungen an Kunden stiegen um 1,5% auf 12,9 Mrd. Franken, vor allem dank dem Kerngeschäft Hypotheken, das um 1,7% auf 12,4 Mrd. Franken zulegte. Die Kundengelder nahmen ebenfalls um 2,1% bzw. 226 Mio. auf 11,1 Mrd. Franken zu. Mit den Kundengeldern werden 85,7% der Kundenkredite finanziert. Dies unterstreicht die solide Refinanzierungsbasis und die starke Verankerung der Clientis Banken bei ihren Kundinnen und Kunden.

Geschäftsertrag deutlich gesteigert Der Geschäftsertrag erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 um 5,1% auf 106,9 Mio. Franken. Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft nahm um 3,7% auf

79,5 Mio. Franken zu, während der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 2,8% auf 77,5 Mio. Franken stieg. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um erfreuliche 10,9% auf 14,9 Mio. Franken und spiegelt den Ausbau der Vermögensverwaltung bei den Clientis Banken wider. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im ersten Semester 2026 um 5,1% auf 61,5 Mio. Franken. Der Personalaufwand stieg um 4,3% auf 35,2 Mio. Franken, unter anderem aufgrund des aufgebauten Personalbestands. Der Sachaufwand nahm aufgrund IT-Investitionen in ein modernes Digital Banking um 6,3% auf 26,4 Mio. Franken zu. Der höhere Geschäftsertrag kompensierte den ebenfalls gestiegenen Geschäftsaufwand vollständig. Der Geschäftserfolg verbesserte sich um 5,5% auf 38,8 Mio. Franken. Nach Steuern resultierte ein Gruppengewinn von 33,5 Mio. Franken, was einem Anstieg von 6,7% gegenüber dem Vorjahresergebnis entspricht.

Finanzkraft der Gruppe weiter gestärkt Das Eigenkapital der Gruppe wurde im ersten Halbjahr 2026 um 21,6 Mio. Franken bzw. 1,5% auf 1,46 Mrd. Franken gestärkt. Die Gesamteigenmittelquote mit 20,7% und die Leverage Ratio mit 9,0% lagen deutlich über den regu-

latorischen Anforderungen von 12,64% respektive 3,0%. Auch die Liquidität der Gruppe blieb auf einem hohen Niveau und übertraf die regulatorischen Anforderungen deutlich. Im zweiten Quartal 2026 lag die durchschnittliche kurzfristige Liquiditätskennzahl (LCR) bei 173,8%. Diese Kennzahlen bestätigen die starke Kapitalbasis, die hohe Liquidität und die finanzielle Stabilität der Clientis Gruppe.

Stabiles Rating der Clientis Gruppe bestätigt Die Rating-Agentur Moody's bestätigte im Dezember 2025 ihre Bewertungen für die Clientis Banken: «A2» für die langfristige Schuldnerqualität, die Höchstnote «P-1» für die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie «stabil» für den Ausblick. Die hohe Eigenkapitalausstattung, ein qualitativ hochwertiges Kreditportfolio und das solide Finanzierungsprofil der Clientis Gruppe werden von Moody’s unverändert positiv hervorgehoben.

Investitionen in das digitale Kundenerlebnis Die Clientis Banken haben im ersten Halbjahr 2026 einen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung des digitalen Kundenerlebnisses gelegt. Im Zentrum steht die Einführung des neuen Digital Bankings, das den Kundinnen und Kunden schrittweise zur Verfügung

gestellt wird. Die neue Lösung bietet ein modernes, sicheres und intuitives Nutzungserlebnis mit ausgebauter Mobile App, gleichem Login sowie neuen Funktionen wie Multi Banking, Instant Payments und Budgetplanung. Damit stärkt Clientis die digitale Serviceplattform der Banken und unterstützt sie dabei, ihre Kundschaft noch einfacher, sicherer und zeitgemässer zu begleiten.

Die technologische Basis für das Banking von morgen Parallel dazu wurde die Weiterentwicklung der Serviceplattform konsequent vorangetrieben. Wichtige Meilensteine sind die breite Einführung von HypoDossier für effizientere Kreditprozesse sowie der digitale Beraterarbeitsplatz für standardisierte Kundeneröffnungen. Mit finnova.neo bereitet Clientis zudem die nächste Entwicklungsstufe der IT-Plattform vor. Im Zentrum stehen eine stärkere Modularisierung, bessere Integrationsfähigkeit und effizientere Prozesse, bei gleichzeitiger Sicherstellung eines stabilen Bankbetriebs. Damit schaffen die Clientis Banken wichtige Grundlagen, um ihre Kundinnen und Kunden auch künftig persönlich, sicher und zeitgemäss zu begleiten.

Ausblick Die Clientis Gruppe blickt zuversichtlich auf das zweite Halbjahr 2026. Das nachhaltige Wachstum im Kundengeschäft, die starke Kapitalausstattung und die gute Ertragslage schaffen eine stabile Basis für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung. PD

Eine Hummel sucht Nektar. BILD: DORIS GEHRIG

Oftringen

«Unscheinbare Momente» erleben Am Samstag, 29. August, um 14 Uhr, findet im Obristhof Oftringen die Vernissage der Fotoausstellung von Doris Gehrig statt. Unter dem Titel «Unscheinbare Momente» zeigt sie Fotografien aus der Natur und lädt dazu ein, die kleinen Schönheiten des Alltags bewusster wahrzunehmen. Ihre Leidenschaft für die Fotografie entdeckte Doris Gehrig vor einigen Jahren bei Spaziergängen. Seither hält sie besondere Augenblicke mit ihrer Kamera fest. Besonders faszinieren sie der Wald, Tiere, Landschaften und kleine, oft unscheinbare Momente am Wegesrand. Dabei fotografiert Doris Gehrig bewusst mit dem Handy. «Das Handy ist immer dabei», erklärt sie. So kann sie besondere Momente spontan festhalten. Die Fotografie bereitet ihr Freude und gibt ihr Zufriedenheit. Ihre Bilder sollen Erinnerungen bewahren und dazu anregen, genauer hinzusehen und die Vielfalt der Natur neu zu entdecken. Die Ausstellung im Obristhof ist für Doris Gehrig eine Premiere: Zum ersten Mal präsentiert sie ihre Fotografien öffentlich. Dass sie dafür den Obristhof gewählt hat, ist auch persönlich begründet – dort trifft sie regelmässig ihre Freundinnen. Die Ausstellung dauert bis zum 25. September. Geöffnet ist sie Dienstag bis Freitag, von 8.30 bis 11 Uhr, sowie Mittwoch zusätzlich von 14 bis 17 Uhr. Weitere Informationen unter www. obristhof.ch. ALAIN HURNI

Reiden

Letzte Chance für das Bundesprogramm

Der Sportverein Oftringen beim Aletschbord.

Der Pistolen-Schützenbund Reiden informiert über die letzte Möglichkeit, das Pistolen-Bundesprogramm über 25 Meter zu absolvieren: Donnerstag, 26. August, von 18 bis 20 Uhr. Professionelle Betreuung ist garantiert. Alle, die das Bundesprogramm bis jetzt versäumt haben, sind herzlich eingeladen. MARKUS BIRRER

BILD: NATACHA LAUBER

Oftringen Vereinsreise ins Wallis

Zweitägige Turnfahrt des Sportvereins Oftringen Am Samstag, 22. August, machte sich eine 16-köpfige Gruppe des Sportvereins Oftringen von Zofingen aus auf den Weg ins Wallis. Ziel war Blatten bei Naters, wo noch zwei weitere Turnerinnen und Turner zur Gruppe stiessen. Nun hiess es für die einen: Wanderschuhe schnüren und rund 800 Höhenmeter über die Egga in Richtung Belalp überwinden. Die andere Gruppe nahm es etwas gemütlicher und fuhr mit der Gondelbahn hinauf. Von dort führte eine kleine Wanderung über den Lüsgersee zum Aletschbord, wo das wohlverdiente Picknick bei herrlichem Wetter und eindrücklichem Blick auf den Aletschgletscher genossen wurde. Nach der Mittagsrast nahmen drei jüngere Turner noch das 3021 Meter hohe Sparrhorn in Angriff – einer schaffte es tatsächlich bis auf den Gipfel. Die übrigen Teilnehmenden wählten für den Aufstieg den Sessellift. Im Chalet Sepp angekommen, stiess die

Gruppe bei Sonnenschein auf der Terrasse mit einem wohlverdienten Apéro an. Ein feines Drei-Gang-Menü und ein gemütlicher Abend rundeten den ersten Tag ab. Am Sonntagmorgen starteten die sportlich Ambitionierten in Richtung des 2569 Meter hohen Foggenhorns und wanderten anschliessend über 1633 Höhenmeter hinunter nach Birgisch. Die Genusswanderer wählten hingegen die Variante mit dem Trottinett von der Belalp hinunter nach Blatten, fuhren mit dem Bus nach Geimen und wanderten von dort ebenfalls nach Birgisch. In Birgisch vereinten sich die beiden Gruppen wieder. Mit dem Bus ging es gemeinsam nach Brig und anschliessend zurück nach Zofingen. Es war für die Mitglieder des Sportvereins eine rundum gelungene Turnfahrt mit sportlichen Herausforderungen, gemütlichen Stunden und viel Kameradschaft. RACHEL HUNZIKER

Reiden Das Highlight für die Kinder: ein zum Schaukeln umgebautes Karrussell-Pferd.

BILD: ZVG

Oftringen Sonntag, 30. August, 15 bis 17 Uhr

Neuer Rundgang und ein Jubiläum im Alten Löwen Seit 25 Jahren trifft sich jeden Donnerstagmorgen ein Team von pensionierten Handwerkern im Alten Löwen und hält das Gebäude und die Umgebung in Schwung. Dem «Löwenteam» ist es wohl zu verdanken, dass der Alte Löwen überhaupt erhalten werden konnte und in seinem heutigen Glanz erstrahlt. Ab kommendem Sonntag, 30. August, blickt eine kleine Sonderausstellung auf die 25 Jahre freiwilligen Schaffens zurück. Im 1. Stock sind neu alle Räume als Rundgang miteinander verbunden. Aktuell stellt die Künstlerin Barbara Scherrer ihre vielseitigen und ausdrucksstarken Werke aus. Der Ausstellungstitel «Ansichtssachen» ist zu-

gleich auch Programm. In der ehemaligen Küche und im original eingerichteten Wohnzimmer fühlt man sich ins 19. Jahrhundert zurück versetzt. Im Hochstudhaus ist bis Ende Jahr die Sonderausstellung «STV Küngoldingen 1900–2026» zu sehen. Zuoberst auf der «Reiti» wartet eine Attraktion für die jungen Museumsgäste: Ein restauriertes und zum Schaukeln umgebautes Karrussell-Pferd darf geritten werden. Im Museumscafé kann man bei Kaffee und Kuchen im digitalen Archiv des Museums stöbern. Zu fast allen Themen rund um Oftringens Geschichte finden sich Fotos und Videos. MATHIAS BAUMANN

Gelungener Grillabend des Bauernvereins Der Bauernverein Wiggertal führte am Samstag, 15. August, seinen traditionellen Grillabend bei der Hornusserhütte Höferberg durch. Präsident Karl Heinzer durfte rund 60 Erwachsene und 12 Kinder zum Anlass begrüssen. Für die Verpflegung sorgte Kaspar Müller aus Ebersecken von «Frisch vo de Tanne», der die Gäste mit verschiedenen Grillspezialitäten verwöhnte. Ein besonderes Highlight war das reichhaltige Dessertbuffet: Die Besucherinnen und Besucher brachten selbstgemachte Kuchen, Torten und weitere Köstlichkeiten mit, die ganz im Sinne einer Tavolata miteinander geteilt und genossen wurden. Bei angenehmen Temperaturen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch und zum gemütlichen Beisammensein. Der Vorstand bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie bei den Helferinnen und Helfern für den gelungenen Anlass. FLORIAN MARTI


Reiden 15

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FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG

Das heutige Rezept:

Kalte Peperonisuppe mit Speckcrumble für 4 Personen als Vorspeise Kreatives Austoben – Graffiti macht’s möglich.

BILDER: ZVG

Reiden Zum 13. Mal gab es viel Abwechslung in den Ferien

Ferienspass lockte Kinder aus den Zimmern

Gewinner des Wettbewerbs vom Bio-Marché in Zofingen: Beat Küng aus Zofingen (rechts) mit Pius Giger Junior. BILD: ZVG

Reiden Ausstellung am kommenden Wochenende

Natürlich schlafen und wohnen Die Giger Natur-Design AG lädt am Freitag, 28. August, und Samstag, 29. August, zur Ausstellung nach Richenthal ein. Im Mittelpunkt stehen gesundes Schlafen mit dem Hüsler-Nest sowie individuell gefertigte Massivholzmöbel. Beim Hüsler-Nest kommen atmungsaktive und natürliche Materialien zum Einsatz, die eine gute Luftzirkulation ermöglichen und Feuchtigkeit abtransportieren. Das Schlafsystem eignet sich für verschiedene Altersgruppen – vom Baby bis ins hohe Alter. Daneben präsentiert die Schreinerei Betten und Möbel aus Schweizer Massivholz. Die Einzelanfertigungen wer-

den nach Kundenwunsch in der eigenen Werkstatt hergestellt. Das gewünschte Holz kann direkt aus dem Holzlager ausgewählt werden. Zum Angebot gehören unter anderem Betten aus Arvenholz sowie individuell gestaltete Möbel für verschiedene Wohnbereiche. Die Ausstellung ist am Freitag, 28. August, von 10 bis 20 Uhr und am Samstag, 29. August, von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Giger Natur-Design AG, Schreinerei – Hüsler-Nest, Anita, Pius und Pius Junior Giger, Telefon 062 758 14 06, www. schreinerei-pgiger.ch. PD

Ob beim Schreiner, im Wasserkraftwerk oder im Malatelier – zum 13. Mal sorgte der Ferienspass Reiden in der letzten Ferienwoche für Abwechslung. Insgesamt standen 69 Kurse für Kindergarten-, Primar- und Oberstufenkinder aus Reiden, Langnau, Richenthal und Wikon zur Auswahl. Die Nachfrage war gross. Bereits wenige Tage nach Beginn der Anmeldephase waren viele Angebote ausgebucht. Das Organisationsteam suchte deshalb gemeinsam mit den Kursleitenden nach Möglichkeiten für Zusatzkurse. Insgesamt buchten 148 Buben und 134 Mädchen mehr als 700 Kursplätze.

Vereine, Gewerbe und Private engagieren sich Das breite Programm war dank des Engagements zahlreicher Privatpersonen, Vereine und Gewerbebetriebe möglich. Die Kinder erhielten Einblicke in verschiedene Berufe und Hobbys, konnten sich sportlich betätigen und Neues ausprobieren. Vom Bogenschiessen und Kajakfahren über Handwerk und Tierhaltung bis zur Trinkwasserversorgung reichte die Palette. Die Kursleitenden engagierten sich unentgeltlich, lediglich Materialkosten wurden verrechnet. Zusammen mit der Unterstützung treuer Sponsoren ermöglicht dies günstige Kursangebote. Das Ziel ist seit Beginn dasselbe: Kindern und ihren Eltern zu einem ver-

1 EL 5 2 200 g 200 g 1

½ 4 dl 0,5 dl 90 g 2 EL 1 EL

Olivenöl (1) rote Peperoni, in Stücken Knoblauchzehen, gepresst Tomaten, in Stücken Weissbrot vom Vortag, in Würfeln Salatgurke, geschält, einige Würfel zum Garnieren beiseitegelegt, Rest in Stücken Bund Basilikum oder Peterli, einige Blättchen beiseitegelegt, zum Garnieren Gemüsebouillon Weisswein- oder Apfelessig Salz, Pfeffer Speckwürfeli Crème fraîche Olivenöl (2)

Zubereitung 1. Olivenöl (1) in einer hohen Chromstahlpfanne erwärmen, Peperoni beigeben, ca. 5 Minuten darin anrösten, Knoblauch beigeben, ca. 1 Minute mitrösten. Tomaten beigeben, ca. 15 Minuten köcheln lassen, auskühlen lassen.

2. Peperoni-Tomaten-Masse mit Brot, Salatgurke und Basilikum mischen. Gemüsebouillon dazugiessen, pürieren. Weissweinessig beigeben, würzen, ca. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. 3. Speckwürfeli in einer Bratpfanne ca. 5 Minuten anbraten.

Blick hinter die Kulissen der Reider Tierarztpraxis.

nünftigen Preis besondere Ferienerlebnisse zu ermöglichen. Auch für Erwachsene standen einige Angebote auf dem Programm. Unter anderem erhielten sie Einblicke ins Schnapsbrennen, Blumenbinden und in die Reider Trinkwasserversorgung. Für das Organisationsteam bedeutete die Woche erneut viel Koordinationsarbeit. Am Ende lief alles wie geplant, und die positiven Rückmeldungen von Kindern und Eltern entschädigten für den Aufwand. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings nicht: Die ersten Sitzungen für den Ferienspass 2027 sind bereits geplant und die Suche nach neuen Kursideen hat begonnen. STEFAN ZIMMERLI

4. Suppe in Schalen geben, Crème fraîche darauf anrichten. Mit Speckwürfeli, Basilikum und beiseitegelegter Gurke garnieren. Mit Olivenöl (2) beträufeln.

finden Sie auf Weitere Rezepte finden www.volg.ch/rezepte/ Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten, ziehen lassen ca. 1 Stunde

Was in der Region abgeht, erfahren Sie im Wiggertaler

Reiden

Das neue Sprungkissen ist bereits wieder im Einsatz.

Nach dem Wandern ist vor dem Boccia-Spiel

BILD: ZVG

Reiden Erfolgreicher Ersatz des Sprungkissens

Solidarität sorgt für Freudensprünge in der Badi Beim Saisonstart wurde das Sprungkissen in der Badi Reiden durch einen plötzlichen Riss beschädigt und war danach nicht mehr funktionsfähig. Das Sprungkissen stand bereits seit zehn Jahren im Einsatz, obwohl die erwartete Lebensdauer bei sechs bis acht Jahren liegt. Aufgrund der angespannten finanziellen Situation der Badi Reiden AG war ein Ersatz zunächst nicht möglich. Reto Knorpp, Geschäftsführer der Badi Reiden AG, reagierte rasch und lancierte eine Spendenaktion. Der Aufruf stiess auf grosse Resonanz: Innerhalb weniger Wochen konnte der benötigte Betrag von insgesamt 15'000 Franken gesammelt werden. Ermöglicht wurde dies durch zwölf Sponsoren sowie zahlreiche private und anonyme Spenderinnen und Spender. Am Sonntag, 23. August, lud die Badi Reiden AG zu einem Dankesapéro ein.

Dabei bedankte sie sich persönlich bei den Sponsorinnen und Sponsoren sowie allen weiteren Spenderinnen und Spendern für ihre wertvolle Unterstützung. Auch Gemeinderätin Marianne Schärli, Ressortverantwortliche Gesellschaft, nahm am Anlass teil und überbrachte den Dank der Gemeinde. «Ich bin positiv überrascht, wie rasch wir das notwendige Geld sammeln konnten», sagt Reto Knorpp, Geschäftsführer der Badi Reiden AG. Die Badi Reiden AG zeigt sich sehr dankbar für die breite Solidarität. Das Engagement aus der Bevölkerung und der regionalen Wirtschaft macht deutlich, welchen hohen Stellenwert die Badi Reiden als Freizeit-, Sport- und Begegnungsort in der Region hat. Besonders für Kinder und Jugendliche ist das Sprungkissen eine beliebte Attraktion und ein wichtiger Bestandteil des Badeerlebnisses. PD

Viele Mitwirkende fanden den Weg in die Kulissenwerkstatt.

BILD: ELENA OSSOLA

Reiden Probenstart für die Theatersaison 2027

«Die kleine Niederdorf-Oper» feierte die Saisoneröffnung Bis zur Premiere am 29. Oktober 2027 dauert es zwar noch über ein Jahr. Trotzdem beginnen die Singproben bereits im September dieses Jahres. Aus diesem Grund feierten die Mitwirkenden und Mitglieder der Theater-Gesellschaft Reiden am 21. August in der TGR-Werkstatt offiziell den Probenstart des musikalischen

Lustspiels «Die kleine NiederdorfOper». Die Theater-Gesellschaft Reiden wird zudem am Samstag, 29. August, mit der Theater-Bar sowie am Sonntag und Montag mit dem legendären Lebkuchen-Drehen an der Reider Kilbi präsent sein und hofft auf eine rege Besucherschar. ROLAND BRAUCHLI

Am Mittwoch, 2. September, findet eine Wanderung statt. Bei schönem und noch warmem Wetter treffen sich die Seniorinnen und Senioren bereits um 9 Uhr, sollte das Wetter jedoch nicht mitspielen, ist der Treffpunkt erst um 13.30 Uhr. Startpunkt ist jeweils der Parkplatz des Hotels Sonne in Reiden, von wo aus die Fahrt mit dem PW nach Uffikon erfolgt. Die genaue Bekanntgabe dazu erfolgt am 29. August im Seniorenkreis-Chat. Es erwartet die Teilnehmenden eine Rundwanderung auf gut begehbaren Wegen mit einer Wanderzeit von circa 2 Stunden und 20 Minuten. Eine Einkehr ist im Café Chratz in Dagmersellen geplant, wobei die Möglichkeit zum Mittagessen besteht, sofern am Morgen gewandert wird. Die Wanderleitung übernehmen Walti Baumgartner und Robi Gygax.

Boccia-Spiel Am Donnerstag, 3. September, findet ein Boccia-Spiel in der Boccia-Halle in Rothrist statt. Senioren und Seniorinnen treffen sich zur Abfahrt um 18.45 Uhr auf dem Parkplatz Hotel Sonne Reiden. Eine leichte sportliche Bekleidung ist empfehlenswert. LYDIA DUSS


16 Rothrist

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Rothrist Im September lohnt sich das Shoppingvergnügen doppelt

Rothrist

Doppelte Pro Bons bei der Schmitter Wäsche und Mode AG

Kasperlitheater in der Bibliothek In Zusammenarbeit mit dem Begegnungszentrum Rothrist findet am Mittwoch, 2. September, das beliebte Kasperlitheater in der Schul- und Gemeindebibliothek statt. Die Kinder erleben die Geschichte «De Kasperli und de Spielware-Dieb». Die erste Vorstellung startet um 14 Uhr, die zweite Vorstellung um 15 Uhr. Dauer: Je 30 Minuten. Die Kosten belaufen sich auf 6 Franken pro Kind inkl. Zvieri (bar zu bezahlen). Anmeldung bitte bis 31. August an info@bibliothek-rothrist.ch mit Angabe von Name und der gewünschten Vorstellung. Das Kasperlitheater wird mit freundlicher Unterstützung der Kiwanis Zofingen durchgeführt.

Schmitter Wäsche und Mode AG startet mit den doppelten Pro Bons am Dienstag, den 1. September, bis und mit Mittwoch, dem 30. September. So sollten möglichst alle Kunden die Möglichkeit haben, von dieser Aktion zu profitieren. Das Team freut sich sehr, Sie zu den Herbst-Mode-Tagen einzuladen, und Ihnen die schönen Kollektionen zu präsentieren. Attraktive, tragbare und bequeme Mode in frischen Farben und Drucken aus sehr angenehmen Materialien. Frank Walder mit seinen leichten Jacken in neuen Herbstfarben mit passenden Blusen und Shirts, ideal für den Übergang, oder RABE mit leichten Jacken, Gilets und ¾-Arm-Shirt, wie immer sehr gut zu kombinieren. Sie finden bei Schmitter Wäsche und Mode eine grosse Auswahl an leichten Pullovern von RABE, Gollé Haug, Micha und neu auch von Monari in allen Variationen von Schnitt, Material und Farbe. Dazu passt eine chice Hosen von Toni Dress oder von einem der anderen Lieferanten. Ob mit schmalem Bein

oder der weiteren Variante, ob Jeans oder Stoffhose, hier finden Sie die perfekt sitzende Hose, ob Kurz- oder Normallänge, in den Grössen 36/18 bis 52/26. Neue Herbstfarben gibt es auch bei mey, vom dunklen Grünton bis hin zum Rotton in der sehr beliebten Serie Emotion, mit verschiedenen Slips mit passenden Oberteilen. Oder die wunderschöne Wäsche mit Spitzen in Wolle/Seide-Qualität. Das Team berät Sie sehr gerne. Auch die Linie Avero von Marie Jo oder Madison von Prima Donna präsentieren schöne Farben. Sie können sich in ruhiger Atmosphäre beraten lassen und probieren. Grössen 75–120/ Cup AA–H/I. Er findet diesen Herbst wieder die tollen Sweat-Shirts von Hajo und Mon-

MARIANNE BEER

Das Team freut sich auf Ihren Besuch (von links): Claudia Padun, Priska Wyss, Yvonne Reist, Cäcilia Duss. BILD: MICHAEL HUBER

te Carlo sowie eine grosse Auswahl an Herrenwäsche von CALIDA und ISA Bodywear in den Grössen S–3XL oder Gr. 48–62. Das Team rund um Claudia Padun freut sich sehr, Ihnen in angenehmer Atmosphäre attraktive Mode und

schöne Wäsche zu präsentieren und Sie persönlich und kompetent zu beraten. Lassen Sie sich inspirieren von den schönen Farben und den tollen Schnitten. Bei Schmitter Wäsche und Mode in Rothrist findet jede Figur das Passende. PD

Rothrist Erfolge des Jugendsports Satus Rothrist

Drei Podestplätze am UBS Kids Cup Final An 24 Austragungsorten im Kanton Aargau nahmen über 3500 Jugendliche teil, die versuchten, sich für den Kantonalfinal in Mutschellen zu qualifizieren. In jeder Kategorie wurden jeweils die 36 Besten eingeladen, wo sich dann jeweils die Kategoriensieger für den Schweizerischen Final in Zürich qualifizieren konnten. An insgesamt drei Ausscheidungen nahmen vom Jugendsport Satus Rothrist über 100 Jugendliche von den drei Abteilungen Geräteturnen, Jugendriege und Leichtathletik teil. 15 Athletinnen und Athleten schafften es in den diversen Kategorien, sich für den Kantonal-Final zu qualifizieren, von denen 12 am Final teilnahmen. Im Final, kurz nach den Ferien und bei wechselhaften Windverhältnissen, waren vor allem

im Sprint keine schnellen Zeiten möglich. Einmal mehr zeigte Kennedy Nwalor in der Kat. M012, dass er keine Gegner zu fürchten hat. Mit drei sehr guten Leistungen gewann er den Wettkampf überlegen und konnte somit den Titel vom letzten Jahr in Zürich verteidigen. Alessandro Cristiano in der Kat. M13 zeigte einmal mehr, was mit einer positiven Einstellung alles möglich ist. Mit ausgeglichenen Leistungen erkämpfte er sich den starken 2. Rang. Auch Nico Cristiano in der Kat. M10 durfte sich über einen 2. Rang freuen. Bis zur letzten Disziplin lieferte er mit starken Resultaten einen harten Zweikampf um den Tagessieg. Im Weitsprung entschieden 16 Zentimer zu Ungunsten von Nico Cristiano. BRUNO BARNETTA

Im Berggasthaus Alpenblick genossen die Mitglieder des MV Rothrist ihr Mittagessen. BILD: ZVG

Rothrist

Auszeittag des Musikvereins Rothrist

BILD: MANUELA MOOR

Das Leichtathletik-Team Satus Rothrist.

Die Bibliothek Rothrist beteiligt sich an der gross angelegten Umfrage.

BILD: ZVG

Das neue FF14-Team des FC Rothrist startet gemeinsam mit seinem Trainerteam in seine erste Meisterschaftssaison. BILD. ZVG

Rothrist Bibliothek beteiligt sich an der aargauischen Umfrage

Rothrist Der FC Rothrist baut Mädchenfussball weiter aus

Was macht eine Bibliothek wertvoll?

FF14-Mädchenteam schreibt Vereinsgeschichte Mit dem ersten Meisterschaftsspiel gegen den FC Niederlenz ist am Samstag, 15. August, ein neues FF14-Team des FC Rothrist in die Saison gestartet. Damit erweitert der Verein seine Frauenabteilung um eine weitere Nachwuchsmannschaft. Neu ist nicht nur das Team, sondern teilweise auch der Trainerstaff. Gentiana Dervishaj übernimmt die FF14 und startet damit gleichzeitig ihre Trainerkarriere. Unterstützt wird sie von Jacqueline Doymus, die als Assistenztrainerin ebenfalls neu im Mädchenfussball tätig ist. Komplettiert wird das

Trio von Agron Deda, der beim FC Rothrist bereits Erfahrung als Juniorentrainer gesammelt hat. Für die jungen Fussballerinnen stehen zunächst das Erlernen der Grundlagen und das Zusammenwachsen als Mannschaft im Vordergrund. Beim ersten Meisterschaftsspiel gegen Niederlenz mussten sie mit einer 2:12-Niederlage zwar Lehrgeld bezahlen. Das Resultat ist für den Verein jedoch zweitrangig. Entscheidend seien die gesammelten Erfahrungen, die gemeinsamen Fortschritte und vor allem die Freude am Fussball. MANUEL WYSS

Ist eine Bibliothek vor allem ein Ort zum Ausleihen von Büchern – oder leistet sie noch viel mehr? Dieser Frage geht die europaweite Studie Sentobib nach, an der sich auch 16 öffentliche Bibliotheken aus dem Kanton Aargau beteiligen. Eine davon ist die Bibliothek Rothrist. Seit dem 24. August sind alle Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen, an einer rund zehnminütigen Online-Umfrage teilzunehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie regelmässig eine Bibliothek besuchen oder schon lange nicht mehr dort waren. Gerade unterschiedliche Sichtweisen sollen zu einem möglichst umfassenden Bild beitragen.

Am Samstagmorgen, 22. August, besammelten sich 45 Mitglieder und Angehörige des Musikvereins Rothrist zum jährlichen Vereinsausflug. Um 8 Uhr ging es wohlgelaunt durch das Luzerner Hinterland bis ins Flughafenrestaurant Ennetbürgen zum Kaffeehalt. Nach der gekonnten Carfahrt des Chauffeurs nach Intschi an der Gotthardstrecke folgte eine Seilbahnfahrt hoch zum Arnisee. Nach einem feinen Mittagessen genossen die Reisenden bei einer kleinen Wanderung den See und das Bergpanorama bei fantastischem Wetter. Die getankte Energie investiert der Musikverein Rothrist in die Vorbereitung auf das Konzert zur Weihung der neuen Vereinsfahne am Samstag, 19. Setember, im Gemeindesaal Rothrist. BEAT BÜHLER

Antwort schützt Regenwald Untersucht wird, welchen Beitrag Bibliotheken zu Bildung, Kultur, Begegnung und Lebensqualität leisten und wie ihre Angebote künftig noch besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmt werden können. Die Ergebnisse dienen den Bibliotheken und dem Kanton als Grundlage für die weitere Entwicklung. Für jeden vollständig ausgefüllten Fragebogen wird nach Angaben der Organisatoren ein Quadratmeter Regenwald geschützt. Zudem werden mehrere Reisegutscheine im Wert von je 1000 Franken verlost. Teilnahme unter: https://chde.sentobib.eu/10464 PD

Wir Blinden sehen anders, z. B. mit der Nase. Selbstbestimmt S lb b i unterwegs. Mit Hilfe Ihrer Spende: szblind.ch


Strengelbach | Vordemwald | Wynau | Zofingen 17

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Valeria Hengartner. Ob Mädchen oder Junge – nur das richtige Gespür für das Wasser führte zum Erfolg.

Unter den Ehrengästen war auch Wynaus Gemeindepräsident Christian Kölliker (ganz links). BILDER: MANUEL ARNOLD

Wynau Der Pontonier-Nachwuchs kämpfte am Samstag um den Schweizermeistertitel

Jungpontoniere krönten ihre Meister auf der Aare Bei einer Wasserführung von knapp 300 Kubikmetern pro Sekunde kämpften rund 300 Jungpontonierinnen und Jungpontoniere um die Schweizermeistertitel. Der Aarelauf in Wynau gehört aufgrund seiner Strömungswechsel von Natur aus zu den anspruchsvolleren Wettkampfstrecken. Weil die Aare durch die jüngsten Niederschläge am letzten Samstagmorgen knapp 300 Kubikmeter pro Sekunde führte, wurde der Parcours noch nahrhafter. «Diese Wassermengen lassen aber problemlos einen fairen Wettkampf zu», sagte OK-Präsident Sven Hasler, in der Hand die hydrologischen Daten des Bundes von der flussabwärts liegenden Messstation in Murgenthal haltend. Jungpontonierinnen und Jungpontoniere aus der ganzen Schweiz kämpften am Wochenende mit Stachel und Ruder um die Medaillen. Zwischen tückischem Kehrwasser, kraftraubenden Stachelstrecken und millimetergenauen Durchfahrten zeigten die Jungpontoniere eindrücklich, dass sie ihr Handwerk auf dem Fluss bereits beeindruckend beherrschen. «Neben der

körperlichen Kraft ist das Wasserlesen die wichtigste Fähigkeit eines Pontoniers», erklärte Sven Hasler. Die Jungpontonier-Schweizermeisterschaft war nach dem Bernisch-Kantonalen Pontonierwettfahren im Juni bereits der zweite Grossanlass für den PSV Wynau in diesem Sommer. «Eine geschlossene Unterstützung des Vereins ist nicht selbstverständlich. Von den 63 Vereinsmitgliedern packen alle mit an», freute sich Sven Hasler. Dass die Wynauer Grossanlässe erfolgreich stemmen können, bewiesen sie bereits in der Vergangenheit, unter anderem beim Eidgenössischen Pontonierfest 2003, der Schweizermeisterschaft der Aktiven 2014 und dem Einzelwettfahren 2025. Unter den Ehrengästen des Tages befanden sich unter anderem Wynaus Gemeindepräsident Christian Kölliker und René Wernli, Präsident des Schweizerischen Pontonierverbands (SPSV). Er bedankte sich beim Schweizer Militär für die 400 Armeeschiffe,

OK-Präsident Sven Hasler freute sich über den grossen Einsatz seiner Vereinskollegen.

welche die rund 600 Junioren für ihren Sport benutzen dürfen. Für die hiesigen Sektionen aus Wynau, Aarburg und Murgenthal war die Schweizermeisterschaft ein Erfolg. Im Einzelfahren der Kategorie 1 durften die Aarburger Joëlle und Lionel Wyss den Vizeschweizermeistertitel bejubeln. Zwei weitere Aarburger und ein Murgenthaler Boot fuhren in die Kränze. Das Duo Lavanchy/Buchser fuhr im Einzelfahren die Bestzeit. Im Einzelfahren der Kategorie 2 erkämpften sich

Elias Bieri und Thomas Zeltner (Murgenthal) den 2. Platz. Das Wynauer Duo Loris Kessler und Sandro Ingold belegte Rang 3. In der Kategorie 3 durften mit Robin Lanz und Fabian Wüthrich (2. Rang) sowie Jeronimo Strub und Andrin Hasler (3. Rang) gleich zwei Wynauer Duos aufs Podest. Bei den Mädchen sicherten sich die Wynauerinnen Alina Messerli und Fabienne Hasler in der Kategorie F2 den Schweizermeistertitel. MANUEL ARNOLD

Vordemwald Radfahrerverein Vordemwald in Action

Trial-Cracks beschliessen Weltcupsaison in Sachsen «Dog» ist eines der beliebtesten Schweizer Brettspiele. BILD: ZVG

Zofingen

Reformierte Kirche lädt zum «Dog Turnier» Gemeinsam mit der Ludothek organisiert die reformierte Kirche Zofingen am Freitag, 18. September, ab 19.30 Uhr, ein spannendes Spielturnier. Interessierte messen sich im bekannten Brettspiel «Dog». Gespielt wird in Zweierteams. Auf den ersten Blick erinnert Dog an das «Eile mit Weile»-Spiel. Vier eigene Spielfiguren müssen so schnell wie möglich über einen Rundkurs ins Ziel gebracht werden. Die Figuren werden jedoch nicht durch eine Würfelzahl, sondern aufgrund der Werte von Bridge-Karten möglichst vorteilhaft bewegt.

Anmeldung bis 14. September Für die Teilnahme am Turnier sind keine Vorkenntnisse nötig. Die Spielenden werden durch fachkundige Personen angeleitet. Wer mitmachen möchte, meldet sich per Mail bis Montag, 14. September, als Einzelspieler oder Zweierteam bei der Ludothek an: elisabeth. bauer@ludo.ch. BEAT MAURER

Am vergangenen Wochenende fand im sächsischen Claussnitz der dritte und letzte Weltcup der Trials-Saison 2026 statt. Der Ortsteil Diethensdorf wurde dabei zum Treffpunkt für Action, Adrenalin und internationalen Spitzensport. Im Rahmen des Offtrack Sports Festivals am Riders Break stand neben spektakulären Motorshows auch der internationale Trialsport im Mittelpunkt. Für die Athletinnen und Athleten warteten anspruchsvolle und aufwendig gestaltete Sektionen. Die Organisatoren hatten mit grossen Steinen, Baumstämmen, Holzelementen, Abbruchbeton und verschiedenen Gegenständen aus einem Betonwerk abwechslungsreiche und technisch schwierige Hindernisse geschaffen, welche den Fahrern alles abverlangten. Die Viertelfinals am Freitag konnten bei guten Wetterbedingungen ausgetragen werden. Am Samstag änderte sich die Situation jedoch deutlich: Während des Halbfinals der Damen öffnete der Himmel seine Schleusen und starker Regen erschwerte die Bedingungen zusätzlich.

Duo bei der Elite Für den Radfahrerverein Vordemwald gingen Jonas König in der Kategorie Elite Men 26’’ und Sheyla Wipf bei den Women Elite an den Start. Jonas König konnte sich im Viertelfinal für den

BILD: ZVG

Strengelbach

Jazz-Klänge begleiten den Gottesdienst Am Sonntag, 30. August, um 10 Uhr, prägt der in Zofingen aufgewachsene Hansjörg Ammann musikalisch den Gottesdienst der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) an der Breitbachstrasse 31. Der Musiker – ein Multitalent – hat Jazz-Rhythmen im Blut. Bereits in jugendlichen Jahren bildete er zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder Dieter Ammann ein Jazz-Trio, das begeisterte. Dank seines Temperaments holt er aus dem Konzert-Flügel heraus, was dieser hergibt – und das ist nicht wenig. Er wird auch beliebte und bekannte Gospel-Melodien frei interpretieren und ihnen damit einen persönlichen Stempel aufdrücken. Selbstverständlich wird er auch den Gemeindegesang begleiten. Die katholische Theologin, Spitalseelsorgerin und Kontemplationslehrerin Valeria Hengartner ist in der Region keine Unbekannte. Sie hat seit ihrer Pensionierung auch schon diverse Gottesdienste in der EMK-Gemeinde in Strengelbach geleitet. Von 1996 bis 2009 arbeitete sie in Zofingen als Pfarrei-Seelsorgerin und betreute u.a. das Zofinger Spital und das Pflegeheim Sennhof. Die letzten sieben Jahre bis zu ihrer Pensionierung Anfang 2022 war sie am Uni-Spital in Basel tätig. Ihre Predigt steht unter dem Motto: «Unser Boden ist ein kostbares Gut.» Dazu einige hinführende Gedanken: «Der Boden ist unsere Lebensgrundlage. Umso mehr machen uns die ausgetrockneten Böden betroffen. Im Gottesdienst teilen wir einige Boden-Gedanken miteinander, auch genährt durch Erfahrungen, die wir – vielleicht gerade auch in diesen Wochen – machen mussten. Khalil Gibrans Aussage wird uns begleiten: Ein im Herzen eines Apfels versteckter Kern ist ein unsichtbarer Obstgarten, doch wenn dieser Kern auf felsigen Boden fällt, wird nichts daraus hervorgehen.» SIEGFRIED STICH

Strengelbach

Herzliche Einladung zum Mittagstisch Am Samstag, 29. August, sind Jung und Alt herzlich eingeladen zum ersten Mittagstisch nach den Sommerferien. Er findet um 12 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Strengelbach statt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein schmackhaftes Menü mit gemütlichem Zusammensein und guten Gesprächen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Beitrag zur Deckung der Unkosten wird vor Ort bezahlt. Das Mittagstisch-Team freut sich auf das Kochen und auf viele gute Begegnungen. CHRISTA STEINHAUER

Jonas König startete in der Kategorie Elite Men 26“.

Halbfinal qualifizieren. Dort erreichte er mit 200 Strafpunkten den 25. Rang. Den Tagessieg sicherte sich der Brite Charlie Rolls, der damit gleichzeitig auch den Gesamtweltcup 2026 für sich entschied. Bei den Women Elite erreichte Sheyla Wipf im Halbfinal mit 250 Punkten den 19. Rang. Der Tagessieg und damit auch der Gesamtweltcup gingen an die Spanierin Alba Riera. In der Kategorie Elite Men 20’’ triumphierte

BILD: ISABELLE WIPF

ebenfalls ein Spanier: Alejandro Montalvo sicherte sich sowohl den Tagessieg in Claußnitz als auch den Gesamtsieg im Weltcup 2026. Damit ist die Weltcupsaison abgeschlossen. Für die Trialsfahrer geht es jedoch gleich weiter. Bereits am Wochenende steht in der Schweiz der vierte Lauf des Swiss Cup in Vulliens auf dem Programm. ISABELLE WIPF

Vordemwald

Mittagstisch der Pro Senectute Am Donnerstag, 3. September, um 12.30 Uhr, treffen sich die Seniorinnen und Senioren ab 60 wieder zum gemütlichen Pro-Senectute-Mittagstisch im Restaurant zur unteren Säge. An- oder Abmeldungen sind bis Mittwoch, 2. September, 18 Uhr, an Uschi Plüss zu richten (062 751 04 15). Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen. PD


18 Zofingen

WIGGERTALER NR. 35 / 27. AUGUST 2026

Die Stadt Zofingen gratuliert den Zofinger Jubilarinnen und Jubilarenn herzlich zum Geburtstagg

90. Geburtstag 6. September 1936 Merkli Alice 6. September 1936 Studer Bruno 10. September 1936 Peter Klara

Für freie Strassen, Trottoirs und Beleuchtungen, sind Bäume und Sträucher entlang öffentlicher Verkehrsflächen zurückzuschneiden. BILD: ZVG

14. September 1936 Dombrowsky Klaus

Zofingen Aufruf des Werkhofs

28. September 1930 Cecuta Angela

Überhängende Äste, Hecken und Sträucher können Signale, Strassenbeleuchtungen oder Strassenbezeichnungen verdecken, Fussgänger und Velofahrende behindern sowie die Arbeit von Strassenreinigung und Winterdienst erschweren. Der Werkhof Zofingen ruft Grundeigentümer deshalb auf, ihre Bepflanzung entlang öffentlicher Strassen und Wege zu kontrollieren und notwendige Rückschnitte bis spätestens 30. September vorzunehmen. Entlang von Trottoirs muss der Raum bis auf eine Höhe von 3 Metern, entlang von Fahrbahnen bis 4,5 Meter freigehalten werden. Signale, Strassenbezeichnungen und Beleuchtungseinrichtungen dürfen nicht durch Äste,

97. Geburtstag 1. September 1929 Rüegger Liseli

Fabrice Bernegger.

Zofingen/Rothrist Alter Postplatz: 29. August, 10 Uhr

Bäume und Sträucher bis Ende September zurückschneiden

96. Geburtstag

Zweige oder Laub verdeckt sein. Auch die Lichtkegel der öffentlichen Beleuchtung müssen Strassen und Gehwege ungehindert ausleuchten können. Werden notwendige Rückschnitte trotz Aufforderung nicht ausgeführt, können die Arbeiten auf Kosten der Eigentümer veranlasst werden. Bei den Pflegearbeiten ist auf brütende Vögel Rücksicht zu nehmen. Gehölze sind vor dem Rückschnitt auf bewohnte Nester zu kontrollieren. Wird ein solches entdeckt, müssen die Arbeiten im betroffenen Bereich bis nach der Brutzeit verschoben werden. Kann die Frist vom 30. September deshalb nicht eingehalten werden, ist der Werkhof zu informieren. STADT ZOFINGEN

Bistrogottesdienst mit Borna-Gesamtleiter

Die Bruhsthöchi auf 1100 Metern über Meer.

BILD: PETER FELLER

Zofingen Wanderung der Pro Senectute am 9. September

StWZ richtet den 24-Stunden-Pikettdienst per 1. September neu aus. Im Fokus stehen künftig Störungen an den öffentlichen Verteilnetzen und Anlagen, die für die Versorgung der Bevölkerung zentral sind. StWZ betreibt einen durchgehenden Pikettdienst für die Bereiche Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Bei Störungen an den öffentlichen Verteilnetzen sind die Pikettmitarbeitenden weiterhin rund um die Uhr im Einsatz – auch nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen. Eingestellt wird hingegen der Pikettdienst ausserhalb der regulären Öffnungszeiten für private Gebäudeinstallationen in den Bereichen Elektro, Heizung und Sanitär. Damit konzentriert StWZ ihre Ressourcen auf den öffentlichen Versorgungsauftrag. Bei Problemen mit privaten Gebäudeinstallationen bietet StWZ während der regulären Öffnungszeiten weiterhin Unterstützung an. PD

Alten Postplatz, Zofingen eingeladen. Das Konzert findet bei guter Witterung statt. Der Eintritt ist frei, um Kollekte wird gebeten. BERNHARD FREI

Der neue Vorstand der GGZ des Bezirks Zofingen: Margrit Hochstrasser, Ruedi Gebhard, Claudio Casutt, Lisa Schmid, Uschi Dätwyler und Ralph Geyer (v.l.) BILD: RUTH KREMER

An der jährlichen Mitgliederversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Zofingen (GGZ) stand ein grosser personeller Wechsel im Zentrum. Gleich fünf langjährige Vorstandsmitglieder gaben ihre Ämter ab. Präsidentin Iris Bichsel trat nach fast 25 Jahren zurück. Noch länger hatte Kassier Bernhard Frei die Geschicke der GGZ mitgeprägt: Während 40 Jahren war er für die Finanzen verantwortlich. Ebenfalls verabschiedet wurden Ruth Kremer, die seit 1999 als Aktuarin tätig war, sowie die Vorstandsmitglieder Walo Siegrist und Heidi Stalder. Revisor Sämi Zürcher gab sein Amt nach 27 Jahren an Reto Bär weiter. Für den Vorstand konnten drei neue Mitglieder gewonnen werden. Uschi

DAVID PLÜSS

StWZ richtet Pikettdienst neu aus

Alle Freunde böhmisch-mährischer Blasmusik sind herzlich zum Platzkonzert der Dorfspatzen Rothrist am Samstag, 29. August, 10–11.15 Uhr, auf dem

Nach Jahrzehnten im Einsatz: Grosser Wechsel bei der GGZ

Zofingen

Zofingen

Blasmusik mit den Dorfspatzen

Zofingen GV der Gemeinnützigen Gesellschaft

BILD: ZVG

Am Sonntag, 30. August, lädt die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) Zofingen um 10 Uhr an der Sälistrasse 2 zum Bistrogottesdienst ein. Als Talkgast begrüssen die Organisatoren Fabrice Bernegger, den Gesamtleiter der Borna in Rothrist Fabrice Bernegger begann vor 15 Jahren als Zivildienstleistender. Mittlerweile ist er Gesamtleiter der Borna Arbeits- und Wohngemeinschaft in Rothrist. Sein Anliegen ist es, Menschen mit Beeinträchtigung zu einem möglichst selbstständigen Leben zu verhelfen und ihnen eine strukturierte Tagesgestaltung zu ermöglichen. Die Sicherheit, Gesundheit und das Wohlbefinden aller Mitarbeitenden liegen ihm besonders am Herzen. Die Verwirklichung der strategischen Ziele und die Förderung einer hohen Lebensqualität gehören zu seinen täglichen Aufgaben.

BILD: ZVG

Die Dorfspatzen kommen nach Zofingen.

Aussichtsreiche Wanderung im Ägerital Die Kurzwanderung vom 9. September der Pro Senectute Zofingen und Oberes Suhrenthal findet hoch über dem Ägerisee statt. Den Startkaffee gibt es im Restaurant Raten. Am Anfang führt der Weg durch den Wald, meistens ansteigend, zum Aussichtspunkt Bellevue. Weit weg grüsst Zürich am oberen Ende des Sees. Dem Wanderweg weiter folgend geht es im steten Auf und Ab zur Mangelhöhe. Der Wald gibt stellenweise den Blick auf den Ägerisee und die umliegenden Voralpen frei. Es wird wohl 13 Uhr werden, bis der Picknickplatz beim Geländepunkt Bruhsthöchi erreicht wird. Nach einer längeren Pause mit Verpflegung aus dem Rucksack nehmen die Wanderer das letzte Stück Weg nach Oberägeri Bushaltestelle Hagen unter die Füsse. Der Bus bringt die Gruppe nach Oberägeri. Den Schlusstrunk mit Flammkuchen gibt es im Restaurant mit Blick auf den Ägerisee. Die Strecke misst rund 10 Kilometer,

wofür eine Wanderzeit von etwa 3 Stunden eingeplant ist. Es werden 350 Höhenmeter im Aufstieg und 530 Höhenmeter im Abstieg bewältigt. Wanderstöcke sind empfohlen. Die Wanderleitung organisiert ein Kollektivbillett ab Zofingen, respektive ab Sursee. Der Zug in Zofingen fährt um 7.29 Uhr von Gleis 2 Richtung Sursee. Die Teilnehmer aus dem Suhrenthal steigen in Sursee um 7.48 Uhr auf Gleis 2CD zu. Über die Durchführung informieren Website, WhatsApp und das Wandertelefon unter 062 751 97 90 am Dienstag ab 13 Uhr. Anmeldung bitte bis spätestens Montag, 7. September, 20 Uhr, über www. ag.pro-senectute.ch (Kachel «Unsere aktuellen Touren») oder telefonisch unter 062 751 97 90 (bitte den Piepton abwarten). Auskunft zur Durchführung erteilen die oben genannten Stellen oder der Wanderleiter Peter Feller unter 076 370 74 04. PETER FELLER

Dätwyler, Ralph Geyer und Lisa Schmid wurden von der Versammlung einstimmig gewählt. Neben den Wahlen orientierte die GGZ über ihre Tätigkeit im vergangenen Jahr. Die Gesellschaft unterstützt sozial tätige Institutionen mit Starthilfen und Beiträgen an verschiedene Projekte und trägt unter anderem die Arbeit von Vereinen, Spielgruppen und Beratungsstellen mit. Zudem wurden die Jahresberichte und Rechnungen des Jugendfürsorgevereins und des Krankenmobilienmagazins vorgelegt sowie über die Tätigkeit der Stiftung «Hilfe zur Selbsthilfe» informiert. Weitere Informationen unter www.gg-zofingen.ch. RUTH KREMER

Zofingen Regelung gilt bis voraussichtlich Oktober

Henzmannstrasse wird zur Einbahnstrasse Die Sanierung der Henzmannstrasse West schreitet voran. In Kürze wird die zweite Etappe bei der Autobahnbrücke abgeschlossen. Ab Donnerstag, 27. August, rückt die Baustelle näher an den Henzmann-Kreisel – mit Auswirkungen auf den Verkehr. Bis voraussichtlich Oktober gilt auf der Henzmannstrasse Einbahnverkehr. Befahren werden kann sie nur noch vom Kreisel in Richtung Strengelbach. Eine Verkehrsführung mit Lichtsignalanlage ist in diesem Bereich nicht möglich, da der notwendige Warteraum fehlt. Ein Rückstau könnte den Henzmann-Kreisel blockieren und zu zusätzlichem Verkehr auf der Unteren Brühlstrasse führen. Von der Umstellung ist auch der öffentliche Verkehr betroffen. Ab 27. August können die Bushaltestellen Sägetstrasse, Hard und Schürliweg in Strengelbach sowie Tagblatt in Zofingen vorübergehend nicht bedient werden. Für Fussgänger bleibt die Baustelle durchgehend passierbar. Velofahrende werden gebeten, ihr Velo auf dem Trot-

Die Belagsarbeiten auf der Henzmannstrasse im Bereich der Autobahnbrücke sind in Kürze abgeschlossen. BILD: ZVG

toir zu schieben. Die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften bleibt gewährleistet, vereinzelt muss mit kurzen Wartezeiten gerechnet werden. «Die Bauarbeiten werden in acht Etappen durchgeführt, um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen», erklärt Stadtrat Robert Weishaupt. Nach Abschluss der Arbeiten beim Kreisel soll der Verkehr wieder mit einer Lichtsignalanlage in beide Richtungen geführt werden. STADT ZOFINGEN


Zofingen | Nachbarschaft 19

WIGGERTALER NR. 35 / 27. AUGUST 2026

Zofingen Im Gebiet Funken soll ein neues Quartier mit neuem Migros-Einkaufszentrum entstehen

Zofingen Neue Ausstellung im Kunsthaus

Der Studienauftrag Entwicklung «Im Funken» ist abgeschlossen

Der Wolf in der Gegenwartskunst

Das Ergebnis zeigt auf, wie das Areal der Genossenschaft Migros Aare in Zofingen mit einem Ersatzneubau für das bestehende Einkaufszentrum sowie zusätzlichen Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsnutzungen weiterentwickelt werden kann.

So könnte es «im Funken» dereinst aussehen.

Das rund 44'500 m 2 grosse Gebiet «Im Funken» befindet sich an zentraler Lage zwischen Altstadt, Bahnhof und den angrenzenden Wohnquartieren. Wie die Stadt in einer Medienmitteilung schreibt, stützt sich die Entwicklung des Gebiets auf die Ziele des Räumlichen Entwicklungsleitbildes (REL) der Stadt Zofingen. Dieses bezeichnet das Gebiet als eines von acht dynamischen Gebieten der Stadt. Von November 2025 bis Mai 2026 erarbeiteten fünf interdisziplinäre Planungsteams Projektvorschläge für die zukünftige Entwicklung des Gebiets «Im Funken», schreibt die Stadt. Zur Weiterbearbeitung empfiehlt die Jury die Projektidee des Büros Buchner Bründler Architekten AG aus Basel zusammen mit dem Landschaftsarchitekturbüro Maurus Schifferli AG aus

Der Wolf ist zurück. Nicht nur in den Wäldern, sondern auch in den Köpfen. Kaum ein anderes einheimisches Tier löst so viele Emotionen aus. Es steht für Freiheit und Furcht, für Wildnis und Konflikt. Doch was erzählt es eigentlich über die Menschen? Die Ausstellung «Der Wolf in der Gegenwartskunst» beleuchtet aktuell bis zum 8. November den Wolf als Symbol, Mythos und reale Präsenz. Zeitgenössische Kunstschaffende aus der Schweiz und Deutschland hinterfragen vertraute Bilder und zeichnen ein vielschichtiges Porträt des Tieres. So entsteht ein neuer Blick auf den Wolf – jenseits von Klischees und Schlagzeilen. Die Künstlerinnen und Künstler Joseph Beuys, Chantale Demierre, Félicia Eisenring und Isabell Bullerschen, Michael Günzburger, Rochus Lussi, Gabriele Lutz, Andrea Nyffeler und Sophie Schmidt zeigen Gemälde, Druckgrafik, Videos, Performances und Installationen. Durch die Vielfalt der künstlerischen Arbeiten wird deutlich, dass der Wolf

Andrea Nyffeler, «In the Pines».

BILD: ZVG

weit mehr ist als ein zoologischer Akteur – er ist ein kultureller Spiegel. In ihm verdichten sich gesellschaftliche Haltungen, Ängste, Ideale und Wertvorstellungen. Wie man über den Wolf spricht, erzählt daher ebenso viel über das Bild von Natur und Gemeinschaft wie über das Tier selbst. PD

VISUALISIERUNG: ZVG

Bern. Dieses Team zeigte in seinem städtebaulichen Entwurf gekonnt, wie Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsnutzungen sowie hochwertige Freiräume der Teilareale zu einem dichten, attraktiven, gut zugänglichen und aufenthaltsfreundlichen Stadtbaustein zusammengeführt werden können. Vorgesehen ist ein vielfältiges Wohnungsangebot für unterschiedliche Lebenssituationen mit insgesamt rund 225 Wohnungen in verschiedenen Grössen. Der geplante Ersatzneubau der Migros schafft die Voraussetzungen für ein zeitgemässes Einkaufszentrum und zusätzliche publikumsorientierte Nutzungen an gut erreichbarer Lage. Die Realisierung erfolgt etappenweise. Während der Bauzeit wird die Versorgung durch ein ent-

sprechendes Provisorium der Migros sichergestellt. Auf Basis des Siegerprojekts würden nun die notwendigen Planungsinstrumente erarbeitet, heisst es in der Mitteilung. Anschliessend erfolgt die Ausarbeitung der Bauprojekte der einzelnen Teilgebiete. Nach heutigem Planungsstand ist ein Baustart für erste Neubauten frühestens 2029 denkbar. Sämtliche Studienprojekte sind vom Dienstag, 25. August, bis Dienstag, 8. September, im Bürgersaal des Rathauses Zofingen einsehbar. Die Ausstellung ist wochentags jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Am 16. September findet um 18.30 Uhr in der Aula des Gemeindeschulhauses eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. RED

Der Freizeitverein Spittelhof bietet Kindern, Familien und Erwachsenen ein vielfältiges Angebot an. BILD: ZVG

Zofingen Neues Programm für Kinder und Erwachsene

Spittelhof ist aus den Sommerferien zurück Der Freizeitverein Spittelhof startet ab 1. September mit dem neuen Programm in die zweite Jahreshälfte. Der Töpferkeller und die Holzwerkstatt bieten wieder die Möglichkeit, eigene Projekte umzusetzen und dabei von Mitarbeitern des Spittelhofs unterstützt zu werden. Für Schulkinder, Familien und Erwachsene gibt es verschiedene Angebote. Die Kurse sind über die Website buchbar. Das Nähatelier für Erwachsene hat bereits im August wieder gestartet und bietet auch regelmässig Kurse an.

Zum Vormerken für Erwachsene: Am 8. Oktober findet der Kurs «Faszination Papierschnitt» mit Bruno Weber statt. Die Papierschneidetechnik mit dem feinen Cutter regt zum kreativen Ausschneiden und Stehenlassen an. Die Anmeldung erfolgt über www.spittelhof.ch Zum Vormerken für Schulkinder: Am 9. September wird das Herbstferienprogramm auf der Website online geschaltet. Ein tolles Nachmittagsprogramm für Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse. ANDREA CHRISTEN

Brugg Startschuss fällt am 3. September

GP Rüebliland gilt als WM-Hauptprobe

Gediegenes Schmökern an der Schallplatten- und Ansichtskartenbörse.

BILD: ZVG

Olten 30. August, 10 bis 16 Uhr, Stadttheater, freier Eintritt

8. Oltner Schallplatten- und 12. Ansichtskartenbörse Herzlich willkommen am Sonntag, 30. August, im Stadttheater Olten zur 8. Schallplattenbörse und zur 12. Ansichtskarten-, Ganzsachen- und Papierbörse. Dieser Anlass soll erneut ein unvergessliches Erlebnis rund ums historische Papier und die uralten Tonträger werden. Die Schallplattenbörse bringt dem Besucher die 50er-, 60er-, 70er-, 80erund 90er-Jahre zurück. Es werden LPs, Singles, Maxi-Singles, CD, Plat-

tenspieler, Verstärker und weiteres aus der Musikwelt zum Verkauf angeboten. An der Papierbörse finden Sie uralte Ansichtskarten und Fotografien aus der Zeit unserer Grosseltern und Urgrosseltern. Ergänzend gibt es historische Aktien, Grafiken, Exlibris, Landkarten, Stiche, historische Bücher, uralte Zeitschriften, Musikalien, Bahn- und Flugbilletts, Menükarten, Hotelprospekte und vieles mehr. Kostenloser Zutritt.

Drei Wochen vor der Junioren-Rad-WM in Montreal trifft sich die NachwuchsWeltspitze vom 3. bis 6. September zum 50. GP Rüebliland. Die aktuelle Form der gemeldeten Teams verspricht hochklassigen Radsport. Beim belgischen Etappenrennen Aubel-Thimister-Stavelot feierten Decathlon CMA CGM und Grenke-Auto Eder zuletzt mehrere Erfolge. Zu den Fahrern in starker Form gehört der Slowene Maj Bohak von Grenke-Auto Eder, dem Nachwuchsteam von Red Bull-Bora-hansgrohe. Ebenfalls am Start steht Karl Herzog, Gesamtsieger des letztjährigen GP Rüebliland, der in Belgien Dritter wurde und die Schlussetappe gewann.

Bequem erreichbar Das Stadttheater liegt nur 2 Minuten vom Bahnhof Olten entfernt auf der linken Aare-Seite und ist optimal erreichbar mit dem öffentlichen Verkehr. Es gibt am Sonntag auch genügend Gratis-Parkplätze rund um das Stadttheater. Weitere Informationen finden Sie unter www.fp-boerse-olten.jimdo. com. Die Aussteller und die Organisatoren freuen sich auf Ihren Besuch. ROLAND ARNET

Jubiläumsstart in Brugg Der 50. GP Rüebliland beginnt dort, wo vor 50 Jahren die erste Austragung gestartet wurde: in Brugg. Den Auftakt bildet am Donnerstag ein Mannschaftszeitfahren im Brugger Schachen. Danach folgen drei längere Etappen mit Startorten in Steinmaur am Freitag, Affoltern am Albis am Samstag und Wohlen am Sonntag. Insgesamt treten 28 Mannschaften

Kann das Favoritenteam Grenke Auto Eder auch beim diesjährigen GP Rüebliland wieder zuschlagen? BILD: ZVG

mit je sechs Fahrern aus mehr als zehn Nationen an. Neben zahlreichen Nationalteams stehen einige der besten Nachwuchsmannschaften internationaler Profiteams am Start. Zu den Favoriten zählen Grenke-Auto Eder, Decathlon CMA CGM sowie die Nachwuchsteams von Lidl-Trek, Soudal Quick-Step und Visma-Lease a Bike. Weitere Informationen unter www.gpruebliland.ch. MARKUS SCHENK


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Wiggertaler Offizielles amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Zusätzliche Vollstreuung in Boningen, Brittnau, Fulenbach, Reiden (ohne Langnau und Richenthal), Strengelbach, Vordemwald, Wikon, Wynau, Zofingen. Erscheint wöchentlich am Donnerstag. Verbreitete Auflage: 35128 (WEMF-beglaubigt 2023) Herausgeberin: CH Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der CH Media Holding Beteiligungen der CH Regionalmedien AG unter www.chmedia.ch Geschäftsführer: Thomas Wegmann Redaktion: Wiggertaler, Henzmannstrasse 20 4800 Zofingen Telefon 062 745 93 09 redaktion.wiggertaler@chmedia.ch www.wiggertaler.ch Redaktion: Manuel Arnold (Redaktionsleiter), Regina Lüthi Annahmeschluss Redaktion: Montag, 12.00 Uhr

Werbung: Verkauf lokal: Wiggertaler/Allgemeiner Anzeiger Henzmannstrasse 20, 4800 Zofingen Verkaufsleitung: Roberto Del Buono Telefon 062 745 93 93 roberto.delbuono@chmedia.ch Anzeigentarif: Annoncen farbig, CHF 1.06mm Annahmeschluss Inserate: Montag, 14.00 Uhr Aboservice: CH Media AG Fürstenlandstrasse 35, 9000 St. Gallen Telefon: 058 200 55 86 E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Copyright: Text, Bilder und Inserate sind in Teilen oder als Ganzes urheberrechtlich geschützt. Jegliche Verwertung, auch in Onlinediensten, ist nur mit Einwilligung des Verlages oder der Redaktion erlaubt. Verstösse werden gerichtlich verfolgt. Druck: DZB Druckzentrum Bern, Zentenweg 7, 3006 Bern Tel. 031 349 41 42

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