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20260827_WOZ_OBZANZ

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RE/MAX Liestal

Nr. 35 27. Jahrgang Donnerstag, 27. August 2026

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Ein Fest für die Hunde

Bücher aus Gelterkinden

Abschied vom Pfarrkeller

Der Liestaler Verein für Blindenhunde feierte Geburtstag.

Stephan und Ramona Zettel betreieben seit 14 Jahren einen Kleinverlag.

Mit den «Bluesbuebe» endet die Ära des Pfarrkellers als Konzertlokal.

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Seite 12

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15 Jahre Jugendcafé Gelterkinden

Kolumne

Liestal liefert

Gelterkinden Eindrückliche Festrede des Regierungspräsidenten Thomi Jourdan Ursula Handschin

Verlockender Bratwurstduft wehte durch den Gartenweg am vergangenen Freitag. Zur Abwechslung fanden sich an diesem Abend nicht nur Jugendliche ein im Jundthuus, wo Mitglieder des RotaryClubs draussen am Grill standen und die eintreffenden Gäste zum Open House des Jugendcafés mit Kartoffelsalat und Würsten verpflegten. Als Dessert bereiteten die Jugendlichen Waffeln, Churros und Frozen Yogurt zu. Die Fotobox bot die Möglichkeit, Selfies mal in anderer Form zu produzieren und wurde rege benutzt. Zur Eröffnung des Jubiläumsabends sprach Christine Mangold als Kontaktperson zur Gemeinde und Mitglied der Jugendkommission seit der Gründung Gruss- und Dankesworte an die Jugendlichen, die das Jugendcafé bevölkern und beleben, an die Vertreter der Behörden aus den Gemeinden Gelterkinden und Umgebung, die Jugendkommission, die spendenden Kirchgemeinden, die verständnisvollen Nachbarn, die Mitglieder des unterstützenden Rotarier-Clubs Oberbaselbiet, die toleranten Jundthuusbewohner Urs und Dörte Kühnis und die anwesenden Jugendsozialarbeiter des Kantons. Ein Dank an Fabio Kunz und Ladina Recher Besonderen Dank ging natürlich an die beiden Jugendarbeiter des Gelterkinder Jugendcafés Fabio Kunz, der es seit 15 Jahren oder seit 5369 Tagen führt und Ladina Recher, die seit acht Jahren wertvolle Ansprechpartnerin für die Mädchen ist. Im Treffpunkt für Jugendliche ab zwölf Jahren gibt es Gelegenheit zum Spielen, Chillen, Beziehungen und

Eine Erfolgsstory: das Jugendcafé im Jundthuus.

Fotos: fotosmile Muttenz

Freundschaften schliessen, aber auch für Gespräche am Töggelikasten und einzeln über Probleme und Sorgen, familiärer, schulischer oder zwischenmenschlicher Natur mit den Jugendarbeitern, die bei Bedarf den Schulpsychologen beiziehen können. Fabio Kunz und Ladina Recher erzählten von weiteren Aktivitäten der Jugendlichen wie Pauseneinsätze, BeachVolleyball und das gut besuchte Unihockey-Training. Gruss- und Dankesworte richtete auch Thomas Persson im Namen des Gemeinderats an die Anwesenden und lobte das Jugendcafé als Erfolgsstory. Fortsetzung auf Seite 3

Christine Mangold eröffnete den Jubiläumsabend.

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Oberbaselbiet

ObZ

Donnerstag, 27. August 2026

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Neue Zündung und Struktur Das Regierungsfoto 2026 Erlebnisraum Tafeljura Zusammenarbeit mit Vereinen soll gefördert werden Beat Eglin

Landrats-Vizepräsidentin Sandra Strüby brachte dem Verein die guten Wünsche des Kantons. Sie war viele Jahre Vorstandsmitglied und trat an der Generalversammlung zurück. Strüby lobte die grossartigen Projekte in den vergangenen 23 Jahren, im letzten Jahr speziell mit dem Naturpark. «Es braucht Mut zu Veränderungen mit dem Ziel, unsere Region zu stärken», sagte sie. An der von Präsidentin Florence Brenzikofer geleiteten 22. Generalversammlung genehmigten die Mitglieder alle Traktanden einstimmig. Im Jahresbericht erwähnte Brenzikofer die Zusammenarbeit mit dem Konsi Oltingen, die Förderung von regionalen Produkten und die Herbstwanderung zur restaurierten Farnsburg. Die Rechnung weist einen Gewinn von 13 000 Franken und ein Eigenkapital von 46 000 aus. Für Strukturanpassungen und gemeinsame Projekte werden 5000 Franken budgetiert. Auch der Verein «Feldschüre», mit dem man vermehrt zusammenarbeiten will, budgetierte einen Projektposten. Erwartet wird ein kleiner Verlust von 800 Franken. Enttäuschung und neue Zündung Sehr gross war für den Verein die Enttäuschung über das Volks-Nein zum Naturpark Baselbiet im letzten Jahr. Während Jahren wurde viel Energie in dieses grosse Projekt gesteckt. An einer Retraite im letzten November mit Gemeinderäten und anderen Vereinen wurde erörtert, wie man in Zukunft zusammenarbeiten könnte. Welche Möglichkeiten ergeben sich und wer kann unterstützen? Eine Crux gemäss Brenzikofer ist, für die vielen Ämter genügend Vorstandsmitglieder und Freiwillige zu finden. Da viele Vereine ähnliche Probleme haben sieht man eine grosse Chance in einer gemeinsamen Geschäftsstelle. Die Synergien der Vereine könnten so besser genutzt werden. Dazu bietet der Kanton Hilfe bei der Organisation. Im nächsten Jahr will man die neue Struktur vorstellen und absegnen lassen. Markus Zentner, Präsident des Vereins Feldscheunen, geht es auch darum, Mitglieder mitzu-

Das aktuelle Regierungsfoto für das verbleibende Amtsjahr 2026 zeigt den Regierungsrat vor dem Schloss Ebenrain in Sissach, das sein 250-Jahre-Jubiläum feiert. Von links: Regierungsrat Isaac Reber, Landschreiberin Elisabeth Heer Dietrich, Regierungsrätin Kathrin Schweizer, Regierungspräsident Thomi Jourdan, Regierungsrat MarFoto: Dominik Plüss kus Eigenmann, Regierungsrat Dr. Anton Lauber.

Kirchen leisten ErdbebenNothilfe in Kolumbien

Vorstand des Vereins Erlebnisraum Tafeljura: hinten von links: Thomas Pfister (neu), Barbara Saladin (Geschäftsführerin), Dorian Wernli (neu), Matthias Huber (bisher) vordere Reihe von links: Marianne Schaub (Rücktritt), Florence Brenzikofer (Präsidentin, bisher), Sandra Strüby (Rücktritt). Foto: B. Eglin

nehmen. Sein Verein bewegt sich in einer kleinen Nische. Sie wollen aber auch das grosse Ganze betrachten. Auch für ihn ist die Unterstützung durch den Kanton wichtig und nützlich. Dora Meier von den Posamentern möchte, dass der Verein Tafeljura seine eigenen Projekte weiterzieht. Sie begrüsst die vielen Aktivitäten und die Vermarktung regionaler Produkte bis in die Dorfläden. Auch die Pflanzung von Hochstämmern sollte weitergeführt werden.

Mit der neuen Struktur soll die «Organisation der Vereine verbessert und professionalisiert werden, da die vielen Kleinstrukturen ineffizient sind», sagte Brenzikofer. Trotzdem soll die Erkennbarkeit der einzelnen Vereine für die Mitglieder erhalten bleiben. Da der Aufbau des Naturparks Baselbiet immer noch in den Statuten steht, muss auch drüber gesprochen werden. Sobald die neue Organisation steht werden die Türen auch für weitere Institutionen wie Dorfmuseen oder Vereine geöffnet.

Lampenberg feiert «800 Joor Lampi» Dorffest Begegnungen, Unterhaltung, Musik, Essen und besondere Momente Lampenberg feiert das 800-Jahre-Jubiläum mit einem zweitägigen Fest am 5. Und 6. September. Die Besucher/-innen – laut OK werden mehrere Tausend erwartet – dürfen sich auf ein sehr diverses Angebot freuen. Sei es ein Biergarten, sei es eine Sangria-Bar, seien es die vielen kleinen Beizli in Scheunen oder Ställen. Auf der Festbühne auf dem Sportplatz spielen am Samstag Elle & Band, Rascals und «VolXRox», aussedem treten die Jugend Brass Band RML und um 12 Uhr Linard Bardill mit Schulkindern von Lampenberg auf. Aber damit nicht genug: Auch in den Beizli sorgen am Samstag und Sonntag verschiedene Musikgruppen für Unterhaltung. Am Sonntag wird im Zelt eine Jodlermesse mit dem Jodlerclub Hohwacht gefeiert, danach geht es weiter mit der Örgeligruppe Schwiizerbuebe. Auf der Festmeile tanzt die Trachtengruppe Sissach und auf dem Turnplatz veranstaltet der Schwingclub Waldenburg ein Schauschwingen. Zum Abschluss lassen George und Band auf der Festbühne nochmals die Stimmung steigen.

Das OK verspricht somit «ein abwechslungsreiches Jubiläum mit Begegnungen, Unterhaltung, Musik, feinem Essen und vielen besonderen Momenten für Gross und Klein». Die Jüngsten können beispielsweise im Riesensandkasten spielen oder sich auf der Hüpfburg austoben, sie können aber auch beim Kinder-Klettern mitmachen oder auf Ponys reiten. Baggerfahren, der Skylift der EBL, eine Blaulichtzone oder eine Begegnung mit Alpakas stehen ebenfalls auf dem Programm. Wer möchte, kann eine historische Schnitzeljagd durchs Festgelände absolvieren, den sogenannten «Lampi-Trail». Eine Besonderheit an diesem Dorffest ist, dass im Sinn der Inklusion das Haus Sonnmatt, Langenbruck, in diverse Vorbereitungsarbeiten einbezogen wurde. Laut OK ist während des Fests das ganze Dorf im Einsatz. Deshalb gibt es für die Dorfbevölkerung einen exklusiven Anlass am Freitagabend, bei dem ein auswärtiger Verein wirtet. Für die Anreise zum Fest wird empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu

benutzen. Ein Shuttledienst steht ab der Station Lampenberg zur Verfügung. ObZ Samstag, 5. September, 10 bis 2 Uhr Sonntag, 6. September, 10 bis 17 Uhr Infos: www.lampenberg2026.ch

Dörfer feiern Mehrere Dörfer im Oberbaselbiet feiern dieses Jahr ein Dorffest. Der Grund für die Häufung ist eine Urkunde aus dem Jahr 1226, in dem mehrere Ortsnamen zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurden. Die 800-Jahr-Feier von Hersberg musste leider verschoben werden. Das Dorfest «800 Joor Tenniken» fand hingegen statt (siehe Seite 9). Weiter geht es mit «Läufelfingen brennt duure» vom 28. bis 30. August, 800 Joor Lampi» (Lampenberg) am 5. und 6. September und Itingen «800 Jahre Itingen» am 19. September. ObZ

Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien am 10. August leisten die Reformierte Kirche Baselland und die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Nothilfe. Mit einem Beitrag von je 5000 Franken unterstützen sie ihre Partnerorganisationen. Bei der reformierten Kirche ist dies das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (HEKS) und bei der römisch-katholischen Kirche die Caritas. Das schreibt die Medienverantwortlichen der Kirche in Pressemitteilungen. Vom Erdbeben der Stärke 7,4 ist die Region El Chocó, eine der ärmsten Regionen im Westen des Landes, besonders betroffen. Bisher sind mindestens 280 Personen ums Leben gekommen. Zerstörte Strasse und Erdrutsche erschwerdenren Rettungskräften den Zugang. Hilfsgüter und Einsatzteams müs-

sen teilweise mit dem Helikopter in das Katastrophengebiet geflogen werden. Das HEKS ist gemäss Medienmitteilung seit 20 Jahren in der Region tätig und klärt mit seiner lokalen Partnerorganisation, der Diözese Istmina-Tadó, den Bedarf ab. Zentral seien der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichrungen, Nahrungsmittelhilfe, Notunterkünfte sowie medizinische Grundversorgung. Kindern und Familien, die Angehörige verloren haben oder vertrieben wurden, stünden zudem psychosoziale Unterstützung bereit. Auch die Caritas Schweiz ist gemäss Medienmitteilung seit vielen Jahren in der Region tätig und mit lokalen Partnern vernetzt. Die Spende der römischkatholischen Kirche fliesst in die humanitäre Soforthilfe, sprich in lebenswichtige Güter für die Bevölkerung. ObZ

Graue Panther fordern Schutz vor Hitze Die Organisation Graue Panther Nordwestschweiz, eine Organisation von und für ältere Menschen, fordert in einem Schreiben an den Regierungsrat und an die Gemeinden folgendes: Kostenlose kühle Aufenthaltsräume, ein koordinier-

tes System um gefährdete Personen aufzusuchen, finanzielle Unterstützung für bauliche Massnahmen, Begrünung und mehr Schatten im Stadtraum und verblindliche Hitzeaktionspläne für Institutionen wie Altersheime. ObZ

Todesfälle Bubendorf Heinz Zimmermann, geb. 26. Oktober 1973, von Schangnau BE. Wird im engsten Familien- und Freundeskreis bestattet. Waldenburg Erwin Dubach, geb. 1924, gest. 18. August 2026, von Sumiswald BE (wohnhaft gewesen in Waldenburg). Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Die öffentliche Abdankung findet am 3. September, 14 Uhr in der reformierten Kirche Waldenburg statt.

Wenslingen Philipp Hermann Schmutz-Schaub, geb. 4. Oktober 1953, gest. 24. August 2026, von Eptingen BL (wohnhaft gewesen an der Hauptstrasse 85). Philipp wünschte sich eine einfache Bestattung ohne Abdankungsfeier. Die Bestattung findet im engeren Familien- und Freundeskreis statt. Anzeige

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Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage: 42 282 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich

www.oberbaselbieterzeitung.ch

Herausgeberin

CH Regionalmedien AG

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Marc Schaffner

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Redaktion

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Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98

Inserateschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr

Lisa Kwasny, lisa.kwasny@chmedia.ch Telefon 061 927 26 99

Eine Publikation von

Erwin Dubach 11.1.1924 – 18.8.2026 Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 3. September 2026, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Waldenburg statt. Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab erfolgt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Rebeca Steiner, Strickereistrasse 12, 4663 Aarburg

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Oberbaselbiet

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Donnerstag, 27. August 2026

15 Jahre Jugendcafé Gelterkinden

Veranstaltungen

Gelterkinden Eindrückliche Festrede des Regierungspräsidenten Thomi Jourdan

Musikalische Reise durch unsere Nachbarländer

Um 20 Uhr tauchte in gewohnt guter Laune als versprochener Festredner Regierungsratspräsident Thomi Jourdan auf (nicht im leuchtend roten Anzug wie auf dem Regierungsratsbild, sondern in feierlichem Schwarz). Der volksnahe Politiker begann mit «Wenn eine Rede aus dem 2004 auch 22 Jahre später aktuell ist». Er hatte nämlich mit 26 bis 33 Jahren als Streetworker und in der Entwicklung von Projekten der Jugendarbeit bei der Stiftung Jugendsozialwerk gearbeitet. In dieser Funktion war er

Die Fotobox wurde rege benutzt.

gebeten worden, das Jugendkonzept Gelterkinden zu entwerfen und mitzuhelfen bei den Grundlagen für das Jugendcafé Gelterkinden. Jetzt, 22 Jahre später, als Regierungspräsident, hielt er nochmals die gleiche Rede. Gekürzt – aber unverändert in der Substanz wie er betonte. Er lobte die langjährige Arbeit aller Beteiligten, denn sein Credo lautet: Investitionen in die Prävention bei Kindern und Jugendlichen lohnen sich, denn Verpasstes kann später um ein Vielfaches teurer werden! Sein Appell an die

Fotos: U. Handschin

der Eltern: die Phase der Pubertät als Reibungsfläche wahrzunehmen und auszuhalten, auch wenn Grenzen setzen oft nervenaufreibend ist für alle Beteiligten. Als Vater von Kindern sprach Jourdan aus eigener Erfahrung. Wer die Worte, die unter die Haut gingen, selber lesen möchte: «Wenn eine Rede aus dem 2004 auch 22 Jahre später aktuell ist». Angaben über Öffnungszeiten und Aktivitäten des Jugendcafés Gelterkinden: www.kjf-jugend.ch/gelterkinden

Hitze Aber der Frischwasserverbrauch war hoch Die Schwimmbäder in der Region haben eine überaus strenge und herausfordernde Zeit hinter sich. In den letzten Monaten gab es für das Personal wegen der enormen Hitze und einer sehr langen Phase ohne schlechtes Wetter kaum Verschnaufpausen. Zusammenfassend berichten die Gartenbäder in Liestal und Gelterkinden auf Anfrage der ObZ von rund 30 Prozent mehr Besucherinnen und Besuchern im Vergleich zum Vorjahr. Äusserst spannend sind zudem die erfragten Zahlen zum täglichen Bedarf an Frischwasser. Im Gitterlibad in Liestal sei die Gartenbad-Saison bisher hervorragend gelaufen, berichtet Geschäftsführer Christian Stäubli. «Gegenüber der Gartenbad-Saison 2025 zählten wir bis Ende

Juli etwa 30 Prozent mehr Besuchende und etwa 20 Prozent mehr Umsatz. Voraussichtlich wird es eine der besten Gartenbad-Saisons der letzten 20 Jahre geben, jedoch an die Rekordjahre 2003 bis 2004 kommen wir bei weitem nicht heran», so Stäubli. Neben dem regulären Badebetrieb gab es in Liestal zudem zahlreiche Anlässe wie Thementage, Feste und Konzerte. Betriebsleiter loben Gäste und Angestellte Frank Gaude, Betriebsleiter des HallenFreibads Gelterkinden, nennt sogar konkrete Zahlen. «Bis zum 20. August verzeichneten wir insgesamt 47 596 Eintritte, in der gleichen Periode des Vorjahres waren es 36 390», so Gaude. Diese Zahlen entsprechen ebenfalls, wie in Liestal, einer Steigerung von

So leer wie hier (das Foto stammt von Ende Juli des letzten Jahres) war es im Gitterli-Bad höchstens kurz Ende letzter Woche. Foto: Meinrad Stöcklin

Konzertchor Oberbaselbiet Na? Servus Ciao Bonjour pr. Der Konzertchor Oberbaselbiet lädt ein zum diesjährigen Herbstkonzert. Unter der musikalischen Leitung von Marco Beltrani und mit der Begleitung vom Akkordeonisten Jürg Luchsinger erklingen Melodien aus unserer Nachbarschaft. Die musikalische Reise führt von Paris über die Alpen nach Italien und wieder zurück ins deutsche und österreichische Liederland. Erleben Sie Chansons, die nach Freiheit klingen, Ständchen, die das Herz berühren, Volkslieder, die Geschichten

erzählen, und Klänge, die man schon immer mal gehört haben wollte. Mal heiter, mal verträumt, mal temperamentvoll, mal urwüchsig und mit viel Freude gesungen. Ein Abend für alle, die musikalische Grenzen überschreiten möchten. Kommen Sie vorbei. Ihre Nachbarn singen für Sie. 12. September, 20 Uhr, Kirche Kilchberg BL 13. September, 17 Uhr, Kath. Kirche Gelterkinden Vorverkauf: eventfrog und Shirteria Gelterkinden

Thomi Jourdan bei seiner Ansprache.

Schwimmbäder blicken auf Rekordsaison zurück Meinrad Stöcklin

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rund 30 Prozent. Beide Bäder-Verantwortlichen loben die Badegäste, beiden ist von nennenswerten Problemen wie Unfällen oder Vandalismus nichts bekannt. «Eine solche Saison ist für das Gitterlibad-Personal herausfordernd und sehr anstrengend, was aber dank des tollen Einsatzes unserer Angestellten reibungslos abgelaufen ist», lobt Stäubli sein Team. In Gelterkinden musste wegen der enormen Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahr das Rauchen eingeschränkt werden und war ausschliesslich im Gastrobereich erlaubt. Täglich über 100 000 Liter Frischwasser Parallel zur Trockenheit war in den letzten Wochen das Wassersparen ein regelmässiges Thema. Die Gartenbäder benötigen für ihren Betrieb eine enorme Menge an Frischwasser, welche zentral von der Grösse der Becken und somit vom Gesamtvolumen abhängt. Ein Grossteil des Wassers wird regelmässig umgewälzt und wiederverwendet, dennoch müssen täglich mehrere 10 000 Liter Frischwasser zugeführt werden. In Liestal sind das rund 115 000 Liter (pro Tag), in Gelterkinden 30 000 bis 50 000 Liter. Wahrlich eindrückliche Zahlen. Das Gitterlibad ist noch bis zum 20. September geöffnet, am 1. September beginnt die Nachsaison mit täglichen Öffnungszeiten von 8 bis 19 Uhr (aktuell noch bis 20 Uhr). In Gelterkinden endet die Freibadsaison bereits am kommenden Sonntagabend, 30. August.

Der Konzertchor Oberbaselbiet an ihrem Probewochenende in Weggis.

Foto: zVg

Börse für Schallplatten und Ansichtskarten Olten Nostalgie im Stadttheater

Wer alte Platten und Ansichtskarten mag, kommt in Olten auf seine Kosten.

Herzlich willkommen am Sonntag 30. August im Stadttheater Olten zur 8. Schallplattenbörse und zur 12. Ansichtskarten-, Ganzsachen- und Papierbörse. Dieser Anlass soll erneut ein unvergessliches Erlebnis rund ums historische Papier und den uralten Tonträgern werden. Die Schallplattenbörse bringt dem Besucher die 50er-, 60er-, 70er-, 80er- und 90er-Jahre zurück. Es werden LPs, Singles, Maxi-Singles, CD, Plattenspieler, Verstärker und weiteres aus der Musikwelt zum Verkauf angeboten. An der Papierbörse finden Sie uralte Ansichtskarten und Fotografien aus der Zeit unserer Grosseltern und Urgross-

Foto: zVg

eltern. Ergänzend gibt es historische Aktien, Graphiken, Exlibris, Landkarten, Stiche, historische Bücher, uralte Zeitschriften, Musikalien, Bahn- und Flugbillette, Menükarten, Hotelprospekte und vieles mehr. Das Stadttheater liegt nur 2 Minuten vom Bahnhof Olten entfernt auf der linken Aare-Seite und ist optimal erreichbar mit dem öffentlichen Verkehr. Es gibt am Sonntag auch genügend GratisParkplätze rund um das Stadttheater. Weitere Informationen finden Sie unter fp-boerse-olten.jimdo.com/ Die Aussteller und die Organisatoren freuen sich auf Ihren Besuch.

Übergangslösung zur Entlastung der Gemeinden im Asylbereich Im Januar 2027 tritt das Entlastungspaket 2027 (EP27) des Bundes in Kraft. Mit dem EP27 verkürzt der Bund unter anderem die Dauer seiner finanziellen Beteiligung an den Sozialhilfekosten im Asylbereich. Dies führt zu erheblichen Mindereinnahmen bei den Baselbieter Gemeinden. Der Regierungsrat legt nun die gesetzlichen Grundlagen für eine befristete Übergangslösung für die Jahre 2027 und 2028 vor. Der Kanton soll sich an den wegfallenden Bundesabgeltungen beteiligen und damit die finanziellen Auswirkungen des EP27 im Asylbereich auf die Gemeinden gezielt abfedern. Die Finanz- und Kirchendirektion hat die Vorlage mit Einbezug des Verbands Ba-

sellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) erarbeitet. Mit dem EP27 entfallen ab 2027 Bundesabgeltungen für Personen mit Status S und vorläufig aufgenommene Personen, die sich seit mehr als fünf Jahren in der Schweiz aufhalten und für die bis anhin während zehn bzw. sieben Jahren Gelder ausgerichtet wurden. Die Gemeinden bleiben trotz geänderter Finanzierung weiterhin für die Unterbringung, Betreuung und Integration dieser Personen zuständig. Dies führt im Kanton Basel-Landschaft zu einer erheblichen Lastenverschiebung vom Bund auf die Gemeinden. Für die Gemeinden entstehen durch das EP27 schätzungsweise Mindereinnahmen von

rund 13,9 Millionen Franken im Jahr 2027 und rund 24,1 Millionen Franken im Jahr 2028. Mit der Überweisung von drei dringlichen Vorstössen zum Thema hat der Landrat den Regierungsrat beauftragt, die Auswirkungen des EP27 zu prüfen und bis August 2026 eine Übergangslösung vorzulegen. Mit der Vorlage legt der Regierungsrat dem Landrat die gesetzlichen Grundlagen für eine befristete Übergangslösung für die Jahre 2027 und 2028 vor. Die Übergangslösung ergänzt das bestehende Abgeltungssystem im Asylbereich. Die ergänzende Abgeltung wird für Personen mit Schutzstatus S sowie vorläufig aufgenommene Personen mit

einer Aufenthaltsdauer zwischen fünf und sieben Jahren ausgerichtet. Dabei wird sowohl die tatsächliche Belastung als auch die Aufgabenerfüllung der Gemeinden berücksichtigt. Für die Umsetzung der Übergangslösung beantragt der Regierungsrat dem Landrat für die Kantonsbeteiligung ein Kostendach von 10,4 Millionen Franken für das Jahr 2027 sowie 17,8 Millionen Franken für das Jahr 2028. Mit der ergänzenden kantonalen Abgeltung kann ein Grossteil der durch das EP27 verursachten Mindereinnahmen der Gemeinden kompensiert werden. Wenn zudem die Entlastung über die individuelle Prämienverbilligung (IPV) be-

rücksichtigt wird, die für Personen ausgerichtet wird, für die keine Bundesabgeltungen mehr fliessen, ergibt sich für die Gemeinden eine weitgehende Abfederung der zusätzlichen finanziellen Belastung. Die Übergangslösung soll überdies den notwendigen Handlungsspielraum schaffen, um für die Zeit ab 2029 das kantonale Asyl- und Flüchtlingssystem neu aufzustellen. Im Rahmen des bereits gestarteten Projekts «Optimierungen im Asylbereich» sollen gemeinsam mit den Gemeinden nachhaltige Lösungen für die Aufgaben- und Kompetenzverteilung im Asyl- und Flüchtlingsbereich erarbeitet werden. Landeskanzlei


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Jungfreisinnige fordern Mehrwertabgabe: Nothilfekurs in der Schule Die Mitte sagt Ja Die Jungfreisinnigen Baselland fordern mit einer Petition einen jährlichen obligatorischen Nothilfeunterricht in der Sekundarstufe I. «Die obligatorische Schule muss ihrem Grundauftrag gerecht werden und junge Menschen auf das Leben vorbereiten. Dazu gehört auch das Wissen, wie man in einer Notsituation richtig handelt und anderen helfen kann!», wird Oliver Fischer, Co-Vizepräsident der Jungfreisinnigen Baselland, in einer Medienmitteilung zitiert. Die Jungfreisinnigen definieren drei Ziele dieses Kurses: Kenntnisse der

wichtigsten Erste-Hilfe-Massnahmen, Sicherheit im Umgang mit Notsituationen und die Fähigkeit, bei Unfällen oder medizinischen Notfällen rasch und richtig zu reagieren. «Wenn es darum geht, ein Leben zu retten, zählen die ersten Sekunden. Umso wichtiger ist es daher, dass die wichtigsten Erste-Hilfe-Massnahmen bekannt sind», schreiben die Jungfreisinnigen. Wer zuerst den Rhythmus einer Herzmassage googlen müsse, verliere lebenswichtige Zeit. ObZ

SP nominiert 90 Personen Landratswahlen Mehr als 40 Prozent sind Frauen

Der Parteitag in den Räumlichkeiten des Unternehmens Rauscher & Stöcklin in Sissach startete mit einer spannenden Firmenbesichtigung des Baselbieter Elektrotechnikunternehmens. Rund 40 Parteimitglieder fanden an diesem heissen Sommerabend den Weg nach Sissach und fassten die Parolen zu den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsvorlagen vom 27. September 2026, respektive zwei Vorlagen vom 29. November 2026. Die Neutralitätsinitiative, welche von Nationalrätin Elisabeth SchneiderSchneiter vorgestellt wurde, gab zu wenig Diskussionen Anlass. Die Mitglieder stimmten einstimmig Nein. Deutlich war auch das Resultat bei der Ernährungsinitiative, welche die Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser fordert. Die Mitte BL lehnt die Initiative mit 39 zu einer Stimme und einer Enthaltung ab. Die Fairnessinitiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare – Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen!», welche von Vizepräsidentin Ma-

rie-Caroline Messerli vorgestellt wurde, wurde einstimmig angenommen. Auch die Zusatzfinanzierung für die 13. AHVRente fand nach den Erläuterungen von Regierungsrat Anton Lauber, mit 25 zu 14 und 2 Enthaltungen eine Mehrheit. Schliesslich wurde eingehend über die Volksinitiative «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe» und den Gegenvorschlag diskutiert. Parteipräsident Simon Oberbeck stellte die Initiative und den Gegenvorschlag vor und ging auf die Debatte im Landrat ein. Die Mitte BL sagt mit 26 zu 7 Stimmen und 5 Enthaltungen Ja zum Gegenvorschlag, welcher massgeblich von der Mitte mitgestaltet wurde. Die Initiative wird dagegen mit 37 zu 0 Stimmen und 4 Enthaltungen klar abgelehnt. Zum Abschluss des Parteitages wies der Parteipräsident auf den Nominations-Parteitag für die Gesamterneuerungswahlen für Landrat und Regierungsrat vom 21. Oktober 2026 hin. Die Vorbereitungen für das Super-Wahljahr laufen auf Hochtouren. Die Mitte Baselland will die Wahlerfolge der Wahlen 2023 bestätigen. Die Mitte Basel-Landschaft

Parteitag Vorbereitung auf die Wahlen 2027

Die Kandidierenden der SP für die Landtagswahlen.

Die SP Baselland konnte in der laufenden Legislatur wichtige Erfolge feiern, wie zuletzt mit dem vom Landrat einstimmig beschlossenen Gegenvorschlag zur SP-Initiative «Kinderbetreuung für alle». Auch an der Urne setzt sich die SP für die breite Bevölkerung ein: Die Stimmbevölkerung war mit keiner anderen Regierungspartei so häufig einig. Dennoch verhindern Land- und Regierungsrat weitere Lösungen für die steigenden Kosten und die Klimakrise. Stattdessen werden Steuergeschenke an die Reichsten gemacht. Die SP Baselland hat konkrete Lösungen für ein sozialeres Baselbiet und an der heutigen Wahl-Delegiertenversammlung 90 Kandidat:innen nominiert, die sich im Landrat dafür einsetzen wollen. Die SP Baselland tritt in allen 12 Wahlkreisen mit vollen Listen an. Die eigene Vorgabe, 40 Prozent Frauen auf den Listen zu haben, wurde übertroffen. Knapp 30 Prozent der Kandidierenden sind unter 30 Jahre alt. An der Wahl-Delegiertenversammlung hat die SP Baselland die Parolen für die Abstimmungen vom 29. November gefasst: National: • Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer: Samira Marti stellte den Antrag, den Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer anzunehmen. Die Delegierten folgten dem Antrag mit grossem Mehr. • Initiative «Für eine Einschränkung von

Foto: zVg

Feuerwerk»: Dem von Lars Trachsler gestellten Antrag, die Initiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» anzunehmen, folgten die Delegierten mit grossem Mehr. • Initiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare – Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen!»: Für die Initiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare» fassten die Delegierten einstimmig die Nein-Parole und folgten damit dem Antrag von Miriam Locher. • Änderung des Bundesgesetzes über das Kriegsmaterial: Einstimmig folgten die Delegierten dem Antrag von Joris Fricker, die Änderung des Bundesgesetzes über das Kriegsmaterial abzulehnen. Kantonal: • Initiative «Fairer Arbeitsmarkt: KMUArbeitsbedingungen als Richtschnur für die öffentliche Verwaltung»: Simone Fluri stellte den Antrag, die Initiative «Fairer Arbeitsmarkt: KMU-Arbeitsbedingungen als Richtschnur für die öffentliche Verwaltung» abzulehnen. Die Delegierten folgten dem Antrag einstimmig. • Initiative «für ein bezahlbares U-Abo für Kinder und Jugendliche im Kanton Basel-Landschaft»: Dem von Aylo Hangartner gestellten Antrag, die Initiative «für ein bezahlbares U-Abo für Kinder und Jugendliche im Kanton Basel-Landschaft» anzunehmen, folgten die Delegierten einstimmig. SP Baselland

Nein zur Neutralitätsinitiative Die FDP Baselland lehnt die Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität» ab. Die Initiative würde den aussenpolitischen Handlungsspielraum der Schweiz unnötig einschränken. Die bewährte, flexible Neutralitätspolitik ermöglicht es der Schweiz, eigenständig auf internationale Entwicklungen zu reagieren und ihre sicherheits- und wirtschaftspolitischen Interessen zu wahren. Diese Handlungsfähigkeit darf nicht durch starre Vorgaben in der Bundesverfassung geschwächt werden. Auch zur Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser» fasste die Partei eine deutliche Nein-Parole. Die Initiative hätte weitreichende staatliche Eingriffe in die Landwirtschaft und das Konsumverhalten zur Folge. Die FDP setzt stattdessen auf unternehmerische Lösungen, Innovation und eine produzierende Landwirtschaft, die sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung und des Marktes orientiert.

Die FDP Baselland empfiehlt sowohl die Initiative «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe» als auch den Gegenvorschlag des Landrats zur Annahme. Beide Vorlagen verbessern die heutige Regelung, entlasten Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer und schaffen bessere Voraussetzungen für Investitionen sowie zusätzlichen Wohnraum. Die Initiative schützt vor übermässigen finanziellen Belastungen und trägt dem Volksentscheid von 2019 Rechnung. Der Gegenvorschlag bietet einen pragmatischen Ausgleich zwischen privaten und öffentlichen Interessen, erhöht die Rechtssicherheit und begrenzt die verschiedenen Mehrwertabgaben auf insgesamt höchstens 30 Prozent. In der Stichfrage empfiehlt die FDP Baselland den Gegenvorschlag, da dieser die ausgewogenere und rechtlich verlässlichere Lösung darstellt. FDP stellt Weichen für die Wahlen Parteipräsident Melchior Buchs und Cyril Bleisch gaben einen Einblick in den Stand der Wahlvorbereitungen. Die beiden erfolgreichen Regierungsratswahlen der vergangenen neun Monate haben die Bürgerliche Allianz aus FDP.Die Liberalen, SVP und Die Mitte zusätzlich gestärkt. Die FDP Baselland will bei den kantonalen Gesamterneuerungswahlen und den nationalen Wahlen 2027 mit klaren liberalen Positionen, überzeugenden Persönlichkeiten und einer starken Präsenz in allen Regionen des Kantons antreten. Gemeinsam mit ihren Allianzpartnern will sie das Baselbiet weiterhin verlässlich, kompetent und mit einer klaren bürgerlichen Handschrift gestalten. Zum Abschluss dankte Parteipräsident Melchior Buchs den Mitgliedern für die engagierten Diskussionen und die breite Beteiligung. Der Parteitag im uptown Basel in Arlesheim machte deutlich: Die FDP Baselland geht geschlossen, mit klaren liberalen Positionen und einer gestärkten Parteibasis in die kommenden Abstimmungen und das Wahljahr 2027. FDP Baselland

Externe Untersuchung soll Klarheit bringen Aufgrund eines Berichts der Ombudsstelle zu einem Whistleblowing-Fall stand eine ehemalige Mitarbeiterin des Amts für Migration, Integration und Bürgerrecht (AMIB) im Verdacht, rechtswidrig gehandelt und Klientinnen und Klienten schikanierend behandelt zu haben. Die Sicherheitsdirektion (SID) hat die Mitarbeiterin nach Bekanntwerden der mutmasslichen Verfehlungen im August 2024 freigestellt und umfangreiche Abklärungen vorgenommen, die im Dezember 2024 in einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft zur zusätzlichen Prüfung mündeten, ob allenfalls straf-

rechtlich relevante Sachverhalte vorliegen. Die Staatsanwaltschaft hat in der Folge Anklage wegen mehrfacher Nötigung, Rassendiskriminierung, Amtsmissbrauch und Amtsgeheimnisverletzung erhoben. Das Baselbieter Strafgericht hat die Mitarbeiterin vollumfänglich freigesprochen, da es kein strafrechtlich relevantes Verhalten feststellen konnte. Dennoch bleiben Fragen zu verwaltungsrechtlichen Aspekten offen, die nun geklärt werden sollen. Eine externe Untersuchung soll Klarheit darüber schaffen, ob in den internen und externen Abläufen gegen gel-

tendes Recht und interne Weisungen verstossen wurde, ob allfällige Verfügungen zu korrigieren und ob organisatorische und/oder führungsspezifische Aspekte zu den festgestellten Missständen beigetragen haben. Die Untersuchung soll auch allfälligen Handlungsbedarf aufzeigen, um die Abläufe, die Praxis und die Kultur im AMIB wo nötig zu optimieren. Prof. Dr. Anne Kühler ist ordentliche Professorin für Öffentliches Recht, Migrationsrecht und Rechtsphilosophie an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich. Prof. Dr. Va-

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Aktionsplan für Gleichstellung

FDP fasst klare Parolen Die FDP Baselland setzt auf eine breite innerparteiliche Mitwirkung und richtet ihren Blick entschlossen auf die kommenden politischen Herausforderungen. Am Parteitag vom 20. August 2026 fassten die Mitglieder die Parolen zu den bevorstehenden eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen und befassten sich mit den Vorbereitungen auf das Wahljahr 2027. Erstmals nach der Statutenrevision vom 30. April 2026 mit der Abschaffung des Delegiertensystems waren alle Mitglieder der FDP Baselland sowie auch die im Kanton wohnhaften Mitglieder der Jungfreisinnigen Baselland und der FDP Frauen beider Basel stimmberechtigt. Damit stärkt die Partei die Mitsprache ihrer Basis und stellt ihre politischen Entscheide auf eine breitere demokratische Grundlage.

Donnerstag, 27. August 2026

lerio Priuli ist Dozent für Völker- und Europarecht mit Schwerpunkt Migrationsrecht an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Die lückenlose Aufarbeitung der Fälle ist der Sicherheitsdirektion ein wichtiges Anliegen. Sollten bei Betroffenen Zweifel an der korrekten Bearbeitung ihrer Dossiers bestehen, können sie sich unter beanstandungen.amib@bl.ch an das Amt für Migration, Integration und Bürgerrecht wenden und um Überprüfung ersuchen. Landeskanzlei

Der Kanton Basel-Landschaft lanciert den ersten Aktionsplan zur Gleichstellung der Geschlechter und von Menschen mit Behinderungen (Aktionsplan Gleichstellung BL 2026–2029). In den nächsten vier Jahren werden 101 Massnahmen umgesetzt. Dazu gehören Massnahmen im Bereich Care-Arbeit, Gleichstellung im Erwerbsleben, die Bekämpfung von geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt, gleichberechtigter Zugang zu Freizeit, Kultur und Sport oder barrierefreie Bauten und Kommunikation. Der «Aktionsplan Gleichstellung BL 2026–2029» verfolgt das Ziel, die Gleichstellung der Geschlechter und von Menschen mit Behinderungen koordiniert und verbindlich voranzubringen. Dazu werden in prioritären Handlungsfeldern Massnahmen umgesetzt und die Gleichstellung als Querschnittsaufgabe in der Verwaltung verankert. Der Aktionsplan wurde mit verwaltungsinternen und externen Stakeholdern – unter anderem Fachpersonen, Organisationen und Selbstbetroffenen – erarbeitet und ist breit abgestützt. Priorisierte Handlungsfelder Der Aktionsplan umfasst je unterschiedliche Handlungsfelder, Ziele und Massnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter und von Menschen mit Behinderungen. Die Handlungsfelder zur Gleichstellung der Geschlechter legen die Schwerpunkte auf bezahlte und unbezahlte CareArbeit, die Gleichstellung im Erwerbsleben, auf Bildung, Gesundheit und Sport sowie auf gleichberechtigten Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und Angeboten. Ein weiterer Handlungsschwerpunkt konzentriert sich auf die Bekämpfung von sexueller Belästigung und geschlechtsspezifischer Gewalt. So werden als Massnahme beispielsweise Unternehmen zu Schwangerschaft, Mutterschaft und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sensibilisiert. Weitere Massnahmen aus den Handlungsfeldern zielen darauf, über die Auswirkung von Erwerbsentscheiden auf die soziale Absicherung zu informieren und sie einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen. Der bestehende Zukunftstag wird weiterentwickelt. Die Prävention von Gewalt und sexueller Belästigung im Jugendbereich wird verstärkt. Ein Schulungsangebot für Mitarbeitende mit Publikumskontakt soll einen diskriminierungsfreien Umgang mit LGBTIQPersonen sicherstellen. Bei der Entwicklung der neuen Präventions- und Gesundheitsförderungsstrategie will der Kanton die Geschlechter-Gleichstellungsperspektive konsequent berücksichtigen. Zudem werden weitere Gleichstellungsmassnahmen bei der kantonalen Verwaltung als Arbeitgeberin umgesetzt. Die Handlungsfelder zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen umfassen Gleichstellung und Teilhabe, Freizeit, Kultur und Sport, Bildung und Arbeit, Bauen und Mobilität sowie Kommunikation. Unter anderem werden die Vertretung von Menschen mit Behinderungen in regierungsrätlichen Kommissionen gestärkt und neuzuziehende Personen aus dem Ausland bei Bedarf über die Grundlagen und Angebote im Bereich Behinderungen informiert. Die Barrierefreiheit der Publikumsbetriebe des Amts für Kultur (Kantonsbibliothek, Museum.BL, Augusta Raurica) wird weiter verbessert. Zudem will die kantonale Verwaltung als Arbeitgeberin das Label «iPunkt» erwerben. Mit dem Label «iPunkt» werden Unternehmen ausgezeichnet, die Hindernisse im Arbeitsumfeld systematisch abbauen und auf Fachkräfte mit Behinderungen zählen. Die Ziele zu den Handlungsfeldern und die einzelnen Massnahmen sind im Aktionsplan aufgelistet. Umsetzung wird regelmässig geprüft Die Umsetzung des Aktionsplans Gleichstellung BL 2026–2029 wird durch ein jährlich durchgeführtes Monitoring begleitet. Am Ende der Vierjahresperiode wird der Aktionsplan evaluiert.

Finanz- und Kirchendirektion


Diverses

ObZ Donnerstag, 27. August 2026

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Der Ebenrain im Wandel der Zeit 250 Jahre Schloss - 70 Jahre Zentrum

Ein neuer Reisecar für die Firma A.N.K. Tours Vorhang gelüftet, und der stolze Car präsentierte sich den staunenden Gästen.

in Hölstein aufgewachsen und hatte schon als Bub Freude an Lastwagen und Cars. Sein Hobby hat er zum Beruf gemacht.

Das Innenleben des neuen Reisecars entlockte den Anwesenden ebenfalls ein Staunen. Zur Fahrzeugflotte gehören mittlerweile vier grosse Reisecars, ein Kleinbus sowie ein Postauto und zwei Ausgestattet ist der Car mit bequemsten Sitzen, Transportanhänger für Fahrräder. Nebst vier fest Majestätisch präsentiert sich der neue Reisecar der im hintersten Teil befindet sich eine Sitzecke mit angestellten Chauffeuren und diversen AushilfsFirma A.N.K. Tours AG mit Sitz an der Gerberstrasse 9 rundem Tisch, an dem man sich wie zu Hause chauffeuren gehören fünf Reisebegleiterinnen zum in Liestal. fühlen kann. Unternehmen. Der neue Setra 516 HDH, mit der exzellenten Farbe ozeangrün, fällt auf. Der umweltfreundliche Euro6 Motor ist nach den neusten Richtlinien gebaut. Der Car ist mit dem modernsten Sicherheitssystem ausgerüstet und bietet Platz für 46 Personen.

Gekühlte Getränke, ein feiner Kaffee oder Tee werden nach Wunsch auf jeder Reise serviert. Ob auf einer kurzen oder langen Reise, im neuen Reisecar ist dies, wie in allen weiteren Cars der Firma, ein Highlight.

Hanspeter Niklaus, Inhaber der Firma A.N.K. Tours AG, liess es sich nicht nehmen und holte seinen neuen Car persönlich mit 46 interessierten Personen in der Firma Setra in Neu-Ulm (Deutschland) ab.

Selbstverständlich durfte die Reisegruppe der Firma A.N.K. Tours die Heimreise im neuen Car antreten.

Auf www.ank-tours.ch ist das vielseitige Angebot zu finden.

Ein Baselbieter Unternehmen Die Firma A.N.K. Tours AG wurde im Jahre 2003 gegründet. Seit 2011 ist Hanspeter Niklaus, 58 j., alleiniger Besitzer der Firma. Hanspeter Niklaus ist

Reisen mit der Firma A.N.K. Tours bieten Bequemlichkeit, Zuverlässigkeit und immer eine ungezwungene familiäre Atmosphäre. u.r.

Nach einer kurzen Ansprache und einer äusserst interessanten Werksbesichtigung wurde der rote

Sie alle tragen dazu bei, den Kunden unvergessliche Momente bei Ferienreisen, Tagesausflügen oder Wander- und Veloferien zu bescheren.

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Region Liestal

ObZ

Eine Schule für Assistenzhunde Beat Eglin

Eine Pause für Mensch und Tier.

Fotos: Beat Eglin

Interessante Vorführung mit Junghunden Beim VBM gibt es keine Zwinger für die Hunde. Sie dürfen sich frei bewegen. Alle Hunde sind Familienhunde, sowohl in der Ausbildungsphase wie auch später als

Blinden- oder Betreuungshund. Es ist erstaunlich, was Junghunde m Alter von 4 Monaten bis eineinhalb Jahren bereits können. Nach dieser Jugendphase erfolgt die intensive, auf das jeweilige Tier abgestimmte Ausbildung. Dabei kommt es sehr auf das Timing an. Mit einem Klickgeräusch zeigt die Trainerin dem Hund, dass er etwas richtig machte. Dafür bekommt er Futter zur Belohnung. Vertrauenshunde begleiten Menschen mit Autismus. Wenn sich Labrador Uni-

Ein Parcours simulierte Sehbehinderung.

Das Publikum verfolgte die Hundevorführung.

Tempo 30 auf der Seltisbergerstrasse

Der Verein Erlebniszentrum Liestal hat ein neues Mitglied

Zurzeit läuft eine Unterschriftensammlung für Tempo 30 auf der Seltisbergerstrasse in Liestal im Abschnitt zwischen Kasernenstrasse und Eglisackerstrasse. Die Petition aus der Liestaler Bevölkerung fordert, dass der Stadtrat von Liestal zusammen mit dem Kanton die erforderlichen verkehrstechnischen und rechtlichen Abklärungen einleitet. Die Seltisbergerstrasse sei eine Kantonsstrasse, aber gleichzeitig auch eine Wohnstrasse, ein Schulweg und eine wichtige Verbindung für Fussgänger/ -innen und Velofahrende, schreiben die Petitionäre. Tempo 30 würde auf diesem sensiblen innerstädtischen Strassenabschnitt mehr Sicherheit und eine dem Siedlungsgebiet angemessene Verkehrssituation schaffen. Zudem würde es zur Lärmreduktion beitragen. Die Forderung ist nicht neu: Bereits 2012 verlangte ein Postulat Tempo 30 auf diesem Abschnitt. Beim kantonalen Sanierungsprojekt von 2014 erreichte die Stadt Verbesserung bei den Fussgängerübergängen; Tempo 30 wurde jedoch nicht umgesetzt. In der Schlussberatung hielt der Stadtrat aber fest, dass Tempo 30 «weiterhin ein Thema bleiben sollte». Die Petitionäre weisen ferner darauf hin, dass Tempo 30 auf Kantonsstrassen trotz neuem Bundesrecht weiterhin möglich ist. ObZ

Der Verein Erlebniszentrum Liestal, welcher das Zentrums-Management betreibt, hat prominente Verstärkung erhalten: Der Vorstand hat Jan Tanner als neues Mitglied gewählt. Jan Tanner ist Geschäftsführer der Bredella AG in Pratteln und transformiert derzeit den ehemaligen Buss Industriepark in ein neues Stadtquartier. Er wird seine Kompetenz als Entwickler und Leiter von Shopping Centers sowie Gründer von Detailhandels-Dachorganisationen in Liestal einbringen.

que über die Beine seiner Besitzerin legt, hilft das der Person sehr und beruhigt sie. Peter Kaufmann: «Vertrauen ist eines der Worte, das sehr wichtig ist und uns immer begleitet.» «Viele Sachen werden einem erst klar, wenn man selbst betroffen ist», erklärte Hundeführerin Astrid. Sie betreute viele Jahre Junghunde. Heute braucht sie selbst einen Blindenhund. «Auch die Hunde erziehen ihre Halter», sagt sie, und erzählt eine Geschichte über ihre Bailey. Astrid ging mit ihr zu Fuss ein-

Jan Tanner (rechts stehend) managt nun das Stedtli mit.

kaufen. Einmal wollte sie danach mit Bailey zurückgehen. Der Hund wollte aber mit dem Postauto fahren. Astrid setzte sich durch. Als Reaktion lief der Hund aber nur im Schneckentempo. Seither geht sie den Hinweg zu Fuss und den Rückweg mit dem Postauto. Stadträtin Pascale Meschberger lobte in ihrer Begrüssungsrede das grosse Engagement der Institution. Bei einem Besuch war sie «beeindruckt, mit welcher Ruhe, Kompetenz und Selbstverständlichkeit hier gearbeitet wird.»

Schulleiter Peter Kaufmann.

Als Beweggrund hebt Tanner hohe Qualität des Liestaler Zentrums hervor. «Liestal hat eine wunderschöne Altstadt mit viel Potenzial. Sie ist ein attraktives Schaufenster für lokale Retail- und Gastronomieanbieter.» Insbesondere dürfte der Verein Erlebniszentrum profitieren von Tanners Stärke, passende Konzepte für frei stehende Flächen zu finden. Sein Beitrag für Liestal ist ehrenamtlich und er sieht es als interessante Synergie zu seinem Engagement in Pratteln, von der beide Gemeinden profitieren

Foto: zVg

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Ruth’s Augenblicke

Liestal Der Verein für Blindenhunde und Mobilitätshilfen Liestal feiert sein 40-jähriges Bestehen Am letzten Samstag öffnete der Verein für Blindenhunde und Mobilitätshilfen Liestal (VBM) sein Gelände für das Publikum. Und die Leute kamen in Scharen zum 40-jährigen Jubiläum. Bei schönem Sommerwetter begrüsste Schulleiter Peter Kaufmann seine Gäste und informierte über das Programm. Über 50 in gelbe T-Shirts gekleidete Helferinnen und Helfer ermöglichten den Anlass. Viele von ihnen unterstützen den Verein auch durchs Jahr. Gesucht werden Junghundetrainer, die Hunde in den ersten eineinhalb Jahre betreuen. Nicht alle Hunde sind nach der Ausbildung fähig, ihre Aufgaben zu erfüllen. Diese Tiere werden wenn möglich an die Familien zurückgegeben, die sie in der Lebensphase vor dem Training betreuten. Diese sehr wichtige Gruppe sind die Junghundetrainer. Sie betreuen die Hunde, bis sie nach eineinhalb Jahre mit dem Training beginnen können. Von grosser Bedeutung sind alle Personen und Institutionen, welche die Schule finanziell unterstützen. Ohne diese wäre der Betrieb in der heutigen Form nicht möglich. Liestal ist eine spezielle Schule mit über zehn verschiedenen Hunderassen. Trotz jahrelanger Erfahrung ist man aber immer noch im Lernprozess, da jeder Hund unterschiedlich ist. Diese Unterschiede sind wie auch bei den Menschen normal und man muss sie wertschätzen.

Donnerstag, 27. August 2026

würden. Jan Tanner ersetzt den Innenstädte-Berater Thomas Bretscher, der die Strategie und Realisation des Zentrums-Management stark mitgeprägt hat. Zentrums-Management geht ins dritte Jahr Die Zentrums-Managerin Marion Ernst, welche ihre Aufgabe am 1. Januar 2025 anpackte, dient drei strategischen Zielen: Passantenfrequenzen in der Innenstadt erhöhen, Aufenthaltsqualität optimieren, Leerstände bewirtschaften. Entsprechende Strukturen – die unter anderem der Messbarkeit von Massnahmen dienen – sind aufgebaut, Projekte realisiert und weitere in Vorbereitung. Diese sind ein Mix aus langfristiger Arbeit und zeitnahen, direkt spürbaren Impulsen. Nach aussen hin wird das Zentrum beispielsweise in viel beachteten Plakatkampagnen mit dem Slogan «in 10 Minuten bist du in Liestal» beworben. Zudem wird die Winterzeit in Liestal noch stärker mit Aktivitäten bespielt werden. Marion Ernst ist bestens vernetzt und wirkt als koordinierende Impulsgeberin zwischen den verschiedenen Zentrums-Akteurinnen und -Akteuren. Verein Erlebniszentrum Liestal

Heidi gönnte sich eine «musikalische Flussfahrt» auf der Donau. Das war noch, bevor der Fluss in diesem Sommer wegen Pegel Tiefstand nicht mehr befahrbar war. «Dabei konnten wir vor Jahren nicht mehr weiter fahren auf der Donau, wegen Hochwasser und Überschwemmungen im ganzen Flussgebiet! Damals mussten wir mit dem Car weiter reisen. Das war schade!», kommentierte Heidi, bevor sie mir von ihren Erlebnissen auf ihrer neusten Flussreise zu berichten begann. Ja, so schnell können sich die Wetterverhältnisse ändern. Mal viel zu trocken – mal viel zu nass. Lassen wir Heidi nun selber erzählen: «Die Fahrt war schön, mit viel Musik an Bord. In Bratislava fuhr uns ein Autocar zu einem Opernhaus, wo Verdis Operndrama «La Traviata» aufgeführt werden sollte. Es wurden auch Passagiere von diversen anderen Schiffen dorthin gefahren. Ich las zuvor die ganze Erzählung der Traviata gründlich durch, damit ich dem Geschehen dann gut folgen könne. Weisst du eigentlich was «La Traviata» heisst auf Deutsch? Es bedeutet: «Die vom (rechten) Wege abgekommene» oder auch «die Verirrte»! Die Kurtisane Violetta und der junge Edelherr Alfredo verliebten sich – was sich ganz und gar nicht gehörte in der guten alten Zeit. Das Drama endet dann auch mit Violettas Tod. Sie stirbt an Tuberkulose in Alfredos Armen. Eigentlich. Aber in dieser Opernaufführung ging nach dem zweiten Akt der Vorhang zu und einige Schauspieler standen davor und verbeugten sich. Zuvor lag Violetta quer über einem Billardtisch. Nix von Dahingehen in Alfredos Armen! Das Publikum klatschte und strömte dann den Ausgängen zu. «Es ist offensichtlich das Ende» ... sagten meine Begleiterinnen, und erhoben sich ebenfalls. Ich aber rebellierte: «Das Stück hat drei Akte. Das hatte ich gelesen! Die Violetta ist ja noch gar nicht tot, bloss erschöpft! Sie muss in Alfredos Armen sterben! So ein Bschiss!» Draussen waren weit und breit keine Cars zu sehen, die uns auf unsere Schiffe zurück fahren sollten. Dafür kamen uns zwei noch viel ältere Weiblein (als wir es sind) entgegen, die keuchten: «Geht alle wieder rein. Es ist doch noch gar nicht Schluss!» Wir alle kamen knapp rechtzeitig zum dritten Akt wieder herein geströmt – gepoltert – gerauscht. Und als Violetta so himmeltraurig rührend starb in Alfredos Armen, da war ich zufrieden. Es folgte der Schlussvorhang. Und draussen warteten dann auch die Cars, für die Rückfahrt. Übrigens – nach dem zweiten Akt verabschiedeten sich bloss schon mal die Statisten. Und darum ist die Masse des verehrten Publikums beinahe vom rechten Wege abgekommen...indem es zu früh mit dem Ende rechnete!» Ruth Petitjean-Plattner Autorin diverser Kinder- und Erwachsenenbücher

Messfahrzeug ist unterwegs Vom 24. August bis Mitte September 2026 wird das öffentliche Strassennetz in der Stadt Liestal digital erfasst. Dazu ist ein spezielles Messfahrzeug mit Kameras und Laserscannern im normalen Verkehrsfluss unterwegs. Das Wichtigste auf einen Blick: Datenschutz gewährleistet: Personen und Autokennzeichen werden automatisch unkenntlich gemacht. Nicht öffentlich: Die Daten dienen ausschliesslich der Verwaltung und sind nicht öffentlich einsehbar. Nutzen: Das digitale 3D-Abbild hilft bei der Unterhaltsplanung von Strassen, verbessert die Verkehrssicherheit und schont die Umwelt durch weniger Kontrollfahrten. Stadt Liestal


Region Liestal

ObZ

Donnerstag, 27. August 2026

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Ein Ende des Lärms ist in Sicht Frenkendorf Die Sanierung und Neugestaltung des Ortskerns verläuft nach Plan Meinrad Stöcklin

Die Nerven der Bevölkerung und der KMUs von Frenkendorf, speziell die Menschen im Dorfkern und im oberen Dorfteil, wurden in den letzten Monaten arg strapaziert. Grund waren die umfangreichen Sanierungs- und Gestaltungsarbeiten im Ortskern, verbunden mit unzähligen Strassensperrungen, Umleitungen und viel Lärm und Staub. Zuletzt sorgte eine längere Vollsperrung des Dorfkerns und eine Umleitung des täglichen Verkehrs durch die Kirchgasse bis kurz vor dem 1. August für Umtriebe. Dies ist nun Geschichte, seit dem 10. August ist die Bauphase sieben eingerichtet. Diese dauert voraussichtlich bis Mitte Oktober, beinhaltet zunächst die Erneuerung der Werkleitungen und danach die Erstellung der Randabschlüsse sowie den Einbau des Strassenoberbaus. Gemeinde ging mit gutem Beispiel voran Bis Mitte Oktober bleibt die Schauenburgerstrasse zwischen den Einmündungen der Mittel- und der Kirchgasse für den Verkehr vollständig gesperrt, während der motorisierte Individualverkehr aus der Adlerfeldstrasse, Adlergasse, Brunnmatt- und Prattlerstrasse die Hauptstrasse via Ortskern befahren kann. Ab Nübrigweg wird der Verkehr in Richtung Liestal über die Rüttigasse umgeleitet. Das Verkehrsregime hat also in den letzten Monaten immer wieder gewechselt. «Das war und ist sicher nicht immer einfach, aber die Bevölkerung hat sich daran gewöhnt. Die Geschäfte im Dorfkern jedoch haben vor allem während der Vollsperrung der Hauptstrasse gelitten», analysiert der Frenkendörfer Bauverwalter Urs Flückiger gegenüber der ObZ. Die Gemeinde gewährte übrigens den Mietern in den gemeindeeigenen Lie-

Die Verantwortlichen nehmen einen Augenschein im Dorf.

genschaften einen Mietzins-Erlass von zehn Prozent und ging mit gutem Beispiel voran. Spezielle Kompensationszahlungen an direktbetroffene Geschäfte gab es allerdings keine. Hitze und Schmitti-Brunnen An der wöchentlichen Baustellensitzung besprechen die involvierten Baupartner regelmässig und laufend vorliegende Probleme und Details oder auch Anliegen der Anwohnenden. Die ObZ durfte einer solchen Sitzung beiwohnen und konstatierte ein gutes Klima und einen professionellen, effizienten Austausch. «Diese Treffen sind wichtig. Wir sind mit der Qualität sehr zufrieden und die Partner arbeiten gut zusammen», so Flückiger. Die Auswirkungen der andauernden Hitze der letzten Wochen auf die Arbeiten waren einigermassen überschaubar. Eine Zeitlang konnte nicht gepflästert werden, weil der Beton zu rasch trocknete, berichtet Flückiger weiter. Weitere

Fotos: M. Stöcklin

grössere Probleme oder gar archäologische Funde gab es keine. Thema an der Baustellensitzung war mitunter der legendäre Brunnen auf dem Schmitti-Platz, der ebenfalls saniert wurde und dieser Tage wieder in Betrieb geht. Dem weitherum bekannten Brunnen wird eine Art «magisches Wasser» nachgesagt, da das Wasser von einem Kraftort stammt (eigene Quelle im Gebiet Paradiesweg Richtung Madle) und sehr gesund sein soll. So sieht man am Brunnen immer wieder Leute, welche grössere Menge Wasser abfüllen. Die Bauphasen acht und neun stehen noch bevor und beinhalten ab Mitte Oktober bis Ende Februar 2027 diverse Arbeiten an der Prattlerstrasse und Adlergasse, verbunden mit erneuten Strassensperrungen und Umleitungen. Ausführliche Informationen gibt es in einem speziellen, aufschlussreichen Bereich auf der Internetseite der Gemeinde. Im zweiten Quartal 2027 sollten dann sämtliche Arbeiten fertig sein. Ganz

Der Brunnen am Schmitti-Platz geht dieser Tage wieder in Betrieb.

zum Schluss erfolgt noch der Einbau des definitiven Deckbelags in der Hauptstrasse, was nochmals eine vergleichs-

weise kurze Vollsperrung nach sich ziehen wird. Und ob es danach ein Fest gibt, wird sich dann zeigen.

Ein Blick in den Frenkendörfer Dorfkern.

Veranstaltungen

Abenteuerliche Reise nach Mexiko

Buchhandlung Forum lädt zum Fest ein

Kindermusical Stadtkirche Liestal am 6. September

Guter Start Magie, Ira May und Max Küng

Das farbenfrohe Kindermusical wird am 6. September in der Stadtkirche Liestal aufgeführt.

pr. Vier mutige Mädchen begeben sich auf eine abenteuerliche Reise nach Mexiko. Dort entdecken sie eine faszinierende Welt voller Überraschungen, begegnen neuen Menschen und meistern gemeinsam spannende Herausforderungen. Aus dieser Geschichte entstand ein farbenfrohes Kindermusical, das am 6. September um 17 Uhr in der Stadtkirche Liestal zur Aufführung kommt. Unter der Leitung von Kantorin Theresia Gisin-Berlinger nimmt der Kinderchor gemeinsam mit der Band der reformierten Kirchgemeinde Liestal-Seltisberg das Publikum mit auf diese musikalische Entdeckungsreise. Das Besondere an diesem Projekt: Das Musical wurde nicht einfach übernommen, sondern gemeinsam von Kindern und engagierten Eltern entwickelt. Texte, Melodien, Tänze und viele kreative Ideen entstanden in enger Zusammenarbeit und machen das Stück zu einem einzigartigen Gemeinschaftswerk.

Foto: zVg

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Aufführung war das zweitägige Chorlager im Mai. Dort wurde intensiv geprobt, an den Liedern gefeilt und die Choreografien einstudiert. Nach der Sommerpause vertieften die Kinder das Erarbeitete mit grossem Einsatz und viel Freude. So wuchs das Musical Schritt für Schritt zu einer lebendigen Aufführung heran. Das Publikum darf sich auf eine mitreissende Geschichte, schwungvolle Musik und fröhliche Tänze freuen. Die jungen Sängerinnen und Sänger begeistern mit ihrer Spielfreude und ihrem grossen Engagement. Das Musical zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Kinder, Eltern und musikalische Leitung ihre Ideen und Talente gemeinsam einbringen – ein abwechslungsreiches Bühnenerlebnis für die ganze Familie. Weiterer Auftritt: 28. November, Stadtkirche Liestal – Wiederholung!

Seit zwei Jahren ist die Buchhandlung Forum Teil des Liestaler «Stedtli». Nun kann sie einen Erfolg feiern: Der Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verband SBVV hat sie zur Buchhandlung des Jahres 2026 nominiert. Eine Fachjury wählt immer drei nominierte Verlage und drei Buchhandlungen aus und das Publikum kann auf der Webseite des SBVV abstimmen. Für den Titel hat es nicht gereicht, aber für die Inhaberin Bettina Bieder ist schon nur die Nominierung eine Ehre: «Für mich als kleine unabhängige Buchhändlerin ist diese Nominierung nur zwei Jahre nach meiner Eröffnung ein grossartiger Erfolg.» Allgemein kann Bieder auf einen guten Start zurückblicken: Sie fühle sich im Stedtli angekommen und etabliert und könne auf ein treues Stammpublikum zählen, sagt sie.

Amplifon zieht um: heute Eröffnung

Das möchte Bieder feiern: Sie lädt am Samstag, 29. August, zum Fest ein. Das passt, denn die Buchhandlung Forum handelt nicht nur mit Büchern, sondern will auch kultureller und sozialer Treffpunkt sein. Bieder möchte Begegnungen zwischen Menschen fördern, die ihre Geschichten erzählen und ihr Wissen austauschen können. Von 11 bis 13 Uhr gibt die Bibliomagierin Tina Band Einblicke in ihre magischen Buchstapel. Um 14.30 Uhr spielt die Baselbieter Soulmusikerin Ira May ein Konzert im kleinen Rahmen. Und ab 17 Uhr liest der Baselbieter Journalist und Autor Max Küng aus seinem aktuellen Buch «Supertoskana». Zudem dürfen alle, die für 20 Franken einkaufen, am Glücksrad drehen und können so Preise gewinnen. ObZ

pr. Die Filiale des Hörakustikers Amplifon zieht vom bisherigen Standort am Wasserturmplatz 9 nur wenige Schritte weiter zum Wasserturmplatz 5. Damit bleibt Amplifon der Stadt Liestal treu. Zur Eröffnung lädt Amplifon am 27. August 2026 zum Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, die neuen, barrierefrei zugänglichen Räumlichkeiten kennenzulernen, das Team vor Ort zu treffen und sich unverbindlich über moderne und innovative Hörlösungen zu informieren. Bei Interesse kann zudem direkt ein Termin für einen kostenlosen Hörtest vereinbart werden. Persönliche Beratung, moderne Hörtests Als führender Hörakustiker der Schweiz setzt Amplifon auch in Liestal auf persönliche Beratung, moderne Hörtests und individuelle Lösungen für besseres Hören im Alltag. Das Team vor Ort begleitet Kundinnen und Kunden mit Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen – von der Höranalyse über die Auswahl bis hin zur Anpassung moderner Hörsysteme. Angenehmes Umfeld für eine persönliche Beratung Die neue Filiale bietet modern ausgestattete Räume für Hörtests und Anpassungen sowie ein angenehmes Umfeld für eine diskrete und persönliche Beratung. Mit dem Umzug bleibt Amplifon zentral erreichbar und unterstreicht seine langjährige Verbundenheit mit Liestal. Das Team von Amplifon Liestal freut sich darauf, Kundinnen und Kunden am neuen Standort willkommen zu heissen.

Bettina Bieder hat 2024 die Buchhandlung Forum eröffnet.

Foto: zVg

Tag der offenen Tür: Donnerstag, 27. August, 9 bis 17.30 Uhr


Region Gelterkinden

ObZ

Donnerstag, 27. August 2026

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Ein Dorf zelebriert sein 800-jähriges Bestehen Tenniken Dorffest als Höhepunkt des Jubiläumsjahrs Grussworte waren zu hören von Regierungsrat und Kulturdirektor Markus Eigenmann, dem Zunzger Gemeindepräsidenten Hansruedi Wüthrich, Tennikens Gemeindepräsident Thomas Grüter und OK-Präsidentin Mariann Iberg. Gerade rechtzeitig bevor Petrus seine Schleusen öffnete.

Sander van Riemsdijk

Das Tenniker Dorffest zum 800-JahreJubiläum als erkennbares Gemeinschaftsprojekt unter dem Motto «Hütt für Morn» lockte am letzten Wochenende an drei Tagen zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus allen Kantonsecken an. Ein zwölfköpfiges Organisationskomitee mit Mariann Iberg als Präsidentin hatte unter dem Patronat des neu gegründeten «Eventverein Tenniken» vor drei Jahren mit den Vorbereitungen für das Fest angefangen. Unter dem Motto «Gestern-Heute-Morgen» wird das Jubiläumsjahr 2026 als historischer Meilenstein in drei Akten begangen. Angefangen im März mit dem ersten Programmteil «Gestern», wo die Geschichte des Dorfs, das im Jahr 1226 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, im Fokus der Feierlichkeiten stand, und abgeschlossen im Oktober mit dem letzten Teil «Morgen», in dem der Blick in die Zukunft gerichtet sein wird. Mit «Heute» als mittlerem Teil stand nun das Dorffest am Wochenende im Mittelpunkt.

Musikgruppen sorgten für stimmige Unterhaltung Während den drei Festtagen sorgten zahlreiche Vereine mit insgesamt 14 Beizli für die kulinarische Umrahmung, wobei jeder Essensstand einen Tenniker Flurnamen wie «Bäbelismatt» trug und dabei geschichtsträchtig darüber informierte, wie dieser eigentlich entstanden ist. In vier extra für das Dorffest hergestellte Gondeli konnte man sich bei den Skifreunden Diegtertal mit einer Raclette verwöhnen lassen. Die breit aufgestellte musikalische Festumrahmung

800 Lampions erhellten das Festareal Ein Teil der insgesamt 800 von Einwohnerinnen in Handarbeit gemachten und grösstenteils aus Baumwolle bestehenden Lampions für 800 Jahre Tenniken hiessen die Gäste an den Dorfeingängen Nord und Süd, dargestellt als Harassenbogen, willkommen. Die übrigen verwandelten den attraktiv eingerichteten Festplatz am Abend in eine leuchtenden Festhütte. Eröffnet wurde das feierliche Rahmenprogramm am frühen Freitagabend mit dem Alphorntrio «Mir wei luege» und dem eigens komponierten «Tennikerlied» von Max Mundwiler, gesungen vom Gemischten Chor Tenniken «ma non troppo» mit der Dirigentin Nicola Meier Jäggi. Gefolgt durch die Uraufführung des «Tenniker Marschs» durch den örtlichen Musikverein.

Die 800 bunten Lampions auf dem Festareal sorgen für eine besonders schöne Atmosphäre.

hatte für alle Musikgeschmäcker etwas in petto. Auf den Bühnen «Baumgarten» und «Pfarrhaus» sowie in der Kirche fanden zahlreiche Konzerte statt. Musikgruppen wie unter anderem «Living in the 80s», «The late Blowers», «Burn the Past» aus Solothurn und «Spruchrif» sorgten nebst den individuellen Auftritten von Sarah Jane, Max Andreas Mundwiler und dem in Tenniken aufgewachsenen schweizerisch-chinesischen Pianist Mischa Cheung für stimmige Unterhaltung. Auch lokale Formationen wie die Regionale Musikschule und die Familien-Gugge «Bölchefrösch» trugen zur heiteren Stimmung bei. Wer es zauberhaft und magisch wollte, war beim Tenniker Zauberkünstler Marco Caviola bestens aufgehoben, während ein Markt mit 20 Ständen zum Bummeln einlud. Blick durch den Zeitspiegel Auch an die Kinder war gedacht. Das immer populäre Kinderschminken fand grossen Andrang, wie auch das Ponyreiten, Kasperlitheater, Kinderdisco, Bullriding und Alpaka-Trekking. Für spontane Strassenunterhaltung sorgten bunt gekleidete Strassenclowns. Mit Schützenkönig und Weltmeister Adrian Schaub konnte man sich auf einer Zehn-Meter-Luftpistolenanlage messen. Dieser stellte sich ausserdem zusammen mit der Sissacher ParaSnowboarderin Romy Tschopp und dem OL-Sprint-Staffel-Weltmeister Tino Polsini für einen Sport-Talk zur Verfügung. Wer in Nostalgiestimmung war, konnte in der Posamenterstube mit Webvorführungen einen Blick zurück durch den Handarbeit-Zeitspiegel werfen, sowie mit Bewusstsein für die eigene Geschichte in der Ausstellung «Früher» in der Trafostation. Abgerundet wurden die Feierlichkeiten am Sonntag mit einem Gottesdienst und einem Festumzug mit 13 Gruppen aus Vereinen, Familien und Dorfgruppen.

Der örtliche Chor «ma non troppo» sang zur Eröffnung als Primeur das Tennikerlied.

Der Sportler-Talk mit Tino Polsini, Romy Tschopp, Adrian Schaub und Moderatorin Sabine Bucher zog viele Besuchende an.

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Leben im Alter: Betreut zu Hause oder im Heim?

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Rund 4 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer über 65 leben derzeit im Heim, 96 Prozent zu Hause. Wie möchten Sie im Alter versorgt werden? Pia Meinzer, Leiterin von Dovida in Basel, gibt Tipps. Pia Meinzer, was ist für Seniorinnen und Senioren besser: vertrautes Zuhause oder rund-um-die-Uhr-Betreuung im Heim? Besser oder schlechter gibt es nicht, nur die jeweils individuell passende Lösung. Wird keine vollstationäre Pflege benötigt, kann eine Betreuerin, die im Haushalt mit lebt, die ideale Alternative zum Heim sein. Was zeichnet eine seriöse «24-Stunden-Betreuung» aus? Ich rate zu Anbietern mit Sitz in der Schweiz und SECOBewilligung. Zudem sollten sie von Krankenkassen anerkannt sein. Informieren Sie sich über Fachkompetenzen und die Deutschkenntnisse der Betreuenden sowie ihrem Leumund. Arbeitszeiten und Freitage müssen unbedingt im Vorfeld geregelt sein, auch den Betreuenden stehen die gesetzlich geregelten Ruhezeiten zu. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal sind auch regelmässige Besuche des Anbieters vor Ort. Gibt es noch weitere Punkte, die Ihnen wichtig sind? Wichtig ist, dass bei der Betreuung auch Angehörige, Ärzte, Therapeuten oder medizinische Spitex-Partner miteingebunden sind. Wir bei Dovida nennen das den «Kreis der Fürsorge» um die Betreuten, der auch unsere Betreuenden und Pflegefachleute miteinschliesst. Kann sich auch ein Ehepaar von einer Betreuerin umsorgen lassen? Ja, selbstverständlich. Auch kostenmässig ist dies in jedem Fall eine Alternative. Für mehr Informationen: dovida.ch Kontakt: Pia Meinzer Leitung Niederlassung Basel Telefon 061 205 55 77 info.basel@dovida.ch

Über Dovida in der Schweiz Dovida bietet personenzentrierte Betreuung und Grundpflege zu Hause, die darauf ausgerichtet ist, Menschen zu unterstützen, zu stärken und zu fördern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Mit zehn Niederlassungen und über 20 Agenturpartnerinnen und -partnern ist die private Spitex-Organisation in der Schweiz stark lokal verankert. Global ist Dovida in sieben Länder für Seniorinnen und Senioren da, neben der Schweiz auch in Frankreich, Irland, den Niederlanden, Australien, Neuseeland und USA.


Region Gelterkinden

ObZ

Donnerstag, 27. August 2026

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Ein Verlag aus einem Gelterkinder Wohnzimmer Kleinverlag Der Kirja-Verlag publiziert seit 14 Jahren Büchern zum Thema Autismus. Lisa Kwasny

Der Hauptsitz des Kirja-Verlags ist ein dunkelrotes Wohnhaus in Gelterkinden. Es ist kein grosses Verlagshaus: Die Gründer Stephan und Ramona Zettel führen diesen Verlag allein, von ihrem Wohnzimmertisch aus und in ihrer Freizeit. Ramona Zettel öffnet die Tür, auf dem Arm ihr wuscheliger Hund Ida. Ihr Mann Stephan humpelt mit Krücken ins Wohnzimmer, er hat gerade eine Knieoperation hinter sich. Am Küchentisch breiten sie die gedruckten Bücher aus. Der Kirja-Verlag bedient ein Nischenthema: Es sind ausschliesslich Bücher zum Thema Asperger-Autismus und Pathological Demand Avoidance (PDA), eine bei Autistinnen und Autisten oft vorkommende Verhaltensform. «Sind wir die Einzigen?» Stephan und Ramona Zettel haben einen persönlichen Bezug zum Thema: Ihr Sohn wurde 2008 mit Asperger-Autismus diagnostiziert. «Sind wir die Einzigen?», hat Stephan damals ihren Kinderpsychiater gefragt. Doch sie waren nicht die Einzigen. Das Ehepaar gründete zuerst eine Elterngruppe und später den Verein Asperger-Hilfe-Nordwestschweiz. Der Verein ist mittlerweile aufgelöst, als niederschwellige Beratungsstelle sind die Zettels aber weiterhin aktiv. 2012 publizierten sie dann aus einer Sammlung von Infor-

mationsmaterialien ihres Kinderpsychiaters eine erste Broschüre. Der Kirja-Verlag war geboren. Ramona Zettel ist ausgebildete Buchhändlerin mit Verlagserfahrung und übernimmt den grössten Teil der Arbeit, von der Druckvorbereitung bis zur Kommunikation mit der Hausgrafikerin. Stephan arbeitet Vollzeit in der Chemieproduktion. Ursprünglich träumte er davon, sich mit dem Verlag selbstständig zu machen und vielleicht Arbeitsplätze für autistische Menschen anzubieten. «Ich bin schnell von dieser Wolke gefallen», sagt er. Die Zettels arbeiten unentgeltlich, dafür zahlen sie ihren Autorinnen und Autoren 50 Prozent der Einnahmen, sobald die Kosten der ersten Auflage gedeckt sind. Auf dem Buchmarkt sind acht bis zehn Prozent üblich. Wird der Druck per Crowdfunding finanziert, verdienen die Autor/-innen bereits ab dem ersten Exemplar. Der Gewinn aus der ersten Auflage dient dann dazu, eine zweite Auflage durch den Verlag vorzufinanzieren. Neues Buch ist in Planung Das neuste Projekt des Verlags ist das Bilderbuch «Polly ist anders genau richtig» von Christine Lüchinger. Die Autorin ist selbst mit Autismus diagnostiziert und Mutter von sechs Kindern, zwei davon im austistischen Spektrum. Eigentlich wollten die Zettels dieses Jahr kein neues Pro-

Ramona und Stephan Zettel führen den Kirja-Verlag.

jekt starten. Doch dann schickte Lüchinger Textproben und die Illustrationen von Nicole Lang. «Dann konnten wir nicht nein sagen», sagt Ramona Zettel. Die erste Auflage wird nun mit einer Spendenkampagne finanziert, 14 000 der benötigten 22 000 Franken sind bereits zusammengekommen. Den gesamten Arbeitsaufwand deckt das aber nicht. Kleinverlage kämpfen mit strukturellen Problemen: Es gibt immer weniger kleine Buchhandlungen, während grosse Buchhandlungen häufig bei Zwischenhändlern einkaufen. Deren Margen machen den Vertrieb für Kleinverlage kaum rentabel. Auch der Export ist aufgrund von Regulierungen aufwendig. Die meisten Bücher des Kirja-Verlags sind deshalb nur über die Webseite zu kaufen. Nur wenige schaffen den Durchbruch: Ihr Buch «PDA anders autistisch?» war mehrfach auf der Sachbuch-Bestsellerliste des Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verbands (SBVV) und wird auch von grossen Buchhandlungen bestellt und ins Ausland geliefert. Alle Bücher machen Gewinn Ein Werbebudget hat der Kirja-Verlag nicht. Ramona Zettel betreut die Website

Diese Bücher hat der Kirja-Verlag publiziert.

und den Social-Media-Kanal selbst. «Aber von 100 Personen, die einen Beitrag liken, kaufen meist nur wenige dann tatsächlich ein Buch», sagt sie. Auch an Buchmessen ist der Verlag nicht vertreten. Fördergelder erhielt er bisher nur von der Hans-Asperger-Stiftung und einigen kleineren Stiftungen. Der Aufwand für die Anträge bei vielen anderen Stiftungen sei zu gross. Trotzdem können die Zettels positiv in die Zukunft blicken: «Bisher hat jedes unserer Bücher irgendwann Gewinn gemacht», sagt Ramona. Der Kleinverlag spürt die zunehmende Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für das Thema Autismus. Und ihrem Sohn geht es den Umständen entsprechend gut, er hat die kritische Schulzeit jedenfalls geschafft. Der Gesellschaft und Wirtschaft möchten die Zettels einen Grundgedanken vermitteln: «Seht nicht nur die Schwächen», sagt Stephan Zettel. «Mit der richtigen Unterstützung und vielleicht etwas mehr Zeit können autistische Menschen durchaus ihr volles Potenzial entfalten», sagt Ramona Zettel. Man sollte ihnen nur eine Chance geben. Wie ihrem Kleinverlag auch.

Fotos: L. Kwasny

Was ist Asperger? Asperger-Autismus ist nach dem österreichischen Kinderarzt Hans Asperger benannt, der die Symptomatik 1943 definierte. Durch ihn wurde die Autismus-Diagnose erweitert. Gemäss Autismus Schweiz zeichnet sich das Asperger-Syndrom durch ausgeprägte spezifische Interessen, Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion und Auffälligkeiten in der nonverbalen und verbalen Kommunikation aus. Intelligenzminderung und erschwerte Spracherlernung, die als Diagnosekriterien von anderen Autismus-Formen zählten, treten dagegen nicht auf. Lange wurde Asperger als eigene Autismus-Kategorie verstanden. Seit 2022 wird der Begriff in der Diagnostik nicht mehr verwendet, stattdessen sind alle autistischen Ausprägungen unter dem Begriff «Autismus-Spektrums-Störung» zusammengefasst. Grund dafür ist, dass Autismus weniger in klar definierbare Kategorien, sondern als fluides Spektrum aufgefasst wird.

Chorreise zu Agnes von Rheinfelden

Region Gelterkinden

Gelterkinden Der Reformierte Kirchenchor war unterwegs ...

Sonderabfall entsorgen

Am 9. August traf sich der Kirchenchor Gelterkinden zur Chorreise, die jeweils in einem konzertfreien Jahr stattfindet. Die «Earlybirds» trafen sich schon kurz nach 8 Uhr beim Bahnhof Gelterkinden und fuhren mit dem Bus nach Rheinfelden, um sich bei einem Kaffee noch zu stärken. Punkt 10 Uhr trafen sich alle im Innenhof des Rathauses in Rheinfelden, wo Agnes von Rheinfelden sie empfing. Während rund eineinhalb Stunden erfuhren sie auf spannende Weise viele Details über das Leben der Agnes von Rheinfelden (Susanne Am-

Abfälle, auf deren Verpackung Gefahrensymbole gedruckt sind, dürfen nicht einfach im Kehrichtsack entsorgt werden. Das gilt beispielsweise für entzündliche, giftige, umweltgefährliche oder ätzende Produkte wie Farben, Batterien oder Pflanzenschutzmittel. Um diese gesondert zu entsorgen gibt es das Schadstoffmobil von Remondis, auch «SafetyTruck» genannt. Er wird an bestimmten Daten in der Region sein. Der Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) bittet alle Personen, die Stoffe möglichst im Originalbehälter zu bringen und diese gut zu verschliessen, damit keine Stoffe auslaufen. Die Stoffe müssen dem Personal persönlich übergeben werden. ObZ

mann). Sie war im 12. Jahrhundert als adlige Frau massgeblich mitverantwortlich für die Entwicklung von Freiburg (D), brachte Grund und Boden von Bern mit in die Ehe und unterstützte den Ausbau von Rheinfelden zur befestigten Stadt. Die grosse Gruppe von über 30 Personen verfolgte die lebendigen und humorvollen Ausführungen und historischen Anekdoten von Agnes äusserst aufmerksam und interessiert, überschritt mit dem Fährmann Jean den Fluss und wurde mit selbst gebackenen

Freudenkeksen verköstigt. Das vom Chor andächtig gesungene Lied in der Stadtkirche berührte Agnes von Rheinfelden tief. «Selten habe ich so eine tolle Stadtführung erlebt – vielen Dank!» Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Städtli ergaben sich die meisten der Wärme und fuhren nach Hause zurück. Eine kleinere Gruppe unerschrockener, oder besser gesagt hitzeresistenter Sänger/-innen spazierte noch dem Rhein entlang oder fand Abkühlung in einem Rheinschwumm. B.Burkhardt, Präsidentin

Freitag, 11. September: 8 bis 9.30 Uhr in Wenslingen: vor dem Schopf beim Primaladen 10 bis 11.30 Uhr in Rünenberg: vor dem Mehrzweckgebäude / Werkhof, Hauptstrasse 141 13 bis 14.30 Uhr in Böckten: Gemeindeplatz hinter der Gemeindeverwaltung, Schulweg 2 Samstag, 12. September: 8 bis 12 Uhr in Gelterkinden: Zeughausareal, Rünenbergerstrasse 33 Samstag, 19. September: 8.30 bis 11.30 Uhr in Ormalingen: Werkhofareal, Hauptstrasse 178

Veranstaltungen

So geht Kanalreinigung

Fröhliches Gruppenbild auf der Treppe im Innenhof des Rathauses.

Fotos: zVg

Susanne Ammann als Agnes von Rheinfelden.

Der Gewerbeverein Sissach und Umgebung (GESI) organisiert immer wieder Veranstaltung für seine 280 Mitglieder, sei es ein Flohmarkt oder ein Besuch bei verschiedenen Unternehmen. Zum Herbstausflug am 21. September lädt der GESI seine Mitglieder nun zur Firma Marquis Kanalservice AG in Füllinsdorf ein. Treffpunkt ist um 15.15 Uhr beim CTPLAN an der Hauptstrasse 45 in Sissach, um gemeinsam mit dem Velo nach Füllinsdorf zu fahren. Die individuelle

Anreise mit dem Auto ist auch möglich, Parkplätze vor Ort sind vorhanden. Um 16 Uhr beginnt die Betriebsbesichtigung inklusive Verpflegung an der Wölferstrasse 15 in Füllinsdorf. Um 20 Uhr endet die Veranstaltung. Anmeldeschluss ist der 14. September, Anmeldungen können per Formular im Newsletter-Mail oder auf der Webseite des Gewerbevereins gemacht werden. ObZ www.gesi.ch


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

Donnerstag, 27. August 2026

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Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einschränkung Wasserbezug Die anhaltende Hitze und Trockenheit der letzten Wochen lassen den Grundwasserspiegel kontinuierlich sinken. Die Trinkwasserversorgung ist aufgrund der Zusammenschlüsse Gelterkinden, Ormalingen und Rothenfluh regional zwar noch gewährleistet, jedoch reichten die Niederschläge der letzten Tage nicht aus, um die Grundwasservorkommen zu stabilisieren oder anzureichern. Dazu braucht es anhaltende Niederschläge über Wochen und Monate.

Band- & Ensemblefestival 2026

Um die Versorgungssicherheit in der gesamten Region weiterhin zu gewährleisten, fordern die Gemeinderäte von Gelterkinden, Ormalingen und Rothenfluh die Bevölkerung jetzt auf, den Trinkwasserverbrauch ab sofort konsequent auf das Minimum zu reduzieren. Verbote Gestützt auf die Wasserreglemente der Gemeinden werden daher folgende vorübergehende Verbote für die Verwendung von Wasser aus dem öffentlichen Leitungsnetz angeordnet: Für Privatpersonen ist verboten: • Bewässern von Rasenflächen, Hecken, Zierpflanzen und sonstigen Grünflächen mit Trinkwasser • Reinigung von Terrassen, Balkonen, Fassaden und Hausplätzen • Waschen von Fahrzeugen • Befüllung oder Nachfüllung von Whirlpools und Schwimmbecken Der Betrieb von öffentlichen Autowaschanlagen ist untersagt. Bei Zuwiderhandlungen können gestützt auf die Wasserreglemente der Gemeinden Bussen ausgesprochen werden. Weiterhin erlaubt: • Gezielte Bewässerung von Neupflanzungen und Nutzpflanzen mittels Giesskanne oder Schlauch (keine Sprinkler) Massnahmen der Gemeinde • Abstellen der öffentlichen Brunnen (sofern sie von der Trinkwasserversorgung gespiesen werden) • Freibad: Einstellung des Betriebes ab Montag, 31. August 2026 (Hallenbad bleibt geöffnet. Sommersaisonkarten bis Ende September 2026 gültig.) • Bewässerung von Rabatten und Bäumen sowie des Sportplatzes bei der Mehrzweckhalle mit Brauchwasser • Friedhof: Brunnen werden abgestellt, Bewässerung über Wassercontainer mit Brauchwasser weiterhin möglich Wasserintensive Bauarbeiten Diese sind zwecks Koordination des Verbrauchs bei der Brunnenmeisterei anzumelden. Nach Möglichkeit soll dazu Brauchwasser (siehe unten) genutzt werden. E-Mail: brunnenmeisterei@gelterkinden.ch / Telefon: 061 985 82 00 Bezug von Brauchwasser Kostenloser Bezug für Landwirtschaft, Gewerbe und Baugewerbe ist nach Absprache mit der Brunnenmeisterei an folgenden Bezugspunkten möglich: • Gelterkinden (alte Reservoire Röthen und Frändleten mit je 200 m3) • Kleinbezüger können Brauchwasser via Dorfbrunnen Gelterkinden (ca. 9 m3) ohne Voranmeldung beziehen. Bitte beachten Sie zudem weiterhin folgende Verhaltensempfehlungen: • Wasser nicht unnötig laufen lassen: Wasserhahn beim Zähneputzen oder Rasieren schliessen und das Wasser beim Einseifen unter der Dusche abstellen. • Duschen statt Baden! Duscheinheiten möglichst kurz und bewusst halten. • Die kleine Taste für das «kleine Geschäft» nutzen. • Geschirrspüler und Waschmaschinen nur voll beladen und wenn möglich im ECO-Programm betreiben. • Wasser mehrfach nutzen: Wasser vom Waschen von Salat, Gemüse oder Obst kann, sofern es keine Reinigungsmittel enthält, zum Giessen von Blumen und Gartenpflanzen verwendet werden. • Vorlaufwasser nutzen: Kaltes Wasser beim Warten auf Warmwasser in Gefässen auffangen. • Richten Sie eine private Regenwassersammlung ein. Die Gemeinden danken allen Einwohnerinnen und Einwohnern herzlich für das Verständnis und den sorgfältigen Umgang mit unserem wertvollen Trinkwasser. JEDER TROPFEN ZÄHLT! Kontakte/Informationen Brunnenmeisterei Gelterkinden: brunnenmeisterei@gelterkinden.ch, 061 985 82 00

Bergwandern: Sicher über Stock und Stein Vier Millionen Schweizerinnen und Schweizer wandern regelmässig. Leider oft als Ballast im Rucksack mit dabei: das Unfallrisiko. Mit den Tipps der BFU sind Sie beim Bergwandern sicher unterwegs. So schön die Schweizer Berge auch sind: Bergwandern ist deutlich mehr als ein Spaziergang. Die weiss-rot-weissen Spitzen der gelben Wegweiser markieren Bergwanderwege. Diese erfordern Trittsicherheit, Fitness und Schwindelfreiheit. Der Selbsttest auf sicher-bergwandern.ch hilft, die eigenen Fähigkeiten einzuschätzen. Bereit? Dann gilt es, die Bergwanderung sorgfältig zu planen. Wichtig ist, eine Route zu wählen, die zu den eigenen Fähigkeiten passt. Dabei auf Schwierigkeit (Wegkategorie), Zeitbedarf, Weg- und Wetterverhältnisse achten. Auch zentral: die Ausrüstung. Feste Wanderschuhe mit griffigem Profil, warme, wetterfeste Kleidung und Proviant gehören dazu. Ebenso eine Karte. Bei digitalen Karten dran denken, die Offline-Version herunterzuladen – damit man auch ohne Internet die Orientierung nicht verliert. Während der Wanderung ist wichtig, sich in kritischen Situationen vorsichtig zu verhalten, dank Pausen konzentriert zu bleiben und die eigene Verfassung und die der gesamten Gruppe im Auge zu behalten. Bei plötzlichem Unwohlsein, Wetterumschwung oder anderen Schwierigkeiten kein Risiko eingehen und rechtzeitig umkehren. Das Wichtigste in Kürze: • Bergwanderwege sind mit weiss-rot-weissen Spitzen auf den gelben Wegweisern markiert. • Bergwanderwege erfordern Trittsicherheit, Fitness und Schwindelfreiheit. • Wanderung sorgfältig planen. • Sich richtig ausrüsten. • Unterwegs eigene Verfassung, Wetter- und Wegverhältnisse sowie Zeitplan im Blick behalten. Alle Tipps im Detail, den Selbsttest, eine Checkliste für die Planung und noch viele weitere Infos gibts auf sicher-bergwandern.ch. Bonustipp: Wer das Bergwander-Memospiel spielt, kann am Wettbewerb teilnehmen und tolle Preise gewinnen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Sanierungsarbeiten Waldstrasse Aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Waldstrasse ist die Einfahrt Bierkeller in Richtung Chöpfliparkplatz vom Freitag, 21. August 2026 bis und mit voraussichtlich Freitag, 4. September 2026 gesperrt. Passend zur aktuell angespannten Situation aufgrund der anhaltenden Trockenheit empfiehlt das Forstrevier, über Rünenberg auszuweichen. Dort besteht die Möglichkeit, Fahrzeuge ausserhalb des Waldes abzustellen und den Waldbesuch von dort aus zu starten. Damit können die Sanierungsarbeiten ungehindert ausgeführt und gleichzeitig unnötige Aufenthalte mit Fahrzeugen im Wald vermieden werden. Wir bitten Sie, die entsprechende Signalisation vor Ort zu beachten und danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme. Forstrevier Farnsberg

Abteilung Bau Gelterkinden: bau@gelterkinden.ch, 061 985 22 55 Matthias Schürch, zuständiger Gemeinderat: matthias.schuerch@gelterkinden.ch, 078 808 89 49 Einwohnergemeinde Gelterkinden

Entsorgung Gegenstände «Gratis zum Mitnehmen» Einwohnergemeinde Gelterkinden

Hauskehricht- und Sperrgutabfuhr – Wichtige Hinweise • Kehrichtsäcke erst am Abholtag (Dienstag) bis um 7 Uhr bereitstellen. Durch Tiere (Füchse, Raben, usw.) werden Säcke, die zu früh bereitgestellt werden, oftmals aufgerissen. Wenn Ihr Kehrichtsack beschädigt wurde, bitten wir Sie, die Verunreinigung zu beseitigen. • Die Kehrichtsäcke sind mit der korrekten Anzahl Kehrichtvignetten zu versehen. Andernfalls werden diese vom Abfuhrunternehmen nicht mitgenommen. • Sperrgut ist mit drei Gebührenmarken zu versehen. Die maximale Grösse beträgt 200 x 100 x 50 cm und das Höchstgewicht liegt bei 30 kg. • Detaillierte Angaben wie Daten und Informationen zu den diversen Entsorgungsangeboten finden Sie auf dem Abfallkalender. Dieser ist auf der Gemeindewebsite unter Gemeinde / Abfallentsorgung einsehbar.

Vermehrt wird festgestellt, dass Gegenstände am Strassenrand, auf Trottoirs und auf Hausplätzen mit dem Hinweis «Gratis zum Mitnehmen» deponiert werden. Der eine oder andere Gegenstand findet damit sicher neue Besitzerinnen und Besitzer. Einige bleiben aber lange stehen, nehmen Schaden durch Witterung oder werden beschädigt und verursachen damit Verunreinigungen. Bei diesem Vorgehen ist folgendes zu beachten: • Diese Deponien sind auf öffentlichem Areal wie Kantons- und Gemeindestrassen, Trottoirs und Plätzen nicht erlaubt. • Bei Deponien auf Privatareal ist die Erlaubnis der Grundeigentümerschaft oder der Hausverwaltung einzuholen. • Wenn diese Gegenstände nicht mitgenommen werden, sind diese zeitnah wieder abzuräumen und wenn nötig fachgerecht zu entsorgen. Widerrechtliches Handeln wird gebüsst.

Mit: Beat The Beat, Sax Kapelle, The Two’s, Starter Band Gelterkinden und Leimental, Vintage Winds, Der schwarze Fuchs, The 6cs, The Fires, King Boys und Soul Connection! Getränkestand – Eintritt frei – Kollekte – Live Soul – Real Groove – Info via QR Freitag, 4. September, 18 bis 22 Uhr, OpenAir, Zeughausplatz Regionale Musikschule Gelterkinden Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Häsli Anna lernt Querflöte spielen Lerne mit Häsli Anna und ihren Spielgefährten das Querflötespielen und begleite sie auf ihren Abenteuern! Wir singen und spielen zusammen mit unseren Helden, hören Geschichten und lernen dabei auch jedes Mal etwas Neues auf unseren bunten Querflöten. Kursdaten: 18., 25. September; 16., 23., 30. Oktober; 6. und 13. November 2026, 15.30–16.30 Uhr Alter: 5- bis 7-jährig oder nach Anfrage Voraussetzungen: Mindestens 3 bis maximal 8 Kinder Leitung: Nathalie Tollardo, Querflötenlehrerin Kurskosten: CHF 60.– Nuvo-Toot Querflöte: CHF 30.– (Farbe direkt bestellen und bezahlen bei Nathalie Tollardo) Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden Anmeldeschluss: 7. September 2026 Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80

Eltern-Kind Singen Musik geht direkt ins Herz und berührt die Seele. Möchten Sie Ihre Verbindung zu Ihrem Kind, Ihrem Enkelchen, Ihrem Patenkind, … noch mehr vertiefen? Dann ist dies genau das Richtige für Sie! Aufgrund grosser Nachfrage startet die RMSG wieder mit dem ElternKind-Singen! Wann und wie oft? Mittwochvormittags, 10 bis 10.45 Uhr; 10 × 45 Minuten Kursdaten: 14., 21., 28. Oktober; 4., 11., 18., 25. November; 2., 9. und 16. Dezember 2026 Alter: Schwangere und Erwachsene mit Babies und Kindern Voraussetzungen: Mindestens 8 Erwachsene Leitung: Chiara Heuser, Profisängerin und Gesangslehrerin Kurskosten: CHF 182.– pro Erwachsene Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden Anmeldeschluss: 20. September 2026 Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80


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Donnerstag, 27. August 2026

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Vorzeitige Schliessung Freibad Liebe Badegäste, liebe Einwohnerinnen und Einwohner Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen angespannten Wassersituation wird die Freibadsaison bereits am Sonntag, 30. August 2026 beendet. Das Hallenbad bleibt weiterhin geöffnet. Die Wintersaison wird im Hallenbad aufgrund der vorzeitigen Schliessung des Freibades bereits ab Montag, 31. August 2026 vorgezogen. Ab diesem Zeitpunkt gelten die üblichen Öffnungszeiten für die Wintersaison. Die Sommersaison-Abos behalten ihre Gültigkeit für das Hallenbad bis Mittwoch, 30. September 2026.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Herbstmarkt Mittwoch, 7. Oktober 2026 Am Herbstmarkt vom Mittwoch, 7. Oktober 2026 sind noch freie Plätze für den Flohmarkt vorhanden. Falls Sie an einem Flohmarktstand Interesse haben, bitten wir Sie das Formular auf unserer Website (www.gelterkinden.ch / Kultur & Freizeit / FrühlingsHerbst- und Adventsmarkt / Anmeldeformular) auszufüllen.

Das geplante Hundeschwimmen, dass am Sonntag, 20. September 2026 stattfinden sollte, kann aufgrund der vorzeitigen Schliessung leider nicht durchgeführt werden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an die Abteilung Bau, Tel. 061 985 22 55, E-Mail: bau@gelterkinden.ch wenden. Vielen Dank.

Wir danken Ihnen für das Verständnis und freuen uns, Sie weiterhin im Hallenbad begrüssen zu dürfen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Herbstwoche voller Erlebnisse in den Tagesstrukturen Gelterkinden

Ihr Badi-Team

Vom 5. bis 9. Oktober 2026 bietet die Tagesstrukturen Gelterkinden eine abwechslungsreiche Herbstwoche für Kinder ab Kindergartenalter bis zur 6. Klasse an. Die Herbstferien stehen vor der Tür – und in der Tagesstruktur Gelterkinden wartet eine Woche voller spannender Erlebnisse, Kreativität und gemeinsamer Aktivitäten auf die Kinder.

Buchstart: Värsli- und GschichtliMorge mit de Chlinschte

Das Programm ist abwechslungsreich gestaltet und bietet sowohl bei schönem als auch bei regnerischem Herbstwetter tolle Möglichkeiten. Bei Sonnenschein geht es unter anderem ins Weiermätteli nach Liestal, auf den Aussichtsturm Liestal und in den Wald. Dort werden Naturmaterialien gesammelt und die herbstliche Natur gemeinsam entdeckt. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Herbstmarktes. Auch kreative und kulinarische Aktivitäten kommen nicht zu kurz: Die Kinder backen und gestalten Muffins und Kuchen für den Marktstand und können dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, gibt es ein ebenso abwechslungsreiches Regenwetterprogramm. Am Montag werden am Vormittag Popcorntüten gebastelt, bevor am Nachmittag ein gemütlicher Kinonachmittag stattfindet. Zudem stehen das Museum Baselland und ein kreativer Bastelworkshop auf dem Programm. Der Besuch des Herbstmarktes und das gemeinsame Backen bleiben ebenfalls Teil der Herbstwoche.

Manuela Stalder widmet sich den kleinsten Zuhörer:innen und ihren Begleitpersonen. Mit Versen, Liedern und Geschichten begeistert sie Klein und Gross. Wir freuen uns auf euren Besuch!

So verbindet die Tagesstrukturen Bewegung, Natur, Kreativität und gemeinsames Erleben und sorgt dafür, dass auch in den Ferien keine Langeweile aufkommt.

Montag, 7. September, 10.00 bis 10.45 Uhr

Herbstwoche 2026 Datum: 5. bis 9. Oktober 2026 Für: Kinder ab Kindergartenalter bis zur 6. Klasse Frühbetreuung: 07.00 bis 08.00 Uhr Tagesbetreuung: 08.00 bis 18.00 Uhr

Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20 4460 Gelterkinden Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch

Kosten: • Frühbetreuung: CHF 9.– pro Kind und Tag • Tagesbetreuung: CHF 90.– pro Kind und Tag • Geschwister: CHF 80.– pro Kind und Tag Anmeldeschluss: 14. September 2026 Die Plätze sind begrenzt – Anmeldungen sind bis zum 14. September 2026 über das Online-Formular unter www.primargk.ch möglich. Wir freuen uns auf eine bunte Herbstwoche voller Erlebnisse! Tagesstrukturen Gelterkinden

74. Baselbieter Team-Orientierungslauf Der Baselbieter Team-Orientierungslauf gehört zu den grössten und beliebtesten Breitensportveranstaltungen im Kanton. Auch in diesem Jahr findet er wieder statt, und zwar am 25. Oktober und zum 74. Mal. Wie das Sportamt in einer Medienmitteilung schreibt, werden rund 1500 Sportbegeisterte erwartet. Der Orientierungslauf führt von der Zunzgerhard zur Sportanlage Tannenbrunn in Sissach. Es stehen sowohl anspruchsvolle Routen mit kniffligen Auf-

gaben wie auch einfachere und kürzere Strecken zur Verfügung, insgesamt sind es 34 Kategorien. Auch Familien mit Kinderwagen oder Menschen mit Beeinträchtigung können teilnehmen. Der Start in den Jugend- und Nachwuchskategorien ist kostenlos. Die Anmeldung ist ab sofort und bis zum 12. Oktober über www.ol-events.ch möglich. Nachanmeldungen sind am Wettkampftag bis 11 Uhr in den offenen Kategorien möglich. ObZ

Leserbild

Axpo übernimmt Kompostieranlage Die Orgakomp AG betrieb in Läufelfingen eine Kompostieranlage von rund 7500 Quadratmetern und in Trimbach/ SO einen Sammelplatz von rund 1000 Quadratmetern. Die Gesellschaft wurde 1999 gegründet und verarbeitete jährlich mehr als 6000 Tonnen Grüngut. Nun übernimmt die Axpo Biomasse AG die etablierte Kompostieranlage in Läufelfingen, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt. In dieser Kompostieranlage entstehen Kompostprodukte für den Einsatz im Garten oder in der Landwirtschaft. Das Knowhow der drei bisherigen Eigentümer der Orgakomp AG bleibe der Axpo Biomasse AG erhalten: Sie beschäftigt eine Person weiterhin, während die anderen beiden für verschiedene Dienstleistun-

gen weiter zur Verfügung stehen. Die Axpo Biomasse AG gehört zum Energiekonzern Axpo, der grössten Schweizer Stromproduzentin. Sie bezeichnet sich als internationale Vorreiterin im Energiehandel und bei der Vermarktung von Solar- und Windkraft. Die Axpo Biomasse AG verwertet in 15 Vergärungsanlagen und acht Kompostierplätzen in der Schweiz rund 340 000 Tonnen Biomasse pro Jahr. Daraus entstehen Biogas, Strom, Wärme, Naturdünger und Kompost. Jährlich produziert die Axpo Biomasse AG eine Gesamtenergie von rund 80 Gigawattstunden Energie, was dem Energieverbrauch von rund 18 000 Haushalten entspricht.

So schön kann der Regen sein! Der Eibach in Gelterkinden beginnt wieder zu fliessen.

ObZ

Foto: Fritz Häuselmann


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Donnerstag, 27. August 2026

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Ein Fall, nicht aus dieser Welt Gelterkinden Sommerlager 2026 als Expeditionsreise

Seit eh und je gehört Seilspringen zur Sommerlagererfahrung dazu.

Nur glückliche und zufriedene Gesichter: Gruppenbild der Forschungsgruppe.

Die Forschungsgruppe des Cevi Gelterkinden hat eine unglaubliche neue Entdeckung gemacht. Dafür organisierten sie eine Expeditionsreise für junge Abenteurer/-innen. So reisten 30 abenteuerlustige Junschärler/-innen, Mechaniker/-innen, Wissenschaftler/-innen, Astronaut/-innen, Detektiv/-innen und Mediensprecher/-innen zur Forschungsbase auf dem Mont Dedos im Jura. Dort bereiteten sie sich auf den Raketenstart zur anderen Galaxie, auf einem kleinen aussergewöhnlichen Planeten vor. Doch leider wurde die Rakete manipuliert und explodierte beim Teststart.

Fotos: zVg

Nun konnten sie vorerst nicht reisen und mussten, wie bei einem echten Krimidinner ihre Spione finden. Sie nutzen die Wartezeit sinnvoll, lernten das Kommunizieren und Orientieren im All, bereiteten sich auf die Schwerelosigkeit vor und bauten die Rakete natürlich wieder zusammen. Action, Spiel und Spass kamen dabei nie zu kurz. Glücklicherweise konnten sie die Verräterin fassen und endlich die Rakete starten. Auf dem neuen Planeten angekommen erkundeten sie zunächst die Natur, die Lebewesen und die Vegetation. Sie lernten, sich neu zu orientieren

und mit den ausserirdischen Lebewesen zu kommunizieren. Mit einer perfekt gelungenen Abschlussfeier auf dem neu entdeckten Planeten verabschiedeten sich alle schliesslich von der Expeditionsreise. Eine müde Forschungsgruppe voller kleiner und grossen Entdecker/-innen flog zurück auf die Erde – voller Abenteuer und Erlebnisse. Die fünfte Sommerferienwoche bleibt wie jede andere unvergesslich und abenteuerlich in Erinnerung. Delia Rutishauser Lagerhauptleitung

Auch das Wandern schafft schöne Erinnerungen ans Lager.

Baselbieter machen den besten Hotdog Bell-Wettbewerb Drei Baselbieter gewinnen die Bell Burger und Hot Dog Challenge. Auch ein Grillmeister wurde gekürt

Mario Nötzli aus Ormalingen erreichte den 1. Platz.

Sandro Waser aus Muttenz schaffte es auf den 2. Platz.

Fotos: zVg

Am Samstag fand in Villmergen der Final der Bell Burger und Hot Dog Challenge 2026 und der Bell BBQ Single Masters statt. Auf dem Siegerpodest der Hot Dog Challenge standen ausschliesslich Baselbieter. Die zehn Kandidaten, die nach einer digital ausgetragenen Qualifikation dank der Anzahl Likes oder per JuryEntscheid nominiert worden waren, mussten innert einer Stunde einen «Hot Burger Dog» herstellen: Einen vorbereiteten Hund, gebacken aus verschiedenförmigen Laugenbrötchen, mit BurgerZutaten füllen und dies auf einer grünen Wiese aus Beilagen sowie mit einem Napf, gefüllt mit Sauce. Zur Verfügung standen Planchagrills von Outdoorchef und auch an diesem Finaldurchgang war die Spannung spürbar. Am Ende gewann Vorjahressieger Mario Nötzli, der nach seinem Umzug nach Ormalingen BL dem Kanton Baselland einen Dreifach-Triumph sicherte: Denn auf den Rängen 2 und 3 landen mit Sandro Waser (Muttenz) und Pascal Cantaluppi (Reinach) ebenfalls zwei Baselbieter. Neuer Grillmeister gekürt Den Titel des Grill-Champions gewann Christoph Komarnicki aus Frauenfeld. Er überzeugte die Jury mit einem grandiosen Finalgericht und sicherte sich am Finaltag der Bell BBQ Single Masters 2026 in Villmergen den Titel sowie 5000 Schweizer Franken Preisgeld. Auf den Rängen 2 und 3 folgen Daniel Weiermann (Wyssachen BE) uns Joël Dussex (Biglen BE). Die Aufgabe für die zehn Finalistinnen und Finalisten der Bell BBQ Single Masters 2026 hatte es in sich: Côte de Boeuf mit Markbein-Variation, bunte Rüebli und Kartoffeln sowie eine warme oder kalte Sauce – und das zuzubereiten mit 30 Minuten Zeit für die Vorbereitung sowie 30 Minuten am Grill und fürs Anrichten. Kein Wunder, kamen die besten Grillchefs des Landes mächtig ins

Schwitzen an diesem Samstag in Villmergen. Entsprechend angespannt ging es zu und her an den zehn Vorbereitungsplätzen und an den zehn dicht stehenden, parallel rauchenden SpiritGrills von Weber. Doch die Gerichte, die die drei Finalistinnen und sieben Finalisten der Jury der Swiss Barbecue Association präsentierten, sorgten für grosses Staunen bei den Zuschauern wie auch bei den Juroren selbst. Das Niveau, so waren sich alle einig, war noch nie so hoch wie an diesem Finaltag 2026, bei dem sich die Grillchefinnen und Grillchefs trafen, die sich an den zwölf Qualifikationstagen der Schweizer Einzel-Grillmeisterschaft ein Ticket für den Tag der Entscheidung gesichert hatten. Viele Nachwuchstalente Letztlich gingen der Titel sowie die 5000 Schweizer Franken Preisgeld an Christoph Komarnicki und damit erstmals in

den Kanton Thurgau. Der Frauenfelder Koch war in diesem abschliessenden Durchgang schlicht eine Klasse für sich und verwies die beiden Berner Daniel Weiermann und Joël Dussex auf Plätze 2 und 3. Komarnicki gewann letztlich auch die 500 Franken Extra-Prämie als Sieger der Thomy Saucen Trophy. Auf Platz 4 landete der Lokalmatador Martin Bossert, der in Villmergen arbeitet und im Schatten seines Büros das Podest nur knapp verpasste. Der Finaltag der Bell BBQ Single Masters war ein grossartiger Abschluss einer Saison mit wiederum über 500 Teilnehmern und einer Rekordzahl an durchgeführten Vorausscheidungsdurchgängen. Auffallend war auch 2026, dass nicht nur zahlreiche Grillchefinnen den Weg an die Qualifikations-Events fanden, sondern auch viele junge Nachwuchstalente. Die nächste Generation von Grillchefs und Grillchefinnen steht bereit! Michael Martin, Bell BBQ Single Masters

Pascal Cantaluppi aus Reinach war der dritte Baselbieter im Bunde auf Platz 3.


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Ein Steilpass für die Denkmalpflege Sissach Schutz und Nutzung im Dialog: gelungene Beispiele am «Denkmaltag» Marc Schaffner

Sissach besitzt eine grosse historische Bausubstanz, die vielfältig genutzt wird: Gastrobetriebe, Wohnungen, kaum Leerstände. Ein guter Grund, Sissach als Baselbieter Schwerpunktgemeinde der Europäischen Tage des Denkmals auszuwählen, die jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende stattfinden. «Trotz Schutzstatus ist ganz viel möglich, das zeigt Sissach vorbildlich», erklärte die kantonale Denkmalpflegerin Sabine Sommerer an einer Medienkonferenz von letzter Woche. Am 12. September finden im Dorf interessante Führungen statt. Beispielsweise ein baukultureller Rundgang zu Projekten, die in den letzten Jahren entstanden sind und sich so einfügen, dass sie für Laien gar nicht als Neubauten erkennbar sind. «Wie zeigen, worauf wir schauen, wenn wir mit dem historischen Bestand arbeiten», erläuterte Ortsbildpflegerin Anne-Dorothée Herbort. Stefan Pütz, stellvertretender Denkmalpfleger, wird die katholische Kirche St. Joseph und ihre Umgebung vorstellen. Ein Denkmal stehe nie allein da, sondern habe ein «Drumherum», sagte er an der Medienkonferenz. «Wenn ein

Neubau entsteht, ist unsere Aufgabe, dem Sorge zu tragen.» Zum «Drumherum» gehört beispielsweise das Gemeindezentrum, dessen aktuelle Baustelle am Denkmaltag besichtigt werden kann. Führung durch den Ebenrainpark Sabine Sommerer wird am 12. September durch den Ebenrainpark führen, der zurzeit im östlichen Teil renoviert wird. Am Denkmaltag können die Instandsetzungsarbeiten aus der Nähe angeschaut werden. Besonders schön findet Sabine Sommerer die wiederhergestellten Kaskaden, die Jahrzehnte lang trocken lagen und die jetzt einen «akustischen und optischen Mehrwert» böten: «Es ist wunderbar, man möchte am liebsten hineinspringen!» An der Führung geht es ferner um die historische Wasserzufuhr und das Brunnenhaus. Das Schloss Ebenrain und das daneben gelegene Ebenrain-Zentrum stehen übrigens nicht nur am Tag des Denkmals im Fokus: Heute Donnerstag wird im Schloss Ebenrain eine Plakatausstellung zu dessen 250-Jahre-Jubiläum eröffnet und am 6. September werden am diesjährigen Ebenraintag 70 Jahre Zentrum Ebenrain gefeiert.

Wie viel Verdichtung verträgt es im Ortskern? Eine Frage, die sich nicht erst heute stellt.

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 27. August 17.30 TC mit « The Acts-Apostelgeschichte» im Unterrichtshüsli 20.00 living room im Raum Joker für junge Menschen. Jesus redet über einen Schatz im Acker, der gefunden wird. Was kann dieses Gleichnis für uns bedeuten? Mit Konrad Weber und Giacomo Fertig

Samstag, 29. August 14.00 Jungschi «mit Paulus unterwegs» im Unterrichtshüsli 14.00 Pionierjungschi, Treffpunkt PiJuPlatz

Sonntag, 30. August 10.15 Sonntagschule im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst mit Abendmahl in der Kirche Musikalisch begleitet durch den Kirchenchor und Adrian Schäublin am E-Piano. Leitung: Pfr. Eric Hub. Text: Ruth 3 – nach der neuen Baselbieter-Übersetzung. Kollekte: Haliciana Schola Cantorum (Nothilfe Ukraine) Fahrdienst: Regin Polsini, 079 352 75 58 19.00 Friedensgebet in der reformierten Kirche

Foto: AGNH Sissach

Danke für die Kollekten: Für das «Haus des Loslassens» in Ungarn APH CHF 52.00 und vom 3.8. CHF 394.00; Stiftung Arbeitsrappen am 16.8. CHF 365.00 und für Flüchtlinge in der Region CHF 105.00 aus dem ök. Friedensgebet am 16.8. Jetzt Anmelden – Gospelchorprojekt! Mitte Oktober startet das vierte Pop- und Gospelprojekt! Wir werden 4 bis 5 Popoder Gospelsongs in zehn Proben erarbeiten und sie im Gottesdienst am 13. Dezember 2026 um 17.00 aufführen. Leitung: Roland Dobler und Cindy Thommen, Anmeldung per E-Mail: rodochorprojekt@gmail.com Näheres Infos auf der Homepage

– Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach Sonntag, 30. August 11.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 2. September 9.15 Ökumenische Morgenfeier 17.30 Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier

Freitag, 4. September 10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Jakobushaus, Thürnen 18.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag, anschl. kurze Anbetung

Sonntag, 30. August 9.30 Eucharistiefeier, anschliessend Kennenlern-Apéro Akram Seto im Pfarreisaal

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Dienstag, 1. September Ab 9.30 Krankenkommunion für ältere und kranke Personen. Bitte melden Sie diese bei Pater Jacek Kubica an, 079 359 58 73

19.10 Taizé Gebet in der Kirche – LiederStille-Gesang

Donnerstag, 3. September 17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit

Alles Gute in den Seniorenferien vom 30. August bis 5. September!

18.00 Eucharistiefeier

18.00 Eucharistiefeier

Freitag, 4. September 9.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetung Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30

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Strassensanierung Die Sanierung der Bahnhofstrasse in Läufelfingen durch den Kanton Baselland steht kurz bevor, wie die Gemeinde in ihrem Mitteilungsblatt schreibt. Die Fahrbahn und das Trottoir werden erneuert und das Trottoir wird erweitert beziehungsweise der fehlende Abschnitt wird ergänzt. Ausserdem werden Sauberabwasserleitungen gebaut und die

Beleuchtung erneuert. Baustart ist am 21. September. Fussgängerinnen und Fussgänger können die Strasse weiterhin passieren und auch der Verkehr kann einspurig weiterfliessen. Die grobe Etappierung, das Verkehrsregime und die zugehörige Umleitung sind auf der Gemeindewebseite oder am Schalter der Gemeinde einsehbar. ObZ

JUBILÄUMSFEST

75

1951 - 2026

Jahre

Feuerwehrmagazin Gelterkinden

29. - 30. August 2026

SAMSTAG

11:00 - 21:00 Pastaplausch ab 18 Uhr

SONNTAG

11:00 - 16:00

FEUERWEHRAUSSTELLUNG

FESTWIRTSCHAFT

HÜPFBURG

SPIEL UND SPASS

Zum Programm: bl.ch/denkmalpflege

Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25

Allgemein: Deutschkurs im KGZ montags, Kirchenchorprobe montags, 19.45; Café international für Flüchtlinge mittwochs, 14.00 im Lindenhof; Sprachcafé Marabu, donnerstags um 18.00, Jeden Freitag 10.30 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»

Das Motto: «In Gefahr?» Der Sissacher Gemeindepräsident Peter Buser freut sich, dass der Denkmaltag nach 13 Jahren wieder in Sissach stattfindet: «Ich glaube auch, dass das Interesse der Bevölkerung da ist.» Das schweizweite Motto der Tage des Denkmals lautet dieses Jahr: «In Gefahr?» Laut Sabine Sommerer bezieht sich das einerseits auf die Bausubstanz – aktuelles Beispiel: die Tschudy-Villa in Sissach –, andererseits auf die Denkmalpflege selber, die oft als Verbieterin, Regulatorin und willkürliche Handlungsträgerin wahrgenommen werde. Die Tage des Denkmals seien deshalb ein Steilpass für die Denkmalpflege: «Wir können den Dialog suchen und zeigen, dass wir bereit sind, mit der Gemeinde und der Bevölkerung grosse Projekte zu bewältigen.» An der Eröffnung mit Apéro am 12. September um 10 Uhr wird neben Peter Buser auch Regierungsrat Isaac Reber sprechen, ebenfalls ein Sissacher. Achtung: Für manche Führungen wird eine Anmeldung vorausgesetzt. Es empfiehlt sich deshalb ein vorgängiger Blick ins Programm.

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Mittwoch, 2. September 9.30 Eltern-Kind-Treff Unterrichtshüsli oder an der Schulgasse 9

Amtswochen Bis 6. September: Pfr. Samuel Maurer 7. bis 13. September: Pfrn. Annina Völlmy

Am Tag des Denkmals gibt es in Sissach ausserdem eine archäologische Führung und eine Ausstellung von archäologischen Funden, einen historischen Dorfrundgang sowie Führungen zu weiteren Liegenschaften wie dem «Cheesmeyer», der reformierten Kirche St. Jakob, dem Pfarrhaus und dem Heimatmuseum. Die Führung mit dem Titel «Der Bahnhof als Tor zur Welt» widmet sich dem Bahnhof von Sissach und seiner unmittelbaren Umgebung, die weitere bauliche Zeugnisse aus der frühen Eisenbahnzeit beherbergt. Der Bahnhof ist damals vom Hausarchitekten der Schweizerischen Centralbahn entworfen worden. Parallel zu den Anlässen in Sissach werden am 12. und 13. September die Restaurierungsarbeiten an der Curia in Augusta Raurica präsentiert.

Donnerstag, 27. August 2026

Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 3. September 10.00 Pfarrer Detlef Noffke Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen) Sonntag, 30. August 10.30 Kapelle Buschberg/Kirche Wittnau (je nach Witterung). Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider und PfrLt. Christoph Küng, Apéro und Grillieren Dienstag, 1. September 19.00, Bude Pfarrhaus Rothenfluh Büchertreff mit Pfrn. Gabriella Schneider

Amtswoche 31. Aug. bis 6. Sept.: Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch

Sonntag, 30. August 10.15 Sing-Gottesdienst Dienstag, 1. September 19.30 Gesprächskreis Salon Crystal Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 30. August 10.00 Tauf-Gottesdienst (Verena-Sonntag) in der Kirche Maisprach mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Doris Haspra, Orgel Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken Freitag, 28. August 18.30 bis 21.00 Rainbow Jugendtreff im Pfarrhaus Ormalingen Sonntag, 30. August 19.00 Taize Gottesdienst in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau Donnerstag, 27. August Ab 15.00 Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler, the Truck, Pausenhof Rümlingen

Jagdhornbläsergruppe Ergolz. Gottesdienstleitung: Pfarrer Markus Enz. Kollekte für die Spitex Oberes Homburgertal

Dienstag, 1. September 10.30 bis ca. 18.00 Seniorenausflug Rümlingen ins Dählhölzli Mittwoch, 2. September 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Donnerstag, 3. September 14.00 bis 17.00 Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler, Wanderung zum Wisenbergturm 2.0. Treffpunkt Volg Läufelfingen Sonntag, 6. September 10.30 Rümlingen: Familiengottesdienst mit Einführung ins Abendmahl mit der 4. Klasse. Gottesdienstleitung: Susanne Wernli und Pfarrer Markus Enz. Orgel Susanne Müller. Kollekte für das HEKS Spitex Rumänien. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen. Mittwoch, 9. September 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen. Yvonne Yiu erzählt von der Ukrainehilfe, für die wir jeweils die Kollekte des Friedensgebets zusammenlegen.

Donnerstag, 27. August 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrerin Trude Bernoulli. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Freitag, 28. August Ab 14.00 Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler, the Truck, Pausenhof Rümlingen

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche-laru.ch

Samstag, 29. August Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler, am Dorffest in Läufelfingen Sonntag, 30. August 10.00 Läufelfingen: Gottesdienst im Rahmen des Dorffestes in Läufelfingen mit dem Solothurner Jägerchörli und der

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche-laru.ch

Sekretariat: Karin Joseph sekretariat@kirche-laru.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch


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Donnerstag, 27. August 2026

Nordwestschweizer Alphorntreffen

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Wasserfallen Grosser Alphorntag in wunderschöner Landschaft

Der Volksentscheid verdient Respekt

Am Samstag, 12. September, erklingt auf der Wasserfallen der unverwechselbare Klang des Alphorns. Beim Nordwestschweizerischen Alphorntreffen feiern Alphornerinnen und Alphorner aus der Region das traditionsreiche Instrument und lebendiges Schweizer Kulturerbe in der eindrücklichen Berglandschaft der Wasserfallen. Im Zentrum stehen die Freude am gemeinsamen Musizieren und die Leidenschaft für das Alphorn. Mit ihrer weiten Aussicht, den markanten Jurahängen und ihrer besonderen Atmosphäre bietet die Wasserfallen den idealen Rahmen für dieses spezielle musikalische Erlebnis. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf Gesamtchöre, kleinere Formationen mit berührenden Alphornklängen freuen. Der Anlass verbindet Musik, Heimatverbundenheit und Begegnung und lädt Menschen jeden Alters zu einem besonderen Tag auf der Wasserfallen ein. Um 10 Uhr beginnt das Treffen in Reigoldswil mit einem Gesamtchor. Anschliessend musizieren die Teilnehmenden in kleineren Gruppen auf dem Weg Richtung Wasserfallen. Ab 11.30 Uhr treffen die ersten Alphornbläserinnen und Alphornbläser auf der Wasserfallen ein und sind am Nachmittag an verschiedenen Orten sowie in unterschiedlichen Formationen zu hören. Den stimmungsvollen Abschluss bildet um 15 Uhr ein Gesamtchor beim Berggasthaus Hintere Wasserfallen. Die Wasserfallen ist bequem mit der Luftseilbahn ab Reigoldswil erreichbar. Das Gebiet lädt vor oder nach dem Anlass zu Spaziergängen, einer Wanderung oder einem Besuch der gastronomischen Angebote ein. Das Nordwestschweizerische Alphorntreffen verspricht einen stimmungsvollen Spätsommertag voller Musik, Natur und gemeinschaftlicher Verbundenheit auf der Wasserfallen. Wir freuen uns auf zahlreiche Alphornbläserinnen und Alphornbläser aus nah und fern und interessierte Gäste.

Alphorntag Endingen-Lengnau, 2025.

Fotos: Alphornvereinigung Nordwestschweiz

2019 hat das Baselbieter Stimmvolk entschieden, die Mehrwertabgabe auf das bundesrechtlich vorgeschriebene Minimum zu beschränken. Dieser Entscheid war klar und demokratisch zustande gekommen. Die Initiative (Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe) knüpft genau an diesem Volkswillen an. Sie übernimmt die bundesrechtlichen Vorgaben und schafft gleichzeitig eine vernünftige Lösung für Ein- und Umzonungen. Der Gegenvorschlag geht hingegen deutlich weiter als der Volksentscheid. Er würde die Mehrwertabgabe neu auch auf Aufzonungen ausdehnen und entfernt sich damit von dem Weg, den die Baselbieter Bevölkerung damals be-

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wusst gewählt hat. Gerade in einer direkten Demokratie sollte gelten, dass Volksentscheide nicht leichtfertig wieder infrage gestellt werden. Natürlich dürfen Gesetze weiterentwickelt werden. Doch dabei sollte der Wille der Stimmberechtigten beibehalten bleiben. Für mich steht deshalb fest: Die Initiative verdient Unterstützung. Sie respektiert frühere Entscheide und schafft gleichzeitig faire Rahmenbedingungen für die Zukunft. Darum stimme ich am 27. September 2026 Ja zur Initiative (Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe). Matthias Ritter, Diegten Landrat SVP

Vier Stimmen, ein Abend IV. Classic Festival Waldenburg «I QUATTRO» Muriel C. Degen

Anzug oder Leder. Hochdeutsch oder Mundart. Oper oder Filmklassiker, den man aus dem Kino von damals kennt. Bei I Quattro muss man sich nicht entscheiden – man bekommt einfach alles. Am Samstag, 12. September, um 20 Uhr machen die vier Tenöre in der reformierten Kirche Waldenburg Halt. Seit 16 Jahren stehen Matthias Aeberhard, Daniel Camille Bentz, Simon Jäger und Samuel Tobias Klauser zusammen auf der Bühne. Vier ausgebildete Tenöre, eine gemeinsame Geschichte – und ein Sound, der sich in keine Schublade zwängen lässt. Crossover nennt man das im Fachjargon. Bei I Quattro heisst das: klassische Werke neben Evergreens, Popsongs neben Schweizer und deutschem Liedgut, dazwischen ein Filmklassiker, der die Erinnerung weckt. Eine musikalische Wundertüte, aus der niemand weiss, was als Nächstes herauskommt – nur dass es gut klingt. Goldund Platinawards hat das Quartett längst

Wettblasen Birsfelden, 2025.

Josef Mühlebach, Alphornvereinigung Nordwestschweiz Susanne Schmuckli, Stiftung Luftseilbahn Reigoldswil-Wasserfallen

Alphorntag Schleifenberg-Liestal, 2023.

im Regal stehen. Das Album «Passione» schaffte sogar dreifach-Platin. Für Schweizer Verhältnisse ist das keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Seltenheit. Und dann ist da noch diese Bühnenpräsenz. Vier charmante Männer, die nicht einfach nur singen, sondern sich auch bewegen können – kraftvoll in einem Moment, melancholisch im nächsten. Genau diese Mischung macht I Quattro aus: laut und leise zugleich, ernst und augenzwinkernd, klassisch geschult und trotzdem nahbar. Die Kulisse dazu liefert die reformierte Kirche Waldenburg. Kein Konzertsaal, keine Festhalle – ein Kirchenschiff, in dem sich Stimmen bekanntlich anders entfalten als anderswo. Der Raum trägt mit. «Gentlemen’s Night – Pop Classic Gala» heisst der Abend im Programm. Der Name verspricht nicht zu viel. Vier Tenöre, sechzehn Jahre Bühnenerfahrung, ein Abend in Waldenburg – mehr braucht es nicht für gute Unterhaltung.

Abschied vom Pfarrkeller mit der Bläsercombo «Bluesbuebe» Waldenburg Die «Bluesbuebe» aus Pratteln spielten und bliesen überzeugend für ein dankbares Publikum Erika Bachmann

Die Prattler Bläsercombo «Bluesbuebe» spielte am ersten Sommerabend, an dem es seit langem Regen gab, gross auf. Ihre Arrangements werden von Martin Burgunder zusammengestellt und reichen von Blues und Dixieland hin zu Funk, Pop und Rock. Die zehn «Buben» und das eine «Mädchen» begeisterten mit schnörkellosem, sauberem BläserKlang. Sie spielen teilweise schon seit Jugendmusik-Zeiten zusammen und weisen einen hohen Verwandtschaftsgrad mit vier Geschwisterpaaren in ihren Reihen auf. Ihr Auftritt kommt ohne technischen Schnickschnack aus, so dass Musik pur zelebriert wurde. Susanne Köhler vom Verein Theater im Pfarrhauskeller Waldenburg begrüsste die trotz Abend-Regen zahlreich erschienenen Besuchenden und auch den Regen nach dieser langen Trockenzeit herzlich und empfahl, heute den Regen mit der Musik der Bluesbuebe zu feiern. Die Stuhlreihen waren mit einer grossen Plane bestens geschützt und für die lange ungewohnt auftretende Kühle am Abend gab es sogar Decken für kühle Beine. Die Organisator/-innen des Vereins «Theater im Pfarrhauskeller» gaben vorerst ein letztes Mal in Waldenburg noch einmal Alles. Ein breites Musikangebot Die Bluesbuebe untermalten gleich die Empfehlung zum Feiern des Regens mit einem fulminanten Start mit «Oh Happy Day». Es folgte «I will survive» von Gloria Gaynor und mit «Don’t stop me now» von Queen setzten sie das Motto für den Abend mit den weiteren vielseitig arrangierten und mit viel Spielfreude vorgetragenen Stücke zielsicher um.

Es folgte ein Ausflug in die Schweizer Musik-Landschaft, indem Stücke von Patent Ochsner, Mani Matter und Peter Reber mit viel Liebe zum Detail und Transfer von Emotion dem Publikum in Waldenburg vorgetragen wurden. Das Publikum nahm die musikalischen Leckerbissen gerne an und dankte mit entsprechendem Applaus. Vor der Pause, in der man sich auch verpflegen konnte, wurde noch mit «My Way» nach dem Arrangement von Robbie Williams ein musikalischer Meilenstein gesetzt. Weiter ging es mit einem interessanten Medley von «Hello Dolly» über «You can get it» von Jimmy Cliff hin zu Michael Jacksons «Don’t stop». Spannend war auch ein nicht so bekannter Titel von den Mighty Mighty Bosstones mit «The Impression that I get». Im Stück «I feel good» von James Brown zeigte die Band, dass es ihnen wohl auch gefiel, indem sie noch Bewegung ins Stück integrierten. Schliesslich wurde das Publikum mit einem feinfühligen «Tornerò» in den Freitag-Abend entlassen. Ein Abschied und Aufbruch Die Musikant/-innen der Bluesbuebe sind vielseitig und spielen zum Teil in mehreren Vereinen und in Guggemusigen. Sie traten sogar schon in New York auf dem Times Square auf. In Waldenburg wurde mit drei Trompeten (Donata Schmid und ihr Bruder Clemens Schmid, der nicht mehr Teil der Gruppe ist, aber für diesen Auftritt eingesprungen ist und Martin Burgunder), drei Posaunen (Stefan Burgunder, Daniel Gütlin, Roman Dill), am Saxofon Pascal Bielser, Hannes Bussinger am Barisax, Rolf Schäublin am Waldhorn, Christian Schäublin am Bass und Michael Gütlin an den Drums ein

musikalisches Feuerwerk gezaubert. Nachdem der Pfarrkeller aus Brandschutzgründen für weitere Events nicht mehr bespielt werden darf, war dieses Konzert ein Abschied. Aus diesem Anlass brachte Gabriela Freiburghaus (Musiklehrerin, Sängerin und Teil vom Ensemble La Satire Continue), die in Waldenburg zuhause ist, noch einige Gedanken und Zahlen in die Runde. Sie sprach vom Abschied («aus die Maus») und von grosser Dankbarkeit über die vielen schönen Auftritte im Pfarrkeller seit 1984. Der Regen auf der Abdeckplane verstärkte die Wirkung der nachdenklichen und doch nach vorne positiven Ausblicks-Gedanken. In den letzten 42 Jahren gab es 462 Vorstellungen, bei der 1868 KünstlerInnen (darunter auch viele Prominente) ihre Auftritte darboten und man 20 128 Besuchenden etwas bieten konnte. Freiburghaus zitierte Seneca mit «Klage nicht über das, was dir genommen wurde, sondern danke für das, was dir zuteil wurde». Das Organisationsteam hat in all den Jahren mit grossem Herzblut und brennendem Idealismus für die Kleinkunst viele schöne Abende ermöglicht. Der Geist des Kellertheaters bleibt allerdings lebendig und die Auftritte werden an anderen Orten fortgesetzt, so am 18. September im Palazzo Liestal. 18.9. Palazzo Liestal: Six Checks/ A Capella 16.10 Vereinszimmer Oberdorf BL: Benedikt Meyer/ historisches Kabarett 20.11 Rössli Hölstein: OWK / Vokal Band 11.12 Rössli Hölstein: Bröckelmann und Bröckelfrau/ Kabarett

Die «Bluesbuebe» haben auch ein «Mädchen» in der Band dabei.

Grosser Applaus für die vielen musikalischen Leckerbissen.

Fotos: E. Bachmann


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Donnerstag, 27. August 2026

Helfen stärkt das Selbstbewusstsein Diegtertal Jugendliche waren mit der Kirchlichen Jugendarbeit Diegtertal im Einsatz in Portugal Eine Woche lang tauschten 16 Jugendliche der Kirchlichen Jugendarbeit Diegtertal ihren Alltag gegen ein soziales Hilfsprojekt in Portugal. Sie renovierten ein Haus in Figueira da Foz, halfen bei einem Umzug und gestalteten die Aussenwände einer sozialen Einrichtung mit selbst entworfenen Motiven. Was als Arbeitseinsatz begann, wurde für viele zu einer prägenden Erfahrung. Aus einer Gruppe von zunächst fremden Jugendlichen wuchs innert weniger Tage eine echte Gemeinschaft. «Am Anfang kannten wir uns eigentlich alle gar nicht und trotzdem sind wir in so kurzer Zeit zu einer richtig starken Gruppe zusammengewachsen», erzählt eine Teilnehmerin. Aus Fremden wird Gemeinschaft Besonders eindrücklich war für die Jugendlichen, den eigenen Beitrag direkt sichtbar zu sehen und zu erfahren, dass auch die Arbeiten der Vorjahresgruppe bis heute Bestand haben. Daneben blieb Raum für Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung, für Sonnenuntergänge am Atlantik und für persönliche Premieren wie den ersten Flug überhaupt. Mehrere Teilnehmen-

Gemeinschaft erleben und den Sonnenuntergang geniessen: Der Portugaleinsatz bot auch Zeit für Erholung.

de berichten, wie sie über sich hinausgewachsen seien und gemerkt hätten, wie viel mehr in ihnen stecke, als sie selbst gedacht hätten. Verantwortung und Vertrauen Der Kontakt mit einer anderen Lebensrealität – etwa beim Besuch eines Kindergartens vor Ort – machte den Jugendlichen zudem bewusst, wie wenig

Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch

lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00 (ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Mitteilungen Amtswoche: Ab 1. August Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda Sonntag, 30. August 19.00 Kirche Langenbruck, Taizé-Gottesdienst mit Dilgo Elias Lienhard. An der Orgel begleitet uns Niggi Hublard. Voranzeige Pfarrerin Sonja Glasbrenner Sonntag, 6. September, 10.00 Kirche Waldenburg. Predigtgottesdienst mit Pfarrerin Sonja Glasbrenner. An der Orgel begleitet uns Niggi Hublard. Sonja Glasbrenner stellt sich mit diesem Gottesdienst als neue Pfarrerin in unserer Gemeinde vor. Anschliessend laden wir zum Kirchenkaffee ein. Ausserdem besteht die Möglichkeit, das frisch renovierte Pfarrhaus in Waldenburg zu besichtigen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Anlässe

Agenda

Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde

Sonntag, 30. August 10.00 Hölstein, Jubiläums-Gottesdienst «25 Jahre Sunnewirbel» mit Pfarrerin Silvia Bolatzki. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: CSI (christliche Menschenrechtsorganisation für Religionsfreiheit und Menschenwürde). Anschliessend sind alle ganz herzlich zu einem Apéro im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel eingeladen.

Offenes Abendsingen Dienstag, 1. September, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19 Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 3. September, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Bibelgruppe Donnerstag, 10. September, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35

Vokalensemble Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen:

Dienstag, 1. September 9.30 Hölstein, Fiire mit de Chliine. Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0 bis 4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson. Die Feier ist so gestaltet, dass die Kinder die Kirche auf fröhliche Art und Weise erleben können. Gemeinsam mit anderen Kindern spielen und staunen sie. Geschwister, Eltern, Götti, Gotte, Grosseltern und alle die Lust zum Mitfeiern haben, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen! Freitag, 4. September 19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé

selbstverständlich ein sicheres Zuhause oder genug zu essen sind. Daraus sei, so Josua Robl, Leiter der Kirchlichen Jugendarbeit Diegtertal, keine distanzierte Betroffenheit entstanden, sondern echte Dankbarkeit und der Wunsch, Verantwortung zu übernehmen. «Es entstand ein Raum, in dem Vertrauen wachsen durfte und Gemeinschaft nicht organisiert, sondern gelebt

Für Kinder und Jugendliche Freitag, 28. August 19.00 bis 22.00 BLü13 Regio-Teenie-Club im Sunnwirbel Hölstein - Grill and Chill Samstag, 29. August 9.00 bis 12.00 MBG Hölstein, Treffpunkt: beim Kindergarten Neumatt Montag, 31. August 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Sunnewirbelsaal Donnerstag, 3. September 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein Veranstaltungen Trauercafé im Diegtertal Mittwoch, 2. September, 9.00 bis 11.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken. Miteinander reden, sich begegnen und zuhören kann Horizonte öffnen. Kontakt und Auskunft: Christin Blatter, 078 942 50 78 Herzliche Einladung zum Vortragsabend «Reisen zu Fuss» Donnerstag, 3. September um 19.30 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Das Ehepaar Richard Chresta und Evelyne Lüönd hat auf ihren Fernwanderungen bereits über 10 000 Kilometer zurückgelegt. Warum gehen sie monatelang zu Fuss durch Europa? Was motiviert sie, jeden Tag weiterzuwandern? Welche Erlebnisse, Begegnungen und Herausforderungen prägen ihre Touren? Erfahren Sie mehr über ihre aussergewöhnlichen Abenteuer auf Europas Wanderwegen. Freier Eintritt. Voranzeigen Männerabend Freitag, 4. September. Der Männerabend findet an ausgewählten Freitagabenden ab 18.00 statt. Essen und Getränke bringt jeder Mann selbst mit. Bei Interesse wenden Sie sich direkt an Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60, raphael.hadorn@ref-behoela.ch Gebet in Hölstein Samstag, 5. September, 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet 800 Joor Lampi Sonntag, 6. September, 10.00 im Festzelt. Gottesdienst zur 800-Jahr-Feier mit Pfarrerin Silvia Bolatzki und dem Jodlerklub Hohwacht Rundwanderung Langenbruck-Bölcheflue Mittwoch, 9. September – nächste Kirchgemeindewanderung. Alle Detailinformationen sind auf unserer Website aufgeschaltet. Frauenvortrag am Abend Mittwoch, 16. September, 19.00 bis 21.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Thema: «Über Scham spricht man nicht». Gemeinsam mit der Referentin Christiane Rheinländer unterscheiden wir zwischen sich schämen und beschämt werden und achten darauf, wie Scham im

Mit viel Spass und Einsatz renovierten die Jugendlichen ein Gebäude.

Fotos: zVg

wurde», sagt Robl. Am Ende der Woche blieb mehr als ein frisch gestrichenes Gebäude zurück: neue Freundschaften, gewachsenes Selbstvertrauen und die Erfahrung, dass Engagement etwas bewirkt. Das Projekt soll im kommenden Jahr weitergeführt werden. Erneut ist eine Reise nach Portugal geplant, bei der ein Kindergarten renoviert werden soll. Interessierte Jugendliche sind eingeladen, sich zu melden.

Die Kirchliche Jugendarbeit ist ein Angebot der Abteilung Kind.Jugend.Familie KJF der Stiftung Jugendsozialwerk. Das Werk engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration.

Alltag wirkt. Das Team der Frauengruppen Waldenburgertal freut sich auf Ihren Besuch! Anmeldung erwünscht: Maja Bader, maja.sarah@bluewin.ch, 079 926 53 52

Mitteilungen

Mitteilungen Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30 Amtswoche 10. bis 30. August: Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60 31. August bis 25. September: Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

www.kjf.swiss / www.jsw.swiss

Herzlich willkommen Wir begrüssen die SingWälle, die unter der Leitung von Gabriela Freiburghaus, mit viel Liebe und Herzblut Lieder und Songs eingeübt haben. Darauf können wir uns freuen. Anschliessend sind alle herzlich zum Apéro eingeladen. Jurtensommer in Liestal lädt am zum Sundays for Future von 9.00 bis 16.00 ein Nichts tun. Die Seele baumeln lassen. Spielen. Essen. Meditieren. Ein Tag ohne Müssen — nur Sein Gönn dir einen Ruhetag für dich selbst, für deine Lieben, für die Erde: Mach einen Spaziergang, iss mit Freunden, spiel mit deinen Kindern, lies ein Buch, singe, schau den Wolken nach ... und weil’s einfacher ist, gemeinsam mit anderen auf unserem Jurtensommerareal. Programm:

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Frühstücksbrunch um 9.00 (offeriert) Outdoor-Gottesdienst um 10.00 anschliessend freie Zeit für Muse und Gemeinschaft Vorhanden: Grills, Getränke und Glacé zum Kaufen, Spiele und Spielgeräte, Lounges, Raum der Stille…

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Mitbringen: Picnic zum Zmittag und Dinge nach persönlichem Bedarf (Instrumente, Bücher)

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Die Vorbereitungsgruppe freut sich auf dein, auf ihr Kommen!

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30

NordStern besucht Jurtensommer! Am Sunday for Futur Tag verbringen wir gemeinsam Zeit in Liestal.

www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Wir nehmen am Morgen am Programm teil und geniessen anschliessend freie Zeit für Musse und Gemeinschaft.

Donnerstag, 27. August 14.00 KrabbelKäfer in der Arche

Ich freue mich auf einen entspannten Sonntag mit den Jugendlichen des NordSterns!

19.00 Elternabend Erstkommunion

Annik Freuler, Jugendarbeit

Freitag, 28. August 10.30 Ökum. GrittGottesdienst

SprachCafé Trifft sich montags von 9.00 bis 11.30 im Saal der Pfarrei.

11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00

Sonntag, 30. August 9.00 NordStern-Treffen in Liestal. Sundays for future 10.00 Gottesdienst mit SingWälle anschliessend Apéro. Kollekte: Caritas Schweiz

Montag, 31. August 9.30 SprachCafé in der Arche. Deutsch üben Freitag, 4. September 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 19.00 TaizéGebet. Kapelle Hölstein

Wir sprechen, lesen, üben Deutsch unter der fachkundigen Anleitung von Frau Spahr und Herrn von Däniken. Und geniessen dabei einen Kaffee oder Tee. Kleinkinder sind bei uns willkommen!

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Sonntag, 30. August 10.00 Kirche Diegten, Regionalgottesdienst, Pfr. R. Frische Mittwoch, 2. September 9.00 Hofmattschulhaus Tenniken, Trauercafé


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Klangvolles Verweilen am Ort der Durchreise Neue Musik Das Festival Rümlingen widmete sich dieses Jahr der Geschichte von Langenbruck und seiner Landschaft Marc Schaffner

«Transit Langenbruck» hiess der Titel des diesjährigen Festivals Neue Musik Rümlingen und spielte damit auf die Geschichte des Pass- und Tourismusdorfes am Hauenstein an. Wie immer reisen internationale Künstler/-innen an den Austragungsort – sei es in Rümlingen, sei es jedes zweite Jahr an einem auswärtigen Ort, wie diesmal in Langenbruck – und betten ihre Klangwerke in die Umgebung ein. Ihr Status als «Durchreisende» stand diesmal etwas bewusster im Vordergrund, wie der Untertitel «Durchreisen – Ankommen – Verweilen» suggerierte. Und auch das Publikum, das mit dem Linien- oder Shuttlebus in den ehemaligen Kurort gelangten, fühlten sich vielleicht ein wenig wie die Kurgäste im 19. und frühen 20. Jahrhundert, wenn sie durch grüne Hügel und enge Strassen in den historischen Dorfkern gelangten. Am Samstag konnten die Gäste die Umgebung erwandern – inklusive Gonderfahrt auf die Wasserfallen – und Klanggeflechte im Wald und entlang der Wanderwege auf sich wirken lassen. Vogelstimmen waren zu hören (Lukas Berchtold), verstärkte Umgebungsklänge (Volker Böhm), die Geräusche mystische Kreaturen (Ane Marthe Sørlien Holen), aber auch aufgenommene Stimmen von Flüchtenden (Mila Comel). Unterwegs spielte ausserdem das Orchester Basel Sinfonietta eigens komponierte Stücke für die Wandernden. Auf dem Schulhausplatz in Langenbruck wartete dann eine gerüstartige Klangskulptur (Stefan Heinrich Ebner) auf sie. Die Verbindung zwischen Klängen und Skulpturen wurde am Sonntag weitergeführt, indem Künstler/-innen den Skulpturenpark des Klosters Schönthal bespielten. Am Freitag standen das Dorf und seine Häuser im Mittelpunkt. In der OskarBider-Baracke setzten sich Stefano Grasso und seine Mitmusiker/-innen mit dem Ort und dem Flugnionier auseinander: Die Musikperformance mit Trommeln, E-Bass, Flöten, Perkussion und Do-it-yourself-Instrumenten zog sich über vier Stunden und 45 Minuten Stunden hin, genauso lang, wie die Alpen-Erstüberquerung von Oskar Bider gedauert hatte. Im Hauptraum befand sich das Publikum sozusagen auf Flughöhe und sah und hörte alles im Überblick, während sich einzelne Musiker/innen sporadisch in die Neben- und gedeckten Aussenräumen verschoben, wo zudem Lautsprecher installiert waren, die nur bestimmte Stimmen transportierten. Passend dazu veränderte sich das Wetter draussen von düster-behangen über sonnig bis zum Sommerschauer mit Regenbogen, der irgendwo hinter Revue und Kirche im Grünen aus dem Boden zu springen schien.

Langenbruck Hinweis Öl- und Gasfeuerung In der Heizperiode 2026/27 werden wiederum alle Öl und Gasfeuerungen durch den amtlichen Feuerungskontrolleur überprüft: Die Liegenschaftsbesitzer werden jeweils rechtzeitig über den genauen Kontrolltermin durch den Feuerungskontrolleur Benno Koller, Hölstein, informiert. Die Kontrollgebühr von 70 Franken (einstufige Anlage) wird in der Regel direkt in bar erhoben. Mit dieser Kontrolle können auch private Service-Firmen beauftragt werden. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will, kann noch bis spätestens am 15. Oktober bei der Gemeindeverwaltung das vorgeschriebene Rapportformular abholen, wo auch gleichzeitig eine Gebühr von 48.45 Franken zu entrichten ist. Diese Gebühr ist geschuldet für die Administration und Datenaufbereitung für das Lufthygieneamt; bei der Kontrolle durch den amtlichen Feuerungskontrolleur ist sie in der Kontrollgebühr von CHF 70.00 bereits enthalten. Zu den 48.45 Franken kommen die individuellen Kosten einer privaten ServiceFirma hinzu. Eine solche private Kont-

Gemurmel und Gesang: Menschliche Stimmen füllten den Kirchenraum.

Spirituelle Reise mit dem Trio «TRËI».

Hell/dunkel, Regen/Sonnenschein: Stefano Grasso und seine Mitmusiker/-innen ...

... bespielten die Innen- und Aussenräume der Oskar-Bider-Baracke.

Geisterhafte Prozession Die Kirche wurde natürlich auch als Klangraum und Konzertlocation genutzt. Die in Kairo geborene Aya Metwalli durchstreifte den mit Gazestoff verhangenen und farbig beleuchteten Kirchenraum zusammen mit zwei weiteren Sängerinnen in einer geisterhaft anmutenden Prozession. Anfangs nur ein Flüstern, dann ein Plaudern, wuchs das Stimmengewirr zu einem Schwall von Tönen an, wurde zur Liturgie, zum Volkslied, zu einem Dröhnen, das von Melodiefetzen durchkreuzt wurde, von Schreien gar, aber auch unglaublich schönen Gesangsnoten, bis am Schluss das letzte Gemurmel verebbte – ein musikalisches Ankommen, Durchreisen und Abreisen. Und im Hintergrund klingelten, durchaus passend dazu, leise die Glocken einer Schafherde am gegenüberliegenden Hang – die drei Künstlerinnen hatten die Kirchentüren extra offen gelassen. Auf der anderen Seite des Schulhausplatzes füllte das Trio «TRËI» die Turnhalle mit Liedern aus verschiedenen

rolle muss bis spätestens 31. Mai 2027 erfolgen und das ausgefüllte Rapportformular mit den Messtreifen der Gemeinde oder direkt an den Feuerungskontrolleur Benno Koller wieder eingereicht sein. Hinweis Holzfeuerung Ebenfalls werden die visuellen Holzfeuerungskontrollen starten. Eigentümerinnen und Eigentümer von kontrollpflichtigen Einzelraumfeuerungen wie Cheminéeöfen, Kachelöfen usw. werden in den kommenden Wochen und Monaten von der Geschäftsstelle Holzfeuerung Baselland (VFKRBL) schriftlich über das weitere Vorgehen informiert. Die Kontrollen dienen der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sowie dem Schutz von Umwelt und Luftqualität und sind durch zugelassene Fachbetriebe durchführen zu lassen. Weitere Informationen erhalten die Betroffenen direkt mit dem Informationsschreiben von der Geschäftsstelle Holzfeuerung. VFKRBL c/o Geschäftsstelle Feuerungskontrolle Basel-Landschaft, Postfach 4127 Birsfelden E-Mail info@gfkbl.ch / www.gfkbl.ch Tel: +41 79 219 06 24

Ländern, bei denen um Reisen und Wandern ging – ein spirituelles, gefühlsintensives Konzert, das die Zuhörenden ergriffen zurückliess. An die Rückwand wurden Szenen aus dem Stummfilm «Der Bergführer» von 1917 projiziert, in dem die Langenbruckerin Leny Bider die Hauptrolle spielte, die Schwester von Oskar Bider. Während also Filmfiguren expressiv an Felswänden kletterten und durch Schneelandschaften stapften, sangen Abélia Nordmann, Gizem Simsek und Mara Miribung dreistimmig und spielten auf Cello, Harmonium, Akkordeon, Psalter und türkischer Lyra. In der ehemaligen Uhrenfabrik Revue Thommen klang der Freitagabend aus, mit einem Set von DJ Sniff (Takuro Mizuta Lippit). Ein passendes Ende für den ersten Festivaltag: Als der Durchreiseverkehr in Langenbruck zurückging, wurden neue Erwerbszweige nötig und so siedelte sich die Uhrenindustrie an. Passend auch, weil sich DJ Sniff auf die DJ-Technik des Hiphop-Pioniers Grandmaster Flash bezieht, der seine Plattenspieler als Uhrwerke betrachtete.

Hölstein Öl- und Gasfeuerungskontrolle In der Heizperiode 2026/27 werden die folgenden Liegenschaften durch den amtlichen Feuerungskontrolleur überprüft: • alle Gebäude nördlich der Bennwilerstrasse (Wohnquartiere Bireten, Unterdorf, Tiefenmatt, Finelen und Buechring – jedoch ohne die Gebäude westlich der Hauptstrasse Steinenweg bis Fürhalde). Die Liegenschaftsbesitzer werden rechtzeitig über den genauen Kontrolltermin durch das Kaminfegerunternehmen Benno Koller, Hölstein, informiert. Die Kontrollgebühr von 70 Franken (einstufige Anlage) wird direkt erhoben. Mit dieser Kontrolle können auch private Service-Firmen beauftragt werden. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will, kann ab sofort bis längstens 31. Oktober bei der Gemeindeverwaltung das vorgeschriebene Rapportformular abholen, wo auch gleichzeitig eine Gebühr von 45 Franken zu entrichten ist. Diese Gebühr ist geschuldet für die Administration und Datenaufbereitung für das Lufthygieneamt; bei der Kontrolle durch den

Fotos: M. Schaffner

Musiker/-innen von Basel Sinfonietta spielten auch auf der freien Wiese.

Foto: Kathrin Schulthess

Nicht im Vordergrund standen die zahlreichen weiteren Menschen, die das Festival möglich gemacht hatten, von der Technik über die Küche bis zu den Unterkünften. Wer fehlte, war der Ge-

meindepräsident Hector Herzig: Er verstarb leider völlig unerwartet während der Vorbereitungszeit und konnte das Festival in Langenbruck nicht mehr miterleben.

amtlichen Feuerungskontrolleur ist sie in der Kontrollgebühr von 70 Franken bereits enthalten. Zu den 45 Franken kommen die individuellen Kosten einer privaten Service-Firma hinzu. Eine solche private Kontrolle muss bis spätestens 31. Mai 2027 erfolgt und das Rapportformular beim amtlichen Feuerungskontrolleur wieder eingereicht sein.

Was läuft in Langenbruck

Sozialhilfebehörde wieder komplett Die Sommerferienzeit und somit auch die politische Pause sind seit wenigen Wochen vorbei und es finden wieder fleissig Sitzungen diverser Gremien statt. Die Sozialhilfebehörde konnte an der kürzlich stattgefundenen AugustSitzung erfreulicherweise vollständig besetzt durchgeführt werden. Kurz vor der Sommerpause meldeten sich Interessierte für die Mitarbeit in der Behörde. Der Gemeinderat wählte an seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause Denise Perret als Nachfolgerin von Peter Weisskopf in die Sozialhilfebehörde. Sie konnte sich in der Sitzungspause bereits etwas in ihre neue Tätigkeit einarbeiten und hat in der ersten Sitzung ihre neue Rolle als Aktuarin aufgenommen. Der Gemeinderat wünscht Denise Perret viel Freude an der Ausübung ihrer neuen Tätigkeit.

Freitag, 28 August Konzert «Sugo Magico», Kulturbruck, Revue Saal, 19.30 Uhr Samstag, 29. August Vereinsreise, Frauenverein Jeden Montag • Stricknachmittag für alle, Vereinslokal, 14 bis ca. 17 Uhr • Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag • Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr Jeden Mittwoch • Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr • Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag • Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr • Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr


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