Wiggertaler
Auflage: 35 128 Exemplare, Nr. 34 / 20. August 2026 GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG
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Wöchentlich erscheinendes amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Anzeiger für amtliche Publikationen der Gemeinden Boningen, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen. Erscheint zusätzlich in: Fulenbach, Wynau, Reiden, Wikon.
Wiggertaler-Verlag Henzmannstr. 20, 4800 Zofingen, redaktion.wiggertaler@chmedia.ch, www.wiggertaler.ch Inserateverkauf und Beratung Tel. 062 745 93 93, inserate@chmedia.ch
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MuKiWo-Leiterin Andrea Müller, Seidenhuhn Pedro und Mitarbeiterin Sabine Schmid (von links).
Im Oftringer Ortsteil Küngoldingen steht das Bauernhaus der MuKiWo GmbH. Die Seidenhühner Pedro, Lilly und Momo suchen Schatten unter Tannen. Das Geissentrio Yael, Stella und Luna begrüsst den Ankömmling freundlich am Holzzaun, während das blinde Zwerghäschen Flöckli im ehemaligen Pferdestall ruhig der kommenden Dinge harrt. Die spätsommerliche Idylle trügt jedoch. Über dem zum Mutter-Kind-Wohnen umgebauten Bauernhaus hängen dunkle Wolwww.baeckerei-waelchli.ch
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gie hineingesteckt. Dass wir im September schliessen, schmerzt natürlich», sagt Andrea Müller sichtlich traurig.
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ken. Seit zwei Jahren suchte Initiantin Andrea Müller eine Nachfolge für ihr Herzensprojekt. Einige interessierte Private gab es zwar. Nachdem sie aber gehört hatten, dass 60-Stunden-Wochen im MuKiWo keine Seltenheit sind, verdampfte das Interesse jeweils. Als jüngst auch noch eine Aarauer Stiftung trotz fortgeschrittener Gespräche einen Rückzieher machte, brach auch der letzte Strohhalm weg. «Das MuKiWo ist mein Baby. Hier habe ich in den letzten neun Jahren meine ganze Ener-
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2 Fortsetzung von Seite 1
Der sichere Hafen für Mütter schliesst seine Pforten Andrea Müller und ihre Mitarbeiterinnen Sabine Schmid und Nathalie Kistler begleiten die Bewohnenden in alltäglichen Dingen: Kochen, Waschen, Kinderbeschäftigung. «Eine Zuweisung erfolgt häufig als Kindesschutzmassnahme. Wir sind aber kein Frauenhaus. Die Papis dürfen zu Besuch kommen, am Wochenende sogar hier schlafen.» Andrea Müller ist gelernte Köchin. Jahrelang half sie ihren Eltern in deren Lebensmittelladen in Rickenbach. Über die Spittelhof-Spielgruppe und das Kinderheim Schoren in Langenthal fand sie den Weg in die Sozialpädagogik. Ihre Abschlussarbeit an der HSL «Elternschaft trotz kognitiver Beeinträchtigung» markierte den Start-
schuss für das MuKiWo, das am 17. Oktober 2017 seinen Betrieb aufnahm. «Gleich am ersten Montag nach der Eröffnung holte ich die erste Klientin in Königsfelden ab», erinnert sich Andrea Müller. In den kommenden neun Jahren lebten 19 Mütter mit 25 Kindern im MuKiWo, im Schnitt ein halbes Jahr lang, am längsten knapp fünf Jahre. Wer so viele Frauen in schwierigen Situationen begleitet, bekommt viel Leid mit. «Ich habe gelernt, damit umzugehen. Ich musste mir auch bewusst werden, dass ich nicht die ganze Welt retten kann. Empathie und Emotionen sind in diesem Beruf dennoch unabdingbar. Wer wie ein Eisklotz agiert, wird seine Ziele nicht erreichen.» Die vielen Jahre mit langen Arbeits-
wochen haben auch bei Andrea Müller ihren Tribut gefordert. Sie schaffe es nicht mehr richtig, ihre Batterien zu laden, und ihre Zündschnur sei längst nicht mehr so lang, wie sie am Anfang war. Ihrer Gesundheit zuliebe kommt für sie deshalb der Zeitpunkt, sich von ihrem «Baby» zu verabschieden. Allzu lange möchte Andrea Müller im Gespräch aber nicht bei den schweren Gedanken verweilen. Viel lieber schwenkt sie auf die positiven Erfahrungen, die sie in den letzten neun Jahren sammeln durfte. Die Dankbarkeit überwiege – für die super Nachbarschaft und die Akzeptanz der Küngoldinger, für die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Schule. «Am meisten Freude hatte ich, wenn ich sah, wie die Mamis Fortschritte machten. Die vielen Kinder haben mir auch viele tolle Momente geschenkt. Es war schön, ihnen zuzusehen, wenn sie im und ums Haus fuhrwerkten.»
Mobiliar zum Verkauf
In einem umfunktionierten Bauernhaus war das MuKiWo zu Hause.
BILD: ZVG
Wenn in den kommenden Wochen kein Wunder geschieht, schliesst das Mutter-Kind-Wohnen am Peyerland 16 Ende September. Am 12. und 19. September gäbe es dann noch zwei Tage der offenen Tür, bei denen Teile des Mobiliars verschenkt oder günstig verkauft werden. Ganz verschwinden wird das MuKiWo aber nicht. Die GmbH betreibt weiterhin zwei Aussenwohnungen. Eine der dort ansässigen Mütter ist im zweiten Lehrjahr, die andere befindet sich in der beruflichen Wiedereingliederung. «Ich hoffe, dass wir
Dass sich die Klientin im und um den Wohnraum des MuKiWo wohlfühlen, war in den letzten neun Jahren die Herzensaufgabe von Andrea Müller. BILD: MANUEL ARNOLD
beide bis zur vollständigen Selbstständigkeit begleiten können», sagt Andrea Müller. Für die beiden Mütter aus dem Haupthaus konnten Anschlusslösungen gefunden werden. Und auch die Tiere sind versorgt. Das eingangs erwähnte Zwerghäschen hat seit dem Wochenende zudem wieder ein «Gspändli» im Gehege.
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Andrea Müller selbst freut sich derweil auf ihre ersten Ferien seit zwei Jahren und darauf, wieder etwas mehr Zeit für ihre Freunde und Familie zu haben. Und wer weiss: Vielleicht packt die 57-Jährige nach einer Ruhephase noch einmal der Elan, für Mütter in schwierigen Situationen der rettende Anker zu sein. MANUEL ARNOLD
Im Mittelpunkt
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Der Weg zum ersten Posten führte durch einen alten Entwässerungsgraben.
Angekommen beim Waldhaus Felli, ging es zum gemütlichen Teil über.
BILDER: REGINA LÜTHI
Vordemwald Der Waldgang der Frauen am vergangenen Samstag bot viele spannende Momente
Der Wald von morgen braucht Zeit Der Gemeinderat und die Ortsbürgerkommission Vordemwald luden zum gemeinsamen Waldgang der Frauen ein. Treffpunkt war am vergangenen Samstag der Rümlisbergweiher. Via Langholz führte der Weg zum Waldhaus Felli. Wie lässt sich der Wald auf trockenere Sommer, Starkregen und den Klimawandel vorbereiten? Beim Waldgang erhielten die teilnehmenden Frauen einen Einblick in aktuelle Herausforderungen der Waldbewirtschaftung. Im Mittelpunkt standen der Wasserrückhalt, die natürliche Verjüngung und der neue Betriebsplan für die kommenden 15 Jahre. Ein wichtiges Zukunftsthema ist der Umgang mit Wasser. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden zahlreiche Waldflächen entwässert, um die Produktivität zu steigern und die Bewirtschaftung zu erleichtern. Heute denkt man teilweise in die entgegengesetzte Richtung. Entwässerungsgräben sollen punktuell verschlossen werden, damit Niederschläge nicht zu schnell abfliessen, sondern länger im Waldboden bleiben. Das kann bei Starkregen den Abfluss bremsen und gleichzeitig dafür sorgen, dass den Bäumen während längerer Trockenperioden mehr Feuchtigkeit zur Verfügung steht. «Das Ziel ist, das Wasser im Boden zu halten. Das hat den Vorteil, dass wir Hochwasser reduzieren und gleichzeitig die Bodenfeuchtigkeit erhöhen können», sagt der Förster.
Forstwirtschaft setzt auf Verjüngung Wie sich der Wald entwickelt, hängt aber auch stark von seiner Verjüngung ab. Wo immer möglich, setzt die Forstwirtschaft auf Naturverjüngung. Bäume, die von selbst aufkommen, sind an den jeweiligen Standort angepasst. Entscheidend sind genügend Licht, Wasser und Nährstoffe. «Unser Ziel ist, möglichst viel Naturverjüngung zu schaffen. Diese Bäume gehören an diesen Standort und wachsen hier auch gut», so Beat Steffen. Gleichzeitig erschweren Wildverbiss und dichter Bodenbewuchs das Aufkommen junger Bäume. Wo nötig, werden deshalb gezielt weitere Baumarten eingebracht und Jungpflanzen geschützt. Die Ortsbürgerkommission sorgte für eine stattliche Verpflegung unterwegs. Nach den ersten beiden Posten wurde ein Unterstand erreicht, wo bereits feine Sandwiches und kühle Getränke auf Abnehmer warteten. Eine wichtige Grundlage für die Arbeit im Wald bildet der Betriebsplan. Waldeigentümer mit mehr als 20 Hektaren Wald müssen im Aargau einen solchen für jeweils 15 Jahre erstellen. Dafür werden unter anderem Baumarten, Alter und Dichte der Bestände,
Holzvorrat, Zuwachs, Naturverjüngung und Totholz erfasst. Daraus wird abgeleitet, welche Eingriffe in den kommenden Jahren notwendig sind. Dabei zeigt sich, wie langfristig Forstwirtschaft gedacht werden muss. Veränderungen bei der Zusammensetzung der Baumarten lassen sich nicht innerhalb weniger Jahre erreichen. Ein Baum wächst über Jahrzehnte, teilweise weit über 100 Jahre. Entsprechend braucht auch der Umbau zu einem vielfältigeren und widerstandsfähigeren Wald viel Zeit. Der Waldgang machte deutlich: Moderne Waldbewirtschaftung bedeutet längst nicht nur, Holz zu nutzen. Es geht ebenso darum, den Lebensraum Wald zu erhalten, die Biodiversität zu fördern und die Bestände so weiterzuentwickeln, dass sie mit den klimatischen Veränderungen möglichst gut zurechtkommen. Förster Beat Steffen betonte zum Schluss: «Ich kann den Wald nicht von heute auf morgen verändern. Das dauert 60, 70 Jahre.» Danach ging es zum Endpunkt des Waldgangs – beim Waldhaus Felli ging der Anlass dann zum gemütlichen Grillabend über. Auch hier sorgte die Ortsbürgerkommission für das leibliche Wohl. REGINA LÜTHI
Die Knospen der jungen Weisstanne müssen vor Wildbiss geschützt werden.
Förster Beat Steffen erläuterte die geplante Strategie, um das Wasser im Wald behalten zu können.
Unter dem satten Grün verbarg sich ein alter Bunker.
Die Ortsbürgerkommission spendierte ein herzhaftes Zvieri.
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Amtliche Publikationen
Kirchliche Anzeigen Ref. Kirchgemeinde Brittnau
Ref. Kirchgemeinde Zofingen
Sonntag, 10 Uhr: Gottesdienst, mit Abendmahl, Pfarrerin Julie Schmitt, anschliessend Kaffeebar offen www.kirchebrittnau.ch
Ref. Kirchgemeinde Murgenthal Glashütten. Sonntag, 23. August, 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Berde. Im Anschluss Waldspieltag für alle. Mittwoch, 26. August, 17 Uhr: Level 3 für Jugendliche
Zofingen. Heute Donnerstag, 19.30 Uhr: Taizé-Abendgebet. – Sonntag, Einladung zum Gottesdienst in Mühlethal, Strengelbach und Vordemwald. – Dienstag, 17.30 Uhr: Friedensgebet. Mühlethal. Sonntag, 10.15 Uhr: Waldgottesdienst mit Taufe, musikalische Begleitung Sonja von Mühlenen (Akkordeon), anschliessend Apéro, Pfr. Ruedi Gebhard, Predigt: Ps 1 «An Wasserbächen». Strengelbach. Sonntag, 10.15 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Joël Guggisberg, Predigt: Apg. 9, –102 «Können Menschen sich wirklich ändern?» Vordemwald. Sonntag, 8.45 Uhr: CheleZmorge mit Kleinformation Jodlerklub Roggliswil, Pfr. Joël Guggisberg, Predigt: Apg. 9, –102 «Können Menschen sich wirklich ändern?»
EMK Rothrist
Ref. Kirchgemeinde Oftringen Freitag, 21. August, 10.15 Uhr: Andacht im Alterszentrum Lindenhof Sonntag, 23. August, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Dieter Gerster und Flügel/Orgel | Kindergottesdienst im UG | anschliessend Chele-Zmettag Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch
Rössliweg 1 im Zehntenhaus, jeden Samstag Kreiselkafi mit Zmorgebuffet, 9.30 Uhr – 11.30 Uhr. Sonntag, 10 Uhr meditativer Gottesdienst, anschliessend Kirchenkaffee. Kinderbetreuung.
Römisch-katholisches Pfarramt Guthirt Aarburg
ROTHRIST
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Einladung zum öffentlichen Waldgang
Baugesuche
Giovanni und Astrid Sansica Zentrumsweg 10 4852 Rothrist Bauobjekt: Ersatz Thujahecke durch Sichtschutzwand Ortslage: Zentrumsweg 10 (Parz. Nr. 2993) Die Baugesuche mit den Plänen liegen zur öffentlichen Einsichtnahme während 30 Tagen vom 24.08.2026 bis 22.09.2026 auf der Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen gegen das Baugesuch sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. GEMEINDERAT ROTHRIST Bauherr:
Sonntag, 23. August, 9.30 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Martin Brunner-Artho.
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Ref. Kirchgemeinde Rothrist
Römisch-katholisches Publikation von Pfarramt St. Paul, Rothrist
Sonntag, 23. August 2026, 9.30 Uhr: Gottesdienst in Murgenthal mit anschliessendem Waldspieltag für Jung und Alt
Sonntag, 23. August, 11 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Martin Brunner-Artho.
Ich werde einen Engel schicken, der Dir vorausgeht. Er soll Dich auf dem Weg schützen und Dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe. Achte auf ihn und hör auf seine Stimme.
Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Oftringen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: a) Ulutas Nuri, 1981, männlich, Türkiye, Lindenhofstrasse 29B, 4665 Oftringen b) Ulutas Sera, 2025, weiblich, Türkiye, Lindenhofstrasse 29B, 4665 Oftringen c) Ulutas Uras, 2020, männlich, Türkiye, Lindenhofstrasse 29B, 4665 Oftringen Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Oftringen, 20. August 2026 Der Gemeinderat
Am Samstag, 29. August 2026, findet der traditionelle Rothrister Waldgang statt. Besammlung ist um 13.30 Uhr am Waldeingang beim Reservoir Schärhuswald. Die Teilnehmer werden gebeten, gutes Schuhwerk zu tragen. Anschliessend Marsch durchs Langholz zum Forstwerkhof. Thema: Neue Technik im FBRZ. Nach dem Rundgang wird beim Forstwerkhof ein Imbiss offeriert. Der Gemeinderat sowie der Forstbetrieb freuen sich auf einen Grossaufmarsch.
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Traueranzeigen Eine Mutter liebt ohne viele Worte, eine Mutter hilft ohne viele Worte, eine Mutter versteht ohne viele Worte, eine Mutter geht ohne viele Worte … und hinterlässt eine Leere, die in Worte keiner auszudrücken vermag.
Abschied und Dank Ein langes und erfülltes Leben ging zu Ende. Mit grosser Dankbarkeit bewahren wir die vielen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in unseren Herzen und nehmen traurig Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grosi, Urgrosi, Tante und Gotte
DANKSAGUNG
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In grosser Dankbarkeit blicke ich zurück auf die gemeinsamen Wege, die tiefgründigen Gespräche und die stillen Umarmungen, die mir in dieser schweren Zeit Trost und Kraft geschenkt haben. Die zahlreichen Zeichen der Verbundenheit haben mich tief berührt.
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Die Abdankung und Beisetzung fanden im engsten Kreis statt.
28. Dezember 1930 – 17. August 2026
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«Wir danken Dir für all die Liebe und Fürsorge, die Du uns geschenkt hast. Viele Spuren hast Du hinterlassen und so begleitest Du uns weiterhin in unserem täglichen Leben. Unsere Liebe nimmst Du mit, Deine tragen wir im Herzen.» Cornelia und Rolf Hunziker-Hess Manuela und Chregu Kiefer-Hunziker mit Alina und Lara Claudia Meyer-Hunziker mit Elena, Levin und Lars Erich Meyer Rebecca und Dieter Schärer-Hess Sarah Schärer Jan Schärer Franziska Erni-Hess Thieni Erni und Nicole Schmutz mit Emily und Ben Elena von Arx Jasmin Erni und Pirmin Probst Natalie und Dugi Gjergjaj-Erni mit Fiona Verwandte und Freunde Die Trauerfeier, zu der Sie herzlich eingeladen sind, findet am Donnerstag, 27. August 2026, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Rothrist statt mit anschliessender Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Traueradresse: Rebecca Schärer-Hess, Seeplatz 12, 6374 Buochs Anstelle von Blumenspenden unterstützen Sie bitte im Andenken an Selma: Tierheim-Arolfingen, Rothrist, IBAN CH66 0900 0000 4600 4900 6, Vermerk «Selma Hess-Schär» Herzlichen Dank allen Verwandten und Bekannten, die Selma im Laufe ihres Lebens viel Liebes und Gutes getan und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben.
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Brittnau, Stampfi, 22. August, 11 bis 14 Uhr
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Von Bölletünne bis Waffelglück
Geselligkeit am Mittagstisch
Am Samstag, 22. August, sind alle herzlich zum Mittagessen mit feinen Wähen und Waffeln in die Stampfi 333, Brittnau eingeladen. Von 11 bis 14 Uhr verwöhnt der Verein Pro Mättenwil mit traditioneller Apfelwähe, gluschtiger Bölletünne und auch neuen WähenKreationen. Damit auch die DessertHerzen höherschlagen, gibt’s zum Abgang ein feines Angebot an Waffeln mit Glace und weiteren süssen Versuchungen. Der Verein Pro Mättenwil freut sich auf ein paar nostalgische Stunden in geselliger Runde. HEIDI STEFFEN
Der Frauenverein Brittnau startet nach der Sommerpause wieder mit dem beliebten Mittagstisch. Am Dienstag, 25. August, sind bekannte und neue Gäste ins Kirchgemeindehaus eingeladen. Serviert wird ein feines Menü mit Dessert für 15 Franken. Neben dem gemeinsamen Essen stehen auch gemütliche Begegnungen und der Austausch im Mittelpunkt. Anmeldungen werden bis Montag, 24. August, 12 Uhr, per WhatsApp oder SMS unter 079 667 67 09 oder per E-Mail an mittagstisch@frauenvereinbrittnau.ch entgegengenommen.
Am Samstag sind alle herzlich zu Apfelwähe und weiteren Leckereien eingeladen. BILD: ISTOCKPHOTO
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Die Jungtambouren Zofingen-Rothrist sorgten für gute Unterhaltung. BILDER: PETER AESCHLIMANN
Brittnau Naturfreunde luden auf die Fröschengülle ein
Hüttli-Fäscht trotz Feuerverbot ein voller Erfolg
Die Teilnehmer verbrachten zwei heisse Tage auf zwei Rädern.
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Aarburg Motorradtour des Feuerwehrvereins
Kurven, Kilometer und 38,5 Grad Neun Motorradbegeisterte starteten am Freitag, 14. August, beim Feuerwehrdepot Aarburg zur traditionellen zweitägigen Motorradtour des Feuerwehrvereins Aarburg. Unter der Leitung der beiden Tour-Guides Andreas Gutschier und Yannick Burri machte sich die Gruppe auf abwechslungsreichen und kurvenreichen Strecken durch den Schwarzwald auf den Weg zum ersten Tagesziel Ravensburg. Nach zahlreichen Kilometern im Sattel kam am Abend auch die Geselligkeit nicht zu kurz. In verschiedenen Lokalen der Ravensburger Altstadt liess die Gruppe den ersten Tourentag ausklingen. Die anschliessende Nachtruhe in der Jugendherberge auf der Veitsburg fiel entsprechend eher kurz aus. Am Samstagmorgen hiess es bereits wieder: Helme auf und Motoren starten. Die Rückreise führte zunächst
dem Bodensee entlang, über österreichisches Gebiet zurück in die Schweiz und weiter durch das Appenzellerland. Zum Mittagshalt kehrte die Gruppe auf der Schwägalp ein, unmittelbar neben der imposanten Schwingarena. Zur besonderen Herausforderung wurden die hohen Temperaturen von bis zu 38,5 Grad. Aus Vernunft passte die Gruppe deshalb die letzte Etappe kurzfristig an und wählte anstelle der geplanten Route über die Hauptstrassen den direkteren Weg über die Autobahn. Am Samstag kehrten schliesslich alle gesund und unfallfrei zum Ausgangspunkt in Aarburg zurück. Ein besonderer Dank galt Andreas Gutschier und Yannick Burri für die Organisation sowie allen Teilnehmern für die disziplinierte Fahrweise. MARC OESCH
Am vergangenen Sonntag luden die Naturfreunde Brittnau zum HüttliFäscht beim Naturfreundehaus Fröschengülle ein. Bei hochsommerlichen Temperaturen begrüssten die Klänge der Alphorngruppe Chaschtenblick die zahlreichen Besucherinnen und Besucher im angrenzenden Waldstück zum Waldgottesdienst der reformierten Kirche Brittnau. Im Anschluss sorgten die Jungtambouren ZofingenRothrist für musikalische Unterhaltung. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des Feuerverbots in Waldnähe mussten die Naturfreunde Brittnau ihre Speisekarte kurzfristig anpassen.
Anstelle der gewohnten Grilladen wurden heisser Fleischkäse, kalter Braten und heisse Langnauerli sowie verschiedene Salate serviert. Ein grosses Kuchenbuffet mit über 20 verschiedenen Sorten rundete das kulinarische Angebot ab. Für beste Unterhaltung sorgte Rathaus-Örgeler Seppi Arnold aus Sursee. Am Nachmittag konnten sich die Gäste zudem bei fünf Geschicklichkeitsspielen messen. In drei Kategorien wurde um einen Honigpreis gekämpft. Mit der Rangverkündigung fand das gut besuchte Hüttli-Fäscht seinen Abschluss.
Aarburg
Gschichtli für Kinder im Vorschulalter Am Donnerstag, 27. August, um 16.30 Uhr, erzählt Vroni Narducci in der Stadtbibliothek Aarburg die Geschichte «Wer geht in den Kindergarten» von Karl Rühmann und Miriam Monnier. Aufstehen und in den Kindergarten gehen? «Oh nein», denkt Tim und kuschelt sich ins Kissen. Könnte er bloss zu Hause bleiben! Und wenn Tonto, sein Kuschelaffe, an seine Stelle hingehen würde? Das ist DIE Idee! Schnell wird Tonto in Jeans und T-Shirt gesteckt, und schon sieht er fast wie Tim aus. Damit die Täuschung aber nicht auffliegt, muss Tim seinem Freund genau erklären, was ihn erwartet. Aber was erwartet ihn? Kleine Zuhörerinnen und Zuhörer im Vorschulalter sind herzlich willkommen (3 bis 6 Jahre). PATRIZIA SCHMUTZ
PETER AESCHLIMANN
Murgenthal
Gemeinsam auf Waldabenteuer
Im Schatten der Bäume liessen es sich die Gäste schmecken.
Oftringen Geschwächter Storch kommt wieder zu Kräften
Murgenthal Grillplausch des HGV Murgenthal und Umgebung
Vogelpflegestation hilft Jungstorch auf die Beine
Gemütlicher Grillabend bei «durstigen» Temperaturen
Der Natur- und Vogelschutzverein führt gemeinsam mit Bird Live Aargau und der Vogelwarte Sempach die Vogelpflegestation in Oftringen. Anfang Juli kam ein Jungstorch von den Trienermatten zur Pflege. Er war so geschwächt, dass er nicht mal mehr auf den Beinen stehen konnte. Doch nach zwei Tagen fing er an, sich zu erholen, und konnte in der Rundvoliere draussen untergebracht werden. Als er anfing, herumzuhüpfen und Flugversuche zu machen, stellte Urs Meyer hinter dem Haus einen Zaun auf und platzierte den Storch darin. Tagsüber stolzierte er, der Storch, im Gehege umher und machte auch schon Ausflüge. Nachts lockten ihn die Verantwortlichen mit Futter wieder in die Voliere. Nach einer Woche übernachtete er auf dem Dach der Vogelpflegestation. Morgens wartete er schon vor der Station und abends kam er hinters Haus, um seinen Fisch abzuholen. Wenn man nicht gerade Zeit hatte, kam es auch vor, dass er plötzlich in der Station stand. Am letzten Samstag machten 36 Störche Rast auf dem EO in Oftringen und übernachteten dort. Seither ist
Der HGV Murgenthal und Umgebung lud seine Mitglieder noch lange vor dem absoluten Feuerverbot zum traditionellen Grillabend ein. Dieses Jahr fand der Grillabend, welcher von 29 Mitgliedern besucht wurde, im Waldhaus Riken statt. An einem herrlichen Sommerabend konnte das Grillieren mit leckerem Essen und guten Gesprächen fast reibungslos durchgeführt werden. Aufgrund der hohen Temperaturen stieg am Nachmittag die Kabel-
rolle des Kühlwagens aus, was zur Folge hatte, dass die Getränke mithilfe des Brunnens auf die richtige Temperatur gekühlt werden mussten. Dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Ein herzliches Dankeschön geht an Heidi und Heinz Zaugg, welche die Anwesenden wie immer mit ihrem Catering köstlich bewirteten, und an die Bäckerei Felber, welche das leckere Dessert sponserte. RAPHAEL SIDLER
Spiel, Spass und gemeinsames Erleben stehen beim «Waldspieltag für Jung und Alt» der Reformierten Kirchgemeinde Murgenthal im Mittelpunkt. Am Sonntag, 23. August, sind Gross und Klein eingeladen, gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen. Nach dem Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Berde startet ab 10.30 Uhr bei der Kirche Glashütten das Waldabenteuer. In Dreier- und Vierergruppen geht es auf einen abwechslungsreichen Rundgang mit verschiedenen spielerischen Posten, die von Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Murgenthal und Rothrist betreut werden. An den Stationen sind Geschicklichkeit, Glück und Teamgeist gefragt und es können fleissig Punkte gesammelt werden. Auf die Geschwindigkeit kommt es dabei nicht an: Der Parcours darf gemütlich absolviert werden. Im Vordergrund stehen das gemeinsame Erlebnis, die Freude am Spiel und das gesellige Zusammensein. Am Ziel wartet auf alle Teilnehmenden eine kleine Stärkung aus der Festwirtschaft, während das Organisationsteam die Punktelisten und Fragebogen auswertet. Ob allein, mit Freunden, als Familie oder in einer Gruppe – alle sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen, mitspielen und einen schönen Sonntag im Wald geniessen. MAJA GERTEISER
Was in der Region abgeht, erfahren
Der Jungstorch durfte auf die Hilfe des NVO Oftringen zählen. BILD: ZVG
Sie im Wiggertaler
auch der besagte Storch weg. Die Verantwortlichen hoffen, er hat sich ihnen angeschlossen und mit ihnen auf den Weg in den Süden gemacht. SUSANNE STOCKER
Geselliges Beisammensein herrschte beim Waldhaus Riken.
BILD: ZVG
Bewusster leben im Alter
Publireportage
Viele Bereiche, ein Ziel
Blick hinter die Kulissen
Ein gedeckter Tisch, ein fertiges Zimmer, ein freundlicher Empfang: Das ist das Pflegeheim Lindenhof in Oftringen. Dahinter stehen Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen, die Hand in Hand arbeiten. sen. «Viele unserer Leistungen nimmt man erst wahr, wenn sie fehlen. Entscheidend ist deshalb das Zusammenspiel: Jeder Bereich leistet seinen Beitrag, damit der Alltag funktioniert und sich unsere Kundinnen, Kunden und Gäste bei uns wohlfühlen», sagt Dominik Müller, Leiter Hotellerie. Was im Haus entsteht Zum Lindenhof gehört eine eigene Bäckerei, die für alle offen ist und in der täglich frisch produziert wird. Brot, Zöpfe, Backwaren, Patisserie, Torten und süsse Spezialitäten entstehen im Haus. Die Produkte können direkt im Lindenhof gekauft oder individuell bestellt werden – vom Brot für den täglichen Bedarf über den Zopf fürs Wochenende bis zur Torte für einen besonderen Anlass. Auch die Floristik gehört zum Lindenhof. Sie gestaltet die saisonale Dekoration im Haus und sorgt bei Festen und Veranstaltungen für den passenden Blumenschmuck. Gleichzeitig können Sträusse und individuelle Arrangements bestellt werden – für Feste und besondere Anlässe oder als Geschenk. Bäckerei und Floristik sind also nicht nur fürs eigene Haus da. Beide Angebote stehen allen offen.
Hier wird täglich für frische Wäsche gesorgt.
Ein Tag im Lindenhof beginnt lange bevor die ersten Gäste eintreffen. Mitarbeitende der Hauswirtschaft bereiten Zimmer und Gemeinschaftsräume vor, in der Wäscherei kümmert man sich um die persönliche Wäsche und im ganzen Haus laufen die Vorbereitungen für den Tag. Die Rezeption ist dabei eine zentrale Anlaufstelle: Hier werden Gäste empfangen, Fragen beantwortet und Anliegen von Kundinnen und Kunden, Angehörigen und Gästen aufgenommen und koordiniert. Viele dieser Arbeiten laufen im Hintergrund. Muss kurzfristig ein Zimmer vorbereitet
Foto: zvg
werden oder steht eine Veranstaltung an, sind verschiedene Mitarbeitende gefragt. Gleichzeitig sorgt der Technische Dienst dafür, dass Gebäude, Zimmer und Infrastruktur zuverlässig funktionieren – von kleinen Reparaturen bis zur Instandhaltung der gesamten Anlage. Kurze Wege und die direkte Zusammenarbeit ermöglichen es, schnell zu reagieren. Die Wäscherei ist übrigens nicht nur für den Lindenhof im Einsatz. Auch wer nicht im Lindenhof wohnt, kann den Wäscheservice nutzen und persönliche Wäsche waschen und pflegen las-
Begegnungen, die verbinden Die Gastronomie reicht weit über die tägliche Verpflegung hinaus. Das öffentliche Restaurant ist ein Begegnungsort für Kundinnen und Kunden, Angehörige, Mitarbeitende und Gäste aus der Region. Hier treffen Generationen aufeinander, werden Geburtstage gefeiert oder gemeinsame Stunden verbracht. Neben den täglich wechselnden Mittagsmenüs organisiert das Gastronomieteam regelmässig Events, Buffets, Brunchs und weitere Veranstaltungen. Das Restaurant wird so immer wieder zum Treffpunkt für ganz unterschiedliche Menschen. Auch ausserhalb des Lindenhofs sorgt das Gastronomieteam für Genuss: Mit dem Mahlzeitendienst gelangen frisch zubereitete Menüs direkt zu Menschen nach Hause. Gerade wenn das tägliche Kochen beschwerlicher wird oder vorübergehend nicht möglich ist, kann dies eine wertvolle Entlastung sein. So unterschiedlich die Bereiche auch sind, sie verfolgen dasselbe Ziel: Menschen willkommen zu heissen, Begegnungen zu ermöglichen und mit Qualität und persönlichem Service zum Wohlbefinden beizutragen.
Wenn aus einer Idee ein Fest wird
Was hat sich bei den Wünschen Ihrer Gäste verändert? Die Wünsche sind individueller geworden. Vegetarische Angebote sowie die Berücksichtigung von Allergien, Unverträglichkeiten und besonderen Ernährungsformen gehören heute dazu. Gleichzeitig merken wir, dass unsere Gäste persönliche und unkomplizierte Lösungen schätzen. Kein Anlass ist gleich – und genau das macht unsere Arbeit auch spannend.
Was bedeutet Gastfreundschaft für Sie persönlich? Für mich bedeutet Gastfreundschaft, aufmerksam zu sein und auf die Menschen einzugehen. Manchmal sind es ganz einfache Dinge: ein freundlicher Empfang, ein guter Service oder Zeit für ein persönliches Gespräch. Genau das kann am Ende den Unterschied machen.
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Bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Denn ein solcher Anlass beginnt nicht erst am Veranstaltungstag. Menü, Gästezahl, Dekoration, besondere Wünsche und der Ablauf wurden bereits im Vorfeld gemeinsam besprochen. Am Tag selbst greifen Küche, Service und weitere Bereiche ineinander.
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Genuss kennt keinen festen Ort Nicht jeder Anlass findet im Lindenhof statt. Mit seinem Catering bringt der Lindenhof seine Küche auch ausser Haus – zu Firmenanlässen, Familienfeiern, Apéros und weiteren Veranstaltungen. Möglich sind dabei auch grössere Anlässe mit bis zu 500 Personen.
Danach geht es an die Umsetzung. In der Küche werden die Speisen vorbereitet, Mengen ab-
Was überrascht Gäste am häufigsten, wenn sie den Lindenhof kennenlernen? Viele wissen gar nicht, dass unser Restaurant öffentlich ist – und wie vielfältig das Angebot. Von leckeren Menüs und feinen Produkten aus unserer eigenen Bäckerei über Catering bis hin zu Veranstaltungen bieten wir alles an. Oft hören wir: «Das hätten wir gar nicht erwartet.» Das freut uns natürlich, denn wir möchten ein offener Treffpunkt sein, an dem man gerne zusammenkommt.
5 Tipps für einen gelungenen Anlass
Es ist Samstagmorgen. In der Küche laufen bereits die Vorbereitungen. Desserts werden zubereitet, im Saal werden Tische gedeckt und die Floristik setzt die letzten Akzente. In wenigen Stunden werden die ersten Gäste zu einem Bankett im Lindenhof erwartet.
Am Anfang steht das persönliche Gespräch: Was ist geplant? Wie viele Gäste werden erwartet? Soll es ein Apéro, ein Buffet oder ein Menü sein? Gibt es Allergien oder besondere Ernährungsformen? Daraus entsteht ein Angebot, das zum jeweiligen Anlass passt.
Carole Vogt, Leiterin Gastronomie, im Gespräch
Frühzeitig Location bzw. Caterer reservieren – besonders für beliebte Termine am Wochenende. Einladungen rechtzeitig verschicken und um Rückmeldung bitten. Die Gästezahl möglichst genau planen. Allergien oder spezielle Ernährungsformen frühzeitig abklären und mitteilen. Sich persönlich beraten lassen – oft entstehen dabei neue Ideen und Möglichkeiten, an die man selbst noch nicht gedacht hat.
Lindenhof Oftringen Lindenhofstrasse 21 4665 Oftringen 062 788 08 08 info@lindenhof-oftringen.ch
Mit viel Sorgfalt wird alles für den Apéro vorbereitet.
gestimmt und alles für den Transport bereit gemacht. Je nach Auftrag wird das Essen an den gewünschten Ort geliefert und der Anlass entsprechend dem vereinbarten Angebot begleitet.
Foto: zvg
Für die Gastgeber bedeutet das: Sie können sich auf ihre Gäste und ihr Fest konzentrieren. Um Küche, Organisation und die vereinbarten Leistungen kümmert sich das Cateringteam.
Planen Sie einen Anlass? Gerne beraten wir Sie persönlich zu Banketten und Caterings. Aktuelle Angebote und Veranstaltungen finden Sie unter www.lindenhof-oftringen.ch/gastro.
Wiggertaler Nr. 34 / 20. August 2026
OFTRINGEN genialzentral
BILD: THOMAS FÜRST
Der Spatenstich wurde in der bereits ausgehobenen Baugrube vorgenommen.
An der Wirtshüslistrasse 2 entsteht der funktionale Bau an zentraler Lage. BILD: ZVG
Oftringen Spatenstich für das Mehrfamilienhaus Wirtshüslistrasse 2
Jud Architektur AG erstellt Mehrfamilienhaus beim You-Kreisel «Es freut mich sehr, dass die Jud Architektur dieses Mehrfamilienhaus erstellen kann», betonte kürzlich Marco Borner, Leiter Baumanagement und Co-Geschäftsführer der Jud Architektur AG an die Adresse der Spatenstich-Gäste. Denn damit schliesse sich auf dem ehemaligen Areal des Restaurants Wirtshüsli ein Kreis. Vor ziemlich genau 13 Jahren habe nämlich die damalige F. Jud Architektur die ersten Wohnungen der dahinterliegenden Überbauung abgegeben.
«Schon damals gab es Überlegungen zu einem Kopfbau, welcher nun Tatsache wird», führte Borner weiter aus. Die Erschliessung des Neubaus erfolgt denn auch über die bestehende Überbauung – die Einstellhalle wird um zusätzliche 15 Parkplätze erweitert. Der Neubau kommt direkt beim You-Kreisel parallel zur Äusseren Luzernerstrasse zu stehen. Er umfasst zwölf attraktive 2½- bis 3½-ZimmerMietwohnungen, die mit einer klaren Architektur und einem stimmigen
Raumkonzept daherkommen. Im Erdgeschoss werden zwei grosszügige Gewerbeflächen realisiert, die individuell gestaltet werden können. Der Baustart erfolgte diesen Juni, die Vermietung der Räumlichkeiten wird anfangs 2027 gestartet, der Erstbezug ist für Sommer/Herbst 2027 vorgesehen.
Hochwertige Bauweise, zentrale Lage «Der Überbauungsplan wurde in enger
Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie einem Fachgremium realisiert und wird in gewohnt hochwertiger und nachhaltiger Bauweise erstellt», versicherte Viktor Bajrami, Leiter Architektur und Co-Geschäftsführer der Jud Architektur AG, am Rand des Spatenstichs. Ein besonderer Vorzug sei natürlich die zentrale Lage des Neubaus in unmittelbarer Nähe zur Autobahneinfahrt Oftringen. «Nicht zuletzt deshalb bieten sich die Gewerberäume insbesondere für Dienstleistungen al-
ler Art an, zumal ja auch genügend Parkplätze vorhanden sind», meinte Bajrami weiter. Zum Abschluss des Spatenstichs wünschte Marco Borner allen beteiligten Architekten, Ingenieuren, Planern und Handwerkern eine gute, partnerschaftliche und vor allem unfallfreie Bauzeit und bedankte sich auch schon im Voraus bei den Nachbarn für ihr Verständnis für allfällige zusätzliche Emissionen während der Bauzeit. THOMAS FÜRST
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Nico Giorgi gehört zu den aufstrebenden Talenten des Aargauer Turnsports.
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Spitzenturner mit Herz für den Nachwuchs Der 1418-Coach bildet die ideale Startrampe für Jugendliche, die nicht nur selbst sportlich durchstarten, sondern auch Verantwortung übernehmen möchten. Als vorbereitende Stufe zur J+SAusbildung vermittelt das kantonale Programm Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren an einem intensiven Ausbildungswochenende die wichtigsten Grundlagen des Leitens. Danach können sie im eigenen Verein erste Praxiserfahrungen sammeln, Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit erfahrenen J+S-Leitpersonen Trainings mitgestalten. Am Wochenende vom 15. und 16. August absolvierte Nico Giorgi die 1418-Coach-Ausbildung in den Sporthallen von Aarau. Gemeinsam mit weiteren Jugendlichen erhielt er fundierte Einblicke in die Grundlagen der Vermittlung von Lektionsinhalten und lernte gleichzeitig, worauf es beim Leiten und Begleiten junger Turner ankommt. Mit der erfolgreichen Diplomübergabe setzte Nico einen weiteren wichtigen Meilenstein. Diesmal nicht an den Geräten, sondern auf dem Weg engagierten Nachwuchscoach.
Der 14-jährige Rothrister ist für Satus ORO weit mehr als ein talentierter Turner. Er ist ein Sportler mit Leidenschaft, ein Teamplayer und ein Vorbild für den Nachwuchs. Mit seiner bodenständigen Art und seiner Verbundenheit zur Turnmanufaktur zeigt er, was es heisst, Teil der Satus-ORO-Familie zu sein. Nicos Weg als aktiver Kunstturner steht dabei ganz klar an erster Stelle. Sein Ziel ist es, turnerisch weiterzukommen und sich im Aargauer Leistungszentrum in Lenzburg kontinuierlich zu verbessern. Als Mitglied des U15-Nationalkaders liegt der Fokus vorerst voll und ganz auf seiner eigenen turnerischen Laufbahn. Die Einsätze als angehender Nachwuchsleiter sind deshalb bewusst ausgewählt und werden gezielt auf seinen Trainings- und Wettkampfplan abgestimmt. Mit seinem Engagement übernimmt Nico Giorgi bereits in jungen Jahren Verantwortung und gibt seine Begeisterung für den Sport an die nächste Generation weiter. Ob als Turner oder als Leiter: Nur was gefordert wird, wird gefördert. CHARLY ZIMMERLI
Wiggertaler Nr. 34 / 20. August 2026
KILBI UND MÄRT in Reiden
29.–31. August 2026
Reider Kilbi belebt das Dorfzentrum Von 29. bis 31. August 2026 verwandelt sich die Reiden Mitte wieder in ein farbenfrohes Festgelände. Über 40 Marktstände, Beizli und Bahnen sorgen während drei Tagen für Kilbistimmung, Begegnungen und Unterhaltung für die ganze Familie.
morgen richten die Marktfahrer ihre Stände ein. So ist alles bereit, wenn die Kilbi am Samstag um 14.00 Uhr eröffnet wird.
Für die Bevölkerung von Reiden sowie für viele Heimweh-Reiderinnen und Heimweh-Reider gehört die Reider Kilbi fest in den Kalender. Von Samstag, 29. August, bis Montag, 31. August 2026, wird die Reiden Mitte erneut zum Treffpunkt für Jung und Alt.
Organisiert wird das Fest von Karl und Yvonne Menz-Parente aus Mehlsecken in Zusammenarbeit mit der Abteilung Bau der Gemeinde Reiden. Das Schaustellerpaar ist seit vielen Jahren für die Bahnen der Reider Kilbi verantwortlich. Zu den beliebten Attraktionen zählen unter anderem der Autoscooter, die Etagen-Rally, der Kinderflieger, LeDragon, der Insider sowie weitere Fahrgeschäfte, die für Spass und Unterhaltung sorgen.
Bereits Anfang Woche laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Bahnen werden aufgebaut und installiert, am Freitag errichten die Vereine ihre Zelte und am Samstag-
Neben den Bahnen laden zahlreiche Marktstände mit Kleidung, Schmuck, Esswaren und vielem mehr zum Flanieren ein. Für das leibliche Wohl sorgen die Festwirtschaften, Gast-
Betreiberzeiten für Stände und Bahnen: Samstag, 29. August: ab 14.00 Uhr Sonntag, 30. August: ab 11.00 Uhr Montag, 31. August: ab 15.00 Uhr (Gratis Bahnen: 15.15 bis 15.30 Uhr) Festbetrieb hat jeweils Open-End
Wir wünschen eine fröhliche Kilbi!
Täglich für Sie im Einsatz!
betriebe und Bars der ortsansässigen Vereine. Mit verschiedenen Spiel- und Unterhaltungsangeboten sorgen die Vereine zudem auch für Spass bei Gross und Klein. Damit ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders beliebt ist der Montag, der traditionell viele Heimweh-Reiderinnen und Heimweh-Reider zurück nach Reiden führt. Ein besonderer Höhepunkt an diesem Montag ist die Gratis-Fahrt auf allen Bahnen von 15.15 bis 15.30 Uhr. Die Reider Kilbi verspricht auch in diesem Jahr ein stimmungsvolles Fest für die ganze Familie zu werden. Die Organisatoren freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher, schöne Begegnungen und drei lebendige Kilbitage mitten im Dorf.
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WIGGERTALER NR. 34 / 20. AUGUST 2026
Die strahlenden Sieger (von links): Urs Hofstetter, Mädi Purtschert, Denise Vogel, Patrick Vogel, Andrea Fankhauser, Paul Kurmann. BILD: ZVG
Reiden Pétanque Club zelebrierte seinen Traditionsanlass
Spannendes Nachtturnier des Pétanque Clubs Reiden Am vergangenen Samstag führte der Pétanque Club Reiden sein alljährliches Nachtturnier durch. Zehn gemischte Teams, bestehend aus jeweils einer Frau und einem Mann, hatten sich für den beliebten Anlass angemeldet. Die heissen Sommertemperaturen brachten die Spielerinnen und Spieler ordentlich ins Schwitzen. Trotz der Hitze wurde um jeden Punkt gekämpft und mit viel Einsatz versucht, die Kugeln möglichst nahe ans Cochonnet zu platzieren. Nach den ersten beiden Spielrunden konnten sich die Teilnehmenden bei einem wohlverdienten Abendessen im Schatten der Bäume stärken. Frisch verpflegt und mit neuer Energie ging es anschliessend in die dritte und vierte Runde. Zum Abschluss kam es zum grossen Finalspiel der beiden besten Teams. Denise und Patrick Vogel lagen zu-
nächst deutlich mit 3:12 Punkten zurück. Mit einer beeindruckenden Aufholjagd drehten sie die Partie jedoch noch und sicherten sich mit 13 Punkten den Turniersieg. Das Finalspiel wurde während rund eineinhalb Stunden auf sehr hohem Niveau ausgetragen und bot den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern beste Unterhaltung. Den 2. Platz erspielten sich Andrea Fankhauser und Paul Kurmann. Auf dem 3. Rang klassierten sich Mädi Purtschert und Urs Hofstetter. Es war ein gelungenes und spannendes Nachtturnier, bei welchem neben sportlichem Ehrgeiz auch die Geselligkeit und das gemeinsame Erlebnis nicht zu kurz kamen. Bei einem gemeinsamen Glas Wein wurde bis spät in die Nacht hinein gefachsimpelt, oder gleich noch eine Runde zum Vergnügen gekugelt. FABIENNE BARTHOD-MALAT
Das Team von Höfis Velo Shop (v.l.): Daniel und Yvonne Hofer, Morena Pagliari mit Matteo und Mike Hofer. BILDER: JIL LÜSCHER
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Sie sorgten für das leibliche Wohl (von links): Andrea Steffen, Esther Hetzlen, Hans-Peter Hochuli, Monika Krause und André Schöni.
Oftringen Höfis Velo Shop feiert gelungenen Neustart
Auf 300 Quadratmetern dreht sich alles ums Velo Es ist ein Meilenstein für die regionale Velobranche: Am vergangenen Wochenende lud das Team von Höfis Velo Shop zur feierlichen Neueröffnung an die Bernstrasse 9 in Oftringen ein. Nach der Züglete aus den bisherigen Räumlichkeiten in Rothrist kamen zahlreiche Velofreunde, Stammkunden und Neugierige auf einen Besuch ins neue, grossf lächige Ladenlokal. Die Räumlichkeiten im Gebäude der Firma Senn AG, vis a vis vom Perry Center, bieten deutlich mehr Platz und präsentieren sich in einem hellen, zeitgemässen Design. «Wir haben alles in Eigenregie umgebaut», sagt der Patron Daniel Hofer. Sieben ehemalige Büro-
räume wurden in den vergangenen sechs Monaten zu einem Verkaufsraum, inklusive Lager und Ersatzteillager, umgestaltet. Rund 300 Quadratmeter beträgt die Gesamtfläche des neuen Shops, deutlich mehr als noch am alten Standort in Rothrist. Als offizieller CUBE-Händler glänzt der neue Standort mit einer riesigen Auswahl und einem breiten Sortiment: Vom top modernen E-Bike über robuste Mountainbikes bis hin zu Alltagsvelos und Zubehör ist alles unter einem Dach vereint. Voll im Trend seien auch Gravelbikes: «Das sind Gümmerler-Velos mit dickeren Reifen, damit könne man auch unbesorgt über Schotter fahren», erklärt der Chef.
Neben den Neuheiten zog auch die modernisierte Werkstatt die Blicke auf sich. Hier setzt das eingespielte Team unter der Leitung von Daniel und Yvonne Hofer weiterhin auf höchste Präzision und fachmännischen Service – vom schnellen Velocheck über einen Winterservice bis zur komplexen Reparatur: «Auf Höfi ist Verlass und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt», so das allgemeine Credo der Stammkundschaft. An den beiden Eröffnungstagen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz: Bei Speis und Trank feierten die Besucherinnen und Besucher das neue Kapitel des regionalen Velo-Fachgeschäftes «Höfis Velo Shop». JIL LÜSCHER
Rothrist Erfolgreicher Kantonalfinal in Brugg
Gold und Silber für die Rothrister Sprinter
Die Männerriege Reiden genoss auf ihrer zweitägigen Vereinsreise in die Ajoie abwechslungsreiche Ausflüge und gesellige Stunden. BILD: ZVG
Reiden Zweitägiger Ausflug der Männerriege
Zwischen Tropfsteinhöhlen und Dinosauriern Am Samstagmorgen, 15. August, machte sich die Männerriege Reiden auf den Weg in die Ajoie. Erstes Ziel der zweitägigen Vereinsreise war Réclère, wo mit der Besichtigung der bekannten Tropfsteinhöhlen bereits der erste Höhepunkt auf dem Programm stand. Bei kühlen 7 Grad tauchten die Turner während einer rund einstündigen Führung in die faszinierende Unterwelt ein. Die eindrücklichen Stalagmiten und Stalaktiten sorgten dabei für so manchen staunenden Blick. Zurück am Tageslicht ging die Zeitreise weiter. Auf einem rund zwei Kilometer langen Rundweg durch den Pré-
histo-Parc führte der Weg vorbei an lebensgrossen Nachbildungen von Dinosauriern und anderen prähistorischen Tieren. Die mitten in der Natur gelegene Anlage bot dabei einiges zu entdecken. Nach einem geselligen Abend und einer erholsamen Nacht stand am Sonntag eine Wanderung in der Umgebung von Pruntrut und nach Courgenay auf dem Programm. Am späten Nachmittag kehrte die Männerriege mit vielen Eindrücken und schönen Erinnerungen nach Reiden zurück. Ein besonderer Dank galt Marcel Mäder für die Organisation der Vereinsreise. ANTON ZIMMERLI
Rothrist Pro Senectute lädt zum Zmittag
Mittagstisch im Luegenacher Miteinander essen, plaudern, lachen und sich mit einem feinen Menü verwöhnen lassen. Dieses monatliche Angebot der Pro Senectute gibt es am 1. Mittwoch jeden Monats um 12 Uhr im Luegenacher Rothrist. Neue und be-
kannte Gäste sind herzlich willkommen. Nächster Termin: 2. September, um 12 Uhr. An- und Abmeldung bitte bis Sonntag vor dem Treffen an: Sina Bucher, 076 323 46 31, oder per Mail: sina.bucher1@gmail.com. PD
Die schnellsten Mädchen und Knaben aus verschiedenen Aargauer Gemeinden trafen sich auf der blauen Laufbahn in Brugg zum Kantonalfinal um den Titel des schnellsten Aargauers. 14 Rothrister Sprinterinnen und Sprinter hatten sich für den Wettkampf qualifiziert. Über Vor- und Zwischenläufe kämpften sie um einen der jeweils sechs Plätze im Final. Den Auftakt machten die jüngsten Rothrister über 50 Meter mit Matea Lubina, Tea Noelie Brikic, Gelilia Berhe, Nathan Berhe und Nico Cristiano. Nico Cristiano schaffte den Sprung in die nächste Runde und war im Zwischenlauf sogar der Schnellste. Trotz eines nicht optimalen Starts sicherte er sich dank eines starken Schlussspurts im Final den hervorragenden zweiten Rang.
Erstmals unter der Acht-Sekunden-Marke Über 60 Meter gingen Kenan Ljevakovic, Rafael Moor, Alessandro Cristiano, Kennedy Nwalor, Rahel Schmid und
Alessandro Cristiano, Nico Cristiano und Kennedy Nwalor dürfen am 20. September vor dem Bundeshaus in Bern beim CH-SprintFinal an den Start gehen. BILD: BRUNO BARNETTA
Nina Haschka an den Start. Kennedy Nwalor, Alessandro Cristiano und Rahel Schmid qualifizierten sich mit schnellen Zeiten für die Zwischenläufe, während die anderen den Einzug
nur knapp verpassten. Für Rahel Schmid endete der Wettkampf im Zwischenlauf, den Final verfehlte sie lediglich um einen Rang. Kennedy Nwalor hingegen knackte sein grosses Ziel: Mit einem nahezu perfekten Lauf blieb er in 7,98 Sekunden erstmals unter der Acht-Sekunden-Marke. Für einen weiteren Höhepunkt sorgte Alessandro Cristiano. Bereits in den Vor- und Zwischenläufen erzielte er jeweils die schnellste Zeit seiner Kategorie U14. Im Final bestätigte er seine starke Form und sicherte sich in 8,04 Sekunden die Goldmedaille. Zum Abschluss traten Eline Maddalena, Neil Gasser und Gabriel Pittet über 80 Meter an. In den stark besetzten Kategorien schaffte Gabriel Pittet den Einzug in den Final und belegte dort den sehr guten fünften Rang. Damit ging in Brugg ein langer und warmer Wettkampftag mit starken Leistungen der Rothrister Nachwuchssprinterinnen und -sprinter zu Ende. BRUNO BARNETTA
Reiden Planungssicherheit für die Badi
Gemeinden zahlen mehr fürs Schulschwimmen Neben der Schule Reiden nutzen auch insgesamt acht umliegende Gemeinden die Badi Reiden für das Schulschwimmen: Altishofen, Brittnau, Dagmersellen, Pfaffnau, Roggliswil, Strengelbach, Wikon und Zofingen. Aufgrund der angespannten finanziellen Situation sah sich der Verwaltungsrat der Badi Reiden AG in Absprache mit dem Gemeinderat Reiden gezwungen, die bestehenden Schulschwimmverträge fristgerecht zu kündigen. Ziel war es, die Preise für das Schulschwimmen neu zu verhandeln
und damit eine fairere Kostenbeteiligung zu erreichen. Die betroffenen Gemeinden zeigten mehrheitlich Verständnis für die Situation und erklärten sich bereit, für das Schuljahr 2026/2027 höhere Preise zu akzeptieren. Zu diesem Zweck wurden mit allen umliegenden Gemeinden neue Verträge abgeschlossen. Die Preisanpassung gilt ab dem 1. Januar 2027. Die neuen Preise entsprechen dem 2,8-Fachen der bisherigen Preise. Im Gegenzug profitieren die Schülerinnen und Schüler dieser Gemeinden bei Abonnements von den-
selben Vorzugspreisen wie die Schülerinnen und Schüler aus Reiden. «Ich bin sehr dankbar, dass die umliegenden Gemeinden für das nächste Schuljahr bereit sind, ihren Beitrag an das Hallenbad zu leisten», sagt Josua Müller, Verwaltungsratspräsident der Badi Reiden AG. Mittelfristig strebt die Gemeinde Reiden einen Gemeindeverband für das Hallenbad an. Die entsprechenden Verhandlungen befinden sich derzeit in Vorbereitung und sollen nach den Sommerferien beginnen. JOSUA MÜLLER
Wiggertaler Nr. 34 / 20. August 2026
Auto im
FOKUS TCS
Darauf kommt es bei Batterien an In modernen Autos mit zahlreichen Assistenzsystemen an Bord werden Batterien immer mehr beansprucht. Die drei verschiedenen Autobatterien-Typen
Garage Tornisello, Oftringen
Mit jeder Autogeneration gibt es neue Sicherheits- und Assistenzsysteme. Moderne Autos haben teilweise zahlreiche Helfer an Bord, die alle mit elektrischer Energie funktionieren. So wird die Batterie mehr denn je beansprucht. Etwa durch Start-Stopp-Systeme sind die Anforderungen derart gestiegen, dass die Batteriehersteller die besonders leistungsfähigen AGM-Batterien (Absorbent Glass Mat) und EFB-Batterien (Enhanced Flooded Batteries) entwickelten. Für einfacher ausgerüstete Autos ohne StartStopp-System bleibt die konventionelle Blei-Säure-Batterie eine wirtschaftliche Lösung. Wo original eine AGM-Batterie verbaut ist, muss eine solche nachgerüstet werden. Bei EFB-Batterien braucht es mindestens eine solche; zur Verlängerung der Lebensdauer geht auch eine AGM-Batterie. Ist eine konventionelle Batterie montiert, funktionieren im Prinzip alle drei Typen. Wer eine Batterie selber wechseln möchte, sollte dabei über die nötigen Grundkenntnisse verfügen.
Autobatterien im Winter: Was ist zu beachten?
Kornweg 17a, 4665 Oftringen, 062 789 50 80, www.tornisello.ch
Im Schnitt hält eine Autobatterie etwa fünf Jahre. Meist gibt sie ihren Geist dann auf, wenn es draussen kalt wird. Denn die Batterie hat ihr grösstes Leistungs vermögen bei etwa 25 Grad Celsius. Je kälter es wird, desto schwächer wird sie, weil die chemischen Vorgänge langsamer ablaufen. Gleichzeitig ist das Motorenöl bei kalten Temperaturen dickf lüssig, der
Lassen Sie in Ihrer Garage oder beim TCS einen Batteriecheck durchführen! Energiebedarf zum Motorstart ist deutlich grösser. Dazu erhöhen im Winter viele aktivierte Verbraucher den Strombedarf.
Unsere Batterietipps • Eine Batterie hält meist über vier Jahre. Wer sicher sein möchte, dass er im Winter nicht stehen bleibt, kann in einer Garage oder beim TCS einen Batteriecheck durchführen lassen. • Elektrische Verbraucher wie z. B. Heck-
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scheiben- oder Sitzheizungen sollten nur so lange wie nötig eingeschaltet werden. • Tiefentladungen sind zu vermeiden. • Überbrückungskabel im Kofferraum können aus der Patsche helfen. • Vor dem Kauf sollten Batterietyp (AGM, EFB oder konventionell), Gehäusedimensionen und elektrische Werte (Spannung, Kapazität, Kaltstartstrom) unbedingt beachtet werden, wobei die Kapazität wichtiger ist als ein hoher Kaltstartstrom. TCS-BERICHT
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12 Strengelbach | Vordemwald
WIGGERTALER NR. 34 / 20. AUGUST 2026
Strengelbach Nachrichten der Gemeinde
Strengelbach
Fassadenstreit endet mit Vergleich
Mittagstisch gastiert im azb
Die Gemeinde Strengelbach hat im langjährigen Streit um die Fassade der Sporthalle Neumatt eine aussergerichtliche Einigung erzielt. Damit ist der Weg frei für die umfassende Sanierung der Aussenfassade. Bereits im Herbst 2019 wurden Schäden an der Fassade festgestellt. Untersuchungen schlossen Vandalismus als Ursache aus. Die Gemeinde machte daraufhin gegenüber den mutmasslich verantwortlichen Unternehmen Mängelansprüche geltend. Nachdem eine einvernehmliche Lösung zunächst scheiterte, reichte der Gemeinderat im Januar 2024 Klage gegen den Fassadenersteller ein. Im Verlauf des Verfahrens wurde bis vor Bundesgericht erfolgreich festgestellt, dass die Gemeinde die Mängel rechtzeitig geltend gemacht hatte und die Ansprüche nicht verjährt sind. Daraufhin bemühten sich die Parteien erneut um eine aussergerichtliche Einigung.
Umfassende Sanierung der Fassade Der Vergleich sieht vor, dass sämtliche
vier Aussenfassaden der Sporthalle im ursprünglich vereinbarten Umfang saniert werden. Auf das damals geplante Spezialdesign wird verzichtet. Eine unabhängige Fachperson wird die Arbeiten im Auftrag der Gemeinde begleiten. Nach erfolgreicher Fertigstellung und Abnahme beteiligt sich die Gemeinde mit 60'000 Franken an ausgewählten Verbesserungen der Fassadenkonstruktion, beispielsweise bei den Sockelanschlüssen. Gleichzeitig erhält sie neue Gewährleistungsrechte. Nach Abschluss der Sanierung zieht die Gemeinde ihre Klage zurück. Die Arbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Der Turn- und Sportbetrieb kann während der Bauzeit weitgehend uneingeschränkt weitergeführt werden. Lediglich der Zugang rund um die Sporthalle kann zeitweise erschwert sein. Der Gemeinderat zeigt sich mit dem Vergleich zufrieden. Damit könnten die Risiken eines langjährigen Rechtsstreits, hohe Verfahrenskosten und finanzielle Unsicherheiten vermieden werden. DER GEMEINDERAT
Vordemwald 23. August, Frühstück in der Kirche
«Chele-Zmorge» mit Jodlermusik Am Sonntag, 23. August, findet um 8.45 Uhr in der Kirche Vordemwald das «Chele-Zmorge» statt. Das gemeinsame Frühstück in der Kirche wird musikalisch von einer Formation des Jodlerklubs Roggliswil umrahmt. Pfarrer Joël Guggisberg hält eine Kurzpredigt zum Thema: «Können sich Menschen wirklich ändern?». Das «Chele-Zmorge» ist für Jung bis Alt und ermöglicht, am
Sonntagmorgen in die Kirche zu kommen, beim Essen Gemeinschaft zu pflegen und auch danach noch Zeit für Ausflüge oder Familientreffen zu haben. Das Sonntagsfrühstück beinhaltet Zopf mit Butter und Honig, Konfitüre, Milch, Kaffee, Orangensaft und ein Birchermüesli. Zum Frühstück sind alle eingeladen, es besteht die Möglichkeit für eine Kollekte. JOËL GUGGISBERG
Am kommenden Donnerstag, 27. August, um 11.30 Uhr, treffen sich die Seniorinnen und Senioren zum Pro-Senectute-Mittagstisch im azb Strengelbach. Der Koch und sein Team sowie die Mittagstisch-Leiterinnen freuen sich auf viele Gäste. Telefonische Anmeldung bitte an: Marlis Dätwyler, 062 751 72 58 oder 079 327 31 36. PD
Strengelbach
Opernklänge in der Johanneskirche
Zum Abschluss durfte auch etwas Süsses nicht fehlen: Ein Cornet sorgte für eine willkommene Abkühlung. Neben dem kulinarischen Genuss stand vor allem das gesellige Beisammensein im Mittelpunkt. Der Grillplausch bot den Bewohnerinnen und Bewohnern Gelegenheit, gemeinsam einen schönen Sommerabend zu verbringen und die Gemeinschaft zu pflegen.
Am Sonntag, 23. August, um 10 Uhr findet in der Evangelisch-methodistischen Kirche an der Breitbachstrasse 31 ein musikalisch umrahmter Abendmahls-Gottesdienst statt. Zu Gast ist erneut die junge südkoreanische Opernsängerin Ye Jin Kim. Die Sopranistin wird von Herbert Huber aus Bern am Flügel begleitet. Das abwechslungsreiche musikalische Programm reicht von klassischen Werken von Johann Sebastian Bach und Franz Schubert über «All You Need Is Love» von John Lennon und Paul McCartney sowie «Welcome to My World» von Elvis Presley bis zum Gospel «Nobody Knows the Trouble I've Seen». EMK-Pfarrer Markus Schöni stellt seine Predigt unter das Motto «Du hast mir freien Raum gegeben». Ausgehend von Psalm 31 geht er der Frage nach, welchen Lebensraum Menschen brauchen, um sich entfalten und verwirklichen zu können, und welche Weite und Freiheit der Glaube eröffnen kann. Der Gottesdienst lädt dazu ein, diesen «weiten Raum» für sich selbst neu zu entdecken. Dazu gehört auch die gemeinsame Feier des Abendmahls, zu der alle eingeladen sind.
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Der Vorstand des Seniorenzentrums übernahm das Grillieren.
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Strengelbach Der Vorstand übernahm das Grillieren
Sommerlicher Grillplausch in der Hardmatt Am Donnerstag, 13. August, lud das Seniorenzentrum Hardmatt zu einem gemütlichen Grillplausch ein. Der Vorstand übernahm persönlich die Arbeit am Grill und verwöhnte die Bewohnerinnen und Bewohner mit verschiedenen Grilladen. Ergänzt wurde das Angebot mit frisch gebackenem Knoblauch-Ciabatta und erfrischenden Melonenschnitzen, die an diesem warmen Sommertag besonders willkommen waren.
Vordemwald Aus den Verhandlungen des Gemeinderates
Grünes Licht für die Schulraumerweiterung Die erste Phase des Generationenprojekts «Schulraumerweiterung» kann beginnen. Der Gemeinderat hat die Baubewilligung für den Ergänzungsneubau des Schulhauses, den neuen Kindergarten und die Aussensportflächen auf den Parzellen 152, 191 und 192 erteilt. Derzeit wird das Gelände für den Baustart vorbereitet. Nach dem Abbruch des Gebäudes an der Scheibenstrasse 3 und des Velounterstands folgt der Aushub für die beiden Neubauten. Das Generationenprojekt der Gemeinde Vordemwald umfasst zwei Phasen. In einem ersten Schritt werden die Schulbauten erweitert, in einer zweiten Phase ist der Bau einer Doppelturnhalle vorgesehen. Für die erste Phase bewilligten die Stimmberechtigten im vergangenen November einen Kredit von 10,93 Millionen Franken. Seither wurden die Bauten detailliert geplant, die Arbeiten ausgeschrieben und das Baugesuch eingereicht. Dieses konnte nun mit Zustimmung der kantonalen Baubehörde und weiterer Stellen bewilligt werden. «Wir sind glücklich, dass es jetzt losgehen kann», sagt Gemeinderätin Irina Bannwart, Präsidentin der Baukommission. Die Erweiterungsarbeiten seien intensiv und herausfordernd. Mit dem Beginn der ersten Bauphase habe die Kommission nun ein wichtiges Zwischenziel erreicht. Parallel dazu läuft die Innensanierung des bestehenden Schulhauses unter der Leitung von Gemeinderat Christoph Braun. Nach Rückbau und Aushub durch die E. Flückiger AG aus Rothrist werden die Werkleitungen erstellt. Anschliessend beginnt die Knupp AG aus Grossdietwil mit dem Hochbau. Während der Bauzeit ist mit Lärm und erhöhtem Baustellenverkehr zu rechnen. Der Schulbetrieb soll laut Schulleiterin Nihal Körber mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen während der Pausenzeiten normal wei-
tergeführt werden. Die Baustellen werden grossräumig abgesperrt. Über den Fortschritt der Arbeiten will die Gemeinde die Bevölkerung regelmässig informieren.
Handbuch für den Gemeindeführungsstab Der Gemeinderat hat ein neues Handbuch für die Bewältigung kommunaler Ereignisse in Kraft gesetzt. Es dient dem Gemeindeführungsstab (GFS) als Leitfaden und regelt Aufgaben, Organisation, Zuständigkeiten und Führungsabläufe bei ausserordentlichen Ereignissen. Insbesondere in der Startphase eines Einsatzes sollen Checklisten den Mitgliedern des Führungsstabs die Arbeit erleichtern. Im Handbuch sind zudem die gesetzlichen Grundlagen von Bund und Kanton sowie die Vorgaben der regionalen Bevölkerungsschutzorganisation zusammengefasst. Die Verantwortung für den Bevölkerungsschutz liegt beim Gemeinderat, der dabei mit den übrigen Gemeinden der Bevölkerungsschutzregion zusammenarbeitet. Für den Ereignisfall sind die Zuständigkeiten innerhalb des Gemeindeführungsstabs klar geregelt. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Feuerwehr, Verwaltung, Technische Dienste, Logistik, Liegenschaften und Medien. Auch die notwendige Führungsinfrastruktur sowie wichtige regionale Kontakte sind festgehalten. Das Handbuch wird regelmässig aktualisiert und steht allen Mitgliedern des Gemeindeführungsstabs zur Verfügung.
Bewilligung für «GP Luzern» erteilt Der VC Pfaffnau-Roggliswil führt am Sonntag, 23. August, den GP Luzern für Radrennfahrerinnen und Radrennfahrer durch. Die Austragung findet in einem ähnlichen Rahmen wie in den Jahren 2022 und 2024 statt. Am Vor- und Nachmittag gehen verschiedene Kategorien an den Start. Die Rundstrecke mit Start und Ziel in Pfaffnau führt im Uhrzeigersinn durch die Gemeinden Brittnau, Murgenthal und Vordemwald. Im Gebiet Schäfmoos verläuft die Strecke über Vordemwalder Gemeindegebiet. Während des Rennbetriebs ist für die Streckenabschnitte zwischen Vordemwald und Pfaffnau sowie zwischen Balzenwil und Pfaffnau eine Verkehrsumleitung vorgesehen.
Kreditantrag über 300'000 Franken Der Gemeinderat will der Einwohnergemeindeversammlung vom 26. November einen Kredit von 300'000 Franken für die Überarbeitung des Generellen Entwässerungsplans (GEP) beantragen. Die kantonale Abwasserbehörde hat das entsprechende Pflichtenheft bereits genehmigt und einen Staatsbeitrag von 68'535 Franken zugesichert. Der Generelle Entwässerungsplan legt fest, wie das Abwasser unter Berücksichtigung ökologischer Anforderungen abgeleitet und die ober- und unterirdischen Gewässer bestmöglich geschützt werden. Aufgrund neuer gesetzlicher und fachlicher Vorgaben von Bund und Kanton müssen die Gemein-
den ihre Entwässerungsplanung nach den aktuellen kantonalen GEP2-Richtlinien überarbeiten. Der bestehende Entwässerungsplan von Vordemwald wurde vor rund 25 Jahren erstellt und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Deshalb ist eine umfassende Aktualisierung notwendig. Bis zum Start der GEP-Arbeiten werden zudem die Katasterdaten des öffentlichen Abwassernetzes an das vom Kanton verlangte Datenmodell angepasst. Die entsprechenden Kosten fallen noch 2026 an.
Wassertarife werden angepasst
743’000 Franken aus dem Finanzausgleich Die Gemeinde Vordemwald erhält 2027 einen Finanzlastenausgleich von 743'000 Franken. Das sind 4'000 Franken weniger als im laufenden Jahr. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres hat dem Gemeinderat den entsprechenden Ausgleichsbeitrag mitgeteilt. Bei den Soziallasten liegt Vordemwald unter dem kantonalen Durchschnitt und muss deshalb in diesem Bereich einen Beitrag an den Soziallastenausgleich leisten. Grundlage für die Berechnungen bilden die Zahlen der vergangenen Jahre. STEPHAN NIKLAUS, GEMEINDESCHREIBER
Auf Antrag der EW Rothrist AG werden die Wassertarife per 1. Januar 2027 angepasst. Durch die Harmonisierung der Preise im gesamten Versorgungsgebiet sinken die Tarife in Vordemwald. Gleichzeitig werden die Entschädigungen für öffentliche Brunnen und Hydranten neu geregelt. Für die Brunnen sind jährlich 800 Franken vorgesehen, für die 161 Hydranten insgesamt 40'250 Franken. Die Beträge werden ins Budget 2027 aufgenommen.
Lebensraum in der Grube Wilital wird aufgewertet Der Gemeinderat unterstützt das Projekt «Teichbau Grube Wilital». Damit soll der Lebensraum für Wildtiere im Bereich der ehemaligen Grube entlang des Erlebnispfades aufgewertet werden. Von den Gesamtkosten von 12'400 Franken übernimmt die kantonale Sektion Jagd und Fischerei 8'200 Franken. Die verbleibenden 4'200 Franken umfassen hauptsächlich Arbeitsstunden des Werkhofs sowie Bewilligungsund Publikationskosten und führen zu keiner zusätzlichen Belastung des Budgets. Das Baugesuch wird demnächst öffentlich aufgelegt.
Wynau | Zofingen 13
WIGGERTALER NR. 34 / 20. AUGUST 2026
Aargau Halbjahresergebnis der Aargauischen Kantonalbank
Geschäftsvolumen erneut gesteigert Das Halbjahresergebnis 2026 der Aargauischen Kantonalbank (AKB) fällt sehr solide aus, trotz des in der Berichtsperiode für die AKB unvorteilhaften Tiefzinsumfeld. Wesentlich zu diesem erfreulichen Ergebnis tragen das Wachstum bei den Hypotheken und die hohe Nachfrage nach Anlagelösungen bei. Im ersten Halbjahr 2026 wachsen die Ausleihungen um 0,9 Milliarden Franken (+3,2 %) und erreichen erstmals die Marke von 30 Milliarden Franken. Die Kundengelder steigen um 0,7 Milliarden Franken (+2,5 %) und das Depotvolumen legt dank Neugeldern von 0,4 Milliarden Franken und einer erfreulichen Börsenperformance um insgesamt 1,2 Milliarden Franken (+5,9 %) zu. Das Businessvolumen wächst demnach um 2,7 Milliarden Franken (+3,5 %) auf den Höchststand von 77,0 Milliarden Franken.
Geschäftsertrag fast auf Vorjahresniveau In der Berichtsperiode erzielt die AKB einen Geschäftsertrag von 244,1 Millionen Franken und liegt damit nur 3,6 Millionen Franken (–1,5 %) unter dem Vorjahresergebnis. Der hohe Anteil SARON-basierter Geldmarkthypotheken führt aufgrund des tieferen Leitzinses der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erwartungsgemäss dazu, dass sich der Zinsertrag um 31,5 Millionen Franken (–15,0 %) reduziert. Dies entspricht einer deutlichen Entlastung der Kreditkosten für die Kundinnen und Kunden. Der tiefere Zinsaufwand kompensiert dabei die Ertragsreduktion nur teilweise, womit der Brutto-Zinserfolg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,8 Millionen Franken (–3,8 %) geringer ausfällt. Durch die vorausschauende und vorsichtige Risikopolitik kommt es zu einem Bildungsüberhang bei den Wertberichtigungen auf gefährdeten Kreditpositionen von 4,9 Millionen
Franken. Der Netto-Zinserfolg beläuft sich auf insgesamt 167,5 Millionen Franken (–7,3 %). Dank aktiver Marktbearbeitung bei gleichzeitig hoher Anlagekompetenz setzt die AKB ihr starkes Wachstum mit den Wertschriftenbeständen ihrer Kundinnen und Kunden fort. Als Resultat steigt der Kommissionserfolg um hohe 7,8 Millionen Franken (+16,1 %) auf 55,9 Millionen Franken und übertrifft die eigenen Erwartungen damit deutlich. Das Handelsgeschäft verbleibt mit einem Ertrag von 15,8 Millionen Franken auf dem Niveau des sehr guten Vorjahres (–0,6 %) und zeigt insbesondere beim Devisengeschäft eine anhaltend erfreuliche Entwicklung. Der übrige ordentliche Erfolg fällt aufgrund von Veräusserungen von nicht strategischen Finanzanlagen mit 4,9 Millionen Franken um 1,9 Millionen Franken (+65,6%) deutlich höher aus als im Vorjahr. Dieter Widmer, Direktionspräsident der AKB, zeigt sich mit dem Halbjahresergebnis 2026 sehr zufrieden: «Es ist uns im ersten Halbjahr 2026 ausserordentlich gut gelungen, die Ertragsausfälle, die sich für uns durch das Tiefzinsumfeld ergeben haben, mehrheitlich zu kompensieren. Im letzten Halbjahr haben sich erneut viele neue Kundinnen und Kunden für die AKB entschieden und die bestehenden haben ihre Geschäftsbeziehung mit der AKB weiter ausgebaut. Dies zeigt eindrücklich, dass die Kundennähe, verbunden mit einer hohen Professionalität und einem stabilen Geschäftsmodell, Vertrauen schafft.»
Moderat höherer Geschäftsaufwand Der Personalaufwand für das erste Halbjahr 2026 beträgt 74,8 Millionen Franken und fällt um 1,2 Millionen Franken (+1,6 %) höher aus. Der Sachaufwand liegt mit 47,3 Millionen Franken (+0,1%) auf dem Vorjahreswert und unterstreicht die nachhaltige Kostenkultur bei der AKB. In der Summe ergibt dies gegenüber dem Vorjahr einen um 1,2 Millionen Franken (+1,0 %) moderat höheren Geschäftsaufwand von 122,1 Millionen Franken. Mit dem leicht tieferen Geschäftsertrag steigt die Cost-Income-Ratio im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,2 Prozentpunkte auf 50,0 % an. Unter Berücksichtigung der sehr tiefen Wertberichtigungen aus dem übrigen Geschäft und der Abschreibungen ist die AKB nach wie vor eine der effizientesten Schweizer Banken.
Solider Halbjahresgewinn Der Geschäftserfolg im ersten Halbjahr 2026 beträgt 118,5 Millionen Franken und liegt um 6,7 Millionen Franken (–5,4 %) unter dem Vorjahresergebnis. Damit übertrifft die AKB ihre Erwartungen deutlich. Zur Stärkung des Eigenkapitals werden 11,3 Millionen Franken (–29,4%) den Reserven für allgemeine Bankrisiken zugewiesen. Der Halbjahresgewinn nimmt um 2,1 Millionen Franken (–2,1 %) auf weiterhin solide 101,4 Millionen Franken ab. Für das Geschäftsjahr 2026 erhöht die AKB ihre Prognose und erwartet ein Ergebnis mindestens auf Vorjahresniveau. PD
Zofingen
Wege zu mehr innerer Stärke Der Verein Friedenskurs lädt am Mittwoch, 26. August, um 19.30 Uhr zu einem unverbindlichen Informationsabend ein. Der anschliessende zehnteilige Friedenskurs beginnt am 29. September. Der Kurs beschäftigt sich mit Themen wie innerer Stärke, Klarheit, Hoffnung, Würde und persönlicher Verantwortung. Kurze Videoausschnitte bilden jeweils den Ausgangspunkt für persönliche Reflexion und einen freiwilligen Austausch. Der Kurs vermittelt weder Religion noch eine bestimmte Weltanschauung, ist politisch unabhängig und verfolgt keine kommerziellen Interessen. Das Angebot richtet sich an Erwachsene aller Altersgruppen. Sowohl der Informationsabend als auch der gesamte Kurs sind kostenlos. Der Friedenskurs wird weltweit in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen angeboten. Auch in der JVA Lenzburg konnte kürzlich ein erster Kurs mit fünf Teilnehmern durchgeführt werden. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren sehr positiv und wertschätzend. Weitere Informationen und Anmeldung: Verein-Friedenskurs.ch DAVID JAKOB
Zofingen
Mittagessen in gemütlicher Runde Am kommenden Samstag, 22. August, ab 11.45 Uhr, lädt die reformierte Kirche Zofingen zum Mittagstisch im Kirchgemeindehaus ein. Das Kochteam wird seine Gäste mit einem feinen «Riz Casimir» verwöhnen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. meet+eat ist die perfekte Möglichkeit, sich bei einem feinen Mittagessen mit anderen zu treffen. BEAT MAURER
Die Brittnauer- und Frikartstrasse sollen saniert und der Altachenbach (rechts im Bild) ökologisch aufgewertet werden. BILD: ZVG
Zofingen Neugestaltung Frikart- und Brittnauerstrasse
38 neue Bäume und ein neuer Strassenraum Der Strassenbelag sowie die Werkleitungen in der Brittnauer- und Frikartstrasse sind in die Jahre gekommen und müssen erneuert werden. Gleichzeitig werden die Bushaltestellen hindernisfrei umgestaltet, eine Unterflursammelstelle erstellt sowie der Altachenbach ökologisch aufgewertet und der Hochwasserschutz verbessert. Am 14. September entscheidet der Einwohnerrat über mehrere Kredite von insgesamt 4,23 Mio. Franken. Auf beiden Strassen gilt seit 2015 Tempo 30. Die heutige Gestaltung ist jedoch noch stark auf höhere Geschwindigkeiten ausgerichtet. «Da nun auch der Belag erneuert, Werkleitungen saniert und die drei Bushaltestellen Frikartstrasse und Altachen umgebaut werden müssen, ist die Zeit reif für eine umfassende Neugestaltung», erklärt Stadtrat Robert Weishaupt.
Mehr Grün und neue Werkleitungen Mehr als die Hälfte des Strassenabwassers soll künftig über neue Grünstreifen versickern und damit das Abwassernetz entlasten. Entlang der beiden Strassen werden zudem 38 grosskronige Bäume gepflanzt. Im Kreuzungsbe-
reich Innere Altachen/Brittnauerstrasse ist eine Unterflursammelstelle vorgesehen. Die StWZ Energie AG erneuert die Werkleitungen für Strom, Gas, Wasser und öffentliche Beleuchtung. In der Frikartstrasse werden zudem Fernwärmeleitungen verlegt. Diese Investitionen tragen die beteiligten Unternehmen selbst.
Altachenbach wird aufgewertet Am Altachenbach werden die sanierungsbedürftigen Brücken Birkenweg und Wydenweg ersetzt und der Hochwasserschutz verbessert. Zudem wird das Mühletych-Wehr so umgebaut, dass es für Fische wieder passierbar ist. Der Gewässerraum soll gleichzeitig ökologisch aufgewertet werden. Die Gesamtkosten von 4,23 Mio. Franken werden von Bund und Kanton mit 1,43 Mio. Franken unterstützt. Bei der Stadt Zofingen verbleiben 2,8 Mio. Franken. Stimmt der Einwohnerrat dem Vorhaben zu, beginnen die Arbeiten 2027 an der Frikartstrasse. 2028 folgen die Brittnauerstrasse und der Altachenbach. PD
Der Aarelauf in Wynau zählt aufgrund seiner wechselnden Strömungsverhältnisse zu den anspruchsvolleren Wettkampfstrecken. BILD: ZVG
Wynau Wettkampf mit über 300 Jungpontoniere
Nachwuchs kämpft um den Schweizer Meistertitel Wynau wird am Samstag, 22. August, zum nationalen Treffpunkt des Pontoniersports. Mehr als 300 Jungpontonierinnen und Jungpontoniere aus den rund 40 Sektionen des Schweizerischen Pontonier-Sportverbands (SPSV) kämpfen auf der Aare um die Schweizer Meistertitel. Für den PontonierSportverein (PSV) Wynau ist es nach dem Bernisch-Kantonalen Pontonierwettfahren im Juni bereits der zweite Grossanlass innert weniger Wochen. Die ersten Wettkämpfe beginnen um 8.30 Uhr. Am Nachmittag sind die jüngsten Teilnehmenden der Kategorie I an der Reihe. Für einige von ihnen ist es die erste Schweizermeisterschaft. Der Aarelauf in Wynau zählt aufgrund seiner wechselnden Strömungsverhältnisse zu den anspruchsvolleren Wettkampfstrecken. Der Parcours wurde von Wettkampfchef Lorenz Wüthrich vorbereitet und bereits im April von der Technischen Kommission des
SPSV offiziell abgenommen. Organisiert wird die Schweizermeisterschaft von einem OK unter der Leitung von Sven Hasler. Zahlreiche Vereinsmitglieder sowie freiwillige Helferinnen und Helfer stehen für den Wettkampfbetrieb und die Festwirtschaft im Einsatz. Der PSV Wynau hatte sich an seiner Herbstversammlung entschieden, die Schweizermeisterschaft zu übernehmen, nachdem sich kein anderer Veranstalter gefunden hatte. Damit setzt der Verein ein Zeichen für die Nachwuchsförderung und den Erhalt des Pontoniersports. Den Abschluss bildet am späten Nachmittag die Rangverkündigung. Zur Ehrung der neuen Schweizermeisterinnen und Schweizermeister spielt die Musikgesellschaft Wynau die Nationalhymne. Anschliessend werden die Medaillen und Kranzabzeichen übergeben. BEAT LÜSCHER
Der idyllische Soppensee ist das Ziel der Tagestour.
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Zofingen 27. August, Radsport-Tour der Pro Senectute
Tagestour führt zum Soppensee Eingebettet in die liebliche Landschaft des Luzerner Rottals liegt der idyllische Soppensee. Ab dem Start in den Trinermatten führt die Route streckenweise entlang schattiger Wasserläufe wie etwa Wigger und Rot zum malerischen Soppensee auf dem Gemeindegebiet von Buttisholz. Unterwegs gönnen sich die Velofahrer eine Pause in Schötz und ein stärkendes Mittagessen in Buttisholz. Der Rückweg führt anschliessend zum malerischen Soppensee und durch Dörfer und Weiler, folgt der Luthern und zum Schluss der Wigger zurück nach Zofingen. Verschiedene Leistungsniveaus erlauben den Teilnehmenden, mit oder ohne elektrische Unterstützung in der Gruppe mitzufahren, die der persönlichen Fitness entspricht.
Die Tagestour findet am Donnerstag, 27. August, statt. Besammlung ist um 8.20 Uhr in den Trinermatten, die Rückkehr ist circa um 16 Uhr. Neue, motivierte Velofahrer dürfen auf einer unentgeltlichen Schnuppertour das attraktive Angebot der Pro-SenectuteTouren testen. Eine Anmeldung ist zwingend nötig. Detaillierte Angaben sind in den aktuellen Tourenausschreibungen der Pro Senectute (ag.prosenectute.ch) einsehbar. Auskunft erteilen die Hauptleitenden Artur Sutter (079 423 48 74) und Judith Dorta (079 475 21 92). Das Leiterteam freut sich, begeisterte Velofahrer ins wenig befahrene Gebiet entführen zu dürfen. JUDITH DORTA
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Spazierwanderung zum Sängeliweiher
Auf der Mühlethalstrasse ist zwischen Haurihäuserweg und Höfenstrasse ein kombinierter Rad- und Gehweg vorgesehen. BILD: ZVG BILD: PETER FELLER
Blick über Gersau auf den Vierwaldstättersee.
Zofingen Projekt Mühlethalstrasse wird teurer
Zusätzlicher Kreditbedarf von 407'000 Franken 2023 hat der Einwohnerrat einen Kredit für die Mühlethalstrasse in Zofingen bewilligt. Seither wurde das Projekt durch den Kanton weiterbearbeitet und bezüglich der Verkehrssicherheit optimiert. Die Anpassungen führen zu Mehrkosten. Am 14. September entscheidet der Einwohnerrat über einen entsprechenden Zusatzkredit. Mit dem bereits bewilligten Kredit werden die beiden Bushaltestellen Bethge behindertengerecht ausgebaut und die Buswartehäuschen ersetzt. Dazwischen entsteht ein Fussgängerstreifen mit Schutzinsel. Das Trottoir wird punktuell ergänzt und die Strassenbeleuchtung erneuert. Ursprünglich war lediglich eine Sanierung des Strassenbelags vorgesehen. Neu soll die Strasse komplett erneuert werden.
Anpassungen am Bauprojekt Nach dem Beschluss des Einwohnerrats wurde das Projekt durch den Kanton bis zur Auflagereife weiterbearbeitet. Dabei wurde insbesondere die Führung des Fuss- und Veloverkehrs überprüft. Im Abschnitt Haurihäuserweg bis Höfenstrasse/Mohrenacherstrasse wird deshalb anstelle des vorgesehenen einseitigen Radstreifens ein 2,50 Meter breiter kombinierter Radund Gehweg erstellt. Damit wird die Verkehrssicherheit insbesondere für
Radfahrende verbessert und gleichzeitig der bestehende Ausbaustandard in Richtung Mühlethal fortgeführt.
Vielschichtige Gründe für Mehrkosten Die Mehrkosten haben drei wesentliche Gründe: Der kombinierte Rad- und Gehweg erfordert bauliche Anpassungen bei den Randabschlüssen und der Strassenentwässerung. Zudem fallen für den Ausbau und die Entsorgung der schadstoffbelasteten Beläge in Strasse und Trottoir höhere Kosten an als ursprünglich angenommen. Hinzu kommen seit dem Beschluss vom 19. Juni 2023 weitere Kostenpositionen wie Kreditrisiko, Teuerung und übrige Anpassungen. Die Gesamtkosten des Innerortsabschnitts betragen neu 2,78 Mio. Franken. Der Anteil der Stadt beläuft sich auf 973’000 Franken. Gegenüber dem ursprünglich bewilligten Kredit von 566’000 Franken ergibt sich für Zofingen ein zusätzlicher Kreditbedarf von 407’000 Franken. Mit dem Zusatzkredit kann das Projekt als gesamtheitliche Sanierung umgesetzt werden. Der Veloverkehr wird sicherer geführt, die Strasse umfassender saniert und ein lärmarmer Belag reduziert die Lärmbelastung für die Anwohnenden. PD
Zofingen Wanderung der Pro Senectute am 26. August
Mit Panoramablick nach Gersau Die Kurzwanderung der Pro Senectute Zofingen führt am Mittwoch, 26. August, von Brunnen nach Gersau. Treffpunkt ist um 8 Uhr auf dem Bahnhofplatz in Zofingen. Die Abfahrt erfolgt um 8.13 Uhr auf Gleis 2. Zustiegsmöglichkeiten bestehen in Reiden (8.16 Uhr, Gleis 1) und Sursee (8.31 Uhr, Gleis 1). Gemeinsam reist die Gruppe über Luzern nach Brunnen. Nach dem Startkaffee direkt am See beginnt die Wanderung entlang des Waldstätterquais und der Seestrasse. Bei der Siedlung Brünischart auf rund 449 Metern über Meer führt ein steiler Bergwanderweg durch den Wald. Der Weg erfordert etwas Trittsicherheit. Über Serpentinen und einige Stufen gewinnt die Gruppe rasch an Höhe, während südländisch anmutende Föhrenwälder Schatten spenden. Beim Aussichtspunkt Oberholz auf rund 690 Metern über Meer wird die Anstrengung mit einer herrlichen Panoramasicht auf den Vierwaldstättersee, die Urner Alpen, die Klewenalp und den Pilatus belohnt. Von dort führt
der Abstieg durch den Heiterbüölwald und über das Rüteli nach Gersau. Im Kurpark direkt am See wird bei einem gemütlichen Picknick Rast gemacht. Anschliessend geht es mit dem Schiff zurück nach Brunnen. Die Rückkehr in Zofingen ist gegen 17.45 Uhr vorgesehen. Die Wanderstrecke beträgt 9,2 Kilometer mit je 322 Höhenmetern im Aufund Abstieg. Die Marschzeit beträgt rund 2 Stunden und 50 Minuten. Wanderstöcke und gutes Schuhwerk werden für den teilweise anspruchsvollen und steilen Weg empfohlen. Die Wanderleitung organisiert ein Gruppenbillett. Anmeldungen sind bis Montag, 24. August, 20.30 Uhr, unter www.ag.prosenectute.ch (Freizeit/Wandern) oder über das Wandertelefon 062 751 97 90 möglich. Über die Durchführung wird am Dienstag, 25. August, ab 12 Uhr über dieselben Kanäle informiert. Weitere Auskünfte erteilt Wanderleiter Jörg Feller unter 079 701 97 26. PETER FELLER
Die Wandergruppe der Pro Senectute Zofingen führt am Mittwoch, 2. September, eine abwechslungsreiche Spazierwanderung von Langenthal zum Sängeliweiher durch. Nach der Zugfahrt von Zofingen nach Langenthal und einem Kaffeehalt startet die Gruppe durch das charmante Städtchen Richtung Schwimmbad. Weiter geht es entlang der Langeten nach Lotzwil ins Waldgebiet Brandholz, wo bei einem gemütlichen Rastplatz der Picknickhalt erfolgt. Die Route führt weiter durch den Wald zur Allmänd ins Naturschutzgebiet mit einem Torfsee und dem malerischen Sängeliweiher. Ein kurzes Wegstück führt weiter zur Busstation Sängeli. Von dort erfolgt die Rückfahrt mit Bus und Zug nach Zofingen. Die Wanderzeit beträgt circa 2 Stunden bei einer Streckenlänge von 7,5 Kilometern. Es geht 77 Meter aufwärts und 66 Meter abwärts. Besammlung ist um 9.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz Zofingen. Zugabfahrt um 9.45 Uhr auf Gleis 3. Die Rückkehr ist um 15.12 Uhr geplant. Durch die Wanderleitung wird ein Gruppenbillett gelöst. Obligatorische Anmeldung bis Montag, 31. August, um 21 Uhr über www.ag.prosenectute.ch (Freizeit/Wandern) oder das Wandertelefon der Pro Senectute Zofingen, 062 751 97 90 (Piepston abwarten). Weitere Auskunft erteilt der Wanderleiter René Kern, 079 310 33 60. RENÉ KERN
Zofingen
Schäden neu online melden Die Stadt Zofingen erleichtert die Meldung von Schäden und Mängeln an ihrer Infrastruktur: Ab sofort können Einwohnerinnen und Einwohner entsprechende Beobachtungen der Stadt online melden. Das neue Meldeformular steht unter www.zofingen.ch/schadenmelden zur Verfügung. Wer zum Beispiel einen Schaden an einem Dach an einer städtischen Liegenschaft, ein kaputtes Gerät auf dem Spielplatz, ein beschädigtes Strassenschild oder Trottoir feststellt, kann dies neu online melden. Hinweise auf Schäden im öffentlichen Raum werden von der zuständigen Stelle gerne entgegengenommen. Für Schäden auf privaten Grundstücken sind grundsätzlich die jeweiligen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer verantwortlich und direkt zu kontaktieren. STADT ZOFINGEN
Am Wochenende verwandelt sich die Altstadt in eine bunte Galerie. BILD: ARCHIV KASPAR FLÜCKIGER
Zofingen Sonntag, 23. August, 9 bis 17 Uhr
Altstadt wird zur grossen Kunstgalerie Das heutige Pionierfahrzeug der Stützpunktfeuerwehr.
BILD: HANSJUERG BAUER
Zofingen Mitteilung der Stadt
Neues Pionierfahrzeug für 618'000 Franken Das heutige Pionierfahrzeug der Stützpunktfeuerwehr Zofingen hat seine Lebensdauer erreicht und muss ersetzt werden. Der Einwohnerrat entscheidet am 14. September über den entsprechenden Kredit von 618'000 Franken. Rund ein Drittel der Kosten wird von der Aargauischen Gebäudeversicherung getragen. Die Aargauische Gebäudeversicherung gibt vor, dass Stützpunktfeuerwehren wie Zofingen zwingend über ein Pionierfahrzeug verfügen müssen. Das zu ersetzende Fahrzeug hat Baujahr 2003 und soll 2028 ersetzt werden. Da mit langen Lieferfristen zu rechnen ist, entscheidet der Einwohnerrat bereits im September 2026 über den Kredit.
Das Fahrzeug wird in Oftringen und Zofingen sowie in 23 Gemeinden der Stützpunktregion eingesetzt. Zum Einsatz kommt es insbesondere bei Strassenrettungen, schwerwiegenden Arbeitsunfällen sowie Personen- und Tierrettungen. Es ist mit einem Kran und einer Seilwinde ausgerüstet. Das neue Fahrzeug ersetzt im Jahr 2028 das dann 25-jährige Pionierfahrzeug. Die Reparatur- und Unterhaltskosten sowie die Ausfallrisiken des alten Fahrzeugs nehmen mit zunehmendem Alter stark zu. «Ein Ersatz ist folglich sinnvoll – sowohl aus Gründen der Sicherheit als auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht», sagt Stadtrat Peter Siegrist. STADT ZOFINGEN
Am Sonntag, 23. August, verwandelt sich die Zofinger Altstadt von 9 bis 17 Uhr wieder in einen grossen kulturellen Treffpunkt. Mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler aus der Region und der ganzen Schweiz präsentieren am 28. Kunstmarkt ihre Werke. In der Bärengasse, der Vorderen Hauptgasse, auf dem Post- und Kirchplatz sowie an der Bahnhofstrasse erwartet die Besucherinnen und Besucher eine grosse Vielfalt an Malerei, Skulpturen, Druckgrafiken, Collagen, Fotografien und Kunsthandwerk. Einige Kunstschaffende lassen sich zudem bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und geben Einblick in verschiedene Techniken. Ron Dideldum ist mit seinem Kunstkiosk und Gastkünstler Delta Magpie vertreten. Neben zahlreichen Newcomern nehmen auch etablierte Kunstschaffende teil, darunter Daniel Gerhard, Hans Fitze, David Fuhrer, Jürg Hintermann, Beat Hofer, Esther Jente, Hans Leutwyler, Sandra Plaar, Lotti Reust, Sabina Schwaar und Sam Stauffer.
Das Organisationsteam um Pitsch und Evi Geissbühler möchte mit dem Kunstmarkt eine Plattform schaffen, auf der sich Kunstschaffende und Publikum in ungezwungener Atmosphäre begegnen können.
Sonderausstellung Parallel zum Kunstmarkt zeigt die Galerie Rahmenatelier Pitsch Geissbühler an der Bärengasse 6 eine Sonderausstellung mit Werken von Teilnehmenden des Kunstmarktes und bekannten Kunstschaffenden aus der Region. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Robert Alberati, Fulvio Castiglioni, David Fuhrer, Doris Kummer, Pascal Murer, Regula Oertle, Sabina Schwaar und Robert Süess. Die Sonderausstellung wird am Kunstmarkt von 9 bis 17 Uhr zugänglich sein und dauert anschliessend bis zum 5. September. Weitere Informationen und eine Übersicht der teilnehmenden Kunstschaffenden sind unter www.kunstmarkt-zofingen.ch zu finden. PD
Rathausgasse 8, 4800 Zofingen (im ehemaligen Purzelbaum, direkt gegenüber vom Blumenladen)
Tel. 077 420 90 15
Es ist schon wieder soweit, der Herbst steht vor der Tür ... Sie finden bei mir bereits eine schöne Auswahl an italienischer Herbstmode, auch für den Übergang, für Damen und Herren. Schöne Mode mit Qualität und Schick. Für die weibliche Figur finden Sie bei mir zus. eine schöne Auswahl der Grössen 44 – 48. Schauen Sie vorbei, ich freue mich auf Sie. Öffnungszeiten: Di. - Fr. 8.30 – 12.30 Uhr 14.00 – 18.00 Uhr Sa. 8.30 – 14.00 Uhr
16 Zofingen | Nachbarschaft
WIGGERTALER NR. 34 / 20. AUGUST 2026
Zofingen Vorfinanzierung Neubau Oberstufenzentrum B
Zofingen Die 87. Folge der beliebten Mühlethaler Geschichten
Überschüsse sollen ins neue Schulhaus fliessen
Mit Ross und Wagen
Der Einwohnerrat entscheidet am 14. September über die Vorfinanzierung für einen zukünftigen Schulhausneubau. Das Ziel ist eine stabile Entwicklung des städtischen Finanzhaushalts, indem künftige Belastungen frühzeitig über mehrere Jahre verteilt werden. Die Stadt Zofingen benötigt in den kommenden Jahren zusätzlichen Schulraum. Um die Finanzierung des geplanten Neubaus des Oberstufenzentrums B vorausschauend sicherzustellen, beantragt der Stadtrat beim Einwohnerrat die Genehmigung eines Reglements zur Bildung einer Vorfinanzierung. Mit der «Vorfinanzierung Neubau Oberstufenzentrum B» soll es künftig möglich sein, allfällige Überschüsse der Jahresrechnungen der Einwohnergemeinde gezielt für dieses bedeutende Investitionsvorhaben zu reservieren. Vorfinanzierungen sind als Instrument für die finanzielle Vorsorge bei grossen und aussergewöhnlichen Investitionsvorhaben vorgesehen. Sie ermöglichen es, finanzielle Belastungen über mehrere Jahre vor und nach der Realisierung eines Projekts zu verteilen. Durch die vorgängige Reservierung von Finanzmitteln lassen sich die Auswirkungen von Grossinvestitionen auf den Finanzhaushalt nach der Realisierung abfedern.
Finanzielle Vorsorge in der Langfristperspektive Stadtpräsident André Kirchhofer sagt dazu: «Mit der Vorfinanzierung schaffen wir die Möglichkeit, Jahresüberschüsse zielgerichtet für eine zentrale Zukunftsaufgabe einzusetzen – zugunsten eines starken Bildungsstandorts Zofingen.» Konkret können spezifische Reserven für ein noch nicht beschlossenes, aber absehbares Vorhaben gebildet werden. Ein zweiter positiver Effekt ist, dass die Verwendung von Überschüssen durch den Einwohnerrat ganz gezielt geplant wird: «Wir wollen damit die Haushaltsdisziplin fördern und für eine noch stabilere Entwicklung des Finanzhaushalts sorgen», erklärt Kirchhofer.
Vorfinanzierung ist kein Vorentscheid Die Bildung einer Vorfinanzierung durch den Einwohnerrat bedeutet ausdrücklich keine Bewilligung des Bauprojekts oder eines Baukredits. Für die spätere Realisierung des Neubaus des Oberstufenzentrums B wird zu gegebener Zeit ein separater Investitionskredit erforderlich sein, über den die zuständigen politischen Organe gesondert entscheiden werden. STADT ZOFINGEN
Obwohl es nach dem zweiten Weltkrieg immer mehr Lastwagen gab, spielten Transporte mit Pferden weiterhin eine gewisse Rolle. Auch die Bethge wurde zum Teil noch mit Fuhrwerken beliefert. Während seiner Bezirksschulzeit fuhr Ernst Roth (*1950) täglich an der Textilfabrik Bethge vorbei. «Neben der Firma Bethge stand noch ein Bauernhaus, damals bewohnt von Familie Gygax», erinnert er sich. Familie Gygax bewirtschaftete nicht nur den Landwirtschaftsbetrieb, der zur Bethge gehörte, sie erledigte auch Transporte. Mit einem Pferdewagen transportierte Paul Gygax grosse Rollen mit Textilien, die in der Bethge bearbeitet wurden. Sie kamen von der Textilfabrik Weber in Aarburg oder mussten nach Schönenwerd SO transportiert werden. «Das Bild mit grossen Stoffrollen auf einem Brückenwagen, Herr Gygax auf dem Wagen sitzend und mit zwei braunen Pferden vorne dran sehe ich immer noch vor mir», sagt Ernst Roth. Später habe dann ein Traktor die Pferde ersetzt.
Für Kleider, Schuhe und Storen In der Bethge wurden die Stoffe veredelt und auch Futterstoffe für die Schuhindustrie hergestellt. In Schönenwerd, dem Sitz der berühmten Schuhproduzenten-Familie Bally, gab es neben Schuhfabriken auch eine Tex-
ge wurde auch Storenstoff imprägniert, wie sich Bruno Graber (*1955) erinnert, der von 1977 bis 1983 als Werkstattleiter dort gearbeitet hat. «Dieser wurde meines Wissens nach Schönenwerd in die Firma Schenker Storen, geführt.»
Die Chüegass hinauf
Fuhrmann Paul Gygax mit einer Ladung grosser Stoffrollen. BILD: ZVG
tilindustrie: die Bally Band AG, die unter anderem Elastique und Hosenträger produzierte. Ausserdem die Nabholz AG, deren Sportbekleidung und Trainingsanzüge in den 1960er und 1970er Jahren gross in Mode waren. 1968 waren elf Olympiateams aus aller Welt mit Nabholz-Kleidern ausgestattet. Vielleicht aus Stoff, der im Mühlethal bearbeitet worden war? In der Beth-
Auch Familie Roth hat einen Bezug zur Fabrik: Guido Roth (1925–2020) und andere Familienmitglieder haben zeitweise dort gearbeitet. Und zum Bauernhaus bei der Bethge gehörte ein Stöckli, in dem Ernsts Grosseltern Albert und Bertha Roth-Kunz wohnten, bevor sie 1923 das Bauernhaus auf dem Härdöpfuhoger kauften. «Mein Vater Willi (1921–1987) hat einmal von seiner Erinnerung erzählt, wie er an der Hand seines Vaters die Chüegass hinauf auf den Härdöpfuhoger marschiert ist», berichtet Ernst Roth. Der Hohlweg, dessen Umgebung im Juli von einem Forst-Team ausgeholzt wurde, diente den Bewohnern des Härdöpfuhogers jahrzehntelang als kürzeste Verbindung zur Hauptstrasse hinunter; und damit auch als Schul- oder Arbeitsweg nach Zofingen. CHRISTIAN ROTH/ERNST ROTH
Zofingen Palass, Freitag, 4. September, 20 Uhr
Zofingen
Boogie-Woogie mit Tempo und Drive
Frauenbrunch zum Thema «Dankbarkeit»
Der Jazzclub Zofingen lädt am Freitag, 4. September, zu einem Konzert ins Palass ein. Auf der Bühne stehen die junge Pianistin Jo Carpenter, Lukas Meier am Schlagzeug und Thomas Custer am Bass. Das Trio verbindet Boogie-Woogie und Blues mit viel Tempo, Groove und Spielfreude. Jo Carpenter, Jahrgang 1997, widmet sich seit 2015 professionell dem BoogieWoogie. Gemeinsam mit Meier und Custer, die ebenfalls als freischaffende Musiker international tätig sind, verspricht sie einen energiegeladenen Konzertabend. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Saalöffnung ist um 19 Uhr. Es besteht freie Sitzplatzwahl. Getränke können am Eingang gekauft und im Saal konsumiert werden. Der Eintritt kostet 40 Franken, Mitglieder und Sponsoren haben freien Eintritt.
Jo Carpenter kommt nach Zofingen. BILD: MICHEL PIEDALLU
Tickets und Reservationen sind bis 2. September über jazzclub-zofingen.ch möglich. Eine Abendkasse gibt es, sofern das Konzert nicht ausverkauft ist. SW/WL/PD
Zofingen Geburtstagsfest am 29. August
333 Jahre Stadtbibliothek – die älteste Bibliothek im Kanton Die Stadtbibliothek Zofingen feiert am Samstag, 29. August, ihr 333-jähriges Bestehen. Am Jubiläumstag erwartet die Besucherinnen und Besucher von 10 bis 16 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für Gross und Klein. Neben Führungen hinter die Kulissen der Bibliothek stehen historische Einblicke sowie Informationen zu digitalen Angeboten und Möglichkeiten für freiwilliges Engagement auf dem Programm. Für Kinder gibt es eine Beschäftigungsinsel. Ab 11.30 Uhr wird die Jubiläumsausstellung im Rahmen einer kleinen Vernissage mit Snacks eröffnet.
Die Bevölkerung gestaltet das Jubiläum mit Als älteste Bibliothek des Kantons Aargau blickt sie auf eine aussergewöhnlich lange Geschichte zurück. Aus Anlass des Jubiläums lädt die Stadtbibliothek die Bevölkerung ein, ihre Erinnerungen in Form von Text, Bild, Ton oder Skulptur zu teilen. Diese Kunstwerke können noch bis am 22. August 2026 in der Stadtbibliothek abgegeben werden.
BILD: ZVG
Im schützenden Schatten genossen die Anwesenden das Bräteln.
«Die Stadtbibliothek gehört seit Generationen zu Zofingen. Sie ist heute weit mehr als ein Ort für Bücher: Sie ist ein offener Treffpunkt für Menschen jeden Alters und jeder Zugehörigkeit. Zum Jubiläum möchten wir die Erinnerungen, Geschichten und Wünsche unserer Bevölkerung sichtbar machen und damit zeigen, was die Bibliothek für Zofingen bedeutet», sagt Stadträtin Rahela Syed.
Ein bedeutender Teil des Zofinger Kulturerbes Bereits im Jahr 1693, vor 333 Jahren, wurde in Zofingen die Gründung einer Gelehrtenbibliothek initiiert. Sie war damit die erste Bibliothek dieser Art im Kanton Aargau. Über Jahrhunderte hinweg entwickelte sich daraus eine Institution, die heute zu den meistbesuchten Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen der Stadt zählt. Der historische Buchbestand, der seit der Gründung kontinuierlich aufgebaut wurde, ist ein bedeutender Teil des Zofinger Kulturerbes und umfasst einige einzigartige Handschriften. PD
Muhen Grilladen und gute Gespräche im «Sonnenblick»
Bräteln mit Angehörigen in der Tagesstätte Sonnenblick Mit der Tagesstätte Sonnenblick geht es wieder aufwärts, wie das Bräteln mit den Angehörigen zeigte. Eine muntere Gästeschar genoss das Zusammensein und das feine Essen. Es war richtig gemütlich. Es wurden Erinnerungen ausgetauscht und viel gelacht. Einige haben gesagt, sie hätten schon lange keinen «brötlete Cervelat» mehr gegessen und es sei schön, dies mit bekannten Menschen zu tun. Alle haben sich
wohlgefühlt und sich angeregt zusammen unterhalten. Alle Beteiligten freuen sich auf den nächsten Anlass. Die zwei Öffnungstage sind voll belegt. Neue Gäste sind jederzeit willkommen und bei genügender Belegung wird ein dritter Tag geöffnet. Nach schwierigen Zeiten kann die Tagesstätte im nächsten Jahr vielleicht sogar das 20-Jahr-Jubiläum feiern. HELENE SCHAUFFELBERGER
Nach den Sommerferien kehrt der Alltag zurück, die Tage werden kürzer. Eine gute Zeit, um innerlich aufzutanken und gestärkt in den Herbst zu starten. Gibt es etwas Schöneres, als mit anderen Frauen an einem reich gedeckten Tisch zusammenzukommen und neu zu entdecken, wofür man dankbar sein darf? Am Samstag, 29. August, von 9 bis 11.30 Uhr, lädt die Viva Kirche Zofingen Frauen aus der Region zu einem gemeinsamen Brunch ein. Ob mit Freundin, Nachbarin, Arbeitskollegin oder alleine – jede Frau ist willkommen. Im Zentrum steht das Thema Dankbarkeit. Prof. Dr. Christine Brombach, Ernährungswissenschaftlerin, dreifache Mutter und seit vielen Jahren im christlichen Glauben unterwegs, beleuchtet es aus psychologischer und geistlicher Perspektive. Ihr Impuls zeigt, wie Dankbarkeit unseren Blick auf den Alltag prägen und uns für die kommende Jahreszeit stärken kann. Danach bleibt Zeit für Gespräche und Austausch. Der Anlass findet an der Frikartstrasse 6 in Zofingen statt und ist kostenlos. Wer möchte, kann etwas zum Buffet beitragen oder eine freiwillige Spende geben. Anmeldeschluss ist der 20. August. Anmeldung unter vivakirche-zofingen.ch/fb26/. PETRA WÜTHRICH
Liebe Velofans, Liebe Velofans, könnte ich doch könnte ich doch wie ihr eine Leuchtwie ihr tragen. eine Leuchtweste
weste tragen.
Mensch, auch am Tag kann man dich übersehen. Mensch, auch am Tag Mach dich sichtbar.
kann man dich übersehen. Mach dich sichtbar.
Nachbarschaft 17
WIGGERTALER NR. 34 / 20. AUGUST 2026
Startsignal für «Chraft im Wald»: Lisbeth und Walti Bloch drücken gemeinsam mit DJ Bobo (von links) den symbolischen roten Knopf.
Moritz Schlanke (links) im Interview mit einem entspannten und humorvollen DJ Bobo.
Fröhlicher Austausch beim Apéro für die geladenen Gäste.
Safenwil Ein Atemzug, der seit zehn Jahren verbindet – grosse Jubiläumsfeier mit Aktivprogramm
DJ Bobo, ein roter Knopf und ganz viel «Chraft im Wald» Der Atem-Weg feierte am Sonntag sein zehnjähriges Bestehen. Rund 200 Gäste, viel «Chraft im Wald» und ein prominenter Überraschungsgast machten das Jubiläum zu einem besonderen Ereignis. Der ganze Sonntag stand im Zeichen des Jubiläums. Bereits am Morgen versammelten sich rund 200 Gäste in Safenwil, um am Parcours teilzunehmen. Sechs Therapeuten richteten jeweils einen Posten ein. So verschieden die Aktivitäten auch waren, eines hatten sie alle gemeinsam: Das bewusste Atmen war ein wichtiger Bestandteil – ganz so, wie es das Motto des Tages «Chraft im Wald» bereits erahnen liess. Der eigentliche Festakt begann nach dem reichhaltigen Mittagessen. Moderator Moritz Schlanke führte galant und mit Humor durch den Nachmittag. Beim Interview mit Walti und Lisbeth Bloch wurde es auch persönlich. Auf die Frage, was ihr ein Atemzug bedeute, antwortete Lisbeth Bloch ohne Umschweife: «Das Leben. Überhaupt das Leben ist der Atemzug.» Der Einatem mache sie weit und gebe ihr Platz, der Ausatem bringe sie wieder zur Ruhe. Dementsprechend
emotional waren auch die Rückblicke, Anekdoten und Wünsche für die Zukunft.
Der berühmte Platten-Götti aus Kölliken Mit Spannung wurde der im Vorfeld angekündigte Überraschungsgast erwartet. Für einige Gäste war sein Name allerdings nicht mehr ganz so überraschend – auch im Wald pfeifen die Spatzen von den Dächern. Kein Geringerer als DJ Bobo schlenderte mit einem breiten Lächeln ins Festzelt und betrat die Bühne. Die Gäste begrüssten ihn mit grosser Freude und Standing Ovations. Im Interview mit Moritz Schlanke wurde schnell klar, dass der Weltstar nicht nur einen engen Bezug zur Region, sondern auch zum Thema des Tages hat. «Ich war ein Jahr lang in Safenwil in der Schule. Wir sind ganz viel in den Färbiladen gegangen. Ich hab’ ge-
Die Küchencrew bekam einen besonderen Applaus für ihre geleistete Arbeit.
sehen, den gibt’s noch. Das ist schön.» Und auch bewusstes Atmen gehört zum Leben des international erfolgreichen Musikers. Rund 20 Minuten vor seinen Auftritten macht DJ Bobo Atemübungen. «Das ist entstanden, weil ich relativ viel Adrenalin ausgeschüttet habe und mir einfach immer übel war. Irgendwann dachte ich mir, das kann ja nicht sein. Dann habe ich meinen Weg gefunden. Mit der Atmung konnte ich mich herunterfahren.» Warum er die Einladung zum Jubiläum angenommen hatte, beantwortete DJ Bobo lachend: «Natürlich der Walti. Das ist ja ein Wahnsinniger – er hat eine unglaubliche Überzeugungskraft.» Walti Bloch hatte ihm im Vorfeld auch den eigens zum Jubiläum komponierten Song «Chraft im Wald» von Ralph Martens vorgespielt. «Das kommt oft vor, dass mich Leute anrufen und mir irgendwas vorspielen wollen. Aber der Song hat mich fast aus
Lisbeth Bloch und DJ Bobo beim Enthüllen des Geschenkes.
den Socken gehauen.» Für DJ Bobo war klar, dass er etwas dazu beitragen wollte. Was genau, stand während des Festakts noch verhüllt auf dem Gelände. Als Götti des Songs enthüllte DJ Bobo gemeinsam mit Lisbeth Bloch eine grosse Holztafel. Mit einem symboli-
Die einzelnen Gruppen wechselten zwischen den verschiedenen Posten.
BILDER: REGINA LÜTHI
schen Druck auf den roten Knopf gab er anschliessend den Startschuss für die Martensband, die «Chraft im Wald» live präsentierte. Das berührende Lied wird künftig auch beim Posten der Kiwaner auf dem Atem-Weg zugänglich sein. REGINA LÜTHI
Die Martensband beim Performen des Songs «Chraft im Wald».
Lyssach/Brittnau Wenig Lohn trotz starker Schlagleistung
Ein «Pfluderi» kostet den möglichen Festsieg Die beiden Teams von Mättenwil-Brittnau wurden am Interkantonalen Hornusserfest in Lyssach durch kassierte Nummern um bessere Klassierungen gebracht. Besonders bitter traf es die A-Mannschaft: Trotz der besten Schlagleistung der 1. Stärkeklasse vergab sie damit den möglichen Festsieg. Der Hornussersport kann brutal sein: Trotz der besten Schlagleistung der 1. Stärkeklasse und starken 1719 Schlagpunkten blieb Mättenwil-Brittnau A am Interkantonalen Hornusserfest in Lyssach der verdiente Lohn verwehrt. Im zweiten Umgang, kurz vor Spielende, erwischte ein «Pfluderi» die Mättenwiler Abtuer in der Riesmarke vier. Die kassierte Nummer warf das Team auf den 10. Schlussrang zurück. «Unsere Schlagleistung war schlicht sensationell», sagte Spielleiter Marcel Gerhard. Am Nachmittag sei starker Seitenwind aufgekommen. Wie knapp die Entscheidung ausfiel, zeigt der
Spielverlauf: Lediglich drei Streiche gelangten über das Ries, einer davon konnte nicht abgetan werden. Auch Mättenwil-Brittnau B wurde kurz vor Schluss von einer Nummer erwischt und belegte damit den 9. Rang in der 2. Stärkeklasse. Ohne die kassierte Nummer hätten die erzielten 1333 Schlagpunkte für den 5. Schlussrang gereicht.
Reto Meyer verpasst Podest knapp Erfolgreicher verlief das Fest in der Einzelwertung. Zwölf Schläger der AMannschaft sicherten sich einen Kranz. Reto Meyer erzielte starke 126
Punkte und verpasste als Vierter das Podest nur knapp. Michael Aerni erreichte mit 120 Punkten den 9. Rang. Weitere Kranzgewinner der A-Mannschaft waren Timon Gerhard mit 116 Punkten, Joel Wullschleger mit 115, Daniel Leibundgut, Marcel Gerhard und Marco Roos mit je 113, Julian Bühlmann und Roger Gerhard mit je 112, Matthias Schüpbach mit 103 sowie Sandro Scheidegger und Fabian Lerch mit je 98 Punkten. Bei der B-Mannschaft holten Lukas Meyer mit 109 Punkten, Ivan Schärer mit 101, Fredi Gerhard mit 100 und Hannes Baumann mit 98 Punkten einen Kranz. RENÉ WULLSCHLEGER
Gemeinsam handeln. Vielfalt schützen. Bergwald stärken. Mitmachen: www.bergwaldprojekt.ch
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18 Rätselspass
WIGGERTALER NR. 34 / 20. AUGUST 2026
Heldin der Tristansage
Fechtwaffe
starker Zweig
Neuigkeiten (engl.)
elektr. geladenes Teilchen
ein Monatsname
süddeutsch: Hausflur
Pferdesport
Einzelgänger, Sonderling
argent.österr. Schlagersänger
Bewohner einer Donaustadt
weiblicher Kurier
sehr fester Faden
Künstlervermittlerin
innerhalb
asiat. Staatenverbund (Abk.)
5
Ort im Kanton Sankt Gallen Alpenpass im Kanton Wallis
Schmetterlingslarve Verstanden! (Funkverkehr)
Tonkunst
7 Tintenfischart
2 Tontaubenschießen
Giftschlange vertraglicher Vorbehalt
Einheit der elektrischen Kapazität afrik. Aronstabgewächs
Werkzeug
Getreideblütenstand
1 Volksstamm in Ruanda
Gangart zwischen Schritt u. Galopp
6 französisch: er
Kondolenz
Abk.: Angströmeinheit
ehem. dt. Tennisprofi (Anke)
Titelfigur bei J. Conrad („Lord...“) altrömischer Hausgott
Fernsehen (Abk.)
Flächenmaß
Fremdwortteil: vier schweiz. Schauspielerin ("Lilo")
leicht feucht
2
3
4
5
SUDOKU
6
7
schlimm
Abk.: Samstag
chem. Zeichen für Arsen
längere Fahrt übers Meer
Abk.: item Abk.: im Hause
4 Leichtathlet
vorwärts
Frucht mit viel Vitamin C
Edelsteingewicht
Spielkartenfarbe
12
3 FAHRRADREIFEN
festliches Abendessen
zirka, annähernd
9 13
Dreschabfall
ein alkohol. Getränk (Kzw.)
anständig, ernsthaft
Wappenvogel
Muskelstrang
Umzäunung aus Büschen
Diapositivsammlung
im Jahre (lateinisch)
Hobbyhandwerker
10 Gewässer in den Alpen (Bayern)
Verzeichnis betrachten
schweiz.: rote Rübe
Vorname des Autors Follett
Felsbrocken
Teil des Mittelmeers
Lärm
nach unten
Laubbaum
Abschiedsgruß
weite Fahrt
alte japan. Kaiserstadt Nutzfisch, Kaviarlieferant
11
Hochgebirge in Südamerika
schwarzes Pferd
schweizerische Fleischspeise
österreichisch: Kneipe
Sommergetreide
deutsche Vorsilbe
Stadt in der Schweiz
alle zwei badische Landschaft
Stadt an der Ruhr
Fremdwortteil: drei
Hafen des antiken Roms
schweiz.: Blumenstrauß
Körperorgan
trainieren Jagdergebnis
kleine Vertiefung
Besitzfürwort
Kontinent
Pfeilwurfspiel
Bewohn. eines schweiz. Kantons
Fakultätsvorsteher
8
Qualitätsstufe (engl.)
1
Singvogel
S I A F I S I R E A A U S S E N S E I T E R S E I T E N W E G E D A R T S B O T I N E D E P O T E U N Z W I R N U R N E R B L E T E D E L L E B R A E T E R D G A S U M A I E N B I G O L T E N M A L O E K S K E N U L E B E R B E I S L I H A F E R T E S S E N S T E I N A N D E N O V L I S T E T R I I B G R E I S E D O E T W A A D R I A E S E R I O E S T H A L R A N D E N I T R A D A U A D L E R P E B I S E H N E H S L A S U S I M P L O N S P R E U G S E E R E I S E N B L U E P S G E H E R H E C K E V O R A N E K I W I D I N E R F E I L E R P I K P A K A R A T A A E R T R A B H U B E R J A N U S L H H T E T R A B E I L E I D P U L V E R K L A MM
Sammelstelle, Lagerhalle natürlicher Brennstoff
englisch: blau
nur gedacht
Nebenstraße aus Ängstlichkeit zögern
afrikanische Heilpflanze
franz. Departement
W-343
8
9
10
11
12
13
Vergleichsbildrätsel
Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3x3Quadrat alle Ziffern von 1 bis 9 enthalten sind.
Auf den ersten Blick sehen beide Bilder gleich aus. Sie unterscheiden sich aber in acht Einzelheiten. Wo sind diese zu finden? Lachen ist gesund
Nachbarschaft 19
WIGGERTALER NR. 34 / 20. AUGUST 2026
Im Design von 100 Jahre Jaguar und Emil Frey.
BILDER: JIL LÜSCHER
Ein Vorkriegsmodell von Ford mit Handhupe.
Safenwil Oldtimer Grand Prix auf dem Gelände der Emil Frey AG Autocenter Safenwil
Classic Cars – eine Faszination ohne Verfallsdatum Der Oldtimer-GP in Safenwil hat sein Versprechen einmal mehr eingelöst: Er war auch in seiner 34. Ausgabe ein Festival faszinierender Autos und Motorräder, die für eine Vergangenheit stehen, in der Mobilität noch mit Eleganz, Opulenz, Ästhetik, vor allem aber mit Emotionen verbunden wird. Erstmals mit dabei: die Radiomoderatorin Vanessa Landert und eine Renn-Töffli-Sektion vom Mofa-Cup. Liebevoll gepflegte Klassiker, alles faszinierende Ikonen automobiler Ingenieurskunst, haben am vergangenen Samstag auf dem Gelände der Emil Frey AG Autocenter Safenwil ein begeistertes und trotz Hitze zahlreich erschienenes Publikum angelockt. In das Event integriert war das Jubiläum «100 Jahre Jaguar und Emil Frey». Ein historischer Anlass, dem auch eine sehenswerte Sonderausstellung im Classic Center Schweiz der Emil Frey Classics AG gewidmet ist (29. Oktober 2026 bis zum 25. April 2027). Ein weiteres Novum: Daniel Mauerhofer, der als Moderator seit vielen Jahren mit viel Fach- und Hintergrundwissen durch den Tag führt, hatte erstmals die Radio-Argovia-Moderatorin Vanessa Landert als Co-Kommentato-
rin zur Seite. Ausgerechnet sie: Die Medienfrau gab gegenüber dieser Zeitung zu, kein Benzin im Blut zu haben: «Ich habe immer gesagt, ein Auto muss für mich vier Räder und eine Klimaanlage haben.» Das erstmalige Abtauchen in diese faszinierende Welt der Classic Cars habe ihre Einstellung zum Auto aber definitiv erweitert: «Ich erlebe hier eine tolle Zeit und bin vom Anlass hell begeistert.» Das, obwohl sie ein Auto vergangener Epochen selbst gar nicht fahren könnte. Stichwort dazu: das Schalten der Gänge, meist verbunden mit Zwischengas/Doppelkupplung. Eine Technik, die heutige Generationen nicht mehr kennen. Ein Grund, warum der Markt für entsprechende Oldtimer aus der Vorkriegszeit eingebrochen sei, wie der in Zofingen
aufgewachsene Enthusiast für alte englische Autos, Thomas Derrer aus Widen, gegenüber dieser Zeitung meinte. Die Zukunft gehöre Autos, mit denen man sich durch Erinnerungen an die eigene Kindheit oder Jugend assoziieren könne. Autos, die man in der Nase habe. «Oldtimer werden jünger – Youngtimer werden neuer», sagt der stolze Besitzer eines Daimler, 2,5 Liter V8 mit Jahrgang 63. Ein fester Bestandteil des traditionellen Oldtimer-Grand-Prix ist die sogenannte Sternfahrt klassischer Fahrzeuge in alle vier Himmelsrichtungen. Beim ebenso traditionellen Rundkurs auf dem Gelände können die Fahrzeuge anschliessend defilieren und dabei zeigen, was die Technik damals zuliess. Eine besondere Attraktion war
Mofa-Cup brachte einen Hauch von Moto-GP aufs Gelände.
der Gastauftritt einer Sektion aus dem Mofacup, einer Rennveranstaltung, die unter dem Patronat des Schweizerischen Automobil- und Motorradfahrerverbandes SAM durchgeführt wird. Dabei handelt es sich um «Töffli», die zu PS-starken Renn-Motos getunt sind und einen Hauch von GP-Feeling aufs Gelände brachten.
«Wir schaffen eine Atmosphäre voller Emotionen und besonderer Momente. Gemeinsam feiern wir die Faszination historischer Fahrzeuge und lassen unvergessliche Erinnerungen entstehen», heisst es auf der Website des Veranstalters. Die OK-Präsidentin Ursula Hedinger und ihr Team haben auch dieses Jahr geliefert. JIL LÜSCHER
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