Wiggertaler
Auflage: 35 128 Exemplare, Nr. 33 / 13. August 2026 GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG
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Wöchentlich erscheinendes amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Anzeiger für amtliche Publikationen der Gemeinden Boningen, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen. Erscheint zusätzlich in: Fulenbach, Wynau, Reiden, Wikon.
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Christina Kunz wandelt seit 20 Jahren auf Mozarts Spuren
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Vor 260 Jahren fuhr Wolfgang Amadé Mozart in der Postkutsche durch Aarburg. Dass man sich heute noch an die Durchreise des Wunderkinds erinnert, ist das Verdienst von Christina Kunz. Seit 20 Jahren hält die Cembalistin den «Schweizer Mozartweg» auf Kurs.
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1766 reiste der zehnjährige Wolfgang Amadé Mozart mit seiner Familie per Postkutsche durch die Schweiz. Was aus heutiger Sicht romantisch anmutet, war in Wirklichkeit kein komfortables Unterfangen. Holprige Strassen, Wind und Wetter ausgesetzt, war die richtige Routenwahl entscheidend, damit sich das Wunderkind zwischen seinen Konzerten an Königshöfen und in Adelshäusern nicht verkühlte. Welche Route die Mozarts anno 1766 wählten, diese Frage beschäftigte die Aarburger Cembalistin Christina Kunz vor Mozarts 250. Geburtstag im Jahr 2006. Fortan machte sie sich auf Spurensuche: «Es war nie geplant, dass ich den Schweizer Mozartweg aufgleise, denn ich bin ja Musikerin und nicht Geografin oder Historikerin. Aber da alle infrage kommenden Institutionen Absagen erteilten, musste ich die Idee entweder begraben oder selber die Ärmel hochkrempeln.» Christina Kunz entschied sich für Letzteres, begab sich auf die Reise, wühlte monatelang im Archiv von «Via Storia», dem Zentrum für Verkehrsgeschichte in Bern – bis für sie ausser Frage stand, dass die Mozarts
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Chrisitina Kunz ist Initiantin und Präsidentin des Schweizer Mozartwegs. BILD: MANUEL ARNOLD
auch in Aarburg die Pferde wechseln mussten, denn Aarburg war früher ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt.
Vom Klavier zum Cembalo Durch ihre Geschwister kam die im Toggenburg geborene Christina Kunz bereits in jungen Jahren mit Mozarts Musik in Berührung. Als Erwachsene
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studierte sie Klavier in Zürich, später Cembalo an der Nordwestdeutschen Musikhochschule Detmold. Sie spielte unter anderem als Solistin mit dem Kammerorchester der Münchner Philharmoniker und dem City of Oxford Orchestra, gab unter anderem Konzerte in der Londoner Wigmore Hall und im Bachhaus Leipzig.
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Amtliche Publikationen
WIGGERTALER NR. 33 / 13. AUGUST 2026
ROTHRIST
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Einladung zum öffentlichen Waldgang
Baugesuche
Verkehrssignalisation/ Verkehrsbeschränkung
Verkehrsbehinderung auf der Grüth-Brücke
Anpassung Wassertarife ab 1. Januar 2027
Die Gemeinde Rothrist erlässt, gestützt auf – das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 – die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 und – § 1 des kantonalen Gesetzes über den Vollzug des Strassenverkehrsrechtes und – § 7 der kantonalen VO über den Vollzug des Strassenverkehrsrechtes Rothrist Nussweg; Verlängerung der bestehenden Tempo-30-Zone bis zur Einmündung in die Gländstrasse. Öffentliche Auflage vom 17. August 2026 bis 15. September 2026 während der ordentlichen Bürozeit auf der Abteilung Planung und Bau Rothrist. Gegen diesen Beschluss kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Rothrist schriftlich Einsprache erhoben werden. Diese hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Die Verkehrsbeschränkung wird erst nach erfolgter Signalisation rechtsgültig. Gemeinderat Rothrist
Aufgrund von Zustandsuntersuchungen an der Grüth-Brücke kommt es zu kurzzeitigen Einschränkungen im Strassenverkehr. Zeitraum: Montag, 17. August 2026, und Dienstag, 18. August 2026 Ort/Strecke: Grüth-Brücke, Rothrist Grund: Durchführung von bautechnischen Zustandsuntersuchungen Einschränkung: Arbeiten direkt im Fahrbahnbereich; die Brücke ist zeitweise nur einspurig befahrbar. Verkehrsregelung: Ein Verkehrsdienst ist vor Ort und regelt den Verkehrsfluss flexibel. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmenden um erhöhte Aufmerksamkeit sowie um Verständnis für diese unumgänglichen Unterhaltsarbeiten. Weitere Auskünfte erteilt die Abteilung Planung und Bau (bauverwaltung@rothrist.ch; 062 785 36 41). Gemeinderat
Auf Antrag der EW Rothrist AG hat der Gemeinderat per 1. Januar 2027 eine Anpassung der Wassertarife beschlossen. Es gelten die im Detail auf der Webseite www.rothrist.ch -> Aktuellste News, veröffentlichten Tarife. 4852 Rothrist, 5. August 2026 Gemeinderat Rothrist
Am Samstag, 29. August 2026, findet der traditionelle Rothrister Waldgang statt. Besammlung ist um 13.30 Uhr am Waldeingang beim Reservoir Schärhuswald. Die Teilnehmer werden gebeten, gutes Schuhwerk zu tragen. Anschliessend Marsch durchs Langholz zum Forstwerkhof. Thema: Neue Technik im FBRZ. Nach dem Rundgang wird beim Forstwerkhof ein Imbiss offeriert. Der Gemeinderat sowie der Forstbetrieb freuen sich auf einen Grossaufmarsch.
MURGENTHAL
Baugesuche Ernst Buholzer und Maya Arioli, Blüemlismattweg 3 4853 Riken Bauobjekt: Pergola über best. Sitzplatz Ortslage: Blüemlismattweg 3 Parzelle 2033 Bauherr: Heidi Imhof-Aeschbach und Erik Imhof, Roggenstrasse 33 4853 Riken Bauobjekt: Pergola auf Dachterrasse – Projektänderung Ortslage: Roggenstrasse 33 Parzelle 2163 Bauherr: Hegibau Liegenschaften AG Rössliweg 29b, 4852 Rothrist Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus + Erschliessung Kanalisation Ortslage: Roggenstrasse 79 Parzelle 2462 Öffentliche Auflage der Gesuche vom 17.08.2026 bis 15.09.2026 im Gemeindehaus, Parterre. Gegen Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Murgenthal schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d. h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendende anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. BAUVERWALTUNG MURGENTHAL Bauherr:
Vordemwald, Kantonsstrasse K233; Durchlass Geissbach
Sperrung und Umleitung infolge Bauarbeiten Die Kantonsstrasse wird im Bereich des Durchlasses Geissbach (auf der Höhe Zofingerstrasse Nr. 28) vom Freitag, 21. August 2026, 21.00 Uhr, bis Montag, 24. August 2026, 05.00 Uhr für den gesamten Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Für den Motorfahrzeugverkehr, den Zweiradverkehr sowie für Fussgängerinnen und Fussgänger sind signalisierte Umleitungen eingerichtet. Die Sperrung der Kantonsstrasse K233 bringt für alle Verkehrsteilnehmenden Vorteile. Einerseits kann das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den neuen Durchlass innert kurzer Zeit und in hoher Qualität einbauen lassen, andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnen und -benutzer von einer minimalen Behinderungsdauer.
Emanuele Prete, Contrada Argentieri 1, 72012 Carovigno (ITA) Bauobjekt: Wohnraumerweiterung Ortslage: Schärhusweg 13 (Parz. Nr. 3750) Bauherr: Einwohnergemeinde Rothrist, Bernstrasse 108, 4852 Rothrist Bauobjekt: Neubau Spielplatz Stampfi Ortslage: Robert-Barth-Weg Bauherr: Hegimmo AG, Hinterbergstrasse 24, 6312 Steinhausen Bauobjekt: Umbau Gewerbefläche von Blumenladen zu Fitnesscenter Ortslage: Bernstrasse 118 (Parz. Nr. 2992) Die Baugesuche mit den Plänen liegen zur öffentlichen Einsichtnahme während 30 Tagen vom 17.08.2026 bis 15.09.2026 auf der Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen gegen das Baugesuch sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. GEMEINDERAT ROTHRIST Bauherr:
Aarau, 13. August 2026 Der Kantonsingenieur
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Fortsetzung von Seite 1
OFTRINGEN Teilrevision Nutzungsplanung «erzo» Die Gemeindeversammlung hat am 26. März 2026 beschlossen: Teilrevision Nutzungsplanung «erzo» (Einzonung Parzelle 420) – Änderung Bauzonen- und Kulturlandplan Massstab 1:2000 – Änderung § 21 Bau- und Nutzungsordnung BNO Nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist wurde dieser Beschluss rechtsgültig. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, Beschwerde führen. Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt am Tag nach der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau zu laufen. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 Baugesetz (BauG) sind ebenfalls berechtigt, Beschwerde zu führen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendungen zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Beschluss nicht mehr anfechten (§ 4 Abs. 2 BauG). Vorbehalten bleiben Bestimmungen über die Wiederherstellung bei unverschuldeter Säumnis. Die Unterlagen (rechtsverbindliche Dokumente und erläuternde Berichte) können während der Beschwerdefrist in der Gemeindeverwaltung (Abteilung Bauen Planen Umwelt, 1. Stock) eingesehen werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst es ist a) aufzuzeigen, wie der Regierungsrat entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der unterzeichneten Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Oftringen, 3. August 2026 Gemeinderat Oftringen
Die Bauarbeiten können nur durchgeführt werden, sofern während der Sperrung kein Hochwasserereignis oder Starkregen eintritt. Sollte dies der Fall sein, wird die Strassensperrung um eine Woche verschoben und findet neu vom 28. bis 31. August 2026 statt. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Anwohnenden sowie alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für Ihre Rücksichtnahme.
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Bundesrat Guy Parmelin (mit dunkler Sonnenbrille) anlässlich der Mozartwegjubiläumsfeier 2016 in Coppet.
BILD: ZVG
Christina Kunz wandelt seit 20 Jahren auf Mozarts Spuren 2006 gründete sie den «Schweizer Mozartweg», einen Verein, den sie seit Anbeginn präsidiert. Am 26. August besagten Jahres wurde in Aarburg die erste Mozartstele errichtet. Inzwischen gibt es 26 Standorte zwischen Dardagny und Schleitheim, wo sich auf dem Velo oder per pedes auf Mozarts Spuren wandeln lässt. Der Verein zählt schweizweit rund 70 Mitglieder, darunter hochrangige Persönlichkeiten wie den Schweizer Botschafter Wolfgang Amadeus Brülhart. Ihm ist es zu verdanken, dass sich 2016, zum 10-JahrJubiläum, Bundesrat Guy Parmelin den Feierlichkeiten anschloss und die Delegation auf dem gesamten Weg von Coppet bis nach Morges begleitete. Wie wichtig ein gutes Beziehungsnetzwerk ist, wusste bereits «Wolferls» Vater, Leopold Mozart, wie Christina Kunz erklärt: «Leopold war Vizekapellmeister am Hof in Salzburg, ein hoch gebildeter Mann. Er wusste, dass er mit Wolfgang in die weite Welt hinaus muss, damit er auf seiner dreieinhalbjährigen Konzert- und Bildungsreise von den Besten der Besten unterrichtet wird. Mozart wäre ein anderer geworden, hätte er nicht diesen Bildungshintergrund in jungen Jahren erhalten.»
20-Jahr-Jubiläums in Aarburg über die Bühne geht, gibt es eine Kindervorstellung zur «Zauberflöte» und eine Matinée «Willst Du die erste Geige spielen?» für kleine und grosse Kinder. Im Städtchen sind überdies Kinderzeichnungen zum Thema Mozart zu sehen, die Aarburger Schülerinnen und Schüler gestaltet haben. Christina Kunz selbst greift am Mozartfestival mehrfach in die Tasten, spielt an der Jubiläumsfeier und beim kommentierten Konzert in der Rathaushalle sowie beim Abschlusskonzert in der Stadtkirche. «Es wird auch die wunderbare Orgel der Stadtkirche erklingen», sagt Christina Kunz. Das gesamte Konzertprogramm des Mozartfestivals finden Interessierte unter www.mozartweg.ch. Im Museum findet vom 26. August bis 5. Oktober zudem die Ausstellung «Ein Wunderkind reist durch die Schweiz» statt.
Quo vadis, Mozartweg? 20 Jahre Mozartweg, über 200 veranstaltete Vorträge und Konzerte sowie 20 Generalversammlungen (eine davon in Wien) liegen zwischen dem Hier und der Zeit, als Christina Kunz im Archiv von «Via Storia» forschte. Wohin der Weg in Zukunft führen soll, beschreibt die glühende Mozartverehrerin so: «Als Erstes wünsche ich mir eine gute Nachfolge – die ich seit längerer Zeit suche – für den ganzen Schweizer Mozartweg, der Teil des europäischen Mozartwegnetzes ist. Ich könnte mir denken, dass dies mindestens zum Teil eine Aufgabe des Bundesamts für Kultur sein müsste. Für die Region wünsche ich mir, dass das Verständnis und die Freude an Mozarts Musik immer grössere Kreise ziehen, so nach dem Motto: Denn die Freude ist so wichtig wie das Brot.» MANUEL ARNOLD
Klassik kennt keine Altersgrenze Der Schweizer Mozartweg ist aber keinesfalls ein elitärer Verein. Sein Auftrag ist viel schlichter. «Es geht uns darum, jungen und älteren Menschen aller Bildungsschichten die wunderbare Klangwelt von Wolfgang Amadé Mozart näherzubringen.» Gerade die Jugend hat es Christina Kunz besonders angetan. Als Pädagogin brachte sie in jungen Jahren zahlreichen Kindern das gekonnte Bespielen der Klaviatur bei. Am Kleinen Mozartfestival, das vom 26. bis 30. August im Rahmen des
Schülerinnen und Schüler aus Aarburg gestalteten zur 20-Jahr-Feier des Schweizer Mozartwegs schöne Illustrationen. BILD: MANUEL ARNOLD
Im Mittelpunkt
WIGGERTALER NR. 33 / 13. AUGUST 2026
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Das Schulhaus «Dörfli 1» hat viel von seinem ursprünglichen Charakter bewahrt.
BILDER: MANUEL ARNOLD
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Niemand sieht, wie gut Sie hören!
Beim Apéro stiessen die Beteiligten auf den erfolgreichen Abschluss der Bauarbeiten an.
Rothrist Das altehrwürdige Schulhaus «Dörfli 1» ist nach seiner Gesamtsanierung bereit für die kommenden Generationen
Rothrist weihte sein historisches Bijou ein Rothrist feierte am Donnerstagabend den Abschluss der Totalsanierung am Schulhaus «Dörfli 1». Nach Beseitigung historischer Altlasten glänzt der Bau von 1914 in neuem Kleid und steht dem regionalen Oberstufenzentrum wieder als modernes Herzstück zur Verfügung. «Mitten in Rothrist ist ein Bijou entstanden», sagte Daniela Weber vor den geladenen Gästen, die sich wie eine grosse Klasse vor der Schulhaustreppe versammelt hatten. Als Gemeindepräsidentin mit den Ressorts Bildung, Liegenschaften und Betrieb hatte sie gleich mehrere Gründe zur Freude, dass das Schulhaus nach einer einjährigen Totalsanierung in neuem Glanz erstrahlt. «Während der Bauzeit musste die Schule ausweichen. In die Kirche, in den Geisshubelpavillon. Auch wenn das sicher eine schwierige Zeit war, so hoffe ich doch, dass die Freude am neuen Schulgebäude überwiegt.» 1914 entstand das vom Zofinger Architekten Otto Senn kreierte Schul-
haus. Eine Einweihung gab es nie, weil Ende Juli der Grosse Krieg ausbrach und viele Arbeiter zu den Waffen gerufen wurden (mehr zur Geschichte des Schulhauses «Dörfli 1» finden Interessierte in der Wiggertaler-Ausgabe vom 23. Juli). Den Charakter und den Charme des schützenswerten Bauwerks zu erhalten, war die Aufgabe der Batimo AG Architekten. Geschäftsleitungsmitglied Niccolò Wyss sprach über den erfolgreich entfernten schadstoffhaltigen Putz, der bei einer «Versanierung» Ende der 1970er-Jahre angebracht worden war, aber auch über die schönen kastanienfarbenen Holz-Metall-Fenster und den frischen mintgrünen Farb-
Gemeindeschreiber Stefan Jung war unter den Versammelten.
Dachstock. Besenrein.
ton, der akzentuiert im gesamten Schulhaus zu finden ist. In der Folge durften sich die Anwesenden selbst ein Bild von der getanen Arbeit machen. In zwei Gruppen wandelten die Anwesenden durch die Gänge, die modernen Klassenzimmer mit digitalen und analogen Schultafeln. Die Mutigen erklommen eine steile Treppe, um einen Blick auf den Dachstuhl zu werfen. Im Schatten der Linden auf dem Schulhausplatz durften alle Anwesenden auf das totalsanierte Bijou anstossen. Besondere Freude herrschte dabei bei Patrick Siegrist, der als Hauswart zum «Dörfli 1» Sorge trägt, und bei André Studer, Leiter Liegenschaften, der
Moderne Schulräume warten auf die wissbegierigen Kinder.
das Projekt seitens Gemeinde verantwortet hat. Die Gemeinderätinnen Irina Bannwart (Vordemwald) und Mirjam Plüss (Murgenthal) zeigten sich
Wie auch ohne Spickzettel eine flüssige Ansprache gelingt, bewies Gemeindepräsidentin Daniela Weber.
Mintfarbene Akzente ziehen sich durch das gesamte Gebäude.
ebenfalls zufrieden: Mit dem «Dörfli 1» gewinnt das gemeinsame Oberstufenzentrum sein historisches Herzstück zurück. MANUEL ARNOLD
Niccolò Wyss von den Batimo AG Architekten würdigte die Arbeit aller beteiligter Partner.
Ein Uhrwerk aus längst vergangenen Zeiten.
Amtliche Publikationen
AARBURG
AARBURG
Baugesuche BG-Nr.: Bauherr:
2026/33 Gebrüder Hallwyler AG Rishaldenweg 18 4852 Rothrist Bauobjekt: Neubau Parkplätze und Containerplatz Ortslage: Bernerdammweg 12/ Birkenweg 5, Parzelle 1327 BG-Nr.: 2026/39 Bauherr: TRO Verwaltungen AG Reiserstrasse 82 4600 Olten Bauobjekt: Verglasung Treppenhaus MFH Ortslage: Im Feld 1, Parzelle 2297 BG-Nr.: 2026/41 Bauherr: Asmon und Florije Krasniqi Bernerdammweg 6 4663 Aarburg Bauobjekt: Projekterweiterung Anbau Balkone an Altbau Ortslage: Bernerdammweg 6, Parzelle 1007 Die Planauflage findet vom 17.08.2026 bis 15.09.2026 im Rathaus, Bereich Bau Planung Umwelt, während den ordentlichen Schalterzeiten statt. Gegen Baugesuche kann innert der Auflagefrist beim Stadtrat Aarburg schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. STADT AARBURG Bau Planung Umwelt
Kirchliche Anzeigen
OFTRINGEN
Ref. Kirchgemeinde Brittnau
Baugesuche
Hauptsammelstelle am Samstag, 22. August 2026, geschlossen Die Hauptsammelstelle an der Oltnerstrasse 24 (hinter der Alten Turnhalle) ist am Samstag, 22. August 2026, geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis. STADT AARBURG Infrastruktur Sicherheit
«Feierabend – aber wann?» Das Aargauer Rote Kreuz lässt betreuende Angehörige nicht allein. www.srk-aargau.ch/ betreuende-angehörige
Ref. Kirchgemeinde Zofingen
Sonntag, 10 Uhr: Alive-Gottesdienst am Hüttli-Fäscht auf der Fröschengülle, Kathrin Bühler, Kinderhort, KidsTreff. Anschliessend Essensangebot & Spielparcour für Kinder Dienstag, 19 Uhr: Friedensgebet, Pfrn. Julie Schmitt www.kirchebrittnau.ch
AEW Energie AG Industriestrasse 20 5001 Aarau Bauobjekt: Sickerleitung Schneckenbergstrasse – Finsterthüelen (kantonale Zustimmung erforderlich) Ortslage: Parzellen 1785, 4849, 1420, 1027, 1029, 1037, 1786, 3880, 3665 Schneckenbergstrasse – Finsterthüelen Bauherr: UrbanBox AG Lenzhardstrasse 11 5600 Lenzburg Bauobjekt: Batteriespeicher mit Werbepylon Ortslage: Parzelle 3476 Aeschwuhrstrasse 15a Die öffentliche Auflage findet vom 14.08. 2026 bis 14.09.2026 statt. Die Baugesuchunterlagen sind während der Auflagefrist auf www.oftringen.ch ersichtlich. Gegen Baugesuche kann während der Auflagefrist bei der Gemeinde Oftringen, Bauen Planen Umwelt, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen, schriftlich Einwendung erhoben werden. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. 4665 Oftringen, 7. August 2026 Bauen Planen Umwelt Bauherr:
Ref. Kirchgemeinde Murgenthal Glashütten. Donnerstag, 13. August, 9 Uhr: Chilezmorgen Sonntag, 16. August: Kein Gottesdienst
Ref. Kirchgemeinde Oftringen Freitag, 14. August, 10.15 Uhr: Andacht im Alterszentrum Lindenhof Sonntag, 16. August, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Basil Widmer und Band | Kindergottesdienst im UG Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch
Zofingen. Sonntag, 9.30 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Ruedi Gebhard, Vorstellung Vikarin Dorothea Tscharner, Predigt: Lk 18, 9 – 14 «Erniedrigen, erhöhen». – Dienstag, 17.30 Uhr: Friedensgebet. Strengelbach. Sonntag, 10.15 Uhr: CheleKafi, 11 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Ruedi Gebhard, Vorstellung Vikarin Dorothea Tscharner, Predigt: Lk 18, 9 –14 «Erniedrigen, erhöhen». Vordemwald. Sonntag, 9.30 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Árpád Ferencz, Predigt: Lk 18, 9 – 14 «Der Weg nach unten – der Weg zu Gott?»
EMK Rothrist Rössliweg 1 im Zehntenhaus, jeden Samstag Kreiselkafi mit Zmorgebuffet, 9.30 – 11.30 Uhr. Sonntag, 10 Uhr Startklar Gottesdienst, anschliessend Teilete, jeder bringt etwas fürs gemeinsame Zmittagbuffet mit. Kinderbetreuung.
Römisch-katholisches Pfarramt Guthirt Aarburg Sonntag, 16. August, 9.30 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier und Kräutersegnung, gestaltet von Rita Wismann.
Ref. Kirchgemeinde Rothrist
Römisch-katholisches Pfarramt St. Paul, Rothrist
Sonntag, 16. August 2026, 10 Uhr: Schulanfangsgottesdienst mit Apéro. Kollekte: Stiftung Theodora
Sonntag, 16. August, 11 Uhr: Wortgottes dienst mit Kommunionfeier und Kräuter segnung, gestaltet von Rita Wismann
Traueranzeigen t
Zofingen, August 2026 ich
Es gibt eine Zeit zum Leben und eine Zeit zum Sterben. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben … Es ist Erlösung.
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In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Gotti
Rosmarie Müller-Studer 21. Juli 1935 – 3. August 2026 Müde von den Beschwerden des Alters durfte sie im Alterszentrum Suhrental in Schöftland ruhig einschlafen.
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Die Trauerfamilie: Bruno und Regula Müller-Hochuli Carmen und Stefan Bloch-Müller mit Kindern Chantal und Luca Picariello-Müller mit Kindern Ramon Müller und Manuela Heinz und Susanna Müller-Zaugg Maik Müller Jan Müller und Fabienne Verwandte
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Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
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Traueradresse: Bruno Müller, Nüchterstrasse 12, 4812 Mühlethal ,
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In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Mitarbeiter
Zum Gedenken
Christoph Thomi
Marlyse Bachmann-Moser
Technischer Sachbearbeiter
1. März 1933 - 14. Juli 2026
Mit grosser Betroffenheit haben wir vom Tod unseres Mitarbeiters Christoph Thomi erfahren, der am 4. August 2026 verstorben ist. Während seiner Tätigkeit in unserem Unternehmen haben wir Christoph als engagierten, zuverlässigen und hilfsbereiten Mitarbeiter sowie als geschätzten Kollegen kennengelernt. Sein Tod erfüllt uns mit Trauer. Wir danken ihm für seinen wertvollen Einsatz und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden. Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 20. August 2026, um 14.00 Uhr in der Römisch-katholischen Kirche St. Joseph, Rothackerstrasse 21, 5746 Walterswil, statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. A. Leiser Maschinen und Fahrzeuge AG Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Mitarbeitende
Wir sind traurig und gleichzeitig dankbar für die lange Zeit, die wir mit Ehefrau, Mami, Schwiegermami, Grossmami, Urgrossmami verbringen durften.
Werner Bachmann-Moser | Ursula Bachmann und Bruno Burri | Thomas Bachmann und Regina Vonhuben | Mirco Hecht und Andreia Gameiro | Mirijam Hecht, Sandro Gamba, Melissa Hecht | Katja Bachmann und Siljan Sussmann | Vera Bachmann | Sebastian Bachmann und Martina Schmidlin | Rikden Gyamtso | Gerry Hauser Die Abschiedszeremonie fand am 4. August im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Rothrist statt. Traueradresse: Werner Bachmann-Moser, Spannortweg 1, 4852 Rothrist
Aarburg | Brittnau
WIGGERTALER NR. 33 / 13. AUGUST 2026
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FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG
Etele Dosa, Anna Fronczak und Bernhard Röthlisberger (v.l.) mit den selten gespielten Bassetthörnern, welche Mozart liebte. BILD: HEINZ HUG
Aarbrug Verweilen am Mozartweg mit eindrucksvoller Serenade
Der aktuelle Vorstand (v.l.): Marc Oesch, Rodrigo Maurer, Jacqueline Rykart, Michael Grütter und Urs Wicki. BILD: ZVG
Italienische Klänge verzaubern im Park Alter Friedhof Solides Vereinsjahr und klare Ziele Das Programm spiegelte diese musi- für die Zukunft Unter dem Motto «Mozart und Italien» Aarburg GV des Zelt- und Wohnwagen-Klubs Olten
entführte das Bläserensemble La Banda Storica beim bereits vierten sommerlichen Besuch im Park Alter Friedhof das Publikum auf eine musikalische Reise in den Süden Europas. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Verweilen am Mozartweg» gestalteten die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Bernhard Röthlisberger einen stimmungsvollen Sommerabend mit Werken von Johann Christian Bach, Wolfgang Amadé Mozart und Giovanni Simone Mayr.
Italien beflügelte drei Meister Der rote Faden des Konzerts war die enge Verbindung der drei Komponisten zu Italien. Johann Christian Bach, der als «Mailänder Bach» bekannt wurde, verbrachte prägende Jahre in Mailand und Bologna, bevor er nach London ging, wo er dem jungen Mozart begegnete. Auch der aus Deutschland stammende Giovanni Simone Mayr fand in Bergamo seine künstlerische Heimat und entwickelte sich dort zu einem der bedeutendsten Opernkomponisten seiner Zeit. Mozart unternahm bereits als Jugendlicher mehrere Italienreisen, auf denen er seine Begeisterung für die italienische Oper vertiefte – ein Einfluss, der auch in seinem späteren Schaffen spürbar blieb.
kalischen Verbindungen eindrucksvoll wider. Bachs Bläsersinfonie Nr. 3, Mozarts heiteres Divertimento Nr. 1 für drei Bassetthörner sowie Mayrs klangvolle Sonata a sei zeigten die Vielfalt der Bläsermusik zwischen Frühklassik und beginnender Romantik. Für den authentischen Klang sorgten die Solistinnen und Solisten von La Banda Storica: Bernhard Röthlisberger und Anna Fronczak (Klarinette/Bassetthorn), Etele Dosa (Bassetthorn), Sebastian Schindler und François Rieu (Hörner) sowie Vera Röthlisberger (Fagott). Das 2022 von Mitgliedern des Berner Symphonieorchesters gegründete Ensemble musiziert auf historischen Instrumenten und lässt die Klangwelt der Mozartzeit lebendig werden. Mit lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum für einen gelungenen Sommerabend, der eindrucksvoll zeigte, wie zeitlos und lebendig die Musik dieser Epoche bis heute ist. Vor und nach dem Konzert konnten Besucherinnen und Besucher zudem den Religionsgarten besichtigen und an Führungen teilnehmen. So verband die Veranstaltung Musik, Geschichte und Natur zu einem weiteren besonderen kulturellen Erlebnis in Aarburg. HANS-ULRICH SCHÄR
An der 79. Generalversammlung des Zelt- und Wohnwagen-Klubs Olten (ZWKO) auf dem Camping Wiggerspitz in Aarburg blickten die Mitglieder auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Präsidentin Jacqueline Rykart führte speditiv durch die Traktanden. Jahresbericht, Jahresrechnung 2025, Budget 2026 und Jahresprogramm wurden ohne grössere Diskussionen genehmigt. Die Rechnungsprüfung attestierte dem Vorstand eine einwandfreie Rechnungsführung. Der Camping Wiggerspitz entwickelt sich weiterhin erfreulich und ist als touristisches Angebot weit über die Region hinaus bekannt. Im Vorstand kommt es vorerst zu keinen personellen Veränderungen. Rodrigo Maurer wird jedoch aufgrund seiner beruflichen Belastung Ende 2026 zurücktreten. Seine Aufgaben sowie die künftige Organisation des Vorstands sollen rechtzeitig überprüft werden. Gesamterneuerungswahlen finden erst wieder 2028 statt. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft wurde Paul Ellenberger (Olten) geehrt. Auch für die laufende Saison hat sich der Vorstand verschiedene Ziele ge-
setzt. Dazu gehören Verbesserungen bei der Abfalltrennung, die Installation eines Defibrillators, organisatorische Anpassungen beim Personal sowie die Optimierung einzelner Parzellen. Ein weiteres Thema war die zunehmende Zahl von Veranstaltungen rund um den Campingplatz. Der Vorstand wünscht sich eine frühzeitigere Information über Anlassbewilligungen sowie eine bessere Koordination zwischen Veranstaltern, Gemeinde und den betroffenen Anstössern. Dies soll insbesondere in den Bereichen Verkehr, Sicherheit sowie Auf- und Abbau der Festinfrastruktur für mehr Planungssicherheit sorgen. Zum Abschluss dankte der Vorstand den Mitarbeitenden, den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie dem Wirt des Camping-Beizlis für ihren grossen Einsatz. Ihr unermüdliches Engagement trage wesentlich zum funktionierenden Vereinsleben und zum erfolgreichen Betrieb des Camping Wiggerspitz bei. Auf dem Wiggerspitz wird Solidarität gelebt. Hier sind viele Leute mit Herzblut dabei und fühlen sich mitverantwortlich.
Das heutige Rezept:
Thurgauer Süessmostcrème für 4 Personen Zutaten CRÈME 2 EL Speisestärke, z. B. Maizena 5 dl Süessmost 3 Eier 2–3 EL Zucker Wenig gemahlener Zimt 1,5 dl Vollrahm, steif geschlagen Zutaten Garnitur 50 g Nuss-Stängeli, zerkrümelt Wenig gemahlener Zimt 8 getrocknete Apfelringe
Zubereitung 1. Crème: Speisestärke mit Süessmost in einer Pfanne anrühren, Eier gut darunterrühren. Zucker und Zimt beigeben. Unter ständigem Rühren mit dem Schwingbesen aufkochen, sofort durch ein Sieb in eine Schüssel giessen, auskühlen lassen. Crème zugedeckt 1 Stunde kühl stellen. Schlagrahm sorgfältig unterziehen, in vier Gläser verteilen. 2. Garnitur: Nuss-Stängeli-Krümel auf die Süessmostcrème geben, mit Zimt bestäuben und mit Apfelringen garnieren. Weitere Rezepte finden finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, kühl stellen ca. 1 Stunde
URS WICKI
Aarburg
Sommerfest bringt Menschen zusammen
In gemütlicher Atmosphäre inmitten der Natur wird am kommenden Sonntag gefeiert. BILD: ZVG
Es blieb genügend Zeit, um sich spielerisch auszutoben.
BILD: ZVG
Aarburg/Rothrist Zahlreiche Kinder nutzten das Angebot
Ferienwerkstatt bot Spiel, Spass und Abkühlung Auch in diesem Sommer war die Ferienwerkstatt vom 4. bis 6. August der katholischen Kirche Aarburg-Rothrist ein voller Erfolg. Zahlreiche Kinder nutzten das beliebte Ferienangebot und liessen ihrer Kreativität auf diverse Arten freien Lauf. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen herrschte reger Betrieb. Mit viel Eifer wurden Samen-Bomben hergestellt, Taschen bemalt, Sockentiere gestaltet und Schatzkisten verziert. Daneben blieb genügend Zeit für Spiel und Spass.
Für eine willkommene Abkühlung sorgten zwei Planschbecken und ein Wassersprenger, die angesichts der Hitze besonders gefragt waren. Auch die Hüpfmatte erwies sich einmal mehr als beliebter Treffpunkt, an dem sich die Kinder nach Herzenslust austoben konnten. Dass die Ferienwerkstatt Jahr für Jahr durchgeführt werden kann, ist dem Engagement zahlreicher Helferinnen und Helfer zu verdanken. Ihnen gebührt ein herzlicher Dank für den wertvollen Einsatz. CHRISTIANA QUAINO
Brittnau Sonntag, 16. August, ab 9.30 Uhr
Hüttli-Fäscht auf der Fröschengülle Die Naturfreunde Brittnau laden am Sonntag, 16. August, bereits zum vierten Hüttli-Fäscht auf der Fröschengülle ein. Die Bevölkerung aus Brittnau und Umgebung ist herzlich willkommen. Den Auftakt bildet der Hüttli-Gottesdienst der Reformierten Kirche Brittnau. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des Grillverbots in Waldesnähe wird in diesem Jahr auf Grilladen verzichtet. Stattdessen werden heisser Fleischkäse, kalter Braten oder heisse Langnauerli, jeweils mit Brot oder Salat, sowie die beliebten Pommes frites angeboten. Für den süssen Abschluss sorgen ein reichhaltiges
Der Verein Nordstern Aarburg lädt am Samstag, 15. August 2026, zum traditionellen Sommerfest auf dem Pausenplatz des Schulhauses Höhe ein. Von 10 bis 17 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Tag mit Kulinarik, Begegnungen und Aktivitäten für die ganze Familie. Von 10 bis 16 Uhr lädt ein Flohmarkt zum Stöbern ein. Ab 11 Uhr bieten verschiedene Stände Kuchen, Grilladen, Glace und internationale Spezialitäten an. Auch der Bierwagen des Feuerwehrvereins ist vor Ort. Für die jüngeren Gäste gibt es Kinderschminken und einen Kinderflohmarkt. Zudem öffnet das VW-Käfermuseum an diesem Nachmittag seine Türen. Mit dem Sommerfest möchte der Verein Menschen verschiedener Generationen und Kulturen zusammenbringen und das nachbarschaftliche Miteinander stärken. Der Eintritt ist frei. KARIN SCHÜRMANN
Kuchenbuffet und das traditionelle Fröschekafi. Wer sein Geschick unter Beweis stellen möchte, kann sich gegen einen kleinen Unkostenbeitrag in fünf Geschicklichkeitsspielen messen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Alphornbläser Chastenblick, die Jungtambouren Rothrist sowie Seppi Arnold mit seinen Rathaus-Örgelern aus Sursee. Die Naturfreunde Brittnau freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Weitere Informationen über das Programm sind unter www.naturfreunde-brittnau.ch zu finden. PETER AESCHLIMANN
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Brittnau | Murgenthal
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BILD: ZVG
Die Gäste erwartet ein gemütlicher Abend unter den Apfelbäumen.
Brittnau Schulhausplatz, Samstag, 15. August, 17 Uhr
Sommernacht unter Apfelbäumen Am Samstag, 15. August, lädt die Musikgesellschaft Brittnau zum traditionellen Sommernachtsfest beim Schulhausplatz ein. Ab 17 Uhr ist die Festwirtschaft geöffnet und bietet Feines vom Grill, Getränke sowie ein Kuchen-
buffet. Ab etwa 21.15 Uhr öffnet zudem die Bar. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Schiltwalder Blaskapelle und die Musikgesellschaft Brittnau. Unter den Apfelbäumen dürfen sich die Besucherinnen und Besu-
cher auf einen gemütlichen Sommerabend mit Musik und Geselligkeit freuen. Bei Regen findet das Sommernachtsfest in der Mehrzweckhalle statt. CHRISTINE BOLLIGER
Murgenthal Nachrichten der Gemeinde
Tempo 60 für die St. Urban-Kurven gefordert
Die Biertaufe mit dem Männerchor in der Brauerei Brauhofer.
BILD: HANNA KUNZ
Brittnau Das Gold der Männerchörler kommt aus der Flasche
Keine Schnapsidee – Männerchor hat jetzt sein eigenes «Chorgold» Was passiert, wenn ein kreativer Bierbrauer aus Brittnau und der Präsident des Brittnauer Männerchors bei einem Bier ins Philosophieren kommen? Natürlich eine Bieridee. Der Männerchor Brittnau huldigt in seinen Liedern nebst den bekannten Weinliedern auch dem kühlen, edlen Gerstensaft. Im Gespräch zeichnet sich die Möglichkeit einer Kooperation zwischen Alex Maurhofer, einem Brittnauer Brauer, und dem Männerchor Brittnau ab. Mit dem Ziel, dem Männerchor ein eigenes Bier unter der Männerchor-Etikette zu ermöglichen. Solche Ideen entstehen in Brittnau bei einem Bier schon einmal in ein paar Minuten!
Harmonie im Sudhaus Eine bestechende Bieridee wurde geboren. Aber wie umsetzen? Im Chor haben sich kreative Köpfe mit der Umsetzung befasst. Da geht es um die Gestaltung von Etiketten für die 33-clFlaschen. Ein passender Name muss ebenfalls noch gefunden werden. Natürlich war eine Affinität des Bieres
zum Männerchor Brittnau ein absolutes Killerkriterium.
Die Nachtigall wird zum Mittelpunkt der Etikette Daher der Name «Chorgold» in Anlehnung an den Männerchor. Mit der Gestaltung der Flaschenetikette wartete die nächste Herausforderung. Da die Brittnauer Männerchörler nach der Probe gerne ein Bier trinken, gestaltet sich die Etikette in diese Richtung. Vogelgezwitscher, Vogelgesang und die hellen und klaren Stimmen sowie die tiefen, sonoren Bässe des Chores bilden eine Symbiose, die zusammenpasst. Was liegt näher, als die singende Nachtigall in den Mittelpunkt der Etikette zu platzieren? Das Männerchorbier, das auf den Namen «Chorgold» hört, war geboren. Am 7. August wurde in der Produktionshalle der Brauhofer Brauerei das Chorgold im Beisein des Männerchors Brittnau feierlich aus der Taufe gehoben. Das Motto: «Chorgold macht den Durst erst schön!» IGNAZ BÜCHEL
Die Gemeinden Roggwil, Pfaffnau und Murgenthal stellen beim Kanton Aargau das Gesuch um eine Reduktion der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h auf der Kantonsstrasse K233 im Bereich der St. Urban-Kurven im Boowald. Motorradfahrer und Lenker von Personenwagen nutzen diesen Strassenabschnitt regelmässig als illegale Rennstrecke. Für die Anwohner in den Gemeinden Roggwil und Pfaffnau ist der dadurch erzeugte Lärm unerträglich geworden. Für die Gemeinde Murgenthal, deren Siedlungsgebiete abseits dieser Strasse liegen, steht die Verkehrssicherheit im Vordergrund. Fahrer von Velos (auch Schulkinder) und landwirtschaftlichen Fahrzeugen sind oft mit gefährlichen Situationen konfrontiert. Auch muss die Feuerwehr nicht selten zu lang dauernden und belastenden Einsätzen (mit Schwerverletzten und Toten) ausrücken. Wer sich an die Verkehrsregeln hält, fährt auf der genannten Strecke ohnehin nicht wesentlich schneller als 60 km/h. Die Zielgruppe nimmt Verkehrsbussen und auch Strafanzeigen bewusst in Kauf. Wird eine tiefere Höchstgeschwindigkeit signalisiert, ist der «Raser»-Straftatbestand eher erfüllt, was die Beschlagnahmung des Fahrzeugs ermöglicht und damit eine deutlich abschreckendere Wirkung auf die Zielgruppe haben dürfte.
Finanzausgleich Gemäss Mitteilung des Departements Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau erhält die Gemeinde Murgenthal im Jahr 2027 eine Zahlung von 1’312’000.00 Franken aus dem Finanzausgleich (2026: 1’318’000.00 Franken). Der Anspruch auf räumlichstrukturellen Lastenausgleich reduziert sich infolge einer Änderung des Fi na nzausg leic hsgesetzes von
602’300.00 Franken um 191’405.00 auf 410’895.00 Franken. Im Jahr 2027 wird der Finanzausgleich kraft Übergangsrecht nur um 1/3 dieses Betrags gekürzt. Nach wie vor liegt die Gemeinde Murgenthal im Bereich der Mindestausstattung, das heisst, der Normsteuerertrag pro Kopf liegt unter 84 % des Kantonsmittels. Beim Soziallastenausgleich ist Murgenthal von einer Geberzu einer Nehmergemeinde geworden, das bedeutet, der Anteil Personen mit Sozialhilfebezug an der Gesamtbevölkerung liegt mittlerweile über dem Kantonsmittel.
Trinkwasser-Untersuchungsbericht Bei den am 19. Juni 2026 von einem privaten Labor entnommenen Trinkwasserproben waren alle Grenzwerte eingehalten, mit Ausnahme desjenigen für den Chlorthalonil-Metaboliten R471811. Hier betrug die Belastung 0,19 μg/l bei einem Grenzwert von 0,1 μg/l. Die Landwirtschaft setzt Chlorthalonil, ein Mittel gegen Pilzbefall, mittlerweile nicht mehr ein, aber die Rückstände im Boden bauen sich nur langsam ab.
Tagesfamilien Der Regionalverband zofingenregio stellt sein Angebot «TagesfamilienVermittlung» auf Ende dieses Jahres ein. Die Gemeinde Murgenthal wird künftig mit dem Verein «Die Tagesfamilie» mit Sitz in Baden zusammenarbeiten. Wer eine Tagesfamilie sucht und wer ein Kind gegen Entgelt tageweise bei sich aufnehmen möchte, kann sich künftig an diesen Verein wenden. Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit.
Turnhalle Riken Zwei intakte, aber nicht mehr benötigte Stufenbarren wurden an eine andere
So 23. August 2026 9.00 bis 17.00 Uhr kunstmarkt-zofingen.ch
Gemeinde verkauft. Damit wird einerseits Platz für zusätzliche Sprungmatten geschaffen und andererseits die Weiternutzung der Turngeräte ermöglicht.
Rad-Strassenrennen «GP Luzern» Den Organisatoren des Rad-Strassenrennens «GP Luzern», welches am 23. August in Pfaffnau stattfindet, wurde die Benützung der Haslistrasse (für das Radrennen) und der Rotherdstrasse (für die Umleitung) bewilligt.
Reinigung Rothkanal Der Rothkanal wird in der Zeit vom 6. bis 11. September 2026 gereinigt.
Personelles Isabelle Mathys und Deborah Ackermann wurden per 1. August zu Stellvertreterinnen des Leiters der Abteilung Steuern befördert. Der Gemeinderat gratuliert den beiden Mitarbeiterinnen herzlich und wünscht ihnen viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit.
Baubewilligungen Eine Baubewilligung wurde erteilt an: Baumann Karin und Künzi Michael, Glashütten: Einbau Schwedenofen mit Kamin. Aeschlimann AG, Zofingen: Temporärer Bauinstallationsplatz (Sanierung Chaletweg); Llumnica Redon und Kujtim, Riken: Stützmauer und Eingangsüberdachung; View24 GmbH, Egerkingen: Werbegerüst (Hauptstrasse); Roos Beat, Riken: Sichtschutz; Karli-Lerchi Sonja und Frank, Murgenthal: Einfriedung mit Granitstelen und WPC; CB Invest & Consulting AG, Sursee: 5 Tinyhouses (Roggenstrasse); Born Markus, Oftringen: Doppeleinfamilienhaus und 3 Einfamilienhäuser (Gamperweg); Stöcklin-Waldspurger Simone und Peter, Glashütten: Ersatz Wärmepumpe, Unterstand. ROLF WERNLI, GEMEINDESCHREIBER
Oftringen
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Oftringen/Zofingen Start der zweiten Bauetappe
Ein- und Ausfahrt in Zofingerstrasse muss gesperrt werden Am Montag, 17. August, startet die zweite Etappe der Bauarbeiten. Die bisherige Verkehrsführung und Umleitung bleiben mit leichten Anpassungen bestehen. Zusätzlich muss die Ein- und Ausfahrt von der Äusseren Luzernerstrasse in die Zofingerstrasse für den Verkehr gesperrt werden. Die Abteilung Tiefbau des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) hat Mitte Februar mit den Bauarbeiten an der Kantonsstrasse Äusseren Luzernerstrasse (K104) in Oftringen/Zofingen begonnen. Die Arbeiten kommen gut voran: Die erste Hälfte des Betonkreisels und die Hälfte der Fahrbahn wurden bereits erstellt. Im Baustellenbereich wird der Verkehr derzeit im Einbahnregime von Zofingen in Richtung Autobahn A1 und Oftringen geführt. Nur der öffentliche Bus darf die Baustelle weiterhin in beide Richtungen befahren. Während der Busdurchfahrt Richtung Zofingen wird der Einbahnverkehr in Richtung Autobahnanschluss und Oftringen kurzzeitig mittels Lichtsignalanlage unterbrochen. Ab Montag, 17. August, wird die zweite Etappe der Bauarbeiten in Angriff genommen. Es wird die andere Fahrbahnhälfte erstellt. Dazu muss die Einund Ausfahrt von der Äusseren Luzernerstrasse in die Zofingerstrasse für den Verkehr gesperrt werden. Anpassungen bei Bushaltestellen sowie Fuss- und Veloverkehr Die Bushaltestelle Ruhbank, Richtung Rothrist, wird provisorisch nach Süden, vor die Baustelle verschoben. Die provisori-
sche Haltestelle Ruhbank, Richtung Zofingen, wurde südlich auf Höhe der Firma Gloor Transporte angeordnet. Für den Fuss- und Veloverkehr wurden im Baustellenbereich Provisorien eingerichtet.
Signalisation und Umleitungen Die Umleitungen (siehe Beilage) für den motorisierten Individualverkehr nach Zofingen sind signalisiert. Die Zufahrt erfolgt ab Äussere Luzernerstrasse via Nigglishüserstrasse, Wiggertalstrasse, Untere Brühlstrasse, Mühlemattstrasse und Strengelbacherstrasse. Alternativ kann bereits beim Kreuzplatz in Oftringen via Bernstrasse auf die Wiggertalstrasse nach Zofingen ausgewichen werden. Die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken und Betrieben bleibt weitgehend gewährleistet. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die signalisierten Umleitungen und die jeweils dem Baufortschritt angepasste Signalisation zu beachten. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum zweiten Quartal 2027. Die Gemeinden Oftringen und Zofingen, die Polizei und der Kanton haben das eingerichtete Verkehrsregime
überprüft. Es wurden kleinere Anpassungen an der Signalisation und der Verkehrsführung vorgenommen, um die Verständlichkeit weiter zu verbessern. Die signalisierte Umleitung entlang der Kantonsstrassen ist zu beachten und einzuhalten. Die Polizei wird die Einhaltung der signalisierten Umleitungen künftig verstärkt kontrollieren.
Behinderungszeit so kurz wie möglich halten Diese Verkehrsführung bringt für alle Vorteile: Einerseits kann das BVU die Bauarbeiten innert kürzerer Zeit mit einer hohen Qualität ausführen lassen, andererseits profitieren die Verkehrsteilnehmenden von einer kürzeren Behinderungszeit. Die ausführende Unternehmung, die Bauleitung und die Abteilung Tiefbau des Kantons Aargau setzen alles daran, die Beeinträchtigungen während der gesamten Bauphase so gering wie möglich zu halten, und bitten die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. KANTON AARGAU, ABTEILUNG TIEFBAU, DEPARTEMENT BAU, VERKEHR UND UMWELT
Die bisherige Verkehrsführung und Umleitung bleiben mit leichten Anpassungen bestehen. ZVG
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Oftringen | Reiden | Rothrist
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Oftringen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates
Genehmigungsverfahren zur Teilrevision der Nutzungsplanung Die Einwohnergemeindeversammlung vom 26. März genehmigte die Teilrevision der Nutzungsplanung der erzo, welche die beantragte Umzonung der Parzelle 420 zum Gegenstand hat. Wie bereits im Bulletin des Gemeinderates Oftringen vom 19. Mai und 12. Juni berichtet, behandelte die Gemeindeabteilung des Kantons als zuständige Instanz sowohl eine Aufsichtsanzeige gegen den Gemeinderat als auch eine Beschwerde gegen den Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung. Auf die Aufsichtsanzeige wurde nicht eingetreten, die Gemeindebeschwerde wurde abgewiesen. Nachdem diese Entscheide inzwischen rechtskräftig geworden sind, kann der Gemeinderat den nächsten Verfahrensschritt einleiten. Zeitnah wird die amtliche Publikation der Rechtsgültigkeit der Gemeindeversammlungsbeschlüsse zur Teilrevision «erzo» im Wiggertaler, im kantonalen Amtsblatt sowie auf der Homepage der Gemeinde Oftringen und der Gemeinde-App erfolgen. Mit der Veröffentlichung im kantonalen Amtsblatt beginnt die 30-tägige Beschwerdefrist. Während dieser Zeit liegen die vollständigen Unterlagen bei der Gemeindeverwaltung öffentlich zur Einsicht auf. Gleichzeitig wird der Gemeinderat die Unterlagen der zuständigen kantonalen Behörde zur Genehmigung einreichen.
Der Gemeinderat sagt «Danke» Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung herzlich für das vorbildliche Einhalten des vom Kanton angeordneten Feuerwerksverbots anlässlich des Nationalfeiertags vom 1. August. Angesichts der ausserordentlich hohen Brandgefahr und des damit verbundenen absoluten Feuer- und Feuerwerkverbots wurden keine Verstösse gegen dieses festgestellt. Mit diesem verantwortungsvollen Verhalten haben die Einwohnerinnen und Einwohner einen wichtigen Beitrag zum
Schutz von Mensch, Natur, Wald und Infrastruktur geleistet und Solidarität gezeigt. Der Gemeinderat weiss es sehr zu schätzen, dass die Bevölkerung die notwendigen Einschränkungen mitträgt und Verständnis für diese präventive Massnahme zeigt. Die Risiken von Bränden können dadurch in einer kritischen Situation erheblich reduziert werden. Das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot gilt weiterhin und bleibt bis auf Weiteres in Kraft.
Einwohnergemeinde: Ablauf der Referendumsfrist Am Montag, 20. Juli, ist die Referendumsfrist für die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni unbenutzt abgelaufen. Damit sind die Genehmigungen der Kreditabrechnungen für die Sanierung des Langernwegs zwischen Bachmattweg und Weichlerweg sowie für die Teilsanierung des Gemeindehauses mit Werkhof im Erdgeschoss und Gemeindeverwaltung im Obergeschoss rechtskräftig. Ebenfalls rechtskräftig sind die Genehmigung des Rechenschaftsberichts 2025 und der Jahresrechnung 2025. Gegen keinen der Beschlüsse wurde das fakultative Referendum ergriffen.
Ortsbürgergemeinde: Ablauf der Referendumsfrist Am Montag, 13. Juli, ist die Referendumsfrist für die Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 3. Juni 2026 unbenutzt abgelaufen. Damit sind die Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 4. Juni 2025, der Rechenschaftsberichte 2025, der Jahresrechnung 2025 sowie des Budgets 2027 rechtskräftig.
Ebenfalls rechtskräftig sind die Festsetzung der Mitgliederzahl der Finanzkommission für die Amtsperiode 2026/2029 auf drei sowie die Wahl von Rahel Gaberthüel-Matter, Oskar Graber-Sägesser und Patrick Peyer-Stölting in die Finanzkommission. Rechtskraft erlangten zudem die Eigentumsübertragung eines 1/1000-Anteils an der Parzelle 3729 (Freihof/ Stampfi) der Ortsbürgergemeinde Oftringen an Hans Rudolf Röthlisberger sowie die Zustimmung zum Vitaparcours im Langernwald mit Änderungen. Gegen keinen der Beschlüsse wurde das fakultative Referendum ergriffen.
Personelles aus der Gemeinde Raphael Lenzin, Oftringen, ist am 1. August als Sachbearbeiter Betreibungsamt mit einem Pensum von 100 % in die Gemeinde Oftringen eingetreten. Zuvor hat er seine 3-jährige Ausbildung zum Kaufmann EFZ mit Berufsmatur bei der Gemeinde absolviert. Sofia Seiler, Safenwil, ist per 1. August als Sozialarbeiterin mit einem Pensum von 80 %, in die Gemeinde Oftringen eingetreten. Yannick Jung, Rothrist, hat sein Praktikum beim Werkhof Oftringen erfolgreich abgeschlossen und ist ebenfalls in seine 3-jährige Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt gestartet. Julia Bicvic, Rothrist, und Benjamin Durakovic, Rothrist, haben am 1. August ihre 3-jährige Lehre als Kauffrau bzw. Kaufmann in der Gemeinde Oftringen in Angriff genommen.
Stand Einwohnerzahl per Ende Juni
Die A-Mannschaft der Hornussergesellschaft Hintermoos-Reiden erkämpfte sich den Ligaerhalt. BILD: ZVG
Reiden Saisonrückblick HG Hintermoos-Reiden
Zwischen Zitterpartie und knapp verpasstem Aufstieg Die Meisterschaftssaison 2025 verlangte den Hornussern der HG Hintermoos-Reiden einiges ab. Während die A-Mannschaft bis zum letzten Spiel um den Ligaerhalt kämpfen musste, verpasste die B-Mannschaft den angestrebten Aufstieg nur denkbar knapp. Für die A-Mannschaft entwickelte sich die Saison insbesondere gegen Ende zu einer echten Zitterpartie. Der Druck wurde von Spiel zu Spiel grösser. Mit viel Einsatz und Teamgeist gelang es jedoch, im entscheidenden letzten Meisterschaftsspiel die nötigen Punkte zu sichern. Mit dem 12. Schlussrang war der Ligaerhalt geschafft und die Erleichterung entsprechend gross. Die B-Mannschaft blickt auf eine starke Saison zurück. Dank konstant guter Leistungen blieb sie bis zum Schluss im Rennen um die Spitzenplätze. Am Ende resultierte der hervorragende 2. Rang, womit der Aufstieg nur knapp verpasst wurde. Trotz der verständlichen Enttäuschung darf die
Reiden Ersatzwahlen Gemeinderat und Controllingkommission
Die aktuelle Einwohnerzahl per Ende Juni der Gemeinde Oftringen beträgt: 15’216 (Vormonat: 15’200). DER GEMEINDERAT
Zwei Sitze still besetzt – Rhyner und Roka übernehmen Am Montag, 10. August 2026, 12 Uhr, endete die Eingabefrist für Wahlvorschläge für die Ersatzwahlen eines Mitgliedes des Gemeinderates sowie eines Mitgliedes der Controllingkommission für den Rest der Amtsdauer 2024–2028. Für beide vakanten Sitze sind stille Wahlen zustande gekommen:
Reiden
Aktivitäten des Seniorenkreises Am Dienstag, 18. August, findet eine Spazierwanderung statt. Die Seniorinnen und Senioren treffen sich um 9 Uhr beim Schulhaus Pestalozzi. Alle sind herzlich eingeladen.
Gemeinderat: Mario Rhyner, Projektleiter, Reiden (Die Mitte Reiden), wurde als Mitglied in den Gemeinderat gewählt. Er wird das Amt auf den 1. Januar 2027 antreten. Die Ersatzwahl wurde aufgrund des Rücktritts von Willi Zürcher per Ende Dezember 2026 nötig.
Velofahren Am Dienstag, 18. August, findet eine Velotour statt. Interessierte Velofahrerinnen und Velofahrer treffen sich um 9 Uhr neu an der Werkstrasse 5 visà-vis vom Bahnhof Reiden.
Controllingkommission: Bei Verkauf ist sofortige Bargeld-Auszahlung garantiert.
Mannschaft auf eine überzeugende Meisterschaft zurückblicken. Auch die Nachwuchshornusser zeigten erfreuliche Leistungen. Mit dem 13. Schlussrang sammelten sie wertvolle Erfahrungen und vertraten die Farben der HG Hintermoos-Reiden mit grossem Einsatz. Trotz aller Spannung und sportlichen Herausforderungen standen während der gesamten Meisterschaft Fairness, Kameradschaft und die Freude am Hornussen im Mittelpunkt. Für Freude sorgte auch der neue Vereinstrainer. Das moderne Outfit konnte dank der Unterstützung der Ramon Widmer AG, Häfliger & Mösch GmbH, Avesco AG, CKW AG sowie der Wimmer Switzerland AG realisiert werden. Nun richtet sich der Blick auf die bevorstehenden Festspiele. Am 15. und 16. August treten die Hornusser in Lyssach an, am 23. und 24. August folgt der nächste Einsatz in Lyss. Dort messen sich die Aktiven und der Nachwuchs mit der Konkurrenz aus der ganzen Schweiz. RAFAEL WIDMER
BILD: ZVG
Butrint Roka, Filialleiter, Reiden (FDP.
Die Liberalen Reiden), wurde als Mitglied in die Controllingkommission gewählt. Der Amtsantritt erfolgt per sofort. Butrint Roka folgt auf Ivo Müller, welcher aufgrund seiner Wahl in den Gemeinderat aus der Controllingkommission zurückgetreten ist. Die Urnenwahlen vom 27. September 2026 werden abgesagt. Der Gemeinderat gratuliert Mario Rhyner und Butrint Roka zur Wahl und wünscht ihnen viel Freude bei der Ausübung des Amtes. Er dankt ihnen für die Bereitschaft, Verantwortung für öffentliche Aufgaben zu übernehmen. Der Rat freut sich auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohl der Bevölkerung von Reiden. DANIEL LOOSLI, GEMEINDESCHREIBER-SUBSTITUT
Jassen Am Donnerstag, 20. August, treffen sich die Senioren und Seniorinnen zum Jassen im Hotel Sonne Reiden. Um 13.30 Uhr wird der Jasspartner ausgelost. Alle sind an diesem Jassnachmittag ohne Anmeldung herzlich willkommen.
Boccia Am Donnerstag, 20. August, findet ein Boccia-Spiel in der Boccia-Halle in Rothrist statt. Seniorinnen und Senioren treffen sich auf dem Parkplatz Hotel Sonne Reiden um 18.45 Uhr zur Abfahrt. Sportliche Bekleidung ist empfehlenswert. LYDIA DUSS
Oftringen Montag, 17. und Dienstag, 18. August, 10 bis 15 Uhr
Gold-, Silber- und Uhrenankauf im Bistro Villa Am Montag, 17., und Dienstag, 18. August, jeweils von 10 bis 15 Uhr, findet im Restaurant Bistro Villa in Oftringen ein Ankauf von Gold, Silber und Uhren samt persönlicher Beratung statt. Diamantschmuck, Brillanten, Gold- und Silberbarren, Zahngold, Bruchgold, Barren, Münzen, Medaillen, Silberund Tafelbesteck, Gedenkmünzen,
alte Chronografen, Armband- und Taschenuhren, Besteck aus Platin und Palladium, Versilbertes sowie auch Zinn und vieles mehr können vor Ort geschätzt werden. Bei Verkauf ist sofortige Bargeldauszahlung garantiert. Ankauf auch von Kunst und Musikinstrumenten.
Redaktionsschluss: jeweils Montag, 12.00 Uhr Einsendungen direkt an: redaktion.wiggertaler@chmedia.ch
PD
Rothrist
Region Luzern
Gschichtli-Ziit mit «Bär und seine Brille»
Feuer im Freien bleibt verboten
Am Mittwoch, 19. August, findet die nächste «Geschichtenstunde» von 14.30 bis 15.30 Uhr, inklusive Imbiss, für Kinder ab KiGa bis 1. Klasse Primar in der Bibliothek statt. Bär hat seine Brille verloren. Er muss sie bei Giraffe gelassen haben. Dann mal los. Er tapst los, und auf dem Weg sieht er Tiere, die er noch nie gesehen hat. Seit wann gibt es hier Hirsche, Krokodile, Elefanten, Flamingos? Sind die aus dem Zoo ausgebrochen? Und da hinten liegt eine Schlange! Ob die wohl gefährlich ist? Ein urkomisches Abenteuer voller amüsanter Verwechslungen. In diesem lustigen Bilderbuch ist nicht alles so, wie es scheint. Karin Lienhard freut sich auf die vielen kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und Hitze gilt im gesamten Kanton Luzern ein absolutes Feuerverbot im Freien. Das Verbot umfasst auch die Gewässer und gilt ebenso für befestigte Feuerstellen und Kohlegrills. Die Bevölkerung wird zu grösster Vorsicht im Umgang mit brennbaren Materialien aufgerufen. Bei Waldbesuchen ist zudem auf dürre Äste zu achten. Weiter empfiehlt der Kanton einen sorgsamen Umgang mit Trinkwasser. Fische in flachen Gewässern sollten möglichst nicht gestört werden. Eine Entspannung der Situation ist erst nach flächendeckenden, ergiebigen und über mehrere Tage anhaltenden Niederschlägen zu erwarten. Verstösse gegen das Feuerverbot werden polizeilich geahndet.
MARIANNE BEER
PD
Wiggertaler Nr. 33 / 13. August 2026
Baureportage
Lindenpark Küngoldingen
BILDER: FLOCCARI LIEGENSCHAFTEN / BHEND ARCHITEKTUR AG
Wo die Linde wieder zum Treffpunkt wird Manche Orte sind mehr als nur ein Gebäude. Sie tragen Erinnerungen, Geschichten und Begegnungen in sich. Die «Linde» in Küngoldingen ist ein solcher Ort. Bereits 1850 stand hier eine erste Lindenpinte mit Weinund Webkeller. Später kamen ein Tanzsaal, eine Bühne und eine Galerie dazu. Im Lindensaal wurde gefeiert, Theater gespielt und das Vereinsleben gepflegt. Die «Linde» war Restaurant, Hotel, Kegelbahn und vor allem ein Treffpunkt für die Menschen aus Küngoldingen. Generationen gingen hier ein und aus. Mit der Zeit war das Gebäude durch zahlreiche Um- und Anbauten immer weiter gewachsen. Die einzelnen Ge-
bäudeteile liessen sich jedoch nicht mehr sinnvoll zu zeitgemässen Wohnungen umbauen. Die E. Floccari Liegenschaften AG entschied sich deshalb für einen Ersatzneubau. Dabei sollte nicht einfach etwas Altes verschwinden – die Geschichte der «Linde» sollte in einer neuen Form weiterleben. So entstand der Lindenpark – ein Ort zum Wohnen, Arbeiten und Begegnen. In den 17 Wohnungen sind inzwischen neue Bewohnerinnen und Bewohner eingezogen. Für sie sind es nicht einfach Räume und Quadratmeter. Es ist der Ort, an dem morgens der erste Kaffee getrunken wird, Kinder nach Hause kommen, Gäste empfangen werden und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Balkone, Loggien und Terrassen erweitern die Wohnungen nach draussen.
Hochwertige Küchen der Duee Home Design GmbH, sorgfältig gestaltete Bäder und viele durchdachte Details schaffen ein Zuhause, das jeden Tag Freude bereiten soll.
westen ausgerichteten Terrasse öffnet sich der Blick in Richtung Jura. Hier soll wieder gegessen, angestossen, gelacht und gemeinsam Zeit verbracht werden.
Das Herzstück des Lindenparks bleibt jedoch die Gastronomie. Ende August 2026 eröffnet Rudolf Zünd, der frühere Wirt des Federal in Zofingen, das neue Bistro zur Linde. Damit kehrt an diesen geschichtsträchtigen Ort zurück, was ihn während vieler Jahrzehnte geprägt hat: Gastfreundschaft.
Die Innenarchitektur und das Farbkonzept stammen von Anton Re. Die Gestaltung und Einrichtung des Gastrobereichs wurde von der Vision Design AG mit viel Liebe zum Detail geplant und der Fretz AG, Schreinerei von Bottenwil realisiert. Auch an der Fassade wird die Geschichte des Ortes sichtbar. Grosse Lindenbäume wurden von der E. Floccari AG mithilfe von Schablonen auf den Verputz gesprüht. Zusammen mit den neu gepflanzten Linden verbinden sie Vergangenheit und Gegenwart. Sie erinnern daran, dass dieser Ort seinen Namen und seine Bedeutung nicht verloren hat.
Das Bistro, ein eigener Fine-Dining-Bereich, der Weinkeller, das Fumoir und die Terrasse bieten Raum für unterschiedlichste Begegnungen – vom unkomplizierten Mittagessen bis zum besonderen Abend. Auf der nach Süd-
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Lindenpark Küngoldingen Was man am fertigen Gebäude nicht mehr sieht Wer heute durch den Lindenpark geht, sieht fertige Wohnungen, sorgfältige Oberflächen und helle Räume. Kaum sichtbar ist, was darunter, dazwischen und dahinter liegt – und wie viel Arbeit nötig war, bis aus einer Baustelle ein Zuhause und ein neuer Treffpunkt werden konnten. Nach den Sommerferien 2024 begann der Rückbau der alten «Linde». Wo während Generationen gegessen, gefeiert und Theater gespielt worden war, entstand zunächst eine Baugrube. Bis zu den Weihnachtsferien wurden bei eisiger Kälte die Erdsonden knapp 200 Meter tief in den Boden gebohrt. Zeitweise war der Boden gefroren, dann wieder verwandelte er sich in tiefen Schlamm. Heu-
te ist davon nur noch ein Schacht in der Tiefgarage sichtbar. Dort werden die Leitungen zusammengeführt und zur Heizung geleitet. Danach folgten die Kanalisationsleitungen und das Untergeschoss. Mit dem Start der Betonarbeiten begann das Gebäude aus dem Boden zu wachsen. In den Betondecken mussten zahlreiche Leitungen für Elektro, Sanitär und Haustechnik millimetergenau eingelegt werden. Später verschwinden sie vollständig im Beton. Damit sie sich nicht kreuzten oder gegenseitig behinderten, brauchte es eine sorgfältige Planung der Fachplaner und eine präzise Ausführung auf der Baustelle. Bauingenieur, Baumeister und Handwerker mussten eng zusammenarbeiten.
Jeden Montagnachmittag fand während der gesamten Bauzeit ein Jour fixe, also eine regelmässige Koordinationssitzung, statt. Zu Beginn standen die Pläne, die Betonarbeiten und die genaue Absprache mit dem Polier des Baumeisters im Zentrum. Später galt es, die Anforderungen der verschiedenen Handwerker, der Planer und der Bauherrschaft miteinander zu verbinden. Viele Entscheidungen mussten direkt vor Ort getroffen werden – immer mit Blick auf Qualität, Termine und das fertige Gesamtbild. Währenddessen wechselten die Jahreszeiten. Gearbeitet wurde bei gefrorenem Boden, Starkregen und brütender Hitze. Einmal drang sogar Wasser in das Untergeschoss ein. Trotzdem ging die Arbeit weiter. Im Rohbau wurde an allen Ecken geschalt, betoniert, gespitzt, gehämmert und gebohrt. Mit dem Innenausbau begann schliesslich eine sichtbare Verwandlung. Aus rauen Betonflächen wurden helle Räume, aus Leitungen und Anschlüssen funktionierende Wohnungen, aus der Baustelle ein belebtes Haus. Fast wie bei der Verwandlung einer Raupe zum Schmetterling kamen nach und nach die sorgfältigen Oberflächen, Farben und Details zum Vorschein. Was heute selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis unzähliger Entscheidungen, vieler Arbeitstage und des Könnens zahlreicher Menschen. Ein grosser Teil davon bleibt im fertigen Gebäude verborgen – trägt es aber Tag für Tag.
V. l. n. r.: Thomas Schweizer Projektleiter, Ueli Bhend Architekt, Danilo Fruci Betriebsleiter Bistro zur Linde, Rocco Floccari Liegenschaftsverwalter.
Der Entwurf stammt von Ueli Bhend. Die Bhend Architektur AG übernahm die Gesamtleitung, die Ausführungsplanung, die Bauleitung und die Terminführung. Thomas Schweizer begleitete das Vorhaben als Projekt- und Bauleiter. Auch Herausforderungen wie der vorgängige Bau einer Entlastungskanalisation sowie die aufwendige Organisation der Parkierung mussten gemeistert werden. Der Lindenpark zeigt, was entsteht, wenn Geschichte nicht einfach abgebrochen, sondern weitergedacht wird. Ein neuer Lebensraum für Bewohnerinnen und Bewohner, ein neuer Arbeitsplatz für Menschen und mit
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dem Bistro zur Linde wieder ein Treffpunkt für Küngoldingen. Ein grosser Dank gilt allen Planerinnen und Planern, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Handwerkerinnen und Handwerkern, die mit ihrem Wissen, ihrer Ausdauer und ihrem Können zu diesem Projekt beigetragen haben. Sie haben nicht nur ein Gebäude errichtet – sie haben einen Ort geschaffen, an dem wieder gelebt, gewohnt und Gemeinschaft gepflegt wird. Thomas Schweizer, Bhend Architektur AG
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WIGGERTALER NR. 33 / 13. AUGUST 2026
Rothrist Nachrichten der Gemeinde
Parkplätze an der Neuen Industriestrasse Vor einigen Jahren wurden an der Neuen Industriestrasse, auf der Höhe des Lehenhofs, weisse Parkfelder markiert, welche es den Besuchern des Aarequartiers ermöglichen, ihre Fahrzeuge dort abzustellen. Mit der Einführung des Nachtparkier-Regimes wurde festgestellt, dass diese Parkplätze zunehmend als Langzeitparkplätze missbraucht werden. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, die maximale Parkdauer auf 12 Stunden zu beschränken. Dies wird mit einer entsprechenden Zusatztafel signalisiert.
Inspektionsbericht Betreibungsamt Das kantonale Betreibungsinspektorat hat kürzlich das Betreibungsamt Rothrist inspiziert. Dem Bericht kann entnommen werden, dass das Betreibungsamt gut strukturiert, übersichtlich aufgebaut und organisiert ist. Der Arbeitsanfall wurde zeitnah erledigt und die geprüften Fälle, Unterlagen, Akten und Pfändungsurkunden weisen eine gute Qualität auf.
Rechtskraft Gemeinde versammlungsBeschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni und der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 12. Juni in Rechtskraft erwachsen.
Bewilligung von Veranstaltungen Dem OK wurde die Bewilligung für die Durchführung des Rothrister Herbstmarktes am Samstag, 24. Oktober, bei der Schulanlage Dörfli erteilt.
Personelles Vithusa Vigneswaran aus Rothrist wird ab 1. August ein einjähriges Vorprakti-
kum in der Jugendfachstelle absolvieren. Roland Zahm wurde als Werkhofmitarbeiter angestellt. Er wird die Stelle in Rothrist anfangs September antreten.
Termine 2027 Der Gemeinderat hat die Termine für das Jahr 2027 festgelegt. Der Neujahrsapéro findet am Samstag, 2. Januar, statt, gefolgt vom Wirtschaftsapéro am Mittwoch, 19. Mai, und dem Neuzuzügerabend am Donnerstag, 20. Mai. Die Einwohnergemeindeversammlung ist für Donnerstag, 17. Juni, und die Ortsbürgergemeindeversammlung für Freitag, 18. Juni, vorgesehen. Der Waldgang findet am Samstag, 28. August, statt. Den Abschluss bildet die Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung am Donnerstag, 25. November.
Einbürgerungsbeschlüsse des Grossen Rates Der Grosse Rat hat folgenden Personen das Schweizer Bürgerrecht erteilt, nachdem der Gemeinderat das Gemeindebürgerrecht von Rothrist zugesichert hatte: Deda Angela, Blumenweg 10; Schumacher Julia mit den Kindern Leander und Bennett, Weissensteinweg 2; Selimi Mustafa Besa, Pfaffnernweg 14.
Baubewilligungen WIKO Immobilien GmbH, Ruswil, für die Sanierung des Mehrfamilienhauses, den Ausbau Dachgeschoss, den Anbau Balkone und Wärmepumpe auf Parzelle 227, Chaletweg 34; Giezendanner Transport AG, Rothrist, für den Teilrückbau der Lagerhalle, Gebäude Nr. 1046, und für den Neubau eines Gefahrengutlagers auf Parzelle 1078, Juraweg 26; MR Wohnen GmbH, Rothrist, für den Rückbau der Gebäude Nr. 874, 923, 2750, 3055 und 3496 sowie für den Neubau von zwei Mehrfamilienhäu-
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Fusspilz, Nagelpilz ... sern mit Tiefgarage, auf den Parzellen 1694 und 1622, Fliederweg 2 + 4; Fejza Violetta und Rexhep, Strengelbach, für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport auf Parzelle 4066, Eigerweg 1a; Erden Zehra und Ersin, Oftringen, für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport auf Parzelle 4065, Eigerweg 1b; Suter Tanja und Beat, Rothrist, für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport auf Parzelle 2514, Oberholzweg 28; Belart-Partner AG, Zofingen, für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage auf Parzelle 4060, Wiesenweg 3; Quadreal AG, Wilen b. Wollerau, für den Rückbau der Gebäude Nr. 161 und 3086 auf Parzelle 614, Neuweg 41; Oruclar Mehmet, Rosenweg 21b, für eine Balkonverglasung auf Parzelle 2309; Knüsel Sara, Gallirain 6, für eine Dachsanierung und Estrichdämmung auf Parzelle 2244; IRC Immobilien AG, Zofingen, für den Rückbau der Gebäude Nr. 2207 und 2887 sowie für den Ersatzneubau Gewerbebeau TERAG auf Parzelle 2834 an der Helblingstrasse 7; Autohaus Markovic AG, Rothrist, für einen Bürocontainer auf Parzelle 144, Bernstrasse 229; Madlen Korneli und Boris Rikic, Luzern, für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage auf Parzelle 611, Pilatusweg 33; Werren Arno und Barbara, Geisshubelweg 36, für eine Stützmauer mit Quadersteinen auf Parzelle 2391; Krüger Immobilien AG, Degersheim, für den Einbau von zwei zusätzlichen Fenstern im 2. Obergeschoss auf Parzelle 2656, Helblingstrasse 6; Borer Stephan, Chaletweg 21, für eine energetische Fassadensanierung auf Parzelle 2027; Schneeberger Therese, Eigerweg 17, für den Ersatzneubau des Schopfs auf Parzelle 942; Schneeberger Brigitte, Pfaffnernweg 30, für die Vergrösserung des Badezimmerfensters auf Parzelle 1948.
Einige Pilzarten befallen Füsse oder Nägel. Erste Anzeichen sind Symptome wie Jucken, Brennen, Rötungen und schuppende Haut. Breitet sich die Nagelpilzinfektion ungehindert aus, werden die Nägel trübe und brüchig. Eine intakte Haut und gesunde Nägel sind nahezu immun gegen Pilze. Die Ansteckungsgefahr steigt erst, wenn Haut und Nägel verletzt sind und mit Pilzsporen in Kontakt kommen. Ein feuchtwarmes Milieu und gequollene Haut bieten Pilzsporen einen idealen Nährboden. Pilze können über den eingerissenen Nagelrand, die verletzte Nagelhaut oder eine poröse Nageloberfläche auch ins Nagelbett eindringen. Geschlossene Schuhe mit feuchtwarmem Klima, Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, mangelnde Durchblutung oder Fuss- und Nagelfehlstellungen begünstigen eine Nagelpilzinfektion. Eine Nagelpilzinfektion sollten Sie ernst nehmen. Nur selten heilt sie spontan ab. Im Laufe einer Infektion kann sich der Nagel vom Nagelbett heben. Es bilden sich Hohlräume, in denen sich Pilze gut vermehren können. Lassen Sie die Infektion lange unbehandelt, wächst der Pilz immer weiter und zerstört den Nagel. Besonders wichtig sind eine gute Hygiene und die regelmässige Desinfektion. Viele der antimykotischen – pilzhemmenden – Therapeutika aus der Drogerie lindern die typischen Beschwerden
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STEFAN JUNG, GEMEINDESCHREIBER
Strengelbach Nachrichten des Gemeinderates
Schürliweg und Kilchmattweg sollen saniert werden Der Strassenbelag und die Randabschlüsse am Schürliweg sind in einem schlechten Zustand. Zudem gab es in den letzten Jahren vermehrt Wasserleitungsbrüche am Kilchmatt- sowie am Schürliweg. Ebenso sind Teile der Erdgas- und Stromversorgung im Projektperimeter sanierungsbedürftig. Diese in die Jahre gekommenen Werkleitungen sollen nach dem Stand der Technik im Zuge der Strassensanierung ebenfalls erneuert werden. Der Projektperimeter des Schürliwegs beinhaltet die gesamte Länge von der Kreuzung Untere Hauptstrasse bis zum Einlenker Hardstrasse. In der Hardstrasse sollen die Werkleitungen für Wasser, Gas und Elektro erneuert werden. Im Kilchmattweg werden Wasser- und Elektroleitungen neu gebaut. Für diese Sanierungsarbeiten sind rund 700’000.00 Franken veranschlagt. Der entsprechende Kredit soll an der Gemeindeversammlung vom 25. November bewilligt werden.
Unveränderte Abfallgebühren für 2027 Im Jahr 2025 schloss die Abfallwirtschaft mit einem positiven Ergebnis ab. Der Gewinn betrug 19’455.33 Franken. Die Schuld der Abfallwirtschaft gegenüber der Einwohnergemeinde reduzierte sich von 204’576.54 Franken
per Ende 2024 auf 176’784.01 Franken per Ende 2025. Die Mehrausgaben für die Entsorgung des Schwarzkehrichts und des Grünguts konnten durch leichte Mehreinnahmen bei den Verkäufen kompensiert werden. Die Kosten für Grüngut und Schwarzkehricht sind damit gedeckt. Im Bereich der Grundgebühren reichen die Einnahmen hingegen nicht mehr zur Kostendeckung aus, insbesondere aufgrund der hohen Kosten für die Unterfluranlagen. Insgesamt sind die Ausgaben der Abfallwirtschaft jedoch gedeckt. Der Gemeinderat geht davon aus, dass auch in den nächsten zwei bis drei Jahren keine Erhöhung der Abfuhrgebühren für Kehrichtsäcke und Grünabfuhr notwendig sein wird. Das massgebende Konto «Verpflichtungen/Vorschüsse Abfall» weist einen positiven Saldo auf. Eine zusätzliche Abtragung, welche den Aufwand erhöhen würde, ist deshalb nicht notwendig.
Gemeindeversammlungs beschlüsse rechtskräftig Die am 24. Juni gefassten Beschlüsse der Gemeindeversammlung sind rechtskräftig geworden.
Bevölkerungswachstum hält an
von Strengelbach jeden Monat in kleinen Schritten. Ende Juni zählte die Gemeinde 5149 Einwohnerinnen und Einwohner und damit neun mehr als Ende Mai. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Bevölkerung um 52 Personen gewachsen. Per 30. Juni 2026 lebten 3’549 Schweizerinnen und Schweizer sowie 1600 ausländische Staatsangehörige in Strengelbach. Bei Letzteren verfügten 878 Personen über eine Niederlassungs- und 636 über eine Aufenthaltsbewilligung, 86 Personen entfielen auf die Kategorie «Übrige». Nicht in der Bevölkerungsstatistik enthalten sind 38 Wochenaufenthalterinnen und Wochenaufenthalter.
Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen wurden erteilt: DRB Konzept AG, Zofingen, Abbruch Gebäude und Neubau MFH mit Autoeinstellhalle, Sonnenrainweg 5; Cornelia Hohler, Strengelbach, Neubau gedeckter Sitzplatz, Kirchbergweg; Daniel Latassa, Strengelbach, Ersatz alte Garage durch Fertiggarage, Neumattweg; Stefan Suter, Strengelbach, Grillplatz/Outdoorküche, Unterfeldweg 6; Thomas und Angela Hunsperger, Strengelbach, Neubau Sitzplatzüberdachung und Klimagerät, Kirchbergweg 3. SILVAN SCHEIDEGGER,
Seit März 2026 wächst die Bevölkerung
Gemeinsam wird auf die Kranzpartnerschaft angestossen.
Rothrist Starke Partnerschaft für das ESAF 2028
Rivella bekennt sich erneut zum Schwingsport Die Rivella Group steigt beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) 2028 Thun Berner Oberland als Kranzpartnerin ins Sägemehl. Mit der Kranzpartnerschaft bekennt sich die Schweizer Getränkeherstellerin zu einem der bedeutendsten Sport- und Volksfeste des Landes und setzt damit ihr langjähriges Engagement für den Schwingsport fort. Bereits zum zwölften Mal seit 1989 engagiert sich die Rivella Group an einem «Eidgenössischen».
GEMEINDESCHREIBER
Für gemeinsame Momente
Redaktionsschluss: jeweils Montag, 12.00 Uhr Einsendungen direkt an: redaktion.wiggertaler@chmedia.ch
BILD: ZVG
Angelika Leemann, Co-Leiterin Marketing der Rivella Group, freut sich über die Kranzpartnerschaft: «Rivella und das ESAF stehen für echte Begegnungen, gemeinsames Erleben und Momente, die Menschen verbinden und lange in Erinnerung bleiben.
Wir sind stolz, das ESAF 2028 Thun Berner Oberland als Kranzpartnerin zu unterstützen und gemeinsam mit dem Gesamt-OK zu einem unvergesslichen Fest beizutragen.» Matthias Glarner, OK-Präsident ESAF 2028 Thun Berner Oberland, sagt: «Ein ESAF lebt von starken Partnern, die das Fest nicht nur unterstützen, sondern auch verstehen. Rivella bringt genau diese Nähe zur Schweiz mit – und steht für Erfrischung, Begegnung und gemeinsame Momente. Das passt sehr gut zu unserem Fest in gut zwei Jahren.» Seit bald 75 Jahren ist die Rivella Group ein fester Bestandteil der Schweizer Gesellschaft und engagiert sich für Schweizer Kultur und Sport – von der Nachwuchsförderung bis zu grossen nationalen Volksfesten wie dem ESAF. PD
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Vordemwald Trial-Europameisterschaft in Valberg
Sheyla Wipf fährt als beste Schweizerin in die Top Ten Vom 6. bis 9. August traf sich die europäische Trial-Elite im französischen Bergdorf Valberg. 13 Schweizer Athletinnen und Athleten hatten sich für die Europameisterschaft qualifiziert. Mit Sheyla Wipf und Jonas König waren auch zwei Mitglieder des Radfahrervereins Vordemwald am Start. Bei sonnigem, teilweise stark windigem Wetter mussten die Elite-Frauen zwei Runden mit jeweils fünf anspruchsvollen Sektionen bewältigen. Die Hindernisse bestanden aus Betonund Holzelementen, Baumstämmen und den für die Region typischen roten Felsen. Sheyla Wipf erwischte einen denkbar schlechten Start. Bereits am ersten Hindernis stürzte die Vordemwäldlerin, im zweiten Sektor folgte ein weiterer Sturz. Danach fand sie immer besser in den Wettkampf und konnte sich deutlich steigern. Für den Finaleinzug reichte es zwar nicht, dennoch beendete Wipf die Europameisterschaft als beste Schweizerin auf dem starken 9. Rang. Debi Studer wurde Zehnte, Shirin Sieber Zwölfte. Bei den Elite-Fahrern 26 Zoll zeigte Jonas König mehrere technisch anspruchsvolle Passagen und starke Leistungen. Die erhoffte bessere Rangierung blieb jedoch aus. Der Vordemwalder klassierte sich auf Rang 15. Den Europameistertitel sicherte sich der Spanier Julen Saenz. In der Elite-Kategorie 20 Zoll belegten Lucien Leiser Rang 12 und Zeno Pezzatti Rang 15. Europameister wurde Alejandro Montalvo aus Spanien. Am Samstag standen die Nachwuchskategorien im Mittelpunkt. Bei den Junioren 20 Zoll erreichten Nayan
Bei der Getränkeausgabe hatten die Helfer alle Hände voll zu tun.
Die grosszügigen Portionen fanden viele Abnehmer.
Wynau Traditionsanlass mit Besucheransturm
360 Portionen Risotto und kein knurrender Magen
Schweizermeisterin Sheyla Wipf Kategorie Women Elite. BILD: ISABELLE WIPF
Finsterwald Rang 14, Max von Gunten Rang 21 und Louis Bucher Rang 22. Für das Schweizer Highlight sorgte Nina Rubattel mit der Bronzemedaille bei den Juniorinnen. Für Sheyla Wipf und Jonas König geht die internationale Saison bereits in zwei Wochen weiter. Dann stehen die beiden beim Weltcup in Claussnitz erneut im Einsatz. ISABELLE WIPF
Mit 13 Mitgliedern und rund 30 Helferinnen und Helfern stand der Klub Kochender Männer im Einsatz, um die zahlreichen Risotto-Liebhaber einmal mehr kulinarisch zu verwöhnen. 360 Portionen Risotto ai Funghi, 67 Kilogramm Schweinshaxen sowie 120 in Eigenregie gerollte Grillschnecken wurden gekonnt im Militär-Kochkessi und auf den Grills zubereitet und fanden dankbare Abnehmer. Auch für ausreichend Durstlöscher war gesorgt. Zum Angebot gehörten unter anderem Montepulciano und Lambrusco im Boccalino. Die Frauen des Klubs warteten zudem mit einem reichhaltigen Dessertbuffet auf, und natürlich durfte auch das traditionelle «Kochkessi-Kaffi» nicht fehlen. Wer das Risot-
to lieber zu Hause geniessen wollte, konnte vom Abholservice profitieren. Mehr als 20 Sponsoren unterstützten den beliebten Anlass, dessen nächste Ausgabe bereits feststeht: Am Samstag, 14. August 2027, wird wieder aufgetischt. Doppelten Grund zum Feiern hat der Klub Kochender Männer in diesem Jahr, kann er doch auf sein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Beim Barbetrieb wurde deshalb nicht nur gefeiert, sondern es wurde auch über die Vergangenheit und Zukunft des Vereins gesprochen. Zu später Stunde machten sich die Gäste schliesslich auf den Heimweg – und knurrende Mägen dürfte es dabei kaum gegeben haben. GERMAN HEINIGER
Die Festbänke füllten sich stetig. BILDER: GERMAN HEINIGER
Strengelbach
Wenn Worte auf Musik treffen
Gesehen… Yolanda Koffel hat seit knapp zwei Wochen regelmässigen Besuch. Die Füchsin kommt jeden Morgen mit ihrem Welpen – nicht nur, um zu spielen, sondern vor allem auch wegen der Nahrungssuche. Auch für Füchse wird die Trockenheit zu einem Problem. BILD: YOLANDA KOFFEL TEXT: PD
Die imposanten Steilwände der Schächentaler Windgällen beeindrucken durch ihre Wucht. BILD: PETER FELLER
Zofingen Bahnhof, Mittwoch, 19. August
Langwanderung auf dem Schächentaler Höhenweg
Strengelbach
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Der Flohmarkt öffnet wieder
Zäme unterwägs
Die Sommerferien sind vorbei. Der grosse Kellerflohmarkt ist am Samstag, 15. August, von 9 bis 11.30 Uhr wieder geöffnet. Die ehrenamtlichen Helferinnen freuen sich auf zahlreiche Besucher, die sich von der grossen Auswahl interessanter Artikel inspirieren lassen. Gerne nimmt das Team in dieser Zeit gut erhaltene und nicht defekte Ware entgegen. Der Erlös geht zugunsten des Seniorenzentrums sowie für Kultur und Soziales. ANITA SOMMER
Am dritten Dienstag im Monat treffen sich jeweils Männer aus Vordemwald und Umgebung zu einer Wanderung mit anschliessender Einkehr. Wanderleiter im August ist Andreas Kirchhoff. Treffpunkt: Dienstag, 18. August, 14 Uhr, Turnhallenplatz. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Informationen gibt es unter www.zaeme-unterwaegs. ch. BRUNO SCHÄRER
Die Langwanderung der Pro Senectute Zofingen führt am Mittwoch, 19. August, über den Schächentaler Höhenweg. Treffpunkt ist um 7.15 Uhr auf dem Bahnhofplatz in Zofingen. Von dort reist die Wandergruppe gemeinsam über Luzern nach Altdorf. Nach dem Startkaffee am Bahnhof geht die Fahrt weiter auf den Klausenpass. Spektakuläre Ausblicke und enge Kurven begleiten die Gruppe bis zur unteren Balm, wo die Wanderung beginnt. Der Schächentaler Höhenweg zählt zu den schönsten Bergwanderungen im Kanton Uri. Der Weg verläuft grösstenteils oberhalb der Waldgrenze auf den sonnigen Südhängen des Schächentals. Unterwegs führt die Route an alten, liebevoll bewirtschafteten Sennereien vorbei. Während eines Picknicks können die Teilnehmenden das eindrückliche Panorama mit den markanten Steilwänden der Schächentaler Windgällen geniessen. Nach der Wanderung besteht Gelegenheit, den Tag bei einem Umtrunk
ausklingen zu lassen. Anschliessend bringt eine kleine Achtergondel die Gruppe nach Bürglen, von wo aus die Rückreise mit Bus und Zug nach Zofingen erfolgt. Die Wanderstrecke beträgt rund 13 Kilometer mit 530 Höhenmetern im Aufstieg und 669 Höhenmetern im Abstieg. Die Marschzeit beträgt etwa vier Stunden. Wanderstöcke sowie gutes Schuhwerk mit griffigem Profil werden empfohlen. Die Wanderleitung organisiert ein Gruppenbillett. Anmeldungen sind bis Montag, 17. August, 20.30 Uhr, über www.ag.prosenectute.ch (Freizeit/Wandern) oder über das Wandertelefon der Pro Senectute (062 751 97 90, Piepston abwarten) möglich. Informationen über die Durchführung werden am Dienstag, 18. August, ab 12 Uhr über dieselben Kanäle bekannt gegeben. Weitere Auskünfte erteilt Wanderleiter Jörg Feller unter Telefon 079 701 97 26. JÖRG FELLER
Am Sonntag, 16. August, um 10 Uhr feiern die Gottesdienstbesucher der Evangelisch-methodistischen Kirche an der Breitbachstrasse 31 wieder einen «Besonderen». Er steht unter dem Motto «Weisheit und Weisheiten». «Weisheit ist ein grosses Wort. Denker und Denkerinnen aller Zeiten haben sich viele Gedanken darüber gemacht, was das sein könnte. Wir spüren: Weisheit ist wertvoll. Wo Weisheit mangelt, wird das Leben und vor allem das Zusammenleben schwierig», sagt Pfarrer Simon Zürcher. Im «Besonderen» werden verschiedene Schriftsteller zu Wort kommen, die ihre Gedanken und Weisheiten mit den Besucherinnen und Besuchern teilen. Auf eine klassische Predigt und die übliche Liturgie wird verzichtet. Dafür erhält die Musik viel Raum. Für die musikalische Gestaltung sorgen Nicole Pürro am Saxofon und Matthias Kipfer am Flügel. Beide unterrichten seit vielen Jahren an der Musikschule Zofingen und sind aus zahlreichen Konzerten bekannt. Passend dazu steht ein Zitat von Victor Hugo über dem musikalischen Teil: «Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.» Genau hier setzen Nicole Pürro und Matthias Kipfer an und vertiefen die gelesenen Texte mit ihrer Musik. Eingerahmt von zwei französischen Werken aus der Anfangszeit des Saxofons um 1850 erklingen Stücke von Erik Satie («Gymnopédies»), Jacques Ibert («Histoires») sowie Filmmusik von Michael Nyman. So sollen Wort und Musik zu einem besonderen Gottesdiensterlebnis verschmelzen, das berührt und Freude bereitet. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. SIEGFRIED STICH
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Zofingen | Nachbarschaft 19
WIGGERTALER NR. 33 / 13. AUGUST 2026
Zofingen
Safenwil Oldtimer Grand Prix: Samstag, 15. August
Vorstandswahlen stehen im Zentrum
Automobilgeschichte hautnah erleben
Am Montag, 17. August, 19 Uhr, im Zunftsaal zu Ackerleuten, Fegergasse 25, lädt die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Zofingen alle Mitglieder und Gönner zur öffentlichen Generalversammlung ein. Der Verein unterstützt sozial tätige Institutionen mit Starthilfen und hat auch im vergangenen Jahr zahlreiche Projekte, Vereine, Spielgruppen und Beratungsstellen mit Förderbeiträgen unterstützt. Davon profitieren Menschen verschiedenster Alters- und Interessengruppen. Gesuche um Unterstützung nimmt die Gesellschaft unter info@gg-zofingen.ch entgegen. Zudem stellt sie eine Broschüre über Hilfsangebote in der Region sowie ein Verzeichnis der gemeinnützigen Institutionen im Bezirk Zofingen zur Verfügung. An der Generalversammlung wird über die Tätigkeit des Vereins informiert. Zudem werden die Jahresberichte und Rechnungen der angeschlossenen Institutionen vorgelegt. In diesem Jahr stehen auch Wahlen an: Sowohl das Präsidium als auch vier Sitze im Vorstand müssen neu besetzt werden. Interessierte sind zur Generalversammlung willkommen. Weitere Informationen zur Arbeit der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Zofingen sind unter www.gg-zofingen.ch zu finden. RUTH KREMER
Zofingen
Freuden und Leiden eines Hüttenwarts Die KISS-Mitglieder Liliane und Christoph berichten im KISS-Kafi Region Zofingen am Mittwoch, 19. August, von 16 bis 18 Uhr, von ihren Erfahrungen als «Hobby-Hüttenwarte» der Vermigelhütte. Diese SAC-Clubhütte liegt am 4-Quellenweg vom Oberalp- zum Gotthardpass. Sie wird ausschliesslich von Laienhüttenteams des SAC Zofingen bewartet. Das Dachzimmer der Stadtbibliothek bietet den gemütlichen Raum für Begegnungen bei Kaffee, Tee und etwas Süssem. Zudem haben auch Fragen rund um die Nachbarschaftshilfe mit Zeitnachweis Platz. EVI HARTMANN
062 745 50 70 | hama.ch
Wenn historische Motoren zum Leben erwachen, Chrom in der Sonne glänzt und automobile Klassiker vergangener Jahrzehnte die Strecke erobern, dann ist es wieder so weit: Der traditionsreiche Oldtimer Grand Prix in Safenwil lädt auch 2026 dazu ein, automobile Geschichte hautnah zu erleben. Am Samstag, 15. August, ab 9.30 Uhr, versammeln sich Oldtimer-Fans und Besitzer zum beliebten «Oldtimer Grand Prix». Bereits zum 34. Mal wird das Areal rund um das Autocenter Safenwil wird erneut zum Treffpunkt für Oldtimerbegeisterte, Familien und alle, die automobile Faszination hautnah erleben möchten. Ein Wochenende voller Emotionen, Nostalgie und einzigartiger Fahrzeuge ist garantiert.
Nostalgie auf der Rennstrecke Zwischen 9 und 16 Uhr erwartet die Besuchenden eine eindrucksvolle Reise durch die Automobilgeschichte. Auf dem Veranstaltungsgelände und entlang der abgesicherten Rennstrecke sind Automobilraritäten aller Marken mit Jahrgang 1970 und älter sowie ausgewählte Schmuckstücke aus dem Emil Frey Museum zu bewundern. Ein besonderes Highlight bildet in diesem Jahr der Jaguar Drivers' Club Switzerland, der sein 50-jähriges Jubiläum feiert und mit einer exklusiven Präsentation legendärer Jaguar-Modelle begeistert. Ebenfalls mit dabei sind die Freunde alter Motorräder (FAM), die mit ihren historischen Zweirädern und Gespannen den Rundkurs in stilvoller Manier beleben und für nostalgisches Rennsportflair sorgen.
Sternfahrten durchs Mittelland Ein fester Bestandteil der Veranstaltung sind auch in diesem Jahr die beliebten Sternfahrten. Auf vier abwechslungsreichen Routen – Ost, Süd, West und Nord – führen sie die Teilnehmenden quer durch das Mittelland. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Höchstgeschwindigkeit, sondern Präzision: Bei den Zeitwertungen sind ein exaktes Fahrgefühl, die richtige Einschätzung von Strecke und Zeit sowie
Zofingen
Repol appelliert an Verkehrsteilnehmende
Impression vom Oldtimer Grand Prix 2025.
eine konstante Fahrweise entscheidend.
Oldtimer-Museum und Shuttle-Service Wer noch tiefer in die Welt der Klassiker eintauchen möchte, besucht die Oldtimersammlung des Classic Center Schweiz auf der gegenüberliegenden Autobahnseite. Ein originaler Londoner Doppeldeckerbus bringt Besucherinnen und Besucher kostenlos dorthin – und ist selbst ein Stück automobiler Geschichte.
Verpflegung, Gratisparkplätze und Mitaussteller Auch in diesem Jahr wird der Anlass durch ein vielfältiges kulinarisches Angebot abgerundet: Diverse Food Stände und Grillstationen sorgen dafür, dass auch der Genuss nicht zu kurz kommt. Der Event ist kostenlos und den Besuchenden stehen über 1000 Gratisparkplätze zur Verfügung. Eine
BILD: ARCHIV ANDRÉ ALBRECHT
bunte Auswahl an Mitausstellern präsentiert vor Ort ihre Produkte und Dienstleistungen. Nehmen Sie sich die Zeit, die vielfältigen Angebote zu entdecken. DIANE SCHNEEBERGER
Programmübersicht 9.30 Uhr: Türöffnung und Start der Sternfahrten 10.15 Uhr: Inspektionsrunde Pace Car 10.20 Uhr: Start Oldtimer Grand Prix mit Rundfahrten auf der Parcours-Strecke 11.45 Uhr: Letzte Runde vor der Mittagspause 11.30–12.15 Uhr: Zielankunft Sternfahrten 13 Uhr: Siegerehrung Teilnehmer Sternfahrten 13.15 Uhr: Inspektionsrunde Pace Car und Fortsetzung der Rundfahrten Ende ca. 16 Uhr. Mehr Informationen unter www.oldtimergrandprix.ch
Zofingen Liquidation per 30. Juni abgeschlossen
Verein aufgelöst, das Vermögen der Bezirksschule übergeben An der 45. Generalversammlung vom 23. November 2025 haben die Mitglieder des Vereins ehemaliger Bezirksschülerinnen und -schüler (VEBZ) beschlossen, den traditionsreichen Verein nach 90 Jahren aufzulösen. Mit der per 30. Juni 2026 abgeschlossenen Liquidation geht eine Ära zu Ende, die über Generationen hinweg das Zusammengehörigkeitsgefühl ehemaliger Bezirksschülerinnen und -schüler geprägt hat. Das verbleibende Vereinsvermögen wurde der Bezirksschule Zofingen übergeben. Der Vereinszweck bestand in der Pflege der Kontakte unter ehemaligen Bez-Schülerinnen und -Schülern sowie in der finanziellen und moralischen Unterstützung der Schule. Dank grosszügiger Spenden der Mitglieder konnten über Jahrzehnte schulische und
ausserschulische Aktivitäten sowie Projekte, Exkursionen und Lager ermöglicht werden. In den letzten Jahren betrugen die Zuwendungen an die Schulen jeweils zwischen 20'000 und 25’000 Franken pro Jahr. Gemäss geltenden Statuten ist das vorhandene Vermögen bei Auflösung des Vereins der Leitung der Bezirksschule Zofingen zur Verwendung im Sinne des Vereinszwecks zu übergeben. Die Regelung der Kompetenzen für die Verwendung der Gelder wurde in einer vom Stadtrat Zofingen genehmigten Fondsverordnung definiert. Die Vereinsakten wurden triagiert und dem Archiv der Stadt Zofingen übergeben. Wer die Schule weiterhin unterstützen möchte, findet Informationen unter www.veb-zofingen.ch.
Das Richtige tun
VORSTAND VEBZ
Wenn Armut jede 12. Person trifft Gemeinsam gegen die stille Not in der Schweiz
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Die Kursleiterinnen Pia Hamami, Vivanne Stöckli und Tanja Diriwächter freuen sich auf die Eröffnung. BILD: ZVG
Zofingen Kostenlose Eröffnungswoche von TANZDACH
Ein neuer Ort für Bewegung, Tanz und Lebensfreude Das Studio «TANZDACH» zieht ab September in den wunderschönen Dachstock der ehemaligen Migros-Klubschule. Vom 8. bis 11. September lädt es zur kostenlosen Eröffnungswoche ein. Die Philosophie: Jede und jeder kann tanzen. Es macht glücklich, gesund und frei. Nicht Perfektion zählt, sondern die Energie, Leichtigkeit und Lebensfreude, die Menschen zusammenbringt. Alle sind willkommen – unabhängig von Alter oder Talent. Das Angebot bietet Vielfalt: Salsa, Bachata und Salsa Ladystyle bringen
Karibikflair, Zumba (auch für Kids und Anfänger) puren Bewegungsspass. Yoga mit Spiraldynamik, Pilates und Rückbildung schenken Kraft, die befreienden Tänze Afro und Ecstatic Dance runden das Programm ab. Vom 8. bis 11. September können verschiedene Kurse kostenlos getestet werden. Die Plätze sind begrenzt, deshalb ist eine rechtzeitige Anmeldung auf Tanzda.ch erforderlich. Tanja Diriwächter, TANZDACH, Hintere Hauptgasse 3, Zofingen, www.tanzda.ch TANJA DIRIWÄCHTER
Mit dem Schulbeginn nach den Sommerferien sind im Kanton Aargau wieder zahlreiche Kinder auf ihrem Schulweg unterwegs – viele von ihnen erstmals selbstständig. Die Regionalpolizeien begleiten den Schulstart deshalb mit verstärkten Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen sowie einer erhöhten Präsenz rund um Schulhäuser. Die Repol Aargau ruft alle Verkehrsteilnehmenden dazu auf, besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren. Gerade in der Nähe von Schulen ist die Geschwindigkeit den Verhältnissen anzupassen und jederzeit mit unerwarteten Reaktionen von Kindern zu rechnen. Auch Eltern können zur Sicherheit beitragen. Der Schulweg ist ein wichtiger Teil der Entwicklung eines Kindes. Die Repol empfiehlt deshalb, wenn immer möglich auf das Elterntaxi zu verzichten und Kinder den Schulweg selbstständig oder gemeinsam mit anderen Kindern zurücklegen zu lassen. PD
Zofingen
MTB-Tour durch die Wolfsschlucht Die Mountainbike-Sportgruppe der Pro Senectute Sektion Zofingen lädt am Donnerstag, 20. August, zu einer abwechslungsreichen Tagestour durch die Wolfsschlucht im Solothurner Jura ein. Treffpunkt ist um 8.45 Uhr beim Parkplatz der Badi an der Brunnersmoosstrasse in Balsthal. Die Tour startet um 9 Uhr und endet gegen 16.30 Uhr. Neue Bikerinnen und Biker sind herzlich zu einer kostenlosen Schnuppertour eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Route führt zunächst steil hinauf zum Restaurant Bremgarten, wo ein Kaffeehalt eingelegt wird. Anschliessend geht es über malerische Jurawiesen mit einem beeindruckenden Rundumblick weit über den «Röstigraben» hinaus. Ab dem Brunnersberg folgt eine abwechslungsreiche Abfahrt über klassische Jura-Trails bis zur oberen Tannmatt, wo ein Mittagshalt mit feinen Älplermagronen auf dem Programm steht. Auch die Rückfahrt hält ein besonderes Highlight bereit: Die eindrucksvolle Wolfsschlucht begeistert mit ihrer einzigartigen Landschaft und sorgt für unvergessliche Bike-Erlebnisse bis zurück zum Ausgangspunkt. Abenteuer und Fahrspass sind am Südfuss des Solothurner Juras garantiert. Weitere Auskünfte erteilt Hauptleiter Marcello Hunziker unter Telefon 079 440 79 84 oder per E-Mail an simpi@bluewin.ch. Über die Durchführung wird bei unsicherer Witterung am Vortag ab 18 Uhr per E-Mail sowie auf www.ag.prosenectute.ch unter «Freizeit / Outdoorgruppen» informiert. Das Leiterteam freut sich auf zahlreiche Teilnehmende. MARCEL HUNZIKER
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