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T Nr. 33 27. Jahrgang Donnerstag, 13. August 2026

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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00 • inserate.obz@chmedia.ch • 061 927 26 70

Dürre im Baselbiet

Alpensegler bei Landi-Silo

Blumen in Langenbruck

Wie die Bauernbetriebe mit dem Klimawandel umgehen.

In Gelterkinden könnte bald die erste Kolonie des Kantons leben.

So startet eine der kleinsten Schulen der Region ins neue Schuljahr.

Seite 3

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Sommerliches Waldweidfescht Auf der Waldweid zeigte an zwei herrlichen Sommerabenden der Nachwuchs seine Talente und etablierte Bands spielten bis spät in die warme Sommernacht hinein. An den Essenständen wurden syrische Spezialitäten und feines vom Grill – darunter auch der beliebte Waldweidspiess – angeboten. Auf 1014 Meter über Meer war es angenehm warm und nicht so heiss wie in den Niederungen.

The Two’s gewannen den Talentwettbewerb.

Rockiger Blues von Simply Blues Gang.

Fotos: B. Eglin

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Die Eulerche

Beat Eglin

Die Simply Blues Gang mit Sänger Georg Zerwann eröffnete am Samstag das Abendprogramm mit rockigem Blues. Sie überzeugten mit ihrem Sound und sie konnten das Publikum rasch für sich begeistern. Ihr breites Repertoire reicht vom Südstaaten Blues bis zu Fleetwood Mac. Auf ihrem Programm stehen Bands wie ZZ Top, Lynyrd Skynyrd oder Jimi Hendrx mit Hey Joe. Abgelöst wurden die Blueser von schottisch-irischem Folk-Punk. Schottenrock und Dudelsackklänge sind neben der fetzigen Musik die Markenzeichen dieser achtköpfigen Band aus Lan-

Infos, Probetraining unter:

Telefon +41 61 902 03 02

Kolumne

Waldenburg Talente, Bands und Kulinarik lockten wieder viel Stammpublikum an

Die Talentbühne Der Freitagabend begann mit einer offenen Bühne für Talente. Als Sieger setzten sich The Two’s durch. Die Band entstand an der Musikschule Gelterkinden. Ihre Besonderheit ist, dass Gesang und Instrumente doppelt besetzt wurden. Die Bandmitglieder sind aber gleichzeitig auf der Bühne, wechseln sich ab oder spielen auch einmal zusammen. Die beiden Frontgirls prägten den Auftritt mit ihren Stimmen und ihrer schwarz-pinken Kleidung. Als Siegerinnen durften sie am Samstag nochmals auftreten und als Vorband einheizen. Das gelang mit ihrer fröhlichen Art und der Auftritt wurde mit grossem Applaus belohnt. Vor der Bühne war genügend Platz zum Tanzen und das Publikum an den Tischen hatte ebenfalls einen guten Blick auf das Geschehen. Der Freitag stand unter dem Motto «Schweizer Mundart». Oliver Blessinger und seine Band spielten Mundartrock mit guten und tiefgründigen Texten. Weiter ging es bis nach Mitternacht mit der Schweizer Coverband John & John Xpanded. Sie sind bekannt für Mundartrock, Schweizer Hits und Classic-Rock – von Polo Hofer, Züri West und Patent Ochsner bis zu den Eagles, Dire Straits und Bryan Adams.

KARATE - KRAV MAGA Kampfkunst - Selbstverteidigung

genthal. Den Schlusspunk setzte das Elliott Marks Trio. Die internationale Band um Gitarrist, Sänger und Songwriter Mark Elliott aus England, Claudio L. Caruso (Italien) am Bass und Roger T. (Schweiz) am Schlagzeug spielen Eigenkompositionen und Covers von Blues- und Rocklegenden wie Peter Green, Gary Moore, Joe Bonamassa, Robin Trower und Jimi Hendrix. Ihr Blues-Rock ist hart und laut, virtuos und einfühlsam, dynamisch, melodisch und vor allem authentisch. Fortsetzung auf Seite 2

Metallbau. Verglasung. Überdachung.

In der Chronobiologie unterscheidet man primär zwei Menschentypen: die Lerche, die morgens hellwach aus dem Bett springt, und die Eule, die erst gegen Abend zur Höchstform aufläuft. Ich war mein Leben lang eine klare Eule. Bis zu diesem Sommer. Ich bin weder das eine noch das andere. Oder besser: Ich bin beides, gleichzeitig, mit einer klaren Bedingung – die Sonne muss weg sein. Ob sie schon untergegangen ist oder noch nicht aufgegangen, spielt keine Rolle. Hauptsache, sie zeigt sich nicht. Ab 21 Uhr beginnt mein Feierabend im eigentlichen Sinn. Endlich verschwindet dieser gnadenlose Gluthauch von der Terrasse, die Luft wird atembar, das Dorf kühlt langsam ab wie ein Ofen nach dem Brotbacken. Das ist meine erste Prime Time. Und dann, ein paar Stunden später, die zweite: der frühe Morgen, wenn die Sonne noch hinter dem Zeiningerberg schläft und die Luft nochmals kurz nach Sommermorgen statt nach Bratpfanne riecht. Ein enges Zeitfenster, aber ein kostbares. Dazwischen – der Mittag, der Nachmittag, diese endlosen Stunden, in denen die Sonne über uns brennt wie ein schlecht gelaunter Vorgesetzter – ziehe ich mich zurück. Nicht aus Faulheit. Aus Selbstschutz. Man könnte mich also weder Eule noch Lerche nennen. Eine «Eulerche» vielleicht? Ein Wesen, das sich nicht nach der Uhr richtet, sondern nach dem Stand der Sonne und ihr möglichst konsequent aus dem Weg geht. Die Wissenschaft hat für dieses Verhalten wohl noch keinen Namen. Aber diesen Sommer, das kann ich Ihnen versichern, sind wir «Eulerchen» wahrscheinlich in der Mehrheit. Muriel C. Degen

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Oberbaselbiet

ObZ

Festival Rümlingen: «Transit Langenbruck»

Sommerliches Waldweidfescht Fortsetzung von Seite 1 Um die Trägerschaft des Waldweidfeschts breiter abzustützen, wurde im Januar der Verein «Kultur hoch3» gegründet. Vorher lagen die Organisation und das Risiko vorwiegend beim Gründer Thomas Hafner. Das Openair hat viele Stammbesucher und auch bei der 8. Ausgabe wurde kein Eintritt verlangt. Das ist durch viele freiwillige Helfer, Sponsoren und eine Kollekte möglich. Der diesjährige Mundartabend wurde auf Anregung von Gästen organisiert. Das Programm soll eine Abwechslung von bekannten und unbekannten Bands hauptsächlich aus der Schweiz bieten und auch jungen Formationen eine Auftrittschance ermöglichen. Für die Besucher steht jeweils ein kostenloser Shuttlebus in Waldenburg bereit – auch im August 2027.

Wanderung

Von Eischoll nach Unterbäch Die Naturfreunde Baselbiet laden am Samstag, 22. Augut, zu einer Wanderung ein: «Wir fahren mit dem Zug nach Raron (636 m) und steigen dort in die kleine Seilbahn (zehn Personen) nach Eischoll (1217 m). Nach einem Aufstieg von etwa 100 Höhenmetern erreichen wir die Alte Eischler Suone, der wir bis auf die Höhe von 1490 m folgen. Danach steigen wir hinunter zum Milibach, der weit oberhalb die Suone speist, und gelangen auf das Gebiet der Gemeinde Unterbäch. Durch den Bouwald geht es, teilweise steil, hinunter zur Bergstation der Seilbahn Raron-Unterbäch (1213 m), die uns ins Tal hinunterbringt.» Streckendaten: Länge: 7,1 km, Aufstieg: 346 m, Abstieg: 339 m, Wanderzeit: ca. drei Stunden. Treffpunkt: 7.40 Uhr Bahnhof Basel SBB, Treffpunkt in der Schalterhalle. Abfahrt: 7.58 Uhr über Visp nach Eischoll (Zustieg um 8.08 Uhr in Liestal möglich). Anforderung: T2, gute, zum Teil schmale und steile Wanderwege, Trittsicherheit erforderlich. Ausrüstung: Stöcke empfehlenswert. Verpflegung: aus dem Rucksack, Einkehr am Anfang und am Ende möglich Rückkehr: 19 Uhr. Bemerkung: Teilnehmerzahl beschränkt. Leitung: Johanna Speiser. Anmeldung: bis Dienstag, 18. August, an j-speiser@bluewin.ch. Detaillierte Informationen zu dieser Wanderung und zu weiteren Ausflügen auf www.naturfreunde-bl.ch. ObZ

Lisa Kwasny

Eine ägyptische Performerin in einer reformierten Kirche, ein Gondelkonzert oder Hexensagen in der Tüfelschuchi: Das Festival Rümlingen bietet Kunst an ungewöhnlichen Orten. Alle zwei Jahre reist das Projekt durch die Schweiz, um in entlegenen Gebieten ein Festival aus dem Boden zu zaubern. 2026 führt die Reise nicht weit, nämlich nach Langenbruck. Unter dem Namen «Transit Langenbruck» widmet sich das Festival der Geschichte des Dorfes am Hauenstein. Der erste Festivaltag am Freitag, 21. August, behandelt das Thema «Durchreisen». Um 18 Uhr bespielen drei Künstlergruppen Häuser, die mit der Aufnahme von Reisenden in Langenbruck verbunden sind. Die ägyptische Performerin Aya Metwalli entwickelt mit zwei griechischen Sängerinnen eine Performance zwischen Stimme, Improvisation und Elektronik. Stefano Grasso aus Italien und der Schweiz spielt gemeinsam mit drei Musikerinnen und Musikern im Gedenkmuseum an den Flugpionier Oscar Bider. Und das Gesangstrio Treï aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich vertonen einen Film zum tragischen Ableben von Leny Bider, der Schwester von Oscar Bider. Einen Abschluss findet der Tag mit dem japanischen DJ Takuro Mizuta alias djsniff in der ehemaligen Uhrenfabrik von Revue Thommen.

Abschiede

Am Samstag, 22. August, geht es ums Ankommen. Während einer Wanderung von den Wasserfallen über das Chellenchöpfli bis nach Langenbruck gibt es verschiedene Stationen. Um 10 Uhr beginnt das Festival mit einer Gondelfahrt und musikalischer Begleitung durch die Programmgruppe des Festivals. Auf dem Weg lassen unter anderem Fernando Manassero ein Klanggeflecht im Wald entstehen und Volker Böhm macht die Baugeschichte des Hauenbergtunnels weit oberhalb in der Natur hörbar. In der sogenannten Tüfelschuchi zeigt die Schweizer Performerin und Klangkünstlerin Lilian Beidler eine Arbeit zu Hexen- und Teufelssagen der Region und Mila Comel aus Triest in Italien thematisiert in ihrer Installation das Thema Flucht. Der Sonntag, 23. August, lädt schlussendlich zum Verweilen. Von 10 bis 14 Uhr beginnen die Wege und Objekte im Skulpturenpark des Klosters Schönthal zu klingen. Spielen werden verschiedene Künstlerinnen und Künstler unter anderem aus Deutschland, Spanien und Polen gemeinsam mit Musikstudierenden, dem Jodlerclub Oberer Hauenstein und lokalen Musikformationen. An allen drei Festivaltagen zusammen spielen 40 Künstlerinnen und Künstler. Ein Festivalpass für drei Tage kostet zwischen 50 bis 120 Franken, Tickets für einzelne Festivaltage kosten zwischen 10 bis 55 Franken.

Reigoldswil Abendspaziergang und Spurensuche che ebenso zu sehen sein. Gespickt werden Suters Ausführungen durch Anekdoten und Müschterli aus dem Leben des berühmten Reigoldswilers. Dieser Abendspaziergang der Gesellschaft für Regionale Kulturgeschichte (GRK-BL) findet in Zusammenarbeit mit dem Museum im Feld Reigoldswil und dem Verschönerungsverein Reigoldswil statt. Der Anlass ist kostenlos. Die Veranstaltung findet am Freitag, 14. August um 19 Uhr statt. Treffpunkt ist der Dorfplatz. GRK-BL

Leser schreiben

Initiative gegen digitale Geräte Toll, dieses Engagement des jungen Initiativ-Komitees! Das finde ich absolut nicht selbstverständlich, dass sich junge Menschen dafür stark machen, dass man es mit dem Einsatz der Digitalisierung nicht übertreibt. Es gibt schon genug Probleme damit, dass sich die Kinder schon ( zu ) früh der elektronischen Geräte bedienen, ohne dabei genügend kontrolliert zu werden. Umso weniger lernen sie, mit natürlichen Materialien zu spielen, und sie kennen und schätzen zu lernen. Fritz Häuselmann, Gelterkinden

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Betrachtung zur Woche

Aus dem Leben von Bildhauer Jakob Probst Zum Abschluss einer Veranstaltungstrilogie im 60. Todesjahr des grossen Schweizer Bildhauers Jakob Probst laden die Baselbieter Kulturforscher in sein Heimatdorf Reigoldswil ein. Der Kulturhistoriker Rémy Suter nimmt uns zu einem abendlichen Rundgang mit und macht dabei bekannt mit zahlreichen, im Ort vorhandenen Skulpturen aus dem Schaffen des Künstlers, der einst als Zimmermann und Bauschreiner begonnen hatte. Zeugen aus jener Zeit werden bei dieser Spurensu-

Donnerstag, 13. August 2026

Diese Tage sitzen wir in der Abenddämmerung gerne auf der Laube des Pfarrhauses. Der Blick in die stattlichen Bäume des Pfarrgartens und auf das eindrückliche Viadukt ist etwas ganz Besonderes. Ein spezielles Spektakel bieten im Sommer die Mauersegler, die gegen Abend aus der Höhe zurückkommen und in wildem Flug um den Kirchturm den Insekten nachjagen. Dieses Jahr hatten wir den Eindruck, es haben besonders viele gebrütet. Bevor sie sich jeweils zeigen am Abend, ist ihr ganz eigenes Kreischen zu hören, und dann können wir bis zum Eindunkeln ihren Kunststücken zusehen.

In dieser Woche ist es ruhiger geworden. Die alten Vögel sind schon Richtung Süden aufgebrochen und es sind nur noch vereinzelte Jungvögel zu sehen. Auch sie werden in diesen Tagen ihre lange Reise antreten. Wenn sie wiederkommen, sind wir weggezogen. So ist unser Abschied von den Mauerseglern einer der vielen kleinen Abschiede, die unsere Pensionierung und den Wegzug von Rümlingen begleiten. Ein weiterer ist, dass ich mich mit dieser Betrachtung von Ihnen verabschiede, liebe Leserin, lieber Leser mit dem Dank für Ihr Interesse an den Gedanken, die ich an dieser Stelle formuliert habe. Markus Enz – Altmann, Rümlingen

Todesfälle Bubendorf Therese Hess-Fabri, geb. 14. März 1931, von Bubendorf BL und Dürrenroth BE. Wurde bestattet. Gelterkinden Ruth Zwald-Brandenberger, geb. 27. April 1935. Beisetzung im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Gelterkinden. Langenbruck Ralf Höffel, geb. 1967, gest. 2026, von Deutschland, wurde bestattet. Lausen Antonietta Milano-Rizzo, geb. 23. Januar 1948, gest. 10. August 2026, von Italien (wohnhaft gewesen in Lausen). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Oberdorf Georges Graf-Glauser, geb. 18. Februar 1945 von Langenthal BE. Die Beisetzung im Gemeinschaftsgrab mit anschliessender Abdankung in der Kirche St. Peter findet am 17. August um 14 Uhr statt. Besammlung auf dem Friedhof. Ramlinsburg Paulina Wohlgemuth, geb. 13. Juli 1935, gest. 30. Juni 2026, von Seewen SO. Die Beisetzung findet am 26. August im engsten Familienkreis statt. Die anschliessende öffentliche Trauerfeier startet um 15 Uhr im Seniorenzentrum Gritt. Rünenberg Jakob Häring, geb. 28. August 1943. Wird bestattet.

Lange Nacht der Bauernfilme Premiere Film über den Hof Spittel, Langenbruck pr. Seit 26 Jahren betreiben Antje Schiffers und Thomas Sprenger Tauschgeschäfte mit Bäuerinnen und Bauern in ganz Europa: ein Gemälde gegen einen Film, in dem die Bauern ihre Arbeit und ihr Wirtschaften filmen und erklären. In diesem Sommer ist ein neuer Film entstanden, der vom Hof Spittel in Langenbruck, gefilmt von Thomas Portmann. Am Samstag feiert er im Gemeindesaal Waldenburg Premiere. Der Gemeindesaal befindet sich im Schulhaus, Hauptstrasse 36. Anschliessend führen Antje und Thomas durch das Archiv der mittlerweile 45 Filme. Das Publikum entscheidet, was es sehen möchte, zwischen grossen und kleinen Betrieben, Viehzucht und Melonenanbau, von Wales bis Rumänien, von Andalusien bis Norddeutschland.

Die Gemälde bleiben auf den Höfen. Das neue Gemälde vom Hof Spittel ist bis zum 16. August im «WOLBRG» zu sehen, gemeinsam mit Miniaturen der abwesenden Gemälde als Versuch einer «Kassettendecke». Filmpremiere des Filmes Hof Spittel, Langenbruck und lange Nacht der Bauernfilme: Samstag, den 15. August 2026 ab 19 Uhr im Gemeindesaal Waldenburg Ausstellung Antje Schiffers, Ich bin gerne Bauer und Chicahuaxtla-Archive: 25. April bis 16. August, WOLBRG_Kulturraum Waldenburg, Hauptstrasse 70/72, 4437 Waldenburg kulturraum-waldenburg.ch www.ichbingernebauer.eu/de antjeschiffers.de

Die mit den coolen Hosen Waldenburg Theater im Pfarrhauskeller

Gips-Relief von Jakob Probst an seinem Geburtshaus.

Foto: zVg

Herausgeberin

CH Regionalmedien AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Inserateverkauf

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98

Inserateschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr

Lisa Kwasny, lisa.kwasny@chmedia.ch Telefon 061 927 26 99

Eine Publikation von

pr. Die Prattler Combo Bluesbuebe spielt witzige Arrangements von Blues und Dixieland bis hin zu Funk, Pop und Rock. Dazu gehören Nummern wie die «W. Nuss vo Bümpliz», «Grease», «I feel good», «Funky Town» oder «Viva la Vida» von Coldplay. Wo sie auftreten begeistern die zehn Buben und das Mädchen mit schnörkellosem pfiffigem Klang ohne technischen Schnickschnack.

Das Repertoire umfasst aktuell 30 Nummern aufgeteilt in Showblöcke mit peppiger Choregrafie. Neben Auftritten in der Schweiz waren die Bluesbuebe mehrmals auf Tournee im Ausland. So gab es Gigs auf Ibiza, in London und Hamburg. Zu sehen im Pfarrhof Waldenburg am Freitag, 21. August, um 20.13 Uhr. Statt Eintritt: Austritt.

Druck CH Media Print AG

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage: 42 282 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich

www.oberbaselbieterzeitung.ch

www.chmedia.ch

Die «Bluesbuebe» pflegen ein nostalgisches Image.

Foto: zVg


Oberbaselbiet

ObZ

Zwei 2026 verträgts nicht

Donnerstag, 13. August 2026

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In eigener Sache

Trockenheit Die Landwirtschaft hat zwar Strategien – trotzdem ist die Lage ernst

«Neugier für Menschen»

Marc Schaffner

Neu im Team Lisa Kwasny verstärkt die ObZ-Redaktion

«Viele ältere Tiere leiden sehr unter der Hitze, ihr Immunsystem ist geschwächt, sie leiden an Durchfall und sonstigen Keimkrankheiten», berichtet Elias Zumbrunn. Zusammen mit seinen Eltern betreiben er und seine vierköpfige Familie eine Generationengemeinschaft in Wittinsburg mit 40 Milchkühen. Auf 35 Hektaren wachsen ausserdem Getreide, Kürbisse, Kirschen und weitere Produkte, dazu kommen 15 Hektaren Futterfläche. Und hier sieht die Lage düster aus: Gaben die Kunstmatten bei den ersten zwei Schnitten noch einen durchschnittlichen Ertrag ab, so ist seit Anfang Juni kein Regen mehr gefallen. «Die Grasnarben sind komplett abgestorben», klagt Elias Zumbrunn. «Es ist von Tag zu Tag brauner geworden.» In einem «normalen» Jahr stünde jetzt der dritte Schnitt an, um Dörrfutter für den kommenden Winter und Frühling auf die Seite zu legen. «Hier haben wir leider 100 Prozent Ausfall», stellt Elias Zumbrunn fest. Nach vielem Herumtelefonieren mit Händlern sei leider auch ausgeschlossen, dass Futter zugekauft werden könne. «Wir müssen uns zufriedengeben mit der Menge, die vorhanden ist und hoffen, dass wir mit einem blauen Auge davonkommen», meint der Landwirt. Andere Betriebe in der Schweiz haben dieses Jahr bereits mehr als ein blaues Auge davongetragen: Im Juni und Juli mussten laut Zahlen des Bundesamts für Landwirtschaft (BWL) rund 15 Prozent mehr Rinder und fast ein Drittel mehr Kühe geschlachtet werden als im Vorjahreszeitraum. Investition in Zukunft: Stall mit Regenwassertank Bruno Zumbrunn, der auf 40 Jahre landwirtschaftliche Tätigkeit zurückblicken kann, fühlt sich an den Hitzesommer von 2003 erinnert. Der Unterschied zu damals: «Die Futterhändler nehmen das Telefon schon gar nicht mehr ab.» Der Generationenbetrieb Zumbrunn hat zum Glück schon vor einiger Zeit begonnen, in die Zukunft zu investieren. Dieses Jahr wird ein neuer Milchviehstall für 70 Kühe realisiert, der unter anderem eine Regenwasser-Zurückhaltung und einen 300 000-Liter-Tank beinhaltet, eine Biogasanlage für den Hofdünger sowie eine PV-Anlage. Letztere produziere auch Strom, wenn die Atomkraftwerke infolge Hitze «trockengelegt» seien, so Bruno Zumbrunn. Das Schönste für ihn als Landwirt sei aber, wenn die Kühe im neuen Stall mehr Licht, Luft und Platz bekämen, damit sie die Hitze besser ertragen könnten. Medienkonferenz des Bundes in Wittinsburg Wittinsburg war letzte Woche Schauplatz einer Medienkonferenz des BWL zum Thema Trockenheit. BWL-Direktor Christian Hofer berichtete über die «gravierende» Lage und die Massnahmen des Bundes – etwa im Bereich Direktzahlungen, Zölle, Betriebshilfedarlehen und Prämienverbilligung der Ernteversicherung. Zudem werden mit der «Klimastrategie Landwirtschaft und Ernährung 2050» Massnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt. Unter anderem stellt

Die Generationengemeinschaft Bruno Zumbrunn (Bild) und Elias Zumbrunn nimmt am Projekt «Slow Water» teil. Mit speziellen Massnahmen soll die Bodenerosion reduziert und die Speicherung von Regenwasser erhöht werden. Im Hintergrund (Bildmitte) eine Parzelle, auf der zu diesem Zweck Baumreihen gepflanzt wurden. Fotos: M. Schaffner

Elias Zumbrunn in seiner rechten Hand eine Maispflanze, die ein bisschen mehr Wasser erhalten und einen kleinen Kolben ausgebildet hat. Das Dilemma: Er ist zu unreif fürs Silo; andererseits fangen die Pflanzen von unten an auszutrocknen und müssen bald geerntet werden. Die Pflanze in der linken Hand hat nicht einmal einen Kolben gebildet. Fazit: Insgesamt ist mit 50 bis 60 Prozent Ernteausfall zu rechnen.

der Bund finanzielle Mittel für Bewässerungsprojekte zur Verfügung und fördert resistentere Arten. Seitens Kanton Baselland redete Christoph Böbner, Leiter des Ebenrain – Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung. Er kam unter anderem auf die 50- bis 60-prozentigen Ausfälle beim Futtermais und Liquiditätsengpäs-

se bei den Betrieben zu sprechen. Neben kurzfristigen Massnahmen wie finanziellen Erleichterungen betonte er vor allem, dass langfristig der Rückhalt von Wasser gefördert werden müsse: «Wir haben zu viel Wasser im falschen Moment und zu wenig, wenn wir es brauchen würden.» Die Herausforderung könne nur gemeinsam von Landwirten, Bund und Kantonen gestemmt werden. Wenn dies gelinge, «dann können wir mit unseren Szenarien weiterhin Landwirtschaft betreiben», so Christoph Böbner. Allerdings: «Wir hoffen schon nicht, dass jedes Jahr ein 2026 wird», meinte Christoph Böbner. «Darauf wären wir nicht vorbereitet.» Trockenheit wird auch zum Problem für Konsument/-innen «Es ist nicht nur ein Thema der Landwirtschaft, sondern der Gesellschaft», sagte Christian Hofer zum Schluss. Die Konsument/-innen müssten sich auf Sorten einstellen, die weniger Wasser brauchen. Bauern und Öffentlichkeit müssten diesen Weg gemeinsam gehen. Bruno Zumbrunn wünscht sich, dass die Gesellschaft mehr darüber nachdenkt, was es eigentlich bedeutet, dass wir zweimal täglich essen können und Wasser jederzeit verfügbar ist: «Jeder Mensch muss sich bewusst sein, dass diese uneingeschränkte Verfügbarkeit nicht mehr selbstverständlich sein wird.»

«Slow Water»: Pilot im Oberbaselbiet Die Klimaerhitzung führt vermehrt zu Wetterextremen wie Trockenheit und Starkniederschlägen, dabei erodiert der wertvolle Boden und das Wasser fliesst zu schnell ab. Das Projekt «Slow Water» setzt deshalb auf Retention (Zurückhaltung) von Regenwasser: Teiche, Baumreihen, Gräben für langsame Versickerung, Hecken, Regenwassersammlung- und Speicherung, Untersaaten und Agroforst gehören zu den Massnahmen, die im Projekt getestet werden. Getragen wird «Slow Water» vom Ebenrain und von der Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern, Pilotregionen sind das Oberbaselbiet, das

Moostal bei Riehen und Luzern-West. Auch der Hof Zumbrunn in Wittinsburg nimmt teil: Unter anderem wird eine besonders gefährdete Parzelle aus der Bepflanzung herausgenommen und mittels Baumreihen in Dauergrünland verwandelt, was die Erosion verhindern soll. Als weiteres Projekt wurde an der Medienkonferenz von letzter Woche das Projekt «ArroBroye» beim Neuenburgersee vorgestellt. Dort geht es darum, die Bewässerung unter 23 Gemeinden besser zu organisieren, um die landwirtschaftliche Produktion sicherzustellen und die Flüsse zu schützen.

Jungfreisinnige fordern Klimaanlagen in den Schulen In ihrem offenen Brief an den Regierungsrat finden die Jungfreisinnigen Baselland deutliche Worte: «Ein neues Schuljahr beginnt und die Schulen gehen wieder vergessen!» Der Hitzesommer finde kein Ende und es würden Forderungen nach Klimaanlagen in Spitälern laut, während die Schulen nur mit Messungen in den Klassenzimmern vertröstet würden. «Dies ist ein Skandal!», entrüsten sich die Jungfreisinnigen. Die Jungpartei fordert deshalb eine Klimaanlagenpflicht in den Klassenzimmern öffentlicher Schulen. Es könne nicht sein, dass die Schulen im Kanton

Basel-Landschaft jedes Jahr mit neuen Temperaturmessungen in den Klassenzimmern vertröstet würden. «Das ist Pflästerli-Politik.» Eine Messung bringe noch keine Massnahmen hervor. Dabei sei bewiesen, dass die Lernfähigkeit der Schülerinnen und Schüler mit höheren Temperaturen sinke. «Blickt man in die Welt hinaus, so stellen Klimaanlagen einen wichtigen Bestandteil des Alltags dar», schreiben die Jungfreisinnigen. Die Schweiz spiele hierbei eine unrühmliche Rolle, da sie die Notwendigkeit von Klimaanlagen ignoriere.

Die Jungfreisinnigen appellieren an den Regierungsrat, Klimaanlagen in den öffentlichen Schulen zu priorisieren und bis Ende des Jahres ein Umsetzungskonzept zu entwickeln. «Als Regierungsrat tragen Sie Mitverantwortung für das Wohl und die Bedürfnisse der Bevölkerung», verleihen sie ihrer Forderung Nachdruck. Als Jungpartei sehen es die Jungfreisinnigen Baselland als ihre Aufgabe, «auf bestehende Herausforderungen aufmerksam zu machen und konstruktive Lösungsvorschläge anzustossen.» ObZ

Wir freuen uns, dass wir im ObZ-Team eine weitere Redaktorin willkommen heissen dürfen. Lisa Kwasny verstärkt die Redaktion mit einem 40-ProzentPensum. Die 30-Jährige ist im Raum Luzern aufgewachsen und wohnt heute im Baselbiet. Erste journalistische Erfahrungen hat Lisa Kwasny beim Jugendsender «Radio 3fach» in Luzern gesammelt. Während ihres Soziologie- und Philosophiestudiums hat sie für das Luzerner Kulturmagazin «Kultz» gearbeitet. Ihre Masterarbeit schrieb sie zum Thema Verschwörungstheorien und Esoterik. Nach einem Praktikum bei der Berner Zeitung absolvierte sie eine journalistische Ausbildung am Medienausbildungszentrum MAZ und lernte während einer Stage verschiedene Redaktionen von CH Media kennen. Neben ihrer Stelle bei der ObZ, die sie per 1. August angetreten hat, arbeitet sie als freie Journalistin. Über ihr Verhältnis zum Journalismus sagt Lisa Kwasny: «Meine Lieblingsbeschäftigung als Kind war, mir Geschichten auszudenken und diese als Theater aufzuführen oder als Büchlein zu ‹veröffentlichen›. Und wenn beim Abendessen die Tagesschau lief, diskutierte ich regelmässig mit meinen Eltern, wieso die Welt so ist, wie sie ist und keine andere, bessere, gerechtere. Nun wurde ich weder Politikerin (wollte ich nie), noch Autorin (könnte noch werden), sondern fand meine Berufung im Journalismus.»

Auf welche Art von Journalismus sie sich fokussieren möchte – Radio, Videobeiträge oder Print –, versucht sie noch herauszufinden. Am liebsten hätte sie von allem ein wenig, sagt sie. Andererseits stellt sie fest, dass ihr «das geschriebene Wort am meisten am Herzen liegt.» Und da sie eine grosse Neugier für Menschen besitzt, schreibt sie am liebsten Portraits, Interviews und Reportagen. Mit Lisa Kwasny, Muriel C. Degen und Marc Schaffner besteht die ObZ-Redaktion nun wieder aus drei Personen. Wir freuen uns darauf, mit dem neuen, verstärkten Team in der kommenden Zeit über das Geschehen im Oberbaselbiet zu berichten. Redaktion ObZ

Neu in der ObZ-Redaktion: Lisa Kwasny. Foto: M. Schaffner

Positives Wirtschaftsbild Dialog stärken Umfrage der Handelskammer Die Wirtschaft der Region Basel geniesst in der Bevölkerung grossen Rückhalt. 67 Prozent der Bevölkerung in Basel-Stadt und Basel-Landschaft bewerten die regionale Wirtschaft positiv. Die Schweizer Wirtschaft beurteilen sie mit 71 Prozent ähnlich gut. Dieses positive Bild zeigt sich über alle Bevölkerungsgruppen hinweg: Nach Geschlecht, Alter, Einkommen, Parteipräferenz und Wohnkanton betrachtet, zeigt sich ein homogenes Bild. Alle Wertungen zur regionalen und zur nationalen Wirtschaft bewegen sich im positiven Bereich. Die Umfrage zeigt auch: Die Bevölkerung sieht keine Gegensätze zwischen kleinen und mittleren Unternehmen sowie grossen Unternehmen. Beide werden als wichtig für die wirtschaftliche Stärke der Region wahrgenommen. Unternehmen als Pfeiler von Wohlstand und Beschäftigung Besonders deutlich fällt die Zustimmung bei der grundsätzlichen Bedeutung der Unternehmen aus: 91 Prozent der Bevölkerung sehen sie als zentralen Pfeiler für Beschäftigung und Wohlstand. Sie anerkennen ihre Leistungen und Relevanz als Ausbildner, Arbeitgeber, Steuerzahler und Innovationstreiber deutlich. Bei Umwelt- und Gesellschaftsthemen ist die Bevölkerung kritischer. Die Hälfte anerkennt das Umweltengagement der Unternehmen. Gleichviele befürchten negative Folgen des Wirtschaftswachstums. Mehr als die Hälfte findet, dass die Wirtschaft soziale Ungleichheiten verstärkt. «Die Resultate zeigen: Die Bevölkerung anerkennt die zentrale Rolle der Unternehmen für Beschäftigung, Innovation und Wohlstand in unserer Region», erläutert Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin Handelskammer beider Basel. «Das ist eine starke Basis. Die kritischen Rückmeldungen nehmen wir ernst. Sie zeigen, wo wir besser erklären, stärker zuhören und gezielter handeln müssen.» Auch das Wirtschaftswachstum wird von einer Mehrheit klar positiv gesehen: 78 Prozent der Bevölkerung sehen Wirtschaftswachstum grundsätzlich als etwas Gutes. Rund 60 Prozent finden, dass die Wirtschaft in ihrem Kanton im richtigen Mass wächst. In Basel-Landschaft wünscht sich gut jede fünfte Person mehr Wachstum. Die Bevölkerung sieht klar den Zusammenhang zwischen einer starken

Wirtschaft und hohem Wohlstand. Sie verbindet Wachstum mit Wohlstand, sozialer Sicherheit, kultureller Vielfalt und Arbeitsplätzen. Gleichzeitig benennt sie Herausforderungen wie Verkehrsüberlastung sowie steigende Wohn- und Lebenshaltungskosten. Für eine Mehrheit ist die Grenze für Wirtschaftswachstum und Zuwanderung nicht erreicht. In beiden Kantonen gelten die Life Sciences als besonders wichtig für wirtschaftliche Stärke. Danach folgen Industrie sowie Bildung und Forschung. In Basel-Landschaft werden auch Bau und Logistik als stark wahrgenommen. In Basel-Stadt liegt der Fokus zudem auf Dienstleistungen und Gastgewerbe. «Die Menschen kennen die Branchenstruktur ihres Wohnkantons gut», so Handelskammer-Direktor Martin Dätwyler. Für die Handelskammer bestätigt dieses Ergebnis die Bedeutung der regionalen Leitbranchen und Wirtschaftsstruktur. «Die Stärke der Region liegt im Zusammenspiel: von KMU und grossen Unternehmen, von Forschung und Produktion, von lokalen Betrieben und international tätigen Unternehmen», so Dätwyler weiter. Dialog zwischen Wirtschaft und Gesellschaft stärken Für die Handelskammer beider Basel ist die Umfrage ein Auftrag. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wirtschaft in der Bevölkerung grossen Rückhalt hat. Gleichzeitig müssen ihre Leistungen und Zusammenhänge noch verständlicher erklärt werden: «Wir müssen noch besser zeigen, wie Wirtschaft und Wohlstand zusammenhängen», sagt SchneiderSchneiter. «Dazu braucht es mehr Dialog – nicht nur mit Politik und Verwaltung, sondern direkt mit der Bevölkerung. Die Handelskammer setzt deshalb weiterhin auf Dialogformate, Veranstaltungen und Kommunikationsprojekte, die Wirtschaft und Gesellschaft näher zusammenbringen. Handelskammer beider Basel Gfs.bern hat die repräsentative Bevölkerungsbefragung im Frühjahr im Auftrag der Handelskammer beider Basel durchgeführt. Befragt wurden 1000 Einwohnerinnen und Einwohner ab 18 Jahren aus den beiden Basler Kantonen. Die Stichprobe umfasst 482 Personen aus Basel-Stadt und 518 Personen aus Basel-Landschaft.


Interview

ObZ

Donnerstag, 13. August 2026

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Zu Fuss zum Nordkap und zurück Pilgerwanderung Unser Reporter Fritz Kammermann trifft eine alte Pilgerfreundin, die den Winter im Land der Sámi verbracht hat Fritz Kammermann berichtet regelmässig über seine Wandererlebnisse auf Pilgerwegen in Europa. Heute steht seine Pilgerfreundin Cécile Hofstetter aus dem luzernischen Seetal im Mittelpunkt seines Berichtes. Sie war über ein Jahr zu Fuss unterwegs bis ans Nordkap und wieder zurück. Als Siebzigjährige hat sie sich damit einen Lebenstraum verwirklicht. Im Gespräch erzählt sie von ihren Beweggründen, besonderen Begegnungen und unvergesslichen Erlebnissen.

marks, als ich symbolisch einen Fuss in der Nordsee und den anderen in der Ostsee hatte. In Norwegen konnte ich Wale von einem Boot aus beobachten und in Schweden haben mir die HuskySchlittenfahrten durch die verschneite Landschaft sehr gefallen. Auf meinem Rückweg hat mich der Osten Deutschlands beeindruckt. Hübsche und saubere Dörfer und Städte, weite grüne Landschaften, freundliche Menschen und ein absolut zuverlässiger öffentlicher Verkehr.

Cécile, wann entstand dein Wunsch für diese besondere Reise? Cécile Hofstetter: Seit meinen Teenagerjahren träumte ich davon. Auslöser war das Buch «Leila, das Mädchen aus Lappland». Ich fühlte mich der Romanfigur von Anfang an nahe. Als ich dann endlich im Norden Europas ankam, spürte ich tatsächlich eine Art des Heimkommens. Erstaunlicherweise wurde ich wiederholt in samischer Sprache angesprochen. Eine Dame meinte sogar: «Du bist doch eine von uns.» Dieses Gefühl des Heimkommens kann ich bis heute nicht richtig erklären – aber es war einfach da.

Pilgerst du eigentlich aus religiösen Gründen? Eher nicht. Aber wenn eine offene Kirche am Weg liegt, gehe ich hinein. Viele Kerzen für den Frieden auf der Welt habe ich angezündet. Dabei dachte ich immer auch an die Kriegsherren und bat um Einkehr der Vernunft. Bei Kirkenes an der Grenze zu Russland machte mir der Kioskbetreiber bei einer hölzernen Bärenfigur extra Platz für meine Kerze. In den Achtzigerjahren habe dort eine Peace-Fahne im Wind geflattert, die Schweizer mit Motorrädern einst mitgebracht hätten. Eines Tages sei sie verschwunden. Und heute komme wieder eine Schweizerin und bringe eine Kerze für den Frieden.

Vor vier Jahren sind wir uns zufällig auf einem Pilgerweg begegnet. Danach folgten weitere Begegnungen in anderen Ländern. Zufall? Wir haben uns sogar zweimal in Österreich auf dem Weg nach Jerusalem getroffen. Im Jahr darauf begegneten wir uns in Frankreich auf dem Jakobsweg und nur ein Jahr später in Santiago de Compostela. Ich glaube nicht an Zufälle. Alles hat seinen Sinn. Du bist im März letzten Jahres gestartet und durch Deutschland, Dänemark und Norwegen gepilgert – eine Strecke von rund 5000 Kilometern bis zum Nordkap. Erzähle von einigen Highlights? Ein besonderer Moment war für mich Skagen am nördlichste Punkt Däne-

Dein Markenzeichen ist dein «Wägeli». Deinen Rucksack ziehst du auf zwei Rädern hinter dir her. Wo liegen die Tücken? Schwierig sind steile Wege und Treppen. Oft habe ich aber freiwillige Helfer gefunden und damit eine willkommene Gelegenheit für einen kleinen Tratsch. Den Rucksack hinter mir herzuziehen, ist für mich rückenschonend. Dank der Haltegriffe brauche ich zudem keine Stöcke. Und bergab sind mir die Bremsen am Wägeli eine grosse Hilfe. Du bist vom Nordkap 200 Kilometer zurück nach Alta und hast dort zwei Monate überwintert – bei eisiger Kälte und langen dunklen Nächten.

Was war das Besondere daran? In Alta hatte ich sehr viel Zeit. Ich erlebte fasziniert die extreme Kälte des Nordens und beobachtete das Zufrieren des grossen Flusses vor meinem Häuschen. Die Kälte ist trocken, ganz anders als bei uns. Tagsüber lagen die Temperaturen bei minus 15 Grad. Lästigen Pflotsch gibt es nicht. In grösseren Orten sind Spikes an den Schuhen wegen des festgetretenen Schnees unverzichtbar. Geschätzt habe ich in dieser Einsamkeit den Besuch meiner Familie und meiner Freunde. Daneben machte ich Homeoffice. Ich unterstütze KMU-Betriebe online bei ihrer Buchhaltung. Zurück zu den Samen und deine Verbundenheit mit dieser Volksgruppe. Eine kleine Begebenheit zeigt die grosse Menschenfreundlichkeit der Samen. Ich musste zwischen Kautokeino und Karasjok den Bus wechseln. Der Umsteigeort war lediglich ein Parkplatz. Es herrschten hohe Minusgrade und der Buschauffeur wollte mich deshalb auf keinen Fall dort warten lassen. Er funkte seinem Kollegen und fuhr ihm ausserplanmässig etwa eine Viertelstunde entgegen. Es folgte ein fliegender Wechsel von Wägeli und mir innerhalb von 30 Sekunden. Beim Wegfahren sah ich, wie die anderen Buspassagiere mir fröhlich zuwinkten. Du hast rund 5000 Kilometer in 16 Monaten zu Fuss bewältigt. Wie geht dein Körper mit solchen Strapazen um? Eine Strecke von 15 Kilometern pro Tag sind gut zu machen. Ich bin nicht von Blasen geplagt und habe dank meinem Wägeli keine Rückenprobleme. Dafür bin ich sehr dankbar. Stark beansprucht war aber mein Verstand, denn der Aufwand für die Routenplanung ist gross von der Streckenführung über die Suche nach Unterkünften und Verpflegungsmöglichkeiten bis zum Lösen von Tickets für Bus, Zug und Schiff – alles online.

Cécile und Fritz 2024 in Santiago.

Was war dein schönstes Erlebnis? Und gab es einen Moment, bei dem du aufgeben wolltest? Der einmaligste Moment war meine Ankunft am Nordkap – mit dem Wissen, dass mein Wunschtraum in Erfüllung gegangen war. Aufgeben wollte ich nie. Ganz ehrlich. Ich hatte auch nie Heimweh. Vielleicht etwas Wehmut, als das Ende der Reise und die Schweizergrenze nahten. Die obligate letzte Frage: Wirst du auch in Zukunft pilgern? Und werden wir uns in anderen Ländern wieder mit Rucksack und Pilgerpass begegnen? Eine einfache Antwort: Im nächsten Frühjahr bin ich auf dem Ökumenischen Pilgerweg im Osten Deutschlands bis Görlitz anzutreffen. Interview: Fritz Kammermann

Cécile Hofstetter.

Info Historisch und umgangssprachlich wurden die indigenen Bewohner im Norden von Schweden, Norwegen, Finnland und Russland als Lappen bezeichnet. Dieser Begriff wird heute vermieden. Die Angehörigen dieser Volksgruppe nennen sich Samen oder Sámi. Ihre Gesamtzahl wird auf rund 100 000 geschätzt, der grösste Teil lebt in Norwegen. In Alta geht die Sonne vom 16. Mai bis 26. Juli nicht unter und vom 24. November bis 18. Januar nicht auf. Faszinierend und mystisch sind die Polarlichter. Mit blossem Auge erscheinen die tanzenden Lichter allerdings eher grau – erst die Kamera macht die Farben sichtbar.

Deutschland punktet mit idyllischen Ortschaften – hier bei Lübeck.

Nord- oder Polarlichter.

Im hohen Norden im Land der Samen.

Unberührte Natur, wie man sie auf vielen Pilgerstrecken findet.

Eine Kerze für den Frieden.

Fotos: zVg


Region Liestal

ObZ

Nicht nur eine Decke ist mangelhaft Regierungsgebäude Abklärungen ergaben Sanierungsbedarf – und weitere unangenehme Überraschungen Sommerferien gab es jedoch noch weitere unangenehme Überraschungen: Nicht nur müssen auch in anderen Räumen gewisse Deckenverkleidungen oder Abhangdecken saniert werden, es kamen auch Probleme mit Feuchtigkeit und Schädlingen – Befall durch den «echten Hausschwamm» und Fressspuren eines Käfers – zum Vorschein. Unklar ist noch, wie die Feuchtigkeit eindringen konnte und wann und wie lange der Käferbefall stattfand.

Marc Schaffner

Regierungsrat Isaac Reber, Vorsteher der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), fühlte sich – nur zwei Jahre nach der gelungenen, allseits gelobten Teilsanierung des Regierungsgebäudes in Liestal – am 22. Juni 2026 jäh aus seiner Freude über das erfolgreich abgeschlossene Projekt herausgerissen: Im Regierungszimmer stürzte an diesem Tag die gesamte Deckenverkleidung herunter. (Die ObZ berichtete.) Angesichts der zahlreichen noch unabgeschlossenen BUD-Projekte ein ziemlicher Dämpfer für Reber. Dabei hatte die fünfköpfige Baselbieter Regierung Glück im Unglück. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich niemand im Zimmer, aber am nächsten Tag hätte dort die Regierungssitzung stattgefunden. Die Deckenverkleidung bestand zwar nur aus Gipskarton mit einer Aluminiumunterkonstruktion, also aus relativ leichtem Material, aber es hätten Personen verletzt werden können. Wie es der stellvertretende Kantonsarchitekt Thomas Zaugg ausdrückt: «Wenn so etwas herunter kommt, möchten Sie nicht drunter sein.» Das Regierungsgebäude wurde noch am selben Tag geschlossen, die Mitarbeitenden ins Homeoffice geschickt, der Landratsaal in den Stadtsaal verlegt. In den folgenden Wochen wurde das ganze Haus unter Einbezug von externen Experten untersucht, um sicherzustellen,

Auch die Cafeteria und das Foyer des Landratsaals sind jetzt eine Baustelle.Foto:M.Schaffner

dass nicht auch bei anderen Decken ein Gefährungspotenzial besteht. Schraubgewinde griff nicht mehr Am Dienstag dieser Woche trat BUD-Vorsteher Isaac Reber nun an die Medien und berichtete über die Abklärungen. Fest steht: Der Grund für das Malheur im Regierungszimmer war, dass die Schraubgewinde nicht mehr gegriffen haben. Die Deckenverkleidung war erst 2002 eingebaut worden und wurde deshalb bei der Teilsanierung von 2023/ 2024 nicht überprüft. Was genau der Auslöser für das «Versagen der Befesti-

gung» war, wird sich wohl nie eruieren lassen. Laut dem stellvertretenden Kantonsarchitekten Thomas Zaugg hätte die Deckenverkleidung schon seit 2002 jederzeit herunterstürzen können. Äussere Anzeichen wie Risse oder Verformungen habe es nicht gegeben, es sei deshalb eine völlige Überraschung gewesen. Inzwischen hat der Kanton eine sogenannte Mängelrüge gegenüber der ausführenden Firma von 2002 eingereicht. Genauere Details konnte die BUD an der Medienkonferenz «aus verfahrenstechnischen Gründen» nicht preisgeben. Bei den Abklärungen während den

Landrat muss erneut ins Exil Aus diesem Grund sind bis auf Weiteres mehrere Räume im Regierungsgebäude wegen Untersuchungs- und Bauarbeiten nicht zugänglich: das Foyer und die Cafeteria sowie die Sitzungszimmer «Sichtern» und «Galmshübel». Ebenfalls betroffen ist der Landratssaal. Dessen Decke ist zwar stabil – bei der Teilsanierung von 2023/2024 ist sie ertüchtigt worden. Aber der Boden und ein Fassadenbereich müssen geöffnet werden, damit der Deckenbereich der darunterliegenden Räume erreicht werden kann. Somit müssen die nächsten Landratssitzungen wieder im «Exil» stattfinden. Die Landeskanzlei organisiert einen Ersatzort, wobei die Geschäftsleitung des Landrats den abschliessenden Entscheid fällt. Voraussichtlich am Freitag wird sie kommunizieren, wo die nächste Session stattfindet.

Eltern bleiben draussen

Veranstaltungen

Zauberlaterne Neue Saison für den Kinderfilmklub

Henrik Freischlader kommt am 5. September ins Elefantehuus.

Foto: zVg

Bluesrock mit Seele pr. Seit über zwei Jahrzehnten steht Henrik Freischlader für authentischen Bluesrock mit Seele, Tiefe und handwerklicher Klasse. Als Gitarrist, Sänger, Songwriter und Produzent hat er sich mit seinem unverwechselbaren Ton und seiner emotionalen Ausdruckskraft weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen erspielt. 2026 markiert einen Neubeginn: Mit einer neu formierten Band arbeitet Henrik Freischlader aktuell an seinem kommenden Studioalbum «Precious Time» – dem ersten Studio-Longplayer seit 2022. Mit Leon Mucke (Drums), Gregor Sonnenberg (Bass) und Dave Warmerdam (Keys) entsteht eine frische, zugleich hochmusikalische Einheit, die Blues-Rock mit Soul, Groove und atmo-

sphärischer Tiefe verbindet. Auf der Precious Time Tour 2026 wird diese Konstellation zum ersten Mal gemeinsam live auf der Bühne stehen. Das Publikum darf sich auf eine neue musikalische Dynamik freuen – organisch, kraftvoll und mit viel Raum für Interaktion und Improvisation. Besetzung: Henrik Freischlader, Gesang und Gitarre; Dave Warmerdam, Hammond-Orgel und Keyboards; Gregor Sonnenberg, Bass; Leon Mucke, Schlagzeug.

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Grümpeli Arisdorf ZWEI ZWEI CHIRURGEN CHIRURGEN Zentrum Zentrum für für Hernienchirurgie Hernienchirurgie && Proktologie Proktologie

Beschwerden Beschwerden am am After? After? Wir helfen! Wir helfen! Rathausstrasse Rathausstrasse 40 40 T. T. +41 +41 61 61 922 922 18 18 18 18 4410 zweichirurgen.ch 4410 Liestal Liestal zweichirurgen.ch

Henrik Freischlader Band: Precious Time Tour 2026. Samstag, 5. September, 20 Uhr, Elefantehuus Liestal www.henrikfreischlader.com www.guggenheimliestal.ch

Nach mehreren Jahren Pause kehrt ein Traditions-Anlass zurück: Der FC Arisdorf und der Skiclub Arisdorf lassen das Grümpeli Arisdorf am 29. August gemeinsam wieder aufleben. Das Ereignis soll einen Treffpunkt für die ganze Gemeinde und die Region schaffen – mit Sport, Geselligkeit und einem starken Miteinander. ObZ Freitag, 28. August, 19 Uhr Eröffnung der Grümpeli-Bar (Freitag: 5-Liber-Bar), 20 Uhr Sponsoren-Apéro; Samstag, 29. August, ab 9 Uhr Spiel- und Festbetrieb, ab 19 Uhr Grümpeli-Bar mit DJ

Wenn am Samstagvormittag das Licht im Kino Sputnik ausgeht, beginnt für die jüngsten Kinofans ein besonderes Abenteuer. Die «Zauberlaterne» lädt Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren ein, die Welt des Films zu entdecken. Mütter und Väter müssen dabei draussen bleiben. Im Kinosaal sorgt ein Team aus freiwilligen Helfern für die lückenlose Betreuung. Ziel des Klubs ist die spielerische Medien- und Kulturvermittlung. Vor jedem Kinobesuch erhalten die Mitglieder eine illustrierte Klubzeitung nach Hause. Direkt im Kinosaal führen Schauspieler ein kurzes Einführungstheater auf. Das nimmt den Kindern die Schwellenängste und bereitet sie optimal auf das Gesehene vor. Die Vorstellungen finden an folgenden Samstagen um 10.30 Uhr im Kino Sputnik (Poststrasse 2, Liestal) statt: 2026

am 5. September, 24. Oktober und 21. November und 2027 am 30. Januar, 6. März, 17. April mit Audiodeskription, 22. Mai, 5. Juni und 26. Juni statt. Ein Schnuppereintritt kostet zehn Franken und wird an das Abonnement angerechnet. Ein Saisonabonnement kostet für das erste Kind 40 Franken, für das zweite Geschwisterkind 30 Franken und jedes weitere Kind der Familie ist gratis. Mit der Kultur-Legi gibt es zehn Franken Rabatt. Der Klub sucht für die Durchführung, die Sicherheit im Saal und die Werbung noch ehrenamtliche Verstärkung. Interessierte sowie Eltern können sich unter 061 506 20 50 oder liestal@zauberlaterne.org melden. Filmklub Zauberlaterne

Anmeldungen und Infos unter: www.zauberlaterne.org/liestal

Oldtimertreffen in Liestal pr. Am Sonntag,16. August, findet das 5. Oldtimertreffen in der Altstadt von Liestal statt. Es wird ein kleines Jubiläum mit zahlreichen Anmeldungen. Dieses Oldie-Treffen hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt mit einer besonderen Strahlkraft, die weit über die Stadt hinaus reicht. Ab 10 Uhr treffen die Fahrzeuge ein und bekommen ihren Platz zugewiesen.

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Passend dazu begleitet Live-Musik den Anlass bis zum Schluss um ca. 15 Uhr. Einige Gastrobetriebe, sowie ein GrillWurststand sind auf zahlreiche Schaulustige vorbereitet. Das gesamte Organisationsteam und alle freiwilligen Helfer freuen sich auf zahlreiche Oldtimer-Liebhaber und Familien. Kommen Sie vorbei und geniessen Sie die einzigartige Atmosphäre!

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Ruth’s Augenblicke Es war heiss im Juni. Ich fürchtete, die Kirschen würden direkt am Baum von der Sonne zu Kompott gekocht, oder gedörrt. Aber in unserem Dorf konnte ich, direkt vom Bauern natürlich, wunderbar süsse, herrliche Kirschen kaufen! Landwirte haben viele ihrer Kirschbäume in letzter Zeit gefällt. Die enorme Arbeit von der Pflege der Bäume, bis zur Ernte der Früchte hat sich einfach nicht mehr gelohnt. Umso kostbarer sind mir die Kirschen, die man noch direkt vom Hof erstehen kann. Wahrscheinlich stiegen die Pflücker/-innen ganz früh am Morgen auf die Leitern, noch bevor die grosse Hitze des Tages kaum mehr auszuhalten war. Zurück beim Hof beginnt das grosse Sortieren. Winzige Einstiche an den Früchtchen zeigen jeweils den Befall der Essigfliege an. Diese Kirschen sind ungeniessbar gelangen nicht einmal mehr in die Brennerei, sondern sie müssen entsorgt werden. Wenn man bedenkt, wie viel Aufwand und Arbeit das alles braucht, begreift man den Preis. Die Kirschen sind nicht zu teuer! Früher konnte ich mir unbedacht den Bauch vollschlagen damit. Heute erkenne ich deren Wert. Heidi besitzt einige Kirschbäume an ihrem Geburtsort. Sie spazierte über ihr Feld und beobachtete eine Frau, die sich an ihrem Chirsibaum bediente. Nach einer Weile näherte sich ihr Heidi und sie fragte: «Sind sie gut?» «Sehr fein!», antwortete ihr die Frau. Sie hielt Heidi ihre Tüte entgegen und fragte; «Wollen sie auch probieren?» Darauf Heidi: «Ich weiss, dass die gut sind. Das ist nämlich mein eigener Baum!» Die Frau war sehr verlegen. Sie bot Heidi die gefüllte Tüte an, sie wolle sie ihr zurückgeben. «Behalten sie die nun! Aber merken sie sich – Mundraub war bis 1995 erlaubt, jedoch Taschen oder Körbe zu füllen war schon damals Diebstahl!», so schimpfte Heidi, mit Recht. In den Ferien am Atlantik durfte ich bei Ebbe mit einem Austernproduzenten weit hinaus aufs Meer fahren. Mehrere Traktore mit Anhängern wurden auf enorme Austernfelder gekarrt. Die riesigen Anlagen, bei Flut ganz bedeckt, beeindruckten mich aus der Nähe gesehen sehr! Die rostig gewordenen Fahrzeuge standen teils meterhoch im Meerwasser. Die schweren Austernsäcke auf den langen Bänken mussten regelmässig gewendet werden – wie bei uns die Käselaibe. Das Wenden und das Aufladen waren Schwerstarbeit. Zurück in den Hallen wurden mühsam Algen entfernt, die Meeresfrüchte mussten gereinigt und später zum Verkauf sortiert und verpackt werden. In grossen Becken wurden sie zuvor gespült und notfalls gelagert. Der Austernfarmer sprach: «Wie du siehst, es ist ein Krampf. Bei jedem Wetter fahren wir hinaus zu den Austernbänken. Und die Kunden reklamieren, die Austern seien zu teuer (das Dutzend bloss sieben Euro)!» Die Klimaerwärmung führt sowohl am Atlantik wie natürlich auch hierzulande zu gewaltiger Unsicherheit. Unsere Wiesen sehen momentan eher aus, wie eine Wüstenlandschaft. Auch der Juli und bis anhin der August sorgten weiterhin für verbrannte Erde, die Gewässer trocknen aus, Fische sterben ... und was die Ernte auf den Feldern anbelangt, fällt diese mager aus. Regen wäre unbedingt ein Segen! Ruth Petitjean-Plattner Autorin diverser Kinder- und Erwachsenenbücher

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Region Gelterkinden

ObZ

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Eine WG für den Alpensegler Vogelschutz In Gelterkinden könnte bald die erste Kolonie des Kantons nisten Oben auf dem Landi-Turm hängt seit Kurzem ein Nistkasten für Alpensegler. Der Natur- und Vogelschutzverein Gelterkinden (NVVG) hofft, damit die erste Kolonie dieser Vogelart im Baselbiet anzusiedeln. Nun beginnt das Warten auf die ersten Bewohner. Drei Mitglieder des NVVG und der Vereinspräsident machten sich am 1. Juli auf nach Rheinfelden, wo eine interessante Veranstaltung ausgeschrieben war. Iris Scholl, Spezialistin für Segler, berichtete aus ihrer Arbeit mit den Mauer- und Alpenseglern. Sie ist zuständig für die Förderung dieser Arten im Kanton Zürich und wird gerufen, wenn Gebäude saniert oder abgerissen werden, die Brutplätze aufweisen. In solchen Fällen muss Ersatz angeboten werden, denn diese Vogelarten sind geschützt. Anschliessend führte Hansruedi Böni einen Spaziergang durch die Stadt an, wo es um den Mauersegler ging. Bei uns nennt man Letzteren Spyyr. Das Oberbaselbiet hatte in der Person von Emil Weitnauer aus Oltingen, vulgo SpyyreMiggel (1905-1989), einen ausgewiesenen Fachmann, der im Büchlein «Mein Vogel» alle seine Kenntnisse und Forschungen zu diesem faszinierenden Flieger niedergeschrieben hat. Der Spyyr, der in Gelterkinden übrigens 387 Kästen vorfindet, auch noch einen grösseren Bruder, nämlich den Alpensegler. Während es der kleinere Segler auf maximal 44 Zentimeter Spannweite bringt, sind für den grösseren bis zu 58 Zentimeter aktenkundig. Er unterscheidet sich von der bei uns bekannten braunschwarzen Art ausserdem durch einen leuchtend weissen Bauch. Wie der Name sagt, war er ur-

In 45 Metern Höhe hängen Mitglieder des NVVG den Kasten an die Mauer.

sprünglich in höheren Gefilden zu Hause und hat an Felswänden gebrütet. Heute findet man ihn in gemäss Vogelwarte in mehr als 80 Prozent der Fälle an künstlichen Wänden, nämlich solchen von Gebäuden – und weil er hohe bevorzugt, hauptsächlich in Städten. Die für uns am nächsten gelegene Kolonie dürfte jene in Olten am Alpiq-Gebäude sein. Auch die Rheinfelder schwärmten am oben genannten Anlass vom Alpensegler und wünschten sich, dass solche den Weg ins Fricktal finden sollten. Zwei Tage nach dieser Veranstaltung beobachtete einer der Heimkehrer diese Vögel beim Siloturm der Landi Gelterkinden. Er traute seiner Sichtung wegen der grossen Distanz noch nicht.

Foto: zVg

Der Alpensegler. Foto: Schweizerische Vogelwarte

Blick von oben in den Kasten.

Zwei Tage später erhielt unser Präsident eine Meldung von einer anderen Person, worauf die «Gebäudebrüter-Gruppe» des NVVG sofort aktiv wurde. Am folgenden Tag standen zwei von ihnen zusammen mit Nistkastenbauer Andy Junker zuoberst auf dem Siloturm und begutachteten die Lage. Kastenspezialist Andy versprach, sich schlau zu machen in Sachen Alpenseglerbehausungen. Gleichentags fand der erste Anruf bei der Landi-Reba statt, und kurz darauf wurde schriftlich per Mail das Gesuch um Erlaubnis einer Kastenmontage am Silo gestellt. Nun, die Mühlen in der Schweiz mahlen bekanntlich langsam, wenn es um Gesuche geht, und die NVVGler mussten

ihren Enthusiasmus recht lange im Zaum halten. Am 21. Juli erhielt man das grundsätzliche Einverständnis von den Verantwortlichen, und der Bau des Prototyps konnte losgehen. Weil es für die Montagewinkel auch noch den Schlosser brauchte und der ferienabwesend und krank war, verzögerte sich die Sache weiterhin. In der Zwischenzeit meldeten sich die Vogelfans fast täglich mit immer den gleichen Sichtungen: Die Alpensegler fliegen weiterhin den Siloturm an und versuchen, in den wenigen Storenkästen ihr Glück. Die Spannung wurde beinahe unerträglich. Einen Monat nach der ersten Sichtung der Alpensegler, war es dann endlich so weit. Zu viert rückte das Team an und

installierte den Kasten an der Nordwestecke der Siloterrasse, nota bene unter scharfer Beobachtung der zukünftigen Bewohner. Diese flogen zum Teil mit kaum zwei Metern Abstand an den begeisterten Bauarbeitern vorbei. Das spezielle Wohnhaus ist etwas einen Meter breit, 60 Zentimeter hoch und nach unten offen. Im Innern hat es sechs Flächen mit vorbereiteten Nistmulden: Alpensegler sind geselliger als Spyyre, die ihren eigenen Kasten haben wollen. Jetzt geht es nur noch um eines: Finden die angepeilten WG-Bewohner das Angebot und nehmen sie es an? Es wäre unseres Wissens die erste Alpenseglerkolonie im Kanton. Kuri Wirz

Foto: zVg

Ferien? Eher Abenteuer mit Schweissgarantie! Gelterkinden Das Schulferienangebot der Tagesstrukturen Gelterkinden Im Sommer 2025 ist das Pilotprojekt der Tagesstrukturen der Gemeinde Gelterkinden gestartet. In den Sommerferien wurde ein Schulferienangebot für die Betreuung der Kinder lanciert. Hier ein kleiner Einblick über den erfolgreichen Verlauf des Angebotes. Während der Sommer vielerorts gemächlich verlief, war beim Schulferienangebot der Tagesstrukturen Gelterkinden jeden Tag etwas los: Es wurde gebaut, gelacht, gespielt, gebastelt – und vor allem ordentlich geschwitzt. Die sommerlichen Temperaturen forderten zwar ihren Tribut, konnten der guten Laune aber nichts anhaben. Im Gegenteil: Die Ferienwochen waren auch dieses Jahr voller spannender Erlebnisse und glücklicher Kindergesichter. Den Auftakt machte die Waldwoche. Ausgerüstet mit Becherlupen, viel Neugier und einer grossen Portion Fantasie verwandelten sich die Kinder in kleine Naturforscherinnen und Naturforscher. Pflanzen und Tiere wurden entdeckt und mit Naturmaterialien kreative Kunstwerke gestaltet. Wegen der an-

Auch Ponyreiten war im Angebot.

haltenden Waldbrandgefahr musste das geplante Kochen über dem Feuer zwar ausfallen – der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Im Wald gab es trotzdem jede Menge zu entdecken, zu spielen und gemeinsam zu erleben. Auch in den folgenden Wochen jagte ein

Highlight das nächste. Theaterbesuche, Minigolf, Bauernhof mit Ponyreiten, Sommerkunsti, Waldspielplätze, die Robi-Spielaktionen oder ein Ausflug in den Stadtpark – jeder Tag brachte neue Abenteuer. Zwischendurch entstanden beim Basteln, Backen,

Der polnische BMX-Virtuose Walery begeistert mit seinem halsbrecherischen Sprüngen, während Latoya Frank am Vertikalseil Anmut und Kraft vereint.

Frappée-Mixen und beim Bauen beeindruckender Kappla-Landschaften wahre Meisterwerke. Besonders schön war zu beobachten, wie schnell neue Freundschaften entstanden. Gemeinsam wurde gespielt, gelacht, geholfen und manchmal auch eifrig darüber diskutiert, wer beim Minigolf den schwierigsten Parcours am besten gemeistert hatte. Am Ende der Ferienwochen blieben viele glückliche Kinder, unzählige schöne Erinnerungen, jede Menge selbstgebastelte Schätze und die Erkenntnis: Sechs Wochen Sommerferien vergehen viel zu schnell. Wer jetzt denkt: «Das klingt nach Ferien, wie sie sein sollten», darf sich schon auf die nächsten Ferienwochen freuen. Mit abwechslungsreichen Programmen, engagierten Betreuungspersonen und einer grossen Portion Herz schaffen die Mitarbeitenden der Tagesstrukturen Erlebnisse, die noch lange in Erinnerung bleiben. Die Vorfreude auf den nächsten Sommer hat jedenfalls bereits begonnen. Tagesstrukturen Gelterkinden

Der neue Schweizer Circus präsentiert die internationale Star-Produktion

Vorverkauf an den Spieltagen 10.00 bis 12.00 Uhr v. m. an der Circuskasse.

«SALTO MORTALE» zum ersten Mal in LIESTAL

Reservationen: www.mudial.ch

Platz an der Militärstrasse – Am Gitterli

Circus Mundial gastiert erstmals in Liestal

Zu den Höhepunkten zählen die preisgekrönten Flying Zunigas aus Brasilien mit ihrer spektakulären Flugtrapez-Nummer und dem legendären dreifachen Salto Mortale. Atemberaubende Luftartistik an Strapaten und Vertikalseil, waghalsige BMX-Akrobatik, Drahtseilkunst sowie aussergewöhnliche Jonglagen begeistern das Publikum.

Mit der neuen Star-Produktion «Salto Mortale» präsentiert Circus Mundial ein internationales Spitzenprogramm voller Spannung, Eleganz und spektakulärer Artistik. Preisgekrönte Künsterinnen und Künstler aus Europa und Südamerika sorgen für ein unvergessliches Live-Erlebnis.

Der Drahtseilkünstler Joaquim aus Rio de Janeiro meistert waghalsige Sprünge und Balancen, die den Atem stocken lassen. Das italienische Duo Madison zeigt Jonglagen der besonderen Art: rücklings liegend werfen sie mit den Füssen verschiedenste Gegenstände – sogar Tücher und brennende Halter.

Für Staunen sorgen zudem die Las Vegas Girls mit faszinierenden Grossillusionen, während Star-Clown Mosquito aus Mexico mit Musik, Comendy und Charme für beste Unterhaltung sorgt. Guilherme Squveda aus Brasilien tritt mit treffsicheren Armbrustschüssen in die Fussstapfen von Wilhelm Tell. Sascha Frank begeistert mit Handstand-Artisik auf hohen Stangen. Abgerundet wird das Programm durch Handstand-Artistik sowie das temperamentvolle Finale aller Mitwirkenden. Begleitet wird die Show live vom renommierten Circus-Orchester unter der Leitung von Jerzy Skalski. Direktor Gino Frank führt persönlich durch das Programm und sorgt für besten Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Minute.

Kappla-Landschaften.

Vorstellungen: Freitag, 28. August, um 19.30 Uhr Samstag, 29. August, um 15.00 und 19.30 Uhr Sonntag, 30. August, um 10.30 und 14.00 Uhr Show-Dauer: 2,15 Stunden – Kasse und Einlass ab 60 Minuten vor Showbeginn!

Fotos: zVg

SPEZIAL-ANGEBOT FÜR UNSERE LESER’INNEN! GRATIS-BILLET FÜR EINE PERSON ! Beim Kauf eines Erwachsenen-Billets für PARKETT-MITTE erhält die zweite Person ein FREIBILLET! Nur gültig für Freitag, 28. August und Samstag, 29. August 2026.


Region Gelterkinden

ObZ

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«EinzigARTige» Werke in fünf Facetten der Kreativität Läufelfingen Kunstausstellung im Industriemuseum «SiLO12» Sander van Riemsdijk

«Fünf Facetten der Kreativität» lautet der Titel der am letzten Freitag im Industriemuseum «Silo 12» in Läufelfingen eröffneten Ausstellung mit vier regionalen Künstlerinnen und Künstlern und der Künstlerin Sindy Petheö aus Mülheim an der Ruhr (D), welche sich aus familiären Gründen von ihrem Sohn Pepé vertreten liess. An der gut besuchten Vernissage sprach Mirjam Wagner, ehemaliges Vorstandsmitglied des Vereins «Silo 12», in ihrer Begrüssungsrede über die Ausstellung von «einer Belebung des Kultursilos» und Schauspieler Lorenz Killer «wie reichhaltig das Leben ist, umso mehr man daraus schöpfen kann.» Und schob in seinem Referat nach: «Kunst ist eine Auseinandersetzung, die immer etwas auslösen muss.» Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von der Eptinger Musikerin Régine Thommen, im klangvollen südamerikanischen Zusammenspiel mit Patrick von Rotz und Annick Delapierre. Kulinarisch umrahmt und in einem stimmungsvollen Ambiente mit familiärem Charakter bestand anschliessend Gelegenheit sich in den geschichtsträchtigen Ausstellungsräumen mit den Künstlerinnen und Künstlern über ihre Werke und ihre Person ausführlich auszutauschen. Eigensinnig-kunstvolle Kreationen Mit dabei und Initiant der Ausstellung war der Sissacher Künstler Urs Schmassmann («Schmässi»). Der ursprüngliche Schreiner und ebenso leidenschaftlicher Schauspieler lässt seine neuesten handgefertigten eingerosteten und eigensinnig-kunstvollen Kreationen aus unter anderem Draht, Stoff und Hausrat zum Thema «Der Mensch, das Tier, sind Mittelpunkt. Punkt.» sprechen. Darunter das Objekt «Eichhörnchen» mit grossem ästhetischem Wert, das an der Ausstellung seine Premiere hat und sein unverkäufliches Lieblingsobjekt aus Hausrat «Don Quichotte und Sancho Panza im steten Gegenwind.» Lebendiges Material Holz Dass die Einzigartigkeit eines Kunstwerks ja schliesslich durch die Hand ei-

Urs Schmassmann vor seinem unverkäuflichen Lieblingsobjekt Don Quichotte.

Künstlerin Dora Mohler-Frey arbeitet mit der Spachtel-Technik.

Die Kunstwerke von Conny Borer entstehen aus der stillen Beobachtung.

nes Künstlers entsteht, ist bei Peter Frey sehr gut zu bewundern. Mit dem lebendigen Material Holz in Kombination mit anderen Materialien zeigt der Böcktner das Kunsthandwerk in seiner individuellen Gestaltung als einen für ihn kreativen Ausgleich. Die deutsche Künstlerin Sindy Petheö präsentiert eine buntfarbige Acrylmalerei und mit ihrer filigranen hochwertigen Drahtkunst in verschiedenen Stärken Menschen und Tiere mit vollem

Ausdruck und Leichtigkeit. Ihre Werke scheinen dabei zu schweben und strahlen dabei eine bemerkenswerte Stille aus. «Jedes Werk spiegelt meine verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen wider.» Vielseitige Spachteltechnik Ebenso steht die Acrylmalerei bei der der Künstlerin Conny Borer aus Seewen im Fokus. Sie umschreibt die Entstehung ihrer farbigen Bilder mit den zauberhaf-

Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler vereint. In Vertretung Pepé Petheö, Peter Frey, Dora Mohler-Frey, Conny Borer und Urs -Schmässi- Schmassmann (v. l. ). Fotos: S. van Riemsdijk

ten Blumen und Formen aus dem Moment, aus Gefühl und aus der Verbindung zur natürlichen Welt. «Meine Bilder entstehen aus der stillen Beobachtung der Natur.» Nebst Acryl und Tusche schafft Dora Mohler-Frey aus Böckten mit der vielseitigen Spachtel-Technik als expressive Maltechnik mit ihrer bildenden abstrakten Kunst dreidimensional Relief, Tiefe und Textur in ihren einzigartigen Werken. Sie verbindet mit dieser Technik,

die so vielseitig wie faszinierend ist, handwerkliche mit künstlerischen Elementen.

Die Ausstellung ist am Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 17 bis 21 Uhr geöffnet und dauert bis zur Finissage am Freitag 23. August um 15 Uhr. Dann mit musikalischer Begleitung durch den Liedermacher Max Mundwiler. Mehr Informationen auf www.silo12.ch

Die Feuerwehr wurde hautnah erlebbar Sissach Traditioneller Familientag der Stützpunkfeuerwehr Sissach Sander van Riemsdijk

Traditionell lud die Stützpunktfeuerwehr Sissach, welche sich aus den vier Gemeinden Itingen, Nusshof, Zunzgen und Sissach zusammensetzt, am letzten Samstag beim Feuerwehrareal in Sissach wieder zum jährlichen Familientag ein. Alle Jahre wieder zwar, trotzdem ist der Besuch jedes Mal für Jung und Alt ein einmaliges und lehrreiches Erlebnis. Bei hochsommerlicher Witterung öffnete die Stützpunktfeuerwehr die Tore ihres Feuerwehrmagazins, um der Bevölkerung die Gelegenheit zu bieten in Form eines abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programms mit für die Kinder vielen spielerischen Elementen einen hautnahen Einblick in die Dienstleistungen ihrer Feuerwehr zu geben und diese anders als im Notfalleinsatz näher kennenzulernen. Für den Kommandant Major Raphael Zaugg ist dann auch das Ziel des Familientags «anders als bei einem Einsatz, die Feuerwehr der Bevölkerung aller Altersschichten auf diese Weise näher zu bringen.» Und fügt an: «Ebenso den Kindern mit einem Einblick in ein Feuerwehrfahrzeug eine Freude zu bereiten.» Hubrettungsfahrzeug als Attraktion Die in einer Reihe aufgestellten Einsatzfahrzeugen konnten aus nächster Nähe bestaunt werden und faszinierten mit ihrer hochmodernen Ausrüstung. Eine Attraktion war dabei sicherlich das Hubrettungsfahrzeug Scania, ausgerüstet mit einer Leiter mit einer Arbeitshöhe von nicht weniger als 32 Metern. Ebenso konnte an die anwesenden Feuerwehrleute Fragen gestellt werden, die

einem allenfalls schon länger auf der Zunge brennten. Auch die Jugendfeuerwehr in ihren blau-schwarzen Kostümen war mit einem eigenen Stand präsent. Kommandant Zaugg freut sich nicht nur über das Interesse und den grossen Zulauf der Jugendlichen für «seine» Jugendfeuerwehr, sondern, dass diese der Feuerwehr treu bleiben und später in den aktiven Dienst gehen. Ein einmaliges Erlebnis Für die jungen Besuchende unter Begleitung ihrer Bezugspersonen war der Tag ein einmaliges Lehrerlebnis, sich in die faszinierende Welt der Feuerwehr zu versetzen. An einer Mitmach-Station konnten sie ihre Präzision mit der Wasserspritze testen und sich sogar ans Steuer eines richtig grossen Feuerwehrwagens setzen. Spiel und Spass kamen

dabei nicht zu kurz. Fehlen durfte dabei natürlich auch dieses Jahr nicht die allseits beliebte und intensiv belegte Hüpfburg in Form eines Feuerwehrautos. Ihre Kreativität konnten die Kinder, mit Unterstützung ihrer Begleitpersonen, am Bastelstand ausleben, wo sie ihr eigenes Feuerwehrauto zusammensetzen konnten. Die interaktive Märchenstunde mit der Kinderbuchautorin Evelyn StuderKopp mit der Kuh Rosi, welche zur Feuerwehr will, war für die Kinder ein absolutes Highlight. Eine Festwirtschaft mit feiner Verpflegung vom Grill, Eis, Crêpes und erfrischenden Getränken rundete einen unvergesslichen Familientag voller Entdeckungen und Action ab. Auch dieses Jahr war die Feuerwehr am Familientag in vielen Facetten hautnah erlebbar.

Das Hubrettungsfahrzeug war die grosse Attraktion.

Fotos: S. van Riemsdijk

Mit der Wasserspritze genau zielen zu können, war nicht immer einfach.

Am Steuer eines richtiges Feuwerwehrautos zu sitzen war ein einmaliges Erlebnis.


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Parkieren auf öffentlichen Strassen

Konstituierung Gemeinderat per 3. August 2026

Wichtige Informationen Die Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer werden gebeten, ihre Fahrzeuge primär auf dem eigenen oder auf privatem Areal zu parkieren.

Der Gemeinderat hat an der Sitzung vom 3. August 2026 eine Rochade bei den Ressorts vorgenommen. Die Ressorts ««Kultur/Vereine» und «Sport» wechseln per sofort vom Departement «Bildung» von Hans Wieser zum Departement «Sicherheit» von Manuela Schällibaum.

Wird auf einer öffentlichen Strasse parkiert, ist folgendes zu beachten: – Grundsätzlich darf nicht parkiert werden in einem Halteverbot, auf Hauptstrassen, auf Radstreifen, auf Trottoirs sowie vor Zufahrten zu fremden Gebäuden oder Grundstücken. – In Begegnungszonen gilt ein Parkverbot ausserhalb der markierten Felder. – An unübersichtlichen Stellen, namentlich im Bereich von Kurven und Kuppen ist das Parkieren untersagt. – Die Durchfahrtsbreite von 3 Meter ist immer zu gewähren (Durchfahrt für Rettungskräfte, Feuerwehr, LKW’s, etc.). – Auf Strassenverzweigungen sowie vor und nach Strassenverzweigungen darf nicht näher als 5 Meter von der Querfahrbahn geparkt werden. – Weitere Verkehrsregeln: Verkehrsregelnverordnung Bund (VRV, 741.11) Im Weiteren gilt, dass in der Gemeinde wohnhafte Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer mit Motorfahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 3.5 Tonnen, die keine Parkiermöglichkeit auf privatem Areal haben, eine Bewilligung für das nächtliche Dauerparkieren (Laternenparking) auf öffentlichem Grund bei der Bauabteilung Gelterkinden beantragen können. Die Bewilligungsgebühr beträgt CHF 50.– pro Monat und Fahrzeug. Im Weiteren gilt bei den öffentlichen Parkplätzen wie z. B. Festplatz, Schulen, Mehrzweckhalle, Einstellhalle Gemeinde, etc. die Parkuhr zu bedienen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Amtliche Pilzkontrolle 2026 Wer Pilze liebt, kann das Sammeln selbst ausprobieren: Ein Waldspaziergang verbindet Naturerlebnis mit kulinarischer Freude – frischer kommen Pilze nicht in die Pfanne. Von Parasol über Stockschwämmchen bis zum Steinpilz bietet die Saison auch bei uns von August bis Oktober eine grosse Vielfalt. Doch neben beliebten Speisepilzen wachsen auch giftige Doppelgänger. Darum gilt für ein sicheres und genussvolles Naturerlebnis: aufmerksam sammeln und Funde in der Pilzkontrollstelle, welche heuer bereits ihr 10-jähriges Jubiläum feiert, begutachten lassen. Pilzkontrolle 2026 im Jundt-Huus, Gelterkinden für die Gemeinden: Anwil, Buus, Gelterkinden, Hemmiken, Kilchberg, Maisprach, Oltingen, Ormalingen, Rickenbach, Rothenfluh, Rünenberg, Tecknau, Wenslingen, Zeglingen. Öffnungszeiten während der Pilzsaison vom 15. August 2026 bis 1. November 2026: Jeweils am Samstag und Sonntag von 16 bis 18 Uhr. Ausserhalb der Pilzsaison nach telefonischer Anmeldung: 079 262 85 05 Severin Müller oder 076 412 08 11 Catherine Müller

Friedhof Gelterkinden – Grabfelderräumung – Grabfelder UW 4

8

Band- und Ensemblefestival 2026 Einwohnergemeinde Gelterkinden

Friedhof Gelterkinden – Grabfeldräumung – Erdgräber Feld 9 (Reihe 1–4) Gemäss den Bestimmungen des Bestattungs- und Friedhofreglements werden infolge Erreichung der reglementarischen Benützungsdauer (20 Jahre) folgende Gräber per 1. Oktober 2026 aufgehoben:

Erdgräber Feld 9 (Reihe 1–4) Grab-Nr. Name 1541 1542 1543 1544 1545 1546 1547 1548 1549 1550 1551 1552 1553 1554 1555 1556 1557 1558 1559 1560 1561 1562 1563 1564 1565 1566 1567 1568 1569 1570 1571

1572

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Donnerstag, 13. August 2026

Vorname

Bestattungsjahr

Buser-Bollier Rosa 2001 Libera-Fior Alfredo Renzo 2001 Schöni-Hüssy Emma & Ferdinand 2001/2007 Bichsel-Bärtschi Frieda 2001 Stankovic Nikola Radivoje 2002 Handschin Margaretha Anna 2002 Kaufmann-Frech Paul Robert & Seline 2002/2006 Freivogel-Weber Verena Marie 2002 Leuenberger-Steffen Anna Rosalie & Albert Ernst 2002/2007 Rudolf von Rohr-Savegnago Alice 2002 Droll-Gunzenhauser Marie Rosa & Max 2002/2010 Gutjahr-Sutter Marguerite 2002 Rattaggi-Valich Romana & Kurt 2002/2003 Schönenberger-Schaller René 2002 Rüesch Katharina 2002 Moser-Jeanneret-Grosjean & Geneviève-Violette & Matschnig-Jeanneret-Grosjean Yvette Denise 2003/2006 Gysin-Siegenthaler Nelly Alice 2003 Williner-Truffer Cäserina 2004 Freivogel-Widmer Hanspeter 2004 Savini-Pümpin Gianfranco 2004 Handschin-Nyffenegger Julius Hermann & Margrit 2004/2005 Walter Rosa 2004 Ritzmann-Burri Walter 2004 Hasler-Gut Leonore 2004 Bürgin-Cracco Oneglia Bengasina & Gottlieb 2004/2005 Schürch-Bärtschi Fritz 2004 Völlmin-Hauswirth Ernst Karl 2004 Berger-Frei Martha & Hugo 2005/2008 Gysin Elsa 2005 Aenishänslin-Blaser Hedwig Ruth 2005 Kienholz Elga Ruth Tettoni-Ruf Victor 2005/2005/2009 Seiler-Tettoni Josephina Fiechter Rosa Lina 2005

Das betroffene Grabfeld Feld 9 (Reihe 1–4) ist mit einer entsprechenden Hinweistafel gekennzeichnet.

Mit: Beat The Beat, Sax Kapelle, The Two’s, Starter Band Gelterkinden und Leimental, Vintage Winds, Der schwarze Fuchs, The 6cs, The Fires, King Boys, Soul Connection und mehr Getränkestand - Eintritt frei – Kollekte – Live Soul – Real Groove – Info via QR Freitag, 4. September, 18 bis 22 Uhr, OpenAir, Zeughausplatz Regionale Musikschule Gelterkinden Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Häsli Anna lernt Querflöte spielen Lerne mit Häsli Anna und ihren Spielgefährten das Querflötespielen und begleite sie auf ihren Abenteuern! Wir singen und spielen zusammen mit unseren Helden, hören Geschichten und lernen dabei auch jedes Mal etwas Neues auf unseren bunten Querflöten. Kursdaten: 18., 25. September; 16., 23., 30. Oktober; 6. und 13. November 2026, 15.30–16.30 Uhr Alter: 5- bis 7-jährig oder nach Anfrage Voraussetzungen: Mindestens 3 bis maximal 8 Kinder Leitung: Nathalie Tollardo, Querflötenlehrerin Kurskosten: CHF 60.– Nuvo-Toot Querflöte: CHF 30.– (Farbe direkt bestellen und bezahlen bei Nathalie Tollardo) Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden Anmeldeschluss: 7. September 2026 Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80

Gemäss den Bestimmungen des Bestattungs- und Friedhofreglements werden infolge Erreichung der reglementarischen Benützungsdauer (20 Jahre) folgende Gräber per 1. Oktober 2026 aufgehoben:

Urnenreihengräber UW4 Grab-Nr. Name

Vorname

5182 5183 5184 5185 5186 5187 5188 5189 5190 5191 5192 5193 5194 5195 5196 5197 5198 5199

Ernst Marie Luise & Paul Fritz Frieda Arnold & Gertrud Elisabeth Hans Rudolf Helena Alois Georg Alda Marie Arthur Reinhard & Lydia Marie Josef Franz Xaver & Josefina Hans Peter Werner & Gertrud Günter Armin Johanna Ella & Roger Oscar Ernst Karl

Rudin-Troxler Bitterlin-Jöri Fuhrer Hunziker-Buser Hofstetter-Schaub Blatter Strebel Gerig-Freivogel Handschin-Schmidt Oegerli-Grazioli Bürge-Rudin Fuhrer-Bongni Schilter-Egli Fahrni-Godard Herzog-Imwinkelried Kups-Aeby Meier Weber-Buess Kaufmann-Lerch

Eltern-Kind Singen

Bestattungsjahr 2003 2003/2006 2003 2003/2010 2003 2003 2003 2003 2004 2004 2004/2008 2004/2017 2004 2004/2013 2004 2004 2004/2007 2004

Das betroffene Grabfeld Urnenwand 4 ist mit einer entsprechenden Hinweistafel gekennzeichnet. Die Hinterbliebenen werden gebeten, Bepflanzungen bis Ende September 2026 zu entfernen und allfällige Grabpflegeaufträge auf diesen Termin zu kündigen.

Musik geht direkt ins Herz und berührt die Seele. Möchten Sie Ihre Verbindung zu Ihrem Kind, Ihrem Enkelchen, Ihrem Patenkind, … noch mehr vertiefen? Dann ist dies genau das Richtige für Sie! Aufgrund grosser Nachfrage startet die RMSG wieder mit dem ElternKind Singen!

Die Aufhebung bedeutet, dass die Grabsteine stehen gelassen werden. Die Hinterbliebenen werden gebeten, Bepflanzungen bis Ende September 2026 zu entfernen und allfällige Grabpflegeaufträge auf diesen Termin zu kündigen. Die Oberflächenräumung und Rekultivierung erfolgt je nach Witterung ab Anfang Oktober 2026 durch die Gemeinde, mit einer Begrünung. Individuelle Bepflanzungen und Grabschmuck können nach der Umgestaltung nicht mehr angebracht werden. Die Pflege obliegt der Einwohnergemeinde. Sollte das Grabfeld dereinst wieder in Anspruch genommen werden, werden die Grabsteine endgültig entfernt.

Über Anpflanzungen, usw., welche nicht entfernt werden, verfügt ab Oktober 2026 gemäss Reglement die Einwohnergemeinde Gelterkinden. Eine Entschädigung wird nicht ausgerichtet.

Über Grabsteine, Anpflanzungen usw., welche nicht entfernt werden, verfügt ab Oktober 2026 gemäss Reglement die Einwohnergemeinde Gelterkinden. Eine Entschädigung wird nicht ausgerichtet.

Wann und wie oft? Mittwochvormittags, 10 bis 10.45 Uhr; 10 × 45 Minuten Kursdaten: 14., 21., 28. Oktober; 4., 11., 18., 25. November; 2., 9. und 16. Dezember 2026 Alter: Schwangere und Erwachsene mit Babies und Kindern Voraussetzungen: Mindestens 8 Erwachsene Leitung: Chiara Heuser, Profisängerin und Gesangslehrerin Kurskosten: CHF 182.– pro Erwachsene Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden Anmeldeschluss: 7. September 2026 Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80


Region Gelterkinden

ObZ

9

Baselland

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Styropor-Sammlung

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen dürfen Bäume und Sträucher die Strassenverkehrssicherheit und das ungestörte Passieren nicht beeinträchtigen. Verantwortlich dafür sind die entsprechenden Liegenschaftsbesitzer/innen.

(Styropor = EPS = Expandierter Polystyrol Hartschaum)

Bäume und Sträucher entlang der öffentlichen Verkehrsanlagen dürfen nicht zu weit in das Trottoir resp. in den Fahrbahnbereich ragen. Der Strassenunterhaltsdienst und die Strassenverkehrssicherheit werden dadurch teilweise stark beeinträchtigt. Wir bitten daher die Bevölkerung, Bepflanzungen laufend und wo nötig auf das erforderliche Mass zurückzuschneiden. Es werden sporadisch Kontrollen durchgeführt.

Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wiederverwertet werden.

Die Höhe muss mind. 4.50 m (über der Fahrbahn), resp. 2.50 m (über dem Trottoir) betragen. Die Wirkung der öffentlichen Beleuchtung sowie die Sicht auf Strassensignale und Strassentafeln dürfen nicht beeinträchtigt sein. Den Strassenraum bedrohendes Astwerk (Sturm) ist ebenfalls zu entfernen.

Donnerstag, 13. August 2026

Programmieren und Löten lernen

Samstag, 15. August 2026, 9 bis 12 Uhr, beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden

Folgendes Material kann nicht angenommen werden: • Jegliche Form und Art von Verpackungschips • Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen usw. • Verschmutztes Isoliermaterial • PU-Schaum-Material Bitte beachten Sie: • Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden. • Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von CHF 15.– pro Sack beziehen. Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.

Feierabendticket 90 Minuten vor Betriebsschluss können Jugendliche und Erwachsene für CHF 5.00 ein Feierabendticket lösen und in schöner Umgebung etwas für ihre Fitness tun.

Ein elektronisches Smiley löten, neue Plugins für Minecraft programmieren oder ein Namensschild mit dem 3D-Drucker herstellen – diese und weitere Aufgaben haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Ferienprogramm des JETZ Youth Technology Lab in Muttenz gemeistert. Die Kreativität kam nicht zu kurz: Besonders bei der Lötübung entstanden eindrucksvolle Objekte. Rund 250 Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren aus dem Baselbiet, BaselStadt, dem Fricktal und darüber hinaus nahmen teil und eigneten sich wertvolles Wissen und praktische Fähigkeiten in Programmierung und Elektronik an. Mit dabei waren Kinder der Ferienpässe X-Island, Basel, Rheinfelden, BirseckLeimental, Laufental-Thierstein sowie neu auch Hinteres Leimental und Frick – ebenso wie Teilnehmende, die sich direkt beim JETZ angemeldet hatten. Im September und Oktober starten die Jahres- und Halbjahresprogramme für Jugendliche ab elf Jahren, die Programmieren lernen oder in die Welt der Elektronik eintauchen möchten. Einzelne Plätze sind noch frei. Das Bildungszentrum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Velo und dem Auto gut erreichbar. Helga Martin, Zentrumsleiterin Informationen und Anmeldung unter www.jetz.ch

Unsere Öffnungszeiten während der Freibad-Saison:

Montag-Sonntag */**

Freibad/Hallenbad

Sauna

Badi-Bistro

8–20 Uhr

9– 20 Uhr

8–20.30 Uhr

* Frühschwimmen: Am Dienstag und Freitag ist das Hallenbad jeweils bereits ab 6 Uhr geöffnet. Das Frühschwimmen findet im Hallenbad statt. ** Am Montag ist jeweils Frauen-Sauna und am Mittwoch ist jeweils Herren-Sauna. Während der Sommersaison hat sowohl das Freibad als auch das Hallenbad geöffnet. Guter Rückschnitt

Schlechter Rückschnitt

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team Bald starten die neuen Kurse.

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 13. August 17.30 TC mit «Acts-Apostelgeschichte» im Unterrichtshüsli 20.00 living room im Unterrichtshüsli

Samstag, 15. August 14.00 Jungschi «mit Paulus unterwegs» im Unterrichtshüsli 14.00 Pionierjungschi, Treffpunkt PiJuPlatz

Sonntag, 16. August 10.15 Sonntagschule im Unterrichtshüsli. Herzliche Einladung an alle Kinder! 10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Leitung: Pfr. Eric Hub. Text: Ruth 1 – nach der neuen Baselbieter-Übersetzung! Thema: «Von Heimat und Fremde, Fremden und Nächsten, Hilfen und Krisen». Musik: Adrian Schäublin. Kollekte: Arbeitsrappen. Fahrdienst: Peter Bez, 076 345 29 24 19.00 Friedensgebet in der reformierten Kirche

Mittwoch, 19. August 9.30 Eltern-Kind-Treff an der Schulgasse 9 in Gelterkinden 19.10 Taizé Gebet in der Kirche – Lieder-Stille-Gesang

Donnerstag, 20. August 14.00 Trauercafé mit Katja Maier im Unterrichtshüsli Von 21. bis 23. August findet das Gemeindeweekend statt!

Danke für die Kollekten! Für Mission 21 Hilfe für gewaltbetroffene Frauen in Asien – aus dem APH am 3.7. CHF 104.00; Gottesdienst 5.7. CHF 412.00 Für Ocean Care am 10.7. APH CHF 43.00 und GD 12.7. CHF 323.00

Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Sonntag, 16. August 10.30 Ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche in Diegten (nicht auf dem Dietisberg, Dietisbergfest wurde abgesagt)

Sonntag, 16. August 10.00 Gottesdienst in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Roland Bressan

Mittwoch, 19. August 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

12.15 Tauffeier

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Mittwoch, 19. August 9.15 Ökumenische Morgenfeier

Donnerstag, 20. August 15.00 Pater Jacek Kubica

Katholische Kirche Sissach

Für den Sonnenhof APH 47.50 und GD 26.7. Gelterkinden CHF 348.50 und Rickenbach CHF 125.00

Samstag, 15. August 18.00 Eucharistiefeier zu Maria Himmelfahrt mit Blumen- und Kräutersegnung

Auskunft bei Vera Weber (077 533 08 94 oder vera.weber@gmx.ch)

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Samstag, 15. August 9.30 Eucharistiefeier zu Maria Himmelfahrt mit Blumen- und Kräutersegnung und Tauffeier Sonntag, 16. August 9.30 Eucharistiefeier

17.30 Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier

Freitag, 21. August 10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Jakobushaus, Thürnen 19.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst, reformierte Kirche Sissach

Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25 Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Dienstag, 18. August 12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25

Donnerstag, 13. August 14.30 Treffen 60+

18.00 Eucharistiefeier

19.00 Meditation

Amtswochen 10. bis 23. August: Pfr. Eric Hub

Donnerstag, 20. August 17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit

Freitag, 14. August 19.30 Klangkonzert

Allgemein: Der Kirchenchor trifft sich montags, 19.45 zur Probe im KGZ; Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof; Jeden Freitag 10.30 ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» in Gelterkinden.

18.00 Eucharistiefeier

Sonntag, 16. August 10.15 Gottesdienst mit Christine Preis, Thema: «Von der Scham – Zachäus wird gesehen»

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25

Sonntag, 16. August 10.00 Gottesdienst in der Kirche Maisprach mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Doris Haspra, Orgel

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler Freitag, 14. August Sonntag, 16. August 10.30 Diegten: Weil das Dietisbergfest abgesagt wurde, findet der Gottesdienst um 10.30 in der Kirche in Diegten statt. Gottesdienstleitung: Kath. Pfarrei. Mitwirkung: Chor Diegten unter der Leitung von Matthias Krüger

Für die Bibelgesellschaft BL (kant.) APH CHF 73.00;GD 19.7. CHF 325.50

Jetzt Anmelden – Herbsttage «Mit Josef unterwegs» Montag, 28. September bis Mittwoch, 30. September 2026, jeweils 9.00 bis 16.30 für Kinder vom Kindergarten bis zur dritten Klasse «Reise mit Josef ins alte Ägypten» Näheres und Anmelde QR-Code unter «Herbsttage 2026» auf der Homepage www.ref-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Foto: zVg

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen) Sonntag, 16. August 10.00 Kirche Kilchberg. Gottesdienst mit Pfr. Ueli Schürch. Erzsèbet Achim, Orgel, Kirchenkaffee Amtswoche 17. bis 23. August: Pfr. Ueli Schürch www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau Donnerstag, 13. August 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler Donnerstag, 20. August Sonntag, 23. August 9.45 Läufelfingen: Gottesdienst mit Begrüssung der Konfirmanden und Konfirmandinnen von Läufelfingen und Rümlingen sowie 2 Taufen, Pfarrer Markus Enz. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für das HEKS Mittwoch, 26. August 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche-laru.ch Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche-laru.ch Sekretariat: Claudia Buess claudia.buess@kirche-laru.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch


Region Waldenburg

ObZ

Donnerstag, 13. August 2026

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Schonungsloser Blick von oben: So trocken ist das Baselbiet

Dieses Foto ist gleichsam eindrücklich und beängstigend. Es entstand am Samstagnachmittag, 8. August, anlässlich des Flugfestes des Delta- und Para-Clubs Hohwacht (DPCH) in Lauwil – und zwar um 13:30 Uhr in einer Höhe von rund 1700 Metern. Fotograf war DPCH-Präsident Beat Gisin auf einem privaten Flug mit dem Gleitfallschirm. Das Bild dokumentiert – ohne jeglichen politischen Moralismus – schonungslos die enorme Trockenheit dieses Sommers im Baselbiet und lässt noch mehr hoffen, dass Petrus bald ein Einsehen hat und die Natur möglichst bald mit den dringend benötigten Niederschlägen beschenkt. Die effektiven Schäden und Konsequenzen werden sich wohl nicht unmittelbar, sondern eher mittel- bis langfristig zeigen. Meinrad Stöcklin/Foto: Beat Gisin

Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70 inserate.obz@chmedia.ch Eine Publikation der

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Philipp Scheel, Inhaber von Wiesental Hörakustik in Lörrach. Als Premiumpartner von Phonak und Philips hat das Fachgeschäft Zugang zu modernster Hörtechnologie und bleibt gleichzeitig herstellerunabhängig, um stets die individuell passende Lösung zu finden. Interessierte können moderne Hörsysteme dort bis zu vier Wochen im Alltag testen und sich umfassend beraten lassen.

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Region Waldenburg

ObZ

Donnerstag, 13. August 2026

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Sonnenblumen, Sprint und Spalier Schulanfang Wie in Langenbruck der erste Schultag nach den Sommerferien gefeiert wird Muriel C. Degen

Acht Uhr morgens, Hauptstrasse 23, Langenbruck. Sieben Erstklässlerinnen und Erstklässler stehen zum ersten Mal im Spalier, ein Zweitklässler ist frisch zugezogen. Jedes neue Kind hält eine Sonnenblume in der Hand – ein gelber Fleck zwischen all den Gesichtern auf dem Pausenplatz. Gesichtern, die für eine derart kleine Dorfschule erstaunlich international sind: Familien aus verschiedensten Ländern schicken ihre Kinder hierher, sagt Markus Eigenmann, seit Anfang Jahr Regierungsrat und Vorsteher der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion – «nicht anders als irgendwo sonst in der Agglomeration». «Heute ist auch mein erster Schultag», sagt er den Kindern – gemeint ist sein erster Schulbesuch in neuer Rolle. Doch die eigentliche Geschichte dieses Morgens steht nicht am Rednerpult. Sie steht mitten im Getümmel, kennt jedes Kind beim Namen und heisst Sandra Flükiger. Ein Umweg, der zum Weg wurde Vor sechs Jahren startete Flükiger als Schulleitung in Waldenburg. Irgendwann brauchte man «da oben», in Langenbruck, jemanden für ein kleines Pensum – sie übernahm, zunächst nur einen Teil, später ganz. Heute führt sie beide Schulen gleichzeitig. Einen «kleinen Umweg über das Tal» nennt sie es selbst. Geblieben ist sie, «weil es einfach ein toller Arbeitsort ist, weil wir ein tolles Team haben.» Rund 60 Kinder besuchen die Schule, verteilt auf drei Zimmer – erste und zweite Klasse zusammen, dritte und vierte, fünfte und sechste. Reine Jahrgangsklassen? «Das ist schon länger her», sagt Flükiger. Kantonsweit sind am 1. Schultag 2026/27 insgesamt 2565 Kinder neu in eine erste Klasse eingetreten, verteilt auf 169 Klassen. Die sieben Erstklässlerinnen und Erstklässler aus Langenbruck sind also nur eine Fussnote in der grossen Statistik – und trotzdem der Mittelpunkt dieses Vormittags. Es gibt das Gotti-Götti-Prinzip: Die Grösseren begleiten die Kleineren, bis zum Ende des Schuljahres weiss jedes Kind, zu wem es gehen kann, wenn ein Problemchen drückt. «Wir kennen einander», sagt Flükiger. «Die Lehrpersonen kennen jedes Kind mit Namen, weil jedes Kind irgendwann bei jeder Lehrperson vorbeikommt.» Sprint, dann Spalier Alle Kinder stehen im grossen Kreis, dann beginnt das eigentliche Ritual: Klasse für Klasse rennt im Sprint um den Kreis – die Grössten zuerst, Stufe um Stufe hinunter bis zu den Kleinsten. Zum Schluss bilden die älteren Schülerinnen und Schüler mit dem ganzen Lehrerteam ein Spalier. Durch dieses Spalier schreiten die Erstklässlerinnen und Erstklässler – mit ihnen der zugezogene Zweitklässler –, bevor sie gemeinsam die Treppenstufen erklimmen, um zum ersten Mal ihr Klassenzimmer zu beziehen. Kein grosses Wort fällt in diesem Moment, keines braucht es. Das Spalier sagt alles: Ihr gehört jetzt dazu. Eigenmann sieht diesem Moment nicht zum ersten Mal in seinem Leben zu, aber zum ersten Mal in seiner neuen Rolle – und nutzt ihn, um von sich selbst zu erzählen. Von seinem ersten Schultag in Hofstetten SO, in einem Zimmer, das sich Erst- und Zweitklässler teilten – «ganz ähnlich wie bei euch». Von jenem Jahr mitten in der Primarschulzeit, als seine Familie nach New Jersey zog und er an seinem amerikanischen Schultag gerade mal fragen konnte, ob er aufs WC dürfe. «Das hätte ich mir an meinem ersten Schultag nie vorstellen können», sagt er – und gibt den Kindern mit, was er selbst erst im Nachhinein verstand: «Getraut euch, Fragen zu stellen. Getraut euch, Neues auszuprobieren. Und getraut euch, auch einmal einen Fehler zu machen.» Buchstaben, Zahlen, erste Regeln Im Schulzimmer der Erst- und Zweitklässler übernimmt Tamara Lipkovits, wo das Spalier endet. Die ersten Schultage gehören nicht dem Lehrplan im engeren Sinn, sondern dem, was darunterliegt: soziales Lernen, Klassenregeln, ein Gefühl dafür, wie der Schulalltag überhaupt abläuft. Erst dann folgen die ersten Buchstaben, die ersten Zahlen. Was Lipkovits

an dieser Woche besonders freut, ist die Motivation der neuen Kinder – ihre Begeisterungsfähigkeit, mit der sie sich auf alles Neue stürzen, ohne die Fallstricke schon zu kennen, die Erwachsene oft mitdenken. Klein, aber mit Grenzen Diese Nähe hat ihren Preis und ihren Wert, meistens gleichzeitig. Weniger Auswahl an Kolleginnen und Kollegen für die Kinder, dafür ein Team, das laut Flükiger «sehr viel selber auffängt», auch wenn der Lehrermangel längst auch das Waldenburgertal erreicht hat. Nach Nachteilen gefragt, muss sie lange überlegen. «Ich komme nicht so auf negative Punkte, so gern ich würde», sagt sie. Dass eine kleine Gemeinde am Ende des Kantons heute Besuch vom neuen Bildungsdirektor bekommt, rührt sie sichtlich. «Wir haben uns schon ein bisschen geehrt gefühlt», sagt sie. «Aber wenn man sich umsieht, versteht man es. Es ist wirklich ein schöner Ort.» Verändert hat der hohe Besuch am Ablauf nichts – das Ritual mit Sonnenblumen, Sprint und Spalier bleibt, wie es die Kinder kennen. Mehr Spielraum für kleine Schulen Was könnte der Kanton besser machen für kleine Landschulen wie diese? Die Zusammenarbeit mit Liestal funktioniere gut, sagt Flükiger – ein gemeinsames Schulentwicklungsprojekt mit Waldenburg wird über vier Schuljahre finanziert, «das finde ich toll». Doch bei Themen wie IT sieht sie noch Potenzial: «Primarschulen sind eigenkommunal, nicht wie die Sekundarschulen, die beim Kanton sind.» Just diese Lücke will der Kanton nun angehen. «Genau darum machen wir aktuell das Projekt Gemeindeschulen Plus», sagt Eigenmann, «wo wir zusammen mit den Gemeinden ausloten wollen, wie man den Spielraum, den die Gemeinden haben, etwas erweitern kann.» BaselLandschaft trennt die Finanzierung von Primar- und Sekundarschule strikt zwischen Gemeinden und Kanton – anders als andere Kantone mit Mischfinanzierung. Bei den Bildungsinhalten sieht Eigenmann noch Luft: Der Spielraum der Gemeinden werde dort «schon als sehr eng empfunden». Bis nächsten Sommer will seine Direktion zusammen mit Gemeindevertreterinnen und -vertretern festlegen, wo sich dieser Spielraum vergrössern liesse. Was für Flükiger heute noch Wunschdenken ist, steht beim Kanton also bereits auf der Traktandenliste. Was schlussendlich bleibt An den eigenen ersten Schultag kann sich Flükiger kaum mehr erinnern – ausser an ein Foto, das lange bei ihren Eltern hing, sie mit dem Schulsack, bis es den Fotos der Enkelkinder weichen musste. Dafür erinnert sie sich genau an den ersten Schultag ihrer eigenen Kinder: an das Gefühl, loslassen zu müssen. Ein Gefühl, das an diesem Montagmorgen wohl auch die Eltern am Langenbrucker Pausenplatz kennen – während oben, im Klassenzimmer der Dritt- und Viertklässler, ein Regierungsrat zu Besuch ist, unten aber die eigentliche Konstante der Schule längst ihren gewohnten Rhythmus geht. Regierungsräte kommen und gehen. Der Sprint im Kreis, das Spalier am Schluss – die bleiben.

Sonnenblumen für die «Neuen».

Die Schüler/-innen und Eltern lauschen der Rede von Regierungsrat Markus Eigenmann, der ebenfalls seinen «ersten Schultag» in seiner Rolle als Bildungsdirektor hatte.

Fotos: M. Degen

Diese Blicke sagen mehr als tausend Worte: Primarlehrerin Tamara Lipkovits mit einem ihrer neuen Schützlinge.

Ein hübsches Willkommensritual für die neuen Erstklässler: Das farbenfrohe Spalier.

Schulleiterin Sandra Flükiger während ihrer Begrüssungsrede.

Ebenfalls ein Ritual: Motiviert und mit Vollgas geht’s ins neue Schuljahr!


Region Waldenburg

ObZ

Donnerstag, 13. August 2026

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Hier stört nicht mal ein Airbus Flugfest Lauwil Die Bedingungen für das Gleitschirmfliegen waren fast zu gut Meinrad Stöcklin

Die Stimmung in Lauwil, weit unter der Hohwacht am Fusse der Wasserfallen, ist einerseits idyllisch und familiär, andererseits professionell, hochkonzentriert und dazu ist es erst noch hochsommerlich warm – aber lange nicht so schwül wie weiter unten im Baselbiet: der grösste Gleitschirm-Club der Region, der Delta- und Para-Club Hohwacht (DPCH), führte sein jährliches Flugfest durch. Der Zuspruch war sehr gut, die Bedingungen allerdings nicht so optimal, wie dies der Laie in Anbetracht des wolkenlosen Horizontes erwartet hatte. «Die Thermik ist fast zu stark und das Fliegen dadurch anspruchsvoll. Heute muss man sehr genau wissen, was man tut», so Beat Gisin, Präsident des DPCH. Er selbst war in den letzten 12 Monaten rund 350 Stunden in der Luft, sein weitester Flug ging am 25. Mai ab der Riederalp im Oberwallis rund 250 Kilometer zum Oberalppass, von dort zurück ins Unterwallis (Martigny, Verbier) und schliesslich via Saastal zur Landung nach Brig. Durchführung auf der Kippe Zurück nach Lauwil. Dieser Tage erwärmen die sehr trockenen und ungewohnt hellen Böden die Luft noch mehr. Wenn dann diese warme Luft aufsteigt, kann in einer Art Schlauch eine aggressive Thermik entstehen, in der sogenannte Abrisskanten sehr gefährlich sein können. Im Extremfall könne das zu einer Schirm-Schliessung führen, erklärt Gisin die Problematik.

Insofern sei die Erfahrung eines Piloten zentral: «Heute fliegen nicht alle und verzichten bewusst. Diesen Kollegen zolle ich meinen grössten Respekt.» Die Durchführung des Flugfestes stand in Anbetracht dieser Bedingungen bis zuletzt auf der Kippe, es gab eingehende Diskussionen und man habe sich diesen Entscheid nicht einfach gemacht. Die Befürworter sollten am Ende Recht behalten. Am Flugfest herrschte der benötigte Nordwest- bis Nordostwind und phasenweise schwebten über zehn Gleitschirme am Himmel über Lauwil, wiederholt auch als Tandem, also mit Personen, welche erstmals mit einem Gleitschirm flogen. Wenn ein Gleitschirm-Pilot oder eine Pilotin in die Luft geht, sollte er oder sie die Grosswetterlage kennen und das Wetter grundsätzlich verstehen, sagt Gisin unmissverständlich. Eine andere Perspektive Selbst als am Euroairport Basel das Anflugregime Mitte Nachmittag nicht ganz unerwartet auf Südanflug umgestellt wurde, blieb es in Lauwil ruhig und beschaulich. Die Regeln sind klar: Die diversen Airbus’ und Co. im Anflug auf Basel bewegen sich im Bereich der Hohwacht auf einer Flughöhe von 1900 Metern, die Höhenlimite für die Gleitfallschirm-Piloten liegt bei 1750 Metern. Insofern besteht keine Gefahr, wenn auch eine solch relativ nahe Begegnung mit einem «grossen Vogel» schon sehr speziell sei. Und zwar sowohl für die Zuschauer am Boden wie auch für erfahrene Gleitschirm-Piloten. Einer davon ist der 54-jährige Thorsten Caviezel

Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00 (ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Mitteilungen Amtswoche: ab 1. August Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch

Sonntag, 16. August 10.30 Feldgottesdienst Bärenwil mit Pfarrer Torsten Amling. Mit dabei die Abordnung der Musikgemeinschaft, Taufe und anschliessendes Mittagessen. «Beiträge zum Mittagsbuffet, Salat oder Kuchen sind willkommen.» Anlässe Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer: ca. eine halbe Stunde Offenes Abendsingen Dienstag, 18. August, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19 Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 20. August, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Bibelgruppe Donnerstag, 27. August, 9.00 bis 10.30. «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35 Vokalensemble Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten:

Zwei passionierte Gleitschirm-Piloten: DPCH-Präsident Beat Gisin (links) und der neue Baselbieter Regierungsrat und Baudirektor Matthias Liechti.

Samstag, 15. August 9.00 bis 12.00 MBG Hölstein mit neuem Semesterprogramm, Besammlung beim Kindergarten Neumatt Montag, 17. August 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Sunnewirbel. Kontakt: Stefan Jossen, 079 432 64 16

Gleitschirm-Pilotinnen und -Piloten im Zielgelände in Lauwil. Im Hintergrund ist das Startgebiet auf der Hohwacht gut zu erkennen.

Mitteilungen

Mitteilungen

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30.

Herzlich willkommen Wir begrüssen Ludwig Hesse, er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst feiern.

Amtswoche: 10. bis 30. August Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60

Donnerstag, 20. August 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Sunnewirbelsaal. Kontakt: Nadja Urben, 076 588 55 35

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda Freitag, 14. August 19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Sonntag, 16. August 10.00 Bennwil, Mitsing-Gottesdienst mit Pfarrerin Silvia Bolatzki und dem Gemischten Chor Bennwil. Musikalische Leitung: Santiago Garzon-Arredondo. Der Gemischte Chor Bennwil nimmt uns mit auf eine musikalische Reise des Lobpreises und der Freude und lässt auch die Gemeinde freudig miteinstimmen. Herzliche Einladung! An der Orgel spielt Karin Jauslin. Kollekte: Räbhof Lausen Für Kinder und Jugendliche Freitag, 14. August 19.00 bis 22.00 BLü13 Regio-Teenie-Club im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein – Game and Play Night

Markus Christ erzählt «Baselbieter Mundartgschichte» Mittwoch, 19. August, 14.00 im Sunnewirbel Hölstein. Der ehemalige Pfarrer und Kirchenratspräsident Markus Christ ist gleichzeitig ein Historiker und Forscher der Baselbieter Mundart. Er war mitbeteiligt bei der Übersetzung des Lukas- und Johannesevangeliums und weiterer biblischer Bücher ins Baselbieterdütsch und schöpft aus einem reichen Fundus an baselbieter Geschichten, Erlebnissen und Erfahrungen. Herzliche Einladung zu diesem spannenden und unterhaltsamen Nachmittag. Der Senioren-Treff lädt herzlich ein. Voranzeigen Gottesdienst mit separatem Kinderprogramm Sonntag, 23. August um 10.00 in Lampenberg mit Pfarrer Raphael Hadorn.

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda Freitag, 14. August 10.30 Ökum. GrittGottesdienst

25 Jahre Sunnewirbel Sonntag, 30. August, 10.00 Kirche Hölstein. Jubiläums-Gottesdienst mit Pfarrerin Silvia Bolatzki. Anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel.

11.30 FriedensGebet

Fiire mit de Chliine Dienstag, 1. September, 9.30 in der Kirche Hölstein. Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0 bis 4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson

Sonntag, 16. August 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Diözesankurie

Vortragsabend Donnerstag, 3. September, 19.30 Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Das Ehepaar Richard Chresta und Evelyne Lüönd aus Hölstein hat auf ihren Fernwanderungen bereits über 10 000 Kilometer zurückgelegt. Erfahren Sie mehr über ihre aussergewöhnlichen Abenteuer auf Europas Wanderwegen.

Fotos: M. Stöcklin

Ein Blick auf das kleine, aber feine Festgelände am diesjährigen Flugfest in Lauwil.

Veranstaltungen

www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

aus Reigoldswil. Er fliegt seit 36 Jahren und machte sein Flugbrevet als 18-Jähriger kurz nach der Autoprüfung. Für den Informatiker ist die Passion des Gleitschirmfliegens purer Lebensinhalt. «Das Fliegen ergibt eine ganz andere Perspektive. Man fokussiert auf das Hier und Jetzt und die üblichen Probleme werden plötzlich ganz klein», so Caviezel. Clubmitglied ist auch der Baselbieter Regierungsrat Matthias Liechti, der sein Amt als Baudirektor am kommenden 1. Oktober antreten wird. Er ist seit über 20 Jahren passionierter Gleitschirmpilot und will sein Hobby auch in Zukunft weiterhin pflegen. «Wenn Du wieder landest, ist der Kopf leer. Und ich hatte beim Gleitschirm-Fliegen schon oft hervorragende Ideen», so Liechti in Lauwil kurz vor seinem Flug gegenüber der OBZ. Und wer weiss: womöglich entstehen zukünftig Lösungen für den Baudirektor tatsächlich buchstäblich in der Luft.

12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag 16.00 19.00 TaizéGebet. Kapelle Hölstein

Montag, 17. August 9.30 SprachCafé in der Arche. Deutsch üben Mittwoch, 19. August 18.00 Probe SingWälle in der Kirche Donnerstag, 20. August 19.00 KGR-Sitzung Freitag, 21. August 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet

Erstkommunion 2027 Alle Eltern, deren Kinder die 3. Primarklasse besuchen, wurden von uns zum Elternabend eingeladen. Falls Sie keine persönliche Einladung erhalten haben, melden Sie sich bitte beim Sekretariat. Wir freuen uns, auf den gemeinsamen Weg bis zur Erstkommunion. TaizéGebet in der Kapelle Jeweils am Taizé-Freitag im Monat findet von 19.00 bis 19.45 eine stimmungsvolle Verwandlung statt. Liebevoll wird der Altar und rundum thematisch zur Jahreszeit dekoriert. Mit Kerzenlicht entsteht so eine heimelige Stimmung. Eintauchen und Ankommen, fällt dann ganz einfach. Mit den Liedern und der Stille sich auftanken und so Kraft und Leichtigkeit schöpfen. Herzliche Einladung. Nächste Gebete: 14. August, 4. September, 30. Oktober, 27. November, 18. Dezember Zäller Ooschtere «Maria, Marta lönt uns inne. Mier chönne fascht nümm. Wasser, ich bi so schnäll grennt. Fascht hätte die uns au verwütscht.» So beginnt das Musical die «Zäller Ooschtere», das Osterspiel, von Paul Burkhard. Jesus selber tritt nie auf, sondern immer nur die Jünger und Frauen, die von Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt berichten. Wir proben und spielen dieses wunderbare Stück. Magst du mit dabei sein? Kennenlerntreffen: Mittwoch, 6. Januar um 16.00 Chorproben: Jeweils Mittwoch von 16.00 bis 18.00 (13., 20. und 27. Januar; 3. und 24. Februar; 3., 10. und 17. März) Stellprobe: Mittwoch, 24. März um 17.00 Hauptprobe: Donnerstag, 25. März um 17.00 Aufführungsdaten: Ostersamstag, 27. März um 17.00 in Oberdorf; Ostersonntag, 28. März um 16.00 in Liestal Anmeldung ab sofort. Flyer liegen auf.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Sonntag, 16. August 10.30 Diegten, überregionaler ökum. Gottesdienst, Pfr. M. Enz, T. Grütter, Pfr. R Frische, Musik: Chor Diegten (Leitung: M. Krüger)


Region Waldenburg

ObZ

Vier Tage voller Geschichten

Alle Gemeinden

Kirchgemeinde Ein Kinderlager zum Thema «David»

Kinder und Leitende nach dem Kinderschminken vor der Kirche Bennwil.

23 Kinder aus Kindergarten und Unterstufe Primar verbrachten vier ereignisreiche Tage im Kindertageslager. Unter der Leitung von Erwachsenen und Jugendlichen aus der Kirchgemeinde tauchten sie in die Abenteuer von David, dem zweiten König des Volkes Israel, ein. Die Geschichte wurde morgens in der Kirche Bennwil erzählt und gespielt und mit Liedern musikalisch untermalt. Die Kinder erfuhren, wie der Hirtenbube David vom Propheten Samuel zum König gesalbt wurde, wie er den Riesen Goliath besiegte, wie sich seine Freundschaft mit Jonathan entwickelte und schliesslich vor dem König Saul flüchten musste. Nach der erfolgreichen Schatzsuche bedruckten die Kinder ihre Hirtentäschli mit Kartoffelstempel, knüpften Bän-

Foto: zVg

deli und hämmerten in der Freiluftwerkstatt ein Kronenwindlicht. Beim Postenlauf wurde die Flucht Davids nacherlebt und am Wohlfühlnachmittag liessen sie sich königlich schminken, frisieren und mit Tattoos verschönern. Für Abwechslung sorgten eine Fahrt mit der Seilbahn, ein Schmuggelspiel sowie eine Wasserrutsche, die mit Blick auf die Wasserknappheit sparsam mit ein paar Giesskannen betrieben wurde. Zwischendurch brachten mit Wasser gefüllte Sprühflaschen eine Abkühlung. Kulinarisch verwöhnt wurden alle von der Lagerköchin Manuela, sodass das klassische Lagerfeuer nicht vermisst wurde. Ein herzliches Dankeschön geht an die engagierten Hilfsleiterinnen und Hilfsleiter sowie an die motivierten und fröhlichen Kinder. Susanne Flückiger

Ein Fest für den Kürbis Gerstel Der Frauenverein lädt zum Herbstanlass

Der Infobus ist zurück aus der Sommerpause Die Sommerpause ist vorbei und wir sind wieder unterwegs mit dem Infobus «mobil bi dir» Am 21. August kommt der Infobus mit dem Digital-Café an Bord nach Niederdorf. Das Digital-Café bietet Hilfe für alle, die die digitale Welt besser für sich nutzen wollen. Eine Beraterin des Digital-Cafés beantwortet Ihre Fragen zum Handy und Tablet. Erfahren Sie, wie Sie in der SBB-App ein Ticket kaufen können und was bei der Nutzung von Twint zu beachten ist. Die digitale Welt bietet viele Möglichkeiten, geht aber auch mit gewissen Risiken einher. Falls Sie mehr zum Thema Sicherheit im Internet lernen möchten, kommen Sie am 18. September beim Infobus vorbei. An diesem Termin ist ein Experte der Polizei Basel-Landschaft vor Ort und berät Sie kompetent zum Thema Sicherheit im Alter. Den Saisonabschluss machen wir am 23. Oktober. An diesem Termin dreht sich alles ums Wohnen. Wir erklären, was eine altersgerechte Wohnung ausmacht und welche Unterstützungsmöglichkeiten für ein selbstständiges Wohnen zu Hause bestehen. Der Infobus ist Ihre Anlaufstelle vor Ort für alle Fragen des Alters. Unabhängig vom Thema der einzelnen Termine können Sie immer mit allen Anliegen zu uns kommen. Wir sind von 9 bis 12 Uhr am 21. August, am 18. September und am 23. Oktober am Frytigsmärt in Nieder-dorf. Die Beratung ist kostenlos und es braucht dazu keine Anmeldung. Kommen Sie vorbei und lernen Sie den Infobus «mobil bi dir» bei einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Mineralwasser kennen!

Hölstein Absage Gemeindeversammlung vom 21. September 2026 Mangels beschlussfähiger Traktanden beschloss der Gemeinderat, die Gemeindeversammlung vom 21. September 2026 abzusagen. Die nächste Gemeindeversammlung findet am 23. November 2026 statt. Die Traktanden werden zu einem späteren Zeitpunkt publiziert. Terminplan Gemeindeversammlungen 2027 Der Gemeinderat hat die Termine für die Gemeindeversammlungen im kommenden Jahr 2027 festgelegt. Die Gemeindeversammlungen finden am 15. März 2027, am 14. Juni 2027, am 20. September 2027 und am 22. November 2027 statt. Absage Bachputzete Aufgrund der Witterung und des aktuell geltenden Betretungsverbots von Gewässern kann die Bachputzete am 22. August 26 nicht durchgeführt werden. Danke für die Kenntnisnahme und das Umweltkommission Hölstein Verständnis.

Niederdorf

Das OK des 1. Kürbisfestes in Waldenburg mit Karin Schilt (Präsidentin), Sarah Lohner, Sabine Müller, Christine Berger, Lucie Brunnenkant, Sonja Furer, Manuela Aebi und Stefan Lohner. Foto: zVg

In Waldenburg dreht sich im Herbst alles um den Kürbis: Das Organisationskomitee des Frauenvereins Waldenburg lädt erstmals zum grossen Kürbisfest im Gerstel ein. Das Kürbisfest findet am 17. Oktober bei jedem Wetter statt. Dank beheizter Räumlichkeiten können Besucherinnen und Besucher das Fest auch bei kühleren Temperaturen geniessen. Für eine bequeme Anreise sorgt zudem ein Shuttlebus ab dem Bahnhof Waldenburg. Auf dem Festgelände erwarten die Gäste Stände mit regionalen Angeboten und herbstlichen Spezialitäten. Ein Highlight ist die grosse Tombola mit Preisen aus der

Region. Auch Familien kommen auf ihre Kosten: Beim Kürbisschnitzen können Kinder und Erwachsene ihrer Kreativität freien Lauf lassen, während der Streichelzoo besonders die jüngsten Besucher begeistern dürfte. Kulinarisch steht natürlich der Kürbis im Mittelpunkt. Angeboten werden unter anderem feines Kürbisrisotto sowie ein herzhafter Kürbis-Hamburger. Das Organisationskomitee möchte mit dem Anlass nicht nur den Herbst feiern, sondern auch einen Ort der Begegnung schaffen, an dem Gemütlichkeit und gemeinsamer Spass im Vordergrund stehen werden. Marie-Louise Hartmann

Seniorinnen und Senioren Mittagstisch Der nächste Mittagstisch findet am Donnerstag, 20. August 2026 um 12 Uhr in der Turnhalle Niederdorf statt. Anmeldungen oder Abmeldungen (auch für den Fahrdienst) bitte bis am Montag, 17. August 2026 abends an: Antoinette Kohler, 079 343 02 71, kohlerantoinette@bluewin.ch. Wir freuen uns auf euch! Herzlichst, Team Mittagstisch Häckseldienst vom 25./ 26. August Der nächste Häckseldienst findet am 25./ 26. August statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 30 40 oder E-Mail gemeinde@ niederdorf.ch) bis spätestens Montag, 24. August, 17 Uhr, entgegen. Absage Gemeindeversammlung vom 21. September 2026 Die Einwohnergemeindeversammlung vom 21. September 2026 wurde aufgrund mangelnder spruchreifer Geschäfte abgesagt. Die nächste ordentliche Gemeindeversammlung findet am 30. November 2026 mit dem Haupttrak-

tandum Budget 2027 statt. JSV Niederdorf – Ausblick nach den Sommerferien Gute Nachrichten für alle Bewegungsfreudigen: Sämtliche Turngruppen des JSV Niederdorf werden auch nach den Sommerferien wieder angeboten. Der Verein freut sich auf viele bekannte und neue Gesichter! • Montag, 17 bis 18 Uhr KiTu (Kinder im Kindergartenalter) • Montag, 18 bis 19 Uhr Jugendriege 1/ Mädchenriege 1 (1. – 3. Klasse) • Montag, 19.30 – 20.45 Uhr Power Move (ab 16 Jahren) • Mittwoch, 18 bis 19 Uhr Jugendriege 2 / Mädchenriege 2 (4. – 6. Klasse) • Mittwoch, 19 bis 21 Uhr Team Aerobic Wettkampfgruppe • Donnerstag, 9.15 – 10.15 Uhr BeKi (2 Jahre vor Kindergarteneintritt)

Oberdorf Bis zum Redaktionsschluss lagen keine Gemeindenachrichten vor.

Einladung zur Einwohnergemeindeversammlung vom Dienstag, 25. August 2026, um 19.00 Uhr in der Mehrzweckhalle der Primarschule Oberdorf Traktanden: 1) Genehmigung Protokoll Einwohnergemeindeversammlung vom 23.06.2026 2) Genehmigung Kredit über CHF 2 010 000.00 inkl. MwSt. für die Realisierung des Bauprojekts «neues Wasserwerk z’Hof» 3) Genehmigung Investitionsbeitrag über CHF 150 000.00 an den Nordanschluss Niederdorf 4) Genehmigung Vertrag betreffend die Sicherung der Trink- und Löschwasserversorgung der Gemeinden Oberdorf und Niederdorf mit Errichtung von Dienstbarkeiten 5) Verschiedenes

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verfügbaren Fördermöglichkeiten aus Balsthal vollständig aus. Der Gemeinderat möchte deshalb nochmals mit Nachdruck auf den Ernst der Lage hinweisen. Verboten bleiben bis auf Widerruf weiterhin: • Rasenflächen oder Hecken zu bewässern, ein geschwächter Rasen erholt sich nach Niederschlägen rasch wieder • Schwimmbäder/Pools oder sonstige Wasserbecken zu befüllen • Fahrzeuge zu waschen Bitte achten Sie zudem weiterhin darauf: • Pflanzen allgemein nur mit der Spritzkanne zu giessen, seien Sie auch beim Bewässern von Gemüse- und Blumenbeeten zurückhaltend und giessen Sie nur so viel wie nötig. Das Bewässern von Gärten ist auf das absolut Notwendigste zu beschränken • Reinigungsarbeiten nicht unter fliessendem Wasser erledigen • bei Waschmaschinen und WC-Spülungen Spartaste benutzen • Wasch- und Geschirrspülmaschinen nur komplett gefüllt laufen lassen • Wasser beim Zähneputzen abstellen • Duschen statt baden/ sparsames duschen (Wasser abstellen beim Einseifen) • Wasser in Haushalt und Gewerbe möglichst mehrfach zu nutzen, wo dies hygienisch und technisch möglich ist • Kinder und Jugendliche für einen sorgfältigen Umgang mit Wasser zu sensibilisieren Der Gemeinderat appelliert an alle Einwohnerinnen und Einwohner, die angeordneten Sparmassnahmen konsequent einzuhalten und den Wasserverbrauch auf das notwendige Minimum zu beschränken. Jeder eingesparte Liter Wasser leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der Wasserversorgung und hilft, die aktuelle Situation zu entschärfen. Verwaltung geschlossen Die Verwaltung bleibt am Donnerstag, 13. August 2026 ausserordentlich geschlossen. Die Grünabfuhr wird auf den Freitag, 14. August 2026 verschoben. Zusätzlich bleibt die Verwaltung am Freitag, 21. August 2026 geschlossen.

Der Gemeinderat

Was läuft in Langenbruck

Waldenburg Waldenburger-Treffen Herzliche Einladung zum Waldenburg-Treffen! 22. August 2026. Informationen finden Sie auf unserer Webseite (www.waldenburg.ch). Der Gemeinderat

Langenbruck Dringende Aufforderung zum Wassersparen Die anhaltende Trockenheit stellt unsere Wasserversorgung weiterhin vor grosse Herausforderungen. Der Aufruf zum Wassersparen hat leider keine spürbare Reduktion des Wasserverbrauchs bewirkt. Die anschliessend angeordneten Einschränkungen führten zwar vorübergehend zu einer Entlastung, doch bereits am vergangenen Wochenende ist der Verbrauch wieder auf das Niveau vor Einführung der Massnahmen angestiegen. Die Wasserversorgung vermutet, dass viele Einwohnerinnen und Einwohner aus den Sommerferien zurückgekehrt sind und noch nicht über die aktuell geltenden Einschränkungen informiert wurden. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die Bevölkerung erneut auf die aktuelle Situation aufmerksam zu machen. Der Gemeinderat bittet Sie um Mithilfe bei der Verbreitung der Wassersparmassnahmen. Derzeit wird die maximal verfügbare Wassermenge von Holderbank nach Langenbruck gefördert. Trotz dieser Massnahme ist der Wasserspiegel weiterhin rückläufig. Auch die Wasserversorgung Holderbank arbeitet bereits an ihrer Kapazitätsgrenze und nutzt die

Donnerstag, 13. August Gemeindeverwaltung geschlossen Samstag, 15. August • Oldtimer-Treff, Verein Altes Blech, Schulhausplatz, MZH, Ausserdorf, 10 Uhr • Dorfflohmi, Postplatz, 09 – 17 Uhr, M. Jaton • «Offenes Ohr» Langenbruck, Unterstützung bei sämtlichen Fragen im Alter, 9 bis 11 Uhr und 14 bis 16 Uhr, S. Rösli – Ein Angebot der Gemeinde, Gemeindeverwaltung Sonntag, 16. August • Oldtimer-Treff, Verein altes Blech, Schulhausplatz, MZH, Ausserdorf, 10 Uhr • Dorfflohmi, Postplatz, 9 bis 7 Uhr, M. Jaton • Bärenwiler Gottesdienst, Kirchgemeinde, Bärenwil, 10.30 Uhr Jeden Montag • Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr • Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag • Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr Jeden Mittwoch • Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr • Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag • Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr • Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr


Veranstaltungen

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Neue Ärztin, freie Termine. Willkomen in der Gynäkologie der Sanacare Gruppenpraxis Liestal.

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Die Sanacare Gruppenpraxis Liestal hat ihr Team mit Frau Dr. med. Gianna Di Cienzo verstärkt. Frau Di Cienzo begleitet Frauen in allen Lebensphasen und bietet zusätzlich Dysplasie-Sprachstunden (Abklärung von Zellveränderungen) an. Termine können ab sofort vereinbart werden. Sprechstunden in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Sanacare Gruppenpraxis Liestal, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal, +41 61 927 90 80, liestal@sanacare.ch www.sanacare.ch

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Sicherheit für Bevölkerung, Wirtschaft und Staat Sie arbeiten in der Küche und Mensa des Campus des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit in Liestal, wo die Grundausbildung zur/zum Fachspezialist/-in Zoll- und Grenzsicherheit sowie andere Anlässe durchgeführt werden. Detaillierte Informationen zu dieser Stelle finden Sie mit dem Ref. Code 606-19553 unter www.stelle.admin.ch

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Sport

ObZ

Lizanne Mordig gewinnt Füllen-Cup

In Diegten kickten die Mädchen um die Wette

Tennis Gegnerin Anna Schällibaum verlor ihren Vorsprung im zweiten Satz Die beiden Damen-Konkurrenzen der 28. Ausgabe des Tennisturniers FüllenCup konnten mangels Teilnehmerinnen nicht wie geplant zu Beginn der Sommerferien durchgeführt werden. Die Hauptkonkurrenz der Damen konnte nun am 9. August 2026 doch noch ausgetragen werden. Lizanne Mordig (Nr. 216 der Schweizer Tennisrangliste) holte sich bei den Damen N4/R4 den Turniersieg und somit ihren zweiten Titel am Füllen-Cup. Den ersten Titel holte sie im Jahr 2021. Die Nummer zwei der Setzliste der Damen N4/R4, Anna Schällibaum sowie die ungesetzte Spielerin Lizanne Mordig konnten sich für das Finalspiel qualifizieren. Anna Schällibaum erwischte einen guten Start und konnte mit ihrer temporeichen Spielart Lizanne Mordig unter Druck setzen und sie so zu Fehlern verleiten oder sie erzielte mit platzieren Bällen schöne herausgespielte Punkte. Dadurch konnte sie Lizanne Mordig zwei Mal breaken und führte schon bald mit 3:0. Zwar gelang dann Lizanne Mordig ein Rebreak, doch sie wurde im Gegenzug auch wieder gebreakt. Nun fing eine spannende Phase an. Lizanne Mordig kam besser ins Spiel. «Ich spielte die Bälle mit mehr Topspin, um gegen das druckvolle Spiel von Anna Schällibaum entgegenzuwirken», analysierte Lizanne Mordig nach ihrem Match. Und so fand sie eine Lösung, um auf die Spielweise von Anna Schällibaum zu reagieren. Spannende und enge Games folgten, welche alle Lizanne Mordig für sich entscheiden konnte. Somit lautete der erste Durchgang mit 6:4 zu Gunsten von Lizanne Mordig. «Ich bewegte mich weniger gut und in der Folge produzierte ich mehr Eigenfehler», kommentierte Anna Schällibaum den Matchverlauf nach ihrem Vorsprung aus dem ersten Satz. Ebenfalls im Satz zwei gab es sehenswerte herausgespielte Punkte zu bestaunen, doch da Anna Schällibaum ihre Eigenfehler nicht wieder reduzieren konnte und Lizanne Mordig weiterhin solide spielte und die

Fussball Erfolgreicher 1. Kiwanis-Cup 2026 Am Sonntag fand unter dem Patronat vom Kiwanisklub Oberbaselbiet in Diegten der 1. Kiwanis-Cup 2026 statt. Organisiert wurde er von Alan Imhof (Trainer beim FC Diegten-Eptingen) und Helfenden. Sechs Gruppen von Mädchenfussballerinnen der Kategorie FF14 (unter 14 Jahren) aus der Region lieferten sich begeisternde Wettkämpfe auf einem teilweise beachtlichen Niveau. Aufgefallen sind insbesondere die profihaften

würdigen

Marderhund

Lizanne Mordig (rechts) gewinnt gegen Anna Schällibaum im Füllen-Cup.

wichtigen Punkte jeweils gewann, feierte sie schlussendlich mit 6:4 und 6:1 einen weiteren Titel in der Hauptkonkurrenz der Damen. Marc Langel-Huber

Foto: zVg

Resultate Halbfinale: Lizanne Mordig s. Noelia Jenny (Nr. 1, R1) 6:0, 6:3. Anna Schällibaum (Nr. 2, R2) s. Su Acar 6:1, 6:1 Finale: Mordig s. Schällibaum 6:4, 6:1.

Es spielten sechs Gruppen.

Fotos: zVg

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Ausrüstungen aber auch die faire Spielweise. Ganz nach dem alten Motto: Mitmachen ist besser als siegen. Trotz dem heissen Wetter war es ein fröhlicher Anlass. Die bewährten Einsatzkräfte von Kiwanis-Oberbaselbiet waren mit dem «Burgermobil» für die kulinarische Unterstützung verantwortlich. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der erfolgreiche Anlass in Zukunft auf dem Jahresterminkalender steht. Hansruedi Bieri

Trotz Hitze gaben die Fussballerinnen beim Kiwanis-Cup 2026 alles.

Rätselspass mit der ObZ Filmveraltet: entwurf zwei

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Donnerstag, 13. August 2026

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Süsser Zucchettikuchen

Für 1 Kuchen à 10 bis 12 Stücke Springform von ca. 20. cm Ø Butter und Mehl für die Form 75 g Mehl 1 Msp. Salz 1 TL Backpulver 1 Zitrone, heiss abgespült, abgeriebene Schale 1 Pack Vanillezucker 100 g Zucker (1) 0,5 dl Milch 1 Ei, verquirlt 50 g Butter, flüssig 200 g Zucchetti, in dünnen Scheiben 1 EL Olivenöl 1 EL Zucker (2) Zubereitung © raetsel.ch 1. Mehl und alle Zutaten bis und mit Zucker (1) in einer Schüssel mischen. P L A G Milch, Ei und Butter verrühren, unter G A S S I B U T L E R ständigem Rühren mit dem SchwingA A N R U F O A besen zur Mehlmischung giessen, zu G R A N D K B E S S einer homogenen Masse mischen. L J A P A N I S C H Zucchetti daruntermischen. L A B O U R T U B A 2. Masse in die vorbereitete Form U S O L T E N L füllen, mit Olivenöl beträufeln. E F F E N D I G S M 3. Backen: Im auf 160 °C (Heissluft/ Umluft) vorgeheizten Ofen ca. 40 L U N R A S T Minuten. Herausnehmen, etwas abW U M D I A S K O I kühlen lassen, aus der Form nehmen. W U L S T G E T A Mit Zucker (2) bestreuen. Warm oder A U P I L G E R kalt servieren. A N E M O N E Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, L M N LÖSUNG backen ca. 45 Minuten E H E R I N G 29/2026: www.volg.ch/rezepte/ A N I I T A P P E N H P E R U GELENK C A T E R E R © raetsel.ch

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Veranstaltungen

ObZ Donnerstag, 13. August 2026

Willkommen ommen

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septemberkonzerte! 4.9. schneider/schreiber 5.9. henrik freischlader 11.9. florian schneider 18.9 anet corti 12.9. living in the 80’st

Bei FamILIE Riedeer In Rothenfluh

LANGE NACHT DER BAUERNmit Filmpremiere FILME des neuen Films Hof Spittel, Langenbruck Anlässlich der Ausstellung von Antje Schiffers am 15. August 2026, 19 Uhr im Gemeindesaal Waldenburg Die Künstlerin ist anwesend

Freier Eintritt / Kollekte www.kulturraum-waldenburg.ch

KULTURRAUM WALDENBURG Wir werden unterstützt von

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06.09.2026 – 12.09.2026 Nordic-Walking Woche in Kössen 10.10.2026 – 11.10.2026 DTM Hockenheimring 20.10.2026 – 30.10.2026 Herbstzauber in Sizilien 23.10.2026 – 30.10.2026 Ferienwoche in Istrien 25.10.2026 – 28.10.2026 Buntes Cinque Terre

Samstag, 15. 5 August von 10 bis 17 Uhr

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beim «Aus der Region.»-Mobil Kinder-Karussell Eierspiel für Kinder «Aus der Region.»-Heissluftballon vor Ort Oldtimer-Traktorenausstellung Hofrundgang (geführt und Postenlauf) Ländlerkapelle Wartenberg Fredy Schär – anders als andere Komiker

16.11.2026 – 30.11.2026 Japan im Indian Summer

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Tages- und Eventfahrten Mi, 19.08.2026 Abf. 08:00h Apfelzügle und Meersburg CHF 95.Do, 20.08.2026 Abf. 16:30h Abendfahrt Stanserhorn CHF 143.So, 23.08.2026 Abf. 09:20h Sonntagsfahrt ab Basel CHF 77.Di, 25.08.2026 Velotour im Simmental

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Freitag, 14. August 2026

Samstag, 15. August 2026

Eröffnung 1. September 2026 – eigene kardiologische Praxis Nach meiner Facharztausbildung in Kardiologie in der Region Basel und Zürich sowie einem Fellowship in kardialer Bildgebung am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) in Berlin freue ich mich, ab 1. September 2026 in Arlesheim meine eigene kardiologische Praxis zu eröffnen.

sonntag, 16. August 2026

Mein Tätigkeitsbereich umfasst sämtliche Bereiche der nichtinvasiven Kardiologie mit einem besonderen Schwerpunkt in der kardialen Bildgebung – von der Echokardiographie über Stress- und Belastungsuntersuchungen bis zur weiterführenden nichtinvasiven Diagnostik. In enger Zusammenarbeit mit der Herzpraxis Birseck – Dr. med. O. Friesewinkel, Dr. med. M. Schläpfer und Dr. med. K. Kolle – steht Ihnen weiterhin ein eingespieltes kardiologisches Team zur Verfügung. Praxis Dr. med. Cyrill Meuwly, Bahnhofstrasse 10/12, 4144 Arlesheim Tel. 061 703 85 82 info.hpb@hin.ch www.herzpraxisbirseck.ch

Dr. med. Cyrill Meuwly FMH Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin

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