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Aarburg Freitag und Samstag, 24. und 25. Juli
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100 Jahre Wasserfest: eine einzigartige Tradition
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Am 24. und 25. Juli findet das weit über die Region hinaus bekannte und beliebte Wasserfest statt. In diesem Jahr gibt es einen besonderen Grund zum Feiern: Das Wasserfest trägt seit 100 Jahren seinen heutigen Namen.
Seine Geschichte reicht jedoch noch weiter zurück. Die Pontoniere gründeten ihren Verein am 2. April 1880. Bereits 1885 organisierten sie mit dem «Fahr- und Schwimmfest» erstmals ein Fest für die Bevölkerung. Höhepunkt war jeweils der Sonntagnachmittag mit den Nautischen Spielen, die sich rasch zu einem eigentlichen Besuchermagneten entwickelten.
Seit 1926 trägt der Anlass den Namen «Wasserfest». Am Grundkonzept änderte sich zunächst wenig: Gefeiert wurde in bescheidenem Rahmen am Samstag und Sonntag. Ulrich Baumann und Jörg Richner, Urgesteine der Aarburger Pontoniere und langjährige OK-Präsidenten, erinnern sich schmunzelnd: «Die Nautischen Spiele waren am Sonntagmittag nach wie vor die Hauptattraktion und zogen viele Besucher an. Am Abend wurde getanzt, serviert wurden Bratwurst und Pommes frites.» 1954 wurde anstelle der Nautischen Spiele erstmals ein Feuerwerk am Samstagabend gezündet –mit Kosten von über 1000 Franken, damals eine beachtliche Summe.
Die Wiederbelebung der Nautischen Spiele in den 60er-Jahren blieb ein ein-
maliger Versuch. Der organisatorische Aufwand erwies sich als enorm und war kaum zu bewältigen. Zudem wären solche Wettkämpfe unter den heutigen gesetzlichen und sicherheitsrelevanten Auflagen kaum mehr durchführbar.
Mit Feuerwerk, Bühne und Foodmeile zum Grossanlass 1974 folgte der nächste Meilenstein: Die schwimmende Bühne auf acht Aluminiumpontons hielt Einzug auf der Aare.
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Sie prägten das Wasserfest in den vergangenen 50 Jahren als OK-Präsidenten (von links): Ulrich Baumann (1974–1988), Bernhard Wullschleger (1990–2004), Jörg Richner (2006–2012), Maik Siegrist (2014–2016) und André Richner (seit 2018). BILD: ZVG
Mathias Woodtli Geschäftsführer
AARBURG
Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni 2026
Gestützt auf § 32 Abs. 1 des Gesetzes über die Einwohnergemeinden (Gemeindegesetz, GG) sind, nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist, die nachfolgenden, dem fakultativen ReferendumunterstehendenBeschlüssederEinwohnergemeindeversammlungvom11.Juni 2026 in Rechtskraft erwachsen.
1. Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November 2025 wird genehmigt.
2. Der Rechenschaftsbericht 2025 wird genehmigt.
3. Die Jahresrechnung 2025 wird genehmigt.
4. Das Personalreglement (Teilrevision, Inkraftsetzung per 1. Januar 2027) wird abgelehnt.
5. Der Kredit von brutto CHF 1'400'000 inkl. MWST, zuzüglich nach Abschluss der Massnahmen ausgewiesenerTeuerung gemäss Baupreisindex, für die Erneuerung und Kalibervergrösserung der Mischwasserleitung Bahnhofstrasse – Abschnitt – Lindengutstrasse bis Kreisel Bahnhofstrasse wird genehmigt.
6. DasKreditbegehrenvonCHF1'057'000inkl.MWSTfürdieSanierungderLängackerstrasse (Strasse und LEDErsatz) und für die Sanierung der Kanalisationsanlagen von CHF 354'000 inkl. MWST, zuzüglich nach Abschluss der Massnahmen ausgewiesener Teuerung gemäss Baupreisindex, wird genehmigt.
7. Das Kreditbegehren für die Sanierung der Sonnmattstrasse (Strasse und LEDErsatz und einem zusätzlichen Kandelaber) von CHF 560'000 inkl. MWST und für die Sanierung der Kanalisationsanlagen von CHF 305'000 inkl. MWST, zuzüglich nach Abschluss der Massnahmen ausgewiesener Teuerung gemäss Baupreisindex, wird genehmigt.
8. Das Kreditbegehren für die Sanierung der Kloosmattstrasse (Strasse und Beleuchtung) von CHF 540'000 inkl. MWST und für die Sanierung der Kanalisationsanlagen von CHF 531'000 inkl. MWST, zuzüglich nach Abschluss der Massnahmen ausgewiesener Teuerung gemäss Baupreisindex, wird genehmigt.
9. Die Erhöhung des ursprünglichen Gesamtkredits von CHF 1'441'000 für die Mehrkosten der Sanierung und Erneuerung der Kanalisation Lindengutstrasse/Mattenweg um den Nachtragskreditbetrag von CHF 529'000 inkl. MWST zuzüglich nach Abschluss der Massnahme ausgewiesener Teuerung gemäss Baupreisindex, auf neu CHF 1'970'000 inkl. MWST, wird genehmigt.
10. Die Kreditabrechnung für die Sanierung der Kanalisation und die Einführung des Teiltrennsystems in der Rindelstrasse (Teilobjekt 1) wird genehmigt.
11. Die Kreditabrechnung für die Sanierung der Kanalisation und die Einführung des Teiltrennsystems in der Sommeraustrasse (Teilobjekt 3) wird genehmigt.
12. Die Kreditabrechnung Sanierung Rathaus und Ausbau Winkel wird genehmigt. 13. Das Kreditbegehren (Gewährleistung, Defizitgarantie) für die Einführung von Tagesstrukturen für die Dauer von drei Schuljahren ab Sommer 2026 in der Höhe von CHF 150'000 inkl. MWST wird genehmigt.
Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 18. Juni 2026
Die Beschlüsse der Ortsbürgergemeinde wurden bereits an der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 18. Juni 2026 rechtskräftig gefasst. STADT AARBURG Stadtrat
AARBURG
Gesuche um ordentliche
Einbürgerung
Bei der Stadt Aarburg haben folgende Personen ein Einbürgerungsgesuch eingereicht:
Jede Person kann innerhalb von 30 Tagen seit der Amtlichen Publikation dem Stadtrat Aarburg eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive als auch negative Aspekte enthalten. Der Stadtrat Aarburg wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Bauherr: Remo Sommer Fichtenstrasse 29 4853 Murgenthal
Bauobjekt: Ersatz Thuja durch Sichtschutzelemente
Ortslage: Fichtenstrasse 29 Parzelle 2364
Verkehrsbeschränkungen, Zone Tempo 30 km/h Signalisationsänderungen
Der Gemeinderat Murgenthal verfügt, gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21), folgende
Verkehrsbeschränkung:
Gemeinde Murgenthal (Ortsteil Riken)
Belchenstrasse
Bauherr: Roger Roth, Hauptstrasse 58 4853 Murgenthal
Bauobjekt: Ersatz Dach, Sanierung Dachgeschoss
Zustimmung:Departement BVU Kanton Aargau
Ortslage: Hauptstrasse 58, Parzelle 1117 Öffentliche Auflage der Gesuche vom 27.07.2026 bis 25.08.2026 im Gemeindehaus, Parterre. Gegen Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Murgenthal schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d. h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendende anstelle der nachgesuchten Baubewilligungbeantragt,undesistdarzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden.
BAUVERWALTUNG MURGENTHAL
Fortsetzung von Seite 1
Blüemlismattweg
Bornweg
Flueweg
Frohburgweg
Gamperweg ab Einmündung Bergstrasse bis auf Höhe Parzelle 1478
Haldenweg
Roggenstrasse
Säliweg
Tiefmattweg
Weissensteinstrasse
Höchstgeschwindigkeit 30 km/h (Zonensignalisation)
Ersetzt die Amtsblattausschreibung vom 17.6.2021: Gemeinde Murgenthal (Ortsteil Riken)
Belchenstrasse
Blüemlismattweg
Bornweg
Flueweg
Frohburgweg
Gamperweg ab Einmündung Bergstrasse bis auf Höhe Parzelle 1478
Haldenweg
Roggenstrasse ab Einmündung Bergstrasse bis auf Höhe Parzelle 1627
Säliweg ab Einmündung Belchenstrasse bis auf Höhe Parzelle 1822
Weissensteinstrasse ab Einmündung Belchenstrasse bis auf Höhe Parzelle 2289
Höchstgeschwindigkeit 30 km/h (Zonensignalisation)
Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkung sind innert 30 Tagen seit Publikation vom 23. Juli bis 24. August 2026 beim Gemeinderat Murgenthal, 4853 Murgenthal, einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Verkehrsbeschränkung wird erst nach erfolgter Signalisation rechtsgültig.
Murgenthal, 23. Juli 2026
Möglichst lange oben bleiben: Die berühmte Rolle war eine der grossen Attraktionen der Nautischen Spiele.
Gemeinderat
Turnervorführung auf der Aare am Eidgenössischen Wettfahren 1921 in Aarburg. BILDER: ZVG
100
STADT Stadtrat nicht geltend
STADT AARBURG Stadtrat und Stadtverwaltung
ROTHRIST
Baugesuch
Bauherr: Reto und Fabienne Ischi, Spannortweg 3, 4852 Rothrist Bauobjekt: Ersatzneubau Garage Ortslage: Spannortweg 3, Parz. Nr. 2219
Die Baugesuche mit den Plänen liegen zur öffentlichen Einsichtnahme während 30 Tagen vom 27.07.2026 bis 25.08.2026 auf der Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. GEMEINDE ROTHRIST Abteilung Planung und Bau
Ortslage: Parzelle 1670, Langernwald Die öffentliche Auflage findet vom 24.07.2026 bis 24.08.2026 statt. Die Baugesuchunterlagen sind während der Auflagefrist auf www.oftringen.ch ersichtlich. Gegen Baugesuche kann während der Auflagefrist bei der Gemeinde Oftringen, Bauen Planen Umwelt, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen, schriftlich Einwendung erhoben werden. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. 4665 Oftringen, 17. Juli 2026 Bauen Planen Umwelt
ROTHRIST
Gesuch um ordentliche Einbürgerung
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Rothrist ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Parlak Nisa Naz, Jahrgang 2010, weiblich, Türkiye, Spycherweg 12b, 4852 Rothrist Gestützt auf § 21 Abs. 3 des Gesetzes über das Kantons- und das Gemeindebürgerrecht kann jede Person innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. 4852 Rothrist, 23. Juli 2026 Gemeinderat Rothrist
Als Einstimmung auf das Feuerwerk spielte die Dixieland-Band «Harlem Ramblers». An insgesamt fünf Wasserfesten traten Dixieland-Bands auf und wurden ebenfalls zum Magneten für Gäste. Das Fest entwickelte sich stetig weiter. Ende der 70er-Jahre verfolgten bereits rund 5000 Besucher das Feuerwerk und genossen die zahlreichen Attraktionen.
Lange Zeit kümmerten sich die Pontoniere selbst um die Verpflegung. Erst in den 90er-Jahren wurde diese aufgrund der stetig steigenden Besucherzahlen an externe Anbieter vergeben. Damit war der Grundstein für die Foodmeile gelegt, die auch heuer wieder mit 30 Ständen aufwartet.
Ein weiterer Meilenstein war die Einführung des Lunaparks bei der Badi. «In diesem Jahr haben wir sogar ein Riesenrad», sagt OK-Präsident André Richner mit einem Lachen. «Darauf haben wir seit Jahren hingearbeitet. Jetzt klappt es endlich.»
Freier Eintritt und Motorbootfahrten statt Feuerwerk
Mit dem ersten musikbegleiteten Feuerwerk im Jahr 2000 begann eine neue Ära des Wasserfests. Es legte den Grundstein für das Musikfeuerwerk, das seither zu den prägenden Höhepunkten der Veranstaltung zählt. Verantwortlich dafür ist seit vier Jahrzehnten Toni Bussmann. Einziger Wermutstropfen ausgerechnet im Jubiläumsjahr: Aufgrund der anhaltenden Waldbrandgefahr und der aktuellen Lage mussten die beiden Musik-
Das Original-Inserat bezüglich der Gründung der Sektion in Aarburg von 1880.
feuerwerke in Absprache mit den zuständigen Behörden definitiv abgesagt werden. «Die Sicherheit der Bevölkerung sowie der Schutz der Umwelt haben für uns oberste Priorität», sagt OKPräsident André Richner. «Auch ohne Feuerwerk soll das Wasserfest ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Deshalb gewähren wir an beiden Festtagen freien Eintritt und bieten als zusätzliche Attraktion Motorbootfahrten auf der Aare gegen einen kleinen Unkostenbeitrag an. Wir freuen uns auf ein stimmungsvolles Jubiläumsfest mit vielen schönen Begegnungen.»
Ein Fest, das vom Zusammenhalt lebt Bereits der Aufbau, der am Mittwoch beginnt, hat seinen eigenen Charme. Pressechef Urs Wüthrich erzählt, dass einige Einheimische ihre Camper oder Zelte gleich neben dem Helferzelt aufstellen. Entsprechend gesellig und fröhlich geht es während der Vorbereitungen zu – lange bevor das eigentliche Fest beginnt.
Viele helfende Hände EinAnlassdieserGrössenordnungwäre ohnedievielenfreiwilligenHelferinnen undHelfernichtmöglich.DieAarburger Pontoniere können auf die UnterstützungihrerFamilien,Freundeundzahlreicher Vereine aus der Region zählen. So wird das Wasserfest letztlich von einer grossen Festfamilie getragen.
Tradition mit Zukunft Genau dieser starke Zusammenhalt zeichnet den Verein aus. Der Familiengedanke ist bei den Pontonieren tief verwurzelt: Oft engagieren sich mehrere Generationen derselben Familie im Verein. Die Kinder der Aktiven wachsen mit dem Vereinsleben auf und übernehmen später selbst Verantwortung. Diese gelebte Tradition ist mit ein Grund dafür, dass der Verein in vier Jahren bereits sein 150-jähriges Bestehen feiern kann. Besonders erfreulich: Bleibt der Turnus bestehen, fällt das grosse Vereinsjubiläum mit einem Wasserfest zusammen. REGINA LÜTHI
Wynau Die 13. Ausgabe des «Munihüttenfestes» war trotz vorgängiger Niederschläge ein voller Erfolg
«Das bisschen Regen verdirbt uns das Fest nicht»
Am letzten Samstag ging rund um die «Munihütte» in Wynau die 13. Ausgabe des gleichnamigen Festes über die Bühne. Man könne den Regenschirm zu Hause lassen und den Sonnenhut aufsetzen, hiess es vorgängig im Inserat, das für den Anlass warb.
Doch dieses Mal war es anders: Im Vorfeld und zu Beginn des Events gingen gleich zweimal wolkenbruchartige Schauer über der Oberaargauer Gemeinde nieder, was die schon erschienenen Gäste zwang, Schutz zu suchen. Doch das Fest wurde nicht abgebrochen, im Gegenteil: Die organisierenden Mitglieder der «IG Landwirtschaft», die es sich zum Ziel setzen, der Bevölkerung selbige näher zu bringen, waren froh um das Nass von oben. «Von diesem bisschen Regen lassen wir uns das Fest nicht verderben», tönte es unisono seitens der Helferinnen und Helfer.
Viehwagen gab Anstoss Durchgeführt wurde der Anlass vor 14 Jahren das erste Mal. Die Zuchtstiergenossenschaft wollte damals Geld für einen neuen Viehwagen generieren. Die Bevölkerung war dann so begeistert, dass sie die Veranstaltung kurzerhand zum Dorffest erklärte; seither wurde das Munihüttenfest jedes Jahr durchgeführt. Ausser 2020, da machte Corona einen Strich durch die Rechnung. Jedes Jahr wartet ein reichhaltiges Essen – Steak oder «Munihütten»Bratwurst mit Pommes oder Brot – auf die Gäste, zum Dessert gab es heuer die legendäre Süssmost-Crème.
Nebst der Strohburg mit Rutschbahn für die Kleinen hat der Anlass jedes Jahr eine neue Attraktion zu bieten. Zur Musik von «Pesches Örgelifründe» aus der Region warteten dieses Jahr Paul Imbach (Roggliswil) und Guido Mehr (Hergiswil) mit ihrer benzinbetriebenen, antiken «Feldschmiede» auf und zeigten den Anwesenden, wie man vor Ort Hufeisen herstellen kann, was auf grosses Interesse stiess. Insgesamt erwies sich das Fest mit rund 500 Besuchenden trotz der meteorologischen Unbill einmal mehr als ein voller Erfolg; allenthalben war gute Laune spürbar. BEAT WYTTENBACH
Die Gäste liessen es sich schmecken.
Das Eisen schmieden, so lange es heiss ist: Paul Imbach zeigte den glühenden «Rohling».
Nasses Stroh: Die Kids störte dies überhaupt nicht.
«Pesches Örgelifründe» sorgten für die musikalische Unterhaltung. Die Steaks wurden im Akkord gebraten.
Die «Munihütte» (links) und das alte Spritzenhäuschen beherbergten die Infrastruktur.
BILDER: BEAT WYTTENBACH
Gross und Klein interessierten sich für das alte Handwerk.
Auch für den Abwasch brauchte es fleissige Hände.
Reformierte Kirchgemeinde Aarburg
Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2027 – 2030
Die Kirchenpflege publiziert die Gesamterneuerungswahlen wie folgt: (3. Publikation)
Rechtsgrundlagen Kirchenordnung (KO, SRLA 1.2-1), Reglement über Wahlen und Abstimmungen an der Urne in den Kirchgemeinden (RWA, SRLA 3.5-1)
Wahltermine
27. September 2026 (1. Wahlgang)
29. November 2026 (2. Wahlgang)
Kirchenpflege, Präsidium der Kirchenpflege, Synode, Rechnungsprüfungskommission
Das Wahlbüro erklärt als in stiller Wahl gewählt: Kirchenpflege
Sandro Huber, 1973, von Wauwil LU
Martin Christian Plock, 1977, Neuenkirch, von Sempach LU Marianne Flück, 1964, von Brienz BE Brigitte Indermaur, 1961, von Berneck SG Kirchenpflegepräsidium
Sandro Huber, 1973, von Wauwil LU
Synode
Sandro Huber, 1973, von Wauwil LU Rechnungsprüfungskommission
Markus Herrmann, 1954, von Langnau BE Lian Gretz, 1984, von Zwischenbergen VS Gegen die Wahlen kann gemäss § 146 der Kirchenordnung (SRLA 1.2-1) innert drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses beim Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau, Stritengässli 10, 5001 Aarau, Beschwerde eingereicht werden. Eine allfällige Beschwerde ist schriftlich einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.
Aarburg, 23. Juli 2026 Kirchenpflege und Wahlbüro
Ref. Kirchgemeinde Aarburg
Sonntag, 26. Juli, 10 Uhr: Gottesdienst in der Stadtkirche mit Maria Doka, Pfarrerin. Anschl. Chilekafi. Musik: Carol Simon.
Ref. Kirchgemeinde Brittnau
Sonntag, 10 Uhr: Gottesdienst, Pfarrer Bernard Kaufmann, anschliessend Kirchenkaffee www.kirchebrittnau.ch
Ref. Kirchgemeinde Murgenthal
Glashütten. Sonntag, 26. Juli, 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Berde
Sonntag, 2. August, 9.30 Uhr: Stubengottesdienst mit Pfarrer Andreas Berde
Ref. Kirchgemeinde Oftringen
Sonntag, 26. Juli, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Max Hartmann und Flügel / Orgel
Sonntag, 2. August, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Basil Widmer und Flügel / Orgel –10 Uhr: Gottesdienst im Alterszentrum Lindenhof
Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch
Ref. Kirchgemeinde Rothrist
Sonntag, 26. Juli 2026, 19 Uhr: Abendgottesdienst. Mit Christina Koenig. Kollekte: Ökum. Kirche und Umwelt
Sonntag, 2. August 2026, 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl. Mit Christina Koenig
Ref. Kirchgemeinde Zofingen
Zofingen. Sonntag, 26. Juli, Einladung zum Gesamtgottesdienst in Strengelbach. –Sonntag, 2. August, 9.30 Uhr: Gesamtgottesdienst, Pfr. Árpád Ferencz. Strengelbach. Sonntag, 10.15 Uhr: Gesamtgottesdienst, Pfr. Samuel Dietiker, Predigt: Johannes 9, 1–7 «Salz und Licht». – Sonntag, 2. August, Einladung zum Gesamtgottesdienst in Zofingen. Vordemwald. Sonntag, 26. Juli, Einladung zum Gesamtgottesdienst in Strengelbach. –Sonntag, 2. August, Einladung zum Gesamtgottesdienst in Zofingen.
Römisch-katholisches
Pfarramt Guthirt Aarburg
Sonntag, 26. Juli, 9.30 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier und Taufe, gestaltet von Rita Wismann. Anschliessend «Chilekaffi».
Römisch-katholisches
Pfarramt St. Paul, Rothrist
Sonntag, 2. August, 11 Uhr: Eucharistiefeier, gestaltet von Jacob Chanikuzhy
In der Zeit und Stille gibt es einen Lichtblick, der uns Trost gibt. Die schönen Erinnerungen an einen lieben Menschen.
In Liebe und Dankbarkeit haben wir Abschied genommen von Peter (Pieps) Klaus
25. April 1952 – 4. Juni 2026
Auf einer seiner vielen Reisen im Zug unterwegs von Albinen nach Langenthal ist Peter friedlich eingeschlafen. Sein Weg führte ihn weiter, über den Horizont hinaus, dorthin, wo unsere Augen ihm nicht mehr folgen konnten.
Wir danken allen, die Peter auf einem Stück seines Lebenswegs in Liebe und Freundschaft begleitet haben.
Die Trauerfamilien
Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst Du von Deinen Lieben fort. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen.
Bruder und Schwager
Harry Zaugg
15. Juni 1934 – 14. Juli 2026
Zofingen, im Juli 2026
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater,
Müde von den Beschwerden des Alters durfte er nach kurzem
Aufenthalt im Altersheim Tanner ruhig einschlafen.
Die Trauerfamilie: Hedwig Zaugg-Zimmerli Susanna und Heinz Müller-Zaugg mit Maik und Jan Angelika Widmer-Zaugg mit Nadja, Denis und Adrian Dieter und Ines Zaugg mit Enrico Roger und Tamara Zaugg mit Maylin
Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
Traueradresse: H. Zaugg-Zimmerli, Färbereiweg 2A, 4800 Zofingen
Nur wer selbst Frieden stiftet, wird die Gerechtigkeit ernten, die dort aufgeht, wo Frieden herrscht.
Jakobus 3,18
Aarburg Schweizer Meisterschaften am Rotsee
Gold, Silber und Bronze für den Ruderclub
Mit 15 Athletinnen und Athleten in 13 Bootsklassen nahm der Ruderclub Aarburg an den Schweizer Meisterschaften auf dem Rotsee teil. Bei hochsommerlichem Wetter und idealen Bedingungen überzeugten die Aarburger Ruderinnen und Ruderer mit starken Leistungen und kehrten mit einem Schweizer Meistertitel sowie weiteren Medaillen nach Hause zurück.
Den grössten Erfolg feierte Laura Stornaiuolo. Gemeinsam mit Nevia Egli vom Seeclub Stansstad gewann sie im Doppelzweier der Juniorinnen U15 den Schweizer Meistertitel. Dieser Sieg ist eine Premiere für den Ruderclub Aarburg: Erstmals konnte eine Aarburger Crew in der Kategorie U15 der Damen im Doppelzweier Gold an Schweizer Meisterschaften gewinnen. Nach dem souveränen Halbfinalsieg am Samstag holte Stornaiuolo am Sonntag im Einer der Juniorinnen U15 zusätzlich die Silbermedaille.
Für einen weiteren Podestplatz sorgten Ian Strub und Luca Hubschmid. Zusammen mit zwei Athleten des Rowing Club Bern ruderten sie im Vierer ohne Steuermann U19 auf den dritten Rang. Ebenfalls Silber gewannen Philipp Oeggerli und Andreas Baschung im Doppelzweier Masters Männer A. Auch weitere Aarburger Athletinnen und Athleten überzeugten mit Finalqualifikationen und guten Platzierungen. Die Resultate zeigen die kontinuierliche Entwicklung des Vereins im Nachwuchs- und Mastersbereich.
Auf die erfolgreiche Saison angestossen Nach Abschluss der Meisterschaften trafen sich Sportlerinnen und Sportler, Trainer sowie Eltern zur Saisonabschlussfeier im Clubstübli des Ruderclubs Aarburg. Bei ausgezeichneter Stimmung wurde auf die erfolgreiche Saison angestossen. Mit den Schweizer Meisterschaften endet die Regattasaison 2026. Nach ei-
ner Sommerpause nimmt der Ruderclub Aarburg Anfang August den Trainingsbetrieb wieder auf und freut sich schon wieder auf die Herbstregatten. Der Verein bedankt sich zudem herzlich bei allen Sponsorinnen und Sponsoren, die das Sponsorenrudern vom 14. Juni unterstützt haben und damit den Kauf des lang ersehnten CombiDoppelzweiers ermöglichten.
DAVID USKE
Aarburg Montag, 3. August, 18 Uhr Eine
Serenade wie zu Mozarts Zeiten unter schattigen Bäumen
Der Verein «Mozartweg» lädt auch in diesem Sommer zur traditionellen Aarburger Serenade unter die schattigen Bäume des Parks Alter Friedhof ein. Unter der Leitung von Bernhard Röthlisberger musizieren Solisten des Ensembles «La Banda Storica» auf historischen Instrumenten. Mit zwei Klarinetten, Bassetthorn, zwei Hörnern und Fagott widmen sie sich dem Thema «Mozart und Italien». Im Zentrum des Programms stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart sowie von Komponisten, die eng mit Italien verbunden waren. Johann Christian Bach, der jüngste Sohn Johann Sebastian Bachs, wird auch als «Mailänder Bach» bezeichnet. Er lebte von seinem 19. bis zum 27. Lebensjahr in Italien, war Organist am Mailänder Dom und Schüler des berühmten Padre Martini in Bologna. Dort entstand ein bedeutender Teil seines kirchenmusikalischen, opern- und instrumentalmusikalischen Schaffens. Später wurde er an den englischen Königshof nach London berufen, wo er 1764 dem achtjährigen Mozart begegnete. Zwischen den beiden entwickel-
te sich eine enge Freundschaft, die Mozart nachhaltig prägte.
Auch Johann Simon Mayr zog es früh nach Italien. Nach Studien in Venedig wirkte der deutsche Komponist vor allem in Bergamo. Mit mehr als 60 Opern und einem umfangreichen Gesamtwerk erlangte er internationale Bekanntheit. Zu seinen berühmtesten Schülern zählt Gaetano Donizetti, dessen aussergewöhnliches Talent Mayr früh erkannte und förderte. Die Serenade bietet die Gelegenheit, Musik aus Mozarts Zeit in stimmungsvoller Umgebung zu erleben. Vor und nach dem Konzert werden Führungen durch den Religionsgarten angeboten. Der Eintritt erfolgt auf Kollektenbasis. Bei schönem Wetter findet die Serenade im Park Alter Friedhof statt, bei schlechtem Wetter in der Stadtkirche Aarburg. Auskunft über den Durchführungsort gibt am Veranstaltungstag ab 12 Uhr die Telefonnummer 077 410 72 86. Die Bushaltestellen «Alter Friedhof» (Linie 508) beziehungsweise «Städtchen» befinden sich in unmittelbarer Nähe.
CHRISTINA KUNZ
Obacht: In der Kalenderwoche 31 erscheint kein Wiggertaler. Nächste Ausgabe: Donnerstag, 6. August 2026
Das ganzeSENN-Teamgratuliertzumerfolgreichen Lehrabschluss.
Wirsindstolz aufeuch!
Wir gratulieren unseren Lernenden zu ihren erfolgreichen Lehrabschlüssen
Von links nach rechts: Albin Schobacher (FaGe Nachholbildung), Leyla Basic (Assistentin Gesundheit und Soziales EBA), Gjulian Nikaj (Fachmann Gesundheit EFZ) Wir sind stolz auf euch und freuen uns, weiterhin auf eure wertvolle Unterstützung zählen zu dürfen!
Wirwünscheneuch viel Erfolgund Freude aufeuremweiteren Weg.
Aarburg Ein neuer Anfang in der Kita Chinderschlössli für Eliona Avdylaj
Ausbildungsplatz verloren – Zukunft
zurückgewonnen
Ende Mai verlor Eliona Avdylaj ihren Ausbildungsplatz im Schnäggliparadies Oftringen von einem Tag auf den anderen. Nach Wochen der Ungewissheit hat die 18-Jährige nun eine neue Lehrstelle gefunden:
FRISCHEKOCH-IDEE VONIHREMVOLG
Ab dem 10. August setzt sie ihre Ausbildung in der Kita Chinderschlössli in Aarburg fort. Die Schliessung des Schnäggliparadieses sorgte Ende Mai für grosse Betroffenheit. Die Eltern wurden erst am Vorabend informiert, dass die Kinderkrippe ihren Betrieb einstellt. Am nächsten Tag standen die betroffenen Familien ebenso wie die beiden Lernenden vor verschlossenen Türen. «Die Kündigung kam ohne Vorwarnung. Es hiess einfach, dass wir jetzt arbeitslos seien», erzählt Eliona Avdylaj. Sie absolvierte ihr erstes Lehrjahr im Schnäggliparadies. Eine neue Lehrstelle zu finden, erwies sich als grosse Herausforderung. Die meisten Ausbildungsplätze waren bereits vergeben, und auf zahlreiche Bewerbungen erhielt die junge Frau Absagen. «Ich stand von einem Tag auf den anderen ohne Lehrstelle da und wusste nicht, ob ich meine Ausbildung überhaupt abschliessen kann. Plötzlich war meine Zukunft ungewiss.»
Happy End für Eliona Avdylaj Diese Unsicherheit gehört nun der Vergangenheit an. Am vergangenen Samstag unterzeichnete Eliona Avdylaj gemeinsam mit Vereinspräsident Ruedi Bügler und Ingrid Synnatzschke, Verantwortliche Finanzen, den Lehrvertrag bei der Kita Chinderschlössli Aarburg. Die Freude und Erleichterung waren gross. Für die angehende Fachfrau Betreuung ist die neue Lehrstelle weit mehr als nur ein Arbeitsplatz – sie kann ihre Ausbildung fortsetzen und weiterhin den Beruf ausüben, der ihr am Herzen liegt.
Auch für die zweite Lernende aus dem Schnäggliparadies gibt es ein Happy End: Sie hat ebenfalls einen neuen Ausbildungsplatz gefunden.
Die unabhängige Non-Profit-Organisation «Kita Chinderschlössli Aarburg» besteht seit 38 Jahren und betreut derzeit rund 80 Kinder. Das Angebot reicht von der Betreuung von Kleinkindern ab vier Monaten bis zum Schuleintritt und umfasst auch einen Mittagstisch. In diesem Sommer haben drei Lernende ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Aktuell sind noch Betreuungsplätze frei.
REGINA
Vereinspräsident Ruedi Bügler, Eliona Avdylaj und Ingrid
zur Vertragsunterzeichnung.
Brittnau Aus den Verhandlungen des Gemeinderates
Zwei Abgänge gleichzeitig in der Finanzverwaltung
Ramona Anneler, Stv. Leiter Finanzen, und Urs Karlen, Leiter Finanzen, haben sich für eine berufliche Neuorientierung entschieden und werden deshalb das Gemeindehaus per Ende September 2026 verlassen. Die Stellen sind zur Neubesetzung ausgeschrieben. Um den Informationsfluss gewährleisten sowie die möglichen Vakanzen ab Oktober überbrücken zu können, wurde der temporäre Einsatz von Personal der gemeinde-support ag verpflichtet. Vanessa Rogenmoser wird ihre kaufm. Ausbildung auf der Gemeindeverwaltung Ende Juli abschliessen. Sie wird zur Unterstützung der Finanzverwaltung bis Ende Oktober als Sachbearbeiterin angestellt. Am 1. August wird Salem Akatey die kaufm. Lehre im Gemeindehaus beginnen. Als Nachfolger von Franz Oppliger wird Kilian Schnyder am 1. September als Mitarbeiter Werkhof seine Stelle antreten.
Bundesfeier
Die Bundesfeier findet am 1. August ab 10 Uhr im neuen Werkhof statt (Parkplatz beim Friedhof). Festredner ist
Luigi Mangieri, Leiter Feuerwehr und Bevölkerungsschutz, Kommandant Stützpunktfeuerwehr Zofingen, Stab-
chef RFO. Musikalisch wird die Feier von der Musikgesellschaft Brittnau umrahmt. Dies ist somit der erste offizielle Anlass im neuen Gebäude. Der Gemeinderat und die durchführenden Vereine freuen sich über viele Teilnehmer/innen.
Baubewilligungen
David und Sonja Däster, Hardring 1, Brittnau: Anbau Schopf, Parzelle 2195, Gebäude Nr. 796. Martina und Benyamin Zwygart, Hügelweg 1, Brittnau: Aussenbereich, Vorplatz und Carportplatz mit Sickersteinen belegen, Parzelle 2368, Gebäude Nr. 935. Boris und Claudia Tellenbach, Schlosshubelweg 1, Brittnau: Gartenpergola, Parzelle 2904, Gebäude Nr. 1706. Philipp und Nicole Stocker, Tannweg 1b, Brittnau: Neubau Einfriedung südseitig mittels lasierter Naturholzwand, Kleintiergehege, Parzelle 1810, Gebäude Nr. 1671. Patricia und Urs Unterasinger, Weihermattweg 34, Brittnau: Überdachung Terrasse / Pergola, Parzelle 2959-2, Gebäude Nr. 1809. Ruedi und Susi BaerAerni, Sonnhaldenstrasse 5, Reiden: Neubau Mehrfamilienhaus, Parzelle 1990, Zofingerstrasse 10.
Murgenthal 46. Ausgabe der Kinderwoche der reformierten Kirche Kinder erfüllten die «Mission
In der diesjährigen Kinderwoche der reformierten Kirche wurden die rund 60 Kinder mitgenommen auf eine Reise zu den Planeten, an Sternen vorbei, hindurch durch unbekannte Galaxien.
Augen bei den Kindern. BILD: ZVG
Die Kinder erfuhren, dass bereits vor über 2000 Jahren die Sterne und Himmelskörper eine wichtige Bedeutung hatten und dass bereits da die Menschheit zu den Sternen greifen wollte. Mit spannenden Geschichten, Liedern und Bastelarbeiten wurden immer wieder Zwischenhalte eingelegt, um das Thema zu vertiefen. Ein stärkendes Zvieri und viel Zeit zum Spielen durften natürlich an keinem Tag fehlen. Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Erde, dem einzigen Planeten mit flüssigem Wasser auf der Oberfläche. So wurden diverse Wasserspiele, eine Wasserschlacht und sogar eine Wasserrutschbahn angeboten. Das Wetter war ideal für eine Abkühlung und dieKinder konnten sich so richtig austoben. Der Abschluss mit den tropfenden Kindern fand dann vor, statt in der Kirche statt. Am Donnerstag stand der Waldtag an. Bereits am Morgen ging es los zur Waldhütte, und nach einer feinen Wurst vom Grill (Gasgrill war noch erlaubt) und vielen Beilagen erfuhren die Kinder auf spielerische Art vieles über das Sonnensystem. Eine Glace sorgte für Abkühlung und auch dieser Tag ging schnell zu Ende. Am Freitag fand nach den letzten Bastelarbeiten am Abend das grosse Abschlussfest mit den Eltern statt. Zuerst in der Kirche mit vielen Liedern und einem Rückblick auf die Woche und danach mit einem vielfältigen Fingerfood-Buffet, zu dem alle Familien leckere Sachen beigesteuert haben. Gemütlich unter schattigen Bäumen fand die 46. Kinderwoche einen schönen Ausklang. Auf www.ref-mu.ch unter der Rubrik «Kinder» sind viele Bilder und ein Rückblick zu jedem Tag zu lesen. Und wer noch etwas vermisst, findet dies eventuell bis Ende der Sommerferien im Vorraum der Kirche. Die wunderbar bemalten Steine, die um die Kirche platziert wurden, haben leider dem Hagelwetter nicht standgehalten und die Farbe wurde abgelöst. Damit hatten die Organisatoren nicht gerechnet. Sie werden die Wetterfestigkeit im kommenden Jahr bestimmt besser austesten. MANFRED JOST
LÜTHI
Synnatzschke, Verantwortliche Finanzen (v.l.), trafen sich am vergangenen Samstag
Die Räumlichkeiten im Chinderschlössli sind grosszügig und hell. BILDER: PATRICK LÜTHI
Grosse Seifenblasen sorgten für grosse
Bundesfeier
Samstag,1. August 2026
BRITTNAU
Der tadtrat lädt die Aarburger Bevölkerung herzlich zur Feier am Landhausquai ein!
DieBevölkerungwirdherzlichzurdiesjährigen Bundesfeieram31.Juli 2026 eingeladen. DieFeier findet ab 20.00Uhrbei derMehrzweckhalleMurgenthalstatt Bereitsab18.00UhrsorgtdieMusikgesellschaft Murgenthalmitihrer Festwirtschaftfürdas leibliche Wohl.Musikalischunterhalten werden SiedurchdieBand STREEO alsauchdurchdie MusikgesellschaftMurgenthal.Gemeinsam werdensiefüreine festliche Atmosphäresorgen.
DieFeierfindet 20.00Uhr bei derMehrzweckhalleMurgenthalstatt. Bereitsab18.00Uhrsorgtdie Musikgesellschaft Wohl.Musikalisch unterhalten als auchdurch die werdensiefür eine Atmosphäre sorgen. Festrednerdürfenwir dieses Jahr OlympiaJanLochbihlerbegrüssen,dermit seiner
Als Festrednerdürfenwirdieses JahrOlympiasportler JanLochbihlerbegrüssen,dermitseiner AnsprachezumNationalfeiertag einenfeierlichen Höhepunktsetzt.
Der Gemeinderat Oftringen läd r
EinbesonderesHighlightfürdieKinderist der LampionumzugbeiEinbruchde einErlebnisfürdieganz FüralleBesucherinnenun GratiswurstmitBrot
LampionumzugbeiEinbruchder Dunkelheit–einErlebnisfürdieganzeFamilie! FüralleBesucherinnenundBesucher gibt eseine Gratiswurstmit Brot
DerGemeinderatun sichaufvieleBesuch
DerGemeinderatund die Musikgesellschaft freuen sichaufvieleBesucherinnen und Besucher!
ROTHRIST
MIT BRUNCHBundesfeie
Bundesfeier
Am 1. August 2026 beim Gemeindesaal Breiten um 10.30 Uhr. Programm
Begrüssung durch Gemeindepräsidentin Daniela Weber
Musikverein Rothrist Ansprachezum1.August
Julia Spielmann, Schülerin der Oberstufe Rothrist
SchweizerpsalmmitdemMusikverein
Anschliessend:Festwirtschaft
Ca.12.00Uhr Anschliessend:Festwirtschaft organisiert durch Laufsportverein Rothrist Bis ca. 14.00 Uhr
«Die Gemeinde Rothrist offeriert allen Besuchern zumStarteinenKaffee,ein1.August-Weggliund nach dem offiziellen Teil einen kleinen Imbiss.»
in der Region
Trittst im Morgenrot daher, Seh’ich dich im Strahlenmeer, Dich, du Hocherhabener, Herrlicher! Wenn der Alpenfirn sich rötet, Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt Eure fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.
Kommst im Abendglühn daher, Find’ich dich im Sternenheer, Dich, du Menschenfreundlicher, Liebender! In des Himmels lichten Räumen Kann ich froh und selig träumen! Denn die fromme Seele ahnt
Denn die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.
Ziehst im Nebelflor daher, Such’ich dich im Wolkenmeer, Dich, du Unergründlicher, Ewiger! Aus dem grauen Luftgebilde Tritt die Sonne klar und milde, Und die fromme Seele ahnt Und die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.
Fährst im wilden Sturm daher, Bist du selbst uns Hort und Wehr, Du, allmächtig Waltender, Rettender! In Gewitternacht und Grauen Lasst uns kindlich ihm vertrauen! Ja, die fromme Seele ahnt, Ja, die fromme Seele ahnt, Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.
Gespräch Marcel Dürr und Marco Sutter, Geschäftsführer Stiftung azb Musikdarbietung Musikgesellschaft Strengelbach Gemeinsamer Gesang des Schweizerpsalms
Raclettebrot und feine Bratwürste sowie Barbetrieb der Schützengesellschaft und Sträggelebrätscher Getränke ab 18.00 Uhr / Verpflegung nach der Feier Kaffee und Kuchen vom Frauenchor
Festwirtschaft
Raclettebrot und feine Bratwürste sowie Barbetrieb der Schützengesellschaft und Sträggelebrätscher
Lampionumzug
Getränke ab 18.00 Uhr / Verpflegung nach der Feier
Nach dem Eindunkeln (ca. 21.15 Uhr beim Brunnen zwischen den Schulhäusern N1 und N2) Lampionumzug für Gross und Klein. Die kleinen Teilnehmer erhalten anschliessend eine Glace. (Bitte eigene Lampions oder Fackeln mitbringen.)
Kaffee und Kuchen vom Frauenchor Lampionumzug
erhalten anschliessend eine Glace. (Bitte eigene Lampions oder Fackeln mitbringen.)
•BeischlechterWitterungfindet derAnlass im Gemeindesaal
•BeischlechterWitterung findet derAnlassim Gemeindesaal statt.
•LampionsfürdieKinderm
•LampionsfürdieKindermüssen selber mitgebracht werden.
•DerGemeinderatbittetSie auf Feuerwerk zu verzichten, vonLandwirtschaftszonen
DieaktuellenBestimmungen am Anlass bezüg ich Feuer- und Feuerwerkverbotsindeinzuhalten
•DerGemeinderatbittetS voralleminderNähe vo DieaktuellenBestimmu Feuerwerkverbotsinde
DieBevölkerungist Picknick-Stilim Rosenga EsstehteinebegrenzteAnzahlS Verfügung.BittebringenSiebei IhreeigenenPicknic es sichim Rosengart
WeitereInfosunter:
zumSchweizer Klassikerim Rosengartenherzlich eingeladen. EsstehteinebegrenzteAnzahlSitzplätze zur schönem Wetter IhreeigenenPicknickdecken mit und machen Sie Rosengarten bequem zofingen.ch
Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Abschluss. DasganzeBlumenheimistsehrstolzaufeureLeistung! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit euch.
Oben v l n r : Jasmin (Chemie-
Fachrichtung Chemie)
Vorne v.l.: Dorina Berisha, AGS / Amanda Gugelmann, FaGe / Janine Aeschlimann, Fachfrau Hauswirtschaft mit dem zweitbesten Abschluss im Kanton Aargau
Die Clientis Sparkasse Oftringen blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück. Dank einer stabilen Geschäftsentwicklung konnte sie den Geschäftsertrag und den Gewinn gegenüber der Vorjahresperiode steigern.
Gleichzeitig investierte die Bank gezielt in die Digitalisierung, den Ausbau ihrer Dienstleistungen sowie in die Sicherheit ihrer Kundinnen und Kunden.
DieBilanzsummeerhöhtesichper30.
Juni um 1,55 Mio. Franken oder 0,3 Prozent auf 594,3 Mio. Franken. Die Kundenausleihungen nahmen um 1,7 Mio. Franken beziehungsweise 0,3 Prozent auf 519,9 Mio. Franken zu. Mit einem Bestand von 504,1 Mio. Franken bilden die Hypothekarforderungen weiterhin das Rückgrat des Kreditgeschäfts. Die Kundengelder beliefen sich auf 438,6 Mio. Franken und lagen damit um 1,9 Mio. Franken oder 0,4 Prozent unter dem Stand von Ende 2025. Aufgrund der weiterhin tiefen Marktzinsen waren bei einzelnen Kundinnen und Kunden Umschichtungen in Wertschriftenanlagen zu beobachten. Diese Entwicklung zeigte sich auch im Vorsorgegeschäft der Säule 3a und bei der Revor BVG.
Höherer Geschäftsertrag und Gewinn
Der Geschäftsertrag erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 8,8 Prozent auf 4,62 Mio. Franken. Besonders erfreulich entwickelte sich der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft, der mit 3,60 Mio. Franken um 8,1 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Der Geschäftserfolg stieg um 11,4 Prozent auf 1,96 Mio. Franken.
Der Halbjahresgewinn beträgt
508'000 Franken und liegt damit um 19'000 Franken beziehungsweise 3,9 Prozent über dem Vorjahreswert.
«Das erste Halbjahr 2026 war von Stabilität und Kontinuität geprägt. Besonders erfreulich sind die positive Entwicklung im Zinsengeschäft und die Steigerung des Halbjahresgewinns.
Gleichzeitig investieren wir gezielt in Sicherheit und Digitalisierung, um unseren Kundinnen und Kunden auch künftig sichere, moderne und zuverlässige Dienstleistungen anbieten zu können», sagt Daniel Studer, Bankleiter der Clientis Sparkasse Oftringen. Sicherheit und Digitalisierung im Fokus Die Bankenbranche war im ersten Halbjahr von einer Häufung verschiedener Betrugsversuche betroffen. Die Clientis Sparkasse Oftringen hat deshalb ihre Sensibilisierungsmassnahmen weiter verstärkt und setzt konsequent auf moderne Sicherheitsstandards.
Gleichzeitig haben die Clientis Banken einen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung des digitalen Kundenerlebnisses gelegt. Im Zentrum steht die Einführung des neuen Digital Bankings, das den Kundinnen und Kunden schrittweise zur Verfügung gestellt wird. Die neue E-Banking- und MobileBanking-Lösung bietet ein modernes und sicheres Nutzungserlebnis sowie zusätzliche Funktionen wie Multi-
Banking, Instant Payments und Budgetplanung.
Parallel dazu werden weitere Digitalisierungsprojekte umgesetzt, darunter der elektronische Geschäftsverkehr über Terravis sowie der digitale Beraterarbeitsplatz für standardisierte Kundeneröffnungen. Damit schafft die Clientis Sparkasse Oftringen wichtige Grundlagen, um ihre Kundinnen und Kunden auch künftig persönlich, sicher und zeitgemäss zu begleiten.
Regional verankert und gut aufgestellt
Mit der neuen Kampagne «Mitten im Leben» entwickeln die Clientis Banken ihre erfolgreiche Positionierung konsequent weiter. Die Kampagne unterstreicht die Rolle der Clientis Banken als regional verankerte Finanzpartnerinnen, die Menschen und Unternehmen in wichtigen Lebensphasen begleiten.
Ende 2025 bestätigte die Ratingagentur Moody's ihre Bewertungen für die Clientis Banken: «A2» für die langfristige Schuldnerqualität, die Höchstnote «P-1» für die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie «stabil» für den Ausblick. Die Ratingagentur würdigte insbesondere die hohe Eigenkapitalausstattung, das qualitativ hochwertige Kreditportfolio sowie das solide Finanzierungsprofil der Gruppe.
Solide Ausgangslage für das zweite Halbjahr
Das erste Halbjahr 2026 verlief insgesamt ohne ausserordentliche Ereignisse und stand im Zeichen einer Konsolidierungsphase. Dank ihrer soliden Kapitalbasis, der starken regionalen Verankerung und des Vertrauens ihrer Kundinnen und Kunden sieht sich die Clientis Sparkasse Oftringen für die zweite Jahreshälfte gut aufgestellt.
DANIEL STUDER
Oftringen
Gemeinsam statt einsam
Gönnen Sie sich ein feines Essen in gemütlicher Runde und machen Sie einmal küchenfrei. Bekannte und neue Gäste treffen sich am Mittwoch, 5. August, um 11.30 Uhr im Bistro Villa EO in Oftringen. Serviert werden Suppe, Salat, ein Menü mit Fleisch oder eine vegetarische Variante sowie ein Dessert. Das Team des Bistro Villa EO freut sich auf Ihren Besuch. Der Mittagstisch bietet eine schöne Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen, Kontakte zu pflegen und Abwechslung in den Alltag zu bringen. An- oder Abmeldungen werden bis Montag, 3. August, 19 Uhr, von Elisabeth Plüss unter Telefon 062 797 37 72 entgegengenommen. ELISABETH PLÜSS
Oftringen
Thai-Abend im Lindenhof
Scharf und heiss wird es im Lindenhof am 24. Juli, ab 18 Uhr, wenn das traditionelle Thai-Buffet auf dem Programm steht. Dann sorgt die Küchenmannschaft für ein exquisites und vielseitiges Angebot aus der thailändischen Küche, mit einer grossen Auswahl an Vorspeisen, Hauptgängen und Desserts. Und dies alles à discrétion. Lassen Sie sich im Lindenhof verführen und geniessen Sie Ferienstimmung vor der eigenen Haustüre. Reservieren Sie sich gleich Ihren Tisch unter www.lindenhof-oftringen. ch/events oder telefonisch unter 062 788 08 08. ADI GABERTHÜEL
Mit der neuen Kampagne «Mitten im Leben» entwickeln die Clientis Banken ihre erfolgreiche Positionierung konsequent weiter. BILD: ZVG
Oftringen STV Küngoldingen erfolgreich am Turnfest
Gemeinsam stark in Seengen
Das Turnfest in Seengen wurde für den STV Küngoldingen zu einem sportlichen und kameradschaftlichen Höhepunkt. Sowohl die Aktivriege als auch die Jugendriege zeigten starke Leistungen.
Bereits Wochen zuvor hatten sich die Turnerinnen und Turner intensiv auf den Wettkampf vorbereitet. Am Freitag, 19. Juni, reisten 72 Mitglieder der Aktivriege gemeinsam mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Seengen. Nach dem Aufbau der Zelte stand der dreiteilige Vereinswettkampf auf dem Programm. Die Küngoldinger traten in den Disziplinen Schleuderball, Team Aerobic, Fachtest Allround, Fachtest Volleyball, Schaukelringe, Wurf, Pendelstafette sowie Schulstufenbarren an und konnten das im Training Erarbeitete erfolgreich umsetzen.
Nach den Wettkämpfen durfte auch der gesellige Teil nicht fehlen. Gemeinsam wurde gefeiert, gelacht und auf die erbrachten Leistungen angestossen. Ein Teil der Turnerinnen und Turner
Reiden
Wanderung, Velotour und Grillplausch
Der Senioren-Kreis Reiden lädt am Mittwoch, 5. August, alle Seniorinnen und Senioren zu einem gemeinsamen Tag mit Wanderungen, Velotour und gemütlichem Grillplausch auf dem Höferberg in der Hornusserhütte ein. Die erste Wandergruppe trifft sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz beim Hotel Sonne Reiden zur Wanderung im Lochbrunnen mit Othmar und Annelies. Die zweite Wanderung startet um 9.30 Uhr beim Alters- und Pflegezentrum Reiden und führt mit Leo und Richi zur Hornusserhütte. Die Biker treffen sich um 9 Uhr an der Werkstrasse in Reiden. Nichtwandernde sind herzlich eingeladen, sich um 11 Uhr auf dem Parkplatz beim Hotel Sonne Reiden oder direkt bei der Hornusserhütte einzufinden. Grilladen und Geschirr sind selbst mitzubringen. Risotto, Getränke, Kaffee und Kuchen stehen bereit.
Das Leitungsteam des SeniorenKreises Reiden freut sich auf zahlreiche Teilnehmende und wünscht allen einen schönen Tag. LYDIA DUSS
Rothrist
Mittagstisch im Luegenacher
Miteinander essen, plaudern, lachen und sich mit einem feinen Menü verwöhnen lassen. Dieses monatliche Angebot der Pro Senectute gibt es am ersten Mittwoch im Monat im Luegenacher Rothrist. Neue und bekannte Gäste sind herzlich willkommen. Die nächste Möglichkeit bietet sich am 5. August um 12 Uhr. An- und Abmeldung bitte bis Sonntag vor dem Treffen an: Sina Bucher, 076 323 46 31 oder per Mail an sina.bucher1@gmail.com. SINA BUCHER
kehrte noch am Freitag nach Hause zurück, während andere das Wochenende in Seengen verbrachten. Bei den sommerlichen Temperaturen sorgte der Hallwilersee für eine willkommene Abkühlung.
Gemeinsam zum Turnfesterfolg
Bereits Mitte Juni war auch die Jugendriege des STV Küngoldingen mit knapp 40 Kindern sowie ihren Leiterinnen und Leitern nach Seengen gereist. Die Nachwuchsturnerinnen und -turner starteten mit Ballweitwurf und Weitsprung erfolgreich in den Wettkampf. Es folgten der Hindernisparcours, der Spieltest Allround sowie zum Abschluss die Pendelstafette. Trotz der hohen Temperaturen überzeugten die
Kinder mit grossem Einsatz und starken Leistungen.
Der Lohn für die intensive Vorbereitung liess nicht lange auf sich warten: Mit dem hervorragenden 13. Rang unter 50 Vereinen in der 1. Stärkeklasse durfte die Jugendriege ein ausgezeichnetes Resultat feiern. Gleichzeitig wurde die neue Jugendfahne erstmals an einem Turnfest erfolgreich eingeweiht.
Der STV Küngoldingen blickt damit auf ein abwechslungsreiches, sportlich erfolgreiches und von grossem Teamgeist geprägtes Turnfest zurück. Die gemeinsamen Erlebnisse auf und neben den Wettkampfplätzen werden den Turnerinnen und Turnern noch lange in bester Erinnerung bleiben.
MURIEL FREY, ANJA LERCH
Oftringen Der STV Küngoldingen Männer bleibt in Bewegung
Kameradschaft statt
Sommerpause
Während der Sommerferien und der Schliessung der Turnhallen gestalten die Männerturner des STV Küngoldingen ein abwechslungsreiches Sommerprogramm. Bereits in der ersten Ferienwoche fand der traditionelle Brätliabend statt – mit einem Teilnehmerrekord von 44 Mitgliedern. Die hohe Beteiligung zeigt, wie beliebt dieser gesellige Anlass ist. Möglich wurde der Rekord auchdankdeskontinuierlichenWachstums des Vereins in den vergangenen Jahren. Mit den drei Leistungsgruppen Easy, Fit und Power bietet der Turnbetrieb für jedes Fitnessniveau das passende Angebot und verbindet Bewegung mit Freude am gemeinsamen Turnen. Am Sommerprogramm sind alle willkommen – vom Neumitglied bis zu den nicht mehr aktiv turnenden
Mitgliedern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kameradschaft und der persönliche Austausch. Der zweite Programmpunkt führt die Männerturner nach Kirchleerau, wo eine Besichtigung des Traktorenund Konzertorgelmuseums auf dem Programm steht. Bereits am Freitag, 31. Juli, und Samstag, 1. August, stehen die aktiven Männerturner dann wieder im Einsatz – an der Küngoldinger Sommerparty. Der beliebte Anlass wird gemeinsam mit der Aktivriege und der Frauenriege des STV Küngoldingen organisiert und bietet Festwirtschaft, Musik und Unterhaltung für die ganze Region. Ein Besuch im Spaghetti-Zelt lohnt sich besonders: Dort sorgen die Männerturner mit vollem Einsatz für das leibliche Wohl der Gäste. THOMAS SCHENKER
Reiden Tagesausflug des Seniorenkreis Reiden
Bei idealem Wanderwetter durchs Schächental
Besser hätten die Bedingungen kaum sein können: Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen in den Bergen machten sich 58 Seniorinnen und Senioren des Seniorenkreises Reiden am Mittwoch, 8. Juli, auf den Weg zu ihrer traditionellen Tageswanderung ins Urnerland. Pünktlich um 7 Uhr startete der Car beim Hotel Sonne Richtung Altdorf. Nach einer guten Stunde stärkten sich die Teilnehmenden bei Kaffee und Gipfeli, die vom Seniorenkreis offeriert wurden. Ein Erinnerungsfoto vor dem Telldenkmal durfte selbstverständlich nicht fehlen, bevor die Reise Richtung Klausenpass weiterging.
Drei Tagesprogramme zur Auswahl Je nach Kondition standen drei verschiedene Tagesprogramme zur Auswahl. Die sportlichsten Teilnehmenden nahmen die lange Wanderung ab Biel unter die Füsse, eine zweite Gruppe startete in Ruogig zur mittleren Route. Die dritte Gruppe, die «Geniesser», fuhr nach Flüelen und schwebte mit der Gondel auf die Eggberge. Dort blieb genügend Zeit für einen gemütlichen Spaziergang oder zum Verweilen auf einer Sitzbank mit herrlichem Blick auf die Urner Bergwelt. Die beiden Wandergruppen genossen den aussichtsreichen Schächenta-
ler Höhenweg. Dank einer angenehmen Brise und den im Vergleich zum Tal deutlich tieferen Temperaturen konnten auch die kleineren Aufstiege mühelos bewältigt werden. Zur Mittagszeit trafen sich alle beim Alpenkiosk zu einem wohlverdienten Apéro. Nach einer kurzen Rast am idyllischen Fleschsee führte der gemeinsame Abstieg zum Bergrestaurant Eggberge, wo bereits die Geniesser-Gruppe wartete. Auf der Sonnenterrasse liessen sich alle das feine Mittagessen schmecken, das von der Servicecrew speditiv serviert wurde. Anschliessend brachte die Gondel die Reisegruppe – wenn auch in mehreren Fahrten – wieder ins Tal, wo der Car bereits für die Heimreise bereitstand. Über die Axenstrasse führte die Fahrt zurück nach Reiden. Dort empfing die Ausflüglerinnen und Ausflügler erneut die hochsommerliche Hitze – ein deutlicher Kontrast zu den angenehm frischen Temperaturen in den Bergen. Besonders erfreulich war, dass alle Teilnehmenden gesund und unfallfrei nach Hause zurückkehrten.
Ein herzlicher Dank gilt Beatrice und Heinz, die den abwechslungsreichen Ausflug sorgfältig vorbereitet und bestens organisiert hatten. Die gelungene Wanderung wird den Teilnehmenden noch lange in schöner Erinnerung bleiben. CLAUDIA STEIGER
Oftringen Selektion für die Kunstturn-EM Zwei Satus-ORO-Turner fahren an die Europameisterschaften
Der Schweizerische Turnverband hat das Männer-Team für die KunstturnEuropameisterschaften vom 19. bis 23. August in Zagreb (Kroatien) selektioniert. Das Aufgebot umfasst fünf Team-Athleten sowie einen Einzelstarter. Mit Florian Langenegger, Matteo Giubellini und Noe Seifert (1998, Satus ORO Oftringen Kutu/STP Aargau) reisen drei Mitglieder des EM-Silberteams von Leipzig 2025 nach Zagreb. Ergänzt wird das Schweizer Aufgebot durch Dominic Tamsel, der bereits über EMErfahrung verfügt, sowie durch Mattia Piffaretti, der erstmals an Europameisterschaften auf Elite-Stufe teilnehmen wird.
Angeführt wird die Schweizer Mannschaft von Noe Seifert und Florian Langenegger. Der 28-jährige Seifert bestreitet bereits seine siebte Europameisterschaft auf Elite-Stufe und zählt seit Jahren zu den Konstanten im Schweizer Team. Langenegger steht nach Antalya 2023 und Leipzig 2025 vor
seiner dritten EM-Teilnahme. Der Aargauer hat sich in den letzten Jahren auf internationaler Ebene etabliert. Auch Matteo Giubellini gehört mittlerweile zum festen Kern der Nationalmannschaft. Für den 22-Jährigen sind die Titelkämpfe in Zagreb nach Rimini 2024 und Leipzig 2025 bereits die dritte Europameisterschaft auf Elite-Stufe. Dominic Tamsel kehrt nach seinem EM-Debüt 2022 in München ins Team zurück. Er komplettiert gemeinsam mit EM-Neuling Mattia Piffaretti das Schweizer Team. Der 24-jährige Tessiner überzeugte in den vergangenen Monaten mit konstanten Leistungen und sicherte sich so sein Ticket für seine ersten Europameisterschaften auf Elite-Stufe.
Zusätzlich wurde Luca Murabito (2003, Satus ORO Oftringen Kutu/STP Aargau) als Einzelathlet selektioniert. Ian Raubal befindet sich nach seiner Schulteroperation wieder im Wettkampfbetrieb und wurde als Ersatzturner nominiert. PD
Die Jugi des STV Küngoldingen erreichte den hervorragenden 13. Rang.
BILD: ZVG
Der STV Küngoldingen Männer bei der Pflege der Kameradschaft. BILD: ZVG
Ein Erinnerungsfoto vor dem Telldenkmal durfte selbstverständlich nicht fehlen. BILD: ZVG
Rothrist Zum zweiten Mal wurde der Anlass beim Gemeindesaal durchgeführt
Ein Fest, das zum Bleiben einlädt – Rothrister Bevölkerung feiert ihr Skifest
Das 48. Skifest zog in gewohnter Manier die Bevölkerung in Scharen an. Auch dieses Jahr fand die riesige Sommerparty auf dem Platz beim Gemeindesaal Breiten statt. Das Risotto fand am Freitagabend reissenden Absatz. «Zum zweiten Mal dürfen wir unser Fest hier auf diesem schönen Platz durchführen», sagte OK-Präsident Fabian Senn mit einem Augenzwinkern. «Dass auf dem Dörfliplatz noch Baustelle herrscht, ist dabei zweitrangig.» Gleichzeitig bedankte er sich für die zahlreichen positiven Rückmeldungen und äusserte die Hoffnung, dass das Skifest auch künftig vor dem Gemeindesaal Breiten stattfinden kann. Dass ein Risotto auch bei hochsommerlichen Temperaturen hervorragend schmeckt, zeigte sich eindrücklich: Bereits nach knapp eineinhalb Stunden war es restlos ausverkauft.
Kein Wunder – der Duft der Steinpilze lag schon von Weitem in der Luft und gehört längst zu den kulinarischen Highlights des Freitagabends. Für beste Partystimmung sorgte am Freitag die Band COM|PA|SS. Die sechs Musiker wollten schon lange einmal am Skifest auftreten – in diesem Jahr ging ihr Wunsch endlich in Erfüllung. Mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire brachten sie das Publikum von der ersten Minute an in Feierlaune. Wer nach dem Konzert weiterhin nicht genug hatte, zog weiter ins Partyzelt. Dank dessen etwas abgelegener Lage konnte dort bis in die frühen Mor-
AusfallnummerSommer
genstunden ausgelassen gefeiert werden, während unter den Bäumen auf den Sitzbänken in gemütlicher Runde weiter geplaudert wurde.
Auch das OK durfte sich einen langgehegten Wunsch erfüllen: Die Band ChueLee stand am Samstagabend erstmals auf der Skifest-Bühne und sorgte mit ihrem Auftritt für einen weiteren Höhepunkt des Festwochenendes. Die grösste Party im Rothrister Veranstaltungskalender bleibt damit, was sie seit Jahren ist: ein stimmungsvolles Fest mit einzigartigem Ambiente – und einem Publikum, das gerne bis in die späten Stunden bleibt.
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Die Churros werden seit Jahren am Skifest angeboten und sind immer sehr beliebt.
Ein kühles Bier unter freiem Himmel – was will man mehr?
Ein Tänzchen in Ehren…
BILDER: PATRICK LÜTHI
Der Platz vor dem Gemeindesaal trug viel zum ohnehin schon einzigartigen Ambiente bei.
Die Band COM|PA|SS erfüllte sich mit ihrem Auftritt einen lang gehegten Wunsch.
Konzentration und Spass an der Schiessbude.
Geschichte – Das Dörfli-Schulhaus linderte die Schulraumknappheit nur vorübergehend
Im zweiten Anlauf bewilligt –
«ohne
Sanierung und Umbau
Sang und Klang» eingeweiht
«Den weitaus wichtigsten Entwicklungsschritt im Bereich der Schule unternahm die Gemeinde im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts mit dem Bau neuer und der Erweiterung bestehender Schulhäuser.» So urteilte der Historiker Markus Widmer-Dean im 2012 erschienenen Geschichtsbuch «Rothrist im Lauf der Zeit» im Kapitel «Vom Katechismus zum Zahlenbuch. Rothrister Schule einst und jetzt». Allzu geradlinig erfolgte diese Entwicklung allerdings nicht. Im Gegenteil: Gerade im 19. Jahrhundert scheiterte die Schaffung neuen Schulraums immer wieder an den Finanzen. So sahen sich Gemeinderat und Sittengericht Niederwil (Rothrist) beispielsweise im Schreiben vom 28. Juli 1809 an den Bezirksschulrat Zofingen «ausserstande, die Mittel aufzubringen zum Bau eines dritten Schulhauses; denn das Gemeindegut selbst ist ein
Kampf zwischen Nichts und Minder-alsnichts haben». Auch wenn sich die Gemeinde Rothrist von der gewaltigen Verschuldung im Gefolge der grossen Auswanderung von 1855 zu Beginn des 20. Jahrhunderts langsam erholt hatte, so war der Entscheid zum Bau eines neuen Schulhauses im Dörfli alles andere als ein Selbstläufer. Um 1907 schlug die Schulpflege vor, eine Bezirksschule zu gründen und gleichzeitig ein neues Schulhaus zu erstellen. Beide Vorschläge wurden von der Gemeindeversammlung abgelehnt. Erst als 1911 kein Schulzimmer mehr vorhanden war, zudem eine Abteilung der Arbeitsschule ins Blaukreuzhaus und die andere ins Gemeindehaus verlegt worden waren, brachte der Gemeinderat 1912 den Kreditantrag über 200 000 Franken für den Neubau eines Schulhauses erneut vor die Gemeindever-
sammlung. Dieses Mal mit positivem Ausgang. Ein moderner Bau mit acht Schulräumen, Schulküche, Badeeinrichtung und grosszügiger Turnhalle wurde geplant.
Bauarbeiten mussten unterbrochen werden
Noch im Juli 1914 hoffte der beauftragte Architekt Otto Senn, wie sich dem «Zofinger Tagblatt» (ZT) vom 30. Juli 1914 entnehmen liess, «dass bis Ende August auch die letzten Arbeiten, mit Ausnahme der Umgebungsanlagen, beendigt werden». Kurz vorher, am 16. Juli 1914, hatten Gemeinderat, Schulpflege und Lehrerschaft zur Einweihung des neuen Schulhauses die Durchführung eines Jugendfests auf den 30. August 1914 beschlossen, als am 1. August 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach. «Die Kriegswirren haben auch auf den Fortschritt der Bauarbeiten am neuen Schulhaus nachteilig eingewirkt», vermeldete das ZT in seiner Ausgabe vom 28. September 1914, da «die meisten Arbeiter, die am Schulhaus beschäftigt waren, unter die Waffen gerufen» wurden. Die Schulhauseinweihung wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, «weil die Zeit nicht zu Festlichkeiten geeignet erscheint», schrieb das ZT weiter. Und weiter: «Die Turnhalle, die schon vor zwei Monaten fertig erstellt war, hat ihre eigenartige Weihe erhalten, indem sie schon zu wiederholten Malen Truppen, die hier nächtigten, als Kantonnement dienen musste.» Drei Monate später als ursprünglich geplant, Mitte November, konnte das Schulhaus bezogen werden. «Letzten Montag sind in aller
Stille, ohne Sang und Klang, dem tiefen Ernst der heutigen Zeit entsprechend, unsere Schulen ins neue Schulhaus eingezogen», vermeldete das ZT am 27. November 1914. Drei Schulen aus dem Schulhaus Oberwil und vier vom Schulhaus bei der Kirche zogen in den Neubau ein. Zwischen 1920 und 1970 verdoppelte sich die Einwohnerzahl in Rothrist. Entsprechend erhöhten sich auch die Schülerzahlen und damit auch das Bedürfnis nach zusätzlichem Schulraum. Diesem wurde 1952 erstmals mit dem Schulhaus Dörfli 2 nachgekommen – die alte Bezirksschule wurde an die bestehende Turnhalle angebaut. Damals wurde wahrscheinlich auch die alte Verbindungsmauer zwischen Schulhaus und Turnhalle entfernt. THOMAS FÜRST
Nordfassade.
BILD: DARIO MATARAZZO
Schulhaus Dörfli 1, Rothrist
Schulhaus
Dörfli 1 Rothrist
Das Schulhaus Dörfli 1, 1913/14 nach den Plänen des Zofinger Architekten Otto Senn errichtet, bildet das Herzstück der Oberstufen-Schulanlage Dörfli und des gesamten historischen Ortsteils Dörfli. Somit wurde das Dörfli 1 für viele das bauliche Identifikationsmerkmal unserer Gemeinde.
Der Neubau des Schulhauses mit zugehöriger freistehender Turnhalle war für das damalige Rothrist 1912 ein Wagnis, betrug doch die Bausumme für beide Gebäude 250 000 Franken.
Die Investition in die Zukunft hat sich mehr als gelohnt. Generationen von Rothristern und Rothristerinnen haben einen Teil ihrer Schulzeit im Dörfli 1 verbracht. Es trug und trägt dazu bei, dass in Rothrist alle Leistungszüge der Sekundarstufe 1 angeboten werden können. Dies ist ein entscheidender Standortfaktor für unsere Gemeinde.
Von Juli 2025 bis August 2026 wurde das Dörfli 1 und der dazugehörige Vorplatz einer Totalsanierung unterzogen. Dabei konnten auch einige Purifizierungen am Äussern, welche aus einer Teilsanierung im Jahre 1974 stammten, wieder rückgängig gemacht werden. Im Innern entstanden Schulräume, welche den modernen pädagogischen Ansprüchen entsprechen und wo die Schüler und Schülerinnen eine zeitgemässe Lernumgebung vorfinden.
Das Dörfli 1 kann so für viele weitere Jahre pädagogischer, sozialer und baulicher Mittelpunkt der Gemeinde Rothrist sein.
DANIELA WEBER
Architektenbericht
Mit der Gesamtsanierung des Schulhauses Dörfli wurde eines der prägenden Gebäude im Ortskern von Rothrist für kommende Generationen fit gemacht. Das zwischen 1913 und 1914 erstellte Schulhaus steht als schützenswertes Bauwerk im kantonalen Bauinventar. Ziel der Sanierung war es, den historischen Charakter des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig die Anforderungen an einen zeitgemässen Schulbetrieb zu erfüllen.
Die Tragstruktur des Massivbaus konnte weitgehend erhalten werden. Gezielte statische und brandschutztechnische Ertüchtigungen sowie die Optimierung der Fluchtwege bringen das Gebäude auf den heutigen Stand. Gleichzeitig wurden sämtliche Schwellen entfernt und das Schulhaus vollständig hindernisfrei erschlossen, wodurch das Gebäude heute vollständig rollstuhlgerecht genutzt werden kann.
Ein wesentlicher Bestandteil der Sanierung war die Erneuerung der Gebäudehülle. Die Fassade wurde sorgfältig instandgesetzt und in ihrer ursprünglichen Gliederung erhalten. Neue Holz-Metall-Fenster in einem warmen Kastanienbraun verleihen dem Gebäude eine hochwertige und zeitlose Erscheinung. Zusammen mit den grünen Rafflamellenstoren entstand ein bewusst abgestimmtes Farbkonzept, das den historischen Charakter respektiert und dem Schulhaus gleichzeitig eine neue Identität verleiht.
Auch im Innern wurde das Gebäude umfassend erneuert. Ein durchgängiges Farb- und Materialkonzept verbindet den historischen Bestand mit einer zeitgemässen Gestaltung. Natürliche Materialien, warme Holzelemente und eine zurückhaltende Farbpalette schaffen eine ruhige und freundliche Lernumgebung.
Sämtliche Bodenbeläge wurden entsprechend ihrer Nutzung erneuert. In den Klassenzimmern und Gruppenräumen sorgt ein hochwertiger Linoleumbelag für eine angenehme Atmosphäre und gute Akustik. Demgegenüber bilden robuste Feinsteinzeugplatten im Treppenhaus, in den Korridoren, und WC-Anlagen einen langlebigen und pflegeleichten Belag. Eine besondere gestalterische Rolle übernimmt der charakteristische Grün-Blau-Ton, der sich als roter Faden durch das gesamte Gebäude zieht. Die Glasgewebetapeten in den Korridoren, die massgefertigten Schrankeinbauten sowie die keramischen Wandplatten der WC-Anlagen greifen diesen Farbton auf und schaffen ein harmonisches Gesamtbild. So erhält das Schulhaus eine eigenständige Identität, welche den historischen Bestand ergänzt, ohne ihn zu überlagern. Ergänzt wird das Innenraumkonzept durch moderne Akustikdecken, energieeffiziente LED-Beleuchtung sowie eine vollständig erneuerte Gebäude- und Haustechnik. Auch die Umgebung des Schulhauses wurde neu gestaltet und funktional aufgewertet. Gebäude und Aussenraum bil-
Einweihung am 6. August
Die offizielle Einweihung mit geladenen Gästen findet am 6. August um 17 Uhr statt. Der Tag der offenen Tür des sanierten Schulhauses wird am 24. Oktober durchgeführt – gemeinsam mit dem Rothrister Märit. Dann kann die Bevölkerung das Schulhaus Dörfli 1 besichtigen und sich selbst ein Bild der gelungenen Sanierung machen.
den heute ein harmonisches Ensemble, das den historischen Charakter des Schulhauses unterstreicht und gleichzeitig den heutigen Anforderungen an einen zeitgemässen Lern- und Begegnungsort gerecht wird. So verbindet die Gesamtsanierung den sorgfältigen Erhalt der historischen Bausubstanz mit einer modernen, nachhaltigen Architektur.
Strengelbach Regionen Meisterschaften in Zofingen Alessandro Cristiano lässt die
Konkurrenz stehen
Alessandro Cristiano sicherte sich an den Regionen Meisterschaften Mittelland vom 20. Juni 2026 in der Kategorie M14 über 60 Meter die Goldmedaille. Auf der Zofinger Trinermatte setzte sich das Nachwuchstalent des Satus Rothrist gegen eine starke Konkurrenz durch.
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen dominierte Alessandro Cristiano sowohl den Vorlauf als auch den Halbfinal seiner Serie und erzielte jeweils die Bestzeit. Auch im Final bewies er Nervenstärke und Topform: Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 7,97 Sekunden sprintete er der Konkurrenz davon und sicherte sich den Titel souverän. Ein Erfolg, der auch auf die intensive Vorbereitung im Verein zurückzuführen ist.
Nach seinem Sieg beim «Schnällschte Zofiger» und dem Titelgewinn an den Aargauer Meisterschaften ist dies bereits der dritte grosse Erfolg für den jungen Strengelbacher in dieser Saison. Mit diesem beeindruckenden Lauf im Rücken richtet sich der Blick nun auf den Aargauer Sprint-Final im August. Dort wird Alessandro Cristiano als einer der Favoriten an den Start gehen und möchte seine erfolgreiche Saison mit einem weiteren Spitzenresultat krönen. BETTINA
Was in der Region abgeht, erfahren Sie im Wiggertaler
Strengelbach
Violoncello-Klänge in der Johanneskirche
Am Sonntag, 26. Juli, um 10 Uhr, findet wieder ein konzertanter Gottesdienst in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), Breitbachstrasse 31, statt. Es ist ein sogenannter Bezirks-Gottesdienst und die EMK-Gemeinden von Rothrist, Zofingen und Bottenwil sind auch eingeladen. Gast ist erneut die Profi-Musikerin Anita Gwerder aus Lörrach/D mit ihrem Cello. Sie wird wieder mit Werken bekannter Komponisten und ihrem einfühlsamen und variantenreichen Spiel starke musikalische Akzente setzen und auch den Gemeindegesang begleiten. EMK-Pfarrer Simon Zürcher wird den Gottesdienst leiten. Er stellt ihn unter das Thema: «Kirche wozu?» Hier seine hinführenden Gedanken: «Es ist ganz normal. Wir sind Kirche eben. Es war schon immer so. Aber wozu eigentlich? Wozu ein so grosser Aufwand? Haben Sie sich schon einmal gefragt, wozu Kirche eigentlich da sein sollte? Auch wenn sie diese Frage bisher nicht kümmerte, es ist erstaunlich, wo man landet, wenn man einmal zu fragen beginnt. Sie sind ganz herzlich eingeladen mitzukommen auf diese Gedanken-Reise. Und wer weiss, vielleicht wird dieser Gottesdienst zu einem wichtigen Ereignis in Ihrer persönlichen Glaubensbiographie.» Anschliessend an den Gottesdienst sind alle herzlich zum Kirchenkaffee eingeladen. SIEGFRIED STICH
Strengelbach
Mit Zuversicht ins neue Schuljahr Am kommenden Sonntag, 9. August, um 10.15 Uhr sind Kinder und Jugendliche mit ihren Familien zum «startklar»Gottesdienst in der reformierten Kirche Strengelbach eingeladen.
Nach den Sommerferien beginnt ein neues Schuljahr. Für manche Kinder ist es der erste Kindergarten- oder Schultag, für andere bringt der Schulstart Veränderungen mit sich. Eine neue Klasse, neue Lehrpersonen oder neue Herausforderungen sind spannend, können aber auch verunsichern. Der diesjährige Startklar-Gottesdienst steht unter dem Motto «Du bist einzigartig». Mit Musik, inspirierenden Gedanken und einer fröhlichen Gemeinschaft möchten wir gemeinsam zuversichtlich ins neue Schuljahr starten. Im Anschluss sind alle herzlich eingeladen, das Beisammensein bei einem Apéro riche zu geniessen. BEAT MAURER
Obacht:
In der Kalenderwoche 31 erscheint kein Wiggertaler
Strengelbach Erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse
Mehrere Spitzenresultate für Lernende der Stiftung azb
Die Stiftung azb durfte in diesem Jahr zahlreiche erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse feiern. Besonders erfreulich sind mehrere Spitzenplatzierungen und kantonale Bestleistungen, welche die Absolventinnen und Absolventen in ihren Berufen erzielt haben.
Im Rahmen der diesjährigen Abschlussfeier würdigte die Stiftung azb gemeinsam mit Angehörigen, Berufsbildenden, Mitarbeitenden und Ausbildungspartnern die Leistungen ihrer Lernenden. Die erfolgreichen Abschlüsse markieren für die Absolventinnen und Absolventen einen wichtigen Meilenstein auf ihrem beruflichen Weg und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Besonders beeindruckend ist der Werdegang von Tanja Wullschleger. Von 2022 bis 2024 absolvierte sie ihre Ausbildung zur Praktikerin PrA Malerei beim Malergeschäft Gyger. Anschliessend setzte sie ihren Weg im gleichen Betrieb fort und schloss nun erfolgreich die Ausbildung zur Malerpraktikerin EBA ab. Während vier Jahren wurde sie durch die Stiftung azb im Rahmen eines Job Coachings begleitet und unterstützt. Mit viel Motivation, Ausdauer und Leidenschaft für ihren Beruf krönte sie ihren Ausbildungsweg mit dem kantonal besten Abschluss sowie der besten praktischen Prüfung ihres Jahrgangs.
Auch weitere Lernende erzielten hervorragende Resultate. Salome Zimmermann schloss ihre Ausbildung zur Fahrradmechanikerin EFZ mit der fan-
Stellen
tastischen Durchschnittsnote 5,44 ab und erreichte damit den ersten Rang aller Fahrradmechanikerinnen und Fahrradmechaniker EFZ im Qualifikationsverfahren 2026. Nach ihrem erfolgreichen Lehrabschluss bleibt sie der Stiftung azb erhalten und wird das Team der Velowerkstatt weiterhin unterstützen. In den Mechanikberufen wurden Dominic Stille als Produktionsmechaniker EFZ, Tobias Zmoos als Polymechaniker EFZ sowie Aurel Hug als Auto-
matikmonteur EFZ jeweils mit dem ersten Rang ausgezeichnet. Noel Brauer erreichte als Mechanikpraktiker EBA den hervorragenden zweiten Rang. Die ausgezeichneten Resultate zeigen eindrücklich, was durch die enge Zusammenarbeit zwischen Lernenden, Ausbildungsbetrieben und der Stiftung azb möglich wird. Sie stehen für die hohe Qualität der Ausbildung sowie für erfolgreiche Wege in den Arbeitsmarkt.
Immobilien
Die ZALA AG (Zusammenschluss Abwasserregion Langetental) betreibt in Aarwangen eine Kläranlage im Belebtschlammverfahren (75'000 EW). Zudem betreibt und unterhält die ZALA AG ein Kanalisationsnetz von ca. 70 km und diverse Sonderbauwerke.
Der Betrieb der ZALA-Anlagen wird heute durch drei Klärwerkfachmänner sichergestellt. Wir suchen per 1.10.2026 oder nach Vereinbarung einen/eine Klärwerkfachmann/Klärwerkfachfrau, 50 – 100 % mit Perspektive auf Übernahme der Betriebsleitung
Ihre Aufgaben: Sie sind für den Betrieb, die Wartung und den Unterhalt der ARA sowie der Spezialbauwerke im Kanalnetz verantwortlich. Dabei stellen Sie einen einwandfreien Betrieb der Anlagen sowie die fachgerechte Entsorgung von Klärschlamm und weiteren Reststoffen sicher. Den Pikettdienst übernehmen Sie im turnusmässigen Wechsel mit Ihren Teamkollegen.
Ihr Profil: Sie verfügen über eine handwerkliche Ausbildung im mechanischen oder elektronischen Bereich und besitzen den eidgenössischen Titel «Klärwerkfachmann/Klärwerkfachfrau» oder sind bereit, diesen in den nächsten Jahren zu erwerben. Idealerweise bringen Sie bereits praktische Erfahrung im Betrieb einer ARA mit. Sie sind eine zuverlässige und engagierte Persönlichkeit, arbeiten gerne im Team und übernehmen Verantwortung. Selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten, ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein sowie die Mitarbeit in einem kleinen Team bereiten Ihnen Freude.
Unser Angebot: Sie profitieren von einer gründlichen internen Einarbeitung und Ausbildung. Es erwartet Sie eine vielseitige, selbständige und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem attraktiven Arbeitsumfeld mit fortschrittlichen Arbeitsbedingungen am Standort Aarwangen. Bei entsprechender fachlicher Eignung und persönlichem Interesse eröffnen sich Ihnen mittelfristig Entwicklungsmöglichkeiten bis hin zur Übernahme der Betriebsleitung.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen unter bewerbung@zala-ag.ch. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage (www.zala-ag.ch).
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Alessandro Cristiano sprintet zum Meistertitel. BILD: ZVG
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Die Lernenden der Stiftung azb Strengelbach schlossen ihre Ausbildungen mit exzellenten Ergebnissen ab. BILD: ZVG
Vordemwald Bauarbeiten dauern bis Ende August
Ausbau des Geissbach-Durchlasses
Der bestehende Durchlass des Geissbachs unter der Kantonsstrasse in Vordemwald wird erneuert und vergrössert. Mit dem Projekt verbessert das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Hochwasserschutz und erhöht die langfristige Sicherheit der Verkehrsinfrastruktur.
Der Geissbach quert im Gebiet «Däntsch» (auf der Höhe der Zofingerstrasse Nr. 28) die Kantonsstrasse K233 in Vordemwald. Untersuchungen haben gezeigt, dass der bestehende Durchlass nicht mehr den heutigen Anforderungen an den Hochwasserschutz genügt. Aktualisierte hydrologische Grundlagen und neue Niederschlagsdaten weisen darauf hin, dass künftig mit höheren Hochwasserabflüssen zu rechnen ist. Um die Funktionsfähigkeit der Gewässerquerung langfristig sicherzustellen, wird die bestehende Anlage durch einen grösseren Durchlass ersetzt. Die Bauarbeiten haben begonnen und dauern voraussichtlich bis Ende August.
Der neue Durchlass wird so ausgelegt, dass er auch bei starken Niederschlagsereignissen eine sichere Ableitung der Wassermengen gewährleistet. Gleichzeitig werden verschiedene ökologische Massnahmen umgesetzt. Dazu gehören eine Niederwasserrinne für die Wasserführung bei geringen Abflüssen, die Gestaltung der Gewässersohle mit natürlichem Substrat sowie beidseitige Kleintierbankette. Die Ein- und Auslaufbereiche werden zudem angepasst und gegen Erosion gesichert.
Sichere Infrastruktur
Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit werden im Bereich des neuen Durchlasses zudem neue Geländer erstellt. «Mit dem Ausbau des Durchlasses schaffen wir eine zukunftsorientierte Lösung, die den aktuellen Anforderungen an den Hochwasserschutz entspricht und gleichzeitig die ökologischen Funktionen des Gewässers berücksichtigt», sagt Stefan Schulthess, Projektverantwortlicher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt.
Mit dem Projekt investiert der Kanton Aargau in eine sichere und leistungsfähige Infrastruktur und trägt den Herausforderungen des Klima-
Untersuchungen haben gezeigt, dass der bestehende Geissbach-Durchlass nicht mehr den heutigen Anforderungen an den Hochwasserschutz genügt.
wandels sowie den steigenden Anforderungen an den Hochwasserschutz Rechnung. Die Kosten trägt der Kanton Aargau vollumfänglich. Da das Bauvorhaben vollständig im Ausserorts-Bereich liegt, hat die Gemeinde Vordemwald keine Beiträge zu leisten.
Verkehrsführung mit Lichtsignalanlage Während der Vorarbeiten ist die Kantonstrasse halbseitig befahrbar und der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Der Veloverkehr wird mit dem übrigen Individualverkehr geführt und für die Fussgänger wird eine Umleitung signalisiert.
Vordemwald Aus den Verhandlungen des Gemeinderates
Das Mittelstück des Durchlasses wird unter einer Vollsperrung eingebaut. An einem Wochenende wird die Zofingerstrasse im Bereich des Durchlasses für den motorisierten Verkehr komplett gesperrt. Weitere Informationen zur Sperrung und der Umleitung folgen vor der Ausführung.
Die Unternehmung, die Bauleitung und die Abteilung Tiefbau setzen alles daran, die Beeinträchtigungen während der Bauzeit möglichst gering zu halten, und bitten die Verkehrsteilnehmenden sowie die Anwohnenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen.
Vordemwalder Quartett misst sich mit den Besten der Welt
Am kommenden Wochenende treffen sich in Lausanne die besten Nachwuchs-Trialfahrerinnen und -fahrer der Welt zu den UCI Trials World Youth Games. An den internationalen Jugendweltspielen messen sich über 200 Athletinnen und Athleten im Alter von 10 bis 16 Jahren aus mehr als 16 Nationen.
Auch der Radfahrerverein Vordemwald ist an diesem hochkarätigen Anlass stark vertreten. Gleich vier Nachwuchsfahrer konnten sich für die Teilnahme qualifizieren und werden die Schweiz in ihren jeweiligen Alterskategorien vertreten.
In der Kategorie U16 startet Nathan Sommer, während Nando Hunziker in
der U14 an den Start geht. In der U12 vertritt Flurin Stöcker die Vereinsfarben, und Ennis Moor kämpft in der Kategorie U10 um gute Platzierungen. Insgesamt umfasst das Schweizer Aufgebot 26 Fahrerinnen und Fahrer, womit die Schweiz an den vom 24. bis 26. Juli in Lausanne stattfindenden Jugendweltspielen mit einer starken Delegation vertreten ist. Für die vier Talente ist die Qualifikation bereits ein grosser Erfolg und zugleich die Belohnung für ihre konstant starken Leistungen während der laufenden Saison. Nun dürfen sie sich mit der Weltspitze ihres Jahrgangs messen und wertvolle internationale Erfahrungen sammeln.
Der Gemeinderat hat eine Vereinbarung zur Entwicklung des Areals «Dorfmitte» zur Anhörung bei den beteiligten Parteien verabschiedet
Die Vereinbarung sieht vor, dass das bisherige Gemeindezentrum durch die Grundeigentümer sowie die Investoren beziehungsweise Immobilienentwickler erneuert wird. Das Areal mit den bestehenden Bauten umfasst rund 10'000 Quadratmeter. Die Vereinbarung regelt das gemeinsame Vorgehen. Können sich die beteiligten Akteure einigen, wird der Gemeinderat die Vereinbarung den Gemeindeversammlungen – frühestens am 19. November 2026 – zur Genehmigung unterbreiten. Der Souverän soll der Stossrichtung und dem Fahrplan zustimmen und den Gemeinderat legitimieren, die Arbeiten in Angriff zu nehmen.
Soll das Areal oder Teile davon später verkauft oder im Baurecht abgegeben werden, entscheidet wiederum der Souverän. Damit liegt die Entscheidung über die Zukunft der «Dorfmitte» vollumfänglich bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern. Dies erachtet der Gemeinderat als zentral. Er will das ortsbauliche und finanzpolitische Potenzial aufzeigen. Ob das Dorf die Entwicklung wünscht, entscheidet der Souverän.
Über die Details der Vereinbarung wird informiert, sobald diese von allen beteiligten Parteien unterzeichnet worden ist.
Baulicher Kanalunterhalt
Der Gemeinderat hat im Rahmen des
jährlichen baulichen Kanalunterhalts die Arbeiten aufgrund der durchgeführten Submission der Fretz KanalService AG, Cham vergeben. Der bauliche Unterhalt konzentriert sich dieses Jahr auf Schachtsanierungen. Der Baustart erfolgt im August 2026 und endet Anfang November 2026. Das Auftragsvolumen beträgt 98 000 Franken. Die Projektleitung obliegt der SBU AG, Aarau.
Speicher von 1850 nicht mehr schutzfähig
Der Speicher «VOR906» im Bauinventar der Gemeinde Vordemwald datiert um 1850 steht abseits des Mutterhauses Chratzernstrasse 27 leicht erhöht auf Grasland. Der Speicher in Holzkonstruktion ist in der kommunalen Bau- und Nutzungsordnung als Gebäude mit Substanzschutz aufgeführt. Der Zahn der Zeit hat am Objekt genagt. Deshalb wurde in Absprache mit der Eigentümerschaft unter Beizug eines qualifizierten Unternehmens der Erhalt des Speichers überprüft.
DerFachberichtkommtzumSchluss, dass die Schutzfähigkeit der bauzeitlichen Substanz nicht mehr gegegeben ist. Der Gemeinderat wird dem Souverän bei der nächsten Revision der Bauund Nutzungsordnung die Entlassung des Objekts aus dem kommunalen Schutz beantragen, es sei denn, das Objekt werde widererwarten in Stand ge-
stellt. Weder Eigentümerschaft noch Gemeinde noch Kanton können und wollen die finanziellen Mittel aufbringen, um den Speicher in Stand zu stellen. Die Zukunft des Speichers ist der Eigentümerschaft überlassen. Da eine Instandstellung nicht vorgesehen ist, bleibt der natürliche Zerfall oder der Abbruch des Speichers gemäss Fachbericht.
Stephan Niklaus lässt sich vorzeitig pensionieren Stephan Niklaus, Gemeindeschreiber und Geschäftsleiter, wird auf September 2027 vorzeitig in Pension gehen. Stephan Niklaus wird per Austritt 14 Jahre im Dienst der Gemeinde Vordemwald gestanden haben. Damit, so Niklaus, wird der Weg zu einem sinnvollen Zeitpunkt frei, die Funktionen neu zu besetzen. Die weitergehende Digitalisierung von Prozessen sowie die Implementierung von Künstlicher Intelligenz in der Geschäftsverwaltung sind nur zwei Herausforderungen in einem sich befindenden starken Wandel in Verwaltung und Gesellschaft. Der Gemeinderat hat der vorzeitigen Pensionierung von Stephan Niklaus mit grossem Bedauern zugestimmt. Die Nachfolgeplanung wird nach den Sommerferien 2026 gestartet. Die Stelle wird zu gegebener Zeit öffentlich ausgeschrieben werden.
Lehrabschluss Flavio Moor und Anstellung
Flavio Moor, Lernender der Gemeindeverwaltung, hat nach dreijähriger Lehre das Qualifikationsverfahren zum Kaufmann EFZ öffentliche Verwaltung mit der Gesamtnote 5 bestanden. Gemeinderat und Verwaltung gratulieren Flavio Moor herzlich zum Erfolg. Der Kaufmann wird die Gemeindeverwaltung Vordemwald nach den Sommerferien weiterhin unterstützen. Die Geschäftsleitung hat ihn befristet bis 13. Februar 2028, respektive bis zum Beginn der Rekrutenschule, als Sachbearbeiter Finanzen / Steuern in einem 60 %-Pensum angestellt. Flavio Moor wird für seine Anstellung viel Erfolg und Befriedigung gewünscht.
Baubewilligungen
Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: an Heller Immobilien AG, Ettwiswil, für Neubau Wohnüberbauung Sagi; an Judith und Gian Dorta, Zofingen, für Sanierung und Umbau Ferienhaus an der Benzligenstrasse 28.5; an Hunkeler Architekten AG, für Neubau Mehrfamilienhaus und Carport an der Gländstrasse 9; an Pflegeheim Sennhof AG, für Nutzungsänderung Aktivierungsräume in Kindertagesstätte; ferner im Delegationsverfahren an Thomas Egli, Chratzernstrasse 37 für Ersatz bestehende Bedachung Garage und an Ekaterina und Tobias Rosenthaler, Däntschgass 3, für Anbau Pergola.
STEPHAN NIKLAUS,GEMEINDESCHREIBER
Vordemwald
Mittagstisch der Pro Senectute
Am Donnerstag, 6. August, um 12.30 Uhr, treffen sich die Seniorinnen und Senioren ab 60 wieder zum gemütlichen Pro-Senectute-Mittagstisch im Restaurant zur unteren Säge. An- oder Abmeldungen sind bis Mittwoch, 5. August, 18.00 Uhr, an Ursula Plüss zu richten (062 751 04 15). Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen. URSULA PLÜSS
Vordemwald Gewichtsbeschränkung für Matte-Brücke
Die Ortsbürgergemeinde der Stadt Zofingen ist Eigentümerin der Strassenparzelle 22. Zur Parzelle gehört die «Matte»-Brücke beim Hof Kaderli im Gländ. Die Brücke über die Pfaffnern ist schadhaft. Um die Sicherheit der teilweise unbekannten Nutzenden zu gewährleisten sowie aus Gründen der Werkeigentumshaftung, hat die Ortsbürgerverwaltung Zofingen beantragt, eine Gewichtsbeschränkung auf 16 t zu verfügen. Der Gemeinderat hat dem Anliegen zugestimmt. Die Gewichtsbeschränkung wird demnächst durch die Standortgemeinde Vordemwald im amtlichen Publikationsorgan der Gemeinde sowie im kantonalen Amtsblatt publiziert.
STEPHAN NIKLAUS,GEMEINDESCHREIBER
Vordemwald UCI Trials World Youth Games in Lausanne
Vier junge Vordemwalder stehen am Wochenende in Lausanne im Einsatz. BILD:ZVG
SIMONE BRITSCHGI
BILD:KANTON AARGAU
Fr.undSa. von18bis 2Uhr
Schulhaus Küngoldingen
31.7.und 1.8.2026
SOMMER PARTY
Sommerparty des STV Küngoldingen
Dein Treffpunkt für den Sommer
Am Freitag, 31. Juli, und Samstag, 1. August 2026, wird das Gelände rund ums Schulhaus Küngoldingen wieder zum gemütlichen Treffpunkt für Jung und Alt. Ab 18.00 Uhr lädt die Sommerparty des STV Küngoldingen zum Geniessen, Zusammensein und Feiern ein.
Für feines Essen ist natürlich gesorgt: Freu dich auf leckere Spaghetti, frische Salatteller, saftige Grilladen, Hamburger, Vegi-Burger und knusprige Pommes frites. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Lust auf etwas Süsses? Dann schau in der Kafistube auf dem Bauernhof der Familie Widmer vorbei. Dort erwarten dich hausgemachte Kuchen und Torten sowie feine Kaffeespezialitäten.
Für den perfekten Ausklang des Abends sorgt das Barzelt mit kühlen Drinks, guter Musik und gemütlicher Stimmung.
Die Küngoldinger Turnfamilie freut sich auf viele gut gelaunte Gäste, schöne Begegnungen und zwei unvergessliche Sommerabende. Komm vorbei, bring Familie, Freunde oder Nachbarn mit und geniesse mit uns die Sommerparty 2026!
Der STV Küngoldingen heisst dich herzlich willkommen und freut sich auf deinen Besuch!
im Spycher Lanz
Wikon Anlass der Kulturgruppe war gut besucht Heimatliche Alphornklänge begeistern
Der zweite Anlass der Kulturgruppe «Kultur im Spycher» im Jahr 2026 stand ganz im Zeichen des Alphorns. Im Spycher Lanz in Wikon begeisterten Luca Blättler und Toni von Gunten die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher mit stimmungsvollen, heimatlichen Alphornklängen. Luca Blättler, der in Wikon aufgewachsen ist, wird von Toni von Gunten, dem bekannten Alphornbauer von
WoodARTmusic in Reiden, unterrichtet. Gemeinsam sorgten sie für einen gelungenen musikalischen Auftakt.
Im Anschluss luden die Gastgeber zum beliebten Hugo-Apéro ein. Im Schatten des altehrwürdigen Spychers bot sich den Gästen die Gelegenheit, den Sommerabend in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen und sich auszutauschen.
VRENI VON ARX-MOOR
Wynau Lindenhalle: Samstag, 8. August, ab 17 Uhr Kulinarischer Abend mit Risotto ai funghi
Einmal nicht überlegen, was heute auf den Tisch kommt: Geniessen Sie stattdessen einen gemütlichen Abend beim traditionellen Risotto-Essen des Klubs Kochender Männer Wynau. Diese Möglichkeit besteht am Samstag, 8. August, ab 17 Uhr bei der Lindenhalle Wynau.
Die 13-köpfige Küchencrew bereitet auch in diesem Jahr wieder ihr beliebtes Risotto ai funghi frisch aus dem Kochkessel zu – ein Genuss für Liebhaberinnen und Liebhaber von Pilzen, Risotto und feiner Hausmannskost. Pas-
send dazu werden Montepulciano und Lambrusco im Boccalino serviert. Ein Kuchen- und Cakebuffet rundet das kulinarische Angebot ab. Wer den Abend gemütlich ausklingen lassen möchte, findet an der Bar den passenden Schlummerbecher oder ein «Verdouerli».
Der Klub Kochender Männer Wynau freut sich darauf, langjährige Stammgäste ebenso wie neue Besucherinnen und Besucher willkommen zu heissen und gemeinsam einige genussvolle Stunden zu verbringen. GERMANHEINIGER
Zofingen 30. Juli, Radsporttour ins Luzerner Hinterland Vom Santenberg ins Wauwilermoos
Die Radsportgruppe der Pro Senectute Zofingen führt am Donnerstag, 30. Juli, eine Radsporttour ins Luzerner Hinterland durch. Besammlung ist um 8.20 Uhr beim Parkplatz Trinermatte in Zofingen. Rückkehr um circa 12 Uhr am selben Ort. Die Vormittagstour führt das Wiggertal hinauf bis zur «Chätzigerhöchi». Dort geniesst man eine herrliche Aussicht auf den Sempachersee und die Berge der Zentralschweiz. Die drei Radsportgruppen, E-Bike 1, E-Bike 2 und Bio-Bike befahren das Gebiet auf verkehrsarmen, schönen Natur- und Waldstrassen. Alle Gruppen planen unterwegs einen Kaffeehalt ein, um den geselligen Teil zu pflegen. Zurück geht es auf verschiedenen Routen an den Startort in Zofingen. Die Grup-
pen werden beim Erreichen des Ziels etwa 38 bis 43 Kilometer und 330 bis 660 Höhenmeter bewältigt haben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Neue Teilnehmende können bei einer kostenlosen Schnuppertour das Angebot der Sportgruppe kennenlernen. Auf der Internetseite der Pro Senectute Aargau, www.prosenectute.ch (Freizeit/ Bewegung und Sport), sind detaillierte Angaben zu dieser Tour ersichtlich. Auskunft erteilt auch der Hauptleiter Franz Lanter, Telefon 079 395 00 84. Bei zweifelhafter Witterung wird am Vortag ab 18 Uhr auf der Website der Pro Senectute Aargau informiert.
Die Leiterinnen und Leiter freuen sich auf eine grosse Anzahl von sportlichen Radlern. FRANZ LANTER
Zofingen Schwingfest-Wochenende am 1. und 2. August
Schwingerköniginnen und Spitzenschwinger zu Gast
Am ersten Augustwochenende steht Zofingen ganz im Zeichen des Schwingsports. Der Schwingklub Zofingen und Umgebung führt am Samstag, 1. August, das Frauen- und Meitlischwingfest durch. Einen Tag später folgt am Sonntag, 2. August, das 38. Niklaus-Thut-Schwinget.
Austragungsort beider Anlässe ist die WiesebeimSpielplatzRosengartenhinter dem historischen Gemeindeschulhaus in Zofingen. Die zentrale Lage und die besondere Kulisse bieten beste Voraussetzungen für ein stimmungsvolles Schwingfest-Wochenende.
Am Nationalfeiertag stehen die Schwingerinnen und Nachwuchsschwingerinnen im Mittelpunkt. Erwartet werden Teilnehmerinnen aus der ganzen Schweiz. Mit Isabel Egli, Schwingerkönigin 2024, Jasmin Gäumann, Schwingerkönigin 2025, sowie Michelle Kempf-Brunner, Schwingerkönigin 2019, werden gleich mehrere
Aushängeschilder des Frauenschwingens in Zofingen erwartet.
Spannende Wettkämpfe im Sägemehl
Am Sonntag folgt mit dem NiklausThut-Schwinget einer der traditionsreichen Anlässe im Nordwestschweizer Schwingkalender. Aktivschwinger aus verschiedenen Teilverbänden treffen dabei aufeinander und sorgen für spannende Wettkämpfe im Sägemehl. Das Schwingfest hat sich in den vergangenen Jahren als beliebter Treffpunkt für Schwingfreunde und die Bevölkerung etabliert.
Zofingen Wiedervereinigung der Frauen- und Männer-Vereine
Ein neues Kapitel für den Handballsport
An beiden Tagen sorgt eine Festwirtschaft für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ist frei. Für die Durchführung der beiden Anlässe ist der Schwingklub Zofingen und Umgebung auf die Unterstützung zahlreicherHelferinnenundHelferangewiesen. Gesucht werden noch Personen für verschiedene Einsätze in der Festwirtschaft, beim Auf- und Abbau sowie in weiteren Bereichen. Wer das Schwingfest-Wochenende aktiv unterstützen möchte, findet weitere Informationen unddieMöglichkeitzurAnmeldungunter www.sk-zofingen.ch.
Erfreuliche News für den Zofinger Handballsport: An den Generalversammlungen 2026 der Männer und der Frauen des TV Zofingen Handball wurde die Wiedervereinigung der beiden Vereine beschlossen. In der anschliessenden gemeinsamen GV wurde Claudio Galasso zum Präsidenten gewählt.
Der Entscheid zum Zusammenschluss wurde an beiden Generalversammlungen, welche gleichzeitig stattfanden, mit grossem Mehr beschlossen. Eine aus Vorstandsmitgliedern der beiden bisherigen Vereine paritätisch zusammengesetzte Arbeitsgruppe hatte innerhalb eines guten halben Jahres die Entscheidungsgrundlagen für den Zusammenschluss vorbereitet. Die Fusion der beiden Vereine gilt ab sofort. Somit gestalten die Handballerinnen des TV Zofingen Frauen und die Handballer des TV Zofingen ihre Zukunft für alle ihre Aktiv- und JuniorInnenTeams sowie den Kinder-Handball gemeinsam als TV Zofingen Handball. Beide Vereine bringen eine sehr gesunde finanzielle Basis in die gemeinsame Zukunft ein. An der ersten gemeinsamen Generalversammlung, geleitet zu Beginn von Tagespräsidentin Christiane Guyer, der abtretenden Präsidentin der TVZ Handball Frauen, wurden einstimmig neue Statuten beschlossen. Anschliessend wurde der Vorstand für das gemeinsame Vereinsjahr gewählt. Im Vorstand des «neuen» TV Zofingen Handball engagieren sich: Claudio Galasso (Präsident) sowie Alessandra Arcadio, Raffaela Arcadio-Hitz, Sara Buchmüller, Meiko Hitz, HansRuedi Hottiger, Sidney Tresch und Charly Wilhelm.
Der neu gewählte Präsident Claudio Galasso präsentierte in der Folge die
Fokus-Themen für das Vereinsjahr 2026/27. Die Mitgliederbeiträge und das Budget 2026/27 wurden mit grossem Mehr beschlossen.
Heinz Lüscher «Ehrenpräsident» Die Generalversammlung des neu entstandenen TV Zofingen Handball endete mit einer grösseren Überraschung: Heinz «Gockel» Lüscher wurde zum «Ehrenpräsidenten des TV Zofingen Handball» ernannt. Mit hohem Engagement hat sich Heinz Lüscher über
Jahrzehnte für das Wohl des Handballsports eingesetzt, unter anderem als Spieler des Fanionteams, als kompetenter Trainer sowie als langjähriger Präsident von Pro Zofingen Handball. Er war auch stets ein Promotor der Wiedervereinigung.
Ilaria Scoca und Meiko Hitz waren bereits an den vorangegangenen Generalversammlungen der Frauen und Männer als Dankeschön für ihren langjährigen Einsatz für den Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt worden.
HANS-RUEDI HOTTIGER
Die Sitzplätze beim Risotto-Essen sind immer begehrt. BILD: ARCHIV PATRICK LÜTHI
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher genossen die heimatlichen Alphornklänge. BILD: ZVG
Christiane Guyer (abtretende Präsidentin TV Zofingen Handball Frauen), Heinz «Gockel» Lüscher («Ehrenpräsident TV Zofingen Handball») und Claudio Galasso (Präsident TV Zofingen Handball) (v.l.).
BILD: PASCAL STENZ
JACQUELINE GUT
Der junge Strengelbacher Justin Schmid erreichte erstmals in seiner Karriere den Schlussgang und zeigte eindrücklich, dass im SK Zofingen eine neue Generation heranwächst.
Patrick Räbmatter (links) und Bernhard Schild (rechts) gratulieren Sinisha Lüscher zum Sieg des 37. Niklaus Thut Schwinget 2025 in Zofingen. BILDER: JAQUELINE GUT
Erfolgreiche LERNENDE
k e
Unsere Lernenden Liam Aeschlimann (ZimmermannEFZ) und (Schreiner EFZ mitBerufsmaturität)
Wir gratulieren Timo Kronenberg und Mike Siegrist herzlich zum erfolgreichen Abschluss als Elektroinstallateur EFZ
Wir freuen uns, euch weiterhin in unserem Team zu haben.
Wir gratulieren zum Berufsabschluss
In diesem Jahr nahmen 7 Lernende ihr EFZ bzw. EBA entgegen.
Das gesamte Team vom Pflegezentrum Luegenacher gratuliert euch herzlich zu dieser grossartigen Leistung. Wir sind stolz darauf, euch auf einem Teil eures beruflichen Weges begleitet zu haben.
Auf dem Foto fehlt: Adam Rothen, Verpackungstechnologe EFZ
Gut gemacht! Die ganze Belegschaft wünscht euch viel Erfolg und weiterhin gutes Gelingen auf dem persönlichen und beruflichen Lebensweg.
Wir gratulieren herzlich zu den erfolgreichen Abschlüssen DS Smith Packaging Switzerland AG Werk Oftringen | Industriestrasse | 4665 Oftringen, Schweiz T +41 62 7882-323 | www.dssmith-packaging.ch | verena.schmid@dssmith.com
Zofingen Donnerstag, 23. Juli, Turnhalle Vordemwald Auf
zwei Rädern hoch hinaus zur Hohwacht
Die Mountainbike-Sportgruppe der Pro Senectute Zofingen lädt am Donnerstag, 23. Juli, zu drei sportlichen und abwechslungsreichen Tagestouren auf die Hohwacht bei Reisiswil ein. Treffpunkt ist um 8.20 Uhr bei der Turnhalle Vordemwald. Gefahren wird in drei niveauangepassten Leistungsgruppen: einer Bio-Bike-Gruppe sowie zwei E-Bike-Gruppen. Die Teilnehmenden fahren über Roggliswil zum Kaffeehalt im Ober Berghof. Anschliessend führt die Route zur Burgruine Grünenberg oberhalb von Melchnau und weiter über Reisiswil hinauf zur markanten Hohwacht. Mit 780 Metern über Meer ist die Hohwacht der höchste Punkt im östlichen Oberaargau. Der Aussichtspunkt diente einst als Höhenfeuer-Signalstation. Vom Aussichtsturm eröffnet sich ein eindrucksvoller Blick über die Hügellandschaft des Emmentals sowie auf das Panorama vom Jura bis zu den Alpen. Die Abfahrt führt vorbei am Bürgisweyerbad nach Gutenburg, wo im Landgasthof Bad Gutenburg das wohlverdiente Mittagessen eingenommen wird. Für E-Bikes besteht dort eine Lademöglichkeit. Gut gestärkt erfolgt die Rückfahrt über die sanfte Hügellandschaft, auf abwechslungsreichen Waldwegen und Pfade, vorbei an Langenthal und durch den Boowald zurück nach Vordemwald. Den Abschluss bildet ein fakultativer Schlusstrunk. Je nach Leistungsgruppe sind 55 bis 60 Kilometer sowie 1150 bis 1400 Höhenmeter zu bewältigen. Die Leitenden freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende. Weitere Auskünfte erteilt Hauptleiter Roger Schärer unter Telefon 079 811 59 02. ROGER SCHÄRER
Vom Aussichtsturm auf der Hohwacht reicht der Blick über die Hügellandschaft des Emmentals bis zum Alpenpanorama. BILD: ZVG
Zofingen Sommerwanderung der Pro Senectute Auf schattigen Pfaden durch die Orbe-Schlucht
im Jura
Die Kurz- und Langwanderung der Pro Senectute Zofingen und Oberes Suhrental vom 29. Juli führt in den Jura. Der Startkaffee wird unterwegs in Yverdon eingenommen. Die Langwanderung beginnt in Vallorbe und führt zunächst durch ein Naturreservat. Vorbei an der eindrücklichen Eisenbahnbrücke erreicht die Gruppe den Eingang der OrbeSchlucht. Dem Flusslauf folgend geht es unter dichtem Laubdach bis zum Rastplatz, wo das Mittagessen aus dem Rucksack eingenommen wird. Anschliessend führt die Wanderung nach Les Clées. Nach einem kurzen Aufstieg wird die Schlucht erneut erreicht, bevor der Weg zur Orbe hinunterführt und der Fluss bis nach Orbe begleitet wird. Die Kurzwanderung startet in Le Day. Von dort wird der Eingang der Orbe-Schlucht rasch erreicht. Die Route führt ebenfalls zum Rastplatz und weiter nach Les Clées. Anschliessend geht es nach Montcherand, von wo aus die Teilnehmenden mit dem Bus nach Orbe fahren.
Region
Mitteilung der Kantonspolizei
Vorsicht vor Trickdieben und Treibstoff-Bettlern
Die Kantonspolizei Aargau warnt vor einer Zunahme von Kettentrickdiebstählen und sogenannten TreibstoffBettlern. Die Täter nutzen gezielt die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer aus, um Schmuck oder Bargeld zu erlangen. Besonders ältere Menschen werden immer wieder Opfer dieser Betrugsmaschen.
Beim Kettentrickdiebstahl sprechen die Täter ihre Opfer unter einem harmlosen Vorwand an, beispielsweise mit der Bitte um eine Wegauskunft. Während des Gesprächs suchen sie bewusst Körperkontakt, legen den Betroffenen angeblich als Dank eine Halskette um oder greifen nach deren Schmuck. Dabei entwenden sie unbemerkt echte Halsketten oder Armbänder und ersetzen diese teilweise durch wertlosen Modeschmuck. Häufig bemerken die Geschädigten den Diebstahl erst später.
Die Polizei rät deshalb, sich von unbekannten Personen keinen Schmuck anlegen zu lassen und den eigenen Schmuck niemals aus der Hand zu ge-
Zofingen
Die reine Wanderzeit beträgt rund drei Stunden für die Kurz- und 4 ¼ Stunden für die Langwanderung. Dabei sind rund 200 beziehungsweise 310 Höhenmeter zu bewältigen. Wanderstöcke werden empfohlen. Die Wanderleitung organisiert ab Zofingen beziehungsweise Schöftland ein Gruppenbillett. Treffpunkt in Schöftland ist um 6.50 Uhr beim Bahnhof, Abfahrt um 6.57 Uhr auf Gleis 1. Ein Zustieg unterwegs, unter anderem in Aarau (Abfahrt 7.30 Uhr, Gleis 4), ist möglich.
Treffpunkt in Zofingen ist um 7.05 Uhr auf dem Bahnhofplatz, Abfahrt um 7.13 Uhr auf Gleis 3. Ein Zustieg in Olten ist um 7.41 Uhr auf Gleis 8 möglich. Anmeldungen werden bis spätestens Montag, 27. Juli, 20 Uhr, über die Website www.ag.prosenectute.ch, das Wandertelefon (062 751 97 90) oder direkt bei Wanderleiter Peter Feller (076 370 74 04) entgegengenommen. Über die Durchführung informieren die Website und das Wandertelefon am Dienstag ab 13 Uhr. PETER FELLER
ben. Aufdringliche Personen sollten laut und bestimmt zurückgewiesen und unangenehme Gespräche sofort beendet werden. Wertvoller Schmuck sollte möglichst verdeckt unter der Kleidung getragen werden. Ebenfalls vermehrt unterwegs sind sogenannte Treibstoff-Bettler. Sie sprechen Passanten und Autofahrer auf Parkplätzen, bei Tankstellen oder entlang von Hauptverkehrsachsen an und geben vor, kein Geld für Treibstoff zu haben. Als Gegenleistung für Bargeld bieten sie häufig angeblich wertvollen Schmuck an, der sich später als wertlos herausstellt. Mit erfundenen Notlagen oder emotionalen Geschichten versuchen sie, ihre Opfer zu einer Geldzahlung zu bewegen. Die Kantonspolizei empfiehlt, unbekannten Personen kein Bargeld zu geben, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und entsprechende Angebote konsequent abzulehnen. Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend über den Polizeinotruf 117 gemeldet werden. KANTONSPOLIZEI AARGAU
Einwendung durch Pro Velo Zofingen (PVZO)
Veloweggesetz beim Knoten Wiggerbrücke
nicht erfüllt
Das Veloweggesetz fordert nach Möglichkeit vom motorisierten Verkehr getrennte Wege, damit diese sicher sind. Überdies sollen die Netze attraktiv und Freizeitwege eine hohe Erholungsqualität aufweisen. Über den Knoten «Wiggerbrücke» führt eine wichtige Alltagsroute und gleichzeitig die SchweizMobil Route 34. Diese Velorouten müssen die vielbefahrene Wiggertalstrasse queren. Aufgrund dieser Bedeutung sind bei diesem teuren Projekt aus Sicht von Pro Velo Zofingen die Grundsätze des Veloweggesetzes unbedingt zu beachten. Gemäss vorliegendem Projekt müssen aber die Velofahrenden von Oftringen kommend in einer Rechtskurve und im Mischverkehr und über drei Spuren nach Links Richtung Rothrist abbiegen. In der anderen Richtung, von Rothrist kommend, haben die Velofahrenden kein Vortritt und müssen in der Linkskurve auf die Wiggertalstrasse auffahren. Das ist ebenso für die Autos anspruchsvoll, weil sich ihre Fahrbahnbreite in der Linkskurve mit den Radstreifen um 1.5 m verengt. PVZO erachtet die Grundsätze des Veloweggesetzes beim Knoten «Wiggerbrücke» als nicht erfüllt. Mit wenig Zusatzauf-
wand kann die Situation verbessert werden, indem z.B. die neue Personenunterführung mitbenutzt und in Richtung Oftringen ein Velo-Bypass erstellt wird. Wenn die Personenunterführung von Velofahrenden Richtung Rothrist genutzt werden soll, muss unbedingt der Fahrspurwechsel über die Bernstrasse sicher gelöst werden. Bereits in der Anhörung zum Richtplanverfahren hat PVZO eine sichere Veloverbindung zwischen dem Knoten Wiggerbrücke bis zur Alten Zofingerstrasse gefordert. Hier bestehen beidseits lediglich markierte Radstreifen von 1.25 m Breite. Auch wenn dieser Abschnitt ausserhalb des Perimeters der Wiggertalstrasse Nord liegt, sind flankierende Verbesserungen zwingend. Es ist eine Freizeitroute, auf der sich Kinder und Ältere sicher fühlen sollen. Das beidseitige Trottoir wird hier wenig begangen und Platz für einen kombinierten Fuss- und Veloweg ist vorhanden.
Bezüglich der flankierenden Massnahmen durch Rothrist hätte sich PVZO eine durchgehende Tempo-30 Zone, ein einheitlicheres Konzept und ein schmuckerer Strassenraum gewünscht. MONIKA KÜHNI, VORSTAND PVZO
Zofingen Medienmitteilung der Stadt
Linde auf dem Heitern und Birke beim Museum werden gefällt
Der Zustand einer Linde auf dem Zofinger Heiternplatz hat sich seit der letzten Messung im Jahr 2024 stark verschlechtert. Es besteht der Verdacht auf einen Befall durch den Schwefelporling, der bei Linden eine starke Holzzersetzung verursachen kann. «Auch wenn die Fällung eines alten Baumes immer schmerzt und nicht leichtfertig erfolgt, steht hier die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher des Heiternplatzes im Vordergrund», sagt Robert Weishaupt. Die Linde musste deshalb aus Sicherheitsgründen in diesen Tagen gefällt werden. Eine der Birken auf der Museumswiese ist ebenfalls nicht mehr gesund. Deutlich sichtbare Pilze weisen darauf hin, dass die bereits ältere Birke geschwächt ist und zunehmend instabil wird. Die Sicherheit kann damit nicht mehr ausreichend gewährleistet werden. Sie muss deshalb im Herbst gefällt und der Boden saniert werden.
Dominik Gresch will Regierungsrat werden Anlässlich einer Medienkonferenz hat Dominik Gresch am 13. Juli bekannt gegeben, dass er als Regierungsrat kandidieren möchte. Die Parteileitung freut sich sehr, dass der GLP-Stadtrat und -Grossrat mit zwölf Jahren Exekutiverfahrung und bester Kenntnis der kommunalen und kantonalen Politik zur Verfügung steht. Damit bietet er der Aargauer Stimmbevölkerung eine echte Auswahl.
Im Verlauf der Woche findet das Interview mit der Findungskommission statt. Die Nominierung wird anlässlich des Sommerfests im Rahmen einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung am 9. August, 13 Uhr, in Reinach vorgenommen. GLP
Zofingen
Fachstelle Integration mit neuer Adresse
Nach erfolgreichem Aufbau im Mandat der Stadt Zofingen wurde die Fachstelle Integration 2025 direkt an den Regionalverband Zofingenregio angeschlossen. Nun steht die räumliche Zusammenführung an – die Fachstelle Integration zieht vom Thutplatz in die Räumlichkeiten des Regionalverbands an der Unteren Grabenstrasse 26, direkt beim Bahnhof Zofingen.
Kundinnen und Kunden der Dienstleistungen der Fachstelle Integration sowie Mitgliedsgemeinden und Partnerorganisationen werden gebeten, die neue Adresse zu beachten und ihre Adressdatenbanken und Verteiler anzupassen: Regionalverband Zofingenregio, Fachstelle Integration, Untere Grabenstrasse 26, Postfach, Zofingen.
Die E-Mail-Adressen und Telefonnummern bleiben unverändert. Ebenfalls bestehen bleiben die beiden Standorte des beliebten Beratungsangebots «InfoPoint Integration» in Zofingen sowie Aarburg/Oftringen. KAROLA DIRLAM
Die eindrückliche Eisenbahnbrücke in Yverdon. BILD: PETER FELLER
Die Birke auf der Museumswiese leidet unter Hallimasch-Befall. BILD: ZVG
Kalibrierung von Fahrassistenzsystemen
Damit Ihr Fahrzeug in der Spur bleibt
Zur Serienausstattung von neuen Fahrzeugen zählen immer mehr Fahrassistenzsysteme. Doch bestimmungsgemäss lebensrettend funktionieren können sie nur bei korrekter Kalibrierung. Der AGVS erläutert, wie Garagen die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden unterstützen.
Bei mindestens neun von zehn Verkehrsunfällen ist menschliches Versagen im Spiel. Genau deshalb sind die Fahrassistenzsysteme wertvoll: Sensoren sind niemals müde oder abgelenkt, was Unfälle verhindert und damit Menschenleben rettet. Inzwischen sind eine Reihe Fahrassistenzsysteme deshalb für alle Neuwagen Pflicht; seit Mitte 2024 zum Beispiel Spurhalte- und Notbremsassistent oder Verkehrszeichenerkennung mit Tempowarnung. Seit März 2025 ist in der Schweiz unter gewissen Bedingungen und auf bestimmten Verkehrswegen sogar automatisiertes Fahren möglich.
Nach gewissen Arbeiten ist
Kalibrierung nötig
Doch häufig wird übersehen: Fahrassistenzsysteme können ihrer Aufgabe nur korrekt nachkommen, wenn sie ordnungsgemäss kalibriert sind. «Nach bestimmten Arbeiten am Fahrzeug müssen Sensoren wie Kamera, Radar oder Lidar kalibriert werden. Das heisst: Die Sensoren werden mittels Diagnosegerät, Kalibriertafeln oder Kalibrierbildschirmen im Garagenbetrieb korrekt ausgerichtet», erläutert Markus Peter, Leiter Technik & Umwelt beim AGVS. «Wie ein Besuch beim Optiker. Nur werden statt der Augen die Sensoren des Autos geschärft.»
Bereits kleine Abweichungen sind folgenschwer Ein typisches Beispiel für eine Arbeit, die eine Kalibrierung notwendig macht, ist der Wechsel einer
Das Kalibrieren von Fahrassistenzsystemen ist ein aufwendiger Prozess, der höchste Präzision erfordert. BILD: SHUTTERSTOCK
Frontscheibe etwa nach einem heftigen Steinschlag. Im Bereich des Innenspiegels sitzt eine Frontkamera, die unter anderem der Spurassistenz dient. Jedoch ist keine neue Scheibe hundertprozentig mit der gebrauchten Scheibe identisch. Und bereits ein mit dem Auge nicht sichtbarer Winkelfehler von bloss einem Grad führt in hundert Metern Distanz zu 1,7 Metern Abweichung. Schlimmstenfalls patzt dann der Spurassistent – das Auto gerät aus der Spur.
Garagenbetriebe als Garanten der Sicherheit Deshalb taucht nach bestimmten Arbeiten am Fahrzeug die Position «Kalibrierung» auf der Rechnung auf. Der Umfang schwankt stark und richtet sich nach den Vorgaben des Fahrzeugherstellers. Für die Garagen ist diese höchste Präzision verlangende Kalibrierung aufwendig: Benötigt werden ein eigens eingerichteter Kalib-
rierplatz, Hightech-Werkstattausrüstung, häufig kostenpflichtige Datenzugänge zu den Herstellern der Fahrzeuge sowie geschulte Mitarbeitende. Die Kalibrierung erfolgt je nach Fahrzeug statisch (im Stand) oder dynamisch (während einer Fahrt) oder beides. «Die Fahrzeughersteller verlangen das nicht ohne Grund», sagt Markus Peter vom AGVS. «Assistenzsysteme schützen Menschenleben nur, wenn sie einwandfrei arbeiten. Und einzig zuverlässige Assistenzsysteme bringen ausser dem Sicherheits- auch den gewünschten Komfortgewinn.»
Diese einwandfreie Funktion garantieren die AGVS-Garagenbetriebe über korrekte Kalibrierung nicht nur den Fahrzeugherstellern, sondern vor allem auch sämtlichen Verkehrsteilnehmenden gegenüber – eine verantwortungsvolle Rolle, die sicherstellt, dass wir auf Schweizer Strassen möglichst sicher unterwegs sind.
Dienächste Sonderseite Auto im Fokus erscheintam
Donnerstag,20. August 2026 im Wiggertaler undamFreitag,18. September2026 im ZofingerTagblatt
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Haustiere im Auto
Sicherheit für vierbeinige Gefährten
Geht es mit Haustieren im Auto auf Tour, wird dem Thema «Sicherheit» häufig zu wenig Beachtung geschenkt. Das kann böse Folgen sowohl für unsere geliebten Gefährten wie für die Menschen an Bord haben – bei ungenügender Sicherung von Tieren drohen zudem hohe Bussen.
Ob Rocky oder Lucky, Luna oder Kira (so die beliebtesten Namen für männliche bzw. weibliche Hunde in der Schweiz) – oder das beliebteste Haustier des Landes, die Katze: Fahren unsere vierbeinigen Gefährten im Auto mit, müssen sie gut gesichert sein. Das ist nicht nur zu deren und unserem Schutz wichtig, es ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Rechtlich gelten Tiere im Auto schlicht als Ladung. Und Ladung ist stets zu sichern.
Tiere sollten stets gesichert werden Als Grundsatz gilt: Ladung darf nicht behindern (ob nun die Sicht oder das Fahren), ablenken oder gefährden. Je nach Fall wird ungenügende Sicherung verzeigt, was ab etwa 200 bis 300 Franken plus hohe Gebühren kostet. Bei konkreter Ablenkung, Behinderung oder Gefährdung wird es teurer und ist gar der Führerausweis in Gefahr. Und bei einem Crash droht ohne Sicherung Regress der Autoversicherung. Auf jeden Fall fehl am Platz ist ein Tier daher freilaufend oder auf dem Schoss. Wichtig: Ein Tier im per Gitter abgetrennten Laderaum ist beim Crash selbst nicht geschützt. Also ist selbst dann noch eine zusätzliche Sicherung für das Haustier vonnöten. Am besten schneiden Metallboxen ab Als erste Wahl gelten Metallboxen. Kunststoff- und Stoffboxen können für kleinere Tiere eine Alternative sein, aber schneiden in Crashtests weniger empfehlenswert ab. Offene Behältnisse wie Körbe sind nur Kompromisse. Darin muss das Haustier zusätzlich fixiert sein, sonst wird es beim Aufprall herausgeschleudert. Generell sind Sicherungsgeschirre umstritten: In Crashtests reissen manche schlicht, manche strangulieren das Tier gar. Hier sollte auf Qualität und Testergebnisse geachtet werden. Wichtig: Verwenden Sie niemals die «normale» Leine zum Si-
chern. Und die idealerweise verwendete Metallbox muss die richtige Grösse haben: Das Haustier sollte sich bequem hinlegen können. Aber ist die Box gar zu gross, wird das Tier beim Aufprall herumgeschleudert.
Idealerweise Tiere nur hinten im Auto Der ideale Ort für eine Tierbox ist der Laderaum. Wichtig: Die Box muss fest gesichert sein, darf nicht rutschen oder kippen – was sich am besten über Ladeschienen oder -haken im Laderaum erzielen lässt. Alternativ findet eine Box ihren Platz im hinteren Fussraum (per Vordersitz fixieren) oder, falls über Isofix-Punkte (wie für die Kindersitze genutzt) oder Gurten gut gesichert, auf
der Rückbank. In Sachen Sicherung geben AGVS-Garagen gerne Auskunft und Tipps, manche dieser professionellen Fachbetriebe führen auch entsprechendes Zubehör. Und was ist mit Tieren vorne im Auto? Das ist
sehr heikel: Der Transport vorne ist nicht an sich verboten. Die Gefahr von Sichtbehinderung oder Ablenkung ist jedoch hoch und kann zur Busse führen. Also lieber hinten.
Der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS)
Das Schweizer Autogewerbe ist feingliedrig strukturiert: 1927 gegründet, ist der AGVS heute der Branchen- und Berufsverband der Schweizer Garagisten, dem rund 4000 kleinere, mittlere und grössere Unternehmen, Markenvertretungen sowie unabhängige Betriebe an-
gehören. Die insgesamt 39’000 Mitarbeitenden in den AGVS-Betrieben – davon 9000 in der Aus- und Weiterbildung stehende Nachwuchskräfte – verkaufen, warten und reparieren den grössten Teil des Schweizer Fuhrparks mit rund 6 Millionen Fahrzeugen.
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Haller Automobile, Zofingen
Konstantin Oftringen
Schutz für den Vierbeiner: Idealerweise sind Haustiere im Auto in einer Metallbox untergebracht.
Ein grosses Dankeschön gebührt auch unserem zuständigen Ausbildner Patrick Hilfiker!
Dank seinem grossen Engagement und seiner Freude zum Ausbilden können wir auch dieses Jahr wieder einen top ausgebildeten jungen Berufsmann in die grosse, weite Berufswelt entlassen.
Wir wünschen dem jungen, strebsamen Berufsmann für seine weitere berufliche Entwicklung und Karriere alles Gute und weiterhin viel Freude am erlernten Beruf.
Wir gratulieren unserem Lernenden Levio Caplazi (Sanitärinstallateur EFZ) ganz herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss. Er hat seine vierjährige Ausbildung mit einer sehr guten Leistung gekrönt.
Die Textilfabrik Bethge ist in den Mühlethaler Geschichten schon mehrmals erwähnt worden, zuletzt wegen ihrer besonderen Lage an der Grenze. Sie war für über 150 Jahre Arbeitsort für viele Mühlethalerinnen und Mühlethaler. Die Brüder Ferdinand und Eduard Bethge haben das Unternehmen 1834 gegründet, wie auf der Internetseite www.industriekultur.ch nachzulesen ist. 1871 kauften sie das Grundstück mit Färbereigebäude im Mühlethal, wo dann Textilien veredelt, gebleicht und gefärbt wurden. Darunter waren Schwergewebe wie Förderbandstoffe, Spitaldecken, Blachen- und Storenstoffe. Dazu Heim- und Bekleidungstextilien wie etwa Hemden- und Bettwäschegewebe, Doppelmolton oder Futterstoffe für die Schuhindustrie. 1936 wurde daraus die Bethge & Co. AG. Die Produktion sank im Zweiten Weltkrieg wegen fehlender Brennstoffe und Chemikalien.
Lostorf Traditioneller Anlass der Schützenveteranen
Grillplausch mit Pétanque-Spiel
92 Rappen Stundenlohn
Auch Ueli Fretz (1936–2023) konnte sich noch daran erinnern, dass als Ersatzbrennstoff Tannzapfen gefragt waren: «Kohle war schwer erhältlich und die dampfbetriebenen Produktionsmaschinen durften nicht zum Stillstand kommen. Es wäre fatal gewesen, wenn all die Männer nicht mehr hätten beschäftigt werden können, nachdem ihr Lohn ohnehin schon sehr bescheiden war», sagte er in der 29. Folge der «Mühlethaler Geschichten». Und erwähnte, dass sein Vater in diesen Zei-
Schulklasse sucht Tannzapfen In der «Mittex», der Fachzeitschrift für textile Garn- und Flächenherstellung im deutschsprachigen Europa, die von der Schweizerischen Vereinigung von Textilfachleuten herausgegeben wurde, ist 1982 eine Betriebsreportage über die «Bethge» erschienen. Darin wird aus der Unternehmenschronik Folgendes zitiert: «Teerrückstände, Tannzapfen und auf Schleichwegen aufgetriebenes Buchenholz wurden in Massen verheizt. Die Schüler der Gemeinde Mühletal opferten mit ihrem Lehrer zusammen einen ganzen Tag, um gemeinsam Tannenzapfen für unseren Betrieb zu suchen.» Peter Schindler, wie der Autor des Betrags heisst, kann sich dabei einen Seitenhieb gegen die kritischen Lehrerinnen und Lehrer der 1980er-Jahre nicht verkneifen: «Das vergiftende Klima der Industriefeindlichkeit war damals in der Lehrerschaft offensichtlich inexistent.»
ten 92 Rappen pro Stunde verdiente. 1985 erschien nochmals eine Betriebsreportage in der «Mittex». Dass man «ausnahmsweise ein zweites Mal über denselben Betrieb berichte», liege auch am «Tag der offenen Tür» zur Einweihung des neuen Fabrikations- und Lagergebäudes, schreibt Peter Schindler. Die Geschäftsleitung der Bethge AG habe die Gelegenheit genutzt und damit «gleichzeitig wohl Gunst und Anerkennung der meisten Gäste für die geschilderte Aktion gewonnen.» Sogar ein Regierungsrat war am Anlass dabei, wie es im Bericht heisst. Mehr dazu in einer späteren Folge der Mühlethaler Geschichten.
CHRISTIAN ROTH
Zofingen Medienmitteilung der Stadt
Zofingen lädt am 31. Juli zur Bundesfeier im Rosengarten ein
Das schöne Sommerwetter lockte kürzlich zahlreiche Veteraninnen und Veteranen der Vereinigung der Schützenveteranen Olten-Gösgen (VSVOG) zum traditionellen Grillplausch. Erstmals fand der Anlass beim Schützenhaus der Wartenfelsschützen Lostorf statt. Ein herzliches Dankeschön gilt der Wartenfelsschützengesellschaft Lostorf und ihrem Präsidenten Alfred Burkhalter, die den Veteraninnen und Veteranen ihre Anlage zur Verfügung stellten. Der neue Standort hat sich in jeder Hinsicht bestens bewährt. Bereits im Vorfeld richtete der Vorstand den Festplatz her und traf alle notwendigen Vorbereitungen. Grilleur Markus Pfister hatte den Grill rechtzeitig eingeheizt und verwöhnte die Gäste mit einer grossen Auswahl an feinen Wurstspezialitäten. Dazu wurde ein reichhaltiges Salatbuffet angeboten, das grossen Anklang fand.
Nach den grillierten Köstlichkeiten wartete ein vielfältiges Dessertbuffet mit Torten, Kuchen und Cremen auf
die Gäste. Auch hier wurde kräftig zugegriffen.
Für Unterhaltung war ebenfalls gesorgt. Ein Teil des Parkplatzes wurde zum Pétanque-Platz umfunktioniert, sodass die Spielfreudigen ihrem Hobby nachgehen konnten. Andere genossen einen gemütlichen Jass oder tauschten sich über vergangene Erlebnisse – unter anderem das Eidgenössische Schützenfest – aus.
Der Grillplausch bot einmal mehr die Gelegenheit, die kameradschaftliche Verbundenheit zu pflegen und gemeinsam einige gesellige Stunden zu verbringen.
Zum Abschluss dankte Präsident Walter Möri allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Anlasses beigetragen hatten. Ein besonderer Dank galt Grilleur Markus Pfister sowie den Frauen, die mit ihren Salaten und dem reichhaltigen Dessertbuffet einmal mehr für einen kulinarischen Höhepunkt sorgten.
Safenwil Hundehort bietet Hundeyoga an
Entspannung auf vier Pfoten
Die «Dog Moms» Gwen Haller und Evelyn Koch verbinden in Safenwil Hundebetreuung mit einem ungewöhnlichen Yogaangebot. Im Mittelpunkt stehen Entspannung, Nähe und das Wohl der Tiere.
Gwen Haller und Evelyn Koch teilen die Liebe zu Tieren und sind ausgebildete Hundebetreuerinnen FBA. Seit Januar 2024 leiten sie zusammen den Hundehort in Safenwil. «Die Idee zum Hundeyoga hatten wir bereits, bevor wir mit dem Hort angefangen haben», sagt Gwen Haller. Entstanden sei diese während des Alpaka-Yogas. «Ich fand das richtig toll und mir war sofort klar, dass das auch mit Hunden gut harmonieren würde.»
wie sich auch die Hunde entspannen, sobald die Menschen zur Ruhe kommen. «Manchmal probieren die Hunde auch mitzumachen.»
Beim Yoga sind jeweils nur die Horthunde dabei, die das auch möchten. Vierbeiner, die eher zurückhaltend sind und sich von fremden Menschen weniger gerne Streicheleinheiten abholen, müssen nicht mitmachen. «Vom Yoga sollen nicht nur die Menschen, sondern auch die Hunde profitieren. Viele unserer Ferienhunde geniessen die Sessions jeweils sehr», sagt Evelyn Koch.
bringt. Das Podiumsgespräch beleuchtet ihren Blick auf den Eventstandort Zofingen. Für die weitere musikalische Umrahmung ist die Jugendband «Analysing Movement» verantwortlich. Mit ihrem Auftritt setzt die Stadt bewusst ein Zeichen für die Förderung junger Talente und spricht gleichzeitig ein breites Publikum an.
Der Rosengarten hat sich in den vergangenen Jahren als idealer Festplatz für die Bundesfeier etabliert. Die einzigartige Atmosphäre unter den Bäumen, die zentrale Lage und das ungezwungene Zusammensein machen den beliebten Park zu einem Treffpunkt für Jung und Alt. Eine begrenzte Anzahl
Festbänke steht zur Verfügung. Wer möchte, kann es sich auch auf seiner eigenen Picknickdecke auf der Wiese bequem machen.
Bewährt hat sich auch das Catering im Picknick-Stil, an dem die Stadt festhält. Es lädt dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Nationalfeiertag in entspannter Atmosphäre zu geniessen.
Der Anlass findet auch bei schlechter Witterung statt. Dann stehen im Moserbau im Rosengarten einige Festbänke zur Verfügung. Die Stadt Zofingen freut sich auf zahlreicheBesucherinnenundBesucherund auf eine würdige, gesellige Bundesfeier im Rosengarten. STADT ZOFINGEN
Die Stadt Zofingen freut sich, die Bevölkerung zur traditionellen Bundesfeier im Rosengarten willkommen zu heissen. Erstmals findet die Feier am Vorabend des Nationalfeiertags statt: Am Freitag, 31. Juli, erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 18 Uhr ein stimmungsvoller Anlass in besonderer Atmosphäre. Eröffnet wird die Bundesfeier mit dem traditionellen Kirchengeläut. Direkt im Anschluss sorgen die Stadtmusik Zofingen und der Tambourenverein Zofingen für den musikalischen Auftakt. Durch den Anlass führt Stadtpräsident André Kirchhofer, der die Gäste im Rosengarten begrüssen wird. Ein besonderer Programmpunkt ist das Podiumsgespräch unter dem Titel «Zwei Perspektiven – ein Ziel». André Kirchhofer begrüsst dazu zwei Persönlichkeiten, die das Veranstaltungsleben in Zofingen prägen: Christoph Bill, langjähriger Veranstalter der Heitere Festival Woche, sowie Brandon Nock, der mit dem neuen Winter Varieté Nock frische Impulse in die Stadt
Auch Evelyn Koch war von der Idee begeistert. Zusammen machten sich die beiden auf die Suche nach einer geeigneten Yogalehrerin – und wurden fündig. Angie Töpfer betreibt in Oberentfelden ihr eigenes Studio «Yogaathmosphere by Angie». Sie ist tierlieb und ist mit Hunden aufgewachsen. Ideale Voraussetzungen also.
Mensch und Tier im Einklang
Beim Hundeyoga geht es vor allem um die Verbindung von Mensch und Tier. «Die richtige Haltung und Position steht nicht im Fokus», so Angie Töpfer.
Es sei jedes Mal schön, zu beobachten,
Laut Gwen Haller sind die «Dog Moms» bis jetzt die einzigen in der Schweiz, die Yoga mit Hunden anbieten. «Wir haben auch immer mal wieder Kundinnen und Kunden, die von weiter her anreisen», sagt Evelyn Koch.
Keine Kenntnisse erforderlich Und für wen ist Hundeyoga nun das Richtige? «Natürlich sollte man keine Angst vor Hunden haben», sagt Angie Töpfer. Das sei aber eigentlich auch schon die einzige Voraussetzung. «Erfahrung mit Yoga braucht man keine. Besonders sportlich muss man auch nicht sein.» Das Level sei niederschwellig und auch Menschen mit Handicap könnten daran teilnehmen. RAFAEL HÜSSY
Wie in den Vorjahren findet die Bundesfeier im Rosengarten statt.
BILD: ZVG
Die 1985 fertiggestellte Halle im Bericht der Fachzeitschrift Mittex. BILD: ZVG
FRANZ SCHMIDT
Grilleur Markus Pfister verwöhnte die Gäste mit Wurstspezialitäten. BILD: FRANZ SCHMIDT
Die beiden DogMoms Evelyn Koch (links) und Gwen Haller (Mitte) mit Yogalehrerin Angie Töpfer. BILD: RAFAEL HÜSSY
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Herzliche und liebevolle Witwe, 71 Jahre, eine schlanke, attraktive, fröhliche und gepflegte Frau, in guten Verhältnissen lebend, motorisiert, möchte aus ganzem Herzen mit einem gepflegten und fröhlichen Herrn den Lebensabend zusammen geniessen
Witwe Silvia, 65 Jahre, eine fröhliche, schlanke, natürliche und sympathische Frau, die ihr Herz auf dem rechten Fleck hat, mit ihr kannst Du lachen und glücklich sein, durch dick und dünn gehen. Sie ist naturverbunden, liebt moderne Musik (Schlager) und gemütliches Beisammensein. Sie lebt in guten Verhältnissen und ist frei für eine neue Liebe. Näheres erfahren Sie über Tel. 079 647 02 86, Bea Gerber, auch Sa. u. So. erreichbar.