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20260716_WOZ_OBZANZ

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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00 • inserate.obz@chmedia.ch

Luxus-Burg bei Füllinsdorf

Ein neuer

Dokumentarfilm

porträtiert die Burg Altenberg, die erst 1986 ausgegraben wurde.

Seite 7

Zukünftige

Tennisprofis Erfolgreiche erste Runde des beliebten Sommerferien Tenniscamp des TC Gelterkinden.

Seite 10

Wechsel des Standorts Bildhauer Paul Suters «Kunst am Bau» jetzt vor Museum zugänglich.

Seite 12

Ein Tag voller Spass im kühlen Nass

Gitterlibad Die «Wasserolympiade» tourt diesen Sommer durch 20 Bäder in der Region

MarcSchaffner

«Es ist ein megatoller Anlass», sagte die Mutter, die sich in der Halbzeit eine Pause auf einem schattigen Bänkli gönnte. Ihr Team «Silberblitz» hatte zwar noch keine Runde gewonnen, «aber den Kindern macht es Spass.» Das Sport- und Freizeitbad Gitterli in Liestal war am letzten Freitag der Austragungsort eines speziellen Wassersport-Events: 14 Teams – eines hatte sich in letzter Minute noch angemeldet – massen sich in einem freundschaftlichen Wettkampf und hofften auf den Sieg an der diesjährigen «Wasserolympiade».

Schnelligkeit und Geschicklichkeit waren gefragt, so mussten die Teams beispielsweise grosse Bälle über die Wasseroberfläche transportieren, nach Stäben, Ringen und Diamanten tauchen – natürlich ohne Taucherbrille, damit es für alle fair ist. Luftgefüllte Schildkröten mussten gezogen werden, Schlauchboote mussten manövriert werden, Gummienten mussten eingesammelt und von Teammitgliedern in trichterförmigen Hosen aufgefangen werden und manchmal mussten gegnerische Teams mit Wasserpistolen abgelenkt werden. Spritzen, planschen, abtauchen, ins kühle Nass springen – so liess sich die Hitze gut ertragen, und zwischen Lachen und Wettkampf-Eifer war die Sonne, die schonungslos vom Himmel herunter brannte, sowieso vergessen.

Entstanden aus einer Abschlussarbeit

Ein bisschen anstrengender war es für die Mitarbeitenden der Veranstalterin «Aquarius wiederkehr events», die dafür sorgten, dass die Wasserolympiade in geordneten Bahnen ablief. Firmengründerin Prisca Wiederkehr hatte sich am

Vortag einen Sonnenstich geholt, deshalb achtete sie im Gitterlibad besonders darauf, dass sie zwischendurch unter einem Zeltdach oder unter den Bäumen ein wenig Schatten fand. Dieses Jahr tourt die Wasserolympiade durch 20 Schwimmbäder in der Region, Liestal war der elfte Anlass der Serie. Entstanden ist sie aus der Abschlussarbeit von Prisca Wiederkehr: Nachdem die Muttenzerin den Event anfangs informell durchgeführt hatte, wünschten sich so viele Beteiligte eine Wiederholung, dass schliesslich eine offizielle Event-Serie daraus entstand. Fortsetzung auf Seite 3

Kolumne

Chamäleon-Prinzip

Ein Detailhändler sagte mir einmal mit müdem Lächeln: «Wir haben alles richtig gemacht – und trotzdem verloren.» Er sprach nicht von Versagen. Er sprach von Geschwindigkeit. Von einem Markt, der schneller dreht als jede gut geführte Buchführung, jede bewährte Auslage, jedes treue Stammkundengespräch mithalten kann. Einkaufsstrassen stehen heute nicht mehr vor der Frage, ob sie sich verändern müssen – sondern wie sie es tun, ohne das zu verlieren, was sie unverwechselbar macht. Wie ein Chamäleon, das auch nicht seine Identität wechselt. Es bleibt ein Chamäleon – nur in einer anderen Farbe. Viele Marken verwechseln Anpassungsfähigkeit mit Beliebigkeit. Sie folgen jedem Trend, jedem Algorithmus – bis das Gesicht, das einmal erkennbar war, hinter lauter Reaktionen verschwindet. Was bleibt, ist ein Gesicht ohne Konturen und ein Laden ohne Seele. Liestal hat etwas, das sich nicht kaufen lässt: Charakter. Man spürt es in den Strassen, wo dieselben Gesichter stehen wie vor zwanzig Jahren – und trotzdem neue dazugekommen sind. Eine Altstadt mit Geschichte, Persönlichkeiten mit Haltung, ein Publikum, das Echtheit schätzt. Das ist unsere Identität – die darf sich nicht verwässern, aber sie muss sich zeigen. Am besten in einer neuen frischen Farbe und wenn nötig auch lauter. Die nächste Verschiebung kommt. Sie kommt immer. Wer weiss, wer er ist, bewegt sich mutiger als alle, die blind jedem Wandel hinterherläuft. Kleine Experimente statt grosser Angst. Gespräche statt Abwarten. Stolz auf das, was wir sind. Das Chamäleon überlebt nicht trotz seiner Einzigartigkeit. Es überlebt wegen ihr und seiner Anpassungsfähigkeit.

MarionErnst,Zentrums-ManagerinLiestal

Achtung, fertig, los! Welches Team sammelt die meisten Gummienten ein?
Fotos: M. Schaffner

Neue Erkenntnisse zum Einsturz

Das Hochbauamt hat im Rahmen der Abklärungen Alterungsspuren an der Bausubstanz festgestellt, die jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Einsturz der Deckenverkleidung im Regierungszimmer stehen. Die Holzbalken des Fachwerks werden begutachtet. Massnahmen legt das Hochbauamt fest, sobald die Überprüfung abgeschlossen ist.

Im Rahmen der Abklärungen nach dem Einsturz der Deckenverkleidung vom 22. Juni 2026 hat das Hochbauamt die Unterkonstruktion im Regierungszimmer entfernt. Dabei wurden Alterungsspuren an der Bausubstanz festgestellt. Diese stehen in keinem ursächlichen Zusammenhang mit dem Einsturz der Deckenverkleidung, werden jedoch im Zuge der bereits laufenden Arbeiten ebenfalls behoben.

Um die Holzbalken des Fachwerks abschliessend zu begutachten, müssen diese freigelegt werden. Dafür wird der Balkon des Landratssaals zum Schleifewuhrweg hin vorsorglich mit Spriessen abgestützt. Sobald der Zustand der Holzbalken geklärt ist, werden die erforderlichen Massnahmen festgelegt und umgesetzt. Weitere Abklärungen sind im Gange, über die Ergebnisse wird laufend informiert.

Die Mitarbeitenden der Landeskanzlei und des Generalsekretariats der Sicherheitsdirektion können ihre Büros weiterhin nutzen. Allerdings ist mit Baulärm zu rechnen. Der Landratssaal wird auch nach der Sommerpause weiterhin zugänglich sein. BUD

WTConsulting wird übernommen

Das Beratungsunternehmen WTConsulting mit Sitz in Liestal ist von der Firma Econetta übernommen worden. Econetta, ein Schweizer Umweltberatungsunternehmen, stärkt mit dieser Akquisition seine Kompetenzen im Bereich Produktkonformität und Nachhaltigkeit. Der Schwerpunkt von WTConsulting liegt auf regulatorischer und wissenschaftlicher Beratung. Das Liestaler Unternehmen bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Betreuung einer internationalen Kundschaft mit und verfügt insbesondere Expertise in REACH, Humantoxikologie, Food Contact Materials, Drinking Water Contact Materials sowie Non-Intentionally Added Substances (NIAS). ObZ

BLKB Fund Management AG

Die BLKB Fund Management AG, eine 100-prozentige Beteiligung der BLKB, baut die strategische Immobilienexpertise in ihrem Verwaltungsrat weiter aus. Anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung vom 29. Juni 2026 wurde Ulrich Prien als drittes Mitglied des Verwaltungsrates gewählt. ObZ

Eggimann bei ESB

Der Stiftungsrat der ESB hat Tobias Eggimann per 1.September zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung gewählt. Er folgt auf Daniel Seeholzer, der die ESB nach acht Jahren auf eigenen Wunsch verlässt. Daniel Seeholzer habe die ESB seit 2018 geprägt und wichtige Entwicklungen angestossen, schreibt der Stiftungsrat in einer Medienmitteilung. ObZ

Betrachtung zur Woche Ein bisschen Gott für Feriengäste

Nach einer Wanderwoche in Schottland verbrachten meine Frau und ich noch ein paar Tage in London. Und jedes Mal, wenn wir in London sind, gehen wir auch einmal in den Evensong in der Westminster Abbey. Der Evensong ist ein Gottesdienst, der dem Ablauf des «Book of Common Prayer» der Anglikanischen Kirche folgt und in der Westminster Abbey und vielen anderen Kirchen in England schon seit Hunderten von Jahren tagein, tagaus durchgeführt wird. In der Westminster Abbey ist der Evensong aber etwas ganz Spezielles. Es fängt schon damit an, dass man nicht einfach fünf Minuten vor Beginn des Gottesdienstes noch schnell in die Kirche hüpfen kann. Als wir eine halbe Stunde vor Beginn zur Abbey kamen, war da schon eine so lange Menschenschlange, dass man am liebsten wieder rechtsumkehrt gemacht hätte. Wir haben uns trotzdem angestellt und uns geduldig Meter für Meter nach vorne gearbeitet. Speziell ist auch, dass die Verantwortlichen der Westminster Abbey sich ganz auf die grossen Besucherströme eingestellt haben. Sigristen gehen mit laminierten A4 Blättern herum, auf denen gross ein QRCode zu sehen ist, mit dem die Besuchenden den Gottesdienstablauf herunterladen können. Nach der Gepäckkontrolle sind wir dann endlich in dieser faszinierenden Kirche, in der schon so viele historische Ereignisse stattgefunden haben. Angeleitet durch die vielen Helferinnen und Helfer schreiten wir ehrfürchtig über die Grabplatte von Winston Churchill und Komponisten wie Henry Purcell oder Edward Elgar.

Kaum haben wir uns neben Engländern, Amerikanerinnen und Japanern hingesetzt, fängt die Orgel an zu spielen. Der Evensong ist eine Kombination aus Musik, Psalmengesang, Gebet und Bibellesung. Mit dem Handy in unserer Hand verfolgen wird den Gottesdienst, beten mit Hunderten von Menschen das Unser Vater, lesen die Biblischen Lesungen mit, sprechen das Glaubensbekenntnis oder singen am Ende den Choral «Love Divine». Die englischen und amerikanischen Gottesdienstbesuchenden neben und vor uns singen den Choral so inbrünstig, dass ich vor Rührung einen Kloss im Hals kriege. Und ich frage mich, was mich in den Evensongs immer wieder von Neuem berührt. Sind es die Menschen aus so vielen unterschiedlichen Nationen, die hier in diesem Moment friedlich singend alle vereint sind? Ist es das Gebäude mit seiner imposanten Architektur, das seit bald Tausend Jahren Krönungen und Hochzeiten von Königen und Königinnen erlebt hat und bis heute Millionen Menschen ein Ort des Trostes und der Zuversicht war? Oder ist es einfach das Gefühl, hier als Gast willkommen zu sein? Vielleicht ist es aber einfach die Vorstellung, hier in diesem Moment Gott ein wenig näher zu sein, weil ich mich von einer jahrhundertealten Liturgie, den Worten aus der Bibel und der kurzen Gemeinschaft all dieser Menschen getragen fühle und eine grosse Dankbarkeit empfinde.

Pfarrer Stephan Degen-Ballmer

Aquariumlebewesen gehören nicht in Gewässer

Wuchernde Aquarienpflanzen, ausgesetzte Schildkröten, eingeschleppte Krankheiten: Wer gebietsfremde Tiere oder Pflanzen aus einem Aquarium oder Gartenteich in die freie Natur entlässt, riskiert erhebliche Schäden für Biodiversität und Infrastruktur – und macht sich strafbar. Der Kanton Basel-Landschaft zeigt deshalb gemeinsam mit weiteren Kantonen, worauf man beim Anlegen eines Aquariums oder Gartenteichs achten sollte und was zu tun ist, wenn man Tiere oder Pflanzen nicht weiter halten kann oder will. Was im Aquarium oder Teich hübsch aussieht, kann in unseren Gewässern rasch zum Problem werden. Das aus Afrika stammende Schmalrohr (Lagarosiphon major) ist eine schnellwüchsige Unterwasserpflanze. Im Genfersee und in den Tessiner Seen hat sie sich in den letzten Jahren stark ausgebreitet – insbesondere in Häfen, wo sie dichte Teppiche bildet und die Schifffahrt beinträchtigen kann. Das Schmalrohr ist anpassungsfähig und verdrängt einheimische Arten wie Laichkräuter und Armleuchteralgen. Ihr Vorkommen in der Natur geht sehr wahrscheinlich auf entleerte Aquarien und Gartenteiche zurück. Ein kleines Stück der Pflanze reicht aus, dass sie sich invasiv verbreitet. Eine weitere invasive Wasserpflanze ist die Nuttalls Wasserpest (Elodea nuttallii) aus Nordamerika. Es handelt sich dabei um eine zähe und genügsame Pflanze, die im Winter nicht abstirbt. Im Frühling treibt sie wieder voll aus und lässt sich kaum mehr bekämpfen. Auch ihr Vorkommen in der freien Natur hat ihren Ursprung im Entleeren von Aquarien oder Gartenteichen. Im Kanton

Herausgeberin

Impressum

OberbaselbieterZeitungmitdenTiteln

«GelterkinderAnzeiger»und«Waldenburger Anzeiger».ISSN1661-6502

AmtlichesPublikationsorgan desKantonsBasel-Landschaft

Auflage: 42282 Exemplare (WEMF-beglaubigt)

Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags

Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich

www.oberbaselbieterzeitung.ch

Basel-Landschaft wurden das Brasilianische Tausendblatt vereinzelt und die Nuttals Wasserpest in zahlreiche Weiher hinein verschleppt.

Ausgesetzte Tiere und Pflanzen schaden der Natur Dass solche Arten in die Natur gelangen, hat nämlich oft einen banalen Grund –und der wird mit den nahenden Sommerferien gerade aktuell: Wer für längere Zeit wegfährt, muss auch die Betreuung der Pflanzen und Tiere im Aquarium sicherstellen. Wenn Menschen mit Aquarien oder Teichen dies nicht mehr können oder wollen, passiert es immer wieder: Sie entsorgen ihre Bewohner in Bächen, Flüssen oder Weihern – im Glauben, die Tiere oder Pflanzen in die Freiheit zu entlassen. Doch dieser gut gemeinte Akt hat meist fatale Folgen: Entweder überleben die Tiere in der fremden Umgebung nicht, oder sie etablieren sich als invasive Arten und richten grossen Schaden an. Goldfische und Rotwangen-Schmuckschildkröten können beispielsweise ganze Teiche leerfressen und gefährden dabei seltene Amphibien- und Insektenarten. Gebietsfremde Garnelen und Flohkrebse wiederum verdrängen einheimische Wirbellose und bringen das Nahrungsnetz unserer Gewässer aus dem Gleichgewicht. Aus Nordamerika stammende Grosskrebse übertragen die Krebspest – eine Krankheit, die für einheimische Krebsarten tödlich ist. Das Aussetzen gebietsfremder Tiere und Pflanzen in der Natur sowie das Ausleeren von Aquarienwasser in Gewässer ist deshalb verboten. Bau- und Umweltschutzdirektion

Todesfälle

Lampenberg

Albert Grossmann, geb. 1947, von Hölstein BL. Abschied im engsten Familienkreis. Langenbruck

Hector Herzig, geb. 1954, gest. 2026, von Dürrenroth BE. Öffentliche Gedenkfeier am Samstag, 25. Juli um 14 Uhr in der ref. Kirche in Langenbruck.

Eduard Moser, geb. 1948, gest. 2026, von Langenbruck BL und Brunnenthal SO.

Beisetzung und Abdankung am Freitag, 24. Juli um 14 Uhr, Friedhof Langenbruck. Oberdorf

Rosmarie Cragnolini-Krattiger, geb. 25. Dezember 1938, von Oberdorf BL. Wird beigesetzt. Waldenburg Silvia Eggimann-Frey, geb. 1946, gest. 2026, von Waldenburg BL und Gondiswil BE (wohnhaft gewesen in Waldenburg). Die Abschiedsfeier findet im engsten Familienkreis statt.

TODESANZEIGE

Am 10. Juli 2026 ist unser langjähriger Leiter der Jugendmusikschule

Walter Gürber

verstorben.

Weit über 20 Jahre bis zu seiner Pensionierung 2002 hat Walter Gürber die Jugendmusikschule aufgebaut, geleitet und durch sein grosses Engagement geprägt.

Viele haben ihm den Weg zur Musik zu verdanken.

In Gedanken sind wir bei seiner Familie und entbieten ihr unser herzliches Beileid. Wir trauern mit ihr und wünschen den Hinterbliebenen viel Kraft,Trost und Zuversicht.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

«Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.»

Fassungslos, tieftraurig und voller Schmerz müssen wir Abschied nehmen von meinem herzensguten und geliebten Ehemann, unserem einzigartigen Bruder und Schwager und unserem lieben Onkel.

Oliver Plattner

17. März 1960 – 29. Juni 2026

Trotz deiner Lebensfreude und unerschütterlichen Zuversicht musstestdunachkurzer,schwererundmutiggetragenerKrankheit viel zu früh aus unserem Leben gehen. Du hinterlässt eine grosse Lücke in unseren Herzen.

Deine fürsorgliche und liebenswerte Art und dein Humor haben unser Leben geprägt und bereichert.

In liebevoller Erinnerung und tiefer Trauer: Lorena Plattner

David und Silvia Plattner

Claude Plattner

Nadine und Melanie Plattner

Jessica und Roger Felder-Plattner

Verwandte, Bekannte und Freunde

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 23. Juli 2026, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Biel-Benken statt.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Traueradresse: Lorena Plattner Fichtlirain 44, 4105 Biel-Benken

Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga beider Basel

Spendenkonto:

Postkonto 40-28150-6, IBAN: CH11 0900 0000 4002 8150 6

Vermerk: Oliver Plattner

Druck

CHRegionalmedienAG

Redaktionsleitung Marc Schaffner

Redaktion Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

MurielC.Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon0619272698

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Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr

Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr

Eine Publikation von

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... Was nehme ich auf die letzte Reise mit ...

Haben Sie schon mal überlegt? ...

Ein Tag voller Spass im kühlen Nass

Gitterlibad Die «Wasserolympiade» tourt durch 20 Bäder in der Region

Fortsetzung von Seite 1

Im ersten Jahr machten sieben Bäder mit, im zweiten bereits 17. Im dritten Jahr hat sich die Wasserolympiade so etabliert, dass sie für viele Familien zum festen Sommerprogramm gehört, erzählt Prisca Wiederkehr: «Die Leute kennen uns jetzt und sagen, ah, cool, die Wasserolympiade, da sind wir wieder dabei.» In Liestal hätten auch letztes Jahr, trotz Wetterpech, einige unentwegte Teams teilgenommen.

Diesmal konnten alle Teams mit fünf Personen bestückt werden – wenn es überzählige Personen hatte, schlossen sie sich einfach zu neuen Teams zusammen. «Kinder, die sich nicht kannten, kommen zusammen und auch Erwachsene lernen sich kennen, manchmal entstehen sogar Freundschaften daraus», stellt Prisca Wiederkehr fest. Überhaupt sei die Wasserolympiade ein Win-win für alle Beteiligten. Für die übrigen Badegäste – gerade die älteren kämen jeweils gerne zuschauen –, für die Bäder, die dadurch ihre Attraktivität steigern könnten, und für die rund 20 AquariusMitarbeitenden, die einen tollen Ferienjob hätten. Die Jüngste im Team sei 13 und könne bei ihrem Einsatz erste Arbeitserfahrungen gewinnen.

Teamwork: Die Ringe müssen in die Tintenfische.

Die Augen der Teams mit Namen wie «Schwimmkracher», «Tillingers» oder «Beste» waren derweil auf die Punktetafel gerichtet, die am Bassinrand aufgestellt war: Wer würde einen Platz vorrücken? «Klarer Sieg für Tillingers in dieser Runde mit 58 Enten», verkündete die Animatorin. Bis zum Final war noch alles offen – aber jetzt hiess die Devise erst mal, einen Schattenplatz suchen und sich ein kühles Getränk oder eine Glace schnappen. Am Montag fand die Wasserolympiade in Gelterkinden statt, gestern in Riehen. Die nächsten Daten sind: 20.Juli Sissach, 22.Juli Rheinfelden, 23.Juli Waldenburg, 29.Juli Laufenburg, 4.August Buus, 5.August Dornach, 15.August Pratteln.

Kinder sind die Zukunft

Kurse Ferienpass X-Island Baselland gut gestartet

Langeweile in den Sommerferien? Kinder und Jugendliche, die den Ferienpass X-Island haben, kennen so etwas nicht. Seit dem 29. Juni wird wieder gespielt, gelacht, gemalt und gesungen. In nur einer Woche haben die Teilnehmenden des Musical-Camps ein eigenes Stück geschrieben und einstudiert. Sie lernten nicht nur die Songs und standen als Tänzer und Schauspieler auf der Bühne. Auch noch die Einladungskarten gestalteten sie selbst. «Die Zukunft sind wir» sangen die Kinder aus vollen Kehlen. Dieser Song erschallte bis ins Ferienpass-Büro über dem Theater Palazzo in Liestal.

Ladies lösen Fall

Auf die Suche nach dem goldenen Schuh machten sich die Teilnehmerinnen des Krimindinners für Ladies. Die Veranstalterin scheute keinen Aufwand, um es den Ladies so schön wie möglich zu machen. Das bedeutet auch: Kuchen backen bis nachts um zwei. Die Anstrengung hat sich für alle gelohnt. Alle genossen die schöne Gemeinschaft und natürlich die Spannung beim Lösen des Falles.

Wasserflaschen stehen bereit «Unser diesjähriges Programm kommt bei den Kindern sehr gut an», freut sich X-Island-Leiterin Sabine Carstens und hält ein wachsames Auge auf den Berg

von Wasserflaschen, gesponsert von Eptinger. «Jedes Kind sollte bei heissem Wetter genügend zu trinken haben», betont sie.

Es gibt noch freie Plätze Denn noch steht der Ferienpass X-Island erst am Anfang. Einige Kurse sind zwar vorbei, wie der Comic-Crash-Kurs, der Bau eines Schiffes aus Ästen und Baumrinden oder der Trottifäger-Kurs, bei dem man in fünf Tagen fünf verschiedene Berufe kennenlernt. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken! Freie Plätze gibt es zum Beispiel für den Bau einer SolarPanoramabahn oder für eine abenteuerliche Tour, ausgerüstet mit Karte, Kompass und Funkgerät. Bei einem Spaziergang mit Esel und Zwerggeissli erfahren die Teilnehmenden viel Spannendes über diese Tiere. Wer wissen will, wie aus einem Ei Pasta entsteht, kann gleich selbst in die Küche stehen, den Teig herstellen, kochen und geniessen. In der Turnhalle Fraumatt in Liestal stehen noch freie Velos zur Verfügung: Beim Radball ist Schnelligkeit, Technik und Teamsport gefragt. Für XIsland-Kinder ist das kein Problem. Für alle freien Kurse kann man sich während den ganzen Sommerferien anmelden über www.x-island.ch Stiftung Jugendsozialwerk

Strassenumfrage

Viele geniessen den Sommer zu Hause

Sommerferien Liestalerinnen und Liestaler gewähren interessante Einblicke

Auf den Strassen der Region geht es in diesen Tagen wegen den Sommer-Schulferien spürbar ruhiger und entspannter zu und her. Im Stedtli Liestal indes herrscht an einem Mittwochvormittag reger Betrieb und die Stimmung ist bei prächtigem Sommerwetter sehr angenehm. Die ObZ lancierte in der Rathausstrasse eine nicht repräsentative Strassenumfrage und befragte spontan Menschen, wie und wo sie die Zeit der Sommer-Schulferien verbringen. Die allermeisten machten spontan mit – ein klares Indiz für eine Zeit mit etwas weniger Stress.

Lukas Büchel: Ich weilte einige Tage mit der Familie im Tessin. Nun sind wir hier am Packen, weil wir in wenigen Wochen von Liestal weg ins Oberbaselbiet zügeln. Das hat sich vor der Einschulung des Sohnes so ergeben und wir sind dann pünktlich zum Schulstart am neuen Ort. Nun geniessen wir also noch die letzten Tage in Liestal.

Brigitta Glatt: Ich verbringe den Sommer hier und vorwiegend im Schatten.

Ruth Gentsch: Ich bin viel zuhause und geniesse den Garten unter dem grossen Apfelbaum. Und wenn es sehr heiss ist, hilft der Gartenschlauch ... Alle paar Wochen gehe ich zudem nach Chur zu meiner Mutter, um ihr zu helfen; in die Ferien gehen wir erst im Herbst. Und gleich jetzt gehe ich in den Jurtengarten in der Pfarrei Bruder Klaus zu einem Mittagessen, da muss ich schon nicht kochen.

Zudem gehe ich jeden Morgen eine Stunde ins Gitterlibad ins Wasser. In meinem Kunstatelier ist es aktuell angenehm kühl, das Wetter hat allerdings keinen direkten Einfluss auf meine Kreativität.

Karin Egger: Wir sind vor allem zu Hause und ich bin bei der Hitze weitgehend drinnen, wir haben ein Klimagerät. Baden wäre super, das ist für mich im Rollstuhl aber schwierig.

Christian Egger: Mir macht die Hitze nicht so viel aus wie meiner Frau, sie kann nicht schwitzen, und das ist nicht einfach. Ich bin viel draussen und stark am Handbike-Fahren.

Peter Küng: Ich suche derzeit Arbeit und weile daher oft am Computer und bin

mit der Stellensuche und dem Schreiben von Bewerbungen beschäftigt. Ich bin gelernter Koch und suche eine Kombination zwischen Kochen und etwas Sozialem. Daneben geniesse ich so oft wie möglich die Sonne und weile im Gitterlibad – Homeoffice ist ja auch im Schwimmbad möglich. Was ich nicht so mag, sind die heissen Nächte.

Silvia Mundschin: Ich bin Heilpraktikerin und grundsätzlich am Arbeiten. Aktuell nehme ich wenn immer möglich montags und freitags frei, weil ich als grosser Techno-Fan an den Wochenenden von Festival zu Festival gehe. Ich finde die aktuellen Temperaturen megaschön und geniesse es sehr. Ich liebe Strandferien, aber definitiv lieber in der Nebensaison.

Umfrage: Meinrad Stöcklin

Fotos: M. Schaffner
... damit die Gummiente in der XXL-Trichterhose landet.
Gut zielen ...
Einer von vielen Kursen: Naturschiffbau.
Foto: zVg
Ruth Gentsch, Liestal. Lukas Büchel, Liestal.
Karin und Christian Egger, Liestal.
Brigitta Glatt, Liestal.
Silvia Mundschin, Liestal. Fotos: M. Stöcklin
Peter Küng, Liestal.

Markierung soll Unfälle verhindern

Mehr Klarheit Mountainbike-Trails werden neu mit Farben und Symbolen markiert

Überforderung ist einer der Hauptgründe für Mountainbike-Unfälle. Eine schweizweit einheitliche Bewertung und Markierung hilft Bikerinnen und Bikern, den Trail zu wählen, der ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen entspricht. Die BFU hat Schweiz Mobil und das Astra bei der Ausarbeitung der neuen Signalisation unterstützt: Fünf Farben kennzeichnen die Schwierigkeitsgrade und drei Symbole die Trail-Arten. Das schafft Klarheit und hilft, Unfälle zu verhindern. Jedes Jahr verletzen sich mehr als 16000 Personen beim Mountainbiken. Oft unterschätzen die Verunfallten die Schwierigkeit des Trails und sind mit dem Weg, auf dem sie unterwegs sind, überfordert. Er ist ihnen etwa zu steil, hat zu hohe Stufen oder zu viele Wurzeln und enge Kurven. Deshalb hat die BFU Schweiz Mobil und das Bundesamt für Strassen (ASTRA) bei der Ausarbeitung der Anleitung für eine einheitliche Bewertung und Markierung des Schweizer Mountainbike-Wegnetzes unterstützt. BFUExperte Benedikt Heer ist überzeugt: «Damit ist es künftig viel einfacher, einen Trail zu wählen, der dem eigenen Fahrniveau entspricht.»

Fünf Schwierigkeitsgrade und drei Trail-Arten für mehr Sicherheit Das neue System unterscheidet fünf Schwierigkeitsgrade: von grün (sehr einfach) über blau, rot und schwarz bis violett (sehr schwierig). Die Signalisation ähnelt damit jener auf Skipisten. Neben der Farbe unterscheidet sich auch die Form der Markierungen. So sind die Schwierigkeitsgrade noch besser erkennbar – auch für Menschen mit Farbsehschwäche.

Zusätzlich zur Schwierigkeit zeigen Zeichen auf den Markierungen drei verschiedene Arten von MountainbikeTrails: Gemeinsam genutzte Singletrails sowie spezifische Mountainbike-Stre-

Fünf Farben kennzeichnen die Schwierigkeitsgrade. Hinweis zum Singletrail: Auf Singletrails ist ab Schwierigkeitsgrad «Mittel» mit Absturzgefahr zu rechnen Foto: zVg

cken, die in schmale, naturnahe TechTrails und breitere, künstlich angelegte Style-Trails unterteilt werden. «Das Ziel ist, neben der Sicherheit auch den Fahrspass zu erhöhen», erklärt Benedikt Heer.

Neue Signalisation obligatorisch Signalisierte Singletrails müssen nach der neuen Vorlage gekennzeichnet sein. Das ist ein grosser Vorteil für alle, findet Heer: «Die Signalisation verdeutlicht Bikerinnen und Bikern neben der

Schwierigkeit auch, dass Personen zu Fuss auf dem Weg unterwegs sind und umgekehrt. Dies fördert das rücksichtsvolle Miteinander.» Für Mountainbike-Strecken ist verbindlich festgelegt, dass der Schwierigkeitsgrad signalisiert werden muss. Die BFU empfiehlt Gemeinden und Betreibern von Mountainbike-Trails, die neue Vollzugshilfe ab sofort zu berücksichtigen. Sie bietet zudem Beratungen für mehr Sicherheit beim Mountainbiken an. BeratungsstellefürUnfallverhütung

Die Schweiz misst ihren Food Waste

Im Herbst messen im Projekt «Aufgabeln!» mehrere hundert Haushalte in der ganzen Schweiz ihren Food Waste. So werden aussagekräftige Daten zu Lebensmittelverlusten in Privathaushalten erhoben und Teilnehmende erfahren, welche Lebensmittel sie warum wegwerfen. Zeitgleich mit der «Nationalen Woche gegen Food Waste» im September wird die Aktion erstmals schweizweit durchgeführt. Umsetzungspartner sind die Städte Bern und Zürich sowie die Kantone Aargau und Basel-Stadt und Basel-Landschaft. «Aufgabeln! 2026» richtet sich an alle, die wissen möchten, welchen Food Waste sie in ihrem eigenen Haushalt produzieren und welchen Geldwert die Lebensmittel haben, die sie entsorgen. Die Teilnehmenden erfassen ihre Lebensmittelabfälle während einer dreiwöchigen Messphase im September (davon 14 Messtage). Das persönliche Dashboard in der App zeigt laufend an: Wie viel Food Waste ist angefallen? Was sind die Auswirkungen auf die Umwelt? Und was ist der Geldwert der entsorgten Lebensmittel?

Interessierte, die sich für die Teilnahme an der Food-Waste-Messung anmelden möchten, können dies tun unter catta.ch/de/projekte/aufgabeln2026

Food-Waste-Messung in 600 Haushalten

Das Aufgabeln!-Projekt wurde 2023 und 2024 bereits als Pilot in mehreren Gemeinden im Kanton Aargau erfolgreich durchgeführt. Nun erfolgt die Ausweitung auf die gesamte Schweiz mit dem Ziel, 600 Haushalte für eine Messung zu mobilisieren. Das partizipative Projekt beantwortet die zentralen Fragen: Wie viel Food Waste fällt an? Aus welchen Gründen? Und wie wird er entsorgt? Die erhobenen Daten werden anonymisiert und ausgewertet. Für die teilnehmenden

Partnerinnen aus der Verwaltung bilden sie eine Grundlage für mögliche weitere Massnahmen und Prozesse. Die eigens für das Projekt entwickelte App kann über die Messphase hinaus weiter genutzt werden. Dies ermöglicht, dass Interessierte über einen längeren Zeitraum ihr Food-Waste-Verhalten beobachten können.

Food Waste in der Schweiz: Ein grosses, vermeidbares Problem In der Schweiz fallen jährlich rund 2,8 Millionen Tonnen vermeidbare Lebensmittelverluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Ein grosser Teil davon entsteht in Privathaushalten: Gut ein Drittel des Food Waste entfällt auf Haushalte. Weitere bedeutende Anteile entstehen in der Landwirtschaft, in der Verarbeitung, im Detailhandel sowie in der Gastronomie. Die Folgen sind erheblich: Food Waste verursacht Treibhausgasemissionen, verschwendet Ressourcen wie Wasser, Energie und Boden und belastet letztlich auch das Haushaltsbudget.

Gemeinsam Wirkung erzielen «Aufgabeln! 2026» schafft einen niederschwelligen und spielerischen Zugang zum Thema Food Waste und ermöglicht, das eigene Verhalten zu reflektieren und nachhaltig zu verändern. Durch die zeitliche Anbindung an die «Nationale Woche gegen Food Waste» wird eine breite Öffentlichkeit erreicht und ein gemeinsames Zeichen gegen Food Waste gesetzt. Das Projekt wird von Citizen Science Agentur catta durchgeführt. In Zusammenarbeit mit den Städten Bern und Zürich sowie den Kantonen Aargau und Basel-Stadt und Basel-Landschaft und unterstützt durch die Seedling Foundation.

Bau-undUmweltschutzdirektion

Volg-Rezept

Panzanella mit grillierten

Auberginen

Zutaten SAUCE (für 4 Personen)

4 EL Olivenöl

2 EL Aceto balsamico

1 Knoblauchzehe, gepresst ½ Bund Basilikum, einige Blätter beiseitegelegt, Rest fein gehackt

2 TL getrockneter Oregano Salz, Pfeffer

Zutaten PANZANELLA (für 4 Personen)

2 Auberginen, längs in ca. 1 cm dicken Scheiben

2 EL Olivenöl (1) Salz

250 g Brot vom Vortag, in Scheiben

2 EL Olivenöl (2) 4 Tomaten, in Schnitzen

250 g Mascarpone

Zubereitung

1. Sauce: Olivenöl mit Aceto balsamico verrühren, Knoblauch, Basilikum und Oregano beigeben, würzen.

2. Panzanella: Auberginen mit Olivenöl (1) beträufeln, bei mittlerer Hitze in der Brat-/Grillpfanne oder über mittelstarker Glut/Hitze beidseitig je 3–4 Minuten grillieren, salzen.

3. Brot mit Olivenöl (2) beträufeln, bei mittlerer Hitze in der Brat-/Grillpfanne oder über mittelstarker Glut/ Hitze knusprig grillieren, etwas auskühlen, in Würfel schneiden.

4. Auberginen, Brot und restliche Zutaten auf Tellern anrichten, mit Sauce beträufeln, mit beiseitegelegtem Basilikum garnieren.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/

«Probst fiel immer aus der Zeit und ist daher zeitlos»

Skulpturen Jakob Probst verdient mehr Beachtung, findet Tomas Lochman

Der Basler Kunsthistoriker Tomas Lochman schätzt das Werk von Bildhauer Jakob Probst (1880–1966) und findet, es verdiene, mehr beachtet zu werden.

ObZ: Herr Lochman, was verbindet Sie mit Jakob Probst?

Tomas Lochman: Ich habe mich viel mit August Suter beschäftigt, einem Zeitgenossen von Jakob Probst. Diese zwei Biografien haben etliche Parallelen, so lebten beide mehrheitlich im Ausland und hatten dort ihre Bekanntheit erlangt. Stefan Hess, der Leiter des DISTL («Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal») hat mich dann für einen Vortrag zu Jakob Probst angefragt, anlässlich von dessen 60. Todestag im vergangenen März. Dafür habe ich viel Material ausgewertet. Was zeichnet Probst aus, welche Wertschätzung erfährt er und von wem, welches Gewicht haben seine Werke aus kunsthistorischer Sicht, solche Fragen haben mich beschäftigt.

Und zu welchen Resultaten sind Sie gekommen?

Bildhauer-Nachlässe haben es in unserer Region generell schwer. Für die Malerei und Papierarbeiten finden sich leichter Aufbewahrungsorte, aber für Skulpturen fehlt meistens der Platz und oftmals auch die Wertschätzung. Denkmäler im öffentlichen Raum werden ja kaum mehr wahrgenommen, obschon sie immer sichtbar sind, Gemälden hingegen schenkt man eher Beachtung, sobald sie in einer Ausstellung zu sehen sind. Probst ist da keine Ausnahme. Sein Werk findet sich in unserer Region an mehreren Plätzen, aber ist kaum mehr im öffentlichen Bewusstsein präsent. Es wäre schön, wenn es gelänge, diesem Zustand entgegenzuwirken.

Was fasziniert Sie an Jakob Probst? Probst ist, wie auch August Suter, ein herausragender Vertreter des modernen figürlichen Klassizismus in der Schweiz der ersten Hälfe des 20. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu Suters Skulpturen weisen Probsts Werke aber auch gewisse avantgardistische Elemente auf. Probst unterwarf seine Skulpturen einer stärkeren Stilisierung und Grundformenreduzierung, ausserdem forcierte er die Körperbewegungen. Insbesondere die Arme nehmen Haltungen auf, die keinen funktionalen Sinn ergeben. Nehmen wir beispielsweise den abgewinkelten linken Arm über dem Kopf des Jünglings beim Wehrmannsdenkmal, oder die nach hinten gebogenen Hände der «Schreitenden», die keiner nachvollziehbaren Gebärde entspringen. Solche radikalen Umsetzungen riefen auch starke Opposition hervor, nicht nur in Liestal, auch in Basel, wo «die Ruhende» auf der Steinenschanze zum Stein des Anstosses wurde.

Gibt es «Botschaften» im Werk von Probst?

In Vordergrund von Probst künstlerischen Schaffen steht die menschliche Figur in ihrer Wirkung auf den Umraum. Seine Schöpfungen stellen mit Ausnahme der Porträts keine spezifischen Wesen dar, sondern sind vielmehr als Allegorien zu verstehen, die für übergeordnete Werte und Tugenden stehen. So schuf er z.B. für Olten das Wehrdenkmal, dessen an Hodler’sche Krieger erinnernde massige Figur zur Verkörperung der Wehrhaftigkeit wird. Oder nehmen wir den Kolumbus vor dem Wirtschaftsgymnasium in Basel. Nicht die historische Person des Seefahrers interessiert den Künstler, als vielmehr der Ausdruck eines Erstaunens und Entdeckungserlebnisses. Dadurch hebt Probst die Figuren in eine andere Ebene. Nicht so radikal wie etwa Giacometti, der seine Figuren auf das absolute Minimum reduziert, aber er geht weiter als beispielsweise August Suter, dessen Skulpturen traditioneller und in der Komposition und ihrem Ausdruck zurückhaltender sind.

Wo steht Jakob Probsts Werk heute?

Probst fiel immer aus der Zeit, daher ist er für mich zeitlos! (lacht). Er ist im öf-

Der Probst-Forscher Tomas Lochman vor dem Wehrmannsdenkmal in

Neuste Entwicklungen im Fall Reigoldswil

Der Artikel von Martin Stohler in der «Volksstimme» vom 29. Mai 2026 hat eine Lawine ausgelöst. An einem Gespräch zwischen der Gemeinde Reigoldswil, der Probst-Erbin Giulietta Coates sowie Probst-Kenner Rolf Wirz (als Vermittler) am 26. Mai 2026 im Gemeindehaus Reigoldswil wurde vereinbart, die dort befindlichen Probst-Gipsskulpturen zu zerstören. Damit sollte verhindert werden, dass sie für unrechtmässige Nachgüsse weiterverwendet werden. Auf diese Ankündigung hin haben sich nun aber verschiedene Stimmen gemeldet, die die Objekte vor der Mulde retten

fentlichen Raum präsent, in Liestal unter anderem mit dem Strübin-Denkmal auf dem Zeughausplatz oder der «Genesenden» vor dem Kantonsspital. Aber diese Werke werden wie gesagt kaum beachtet, so wie übrigens auch Suters monumentales Spitteler-Denkmal heute kaum mehr wahrgenommen wird, nicht gesehen wird, obschon es an einer Hauptstrasse steht und man es umrunden und von allen Seiten betrachten kann. Skulpturen visuell zu begreifen, dafür nimmt sich heute niemand mehr die Zeit. Die Bedeutung des Kulturgutes Skulptur sollte unbedingt stärker gewürdigt werden. Idealerweise sollten solche Werke in die Obhut von Museen oder sonstigen Institutionen der Erinnerungspflege gelangen, wo deren Kontextgeschichte aufgearbeitet werden kann.

Sie sind auch beim Archiv regionaler Künstler/-innen-Nachlässe (ARK) engagiert, weshalb?

Nach dem Tod von Künstlerinnen und Künstler aus unserer Region sind die Erben bzw. Nachlassverwalter oftmals vor grössere Probleme gestellt, nicht selten besteht sogar die Gefahr, dass ihre Werke vernichtet werden. Hier setzt das ARK Basel an. Wir möchten die Kunst

Dies und das

Als Häuser günstig waren und Zugfahren gemütlich

Beim Räumen ihres Schreibtischs fielen Marianne Widmer, Füllinsdorf, zwei Papiere in die Hände, die sie zum Schmunzeln und Nachdenken brachten – und die sie den ObZ-Leser/-innen nicht vorbehalten möchte. Das eine ist eine Bauabrechnung aus dem Jahr 1949. Das einseitige vorgedruckte Formular der Basellandschaftlichen Kantonalbank war mit Schreibmaschine ausgefüllt worden und listete alle Kostenpunkte auf. Der höchste Rechnungsbetrag fiel für die Maurerarbeiten der Firma K. Flubacher in Läufelfingen an, nämlich 9552.75 Franken. Gefolgt von 4386.15 für die Zimmerarbeiten und fast nochmal so viel für Glaser- und Schreinerarbeiten, beides von den Gebr. Schaffner in Sissach. Gipser-, Maler- und Sanitärarbeiten sowie Heizung und Elektroinstallationen bewegten sich im niedrigen vierstelligen Bereich, ebenso das Honorar des Architekten – heute kaum vorstellbar. Die Wasseranschluss- und Kanalisationsgebühren betrugen wenige hundert Franken und der kleinste Posten waren die Bauprofile mit 27 Franken. Baukosten total: 32213.85 Franken, davon 24000 Franken über den Baukredit finanziert und knapp 12000 Franken von der Kantonalbank subventioniert. Letztere mussten allerdings bei der Handänderung nachgezahlt werden. «Da waren sie dann sehr schnell», erinnert sich Marianne Widmer. Sie ist sich auch bewusst, dass 32000 Franken damals viel Geld waren. Trotzdem kein Vergleich zu heute: «Ein Gartenhaus kostet heute mehr.» Und die kleinen, engen Häuser, die gerade in ihrer Nachbarschaft gebaut würden, seien nicht unter einer Million zu haben. Am meisten staunt Marianne Widmer jedoch darüber, dass die ganze Bauabrechnung von 1949 aus einem einzigen Blatt bestand – mehr gab es nicht. «Und heute haben wir den ganzen Papierkrieg.»

es auf der Welt «e kei gmüetliger Fuerwerch as ‘s Wallebergerbähnli» gebe. «Won is zum erste Mol gseh ha, isch’s mer gsi, die Lokomotivli, die Personenund Güeterwägeli sige luter Gvätterlizüg für Chinder. Und doch si z’Lieschtel erwachseni Persone drigstiege, Lüt vo alle Sorte, wos numme cha geh.» Der Erzähler fährt fort, dass es ein Gedränge beim Einsteigen gab und sich die Stärksten und Frechsten die besten Sitzplätzte schnappten, während ein Teil der Fahrgäste, die bereits ein Billet gelöst hatten, in den Güterwagen mitfahren mussten. Damit sie sitzen konnten, liess der Bahnhofvorstand Bretter quer auflegen: «So, ihr Lütli, hocket uf!» Nachdem der Dampfzug ein erstes Mal beim Altmarkt hält, ist das «Buebedörferbad» die erste grössere Station auf der 13 Kilometer langen Strecke. Der Stationsvorstand habe keine Uniform und keine rote Kappe getragen, stellt der Erzähler fest, sondern sei hemdsärmlig vom Heuen auf der Matte her gekommen, «für z’luege, was im ‘s Bähnli Neus bring.» In Hölstein und Niederdorf fällt dem Erzähler auf, dass die Bahn so nah an den Häusern vorbei fährt, dass man in die Stuben schauen könne und die Ware der Posamenter begutachten könne. Und durch die offenen Fenster rieche man schon von Weitem den Kaffee und die «bräglete Härdöpfel».

Um zwölf Uhr kommt das Bähnli schliesslich in «Walleberg» an, genau in dem Moment, als die Uhrenmacher aus der Fabrik kommen. Die Geschichte endet mit einem Besuch bei Bekannten: «Es si no Baselbieterlütli vom alte Schrot, gastfründlich, dienstfertig und nebebi ne chlei gwunderig. Si hei mer alli Ehr ado; d’Frau het en Eiertätsch gmacht und der Ma het e Häfeli Wi gholt.» Wie er danach nach Hause gekommen sei, bemerkt der Erzähler abschliessend, wolle er ein andermal erzählen.

wollen, unter anderem durch Private an anderen Standorten in Reigoldswil oder in einem provisorischen Lager durch den Verein ARK. Der Kanton Baselland beabsichtigt, die Skulptur «Der Schwörende» in seine Sammlung aufzunehmen. Zur Zeit laufen die Abklärungen noch. Die Erbinnen sind grundsätzlich einverstanden, die Gipse dem Kanton Basel-Landschaft und dem ARK Basel zu überlassen. Bis Ende Juli müssen diese aus dem Gemeindehaus Reigoldswil entfernt werden und Schenkungsverträge vorliegen.

erhalten, die hier im Raum Basel entstanden ist. Dabei haben es allerdings rundplastische Werke besonders schwer, allein schon wegen ihrer Volumina und Materialschwere. Für Nachfahren ist es schlicht unmöglich, sich um solche Werke zu kümmern. Wir verfügen in Pratteln über ein Lager, wo wir die uns anvertrauten Nachlässe aufbewahren, dokumentieren, im Idealfall auch in Ausstellungen und Publikationen präsentieren und damit auch für spätere Generationen erhalten. Interview:LorenzDegen

Zur Person

Dr. Tomas Lochman wurde 1959 in Prag geboren. An der Universität Basel studierte er Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Allgemeinde Geschichte. Von 1993 bis 2013 leitete er die Skulpturenhalle Basel und realisierte bedeutende Ausstellungen, u.a. zur Antike im Comic. Bis zu seiner Pensionierung 2024 wirkte er als Kurator im Antikenmuseum Basel, heute präsidiert Lochman die Historisch-Antiquarische Gesellschaft Basel (HAG).

Gemütliche Reise nach «Walleberg» Das zweite Papier, das Marianne Widmer in ihrem Schreibtisch entdeckt hat, sind zwei Seiten mit einer Geschichte über die Waldenburgerbahn, vermutlich aus einem blauen Schulbuch aus den 1940/50er-Jahren herausgetrennt. Gezeichnet mit «Nach W. Senn», beginnt die Geschichte mit der Einleitung, dass

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Wer war dieser «W. Senn»? Der Historiker und WB-Experte Lorenz Degen weiss eine Antwort: Es handelt sich wohl um den Schriftsteller Wilhelm Senn, den Schöpfer des Baselbieterliedes. Der Originaltext stammt laut Degen aus einer Zeitung und beschreibt die WB ganz am Anfang ihrer Entstehung im Jahr 1880 oder 1881.

Liestal.Foto:L.Degen

Bitteres WM-Ende nach grossem Kampf

Geplatzter Traum Ein Rückblick auf das WM-Viertelfinale

MichaelHerrmann

Auch im Oberbaselbiet wurde das WMViertelfinalspiel in der Nacht auf Sonntag mit Spannung verfolgt. Der Traum vom ersten WM-Halbfinal der Schweizer Fussballgeschichte ist leider geplatzt. Nach einer leidenschaftlichen Leistung musste sich die Nati dem Titelverteidiger Argentinien mit 1:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Das Resultat fällt letztlich deutlicher aus, als es der Spielverlauf vermuten lässt.

Die Mannschaft von Murat Yakin begegnete dem Weltmeister von Beginn an auf Augenhöhe. Defensiv stand die Schweiz kompakt, liess den argentinischen Offensivstars nur wenig Raum und setzte immer wieder eigene Akzente. Nach dem Rückstand durch Alexis Mac Allister kämpfte sich die Nati eindrucksvoll zurück. Der verdiente Ausgleich durch Dan Ndoye in der zweiten Halbzeit brachte den Schweizer Traum vom Halbfinal zum Greifen nah.

«Eine Riesenleistung», kommentiert FC-Liestal-Trainer «Es ist eine Riesenleistung für die Schweiz», sagt Sohail Bamassy, Trainer des FC Liestal, der die Partie selbst mit grossem Interesse verfolgte. «Die Ansprüche in der Nationalmannschaft sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Früher freute man sich über einen Achtelfinal, heute sprechen Spieler wie Granit Xhaka davon, Weltmeister werden zu wollen. Das zeigt, wie sich der Schweizer Fussball entwickelt hat.»

Für Gesprächsstoff sorgte wenig später die wohl spielentscheidende Szene der Partie. Nach einem Zweikampf griff der Videoassistent ein und Breel Embolo sah wegen einer angeblichen Schwalbe die Gelb-Rote Karte. Die Entscheidung löste unmittelbar heftige Diskussionenaus.Auchwennsieregeltechnisch vertretbar sein mag, hinterliess der Eingriff einen faden Beigeschmack. In einer Partie auf höchstem Niveau hätte man sich eine grosszügigere Linie gewünscht. Die Schweiz musste die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten und verlor dadurch zunehmend die Kontrolle über das Geschehen.

Dennoch stemmte sich die Nati mit grosser Leidenschaft gegen das Ausscheiden. Torhüter Gregor Kobel und die Defensive hielten lange stand, ehe Argentinien seine individuelle Klasse in der Verlängerung ausspielen konnte. Julián Álvarez und Lisandro Martínez sorgten schliesslich für den 3:1-Endstand.

Trotz der Enttäuschung überwiegt der Stolz. Erstmals seit Jahrzehnten erreichte die Schweiz wieder einen WM-Viertelfinal und bewies, dass sie mit den besten Nationen der Welt mithalten kann. Auch auf regionaler Ebene hinterlässt das Turnier Spuren. «Solche Erfolge wirken sich direkt auf die Vereine aus», sagt Bamassy. «Wir spüren bereits jetzt, dass immer mehr Jungs und Mädchen ins Training kommen. Eine Weltmeisterschaft begeistert die Kinder und sorgt dafür, dass sie selbst Fussball spielen möchten. Das ist für unseren Nachwuchs enorm wertvoll.»

Der Blick richtet sich beim FC Liestal aber bereits auf das nächste Highlight. Im Schweizer Cup wartet mit den Young Boys ein absoluter Hochkaräter. Beson-

ders speziell: Zwei YB-Spieler, die noch vor wenigen Tagen gegen Lionel Messi und Argentinien auf dem Platz standen, werden nun in Liestal auflaufen. «Darauf freuen wir uns riesig», sagt Bamassy. «Natürlich wissen wir, wer der Favorit ist. Aber wir wollen unsere Chance wahren und alles dafür tun, um selbst für eine Überraschung zu sorgen.»

Die Schweizer Nationalmannschaft hat die Weltmeisterschaft zwar im Viertelfinal beendet, gleichzeitig aber eine neue Euphorie ausgelöst. Sie hat gezeigt, dass sie sich vor den Grossen des Weltfussballs nicht mehr verstecken muss – und sie hat viele junge Fussballerinnen und Fussballer inspiriert. Genau das könnte am Ende der nachhaltigste Erfolg dieses Turniers sein.

Mehrländerwettkampf 2026 in Dornbirn

WM-Gold im Gepäck

OL-WM Schweizer Erfolg in Genua

Enge Gassen, Kopfsteinpflaster, Piazza Matteotti – und mittendrin ein Läufer aus Gelterkinden. Am Dienstag holte sich das Schweizer Team an der Orientierungslauf-WM in Genua Gold in der Sprintstaffel. Mit dabei: Tino Polsini, in der Verbandsmitteilung schlicht «der Baselbieter» genannt.

Den Grundstein legte Startläuferin Natalia Gemperle, die sich in der Spitzengruppe hielt und mit 11 Sekunden Rückstand an Polsini übergab.

Nach Rang 5 im Einzelsprint, den er nur knapp verpasst hatte, zeigte der Gelterkinder in der Staffel seine wahre Stärke. Er übernahm auf Position zwei, führte die Verfolgergruppe an und navigierte souverän durchs Gassen-Labyrinth der Stadt – ohne Zögern, ohne Umweg. Übergabe mit 10 Sekunden Rückstand an zweiter Stelle. «Es ist ein Privileg, in diesem Staffelteam laufen zu können –dass ich nun so abliefern konnte, ist ein tolles Gefühl», sagt er.

Fabian Aebersold hielt danach trotz der Hitze die Nerven und verteidigte Rang zwei fehlerfrei. Seine Schwester Simona, die bereits im Einzelsprint dominiert hatte, lief am Ende souverän zu Gold – vor Schweden und Norwegen. Die Schweiz verteidigt damit den WM-Titel von 2024. Für das Schweizer Team endet die WM mit zwei Goldmedaillen und drei weiteren Top-6-Rängen. Als Nächstes wartet der Weltcup in Tschechien Anfang August, dann in den Wald-Disziplinen. Für Gelterkinden bedeutet dieser Dienstag vor allem eines: Ein Läufer aus dem Dorf hat sich im Gassengewirr am anderen Ende der Alpen souverän zurechtgefunden – und ist mit WM-Gold nach Hause gefahren. ObZ

Resultate Genua, OL-WM, Sprintstaffel: 1. Schweiz (Gemperle, Polsini, F. Aebersold, S. Aebersold) 1:03:14 Std. 2. Schweden +0:20. 3. Norwegen +0:38

Matchschützen BL Zehn Meter Luftpistole, 25 Meter Sportpistole und 50 Meter freie Pistole

Am Samstag, 11.Juli, trafen sich die Matchschützen BL mit den Delegationen aus Südbaden, Südtirol, Vorarlberg und dem Elsass zum traditionellen Mehrländerwettkampf im Olympiazentrum Dornbirn in Vorarlberg.

Samstag

Motiviert von den jüngsten Erfolgen am Eidgenössischen Schützenfest starteten die Pistolenschützen der MSV BL (Adrian Meier, Philipp Wild, Tanja Spiess und Florian Plattner) mit der Luftpistole in den Zehn-Meter-Wettkampf und zeigten sogleich, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Die beiden amtierenden Schweizermeister, Tanja Spiess und Philipp Wild, qualifizierten sich dann auch souverän für den Final der besten acht Schützen. Spiess beendete den Final schliesslich als beste Frau im 6. Rang und Wild sicherte sich mit 237,8 Punkten seinen ersten Sieg im Turnier.

Am Nachmittag folgte die 50-MeterDisziplin mit der freien Pistole. Sichtlich gefordert von den ungewohnten Bedingungen der 50-Meter-IndoorSchiessanlage zeigten die Baselbieter eine gute Teamleistung, welche mit dem guten 2. Rang in der Gruppenwertung belohnt wurde.

Sonntag

Am Sonntag stand schliesslich noch der 25-Meter-Wettkampf mit der Sportpistole auf dem Programm. Dabei gab es nicht nur ein Kräftemessen unter den Ländern, sondern auch ein vergleich zwischen den Generationen. So konnten zwei junge Nachwuchsschützinnen vom Vorarlberger Schützenbund direkt neben der Schweizermeisterin ihr Können unter Beweis stellen. Die Matchschützen BL beendeten schliesslich den Wettkampf zum dritten Mal hinter dem dominierenden Team d’Alsace im 2. Rang und Philipp Wild sicherte sich seinen dritten Sieg. MatchschützenBL

Resultate 10 m Luftpistole (Qualifikation): 1. Rang Philipp Wild (571 P.), 6. Rang Tanja Spiess (557 P.), 9. Rang Florian Plattner (555 P.), 18. Rang Adrian Meier (532 P.)

25 m Sportpistole: 1. Rang Philipp Wild (571 P.), 5. Rang Florian Plattner (558 P.), 7. Rang Tanja Spiess (551 P.)

50 m freie Pistole: 1. Rang Philipp Wild (527 P.), 5. Rang Tanja Spiess (519 P.), 13. Rang Florian Plattner (501 P.), 17. Rang Adrian Meier (482 P.)

Archivbild: der 1:1-Torschütze Dan Ndoye.
Fotos: Archiv/Michael Herrmann
Sohail Bamassy, Trainer des FC Liestal auf dem Platz.
Das strahlende Gewinnerteam vor imposanter Kulisse: Tino Polsini, Simona Aebersold, Natalia Gemperle und Fabian Aebersold. Foto: Sandro Anderes
2. Rang Team Baselland (Florian Plattner, Tanja Spiess, Philipp Wild); 1. Rang Team Elsass (Alban Pierson, Philippe Taglang, Sylvain Garconnot); 3. Rang Team Vorarlberg (Manfred Bechter, Josef Scherrer, Lothar Kündig). Foto: Adrian Meier

Die lange vergessene Luxus-Burg

Füllinsdorf Ein neuer Dokumentarfilm geht den Geheimnissen der mysteriösen Burg Altenberg auf den Grund

MarcSchaffner

Die Ruine Altenberg ist erst 1986 als eine der letzten grossen Burgen in der Schweiz ausgegraben worden. Um das Jahr 1000 herum erbaut, wurde sie sehr früh wieder verlassen und geriet in Vergessenheit. Jahrhunderte lang blieben die Mauerreste auf einem bewaldeten Hügel bei Füllinsdorf unter der Erde versteckt. Für die Archäologie war es sozusagen der Jackpot zum Ende grossen Ausgrabungs-Ära der vorangegangenen Jahrzehnte: Die Burg Altenberg zählt heute als eine der ältesten Burgen der Schweiz und als einer der wichtigsten Fundorte für die Mittelalter-Archäologie. Viele Fragen, Rätsel und Geheimnisse sind noch ungelöst: Wer waren die Erbauer und warum wurde die Wehranlage nach wenigen Jahrzehnten wieder verlassen? Fest steht, dass die Erbauer sehr reich gewesen sein mussten, denn die Burg Altenberg hatte Glasfenster und beheizte Bäder – ein krasser Unterschied zu den üblichen Behausungen der damaligen Zeit, selbst für den Adel. Über 13000 Follower auf Youtube Ein neuer Dokumentarfilm, produziert von «History Travel Nature» in Kooperation mit der Archäologie Baselland, fasst nun die Fragen, Erkenntnisse und den aktuellen Stand der Forschung zusammen, zeigt die zum Teil aussergewöhnlichen Funde und blickt auf die Entdeckung und Ausgrabung zurück. Neben Kantonsarchäologe Reto Marti tritt im Film Jakob Obrecht auf, der 1986 bei den Ausgrabungen dabei war. Filmemacher Gregor Bächi aus Adlikon bezeichnet «History Travel Nature» bescheiden als ein «Nebenprojekt», obwohl sein Youtube-Kanal über 13000 Follower hat. Der Film über die Burg

Leser-Foto

Altenberg sei bisher der umfangreichste auf dem Kanal: «Es brauchte viel Recherche, um die ganze Komplexität abzubilden.»

Gregor Bächi hatte schon früher zwei Filme mit der Archäologie Baselland realisiert, einen über die Ödenburg bei Tecknau und einen über die Scheidegg bei Gelterkinden. Der Zusammenarbeit mit Behörden gehe meistens ein längerer Prozess voraus, weil zuerst das Vertrauen aufgebaut werden müsse und gezeigt werden müsse, dass es sich um ein seriöses Projekt handle, erzählt Bächi. Nach den zwei Baselbieter Burgenfilmen, die auf grosse Resonanz gestossen seien, habe sich die Archäologie Baselland ohne Umschweife bereit er-

Roter Abendhimmel

klärt, beim Film über die Burg Altenberg mitzumachen. «Es herrschte eine lockere Atmosphäre und Reto Marti hat viel preisgegeben», freut sich Gregor Bächi. Über 7000 Mal ist der Film seit Mitte Juni aufgerufen worden.

Eine Motivation, den Film zu produzieren, lag darin, dass Gregor Büchi Informationen über diese aussergewöhnliche Burg zugänglich machen wollte, die sonst nur in Fachpublikationen gefunden werden können: «Eine wissenschaftliche Dokumentation zu lesen ist wesentlich anstrengender als es aus erster Hand vermittelt zu bekommen.»

Auch wenn der Film nicht alle Fragen beantworten kann, trägt er dazu bei, dass ein Stück Baselbieter Kulturerbe in

Veranstaltungen

der allgemeinen Erinnerung behalten wird – und macht Lust, die konservierten Mauerreste auf dem Höhenzug «Büechlihau» zu besuchen. Das entspricht auch der Absicht des Kanals «History Travel Nature»: Wandertouren mit «Entdeckertum» und Sehenswürdigkeiten zu verbinden. Gerade das Baselbiet, erweitert um den solothurnischen Jura, strotze vor solchen interessanten Orten, findet Gregor Bächi. Und die Filme übers Baselbiet würden auf seinem Kanal überdurchschnittlich oft angeklickt.

www.historytravelnature.com Direkter Link zum Film: youtu.be/IXeKx4Hlrzg

Kino unterm Sternenzelt

Lieschlter Mümpfeli

Anfangs dieses Jahrhunderts habe ich unter dem Namen «Drehscheibe Liestal» die offizielle Tourismusinformation in Liestal betrieben. Kürzlich sind mir Notizen über kuriose und lustige Anfragen während dieser Zeit in die Hände gekommen, welche ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Aus der Ostschweiz war ein Schreiben mit folgendem Inhalt eingetroffen: «Liebes Team vom Reisebüro Basel. Ich heisse D.Z. und wohne in D. Ich habe einen Weihnachtswunsch an Euch; wenn ihr ihn erfüllen wollt, dann schickt mir einfach ein paar Kataloge vom Kanton Baselland. Vielen Dank.» Die Gesuchstellerin hatte wahrscheinlich Schwierigkeiten, Basel und Liestal zu unterscheiden. Aus Lausen hat uns ein Schüler geschrieben. Darin steht: «Für einen Vortrag benötige ich etwelche Unterlagen. Ich möchte Sie deshalb höflich bitten, mir einige Unterlagen von Ihrem Ferienort zu schicken.» Man sieht, für unsere Nachbarn sind wir ein Ferienort.

Eine Dame aus Meggen schrieb folgende Anfrage: «Ich plane in diesem Jahr in ihrer Ferienregion Liestal einen Aufenthalt. Können Sie mir bitte Prospekte schicken.» Auch im Luzernischen hat man unsere Region als Feriendestination entdeckt.

Samstag, 8.August: «The Devil Wears Prada 2», Komödie USA 2026, E/df, ab 6(12) Jahren. Die Modewelt hat sich verändert – Miranda Priestly nicht. Mit Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt, Stanley Tucci.

Sonntag, 9.August: «DJ Ahmet», Drama Nordmazedonien 2025, OV/df, ab 10(12) Jahren. Publikumspreis am Sundance Film Festival. Zwischen Schafmist, Traktor-Boxen und Dorfgeschwätz entfaltet sich eine charmante Geschichte.

Ziegelhofareal «Moonlight Cinema», 4. bis 15.August pr. Auch dieses Jahr baut das Kino Sputnik sein beliebtes Openair Kino auf dem Ziegelhofareal auf – zum fünften Mal an diesem Standort und bereits zum achten Mal insgesamt. Wie gewohnt, sorgen die gastronomischen Betriebe vor Ort vor den Filmvorführungen für ein feines Angebot an Essen und Getränken und tragen damit zu einem rundum stimmungsvollen Kinoerlebnis unter dem Mondschein bei. Auch das diesjährige Filmprogramm überzeugt mit grosser Vielfalt. Eine unvergessliche Sommernacht ist garantiert.

Die Highlights für dieses Jahr sind das berührende Drama «La Maison des Femmes» in Kooperation mit Amnesty International, der US-amerikanische Politthriller «One Battle After Another» mit Leonardo DiCaprio, die Vorpremiere von «Becaària» – eine Sommerbrise aus dem Tessin sowie die Premiere der deutschen Komödie «Steckerlfischfiasko».

Türöffnung ist jeweils um 19 Uhr, Filmstart ab 21 Uhr. Eintritt 18 Franken/15 Franken.

Die Filme

Dienstag, 4. August: «Glennkill: Ein Schafskrimi», Irland 2026, D, ab 6(10) Jahren. Ein Krimi mit Biss, Wolle und schwarzem Humor. Nach dem Bestseller von Leonie Swan Mittwoch, 5.August: «Ewigi Liebi», Komödie Schweiz 2025, Dialekt, ab 8(10) Jahren. Basierend auf dem erfolgreichsten Schweizer Musical. Mit Luca Hänni, Susanne Kunz, Elena Flury und Pasquale Aleardi – und vielen Mundart-Hits. Donnerstag, 6. August: «Calle Málaga», Drama Marokko 2025, SP/df, ab 10(12)Jahren. Ein Film wie eine sonnige Brise aus Tanger: voller Wärme, Witz und einem Hauch Chaos.

Freitag, 7.August: «Michael», Biopic USA 2025, E/df, ab 6(10) Jahren. Die Musiklegende, die eine ganze Generation geprägt hat.

Montag, 10.August: «Father Mother Sister Brother», Drama USA 2025, OV/ df, ab 10(14) Jahren. Jim Jarmusch erzählt mit feinem Witz von Nähe, Distanz und den kleinen Momenten des Lebens. Mit Cate Blanchett, Adam Driver, Charlotte Rampling und Tom Waits. Dienstag, 11. August: Vorpremiere «Becaària», Drama Schweiz 2025, I/df, ab 12 Jahren. Ein sommerlich-nostalgisches Filmerlebnis aus dem Tessin voller Freiheit, Natur und einem coolen italienischen Soundtrack. Mittwoch, 12.August: «La Maison des Femmes», Drama Frankreich 2025, F/d, ab 12(14) Jahren. Eine Kooperation mit Amnesty International, Gruppe Liestal. Ein zutiefst menschlicher Film über Mut und Zusammenhalt.

Donnerstag, 13. August: «Hallo Betty», Komödie Schweiz 2024, Dialekt, ab 6(10) Jahren. Sarah Spale verkörpert brillant die Erfinderin der «Köchin der Nation».

Freitag, 14. August, Premiere «Steckerlfischfiasko», Komödie Deutschland 2026, D, ab 12 Jahren. Das Dreamteam Eberhofer-Birkenberger ermittelt schon in seinem zehnten filmischen Abenteuer.

Samstag, 15.August: «One Battle After Another», Thriller/Action USA 2026, E/df, ab 14 Jahren. Sechs Oscars. Leonardo DiCaprio und Sean Penn in einem der packendsten Politthriller der letzten Jahre. Vorverkauf und weitere Informationen: www.palazzo.ch

Eine Anfrage aus Stuttgart lautete wie folgt: «Wir sind kleine Feuerzünzler und möchten dieses Jahr unbedingt das Spektakel in Liestal besuchen. Wann findet der Funkenumzug statt?» Zum selben Thema erkundigte sich eine Interessentin aus Genf, wann in Liestal der nächste Feuerlauf durchgeführt wird. In einem Telefonat aus Villingen erkundigte sich ein deutscher Tourist nach dem Kehrbesen-Umzug. Man sieht, der Kienbesen-Umzug hat diverse andere Bezeichnungen. Am Telefon erkundigte sich ein Herr aus dem Tessin über aktuelle Unterlagen von Liestal. Besonders begrüssen würde er es, wenn wir ihm eine Dorfchronik zustellen könnten. Fazit: Liestal ist halt für die Tessiner eben doch ein Dorf! Ein älterer Herr aus dem Bündnerland erkundigt sich telefonisch, ob der Aussichtsturm auf dem Liestaler Hausberg rollstuhlgängig sei. Ich musste ihm leider mitteilen, dass im Turm kein Lift vorhanden ist. Schliesslich wollte eine Interessentin aus Nancy wissen, ob wir sie über die näheren Umstände bezüglich Kühnen-Schale, welche in Liestal aufbewahrt wird, aufklären könnte. Sie habe nämlich erfahren, dass ein Liestaler während der Burgunderkriege in Nancy eine Konfekt-Schale erbeutet habe. Ich klärte sie darüber auf, dass die Schale, die sie meint, nämlich die Burgunderschale, in unserem Rathaus aufbewahrt wird und als Trinkgefäss bei auserlesenen Anlässen in Funktion kommt.

Verkehr

Hanspeter Meyer Stadtführer,Autor diverserSchriften, Ehrenbürgerder Bürgergemeinde Liestal

Schweizerhalle: Nachtsperrung

Beim Tunnel Schweizerhalle werden Wartungsarbeiten an den Mittelstreifenüberleitsystemen durchgeführt. In der ersten Wochenhälfte war der Abschnitt nachts gesperrt. Seit heute Donnerstag ist die Nachtsperrung aufgehoben. Von Dienstag, 4.August, bis Donnerstag, 6.August, muss der Abschnitt der A2 zwischen der Verzweigung Hagnau und dem Anschluss Pratteln nochmals in der Nacht gesperrt werden. Die Totalsperrung in beiden Fahrtrichtungen dauert jeweils von 21 bis 5 Uhr. Der Verkehr wird über die Rheinfelderstrasse durch das Industriegebiet umgeleitet. ObZ

Der Film kann auf dem Youtube-Kanal «History Travel Nature» angesehen werden. Screenshot: ObZ

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Eingeschränktes Dienstleistungsangebot am Freitag, 31. Juli 2026 aufgrund Software-Update

Am Freitag, 31. Juli 2026 erfährt die Gemeindesoftware ein umfangreiches Software-Update. Daher können nicht alle Dienstleistungen angeboten werden

Die Gemeindeverwaltung bleibt jedoch wie üblich von 09.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.

Unter anderem sind folgende Dienstleistungen eingeschränkt:

• Anträge für Identitätskarten sind nicht möglich.

• Ausstellung von Bescheinigungen (Niederlassungsbescheinigung (Wohnsitzbescheinigung), Heimatausweis, Grüngutkarte, usw.) können lediglich entgegengenommen werden. Ab Montag, 3. August 2026 können diese per Post nachgeschickt werden.

• An-, Um- und Abmeldungen aus der Gemeinde sind nicht möglich. E-Umzug kann genutzt werden.

• Abfragen von Einwohnerdaten, Hundedaten, Rechnungen, usw. sind nicht möglich.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Abbrennen von Feuerwerkskörpern

(sofern kein Feuerverbot besteht)

Gerne möchten wir Sie auf Art. 9 des Reglements über die Wahrung von Ruhe und Ordnung aufmerksam machen:

Art. 9 Feuerwerk

1 Das Abbrennen von Feuerwerk und das Werfen von Knallkörpern ist am 31. Juli und am Nationalfeiertag sowie in der Silvesternacht im Freien gestattet, sofern weder für Personen, Tiere noch Sachen eine konkrete Gefahr geschaffen wird. Die entstehenden Abfälle sind durch die entsprechenden Personen umgehend zu entfernen.

2 Das Abbrennen ganzer Feuerwerksbatterien ist bewilligungspflichtig.

3 Der Gemeinderat kann für Veranstaltungen und Anlässe Ausnahmen bewilligen. In diesem Fall sind die Bewilligungsauflagen massgebend. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung sich an die Vorschriften zu halten und wünscht einen schönen Nationalfeiertag.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Aufruf zum Wasser sparen

Die anhaltend heisse Sommerzeit ohne ausreichende Niederschläge führt dazu, dass der Grundwasserspiegel immer weiter sinkt.

In Gelterkinden ist die Trinkwasserversorgung weiterhin gewährleistet. Es ist grundsätzlich ratsam, wenn mit dem Trinkwasser sparsam umgegangen wird. Wir bitten die Bevölkerung auf das Waschen von Fahrzeugen, das Befüllen von Schwimmbädern sowie auf die Bewässerung von Grünflächen zu verzichten.

Die Gemeinde Gelterkinden hat einen grossen Wassertank in der Mehrzweckhalle. Hier wird Quellwasser gesammelt, welches aus Qualitätsgründen nicht als Trinkwasser gefasst werden kann. Dieses Wasser wird für die Bewässerung der Sportplätze, Friedhofanlage, Bäume und Blumenbeete genutzt. Der Gemeinderat dankt allen Einwohnerinnen und Einwohnern für den sorgfältigen Umgang mit dem wertvollen Trinkwasser.

EinwohnergemeindeGelterkinden

EinwohnergemeindeGelterkinden

BUNDESFEIER

Wir laden Sie herzlich zur 1. August-Feier auf dem Dorfplatz ein.

Organisator: GALAXY 1998 Ort: Dorfplatz Gelterkinden Datum: Samstag,1.August2026

Programm mit Festwirtschaft: ab 15.00 Uhr Festrede: Jonas Übersax (Assistenztrainer FC Winterthur whft. in Gelterkinden)

Grusswort der Gemeinde: Hans Wieser (Gemeinderat) Musikalische Unterhaltung: Blue Mondays Green Goblins DJ-Unterhaltung und vieles mehr

Höhenfeuer: beim Hof Untere Allersegg (sofern kein Feuerverbot besteht)

Festwirtschaft: bis 01.00 Uhr Die Bevölkerung wird freundlich ersucht, die Häuser zu beflaggen. Herzlichen Dank!

Am Samstag, 1. August 2026, ab 12.00 Uhr bis Sonntag, 2. August 2026, 02.00 Uhr gelten folgende Verkehrsmassnahmen:

Strassensperrung:

Schulgasse (ab Schulgasse 7) bis Dorfplatz, ganzer Dorfplatz (Durchfahrt beim Brunnen), Dorfplatz Richtung Kirchrain, Marktgasse.

Umleitungen:

Der Verkehr Richtung Tecknau/Rünenberg wird via Turnhallenstrasse, Balkenweg, Strehlgasse umgeleitet. Die Signalisationen sind zu beachten. Die Postautokurse Nr. 103 und 104 werden umgeleitet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden GALAXY 1998

Einwohnergemeinde Gelterkinden Information zur Einstellung des Grüngut-Containers für Kleinmengen auf dem Werkhofareal, Ergolzstrasse 5 2025 hat die Gemeinde beim Werkhof einen Grüngut-Container für Kleinmengen aufgestellt. Dieser sollte den Wegfall der bisherigen Grüngut-Container im Werkhof kompensieren und den Einwohnerinnen und Einwohnern weiterhin eine einfache Entsorgungsmöglichkeit für kleinere Mengen Grüngut bieten. Leider musste festgestellt werden, dass der Container wiederholt nicht bestimmungsgemäss benutzt wurde. Neben Grüngut wurden unter anderem Essensreste, nicht zulässige Küchenabfälle sowie Plastiksäcke mit teilweise unbekanntem Inhalt entsorgt. Dadurch entstanden starke Geruchsemissionen und erhebliche Verunreinigungen des Sammelguts.

Diese Verunreinigungen führen dazu, dass die Entsorgungsbetriebe den Container nicht mehr annehmen:

• Die Biopower Ormalingen nimmt ausschliesslich sauberes Grüngut an. Gewisse Küchenabfälle, Speiseabfälle sowie andere Fremdstoffe sind dort nicht zugelassen. Aufgrund der wiederholten Verunreinigungen verweigerte die Anlage die weitere Annahme des Containers.

• Anschliessend wurde auf die Biopower Pratteln ausgewichen. Diese Anlage verarbeitet zwar zusätzlich auch Küchen- und Speiseabfälle, akzeptiert jedoch keine verunreinigten Anlieferungen mit Fremdstoffen wie Plastik oder anderen ungeeigneten Materialien. Auch dort wurde der Gemeinde mitgeteilt, dass der Container aufgrund des hohen Fremdstoffanteils künftig nicht mehr angenommen werden kann.

• Als letzte Möglichkeit kann der Container einmalig in der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Basel entsorgt werden. Die KVA hat jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies eine einmalige Ausnahme darstellt und keine dauerhafte Lösung möglich ist, da Grüngut grundsätzlich stofflich verwertet werden muss.

Da keine gesetzeskonforme und langfristige Entsorgungslösung mehr besteht, hat der Gemeinderat beschlossen, das Projekt «Grüngut Kleinmengen» per sofort einzustellen und den Container beim Werkhof zu entfernen. Der Gemeinderat bedauert diesen Schritt ausdrücklich. Das Angebot wurde geschaffen, um den Einwohnerinnen und Einwohnern eine zusätzliche Dienstleistung zu bieten. Aufgrund der wiederholten Fehlentsorgungen ist eine Weiterführung jedoch leider nicht mehr möglich. Eine Nachfolgelösung wird jedoch geprüft.

Wir danken allen Einwohnerinnen und Einwohnern, die den Container korrekt genutzt haben und danken für das Verständnis zu diesem Entscheid.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Strassenbenutzung für Veranstaltungen

Wird öffentlicher Strassenraum für eine Veranstaltung, für ein Quartierfest, etc. genutzt, ist vorgängig dafür bei der Gemeinde eine Bewilligung einzuholen (Art. 37 Abs. 1 Strassenreglement der Gemeinde Gelterkinden). Damit ist gewährleistet, dass auch die Blaulicht-Organisationen informiert sind.

Das Gesuchsformular ist unter www. gelterkinden.ch (Politik und Verwaltung / Dienstleistungen / Strassenund Allmendbenutzung) abrufbar. Für allfällige Auskünfte steht Ihnen die Abteilung Bau, Tel. 061 985 22 55, E-Mail: bau@gelterkinden.ch, gerne zur Verfügung.

Während den Schulsommerferien vom 29. Juni–9. August 2026 sind wir jeweils am Mittwoch von 15–18 Uhr für Sie da.

Sommeraktion: Ab sofort können bis zu 30 Medien pro Karte über die Sommerferien ausgeliehen werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch Insta: bibliothek_gelterkinden

Öffnungszeiten am 1. August 2026

Am Samstag, 1. August 2026, hat das Hallen-Freibad von 8 Uhr (Sauna ab 9 Uhr) bis 20 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team

Einwohnergemeinde Gelterkinden Mitarbeiter/in Wasserversorgung 80–100%

Zur Verstärkung unserer Brunnenmeisterei suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine zuverlässige, handwerklich versierte Persönlichkeit mit Freude an vielseitigen Aufgaben. Die Brunnenmeisterei sorgt für einen sicheren und nachhaltigen Betrieb unserer Wasserversorgung, vom Leitungsnetz bis zu modernen Aufbereitungsanlagen.

Das vollständige Stelleninserat finden Sie auf unserer Website www.gelterkinden.ch > Gemeinde > Aktuelles > Aktuelle Mitteilungen > Offene Stellen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Information zu den kommunalen Wahlen vom 27. September 2026

Ersatzwahl für einen Sitz im Schulrat Primarstufe für den Rest der Amtsperiode vom 1. August 2024 bis 31. Juli 2028 Marco Falbo hat seinen Rücktritt aus dem Schulrat Primarstufe per 31. Juli 2026 bekanntgegeben.

Der Gemeinderat hat den Termin für die Ersatzwahl auf den 27. September 2026 festgelegt. Eine allfällige Nachwahl findet am 29. November 2026 statt Wahlberechtigt sind alle in Gelterkinden stimmberechtigten Personen. Ausgenommen davon sind Lehrpersonen die in der betroffenen Schule unterrichten (§ 79 Abs. 4 Bildungsgesetz SGS 640). Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem).

Möglichkeit der Stillen Wahl – Eingabeschluss 27. Juli 2026, 12 Uhr Für die Wahlen ist die Stille Wahl gemäss Art. 4 und 6 der Gemeindeordnung der Einwohnergemeinde Gelterkinden möglich. Wahlvorschläge sind der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden einzureichen. Die Formulare für kommunale Wahlen (Majorz Wahlvorschläge Deckblatt, Wahlvorschläge, Unterzeichnendenliste) können auf der Website des Kantons Basel-Landschaft heruntergeladen werden (Link auf www.gelterkinden.ch, Politik und Verwaltung, Abstimmungen und Wahlen).

Muss eine Nachwahl angesetzt werden, sind die Wahlvorschläge bis zum 5. Oktober 2026, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer Stillen Wahl, bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben: Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120) Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120.11)

Bei Fragen gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen dürfen Bäume und Sträucher die Strassenverkehrssicherheit und das ungestörte Passieren nicht beeinträchtigen. Verantwortlich dafür sind die entsprechenden Liegenschaftsbesitzer/innen. Bäume und Sträucher entlang der öffentlichen Verkehrsanlagen dürfen nicht zu weit in das Trottoir resp. in den Fahrbahnbereich ragen. Der Strassenunterhaltsdienst und die Strassenverkehrssicherheit werden dadurch teilweise stark beeinträchtigt. Wir bitten daher die Bevölkerung, Bepflanzungen laufend und wo nötig auf das erforderliche Mass zurückzuschneiden. Es werden sporadisch Kontrollen durchgeführt.

Die Höhe muss mind. 4.50 m (über der Fahrbahn), resp. 2.50 m (über dem Trottoir) betragen. Die Wirkung der öffentlichen Beleuchtung sowie die Sicht auf Strassensignale und Strassentafeln dürfen nicht beeinträchtigt sein. Den Strassenraum bedrohendes Astwerk (Sturm) ist ebenfalls zu entfernen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Information zur Überprüfung ISOS Gebiet Nr. 4 / Quartier Leiere

Ausschnitt aus der ISOS-Karte mit dem Quartier Leiere.

Gelterkinden verfügt über ein Ortsbild von nationaler Bedeutung und ist im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) verzeichnet. Dies betrifft den historischen Dorfkern sowie weitere Ortsteile, unter anderem das Quartier Leiere.

Bislang wurden die ISOS-Vorgaben in der Zonenplanung nur für den Dorfkern umgesetzt. Mit einem Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft aus dem Jahr 2024 zu einem Bauvorhaben im Sichternquartier in Liestal wurde klargestellt, dass das ISOS zwar keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Grundeigentum hat, bei der Beurteilung, ob sich ein Bauvorhaben gut in das Ortsbild einfügt, jedoch als wichtige Grundlage heranzuziehen ist. Gestützt auf diese Rechtsprechung verlangt das Bauinspektorat bei Baugesuchen innerhalb von ISOS-Gebieten eine vertiefte Beurteilung der Einpassung ins Ortsbild. Das Bundesamt für Kultur hält dazu fest, dass hierfür eine fundierte Auseinandersetzung mit den örtlichen Verhältnissen sowie eine sorgfältige Interessenabwägung durch die Gemeinde erforderlich sind. Um die hängigen Baugesuche weiterbearbeiten zu können und die dafür erforderlichen Grundlagen zu schaffen, hat der Gemeinderat die notwendigen Arbeiten eingeleitet. Das Quartier Leiere wird nach den Sommerferien durch eine unabhängige Fachgruppe vor Ort beurteilt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fliessen in die weiteren Abklärungen ein. Über die Ergebnisse und das weitere Vorgehen wird der Gemeinderat die Bevölkerung zu gegebener Zeit informieren.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Öffnungszeiten 1. August 2026

Gemeindeverwaltung / Soziale Dienste

Die Büros bleiben am Samstag, 1. August 2026 den ganzen Tag geschlossen. Werkhof Fääli

Die Entsorgungsstellen beim Werkhof Fääli sind am Samstag, 1. August 2026 geschlossen.

Gemeinde- und Schulbibliothek

Die Bibliothek ist am Samstag, 1. August 2026 geschlossen (Öffnungszeiten Schulferien).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Bundesfeiertag.

Ihre Spende

Helfen Sie uns, die vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten zu schützen! Mit Ihrer Spende unter-

Helfen Sie uns, die vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten zu schützen! Mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns im Kampf gegen die Wilderei und helfen dabei, den Lebensraum der Tiere zu sichern.

Spendenkonto Schweiz, Postfinance CH13 0900 0000 4042 9368 1

Spendenkonto Liechtenstein, VPBank LI69 0880 5503 9396 4000 1 oder online unter turtle-foundation.org

Arbeitsplatz unter freiem Himmel

Gesundheit Wenn die Sonne zwangsläufig zum Job dazugehört   MurielC.Degen

Ein Gerüst in Sissach, ein Rebberg oberhalb von Arboldswil, eine Baustelle in Liestal – und über allem die Sonne. Der offene Himmel als Arbeitsplatz wird zunehmend zum Problem, wie neue Zahlen der Suva zeigen.

Fast fünfmal mehr Fälle als 2020 2024 hat die Suva 137 Fälle von beruflich bedingtem Hautkrebs anerkannt – fast fünfmal mehr als noch 2020. Und das dürfte nur ein Bruchteil der Realität sein: Schätzungen gehen von rund 1000 Fällen pro Jahr aus. Von den rund 25000 Personen, die in der Schweiz jährlich an hellem Hautkrebs erkranken, geht ein beträchtlicher Teil auf UV-Strahlung bei der Arbeit zurück. Wer regelmässig draussen arbeitet, ist der Sonne um ein Vielfaches stärker ausgesetzt als jemand im Büro.

«Es gibt noch viel zu tun»

Der Anstieg ist auch eine gute Nachricht. «Die Sensibilisierung der letzten Jahre zeigt eine erste Wirkung. Immer mehr Menschen melden Hautveränderungen ihrer Unfallversicherung», sagt Roland Krischek, Fachexperte UV-Schutz bei der Suva. Doch: «Viele Betroffene wissen jedoch nach wie vor nicht, dass Hautkrebs durch langjährige UV-Belastung bei der Arbeit als Berufskrankheit anerkannt werden kann. Wir gehen deshalb von einer hohen Dunkelziffer aus. Es gibt noch viel zu tun.»

Wer über Jahre im Freien gearbeitet hat und eine Diagnose erhält, kann den Hautkrebs als Berufskrankheit anerkennen lassen. Dann übernimmt die Unfallversicherung die Kosten – ohne Franchise, ohne Selbstbehalt. Verdächtige Hautveränderungen gehören deshalb rasch in ärztliche Abklärung. Früh erkannt, lässt sich heller Hautkrebs besser behandeln.

Die Sonne vergisst nichts

Am stärksten betroffen sind Stirn, Ohren, Nase, Lippen und Nacken. Die UV-Belastung ist in den Sommermonaten am höchsten, die intensivste Sonne fällt zwischen 11 und 15 Uhr.

Schatten suchen. Kopfbedeckung mit Stirnblende und Nackenschutz tragen. Langärmlige, UV-schützende Arbeitskleidung anziehen und ungeschützte Haut regelmässig mit Sonnenschutzmittel ab Lichtschutzfaktor 30 eincremen – vier einfache Massnahmen mit grosser Wirkung. Arbeitgeber müssen diesen Schutz kostenlos bereitstellen, Arbeitnehmende ihn konsequent nutzen. Die Suva unterstützt Betriebe dabei mit Informationsmaterial, Schulungen und praxisnahen Präventionsangeboten. 137 anerkannte Fälle sind eine Zahl. Jede/r einzelne davon ist eine Person, die jahrelang zu wenig geschützt in der Sonne arbeitete.

Spiel und Spass auf dem Tennisplatz

Gelterkinden Sommerferien Tenniscamp

Auch grosse Tennisstars wie Federer und Wawrinka haben einmal klein angefangen. Deshalb organisiert der Tennisclub Gelterkinden jeweils in den Sommerferien Tenniscamps für Kinder und Jugendliche. Sowohl Anfänger als auch erfahrene Tennisspieler sind willkommen.

Das erste Camp fand in der ersten Ferienwoche statt und wurde von 14 Jungs und acht Mädchen besucht. Dabei konnten sie ihre Tenniskenntnisse verbessern oder erste Erfahrungen überhaupt in diesem Sport machen. Die beiden Tennistrainer Michel Baumann und Marcel Locher sorgten zusammen mit Hilfstrainer Timo für ein abwechslungsreiches Programm und verschiedene Übungsformen. Daneben war auch genug Zeit für Fangspiele, andere Ballspiele und

Parteien

sonstige Herausforderungen. Am Schluss der Woche hatten auch die Tennis-Neulinge ein gutes Ballgefühl entwickelt und waren in der Lage, einen Ball bis zu 50 Mal über das Netz zu spielen. Das beliebteste Spiel bei den Kindern war das Gefängnisspiel, bei welchem man versucht, gegen den Trainer zu punkten. Für das Mittagessen sorgte Massimo von Vari Sapori mit feinen italienischen Gerichten. Auch ein Dessert durfte natürlich nicht fehlen. Das zweite Camp findet dann in der letzten Ferienwoche mit rund 20 Teilnehmern statt. Dank der grossen Tennishalle können die Kinder auch bei Regen oder wirklich heissen Temperaturen gut Tennis spielen.

UrsiFriolet TCGelterkinden

Übergabe des Präsidiums

Sissach Remus Strub aus Itingen übernimmt

Christian Ritter aus Sissach, der vor zwei Jahren das Präsidium der SVP Sissach und Umgebung von Peter Riebli übernommen hatte, gab sein Amt an der Jahresversammlung im Imhof’s Wystübli an Remus Strub aus Itingen weiter. An der Versammlung wurden zudem die Kandidatinnen und Kandidaten für die Landratswahlen 2027 nominiert. Es sind dies (alphabetisch): Sarah Regez (Tenniken), Peter Riebli (Buckten), Christian Ritter (Sissach), Julia Strasser (Sissach), Christian Strub (Läufelfingen), Remus Strub (Itingen) und Johann Suter (Zunzgen). Die bisherige Landrätin Nicole Spiegel-Roth (Allschwil, ehemals Sissach) verzichtet aufgrund der aktuellen Situation und der Ausgangslage in der Sektion auf eine erneute Kandidatur. Die Versammlung nahm diesen Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis. Neu in den Vorstand wurde Markus Gysin aus Zunzgen gewählt. ChristianRitter

Glasfaserkooperation

Nusshof EBL und Swisscom gehen gemeinsame Wege

Die EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) und Swisscom vollenden gemeinsam das Glasfasernetz in Nusshof. Dazu gehen die EBL und Swisscom eine langfristige Glasfaserkooperation (FTTH) ein. Den Vertrag dafür haben sie am 5. Juni 2026 unterzeichnet. Die Bevölkerung in Nusshof erhält dank diesem gemeinsamen Projekt in sämtlichen Gebäuden ultraschnellen Internetzugang und kann beim schnellen Internet frei zwischen verschiedenen Anbietern wählen. Der Anschluss an die digitale Welt ist für einen Grossteil der Bevölkerung unverzichtbar. Viele internetbasierte Anwendungen und der gestiegene Medienkonsum führen dazu, dass Private wie auch Unternehmen immer höhere Bandbreiten benötigen. Darum hat die EBL schon vor längerer Zeit in der Gemeinde Nusshof ein Glasfasernetz bis in die Wohnungen (FTTH) realisiert. Swiss-

com wird dieses nun auch nutzen und die noch nicht angeschlossenen Gebäude und auch alle künftigen Neubauten ans Glasfasernetz anschliessen. Dazu wird der Glasfaser-Mustervertrag des Hauseigentümerverbands (HEV) eingesetzt, der die kostenlose Erschliessung durch Swisscom vorsieht. Die Kabelrohranlagen der EBL und Swisscom werden miteinander verbunden, sodass die EBL, Swisscom sowie weitere Service-Provider in sämtlichen Liegenschaften glasfaserbasierte Dienstleistungen anbieten können. Die Gebäudeeigentümer der noch nicht angeschlossenen Gebäude werden in den nächsten Monaten kontaktiert, und die Details der Glasfasererschliessung werden vereinbart. Ca. Mitte 2027 werden alle Arbeiten abgeschlossen sein.

EBL

(GenossenschaftElektraBaselland)

Sitzend von links nach rechts: Sven Guyer (Leiter Infrastruktur Partnerschaften Swisscom), Norbert Bäckert (Leiter Netz, Mitglied Geschäftsleitung EBL)

Stehend von links nach rechts: Urs Indermühle (FTTH Partner Manager Swisscom), Roberto Pellizzon (Leiter Kommunikationsnetze EBL). Foto: zVg

Bester Wurstsalat der Welt gesucht!

Sissach Wer holt sich dieses Jahr die Krone?

Wer bereitet den besten Wurstsalat der Welt zu? Diese Frage wird an der Wurstsalat-WM vom Samstag, 25. Juli 2026, auf dem SIX-Areal, Bahnhofstrasse 19 in Sissach, entschieden. Hobbyköchinnen und Hobbyköche sowie alle Wurstsalat-Liebhaberinnen und -Liebhaber sind eingeladen, mit ihrer ganz persönlichen Kreation um den begehrten Weltmeistertitel zu kämpfen. Das Anrichten der Wurstsalate erfolgt zwischen 19 und 19.30 Uhr auf einem vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Teller. Eine Fachjury bewertet die eingereichten Kreationen nach den Kriterien Aussehen, Geruch, Geschmack, Verarbeitung und Gesamteindruck. Die Siegerin oder der Sieger darf sich ein Jahr lang offiziell Wurstsalat-Weltmeisterin beziehungsweise Wurstsalat-Weltmeis-

ter nennen und wird an der Siegerehrung gebührend gefeiert. Der Titel bleibt bis zur nächsten Wurstsalat-WM bestehen.

Zusätzlich wird der Publikumspreis vergeben. In dieser Kategorie sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Der Wurstsalat darf auf einem frei gewählten Teller oder in einem beliebigen Gefäss präsentiert werden. Das Publikum kürt dabei den kreativsten Wurstsalat der Welt.

Das Startgeld beträgt 10 Franken pro Kategorie. Ob klassisch, raffiniert oder überraschend – mitmachen lohnt sich. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche originelle Wurstsalat-Kreationen und einen genussvollen, geselligen Wettbewerb.

ObZ

Polizeimeldungen

Tätlicher Angriff – Zeugen gesucht

Zwei Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma waren auf der Hauptstrasse in Sissach unterwegs, als sie von einem unbekannten Mann angesprochen und beleidigt wurden. Anschliessend entfernte sich der Mann und lief in den Club 55. Kurz darauf kam er wieder aus dem Gebäude, lief auf einen der beiden Sicherheitsmitarbeitenden zu und griff diesen unvermittelt tätlich an. Danach lief der mutmassliche Täter wieder in den Club 55 und flüchtete anschliessend in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde beim Angriff leicht verletzt. Der mutmassliche Täter ist ca. 185cm gross und trug ein grau-weisses T-Shirt und schwarze kurze Hosen. Trotz diversen Abklärungen konnte die unbekannte Täterschaft bislang nicht ermittelt werden. Die Polizei sucht deshalb Zeugen. Personen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Tel. 061 553 35 35, zu melden. PolizeiBasel-Landschaft

Brand zweier Personenwagen

Kurz nach 6.30 Uhr erhielt die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung eines Passanten, dass im Bereich der Deponie Strick-rain zwei ausgebrannte und noch rauchende Personenwagen stehen würden. Bei einem Fahrzeug sei noch Feuer sichtbar. Die Feuerwehr Sissach konnte das Restfeuer rasch löschen.

Der Brandursache ist bis anhin noch nicht geklärt, jedoch steht Brandstiftung im Vordergrund. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen. Personen, die zur Tatzeit im Bereich Grimstenweg, Deponie Strickrain, verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Einsatzleitzentrale in Liestal, 061 553 35 35, in Verbindung zu setzen. Von Interesse ist vor allem Bildmaterial (Videoaufnahmen, Fotos etc.) im Bereich des Brandortes und den entsprechenden Zufahrtswegen.

PolizeiBasel-Landschaft

Spielkiste eröffnet weitere Filiale

Die Spielwaren-Fachhändlerin Spielkiste Schweiz AG eröffnet am 30. Juli 2026 eine neue Filiale im Glattzentrum in Wallisellen. Für das Schweizer Familienunternehmen ist der neue Standort in einem der bedeutendsten Einkaufszentren der Schweiz ein besonderer Meilenstein.

«Mit unserer neuen Filiale im Glattzentrum stärken wir unsere Präsenz in der Deutschschweiz weiter und freuen uns sehr, künftig auch an diesem attraktiven Standort für unsere Kund/-innen da zu sein. In der neuen Spielkiste präsentieren wir auf über 300 m2 eine sorgfältige Auswahl an hochwertigen Spielwaren, klassischen Holzspielzeugen sowie beliebten Trendartikeln und Gesellschaftsspielen für Gross und Klein. Dabei legen wir wie gewohnt besonderen Wert auf persönliche Beratung, ein schönes Einkaufserlebnis und ein Sortiment, das Freude macht.» Neben dem ausgesuchten Sortiment der Spielkiste erhalten auch weitere bekannte Marken in der neuen Filiale einen besonderen Auftritt. Ein Highlight ist der integrierte Pokémon-Shop-inShop, der Fans eine attraktive Auswahl rund um die beliebte Marke bietet. Die Spielkiste Schweiz AG wurde 1984 gegründet und betreibt mit der neuen Filiale im Glattzentrum aktuell 16 Standorte in der Deutschschweiz. Das Familienunternehmen aus dem Baselbiet wird in zweiter Generation von Patrick Lutz geführt. Zusammen mit dem Hauptsitz in Tenniken beschäftigt die Spielkiste Schweiz AG rund 115 Mitarbeitende. PatrickLutz,Inhaber

Gruppenbild der zukünftigen Tennisprofis.
Foto: zVg
Johann Suter, Sarah Regez, Christian Ritter, Remus Strub, Julia Strasser, Peter Riebli (v.l.)
– Christian Strub nicht auf dem Bild. Foto: zVg
Der Kreativität sind wirklich keine Grenzen gesetzt.
zVg

Gewinner nahmen ihre

Preise in Empfang

Wettbewerb Gewerbeverein Homburger-/Diegtertal

Woher stammt das Wort «Büchel»? Wer soll der Sage nach im Zunzger Büchel begraben liegen? Und in welcher Sportart holte ein Zunzger im letzten Herbst WM-Gold? Diese Fragen galt es im Frühlings-Gewerbeanzeiger des Gewerbevereins Homburger-/Diegtertal und Umgebung zu beantworten. Diese Wettbewerbe sind sehr beliebt, was sich an der regen Teilnahme zeigt. In jeder Ausgabe des Gewerbeanzeigers wird eine andere Gemeinde aus dem Vereinsgebiet mit einem Text und verschiedenen Fotos vorgestellt – es gibt Historisches und Aktuelles zu lesen, und viele erfahren auch Unbekanntes zum jeweiligen ansonsten bestbekannten Dorf. Diesmal war Zunzgen an der Reihe. Aus den vielen Einsendungen zum Wettbewerb wurden folgende Gewinner

ausgelost: 1. Preis: Ralph Schumann aus Thürnen. 2. Preis: Anita Hugi aus Eptingen. 3. Preis: Ruth Gloor aus Läufelfingen. Bei sommerlichen Temperaturen konnten die drei glücklichen Gewinner ihre Preise – jeweils einen gluschtigen Geschenkkorb vom Dietisberg – im kühlen Bergladen in Sissach entgegennehmen, zusammen mit einem kühlen Getränk und einem Apéro.

Übrigens: «Büchel» stammt vom Wort «buhil» = Hügel ab, im Büchel selber soll (wenn man der entsprechenden Sage Glauben schenkt) Attila der Hunnenkönig begraben liegen, und Adrian Schaub holte WM-Gold im Schiesssport. Hätten Sie’s gewusst?

GewerbevereinHomburger-/Diegtertal undUmgebung

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Jeden Freitag 10.30 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» in Gelterkinden

Sonntag, 19. Juli

10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Live oder per Livestream link (siehe Homepage). Leitung: Pfr. Eric Hub, Orgel: Adrian Schäublin. Text und Thema: Titusbrief 3 – Predigtreihe zu den drei Kapiteln des Briefes: «Wie alles gut wird». Corporate Communication: Wie wirken wir nach aussen? Das Verhältnis von Religion und Gesellschaft, Kirche und Staat rückt in den letzten Jahren wieder vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit, was die Bibel dazu sagt, kommt dabei meist zu kurz. Ihre Botschaft ist jedenfalls eine andere, als die meisten meinen. Kollekte: Kantonal für die Bibelgesellschaft BL.

Fahrdienst: Rita Leuenberger, 079 340 11 28

Sonntag, 26. Juli

10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Leitung: Pfr. Samuel Maurer, Orgel: Markus Stolz. Predigttext: Johannes 11,55–12,11; Thema: «Diebstahl, geplanter Mord, salben mit teurem Öl – Gott kommt es auf unsere Handlungsmotive an».

Fahrdienst: Matthias Alig, 079 516 04 53 19.15 Gottesdienst in der Kapelle in Rickenbach. Leitung: Pfr. Samuel Maurer, Orgel: Jürg Derungs. Kollekte: Sonnenhof Gelterkinden, Text und Thema wie morgens

Sonntag, 2. August

10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Leitung: Pfr. Samuel Maurer, Orgel: Adrian Schäublin. Kollekte: Haus des Loslassens, Ungarn. Predigttext: Lukas 12,48; Thema: «Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern».

Fahrdienst: Rita Leuenberger, 079 340 11 28

Amtswochen

29. Juni bis 19. Juli: Pfr. Eric Hub 20. Juli bis 9. August: Pfr. Samuel Maurer

Allgemein Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof Der Sonnenhof macht vom 20. Juli bis 1. September Sommerpause

Leserfoto

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Sonntag, 19. Juli

9.30 Eucharistiefeier mit den Pfarreiangehörigen aus Sissach

Donnerstag, 23. Juli 17.30 Rosenkranz

Sonntag, 26. Juli

11.00 Eucharistiefeier in Sissach

Donnerstag, 30. Juli 17.30 Rosenkranz

Sonntag, 2. August 9.30 Kommunionfeier mit den Pfarreiangehörigen aus Sissach

Donnerstag, 6. August 17.30 Rosenkranz

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne

Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung, 076 261 31 25

Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden

Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen

Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Freitag, 17. Juli

10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Jakobushaus, Thürnen

Sonntag, 19. Juli

9.30 Eucharistiefeier in Gelterkinden

Donnerstag, 23. Juli

10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Homburg, Läufelfingen

Sonntag, 26. Juli

11.00 Eucharistiefeier mit den Pfarreiangehörigen aus Gelterkinden

Freitag, 31. Juli

10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Mülimatt, Sissach

Sonntag, 2. August

9.30 Kommunionfeier in der katholischen Kirche in Gelterkinden

Freitag, 7. August

10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Jakobushaus, Thürnen

Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Donnerstag, 16. Juli

19.00 Meditation

Sonntag, 19. Juli

KEIN Gottesdienst

Dienstag, 21. Juli

19.30 Gesprächskreis Salon Crystal

Samstag, 25. Juli

17.00 Abend­Gottesdienst mit Christine Preis zum Thema: «Lilien für Blinde», mit anschliessender Teilete

Sonntag, 2. August

10.15 Gottesdienst mit Christine Preis zum Thema: «Das Leben feiern, ja aber…» Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk­gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Buus-Maisprach

Sonntag, 19. Juli

10.00 Gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche Ormalingen mit Pfarrer Detlef Noffke.

Sonntag, 26. Juli

10.00 Gottesdienst in der Kirche Maisprach mit Pfarrerin Christiane Bitterli und Doris Haspra, Orgel

Sonntag, 2. August

10.00 Gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche Ormalingen mit Pfarrer Christoph Hermann

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Sonntag, 19. Juli

10.00 Gemeinsamer Gottesdienst mit der KG Buus­Maisprach in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke

Sonntag, 26. Juli

10.00 Gottesdienst in der Kirche

Maisprach, Pfarrerin Christiane Bitterli

Sonntag, 2. August

10.00 Gottesdienst gemeinsam mit der KG Buus­Maisprach in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Christoph Herrmann

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 23. Juli

15.00 Pfarrer Detlef Noffke

Donnerstag, 30. Juli

10.00 Pfarrer Detlef Noffke

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg

(Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Sonntag, 19. Juli

10.00 Kirche Rothenfluh. Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider. Yvonne Yiu, Orgel. Kirchenkaffee

Sonntag, 26. Juli

10.00 Kirche Kilchberg. Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider. Rahel Buser, Orgel. Kirchenkaffee

Sonntag, 26. Juli bis Samstag, 1. August Sommerlager Jungschi Wäisligä

Sonntag, 2. August

10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit Pfr. Ueli Schürch. Erzsèbet Achim, Orgel. Kirchenkaffee

Amtswochen

18. bis 24. Juli: Pfrn. Gabriella Schneider 25. Juli bis 2. August: Pfrn. Gabriella Schneider 3. bis 9. August: Pfr. Ueli Schürch www.schafmatt­wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Sonntag, 19. Juli

9.45 Rümlingen: Gottesdienst mit Liedern von Mani Matter und was sie mir bedeuten, Pfarrer Markus Enz. Kollekte für die Bibelgesellschaft. Anschliessend an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen.

Ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung: Montag, 20. Juli 19.30 im Raum der Kirchgemeinde in Rümlingen. Nomination von Pfarrer Michael Schaar und Festlegung des Wahlmodus

Mittwoch, 22. Juli 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Donnerstag, 23. Juli 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrerin Trude Bernoulli. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Sonntag, 26. Juli KEIN Gottesdienst

Mittwoch, 29. Juli 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Sonntag, 2. August 9.45 Rümlingen: Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Orgel Susanne Müller Senn. Kollekte für Source de vie

Mittwoch, 5. August 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Chinderchille

Lager vom Montag, 3. August bis Donnerstag, 6. August

Sonntag, 9. August 10.30 Rümlingen: Familiengottesdienst zum Wiedereinstieg in den Schulalltag. Pfarrer Markus Enz. Orgel Yvonne Yiu. Kollekte für das Obdachlosenheim in Basel. Im Anschluss an den Gottesdienst sind bei schönem Wetter alle zum Kirchenfest im Pfarrgarten eingeladen. Es gibt Speis und Trank und für die Kinder Hüpfburg und viele andere Spielsachen. (Über die Durchführung geben Telefon 062 299 12 33, Telefonbeantworter und die Homepage Auskunft)

Mittwoch, 12. August 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche­laru.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche­laru.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia.buess@kirche­laru.ch

Homepages www.kirchgemeinde­ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Die Preise des Gewerbevereinswettbewerbs entgegennehmen durften (von rechts nach links): Ralph Schumann, Ruth Gloor und Anita Hugi. Vereinspräsident René Brodbeck (links) gratulierte herzlich. Foto: zVg Auch dieser hübsche Enterich sitzt momentan «auf dem Trockenen».
Foto: Fritz Häuselmann, Gelterkinden

Metall-Skulptur neu bei Kulturzentrum

Reigoldswil

WilliWenger

Bildhauer Paul Suters «Kunst am Bau» jetzt vor Museum zugänglich

Die abstrakte, geschweisste Eisenplastik, beziehungsweise die Metall-Skulptur des namhaften Aargauer Bildhauers Paul Suter (1926–2009), ist vom alten Standort im ehemaligen, im Jahre 1974 gebauten Gemeindezentrum in Reigoldswil, zum Kulturzentrum «Im Feld» übersiedelt. Das 1974 erstellte Werk steht nunmehr gut sichtbar und vor allem frei zugänglich vor dem dortigen Museum. Dies im Speziellen deshalb, weil der alte Standort, das einstige Gemeindezentrum inklusive des Feuerwehrmagazins, ab voraussichtlich August/September zurückgebaut werden. «Getreu der Redewendung ‹Ehre wem Ehre gebührt›», so Gemeindepräsident

Das «Geburtsjahr» der Metall-Skulptur im Jahre

Fritz Sutter zur ObZ, habe der Gemeinderat nach einem geeigneten Standort für die Skulptur gesucht. «Diesen haben wir nun gefunden und zwar beim Eingang zum Museum beim Kulturzentrum.» Sutter sagt weiter, dass ihm aufgefallen sei, dass nicht wenige ortsansässige Personen die Skulptur jetzt neu entdeckt oder sogar das erste Mal zu Gesicht bekommen hätten.

«Die von Suter geschaffene ‹Kunst am Bau› wurde 1975 zur Eröffnung des Gemeindezentrums vom Kunstkredit Baselland der Gemeinde geschenkt und in der Folge an prominenter Stelle im damals neu eröffneten Gemeindezentrum beim Treppenaufgang zum Gemeindesaal platziert», ergänzt Historiker Remigius Suter aus Ziefen. Dieser weist im Weitern darauf hin, dass Bildhauer Paul Suter, einer der Pioniere der Schweizer Eisenplastik nach dem Zweiten Weltkrieg, unter anderem auch der Schaffer der drei Monumentalskulpturen am Heuwaageviadukt in Basel sei, welche zwischen 1971 und 1974 entstanden seien.

Gemeindepräsident Fritz Sutter ist ob der jetzt gefundenen Lösung für die Skulptur zufrieden und begrüsst diese ausdrücklich. Er stellt fest, dass die Gemeinde das Kunstwerk als Leihgabe dem Museum gerne überlassen habe.

Neue Spielstätte und kulturelle Ausrichtung

Waldenburg Verein «Theater im Pfarrhauskeller» im Umbruch

SandervanRiemsdijk

Der im 1984 gegründete Verein «Theater im Pfarrhauskeller» führt monatlich Kleinkunst in Waldenburg durch. Bis vor kurzem ununterbrochen im Keller des Pfarrhauses der reformierten Kirchgemeinde Langenbruck Waldenburg St. Peter. Im Frühling 2026 musste der Verein seine kulturelle Heimat im Keller verlassen und ist seitdem mit Hochdruck auf der Suche nach einer neuen und dauerhaften Spielstätte. Keine einfache Aufgabe, wie sich herausstellt. Interimistisch konnten die letzten drei Veranstaltungen bis zur Sommerpause im «Palazzo» in Liestal wie auch in der Revue Langenbruck und im «Pfarrgarten» in Waldenburg durchgeführt werden. «Wir haben trotz intensiver Suche noch keine neue Bleibe gefunden und sind deshalb noch auf Wanderschaft», führt Vereinsmitglied und CoPräsident Leo Engeler aus, der das Präsidium mit Mike Mathys teilt. «Am liebsten würden wir aufgrund unserer kulturellen Identität mit Waldenburg hier bleiben, aber momentan bietet sich im Dorf für uns keine entsprechende Lokalität an.»

Ein Alleinstellungsmerkmal Einfach eine Räumlichkeit beziehen, damit das Nomadenleben ein Ende hat, möchte der Vorstand per se nicht. «Wir wollen bei der Wahl eines neuen Spielorts nicht zu kritisch sein, wir hatten aber mit dem Pfarrhauskeller schon ein Alleinstellungsmerkmal», sagt Leo Engeler mit einem Hauch von Wehmut in der Stimme. Vorstandsmitglied Susanne Köhler kann ihm da beipflichten: «Es muss schon ein spezieller authentischer Ort sein, wie dies der Pfarrhauskeller war, welcher zum Charakter unseres Vereins und seinen spezifischen kulturellen Angeboten passt.»

im idyllischen Pfarrgarten.

Mitglieder Susanne Köhler und Leo Engeler suchen für ihren Verein eine neue Bleibe.

Wichtiges Kriterium beim Bezug eines neuen Raums ist die Möglichkeit einer Langzeitmiete. Der Aufbau einer neuen Infrastruktur mit Platz für etwa 80 Personen wird für den Verein mit massiven Investitionen verbunden sein. Leo Engeler rechnet mit Kosten im fünfstelligen Bereich. «Eine solche Investition rentiert sich jedoch nur, wenn eine län-

gerfristige Bleibe garantiert ist.» Nicht zuletzt gegenüber den Sponsoren und Geldgebern, welche ihre finanzielle Unterstützung gut verwaltet wissen möchten. «Die Gewähr, längerfristig am gleichen Ort bleiben zu können, ist bei unserer Suche dann auch eine der grössten Herausforderungen», so der Co-Präsident.

Ganz ohne Erfolg ist der Verein bei seinen Bemühungen offensichtlich nicht, hat er doch unterdessen mehrere Lokalitäten «im Visier», wie beide Vorstandsmitglieder ausführen.

Neue Aufstellung

Auch nach 42 Vereinsjahren erfreut sich der Verein mit seinem niederschwelligen Angebot in der Region weiterhin einer grossen Beliebtheit und spürt laut Susanne Köhler «in der Bevölkerung eine grosse Solidarität.» Die kulturellen Anlässe sind gut besucht und dank den Einnahmen via Sponsoren, Austrittskollek-

ten, Vereinsmitglieder- und Gemeindebeiträgen und der grossen logistischen und finanziellen Unterstützung seitens Kanton Baselland verfügt der Verein über eine gesunde finanzielle Basis. Parallel zur Suche nach einer neuen Spielstätte möchte sich der Verein für die Zukunft neu aufstellen. Dazu Susanne Köhler: «Der Verein befindet sich inmitten eines Entwicklungsprozesses. Wir möchten gleichzeitig unseren Vorstand, der überaltert ist, mit jungen Leuten ergänzen, welche neue kreative Ideen und Denkansätze einbringen sollen.» Ein Team von sieben Vorstandsmitgliedern bildet das Rückgrat der Vereinsaktivitäten, momentan ist eine Stelle offen.

Weiterhin in einem Provisorium Wie auch andere Vereine bekundet der Verein Mühe, neue Vorstandsmitglieder zu finden. «Wir sind offen für neue Leute, nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Neuausrichtung unseres Vereins», sagt Leo Engeler und vergisst dabei nicht zu erwähnen, dass selbstverständlich auch neue Vereinsmitglieder willkommen sind. Trotz der unsicheren Zukunft wird auch für das kommende Halbjahr mit viel Begeisterung und Freude an der Sache ein Programm zusammengestellt, welches Bekanntes oder Unbekanntes, Regionales oder Internationales, Humorvolles oder Ernstes, Musikalisches oder Gesprochenes und vieles mehr miteinander vereint. Bis eine definitive Bleibe gefunden worden ist, wird der Verein weiterhin gezwungen sein, ihre kulturellen Anlässe in einem Provisorium anzubieten. Vorgesehen dafür sind für das zweite Halbjahr 2026 unter anderem der «Pfarrgarten» in Waldenburg, der «Palazzo» in Liestal, ein Vereinszimmer in der Mehrzweckhalle in Oberdorf und das «Rössli» in Hölstein.

Wanderung von Eptingen nach Langenbruck

Die Naturfreunde Baselland laden am Samstag, 25. Juli, zu einer Wanderung von Eptingen vie Belchenflue und Kloster Schönthal nach Langenbruck ein: «Von der Busstation Eptingen geht es zunächst auf einem Teersträsschen aus dem Dorf bergauf und wechselt dann auf einen Forstweg. Gemächlich ansteigend führt der Weg in den Wald nach Chall. Weiter gehen wir auf einem Waldweg ansteigend hinauf Richtung Belchenflue. Der kurze Schlussaufstieg

führt über einen Felsenweg mit der Schweizer Flagge auf der Belchenflue im Blick. Oben wartet ein schöner Aussichtspunkt mit einem 360-Grad-Rundblick über das Schweizer Mittelland, die Jurakette, die Berner Alpen und bis ins nahe Deutschland. Der Abstieg führt zunächst zum Chilchzimmersattel. Der Weg zieht weiter in den Wald hinein und dort an einigen Bunkern der Fortifikation Hauenstein vorbei. Wir erreichen die Geissflue und geniessen die wunder-

bare Aussicht über die grüne, sanft gewellte Landschaft. Zum ehemaligen Kloster Schönthal steigen wir über Wiesen hinab und vorbei an einigen Skulpturen. Optional ist eine weitere Besichtigung des Landschaftsparks möglich. Nach Langenbruck ist es nur noch ein kurzer Weg auf der Strasse ins Dorf, wo wir den Bus nehmen.»

Streckendaten: Länge: 11,4 km, Aufstieg: 618 m, Abstieg: 482 m, Wanderzeit: 4 1/2 Stunden

Niederdorf

Aufruf zum Wassersparen

Die Bevölkerung wird aufgrund der anhaltenden Trockenheit und langsam rückläufiger Quellschüttung gebeten, sparsam mit dem Wasser umzugehen. Auf das Waschen von Fahrzeugen, das Befüllen von privaten Schwimmbädern und das Bewässern von Rasenflächen mit dem Rasensprenger ist zu verzichten. Beschränken Sie das Bewässern von Gärten auf das Notwendigste.

Die Gemeinde wird die Brunnen – bis auf den Brunnen vis-à-vis WB-Station – abstellen. Bis sich die Situation um die Wasserknappheit wieder bessert, braucht es mehrere Tage Niederschlag. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Langenbruck

Aufruf zum Wassersparen

Aufgrund der Hitzetage und der anhaltenden Trockenheit bittet der Gemeinderat die Bevölkerung um einen sorgsamen Umgang mit dem Wasser. Dank der gemeinsamen Wasserleitung mit Holderbank konnten wir bis jetzt Wasser im normalen Rahmen liefern. Diese Ressource ist aber auch nicht unerschöpflich. Achten Sie bitte auf eine minimale Wasseranwendung bei der Körperpflege, Haushaltsanwendung, Gartenbewässerung und bei Swimmingpools. Besten Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Was läuft in Langenbruck

Samstag, 25. Juli Öffentliche Gedenkfeier, H. Herzig, Ref. Kirche Langenbruck und Schulhausplatz, 14 Uhr

Freitag, 31. Juli 1.Augustfeier, Helfenberg, Schützengesellschaft, 18 Uhr

Mittwoch, 5. August Viehauktion, Bergbauernverein, Zivilschutzplatz

Jeden Montag Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 – ca. 17 Uhr Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr

Jeden Dienstag Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, CHF 12.–/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15–10.15 Uhr

Anzeige

Treffpunkt: 8.30 Uhr Bahnhof Basel SBB, Treffpunkt in der Schalterhalle

Abfahrt: voraussichtlich 8.43 Uhr nach

Sissach, weiter nach Eptingen, Gemeindeplatz, Ankunft 9.24 Uhr

Kosten: U-Abo-Bereich

Anforderung: T2, gute Wanderwege, teilweise steil, sportliche Kondition erforderlich

Ausrüstung: Wanderbekleidung, feste Wanderschuhe und Stöcke Verpflegung: aus dem Rucksack

Rückkehr: voraussichtlich 16.42 Uhr ab Busstation Langenbruck via Waldenburg und Liestal nach Basel

Bemerkungen: Die Wanderung wird nur bei schönem Wetter durchgeführt. Maximal 12 Teilnehmende

Leitung: Claudia Schultze

Anmeldung: bis Montag, 20. Juli, an schultze.claudia@bluewin.ch

Detaillierte Informationen zu dieser Wanderung und zu weiteren Ausflügen auf www.naturfreunde-bl.ch NaturfreundeBL

1974.
Die nun frei zugängliche Metall-Skulptur von Paul Suter. Fotos: W. Wenger
Der Verein präsentierte seine letzte Veranstaltung
Fotos: S. van Riemsdijk

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 19. Juli

10.00 Kirche Waldenburg. Pfarrer Markus Wagner. An der Orgel begleitet uns Niggi Hublard.

Sonntag, 26. Juli

10.00 Kirche Langenbruck. Pfarrer Torsten Amling. An der Orgel begleitet uns Martin Wiget. Schwyzerörgeli-Musikanten, anschliessend Sommerfest im Pfarrgarten

Sonntag, 2. August 10.00 Kirche St. Peter. Pfarrer Torsten Amling. An der Orgel begleitet uns Niggi Hublard.

Anlässe

Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde.

Bibelgruppe

Donnerstag, 30. Juli und 13. August, 9.00 bis 10.30. «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35 Offenes Abendsingen

Dienstag, 18. August, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19

Frauengesprächsgruppe

Donnerstag, 20. August, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48

Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com

lespresso Öffnungszeiten

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00 (ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch

Mitteilungen

Amtswochen

12. Juli bis 20. Juli: Pfarrer Markus Wagner markuswagner@bluewin.ch, 079 482 80

41

Ab 21. Juli: Pfarrer Torsten Amling 062 390 11 52

www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Sonntag, 19. Juli 10.00 Lampenberg, Gottesdienst mit Pfarrer Fritz Ehrensperger. Am Flügel spielt Martin Wiget. Kollekte: Bibelgesellschaft BL

Sonntag, 26. Juli

10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrerin

Birgit Schmidhalter. An der Orgel spielt

Nicolas Hublard. Kollekte: Rotes Kreuz BL

Sonntag, 2. August 10.00 Bennwil, Gottesdienst mit Pfarrerin

Birgit Schmidhalter. An der Orgel spielt

Martin Wiget. Kollekte: HEKS

Für Kinder und Jugendliche

Kinder-Tageslager in Bennwil

Von Montag, 3. August bis Donnerstag, 6. August findet in Bennwil das KinderTageslager zum Thema «David wird König» statt. Das Leiterteam mit Pfarrerin Silvia Bolatzki freut sich auf die vielen Kinder die angemeldet sind und auf vier erlebnisreiche Lagertage.

Veranstaltungen

Gebet in Hölstein

Samstag, 1. August, 9.30 bis 10.30, Kirche Hölstein. Herzliche Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen.

Trauercafé

Mittwoch, 5. August, 9.00 bis 11.00, Hofmattschulhaus, Tenniken. Miteinander reden, anderen begegnen und zuhören kann Horizonte öffnen.

Voranzeigen

Männerabend

Freitag, 7. August, ab 18.00. Mann trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame Zeit. Bitte wenden Sie sich an Pfarrer Raphael Hadorn für weitere Informationen.

Familien-Gottesdienst

zum Schulanfang

Sonntag, 9. August, 10.00, Kirche Hölstein. Ein neues Schuljahr steht vor der Tür. Wir laden Sie herzlich ein, den Start gemeinsam unter dem Schutz und Segen Gottes zu feiern.

Kirchgemeindewanderung

Dienstag, 11. August – Uferwanderung am Hallwilersee. Wir beginnen beim Schloss Hallwyl und lassen uns auf dem Weg von den zahlreichen Ausblicken auf den See begeistern. Wir steigen in Meisterschwanden aufs Linienschiff und können so die Wanderung zurück zum Schloss am gegenüberliegenden Ufer fortsetzen. Die Detailinformationen werden zwei Wochen vor der Wanderung auf unserer Homepage aufgeschaltet.

Mittagstisch

Mittwoch, 12. August, 12.00, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Das Kochteam der Kirchgemeinde freut sich auf Ihren Besuch! Mit Anmeldung – Platzanfragen bei Doris Heinimann, 079 291 08 01

Mitsing-Gottesdienst

Sonntag, 16. August, 10.00, Kirche Bennwil. Der Gemischte Chor Bennwil nimmt uns mit auf eine musikalische Reise des Lobpreises und der Freude und lässt auch die Gemeinde freudig miteinstimmen.

Mitteilungen

Neues Mitglied der Kirchenpflege

An der Kirchgemeindeversammlung vom 9. Juni 2026 wurde Ursula Dettwiler, Hölstein, als neues Mitglied der Kirchenpflege gewählt. Darüber freuen wir uns sehr und wünschen ihr alles Gute und Gottes Segen für ihre Mitarbeit in unserer Kirchgemeinde. Bei Verdacht auf Stimm- und Wahlrechtsverletzung kann innert drei Tagen nach Publikation oder nach Kenntnisnahme der Verletzung Beschwerde erhoben werden. Diese ist einzureichen an die Rekurskommission der refbl, c/o Kirchensekretariat, Obergestadeck 15, Postfach, 4410 Liestal. Teenscamp 2026 Jugendlager in Norditalien von Sonntag, 27. September bis Samstag, 3. Oktober. Ein wunderschönes Lagerhaus in der Nähe von Florenz mit einer tollen Umgebung, die viele spannende Möglichkeiten für coole Programme bietet, erwartet die Gruppe. Die Reise ist für Jugendliche ab 13 Jahren. Bei Fragen steht dir unser Jugendarbeiter, Tobias Burkhalter, 078 818 80 40, jugendarbeiter.behoela@hotmail.com, gerne zur Verfügung. Weitere Lagerinfos und den Anmelde-QR-Code findest du auf unserer Website. Anmeldeschluss: 31. Juli 2026.

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Das Sekretariat bleibt bis 3. August geschlossen. Unsere Website informiert Sie über alle aktuellen

Veranstaltungen unserer Kirchgemeinde. Die diensthabende Pfarrperson ist gerne für Sie da.

Amtswochen

29. Juni bis 19. Juli: Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60 20. Juli bis 9. August: Pfarrerin

Birgit Schmidhalter, 078 772 15 50

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Freitag, 17. Juli 10.30 Ökum. GrittGottesdienst Freitag, 24. Juli 10.30 Ökum. GrittGottesdienst Sonntag, 26. Juli 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Miva Freitag, 31. Juli 10.30 Ökum. GrittGottesdienst

Mitteilungen

Herzlich willkommen

Wir begrüssen Daniel Reidy er wird mit uns am Sonntag, 26. Juli den Gottesdienst feiern.

Langeweile?

Ein Tisch beim Eingang der Kirche wartet mit Büchern, Heften und Spielen die Kinder und Erwachsene gerne mitnehmen dürfen.

Wenn also einmal Langeweile aufkommt, schauen Sie doch vorbei und stöbern Sie ein wenig. Vielleicht entdecken Sie ein spannendes Buch oder ein Spiel, das Ihnen Freude bereitet.

Nehmen Sie mit, was Sie gerne lesen oder spielen möchten. Haben Sie ein Buch ausgelesen oder ein Spiel kennengelernt, freuen wir uns, wenn Sie es weitergeben und damit auch anderen eine Freude machen.

Viel Vergnügen beim Entdecken, Lesen und Spielen!

Sommeraktion Postkarten Feriengrüsse erwärmen das Herz. Oft braucht es gar nicht viele Worte: ein paar Zeilen über das Wetter, den Ferienort oder ein schönes Erlebnis – und schon fühlt man sich miteinander verbunden.

Eine Postkarte zu erhalten ist etwas Besonderes. Menschen, die unterwegs sind, denken an diejenigen zu Hause und senden einen kleinen Gruss aus der Ferne. Bunte Bilder, interessante Orte und persönliche Worte bringen ein Stück Ferienfreude in den Alltag.

Deshalb haben wir eine kleine Bitte: Mögen Sie uns eine Postkarte schicken? Von Ihrem Ferienort, von einem Ausflug oder von einem Platz, an dem Sie sich erholen, auftanken und die Zeit geniessen. Wir würden uns sehr darüber freuen.

An Pfarrei Bruder Klaus

ArcheTeam

Futtersteigweg 1a 4436 Oberdorf BL

Vergessen Sie bitte nicht, Ihren Absender anzugeben – so können wir Ihnen antworten und ebenfalls einen lieben Gruss zurückschicken.

Atempause

Du, Gott, gibst mir immer wieder Augenblicke der Stille, eine Atempause, in der ich zu mir komme.

Du stellst mir Bilder vor die Seele, die mich sammeln und mir Gelassenheit geben. Oft lässt du mir mühelos

Irgendetwas gelingen, und es überrascht mich selbst, wie zuversichtlich ich sein kann. Ich merke, wenn man sich dir anvertraut, bleibt das Herz ruhig. Gebet aus Japan

Sommerpause Arche

Sekretariat

Während den Ferien ist das Sekretariat unregelmässig besetzt. Auf dem Anrufbeantworter erhalten Sie alle wichtigen Informationen.

Reformierte Kirchgemeinde

Diegten-Eptingen

Sonntag, 19. Juli

10.00 Kirche Diegten, Regionalgottesdienst mit Taufe, Pfr. U. Dällenbach, anschl. Chillekaffi

Sonntag, 26. Juli 10.00 Kirche Tenniken, Regionalgottesdienst, Pfr. R. Frische, anschl. Chillekaffi Sonntag, 2. August 10.00 Kirche Eptingen, Regionalgottesdienst, Laienprediger A. Häberli, anschl. Chillekaffi

Mittwoch, 5. August 9.00 Hofmattschulhaus Tenniken, Trauercafé

Marktnotiz

Ich bin kein Inserat. Ich bin das fehlende Tei für eine bessere Zukunft.

Kaiserhof: Bauernhof-Action auf der Kids Farm

Noch bis am 28. Juli verwandelt sich der Kaiserhof in eine spannende Bauernhof-Erlebniswelt für Kinder und Familien. Die Coop-Roadshow «Kids Farm» lädt zum Spielen, Entdecken und Mitmachen ein.

An verschiedenen Stationen warten kreative Aufgaben, Spiel und Bewegung auf kleine Besucherinnen und Besucher. Zudem lockt ein Wettbewerb mit Preisen im Gesamtwert von über 20‘000 Franken.

Erst spielen, dann staunen

Landwirtschaft wird auf der Kids Farm nicht erklärt, sondern erlebt. Im Bauern-

haus können Tiere versorgt, Einkäufe im Hofladen erledigt oder die Bauernküche erkundet werden. Auf den Erntefeldern sorgen Bagger, Traktoren und ein Silo für abwechslungsreichen Spielspass. Kreativität ist an der Ausmalstation gefragt, während im Maislabyrinth versteckte Hinweise entdeckt werden wollen.

Ein besonderes Highlight ist der Trauffer Malworkshop am Samstag, 18. Juli, von 10 bis 16 Uhr. Für 15 Franken gestalten Kinder ihre eigenen kleinen Kunstwerke.

Mitmachen lohnt sich

Juli

Zusätzlich wartet der grosse Kids Farm Wettbewerb mit attraktiven Preisen. Zu gewinnen gibt es unter anderem Eintritte in die Trauffer Erlebniswelt, Gutscheine für das Trauffer Bretterhotel, Familienferien auf einem Bauernhof sowie weitere Familienerlebnisse in der ganzen Schweiz.

Kaiserhof

Junkholzweg 1 4303 Kaiseraugst www.kaiserhof-center.ch

ÄnderungderAnnahmeschlusszeiten

Erscheinungsweiseüber1.August 2026

BittebeachtenSiedie vorgezogenen Annahmeschlusszeiten.

Ausgabe Anzeigenschluss fürInserate undReklamen

WochenblattfürdasBirseckunddas Dorneck

Donnerstag,30.Juli2026 keineAusgabe

WochenblattfürdasSchwarzbubenlandunddas Laufental

Donnerstag,30.Juli2026 keineAusgabe

OberbaselbieterZeitung

Donnerstag,23.Juli 2026 keine Ausgabe

Donnerstag,30.Juli2026 keineAusgabe

Traueranzeigen könnenonlineüberwww.gedenkzeit.choderper E-Mail auftodesanzeigen@chmedia.chaufgegeben werden.

CH Regionalmedien AG Rathausstrasse 24,4410Liestal Tel.058 2005353,inserate@chmedia.ch www.chmediawerbung.ch

Die «Kids Farm» bringt noch bis am 28.
Bauernhof-Abenteuer, Spiel und Entdeckungen in den Kaiserhof.

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