Es ist ein historischer Augenblick – und eine Augenweide für alle Freunde der Freiheit. Am alten Kromer-Gebäude am Lenzburger Kronenplatz weht die Piratenflagge der Freischaren. Endlich, endlich! Wie lange habe ich als General der Freischaren auf diesen Tag hingearbeitet. Nun bin ich am Ziel. Denn diese Beflaggung ist von nicht zu überschätzender symbolischer Bedeutung. Sie markiert einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum langersehnten, überfälligen, gloriosen Sieg über die Kadettengrünschnäbel.
Klare Weisung: «Alle leise, Gofi bumm, alle bumm.»
Lenzburg Wegen der angekündigten Hitze steht ein straffes und reibungsloses Manöver besonders im Fokus.
■ RINALDO FEUSI
JTout Lenzburg weiss es: In dem altehrwürdigen Haus sind nämlich nicht nur ein Blumenladen und ein Velogeschäft untergebracht, sondern auch die Büros des Lenzburger Bezirks-Anzeigers. Dessen Redaktion ist mit im Wortsinn fliegenden Fahnen zu den Freischaren übergelaufen. Damit kontrolliere ich als General nun auch die lokale Presse.
eweils am Montagabend vor dem Manöver werden den Zug- und Gruppenführern die finalen Weisungen zum Manöverablauf kommuniziert. Auch in diesem Jahr stehen «schöne Bilder malen, Pulverdampf, Manöverkampf und ausgelassene Fröhlichkeit» im Zentrum. Hierzu braucht es Disziplin, um das Wohlergehen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob am Manöver oder im Publikum, zu gewährleisten – besonders wegen der Temperaturen.
Die Regeln sind klar Obschon es immer dieselben sind, muss man sie stets wiederholen: die
Regeln. Das übernahmen Stabschef Stefan Zingg und Sicherheitschef Manuel Silva. Direkt zu Beginn wurde auf die Hitze und die Trockenheit hingewiesen. Am Manövertag soll es 35 Grad heiss werden. «Besonders bei diesen Temperaturen wollen wir vorsichtig sein. Kein Alkohol während des Marsches und der Gefechte», stellte Zingg klar. Das Manöver soll nicht als Plattform für politische Scharmützel dienen. Politische Fahnen oder Parolen seien unabhängig vom Bezug nicht erwünscht und würden entfernt.
Ebenso wurde dieses Jahr darauf hingewiesen, dass eine straffe Durchführung des Manövers äusserst wichtig sei. Dies, und das wissen Kadetten und Freischaren gleichermassen, weil bei solchen Temperaturen keine Zeit verplempert werden soll. Es ist wichtig, dass die Pferde nicht zum Stillstand kommen. Der Gefechtsbeginn erklärte Zingg mit den Worten: «Alle leise, Gofi bumm, alle bumm.» Zingg verbot das
liegende Schiessen während der Gefechte wegen Brandgefahr. Der Sicherheitszug (CCS) kaufte im Vorfeld sieben Wasserrucksäcke, falls doch irgendwo ein Brandherd entstehen würde.
Klare Worte an die Mannschaft Manuel Silva schwor die Anwesenden auf die wichtigsten Punkte ein. Wieder sind genug Ambulanzen auf Platz. Der CCS kooperiert mit «Pampasus» und der Regionalpolizei. Wichtig sei es, die Verkehrsrouten einzuhalten. Der straffe Zeitplan müsse unbedingt eingehalten werden. «Es besteht Zeit für Showeinlagen. Aber bitte macht vorwärts.» Für genug Getränke ist gesorgt. Damit ist aus Sicht der Verantwortlichen alles bereit für das Freischarenmanöver. Zum Schluss wurde den Anwesenden noch die obligate NotfallCheckliste verteilt und mit einem dreifachen «Honolulu» die Sitzung für beendeterklärt.EsfolgtendieGeländebegehung und der Ausklang im Salm-Hof.
Ab sofort ist Schluss mit der Desinformation und der Propaganda aus dem Lager der Kadetten. Von nun an wird in den Medien nur noch die glanzvolle Wahrheit des unvermeidlichen Siegs der Freischaren über die Kadetten verkündet und der General in der Gloriole seines baldigen Triumphes verherrlicht.
Redaktionsleiter Rinaldo Feusi marschiert am 10. Juli mit den Freischaren und treibt die Kunst der hybriden Manöverführung schon im Vorfeld in neue Dimensionen. Der Sieg ist den Freischaren damit gewiss. Das feiern wir mit einem dreifachen «Honolulu»!
Stephano del Narratore al Tribunale, General der Freischaren
Stephano del Narratore al Tribunale
Die Führungspersonen sind instruiert. Dem glorreichen Sieg der Freischaren steht somit nichts mehr im Wege. Foto: Rinaldo Feusi
Baugesuch
Bauvorhaben: BG 2026-0052; Heizungsprovisorium mit Gasfeuerung für Anergienetz
Bauherrschaft: SWL Energie AG, Werkhofstrasse 10, 5600 Lenzburg
Bauplatz: Niederlenzerstrasse 40, 5600 Lenzburg, Parz. Nr. 2230
Öffentliche Auflage im Försterhaus am Kronenplatz 24 in Lenzburg und zusätzlich in digitaler Form unter www.lenzburg.ch vom 10. Juli bis 10. August 2026.
Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit EMailAdresse) einzureichen.
Bauherrschaft: Frederic und Michaela Schaub Rennweg 15d, 5603 Staufen
Bauplatz: Augustin Keller-Strasse 8 5600 Lenzburg, Parz. Nr. 594
Öffentliche Auflage im Försterhaus am Kronenplatz 24 in Lenzburg und zusätzlich in digitaler Form unter www.lenzburg.ch vom 10. Juli bis 10. August 2026.
Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mailadresse) einzureichen.
Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Verena Schmidtke (VSc), Debora Hugentobler (DHu), Julia Anliker (JAn), Carolin Frei (CFr), Karin Jakob (KJa), Alexander Studer (ASt), Andreas Walker (awa) Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi)
Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr
Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge
Inserateabteilung
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(Todesanzeigen: Mittwoch, 9 Uhr)
Abo-Service und Zustellung
E-Mail:
Baugesuch
Bauvorhaben: BG 2026-0054
Sitzplatz auf Gutsbetrieb
Bauherrschaft: Kanton Aargau Dep. Finanzen und Ressourcen
Tellistrasse 67, 5000 Aarau
Bauplatz: Wilstrasse 41 5600 Lenzburg Parz. Nr. 2497
Öffentliche Auflage im Försterhaus am Kronenplatz 24 in Lenzburg und zusätzlich in digitaler Form unter www.lenzburg.ch vom 10. Juli bis 10. August 2026. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen.
DasDepartementBau, Verkehrund Umweltbittetdie VerkehrsteilnehmendenumNachsicht fürdie unvermeidlichenBehinderungen unddankt für das Verständnis.
Aarau,8.Juli2026 DerKantonsingenieur
Baugesuch
Bauherrschaft: Cathomen Ivo und Witschi Eva, Obere Wanne 40 5708 Birrwil
Bauvorhaben: Rückbau und Ersatz best. Ölheizung durch eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit Aussenaufstellung
Lage: Obere Wanne 40, Parz. Nr. 1715, Geb. Nr. 40 (AGV Nr. 37)
Auflagefrist: 10. Juli bis 10. August 2026
Zusätzliche
Bewilligungen: Keine
Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat Birrwil einzureichen. Die Baugesuchsunterlagen können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Gemeinderat Birrwil
Baugesuch
Bauherrschaft: Müller Stapler Service GmbH, Oberdorfstrasse 4 5708 Birrwil
Bauvorhaben: Anbau Aufenthaltsraum/ Lager/Büro an bestehende Liegenschaft
Lage: Oberdorfstrasse 4, Parz. Nr. 1312, Geb. Nr. 4 (AGV Nr. 42)
Auflagefrist: 10. Juli bis 10. August 2026
Zusätzliche
Bewilligungen: Keine
Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat Birrwil einzureichen. Die Baugesuchsunterlagen können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Gemeinderat Birrwil
Abgeordnetenversammlung
Regionale Feuerwehr Maiengrün
Die Beschlüsse der Abgeordnetenversammlung der Regionalen Feuerwehr Maiengrün vom 1. Juli 2026 finden Sie unter den Publikationen der Gemeinde Hendschiken. 9. Juli 2026 Regionale Feuerwehr Maiengrün
Gemeinderats-Ersatzwahl für die Amtsperiode 2026 – 2029; Stille Wahlen
Bis zum Ablauf der Nachmeldefrist für den zweiten Wahlgang eines Mitglieds des Gemeinderates sind nicht mehr wählbare Kandidaten vorgeschlagen worden, als zu wählen sind. Gestützt auf § 33 Abs. 2 GPR hat das Wahlbüro die folgenden Kandidaten als gewählt erklärt: Gemeinderat (1 Mitglied)
• Sydler Titus, 1959, von Hallau SH, neu Der Gemeinderat ist somit vollzählig. Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte GPR) gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung der Wahl oder bei der Ermittlung des Wahlergebnisses sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes,spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, einzureichen.
Die Gesuchsunterlagen sind während der Auflagefrist ausschliesslich online im eBau-Portal des Kantons Aargau unter https://ebauportal.ag.ch einsehbar. Für den Zugriff ist ein AGOV-Konto erforderlich.
Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Dintikon,Altweg 8, 5606 Dintikon einzureichen. Der Gemeinderat
Baugesuch
Bauherr: Tauss Alexej und Alexandra Goldene Wand 6 5708 Birrwil
Bauobjekt: Neubau Stützmauern, Fensteränderungen und neue Raumaufteilung im Obergeschoss beim Gebäude Nr. 754
Standort: 981 / Steinmüristrasse 5a
Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei: 10. Juli 2026 – 10. August 2026 Einwendungen gegen ein Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat 5724 Dürrenäsch zu richten. Sie müssen persönlich oder von einer bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden.
Bauobjekt: Neubau Parkplatzfläche mit Stützmauer und Rückbau Stützmauer beim Gebäude Nr. 318, Fassadensanierung beim Gebäude Nr. 149
Standort: 118 und 878 / Leutwilerstrasse 28 und 30 und Steinmüristrasse 1
Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei: 10. Juli 2026 – 10. August 2026
Einwendungen gegen ein Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat 5724 Dürrenäsch zu richten. Sie müssen persönlich oder von einer bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden. Dürrenäsch, 7. Juli 2026 Gemeinderat
Bauobjekt: Umnutzung Büro in Wohnen im Gebäude Nr. 192, Umnutzung Schopf in Gewerbe Gebäude Nr. 194 sowie Neubau Parkplätze (bereits erstellt)
Standort: 981 / Steinmüristrasse 5a Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei: 10. Juli 2026 – 10. August 2026 Einwendungen gegen ein Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat 5724 Dürrenäsch zu richten. Sie müssen persönlich oder von einer bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden.
Dürrenäsch, 7. Juli 2026 Gemeinderat
Rechtskraft der Einwohnergemeindeversammlungsbeschlüsse
Die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 28. Mai 2026 sind in Rechtskraft erwachsen. Die Referendumsfrist ist am 6. Juli 2026 ungenutzt abgelaufen. Gemeinderat
Ausnahmebewilligung vorgezogener Arbeitsbeginn für Belagsarbeiten Gestützt auf § 12 Abs. 4 des Polizeireglements hat der Gemeinderat Fahrwangen folgende Ausnahmebewilligung für vorgezogenen Arbeitsbeginn an Belagsarbeiten erteilt:
Die Belagsarbeiten der Sanierung Alte Aescherstrasse dürfen ab 6.00 Uhr aufgenommen werden. Die Bewilligung gilt in der Zeit von Dienstag, 14. Juli 2026 bis längstens 31. Juli 2026.
Baugesuch
Bauherrschaft: Alexander Hahn und Rebekka Ermel-Hahn Seckackerweg 4c 5604 Hendschiken
Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport und Garage
Ortslage: Ebnetweg 16 Parzelle Nr. 2094
Ort der Planauflage
Die öffentliche Auflage findet elektronisch statt. Das Baugesuch kann gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 10. Juli bis 10. August 2026 unter dem Link www.fahrwangen.ch/ amtlichepublikationen öffentlich eingesehen werden.
Einwendungen Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen einzureichen.
Regionale Feuerwehr Maiengrün
Die Abgeordnetenversammlung der Regionalen Feuerwehr Maiengrün vom 1. Juli 2026 fasste folgende Beschlüsse:
1. Genehmigung des Protokolls der Abgeordnetenversammlung vom 28. Juni 2025
2. Zustimmung zum Jahresbericht 2025 des Feuerwehrkommandos
3. Genehmigung der Jahresrechnung 2025
4. Genehmigung des Voranschlages 2027
Dem Verband gehören die Gemeinden Brunegg, Hendschiken und Othmarsingen an. Rechnungsführende Gemeinde: Hendschiken Verantwortliche Gemeinde für die Kontrollstelle: Brunegg
Die Beschlüsse der Abgeordnetenversammlung unterstehen gemäss § 12 der Satzungen dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 1/10 der Stimmberechtigten aus den Verbandsgemeinden innert 30 Tagen seit Veröffentlichung verlangt werden.
Hendschiken, 9. Juli 2026 Regionale Feuerwehr Maiengrün
Baugesuch
Bauherrschaft: Autoarena Aargau AG Hauptstrasse 39 5502 Hunzenschwil
Bauplatz: Hauptstrasse 37 und 39 Zone: Wohn- und Gewerbezone
Parzellen: 179, 694, 696
Weitere
Bewilligungen: Departement Bau Verkehr und Umwelt,Abteilung für Baubewilligungen
Öffentliche Auflage vom 10. Juli 2026 bis 10. August 2026, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten, auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden.
Bauobjekt: Dachsanierung neues Dachflächenfenster und Dacherweiterung
Bauplatz: InnererHübelackerweg1
Zone: WohnzoneW3
Parzelle: 566
Öffentliche Auflage vom 10. Juli 2026 bis 10. August 2026, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten, auf der Gemeindekanzlei.
Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat
Baugesuch
Bauherr: Brem und Zehnder AG Kesslerstrasse 1, 5037 Muhen
Bauobjekt: Umnutzung Wohnung in Büroräumlichkeiten
Objektadresse: Bruggerstrasse 3 Parzelle 1608
Gebäude Nr. 624
Weitere
Bewilligung: Keine
Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 10. Juli 2026 bis 10.August 2026. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel schriftlich zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken (mit Begehren und Begründung sowie möglichst mit vollständigen Adressangaben und E-Mail-Adresse).
Baugesuch
Bauherrschaft: PvI Invest AG, c/o Von Ins Sanitär u. Heizung AG, Hirtenweg 15, 5102 Rupperswil
Bauvorhaben: Neubau Carport und Gartengestaltung
Baugrundstück: Parzelle 2074, Hirtenweg 17
Öffentl. Auflage: 10. Juli 2026 bis 10. August 2026
Das Baugesuch kann bei der Bauverwaltung
Rupperswil im Stapfenackerhaus (Obergeschoss), Poststrasse 9, während den Büroöffnungszeiten eingesehen werden.
Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat
Rupperswil während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen. Gemeinderat Rupperswil
Baugesuch
Bauherrschaft: Osmanbasic Almir und Mirnesa, Breite 1 5102 Rupperswil
Bauvorhaben: Erstellung Sichtschutz
Baugrundstück: Parzelle 420, Breite 1
Öffentl. Auflage: 10. Juli 2026 bis 10. August 2026
Das Baugesuch kann bei der Bauverwaltung Rupperswil im Stapfenackerhaus (Obergeschoss), Poststrasse 9, während den Büroöffnungszeiten eingesehen werden. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat Rupperswil während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen. Gemeinderat Rupperswil
Publikation
Allgemeinverfügung Einschränkungen
Wasserbezug (Verbote)
Aufgrund von anhaltender Trockenheit ist die aktuelle Versorgungslage angespannt. Die vorhandenen Wasserressourcen müssen ZWINGEND geschont und die Wasserbezüge drastisch reduziert werden, damit die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser sowie die Löschwasserreserve weiterhin sichergestellt bleiben. Deshalb verfügt der Gemeinderat folgende Massnahmen: Verbot von Wasserbezug aus dem Versorgungsnetz der Wasserversorgung Sarmenstorf für:
• das Bewässern von Rasenflächen, Wiesen, Böschungen, Rabatten und ähnlichen Grünflächen sowie von Bäumen, Sträuchern und Pflanzen. Sämtliche Bewässerungssysteme (inkl. Rasensprenger, Regner etc.) müssen abgeschaltet werden. Das Bewässern von Gemüsebeeten zum Eigengebrauch ist sparsam und gezielt mit der Giesskanne (vorzugsweise mit gesammeltem Regenwasser) zulässig.
• das Bewässern aller Kulturen der Landwirtschaft.
• das Befüllen und Nachfüllen von Schwimmbädern, Planschbecken, Whirlpools, Teichen und ähnlichen Anlagen. Ausgenommen ist die Zugabe der zur Abwendung von Leiden oder Tod von in Teichen gehaltenen Tieren unbedingt notwendigen Mindestmenge Wasser, sofern keine andere Wasserquelle (z.B. Regenwasser) zur Verfügung steht. Der Wasserbezug ist zu protokollieren und der Gemeinde auf Verlangen nachzuweisen.
• das Reinigen von Fahrzeugen (privat und gewerblich),Vorplätzen, Fassaden, Dächern, Terrassen und ähnlichen Flächen mit Wasser.
• den Betrieb von privaten Zierbrunnen, Wasserspielen und ähnlichen Anlagen.
Gewerbliche und landwirtschaftliche Betriebe sowie öffentliche Einrichtungen haben den Wasserverbrauch auf das betrieblich zwingend notwendige Mass zu beschränken.
Rechtsmittelbelehrung
Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt schriftlich Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie unterzeichnet sein; die vorliegende Verfügung ist beizulegen (§§ 43 f. VRPG). Es gelten die Rechtsstillstandsfristen gemäss § 28 VRPG i.V.m. der Zivilprozessordnung.
Gemäss § 46 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG) vom 4. Dezember 2007 kann einer Verfügung aus wichtigen Gründen einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen werden. Vorliegend besteht aufgrund der vorherrschenden Wassermangellage eine hohe zeitliche Dringlichkeit, weshalb einer Beschwerde gegen die vorliegende Allgemeinverfügung die aufschiebende Wirkung entzogen wird.
Zuwiderhandlungen können mit Busse bis CHF 2000 geahndet werden.
Die Wasserbezüger werden gebeten, zusätzlich zu den verfügten Massnahmen den Wasserverbrauch auf freiwilliger Basis zu senken.
Die Verantwortlichen treffen sich regelmässig zur Lagebeurteilung. Anpassungen der Einschränkungen werden auf der Homepage der Gemeinde Sarmenstorf kommuniziert.
Bei Fragen steht Ihnen die Gemeindekanzlei, Tel. 056 667 93 93, gemeindekanzlei@sarmenstorf.ch, zur Verfügung.
(Bitte rufen Sie nicht den Brunnenmeister/die Gemeindewerke an. Danke für Ihre Mithilfe.)
Sarmenstorf, 9. Juli 2026
Gemeinderat Sarmenstorf
Baugesuch
Bauherr: Salih Qelaj
Jurastrasse 1 5103 Wildegg
Bauobjekt: Umnutzung Gewerberaum zu Wohnung
Objektadresse: Jurastrasse 1, Parzelle 1613
Gebäude Nr. 1811
Weitere
Bewilligung: keine
Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 10. Juli 2026 bis 10. August 2026.
Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel schriftlich zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken (mit Begehren und Begründung sowie moglichst mit vollständigen Adressangaben und E-Mail-Adresse).
Gemeindeverwaltung und Betreibungsamt geschlossen
Infolge Reinigung bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung am Freitag, 10. Juli 2026, geschlossen.
Das Bestattungsamt ist bei einem Todesfall über die Nummer 062 886 60 49 erreichbar.
Zus. Bewillig.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau
Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 10. Juli 2026 bis 10. August 2026
Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen. Der Gemeinderat Schafisheim
Baugesuch
Bauherrschaft: Beat Richner Hürnen 8
5503 Schafisheim
Planverfasserin: Kocher Holzbau AG Hauptstrasse 16
5502 Hunzenschwil
Bauobjekt: Energetische Sanierung Chalet und Anbau Wintergarten und Garage mit Hangsicherung
Bauplatz: Hürnen 7
Parz. Nr. 145
Zus. Bewillig.: keine Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 10. Juli 2026 bis 10. August 2026. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen. Der Gemeinderat Schafisheim
Bauobjekt: Verbindungsweg zwischen Rain- und Eichbergstrasse Lage: Rain
Auflagefrist: 10. Juli bis 10. August 2026
Auflageort: Gemeindeverwaltung Seengen Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben samt E-MailAdresse) einzureichen. Gemeinderat Seengen
Baugesuch
Baugesuch Nr.: 2026-0027
Bauherrschaft: Johanna Flordelis und Christopher Tschung Juraweg 12, 5603 Staufen
Bauvorhaben: Projektänderung Umgebung
Standort: Parzelle Nr. 446, Juraweg 12 Öffentliche Auflage vom 10. Juli 2026 bis 10. August 2026 in der Gemeindekanzlei.
Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes, schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden.
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Donnerstag, 9. Juli
18.00 Uhr Ökum. KIWO-Gottesdienst in der Ref. Kirche, mit anschliessender Teilete Rosenkranzgebet Sommerpause
Sonntag, 12. Juli
10.00 Uhr Wortgottesfeier mit Anita Wagner in der Pfarrkirche www.pfarreibruderklaus.ch
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Lenzburg
Sonntag, 12. Juli 2026
10.15 Uhr Gottesdienst mit der Kirchgemeinde Staufberg, mit anschliessendem Apéro, Stadtkirche, K. Rätzer, Sozialdiakonin
Hendschiken
Sonntag, 12. Juli 2026
9.00 Uhr Gottesdienst, Kirchenzentrum, K. Rätzer, Sozialdiakonin www.kirche-lenzburg.ch
PastoralraumpfarrerRolandHäfliger
Tel.0628850560
r.haefliger@kathlenzburg.ch
Siefindensämtliche Gottesdiensteund Veranstaltungen sowie weitereInformationen derdreiKatholischenKirchenstandorte Lenzburg,WildeggundSeonaufunserer Website www.pastoralraum-lenzburg.ch
Amtswoche für Abdankungen
Pfrn. R. Schäfer, Tel.-Nr. 076 637 87 52
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Der Gottesdienst in der Kirche Ammerswil fällt
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Donnerstag, 9. Juli
10.00 – 10.30 Uhr Gottesdienst im Länzerthus Rupperswil, F. Suter
Bereitschaft: 12. – 18. Juli: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62 Sonntag, 12. Juli 9.45, Kirche Niederlenz, Regionalgottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Elisabeth Berger-Weymann, Musik: Fabian Sarbach Mittwoch, 15. Juli 10.30 – 15.00, Kirchgemeindehaus Möriken, «Gmeinsam choche» für Alleinstehende, Anmeldung unter 062 893 14 74 bei Margherita Kocher Die Teilnehmerzahl ist beschränkt auf 6 Personen / Es wird ein Unkostenbeitrag verlangt.
9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Ref. Kirche Hunzenschwil, Pfrn. N. Spreng, 1. Mose 32,23-33; Thema: «Um den Segen kämpfen», Sommerpredigtreihe zu «Gottesbegegnungen im Alten Testament» www.suhu.ch cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1_zvuv¥}v¡›
Sonntag, 12. Juli 9.45 Uhr Regionalgottesdienst «Kirche unterwegs» mit Abendmahl und mit Pfrn. Elisabeth Berger-Weymann
Thema: Die Erwählung eines kleinen Volkes (5. Mose 7,6-12)
Organist: Fabian Sarbach
Kollekte: Schweizer Kirche in London
Donnerstag, 16. Juli 14 –16 Uhr Lindentreff im Seitenschiff Fahrdienst anmelden bis Donnerstag 13 Uhr bei Rosmarie Kohler Tel. 078 858 42 86
Amtswoche: Pfrn. Elisabeth Berger-Weymann www.kirche-niederlenz.ch
WeitereInformationen zu unseren Projekten:
MitacArchitektur AG Bahnhofstrasse18 5600 Lenzburg
9.45 Gottesdienst in Leutwil mit Vikarin Olga Stepanok. «Gott begleitet durch alle Zeiten.» Mit Abendmahl. Kinderhüeti.
Sonntag, 12. Juli 2026 9.45 Uhr Regionalgottesdienst «Kirche unterwegs» mit Abendmahl in Niederlenz, Pfrn. Elisabeth Berger-Weymann www.ref-rupperswil.ch
Sonntag, 12. Juli 10.00 Uhr, Kirche Egliswil Gottesdienst Bei Schönwetter Open Air vor der Kirche. Anschliessend Apéro. Pfarrer Jan Niemeier www.kirche-seengen.ch
cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1dv¢¡
Sonntag, 12. Juli
10.00 Uhr: Regio-Openair-Gottesdienst in Egliswil unter den Buchen Pfr. Jan Niemeier www.ref-kirche-seon.ch che-seon.ch
Traueradresse: Jacqueline Horvath-Iseli, Kirchmoos1,5712Beinwil am See
Unerlässlich und oft freiwillig: Der Sprachunterricht
Integration Die UNO hat das Jahr 2026 zum Internationalen Jahr der Freiwilligen erklärt. Weltweit wird damit freiwilliges Engagement sichtbar gemacht, gewürdigt und gefördert.
■ INTERVIEW: ZARINA MAJETIĆ
Wie bedeutend Freiwilligenarbeit in der Schweiz ist, zeigt der Freiwilligen-Monitor Schweiz 2025: 41 Prozent der Bevölkerung engagieren sich in Vereinen und Organisationen. 51 Prozent unterstützen andere Menschen informell im Alltag, etwa durch Betreuungs- und Pflegeaufgaben.
Auch in der Region Lenzburg-Seetal setzen sich zahlreiche Menschen mit viel Herzblut für andere ein. Eine dieser engagierten Personen ist Martha Pabst, die sich seit vielen Jahren mit grossem Einsatz beim Verein Netzwerk Asyl engagiert.
Martha, wie bist du zum Netzwerk Asyl gekommen und was hat dich motiviert, dich dort freiwillig zu engagieren? Die damalige Leiterin der Deutschkurse in Lenzburg hat mich angefragt. Wir hatten bereits verschiedene Projekte gemeinsam durchgeführt, und sie meinte, das wäre doch etwas für mich. Nach meiner Pensionierung als Primarlehrerin suchte ich eine sinnvolle Tätigkeit und neue Herausforderungen. Mein Leben in der Schweiz, ohne Krieg und im Schweizer Mittelland auch ohne Naturkatastrophen, ist privilegiert. Mit meinem Engagement kann ich Menschen aus anderen Ländern ein Stück weit unterstützen. Früher bin ich viel gereist und habe die Menschen in ihren Heimatländern kennengelernt. Jetzt kommen Menschen in unsere Kurse und bringen die Welt zu mir.
Kannst du kurz erzählen, was das Netzwerk Asyl anbietet und welche Rolle du dort übernimmst?
Der Verein Netzwerk Asyl Aargau bietet in Lenzburg gratis Deutschunterricht für Asylsuchende an. Wir führen Kurse auf den Niveaus A1, A2, B1 und B2 durch und unterrichten Analphabetinnen und Analphabeten. Ich selbst unterrichte Deutsch, koordiniere die Kurse und bin Ansprechperson für neue Teilnehmende sowie für Sozialdienste und Betreuungspersonen.
Wer besucht die Deutschkurse und weshalb ist dieses Angebot aus deiner Sicht so wichtig?
Die Teilnehmenden kommen aus der ganzen Welt, beispielsweise aus Syrien, Afghanistan, dem Iran, der Türkei, Eritrea, Äthiopien, Nigeria, Angola, der Elfenbeinküste, Sri Lanka, Thailand oder China. Unser niederschwelliges Angebot ist eine notwendige Ergänzung zu den staatlichen Sprachkursen. Die Teilnehmenden besuchen unsere Kurse, während sie auf einen Platz in einem staatlichen Angebot warten – manchmal über einen längeren Zeitraum hinweg. Ande-
INSERATE
Martha Pabst im Deutsch-Konversationskurs, der jeweils dienstags im reformierten Kirchgemeindehaus in Lenzburg stattfindet.
re kommen nach Abschluss eines Kurses zu uns, um ihre Sprachkenntnisse weiter zu festigen und zu vertiefen. Für viele Teilnehmende sind die Kurse zudem eine wertvolle Abwechslung in einem oft schwierigen Alltag. Sie geben Struktur, fördern soziale Kontakte und schaffen Begegnungen.
Welche Bedeutung hat deiner Meinung nach Sprache für Menschen, die neu in die Schweiz kommen?
Die mündliche und die schriftliche Sprache sind neben der Körpersprache ein wichtiges Mittel, um sich zu verständigen und sich an einem neuen Ort zurechtzufinden. Für die Integration ist dies unerlässlich.
Gibt es ein besonderes Erlebnis oder einen Erfolgsmoment aus deinem Engagement, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Eine Kursteilnehmerin, die gleichzeitig Deutsch sowie Lesen und Schreiben lernen muss, was sehr schwierig und mühsam ist, war bisher eher zurückhaltend.
Während einer Lektion übten wir einfache deutsche Sätze wie: «Wie heissen Sie?» – «Ich heisse …». Plötzlich wurde die Teilnehmerin sehr lebhaft. Aufgeregt sprach sie in ihrer Muttersprache auf mich ein. Da ich zunächst nicht verstand, was sie mir sagen wollte, griff sie schliesslich zu ihrer Sprach-App. Sie meinte, wenn ich ihre Sprache lernen würde, könnte ich andere Sprachlernende noch besser verstehen und unterrichten. Wir könnten uns gegenseitig unsere Sprachen beibringen – ich ihr Deutsch, sie mir ihre Sprache. Diesen Deal nahm ich gerne an. Seitdem lerne ich selbst eine neue Sprache – mühsam und sehr, sehr langsam. Und ich weiss jetzt, wie schwierig es ist, eine Sprache zu lernen, von der man bisher keine Ahnung hatte und die zudem in einer fremden Schrift geschrieben wird. Diese Erfahrung hat meinen Blick auf die Herausforderungen meiner Kursteilnehmenden verändert.
Hat dein freiwilliges Engagement deinen Blick auf Migration und Integration verändert?
Mir ist viel bewusster geworden, was Migration und Integration tatsächlich bedeuten – welche steinigen Wege bei Be-
Foto: zvg
hörden das zuweilen sind und wie viel Geduld und Ausdauer die jeweilige Migrantin oder der jeweilige Migrant mitbringen muss.
Was wünschst du dir im Bereich Migration und Integration von der Politik und der Gesellschaft?
Ich wünsche mir vor allem schnellere Verfahren und dass Anträge schneller bearbeitet werden. Die Menschen warten oft jahrelang auf einen Entscheid. Sie sitzen herum – die meisten dürfen nicht arbeiten – und wissen nicht, wie es weitergeht.
Was gibt dir dein freiwilliges Engagement persönlich zurück? Warum ist dir dieses Engagement wichtig und was hast du selbst daraus gelernt?
Die menschlichen Begegnungen berühren mich und halten mich lebendig. Ganz nebenbei habe ich durch meine Tätigkeit auch die deutsche Sprache selbst noch einmal von Grund auf neu kennengelernt.
Das Netzwerk Asyl sucht immer wieder neue freiwillige Lehrpersonen in Lenzburg. Welche Voraussetzungen sollte man dafür mitbringen und was möchtest du Menschen mit auf den Weg geben, die sich ein solches Engagement überlegen?
Menschen, die bei uns unterrichten möchten, sollten gut Deutsch sprechen. Eine pädagogische Ausbildung oder Unterrichtserfahrung ist jedoch nicht erforderlich. Das Engagement kann sehr flexibel gestaltet werden: Von gelegentlichen Einsätzen als Assistenzperson bis zur Leitung eines Kurses einmal pro Woche ist vieles möglich. Wer noch keine Unterrichtserfahrung hat, wird bei Bedarf begleitet und unterstützt. Hilfreich sind vor allem Interesse an Menschen aus anderen Ländern und Kulturen sowie Verständnis für ihre Lebenssituation. Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, einmal bei uns vorbeizuschauen. Man kann zunächst einen Kurs besuchen, zuschauen oder direkt mithelfen.
■ Wer sich ein Engagement beim Netzwerk Asyl Aargau vorstellen kann, darf sich gerne direkt bei Martha Pabst melden unter 077 467 80 44.
Den Cervelat zuhause bräteln
Feuerstellen Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit hat der Kanton
Aargau am 24. Juni die Waldbrandgefahr auf Stufe 4 – gross – erhöht. Die Stadt Lenzburg schliesst deshalb sämtliche Feuerstellen im Stadt- und Waldgebiet bis auf Weiteres. Die Bevölkerung wird gebeten, das Feuerverbot konsequent einzuhalten und auf das Entfachen von Feuer im Wald sowie in Waldesnähe zu verzichten. Bereits ein Funke kann unter den aktuellen
Bedingungen einen Brand auslösen. Die Schliessung der Feuerstellen gilt bis auf Weiteres. (pd)
Sie führen eine Autooder LandmaschinenWerkstatt und müssen mit einem Fahrzeug zur Fahrzeugprüfung, aber es fehlt Ihnen die Zeit? Ich übernehme diese Arbeit gern für Sie. Kategorien A1, B, D1, BE, D1E K. Sanders · 5705 Hallwil · 078 635 20 28 kathy.sanders@bluewin.ch
Ciao Svizzera: 2500 Kilometer zu Fuss nach Santiago
Porträt Am 11. Juli verabschiedet sich Einwohnerrat, Stadtmusikant und Freischar Marcel Strebel für 16 Wochen in die Ferien. Von Lenzburg aus will er auf den Jakobsweg und 2500 Kilometer später die Kathedrale von Santiago de Compostela in Spanien erreichen. Das Wandern ist des Müllers Lust: Marcel Strebel aus Lenzburg ist zwar kein Weissmehlproduzent, aber Freude am Trekking hat er trotzdem. Und zwar so fest, dass er sich bereits zum fünften Mal aus Lenzburg für eine längere Wanderzeit verabschiedet. «Die ersten zwei Male war ich allein. Nummer drei und vier waren mit meiner Frau und nun bin es wieder nur ich», erklärt er.
Erfahrung schult
Da es für Marcel Strebel nicht das erste Mal ist, läge die Annahme nahe, er sei nicht mehr aufgeregt. Doch er relativiert: «Es ist das erste Mal, dass ich den gesamten Weg abwandere.» Zudem könne immer etwas passieren. «Ich will das durchziehen. Aber sicher ist man sich nie.» Beim Gepäck wird sich Strebel auf das Nötigste konzentrieren: «In der Regel nimmt man viel zu viel mit.» Er beschränkt sich auf einen Rucksack, Wanderstöcke und Hygieneprodukte. Das
wichtigste Gut sei sowieso der Kopf: «So lange zu gehen, ist wie Therapie. Man senkt den Kopf und ‹grindet› sich durch.» Was genau in einem passiert während dieser langen Wanderungen, ist für ihn schwer zu beschreiben. «Man findet zu sich selbst. Man merkt, wie wenig man eigentlich braucht, um zufrieden zu sein. Man findet Frieden.» Zum ersten Mal auf längere Wanderschaft ging Marcel Strebel nach einem Todesfall innerhalb der Familie. «Das hat mir unglaublich geholfen», erinnert er sich.
Fünfte Tour, neue Herausforderung Obschon er sich erst ohne Wegbegleiter auf den Weg macht, weiss er, dass das nicht lange so bleiben wird: «Man begegnet Menschen, hilft sich gegenseitig und tauscht sich aus. Alle Menschen auf dem Jakobsweg sind gleich.» Er meint die anderen Wanderer. «Make-up verschwindet, Deo ist gerne mal Mangelware. In der Regel schläft man zudem in denselben Unterkünften oder draussen.» Allen gehe es gleich: «Laufen, essen, Hygiene und schlafen» seien die einzigen Dinge, die zählten. Und für die Figur sei so eine Wanderschaft ebenso gut, scherzt Strebel: «Erst baut man ab, dann um.» (rfb)
STEUERERKLÄRUNG 2025
Sie haben ein Problem mit Ihrer Steuererklärung oder einfach keine Lust und Zeit sie auszufüllen? Wir helfen Ihnen. Übergeben Sie uns Ihre Steuererklärung samt den not wendigen Belegen und wir erledigen den Rest. Vielen herzlichen Dank. Pro Steuererklärung verlangen wir CHF120.00,beiLehrlingenCHF60.00, inkl. Steuerberatung und Kontrolle und Bearbeitung der Veranlagung. LUCIANI – Steuerberatung Bahnhofstrasse 26a, 5600 Lenzburg
Marcel Strebel auf der Nummer drei: Auch dieses Jahr zieht es ihn in die Ferne. Foto: zvg
Lenzburg, im Juli 2026
Wenn das Licht erlischt, bleibt die Trauer. Wenn die Trauer vergeht, bleibt die Erinnerung.
ABSCHIED UND DANK
Ein langes, schönes Leben ist zu Ende gegangen. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben
Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante
Katharina Fey–Scharschön
22. September 1929 bis 1. Juli 2026
Im 97. Lebensjahr durfte sie im Alterszentrum Obere Mühle wohl behütet friedlich einschlafen.
In stiller Trauer:
Elfriede und Andreas Kaspar-Fey
Irene Kieser
Silvia Zehnder
Verwandte in Kärnten
Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt.
Die Urne wird im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof in Lenzburg beigesetzt.
Wir danken allen, die Käthi in ihrem Leben mit Freundschaft und Liebe begegnet sind.
Traueradresse: Elfriede und Andreas Kaspar,Melchtalstrasse 16,3014 Bern
Lenzburg 30 Juni 2026
Ich g aube, dass wenn der Tod unsere Augen chliesst, wir in e nem Lichte stehen, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist Arthur Schopenhauer
In Liebe und Dankbarkeit nehmen w r Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester
Elisabeth Hayoz-Rohr
5 Juni 1958 bis 30 Juni 2026
Dankbar sind w r für die Ze t, die wir mit dir erleben durften Traurig sind wir über deinen Tod
In unseren Her en ebst du weiter: Melanie Hayoz und Domen co Busceti mit Leao Fabienne Hayoz und Markus Deiss mit Julian und Linda Sonja Joggi und Franco Giandico Verwandte und Freunde
Die Urnenbe setzung fand im engsten Familienkreis auf dem Friedhof unzenschwil statt
Im Sinne von Elisabeth gedenke man der Kinderkrebshilfe Schweiz, 4600 Olten CH70 0900 0000 5000 1225 5, Vermerk Eli ab th Hayoz
Traueradresse
Elisabeth Hayoz, Niederlenzer Kirchweg 6, 5600 Lenzburg
Lenzburg Julia Holtmann ist derzeit Gastkünstlerin in der Villa Sonnenberg in Lenzburg. Zwischen Schlossblick, Schafglocken und Atelier sucht sie nicht nach schnellen Resultaten, sondern nach Spuren, Übergängen und dem Mut, Dinge offenzulassen.
■ ROMI SCHMID
Es beginnt nicht im Atelier. Es beginnt draussen, auf dem Berg hinter der Villa Sonnenberg, bei den Gräsern im Abendlicht. Dort, sagt Julia Holtmann, habe sie diesen Moment gespürt, in dem etwas anfängt. Die Gräser faszinierten sie, «gleichzeitig zart und beständig, robust und zerbrechlich, biegsam und brüchig». Sie fotografierte sie wieder und wieder. Als sie später gemäht wurden und noch einen Tag lang in Haufen am Boden lagen, sah Holtmann darin poetische Bilder. Nun fliessen sie in ihre Arbeit ein. Seit einigen Wochen lebt und arbeitet die Künstlerin als Gastkünstlerin in der Villa Sonnenberg. Mittlerweile sei bereits die Hälfte des Aufenthalts vorbei, sagt sie. «Die Zeit rennt plötzlich.» Die erste Woche hingegen habe sich endlos ausgedehnt angefühlt, voller intensiver Eindrücke. Jede Strasse habe gewirkt «wie im Märchenbuch». Von ihrem Wohnbereich aus blickt Holtmann direkt auf das Schloss.
Überhaupt sind es zunächst die Geräusche, die sie in Lenzburg vereinnahmen: das Plätschern der Quellen rund um die Villa, das Rascheln der Blätter, das Mampfen der Kühe, der Uhu, der sich jeden Abend meldet. «Es ist unglaublich laut auf eine sanfte, berührende Art», sagt Holtmann. In der Villa selbst habe sie sich vom ersten Moment an willkommen gefühlt.
Wenn der Ort die Arbeit verändert
Das Jahresthema der Ausschreibung lautete «in motion». Für Holtmann passte es zu ihrer Arbeitsweise und zu ihrer Lebenssituation. Sie war viel unterwegs, ohne festes Zuhause, beschäftigte sich stark mit dem Zeichenbuch, mit Abdruck, Erinnerung und Transformation. Ihre Ausgangsidee für Lenzburg war klar: Das Buch sollte eine zentrale Rolle spielen. Sie wollte vom Format des Buches ausgehen, es neu denken über Kopie, Wiederholung und Abdruck bis hin zur Auflösung.
Doch mit der Ankunft in Lenzburg veränderte sich auch die Arbeit. «Das hat sich tatsächlich vollkommen verändert», sagt Holtmann. Das Buch trat in den Hintergrund. Stattdessen entstand das Bedürfnis, draussen Eindrücke zu sammeln und diese im Atelier einfliessen zu lassen – nicht als fertige Arbeiten, sondern als Prozess. Diese Verschiebung passt zu ihrer Kunst. Holtmann arbeitet mit Zeichnung, Skizzenbuch, Naturbeobachtung, Rohmaterialien, Objekten und installativen Ansätzen. In Lenzburg entstehen serielle Arbeiten in kleineren Formaten, grössere Formate, Materialstudien, installative Betrachtungen und möglicherweise auch Objekte. Vieles ist noch offen. Genau darin liegt für sie der Wert der Residenz. Sie begreife diese Zeit weniger als Moment der Produktion, sagt sie, «sondern vielmehr als Geschenk von Raum und Zeit, wo sich Dinge entfalten dürfen». Der Ort unterstützt dieses Entfalten. Die Villa Sonnenberg ist Rückzug und Begegnungsort zugleich. Holtmann spürt die Geschichte des Hauses und des Residenzprogramms. Gleichzeitig gibt ihr die Abgeschiedenheit die Möglichkeit, den eigenen Rhythmus zu bestimmen. Wenig urbaner Lärm, wenig Ablenkung – und doch sozialer Anschluss, wenn sie ihn sucht. «Ich merke, dass ich mich entschleunige, mehr ausprobiere, nachdenke, reifen lasse», sagt sie. Manchmal mache sie das nervös, weil sie es gewohnt sei, in einer Residenz viel zu produzieren. Aber gerade dieser Raum für leise Entwicklung sei wichtig. Ein Arbeitstag beginnt oft mit einem Gang auf den Gofi. Das Himmelsleiterli hinauf und wieder hinunter – wenn möglich morgens und abends. Dies habe ihrem häufigen Nachdenken über «Öffnen» und «Schliessen» eine neue Dimension gegeben. Danach folgen Frühstück und Atelier. Dort beginnt
Holtmann nicht zwingend mit sichtbarer Arbeit. Aufwärmen könne auch bedeuten, eine Stunde lang nur zu denken. Häufig bringt sie eine trockene Pflanze mit, zeichnet zuerst im Skizzenbuch oder auf kleinen Formaten. Erst wenn sie angekommen ist, geht sie an eine grössere Arbeit, an etwas, das Konzentration, Mut oder körperliche Präsenz erfordert.
Sehen statt schauen
In ihrer Zeichnung geht es Holtmann nicht um reine Abbildung. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen genauer Beobachtung und abstrakter Form. Sie interessiert sich für Verschiebungen, für das, was sich zeigt und zugleich entzieht. «Es geht mir keinesfalls um Objektivität, sondern um den Versuch des Sehens anstelle des Schauens», sagt sie. Sehen meint für sie: erkennen, begreifen. Konkrete Formen entstehen nicht immer aus direkter Beobachtung. Manchmal entwickeln sie sich aus der Ungenauigkeit einer Spur, aus einer Blindzeichnung, aus dem Prozess heraus.
Das Zeichenbuch bleibt trotz der veränderten Ausgangslage zentral. Es ist für Holtmann Notizbuch, Labor, Tagebuch, Archiv und Denkraum zugleich. In bewegten Zeiten übernehme es sogar die Funktion des Ateliers. Darin notiert sie Gedanken, sammelt Skizzen, Materialstudien, Erinnerungszeichnungen, Fundstücke und Ausstellungsideen. «Das Buch ist für mich ein steter Begleiter, Resonanz und Ver-
suchsraum», sagt sie. Ein Ort, an dem Dinge ruhen und reifen dürfen.
Diese Haltung gab sie auch im Workshop «Das Zeichenbuch» weiter, den sie im Garten der Villa Sonnenberg leitete. Es ging nicht darum, Vorzeigbares zu schaffen. Vielmehr wollte Holtmann die Freude am Ausprobieren vermitteln, das unbefangene Spiel, das Brechen des eigenen Anspruchs. «Es gibt keinen korrekten Weg im Schaffensprozess», sagt sie. Zwischen zwei Buchdeckeln sei alles erlaubt und alles möglich. Geprägt wurde Holtmanns künstlerische Sprache von verschiedenen Orten. Sie lebt und arbeitet in Südspanien, studierte aber auch in Deutschland, Südafrika und Spanien. Deutschland habe ihre Arbeiten zeitweise dichter und düsterer gemacht, in Andalusien seien sie farbiger und gestischer geworden. Die Eindrücke aus Südafrika hätten etwas «Gewaltiges, Rohes» hinterlassen, das in ihren Arbeiten immer wieder hervorkomme. Noch tiefer reichen die frühen Erfahrungen. Ihr Vater war Biologe und hatte zu Hause zeitweise ein kleines Forschungslabor. Holtmann wuchs auf einer Baustelle auf, in einem Wildgarten mit Trockenbiotop. Sie spielte mit Blindschleichen und Käfern, interessierte sich für kleinste Unkräuter. Von ihrer Mutter, die Geige spielte, erinnert sie sich besonders an barocke Töne. «Geschnörkelte Klänge und unregulierte Vegetation: Das ist irgendwie sichtbar in meinen Linien.» Auch der Blick von aus-
Der Zahlungsbefehl
–
ein Brief mit Folgen
■ LUKAS FISCHER
sen auf Lenzburg hat Holtmann einiges entdecken lassen. Zuerst fielen ihr die vielen Eidechsen auf, die nicht nur am Stadtrand, sondern überall herumwuseln. Dann das dichte kulturelle Angebot gemessen an der Grösse der Stadt. Auch die Vögel findet sie bemerkenswert. Trotz starkem Verkehr nehme sie in Lenzburg viel lebhafte Natur wahr.
Am 8. und 9. August zeigt Julia Holtmann in einer Abschlussausstellung Arbeiten, die während ihres Aufenthalts entstanden sind. Was genau zu sehen sein wird, lässt sie offen. Sie hofft auf einen sichtbaren Dialog zwischen Zeichnung, Objekthaftem und dem Ort selbst. Am Tag der Vernissage wird es auch ein Künstlergespräch geben zusammen mit dem Kunsthistoriker Dr. Nicolai Kölmel, welches einen Kontext geben und auch die Ausstellung auf weiteren Ebenen erfahrbar machen wird.
Dem Publikum möchte sie keine eindeutige Lesart vorgeben. Sie findet es schön, wenn Menschen ihre eigenen Erfahrungen machen. Was es dafür brauche, sei Zeit. Arbeiten müssten die Chance bekommen, sich zu entfalten. So wie auch ihre eigene Arbeit in Lenzburg Zeit bekommt. Holtmann sagt, sie habe schon jetzt das Gefühl, «dass etwas Wichtiges passiert». Woran sie das am Ende merken wird? An ihrem Gefühl beim Arbeiten. An mehr Mut. An ihrer Arbeitsweise. Und an den Arbeiten selbst.
Es passiert schneller, als man denkt: Im Briefkasten liegt ein amtliches Couvert des Betreibungsamtes. Darin steckt ein Zahlungsbefehl; eine offizielle Aufforderung des Amtes an den (vermeintlichen) Schuldner, eine Forderung innert 20 Tagen zu bezahlen. Die Betreibung ist nicht nur ein Instrument zur Vollstreckung einer Geldforderung, sondern unterbricht auch Verjährungsfristen.
Viele Leute reagieren gleichgültig –man habe ja gar nichts falsch gemacht, die Forderung sei unberechtigt, das werde sich schon klären. Genau dies ist jedoch ein gefährlicher Fehler, denn der Zahlungsbefehl ist keine blosse Mahnung. Die Zustellung löst Fristen aus, die zwingend einzuhalten sind, sofern ein Rechtsnachteil verhindert werden soll. Zehn Tage – nicht mehr Wer eine Forderung – aus welchen Gründen auch immer – für unberechtigt hält, muss innerhalb von zehn Tagen nach Zustellung beim Betreibungsamt schriftlich sogenannten Rechtsvorschlag erheben. Dies ist eine einfache Erklärung, dass man die Forderung bestreitet. Der Vermerk «Rechtsvorschlag» reicht bereits aus. Diese Erklärung muss aber fristgerecht erfolgen. Wer diese zehn Tage verstreichen lässt, verliert das erste und einfachste Mittel zur Gegenwehr. Der Gläubiger kann danach ohne weitere gerichtliche Prüfung die Zwangsvollstreckung einleiten: Lohnpfändung, Kontosperrung, Pfändung von weiteren Vermögenswerten und so weiter.
Was tun?
Die ersten Schritte sind einfach: das Datum der Zustellung notieren und sofort handeln. Wer die Forderung bestreitet, erhebt Rechtsvorschlag beim Betreibungsamt – persönlich, per Brief oder auch elektronisch (mit Empfangsbestätigung). Wer unsicher ist, ob die Forderung berechtigt ist, sollte sich umgehend rechtlich beraten lassen. Falls das Geld tatsächlich geschuldet ist, empfiehlt es sich mit Blick auf die entstehenden Kosten, die Forderung samt Betreibungskosten gemäss Zahlungsbefehl innert 20 Tagen zu begleichen. Fazit: Der Zahlungsbefehl ist kein Dokument zum Aufschieben. Er ist eine Aufforderung zum Handeln verbunden mit kurzen Fristen.
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Lukas Fischer
Julia Holtmann arbeitet derzeit als Gastkünstlerin in der Villa Sonnenberg.
Foto: Romi Schmid
Manege frei – Schafisheim feiert
Schafisheim Trotz grosser Hitze wurde in Schafisheim am Wochenende gefeiert, gelacht und applaudiert. Das Jugendfest stand ganz im Zeichen des Zirkus – mit einem farbenfrohen Umzug, viel Publikum und einem Dorf, das sich die Festfreude von den hohen Temperaturen nicht nehmen liess.
■ TEXT UND FOTOS: ROMI SCHMID
Schafisheim feierte am Wochenende sein Jugendfest – und das bei Temperaturen, die den Namen Sommerfest mehr als verdienten. Besonders am Samstagmorgen, als sich der Festumzug durchs Dorf bewegte, war die Hitze deutlich spürbar.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer suchten entlang der Strasse Schatten, fächelten sich Luft zu und blieben dennoch zahlreich stehen. Der Applaus für die Kinder, Vereine und Mu-
sikgesellschaften fiel entsprechend herzlich aus. Unter dem Motto «Zirkus» zeigte sich der Umzug bunt, fantasievoll und lebendig. Fröhliche Gesichter, Musik und liebevoll gestaltete Auftritte prägten das Bild. Schafisheim feierte sichtbar mit – trotz flirrender Luft und hohen Temperaturen. Nach dem Umzug versammelten sich viele Besucherinnen und Besucher vor dem Festzelt, wo die teilnehmenden Musikgesellschaften ein Platzkonzert spielten. In der Festwirtschaft waren kühle Getränke besonders gefragt, und auch die Schattenplätze wurden rasch besetzt.
Gestartet war das Jugendfest bereits am Freitag mit einem abwechslungsreichen Programm. Die Zirkusvorstellung, der Zapfenstreich der Musikgesellschaft HunzenschwilSchafisheim, der Lunapark und der Showabend mit den Dorfvereinen sorgten für einen stimmungsvollen Auftakt. Später wurde bei «The Circus Bar», beim «Caipi-Bus» und mit RockDJ Lupi bis in die Nacht weitergefeiert.
Auch am Samstag blieb das Festgelände gut besucht. Im Festzelt richteten Gemeindeammann Nadine
Widmer und eine Vertretung der Schule das Wort an die Gäste, danach standen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Das Zelt war voll, die Stimmung gelöst. Daneben bot das Programm zahlreiche weitere Anziehungspunkte: Lunapark, Kinderschminken, Kinderdisco, Bubble Balls, Public Viewing und am Abend das Konzert von «2 Generations». Am Sonntag ging das Jugendfest mit weiteren Höhepunkten zu Ende. Der Gottesdienst «So ein Zirkus» nahm das Festmotto auf eigene Weise auf –mit Pfarrer Johannes Siebenmann, Marko Župarić, Clown Gigeli und der Musikschule LottenSchlüssel. Danach wurde es beim «Schnellschte Schofiser» sportlich. Rangverlesen, Musikschulkonzert, Festwirtschaft und Lunapark rundeten das Wochenende ab. So bleibt ein Jugendfest in Erinnerung, das von grosser Hitze geprägt war – aber noch stärker von guter Laune, Farben, Musik und viel Publikum. Schafisheim zeigte sich als Dorf, das zusammen feiert. Der Umzug wurde dabei zum farbenfrohen Höhepunkt eines heissen, lebendigen Festwochenendes.
Mit zunehmendem Alter während der Jugend wächst in der Regel auch das verfügbare Einkommen. Gleichzeitig steigen jedoch die Ausgaben, da immer mehr Kosten selbst getragen werden müssen. Das Bankpaket YoungMemberPlus von Raiffeisen unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene dabei, den Überblick über ihre Finanzen zu behalten. Es kombiniert Konten, Karten und digitale Lösungen.
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Zirkusflair mit Streifenlook. Mit Vollgas durch die Manege.
100 Jahre Sport, Kameradschaft und Gemeinschaft
Niederlenz Am Freitag, 19. November 1926, wurde die Männerriege Niederlenz gegründet. Ob sportlich aktiv oder vielseitig präsent an Dorfanlässen – der Verein ist seit einhundert Jahren immer dabei – und stets mit Herzblut
Am Samstag, 4. Juli, wurde nun der 100. Geburtstag gefeiert. Vertreter vom Gemeinderat, ehemalige und aktive Mitglieder sowie viele Gäste durften den von der Damenriege aufgetischten Morgenbrunch geniessen und bei vielen Gesprächen der rund 80 Anwesenden wurden viele spannende Erinnerungen hervorgeholt.
Grundstein einer Erfolgsgeschichte Fritz Wilk, langjähriger Präsident der Männerriege, ging in seiner Ansprache kurz auf die Entstehung des Vereins ein, erwähnte verschiedene Schwerpunkte und Höhepunkte der letzten einhundert Jahre: «In frühen Jahren wurde in der Männerriege fast ausschliesslich Faustball gespielt – erfolgreich mit kantonalen Meistertiteln. Später wurde Faustball ausserhalb der regulären Turnstun-
den gespielt, dafür rückten Gymnastik, Konditions- und Krafttraining für die allgemeine Fitness in den Vordergrund.» Aktuell ist die Männerriege in zwei Altersgruppen aufgeteilt, aber für beide gilt nach wie vor die Motivation: Förderung der persönlichen Fitness.
Gemeinderat Michèle Andres gratulierte dem Verein für den damals gefassten Entschluss, gemeinsam zu turnen und den kameradschaftlichen Zusammenhalt zu pflegen: «Vor hundert Jahren haben engagierte Männer den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt. Was damals mit einfachen Mitteln begann, ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Dorflebens geworden. Die Männerriege steht für weit mehr als Sport. Sie steht für Gemeinschaft, Freundschaft und Werte, die in unserer schnelllebigen Zeit wichtiger sind denn je. Über Generationen hinweg haben sich hier Männer getroffen und tun es bis heute, um gemeinsam aktiv zu sein und füreinander da zu sein. Ein bewundernswerter Zusammenhalt ist entstanden.»
Mit der Überreichung eines Couverts mit Inhalt zur Aufstockung der Vereinskasse dankte sie im Namen des Gemeinderates und wünschte allen weiterhin viel Freude an der Bewegung und an der starken Kameradschaft für mindestens weitere 100 Jahre.
Ähnliche Aussagen machte auch Marc Steudler, Präsident des Turnvereins STV. Er dankte vor allem Fritz Wilk
für seinen grossen Einsatz und sein Engagement: «Menschen wie du sind das Fundament für erfolgreiche Vereine und tragen wesentlich dazu bei, dass solche Erfolgsgeschichten überhaupt möglich sind.» Die überreichte Flasche Wein war rein symbolisch. «Wir vom STV sind uns bewusst, dass eine einzige Flasche für einen Verein mit einer hundertjährigen Geschichte und einem geplanten Jubiläumsausflug wohl kaum reicht», scherzte Steudler und überreichte ebenfalls ein Couvert mit dem gleichen Inhalt wie demjenigen von Michèle Andres.
Sportlicher Nachmittag für alle Der Nachmittag war ausgefüllt mit unterschiedlichen Aktivitäten auf dem Altfeld. Ab 15.30 Uhr starteten Mädchen und Knaben für die Wahl zur schnellsten Niederlenzerin oder zum schnellsten Niederlenzer, Familien kämpften beim Sackhüpfen oder beim Stangenslalom ebenso für eine gute Zeit und beim Pfeil- oder Torwandschiessen konnten viele Punkte gesammelt werden. Das Beachvolleyballturnier – 14 Mannschaften mit je vier Spielerinnen und Spielern – dauerte bis Mitternacht und bildete den Abschluss eines ereignisreichen Tages, der den Start für die nächsten hundert Jahre Männerriege Niederlenz einläutete, wie es schon Gemeinderat Michèle Andres in ihrer Grussansprache formulierte.
Rupperswiler packen im Val Müstair mit an
Rupperswil Bereits zum 38. Mal leistete die Seniorengruppe der reformierten Kirche Rupperswil einen Arbeitseinsatz in einer Bergregion. In diesem Jahr führte die Reise ins Val Müstair, wo die Freiwilligen eine junge Bauernfamilie unterstützten. Diese ersetzt ihren alten Anbindestall durch einen modernen Laufstall für rund 50 Tiere. Am Pfingstmontag reisten die «Bergversetzer» unter der Leitung von Patrick Schindler und Bruno Lüscher über den Ofenpass ins Val Müstair. Untergebracht war die Gruppe in Tschierv im Lagerhaus Ramoschin. Für das leibliche Wohl sorgten Rolf Brudermann und Walter Mittelholzer, die täglich Mahlzeiten zubereiteten. Auf der Baustelle arbeiteten die Freiwilligen am Innenausbau der Heuboxen sowie an der Montage von Fressgittern und Liegeboxen. Zudem wurde der Melkraum mit Gipsplatten beplankt. Die Kühe verbringen den Sommer auf der Alp Mora auf über 2000 Metern Höhe und werden erst im September in den neuen Stall einziehen. Am Freitag wurde vormittags noch gearbeitet und anschliessend die Baustelle aufgeräumt. Am Nachmittag stand eine Führung durch das Kloster St. Johann in Müstair auf dem Programm. Der pensionierte Lehrer Valentin Pitsch vermittelte die Geschichte des im Jahr 775 gegründeten Klosters, das wegen seiner karolingischen Fresken zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Nach Einkäufen im Dorfladen und einem Besuch in Lü stiess die Gruppe gemeinsam mit der Familie Fasser auf die gelungene Arbeit an. Am Samstag trat die Gruppe nach einem reichhaltigen Brunch auf dem Ofenpass die Heimreise via Vereinatunnel nach Rupperswil an. Einige Teilnehmende kündigten bereits an, den Stall nach seiner Fertigstellung erneut zu besuchen. Ein besonderer Dank gilt den Fahrern Bruno Lüscher und Bernhard Stüdli, der Kirchgemeinde Rupperswil für ihre finanzielle Unterstützung sowie der Organisation «Bergversetzer», einem Gemeinschaftsprojekt der Schweizer Berghilfe und der SAB.(rsc/pla)
Die Rupperswiler «Bergversetzer». Foto: zvg
Chestenberger mit starker Kranzquote
Niederlenz Eine 17-köpfige Delegation des Schützenvereins Chestenberg reiste frühmorgens nach Chur ans Eidgenössische Schützenfest 2026. Für die Schützen aus Niederlenz wurde der Grossanlass in Graubünden zu einem sportlichen und kameradschaftlichen Höhepunkt. Unter den insgesamt 36000 Teilnehmenden war auch der SV Chestenberg vertreten. Das dezentrale Festkonzept führte die Vereinsmitglieder auf verschiedene der 19 Aussenstände sowie ins Hauptzentrum Rossboden in Chur. Für besondere Freude sorgte Käthi Hauenstein. Sie wird in diesem Sommer 91 Jahre alt und war die aktiv älteste Teilnehmerin des gesamten Eidgenössischen Schützenfestes 2026. An den beiden Schiesstagen wurde sie vom OKPräsidenten Martin Candinas und seinem Team herzlich empfangen, durch den Schiessbetrieb begleitet und mit kleinen Geschenken überrascht. Auch am anderen Ende des Altersspektrums gab es einen Höhepunkt: Der 12-jährige Nachwuchsschütze Jayden zeigte grosse Nervenstärke. Bei sieben gelösten Stichen erzielte er eine makellose Bilanz und durfte sich siebenmal den Kranz ans Revers heften lassen. Sportlich überzeugte der SV Chestenberg mit einem starken Sektionsresultat von 92,102 Punkten. Insgesamt wurden 105 Stiche gelöst, 79 davon brachten einen Kranz ein – inklusive Jaydens sieben Auszeichnungen. Das entspricht einer Kranzquote von 75,24 Prozent. Zum guten Abschneiden trugen auch die Helfer im Hintergrund bei. Willy führte die Gruppe durch das Fest und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Matthias, Tobias und André betreuten die Schützen am Schützenläger. Der Vorstand gratuliert allen Teilnehmenden und dankt dem Betreuerteam für den Einsatz. (rsc/hpf)
Die Schnellsten sind gefunden
Schafisheim Am Sonntagmorgen gehörte die Sportanlage Hüttmatt den schnellen Beinen: Im Rahmen des Jugendfests fand der «Schnellscht Schofiser» statt. Rund 125 Kinder im Alter von 3 bis 15 Jahren gingen an den Start und rannten über 50 oder 60 Meter um schnelle Zeiten.
Gesucht wurden «Di schnellscht Schofiseri» und «De schnellscht Schofiser». Über 60 Meter holten sich Lena Loretz, Jahrgang 2013, mit 9.43 Sekunden und Dominic Leskovar, Jahrgang 2013, mit 9.22 Sekunden den Titel. Über 50 Meter waren Nina Fischer, Jahrgang 2016, mit 8.92 Sekunden und Manuel Nater, Jahrgang 2017, mit 8.72 Sekunden am schnellsten.
Auch der Familienwettkampf gehörte dazu: 16 Familien traten gegeneinander an. Den Sieg holte sich die Familie Ferstl mit einer Durchschnittszeit von 9.67 Sekunden. Die turnenden Vereine freuten sich über die zahlreichen Anmeldungen und den reibungslosen Ablauf. Rangliste und Fotos sind unter www.dtvschafisheim. ch zu finden. (rsc/srü)
Schule Hunzenschwil
besteht
Qualitätskontrolle
Hunzenschwil Die Schulaufsicht führte zwischen dem 20. April und dem 11. Juni an der Schule Hunzenschwil eine kantonale Qualitätskontrolle durch. Geprüft wurde, ob die grundlegenden Qualitätsanforderungen erfüllt und die kantonalen Vorgaben eingehalten werden. Die Beurteilung stützte sich auf Online-Befragungen von Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern, auf die Analyse von Schuldokumenten, statistischen Kennzahlen und Leistungsdaten sowie auf Gespräche mit dem Gemeinderat, Ressort Schule, und den Schulleitungen.
Die Qualitätskontrolle des Kantons Aargau legt den Fokus auf mögliche Schwachstellen. Umso erfreulicher ist das Ergebnis: In allen geprüften Bereichen – darunter Arbeitsklima der Lehrpersonen, Elternkontakte, Schul- und Unterrichtsklima, Schulführung, Qualitätsmanagement, Umgang mit Vielfalt und Ressourcen sowie die Einhaltung der kantonalen Vorgaben – wurden keine Hinweise auf Schwierigkeiten festgestellt. Die Schule Hunzenschwil erfüllt die grundlegenden Qualitätsanforderungen; die kantonale Qualitätskontrolle ist damit erfolgreich abgeschlossen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen bestärken die Schule darin, Bewährtes weiterzuführen und sich stetig weiterzuentwickeln. Auch kritische Rückmeldungen seien wertvoll, da sie wichtige Impulse für die weitere Schulentwicklung geben.
Die Schulführung blickt mit Freude auf das vergangene Schuljahr zurück: auf viele Begegnungen und Erlebnisse, die erfolgreich abgeschlossene Qualitätskontrolle, das vielfältig Gelernte und Geglückte sowie auf das gelungene Jugendfest mit dem Ohrwurm «Hunzeschwil, mis Dihei!». (rsc/sfi)
Gemeinderätin Michèle Andres (Mitte) und STV-Präsident Marc Steudler (links) überreichen Fritz Wilk einen Beitrag für die Vereinskasse.
Rund 60 Kinder und 3 Männer rannten um schnelle Zeiten, 23 erhielten eine Medaille.
Die strahlenden Gewinner. Foto: zvg
Spass und Spiel: Plausch und die Freude im Vordergrund
Hallwil Am 4. Juli fand in Hallwil zum 32. Mal das Grümpelturnier bei perfektem Sommerwetter statt. 24 Fussballmannschaften aus der Region traten gegeneinander an.
■ ANDREAS WALKER
Beim Hallwiler Grümpelturnier wird zwar am Schluss auch eine Rangliste erstellt wie bei anderen Turnieren, allerdings steht dabei ganz klar der Spass im Vordergrund. Und so lautete auch das Motto «All Johr gmüetlech». Die teilnehmenden Fussballmannschaften waren alle aus der Region Seetal. Das Turnier fand bei schönstem
Wetter statt, was Mitte Juli auch Probleme mit sich bringt. So stiegen die Temperaturen an diesem schönen Juli-Tag auf gegen 30 Grad und liessen die Mannschaften neben den Spielen auch um die Wette schwitzen. Deshalb wurde mit einem Gartenschlauch eine Dusche auf Sprühmodus eingerichtet, wo man sich eine willkommene Abkühlung holen konnte.
Da es in den letzten Wochen nur sehr wenig geregnet hatte, wurde von der Gemeinde Hallwil ein Aufruf zum Trinkwassersparen erlassen. Damit war auch das Bewässern von Rasenflächen nicht mehr erlaubt und dementsprechend war der Rasen auf dem Fussballfeld dürr und braun, was aber die Spielfreude nicht trübte. Als das Grümpelturnier Ende der 80er-Jahre von zwei Jugendlichen in Hallwil gegründet wurde, spielte gerade einmal eine Handvoll Mannschaften gegeneinander. Seitdem ist dieser Anlass immer grösser geworden und er wurde vom Verein Grümpelturnier Hallwil organisiert.
Patrick Schwegler, Präsident Grümpelturnier Hallwil, erklärt: «Zwar sind Grümpelturniere bei den Arbeitgebern nicht mehr so beliebt, weil immer wieder Unfälle auftreten. Unser Turnier steht jedoch vor allem unter dem Motto ‹Spass und Spiel›. Da stehen ganz klar der Plausch und die Freude im Vordergrund.»
«De beschti Nagler vo Haubu» Parallel zum Grümpelturnier wurde auch «De beschti Nagler vo Haubu» erkoren. Dabei galt es, innert möglichst
kurzer Zeit einen Nagel mit der spitzen Seite des Hammers einzuschlagen. Zudem konnte man auch an einem Cornhole-Spiel teilnehmen. Dieses Spiel ist vor allem in den USA sehr populär, wobei mehrere Spieler abwechselnd mit Granulat oder Mais gefüllte kleine Säcke auf eine angehobene Plattform mit ei-
nem Loch werfen. Bleibt ein Säckchen auf der Plattform liegen, ist ein Punkt erzielt, fällt ein Säckchen in das Loch, gibt es drei Punkte. Beim Grümpelturnier sind die Sponsoren des Gewerbes sehr wichtig, die diesen Anlass überhaupt ermöglichen.
Für die Gewinner gab es attraktive Prei-
Suzi Quatro gratuliert: Das SchütziOpen-Air feiert 25. Ausgabe
Fahrwangen Am 24. und 25. Juli vibriert das Seetal. In Fahrwangen feiert das «Schützi» seine Jubiläumsausgabe mit viel guter Musik. Die Fans von Rock ‘n’ Roll und Pop kommen auf ihre Kosten
■ RUEDI BURKART
Suzi Quatro ist eine der Legenden des Rock ‘n’ Roll. Mittlerweile 76-jährig, tourt die 1,52 Meter grosse Rockröhre aus den Vereinigten Staaten («Stumblin’ in», «If you can’t give me love») immer noch munter durch Europa. Nach ein paar Gigs in Deutschland macht Suzi Quatro am 25. Juli in Fahrwangen halt und wird um 22 Uhr auf der Bühne beim Turnhallenareal bei den Fans für glänzende Augen und klatschende Hände sorgen. «Dass Suzi Quatro bei unserem Jubiläum auftritt, freut mich persönlich ganz besonders», erklärt OK-Chef Res Kunz. Dem 65-jähri-
gen Mitgründer und Macher des «Schützi» ist es gelungen, die US-Amerikanerin zum bereits dritten Mal zu verpflichten. Schon 2009 und vor sieben Jahren hatte Suzi Quatro ihre Visitenkarte abgegeben. Offenbar gefällt es ihr am Hallwilersee ganz gut. Wie Kunz verrät, wird sich Suzi Quatro im Hotel Seerose einquartieren und einen Extra-Tag im Seetal einlegen. Sie tourt übrigens nicht nur, Suzi Quatro hat heuer erstmals seit 2021 wieder ein Studioalbum mit dem Titel «Freedom» veröffentlicht. Es ist eine CoProduktion mit ihrem Sohn, dem Gitarristen und Produzenten Richard Tuckey.
Nickless und «Polo National»
Das «Schützi»-Jubiläumsprogramm 2026 hat noch einige weitere Leckerbissen zu bieten. Da wäre beispielsweise Nicola Kneringer. Der 30-jährige Zürcher, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Nickless, trat 2024 mit dem Song «Don’t stop the car» einer breiten Öffentlichkeit ins Bewusstsein. Das Video zum Lied ging viral. Nickless
spielte Schlagzeug auf der Oberseite eines fliegenden Heissluftballons, 120 Meter über Boden.
Freuen darf man sich auch auf die Polo-Hofer-Tribute-Band Schmätterstilz. Bereits letzten Sommer schmetterten die vier Jungs aus der Region Nordwestschweiz ihre «Alperose» durchs Seetal und zollten damit dem 2017 im Alter von 72 Jahren verstorbenen «Polo National» Respekt. Erstmals beim «Schützi» auf der Bühne stehen werden vier Österreicher von der Austropop-Tribute-Band. Zu hören gibt es österreichische Popsongs. Im Repertoire haben die Ösis zahlreiche Klassiker von Falco («Der Kommissar», «Jeanny», «Junge Römer»), STS («Fürstenfeld») oder auch Peter Cornelius («Du entschuldige – i kenn’ di»).
Viel Musik für wenig Geld
Das «Schützi»-Open-Air war seit jeher ein familienfreundlicher Musikanlass. So bleiben die Eintrittspreise auch heuer äusserst moderat. Am Freitag kostet der Eintritt 30 Franken (nur Abendkasse), am Samstag 70 Franken (im Vorverkauf)
respektive 80 Franken (Abendkasse). Für beide Tage sind Tickets ausschliesslich im Vorverkauf erhältlich und kosten 95 Franken. Jugendliche bis 16 Jahre bezahlen 15 Franken pro Abend, Kinder bis 12 Jahre erhalten gratis Eintritt. Mit leerem Magen lässt sich bekanntlich nicht gut feiern. Weil man in Fahrwangen bewusst keine kulinarischen Experimente wagt, erklärt Festival-Chef Kunz: «Es gibt wie jedes Jahr Spiessbraten sowie Poulet vom Grill und Pommes frites.» Na denn, ihr Seetaler Musikfans, auf nach Fahrwangen am 24. und 25. Juli.
se wie etwa Früchtekörbe, Taschen oder einen Grill. In einem grossen Zelt neben dem Fussballplatz konnten sich Teilnehmer und Besucher in der Festwirtschaft mit leckeren Gerichten verpflegen. Ab 18 Uhr war schliesslich die Grümpi-Bar geöffnet, wo es feine Drinks und gute Musik gab.
LESERBRIEF
Die Bettwiler Bevölkerung will ein Jahresreservoir bauen
Bettwil Lieber Gemeinderat, Sie können sich der Verantwortung, eine ausreichende Wasserversorgung von Bettwil sicherzustellen, nicht entziehen. Kinder brauchen Planschbecken, wenn es heiss ist, und nicht, wenn es im Winter regnet. Die Mahnungen an die Bevölkerung zur «Eigenverantwortung», Wasser zu sparen, kommt einer «Auftragsverweigerung» seitens des Gemeinderats gleich. Es scheint, dass der Gemeinderat von Bettwil wiederum bei schwierigen Projekten aufgibt – wie damals 2011 beim Massenasylzentrum! Aber die Bettwiler sind Freiämter. Und diese wissen sich zu wehren.
So geht das nicht! Sie stossen mit dem Verweis auf ein «Wasser-Verbundprojekt 2035» die Bettwiler vor den Kopf. Wollen Sie etwa nochmals 10 oder 20 Jahre Wasser sparen, obwohl die Niederschläge im Sommer immer geringer werden und die Temperaturen immer mehr steigen?
• St eil-undFlachdach
• Dä mmungen
• Da chfenster
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eil- und Fl achda ch mm ungen chf en st er Energi eb er
Es wäre an der Zeit, dass Sie etwas unternehmen oder zumindest eine Projektgruppe «Wasser-Bettwil» zusammenstellen, um Lösungsansätze zu skizzieren und eine rasche Realisierung voranzutreiben. Kurzfristig dürfte das Pumpen von Wasser von Wohlen her der einzige Ansatz sein. Die Bettwiler und ihre Nachbargemeinden werden aber nicht drum rumkommen, letztlich ein genügend grosses Wasserreservoir zu erstellen, damit die Niederschläge im Winter in der Sommersaison verbraucht werden können. Ich kenne Gemeinden, welche das schon seit längerer Zeit so gemacht haben. Wir müssen da nichts Neues erfinden. Bitte unternehmen Sie etwas. Die Bauern, Familien und die Kinder werden es Ihnen danken.
Roger Burri, Bettwil
Verschiedene Fussballmannschaften spielten gleichzeitig auf dem Rasen, beobachtet von Zuschauerinnen und Zuschauern. Foto: Andreas Walker
Suzi Quatro. Foto: Manuela Jans-Koch
Eine kühle Dusche bei dieser Hitze war Gold wert. Foto: Andreas Walker
Erste Hilfe in Rekordzeit
Oberes Seetal Die First Responder Oberes Seetal agieren seit fünf Jahren in Fahrwangen, Bettwil und Meisterschwanden. Künftig werden neue Helfende gesucht.
■ ANJA SUTER
Nur gerade 2 Minuten und 52 Sekunden. So lange ging es in diesem Jahr durchschnittlich, bis einer der First Responder der Feuerwehr Oberes Seetal bei einer Patientin oder einem Patienten war. Länger brauchte die Ambulanz, sie war im Schnitt 11 Minuten und 15 Sekunden nach den First Respondern vor Ort. Doch wer sind diese First Responder und was sind ihre Aufgaben? Ueli Gutknecht, Kommandant der Feuerwehr Oberes Seetal, erklärt. «Vor einigen Jahren hat die Feuerwehr gemeinsam mit den lokalen Samaritervereinen die Idee für die First-Responder-Gruppe ins Leben gerufen.» Das Ziel: Laien, die in der Region wohnen, so auszubilden, dass sie bei Menschen mit Bewusst- oder gar Leblosigkeit erste Hilfe leisten können, bis das Fachpersonal vor Ort ist und den Patienten oder die Patientin übernehmen kann. Ende 2020 bewilligten die Gemeinden Fahrwangen, Meisterschwanden und Bettwil je einen Kredit, um das Projekt zum Leben zu erwecken. Von dem Geld wurden unter anderem zwölf Erste-Hilfe-Ausstattungen inklusive Defibrillatoren erworben. 2021 konnten die First Responder Oberes Seetal starten. Interessierte für diese lebensrettenden Ämter gab es genug. 13 Personen wurden ausgewählt. Mittlerweile sind über fünf Jahre vergangen. Die First Responder treffen sich nach wie vor mehrmals jährlich im Feuerwehrmagazin in Fahrwangen. Für Auffrischungen, Besprechungen, aber auch für Psychohygiene, für das, was man während Einsätzen erlebt hat. «Es ist wichtig, dass ihr jederzeit darüber sprechen könnt, wenn
Fragen offen sind oder euch etwas beschäftigt», wiederholt Thomas Rauer, Facharzt für Chirurgie. Rauer verantwortet die Ausbildung der Gruppe und ist als praktizierender Arzt auch für die Qualitätskontrolle zuständig.
Ein eingespieltes Team Sieben Einsätze wurden in diesem Jahr bereits geleistet. Die First Responder werden in den Gemeinden Fahrwangen, Meisterschwanden und Bettwil alarmiert, sobald ein Notruf für Brustschmerzen, Atem-
not oder Bewusst- und Leblosigkeit eingeht. Bei einem Notruf können mehrere Personen aktiviert werden. «Unsere First Responder sind ein gutes Team», erklärt Rauer. Jeder und jede, der oder die an einem Einsatzort eintrifft, wisse, was zu tun ist. Gearbeitet wird vor Ort Hand in Hand. Doch es gibt nicht nur die First Responder aus dem Oberen Seetal. 2024 hat der Kanton Aargau ein flächendeckendes FirstResponder-System ins Leben gerufen. Auch hier werden Personen bei einem Vorfall alarmiert, bei dem es eine lebens- oder
bewusstlose Person gibt. Die Freiwilligen des Kantons haben einen Einführungskurs absolviert und ein gültiges Zertifikat für die Wiederbelebung. «Im Gegensatz zu unseren First Responder sind die Personen weniger ausgebildet und verfügen nicht über einen eigenen Defibrillator», erklärt Kommandant Gutknecht. Wichtig ist ihm aber dennoch: «Ich bin kein Gegner dieses Systems.» Derzeit sind zehn Personen für die First Responder des Oberen Seetals im Einsatz. Künftig sollen noch zwei weitere Plätze be-
setzt werden. Ueli Gutknecht kann dafür auf eine Warteliste zurückgreifen. Schlüsselkriterien sind Wohn- und Arbeitsort, die zeitliche Verfügbarkeit und die Resilienzfähigkeit, so Gutknecht. Besonders die Resilienz sei wichtig, fügt der Kommandant an. «Für diese Aufgabe benötigt es Personen, die es auch verarbeiten können, wenn sie in schwierige Situationen kommen.» Wer sich bewirbt, durchläuft auch mehrere psychologische Tests. Erst wenn alles erfüllt ist, beginnt die Ausbildung für die jeweilige Person.
An sechs Stationen Seengen kennenlernen:
Schmitte-Trail lädt zum Erkunden ein
Seengen Der Verein Alte Schmitte in Seengen ist immer gut für spannende Vorhaben: Nun gibt es neu den «SchmitteTrail». Am 26. Juni fand die sommerliche Vernissage statt.
■ VERENA SCHMIDTKE
Wie sah es früher in der Alten Schmitte aus, wie viele Beizen gab es einmal in Seengen und auf welche Weise wurde der Dorfbach vor einigen Jahrzehnten genutzt – Antworten auf diese Fragen vermittelt nun der «Schmitte-Trail». An sechs Stationen erfahren Interessierte ab sofort mehr über das Dorf und seine Historie. Als einziges Hilfsmittel ist ein Handy mit Verbindung zum mobilen Netz notwendig, um die QR-Codes erfassen zu können. Neben den Informationen ergibt sich die Gelegenheit zu einem schönen Spaziergang durch Seengen. Natürlich ist es auch möglich, nur einzelne Stationen anzusteuern.
«Der ‹Schmitte-Trail› kann jederzeit frei besucht werden», stellt der Verein Alte Schmitte den neu eröffneten Erkundungsweg vor. Schmunzelnd erklärte Vereinspräsident Jörg Bruder bei der Begrüssung der Gäste der Vernissage: «Aufgrund der hohen Temperaturen halten wir die Vorstellung des Trails hier im SchmitteSaal möglichst kurz.» Dabei seien er und der Verein erfreut, dass sich so viele auf den Weg ins Oberdorf begeben hatten. Zum «Schmitte-Trail» erläuterte er, wie die Idee dazu vor gut drei Jahren entstanden sei. «Wir als Verein hatten uns gefragt, wie wir Informationen, Geschichten und Dokumentationen über Seengen an die Bewohner weitergeben könnten», führte Jörg Bruder aus. Als die ersten Vorschläge aufkamen, hätten die Mitglieder ganz «schmittemässig» weiter organisiert. «Das bedeutet», so der Präsident, «weitere Ideen sprudeln nur so, es wird diskutiert und geplant.» Ab und an müsse auch ein Gang heruntergeschaltet werden, um zu schauen, ob sich die Inspirationen umsetzen lassen.
Technische Herausforderungen und viel Unterstützung im Dorf Herausgekommen ist: Der Verein informiert an sechs Standorten im Dorf zu ganz unterschiedlichen Themen. Bruder erklärte: «Die Voraussetzung war, dass die Geschichten nicht länger als zehn Minuten dauern sollen.» Daraufhin seien die jeweiligen Themen ausgesucht und für die Recherche unter den Vereinsmitgliedern verteilt worden. Damit der Trail für möglichst viele Personen zugänglich ist, seien dafür eher relativ zentrale Standorte in Frage gekommen. «Erfreulicherweise erhiel-
Der «Schmitte-Trail» ist ein neues Projekt des Vereins Alte Schmitte Seengen.
ten wir bei den Besitzern der Liegenschaften und bei der Gemeinde viel Unterstützung für unser Vorhaben, dort Plaketten anzubringen», freute sich Jörg Bruder Eine besondere Herausforderung stellte der technische Teil des Projektes dar. «Nur ein Plakat aufhängen, das funktioniert nicht», stellte er fest. «Wir wollten mit der Zeit gehen.» Das hiess: Die recherchierten Geschichten mussten
eingesprochen, Bildmaterial für die Videos zusammengeschnitten und letztendlich alles über einen QR-Code auf einer Plattform zugänglich gemacht werden. Gerade bei der Umsetzung dieser technischen Aspekte habe sich Mirjam Ziegler aus dem Vorstand sehr eingebracht. «Das ist an diesem Projekt vermutlich die grösste Arbeit gewesen», resümierte der Vereinspräsident und dankte Mirjam Ziegler für ihren gross-
artigen Einsatz. Passend zum Veranstaltungsort bekamen die Besucherinnen und Besucher zum Abschluss das Video zur Geschichte der Alten Schmitte zu sehen. Zum Inhalt dieses Films und der weiteren soll hier nicht mehr verraten werden – ein Besuch der Stationen des Trails lohnt sich. Jörg Bruder ergänzte noch: «Wer vielleicht Schwierigkeiten zu Fuss hat, die Links zu den Videos gibt es auch auf unserer Webseite.»
Die First Responder Oberes Seetal sind die schnelle Voraushut für die nachrückenden Rettungssanitäter. Hier zu sehen: Micaela Saeftel, Mario Steiner, Lena Kramis, Ruth Gutknecht und Sibylle Baumann. Foto: zvg
Wirw nschenIhneneinsch nes nes Lenzburger Jugendfest! LenzburgerJugendfest! kommen ie vorbei und stossen Sie mit uns e n am Jugendfest-ApØro in der Rathausgasse an!
Wrdanken ogendenSponso en WirdankenfolgendenSponsoren d Un ers zung rdieUnterst tzung:
herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Lehre als Schreiner EFZ Fachrichtung Möbel/Innenausbau.
Mit der ausgezeichneten Abschlussnote 5.2 hat er seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und dabei grosses Engagement sowie fachliches Können bewiesen.
Es freut uns besonders, dass Simon unserem Betrieb auch nach der Lehre erhalten bleibt und uns weiterhin in einem Teilzeitpensum unterstützt. So kann er gleichzeitig seine sportliche Karriere mit vollem Einsatz weiterverfolgen.
Für seinen weiteren beruflichen und sportlichen Weg wünschen wir ihm viel Erfolg, Freude und beste Gesundheit. Wir sind stolz auf diese starke Leistung!
Wir gratulieren euch beiden, Dilia Kieser und Alessio Valsecchi
herzlich zum erfolgreichen Abschluss eurer Lehre als Detailhandelsfachfrau EFZ und Detailhandelsfachmann EFZ. Wir sind stolz auf euch und auf das, was ihr in eurer Ausbildungszeit erreicht habt. Für euren grossen Einsatz danken wir euch herzlich. Besonders schön ist, dass ihr auch nach dem Lehrabschluss bei uns bleibt und unser Team weiterhin mit eurem Fachwissen und eurer angenehmen Art verstärkt.
Für eure Zukunft wünschen wir euch weiterhin viel Elan und viele bereichernde Begegnungen.
Besonders freutes uns, dass MenduieBibaundMarkusLattmann ihreAusbildungzusätzlichmitderBerufsmaturitätabschliessen werden. MitgrosserFreudedürfenwirzudem bekannt geben,dassallevier derHypierhaltenbleiben.Eserfülltunsmit Stolz, diejungen Berufsfachleuteauchweiterhinauf ihremberuflichen Wegbegleiten zudürfen,undwir freuenunsauf diegemeinsame Zukunft.
Wir sind sehr stolz und gratulieren
Gabriel Del Mese zur bestandenen Lehrabschlussprüfung als Automobil-Mechatroniker. Wir wünschen Gabriel für die Zukunft alles Gute und freuen uns, dass Du weiter bei uns im Team bleibst.
11.30 bis 14 Uhr: Pro-Senectute-Mittagstisch. Pro Senectute Aargau lädt alle ab 60 zu einem monatlichen Mittagstisch im Gasthof Bären Dintikon ein. Anmeldung bei Elsbeth Reinhard nötig.
Hallwil, Haubu-Huus 14 bis 18 Uhr: Haubu-Huus - Café, Brocki und mehr.
Lenzburg, Altstadt
Ab 6 Uhr: Lenzburger Jugendfest. Tagwache: Kanonenschüsse und Tambouren. 9 Uhr: Morgenfeiern auf den Festplätzen. 10.15 Uhr: Festzug: Stadtkirche – Rathausgasse – Schlossgasse – Burghaldenstrasse – Aavorstadt – Freischarenplatz. 12 Uhr: 3 Kanonenschüsse.
13.35 Uhr: Auftakt zum Manöver. 14 Uhr: Eröffnung Lunapark. 19.30 Uhr: Jugendfestznacht auf der Schützenmatte. 22.15 Uhr: Lampionumzug. 22.45 Uhr: Feuerwerk.
SAMSTAG, 11. JULI
Bettwil, Erushof 9 bis 18 Uhr: Besenbeiz. Hallwil, Haubu-Huus 10 bis 16 Uhr: Haubu-Huus – Café, Brocki und mehr.
Lenzburg, Stadtkirche
17.15 bis 18.15 Uhr: Orgelkonzert zum Jugendfest. Organist: Andreas Jud, Schaffhausen. Werke über Tiere und Tänze mit dem Motto «Wenn die Katze Boléro tanzt».
SONNTAG, 12. JULI
Lenzburg, Schloss Lenzburg
11.30 bis 12 Uhr und 13 bis 13.30 Uhr: Lady Mildred. Lady Mildred führt kostümiert und szenisch durch ihre Gemächer auf Schloss Lenzburg und geniesst dabei eine Tasse Tee.
Möriken-Wildegg, Schloss Wildegg 13 bis 14 Uhr und 15 bis 16 Uhr: Im Schloss Wildegg durch Raum und Zeit. Die öffentliche Führung im Schloss Wildegg zeigt barocke Wohnkultur und Geschichte vom Keller bis unter das Dach.
Seengen, Schloss Hallwyl 14 bis 17 Uhr: Ateliernachmittag: Kacheln bemalen. Auf Schloss Hallwyl bemalen Teilnehmende bunte Kacheln zu Topfuntersetzern und erhalten Einblicke ins Hafnereihandwerk.
Seon, Dorfmuseum 14 bis 16 Uhr: Dorfmuseum offen.
MONTAG, 13. JULI
Lenzburg, Gloria Coworking 13.30 bis 17 Uhr: Google-Unternehmensprofil-Workshop. Teilnehmende lernen in drei Stunden, ihr Google-Unternehmensprofil optimal einzurichten und für mehr Sichtbarkeit zu nutzen.
DIENSTAG, 14. JULI
Egliswil, Sammlungszentrum 18.30 bis 20 Uhr: Führung durch die Schatzkammer. Die Führung zeigt 50 000 Objekte aus verschiedenen Sammlungsgebieten von der Antike bis
Agenda-Einträge
In der Agenda werden öffentliche Veranstaltungen publiziert.
Damit der Anlass in der Zeitung erscheint, müssen die Daten auf «Eventfrog» erfasst werden. Es gibt keine Garantie auf Veröffentlichung. www.eventfrog.ch
Fragen oder Anmerkungen an: redaktionlba@chmedia.ch
zur Gegenwart.
Lenzburg, Kirch- und Rathausgasse 7.30 bis 11 Uhr: Lenzburger Wochenmarkt. Der Wochenmarkt in Lenzburg bietet frische, regionale Produkte direkt von Produzentinnen und Produzenten aus der Altstadt.
Rupperswil, Länzerthus
14 bis 18 Uhr: Silber-Jass. Jassturnier Einzelschieber mit vier Passen und Preisen.
Seon, Hallenbad
9 bis 10.15 Uhr: Nordic Walking. Personen ab 60 Jahren können Nordic Walking in Seon kostenlos ausprobieren und so ihre Ausdauer und Herzgesundheit fördern.
DONNERSTAG, 16. JULI
Hallwil, Haubu-Huus
14 bis 18 Uhr: Haubu-Huus – Café, Brocki und mehr.
Lenzburg, Pro-Senectute-Beratungsstelle
7.50 bis 17.30 Uhr: Pro-Senectute-Wandern Bezirk Lenzburg. Pro Senectute
Aargau organisiert Wanderungen für Personen ab 60 Jahren. Anmeldung telefonisch oder online möglich. Lenzburg, Alterszentrum Obere Mühle
9 bis 10.15 Uhr: Nordic Walking. Personen ab 60 können in Lenzburg Nordic Walking kostenlos kennenlernen und ihre Ausdauer schonend verbessern.
AUSSTELLUNGEN / MUSEEN
Lenzburg, Schloss Lenzburg Ritter- und Drachenschloss. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Lenzburg, Museum Burghalde Urgeschichte, Stadtgeschichte, Industriekultur. Mit Kinderspur. Schloss gasse 23, Lenzburg. Internet: www.museumburghalde.ch. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14 bis 17 Uhr; Sonntag, 11 bis 17 Uhr.
Auf den Spuren von Clara Müller. Im Rahmen des thematischen Fokus rund um 200 Jahre Frauenpower wird das
Œvre von Clara Müller im Forum des Museums Burghalde vorgestellt. Gillian White. Mit gleich zwei Ausstellungen wird die Künstlerin Gillian White, die im Aargau lebte, geehrt: «Wolken». Ausstellung bis 1. November.
Pionierinnen, Künstlerinnen, Denkerinnen. Diese Sonderausstellung beleuchtet Lenzburgs Pionierinnen, Künstlerinnen und Denkerinnen der letzten 200 Jahre. Ihr Wirken blieb teils still und unentdeckt, strahlte aber teils in die Welt hinaus.
Möriken-Wildegg, Schloss Wildegg Barockes Schloss mit schönem Garten. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Seengen, Schloss Hallwyl Eines der schönsten Wasserschlösser der Schweiz. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.