Ausstellung Willi Ritschard Vom Gemeindeammann von Luterbach bis zum Bundesrat.
WOCHENTHEMA
Frisch und hausgemacht
Hasan (rechts) und sein Bruder Ali führen in Grenchen ein neues Restaurant mit frischen,
Die Speisekarte bietet Gerichte zwi schen 14 und 21 Franken. Ergänzt wird das Angebot durch erfrischende Ge tränke wie gekühlten Matcha – den tra ditionellen japanischen Grüntee – oder hausgemachte Limonaden. Wer den Besuch süss ausklingen lassen möchte, findet unter anderem verschiedene Va riationen eines Eiskaffees.
Zum Auftakt gibt es bis auf Weiteres auf alle Speisen 20 Prozent Rabatt. Da für genügt es, beim Besuch den Akti onscode «HALYS KITCHEN NEU» zu nennen oder eine Kopie des Inserats aus dieser Ausgabe vorzuweisen.
Halys Kitchen, Centralstrasse 52, Grenchen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 11 bis 14 Uhr, 17 bis 22 Uhr. Samstag und Sonntag: 12 bis 22 Uhr.
Zur Gewährleistung eines sicheren und reibungslosen Veranstaltungsablaufs werden folgende Verkehrs- und Sicherheitsmassnahmen umgesetzt:
Signalisation einer umfassenden Verkehrsführung rund um den Flughafen Grenchen.
• Verkehrslenkung und Einweisung der Besucherinnen und Besucher durch den Verkehrsdienst der Protectone AG.
• Sperrung der Archstrasse aus Sicherheitsgründen:
o Freitag, 10. Juli 2026: 07.00 bis 17.00 Uhr
o Samstag, 11. Juli 2026: 07.00 bis 17.00 Uhr
Zu- und Wegfahrt Richtung Grenchen ab Anschluss Grenchen gesperrt
o Freitag, 10. Juli 2026: 07.00 bis 17.00 Uhr
o Samstag, 11. Juli 2026: 07.00 bis 17.00 Uhr
Die erforderlichen Umleitungen sind signalisiert und gewährleisten eine sichere sowie geordnete Verkehrsführung.
Für Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafengebiets sowie die Bevölkerung von Staad ist während der Veranstaltungszeiten mit temporären Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Das Organisationskomitee und die Protectone AG sind bemüht, die Auswirkungen auf ein Minimum zu beschränken, und danken allen Betroffenen herzlich für ihr Verständnis und ihre Unterstützung.
Gegen Abgabedieses Bons erhalten Sie einStückKuchenmitRahmfürnur Fr 5.–Gültigvom22.Julibis09.August2026. Ferienabwesenheit:08.Juli–19.Juli2026.
MinigolfGrenchen
Gegen Abgabedieses Bons erhalten Sie ReduktionaufeineRundeMinigolf. EintrittErwachsene Fr.4.–stattFr.5.–EintrittKinder Fr.2.–stattFr.3.–Gültigvom06.Julibis09.August2026.
KinoRex/Palace Grenchen
Gegen Abgabedieses Bons erhalten Sie undIhre Begleitperson zweiTicketsfür Fr.24.– (ProTicket Fr.12.–, dasAngebot gilt für dasKino Rex n Grenchen und versteht sichexkl.3D-Zuschlägeund 3D-Brillen.)
GegenAbgabediesesBonsim RestaurantGärtli, Centralstrasse48 in Grenchen, offerierenwirIhnen einen CroqueMonsieurfürFr.5.–Gültigvom06.Julibis09.August2026. DienstagbisSonntag(MontagRuhetag). Geschlossenvom01.bis04.August2026.
GegenAbgabediesesBons erhalten Sie einen Kaffee/EspressofürFr.3.–Gültigvom06.Julibis09.August2026.
Bühnefrei!
Am Mittwoch,5.August,18–19.30Uhr: BlickhinterdieKulissendesParktheatersundRundgangimStadtpark mitChristineZumsteinRegolo &André von Arb fürFr.15.–Start:EingangParktheater,Lindenstr.41, Grenchen.
VomBauerndorfzur Industriestadt
Am Samstag,11.Juli,10–11Uhr: StadtführungzurGeschichtederStadt Grenchenmit XavierFàbregas. Gratis! Start/Ende: Museum Grenchen, Absyte 3, Grenchen.
Kunstist überall!
Am Dienstag,21.Juli,17.30–19Uhr: Entdecke KunstimöffentlichenRaum mitChristineZumsteinRegolo fürFr.15.–Start: vorKunsthausGrenchen, Ende: Parktheater.
Einblickin denFlughafenbetrieb Grenchen
Am Dienstag,28.Juli,18–19.30: Rundgang mit Besuchder Platzfirmen, Blickin dieHangars, Betrachtung der FlugzeugeausderNähe, sowieInformationenüberdasGeschehenamBoden undinder Luft fürFr.15.–Start/Ende:Flughafen Grenchen
Neuwahlder Stadtpräsidentin /des Stadtpräsidenten infolge bundesgerichtlicherWahlaufhebung undEinberufung der Wahlberechtigtenfür denUrnengang vom27. September2026 DieGemeinderatskommissionder StadtGrenchen, gestützt auf§ 30 Absatz 1Buchstabe cinVerbindungmit §172 des Gesetzes über diepolitischen Rechte (GpR)und GRB 47/25.02.1997, beschliesst:
1. Wahlvorschläge fürdie Wahl derStadtpräsidentinoder des Stadtpräsidenten sind bisMontag, 10.August 2026,17.00 Uhr, beider Stadtkanzlei, Bahnhofstrasse23, einzureichen.
2.Das Wahlpropagandamaterial istbis spätestens Montag,24. August 2026,12.00 Uhr, aufVoranmeldung (StimmregisterTel.032 6556632) einzureichen. 3Das Wahlmaterial wird bis5.September 2026 an die Stimmberechtigten zugestellt
4. Einallfälliger zweiterWahlgangfindetam 29. November 2026 statt.
Beschwerde an dasVerwaltungsgericht(eingeschrieben) innert drei Tagenseitder Entdeckung desBeschwerdegrundes, spätestens jedoch am drittenTag nach derVeröffentlichungder offiziellenErgebnisse(§§ 157und 160GpR).
Mit HALYS KITCHEN eröffnet in Grenchen ein modernes Restaurant, das Genuss, Qualität und frische Zutaten in den Mittelpunkt stellt. Unsere Speisen werden täglich frisch zubereitet und verbinden hochwertige Zutaten mit kreativen Rezepten. Ob eine ausgewogene Bowl, ein saftiger Burger oder ein frisch belegtes Sandwich –bei uns steht echter Geschmack an erster Stelle.
Hausgemachte Limonaden Iced Coffee in versch. Variationen
Iced Matcha – klassisch, fruchtig oder cremig Von der schnellen Mittagspause bis zum entspannten Treffen mit Freunden – HALYS KITCHEN bietet frischen Genuss in modernem Ambiente.
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3. Zeigen Sie den geteilten Beitrag bei Ihrem nächsten Besuch vor. Als Dankeschön erhalten Sie 20 % Rabatt auf alle Speisen. Getränke sind von der Auktion ausgeschlossen. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. HALYS KITCHEN
Hausgemacht.
VOGEL-GRUNDKURS IN GRENCHEN
Gesamterneuerungswahlen in dieSynodeder Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn Amtsperiode2026–2030
«Das einzigWichtigeimLeben sind dieSpurenvon Liebeund Freude,die wirhinterlassen.» Albert Schweitzer Mirsägedir Tschüss
Gerald Traub
Tschitsch, Geri 28. Mai1965 –27. Juni 2026
undnämeAbschiedvoüsemlangjährige Fründ. Du heschjedes vo üs es Stückwit begleiteti dimLäbeund heschvieli Spurehinterloh.Mir dankedir fürdie wärtvolliZit zäme.
Derbeste Musikmix.
Beat, Markus,René, Stefan,André, Tom, Reni,Sven, Jolanda, Roger, Claudia, Mänu,Pia
Waldbrandgefahr: Aufruf zu erhöhter Vorsicht im gesamten Kanton Bern
Hitze und Trockenheit haben die Waldbrandgefahr im Kanton Bern verschärft. Sie wird derzeit als «erheblich» eingestuft (Stufe 3 von 5). Mit den prognostizierten Niederschlägen in den kommenden Tagen bleibt die Situation angespannt, sollte sich aber nicht weiter verschärfen. Deshalb sehen die Regierungsstatthalterämter in Absprache mit der Abteilung Naturgefahren des Amts für Wald und Naturgefahren derzeit von einem Feuerverbot ab.
Die Regierungsstatthalterämter und das Amt für Wald und Naturgefahren rufen zu erhöhter Vorsicht im Umgang mit Feuer auf. Bei Wind und im oder am Wald wird empfohlen, ganz auf Feuer zu verzichten. Wer ein Feuer im Freien macht, soll nur befestigte Feuerstellen nutzen. Feuerstellen müssen vor dem Verlassen vollständig gelöscht und abgekühlt werden. Sollte ein Feuer ausser Kontrolle geraten, ist unverzüglich die Feuerwehr unter 118 zu alarmieren.
Öffnungszeiten Sommer 2026
Von 6. Juli 2026 bis 7. August 2026 sind die Schalter- und Telefonöffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Lengnau reduziert.
Die Schalter und Telefone sind zu folgenden Zeiten besetzt: Montag und Dienstag: 9.00 bis 11.30 Uhr
Mittwoch: ganzer Tag geschlossen
Donnerstag: 9.00 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr Freitag: 9.00 bis 13.00 Uhr
Ab Montag, 10. August 2026, gelten wieder die ordentlichen Öffnungszeiten.
Das Team der Gemeindeverwaltung Lengnau wünscht eine schöne Sommerzeit.
Seniorennetz: Spaziergang 60+
Ort: Einwohnergemeinde Lengnau
Veranstalter: Seniorennetzwerk Lengnau
Termine: Do, 9.7.2026, 14.30 bis 15.30 Uhr
Do, 27.8.2026, 14.30 bis 15.30 Uhr
Treffpunkt: Brunnenplatz (hinter dem Gemeindehaus)
Der Spaziergang 60+ findet bei jeder Witterung statt, mit oder ohne Stöcke. Das genaue Programm wird jeweils den Teilnehmenden und der Witterung angepasst.
Erlebnisweg «Murmeltier Luzzi: Verirrt!»
Entdecken Sie den brandneuen GPS-geführten Erlebnisweg im Gebiet Leisern oberhalb von Lengnau
Der Erlebnisweg, den die Burgergemeinde Lengnau zusammen mit dem Verein Kinderwanderwege Schweiz realisiert hat, ist ein gemütlicher 3,2 Kilometer langer Rundweg, ohne grosse Steigungen, für Kinderwagen eingeschränkt geeignet – ideal für Gross und Klein! Murmeltier Luzzi auf Abenteuer
Murmeltier Luzzi ist aufgeregt: Seine Freundin Finnia Fuchs hat ihn zu einem Outdoor-Abenteuer eingeladen. Finnia Fuchs ist eine Expertin in der Natur und kennt sich mit Fährtenlesen, dem Wetter und anderen Orientierungstricks bestens aus. Sie hat viele nützliche Tipps, die Luzzi von ihr erlernen möchte, um in Zukunft gut vorbereitet auf seine Abenteuer zu gehen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Luzzi und seine Freunde auf eine abenteuerliche Wanderung zu begleiten. Der Startpunkt befindet sich beim Parkplatz «Alter Zelgweg» (siehe Plan). Über eine Smartphone-App werden die Besucherinnen und Besucher von Abenteuer zu Abenteuer geleitet. Die reine Wegstrecke dauert rund 60 Minuten ohne grosse Steigungen und beinhaltet acht Posten, an denen Aufgaben gelöst oder Rätsel geknackt werden können. Für den Weg inklusive Lösen der Aufgaben wird mit einer Dauer von rund zwei Stunden gerechnet. Die Rätsel sind für Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren ausgelegt. Der Erlebnisweg oberhalb von Lengnau bietet jedoch für jede Altersgruppe, vom Kleinkind bis zu Senioren, spannende Erfahrungen und kann auch ohne Rätselraten genossen werden. Ein beeindruckender Weitblick – bei guter Wetterlage mit Alpenpanorama –, eine versteckte Holzerhütte, die nicht einmal alle Einheimischen kennen, und die wunderschöne Natur sind nur einige Highlights, die der Weg zu bieten hat. Zudem führt der Weg an drei ausgebauten Brätelstellen vorbei. Kommen Sie vorbei und geniessen Sie einen Tag voller Entdeckungen und Informationen.
Mehr Informationen unter: https://www.kinderwanderwege.ch/wanderweg/ murmeltier-luzzi-erlebnisweg-verirrt-lengnau-be/
Die nächste Lengnau-Seite erscheint am 6. August 2026
Offener Brief an den Gemeinderat der Stadt Grenchen
War es das wirklich?
Zum vierten Mal stand die Region Grenchen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zahlreicher Openair-Fans. Zum vierten Mal ist es den Veranstaltern gelungen, weltbekannte Künstlerinnen und Künstler nach Grenchen zu holen und wieder 25’000 Besucherinnen und Besucher zu begeistern. Das Summerside Festival und der Heimatobe haben sich in den vergangenen Jahren zu Anlässen mit überregionaler Ausstrahlung entwickelt und unsere Region weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt gemacht. Dafür haben die Veranstalter viel Geld investiert!
Umso mehr hat die Nachricht überrascht, dass der Gemeinderat entschieden hat, die bisherige Unterstützung beziehungsweise die Rahmenbedingungen für die weitere Durchführung des Festivals nicht fortzuführen. Dieser Entscheid wurde zudem ohne Einbezug wichtiger direkt betroffener Gremien gefällt. Dies wirft Fragen hinsichtlich der politischen Mitwirkung und der Einbindung relevanter Anspruchsgruppen auf. Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, weshalb dieser Schritt notwendig war und ob dabei die Bedürfnisse und Erwartungen der Bevölkerung ausrei-
chend berücksichtigt wurden. Die Reaktionen der vergangenen Tage zeigen jedenfalls, dass Anlässe wie das Summerside Festival und der Heimatobe für viele Menschen einen wichtigen gesellschaftlichen und kulturellen Wert haben. Aus diesem Grund haben am Festival 4’000 Besucherinnen und Besucher eine Petition des Veranstalters unterzeichnet. Die Petition wird online unter petitio.ch fortgeführt, bevor sie eingereicht wird mit dem Wunsch an den Gemeinderat, dass das Summerside-Festival und der Heimatobe in Grenchen bleiben sollen.
Einige Tausend Menschen bitten den Gemeinderat deshalb also höflich, den Entscheid nochmals zeitnah zu überdenken und die Gründe, die dazu geführt haben, sorgfältig zu analysieren. Wo Herausforderungen oder Belastungen bestehen, sollten nach Möglichkeit gezielt Lösungen gesucht werden. Es wäre bedauerlich, wenn aufgrund einzelner Schwierigkeiten der gesamten Bevölkerung kulturelle Veranstaltungen mit nationaler Ausstrahlung und grosser Bedeutung für die Region verloren gingen. Solche Veranstaltungen bringen nicht nur Gäste in unsere Region und
würde es künftig nicht mehr geben.
Bild: Carole Lauener
stärken deren Bekanntheit, sondern fördern auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Heimat. Gerade in einer
Zeit, in der gemeinsame positive Erlebnisse immer wichtiger werden, leisten kulturelle Grossanlässe einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben. Grenchen hat in den letzten Jahren gezeigt, dass es solche Anlässe erfolgreich durchführen kann. Es wäre erfreulich, wenn gemeinsam Wege gefunden würden, damit auch künftig kulturelle Highlights stattfinden können, die Menschen verbinden, unsere Region stärken und Grenchen als lebendigen Standort positionieren. Bei einer Gesamtabwägung ergeben sich für Grenchen grosse Chancen bei vergleichsweise überschaubaren Risiken. Deshalb sollte das Ziel nicht die Verhinderung solcher Anlässe sein, sondern die konstruktive Gestaltung der Rahmenbedingungen, damit deren Nutzen für die Region langfristig erhalten bleibt.
Freundliche Grüsse
Mike Brotschi, ehemaliger Verantwortlicher für Kultur, Sport und Freizeit / Standortförderung.
Weitere Informationen unter www.grenchenevents.ch/summerside
Thomas Wehrli – ein Mann mit vielen guten Ideen
Stadtpräsidiumswahl wird neu angesetzt
Die Gemeinderatskommission hat an einer ausserordentlichen Sitzung entschieden, die Wahl neu anzusetzen und die entsprechenden Wahltermine festgelegt. Gemäss § 164 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) müsse eine aufgehobene Wahl wiederholt werden, schreibt die Stadt Grenchen in einer Medienmitteilung. Das kantonale Recht unterscheidet dabei nicht ausdrücklich zwischen einer Wahl und einzelnen Wahlgängen, weshalb die Bestimmung einer Auslegung bedarf.
Die GRK der Stadt Grenchen ist nach einem Austausch mit der Staatskanzlei des Kantons Solothurn zum Schluss gekommen, dass die konkreten Umstände des vorliegenden Falls für eine Neuansetzung der gesamten Wahl sprechen. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass seit dem ersten Wahlgang inzwischen mehr als ein Jahr vergangen ist und sich die Verhältnisse seither verändert haben. Eine Neuansetzung ermögliche es den damaligen Kandidierenden, ihre Kandidatur unter den heutigen Voraussetzungen erneut zu prüfen, und verhindere gleichzeitig, dass Personen zur Wahl stünden, die für das Amt inzwischen nicht mehr zur Verfügung stünden, heisst es weiter in der Medienmitteilung. Der erste Wahlgang findet am 27. September 2026 statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wird am 29. November 2026 durchgeführt. Die Einberufung zur Wahl erfolgt im «Grenchner Stadt-Anzeiger», dem offiziellen Publikationsorgan der Stadt Grenchen. (red.)
Die Kirchenbänke werden leerer, viele Menschen haben den Bezug zur Kirche verloren. Doch wie gelingt es, den Glauben wieder näher zu den Menschen zu bringen? Der Grenchner Pfarreiseelsorger Thomas Wehrli sucht darauf keine Antworten hinter verschlossenen Kirchentüren, sondern dort, wo Menschen leben, feiern und sich begegnen.
JOSEPH WEIBEL
Der frühere Journalist Thomas Wehrli (Bild) aus dem aargauischen Frick hat seinen lang gehegten Traum verwirklicht: Nach 32 Jahren im Journalismus und einem ersten Anlauf vor zwanzig Jahren holte er sein Theologiestudium nach. Seit drei Jahren arbeitet er als Pfarreiseelsorger in Grenchen – und sorgt mit ungewöhnlichen Ideen für Aufmerksamkeit. Ob Konzerte unter dem Motto «Pop meets Church» oder ein Motorradsegen im Frühling: Wehrli zeigt, dass Kirche auch anders kann. Wir haben den unkonventionellen Seelsorger getroffen. Bei über 30 Grad Celsius sucht man Schatten und etwas Kühlung. Rund um das Pfarrhaus an der Lindenstrasse in Grenchen gibt es davon reichlich. Unter einem der grossen Bäume sitzt Thomas Wehrli vor seinem Laptop. Der Mann, der sich seinen Jugendtraum erst mit über 50 Jahren erfüllte, hat viel erlebt – und schlägt bereitwillig das Buch seines Lebens auf, das voller überraschender Geschichten steckt. Der lange Weg zum Lebenstraum Lokomotivführer, Polizist oder Feuerwehrmann – das sind Berufe, von denen viele Buben träumen. Priester steht wohl nur selten auf dieser Liste. Bei Thomas Wehrli war das anders. Als Kind lief er auf dem Friedhof dem Priester hinterher, der aus seinem Brevier betete – im Gleichschritt und mit einem eigenen Gebetsbuch in der Hand. Sonntags zelebrierte er in seinem Zimmer Gottesdienst, hielt Predigten und verpflichtete seine Mutter kurzerhand dazu, als Gottesdienstbesucherin teilzunehmen. Er erzählt diese Episoden mit einem Schmunzeln. Aufgewachsen ist er mit drei Brüdern in einer katholischen Familie. Er war Ministrant und hielt hartnäckig an sei-
nem Wunsch fest, eines Tages Priester zu werden. Bis er realisierte, dass er dafür zölibatär leben muss – und das konnte er sich nicht vorstellen.
Ein «Zwischengang» in der Aargauer Regierung «Eigentlich wollte ich Jus studieren. Stattdessen begann ich ein Volontariat beim damaligen ‹Aargauer Volksblatt› und lernte am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern das journalistische Handwerk.» Damit begann eine langjährige Karriere in den Medien. Unterbrochen wurde sie nur einmal, als er persönlicher Mitarbeiter und Kommunikationsleiter des damaligen Aargauer Finanzdirektors Roland Brogli (†) wurde. Er unterstützte und begleitete ihn auch während dessen schwerer Tumorerkrankung im Jahr 2004 – rückblickend vielleicht eines jener Erlebnisse, die den Weg zu seiner späteren Berufung mitprägten. Während dieser Zeit reduzierte Wehrli sein Arbeitspensum, um an der Universität Freiburg Theologie zu studieren. Sein Tagesablauf war allerdings kaum durchzuhalten: Um fünf Uhr morgens fuhr er mit dem Zug nach Freiburg, studierte von acht bis sechzehn Uhr und arbeitete nach der Rückkehr von 18 bis 23 Uhr die Akten für seinen Chef auf. Nach einem Semester musste er sich eingestehen, dass dieses Pensum auf Dauer nicht zu bewältigen war. Es zog ihn zurück zu seinen journalistischen Wurzeln. Er nahm ein Angebot der «Neuen Fricktaler Zeitung» an. Es folgten weitere Stationen, ehe er zuletzt die Fricktalredaktion der «Aargauer Zeitung» leitete. Gemeinsam mit seiner Frau lebte er wieder in Frick, wo sie als Pfarreisekretärin arbeitete.
Knapp an der Sechs vorbei Doch der Jugendtraum blieb lebendig. 2016 begann Thomas Wehrli erneut ein Theologiestudium – diesmal im Flexstudium an der Universität Luzern. Gleichzeitig leitete er weiterhin im Vollpensum die Fricktalredaktion. Den Master schloss er mit einem Glanzresultat ab. «Mit 5,99 – knapp an der Sechs vorbei», sagt er schmunzelnd. Gleichzeitig wusste er:
Mit der Theorie beginnt die eigentliche Praxis erst.
Vor drei Jahren bewarb er sich auf eine Stelle im Pastoralraum Wandflue und fand, wie er heute sagt, seine Berufung. Nach der zweijährigen Berufseinführung entschied er, im Pastoralraum zu bleiben, und übernimmt in diesem Herbst die Nachfolge von Gudula Metzel.
Lange war Wehrli Wochenaufenthalter in Grenchen. Inzwischen ist er gemeinsam mit seiner Frau ins Pfarrhaus nach Bettlach gezogen. «Ich wusste: Wenn du hier Fuss fassen willst, musst du hier wohnen.»
Eigentlich beginnt hier jene Geschichte, die Thomas Wehrli während unseres Gesprächs besonders am Herzen liegt. Das
«Wir müssen die Kirche zu den Menschen bringen – und nicht darauf warten, dass die Menschen von selbst in die Kirche kommen.»
männliche Pendant zu Whoppi Goldbergs «Sister Act»? Wir kommen auf den Film «Sister Act» zu sprechen. Whoopi Goldberg spielt darin eine als Nonne verkleidete Sängerin, die einen verschlafenen Kirchenchor zu neuem Leben erweckt und die Kirche wieder mit Menschen füllt. Gemeinsam lachen wir über die Komödie und gestehen uns, sie beide schon mehrmals gesehen zu haben.
Gibt es Parallelen? Thomas Wehrli muss nicht lange überlegen. Mit seinem Wunsch, Seelsorger zu werden, sei immer auch der Wille verbunden gewesen, die Kirche zu den Menschen zu bringen – und nicht darauf zu warten, dass die Menschen von selbst in die Kirche kommen. «Wir müssen die Leute abholen und neue Gefässe schaffen.»
Genau das versucht er – mit viel Tempo und sichtbarer Begeisterung. «Ich komme aus der Privatwirtschaft. Journalismus verlangt Flexibilität und Schnelligkeit.»
Und die Jugendlichen?
Auch darauf hat Thomas Wehrli eine Antwort. Er stellt sich den gesellschaftlichen Veränderungen und hat ein neues Oberstufenmodell entwickelt. Denn der Religionsunterricht an der Schule ist in den letzten Jahren zusehends unter Druck geraten. «Ich will agieren und nicht reagie-
> KURZ MAL EINTAUCHEN
Am Samstag, 18. Juli, um 17.30 Uhr lädt der Pastoralraum Wandflue zu einem besonderen Gottesdienst in die Aarebucht bei der Kapelle in Staad ein. Unter dem Titel «Eintauchen – Kurz. Kühl. Kraftvoll.» dreht sich während 30 Minuten alles um das Wasser – jene Quelle, ohne die kein Leben möglich wäre. Die Feier findet an und in der Aare statt: Pfarreiseelsorger
Mit der Opferkerze auf den Marktplatz So ging er eines Tages mit einem Opferkerzenständer auf den Grenchner Marktplatz, um mit Passantinnen und Passanten ins Gespräch zu kommen. Was freut sie? Was belastet sie? Er sei selbst überrascht gewesen, wie viele Menschen das Gespräch gesucht hätten. Auch «Pop meets Church» entstand aus diesem Gedanken heraus. Ein ähnliches Konzept kannte er bereits aus Deutschland. Bekannte Popsongs verbindet er mit kurzen, sorgfältig ausgewählten Impulsen über das Leben der Künstlerinnen und Künstler oder über Themen, die in den Liedern anklingen. Nach Konzerten mit Musik von Taylor Swift, ABBA und Ed Sheeran fanden immer mehr Menschen den Weg in die Kirche. Für Wehrli sind das genau jene neuen Gefässe, welche die Kirche schaffen müsse. «Der Gottesdienst bleibt das Zentrum unseres Glaubens. Aber die heutigen Formen der Liturgie erreicht nur noch wenige Menschen.» Gleichzeitig betont er, wie wichtig ihm die treuen Gottesdienstbesucherinnen und -besucher seien. «Auch mir ist die Tradition wichtig und es geht mir nicht darum, bestehende Formen abzuschaffen, sondern sie durch neue zu ergänzen.»
ren», sagt er. Sein Ziel ist es, Jugendliche über konkrete Erfahrungen für Lebensthemen und Glaubensfragen zu interessieren: mit einem Gassenrundgang, einem Besuch beim Bestatter oder bei einem Gefängnisseelsorger. Religion soll dort erfahrbar werden, wo das Leben spielt. Thomas Wehrli sprudelt vor Ideen. Manchmal müsse er aufpassen, nicht zu viele Projekte gleichzeitig anpacken zu wollen.
Auch seine Leidenschaft fürs Motorradfahren brachte eine neue Idee hervor. Angeregt durch andere Töffsegnungen organisierte er die erste Motorradsegnung in Grenchen. Rund hundert Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer versammelten sich vor der Eusebiuskirche, um sich für die neue Saison segnen zu lassen. Kritikern entgegnete er, gesegnet würden nicht die Maschinen, sondern die Menschen, die darauf unterwegs seien. Die Resonanz –auch in den sozialen Medien – sei durchwegs positiv gewesen.
Ein Gottesdienst an der Aare Selbst die Hitzetage der vergangenen Wochen inspirieren ihn. Warum, überlegt er, den Gottesdienst nicht einmal an respektive in die Aare verlegen? Dort liessen sich mit der besonderen Atmosphäre ganz neue Akzente setzen.
An Ideen mangelt es Thomas Wehrli jedenfalls nicht. Und wer ihm zuhört, gewinnt rasch den Eindruck: Sein Jugendtraum hat zwar lange auf seine Erfüllung gewartet – stehen geblieben ist er deshalb nie.
Thomas Wehrli wird für den Gottesdienst in die Aare steigen, die Teilnehmenden können wählen, ob sie ebenfalls in die Aare eintauchen oder die Feier vom Ufer aus mitverfolgen.
Samstag, 18. Juli 2026, 17.30 Uhr in der Aarebucht bei der Kapelle Staad: Gottesdienst an und in der Aare.
Gölä trat letzten Samstag vor einem begeisterten Publikum im Rahmen des «Heimatobe» im Festival-Gelände in Grenchen auf. Auch dieses Nachkonzert
Das Team der DROPA DROGERIE ARNOLD gratuliert seiner Lehrtochter Hanen Hemida
zur erfolgreich bestandenen
Lehrabschlussprüfung als Drogistin EFZ.
Liebe Nina zu Deiner hervorragenden Leistung beim Qualifikationsverfahren als Heizungsinstallateurin EFZ gratulieren wir Dir herzlich!
Mach weiter so!
Dein Bieri-Team
WirgratulierenunserenLernendenherzlich zum erfolgreichbestandenenLehrabschluss.
Geschafft! Gratulation zum erfolgreichen Abschluss als Metallbauer EFZ, darauf könnt ihr stolz sein!
DieganzeMetallbauHerren AG wünschteuchvielErfolgfürdie Zukunft!
BACHTELEN
Sarah Abile Garcia zum Lehrabschluss als Fachfrau Betreuung Kind EFZ
Wir gratulieren herzlich...
Amélie Bill zum Lehrabschluss als Fachfrau Betreuung Kind EFZ
Milena Grossenbacher zum Lehrabschluss als Fachfrau Betreuung Kind EFZ
Wir freuen uns mit euch und danken für euren Einsatz in unserem Betrieb. Auf eurem weiteren Berufsweg wünschen wir euch von Herzen viel Freude und Erfolg!
VomLehrlingzumProfi-wirsindstolzaufeuch!
Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Abschluss!
Wir gratulieren unserem Lernenden Ahaviniyan Gengatharan Produktionsmechaniker EFZ zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung. Es freut uns, ihn weiterhin bei uns zu beschäftigen und wir wünschen ihm viel Erfolg.
Auf eurem weiteren Berufsweg wünschen wir euch alles Gute und viel Erfolg!
v.l.n.r Evan Werthmüller, Fachmann Betreuung MmB und Michelle Sterki, Fachfrau Betreuung MmB / auf dem Bild fehlt: Mario Wüthrich, Fachmann Betreuung MmB
Liebs Shanen
Zur bestandenen LAP als Detailhandelsfachfrau EFZ mit der Bestnote 6 in der praktischen Prüfung, gratulieren Dir von Mami, Papi und Lenny
Kleine Auszeit an der Aare zum Fischessen
FÜR SIE UNTERWEGS: GABI FLURY
Wie jedes Jahr lud der Fischereiverein
Rüti-Arch-Leuzigen die Leute aus der Umgebung zum Fischessen ein. Der heisse Sommertag setzte den Besuchenden im grossen Zelt zu, so dass sich die einen und anderen nach dem Fischschmaus ein erfrischendes Bad in der Aare gönnten. Der Fischereiverein zählte heute rund 50 Mitglieder. Der Verein sucht, wie viele andere, natürlich jungen Nachwuchs, damit der Verein gestärkt in die Zukunft gehen und beim Naturschutz mithelfen kann.
Gute Laune bei (von links) Linda und Beat Sütterlin (Pieterlen), Daniel und Corinne Krieg (Lengnau), Hugo Oswald und Daniela Schneider (Pieterlen) und der Wirtin des Fischerhauses, Ruth von Dach.
Gesichter im Sechserpack (von links): Remo und Matthias
aus Lengnau,
Steiner, Eveline Wittwer (eine fleissige Helferin im Service) und Hans Schlatter.
Von links: Rosmarie Schwarzentrub (Grenchen), Monika Balestra und Kurt Fahrer (Hubersdorf) und Walter Schwitz (Grenchen). Kurt Fahrer ist ehemaliger Präsident des Fischereivereins und mittlerweile Ehrenmitglied, und auch Walter Schwitz ist Mitglied im Fischereiverein.
STELLENMARKT
Von links: Danielle Häni Wahl (Oberwil), Roger Kunz (Wangen an der Aare), ein weiterer Gast, «s Grosi vo Bern» Susi Cura (Grenchen), ehemalige Wirtin des Fischerhauses Rüti, und Gabi Gerber (Rüti) geniessen den Sonntagnachmittag und freuen sich über ihr Treffen am traditionellen Anlass.
Signorini und Sarah Iseli mit Sohn Lukas Grossen
Rüti.
Treue Helferinnen und Helfer von überall her (von links): Anina Schütz (Arch), Franco Brientini (Niederbipp), Eveline Wittwer Rüti), Lars Heuer (Aegerten), Marianne Schlatter (Rüti), Nadja Blaser (Ittigen) und Maria Häni (Neuenegg).
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Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch
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Die Ausstellung über Willi Ritschard, den ersten Arbeiter im Bundesrat, zeichnet den Weg vom Gemeindeammann von Luterbach bis zum Bundesrat nach. Sie beleuchtet zentrale Stationen seines Lebens und verknüpft diese mit wichtigen Themen der Schweizer Zeitgeschichte: soziale Sicherheit, wirtschaftlicher Wandel, Migration oder Energiepolitik. Der gelernte Heizungsmonteur war beim Volk äusserst beliebt. Er überraschte immer wieder mit träfen Sprüchen. Auf einer seiner vielen geliebten Wanderungen nahm sein Leben ein jähes Ende. Am 16. Oktober 1983 starb er auf dem Grenchenberg. Die Ausstellung, eine Übernahme des Museums Wasseramt, spürt der öffentlichen und privaten Person Willi Ritschard in Bildern, Objekten und Audiodokumenten nach.
An der Vernissage wurde zugleich Anna Hagdorn verabschiedet, die Museumsleiterin Anne Hasselmann während deren Mutterschaftsurlaub vertreten hatte. Die Ausstellung über Willi Ritschard ist weiterhin im Museum Grenchen zu sehen.
Von links: Beatrice Wagner, die «Putzperle» des Museums, wie sie selbst sagt, Monika Bruder, Stiftungsrätin und Kunstvermittlerin, sowie Luisa Messerli, ehemalige Mitarbeiterin am Empfang.
Von links: Gute Stimmung bei Boris Banga (ehemaliger Grenchner Stadtpräsident), Luzia Meister (frühere Grenchner Stadtschreiberin) und Herbert Hagmann, der sich als Ur-Grenchner bezeichnet.
Kuno Winkelhausen aus Selzach (links) kannte Rolf Ritschard, den Sohn von Willi Ritschard. Willhelm Kaiser aus Derendingen lernte den Bundesrat sogar persönlich kennen.
Auch Lengnau ist vertreten mit Daniel von Burg (links) und der Gemeindepräsidentin Sandra Huber, gemeinsam auf dem Bild mit Matthias Meier-Moreno, Grenchner Gemeinderat.
Von links: Anne Hasselmann (Museumsleiterin), Anna Hagdorn (Museumsleiterin ad interim) und Stiftungsratspräsident Marco Crivelli. Anna Hagdorn wurde von Marco Crivelli mit lieben Worten verabschiedet. Sie hatte Anne Hasselmann während deren Mutterschaftsurlaub vertreten.
Evelyne Vaudan (links), Kuratorin und Mitarbeiterin der MMWyss GmbH, mit Evelyne Hänggi vom Amt für Kultur und Sport.
Die Sache mit der «Sache» auf vier Pfoten
Seit 23 Jahren gibt es einen Zivilgesetzbuch-Artikel, wonach Tiere keine Sache mehr sind. Trotzdem handeln auch kantonale Ämter noch nicht immer entsprechend.
PETER J. AEBI
Eine Katze kann das Leben bereichern. Sie wird gerade für Senioren oft zum Mittelpunkt des Alltags. Was aber, wenn der Halter verstirbt und keine materiellen Werte, dafür Schulden hinterlässt? Es beginnen mühsame Amtsmühlen zu mahlen. Langsame, komplexe Abläufe kommen in Gang. Die Katze wird schnell in einem Tierheim versorgt. Zum Beispiel im Grenchner Tierasyl Aarebrüggli, wo Ivan Schmid mit einem Team von Tierpflegerinnen jeden Tag Dutzende von Findeltieren, aber auch Ferientiere betreut.
«Material verwerten»
Bei ihm ist das Thema im Kanton Solothurn immer noch ein ungelöstes Problem, das ihn sehr befremdet. «Wir betreuen sämtliche Findeltiere ehrenamtlich, das ist selbstverständlich für uns. Aber hinterbliebene Tiere haben oder besser gesagt hatten einen klaren Besitzer. Da muss doch eine andere Regelung für die anfallenden Kosten gefunden werden. Vor allem weil diese Prozesse teilweise sehr lange – oft Monate – dauern», macht er deutlich. «Für uns bestehen auch auf kantonaler Ebene
unzählige Auflagen und Vorschriften, sowohl bezüglich Unterbringung als auch Betreuung. Es ist vorgeschrieben, wie viele ausgebildete Fachkräfte wir anhand der Pflegeplätze einzustellen haben. Die müssen aber auch marktgemäss entlöhnt werden.» Nicht selten entstehen auch hohe Tierarztkosten, weil die ehemaligen Besitzer überfordert waren oder über nicht genügend Mittel verfügten. «Es geht hier ja auch um das Tierwohl, das auch gesetzlich vorgegeben ist. Aber in vielen Fällen ducken sich die Ämter, sobald Kosten entstehen, dann einfach weg, weil weder Regelungen noch Budget für solche Fälle bestehen. Im letzten kürzlichen Fall wurde uns vom Entscheidungsträger übermittelt, dass der Kanton Solothurn keine Mittel habe und sparen müsse!»
In anderen Kantonen funktioniert es In anderen nahe gelegenen Kantonen hat das Tierasyl Aarebrüggli daher Leistungsaufträge erhalten, welche ganz klar regeln, wie vorgegangen und wie entschädigt wird. Von der Stadt Grenchen wird das Tierasyl ebenfalls unterstützt.
«Nur mit dem Kanton Solothurn sind sämtliche Fragen leider immer noch offen», nervt sich Ivan Schmid. So war es auch mit der eingangs erwähnten Katze. «Sie wurde durch die Kantonspolizei aufgrund eines Todesfalls des Tierhalters eingeliefert. Ein Merci an dieser Stelle für die jeweils gute Zusammenarbeit mit den Polizisten. Wir untersuchten die Katze dann routinemässig auf allfällige Probleme.» Heraus kam, dass sie eine
Ist sie eine Sache? Es geht um Respekt vor einem Tier. Eigentlich wäre es gesamtschweizerisch geregelt, aber die Umsetzung ist auch nach 23 Jahren noch nicht überall erfolgt. Bild: zvg
tierärztliche Behandlung benötigen würde, weil sie hohes Fieber hatte, von Parasiten befallen war und ihre Zähne in einem sehr schlechten Zustand waren.
Resultat: EMailVerkehr und etliche Telefongespräche, ohne eine konstruktive Lösung zu finden.
Kein Budget für Behandlung
«Mir wurde klargemacht, dass sie kein Budget für die Behandlung hätten, ob
wohl es um sehr moderate Beträge ging. Kurz darauf wurde die Katze wieder abgeholt und woanders untergebracht, da wir hier versuchten, ein Zeichen zu setzten.» Ob sie dort die nötige tierärztliche Versorgung erhielt, weiss Schmid nicht. Es geht ihm darum, dass wie selbstverständlich vorausgesetzt wird, dass die professionelle sowie die medizinische Betreuung unentgeltlich erbracht wird. «Das kann ja nicht sein. Schliesslich geht es auch um das Wohl eines Tieres und um die Wertschätzung zu unserer Arbeit.»
«Das System kollabiert» Womit wir wieder beim Thema wären, was ein Tier gemäss Gesetz eigentlich darstellt. Artikel 641a des Schweizer Zivilgesetzbuchs, der vor 23 Jahren angenommen wurde, sagt klar, dass Tiere keine Sache sind, sondern empfindungsund leidensfähige Lebewesen. Das scheint noch nicht bis zu allen Verwaltungsstellen vorgedrungen zu sein. «Wir haben auch schon Mails bekommen, in welchem das Konkursamt feststellt, dass das Material verwertet werden kann.»
Gemeint war damals ein hinterbliebenes Haustier. «Die zuständigen Personen wollten einfach nichts damit zu tun haben.» Das kann Ivan Schmid sogar verstehen. «Es sind ja nicht diese Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, die das Problem sind. Sie machen nur ihre Arbeit. Aber auch diese Angestellten des Kantons erhalten Lohn dafür. Es ist das System, welches im Kanton Solothurn immer kollabiert, wenn es um Kleintiere
geht.» Man sollte sich fragen, wie es abläuft, wenn es sich um ein wertvolles Pferd oder ein Fahrzeug handelt... «Gerade hat es der Grosse Rat des Kantons Bern hinbekommen, dass Katzen im Eigentum künftig mittels Chippflicht registriert werden müssen. Diese Massnahme ist ein wertvoller Schritt in die richtige Richtung und nimmt uns grosse bürokratische Arbeit und Pflegezeit ab.»
Das Rad dreht sich weiter Es zeichnet sich im Kanton Solothurn leider weiterhin keine Lösung ab. «Der nächste Fall kommt hundertprozentig», seufzt Ivan Schmid. Solange niemand daran interessiert ist, eine Lösung zu finden, wird alles auf dem Buckel der Tiere und der vorhandenen Tierheime ausgetragen. «Hier fehlt einfach der politische Druck. Tiere haben eben kein Stimmrecht, so dass sie trotz bestehender Gesetze als ‹wertlos› ignoriert werden.»
> FERIENPLÄTZE
Das moderne und regelmässig aufgewertete Tierheim bietet auch Ferienplätze für Haustiere an. Am besten klärt man rechtzeitig ab, ob freie Plätze vorhanden sind. Mehr Informationen finden sich unter www.aarebrueggli.ch.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Website www.jurasonnenseite.ch unter «Events» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kosten-
DONNERSTAG, 9.7.
18 Uhr: Familienkonzert. Ein internationales Jugendchorprojekt fördert musikalischen Austausch und kulturelle Vielfalt mit einem einzigartigen Konzert. St. Eusebiuskirche, Lindenstrasse 16
20.30 Uhr: Das Freilichtspiel Grenchen zeigt 2026 «Altweiberfrühling», ein Stück über die zweite Chance und mutige Lebensfreude. freilichtspiel-grenchen.ch Stadtpark Grenchen, Bielstrasse 62 FREITAG, 10.7.
7–12 Uhr: Markt mit Frischprodukten und vielem mehr. www.gvg.ch Marktplatz Grenchen
17–22 Uhr: Der Fischereiverein Grenchen Bettlach lädt herzlich zu seinem traditionellem Fischerfest ein. Restaurant Fischerhaus, Archstrasse 125
20.30 Uhr: Das Freilichtspiel Grenchen zeigt 2026 «Altweiberfrühling», ein Stück über die zweite Chance und mutige Lebensfreude. freilichtspiel-grenchen.ch
Stadtpark Grenchen, Bielstrasse 62
SAMSTAG, 11.7.
10–11 Uhr: Vom Bauerndorf zur Industriestadt. Xavier Fàbregas führt durch die bedeutenden Stationen der Stadtgeschichte von Grenchen. Kostenlos. Museum Grenchen, Absyte 3
KINO REX& PALACE Bielstr. 17,Tel.0326522038 Rainstr..19,Tel.032 6522038
KINO REX& PALACE Bielstr. 17,Tel.0326522038
Rainstr..19,Tel.0326522038
Vaiana
SONNTAG, 12.7.
Vaiana
Minions &Monsters 2D,Ab 6J,115min,D
2D,Ab
Minions &Monsters 2D,Ab 6J,115min,D
2D,Ab 6J, 100min,D
Do,Fr,Mo14:00 PALACE Do-Mi20:00 PALACE
Do,Fr,Mo14:00 PALACE Do-Mi20:00 PALACE
Do -Mi20:00 REX Do –Mi14:00 REX
ToyStory 5
2D,Ab6J,105min,D Die Odyseey 2D,Ab14J,172min,D 16.07.2026 REXGrenchen
2D,Ab6J,105min,D Die Odyseey 2D,Ab14J,172min,D 16.07.2026 REXGrenchen
23.07.2026 REX Grenchen
losen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Website der Tourismus- und Wohndestination Jurasonnenseite. Die Daten werden teilweise für die Printausgaben von CH Media: Grenchner Tagblatt, Solothurner Zeitung, Oltner Tagblatt sowie deren Onlinever-
anstaltungskalendern verwendet. Redaktionsschluss jeweils Dienstag, 12 Uhr. Keine Publikationsgarantie. Wir helfen gerne!
E-Mail: support@eventfrog.net
Hotline Schweiz: +41 62 588 04 50
DIENSTAG, 21.7.
10.30–16 Uhr: Der Fischereiverein Grenchen Bettlach lädt herzlich zu seinem traditionellem Fischerfest ein. Restaurant Fischerhaus, Archstrasse 125
17.00 Uhr: Das Freilichtspiel Grenchen zeigt 2026 «Altweiberfrühling», ein Stück über die zweite Chance und mutige Lebensfreude. freilichtspiel-grenchen.ch
7–12 Uhr: Markt mit Frischprodukten und vielem mehr. www.gvg.ch Marktplatz
SAMSTAG, 18.7.
14–17 Uhr: Sonnenbeobachtung – JuraSternwarte Grenchen. Die Jura-Sternwarte Grenchen lädt mehrmals zu freien Nachmittagen mit Sonnenbeobachtung und fachkundiger Begleitung ein. Jurasternwarte Grenchen, Untergrenchenberg 6
17.30–18 Uhr: Eintauchen – Cooler Gottesdienst in der Aare. Der Gottesdienst verbindet Menschen aller Altersgruppen mit Wasser als Symbol für Leben, Hoffnung und Gemeinschaft. www.wandflue.ch
Die Stiftung Schmelzi veranstaltet am 5. Sept. 2026 den beliebten Flohmarkt auf dem Marktplatz mit Verkaufsständen und Kinderflohmarkt. Es sind noch freie Stände/ Plätze verfügbar.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.schmelzi.ch.
17.30–19 Uhr: Kunst ist überall! Christine Zumstein Regolo führt durch die Kunst im öffentlichen Raum und vermittelt Wissen zu den städtischen Werken.
9–16 Uhr: Gartenzwärgli Ferienprogramm. Das Ferienprogramm bietet kreative Aktivitäten wie Schnitzen, Mocktails mixen und eine spannende Schatzsuche an.
7–12 Uhr: Markt mit Frischprodukten und vielem mehr. www.gvg.ch
Marktplatz
9–16 Uhr: Gartenzwärgli Ferienprogramm. Das Ferienprogramm umfasst Schnitzen, Mocktails mixen, Konfitüre herstellen, Schatzsuche und die Herstellung von Lavendelknete.
Rebhalde Grenchen
17.30–19 Uhr: Auf den Spuren der Uhrmacherin. Claudia Dahinden führt eine Spezialführung auf den Spuren der Uhrmacherin, bei der Kinder und Jugendliche gratis teilnehmen.
Grenchen, diverse Treffpunkte gem. Angaben
Samstag, 5. September 2026, 9 bis 16 Uhr, Marktplatz Grenchen
Museum Grenchen: Sommerferien vom 6. Juli – 3. August 2026
Dauerausstellung: «Vom Bauerndorf zur Technologiestadt». «Grenchäologie, vom Schalenstein zur Ritterburg». Sonderausstellung: Bis 4. Juli 2027: «Willi Ritschard». Offen: Mi, Sa, So, 14–17 Uhr. www.museumgrenchen.ch
Kunsthaus Grenchen: Sommerferien vom 27. Juli – 9. August 2026
Villa Girard: Bis 28. Februar 2027: Ans Licht – Einblick in die Sammlung des Kunsthauses Grenchen
13.30 Uhr: Sommerschnitt an Obstbäumen / Sträucher. Teilnahme kostenlos, keine Anmeldung nötig, Baumschere und Säge nicht vergessen, OGV Bettlach. Parkplatz Gemeindehaus, Dorfstrasse
Fami-Träff (Eltern und Kinder Treffen). Der Treffpunkt für Eltern und Kinder ab Geburt bis ca. 4-jährig. Aktuelle Öffnungszeiten: Mo, 14.30– 16.30 Uhr, Di/Fr, 9–11 Uhr. Eintritt Fr. 3.–. Infos: www.familienvereingrenchen.ch.
Familienverein Grenchen, Kapellstrasse 26, im 1. OG.
FREITAG, 17.7.
16–17.30 Uhr: Dorfrundgang Lengnau. Sandra Huber gibt eine Einführung in die Geschichte von Lengnau im Rahmen eines Dorfrundgangs. Lengnau BE, vor dem Gemeindehaus, Dorfplatz 1
Zämegolaufe: Immer Montag und Mittwoch. Routenplanung und genaue Zeiten unter: www.zämegolaufe.ch/grenchen