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Hotspot der Musikszene Unterschiedliche Musikstile und ein vielfältiges Publikum zeichnen das Bertha-Festival aus. Seite XX
Sommerliche Verlockungen
Wiedereingeführter Sommermarkt überzeugt mit neuem Konzept.
Seite 11
V8-Sound und viel Nostalgie «Familienfest» mit US-Klassikern und Militärfahrzeugen am Pickup-Treff.
Seite 15
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P.SchweizerAG,Liestal
übermHieberinLörrach
Gemeinsam heiss gejodelt und gefeiert
Eidgenössisches Jodlerfest in Basel Auch das Oberbaselbiet war engagiert dabei
Erika Bachmann
Nachdem das Jodlerfest in Basel 2020 Corona zum Opfer fiel, verzichtete Bern 2026 zunächst auf dieses Fest, damit es in Basel nun nachgeholt werden konnte. Die Fortsetzung gibt es dann 2029 in Burgdorf (BE).
Am dreitägigen Volksfest haben sich die beiden Basel mit ca. 12000 Jodler/ -innen, Alphornbläser/-innen und Fahnenschwinger/-innen zur Feier der Tradition getroffen und bestens verstanden.
Am Freitag und Samstag konnte man in zehn Kirchen und ähnlichen Räumlichkeiten rund 1200 Bewertungsvorträgen aus den Sparten Jodelgesang, Alphornblasen und Fahnenschwingen zuhören und zusehen. Das Festgelände bot in drei Teilen (Jodlerdorf auf dem Petersplatz, Jodlermeile beim Petersgraben und auf dem Jodlerberg mit dem Gebiet der Altstadtgassen) eine riesige Vielfalt. Die Gruppen musizierten offiziell und spontan mit grosser Begeisterung da und dort.
Am Sonntag Vormittag fand der offizielle Festakt mit Ansprachen und Musik statt. Mittags spielte das Christoph Walter Orchestra mit Gästen auf dem Marktplatz in der sengenden Sonne flott auf. In über 100 Festbeizen und Ständen wurden die Besuchenden und Aktiven bestens verpflegt und wegen der grossen Hitze wurde sehr gut darauf geschaut, dass viel Wasser getrunken wird. So kam am Anfang des grossen Umzugs am Sonntag zuvorderst der Tribelhorn der Eptinger Mineralquelle (historischer, rein elektrisch betriebener Lastwagen aus dem Jahr 1918) und gab grosszügig Wasser für alle aus.
Ein farbenfroher Umzug durch die Hitze Der Umzug wurde durch die Freie Strasse, am Marktplatz vorbei, über die Mittlere Brücke bis zur Messe geführt. Ein langer Parcours für die ca. 80 Einheiten und über 1500 Aktiven in farbenprächtigen Trachten, mit Wägen, Instrumenten und viel Liebe zum Detail im jeweiligen Auftritt. Mit dem Umzug wurde das volkstümliche Brauchtum in allen Facetten auf Wagen, als marschierende Formationen mit und ohne Musik, mit Fahnen und kleinen flüssigen oder festen Gaben für das Publikum in die Strassen und über den Rhein in Basel gebracht. Das Ober-
baselbiet war engagiert dabei; zum Beispiel mit dem Jodlerklub Spitzeflüeli Waldenburg, dem Jodlerchörli Wildenstein Bubendorf, dem Heini vo Sissech als Solo-Büchelbläser, den Jodlerfründen Wisenberg Rünenberg, dem Jodlerklub Hohwacht Lauwil und den Schweizer Drehorgel-Freunden, angeführt von
Edi Niederberger, der als offizieller Liestaler Stadtdrehorgler gilt.
Die Jodlerfründe Wisenberg aus Rünenberg führten an ihrem schönen Wagen gleich noch einen Aussichtsturm mit und zeigten mit vielen Oberbaselbieter Wappen am Wagen wo man daheim ist.
Der Jodlerclub Hohwacht Lauwil durchfuhr den Umzug mit 26 singenden Frauen und Männern auf dem Wagen und bewarb die Wanderwege des Baselbiets mit einer Bergwanderung durch den Baselbieter Jura. Mit ihrem Auftritt in den Bewertungen erreichte der Jodlerclub die Bestnote 1. Präsident Raymond Tanner lobte die gute Organisation der Basler und hatte grosse Freude an diesem einzigartigen, ganz lässigen Anlass aktiv dabei sein zu können. Das «Gässle» im Sommer fiel mit der besonderen Stimmung zwischen Rümelinsplatz und Spalenberg auf grossen Anklang. Man traf drei Tage lang lauter offene und freundliche Menschen, die einfach ein grosses Fest in bester Stimmung zelebrierten.
Die Bauernfamilien des Baselbiets prägen die Region mit vielfältiger Landwirtschaft, innovativen Hofläden, «Besenbeizli» und lokalem Engagement. Über 1700 Pensionspferde, Milchwirtschaft, Schweinezucht und der weitbekannte Obstbau (unter anderem Kirschen und Zwetschgen) bilden das wirtschaftliche Rückgrat der lokalen Bauernbetriebe. Fortsetzung auf Seite 3
Kolumne
Hitzeferien in Niederdorf
«Ich liebe meine Altbau-Dachwohnung im Basler Gundeldinger-Quartier, die ist so heimelig», gerate ich jedes Mal ins Schwärmen, wenn mich jemand fragt, wo und wie ich wohne. Es ist ja auch sehr schön in meinem Daheim. Also meistens. Denn es gibt gewisse Tage im Verlaufe des Jahres, da bin ich dann doch nicht mehr so gern zuhause wie sonst. Sie ahnen es… Jetzt gerade ist wieder so eine Phase. 33,6 Grad Celsius zeigt mein Wecker mit Temperatur-Anzeige im Schlafzimmer an – und das kurz vor Mitternacht. Bissoguet! Das ist unaushaltbar. All die Hitze-Tipps für Dachwohnungen schaffen längst keine Abhilfe mehr: Vorhänge ziehen, nachts durchlüften, kalt duschen oder feuchte Tücher aufhängen. Es bleibt ultraheiss und ich fühle mich träge und antriebslos. Selbst ein Rhein-Schwumm kühlt auch nicht nachhaltig. Wirklich helfen tut da nur noch etwas: die Flucht nach unten!
Ein paar Stunden später, abends in Niederdorf. Das Leben ist wieder um einiges erträglicher geworden. Draussen weht gar ein Lüftchen. Welch Wohltat!
Und was für eine es ist, als ich den Raum betrete. Zehn Grad kühler als in meiner Dachwohnung – mindestens! Mir kommt Goethes berühmtes Zitat in den Sinn: «Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.» In meinem Fall liegt das Gute im Keller meines Elternhauses – im angenehm kühlen Gästezimmer.
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Wagen mit den Jodlern des Jodlerklubs Spitzeflüeli Waldenburg.
Fotos: E. Bachmann
Baselbieter Buurefamilie verteilen Chirsi.
Und wieder mal kurz im Exil
Eine heruntergefallene Decke im Regierungszimmer in Liestal hat vorletzten Montag buchstäblich für viel Staub und für grossen Stress gesorgt. Zum Glück war das Sitzungszimmer an diesem Tag nicht besetzt, sodass keine Personen zu Schaden kamen. Aus Sicherheitsgründen wurde das ganze Regierungsgebäude die ganze letzte Woche gesperrt. Dies hatte zur Folge, dass der Landrat zu seiner letzten Sitzung des Amtsjahres und zugleich auch Wahlsitzung wieder mal ins Exil musste. In sehr kurzer Zeit haben die verantwortlichen Personen der Landeskanzlei mit dem Stadtsaal Liestal (ehemaliger Engelsaal) eine doch gute Räumlichkeit gefunden und für die Sitzung zweckmässig eingerichtet. Allen an dieser kurzfristigen Aktion beteiligen Personen des Kantons sei hier ein grosser Dank ausgesprochen. Wie immer an der letzten Sitzung vor den Som-
merferien wird die Leitung des Landrats und der Regierung neu gewählt. Daneben wurden lediglich noch sechs Traktanden besprochen und erledigt. Gerne weise ich noch auf den Jahresbericht 2025 hin, welcher einstimmig durch das Parlament genehmigt wurde. Die beiden vorberatenden Gremien, die Finanz- und die Geschäftsprüfungskommission, hatten den Bericht bereits ohne Gegenstimmen verabschiedet. Dies ist nicht wirklich erstaunlich, schliesst doch die Erfolgsrechnung des Kantons mit einem Plus von 42,1 Millionen Franken anstelle eines budgetierten Verlustes von 65,2 Millionen Franken ab. Länger zu diskutieren gaben noch die zwei Infrastruktur-Geschäfte «Velovorzugsrouten Birsstadt» und «Bottmingen, ÖV-Drehscheibe». Beide wurden jedoch klar angenommen. Doch nun zum spannendsten Ereignis des Morgens,
nämlich die lang erwarteten Wahlergebnisse. Auch an dieser Wahlsitzung musste die Spitze des Landrats (Präsidium und 1. und 2. Vize) neu bestellt werden. Ebenfalls bekommt die Regierung einen neuen Vorsitzenden und einen neuen Vize. Alle fünf Personen wurden mit einem guten Resultat in ihr neues Amt gewählt. Herzliche Gratulation dafür. Hervorheben möchte ich aber noch das Ergebnis des neuen FDP-Landratspräsidenten und langjährigen Fraktionskollegen Andreas Dürr. Er wurde mit sensationellen 79 Stimmen zum höchsten Baselbieter gewählt. Lieber Andi, dir wünsche ich ein gutes Jahr mit viel Befriedigung und Erfolg in diesem hohen Amt.
Heinz Lerf, Landrat FDP, Liestal
Von einer Landratspräsidentenwahl und -Feier
Geschätzte Leserinnen und Leser
Diese letzte Sitzung war, abgesehen davon, dass es (auch dank der Halbtags-Zusatzsitzung letzten Monat) nur 70 Geschäfte auf der Traktandenliste gab, deutlich anders als die bisherigen.
Zuerst fand unsere Sitzung, wie sie sicher schon gehört haben, wegen einem baulichen Problem, im Stadtsaal statt. Dort war es nicht nur wärmer als im gewohnten Landratssaal, sondern wir mussten mit Analog-Abstimmungen vorliebnehmen.
Ausserdem gab es noch Wahlen der Präsidien und Vizepräsidien für das kommende Amtsjahr.
Diese Wahlen waren speziell für uns als EVP ein besonderer Moment, denn unser Regierungsrat Thomy Jourdan wurde als erster EVPler schweizweit zum Regierungspräsidenten gewählt. Herzliche Gratulation!
Ein letztes Mal
Die Landratssitzung vom 25.Juni 2026 war meine letzte als Landratspräsident und auch diese war alles andere als normal. Wir tagten auf Grund der Baustelle nach dem Deckensturz im Regierungsgebäude im Stadtsaal in Liestal. Dieser verfügte wohl über genügend Plätze, jedoch nicht über eine Abstimmungsanlage. Dies führte dazu, dass wir bei den Abstimmungen jede Landrätin und jeden Landrat namentlich aufrufen mussten und die entsprechende Antwort sodann notierten. Der Höhepunkt dieser Sitzung war aber natürlich ein anderer: Andreas Dürr wurde zum Landratspräsidenten gewählt und darf nun per 1. Juli meine Nachfolge antreten. Ich wünsche ihm, dass er ein so tolles und spannendes Jahr erleben darf, wie ich es erleben konnte. Mein Jahr war nebst den zahlreichen repräsentativen Anlässen auch geprägt
Gratulationen gehen auch an die anderen Gewählten; Andreas Dürr als neuer Landratspräsident, Sandra Strüby-Schaub als 1. Vizepräsidentin, Martin Karrer zum 2. Vizepräsidenten, und auch Kathrin Schweizer als Regierungsvizepräsidentin. Nach diesen Wahlen wurde auch noch etwas Politik gemacht, und zwar gab es den Jahresbericht 2025 der Regierung zu bewilligen. Dieser Bericht, in dem der Regierungsrat seine Geschäftstätigkeit sowie die Jahresrechnung präsentiert, wurde zuvor durch die GPK (Geschäftsprüfungskommission) und durch die FIK (Finanzkommission) vorberaten. Diese Vorlage wurde ohne Gegenstimmen angenommen. Weniger harmonisch wurde es dann, als die SVP bei der Diskussion zum Teilprojekt Busbahnhof in Bottmingen auf Stimmenfang für die LR-Wahlen im nächsten Jahr ging. Sie stellte den Antrag,
die gesamte Vorlage abzulehnen, da sie gegen die neue Tramwendeschleife sind. Diese war jedoch nicht Gegenstand der Vorlage. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Da wir im Provisorium analog unterwegs waren, erfolgte die Abstimmung mündlich mit Aufrufen aller Landräte, was deutlich länger dauerte als das gewohnte elektronische Knopfdrücken. Am freien Nachmittag besuchte die Grüne/EVP-Fraktion im Rahmen eines Ausflugs in Richtung Biel-Benken, wo später dann das tolle Landratspräsidentenfest 2026 stattfinden würde, den Birsmattehof. Diesen kennen wohl einige von Ihnen als Bio Pioniere mit eigenem Gemüseabo seit über 45 Jahre.
von diversen politischen Schwerpunkten und besonderen Ereignissen. So beschäftigte uns unter anderem die Bildung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK), ein Instrument, das nur in aussergewöhnlichen Situationen zum Einsatz kommt und die Bedeutung der parlamentarischen Oberaufsicht eindrücklich unterstrich. Ebenfalls aussergewöhnlich waren die Richterwahlen, bei denen eine noch nie dagewesene Anzahl neuer Richterinnen und Richter zu wählen war. Dies stellte den Landrat vor eine anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgabe. Mehrfach musste ich als Präsident zudem mit Stichentscheiden den Ausschlag geben – Situationen, die zeigen, wie ausgeglichen und intensiv die politischen Diskussionen teilweise geführt wurden. Daneben prägten zahlreiche personelle Veränderungen das vergangene
Amtsjahr: Mehrere Rücktritte von Landratsmitgliedern mit den entsprechenden Verabschiedungen und der Abnahme des Amtsgelöbnisses aller Nachrückenden. Auch durfte ich eine Regierungsrätin verabschieden und einen neuen anloben – auch nicht alltäglich. All diese Ereignisse haben mein Präsidialjahr abwechslungsreich, herausfordernd und zugleich äusserst spannend gemacht. Ich blicke mit grosser Dankbarkeit auf diese Zeit zurück und danke allen Landratskolleginnen und Kollegen, Regierungsräten und der Landeskanzlei für die stets konstruktive Zusammenarbeit und die vielen wertvollen Begegnungen.
Reto Tschudin, altLandratspräsident BL
Spezielle Sitzung im Stadtsaal
Geschätzte Leserinnen und Leser Der überraschende Deckeneinsturz im Zimmer des Regierungsrates ist glücklicherweise ohne Personenschäden verlaufen. Die danach verfügte Sperrung des Regierungsgebäudes hat dazu geführt, dass die letzte Landratssitzung vor den Sommerferien im ehemaligen Engelsaal stattfinden musste. Es war eine logistische und organisatorische Meisterleistung der Landeskanzlei, dass dies in so kurzer Zeit bewerkstelligt werden konnte. Nach den denkwürdigen Corona-Sitzungen und der Auslagerung während dem Umbau des Regierungsgebäudes erlebte ich bereits zum dritten Mal eine Landratssitzung an einem fremden Ort. Das manuelle und zeitaufwendige Stimmenzählen war der einzige spürbare Nachteil des Ersatzortes. Die üblichen Präsidiumswahlen des Landrates und des Regierungsrates verliefen im gewohnten Rahmen. Der neue Landratspräsident Andreas Dürr erreichte trotz seiner gelegentlich angriffi-
gen Art ein sehr gutes Ergebnis. Hinwegen musste der neue Regierungspräsident Thomi Jourdan einige Proteststimmen zur Kenntnis nehmen. Glücklicherweise schon fast traditionell schloss die Jahresrechnung 2025 gut 100 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Es stellt sich dabei schon die Frage, ob die Budgets bewusst mit roten Zahlen versehen werden, um periodische Sparprogramme zu rechtfertigen. Mit den Diskussionen über Sparmassnahmen geht leider oft mehr Geschirr zu Bruch und Vertrauen verloren, als dass ein effektiver und langfristiger Nutzen resultiert.
Von bürgerlicher Seite wurde einmal mehr moniert, dass die geplanten Investitionen nicht umgesetzt werden konnten. Die Nettoinvestitionen im Jahr 2025 lagen mit 141 Millionen weit unter dem budgetierten Wert von 334 Millionen Franken. Die Finanzkommission hat in ihrem Bericht darauf hingewiesen, dass Investitionen, insbesondere bei
der Bau- und Umweltschutzdirektion, aufgrund von fehlendem Personal teilweise nicht wie geplant getätigt werden konnten. Für mich war es darum völlig unverständlich, dass mit einem bürgerlichen Antrag eine auf zehn Jahre befristete zusätzliche Projektleitungsstelle für die Velovorzugsrouten-Planung gestrichen werden sollte. Der Antragsteller behauptete völlig faktenwidrig, dass das Tiefbauamt genügend Personal aufweise und auch ohne Personalaufstockung die immer wichtiger werdendem Velovorzugsrouten geplant und umgesetzt werden können. Mit 48 Nein- zu 34 Ja-Stimmen wurde dieser kontraproduktive Antrag deutlich abgelehnt. Ich wünsche Ihnen eine angenehme und erholsame Sommerzeit. Urs Kaufmann, Landrat SP, Frenkendorf
Die Mitte Zufrieden sein – und vernünftig bleiben
Die Jahresrechnung 2025 ist eine gute Nachricht für das Baselbiet. Statt eines budgetierten Defizits von 65 Millionen Franken steht ein Überschuss von 42 Millionen Franken. Das Eigenkapital wurde gestärkt, die Nettoverschuldung leicht reduziert. Man darf sich darüber auch einmal freuen. Finanzdirektor Anton Lauber brachte es in der Landratsdebatte treffend auf den Punkt: «…so schlecht, wie man alles darstellt, ist es dann gar nicht.» Das Baselbiet hat eine starke Steuerbasis, eine leistungsfähige Wirtschaft und eine solide Verwaltung. Das zeigt sich auch beim finanziellen Spielraum. Seit 2013 sind die Ausgaben des Kantons von rund 2,5 auf 3,3 Milliarden Franken gestiegen. Das sind heute
Grüne
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502
rund 800 Millionen Franken mehr pro Jahr. Von «kaputtgespart» kann also keine Rede sein. Die Wahrheit ist vielmehr, dass die Mittel wachsen, aber nicht so schnell wie die politischen Begehrlichkeiten. Trotzdem müssen wir aufpassen. Die Nettoverschuldung bleibt im interkantonalen Vergleich hoch. Gleichzeitig stehen grosse Aufgaben an, etwa der Unterhalt der in die Jahre gekommenen Infrastruktur. Weil das alles viel kostet, soll nun offenbar der politisch bequeme Weg gegangen und die bewährte Schuldenbremse ausgehebelt werden, auf Kosten kommender Generationen. Wohin ein solches Denken führt, zeigt der Blick nach Deutschland mit seinen un-
zähligen «Sondervermögen» am ordentlichen Budget vorbei. Solche Verhältnisse dürfen wir im Baselbiet nicht zulassen. Die Schuldenbremse ist kein lästiges Hindernis, sondern ein entscheidendes Instrument zur Disziplinierung der Politik. Sie zwingt den Landrat, Prioritäten zu setzen, das Wichtige vom Wünschbaren zu unterscheiden und mit den vorhandenen Mitteln sorgfältig umzugehen. Wir sind auf gutem Weg. Sorgen wir dafür, dass wir ihn nicht leichtfertig verlassen.
Dario Rigo, Landrat Die Mitte, Ormalingen
Wahlsitzung aus neuer Perspektive
DZ: Die letzte LR-Sitzung vor den Sommerferien ist immer etwas Besonderes. Es stehen Wahlgeschäfte an: Das Landratspräsidium und das Regierungsratspräsidium werden gewählt. Die Sitzung dauert zudem nur von 9 bis 12 Uhr, danach begeben sich die Fraktionen auf einen kleinen Ausflug und treffen sich anschliessend in der Wohngemeinde des neuen Präsidenten oder der neuen Präsidentin des Landrats – dem oder der höchsten Baselbieter:in.
SA: Das Besondere in diesem Jahr war jedoch, dass die LR-Sitzung nicht im Regierungsgebäude stattfinden konnte. Der Grund dafür war, dass sich die Decke im Regierungsratszimmer gelöst hatte und hinunterstürzte. Da aktuell Abklärungen laufen, ob diese Gefahr auch in anderen Zimmern und im Landratsaal besteht, mussten alle Mitarbeitenden ins Homeoffice.
DZ: Da das Parlament nicht aus dem Homeoffice tagen kann,
Dominique Zbinden und Stephan Ackermann, Landrätin und Landrat der Grünen
musste die Landeskanzlei innert kürzester Frist einen Tagungsort organisieren und einrichten. Sie wurden im Stadtsaal in Liestal fündig und stellten eine erstklassige Einrichtung zusammen. Die andere Sitzordnung ermöglichte für einmal ganz neue Perspektiven. In den letzten Jahren tagte der Landrat nun schon an verschiedenen Orten – zuerst coronabedingt, dann wegen der Sanierung des Regierungsgebäudes, und nun ausgerechnet wegen einer Decke, die einem auf den Kopf stürzen könnte. SA: Alles war top organisiert. Einzig eine Abstimmungsanlage stand dem Parlament nicht zur Verfügung. So mussten Abstimmungen jeweils mittels Namensaufruf durchgeführt werden –nicht per Handerheben, wie man meinen könnte, denn schliesslich sollen alle Interessierten wissen, wie ihre Volksvertreter abstimmen. Dabei lernten wir die digitale Abstimmungsanlage wieder ganz neu zu schätzen. Politisch gibt es nicht viel zu berichten. Zwei Geschäfte führten zu einer kurzen Diskussion: die Veloschnellrouten und der Bushof in Bottmingen. Ansonsten stand die Wahl von Andreas Dürr zum höchsten Baselbieter im Zentrum. DZ: Unsere Fraktion durfte einen spannenden Nachmittag auf dem Birsmattehof in Therwil verbringen – ein Bio-Bauernbetrieb der ganz besonderen Art. Anschliessend verbrachten wir mit vielen weiteren Gästen den Abend an der Präsidiumsfeier in Biel-Benken.
Danny Stucki, Landrat EVP, Pratteln
Gemeinsam heiss gejodelt und gefeiert
Eidgenössisches Jodlerfest Auch das Oberbaselbiet war engagiert dabei
Fortsetzung von Seite 1
Eine in grüne T-Shirts gekleidete Gruppe lief am Umzug mit und verteilte grosszügig «Chirsi». Von zwei Bauernfamilien aus Bretzwil und Buus wurden je 400 kg Kirschen auf zwei Wägen mitgeführt und verteilt. Die verschenkten Kirschen waren dunkelrot, saftig und sehr willkommen.
Die drei «scheenschte Dääg» im Sommer
An den drei Festtagen konnte man Tradition und Freude an Gesang und Musik hautnah erleben. Die Temperaturen kletterten jeden Tag über 35 Grad und liessen den Schweiss tropfen. Die Basler Brunnen dienten der Erfrischung oder gleich als Badewannen. Die Teilnahme von Einheiten der Basler Fasnacht brachten das Feeling einer Sommer-Fasnacht und die Gastronomen konnten sich über den Gästeaufmarsch draussen und drinnen freuen. In manchem Gasthaus sangen Jodelgruppen neben der Verpflegung gleich am Tisch weiter.
Der ehemalige Basler Regierungsrat Dr. Carlo Conti amtete als OK-Präsident des grossen Fests. Es galt das Vorurteil, dass Basel eine Stadt und keine Bergregion ist und damit keine Tradition im Jodeln habe, obwohl Basel einst zu den Hochburgen des Jodelns zählte. Nun kamen die Lieder der vielen verschiedenen Herkunftsgegenden in Basel zusammen und zauberten einen einzigartigen Jodel-Groove in der ganzen Stadt über die drei Festtage. Sogar in der SBB und in den Bussen wurde man mit einem Jodeleinspieler begrüsst und bei der Haltestelle «Universität» gab es den Untertitel «Jodlerdorf» im Fahrplan. Die Jodelvereine warben auch um Nachwuchs und suchen immer engagierte junge Sänger/-innen, um das Fortbestehen der Vereine und solch schöner Feste zu sichern.
Gewaltfreie Erziehung: ein Meilenstein für die Kinderrechte in der Schweiz
Am 1. Juli 2026 tritt die Verankerung des Grundsatzes der gewaltfreien Erziehung im Schweizerischen Zivilgesetzbuch in Kraft. Diese Gesetzesänderung stellt einen wichtigen Meilenstein dar: Sie bestätigt das Recht der Kinder auf eine respektvolle Erziehung ohne körperliche oder psychische Gewalt. Der Regierungsrat begrüsst diesen Schritt und setzt sich dafür ein, dass Eltern, Fachpersonen sowie Kinder und Jugendliche für dieses Thema sensibilisiert werden. Untersuchungen zeigen, dass Gewalt gegen Kinder in der Schweiz nach wie vor ein ernstes Problem darstellt. Ob körperlich oder psychisch: Gewalt hat kurz- und langfristig schwerwiegende Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder (Angstzustände, Verlust des Selbstwertgefühls, gewalttätiges Verhalten oder Beziehungsprobleme). Sie hat keinen erzieherischen Nutzen, kann aber den Lebensweg von Kindern nachhaltig beeinträchtigen. Mit dem Inkrafttreten des Grundsatzes der gewaltfreien Erziehung im Schweizerischen Zivilgesetzbuch am 1.
Juli 2026 wird eine Forderung, die im Schweizer Strafrecht und in der Kinderrechtskonvention der UNO bereits anerkannt ist, ausdrücklich im Zivilrecht verankert.
Dank dieser Revision verfügt das Schweizer Recht künftig über eine Rahmennorm, die eine klare Richtung zugunsten einer Erziehung im Einklang mit den Kinderrechten vorgibt. Die neue gesetzliche Bestimmung verändert den Handlungsspielraum der Behörden nicht, aber sie gibt Fachleuten im Kinderschutz ein zusätzliches Instrument für die Begleitung von Familien an die Hand.
Information und Sensibilisierung ist nötig Um nachhaltige Veränderungen in den Einstellungen und im Verhalten der Erziehungsberechtigten zu erreichen, muss die Gesetzesänderung von Informations- und Sensibilisierungsmassnahmen begleitet werden. Der Regierungsrat hat beschlossen, sich in diesem Sinne zu engagieren. Er plant eine breit abgestützte Informations- und Sensibilisie-
rungskampagne zum Recht von Kindern auf eine gewaltfreie Erziehung mit dem Schwerpunkt auf psychische Gewalt.
Eltern angesichts der täglichen Herausforderungen unterstützen Viele Eltern fühlen sich heute angesichts der Herausforderungen, die mit der Erziehung verbunden sind, überfordert – sei es aufgrund von Zeitmangel, Stress oder der Schwierigkeit, zuverlässige Hilfsangebote zu finden. Alltägliche Situationen wie etwa Konflikte zwischen Kindern, Schlafstörungen, der Umgang mit Emotionen oder Fragen rund um die Schule können schwierige Fragen aufwerfen.
Die neuen gesetzlichen Bestimmungen sehen unter anderem vor, dass die Kantone sicherstellen müssen, dass Eltern und Kinder bei Erziehungsschwierigkeiten gemeinsam oder einzeln ausreichend Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten haben.
Landeskanzlei
Beratungsangebote im Kanton BaselLandschaft: Familienberatung der FEJB www.fejb.ch
Neue Prüfstelle der MotorfahrzeugPrüfstation beider Basel in Itingen
Seit 1. Juli nimmt die MotorfahrzeugPrüfstation beider Basel (MFP) ihre neue Prüfstelle am Sägeweg 15 in Itingen in Betrieb. Für die Kundschaft aus dem oberen Baselbiet verkürzen sich somit die Anfahrtswege zur Fahrzeugprüfung. Am neuen Standort im Gewerbegebiet Zelgli, in unmittelbarer Nähe zur Autobahnausfahrt Itingen, werden neu ab 1. Juli 2026 amtliche Prüfungen von Personenwagen und Motorrädern durchgeführt. Fahrzeughalterinnen und -halter aus den Bezirken Sissach und Waldenburg sowie aus den nah gelegenen
Gemeinden des Bezirks Liestal werden nun für die Prüfung ihrer Fahrzeuge nach Itingen eingeladen. Wer sein Fahrzeug lieber in Münchenstein vorführen will, kann sich mit den Login-Angaben auf der Einladung zur Fahrzeugprüfung in die Online-Disposition einloggen und seinen Termin mit wenigen Klicks nach Münchenstein verschieben. Die Online-Disposition bietet allen Fahrzeughalterinnen und -haltern aus dem ganzen Kanton die Möglichkeit, ihre Termine nicht nur zeitlich auf einen passenden Tag zu verschieben,
Unverzichtbare Helfer für Vereine und Verbände
Sportmobile Seit über drei Jahrzehnten geschätzt
Willi Wenger
Die gut drei Jahrzehnte alten Sportmobile des Sportamts der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) sind vor rund zehn Monaten durch zwei neue Exemplare ersetzt worden. Diese erfüllen aufgrund ihrer technischen Ausrüstung, respektive aufgrund von Anregungen der Sportverbände und Sportvereine im Kanton, alle Anforderungen, welche an ein mobiles «Büro» gestellt werden. Dies dokumentiert unter anderem die Nachfrage nach diesen Anhängern. Christian Saladin, der stellvertretende Dienststellenleiter des Sportamts, sagt, dass die beiden Wagen quasi jede Woche im Einsatz stehen. «Sie sind sehr begehrt. Wir vergeben die Sportmobile nach Eingang der Bestellungen, primär an Institutionen mit Sitz im Kanton». Patrik Bader, der Verwalter der beiden Sportmobile, sagt im Exklusivgespräch mit der ObZ auf dem Gelände des alten Zeughauses an der Liestaler Oristalstrasse 100, dass die (fast) noch brandneuen identischen Anhänger über viel Wertvolles wie Unverzichtbares verfügen. «Wir decken mit diesen wirklich alle Bedürfnisse von Organisatoren von Sportveranstaltungen ab». Bader weist auf hochprofessionelle Lautsprecherboxen, die Klimaanlage, den Defibrillator, den Kühlschrank, zahlreiche Werkzeuge und das Putzmaterial hin, welche zur Standardausrüstung gehören. Das «geöffnete» Sportmobil – es verfügt über eine Art Sonnendach – sei zudem lichtdurchflutet, verfüge so gesehen über angenehme Lichtverhältnisse und sehr
angenehme Arbeitsbedingungen», ergänzt Saladin.
Wer im Übrigen die Sportmobile benutzen will, muss eine Bedingung erfüllen. Zwingend ist wenigstens die einmalige Absolvierung eines einstündigen Ausbildungskurses, der pro Jahr zweimal angeboten wird. Die Bestellungen, beziehungsweise Reservierungen, können über den Netzauftritt des Sportamtes Baselland vorgenommen werden. Der Verleih erfolgt grundsätzlich kostenlos.
Die beiden Sportmobile, die in dieser Form in der Nordwestschweiz einzigartig sind, wurden durch die Firma Wenk Fahrzeugbau in St. Gallen als Unikate gefertigt. Sie haben inklusive ihrer Ausrüstung je 55000 Franken gekostet. Finanziert worden sind sie über den Swisslos Sportfonds Baselland.
Präsidien von Landrat und Regierungsrat
Der Baselbieter Landrat hat die Präsidien von Landrat und Regierungsrat gewählt. Andreas Dürr (FDP) präsidiert vom 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2027 den Landrat. Regierungspräsident im Amtsjahr 2026/2027 ist Thomi Jourdan (EVP).
Zur 1. Vizepräsidentin des Landrats wurde Sandra Strüby-Schaub (SP), zum 2. Vizepräsidenten des Landrats Martin Karrer (SVP) und zur Vizepräsidentin des Regierungsrats Kathrin Schweizer (SP) gewählt. Landeskanzlei
sondern auch den bevorzugten Prüfungsort zu wählen. Mit der erweiterten Prüfinfrastruktur reagiert die MFP auf den kontinuierlich steigenden Fahrzeugbestand im Kanton Basel-Landschaft, der eine wachsende Zahl durchzuführender amtlicher Prüfungen nach sich zieht. Der neue Standort in Itingen ermöglicht aber nicht nur die nötige Erhöhung der Prüfkapazität, sondern trägt am Hauptstandort in Münchenstein auch zu einer Entlastung der strapazierten Anfahrtswege bei. www.mfpbb.ch SID
Hohwacht Lauwil mit Berganimation.
Fotos: E. Bachmann
Landwirt Heinz Zimmermann, Liestal, Schauenegg.
Edi Niederberger am Umzug am Ziel an der Messe Basel.
Patrik Bader und Christian Saladin (v.l.) präsentieren der ObZ mit sichtlichem Stolz eines der Sportmobile des Kantons. Fotos: W. Wenger
Das Innere der Sport-Infrastruktur.
Martin Karrer (2. Vizepräsident des Landrats), Kathrin Schweizer (Vizepräsidentin des Regierungsrats), Andreas Dürr (Landratspräsident), Thomi Jourdan (Regierungspräsident), Sandra Strüby-Schaub (1. Vizepräsidentin des Landrats). Foto: zVg
Magische Zusammenarbeit
Schützenstube Liestal Denkmalpflege und Bauherrschaft gingen Hand in Hand
Marc Schaffner
Wörter wie «Rendite» und «Investor» verwendet Mathias Hirt eigentlich nicht gern. Die «Schützenstube» in der Liestaler Altstadt sei für ihn nicht ein Renditeobjekt, sondern ein Privileg: «Das Gebäude wird noch Jahrhunderte hier stehen, wenn wir alle schon zu Staub zerfallen sind.» Als Vertreter der Eigentümerschaft muss er jedoch einer Realität ins Auge blicken: Eine Immobilienfirma, selbst wenn es sich um ein lokales Familienunternehmen wie die Zedrima AG handelt, muss darauf bedacht sein, dass ihre Objekte «nachhaltig über Investitionszyklen kostendeckend» sind, sprich «eine gewisse Wirtschaftlichkeit» aufweisen. Und Erträge lassen sich nur durch möglichst grosse vermietbare Flächen erzielen – was je nachdem zu einem Interessenskonflikt mit denkmalpflegerischen Aspekten führen kann. Der kürzlich abgeschlossene Umbau der «Schützenstube» beweist aber, dass das nicht zwingend der Fall sein muss. Die Kantonale Denkmalpflege nahm das Projekt als Aufhänger für ihr alljährliches «Mediencafé» und lud die Medien zu einer speziellen Führung ein. Zu dem Gebäudeensemble gehört nämlich nicht nur die «Schützenstube» – die ObZ hatte anlässlich der Wiedereröffnung ausführlich über den Umbau des Restaurants berichtet –, sondern auch das Nachbarshaus an der Rathausstrasse sowie drei Hinterhäuser an der Mühlegasse (siehe Grafik rechts). Während zweieinhalb Jahren wurden die Häuser renoviert, es entstanden moderne Wohnungen, und der ehemalige Innenhof, der mit der Küche und dem alten Lift zugebaut war, wurde freigelegt.
Laut Architekt Christoph Löliger ist der neu entstandene Lichthof quasi das «Rückgrat» des Ensembles. Er bietet Platz für die Balkone, die zu den Wohnungen gehörten und lässt Licht in die ehemals sehr düstere «Schützenstube» fallen. Ausserdem wird hier die Erschliessung über Lift und Treppe zentralisiert. Da die Stockwerkniveaus in jedem Haus anders liegen und das Ensemble überhaupt sehr verwinkelt ist, war viel Kreativität gefragt. Dabei sei zwischen Eigentümerschaft und Denkmalpflege ein Vertrauensver-
Der freigelegte Innenhof lässt Licht ins Restaurant und bietet Platz für die Balkone, die zu den Wohnungen gehören.
Auf dieser Darstellung aus dem 17.Jahrhundert sind rot umrandet die Vorder- und Hinterhäuser zu sehen. (Original von Jakob Meyer, Umzeichnung: Karl Gauss, 1910.) Foto: Archäologie Baselland
hältnis entstanden, sagte Mathias Hirt. Die Denkmalpfleger/-innen, die ja nichts Anderes seien als Anwälte für die Bausubstanz, die selber nicht reden könne, hätten den Spagat geschafft und die Bauherrschaft gecoacht, um das Optimum herauszuholen: «Wenn man einander hilft, kommt diese Magie zustande.»
Mathias Hirt wünscht sich, dass diese Art, miteinander umzugehen, Schule macht: «Wir alle haben Interesse daran, unser Kulturgut zu erhalten.»
«Dankbarkeit und Demut»
Ortsbildpfleger Philippe Allemann zeigte auf dem Rundgang, wie sich moderne Wohnbedürfnisse bei engen Platzverhältnissen in einer Altstadt realisieren lassen. Beispielsweise wurde ein Teildach angehoben, um mehr Wohnraum zu gewinnen – eine Lösung, auf die die Bauherrschaft vielleicht nicht alleine gekommen wäre.
Die Kantonale Denkmalpflegerin Sabine Sommerer strich heraus, dass es bei so einem Umbau eine Vision brauche. Wenn Mathias Hirt den ideellen Wert der Bausubstanz nicht erkannt hätte, wäre es nicht zu diesem Resultat gekommen. Für die vorbildliche Zusammenarbeit bedankte sich auch Nora Näf, Leiterin Bauforschung bei der Archäologie Baselland. Für sie war besonders interessant, dass die Oberflächen, die im Lauf der zeit dazugekommen waren, schichtweise zurückgebaut wurden. Unter anderem kamen verschalte Deckenbalken, die fürs 16.Jahrhundert unüblich sind, oder eine mit Ranken bemalte Decke zum Vorschein.
Mehr zum Projekt gibt es im Jahresheft 2025 der Kantonalen Denkmalpflege und in der Broschüre «Beispielsammlung Ortsbildpflege» zu finden (beides online verfügbar unter baselland.ch/ search, dort «Denkmalpflege» als Suchbegriff eingeben).
Fähigkeitszeugnis 18 neue Landwirtinnen und Landwirte am Ebenrain
Am Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung durften 18 Absolventinnen und Absolventen ihr eidgenössisches Fähigkeitszeugnis als Landwirtin bzw. Landwirt entgegennehmen.
Von den insgesamt 18 Lernenden haben 13 die reguläre dreijährige Ausbildung und vier die verkürzte Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Eine Kandidatin hat das Qualifikationsverfahren im Rahmen einer Nachholbildung absolviert. Über den Lehrabschluss im Rang dürfen sich drei Absolventinnen und Absolventen freuen.
Regierungsrat Thomi Jourdan würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen in seiner Ansprache: «Sie haben Grossartiges erreicht, sich unglaublich viel Kompetenz angeeignet. Gleichzeitig weiss, wer in der Landwirtschaft arbeitet, dass Wissen und Kont-
rolle zwei völlig verschiedene Dinge sind. Sie können alles richtig machen. Zur richtigen Zeit säen, zur richtigen Zeit düngen, das Vieh perfekt pflegen, jeden maschinellen Handgriff beherrschen. Und trotzdem kommt der Hagel. Trotzdem bleibt der vorhergesagte Regen aus. Trotzdem stirbt das Tier, passiert etwas, das kein Lehrbuch und kein Erfahrungsschatz vorhergesehen hat. Das kann existenziell sein. Und trotzdem: Das ist kein Scheitern, keine persönliche Niederlage. Sondern Ausdruck von etwas, das Ihren Beruf ausmacht: Er passiert in der Abhängigkeit zur Natur. Und so bleibt die Erkenntnis: Es gibt kein Patentrezept für Erfolg, wohl aber ‹zwei Düngemittel des Lebens›, die – so meine Einschätzung – für uns alle von grosser Bedeutung sind: Zum einen Dankbarkeit: Das Wissen, dass alles was wir sind und werden, nur möglich ist,
weil andere Menschen uns unterstützen und mit uns unterwegs sind. Zum anderen Demut: Das Erkennen, dass all unser Engagement wichtig ist, aber letztlich der Erfolg nie von uns alleine abhängt, nicht in unseren Händen liegt.»
Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung
Folgende Absolventinnen und Absolventen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen: Aregger Simon, Blauen; Dettwiler Flurina, Basel; Eugster Linus, Ettingen; Gerber Flavio, Bretzwil; Huber Aurelio, Rünenberg; Inglese Luca, Basel; Kalt Raffaela, Buus; Kaltenrieder David, Zunzgen; Kamm Aurin, Basel; Kempf Roger, Oltingen; Kohler Andreas, Liesberg; Kurz Cornel, Diegten; Mächler Aurin, Fehren; Moser Elouan, Anwil; Munz Christof, Basel; Ritter Dave, Gelterkinden; Tscharner Anna; Tschopp Jael.
Betrachtung zur Woche Sommerpause am Bach
Wenn die Sommertage heiss werden, zieht es mich an den Bach. Ich sitze im Schatten. Das Wasser fliesst vorbei. Zwischendurch halte ich die Füsse ins kühle Nass. Ich höre die Vögel. Manchmal landet ein Fischreiher am Ufer. Die Natur überrascht mich immer wieder. Wer genauer hinsieht, entdeckt mehr. Eine Blume zwischen den Steinen. Ein Käfer im Gras. Kleine Dinge, die sonst niemand beachtet. Am Bach komme ich zur Ruhe. Ich schreibe in mein Dankbarkeitstagebuch. Ich sortiere Gedanken. Ich richte mich auf Gott aus. Dann platzt plötzlich ein Gedanke hinein. Was ist mit den unerledigten Aufgaben? Sorgen melden sich. Schuldgefühle auch. Darf ich hier sitzen? Darf ich mich erholen? Es gäbe doch noch so viel zu tun.
Todesfälle
Langenbruck Andreas Hostettler-Kirchhofer, geb. 1950, gest. 2026, von Guggisberg BE, wurde bestattet.
Vielleicht kennen Sie das. Wir leben in einer Zeit, die Leistung schätzt. Wer nichts tut, hat schnell ein schlechtes Gewissen. Doch die Bibel erinnert uns daran: Ruhe gehört zum Leben. Sie ist kein Luxus. Sie ist ein Geschenk. In der Bibel steht: «Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind.» (Prediger 4, 6) Gott schuf uns nicht nur für die Arbeit. Er schenkt uns auch Ruhe. Er lädt uns ein, zu staunen, geniessen und dankbar zu sein.
Die Sommerpause bietet dafür Raum. Vielleicht brauchen wir dafür keine Reise. Vielleicht genügt ein Platz am Bach. Ein paar Minuten Stille. Und offene Augen für das Gute, das längst da ist. Nadja Urben, Heilsarmee Liestal
Erdbebenopfer
Nach den schweren Erdbeben im Nordwesten Venezuelas leistet die Reformierte Kirche Baselland Nothilfe in Höhe von 5000 Franken. Mit dem Beitrag unterstützt sie die Nothilfe ihrer Partnerorganisation HEKS zugunsten der betroffenen Bevölkerung. Reformierte Kirche Baselland
Traurig und schweren Herzens müssen wir uns von unserem sehr geschätzten Kollegen für immer verabschieden.
Hector Herzig
17.10.1954 – 27.6.2026
Mit grosser Hingabe und viel Herzblut hat er sich bis zu seinem Tod für unsere Gemeinde eingesetzt, seit 2004 im Gemeinderat, seit 2008 als Gemeindepräsident.
Wir werden Hector ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Nächsten. In Dankbarkeit, Achtung und Freundschaft Gemeinderat Langenbruck Das Datum für eine öffentliche Gedenkfeier wird später bekannt gegeben.
«Wir sind traurig, dass du gehenmusstest, aberdankbar,dassesdichgab.Wir werden dich immeringuter Erinnerung behalten.»
Nach langer Krankheithat Susanneihren Kampfverlorenund ist friedlicheingeschlafen.Wir vermissendichvon ganzem Herzen AufWunschder Verstorbenenfindetdie Verabschiedung im engsten Familienkreisstatt
In Liebeund Dankbarkeit: Markus Moor Matthias Moor Simone Wilhelmund Julian Wilhelm mitColin,Elias,Alena undLuana
Traueradresse: Markus Moor,Schützenmattweg 5, 4460 Gelterkinden
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Wenn Einsamkeit die einzige Gesellschaft ist. Ihre Spende hilft.
Foto: M. Schaffner
Wenn Durst zur Gefahr wird
Trockenheit
Ungesicherte Wasserstellen können für Tiere zur Todesfalle werden
Ein ertrunkener Igel im Schwimmbecken ist kein schöner Anblick. Und doch kommt das häufiger vor als vermuten lässt. Durstige Tiere bringen sich oft in Lebensgefahr. Wasserstellen wie Schwimmbäder, Planschbecken, Regentonnen oder Teiche werden dann sehr schnell zum nassen Grab. Nicht nur Igel, auch Katzen, Füchse, Vögel, Mäuse, Frösche, Insekten und viele andere Tiere fallen auf der Suche nach Wasser hinein und ertrinken, nach einem langen und äusserst qualvollen Todeskampf. Würde man die Wasserstellen mit einfachen Mitteln sichern, könnten solche Tragödien verhindert werden. Die Tierschutzorganisation NetAP erklärt wie:
Schwimmbecken
Obschon die meisten Tiere schwimmen können, sind die wenigsten in der Lage, aus dem Wasser über den Rand eines Pools zu klettern. Der sicherste Schutz bietet eine geeignete Poolabdeckung, die immer montiert wird, sobald niemand anwesend ist. Auch sogenannte Ausstiegsrampen ermöglichen Tieren, sich zu retten. Am besten platziert man zwei oder drei von ihnen in den verschiedenen Ecken des Schwimmbeckens, denn Kleinsäuger übersehen in der Panik leicht eine weit entferne Ausstiegsmöglichkeit.
Planschbecken
Planschbecken sollten über Nacht geleert werden. Tagsüber kann man auch hier eine einfache Ausstieghilfe montieren. Styroporbretter oder dicke Frottiertücher, die ins Wasser ragen, helfen den Tieren, sich aus ihrer Notlage zu befreien.
Teiche
Teiche mit steilen Ufern wirken wie Schwimmbecken mit hohen Rändern. Auch hier soll stets eine oder mehrere lebensrettende Ausstiegsmöglichkeiten vorhanden sein. Dies kann ein Brett oder ein dickes Tuch sein, an welchem das Tier aus dem Wasser ins Freie klettern kann. Wichtig ist, dass die Ausstiegshilfe fest fixiert ist, damit sie dem Tier den nötigen Halt zum Verlassen des Wassers gibt. Auch sollte der Wasserstand regelmässig kontrolliert werden, denn bei niedriger Wassertiefe reicht die Ausstiegshilfe vielleicht nicht mehr tief genug ins Wasser hinein, damit das Tier sie überhaupt erreichen kann.
Wassertröge
Auch hier sollte eine Ausstiegsmöglichkeit angeboten werden. Mit Hilfe von Steinen kann man zum Beispiel eine Art Treppe bauen, sodass die Tiere aus dem Wasser klettern können. Wichtig ist, dass die Stufen nicht allzu hoch und stabil ineinander verkeilt sind.
Regentonnen
Regentonnen sollten in jedem Fall abgedeckt werden. Der Deckel sollte zusätzlich gesichert werden, da ein starker
Ausstieghilfen verhindern das Ertrinken von Tieren.
Wasserschalen helfen Kleinsäuger – hier ein Igel,
Windstoss diesen sonst wegwehen kann. Ist das Abdecken nicht möglich, braucht es auch hier eine Ausstieghilfe. Offene Regentonnen können zudem mittels einem am Rand verkeilten Brett gesichert werden, damit zum Beispiel Vögel aus einem sicheren Stand heraus trinken können.
Wasserschalen
Mit flachen Schalen kann man Wildtieren im Garten frisches Wasser anbieten. Ein paar kleine Äste und Steine sorgen dafür, dass auch Insekten ihren Durst sicher löschen können.
«Leider hören wir oft von Menschen, die noch immer nicht bereit sind, ihren Swimmingpool oder andere Wasserstellen zu sichern, obschon bereits mehrere Tiere darin ertrunken sind», erklärt Esther Geisser, Präsidentin von NetAP. Mittlerweile ist allen Poolbesitzern klar ist, dass Tiere in ihrem Schwimmbad ertrinken können. Spätestens aber beim zweiten Mal handle es sich um einen sogenannten Eventualvorsatz. Im Falle einer Anzeige bzw. Klage könnte es strafrechtliche und zivilrechtliche Sanktionen für den Poolbesitzer nach sich ziehen, hält die Juristin fest. Bereits der
Durst ohne Gefahr stillt.
Tod des Tieres an sich sei dramatisch für das betroffene Tier. Aber oft stehe hinter dem Opfer auch eine trauernde Familie, für die ein solch grauenvoller Todesfall traumatisch wirke. Deshalb appelliert NetAP an alle, diese einfachen Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen, um für eine angemessene Prävention zu sorgen und Tier und Mensch zu schützen.
Lic. iur. Esther Geisser NetAP – Network for Animal Protection
Notfällungen als Klimawandelfolge
Hitzeperioden, wie wir sie aktuell erleben, treten immer häufiger auf. Für den Wald bedeutet dies mehr Trockenstress und eine höhere Anfälligkeit gegenüber Schädlingen, Krankheiten und Folgeschäden. Geschwächte Bäume sterben ab, verlieren Äste oder stürzen um. Notfällungen entlang von Siedlungen und an stark frequentierten Wegen lassen sich daher zum Schutz der Bevölkerung nicht vermeiden. An einem «Waldspaziergang» für die Medien zeigte der Verband Wald beider Basel, dass solche Fällungen auch «eine Chance für den Wald von morgen» sein können. In Sissach wurde eine solche Fläche in ein Biotop umgewandelt, für den Sissacher Waldchef Niggi Bärtschi ein Beispiel, wie Bürgergemeinden als Waldbesitzerinnen «mit strategischen Entscheiden das Gesicht des Waldes von morgen konkret mitprägen können». Werden betroffene Flächen nach einer Notfällung gezielt weiterentwickelt, können sie eine Chance für die Anpassung des Waldes sein und Biodiversität fördern. Mit einer Vielfalt an Baumarten
und stabilen Waldstrukturen könnten resiliente Wälder geschaffen werden, sagte Raphael Häner, Geschäftsführer von Wald beider Basel. Die Anpassung des Waldes an den Klimawandel sei je-
doch kostspielig und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, betonte er. Waldeigentümer/-innen dürften mit den Kosten nicht allein gelassen werden. ObZ
Zusätzliche Massnahmen wegen Trockenheit
Die anhaltende Hitze und die ausbleibenden Niederschläge verschärfen die Trockenheit im Kanton Basel-Landschaft. Deshalb verfügt der Kantonale Führungsstab KFS per 30.Juni 2026, 12 Uhr, neue zusätzliche Massnahmen. Diese betreffen vor allem die Nutzung der Ergolz sowie die Wasserentnahme aus der Ergolz und deren Zuflüsse.
Allgemeine Lage
Da es in den vergangenen Wochen wenig bis keine ergiebigen Niederschläge gegeben hat, sind die Pegelstände der Fliessgewässer im Kanton Basel-Landschaft weiterhin sehr tief. Der tiefe Wasserstand der Ergolz und die damit zusammenhängenden hohen Wassertemperaturen führen zudem zu Hitzestress bei den Fischen.
Neue zusätzliche Massnahmen
Die aktuelle Trockenheit auf Grund der andauernden Hitze und fehlenden Niederschlägen hat den Kanton Basel-Landschaft dazu bewogen, folgende Massnahmen per 30. Juni 2026, 12 Uhr, bis auf Widerruf zu verfügen:
Das Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot an der Ergolz wird von Sissach (ARA Ergolz 1) bis zur Mündung in den Rhein ausgeweitet. Für die Ergolz und ihre Zuflüsse gilt ein generelles Wasserentnahmeverbot. Dies gilt namentlich auch für von der Bau- und Umweltschutzdirektion bewilligte Wasserentnahmen.
Weiterhin gilt:
• Waldbrandgefahr: Im Wald und an Waldrändern ist das Entfachen von Feuer verboten. Das Verbot gilt bis zu einem Mindestabstand von 50 Metern zum Waldrand; ausgenommen sind fest eingerichtete Feuerstellen. Feuer sind jederzeit zu beaufsichtigen und Funkenwurf sofort zu löschen. Die Glut in der Feuerstelle ist vor dem Verlassen der Feuerstelle vollständig zu löschen. Ebenfalls generell verboten ist das Steigenlassen von Himmelslaternen beziehungsweise Heissluft-Ballons – unabhängig davon, ob diese gekauft oder selbst hergestellt wurden –, die durch offenes Feuer angetrieben werden. Zudem ist es untersagt, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.
• Wasserentnahmeverbot aus Gewässern: Das Entnehmen von Wasser für den Gemeingebrauch ist verboten. Als Gemeingebrauch gilt die gelegentliche Entnahme kleiner Wassermengen zum Beispiel mittels Eimer oder Giesskanne aus öffentlichen Gewässern.
• Bade- und Betretungsverbot: für Mensch und Tier sowie Fischereiverbot am Unterlauf der Birs (Medienmitteilung vom 24. Juni 2026) Kantonaler Führungsstab KFS
Tagesaktuelle Informationen finden Sie auf: Kantonale Online-Informations-Plattform «Trockenheit», www.baselland.ch/ politik-und-behorden/direktionen/sicherheitsdirektion/kfs/trockenheit
Regierungsgebäude wieder zugänglich
Seit dem Deckeneinsturz im Regierungszimmer des Regierungsgebäudes in Liestal am 22. Juni 2026 hat das Hochbauamt technische Untersuchungen durchgeführt. Mittlerweile wurden alle Räume geprüft, die letztmals um das Jahr 2000 erneuert wurden. Um zu klären, ob diese Deckenverkleidungen ebenfalls einsturzgefährdet sind, wurden Sondagen durchgeführt. Die technischen Abklärungen zeigten, dass in einigen Räumen die Deckenverkleidungen saniert werden müssen. Die Mitarbeitenden der Landeskanzlei und des Generalsekretariats der Sicherheitsdirektion können in das Regierungsgebäude zurückkehren. Bis zum Ende der Sommerferien kann das Gebäude wieder vollumfänglich genutzt werden. Bau- und Umweltschutzdirektion
Vom X-Island-Kind zur Lagerleiterin
Prinzessin Peach wartet sehnsüchtig auf ihre Rettung. Zusammen mit Super Mario machen sich die Teilnehmenden des Ferienpasses X-Island auf die Suche nach ihr. Der Kurs findet in der dritten Ferienwoche statt und wird von der Jungschar Boa Liestal angeboten.
«2016 gab es in der Schweiz ein grosses Sommerlager unseres Jungschar-Verbandes. Einige unserer Kinder aber waren schlicht zu jung dafür. Darum organisierten wir ein zusätzliches Lager und öffneten es auch für Ferienpass-Kinder», erzählt Stefanie Büchner, Lehrerin in Liestal und Mitgründerin des Boa-Lagers.
Aus einem Lager wurde eine gemeinsame Lebensreise Das Lager war von Anfang an ein Erfolg. «Wir hatten gleich 30 Anmeldungen!» Besonders freute sich Stefanie, dass einige der Kinder später auch in die Jungschar kamen und blieben. Von Anfang an dabei war auch Clemens Büchner. Was mit einem abenteuerlichen Ferienlager anfing, entwickelte sich zu einer gemeinsamen Lebensreise: 2023 heirateten die beiden, selbstverständlich genau in der Zeit des Ferienpasses. Nächstens erwarten die beiden ihr erstes Kind. Niemand wird sich wundern, wenn es genau zum Zeitpunkt des Lagers auf die Welt käme. Die Nachfolge ist gesichert, dies ist auch der Grund, warum Stefanie die Leitung an ihre Nachfolgerin Alexia Jenny übergeben hat. Alexia war eines jener Kinder, die vor zehn Jahren über den Ferienpass zur Jungschar Boa kamen. Heute ist sie 17, macht im dritten Lehrjahr ihre Ausbildung zur Pharmaassistentin und fördert bereits künftige Leitende: «Ich fragte die Teenager aus der
Jungschar, was sie interessiert und ob sie mitarbeiten wollen. So entstand das Super Mario-Thema für dieses Jahr.» Die Vorbereitung und Durchführung dieser Lager sind aufwendig und zeitintensiv. Aber die grosse Arbeit nahm Stefanie immer gerne in Kauf: «Es ist so genial, mit der Kindergruppe unterwegs zu sein. Sie sind so offen und interessiert. In kürzester Zeit entwickeln sich neue Freundschaften und wir haben eine megaschöne Stimmung.» Bei so viel Herzblut ist es gut möglich, dass sie später wieder im Ferienpasskurs der Jungschar Boa mitarbeitet.
Weitere Informationen zum Super Mario-Kurs und allen weiteren X-IslandKursen findet man unter www.x-island. ch. Stiftung Jugendsozialwerk, Blaues Kreuz BL
Fotos: zVg
der seinen
Auch Insekten brauchen Wasser.
Gratulationen und Glückwünsche zur bestandenen Prüfung.
Wir gratulieren zur bestandenen Lehrabschlussprüfung mit einer Gesamtnote von 5.1!
Belmir Velic Strassenbauer EFZ
Wir wünschen
Rudolf Wirz Strassen und Tiefbau AG
Oristalstrasse 98, 4410 Liestal Telefon 061 921 99 00 www.rudolf-wirz-ag.ch
Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss
Mit grosser Freude gratulieren wir unseren Lernenden zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung.
Mit Engagement, Ausdauer und viel Einsatz haben sie einen wichtigen Meilenstein in ihrem Berufsleben erreicht. Wir freuen uns mit ihnen über diesen schönen Erfolg und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg viele bereichernde Begegnungen, Freude an ihrer Tätigkeit und alles Gute für die Zukunft.
Ein herzlicher Dank gilt allen Berufsbildenden und Mitarbeitenden, die unsere Lernenden während ihrer Ausbildungszeit begleitet und unterstützt haben.
Super Silas!
Wir gratulieren Silas Dürr herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss als Gärtner EFZ Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau im Rang mit 5.4.
Wir sind stolz auf dich und freuen uns, gemeinsam mit dir auch in Zukunft wunderschöne Gartenprojekte zu gestalten.
Das Briggen-Team
Von links nach rechts:
Nita Syla, Fachfrau Gesundheit EFZ
Gian Holliger, Fachmann Gesundheit EFZ
Rahel Wider, Fachfrau Gesundheit EFZ
Seraina Zeller, Assistentin Gesundheit und Soziales EBA (abwesend)
Altersheimstiftung der Bürgergemeinde Gelterkinden
Turnhallenstrasse 1 I 4460 Gelterkinden Tel. 061 985 99 00 info@zumeibach.ch I www.zumeibach.ch
Belmir weiterhin alles Gute und viel Erfolg sowie Freude am Beruf!
Wir
Jolla
Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss
Das ganze Jakobushaus-Team gratuliert ganz herzlich zum bestandenen Abschluss. Wir sind sehr stolz auf die gute Leistung und wünschen für die Zukunft viel Freude, Erfolg und alles Gute.
www.jakobushaus.ch
Herzliche Gratulation!
Wir gratulieren
Kevin Dettwiler
zum erfolgreichen Lehrabschluss seiner zweiten Ausbildung als Automobil-MechatronikerEFZ
Mit viel Fleiss und grossem Willen hast Du die Herausforderung angenommen und die Prüfung erfolgreich und souverän bestanden. Wir sind stolz auf Dich!
Umso mehr freuen wir uns, dass Du uns weiterhin mit Deinem doppelten Fachwissen im Team erhalten bleibst.
Teil 1: Apulien Fritz Kammermann, Lausen, auf dem «Weg nach Rom» Fritz Kammermann
Neben dem Jakobsweg nach Santiago führt ein anderer alter Pilgerweg quer durch Europa und zwar von Canterbury nach Rom und weiter in den Süden Italiens, wo die Schiffe in Richtung Jerusalem ablegten. Die Via Francigena, der sogenannte Frankenweg, verbindet England und Frankreich mit Rom und dem Grab des Apostels Petrus. Ein kurzes Stück führt durch die Westschweiz.
Von Süden nach Norden Ich entscheide mich – aus wettertechnischen Überlegungen – mit meinem diesjährigen Wanderprojekt an der Südspitze des italienischen Stiefelabsatzes zu starten. Ich will den Frühling geniessen und der zunehmenden Hitze des Südens möglichst lange aus dem Weg gehen können. Mitte April herrschen allerdings noch recht kühle und äusserst windige Verhältnisse. Finibus Terrae wird die Klippe mit Leuchtturm und grosser Kirche bei Santa Maria de Leuca genannt, das Ende der Welt. Es ist Frühling trotz kühlem Wetter. Es grünt und blüht an den Wegrändern und auf den Feldern. Blaue Wegwarte, gelbe Kamille und vor allem roter Mohn bilden grosse bunte Farbklekse in der saftig grünen Landschaft. Auch auf den felsigen Klippen blüht es üppig. An den flachen Sandbuchten liegt Treibholz und Unrat vom letzten Winter. Das wird sich bald ändern, wenn die Strände für die Sommerferienzeit bereit gemacht und die Sonnenschirme aufgereiht werden.
Grosse Vergangenheit Apuliens
Der ganze Süden Italiens, der sogenannte «Mezzogiorno», schaut auf eine sehr lange bewegte Geschichte zurück. Die Griechen siedelten hier. Es kamen die Römer und später die Normannen. Die grösste Blütezeit erlebte Apulien im 13. Jahrhundert unter dem staufischen Kaiser Friedrich II. Es folgten Regenten aus Frankreich, Spanien, Sizilien und Neapel. Alle Herrschenden haben Spuren hinterlassen. Burgen, Wehranlagen, Wachtürme, Städte, Kirchen und Kathedralen. Apulien umfasst den gesamten Absatz des italienischen Stiefels und beherbergt unzählige Überreste alter Zeitzeugen. Jeder Wandertag wird durch viele bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten zu einem Erlebnistag.
Landwirtschaft prägt die Region. Die Felder für Getreide und Ackerbau dehnen sich weit aus, genauso wie die dazwischen liegenden Brachen. Gemüsepflanzungen, Obst- und Rebgärten haben ebenfalls immense Ausmasse. Am eindrücklichsten aber sind die unzähligen, riesengrossen Olivenhaine mit ihren hunderten von alten knorrigen Olivenbäumen. Sie muten wie Gnome aus einem Märchenbuch an. Trotzdem wirken die Bäume ehrwürdig, sogar wenn sie längst abgestorben sind. Italiens Süden kämpft gegen das Olivenbaumsterben, ausgelöst durch ein Bakterium. Chemie ist deshalb unverzichtbar, genauso wie Bewässerung.
Durch Felder, entlang der Küste, durch historische Orte Auf der Via Francigena bin ich ziemlich allein unterwegs. Der Weg führt zu einem grossen Teil über Land, kommt aber auch immer wieder ans Meer und ich freue mich über jede Küstenwanderung. Es bleibt nicht verborgen, dass die Winterstürme den Ufern arg zugesetzt haben.
Lecce, das heimliche Herz oder die Seele des Salento, ist Touristenmagnet und kann mit unzähligen wunderschönen Barockkirchen und vielen vornehmen Palazzi aufwarten. Drei Wandertage später komme ich nach Brindisi. Hier endete die Via Appia, die alte Römerstrasse, und hier war einer der Häfen, wo die Schiffsreise ins Heilige Land begann.
Weiter nördlich im Hinterland befindet sich ein Ort, wo wohl jede Apulien-Reise hingeht. Alberobello fasziniert mit seinen Trulli, kleine Rundhäuser, wie für Zwerge, mit einem Dach aus Natursteinen. Der Landgraf verlangte diese Bauweise, weil bei einer königlichen Inspektion die Behausungen schnell abgebaut und so die fälligen Abgaben für feste Siedlungen in der Grafschaft klein gehalten werden konnten.
Bari ist Apuliens Hauptstadt. Eine moderne pulsierende Stadt, mit einer ganzen Reihe von imposanten Grand Hôtels aus der Belle Époque und einer verwinkelten historischen Altstadt. In einer der Gassen fabrizieren Grossmütter seit Generationen Orecchiette von Hand und bieten sie zum Verkauf. Das Essen in Apulien nach «Cucina Povera» ist einfach aber äusserst delikat. Pasta mit Cima di Rapa und ein Glas Primitivo – es braucht gar nicht mehr. Berg des Kaisers und Berg der Heiligen Nicht verpassen darf man bei einer Apulien-Reise das Castel del Monte bei Andria. Hier hat der normannische Friedrich II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, auf einem Hügel eine stolze Burg erbauen lassen. Die trutzige achteckige Bastion mit acht wiederum achteckigen Türmen beeindruckt jeden Besucher. Gargano wird die in die Adria hineinragende gebirgige Halbinsel, der «Sporn des italienischen Stiefels», genannt. Das Gebiet ist grösstenteils Nationalpark. Nach einem schweisstreibenden Aufstieg auf 800 Meter erreiche ich den Ort Monte Sant’Angelo. Hier befindet sich ein Heiligtum zu Ehren von Erzengel Michael, der sich dort angeblich im 5. Jahrhundert mehrfach gezeigt haben soll. In der Grotte finden mehrfach täglich gut besuchte Messen statt. Hier wurde früher für eine gefahrlose Pilgerreise gebetet, heute für Gesundheit und Lebensglück. Eine wunderschöne und aussichtsreiche Höhenwanderung bringt mich nach San Giovanni Rotondo. Hier hat im letzten Jahrhundert Padre Pio gewirkt, der 2002 heilig gesprochene Kapuzinerpater. Er ist der beliebteste Heilige Italiens und der tägliche Ansturm von Gläubigen zu seinem gläsernen Sarkophag in einem eindrucksvollen Mausoleum in Form von zwei übereinander gebauten Kirchen ist enorm. Ich habe Apulien auf rund 600 Kilometer Pilgerstrecke durchquert. Den vorläufigen Abschluss meiner diesjährigen Pilgerreise bilden etwas abseits liegenden idyllische Orte im Norden des Gargano. Nach der Sommerpause geht die Wanderung auf der anderen Seite des Apennins weiter, vom Benevento über Neapel bis nach Rom.
Typisch für Apulien: eine Stadt, ein Hafen, eine Burg und viele Kirchen. Im Bild Monopoli. Fotos: F. Kammermann
Alberobello mit seinen Trulli, kleine Rundhäuser mit Natursteindächern.
Wandern durch altehrwürdige Olivenhaine. Im Hintergrund Ostuni, la Città Bianca, die weisse Stadt.
Ein Anblick, der einem den Atem verschlagen kann: Vico del Gargano.
Castel del Monte – als steinerne Krone für den damaligen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Federico II. gedacht. Der achteckige Grundriss mit acht Ecktürmen ist bis heute ein Mysterium.
Der Gargano gilt als Wanderparadies der Topklasse.
Highlights in grosser Bandbreite
Open Air 4. Bertha Festival im Ziegelhofareal in Liestal
Sander van Riemsdijk
Am letzten Wochenende war das BerthaFestival in der Meyer-Wiggli-Strasse im Ziegelhofareal in Liestal bei sommerlicher Witterung zum vierten Mal ein Hotspot der lokalen Musikszene mit acht unterschiedlichen Musikformationen und dies verteilt auf zwei Abende. Benannt ist das Open-Air-Musikfestival nach Bertha Meyer-Wiggli, welche massgeblich am Aufbau und der Führung der Brauerei Ziegelhof beteiligt war. Zusammen mit ihrem Mann Jakob betrieb sie die Brauerei von 1878 bis 1921 und führte ebenso jahrzehntelang das Restaurant Ziegelhof.
Das Festival wurde 2023 von der Boulderhalle «Hebdi» in Kooperation mit dem Kulturraum Hilmig unter der Leitung des Gründers Chaschper Kron ins Leben gerufen. Ziel war es, das kulturelle Leben in Liestal zu bereichern und das ehrwürdige Ziegelhof-Areal mit einem Hauch von Nostalgie zu beleben. Nach einem harzigen Start fängt das Festival nun an, sich in der Open-Air-Musikszene allmählich zu etablieren. Nicht einfach in Zeiten, in denen immer mehr Open Airs um ihre Existenz bangen.
Musikalische Highlights
Das Festival wurde am frühen Freitagabend in einer geschichtlichen Entourage auf einer mobilen Bühne mit hypnotisierenden Sounds und pfiffiger Rockmusik der dreiköpfigen Gruppe Queen Anne Lace feierlich bombastisch eröffnet. Spätestens nach den ersten Klängen war klar, dass die stilistische Bandbreite der Band eine besondere Atmosphäre entwickelte und schon früh im Festival für musikalische Highlights sorgte. Das Musikfestival, das sich durch überraschende Programmierungen zwischen unterschiedlichen Musikstilen auszeichnet, richtet sich an zwei Tagen abendfüllend an ein vielfältiges Publikum aller
Parteien
Altersgruppen, das eine breite Palette musikalischer Genres schätzt. Besonders am Festival schätzt Chaschper Kron im Gespräch mit der ObZ «den nostalgischen Ort zwischen alten Fassaden, in noch einer der letzten mit Pflastersteinen gelegten Strasse von Liestal». Und schiebt nach: «Es passt irgendwie zusammen.» Er schaut bei der Auswahl der Musikgruppen sehr genau, dass diese ihre eigene Musik mitbringen. «Für Coverbands gibt es genug andere Möglichkeiten.» Finanziert wird das Festival von mehreren Sponsoren und aus den Einnahmen der kulinarischen Verpflegungsmöglichkeiten und dem Eintritt an beiden Abenden. «Dabei arbeiten unsere Leute hier vor Ort alle ehrenamtlich. Sonst würde es nicht gehen», so Kron.
Eine begeisterte Stimmung
Anschliessend an Queen Anne Lace präsentierte die Berner Band Loretta mit ihren Musikstilen Softrock, Power Pop und Alternative Country laute virtuose
Der «höchste Liestaler»
Einwohnerrat Lukas Heinzelmann neuer Präsident
Wegbegleiter, Freunde und Parteikollegen gratulierten dem frisch gewählten Lukas Heinzelmann (5.v.l.) zur Wahl.
Foto: zVg
Performances und sorgte die siebenköpfige Band aus dem Zürcher Oberland Los Billtons mit ihren energischen Acts und
einer rhythmischen Bühnenpräsenz für eine begeisterte Stimmung. Abgerundet bis in die späten Nachtstunden wurde das Festival am Freitag mit Peter Kernel und ihrem experimentellen Rock als eine der besten Schweizer Bands.
Am Samstagabend standen Auftritte von The Pig, Kind Regards, Hungry Whores und Gutter Queens mit ihrem Punkrock der wilden Sorte auf dem Programm.
Musiktipp unter freiem Himmel
Das kleine, aber feine Musikfestival mit seinem stimmungsvollen Ambiente strebt danach, nicht nur die Einwohner von Liestal, sondern auch Menschen aus der ganzen Region anzusprechen, welche ihre Leidenschaft mit anderen teilen möchten. Es entwickelt sich nach vier Jahren sukzessive zu einem erfolgreichen Musiktipp unter freiem Himmel. Für Chaschper Kron ist es deshalb schon jetzt klar, dass es das Open Air Festival auch nächstes Jahr am gleichen Ort und dann zum 5. Mal wieder geben wird.
Gewinn
und fünf Prozent
mehr Fahrgäste
Die 121. Generalversammlung der Autobus AG Liestal (AAGL) ging am 24. Juni 2026 im neuen Stadtsaal Liestal über die Bühne. Die Aktionärinnen und Aktionäre haben die Jahresrechnung 2025 mit einem Gewinn von 87383 Franken genehmigt. Vor der Wahl von zwei neuen Verwaltungsrätinnen wurden die langjährigen Mitglieder Christian Haidlauf als Präsident und Thomas De Courten als Vizepräsident verabschiedet. Der neue Austragungsort der AAGLGV hatte durchaus etwas Geschichtsträchtiges in sich. Im benachbarten Gasthaus Engel wurde im Januar 1905 die vormals als Automobilgesellschaft Liestal-Reigoldswil bezeichnete Autobus AG Liestal gegründet. 121 Jahre später fanden sich an gleicher Stätte 120 Aktionärinnen, Aktionäre und Gäste ein, die von Präsident Christian Haidlauf gekonnt durch die Traktanden geführt wurden. Regierungsrat Isaac Reber überbrachte Grüsse der Baselbieter Regierung. Er strich die Wichtigkeit der AAGL für die regionale Mobilität heraus und dankte für die verlässliche Zusammenarbeit sowie die bereits vollzogenen Schritte bei der Umstellung auf Elektrobusse.
Zwischendurch
Rate mal, was ich bis heute und zwei Wochen lang gemacht habe. Na klar, die «feriae», die vollen zwei Wochen langen «Festtage». Genauso lautet die lateinische Übersetzung des uns vertrauten Wortes «Ferien». Nix mit «fair rien», wie manche denken, diese Zeit zu verstehen. Nix mit «Nix tun», sondern ein fast sarkastisches Oxymoron: «Ferienstress» in «les vacances». Du hast erst den Gedanken gehabt, es wäre schön, mal Ferien zu machen und schon hast du den Ferienstress: Wo reise ich in dieser unruhigen Zeit hin? Was ist, wenn dort, wo ich hinreisen will, auch ein Krieg oder eine Klima-Katastrophe ausbricht?
Oder, wie arrangierst du deine laufenden Aktivitäten in deinem Kalender? Wie vereinbarst du deine Ferien mit deiner Familie oder mit deinen vierbeinigen Gesellen?
Doch allererste Frage die: Wer soll sich um die Organisierung der Ferien kümmern? Du oder dein/e Partner/ -in? Denn auch die Ferien sind wie ein Überraschungsei: Man weiss nie, was man vor Ort antrifft. Genauso wie mit dem letzten Hitzeausbruch, welchem man gnadenlos ausgeliefert war – noch mehr Ferienstress. Ach, jetzt jammere ich etwas, denn trotzdem waren meine «feriae» am Meer in Italien sehr schön. Und genauso wie ich mich auf diese «Süsses-nichts-tun-Zeit», meine Ferien, freute, umso mehr war meine Freude gross, mich daheim wiederzufinden: Im Vergleich zu den 39 Grad in Italien fühle ich mich jetzt hier in der Schweiz bei 27 Grad fast pudelwohl.
Diese Ferien haben mich auf den Gedanken gebracht, warum wir Ferien machen. Dass wir auch mal eine Auszeit von unserer Arbeitszeit nehmen sollen, ist natürlich klar. Ansonsten wären wir alle von unserem Alltagsstress «ausgeleiert» und nicht mehr leistungsfähig.
Erst seit dem 1. Juli 1984 gibt es gesetzliche Ferien für Arbeitnehmer in der Schweiz. Erst, weil die allererste Ferienregelung in unserem Land bereits 1879 stattgefunden hat, wobei diese nur für Bundesbeamte vorgesehen war. Was war der Grund für die Ferien von Bundesbeamten? Die Sauerstoffmengen in den Büros. Kein Wunder, denn in dieser Zeitepoche war auch das Rauchen in Büros in Ordnung. Wie dem auch sei, hiess es, nur so könnte man die geistige Ermüdung bekämpfen. Was die körperlichen Belastungen angeht, gab es für Ferien in diesem Sinne gar kein Grund.
Erst 87 Jahre später durften sich die Arbeitnehmer offiziell Ferien gönnen. Ab dem besagten Jahr 1884 wurde der gesetzliche Mindesturlaub auf vier Wochen im Obligationenrecht verankert. Nach 1920 erhielten die Arbeitnehmer regelmässig Ferien. Übrigens nennen sich die Ferien in der deutschen Sprache «Urlaub» mit der Bedeutung von «die bezahlte Freizeit für Arbeitnehmer». Also es steht jedem frei, ob man an diesen Tagen die «feriae», also Festtage auf der fernen Reise, oder zu Hause zelebriert.
Der Einwohnerrat hat Lukas Heinzelmann am 24.Juni zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Mit der Übernahme des Ratspräsidiums bekleidet er für die kommende Amtsperiode das höchste politische Amt der Stadt und darf sich damit als «höchster Liestaler» bezeichnen. Heinzelmann gehört seit mehreren Jahren dem Einwohnerrat an und engagiert sich daneben auch in der Bürgergemeinde Liestal. Im Anschluss an die Wahl lud die SVP Liestal und Umgebung zu einem festlichen Apéro ein. Zahlreiche Wegbegleiter, Freunde und Parteikollegen nutzten die Gelegenheit, dem frisch gewählten Einwohnerratspräsidenten persönlich zu gratulieren und auf seine Wahl anzustossen. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch der höchste Baselbieter, Landratspräsident Reto Tschudin, der Lukas Heinzelmann die besten Wünsche für sein Präsidialjahr überbrachte. Der stimmungsvolle Apéro, den der Ratskollege Marius Ziegler organisierte, bot den passenden Rahmen, um die Wahl gemeinsam zu feiern. Die anwesenden Mitglieder der SVP-Fraktion sowie zahlreiche Gäste würdigten das langjährige Engagement von Lukas Heinzelmann für die Stadt Liestal und wünschten ihm für das bevorstehende Amtsjahr viel Erfolg, eine glückliche Hand und stets sachliche sowie konstruktive Debatten im Einwohnerrat.
Das Geschäftsjahr 2025 war ein erfolgreiches für die AAGL. Nicht nur konnte ein Gewinn von rund 87000 Franken verzeichnet werden. Einmal mehr wurde eine Rekordzahl an Fahrgästen transportiert: 8,86 Millionen
Personen sind im Jahr 2025 in einen Bus der AAGL eingestiegen. Das bedeutet eine Zunahme von fünf Prozent. Insgesamt legten die Fahrgäste mit den AAGL-Bussen 36,42 Millionen Kilometer zurück. Aufgrund der Rücktritte von Präsident Christian Haidlauf und Vizepräsident Thomas De Courten, die an der Versammlung gebührend verabschiedet wurden, schlug der Verwaltungsrat den Aktionärinnen und Aktionären zwei neue Vertreterinnen zur Wahl vor. Als Nachfolgerin für den im letzten Jahr verstorbenen Kantonsvertreter Hansruedi Müller wurde Claudia Demel vom Kanton Basel-Landschaft als neue Abgesandte nominiert. Die 48-jährige diplomierte Verkehrsökonomin aus Zeiningen wurde einstimmig gewählt. Auch Julia Bicher aus Riehen schaffte die Wahl ohne Gegenstimmen. Julia Bicher ist 46 Jahre alt und Bachelor of Arts in International Hospitality and Tourism Management. Die bestehenden Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräte Marc Baur, Alfred Guggenbühl, Cornelia Meier und Sandra Sollberger wurden für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt. Damit besteht der VR der AAGL neu aus vier Damen und zwei Herren, was in der von Männern dominierten Schweizer ÖV-Landschaft aussergewöhnlich ist.
Autobus AG Liestal
Reto Tschudin, Präsident SVP Liestal und Umgebung
Auch erinnerte ich mich an die Schulferien, die unseren Schüler-Kids zustehen. Wie auch an meine in den 70ern, die im Grunde genommen keine waren. Jedes Jahr ab der 4. Klasse musste ich mit meinen Schulkameraden während der Herbstferien bei der Ernte auf den Baumwollplantagen dem Sowchos (Sowjetwirtschaft) aushelfen. Ab 7 Uhr morgens wurden wir Schüler/-innen am Schulplatz gesammelt und mit den Lastwagen aufs Feld gefahren, um die festgesetzte Tagesnorm zu erfüllen: Die Viertklässler/-innen hatten 40 kg bis 18 Uhr, bis Ende des Arbeitstages zu liefern, die Fünftklässler 50 kg und so weiter. Die 120 kg galten als Rekord und es waren solche «Schnellpflücker» unter uns. 1 kg Baumwolle kostete 5 Kopeken, das war unser Lohn, womit wir uns mal auch z.B. dieSportschuhe leisten konnten. Also keine Rede von eine schulfreie Zeit und Erholung, sondern KinderExploitation zum Wohle des Landes. Ich hoffe, du hattest schönere Schulferien in deiner Erinnerung.
Die Band Gutter Queens unterhielt das Publikum am Samstagabend. Foto: zVg
Das kleine, aber feine Open-Air-Festival spricht alle Altersgruppen an. Foto: S. van Riemsdijk
Koisyn Schneider
Die
«Turnfest light» in Bubendorf
Abschluss der Turnsaison Wettkampf mit 15 Vereinen
Jeden Sommer finden Turnfeste in der ganzen Schweiz statt, für welche begeisterte Turnerinnen und Turner monatelang gemeinsam trainieren. Turnfeste bilden den krönenden Abschluss der Turnsaison und bieten den Vereinen die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen und ihre Leistungen untereinander zu messen.
Leider erteilten die Turnfestorganisierenden für die Saison 2026 diversen Turnvereinen eine Absage. Die Koordination zwischen den Verbänden und die Mehrjahresplanung der Wettkämpfe sei nicht optimal gelaufen, weshalb für diese Saison das Angebot der Nachfrage nicht gerecht werden konnte. Das Ergebnis: Viele Turnvereine können an keinem Turnfest teilnehmen und verloren damit die Möglichkeit, ihre Saisonziele zu erreichen.
Als Zeichen der gegenseitigen Solidarität und zur Stärkung des Vereinslebens haben die Turnvereine Frenkendorf und Bubendorf innert knappen sechs Monaten einen Turnanlass, angelehnt an ein richtiges Turnfest, auf die Beine gestellt; einfach in einer «Light»Version. Am Samstag, 20. Juni, fand mit 15 betroffenen Vereinen gemeinsam dieser Wettkampf in kleinem Rahmen statt. Auf der Sportanlage Sappeten in Bubendorf wurde Geräte geturnt, Fachteste und Fit+Fun absolviert, Leichtathletik sowie Nationalturnen gezeigt. Das «Turnfest light» war in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Anders als an einem gewöhnlichen Turnfest war jeder teilnehmende Verein verpflichtet, neben den sportlichen Wettkämpfen auch einen kleinen Arbeitseinsatz zu übernehmen. Ob beim Auf- und Abbau, als Wertungsrichter oder bei anderen Aufgaben – alle packten mit an und trugen ihren Teil zum Gelingen des Anlasses bei und dadurch niemand (ausser vielleicht das vierköpfige «OKäli») einen Riesenaufwand betreiben musste. Genau dieses Miteinander machte den Anlass einzigartig. Es zeigte einmal mehr, dass Turnen weit mehr ist als nur Wettkämpfe und Ranglisten. Der Teamgeist, die Hilfsbereitschaft und die Kameradschaft standen den ganzen Tag über im Mittelpunkt und liessen die grosse Turnerfamilie noch enger zusammenwachsen. Alle genossen den Wettkampf und das anschliessende Fest und schätzen den familiären Rahmen sowie der da-
Die Turnvereine Frenkendorf und Bubendorf haben innert knappen sechs Monaten ein «Turnfest light» auf die Beine gestellt.
für das «OKäli».
durch ermöglichte nähere vereinsübergreifende Austausch. Trotz Turnfestabsagen durften die teilnehmenden Vereine somit einen schönen gemeinsamen Anlass durchführen. Ganz nach dem Motto: Turnfreude verdient immer einen Platz!
Erfolgreiche Einsätze am Europacup
Vergangenen Donnerstag konnte Michèle Bertschi einen weiteren EuropacupSieg feiern. Sie gewann den EskiltunaEuropacup-Liegendmatch über 300 m bei windigen Bedingungen mit 595 Punkten.
Ein Tag zuvor belegte sie beim EC Sweden Cup im 3x20-Match den silbernen Platz mit 584 Punkten. Zum Abschluss fand am Freitag anlässlich des EC Eskiltuna nochmals ein 3x20-Match statt. Bei schwierigen äusseren Bedingungen erkämpfte sich Michèle mit guten 585 Punkten hinter ihrer Teamkollegin den guten 2. Rang. Somit darf das Aktivmitglied auf eine sehr erfolgreiche Woche zurückblicken. Die Feldschützengesellschaft Bubendorf gratuliert und wünscht weiterhin alles Gute. Feldschützengesellschaft Bubendorf
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NKL Liestal beim World Cup in Arosa
Trampolin 53. Nissen Cup in Arosa
Beim 53. Nissen Cup vom 25. bis 27. Juni in Arosa gingen drei Turnerinnen und Turner aus dem Trampolinbereich des Nordwestschweizerischen Kunstturnund Trampolinzentrums in Liestal an den Start.
Als Teil der Schweizer Delegation nahmen Mari Rüfenacht und Noel Steck am Junior Wettkampf teil, während Elia Locher an seinem erst dritten World Cup teilnehmen durfte.
Bereits Donnerstagabend ging es für die Junioren los. Im Einzelwettbewerb schaffte es Mari Rüfenacht, sich als dritte für das Finale in der Kategorie 13–14 Jahre zu qualifizieren. Noel Steck turnte eine sehr gute Pflichtübung, musste aber leider in der Kür die Übung vorzeitig beenden. Für ihn stand somit kein Finale am Samstag mehr auf dem Programm.
Elia Locher durfte sich am Freitag mit den besten Turnern der Welt messen. Mit Weltmeistern, Europameistern und mehreren Olympioniken war das Teilnehmerfeld auf Weltklasseniveau. Einmal mehr zeigte Elia seine Fortschritte auf internationaler Bühne. Mit einer sehr guten ersten Übung schaffte er es
Siegerehrung, 1.
Kürzlich hat das Bundesamt für Sport (BASPO) bekanntgegeben, dass alle Sportvereine, die Jugendfördergelder beziehen, in ihren Statuten neu eine geschlechterbezogene Quotenregelung und eine Amtszeitbeschränkung festzuschreiben (Vorstände und Organisationen). Andernfalls würden die Fördergelder J+S gestrichen.
Dann folgte die Ankündigung von Beitragskürzungen für den Bereich J+S. Grund dafür sind Kosteneinsparungen beim BASPO. Argument: Es entwickeln sich immer mehr Sportarten und immer mehr Kinder und Jugendliche nutzen die vielen Angebote. Jetzt neu soll das Obligatorium für drei Lektionen Sport pro Woche weg-
fallen. Die Verantwortung soll künftig im Zuge der «Entflechtung 27» komplett den Kantonen übertragen werden. Fällt das Obligatorium weg, ist jeder Kanton frei, ob er die drei Sportlektionen pro Woche weiterführen, kürzen oder abschaffen will. Ich finde das eine Katastrophe. Die Kinder haben doch im Rahmen der Schule leichten Zugang zu Bewegung. Sie erfahren Teamgeist und Wettkampf, lernen verlieren, lernen auch Schwimmen (wichtig) und finden so den Weg zu den Vereinen. Sport wirkt auch integrativ, ein wichtiger Faktor. Letztendlich bedeutet der Wegfall des Obligatoriums nichts anderes, als dass es weniger Schulsportstunden geben wird. Die Pensen der Turn-/Sportleh-
rer/-innen sinken und die Nutzung von Hallen und Aussenplätzen reduziert sich. Man kann so Kosten und Aufwand sparen, allerdings auf Kosten von Schülerinnen und Schülern. Im krassen Gegensatz dazu sollen im Jahr 2038 in sage und schreibe zehn Kantonen die Olympischen Winterspiele stattfinden. Dieser Anlass kostet in etwa 2,2 Milliarden, ist den Medien zu entnehmen. Der Bund wird sich mit 200 Millionen beteiligen. Viel Geld. Die Frage sei erlaubt, wer von Olympia profitiert. Sicher nicht der Schulsport, dort wird man ja sparen wollen.
erneut, seine bisherigen World Cup Leistungen zu überbieten. In der zweiten Übung turnte er zwar durch, konnte aber nicht noch einmal seine Leistungen übertrumpfen. So blieb es bei seiner persönlichen Bestleistung aus der ersten Übung. Bei 57 Startern schaffte er es als bester Schweizer auf den guten 37. Schlussrang.
Am Samstag durfte Marie Rüfenacht erneut an den Start gehen und die Schweiz im Finale vertreten. Leider musste Mari schon kurz nach Beginn ihrer Übung die Rheinfolge umstellen und somit Punkteabzüge im Schwierigkeitsgrad hinnehmen. So schaffte sie es nicht mehr ganz, sich gegen die starken Athletinnen aus Grossbritannien, Deutschland und Italien durchzusetzen und beendete den Wettkampf in Arosa auf dem guten 5. Schlussrang.
Insgesamt war der 53. Nissen Cup wieder eine tolle Gelegenheit für die Baselbieter Athletinnen und Athleten, sich mit anderen Nationen zu messen. Das Finale gibt es noch einmal zum nachschauen auf swiss-sport.tv.
Polizeinachrichten
Chemische Reaktion
Ziefen Brand in einem Gebinde mit Laborabfällen
Am Freitagabend, 26. Juni 2026, kurz vor 17.30 Uhr, kam es in einer Lagerhalle eines Entsorgungsbetriebes an der Hauptstrasse in Ziefen zu einer chemischen Reaktion mit kleinem Brand in einem Gebinde mit Laborabfällen. Verletzt wurde niemand.
Die Meldung über das Ereignis ging um 17.38 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein. Beim Eintreffen der Ereignisdienste vor Ort drang dichter Rauch/Dampf aus der betroffenen Lagerhalle.
Durch die Einsatzkräfte konnte die Lagerhalle betreten und festgestellt werden, dass es in einem Gebinde mit Laborabfällen zu einer chemischen Reaktion gekommen war. Dies führte einerseits zu einem kleinen Feuer und andererseits zu starker Rauch-/Dampfbildung.
Durch die Feuerwehr konnte die Palette mit dem Gebinde aus der Halle entfernt und die chemische Reaktion gestoppt werden.
Für die Dauer des Einsatzes musste die Verbindungsstrasse Bubendorf – Ziefen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
Durch die Chemiewehr wurden Messungen durchgeführt, welche in der Umgebung des Ereignisortes keinerlei Auffälligkeiten zeigten.
Beim Brand wurde niemand verletzt. Vor Ort im Einsatz standen die Feuerwehr Wildenstein, die Stützpunktfeuerwehr Liestal, die ABC-Wehr, der Chemiefachberater, die Messgruppe, das Feuerwehrinspektorat beider Basel, die Polizei Basel-Landschaft sowie der vorsorglich aufgebotene Rettungsdienst. Polizei Basel-Landschaft
Tim Dannenberg, NKL
Mari Rüfenacht. Fotos: Tim Dannenberg
Elia Locher.
Turnverein Frenkendorf
Fotos: zVg
Jubel
Platz Michèle Bertschi SUI, 2. Platz Jenny Vatne
NOR. 3. Platz Sarina Hitz SUI. Foto: zVg
Sommerliche Verlockungen
Sissach Wiedereingeführter Sommermarkt mit angepasstem Konzept
Sander van Riemsdijk
Nachdem der Sissacher Sommermarkt wegen mangelndem Publikumsinteresse als Hauptgrund eigentlich abgeschafft worden und vor etwa zwei Jahren an einer Einwohnergemeindeversammlung vom Souverän wieder zurück ins Leben gerufen wurde, fand nun letzte Woche bei hochsommerlichen Temperaturen die Wiedereinführung statt. Dies unter dem Patronat des Marktverbands Nordwestschweiz mit dem extern verpflichteten Rheinfelder und ehemaligen Liestaler Marktchef Mario Gratzer.
Perimeter verkleinert
Neu am revitalisierten Sommermarkt war, dass bei 102 Anmeldungen die 95 Marktstände vielfältig konzipiert und sowohl in Einbahn- als auch in Doppelformation in der Begegnungszone aufgestellt worden waren, dazu mit einzelnen Ständen auf dem Gemeindeplatz sowie in der Postgasse. Der traditionelle und bei den Kindern beliebte «KinderKettenflieger» war vom Gemeindeplatz in die Begegnungszone an zentraler Lage vor dem Café Caprice verlegt worden. Dafür gab es nun dort – im Gegensatz zu anderen Jahren – mehr Platz für zahlreiche andere Marktstände. Der Perimeter der Verkaufsfläche bis zur Einfahrt zum Coop war sichtbar um einiges verkleinert worden. «Dies ist auf Wunsch der Gemeinde Sissach so umgesetzt worden, um den doch immer enormen Aufwand zur Bereitstellung der Infrastruktur zu reduzieren», sagt Mario Gratzer auf Nachfrage dieser Zeitung.
Sommerliche Volksstimmung
Die Hitze machte sowohl den Marktbesuchenden als auch den Marktfahrern vor allem in der mehrheitlich schatten-
Reformierte Kirchgemeinde
Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Freitag, 3. Juli
10.30 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» Sonntag, 5. Juli
10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Leitung: Pfr. Eric Hub. Orgel: Adrian Schäublin. Text und Thema: Titusbrief – dreiteilige Predigtreihe zu den drei Kapiteln des Briefes. Kirche-Sein, so könnte man sein Thema zusammenfassen. 1. Was sind die Aufgaben der Gemeindeleitung. 2. Wie sieht in einem nichtchristlichen Umfeld eine persönliche christliche Lebensführung aus. 3. Was hat das für Auswirkungen im öffentlichen und politischen Bereich? Die Themen sind heute noch aktuell. Unsere Kirchenpflege, aber auch das Pfarr- und Sozialdiakonie macht sich viele Gedanken darüber, wie wir unsere Kirchgemeinden am besten pflegen, was sind die Kriterien, nach welchen wir uns ausrichten können? Wie verbinden wir Tradition und Veränderung im Gemeindeleben. Das erste Kapitel gibt dazu Impulse und wird am Gottesdienst vom 5. Juli im Zentrum stehen. Unsere Gesellschaft und ihre Werte verändern sich. Die Vielfalt an Vorstellungen, Bedürfnissen und Ansichten nimmt zu, oft bereichernd, manchmal auch nicht.
losen Begegnungszone sehr zu schaffen. Die zwei Dorfbrunnen, welche für eine nasse Abkühlung sorgen könnten, waren aus Wasser-Sparmassnahmen vom Gemeinderat abgestellt worden. Nichtsdestotrotz herrschte hie und da wieder sommerliche Volksstimmung im Sissacher Zentrum mit der Möglichkeit zu vielen persönlichen Begegnungen und einem differenzierten Warenangebot, das trotz verringertem Perimeter immer noch genügend Gelegenheit bot, sich kleinere oder grössere Wünsche zu erfüllen.
Besondere Marktatmosphäre Auf den bunten Verkaufsständen warteten viele kulinarische Verlockungen, wie frisches Brot, regionale Wurst- und Käsespezialitäten, Süssigkeiten, dazu Textilien, Deko- und Geschenkartikel, Spielzeug und so vieles mehr darauf den Besitzer zu wechseln. Kinder und
Kollekte: mission21 – Umwelt- und Menschenrechtsorganisation in Indonesien
Fahrdienst: Max Bürgin, 079 311 94 34
Donnerstag, 9. Juli
18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof
Freitag, 10. Juli 10.30 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»
Amtswochen 29. Juni bis 19. Juli: Pfr. Eric Hub
Allgemein: Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof; Sonnenhof: 20. Juli bis 1. September, Sommerpause.
9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt, 076 261 31 25
Cooler Jazz bei heissem Wetter
Läufelfingen Melody Makers beim 31. Jazz-Matinèe
Hanspeter Thommen
Jugendliche, allenfalls mit einem «Märtbatzen» von den Eltern oder Grosseltern im Hosensack ausgerüstet, suchten sich oft Gruppenweise und nicht selten von einem lautstarken Freundesschar begleitet ein passendes Geschenk, eine kühlende Glace oder die traditionelle Zuckerwatte. Auch ohne Kaufabsichten konnte wer wollte die besondere Marktatmosphäre wieder geniessen und nach Herzenslust aufsaugen. Insbesondere am Morgen als es noch einigermassen kühl war. Mario Gratzer zeigte sich am Markttag mit dem Publikumsaufkommen zufrieden. «Schon am frühen Morgen hatte es viele Leute im Dorfzentrum. Am Nachmittag war eher eine Flaute festzustellen. Dies ist sicher dem warmen Wetter geschuldet,» so der Marktchef.
Den Markt als Gemeinschaft erleben Seit Jahrhunderten als sozialer Treffpunkt erleben die Besuchende den Marktbesuch als Gemeinschaft und der informative Austausch in Form von oft nur kurzen Gesprächen stärken unbewusst die soziale Bindung – auf der Strasse und in den Gartenwirtschaften. Diese boten mit ihren Sitzmöglichkeiten im Schatten und mit so manchem erfrischendem Getränk für eine willkommene Abkühlung und eine ersehnte Ruhepause. Sissach blickt insbesondere mit seinem Frühlings- und Herbstmarkt auf eine lange Markttradition zurück. Ob der wie Phönix aus der Asche gestiegene Sommermarkt mit dem angepassten Konzept längerfristig über ausreichendes Nachhaltigkeitspotenzial verfügt, wird die Zukunft zeigen. Für Diskussion ob der Sommermarkt seine Berechtigung hat, ist auf jeden Fall weiterhin gesorgt. Hitze hin oder her.
19.00 Rosary Prayer Mittwoch 13.00 bis 15.30, Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden
Sonntag, 5. Juli
Kein Gottesdienst in der Kapelle –sommerliche Pause
Dienstag, 7. Juli
19.30 Gesprächskreis Salon Crystal mit heiklen Themen und Bibeltexte. Heute zu: Scheidung und Erbsünde
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Sonntag, 5. Juli
10.00 Gottesdienst in der Kirche Maisprach mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Doris Haspra, Orgel.
Rund um meine Kirche
Konfirmand*innen
Konf.Lager mit den Konfirmand*innen der
Die 1993 gegründete Jazzband Melody Makers erspielte sich seit ihrem Bestehen eine treue Fangemeinde. So waren im Gartenrestaurant des Bad Ramsach am vergangenen Samstag einmal mehr alle Plätze besetzt. Denn schon zum 31. Mal lud die beliebte Band ihr Publikum am letzten Sonntag im Juni zu einer Jazz-Matinée ein. Bandleader, Trompeter und Sänger Rolf Niederhauser freute sich darüber, dass sich die Gäste auch vom heissen Wetter nicht abhalten liessen. Viele fanden Platz im Schatten des alten Kastanienbaums. Weitere mussten sich mit Sonnenschirmen zufrieden geben. Auch die Band selbst konnte sich lediglich mit zwei Sonnenschirmen vor der brennenden Sonne schützen. Um halb elf liessen die fünf Musiker los mit ihrem Spiel. Neben Rolf Niederhauser gehören Sepp Giess (Saxophon, Klarinette), Martin Gilgen (Klavier, Gesang), Beat Schweizer (Bass) und Claudio Provenzano (Schlagzeug) zu den Melody Makers. Zwei Mal eine Stunde unterhielt die Band ihr Publikum mit vielen beliebten Stücken. Von Hause aus sind die Melody Makers eigentlich eine Dixieland-Band. Doch die Gäste kamen auch in den Genuss mit Stücken aus Swing, Blues, Rock ‘n’ Roll und Pop. So fuhren sie musikalisch über die «Route 66», wie damals Nat King Cole, Chuck Berry oder die Rolling Stones. Die Melody Makers schwärmten, wie einst Louis Armstrong, « What A Wonderful World». Auch den Schweizer Hit von
Hazy Osterwald, den «Kriminal Tango», liessen sie nicht aus.
Die Musiker und das Publikum kamen nicht nur wegen der heissen Rhythmen ins Schwitzen. Es war einer der heissesten Tage im Juni. Sogar beim höher gelegenen Bad Ramsach stiegen die Temperaturen stetig. Trotzdem konnten es sich ein paar Gäste nicht verkneifen, zur guten Musik zu tanzen. Die Melody Makers gehen nach diesem Matinée nicht in die Sommerpause. Bereits am 16. Juli sind sie im Schützenmattpark in Basel zu sehen. Am 14. August spielen sie wieder in Basel, dann im Rahmen von «Em Bebbi sy Jazz».
Kirchgemeinde Ormalingen/Hemmiken vom 29. Juni bis 3. Juli in Vaumarcus NE
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken
Sonntag, 5. Juli
10.00 Gottesdienst mit Taufen in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke
Das Publikum geniesst im Schatten die Musik. Fotos: HP. Thommen
Kraftvolles Spiel trotz heissem Wetter.
Die vielfältige Produktauswahl lud förmlich zum Kaufen ein. Fotos: S. van Riemsdijk
Auch die Geselligkeit war ein Thema –trotz Hitze.
Im persönlichen Kontakt ist die Beratung sehr wertvoll.
Für eine zukunftsfähige Sozialarbeit
Buckten Gründung Regionaler Sozialdienst Oberes Homburgertal
Sander van Riemsdijk
Die fachgerechte Beratung und Betreuung der hilfesuchenden und hilfsbedürftigen Personen ist grundsätzlich Aufgabe der Gemeinde und kann durch die Einrichtung von Sozialdiensten oder durch den Beizug von qualifizierten Stellen und Personen sichergestellt werden. Die Sozialhilfebehörden der Gemeinden Buckten, Häfelfingen, Rümlingen und Känerkinden stehen dabei zunehmend vor steigenden fachlichen, administrativen und gesetzlichen Anforderungen. Insbesondere die zunehmende Komplexität der Sozialhilfe- und Asylfälle, die steigenden Anforderungen des Kantonalen Sozialamts, die Digitalisierung der Arbeitsprozesse sowie «die dauerhafte Sicherstellung der notwendigen Fachkompetenz, Stellvertretungen und Kontinuität stellen für kleinere Gemeinden eine Herausforderung dar», wie Thomas Lauber, Gemeinderat und Präsident der Sozialhilfebehörde Buckten, erläutert.
Professionelle Sozialarbeit sicherstellen
Seit dem vergangenen Jahr liefen deshalb Bestrebungen, die Sozialhilfe im oberen Homburgertal zur Entlastung der urbanen Sozialdienste regional zu organisieren. Ziel der Zusammenführung der vier Sozialhilfebehörden unter dem Namen «Regionaler Sozialdienst Oberes Homburgertal» ist es, eine professionelle, effiziente und zukunftsfähige Sozialarbeit sicherzustellen sowie die gesetzlichen Vorgaben nachhaltig zu erfüllen. «Durch die Zusammenarbeit können Fachwissen, personelle Ressourcen und administrative Abläufe gebündelt werden. Dies verbessert die Qualität der Dienstleistungen, erhöht die Ausfallsicherheit und ermöglicht eine professionelle Bearbeitung der Sozialhilfefälle», so Thomas Lauber. Als letzte der vier Gemeinden hat nun Hä-
felfingen an ihrer Einwohnergemeindeversammlung vom 17. Juni 2026 den Beitritt zum Verbund zugestimmt.
Nähe zur Bevölkerung gewährleisten
Der regionale Sozialdienst Oberes Homburgertal soll zentral in Buckten geführt werden. Wichtig ist bei der Reorganisation, dass die Nähe zur Bevölkerung in den vier Gemeinden weiterhin gewährleistet ist. «Diese ist garantiert», versichert Thomas Lauber. «Die Sozialhilfe bleibt eine kommunale Aufgabe, die Gemeinden behalten ihre politische Verantwortung und haben weiterhin ihre eigenen Sozialhilfebehörden. Die Bera-
tungs- und Betreuungsleistungen werden wohnortsnah in Buckten erbracht, bei fehlender Mobilität auch am Wohnort der Betreuten.»
Geeignete
Räumlichkeiten
Warum in Buckten? Diese Gemeinde betreut innerhalb der beteiligten Gemeinden die höchste Anzahl an Sozialhilfedossiers und verfügt bereits über eine angestellte Fachperson im Bereich Sozialarbeit. «Aufgrund der steigenden Fallzahlen hätten die personellen Ressourcen ohnehin ausgebaut werden müssen», so Thomas Lauber. «Zudem verfügt Buckten bereits über geeignete
Räumlichkeiten, weshalb die Erweiterung eines bestehenden Standorts die effizienteste Lösung darstellt.»
Kosten werden aufgeteilt
Die Kosten für den Betrieb des künftigen Regionalen Sozialdienstes werden nach einem vereinbarten Verteilschlüssel auf die beteiligten Gemeinden aufgeteilt. Der Personalbedarf umfasst derzeit rund 80 Prozent Sozialarbeit, 40 Prozent Administration sowie 40 Prozent Rechnungswesen. «Grundsätzlich ist der Verbund offen für weitere Gemeinden, sofern dies für alle Beteiligten sinnvoll und organisatorisch machbar ist», sagt Thomas Lauber. «Aktuell liegt der Fokus jedoch auf dem erfolgreichen Aufbau und Betrieb des Regionalen Sozialdienstes für die vier Gemeinden.» Auch Läufelfingen war Teil der Projektgruppe. Der Gemeinderat hat sich jedoch vorläufig gegen einen Beitritt ausgesprochen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Betriebsaufnahme des Regionalen Sozialdienstes. Dazu gehört insbesondere die Anstellung des Fachpersonals, die Einrichtung der Infrastruktur, die Einführung der Fachsoftware sowie die Erarbeitung der organisatorischen Abläufe.
Regionaler Sozialdienst nimmt Betrieb am 1. Januar 2027 auf Im Kanton Basel-Landschaft gibt es bereits verschiedene Modelle der interkommunalen Zusammenarbeit im Sozialbereich. Dabei übernehmen häufig grössere Gemeinden die Sozialdienste für kleinere Nachbargemeinden. Im Laufental gibt es bereits einen gemeinsamen Sozialdienst. Er besteht sogar aus neun Gemeinden. «Der Regionale Sozialdienst Oberes Homburgertal reiht sich in diese bewährte Entwicklung ein und schafft eine gemeinsame, professionelle Lösung für die beteiligten Gemeinden» führt Thomas Lauber aus. Der Regionale Sozialdienst Oberes Homburgertal soll seinen operativen Betrieb per 1. Januar 2027 aufnehmen.
1. August Brunch auf dem Bauernhof
Am Nationalfeiertag öffnen Bauernfamilien in der ganzen Schweiz ihre Hoftore und laden zum 1. August-Brunch. Zwischen frischem Brot, hofeigenen Spezialitäten und regionalen Köstlichkeiten wird der Bauernhof zum Ort des Zusammenseins – mitten in der Natur, nah an den Menschen und an der Herkunft der Lebensmittel.
Der traditionelle 1. August-Brunch verbindet Genuss mit Einblicken in das Leben auf dem Bauernhof. Aufgetischt werden frische und hausgemachte Spezialitäten aus regionaler Produktion –vom selbstgebackenen Brot über Milchprodukte und Käse bis hin zu Konfitüren und warmen Gerichten. Jeder Hof erzählt dabei seine eigene kulinarische Geschichte.
Zwischen Stall, Küche und Festtischen entsteht eine ungezwungene Atmosphäre, in der Gäste den Bauernhof aus nächster Nähe erleben. Gespräche mit den Gastgeberfamilien, Tiere auf der Weide und der Blick auf die Herkunft der Lebensmittel machen den Anlass zu einem authentischen Erlebnis.
Der 1. August-Brunch auf dem Bauernhof ist ein Projekt von «Schweizer Bäuerinnen & Bauern» und seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Nationalfeiertags. Er verbindet Menschen aus Stadt und Land, zeigt die Vielfalt der Schweizer Landwirtschaft und macht den Zusammenhang zwischen Genuss und Herkunft erlebbar.
Bei einigen Höfen ist der Ticketkauf online über eine Ticketplattform möglich. Dort finden Interessierte alle teilnehmenden Höfe mit Informationen zum Angebot, zur Anreise und zu den verfügbaren Plätzen. Wer sich seinen Platz frühzeitig sichert, profitiert von einer entspannten Planung und unterstützt gleichzeitig die Gastgeberinnen und Gastgeber bei den Vorbereitungen.
Die Zahl der Plätze ist begrenzt – frühes Buchen lohnt sich. Alle Informationen und die Buchung sind unter www.tickets.schweizerbauern. ch verfügbar. Schweizer Bauernverband
Volg-Rezept
Wassermelone auf Feta-Crème
Für 4 Personen.
Zutaten SAUCE
5 EL Olivenöl
1 EL flüssiger Honig
1 Zitrone, heiss abgespült, wenig abgeriebene Schale und ganzer Saft
½ Bund Minze, fein gehackt, einige Blätter beiseitegelegt Salz, Pfeffer
Zutaten SALAT
400 g Feta oder Hirtenkäse, in Stücken
1,5 dl Halbrahm 1 kg Wassermelone, in 3 cm grossen Stücken
60 g geröstete und gesalzene Pistazien, grob gehackt
Zubereitung
1. Olivenöl mit Honig und Zitronensaft verrühren, Zitronenschale und Minze beigeben, würzen.
2. Feta und Halbrahm mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Wassermelone anrichten, Sauce darüberträufeln, mit beiseitegelegter Minze und Pistazien garnieren.
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/
Der regionale Sozialdienst soll in Buckten geführt werden.
Foto: S. van Riemsdijk
Gelterkinder Nachrichten
Einwohnergemeinde Gelterkinden Aufruf zum Wasser sparen
Die anhaltend heisse Sommerzeit ohne ausreichende Niederschläge führt dazu, dass der Grundwasserspiegel immer weiter sinkt.
In Gelterkinden ist die Trinkwasserversorgung weiterhin gewährleistet. Es ist grundsätzlich ratsam, wenn mit dem Trinkwasser sparsam umgegangen wird. Wir bitten die Bevölkerung auf das Waschen von Fahrzeugen, das Befüllen von Schwimmbädern sowie auf die Bewässerung von Grünflächen zu verzichten.
Die Gemeinde Gelterkinden hat einen grossen Wassertank in der Mehrzweckhalle. Hier wird Quellwasser gesammelt, welches aus Qualitätsgründen nicht als Trinkwasser gefasst werden kann. Dieses Wasser wird für die Bewässerung der Sportplätze, Friedhofanlage, Bäume und Blumenbeete genutzt.
Der Gemeinderat dankt allen Einwohnerinnen und Einwohnern für den sorgfältigen Umgang mit dem wertvollen Trinkwasser.
Das Verbrennen von Abfällen aller Art ist strafbar. Auch organische Gartenabfälle wie Sträucher, Äste, Rasen, usw. dürfen nicht verbrannt werden. Sie sind nach Möglichkeit im eigenen Garten zu kompostieren und so der Wiederverwertung zuzuführen.
Wer die organischen Gartenabfälle nicht selber kompostieren kann, kann diese Abfälle in den Sammelcontainern der Einwohnergemeinde Gelterkinden zuhanden der Wiederverwertung entsorgen. Solche Sammelcontainer stehen auf dem Zeughausareal an der Rünenbergerstrasse 37 und auf dem Festplatz an der Brühlgasse zur Verfügung.
Die Grüngut-Entsorgung ist kostenpflichtig. Die Grüngut-Entsorgungskarte kann online oder am Schalter der Gemeindeverwaltung während den Öffnungszeiten für CHF 80.00 bezogen und bezahlt werden.
Die Sammelcontainer stehen nur für Private von Gelterkinden zur Verfügung, jedoch nicht für Gewerbebetriebe (Gärtnereien u.ä.) und Private ausserhalb Gelterkinden.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Japankäfer
Der gebietsfremde Japankäfer kann bei uns grosse Schäden an Pflanzen und Grünflächen anrichten. Er ernährt sich von rund 400 Pflanzen aus diversen Pflanzenfamilien. Dazu zählen viele landwirtschaftliche Kulturen wie Beeren, Obstbäume, Weinreben oder Mais, aber auch Rosen und Bäume wie Ahorn, Birken oder Linden. Oft bleiben nur die Gerippe der Blätter zurück, die Pflanze wird stark geschwächt oder stirbt sogar ab. Die Larven des Käfers schädigen Wiesen und Rasenflächen, indem sie die Graswurzeln fressen. Das führt dazu, dass die Pflanzen absterben und der Rasen braun wird.
Bisher wurde der Japankäfer im Kanton Basel-Landschaft lediglich im unteren Kantonsteil bis nach Muttenz gefangen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern beziehungsweise auf ein Minimum zu reduzieren, setzt der Kanton verschiedene Massnahmen zur Überwachung und Bekämpfung des Schädlings um.
Ab sofort steht eine neue Hotline zur Verfügung, über die Informationen eingeholt sowie Meldungen gemacht werden können. Die Hotline wurde eingerichtet, um eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen und Anliegen zu schaffen. Nutzen Sie diesen Service, um sich zu informieren oder um wichtige Hinweise und Meldungen weiterzugeben.
Verdachtsmeldungen oder Fragen können zudem per E-Mail an japankaefer@bl.ch gerichtet werden.
Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung
Ebenrainweg 27 4450 Sissach Tel. +41 61 267 64 00
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Stipendien von der Dr. Louis Glatt-Stiftung
Die Dr. Louis Glatt-Stiftung gewährt Stipendien zur Förderung der beruflichen Ausbildung an Jugendliche mit Wohnsitz im Bezirk Sissach. Finanzielle Leistungen erhalten Jugendliche nach der obligatorischen Schulzeit für die Erstausbildung (Lehre, Schule, Praktikum) und für weiterführende Ausbildungen, wenn die Voraussetzungen für eine Unterstützung erfüllt werden. Interessierte laden das Anmeldeformular unter www.glattstiftung.ch herunter und senden den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag per Post an:
Dr. Louis Glatt-Stiftung, Hauptstrasse 112, 4450 Sissach
Eingabefrist: 31. Juli 2026
Einwohnergemeinde Gelterkinden Erwahrung der Ersatzwahlen Wahlbüro Für den Rest der Amtsperiode bis 30. Juni 2028
Das Ergebnis der Wahlen durch das Wahlorgan Gemeinderat / Gemeindekommission wurde in der Oberbaselbieter Zeitung, im Gemeindeschaukasten und auf der Website in geeigneter Weise veröffentlicht. Die zehntägige Beschwerdefrist (§§ 172 und 175 des Gemeindegesetzes (SGS 180)) ist unbenützt abgelaufen. Gemäss § 15 des Gesetzes über die politischen Rechte stellte der Gemeinderat das Ergebnis der Ersatzwahlen in das Wahlbüro verbindlich fest und hat die Wahlen erwahrt.
Alexia Flückiger, 2006, Keltenweg 16 Theres Fuchs, 1964, Marktgasse 8 wird herzlich zur Wahl gratuliert.
Tobias Fischer hat seine dreijährige Lehre in unserem Werkhof Fääli in Gelterkinden absolviert und die Abschlussprüfung als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ erfolgreich bestanden. Seine Arbeitskolleginnen und -kollegen und der Gemeinderat gratulieren Tobias Fischer herzlich zum guten Ergebnis und wünschen ihm auf dem weiteren Lebensweg alles Gute.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Wassersport Sicher im, am und auf dem Wasser Endlich wieder draussen den Sommer geniessen: Wenns heiss ist, lockt das kühle Nass. Die BFU hat Tipps, damit die Sicherheit beim Schwimmen, Gummibootfahren und Stand-up-Paddeln nicht baden geht.
In Schweizer Seen und Flüssen kommt es leider jedes Jahr zu Unfällen. Das muss nicht sein. Viel für die Sicherheit tun alle, die sich an die Bade- und Flussregeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG halten (baderegeln.ch).
Ein wichtiger Punkt: Kinder in der Nähe von Wasser immer im Auge behalten. Die ganz Kleinen sind in Griffnähe am sichersten. Für sie kann bereits wenige Zentimeter tiefes Wasser gefährlich werden. Ein zweiter Punkt: Alkohol und Drogen erhöhen das Unfallrisiko – und vertragen sich nicht mit dem Spass im Nass. Beim Gummibootfahren ist das auch aus rechtlicher Sicht keine gute Idee. Denn wer ein Boot (mit-)führt, muss fahrtüchtig sein.
Apropos «keine gute Idee»: Dazu gehört auch das Zusammenbinden von Gummibooten. Wer manövrierfähig bleiben will, sollte das nicht tun
Eine sehr gute Idee hingegen ist, eine Rettungsweste zu tragen – auf dem Gummiboot genauso wie beim Stand-up-Paddeln, Segeln usw. Die Überlebenschancen bei einem Unfall steigen so markant.
Die wichtigsten Tipps:
• Bade- und Flussregeln der SLRG beachten
• Kinder im Auge behalten – die kleinen in Griffnähe
• Auf Alkohol und Drogen verzichten
• Auf Gummiboot, SUP und Co.: Rettungsweste tragen
• In offenen Gewässern eine Auftriebshilfe (z. B. Schwimmboje) nutzen und nie allein schwimmen
Eine Schwimmboje gibt beim Schwimmen in offenen Gewässern zusätzliche Sicherheit. Im Notfall kann man sich darüber lehnen und ausruhen. Wichtig: Im Fluss die Boje nie am Körper festbinden – ausser, sie verfügt über eine Solltrennstelle, die sich automatisch löst, wenn die Boje sich verfängt.
Noch nicht genug von Wasserspass und Unfallprävention? Auf bfu.ch/wasser gibts Ratgeber mit Tipps zu zahlreichen Aktivitäten im, am und auf dem Wasser.
Während den Schulsommerferien vom 29. Juni–9. August 2026 sind wir jeweils am Mittwoch von 15–18 Uhr für Sie da.
Sommeraktion: Ab sofort können bis zu 30 Medien pro Karte über die Sommerferien ausgeliehen werden.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch Insta: bibliothek_gelterkinden
Ständelisingen
Es ist dem Reformierten Kirchenchor Gelterkinden eine liebgewonnene und alljährliche Tradition: Das Ständelisingen im Altersheim zum Eibach am letzten Montag vor den Sommerferien, mit einem anschliessenden gemeinsamen Nachtessen aller Chorsänger/-innen und einem gemütlichen Zusammensein vor den langen Ferien. Dieses Jahr wurden sehr viele Zuhörerinnen und Zuhörer im Foyer angetroffen, gespannt wurde gewartet, was denn dieses Jahr gesungen würde. Die Chorleiterin Claudia Waldmeier hat ein tolles Programm mit kirchlichen Musikstücken und vielen fröhlichen und zum Mitsingen geeigneten Liedern zusammengestellt. Nach einem kurzen Einsingen im Nebenraum gings um 18.30 Uhr pünktlich los mit dem Programm. In Abwesenheit der Präsidentin Barbara Burkhardt übernahm Erich Straumann aus dem Tenorregister die Begrüssung an diesem wunderschönen und heissen Sommerabend. Der Chor begann mit zwei kirchlichen Liedern, gefolgt von einem traditionellen schwedischen Volkslied, dem «Sommerpsalm». Anschliessend wurden verschiedene schweizerische Volkslieder, unter anderem das Baselbieterlied, das Nidwaldner Tanzliedli, zwei Gute Nacht-Lieder, darunter das romanische «Dorma bain», und zum Schluss das Gelterkinderlied gesungen… dabei wurde fleissig und lautstark mitgesungen! Ein gelungener und schöner Abend – herzlichen Dank allen fleissigen Helferinnen und Helfern des Altersheims, welche den Bewohnerinnen und Bewohnern das Dabeisein und Mitsingen ermöglicht haben. Der Kirchenchor genoss anschliessend ein feines Nachtessen aus der Zum-Eibach-Küche und es wurde noch über dies und jenes geplaudert, bis man schliesslich voneinander Abschied nahm und sich gegenseitig schöne Sommerferien wünschte.
Das erste Treffen nach der Sommerpause für die nächste Chorprobe findet am Montag, 10.August, um 19.45 Uhr im Kirchgemeindezentrum Gelterkinden statt. Haben Sie Lust im Kirchenchor mitzusingen? Es werden vorwiegend Männer mit Bassstimmen und jüngere Stimmen in allen Registern gesucht. Interessierte sind jederzeit zu einer unverbindlichen Schnupperprobe eingeladen. Weitere Infos auf www.reformierter-kirchenchor-gelterkinden.ch. Reformierter Kirchenchor Gelterkinden
Region
Einfach mobil
Comeback mit drei Buchstaben
Peugeot bringt drei legendäre Buchstaben zurück: Das Kürzel GTi kehrt zurück und wird mit einem «E» angereichert.
Philipp Aeberli
Das Kürzel GTi bedarf eigentlich keiner weiteren Vorstellung: Es ist ein anerkanntes Synonym für sportlichen Fahrspass. Zum ersten Mal tauchten die drei Buchstaben ab 1961 am Maserati 3500 GTI auf. Richtig berühmt wurde das Kürzel aber ab 1974 mit dem Golf GTI. Der sportliche Kompaktwagen wurde zum Erfolg. Ein Erfolg, der auch in Frankreich nicht unbemerkt blieb – und von Peugeot ab 1984 gekontert wurde. Und wie: Mit dem 205 GTi. Der heisse Kompakte machte mit zunächst 102 PS und nur 850 kg Leergewicht einiges her und eroberte die Herzen der Fans. Das Kürzel GTi (hier mit kleinem «i») war fortan auch bei Peugeot ein Garant für Spass am Fahren. Zumindest bis 2018 die Produktion des 208 GTi mit 200 PS starkem Benziner auslief.
Nun kehrt der 208 GTi zurück – allerdings nicht mehr als Benziner, sondern rein elektrisch. Und stärker als je zuvor. Der E-Antrieb kommt auf satte 207 kW (281 PS) und 345 Nm Drehmoment. Damit der Fronttriebler das auch auf die Strasse bringt, wurde die Spur vorne um satte 56 Millimeter verbreitert, hinten um deren 28. Zudem gibt es ein mechanisches Sperrdifferenzial an der Vorderachse. So wird der elektrische GTi seiner bulligen Optik durchaus gerecht und beschleunigt in nur 5,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Das wahre Talent des kleinen Franzosen sollten aber traditionsgemäss die Kurven sein. Hierfür gibt es ein neu abgestimmtes ESP-System und ein sportlicheres Fahrwerk. Die Reichweite des Franzosen liegt indes bei 374 Kilometern. Er kann ab sofort ab 41 990 Franken bestellt werden.
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V8-Sound und viel Nostalgie
Pickup-Treff «Familienfest» mit US-Klassikern und Militärfahrzeugen in Niederdorf
Willi Wenger
Was in den letzten Jahren klein anfing, hat sich zu einem echten Highlight in der Szene von speziellen Oldtimer-Fahrzeugen entwickelt. Es ist das Pickup-Treffen in Niederdorf, das in seiner vierten Auflage als Top-Veranstaltung erwies. Die durchführende Garage Jovi GmbH um die beiden Organisatoren Jovi Todorovic und Bruno Bussinger inszenierten einen Anlass, den es in dieser Form im ganzen Land nirgends gibt. Nostalgie auf Rädern war angesagt, als am Sonntag Hunderte von Oldtimer-Liebhaber, aber auch Familien ins Waldenburgertal unter die Räder oder unter die Füsse nahmen.
Präsentiert worden sind von der Jovi GmbH, aber auch von Privatpersonen,
viele top restaurierte historische USPickups bis circa zum Baujahr 1975. Sie alle brachten, wie sich Bussinger und Todorovic gegenüber der ObZ ausdrückten, das unverkennbare Flair der legendären Route 66 direkt nach Niederdorf. Das OK-Duo sage, dass mit der Veranstaltung erreicht wurde, das Waldenburgertal auch in der Sommerzeit zu beleben. «Für uns war dies eine Art kleines Dorffest», kommentierte der Medienverantwortliche Bruno Bussinger. Zu bestaunen waren glänzende, aber auch matte Karosserien von liebevoll restaurierten Fahrzeugen, welche die vergangenen Zeiten von in der Regel über sechs Jahrzehnten aufleben liessen. Die Ford F1, die meistverkauften Pickups der Welt, dominierten dabei
das «Fest der Motoren», aber auch Ford Mustangs oder erstmals «zugelassene» Militär Oldtimer. Als Glanzlicht erwies sich ein weisser Ford F1 aus dem Jahre 1952, welcher weder berührt noch betreten werden durfte. Dieses Fahrzeug war einer der eindrücklichen Zeitzeugen der amerikanischen Automobilgeschichte, für welche heute viele Zehntausend Franken pro Stück ausgegeben werden. Bussinger sage, dass Preise über 50000 Franken keine Seltenheit darstellen würden.
Ein Flohmarkt mit zum Beispiel nostalgischen Schildern lud zum Stöbern ein. Livemusik und eine leistungsstarke Festwirtschaft ergänzten das mehr als gelungene Fest.
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Dieser Ford Mustang Coupé von 1967 kann gemietet werden.
Bruno Bussinger und Jovi Todorovic (v.l.) präsentieren einen 1935er Ford Flathead. Ein prächtig restaurierter
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Unstimmigkeiten
Beim Lesen der Berichterstattung über die Waldenburger Einwohnergemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 in der ObZ vom 18. Juni 2026 fielen mir, als an der Versammlung Anwesender, folgende Unstimmigkeiten auf: Erstens wurde nicht «die Gemeinderechnung 2025 angenommen und ebenso ein Antrag der GRPK, dass der Gemeinderat nachträglich Wasseranschlussrechnungen ausstellt, die vergessen worden waren». Korrekt ist, dass folgender Antrag der GRPK angenommen wurde: «Die GRPK beantragt, die Jahresrechnung 2025 zu genehmigen mit der Auflage an den Gemeinderat, sämtliche noch nicht gestellten Forderungen im Bereich Wasser- und Abwasserverbrauchsgebühren sowie Wasser- und Abwasseranschlussgebühren bis 31. Oktober 2026 zu fakturieren, zu eröffnen und über das Resultat (Anzahl Rechnungen und Forderungsbetrag sowie allfällige Abschreibungen wegen Verjährung) Bericht zu erstatten.» Das heisst, dass die über Jahre verschlampten Rechnungen bis zu einem klar definierten Termin in Rechnung zu stellen sind. Zudem hat der Gemeinderat darüber Bericht zu erstatten.
Zweitens geht es bei Kirche Waldenburg darum, dass die Gemeinde der Kirchgemeinde «vorsorglich» gekündigt hat, was man als versuchte Erpressung bezeichnen könnte. Diese Tatsache hat unsere Gemeindepräsidentin verschwiegen. Dass die Kirchgemeinde angesichts der ebenfalls angespannten Finanzlage diese Kündigung akzeptiert und auf eine weitere Nutzung der Kirche verzichtet, scheint mir legitim.
10.00 Kirche St. Peter. Pfarrer Lothar Mack. An der Orgel begleitet uns Brunetto Haueter
Anlässe
Gebet in der Kirche Waldenburg
Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde
Bibelgruppe
Donnerstag, 16. Juli, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35 Offenes Abendsingen
Dienstag, 18. August, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19
Frauengesprächsgruppe
Donnerstag, 20. August, 9.00 bis 11.00, Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Vokalensemble
Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com
lespresso Öffnungszeiten
Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten:
Die EVP Sektion Waldenburg feiert
Die EVP Sektion Waldenburg kann dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern und auf eine Geschichte aktiver Regionalpolitik zurück blicken, die 1976 als EVP Reigoldswil und Umgebung begann. Als erster Präsident wirkte Alfons Abt, Fritz Spiess als Vize. Seit fünf Jahrzehnten setzt sich die Sektion mit Herzblut, Sachverstand und christlichen Werten für eine konstruktive Politik der Mitte ein, die soziale Verantwortung, Ökologie und solide Finanzen verbindet. Sie war nie eine Partei mit lauten Parolen, sondern für konstruktive Lösungen. Unter der aktuellen Führung von Landrätin Andrea Heger engagiert sich die Partei weiterhin für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine nachhaltige Entwicklung im Bezirk und Kanton.
Fünfzig Jahre – das ist eine lange Zeit
Das Waldenburgertal und die Schweiz standen damals vor anderen Herausfor-
derungen als heute. Und doch: Der zur Gründung führende Grundgedanke ist derselbe geblieben: Die Parteimitglieder wollen Verantwortung übernehmen und die Gesellschaft positiv mitgestalten, indem sie sich für das Gemeinwohl engagieren. Dankbar über die engagierten Menschen und das ansehnliche Alter, stiess die Sektion an ihrer Generalversammlung voll Zuversicht, Neugierde und Tatendrang auf die nächsten 50 Jahre an. Nebst einer würdigen Feier mit Gesang, Jubiläumsansprache, fröhlichem Austausch und feinem Essen wurde auch die Bevölkerung ins Jubiläum einbezogen. Als Hommage an ihre (Namens)Wurzeln gestaltete die Sektion am Markt in Reigoldswil einen Jubiläumsstand. Nebst der SchokokopfSchleuder und Most nutzten die Besuchenden auch gerne die Gelegenheit für einen kurze Austausch über Alltags- und Politthemen. EVP Sektion Waldenburg
Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00 (ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch
Mitteilungen
Amtswoche
Bis 11. Juli: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 12. bis 20. Juli: Pfarrer Markus Wagner, markuswagner@bluewin.ch, 079 482 80 41 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch
10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrerin Silvia Bolatzki. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: ACT212
Für Kinder und Jugendliche
Die Kinder- und Jugendgruppen haben Sommerferien. Wir wünschen allen schöne und erholsame Ferien!
Veranstaltungen
Gebet in Hölstein
Samstag, 4. Juli von 9.30 bis 10.30. Wir treffen uns in der Kirche Hölstein zum
Stroh und Stoppeln standen in Flammen
Hölstein Brandausbruch in einem Getreidefeld
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 25./26. Juni 2026, kurz nach 00.15 Uhr, gerieten Stroh und Stoppeln eines abgeernteten Gerstenfeldes im Gebiet Finelen in Hölstein in Brand. Personen wurden keine verletzt. Beim Eintreffen der Ereignisdienste standen Stroh und Stoppeln des abgeernteten Getreidefeldes in Vollbrand.
Die Feuerwehr konnte den Brand, welcher sich auf einer Fläche von ca. 200 Quadratmetern ausgebreitet hatte, eindämmen, unter Kontrolle bringen und in der Folge löschen.
Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass das Feuer auf den nahegelegenen Wald übergreifen konnte.
Die Brandursache ist noch nicht restlos geklärt und Gegenstand der Ermittlungen durch die Polizei Basel-Landschaft. Im Einsatz standen die Feuerwehr Frenke, die Stützpunkt-Feuerwehr Liestal, das Feuerwehrinspektorat beider Basel sowie die Polizei Basel-Landschaft. Polizei Basel-Landschaft
Gebet für unsere Gemeinde, unsere Dörfer, unser Land und den Frieden in der Welt. Jede und jeder ist herzlich willkommen dazuzukommen und mitzubeten. Kontakt: Roland Steinle, 061 951 10 83
Mitteilungen
Kollekte – klassisch und bargeldlos Immer mehr Leute zahlen heute bargeldlos und haben deshalb häufig keine Münzen oder Banknoten mehr bei sich, so auch beim Kirchenbesuch. Schon länger können Kollekten in unserem Gottesdienst daher auch via TWINT bezahlt werden. Der QR-Code befindet sich bei der Kollektenkasse. Sowohl bei der Spende mit Bargeld als auch bargeldlos bleibt der Spender hierbei anonym.
Vermissen Sie Kleider? Im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel bleiben immer wieder Jacken, Mützen, Pullis, Schirme etc. liegen, die nicht abgeholt werden. Falls Sie ein Kleidungsstück suchen, das eventuell im Sunnewirbel sein könnte, dann melden Sie sich gerne beim Sekretariat. Kleider, die innert 6 Monaten nicht abgeholt werden, werden an den Verein Roma Nàdej weitergegeben. www.ref-behoela.ch
Informieren Sie sich auf unserer Website über alle aktuellen Veranstaltungen rund um die Kirchgemeinde. Hier finden Sie zum Beispiel Detailinformationen über die nächsten Gottesdienste und Anlässe. Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Nächste Woche ist das Sekretariat nur am Dienstagmorgen, 7. Juli geöffnet (unregelmässige Bürozeiten während den Schulsommerferien).
Amtswoche: 29. Juni bis 19. Juli Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60
Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf
Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch
Agenda
Freitag, 3. Juli 10.30 Ökum. GrittGottesdienst Sonntag, 5. Juli 11.00 Taufe von Kajus Obrist Freitag, 10. Juli 10.30 Ökum. GrittGottesdienst
Mitteilungen
Die Taufe empfängt Kajus Obrist Sohn von Egle und Benjamin Obrist aus Oberdorf. Wir wünschen der Familie Gottes Segen und Freude.
SOLA, einfach geniessen! Während sie dies lesen, sind wir auf dem Jaunpass und geniessen unser Sommerlager.
Danke für die guten Gedanken und Gebete für uns, damit wir eine unfallfreie und friedliche Woche erleben dürfen. Danke auch an die Eltern für ihr Vertrauen.
SOLA-Team
Gegen Langeweile
Beim Eingang der Kirche auf dem Tisch sind immer wieder Hefte, die Kinder aber auch Erwachsene gerne mitnehmen können. Wir haben den Tisch in den Sommerferien vergrössert und noch weiter gefüllt. Wenn also die Langeweile eintrifft, dann kommen Sie vorbei und «schneuggen» Sie ein wenig. Vielleicht entdecken Sie dort ein interessantes Buch oder Spiel, dass Freude bereitet.
Nehmen Sie mit was Sie gerne lesen, oder spielen möchten. Wenn Sie das Buch ausgelesen und das Spiel entdeckt haben, geben Sie es weiter und schenken Sie anderen dieselbe Freude. Schön, wenn es Spass macht.
Werbefenster
FamilienFerien
Goldene Herbsttage vom 27. September bis 2. Oktober 2026
Erholsame Herbsttage mit Ihrer Familie im Haus Feldberg-Falkau im Schwarzwald. Während die Kinder am Vormittag betreut werden, erhalten Eltern Impulse zu Beziehungsthemen und Zeit für sich. Die Nachmittage stehen zur freien Gestaltung oder für gemeinsame Aktivitäten zur Verfügung.
Weitere Informationen zu Kosten, Anmeldung bis 17. Juli 2026 unter: www.paarberatung-kathbl.ch
Annette und Mathias Jäggi, Co-Leitungspaar EPB
Zäller Ooschtere
Mach mit beim Musical!
Kinder und Jugendliche singen und spielen die Geschichte rund um die Auferstehung Jesu.
Im Osterspiel bediente sich Burkhard eines dramaturgischen Kunstgriffs. Jesus selber tritt nie auf, sondern immer nur die Jünger und Frauen, die von Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt berichten. Wir proben und spielen dieses wunderbare Stück.
Magst du mit dabei sein?
Aufführung ist an Ostern 2027. Flyer liegen in der Kirche auf.
Chartres erleben
Dienstag, 30. März bis Samstag, 3. April 2027
Die Kathedrale und das Labyrinth in Chartres zu sehen, war für uns eine tiefe und lebendige Erfahrung, darum habe wir uns entschieden, dies mit anderen zu teilen. In den vier Tagen werden wir der Kathedrale und uns von aussen nach innen nähern. Wir begleiten dich auf diesem Weg.
Der Höhepunkt wird das Begehen des Labyrinths am Freitag sein. Flyer liegen auf.
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Sonntag, 5. Juli
10.00 Kirche Eptingen, Regionalgottesdienst mit Taufe, Pfr. R Frische, anschl. Chillekaffi
Aktuelle und ehemalige Präsidien der EVP Sektion Waldenburg (v.l.): Andrea Heger, Paul Rohrbach, Brigitte Haldimann). Foto: zVg
Die Feuerwehr bei ihrem nächtlichen Löscheinsatz. Foto: zVg
Hölstein
Aktivanlass Umweltkommission
Sich stark ausbreitende und bei uns nicht heimische Pflanzen werden als invasive Neophyten bezeichnet. Um die übermässige Ausbreitung zu verhindern, ist es sinnvoll, frühzeitig diese Pflanzen einzudämmen. Am 10. Juli lädt die Umweltkommission dazu ein, invasive Neophyten gezielt zu bekämpfen. Nebst der praktischen Arbeit gibt es eine Einführung und aktuelle Informationen zum Thema. Treffpunkt ist beim Wildbienenhotel vor dem Rübmattschulhaus um 16 Uhr oder um 17.30 Uhr, wer erst später zu uns stossen kann. Den Abend lassen wir an der Grillstelle Alte Landstrasse ab 19 Uhr gemütlich ausklingen.
Bitte mitbringen: Arbeitshandschuhe und das Nachtessen bei der Feuerstelle nach eigenem Belieben. Ein kleines Zvieri und Getränke werden von der Umweltkommission offeriert. Bei Fragen steht Lukas Felber gerne zur Verfügung, via Mail an lukas.felber@eblcom.ch oder telefonisch unter 079 798 84 34.
Oberdorf
Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni 2026
1. Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 16.03.2026 wird genehmigt.
2. Die Versammlung genehmigt den Bericht der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission Oberdorf BL zur Prüfung des Projektierungskredits Wasserwerk z’Hof und die durch den Gemeinderat aufgezeigten Massnahmen.
3. Der Bericht der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission Oberdorf BL für das Jahr 2025 wird zur Kenntnis genommen.
4. Die Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde wird genehmigt.
5. Der Änderung des Verwaltungs- und Organisationsreglement § 4 Abs. 2 wird zugestimmt.
6. Dem Planungskredit über CHF 75000.00 inkl. MwSt. für die Erstellung der Ableitung von Oberflächenwasser am Talweg wird zugestimmt.
7. Dem Verkauf der Parzelle 1400 beim Talweg wird zugestimmt.
8. Die Schlussabrechnungen Umbau Ortskern/Uli Schad-Platz und Sanierung Hintere Gasse inkl. Leitungsersatz werden zur Kenntnis genommen.
Die Beschlüsse 2, 5, 6 und 7 unterliegen gemäss § 49 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist von 30 Tagen seit Beschlussfassung läuft am 24.07.2026 ab.
Die Beschlüsse, die keinem Referendum unterstehen, werden mit dem Tag der Einwohnergemeindeversammlung rechtskräftig.
Einwohnergemeindeversammlung am 25.08.2026
Am 25.08.2026 findet eine zusätzliche Einwohnergemeindeversammlung statt. Thema wird das neue Wasserwerk z’Hof sein.
Departementsverteilung Gemeinderat ab 01.07.2024
Die für die laufende Amtsperiode 01.07.2026 – 30.06.2028 gewählten Gemeinderätin und Gemeinderäte haben die Departementsverteilung wie folgt vorgenommen:
Michael Wild Sicherheit, Finanzen, KESB inkl. Delegierter Spruchkörper
Wahlerwahrung Ersatzwahl Schulrat
Primarstufe Oberdorf-Liedertswil
Das Ergebnis der Ersatzwahl eines Mitglieds in den Schulrat Primarstufe Oberdorf-Liedertswil für die laufende Amtsperiode bis 31.07.2028 wurde in geeigneter Weise veröffentlicht. Die Beschwerdefrist ist unbenutzt abgelaufen.
Der Gemeinderat stellt das Ergebnis verbindlich fest und hat die Wahl von Andrea Rudin erwahrt. Wir gratulieren der Gewählten und wünscht ihr bei der Ausübung des Amtes viel Freude und Erfolg.
Waldenburg
Beschlussprotokoll der Einwohnergemeindeversammlung 01/2026
An der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026, 19.30 bis 21.21 Uhr haben 37 resp. ab 20.05 Uhr 39 stimmberechtigte Personen teilgenommen. Sie haben folgende Beschlüsse gefasst:
://: Tonaufnahmen für die Protokollerstellung werden einstimmig genehmigt.
1. Protokoll Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November 2025
://: Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November 2025 wird einstimmig genehmigt.
Geschäftsverzeichnis
://: Das Geschäftsverzeichnis in vorgelegter Form wird einstimmig genehmigt.
2. Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde Waldenburg ://: Der Antrag der GRPK, die Jahresrechnung 2025 zu genehmigen mit der Auflage an den Gemeinderat, sämtliche noch nicht gestellten Forderungen im Bereich Wasser- und Abwasserverbrauchsgebühren sowie Wasser- und Abwasseranschlussgebühren bis 31. Oktober 2026 zu fakturieren, zu eröffnen und über das Resultat (Anzahl Rechnungen und Forderungsbetrag sowie allfällige Abschreibungen wegen Verjährung) Bericht zu erstatten, erhält 18 Ja-Stimmen und der Antrag des Gemeinderates erhält 12 Ja-Stimmen.
://: Schlussabstimmung: Mit 17 JaStimmen zu 13 Nein-Stimmen wird die Jahresrechnung 2025 mit der Auflage an den Gemeinderat, sämtliche noch nicht gestellten Forderungen im Bereich Wasser- und Abwasserverbrauchsgebühren sowie Wasser- und Abwasseranschlussgebühren bis 31.Oktober 2026 zu fakturieren, zu eröffnen und über das Resultat (Anzahl Rechnungen und Forderungsbetrag sowie allfällige Abschreibungen wegen Verjährung) Bericht zu erstatten, genehmigt.
3. Statuten Stiftung Schlossruine Waldenburg ://: Die Artikel 1 bis 12, ohne die Art. 5, 8 und 11, werden mit 36 Ja-Stimmen zu 0 Nein-Stimmen genehmigt.
://: Der Änderungsantrag zu Art. 5 (Angepasster Artikel nachfolgend aufgelistet) von Andrea Kaufmann erhält 21 Ja-Stimmen und der Antrag des Gemeinderates 10 Ja-Stimmen.
Art. 5
Der Stiftungsrat besteht aus 5 bis 7 Mitgliedern. Er wird vom Gemeinderat Waldenburg für eine Amtsdauer von 4 Jahren gewählt. Mindestens zwei Mitglieder werden durch die Bürgergemeindeversammlung gewählt. Wiederwahl ist möglich. Im Stiftungsrat vertreten sind der Gemeinderat / Bürgerrat und Fachpersonen, welche Expertise aus Finanzen, Fundraising, Umwelt, Gewerbe, Bau, Denkmalpflege und ähnliches mitbringen. Eine Fachperson der Archäologie Baselland und eine Fachperson des Tourismus Baselland können als Beisitz mit beratender Stimme teilnehmen. Die Protokollführung kann als Beisitz besetzt werden. Bei Ersatzwahlen während der Dauer einer Amtsperiode treten die Neugewählten in die Amtsdauer ihrer Vorgänger ein. Der Gemeinderat erlässt eine Geschäftsordnung für den Stiftungsrat.
://: Schlussabstimmung zu Art. 5: Der Änderungsantrag wird mit 25 Ja-Stimmen zu 1 Nein-Stimme angenommen.
Beim Änderungsantrag zu Art. 8 (Angepasster Artikel nachfolgend aufgelistet) von Andrea Kaufmann wird direkt zur Schlussabstimmung übergegangen, da der Antrag Gemeinderat 0 Ja-Stimmen erhält.
Art. 8
Die Aufwendungen der Stiftung zur Erfüllung des Stiftungszwecks werden durch jährliche Zuwendungen der Einwohner- und Bürgergemeinde Waldenburg (benötigen einen Budgetbeschluss), aus Zuwendungen Dritter sowie aus den Erträgen von Finanzierungsaktionen der Stiftung finanziert.
://: Schlussabstimmung zu Art. 8: Der Änderungsantrag wird mit 31 Ja-Stimmen zu 0 Nein-Stimme angenommen.
://: Der Änderungsantrag zu Art. 11 (Angepasster Artikel nachfolgend aufgelistet) von Andrea Kaufmann erhält 20 Ja-Stimmen und der Antrag des Gemeinderates 8 Ja-Stimmen.
Art. 11
Über die Auflösung der Stiftung entscheiden die Bürger- und Einwohnergemeindeversammlung.
://: Schlussabstimmung zu Art. 11: Der Änderungsantrag wird mit 25 Ja-Stimmen zu 3 Nein-Stimmen angenommen.
://: Schlussabstimmung Statuten: Mit 36 Ja-Stimmen zu 0 Nein-Stimmen werden die Statuten Stiftung Schlossruine Waldenburg inklusive den drei Änderungsanträgen genehmigt.
4. Verkauf Liegenschaft Hauptstrasse 42 (Wacht)
://: Mit 30 Ja-Stimmen zu 5 Nein-Stimmen wird dem Verkauf der Liegenschaft Hauptstrasse 42 (Wacht) zugestimmt, der Verkaufspreis auf CHF 230000.00 (Verkehrswert) festgelegt und der Gemeinderat wird er ermächtigt, dass er die Liegenschaft, sollte er zu diesen Bedingungen keine Käuferschaft finden, zum bestmöglichen Preis verkaufen darf.
Waldenburg, 29. Juni 2026
Präsidentin: Andrea Sulzer Leiter Verwaltung a. i. (Protokollführer): Philipp Felber
Beschlussprotokoll der Bürgergemeindeversammlung 01/2026
An der Bürgergemeindeversammlung vom 8. Juni 2026, 19.30 – 20.57 Uhr haben 9 stimmberechtigte Personen teilgenommen. Sie haben folgende Beschlüsse gefasst:
://: Tonaufnahmen für die Protokollerstellung werden einstimmig genehmigt.
1. Protokoll Bürgergemeindeversammlung vom 1. Dezember 2025
://: Das Protokoll der Bürgergemeindeversammlung vom 1. Dezember 2025 wird einstimmig genehmigt.
Geschäftsverzeichnis
://: Das Geschäftsverzeichnis in vorgelegter Form wird einstimmig genehmigt.
2. Jahresrechnung 2025 der Bürgergemeinde Waldenburg
://: Der Antrag der GRPK, die Jahresrechnung 2025 zu genehmigen mit der Auflage an den Gemeinderat, sämtliche noch nicht gestellten Forderungen für Pachtzinsen und Gabholz bis 31. Oktober 2026 zu fakturieren und über das Resultat Bericht zu erstatten, erhält 7 Ja-Stimmen und der Antrag des Gemeinderates erhält 3 Ja-Stimmen.
://: Schlussabstimmung: Mit 8 Ja-Stimmen zu 1 Nein-Stimme wird die Jahresrechnung 2025, mit der Auflage an den Gemeinderat, sämtliche noch nicht gestellten Forderungen für Pachtzinsen und Gabholz bis 31. Oktober 2026 zu fakturieren und über das Resultat Bericht zu erstatten, genehmigt.
3. Statuten Stiftung Schlossruine Waldenburg
://: Artikel 1 wird mit wird mit 6 JaStimmen zu 0 Nein-Stimmen genehmigt.
://: Artikel 2 wird mit wird mit 8 JaStimmen zu 0 Nein-Stimmen genehmigt.
://: Artikel 3 wird mit wird mit 8 JaStimmen zu 0 Nein-Stimmen genehmigt.
://: Artikel 4 wird mit wird mit 7 JaStimmen zu 0 Nein-Stimmen genehmigt.
://: Der Änderungsantrag zu Art. 5 (Angepasster Artikel nachfolgend aufgelistet) von Andrea Kaufmann erhält 6 JaStimmen und der Antrag des Gemeinderates 3 Ja-Stimmen.
Art. 5
Der Stiftungsrat besteht aus 5 bis 7 Mitgliedern. Er wird vom Gemeinderat Waldenburg für eine Amtsdauer von 4 Jahren gewählt. Mindestens zwei Mitglieder werden durch die Bürgergemeindeversammlung gewählt.
Wiederwahl ist möglich. Im Stiftungsrat vertreten sind der Gemeinderat / Bürgerrat und Fachpersonen, welche Expertise aus Finanzen, Fundraising, Umwelt, Gewerbe, Bau, Denkmalpflege und ähnliches mitbringen. Eine Fachperson der Archäologie Baselland und eine Fachperson des Tourismus Baselland können als Beisitz mit beratender Stimme teilnehmen. Die Protokollführung kann als Beisitz besetzt werden. Bei Ersatzwahlen während der Dauer einer Amtsperiode treten die Neugewählten in die Amtsdauer ihrer Vorgänger ein. Der Gemeinderat erlässt eine Geschäftsordnung für den Stiftungsrat.
://: Schlussabstimmung zu Art. 5: Der Änderungsantrag wird mit 7 Ja-Stimmen zu 0 Nein-Stimme angenommen.
://: Artikel 6 wird mit wird mit 9 JaStimmen zu 0 Nein-Stimmen genehmigt.
://: Artikel 7 wird mit wird mit 9 JaStimmen zu 0 Nein-Stimmen genehmigt.
Änderungsantrag zu Art. 8 (Angepasster Artikel nachfolgend aufgelistet) von Andrea Kaufmann erhält 7 Ja-Stimmen und der Antrag des Gemeinderates 2 JaStimmen
Art. 8
Die Aufwendungen der Stiftung zur Erfüllung des Stiftungszwecks werden durch jährliche Zuwendungen der Einwohner- und Bürgergemeinde Waldenburg (benötigen einen Budgetbeschluss), aus Zuwendungen Dritter sowie aus den Erträgen von Finanzierungsaktionen der Stiftung finanziert.
://: Schlussabstimmung zu Art. 8: Der Änderungsantrag wird mit 8 Ja-Stimmen zu 0 Nein-Stimme angenommen.
://: Artikel 9 wird mit wird mit 8 JaStimmen zu 0 Nein-Stimmen genehmigt.
://: Artikel 10 wird mit wird mit 9 JaStimmen zu 0 Nein-Stimmen genehmigt.
://: Der Änderungsantrag zu Art. 11 (Angepasster Artikel nachfolgend aufgelistet) von Andrea Kaufmann erhält 8 Ja-Stimmen und der Antrag des Gemeinderates 0 Ja-Stimmen.
Art. 11 Über die Auflösung der Stiftung entscheiden die Bürger- und Einwohnergemeindeversammlung. ://: Schlussabstimmung zu Art. 11: Der Änderungsantrag wird mit 8 Ja-Stimmen zu 0 Nein-Stimme angenommen.
://: Artikel 12 wird mit wird mit 8 JaStimmen zu 0 Nein-Stimmen genehmigt.
://: Schlussabstimmung Statuten: Mit 8 Ja-Stimmen zu 0 Nein-Stimmen werden die Statuten Stiftung Schlossruine Waldenburg inklusive den drei Änderungsanträgen genehmigt.
4. Einbürgerungsgesuch Yildiz Bulut ://: Mit 7 Ja-Stimmen zu 1 Nein-Stimme wird das Einbürgerungsgesuch, die Einbürgerungsgebühr von CHF 1200.00 sowie die Erteilung des kommunalen Bürgerrechts an Herrn Yildiz Bulut genehmigt.
5. Einbürgerungsgesuch Borghi Sabrina ://: Mit 5 Ja-Stimmen zu 2 Nein-Stimmen wird das Einbürgerungsgesuch, die Einbürgerungsgebühr von CHF 1200.00 sowie die Erteilung des kommunalen
Bürgerrechts an Frau Borghi Sabrina genehmigt. Waldenburg,29.Juni2026
Präsidentin: Andrea Sulzer LeiterVerwaltunga.i. (Protokollführer):PhilippFelber
1. Rechtsmittel
1.1 Beschwerde Gegen Beschlüsse der Bürgergemeindeversammlung kann gemäss § 172 ff. Gemeindegesetz Beschwerde erhoben werden, die schriftlich zu begründen und innerhalb von 10 Tagen an den Regierungsrat, Landeskanzlei, 4410 Liestal, einzureichen ist.
1.2 Fakultatives Referendum Beschlüsse der Gemeindeversammlung sind gemäss § 49 Gemeindegesetz einer Urnenabstimmung zu unter-stellen, wenn dies von einem Zehntel der stimmberechtigten Personen der Gemeinde innert 30 Tagen beim Gemeinderat schriftlich verlangt wird. Vom Referendum sind ausgenommen:
• Beschlüsse über Budget, Nachtragskredite zum Budget, Rechnung und Steuerfuss;
• Wahlen;
• Gemeindebegehren gem. § 49 Abs. 1 der Kantonsverfassung;
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