Mit der feierlichen Einweihung einer pinken Parkbank im Kasinopark Aarau hat der Soroptimist Club Aarau ein sichtbares Zeichen für die Sensibilisierung rund um Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung gesetzt. Zahlreiche Gäste aus Politik,
Gesundheitswesen und Bevölkerung nahmen an der Eröffnung teil. Die Bank soll nicht nur zum Verweilen
Beachten Sieunser Fachartikelauf S. 16 zumThema:
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Die 45-köpfige Belegschaft der beiden A. Meier-Firmen war am Festwochenende voll eingespannt.
Hirschthal A. Meier-Feier
«Es tut einfach nur gut» – Adi Meier kriegt Lob von allen Seiten
Am vergangenen Wochenende ging die grosse Einweihungsfeier des Gewerbeparks Neumatte in Hirschthal über die Bühne. Tausende Besucherinnen und Besucher wollten sich das Fest auf dem Gelände der A. Meier Gartenbau AG und A. Meier Tiefbau AG nicht entgehen lassen.
Grossartig. Beeindruckend. Gewaltig. Diese drei Adjektive dürften am vergangenen Wochenende bei der A. Meier-Feier in Hirschthal zu den meistgebrauchten Begriffen gehört haben. Gemünzt einerseits auf das Firmen-
gelände, dessen Einweihung gefeiert wurde. Andererseits aber auch auf das Fest selbst. Dieses durfte sich mehr als sehen lassen. Firmengründer und -chef Adrian «Adi» Meier verrät: «Schon bevor wir mit Bauen anfingen, hatte ich mir ein Konzept zum Fest überlegt.» Wegen der grossen Nachfrage habe er bereits gegen Ende der Bauphase mehr als 60 Führungen gemacht. Den Grund für das Interesse glaubt er zu kennen. «Ich bin in der Region aufgewachsen, man kennt mich hier, die Firma gibt es auch schon fast 30 Jahre.»
Zum Auftakt des Festwochenendes fand am Freitagabend ein mehrstündi-
ger Anlass für geladene Gäste mit Ansprache sowie Bankett und Musik statt. Adi Meier stellte dabei sogar sein Gesangstalent unter Beweis. Er gab «Country Roads» zum Besten – gemäss Augenzeugen sehr treffend.
Mehr als 5000 Besuchende Am Samstag folgte dann der Tag der offenen Tür mit einem bestens ausgeschilderten Rundgang, der den interessierten Gästen die eindrückliche Dimension des Neubaus vor Augen führte. Der dreiteilige Bau mit Holzfassade besteht aus dem offenen Lager, dem Hauptgebäude mit Büro- und Gewerberäumen und dem gedeckten
Umschlagplatz; insgesamt umfasst er rund 100 Räume. Die ganze Parzelle weist eine Fläche von 9541 Quadratmetern auf. Seit dem 3. November 2025 arbeiten die A. Meier Gartenbau AG und die A. Meier Tiefbau AG am neuen Standort Neumatte in Hirschthal. Zudem gehen im modernen Gewerbepark auch mehrere Mieter ihrer Arbeit nach. Sämtliche Gewerbe- und Büroflächen sind vermietet. Derzeit arbeiten mehr als 125 Personen in der Neumatte, deren 45 in den beiden Firmen Meiers. Der Tag der offenen Tür bot gute Unterhaltung. Und auch kulinarisch war man bestens auf den Ansturm der Be-
sucherinnen und Besucher vorbereitet. Abends heizte das ausverkaufte Konzert von ChueLee die Stimmung mächtig auf. Am Sonntag schliesslich folgte zum Abschluss der Festivitäten der Buure-Brunch. Insgesamt waren laut Adi Meier über das ganze Wochenende rund 5000 Besuchende vor Ort. Adi Meier liess sich die «A. Meier-Feier» einen sechsstelligen Betrag kosten. Geld, das ihn angesichts der unzähligen positiven Reaktionen jedoch überhaupt nicht reut. Er freue sich ungemein über das viele Lob, das er von allen Seiten erhält. «Es tut einfach nur gut», meint er – ehe er wieder neuen Gästen die Hand schüttelt. AGU
Der Buure-Brunch am Sonntagmorgen lockte mehr als 1000 Personen in die «Festhalle» in der Neumatte.
BILD: DWI
Adrian «Adi» Meier und Gattin Manuela freuen sich über den Publikumszuspruch. BILD: AGU
Der Uerkner Kunstturner Florian Langenegger schrieb Autogramme. BILD: AGU
Mit
Moosleerau Futura Leerau
Millionen-Projekt: Neubau mit Coop, Wohnungen und Gemeindeverwaltung geplant
Mit einer Investition von 10,5 Millionen Franken will Moosleerau sein Dorfzentrum aufwerten. Auf dem ehemaligen «Sonnen»Areal sollen ein Coop, altersgerechte Wohnungen und die Gemeindeverwaltung untergebracht werden. An einer Informationsveranstaltung stiess das Projekt auf breite Zustimmung.
Knapp 100 Personen nahmen an der Informationsveranstaltung der Gemeinde Moosleerau teil. Zwar stand kein Entscheid an, doch der Gemeinderat nutzte die Gelegenheit, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für die Zukunft des «Sonnen»-Areals vorzustellen. Die präsentierte Variante fand bei den Anwesenden grossmehrheitlich Anklang.
Geplant ist ein Neubau mit drei Vollgeschossen und Attika sowie einer Tiefgarage. Im Erdgeschoss soll ein Coop-Laden mit rund 500 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen. Die Filiale wäre damit ähnlich gross wie jene in Brittnau. Im ersten Obergeschoss ist die Gemeindeverwaltung vorgesehen. Deren Umzug schafft in den bestehenden Räumlichkeiten zusätzlichen Platz für die Schule, die angesichts des erwarteten Bevölkerungswachstums bis 2031 mehr Raum benötigen dürfte.
Zusätzlich sind insgesamt acht altersgerechte Wohnungen vorgesehen. Die Wohnungsgrössen reichen von 67 bis 132 Quadratmetern. Laut Vizeammann Lorenz Uebelhart entspricht das Angebot einem häufig geäusserten Bedürfnis in der Gemeinde. Coop als langfristiger Mieter sichere zudem stabile Mieteinnahmen.
Investition soll sich langfristig auszahlen
Gemeindeammann Francisco Baños verwies sowohl auf Chancen als auch auf Risiken des Projekts. Die Finanzie-
Die Gemeinde Moosleerau hat das «Sonnen»-Areal gekauft. Nun plant sie eine Überbauung mit Coop, Platz für Verwaltung und Alterswohnungen. BILD: PETER WEINGARTNER
rung müsse vollständig über Fremdkapital erfolgen, was Zinsrisiken mit sich bringe. Auch die Entwicklung der Baukosten bleibe unsicher. Zudem entstehe Konkurrenz für den bestehenden Volg-Laden. Ein Gesprächsangebot der Gemeinde sei von Volg bislang nicht angenommen worden. Demgegenüber sieht der Gemeinderat deutliche Vorteile: Das Dorfzentrum werde gestärkt und die langfristige Sicherung von Einkaufsmöglichkeiten gewährleistet. Baños betonte zudem, dass die Initiative für den neuen Standort von Coop ausgegangen sei. Die Gesamtinvestition inklusive Landkauf, Neubau und Nebenkosten beträgt 10,5 Millionen Franken. Gemäss den Berechnungen der Gemeinde sollen die jährlichen Netto-Mieteinnahmen rund 300’000 Franken betragen. Dies
entspreche etwa 15 Steuerprozenten. Langfristig wird mit einer Nettorendite von rund drei Prozent gerechnet. Eine Erhöhung des Steuerfusses sei deshalb nicht notwendig, obwohl die Pro-Kopf-Verschuldung vorübergehend ansteigen werde. «Mit dieser Investition schaffen wir wichtige Infrastruktur und Wohnraum und generieren langfristig zusätzliche Einnahmen für die Gemeinde», sagte Baños.
Planungskredit bereits im November Eine Umfrage unter den Teilnehmenden zeigte, dass die Mehrheit im Projekt eine Chance für die Entwicklung des Dorfzentrums sieht. In der Diskussion standen weniger grundsätzliche Fragen als vielmehr Details wie Park-
Gemeindeversammlung mit Rekordbeteiligung – 813 Stimmberechtigte vor Ort
plätze, Mietpreise, Verkehrsführung oder die Gestaltung der Umgebung im Vordergrund. Der Gemeinderat verfolgt einen ambitionierten Zeitplan. Bereits im November soll die Gemeindeversammlung über einen Planungskredit entscheiden. Ein Jahr später könnte der Baukredit vorliegen. Bei einem positiven Verlauf wäre der Abriss der bestehenden «Sonne» im Frühjahr 2028 möglich. Der Bezug des Neubaus durch Verwaltung, Mieterinnen und Mieter sowie Coop ist für Ende 2029 vorgesehen. Bis dahin will der Gemeinderat die Rückmeldungen auswerten und gegebenenfalls im September zu einer weiteren Informationsveranstaltung einladen. Das vollständige Projektdossier ist auf der Website der Gemeinde verfügbar. PETER WEINGARTNER/LA
Unterentfelden sagt Ja zur Fusion mit Aarau
Mit 428 zu 359 Stimmen hat die Gemeindeversammlung Unterentfelden dem Zusammenschluss mit der Stadt Aarau zugestimmt. Bevor die Bevölkerung im September an der Urne entscheidet, muss noch der Aarauer Einwohnerrat Stellung nehmen.
Die Gemeindeversammlung vom Montagabend sprengte alle Erwartungen. 813 Stimmberechtigte fanden den Weg in die «Büntenhalle» – eine Beteiligung von knapp 32 Prozent. Weil der Andrang grösser war als erwartet, mussten kurz vor Beginn zusätzliche Sitzgelegenheiten aus dem Geräteraum beschafft werden. Im Zentrum stand die Frage, ob Unterentfelden ab 2028 Teil der Stadt Aarau
Die Dreifachturnhalle Bünten war bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt BILD: RAN
werden soll. Gemeindeammann Alfred Stiner erläuterte die Entstehung des Projekts und die wichtigsten Inhalte des Zusammenschlussvertrags. In der
Diskussion wurden Chancen und Risiken des Vorhabens intensiv abgewogen. Befürworter betonten, dass sich die Gemeinde den Herausforderungen
der Zukunft stellen müsse. Eine Bürgerin sagte, sowohl Befürwortern als auch Gegnern liege Unterentfelden am Herzen, doch die Welt verändere sich stetig.
Gegner warnten hingegen vor einem Verlust der politischen Mitsprache. Mit dem Wegfall der Gemeindeversammlung zugunsten des Aarauer Einwohnerrats gehe ein wichtiges Element der direkten Demokratie verloren. Zudem wurde befürchtet, dass die Interessen Unterentfeldens in Aarau zu wenig Gewicht erhalten könnten. Ein Antrag auf geheime Abstimmung scheiterte deutlich. Nach rund zweieinhalb Stunden kam es schliesslich zur Entscheidung: Die Stimmberechtigten nahmen den Zusammenschlussvertrag mit 428 Ja- gegen 359 Nein-Stimmen an. WIF/NRO/LA
Gedanken
Von guten Verlierern und anderen
Verlieren fällt mir schwer. Sehr schwer sogar. Das ist keine besonders sympathische Eigenschaft, aber immerhin eine ehrliche.
Ob beim Sport, bei Gesellschaftsspielen oder als Fan im Stadion oder auf dem Sofa: Niederlagen treffen mich immer dort, wo es wehtut – mitten ins Ego.
In letzter Zeit hatte ich reichlich Gelegenheit, an meiner Leidensfähigkeit zu arbeiten. Auf die Eishockey-WM freute ich mich wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Und ja, ich gebe es zu: Ich war überzeugt, dass die Schweiz endlich Weltmeister wird. Das Ende der Geschichte kennen Sie. Ähnlich erging es mir mit dem FC Aarau und dem HSC Suhr Aarau. Nach solchen Niederlagen bin ich gereizt, schlecht gelaunt und für mein Umfeld ungefähr so angenehm wie ein Wespenstich beim Grillieren.
Das Absurde daran: Ich bin ja total unschuldig an den Resultaten. Ich habe ja keinen Pass verhauen, keinen Schuss vergeben und keinen Zweikampf verloren. Trotzdem benehme ich mich, als hätte man mir persönlich den Pokal vor der Nase weggeschnappt. Früher hatte ich wenigstens noch eine Art Fan-Magie. Beim Zappen musste ich oft nur wenige Sekunden in ein Spiel hineinschauen, und schon traf meine Mannschaft. Heute scheint sich das Schicksal gegen mich verschworen zu haben. Inzwischen schalte ich Spiele mit der Vorsicht eines Bombenentschärfers ein. Zu gross ist die Angst, dass genau in dem Moment ein Gegentor fällt und ich mir den Rest meines Lebens die Schuld dafür gebe. So verfolgte ich auch den WM-Final lange nur am Teletext auf dem Handy. Als das Spiel in die Verlängerung ging, fasste ich mir ein Herz. Jetzt, dachte ich, schaust du hin. Ich schaltete ein. Zwei Sekunden später jubelten die Falschen. Nicht besser läuft es bei Gesellschaftsspielen mit meinen Kindern. Früher liess ich sie manchmal gewinnen. Heute schlagen sie mich aus eigener Kraft. Regelmässig. Ihr triumphierendes Grinsen über dem Spielbrett verlangt mir ungefähr gleich viel Selbstbeherrschung ab, wie wenn mein Team einen Penalty in der Nachspielzeit verschiesst.
Als aktiver Handballer und Eishockeyspieler konnte ich Niederlagen noch schlechter akzeptieren. Schuldige fand ich damals erstaunlich schnell: den Schiedsrichter, den Gegner, den Pfosten, das Eis oder notfalls die Mondphase. Nur mich selbst eher selten. Erst nach einer kalten Dusche oder einer Nacht Schlaf wurde ich wieder vernünftig. Heute kämpfe ich auf dem Mountainbike oder den Langlaufskiern vor allem gegen meinen inneren Schweinehund. Manchmal gewinne ich. Manchmal verliere ich. Mit den Jahren habe ich gelernt, dass Niederlagen nicht das Ende der Welt sind. Damit anfreunden kann ich mich wohl nie. Oder wie mein Physio immer sagt: Auch ein guter Verlierer ist ein Verlierer.
Klaras Haushalts-Tipp
Damit Tortenböden nicht so schnell durchweichen, sollte man sie vor dem Belegen mit etwas Sahnesteif bestreichen. Kalkablagerungen im Wasserkessel bilden sich erst gar nicht, wenn Sie einmal pro Woche Essigwasser im Topf aufkochen lassen.
Raphael Nadler, Chefredaktor
Sprachreisen-Messe weckt Fernweh
Die Welt zu Gast in Aarau
An der Sprachreisen-Messe in Aarau konnten sich Besucherinnen und Besucher direkt bei Vertreterinnen internationaler Sprachschulen informieren. BILD: ZVG
Aarau wurde am Samstag, 30. Mai, zum Treffpunkt für Sprachund Kulturinteressierte. In und um die Stadtbibliothek präsentierten sich 26 renommierte Sprachschulen aus aller Welt und brachten mehr als 46 Destinationen direkt in die Kantonshauptstadt.
Die internationale Sprachreisen-Messe wurde von der Aarauer SprachreiseAgentur BIKU Languages AG organisiert und bildete einen Höhepunkt ihres 40-jährigen Firmenjubiläums. Die Besuchenden nutzten die Gelegenheit, direkt mit Schulvertretenden ins Gespräch zu kommen und sich aus erster Hand über Sprachaufenthalte im Ausland zu informieren.
Im Gewölbekeller der Stadtbibliothek war die internationale Atmosphäre deutlich spürbar. Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Deutsch
Gränichen
mischten sich zu einem lebendigen Stimmengewirr. Zahlreiche Gespräche über Sprachkurse, Kulturen und persönliche Erfahrungen sorgten für einen regen Austausch. Viele Gäste nahmen dabei neue Ideen für ihren nächsten Sprachaufenthalt mit. Auch an den Marktständen im Aussenbereich herrschte reges Treiben. Die offene Atmosphäre machte die Messe zu einem besonderen Erlebnis für Interessierte jeden Alters.
Die Veranstalter ziehen eine äusserst erfreuliche Bilanz. Die Besucherzahl, das Interesse und die vielen persönlichen Begegnungen zeigten eindrücklich, wie gross die Begeisterung für Sprachen und internationale Erfahrungen weiterhin ist. Die Welt war an diesem Samstag zu Gast in Aarau – und weckte bei vielen Gästen die Lust auf neue Sprachen, Kulturen und Horizonte. PD
FDP Gränichen sagt Ja zu VERAS
Die FDP Gränichen spricht sich klar für das Verkehrsprojekt VERAS aus. Das hat die Partei an ihrer Parteiversammlung vom 27. Mai beschlossen. Aus Sicht der FDP bringt das Projekt eine deutliche Entlastung für Gränichen und das Wynental.
Nach Meinung der FDP Gränichen ist ein flüssiger Verkehr durch Suhr für die Gemeinde von grosser Bedeutung. Das heutige Nadelöhr im Raum Suhr führe immer wieder zu Staus und unzuverlässigen Fahrzeiten. Mit VERAS werde die Anbindung des Wynentals an das überregionale Strassennetz, an die Autobahn A1 sowie nach Aarau deutlich verbessert.
Die FDP Gränichen ist überzeugt, dass das Projekt nicht nur die Lebensqualität der Bevölkerung stärkt, sondern auch für das lokale Gewerbe wichtig
ist. Kürzere und verlässlichere Fahrzeiten würden die Standortattraktivität der Gemeinde verbessern. Deshalb empfiehlt die Partei für die Abstimmung vom 14. Juni 2026 ein Ja zu VERAS.
An der Parteiversammlung fasste die FDP Gränichen zudem die Parolen für die Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni. Die anwesenden Mitglieder sagen Ja zu allen Geschäften. Besonders wichtig ist der Partei der Verpflichtungskredit für den neuen Oberstufen-Campus. Die FDP begrüsst die geplante Trennung von Primarschule und Oberstufe. Der neue Standort der Oberstufe schaffe zusätzlichen Handlungsspielraum, etwa bei weiterem Raumbedarf der Primarschule oder für neue Angebote wie Tagesstrukturen. FDPG
Das Pflegezentrum Lindenfeld in Suhr benötigt dringend mehr zeitgemässe Pflegeplätze und eine bauliche Erneuerung. Nun setzt der Gemeindeverband nicht mehr auf eine Aufstockung des bestehenden Gebäudes, sondern auf einen Anbau. Die Planänderung bringt betriebliche Vorteile, führt aber zu einer Verzögerung des 23-Millionen-Franken-Projekts.
Das Pflegezentrum Lindenfeld muss erweitert werden. Neben Mängeln beim Erdbebenschutz des 1977 erbauten Hauptgebäudes entspricht auch die Infrastruktur nicht mehr den heutigen Anforderungen. Besonders bei den Zimmern besteht Handlungsbedarf: Während die Nachfrage nach Einzelzimmern steigt, verfügt das Heim noch überwiegend über Zwei- und Dreibettzimmer. Nun hat der Vorstand des Gemeindeverbands Lindenfeld, dem 25 Gemeinden angehören, eine wichtige Kursänderung beschlossen. Statt einer Aufstockung über dem Speisesaal soll ein Anbau realisiert werden, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt.
Alternative mit Vorteilen Verbandspräsident und Suhrer Gemeinderat Daniel Rüetschi erklärt, weshalb der Verband umdenkt. Eine frühere Machbarkeitsstudie hatte die Kosten eines Anbaus auf rund 30 Millionen Franken geschätzt. Deshalb entschied man sich zunächst für eine Aufstockung.
Diese Lösung hätte jedoch erhebliche Nachteile mit sich gebracht. Zusätzliche statische Massnahmen hätten die
Das Pflegezentrum Lindenfeld in Suhr soll nicht mehr durch eine Aufstockung, sondern mit einem Anbau erweitert werden.
Nutzung des Saals eingeschränkt. Zudem liegen Saal und Hauptgebäude nicht auf derselben Höhe, was aufwendige Anpassungen nötig gemacht hätte. Im Rahmen der laufenden Ausschreibung zeigte ein Unternehmen nun eine neue Möglichkeit auf: einen Anbau auf der Nordseite über der Küchenzufahrt. Dort könnten nicht nur zusätzliche Bewohnerzimmer entstehen, sondern auch Betriebsräume neu angeordnet werden. «Die Wege unserer Mitarbeitenden werden kürzer, was sich über das Jahr auf einige Kilometer summiert», sagt Rüetschi. Die gewonnene Zeit komme den Bewohnerinnen und Bewohnern zugute.
Zeitplan gerät ins Rutschen
Die Planänderung hat Folgen für den Zeitplan. Der ursprünglich für Sommer 2026 vorgesehene Baukredit kann nicht wie geplant vorgelegt werden.
Jugendfest-Motto: «Made in Suhr»
Unter dem Motto «Made in Suhr» präsentiert die Schule Suhr vom 19. bis 21. Juni ein abwechslungsreiches Festprogramm für die ganze Bevölkerung. BILD: ZVG
Vom 19. bis 21. Juni findet in Suhr das traditionelle Jugendfest der Schule Suhr statt. Der Anlass gehört seit Generationen zum Dorfleben und bringt Schülerinnen und Schüler, Familien und die Bevölkerung zusammen. Im Mittelpunkt stehen der Festumzug, Darbietungen für Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Begegnungen auf dem Festgelände.
Zunächst muss die laufende Ausschreibung rechtlich sauber abgeschlossen werden. Anschliessend soll noch in diesem Jahr eine neue Ausschreibung gestartet werden, bei der sowohl Aufstockungen als auch Anbauten geprüft werden.
Am Kostenziel von 23 Millionen Franken hält der Verband fest. Auch der Projektierungskredit von 800’000 Franken reicht laut Verantwortlichen aus, um die Neuauflage zu finanzieren. Trotz der Verzögerung sieht der Verband einen Vorteil: Das Lindenfeld kann mehr Eigenmittel für das Projekt zurückstellen. Dank einer durchschnittlichen Bettenauslastung von 97,7 Prozent konnten zuletzt zusätzliche 270’000 Franken den Baureserven zugewiesen werden. Langfristig bleibt der Ausbau unumgänglich. «Alle Prognosen zeigen, dass der Bedarf an Pflegebetten weiter steigen wird», sagt Rüetschi. WIF/LA
Kirchleerau
Vizeammann tritt überraschend zurück
Jede Austragung steht unter einem eigenen Motto. Dieses Jahr lautet es «Made in Suhr». Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei mit Menschen, Geschichten, Ideen und Besonderheiten auseinander, die einen Bezug zur Gemeinde haben. Die Ergebnisse fliessen in die Gestaltung des Festumzugs und weiterer Programmpunkte ein.
ändert werden und führt von der Neuen Aarauerstrasse über Waldhofweg, Bachstrasse, Panamaweg auf die Tramstrasse bis zur Bären-Kreuzung. Nach einem Kontermarsch auf der Tramstrasse geht es über Sonnmattweg und Mattenweg zum Schulhaus Ost, wo der Umzug um etwa 10 Uhr endet. Bereits am Freitagabend startet das Jugendfest mit einem Bandabend. Von 18 bis 21 Uhr treten Schülerinnen und Schüler mit musikalischen Beiträgen auf. Bei guter Witterung findet der Anlass vor der Bibliothek beim VinciSchulhaus statt, bei schlechtem Wetter im Gang des Sereal-Schulhauses. Gleichzeitig starten auf dem Schulareal Dorf das Beizlifest, der Lunapark und die Tombola. Am Sonntag findet um 11 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst im Gang des Schulhauses Ost statt. Das Beizlifest ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil des Festes. Zahlreiche Suhrer Vereine und Institutionen betreiben Verpflegungsstände und machen das Jugendfest zu einem Anlass, der weit über die Schule hinausreicht und das Dorf zusammenführt.
Die Vorbereitungen erfolgen dieses Jahr unter besonderen Rahmenbedingungen. Auf dem Schulgelände Dorf laufen derzeit die Bauarbeiten für das neue Schulhaus «Silva» sowie für die Sanierung der Turnhalle Ost. Dadurch steht ein Teil des Areals nicht wie gewohnt zur Verfügung. Die Route des traditionellen Festumzuges am Samstag um 9.15 Uhr muss wegen der Baustelle auf der Tramstrasse leicht abge-
Die Schule Suhr vereint den Kindergarten sowie die Primar-, Sekundar-, Realund Bezirksschule sowie die Musikschule. Rund 250 Lehrpersonen unterrichten insgesamt etwa 1580 Kinder und Jugendliche. Das Jugendfest bietet ihnen die Möglichkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. PNS
Der parteilose Vizeammann Fabian Müller gibt sein Amt per Ende Jahr ab, darüber informierte er die Bevölkerung an der Gmeind vom Freitagabend. Die Vorstellungen, wie eine Gemeinde grundsätzlich funktionieren sollte, seien auseinander gegangen, begründet Fabian Mülller seinen Rücktritt. Im Juni 2024 hatten die Kirchleerber Fabian Müller in den Gemeinderat gewählt und rund vier Monate später überraschend zum Vizeammann – kandidiert hatte damals niemand. So schnell wie er kam, so schnell geht er auch wieder: Fabian Müller hat an der Gmeind vom Freitagabend seine Demission per Ende Jahr bekannt gegeben. «Meine Vorstellungen, wie eine Gemeinde grundsätzlich funktionieren sollte, unterscheiden sich zu sehr von denen anderer Ratsmitglieder», begründet Müller den Rücktritt. Es sei ihm wichtig, niemanden schlechtzumachen. «Die Arbeit im Gemeinderat hat mir immer Spass gemacht, und es ist mir bewusst, dass nie alle zu 100 Prozent die gleichen Vorstellungen haben.» Bei der letzten Wahl vor rund sechs Monaten kandidierte Müller noch als Vizeammann. Waren die Bedenken damals noch nicht vorhanden? «Ich hoffte, dass sich diese Auffassungen ändern werden», sagt Müller. Das sei aber nicht eingetreten. «Ich muss meinen Überzeugungen treu bleiben.» Was die Nachfolge angeht, ist Müller positiv gestimmt. «Klar ist es für kleine Gemeinden immer schwierig, Menschen zu finden, die sich in der Kommunalpolitik engagieren wollen. Ich bin aber noch bis Ende Jahr im Amt und es bleibt genug Zeit, um jemanden zu finden, dem die Gemeindepolitik so viel Spass macht wie mir.» Ausserdem gebe es schon einen Kandidaten, der sich als Vize zur Verfügung stellen würde. «Gemeinderat Stephan Hochuli wäre bereit, das Amt zu übernehmen», so Müller abschliessend. RHÜ
ARCHIVBILD: DANIEL VIZENTINI Suhr
Feuerwehr Leerau
Strassenrettung realistisch geübt
Die Feuerwehren Leerau und Zofingen trainierten gemeinsam den Ernstfall. Ein schwerer Verkehrsunfall bildete die Ausgangslage für die Übung. Dabei standen Menschenrettung, Sicherheit und die Zusammenarbeit verschiedener Einsatzkräfte im Mittelpunkt.
Das Szenario: Ein Radlader kollidierte mit einem Personenwagen. Ein entgegenkommender Autofahrer verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in eine Hecke auf der gegenüberliegenden Strassenseite.
Während der Fahrer des Baufahrzeugs sein Gefährt zwar verlassen konnte, jedoch unter Schock stand, waren die Insassen der beiden Personenwagen eingeklemmt und konnten sich nicht selbst befreien.
Präzisionsarbeit gefragt Um die Verletzten aus den Fahrzeugen zu befreien, kamen hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz. Die Feuerwehrleute öffneten die Fahrzeugtüren und entfernten die Dächer der stark beschädigten Autos fachgerecht. Aus den schrottreifen Limousinen wurden so innerhalb kurzer Zeit offene Fahrzeuge, die den Rettungskräften einen sicheren Zugang zu den Verletzten ermöglichten. Insgesamt beteiligten sich 35 Angehörige der Feuerwehr Leerau sowie 25 Feuerwehrleute der Stützpunktfeuerwehr Zofingen an der Übung. Der Rettungsdienst begann bereits mit der medizinischen Versorgung der eingeklemmten Personen, bevor diese aus den Fahrzeugen geborgen werden konnten.
Das Übungsszenario: Ein Radlader kollidierte mit einem Personenwagen und ein entgegenkommendes Fahrzeug verunfallte zusätzlich.
Patientenversorgung: Die KSA Rettung Aarau West betreut den verletzten und traumatisierten Chauffeur des verunfallten Personenwagens. BILDER: AWE
Auch Tierrettung und Verkehrsregelung gefordert Zum Übungsszenario gehörte zudem eine Tierrettung. Ein Hund wurde von einem speziell ausgebildeten Feuerwehrmann betreut und in Sicherheit gebracht. Gleichzeitig sorgten die Verkehrsabteilungen der Feuerwehren Leerau und Reitnau dafür, dass der Verkehr rund um die Unfallstelle geregelt werden konnte.
Um die eingeschlossene Person aus dem Wagen zu holen, werden die Türen mit einem hydraulischen Rettungsgerät aufgebrochen.
Übungsleiter begutachteten den Ablauf der Übung: Fahrzeugwart
Lukas Keist, Kommandant Marco Schneiter und Simon Hochuli, Chef der Pionierabteilung Stützpunktfeuerwehr Zofingen (von links).
Bei der abschliessenden Übungsbesprechung betonte Joel Fischer vom Rettungsdienst KSA Rettung Aarau West die Bedeutung der Sicherheit aller Beteiligten: «Genauso wichtig wie die Personenrettung ist die Sicherheit der Einsatzkräfte.»
Auch Simon Hochuli, Chef der Pionierabteilung der Stützpunktfeuerwehr Zofingen, zog eine positive Bilanz. Er lobte insbesondere die gute
Montag,8.6.bis Samstag,13.6.26
Zusammenarbeit und die klaren Absprachen zwischen den beteiligten Organisationen. Die für die Übung verwendeten Unfallfahrzeuge wurden von der Firma Schöpfer Autohilfe zur Verfügung gestellt. Die realitätsnahe Ausbildung soll dazu beitragen, dass die Einsatzkräfte im Ernstfall schnell, sicher und effizient handeln können. ALFRED WEIGEL
Attelwil Immerhin, die Baubewilligung ist da
Das Projekt «Attel Park» in Attelwil, vor fast anderthalb Jahren der Öffentlichkeit präsentiert, kommt nicht so wirklich voran. Seit Ende März liegt nun aber zumindest die Baubewilligung vor.
Anfang Januar 2025 informierte die Acama Immobilien AG aus Sursee in der Mehrzweckhalle Reitnau über ihr Projekt «Attel Park». Dieses sah im Reitnauer Dorfteil Attelwil ein modernes Wohn und Dienstleistungszentrum mit fünf Mehrfamilienhäusern und total 57 Wohnungen für Singles, Senioren, Paare oder Familien vor. Die Reaktionen auf die Projektvorstellung fielen laut Frank Götsch, Projektleiter bei der Acama Immobilien AG, im Grossen und Ganzen «sehr positiv» aus. Sie seien sehr erfreut gewesen. Damals wurde auch ein ehrgeiziger Zeitplan präsentiert: Baubeginn im Sommer 2025, Bezug der neuen Liegenschaften Ende 2027. Längst hat sich der damalige Fahrplan als zu ambitioniert herausgestellt. Gebaut wird noch nicht. Und es steht offenbar auch noch nicht fest, wann denn nun gebaut wird. Immerhin: Die Baubewilligung liegt seit Ende März 2026 vor. Götsch erklärt die stattliche Verspätung damit, dass noch «behördliche Auflagen zu erfüllen gewesen» seien. Aber das sei bei einem solchen Projekt «ganz normal». Um welche es sich handelt, sagt er nicht. Das Bauprojekt, so Götsch, werde auf jeden Fall weiterverfolgt. Details will er derzeit aber keine verraten. Auch über mögliche Projektanpassungen mag er nicht sprechen. «Ich möchte mich dazu im Moment nicht äussern.» Er stellt für den Spätsommer weitere Informationen in Aussicht. AGU
Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Biberstein ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Sascha Schulz, 1979, männlich, deutscher Staatsangehöriger, Ob den Reben 20a, 5023 Biberstein
Amélie Anna Cimador, 1984, weiblich, französische Staatsangehörige, Ob den Reben 20a, 5023 Biberstein
Luca Walter Jean Cimador Schulz, 2021, männlich, französischer Staatsangehöriger, Ob den Reben 20a, 5023 Biberstein
Gerhard Georg Treiber, 1963, männlich, deutscher Staatsangehöriger, Juraweidstrasse 15c, 5023 Biberstein
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive als auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Gemeinderat Biberstein
Donnerstag, 25. Juni 2026, 19.30 Uhr, Aula Schulhaus Risiacher, Buchs
Das Betreibungsamt schliesst am 25. Juni 2026 bereits um 15.30 Uhr. Dies betrifft sowohl den Schalterdienst als auch die telefonische Erreichbarkeit. Ab 26. Juni 2026 ist das Betreibungsamt wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.
Oberentfelden, 11. Juni 2026 Betreibungsamt
Oberentfelden www.oberentfelden.ch
Ersatzwahl eines Mitglieds der Steuerkommission für den Rest der Amtsperiode 2026/2029; 1. Wahlgang
Aufgrund der Demission von Tamara Zilli ist der Sitz der Steuerkommission neu zu besetzen. Die Ersatzwahl wurde festgelegt auf Sonntag, 27. September 2026.
Unterentfelden www.unterentfelden.ch
Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 1. Juni 2026
Gestützt auf § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachfolgenden Gemeindeversammlungsbeschlüsse veröffentlicht:
Ortsbürgergemeinde
Auflage
Verwaltungsrechnungen
Die Verwaltungsrechnungen 2025 der Einwohnergemeinde liegen vom 12. bis 26. Juni 2026 in der Abteilung Finanzen öffentlich auf.
DerRechenschaftsberichtdesGemeinderats kann bei der Gemeindeverwaltung gratis bezogen oder auf der Homepage im OnlineSchalter heruntergeladen werden.
Der Gemeinderat
Einladung zur 2. Sitzung des Einwohnerrats
Dienstag, 23. Juni 2026, 19.00 Uhr, im Gemeindesaal
Traktanden
1. Inpflichtnahme von Oliver Esser und Christine Knüsel-Bachofer
2. Verkauf Baufeld Dorfmetzg. Zustimmung Veräusserung und Genehmigung Kaufvertrag.
3. Neubau Systemschulhaus Gysimatte. Kreditbegehren zur Projektierung.
4. Turnhalle Gysimatte. Kreditbegehren zur Projektierung der Sanierung und Umnutzung.
Oberentfelden
www.oberentfelden.ch
Strassensperrung
«Äntefescht 2026»
Für den Festumzug sind diverse Strassen am Samstagvormittag, 27. Juni 2026, von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr gesperrt.
Die Strassensperrungen betreffen:
– Erlenweg und Teil Innere Mattenstrasse
– Schönenwerderstrasse – Teil Holzstrasse – Rütiweg – Teil Grenzweg
– Ortsverbindungsstrasse Oberentfelden
– Schönenwerd wird in beiden Fahrtrichtungen für jeglichen Verkehr gesperrt
Mit Signalisationen werden die StrassenUmleitungen sichergestellt.
Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
Planung und Bau Oberentfelden
Safenwil www.safenwil.ch
Gesuch um ordentliche Einbürgerung
Oberentfelden www.oberentfelden.ch
w.oberentfe en.ch
Gesuch um ordentliche Einbürgerung
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Oberentfelden ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Oberentfelden, 11. Juni 2026
Gemeinderat
5. Motion Urs Truttmann, FDP, zur SchaffungeinerKommissionFinanzstrategie 2035. Bericht des Gemeinderats.
6. Rechenschaftsbericht und Jahresrechnung 2025
7. Zielsetzungen des Gemeinderats für die Amtsperiode 2026
8. Eingänge
9. Verschiedenes
Die Verhandlungen des Einwohnerrats sind öffentlich.
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Safenwil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
lichenmotorisierten vomFreitag,19.Juni2026,19 Uhr bisMontag,22.Juni2026, Esbestehteinesignalisierte Umleitung. Für denZweiradverkehrsowiefür Fussgängerinnenund Fussgängerist derRad-/Gehwegjederzeit benutzbar. DieSperrungderKantonsstrasse K108 nehmendenVorteile:Einerseits kann dasDepartementBau, Verkehr und UmweltdenDeckbelag innertkurzer ZeitmiteinerhohenQualitäteinbauen lassen,andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnenund-benutzer voneinerminimalenBehinderungszeit. DerEinbaudesDeckbelagserfordert trockenesundwarmes schlechterWitterungverschiebtsich dieStrassensperrungumeine auf Montag,29.Juni2026. DasDepartementBau, Verkehr und UmweltbittetdieAnwohnenden und Verkehrsteilnehmendenum Nachsicht fürdieunvermeidlichenBehinderungen unddanktfürdas Verständnis. Aarau,19.Juni2026 DerKantonsingenieur
Gestützt auf § 21 Abs. 3 des Gesetzes über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht kann jede Person innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die EingabenprüfenundinseineBeurteilungeinfliessen lassen.
Safenwil, 11. Juni 2026
Der Gemeinderat
Grundwasserverband Suhrental
Beschlüsse der Abgeordnetenversammlung vom 3. Juni 2026
Das Protokoll der Abgeordnetenversammlung vom 4. Juni 2025, die Jahresrechnung 2025 sowie das Budget 2027 mit Kostenteiler wurden genehmigt. Der Rechenschaftsbericht 2025 und das Jahresprogramm 2026 wurden zur Kenntnis genommen.
5. Juni 2026
DER VORSTAND
Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, das heisst bis Freitag, 14. August 2026, 12.00 Uhr, einzureichen. Formulare können bei der Gemeindekanzlei oder auf der Webseite bezogen werden. Die Namen der Vorgeschlagenen werden allen Stimmberechtigten mit einem dem Wahlmaterial beigelegten Informationsblatt bekannt gegeben. Im 1. Wahlgang sind auch nicht angemeldete Personen wählbar.
1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025
2. Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichts 2025 der Ortsbürgergemeinde
3. Genehmigung der Jahresrechnung 2025 der Ortsbürgergemeinde
Wahltag, das heisst bis Freitag, 14. Au-
Das nötige Quorum von 17 Personen (20 % von 82 Stimmberechtigten) war mit 25 anwesenden Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern erreicht. Die gefassten Beschlüsse sind definitiv und unterliegen nicht dem fakultativen Referendum.
Gemeinderat Unterentfelden
Sind weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, wird mit der Publikation des Namens eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, wird die vorgeschlagene Person von der anordnenden Behörde bzw. vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a GPR).
Oberentfelden, 8. Juni 2026 Wahlbüro
Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Juni 2026
Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Gemeindeversammlungsbeschlüsse veröffentlicht:
Einwohnergemeinde
Staffelbach www.staffelbach.ch
Verkehrsbeschränkungen
Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979werdenfolgendeVerkehrsbeschränkungen verfügt:
Gemeinderat Staffelbach Staffelbach Alte Kaltstrasse Temporeduktion aufgrund Baustelle auf 40 km/h
Einsprachen
Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation im Landanzeiger sowie im Amtsblatt vom 12. Juni bis 13. Juli 2026 beim Gemeinderat Staffelbach einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.
1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 1. Dezember 2025 2. Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichtes 2025 der Einwohnergemeinde 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde 4. Genehmigung des Vertrages über den Zusammenschluss der Einwohnergemeinden Aarau und Unterentfelden zur Einwohnergemeinde Aarau auf den 1. Januar 2028
Das benötige Beschlussquorum von 516 Personen (20% von 2577 Stimmberechtigten) wurde bei allen vorliegenden Entscheiden, ausgenommen Traktandum 4, erreicht. Die gefassten Beschlüsse sind definitiv und unterliegen nicht dem fakultativen Referendum. Ausgenommen davon ist das Traktandum 4, das das notwendige Beschlussquorum nicht erreicht hatundgemäss§33Abs.2desGemeinde gesetzes zwingend der Urnenabstimmung unterliegt (obligatorisches Referendum). Gemeinderat Unterentfelden
Veranstaltung im Wald –Aargau Halbmarathon 2027
Gemeinderat
Staffelbach, 9. Juni 2026 Gemeinderat
Staffelbach www.staffelbach.ch
Sommeröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung
Folgende Öffnungszeiten gelten vom 15. Juni bis 7. August 2026:
Die ZH Marathon GmbH plant am Sonntag, 7. März 2027, von 10.00 bis ca. 13.20 Uhr die Durchführung des Aargau Halbmarathons. Start und Ziel sind im Schachen Aarau. Die Strecke führt in der Gemeinde Suhr im Gebiet Suhrerchopf durch den Wald (Suhrerchopf Richtung Waldhaus Gönhard, Aarau). Beim Anlass handelt es sich um einen Breitensportanlass. Erwartet werden 1800 bis 2300 Läuferinnen und Läufer.
Gemäss § 11 des Waldgesetzes des Kantons Aargau vom 1. Juli 1997 sowie § 20 der Verordnung zum Waldgesetz des Kantons Aargau vom 16. Dezember 1998 ist diese Veranstaltung bewilligungspflichtig.
Montag: 14 bis 18 Uhr
14 bis 18 Uhr
Dienstag: geschlossen
Mittwoch: 8 bis 14 Uhr
Donnerstag: geschlossen
Freitag: 8.30 bis 11.30 Uhr
Donnerstag: 8.30 bis 11.30 Uhr
Termine ausserhalb der Öffnungszeiten sind nach Vereinbarung möglich. Die Gemeindekanzlei
Das Gesuch mit den entsprechenden Unterlagen liegt bei der Gemeindekanzlei Suhr vom 12. Juni bis 13. Juli 2026 öffentlich auf. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend macht, kann innerhalb der Auflagefrist beim Gemeinderat Suhr, Tramstrasse 14, 5034 Suhr, Einwendung erheben.
Der Gemeinderat
Kirchleerau
www.kirchleerau.ch
Ersatzwahlen Gemeinderat für den Rest der Amtsperiode 2026 – 2029; Anmeldeverfahren
Fabian Müller hat als Vizeammann und Mitglied des Gemeinderates Kirchleerau per 31. Dezember 2026 demissioniert.
Die Ersatzwahlen finden am Sonntag, 27. September 2026, statt. Zu wählen sind:
• 1 Mitglied des Gemeinderates und das Amt des Vizeammanns
Wahlvorschläge sind gemäss § 29 a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21 b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei Kirchleerau bis spätestens am 44. Tag vor dem Hauptwahltag, d.h. bis am Freitag, 14. August 2026, 12.00 Uhr einzureichen. Den Wahlvorschlägen sind ein Wahlfähigkeitsausweis und eine schriftliche Wahlannahmeerklärung beizulegen. Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Die Namen der Vorgeschlagenen werden allen Stimmberechtigten mit einem dem Wahlmaterial beigelegten Informationsblatt bekannt gegeben.
Bei der Gemeinderatswahl findet im 1. Wahlgang zwingend ein Urnengang statt (§ 30b Abs. 1 GPR).
Es wird darauf hingewiesen, dass im 1. Wahlgang jede in der Gemeinde Kirchleerau wahlfähige Person als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR).
Kirchleerau
www.kirchleerau.ch
Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 5. Juni 2026
Die von der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung gefassten Beschlüsse unterliegen dem fakultativen Referendum. Sie sind unter www.kirchleerau.ch und im Anschlagkasten ersichtlich. Ebenfalls können Sie die ausführliche Publikation auf der Gemeindeverwaltung beziehen.
Die Referendumsfrist läuft bis am 13. Juli 2026.
Die Schulanlage Biberstein: Die in die Jahre gekommene Pelletsheizung soll ersetzt werden. Über den dafür beantragten Kredit von 330’000 Franken entscheiden die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 12. Juni.
An der Gemeindeversammlung vom 12. Juni haben die Bibersteiner Stimmberechtigten über zwei Investitionsvorhaben zu befinden. Neben den ordentlichen Traktanden beantragt der Gemeinderat Kredite für den Ersatz der Heizung im Schulhaus sowie für die Sanierung des Pumpwerks Wissenbach.
Die zentrale Pelletsheizung der Schulanlage ist seit 2007 in Betrieb und hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Gemäss Gemeinderat treten bereits heute vermehrt Störungen auf. Im Hinblick auf den Ersatz wurden die Varianten einer neuen Pelletsheizung und einer Grundwasserwärmepumpe geprüft.
Ein hydrogeologischer Bericht zeigt, dass eine Nutzung des Grundwassers grundsätzlich möglich wäre. Trotz der Vorteile hinsichtlich Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit spricht sich der Gemeinderat jedoch für den Ersatz der bestehenden Pelletsfeuerung aus. Ausschlaggebend seien die deutlich tieferen Investitionskosten. Für die Erneu
erung beantragt er einen Kredit von 330’000 Franken.
Sanierung des Pumpwerks Wissenbach Ebenfalls zur Diskussion steht ein Kredit für die Instandsetzung des Pumpwerks Wissenbach. Die Arbeiten sind Teil der regionalen Generellen Entwässerungsplanung, in deren Rahmen verschiedene Sonderbauwerke im Einzugsgebiet der ARA Aarau modernisiert und in ein gemeinsames Steuerungssystem integriert werden sollen.
Nachdem die Pumpwerke Schachen und Langenrain bereits saniert wurden und die Stimmberechtigten Ende 2025 den Kredit für das Regenüberlaufbecken Oberer Dorfplatz bewilligt haben, steht nun das Regenbecken beziehungsweise Abwasserpumpwerk Wissenbach an. Für die Sanierungsarbeiten wird mit Kosten von rund 245’000 Franken gerechnet. Neben diesen Geschäften befinden die Stimmberechtigten auch über das Protokoll, den Rechenschaftsbericht, die Rechnung 2025, die Kreditabrechnung zur Wasserleitung Zwannenrain sowie über ein Einbürgerungsgesuch. SKB
Zofingen Filmveranstaltung «Six Inches of Soil»
Ein Filmabend mit überraschenden Antworten
Aarau Das Lungenkrebszentrum wird zertifiziert
Das KSA stärkt die Onkologie
Die Behandlung von Tumorpatienten gehört zu den Kernkompetenzen am Kantonsspital Aarau. Am KSA sind zahlreiche Zentren für die Behandlung von Krebs betroffener Organe nach den höchsten Qualitätsstandards der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Neu wird auch das Lungenkrebszentrum dazugehören.
Mit der Auszeichnung des Lungenkrebszentrums stärkt das KSA sein Tumorzentrum, das Onkologiezentrum Mittelland. Das Tumorzentrum am KSA gehört zu dengrösstennichtuniversitärenOnkologiezentren der Schweiz. Insgesamt sind dreizehn spezialisierte Organzentren nach DKG-Standards zertifiziert und unterliegen regelmässigen Qualitätsprüfungen. Gemäss Unternehmensstrategie ist die Krebsbehandlung eine von fünf Kernkompetenzen am KSA. Neben dem Tumorzentrum zählen dazu das Notfallzentrum, das Neurozentrum, das Perinatalzentrum sowie das Zentrum für umfassende Diagnostik und Komplexbehandlung. Diese fünf Zentren repräsentieren zusammen 86 Prozent aller stationären Fälle.
Beschlüsse Ortsbürgergemeindeversammlung
An der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 4. Juni 2026, die von 68 der 280 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern besucht worden ist (24.3 %), wurden folgende Beschlüsse abschliessend gefasst:
1. Genehmigung Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 13. November 2025
2. Genehmigung Rechenschaftsbericht 2025
3. Genehmigung Jahresrechnung 2025
Gemeinderat Suhr
Aargau
● Aargauer Naturpreis 2027 Alle zwei Jahre zeichnet der Kanton Aargau mit dem Aargauer Naturpreis Projekte aus, die sich in besonderer Weise für die Biodiversität und eine naturnahe Entwicklung der Landschaft einsetzen. Der Preis will gute Beispiele sichtbar machen und weitere Akteurinnen und Akteure inspirieren und motivieren. Die Ausschreibung für den Aargauer Naturpreis 2027 zum Thema «Innenverdichtung und Biodiversität» ist gestartet, Eingaben sind noch bis Ende Juni 2026 möglich. Alle Infos zum Aargauer Naturpreis und zu den EingabeModalitäten auf www.ag.ch/naturpreis. AG
Ein Filmabend im Zofinger Zoffice zeigte, dass Fragen zu Boden, Wasser und Ernährungssicherheit nicht nur englische Bauernhöfe beschäftigen, sondern auch unsere Region.
Im Rahmen des PopupKinos von «Filme für die Erde» wurde am 30. Mai im Zoffice in Zofingen der Dokumentarfilm Six Inches of Soil gezeigt. Der Film begleitet drei junge Menschen in England, die ihren eigenen Weg in die Landwirtschaft gefunden haben. Nicht alle stammen aus Bauernfamilien, doch sie verbindet die Überzeugung, dass gesunde Böden die Grundlage für gesunde Lebensmittel, sauberes Wasser und eine langfristige Ernährungssicherheit bilden.
Im anschliessenden Publikumsgespräch wurde deutlich, wie nahe viele
der gezeigten Themen dem Wiggertal tatsächlich sind. Mit Markus Schwegler vom NaturGut Katzhof in Richenthal und Georg Dällenbach vom Biohof Katzenhalde in Uerkheim standen zwei Landwirte aus der Region Rede und Antwort. Beide berichteten aus ihrem Betriebsalltag und zeigten auf, wie eng Bodenfruchtbarkeit, Wasserhaushalt und die Qualität unserer Lebensmittel zusammenhängen. Besonders spannend war die Erkenntnis, dass manche Ansätze aus dem Film nicht nur in England, sondern auch zwischen Zofingen, Uerkheim und Richenthal bereits gelebt werden. So wurde aus einem einmaligen Kinoabend ein lebendiger Austausch über Landwirtschaft, Ernährung und die Frage, wie wir die Grundlagen unserer Lebensmittelversorgung auch für kommende Generationen sichern können. ZVG
PD Dr. med. Franco Gambazzi, CoLeiter Lungenkrebszentrum und Chefarzt Thoraxchirurgie, freut sich über die Auszeichnung: «Mit der Etablierung des LungenThoraxboards am KSA vor gut 15 Jahren wurde der Grundstein für die Zertifizierung gelegt. Bereits damals stand die unkomplizierte, interdisziplinäre Zusammenarbeit im Vordergrund, die von allen beteiligten Fachgebieten mit hoher intrinsischer Motivation gelebt wurde.» Und Prof. Dr. med. HansJoachim Kabitz, CoLeiter Lungenkrebszentrum und Chefarzt Pneumologie, fügt an: «Wir freuen uns, dass wir dank unseren Anstrengungen nun zu den wenigen Schweizer Spitälern mit zertifiziertem Lungenkrebszentrum gehören werden.» Neben dem KSA gibt es in der Schweiz nur noch fünf Lungenkrebszentren, die nach DKG-Kriterien zertifiziert sind. Das Lungenkrebszentrum am KSA vereint die Expertise aus allen für die Behandlung relevanten Fachgebieten wie Thoraxchirurgie, Pneumologie, Onkologie, Radioonkologie und Radiologie. Das KSA bietet modernste Diagnostik sowie ein umfassendes BehandlungsspektrumwieoperativeEingriffe,Chemotherapie, Immuntherapie, Strahlentherapie und weitere zielgerichtete Therapien. Ergänzend dazu erhalten Patienten Unterstützung, unter anderem in Form von psychoonkologischer Betreuung, Physiotherapie, Schmerztherapie, Sozialberatung und Palliativmedizin. «Ein zentrales Element der Behandlungsabläufe in der Onkologie generell ist das interdisziplinär zusammengesetzte Tumorboard. Dort besprechen Experten diverser Fachrichtungen jeden Fall individuell, um die optimale Therapie festzulegen», erklärt Prof. Dr. med. Christoph Mamot, Chefarzt Onkologie.
Teamarbeit hilft, seltene Fälle zu entdecken Ein Merkmal haben alle diese Kompetenzzentren gemein: Die Experten denken nicht nur in den Kategorien ihrer Fachgebiete, sondern interdisziplinär: «Es braucht Teamarbeit. Im KSA profitieren unsere Patienten davon, dass wir mit vielen Fachbereichen eng vernetzt sind: Notfallmedizin, Intensivmedizin, Traumatologie, Radiologie, Onkologie – wir schauen immer den ganzen Menschen an. Das beginnt bei der Diagnose, geht über die Therapie und Pflege bis zur Nachsorge. Der Patient steht immer im Mittelpunkt», betont Prof. Dr. med. Kabitz. Diese gebündelten Kompetenzen am KSA ermöglichen qualitativ hochstehende und auf das Patientenwohl ausgerichtete Behandlungsprozesse. Die Prozesse sind von Beginn an individuell abgestimmt, und ermöglichen damit die Diagnostik und die Behandlung seltener Krankheitsbilder.
Dank der Expertise und der breiten Erfahrung am KSA mit roboterassistierten Eingriffen soll künftig im Neubau «Dreiklang» in der Pneumologie neueste Robotertechnik zum Einsatz kommen. Damit wird über Mund und Luftröhre direktinderLungebeimmutmasslichen Krebsherd eine Probe entnommen und analysiert. Damit ist künftig keine Operation zur Diagnosesicherung mehr nötig. Das ist für die Betroffenen angenehmer und spart Kosten. PD
Stimmzettel für die Volksabstimmung vom 14. Juni 2026
Von englischen Bauernhöfen in die Region: Nach der Vorführung von Six Inches of Soil wurde im Zofinger Zoffice über Landwirtschaft und Ernährung diskutiert. BILD: LUCIO BAGGIO
Drei Tage lang stand Aarau Rohr ganz im Zeichen des Schwingsports. Das 119. Aargauer Kantonalschwingfest lockte vom 5. bis zum 7. Juni Tausende Besucherinnen und Besucher auf das Festgelände. Mit Konzerten, geselligen Festwirtschaften und viel Begegnungsmöglichkeiten wurde das Wochenende stimmungsvoll eingeläutet. Am Samstag zeigten fast 280 Jungschwinger ihr Können im Sägemehl. Wer es lieber mit Karten als mit Kurz und Übersprung hielt, mass sich beim Jassturnier. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Musikgesellschaft Rohr, verstärkt durch die MG Oberentfelden. Das abwechslungsreiche Konzert wurde durch Alphornklänge und Dudelsackauftritte bereichert. Dazwischen begeisterte der DTV Muhen mit mehre-
ren Gymnastiknummern. Der sportliche Höhepunkt folgte am Sonntag: Vor 6500 Zuschauern in der ausverkauften Arena setzte sich Nick Alpiger aus Seon im Schlussgang nach 9 Minuten und 44 Sekunden Abnützungskampf am Boden gegen den Solothurner Marius Frank durch und sicherte sich den Festsieg und den kräftigen Muni «Franz». Auch aus Sicht des organisierenden Schwingklub Aarau darf das Fest als voller Erfolg gelten. Mit Kaj Hügli aus Attelwil sowie Tim Roth aus Erlinsbach und Robin Studinger aus Däniken klassierten sich gleich drei Klubschwinger punktgleich auf Rang 2. Oliver Hermann aus Erlinsbach belegte Rang 3, punktgleich mit Sinisha Lüscher aus Muhen (Schwingklub Olten-Gösgen). Für emotionale Momente sorgte Tiago
Vieira. Der Aarauer Schwinger beendete an seinem Heimfest nach einer erfolgreichen Karriere mit 16 Kränzen seine Laufbahn. Wiederbelebt wurde zudem der Schönschwingerpreis. Dieser ging an den jungen Giulio Russo aus Suhr, der für seinen kampfbetonten und fairen Schwingstil mit dem Esel «Jacky» belohnt wurde. Alphornklänge, Jodelgesang und Fahnenschwinger prägten das Festbild und machten das Schwingfest zu einem Schaufenster gelebter Schweizer Tradition. Trotz 6500 Besuchern verlief das Fest friedlich und ohne Polizeipräsenz. Rücksichtnahme, Respekt und EigenverantwortungwerdenbeimSchwingen gelebt – eine Atmosphäre, die man sich auch bei manch anderem Sportanlass dieser Grösse wünschen würde. RAN
119. Aargauer Kantonalschwingfest in Aarau Rohr
Die 6500 Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten ein in allen Belangen gelungenes Schwingfest in Aarau Rohr.
BILDER: RAPHAEL NADLER
Gelebte Traditionen: Alphornklänge, Jodelgesang und Fahnenschwinger gehören zu jedem Schwingfest dazu und sorgen für ein ganz spezielles Heimatgefühl.
OK-Präsident Andi Schumacher und sein Team veranstalteten eine wunderbares Fest.
Nick Alpiger gewann zum dritten Mal das Aargauer Kantonalschwingfest.
Der Gabentempel lässt jeweils nicht nur die Schwinger selbst, sondern auch viele Zuschauer staunen.
Die Aargauer Regierungsrätin Martina Bircher und der Solothurner Regierungsrat Peter Hodel weilten unter den Ehrengästen.
Schwingerhose an den Nagel gehängt: Tiago Vieira (34) vom Schwingklub Aarau beendete in Rohr seine Schwingerkarriere und liess sich noch einmal vom Publikum feiern.
Pétanque
Wytropfe-Cup erstmals auf der erweiterten Anlage
Der Wytropfe-Cup des Pétanque Club Entfelden (PCE) ist eine feste Grösse im Aargauer Turnierkalender. Bei der diesjährigen Austragung profitierten die 41 Teams erstmals von der erweiterten Anlage. Der Heimsieg blieb zwar aus, doch ein Entfelder Trio glänzte mit Rang zwei.
Am Wytropfe-Cup vom 30. Mai wurde auf der neu ausgebauten Pétanque-Anlage des PCE erstmals auf allen 20 Plätzen gleichzeitig gespielt. Damit gehörte die Auslagerung einzelner Partien auf den benachbarten Parkplatz der Vergangenheit an. Die neue Infrastruktur sorgte für gleiche Bedingungen für alle Teilnehmenden und bot den passenden Rahmen für einen gelungenen Turniertag.
Der traditionsreiche Anlass zählt zur Turnierserie der IG Regioms, einem Zusammenschluss mehrerer Vereine vorwiegend aus dem Aargau. Entsprechend stark besetzt war das Teilnehmerfeld. Insgesamt 41 Teams mit 123 Aktiven kämpften in der Königsdisziplin «Triplette» um Siege und Ranglis-
tenpunkte. Gespielt wurde in Dreierteams, wobei jede Spielerin und jeder Spieler mit zwei Kugeln antrat.
Starke Leistungen und ein Entfelder Podestplatz Pétanque ist ein Sport für alle Generationen. Erfahrung und Präzision sind jedoch entscheidende Faktoren. Das zeigte sich auch in Oberentfelden, wo zahlreiche routinierte Spielerinnen und Spieler ihr Können unter Beweis stellten. Erfreulich aus lokaler Sicht verlief das Turnier für Margrit und Erich Nyffenegger sowie Giuliano Peccianti vom PCE. Das Heimteam gewann vier seiner fünf Partien und belegte den ausgezeichneten zweiten Rang. Den Turniersieg sicherte sich das Trio aus Erlinsbach mit Christian Neff, Bruno Neuhold und Urs Schmid. Die drei blieben über den gesamten Wettbewerb ungeschlagen und durften den Wytropfe-Cup als verdiente Sieger verlassen. Für ein starkes Ausrufezeichen sorgte zudem das reine Frauenteam aus Zufikon mit Dorothea Kälin, Sonja Hankh und Doris Lingg, das sich auf dem hervorragenden neunten Platz klassierte. PCE
Turnen Unterstützung für Nico Giorgi
Mit Talent, Wille und Leidenschaft
Der junge Kunstturner Nico Giorgi zählt zu den grossen Nachwuchshoffnungen der Region. Nun unterstützt ihn der PanathlonClub Olten-Zofingen auf dem Weg.
Handball Veränderungen beim HSC Suhr Aarau
Neuen Rückraumspieler verpflichtet
Alessio Lioi, der in bereits über 120 QHL-Spielen aufgelaufen ist, verstärkt ab der kommenden Saison den HSC Suhr Aarau. Der Rückraum-Mitte kommt nach seinem Vertragsende bei Pfadi Winterthur nach Aarau. Zudem wird Christoph Wyder neu im HSC-Vorstand am QHL-Team der Zukunft mitarbeiten.
Die Arbeiten am Kader der nächsten Saison sind beim HSC Suhr Aarau noch nicht abgeschlossen. Am vergangenen Freitag unterschrieb Alessio Lioi beim Partner des HSC Suhr Aarau, Wanko Baumanagement, einen Arbeitsvertrag. Dieses zusätzliche Engagement ermöglicht dem HSC die Verpflichtung des jungen Schweizers für die kommende Spielzeit. Entsprechend dankbar zeigt sich auch die Vereinsführung in Person von Präsident Dieter Camenzind: «Es ist alles andere als selbstverständlich, in welcher Form und Umfang uns Wanko Baumanagement unter die Arme greift. Wir sind unglaublich dankbar und wissen das Engagement sehr zu schätzen.»
Alessio Lioi gilt als wendiger, spielintelligenter Rückraum, der zwar selbst Torgefahr ausstrahlt, aber auch seine Mitspieler gekonnt in Szene setzen kann. Durch seine Verpflichtung adressiert der HSC Suhr Aarau eine essenzielle Position und gibt den eigenen Talenten die Möglichkeit, hinter einem Spieler mit ausreichend Erfahrung wachsen zu dürfen.
laufen und sich den Weg bis in die QHL gebahnt. In der ersten Mannschaft der Pfader spielte er seit 2021 und lief über 120-Mal in deren Dress auf. 2021 holte er sich gegen den HSC Suhr Aarau den Supercup, 2022 erreichte er die Vizemeisterschaft. Zu seiner Verpflichtung sagt Lioi: «Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim HSC Suhr Aarau. Für mich ist dieser Wechsel eine grosse Chance, mich sportlich, handballerisch, persönlich und auch beruflich weiterzuentwickeln.»
Christoph Wyder neu im HSC-Vorstand Nach Trainer Petr Hrachovec und dem neuen Geschäftsführer Lukas Wernli kommt nun Christoph Wyder als nächste strukturelle Änderung im Führungsgremium rund um die QHLMannschaft des HSC Suhr Aarau dazu.
Radsport Ersehnter Podestplatz in Oklahoma
Diesen Sommer bestreitet die Buchser Bahnradfahrerin Aline Seitz wiederum die packenden Kriteriumsrennen in den USA. Die beiden grössten Rennwochenenden der amerikanischen Crit-Szene sind bereits Geschichte – und sie hätten für Seitz kaum unterschiedlicher verlaufen können als vor einem Jahr. 2025 war Aline Seitz als Neuling in die USA gereist. Dieses Jahr war die Ausgangslage eine andere: Mit dem neuen Team HigherDOSE | Renova und deutlich mehr Erfahrung durfte die Buchserin mit ganz anderen Ambitionen an den Start gehen. Der Auftakt war in Washington vor dem Kapitol. Obwohl noch nicht alles perfekt funktionierte, zeigte das Team bereits sein Potenzial. Seitz wurde ideal für den Sprint positioniert, unterschätzte jedoch den starken Gegenwind auf der Zielgeraden und musste sich mit Rang 13 begnügen. Am nächsten Tag in Arlington gelang ihr mit einem Top-10-Resultat jedoch eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
Seine bisherigen sportlichen Erfolge zeigen eindrücklich, welches Potenzial im Rothrister steckt. Durch konstant starke Leistungen und seinen grossen Einsatz konnte Nico Giorgi bereits wichtige Wettkampferfahrungen sammeln und sich mehrfach auszeichnen. Hinter diesen Erfolgen stehen jedoch nicht nur Talent und Wille, sondern auch ein enormer Trainingsaufwand sowie das Umfeld, das ihn unterstützt und begleitet. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Panathlon-Club Olten-Zofingen. Der Club setzt sich seit vielen Jahren für die Förderung des Sports und junger Talente in der Region ein. Mit dieser Unterstützung leistet der Panathlon-Club einen wertvollen Beitrag für die Zukunft des regionalen Sports.
Der 23-jährige Lioi hat bei Pfadi Winterthur die Nachwuchsabteilung durch-
Faustball
Nico Giorgi vom Satus ORO steht beispielhaft für junge Sportler, die mit Leidenschaft und Hingabe ihre Ziele verfolgen. Mit Förderern wie dem PanathlonClub Olten-Zofingen an seiner Seite erhält er die Möglichkeit, seinen Weg im Kunstturnen weiterzugehen. CZO
Der langjährige Spieler beim TV Suhr, Unternehmer und Sponsor des HSC Suhr Aarau, soll mithelfen, die QHLMannschaft zu entwickeln und die Organisation rundherum zu optimieren. Aktuell ist Wyder Verwaltungsratspräsident beim wichtigen HSC-Sponsor Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg. Präsident Dieter Camenzind sieht im Engagement von Christoph Wyder einen Gewinn: «Ich freue mich sehr, dass sich mit Christoph Wyder ein Mann zur Verfügung stellt, der einerseits den Verein schon seit Jahrzehnten in vielen verschiedenen Funktionen begleitet und auch selbst auf höchstem Niveau gespielt hat. Ich bin sicher, dass er mit seiner vielseitigen Erfahrung einen grossen Mehrwert in der Vereinsführung leisten wird.» VLA
Strenge Tage in Wisconsin Nach einigen Tagen in Indiana ging es weiter nach Tulsa, Oklahoma. «Tulsa Tough» gilt als eines der bekanntesten und prestigeträchtigsten Crit-Rennen der Welt. Seit ihrem ersten Start dort war es ein Traum von Seitz, einmal auf jenem Podium zu stehen. Und diesmal ging alles auf. Nach einem packenden Fotofinish durfte sie als Dritte aufs Podium steigen – ein besonderer Moment und eine schöne Belohnung für die enorme Arbeit des gesamten Teams. Auch die folgenden Tage verliefen erfolgreich: Rang 5 am zweiten Renntag, und am legendären «Cry Baby Hill»Rennen an Tag 3 konnte Aline Seitz eine Teamkollegin unterstützen, die sich schliesslich einen Podestplatz sichern konnte. Vor ihrer Reise in die USA hatte Seitz nicht genau gewusst, welche Erwartungen realistisch sein würden. Nach den Erfahrungen des letzten Jahres hoffte sie aber schon, um Podestplätze kämpfen zu können. Das ist tatsächlich gelungen. Nun geht es zurück in die Heimat ihres Teams nach Indiana, bevor mit der Tour of America’s Dairyland in Wisconsin bereits das nächste Highlight wartet: Elf Crit-Rennen an elf aufeinanderfolgenden Tagen. LA
Der Auftakt in die Rückrunde der NLA-Qualifikation ist den Faustballern von Oberentfelden gründlich misslungen. Gegen die beiden Teams aus der hinteren Tabellenhälfte, Rickenbach-Wilen und Widnau, setzte es zwei Niederlagen statt der angestrebten vier Punkte ab.
Die Ausgangslage war vielversprechend:InderHinrundehattendieOberentfelderbeideDirektduellegewonnen. Gegen Rickenbach-Wilen gelang zwar auch diesmal der Start nach Mass. Den ersten Satz sicherte sich Oberentfelden mit 14:12. Zufrieden war damit allerdingsniemand.«Wirhabenauchindiesem Satz miserabel gespielt und gewinnen ihn nur, weil Rickenbach-Wilen zu viele Eigenfehler gemacht hat», sagte Captain Ramon Hochstrasser. In der Folge offenbarte Oberentfelden zahlreiche Schwächen. Die ersten Bälle gerieten zu hektisch und unpräzise, im Zuspiel fehlte die Konstanz und im Angriff häuften sich die Eigenfehler. «Wir hatten weder Länge noch Winkel in unseren Angriffsschlägen. Insgesamt
haben wir auf allen Positionen unsere Leistung nicht abgerufen», analysierte Trainer Koni Keller. Rickenbach-Wilen nutzte die Unsicherheiten konsequent aus und gewann verdient mit 3:1. Nach der überraschenden Niederlage war die Stimmung im Team gedrückt. Dennoch wollte Oberentfelden gegen Widnau eine Reaktion zeigen. Mit einer personellen Änderung in der Abwehr –RetovonBallmoosersetzteHochstrasser – gelang dies jedoch nicht. Die Aargauer gerieten früh in Rückstand und fanden nie richtig ins Spiel. Am Ende stand eine deutliche 0:3-Niederlage.
Damit verpassen es die Oberentfelder, sich im Rennen um die Final4-Plätze Luft zu verschaffen. Die Ausgangslage hatsichverschlechtert,auchwennweiterhinallesmöglichist.«Wennjederdie richtigen Lehren aus diesen Niederlagen zieht und wir nächste Woche die entsprechende Reaktion zeigen, hatten diese Pleiten vielleicht sogar etwas Gutes», sagt Keller. Die Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich am kommenden Samstag bei der Heimrunde am Erlenweg. Dort trifft Oberentfelden auf Jona und Neuendorf. FBA
Ungeschlagen zum Turniersieg: Christian Neff, Bruno Neuhold und Urs Schmid aus Erlinsbach gewannen den Wytropfe-Cup auf der Anlage des Pétanque Club Entfelden. BILD: ZVG
Dieter Camenzind (HSC-Präsident), Neuzugang Alessio Lioi, Josip Jozipovic (Wanko Baumanagement) und Christoph Wyder (neu HSC-Vorstand). BILD: ZVG
Baugesuche
Biberstein
Bauherr: Gehrig Denise und Matthias, Höhenweg 19, 5023 Biberstein
Bauobjekt: Carport mit Anpassung Gartengestaltung
Bauplatz: Höhenweg, Parzelle 2202
Bauherr: Verein Pfadiheime St. Georg, Thomas Gastberger, Präsident Sonnenbergstrasse 51, 8400 Winterthur
Bauobjekt: Installation Solarblume (Smartflower)
Bauplatz: Haselmatte (Haselhaus), Parzelle 86
Auflagefrist: 12.06.2026 – 13.07.2026
Bauherr: Salt Mobile SA, Hardturmstrasse 161, 8005 Zürich
Bauobjekt: Systemerneuerung Mobilfunk Antennenanlage mit Antennen-Austausch
Öffentliche Auflage vom 15. Juni 2026 bis und mit 14. Juli 2026, während den Büro-Öffnungszeiten bei der Abteilung Bau Planung Umwelt, Steinachermattweg 2a, 5033 Buchs.
Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen und innert Nachfrist nicht verbessert werden, ist nicht einzutreten. Die Anträge können später nicht mehr erweitert werden (§ 60 BauV). Legitimiert ist nur, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann.
● Erstes Praxisforum Agroforst Beim erstmals durchgeführten Praxisforum Agroforst am 29. Mai am FiBL diskutierten Landwirtinnen, Landwirte und Forschende darüber, wie Bäume und Sträucher dazu beitragen können, Ackerkulturen und Nutztiere gegen Klimastress fit zu machen. Aargauer Agroforst-Pioniere, die 2023 vom Kanton mit dem Förderpreis Agroforst ausgezeichnet wurden, gewährten Einblicke in ihre Produktionssysteme. Landwirtschaftsdirektor und Regierungsrat Dr. Markus Dieth zeigt sich erfreut: «Die Erfahrungen der Pionierbetriebe, welche dieses Agroforst-Know-howaufbauen,stossen zunehmend auf Interesse. Forschung und Beratung sorgen für die Sicherung und Weitergabe der Erkenntnisse.» Das Praxisforum Agroforst ist eine Kooperation des Landwirtschaftlichen Zentrums Liebegg mit dem FiBL und dem Agroforst-Beratungsunternehmen SilvoCultura. Am Anlass vom 29. Mai tauschten sich Praktikerinnen und Praktiker, Forschende und Beratungspersonen dazu aus, wie sich Agroforst nutzbringend auf Landwirtschaftsbetrieben umsetzen lässt. AG
Bauherr: Steffen Tamara und Ziegler Guido, Gysulastrasse 38, 5000 Aarau
Bauobjekt: Neue Umgebungsgestaltung, Umnutzung Bienenhaus in Hühnerhaus, Umnutzung Stall in Ziegenstall, teilw. Zweckänderung Wohnen in Gewerbe (Dienstleitung)
Bauobjekt: Dachsanierung mit Ausbau DG, Einbau Lukarne und Dachflächenfenster, Ersatz Gasheizung durch WP
Bauplatz: Roggenhausenstrasse 53, Parzelle Nr. 1393
Bauherr: Rölli Nadine und Stefan, Hauptstrasse 28, 5037 Muhen
Oberentfelden
Oberentfe en
Bauherr: Vögeli Justina und Marco, Igelweg 7, 5036 Oberentfelden
Bauobjekt: Fensterersatz- und Vergrösserung (ohne Profilierung)
Bauplatz: Igelweg 7, Parzelle 1809
Öffentliche Auflage vom 12. Juni 2026 bis und mit 13. Juli 2026, während den ordentlichen Büroöffnungszeiten beim Bereich Planung und Bau, Gemeindehaus, Oberentfelden.
Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen und innert Nachfrist nicht verbessert werden, ist nicht einzutreten. Die Anträge können später nicht mehr erweitert werden (§ 60 BauV). Legitimiert ist nur, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann.
Bauobjekt: Sanierung und Aufstockung Einfamilienhaus
Bauherr: Hunziker Renate und Stefan, Fluhweg 2, 4813 Uerkheim
Bauobjekt: Ersatz Sonnenstore mit Pergola Markise
Bauplatz: Fluhweg 2, Parzelle 95
Auflagefrist: 12.06.2026 – 13.07.2026
Während der öffentlichen Auflage sind die Dokumente zum Baugesuch und/oder Projekt auf der Homepage der Gemeinde Uerkheim unter Publikationen, Baugesuche, einsehbar.
● Änderungen an der Pflegeverordnungper1.Juli Leistungserbringer der Krankenpflege und Hilfe zu Hause dürfen für die Grundpflege Angehörige anstellen. Der Regierungsrat regelt mit Änderungen an der Pflegeverordnung die Definition der Angehörigen sowie ihre Begleitung und Schulung. Zudem senkt er in der kantonalen Tarifordnung die Normkosten von derzeit 81.50 auf 67.10 Franken. Die Änderungen treten per 1. Juli 2026 in Kraft.
● Aargauische Kantonalbank: Einstimmige Zustimmung zur Ausschüttung von 100 Millionen Franken an denKanton Die Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben (VWA) hat den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2025 der Aargauischen Kantonalbank (AKB) behandelt und beraten. Sie dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank, der Geschäftsleitung sowie dem Bankrat für das Engagement im vergangenen Jahr und das hervorragende Resultat. Die Vertreter der AKB präsentierten der VWA den Jahresabschluss der Bank und beantworteten Fragen zur Nachhaltigkeit, Kundenfreundlichkeit und zum Klimabericht der AKB. Den regierungsrätlichen Anträgen stimmten die Kommissionsmitglieder jeweils einstimmig
zu: Gewinnablieferung an den Kanton von 100 Millionen Franken, Genehmigung des Jahresberichts und der Jahresrechnung 2025 der AKB sowie Entlastung der Mitglieder des Bankrats.
● Regierungsratsersatzwahl am 18. Oktober2026 Am Mittwoch, 6. Mai, hat Regierungsrat und Landammann Stephan Attiger seinen Rücktritt als Regierungsrat per Ende 2026 bekanntgegeben. Der Wahltermin für die dadurch notwendige Ersatzwahl eines Mitglieds des Regierungsrats für den Rest der Amtsperiode 2025/2028 wurde vom Regierungsrat auf den 18. Oktober, einen ausserordentlichen Wahltermin, festgesetzt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wird am letzten Abstimmungstermin des Jahres, am 29. November 2026, durchgeführt. Interessierte finden seit dem 29. Mai die wichtigsten Informationen und Unterlagen auf der Webseite des Kantons Aargau.
● Arbeitslosenquote im Mai bei 3,3 Prozent Bei den Aargauer Regionalen Arbeitsvermittlungszentren waren im Mai 2026 insgesamt 12’828 Personen als arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat unverändert bei 3,3 Prozent geblieben. Gegenüber dem Vorjahr hat sie um 0,1 Prozentpunkte zugenommen.
● Mehr Kontrollen gegen Schwarzarbeit im Aargau Der Kanton Aargau hat 2025 insgesamt 765 Kontrollen gegen Schwarzarbeit durchgeführt und dabei über 2000 Personen überprüft. Die meisten Unternehmen hielten sich an die Vorschriften, dennoch sprach das Amt für Migration und Integration 59 Bussen wegen Verstössen gegen Lohnund Arbeitsbedingungen aus. In 19,3 Prozent der Kontrollen bestand Verdacht auf Verstösse gegen Melde- oder Bewilligungspflichten. Betroffen warenvorallemdasBau-undGastgewerbe sowie Coiffeur- und Kosmetiksalons. ● Grossratskommission genehmigt Jahresbericht mit Jahresrechnung 2025 Die Kommission für Aufgabenplanung und Finanzen (KAPF) des Aargauer Grossen Rats empfiehlt, den Jahresbericht mit Jahresrechnung 2025 des Kantons in allen 42 Aufgabenbereichen zu genehmigen. Die KAPF beantragt dem Grossen Rat jedoch, lediglich 202,2 statt 345,1 Millionen Franken des Rechnungsüberschusses in die Reserve zu überführen. Die Kommissionsmitglieder unterstützten die im Rahmen einer Sammelvorlage beantragten neuen Kredite. Einzig der Verpflichtungskredit für die Öffnung des Liebeggbachs stiess auf Kritik und führte zu einem Minderheitsantrag. AG
Der Gemeinderat Moosleerau hat Nicole Seiler als neue Gemeindeschreiberin und Leiterin Verwaltung gewählt. Die 47-Jährige bringt einen beachtlichen Erfahrungsschatz mit. Sie war zuletzt in den Gemeinden Birrhard und Aarburg tätig und kennt das aargauische Gemeindewesen somit bereits aus der Praxis.
In der Gemeinde Moosleerau wird sie per 1. September 2026 ein 100-ProzentPensum antreten. Bereits vorgängig wird sie an Infoveranstaltungen und an der Sommer-Gemeindeversammlung vom 18. Juni als Gast anzutreffen sein. Nicole Seiler ist in Dottikon wohnhaft. Als Ausgleich zur Arbeit beschäftigt sie sich intensiv mit Pferden und engagiert sich als Vorstandsmitglied von Galopp Schweiz. GEM
Schlossrued
● Mittagstischbetreuerin hat gekündigt Andrea Renggli hat ihre Tätigkeit als Betreuerin des Mittagstisches der Gemeinde Schlossrued per Ende August 2026 gekündigt. Eingetreten war sie am 1. Mai 2025. Der Mittagstisch wird jeweils am Dienstag und Donnerstag in der Aula des Schul- und Gemeindehauses angeboten, das Essen wird durch das Suhrental Alterszentrum angeliefert und vor Ort serviert. Der Gemeinderat bedauert den Entscheid von Andrea Renggli.
● Leitung der Hauswartung wieder besetzt Die offene Stelle in der Leitung der Hauswartung der Gemeinde Schlossrued ist nächstens wieder besetzt. Nach einem Evaluationsverfahren konnte mit Florian Kurti, wohnhaft in Aarau, per August 2026 eine ausgewiesene Fachperson unter Vertrag genommen werden. Florian Kurti ist 23 Jahre alt und hat seine Lehrzeit als Fachmann Betriebsunterhalt im Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg absolviert. Aktuell ist er noch als Hauswart in der Kreisschule Entfelden beschäftigt.
● Jubiläum Gabriella Esposito ist am 24. Juni 2016 als Aushilfe der Hauswartung in den Dienst der Einwohnergemeinde Schlossrued eingetreten und kann somit am 24. Juni das 10-Jahr-Jubiläum feiern. GEM
Biberstein
● Anpassung Badieintrittspreise Im Hinblick auf den Saisonstart in der Biobadi hat der Gemeinderat eine leichte Anpassung der Eintrittspreise vorgenommen. Alle Preise sind auf der Homepage www.biberstein.ch im Bereich Freizeit/Kultur einsehbar.
● Jugendfest 2028 Die Jugendfestkommission und der Gemeinderat haben den Termin für das nächste Jugendfest fixiert: Freitag, 9. Juni (Vorabend) und Samstag, 10. Juni 2028 (Hauptfest).
● Budget 2027 Die Behörden, Kommissionen und Sachbearbeitenden sind aufgefordert, bis am 6. Juli die Entwürfe für das Budget 2027 einzureichen. Am bisherigen Prinzip der strikten Trennung des Wünschbaren vom Notwendigen wird angesichts des Rechnungsergebnisses 2025 strikte festgehalten. SKB
Entfelden Frauenforum war unterwegs Gemeinschaft in fröhlicher
Frauenrunde
Am Dienstag, 2. Juni, machte sich eine fröhliche Gruppe von 25 Frauen des Frauenforums Entfelden auf ihre jährliche Vereinsreise. Mit dem Kaffeehalt auf einem Bauernhof, einer interessanten Führung im BirdLife Zentrum am Klingnauer Stausee, dem wohltuenden Spaziergang entlang des Seeufers, dem feinen Mittagessen in Gippingen und zum Abschluss einer Rhein-Schifffahrt bei Kaffee und Kuchen, war für Abwechslung gesorgt.
Die Reisenden fanden aber nicht nur das Programm spannend, sondern hoben hervor, was für sie den Tag «besonders» gemacht hat: geselliges, rücksichtsvolles Beisammensein, Gemeinschaft in fröhlicher Frauenrunde mit guten Gesprächen, Wissenswertes über die Natur in nächster Umgebung erfahren und beobachten können – sogar den Eisvogel. «Es war eine sehr schöne Reise. Ich bin wirklich sehr glücklich!», war der Abschiedsgruss einer Teilnehmerin.
Eine interessante Führung am Klingnauer Stausee gehörte zum Programm. BILD: ZVG
Alle freuen sich nun schon auf die Reise nächstes Jahr, zu der alle reisefreudigen Frauen aus und um Entfelden eingeladen sind. Übrigens: Das Frauenforum bietet ein abwechslungsreiches Programm über das ganze Jahr. Es freut sich über einen unverbindlichen Besuch an einem der nächsten Anlässe. Die aktuellen Hinweise finden sich jeweils auf der Homepage pastoralraumaarau.ch/entfelden. MAE/EBE
Erlinsbach Familienexkursion von VTN und NVE
Den Vögeln ins Nest geschaut
27 Interessierte trafen sich kürzlich vor dem Holzschopf in Erlinsbach zu einer gemeinsamen Exkursion des Vereins der Tier- und Naturfreunde Erlinsbach und des Naturschutzvereins Erlinsbach.
Der Exkursionsleiter Ralf Wagner zeigte zuerst zwei Vogelnestlein, eines von einer Drossel und eines von einer Amsel. Dasjenige der Drossel war innen richtig ausgekleidet, das andere eher etwas weniger ausgearbeitet. Dann gingen die Teilnehmenden den Pfaffenweg hinauf und hörten unterdessen einige Vogelrufe, die Ralf Wagner erklärte: Zilpzalp, Singdrossel, Amsel, Zaunkönig, Meisen, Buchfink und einige mehr.
Beim Grillplatz Leibrünneli wurde man dann aufgefordert, aus Gras, Moos und Schilf ein Nestlein zu bauen. Das ging mehr oder weniger gut: zuerst geeignetes Material suchen, dann zusammenbauen. Respekt vor den Vögeln, die das jedes Jahr neu machen für ihre Eier und Jungen. Wagner erklärte, der Kuckuck lege seine Eier in die Nester
Erlinsbach AG
Ralf Wagner erzählte Wissenswertes aus der Vogelwelt. BILD: ZVG
von anderen Vögeln und werfe die Eier oder Jungen dieser anderen Vögel einfach raus. So muss er nicht seine Jungen ausbrüten und füttern. Der Kuckuck kann sogar bei seinen Eiern die Farbe anpassen. Dann gings weiter durch die schöne Magerwiese oberhalb der Summerhalde. Sie ist sogar von nationaler Bedeutung; wieder begleitet von Vogelgezwitscher, Schmetterlingen und Grillen. Beim Holzschopf angelangt, konnten die Exkursionsteilnehmer etwas frisches Offeriertes trinken. Auch Kaffee und Tee waren im Angebot. MHE
So wurde die Bäckerei gerettet
Der Konkurs von «Brot & So» stellte die Zukunft der Bäckerei im Zentrum Rössli infrage. Innert weniger Wochen fand sich mit der Bäckerei Maier aus Laufenburg eine Nachfolgelösung. Für die Kundschaft bleibt fast alles beim Alten.
Gipfeli und Züpfe für den Sonntagsbrunch einkaufen oder mit der besten Freundin «go käfele»? Einen Monat lang war unklar, ob und wie die inzwischen einzige Bäckerei in Erlinsbach bestehen bleibt. Dies nachdem bekannt wurde, dass die bisherige Betreiberin «Brot & So» in einem Konkursverfahren steht.
Während die Türen der beiden Solothurner Filialen Ende April plötzlich zu waren, lief der Betrieb in Erlinsbach ohne Unterbruch weiter. Denn im Zentrum Rössli haben Ralph und Tanja Luder von «Brot & So» das Café in Form einer zweiten Firma betrieben. Sie durften wegen des Konkursverfahrens allerdings keine Waren mehr selbst produzieren. Deshalb kamen die Gipfeli und Co. nun neu von einem anderen Lieferanten – und zwar vom Beck Maier aus Laufenburg.
Gränichen Irish-Night auf Schloss Liebegg
Ein bisschen Irland in Gränichen
«Bogroad» lockte wieder einmal Liebhaberinnen und Liebhaber irischer Musik auf Schloss Liebegg. Besucherinnen und Besucher aus nah und fern fanden am vergangenen Freitagabend den Weg auf den Schlosshügel oberhalb von Gränichen. Knapp 130 Personen liessen sich von Sam und Silvia Stauffer, von Andreas Bolinger und Philippe Gerber in irische und schottische Sphären entführen.
Gränichen
Bereits zum fünften Mal verstanden es die Musiker und die Musikerin, die Zuhörerinnen und Zuhörer zu begeistern, mitzureissen und zum Mitsingen und – am Schluss – sogar zum Tanzen zu animieren. Bereichernd ist jeweils die eine oder andere Anekdote, humorvoll von Stauffer vorgetragen. Wie immer wurden die Gäste auch kulinarisch verwöhnt: mit Irish Stew, irischem Bier und irischem Whiskey. PFA
SP Gränichen sagt trotz
Vorbehalten Ja zu VERAS
Die SP Gränichen stellt sich hinter das Verkehrsprojekt VERAS. Das schreibt die Partei in einer Mitteilung. Ihr Ja sei allerdings kein vorbehaltloses, sondern Ausdruck einer Abwägung: Aus Sicht der SP Gränichen würde ein Nein beziehungsweise weiteres Nichtstun die Verkehrssituation im Wynental weiter verschärfen.
In ihrer Mitteilung zeichnet die Partei ein deutliches Bild der heutigen Lage. Wer im Wynental unterwegs sei, ken_ ne die Probleme längst: Stau nicht nur zu den klassischen Pendlerzeiten, Schleichverkehr durch Quartiere, überlastete Strassen und Velofahrende, die sich zwischen stehenden Autos hindurchzwängen. Das Wynental «ersticke» im Verkehr, schreibt die SP Gränichen.
Die Partei verweist auch auf die Folgen für Gewerbe, Industrie und Lebensqualität. Unzuverlässige Verkehrsflüsse belasteten Betriebe, während die Dörfer mit ihrem eigenen Charakter zunehmend Gefahr liefen, zu reinen Zubringervororten von Aarau zu werden. Auch der öffentliche Verkehr könne die Probleme aus Sicht der SP Gränichen derzeit nicht allein lösen:
Aarau
Familienbetrieb springt ein Anfang Juni hat nun «Maier» den Standort offiziell als seine elfte Filiale übernommen. Für die Erlinsbacherinnen und Erlinsbacher ändert sich nicht viel: Der Standort und auch die Mitarbeitenden bleiben. Neu hat die Bäckerei aber auch an Feiertagen geöffnet. Seit acht Jahren gibt es im Zentrum Rössli eine Bäckerei. «Zuvor stand das Gebäude sieben Jahre lang leer», sagt André Varone. Der Erlinsbacher hat als Erster dort für kurze Zeit ein Café geführt. Seither hat sich der Standort zu einem Treffpunkt für das ganze Dorf entwickelt. Ende April hat dann Varone beim Geschäftsführer Roman Maier angefragt, ob sie in Erlinsbach eine weitere Filiale eröffnen wollen. Der Familienbetrieb ist bereits in mehreren Regionen im Aargau bekannt. Eigentlich hatten sie nicht vorgehabt, zu expandieren, so Geschäftsführer Roman Maier. «Normalerweise braucht es mindestens ein halbes Jahr Planung und nicht einen Monat», sagt er. Das sei nur möglich gewesen, weil alle Involvierten mitangepackt hätten. «Wir haben turbulente Wochen hinter uns.» Auch für André Varone war es eine intensive Zeit. «Jetzt kann ich aber wirklich in Pension gehen», sagt der 77-Jährige. VANESSA SCHAAD
Die Wynentalbahn fahre zwar im Viertelstundentakt, sei aber zu Stosszeiten spätestens ab der Bleien überfüllt. Mehr Züge würden zudem häufiger geschlossene Barrieren bedeuten –und damit zusätzlichen Rückstau verursachen.
Grundsätzlich stelle sich die SP Gränichen Mobilität anders vor: zeitgemäss, ressourcenschonend und nachhaltig. Trotzdem sage sie Ja zu VERAS. Das Projekt sei nicht perfekt, aber der erste ernsthafte Versuch seit Jahrzehnten, Verkehr, Sicherheit und Ortsentwicklung gemeinsam zu denken. Gleichzeitig fordert die SP Gränichen, dass der Langsamverkehr und der öffentliche Verkehr deutlich stärker gewichtet werden. Die Gemeinden müssten ihren Beitrag leisten – etwa mit sicheren Schulwegen, durchgehenden Velorouten, verkehrsberuhigten Zonen, guten Umsteigepunkten und einer Raumplanung, die kurze Wege ermögliche.
VERAS sei aus Sicht der SP Gränichen deshalb ein Schritt, aber nicht das Ziel. Nun brauche es Mut und politischen Willen, Mobilität im Wynental tatsächlich neu zu denken. SPG/LA
Lebhafte und sachliche Podiumsdiskussion
Der Anlass zum Thema «Schweiz bleiben oder EU werden?» der SVP Aarau und der SVP Gränichen vom 29. Mai fand im Gasthof Schützen in Aarau statt. Die Organisatoren freuten sich über eine grosse Teilnehmerschar von mehr als 50 Personen. Nationalrat Andreas Glarner (SVP) und Nationalrätin Irène Kälin (Grüne) lieferten sich unter der Moderation von Dr. Hans Ulrich Locher eine lebhafte und sachliche Podiumsdiskussion. Dabei wurden zahlreiche interessante Punkte zu den bilateralen Verträgen, zur Souveränität
der Schweiz, zur Problematik der automatischen Übernahme von EU-Recht und ganz allgemein zu den Vor- und Nachteilen einer engeren Bindung an die EU beleuchtet.
Die Beiträge aus dem Publikum machten den Abend zusätzlich informativ und abwechslungsreich. Beim anschliessenden Apéro wurde angeregt weiterdiskutiert, und die beiden Nationalräte beantworteten gerne weitere Fragen, bevor der gelungene Anlass gemütlich ausklang. ZVG
Nicole Seiler wird neue Gemeindeschreiberin von Moosleerau. BILD: ZVG
Mehr als 50 Personen wohnten dem Anlass in Aarau bei.
BILD: ZVG
Die Musiker vermochten das Publikum auf Schloss Liebegg mitzureissen
BILD: ZVG
Schlossrued Ruedertaler Jugendfest
Eintauchen ins Ruedertaler Meer
Ein Jugendfest lang befand sich das Ruedertal am Meer. Unter dem Motto «Tauch ab – erleb Meer» schnappten sich Jung und Alt ihre Flossen und tauchten ein in eine grosse Strandparty auf dem Turnhallenplatz. Dort stand das grosse Festzelt, eine Foodmeile und eben «vieles Meer». Geboten wurde Musik, eine Talentshow mit 38 Schulkindern und weitere Attraktionen für Gross und Klein.
«Die Schule hat das Motto ausgewählt und es war perfekt, denn die Kinder konnten ihre Kreativität voll ausleben mit Piraten, Booten, Strand und Meer», erklärte OK-Präsidentin Aline Bolliger. Die Schulleiterin der Schule Schlossrued und ihr achtköpfiges OK-Team aus beiden Gemeinden trugen ihre Begeisterung in die Klassen. Im Vorfeld wurde viel gebastelt, und so verwandelte sich das Ruedertal in ein blaues Meer mit allerlei Überraschungen.
Fröhlicher Festumzug
Diese Freude und Kreativität war beim Jugendfestumzug am Samstag spürbar. Auf der Hauptstrasse zwischen der Ruedersäge und dem Wendepunkt in Kirchrued wurde viel gerudert, getaucht, geangelt, geturnt, gesungen, gewunken und getanzt. Die Farbe Blau dominierte. Schulkinder als Fische oder mit Taucheranzug, Dorfvereine im Ruderboot, der Gemeinderat in Hawaiihemden und Sombrero – diese pure Freude und das perfekte Wetter sorgten auch am Strassenrand für gute Laune. Der Umzug war auch für die Kindergarten und Schulkinder ein grosses Erlebnis. «Wir hatten Spass und mussten vielen Leuten winken», erzählte Marley. Für die Viertklässlerin war das Jugendfest nach dem Umzug noch nicht vorbei. Stand sie am Abend zuvor bei der Tanzshow bereits auf der Bühne, hatte sie am Samstagabend bei der grossen Talentshow mit 38 Schulkindern einen Auftritt als Sängerin. Zwei Tage lang tauchte das Ruedertal
Küttigen
● Personelles Farideh Karimi, Birr, wurde als neue Sachbearbeiterin Administration Soziale Dienste mit einem Pensum von 50 Prozent gewählt. Der Stellenantritt erfolgte am 1. Juni. Gemeinderat und Verwaltung heissen sie herzlich willkommen. Dieter Gautschi hat seine Stelle als CoMusikschulleiter per 31. Januar 2027 gekündigt. Er arbeitet seit Februar 2024 im Dienste der Gemeinde Küttigen. Gautschi wird die Gemeinde aufgrund seiner Frühpensionierung verlassen. Der Gemeinderat hat die Kündigung mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Gemeinderat, Verwaltung und die Schule bedanken sich bei ihm für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.
● Einwohner-Waldumgang Anmeldungen für den Waldumgang der Einwohnerinnen und Einwohner vom 13. Juni konnten offiziell bis Freitag, 5. Juni, entgegengenommen werden. Die Einladungen wurden Mitte Mai als Einlageblatt im Küttiger Anzeiger versandt. Der Gemeinderat freut sich auf eine hohe Beteiligung.
● Umzug Schulfest Erlinsbach Am Samstag, 13. Juni, findet das Schulfest Erlinsbach statt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt unter anderem in Richtung Aarau/Küttigen ab Oberdorf über die GehrenBrandackerstrasseHauptstrasse.
● Arbeitsvergabe Im Zusammenhang mit dem Bauprojekt «Ersatzneubau Reservoir Rieden» wurden folgende Arbeiten vergeben: –Flachdacharbeiten an die Firma Walo Bertschinger AG, Dietikon, –Rohrbau im Gebäude an die Firma Sigma Tech AG, Inwil. GEM
Mit Sonnenschirm und Taucherausrüstung am Umzug.
Diese beiden Viertklässlerinnen hatten Spass.
ab und erlebte «viel Meer». Schmiedrued und Schlossrued wechseln sich alle vier Jahre beim gemeinsamen Ju
Ebenfalls originell unterwegs: der MC Ruedertal.
gendfest ab. In vier Jahren wird Schmidrued wieder an der Reihe sein. Man darf sich heute schon darauf freuen. KF
Unterentfelden Natur- und Vogelschutzverein Erfolg bei der Neophyten-Bekämpfung
Bei angenehmen Temperaturen fanden sich am frühen Samstagmorgen des 6. Juni zwölf motivierte Mitglieder des Natur und Vogelschutzvereins Unterentfelden für einen zweistündigen Einsatz zum Schutz der heimischen Flora ein. An sechs Standorten in der Gemeinde Unterentfelden konnten sie das Einjährige Berufkraut, das Schmalblättrige Greiskraut und die kanadische Goldrute entfernen.
Zwölf grosse 110lSäcke wurden beim Technischen Dienst abgegeben, und eine WelakiMulde beim Landenhof wurde gefüllt. Um die Ausbreitung einzudämmen, dürfen diese Pflanzen nicht im Kompost landen, sondern
Oberentfelden
Der Lions Club zeigt sich rekordverdächtig spendabel
Am CharityGolfturnier des Lions Club Suhren/Wynental vom vergangenen Freitag im Golfclub Entfelden kam die stolze Summe von 20’000 Franken zusammen. Zwei soziale Institutionen durften am Abend einen Check über je 10’000 Franken in Empfang nehmen.
Clubpräsident Rolf Buchser und Dieter Lämmli vom TurnierOK überreichten im Rahmen des GalaDinners im Pavillon des Golfrestaurants zwei Checks. Zum Zuge kamen das Ferienzentrum Wannental in Gontenschwil der Stiftung Altried sowie die «Zeka Rollers Aargau». Gemäss OK-Präsident Rolf Märki wird jedes Jahr eine andere Institution vom Club ausgewählt. An der 18. Austragung des CharityGolfturniers des Lions Club Suhren/Wynental nahmen 60 Spielerinnen und Spieler im Golfclub Entfelden teil. Zwischen Vorspeise und Hauptgang baten Buchser und Lämmli als erstes den stellvertretenden Geschäftsführer der Stiftung Altried auf die Bühne. Jürg Amrein stellte die soziale Einrichtung aus dem Raum Zürich vor, die sich für Menschen mit leichten bis schweren körperlichen, kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen engagiert. Seit 1993 betreibt die Stiftung auch das Ferienzentrum Wannental in Gonten
Gränichen
müssen mit dem Kehricht entsorgt werden.
Der dritte Einsatz zur Neophytenbekämpfung zeigte, dass die Fundorte für das Einjährige Berufkraut und das Schmalblättrige Greiskraut deutlich zurückgegangen sind, was auf einen erfolgreichen und nachhaltigen Einsatz des Vereins hinweist. Es ist aber auch sehr lobend zu erwähnen, dass die Abteilung Immobilien Aargau eine sehr schöne Aufwertung um die Bauschule realisierte, welche die Fläche mit Einjährigem Berufkraut deutlich reduzierte.
Am Schluss wurden die Helfenden mit einem Apéro für ihren tatkräftigen Einsatz belohnt. SBU
schwil. Amrein erklärte: «Um den beeinträchtigten Gästen eine unvergessliche Ferienatmosphäre zu vermitteln, sucht die Stiftung Sponsoren für eine Feuerstelle, wo köstliche Speisen zubereitet und genossen werden können. Dank ihnen können wir diesen Wunsch nun ermöglichen. Für ihr soziales Engagement gebührt ihnen ein herzliches Dankeschön, auch im Namen der Feriengäste.»
Neuer Elektrorollstuhl für die «Zeka Rollers» Den zweiten 10’000FrankenCheck erhielten die «Zeka Rollers Aargau», vertreten durch Michel Joye. Der Ergotherapeut ist Gesamtleiter, Trainer und treibende Kraft hinter dem PowerchairHockeyTeam (Unihockey im Elektrorollstuhl) für Menschen mit körperlicher Behinderung in der Region Aargau. Zwei Mannschaften hat das Team, trainiert wird in Aarau und Baden. Nachwuchsspieler Emmanuele braucht dringend einen neuen Elektrorollstuhl. Kostenpunkt: 17’000 Franken. «Emmanuele ist auf dem Sprung in die Nationalmannschaft, die Schweiz will an der nächsten WM den eben erst in Finnland gewonnenen WM-Titel verteidigen. Vielleicht haben Sie heute einen zukünftigen Weltmeister unterstützt!», sagte Michel Joye in seiner positiven Powerrede, die alle im Saal bewegte und beeindruckte. KF
Schulraumplanung prägt die Traktandenliste der Gmeind
An der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni in der Mehrzweckhalle haben die Gränicher Stimmberechtigten über mehrere bedeutende Investitionen zu entscheiden. Im Zentrum stehen die Schulraumplanung, neue Kindergartenplätze sowie Infrastrukturprojekte im Gesamtumfang von mehreren Millionen Franken.
Das wohl wichtigste Geschäft betrifft den geplanten Neubau eines OberstufenCampus. Der Gemeinderat beantragt einen Projektierungskredit von 1,6 Millionen Franken für die Ausarbeitung des Bauprojekts auf dem ehemaligen Werkhofareal an der Kirchenfeldstrasse. Der neue Campus soll den langfristigen Schulraumbedarf decken und Teil einer nachhaltigen Schulraumstrategie sein. Ebenfalls zur Abstimmung gelangt ein Verpflichtungskredit von 3,512 Millionen Franken für den Neubau eines vierfachen Kindergartens im Chilefeld. Mit dem Projekt sollen zusätzliche Kindergartenplätzegeschaffenundgleichzeitig die Grundlage für die spätere Erneuerung der bestehenden Kindergärten Winkel und Holten gelegt werden.
Investitionen in Strassen und Leitungen Neben den Bildungsprojekten stehen weitere Infrastrukturvorhaben auf der Traktandenliste. Für die Sanierung der Kirchenfeldstrasse beantragt der Ge
meinderat einen Kredit von 840’000 Franken. Vorgesehen sind unter anderem Tempo 30, ein neuer Gehweg und die Erneuerung von Werkleitungen.
Für die Verlegung von Werkleitungen in der Unterfeldstrasse wird ein Verpflichtungskredit von 565’000 Franken beantragt. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit einem geplanten Neubau auf einer angrenzenden Parzelle.
Zudem befinden die Stimmberechtigten über die Schlussabrechnungen zweier bereits abgeschlossener Projekte. Sowohl die Strassensanierungen als auch die Kanalisationssanierungen schlossen aufgrund von Mehrkosten mit Kreditüberschreitungen ab.
Tiefere Gebühren für Haushalte Ein weiteres wichtiges Traktandum ist dieTotalrevisiondesAbfallreglements. Das bisherige Reglement stammt aus dem Jahr 1992 und soll an die heutigen gesetzlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst werden. Gleichzeitig plant die Gemeinde eine Senkung der Grundgebühren. Künftig sollen Haushalte in Mehrfamilienhäusern 25 Franken und jene in Einfamilienhäusern 35 Franken pro Jahr bezahlen. Die Grüngutentsorgung wäre neu in dieser Grundgebühr enthalten. Hintergrund ist ein Überschuss von rund einer Million Franken in der Abfallkasse. Die Versammlung beginnt am Donnerstag, 11. Juni, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle. RAN
Als Fische verkleidet präsentierte sich der Kindergarten Schlossrued. BILDER: KF
OK-Präsidentin Aline Bolliger am Jugendfestumzug.
Doppelte Checkübergabe im Pavillon des Golfrestaurants (von links): Rolf Buchser (Präsident Lions Club Suhren-/Wynental), Michel Joye (Zeka Rollers), Jürg Amrein (Stiftung Altried) und Dieter Lämmli (Turnier-OK). BILD: KF
Am Schluss des Einsatzes gabs als Belohnung einen Apéro. BILD: STEFAN BALLMER
Die Gränicher Ortsbürgerkommission lud zum Tag des offenen Waldhauses Susten. Viele Besucherinnen und Besucher genossen den gelungenen Anlass.
Kabine des Timberjacks steigen und versuchen, innerhalb von fünf Minuten möglichst viele Holzrugel zu stapeln. Lorenz Usteri gewann den Wettbewerb.
Am Sonntag, 31. Mai, organisierte die Gränicher Ortsbürgerkommission zum zweiten Mal den Tag des offenen Waldhauses Susten. Das Tagesprogramm –Livemusik mit der Band Muulworf und Tongrueb, Wurst und Brot sowie der Wettbewerb «Holzbiige» – lockte erfreulich viele Besucherinnen und Besucher an. Während die Kinder den umliegenden Wald erkundeten, erfreuten sich die Erwachsenen an den folkigen, bluesigen sowie rockigen Mundarttexten der beiden Musiker Franz Amrein und Nicolas Mieg. Bei schönstem Wetter genossen sowohl Gross und Klein sichtlich die entspannte Atmosphäre.
Natürlich machte die Ortsbürgerkommission auch Werbung in eigener Sache, da sie sich Verstärkung wünscht. So erfuhren Interessierte, unter welchen Umständen sie das Ortsbürgerrecht erlangen können: Bürgerin oder Bürger der Einwohnergemeinde Gränichen sein, einen guten Leumund haben, Verbundenheit mit Gränichen sowie Interesse und aktive Teilnahme am Dorfleben und Einsatz für den Erhalt des Ortsbürgergutes aufweisen – insbesondere des Waldes. Verständlich, zumal die Ortsbürgergemeinde mit 761 ha den grössten Anteil der Waldfläche der Gemeinde Gränichen, welche 992 ha beträgt, besitzt.
Grossen Anklang bei den Besucherinnen und Besuchern fanden nicht nur die offerierten Würste, sondern auch der Wettbewerb, bei dem es eine grosse Finnenkerze zu gewinnen gab. Unter kundiger Anleitung und Aufsicht des Gränicher Försters Luc Schwarb und des Forstwarts Patrick Kaufmann durften Interessierte jeden Alters in die
Jede Person, die Interesse hat, das Ortsbürgerrecht zu erlangen, darf sich somit gerne mit einem Schreiben an die Gemeinde wenden. Das schöne Wetter hielt, bis sich die letzten Besucherinnen und Besucher verabschiedet hatten. Erst dann setzte der Regen ein und setzte somit dem gelungenen Anlass mit einem perfekten Timing ein würdiges Ende. SSG
● Jubiläum Am 1. April durfte Martin Brunner, Schulhauswart, sein 15-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Holziken feiern. Der Gemeinderat gratuliert ihm herzlich zu diesem besonderen Anlass und dankt ihm für seinen langjährigen engagierten Einsatz zugunsten der Gemeinde Holziken. Mit seiner pflichtbewussten, zuverlässigen und offenen Art ist Martin Brunner seit vielen Jahren ein geschätzter Mitarbeiter.
● Nutzung Zivilschutzanlage durch Militär Die regional genutzte Zivilschutzanlage im Untergeschoss des ehemaligen Feuerwehrgebäudes wurde per Anfang 2026 aufgehoben. Der Gemeinderat hat beschlossen, eine Umnutzung in einen öffentlichen Schutzraum anzustreben. Andererseits wurde auch entschieden, die Räumlichkeiten künftig mehrmals pro Jahr für jeweils wenige Wochen an das Militär zu vermieten. Während der Volltruppenübung «CONEX» der Schweizer Armee wird die Anlage voraussichtlich vom 10. bis 20. Juni erstmals durch das Militär genutzt. In dieser Zeit kann es vereinzelt zu erhöhten Aktivitäten rund um die Anlage kommen.
● Gemeinde mahnt zu korrekter Nutzung der Sammelstelle Bei der Sammelstelle beim Bauamtsmagazin werden immer wieder gebührenpflichtige oder unzulässige Abfälle entsorgt sowie Gegenstände ausserhalb der vorgesehenen Bereiche deponiert. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung, die Entsorgungsregeln einzuhalten. Sollte sich die Situation nicht verbessern, könnten Massnahmen wie eine Videoüberwachung oder eingeschränkte Öffnungszeiten geprüft werden.
● Planung des neuen Schuljahres 2026/2027 Aufgrund der schwankenden Kinderzahlen müssen die Kindergartenabteilung von drei auf zwei reduziert werden. Claudia Bodmer, die seit 2019 im Kindergarten Holziken eine Abteilung unterrichtet, hat sich entschieden, ihre Anstellung zu kündigen. Für ihr siebenjähriges Engagement dankt ihr die Schulleitung schon jetzt und wünscht ihr beruflich wie auch privat alles Gute. Ab August 2026 wird die ausgebildete KindergartenLehrperson Mélina Ernst neu die Abteilung B übernehmen.
● Heizung-Sanitär R. Müller unterstütztdieSchuleHolziken Die Holziker Schülerinnen und Schüler bekommen
11 m², trocken, Fr. 123.–/Mt. Otto Mathys AG, Marchweg 6, 5035 Unterentfelden, Telefon 062 737 74 74
jeweils ein Kombi-Badeabonnement für die beiden Badis in Schöftland und Kölliken. Die Hauptkosten pro Billett trägt weiterhin die Gemeinde. Freundlicherweise haben sich wiederum Karin und Roger Müller von der Holziker Firma «Heizung-Sanitär R. Müller» bereit erklärt, den Elternanteil an die Badekarten zu übernehmen. Dadurch fallen für die Eltern keine Beiträge an. Für die grosszügige Geste bedankt sich die Schule herzlich.
● Elternverein schenkt Schule Zugang zu Antolin Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens finanziert der ElternvereinHolzikenderSchuledieNutzung von Antolin. Das bewährte Online-Leseprogramm motiviert Kinder spielerisch zum Lesen und fördert das Textverständnis durch Fragen zu gelesenen Büchern.MitdemGeschenkmöchteder Elternverein die Lesefreude stärken und die Schule in ihrer Bildungsarbeit unterstützen. Antolin ermöglicht den Kindern individuelles Lernen im eigenen Tempo und bietet direktes Feedback. Der Zugang zum Programm steht ab der zweiten Woche nach den Sommerferien zur Verfügung. Interessierte können sich bei Jacqueline Gloor in der Bibliothek melden, um einen Zugang einzurichten. GEM
FDP Aarau fordert mehr
Wirtschaftlichkeit beim KIFF
Die FDP Aarau bekennt sich zum KIFF als wichtige Kulturinstitution und kulturellen Leuchtturm der Stadt. Gleichzeitig fordert die Partei jedoch eine stärkere Ausrichtung auf wirtschaftliche Nachhaltigkeit. In einer Medienmitteilung warnt sie davor, dass das neue Kulturzentrum KIFF 2.0 nach den hohen Baukosten zu einer dauerhaften finanziellen Belastung für die öffentliche Hand werden könnte.
Die Liberalen verweisen auf die inzwischen auf über 30 Millionen Franken angewachsenen Investitionen und fordern eine «klare Kurskorrektur» für den künftigen Betrieb. Das KIFF müsse professionell geführt und die kommerzielle Nutzung ausgebaut werden, um zusätzliche Einnahmen zu erzielen und die Abhängigkeit von Steuergeldern zu reduzieren.
Mobil im Alter
Als Vergleich nennt die FDP die Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn, die bei geringeren Investitionen höhere Besucherzahlen erreiche. Das KIFF rechne nach der Eröffnung 2027 mit rund 70’000 Gästen pro Jahr. Die FDP fordert deshalb Strukturen, die langfristig auf unternehmerischem Erfolg basieren. Kulturförderung sei wichtig, dürfe aber nicht zu einer dauerhaften Belastung für die Steuerzahlenden werden. FDP/LA
MiA im Rueder- und oberen Suhrental erfolgreich gestartet
Der freiwillige Fahrdienst MiA hat nach Auffahrt seinen Dienst in den sieben Gemeinden des Rueder- und oberen Suhrentals gestartet. Bereits am Mittwoch, 20. Mai, durfte ein freiwilliger Fahrer aus Schmiedrued den ersten Fahrgast aus Schlossrued nach Aarau ins Spital und zurück fahren. Der Teamleiter Thomas Siegenthaler überraschte die erste Kundin mit einem Blumenstrauss. Sie bedankte sich bei ihrem von früher bekannten Fahrer für die tolle Fahrt und Begleitung.
Der Verein MiA erwartet, dass sich das Angebot seines Fahrdienstes herumspricht und so viele neue Fahrgäste, aber auch Fahrpersonal gefunden werden können. Auskunft über den Fahrdienst und die Anforderung an Freiwillige findet sich unter www.mia-suhrental.ch. MIA
Die Band Muulworf und Tongrueb unterhielt das Publikum bestens. BILD: «VOLL-IM-BILD» GMBH
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Raum & Belegung
SCHULZIMMER201 (12PERSONEN)
SCHULZIMMER203,303,... (25PERSONEN)
SCHULZIMMER205 (28PERSONEN)
SITZUNGSZIMMER213 (4PERSONEN)
SITZUNGSZIMMER215 (MAX.18PERSONEN)
DOPPELZIMMER216/217 (MAX.70PERSONEN)
Vormittag (bis 12h) Nachmittag (ab 12h) ganzer Tag
Pauschale Mineral (max. 28 Personen)
CHF120CHF220CHF35
CHF150CHF250CHF50
CHF180CHF300CHF50
CHF50CHF80
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An der Generalversammlung von Gleichstellung Aargau am 5. Mai in Aarau blickte der Verein auf ein engagiertes und wirkungsvolles Vereinsjahr zurück und stellte gleichzeitig wichtige Weichen für die Zukunft. Im Zentrum standen der weitere Ausbau der Gleichstellungsarbeit im Kanton Aargau sowie die strukturelle Stärkung durch Kooperationen.
Präsidentin Sabine SutterSuter hob in ihrem Jahresbericht hervor, dass sich Gleichstellung Aargau in kurzer Zeit als wichtige Anlaufstelle für Gleichstellungsfragen etabliert hat. Trotz begrenzter Ressourcen wurden die öffentliche Präsenz ausgebaut, ein neues Beratungsangebot geschaffen und die politische Mitwirkung verstärkt. Ein bedeutender Schritt ist die vertiefte Zusammenarbeit mit der Frauenzentrale Aargau. Diese übernimmt künftig die operative Führung der geplanten Fachstelle Gleichstellung, während sich der Verein stärker auf strategische und politische Aufgaben konzentriert. Das neue Beratungsangebot wird bereits genutzt – neben Privatpersonen suchte erstmals auch ein Unternehmen
Aarau Gemeinsame Standaktion
Unterstützung in Gleichstellungsfragen.
Vorstand bestätigt, Engagement gewürdigt Der Vorstand mit Sabine SutterSuter, Oliver Hunziker und Béa Bieber wurde einstimmig wiedergewählt. Zudem würdigte die Versammlung mehrere Persönlichkeiten, die sich über Jahre für den Verein und die Gleichstellung im Kanton Aargau engagiert haben.
Referat und Ausblick auf das kommende Jahr Nach den statutarischen Geschäften referierte Nicole Schäuble (ninetostrive GmbH) zum Thema «WorkLifeBalance und CareArbeit». Ein interaktives Tool ermöglichte den Teilnehmenden, ihre eigene Resilienz zu reflektieren und konkrete Impulse für den Alltag mitzunehmen. Für das kommende Jahr plant Gleichstellung Aargau, die Öffentlichkeitsarbeit und das Beratungsangebot weiter auszubauen sowie sich weiterhin aktiv in gleichstellungspolitische Prozesse einzubringen. Dank der engeren Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen sieht sich der Verein dafür gut aufgestellt. GAG
ANNULATION Die Annullation der Reservation bedarf der Schriftform (E-Mail oder Postweg). Für die Veranstalterin, den Veranstalter fallen Annullierungskosten an, wobei sich diese in der Höhe nach dem Zeitpunkt der Annullation richten:
– Annullation bis 10 Tage im Voraus: kostenlose Annullation
– Annullation weniger als 10 Tage im Voraus: 50 % des Betrages wird in Rechnung gestellt
CHF1/HCHF5 –
– Annullation einen Tag im Voraus: 100 % des Betrages wird in Rechnung gestellt
SONDERWÜNSCHE Für spezielle Wünsche am Raum und Einrichtung erhalten Sie von uns auf Nachfrage eine Offerte (Mehrkosten nach Aufwand CHF 100.-/h)
Grüne, SP, GLP, EVP, Mitte und FDP haben am 23. Mai in Aarau gemeinsam gegen die «ChaosInitiative» mobilisiert. Die Parteien warnen vor den weitreichenden Folgen der Vorlage und setzen ein Zeichen für ein Nein am 14. Juni.
Vertreterinnen und Vertreter der sechs Parteien Grüne, SP, GLP, EVP, Mitte und FDP informierten an einer gemeinsamen Standaktion die Bevölkerung über die Auswirkungen der «ChaosInitiative» und suchten das direkte Gespräch. Die Initiative biete keine Lösungen, sondern verschärfe bestehende Probleme.
Die Initiative verlangt einen starren Bevölkerungsdeckel und würde bereits ab 9,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern einschneidende Mass
nahmen auslösen. Damit droht sich der Fachkräftemangel in zentralen Bereichen wie Gesundheitswesen, Gewerbe oder Gastronomie weiter zu verschärfen, so die sechs Parteien. Dies habe konkrete Auswirkungen auf die Bevölkerung: Es drohten längeren Wartezeiten und eine schlechtere Versorgung. Eine Annahme der Initiative setze zudem den bilateralen Weg mit der EU sowie die Zusammenarbeit im Rahmen von Schengen und Dublin aufs Spiel. Damit seien zentrale Grundlagen für Sicherheit, Stabilität und Wohlstand in der Schweiz in Gefahr. Die Parteien rufen die Stimmberechtigten dazu auf, am 14. Juni ein Nein zur «ChaosInitiative» einzulegen – für eine funktionierende Wirtschaft, eine verlässliche Versorgung, den Schutz unserer Arbeitsplätze und stabile Beziehungen zu Europa. ZVG/LA
Oliver Hunziker, Evelyne Wernli, Sabine Sutter-Suter, Béa Bieber und Gertrud Häseli an der Generalversammlung.
BILD: ZVG
Grüne, SP, GLP, EVP, Mitte und FDP führten am 23. Mai in Aarau gemeinsam eine Standaktion durch. BILD: ZVG
bauschule.ch
Reformierte Kirche Aargau
Catherine Berger wird neue Kirchenratspräsidentin
Die Synode der Reformierten Kirche Aargau hat Catherine Berger zur neuen Kirchenratspräsidentin gewählt. Mit dem Entscheid setzt das Kirchenparlament auf Kontinuität – und auf eine klarere Trennung von strategischer und operativer Führung.
Die Reformierte Kirche Aargau erhält ab der Amtsperiode 2027–2030 eine neue Kirchenratspräsidentin. Die Synode, das Parlament der Landeskirche, wählte am 3. Juni die Juristin und bisherige Kirchenrätin Catherine Berger in das Amt. Von 134 gültigen Wahlzetteln entfielen 101 Stimmen auf Berger, 32 auf den Pfarrer Martin Kuse. Mit der deutlichen Wahl sprach sich die Synode nicht nur für eine Person, sondern auch für ein Führungsmodell aus. Unter Berger werden das Kirchenratspräsidium und die Leitung der Landeskirchlichen Dienste künftig getrennt geführt. Kuse hätte beide Funktionen übernommen. Damit stärkt die Landeskirche die Trennung zwischen strategischer Verantwortung und operativer Leitung.
Berger dankte nach der Wahl den Synodalen und auch ihrem Mitbewerber. Kuse sei jederzeit ein fairer Mitstreiter gewesen. Sie wolle das neue Amt «mit Herz, Hand und Verstand» anpacken. Kuse zeigte sich angesichts des klaren Resultats gefasst. Der Leistungsausweis spreche für Berger, sagte er. Er werde sich weiterhin auf andere Weise für die Kirche engagieren.
Auch die weiteren fünf Mitglieder des Kirchenrats wurden im ersten Wahlgang klar bestätigt. Die Wahl für den verbleibenden sechsten Sitz wurde auf die November-Synode verschoben. Die Mitglieder des Rekursgerichts wurden ebenfalls wiedergewählt.
Die übrigen Geschäfte passierten weitgehend ohne Diskussion und mit nur vereinzelten Gegenstimmen. Geneh-
migt wurden unter anderem die Jahresrechnung 2025, der Besoldungsindex 2027 sowie höhere Mietpreise für Pfarrhäuser und Pfarrwohnungen. Zudem stimmte die Synode dem Verkauf von zwei Liegenschaften der Landeskirche zu. Gutgeheissen wurden auch die Vereinheitlichung von Krankentaggeld- und Unfallversicherung in den Kirchgemeinden sowie Änderungen bei der Archivierung.
Eine Neuerung betrifft das passive Wahlrecht: Stimmberechtigte Mitglieder der Reformierten Kirche Aargau können sich künftig unabhängig von ihrem Wohnort in allen Kirchgemein-
Du hast gesorgt, Du hast geschafft, gar manchmal über Deine Kraft. Nun bist Du befreit von Leid und Schmerz, ruh sanft, Du liebes Omi-Herz.
Anna Amsler-Pfister
4. März 1933 – 3. Juni 2026
Wir lassen Dich gehen, begleitet von unserer Liebe. Wir sind dankbar für alles, was Du uns gegeben hast und werden die Erinnerungen an Dich tief in unseren Herzen tragen.
Deine Enkelkinder
Patrick Amsler
Nicole Amsler und Jan Bohrer mit Yannick
Schwägerin Trudi Honegger mit Familie
Deine Verwandten aus Österreich Freunde und Menschen, welche Omi ein Stück auf ihrem Lebensweg begleitet haben.
Gemeinsam möchten wir Abschied nehmen. Die Abdankung findet am Mittwoch, 17. Juni 2026, 14.00 Uhr, in der kleinen Abdankungshalle, Friedhof Rosengarten Aarau, statt. Anni wird bei ihren Liebsten im Gemeinschaftsgrab beim Engel ruhen.
kennt dein Gestern, gib ihm dein heute, er sorgt für dein Morgen.
E. Modersohn
Uerkheim
Ausflug in die Region Basel
den in die Kirchenpflege, die Synode oder die Rechnungsprüfungskommission wählen lassen. Die Landeskirche reagiert damit auf höhere Mobilität und will Kirchgemeinden bei der Suche nach Behördenmitgliedern entlasten. Beim Jahresbericht wurde das Aargauer Kirchenfest 2025 mehrfach gewürdigt. Eine Motion fordert, künftig einmal pro Amtsperiode ein kantonales Kirchenfest durchzuführen. Der Kirchenrat nahm den Vorstoss erfreut entgegen. CLAUDIA DANIEL-SIEBENMANN/LA
Weitere Informationen: www.ref-ag.ch
«Schön ist die Sonne… Jesus leucht schöner…» – fröhlich stimmte der ganze Car das Kirchenlied zur Andacht auf der Fahrt zur schönen Stadt Basel an. Rund 35 Personen, die jüngsten im Kindersitz, erlebten am 31. Mai die Schleusenfahrt Basel-Rheinfelden «uff em Rhy». Der tolle Kirchgemeindeausflug der reformierten Kirchgemeinde Uerkheim wurde durch eine grosszügige Privatspende ermöglicht. Nach Kaffee und Gipfeli in der Raststätte Pratteln
ging es direkt nach Basel zur Schifflände. Auf der Schifffahrt nach Rheinfelden genoss die Gruppe das Mittagessen. In Rheinfelden angekommen bummelten die Teilnehmenden durch das schöne Altstädtchen. Die anschliessende Führung durch die Brauwelt der Brauerei Feldschlösschen war beeindruckend. Ein «schöner» und fast zu heisser Tag ging mit der Ankunft des Cars um halb sieben in Uerkheim zu Ende. BRW
Erlinsbach Verein Tier- und Naturfreunde Kurzweiliger Familienwaldtag
Schon zum fünften Mal führte der Verein Tier- und Naturfreunde Erlinsbach (VTN) seinen Familienwaldtag durch. Von 9.30 Uhr bis 16 Uhr konnte die ganze Familie an diversen Aktivitäten mitmachen. Die Mitglieder des VTN hatten wieder einiges im Angebot.
Es gab beim VTN eine interessante Schnitzeljagd in den Wald. Mit dem Förster konnte man an der Begehung interessante Sachen über Wald, Klimawandel oder Tierwelt erfahren. Mit Ruedi Döbeli und Hans Münger konn-
ten die Kinder Vogelnistkästen zusammenbauen, entweder zum Heimnehmen oder zum Aufhängen im Wald. Zwei Frauen malten mit den Kindern Schneckenhäuser und Tontöpfli an. Man konnte Samenkugeln mit Wildblumen machen und in die Töpfli legen. Es gab diverse Spiele – Memory, tictactoe, 4 gewinnt, Federball.
Auch gab es etliche Informationsblätter, Prospekte und Bilder. Gegen den Hunger gab es feine Würste, etwas für den Durst und ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Ein schöner Tag fand den Abschluss mit vielen tollen Eindrücken für Gross und Klein. MHE
Synodepräsident Lutz Fischer gratuliert der neu gewählten Kirchenratspräsidentin Catherine Berger. BILD: FELIX WEY
Gruppenfoto vor dem Feldschlösschen.
BILD: ELSBETH NÖTHIGER
Am Familienwaldtag gab es spannende Sachen zu erfahren. BILD: ZVG
Freitag, 12. Juni, 9.00 Kafitreff
Samstag, 13. Juni, 18.00 Fürbitte Sonntag, 14. Juni, 10.00 Gottesdienst in Unterentfelden mit Pfr. Raffael Sommerhalder Montag, 15. Juni, 9.15 Krabbeltreff Mittwoch, 17. Juni, 8.40 Andacht im Alterszentrum Zopf mit Pfr. Andreas Wahlen
Sonntag, 14. Juni, 9.30 PH-Tauf-Gottesdienst, Pfrn. Dörte Gebhard, Katechetin Gaby Leutwyler und Unti-Kinder, Brigitte Graber, Orgel, Kindertreff im KGH –Tauchstond nach dem Kirchenkaffee –19.00 Abendgottesdienst mit Abendmahl in Staffelbach, Pfrn. Dörte Gebhard, Peter Lüscher, Orgel Mittwoch, 17. Juni, 19.00Bibelgesprächskreis im KGH www.kirche-schoeftland.ch
Sonntag, 14. Juni, 10.00 Kirche Rohr, Gottesdienst zwüsche Himmel und Ärde mit Pfrn. Katharina Zimmermann Zingg. Weitere Informationen unter: www.ref-buchs-rohr.ch
Donnerstag, 11. Juni, 10.00 Sunnmatte
matte, Jass
Andacht, V. Vonarburg – 14.00 Sunnmatte, Jass und Spielnachmittag Sonntag, 14. Juni, 9.30 Kirche, Gottesdienst, Pfr. P. Trittenbach
Donnerstag, 18. Juni, 10.00 Sunnmatte
Andacht, E. Bossard – 13.30 Arche Träff., Strickkaffee, Leitung P. Gaigg
Donnerstag, 11. Juni, 14.00 Bibelcafe, KGH
Freitag, 12. Juni, 9.00 – 11.00 Kafiträff, Viva Kirche
Sonntag, 14. Juni, 9.30 Gottesdienst, Pfr. H. Baumberger
Sonntag, 14. Juni, 9.30 Taizé-Gottesdienst, Musik: Ueli Wilhelm. Mittwoch, 17. Juni, 10.00 Gottesdienst im Reg. Altersheim, Pfarrer Daniel Hintermann, Musik: Peter Lüscher. Mittwoch, 17. Juni, SeniorInnenreise. Bis Donnerstag, 18. Juni, anmelden
SeniorInnenmittagstisch,StiftungWendepunkt, Ch. und R. Knechtli, 062 723 33 52 oder chknechtli@bluewin.ch.
Sonntag, 14. Juni, 9.30 Familiengottesdienst 3./4./6. Klasse mit Katechetin Karin Müller, Lobpreisteam
Wahlen können mit Stimmrechts- und Wahlbeschwerde beim Kirchenrat angefochten werden. Die Beschwerdefrist beträgt 3 Tage seit der Bekanntgabe (§§ 145 und 146 Kirchenordnung, SRLA 1.2-1).
Beschlüsse
Die Kirchenpflege gibt folgende Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 31.05.2026 bekannt:
1. Genehmigung des Protokolls der Kirchgemeindeversammlung vom 02. November 2025
2. Genehmigung der Rechnung 2025
GegenBeschlüssederKirchgemeindeversammlungkanndasReferendumergriffen werden. Es ist innert 10 Tagen seit Beschlussfassung bei der Kirchenpflege schriftlich anzumelden und innert 30 Tagen nach der Kirchgemeindeversammlung von mindestens 10 Prozent der Stimmberechtigten einzureichen (§ 152 KO).
Beschlüsse können mit Beschwerde innert 30 Tagen seit Bekanntgabe beim Kirchenrat angefochten werden (§§144, 147 Abs.1 KO)
Sonntag, 14. Juni, 10.00 Gottesdienst in der Kirche (Pfarrer Simon Graf) Mittwoch, 17. Juni, 20.00 Bibelkreis
Donnerstag, 18. Juni, 20.00 Kirchenchorprobe
Für die Amtswoche von Montag, 15. Juni, bis Freitag, 19. Juni, ist Pfarrer Simon Graf zuständig.
Sa f enwil
Freitag, 12. Juni, 9.30 ElKi Eltern-KindSingen, Länzihuus Suhr. Information k.hoffmann@suhu.ch
Samstag, 13. Juni, nachmittags Jungschar
Sonntag, 14. Juni, 9.30 Gottesdienst, im Anschluss Kirchgemeindeversammlung, Ref. Kirche Hunzenschwil. Pfr. A Hunziker. Das Kirchentaxi kann bestellt werden bis Freitagabend, 18.00: 062 842 31 31
3. Annahme Antrag Überführung Pfarrhaus Hinterhagweg ins Finanzvermögen
4. Annahme Rechnung 2025
Gegen Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung kann das Referendum ergriffen werden. Es ist innert 10 Tagen seit Beschlussfassung anzumelden und innert 30 Tagen seit Beschlussfassung einzureichen (§ 152 Kirchenordnung). Beschlüsse können mit Beschwerde innert 30 Tagen seit Bekanntgabe beim Kirchenrat angefochten werden (§§ 144, 147 Abs. 1 Kirchenordnung).
Beschlüsse unterstehen auch der Stimmrechtsbeschwerde (§ 145 Kirchenordnung).
Wahlen
Die Kirchenpflege der Kirchgemeinde Gränichen gibt folgendes Wahlergebnis der Kirchgemeindeversammlung vom 5.6.2026 bekannt: Gewählt ist für die Wahlperiode 1.7. – 31.12.2026: Pfr. Johannes Thut Wahlen können mit Beschwerde beim Kirchenrat angefochten werden. Die Beschwerdefrist beträgt 3 Tage seit der Bekanntgabe (§ 146 Kirchenordnung, SRLA 151.100).
Gränichen, 5.6.2026
Präsidium: Werner Richner
Präsidium: Werner Richner
Aktuariat: Tina Anderau
Reformierte Kirchgemeinde Schöftland
Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2027 – 2030
Die Kirchenpflege publiziert die Gesamterneuerungswahlen wie folgt (3. Publikation):
Rechtsgrundlagen
Kirchenordnung (KO, SRLA 1.2-1)
Reglement über Wahlen und Abstimmungen an der Urne in den Kirchgemeinden (RWA, SRLA 3.5-1) Wahltermine
27. September 2026 (1. Wahlgang)
29. November 2026 (2. Wahlgang)
Kirchenpflege, Präsidium der Kirchenpflege, Synode, Rechnungsprüfungskommission
Das Wahlbüro erklärt als in stiller Wahl gewählt:
Kirchenpflege
Nico Basler, 2003, von Uerkheim/AG
Sonja Baumann, 1962, von Trub/BE und Reitnau/AG
Iris Maurer, 1999, von Moosleerau/AG und Schöftland/AG
Jonathan Müller, 1958, von Muhen/AG
Roland Saxer, 1960, von Wohlenschwil/AG und Zürich/ZH
Kirchenpflegepräsidium
Jonathan Müller, 1958, von Muhen AG
Synode
Bettina Kohler-Faes, 1969, von Schöftland/AG, Unterkulm/AG und Wichtrach/BE
Beat Müller, 1984, von Unterkulm/AG
Jonathan Müller, 1958, von Muhen/AG
Rechnungsprüfungskommission
Thomas Kyburz, 1968, von Oberentfelden/AG
Sibylle Stöckli-Bolliger, 1975, von Aristau/AG und Schmiedrued/AG
Kornelia Tanner-Altherr, 1986, von Teufen/AR
Entdeckung
Gegen die Wahlen kann gemäss § 146 der Kirchenordnung (SRLA 1.2-1) innert drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses beim Kirchenrat der EvangelischReformierten Landeskirche des Kantons Aargau, Stritengässli 10, 5001 Aarau, Beschwerde eingereicht werden. Eine allfällige Beschwerde ist schriftlich einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Schöftland, 11. Juni 2026 Kirchenpflege und Wahlbüro
10, 5001 Aarau, Be thalten.
aarauerleben
A arauStandortförderunginformiertüberAnlässe,GeschichtenundMenschenausderStadtundderRegion
Flüchtlingstage Aarau
«Was bedeutet Schutz?»
Jeder Mensch, der aufgrund von Verfolgung, Krieg oder Gewalt flüchten muss, hat Recht auf Schutz. Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, Geflüchteten Schutz zu gewähren, unabhängig von Herkunft, Status oder Aufenthaltsort. Die diesjährige nationale Kampagne der Schweizerischen Flüchtlingshilfe rückt unsere gemeinsame Verantwortung im Flüchtlingsschutz in den Fokus und macht zugleich deutlich, was auf dem Spiel steht, wenn zentrale Errungenschaften wie die Genfer Flüchtlingskonvention und andere tragende Pfeiler des Flüchtlingsschutzes ausgehöhlt oder infrage gestellt werden.
Internationale Konflikte, geopolitische Anspannungen und populistische Angstmacherei vergiften das zwischenmenschliche Klima. Dieser Druck wird politisch instrumentalisiert, was zu Entscheiden führt, welche die Menschenwürde antasten. Es ist deshalb wichtig, immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass das Recht auf Asyl ein fundamentales Menschenrecht ist, das Schutz vor Verfolgung oder ernstem Schaden im Herkunftsland bietet. Es ist in der Genfer Flüchtlingskonvention, der EUGrundrechteCharta (Art. 18) und nationalen Gesetzen (Asylgesetz in der Schweiz) verankert. Es garantiert ein faires Verfahren und das Verbot der Rückschiebung (NonRefoulement).
Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zum Thema Flucht festzuhalten. BILD: ZVG
Dieses Jahr feiern wir zwei Jubiläen: 75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention und 90 Jahre Schweizerische Flüchtlingshilfe. Die diesjährigen Flüchtlingstage werden genutzt, um für den Flüchtlingsschutz jenseits aller Spannungen und Konflikte einzustehen. Am 20. und 21. Juni wird in fast jeder Region im Kanton Aargau ein Mahnmal in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung realisiert. Damit wollen wir ein Zeichen der Menschlichkeit setzen. Indem man auf den Zettel schreibt oder malt, was
Sommereinkaufstag, 27. Juni 2026
Programm in Aarau
Samstag, 20. Juni, 10–13 Uhr, vor der Stadtbibliothek Aarau (Graben 15)
– Zettelinstallation «Was bedeutet Schutz für dich?»
– Kurdischer Tanz (Verein Mala Kurda)
– Informationstisch zu Flucht, Integration und Engagement
– Gratis Popcorn und Sirup für Kinder
Sonntag, 21. Juni, vor der röm.-kath. Kirche Aarau (Poststrasse)
– Fortsetzung der Installation im öffentlichen Raum»
Weitere Infos:
www.fluechtlingstage-aargau.ch»
Sicherheit vermittelt (Haus, Familie, Bürgerrechte), macht man den eigenen Schutz als universelles Bedürfnis sichtbar.
Die Flüchtlingstage Aargau werden koordiniert durch die Regionale Integrationfsfachstelle Aarau. In Aarau steht eine gemeinsame Zettelinstallation im Zentrum: Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, festzuhalten, was Schutz für sie bedeutet. Bereits jetzt laden ausliegende Zettel in der Stadtbibliothek, im Stadtmuseum und am Flösserplatz zum Mitmachen ein.
Glace, Ferienstimmung und Einkaufserlebnisse für die ganze Familie
Die Aarauer Geschäfte stimmen ihre Kundinnen und Kunden auf ihren Sommer ein. Mit sommerlich dekorierten Schaufenstern, attraktiven Produkten, Spezialangeboten, einer StempelJagd und zahlreichen Aktivitäten wird die Innenstadt zum lebendigen Sommertreffpunkt. Am Samstag, 27. Juni lohnt es sich besonders in Aarau einzukaufen.
Kurz vor den Sommerferien lädt Aarau zu einem ganz besonderen Einkaufserlebnis ein: Der von ZENTRUM Aarau, CityMärtAarauundAarauStandortförderung organisierte Sommereinkaufstag verspricht einen bunten, genussvollen und erlebnisreichen Tag in der Aarauer Innenstadt. 70 Geschäfte beteiligen sich am Sommereinkaufstag mit besonderen Aktionen wie Glücksrädern,Apéros,Degustationen,Wettbewerben und weiteren Überraschungen. Der ErlebnisEinkaufstag findet am Samstag vor den Sommerferien statt. Wer noch Ferienvorbereitungen treffen, Sommermode entdecken oder sich einfach von der entspannten Atmosphäre inspirieren lassen möchte, findet in Aarau beste Voraussetzungen. «Es ist eine Freude zu sehen, wie engagiert die Geschäfte mitmachen und gemeinsam zu diesem sommerlichen Einkaufstag beitragen», sagt die CityManagerin Romana Waller. «Solche Aktionen zeigen, wie lebendig und attraktiv unsere Innenstadt ist. Schön, dass so etwas in Aarau möglich ist.» Auf die Besucherinnen und Besucher wartet ein besonderes Highlight, das
Am Sommereinkaufstag vom 27. Juni gibt es in Aarau eine feine Glace zu gewinnen. BILD: ZVG
den Entdeckerinstinkt weckt: Wer einen Talon in einem der teilnehmenden Geschäfte von ZENTRUM Aarau bezieht, kann sich eine feine GratisGlace ergattern. «Wir belohnen die Einkaufsgäste gleich mit zwei Besonderheiten: erstens mit einer GratisGlace und zweitens mit einer Verlosung von fünf Reisegutscheinen à je 100 Franken von TUI. Und es kann bereits jetzt losgehen mit dem Stempelsammeln», verrät Mark Haldimann, der Präsident von ZENTRUM Aarau. Ab sofort liegen die Talons in den Geschäften von ZENTRUM Aarau auf. Wer bis zum 27. Juni
fünf Stempel auf seinem Flyer gesammelt hat, erhält eine feine Glace und kann sein Glück an der Gesamtverlosung der Reisegutscheine versuchen. Die Initiative zum Sommereinkaufstag kommt von ZENTRUM Aarau. «Mit solchen Aktivitäten stärken wir als Verein den Aarauer Detailhandel – insbesondere unsere Mitglieder.»
Die Organisatoren freuen sich am 27. Juni auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und auf einen Sommereinkaufstag voller Ferienlaune, Begegnungen und genussvoller Momente in der Aarauer Innenstadt.
Rundgang: Kunst im öffentlichen Raum
Auf den Spuren der Kunst mit der Kunstpublizistin Sabine Altorfer
Aarau steckt voller Kunst – oft an Orten, an denen man sie nicht erwartet. Am Samstag, 27. Juni 2026, lädt Aarau Info zu einem besonderen Spaziergang vom Bahnhof bis ins Zelgli ein. Fachlich begleitet wird die Führung von der renommierten Aarauer Kunstpublizistin Sabine Altorfer, die Fakten und Hintergründe zu Entstehung, Bedeutung und Wirkung der Kunstobjekte vermittelt.
Während 75 Minuten werden Kunstwerke im öffentlichen Raum – ausserhalb der Altstadt – erkundet. Die Teilnehmenden begegnen Skulpturen, Kunst am Bau und zeitgenössischen Installationen und erfahren, was sich Spannendes hinter den Kunstwerken und den einzelnen Künstlern verbirgt.
«Die Kunstwerke laden ein, die Stadt aus neuen Perspektiven zu sehen und sich mit gesellschaftlichen, kulturellen oder persönlichen Fragen auseinanderzusetzen», erklärt Agnes Henz von Aarau Info. «Es ist aber bei weitem nicht so, dass nur an Kunst interessierte Personen am Rundgang teilnehmen können. Bei vielen Werken handelt es sich um Objekte, die beim Vorbeigehen auffallen.»
Mit ihrem Fachwissen ergänzt Sabine Altorfer den Rundgang, welcher von Agnes Henz moderiert wird, mit span
nenden Einblicken und überraschenden Zusammenhängen. Die Führung richtet sich dabei nicht nur an Kunstinteressierte, sondern an alle, die Aarau aus einer neuen Perspektive kennenlernen möchten.
Der Rundgang macht Kunst sichtbar, die im Alltag oft übersehen wird, und zeigt, wie vielfältig und überraschend der öffentliche Raum in Aarau gestaltet ist. Wer die Stadt zu kennen glaubt, wird an diesem Abend zahlreiche neue Entdeckungen machen. Die Führung startet am Samstag, 27. Juni, um 13.15 Uhr am Bahnhof und dauert 75 Minuten. Das Ticket für 20 Franken ist online auf eventfrog.ch erhältlich. Eine Anmeldung ist auch per mail@ aarauinfo.choderTelefon062 834 10 34 möglich.
Velospende Velafrica holt Velos auch in Aarau kostenlos zu Hause ab
Nicht mehr genutzte Velos erhalten ein zweites Leben: Vom 23. bis 25. Juni 2026 führt Velafrica in der Region Aargau (AarauWohlenBaden) eine VeloAbholaktion durch. Privatpersonen können ihre ausgedienten Velos bequem von zu Hause abholen lassen und leisten damit einen wertvollen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität in Afrika. Eine Anmeldung ist bis am 16. Juni möglich.
Viele Velos stehen ungenutzt in Kellern, Garagen oder Veloräumen. Dabei können sie andernorts einen wichtigen Unterschied machen. Velafrica sammelt jährlich Tausende von Velos in der Schweiz, bereitet diese auf und exportiert sie in verschiedene afrikanische Länder. Dort schaffen die Fahrräder Mobilität, erleichtern den Zugang zu Bildung und Arbeit und unterstützen lokale Velowerkstätten. Für die Abholaktion in der Region Aarau genügt eine vorgängige OnlineAnmeldung bis am 16. Juni. Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten die Teilnehmenden die notwendigen Informationen und Etiketten per Post. Anschliessend wird das angemeldete Velo direkt vor der Haustür abgeholt – kostenlos und unkompliziert.
Beinahe jedes Velo ist willkommen Velafrica nimmt Velos aller Grössen, Altersklassen und Zustände entgegen. Nicht angenommen werden Trotti
Velafrica liefert Velos, die hier nicht mehr gebraucht werden, nach Afrika. BILD: CALVIN EXAUD
netts, Laufräder, Veloanhänger sowie Spezialvelos wie Tandems, Liegevelos oder Dreiräder. Auch E‑Bikes können im Rahmen der Abholaktion nicht mitgenommen werden. Diese können jedoch jederzeit an einer VelafricaSammelstelle abgegeben werden. Vor der Abgabe werden Spenderinnen und Spender gebeten, Zubehör wie Körbe, Taschen oder Kindersitze zu entfernen. Die Aktion richtet sich in erster Linie an Privatpersonen. Mit einer Velospende schaffen die Besitzerinnen und Besitzer Platz zu Hause und ermöglichen gleichzeitig Menschen in Afrika eine erschwingliche und umweltfreundliche Form der Mobilität. Die Aktion verbindet Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Entwicklungszusammenarbeit auf praktische Weise. Weitere Informationen und Anmeldung auf velafrica.ch.
Der Rundgang vom 27. Juni macht Kunst sichtbar, die im Alltag oft nicht wahrgenommen wird. BILD: AARAU INFO
Kultur
Aarau ist Kulturhauptstadt 2030
Der Verein Kulturhauptstadt
Schweiz hat am 4. Juni den Titel «Kulturhauptstadt Schweiz 2030» an die Stadt Aarau vergeben. Damit setzt sich Aarau gegen die Städte Thun, Bellinzona und Lugano (mit Mendrisio und Locarno) durch und wird im Jahr 2030 erste Deutschschweizer Kulturhauptstadt.
«Es ist eine grosse Ehre, eine grosse Verantwortung, eine grosse Freude und eine grosse Chance für unsere Stadt. Ich danke im Namen der Stadt für diese Auszeichnung», sagt Kulturministerin Suzanne Marclay-Merz nach der Titelvergabe zur Kulturhauptstadt 2030 sichtlich bewegt.
Laut der Jury hat die Aargauer Bewerbung durch ein attraktives und ausbaufähiges Kulturprogramm überzeugt, das vom Leitmotiv «Aarau verbindet: Menschen. Räume. Zeit.» getragen wird. «Das Motto unterstreicht, dass Aarau gewillt ist, neue Verbindungen zwischen der Bevölkerung, den Kulturschaffenden und -institutionen zu schaffen, aber ebenso die Beziehungen zwischen Aarau und den verschiedenen Regionen des Landes zu stärken», so die Begründung. Die Jury würdigte das grosse Potenzial der Aarauer Kandidatur, ihre kulturelle Attraktivität weiter zu steigern und das Image der Stadt nachhaltig zu verändern.
Der Titel «Kulturhauptstadt Schweiz» sei eine Einladung, Aarau mit neuen Augen zu sehen, denn die Stadt an der Aare sei weit mehr als ein Durchgangsort: «Aarau ist gewissermassen ein Rohdiamant, der zu einem geschliffenen Diamanten und über die Grenzen der Stadt und des Kantons hinaus strahlen wird», betonte der Präsident des Vereins Kulturhauptstadt Schweiz in seiner Ansprache.
Überzeugt habe die Jury auch die starke Einbindung von Kulturschaffenden,
Deckbelagseinbau
Jubel bei der Titelvergabe zur Kulturhauptstadt 2030: Melanie Morgenegg, Leiterin Abteilung Kultur, Danièle Turkier, Geschäftsführerin Aarau Standortförderungund und Suzanne MarclayMerz, Vize-Stadtpräsidentin und Stadträtin für Kultur und Sport. BILD: MICHA EICHER, SCHARFSINN
Vereinen und der Bevölkerung in den Bewerbungsprozess. Einen weiteren Vorteil für die Stadt an der Aare sieht sie darin, dass deren zentrale Lage ideale Voraussetzungen bietet, um ein breites Publikum aus der ganzen Schweiz anzuziehen.
Unter dem Leitmotiv «Verbindung» möchte die Stadt Aarau im Kulturhauptstadtjahr 2030 ihre kompakte kulturelle Dichte ins nationale Rampenlicht stellen. Im Zentrum stehen neue Verbindungen – zwischen Stadt und Land, Tradition und Innovation, Hochkultur und Alltag sowie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Entscheidend sind dabei die Begegnungen zwischen Menschen.
Der Stadtrat freut sich sehr über die Titelvergabe und verspricht sich nicht nur ein intensives und buntes Kulturhauptstadtjahr 2030 mit Kooperationen auf verschiedenen Ebenen, sondern auch eine nachhaltige Steigerung der Wertschöpfung in der Region.
Nach der Titelvergabe werden sich nun die Stadt, der Aarauer Trägerverein
und Aarau Standortförderung mit dem titelvergebenden Verein über die Modalitäten austauschen. Zudem soll eine Geschäftsstelle (Geschäftsleitung, künstlerische Leitung und Community Management) eingesetzt werden, um die organisatorische und künstlerische Detailplanung aufzunehmen, die Marketing- und Sponsoringkonzepte auszuarbeiten und die Finanzierung sicherzustellen. Im Zentrum steht zudem die Vertiefung der bereits aufgegleisten Netzwerke in Kultur, Wirtschaft, Gewerbe, Tourismus und Gesellschaft.
Das neue nationale Grossereignis «Kulturhauptstadt Schweiz» findet ab 2027 alle drei Jahre in einer mittelgrossen Stadt statt. La Chaux-de-Fonds (NE) macht 2027 den Anfang. Für das Aarauer Projekt sind gesamthaft 9,5 Millionen Franken budgetiert. NRO / AAR
Mit diesem Video hat sich Aarau vorgestellt
Vollsperrung der Entfelderstrasse, des Turbinenkreisels und der Oberen Vorstadt
Für den Einbau des Deckbelags im Bereich Entfelderstrasse, Turbinenkreisel und Obere Vorstadt wird die Kantonsstrasse K108 am Wochenende vom Freitag, 19. Juni, 19 Uhr, bis Montag, 22. Juni, 5 Uhr, vollständig gesperrt. Der motorisierte Verkehr wird grossräumig über die Autobahn A1 und die kantonalen Zubringer umgeleitet.
Die Obere Vorstadt, Teile der Entfelderstrasse und der Hinteren Bahnhofstrasse in Aarau werden derzeit saniert. Der Belag der Strasse und insbesondere auch die Werkleitungen im Boden werden erneuert. Für den Einbau des Deckbelags im Bereich Entfelderstrasse, Turbinenkreisel und Obere Vorstadt wird die Kantonsstrasse K108 am Wochenende vom Freitag, 19. Juni, 19 Uhr, bis Montag, 22. Juni, 5 Uhr, vollständig gesperrt.
Umleitungen
Der motorisierte Verkehr wird grossräumig über die Autobahn A1 und die kantonalen Zubringer umgeleitet. Der Zielverkehr nach Aarau-Zentrum wird über die nördlichen Zufahrtsachsen geführt, der Verkehr aus Entfelden wird grossräumig via Suhr umgeleitet.
Die Zufahrt zu den direkt betroffenen Liegenschaften ist während der Vollsperrung nicht möglich; die Liegenschaften bleiben zu Fuss erreichbar. Der öffentliche Verkehr und der Veloverkehr werden über provisorische
Der Zielverkehr nach Aarau-Zentrum wird über die nördlichen Zufahrtsachsen geführt, der Verkehr aus Entfelden wird grossräumig via Suhr umgeleitet. BILD: ZVG
Routen geführt, die vor Ort signalisiert werden. Ein Verkehrsdienst wird vor Ort sein.
Ausblick auf Sperrung Obere Vorstadt Ab 6. Juli wird der verbleibende Teil der Sanierungsarbeiten in der Oberen Vorstadt ausgeführt. Ab den Sommerferien wird der Strassenabschnitt zwischen dem Kreisel Aargauerplatz und dem Kreisel Rosengarten (Turbinenkreisel) während sieben Wochen gesperrt. Die Arbeiten und die damit verbundenen Umleitungen dauern voraussichtlich bis 23. August 2026. Der motorisierte Individualverkehr wird über die Hintere Bahnhofstrasse umgeleitet. Der Veloverkehr wird über die Bahnhof- und Bachstrasse umgeleitet. Die Bushaltestelle Buchenhof der Linie 5 und der Linie 7 wird in die Hohlgasse verlegt. Der Bus fährt über die Schanzmättlistrasse. AG
Der Kanton setzt auf Wunsch der beiden Exekutiven von Aarau und Buchs per sofort und bis zu erfolgreichen Neuwahlen eines Kreisschulvorstands eine Taskforce mit den umfassenden Kompetenzen des bisherigen Kreisschulvorstands ein.
Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrats Aarau und des Gemeinderats Buchs trafen sich am Dienstag, 2. Juni, auf Einladung des Kantons – Abteilung Volksschule, Departement Bildung, Kultur und Sport, sowie Gemeindeabteilung, Departement Volkswirtschaft und Inneres –, um die aktuellen Entwicklungen rund um die Kreisschule Aarau-Buchs (KSAB) zu beraten. Im Rahmen des Austausches wurde klar: Ziel aller Beteiligten ist die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der KSAB, damit der Schulbetrieb weiterhin in geordnetem Rahmen und in gewohnter Qualität sichergestellt werden kann.
Um das zu gewährleisten, setzt der Kanton auf Wunsch der beiden Exekutiven per sofort und bis zu erfolgreichen Neuwahlen eines Kreisschulvorstands eine Taskforce mit den umfassenden Kompetenzen des bisherigen Kreisschulvorstands ein. Diese soll Stabilität und Klarheit auf Stufe der politischen Führungsebene der KSAB schaffen. Der Taskforce gehören folgende Personen an: Joel Blunier, Gemeindepräsident Buchs; Anton Kleiber, VizeGemeindepräsident Buchs und Präsident Schulvorstand KSAB; Nina Suma, Stadträtin Aarau und Mitglied Schulvorstand KSAB; Daniel Fondado, Stadtrat Aarau, und Larissa Carlsson, VizePräsidentin Schulvorstand KSAB.
Wechsel in den Gremien Die Leitung der Taskforce übernimmt Anton Kleiber, das Vizepräsidium Larissa Carlsson. Daniel Fondado tritt mit seinem Eintritt in die Taskforce als Mit-
glied des Kreisschulrats und der Wahlkommission per sofort zurück. Gleichzeitig mit der Einsetzung der Taskforce nahm der Kanton die Rücktrittsgesuche der drei bisherigen Schulvorstands-Mitglieder Salvatore Nunziata, Rainer Ziesemer und Severin Dommann an.
Sowohl die Stadt Aarau als auch die Gemeinde Buchs anerkennen das grosse Engagement für die Stabilisierung der KSAB in den vergangenen Wochen und Monaten, die sowohl dem bisherigen Schulvorstand als auch der Geschäftsleitung zu verdanken ist. Die Taskforce hat ihre Arbeit bereits aufgenommen. In einem ersten Schritt wird sie alles daransetzen, für Stabilität auf den oberen Führungsebenen zu sorgen – dabei immer im Fokus: die Sicherstellung des Alltagsgeschäfts. Eine der dringlichsten Prioritäten der Taskforce wird zudem sein, sich mit der vakanten Stelle des Geschäftsführers auseinanderzusetzen.
Kanton begleitet die KSAB eng Die kantonale Schulaufsicht hat ausserdem entschieden, die KSAB in den kommenden Wochen und Monaten mittels aufsichtsrechtlicher Massnahmen eng zu begleiten. So lautet eine der Auflagen, dass die Taskforce verpflichtet wird, dem Kanton ein regelmässiges Reporting zu liefern. Der Kreisschulrat wird zeitnah geordnete Wahlen für die Besetzung des Kreisschulvorstands durchführen und damit wieder einen handlungsfähigen Kreisschulvorstand einsetzen. Sobald dies erfolgt ist, wird die Taskforce abgelöst und der gemäss Satzungen rechtskonforme Zustand wieder hergestellt. Sowohl die Stadt Aarau als auch die Gemeinde Buchs engagieren sich für eine starke Schule an allen Schulstandorten und setzen sich dafür ein, dass die Schulleitungen und Lehrpersonen ihre sehrgeschätzteArbeitohneEinschränkungen weiterführen können. AAR
Fünfliber-Club: Jahres-Bott
bei Freiheit
in Gemütlichkeit
Der legendäre Aarauer Fünfliber-Club traf sich zum traditionellen Bott, der nur in Teilen einer Jahresversammlung ähnelt, vielmehr aber von Gemütlichkeit und freier Meinungsbildung geprägtist.ImVorprogrammbeimBesuch derEinsatzzentralevonSchutzundRettung Zürich auf dem Flughafen Kloten war es fast unheimlich still. Beeindruckt und fasziniert folgten die Teilnehmenden den Ausführungen des Kommandanten Peter Wullschleger. Er berichtete über Leitsätze, Führungsstrukturen sowie Einsatz der verfügbarenMittel.Wullschlegerverstandesgekonnt,diereinenFaktendurchBeispiele und Episoden aus seinem grossen Erfahrungsschatz anzureichern. Zum geschäftlichen und gemütlichen Teil kehrte die Delegation des FünfliberClubs zurück zur Einkehr im Land-HotelHirscheninErlinsbach.Dasfestliche Diner wurde mit Rückblick und InformationendesObmannsVictorWüscher
unterbrochen, der Weinnachschank war hingegen stets gewährleistet. Wer dieHürdealsKandidatinoderKandidat schafft, wird am Bott zum Kreuzgang für die Aufnahme im legendären Club gebeten. Nach Vorstellung, Ausstand und Beratung im Plenum dürfen Lisa Bernasconi und Peter Meyer, beide aus Aarau, die Fünfliber-Club-Mitgliedschaft in ihrem Curriculum Vitae aufnehmen.TrotzAnwesenheitvonNationalrätin Maja Riniker liessen sich die ZugehörigenderAarauerGemeinschaft für Freiheit in Gemütlichkeit nicht zur DiskussionumihreRegierungsratskandidatur hinreissen. Für die einen ist die Wahl klar, für andere die Ausgangslage nochzuundurchsichtig.Gesprächsstoff gab es genug und wenn nicht, genoss man einfach die Gemütlichkeit. Die nächste Möglichkeit zur politischen Zerfleischung steht mit der traditionellen Metzgete im November auf dem Programm. MARCEL SUTER
Redestoff, Wein und Brot zum Apéro im «Hirschen»-Garten in Erlinsbach vor dem diesjährigen Bott des Fünfliber-Clubs Aarau. BILD: ZVG
Aarau Entlastungsdienst Aargau-Solothurn
10 Jahre Entlastung, die ankommt
ZVG
Aarau
Die LEP-Anhörung läuft
Der Planungsverband «aarau regio» hat sein Landschaftsentwicklungsprogramm (LEP) überarbeitet und den Bericht wie die dazugehörigen Beilagen im Rahmen der Informations- und Auftaktveranstaltung «Mitwirkungsprozess» vorgestellt und für die Mitwirkungsphase freigegeben. Damit verfügt «aarau regio» wieder über eine aktualisierte Arbeits- und Entscheidungshilfe für die koordinierte Planung und nachhaltige Entwicklung der Landschaft.
An der 11. ordentlichen Mitgliederversammlung des Entlastungsdienstes Aargau-Solothurn im Bullingerhaus in Aarau stand ein besonderes Jubiläum im Zentrum: Seit zehn Jahren ist die Non-Profit-Organisation in ihrer heutigen Form tätig. Aus der Fusion der beiden kantonalen Organisationen entstand 2016 ein Verein mit Sitz in Aarau. Dass dieses Netzwerk im Alltag vieler Menschen eine wichtige Rolle spielt, zeigen die Zahlen aus dem Jahr 2025: Insgesamt wurden 719 Personen und Haushalte unterstützt. Möglich machten dies 276 Betreuungspersonen mit
über 63’000 geleisteten Einsatzstunden.
An der Mitgliederversammlung wurde deutlich, was Entlastung konkret bedeuten kann: Zeit zum Durchatmen, Unterstützung für Angehörige sowie verlässliche Begleitung für Menschen mit Betreuungsbedarf. Nach einer erfolgreichen Amtszeit übergab der bisherige Präsident Beat Waldmeier die Leitung an seinen Nachfolger Ueli Bigler. Im Anschluss an die Versammlung hielt John Steggerda von Pro Infirmis ein Referat. Danach wurden die Jubilarinnen und Jubilare geehrt. PD
An der Informations- und Auftaktveranstaltung Mitwirkungsphase «LEPAktualisierung» in der Bärenmatte in Suhr orientierte der Planungsverband «aarau regio» die rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten «aarau regio»-Gemeinden wie auch die sich im Planungsgebiet befindenden Naturund Landschaftsschutzinstitutionen über den aktuellen Stand der LEP-Aktualisierung und über die nächsten Schritte. «Gemäss kantonalem Mehrjahresprogramm Natur 2030 sollen die rund 20-jährigen regionalen Landschaftsentwicklungsprogramme (LEP) bis 2030 durch die Regionen aktualisiert werden», informierte die «aarau regio»-Geschäftsführerin Alexandra Mächler.
Der Planungsverband «aarau regio», dem die Trägerschaft des LEP obliegt, hat entsprechend die LEP-Aktualisierung in den letzten eineinhalb Jahren vorgenommen. Inzwischen liegen der LEP-Bericht wie auch die dazugehörigen Beilagen in überarbeiteter Fassung für die Vernehmlassungs-/Mitwirkungsphase vom 4. Juni bis 31. August auf der Webseite www.aarau-regio.ch
Grossrat Thomas Baumann referierte an der Informationsveranstaltung. BILD:
vor. Die finalen Unterlagen sind per Dezember 2026 nach erfolgter Freigabe durch den «aarau regio»-Vorstand zu erwarten.
Die Landschaft bildet eine zentrale Grundlage für den Lebens- und Wirtschaftsraum von «aarau regio» und prägt die Identität der Region. In der dicht genutzten Region Aarau ist eine hohe Landschaftsqualität besonders wichtig. Das Landschaftsentwicklungsprogramm (LEP) dient als Arbeits- und Entscheidungshilfe für die koordinierte Planung und nachhaltige Entwicklung der Landschaft. Es bietet eine Übersicht über bestehende Grundlagen, formuliert Entwicklungsziele und gibt Handlungsempfehlungen für lokale Akteure. Bei raumwirksamen Entscheidungen soll es dazu beitragen, wertvolle Landschaften wie den Jurasüdfuss, das Aaretal sowie die Landschaften von Suhre und Wyna zu erhalten und weiterzuentwickeln. PD
Aarau
Aufwertung Telliplatz erfolgt im Jahr 2028
DerTelli-PlatzhinterdemEinkaufscenter soll für 2,8 Millionen Franken saniert und aufgewertet werden. Die heute wenig einladende Fläche soll einen Brunnen,einBaumdach,Sitzbänkeund Sonnenschirme erhalten. Geplant sind zudem ein naturnaher Spielbereich sowie eine Nische beim Sengelbach. Grundlage ist ein Vorprojekt, das dem Quartier im Sommer 2024 vorgestellt und im Mai 2025 vom Stadtrat verabschiedet wurde. Damals hiess es, das Projekt gehe nun in die nächsten Planungs- und Umsetzungsphasen inklusive Projektauflage. Bis zur Fertigstellung wird es jedoch noch dauern. Sie ist weiterhin für 2029 vorgesehen.«DieUmgebungumdasTellicenter befindet sich derzeit noch in einem laufenden Transformationsprozess», sagt Michael Rabe von der Stadtentwicklung Aarau. Solange die Sanierungsarbeiten am Tellicenter und am ehemaligen Polizeikommando laufen, werdeauchderInstallationsplatzbeider Garagenausfahrt des Tellicenters genutzt. Dieser Bereich liege innerhalb des PerimetersdergeplantenNeugestaltung. DieArbeitenamTellicentersollenEnde 2026abgeschlossenwerden.Beimalten Polizeikommando laufen seit März RückbauundSchadstoffsanierung.Der Kanton stellt den Projektabschluss inzwischen erst auf Ende 2028 in Aussicht. Grund seien Auswirkungen des gestaffelten Bezugs des neuen Polizeigebäudes sowie Anpassungen wegen der komplexen Etappierung. Gemäss Rabe stimmt der kalkulierte Zeitbedarf für die weiteren Planungsarbeiten derzeit noch. Die Umsetzung der Platzgestaltung sei – abhängig vom Baubewilligungsverfahren – ab Mitte 2028 realistisch. Der Baustart müsse mit den Arbeiten des Kantons koordiniert werden. KSC/LA
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Der ehemalige und der neue Präsident (rechts) mit zwei langjährigen Mitarbeiterinnen des Vereins. BILD:
Entfelden Vorfreude auf ein buntes Fest
Schüler gestalten kreative Sujets für den Äntefescht-Umzug
viel Fantasie und Geschick lassen zwei Einführungsklassen das beliebte Kinderspiel «Obstgarten» zum Abschluss der Projektwoche lebendig werden.
Fussballtrikots
Noch sind es einige Wochen bis zum grossen Festumzug des Äntefeschts 2026. Doch in den Schulzimmern von Ober- und Unterentfelden wird bereits mit viel Begeisterung gemalt, geklebt, gebastelt und genäht. Im Rahmen der Projektwoche entstehen fantasievolle Sujets zum Festmotto «Bunt feiern WIR das Leben». Der «Landanzeiger» hat vier Klassen besucht und einen Blick hinter die Kulissen geworfen.
Doch noch ist es nicht so weit und die Vorbereitungsarbeiten sind in vollem Gang. Im Schulhaus Roggehuuse in Unterentfelden dreht sich in der 4. Klasse von Navarro Laudani alles um die Fussball-Weltmeisterschaft und das bekanntePanini-Sammelfieber.DieSchülerinnen und Schüler gestalten FussballtrikotsihrerLieblingsmannschaften und passende Bilderrahmen. Am Umzug werden sie als lebendige PaniniBilder für Aufmerksamkeit sorgen.
Suhr
● Personelles In der Schulverwaltung hat Sara Degiampietro per 1. Mai 2026 dieFunktionalsBereichsleiterinSchulverwaltung übernommen. Der Stellenantritt erfolgte im Rahmen einer internen Umstrukturierung des Stellenplans.InderAbteilungSozialesverliess Nadja Bolliger ihre Stelle als Sachbearbeiterin Soziales Ende Februar. Per 1. Juni trat Tatjana Ferrigno als Sachbearbeiterin Kindes- und Erwachsenenschutz ihre neue Aufgabe bei der Gemeindeverwaltung an. Gemeinderat und Geschäftsleitung danken der austretenden Mitarbeiterin für ihren Einsatz und heissen die neuen Mitarbeitenden herzlich willkommen. Zudem wurde Markus Blaser von der RegionalpolizeiSuretper1.JulivomRegionalpolizistenzumWachtmeistermit besonderen Aufgaben sowie zum stellvertretenden Gruppenchef befördert. GemeinderatundGeschäftsleitunggratulierenihmzudiesemKarriereschritt. Im Juni können zudem drei Mitarbeitende ihr 15-jähriges Dienstjubiläum feiern: Livia Keller, stellvertretende Leiterin Steuern II, sowie die beiden Hauswartinnen Irene Kaufmann und Silvia Woodtli aus dem Bereich HausdienstederBauverwaltung.Gemeinderat und Geschäftsleitung danken den Jubilarinnen für ihre langjährige Treue und ihren wertvollen Einsatz zugunsten der Gemeinde Suhr. GEM
Farbenfrohe Papierblumen entstehen in den 6. Klassen des Schulhauses Isegüetli. Die grossen Kunstwerke werden am Äntefescht durch die Strassen von Entfelden getragen.
Ganz andere Welten entdecken die Schüler des Kindergartens Moosacker bei Lehrperson Cornelia Nobel. Inspiriert vom Thema Weltraum basteln sie Planeten,SterneundgalaktischeDekorationen. Selbst gestaltete blaue TShirts mit Himmelskörpern ergänzen das Sujet. Zur Vorbereitung besuchte die Klasse sogar die Ausstellung «Raketen, Mond und Sterne» im Kindermuseum Baden.
Beliebtes Kinderspiel wird lebendig Im Pavillon Matte in Oberentfelden arbeiten Sabrina Gogniat und Manuela Maly mit zwei Einführungsklassen am Thema «Bunte Vögel / Als die Raben noch bunt waren» und basteln passend zum Thema Vögel als Abschluss der Woche das bekannte Spiel «Obstgarten». Mit grossem Eifer entstehen Früchte, Körbe und natürlich der bekannte Rabe aus dem beliebten Kinderspiel.DaskooperativeSpiel,beidemdie Kindergemeinsamversuchen,dasObst vor dem Raben zu retten, ist vielen bestens bekannt und eignet sich hervorragend für Gruppenspiele.
Den Abschluss des Rundgangs bildete der Besuch bei den 6. Klassen im Schulhaus Isegüetli. Unter dem Motto «Wenn man an ein Fest geht, bringt man Blumen mit» gestalten die Schülerinnen und Schüler riesige Papierblumen. Mit viel Kreativität entstehen farbenprächtige Kunstwerke, die später auf langen Holzstielen durch die Strassen getragen werden.
Das Herzstück des Äntefeschts Der traditionelle Kinderumzug gilt als Herzstück des Äntefeschts, des gemeinsamen Dorf- und Jugendfestes von Ober- und Unterentfelden. Am Samstag, 27. Juni, werden ab 9.30 Uhr rund 1700 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Behörden und Dorfmusiken durch die Strassen ziehen. Wochenlange Vorbereitungen finden dann ihren Höhepunkt. Wer die ersten Sujets gesehen hat, darf sich bereits heute auf einen farbenfrohen, fantasievollen und fröhlichen Umzug freuen. Das Festmotto «Bunt feiern WIR das Leben» wird dabei nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar werden. RAN
Die Läuferinnen und Läufer kämpften mit viel Einsatz um die besten Zeiten. BILD: ZVG
Kölliken De schnällscht Kölliker 2026
Sonnenschein, Sprint und Spannung
Am Samstag, 30. Mai, fand auf dem Sportplatz in Kölliken der traditionsreiche Anlass «De schnällscht Kölliker» statt. Trotz der Beeinträchtigung durch die Bauarbeiten an der neuen Dreifachturnhalle konnte der Wettkampf bei heissen Temperaturen erfolgreich durchgeführt werden. Insgesamt 48 Mädchen und 44 Knaben stellten sich dem sportlichen Vergleich.
Die jungen Läuferinnen und Läufer starteten in verschiedenen Alterskate-
Entfelden Ausflug der Entfelder Sänger Mit Rebstock und Weingenuss
Die Entfelder Sänger unternahmen ihre Chorreise in den Aargauer Jura. Höhepunkte waren unter anderem eine Weindegustation und eine Museumsbesichtigung.
Kürzlich fanden sich bei bewölktem Himmel auf dem Schulhausplatz in Unterentfelden die Entfelder Sänger in Begleitung zur Chorreise in den Aargauer Jura ein. Nach der Begrüssung startete die Reise im komfortablen Pegasus-Bus zur ersten Station der Reise. Die Fahrt durch den Jura führte über kurvenreiche Strassen zur mächtigen Linde von Linn. Der idyllische Ort erwartete die «Männerchörler» zum Verweilen und Staunen. Nach einer kurzen Pause ging es weiter nach Remigen zum renommierten Weingut Hartmann. Dort fand eine Weindegustation statt. Die Teilnehmer konnten bei einer kurzen Wanderung durch den Rebberg interessante Erklärungen zu den Rebsorten und dem Weinbau erhalten. Unter fachkundiger Anleitung erfuhr man viel über die verschiedenen Rebsorten und die Kunst der Weinproduktion. Die Wanderung durch den Weinberg bot nicht nur einen herrlichen Ausblick, sondern auch interessante Einblicke in die Weinbaukultur in dieser Region.
Im Anschluss erfolgte die Besichtigung des Weinguts, bei der der Keller mit seinen edlen Tropfen besichtigt wurde. Hier erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Lagerung und Reifung
Muhen
gorien und kämpften mit viel Einsatz um die besten Zeiten. Im Ziel erhielten alle Teilnehmenden wie gewohnt einen Becher Rivella als kleine Erfrischung. Gegen 16 Uhr standen die Siegerinnen und Sieger fest. Die jüngsten Kinder wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet, die Podestplätze erhielten eine Medaille. Als schnellste Köllikerin durfte sich Sara Fornasieri mit 11,44 Sekunden feiern lassen, bei den Knaben gewann Nino Wilhelm mit 11,87 Sekunden. ZVG
der Weine, was das Wissen um die Weinproduktion weiter vertiefte. Nach dieser lehrreichen und genussvollen Zeit wurde ein Mittagessen serviert, das aus einem Kernotto (Urdinkel, anstelle von Reis) mit Gemüse und der eigenen regionalen Sensus-Wurst bestand. Diese Gaumenfreuden rundeten den Aufenthalt im Weingut ab. Nach dem Mittagessen führte die Reise, trotz starkem Regen, mit Umwegen zum Nagler- und Strickwarenmuseum in Sulz.
Dort wartete eine Besichtigung des Museums. Diese beiden Einrichtungen boten spannende und unbekannte Einblicke in die Geschichte und die Techniken des Strickens sowie in die Kunst des Nagelns. Die Vorführungen und die Vielfalt der Ausstellung mit den liebevoll gestalteten Exponaten machten den Besuch zu einem kulturellen Höhepunkt. Ein kleiner Imbiss rundete den Museumsbesuch ab, bevor die Heimfahrt nach Unterentfelden angetreten wurde. Die Teilnehmer nahmen viele Eindrücke und kulinarische Erinnerungen mit nach Hause, die diese Reise der Entfelder Sänger zu einem unvergesslichen Erlebnis machten. Mit einem Applaus und einem herzlichen Dank an Andreas Brunner für die interessanten Erklärungen und die Organisation der abwechslungsreichen Reise sowie an Fahrer Alois Willi von Pegasus-Bus für die angenehme und sichere Fahrt endete der Ausflug. Alle waren sich einig: Das Schöne liegt so nah. PBR
Fünf Millionen Franken für Strassen und Werkleitungen
Mit dem Bau einer neuen Erschliessungsstrasse im Schwabistal und der Sanierung des Tannackers stehen in Muhen zwei grössere Infrastrukturprojekte an. Darüber entscheidet die Gemeindeversammlung am 12. Juni.
Die Gemeinde Muhen will im Gebiet Schwabistal eine Lücke im Strassennetz schliessen. Geplant ist der Bau des bislangfehlendenmittlerenAbschnitts des Hirziwegs zwischen Suhrgasse und Gibel. Dafür beantragt der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von 4,2 Millionen Franken. Mit dem rund 300 Meter langen und 5,2 Meter breiten Strassenstück sollen mehrere Parzellen in der Wohnzone erschlossen und baureif gemacht werden. Vorgesehen sind zudem ein Trottoir sowie Tempo 30. Zum Projekt gehört auch die Verlegung des Schwobistelbächleins. Dieses soll künftig als naturnaher, offener Bachlauf entlang des Hirziwegs geführt werden. Dafür sind drei Stahlbetonbrücken geplant. Gleichzeitig werden neue Werkleitungen für Wasser, Abwasser und Strom erstellt. Die Gemeinde geht bei den Kosten zunächst in Vorleistung. Später sollen die Grundeigentümer über Erschliessungsbeiträge einen Teil der Ausgaben mitfinanzieren. Zudem hofft Muhen auf kantonale Beiträge an die Bachverlegung. Das Baugesuch soll Ende 2026
eingereicht werden, der Baustart ist für 2027 vorgesehen.
Strasse im Tannacker sanierungsbedürftig Ein weiteres Projekt betrifft den Tannacker. Ursprünglich wollte die Gemeinde dort lediglich die Wasserleitungen ersetzen und erhielt dafür Ende 2024 einen Kredit von 220’000 Franken. Eine Zustandsanalyse der Strassen zeigte jedoch, dass die Fahrbahn erhebliche Mängel aufweist. Festgestellt wurden unter anderem Risse, Schlaglöcher, Entwässerungsprobleme und ein nicht frostbeständiger Untergrund. Zudem besteht laut Gemeinderat Handlungsbedarf bei der Stromversorgung. Deshalb soll der gesamte Strassenabschnitt zwischen Tannacker 2 und 21 umfassend saniert werden. Neu beantragt der Gemeinderat dafür einen Kredit von 952’000 Franken. Geplant sind auch neue Werkleitungen und zwei zusätzliche Strassenlampen. Ebenfalls traktandiert sind die Jahresrechnung und der Rechenschaftsbericht 2025. Die Rechnung schliesst mit einem Aufwandüberschuss von rund 559’000 Franken ab und fällt damit etwas besser aus als budgetiert. Zwei Kreditabrechnungen weisen zudem tiefere Kosten aus als erwartet: Die Sanierung der Wasserleitungsbrüche im Gibel Ost blieb rund 111’000 Franken unter Budget, jene der Kanalisation am Tennisweg rund 84’000 Franken. LAURA KOLLER
Mit
Die 4. Klasse von Navarro Laudani gestaltet für den Äntefescht-Umzug
und Bilderrahmen. Als lebendige Panini-Bilder wollen die Schülerinnen und Schüler am 27. Juni für WM-Stimmung sorgen.
Planeten, Sterne und selbst gestaltete T-Shirts: Die Kinder des Kindergartens Moosacker von Cornelia Nobel heben für das Äntefescht thematisch ins Weltall ab. BILDER: RAN
Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die Lagerung und Reifung der Weine. BILD: ZVG
Aargau Vereinbarung getroffen
«Konstruktive Zusammenarbeit von Wirtschaft und
Der Verband der Kies und Betonproduzenten Aargau und Pro Natura Aargau schaffen eine neue Lösung für den ökologischen Ausgleich bei Materialabbau und Deponien
Am 8. Juni haben der Verband der Kiesund Betonproduzenten Aargau (VKB Aargau) und Pro Natura Aargau eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit beim externen ökologischen Ausgleich für Materialabbau, Auffüll und Deponievorhabenunterzeichnet.DieVereinbarung regelt die konkrete Umsetzung des sogenannten externen ökologischen Ausgleichs im Kanton Aargau. Grundlage dafür bildet die Branchenvereinbarung, welche der VKB Aargau bereits im April 2026 gemeinsam mit dem Kanton Aargau abgeschlossen hat. Diese schafft erstmals die Möglichkeit, dengesetzlichvorgeschriebenenökologischen Ausgleich bei Materialabbauund Deponievorhaben nicht nur innerhalb des Projektperimeters, sondern auch ausserhalb davon umzusetzen. Bislang wurden ökologische Ausgleichsflächen meist direkt innerhalb der Abbau oder Deponieperimeter geschaffen. In der Praxis zeigte sich jedoch häufig, dass diese Flächen klein, isoliert oder naturschutzfachlich nur
Naturschutz»
VKB und PNA freuen sich über die Unterzeichnung der Vereinbarung.
eingeschränkt geeignet sind. Zudem fehlen vielerorts genügend Flächen für hochwertige Naturförderung innerhalb der Projekte selbst. Mit der neuen Zusammenarbeitsvereinbarung schaffen VKB Aargau und Pro Natura Aargau nun die organisatorische Grundlage, um ökologische Aufwertungen gezielt an geeigneten Standorten umzusetzen – grossflächiger, besser vernetzt und langfristig gesichert. Die Vereinbarung sieht vor, dass Pro Natura Aargau geeignete Flächen identifiziert, Projekte entwickelt und die fachliche Umsetzung begleitet. Der
Safenwil Lego-Roboter-Weltmeisterschaft in Houston
BILD: ZVG
VKB Aargau informiert und unterstützt seine Mitglieder bei der Umsetzung. Die Bewilligung und Kontrolle bleiben Aufgabe des Kantons Aargau. Christoph Flory, Vizepräsident von Pro Natura Aargau, betont die Bedeutung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit: «Naturschutz wirkt besonders dann nachhaltig, wenn Flächen grossräumig vernetzt und langfristig gesichert werden. Die neue Vereinbarung ermöglicht genau diesen Ansatz und schafft gleichzeitig eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Naturschutz.» PD
Alexander Straub holt Vize-Weltmeistertitel
Ein grosser Erfolg für die Region: Alexander Straub aus Safenwil hat mit seinem Team mindfactory aus dem Raum Baden AG an der FIRST LEGO League in Houston den VizeWeltmeistertitel gewonnen. Gegen 160 Teams aus aller Welt setzte sich die Gruppe eindrücklich durch. Was als regionale Leidenschaft begann, führte Alexander Straub bis auf die grosse internationale Bühne. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen qualifizierte er sich zunächst als Schweizer Meister für das DACH-Finale in Leipzig. Dort sicherten sie sich das Ticket für das Weltfinale in den USA – ein Meilenstein für jeden der Jugendlichen.
Starke Leistung im Wettbewerb
In Houston trafen 160 Teams aufeinander. Besonders im sogenannten Robot Game überzeugte mindfactory: Mit 530 von 545 möglichen Punkten erreichte der programmierte LEGORoboter einen Spitzenwert. Entscheidend für den Gesamterfolg war jedoch die Kombination aus Technik, Forschung und Teamarbeit, in der das Team rund um Straub konstant überzeugte.
Uerkheim
● Gemeinde erfüllt Aufnahmepflicht im Asylbereich Die Gemeinde Uerkheim erfüllt ihre gesetzliche Aufnahmepflicht im Asylbereich weiterhin. Aktuell betreut die Gemeinde 21 Asylsuchende beziehungsweise Schutzbedürftige und liegt damit leicht über der vorgeschriebenen Anzahl von 20 Personen. Im Kanton Aargau richtet sich die Aufnahmepflicht nach der Bevölkerungszahl der Gemeinden. Gemeinden, die ihre Vorgaben nicht erfüllen, müssen eine Ersatzabgabe von 90 Franken pro Tag und fehlendem Platz bezahlen. Der Gemeinderat betont, dass die Situation im Asylbereich laufend beobachtet werde, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Die Betreuung der in Uerkheim wohnhaften Flüchtlinge erfolgt über die Gemeindekanzlei unter der Leitung
Uerkheim Gemeindeversammlung vom 12. Juni Kinderbetreuung im Fokus
An der SommerGemeindeversammlung vom Freitag, 12. Juni, haben die Stimmberechtigten von Uerkheim über die Jahresrechnung 2025 sowie die Revision des Kinderbetreuungsreglements zu befinden. Zudem informiert der Gemeinderat über aktuelle Themen und verabschiedet einen langjährigen Gemeindemitarbeiter in den Ruhestand.
Die Gemeindeversammlung findet um 19.30 Uhr in der Turnhalle Uerkheim statt. Neben den üblichen Geschäften wie der Genehmigung des Protokolls, des Rechenschaftsberichts und der Jahresrechnung steht mit der Revision des Kinderbetreuungsreglements das wichtigste Sachgeschäft des Abends auf der Traktandenliste.
Die Jahresrechnung 2025 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 99’400 Franken ab. Budgetiert war ursprünglich ein Aufwandüberschuss von knapp 7500 Franken. Der Gemeinderat führt das bessere Ergebnis unter anderem auf die Steuerfusserhöhung von 119 auf 123 Prozent sowie ausserordentlich hohe Steuereinnahmen aus
Vorjahren zurück. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass das Resultat wegen verschiedener Einmaleffekte nicht überbewertet werden dürfe. Weiterhin stark belastet werde der Gemeindehaushalt durch steigende Pflegefinanzierungskosten und höhere Beiträge an Berufsschulen.
Mit dem revidierten Kinderbetreuungsreglement soll die seit 2017 geltende Regelung an aktuelle gesetzliche Vorgaben und die Bedürfnisse einer Gemeinde der Grösse Uerkheims angepasst werden. Nach öffentlicher Mitwirkung und kantonaler Vorprüfung beantragt der Gemeinderat die Genehmigung des überarbeiteten Reglements samt neuem Gebührentarif. Die Änderungen sollen per 1. Januar 2027 in Kraft treten. Unter «Verschiedenes und Umfrage» wird der Gemeinderat zudem Fragen zum geplanten Windpark Wikon im Bereich Hintermoos beantworten. Ausserdem wird Hauswart und Brunnenmeister Werner Siegrist nach langjähriger Tätigkeit offiziell in den Ruhestand verabschiedet.
Der Gemeinderat hofft auf eine rege Beteiligung der Stimmberechtigten.
Region Jahrestagung der Eidgenössischen Turnveteranen Erstmals
eine Frau im Vorstand
MUU/LA
Der neue Vorstand der Eidgenössischen Turnveteranen Aarau-Kulm, Lenzburg, Zofingen: (von links) Thomas Siegenthaler (Rechnungsrevisor), Beat Bättig (Präsident), Regina Heller (Aktuarin), Peter Hochuli (Kassier) und Martin Widmer (spezielle Aufgaben). BILD: WR
Das überglückliche mindfactory-Team (oben von links oben): Coach Yuri Honegger (Baden), Anton Zimmermann (Ennetbaden), Ella Robinson (Muri), Yaron Traub (Stetten), Tim Föhner (Baden) und Alexander Straub (Safenwil). (Unten von links): Sven Höchli, Roman Suter (beide Gebenstorf) und Sofia Peis (Brugg).
Innovatives Forschungsprojekt Unter dem Saisonthema «Unearthed» entwickelte die Gruppe zusammen mit einem Archäologen eine automatisierte Lösung zur Entsalzung von Fundstücken. Die Präsentation vor internationaler Jury im George R. Brown Convention Center beeindruckte nachhaltig – so sehr, dass sogar eine Patentierung angeregt wurde.
von Larissa Schweizer mit Unterstützung des KanzleiTeams.
● Neue Nutzungsbestimmungen für öffentliche Spielplätze Die Gemeinde Uerkheim hat die öffentlichen Spielplätze beim Kindergarten, beim Schulhaus sowie beim Begegnungsplatz kontrolliert und notwendige Reparaturen vorgenommen. Alle Anlagen können wieder uneingeschränkt genutzt werden, auch die Nestschaukel beim Begegnungsplatz ist erneut freigegeben. Gleichzeitig wurden die Benützungsrichtlinien erneuert. Darin wird unter anderem darauf hingewiesen, dass die Spielplätze beim Kindergarten und Schulhaus während der Unterrichtszeiten nicht öffentlich genutzt werden dürfen. Zudem gilt auf allen Anlagen ein Haftungsausschluss: Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr,
BILD: RENÉ STRAUB
Neben dem Wettbewerb prägte vor allem der Austausch mit Jugendlichen aus aller Welt die Reise. Für einige Teammitglieder war es altersbedingt die letzte Saison – der Erfolg wurde so zum würdigen Abschluss. Alexander Straub und seine Kollegen blicken auf Monate intensiver Vorbereitung zurück, unterstützt vom Verein JuFoTec und zahlreichen Helfenden aus der Region. JOSEF ZIMMERMAN/LA
Eltern tragen die Aufsichtspflicht für ihre Kinder. MUU
Muhen
● Erfolgreicher Weiterbildungsabschluss Daria Ziörjen, Leiterin Steuern, hat den Ausbildungskurs der Schweizerischen Steuerkonferenz SSK IIB erfolgreich abgeschlossen. Der Gemeinderat gratuliert Daria Ziörjen ganz herzlich zu ihrem Erfolg.
● Gestaltungsplan «Tannacker» Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe öffentlich aufgelegt. Die Planungsentwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 27. Mai bis 25. Juni 2026 auf der Abteilung Bau und Planung auf und können während der ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden. GEM
Nach einer Schifffahrt auf dem Hallwilersee tagten die Eidgenössischen Turnveteranen der Gruppe AarauKulm, Lenzburg, Zofingen auf dem Rügel ob Seengen. 47 Mitglieder erlebten eine Premiere: Die Gränicherin Regina Heller liess sich als erste Frau in den Vorstand wählen.
Der Rücktritt von Aktuar Heinz Hess (Oftringen) nach neunjähriger Amtszeit sowie die zukunftsgerichtete Gesinnung der Westaargauer Turnveteranen ermöglichten das Novum: Nach 131 Jahren hält das weibliche Geschlecht Einzug in einer Turnerdomäne. Die Gränicherin Regina Heller, eine Turnfunktionärin mit vielen Verdiensten und ehemalige Gemeinderätin, stellt sich für den Vorstand der Eidgenössischen Turnveteranen AarauKulm, Lenzburg, Zofingen zur Verfügung. Ihr zur Seite stehen Präsident Beat Bättig (Boniswil), der sich für eine dritte dreijährige Amtsperiode wählen liess, sowie Peter Hochuli (Holziken/Kassier) und Martin Widmer (Unterkulm/spezielle Aufgaben). Bättig und sein Team arbeiteten im Tagungszentrum Rügel die Traktandenliste speditiv innert eineinhalb Stunden ab. 100 Mitglieder als Ziel ZusammenmitzweiweiterenTurnerinnen trat Regina Heller erst auf diese Generalversammlung hin den Westaargauer Turnveteranen bei. Der Mitgliederbestanderhöhtesich2025gegenüber demVorjahrum5auf92Mitglieder.Bättig und seine Vorstandskollegen sind deshalb motiviert, die Marke von 100 Mitgliedern möglichst schnell zu errei
chen. Aktuell beträgt der Bestand bereits 96. An der Tagung auf dem Rügel nahmenderBuchserHermannGebhard und der Dürrenäscher Alfred Lüscher mit 92 Jahren als älteste anwesende Turnveteranen ein kleines Geschenk entgegen.
Finanziell stehen die Eidgenössischen Turnveteranen AarauKulm, Lenzburg, Zofingen auf soliden Füssen. Die von Peter Hochuli zusammengestellte Jahresrechnung ergab bei Ausgaben von 7000 Franken, darunter eine Spende an die Walliser Gemeinde Blatten, einen Jahresgewinn von rund 900 Franken. Dadurch stieg das Vermögen der Veteranengruppe auf knapp 6000 Franken.
Flughafenbesichtigung geplant Zum Jahresprogramm 2026 gehört nebst dem Besuch der Eidgenössischen Delegiertenversammlung in Untersiggenthal und der Tagung in Basel ein Ausflug im September zum Flughafen ZürichKloten. Organisator Martin Widmer ist zuversichtlich, dass er das Kontingent von 45 Teilnehmenden füllen kann. Im abgelaufenen Jahr hatten 25 Aarauer Turnveteranen das Bundeshaus besucht. Wohl fühlte sich Seengens Frau Gemeindeammann Susanne Rölli bei den Westaargauer Turnveteranen. Sie stellte ihre 4500SeelenGemeinde zu Versammlungsbeginn vor und erwähnte nicht ohne Stolz den Ansturm von 9000 Teilnehmenden am bevorstehenden Turnfest im Dorf. Danach blieb sie bis zum Ende des offiziellen Teiles. Diesen bildete wie üblich das Singen des Turnerliedes: eine Tradition, die auch nach 131 Jahren nicht zu Ende ist… WR
Bottenwil Im Einsatz an der Eishockey-Weltmeisterschaft 2026
13 Tage mitten im WM-Fieber
Die HeimWM in Zürich und Fribourg begeisterte während zwei Wochen Hunderttausende Eishockeyfans. Mitten drin war auch Daniela Fischer aus Bottenwil. Als Volunteer stand sie während 13 Tagen in der FanZone im Einsatz. Trotz der Finalniederlage blickt sie auf eine unvergessliche Zeit zurück.
Für Daniela Fischer war früh klar: An der EishockeyWeltmeisterschaft 2026 in der Schweiz will sie unbedingt dabei sein. Als im September 2025 die Anmeldung für die Volunteers geöffnet wurde, meldete sie sich sofort an. Im April folgte die Zusage.
Während 13 Tagen arbeitete sie in der FanZone in Zürich hinter der Theke. Dort war sie für Getränke, Drinks und das Zapfen von Bier zuständig. «Das Bier lief in Strömen», erzählt sie. Teilweise sei ein Fass bereits nach einer Viertelstunde leer gewesen. Besonders während der zweiten Turnierwoche wurde die Arbeit zur Herausforderung. Die hohen Temperaturen machten das Festzelt zu einer regelrechten Tropenhalle, gleichzeitig strömten Tausende in die FanZone.
An den Spielen der Schweizer Nationalmannschaft war die Stimmung besonders ausgelassen. Obwohl die FanZone nach der ersten Woche vergrössert wurde, reichte der Platz oft nicht aus. Bis zu 10’000 Personen hielten sich gleichzeitig auf dem Gelände auf. Am Finaltag warteten die Fans bereits am Vormittag auf den Einlass. Als die Tore geöffnet wurden, rannten viele los, um sich einen Platz im Zelt zu sichern. «So etwas muss man selbst erlebt haben», sagt Fischer rückblickend.
Begegnungen bleiben in Erinnerung
Neben der Arbeit waren es vor allem die Begegnungen, die Daniela Fischer in Erinnerung bleiben werden. Einige Gäste wurden während des Turniers zu Stammkunden. Dazu gehörten die Fahnenträger aus dem Entlebuch, die vor oder nach jedem Schweizer Spiel vorbeischauten. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr auch eine Besucherin aus Ungarn, die ihren Weisswein jeweils nur bei ihr bestellte. Aus der Bekanntschaft entstand eine Freundschaft – selbst am Finaltag trafen noch Glückwünsche aus Ungarn
Die Fahnenschwinger aus dem Entlebuch
Ruhe vor dem Sturm: Im Fan-Zelt gab es zwischenzeitlich bis zu 10’000
Eishockeybegeisterte zu «verpflegen».
BILDER: ZVG
per Whatsapp ein. Beeindruckt zeigte sich Fischer auch von der Wertschätzung der Gäste. Viele bedankten sich für den Einsatz der Volunteers und lobten deren Arbeit. «Egal ob Schweizer oder ausländische Fans – die Rückmeldungen waren durchwegs positiv», erzählt sie. Auch unter den Volunteers entstanden Freundschaften. Nach der Finalniederlage der Schweiz wurden gemeinsam Tränen vergossen. «Wir haben alle auf den Titel gehofft», sagt die Bottenwilerin. Zu den Höhepunkten gehörten ausserdem Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten wie Kevin Fiala, Andrea Glauser, Lars Weibel oder Musiker Bastian Baker. Sie besuchten die FanZone und bedankten sich persönlich bei den Helferinnen und Helfern für ihr Engagement.
Wieder dabei, wenn sich die Chance bietet
Die rund 1950 Volunteers leisteten während der HeimWM insgesamt 203’000 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Daniela Fischer trug ihren Teil dazu bei – und würde es jederzeit wieder tun. Besonders die FrauenEisho
Aarau Delegiertenversammlung 2026
Daniela Fischer kam einmal in den Genuss, ein WM-Spiel live im Stadion zu schauen.
ckeyWeltmeisterschaft 2028 in der Schweiz hat sie bereits im Blick. Auch wenn der grosse Traum vom Schweizer WM-Titel unerfüllt blieb, überwiegen für sie die positiven Erinnerungen. «Es war einfach genial», sagt sie. Und eines steht fest: Die WM 2026 wird sie so schnell nicht vergessen. RAN
Neuer Mitgliederrekord beim TCS Aargau
Rund 250 Personen, unter ihnen 189 Delegierte, trafen sich am Freitag, 26. Mai, im Kultur und Kongresszentrum KuK in Aarau zur 99. Delegiertenversammlung der Sektion Aargau des TCS. Nächstes Jahr wird die Sektion ihr 100JahrJubiläum feiern können.
Der TCS Aargau durfte viel Prominenz zur 99. Delegiertenversammlung begrüssen, allen voran Grossratspräsident Urs Plüss, Ständerat Thierry Burkart sowie die Nationalräte Stefanie Heimgartner, Andreas Meier und Christoph Riner, für eine Grussbotschaft auch TCS-Zentralpräsident Peter Goetschi sowie Philippe Klaus, CEO von TCS Ambulance. Gosteli selber, der die Aargauer Sektion seit 2020 führt, wurde per Akklamation für weitere drei Jahre als Präsident bestätigt. Ebenso die drei wieder antretenden Vorstandsmitglieder Daniel Diserens, Roland Mauchle und Bernhard Wyder.
Die Kantonalsektion wächst weiter. 2025 stieg die Zahl ihrer Mitglieder um 3081 auf rekordhohe 135’227 Personen.
Zudem prämierte der Touring Club Schweiz TCS die Aargauer Sektion Ende März gleich dreifach, so Ge
Die Delegierten lauschen der Grussbotschaft
schäftsführer Claudio Erdin stolz. Vergangenen November wurde die Sektion zudem Sponsorin des Handballclubs HSC Suhr Aarau. Ab der neuen Saison wird zusätzlich die JuniorenAbteilung unterstützt.
Das Jahr 2025 war geprägt durch den Umzug vom bisherigen Hauptsitz Birr nach Aarau, wo am Schlossplatz 1 kurz vor Weihnachten 2025 auch eine neue Kontaktstelle eröffnet wurde. Wichtigstes Standbein der TCS-Sektion Aar
Suhr FDP Suhr empfiehlt Zustimmung zu allen Traktanden
An der Gemeindeversammlung vom 11. Juni stehen in Suhr nur wenige Geschäfte zur Abstimmung. Aus Sicht der FDP Suhr handelt es sich dabei mehrheitlich um Traktanden, die bereits abgeschlossene Vorgänge betreffen. Einzig der Verpflichtungskredit für die Videoüberwachung sei ein Geschäft mit Blick in die Zukunft.
Die FDP Suhr empfiehlt den Stimmberechtigten, sämtliche Vorlagen anzunehmen. Dazu gehören das Protokoll, der Rechenschaftsbericht, die Jahresrechnung sowie der Verpflichtungskredit für die Videoüberwachung. Dies hält die Partei in ihrer Stellungnahme zu den GemeindeTraktanden fest.
Zur Jahresrechnung äussert sich die FDP grundsätzlich positiv, weist aber darauf hin, dass das Ergebnis besser aussehe, als es tatsächlich sei. Ausserordentliche Erträge würden die Rechnung optisch aufwerten. Anlass zur Sorge sieht die Partei dennoch nicht.
Sie freut sich über das positive Resultat und darüber, dass dadurch ein weiterer Schuldenabbau möglich wird. Kritik übt die FDP Suhr bei einzelnen Kreditabrechnungen. Sie verweist dabei auf Feststellungen der Finanzkommission, unter anderem bei der Planung des Schulpavillons aus Holz. Laut Finanzkommission entsprach das gewählte Vorgehen nicht vollständig den gesetzlichen Vorgaben. Ausgaben, die den bewilligten Kreditrahmen überschritten hätten, hätten vorgängig formell korrekt durch einen Zusatzkredit genehmigt werden müssen.
Zudem bemängelt die Finanzkommission mangelnde Transparenz gegenüber der Gemeindeversammlung. Der ursprünglich bewilligte Planungskredit sei durch drei Zusatzkredite des Gemeinderats auf mehr als das Doppelte des ursprünglich genehmigten Betrags angewachsen.
Die FDP Suhr unterstützt diese Kritik ausdrücklich. Trotzdem empfiehlt sie, auch den Kreditabrechnungen zuzustimmen. FDPS
ABENTEUER STATT ALLTAG
gau bleibt das Fahrzentrum Frick. Dort besuchten rund 6000 Teilnehmende ein Fahrsicherheitstraining, grösstenteils für einen obligatorischen 2PhasenKurs.
Die Delegierten hiessen die Rechnung gut, die mit einem Jahresgewinn von 364’000 Franken abschloss. Aus dem Bilanzgewinn wurden je 50’000 Franken Einlagen in den Fonds für Verkehrssicherheit und Mobilität sowie in den Reservefonds für Politik beschlossen. MATHIAS KÜNG
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Polizeinachrichten
● Küttigen: Vier Führerausweise auf der Stelle abgenommen. Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Sonntagnachmittag, 7. Juni, auf der Staffeleggstrasse oberhalb von Küttigen eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Bei sonnigem Sommerwetter war auf der beliebten Bergstrecke, auf der 80 km/h erlaubt sind, viel Verkehr unterwegs. Mit 129 km/h am schnellsten unterwegs war der 21-jährige Lenker eines VW Golf. Die Kantonspolizei stoppte und verzeigte ihn vor Ort. Aufgrund der überaus hohen Geschwindigkeit nahm sie ihm den Führerausweis vorläufig ab. Gleich erging es einem 63-jährigen Motorradfahrer und einem 22-jährigen Motorradfahrer, die mit 126 respektive 120 km/h gemessen wurden. Ebenfalls mit Tempo 120 km/h unterwegs war ein 20-jähriger Automobilist. Weil bei ihm der Verdacht auf Drogeneinfluss bestand, musste er neben des Führerausweises auch eine Blut- und Urinpro-
be abgeben. Sein Auto stehen lassen musste auch ein 20-Jähriger, der zwar mit 116 km/h unterhalb der Schwelle lag, ab der die Führerausweisabnahme erfolgt. Weil jedoch bei seinem Auto der Verdacht auf illegale Änderungen bestand, stellte die Kantonspolizei dieses für eine vertiefte technische Überprüfung sicher. Einstweilen weiterfahren durften zwei Motorradfahrer und vier Automobilisten, welche die Kantonspolizei mit Geschwindigkeiten zwischen 114 und 119 km/h erfasst hatte. Auch ihnen droht der spätere Führerausweisentzug durch das Strassenverkehrsamt.
● Aarau: Lieferwagen erfasst 12-Jährigen auf Fussgängerstreifen Am 5. Juni meldete die Mutter eines 12-Jährigen, dass ihr Sohn kurz nach 18 Uhr auf dem Gönhardweg in Aarau auf dem Fussgängerstreifen von einem weissen Lieferwagen angefahren worden sei. Der Junge kam vom Schulhaus Gönhard her und überquerte dort den Gönhard-
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Aargau
Impressum
Offizielles amtliches Publikationsorgan der Stadt Aarau und den Gemeinden Biberstein, Bottenwil, Buchs, Gränichen, Hirschthal, Holziken, Kölliken, Kirchleerau, Moosleerau, Muhen, Oberentfelden, Reitnau, Safenwil, Schlossrued, Schmiedrued, Schöftland, Suhr, Staffelbach/Wittwil, Teufenthal, Uerkheim, Unterentfelden, Wiliberg, Vollstreuung (exkl. Stoppkleber-Briefkästen) in Erlinsbach AG, Küttigen/Rombach und Densbüren/Asp. Erscheint wöchentlich am Donnerstag.
● Fairer Zugang zu musikalischer Bildung Der Regierungsrat des Kantons Aargau legt dem Grossen Rat einen Vorschlag zur Revision des Instrumentalunterrichts zur ersten Beratung vor. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 22 Jahre erhalten damit in allen Aargauer Gemeinden einfacher und zu vergleichbaren Tarifen Zugang zu Instrumentalunterricht, Sologesang und Ensembleangeboten. Gleichzeitig werden die Anstellungs- und Lohnadministration für Instrumentallehrpersonen vereinfacht und die Musikschulen organisatorisch gestärkt. Die Umsetzung in der vorgeschlagenen Form setzt eine Anpassung der Kantonsverfassung und somit eine Volksabstimmung voraus. Als Nächstes entscheidet der Grosse Rat im Rahmen von zwei Beratungen über den Umsetzungsvorschlag des Regierungsrats. Dies erfolgt voraussichtlich im dritten Quartal 2026 und im zweiten Quartal 2027. Die nötigen gesetzlichen Bestimmungen der Revision werden im Kulturgesetz verankert. Damit erfolgt die systematische Einordnung analog zur Einordnung auf Bundesebene. Um den Gemeinden einen kantonalen Bildungsauftrag Instrumentalunterricht zu erteilen, bedarf es ausserdem der Schaffung einer entsprechenden Verfassungsbestimmung. Deshalb wird Ende 2027 mittels einer Volksabstimmung über die Vorlage entschieden. Bei Zustimmung erfolgen Inkraftsetzung und flächendeckende Umsetzung auf das Schuljahr 2028/29. Mit der Vorlage folgt der Regierungsrat dem Auftrag des Grossen Rats. Dieser hatte im Mai 2023 eine Motion betreffend Revision des Instrumentalunterrichts überwiesen. AG
weg mit seinem Fahrrad. Ein weisser Lieferwagen mit roter Aufschrift fuhr von der Hallwylstrasse kommend in Richtung Keba und erfasste dabei den 12-Jährigen auf dem Fussgängerstreifen mit seinem Fahrrad. Die Lenkerin des Lieferwagens hielt infolge der Kollision einen kurzen Moment an, fuhr jedoch davon, ohne sich um den leicht verletzten Jungen zu kümmern. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Augenzeugen. Personen, die Angaben zum verursachenden Fahrzeug sowie zur lenkenden Person machen können, werden gebeten, sich bei der Mobilen Polizei zu melden (Telefon 062 886 88 88, E-Mail mobilepolizei.loge@kapo. ag.ch) oder sich an einen anderen Polizeiposten zu wenden.
● Unterentfelden: Lernfahrt endete mit Totalschaden In Begleitung ihres Vaters führte die 19-Jährige am frühen Donnerstagabend, 4. Juni, eine Lernfahrt mit dem Auto durch. Kurz nach
19.30 Uhr war sie auf der Suhrenmattstrasse in Unterentfelden unterwegs und bog in eine Seitenstrasse ein. Wie die junge Frau später der Kantonspolizei erklärte, sei ihr dort ein anderes Auto entgegengekommen, das auch gehupt haben soll. Dadurch verunsichert, wollte sie bremsen, verwechselte in der Aufregung allerdings die Pedale. Die Räder immer noch eingeschlagen,kamderWagenunweigerlich von der schmalen Strasse ab und knallte mit grosser Wucht gegen die Eingangstüre des angrenzenden Gewerbegebäudes. Die junge Frau und ihr Beifahrer kamen mit dem Schrecken davon. Am Auto entstand allerdings Totalschaden, und auch der verglaste Eingangsbereich des Gebäudes wurde verwüstet. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Franken. Die Kantonspolizei Aargau verzeigte die Lernfahrerin an die Staatsanwaltschaft und nahm ihr den Lernfahrausweis vorläufig ab.
Herausgeber: CH Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der CH Media Holding Beteiligungen der CH Regionalmedien AG unter www.chmedia.ch Geschäftsführer: Thomas Wegmann Redaktion:
Der Landanzeiger, Industriestrasse 12a 5036 Oberentfelden, Telefon 062 737 90 00
Chefredaktor: Raphael Nadler (RAN) – Redaktion: Sarah Moll (SAH) und Achim Günter (AGU). Kontakt: landanzeiger@chmedia.ch
Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr
Werbung: Verkauf lokal: Der Landanzeiger, Industriestrasse 12a, 5036 Oberentfelden Verkaufs-/Standortleiter: Rolf Steiner Telefon 062 737 90 00, kontakt@landanzeiger.ch
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Schön, dass Sie uns lesen ��
● Aargau: Vorsicht vor Betrügern und Trickdieben Zwei zunächst unbekannte Männer sassen in Aarau in einem Restaurant an der Pelzgasse. Während sie scheinbar angeregt miteinander im Gespräch waren, nutzte einer der beiden seine über die Stuhllehne gehängte Jacke als Sichtschutz und durchsuchte damit die Jackentaschen eines hinter ihm sitzenden Gastes. Allerdings rechneten die Diebe nicht mit einem aufmerksamen Anwohner, welcher das Geschehen von seiner Wohnung aus beobachtete und die Masche durchschaute. Kurz nach 20 Uhr wählte dieser den Notruf und verständigte die Polizei. Wenig später konnte die Stadtpolizei Aarau in der Altstadt zwei Personen anhalten, welche dem Signalement entsprachen. Einer der Männer führte mehrere hundert Franken Bargeld mit sich. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Algerier im Alter von 32 und 33 Jahren. Die Polizei nahm beide unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest. KAPO
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Aarau
«Miteinander nebeneinander» – Die 1970er und Aarau
Die 1970er-Jahre waren in der Schweiz und international eine Zeit des Umschwungs: Gesellschaftlich wie künstlerisch wurden Konventionen auf den Kopf gestellt, alternative Ausstellungsräume und neue Ausbildungswege für Kunstschaffende entwickelten sich. Die Ausstellung fängt diesen Zeitgeist des Aufbruchs und der Experimentierlust ein und zeigt, wie unterschiedliche Stile, Inhalte und Medien gleichzeitig nebeneinander existierten und sich gegenseitig inspirierten.
Ausgangspunkt bildet die Aarauer Kunstszene der 1970er-Jahre – ein Schwerpunkt liegt auf den Werken der Ateliergemeinschaft Ziegelrain. Exemplarisch wird hier ersichtlich, wie unterschiedliche Künstlerpositionen in der Kleinstadt nah beieinander und zeitgleich zu mutigen Ausdrucksformen fanden. Neben dem Aarauer Fokus werden regionale bis internationale künstlerische Tendenzen der 1970erJahre präsentiert: Auf Pop-Art-Werke von Markus Müller oder Herbert Distel folgen Arbeiten internationaler Strömungen wie Fluxus oder Nouveau Réalisme. Diese Bewegungen experimentierten mit Konzept, Aktion und interdisziplinären Praktiken.
Weitere Kunstformen der 1970er wie die «Innerschweizer Innerlichkeit» treffen auf konzeptuelle Ansätze von Olivier Mosset oder Jean Pfaff: Eine nach innen gewandte Kunst steht dabei Ausdrucksformen gegenüber, die klassische Vorstellungen von Urheberschaft und Originalität hinterfragen. Werke autodidaktischer Kunstschaffender wie Emma Kunz verdeutlichen, wie die damals als «Outsider» bezeichneten Positionen das Kunstverständ-
Pro
Senectute Zofingen
nis und die institutionelle Rolle von Kunst erweiterten. Im Ausstellungsrundgang begegnen wir zudem Einzelpositionen wie Rosina Kuhn, Heidi Bucher oder Klaudia Schifferle .
Die Ausstellung lädt dazu ein, in die schillernde Fülle und den Geist der 1970er-Jahre einzutauchen. Zugleich stellt «Miteinander nebeneinander» zentrale Fragen, die bis heute relevant sind: Welche Formen des gemeinsamen künstlerischen Arbeitens sind damals entstanden? Welche Parallelen lassen sich zwischen den damaligen gesellschaftlichen Umbrüchen und unserer Gegenwart ziehen? Wie ist heute unser Verhältnis zu Werten wie Offenheit, Vielfalt und Experimentierfreude?
Die Ausstellung versteht sich nicht als historischer Überblick über die Kunstszene der 1970er-Jahre, sondern sie setzt thematische Akzente und schafft Verbindungen zwischen lokalen, re-
gionalen und internationalen Positionen. Versammelt sind Werke aus den Bereichen Malerei, Zeichnung , Fotografie und Skulptur von rund 30 Kunstschaffenden. Diese stammen aus dem Besitz der Kunstschaffenden, aus Nachlässen und zu einem grossen Teil aus der Sammlung des Aargauer Kunsthauses.
Der Ausstellungsparcours erstreckt sich über das gesamte Erdgeschoss und wird durch einen Dokumentationsraum im Untergeschoss ergänzt. Anhand von Archivmaterial und interaktiven Elementen wie Screens mit Kurzinterviews von Kunstschaffenden und weiteren Akteurinnen der Kunstszene der 1970er-Jahre bietet der Raum vertiefende Einblicke in die Ausstellung und die verschiedenen Formen kollektiver Arbeit. KHAG
Die Pro Senectute Zofingen reist ins Berner Oberland. Auf einer Kurzwanderung auf der Schynigen Platte lassen sich mit etwas Glück auch Murmeltiere beobachten.
Die Kurzwanderung der Pro Senectute Zofingen führt die Wandergruppe am 17. Juni auf die Schynige Platte. Die Gruppe trifft sich um 7.05 Uhr auf dem Bahnhofplatz in Zofingen, um gemeinsam über Bern und Interlaken Ost nach Wilderswil zu fahren. Die ersten 1420 Höhenmeter überwindet die Zahnradbahn auf der 7,3 km langen Strecke. Unterwegs beeindruckt die Vielfalt der Natur und die grandiose Aussicht. Angekommen in der Bergstation, genehmigt sich die Gruppe den Startkaffee. Von hier aus beginnt die atemberaubende Rundwanderung, welche zunächst zum malerischen Aussichtspunkt Daube führt. Weiter steigen die Wanderer hoch auf das markante Oberberghorn (2069 m ü.M.). Sie bewundern nicht nur die artenreiche Flora, sondern beobachten mit etwas Glück auch Murmeltiere in ihren natürlichen Kolonien. Beim Picknick stärkt sich die Wanderschar und marschiert vorbei an den idyllischen Hütten vom Oberberg. Schliesslich kehrt die Gruppe zum Ausgangspunkt zurück. Hier genehmigt sich die Gruppe den Schlusstrunk und
fährt mit dem nostalgischen Bähnchen zurück nach Wilderswil. Via Interlaken und Olten endet die Wanderung um zirka 18 Uhr in Zofingen. Die Eckdaten der Wanderung: Distanz 6,5km; auf-und abwärts 397m; Marschzeit 2.30 Stunden. Wanderstöcke und gutes Schuhwerk sind auf dem alpinen Weg empfohlen. Die Wanderleitung löst ein Gruppenbillett.
Anmeldungen bis Montag, 15. Juni, 20.30 Uhr, unter www.ag.prosenectute.ch (Freizeit/Wandern) oder über das
Wandertelefon der ProSenectute: 062 751 97 90 (Piepston abwarten). Angaben über die Durchführung erfährt man am Dienstag 16.Juni, ab 12 Uhr über die gleichen Kanäle. Weitere Auskünfte erteilt der Wanderleiter Jörg Feller unter 079 701 79 26. JFZ
Wann: Mittwoch, 17. Juni Wo: Schynige Platte Info: www.ag.prosenectute.ch (Freizeit/ Wandern) oder über das Wandertelefon der ProSenectute: 062 751 97 90
Helvetische Streichquartette
Am Donnerstag, 11. Juni, erklingen helvetische Streichquartette in der Pauluskirche Aarau – vom Pacific Quartet Vienna. Felix Mendelssohn-Bartholdys Bezug zur Schweiz war eine tiefe, lebenslange Liebe, die sich in seinen Werken widerspiegelt und durch mehrere Reisen dokumentiert ist. Bereits als 13-Jähriger unternahm er mit seiner Familie eine zweimonatige SchweizReise, die ihn von Schaffhausen über das Rheintal zunächst nach Zürich führte, dann über den Vierwaldstättersee (mit Ausflügen auf die Rigi und den Gotthardpass) bis ins Berner Oberland und von da an den Genfersee. Mendelssohns Streichquartett in a-moll op. 13 ist neben dem Oktett das bedeutendste Frühwerk des Komponisten. Ergänzt wird dieses wundervolle Werk durch zwei Quartette Aarauer Komponisten. Der Aarauer Godi Hertig (1926–2016), Architekt, Künstler, Naturheilpraktiker, Musiker und Komponist, schrieb in späten Lebensjahren acht Streichquartette, musikalische Juwelen, die leider nur selten aufgeführt werden. Godi Hertig wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden.
Pro
Senectute Zofingen
Der in Aarau geborene Komponist Werner Wehrli (1892–1944) war ein namhafter Schweizer Komponist, der in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen besonders bekannt war. Sein Quartett op. 8 in G-Dur gewann 1921 den Preis der Frankfurter Mozart-Stiftung. Seine Musik bewegt sich zwischen Spätromantik und Moderne und ist geprägt von einer stilistischen Vielfalt. Ihre Leidenschaft für die Königsdisziplin der Kammermusik, das Streichquartett, bewog die vier Musikerinnen und Musiker zur Gründung des multinationalen und inzwischen preisgekrönten und international bekannten Pacific Quartet Vienna, das sowohl in Wien wie auch in Zürich beheimatet ist. Mit seinem feinfühligen, warmen Klang begeistert das Quartett seither weltweit sein wachsendes Publikum. DRS
Die abwechslungsreiche Radtour führt die Radsportler der Pro Senectute Zofingen am Donnerstag, 18. Juni, in das Gebiet Nebikon – Schötz. Besammlung ist auf dem Parkplatz Trinermatte in Zofingen um 8.20 Uhr. Vom Startpunkt aus führen die Strecken entlang der Wigger Richtung Süden. Die Gruppe EB 1 (42 Kilometer und 700 Höhenmeter) fährt über die Chätzigerhöchi und zum Sempachersee nach Knutwil und über den Letten zurück an den Ausgangspunkt. Die Gruppe EB 2 (36 Kilometer und 500 Höhenmeter) fährt über den Brätschälleberg zum Altishoferwald und entlang der Wigger zurück nach Zofingen. Die Bio-Gruppe (36 Kilometer und 330 Höhenmeter) erkundet den Schallbrig und bleibt vorwiegend im Wiggertal. Für alle Gruppen ist unterwegs eine Kaffepause vorgesehen. Alle Strecken sind den Bedürfnissen der Gruppen angepasst. Auf www.ag.prosenectute.ch/de/freizeit/bewegung-und-sport/tourenangebot.html sind weitere Informationen ersichtlich. Auskunft erteilt auch gerne der Hauptleiter Beat Uebersax (076 430 3030).BeizweifelhafterWitterungwird auf der Homepage am Tourentag über die Durchführung informiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Leitenden freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende. BEAT UEBERSAX
Aarau Kultur am Nachmittag
Flucht aus der DDR für die Liebe
Aus einer Brieffreundschaft zwischen Rüdiger in der DDR und Ursula in der Schweiz entsteht Liebe. Ein gemeinsames Leben in der DDR ist unvorstellbar. EinelegaleÜbersiedlungindieSchweiz nicht möglich. Was nun? Planen einer abenteuerlichen und riskanten Flucht. Mit Organisationstalent, Wagemut und viel Zivilcourage ermöglicht Ursula das Unterfangen. Die Flucht gelingt – und mit ihr der Start eines gemeinsamen Lebens. Anhand von Bildern, Details zur Flucht und Schilderungen über das Leben in der DDR der 50er/60er Jahre, erzählen Ursula und Rüdiger Findeisen
ihre Geschichte. Anschliessend an den Vortrag gibt es für alle Anwesenden ein Kaffee und ein Zvieri.
Der Gautschibus fährt ab Senevita Gais um 13.40 Uhr, ab Herosé um 13.45 Uhr, ab Bullingerhaus um 13.50 Uhr, ab Walthersburg 13.55 Uhr, ab Golatti um 14.00 Uhr, ab Telli-Egge um 14.10 Uhr –Rückfahrt 16.30 Uhr. Dieser Anlass ist kostenlos und wird von der Reformierten Kirche Aarau ermöglicht.
Farben, Licht und Heimat –Gemäldeausstellung Bruno Märki
Die Gemälde zeigen stimmungsvolle Landschaften aus Suhr, dem Bözberg und dem Tessin. Romantische Fernsichten, Waldlichtungen, Flusslandschaften, Biotope und historische Wahrzeichen verwandeln sich in einladende Bildwelten, die Erinnerungen wecken und Momente der Ruhe schenken. Zeit: 17.30 – 21.00 Uhr
In ungezwungener Atmosphäre üben Sie die deutsche Sprache, angeleitet durch eine kundige Moderation. Sie tauschen sich mit anderen Teilnehmenden aus und knüpfen neue Kontakte. Zeit: 10.00 Uhr
Chor und Vokalensemble der Alten Kanti Aarau präsentieren Pulses, Grooves, and Harmonies – ein vielseitiges Programm mit Pop- und Rockmusik. Zeit: 19.30 Uhr
Adresse: Kultur- und Kongresshaus, Saal 1, Schlossplatz 9, 5000 Aarau
Konzert Kammerchor Aarau –FIN DE SIECLE
Der Kammerchor Aarau singt Werke aus der Zeit des Fin de Siècle, begleitet von Silvio Benz’ Texten und Simon Hehlens Klaviermusik. Zeit: 20.00 Uhr
Familienaufstellungen machen verborgene Dynamiken in Familien, Beziehungen und Lebenssituationen sichtbar. Durch die Arbeit mit Stellvertreterinnen und Stellvertretern werden neue Perspektiven eröffnet und mögliche Lösungswege angestossen. Zeit: 10.00 Uhr
2 Stunden Michael Jackson Tribute Show mit den grössten Hits live, spektakuläre Performance und Afterparty – ein unvergessliches Erlebnis für alle Generationen.
Zeit: 18.30 Uhr
Adresse: Zentrum Bärenmatte, Turnhalleweg 1, 5034 Suhr
Das Ensemble RESONEZ gestaltet eine musikalische Zeitreise mit mittelalterlichen Melodien und geistlichen Gesängen (12.–14. Jh.). Mit Gesang, Organetto, Blockflöten und Fidel.
Der Schloss-Brunch im Juni findet von 10–13 Uhr mit reichhaltigem Buffet statt, bei schönem Wetter im Schlosshof.
Zeit: 10.00 Uhr
Adresse: Schloss Liebegg, Liebegg 2, 5722 Gränichen
Ausdruckstanz & Affogato
Ausdruckstanz & Affogato ist ein Nachmittag für ehrliche Bewegung und echte Begegnung. Wir erforschen im Ausdruckstanz, was uns bewegt – und schaffen beim gemeinsamen Affogato Raum für Austausch.
Gemäldeausstellung im Alterszentrum Steinfeld, Suhr Bruno Märki
Die Gemälde zeigen stimmungsvolle Landschaften aus Suhr, dem Bözberg und dem Tessin. Romantische Fernsichten, Waldlichtungen, Flusslandschaften, Biotope und historische Wahrzeichen verwandeln sich in einladende Bildwelten, die Erinnerungen wecken und Momente der Ruhe schenken.
Öffnungszeiten:
12. – 14. Juni und 19. – 21. Juni 2026, jeweils 17.30 – 21.00 Uhr Sonntag, 14. Juni, bereits ab 15.00 Uhr
Colonia Libera Italiana Niedergösgen Schönenwerd lädt zu Grill, Tanz, Animation und Pianeti in Fuga am gratis Event ein.
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Laufe entlang der Aare oder über die Höhen des Jura: Der Aare Lauf & Aare Trail bietet Distanzen von 10 bis 50 km – von flach bis anspruchsvoll, für EinsteigerInnen und Trailprofis.
Für Jung und Alt... Die Besuchenden werden in kleinen Gruppen durch das Museum geführt. Tiefgründig und humorvoll werden alle Sinne angesprochen. www.gugelmann-Museum.ch
Zeit: 14.00 Uhr
Adresse: Paul Gugelmann-Museum, Schmiedengasse 37, 5012 Schönenwerd
Beethoven @ Alte Reithalle
Das Capriccio Barockorchester und das Collegium Vocale Lenzburg mit SängerInnen des Projektchors präsentieren von Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 in F-Dur, op. 93 und Messe in C-Dur op. 86. Zeit: 17.00 Uhr
Adresse: Alte Reithalle, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau
Bachata Sunday Social
Gavril & Elina führen in Aarau einen Bachata Fusion Workshop durch, danach folgt eine Bachata Party bis 20 Uhr.
Zeit: 15.00 Uhr
Adresse: AHA – Aeschbachhalle Aarau, Aeschbachweg 8, 5000 Aarau
Montag 15. Juni
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Pétanque ist eine entspannende Aktivität, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann. Keine Anmeldung nötig. Kosten: Fr. 5.00 pro Spieltag inklusive gestellten Spielkugeln.
Die LaienkulturimAargauistaktiv,buntund stark– wenn wir zusammenspannen!
Die KoALa – Koordinationsstelle Aargauer Laienkultur lädt alle Laienkultur-Vereine, Gruppen und Ensembles ein, im September die Türen zu öffnen Ob offene Probe, Kurz-Workshop oder Blick hinter die Kulissen – ihr entscheidet, wie ihr euch zeigt Gemeinsam machen wir die Vielfalt der Laienkultur sichtbar und laden zum offenen Kennenlernen ein!
Mitmachenin3 Schritten
1Formatwählen offene Probe, Workshop oder Blick hinter die Kulissen
2Anmelden Angebot bei der KoALa einreichen
3Türen öffnen im September Gastgeber sein
nmelden euch an
Meldet euchan unter: ag-laienkultur.ch
Pro Senectute Aargau
«Mittagstisch in Unterentfelden»
Geniessen Sie Mittagessen in geselliger Runde, pflegen Beziehungen und schliessen neue Bekanntschaften. Erleben Sie unseren einladenden Mittagstisch. Anmeldung erforderlich an 079 262 03 74. Zeit: 12.00 Uhr
Adresse: Restaurant Post, Hauptstrasse 10, 5035 Unterentfelden
Einfache Wanderung zu Objekten von Paul Gugelmann
Eine Kunstwanderung führt zu Paul GugelmannWerken, endet im Museum mit Geschichtenerfinden und Verpflegung.
Zeit: 13:20 Uhr
Adresse: Paul Gugelmann-Museum, Schmiedengasse 37, 5012 Schönenwerd
Lese-Lunch
Einmal im Monat in der Mittagspause frei über Literatur reden, Lesetipps abgeben und von andern erhalten: Das ist der Lese-Lunch.
Die Dramen Dreher und MASK präsentieren mit Molières «Der eingebildete Kranke» eine rasante Komödie mit Musik.
Zeit: 20.15 Uhr
Adresse: Stiftskirche St. Leodegar, Schmiedengasse 23, 5012 Schönenwerd
Mittwoch 17. Juni
Kurzwanderung auf der Schynigen Platte
Die Pro Senectute Zofingen lädt zu einer Kurzwanderung auf der Schynigen Platte ein. Die Rundwanderung führt über aussichtsreiche Bergwege zum Oberberghorn und bietet eindrucksvolle Ausblicke auf die Alpenwelt sowie die Möglichkeit, Murmeltiere in freier Natur zu beobachten.
Zeit: 7.05 Uhr
Adresse: Bahnhofplatz Zofingen, 4800 Zofingen
Pro Senectute Aargau «Mittagstisch in Hirschthal»
Geniessen Sie Mittagessen in geselliger Runde, pflegen Beziehungen und schliessen neue Bekanntschaften. Erleben Sie unseren einladenden Mittagstisch. Anmeldung erforderlich an 079 320 04 36. Zeit: 12.00 Uhr
Entdecken Sie das einzigartige Geherlebnis mit den gelenkschonenden Schuhen von kybun und Joya. Inspiriert von den sanften Reisfeldböden Südkoreas, verwandeln die Sohlen harte, flache Böden in ein weich-elastisches Gehgefühl.
Weichster Trage- und Gehkomfort Für schmerzfreies Gehen und Stehen Ideal bei Fersensporn, Knie- und Hüftarthrose, Rückenschmerzen
ERLEBNISTAGE
19.–20.Juni2026
Beratung durch Nadia Hauri, Physiotherapeutin und Spezialistin für Böger Therapie am 19. Juni
Beratung durch kybun Joya Gesundheitsexperte Benjamin Philipp am 20. Juni
Kostenlose Fussdruckmessung Neue Frühling-/Sommerkollektion
Baumasand kybun
VeniceZIPlightpurple Joya
30 Veranstaltungstipps
Pro Senectute Wanderung
Gemütlicher Stadtbummel von Pro Senectute Bezirk Aarau durch die Stadt Thun mit Picknick im Schadau-Park und Schlusstrunk in der Innenstadt.
Zeit: 10.30 Uhr
Adresse: Aarau, 5000 Aarau
Pro Senectute Aargau
«Mittagstisch in Suhr»
Geniessen Sie Mittagessen in geselliger Runde, pflegen Beziehungen und schliessen neue Bekanntschaften. Erleben Sie unseren einladenden Mittagstisch. Anmeldung erforderlich an 062 842 48 54. Zeit: 11.30 Uhr
Adresse: Restaurant Dietiker, Alte Gasse 1, 5034 Suhr
Sonderausstellung
Flucht aus der DDR für die Liebe
Ursula und Rüdiger Findeisen berichten von Rüdigers riskanten Flucht aus der DDR, dem Leben in der DDR und ihrem gemeinsamen Neubeginn in der Schweiz. Eintritt frei.
Anne Dönnhoff und Matthias Seifritz präsentieren exklusive Rieslinge des Weinguts Dönnhoff. Zeit: 18.30 Uhr
Adresse: Les Amis.Lounge, Zollrain 14, 5000 Aarau
Erzählungen aus Bern
Alt-Nationalrat Felix Wettstein berichtet von seinen Erfahrungen im Bundeshaus. Unterhaltsam, lehrreich, interessant! Anschliessend Umtrunk und Diskussion.
Zeit: 19.30 Uhr
Adresse: Luna Bar, Bahnhofstrasse 25, 5012 Schönenwerd
Lesung: Julia Weber
«Weil ich Ruth bin»
Julia Weber liest aus «Weil ich Ruth bin» Zeit: 19.30 Uhr
Die Dramen Dreher und MASK präsentieren mit Molières «Der eingebildete Kranke» eine rasante Komödie mit Musik. Zeit: 20.15 Uhr
Adresse: Stiftskirche St. Leodegar, Schmiedengasse 23, 5012 Schönenwerd
Donnerstag 18. Juni
Erste Hilfe bei Hunden und Katzen
Dr. med. vet. Matthias Scholer zeigt, wie Haustierhalterinnen und -halter ihren Hunden und Katzen im Notfall helfen können. Zudem informiert er über eine gute Gesundheitsprophylaxe für Haustiere. Zeit: 19.00 Uhr
Spaziergang durch das Gönhardquartier mit Endpunkt bei den Gönhardgütern.
Zeit: 18.00 Uhr
Adresse: Aarau Info, Metzgergasse 2, 5000 Aarau
Sprach-Café Italienisch
Bei uns können Sie die italienische Sprache in ungezwungener Atmosphäre unter kundiger Moderation üben, sich mit anderen Teilnehmenden austauschen und neue Kontakte knüpfen.
Der Computertreff bietet kostenlose und unkomplizierte Hilfe bei Fragen zum Umgang mit dem PC oder dem Mobiltelefon. Zeit: Donnerstag 15–17 Uhr ausser während den Schulferien
In ungezwungener Atmosphäre üben Sie die deutsche Sprache, angeleitet durch eine kundige Moderation. Sie tauschen sich mit anderen Teilnehmenden aus und knüpfen neue Kontakte.
Der nächste Ironbike-Event findet am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Juni, statt. Start und Ziel ist in Brittnau. Er bietet für grosse und kleine Velofans ein unvergessliches Erlebnis. Dahinter steckt eine langjährige Erfolgsgeschichte.
Seit drei Jahrzehnten organisiert der RadfahrerVerein Brittnau den beliebten «Ironbike». Dieser Anlass hat sich zu einem der zehn grössten Freizeitveranstaltungen im Radsport entwickelt und begeistert jährlich Hunderte von Teilnehmern mit abwechslungsreichen Strecken für Rennvelo, Mountainbike und E-Mountainbike. Mit FamilyBike besteht seit einigen Jahren eine eigenständige Plattform, die speziell auf die Bedürfnisse von Familien und Freizeitradfahrern zugeschnitten
ist. Im Gegensatz zum sportlich geprägten «Ironbike» steht hier das gemeinsame Erlebnis, auch generationenübergreifend, im Vordergrund. Die FamilyBike-Strecken sind kürzer, familienfreundlich und für Kinder jeden Alters geeignet. Und wie sieht ein Tag am Ironbike aus? Stellen Sie sich vor, Sie kommen am frühen Morgen in Brittnau an, die ersten Sonnenstrahlen erhellen das Dorf. Radsportler aus der ganzen Region versammeln sich. Sie fahren die Tour nach Wahl den Schildern nach. Nach vielen Kilometern voller Anstrengung und Freude erreichen Sie das Ziel. Zur Belohnung gibt es köstliche Pasta – ein perfekter Abschluss für einen Tag voller sportlicher Herausforderungen. ZVG
Wann: Samstag und Sonntag, 20./21. Juni Info: www.ironbike.ch
«Disclosure Day – Tag der Wahrheit»
Der Regisseur Steven Spielberg kehrt zu einem seiner grossen Themen zurück: der Begegnung mit dem Unbekannten. Margaret Fairchild (Emily Blunt), Wettermoderatorin bei einem Sender in Kansas City, sehnt sich nach anspruchsvolleren journalistischen Aufgaben –und gerät unverhofft ins Zentrum eines Ereignisses von globaler Tragweite. Spielberg verbindet klassische First-Contact-Elemente mit einem modernen Politthriller und stellt die entscheidende Frage: Sind wir wirklich allein? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt – und gegen jene, die die Wahrheit um jeden Preis verhindern wollen.
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