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Musik verbindet
Gäste aus halb Europa trafen sich am Jagdhornbläserfest in Liestal.
Seite 7
Zurück ins echte Leben Die Offene Jugendarbeit Region Sissach feierte ihren 30. Geburtstag.
Seite 13
Grandiose Kulturperle Das «Feld Reigoldswil» steht vor der Eröffnung.
Seite 17
Wirhelfenund
VereinbarenSIEIHRENTermin
Schweizer Vorlesetag im Stedtli
Liestal Spannende Kindergeschichten, vorgelesen von interessanten Personen Ursula Roth
«Vorlesen baut Brücken», unter diesem Motto zeigte die Kantonsbibliothek Baselland in Liestal, kurz KBL, wie Geschichten verbinden können. An verschiedenen Stationen durften sich Kinder ab vier Jahren Geschichten anhören und teilweise auch aktiv daran teilnehmen.
Leseanimatorin Silvia Niederhauser las im Tierpark Weihermätteli bei den Lamas eine Geschichte. Mit Landratspräsident Reto Tschudin erlebten die Kinder hautnah mit, wie es im Landratssaal zu und her geht, wenn die politisierenden Personen anwesend sind. Tschudin erklärte genau, wer für was zuständig ist. Seine Geschichte, «Das Parlament der Tiere», passte perfekt. Selbstverständlich durften die Kinder auch abstimmen wie die richtigen Parlamentarier. Die Bilder aus dem Buch erschienen bei jedem Kind auf dem Bildschirm. Emily das Eichhörnchen sorgte für Klarheit, als sämtliche Tiere auf einmal alle Pfirsiche vom Baum pflücken wollten. Sie schaute, dass ein Parlament gegründet wurde, damit die Pfirsiche gerecht verteilt wurden. Die Kinder im Landratssaal stimmten darüber ab, ob die Eule das Präsidium übernehmen sollte. Die Kinder freuten sich über die Möglichkeit, aktiv teilnehmen zu können, und auch an der Geschichte, die ihnen vom höchsten Baselbieter vorgelesen wurde.
Eine Laus im Zirkus «Bravo Pulcinella!» hiess die Geschichte, die von der blinden Para-Spitzensportlerin Laila Grillo in der Boulderhalle «Hebdi» vorgelesen wurde. Das Buch war in Brailleschrift geschrieben. Es brachte die Zuschauer zum Staunen, wie
schnell und sicher Laila Grillo die Geschichte vorlas. Laila Grillo, die seit dem fünften Lebensjahr blind ist, ist gelernte
Agronomin und arbeitet in Bern an der Fachhochschule. Klettern, Skifahren und Kochen sind ihre Hobbys. Der kleine Zirkusfloh hatte eine lange Zirkuserfahrung, doch er fühlte sich dort nicht wohl. Erst auf einem Rummelplatz fand Pulcinella ihr Glück. Sarah Kingston von der Bibliothek zeigte die jeweiligen Bilder zu der Geschichte.
Fingerabdrücke in der Bibliothek Wer ist der Dieb? Diese Frage stellte Mischa Siegrist, er arbeitet schon seit 25 Jahren bei der Polizei Baselland. 17 Jahre davon als Forensiker, nun ist er als Präventionsberater und Mediensprecher für die Polizei unterwegs. «Herr Bert und Alfonso» hiess seine Geschichte, die er vorlas. Hier ging es um einen Diebstahl und um die Suche nach dem Dieb.
Auch da hörten die Kinder gespannt zu und machten aktiv mit. Dass die Kinder nach der spannenden Geschichte ihren eigenen Fingerabdruck machen konnten, war ein Highlight. Der Schweizer Vorlesetag wurde schon zum neunten Mal im ganzen Land durchgeführt. Die Verantwortlichen von der Bibliothek Liestal für diesen gelungenen Anlass waren Sarah Kington, Stefanie Bohren und die Leiterin der KBL, Susanne Wäfler. All diese Bücher können in der KBL ausgeliehen werden. Susanne Wäfler erzählte mit Stolz, dass im Jahr 2025 in der KBL erstmals über eine Million Medien ausgeliehen wurden. Es war ein interessanter Tag. Leider lockte das schöne Wetter die Kinder eher in die Badi. Doch diejenigen, die gekommen sind, hatten viel Spass.
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Kolumne
Flashback
Das Konzert würde in zwei Stunden beginnen, genug Zeit also, noch ein bisschen durch die Stadt zu schlendern. Vor rund zwanzig Jahren hatte ich hier studiert. Währenddem mein Blick den Hausfassaden entlang strich, versuchte ich mich zu erinnern, was für eine Zeit das war. Was hatte ich hier erlebt, gedacht, getan? Plötzlich tauchte das Schild eines Restaurants auf, das mir sehr bekannt vorkam. Was, das gibt es noch, wunderte ich mich, halb erstaunt, halb erfreut. Die Tür stand offen, von drinnen tönten Stimmen aufs Trottoir hinaus. Ich musste hinein – und war sprachlos. Es sah genau so aus wie damals, wie in meiner Erinnerung, die sofort zurückkehrte. Die chinesischen Bilder mit Goldrahmen, die rosa Wände, die Anordnung der Tische in drei Reihen, alles wie einst, ja ich glaubte, es roch sogar noch gleich. Ich setzte mich, eine nette Kellnerin brachte mir die Karte. War das möglich? «Arbeiten Sie schon lange hier?» «Ich bin hier aufgewachsen, das ist das Restaurant meiner Eltern!» Ich glaubte es kaum: Die Frau Mitte Zwanzig war das Kind von damals gewesen, das an Tisch 1 mit der Grossmutter seine Hausaufgaben gemacht hatte. Flashback pur! In meinem Kopf wirbelten Bilder, Töne und Gerüche durcheinander. Die Gewürzsuppe schmeckte vorzüglich, wie vor zwanzig Jahren. Ich dachte an die anregenden Mittagessen, die ich hier mit C. oder R. einnahm, nach der Musik-Vorlesung am Mittwoch. Nur sie fehlten, unsere Gespräche über Schumann oder Brahms konnte ich an diesem Abend nicht fortsetzen.
LorenzDegen
Die blinde Para-Spitzensportlerin Laila Grillo las im «Hebdi» aus dem Buch «Bravo Pulcinella», das in Brailleschrift geschrieben ist.
Polizist Mischa Siegrist in der Bibliothek. Die Kinder durften mitraten, wer der Dieb sein könnte. Fotos: U. Roth
Von Kita-Geld und KMU-Löhnen in der Verwaltung
Geschätzte Leserinnen und Leser
Was uns diese Woche stark beschäftigte, war die erste Lesung des Gegenvorschlags zur SP Volksinitiative «Gebührenfreie Kinderbetreuung für alle Familien». Die Initiative wurde 2021 eingereicht und fordert eine gratis Kinderbetreuung (rund 110 Millionen Franken Steuergelder, wie früher teils im Ostblock oder heute in einigen deutschen Bundesländern). Der Gegenvorschlag – das neue Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung, welches in der Bildungs-, Kultur- und Sportkommission intensiv beraten und angepasst wurde – gilt als austarierte Lösung. Eine Entlastung der Familien, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Standortattraktivität des Kantons sollen gestärkt werden. Dies ist dringend nötig, da unser Kanton bei Kita-Gebühren und Familienfreundlichkeit ein
Die Mitte
Schlusslicht ist. Wie erwartet war der Mindestbeschäftigungsgrad von 120 Prozent der grösste Streitpunkt. Die SVP scheiterte jedoch mit ihren beiden Anträgen: zuerst die Vorlage zurückzuweisen und danach den Anteil auf 140 Prozent zu erhöhen – jeweils mit 60 Gegenstimmen. Das SVP-Argument, dass nur die Fremd- und nicht auch die familieninterne Betreuung finanziert werde, hat die Grüne/EVP Fraktion bereits 2024 mit einem Postulat von EVP-Altlandrat Werner Hotz aufgenommen. Das Postulat «Steuerabzug für selbstbetreuende Familien» wurde damals von links stark kritisiert, da es das traditionelle Familienmodell fördere. Jetzt, wo die finanzielle Unterstützung der externen Betreuung (25 Prozent Sockelbeitrag des Kantons plus Beiträge der Gemeinden) auf gutem Weg ist, sollten auch die SP unseren Vorschlag zum Steuerabzug für
selbstbetreuende Familien unterstützen können. Die Verfassungsinitiative «Fairer Arbeitsmarkt: KMU Arbeitsbedingungen als Richtschnur für die öffentliche Verwaltung» der Wirtschaftskammer möchte die Löhne und Arbeitszeiten der KMU auch auf Kantonsangestellte (Lehrpersonen, Pflegepersonal, Polizei, IT-Fachleute …) übertragen. Wir finden, damit würde der Staat langsamer, teurer und ineffizienter. Die Initiative tut so, als gäbe es ein einheitliches KMU-Niveau – das existiert jedoch nicht. Im Landrat abgelehnt, wird nun in einer Volksabstimmung darüber entschieden.
Religiöse Kleidung an Schulen
Mit der Motion «Religiös geprägte Kleidung an Schulen: klare Regeln zum Schutz minderjähriger Schülerinnen» habe ich für die Mitte-Fraktion einen Vorstoss eingereicht, der verbindliche Leitplanken im Baselbiet fordert. Im Zentrum steht der Schutz junger Mädchen vor sozialem Druck und geschlechtsbezogenen Rollenerwartungen, gerade auch auf dem Pausenplatz. Der Bundesrat hat beim Thema Kopftuch an Schulen klargestellt, dass hier die Kantone in der Verantwortung stehen. Weil Bildung Aufgabe der Kantone ist, braucht es im Baselbiet klare und verhältnismässige Leitplanken. Der Schutz der Kinder muss im Schulalltag gewährleistet sein. Solche Leitplanken müssen sorgfältig gesetzt werden. Gera-
Grüne
de die Schule ist ein Ort, an dem Grundrechte aufeinandertreffen: das Recht auf Familienleben, das Erziehungsrecht der Eltern, die Religionsfreiheit und die persönliche Entfaltung der Kinder, aber auch der staatliche Schutzauftrag sowie das Recht jedes Kindes auf Bildung, Gleichstellung und freie Entwicklung. Solche Abwägungen sind nicht neu. Schon beim Kindergartenobligatorium stellte sich die Frage, wie weit der Staat in das Familienleben und das Erziehungsrecht der Eltern eingreifen darf. Die Diskussion zeigte, dass Grundrechte nicht isoliert betrachtet werden können. Bildung, Integration, Gleichstellung und Spracherwerb einzelner Kinder können eine Einschränkung familiärer Freiheiten rechtfertigen.
In dieser Tradition steht auch diese Motion. Ihr Ziel ist das Kindeswohl. Die Schule soll ein geschützter Raum sein, in dem sich Kinder frei entwickeln können. Gerade Mädchen sollen dort nicht durch sozialen Druck, Gruppendynamiken oder geschlechtsbezogene Rollenerwartungen eingeschränkt werden. Es geht nicht darum, Religion aus dem Alltag zu verdrängen. Es geht darum, die Schule als Ort des Kinderschutzes, der Gleichstellung und der freien Entwicklung zu stärken.
Dario
Rigo,
Landrat Die Mitte, Ormalingen
U-Abo für 365 Franken – ein Ja mit Nachdruck
ST: Heute hat der Landrat in seiner 54. Sitzung die Gesetzesinitiative von Jungparteien behandelt: Junge Menschen mit Wohnsitz im Baselbiet sollen bis zum 25. Lebensjahr ein U-Abo für 365 Franken pro Jahr erhalten. Wir Grünen unterstützen diese Vorlage geschlossen und aus voller Überzeugung.
SA: Der Regierungsrat empfiehlt Ablehnung, die Bau- und Planungskommission kam mit 7:6 zum gleichen Schluss. Die Debatte war entsprechend anstrengend. Wir mussten uns ernsthaft anhören, es sei «ungerecht» gegenüber den Solothurnerinnen und Solothurnern, wenn wir unsere Baselbieter Jugend entlasten. Mit dieser Logik dürfte kein Kanton je wieder etwas verbessern.
ST: Das zweite Lieblingsargument lautete, man dürfe die Jugend nicht «in Watte bauschen», sonst sei sie später geschockt, wie teuer das Leben sei. Wer so argumentiert, hat den Alltag von Lernenden und Studierenden
offensichtlich nie selbst durchgerechnet. 365 Franken sind keine Wattierung, sondern reale Entlastung.
SA: Inhaltlich überzeugt die Initiative auf vier Ebenen. Erstens ist Gleichbehandlung im TNW-Raum kein Bonus, sondern ein Grundsatz. Stadt und Land sind bei Schule, Lehre, Sport, Kultur und Arbeit eng verflochten. Ein Franken pro Tag ist hier eine klare und faire Botschaft.
ST: Zweitens ist der Preis im Baselbiet besonders relevant, weil die Abhängigkeit vom öffentlichen Verkehr in ländlicheren Teilen grösser ist und oft das Haushaltsbudget über den Kauf eines Abos entscheidet. Ein günstigeres U-Abo entlastet Lernende, Studierende und Familien spürbar.
SA: Drittens zeigt die Erfahrung aus Basel-Stadt, dass der Preis das Verhalten verändert: Nach Einführung des 365-Franken-Abos stiegen die Verkäufe in dieser Altersgruppe um rund 40 Prozent.
ST: Viertens prägen Gewohnheiten die gesamte Mobilitätsbiografie. Wer als junger Mensch lernt, dass der öffentliche Verkehr selbstverständlich, unkompliziert und bezahlbar ist, nimmt diese Erfahrung mit in den ersten Job, in den eigenen Haushalt und später vielleicht auch in die eigene Familie.
SA: Bei rund drei Millionen Franken pro Jahr ist die Frage am Ende eine politische Priorität. Investitionen in Jugendmobilität und Klimaschutz sind ökologisch und sozial gut angelegtes Geld. Genau dafür braucht es die Grünen im Baselbieter Landrat.
Simon Tschendlik und Stephan Ackermann, Landräte der Grünen
SVP
Traditionelle Familien nicht schlechter stellen
Die Doppelsitzung brachte nicht die erwartete Entlastung des Rückstaus. Insgesamt wurden an den beiden Tagen 38 Geschäfte erledigt, da aber gleichzeitig 20 neue Vorstösse eingereicht wurden, konnte der Pendenzenberg gerade um 18 Geschäfte verkleinert werden.
Intensiv diskutiert wurde der Gegenvorschlag zur Gratis-KitaInitiative. Der Kanton will unabhängig vom Einkommen 25 Prozent der Kita-Betreuungskosten übernehmen. Zusätzlich müssen die Gemeinden einkommensabhängige Subventionen bis zu einem Einkommen von 156000 Franken leisten. Als Mindestpensum zum Erhalt der Subventionen müssen die Eltern zusammen 120 Prozent arbeiten. Die SVP war als einzige Partei mit dem Gegenvorschlag nicht einverstanden. Einerseits finden wir es inakzeptabel, dass Familien, die ihre Kinder selber im traditionellen Familien-
FDP
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502
Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage:42 282 Exemplare (WEMF beglaubigt). Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags.Abonnement:Fr.58.–jährlich Fr.31.–halbjährlich Herausgeberin CH Regionalmedien AG Redaktionsleitung Marc Schaffner
Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98
modell betreuen, nicht berücksichtigt werden. Im Gegenteil, diese müssen neben dem Verzicht auf ein Zusatzeinkommen mit ihren Steuern auch noch jene Familien mitfinanzieren, die ihre Kinder in die Kitas bringen. Für diesen Einwand gab es durchaus Verständnis. Trotzdem wurde der Rückweisungsantrag mit 58:18 Stimmen abgelehnt. Da wir andererseits bezweifeln, dass ein Minimalpensum von 120 Prozent das Ziel, mehr Leute in den Arbeitsprozess zu bringen, erreichen kann, stellten wir den Antrag, dieses auf 140 Prozent zu erhöhen. Es geht auch darum, ein klares Signal zu setzen, dass wer staatliche Unterstützung erhält, auch die Erwerbstätigkeit erhöhen muss. Auch dieser Antrag wurde mit 60:23 Stimmen abgelehnt. In 14 Tagen findet die 2. Lesung statt. Je nach Ausgang erhält die Stimmbevölkerung das letzte Wort.
Mehr arbeiten, weniger stehen
Der Baselbieter Landrat hat gestern in zwei Dossiers gezeigt, worum es liberaler Politik geht: um Chancen, Eigenverantwortung und funktionierende Infrastruktur. Bei der familienergänzenden Kinderbetreuung stellte sich das Parlament in erster Lesung hinter den Gegenvorschlag zur SP-Initiative. Der Kanton soll 25 Prozent der Betreuungskosten übernehmen; die Gemeinden bleiben für einkommensabhängige Beiträge zuständig. Das ist kein Blankoscheck für Gratisangebote, sondern ein Schritt gegen eine absurde Realität: Wer sein Pensum erhöht, soll nicht durch Kita-Rechnungen bestraft werden.
Dass der Rückweisungsantrag der SVP mit 60 zu 18 Stimmen scheiterte, ist richtig. Auch Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen, verdienen Respekt. Doch
SP
Ebenso wird sich die Stimmbevölkerung zur Verfassungsinitiative «Fairer Arbeitsmarkt: KMUArbeitsbedingungen als Richtschnur für die öffentliche Verwaltung» äussern können. Gemäss Initiative soll sich der Kanton bei seinen Anstellungsbedingungen an denjenigen der KMU orientieren. Der Kanton konkurrenziert die Privatwirtschaft mit durch Steuergelder finanzierten Löhnen. Die Einkommensschere zwischen den KMUs und der Verwaltung darf nicht noch weiter auseinandergehen. Der Antrag, die Initiative der Bevölkerung zur Annahme zu empfehlen, scheiterte mit 39 zu 38 Stimmen bei einer Enthaltung (eines Staatsangestellten).
daraus folgt nicht, dass man eine Reform blockiert, die Familien entlastet, Fachkräfte mobilisiert und den Standort stärkt. Ebenso vernünftig war der Entscheid, die Hürde beim Mindestbeschäftigungsgrad bei 120 Prozent zu belassen. Eine Verschärfung auf 140 Prozent hätte Familien ausgeschlossen und jene Erwerbsanreize geschwächt, die die Vorlage schaffen soll. Auch bei der Petition «Schluss mit Stau!» setzte der Landrat ein klares Signal. 2120 Unterzeichnende verlangen Entlastung auf der Osttangente und eine rasche Lösung beim Rheintunnel. Dass SP und Grüne die Petition wegen ihrer Fokussierung kritisierten, greift zu kurz. Wer Verkehrsträger nicht gegeneinander ausspielen will, darf die Strasse nicht aus ideologischen Gründen ausblenden. Stau ist nicht nur Ärger-
nis für Autofahrer; sondern er kostet Zeit und belastet Umwelt und Wirtschaft. Mit 59 zu 20 Stimmen wurde die Petition als Postulat überwiesen. Das verpflichtet die Regierung nicht zu einem Tunnel um jeden Preis, aber zu einer ernsthaften Prüfung und gemeinsamem Auftreten gegenüber dem Bund. Genauso sieht pragmatische liberale Politik aus: Kinderbetreuung so finanzieren, dass Arbeit sich lohnt; Verkehrsprobleme so lösen, dass Menschen und Unternehmen vorankommen.
Familienfreundlich – oder doch nicht?
Vor fünf Jahren sammelte die SP Baselland an einem Tag mehr als 3000 Unterschriften für ihre Initiative «Kinderbetreuung für alle». Für eine kantonale Initiative braucht es mindestens 1500 Unterschriften. Das zeigt sehr deutlich, dass die Bevölkerung das Anliegen unterstützt und findet, dass grosser Handlungsbedarf besteht. Unser Kanton befindet sich bezüglich Familienfreundlichkeit am untersten Ende aller Kantone schweizweit. Erwerbsarbeit und Betreuung von Kindern im Vorschulalter sind heute nur möglich, wenn eine Familie über ein sehr hohes Einkommen für die KITA oder über ein Beziehungsnetz mit zum Beispiel Grosseltern verfügt. Bei allen anderen muss ein Elternteil vorübergehend aus dem Beruf aussteigen.
Vor vier Jahren hat der Landrat die Regierung beauftragt, einen Gegenvorschlag zur Initiative auszuarbeiten. Die Vorlage liegt
nun nach intensiver Arbeit in der Bildungskommission und in Zusammenarbeit mit dem Verband der Baselbieter Gemeinden (VBLG) vor. Der Gegenvorschlag ist ein gutschweizerischer Kompromiss. Er schwächt die Forderungen der Initiative ab, bringt aber für Familien mit Kindern im Vorschulalter deutliche Verbesserungen. Die wichtigsten Ziele sind, dass Arbeitnehmende im Erwerbsleben bleiben können und dass junge Familien bei der externen Betreuung ihrer Kinder unterstützt werden. Das wirkt dem aktuellen Fachkräftemangel entgegen und hilft jungen Eltern, im Beruf zu bleiben und weiterarbeiten zu können. In der ersten Lesung der Vorlage zeigten alle Parteien ausser der SVP, dass nach fünf (!) Sitzungen der Bildungskommission ein guter Kompromiss entstanden ist, zu dem sie auch stehen. Das war zu Beginn der Kommissionsarbeit noch nicht der Fall.
Die SVP stellte den Antrag auf Rückweisung, der sehr deutlich scheiterte. Es gibt keine neuen Fakten, welche eine Rückweisung rechtfertigen würden. Auch der Antrag der SVP auf Erhöhung des gemeinsamen Arbeitspensums von 120 auf 140 Prozent scheiterte sehr klar. Damit hätte rund ein Drittel aller Familien den Anspruch auf Beiträge verloren. Die Gemeinden hätten einen Teil des Kantonsbeitrags in der Höhe von 36 Millionen pro Jahr nicht beanspruchen können. In der zweiten Lesung der Vorlage wird sich noch vor der Sommerpause zeigen, wer familienfreundliche Politik betreibt und wer das nicht tut.
Ernst Schürch, Landrat SP, Rünenberg
Montag,16.00Uhr Todesanzeigen: Dienstag,10.00Uhr Redaktionsschluss: Montag,10.00Uhr Eine Publikation von www.oberbaselbieterzeitung.ch
Danny Stucki, Landrat EVP, Pratteln
Sandra Jenni, Landrätin FPD, Zunzgen
Peter Riebli, Landrat SVP, Buckten
Viel Freude und etwas Wehmut
Landratspräsident Reto Tschudin blickt auf ein spannendes Präsidialjahr zurück
Meinrad Stöcklin
Als Präsident des Baselbieter Landrates ist Reto Tschudin (SVP) noch wenige Wochen – bis Ende Juni – höchster Baselbieter. Er wird im Oktober 42 Jahre alt, wohnt in Lausen, ist verheiratet und Vater von drei Kindern im Alter zwischen neun und 16 Jahren samt Familienhund Aria (Boxer) und von Beruf (noch) Leiter Registerbehörden Baselland mit Arbeitsort in Arlesheim; per 1.August wechselt er in die Privatwirtschaft zur Firma Terravis mit Arbeitsort Altstetten ZH. Der Chef des Kantonalparlamentes hat der Oberbaselbieter Zeitung in einem persönlichen Gespräch spannende Ein- und Rückblicke in sein spannendes Präsidialamt gewährt.
Angesprochen auf eine etwas vorgezogene Bilanz zu seinem Präsidialjahr wirkt Reto Tschudin entspannt und zufrieden. «Das hat sehr viel Spass gemacht, war ein Privileg, eine Riesenfreude und durch die vielen Anlässe und Besuche eine geniale Horizonterweiterung. Ich glaube, dass ich unseren Kanton positiv nach aussen getragen habe – zumindest die bis zu mir durchgedrungenen Rückmeldungen waren sehr gut», so Tschudin mit einem ersten Rückblick. Die gängigen «Apéros riches» konnte er allerdings irgendwann nicht mehr sehen, «insofern waren die Hörnli mit Ghacktem beim Defilee der Feuerwehr Liestal ein Höhepunkt», erinnert sich Tschudin schmunzelnd.
Reklamation an Bundesrat Bei seinen ausserkantonalen Auftritten legte er stets grossen Wert darauf, dass «wir ein stolzer, eigenständiger Kanton sind. Unlängst platzierte ich bei Bundesrat Martin Pfister, der an einem Anlass in Basel bezüglich Chemie ausschliesslich von Basel sprach, eine sanfte Reklamation», erzählt er mit einem Augenzwinkern von seiner Art spontaner Staatskunde für einen Bundesrat. Reto Tschudin wurde gemäss eigener Wahrnehmung überall positiv empfangen, und zwar explizit in seiner Funktion als Landratspräsident. «Ich wurde nie auf meine Parteizugehörigkeit reduziert, sondern als BL-Repräsentant respektiert und akzeptiert – das habe ich sehr geschätzt.» Seine Eltern waren natürlich stolz, Tschudins Kinder fanden das Jahr durchaus «lessig». Apropos Kinder: Er würde durchaus begrüssen, wenn seine Kinder dereinst ebenfalls den Weg in die Politik einschlagen würden. «Und gerne in der richtigen Par-
tei... Der aktive Gang in die Politik ist der richtige Weg, wenn man direkt etwas beeinflussen oder verändern möchte. Sich auf die Strasse zu kleben, bringt nichts», so Tschudin.
Nationalrat als Option Als Höhepunkte seines Präsidialjahres nennt Tschudin persönliche, unkomplizierte Begegnungen mit mehreren Bundesräten, «mir gefällt diese Volksnähe, das sollten wir unbedingt bewahren.»
Weitere politische Ambitionen hegt Reto Tschudin aktuell nicht, bleibt aber offen. Lange Zeit wurde er als RegierungsratsKandidat gehandelt, die Konstellation hat sich jedoch zwischenzeitlich reichlich verändert. «Sollte am 14. Juni Matthias Liechti in die Regierung gewählt werden, dürfte diese Türe für mich vorläufig geschlossen sein.»
Gleichzeitig macht Reto Tschudin keinen Hehl daraus, dass ihn dereinst (je nach Konstellation) die nationale Politik
(primär ein Nationalrats-Mandat) durchaus reizen würde. In der Bundespolitik sähe er viele spannende Themengebiete, er bleibt jedoch locker und unverkrampft. «Politik ist und bleibt für mich in erster Linie ein Hobby. Ich habe eine Familie und die entsprechende Verantwortung.» Bezüglich Landrat wird er (Stand heute) bei den Baselbieter Gesamterneuerungswahlen im April 2027 für eine weitere Amtsperiode kandidieren.
Ende der unpolitischen Phase Auch wenn er seiner Frau unlängst gesagt hat, dass er sein aktuelles Amt im August durchaus gerne weitermachen würde, freut er sich nun wieder über mehr Zeit für die Familie und andere Dinge wie die Feuerwehr oder das aktivere Mitmachen beim polysportiven SV Lausen. «Ich werde gewiss etwas wehmütig auf dieses Jahr zurückblicken. Ende letzten Jahres sagte meine Frau noch, dass sie die Belastung schlimmer erwartet habe, mittlerweile freut sie sich aber auch auf die Zeit, wenn ich (vor allem am Wochenende) wieder vermehrt zuhause bin und wir auch mal wieder spontaner etwas unternehmen können.»
Tschudins Nachfolger als Landratspräsident wird FDP-Mann Andreas Dürr. «Er wird das garantiert gut machen und sagte mir, dass ich, wie ich das Präsidialjahr bewältigt habe, sein Vorbild sei. Ein schönes Kompliment», so Tschudin. Für den Lausner endet ein «unpolitisches Jahr», da der Präsident keine Vorstösse etc. einreichen darf. Das dürfte sich schon bald ändern. Tschudin plant bereits Vorstösse zur Senkung der Verkehrssteuer oder für eine Qualitätssteigerung in der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Landrates. Man darf gespannt sein.
Übrigens: Was würde sich Reto Tschudin wünschen, wenn er König des Baselbiets wäre und einfach, ohne Rücksicht, etwas verfügen könnte? «Wir haben wahrlich einen tollen und wunderschönen Kanton. Dennoch: Ich würde schauen, dass wir einen See haben, das wäre toll. Und dass bei der Umsetzung wichtiger Projekte, zum Beispiel im Verkehr, alles etwas schneller ginge. Ich denke da an den Bienenberg-Tunnel oder wieso nicht auch eine Seilbahn über den Gempen – aber nicht für den Tourismus, sondern als Teil des Gesamt-ÖV-Netzes. Aber sonst haben wir eigentlich alles hier», antwortet er spontan. Dem ist wahrlich nichts mehr beizufügen.
Basel–Olten: Fahrplanänderungen wegen Gleiserneuerung im Hauenstein-Basistunnel
Die SBB ersetzt im Hauenstein-Basistunnel im Rahmen der Grundinstandsetzung ein Gleis. Deshalb ist eine Spur im Tunnel von Montag, 1.Juni, 0.40 Uhr, bis Montag, 27.Juli, 5 Uhr gesperrt. Dann erneuert die SBB, das in Richtung Olten gesehen, rechte Tunnelgleis. Eine reduzierte Anzahl von Zügen kann den Tunnel trotzdem auf dem anderen Gleis befahren, aus Sicherheitsgründen jedoch nur mit reduzierter Geschwindigkeit. Zu den Hauptverkehrszeiten morgens (6 bis 9 Uhr) und abends (16 bis 19 Uhr) werden jeweils zwei Drittel des rechten Gleises temporär freigegeben, sodass mehr Züge den Tunnel befahren können.
Die Sperrung hat diverse Fahrplanänderungen zur Folge.
Im Fernverkehr fallen einige Züge zwischen Basel und Olten aus, andere werden via Läufelfingen oder Frick umgeleitet. Die Reisezeit verlängert sich. Im Regionalverkehr verkehren die SBahn-Züge der Linie S3 (Olten–Basel–Laufen) weiterhin im Halbstundentakt, Richtung Olten teils mit leicht geänderten Fahrzeiten. Die S-Bahn-Züge der Linie S9 (Olten–Läufelfingen–Sissach) fallen wegen der Umleitungen aus. Sie werden durch Bahnersatzbusse im Halbstundentakt ersetzt. Die Reisezeit verlängert sich. Auch Güterzüge werden via Läufelfingen umgeleitet. Diese verkehren hauptsächlich von Süden in Richtung Norden und sind teils lauter als die gewohnten S-Bahn-Züge.
Lagerhalle für Aktion «2
Das Rote Kreuz Baselland sucht für die Durchführung der Solidaritätsaktion «2x Weihnachten» 2027 eine geeignete Lagerhalle im Baselbiet. Die Aktion unterstützt armutsbetroffene und armutsgefährdete Menschen mit langhaltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln.
Militärische Übung «CONEX 26»
Vom 1. bis 28. Juni 2026 führt die Territorialdivision 2 die Übung «CONEX 26» durch. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit zwischen militärischen Einheiten und zivilen Behörden zu trainieren sowie die Einsatzbereitschaft und Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Im Raum Nordwestschweiz finden zwischen dem 10. und 19. Juni 2026 verschiedene Übungsteile statt. Im Kanton Basel-Landschaft stehen zwei Teilübungen im Zentrum: Im Rahmen der Teil-übung «Tierseuche» wird ein Szenario zur Bekämpfung einer hochansteckenden Tierseuche trainiert. Dabei kommen unter anderem der Veterinärdienst der Armee, Zivilschutzorganisationen sowie kantonale Fachstellen zum Einsatz. Bestandteil der Übung sind unter anderem die Durchsuchung von Waldgebieten nach Tierkadavern im Raum Liesberg sowie Dekontaminationsmassnahmen auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Aesch. In der Teilübung «Auhafen» wird ein sicherheitsrelevantes Szenario im Raum Auhafen und Schweizerhalle geübt. Beteiligt sind neben der Armee auch die Polizei Basel-Landschaft, das Feuerwehrinspektorat beider Basel sowie Infrastrukturbetreiber. Armeeseitig sind dabei Infanterie- und Sanitätseinheiten im Einsatz. Die Übungen finden schwergewichtig während der Nacht vom 17. auf den 18. Juni sowie vom 18. auf den 19. Juni 2026 statt.
Während der CONEX 26 kann es im Kanton Basel-Landschaft zu sichtbaren militärischen Aktivitäten kommen. Dazu gehören Truppenbewegungen, Militärfahrzeuge, militärische Präsenz in Ortschaften sowie Aktivitäten im öffentlichen Raum. Im Bereich Auhafen können insbesondere nachts erhöhte Lärmemissionen auftreten. Dabei wird ausschliesslich mit Übungs- beziehungsweise Markiermunition gearbeitet. Sicherheitsdirektion
Baselland brilliert am Schulsporttag
Die SBB empfiehlt ihren Kundinnen und Kunden, vor Antritt der Reise die Verbindungen jeweils im Online-Fahrplan oder in der App SBB Mobile zu prüfen. Die digitalen Fahrpläne sind aktualisiert.
Das Projekt Hauenstein-Basistunnel Die SBB saniert seit Herbst 2023 noch bis 2028 den Hauenstein-Basistunnel vollumfänglich. Der doppelspurige Tunnel ist Teil der Bahnlinie Basel–Olten, eine der Hauptachsen für den Schweizer Güter- und Personenverkehr. Im Rahmen dieser Grundinstandsetzung setzt die SBB das Tunnelgewölbe umfassend instand. Weiter erneuert beziehungsweise ersetzt sie die Gleise, also Schienen, Schwellen und Schotter, und verlegt
sämtliche Kabel neu. Zudem passt sie die Gleisentwässerung punktuell an und modernisiert die Vorrichtungen der Tunnelselbstrettung, via welcher sich Menschen im Ereignisfall in Sicherheit bringen können. Weiter passt die SBB diverse technische Anlagen an, unter anderem den Lüftungsschacht in Zeglingen. In Tecknau und Trimbach werden je ein Störfallbecken erstellt. Mit diesen kann künftig bei Zwischenfällen im Tunnel mehr Schmutzwasser zurückgehalten werden als mit den bestehenden Schachtlösungen. Ziel aller Massnahmen ist es, auch in den nächsten 25 Jahren einen sicheren und störungsfreien Bahnbetrieb gewährleisten zu können. SBB
x Weihnachten» gesucht
Gesucht wird eine gedeckte leere Halle mit einer Fläche von rund 120 bis 150 Quadratmetern. Wichtig sind zudem eine direkte Zufahrt für Lastwagen mit Anhänger, Platz für rund 30 bis 40 EuroPaletten sowie ein Zugang zu WC-Anlagen. Idealerweise steht auch ein Paletten-Rolli zur Verfügung. Die Halle muss nicht beheizt sein.
Die Nutzung wird für eine Woche zwischen dem 25. Januar und 5. Februar 2027 benötigt. Die definitive Einsatzwoche wird im Herbst 2026 festgelegt. Während der Aktionswoche wird die Halle jeweils von Montag bis Freitag tagsüber genutzt. Da die Aktion spendenfinanziert ist, ist das Rote Kreuz Baselland auf eine möglichst kostenlose Nutzung der Räumlichkeiten angewiesen. Unterstützende Unternehmen oder Organisationen werden gerne in der Öffentlichkeitsarbeit erwähnt.
Hinweise oder Angebote für passende Räumlichkeiten nimmt das Rote Kreuz Baselland gerne entgegen. Rotes Kreuz Baselland
Rund 2500 Sekundarschülerinnen und -schüler aus allen 26 Schweizer Kantonen und erstmals auch aus dem Fürstentum Liechtenstein nahmen am 29.Mai am 55.Schweizerischen Schulsporttag in Winterthur teil. Der Kanton BaselLandschaft war mit 36 Teams in allen der elf angebotenen Sportarten vertreten und stellte 185 Teilnehmende am grössten Schulsportanlass des Landes. In vier Disziplinen ging die Goldmedaille ins Baselbiet: Die Sekundarschule Allschwil reüssierte wie schon im Vorjahr im Mixed Badminton sowie im Basketball der Schüler, die Sekundarschule Sissach gewann im Mixed-Wettbewerb der Leichtathletik und die Sekundarschule Liestal schwang im Handball der Frauen obenauf. Silber durften sich die Basketballerinnen der Sekundarschule Allschwil und die Schwimmer aus Sissach umhängen lassen. Bronzene Auszeichnungen gingen im Volleyball der Schülerinnen an die Sekundarschule Aesch und bei den Schülern an die Sekundarschule Oberwil sowie im Schwimmen der Schülerinnen an die Sekundarschule Gelterkinden. Der Kanton Basel-Landschaft stellte bei der Auflage 2026 in Winterthur 36 der insgesamt 459 teilnehmenden Teams. Am Start waren Klassen der Sekundarschulen Aesch, Allschwil, Gelterkinden, Laufental-Thierstein, Liestal, Oberwil, Sissach und Therwil in allen elf Sportarten des Schweizerischen Schulsporttages. Cindy Solèr, Leiterin des Fachbereichs Schulsport im Sportamt Baselland: «Die Bilanz unserer Teams ist auch in diesem Jahr ausgezeichnet ausgefallen. Besonders stolz bin ich auf die Kontinuität, denn das Baselbiet führt den Medaillenspiegel seit 2012 mit stolzen 42 Goldmedaillen an.»
Der nächste Schweizerische Schulsporttag wird am 28. Mai 2027 zum dritten Mal nach der multikantonalen Durchführung 1998 und der Auflage 2005 im Kanton Basel-Landschaft stattfinden. Das Organisationskomitee wird von Regierungsrat Markus Eigenmann präsidiert und hat die Vorarbeiten bereits aufgenommen. Sportamt
Sein Lieblingsfoto aus dem Präsidialjahr: Reto Tschudin (r.) mit Bundesrat und Parteikollege Albert Rösti. Fotos: Privatarchiv Reto Tschudin
Reto Tschudin am Pfeffinger Forum mit Bundesrat Beat Jans und dem Baselbieter Regierungsrat und Finanzdirektor Anton Lauber (v.l.).
Ein dunkles Kapitel jüngerer
Schweizergeschichte
Museum.BL Wanderausstellung «Fürsorge und Zwang in der Schweiz»
Lorenz Degen
Drei bemalte Holzkuben stehen derzeit neben dem Strübin-Brunnen auf dem Zeughausplatz in Liestal. Sie erinnern an fürsorgerische Zwangsmassnahmen, die im 20.Jahrhundert von Behörden gegenüber Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verfügt wurden. Vor einigen Wochen in Riehen gezeigt, ist die Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen» nun in Liestal zu sehen. «Auch in unserem Kanton waren Menschen betroffen, darauf möchten wir hinweisen», erklärte Daniela Rohr, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des Museums.BL, an der Medienorientierung. Die drei begehbaren Holzkuben thematisieren unterschiedliche Aspekte des breiten Themas. In einem Raum erzählen sieben Betroffene an Hörstationen aus ihrer schwierigen Vergangenheit. Hier werden die teils gravierenden Schicksalseinschnitte, die eine Heimeinweisung oder die Wegnahme eines Kindes auslösten, eindrücklich vermittelt. Ein Kubus dokumentiert die amtliche Seite: Faksimilierte Dokumente zeigen den Originalwortlaut der Verfügungen, die bis 1981 erlassen wurden. Nachher änderte sich die Gesetzeslage, «aber
Mentalitäten ändern nicht sofort», resümierte Marcel Hänggi, einer der Ausstellungsmacher. Für ihn sind die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen «ein dunkles Kapitel jüngerer Schweizergeschichte.» Davon erfasst wurden unter anderen Frauen mit unehelichen Kindern oder «Arbeitsscheue». «Das Gesetz
erlaubte, gegen sogenannt ‹liederlichen Lebenswandel› vorzugehen», erklärte Hänggi. Medial beachtet wurden in jüngster Zeit vor allem die Verdingkinder, die als Arbeitskräfte in der Landwirtschaft «oftmals wie Sklaven gehalten wurden», so Hänggi.
Der dritte Holzquader lädt zum Nachdenken ein. Ein grosses Bild weist auf die verschiedenen Aspekte hin, die mit den Zwangsmassnahmen verknüpft sind. Kopien von Zeitungsartikeln vermitteln einen Einblick in die historische und zeitgenössische Berichterstattung. Wissenschaftlich hat sich eine Kommission auf eidgenössischer Ebene gebildet, doch für den Kanton Baselland gibt es erst eine schmale Faktenlage. «Noch ist kaum dazu geforscht worden», berichtete Historikerin Jennifer Degen. «Das Material wäre da, es braucht nur ausgewertet zu werden.»
Das Begleitprogramm umfasst unter anderem einen Vortrag, eine Filmvorführung und ein Erzählcafé, wo Betroffene ihre Lebensgeschichte erzählen können. Am 9. Juni wird im Museumsfoyer das Buch «Heimwege – Geschichte einer verlorenen Jugend» von Boris Oppliger vorgestellt. Bis 14. Juni
Verankert in der Kulturlandschaft
Vereinstag Erste Generalversammlung der Literarischen Gesellschaft Baselland Sabina Droll
Die Literarische Gesellschaft Baselland blickt auf einen rundum gelungenen Vereinstag und damit auf einen gelungenen Auftakt ihres Vereinslebens zurück. Neben den zügig abgewickelten statutarischen Geschäften unter der Leitung des Vorstands stand der kulturelle Austausch im Zentrum: ein Besuch im Walter-Eglin-Museum in Känerkinden begeisterte die Mitglieder.
Zur ersten ordentlichen Generalversammlung der noch jungen, im Januar 2025 gegründeten Literarischen Gesellschaft Baselland versammelten sich die Mitglieder im nahegelegenen Wittinsburg. Die Traktanden und statutarischen Geschäfte wurden vom Vorstand speditiv durchgearbeitet. Das Führungsgremium rund um Gründungspräsident Thomas Schweizer sowie die Vorstandsmitglieder Lorenz Degen, Johanna Stone und Urs Buess bewies eine straffe
Organisation, die viel Raum für das anschliessende gesellige Beisammensein liess. Nach der Versammlung nutzten die Teilnehmenden das gemeinsame Mittagessen für rege Gespräche und den literarischen Austausch.
Faszination für das Werk von Walter Eglin Am Nachmittag folgte der kulturelle Höhepunkt des Tages: Ein Ausflug nach Känerkinden ins Walter-Eglin-Museum. Das im ehemaligen Gemeindehaus untergebrachte Museum widmet sich dem bleibenden Erbe des bekannten Baselbieter Künstlers Walter Eglin (1895–1966).
Vor Ort führte Susanna Fey die Gruppe durch die Ausstellung. Mit grossem Fachwissen erklärte sie die verschiedenen, oft komplexen und präzisen Handwerkstechniken hinter Eglins Holzschnitten, Holzmonotypien und monumentalen Natursteinmosaiken. Die
Betrachtung zur Woche Mut tut gut
Wann waren Sie zum letzten Mal mutig? Oder erinnern Sie sich an eine Situation, in der Ihnen der Mut zu etwas gefehlt hat? Ich habe diese Frage auch den Buben und Mädchen im Kindergottesdienst gestellt. Da kamen Antworten wie: Ich wagte mich vom Dreimeter zu springen oder ich ging im Europapark auf eine ganz «gfürchige» Bahn. Solche Erfahrungen von eigenem Mut tun gut und stärken das Selbstvertrauen. Mut tut gut, nicht nur den Kindern, auch uns Erwachsenen. Es ist zum Beispiel für mich nicht immer einfach, meine Meinung zu vertreten in einer Gruppe von Menschen, die mehrheitlich ganz andere Werte vertreten als ich. Ich denke vielleicht: Es hat doch keinen Sinn. Die Meinungen sind schon in Zement gemeisselt. Aber es heisst doch: Steter Tropfen höhlt den Stein. Auch Zement kann bröckeln! Eigentlich merke ich meist, dass es mir gut getan hat, wenn ich den Mut hatte, zu meiner Meinung zu stehen.
Eine andere Situation braucht für mich manchmal Mut. Wenn ich einem Menschen begegne und frage: «Wie geht es dir?» Und die Antwort lautet: «Danke, gut.» Und auch ich sage auf die gleiche Frage: «Danke, gut.» Dann ist das oft so etwas wie ein leeres Ritual und es braucht für mich Mut, zum Beispiel zu fragen: «Geht es dir wirklich gut? Du siehst so müde oder traurig aus.» Oder zu sagen: «Mir geht es gerade nicht gut.»
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dann oft ein gutes Gespräch begann und mein Mut sich gelohnt hat. Etwas ganz anderes. Es braucht Mut, sich gegen Unrecht zu wehren, das ei-
Todesfälle
Bubendorf Eugen Künzler, geb. 4. Mai 1933, von Walzenhausen AR. Beisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis. Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 9. Juni um 15 Uhr in der reformierten Kirche Bubendorf statt.
Gelterkinden
Ruth Gold-Rigassi, geb. 28. März 1933. Beisetzung auf dem Friedhof Gelterkinden am 13. Juni, 11 Uhr. Liestal
Hans Aebersold, geb. 15. Februar 1940, gest. 25. Mai 2026, von Niederhünigen BE (wohnhaft gewesen Oskar BiderStrasse 15). Abdankung:
Besucher zeigten sich tief beeindruckt von den gezeigten Arbeiten, zu denen unter anderem das berühmte Mosaik am Kollegiengebäude der Universität Basel zählt.
Der gelungene Ausflug bot reiche kulturelle Impressionen und unterstreicht die feste Verankerung der Gesellschaft in der regionalen Kulturlandschaft.
Der Vorstand der Literarischen Gesellschaft Baselland auf der Treppe von unten nach oben: Präsident Thomas Schweizer, Vereinsmitglied Marie-Claude Bruce, Johanna Stone, Urs Buess, Lorenz Degen. Vor der Treppe von links: Vereinsmitglieder HansPeter Gautschi, René H. Bartl.
nem geschehen ist. Mich berührt ganz besonders, dass sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt unendlich viele Frauen bis ins Innerste verletzt. Nicht nur in anderen Ländern. In der Schweiz erlebt das jede dritte Frau. Und immer noch wird so viel darüber geschwiegen. Es braucht Mut für alle, die so verletzt worden sind, darüber zu reden und auch Anzeige zu erstatten. Solcher Mut lohnt sich, weil damit auch andere Opfer ermutigt werden zu reden. Sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt gehören angezeigt. Damit betroffene Frauen –und seltener auch Männer – Mut bekommen zu reden, ist es wichtig, dass dieses Thema öffentlich einen Platz bekommt. Und es ist wichtig, offene Ohren für betroffene Menschen zu haben und einander Mut zu machen. Und da komme ich zurück zu meinen Buben und Mädchen im Kindergottesdienst. Da war das Mädchen, das vom Dreimeter sprang. Ihr Bruder bemerkte dazu: «Wenn ich bei ihr bin im Schwimmbad, habe ich noch nie gemerkt, dass meine Schwester Angst hat.» Wir haben daran gemerkt, wie wichtig es ist, einander Mut zu machen. Vielleicht fällt Ihnen heute jemand ein, dem Sie Mut machen können! Oder Sie lassen sich von meinen Gedanken anregen zu einem mutigen Schritt, den Sie schon lange machen wollten! Übrigens finden wir auch in der Bibel Worte, die unseren Mut stärken können. Paulus schreibt: Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
BarbaraJansen,Frenkendorf
Der Abschiedsgottesdienst findet am 5. Juni um 14 Uhr in der Viva Kirche Liestal statt. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Oberdorf
Alexander Marti, geb. 1. April 1938, von Grossaffoltern BE. Wurde im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt.
Oltingen
Elsy Gysin-Gysin, geb. 3. Juli 1930, von Oltingen BL (wohnhaft gewesen im APH zum Eibach, Gelterkinden). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Abdankungsfeier am Freitag, 12. Juni, 14 Uhr. Besammlung Kirche Oltingen.
Neue Therapiebegleitung
Psychiatrie Baselland App «Ylah» wird getestet
Als erste Psychiatrie der Schweiz erprobt die Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrie Baselland die App Ylah («sich einlassen») bei Jugendlichen –bisher war sie ausschliesslich für Erwachsene im Einsatz. Dass ausgerechnet Baselland diesen Schritt wagt, überrascht nicht: Die Psychiatrie Baselland gilt als innovationsfreudig.
Digitale Medien gehören zum Alltag junger Menschen – sie sind längst keine Ablenkung mehr, sondern oft auch ein Anker. Die App ersetzt die Therapeutin oder den Therapeuten nicht, ergänzt aber die Therapiestunden: mit Tagebüchern, Übungen und psychoedukativen Inhalten. «Damit schaffen wir eine niederschwellige Ergänzung zur Therapie, die den Transfer in den Alltag erleichtert und die Behandlung auch zwischen den Sitzungen unterstützt und festigt», sagt Jochen Kindler, Direktor der Kinderund Jugendpsychiatrie. Ylah ist der erste bei Swissmedic registrierte Schweizer Anbieter für digitale Therapiebegleitung. Erste Rückmeldungen aus dem Pilotprojekt sind positiv – besonders die psychoedukativen Inhalte kommen gut an. «Wir können die App im Rahmen dieses Pilotprojekts gezielt an die Bedürfnisse von Jugendlichen anpassen», sagt Florence von Gunten, CEO von Ylah. Nutzungsdaten werden anonymisiert er-
App Ylah – «sich einlassen». Foto: zVg
hoben, identifizierbare Personendaten verarbeitet die App nicht. Offen bleibt die Finanzierungsfrage – und die ist nicht trivial. In Deutschland übernehmen Krankenkassen vergleichbare Apps bereits. In der Schweiz werden digitale Therapie-Apps bisher nur bei Erwachsenen vergütet. Im laufenden Pilotprojekt in Liestal trägt die Psychiatrie Baselland die Kosten selbst – und hofft, bis Ende Jahr Erkenntnisse für den künftigen Einsatz zu gewinnen. Ob die Krankenkassen irgendwann nachziehen, bleibt abzuwarten. ObZ
Susanna Fey führt die Literatengruppe durch die Ausstellung. Fotos: S. Droll
Ausstellungsmacher Marcel Hänggi erklärt die Konzeption der begehbaren Holzkuben.
Literatur zum Thema steht zur Lektüre bereit. Fotos: L. Degen
Die besten Rotweine sind
Oberbaselbieter
Baselbieter Staatswein Der Kanton kürte im Schloss Ebenrain seine Top-Gewächse
Ulrich Fluri
Es ist unter Kennern längst bekannt, dass die besten Baselbieter Weine in der obersten Liga mitspielen. Und das seit einigen Jahren mit dem «Segen» von Fachleuten und Juroren aus der ganzen Schweiz. Mit der Möglichkeit der Winzer, ihre Weine im Qualitätswettbewerb zur Staatswein-Kür einzureichen, wird so den besten Tropfen ein Gütesiegel verliehen, das sogar amtlichen Charakter hat und den einheimischen Gewächsen zweifellos zu höherem Bekanntheitsgrad verhilft. Und selbstredend soll der Staatswein dann auch an offiziellen Anlässen des Kantons ausgeschenkt werden.
Grosses Schaufenster für die Baselbieter Weine nun also am letzten Montag im Schloss Ebenrain in Sissach. In einem feierlichen Zeremoniell hat eine Jury bestimmt, welche Tropfen das begehrte Label «Staatswein» tragen dürfen. Vorgängig kam es indes bereits am 4. Mai im Bad Bubendorf zu einer Vorselektion. Dabei haben fünf professionelle, ausserkantonale Degustatoren und Sommeliers die 69 nach den Vorgaben von AOC Basel-Landschaft eingereichten Weine in den vier Kategorien «Leichte Weissweine ohne Holzfass», «Kräftige und aromatische Weissweine oder Cuvées», «Reinsortige Pinots Noirs» sowie «Reinsortige Rotweine oder Cuvées» bewertet und die ersten drei pro Kategorie zu Finalisten erkoren.
Weinselige Prominenz
Unter der Federführung von Christoph Böbner, Leiter des Ebenrain-Zentrums und Andreas Buser, Präsident des Weinproduzentenverbandes Region Basel/ Solothurn hat sodann die grosse regionale Winzerfamilie im Beisein von viel Polit-Prominenz dieses Finale als «Krönung» mitzelebriert, dem Kulturgut Wein in allen Facetten gehuldigt und die Wertschätzung der Winzer dankbar zum Ausdruck gebracht. Hauptdarsteller des Bewertungsszenarios im Gewölbekeller des Schlosses waren jetzt nicht mehr die önologischen Gurus, sondern eine Laien-Jury, die den ihnen vorgesetzten Weinen kommentarlos die Rangpunkte zu vergeben hatte. Dabei liest sich die Namensliste dieser Promis wie ein «Who is Who». Angeführt von Regierungsrat Thomi Jourdan und seinem Basler Amtskollegen Kaspar
Sutter haben Landratspräsident Reto Tschudin, Grossratspräsidentin Gianna Hablützel-Bürki, die Landschreiberinnen Elisabeth Heer Dietrich und Barbara Schüpbach-Guggenbühl sowie Persönlichkeiten aus Kultur, Gastronomie und Medien in andächtigem Ritual die Gläser geschwenkt, den Wein mit kritischer Mine betrachtet, die Nase ins Glas getaucht und den edlen Saft mit kauenden Bewegungen im Mund verwirbelt. Wie sympathisch im Anschluss der Baselbieter Landwirtschaftsdirektor Thomas Jourdan, augenzwinkernd mit seinem Geständnis: «Ich bin zwar kein Connaisseur, kann aber zwischen gutem und schlechtem Wein sehr wohl unterscheiden.» Es gab indes nur gute Weine
zu verkosten, denn im Rennen waren ja die Finalisten. Und da kamen mit dem Cuvée «Pinot/Dorsa» von Melanie und Joel Buser vom Leimenhof in Buus sowie dem «Syydebändel Pinot Noir Barrique», gekeltert bei Siebe Dupf in Liestal, gleich zwei Oberbaselbieter Rotweine zu Staatswein-Ehren. Insbesondere der «Syydebändel», eine Pinot Noir-Assemblage aus den besten Lagen von Maisprach, Buus, Wintersingen, Sissach und Gelterkinden ist ein Indiz für das gute Schaffen im Oberbaselbieter Weinbau. Die weiteren Staatsweine: Riesling Silvaner als bester Weisswein vom Weingut Jauslin in Muttenz und Baselbieter Kerner als bester aromatischer Weisswein von Siebe Dupf in Liestal.
Hirngespinste, Erwartungen und Enttäuschung
Spoken Word Daniela Dill im DISTL
Ursula Handschin
Für die Spoken-Word-Künstlerin war es sozusagen ein Heimspiel. Sie ist in Liestal geboren und arbeitete während viereinhalb Jahren im Dichter- und Stadtmuseum Liestal DISTL. Dementsprechend wimmelte es im Publikum von Freunden und Verwandten, die gespannt waren auf den dritten Auftritt der mehr-
fach preisgekrönten Performerin mit ihrem ersten Soloprogramm «Trotzdäm» in ihrer früheren Heimatstadt. Ganz in schwarz gekleidet, entsprechend ihrem zum Teil schwarzen Humor jonglierte sie mit Worten, Gedanken und präzis gesetzten Pointen. Es ging um die Enttäuschung einer Mutter, deren Tochter leider nicht den Erwartungen und Vorstellung entsprach. Letzt-
On the road
Letzten Samstag kurvten Scharen von Töfflis über die Hügel des Baselbiets: Anlass war der vierte Baselbieter Töffliträff in Arisdorf mit rund 300 Teilnehmenden. Bereits kommenden Samstag führt eine weitere Moped-Ausfahrt durch die Region, der Isebähnli Töffli GP mit Start in Trimbach (www.isebähnli-töffli.ch).
Gewitter am Sonntag
Am Sonntagnachmittag, 31.Mai, lagen die Hagelkörner zentimeterdick auf Wiesen und Strassen, das bei 13 Grad, hier zwischen Langenbruck und Eptingen.
BGV schliesst positiv ab
Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung (BGV) blickt auf ein insgesamt stabiles Geschäftsjahr 2025 zurück. Aussergewöhnliche Schadenereignisse bleiben aus und das Ergebnis aus dem Kerngeschäft entwickelt sich gemeinsam mit den Kapitalerträgen auf einem erfreulichen Niveau. Es resultiert ein Jahresgewinn von 59,2 Millionen Franken. Im Geschäftsjahr 2025 schüttete die BGV nach rund 15 Jahren erstmals wieder eine Überschussbeteiligung an die
Parteien
endlich zeichnete sie stellvertretend für Eltern, Verwandtschaft und Gesellschaft, die Normen festsetzt seit Generationen, wie die Kinder und heranwachsenden Nachkommen zu sein und zu handeln haben. Gute Schul- und Ausbildung, Karriere, Familie, möglichst nicht homosexuell – ein Hirngespinst aus Wünschen, das die junge Generation einengt und ihr keine Freiheit lässt in der eigenen Entwicklung. Die einen fügen sich diesen Vorstellungen und die anderen möchten sich selber sein nach ihren eigenen Fähigkeiten und Lebensweisen, die nicht dem Klischee entsprechen. Sie sind aber glücklich und frei. Es kann eine Erlösung sein, wenn die Enttäuschung einer Mutter bedeutet, dass die Täuschung weg bröckelt und man die Wahrheit auf den Tisch legt.
Dieser brillant und mit Witz vorgetragene autofiktionale Text ging unter die Haut, da sich eigene Erlebnisse und Erfahrungen ihrer Freund/-innen erkennen liessen und er einen deutlichen Appell bedeutete an ihr Publikum, die Mitmenschen, besonders die Jungen, nicht in ein Schema zu pressen, das aus Gotthelfs «Schön-oder-schlecht»-Zeiten oder noch weiter zurück stammt.
Baselbieter Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer aus. Auf Basis des erfolgreichen Geschäftsjahres 2024 flossen rund 15 Millionen Franken direkt mit der Jahresprämienrechnung an die Versicherten zurück. Das ebenfalls positive Ergebnis 2025 bildete wiederum die Grundlage dafür, dass mit der Jahresprämienrechnung 2026 eine weitere Ausschüttung von 29 Millionen Franken erfolgen konnte. ObZ
Denkmalschutz auf Privatliegenschaften
Die Jungfreisinnigen Baselland fordern Regierungsrat Isaac Reber in einem offenen Brief dazu auf, den Denkmalschutz auf privaten Liegenschaften abzuschaffen. Die positiven Effekte seien vielfältig: Schutz des privaten Eigentums vor faktischer Enteignung, Beschleunigung der Schaffung von neuem
Wohnraum, Verbesserung der Planungsund Rechtssicherheit. Es stelle sich die Frage, ob die aktuellen Regelungen im heutigen Kontext noch zweckmässig seien und es nicht Aufgabe der Bau- und Umweltschutzdirektion sein sollte, derartige Hürden abzuschaffen. ObZ
Eine Allianz aus fünf Baselbieter Jungparteien (Juso, Junges grünes Bündnis, JGLP, Junge EVP und Die Junge Mitte) zeigt sich enttäuscht darüber, dass der Landrat die «Initiative für ein bezahlbares U-Abo für Kinder und Jugendliche im Kanton Basel-Landschaft» zur Ablehnung empfiehlt. Der Entscheid verkenne die Bedeutung bezahlbarer Mobilität für junge Menschen, Familien und den Klimaschutz. Nun habe die Bevölkerung das letzte Wort. «Es ist höchste Zeit, dass Jugendliche im Baselbiet Zugang zu einem günstigen U-Abo erhalten. Alle sollten gleichen Chancen auf bezahlbare und nachhaltige Mobilität haben, dies bedeutet eine Angleichung an Basel-Stadt», sagt Aylo Hangartner, Co-Vizepräsident/-in der Juso Baselland. ObZ
Foto: M. Schaffner
Schalk und Ernst:
Das sind die vier Baselbieter Staatsweine.
Fotos: U. Fluri
Thomas Engel, Kellermeister bei Siebe Dupf, mit Gattin: Staatswein-Ehren für seinen Baselbieter Kerner.
Boutique für Wohnen und Schenken in Gelterkinden schliesst Ende Juni
Fast 4 Jahre war die Wohn- und GeschenkBoutique wunschlosglücklich der Geheimtipp im Oberbaselbiet. Praktisch gelegen, direkt am Bahnhof Gelterkinden, bot die Innenarchitektin Beatrice Rickenbacher ihrer Kundschaft unter dem Motto «Für jeden etwas, das nicht jeder hat», nebst ausgewählten Lampen, Möbeln und dazu passenden Accessoires, ein reichhaltiges Sortiment an Geschenkartikeln für jedes Budget.
Nun hat die Boutique aufgrund eines neuen Projekts nur noch bis zu den Sommerferien geöffnet.
Das «Bahnhöfli» kehrt danach zu seinen Wurzeln zurück und wird von einem erfahrenen Gastronomen wieder als Restaurant betrieben.
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Vorbeischauen lohnt sich also, sei es, um der eigenenWohnung etwas mehr Pepp zu verschaffen, um für die nächsten Geburtstage die Geschenke im voraus zu besorgen oder einfach, um sich mal wieder selbst etwas zu gönnen.
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Herbstliche Klänge im Frühsommer
Liestal Gäste aus halb Europa trafen sich zum Eidgenössischen und Internationalen Jagdhornbläserfest
Hanspeter Thommen
Die Passanten im Liestaler Stedtli horchten am vergangenen Samstag auf, als plötzlich ungewohnte Töne erklangen. Man wähnte sich mitten im Herbst und irgendwo im Wald. Aus allen Ecken hörten die Stedtlibesucher die Klänge von Jagdhörnern. Zum 32. Mal trafen sich die Freunde der Jagdhörner zum Eidgenössischen und internationalen Jagdhornbläserfest. Auf Bestreben hin der in Füllinsdorf wohnhaften Präsidentin der Jagdhornbläser Schweiz, Thekla Homberger, fand dieser Anlass erstmals in Liestal statt.
Auch wenn das eigentliche Fest erst am letzten Samstag stattfand, ertönten bereits am Freitagabend in der Stadtkirche Liestal Jagdhornklänge am Konzert der Naturhörner. Sechs Jagdhornformationen aus vier Nationen und eine Waldhornformation der Musikschulen Liestal und Muttenz sowie einem Organisten zeigten verschiedene Facetten der Hornmusik.
Bereits um neun Uhr am Samstagmorgen ging es los mit den Wettspielen. Gespielt wurde auf dem Schulplatz des Gestadeck-Schulhauses, im Hof der Stadtkirche und in der Allee. Dabei mussten sich Solo-Hornisten, Duette, Trios und Horngruppen einer gestrengen Fachjury stellen. Beim ganzen Anlass konnte festgestellt werden, dass die Hornistinnen und Hornisten einen sehr freundschaftlichen Umgang miteinander pflegten, dies sogar über Ländergrenzen hinweg. So gab es Duos und Trios, welche aus Musikern aus verschiedenen Formationen zusammengesetzt waren. Zum Beispiel sogar ein französisch-italienisches Zusammenspiel. Es zeigte sich einmal mehr, dass Musik verbindet. Bei den Solisten und den kleinen Formationen dauerte der einzelne Vortrag, eine Fanfare, lediglich etwa dreissig Sekunden. Für die Laien im Publikum war es schwer feststellbar, wie die Experten in der Jury solch kurze Vorträge bewerten konnten. Für das Publikum ungewohnt war, vor allem beim Solo und bei den Kleinformationen, der Umstand, dass sich die Spielenden umdrehten und
mit dem Rücken zur Jury und zum Publikum spielten. Doch dadurch schaute der Klangbecher des Horns gegen die Zuhörenden. Akustisch auffallend war
Riesencremeschnitte, Tischfussball und Rabatte
«Lieschtel ladet y» Angebote und Attraktionen
Diesen Samstag, 6.Juni, von 10 bis 16 Uhr, lohnt es sich, im Stedtli Liestal einkaufen zu gehen. 32 Geschäfte beteiligen sich mit Spezialangeboten, Attraktionen und interaktiven Erlebnissen bei «Lieschtel ladet y ... zum entdecke und gniesse!» Die Aktion wird von KMU Liestal organisiert. Bei «dekorativ» gibt es beispielsweise eine Überraschung und einen 20-Prozent-Gutschein, bei «Fragola taste the fashion» können die Kund/ -innen einen Drink geniessen und in der «skincare factory» können sie ihr Glück erwürfeln. In der Saner Apotheke können sie ihre eigene «Aroma Roll» herstellen, im Blumenatelier «Aufgeblüht» eine Trockenblumen-Karte anfertigen und in der Siebe Dupf Kellerei einen Sensorik-Parcours absolvieren. Ausserdem warten Wettbewerbe, Rabatte, Kaffee und Kuchen, eine Hüpfburg und Kinderschminken auf die Besucher/-innen.
Und das ist noch nicht alles, denn KMU Liestal hat ein interessantes Rahmenprogramm zusammengestellt. So ist der Eintritt in die drei Museen DISTL, Kunsthalle Palazzo und DISTL an diesem Tag kostenlos. Gross und Klein kann sich zudem in der Ludothek vergnügen, die am 6.Juni den 11.Nationalen Spieltag feiert.
Kostenlose Kurz-Führungen ins Törli starten um 10, 11 und 12 Uhr, Treffpunkt ist beim Besuchszentrum an der Rathausstrasse 30. Auf dem Zeughausplatz wird ein Tischfussball-Turnier ausgetragen, ausserdem gibt es ein offenes Singen und ein Puppentheater, und um 10.30 Uhr schneidet der Stadtpräsident eine Riesencremeschnitte an. ObZ
Das ausführliche Programm finden Sie unter: www.kmu.li/aktuelles/lieschtel-ladet-y
bei den gleichen Vorträgen, dass die Fanfaren mit sehr viel Vibrato und Vorschlagnoten gespielt wurden. Diesen Effekt stellte man bei den Gruppenvor-
trägen weniger fest. Interessant waren bei den Gruppenvorträgen neben dem Spiel auch die unterschiedlichen Aufund Abmärsche. Auch diese wurden übrigens bewertet.
Die schönen Spielorte im und um das Stedtli, welche wunderbar dekoriert waren, und das schöne und warme Frühsommerwetter trugen dazu bei, dass unter den Teilnehmenden eine ausnehmend gute Stimmung herrschte. Zudem wurde eine grosse Schar von Zuhörenden angezogen. Neben den Spielorten boten das Törli und der Bahnhof die Möglichkeit für Spontankonzerte.
Beim Törli gab es am späten Nachmittag sogar ein Gesamtspiel aller Jagdhornbläserinnen und -Bläser. Dieses Jagdhornbläserfest rückte ein Instrument in den Mittelpunkt, das sonst nur im Zusammenhang mit der herbstlichen Jagd bekannt ist. Das Jagdhorn hat damit sicher etliche neue Freunde gefunden.
Wieder ein sauberer Stein
Liestal Edgar Strub (103) putzt erratischen Block
An der Strasse von der Windentaler Höchi Richtung Hersberg steht ein unscheinbarer Steinklotz. Nur wer stehen bleibt, erkennt, dass es sich um einen «erratischen Block» handelt, wie ein kleines Metallschild verrät. «Dieser Stein stammt vom Zusammenstoss zweier Fixsterne und fiel dann auf die Erde hinab, hier an diese Stelle», erklärt Edgar Strub aus Liestal. Moosbewachsen und mit Spuren der Witterung versehen, war der Stein wie auch das kleine Metallschild bis vor kurzem nicht mehr zu erkennen. Der rüstige Senior wollte diesen Zustand nicht so belassen. «Dieser besondere Stein verdient, wieder gut gesehen zu werden.» Ein Helfer chauffierte ihn zum Strassenrand, mit einer Bürste und Wasser machte er sich an die Arbeit und säuberte die Oberfläche. Nun steht der «erratische Block» wieder gründlich gereinigt am Strassenrand. Dankbarkeit erwartet Edgar Strub keine. «Ich mache das einfach, weil mir die Pflege von Altertümern am Herzen liegt.» LorenzDegen
Zwischendurch
Jeder Mensch strebt nach seinem Glück, und das «Lustprinzip», das Sigmund Freud in seiner psychoanalytischen Theorie nachweist, prägt unseren Verstand unser ganzes Leben lang. Hiermit meint er nicht nur die Lust nach dem Geschlechtlichen, sondern dass das Glück kein konstanter Zustand ist. Jedoch können wir auf dieses nicht verzichten, und wir wollen es möglichst maximal auskosten, wenn es auch manchmal unerfüllbar sein kann.
Dass das Glück zur Erfüllung kommen soll, liegt in unseren Händen und ist ganz einfach nach dem Prinzip «Glücklichsein durch Zurechtzukommen». Das bedeutet, das Leben ist kein Schenken, man muss sich bemühen und nicht aufgeben, um dem Glück näherzukommen. Dies spüren wir, wenn wir auf der Suche nach neuen Lebensmöglichkeiten sind. Etwa dann, wenn wir ungewollt oder auch freiwillig vom Vertrauten und Konstanten entwurzelt werden. So wie Menschen, die in unser Land kommen und sich in der für sie neuen Realität finden müssen. Da spielt das Lustprinzip nicht immer mit, es muss dem Realitätsprinzip den Vorrang bieten. Also muss der Mensch eine Strategie entwickeln, um die Unlustvermeidung zu aktivieren. Dies gelingt nicht jedem, denn es hängt von vielen Fähigkeiten des Menschen selbst wie auch von seiner Biografie und seinen Erfahrungen ab. Schlussendlich auch von seiner Weltbild-Vorstellung. Da wir Schweizer und Schweizerinnen eine sehr sozial bewusste Gesellschaft sind, lassen wir die Menschen nicht allein, denn auch für uns gilt: Mit neuen Menschen, so wie man schön in Mundart sagt, «z’rächt cho». Ob wir dazu Lust haben oder nicht. Zum Glück ist es möglich, z.B. mit der Unterstützung der Dachorganisation «z’RächtCho Nordwestschweiz». Eine ihrer Institutionen ist am Gallenweg 2 in Pratteln in unserem Kanton Basel-Landschaft zu Hause. Die Menschen aus anderen Ländern haben das Glück, mithilfe von «z’RächtCho» hier mit ihrem Leben voran- und zurechtzukommen. Als Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und mit ihrem sozialgesellschaftlichem Engagement unterstützt sie die Menschen mit vielen weiterführenden Entwicklungs- und Integrationsprogrammen und Projekten. Somit steht «z’RächtCho» für die bleibende, nachhaltige und umfassende Integration der Menschen aus anderen Kulturen. Damit man in unserer Gesellschaft nicht denkt, dass durch die andere Kultur die eigene individuelle Freiheit eingeschränkt werden könnte, dass die Kultur eine Quelle des Unglücks und das Übel von allem sei, sollte man daran denken, dass auch unsere Kultur viele Facetten haben kann. Damit keine Kulturfeindschaft entsteht, denn wir sind auch Menschen, die unser Glück mit anderen teilen können und nicht zur evolutionären Angst vor dem Unbekannten zurück schreiten müssen. Und ich glaube daran, mir chömed z’rächt.
Der Kavallerieverein Baselland und der Reitverein Wasserfallen laden am kommenden Wochenende zu den Pferdesporttagen Bad Bubendorf ein. Das Highlight vom Samstag, 6.Juni, ist das Top-8-Fahren mit diversen Mitgliedern des Schweizer Nationalkaders um 16.30 Uhr, neben dem Super-5-Kampf. Am Sonntagmittag findet zum ersten Mal das Equipen-Derby statt. Mit Festwirtschaft und Barbetrieb. ObZ
Der 103-jährige Edgar Strub hat diesen Stein eigenhändig geputzt. Foto: L. Degen
Die Jagdhorngruppe aus dem tschechischen Kladská scheute nicht den Weg nach Liestal. Fotos: HP. Thommen
Das Gesamtspiel lässt die Kirche beben.
Die «Jagdhornbläser vom Rhy» spielen auf verschiedenen Hörnern.
Das italienisch-französische Duo beim Proben.
Der Jagdhornsolist aus Deutschland in vollem Einsatz.
Rund 4Prozent derSchweizerinnenund Schweizerüber65 lebenderzeit im Heim,96 Prozentzu Hause. Wiemöchten SieimAlter versorgt werden?Pia Meinzer, Leiterin von Dovida in Basel, gibt Tipps.
PiaMeinzer,was istfür Seniorinnenund Senioren besser: vertrautes Zuhauseoderrund-um-die-Uhr-Betreuung im Heim?
Besser oder schlechter gibt es nicht, nurdie jeweilsindividuellpassendeLösung. Wird keinevollstationärePflege benötigt,kanneineBetreuerin, dieimHaushaltmit lebt, dieidealeAlternative zumHeimsein.
Waszeichneteineseriöse «24-Stunden-Betreuung»aus?
IchratezuAnbietern mitSitzinder Schweizund SECOBewilligung. Zudemsollten sievon Krankenkassenanerkannt sein.Informieren SiesichüberFachkompetenzen unddie Deutschkenntnisseder Betreuendensowie ihremLeumund. Arbeitszeiten undFreitagemüssenunbedingt im Vorfeld geregelt sein,auchden Betreuenden stehen diegesetzlich geregeltenRuhezeitenzu. Einwichtiges Qualitätsmerkmal sind auch regelmässige Besuchedes Anbietersvor Ort. Gibt es noch weiterePunkte, dieIhnen wichtigsind? Wichtigist,dassbei derBetreuung auch Angehörige,Ärzte, Therapeuten oder medizinische Spitex-Partner miteingebundensind. Wirbei Dovida nennen dasden «Kreis derFürsorge» um dieBetreuten,der auch unsere Betreuendenund Pflegefachleutemiteinschliesst.
Kann sich auch einEhepaar voneiner Betreuerin umsorgen lassen? Ja,selbstverständlich. Auch kostenmässig istdiesinjedem Fall eine Alternative.
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DasSommerferien-Abenteuer fürKinderab6 Jahren 29.Juni –9.August2026
Tages- und Mehrtagggeeesssvvveranstaltungggeeenn n Zusätzliche kostenfreie und veeerrrgggünstigte AA Annngggebottte TNW-Wochenfahrkarten für CHF 8
Teilnahme b bbiiis ss E EEnnnddde der Sommerferien möglich
Neuer Glanz in alten Mauern
Arisdorf In 4000 Stunden ist aus einer alten Ökonomie ein Theater entstanden
Willi Wenger
In einem geschichtsträchtigen Bauernhaus aus dem Jahre 1850 ist im Zentrum von Arisdorf ein Kleintheater entstanden. Der Verein Theatermühle Arisdorf verfügt nun in der vereinseigenen Liegenschaft über ein Bijou, welches Vereinspräsident Michael Laubscher und mit ihm viele Dutzend Mitglieder seit Oktober des vergangenen Jahres geschaffen haben. Es sei «historisch», so etwas Ausserordentliches im eigenen Haus besitzen zu dürfen, sagt Laubscher. Wenn übermorgen Samstag an der Premiere vor ausverkauftem Haus die Komödie in zwei Akten «50 und nid ganz 100» von Dani von Wattenwyl gespielt wird, darf der Verein Theatermühle Arisdorf stolz auf das Erreichte sein. Er hat im gegen zweihundert Jahre alten Bauernhauses, welches der Verein im Oktober 2024 erworben hat, Grossartiges geschaffen. Zur Verfügung steht dem Verein, aber auch dem Publikum, ein Kleintheater, das im Baselbiet in dieser Form einzigartig ist und welches nur dank herausragender Freiwilligenarbeit – geleistet wurden 4000 Arbeitsstunden von gegen drei Dutzend Helferinnen und Helfern im Alter zwischen 30 und 80 Jahren – überhaupt möglich war. Vereinspräsident Michael Laubscher sagte am vergangenen Wochenende beim Besuch der ObZ, dass der in jeder Beziehung tolle Teamgeist der Mitglieder dazu beigetragen habe, gemeinsam das nunmehrige Theater in dieser Form zu erschaffen. Er habe im Rahmen des Projektes das Gegenteil von Vereinssterben feststellen dürfen, kommentierte Laubscher. Die Aufbruchstimmung an der Vereinsversammlung, welche einst den Kauf der Liegenschaft beschlossen hat und die letztlich im Oktober 2024 erworben wurde, sei noch heute feststellbar. Laubscher sagt weiter, dass die Freude, sein eigenes Theater im eigenen Haus gestalten zu können, enorm gross sei.
Die Vereinsleitung wie auch die Bauchefinnen Sarah Thommen und Anita
Das sanierte Bauernhaus im Winkel 11 am vergangenen
Schaub kommentierten im Gespräch, dass es sehr viel Mut brauchte, um das Haus im Winkel 11 zu kaufen. Dies im damaligen Wissen, dass die Finanzie-
rung zu diesem Zeitpunkt noch nicht voll gesichert war. «Wir alle glaubten, dass es letztlich gut kommt, wenn wir Gutes tun», ergänzt Laubscher voller Dankbarkeit. Und: Auf eines ist der Verein ebenfalls mächtig stolz. Im Projekt steckt kein öffentlicher Franken. Investiert worden seien ausschliesslich Vereins- und Privatgelder sowie Beiträge von Firmen. «Das einstige Spendenziel in der Höhe von 65000 Franken haben wir mit 80000 Franken sehr deutlich übertroffen», dankt Laubscher allen Sponsoren.
Die Bauarbeiten sind pannen- und unfallfrei verlaufen. «Es lief alles super, quasi Hand in Hand», beschreibt der Vorstand die Tatsache, dass in diesem Zusammenhang der Charakter des Ökonomiegebäudes bestehen blieb. Dies dort, wo einst die Scheune – heute der Zuseherraum – und der Stall – heute die Bühne – untergebracht waren.
Alles in allem: Der Mut des Vereins, der Geist unter dem Mitgliedern, das heisst das Gemeinsame, aber auch die erbrachten Leistungen dürfen heute mehr als nur gewürdigt und verdankt werden.
Eine Vogel-Show zum Neunzigsten
Liestal Marianne Ramp feierte ihren runden Geburtstag im Tertianum Rebgarten
Marc Schaffner
Zahlreiche Gäste kamen, um Marianne Ramp zu ihrem 90.Geburtstag zu gratulieren, bei schönstem, aber mildem Sommerwetter. Die Terrasse des Restaurants zum Orisbach beim Tertianum Rebgarten in Liestal war fast ein bisschen zu klein für den grossen Aufmarsch, aber dank dem umsichtigen Personal der Seniorenresidenz fanden alle einen Platz. Die Familie Ramp ist vielen in Liestal ein Begriff wegen der Max Ramp AG, die mit Naturdärmen für Würste handelte. Mittlerweile ist das Traditionsunternehmen mit seiner hundertjährigen Geschichte nicht mehr in Betrieb, weil Kunstdärme und die Konkurrenz aus dem Ausland zu einem Preiszerfall geführt haben. Marianne Ramp hat darüber hinaus einen grossen Bekanntenkreis, weil sie die frühere Danzas-Filiale in Liestal leitete. Versiert in sieben Sprachen, jettete sie damals in der ganzen Welt herum. Bis vor Kurzem lebte sie in Portugal, bis sie aus gesundheitlichen Gründen zurück in die Schweiz kam.
Ihr Sohn Michel Ramp hat ihr zum 90.Geburtstag eine besondere Überraschung organisiert: eine Vogel-Show der Falknerei Basel aus Oberwil. Falkner Benjamin Gregor-Smith liess drei Greifvögel über die Köpfe der Gäste hinweg fliegen: einen Wüstenbussard, eine Weissgesichtseule und einen Uhu. Er erzählte, wie die Falknerei früher zur Nahrungsbeschaffung benutzt wurde. Kaiser liessen mächtige Steinadler fliegen, während Bauern mit Habichten vorlieb nahmen – die jedoch als die besten Jäger gelten. Heutzutage werden Greifvögel vor allem zur «Vergrämung» eingesetzt, beispielsweise um allzu grosse Bestände von Tauben oder Krähen zu bekämpfen. Die reine Präsenz der Greifvögel führt dazu, dass die Tauben oder Krähen seltener brüten.
Der vierjährige Wüstenbussard «Santos». Weissgesichtseule «Krümel».
Wer wollte, durfte einen Schutzhandschuh anziehen und einen der Vögel bei sich landen lassen. Auch Marianne Ramp schloss Bekanntschaft mit einem dieser Federtiere, mit der zutraulichen und freundlichen Weissgesichtseule «Krümel».
In kleinerer Runde im Schatten der Sonnenschirme klang der Nachmittag aus – ein erfreulicher, unterhaltsamer und informativer Anlass für die Jubilarin und ihre Gäste. Infos zur Falknerei Basel: falknerei-basel.ch
Kindergartenwichtel erobern den Wald
Frenkendorf Zurzeit finden die Waldwochen statt
In Frenkendorf bei der Vogelschutzhütte Bruederholde entdecken die Kindergartenkinder den Wald: Sie hören Geschichten, erkunden die Natur und lernen auf spielerische Art und Weise die Facetten des Waldes kennen. Für vier Wochen findet der Unterricht in der Natur statt. Die Vögel zwitschern, der feuchte Waldboden duftet nach Frühling, und im Sitzkreis herrscht gespannte Stille: Alle lauschen der Geschichte vom kleinen Flohling. Der kleine Flohling, ein Waldwichtel aus dem Littelwald, ist auf der Suche nach seinen besonderen Fähigkeiten. Ausgerüstet mit farbigen Wichtelhüten werden die rund vier-zig Kinder selbst zu kleinen Waldwesen. Gemeinsam entdecken die Wichtelfreunde den Zauber des Waldes. «Ich bin Kraxi und als Schutztier habe ich mir die Blaumeise ausgesucht. Die kann schnell wegfliegen und ist schön farbig», meint der kleine Junge mit Schlapphut und Wichtelohren auf dem Kopf. Jedes Kind hat sich im Vorfeld des Waldprojekts einen passenden Wichtelnamen und ein Schutztier ausgesucht – an Kreativität kaum zu übertreffen.
Parteien
Beim freien Spiel zwischen Wurzeln und Farnen entstehen fantasievolle Wichtelhütten, rasante Schlammrutschen und kleine geschnitzte Astkunstwerke. Die Kinder tauchen ein in eine Welt, in der Fantasie, Neugierde, Mut und Naturverbundenheit Hand in Hand gehen. In den vier Waldwochen lernen die Kinder den Wald in all seinen Facetten kennen: Wo leben Fuchs, Hase und Reh? Was machen sie für Geräusche? Fachpersonen aus dem Bereich Wald und Natur besuchen die Gruppe: Förster, Wildhüter und Jagdaufseher sowie der Natur- und Vogelschutzverein geben wertvolle Einblicke in ihre Arbeit und erzählen, wie sie die Natur schützen und pflegen.
Ein nachhaltiges Projekt Vor über 20 Jahren fanden die ersten Waldwochen im Frenkendörfer Wald statt. Dank der Unterstützung der Schulleitung, der Bürgergemeinde und der Gemeinde Frenkendorf, des Zivilschutzes sowie der Firma Ziegler AG (Bauwagen) erleben die Kinder unvergessliche Wochen. Auch für eine mobile Toilette ist gesorgt – dank Daniel Buser und der Firma Deocab GmbH. «In dieser Zeit wachsen wir zu einer grossen Waldfamilie zusammen – wunderbar. Die Familien der Kinder werden von Anfang an ins Projekt einbezogen und wir erfahren jedes Mal grosse Unterstützung. Denn ohne sie wäre es nicht möglich», da sind sich die engagierten Kindergärtnerinnen einig. Weiter betonen sie den besonderen Charakter des Projekts: «Es kommt Lagerstimmung auf, und das macht die Erfahrung nachhaltig und wertvoll.» Wie tief die Waldwochen wirken, zeigt sich auch daran, dass ehemalige Kindergartenkinder –heute grosse Schwestern oder Brüder – ihren Jokertag nutzen, um noch einmal mitzugehen. Ein Zeichen dafür, wie prägend und bedeutsam diese Zeit im Wald ist.
Für eine solidarische Gesellschaft
Der 14. Juni wird ein wichtiger Tag für die Zukunft unserer Schweizerischen Gesellschaft. Die SP Liestal und Umgebung und das Komitee «Ja zur neuen Ortsdurchfahrt Birsfelden» haben deswegen in Liestal eine gemeinsame Standaktion durchgeführt.
Wir setzen uns für ein Ja zur Initiative «Zämme in Europa» ein, sagen Nein zur Initiative «für eine verbesserte Sichternstrasse», Nein zur Initiative «keine 10-Millionen-Schweiz», Nein zur Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung», Nein zur Änderung des Zivildienstgesetzes. Und wir empfehlen Philipp Schoch zur Wahl in den
Regierungsrat. Zur Abstimmungsvorlage über die Neue Ortsdurchfahrt Birsfelden gab es viele Gespräche. Es musste erklärt werden, worum es geht und weshalb der Kanton und nicht nur Birsfelden darüber abstimmen muss.
Die Informationen führten zu einer positiven Haltung dem Projekt gegenüber.
In Anbetracht der anschliessend eingegangenen unzähligen Online-Hasskommentaren ist es umso wichtiger, sich für eine rücksichtsvolle Gesellschaft einzusetzen und dazu Sorge zu tragen. Dafür stehen wir ein. PascaleMeschberger,SPLiestal
Sichternstrasse Liestal
Seit über 80 Jahre benutze ich die Sichternstrasse, sei es zu Fuss, per Velo oder Auto. In all diesen Jahren wurden schon viele Varianten der Verkehrsberuhigung und für Sicherheit ausprobiert. Wieso bei der Planung «Begegnungszone Sichtern» die mögliche Verbreiterung des Trottoirs (Sichternstrasse 8) nicht zustande kam ist mir nicht bekannt, hätte aber sehr viel zur Sicherheit beigetragen. Die jetzige Situation, Begegnungszone 20 km/h und Verengungen hat die wichtige Funktion, dass alle Beteiligten (Fussgänger/-innen, Velound Autofahrer/-innen) Rücksicht aufeinander nehmen sollten. Ob mit einem Fussgängerstreifen und einigen sehr teuren Anpassungen (300000 Fran-
ken!) die Sicherheit verbessert wird, bezweifle ich, umso mehr die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf 30 km/h erhöht werden muss. Eine grosse Begegnungszone ist der Bahnhofplatz – Poststrasse – Törliplatz, auch hier gibt es keine Fussgängerstreifen und es funktioniert seit Jahren ohne grössere Probleme. Eben so wenig ist es bei der Kreuzung Allee – Freihofgasse ein Problem. Rücksichtnahme, Verständnis und etwas weniger Hektik ist in den Begegnungszonen ein ganz wichtiger Punkt. Meine Meinung ist ein klares Nein zur Vorlage, mit dem Wunsch an die Stadtverwaltung die gräulichen Punkte in der Begegnungszone durch gelbe Punkte zu ersetzen. EdgarW.Senn,Liestal
Marianne Ramp mit ihrem Sohn Michel Ramp.
Fotos: M. Schaffner
Wochenende. Fotos: W. Wenger
Michael Laubscher vor dem Eingangstor zum Veranstaltungsraum.
OliviaFessler
Die Kinder geniessen den Wald bei Regen und Sonnenschein. Foto: zVg
Einfach mobil
Neuling
mit spannender Palette
Mit Lynk & Co. ist eine weitere neue Marke am Schweizer Automarkt gestartet. Mit spannender Palette und starkem Konzern im Rücken ein interessanter Neuzugang.
Von Philipp Aeberli
Der hiesige Automarkt ist geprägt von bekannten Namen, die den Markt seit Jahrzehnten bestimmen. Doch: In den vergangenen Monaten und Jahren ist Bewegung in diese starre Welt gekommen. Neue Marken aus China versuchen auch in Europa, Fuss zu fassen – und bereichern den hiesigen Markt mit neuen Ansätzen, frischem Design und vor allem mit viel Expertise, wenn es um elektrische Antriebe geht. Mit Lynk & Co. ist seit Anfang 2026 eine weitere Marke aus China am Start in der Schweiz. Neu in Europa ist Lynk & Co. allerdings nicht: In einigen Märkten startete das Modell 01 bereits 2020 mit 192 kW (261 PS) starkem Plug-in-Hybrid.
Doch wer ist Lynk & Co. eigentlich? Die Marke gehört zum chinesischen Grosskonzern Geely. Wer das noch nie gehört hat, kennt aber bestimmt andere Marken aus dem Konzern: Volvo, Polestar, Lotus, Smart (50:50 mit Mercedes-Benz) oder, seit kurzem ebenfalls in der Schweiz, Zeekr. Wie bei Konzernen mit mehreren Marken üblich, teilen sich auch die Marken der GeelyGruppe Komponenten und Fahrzeugarchitekturen. Während die Marke Geely in China den Einstieg bildet, decken Volvo und Zeekr den luxuriösen Bereich ab. Lynk & Co. will das moderne Bindeglied zwischen den beiden Welten darstellen.
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Erfolgreiche KMVW für den TV Ziefen
Am 30. Juni fand bei wolkenlosem Himmel und sommerlich hohen Temperaturen die Kantonalen Meisterschaften im Vereinswettkampf statt. Dank der hervorragenden Wetterbedingungen konnten sämtliche Wettkämpfe im Freien durchgeführt werden. Den Auftakt für den TV Ziefen machte die Jugend mit ihrer Schaukelringvorführung. Die Turnerinnen und Turner zeigten eine überzeugende Leistung und wurden dafür mit der Note 9.28 belohnt. Dies bedeutete den ausgezeichneten 3. Rang in ihrer Kategorie. Anschliessend präsentierte der TV Ziefen sein Barrenprogramm. Mit einer sauberen und gelungenen Darbietung erreichte das Barrenteam die Note 9.34 und durfte sich über den 1. Rang freuen. Für ein weiteres Highlight sorgten die Aktiven mit ihrem Schaukelringprogramm. Bei besten Bedingungen am vereinseigenen Ringgerüst begeisterten sie Publikum und Wertungsrichter gleichermassen. Die grandiose Vorführung wurde mit der hervorragenden Note 9.75 bewertet, womit sich der TV Ziefen souverän den 1. Rang sicherte. Die Gymnastikgruppe zeigte anschliessend ein rhythmisches Programm, bei dem sie mit viel Ausdruck, Synchronität und Präzision überzeugte. Die gelungene Vorführung wurde mit der Note 8.93 bewertet, was den 7. Rang bedeutete.
In der Disziplin Sprung war der TV Ziefen der einzige Turnverein, der eine Sprungvorführung präsentierte, und bildete damit eine eigene Kategorie. Auch hier zeigte das Sprungteam eine starke Leistung und bot eine eindrucksvolle Show für Gross und Klein. Dafür wurde es mit der ausgezeichneten Note 9.73 belohnt.
Der TV Ziefen blickt auf eine äusserst erfolgreiche KMVW 2026 zurück. Ein herzlicher Dank gilt dem Sportclub BielBenken für die hervorragende Organisation und Durchführung dieses gelungenen Anlasses.
TimonBuser,TVZiefen Bildlegende
Foto: zVg
Bretzwil und Seltisberg siegen bei Gemeindeduell
Beim diesjährigen «Coop Gemeinde Duell» stehen Oberbaselbieter Gemeinden in zwei von vier Kategorien an der Spitze. Bretzwil ist auf dem ersten Platz bei den Gemeinden mit einer Einwohnerzahl zwischen 0 und 1000: Mit 694779 Minuten hat die Gemeinde das Vorjahresergebnis übertroffen und bei der fünften Teilnahme erstmals den Sieg geholt. Seltisberg siegte in der Kategorie von 1001 bis 2000 Einwohnenden. «Wir sind unglaublich stolz auf uns!», schreibt das Lokalteam auf der offiziellen Webseite www.coopgemeindeduell.ch. «Die letzten Tage entwickelten sich zu einem echten Hitchcock-Finale: Das Duell mit Schleit-
heim verlief bis zuletzt auf Augenhöhe, und die Führung wechselte mehrmals täglich. Schleitheim hat uns alles abverlangt und uns gleichzeitig enorm motiviert.» Die abwechslungsreichen Events hätten zudem für viele schöne Begegnungen und ein tolles Miteinander im Dorf gesorgt. Schweizweit haben rund 200 Gemeinden haben an dem Programm zur Bewegungsförderung teilgenommen und mit ihrer Bevölkerung Bewegungsminuten gesammelt. Die Gewinner-Gemeinden erhalten einen Geldbetrag, welcher wiederum in die Sportförderung in der Gemeinde investiert werden kann. ObZ
Vier Medaillen
Am Rankingturnier in Sierre erkämpften sich Melanie –57kg und Leana –52kg in der Kategorie U18 jeweils die BronzeMedaille. Leana (15) wagte ein Doppelstart in der Kategorie U21 –52 kg und holte sich mit drei Siegen in Folge die
Goldmedaille. Am Sonntag startete Sven von der Judoschule Kübler am Nationalen Schülerturnier und sicherte sich mit zwei Siegen den 3. Platz in der Kategorie U15 –36 kg. JudoschuleKübler
Mit drei Medaillen zurück aus Holland
Die Judoka von Judo Sport Liestal zeigten dieses Wochenende in Pey-Echt starke Leistungen, grossen Kampfgeist und beeindruckende Präsenz auf der Matte. Robyn Kern aus Liestal musste sich nur gerade im Finale geschlagen gegeben und zeigt als Jahrgangsjüngste in ihrer Kategorie eine beachtliche Performance.
Lilly Müller aus Bubendorf und Matthias Bösch gewinnen sehr verdient die
Bronzemedaille, insbesondere Matthias erweist sich nach einem Freilos und anschliessender Startniederlage mit sechs Siegen in den Hoffnungslauf als wahrer Kämpfer.
Neo Schaub aus Gelterkinden und Yannick Kern schaffen ebenfalls den Sprung in den Hoffnungslauf, verlieren aber etwas unglücklich die nächste Runde und scheiden leider frühzeitig aus. JudoSportLiestal
Volg-Rezept
Strawberry Clusters
Für ca. 20 Stück
1 Ofenblech oder 2 Backbleche von ca. 28 cm Ø Backpapiere für die Bleche
300 g griechisches Jogurt nature, ungesüsst
1½ bis 2 EL Zucker ½ Pack Vanillezucker
300 g Erdbeeren, gewürfelt
250 g dunkle Schokolade, zerbröckelt
3 EL Kokosfett ½ TL Salz
Zubereitung
1. Blech/Bleche mit Backpapier belegen, ca. 10 Minuten in den Tiefkühler legen.
2. Jogurt, Zucker und Vanillezucker verrühren. Erdbeeren unterziehen. Jeweils 1 leicht gehäufter Esslöffel Jogurt-Masse aufs Blech geben, bis die Masse aufgebraucht ist. Mind. 2 Stunden gefrieren.
3. Schokolade mit Kokosfett bei kleinster Hitze schmelzen. Häufchen kurz hineintauchen, auf das kalte, mit Backpapier belegte Blech setzen, mit wenig Salz bestreuen. Erneut mindestens 30 Minuten gefrieren. Tipps: Die Clusters (Englisch «Haufen/ Klumpen») schmecken tiefgekühlt oder leicht angetaut. Aufbewahrung im Kühlschrank 2 bis 3 Tage; im Tiefkühler ca. 1 Monat. Für eine Variante mit Him- statt Erdbeeren dieselbe Menge Tiefkühl-Himbeeren verwenden. Die Beeren gefroren zur JogurtMasse geben und die Häufchen gleich wieder einfrieren.
Zurück ins echte Leben
Sissach Die Offene Jugendarbeit Region Sissach feierte ihren 30. Geburtstag
Beat Eglin
Am letzten Samstag wurde die Bevölkerung zu einem Fest in die Primarschule Sissach eingeladen. Bei schönstem Sommerwetter wurde zusammen gegessen, gespielt und gebastelt. In einer Talkrunde äusserten sich Politiker, Jugendliche und Fachleute zur Bedeutung der Offenen Jugendarbeit. Ein mehrmals erwähnter Punkt war, dass Erwachsene oft Forderungen an die Jugendlichen stellen, deren Bedürfnisse aber gar nicht kennen.
Ab 16 Uhr kamen Familien und weitere Besucher auf den Pausenplatz. Die Kinder eroberten sich die «verrückte Leiter» oder bastelten ihre persönlichen Namensbändeli. Zum Essen gab es frische Pizza und ein Dessertbüffet. Was vor 30 Jahren begann, ist heute eine von 12 Gemeinden und der Kirche getragene regionale Institution, die nicht mehr wegzudenken ist. «Es wäre schön, wenn sich im Hinblick auf Solidarität noch mehr als 12 von 17 Gemeinden beteiligen würden», meinte eine der an der Talkrunde beteiligten Person.
Talkrunde
Am frühen Abend begrüsste Thomas Furrer, Ressortleiter «Kind.Jugend.Familie» (KJF) und ehemaliger Leiter des Clubs Underground die interessante Diskussionsrunde über Offene Jugendarbeit. Der Jugendtreffpunkt Underground musste in den Anfängen mangels Personal sogar geschlossen werden. Auch die Finanzierung war schwierig, da sich zu wenig Gemeinden beteiligten. Die Zusammenarbeit mit der Stiftung Jugendsozialwerk brachte die personelle und finanzielle Stabilität.
Silvio Strub, Itinger Gemeinderat und Präsident des Trägervereins, sieht die Gemeinden als Bindeglied, Auftraggeber und Finanzierer der wichtigen Institution. «Am besten ist es, wenn man nichts hört. Wenn aber etwas passiert,
zu
gibt es Diskussionen darüber, ob man die Jugendarbeit braucht.» Viel Überzeugungsarbeit ist nötig, denn «die einen brauchens, die anderen nicht», meinte der Politiker.
Salome ist in der Lehre und arbeitet gerne mit Kindern. «Junge Menschen brauchen einen Ort, um sich selbst und mit Kollegen zu sein. Man wird so akzeptiert, wie man ist», sagt sie. Ihr gefällt es, wenn sie etwas auf die Beine stellen kann, wie beispielsweise das Krimidinner.
Auch für Janis war das Underground ein Ort, wo er akzeptiert wird. Dort konnte der einstige Rebell sein, wie er war und sich ausleben.
Ohne die Jugendarbeit wäre er heute nicht dort, wo er jetzt ist. Sie war ihm auch eine Hilfe im privaten Bereich und bei der Stellensuche. Es gab «Moment, wo me dusse nid cha erläbe.» Heute ist er älter, erfahrener und steht auf der anderen Seite als Mitarbeiter im Underground. Er möchte den Jungen auf eine andere Art helfen, denn die Jugendarbeit basiert auf Freiwilligkeit.
Nando (Zimmermannslehrling) schätzt das Underground, weil man vieles zusammen machen und es lustig haben kann und Sandro streift hier den Alltagsstress ab. Leiterin Lea Strickler möchte, dass nicht bei den Schwächsten der Gesellschaft gespart wird, sondern gerade dort ansetzen. Janis will eine Kultur ohne Handy erlebbar machen, Momente schaffen, die man geniessen kann und die Jugendlichen zurück ins echte Leben führen.
Marco möchte die perfekte Welt designen, in der man mehr zueinander schaut und aufeinander eingeht.
In zehn Jahren... …soll das Underground ähnlich sein wie jetzt – von lachen bis ernst, Unterhaltung und Probleme lösen. Die Leiter sind immer noch auf Augenhöhe mit den Jugendlichen und machen auch einmal einen Blödsinn mit. Thomas Mumenthaler, Gemeinderat in Diegten, meinte zum Schluss: «Der Rahmen bleibt gleich und ist gut. Die Politik muss annehmen. Und spürt immer wieder den Zeitgeist.»
Richtigstellung Pfarrhauskeller Waldenburg
Herr Leo Engeler hat zum wiederholten Mal in verschiedenen Medien, zuletzt in der ObZ vom 28. Mai, davon gesprochen, die Kirchgemeinde hätte dem Kellertheater gekündigt, weil die Brandschutzvorschriften «nun nicht mehr» genügten.
Diese Aussage ist falsch. Die Kirchgemeinde hat gar nichts gekündigt, weil es überhaupt nichts zu kündigen gab. Weder gab es bisher einen Vertrag noch überhaupt eine Bewilligung zum Theaterspielen im Pfarrhauskeller. Der Pfarrhauskeller ist rechtlich gesehen einfach der Keller des Pfarrers. Erich Meier meinte vor über 40 Jahren, man könne in seinem Keller Theater spielen, sein Nachfolger Hanspeter Schürch hat es genauso gehandhabt. Daraus ist etwas Wunderbares entstanden, aber rechtlich gesehen gab es keine Grundlage. Im Rahmen der Renovierungsarbeiten in den letzten zwei Jahren und aufgrund der Tatsache, dass im Keller abnahmepflichtige Elektroarbeiten vorgenommen wurden, hat sich diese Frage neu und öffentlich gestellt. Das Pfarrhaus
gehört der Stiftung Kirchengut, die Kirchgemeinde ist lediglich die Mieterin. Die Stiftung hat die Kirchgemeinde darauf hingewiesen, dass es keine Genehmigung für öffentliche Veranstaltungen im Keller gibt und dass die dafür erforderlichen Bedingungen weder baupolizeilich noch brandschutztechnisch erfüllt sind.
Für die Kirchgemeinde gab es zwei Möglichkeiten: entweder sie drückt einfach die Augen zu und im Keller wird weiterhin Theater gespielt, obwohl man weiss, dass es eigentlich nicht erlaubt ist. Das ist viel Verantwortung für ein Laiengremium wie die Kirchenpflege (Crans Montana).
Die andere Möglichkeit wäre, bei der Stiftung Kirchengut die Herauslösung des Kellers aus dem Mietvertrag für die Pfarrwohnung zu beantragen (was möglich wäre), danach eine Umwidmung der Nutzung für öffentliche Veranstaltungen für den Keller beim Kanton zu bewirken und schliesslich den Keller dem Theater zum Gebrauch zu überlassen. Eine solche offizielle Genehmigung zu bekommen, wäre nicht nur aus
Neuer Deckbelag
Känerkinden Umfangreiche Belagsarbeiten geplant
Bei geeignetem Wetter werden am Wochenende vom 6. / 7. Juni 2026 an der Hauptstrasse in Känerkinden umfangreiche Belagsarbeiten inklusive Einbau des Deckbelags durchgeführt.
Ab der Dorfeinfahrt von Diegten herkommend bis zur Ueligasse bleibt die Strasse von Samstag bis Montagmorgen gesperrt.
Als Abschluss der im Frühjahr 2025 begonnenen Instandsetzung der Hauptstrasse werden Fräsarbeiten ausgeführt sowie die Binderschicht und der Deckbelag eingebaut. Die Vorarbeiten beginnen am Montag, 1. Juni 2026. Der Verkehr wird einspurig mithilfe einer Lichtsignalanlage an der Baustelle vorbeigeführt. Der Belag wird am Wochenende vom 6./7. Juni 2026 eingebaut. Das erfordert die vollständige Sperrung des Strassenabschnitts. Bei Regen verschiebt sich der Termin auf den 20. und 21. Juni 2026. Die Hauptstrasse ist ab der Dorfeinfahrt von Diegten herkommend bis zur Ueligasse von Samstagmorgen um 7 Uhr bis Montagmorgen um 5 Uhr gesperrt. Von der Sperrung ebenfalls betroffen
sind die Einmündungen der Gassackerstrasse, Ringgackerstrasse und der Walter-Eglin-Strasse. Die Einmündung der Ueligasse bleibt während der Arbeiten befahrbar, es ist jedoch zeitweise mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Die Zufahrten zu den Liegenschaften im Baustellenbereich können über das Wochenende nicht gewährleistet werden. Den betroffenen Anwohnenden stehen bei Bedarf Ersatzparkplätze beim Mergelplatz hinter der Gemeindeverwaltung sowie bei der Mehrzweckhalle zur Verfügung. Die Fusswege bleiben für den Zugang zu den Liegenschaften jederzeit benutzbar.
Im Anschluss an die Belagsarbeiten folgen Fertigstellungsarbeiten wie das Hochziehen der Schachtabdeckungen und Markierungsarbeiten. Diese werden bei laufendem Verkehr unter Einsatz eines Verkehrsdienstes ausgeführt. Weiterführende Informationen zu aktuellen Baustellen sind auf der Homepage des Tiefbauamts des Kantons Basel-Landschaft zu finden unter: Baustellen Kantonsstrassen
Die Hauptstrasse in Känerkinden von Diegten herkommend. Links die Einmündung der Ringgackerstrasse. Foto: BUD
Flüchtlingstag 2026
Gelterkinden Einladung zur Feier am 20. Juni «Menschlich bleiben, Geflüchtete schützen! Gemeinsam engagiert für ein starkes Miteinander.» Das ist das Motto, das die Schweizerische Flüchtlingshilfe für den nationalen Flüchtlingstag vom 20. Juni 2026 ausgewählt hat. An vielen Orten in der ganzen Schweiz finden an diesem Datum verschiedenste Anlässe statt, auch in Gelterkinden: am Samstag, 20. Juni von 11 bis 17 Uhr, im Pfarreisaal der katholischen Kirche Gelterkinden. Die «Freiwilligen für Flüchtlinge Gelterkinden und Umgebung» (FFGU) organisieren dafür ein Mittagsbuffet mit Speisen aus (fast) aller Welt, Kaffee und Kuchen,
musikalische Beiträge, Spiele für Kinder und Erwachsene. Willkommen sind alle, Alt und Jung, mit und ohne Schweizer Pass, alt Eingesessene und neu Angekommene. Es wird ein einfaches Fest sein, das zeigen wird: Miteinander ist vieles möglich, Ausgrenzung macht vieles unmöglich. Wer Zeit, Lust und Ideen hat, kann gerne selbst etwas zum Fest beitragen: Kontakt Regin Polsini, 079 352 75 58 (Kulinarisches), oder Thomas Brand, 079 378 66 36 (Musikalisches). Am Fest selbst sind auch Musikinstrumente und Spiele für spontane Beiträge vorhanden. Hans Rebmann (FFGU)
brandschutztechnischen, sondern auch wegen des Denkmalschutzes und vielen anderen Gründen fast unmöglich. Der einzige – nicht zulässige – Fluchtweg führt über eine schmale Treppe durch die Pfarrwohnung, um nur ein Beispiel zu nennen. Die Auflagen und der Aufwand wären immens, und nicht einfach durch eine «zweckdienliche Nachrüstung», wie Herr Engeler es nennt, zu erreichen. Ausserdem wären damit hinfort Ansprüche verbunden, welche die Kirchgemeinde nicht erfüllen kann. Die Kirchgemeinde hat mehrfach die Kirche als dauerhafte Spielstätte angeboten. Dort stünde mit wenig Aufwand eine gute Spielstätte zur Verfügung. Bei grossen Veranstaltungen in der Vergangenheit, für die der Keller zu klein war und während der Corona-Zeit, als der Keller für Vorführungen gesperrt war, hat dies bereits wunderbar funktioniert. Aus dem Kellertheater würde dann nach über 40 Jahren eben ein Kirchentheater. Wahrscheinlich würde deshalb nicht eine einzige Person weniger zu den Vorführungen kommen.
Pfr. Torsten Amling
Angeregte Talkrunde
Jugendthemen.
Fotos: B. Eglin
Hier wurden Namensbändeli geknüpft.
Adrian führte seine akrobatischen Fähigkeiten vor.
Objekte, Zeichnungen und Grafiken im Kleinformat
Gelterkinden Beeindruckende Kunstausstellung von Werner Buser
Sander van Riemsdijk
Das «Atelier 24» in Gelterkinden präsentiert im monumentalen Gebäude an der Rössligasse auf zwei Stockwerken seit letztem Freitag unter dem Motto «Kleinformate» eine Auswahl von Objekten, Zeichnungen und Grafiken von verschiedenen Arbeitsphasen des Basler Malers und Bildhauers Werner Buser (1928 –1994).
Zu sehen sind Objekte aus Holz, Zeichnungen, Collagen, Prägedrucke, Radierungen und Lithografien. Werner Buser war ein Vertreter des Konkreten und Konstruktiven und hat an seinem Geburtsort Basel ein sehr umfangreiches Werk hinterlassen, das nach dem Tod seiner Ehefrau Esther nun in Gelterkinden aufbewahrt wird.
Subtilität und Sinnlichkeit Werner Buser absolvierte eine Ausbildung zum Schaufenstergestalter an der Kunstgewerbeschule Basel. Von 1970 bis zu seiner vorzeitigen Pensionierung im Jahr 1991 übte er eine Lehrtätigkeit als Werklehrer und Heilpädagoge an einer Schule für geistig behinderte Kinder in Basel aus. In dieser Zeit widmete sich der begabte Künstler ebenso dem persönlichen künstlerischen Schaffen zu.
Bei näherer Betrachtung faszinieren die Kunstwerke von Werner Buser durch Subtilität und Sinnlichkeit. Sie laden die Betrachter zu einer meditativen und gleichwohl achtsamen Haltung gegenüber dem Kunstwerk ein.
Beim Reflektieren bekommt man einen soliden Eindruck über die Techniken und Materialien, welche Werner Buser in seiner langjährigen kreativvollen Schaffenszeit in seinen konstrukti-
Reformierte Kirchgemeinde
Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Donnerstag, 4. Juni
17.30 Teenager-Club im Unterrichtshüsli
20.00 living room zum Thema «Erfolg» im Joker, unterhalb des Unterrichtshüsli
Samstag, 6. Juni
14.00 Jungschi und Pionierjungschi im Unterrichtshüsli
17.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Ormalingen. «Alle Tiere an Bord». Die Tiersuche zur Arche Noah. Wir laden alle Eltern, Freunde und Verwandten mit ihren Kleinen herzlich ein und freuen uns auf ein besinnliches Zusammensein.
Sonntag, 7. Juni
10.15 Sonntagschule im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Livestream – link auf www.ref-gelterkinden.ch. Leitung: Pfr. Samuel Maurer. Amtseinsetzung der neuen Kirchenpflegenden Therese Lander und Edgar Gusset. HEIMAT. Text: Apostelgeschichte 4,32–37. Thema: Was ist mir Heimat? Orgel: Theresia Gisin. Kollekte: Diospy Suyana, Spital Peru. Fahrdienst: Matthias Alig, 079 516 04 53
19.00 Friedensgebet in der reformierten Kirche
Dienstag, 9. Juni
20.00 Bibliolog mit Eva Schelker in der Kirche
Mittwoch, 10. Juni
Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum
9.30 Eltern-Kind-Treff an der Schulgasse 9, Gelterkinden
19.10 Taizé Gebet in der Kirche –Lieder-Stille-Gesang Freitag, 12. Juni
19.00 Feierliche Einweihung der neuen Glocke des Friedhofs in Rickenbach. Mit kurzen Ansprachen des Gemeinderats, des Glockenbauers und Pfr. Samuel Maurer, Apéro
Amtswochen
1. bis 7. Juni: Pfr. Samuel Maurer
8. bis 14. Juni: Pfr. Eric Hub
Allgemein: Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum, Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof: Donnerstag um 18.30
vistischen Kunstwerken mit den abstrakt-geometrischen Formen und den ausdrucksvollen Kraftfeldern verwendet hat.
Monochromes Weiss als Grundlage
In seiner ersten Schaffensphase sind die Konstruktionen aufgrund der Rahmung hermetisch abgeschlossen. Bald aber verwendete der Künstler Plexiglashauben, die einen Einblick auch von den Seiten erlauben. In den konstruktivistischen Objekten von Werner Buser herrscht als farbliche Grundlage meist ein monochromes Weiss vor, seltener sind andere buntere Farbtöne. Kennzeichnend für seine Werke ist die grosse handwerkliche Präzision, mit der er seine Objekte ausführte. Dabei wurden die Drähte gebogen oder gelötet sowie das Papier geschnitten, geklebt oder gefaltet. Die Aussenwelt dringt nur im Spiel von Licht und Schatten in die künstlerische Wirklichkeit.
Organische Entwicklung Für Werner Buser hatte die organische Entwicklung in seiner künstlerischen Arbeit absolute Priorität. Er fand 1994 seine letzte Ruhestätte auf dem «Wolfgottesacker» in Basel. Ausstellung «Kleinformate» von Werner Buser, Freitag, 29. Mai bis Sonntag, 21. Juni, jeweils samstags und sonntags, 11 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung.
«Atelier 24» Sarojini und Cornelius Buser-Shrestha Rössligasse 24, Gelterkinden Tel. 061 981 53 51 www.atelier24pranava.com
und Sonntag um 7.30, Pfingsten um 9.00
Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» freitags, 10.30.
Freitag, 5. Juni, 19.30 in der Kirche: Cembalorezital und CD-Präsentation
«Musik für diese unsichere Zeit» mit Dmytro Kokoshynskyy
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Samstag. 6. Juni
17.00 bis 18.00 Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier in Sissach Sonntag, 7. Juni 10.00 Eucharistiefeier mit Prozession, mit Erstkommunikanten und den Pfarreiangehörigen von Sissach, anschl. Apéro
Dienstag, 9. Juni
12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25
18.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 11. Juni
17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Freitag, 12. Juni
18.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Fest in Sissach
Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung, 076
13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden
Samstag, 6. Juni
14.00 Jungschar
Sonntag, 7. Juni
10.15 Gottesdienst mit Regula Geiser
Dienstag, 9. Juni
19.30 Gesprächskreis Salon Crystal
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Sonntag, 7. Juni
10.00 Gottesdienst in der Kirche Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Franziska Baumgartner, Orgel Rund um meine Kirche
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung
Am Sonntag, 21. Juni 2026 findet im Anschluss an den Gottesdienst mit Taufe in der Kirche Maisprach um ca. 11.00 Uhr die Kirchgemeindeversammlung mit folgenden Traktanden statt: 1. Begrüssung – 2. Traktandenliste – 3. Beschlussprotokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 30. November 2025 – 4. Tätigkeitsbericht der Kirchenpflege 5. Präsentation und Genehmigung der Rechnung 2025 6. Verschiedenes.
Im Anschluss sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen.
Die Rechnung 2025 sowie das Beschlussprotokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung können ab sofort in beiden Kirchen eingesehen werden. Ebenfalls sind die Dokumente auf unserer Webseite (www.ref-buus-maisprach.ch) unter der Rubrik «Neues aus der Kirchgemeinde» zu finden.
mit dem Titel «Holzrelief bemalt».
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken
Samstag, 6. Juni 17.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Ormalingen
19.00 Konzert in der Kirche Ormalingen, Dmytro Kokoshynskyy Sonntag, 7. Juni 10.00 Gottesdienst in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Christoph Herrmann Sonntag, 14. Juni Kirchgemeindeversammlung, 11.00, MZH in Hemmiken
Traktanden: 1. Begrüssung – 2. Genehmigung Traktandenliste – 3. Protokoll und Genehmigung der Kirchgemeindeversammlung vom 2. November 2025 4. Rechnung 2025 – 5. Revisorenbericht zur Rechnung 2025 – Genehmigung Rechnung – 6. Wahlen: a. Rechnungsrevisoren; b. Synodale – 7. Gottesdienstplan 2. Hälfte 2026 – 8. Infos aus den Ressorts 9. Diverses
Zentrum Ergolz, Ormalingen
Donnerstag, 11. Juni 10.00 Pfarrer Andreas Marti Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)
Samstag, 6. Juni 19.15 Kirche Oltingen. Konzert «Chrystal Streams» mit Barockensemble «I Pizzicanti»
Sonntag, 7. Juni 9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.) Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen. Sonntagsschule Oltingen mit Silvia Eschbach
Sonntag, 7. Juni
10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti. Alexandra Ivanova, Orgel, Kirchenkaffee
Dienstag, 9. Juni 18.00 Niklausstube Oltingen. Bibellesekreis mit Pfr. Andreas Marti Mittwoch, 10. Juni 14.00 Altes Gemeindehaus Wenslingen. Ökumenischer Kindertreff Wenslingen mit Sylvia Heiniger und Andrea Buess
Donnerstag, 11. Juni 10.00 Zentrum Ergolz Ormalingen, Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti Amtswoche 1. bis 21. Juni: Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch
Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau
Donnerstag, 4. Juni 15.00 Gottesdienst im Alters und Pflegeheim Läufelfingen, Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!
Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler
Donnerstag, 4. Juni, Outdoor-Games (mit VW Bus), Läufelfingen Sonntag, 7. Juni 9.45 Rümlingen: Gottesdienst mit Taufe von Julia Schärer, Tochter von Laura und Michael Schärer Häfelfingen, Pfarrer Markus Enz. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für das HEKS
Mittwoch, 10. Juni
18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler
Freitag, 12. Juni, Badi Sissach Sonntag, 14. Juni 9.45 Läufelfingen: Familiengottesdienst mit den Reliklassen aus Läufelfingen, Susanne Wernli. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für das HEKS
Sohn Cornelius Buser und seine Frau Sarojini präsentieren im Atelier 24 Werke von Werner Buser.
Fotos: S. van Riemsdijk
Kunstwerk
Gelterkinder Nachrichten
Einwohnergemeinde Gelterkinden
30.Bring-Hol-Tag
«Verschenken statt Wegwerfen», das ist das Ziel des 30. Bring- und Holtages der SP Gelterkinden und Umgebung.
Nutzen Sie die Gelegenheit alte und neue Sachen abzugeben und eventuell gegen schönere Gegenstände auszutauschen und zwar gratis! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Samstag, 13.Juni 2026, Allee Allmendstrasse, Gelterkinden Bringen: 9.00 bis 11.00 Uhr, Holen: 9.00 bis 12.00 Uhr
Bei schlechtem Wetter wird der Anlass auf den 19.September verschoben
Das können Sie bringen: Küchengeräte (funktionstüchtig), Geschirr, Besteck, Werkzeuge, Bastelmaterial, Musikinstrumente, Kleider, Taschen, Schmuck, Kindervelos, Spiele, Spielzeuge, Spielgeräte, Bücher (nur Kleinmengen und Aktuelles), Gartengeräte, Gartenkleinmöbel, Kleinmöbel, Korkzapfen (sauber). Das nehmen wir nicht: Polstermöbel, Skis, Skischuhe, Motorfahrzeuge (Töfflis, Motorräder, Autos), Kinder-Autositzli, Kinderwagen, Flüssigkeiten, Esswaren, grosse Gegenstände, CDs und DVDs.
Sie haben einen Artikel, den wir nicht annehmen, den Sie aber trotzdem weitergeben möchten? Nutzen Sie einfach unsere Pinnwand und präsentieren Sie Ihr Inserat direkt vor Ort. Die Sammelmaterialien werden an Schweizer Recyclingbetriebe weitergeleitet.
Allee-Beizli: Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Allee-Beizli: Sandwiches, hausgemachte Kuchen, Most, Mineralwasser, Kaffee, Tee. Durchgeführt von der SP Gelterkinden und Umgebung
Einwohnergemeinde Gelterkinden eUmzug – Die elektronische Umzugsmeldung
Einwohnerinnen und Einwohner sowie Weg- und Neuzuziehende können sich rund um die Uhr bequem online an-, ab- und ummelden. Der Kanton BaselLandschaft und weitere Kantone haben sich zum Verbund eUmzug Schweiz zusammengeschlossen und bieten eine gemeinsame Lösung für die OnlineAdressänderung an.
Die Umzugsmeldung hat gemäss Gesetz innerhalb von 14 Tagen zu erfolgen. Wenn die Ummeldung nicht via eUmzug erfolgt oder nicht möglich ist, ist ein persönliches Erscheinen am Schalter der Einwohnerdienste erforderlich. Informationen zu eUmzug und das Onlineformular finden Sie unter folgendem Link: www.eumzug.swiss.
Halten Sie für die Meldung folgende Unterlagen bereit, welche hochgeladen werden müssen:
• Ausweispapiere (Identitätskarte oder Pass, Ausländerausweis) aller Familienmitglieder
• Krankenversicherungskarten aller Familienmitglieder
• Mieterinnen und Mieter den Mietvertrag für die neue Wohnung Folgende Personen können eUmzug nutzen:
Ganze Schweiz:
• Alle Schweizerinnen und Schweizer
• Ausländische Staatsangehörige aus EU/EFTA-Staaten mit den Ausweisen B, C, Ci oder L
Umzug innerhalb des Kantons Basel-Landschaft:
• Ausländische Staatsangehörige aus Drittstaaten mit den Ausweisen B, C, Ci, F oder L Zu- und Wegzüge vom/ins Ausland sind mit eUmzug nicht möglich. Der Umzug eines Ehepaares oder einer Familie mit minderjährigen Kindern kann in der Regel in einer Meldung erfasst werden. Nicht verheiratete Paare und volljährige Kinder müssen sich einzeln ummelden.
Über den Umzug wird seitens der Gemeinde die Steuerverwaltung sowie die SVA BL informiert. Der Adresswechsel muss bei der Motorfahrzeugkontrolle, Post, Versicherungen, Bank, usw. persönlich gemeldet werden.
Bei Fragen steht Ihnen die Abteilung Einwohnerdienste gerne zur Verfügung. 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch
Einwohnergemeinde Gelterkinden Daten der Gemeindeversammlungen 2026
Mittwoch, 17. Juni 2026
Mittwoch, 14. Oktober 2026
Mittwoch, 9. Dezember 2026
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Fahrplananhörung 2027
Vom 22.Mai bis zum 9.Juni 2026 werden die Entwürfe der Fahrpläne 2027 (gültig ab 13.Dezember 2026) im Internet publiziert auf www.öv-info.ch.
Während der Publikationsfrist haben Sie die Möglichkeit eine Stellungnahme abzugeben. Diese können Sie über ein Online-Formular auf der erwähnten Seite erfassen.
Anschliessend überprüft der Kanton die Stellungnahmen zusammen mit den Transportunternehmen hinsichtlich Zweckmässigkeit, Machbarkeit und Finanzierbarkeit. Je nach Ergebnis werden die Fahrpläne überarbeitet. Wir danken Ihnen für die Mitarbeit für einen attraktiven öffentlichen Verkehr in unserer Region.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Sommer-Gefahren
Hitze im parkierten Auto ist für Tiere lebensgefährlich! Viele Tierhalter sind sich des grossen Risikos nicht bewusst, welchem sie ihre Vierbeiner mit dem Zurücklassen im Auto während der wärmeren Jahreszeit aussetzen. Ab 15 Grad Aussentemperatur führt dieser Umstand leider immer wieder dazu, dass Tiere qualvoll verenden.
Bereits bei 15 Grad Aussentemperatur kann der Innenraum sich bei Sonnenbestrahlung bis über 50 Grad aufheizen. Auch geöffnete Fensterspalten können ein Fahrzeug nicht genügend kühlen. Innerhalb von wenigen Minuten kann ein Hund in einem überhitzten Fahrzeug einen tödlichen Hitzschlag erleiden.
Deshalb lassen Sie Ihren Hund nicht im Auto zurück!
Einwohnergemeinde Gelterkinden Kunststoffsammlung
Kunststoff ist kein Abfall.
Es ist möglich, den im Haushalt anfallenden Kunststoff in separaten Sammelsäcken zu sammeln. Die Kunststoffsammelsäcke sind bei folgenden Verkaufsstellen erhältlich: claro Weltladen, Bohnygasse 3 RegioKäse, Bohnygasse 11 Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8
Verkaufspreis:
CHF 27.– für eine Rolle mit zehn 60-Liter-Säcken Beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5 sowie auf dem Festplatz, Brühlgasse stehen Sammelcontainer für die vollen Sammelsäcke bereit.
Bitte Kunststoff nur in diesen Säcken im Sammelcontainer deponieren. Kunststoff nicht lose einwerfen. Das Nichteinhalten dieser Vorgaben wird gebüsst. Weitere Infos erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung und auf www.gelterkinden.ch.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Stipendien von der Dr. Louis Glatt-Stiftung
Die Dr. Louis Glatt-Stiftung gewährt Stipendien zur Förderung der beruflichen Ausbildung an Jugendliche mit Wohnsitz im Bezirk Sissach. Finanzielle Leistungen erhalten Jugendliche nach der obligatorischen Schulzeit für die Erstausbildung (Lehre, Schule, Praktikum) und für weiterführende Ausbildungen, wenn die Voraussetzungen für eine Unterstützung erfüllt werden.
Interessierte laden das Anmeldeformular unter www.glattstiftung.ch herunter und senden den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag per Post an: Dr. Louis Glatt-Stiftung, Hauptstrasse 112, 4450 Sissach
Eingabefrist: 31. Juli 2026
Gemischte
Musizierstunde
Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklasse Taylan Arikan, Violinenklasse Silvan Irniger und Klarinettenklasse Ajda Jauslin.
Eintritt frei – Kollekte
Freitag, 5. Juni 2026, 18.30 Uhr, grosser Saal
Musizierstunde
Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklasse Taylan Arikan.
Eintritt frei – Kollekte
Freitag, 5. Juni 2026, 20 Uhr, grosser Saal
Musizierstunde
Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Waldhornklasse Simon Kissling. Eintritt frei – Kollekte
Montag, 8. Juni 2026, 19.30 Uhr, grosser Saal
Musizierstunden
Es musizieren für Sie Schülerinnen und Schüler der Klavierklasse Art Marika.
Eintritt frei – Kollekte
Freitag, 12. Juni 2026, 18.30 und 20 Uhr, grosser Saal
Regionale Musikschule Gelterkinden
Rünenbergerstrasse 35 Gelterkinden
Panini Tauschbörse Fussball-WM 2026
Du hast doppelte Panini-Sticker und einige fehlen Dir noch? Komm und tausche Deine Bilder mit anderen bei uns in der Bibliothek!
Samstag, 6. Juni 2026
Samstag, 13. Juni 2026
Samstag, 20. Juni 2026 Jeweils 10.00 bis 12.00 Uhr
Wir freuen uns auf zahlreiche Sammler:innen!
Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20 4460 Gelterkinden
Weitere Infos auf www.bibliothek-gelterkinden.ch
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Tino Polsini fährt an die WM
Orientierungslauf Der Gelterkinder startet im Juli in Genua – zweimal
Am Samstag noch Rang 16 in der Sprintstaffel von Skara. Dann am Dienstag der Lohn: Tino Polsini ist für die OL-WM in Genua selektioniert. Der Gelterkinder gehört zum Schweizer Aufgebot – und das gleich in zwei Disziplinen.
Swiss Orienteering hat am 2. Juni das WM-Team für die Titelkämpfe vom 6. bis 11. Juli in Genua bekanntgegeben. Vier Frauen und sieben Männer vertreten die Schweiz. Polsini steht im Einzelsprint am Start – und in der abschliessenden Sprintstaffel.
Das ist kein Zufall. Hubmann und Polsini konnten bereits WM-Medaillen im Einzelsprint gewinnen – er ist kein Debütant, er ist ein erfahrener Mann für die grossen Bühnen. Im Einzelsprint läuft er zusammen mit Martin Hubmann und Benjamin Wey – wobei Wey seinen ersten WM-Einsatz bestreitet. In der Sprintstaffel bildet Polsini gemeinsam mit Simona Aebersold, Natalia Gemperle und Fabian Aebersold das Schweizer Quartett.
Eine Gold-Anwärterin führt das Team an Bei den Frauen ist Simona Aebersold die klare Leaderin. Zuletzt gewann sie den Einzelsprint am Weltcup in Skara – und Bereichsleiterin Leistungssport Sabrina Meister macht keinen Hehl daraus, was möglich ist. «Das Team der Frauen ist klein, hat aber mit Simona Aebersold eine Athletin in ihren Reihen, welche bei jedem Start eine Gold-Anwärterin ist», sagt sie.
Das Männerteam glänzt mit Tiefe. Sieben Athleten für die verschiedenen Disziplinen – nicht weil man grosszügig ist, sondern weil die Konkurrenz intern zu gross ist für weniger. «Sieben Athleten haben in dieser Saison bereits ein oder mehrere Top-Ten-Resultate im Weltcup erreicht – nicht für alle gibt es einen Platz im WM-Team», sagt Meister. Ein schönes Problem, wenn man so will. Einziger Wermutstropfen: Riccardo Rancan, amtierender Weltmeister im KO-Sprint, kämpft mit einer Hüftverletzung. Ob er in Genua starten kann,
schreiben
Ein Macher für den Regierungsrat
Mit der Ersatzwahl in den Baselbieter Regierungswahl vom 14. Juni steht eine wichtige Weichenstellung bevor. Politisch ist relevant, dass die wählerstärkste Kraft, die SVP, derzeit nicht im Regierungsrat vertreten ist. Ein wesentlicher Teil der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sieht sich heute nicht in der Exekutive vertreten.
In unserer bewährten direkten Demokratie ist es wichtig, dass alle relevanten Kräfte angemessen mitwirken. Die SVP präsentiert mit Mattias Liechti eine gestandene Persönlichkeit, die das Zeug hat, wieder kräftig neuen Schub und Zug in den Regierungsrat zu bringen. Keinen Polteri, ein Macher. Fachlich und persönlich ist relevant, dass er aus seiner beruflichen und politischen Laufbahn alle Fähigkeiten und Kompetenzen mitbringt, um ein Departement verantwortungsvoll zu führen und im Regierungsgremium engagiert eine tragende Rolle zu übernehmen. Er hat immer wieder bewiesen, dass er entschlossen anpackt, genau zuhört, gewissenhaft arbeitet und schliesslich mehrheitsfähige Lösungen präsentiert, die dann auch praktikabel und umsetzbar sind. Deshalb empfehle ich am 14. Juni Mattias Liechti als neuen Regierungsrat für unser Baselbiet zu wählen.
Thomas de Courten, Nationalrat SVP, Rünenberg
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Element.
entscheidet sich zu einem späteren Zeitpunkt. Bevor es nach Italien geht, steht für die meisten Athletinnen und Athleten ein Höhentrainingslager im Engadin an. Danach ein weiteres Trainingslager in der Nähe von Genua – um das Wettkampfgelände zu verinnerlichen, bevor
der Startschuss fällt. Alle Medaillenentscheidungen sind live auf SRF zu sehen. Der Einzelsprint steigt am 7. Juli in Sestri Ponente, der KO-Sprint am 9. und 10. Juli, die Sprintstaffel – mit Tino Polsini – am 11. Juli in Genua. Gelterkinden darf mitfiebern. ObZ
Schluss mit Chaos und Zuwanderungs-Dogma
Die Gegner der Nachhaltigkeitsinitiative reden mantraartig von der «Chaos-Initiative». Dabei führt die masslose Zuwanderung zu Chaos in unserem Land. Verstopfte Strassen, überfüllte Züge, lange Warteschlangen bei Wohnungsbesichtigungen, explodierende Ausländer-Kriminalität und überfüllte Gefängnisse. Geht es nach dem Willen der Gegner, soll alles so weitergehen. Seit Jahren wird uns das Märchen vom Wohlstand durch Personenfreizügigkeit aufgetischt. Reiner Eichenberger, Professor für Theorie der Finanz- und Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg, räumt mit der Wohlstandslüge auf: Ohne das «Grenzgängerdoping» wächst unser BIP pro Kopf nur um 0,39 Prozent pro Jahr – wir liegen damit sogar hinter dem kriselnden Euroraum. Das rasante Bevölkerungswachstum treibt Mieten und
Infrastrukturkosten überproportional in die Höhe, belastet die Umwelt und senkt die Lebensqualität. Die Personenfreizügigkeit lindert den Fachkräftemangel nicht, sie befeuert ihn durch eine stetig wachsende Nachfrage. Es ist höchste Zeit, dass wir dieses Zuwanderungs-Dogma beenden. Die 10-Millionen-Initiative fordert genau das: Eine Rückkehr zu einer klug gesteuerten, massvollen Zuwanderung, die dem Land und seinen Bürgern wirklich nützt, anstatt nur die Profite einiger weniger Wirtschaftsverbände zu mehren. Deshalb am 14. Juni ein klares Ja für echte wirtschaftliche Vernunft. Die Schweiz hat ihren Wohlstand durch Qualität und Innovation aufgebaut, nicht durch unkontrolliertes Bevölkerungswachstum.
Peter Riebli, Buckten, Parteipräsident SVP BL
Vielseitiger Leistungsausweis
Am kommenden 14. Juni wählen wir einen Regierungsrat. Mit Matthias Liechti, SVP, steht der ideale Kandidat zur Verfügung. Der Leistungsausweis von Liechti ist äusserst vielseitig – ideal für einen Regierungsrat. Nebst seiner Partei hat er auch die Unterstützung von FDP und Mitte. Auf dem Plakat vom Mitbewerber ist keine Partei ersichtlich. Liechti als mehrfacher Familienvater befasst sich permanent mit der Jugendausbildung. Als ehemaliger Gemeindepräsident von Rümlingen, wie auch als Landrat, kennt er die Herausforderun-
Grossartiger Bandauftritt von «The Two’s»
Ormalingen Alles, ausser gewöhnlich
Am 28. Mai feierte die Primarschule Ormalingen ihren Gesamtschulanlass. Den Abschluss der Veranstaltung machte die RMSG-Schülerband Ormalingen, die ganz dem Jahresmotto der Primarschule entsprechend, «alles ausser gewöhnlich» ist!
Das Publikum wartete ungeduldig auf Einlass, um dann gleich nach vorne stürmend die besten Plätze direkt beim Absperrband vor der «Bühne» zu ergattern. Es herrschte regelrechte Rockkonzertstimmung! Die Fans riefen und kreischten nach den Bandmitgliedern und die jungen Stars, liessen sich gebührend feiern und klatschten die ausgestreckten Hände ihrer Fans strahlend ab. Selbstbewusst begrüssten die beiden Sängerinnen Estelle und Zuzanna das Publikum und stellten ihre Band keck als «The Two’s» vor. Eltern erzählten nach dem Konzert den Hintergrund für diesen Namen: Die Band hat zwei Sängerinnen, die meisten Instrumente kommen doppelt vor und die Mehrheit der Bandmitglieder spielt auf zwei oder gar mehreren Instrumenten! Alles, ausser gewöhnlich ist, dass die Band erst im Januar 2026 gegründet wurde und seither während der Schulwochen einmal pro Woche unter der Leitung von RMSG-Lehrerin Ramo Ayaou zusammenkommt, um zu proben.
Ayaou wendete sich als «MuB»-Lehrerin im Herbst 2025 mit der Idee, sowohl in Ormalingen als auch in Rickenbach je eine Schülerband zu gründen, an Marco Santschi, den Schulleiter der Regionalen Musikschule Gelterkinden. Die Idee traf bei ihm sofort auf fruchtbaren Boden und innerhalb kürzester Zeit organisierte die RMSG die nötigen Instrumente, die sie den Primarschulen für dieses tolle Projekt zur Verfügung stellt. Pünktlich zum Beginn des Frühlingssemesters startete Ramo Ayaou mit den Bands, deren Mitglieder grösstenteils bereits Musikschülerinnen und -schüler der RMSG sind.
Was Ayaou und die Band in solch kurzer Zeit zusammen erarbeitet haben, ist grossartig! «The Two’s» lieferte eine tolle Show und beindruckte das Publikum mit ihrem Zusammenspiel, ihrer Präsenz und ihrem Können. Am Ende des letzten Songs forderten die Fans lautstark nach einer Zugabe und wurden noch einmal mit dem Song «Hit the Road, Jack» belohnt. Ein krönender Abschluss!
Rundum sah man strahlende Gesichter. Und schon war die Idee im Team geboren, dass «The Two’s» am nächsten Band- & Ensemble-Festival der RMSG, am 4.September 2026, auftreten könnte!
JudithSantschi
Veranstaltungen
Reise nach Albanien mit Freiwilligeneinsatz
Am Freitag berichtet Donat Oberson, Böckten, über nachhaltiges Reisen und freiwillige Hilfe in einem fremden Land. In seinem Vortrag mit Bildern erzählt er von seiner Reise nach Albanien. Dazu gibt es Getränke und ein paar Snacks. Eintritt frei.
Eine Anmeldung ist nicht nötig, aber für die Planung trotzdem erwünscht bis 4.Juni an donat.oberson@bluewin.ch oder Tel. 078 642 22 98. Freitag, 5.Juni, 19 bis gegen 21 Uhr, im Saal der katholischen Kirche, Brühlgasse 7A in Gelterkinden. ObZ
gen der Oberbaselbieter. Dank den weitreichenden Berufsausbildungen, wie: Landwirtschaft, Treuhand, Bank, etc., kann er aus dem Vollen schöpfen. Aufgrund seiner militärischer Ausbildung als – Militärpolizei-Grenadier – sind Sicherheit, Verantwortung und Teamfähigkeiten keine Fremdwörter. Als aktiver Regierungsrat will er auch Bürokratien abbauen. Für mich ist klar, ich wähle Matthias Liechti ... und weiter empfehlen und Wahlzettel innert Wochenfrist abgeben. WalterJ.Bucherer,Wintersingen
«The Two’s» in Aktion.
Foto: J. Santschi
Vortrag von Donat Oberson am Freitag in Gelterkinden.
Tino Polsini in seinem
Foto: Kristina Lindgren
Leser
Grandiose Kulturperle im hinteren «Föiflibertal»
Reigoldswil Das «Feld Reigoldswil» steht vor der Eröffnung
Willi Wenger
Ab morgen Freitag steht das neu geschaffene Kulturzentrum «Feld Reigoldswil» im zentralen Scheinwerferlicht. Das Wochenende ist Schauplatz der Eröffnungsfeierlichkeiten des sanierten und umgebauten Dreisässenhauses. Dieses vereint neben einem Museum und der darüber sanierten Wohnung einen Veranstaltungsraum mit Bühne, einen Sitzungsraum mit notwendiger Infrastruktur sowie Küchen- und WC-Einrichtungen. Ein Schaulager auf dem Dachboden sowie ein Archiv komplettieren das Angebot. Das Kulturzentrum steht für öffentliche und private Veranstaltungen bereit. Das Haus aus dem Jahre 1765 ist ein wertvoller historischer Zeitzeuge der bäuerlichen Baukultur im Kanton. Stiftungsratspräsident Stephan von Daeniken sagt, dass die Art des Bauens, die noch weitgehend intakte Umgebung mit Wiese und Obstbäumen sowie die erhaltene Raumausstattung den hohen Zeugniswert begründen würden.
In zwei Etappen Die Sanierung erfolgte in zwei Etappen. So wurden zuerst der ehemalige Stall mit Garderobe, Toilette und einem Office ausgerüstet und das Tenn zu einem mehrfach nutzbaren Veranstaltungsraum umgestaltet. «In der zweite Etappe haben wir die Wohnung im ersten Obergeschoss saniert und bewohnbar gemacht,» blickt von Daeniken auf die anspruchsvolle Bauzeit zurück.
Stiftungsratspräsident von Daeniken sprach vergangene Woche in Bezug der morgen beginnenden Festivitäten von einem historischen Moment für alle beteiligten Personen. Das Ganze sei ein Meilenstein für die Stiftung, aber auch für das Museum. Eine ganz riesiges Merci richtete er an «all unsere Geldgeber» sowie an jene Personen, welche das Vorhaben mit viel Freiwilligenarbeit unterstützt haben.
Den Medien wurde vergangene Woche auch die neue digitale Heimatkunde von Reigoldswil vorgestellt. Diese markiert im Haus sichtbare Präsenz. An einem Bildschirm kann das sorgfältig redigierte Werk im Detail bestaunt werden.
Sponsorengelder unverzichtbar
Die Sanierung des Hauses «Feld Reigoldswil» kostete 1,25 Millionen Franken. An diese steuerten der Regierungsrat aus dem Baselbieter Swisslosfonds (400000 Franken/keine Steuergelder), die Standortgemeinde Reigoldswil (200000 Franken) sowie Stiftungen (172000 Franken) und Private (130000 Franken), bei. Darlehen in der Höhe von 160000 Franken, davon 100000 Franken von der Bürgergemeinde, ergänzen die Liste der Sponsoren.
Eines der Legislaturziele
Seitens des Gemeinderats sagt Präsident Fritz Sutter im Gespräch mit der ObZ, dass sich die Gemeinde über die gelungene Sanierung ebenfalls sehr freue. Er wies im Exklusivgespräch darauf hin, dass die Legislaturziele des Gemeinde-
Im Veranstaltungsraum mit kleiner Bühne und mit Stühlen aus dem ehemaligen Gemeindezentrum freuen sich (von links): Debora Briggen, Stephan von Daeniken, HansRudolf Sutter, Urs Dettwiler (alle vom Stiftungsrat) und Roland Plattner (Leiter der Heimatkunde) über die gelungene Sanierung des Hauses. Fotos: Willi Wenger
rats ab 2020 die Kulturförderung als eines der drei Hauptthemen formuliert habe. Das damit verbundene finanzielle Engagement im Zeitraum der letzten fünf Jahre in der Höhe von insgesamt 300000 Franken durch Steuerzahlerin-
nen und Steuerzahler sei mitunter eine massgebende Voraussetzung für das Gelingen des Kulturzentrums gewesen, so Sutter.
Mehr zum Fest: www.feldreigoldswil.ch
Von Tuten und Blasen eine Ahnung
MSBF Kids Day der Blasmusik
Hanspeter Thommen
Zum ersten Mal findet am 6. Juni in den beiden Frenkentälern ein Kids Day der Blasmusik statt.
In der heutigen Zeit stehen den Kindern viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zur Verfügung. Es ist schwer für die Kleinen, sich für etwas zu entscheiden. Doch noch immer verbringen zu viele Kinder ihre Freizeit zuhause vor einem elektronischen Gerät. Um wieviel schöner wäre es, die Freizeit mit Gleichgesinnten zu verbringen. Eine gute Möglichkeit dazu bietet die Blasmusik.
Die Angebote der Musikschule beider Frenkentäler bieten neben dem eigentlichen Musikunterricht auch verschiedene Möglichkeiten an, in Ensembles und Jugendorchestern mitzuspielen.
Später können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihr schönes Hobby in einem der Musikvereine weiter ausüben.
Welche Möglichkeiten sich dabei bieten, können Kinder und ihre Eltern am Kids Day am 6. Juni in fast allen Dörfern der beiden Frenkentäler erleben. Dieser Anlass wird durchgeführt in einer Zusammenarbeit der Musikschule beider Frenkentäler und den Musikvereinen in ihrem Einflussbereich.
Der Kids Day beginnt bereits am Vormittag um 10.30 Uhr in Arboldswil und Langenbruck. In Arboldswil spielt die Jugend Band der MSBF in der Mehrzweckhalle unter dem Titel «Meet The Band – Farbenspiel der Musikinstrumente». «Disney For Kids» ist in der Mehrzweckhalle in Langenbruck an-
gesagt, und zwar mit der Mezzo Band der MSBF.
Zeitgleich beginnen am Nachmittag um 14 Uhr die Programme der meisten Musikvereine. In der Mehrzweckhalle Reigoldswil wird die musikalische Geschichte «Tim und Nora reisen nach Basel» erzählt. Nicht so weit geht der Kids Day in Ziefen, er bleibt nämlich gleich dort beim Gemeindehaus unter dem Titel «Kids Day Goes To Civenna». In der Mehrzweckhalle Bubendorf löst «Detektiv Allegro» seinen ersten Fall. Sportlich geht es in Lampenberg zu und her. Auf dem Pausenplatz des Gemeindehauses findet ein Instrumentenparcours statt. In Hölstein spannen der Musikverein und die Klassen 2a und 2b der Primarschule zusammen unter dem Titel «Chlyni und grossi Händ». «Paula Pauke und die Piratenbande» geht bei der Mehrzweckhalle in Oberdorf auf eine abenteuerliche Reise.
Um 10 Uhr beginnen in der Mehrzweckhalle Niederdorf die «Olympischen MUSIK-Spiele». Um 14 Uhr findet die Rangverkündigung statt. Zu einem «Zoo Ball» lädt die MG Bretzwil-Lauwil um 14 Uhr auf den Schulhausplatz in Bretzwil ein. Der Ball wird um 17 Uhr beim Schützenhaus in Lauwil wiederholt.
Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Selbstverständlich können bei den Musikvereinen im Anschluss des Programms die Musikinstrumente unter fachkundiger Leitung auch ausprobiert werden. Wer weiss? Vielleicht packt die Eine oder den Anderen die Lust, ein Instrument zu spielen.
Das bald fertige Wohnzimmer im Obergeschoss des Museums.
Das ehemalige Bauernhaus «Im Feld» ist neu ein Kulturzentrum.
Uf und dervo. Fotos: HP. Thommen
Zusammenspiel der Generationen.
Ausprobieren Fagott.
Wie ein Siegel im Wachs
Oberdorf Eindrückliche Feier zur Firmung am Pfingstsonntag
Acht junge Menschen erhielten in einer eindrücklichen Feier, am Pfingstsonntag den göttlichen Zuspruch. «Ihr bekommt zwei Geschenke», versprach Bischofsvikar Valentine Koledoye an der Firmung. «Einerseits die Geschenke der Familie, Paten und aller die euch lieben. Und andererseits das Geschenk der Heiligen Geistkraft. Ein
lebenslanges Geschenk, welches die Seele, den Geist auflädt. Wie ein Akkugerät, das nicht kaputtgehen kann, hält das Geschenk Gottes ewig.»
Heilig ist was berührt, was heilt, was uns mit den Menschen die bei uns einen liebevollen Eindruck hinterlassen haben, verbindet. Auch wenn sie nicht mehr leben.
Die Heilige Geistkraft kann beleben und uns Kraft geben, stärken um zu uns und dem Glauben zu stehen. Heilige Geistkraft, sanfter Wind, Zärtlichkeit Gottes, Liebe die umhüllt, bestärkt die Gefirmten in der Gewissheit: Gott ist bei dir. Immer. Überall.
Beide Geschenke beleben und machen stolz, können berühren und froh machen. So soll es sein. Auch ihr seid für uns ein Geschenk. Es war ein Geschenk euch begleiten zu dürfen. In Taizé, während der Vorbereitung, beim Startgottesdienst. All die Jahre von der Erstkommunion bis zur Firmung. Berührend eure Glaubenssätze von damals und heute.
Seid besiegelt mit der Gabe der Heiligen Geistkraft, diesen Segen wurde euch in der Firmung zugesprochen. Wie ein Siegel im Wachs einen Eindruck hinterlässt, so soll auch Gottes Geistkraft Eindruck und Spuren hinterlassen. Ihr habt bei uns Eindruck hinterlassen. Ihr seid tolle junge Menschen und es ist schön, euch zu kennen und begleiten zu dürfen, über eure Firmung hinaus. Danke Levina, Lorena, Lukas, Laura, Ainhoa, Maeva, Irja und Ryan. Wir durften mit euch eine feierliche, würdige und fröhliche Firmung feiern. Es war einfach schön.
SabineBrantschen
Jubelkonfirmation
Reigoldswil Lebendiger Gottesdienst
Die Jubilare und Jubilarinnen, die vor 50, 60, 65 oder 70 Jahren in der Reigoldswiler Kirche konfirmiert wurden, haben einen lebendigen und geistvollen Gottesdienst zusammen gefeiert. Das Kirchenensemble des Reigoldswiler Musikvereins begleitete im Wechsel mit der Orgel die Lieder und begeisterten mit Purcell, Bach und Seniors March. Nach dem Abendmahl bekamen die Jubelkonfis Segen und Urkunde. In der Predigt war ein humorvolles Streit-
gespräch zwischen Heiligem Geist (Karl Bolli) und dem Teufel (Pfarrerin Löhr) zu hören, der Teufel steckt bekanntlich im Detail – aber der Geist auch, wenn er unserer Schwachheit aufhilft und von der Kanzel dem diabolischen «Durcheinandermacher» Paroli bietet. Zum Apero mit sommerlichen Temperaturen versammelte sich die ganze Pfingstgemeinde zum Gratulieren. Dorothee Löhr, KirchenpflegeReigoldswil-Titterten
19.00 Kirche Langenbruck. Pfarrer Torsten Amling. An der Orgel begleitet uns Martin Wiget. Anschliessend Kirchgemeindeversammlung.
Anlässe
Kirchgemeindeversammlung
Sonntag, 7. Juni 2026
Traktanden: 1. Protokoll der KGV vom 16. November 2025 – 2. Rechnung und Revisorenbericht 2025 – 3. Informationen aus der Pfarrwahlkommission – 4. Kündigung des Mietvertrags für die Kirche Waldenburg – 5. Änderung der Kirchgemeindeordnung – 6. Varia Frauengesprächsgruppe
Donnerstag, 11. Juni, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Offenes Abendsingen
Dienstag, 16. Juni, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19
Bibelgruppe
Donnerstag, 18. Juni, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35
Vokalensemble
Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches
Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag, von 9.00
bis 12.00 (Ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Info: 061 961 01 55
19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé
Sonntag, 7. Juni 10.00 Bennwil, Gottesdienst mit Pfarrerin Silvia Bolatzki. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: HEKS (Flucht und Ankommen)
Für Kinder und Jugendliche
Samstag, 6. Juni
Ganzer Tag. Jungschi Bämbel. Wir rollen los, das Wasser lacht – ein letzter Zauber wird entfacht.
Montag, 8. Juni
17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein
Mittwoch, 10. Juni
14.00 bis 16.30 Kids-Treff Lampenberg
Donnerstag, 11. Juni
9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein
Veranstaltungen
Männerabend
Freitag, 5. Juni, 18.00. MANN trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame Zeit. Essen und Getränke bringt jeder
Mann selbst mit. Bitte wende dich an Pfarrer Raphael Hadorn für weitere Informationen.
Gebet in Hölstein Samstag, 6. Juni um 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Gemeinde, unsere Dörfer, unser Land und den Frieden in der Welt.
Herzliche Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 9. Juni, um 20.00 im KGH Sunnewirbel in Hölstein. Traktanden: 1. Protokoll der KGV vom 3. Dezember 2025 2. Genehmigung der Rechnung 2025 und des Revisorenberichts 3. Wahl eines Kirchenpflegemitglieds für die restliche Amtsperiode 2025–2028, Vorschlag der Kirchenpflege: Ursula Dettwiler, Hölstein, Vorstellen der Kandidatin und Wahl 4. Wahl einer Revisorin (Periode 2026–2029), Vorschlag der Kirchenpflege: Nicola Oetiker, Bennwil 5. Wechsel im Jugendarbeiterteam 6. Reglemente Orgelfonds und Fonds Altersarbeit 7. Programm 2. Halbjahr 2026 8. Verabschiedungen und Dank 9. Diverses.
Anschliessend Apéro und gemütliches Beisammensein mit Guido Schärli’s Fotos vom Gemeindewochenende Bernau im Schwarzwald vom 24. bis 26. April 2026. Die Unterlagen zur Kirchgemeindeversammlung sind auf der Website aufgeschaltet.
«Versöhnt leben» mit Jens Kaldewey Mittwoch, 10. Juni um 14.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Unser Leben ist oft geplagt von der Spannung zwischen dem was ist und dem, wie es sein sollte oder muss. Wir jagen Wunschvorstellungen hinterher oder trauern Idealen nach. Versöhnung ist angesagt mit uns und unserem Leben! Herzlich lädt ein: Team Senioren-Treff. Kirchgemeindewanderung Gasterntal
Donnerstag, 11. Juni. Die Details zur Reise finden Sie auf unserer Webseite.
Voranzeigen
Gottesdienst mit separatem Kinderprogramm Sonntag, 14. Juni, 10.00, Foyer/MZH Lampenberg. Wir beginnen den Gottesdienst mit einem gemeinsamen Lied. Anschliessend dürfen alle Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren in die Turnhalle gehen, wo für sie ein tolles Kinderprogramm stattfindet. Nach dem Gottesdienst besteht für alle die Möglichkeit, eine feine Wurst vom Grill zu geniessen.
Mittagstisch
Mittwoch, 17. Juni, 12.00, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Mit Anmeldung – Platzanfragen bei Doris Heinimann, 079 291 08
01, Fahrdienst: Peter Fischer, 061 951 21 06
Mitteilungen
Amtswochen 11. Mai bis 7. Juni: Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60 8. bis 28. Juni: Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98
Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf
Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch
Agenda
Donnerstag, 4. Juni 19.30 Bibel lesen – und aus der Weisheit schöpfen
Freitag, 5. Juni 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet
12.15 MittagEssen in der Arche, Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 17.00 NordStern 8
19.00 TaizéGebet, Kapelle Hölstein
19.00 Spielabend in der Arche, Frauenverein
Samstag, 6. Juni
14.00 NordStern 7
18.00 Santa Messa Sonntag, 7. Juni
17.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Kollekte: St. Beat Luzern Montag, 8. Juni 9.30 SprachCafé in der Arche Mittwoch, 10. Juni 18.00 Probe SingWälle in der Kirche Freitag, 12. Juni 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet
Mitteilungen
Herzlich willkommen
Wir begrüssen Bernhard Schibli, er wird mit uns am Sonntag den AusschlafGottesdienst mit Eucharistie feiern.
NordStern
Ab der 7. Klasse bieten wir mit dem NordStern eine Wegbegleitung bis zur Firmung.
Vertrauen in die eigenen Stärken, Wünsche und Glaube sind Themen der Treffen. Wir beten, lesen und setzen uns mit Geschichten aus der Bibel auseinander und mit uns selbst. Wir unternehmen etwas gemeinsam, spielen, kochen, tauschen uns aus und verbringen so in den Jahrgangsgruppen Zeit. Bei Anlässen in der Pfarrei ist stets Verlass auf die helfenden Hände der Jugendlichen. Annik Freuler
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KleiderTausch
Zu gross oder zu klein? Aber doch noch wunderschön. Dann nicht in den Sack damit, sondern bringen Sie Ihre Kleider zu uns in die Arche. Wir tauschen Damen-, Herren- und Kinderkleider.
Am Samstag, 20. Juni von 15.00 bis 17.00 im Saal, können Sie Ihre Kleider bringen und tauschen. Vielleicht finden Sie ein neues Lieblingsstück. Bei Kaffee und Kuchen geniessen wir das Zusammensein. Schön, wenn Sie vorbeikommen. KrabbelKäfer Ein neues Angebot nach den Sommerferien.
Die Eltern-Kleinkind-Austauschgruppe «KrabbelKäfer» startet am Donnerstag, 27. August von 14.00 bis 15.30. Eltern von Kleinkindern haben die Möglichkeit sich zweiwöchentlich in der Arche zu treffen und miteinander über Alltägliche Herausforderungen zu diskutieren. Mütter und Väter teilen ähnliche Sorgen rund um Schlaf, Ernährung und Erziehung. Der direkte Kontakt mit Gleichgesinnten wirkt stark entlastend und vermindert Einsamkeit. Verständnisvolles Zuhören und erprobte Ideen können im Alltag sehr hilfreich und motivierend sein. Ich freue mich auf schöne und unterhaltsame Begegnungen. Kinga Bär
Reformierte Kirchgemeinde
Diegten-Eptingen
Donnerstag, 4. Juni 14.00 bis 17.00 Pfarrhaus Diegten, Seniorennachmittag Sunneblätz
Sonntag, 7. Juni 10.00 Kirche Eptingen, Regionalgottesdienst, Pfrn. S. Wagner
Foto: zVg
Veranstaltungen
Sommerfest mit New Balkan Folk
Waldenburg Open Air im Pfarrhof pr. New Balkan Folk tanzt auf ungeraden Rhythmen und trägt melancholische Melodien im Gepäck – Musik, die flirrt, fliegt und das Herz bewegt. Janina Fink und ihr Quartett lassen Eigenkompositionen und Balkanfolklore leuchten, verflechten sie mit andersartigen Farben und einem Hauch Poesie. Nach dem Debütalbum «Delem, delem» (2025) spinnt die Band bereits am nächsten Klangteppich, der 2027 in ein neues Album münden wird – voll frischer Harmonien und Geschichten, gesungen wie gestrichen, gezupft wie getrommelt.
Freitag, 5. Juni, um 20.13 Uhr im Pfarrhof Waldenburg. Mit Bar und Grillbetrieb, Eintritt frei/Austritt. www.pfarrhauskeller.ch
Vereinsnotizen
Balkan Folk mit der Bandleaderin
und
Wechsel im Präsidium
Generalversammlung Dachluckespinner Oberdorf
Am vergangenen Samstag schloss die Fasnachtsclique Dachluckespinner mit der Generalversammlung das 66. Vereinsjahr ab. Der Vorstand konnte über
die positive Entwicklung im Mitgliederund Juniorenbereich resümieren. Gleiches gilt es über die Vereinsrechnung zu berichten. Am meisten Interesse
Hölstein
Wasserversorgung; Umbau
Reservoir Finelen
Die Bauarbeiten erfolgen am 8. Juni 2026 ganztägig. Konkret erfolgt eine bauliche Umstellung der Löschauslösung und Verrohrung inklusive Steuerung im Reservoir Finelen. Es kann deshalb zu Druckschwankungen und kurzzeitigen Versorgungsunterbrüchen kommen.
Die Projektbeteiligten sind bemüht, die Beeinträchtigungen für die Wasserbezüger möglichst gering zu halten.
Niederdorf
Einladung zur Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026
Am Montag, 15. Juni 2026 findet um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle die nächste Einwohnergemeindeversammlung mit den folgenden Traktanden statt: Protokoll, Jahresrechnung 2025 inkl. GRPK-Bericht, Kredit für gemeinsames Wasserwerk z’Hof und Vertrag betreffend die Sicherung der Trink- und Löschwasserversorgung der Gemeinden Oberdorf und Niederdorf, Projekt «Zukunft Feuerwehr Frenke –neues Magazin» inkl. GRPK-Bericht, Verkauf Teil der Stammparzelle Nr. 972 (Im Wiedenacker 3), Verschiedenes.
Die Umweltschutzkommission lädt am 13. Juni zum Neophyten-Einsatz ein Ab Juni beginnt das Einjährige Berufkraut zu blühen, ein Neophyt, der sehr invasiv wächst und einheimische Flora verdrängt. Diesem wollen wir zu «Leibe» rücken. Treffpunkt beim Milchhüsli vis à vis WB-Haltestelle um 9 Uhr.
Erika Bucher – Rücktritt aus der GRPK
Erika Bucher erklärt nach langjähriger
Mitarbeit ihren Rücktritt aus der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission per Ende Juni 2026. Frau Bucher war während 18 Jahren Mitglied der Kommission. Der Gemeinderat dankt Frau Bucher herzlich für ihr langjähriges Engagement sowie ihre wertvolle Arbeit zugunsten der Gemeinde.
Yvonne Rauber –vorzeitige Pensionierung
Yvonne Rauber hat sich entschieden, vorzeitig in Pension zu gehen, und hat ihren Arbeitsvertrag per 31. Juli 2026 gekündigt. Während 16 Jahren war Frau Rauber im Reinigungsteam der Gemeinde tätig und sorgte mit ihrem Einsatz dafür, dass die gemeindeeigenen Räumlichkeiten stets sauber und gepflegt genutzt werden konnten. Der Gemeinderat dankt Frau Rauber herzlich für ihr langjähriges und engagiertes Wirken zugunsten der Gemeinde und wünscht ihr für den neuen Lebensabschnitt beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute.
Musikverein Niederdorf – Kids Day Blasmusik 6.Juni 2026
Der Musikverein Niederdorf lädt herzlich zum 1. Kids Day der Blasmusik ein.
Ein Anlass für die ganze Familie. Programm
• Der Anlass findet beim Sportplatz/ MZH Niederdorf statt, bei schlechter Witterung in der Halle.
• Von 10 bis 14 Uhr können Kinder und Familien unter dem Motto «Olympische Musik-Spiele» verschiedene Disziplinen spielerisch entdecken.
• Dabei haben alle die Möglichkeit, Blechblas- und Schlaginstrumente auszuprobieren.
• Ab 11.30 Uhr ist unsere kleine Festwirtschaft geöffnet und sorgt für das leibliche Wohl.
• Um 14 Uhr spielen wir ein unterhaltendes Ständeli für alle Anwesenden, gefolgt von einer kleinen Rangverkündigung. Es
Theaterprojekt hält der Gemeinde den Spiegel vor
zeigten die Versammlungsteilnehmer jedoch am Traktandum Wahlen, galt es doch das Präsidium neu zu besetzen. Einstimmig und mit grossem Applaus wählten die Cliquenmitglieder Claudia Bischof zur neuen Präsidentin. Sie ersetzt den bisherigen Präsidenten Stephan Zumbrunn, der nach 31-jähriger Amtszeit abtritt und neu als Vizepräsident im Vorstand Einsitz behält. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde Margrit Meyer für ihre langjährige Mitgliedschaft, besonders aber für ihren unermüdlichen Einsatz für die Clique und die Fasnacht im Dorf einstimmig in den Kreis der Ehrenmitglieder aufgenommen. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Corinne Ramstein geehrt und beschenkt. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft in der einzigen Tambouren- und Pfeiferclique im Waldenburgertal kann Fabian Früh stolz sein. Auch er durfte sich über viel Applaus und ein Präsent freuen. DachluckespinnerOberdorf
kann auch ohne Teilnahme an den Aktivitäten unser Ständeli besucht werden. Wir freuen uns über viele Zuhörer. Mitmachen und erleben Mitmachen, Punkte sammeln und gemeinsam Spass haben. Wir freuen uns auf viele begeisterte Teilnehmende und Besucherinnen und Besucher. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Waldenburg
Einladung
zur Einwohnergemeindeversammlung vom Montag, 15. Juni 2026, 19.30 Uhr in der Turnhalle
Traktanden
1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 24.11.2025
2. Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde Waldenburg
3. Statuten Stiftung Schlossruine
4. Verkauf Liegenschaft Hauptstrasse 42 (Wacht)
5. Verschiedenes
Die Unterlagen liegen ab dem 29. Mai 2026 auf der Gemeindeverwaltung auf und können unter www.waldenburg.ch heruntergeladen werden.
DerGemeinderat
Waldenburg «Countryside 1 – Waldenburg» pr. Es riecht nach Kuh, wenn die Städterinnen und Städter aus Basel rausfahren. Und irgendwie – so das unausgesprochene Gefühl – ist dann alles gut. Idyllisch. Intakt. Aber stimmt das noch? Regisseur Maximilian Hanisch stellt genau diese Frage. Und er stellt sie nicht in einem Theatersaal, sondern mitten in Waldenburg selbst. Mit «Countryside 1 – Waldenburg» lädt er an einem Wochenende im Juni – 12., 13. und 14. Juni – zum wohl kleinsten Roadtrip der Welt ein. Um 16 Uhr fährt der erste Bustransfer ab der Kaserne Basel ins Waldenburgertal, der Parcours beginnt um 17 Uhr. Hanisch ist selbst auf dem Land aufgewachsen, hat die Hälfte seines Lebens in Städten verbracht – und fand erst in der Schweiz einen Grund, zurückzukehren. Hier habe das Land eine andere Sichtbarkeit, eine andere politische Bedeutung. Und die Menschen, die auf dem Land leben, spürten, dass es so wie früher nicht mehr existiert. Hanisch studierte Schauspielregie am Thomas Bernhard Institut des Mozarteums Salzburg und Expanded Theatre an der Hochschule der Künste Bern. Seine Arbeiten wurden in der Dampfzentrale Bern, der Kaserne Basel, dem Theater Neumarkt Zürich, beim Kunstfest Weimar und dem Ming Contemporary Art Museum Shanghai gezeigt. Themen mit hoher politischer Relevanz – das ist sein Terrain.
Nachruf
Margrit Aebi-Aeschbacher
Mit grosser Betroffenheit nehmen wir Abschied von Margrit Aebi-Aeschbacher,
welche am 27. April 2026 im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Seit 1959 war Margrit Aebi für die Gemeinde Waldenburg tätig. Zuerst als Angestellte, dann als Mitglied verschiedener Kommissionen und danach 28 Jahre als Gemeinderätin, Vizepräsidentin und Sozialhilfebehörde-Präsidentin. Sie engagierte sich mit grossem Pflichtbewusstsein, Weitblick und Herzblut für das Wohl unserer Gemeinde. Mit ihrer offenen und herzlichen Art, ihrer Verlässlichkeit und ihrem unermüdlichen Einsatz prägte sie das Gemeindeleben nachhaltig und setzte sich stets für die Anliegen der Bevölkerung ein. Mit ihrem Tod verliert unsere Gemeinde eine engagierte Persönlichkeit, deren Verdienste in dankbarer Erinnerung bleiben werden.
Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt ihrer Familie und ihren Angehörigen. GemeinderatundGemeindeverwaltung Waldenburg
Langenbruck
Einwohnergemeindeversammlung Am Dienstag, 23. Juni 2026, findet in der Revue die Einwohnergemeindeversammlung statt. Die Einladung wird per Post an alle Stimmberechtigten zugestellt.
Traktanden Bürgergemeinde, 19.30 Uhr
1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2025
2. Rechnung 2025
3. Verschiedenes
Traktanden Einwohnergemeinde, 20.00 Uhr
1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2025
2. Rechnung 2025
Mitwirkend sind auch Waldenburgerinnen und Waldenburger selbst: Vera Schnider, Tabea Berger, Beat Feigenwinter, Beat Mattmüller und Simone Mattmüller haben das Projekt mitgeprägt. Das ist kein Theater über das Dorf – sondern mit ihm.
Das Ticket gibt es als Wahlpreisticket zu 15, 25 oder 35 Franken – gültig für Parcours, Dinner und Inszenierung. Wer nur den Parcours besuchen möchte, zahlt 5 Franken. Der Bustransfer ab der Kaserne Basel ist im Ticket inbegriffen, für einen Sitzplatz im Bus ist eine Anmeldung über die Webseite der Kaserne nötig.
Ein Abend, der mit einem theatralen Parcours durch Waldenburg beginnt und in einer verlassenen Fabrik endet. Dazwischen liegt die Frage, was diese Gemeinde war – und was sie werden will. Countryside 1 – Waldenburg: Freitag, 12., Samstag, 13., und Sonntag, 14. Juni. Tickets und Anmeldung: kaserne-basel.ch
Der Abend beginnt mit einem Parcours durch das Stedtli. Vorbei an grünen Wiesen, der Burgruine, den Wäldern am Jurafuss. Auf den ersten Blick pittoresk, wie aus dem Bilderbuch. Doch je näher man hingeht, desto mehr entfaltet sich eine Geschichte, die vom Handel über den Pass des Hauenstein, der Uhrenindustrie und ihrem Weggang geprägt ist. Sechs Studierende des Masterstudiums Scenography der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel haben entlang des Weges künstlerische Interventionen entwickelt: über die Passstrasse, über eine feministische Pionierin aus Waldenburg, über wandernde Gärten, über Insekten. Ein Panoramagemälde auf einer Bergwiese wartet ebenfalls. Wer den Parcours um 17 Uhr geht, landet danach um 19.30 Uhr beim Abendessen im Restaurant Schlüssel –und dann, um 20.30 Uhr, in einer ehemaligen Uhrenfabrik. Wer erst zur Inszenierung anreisen möchte, kann den zweiten Bustransfer um 19.30 Uhr ab der Kaserne Basel nehmen. Die aufgegebene Revue Thommen AG, für die einst täglich Arbeiterinnen und Arbeiter nach Waldenburg pendelten, wird zur Bühne. Performerin Jasmin Gloor steht darauf, verknüpft Interviewtexte, Videos und eigene Erlebnisse – und versucht, ein Bild von einer Gemeinde in Veränderung zu zeichnen.
3. Verkauf Liegenschaft im Baurecht –Parz. Nr. 125, Obere Au 4. Landkauf – Parz. Nr. 1, Simmeten
5. Landkauf – Parz. Nr. 827, Simmeten
6. Nachtragskredit zum Planungskredit Sanierung Ausserdorf
7. Der Gemeinderat informiert über die laufenden Geschäfte und Projekte
8. Verschiedenes
Was läuft in
Langenbruck
Samstag, 6. Juni
Kids-Day, Disney for Kids, Musikschule beider Frenkentäler, Mehrzweckhalle Langenbruck, 10.30 Uhr Kids-Day, MG-OWL mit Paula Pauke, Mehrzweckhalle Oberdorf 14 Uhr
Mittwoch, 10. Juni
Sommerausflug, Frauenverein, Gemeindeplatz (Anmeldung bis 27. Mai bei S. Blaser 078 863 75 90, es gibt keine separate Einladung, Kosten pro Person 10 Franken), 13.30 Uhr
Jeden Montag
• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr
• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr
Jeden Dienstag
• Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr
Jeden Mittwoch
• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr
• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, CHF 12.-/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr
Jeden Donnerstag
• Kaffitreff für alle, Vereinslokal 09.45 Uhr
• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 – 10.15 Uhr
C. Bischof, M. Meyer, C. Ramstein, F. Früh, S. Zumbrunn (v.l.) Foto: zVg