Erscheinungen: Donnerstag, 2 Juli 2026 und 9. Juli 2026 Farbe gratis Hunde- und Katzenshop
WOCHENTHEMA
Ausstellung über eine grosse Persönlichkeit
«Der Tiger im Tank nützt nichts, wenn ein Esel am Steuer sitzt.» Das ist nur eines von vielen Bonmots, mit denen der ehemalige populäre Bundesrat Willi Ritschard während seiner Amtszeit von 1974 bis 1983 von sich reden machte. Ihm widmet das Museum Grenchen bis zum 4. Juli 2027 eine Ausstellung. Die Vernissage findet morgen Freitag im Museum statt.
JOSEPH WEIBEL
Die Bundesratswahlen verfolgte der gelernte Heizungsmonteur und damalige Solothurner Regierungsrat Willi Ritschard 1974 zu Hause vor dem Fernseher. Als grosser Favorit vor der Wahl galt der CVP-Nationalrat Leo Schürmann aus Olten. Doch überraschend setzte sich Willi Ritschard durch – gewählt von den Bürgerlichen. Mit Polizeieskorte wurde er anschliessend zur Wahlannahme nach Bern gebracht.
13 Tage nach seiner Rücktrittserklärung als Bundesrat erlitt Ritschard 1983 auf einer seiner vielen Wanderungen auf dem Grenchenberg einen Herzinfarkt und verstarb noch vor Ort. Eine Gedenktafel auf der Längschwand beim Obergrenchenberg erinnert an den populären Magistraten. Ritschard war Mitglied der Schweizer Naturfreunde und oft in den Bergen unterwegs. Ein
regelmässiger Weggefährte auf seinen Wanderungen war der im letzten Jahr verstorbene Solothurner Schriftsteller Peter Bichsel – auch am 16. November 1983, dem Tag von Ritschards Tod. Mit der Ausstellung über Willi Ritschard widmet sich das Museum Grenchen einer prägenden Persönlichkeit der Schweizer Politik des 20. Jahrhunderts. Als erster «Büezer» im Bundesrat stand Ritschard wie kaum ein anderer für den Aufstieg aus einfachen Verhältnissen in höchste politische Ämter –und für eine Politik, die den Menschen verpflichtet blieb. Ergänzt wird die biografisch-historische Ausstellung durch einen neuen interaktiven Teil, der verschiedene Antworten auf die Frage gibt: Wie viel Öf-
Im Museum Grenchen wird die Ausstellung über «Willi Ritschard –volksnah, charismatisch, sensibel» vorbereitet. Morgen Freitag ist Vernissage. Foto: zvg.
fentlichkeit braucht ein Politiker?
Die Ausstellung «Willi Ritschard –volksnah, charismatisch, sensibel» wurde anlässlich seines 40. Todestags im Jahr 2023 vom Museum Wasseramt initiiert und ein Jahr später dort gezeigt. Bis vor gut einem Monat war die Wanderausstellung im Historischen Museum Olten zu sehen. Nun ist sie bis zum 4. Juli 2027 im Museum Grenchen zu Gast. Die Projektleitung liegt bei Anna Hagdorn, Museumsleiterin ad interim.
Freitag, 29. Mai 2026, um 18 Uhr ist die Vernissage im Museum Grenchen an der Absyte 3. Die Vernissage ist öffentlich. Nach dem offiziellen Programmteil kann die Ausstellung selbstständig besucht werden. Ein Apéro wird serviert.
Montag, 8. Juni 2026, 19.30 Uhr, Parktheater Grenchen, Gemeinderats-Saal
Traktanden
1. Mitteilungen und Wahl der Stimmenzähler
2. Jahresrechnung 2025, Beratung und Genehmigung
3. Einbürgerungsverfahren, Anträge und Beschlüsse
4. Verschiedenes
Bei der Verwaltung liegen zur Einsicht auf:
a) Das Protokoll der letzten Bürgergemeindeversammlung
b) Die Anträge des Bürgerrates und diesbezügliche Akten
c) Die Jahresrechnung 2025, welche bezogen werden kann
Grenchen, 28. Mai 2026 Im Namen des Bürgerrates
E. Sperisen
R. Müller Präsident Verwalter
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Die Solothurner SVPKantonsrätinnenund Kantonsrätestehen zusammen.Fürunsere Heimat undSicherheit. Jede Stimmeist wichtig. Lassen Siedie Schweiz-Abschaffer nicht gewinnen. NehmenSie Ihre demokratischen Rechte wahr– stimmen SieJA!
Aare bei Safnern. Foto: René Marti, Safnern
Ein durchaus realistisches Bauvorhaben
Der Strassenhockey-Club Grenchen-Limpachtal träumt von einer neuen Trainingshalle. Angestrebt wird ein Neubau, der die Kriterien für ein Leistungszentrum erfüllt und damit Subventionen vom BASPO erhielte. Der Gemeinderat Grenchen steht dem Projekt wohlwollend gegenüber.
DANIEL MARTINY
Im Grenchner Gemeinderat stand kürzlich der Neubau einer StreethockeyAnlage auf der Traktandenliste. Noch ist kein Beschluss über den Bau gefallen, aber eine gegenseitige Absichtserklärung wurde von der Stadt und dem SHC unterzeichnet. «Es ist also mehr als ein Wunschszenario und wir setzen unsere ganze Energie in dieses Projekt», sagt Stefan Rindlisbacher, Präsident des SHC Grenchen-Limpachtal. Im Vordergrund steht dabei der Bau einer Halle, die als nationales Leistungszentrum für die Sportart qualifiziert. Ein solches besteht in der Schweiz bis anhin nicht und würde sogar die Durchführung internationaler Anlässe mit der Schweizer Nationalmannschaft ermöglichen. Eine solche Anlage würde je nach Ausgestaltung Fördergelder des Bundes bis zur Höhe von 45 Prozent auslösen, was bei den veranschlagten Erstellungskosten der ungeheizten Stahlhalle von 2 Millionen Franken sehr willkommen wäre.
Was ist geplant?
Geplant ist bei der Tennishalle ein Neubau, der die Anforderungen an ein nationales Leistungszentrum erfüllt und damit Subventionen vom Bundesamt für Sport erhielte. Stadtbaumeister Aquil Briggen verweist auf die Aspekte der heutigen Lärmbelastung im EichholzQuartier durch die umfangreichen Trainings- und Matchaktivitäten. Eine Umsiedlung in die Sportzone sei auch aus diesem Grund angezeigt. Die Diskussion im Rat ergab laut dem Stadtbaumeister einhellige Unterstützung für eine Absichtserklärung: Die Stadt stellt im Baurecht Land und eine Anschubfinanzie-
rung von 250 000 Franken in Aussicht, der Verein ist Bauherr und Betreiber der Halle. Die entsprechende Vorlage wurde einstimmig genehmigt.
Projekt nordwestlich der Tennishalle Der Grenchner Gemeinderat befürwortet einen Umzug des SHC GrenchenLimpachtal vom Schulhaus Eichholz zur Tennishalle in der Sportzone. Die neue Halle käme nordwestlich der Tennishalle zu stehen. Die Stadt würde dazu den Baurechtsvertrag mit der Tennishalle anpassen. Sie ist zudem an der Errichtung einer öffentlichen WC-Anlage interessiert, die auch von den Nutzern des angrenzenden Pumptracks genutzt werden könnte; ein Anliegen, das die Stadt schon seit einiger Zeit wälzt. Im Gegenzug würde die Stadt einen Beitrag an die Baukosten des Leistungszentrums in der Höhe von 250 000 Franken in Aussicht stellen. Laut SHC-Präsident Rindlisbacher ist der Bau der Halle mit Sponsorenbeiträgen, in genügender Höhe vorhandenen Eigenmitteln aus dem Vereinsvermögen (400 000 Franken) und besagten Beiträgen der öffentlichen Hand (Bund, Stadt Grenchen und Kantonaler Sportfonds) machbar. Die Stadt würde demnach dem SHC eine baureife Parzelle zur Verfügung stellen. Als Bauherr der Halle würde der SHC auftreten, ebenfalls wäre er der Betreiber der Anlage.
Erfolgreicher NLA-Verein
Der SHC Grenchen-Limpachtal spielt erfolgreich in der Nationalliga A und hat insgesamt neun Teams, darunter diverse Juniorenmannschaften. Die Sportart erfreut sich seit der Jahrtausendwende steigender Beliebtheit. Es ist eine Mannschaftssportart, die mit fünf Feldspielern
und einem Torwart gespielt wird. Streethockey wird auf Hartbelag (Beton, Asphalt etc.) gespielt. Die Spieler tragen normale Sportschuhe, Eishockeyhandschuhe sowie einen Eishockeyhelm und verwenden einen Eishockeystock, der mit speziellen Materialien gegen Abrieb gesichert ist. Laut Vereinspräsident Stefan Rindlisbacher wurde der SHC Grenchen-Limpachtal 1990 gegründet. Dass er den Namen Grenchen-Limpachtal trägt, hänge damit zusammen, dass viele Junioren damals aus jener bernischen Region jenseits des Bucheggbergs stammten. Die Spiele seien aber immer in Grenchen ausgetragen worden. 2015 wurde auf einem zum Spielfeld umfunktionierten Hartplatz beim Eichholzschulhaus ein zweiter Platz gebaut, der den damals neuen Anforderungen der Platzgrösse entsprach. Der intensive Spielbetrieb und die mitunter lauten Fans bei den Meisterschaftsspielen wurden im angrenzenden Wohnquartier zum Problem. Für Rindlisbacher ein weiterer Grund, dass die Zeit reif ist für eine Umsiedlung in die Grenchner Sportzone.
Boccia? – Boccia! Der erste
Grosse Preis der Stadt Grenchen
Wer kennt das Kugelspiel nicht? Boccia gehört für viele zum Feriengefühl wie Glace, Sonne und das Rauschen des Meeres. Besonders in Italien ist der Sport seit Generationen fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Seine Wurzeln liegen denn auch in Italien und in der Südschweiz.
Im Kanton Solothurn existieren heute noch zwei Vereine: der Bocciaklub Grenchen und Ital Grenchen, wobei Letzterer in Biel trainiert und spielt. Der Bocciaklub Grenchen – offiziell Società Bocciofila Grenchen – ist seit 1979 in der weit über die Region hinaus bekannten Bocciahalle zu Hause. Gegründet wurde der Verein bereits 1945 von eingewanderten Tessinern, die ihre Leidenschaft für das Präzisionsspiel mitbrachten.
An Pfingstsonntag organisierte der Klub unter der Leitung von Präsident Erwin Affolter erstmals den Grossen Preis der Stadt Grenchen. Rund 50 Spielerinnen und Spieler aus der halben Schweiz reisten an – insbesondere aus der Zentralschweiz, dem Jura und dem Tessin. Das Turnier wurde als Open ausgetragen, wodurch Teilnehmende aus allen Landesregionen startberechtigt waren.
Die Vorrunden fanden am Vormittag an verschiedenen Austragungsorten statt, ehe es am Nachmittag in der Grenchner Bocciahalle zum grossen Showdown kam. Dort kämpften die 14 Finalteilnehmer um den Sieg.
Eingefädelt hatte Affolter den Anlass noch gemeinsam mit dem früheren
Stadtpräsidenten François Scheidegger. «Und wir haben auch die Absicht, nächstes Jahr wieder ein solches Turnier durchzuführen», erklärte Affolter. In den Jahren zuvor hatte der Bocciaclub jeweils ein Gedenkturnier organisiert. «Wir suchten nach einem neuen grossen Wettbewerb», so der Präsident.
Das Bocciaspiel
Heute zählt der Bocciaklub Grenchen noch 36 Mitglieder. Die Halle mit ihren zwei Bahnen wird jedoch regelmässig von Vereinen und Gruppen gemietet –oft verbunden mit einem Essen im Restaurant der Bocciahalle. Dank der Um-
stellung von klassischen Sandbahnen auf moderne synthetische Beläge können inzwischen auch nationale Turniere in Grenchen durchgeführt werden. Schade nur, dass nicht mehr Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg
Erfolgreiche Frauen ausgezeichnet In der nationalen Meisterschaft spielen zurzeit drei Herren- und ein Frauenteam. Der sportliche Leistungsausweis des SHC ist eindrücklich. Von 2007 bis 2022 schaffte es die Mannschaft stets in den Halbfinal, also in die nationalen Top Ten.
Vizestadtpräsident Patrick Crausaz (links) war ebenfalls unter den Zaungästen im Bocciadromo in Grenchen. Rechts von ihm Giulio Bacchetta, Kassier des Bocciaklubs Grenchen. Bilder: Joseph Weibel
Das sportlich ergiebigste Jahr war dabei klar 2022, als der SHC Grenchen-Limpachtal sowohl Cupsieger als auch Schweizer Meister wurde. Das Sahnehäubchen kam in der Saison 2024/25 mit dem Meistertitel der Damen. Diese wurden dann auch im Frühling an der Grenchner Sportlerwahl ausgezeichnet und geehrt. Für die Jugendförderung wird die Streethockey-Schule betrieben. Den Schwung bei den Junioren will der Verein jetzt für das Projekt mitnehmen: den Bau einer Streethockey-Halle. Damit kann man laut Rindlisbacher gleich mehrere Probleme lösen: Die Garderoben im Eichholz könnten während der Ferien nicht genutzt werden und dies stelle für den wachsenden Verein mit so vielen aktiven Mannschaften ein Problem dar. Noch eine Klippe gilt es zu umschiffen. «Aus ästhetischer und architektonischer Sicht wird eine neue Halle an diesem Standort eine Herausforderung», heisst es in der Vorlage der Stadt an den Gemeinderat. Die Tennishalle mit den legendären Betonschalen von Heinz Isler (Baujahr 1978) wird in der neuen Ortsplanung als schützenswertes Kulturobjekt eingestuft. «Um die Wirkung der von Heinz Isler konzipierten Schalen zur Geltung zu bringen, sollten Neubauten einen gebührenden Abstand halten und sich betreffend Gestaltung in die Umgebung integrieren», schreibt die Stadt. Bei der vorliegenden Ideenskizze für die Streethockey-Halle sei dies noch nicht der Fall. Eine neue Halle hinter der Tennishalle und den Bäumen des Witibachs in die Umgebung zu integrieren, sei aber «kein unmögliches Unterfangen». Die erwähnten Aspekte müssten jedoch weitgehend berücksichtigt werden, heisst es.
Der Präsident und der Turnierdirektor: Erwin Affolter (links), Präsident des Bocciaklubs Grenchen, und Valter Trevisan, der die Leitung des ersten Grossen Preises der Stadt Grenchen hatte.
Bocciahalle-Wirt Lois (links) mit der Schweizer Nummer 1 im Bocciasport, Rodolfo Peschiera (Mitglied des Klubs San Gottardo).
Und noch einmal Lois mit einem der Schiedsrichter am Turnier, Angelo di Biase aus Grenchen.
in die Bocciahalle fanden. Denn Boccia ist weit spannender, als es auf den ersten Blick scheint: Mit erstaunlicher Präzision und viel Gefühl versuchen die Spieler, ihre Kugeln möglichst nahe an den Pallino zu platzieren – jene klei-
Er war über viele Jahre Vizepräsident des ehemaligen Vereins Pro Ticino: Enzo Fumasoli.
ne rote Zielkugel, die über Sieg oder Niederlage entscheidet.
Für Sie unterwegs: Joseph Weibel
Die neue Halle käme nordwestlich der Tennishalle zu stehen. Bild: Oliver Menge
hat auch ganz spannende Momente. Wenn es knapp wird, kommt der Schiedsrichter und misst genau nach, welche Kugel näher am Pallino liegt.
Fussballfieber
Wann feiert der FC Grenchen 15 das Double?
Drei Runden stehen in der Meisterschaft der 2. Liga noch aus. Zum Titelgewinn und zum Aufstieg benötigt der FC Grenchen 15 dabei im Maximum noch einen Sieg. Nächste Möglichkeit ist im Stadion Brühl am Samstag um 17 Uhr gegen den FC Kappel. Oder darf bereits am Freitag gefeiert werden?
DANIEL MARTINY
Kann der FC Grenchen 15 bereits an diesem Wochenende das Double feiern? Der souveräne Tabellenführer der 2. Liga Solothurn, der mit 17 Siegen und 2 Unentschieden immer noch ungeschlagen ist und in diesem Monat auch noch den Solothurner Cup für sich entscheiden konnte, hat drei Runden vor Schluss auf den Zweiten Lommiswil einen Vorsprung von acht Punkten.
Die Grenchner können im besten Fall morgen Freitag aufsteigen. Und dies erst noch auf dem Sofa. Wenn Lommiswil nämlich am Freitag auswärts nicht gegen Gerlafingen gewinnt, spielt der FCG in der kommenden Saison wieder in der 2. Liga interregional. Wenn Lommiswil siegt, beträgt der Vorsprung der Grenchner zwei Runden vor Schluss fünf Punkte. Dann könnte am Samstag im Heimspiel gegen Kappel (Anpfiff: 17 Uhr) mit einem Sieg die Promotion gleich selbst geschafft werden. Brisant: In der zweitletzten Runde, am Samstag, dem 6. Juni, um 17 Uhr, trifft der FCG auswärts auf Lommiswil. Die Grenchner haben es also in den eigenen Händen und vor allem in den Füssen, ein solches Szenario zu vermeiden.
Erneuter Sieg gegen Iliria Mit dem neunten Sieg in Serie machte der FC Grenchen in der 19. Runde vergangene Woche den nächsten Schritt Richtung Meistertitel. Die Grenchner rangen den FC Iliria, den sie vor einer Woche im Cupfinal mit 2:1 nach Verlängerung besiegt hatten, mit 1:0 nieder. Das Siegestor fällt erst in der Nachspielzeit. Dafür verantwortlich zeichnet Goalgetter Jugoslav Mitrovic mit seinem 23. Saisontor. Stadtbummler Hubert Bläsi schrieb dazu in seiner Kolumne in der «Solothurner Zeitung»: «Der FC Grenchen hat nun eindrucksvoll gezeigt, was Leidenschaft, Zusammenhalt und Kampfgeist bewirken können. Unter widerlichen Wetterverhältnissen gewann die Mannschaft nach Verlängerung den Solothurner Fussballcup. Es war ein Sieg, der den Zuschauenden nicht nur wegen der Spannung das Zittern bescherte, sondern auch wegen Kälte, Regen und auf den Stehplätzen durchnässter Kleidung.»
Zahlreiche FCG-Legenden auf dem Brühl Laut Hubert Bläsi kämpften im kräfteraubenden Spiel alle Spieler um jeden Ball und bewiesen eindrücklich,
was es bedeutet, für die eigenen Farben einzustehen. Unverständlich bleibt in diesem Zusammenhang der Entscheid des Verbandes, das Gesuch um Verschiebung des bereits zwei Tage später angesetzten Spiels abzulehnen. Nach einem voraussehbar harten Fight wäre ein zusätzlicher Erholungstag mehr als angebracht gewesen.
Erfolgsmeldungen aus dem Sport sind nicht nur für Vereine wichtig, sondern auch für die Bevölkerung. Sie sorgen für Identifikation, Stolz wie auch Gesprächsstoff. Früher war dieses lokalpatriotische Echo in Grenchen deutlich stärker spürbar. Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, sich daran zu erinnern, welchen Stellenwert ein traditionsreicher Club haben kann.
Passend dazu treffen sich beim nächsten Heimspiel am 30. Mai zahlreiche Legenden des FCG zu einem besonderen Stelldichein auf dem Brühl. Viele bekannte Grössen wurden von den Organisierenden dazu eingeladen. Allein dieser Anlass bietet einen guten Grund, dem Brühl wieder einmal einen Besuch abzustatten.
Darf der FC Grenchen 15 bereits dieses Wochenende erneut feiern?
Foto: Daniel Martiny
AUF EIN WORT MIT ... HEIDI SCHMID «HÖUFTI»-WIRTIN (28 JAHRE) UND «GRANICUM»-WIRTIN Die Grenchner-Stadt-Anzeiger-Serie
Heidi Schmid: Pragmatisch. Kompromisslos. Echt
JOSEPH WEIBEL
Sie ist noch nicht ganz durch mit der Küche, sagt Heidi Schmid in ihrem neuen Reich an der Solothurnstrasse. «Aber passt schon. Nun sind Sie ja mal da.» Im «Granicum» riecht es nach frischer Farbe, nach Neubeginn – und ein wenig auch nach Aufbruch. Das Restaurant strahlt in neuem Glanz, heller, offener, grösser als früher. Im vorderen Teil finden 32 Gäste Platz, dazu vier Plätze an der Bar. Im Säli können weitere 14 Personen bewirtet werden, auf der Terrasse nochmals zwölf – «und erweiterbar wäre sie auch noch», ergänzt Heidi Schmid mit einem kurzen Lächeln. Die Gäste dürfen kommen. Seit dem 15. Mai 2026 steht sie nun in der schmucken neuen Küche und macht das, was sie seit Jahrzehnten auszeichnet: kochen. Bodenständig, ehrlich, mit Herz. Und natürlich mit ihren altbekannten Spezialitäten aus der Zeit in der «Höufti». Ende März schloss Heidi Schmid die Tür der «Helvetia» zum letzten Mal. Nach 28 Jahren. Nach unzähligen Präsenzstunden, Begegnungen, Geschichten und einer Stammkundschaft, die längst mehr war als bloss Kundschaft. Gut also, dass wir zuerst über das Neue sprechen. Denn mit der «Höufti» hat sie noch nicht ganz abgeschlossen. «Hier drin noch nicht», sagt sie leise und klopft sich auf die Brust. Für einen Moment stockt ihre Stimme. «Vor dem letzten Tag dachte ich noch: Das schaffst du schon. Du konntest dich ja lange genug darauf vorbereiten.» Doch als es so weit war, sei da nicht nur Wehmut gewesen. «Es hat mir sehr, sehr weh getan.» Es sei gewesen wie ein Schnitt durch ihr Leben. Plötzlich habe sich ein Loch aufgetan. Dabei war ihr Plan eigentlich klar gewesen: 30 Jahre «Höufti». Das hätte gepasst. Ans Aufhören dachte sie nie. Aus der «Helvetia» sollte neuer Wohnraum entstehen, und als sie innerlich bereits Abschied genommen hatte, bot man ihr plötzlich doch noch zwei zusätzliche Jahre an. «Zu spät», sagt sie heute ruhig. Da war der Entscheid längst gefallen. Der Umzug ins «Granicum» war bereits beschlossene Sache.
An der Fasnacht sei Heinz Westreicher erstmals auf sie zugekommen. Und nach kurzer Bedenkzeit war da plötzlich wieder dieses Feuer. Aus dem ehemaligen «FürobeBeizli» entstand in den vergangenen Wochen – mit viel Fronarbeit und noch mehr Herzblut – ein stattliches Restaurant. Freunde der Familie Lötscher arbeiteten mit, schraubten, strichen, bauten. Eigent-
lich hätte Heidi Schmid das «Granicum» von Anfang an alleine übernehmen sollen. So sei es mit Lydia Lötscher abgemacht gewesen. «Aber ich habe ihr gesagt: Es geht noch nicht. Ich brauche noch etwas Zeit.» Diese Zeit bekommt sie nun. Vorerst führen die beiden Frauen das Restaurant gemeinsam. Und man spürt schnell: Heidi Schmid ist wieder dort angekommen, wo sie hingehört. Ihr Blick fällt kurz auf die Geschenke auf dem Tresen – Aufmerksamkeiten zur offiziellen Eröffnung am 15. Mai. Stadtpräsidentin Susanne Sahli war da, ebenso Regierungsrat Mathias Stricker, der mit den «Bettle Brauer» im Keller schon ein paar Mal Bier mitgebraut hatte für das legendäre Bierfest in der Nachbargemeinde.
«Gestern war Helferessen», erzählt sie bei unserem Besuch. Für all jene, die den Umbau mitgetragen haben, kochte sie Schweinsbraten mit Kartoffelgratin, Rüebli und Salat. Und nun beginnt der Alltag. «Ab heute bin ich gespannt, wie es an den Abenden läuft», sagt sie und schmunzelt. Schon am Nachmittag sit-
zen die ersten Gäste da. Das «Granicum» ist von Dienstag bis Samstag durchgehend von 9 bis 22 Uhr geöffnet. Freunde schauen herein, Stammgäste ebenso. «Wir wollten einfach sehen, wie du es hier hast», sagen viele beim Reinkommen. Und fast alle verabschieden sich mit denselben Worten: «Wir kommen wieder.»
Auch das Bier bleibt Teil der Geschichte. Zwar wird offiziell nicht mehr im Haus gebraut, doch Roger Lötscher produziert weiterhin das beliebte AmberBier und das Helle fürs Restaurant. Heidi Schmid gehört längst zu Grenchen. Seit 1995 lebt sie hier. Aufgewachsen ist sie in Derendingen im Wasseramt. Grenchen kannte sie damals kaum. Nach ihrer Lehre als Coiffeuse merkte sie schnell: «Zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben.» Irgendetwas zog sie in die Gastronomie. Warum genau, weiss sie heute selber nicht mehr. Vielleicht war es Instinkt. Vielleicht Berufung. Jedenfalls landete sie zuerst im «Bahnhöfli» in Bettlach, später im St. Urs, danach in Grenchen im «Passage» und im «Krebs». Gemeinsam mit Ursula Focci führte sie zunächst die «Höufti», ehe sie 2003 selber zur Wirtin wurde.
Heidi Schmid ist der Inbegriff eines Menschen, der seinen Traumberuf nicht geplant, sondern im Tun gefunden hat. Ihre Küche war nie abgehoben, nie kompliziert – aber ehrlich und gut. Rustikal. Herzlich. Dazu kamen ihre beiden «Burner»: Rossentrecôte mit Pommes und Salat sowie die legendären Pouletflügeli. Sure Mocke und Kalbsleberli gehörten ebenso dazu wie ihre wichtigste Fähigkeit: zuhören können. Ihren Gästen Raum geben. Mitreden, wenn es passte. Besonders geblieben seien ihr immer die Geschichten der älteren Grenchner. Von den Arbeitern, die morgens zu Hunderten in die Fabriken strömten und beim Vorbeigehen
> STECKBRIEF
Vorname/Name: Heidi Schmid
Geburtsdatum: 28. Juni 1961
Zivilstand: geschieden
Beruf: Wirtin
> FÜNF FRAGEN
Meine Lieblingsdestination: Griechenland
Lieblingsspeise: Fisch aller Art
Aufsteller der Woche: Eröffnung des «Granicums» mit einer grossen Gästeschar
Auf was kann ich nicht verzichten: Morgenkaffee mit Zigarette
Ich würde nie ... wirten, wenn ich nicht Spass daran hätte.
im «Bad» noch rasch einen Schnaps nahmen – den Franken legten sie aufs Fenstersims. «Das war beim Bäzi-Schopf in Bettlach nicht anders», sagt sie und lacht. Grenchen, findet sie, sei anders als Solothurn. «Die Menschen hier sind direkter. Offener. Zugänglicher.» Und genau diese Menschen seien es gewesen, die ihr am letzten Tag in der «Höufti» gezeigt hätten, wie tief sie verwurzelt ist. Und wenn sie einmal nicht im Restaurant steht? Sie lacht laut. «Gute Frage.» Viel Zeit blieb nie. Morgens in den Betrieb, spät
abends wieder nach Hause. Dazwischen Arbeit. Leben. Gäste. Wenn doch einmal Luft bleibt, geht sie gerne wandern oder einfach spazieren. Ferien? «Zweimal im Jahr eine Woche.» Eigentlich, sagt sie, sei sie einfach Wirtin. Das sei nicht nur ihr Beruf. Das sei ihr Leben. Über sich und ihre Familie spricht sie kaum. Man merkt schnell: Das möchte sie für sich behalten. Lieber hört sie anderen zu. Vielleicht ist genau das ihr Geheimnis. Dass sie ihre Gäste über all die Jahre zu einer Art zweiter Familie gemacht hat. Auch ausserhalb ihres Restaurants war sie oft dort, wo Hilfe gebraucht wurde – beim Servieren an Konzerten von Pro Jazz, bei Vereinsanlässen oder Festwirtschaften.
Zum Schluss zeigt sie noch die moderne Küche im «Granicum». Auch ein Steamer steht dort. Ich frage sie scherzhaft, was passiert, wenn zwölf Gäste gleichzeitig ihr berühmtes Rossentrecôte bestellen. Sie schüttelt energisch den Kopf und zeigt auf die Pfannen. «Nein. Dann mache ich halt zweimal sechs Portionen. Das Entrecôte gehört in die Pfanne.» Und genau darin liegt wohl das Wesen von Heidi Schmid: pragmatisch, kompromisslos, echt.
Ein volles Restaurant bringt sie nicht aus der Ruhe. Man spürt: Sie ist angekommen im «Granicum». Vielleicht noch nicht mit dem ganzen Herzen. Aber mit neuer Kraft. Und bevor jemand glauben könnte, sie zähle nun nur noch die Jahre bis zum grossen Jubiläum, sagt sie selber: «Ich wirte, solange ich mag und gesund bleibe.»
Dann öffnet sich erneut die Tür. Die nächsten Nachmittagsgäste treten ein. Heidi Schmid steht sofort auf, begrüsst sie herzlich, als gäbe es in diesem Moment nichts Wichtigeres auf der Welt. «Wir wollten einfach schauen, wie du es hier hast», sagen sie. Sie ist einfach wieder Wirtin. Mit Leib.
Grünes Licht für Windkraft Grenchen
2007 startete die SWG mit einem Postulat im Gemeinderat Grenchen für die Realisierung eines Windparks auf dem Grenchenberg. Nach jahrelangen Planungen, Einsprachen und Gerichtsverfahren wies das Solothurner Verwaltungsgericht die letzten Beschwerden ab.
Wie die SWG in einer Medienmitteilung verlauten lässt, hat das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn die Be-
schwerden von Helvetia Nostra gegen das Baugesuch für den Windpark auf dem Grenchenberg abgewiesen und damit die im Dezember 2024 vom Kanton erteilte Baubewilligung bestätigt. Der Entscheid sei im Rahmen des nationalen «Windexpress» grundsätzlich abschliessend und für die SGW sei das ein wichtiger Meilenstein in einem langen Verfahren. «Nach 18 Jahren Projektentwicklung rückt die Realisierung des Windparks nun endlich in greifbare Nähe», erklärt Lars Losinger, Geschäftsleiter der SWG Grenchen. Der Windpark umfasst heute vier Windenergieanlagen mit einer er-
warteten Jahresproduktion von rund 30 GWh – genug erneuerbarer Strom für etwa 7000 Haushalte. Sämtliche Vorgaben aus dem Bundesgerichtsurteil von 2021 – insbesondere im Bereich des Vogel- und Fledermausschutzes – seien vollständig umgesetzt worden, heisst es weiter in der Medienmitteilung. Mit dem Windpark auf dem Grenchenberg engagiere sich die SWG aktiv für die regionale Versorgungssicherheit und für die Umsetzung der nationalen Energiestrategie. Nächstes Jahr ist der Baustart vorgesehen, 2029 soll die Anlage in Betrieb genommen werden. (red)
Leselunch in Grenchen
Lesen? Zusammen und doch für sich? Essen und trinken dazu?
Ja, doch, das geht. Es macht sogar Spass. Und ist in diesem Sommer in Grenchen möglich.
Beim Leselunch.
Das ist zu lesen auf dem Flyer des Lindenhauses und der Literarischen Gesellschaft Grenchen. Die beiden Organisationen laden von Juni bis September von 11.30 bis 13 Uhr an vier verschiedenen Tagen zu besagtem Leselunch. Mit im Gepäck sollten das Buch, oder der E-
Reader, ein Magazin oder eine Zeitung sein. Das Essen nimmt man auch selber mit (Mikrowelle und Geschirr vorhanden). (red.)
Der Leselunch findet in den folgenden drei Monaten immer am ersten Montag statt: 1. Juni, 6. Juli, 3. August und 7. September. 11.30 bis 13 Uhr im Lindenhaus oder bei schönem Wetter draussen.
ZweiMalimJahrgönntsichHeidi
Schmid Ferien. Bild: Privatarchiv
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Freitag14:00 - 18:00Uhr
Samstag13:00 - 18:00Uhr Sonntag10:00 - 17:00Uhr
Ein Rundgang durch den Pieterler «Schlössli»-Obstgartenblätterwald
Zum kontrastreichen Pieterler Programm im Coop Gemeindeduell gehörte die Obstgartenwanderung des Obst- und Gartenbauvereins Pieterlen mit Landwirt Peter Stalder vom Schlössligut.
MARGRIT RENFER (TEXT, BILDER)
«Dieser gespaltene Pflaumenbaum stammt aus den Anfängen des Obstgartens in den frühen 1940er-Jahren, als mein Grossvater die Anlage pflanzte. Es war damals so trocken, dass das Wasser vom Sternenbrunnen geholt werden musste», erzählt Peter Stalder über die Entstehung seiner biodiversen Obstanlage. Heute wachsen dort 750 Bäume mit 32 Apfelsorten sowie Birnen, Kirschen, Pflaumen, Zwetschgen und sogar KakiFrüchten. Der Landwirtschaftsbetrieb beim Schlössli der Familie Stalder stützt sich auf drei Standbeine: Ackerbau, Milchviehhaltung und den Direktverkauf von Obst. Im Garten gedeihen zudem Johannisbeeren, Feigen, Himbeeren und Trauben. Der Obstbauverein Pieterlen wurde 1913 gegründet und benannte sich zur Hundertjahrfeier in Obst- und Gartenbauverein um. Unter Präsident Martin Arn steht der Verein heute allen offen, die Obst und Beeren im eigenen Garten pflegen. Jährlich organisiert der Verein einen Schnittkurs sowie Ausflüge zur Weiterbildung.
Faktor Wasser bleibt eine Herausforderung Der Spaziergang führt weiter durch den Obstgarten. Besonders eindrücklich ist das frische Grün der Bäume nach dem nächtlichen Regen. Basler Adlerkirschen, Anna Spät, Damassine, Idared, Boskop, Eierpflaumen, Mirabellen oder der Apfel Morgenduft – eine beinahe unglaubliche Vielfalt, darunter zahlreiche ProSpecieRara-Sorten – wächst dort, wo früher Pieterler Wein angebaut wurde.
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Das steile Gefälle am «Schlössli»-Berg in Pieterlen war im 18. und 19. Jahrhundert in Terrassen angelegt, auf denen intensiver Rebbau betrieben wurde.
Die Kulturen verteilen sich auf die «Hoschtet» mit Hochstammbäumen, der Kirschenanlage und der neuen Spindelbaum-Anlage. Der Faktor Wasser bleibt am «Schlösslihoger» eine Herausforderung. Peter Stalder erklärt, wie er dank der ehemaligen autonomen Wasserversorgung des Schlösslis alte Reservoirs des Altersheims teilweise wieder instand stellen und nutzen konnte. «Hört ihr die Vögel?», fragt er – aus dem Geäst zwitschern bereits die Jungvögel.
Biodiversität ist spür- und sichtbar
Die Bienen in den aufgestellten Bienenkästen hatten während der Blütezeit viel zu tun. Die Bise stellte sie dieses Jahr
STELLENMARKT
zusätzlich auf die Probe. Biodiversität ist in diesem Obstgarten überall spürbar. Sämtliche Früchte werden direkt im Hofladen verkauft, vermostet, gebrannt oder an die zum Betrieb gehörenden Kühe und Kälber verfüttert. Im Winter dauert allein das Schneiden der Bäume und das Zusammenräumen der Äste rund sechs Wochen. Damit möglichst schöne Früchte heranwachsen, müssen die jungen Früchte zudem ausgedünnt werden. Eine grosse Herausforderung bleibt die Kirschessigfliege. Die gesamte Anlage vollständig abzudecken und einzunetzen, wäre laut Peter Stalder finanziell kaum tragbar. Die gemischten Kulturen und die biologische Vielfalt helfen jedoch bei der Pflege der
Peter Stalder erklärt auf den Obstgartenspaziergang viel Interessantes über die verschiedenen Früchte, die hier kultiviert werden.
Anlage. Sobald Mitte Juni die Kirschenernte beginnt, herrscht Hochsaison. Besonders beliebt sind die Tafelkirschen mit Stiel, die direkt ab Hof verkauft werden. Mit Beginn der Sommerferien gehe die Nachfrage allerdings bereits zurück. Danach folgen Eierpflaumen, Mirabellen und Zwetschgen. Dazwischen liegen die rund zwei Wochen der Getreideernte. Die Reifezeiten der Früchte hätten sich aufgrund der höheren Temperaturen merklich verschoben. «Die traditionellen Zwetschgen auf den Bettag gibt es kaum mehr», sagt Stalder.
Viel Handarbeit am Hang Der steile Hang beim «Schlössli» in Pieterlen war im 18. und 19. Jahrhundert
I ILIEN
terrassenförmig angelegt und wurde intensiv für den Rebbau genutzt. Wie gut der damalige Wein gewesen sei, bleibe allerdings dahingestellt. Später wurden die Terrassenmauern abgetragen und die heutige Obstanlage angelegt. Die Hanglage bedeutet für die Betreiberfamilie viel Handarbeit und lässt den Einsatz von Maschinen nur eingeschränkt zu. Trotzdem ist Peter Stalders Begeisterung für seine Bäume deutlich spürbar. Wer den Obstgartenspaziergang verpasst hat, kann sich beim Kirschenapéro am 29. Mai oder später beim Schnittkurs des Obst- und Gartenbauvereins mit dem hiesigen Obst näher vertraut machen.
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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch
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Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen
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Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag
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Herausgeber: CH Regionalmedien AG Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Website www.jurasonnenseite.ch unter «Events» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kosten-
DONNERSTAG, 28.5.
18.30 Uhr: Mensch und Gesellschaft und Kunst. Karin Stoop und Annatina Graf diskutieren zu Mensch, Gesellschaft und Kunst. http://kunsthausgrenchen.ch Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53 FREITAG, 29.5.
7–12 Uhr: Markt Grenchen Markt mit Frischprodukten und vielem mehr. www.gvg.ch Marktplatz, Marktplatz
11–11.30 Uhr: Musikalisches AmuseBouche. Bach-Werke mit Textbeiträgen von Roger Juillerat und Orgelmusik von Stefanie Scheuner. Danach Suppentag. Zwinglikirche Grenchen, Zwinglistrasse 11
11.30–14 Uhr: Suppentag. Ab 11.30 Uhr gibt es Suppe, Brot, Wienerli und Kuchen zugunsten sozialer Projekte. Zwinglihaus Grenchen, Zwinglistrasse 9
18–21 Uhr: Einladung zur Vernissage «Willi Ritschard». Einführung von Marco Crivelli, Evelyne Vaudan und Apéro. Museum Grenchen, Absyte 3
19–21 Uhr: Gesprächsreihe auf dem roten Sofa Die Zwinglikirche empfängt Susanne Sahli und Sini Stasi zu einem vielseitigen Gespräch. Zwinglikirche Grenchen, Zwinglistrasse 11
SONNTAG, 31.5.
10–15 Uhr: «Coop Kinderland Openair 2026». Am Sonntag erwarten Familien an 14 Orten in der Schweiz Musik, Magie, Basteln und Spiele im Coop Kinderland Openair 2026. Schulhausplatz Grenchen, Schulstrasse 1
losen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Website der Tourismus- und Wohndestination Jurasonnenseite. Die Daten werden teilweise für die Printausgaben von CH Media: Grenchner Tagblatt, Solothurner Zeitung, Oltner Tagblatt sowie deren Onlinever-
11–14 Uhr: Familien-Schnuppertag
Die Waldspielgruppe Mooswichteli lädt Familien zum Kennenlernen und Spielen am Waldspielplatz mit Schlangenbrot über Feuer ein. Waldspielgruppe Mooswichteli, Allerheiligenstrasse 240
Der Film «Athro Rhimo» zeigt in assyrischer Sprache die Suche einer Sängerin nach Heilung in ihrer Heimat. Athro Rhimo – Filmvorführungen Grenchen SO, Bielstrasse 17
17 Uhr: 4th Show – «Anthony» Movie - GRENCHEN. Der Film zeigt das Leben und die Traditionen der Eelam Tamil Community in Jaffna mit Musik von Ilaiyaraaja, Tamil mit engl. Untertiteln. Kino Palace, Rainstrasse 19 MONTAG, 1.6.
11.30–13 Uhr: Lese-Lunch. Teilnehmende treffen sich zum gemeinsamen Lesen und Essen, vertieft in eigene Lektüre. Lindenhaus, Begegnungszentrum, Lindenstrasse 29 DIENSTAG, 2.6.
14–17 Uhr: Frauenjass. Jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr im Zwinglihaus. Zwinglihaus Grenchen, Zwinglistrasse 9
18.30–19.30 Uhr: Laufeinsteiger-Kurs 2026. Die Free Runners Grenchen begleiten Laufanfänger mit wertvollen Tipps. Keine Mitgliedschaft nötig. Holzerhütte Grenchen, Grubenweg
MITTWOCH, 3.6.
15–16 Uhr: Pumptrack Kurs Bronze Level. Kinder ab 6 J. verbessern in drei Einheiten ihre Fahrtechnik und Geschicklichkeit auf der BMX- und Pumptrackanlage in Grenchen. Tissot Velodrome, Neumattstr. 25
18.30–20.30 Uhr: Bahnschnupperkurse Juni. Im zweistündigen Kurs lernen Teilnehmende Bahnregeln und fahren erste Runden unter Anleitung. Tissot Velodrome, Neumattstr. 25
Fr Sa 3D REX 2D REX &3D, Ab 12J, 132min,D
2D,Ab12J,119min,D
TrägtPrada2 aufwww.
Do,So, Mo,Mi20:00 2D REX FrSa Di 20:00 3DREX Sa 16:00 2DREX
Teufel TrägtPrada 2 Do,Sa, Mo,Mi20:00 PALACE
anstaltungskalendern verwendet. Redaktionsschluss jeweils Dienstag, 12 Uhr. Keine Publikationsgarantie. Wir helfen gerne! E-Mail: support@eventfrog.net Hotline Schweiz: +41 62 588 04 50
Die Stadt lädt die Bevölkerung herzlich am Samstag, 6. Juni 2026, ab 10.00 Uhr zur Jubiläumsfeier ein. Freuen Sie sich auf einen historischen Rundgang sowie vielfältige Spielattraktionen im denkmalgeschützten Gartenbad Grenchen. Für das leibliche Wohl sorgt das Badi-Restaurant.
Eröffnet wird der Anlass von Stadtpräsidentin Susanne Sahli.
MONTAG, 8.6.
7–12 Uhr: Grosser Monatsmarkt. Am ersten Freitag im Monat erweitert der grosse Monatsmarkt das Wochenmarktangebot um vielfältige Waren aller Art. Marktplatz, Marktplatz
9.30–11 Uhr: Interkulturelles Sprachcafé für Frauen aller Herkunft. Kostenloses Sprachcafé um Deutsch zu sprechen; Kleinkinder werden selbst betreut. Lindenhaus, Begegnungszentrum, Lindenstrasse 29
14–15 Uhr: Meditationsturnen
Zwinglihaus Grenchen, Zwinglistrasse 9
SAMSTAG, 6.6.
10–20.30 Uhr: «Badi-Jubiläum –70 Jahre Badi». Freier Eintritt und vielfältige Aktivitäten ab 10 Uhr. Schwimmbad / Badi Grenchen, Neumattstrasse 30
14–17 Uhr: Regiegrundlagen für Anfänger und Neugierige Oscar Bingisser leitet einen Regiekurs von der Idee bis zur Premiere. Parktheater Grenchen, Lindenstrasse 41
SONNTAG, 7.6.
14–17 Uhr: Sonnenbeobachtung. Mehrmals nachmittags kann die Sonne durch Teleskope an der Jura-Sternwarte Grenchen kostenlos und ohne Anmeldung beobachtet werden. Jurasternwarte Grenchen, Untergrenchenberg 6
18.30–19.30 Uhr: Chappeli Konzerte: Blattwerk spielt «Metamorphosen» mit Werken von Corelli, Ravel und Clara Schumann in der Allerheiligen-Kapelle Grenchen, Türöffnung 18 Uhr. Kapelle Allerheiligen Grenchen, Allerheiligenstrasse 198
SAMSTAG, 30.5.
8.30–17.30 Uhr: Feldschiessen Pistole in Bettlach 2026
Schützenhaus Grenchen – Bettlach, Bergstrasse 1
9–12 Uhr: Kafi i dr Schür mit lokalen Bioprodukte von Jette Endmann. Frühstück mit Kaffee, Gipfeli. Zähnteschür, Grenchenstrasse 6
Fami-Träff (Eltern und Kinder Treffen). Der Treffpunkt für Eltern und Kinder ab Geburt bis ca. 4-jährig. Aktuelle Öffnungszeiten: Montag, von 14.30– 16.30 Uhr, Mittwoch/Freitag, 9–11 Uhr. Eintritt Fr. 3.–. Infos: www.familienvereingrenchen.ch. Familienverein Grenchen, Kapellstrasse 26, im 1. OG.
SONNTAG, 31.5.
8.30–12 Uhr: Feldschiessen Pistole in Bettlach 2026
Zämegolaufe: Immer Montag und Mittwoch. Routenplanung und genaue Zeiten: www.zämegolaufe.ch/grenchen.
11.30–14 Uhr: Mittagsclub Bettlach Im Markussaal Bettlach: Mittagsmenü mit 2dl Mineralwasser für 12 CHF, Anmeldung bis Montag bei R. Walker. Markussaal Bettlach, Markusstrasse 4
13–16 Uhr: Lueg i d’Schür. Das Angebot «miteinander – füreinander»: Spielen, Treffen, Spazierengehen, Kafi. Zähnteschür Bettlach, Grenchenstrasse 6 SONNTAG, 7.6.
Museum Grenchen: Dauerausstellung: «Vom Bauerndorf zur Technologiestadt», «Grenchäologie, vom Schalenstein zur Ritterburg». Offen: Mi, Sa, So, 14-17 Uhr. www.museumgrenchen.ch
Kunsthaus Grenchen: Neubau: Bis 5. Juli 2026 Annatina Graf: insideout Villa Girard: Bis 28. Februar 2027 Ans Licht – Einblick in die Sammlung des Kunsthauses Grenchen Offen: Mi–Sa, 14–17 Uhr, So, 11–17 Uhr. www.kunsthausgrenchen.ch
14–16 Uhr: Magischer Sonntag –die Zaubershow für Familien Das Zaubertheater Zauberflue zeigt eine interaktive Familienshow mit Ron Bertolla und SVERONI.www.zauberflue.ch Zaubertheater «Zauberflue», Bielstr. 39