Volle Energie, strahlende Gesichter und ganz viel Mut: Die Mehrzweckhalle Staffelbach verwandelte sich in einen Ort voller Stärke und Selbstvertrauen. Der Selbstverteidigungskurs für Kinder ab der 1. Klasse war ein voller Erfolg – die Nachfrage war sehr gross. Rund 50 Kinder nahmen am Kurs teil, das entspricht fast der Hälfte aller Staffelbacher Schulkinder. Unter der Leitung von Ramon
Pfister, der in Wohlen das Dojo NiPon Do Defence führt und als Polizist tätig ist, lernten die Kinder auf spielerische und gleichzeitig eindrückliche Weise, sich zu behaupten. Sie übten, sich klar und mutig verbal abzugrenzen oder richtig zu fallen, BILD: ZVG
Fr. 49'644.–
Kölliken Ein Besuch des Bienenhauses «Büeblihof»
Ein Hobby zwischen Honigduft und Bienenstich
Im Bienenhaus «Büeblihof» in Kölliken zeigt Jungimkerin Heike Suter, wie komplex das Leben im Bienenstaat ist – und warum Respekt gegenüber den fleissigen Insekten unerlässlich bleibt.
Heidi, Monika oder «Lady in Black»: So heissen nicht etwa Dorfbewohnerinnen, sondern Bienenköniginnen. Sie führen ihre Völker nach strengen Regeln. Die eigentliche Herrin über das Geschehen ist jedoch Heike Suter. Die Köllikerin hat die Bienenvölker vor wenigen Monaten von ihrem Nachbarn und Mentor Ruedi Lüscher übernommen. «Jedes Volk hat seinen eigenen Charakter», sagt sie. In kurzer Zeit hat sich die angehende Imkerin fundiertes Wissen angeeignet – auch über Unterschiede im Verhalten: «Es gibt friedfertige und weniger friedliche Völker. Die Verantwortung liegt beim Züchter.»
Präzise Arbeit im Bienenstock Beim Besuch am Waldrand zeigt sich ein sanftmütiges Volk unter Königin Erika. Die Lage mit blühenden Obstbäumen ist ideal, die Bienen tragen emsig Pollen ein. Die Beuten sind gut gefüllt, ein zusätzlicher Honigraum wird nötig. Wabe für Wabe setzt Suter ein, stets begleitet vom leisen Summen der Tiere. Der Smoker sorgt für Ruhe –Rauch signalisiert den Bienen Gefahr und hält sie beschäftigt. Bis zu 2000 Eier legt eine Königin täglich, während Arbeiterinnen nur wenige Wochen leben. Der warme Frühling hat das Bienenjahr vorgezogen, die Produktion läuft auf Hochtouren.
Zwischen Nutzen und Gefährdung Trotz ihrer enormen Leistung stehen Bienen unter Druck. Parasiten wie die Varroamilbe oder neue Feinde wie die asiatische Hornisse gefährden die Völker. Imker entnehmen nur überschüssigen Honig – das Überleben der Tiere
hat Vorrang. Gleichzeitig braucht es mehr Lebensräume und politische Unterstützung, um die Bestäubung von Nutz und Wildpflanzen zu sichern. Initiativen und Aktionstage wie der
Suhr Ein bezahltes «Geschenk des Waldes» für die Schule
«Tag der Bienen» am 20. Mai sollen dafür sensibilisieren.
Wie wichtig Respekt ist, zeigt sich auch im Kleinen: Ein Stich durch den Hand
schuh erinnert daran, dass selbst sanftmütige Bienen wehrhaft sind. Ohne Schutzkleidung geht in der Imkerei nichts – und ohne die Bienen in der Natur noch viel weniger. ALFRED WEIGEL
Baubeginn für Schulhaus «Donum Silvae» gefeiert
Mit einer kleinen Feier hat in Suhr der Bau des neuen Schulhauses «Donum Silvae» begonnen. Der Holzbau soll dringend benötigten Schulraum schaffen – und sorgt bereits für Diskussionen.
Die Schule, die Bauverwaltung und die beteiligten Unternehmen haben letzten Donnerstag gemeinsam mit der Bevölkerung den Start der Bauarbeiten des neuen Schulhauses auf dem Areal Dorf gefeiert. Das Projekt trägt den lateinischen Namen «Donum Silvae» – «Geschenk des Waldes» – weil ein grosser Teil des verbauten Holzes aus dem einheimischen Suhrer Wald stammt.
Feierlicher Auftakt mit vielen Beteiligten Zwei Gemeinderäte, die Schulleiterin sowie Vertreter von pool Architekten, der Schäfer Holzbautechnik AG und den Landschaftsarchitekten richteten das Wort an die Anwesenden. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte eine Schulklasse: Die Kinder, die im April einen Waldworkshop besucht hatten, zeigten eine kreative Darbietung und liessen aus Holzstücken symbolisch einen Baum entstehen.
Diskussionen um das Holz aus dem eigenen Wald Das Bauprojekt setzt konsequent auf Nachhaltigkeit. Das Holz stammt aus dem Wald der Ortsbürgergemeinde Suhr und wird in der Region verarbeitet. Diese lokale Wertschöpfung wird geschätzt, gibt aber auch zu reden –insbesondere wegen der Kosten, die die wohlhabenden Ortsbürger der Gemeinde in Rechnung stellen.
Alle Projektbeteiligten – Vertreter der Gemeinde, der Schule, der Planer und der Bauunternehmen – versammelten sich zum gemeinsamen Gruppenbild zum Auftakt der bauarbeiten des
Die Gemeindeversammlung hat für den Neubau einen Kredit von 15,5 Millionen Franken bewilligt.
Dringend benötigter Schulraum
Der dreigeschossige Neubau umfasst zwei Kindergärten, zehn Klassenzimmer, Gruppenräume sowie Räume für die Schulverwaltung. Zudem entsteht eine Aula, die auch für öffentliche Anlässe genutzt werden kann. Der Holzbau soll ab Herbst aufgerichtet werden. Die Eröffnung ist für den Sommer 2027 vorgesehen. Bis dahin überbrückt die Gemeinde die Platznot mit Provisorien. RAN/WIF/PNA
Die Visualisierung zeigt, wie das neue Schulgebäude «Donum Silvae» künftig aussehen soll. VISUALISIERUNG: ZVG
Aargau
● Landammann Stephan Attiger (FDP) tritt auf den 31. Dezember 2026 zurück An der Regierungsratssitzung vom Mittwoch, 6. Mai 2026, hat Landammann Stephan Attiger seinen Rücktritt per Ende 2026 bekanntgegeben. Der Regierungsrat bedauert den Rücktritt. Seit dem 1. April 2013 führt Stephan Attiger als Vorsteher das Departement Bau, Verkehr und Umwelt. Im Jahr 2019 leitete er zudem das Departement Gesundheit und Soziales interimistisch.
● Abteilung für Umwelt: Seit 40 Jahren im Einsatz für eine gesunde Umwelt Die Abteilung für Umwelt des Departements Bau, Verkehr und Umwelt feiert ihr 40JahrJubiläum. Vom 12. Mai bis 30. August 2026 macht die Sonderausstellung «Unsere Umwelt, unsere Verantwortung – 40 Jahre Abteilung für Umwelt» im Naturama Aargau sichtbar, wie konsequenter Umweltschutz für saubere Luft, produktive Böden und intakte Gewässer sorgt und so die Lebensqualität im Kanton steigert.
● Ersatzwahl regierungsrätliche Sportkommission 2023–2027 Die Sportkommission ist ein beratendes Organ des Regierungsrats und des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS) in allgemeinen Fragen des Sports. Sie besteht aus neun bis elf Mitgliedern. Aufgrund des Rücktritts von Doris Zehnder, ehemalige Geschäftsführerin des HSC Suhr Aarau, sowie eines vakanten Sitzes hat der Regierungsrat per 1. Mai 2026 für die Amtsperiode 2023–2027 folgende neue Mitglieder gewählt:
• Stefan Frei, Präsident Fraktion Bewegung und Sport von Bildung Aargau, Aarau
• Christian Villiger, CEO libs Industrielle Berufslehren Schweiz, Endingen.
● Freiwillige für Übung Conex26 gesucht Vom Freitag, 12. bis am Freitag, 19. Juni 2026 führt die Territorialdivision 2 der Schweizer Armee die Grossübung Conex26 in der Nordwestschweiz durch. Im Kanton Aargau nehmen verschiedene Zivilschutzorganisationen unter der Führung der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz teil. Ihre Aufgabe ist, ein Aufnahmezentrum für Geflüchtete zu betreiben. Dafür sucht die Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz rund 200 Freiwillige für eine Übernachtung im Aufnahmezentrum.
Das Programm für die Freiwilligen umfasst unter anderem den Transport von Aarau in die Zivilschutzanlage Zofingen, die Verpflegung, eine Übernachtung in der Anlage und den Rücktransport nach Aarau. Die Teilnahme an der Übung wird mit 60 Franken pro Person entschädigt.
Weitere Informationen werden den Teilnehmenden nach der Anmeldung zugestellt. Anmeldung auf www.ag. ch.
● Arbeitslosenquote im April auf 3,3 Prozent gesunken Bei den Aargauer Regionalen Arbeitsvermittlungszentren waren im April 2026 insgesamt 12’814 Personen als arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahr hat sie um 0,1 Prozentpunkte zugenommen.
● Christina Zweifel wird neue Gesundheitschefin im Aargau Der Aargauer Regierungsrat hat Dr. Christina Zweifel zur Leiterin der Abteilung Gesundheit gewählt. Sie tritt die Stelle am 1. November 2026 an. Zweifel kehrt damit ins Departement Gesundheit und Soziales zurück, wo sie von 2016 bis 2023 die Fachstelle Alter und Familie leitete. Zuletzt war sie Geschäftsführerin des Branchenverbands CURAVIVA und Mitglied der Geschäftsleitung von ARTISET.
Laut Kanton bringt sie dank ihrer Führungserfahrung und Fachkenntnisse im Alters und Gesundheitsbereich ideale Voraussetzungen für die neue Funktion mit. Die 2013 promovierte Geografin lebt in Aarburg. AG
Neubaus «Donum Silvae» in Suhr.
BILD: ZVG
Das fleissige Treiben der Bienenvölker macht jede Imkerin – wie Heike Suter – und jeden Imker stolz. BILDER: ALFRED WEIGEL
Das Bienenhaus «Büeblihof» ist eines von mehreren in Kölliken. Heike Suter setzt vorsichtig eine Honigwabe ein.
Hirschthal
Hochstudhaus
von 1803 wird beim Talhof neu aufgebaut – Vorbereitungen laufen
Das Hochstudhaus von 1803 ist an seinem ursprünglichen Standort im Zentrum von Hirschthal verschwunden. Doch der Abbau markiert keinen Verlust, sondern den Beginn eines sorgfältigen Wiederaufbaus auf dem Land des Talhofs.
Wo einst das über 220 Jahre alte Hochstudhaus stand, ist heute nur noch Leere. Das Gebäude musste dem Ausbau des Bahnhofperrons und einer neuen Überbauung weichen. Statt jedoch abgerissen zu werden, wurde es sorgfältig zerlegt und rund zwei Kilometer weiter an die Talstrasse transportiert.
Präzisionsarbeit am historischen Holz
Dort lagert nun das gesamte historische Material unter einem provisorischen Schutzdach. Zwei Zimmermänner bereiten aktuell den Wiederaufbau vor. Verfaultes, morsches, wurmstichiges oder beschädigtes Holz wird ersetzt, brauchbare Balken hingegen werden wiederverwendet.
Im Zentrum stehen derzeit die Schwellen – massive Holzbalken, die später direkt auf dem Betonfundament aufliegen und die Last des gesamten Gebäudes tragen. Jeder Schnitt muss passen, denn das historische Gefüge verlangt genaue Arbeit.
Noch ist vom künftigen Haus wenig zu erkennen. Bis die Konstruktion wieder in die Höhe wächst, braucht es Geduld:
Intercity-Halt
Vom einstigen Hochstudhaus im Zentrum von Hirschthal ist nur noch das Fundament zu sehen. BILDER: RAN
Eine Infotafel neben dem künftigen Standort des Hochstudhauses gibt Einblick ins Projekt.
Erst in zwei bis drei Wochen soll mit dem Aufrichten begonnen werden. Dann werden die charakteristischen «Studen» montiert, die dem Hochstudhaus seinen Namen geben.
Mehr Zug für Aarau bleibt Wunsch
Der Bundesrat lehnt eine breit abgestützte Aargauer Forderung nach mehr IntercityHalten in Aarau ab. Grund sind fehlende Kapazitäten und steigende Kosten im Bahnnetz.
Viele IntercityZüge zwischen Zürich und Bern fahren heute ohne Halt durch Aarau – zum Ärger der Aargauer Politik. GLP-Nationalrat Matthias Jauslin forderte deshalb per Motion einen Viertelstundentakt mit Halt in der Kantonshauptstadt. 14 von 16 Aargauer Nationalratsmitgliedern unterstützten den Vorstoss. Auch MitteStänderätin Marianne Binder wollte wissen, wann zusätzliche IC-Halte kommen. Die Antworten aus Bern fallen ernüchternd aus, schreibt die «Aargauer Zeitung». Zwar hält der Bundesrat fest, dass zusätzliche Halte grundsätzlich geplant seien. Ein konkreter Zeitpunkt fehle jedoch. Jauslins Motion lehnt die Regierung ganz ab. Das ursprüngliche Angebotskonzept 2035 mit dichteren Takten sei nicht finanzierbar und nur mit teuren Zusatzmassnahmen umsetzbar. Hinzu kommen massiv gestiegene Kos
Auch künftig werden manche Züge in der Kantonshauptstadt durchfahren. BILD: ISELI
ten beim Bahnausbau. Zu bereits bewilligten 16 Milliarden wären weitere 14 Milliarden nötig gewesen. Verkehrsminister Albert Rösti stoppte deshalb Projekte und liess sie neu priorisieren. Im Juni 2026 soll die Vernehmlassung zum Programm «Verkehr ’45» starten und klären, was bis 2035 realistisch ist. Ein zentrales Problem bleibt die Strecke Zürich–Olten: Sie ist laut Bundesrat bereits ausgelastet. Es gebe keinen Spielraum für zusätzliche Halte. Der Fokus liege auf Kapazität, teils zulasten regionaler Verbindungen. Politische Forderungen per Motion würden die Planung eher erschweren als verbessern. FH/LA
Zü ri e13
Zwei Zimmermänner bereiten an der Talstrasse den Wiederaufbau des historischen Hochstudhauses vor.
Hier wird das Hochstudhaus wieder aufgebaut. Das Fundament und die Stützmauer an der Talstrasse wurden Anfang Jahr erstellt.
Neustart mit öffentlicher Nutzung Die Versetzung des Hauses, das über viele Jahre leer stand, kostet rund 650’000 Franken und ist Teil eines
Aarau
ambitionierten Projekts. Nach dem Wiederaufbau soll das Haus öffentlich zugänglich sein – mit Besenbeiz, Hofladen und Übernachtungsmöglichkeiten. LAK/RAN
Stadt prüft Bau einer «Jugi»
Günstige Übernachtungen fehlen in Aarau. Der Stadtrat unterstützt nun die Idee einer Jugendherberge – konkrete Schritte folgen jedoch frühestens ab 2027.
Der Aarauer Stadtrat will die Schaffung einer Jugendherberge («Jugi») weiterverfolgen. Er beantragt die Überweisung eines Postulats von drei Einwohnerräten der Grünen, die ein Angebot für preisbewusste Reisende, Schulklassen und Familien fordern. Während im gehobenen Segment neue Projekte geplant sind – etwa die Sanierung des «Aarauerhofs» oder ein Hotel im Amthaus und ehemaligen Bezirksgericht – bleibt günstiger Wohnraum knapp. «Ein breites Publikum besucht Aarau oft nur als Tagesgäste», hält der Stadtrat fest. Abklärungen laufen bereits seit 2023. Gespräche mit den Schweizer Jugendherbergen zeigten: Für einen wirtschaftlichen Betrieb braucht es rund 80 bis 90 Betten und etwa 1500 Quadratmeter Fläche. Doch ein geeigneter Standort fehlt bislang. Eine Analyse möglicher Flächen brachte zwar Optionen hervor, doch keine erfüllt alle Anforderungen,
schreibt die «Aargauer Zeitung». Vertiefte Prüfungen sind nötig. Konkrete Schritte sind erst ab 2027 vorgesehen. Dann sollen Gespräche mit möglichen Betreibern und Eigentümern starten sowie geeignete Liegenschaften genauer geprüft werden. Bis dahin bleibt die «Jugi» eine Idee – mit wachsendem Bedarf. Von 1965 bis 1990 verfügte die Region im «Schäfergut», im Rombachtal, über eine Jugendherberge. Aufgrund sinkender Gästezahlen und der ungünstigen Lage – weit entfernt vom Bahnhof und dem Stadtzentrum – wurde der Betrieb 1990 eingestellt. Nach der Schliessung als Herberge wurde das Gebäude umgenutzt. Seit 2006/07 nutzt die Stiftung Seehalde das ehemalige «Schäfergut» als Wohngruppe für Menschen mit Behinderung. Im Aargau gibt es zurzeit drei Jugendherbergen und zwar in Brugg, Beinwil am See und in Baden. Die Jugi in Zofingen wurde Ende 2021 geschlossen. Die Stadt wollte im eigenen Gebäude die Musikschule unterbringen, nutzt das Gebäude nun aber als Unterkunft für geflüchtete Ukrainer. In den Nachbarkantonen steht eine Jugi in Solothurn und eine in Luzern. KSC/RAN
Gedanken Preisbewusste Azzurri
In gut einem Monat beginnt in den USA –und ein bisschen auch in Mexiko und Kanada – die Fussball-Weltmeisterschaft
der Männer. Erstmals nehmen 48 Länder daran teil. Fussball-Grossmächte wie Argentinien, Brasilien, Spanien, England oder Deutschland ebenso wie (vermeintlich?) niedliche Exoten wie Haiti, Curaçao, die Kapverden, Jordanien, Usbekistan oder Neuseeland. Fast die halbe Welt also. Nur die Italiener machen auf Gallier. In einer bewundernswerten Konsequenz bleiben sie nach denjenigen in Russland und Katar nun auch der WM in den USA fern. Sie wollen es ihren Fans offenbar einfach nicht zumuten, in zwielichtige Länder reisen zu müssen. Recht haben sie! Denn wie wir alle wissen, entwickeln sich die Dinge im Reich des orangen Wüterichs in den letzten Monaten und Jahren, sagen wir mal, ungut. Die «Mach Amerika für immer autark»-Bewegung (oder ist das gar nicht der richtige Name?) rund um den Supernarzissten im Weissen Haus (bzw. auf dem Golfplatz) scheint es geradezu darauf angelegt zu haben, sich möglichst viele Feinde zu schaffen. Dennoch werden bestimmt demnächst Tausende Menschen aus Südamerika, Afrika, Asien, Ozeanien und Europa in die USA reisen. Ihnen allen sei empfohlen, vor Reiseantritt noch einen Blick auf die eisernenReservenzuwerfen.Odernochbesser: mal noch ordentlich im Lotto zu gewinnen. Normalsterbliche können sich nämlich die USA zu WM-Zeiten kaum mehr leisten. Zwischen New York und Los Angeles ist derzeit eine gigantische Preistreiberei im Gange. Dass die Tickets von der Fifa zu exorbitant hohen Tarifen angeboten werden, ist hinlänglich bekannt. (Das mag ein Fussball-Fan noch gut verschmerzen, schliesslich weiss er ja, dass all die Einnahmen der Entwicklung des Fussballs auf der Welt und damit auch der Völkerverständigung dienen …) Dass die Hotelbetreiber und Ferienwohnungsanbieter ihr grosses Geschäft wittern – legitim und wohl kaum zu verhindern. Doch: Auch die Transportkosten steigen ins Unermessliche. So wurde etwa jüngst bekannt, dass beispielsweise in Boston für die Fahrt von der Stadt zum Stadion und zurück im Shuttlebus pro Person 95 Dollar berappt werden müssen. Wobei das Wort «berappen» in diesem Kontext unpassend erscheint. An der EM in Deutschland 2024 oder auch an der WM in Katar 2022 war der öffentliche Nahverkehr im Spielticket jeweils inkludiert gewesen. Entscheidet man sich dafür, zu astronomisch hohen Preisen ein Auto zu mieten und selbst zum Stadion zu fahren, wartet dort der nächste Schock. Ein offizieller Parkplatz kostet schlappe 220 Dollar –mindestens. Wie gesagt, die Italiener wissen schon, was sie tun.
i e m a nd
Kalkflecken verschwinden, wenn man sie mit Zitronensäure bestreut und mit klarem Wasser nachspült.
Schüsseln rutschen beim Rühren nicht mehr weg, wenn man ein feuchtes Tuch darunterlegt.
Achim Günter, Redaktor
Leserforum
Für Entfelden
An der Info-Veranstaltung des Gemeinderates Oberentfelden «5036 – höt & morn» stellte ich einmal mehr fest, dass eine Fusion Unterentfelden-Aarau auch Oberentfelden direkt betrifft. Entfelden würde auseinander gerissen. Darum meine Gedanken dazu: Schade, dass weder die Einwohner von Oberentfelden (OE) noch diejenigen von Unterentfelden (UE) jemals offiziell angefragt wurden, ob sie eine «Heirat» mit dem Nachbardorf (statt mit Aarau) möchten. Es sind schon so viele gemeinsame Organisationen wie Schule, Feuerwehr, Badi, Vereine, kath. Kirche etc., die schon den Namen «Entfelden» tragen. Die Reformierten stehen kurz vor der Fusion (Abstimmung am 10. Juni) und haben sich in den letzten 1½ Jahren erfreulich angenähert. Und schon bald feiern wir friedlich zusammen das gemeinsame «Äntefescht» und die Bundesfeier … Die beiden Dörfer sind organisch so zusammengewachsen, dass viele nicht einmal wissen, wo die Grenze durchgeht. Es wäre viel sinnvoller, wenn statt «über den Distelberg»
«über den Grenzweg» innerhalb von Entfelden «geheiratet» würde. Ich bedaure sehr, dass wegen der gegenseitigen Animositäten der beiden Gemeinderäte ein gemeinsames Entfelden verhindert wird. Statt Energie «für OE» wäre es gewinnbringender, diese «für Entfelden zu investieren. Viele Probleme, die bei einer Fusion UE-Aarau noch nicht wirklich gelöst sind (z.B. die Schule!) und noch viel Arbeit kosten würden, wären bei einer Fusion UE-OE bereits gelöst, weil sie z.T. schon lange funktionieren. Man könnte viel Arbeit und Nerven (und Geld) sparen! Ich wünschte mir ein «Nein» zur unlogischen Fusion UEAarau im Sinne von einem «Ja zu Entfelden», damit wir ein gemeinsames Entfelden in Angriff nehmen könnten – es ist alles bereit! ANDREAS WAHLEN-BREFIN, OBERENTFELDEN
Richtig rechnen: Die Gebühren steigen – mit oder ohne Fusion!
Die Bevölkerung von Unterentfelden darf sich am 8. Juni mit einem Ja zum Zusammenschluss von Unterentfelden
Suhr Kritik an Strassenprojekt VERAS:
«Zu teuer und ohne nachhaltige Wirkung»
Sie vertreten die Gegnerschaft des Strassenprojekts
VERAS (von links):
Lelia Hunziker, Gian von Planta, Irène Kählin und Yves Gärtner. BILD: ZVG
Ein Komitee «VERAS NEIN» stellt sich gegen das Strassenprojekt in Suhr. An einer Medienkonferenz in der Bärenmatte kritisierten Gegner das Vorhaben als überdimensioniert, teuer und verkehrspolitisch überholt.
Trotz der hohen Investitionen von 384 Millionen Franken zweifeln die Gegner an der Wirkung: Auch künftig würden täglich rund 13’000 Fahrzeuge durch Suhr fahren. Eine echte Entlastung der Dorfzentren bleibe damit aus. In Gränichen könnte der Verkehr gemäss Prognosen sogar zunehmen. Für viele bringe das Projekt kaum Verbesserungen, etwa bei Lärm, Sicherheit oder Aufenthaltsqualität. «Suhr bleibt ein Durchfahrtsort», sagte VCSGeschäftsführer Yves Gärtner.
Mehr Verkehr statt Lösungen Das Komitee kritisiert insbesondere die verkehrspolitische Ausrichtung. VERAS setze einseitig auf den Ausbau von Strassen und fördere damit zusätz-
lichen Autoverkehr. Gerade im Raum Suhr handle es sich häufig um kurze Wege, die auch mit dem Velo oder dem öffentlichen Verkehr zurückgelegt werden könnten.
«Die Zukunft liegt nicht in neuen Strassen, sondern in nachhaltiger Mobilität», sagte Grünen-Nationalrätin Irène Kählin. SP-Grossrätin Lelia Hunziker brachte es auf den Punkt: «Neue Strassen schaffen neuen Verkehr.» Zudem drohe im Wynen- und Suhrental eine verstärkte Zersiedelung.
Alternative: Bahn und Velo stärken
Stattdessen fordert das Komitee Investitionen in nachhaltige Mobilität. Genannt werden der Ausbau der Wynentalbahn, dichtere Fahrpläne sowie bessere Veloverbindungen. Auch Temporeduktionen und attraktivere Ortszentren seien nötig. Kritisch sehen die Gegner auch die stark gestiegenen Kosten: Ursprünglich mit rund 207 Millionen Franken veranschlagt, liegt das Projekt heute bei 384 Millionen – ein Plus von 85 Prozent. PD/LA
und Aarau für den Fortschritt entscheiden (oder mit dem Nein zum Stillstand bzw. Rückschritt bekennen). Beim Entscheid sollten wir die Fakten korrekt beleuchten und nicht mit Halbwahrheiten argumentieren. Dies betrifft auch die finanziellen Auswirkungen des Zusammenschlusses. Die Gegner argumentieren mit exorbitant höheren Gebühren, insbesondere für das Abwasser. Sie verkennen dabei, dass Unterentfelden ein Abwasserreglement von 1982 hat, welches nicht den geltenden Rechtsgrundlagen entspricht. Aarau hat hingegen die Gebührenordnung bereits an das neue Recht angepasst. Was bedeutet das für die Bevölkerung von Unterentfelden? Mit oder ohne Zusammenschluss steigen die Abwassergebühren, weil Unterentfelden sein Reglement zeitnah auch anpassen muss. Dies dem Zusammenschluss zuzuschreiben ist schlicht falsch!
Der Zusammenschluss bietet für beide Partner die Chance, Kräfte (auch finanzielle) zu bündeln, indem Investitionen zusammen geplant und getätigt werden. Die finanzielle Stabilität der neuen Gemeinde ist sichergestellt, dies wird im Detailkonzept sauber dargelegt.
Oberentfelden
Also rechnen wir mit korrekten Zahlen: Mit Zusammenschluss steht die Bevölkerung von Unterentfelden im Ergebnis finanziell besser da, weil trotz höheren Gebühren (die kommen ohnehin) der Steuerfuss sinkt. Ich stimme JA: für den Fortschritt, für ausgeglichene Finanzen und eine starke Kantonshauptstadt.
ANDREA FÄH, UNTERENTFELDEN
Unterwerfungsvertrag
Fusion Unterentfelden-Aarau ist ein Unterwerfungs-Vertrag für unser heute selbständiges, schönes Dorf Unterentfelden. Händ Sorg dezu. HERTHA SCHÜTZ-VOGEL, UNTERENTFELDEN
Nicht zusammenführen, was nicht zusammenpasst!
Dass Unterentfelden mit der Stadt Aarau fusionieren will, erstaunt in mehrfacher Hinsicht: Die beiden Gemeinden liegen in unterschiedlichen Tälern, sie haben eine andere Geschichte und einen anderen Charakter. Natürlich ist
der Distelberg als natürliche Grenze heute schneller überwunden, das gilt aber nicht für die gewachsenen Strukturen. Zu vieles hat sich eigenständig entwickelt, sodass es heute nicht zusammenpasst. Angefangen bei der Schule, bei der Feuerwehr, beim Zivilschutz, weiter bei der Jugendarbeit, bei der Spitex, beim Hallenbad, bis hin zu den Vereinen, etwa dem FC Entfelden oder dem Turnverein. Wenn Unterentfelden in den letzten Jahren überkommunal gehandelt hat, dann mit Oberentfelden, so auch beim Betreibungsamt oder den beiden Kirchgemeinden. Die Fusion mit Aarau erscheint daher gesucht. Man sollte sich auch nicht von tieferen Steuern blenden lassen, die höheren Aarauer Gebühren fressen diese «Einsparung» bei tieferen und mittleren Einkommen wieder auf. Wenn Unterentfelden nicht mehr eigenständig bleiben will, was über Jahrzehnte gelang, sollte es sich nicht der Kantonshauptstadt unterstellen, sondern mit Oberentfelden fusionieren. So könnte es auch das Herz des angestammten Namens und des Wappens bewahren.
ELISABETH UND FRIDOLIN STAUFFER, RUDOLF URSPRUNG, UNTERENTFELDEN
Viele Kinder brauchen Sprach-Unterstützung
Die Sprachstandserhebung 2026 in Oberentfelden zeigt klaren Handlungsbedarf: Rund die Hälfte der Kinder weist Förderbedarf auf – die Gemeinde sieht sich in ihrem Kurs der frühen Unterstützung bestätigt.
Ab dem Schuljahr 2026/27 wird im Kanton Aargau die Sprachstandserhebung eineinhalb Jahre vor dem Kindergarteneintritt flächendeckend eingeführt. Oberentfelden hat bereits Anfang 2026 freiwillig daran teilgenommen – in Zusammenarbeit mit dem Kanton und der Universität Basel.
Die Gemeinde Oberentfelden setzt verstärkt auf frühe Sprachförderung bei Kindern. BILD: MARIO HELLER
Bereits 2024 hat die Gemeinde ein Frühförderungsprogramm lanciert. Es richtet sich an Kinder ab etwa zweieinhalb Jahren bis zum Kindergarteneintritt und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Kindergärten. Im Fokus stehen sprachliche und soziale Kompetenzen sowie die Vorbereitung auf die Schule.
Grosse sprachliche Vielfalt
Von 91 angeschriebenen Familien nahmen 86 Kinder an der Erhebung teil, was einer Quote von 94,5 Prozent entspricht. Erfasst wurden unter anderem Sprachentwicklung, Sprachumfeld und sprachliche Kompetenzen. Ziel war es, einen möglichen Förderbedarf frühzeitig zu erkennen.
Die aktuellen Ergebnisse bestätigen den eingeschlagenen Weg. Die Sprachstandserhebung dient als wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Projekts, dessen zweites Jahr im Sommer 2026 ausgewertet wird.
Die Resultate zeigen: Rund die Hälfte der Kinder benötigt Unterstützung. In Oberentfelden wachsen über 60 Prozent der Kinder mehrsprachig auf – ein Faktor, der die Sprachförderung besonders wichtig macht.
Mitteilung der SP Entfelden SP beschliesst Ja-Parole zum Projekt «zäme wachse»
Die SP Entfelden hat das Positionspapier zum Zusammenschlussprojekt «zäme wachse» verabschiedet und die Ja-Parole zum Fusionsvertrag beschlossen. Die Partei kommt zum Schluss, dass die langfristigen Vorteile für Unterentfelden überwiegen.
Weiterer Ausbau geplant Für die Gemeinde bleibt die Frühförderung ein zentrales Anliegen. Auch im kommenden Projektjahr soll das Angebot bedarfsgerecht weiterentwickelt werden – mit dem Ziel, die Chancengleichheit für alle Kinder zu stärken. GEM/LA
Buchs
5. Klasse für UNICEF-Award nominiert
stand dem Projekt anfänglich kritisch gegenüber. Je vertiefter ich mich mit den Fakten auseinandergesetzt habe, desto klarer wurde für mich: Der Zusammenschluss ist eine grosse Chance –nicht nur für Unterentfelden, sondern für die ganze Region. Gerade bei Verkehr, Schule, Freizeitangeboten und Infrastruktur braucht es eine vertieftere Zusammenarbeit, welche mit dem Fusionsprojekt eher erreicht werden kann.»
Im Zentrum des Positionspapiers stehen die Stärkung des Service public, bessere Perspektiven für Familien und Bildung, die Sicherung und Modernisierung wichtiger Infrastrukturen wie Frei- und Hallenbad Entfelden sowie eine stärkere Stimme der Region Aarau gegenüber Kanton und Bund. Auch die finanziellen Vorteile, professionellere Verwaltungsstrukturen und neue Entwicklungsmöglichkeiten für Unterentfelden werden als zentrale Argumente genannt. Gianluca Sorrentino, Präsident der SP Entfelden, sagt: «Die SP steht für Zusammenarbeit, Solidarität und zukunftsgerichtete Lösungen. Genau darum sagen wir Ja zu ‹zäme wachse›. Unterentfelden erhält die Chance, Teil einer starken Stadt zu werden, ohne seine Identität zu verlieren. Davon profitieren Familien, Vereine, Gewerbe und kommende Generationen.»
Besonders erfreulich ist für die Partei, dass das Projekt auch über Gemeindegrenzen hinweg Unterstützung findet. So sagt Stefan Galligani, Mitglied der SP Entfelden aus Oberentfelden: «Ich
Die SP Entfelden betont, dass auch künftig gemeinsame sozialdemokratische Politik in beiden Entfelden möglich und nötig bleibt – unabhängig von unterschiedlichen Gemeindegrenzen. Mit dem klaren Ja zum Projekt «zäme wachse» setzt die SP Entfelden ein Zeichen für Fortschritt, regionale Zusammenarbeit und eine starke Zukunft für Unterentfelden.
Verabschiedung von Co-Präsident Vasco Rohr
An der Mitgliederversammlung wurde zudem der langjährige Co-Präsident Vasco Rohr offiziell verabschiedet. Die SP Entfelden dankt Vasco Rohr herzlich für seinen engagierten und unermüdlichen Einsatz für die Partei. Sein langjähriges Wirken als Co-Präsident hat die SP Entfelden nachhaltig geprägt und gestärkt. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute. Künftig übernimmt Gianluca Sorrentino das Präsidium alleine und wird dabei von einem verstärkten Vorstand unterstützt. SPE
Eine Schulklasse aus Buchs ist für den UNICEF Sternenwochen-Award nominiert. Die 5. Klasse der Schule Risiacher tritt in der Kategorie «Schulen» an. Die Preisverleihung findet am 30. Mai im Schauspielhaus Zürich statt. Während der Sternenwochen – einer gemeinsamen Aktion von UNICEF und der Zeitschrift «Schweizer Familie» – sammeln Kinder in der Schweiz mit eigenen Ideen Geld für Gleichaltrige in Not. In den vergangenen 22 Jahren kamen so rund 8,5 Millionen Franken zusammen. Die Klasse aus Buchs organisierte für ihre Sammelaktion einen Abend mit verschiedenen Programmpunkten. Auf dem Programm standen unter anderem Gesang, Tanz, Musik und ein Quiz. Zudem gab es Essen, Getränke und ein Public Viewing eines Spiels der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Über 200 Gäste nahmen teil. Insgesamt sammelten die Schülerinnen und Schüler 3639 Franken. Mit den Einnahmen werden im Rahmen der Sternenwochen 2025 sudanesische Flüchtlingskinder im Tschad unterstützt. Rund eine Million Menschen sind dorthin geflüchtet, viele davon Frauen und Kinder. Das Geld fliesst unter anderem in medizinische Versorgung, Impfungen, Ernährung sowie den Ausbau von Wasser- und Sanitäranlagen. Die besten Sammelaktionen werden Ende Mai in Zürich ausgezeichnet. Jetzt heisst es Daumen drücken für die Buchser Schulklasse. PD/LA
Schöftland Zweitägige Hausmesse
Elektromobilität zum Anfassen bei World eMotors
Die Hausmesse bei World eMotors in Schöftland lockte zahlreiche Besucher an. Probefahrten, Beratung und Einblicke in die Werkstatt standen im Mittelpunkt.
Am 8. und 9. Mai öffnete die World eMotors GmbH in Schöftland ihre Türen zur traditionellen Hausmesse. Bereits eine Woche zuvor war das Unternehmen am Schöftler Märt präsent und machte dort auf die Veranstaltung aufmerksam. Am Messewochenende nutzten viele Interessierte die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von den neuesten Entwicklungen im Bereich Elektromobilität zu machen. Im Zentrum der Hausmesse standen die verschiedenen Elektrofahrzeuge mit drei oder vier Rädern. Besucherinnen und Besucher konnten die Modelle nicht nur anschauen, sondern direkt auf einem hauseigenen Parcours testen. Besonders gefragt war das neue Modell «Jet 408», das bereits ab 3999 Franken erhältlich ist. Geschäftsinhaberin Manuela Lämmli betont: «Wir verkaufen kein Fahrzeug, ohne dass es vorher ausprobiert wurde.» Denn die Anforderungen seien unterschiedlich – eine persönliche Beratung sei deshalb zentral.
Mehr als nur eine Gehhilfe Die Elektromobile sind längst mehr als reine Hilfsmittel. Sie bieten eine komfortable und praktische Alternative zum Auto – etwa für kurze Wege im Alltag, Einkäufe oder Besuche. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h dürfen alle Modelle ohne Führerschein
gefahren werden. Entsprechend richtet sich das Angebot nicht nur an Seniorinnen und Senioren, sondern auch an Menschen mit Handicap oder ohne Autoprüfung.
Einblick in Werkstatt und Service Neben der Ausstellung gewährte das Team auch Einblicke in die modern eingerichtete Werkstatt. Dort werden Service und Reparaturarbeiten fachgerecht ausgeführt. Ergänzt wird das Angebot durch Zubehör und gepflegte Occasionen. Die Besucher konnten sich
zudem bei Grilladen und Getränken in entspannter Atmosphäre austauschen.
Die World eMotors GmbH positioniert sich als regionale Fachstelle für nachhaltige Mobilität – mit Fokus auf Qualität, Beratung und Service auch nach dem Kauf. RAN
World eMotors GmbH Feldackerstrasse 2 5040 Schöftland Telefon 062 726 83 71 info@world-emotors.ch www.world-emotors.ch
Oberentfelden
47 neue Wohnungen unweit von «Livique» geplant
Am Dorfrand von Oberentfelden soll eine Überbauung mit fünf Mehrfamilienhäusern entstehen. Das Projekt umfasst 47 Wohnungen und kostet rund 22 Millionen Franken.
Auf einem rund 6000 Quadratmeter grossen Areal an der Köllikerstrasse in Oberentfelden ist eine neue Wohnüberbauung geplant. Gemäss aktuell aufliegendem Baugesuch sollen fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 47 Wohnungen entstehen. Bauherrin ist die Brickell GmbH aus Zug, Grundeigentümerin die Erlenmoos AG aus Freienbach. Geplant ist ein Wohnungsmix von 1 bis
5ZimmerEinheiten auf drei Etagen inklusive Attika. Die Gebäude erhalten begrünte Flachdächer mit Photovoltaikanlagen sowie ein gemeinschaftliches Atelier. Die Erschliessung erfolgt über den Birkenweg mit Zufahrt zu einer unterirdischen Einstellhalle. Oberirdisch sind Grünflächen vorgesehen. Eine Häuserzeile entlang der Köllikerstrasse dient als Lärmschutz. Dahinter entsteht eine zentrale Freifläche mit Spiel und Erholungsangeboten wie Brunnen, Feuerstelle und Sitzgelegenheiten. Das Projekt wird als Arealüberbauung realisiert und erfüllt laut Gutachten die Qualitätsanforderungen. In einzelnen Punkten wurden Anpassungen verlangt. WIF/LA
Sie führen das erfolgreiche Geschäft gemeinsam: Alexander und Manuela Lämmli von World eMotors in Schöftland. BILD: RAN
Öffentliche Mitwirkung Gestaltungsplan Goldernstrasse 28/32 und Teilrevision BNO Gebiet Goldern
Für die Parzellen Nrn. 3896, 3897 und 3898 an der Goldernstrasse werden Grundlagen für eine qualitätsvolle Arealentwicklung geschaffen. Damit die angestrebte künftige Nutzung realisiert werden kann, muss Anhang 2 der Bau- und Nutzungsordnung angepasst und gemäss § 5 Abs. 1 i.V.m. Anhang 2 der Bau- und Nutzungsordnung ein Gestaltungsplan erstellt werden.
Der Entwurf des Gestaltungsplans Goldernstrasse 28/32 und der Teilrevision der BNO Gebiet Goldern liegt vom Donnerstag, 21. Mai 2026, bis zum Montag, 22. Juni 2026, zur öffentlichen Mitwirkung im Stadtbüro des städtischen Rathauses auf und kann während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden. Die Unterlagen sind ab dem 21. Mai 2026 auch unter www.aarau.ch online zugänglich.
Mitwirkungseingaben zum Entwurf des Gestaltungsplanes können von der gesamten Bevölkerung bis am 22. Juni 2026 eingereicht werden. Die Vorschläge sind schriftlich beim Stadtrat Aarau, Rathausgasse 1, 5000 Aarau oder online auf Stadt Aarau | E-Mitwirkung (mitwirken.smartcity-aarau.ch) einzureichen und mit einem Vermerk «Mitwirkung Gestaltungsplan Goldernstrasse» zu versehen.
Der Stadtrat lädt die Bevölkerung am Mittwoch, 20. Mai 2026, 19.00 Uhr, zur Informationsveranstaltung an der Goldernstrasse 28/32 in Aarau ein (Anmeldung über goldern2832.ch).
Allgemeinverfügung vom 11. Mai 2026
1. Der Stadtrat Aarau bewilligt bei einem Aufstieg des FC Aarau in die Super League gestützt auf § 4 Abs. 3bis lit. c des Gastgewerbegesetzes vom Aufstiegstag auf den Folgetag eine generelle Freinacht. Die Gastgewerbebetriebe dürfen durchgehend geöffnet bleiben.
2. Einer allfälligen Beschwerde wird aufgrund der Dringlichkeit die aufschiebende Wirkung entzogen.
Im Namen des Stadtrats
Dr. Hanspeter Hilfiker
Verkehrsanordnung
Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt:
verfügende Behörde: Gemeinderat Buchs
Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung
Folgende Personen haben bei der Stadt Aarau ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung eingereicht:
deutsche
Aubert, Monika (w), geb. 1977, mit Aubert, Lilly (w), geb. 2018, beide deutsche Staatsangehörige, in Aarau Rohr, Hardstrasse 10
2012,
• Ricart Puig, Irene (w), geb. 1981, mit Johansson Ricart, Markus (m), geb. 2012, und Johansson Ricart, Felix (m), geb. 2014, alle spanische Staatsangehörige, in Aarau, Zelglistrasse 1a
Alla,
• Buchmann, Martin (m), geb. 1971, deutscher Staatsangehöriger, und Alla, Abdelaziz (m), geb. 1980, marokkanischer Staatsangehöriger, in Aarau, Maienzugstrasse 12 Mazidi, Khashayar (m), geb. 1993, iranischer Staatsangehöriger, in Aarau, Bachstrasse 15
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt dem Stadtrat Aarau, Rathausgasse 1, 5000 Aarau, eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Stadtrat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Muhen www.muhen.ch
Mitwirkungsanlass Energieplanung Gemeinde Muhen
enthalten.
Die Gemeinde Muhen hat im Jahr 2025 eine Energieplanung erarbeiten lassen, begleitet wurde dieses Projekt durch die Energiekommission. Der Entwurf dieser behördenverbindlichen Energieplanung (Erläuterungsbericht, Energiestrategie, Plankarte, Massnahmenkatalog) wird vom 18. Mai 2026 bis 16. Juni 2026 öffentlich aufgelegt und ist ab Beginn der Auflage auf der Webseite der Gemeinde abrufbar. Während dieser Zeit können die Unterlagen auf der Gemeindeverwaltung Muhen eingesehen werden.
Der Gemeinderat informiert an der öffentlichen Informationsveranstaltung vom Dienstag, 9. Juni 2026, 18.30 Uhr in der Aula Gibel über die Inhalte und den Ablauf der kommunalen Energieplanung.
Im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens kann sich jede interessierte Person zum vorgelegten Dossier äussern. Mitwirkungsbeiträge können per E-Mail (zentraledienste@ muhen.ch) oder schriftlich an den Gemeinderat eingereicht werden. Die Eingabefrist endet am 16. Juni 2026.
Der Gemeinderat lädt herzlich zur Teilnahme am Mitwirkungsverfahren ein.
Gemeinderat Muhen
Schöftland www.schoeftland.ch
Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung zum Revitalisierungsprojekt Surtelbach
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19.00 Uhr, im Mehrzweckraum Schulzentrum, Dorfstrasse 26
An der Einwohnergemeindeversammlung im November 2022 wurde ein Verpflichtungskredit für das Revitalisierungsprojekt Surtelbach abgelehnt. Das Projekt wurde daraufhin in Zusammenarbeit mit einzelnen Grundeigentümern überarbeitet und angepasst. An einer umfassenden Informationsveranstaltung soll die Bevölkerung nun über das überarbeitete Projekt informiert werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Gemeinderat Schöftland
Einladung zur öffentlichen Sitzung des Kreisschulvorstandes der Kreisschule Safenwil-Walterswil
vom Mittwoch, 27. Mai 2026, 18.30 Uhr im Lehrerzimmer
Oberstufenschulhaus Safenwil
Traktandenliste
1. Protokoll der Sitzung vom 25. März 2026
2. Rechnung 2025
Der Kreisschulvorstand
Dr. Marco Salvini Stadtpräsident Stadtschreiber
Rechtsmittelbelehrung
Dr. Marco Salvini
1. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Departement Gesundheit und Soziales, Bachstrasse 15, 5001 Aarau, Beschwerde erhoben werden.
Begründung
2. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, d.h. es ist a) anzugeben, wie das Departement Gesundheit und Soziales entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird.
3. Der mit Beschwerde angefochtene Entscheid ist anzugeben, allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.
Gemeinde: Buchs
Verkehrsanordnung Untere Torfeldstrasse
Markierung von 6 Parkfeldern (Lage siehe Plan auf www.buchs-aargau.ch oder während der ordentlichen Öffnungszeiten am Schalter der Gemeindekanzlei Buchs)
Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation vom 15. Mai 2026 bis 15. Juni 2026 beim Gemeinderat Buchs einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.
Aarau Erster Renntag im Schachen
Fulminanter Start in die Rennsaison
Über 7650 Zuschauer, packende Duelle und ein Wetterdrama: Der Saisonauftakt im Aarauer Schachen bot am Muttertag alles, was Pferderennen ausmacht. Auch der Wettumsatz überzeugte.
Der Aargauische Rennverein erwischte einen Start nach Mass. Bei warmem Wetter strömten über 7650 Besucher in den Schachen und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse. Der Renntag begann traditionell mit dem Rennbahn-Zmorge und musikalischer Begleitung. Sportlich überzeugte gleich das erste Trabrennen: «Kold d’Echal» setzte sich über 2500 Meter souverän durch und liess der Konkurrenz keine Chance.
Gitano triumphiert im Hauptrennen Im Mai-Preis der «Lenzburger Unternehmen» und der Möbel Rufli AG kam es zum erwarteten Spitzenduell. «Gitano» mit John Seydoux gewann knapp vor Titelverteidiger «Enattof». Der Favorit machte im Finish zwar Boden gut, musste sich aber geschlagen geben. Der Sieg des letztjährigen Gesamtsiegers der «Tour de Suisse der Traber» kam dennoch nicht überraschend. Auch das Jagdrennen überzeugte mit hochkarätiger Besetzung. «Garde Royale» zeigte ein taktisch kluges Rennen und setzte sich am Ende knapp gegen «Stellomaker» durch. In den Flachrennen siegten «Scappato» sowie der Favorit «The Citys Phantom», der seine starke Form bestätigte und erneut seine Klasse unter Beweis stellte.
Gewitter sorgt für dramatischen Abschluss Am Nachmittag zog Wind auf, ehe kurz vor Rennende ein Gewitter niederging.
Biberstein
● Einwandfreies Trinkwasser Die aktuelle Kontrolle des Kantons bestätigt dem Bibersteiner Trinkwasser erneut eine einwandfreie mikrobiologische Qualität. Untersucht wurden Proben an fünf Stellen rund um die UV-Anlage. Versorgt werden rund 1650 Einwohner, wobei 94 Prozent des Wassers aus eigenen Quellen stammen und 6 Prozent aus Küttigen zugekauft werden. Auch chemisch liegen die Werte klar im grünen Bereich: Die Gesamthärte beträgt 27 °fH, der Nitratgehalt 8 mg/l (Grenzwert 40 mg/l). Das Wasser gilt als ziemlich hart bis sehr hart – entsprechend wird eine angepasste Waschmittel-
Garde Royale mit Dylan Ubeda (rechts) gewann das spannende Jagdrennen. Die Ponyrennen sorgen regelmässig für einen Jööö-Effekt.
Davon unbeeindruckt gewann «Fast de la Fenette» ein umkämpftes Rennen.
Im abschliessenden Cross entwickelte sich trotz schwieriger Bedingungen ein packendes Duell: «Karma de Reve» rang «Les Feugrets» nieder. ARV-Präsident Pascal Steudler zeigte sich sehr zufrieden mit Zuschaueraufmarsch und Wettumsatz. Dieser belief sich auf 87’948 Franken. Am 31. Mai folgt im Schachen der nächste Höhepunkt mit dem 79. Grossen Preis des Kantons Aargau. Das traditionsreiche Jagdrennen über 4200 Meter mit 15 Sprüngen und einer Dotation von 15’000 Franken sorgt Jahr für Jahr für spannende und spektakuläre Rennmomente im Aarauer Schachen. ARV/LA
dosierung empfohlen. Weitere Details finden Sie unter www.trinkwasser.ch.
● Buhaldenstrasse Behinderung Im Zusammenhang mit dem Aufstauen des Buhaldenbaches im eingedeckten Bereich beim oberen Dorfplatz, müssen Wiederinstandstellungsarbeiten durchgeführt werden. Am 6. Mai 2026 ist die Buhalde mit Lastwagen und grossen Fahrzeugen nicht erreichbar, da die notwendigen Baggerarbeiten einen Teil des schmalen Strassenstücks in Anspruch nehmen. Wir danken für das Verständnis.
● Geschwindigkeitskontrolle Die Stadtpolizei hat an der Auensteiner-
strasse eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 423 über die Mittagszeit gemessenen Fahrzeuge waren 39 zu schnell unterwegs. Die maximale gemessene Geschwindigkeit betrug 67 km/h bei 50 erlaubten.
● Veränderungen bei der Mütter- und Väterberatung Die Mütter- und Väterberatung Region Aarau Plus verlegt die Geschäftsstelle von Hirschthal per 1. Juni 2026 an die Mitteldorfstrasse 72 in Buchs. Am 6. Juni 2026 findet in den neuen Räumlichkeiten von 10 bis 14 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Weitere Informationen zum Angebot etc. erhalten Sie unter www.mvb-aarauplus.ch. SKB
Gitano (rechts) kämpft sich mit John Seydoux an den Leinen im Einlauf an Enattof (Henri Turrettini) vorbei zum Sieg. BILDER: NADINE GUT
Reitnau «Rammler» und «Rüeblidieb» stellte sich mit Namen vor
Den jährlichen Anlass auf dem Hof der Familie Boller in Reitnau streichen sich Kleintierzüchter und Traktorenliebhaber im Kalender dick an.
Wie viele Familien mit Kindern, Landwirte mit ihren Partnerinnen sowie Kleintierzüchterkollegen und Besitzer alter landwirtschaftlicher Fahrzeuge sich bei Gastgeber Markus Rey einfinden, ist jeweils schwer abzuschätzen. Wer die Kaninchen, Tauben und frisch geschlüpften Küken unter der Wärmelampe bewundert sowie die 45 aufgereihten Traktoren begutachtet hatte, gesellte sich zum Plausch in die Scheunen und Fahrzeughallen.
Eine der ausgestellten Attraktionen
war zweifellos der «Rüeblidieb» von den Ausstellungstagen des Kleintierzüchtervereins Reitnau-Triengen im Januar. Der Rammler der Rasse «Belgisches Bartkaninchen» erhielt laut Wettbewerb den eigenwilligen Namen «Kar(l)otto», der die eine oder andere Interpretation zulässt. Die am Wettbewerb Teilnehmenden nahmen einen Gratis-Burger entgegen.
Zum ersten Mal zeigte eine Klöppelgruppe ihre Handwerkskunst an der Reitnauer Jungtierschau. «Die Grundlage für die Fertigung einer handgefertigten Spitze bildet der Klöppelbrief, eine Art Mustervorlage, die zu früheren Zeiten von Männern entworfen wurde», erklärte Denise Frey den an Klöppeln Interessierten. Die ältesten,
aus dem 15. Jahrhundert stammenden Spitzen stellten ein Zeichen des Wohlstandes dar. Aus der Schweizer Trachtenmode sind sie nicht wegzudenken. Neben dem Austausch über die ausgestellten, alten landwirtschaftlichen Fahrzeuge waren die Zuchterfolge der Kleintierrassen ein beliebtes Gesprächsthema. Eine Gratisfahrt mit der Haflingerkutsche von Theo Bertschi war bei Kindern wie Erwachsenen beliebt. Die Hauptattraktion ist jeweils das Auflassen der Tauben. Der Reitnauer Taubenzüchter Martin Morgenthaler zählte bis drei, dann stiegen 30 Tauben aus den Händen der Umstehenden in den Himmel auf und kehrten in ihren heimatlichen Taubenschlag zurück. AWE
Kreisschule Entfelden
Einladung zur Generalversammlung 2026
Alle Genossenschafterinnen und Genossenschafter des Frei- und Hallenbades Entfelden sind eingeladen.
Wann und wo:
Donnerstag, 28. Mai 2026 19.30 Uhr im Badi-Restaurant Entfelden
Traktanden:
Traktanden:
1. Protokoll GV vom 22. Mai 2025
2. Jahresbericht 2025
3. Jahresrechnung 2025
4. Orientierung Betrieb
5. Wahlen Vorstand
6. Wechsel Genossenschaftsmitglieder
7. Wahl der Revisionsstelle, Wiget Treuhand AG, Oberentfelden «Eingeschränkte Revision» für eine einjährige Amtsdauer
8. Anträge der Verwaltung
7. 8.
9. Verschiedenes
Protokoll, Jahresbericht und Rechnung liegen ab 14. Mai 2026 an der Kasse der Badi Entfelden zur Einsicht auf.
Aus Organisationsgründen bitten wir Sie um Ihre Anmeldung mittels Rücksendung des Anmeldetalons bis spätestens am 17. Mai 2026. Nach der Generalversammlung wird ein kleiner Imbiss offeriert. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.
Freundliche Grüsse
Guido Scherer
Präsident
Redaktionsschluss: jeweils Montag, 12.00 Uhr Einsendungen direkt an: landanzeiger@chmedia.ch
FDP Unterentfelden
Fusions-Abstimmung im Fokus
Die Generalversammlung der FDP Unterentfelden fand dieses Jahr im CEVIHaus statt. Bei schönem Frühlingswetter startete man zuerst draussen, wo an der Feuerstelle verschiedene Würste grilliert wurden, die den Teilnehmenden sehr schmeckten. Bei angeregten Gesprächen dominierte ein Thema: der Zusammenschluss von Unterentfelden und Aarau, über den am 8. Juni an der Gemeindeversammlung abgestimmt wird. Die FDP Unterentfelden hat bereits zu einem früheren Zeitpunkt einstimmig die Ja-Parole gefasst.
Zu Beginn der GV führte Ortsparteipräsident Patrick Herzog durch das vergangene Wahljahr. Das Highlight waren die erfolgreichen Gemeinderatswahlen,beidenendieEinwohnerinnen und Einwohner mit einer Wahlbeteiligung von knapp 52 Prozent ein eindrückliches Zeichen gesetzt haben. Die beiden FDP-Kandidierenden erzielten dabei hervorragende Resultate: Guido Scherer wurde als Gemeinderat bestätigt und ist neu Vizeammann von Unterentfelden, Gerda Amberg erzielte als Neukandidierende das beste Erstresultat seit vielen Jahren.
Beat Steiner wird neuer Schulleiter
Überraschender Wechsel: Der Gränicher Gemeinderat Beat Steiner übernimmt ab dem kommenden Schuljahr die Leitung der Kreisschule Entfelden. Der Informatikmanager bringt Führungserfahrung – und neue Perspektiven.
Die Kreisschule Entfelden stellt ihre Führung neu auf. Nach der Pensionierung von Gesamtschulleiter Darius Scheuzger wird die Verantwortung künftig auf mehrere Schultern verteilt. Neu besteht die Geschäftsleitung aus drei Bereichen: Schulleitung, Pädagogik und Zentrale Dienste. Den Vorsitz übernimmt Beat Steiner. Dass ein Manager aus der Informatikbranche künftig eine Schule führt, sorgt für Aufmerksamkeit. Steiner ist derzeit bei der Zucchetti-Group tätig, wo er den Retail-Bereich im deutschsprachigen Raum mit rund 80 Mitarbeitenden mitverantwortet. Zuvor arbeitete er unter anderem für Migros, IBM, Globus und Manor. Für Steiner ist der Schritt weniger ungewöhnlich, als er scheint. «In meinen bisherigen Funktionen standen immer Menschen, Organisationen und Veränderungsprozesse im Zentrum», sagt er. Themen wie Führung, Kommunikation und Digitalisierung begleiteten ihn seit über 30 Jahren. Die neue Aufgabe reize ihn besonders, weil er einen Beitrag zur Entwicklung junger Menschen leisten könne.
Der Gränicher Gemeinderat Beat Steiner wird künftig Vorsitzender der Schulleitung der Kreisschule Entfelden.
BILD: SEVERIN BIGLER/ARCHIV
In den ersten Monaten will Steiner vor allem die Schule und ihre Mitarbeitenden kennenlernen. Gleichzeitig gilt es, die neue Führungsstruktur aufzubauen und die Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Unterstützung erhält er vom bisherigen Schulleiter, der den Übergang begleitet.
Die Herausforderungen sind bekannt: Digitalisierung, Fachkräftemangel und steigende Anforderungen prägen auch den Schulalltag. Zudem könnte eine mögliche Gemeindefusion zusätzliche Veränderungen bringen. Steiner bleibt gelassen: «Veränderungen gehören dazu – entscheidend ist, dass die Schule stabil und professionell geführt wird.» FLORIAN WICKI/LA
FDP-Mitglieder bei der Generalversammlung in Unterentfelden. BILD: ZVG
Neben den ordentlichen Traktanden blickte Gerda Amberg auf ihre ersten 100 Tage im Gemeinderat zurück und gab einen spannenden Einblick in die vielfältige Tätigkeit als Gemeinderätin. Guido Scherer seinerseits schilderte, was in Unterentfelden neben dem Zusammenschluss sonst noch alles läuft. Im Anschluss an die Generalversammlung liess man den Abend mit feinem Aargauer Rüeblikuchen ausklingen. FDPU
Buchs
FDP Buchs fordert Schulkommission für KSAB
Die Einwohnerratsfraktion der FDP Buchs unterstützt weiterhin die gemeinsame Medienmitteilung der Buchser Einwohnerratsfraktionen. Zusätzlich schlägt sie als Kontrollorgan eine «Schulkommission» vor. Diese soll sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Einwohnerräte von Aarau und Buchs zusammensetzen, beispielsweise drei aus Aarau und zwei aus Buchs, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Dies mag auf den ersten Blick wie die Beibehaltung eines verkleinerten Kreisschulrats erscheinen. Das zusätzliche Gremium soll jedoch keine Steuerungsaufgaben übernehmen, sondern eine von Stadt- und Gemeinderat unabhängige Kontrolle der Geschäfte ausüben. Auf diese Weise kann eine minimale politische Kontrolle der Kreisschule Aarau-Buchs sichergestellt werden.
Die Einwohnerräte der FDP Buchs sind zuversichtlich, dass den vorgeschlagenen rechtlichen und demokratischen Verbesserungen in geeigneter Form Rechnung getragen wird. Dies würde sowohl die Gewährleistung der politischen Rechte als auch die politische Akzeptanz der vorgeschlagenen Strukturreform deutlich verbessern. FDPB
Schön, dass Sie uns lesen ��
Die Jungtierschau ist beliebt bei den Kindern, das Füttern der Kaninchen mit Grashalmen machte Spass.
Die Traktorenparade lud zum Plausch ein. Markus Rey holte den «Rüeblidieb» Kar(l)otto aus dem Verschlag.
Der Taubenauflass an der Jungtierschau ist ein einmaliges Erlebnis für Kinder wie Erwachsene. BILDER: ALFRED WEIGEL
S VP a au und
Karate Shin Gi Tai Karate-Do Aarau
Am internationalen Nagai Cup in Bayern
Die Aarauer
Delegation mit (von links) Maria
Imboden, Robin
Kölbl, Lukas Künzli, Racca Kae, Antonio
Racca, Samuel
Künzli, Rahel
Fischer, Caroline
Voutyras, Jessica
Hüssy und Michael Kölbl. BILD: ZVG
überzeugt
Erfolgreiches Wochenende für Shin Gi Tai Karate-Do Aarau: Gleich zehn Athleten reisten als Teil der Schweizer Delegation der Shotokan Karate-Do International Swiss Federation (SKISF) zum Nagai Cup nach Burghausen und kehrten mit beeindruckender Medaillenbilanz aus Bayern zurück.
Am 25. und 26. April trafen die Aarauer in Burghausen auf starke internationale Konkurrenz aus Deutschland, Österreich, Italien und Tschechien. Trotz des hochklassigen Teilnehmerfeldes behaupteten sich die Schweizer eindrucksvoll: Insgesamt sicherten sie sich zweimal Gold (Maria Imboden, Kata Einzel Elite; Jessica Hüssy, Kumite Einzel Master), fünfmal Silber sowie zweimal Bronze. Zwei weitere vierte Plätze rundeten das starke Gesamter-
Schiessen
gebnis ab. Begleitet wurde das Team von Dojo-Leiter Antonio Racca (8. Dan), der die Leistungen seiner Schützlinge sichtlich zufrieden verfolgte. Das Turnier bot den Teilnehmenden eine ideale Gelegenheit, sich im Hinblick auf die bevorstehende WeltmeisterschaftderShotokanKarate-DoInternational Federation (SKIF) im November mit internationaler Konkurrenz zu messen. Neben den sportlichen Erfolgen nahmen die Aarauer auch wichtige Impulse und Erkenntnisse mit nach Hause, die in den kommenden Trainings gezielt umgesetzt werden sollen. Mindestens so wichtig waren die gegenseitige Unterstützung und der Teamgeist, nicht nur unter den Aarauern, sondern auch innerhalb der Schweizer Nationalmannschaft. Zudem wurden bestehende Freundschaften mit Karatekas aus anderen Nationen gepflegt und neue Kontakte geknüpft. RFI
Mehr Teilnehmende am Kirchbergschiessen in Küttigen
Das traditionsreiche Kirchbergschiessen verzeichnete 2026 eine erfreuliche Zunahme an Teilnehmenden. Trotz schwieriger Bedingungen überzeugten zahlreiche Schützinnen und Schützen mit starken Leistungen.
Die SG Küttigen organisierte das diesjährige Kirchbergschiessen auf der Anlage Talmatt und durfte 73 Teilnehmende begrüssen, darunter 19 Jungschützinnen und Jungschützen. Der traditionsreiche Anlass des KirchbergSchützenverbandes findet seit 1913 jeweils am ersten Maiwochenende statt und gilt als Höhepunkt im Jahresprogramm. Neben dem sportlichen Wettkampf steht auch die Kameradschaft im Zentrum. Am Samstagnachmittag erschwerte unberechenbarer Wind Spitzenresultate. Am Sonntag hingegen sorgten wechselnde Lichtverhältnisse für Herausforderungen. Dennoch wurden be-
achtliche Resultate erzielt: Meyer Christian (AS Aarau) gewann mit 96 Punkten vor Pfister Markus (SG Erlinsbach, 93). Weber Urs (SG Erlinsbach) und Roth Willy (SG Küttigen) erreichten je 91 Punkte.
Starke Leistungen auch beim Nachwuchs
Die begehrten Kirchbergbecher gingen unter anderem an Gloor Heinz (AS Aarau), Schneider Peter (SG Densbüren Asp) und Buchser Manfred (SG Erlinsbach). Aufgrund der hohen Beteiligung erhielt auch die SG Küttigen zwei Auszeichnungen, gewonnen von Colelli Francesco und Blattner Daniel. Bei den Jungschützen dominierte Küttigen: Hunziker Leandro (87 Punkte), Bajt Loris (84) und Mandel Anatol (82) überzeugten. Die Becher sicherten sich Mandel Anatol und Zimmermann Lino (SG Erlinsbach). Das nächste Kirchbergschiessen findet am 1. und 2. Mai 2027 in Densbüren statt. ROWI
Zubetonierungstoppen!
Fussball Women’s Super League
Red Boots unterliegen GC – Heimsieg im Schachen bleibt weiter aus
Die Aarauerinnen verlieren das Hinspiel der Platzierungsspiele gegen die Grasshoppers mit 0:2. Zwei aberkannte Tore verhindern ein mögliches Comeback.
Der erhoffte erste Heimsieg im Schachen bleibt für die Red Boots weiterhin unerreicht. Im Hinspiel der Platzierungsspiele unterliegen die Aarauerinnen den Grasshoppers mit 0:2 und müssen im Rückspiel in Zürich nun einem Rückstand hinterherlaufen.
Die Partie begann denkbar ungünstig: Bereits in der 4. Minute brachte Kayla Jay Mckenna GC nach einem schnellen Angriff in Führung. Zwar hatten die Zürcherinnen in der Folge mehr Ballbesitz, doch Aarau hielt kämpferisch dagegen. Die beste Chance vor der Pause vergab Tabea Schütt, zudem wurde ein Treffer wegen Abseits aberkannt. Auch nach dem Seitenwechsel fehlte den Red Boots lange die Durchschlagskraft. In der 62. Minute sorgte Giulia Looser mit einem sehenswerten Distanzschuss für die Vorentscheidung. Aarau reagierte, blieb aber glücklos: Anja Klingenstein vergab eine gute Möglichkeit, ein weiterer Treffer wurde erneut wegen Abseits annulliert. So bleibt den Red Boots nur die Hoffnung auf eine Wende im Rückspiel. Mit der 0:2-Hypothek reisen sie in einer Woche nach Zürich. RETO SCHLATTER/LA
Turnen
Die Aarauerin Joy Steck gegen die beiden Zürcherinnen Morgane
(links) und Viola Avduli.
Red Boots verlieren Offensivduo an YB
Die Red Boots Aarau müssen zur Saison 2026/27 zwei Abgänge in der Offensive verkraften:AnjaKlingenstein(20)undAnida Mujela (19) wechseln zum LigakonkurrentenYBFrauen.
Klingenstein entwickelte sich seit ihrem Wechsel 2019 zu einer zuverlässigen Offensivkraft und erzielte in 40 AWSL-SpielensiebenTore.Zudemsammeltesiezahlreiche Einsätze in den Schweizer Nachwuchsnationalteams. Mujela stiess 2022
zum Fanionteam, debütierte bereits mit 15 Jahren in der höchsten Liga und kam in 41 Partien ebenfalls auf sieben Treffer. Sie hatte grossen Anteil am bislang besten Aarauer Resultat in der AWSL, wurde zuletzt jedoch durch eine Knieverletzung ausgebremst und befindet sich aktuell im Aufbau. Die beiden Wechsel unterstreichen die erfolgreiche Ausbildungsarbeit in Aarau. ÜberdieModalitätenwurdeStillschweigen vereinbart. RBA
STV-Direktor Riner tritt zurück
Der Direktor des Schweizerischen Turnverbands gibt seinen Rücktritt per Ende Oktober bekannt. Bis dahin bleibt er im Amt und sorgt für eine geordnete Übergabe.
Der Direktor des Schweizerischen Turnverbands (STV), Stefan Riner, tritt per 31. Oktober 2026 von seiner Funktion zurück. Dies teilte der Verband am Dienstag mit. Der Entscheid erfolge auf eigenen Wunsch, der Zentralvorstand nehme ihn mit Bedauern zur Kenntnis. Riner wird die operative Führung bis zur Abgeordnetenversammlung weiterhin uneingeschränkt wahrnehmen und eine strukturierte Übergabe sicherstellen. Laufende Projekte sollen ohne Unterbruch weitergeführt werden. Parallel dazu hat der Zentralvorstand den Nachfolgeprozess eingeleitet.
Prägende Jahre für den Verband In seiner Amtszeit habe Riner den Verband nach einer schwierigen Phase sta-
Fussball FC Entfelden
bilisiert und wichtige Entwicklungen angestossen. Dazu zählen die Umsetzung der Verbandsstrategie sowie mehrere grössere Projekte. Auch strukturelle Reformen wurden vorangetrie-
Stefan Riner tritt per Ende Oktober 2026 als Direktor des Schweizerischen Turnverbands zurück. Er war seit dem 1. März 2024 beim Turnverband tätig. BILD: ZVG
ben: 2025 verabschiedete der STV eine Totalrevision der Statuten sowie ein neues Organisationsreglement, die Anfang 2026 in Kraft traten.
Zudem fielen sportliche Erfolge wie das Eidgenössische Turnfest 2025 in Lausanne sowie Medaillengewinne im Kunstturnen an Welt- und Europameisterschaften in seine Amtszeit.
Unterschiedliche
Führungs-Vorstellungen
Riner begründet seinen Rücktritt unter anderem mit unterschiedlichen Vorstellungen über Führungsprozesse in einem Verband. Die stark politisch geprägten Entscheidungswege entsprächen nicht seiner Auffassung von operativer Führung. Er sehe den jetzigen Zeitpunkt als geeignet, um die Verantwortung in einer stabilen Phase zu übergeben.
STV-Zentralpräsident Fabio Corti würdigte Riners Arbeit und Engagement. Man respektiere den Entscheid und danke ihm für seine Verdienste um den Schweizer Turnsport.
STV/LA
Frauenabteilung des FC Entfelden wird immer grösser
Der FC Entfelden war schon von 2009 bis 2012 im Frauenfussball vertreten. Danach gab es jedoch einen vierjährigen Unterbruch und im Jahr 2016 begann die eigentliche Geschichte im Frauenfussball des FC Entfelden. Gestartet mit einem 4.-Liga-Team umfasst die Frauenabteilung des FC Entfelden mittlerweile zwei Aktivteams in der 3. und 4. Liga, ein FF17-, ein FF14sowie ein FF11-Team. Somit umfasst die Frauenabteilung rund 90 Spielerinnen und 10 Trainerinnen und Trainer. Die Frauenabteilung möchte sich mittelfristig weiterentwickeln und eine gute Adresse in der Region für den Frauenfussball sein. Sie hat sich zu einem zentralen Teil beim FC Entfelden entwickelt. Die Frauenabteilung freut sich über neue Spielerinnen. Bei Interesse kann man sich gerne bei der Frauenverantwortlichen Sara Graf melden.
Marie Josephine Nicoli
BILD: CHRISTIAN BOSS
Geräteturnen Grätu-Cup 2026 in Gränichen
Leidenschaft und Höchstleistungen
Rund 1000 Turnerinnen sorgten am Grätu-Cup in Gränichen vom 2. und 3. Mai für hochklassiges Geräteturnen, während die Organisatoren des STV Gränichen zwei Jubiläen feierten.
In diesem Jahr gab es gleich doppelt Grund zum Feiern: 40 Jahre GETUMädchen sowie 30 Jahre Jugendcup/ Grätu-Cup. Zu diesem Anlass kamen am Freitagabend zahlreiche geladene Gäste zusammen, um die beiden Meilensteine zu würdigen und auf viele Jahre Engagement, Herzblut und Leidenschaft zurückzublicken. Passend dazu lautete das diesjährige Motto: «Zwei Meilensteine, zwei Leidenschaften». Die Halle wurde einmal mehr kreativ und mit viel Liebe zum Detail dekoriert und in eine stimmungsvolle Wettkampfarena verwandelt. Der Grätu-Cup diente zugleich als erster Qualifikationswettkampf für die Aargauer Turnerinnen im Hinblick auf die Schweizer Meisterschaften im Herbst – entsprechend hoch war das Niveau der gezeigten Leistungen. Am Samstag traten die Turnerinnen der Kategorien K1, K3 und K4 an, am Sonntag folgten K2 sowie K5 bis KD. Insgesamt nahmen 964 Turnerinnen teil, und auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher sorgten für eine lebhafte Atmosphäre. In der Doppelturnhalle und der Mehrzweckhalle herrschte reger Betrieb. Bei der Rangverkündigung durfte sich rund die Hälfte der Teilnehmerinnen über eine Auszeichnung freuen, während die Podestplätze mit Pokalen geehrt wurden. Der Grätu-Cup 2026
war ein rundum gelungenes Wochenende, geprägt von starken Leistungen, grossem Engagement und viel Leidenschaft für den Turnsport. Ein grosses
Dankeschön gilt den Sponsoren, den Helferinnen und Helfern sowie dem Organisationskomitee, die diesen Anlass ermöglicht haben. LAURAHOERDT
Faustball
Klarer Sieg und knappe Niederlage am zweiten Spieltag
Die Oberentfelder Faustballer haben am zweiten Spieltag in der Nationalliga A die angestrebten vier Punkte knapp verpasst. Gegen Neuendorf verloren sie ein enges Spiel mit 2:3.
Am zweiten Spieltag der neuen Saison wollten die Oberentfelder erneut zwei weitere Erfolge verbuchen. Der Start verlief denn auch nach Wunsch. Gegen die Aufsteiger aus Jona liessen die Oberentfelder nichts anbrennen, konnten sämtliche Spieler des Kaders einsetzen und setzten sich klar mit 3:0 Sätzen durch. Der echte Gradmesser an diesem zweiten Spieltag war dann aber das Duell mit den Hausherren aus Neuendorf. Die sind in dieser Saison besonders motiviert, wollen sie sich doch unbedingt für das Final4-Turnier qualifizieren, das sie selbst ausrichten. Bei nicht ganz einfachen äusseren Bedingungen, die von viel Wind geprägt waren, lieferten sich die beiden Equipen einen offenen Schlagabtausch. Die Neuendörfer konnten dabei gleich zweimal vorlegen. Beide Mal jedoch konterten die Oberentfelder und glichen damit das Spielgeschehen wieder aus.
Mehr Mühe bekundet
So musste der fünfte Durchgang die Entscheidung bringen. Dort konnte die Equipe um Captain Ramon Hochstrasser auf der vom Wind unterstützten Seite loslegen. Diesen Vorteil konnten sie jedoch nicht nutzen und mussten die Seiten statt mit einem Vorsprung mit einem 3:6-Rückstand wechseln. Diese Hypothek konnten die Oberentfelder in der Folge nicht mehr
Oberentfelden verliert überraschend gegen Neuendorf. BILD:ROBINHÄFELI
wettmachen und verloren den Entscheidungssatz mit 7:11. Captain Ramon Hochstrasser zog nach dem Spiel wie folgt Bilanz: «Wir hatten auf allen Positionen ein paar Patzer mehr als üblich in unserem Spiel und hatten auch mehr Mühe mit dem Wind und dem Platz. Das hat Neuendorf definitiv besser in den Griff bekommen als wir.»
Heimrunde am Samstag Bereits am kommenden Samstag steht der dritte Spieltag auf dem Programm, der in der Faustballarena am Erlenweg in Oberentfelden ausgetragen wird. Los geht es um 16 Uhr und die Oberentfelder wollen dabei den Heimvorteil nutzen, um weitere Punkte zu sammeln. Gegen Diepoldsau sind die Jungs von Koni Keller sicherlich zu favorisieren. Im zweiten Spiel wartet dann der aktuelle Leader aus Affeltrangen. Die Thurgauer sind in dieser Saison noch ungeschlagen. Diese Serie wollen die Oberentfelder beenden. FAB
Der Richtbaum steht auf dem Rohbau der «Schachenallee»
Oberentfelden
Oberentfe en
Bauherr: Müller-Faforke Andrea, Route du Village 12, 1545 Chevroux Bauobjekt: Ausbau Dachgeschoss mit zusätzlicher Wohnung
Bauplatz: Igelweg 6, Parzelle 1807
Öffentliche Auflage vom 15. Mai 2026 bis und mit 15. Juni 2026 während den ordentlichen Büroöffnungszeiten beim Bereich Planung und Bau, Gemeindehaus, Oberentfelden.
Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen und innert Nachfrist nicht verbessert werden, ist nicht einzutreten. Die Anträge können später nicht mehr erweitert werden (§ 60 BauV). Legitimiert ist nur, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann.
Mit dem Richtfest hat die Hirslanden Klinik Aarau einen wichtigen Schritt beim Neubau «Schachenallee» erreicht. Auf der Baustelle wurde gemeinsam mit Projektbeteiligten, Gästen und Vertretern aus Politik und Bau die Fertigstellung des Rohbaus gefeiert und allen Beteiligten für ihre Arbeit gedankt. Der Neubau nimmt damit sichtbar Form an und rückt der geplanten Eröffnung im Jahr 2027 einen entscheidenden Schritt näher.
Bauherr: Sasse Nadine, Erlenweg 10, 5034 Suhr
Bauobjekt: Gartenzaun und Sichtschutz
Bauplatz: Erlenweg 10, Parzelle 1399
Bauherr: Lüthi Daniel und Kull Sandra, Bachstrasse 89a, 5034 Suhr
Bauobjekt: Dachsanierung mit Einbau von Dachfenster Bauplatz: Bachstrasse 89a, Parzelle 2734
Auflagefrist: 18.05.2026 – 17.06.2026
Baubewilligungen
Seit dem Spatenstich im November 2023 und der Grundsteinlegung im März 2025 hat sich die Baustelle kontinuierlich entwickelt. Mit dem abgeschlossenen Rohbau wird die Form des zukünftigen Klinikgebäudes deutlich erkennbar. «Das Richtfest ist ein besonderer Moment für alle Beteiligten. Es zeigt, was wir gemeinsam erreicht haben, und gibt einen Ausblick auf das, was hier entsteht», freut sich Klinikdirektor Michael Stettler.
säle, ergänzt durch eine durchdachte Logistik mit vier Liften, darunter zwei speziell für den Bettentransport sowie zwei automatisierten Lagershuttles. Einer davon wurde sogar drei Meter tiefer gebaut, um zusätzliche Lagerkapazitäten zu schaffen.
Bauherr: Axpo Renewables Schweiz AG, Emmenegger Konrad Thomas, Baden
Bauobjekt: AgriSolar Forschungsprojekt Ackerbau in Suhr, Obertelweg
Andres
Bauherr: Andres Simone und Fabian, Suhr Bauobjekt: Sitzplatzerweiterung und Veloabstellplatz, Kinoweg 4
Erlinbach
● Einstellung des Angebots «Swiss E-Car» Das CarsharingAngebot «Swiss E-Car» wird per 31. Oktober eingestellt. Die AEW Energie AG hat diesen Entscheid aufgrund der insgesamt geringen Nachfrage sowie herausfordernder Rahmenbedingungen getroffen. Das in Erlinsbach stationierte Elektrofahrzeug steht der Bevölkerung noch bis zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung. Die bestehenden Ladestationen am Standort bleiben weiterhin in Betrieb und stehen der Öffentlichkeit wie gewohnt zur Verfügung.
Abends zeigen Jugendriegen und Turnerinnen und Turner aus dem Dorf, was sie draufhaben. Zum Ausklang legt ein DJ aus dem Dorf auf und wird die Gästeschardurchdenhoffentlichschönen Sommerabend begleiten.
Tradition und Fortschritt auf der Baustelle Ein Höhepunkt des Anlasses war das Aufrichten des Richtbaums. Diese Tradition steht sinnbildlich für den erfolgreichen Abschluss des Rohbaus und würdigt die Arbeit der Bauleute. Mit dem Richtspruch «Ein Dach für Gesundheit, ein Raum für Vertrauen. Danke an alle, die hier Zukunft bauen.» wird dieser Moment zusätzlich unterstrichen. Er bringt den Dank für die geleistete Arbeit zum Ausdruck und verbindet ihn mit dem Wunsch nach Schutz, Glück und einem guten Gelingen für das Gebäude und seine zukünftige Nutzung. «Das Richtfest ist vor allem auch ein Zeichen des Dankes. Viele Fachleute leisten hier täglich hervorragende Arbeit», sagt Gesamtprojektleiter Oliver Eichenberger.
Moderner Klinikbau mit klarer Funktion
Der Neubau ergänzt gezielt die bestehende Infrastruktur. Das Herzstück sind sieben hochmoderne Operations
Das Erdgeschoss von Haus C, in dem das Richtfest stattfand, wird künftig als zentraler Begegnungs und Verpflegungsort genutzt. Geplant sind Gastronomieangebote und Aufenthaltszonen für Mitarbeitende, Patientinnen und Patienten, Besuchende sowie Ärztinnen und Ärzte.
Auch das Umfeld wird konsequent berücksichtigt und in die Planung integriert: Auf dem gesamten Gelände werden 236 Veloparkplätze realisiert und setzen ein klares Zeichen für nachhaltige Mobilität. Gleichzeitig wird im Aussenbereich bewusst auf Grünflächen gesetzt, die zur Aufenthaltsqualität beitragen.
Rollladen Lamellenstoren Fensterläden
Hofer,Muhen Parzelle 1807 alten.
Bedeutung für Stadt und Region Für die Stadt Aarau hat das Projekt eine grosse Bedeutung. Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker sagt: «Dieser Bau ist ein gutes Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen der Bauherrschaft und der Stadt Aarau. Wir haben sämtliche Unterlagen stets pünktlich und vollständig erhalten, die Abläufe haben jederzeit reibungslos funktioniert. Dadurch konnte das Bauprojekt effizient vorangetrieben und so rasch umgesetzt werden.»
Dank an alle Beteiligten Mit dem Richtfest richtet die Hirslanden Klinik Aarau ihren Dank an alle Beteiligten, von den Planenden über die Bauunternehmen bis zu den Mitarbeitenden im Hintergrund. «Was hier entsteht, ist Teamarbeit. Ohne den Einsatz und die Expertise aller Beteiligten wären wir nicht so weit gekommen», so Stettler. PD
● Speuzer Schuelfescht vom 12. bis 13. Juni Drei Jahre nach dem grossen Dorffest findet nun erstmals im Rhythmus von drei Jahren das Jugendfest unter dem neuen Namen «Speuzer Schuelfescht» mit dem Motto «hoch hinaus» statt. Das Konzept wurde geringfügig angepasst, und der Anlass findet im etwas kleineren Rahmen wiederum auf dem Areal Mühlematt statt. Am Freitag werden ab 13.30 Uhr die «Schnellschte vo Speuz» erkoren. Beim Abendprogramm treten verschiedene Gruppen aus dem Dorf und der Schule auf. Am Samstag startet pünktlich um 10 Uhr der grosse, farbenfrohe Umzug. Mit dabei sind die über 850 Kinder und Jugendlichen der Schule Erzbachtal mit ihren Lehrpersonen und etliche Musikgesellschaften. Im Anschluss erfolgen auf dem Festareal kurze Ansprachen und Platzkonzerte. Am Samstagnachmittag finden die traditionellen Spiele für die Kinder statt. Zum Programm gehören auch die beliebte Kinderdisco, ein Jugenddörfli und der Lunapark.
● Beizlifest 2026 Wenn sich der Dorfplatz in Erlinsbach SO in eine lebendige Festmeile verwandelt, ist es wieder so weit: Das Beizlifest Speuz steht vor der Tür! Seit vielen Jahren wird dieses beliebte Fest von den Vereinen aus den beiden Gemeinden Erlinsbach AG und Erlinsbach SO organisiert. Auch 2026 laden sie wieder Jung und Alt ein, gemeinsam zu feiern. Am Freitag und Samstag, 29. und 30. Mai, verwandelt sich der Dorfplatz in ein geselliges Zentrum mit kulinarischen Highlights, abwechslungsreichem Programm und gemütlicher Atmosphäre.
● Mittagstisch Erlinsbach für Senioren Seit dem 15. Januar findet in Erlinsbach im Hohrain 5 jeden Donnerstag um 12 Uhr ein Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren statt – das Angebot wird rege benutzt. Durchschnittlich nehmen jeweils zehn Personen teil. Geschätzt werden, neben dem guten Essen, die gesellige Atmosphäre und die guten Gespräche. Neue «Mitesserinnen und Mitesser» sind jederzeit herzlich willkommen. Serviert wird ein frisch zubereitetes DreiGangMenu aus der Küche des AZ-Mühlefeld für 20 Franken pro Person, exklusive Getränke. An und Abmeldung bitte unter 062 857 77 77 oder per E-Mail an info@azmuehlefeld.ch bis Mittwochabend. GEM/LA
Gelungener Auftakt für den Tausch- und Verkaufsmarkt
ZSO Aare Region Vielseitiger Frühlings-WK erfolgreich abgeschlossen
Rund um das Gemeindehaus Bottenwil fand erstmals ein Verkaufs und Tauschmarkt statt. Organisiert von Verena Leuenberger, Daniela Segmüller und Sabine Linder, zog der Anlass bei sonnigem Wetter zahlreiche Besucher an. 17 Ausstellende boten ihre Waren an –von Handwerkskunst über Spielzeug bis zu SecondhandKleidung. Die Standplätze wurden nach Anmeldung vergeben, besonders gefragt waren die Plätze unter der gedeckten Pausenhalle.
Suhr
Auch kulinarisch hatte der Markt einiges zu bieten: Kaffee, Gebäck sowie
frisch gebackene Brote und Zöpfe von Landwirtin Katrin Baumann fanden grossen Anklang und waren rasch ausverkauft.
Die positive Resonanz bei Besuchenden und Ausstellenden deutet darauf hin, dass der Markt künftig eine Wiederholung finden könnte.ALFRED
Der Wiederholungskurs (WK) der ZSO Aare Region stand im Zeichen einer praxisnahen und vielseitigen Ausbildung. Ziel war es, bestehende Fähigkeiten zu festigen und die Zusammenarbeit innerhalb der Organisation sowie mit Partnern zu stärken. Ein zentraler Bestandteil bildeten realitätsnahe Einsatzübungen. So wurden zwei Schulklassen der Bezirksschule Aarau evakuiert und betreut. In einer weiteren Übung wurde ein eingestürztes Gebäude simuliert, bei dem Rettungen aus Trümmern durchgeführt wurden. Ergänzend dazu erfolgten praktische Arbeiten wie der Bau eines Löschwasserbeckens, Wand und Deckendurchbrüche sowie das Öffnen von Durchgängen. Die Fachausbildung umfasste die Bereiche Führungsunter
stützung, Betreuung und Pionierdienst. Gleichzeitig stellte die Logistik mit Transporten, Materialwartung und Verpflegung den reibungslosen Ablauf sicher. Zusätzlich unterstützte die ZSO Aare Region die kantonale Übungsleitung bei der realistischen Gestaltung der Katastrophenübung «Traktion» vom 25. April 2026 mit rund 60 Zivilschützern. Ein Referat der Schweizer Armee sowie die Besichtigung einer Feuerwehr mit Einblicken in das Feuerwehrwesen der Schweiz rundeten das Programm ab. Der WK der ZSO Aare Region war erfolg und abwechslungsreich. Die Teilnehmer konnten ihre Kompetenzen vertiefen und die Einsatzbereitschaft der Organisation weiter stärken.
SERGE RICHNER
Endlich wieder Energie tanken: Das Sommer-Vitality-Rezept für Frauen in Suhr
Warum chronische Müdigkeit ab 50 nichts mit dem Alter zu tun hat – und wie die «Sommer Vitality Kur» im BellVida mit medizinischer Diagnostik den Stoffwechsel neu startet.
Hand aufs Herz: Haben Sie das Gefühl, schon morgens müde aufzustehen? Reicht eine Tasse Kaffee nicht mehr, um durch den Tag zu kommen? Und ärgern Sie sich, dass Sie für eine Wanderung, einen Stadtbummel oder ein langes Wochenende einfach nicht mehr die Energie haben, die früher selbstverständlich war?
«Das ist absolut typisch – und es liegt nicht am Alter», erklärt Daniel Seiler, Leiter des BellVida Gesundheitszentrums im Einkaufszentrum Suhr. «Ab dem 45. Lebensjahr verliert eine Frau jährlich rund ein Prozent ihrer Muskelmasse, wenn sie nichts dagegen tut.
Das Angebot im Überblick
Starten Sie mit Energie in den Sommer.
• Dauer: 4 Wochen
• Betreuung: 3× Personal Training und 1× Ernährungs-Coaching
• Diagnostik: Herz-Stress-Messung und InBody-Analyse
• Bonus: Energie-Boost-Paket inklusive
Aktionspreis: Fr. 99.–(statt Fr. 349.– / Nur für Neukundinnen)
Anmeldung bis 30.6. erforderlich: Telefon 062 552 00 01
Muskeln aber sind unsere Energiezentren. Wer Muskeln verliert, verliert
Energie. Genau hier setzen wir an – mit einer messbaren Strategie, nicht mit Vermutungen.»
Eine Atmosphäre, in der Frauen sich wohlfühlen
Klassische Fitnessstudios sind oft das Letzte, woran Frauen ab 50 denken. Laute Musik, spärlich bekleidete Poser und das Gefühl, fehl am Platz zu sein. Das BellVida im SuhrePark geht seit Jahren bewusst einen anderen Weg. Hier trainieren Frauen in einer ruhigen, familiären Atmosphäre – man kennt sich, man grüsst sich, und das Training ist auf Gesundheit, Energie und Beweglichkeit ausgerichtet, nicht auf Bodybuilding.
BIDL: ZVG
Zwei Hightech-Messungen liefern Klartext
Das Besondere am Konzept in Suhr ist der wissenschaftliche Ansatz. «Wir raten nicht, wir messen», erklärt Seiler. Bevor das erste Training beginnt, durchläuft jede Teilnehmerin einen doppelten CheckUp:
1. Die Herz-Stress-Messung (Cardio-
scan): Vielen Frauen ist nicht bewusst, dass dauerhafter Stress den Stoffwechsel ausbremst. Ein medizinisch gemessenes EKG analysiert die Herzratenvariabilität (HRV) und zeigt schwarz auf weiss: Wie erholt ist der Körper? Wo liegt der ideale Pulsbereich, in dem Training Energie spendet – statt sie zu stehlen?
2. Die InBody-Körperanalyse: Die normale Waage lügt. Sie unterscheidet nicht zwischen Wasser, Fett und Muskulatur. Die InBodyMessung macht die echte Körperzusammensetzung in 60 Sekunden sichtbar. Oft zeigt sich nach acht Wochen Training: Das Körpergewicht ist gleich, aber die Muskelmasse ist gewachsen – und mit ihr die Energie. Ein Erfolg, den die Badezimmerwaage verschweigt.
Die «Sommer Vitality Kur»: Jetzt 4 Wochen testen Wer das Konzept unverbindlich kennenlernen möchte, hat jetzt die Chance dazu. BellVida startet jetzt im Juni die «Sommer Vitality Kur» – exklusiv für Neukundinnen, die das Studio bisher noch nicht kennen. Der Sommer steht vor der Tür: ein perfekter Moment, um den eigenen Energiehaushalt neu zu kalibrieren, bevor die Ferien beginnen.
Für nur Fr. 99.– erhalten Interessentinnen ein umfassendes 4WochenPaket: drei Personal Trainings mit individuellem Trainingsplan, ein persönliches ErnährungsCoaching, beide HightechMessungen sowie ein EnergieBoostPaket für zu Hause.
Achtung:
Wegen der 1:1Betreuung sind die Plätze limitiert. Anmeldeschluss für die Aktion ist der 30. Juni 2026. ZVG
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Die Fachausbildung umfasste die Bereiche Führungsunterstützung, Betreuung und Pionierdienst. BILD:
WEIGEL
Verena Leuenberger, Daniela Segmüller und Sabine Linder organisierten den ersten Verkaufs- und Tauschmarkt in Bottenwil.
Die von Landwirtin Katrin Baumann gebackenen 36 Brote und 20 Zöpfe verschwanden schnell in den Einkaufstaschen.
Lea Scheidegger und Sorya Ribul Alfier räumten Schränke und Kästen aus.
Sandro Boll verkaufte die Puppen und Spielsachen seiner Töchter. BILDER: ALFRED WEIGEL/AWE
Gewerbeverein Entfelden
Mitgliederzahl liegt konstant bei etwa 150
Kontaktpflege steht im Vordergrund
Der Gewerbeverein Entfelden trifft sich regelmässig. Fast monatlich finden Anlässe statt. Besonders beliebt sind die «Gwärbler-Znüni».
Netzwerken – auch beim Gewerbeverein Entfelden ist dieser Begriff das Zauberwort schlechthin. Mit über 150 Vereinsmitgliedern können die GewerbetreibendeninOber-undUnterentfelden besonders ausgiebig Kontakte pflegen. Obwohl die Statuten vorschreiben, dass sich nur Gewerblerinnen und Gewerbler aus den beiden Gemeinden dem Verein anschliessen können, ist die Zahl der Mitglieder seit Jahren konstant hoch – und liegt meist um die 150. Aktivmitglieder sind es derzeit 135, dazu kommen 14 Freimitglieder sowie fünf Ehrenmitglieder.
Zu letzteren gehören Paul Lenzin, Martin Sollberger, Röbi Räss, Markus Furter und Chris Regez. Sie alle – teilweise pensioniert, teilweise noch aktiv im Erwerbsleben – haben sich besonders verdient gemacht durch viele Jahre im Vorstand oder gar im Präsidium. Aktuell wird der Verein von Fabian Tobler geführt. Der gerade eben 45 Jahre alt gewordene Treuhandexperte präsidiert den Entfelder Gewerbeverein seit 2021. Neben ihm gehören Max Kellenberger (Vizepräsident), Franziska Hirschi (Anlässe/Projekte), Barbara Bühlmann (Kasse) und Sabine Frey (Aktuarin) dem aktuellen Vorstand an. Das Jahresprogramm ist recht umfangund abwechslungsreich. Fast monatlich finden ein oder sogar mehrere Anlässe statt; 2026 bereits mehrere – neben der Generalversammlung, die stets am ersten Märzfreitag über die Bühne geht. Tobler hebt als Publikumsmagnete insbesondere die «Gwärbler-Znüni» hervor. «Die sind jeweils sehr gut besucht. In letzter Zeit erschienen da im-
102 Jahre Geschichte
des Gewerbevereins Entfelden (von
mer fast 40 Teilnehmer.» Diese Anlässe dauerten jeweils etwa eine Dreiviertelstunde. Und genau das werde bei den Gewerbetreibenden geschätzt. «Man kann kurz und prägnant die anderen Leute sehen.»
Warteliste für die «Gwärbler-Znüni»
Die Beliebtheit der «Gwärbler-Znüni»
zeige sich auch daran, dass es für deren Ausrichtung mittlerweile eine Warteliste gebe. «Früher haben wir sie zweimal im Jahr durchgeführt. Momentan sind es drei. Und wir überlegen sogar, ob wir ab 2027 vier pro Jahr veranstalten werden», so Tobler.
1924 gegründet, kann der Gewerbeverein Entfelden auf zahlreiche Meilensteine zurückblicken, unter anderem auf zwei Jubiläumsausstellungen.
Der Gewerbeverein Entfelden verfügt über eine lange Geschichte. Bereits in der Zwischenkriegszeit, im Jahr 1924, wurde er gegründet. Bereits vor zwei Jahren also konnte er auf ein Jahrhundert voller gemeinsamer Arbeit, Erfolg und Zusammenhalt zurückblicken. 17 initiative Männer – ja, nur Männer –gründeten den Verein 1924. Als erster Präsident amtete Gottlieb Suter. Der aktuelle Präsident Fabian Tobler ist der 18. Präsident. Obwohl im momentanen Vorstand drei von fünf Sitzen von Frauen besetzt werden, stand bis jetzt noch nie eine Präsidentin dem Verein vor.
Allerdings: Noch bevor 1971 in der Schweiz das Frauenwahlrecht eingeführt wurde, nahmen 1967 erstmals zwei Frauen Einsitz im Vorstand des Gewerbevereins Entfelden.
Erste Gewerbeausstellung im Jahr 1934 1934 wurde mit 30 Gewerbetreibenden die erste Gewerbeausstellung durchgeführt. Zahlreiche weitere Ausstellungen folgten. Einzig von 1949 bis 1966 gab es einen längeren Unterbruch. Zum 50. Geburtstag des Vereins fand im Oktober 1974 eine Jubiläumsausstellung statt; mehr als 40 Gewerbetreibende nahmen damals teil. Auch anlässlich der 100-Jahr-Feier 2024 fand eine Gewerbeausstellung statt. Der Gewerbeverein Entfelden verstand sich immer als Bindeglied zwischen den Unternehmen der Region, als ein
ZVG
In diesem Jahr wird der Gewerbeverein Entfelden nach längerer Pause auch wieder beim Äntefescht mitwirken und dort während dreier Tage als einer von 17 Vereinen ein Beizli betreiben. «Da geht es uns primär darum, uns als Gewerbler im Dorf zu präsentieren.» Zwar im Jahresprogramm aufgelistet, aber 2026 kaum durchgeführt wird der Cabrioletausflug. Es fehlt ein Organisator. Unverändert grosser Beliebtheit erfreut sich hingegen der Chlaus-Höck jeweils Anfang Dezember: ein gemütliches Beisammensein bei Wurst und Brot in der Waldhütte. Gewerbeausstellungen fanden bis zum Unterbruch durch die Corona-Pandemie in einem Rhythmus von fünf Jahren statt. Die letzte gab es 2024 im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums des Vereins. Ob die Tradition 2029 fortgeführt wird, steht laut Präsident Tobler noch nicht fest. AGU
Zusammen decken sie 40 Jahre Präsidium ab (von links): Der aktuelle Präsident des Gewerbevereins Entfelden Fabian Tobler (seit 2021), zusammen mit seinen Vorgängern Röbi Räss (2006–2021) – dazwischen Gesprächsleiter Hans Schibli – gefolgt von Paul Lenzin (1984–1990) und Martin Sollberger (1995–2006).
Ort des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung. Über Generationen hinweg hätten zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, so Präsi-
BILD: RC
dent Fabian Tobler, «den Verein mit ihrem Engagement, ihrer Leidenschaft und ihrem Unternehmergeist bereichert».
Erfolgreiches Referendum gegen Kehrichtgebühr
Auch politisch war der Gewerbeverein hin und wieder aktiv. So ergriff er beispielsweise 1995 das Referendum gegen die Einführung der Kehrichtgebühr in Oberentfelden – und war erfolgreich. Der Gewerbeverein Entfelden will auch in den kommenden Jahren ein Ort des Austauschs, der gegenseitigen Unterstützung und der Innovation bleiben.
2024 das grosse Jubiläum Zum100-Jahr-JubiläumimOktober2024 zeigte der Gewerbeverein seinen starken Zusammenhalt. Rund 100 Gäste, darunter viele ehemalige Präsidenten, blickten gemeinsam auf die Vereinsgeschichte zurück. Gespräche, Grussworte und ein festliches Rahmenprogramm rundeten das Fest ab. AGU/RAN
Der aktuelle Vorstand
links): Präsident Fabian Tobler, Kassierin Barbara Bühlmann, Aktuarin Sabine Frey, Beisitzerin Franziska Hirschi und Vizepräsident Max Kellenberger. BILD:
Im Zweijahresrhythmus gibts einen Städtetrip
Guinness und Whisky degustiert
Seit den 1990er-Jahren eine beliebte Tradition: Alle zwei Jahre besucht der Gewerbeverein Entfelden im Frühling eine Stadt im Ausland. Diesmal war Dublin an der Reihe.
Am letzten April-Wochenende unternahm der Gewerbeverein Entfelden einen viertägigen Städtetrip in die irische Hauptstadt Dublin. Ausflüge dieser Art haben Tradition: Der Verein besucht seit den 90er-Jahren alle zwei Jahre eine europäische Stadt. 26 Mitglieder waren diesmal Teil der Reisegruppe aus dem Aargau. Als Or-
ganisatoren zeichneten Präsident Fabian Tobler und Hans Schibli – Oberentfelder Gemeinderat und Mitglied im Gewerbeverein – verantwortlich. Vor Ort wurde die Reisegruppe wie immer von einer ortskundigen deutschsprachigen Reiseleitung betreut. Auf dem Programm standen neben baulichen Sehenswürdigkeiten beispielsweise die Besichtigung der Guinness-Brauerei oder eine WhiskyVerkostung. Aber auch ein Ausflug zu den Klosterruinen in Glendalough und eine Sheepdog-Vorführung ausserhalb der Stadt fanden Platz. Die Reise wurde mit einem Folkloreabend abgeschlossen.
Wie Ferien im Alltag
«Das war wie Ferien», beschreibt Petra ihre Erfahrung nach einer Klangmassage auf dem Klangbett. Ein Satz, der nachklingt und ein Zustand, den viele im Alltag vermissen. Zwischen Verantwortung, Tempo und ständiger Präsenz wird Erholung häufig auf später verschoben. In seinem Klangatelier in der Alten Bürsti begleitet Martin Rosenberg seit über einem Jahrzehnt Menschen in Einzelsessions mit Klanginstrumenten und in Klangmeditationen in der Gruppe.
Klänge beginnen dort, wo die Sprache aufhört. Sie lösen Spannungen und führen in einen Zustand tiefer Entspannung. Die feinen Schwingungen wirken nach und laden dazu ein, wieder bei sich selbst anzukommen. Gerade Menschen mit vielen Rollen und Verpflichtungen spüren in solchen Momenten, wie viel sie tragen. Wenn Loslassen möglich wird, entsteht ein neues Empfinden für sich selbst und mehr Raum für das, was wirklich wichtig ist. Oft braucht es weniger, als wir meinen.
Destination 2028 noch offen Im Vordergrund stehe stets, so Präsident Fabian Tobler, «der Zusammenhalt unter den Teilnehmern». Beim Dublin-Trip habe alles wunschgemäss geklappt. «Wir konnten schöne Tage geniessen und kehrten zufrieden zurück.»
Vor zwei Jahren waren die Entfelder Gewerbetreibenden in Stockholm zu Besuch, zuvor in Florenz, Berlin und Amsterdam. Wo es 2028 hingehen wird, steht noch nicht fest. Erste Vorschläge wurden eingereicht. Über die Destination 2028 wird nächstes Jahr der Vorstand entscheiden. AGU
Ein Moment kann genügen, damit das Nervensystem zur Ruhe kommt und neue Kraft wachsen kann. Wer sich diesen Raum gönnt, erlebt, wie sich innere Ruhe im eigenen Leben entfaltet.
sonantro
Köllikerstrasse 32 5036 Oberentfelden
www.sonantro.ch
Telefon 062 535 71 58
Geregelte Nachfolge:
Mathys Informatik AG übergibt Kundenstamm an itcnet AG
Die Mathys Informatik AG schliesst ein erfolgreiches Kapitel und sorgt für eine geregelte Übergabe. Den Kundenstamm übernimmt die itcnet AG aus Oberentfelden, seit 2015 verlässlicher IT-Partner für über 150 KMUs in der Region.
Der Übergang ist nahtlos und bringt einen echten Mehrwert. Die bewährten IT-Leistungen laufen weiter, gleichzeitig profitieren die Kunden von einem erweiterten Portfolio in Digital Workplace, Cloud, Netzwerk und Telefonie.
Die itcnet AG ist der digitale Treuhänder für KMU in der Region: ein Ansprechpartner, der die gesamte IT im Griff hat, persönlich, verlässlich, vor Ort. Die eigene Business Cloud läuft in Schweizer Rechenzentren, die Daten bleiben in der Region. Als ISO/IEC 27001-zertifiziertes Unternehmen steht itcnet für nachweisbare Informationssicherheit.
Eine Nachfolge, die funktioniert.
Gwärbi 2024
Noch heute in bester Erinnerung
Anlässlich seines 100-Jahr-Jubiläums ging der Gewerbeverein Entfelden neue Wege – und traf damit ins Schwarze. Die Gewerbeausstellung 2024 fand nicht wie gewohnt in einer klassischen Ausstellungshalle statt, sondern in den Räumlichkeiten der Schreinerei Max Kellenberger im Baukompetenz-Zentrum an der Industriestrasse in Oberentfelden. Eine Entscheidung, die sich als voller Erfolg erwies. Über 5000 Besucherinnen und Besucher strömten an den beiden Ausstellungstagen zur sogenannten «Gwärbi» und sorgten für eine lebendige, beinahe festliche Atmosphäre. Mehr als 40 Unternehmen präsentierten ihre Dienstleistungen, stellten Neuheiten vor und kamen mit den Gästen ins Gespräch. Das Organisationskomitee blickt auch heute, zwei Jahre später, mit Freude
auf die Ausstellung zurück. «Unser Mut wurde belohnt, das Ausstellungskonzept hat sich bewährt, Besucher und Aussteller waren gleichermassen zufrieden, was will man mehr», sagt OKMitglied Rolf Steiner. Die Mischung aus Präsentation, Austausch und Erlebnis habe den Nerv der Zeit getroffen. Ein besonderes Highlight setzte zudem die Sonderschau zu den Lehrberufen, organisiert von der Ammann AG. 24 regionale Betriebe gaben Jugendlichen spannende Einblicke in ihre Ausbildungsangebote. Viele junge Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich direkt vor Ort über ihre berufliche Zukunft zu informieren.
Ob die «Gwärbi» künftig wieder in diesem besonderen Rahmen durchgeführt wird, ist derzeit noch offen. RAN
Die Entfelder Reisegruppe nach Irland umfasste 26 Personen.
BILD: ZVG
Auf dem Klangbett in guten Händen bei Martin Rosenberg.
BILD: ZVG
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Gränichen, den 2. Mai 2026
«Gekämpft hast du alleine, gelitten haben wir gemeinsam, verloren haben wir dich alle!»
Abschied und Dank
Rosmarie Haberstich-Rey
12. April 1945 – 3. Mai 2026
In grosser Trauer nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Gotte und Tante.
Im Alter von 81 Jahren hat sie uns nach einem erfüllten Leben verlassen. Rosa hat die Unterstützung ihrer Familie und Nachbarn immer sehr wertgeschätzt. Wir werden sie in liebevoller Erinnerung behalten und sind dankbar für die gemeinsamen Jahre, die uns geschenkt wurden. In stillem Gedenken:
Priska und Beat Hübscher-Haberstich mit Sandro
Michael Haberstich und Anja Straumann
Claudia Wernli mit Jennifer
Claudia Wernli mit Jennifer
Oliver Ryf
Thomas Rohrbach mit Angelina Verwandte und Bekannte
Ein spezieller Dank geht an die Familie Emka Alihodzic.
Die Beisetzung findet auf Wunsch der Verstorbenen später im engsten Familienkreis statt.
Du bist erlöst, du spürst nun keine Schmerzen, doch bleibst du in unseren Herzen.
Wir nehmen Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmueti und Urgrossmueti
Margrit Suter-Nadler
25. April 1929 bis 2. Mai 2026
In stiller Trauer:
Barbara und Heinz Suter-Bieri Sarina Suter und Maurus Unternährer Kevin Suter und Leonie Zehnder Beatrice und Christoph Bader-Suter Stephan und Michèle Bader Uebelhart mit Sem Simona und Ruedi Haller Bader mit Emma und Johanna Freunde und Verwandte
Freunde und Verwandte
Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 20. Mai 2026, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Gränichen statt.
Die Urnenbeisetzung findet vorgängig im engsten Familienkreis statt.
Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Alterszentrum Schiffländi, Bahnhofstrasse 15, 5722 Gränichen.
Donnerstag, 14. Mai, 10.00 Kirche Rohr, Gottesdienst zu Auffahrt mit Pfrn. Katharina Zimmermann Zingg. Sonntag, 17. Mai, 10.00 Kirche Buchs, Gottesdienst mit Pfr. Beat With. Weitere Informationen unter: www.ref-buchs-rohr.ch
Donnerstag, 14. Mai, 9.30 Kirche, Gottesdienst, Pfr. P. Trittenbach
Sonntag, 17. Mai, 9.30 Ref. Kirche Muhen, Gottesdienst, Kölliken zu Gast in Muhen, Pfr. S. Gassler
Donnerstag, 21. Mai, 10.00 Sunnmatte, Ökum. Gottesdienst mit Abendmahl, I.
Andenmatten, J. Hauser – 13.30 Arche Träff., Strickkaffee, P. Gaigg – 13.30 Besammlung Arche Für Senioren und Interessierte/Besuch Straussenfarm Sempach, Anmeld. bis Do., 14., bei C. Lieb: 062 723 23 64
Schöftland
Mittwoch, 13. Mai, 13.00 MZH: Senioren Männer, Bunker-Besichtigung Wallbach
Donnerstag, 14. Mai, 9.30 Auffahrtsgottesdienst mit Segensangebot, Pfr. Johannes Thut; Orgel: Iona Haueter; Kollekte: Neve Shalom Friedensdorf; im Anschluss Auffahrtswanderung (Durchführung: www.ref-graenichen.ch)
Montag, 18. Mai, 14.30 KGH: Offener Treff
Dienstag, 19. Mai, 20.00 KGH: Singkreis
Johan Orgel: Johan Paaran
Mittwoch, 20. Mai, 10.00 Alterszentrum: Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Johannes Thut – 19.00 Rest. Rütihof: Paaranlass «Zeit zu zweit» (Anmeldung: https:// zeit-zu-zweit.ch)
Donnerstag, 21. Mai 19.00 KGH: Offener Werkkreis
Donnerstag, 14. Mai, 9.30 Gottesdienst, Pfr. H. Baumberger Sonntag, 17. Mai, 9.30 Gottesdienst, Pfr. P. Ladner
Sonntag, 17. Mai, 9.30 Gemeinsamer Gottesdienst in der ref. Kirche Muhen mit Taufe von Levy Böni, Musik: Verena Pfenninger. Mittwoch, 20. Mai, 10.00 Gottesdienst im Reg. Altersheim, Pfarrer Beat Müller, Musik: Peter Lüscher.
Donnerstag, 21. Mai, 11.45 SeniorInnenmittagstisch, Stiftung Wendepunkt.
Donnerstag, 14. Mai, 10.00 AuffahrtsGottesdienst in Unterentfelden mit Pfr. Raffael Sommerhalder
Freitag, 15. Mai, 9.00 Kafitreff
Samstag, 16. Mai, 18.00 Fürbitte
Sonntag, 17. Mai, 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Andreas Wahlen
Montag, 18. Mai, 9.15 Krabbeltreff
Mittwoch, 20. Mai, 8.40 Andacht im Alterszentrum Zopf mit Pfr. Raffael Sommerhalder
Donnerstag, 21. Mai, 16.00 60+; Fröhliches Frühlingsfest im Alterszentrum Zopf, mit Musik, Wurst und Brot Safenwil
Donnerstag, 14. Mai, kein Gottesdienst
Sonntag, 17. Mai, 9.30 Gottesdienst
Pfr. M. Schüürmann und Seniorenmännerchor Schöftland, anschl. Kirchenkaffee
Mittwoch, 20. Mai, 9.00 – 11.00 Uhr MukiKafi Freitag, 22. Mai, 14.00 Uhr Seniorentreff mit Max Hartmann, 19.00 Uhr Teenietreff Evenmore www.kirchereitnau.ch
Donnerstag, 14. Mai, 9.30 AbendmahlGottesdienst an Christi Himmelfahrt mit Pfrn. Nadine Hassler Bütschi Sonntag, 17. Mai, kein Gottesdienst Mittwoch, 20. Mai, 9.30 Seniorenreise an den Bielersee
Safen Reformierte Kirche Safenwil
Mittwoch, 13. Mai, 14.00 RefJu mit Übernachtung (Jugendevent)
Donnerstag, 14. Mai, 10.00 Auffahrtsgottesdienst mit Abendmahl (Pfarrer Simon Graf)
Sonntag, 17. Mai Kein Gottesdienst Dienstag, 19. Mai, 9.15 Fiire mit de Chliine in der Spielgruppe Gwunderzwerge (siehe Veranstaltungstipps)
in der Spielgruppe Gwunderzwerge (siehe
Mittwoch, 20. Mai, 20.00 Bibelkreis
Donnerstag, 21. Mai, 20.00 Kirchenchorprobe
Für die Amtswoche von Montag, 18. Mai bis Freitag, 22. Mai, ist Pfarrer Simon Graf zuständig.
Das Sekretariat im Kirchgemeindehaus Safenwil bleibt am Freitag, 15. Mai geschlossen.
Donnerstag, 14. Mai, 10.00 Auffahrtsgottesdienst, Pfr. Beat Müller, Brigitte Graber, Orgel, anschliessend Teilete Sonntag, 17. Mai, 9.30 Gottesdienst, Pfrn. Dörte Gebhard, Musik: Kniri Knaus & Co., Kindertreff im KGH – Tauchstond, nach dem Kirchenkaffee
Donnerstag, 21. Mai, 19.30 Musiktheater: Fabian Vogt spielt Paul Gerhardt, in der Kirche www.kirche-schoeftland.ch
Gemeinde Kölliken Schneidergasse 1
Donnerstag, 14. Mai, 9.30 AuffahrtsGottesdienst, Kinderprogramm Sonntag, 17. Mai, 9.30 Praisetime-Gottesdienst, Kinderprogramm
Donnerstag, 14. Mai, 9.30 Auffahrts-GottesdienstmitAbendmahl, Ref.KircheSuhr. Pfr. A. Hunziker. Anschliessend Chilekafi Freitag, 15. Mai, 9.30 Lesekreis, Länzihuus Suhr mit Pfr. A. Hunziker. Buch: Alina Schadwinkel, Marie Curie. 100 Seiten. Information und Anmeldung a.hunziker@ suhu.ch
Samstag,16.Mai,nachmittags Jungschar Länzihuus Suhr Sonntag, 17. Mai, 9.30 Gottesdienst, Ref. Kirche Hunzenschwil. Pfrn. Simone Wüthrich. Das Kirchentaxi kann bestellt werden bis Samstagabend, 18.00 Uhr: 079 647 71 07
Dienstag, 19. Mai, 9.30 Gottesdienst im Altersheim Steinfeld, Pfrn. E. Hess – 19.30 ›Kafi‹ Theophilo 2/2, Länzihuus Suhr. Pfr. A. Hunziker. «Jonas Grethlein: Sind wir ohne Hoffnung verloren?» An zwei Abenden schauen wir uns gemeinsam das im Rahmen von SRF «Sternstunde Religion» ausgestrahlte Gespräch von Ahmad Milad Karimi mit dem Altphilologen Jonas Grethlein an und diskutieren miteinander darüber. Information a.hunziker@suhu.ch. Mittwoch, 20. Mai, 9.00 Kreatives Werken, Länzihuus Suhr – 13.30 Jassen, Länzihuus Suhr www.suhu.ch Sa f enwil
Weihermattstrasse 86 (Telli), 5004 Aarau
Telefon 062 822 89 79
Sonntag, 17. Mai, 14.00 Gottesdienst Dienstag, 19. Mai, 20.00 Bibelstunde
Aarau
Die Mischung macht’s: Wie Aarau als Wohn- und Arbeitsort gewinnen kann
Am frühen Morgen des 7. Mai 2026 fanden sich rund 180 Gäste in der Aeschbachhalle in Aarau ein, um den Tag mit dem Thema «Aarau als Wohn- und Arbeitsort – wie gut ist unser Nutzungsmix?» zu starten.
Nach dem Grusswort von Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker richtete sich der Blick auf drei unterschiedliche Perspektiven zur Zukunft Aaraus: Balz Halter, Verwaltungsratspräsident der Halter Gruppe und Mitinitiator von URBANISTICA – einer Vereinigung für guten Städtebau, Corinna Heye, Projektleiterin bei SOTOMO sowie Michael Stettler, Direktor der Hirslanden Klinik Aarau, zeichneten das Bild einer dynamischen Zentrumsstadt mit starker regionaler Ausstrahlung. Aarau positioniere sich zunehmend als attraktiver Wohn-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort im Mittelland und profitiere dabei von seiner Einbettung in die umliegenden Metropolitanräume.
Nutzungsmischung und -dichte weiterentwickeln Einigkeit herrschte darüber, dass Aarau über grosses Entwicklungspotenzial verfügt. Dieses könne sich insbesondere dann entfalten, wenn Nutzungsmischung und Nutzungsdichte gezielt weiterentwickelt werden, sowohl in der Innenstadt als auch in den Gewerbezonen. Statt administrativer Grenzen soll Aarau noch stärker in funktionalen Räumen und in regionalen Zusammenhängen denken und planen. Balz Halter machte deutlich. «Die aktuelle Wohnungsknappheit schafft Druck, aber auch die Chance, heute die richtigen planerischen Entscheidungen für Morgen zu treffen.»
Die Organisatoren und Referenten des Breakfast-Meetings: Balz Halter, Corinna Heye, Michael Stettler, Alexandra Mächler, Hanspeter Hilfiker (von links)
Corinna Heye bezog sich auf die im Oktober 2025 publizierte Studie «Potenziale für nachhaltige Innenentwicklung», die Aarau einen unzureichenden Nutzungsmix zwischen Wohn- und Arbeitsplätzen attestiert. Damit wurde deutlich, wo die Stadt ansetzen müsse, um Wohnen, Arbeiten und Freizeit sinnvoll zu verbinden.
Michael Stettler skizzierte aus unternehmerischer Sicht, wie die Weiterentwicklung des Klinikstandorts im Schachen nicht nur für den Standort selbst, sondern auch für Mitarbeitende und Patienten entscheidend ist und
welche planerischen Rahmenbedingungen dafür nötig seien.
Die Diskussion machte zudem klar, dass die Wirtschaft zunehmend im Dienstleistungssektor verankert ist und damit Quartiere erfordert, die den ganzen Tag über lebendig sind. Gerade Mischzonen bieten hier die Chance, Arbeitsplätze und Wohnraum räumlich näher zusammenzubringen und Pendelwege zu reduzieren. Gleichzeitig wurde betont, dass bezahlbarer Wohnraum nicht nur eine soziale, sondern auch eine zentrale Standortfrage ist, wenn Aarau Fachkräfte gewinnen und halten will. ZVG
Gränichen Generalversammlung des Aargauer Forstpersonalverbandes
Christoph Schmid:
«Ideen kommen und gehen – der Wald bleibt»
Das neue Logo des «neuen» Aargauer Forstpersonalverbandes, wie der frühere Aargauische Försterverband seit vergangenem Jahr heisst, gab Präsident Christoph Schmid an der Generalversammlung Gelegenheit, zu einem Einstieg in das Thema «Freizeitnutzung und Druck auf den Wald» – einem Thema, das nicht nur die Forstleute umtreibt.
Das Logo zeige wohl Bäume, jedoch keine Menschen, so Schmid. Man stelle aber fest, dass viele unterschiedliche Gruppierungen Ansprüche an den Wald stellen würden. «Es gibt aber auch einen Besitzer des Waldes», gab er zu bedenken. «Der Wald ist zudem Arbeitsort und Produktionsstätte. Im Wald wird etwas produziert. Die Entwicklung zu einem zunehmenden Druck auf den Wald ist wohl nicht aufzuhalten. Wir können aber lenken und Ideen einbringen. Es ist unsere Aufgabe, den Wald der nächsten Generation weiterzugeben. Die Ideen kommen und gehen – der Wald bleibt.»
«Was ist dem Wald zumutbar?»
Das Thema «Erholungsfunktion des Waldes» habe den Verband begleitet, stellte Schmid in seinem Jahresbericht denn auch fest. Der Verband versuche, sich in die Diskussion einzubringen. «Es geht um die Frage, was für den Wald zumutbar ist», betonte er. Durch einen politischen Vorstoss im Grossen Rat, der die Prüfung einer Lockerung der bestehenden Bestimmungen für das Befahren von Waldwegen fordert, habe sich die Situation etwas verschärft.
Beim Einsatz für den Wald könne der Verband auf viele zugeneigte Organisationen zählen stellte er fest und lobte
die Zusammenarbeit mit Wald Aargau, Jagd Aargau aber auch den Ortsbürgergemeinden als grössten Waldbesitzern im Aargau und der Landwirtschaft, die oft als Anrainer des Waldes betroffen sei. Inzwischen sei ein Positionspapier erarbeitet worden. «Am bestehenden Waldstrassenplan sollte festgehalten werden», erklärte Schmid. «Für alle anderen Weglein müssten lokale Lösungen gefunden werden.»
Nachwuchs ist gesichert
Zu den wichtigsten Aufgaben des Verbandes gehört, neben dem Erhalt des Waldes, die Berufsausbildung der angehenden Forstwarte und Forstwartinnen, die im Aargau dem Verband obliegt. Wie Linus Staubli, der Ausbildungsverantwortliche im Verband, erklärte, bestehen aktuell 74 Lehrverhältnisse. Dem gegenwärtig laufenden Qualifikationsverfahren stellen sich, so Chefexperte Markus Dietiker, 20
dtma-Generalversammlung
Herausforderungen und Chancen moderner
Tagesstrukturen
An der 19. Generalversammlung des Dachverbands Tagesstrukturen Mittagstisch Aargau (dtma) standen die Rahmenbedingungen der schulergänzenden Betreuung, die Qualität von Tagesstrukturen sowie die politische Weiterentwicklung des Bereichs im Zentrum.
Im Einleitungsreferat «Zwischen Kompromiss und Qualität – Tagesstrukturen in nicht idealen Schulräumen» beleuchteten Lis Lüthi, Leiterin der Fachstelle Alter und Familie des kantonalen Sozialdienstes, sowie Thomas Küng, Fachspezialist Bildung beim Departement Bildung, Kultur und Sport, die Herausforderungen und Chancen moderner Tagesstrukturen. Dabei wurde deutlich: «Gute Betreuung hängt nicht ausschliesslich von perfekten Räumen ab, sondern vor allem von durchdachter Gestaltung, klaren pädagogischen Konzepten und qualifizierten Mitarbeitenden», war das Fazit von Thomas Küng. Die Referierenden zeigten praxisnah auf, wie bestehende Infrastruktur sinnvoll genutzt werden kann und welche Qualitätsstandards für Betreuungseinrichtungen künftig an Bedeutung gewinnen. Besonders hervorgehoben wurden die neuen kantonalen Qualitätsleitfäden zur familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung sowie die Verantwortung der Gemeinden bei Bewilligung, Aufsicht und Qualitätsentwicklung.
bildungsmöglichkeiten sowie die politische Interessenvertretung der schulergänzenden Betreuung ein», erläuterte Pia Viel, Präsidentin des dtma. Im vergangenen Jahr engagierte sich der dtma unter anderem in der Expertengruppe des Departements Gesundheit und Soziales zur Reform des Kinderbetreuungsgesetzes (KiBeG), organisierte Weiterbildungsangebote und intensivierte die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen wie MiTaBle und kibesuisse. Geschäftstellenleiterin und Vizepräsidentin Béa Bieber berichtete über die div. Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr und nötige Verbesserungen für den Kinderbetreuungsbereich. «Zentral wird die nötige Revision des Kinderbetreuungsgesetzes im Aargau bleiben; dass das aktuelle Gesetz nicht die Wirkung erzielt, die es sollte, ist durch die kantonale Initialstudie belegt.»
Die Generalversammlung genehmigte sämtliche statutarischen Geschäfte einstimmig. Zudem wurde der Vorstand mit zwei neuen Mitgliedern verstärkt: Sandra Hauri und Eveline Wyss wurden einstimmig in den Vorstand gewählt. Mit den Ergänzungswahlen stärkt der dtma seine fachliche und strategische Arbeit für die kommenden Jahre.
Lernende und einige Repetenten. Erfreut zeigte sich Verbandspräsident Schmid darüber, dass vermehrt junge Berufsleute, die durch ihre vielseitige Ausbildung auch in anderen Zweigen sehr geschätzt werden, nach Abschluss der Lehre dem Forst treu bleiben. Der Verband bietet aber auch, mit Unterstützung durch die Abteilung Wald des Kantons, ein breites Angebot an Weiterbildungskursen zu Themen wie beispielsweise «Baumarten im Klimawandel» oder «Bau und Pflege von Kleingewässern» an. Die Kurse finden offensichtlich sehr grossen Anklang. «Die Auslastung beträgt mehr als 98 Prozent», erklärte Martin Blattner, der im Verband für das Kurswesen zuständig ist.
Gewissermassen in einer Doppelrolle als Berufsschullehrer am BWZ Brugg und als Präsident von Jagd Aargau informierte Gerhard Wenzinger einerseits über die Berufsschule. Anderseits fand er lobende Worte zur Zusammenarbeit mit dem Verband beim Thema «Wald und Wild». Zum Vorstoss zum Waldweg-Regime gab er zu bedenken: «Es wäre falsch, angesichts des fehlenden Vollzuges der gesetzlichen Bestimmungen, einfach den bestehenden Zustand zu legalisieren.»
Der Gränicher Vizeammann Manuel Eichenberger stellte den Tagungsort vor. Oliver Eichenberger orientierte überdenHolzerwettkampf–«dergrösste in der Schweiz» – der am 25. und 26. September in Merenschwand stattfindet. Hansjörg Steiner, CEO Schäfer Holzbautechik AG und Zentralpräsident von Holzbau Schweiz, referierte über Möglichkeiten und Herausforderungen des modernen Holzbaus. FAG
Auch der Jahresbericht des dtma zeigte ein engagiertes und politisch aktives Verbandsjahr. «Der Verband vertritt mittlerweile über 70 Mittagstische und Tagesstrukturorganisationen in den Kantonen Aargau und setzt sich für bessere Rahmenbedingungen, Weiter-
EMK Muhen
Derdtmablicktinsgesamtaufeinintensives und wirkungsvolles Verbandsjahr zurück und kündigte an, die politische Lobbyarbeit, die Vernetzung sowie die Unterstützung der Mitgliederorganisationen weiter auszubauen. «Für die dafür nötige Akzeptanz werden wir beim Kanton hartnäckig weiter an die Türe klopfen», hielt Pia Viel fest. Bereits heute richtet sich der Blick auf das kommende Jahr: 2027 feiert der Verband sein 20-jähriges Bestehen. DTMA
Einladung zum Gästegottesdienst mit dem Thema «Lebenslauf»
Höhen und Tiefen – Gelingen und Herausforderungen: Am Sonntag, 17. Mai geben Bea und Stefan Baumann aus Gränichen im Gästegottesdienst in Muhen einen persönliche Einblicke in ihr Leben. Sie erzählen von Erfolgen und Niederlagen, von Brüchen und schwierigen Entscheidungen. Ihr Lebensweg ist nicht immer gradlinig verlaufen.
Stefan Baumann ist Gärtner und führte ein eigenes Geschäft, in dem auch Mitarbeitende mit Beeinträchtigungen beschäftigt waren. Die Firma war wirtschaftlich oft nicht selbsttragend. Schwerwiegende Entscheidungen blieben nicht aus – bis hin zur Entlassung von Mitarbeitenden. Teile der Selbständigkeit mussten aufgegeben werden, gleichzeitig konnte das Geschäft schrittweise in andere Hände übergeben werden. Trotz aller Herausforderungen blickt Stefan gerne auf diese Zeit zurück. Sein Geschäft ist auch seine Berufung. Vor wichtigen Entscheidungen bittet er
im Gebet um Weisheit. Er will auf diese Weise Gottes Wege finden und ihnen folgen. Diese geistliche Haltung prägt auch das gemeinsame Leben von Bea und Stefan Baumann. Sie erleben Gottes Begleitung und Führung wie einen roten Faden durch ihre Geschichte. Auch in Zeiten von Krankheit – Bea ist gesundheitlich eingeschränkt – berichten sie davon, dass sie sich getragen wissen und ihr Leben nicht als schwer empfinden.
Der Gästegottesdienst bietet Raum zum Zuhören, Nachdenken und persönlichen Austausch und schafft einen Raum für die Begegnung mit Menschen aus der Region. Sie kommen zu Wort und erzählen ihr Leben. Das Zoar an der Alten Strass 8 in Muhen wird immer mehr ein Ort der Begegnung für die ganze Bevölkerung. «Singen mit de Chline», Brotbacken, «Ässe ond Härz», Jungschar, Flick-café und eben auch die Gästegottesdienste laden ein zu inspirierenden Begegnungen. EMK
Gästegottesdienst
Sonntag, 17. Mai, 10 Uhr, Zoar, Alte Strasse 8, Muhen, www.muhen.emk-schweiz.ch
BILD: ZVG
Präsident Christoph Schmid BILD: ZVG
Der neu formierte Vorstand.
BILD: ZVG
aarauerleben
A arauStandortförderunginformiertüberAnlässe,GeschichtenundMenschenausderStadtundderRegion
Innovationsförderung
Unternehmen und Hochschule schaffen gemeinsam praxisnahe Lösungen
Mit «FITT for Innovation» entsteht am Wirtschaftsstandort Aarau ein innovatives Format, das Unternehmen und Hochschule systematisch zusammenbringt. Praxisnahe Fragestellungen aus der Wirtschaft treffen auf akademisches Knowhow und schaffen konkrete, umsetzbare Ergebnisse. Das Format setzt neue Massstäbe für die Innovationsförderung in der Region.
Unternehmen stehen täglich vor komplexen Fragestellungen und Hochschulen verfügen über das Knowhow, um diese zu bearbeiten. «FITT for Innovation» nutzt genau dieses Potenzial: Unternehmen bringen reale Herausforderungen ein, Studierende der FHNW entwickeln daraus fundierte Konzepte oder Prototypen. So entsteht ein direkter Wissenstransfer, der beiden Seiten nützt und den Innovationsstandort Aarau nachhaltig stärkt. Was «FITT for Innovation» konkret bewirken kann, zeigt die Zusammenarbeit zwischen der FHNW und der AEW Energie AG. Die Studierenden Michael Schmidlin und Paul Balaszeskul untersuchten im Rahmen ihres Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen, wie sich die Elektrifizierung von Baustellen entwickelt und welche Geschäftsmodelle dabei für Energieversorger entstehen. Die AEW Energie AG zieht eine positive Bilanz der Zusammenarbeit: Julia Wildenhues, Innovationsmanagerin, AEW Energie AG, ist
begeistert: «Die von Michael Schmidlin und Paul Balaszeskul erarbeitete Projektarbeit überzeugt durch eine hohe fachliche Qualität, klare Struktur und praxisnahe Handlungsempfehlungen.»
Am 12. Mai 2026 fand bei der Eniwa AG in Buchs die erste Veranstaltung für KMUs und Startups statt. Im ersten Teil erhielten die Teilnehmenden Inputs zu generellen Themen wie Innovationsförderung und Zusammenarbeit mit einer Hochschule, danach folgte ein kurzes NetworkingFrühstück, bei welchem der Austausch untereinander intensiviert werden konnte. Im
Verkehrsinfrastrukturentwicklung Raum Suhr
Anschluss daran fand die optionale WorkshopPhase statt, in der eigene unternehmerische Fragestellungen der Teilnehmenden geschärft und in erste Projektskizzen überführt werden.
Das Format richtete sich gleichermassen an Unternehmen, die Innovation vorantreiben wollen, und an Studierende, die reale Projekte umsetzen und Unternehmenskontakte knüpfen möchten. Dieser Event wurde organisiert von Aarau Impact in Zusammenarbeit mit fitt.ch, der Wissens und Technologietransferstelle von FHNW und AIHK.
Projekt «Veras» will Lebensqualität sichern und Mobilität
Die Region Aarau steht für hohe Lebensqualität: attraktive Wohnorte, lebendige Zentren und kurze Wege. Doch gerade diese Stärken geraten zunehmend unter Druck. Besonders im Raum Suhr führen Staus auf den Hauptachsen und Ausweichverkehr durch Quartiere zu spürbaren Belastungen im Alltag. Wo Verkehr eigentlich fliessen sollte, stockt er. Das hat Folgen: mehr Lärm, weniger Sicherheit und eine geringere AufenthaltsqualitätindenOrtszentren. Für viele Menschen wird Mobilität damit vom selbstverständlichen Teil des Alltags zur Herausforderung. Hier setzt das Projekt «Veras» (VerkehrsinfrastrukturentwicklungRaumSuhr)an.Es verfolgt das Ziel, den Verkehr gezielt zu lenken und so die Dörfer und Quartiere nachhaltig zu entlasten. Durch klar geführte Verkehrsströme wird der Durchgangsverkehrreduziert,währendwichtige Verbindungen für Alltag, Arbeit und Freizeit zuverlässig bleiben. Konkret bedeutet das: weniger Verkehr in den Dorfzentren, sicherere Schulwege und mehr Raum für Begegnung. Gleichzeitig profitieren auch Fussgänger, Velofahrer und der öffentliche Verkehr von besseren Bedingungen. Dass
gezielt verbessern
Fotomontage Umsetzung «Veras»: Neue Überführung Bernstrasse Ost B-178 über die NK241 sowie über die Bahnlinien der SBB und der AVA / Sicht Richtung Suhr, Gränichen. Bahn-, Strassen- und Langsamverkehr werden sauber getrennt. BILD: KANTON AARGAU
dieses Anliegen breit getragen wird, zeigt auch das überparteiliche ProKomitee, das sich für «Veras» engagiert. Im Zentrum steht dabei nicht Politik, sondern die gemeinsame Vision einer lebenswerten und gut erschlossenen Region.
Am 14. Juni 2026 entscheidet die Aargauer Bevölkerung im Rahmen einer kantonalen Volksabstimmung über «Veras». Damit bietet sich die Chance, die Mobilität in der Region gezielt weiterzuentwickeln und die Lebensqualität nachhaltig zu stärken. «Veras» zeigt, wie sich Mobilität und Lebensqualität verbinden lassen – nicht durch Einschränkung, sondern durch kluge Organisation. So bleibt die Region Aarau auch in Zukunft ein Ort, an dem man gerne lebt, arbeitet und unterwegs ist.
Marktplatz Zukunft Inklusion Begegnungen, die bewegen –Mitmachen erwünscht
Am Donnerstag, 21. Mai, wird die Markthalle Aarau zu einem lebendigen Treffpunkt für echte Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Am Marktplatz Zukunft Inklusion dürfen Geschichten, Perspektiven und Erfahrungen geteilt werden, ehrlich und auf Augenhöhe.
Der Marktplatz Zukunft Inklusion in der Markthalle Aarau wird organisiert von der Konferenz der Aargauischen Behindertenorganisationen (KABO).
An verschiedenen Marktständen präsentieren sich deren Mitgliederorganisationen. Ab 11 Uhr ist der Marktplatz geöffnet, um 12 Uhr wird ein kostenloses Mittagessen angeboten. Von 13 bis 16 Uhr kommen Menschen mit Behinderung zu Wort, Kanal K sendet die Beiträge direkt aus der Markthalle. Viele Sitzgelegenheiten laden während des Tags zum Gespräch und zum Erfahrungsaustausch ein.
Der Veranstalterin KABO ist es ein zentrales Anliegen, Räume zu schaffen, in denen Austausch und gesellschaftlicher Zusammenhalt aktiv gelebt werden. Genau hier setzt der Marktplatz an: Es geht nicht nur ums Zuhören, sondern ums Mitmachen, Verstehen und Verbinden. «Inklusion bedeutet mehr als ein Konzept. Sie lebt davon, dass wir einander begegnen», erklärt Markus Köhle, Geschäftsführer der Konferenz der Aargauischen Behindertenorganisationen. So wünscht er sich, dass am 21. Mai in der Markthalle Gespräche entstehen zwischen Besuchenden – mit gegenseitiger Neugierde, Respekt und dem Mut, neue Sichtweisen zuzulassen. Dass es Begegnungen gibt, die zum Nachdenken anregen, Brücken bauen und Impulse für eine gemeinsame inklusive Zukunft erwecken. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, Teil dieses besonderen Anlasses zu werden, sich einzubringen und sich auszutauschen.
Aarau erleben
Führung: Aufstrebendes Aarau im 19. Jahrhundert
Einer der Schlüsselorte ist das Haus zum Schlossgarten, erster Regierungssitz der modernen Schweiz. BILD: ZVG
Im Zentrum der Spezialführung vom Donnerstag, 21. Mai, steht die Umbruchphase um 1800, als in Aarau ein politischer und gesellschaftlicher Wandel stattfand. Mit der Ausrufung der Helvetische Republik wurde die alte Ordnung der Untertanengebiete aufgebrochen. Ein Paukenschlag, der die Stadt schlagartig ins Zentrum der nationalen Politik rückte – Aarau wurde für fünfeinhalb Monate zur ersten Hauptstadt der modernen Schweiz. Ein neuer Stadtplan führt zu den Schauplätzen und wird am 21. Mai erstmals präsentiert. Vordem19.JahrhundertwarAaraueine typische mittelalterliche Stadt: geprägt von engen Gassen, Zunftstrukturen und einer klaren sozialen Hierarchie. Die Bevölkerung hatte wenig politische Mitsprache, da die Stadt Teil eines Untertanengebiets war. Mit den revolutionärenIdeenausFrankreichändertesich das grundlegend. Neue Prinzipien wie Gleichheit vor dem Gesetz, Bürgerrechte und eine zentralisierte Verwaltung hielten Einzug. Aarau führte moderne Verwaltungsstrukturen ein und stärkte die Bürgerbeteiligung, während sich
«Aarau – Zeit der Helvetik und im19.Jahrhundert» für alle, die sich selbstständig auf die Spuren der Helvetik machen möchten. Der neue Stadtplan ist ab sofort kostenlos bei Aarau Info erhältlich.
die Stadt über ihre mittelalterlichen Grenzen hinaus ausdehnte und neue QuartieresowieVerkehrswegeentstanden. Gleichzeitig setzte die Industrialisierung ein, Gewerbe und Fabriken siedelten sich an, und Bildung sowie Öffentlichkeit gewannen durch Schulen, Vereine und die Presse zunehmend an Bedeutung.
Ein Rundgang zu diesem Thema führt am Donnerstag, 21. Mai, zu zentralen Schauplätzen wie dem ehemaligen Regierungssitz, Plätzen politischer Versammlungen oder Orten, an denen sich die bauliche Entwicklung besonders gut ablesen lässt. Die Führung startet um 18 Uhr und dauert 75 Minuten. Der Preis beträgt 20 Franken pro Person. Eine Anmeldung ist erforderlich: mail@aarauinfo. ch oder Telefon 062 834 10 34.
Die Markthalle Aarau verbindet am 21. Mai Menschen mit und ohne Behinderung. BILD: ZVG
Julia Wildenhues, Innovationsmanagerin, AEW Energie AG, ist begeistert von der Arbeit der FHNW.
Die Stadt Aarau hat die Umgebung der Auenhalle im Stadtteil Rohr neu gestaltet. Entstanden ist ein naturnaher Ort für Spiel und Erholung. Der Naturspielplatz wurde am Samstag mit ZnüniBuffet, gemeinsamer Pflanzaktion und der Enthüllung der Spielekiste feierlich eröffnet.
Sie buddelten, rutschten, schaukelten und balancierten. Die Kinder nahmen den neuen Spielplatz hinter der Auenhalle sofort für sich ein. «Da wäre man am liebsten selbst wieder Kind», freute sich Stadträtin Petra Ohnsorg. 600 Quadratmeter Teerfläche konnten aufgebrochen werden. Für insgesamt 300’000 Franken entstand eine hügelige Landschaft mit verschiedensten Sträuchern, Blumen und Bäumen. Verschiedene Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein und für die Kinder stehen ein Sandspielbereich, eine Rutsche, ein Wasserspiel sowie eine Nestschaukel bereit.
«Dies ist ein ideales Beispiel dafür, dass wir nicht nur Konzepte und Strategien erarbeiten, sondern auch das eine oder andere umsetzen», sagt Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker. Denn der Spielplatz ist das Ergebnis einer sektionsübergreifenden Zusammenarbeit im Rahmen der städtischen Quartierentwicklung. Die Mobiliar Genossenschaft hat die Realisierung des neuen Begegnungsund Verweilorts mit 70’000 Franken mitfinanziert. «Aus Asphalt ist Leben geworden, aus einem Parkplatz ein Ort zum Verweilen, Spielen und Zusammenkommen», sagt Yves Probst, Generalagent der Mobiliar Aarau.
Mobiliar unterstützt weitere Projekte
Neu können sich in Aarau demnächst auch Private, kleine KMU oder Wohnbaugenossenschaften melden, die eine asphaltierte oder zubetonierte Fläche «aufknacken» und begrünen möchten.
Mitteilung der FDP Aarau
Stadträtin Petra Ohnsorg, Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker und Yves Probst, Generalagent der Mobiliar Aarau bei der symbolischen Checkübergabe.
Die Mobiliar stellt der Stadt 40’000 Franken für die Beratung bei privaten Entsiegelungsprojekten und für die Entsorgung von nicht sickerfähigen Belägen zur Verfügung. Dies in Zusammenarbeit mit den «Asphaltknackerin-
nen», einem spezialisierten Team, das bereits in verschiedenen Städten erfolgreich Entsiegelungsprojekte begleitet und den Kontakt zu geeigneten lokalen Gartenbauunternehmen vermittelt. SARAH MOLL
Strukturreform der Kreisschule ist ungenügend
Die FDP Aarau unterstützt eine vereinfachte Schulorganisation, lehnt die vorliegende Strukturreform der Kreisschule jedoch ab. Die FDP Aarau teilt die Einschätzung, dass die heutige Struktur mit Kreisschulrat, Schulvorstand und Koordinationsgremium vereinfacht werden sollte. Mit der vorgesehenen Abschaffung des Kreisschulrats als Legislativorgan würde jedoch ein zentrales Mitwirkungs- und Kontrollinstrument wegfallen. Wesentliche Entscheide – etwa zu Budget, Jahresrechnung oder Reglementen – würden künftig allein beim Schulvorstand liegen und nur noch über das fakultative Referendum überprüfbar sein. Dies stellt für die Bevölkerung eine hohe Zugangshürde dar und ist kein gleichwertiger Ersatz für
eine direkte demokratische Kontrolle. Besonders kritisch beurteilt die Partei die geplante Direktdelegation des Schulvorstands durch die Exekutiven. Die FDP Aarau ist überzeugt, dass gute Führung und demokratische Kontrolle einander nicht ausschliessen. Alternativen wie eine stärkere Einbindung des Einwohnerrats oder eine Volkswahl müssen daher ernsthaft geprüft werden. Es ist wichtig, dass bei der geplanten Strukturreform der Kreisschule Aarau-Buchs (KSAB) demokratische Mitbestimmung und wirksame Kontrolle gewährleistet bleiben. Die FDP Aarau lehnt die Strukturreform in der vorliegenden Form daher ab.
Parallel zur Strukturreform laufen die Totalrevision des kantonalen Gemeindegesetzes sowie die mögliche Fusion
Gestaltungsplan Goldernstrasse Mitwirkung ab
Mitte Mai
Der Gestaltungsplan Goldernstrasse 28/32 und die Teilrevision der BNO für das Gebiet Goldern schaffen die Voraussetzungen für die optimale bauliche Entwicklung der Parzellen Nummern 3896, 3897 und 3898 der UBS an der Goldernstrasse. Die entsprechenden Unterlagen liegen nun zur öffentlichen Mitwirkung und kantonalen Vorprüfung vor. Der Stadtrat verabschiedete an seiner
Sitzung vom 9. März 2026 die Unterlagen des Gestaltungsplans Goldernstrasse 28/32 und der Teilrevision der BNO zuhanden der öffentlichen Mitwirkung und kantonalen Vorprüfung. Mit dem Gestaltungsplan und der Teilrevision soll das Areal an der Goldernstrasse einer hinsichtlich Nachhaltigkeit und Wohnqualität vorbildhaften baulichen Entwicklung zugeführt werden. Die Unterlagen zum Gestaltungsplan und der Teilrevision liegen vom Donnerstag, 21. Mai 2026, bis Montag, 22. Juni 2026, öffentlich im
Palliative
Aargau
Passanten stellten wichtige Fragen zum Lebensende
Die Strassenaktion vom 2. Mai auf der Igelweid bot Gelegenheit, Fragen zum Lebensende und zu Palliative Care zu stellen und kompetente Antworten zu bekommen.
Im Rahmen einer Strassenaktion wollte der Verein palliative aargau wissen: Was beschäftigt die Menschen rund ums Thema Lebensende? Über hundert Personen nutzten die Gelegenheit, um sich auf der Aarauer Igelweid mit Fachleuten auszutauschen, die auf Palliative Care spezialisiert sind.
Die sieben Fachleute aus den Bereichen Medizin, Pflege, Psychologie, Sozialarbeit und Seelsorge waren unentwegt beschäftigt. Über hundert Personen besuchten am Samstag, 2. Mai, den Stand von palliative aargau auf der Igelweid in Aarau und stellten ihre Fragen zum Thema unheilbare Krankheiten und Lebensende. Das Themenfeld reichte von philosophischen Fragen zum Tod über Optionen bei der medizinischen Versorgung bis zur konkreten Organisation Fragen von Unterstützung in Pflegefällen.
«Wir freuen uns über den Erfolg der Aktion, umso mehr als das Thema Lebensende für viele Menschen ein Tabu ist», freut sich Hape Müller, Geschäftsführer von palliative aargau. Ziel der
Strassenaktion war es denn auch, den Befürchtungen und Ängsten rund um das Thema Krankheiten und Tod mit einem offenen Dialog entgegenzutreten. Auf der anderen Seite ging es auch darum, Anliegen und Befindlichkeiten der Bevölkerung zu erfassen. «Wir möchten wissen, welche Fragen sich die Menschen im Kanton Aargau stellen und welche Gedanken sie sich zum Thema machen», so Müller. «Das hilft uns, unsere Angebote noch genauer auf die Bedürfnisse der Bevölkerung auszurichten.» Die Strassenaktion ist der Auftakt zur Kampagne «Endlich Antworten», die palliative aargau mit Unterstützung des Kantons Aargau durchführt. Der gemeinnützige Verein sammelt die vor Ort gestellten Fragen. Zudem bietet er auch die Möglichkeit, in den kommenden zwei Wochen Fragen schriftlich einzureichen (siehe unten). Eine Auswahl dieser Fragen werden Fachleute im Rahmen einer fortlaufenden Videoserie beantworten, die im Oktober 2026 startet. Zudem findet Ende Oktober eine Aktionswoche statt, in der zu ausgewählten Publikumsfragen eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt wird. PAG www.palliative-aargau.ch
FORÄRA Forum der Älteren – Region Aarau und Klima-Grosseltern Gut für die Gesundheit, gut fürs Klima
mit Unterentfelden. Gerade im Fall einerFusionwürdendieSchulstrukturen ohnehin vereinheitlicht und neu aufgestellt. Zudem sieht der Entwurf des revidierten Gemeindegesetzes eine Stärkung der demokratischen Mitwirkungs- und Kontrollrechte bei Gemeindeverbänden vor – ein Anliegen, mit dem die heutige Reformvorlage nicht vereinbar ist. Es macht daher wenig Sinn, heute Strukturen festzulegen, die morgen aufgrund neuer Rahmenbedingungen geändert werden müssten.
DieFDPAarausetztsichfüreineschlanke, aber demokratisch breit abgestützte Schulführung ein. Effizienz darf nicht zulasten von Transparenz, Kontrolle und Mitbestimmung gehen – insbesondere dort, wo es um die Zukunft der nächsten Generation geht. FDP AARAU
An der vom Forum für Ältere der Region Aarau (FORÄRA) und den Klima-Grosseltern Aargau organisierten Veranstaltung vom 30. April konnte der Arzt René Jaccard den Zuhörenden wichtige, anschauliche Impulse geben.
Stadtbüro des städtischen Rathauses auf und können dort während der ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden. Die Unterlagen sind auch auf der Webseite der Stadt Aarau (www.aarau.ch) einsehbar. Mitwirkungseingaben zu den Entwürfen können von jeder interessierten Person bis am 22. Juni 2026 eingereicht werden. Der Stadtrat lädt die Bevölkerung am Mittwoch, 20. Mai 2026, 19.00 Uhr, zur Informationsveranstaltung an der Goldernstrasse 28/32 in Aarau ein (Anmeldung über goldern2832.ch). AAR
Fossile Energien sind für weltweit 1 Million jährliche Todesfälle durch Klima-Erhitzung und auch für 2.9 Millionen Todesfälle durch Luftverschmutzung verantwortlich, Tendenz steigend. Ein Ausbau der erneuerbaren Energien und Vermeidung fossiler Brennstoffe wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit aus. Die Förderung des Langsamverkehrs (Fussgänger, Velo) und Öffentlichen Verkehrs (OeV) wird im Rahmen des Klimaschutzes in vielen Gemeinden und Kantonen angestrebt. 46% aller Autofahrten entfallen auf Strecken unter 5 km. Jaccard erläuterte, dass die
Nutzung des ÖV gerade auch für ältere Menschen förderlich für die Gesundheit sei, denn Bewegung ist beim Gang zur Haltestelle oder beim Umsteigen automatisch mitverbunden. Unsere Ernährungs-Agrarsystem ist nicht nur für 11.8 Millionen Todesfälle durch Fehl-/Überernährung verantwortlich, sondern auch für ca. 1/3 der Treibhausgase. Sollen wir alle nun vegan leben – Nein: Gemäss Jaccard geht es darum, den Fleischkonsum um ein Drittel zu senken und somit den Empfehlungen der schweizerischen Lebensmittelpyramide, die pflanzliche Lebensmittel – aus saisonaler, regionaler Produktion – priorisiert, nachzukommen. In der anschliessenden Diskussion wurde deutlich, dass viele dieser Zusammenhänge von Klima und Gesundheit vernachlässigt werden. Enttäuschend sei auch, dass wir beim Einkaufen von sinnvollem Verhalten durch Werbung und Produkteangebot abgehalten werden. PETER ETTLIN
BILD:ZVG
Dr. René Jaccard, Regina Jäggi und Peter Ettlin bei der Veranstaltung. BILD: AUTOR
Der neue Naturspielplatz mit Wasserspiel, Sandspielbereich und Rutsche. BILDER: SARAH MOLL
sein. Übergabetermin zwischen 2026 bis 2030 möglich. Telefon 079 125 10 30 *
Seitüber 35 Jahren.
Oberentfelden
«Alte Bürsti» öffnete Türen
und Tore
Handwerk, Kultur, Musik, Kunst und gelebte Kreativität: Die «Open Bürsti» vom 2. und 3. Mai verwandelte das Areal der Alten Bürsti Oberentfelden einmal mehr in einen lebendigen Treffpunkt voller Begegnungen, Inspiration und Entdeckungen.
Zahlreiche Besucherinnen undBesucherausderRegion und darüber hinaus nutzten die Gelegenheit, hinter die Türen und Tore der ehemaligen Bürstenfabrik Walther zublickenundindievielseitige Welt der heutigen Mieterinnen und Mieter einzutauchen.
narisch hatte das Wochenende einiges zu bieten. In der Musikbar «Böröm» sorgtenanbeidenTageninsgesamt fünf Bands für Stimmung und echte Konzertatmosphäre. Auf dem gesamten Gelände luden verschiedeneVerpflegungsstände zum Geniessen und Verweilenein.Dankzahlreicher Wegweiser fanden sich die Gäste auf dem weitläufigen Areal problemlos zurecht und konnten ihren Rundgang individuell gestalten.
Seit 2012 bietet die Genossenschaft Alte Bürsti einen einzigartigenMixausHandwerk, Kultur, Dienstleistungen und kreativem Schaffen. Während der Open Bürsti öffneten zahlreiche Ateliers und Werkstätten ihre Türen und luden zum Verweilen,StaunenundMitmachen ein. Zwischen alten Industriegebäuden, kreativen Arbeitsräumen und verwinkelten Gängen gab es an jeder Ecke Neues zu entdecken. Im Industriemuseum konntenBesucherinnenund Besucherverfolgen,wiefrüher Bürsten noch von Hand an historischen Maschinen gefertigt wurden – ein eindrücklicher Blick in die Geschichte des Areals.
Musikalische und kulinarische Highlights Auch musikalisch und kuli-
Vielfältiges Treiben Doch nicht nur in den Gebäuden herrschte reges Treiben. Im Aussenbereich sorgten Festwirtschaft, Hüpfburg und das stimmungsvolle Livekonzert der Band «Pivo» am Samstagabend für einen gelungenen Ausklang des ersten Veranstaltungstages. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich begeistert vom besonderen Charme der Alten Bürsti und von der Vielfalt, die heute auf dem ehemaligen Fabrikareal unter einem Dach vereint ist.
Dass in der Alten Bürsti heute ebenso eine Bierbrauerei, ein Lernatelier sowie die Jugendarbeit Entfelden-Muhen beheimatet sind, unterstreicht die bunte Mischung und den lebendigen Charakter dieses besonderen Ortes. Die Open Bürsti zeigte einmal mehr eindrucksvoll, wie viel Kreativität, Engagement und Gemeinschaftsgeist in den historischen Gemäuern steckt. NBW
Die «Open Bürsti» verwandelte das Areal der Alten Bürsti Oberentfelden einmal mehr in einen lebendigen Treffpunkt. BILD: ZVG
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Aargau
Internationaler Museumstag 2026
Einmal im Jahr rückt die ganze Welt Museen ins Scheinwerferlicht – am Internationalen Museumstag (IMT). Jedes Jahr beweisen Museen in vielen klassischen und innovativen Formaten aufs Neue ihre Unentbehrlichkeit für die Selbstvergewisserung unserer Gesellschaften.
Die Vielfalt der Museumslandschaft im Aargau wird uns an diesem Tag besonders bewusst, wenn die Museen und Sammlungen dafür Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen ermöglichen. Aargauer Schlösser, Forschungsstätten, historische Museen, Dorf- und Kunstmuseen – sie alle stehen an diesem besonderen Tag im Mai als besondere Schauplätze unserer Erinnerungskultur der ganzen Bevölkerung offen. Jung und Alt kann sich ein Bild vom Handwerk vergangener Tage, von prähistorischen und aktuellen Natur- und Lebensräumen, zeitgenössischer Kunst und zukunftsweisender Wissenschaft machen.
Der Internationale Museumstag im Aargau besticht durch seine Niederschwelligkeit und sein Programm spricht alle an. In Rupperswil laden die Landfrauen zur Festwirtschaft im Dorfmuseum, das Tongerätearchiv zu Kaffee und Kuchen, in Muhen im Strohdachhaus wiederum lässt sich zu beschwingten Jazzklängen in den Tag starten, während der Eine oder die Andere vielleicht lieber im Oftringer Museum «Alter Löwe» dem FüürwehrChörli lauscht – überall ermöglichen engagierte Museumsleute Begegnungen auf Augenhöhe und viele Museen bieten an diesem Tag ihre Aktivitäten sogar kostenlos an.
Die Sonderausstellung Wunderwelt der Bienen im Dorfmuseum Gontenschwil wird ergänzt durch das Bauen eines Bienenhotels in Museum Rupperswil.
Aarau Pro Senectute Aargau
Im Schaulager Küttigen lernt man eine historische Wasserleitung herzustellen und das Sandsteinmuseum Staffelbach vermittelt, wie der charakteristische Sandstein, ehemals beliebtes Baumaterial der Region, saniert werden kann. Die Alte Schmitte Oberentfelden bringt uns das Schmiede-Handwerk näher. Kinder, Jugendliche und Familien kommen am IMT auch kreativ auf ihre Rechnung. Das Programm umfasst einen Familienworkshop mit dem Künstler Nicolas Bernière im Kunsthaus Zofingen, ein Glasatelier mit Hanspeter Eichenberger im Museum Burghalde, das Kinderbastelangebot «Kunst anziehen» im Museum Eduard Spörri, das Gestalten eines farbigen Mosaik-Bilds im Schweizer Kindermuseum. Last but not least Mellingen wird zum Atelier — die Stadtscheune Mellingen lädt alle ein, sich am Urban Sketching zu beteiligen. Die entstanden Werke werden am selben Tag im Forum an einer Vernissage der Öffentlichkeit präsentiert. Besucherinnen und Besucher erhalten exklusive Einblicke in die Forschungsanlagen des Paul-Scherrer-Instituts.
Das Naturama führt durch die Ausstellung Unsere Umwelt, unsere Verantwortung — 40 Jahre Abteilung für Umwelt. Im Rehmann-Museum tauschen
Kunst und Wissenschaft die Rollen: Die Künstlerinnen Karola Kaufmann, Frauke Roloff und Nika Schudel diskutieren mit Andrea Oettl, Leiterin des Sauriermuseums Frick, über die Berührungspunkte beider Welten. Das Aargauer Kunsthaus schliesslich lädt ein zur Führung durch die Ausstellung Mehr Licht — Video in der Kunst, die in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Solothurn entstanden ist — ein Beleg für die lebendige überregionale Vernetzung der Kulturinstitutionen.
Der Internationale Museumstag im Aargau wird 2026 zum 16. Mal vom Verband Aargauer Museen und Sammlungen (VAMuS) koordiniert. Was als Impuls des ICOM begann, ist im Aargau zu einer festen Grösse im Kulturkalender geworden — ein Tag, der zeigt, wie reich, wie vielfältig und wie offen die Museums- und Sammlungslandschaft unseres Kantons ist. Ein Tag, an dem es sich lohnt, neugierig zu sein. VAMUS
Unterentfelden
Referat zu Gemeindefusionen
Am Donnerstag, 21. Mai 2026, beleuchtet ein öffentlicher Vortrag in Unterentfelden Chancen und Risiken von Gemeindefusionen in der Schweiz und lädt zur Diskussion ein.
Gemeindefusionen haben die politische Landschaft der Schweiz in den vergangenen Jahren stark verändert. Seit 2000 ist die Zahl der Gemeinden deutlich gesunken – mit dem Ziel, Kräfte zu bündeln und künftige Herausforderungen besser zu meistern. Welche Auswirkungen dieser Strukturwandel
auf Demokratie, Verwaltung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt hat, steht im Zentrum eines öffentlichen Fachreferats in Unterentfelden. Referent ist Stefan Kalberer vom Zentrum für Demokratie Aarau. Er präsentiert Erkenntnisse aus Forschung und Praxis und ordnet die Entwicklungen rund um Gemeindefusionen ein. Dabei geht es auch um die Frage, unter welchen Voraussetzungen Zusammenschlüsse sinnvoll sind und wie Chancen genutzt sowie Risiken minimiert werden können. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Bächlihalle Unterentfelden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. PD
Brösmelifestival
Die Bühne Aarau denkt Nachhaltigkeit im Kleinen und zelebriert sie im Rahmen des Brösmeli-Festivals ganz gross. Zwei Gastproduktionen bespielen mit den Spielclubs der Bühne Aarau verschiedene Räume und visualisieren dabei die Vergänglichkeit und die Wertschätzung von Übriggebliebenem. Die Stücke laden ein zu einer Zeitreise die von den Dinosauriern bis in die Zukunft reicht. Den Tanzspuren von eigenartigen Wesen im Wald wird gefolgt oder im Dreck nach ChanelOhrringen gewühlt. Die partizipativen Spielclubs der Bühne Aarau u12 und u23 (Leitung: Shabana Saya & Daru Thüringer) arbeiten zum ersten Mal zusammen und haben sich mit Dreck beschäftigt. Das spielerische Ergebnis zeigt das «Drecks-
Aarau-Rohr
Immer mehr Seniorinnen und Senioren nutzen die Tanzangebote von Pro Senectute. Besonders Tanzveranstaltungen wie Ü60Discos weisen eine überdurchschnittliche Zuwachsrate auf.
Tanzen ist bei Seniorinnen und Senioren eine sehr gefragte Aktivität. Aktuelle Zahlen von Pro Senectute zeigen: Während 2023 rund 9800 Personen die Tanzangebote von Pro Senectute nutzten, waren es 2025 bereits 13’300 Personen. Das entspricht einer Zunahme von 35 Prozent in den letzten zwei Jahren. Nach wie vor sind auf der Tanzfläche vor allem Frauen anzutreffen – nur rund ein Viertel der Teilnehmenden sind Männer. Neben klassischen Tanzkursen gewinnen Formate wie Line Dance, Paartanz, Tanznachmittage sowie -veranstaltungen mit Eventcharakter stark an Bedeutung. Pro Senectute rechnet damit, dass das Angebot im Bereich Tanzen in den kommenden Jahren weiterwächst. Einfluss haben hier vor allem Anlässe wie Ü60-Discos, die viele Seniorinnen und Senioren gleichzeitig erreichen. Sie führen oft dazu, dass Teilnehmende anschliessend regelmässige Tanzangebote nutzen. Pro Senectute Schweiz wird deshalb nach der letztjährigen nationalen Ü60-Disco anlässlich des ESC in Basel auch dieses Jahr einen nationalen Grossanlass durchführen: Am 12. September findet mit
Erlinsbach
der Suisse Disco 60+ die nächste nationale Ü60-Party in Zürich statt. Let’s groove again – die Disco 60+ im Kanton Aargau lässt das Lebensgefühl von früher aufleben. Zu Musik aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren wird getanzt, gelacht und erinnert. Wer eine Pause braucht, kann es sich in der Lounge oder an der Bar gemütlich machen. Die nächsten Disco Nachmittage finden am Sonntag, 17. Mai, und am Sonntag, 21. Juni, jeweils von 15 bis 19 Uhr im Utopia Club in Aarau statt. Ergänzend dazu bietet Pro Senectute Aargau regelmässig klassische Tanznachmittage sowie ein vielfältiges Kursangebot mit verschiedenen Tanzformen wie Everdance, Line Dance und Internationalen Tänzen. PSAG
zur Familien Frühlingsexkursion
Der Frühling ist in vollem Gange und überall pfeifen und brüten die Vögel. Aber was braucht es alles für eine erfolgreiche Brut? Der NVE und der VTN Erlinsbach laden gemeinsam ein zur Frühlingsexkursion.
An unserer Familien-Exkursion lernen wir die verschiedenen Rufe und Gesänge unserer einheimischen Vögel kennen – ein Erlebnis für alle Sinne! Danach bauen wir gemeinsam Nester und erhalten dabei faszinierende Einblicke in die Vogelwelt. Vielleicht entdecken wir noch ein richtiges Nest? Nachdem Anlass wartet ein erfrischendes Getränk auf uns – perfekt, um die Eindrücke Revue zu passieren. Falls vorhanden, Feldstecher mitnehmen! Ob allein, mit der Familie oder Freunden – wir freuen uns auf Euch! Weitere Auskünfte bei Ralf-Peter Wagner, Exkursionsleiter (079 641 45 75). ZVG Wann: Sonntag, 17. Mai 2026, 9.00 Uhr
Treffpunkt: Holzschopf Pfaffenweg SO
stück», das am 20.05. Premiere feiert. Der u16 (Leitung: Reut Nahum) zeigt «All at once» in der Tuchlaube. Im Sinne der Nachhaltigkeit hat ein Szenograf (Nils Lou Lauper) alle Bühnen gestaltet. Die Bühne von «#WALDWÄRTS» ist der Wald, den bollwerk mit überraschenden Wesen bevölkert und «Wir sind dann mal weg» erzählt im Schnelldurchlauf die Geschichte unseres Planeten, während der ufrei in «Verrotzte Watte» toxische Weiblichkeitsbilder beleuchtet. Das Brösmelifestival vereint Profis, Tänzerinnen und Tänzer, Schauspielerinnen und Schauspieler und Laien ab 8 Jahren zu einem Zusammenkommen aller Generationen. BAA Wann: 17.– 21. Mai 2026 Info: www.buehne-aarau.ch
119. Aargauer Kantonales Schwingfest
Die Region Aarau steht vor dem grössten Sportanlass des Jahres –ein Fest der Tradition, des Sports und der Gemeinschaft.
Der Festauftakt erfolgt am Freitag mit Unterhaltung im grossen Festzelt. Den Start machen die Ramsflueh Goldies, bevor dann die Ländlergiele Hubustei übernehmen.
Am Samstag steht die Jugend im Vordergrund. Rund 270 Nachwuchsschwinger zeigen am 28. NWS-Nachwuchsschwingertag ihr Können und kämpfen um den begehrten Zweig. Als Abwechslung findet im Festzelt der Schwiizergoofe Workshop statt. Der Eintritt in die Arena und für den Workshop sind gratis! Im Festzelt findet ab 13.30 Uhr auch ein Jass-Turnier statt bei dem alle Interessierten mitmachen können. Eine Anmeldung ist zwingend. Nach der Rangverküdigung wird der Örgelivirtuose Marc Tschanz sowie die MG Rohr auf-
spielen und die Schwingerbar lädt zum gemütlichen Feiern ein. Der Höhepunkt folgt am Sonntag, an dem rund 130 Schwinger aus der ganzen Nordwestschweiz und Gäste aus der Innerschweiz um den Tagessieg kämpfen.
Ticketverlosung
Der Landanzeiger verlost 3×2 Tickets für das
Aargauer Kantonale Schwingfest
Sonntag, den 7. Juni 2026
Wer gewinnen will, sendet eine E-Mail mit dem Betreff «119. Aargauer Kantonales Schwingfest 2026», seine Adresse und Telefonnummer an: verlosung@chmedia.ch
Einsendeschluss ist der 30. Mai 2026
Teilnahmeberechtigt
werden.
Das Sandsteinmuseum Staffelbach vermittelt, wie der charakteristische Sandstein saniert werden kann.
BILD: ZVG
Hier geht es direkt zum Programm Aarau
Freitag 15. Mai
Blütenparadies – Gewächshausverkauf und Einpflanzen
Im Blütenparadies wählst du aus 300+ Bio-Pflanzen, die du vor Ort selbst in deine Gefässe pflanzen oder kaufen kannst.
In ungezwungener Atmosphäre üben Sie die deutsche Sprache, angeleitet durch eine kundige Moderation. Sie tauschen sich mit anderen Teilnehmenden aus und knüpfen neue Kontakte.
Meldet euch an für den EA FC26 GAME DAYS CUP und qualifiziert euch fürs Grand Final! Zeit: 10.00 Uhr
Adresse: Telli Center, Tellistrasse 67, 5004 Aarau
Güggeli Festival
der Männerriege Staffelbach
Die Männerriege Staffelbach lädt zum alljährlichen Güggeli-Festival ein. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen und wünschen Euch bereits «einen guten Appetit».
Zeit: 11.00 Uhr
Adresse: Alte Turnhalle, Schulstrasse 2, 5053 Staffelbach
Ukrainische Geschichtenstunde
Ukrainische Kindergeschichten, vorgelesen in der Stadtbibliothek Aarau. Spannende Geschichten für Kinder von 3 – 7 Jahren. Zeit: 14.00 Uhr
«Es geht eine helle Flöte, der Frühling ist über dem Land»
Johannes und Julia Fankhauser präsentieren ein frühlingshaftes Bouquet aus fünf Jahrhunderten: Blockflöten, Oboen und historische Blasinstrumente im Wettstreit mit den Vögeln – begleitet von der Orgel
Für Jung und Alt... Die Besuchenden werden in kleinen Gruppen durch das Museum geführt. Tiefgründig und humorvoll werden alle Sinne angesprochen. www.gugelmann-Museum.ch
Zeit: 14.00 Uhr
Adresse: Paul Gugelmann-Museum, Schmiedengasse 37, 5012 Schönenwerd
Int. Ocean Film Tour Volume 12
Die INT. OCEAN FILM TOUR Vol. 12 zeigt in einem zweistündigen Programm bewegende Geschichten von Menschen, die das Meer lieben, Wassersport leben und sich für den Schutz der Ozeane einsetzen.
Zeit: 19.30 Uhr
Adresse: Kultur- und Kongresshaus, Saal 1, Schlossplatz 9, 5000 Aarau
Sonntag 17. Mai
Warmwasser Sonntag Badi Entfelden
Im warmen Wasser bei 30 °C laden der Dino und verschiedene Wasserspielsachen zum Planschen ein. Auch der Sprungbereich ist geöffnet.
Zeit: 13.00 Uhr
Adresse: Genossenschaft Frei- und Hallenbad, Grenzweg 33, 5036 Oberentfelden
Tag der offnen Tür mit Führungen, Grill & Kafi
Das Schloss Liebegg bekannt aber trotzdem unbekannt. Man kann es mieten zu erschwinglichen Preisen, für Seminare, kleine Feiern, Hochzeiten oder Parties.
Zeit: 11.00 Uhr
Adresse: Schloss Liebegg, Liebegg 2, 5722 Gränichen
Frühlingsexkursion «den Vögeln ins Nest geschaut»
der Naturschutzverein Erlinsbach und der Verein Tier- und Naturfreunde Erlinsbach laden gemeinsam ein zur Exkursion im Erlinsbacher Wald. was braucht es alles für eine erfolgreiche Brut ?
Zeit: 9.00 Uhr
Adresse: Holzschopf, Erlinsbach, alter Pfaffenweg 5, 5015 Erlinsbach
Internationaler Museumstag im Museum Zofingen
Am Internationalen Museumstag öffnen wir unsere Türen für Gross und Klein – und sind Teil eines regionalen Museumserlebnisses.
Zeit: 10.00 Uhr
Adresse: Museum Zofingen, General-Guisan-Strasse 18, 4800 Zofingen
Am 17. Mai gewährt das Hexenmuseum Schweiz reduzierte Eintritte, gratis Führungen im Schloss Liebegg und einen magischen Warenmarkt. Zeit: 11.00 Uhr
Adresse: Hexenmuseum Schweiz, Schloss Liebegg 2, 5722 Gränichen
Internationaler Museumstag im Stadtmuseum Aarau
Am Internationalen Museumstag ist der Eintritt im Stadtmuseum Aarau frei mit KI-Ausstellung, Kinder-Spur, Fotofestival, Sammlung Kern und Stöbern im Schauarchiv des Ringier Bildarchivs.
«Poetische Maschinen» Für Jung und Alt... Die Besuchenden werden in kleinen Gruppen durch das Museum geführt. Tiefgründig und humorvoll werden alle Sinne angesprochen. www.gugelmann-Museum.ch Zeit: 14.00 Uhr
Adresse: Paul Gugelmann-Museum, Schmiedengasse 37, 5012 Schönenwerd
Cut it! – Familienworkshop mit Nicolas Bernière
Die Ausstellung «Cut it!» präsentiert Papierkunst von traditionellen Schnitten bis zu raumfüllenden Installationen. Familienworkshop mit Nicolas Bernière.
Pétanque ist eine entspannende Aktivität, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann. Keine Anmeldung nötig. Kosten: CHF 5.00 pro Spieltag inklusive gestellten Spielkugeln. Zeit: 14.00 Uhr
Im zweistündigen Kurs lernen Teilnehmende die Nutzung der App «SBB Mobile» zum Fahrplanabruf und Billettkauf auf dem Smartphone. Der Kurs ist kostenlos. Anmeldung erforderlich, 062 837 50 40. Zeit: 14.00 Uhr
Adresse: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Aarau, Bachstrasse 111, 5000 Aarau
Dienstag
19. Mai
Fit in den Sommer mit Nordic Walking
Nordic Walking fördert Herz-Kreislauf, schont Gelenke und steigert das Wohlbefinden. Kostenloses Schnuppertraining möglich. Zeit: 8.30 Uhr
Schreiben mit allen Sinnen an inspirierenden Orten Zeit: 19.30 Uhr
Adresse: Museum Zofingen, General-Guisan-Strasse 18, 4800 Zofingen
Clever mit KI! – KI-Austausch für Erwachsene
Workshop für Erwachsene: Aufgaben mit KI lösen, Vor- und Nachteile der Technologie diskutieren und Unterstützung vom Digitalexperten erhalten. Zeit: 18.00 Uhr
Geniessen Sie Mittagessen in geselliger Runde, pflegen Beziehungen und schliessen neue Bekanntschaften. Erleben Sie unseren einladenden Mittagstisch. Anmeldung erforderlich an 079 262 03 74.
Zeit: 12.00 Uhr
Adresse: Restaurant Post, Hauptstrasse 10, 5035 Unterentfelden
Drecksstück –
Spielclub u12 und u23
In der kommenden Spielzeit gehen die Spielclubs u12 und u23 gemeinsam auf eine kreative Entdeckungsreise. SpielerInnen zwischen 9 und 23 Jahren machen sich in wöchentlichen Proben die Hände dreckig.
Zeit: 18.30 Uhr
Adresse: Alte Reithalle, Bühne Aarau, Apfelhausenweg 20, 5000 Aarau
Mittwoch 20. Mai
Mittwochsrunde: «Freiheit –was bedeutet das für mich?»
Die Diskussionsrunde richtet sich an alle interessierten Personen aus Zofingen und Umgebung und findet jeweils von 10.00 – 11.15 Uhr in der Stadtbibliothek Zofingen statt. Zeit: 10.00 Uhr
Das Hexenmuseum bietet ruhige Besuche unter der Woche sowie Führungen für Gruppen während der Öffnungszeiten an.
Zeit: 13.00 Uhr
Adresse: Hexenmuseum Schweiz, Schloss Liebegg 2, 5722 Gränichen
Mani Matter
Der Interpret, Andreas Aeschlimann, gibt MatterKlassiker zum Besten, anlässlich Matters 90. Geburtstag. Anschliessend gibt es Zvieri und Kaffee. Eintritt frei.
Der Rütihof Gränichen bietet Paare einen Abend mit Essen und Beziehungstipps vom Familylife-Referentenpaar – Zeit zum Austausch.
Zeit: 19.00 Uhr
Adresse: Rütihof, Rütihof 1, 5722 Gränichen
kleinanzeigen
Gewünschter
Spielabend mit der Spielstatt Aarau
Spielbegeisterte treffen sich regelmässig in der AHA, um neue und beliebte Spiele auszuprobieren. Offizielle Spieleabende alle zwei Wochen. Spielesammlung steht für alle bereit. Zeit: 19.30 Uhr
Adresse: AHA – Aeschbachhalle Aarau, Aeschbachweg 8, 5000 Aarau
Donnerstag
21. Mai
Sprach-Café Italienisch
Bei uns können Sie die italienische Sprache in ungezwungener Atmosphäre unter kundiger Moderation üben, sich mit anderen Teilnehmenden austauschen und neue Kontakte knüpfen.
In ungezwungener Atmosphäre üben Sie die deutsche Sprache, angeleitet durch eine kundige Moderation. Sie tauschen sich mit anderen Teilnehmenden aus und knüpfen neue Kontakte. Zeit: 14.00 Uhr
SinglesÜ45–70+ es istnie zu spät fürdie grosse Liebe! Ichkann dirzeigenwie du ganz einfachSingles ausder Region kennen lernen kannst.SchweizerSingles.ch,Birgit: 078913 87 77
Lesekreis «Im Meer waren wir nie»
Der Lesekreis bespricht das Buch «Im Meer waren wir nie» von Meral Kureyshi
Entdecken Sie die Schauplätze der revolutionären Umbruchzeit um 1800 und wie sich Aarau im 19. Jh. von der mittelalterlichen Untertanenstadt zu einer aufstrebenden modernen Stadt entwickelt hat.
Zeit: 18.00 Uhr
Adresse: Aarau Info, Metzgergasse 2, 5000 Aarau
Handwerker
Sörsdi Livemusic: Swing- und Jazz-Evergreens
Rougi Rothenbühler und Band spielen zeitlose Swing- und Jazz-Evergreens. Türöffnung 20 Uhr, Konzertbeginn 20.30 Uhr, Eintritt frei.
Gewünschte Zahlungsart: Bargeld/Twint am Schalter der CH Regionalmedien AG in Oberentfelden Bargeld im Couvert beiliegend (Einschreiben empfohlen, die CH Regionalmedien AG übernimmt keine Haftung für nicht erhaltene Couverts mit Bargeld)
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VORMERKEN
Höhepunkte der kommenden Wochen
Suhr
Jazz und mehr mit dem Bassic Vibes Duo
«Jazz ist die Freiheit, viele Formen zu haben.»
Dieses Zitat von Duke Ellington ist sprichwörtlich Programm von «Bassic Vibes». Die KompositionenvonErichFischerschöpfenausderstilistisch vielfältigen und abwechslungsreichen Welt des Jazz. Die gezupften oder mit dem Bogen gestrichenen Saiten des Kontrabasses von Thomas Lähns und die geschlagenen oder gestrichenen Metallplatten des Vibraphons von Erich Fischer ergeben reizvolle Klangfarben. Das alles macht «Bassic Vibes» zu einem exklusiven Hörerlebnis. ZVG
Wann: Freitag, 22. Mai, 19 Uhr, ab 17.30 Uhr Barbetrieb und Buffet Wo: Alter Konsum Suhr, Bachstrasse 72, 5034 Suhr Eintritt: Eintritt frei, Kollekte Info: www.alter-konsum.ch
«Glennkill – Schafskrimi»
Schäfer George (HUGH JACKMAN) liest seinen geliebten Schafen jeden Abend Krimis vor und nimmt an, dass sie kein Wort davon verstehen. Doch als ein mysteriöser Vorfall das friedliche Leben auf der Farm durchbricht, wird den Schafen bewusst, dass sie selbst nun die Ermittlungen übernehmen müssen. Also folgen sie der Spur der Beweise und machen menschliche Verdächtige ausfindig. Dabei beweisen sie, dass auch Schafe brillant darin sein können, Verbrechen aufzuklären. Ein neuer, geistreicher Krimi der etwas anderen Art!