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20260409_WOZ_GSAANZ

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Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen

Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Grenchner Stadt-Anzeiger

Kapellstrasse 7 | 2540 Grenchen | Telefon 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch

WOCHENTHEMA

«Möbel-Märit» sucht neuen Standort

Stefan «Mützu» Mumenthaler schlägt mit seinem «Möbel-Märit» ein neues Kapitel auf: Der Umzug steht bevor – nicht heute, nicht morgen, sondern übermorgen. Über 20 Jahre lang war das traditionsreiche Grenchner Möbelhaus im Postmarkt beheimatet. Nun bewogen ihn verschiedene Gründe zu diesem Schritt.

JOSEPH WEIBEL

Er ist im Prinzip nicht mehr wegzudenken von diesem Standort. Und trotzdem will «Mützu» Mumenthaler das Buch Postmarkt schliessen.

«Mützu» Mumenthaler zusammen mit seiner langjährigen Mitarbeiterin

am jetzigen Standort im Postmarkt. Bild: zvg

Als die Post Grenchen im Postmarkt Einzug hielt, musste Stefan Mumenthaler mit seinem Lager weichen und in das gegenüberliegende Gebäude umziehen – verbunden mit Mehrkosten. Überdies bezahle er seit Jahren 1500 Franken im Jahr für einen Lift, den er nicht benutze. Wenn er der Verwaltung schreibe und seinem Unmut Ausdruck gebe, erhalte er keine entsprechende Antwort.

Er zeigt ein Inserat der Verwaltung im Welschland: «Für 14,75 Millionen Franken soll der Postmarkt schon wieder verkauft werden. Am Horizont wartet also schon die nächste Verwaltung, die keine Ahnung vom Postmarkt hat

und die Nerven der Mietenden strapaziert.» Und jetzt? Stefan Mumenthaler wird das Geschäftslokal im 1. Stock und die Fundgrube im Parterre im Postmarkt ordnungsgemäss kündigen und fristgerecht im Frühling 2027 ausziehen. Wohin die Reise geht, weiss er noch nicht. Jedenfalls sucht er ein kleineres Lokal. Die Dependance gegenüber an der Ecke Bielstrasse und Bahnhofstrasse mit dem begehbaren Schaufenster und dem

Swiss­Made­Fabrikverkauf sowie Lager behält er. Vor allem aber denkt er schon vorzeitig an die bevorstehende Züglete und lanciert einen TeilAusverkauf mit bis zu 80 Prozent Rabatt auf alle speziell bezeichneten Angebote. Eine gute Gelegenheit für ein Schnäppchen! Er findet deshalb auch: «Profitieren Sie jetzt! Gönnen Sie sich, was Sie sich schon immer leisten wollten. Das hat unsere Kundschaft verdient!»

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Zollgasse 10 2543 Lengnau

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Telefon 032 652 20 25

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Stefan
Serena Calafato auf einem Relax-Sofa mit Aufstehhilfe

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GRENCHEN - SWITZERLAND

Baupublikationen

Gesuchsteller Kocher Samuel undAnja, Staadstrasse 202h,2540Grenchen

Bauvorhaben SanierungStützmauer, Neubau Pergola

Staadstrasse 202h /GB-Nr.1244

Bauplatz

Planverfasser Gesuchsteller

Gesuchsteller CALVANIK HofmannAG, Rebgasse 14, 2540Grenchen

Bauvorhaben Einbau vonzweiLüftungszentralen

Bauplatz Sportstrasse 33 /GB-Nr.1532

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Einsprachefrist 29.April 2026

Einsprachensindbegründet undim Doppel beider Baudirektion einzureichen.

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Ja,das geht.

Wirhaben Träume. Und verwirklichensie. #dreampeace

REFORMIERTEKIRCHGEMEINDE

GRENCHEN-BETTLACH

ZwinglikircheGrenchen

Freitag, 10. April 17.00 Gottesdienst«LagerzuHause» PfarrerinMagdalena Daum

Sonntag,12. April 10.00 Gottesdienst PfarrerinMagdalena Daum Anschliessend Kirchenkaffee

RÖMISCH-KATHOLISCHEKIRCHE

Samstag, 11. April 16.00 Erstkommunionsfeier, Eusebiuskirche Grenchen

Sonntag,12. April 10.00 Erstkommunionsfeier, KlemenzkircheBettlach 16.00 Lichtblickder Woche, Nikolauskapelle Staad 17.00 Eucharistiefeier aufItalienisch, Eusebiuskirche Grenchen

Dienstag,14. April 9.00 Wortgottesfeier, Taufkapelle Grenchen

Donnerstag, 16. April 9.00 Eucharistiefeier, Taufkapelle Grenchen

CHRISTKATHOLISCHEKIRCHE

Samstag, 11. April

17.00 SerenadedesMännerchors CantaGaudioinunserer Kirche zu St.Peter undPaul, alle Interessierten sind herzlicheingeladen, dem Konzertbeizuwohnen,Kollekte

Sonntag,12. April

Kein Christkatholischer Gottesdienstin Grenchen

FürseelsorgerischeDienste,für Informationenund beiBedarfanUnterstützung wenden Siesichbitte an dasPfarramt, Tel. 032 6526333. Wirentbieten Ihnen unsere besten Wünschefür Gesundheit undWohlergehen. KIRCHENGOTTESDIENSTE

vom 9. – 11.

SchweizerischeStiftung fürdascerebralgelähmteKind Spenden: IBANCH5309000000800000484 www.cerebral.ch

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Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von unserer lieben

Hermine Gatschet-Haaser

5. Mai 1935 – 21. März 2026

Wir vermissen dich sehr. Deine Lebensfreude, deine Zuversicht und dein Humor werden in unseren Herzen lebendig bleiben und ein Lächeln auf unsere Lippen zaubern, wann immer wir daran denken.

Bis zuletzt hat Hermine zuhause gelebt und ist ihrem geliebten Hobby, dem Jassen, nachgegangen. Im Radio lief den ganzen Tag flotte Musik. Den 90. Geburtstag konnte sie im letzten Jahr mit der Familie auf einer Reise verbringen.

Nach kurzer Krankheit ist Hermine im Bürgerspital Solothurn verstorben.

Grenchen, im April 2026

In stiller Trauer

Deine Familie

Roland Gatschet und Ursula Rohner

Doris und Beda Moor-Gatschet

Monika und Giovanni Tironi-Gatschet

Pascal Moor und Rosana Lameira Moor

Céline Moor und André Garrido

Herzlichen Dank an Freunde, Nachbarn, Ärzte und Pflegepersonal sowie alle, die für Hermine in irgendeiner Form Hilfe und Unterstützung geleistet haben.

Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Gilt als Leidzirkular und Danksagung.

IMMOBILIEN

Frühlingsbote

Foto: Franziska Lanz, Arch

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Gratis

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weiss Rat und hilft sorgenhilfe@sorgentelefon.ch www.sorgentelefon.ch SMS 079 257 60 89 IBAN CH970900 0000 3400 4900 5

IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen

Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag

Herausgeber: CH Regionalmedien AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen

Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@chmedia.ch

Redaktion: Grenchner Stadt-Anzeiger, Dejo Press J. Weibel, 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch

lnseratenverkauf: CH Regionalmedien AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch

Todesanzeigen/Danksagungen: todesanzeigen@chmedia.ch, 058 200 53 53

Redaktionsschluss: Dienstag 17 Uhr

Druckerei: CH Media Print AG Neumattstr. 1, 5001 Aarau

lnserateschluss:

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«HANDWERK HAT GOLDENEN BODEN»: HARING + PARTNER GARTENBAU AG BETTLACH (3)

Ferien zu Hause – im eigenen Garten

Man sagt, Handwerk habe goldenen Boden. Doch wie glänzend ist dieser Boden heute noch? Während künstliche Intelligenz ganze Branchen verändert und der Nachwuchs knapper wird, stehen viele Betriebe vor neuen Herausforderungen. Was bedeutet das für Qualität, Zuverlässigkeit und echte Handarbeit? Fest steht: In unserer Region gibt es sie noch – Handwerksbetriebe, die mit Können, Erfahrung und Leidenschaft überzeugen. Wir stellen einige davon vor. Heute im Fokus: die Haring + Partner Gartenbau AG in Bettlach.

JOSEPH WEIBEL

Das Gartenbauunternehmen besteht seit über 60 Jahren – nun beginnt ein neues Kapitel. Bei der Haring + Partner Gartenbau AG in Bettlach steht die dritte Generation bereit. Vor 28 Jahren übernahmen Aurel Schrott und Heinz Niggeler den Betrieb von Herbert Haring. Jetzt hat Niggeler seine Anteile an Dominik Gloor, seit 2018 im Geschäft dabei, übergeben. Gemeinsam führen Schrott und Gloor das Unternehmen weiter. Komplettiert wird die Geschäftsleitung von Denise Gut, die den Bereich Gartenunterhalt verantwortet. «Dieses Trio vereint Erfahrung und frische Impulse», sagt Aurel Schrott. Wir sitzen am gemütlichen Gartentisch in der einladenden Lounge des 2017 eröffneten Neubaus an der Lebernstrasse. Der Blick fällt auf einen jungen Baum, dessen Blätter kraftvoll ins Licht streben. Grün ist hier mehr als Farbe –es ist Haltung. Und Aufbruch. Die Nachricht, die seit dem 1. Januar 2026 gilt, trägt genau diesen Geist in sich. Aurel Schrott wollte sie nicht für sich behalten – sondern gleich zu Beginn teilen. Nun richtet sich der Blick auf diese gewachsene Firma, deren Kundenstamm zwischen Biel und Solothurn stetig grösser geworden ist. Wohin geht die Reise? «Eine gute Frage», sagt Aurel Schrott nachdenklich. «Wir überlegen uns, welchen Einfluss die mögliche Abschaffung des Eigenmietwerts auf den Gartenbau haben wird.» Schliesslich könnten nur noch dieses und nächstes Jahr die Chance bieten, Umgebungsarbeiten steuerlich abzuziehen. Viel-

leicht dauert es länger. Noch weiss niemand genau, ob 2028 tatsächlich zum Stichjahr wird. Fest steht: Der Gartenbau bleibt eine saisonale Branche, stark abhängig von Wind und Wetter, sinniert Dominik Gloor. Doch von ruhigen Zeiten kann längst keine Rede mehr sein. «Im Winter herrscht heute wegen der milderen Temperaturen fast schon Normalbetrieb», ergänzt er. Und im Frühling? «Da wird es gewöhnlich immer noch einmal kalt oder gar frostig», sagt Aurel Schrott. Für den Hobbygärtner hat er gleich einen nicht neuen, aber wiederkehrenden Tipp: «Lassen Sie sich nicht von den warmen Märztagen täuschen und setzen Sie nicht etwa bereits Kräuter ins Freie.»

Viel stärker als das Klima prägen jedoch gesellschaftliche Veränderungen das Geschäft rund ums Eigenheim.

Es locken drei 3-TagesPässe fürs Summerside Festival 2026!

«Was sich zweitelt, das drittelt sich», heisst ein Sprichwort. Oder anders gesagt: Grenchen wird auch im Sommer 2026 wieder zum Treffpunkt für Rock- und Metalfans – auf zum 3. Summerside Festival 2026 von 25. bis 27. Juni 2026. Wie wäre es mit einem 3-Tages-Pass? Wir verlosen drei davon!

Dieses Jahr rockt ein wiederum hochkarätiges Line-up die Bühnen des Summerside Festival 2026: Die kanadische Rockband Billy Talent steht als Headliner im Zentrum und tritt am Freitag, 26. Juni, auf. Darüber hinaus sorgen Saltatio Mortis, Beyond the Black und das Saint City Orchestra für musikalische Vielfalt zwischen MittelalterRock, Symphonic Metal und Folk. Den Auftakt machen einen Tag zuvor, also am Donnerstag, 25. Juni 2026, die Power-Metal-Pioniere Helloween und am Abend gibt es zwei Höhepunkte mit Metal-Ikone Doro sowie der USRockbands P.O.D. und Skindred.

Am Samstag, 27. Juni 2026, rocken die Electric Callboy, Any Given Day und die US-Band Drowning-Pool das Festival mit harten Riffs und intensiver Bühnenpräsenz.

Die sogenannte Rise-up Stage bietet aufstrebenden Bands die Möglichkeit, sich einem grossen Publikum zu präsentieren. Dabei entscheidet das Pub-

Das Summerside-Festival 2026 findet zum dritten Mal in Grenchen statt – dieses Jahr vom 25. bis zum 27. Juni 2026. Bild: Sandra Weibel

likum im Vorfeld per Voting, welche Acts einen der begehrten Slots erhalten. Was auch dieses Jahr nicht fehlt. Über 100 Food- und Marktstände und Attraktionen wie das Riesenrad bieten zudem einen Blick über das gesamte Festivalgelände und darüber hinaus.

Tickets sind ab sofort im Vorverkauf bei www.ticketcorner.ch erhältlich. Verlosung: 3 AnruferInnen gewinnen je 2 Drei-Tagespässe. Donnerstag, 9. April 2026, 13.00 Uhr bis 13.10 Uhr ist die Telefonlinie offen für die ersten drei Anrufer aus dem Verteilgebiet des Grenchner Stadt-Anzeigers: 032 654 10 66.

Während der Coronapandemie wuchs die Bettlacher Firma zeitweise um bis zu zehn Mitarbeitende. Heute hat sich der Personalbestand bei rund 20 eingependelt – «eine gute Grösse», finden beide. Arbeit gibt es immer. Was sich jedoch grundlegend verändert hat, ist das Verständnis der Branche. «Wir sprechen heute von Gestaltung, von Raumbildung. Gartenbau ist Landschaftsarchitektur.» Die beiden

Geschäftsführer wissen, wovon sie sprechen. Die Ansprüche der Kundschaft haben sich gewandelt: Immer mehr Menschen schaffen sich eine persönliche Oase rund ums eigene Haus. Ferien zu Hause sollen sich auch so anfühlen. Naturstein liegt im Trend, ebenso Stahl – sei es für Sichtschutz oder zur Terrassierung. Und auch bei Pflanzen zeigt sich ein Umdenken: In Sträucher und Bäume wird gerne etwas mehr investiert, damit sie schneller ihre volle Wirkung entfalten. Aurel Schrott bringt es auf den Punkt: «Wir verkaufen dem Kunden ein Bild – und dieses Bild soll möglichst schnell Realität werden.» Doch was täglich Freude bereitet, verlangt auch Pflege. Entsprechend haben sich Unterhalts- und Pflegearbeiten zu einem wichtigen Standbein entwickelt. Angst vor der Zukunft haben die beiden nicht. Mehr Sorgen bereitet ihnen der Nachwuchs. An regionalen Berufsmessen spüre man deutlich, dass der Beruf des Landschaftsgärtners nicht zu den ersten Wahlmöglichkeiten gehört. «Wir würden gerne mehr junge Leute für diesen Beruf begeistern.» Denn was gibt es Schöneres, als am Ende eines Arbeitstags – oder eines ganzen Berufslebens – einen gestalteten Garten zu hinterlassen, der bleibt?

Ein Blick in den Mustergarten, in dem die beiden Geschäftsführer stehen, beantwortet diese Frage ganz ohne Worte.

Die Haring + Partner AG Bettlach plant und berät im Gartenbau und sorgt für Unterhalt und Pflege im eigenen Garten. Telefon: 032 645 05 05 www.haringundpartner.ch

Vom Kindertheater

Blitz zu A.R.T.H.U.S.

Aus ehemaligen Mitgliedern des Kindertheaters Blitz ist ein neues Projekt entstanden. Mit A.R.T.H.U.S. formiert sich ein Jugendtheater, das weit mehr sein will als nur eine Bühne für junge Schauspielerinnen und Schauspieler. Insgesamt 19 Jugendliche sind dabei, um gemeinsam ein eigenes Theater auf die Beine zu stellen.

Geleitet wird das Projekt von Iris Minder und Miro Nardini – Iris Minder interimsmässig, weil Nadja Rehli aus persönlichen, erfreulichen Gründen erst 2027 die Leitung wird übernehmen können.

Im Zentrum steht jedoch nicht nur das Schauspiel. Die Jugendlichen übernehmen auch Verantwortung hinter den Kulissen. Sie kümmern sich um

Sponsoring, Werbung, Kostüme, Maske, Bühnenbild und die Organisation des Spielorts.

Die Proben starten Ende April, die erste Aufführung ist für Januar 2027 geplant. Bis dahin entwickeln die Jugendlichen ihr Projekt Schritt für Schritt weiter, sowohl künstlerisch als auch organisatorisch.

Die Mitglieder des neuen Jugendtheaters A.R.T.H.U.S. unter der Leitung von Miro Nardini (3. von links) und Iris Minder (nicht im Bild). Bild: zvg

Sprint-OL in der Stadt Grenchen

Kommenden Sonntag geht es für einmal voll und ganz um Orientierung. Wenn Sie in ihrem Quartier sportliche Männer und Frauen mit Karte in der Hand vorbeirennen sehen, dann sind das höchstwahrscheinlich Teilnehmende am ersten Orientierungslauf in der Stadt Grenchen. Und so funktioniert es: Die Karte «Grenchen» wurde von einem Spezialisten erstellt. Beim Orientierungslauf geht es darum, die Posten in der vorgegebenen Reihenfolge auf einer möglichst schnellen Route anzulaufen, und dies nur auf erlaubtem Gelände. Privater

Grund wird auf der Karte in olivgrüner Farbe markiert sein. Das Betreten dieser Flächen und der Sperrgebiete ist nicht erlaubt und kann zur Disqualifikation der Läuferinnen und Läufer führen. Der Start von 9.30 bis 12.30 Uhr ist bei der Bielstrasse-Passerelle und das Ziel auf dem Marktplatz. Im Wettkampfzentrum im Schulhaus Eichholz sind Anmeldung, Garderoben und ein OL-Beizli. Die Anmeldung auch am Lauftag von 8.30 bis 11.45 Uhr möglich. Ein Badge zum Posten-Stempeln kann gemietet werden. (red.)

Dominik Gloor (links) und Aurel Schrott vor einem Mustergarten, den man sofort sein
Eigen nennen möchte. Bild: Joseph Weibel / Bildmontage: Barbara Adank

spielend gewinnen

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Ein Gutschein à Fr. 25.–

Bistro Bambi Grenchen

Ein Gutschein à Fr. 25.–von Coiffure Création Marc Grenchen

Die Gewinner

Die Lösung

Sudoku vom 9.

So funktioniert’s

Alle Zahlen von 1 bis 9 sind in jeder waagrechten Zeile und in jeder senkrechten Spalte je einmal unterzubringen. Auch jedes kleine 3 × 3-KästchenQuadrat darf nur je einmal die Zahlen 1 bis 9 enthalten.

Viel Vergnügen

Einsendeschluss: Dienstag, 28. April 2026 (Poststempel). Coupon bitte einsenden an: Grenchner Stadt-Anzeiger, Monats-Sudoku, Neumattstrasse 1, 5000 Aarau (Absender nicht vergessen)

Nächste Erscheinung dieser Seite: Donnerstag, 7. Mai 2026

Name: Vorname:

Strasse: Tel./Natel:

PLZ: Ort:

April 2026
Frau Rosemarie Humm aus Grenchen gewinnt einen CHF 25.–Gutschein von McDonalds in Grenchen.
Frau Theres Meyer aus Grenchen gewinnt einen Gutschein à

So geht Begegnung und Austausch

Zweimal im Jahr verwandelt sich die Küche im Schulhaus Zentrum in einen lebendigen Treffpunkt der Kulturen: Wenn der Duft von exotischen Gewürze in der Luft liegt und fremde Rezepte neugierig machen, geht es um weit mehr als nur ums Kochen. Dann wird gehackt, geschnitten, gerührt, gelacht und erzählt – Menschen mit Migrationshintergrund und Einheimische kommen ins Gespräch, kochen und reden miteinander. Organisiert wird der Kochabend von Granges Mélanges. Anfang März entführte ein polnisches Dreigangmenü die zwölf Teilnehmenden auf eine kulinarische Reise nach Osteuropa. Mitten im dampfenden Geschehen standen auch Joseph Weibel und Lisa Bertelle vom «Grenchner Stadt-Anzeiger» und rührten in Töpfen. Sie schildern in einer weiteren Reportage ihre Erfahrungen.

sielska-Sieradzka hilft geduldig und zeigt, wie hauchdünn der Teig ausgerollt werden muss und wie man die Pierogi richtig verschliesst. Mit der Zeit verändert sich auch die Stimmung: Auch wenn wir am Anfang alle noch etwas zurückhaltend waren, werden die Gespräche lebendiger und langsam beginnt es, lecker nach Essen zu duften.

Menschen und ihre Geschichten

Als ich das Schulhaus 1 in Grenchen betrete, ist es in der neuen Schulküche noch ruhig. Der helle, grosse Raum mit langen Arbeitsflächen wirkt einladend, und sofort kommt mir ein vertrautes Gefühl entgegen. Es ist schon einige Jahre her, seit ich das letzte Mal in einer solchen Küche stand; umso schöner ist das Déjà-vu-Gefühl. Da ich etwas zu früh vor Ort bin, helfe ich beim Decken der Tische und beim Bereitstellen der Getränke für den Apéro. Dieser wurde von den Vorstandsmitgliedern von Granges Mélanges, Sabine Schär und Manuela Kaltenrieder, gemeinsam mit Kochkursleiterin Jolanta Ciesielska-Sieradzka liebevoll vorbereitet. Es sind kleine Details, die zeigen, mit wie viel Sorgfalt dieser Abend organisiert ist.

Es ist das erste Mal, dass ich an einem Kochkurs teilnehme, und ich lasse mich darauf ein, ohne genau zu wissen, was mich erwartet. Ich finde mich gemeinsam mit Thayamathi Manichelvan beim Dessertposten wieder. Wir bereiten das Dessert – MiniCheesecakes – zu, und während wir Zutaten abmessen und verrühren, kommen wir ins Gespräch. Es ergibt sich ein Austausch übers Kochen und darüber, Neues auszuprobieren. Sie erzählt mir, dass sie im September selbst den nächsten Kochkurs mit tamilischen Gerichten für Granges Mélanges mitorganisieren wird.

An den anderen Posten wird Suppe gekocht und Pierogi zubereitet. Es wird gefragt, gelacht und ausprobiert, und obwohl nicht jeder Handgriff sofort sitzt, entsteht ein Gefühl von Gemeinschaft. Besonders das Falten des selbst gemachten Teigs für die Pierogi ist schwieriger als gedacht. Jolanta Cie-

Nach rund zwei Stunden setzen wir uns gemeinsam an den Tisch. Der erste Gang wird von der Suppen-Gruppe serviert, doch alle helfen mit, die Teller hineinzutragen, damit wir gleichzeitig essen können. Die Randensuppe ist ein gelungener Einstieg und macht Lust auf mehr. Im Hauptgang werden die Pierogi mit verschiedenen Füllungen serviert, die schnell Anklang finden. Die Mini-Cheesecakes, welche in meiner Gruppe zubereitet wurden, runden das Menü ab. Dass Nachschlag genommen wird, ist der beste Beweis dafür, dass Thayamathi Manichelvan und ich wohl alles richtig gemacht haben. Am Schluss bleiben noch ein paar Pierogi übrig, weil grosszügig vorbereitet wurde. Jeder darf etwas mit nach Hause nehmen. Zum Abschluss helfen alle gemeinsam beim Aufräumen und Reinigen der Küche. Kurz vor zehn Uhr ist alles wieder so, wie wir es vor vier Stunden angetroffen haben.

Was von diesem Abend bleibt, ist weniger ein konkretes Rezept als vielmehr das Erlebnis selbst. Die Gespräche und das gemeinsame Tun machten diesen Abend besonders und ich kann mir gut vorstellen, bei anderer Gelegenheit wieder teilzunehmen, um nicht nur fremde Kochkulturen kennenzulernen, sondern auch die Menschen und ihre Geschichten dahinter.

JOSEPH WEIBEL

Integration geht durch den Magen

Ich mag Gruppenzuteilungen nicht. Wer nicht die Offensive sucht, wird eingeteilt – dorthin, wo noch ein «Opfer» fehlt. Also entscheide ich mich für den Angriff und stelle mich zu zwei Damen am «Suppen-Tisch». Vier grosse Augen strahlen mich an.

«Ich bin Maryna Usatenko, und das ist Nadija», stellt sie sich und ihre Mutter vor. Sie kommen aus der Ukraine, arbeiten und leben in Grenchen. «Du bist sympathisch», sagt Maryna – und beide lachen herzlich. Ich strahle zurück wie ein Maikäfer.

Jetzt wird es ernst. Vor uns liegt das Rezept für eine polnische Rote-Bete-Suppe: klarer Barszcz. Das klassische Wurzelgemüse ist gesund – reich an Vitamin C, Folsäure, Vitamin B, Eisen und Magnesium.

Kochleiterin Jolanta schaut vorbei und fragt, ob alles klar sei. «Alles klar, Frau Chefin – sobald wir unser Werkzeug gefunden haben.» Schublade auf, Schublade zu. Maryna und ich suchen und finden. Mutter Nadija entpuppt sich als wertvolle Hilfe beim Rüsten der stattlichen Bete. Zum Rezept gehören Zwiebeln, Knoblauch, Bouillon, Salz, Pfeffer, Majoran – und ein guter Schuss Essig. Von allem natürlich deutlich mehr als zu Hause. Wir kochen schliesslich für zwölf hungrige Mäuler. Nadija spricht kaum Deutsch. Wenn ich ihr etwas sagen will, lächelt sie mich an – ich weiss: Sie hat mich nicht verstanden. Also verständigen wir uns mit Händen und Füssen. Es funktioniert. Sie überwacht den kochenden Sud, wäscht, was ihr in die Hände kommt, trocknet und verräumt alles. Löffel und das hölzerne Rührwerk hole ich gefühlt mehrmals wieder aus der

Schublade. Ich bitte Maryna, ihrer Mutter auszurichten, sie solle mein Werkzeug doch bitte liegen lassen. Maryna mahnt sie. Nadija strahlt mich an und reinigt weiter Geschirr und Besteck. «Meine Mutter ist eine hervorragende Köchin», sagt Maryna. Ich zweifle keinen Moment. Man spürt es. Und wetten, dass noch vor dem ersten Bissen in der Küche alles blitzsauber ist.

Die Suppe ist fertig. Jetzt wird abgeschmeckt – mit dem erwähnten Schuss Essig. «Das gibt Geschmack, und die Bete behält ihr leuchtendes Rot», erklärt Jolanta. «Gefällt es euch in Grenchen?», frage ich. Maryna nickt. Sie sind hier zu Hause – jetzt. Ihr eigentliches Zuhause aber liegt in der Ukraine. Und natürlich würden sie gerne zurückkehren. Jolanta holt uns aus dem Gespräch: Wir sollen den anderen beim Pierogi-Machen helfen. Mit einem Glas werden Teigrondellen ausgestochen und mit einer von vier Füllungen versehen. Maryna zeigt mir, wie man die Teigtaschen verschliesst. Ich scheitere kläglich – und konzentriere mich lieber aufs Fotografieren. Das klappt besser. Maryna und Nadija falten derweil Pierogi, als gäbe es kein Morgen. Während die Suppe leise köchelt, garen die Teigtaschen im heissen Wasser. Dann kommt alles auf den Tisch: Suppe und Pierogi. Wir loben uns gegenseitig. Gut gemacht! Im Spätherbst sind wir wieder dabei – bei der tamilischen Küche. Die beiden Ukrainerinnen strahlen mich an: «Du kommst auch?» Klar doch. Ehrensache. «Und wir sind wieder in der gleichen Gruppe.» Das ist keine Frage, sondern eine Feststellung. Integration geht eben auch durch den Magen.

«Der FC Grenchen gehört in die 1. Liga»

Seit gut einem Jahr ist Hans-Peter «Bidu» Zaugg beim FC Grenchen 15 als Technischer Leiter im Amt. Wie er dem «Grenchner Stadtanzeiger» verraten hat, sind seine Ziele klar. Der FCG 15 gehört seiner Ansicht nach zumindest in die 1. Liga. Darum soll jetzt vorerst der Aufstieg in die 2. Liga Interregional realisiert werden.

DANIEL MARTINY (INTERVIEW UND FOTO)

Hans-Peter Zaugg, endlich ist die lange Winterpause vorbei und es geht wieder los. Ist der FC Grenchen 15 zu einem Aufstieg in die 2. Liga Interregional bereit?

Hans-Peter Zaugg: Tatsächlich sind die fünf Monate Pause zu lange, obschon jedes Team etwas dagegen tun kann, um seine Form nicht nur zu halten, sondern auch um am Tag X bereit zu sein. Wir haben darum in den letzten Wochen 12 Testspiele bestritten. In ein Trainingslager fuhren wir zwar nicht, genossen dafür aber einen Aufenthalt bei unserem Sponsoren «Walliser Alpentherme» und erlebten ein gediegenes Ski- und Wellness-Weekend. Mit Lommiswil haben wir einen sehr starken Konkurrenten im

Kampf um den Aufstieg. Deshalb wäre es umso wichtiger, dass wir dann die Direktbegegnung für uns entscheiden. Wir sind für die Herausforderung bereit.

Sie arbeiten als Technischer Leiter beim FC Grenchen. Was hat Sie eigentlich daran gereizt, diese Funktion bei einem 2.-Liga-Verein zu übernehmen?

Meine Motivation ist es, beim FC Grenchen etwas aufzubauen, das nicht nur auf die erste Mannschaft einen Einfluss

hat, sondern auf den ganzen Verein. Mittelfristig wollen wir in die 1. Liga aufsteigen. Wir haben hier beim FC Grenchen eine sehr gute Infrastruktur, unter anderem mit der sanierten Haupttribüne und den anderthalb Kunstrasenplätzen. Mir liegt aber auch die Nachwuchsarbeit sehr am Herzen. Ich will zudem die Trainer beim FCG unterstützen, damit sie die Junioren noch besser ausbilden können. Deshalb möchte ich auch mit den Coaches eine Trainingsphilosophie kreieren, die dann im gesamten Verein und

auf allen Stufen umgesetzt wird. Meine Vision wäre, dass wir die umliegenden Klubs dazu motivieren können, auch mitzumachen.

Hatten Sie mit einer derart guten Hinrunde gerechnet?

Ich war schon optimistisch, dass es in diese Richtung geht. Natürlich sind wir Tabellenleader und auch noch ungeschlagen, aber für mich gibt es nur Lommiswil, das uns im Kampf um den Aufstieg gefährlich werden könnte.

Was für einen Einfluss haben Sie auf die erste Mannschaft?

Mit dem neuen Trainer Julien Ceccon tausche ich mich regelmässig aus und ich gebe ihm Feedbacks, was das Gesamtbild der Mannschaft oder die Entwicklung und die Leistung von einzelnen Spielern betrifft.

Wie beurteilen Sie die Arbeit von Julien Ceccon, der die Mannschaft seit letztem Sommer trainiert? Er ist ein sehr ambitionierter Trainer, der auch viel Wert auf die Entwicklung jedes Spielers legt und akribisch arbeitet. Jede Partie wird per Video aufgenommen und danach analysiert. Einzelne Szenen bespricht er dann mit den Spielern und der Mannschaft.

Spüren Sie die Historie dieses Vereins und das Interesse der Bevölkerung am Fussball? Wenn ich nur schon feststelle, wie das Stadion Brühl nach der Sanierung aussieht, dann ist der FC Grenchen nach wie vor von grosser Bedeutung für die Stadt und die Bevölkerung. Deshalb ist es umso wichtiger, dass jetzt auch wir einen Schritt nach vorne machen.

Vorname/Name: Hans-Peter «Bidu» Zaugg

Geburtsdatum: 2. Dezember 1952

Karriere als Spieler: FC Rot-Weiss Bümpliz, Neuenburg Xamax und FC Bern

Karriere als Trainer: FC Zollikofen, FC Aarberg, FC Rapid Ostermundigen, SC Bümpliz 78, Schweizerischer Fussballverband (Nachwuchscoach, Assistenztrainer und Interimscoach der A-Nati), GC, Jomo Cosmos, FC Luzern, Young Boys, Liechtenstein, Biel und Solothurn

LISA BERTELLE
Autorin Lisa Bertelle (links) mit ihrer Kochpartnerin Thayamathi Manichelvan. Bild: zvg
Maryna Usatenko, Mutter Nadija Usatenko und Autor Joseph Weibel (von links). Bild: zvg
Bidu: Hans-Peter Zaugg (links) und Vorstandsmitglied Peter Haldemann schauen beim letzten Vorbereitungsspiel noch etwas skeptisch. Optimismus herrscht jedoch beim Thema FCG-Aufstieg in die 2. Liga Interregional.

Fussballfieber

Heisser Tanz auf zwei Hochzeiten

Diese Woche beginnt die zweite Saisonhälfte in der 2. Liga. Der FC Grenchen 15 nimmt die Rückrunde als klarer Leader und zusammen mit Lommiswil als Favorit in Angriff. Die Ziele sind klar: Der Aufstieg und die Cupfinal-Teilnahme werden angepeilt.

DANIEL MARTINY

Die sehr lange Winterpause ist endlich vorbei. Diesen Samstag startet der FC Grenchen 15 auf dem Brühl gegen den FC Olten in die Rückrunde. Nur vier Tage später gastieren die Uhrenstädter im Cup-Halbfinal beim Titelverteidiger FC Subingen. In einer Woche könnten also bereits wichtige Vorentscheidungen gefallen sein. Natürlich konzentrieren sich die Grenchner vor allem auf die Meisterschaft und den angestrebten Aufstieg in die 2. Liga Interregional. Als Leader besitzt man drei Punkte Vorsprung auf den grossen Direktkonkurrenten FC Lommiswil. Dieser trägt am Mittwoch noch seine Nachtragspartie in Kappel aus. Zum Rückrunden-Auftakt trifft Lommiswil am 11. April schliesslich auf Subingen. Was, wenn der Mitfavorit strauchelt und bereits Punkte abgibt? «Noch ist auch dann noch überhaupt nichts entschieden», ist sich Semir Ressil bewusst.

Der dienstälteste FCG-Offensivspieler steht mittlerweilen in seiner zehnten Saison und wünscht sich sehnlichst den Aufstieg: «Wir müssen aber in erster Linie auf uns schauen. Jeder muss jetzt abrufen, was er kann, und wir müssen eine Einheit sein.» Auch Ressil ist der Meinung, dass der Aufstieg

eine Angelegenheit zwischen dem FCG und den Lommiswilern sein wird.

Fokus auf dem Cup-Match?

Wie wichtig ist in dieser Phase nun der Solothurner Cup? Enttäuscht und traurig mussten die Grenchner 2025 zusehen, wie der Cupfinal vor einer Traumkulisse im eigenen Stadion ohne Grenchner Beteiligung über die Bühne ging. «Das soll sich endlich wieder ändern. Der Cup ist für uns ein grosses Ziel.» Dies ist die Meinung von FCG-Präsident Mirko Recchuti: «Wir haben es bis in den Halbfinal geschafft. Gegen Subingen wollen wir nun den Finaleinzug realisieren.» Die Grenchner brauchen also für ihre ersten Partien im neuen Jahr kaum noch separat motiviert zu werden. Auch auf genügend Unterstützung der Grenchner Fussballfans, die zuletzt monatelang auf regionalen Fussball verzichten mussten, darf gehofft werden.

Ein schlagkräftiges Team Grenchner Trainer Julien Ceccon darf für die bevorstehenden Aufgaben auf ein äusserst verschworenes und schlagkräfti-

ges Team zählen: «Ein solch grosses Team ist in dieser Liga schon Luxus.» Von den zwölf Testspielen gingen die Partien gegen Baden (2×), Bern, Wyler und Besa verloren. Gegen den FC Solothurn und AS Italiana spielte man jeweils Unentschieden. Siege durften die Grenchner gegen den SV Muttenz, den SV Lyss, Birse, Herzogenbuchsee und Solothurn CCYL A feiern. Ceccon musste dabei auf die Rückrunde hin kaum Veränderungen im Team hinnehmen. Der wichtigste Abgang ist jener von Routinier Samuel Zayas. Die langjährige FCG-Teamstütze kehrt zum SC Derendingen zurück. Zayas hatte für seine Farben in 145 Pflichtspielen 67 Tore erzielt. Die wichtigsten Zuzüge kommen alle aus Biel. Vorab bei Besa scheint Grenchen eine hervorragende Adresse zu sein. Gleich drei ehemalige Besa-Akteure mit 1.-Liga-Erfahrung wechseln in die Uhrenstadt: Leutrim Mushkolaj ist Rechtsverteidiger, Augustin Nushi soll als Stürmer eingesetzt werden und der 21-jährige Rini Beqaj spielt auf der Flügelposition. Mit Alessandro Zuccolini (Solothurn) und Giacomo Sacino (Biel) stehen neben Colin Bähler zwei neue, junge Goalies zur Verfügung.

Vorsaison: FCG-Trainer Julien Ceccon (Zweiter von rechts) hat seine Equipe auf die kommenden Spiele eingeschworen.
Foto: Daniel Martiny

Zwischen Schulalltag, Rezepten und Bücherschreiben

Davide Lo Giudice ist 13 Jahre alt und besucht die 7. Klasse der Sek P. Er ist in Grenchen aufgewachsen und führt einen Alltag, der auf den ersten Blick ganz normal wirkt. Früh aufstehen, zur Schule gehen, Hausaufgaben erledigen und lernen gehört für ihn genauso dazu wie Zeit mit Freunden verbringen oder das Klavierspielen. In seiner Freizeit spielt er gerne Tennis, fährt Gokart und fotografiert auch gerne. Und doch gibt es etwas, was ihn von vielen Gleichaltrigen unterscheidet: Davide schreibt eigene Bücher.

LISA BERTELLE

Alles begann in der 6. Klasse. In einer Forschergruppe entstand die Idee, ein eigenes Kochbuch zu schreiben. Was als Schulprojekt gedacht war, entwickelte sich schnell zu etwas Grösserem. Davide sammelte Rezepte, probierte eigene Kreationen aus und stellte am Ende ein Buch zusammen, das gedruckt wurde. Rund 60 Rezepte umfasst sein erstes Werk, das stark von der italienischen Küche zu Hause inspiriert ist und auch Rezepte von Migusto enthält.

Freude am Schreiben

Die Freude am Schreiben liess ihn danach nicht mehr los. Schon bald entstand in den Sommerferien sein zweites Buch «Nonna Lucia». Darin erzählt er die Geschichte eines Jungen namens Luca, der in der Schweiz aufwächst und nur Deutsch spricht und seine Grossmutter Lucia in Italien besucht. Im Zentrum steht die Beziehung zwischen Enkel und Grossmutter, die sich trotz Sprachbarrieren näherkommen. Eine besondere Rolle spielt dabei das gemeinsame Kochen. Luca lernt nicht nur neue Gerichte, sondern auch seine Grossmutter besser kennen. Passend dazu enthält auch dieses Buch Rezepte, die die Geschichte begleiten und einen direkten Bezug zur Handlung schaffen.

Das Cover des Buches wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz gestaltet, und auch beim Schreiben nutzt Davide gelegentlich KI, wenn er nach neuen Ideen sucht oder nicht weiterkommt. Für Davide bedeutet Schreiben vor allem Freiheit. Er kann sich eigene Wel-

ten ausdenken und Geschichten entwickeln, die ihn selbst begeistern. Dabei geht es ihm nicht nur um den Text. Er entwickelt seine Ideen sorgfältig, plant den Aufbau seiner Geschichten genau und arbeitet regelmässig daran. Auch die Gestaltung des Buches spielt für ihn eine

wichtige Rolle, denn er legt Wert darauf, dass das Gesamtbild stimmig ist und sein Werk auch optisch überzeugt.

Unterstützung aus dem nahen Umfeld Auf seinem Weg wird Davide von seiner Familie begleitet. Besonders seine Mutter liest seine Texte und hilft ihm beim Korrigieren und Verbessern. Auch aus seinem Umfeld erhält er viel Zuspruch. Viele reagieren überrascht, wenn sie hören, dass er in seinem Alter bereits eigene Bücher geschrieben hat. Die Rückmeldungen seien durchwegs positiv, sagt er. Ein besonderer Moment war für ihn, als er sein Buch am Marktplatz verkaufen konnte und direkt erlebte, wie sich andere darüber freuten.

Natürlich gibt es auch Momente, in denen das Schreiben schwierig wird. Eine Geschichte weiterzuführen und neue Ideen zu entwickeln, braucht Geduld. Davide bleibt je doch dran und arbeitet kontinuierlich weiter. Ge nau diese Ausdauer hilft ihm, seine Projekte erfolg reich zu vollenden.

Ein Blick in die Zukunft Ein drittes Buch ist bereits geplant. Dieses Mal möchte Davide sich von Rezepten

lösen und wieder eine erfundene Geschichte schreiben – einen Roman. Die genaue Idee steht noch nicht fest, doch die Motivation ist gross. Für ihn bleibt das Schreiben in erster Linie Hobby, das ihm Freude bereitet. Seine beruflichen Ziele liegen in einem ganz anderen Bereich: Er will später Medizin studieren.

Was Davide antreibt, ist die Freude am eigenen Schaffen. Diese Erfahrung möchte er auch anderen weitergeben. Sein Rat ist einfach: Wer gerne schreibt, soll nicht aufgeben, sondern dranbleiben und den eigenen Ideen vertrauen.

Wir freuen uns auf Ihre schönsten Bilder!

Teilen Sie mit uns besondere Momente aus Grenchen und der Umgebung. Senden Sie uns Ihre besten Aufnahmen per E-Mail zu – wir wählen ausgesuchte Bilder für unsere Print- und Onlinekanäle aus. Wir danken Ihnen herzlich für Ihren Beitrag und freuen uns auf inspirierende Einsendungen an: redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch.

Jungautor Davide Lo Giudice präsentiert stolz seine beiden Werke «Nonna Lucia» und «Mein Rezeptbuch». Die Bücher sind im Restaurant Amici in Grenchen erhältlich.
Bild: Lisa Bertelle
Edward Hopper zu Besuch in Grenchen, beim Parktheater Foto: Heinz Kohler, Grenchen

GemeinschaftsantennenGAG Notfallzahnarzt

MELDEN SIE IHREN ANLASS

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Website www.jurasonnenseite.ch unter «Events» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kosten-

FREITAG, 10.4.

7–12 Uhr: Grosser Monatsmarkt (1 Woche verschoben wegen Ostern). Der grosse Monatsmarkt ergänzt am 1. Freitag im Monat das Wochenmarktangebot mit Waren aller Art. Infos: www.gvg.ch Marktplatz

23 Uhr: Lik Kino Palace. Im Kino Palace Grenchen zeigt man den tamilischen Film «Lik Love Insurance Kompany» mit einer Ticket Booking Show. Kino Palace, Rainstrasse 19

SAMSTAG, 11.4.

8.30–10.30/14.30–16.30 Uhr: Bahnkurs April 2026 im Tissot Velodrome. Sechsteiliger Bahnkurs im Tissot Velodrome; Voraussetzung für öffentliches Bahntraining. Termine 11. April

8.30 / 14.30 Uhr, 12. April 8.30 Uhr. Tissot Velodrome, Neumattstrasse 25

9–11 Uhr: Frauezmorge im Zwinglihaus. Wir geniessen ein gemütliches Beisammensein. Zwinglihaus Grenchen, Zwinglistrasse 9

14–17 Uhr: Schauspiel – die Grundlagen. Grundtechniken, Improvisation und Körperausdruck. Kosten CHF 370 / 430. Parktheater Grenchen, Lindenstrasse 41

14–17 Uhr: Malkurs Abstrakt. Experimentelle Bildgestaltung, ohne Vorkenntnisse. elisa-sadeghi.jimdosite.com

Atelier Malkurse Elisa Sadeghi, Sägemattstrasse 21

losen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Website der Tourismus- und Wohndestination Jurasonnenseite. Die Daten werden teilweise für die Printausgaben von CH Media: Grenchner Tagblatt, Solothurner Zeitung, Oltner Tagblatt sowie deren Onlinever-

17 Uhr: CantaGaudio präsentiert zwei Serenadenkonzerte mit Liedern zu Freiheit und Sehnsucht, begleitet von Klavier und KlarinetteEintritt frei. Christkatholische Kirche, Lindenstrasse 33 SONNTAG, 12.4.

8.30–11.45 Uhr: «52. Biberister OL, Sprint-OL Grenchen» mit Start Bielstrasse-Passerelle und Ziel Marktplatz statt. Wettkampfzentrum, Witmattstrasse 83

17 Uhr: Der Film «Anthony» zeigt das Leben der Eelam Tamil Community in Jaffna mit Musik von Ilaiyaraaja. Kino Palace, Rainstrasse 19 MONTAG, 13.4.

15.45–17.45 Uhr: Bahnschnupperkurs. Mitbringen: Rennradbekleidung, Helm, Handschuhe, Mut. Tissot Velodrome, Neumattstr. 25

DIENSTAG, 14.4.

13.45–17 Uhr: Senioren Jass. Tissot Velodrome, Neumattstr. 25

18.30–19.30 Uhr: Laufeinsteiger-Kurs 2026. Free Runners Grenchen bieten einen begleiteten Laufeinsteiger-Kurs für Anfänger ohne Vereinszwang an. Holzerhütte Grenchen, Grubenweg

MITTWOCH, 15.4.

11.30–14 Uhr: Mittagstische 2026 Grenchen. Anmeldung bei Tanja Weissmann, Tel. 076 326 22 50 oder per E-Mail tanja.w@besonet.ch

Zwinglihaus Grenchen, Zwinglistrasse 9

DONNERSTAG, 16.4.

14.30 Uhr: Frauentreff. Gemütliches Treffen 14.30 Uhr vor Ort; 14 Uhr gemeinsamer Spaziergang ab Bahnhof Süd. Tennis-Chugele, Flughafenstrasse 38 FREITAG, 17.4.

7–12 Uhr: Markt. www.gvg.ch Marktplatz

anstaltungskalendern verwendet. Redaktionsschluss jeweils Dienstag, 12 Uhr. Keine Publikationsgarantie. Wir helfen gerne! E-Mail: support@eventfrog.net Hotline Schweiz: +41 62 588 04 50

SAMSTAG, 18.4.

«Velobörse Grenchen»

Die VCS Regionalgruppe Grenchen lädt am 18. April 2026, wieder zum Velovergnügen auf den Marktplatz ein.

An der Velobörse auf dem Markplatz in Grenchen werden am 18. April von 8.15 bis 11 Uhr alte Velos, Veloanhänger, Kindervelos, Dreiräder, Trottinetts und so weiter am VCS-Stand entgegengenommen. Die Preise werden von den Eigentümerinnen und Eigentümern festgelegt. Der VCS verkauft diese Artikel für die Anbietenden gegen einen Unkostenbeitrag von 10–20 % des Verkaufspreises. Von 9.15 bis 13 Uhr können die angenommenen Artikel besichtigt, ausprobiert und gekauft werden.

Zur Überprüfung der Identität legen die Anbietenden einen Personalausweis vor. Jede Person kann maximal vier Artikel zum Verkauf abgeben. Die Auszahlung des Verkaufserlöses oder die Rücknahme von unverkauften Artikeln erfolgt bis 13 Uhr am VCS-Stand.

Samstag, 18. April 2026, 09:15 – 13:00 Uhr, Markplatz Grenchen

MITTWOCH, 15.4.

14–17 Uhr: Praxisnaher Regiekurs von Oscar Bingisser: Methoden für Schauspielende; CHF 590 / 650. Parktheater Grenchen, Lindenstrasse 41

20 Uhr: Neil Simons «Barfuss im Park». Schopfbühne, Schützengasse 4

SONNTAG, 19.4.

14–15 Uhr: Letzte Führung durch «Ausgewählt! 25 Objekte von gestern». Xavier Fàbregas führt, Eintritt CHF 7.00, Kinder bis 16 Jahren gratis. Museum Grenchen, Absyte 3

DIENSTAG, 21.4.

13.45–17 Uhr: Senioren JassTissot Velodrome, Neumattstr. 25

18.30–19.30 Uhr: Laufeinsteiger-Kurs 2026. Die Free Runners Grenchen führen Laufanfänger im begleiteten Kurs ohne Vereinszwang an das Laufen heran. Holzerhütte Grenchen, Grubenweg MITTWOCH, 22.4.

14–17 Uhr: Exkursion Kinder ab 4 bis 2. Klasse: Löwenzahn verarbeiten, mit Zvieri, 40 Fr., Anmeldung bis Montagabend, 14 Uhr Vitaparcour Grenchen. Waldspielgruppe Mooswichteli

14–17 Uhr: Plein-Air-Malkurs: ohne Vorkenntnisse, Unkostenbeitrag. elisa-sadeghi.jimdosite.com

Atelier Malkurse Elisa Sadeghi, Sägemattstrasse 21

Fami-Träff (Eltern und Kinder Treffen). Der Treffpunkt für Eltern und Kinder ab Geburt bis ca. 4-jährig. Aktuelle Öffnungszeiten: Mo, 14.30– 16.30 Uhr, Mi/Fr, 9–11 Uhr. Eintritt Fr. 3.–. Infos: www.familienvereingrenchen.ch. Familienverein Grenchen, Kapellstrasse 26, im 1. OG.

11.30–14 Uhr: Mittagsclub Bettlach im Markussaal: Mittagessen, Menü 12 CHF inkl. 2 dl Mineral. Anmeldung bis Montag. Rebecca Walker, 076 580 22 17 Markussaal Bettlach, Markusstrasse 4

FREITAG, 17.4.

20–23.50 Uhr: Der Jodlerklub Bettlach präsentiert einen bunten Strauss Jodellieder und die klubeigene Theatergruppe spielt das Lustspiel «De Chuehstall-Adonis».

MZH Bettlach, Erlimoosstrasse 8

Zämegolaufe: Immer Montag und Mittwoch. Routenplanung und genaue Zeiten unter: www.zämegolaufe.ch/grenchen

Jodlerklub

SAMSTAG, 18.4.

14–16.30 Uhr: Streethockey NL: SHC Bettlach vs. SHC Bonstetten Wettswil. Gratis Eintritt, gedeckte Zuschauerplätze, Verpflegung.

Museum Grenchen: Dauerausstellung: «Vom Bauerndorf zur Technologiestadt». «Grenchäologie, vom Schalenstein zur Ritterburg».Offen: Mi, Sa, So, 14–17 Uhr. www.museumgrenchen.ch Kunsthaus Grenchen: Neubau: 29. März –5. Juli 2026: Annatina Graf: insideout Villa Girard: 29. März 2026–28. Februar 2027: Ans Licht – Einblick in die Sammlung des Kunsthauses Grenchen Offen: Mi–Sa, 14–17 Uhr,So, 11–17 Uhr. www.kunsthausgrenchen.ch

Strassenhockeyclub Bettlach, Bahnweg 4 14–17 Uhr/20–23.50: Der Jodlerklub Bettlach präsentiert Jodellieder und die Theatergruppe spielt das Lustspiel «De Chuehstall-Adonis». MZH Bettlach, Erlimoosstrasse 8

FREITAG, 10.4.

19–23 Uhr: Spielgilde Leugene. Monatliches offenes Spieltreffen mit Brett-, Karten- und Würfelspielen. Kostenlos. Ab 16, Jüngere mit Begleitung. Mehrzweckraum Brunnenplatz

SAMSTAG, 11.4.

14–16.30 Uhr: «Streethockey CL1: SHC Bettlach II vs. La Chaux-de-Fonds II»

Das Halbfinal-Streethockeyspiel beginnt um 14 Uhr mit gedeckten Plätzen, freiem Eintritt und Verpflegung. Strassenhockeyclub Bettlach, Bahnweg 4

SONNTAG, 12.4.

17 Uhr: CantaGaudio präsentiert zwei Serenadenkonzerte mit Liedern zu Freiheit und Sehnsucht, begleitet von Klavier und Klarinette. Reformierte Kirche, Beundenstrasse 23

Frauenzmorge. Bild: zvg
Letzte Führung «Ausgewählt!». Bild: zvg
Bettlach. Bild: Sandra Bühler
Bild: zvg

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