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Limmatwelle Woche 29 / 21. Juli 2022

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DIE GENERATION WECHSELT – DER ANSPRUCH BLEIBT: Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 21. Juli 2022, 61. Jahrgang, Nr. 29

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Mehr als «nur» Schulhauswart

Wasser, Schatten oder ein Eis essen

«Es ist schön, wenn die Kinder mich auf der Strasse erkennen und grüssen», sagt Guido Nussbaumer. Diese Wertschätzung und die Abwechslung sind mit ein Grund, weshalb ihm sein Job als Schulhauswart in der Schule Würenlos nie verleidet ist. Ebenso schätzt er die Selbstständigkeit und Vielfalt, die sein Job bietet: «Man ist nicht nur Schulhausabwart, sondern auch Gärtner, Sanitär, Schreiner, Mechaniker und vieles mehr.» (bär) S. 7

Viel Wasser trinken, Schattenplätze suchen, sich im Wasser abkühlen oder ein Eis essen. Das sind einige Tipps, um Hitzetage geniessen zu können.

Es gibt Zander an der Limmat Nachdem das traditionelle Fischessen zweimal ausgefallen ist, laden die Wettinger Fischer am ersten August-Wochenende wieder an die Limmat ein. Der Fischbestand in der Limmat und anderen Schweizer Gewässern reicht aber bei weitem nicht mehr aus, um einheimischen Fisch anzubieten. (bär) S. 2/3

MELANIE BÄR

Àngela Dos Remèdìos holt sich in der Gelateria Gwundertüte in Wettingen ein Eis. Am liebsten mag sie die Aromen Schokolade oder Stracciatella. Doch an Hitzetagen mit über 30 Grad wählt sie lieber Sorbets. «Die sind sehr erfrischend. Auch Smoothies mag ich gerne. Gerade wenn man wegen der Hitze keinen grossen Appetit hat, ist das eine gute Alternative, die auch der Seele gut tut», sagt die Wettingerin und lacht. Tipps gegen die Hitze hat auch die Fachstelle Altersnetzwerk in Baden. Weil gerade alleinstehende, ältere Menschen unter der Hitze leiden, empfiehlt sie ihnen, ebenso wie der Bund, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden. S. 4/5 Àngela Dos Remèdìos isst an Hitzetagen ein Eis zur Abkühlung.

Melanie Bär

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WETTINGEN/NEUENHOF

Die Fischer laden

AUS DEM GEMEINDERAT

Haben das eidg. Fähigkeitszeugnis erhalten: Alena Windlin, Nicola Bumann, Svenja Konrad, Augusto Nhimi, Ervin Beqiri (es fehlt: Lorenzo Donadio) zVg Erfolgreiche Lernende der Gemeinde Wettingen In diesen Tagen geht für vier Lernende und zwei Praktikanten die Berufsausbildung bei der Gemeinde Wettingen zu Ende. Das eidg. Fähigkeitszeugnis durften in Empfang nehmen: Ervin Beqiri, Kaufmann, Nicola Bumann, Fachmann Betriebsunterhalt, Lorenzo Donadio, KaufINSERATE

Bauherrschaft:

mann, Svenja Konrad, Kauffrau, Augusto Nhimi, Fachmann Betriebsunterhalt, und Alena Windlin, Fachfrau Information und Dokumentation. Svenja Konrad und Ervin Beqiri haben zusätzlich die Berufsmaturität erlangt. Nicola Bumann schloss seine Ausbildung mit der Note 5,3 und zudem als Kantonsbester ab. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden gratulieren den jungen Berufsleuten herzlich zum erfolgreichen Abschluss und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für den weiteren Lebensweg. (zVg)

Irene Leder Sulzbergstrasse 18

REGIONALPOLIZEI

5430 Wettingen

Bergstrasse 79

Parzelle:

2150

Zusatzgesuche:

Kanton

Bauherrschaft:

Güllu und Besir Kisa Hardstrasse 43 5430 Wettingen

Bauobjekt:

PÄ 2022-0060, Heizungsersatz Öl zu Wärmepumpe

Baustelle:

Neustrasse 3

Parzelle:

3819

Zusatzgesuche:

keine

Bauherrschaft:

Franziska Suter und Ivo Bollinger Bahnhofstrasse 10 5430 Wettingen

Bauobjekt:

Heizungsersatz Gas zu Wärmepumpe, Photovoltaikanlage

Baustelle:

Bahnhofstrasse 10

Parzelle:

2584

Zusatzgesuche:

keine

Öffentliche Planauflage vom 22. Juli bis 20. August 2022. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www.wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorhe-

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Wärmepumpe Baustelle:

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Heizungsersatz Öl zu ti n

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Bauobjekt:

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Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen während den Sommermonaten Diese sind wie folgt: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30–11.30 Uhr. Nachmittags nur telefonisch erreichbar von 13.30 bis 16 Uhr unter 056 417 92 00.

850 Kilogramm Zander werden am ersten AugustWochenende in der Wettinger Fischerhütte frittiert. Nach zweijähriger coronabedingter Pause laden die Wettinger wieder zum Fischessen ein. Der Bootsclub Neuenhof musste den Anlass ein Jahr vertagen, lädt im nächsten Juni dafür zum 50-Jahr-Jubiläum ein. MELANIE BÄR

«Endlich», sagt Peter Ehrbar, Präsident des Fischerclubs Wettingen und Vizepräsident der Pachtvereinigung Stausee Wettingen, «endlich können wir wieder ein Fischessen durchführen.» Nach zweijähriger coronabedingter Pause haben die Fischer die Vorbereitungen jetzt «mit viel Zuversicht» aufgenommen, heisst es auch auf der Website des Fischerclubs Wettingen. «Wir freuen uns, wenn die Fischerhütte voll wird und wir überrannt werden», sagt der 61-Jährige und lacht. Einerseits freuen sich die Klubmitglieder auf die Begegnungen, darauf, den idyllischen Ort an der Limmat der Bevölkerung ein Wochenende lang zugänglich zu machen. Andererseits brauchen sie die Einnahmen, um ihre Ausgaben zu decken. «Wir haben jährliche Kosten fürs Ufer- und Wasserrecht, Versicherungen oder jetzt auch, um das Fest vorzufinanzieren», so Ehrbar. Weil diese Einnahmen die

Fischessen 2022

Fischerhütte Wettingen

Freitag 05. August, ab 18.00 Uhr Samstag 06. August, ab 11.00 Uhr Sonntag 07. August, ab 11.00 - 17.00 Uhr • Folgen Sie den Hinweistafeln Tag am Wasser

Einwendungen sind im Doppel während der haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

vergangenen beiden Jahre ausblieben, wurde der Mitgliederbeitrag von 50 auf 300 Franken erhoben. Mehreinnahmen durch zusätzliche Mitglieder zu decken, sei indessen nicht möglich. «Statuarisch ist festgehalten, dass die Anzahl Sitzplätze in der Hütte mit der Anzahl Mitglieder übereinstimmen muss, deshalb können wir nur 25 bis 30 Mitglieder aufnehmen.» Ob die Erhöhung der Mitgliederbeiträge eine einmalige Sache sei oder beibehalten wird, ist gemäss Ehrbar noch

INSERATE

riger Absprache zugestanden werden. Allfällige Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie

Mit der Fähre zum Fischessen Von Neuenhof

• Freitag- und Samstag: Musikalische Unterhaltung ab 19.00 Uhr • Fährbetrieb ab Neuenhof

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch 2022-0040 Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Neuenhof, Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof Lage: Parzellen Nr. 1759, Schulareal, 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Spiel und Begegnungsplätze, Pausenplatzgestaltung Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 22. Juli 2022 bis 20. August 2022 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung


WOCHE NR. 29 DONNERSTAG, 21. JULI 2022

zum Verweilen ans Wasser ein Das ist den Fischern wichtig. Schliesslich soll ihr Hobby auch dem Wohle des Tieres und der ganzen Natur dienen. Deshalb führen die Mitglieder der Pachtvereinigung Stausee Wettingen regelmässige Uferreinigungen durch. Denn das ganze Naturerlebnis beim Fischen ist für sie «ein guter Ausgleich zum Alltag und Beruf», wie Präsident Ehrbar sagt und anfügt: «Ich kann in der Natur sehr gut abschalten.»

werden die Gäste mit dem Schiff nach Wettingen ans Fischessen gebracht.

Gaby Kost/12.08.2019

unklar und hängt von der finanziellen Entwicklung ab. Bootsclub Neuenhof Auch der Bootsclub Neuenhof muss die ausbleibenden Einnahmen anderweitig decken, wie Tobias Baumgartner, Vize-Präsident Bootsclub Neuenhof und OK-Chef Fischessen, auf Anfrage bestätigt: «Der ausbleibende Gewinn muss somit mit höheren Mitgliederbeiträgen oder der Reduktion von Reserven getragen werden.» Weil ihr Fischessen traditionellerweise Ende Mai stattfindet und die Vorbereitungen gestartet hätten, als Covid noch allgegenwärtig war, «hatten wir grossen Respekt vor einer Durchführung, dem Schutz der Mitglieder und natürlich auch der Besucher», begründet Baumgartner, weshalb sie das Fischessen dieses Jahr zum dritten Mal absagten. Er hofft aufs nächste Jahr. Dann feiert der Bootsclub sein 50-Jahr-Jubiläum. «Zu diesem Zweck errichten wir unsere Bühne auf dem Wasser für das Fischessen etwas später als gewohnt: Es findet vom 23. bis 25. Juni 2023 statt. Wir freuen uns jetzt schon auf zahlreiche Besucher.»

Peter Ehrbar Präsident des Fischerclubs Wettingen. Melanie Bär

vom 5. bis 7. August. 850 Kilogramm Zander haben sie bestellt. «Leider ist diese Menge nicht mehr aus Schweizer Gewässern erhältlich», so Peter Ehrbar. Ein Schweizer Fischimporteur und -lieferant hat ihnen deshalb Zander aus Kasachstan besorgt. «Aus Fischen, die dort in einem natürlichen Flusslauf aufwachsen, fair gehalten und im Wildfang gefischt werden», sagt Peter Ehrbar. Zusammen mit anderen Klubmitgliedern hat er den Fischimporteur besucht und liess Fisch stammt aus dem Ausland Bereits in diesem Jahr auf viele Be- sich erklären, wie die Fische gehalsucher hoffen die Wettinger Fischer ten werden.

Seit 40 Jahren am Fischen Er selbst ist seit 35 Jahren Vereinsmitglied, davon war er 20 Jahre lang im Vorstand tätig und seit 10 Jahren ist er deren Präsident. Er ist durch Zufall zum Fischen gekommen. Vor etwa 40 Jahren hat er den damaligen Freund seiner Schwester zum Fischen begleitet. «Von da an hat mich das Fischen gepackt», erinnert er sich zurück. Das Spannendste am Fischen ist für ihn, wenn er einen grösseren Fisch an der Angel hat und er nicht weiss, ob er es schafft, den Fisch an Land zu ziehen, oder ob sich der Fisch durch «Kampf» befreit. Peter Ehrbar findet es auch nicht schlimm, wenn sich der Fisch losreisst. «Ich finde, dass man auch dem Tier seine Chance lassen soll.» Der grösste Fisch, den der Präsident je gefangen hat, war ein 112 Zentimeter langer Hecht. Das war vor 15 Jahren. Peter Ehrbar fischt nicht nur regelmässig an der Limmat. Er und die anderen Klubmitglieder gehen auch immer wieder an verschiedenste Schweizer Bergseen angeln. Auf die Frage, was am Fischen am nervigsten sei, sagte er: «Wenn die vorbeilaufenden Leute andauernd fragen, ob man schon etwas gefangen habe.» Aber das sei ein Detail, grundsätzlich mache ihm das Fischen auch nach über 40 Jahren noch grossen Spass. Dazu gehören auch das gesellige Beisammensein und die Kollegialität mit den anderen Fischern im Club. «Auch das ist für mich ein wichtiger Aspekt.» Am ersten August-Wochenende kann sich die ganze Bevölkerung von dieser Geselligkeit am Wasser anstecken lassen. «Wir freuen uns, dass wir endlich wieder Besucherinnen und Besucher bei uns am Wasser empfangen können.» Fischessen in der Fischerhütte Wettingen, Freitag, 5.8., ab 18 Uhr, Samstag, 6.8., ab 11 Uhr, Sonntag, 7.8., 11–17 Uhr; Freitag und Samstag mit musikalischer Unterhaltung ab 19 Uhr; Fährbetrieb ab Neuenhof.

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AUS DEM GEMEINDERAT Ersatzwahl eines Mitgliedes der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Neuenhof vom 25. September 2022 für den Rest der Amtsperiode 2022/2025, Anmeldeverfahren – Reminder Christoph Meier, glp, reichte per 30. April 2022 seine Demission als Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Neuenhof ein. Der Gemeinderat hat die Durchführung der Ersatzwahl auf den Urnengang vom 25. September 2022 angesetzt, sofern nicht eine stille Wahl zustande kommt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Neuenhof zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei, Gemeindehaus, 2. Stock, bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, 12 Uhr, das heisst, bis am Freitag, 12. August 2022, 12 Uhr, einzureichen. Sind weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen als zu wählen sind, ist mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen von der anordnenden Behörde beziehungsweise vom Wahlbüro Neuenhof als in stiller Wahl gewählt erklärt. Für allenfalls noch zu vergebende Sitze ist eine Wahl an der Urne durchzuführen (§ 30a GPR). Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei, Tel. 056 416 21 70, gemeindekanzlei@neuenhof.ch oder unter www. neuenhof.ch bezogen bzw. heruntergeladen werden. Vorgezogene Kehrichtabfuhr Aufgrund des Bundesfeiertages vom 1. August findet die ordentliche Kehrichtabfuhr nicht am 1. August, sondern bereits am Samstag, 30. Juli, statt. Die Sommeröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung bis 5. August sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14– 18 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 8–11.30 Uhr, Nachmittag geschlossen, Freitag, 7.30 Uhr durchgehend bis 14.30 Uhr. Selbstverständlich ist – unter vorgängiger Kontaktaufnahme – auch während den eingeschränkten Öffnungszeiten eine individuelle Terminvereinbarung möglich.


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WETTINGEN/NEUENHOF/KILLWANGEN

Picknicken an der

VEREINE

Es ist und bleibt heiss. Der Bund rief die zweithöchste Hitzewarnstufe aus. Wo man bei diesem Wetter Abkühlung bekommt, was das Badener Altersnetzwerk empfiehlt und wo man Daheimgebliebene trifft. MELANIE BÄR

Die Frauen-Fussball-Mannschaft der Juniorinnen unter 12 Jahren (FF12b) des FC Baden-Wettingen besteht aus den Jahrgängen 2010, 2011 und 2012. Die Juniorinnen haben die zweite Stärkeklasse der Frühjahrsrunde 2022 gewonnen. Mit 9 Siegen von 10 Spielen dürfen alle Spielerinnen sehr stolz auf sich sein. Trainer Gordon McCutcheons Rezept für diese hervorragende Saison: «Einfachen Fussball zu spielen mit hoher Ballkontrolle, breitem Spiel und natürlich Freude und Spass am Fussballspiel zu haben.» Die meisten Spielerinnen gehen direkt ins FF12a und die ganze Mannschaft freut sich auf die neue Saison. (zVg)

INSERATE

Bundesfeier 2022 Programm

Montag, 1. August 2022, ab 11.15 Uhr, Aula Festprogramm

«Die Sorge um die Gesundheit der Menschen während der Hitzetage geht uns alle an», schreibt Melanie Borter, Leiterin der Koordinationsstelle Altersnetzwerk bei der Stadt Baden. Gemäss dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteo Schweiz gilt als Hitzetag, wenn die Temperatur auf 30 Grad oder mehr steigt. «Die Anzahl dieser Hitzetage nahm in der Schweiz während der vergangenen Jahrzehnte kontinuierlich zu», heisst es auf der Website. Waren es vor über 30 Jahren maximal 10 Tage, stieg die Anzahl Hitzetage in den letzten 15 Jahren teilweise bis auf 25 Tage. Die momentanen Temperaturen von bis zu 38 Grad haben den Bund dazu bewogen, die zweithöchste Hitzewarnstufe auszurufen. Das Altersnetzwerk Baden hat eine Liste

mit Tipps gegen die Hitze (Box) veröffentlicht. In der Alterssiedlung Sonnmatt gibt es Wassermelone Der wohl am meisten genannte Ratschlag, viel zu trinken, wird auch in der Alterssiedlung Sonnmatt in Neuenhof strikte befolgt. «Wir achten darauf, dass die Bewohnerinnen und Bewohner täglich wenn möglich zwischen zwei und drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Das tönt vielleicht nach wenig, doch bei normalen Temperaturen trinken viele deutlich weniger», sagt Katharina Betschmann, Pflegedienstleiterin im Sonnmatt. Damit sie auf diese Flüssigkeitsmenge kommen, bieten sie den Senioren im Moment Wassermelonen an. «Das essen sie sehr gerne. Auch Bouillon steht auf dem Menüplan.» Ansonsten werde darauf geachtet, dass sich die Bewohner draussen im Schatten aufhalten, am liebsten unter Bäumen. «Am meisten leiden Menschen mit Atemproblemen unter der Hitze. Vereinzelt stellen wir deshalb mobile Kühlgeräte und Ventilatoren in deren Zimmer.» Auch Medikamente nehmen bei hohen Temperaturen Schaden. Weil diese im Stationszimmer aufbewahrt werden, muss auch dieser Raum gekühlt werden.

• 11.15 Uhr • 11.45 Uhr

Apéro für die Bevölkerung Musikalische Unterhaltung durch den Männerchor Neuenhof • 12.00 Uhr Begrüssung durch Herr Gemeindeammann Martin Uebelhart, Festrede von Herrn Reto Nause, Gemeinderat der Stadt Bern, Vizepräsident und Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie Im Anschluss gemeinsames Singen der Nationalhymne, in Begleitung des Männerchors Neuenhof • 12.30 Uhr Alle Festbesucherinnen und Festbesucher sind zum «Pasta-Festival» (solange Vorrat) eingeladen. • 11.15 Uhr – Kinderschminken und Hüpfburg im Peterskeller 14.00 Uhr Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Häuser dem Fest entsprechend schmücken. Das Abbrennen von Knallfeuerwerk geschieht auf eigene Verantwortung, ist aber auf dem Festareal nicht gestattet. Gemeinderat und OK laden sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner herzlich zur Bundesfeier ein. GEMEINDERAT NEUENHOF und OK Bundesfeier

Jacqueline Ruggli, angetroffen beim Schwimmen im Meierbädli in Killwangen: «Ich kühle Stunde lang im Meierbädli. Die Bewegung und die Abkühlung tun mir gut. Ich gehe dann, w gegenseitigen Respekt, gerade auch hier beim Baden wichtig. Mein Tipp gegen die Hitze is viel Wasser mit Ingwer und Zitrone.»


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Limmat, Schwumm im Bädli

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AUS DEM GEMEINDERAT Publikation Gesuche um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Killwangen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Mohamed Hadaji, 1980, Jasmin Hadaji, 2015, Maram Hadaji, 2017 und Tasnim Hadaji, 2020, alle tunesische Staatsangehörige, wohnhaft in 8956 Killwangen, Zürcherstrasse 10. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seiner Beurteilung einfliessen lassen.

Parkierungsreglement tritt per 1. August in Kraft Wie man sicherlich bemerkt hat, wurden in letzter Zeit die verschiedenen Parkplätze markiert und die Parkzonen mittels Signalisationstafeln beschriftet. Somit sind alle Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen und das Reglement kann umgesetzt werden. Der Gemeinderat hat die Gebühren wie folgt festgelegt: AnwohnerParkkarte A zum Jahrespreis von 600 Franken oder Monatspreis (= 30 Tage) von 60 Franken, Beschäftigten-Parkkarte B zum Jahrespreis Stella Phitchayavate, angetroffen beim Picknicken an der Limmat in Killwangen: «Ich verbringe ab und zu den Mittag mit von 400 Franken oder Monatspreis Arbeitskollegen am Wasser an einem schönen Schattenplatz in der Natur. Mein Tipp gegen die Hitze ist, viel Wasser zu trin- (= 30 Tage) von 40 Franken und die ken, früh aufzustehen, um das Büro gut durchzulüften, und früher Feierabend zu machen.». Melanie Bär Tages-Parkkarte C (gültig max. 12 Stunden) zum Preis von 6 Franken. Das neue Parkierungsreglement tritt per 1. August in Kraft. Die entsprechenden Parkkarten können ab sofort bei der Gemeindekanzlei Killwangen (Gemeindehaus 1. OG, per Die Sorge um die Gesundheit der Menschen während Hitzetagen geht uns alle an. Machen Sie bitte Freunde, Angehörige und alleinstehende ältere Menschen in Ihrer Nachbarschaft auf die E-Mail an gemeindekanzlei@killGesundheitstipps für heisse Tage aufmerksam: wangen.ch oder per Telefon 056 418 10 60) bezogen beziehungsweise Meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung. bestellt werden.

Hohe Temperaturen

Lüften Sie nur in der Nacht oder den Morgen- und Abendstunden und schliessen Sie am Tag die Rollläden, Jalousien und Vorhänge. Trinken Sie über den Tag verteilt mindestens zwei Liter Wasser, ungesüssten Tee oder Saftschorle – auch ohne Durstgefühl. Platzieren Sie an mehreren Stellen in der Wohnung Getränke griffbereit oder verteilen Sie Erinnerungsnotizen. Lassen Sie sich durch einen Signalton (Wecker, Handy) alle zwei Stunden daran erinnern, ein Glas Wasser zu trinken. Kühlen Sie Ihren Körper, mit feuchten Tüchern auf Stirn und Nacken, kalten Fuss- und Handbädern oder einer Dusche. Meiden Sie körperliche Anstrengungen, geniessen Sie das Nichtstun.

e mich täglich hier im Wasser ab und paddle eine wenn es am wenigsten Badegäste hat, und finde st, sich im Schatten aufzuhalten. Ich trinke auch bär

Reagieren Sie im Notfall. Bei Schwäche, Verwirrtheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen Hausärztin oder Hausarzt anrufen oder 0900 401 501 Ärztlicher Notfalldienst (3.23 Fr./Min).

Gesundheitstipps des Altersnetzwerks Baden.

zVg

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung in den Sommerferien Während der Sommerferien, das heisst noch bis 5. August, gelten für die Gemeindeverwaltung folgende reduzierte Öffnungszeiten: Montagbis Donnerstagvormittag: 8.30 bis 11.30; Montagnachmittag: 14 bis 18.30 Uhr; Freitag: 7.30 bis 11.30 Uhr. Am Dienstag-, Mittwoch-, Donnerstag- und Freitagnachmittag ist die Gemeindeverwaltung geschlossen. Ab Montag, 8. August, ist man wieder zu den normalen Öffnungszeiten für die Bevölkerung da.


6 Bundesfeier in Spreitenbach

SPREITENBACH/WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT

Montag, 1. August 2022

Festprogramm Offizielle Bundesfeier auf dem Gemeindehausplatz 10.30 Uhr

Begrüssung durch Gemeindepräsident Markus Mötteli Ansprache von Roger Köppel, SVP-Nationalrat, Verleger und Chefredaktor des Wochenmagazins Die Weltwoche Alphorngruppe Reussblick mit Fahnenschwinger Niederwiler Stubetehöckler Anschliessend Apéro, offeriert von der Ortsbürgergemeinde

Bei schlechtem Wetter findet die Feier im Festzelt auf der «Ziegelei» statt! Volksfest auf dem Ziegelei-Areal ab 17.00 Uhr

Festwirtschaft

ab 18.00 Uhr

Unterhaltung und Tanz und mit dem Duo «Pop Alpin»

Es laden herzlich ein Gemeinderat und Velo Club Spreitenbach

Aufruf zum freiwilligen Wassersparen Aufgrund der hohen Temperaturen und der anhaltenden Schönwetterphase ersucht der Gemeinderat die Bevölkerung, mit dem Wasser sparsam umzugehen. Autowaschen, Rasenwässern oder Poolfüllen soll vermieden werden. Kommunikationsnetz Spreitenbach Anlässlich der letzten Gemeindeversammlung informierte der Gemeinderat über den geplanten Wechsel zu Sunrise/UPC. Der Gemeinderat nahm die anschliessende intensive Diskussion zur Kenntnis und wird nach den Sommerferien das weitere Vorgehen nochmals diskutieren. Anschliessend wird der Gemeinderat in der Limmatwelle die Bevölkerung informieren. Baubewilligungen wurden erteilt an: Erich Kern, Binzmattstrasse 18, 8957 Spreitenbach; Neubau Aussentreppe Kellerabgang zu Lagerraum UG-West an der Rotzenbühlstrasse 55. Mato und Sladjana Lubina, Weiherstrasse 25, 8957 Spreitenbach; Ersatz bestehende Thujahecke durch Sichtschutzwand an der Weiherstrasse 25. Termine 29. Juli, 19 Uhr: Kunst im Gemeindehaus, Vernissage; 1. August, 10.30 Uhr: Bundesfeier, Gemeindehausplatz. Ab 17 Uhr: Volksfest, Ziegelei-Areal.

«Ich konnt Er arbeitet bereits seit 35 Jahren im Dienste der Schule und der Gemeinde Würenlos. Die Rede ist von Hauswart Guido Nussbaumer. Etwas, was er schätzt, ist der kurze Arbeitsweg. CORINNE BÜRKI

Guido Nussbaumer läuft durch das Schulhaus Würenlos, als wäre es sein Zuhause. In den letzten 35 Jahren war er vielleicht drei Tage krank, hatte eine Woche Unfall und jedes Jahr ein paar Wochen Ferien. – Sonst war er immer da, bei seiner Arbeit als Hauswart. «Während diesen 35 Jahren konnte ich immer zum Zmittag nach Hause und mit meinen Kindern und meiner Frau am Esstisch sitzen», sagt Nussbaumer. Das schätze er sehr: «Es ist ein Privileg, am gleichen Ort zu wohnen, wie man arbeitet.» Im Juli wird der Familienvater jedoch umziehen: «Wir haben unser Haus an unsere Tochter verkauft.» Es beruhige ihn, dass es somit im Besitz der Familie bleibe, sonst hätte er wohl noch bis weit nach der Pension gewartet. Für ihn ist auch klar, dass er mit seiner Frau trotzdem in Würenlos wohnen bleibt. «Mein Heimatbüchlein kennt nur Würenlos», sagt er und lacht.

Kanton erhöht die Gefahr auf Stufe 3 «erhebliche Waldbrandgefahr» Auf der Kantons-Website www.ag.ch sind aktuelle Einschränkungen zu «Es war eine harte Zeit» Feuern im Freien aufgeschaltet. Guido Nussbaumer ist seit 40 Jahren verheiratet und hat zwei Kinder, die mittlerweile 33 und 38 Jahre alt LESERBRIEF sind. Ein Mann, der die Loyalität zu Bundesfeier Spreitenbach 2022 Für die leben scheint. Als sein Sohn noch offizielle Ansprache an der Bundesfeier klein war, litt dieser an einer Tu-

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wird der Nationalrat und Verleger Roger Köppel aufgeführt. Wenn Spreitenbach etwas nicht braucht an der Bundesfeier, ist das jemand, der wie Roger Köppel spaltet. Spreitenbach mit seinen ca. 50% Ausländeranteil braucht Integration und Zusammenarbeit zwischen den vielfältigen Kulturen. Das ist nicht die politische Linie von Roger Köppel. Er trifft sich lieber mit Steve Bannon, welcher daran arbeitet, Europas Rechtspopulisten zu stärken und miteinander zu vernetzen (republik.ch). Das ist nur ein Beispiel der extremen politischen Ausrichtung von Roger Köppel. Wollen wir in Spreitenbach eine solche Person für die offizielle Ansprache an der Bundesfeier 2022? Das betrifft alle Einwohner von Spreitenbach. Mit einer entsprechenden Reaktion kann das noch geändert werden. Lisa und Beni Oehrli, Spreitenbach

VEREINE Vereinsreise nach Basel Nach zwei Corona-Jahren durften 34 Würenloser Vereinsfrauen des ref. Frauenvereins und des kath. Frauenbundes wieder auf eine Vereinsreise gehen. Mit dem Car fuhren sie nach Basel zum Tinguely-Museum. Im Restaurant «Chez Jeannot» gab es zur Stärkung Kaffee und Gipfeli. Wer die Augen herumschweifen liess, konnte bereits hier fröhliche Bilder an den Wänden und lustige Skulpturen des Künstlers Jean Tinguely an den Decken bewundern. Nach einem kurzen Spaziergang dem Rhein entlang öffneten sich die Museumstüren und die aus Alltagsgegenständen hergestellten Maschinen von


WOCHE NR. 29 DONNERSTAG, 21. JULI 2022

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te immer zu Hause essen» langsam wieder zurück «in Mode», meint der Hauswart. Mann für alle Fälle Nebst der langjährigen Tätigkeit als Sport- und Hauswart an der Schule hat sich Nussbaumer auch in anderen Tätigkeiten der Gemeinde engagiert. So war er 25 Jahre bei der Feuerwehr, hat 10 Jahre als Sektionschef gearbeitet, war in der Baukommission und hat verschiedene Projekte in der Gemeinde begleitet. Eine Ausbildung an der Hausabwartsschule habe er im Gegensatz zu seinen drei Teamkollegen aber nie absolviert. «Dafür habe ich die Erfahrung», so Nussbaumer. Und diese teile er in beratender Funktion auch gerne mit seinen Kollegen.

Guido Nussbaumer war in den vergangenen 35 Jahren als Hauswart an der Schule Würenlos tätig und hat noch zwei Jahre vor sich, bis er pensioniert wird. crb morerkrankung. Nussbaumer war in dieser Zeit bereits an der Schule tätig: «Es war eine harte Zeit. Meine Frau war tagsüber im Spital und ich löste sie abends nach der Arbeit ab.» Seitens der Schule oder Gemeinde stiess er damals auf viel Verständnis, wofür er auch heute noch dankbar sei. Er habe bei der Gemeinde viele verschiedene «Chefs» gehabt und habe sich bisher immer sehr geschätzt gefühlt: «Sie wussten aber natürlich auch, dass ich komme, wenn etwas ist – egal, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit», so

Nussbaumer. Während dieser vielen Jahre durfte der leidenschaftliche Hauswart viele Lehrer und Schüler erleben. Mit einigen Lehrpersonen pflege er auch heute noch regelmässigen Kontakt, «bei anderen war ich froh, dass ich nicht mehr so viel mit ihnen zu tun haben musste», sagt er schmunzelnd. Bei den Schülern selbst habe sich über die Jahre einiges verändert: «Leider ist der Anstand ein bisschen verloren gegangen und das Littering hat zugenommen.» Aber das ändere sich stetig und er denke, der Anstand komme

Tinguely konnten in voller Funktion bestaunt werden: Da läuteten Glocken, drehten Räder und bewegten sich Vorhänge und vieles mehr, was zum Schmunzeln und Lachen anregte. Um 12 Uhr fuhr der Chauffeur die Reiseschar nach Arlesheim, einem schmucken Vorort von Basel. Im Restaurant Ochsen freuten sich alle über das feine Essen. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. In Arlesheim konnten im gemütlichen Dorf kern neben vielen schönen Häusern der prächtige Dom und die Domherrenhäuser bewundert werden. Die Ermitage, der grösste englische Garten der Schweiz, erfreute die Besucherinnen

mit seinen mit Seerosen bewachsenen Weihern und den darüber tanzenden Libellen. Doch die Hitze des Nachmittags machte den Würenloserinnen zu schaffen, sodass viele die Kühle in der Domkirche oder unter den Bäumen des Parks suchten. Der Aufstieg zur Burg Birseck, von wo ein Blick in die schöne Basellandschaft möglich gewesen wäre, war allen zu schweisstreibend. Um fünf Uhr startete der Car Richtung Würenlos. Die Vereinsfrauen genossen die kühlende Klimaanlage nach dem Hitzetag sehr. Nach einer Stunde Fahrt und um viele schöne Eindrücke reicher kehrte die Reisschar nach Wü(zVg) renlos zurück.

Eine besondere Flasche Um sein 35-Jahr-Jubiläum zu feiern, hat sich die Gemeinde Würenlos etwas einfallen lassen: «Die haben mich ein bisschen veräppelt», sagt er vielversprechend. So habe man ihn in einen Raum zitiert, diesen aber unter einem Vorwand gewechselt. «Als die Türe aufging, standen da alle», erzählt Nussbaumer. Als Geschenk erhielt er nebst dem Apéro einen Gutschein für ein verlängertes Wochenende und eine besondere Flasche Rotwein vom Weingut Wetzel Würenlos, Rebhang im «Ueli» (Eigentum der Gemeinde). «Gemeindeammann Anton Möckel übergab mir die Flasche mit der persönlichen Widmung, auf die ich sehr stolz bin», so Nussbaumer. Für die zwei Jahre, die ihm bis zur Pension noch blieben, wünsche er sich, dass er diese im selben Rahmen wie bisher ausführen könne.

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 202252 Projektauflage: Wasserbauprojekt Renaturierung Lugibach Gemeinde: 5436 Würenlos Das Wasserbauprojekt Renaturierung Lugibach lag bereits 2019 in der Gemeinde Wettingen auf. Ein kleiner Teil des Projekts (Parzellen 2603 und 2604) liegt auf dem Gemeindegebiet von Würenlos, weshalb das Projekt in der Gemeinde Würenlos aufgelegt wird. Die Auflage betrifft nur die Parzellen 2603 und 2604 in Würenlos. Allfällige Rechtsmittel müssen Bezug auf diesen Teil nehmen. Die Projektpläne, der Landerwerbsplan und die Landerwerbstabelle liegen gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 22. Juli bis 22. August 2022, während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung auf. Einwendungen gegen das Bauprojekt auf dem Gemeindegebiet Würenlos sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos, zuhanden des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Landschaft und Gewässer, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, zu richten. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Allfällige Verkehrsanordnungen werden separat nach Strassenverkehrsrecht verfügt. Der Entscheid über das Bauprojekt (§ 95 i.V.m. § 120 BauG) gilt als Enteignungstitel. Dieser berechtigt zur Enteignung für Massnahmen, die darin mit genügender Bestimmtheit festgelegt sind. Rechte, die in der Landerwerbstabelle nicht aufgeführt sind und durch das Bauprojekt betroffen werden, sind ebenfalls innert der Auflagefrist schriftlich anzumelden. Über den Erwerb der in der Landerwerbstabelle aufgeführten Rechte wird in einem späteren Verfahren entschieden (§ 151 BauG). Anträge, die bereits jetzt mit Einwendung gegen das Bauprojekt hätten gestellt werden können, sind dann unzulässig (§ 152 BauG). Würenlos, 20. Juli 2022

Gemeinderat

Baugesuch Nr.: 202254 Bauherrschaft: Zumstein Marianne Chriesbaumstrasse 14 8115 Hüttikon Bauvorhaben: Aussengerät Luft-WasserWärmepumpe Lage: Parzelle 4157 (Plan 67) Juchrain 1 Zone: Wohnzone W2 Baugesuch Nr.: 202255 Bauherrschaft: Brunner Josef Bachwiesenstrasse 5 5436 Würenlos Bauvorhaben: Einbau Kaminofen mit Kamin Lage: Parzelle 3491 (Plan 71) Bachwiesenstrasse 5 Zone: Wohnzone W2 Baugesuch Nr.: 202256 Bauherrschaft: Amacher Evelyne Bachwiesenstrasse 36 5436 Würenlos Bauvorhaben: Hühnerhof mit Hühnerstall Lage: Parzelle 1037 (Plan 73) Bachwiesenstrasse 32 Zone: Wohnzone E2 Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Kaffee und Gipfeli vor dem Besuch des Tinguely-Museums in Basel. zVg

Gesuchsauflage vom 22. Juli bis 22. August 2022 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS


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WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT lässigkeit. Bei Fragen: Technische Betriebe Würenlos unter Tel. 056 436 87 60, technischebetriebe@ wuerenlos.ch. Mehr Informationen auf der Website www.tbwnet.ch

Bundesfeier 2022 Die diesjährige Bundesfeier der Gemeinde Würenlos findet am Montag, 1. August, um 17 Uhr auf dem Schulhausplatz hinter dem Alten Schulhaus (bei schlechter Witterung in der Mehrzweckhalle) statt. Die Gemeinde lädt alle ein zum gemütlichen Beisammensein am Nationalfeiertag. Die Festansprache hält Nicole Müller-Boder, Grossrätin, SVP Aargau. Die Gemeinde Würenlos offeriert den Apéro. Die Festwirtschaft führt der Sportverein Würenlos. Im Angebot sind Würste vom Grill, ein Kuchenbuffet sowie kalte und warme Getränke. Die Preise sind familienfreundlich gestaltet. Die Einwohnerschaft ist gebeten, mit der Beflaggung von Häusern und Gärten zur Verschönerung des Bundesfeiertages beizutragen. Vielen Dank. Das detaillierte Programm wird an alle Haushaltungen verteilt. Es ist im Internet unter www.wuerenlos.ch > Aktuelles abrufbar. Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 2. Juni 2022 in Rechtskraft erwachsen. Ausbau Glasfasernetz Swisscom in Würenlos Die Swisscom plant auf dem Gemeindegebiet von Würenlos einen Ausbau ihrer Infrastruktur. Dieser Ausbau ist nicht mit den Technischen Betrieben Würenlos abgesprochen und hat keinen Einfluss auf die Signallieferung resp. die Internetdienstleistung des Kommunikationsnetzes der Technischen Betriebe Würenlos. Sämtliche Dienstleistungen von tbwnet werden weiterhin in vollem Umfang und ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen, und dies in der gewohnt guten Qualität und Zuver-

Ergebnis der Wasserproben 2022 Die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Würenlos erfolgt durch die Förderung von Grundwasser mit dem Pumpwerk «Tägerhardwald». Zur Überprüfung der Trinkwasserqualität werden monatlich Wasserproben entnommen und dem Labor zur Analyse zugestellt. Alle untersuchten Wasserproben haben den hygienischen und mikrobiologischen Anforderungen entsprochen. Kennzahlen: Wasserhärte 28,9ºfH; Nitratgehalt 13,0 mg/l. Weitere Auskünfte erteilt Brunnenmeister Felix Zürcher von den Technischen Betrieben Würenlos, Tel. 056 436 87 60, technischebetriebe@wuerenlos.ch Senioren-Mittagstisch Würenlos; nächster Termin Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Nächster Treff: Donnerstag, 4. August, 12.30 Uhr, Restaurant Steinhof, Würenlos. Anmeldung dringend erforderlich bis Sonntag, 31. Juli, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34. Bauwesen – Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Isidor Moser, Kempfhofstrasse 42, 5436 Würenlos, Aufstellung mobiles Hühnerhaus, Ersatz Fenster und neue Rollladenkästen Wohnhaus, neue Fenster Scheune (anstelle Lichtband), Neuer Waschlatz (Betonplatte), Kempf hofstrasse 42; Francesco und Grazia Epifanio, Florastrasse 67, 5436 Würenlos, Anbau einer Einliegerwohnung an bestehendes Einfamilienhaus, Florastrasse 67; Pascal Mantovani, Schliffenenweg 31, 5436 Würenlos, Aussengerät Luft-Wasser-Wärmepumpe, Schliffenenweg 31. Die Baukommission hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Marc Ruef, Zelglirain 3, 5436 Würenlos, Aussengerät Klimaanlage, Zelglirain 3; Walter und Cornelia Wolf, Schulstrasse 49, 5436 Würenlos, Anbau neue Terrasse, Schulstrasse 49. Die Bauverwaltung hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: David Meastri und Larissa Eckstein, Heinrichstrasse 225, 8005 Zürich, Einbau eines Dachflächenfensters, Roggenweg 7.

Sind wir vielleicht Bis jetzt wurde noch kein Kontakt mit einer ausserirdischen Zivilisation aufgenommen. Es müssen viele Bedingungen erfüllt sein, damit auf einem Planeten Leben entstehen kann. LUKAS SCHMID*

Ich werde öfters gefragt, ob ich schon einmal ein UFO fotografiert hätte. Klar doch! Es kommt sogar regelmässig vor, dass in einer Aufnahmeserie unidentifizierbare Objekte auftauchen, für die ich keine Erklärung habe. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um atmosphärische Effekte, Spiegelungen der Optik, Flugzeuge, Satelliten oder sogenannte Iridium-Flares. So wie übrigens fast alle UFO-Sichtungen zu erklären sind. Denn ein UFO ist nicht weniger und nicht mehr, wie es der ausgeschriebene Name definiert: ein unidentifizierbares Flugobjekt. Natürlich zielt die Frage darauf ab, ob es vielleicht Ausserirdische gibt da draussen. Die Frage ist berechtigt und beschäftigt unsere Kultur und unsere Wissenschaft seit Jahrhunderten. Bei ungefähr 100 Milliarden Sternen nur in unserer Milchstrasse und der Annahme, dass nur ein Prozent dieser Sterne einen erdähnlichen Planeten im Umlauf hätten, wären das bereits 1 Milliarde bewohnbare Planeten, welche potenziell Leben beherbergen könnten. Und das nur in unserer Galaxis. Diese ungeheure Zahl alleine scheint ein Garant zu sein, dass wir nicht alleine sein können. Tja, aber nach dem heutigen Stand des Wissens sind wir es eben doch. Oder um es mit den Worten des berühmten Physikers Enrico Fermi auszudrücken: «Wo sind sie alle?» Drei Kategorien für ausserirdisches Leben Die Tatsache, dass das Universum dermassen gross ist und wir dennoch in keinen Kontakt mit ausserirdischem Leben getreten sind, nennt man auch das Fermi Paradox. Möglichkeiten für extraterrestrische Zivilisationen gäbe es nämlich zuhauf: Wir wissen bereits von 4000 Exoplaneten, also Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems, welche sich alle in unserer kosmischen Nachbar-

Als Iridium-Flares bezeichnet man Satelliten entstehen – und keine Ufos sind. schaft befinden. Gäbe es intelligentes Leben auf einigen dieser Planeten und vorausgesetzt, sie würden über das elektromagnetische Spektrum kommunizieren, so wie wir das tun, dann hätten wir sie vermutlich entdeckt. Oder sie uns. Gibt es also intelligentes Leben da draussen? Bereits bei der Fragestellung geraten wir ins Stocken: Was bedeutet Intelligenz? Selbst die Frage der Abiogenese, also ab wann man eine stoffwechselbetreibende Anhäufung von Zellen als Leben bezeichnet, ist in der Wissenschaft nicht vollends geklärt. Nach was sollen die Forscher also Ausschau halten? Nach grünem Schleim oder doch grünen Männchen bzw. Weibchen? Der Astronom Nikolai Kardaschow hatte 1964 vorgeschlagen, dass man mögliche ausserirdische Zivilisationen in drei Kategorien einteilen könnte: KI-Zivilisationen sind technologisch fähig, die gesamte verfügbare Leistung (Ressourcen) ihres Heimatplaneten zu nutzen. KII-Zivilisationen nutzen bereits die Gesamtleistung ihres Zentralsterns und KIII-Zivilisationen zapfen sogar die Energie ihrer Galaxie an. Der Mensch hat den KIStatus demnach noch nicht ganz erreicht. Die Kardaschow-Skala versucht zumindest zu definieren, nach wem oder was wir Ausschau halten können. Ob eine dieser kategorisierten Zivilisationen den Sprung zur nächsten Ebene schafft, ist also direkt


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doch alleine im Universum?

Leuchterscheinungen am Himmel, die durch Spiegelung der Optik, Flugzeuge oder zVg

davon abhängig, ob sie es zeitlich und technologisch schaffen, die nächst grössere Energiequelle anzuzapfen, bevor ihre gegenwärtige Energiequelle versiegt. Sollte dies der Fall sein, wäre das der Untergang dieser Zivilisation und würde das Fermi Paradox lösen: Die sogenannt intelligente Zivilisation lebt über ihre Verhältnisse und richtet sich zu Grunde, bevor sie fähig ist, den Weltraum zu besiedeln. Hinsichtlich unseres exponentiellen Wachstums auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen sollte uns das bereits zu denken geben. Die Zusammensetzung der Erde grenzt an ein Wunder Definieren wir die Entwicklung intelligenten Lebens nach unseren Standards, dem anthropischen Prinzip, dann gibt es viele, sehr viele Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit kohlenstoffbasierte Lebensformen entstehen und evolutionieren können. Es grenzt geradezu an ein Wunder, dass unser Planet all diese Bedingungen erfüllt hat, damit unsere Spezies (und alle anderen auf der Erde) bis heute gedeihen konnten. Da wäre die oft genannte habitable Zone, in welcher sich ein Planet befinden muss, damit Wasser (die Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen) flüssig bleibt und nicht gefriert oder verdampft. Dies ist u.a. vom Abstand des Planeten zum Zentralgestirn abhängig. Aber damit

nicht genug: Die Rotationsgeschwindigkeit sowie die Lage bzw. Achse des Planeten, welche bei uns durch den Mond beeinflusst wird, musste stabil bleiben, damit die klimatischen Bedingungen stimmen und Leben gedeihen konnte. Ein Magnetfeld muss ebenfalls vorhanden sein, um das Leben vor kosmischer Strahlung zu schützen. Der Planet muss sich ausserdem in einer kosmisch wenig aktiven Region einer Galaxie befinden, ansonsten bestünde die Gefahr, dass zum Beispiel explodierende Sterne (Supernovae) die schützende, aber sehr fragile Atmosphäre des Planeten davonbläst. Weiter muss das gravitative Gleichgewicht durch mögliche Nachbarplaneten stimmen, damit der Orbit und somit die habitable Zone unseres Planeten nicht destruktiv beeinflusst wird. Und nicht zuletzt muss der Planet in seiner Geschichte irgendwann mit Wasser versorgt worden sein, zum Beispiel durch Asteroideneinschläge. Auch dieses Phänomen, wie das Wasser auf die Erde kam, ist noch nicht geklärt. Diese Aufzählung für die Voraussetzung für das Leben, wie wir es kennen, ist längst nicht abschliessend. Aber sie zeigt bereits auf, dass Leben auf einem potenziell wirtlichen Planeten keine Selbstverständlichkeit ist. Carl Sagan, verstorbener Astronom und Sachbuchautor, schätzte die Entwicklung einer raumfahren-

den Zivilisation auf konservative 10 Millionen Jahre. Für eine Zivilisation der Kategorie KIII berechnete er 30 Millionen Jahre. Der Homo Sapiens hingegen ist erst etwa 300 000 Jahre jung. In Anbetracht, dass unsere Milchstrasse nur wenig jünger ist als das Universum selbst, nämlich etwa 13,6 Milliarden Jahre, hätte es also genügend Zeit gegeben, dass sich nur in unserer Galaxis unzählige KIII-Zivilisationen hätten entwickeln und ausbreiten können. Die Frage ist also, ob in der kurzen Zeitspanne, als der Mensch die Bühne des Lebens betreten hat, andere Zivilisationen zeitgleich existieren. Und falls ja: Wo sind sie dann? Das exponentielle Wachstum könnte tatsächlich ein Grund sein, warum sich mögliche extraterrestrische Zivilisationen nicht im Weltall ausbreiten. Nicht nur bei Bakterien hat man exponentielles Wachstum beobachtet, auch bei vielen höheren Organismen (Pflanzen, Tiere, Menschen) kennt man Phasen exponentiellen Wachstums. Aber nichts und niemand hält mit exponentiellem Wachstum Schritt. Nehmen wir an, eine exponentiell wachsende Zivilisation hätte den technologischen Fortschritt erreicht und könnte sich mit einem Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit vorwärtsbewegen und das Weltall kolonisieren. Damit diese Zivilisation überlebensfähig bleibt, muss sie weiter wachsen. Irgendwann aber ist ein Punkt erreicht, wo die Ausbreitungsgeschwindigkeit mit dem Wachstum der Zivilisation nicht mehr mithalten kann. Ab diesem Punkt können

sich die Individuen nicht mehr schnell genug verteilen, um die Bevölkerungsdichte aufrecht zu erhalten. Sie kollabiert. Man nennt diesen Punkt auch den Lichtkäfig. Bei einer Wachstumsrate von nur einem Prozent pro Jahr und einer (unmöglichen) Ausdehnungsgeschwindigkeit mit Lichtgeschwindigkeit beträgt der Radius dieses imaginären Lichtkäfigs gerade mal 300 Lichtjahre und die Grenze wäre in wenigen Jahrtausenden erreicht. Ein kosmischer Wimpernschlag während einer winzigen Ausdehnungsdistanz. Selbst das von der NASA mitfinanzierte SETI-Projekt (Search For Extraterrestrial Intelligence) kommt nach über 60 Jahren Forschung zum ernüchternden Schluss: Wir haben keine Evidenz gefunden, welche auf eine stellare, intelligente Lebensform schliessen könnte. Dennoch entdecken Astronomen jährlich Dutzende neue Exoplaneten, auf welchen Leben potenziell möglich wäre. Und was sind schon 60 Jahre Forschung? Enrico Fermis Frage «Wo sind sie alle?» hat aber durchaus ihre Berechtigung und es liegt in der Hand unserer Neugier und der weiteren Erforschung des Universums, dieses Paradoxon irgendwann aufzulösen. Oder wie der Science-Fiction-Schriftsteller Arthur C. Clarke einst sagte: «Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder wir sind allein im Universum oder wir sind es nicht. Beides ist gleichermassen erschreckend.» *Der Würenloser Lukas Schmid ist HobbyAstrofotograf. Für die Limmatwelle berichtet er in unregelmässigen Abständen über aktuelle astronomische Phänomene.

INSERATE

Spenglerei

Sanitär

Heizung

Service


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WÜRENLOS/LIMMATTAL

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VERMISCHTES WÜRENLOS Träff 55 plus Würenlos Das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen soll zu spontanen Gesprächen animieren. Vielleicht ergibt sich ein spannendes Thema, das alle Besucher interessiert oder es entstehen kleine Gruppendiskussionen. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Badi-Beiz Schwimmbad Wiemel, Würenlos, Dienstag, 26. Juli, 14.30–16.30 Uhr. Informationen unter www.alterszentrum-wuerenlos.ch/ traeff-55-plus oder Mail an traeff55. wuerenlos@tbwnet.ch (zVg)

LESERBRIEF WÜRENLOS Bauprojekt Alterszentrum Die Zentrumswiese ist der geeignete Ort für unser Alterszentrum. Die Einwohnerinnen und Einwohner möchten doch gerne den Lebensabend im Dorf verbringen. Da, wo das Leben stattfindet, wo sie bis heute gelebt haben, wo man einkaufen, zum Coiffeur gehen und viele andere Tätigkeiten erledigen kann. Auf der wunderschönen Wiese soll endlich Leben einkehren. Dass man jetzt noch die Denkmalpflege vorschiebt und diese das Bauprojekt mit den Einsprachen unterstützt, ist unfassbar. Es geht hier um unsere älteren Mitbewohner und nicht nur um egoistische Anwohner. Die Zentrumsscheune und die Mühle leiden nicht unter dem vorgeschlagenen Bauprojekt. Wo bleibt seitens der Einsprecherinnen und Einsprecher der gesunde Menschenverstand? Auch die Demokratie hat ihre Grenzen. Ich schlage der Gemeinde vor, die Einsprachen durch Gerichte beurteilen zu lassen. Heidi Berberat, Würenlos

VERMISCHTES LIMMATTAL 95 gemeinnützige Vorhaben unterstützt Vor neun Monaten hat die Aargauische Kantonalbank die Stiftung «Lebensraum Aargau» gegründet. 164 Vereine und Organisationen haben um finanzielle Unterstützung gebeten. 95 davon wurde insgesamt eine Million Franken zugesprochen. Es sind Projekte im Bereich Musik, Tanz und Theater ebenso wie Sozialprojekte und Infrastrukturbeiträge an soziale Organisationen. Der höchste Betrag von 90 000 Franken geht an das Projekt Visualisierung eines Beckens des Thermalbads im Raben. zVg Doppeltür in Lengnau, das über das einmalige jüdisch-christliche Kulturerbe im Surbtal informiert und die Auseinandersetzung mit Religion, Toleranz, Integration und Migration fördert. Die Eingabefrist für Raben» samt Anteil an der Thermal- das nächste Trimester ist der 10. Am Sonntag wurde der 600. quelle «Grosser Heisser Stein» kau- Oktober 2022. Infos dazu unter www. Anteilsschein für die Genossenfen. «Wir sind überwältigt und lebensraum-aargau.ch (zVg) schaft «Liegenschaft Bad zum überglücklich, dass sich in nur Raben» gezeichnet. Nun kaufen die Genossenschafter gemeinsam knapp sechs Wochen so viele Men- Caritas Aargau lanciert das neue schen entschieden haben, Raben- Mentoringprojekt «KulturZuZweit». das Badegeschoss des ehemaliGenossenschafter zu werden», Dabei besuchen Aargauerinnen und gen Badegasthofs «zum Raben» heisst es auf der Website. Aargauer unterschiedlicher Generain Baden. tionen oder Herkunft gemeinsam Eröffnung in zweieinhalb Jahren Kulturanlässe. Infos unter www.cari(zVg) Im Juni hatte der Verein «Bagni Po- Nach den Sommerferien werden tas-aargau.ch polari» Genossenschafter gesucht, die nächsten Schritte mit der Beum die alte Liegenschaft im Bäder- sitzerin, der Eglin Immobilien AG, Freiwillige Rotkreuz-Fahrerinnen und quartier gemeinsam zu kaufen. Pas- besprochen. Im Herbst soll der Ver- -Fahrer trafen sich im Juli in Baden send zum Jahr 1299, in dem der kauf über die Bühne gehen. Die zum Erfahrungsaustausch. Das «Raben» erstmals schriftlich er- Eröffnung ist für den Winter Schweizerische Rote Kreuz (SRK) wähnt wurde, wurden Anteilsschei- 2024/25 geplant. Kanton Aargau unterstützt benachne für diesen Preis verkauft. Nun ist Es können weiterhin Anteilsschei- teiligte und beeinträchtigte Menes geschafft. Die neu gegründete ne gekauft werden, «damit das Bad schen im Kanton. 130 Mitarbeitende Genossenschaft hat das Eigenkapi- möglichst vielen Menschen gehört». und rund 1000 Freiwillige setzen tal von rund 780 000 Franken zu- Mit dem zusätzlichen Geld soll der sich beim SRK ein. Infos unter www. (bär) srk-aargau.ch sammen und kann das «Bad zum Umbau finanziert werden. (zVg)

Neues Thermalbad

NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN WÜRENLOS Exkursion Feldlerchen auf dem Schamserberg Am ersten Juli-Wochenende war prächtiges Sommerwetter angesagt. Ein Glück, denn 12 Mitglieder von BirdLife Würenlos reisten in die Bündner Berge, um im Naturpark Beverin Feldlerchen zu beobachten. Am Schamserberg brüten um die 200 Feldlerchenpaare, so viele wie im ganzen Kanton Aargau zusammen. Doch wie ist es möglich, dass in den Bergen derart viele dieser Vögel leben können? In zwei Vorträgen am Vorabend der Exkursion erfuhren die Unterländer, dass die Gemeinden rund um den Piz Beverin sich verpflichtet haben, das Gebiet wirtschaftlich zu stärken, indem Waren und Dienstleistungen aus dem Berggebiet gefördert, aber auch die Qualität der Natur und die Landschaft erhalten und aufgewertet werden. Die Wirkung dieser Beschlüsse konnten die 12 Würenloser am nächsten Tag gleich selbst feststellen. So freuten sich die Exkursionsteilnehmer auf dem Schamserberg, hoch über der Waldgrenze gelegen,

Die Teilnehmenden der Exkursion.

zVg

über die artreichen, mit Orchideen durchwachsenen Blumenwiesen. Darüber tanzten Schmetterlinge und summten Bienen, Hummeln und Fliegen aller Grössen und Arten. Diese Naturvielfalt ist nur möglich, wenn Wiesen nicht oder nur leicht gedüngt werden. Dass diese Naturvielfalt auch für die Vögel gut ist, konnten die Würenloser

Auf der Suche nach Lerchen.

zVg

durch ihre Feldstecher und Fernrohre sehen und mit ihren Ohren hören. Die Luft war vom Gesang der Lerchen erfüllt, die im Singflug hochstiegen und dann plötzlich steil abfallend in den Wiesen landeten, um kurz darauf zu den Nestern ihrer Jungen zurückzukehren. Aber auch andere Vögel wie Bergpieper und Steinschmätzer konnten auf den

Steinen und Braunkehlchen in den Wiesen beobachtet werden. Murmeltiere standen aufrecht und warnten ihre Gefährten mit Pfiffen vor den zweibeinigen Besuchern. Rehe, Hirsche und Gämsen ästen ruhig in den Wiesen. Man bekam den Eindruck, dass hier die Welt noch in Ordnung sei. Die Erkenntnis tat weh, dass diese Artenvielfalt, die einst auch im Unterland die Menschen erfreute, dort weitgehend verschwunden ist. Die rationelle Bewirtschaftung und die künstliche Düngung verdrängten die Vielfalt auf allen Ebenen. Dies zeigt sich beispielhaft an der Feldlerche: Heute können nur noch wenige Orte im Aargau die Feldlerchen zu ihren Brutvögeln zählen. Ob es uns noch möglich ist, den Weg zurück zu dieser Artenvielfalt zu finden? Erfreulicherweise ist ein Umdenken im Gange. Die Wiesen und Weiden, die Lerchen und alle andere Tiere im Naturpark Beverin zeigten den Exkursionsteilnehmern auf jeden Fall deutlich, wie schön und wie wertvoll intakte Lebensräume sein können. (zVg)


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

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«MEIN GOTT»

Christina Wunderlin, Pfarreiseelsorgerin der Pfarreien St. Anton und St. Sebastian Wettingen

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 23. Juli, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Felix Senn). Sonntag, 24. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Mittwoch, 27. Juli, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 28. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 22. Juli, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 23. Juli, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Sonntag, 24. Juli, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 27. Juli, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in der Kapelle.

tiefeier (George Okorie). Sonntag, 24. Juli, 11 Uhr, Eucharistiefeier (George Okorie). Montag, 25. Juli, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 27. Juli, 19 Uhr, Eucharistiefeier (Basil Okeke). Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 22. Juli, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier (George Okorie).

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 22. Juli, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 23. Juli, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Basil Okeke). Sonntag, 24. Juli, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Basil Okeke). Mittwoch, 27. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Kloster Wettingen, Freitag, 22. Juli, 10.15 Uhr, EuchaKlosterstrasse 12 Sonntag, 24. Juli, 11 Uhr, Eucharis- ristiefeier. tiefeier (Joseph Kalamba). Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Ref. Kirche, Sonntag, 24. Juli, 9.30 Uhr, GottesEtzelstrasse 22 dienst (Arnold Bilinski). AnschliesSonntag, 24. Juli, 10 Uhr, Gottessend Kirchenkaffee. dienst (Renate Bolliger König).

NEUENHOF

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 23. Juli, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharis-

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 22. Juli, 19 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Sonn-

tag, 24. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (George Okorie).

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 24. Juli, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Felix Senn). Mittwoch, 27. Juli, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Mittwochskollekte. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 24. Juli, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Sonntag, 24. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Montag, 25. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier; 17 Uhr, Eucharistische Anbetung. Dienstag, 26. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 28. Juli, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

KIRCHLICHE HINWEISE Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr.17, Spreitenbach, Donnerstag, 28. Juli, 9–11 Uhr. Bibelforum, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 28. Juli, 19 Uhr.

Kürzlich fuhr ich durch eines der viel befahrenen grösseren Fricktaler Dörfer, wobei ich einige spektakuläre Abbiegeaktionen beobachtete. Ich selbst steuerte auf einen Fussgängerüberweg zu. Mich irritierte eine ältere Dame, die auf Höhe des Überwegs auf einer kleinen Mauer sass, vor ihr ein Rollator, gegenüberliegend auf der anderen Strassenseite das Altersheim. Die Autos vor mir steuerten geflissentlich weiter. Ich selbst verlangsamte zwar, fuhr aber auch an der Dame vorbei, denn sie rührte sich nicht. Im Rückspiegel dann sah ich, wie sie plötzlich von der Mauer hochsprang, ihren Rollator packte und ruhig über den Fussgängerüberweg spazierte. Mir ist dieses Bild sehr eingefahren, weil es doch sinnbildlich für unsere Gesellschaft steht. Eine Gesellschaft, in der jeder so beschäftigt mit sich und seiner Lebenswelt ist, dass eine alte Dame mit Rollator sich gezwungen fühlt, ihre Langsamkeit hintanzustellen. Eine Frau, die erst die Strasse überquert, wenn weit und breit kein Auto mehr zu sehen ist. Wenn niemand auf sie, ihre Gebrechlichkeit und ihr Alter, Rücksicht nehmen muss. Alt, schwach oder krank zu sein, ist in unserer Gesellschaft ein Problem. Nicht nur in den schnellen Grossstädten, nein, auch in den beschaulichen Dörfern des Fricktals. Werden wir selbst erst merken, was diese Gesellschaft mit uns macht, wenn wir eines Tages mit Rollator vor dem Fussgängerüberweg stehen bleiben, um die Autos durchzuwinken? Oder reicht uns noch der mahnende Blick in den Rückspiegel? Ich bin mir nicht sicher. Aber sicher bin ich mir in dem, dass Jesus sich immer auf die Seite der Armen, Kranken und Schwachen stellte und nicht auf die Seite derer, die mit sich selbst beschäftigt waren. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

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«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.

Corinne Bürki, Redaktorin

HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Corinne Bürki (crb), corinne.buerki@chmedia.ch Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material.

«Swiss Voice Tour»-Casting im Tägipark Der grösste Gesangswettbewerb der Schweiz kommt in den Tägipark. Von Dienstag bis Freitag, 26. bis 29. Juli, können sich alle mutigen Sängerinnen und Sänger ab 8 Jahren ins Rampenlicht stellen und für das grosse Tägipark-Finale vom Samstag, 30. Juli, qualifizieren. Die Castings finden jeweils von Montag bis Freitag von 14 bis 20 Uhr statt. Wer sich auf www.swissvoicetour.ch angemeldet hat, kann zum Vorsingen in den Tägipark vorbeigehen. Die Casting-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer können einen Backing-Track ihrer Wahl auf MP3, CD oder USB-Stick mitbringen, vor die Kamera treten und ihren Lieblingssong zum Besten geben. Die Jury vor Ort entscheidet, ob es für das grosse Tägipark-Finale am Samstag, 30. Juli, reicht. Wer sich unter der Woche für den Final qualifiziert hat, wird spätestens bis am Samstagvormittag telefonisch kontaktiert. Die Teilnahme ist kostenlos. (zVg)

INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 079 643 81 66

SPREITENBACH

DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau

Sonderausstellung «Wald und Holznutzung» Der Wald ist wichtig für alle. Umwelt Arena, 22./23./24. und 27. Juli, 10–17 Uhr.

ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56

EIN PRODUKT DER

«Bauen 2050 Urdorf» Ein Leuchtturmprojekt ohne Strom- und Heizkosten und trotzdem viel Komfort für Mieter. Umwelt Arena, 22./23./24. und 27. Juli, 10–17 Uhr. «Family Days» Familienausflug zum Lernen und Spass haben. Tickets nur vor Ort. Umwelt Arena, 22./23./24. und 27. Juli, 10–17 Uhr.

WETTINGEN VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

«Tägi-Lesesommer» Die Bibliothek Wettingen bereichert den Aufenthalt in der Badi mit Lesestoff für Gross und Klein. Bücher und Zeitschriften stehen gratis zum Mitnehmen bereit. Schwimmbad Tägerhard, jeweils von 9–20 Uhr.

Bounce Circus Vom 21. Juli bis am 7. August kommt die grösste Hüpfburg der Schweiz ins Tägi zurück. Der Bounce Circus bietet 1000m2 Hüpfvergnügen für Gross und Klein. Alle Infos dazu unter www.taegi.ch/bouncecircus/ Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 22./25. und 26. Juli, 8.45–10 Uhr.

WÜRENLOS Träff 55 plus Das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen soll zu spontanen Gesprächen animieren. Vielleicht ergibt sich ein spannendes Thema, das alle Besucher interessiert, oder es entstehen kleine Gruppendiskussionen. Schwimmbad Wiemel, in der Badi-Beiz, Dienstag, 26. Juli, 14.30– 16.30 Uhr. Infos: www.alterszentrumwuerenlos.ch/traeff-55-plus oder Mail an traeff55.wuerenlos@tbwnet.ch

Der Schweiss tropft von der Stirn, die Jeans kleben an den Oberschenkeln und das Thermometer im Auto zeigt mir ungewöhnliche 36 Grad Celsius an. Der Sommer ist definitiv in der Schweiz angekommen. Eine Abkühlung wird fällig. Die einen trinken einen heissen Tee, andere wiederum gehen in die Berge oder schliessen sich im verdunkelten Zuhause ein. Die meisten aber gönnen sich wohl einen Sprung ins kühle Nass. Und zu denen gehöre auch ich! Gibt es denn etwas Schöneres im Sommer, als in den Pool im Schwimmbad, in die Aare, Limmat oder noch besser: ins Meer zu springen? Ich habe eine lange Zeit nur zwischen Pool, Hallwilersee und Meer geswitcht. Nun habe ich aber das Strandleben in der Schweiz entdeckt. Wir haben Flüsse, wo Buchten warten, die sogar Kleopatra zum Staunen gebracht hätten. Und das Beste daran ist, dass an diesen abgelegenen Orten meist nicht allzu viele Leute weilen. Man geniesst einfach die Ruhe und schaut auf das Wasser, das in der Sonne glitzert. In diesen Momenten bekomme ich regelmässig heftiges Fernweh und frage mich oft, warum ich nicht in einem Land mit Meer und mindestens 200 Tagen Sonnenschein und ganzjährigen Temperaturen von mindestens 25 Grad aufwachsen durfte. Ich bin mir sicher, dass ich jede freie Minute am Strand verbringen würde und nur in Flip Flops unterwegs wäre ... Doch es ist, wie es ist. Ich wohne in der Schweiz. Ein Land, das nun mal nur einige wenige Monate in der Sonne brutzelt. Und wer weiss, vielleicht geniessen wir diese Zeit genau deswegen so sehr. Und das mache ich jetzt auch: «Kopf aus» und ab ins Nass. Schöne Ferien, liebe Leser und Leserinnen. Feedback an: corinne.buerki@chmedia.ch


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Limmatwelle Woche 29 / 21. Juli 2022 by AZ-Anzeiger - Issuu