DIE GENERATION WECHSELT – DER ANSPRUCH BLEIBT: Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 19. Mai 2022, 61. Jahrgang, Nr. 20
Roland Jenni geht Als Polizeichef der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal sorgte Roland Jenni neun Jahre lang für Recht, Ordnung und Sicherheit. Er baute die Organisation auf und führte einen 24-Stunden-Betrieb ein. Ende Mai verabschiedet sich Jenni in den vorzeitigen Ruhestand. (sib) S. 16/17
Zusammenarbeiten statt fusionieren Die Nachfrage bei den Gemeindeammännern der Limmatwelle-Gemeinden hat ergeben: Nicht nur Neuenhof will eigenständig bleiben, sondern auch alle anderen setzen auf Zusammenarbeit und nicht auf Zusammenschluss. (bär). S. 8/9
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Endlich wieder anstossen Endlich kann man sich wieder unbeschwert treffen – die Spreitenbacher nutzen die Gelegenheit und holen den Neujahrsapéro im Frühling nach. Viele gut gelaunte Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher am Frühlingsapéro auf dem Boostockplatz; über 500 Korpsangehörige am Feuerwehrmarsch in Wettingen und viele fröhliche Kinder bei der Spielplatzeinweihung in Spreitenbach. Der Frühling lässt die Menschen im Limmattal neu auf- Frühlingsapéro Der Spreitenbacher Gemeinderat Roger Moor und Bernhard Gerig leben. (LiWe) S. 4, 10, 12 von der Natur- und Umweltkommission Spreitenbach beim Anstossen. Corinne Bürki
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Bitte beachten Sie, dass wegen Auffahrt am Donnerstag, 26. Mai, die «Limmatwelle» am Freitag, 27. Mai 2022, erscheint. Redaktionsschluss Montag, 23. Mai, 9 Uhr
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WETTINGEN
WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 19. MAI 2022
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Strompreis steigt im 2023 Positiver Rückblick der Energie Wettingen AG: Die Rechnung schliesst mit einem Gewinn von einer halben Million Franken. Die steigenden Energiepreise werden jedoch zum Preisanstieg beim Strom führen. «Ich bin zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2021», sagt Guido Hüni. Er ist CEO der Energie Wettingen AG, die bis Mitte Juni 2021 Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen AG hiess. 530 800 Franken Gewinn waren budgetiert, 522 846 Franken wurden erreicht. Zwar sind das 38 Prozent weniger als im Vorjahr, allerdings wurde mit 3,1 Mio. Franken auch überdurchschnittlich viel investiert im 2021. Mit einem Eigenkapital von 74,7 Mio. Franken und flüssigen Mitteln von 5,3 Mio. Franken ist Energie Wettingen weiterhin solide aufgestellt. «Wir haben den gesetzlichen Auftrag erfüllt und unsere Kunden sicher, wirtschaftlich und umweltbewusst mit Strom und Wasser versorgt.» Zudem sei das Stromnetz überdurchschnittlich zuverlässig gewesen. «Wir verzeichneten eine Netzverfügbarkeit von 99,83 Prozent.» Weniger erfreulich ist der Ausblick: Der europäische Strompreis erreichte in den letzten Monaten eine noch nie dagewesene Höhe. «Die Erholung der Corona-Pandemie hat die Preise bei Gas, Erdöl, Kohle und CO2 und somit auch den Strompreis in die Höhe getrieben», so Hüni. Doch nicht nur: Auch der Ukrainekrieg, der geplante Atomausstieg in Deutschland und weitere Faktoren belasten die Preise. Das werde sich auf die Energiepreise 2023 auswirken. «Das zwingt uns, die Strompreise anzuheben.»
Zwei neue E-Ladestationen Seit Frühjahr 2021 können im Tägi Elektrofahrzeuge mit Strom von der Photovoltaikanlage auf dem TägiDach laden. Im Spätsommer realisierte Energie Wettingen zusammen mit der Gemeinde eine neue Elektrotankstelle hinter dem Rathaus. Beide E-Ladestationen sind ins schweizweite Elektroladenetz integriert und für sämtliche Elektrofahrzeugtypen geeignet. Im Herbst haben Energie Wettingen und das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) einen Kooperationsvertrag für die Planung und die
Erstellung eines grossen Wärmeverbunds in Wettingen abgeschlossen. In einer Machbarkeitsstudie soll als Erstes geklärt werden, welche Gebiete angeschlossen werden können und welche erneuerbaren Energien für die Wärmeproduktion zum Einsatz kommen. Erste Ergebnisse werden für Sommer 2022 erwartet. 2021 war erneut stark durch Corona geprägt. Aufgrund der ausserordentlichen Lage musste das Elektrofachgeschäft seine Türen von Mitte Januar bis Ende Februar schliessen. Die Umsatzeinbusse war grösser als im Vorjahr, weil gerade zu dieser Zeit noch Hauptsaison war. Energie Wettingen machte das Beste aus der sechswöchigen Schliessung und nutzte die Zeit für eine sanfte Sanierung der Ladenräumlichkeiten. Durch einen vorausschauenden Einkauf und gute Aktionen konnten die finanziellen Ziele trotz allem erreicht werden. Im Jahr 2021 wurden in den Grundwasserpumpwerken Bettleren und Tägerhardwald sowie an den Quellfassungen 61 Messungen und Analysen durchgeführt. Auch im Wasserleitungsnetz wurden über 80 Messungen vorgenommen. Die regelmässigen Wasserproben werden dabei auf verschiedenste bakteriologische und chemische Parameter untersucht. Sie alle bestätigen, dass das Wettinger Trinkwasser jederzeit den gesetzlichen Anforderungen entsprochen hat. Mit dem Smart-Meter-Ausbau, dem Bau eines Fernwärmenetzes und vermehrten Investitionen in Photovoltaikanlagen stehen in den kommenden Jahren kapitalintensive Investitionen für Energie Wettingen an. Energie Wettingen will damit die Rolle als Dienstleister für nachhaltige Energielösungen weiterentwickeln. (bär/LiWe)
normalen Öffnungszeiten wieder Dashurije, geb. 1974, kosovarische für die Anliegen aus der Bevölke- Staatsangehörige, Lindenhof 8; Rrahmani Elida, geb. 2012, kosovarung erreichbar. rische Staatsangehörige, AlberichPublikation von Gesuchen um ordent- Zwyssig-Strasse 90; Schlaphof Sylliche Einbürgerung Folgende in Wet- via, geb. 1970, deutsche Staatsangetingen wohnhafte Personen haben hörige, Seminarstrasse 76; Bender bei der Gemeinde Wettingen ein Nicole, geb. 1969, deutsche StaatsGesuch um ordentliche Einbürge- angehörige, Am Gottesgraben 1; rung gestellt: Mekkaoui Nasreddine, Grande Buderer Bruno Danijel, geb. geb. 1993, algerischer Staatsange- 2006, brasilianischer Staatsangehöhöriger, Bahnhofstrasse 36; Rexhepi riger, Neufeldstrasse 24; Akdas Ay-
lin, geb. 1995, türkische Staatsangehörige, Badstrasse 4. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den einzelnen Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Die Ladestation beim Rathaus wurde Mitte 2021 in Betrieb genommen von (v. l.) Jlko Müller, Leiter Bau und Planung, Kirsten Ernst, Gemeinderätin, Vizeammann Markus Maibach und Guido Hüni, CEO Energie Wettingen. zVg Weniger Strom und Wasser Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Stromverbrauch um 1,2 Prozent reduziert, der Verbrauch bei der Wasserversorgung sogar um 4,2 Prozent. Im Herbst konnte Energie Wettingen den ersten Smart Meter installieren. Unterdessen sind mehr als 400 Smart Meter im Netz verbaut. Aufgrund von Lieferengpässen leiden die Zählerhersteller vor allem an der Halbleiterknappheit. Als Folge dessen kommt es zu einer Verlangsamung im Rollout. Mit dem Einsatz von Smart Metern wird die Energieeffizienz gesteigert und das Stromnetz in Wettingen auf die Stromzukunft vorbereitet. Insgesamt werden in Wettingen bis Ende 2026 über 12 700 Zähler in Etappen durch Smart Meter ausgetauscht. Um ökologischen Strom für den Eigenverbrauch zu produzieren und gleichzeitig die Strom- und Investitionskosten so tief wie möglich zu halten, entschied sich die Tägi AG für eine Contracting-Lösung mit Energie Wettingen als Partner. Energie Wettingen plant, installiert, finanziert und betreibt die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Tägi AG. Während der vereinbarten Laufzeit bezieht die
Tägi AG den produzierten Solarstrom zu einem für die gesamte Vertragsdauer festgelegten Preis pro kWh – CO2-neutral und erst noch günstig. Mit der wachsenden Anzahl Photovoltaikanlagen steigt auch die Nachfrage nach der Bildung von Eigenverbrauchsgemeinschaften (EVG) und nach dem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV). Für die Stromabrechnung einer EVG bietet Energie Wettingen mit «Eigenstrom I» eine eigene, einfache und wirkungsvolle Lösung, welche gegenüber einer ZEV wesentliche Vorteile bietet.
AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung Wettingen bleiben am Donnerstag, 26. Mai (Auffahrt), und Freitag, 27. Mai (Brückentag), geschlossen. Informationen zum Pikettdienst des Bestattungsamtes sind über die Telefonnummer 056 437 71 11 erhältlich. Die Polizei ist über die Telefonnummer 117 erreichbar. Ab Montag, 30. Mai, sind alle Abteilungen zu den
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GENERALVERSAMMLUNGEN Wechsel im RVBW-Verwaltungsrat und Elektrifizierung der gesamten Flotte Am 27. April fand die 22. ordentliche Generalversammlung der RVBW AG statt. Lorenz Höchli, der seit Anbeginn der Aktiengesellschaft im Jahre 2000 Mitglied des Verwaltungsrates der RVBW AG war, zuletzt 7 Jahre als Verwaltungsratspräsident, stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl. Er übergab das Steuer an Erik Christian Aslaksen, welcher seit 2012 im Gremium wirkt. Auch Sabine Bärlocher trat als Mitglied zurück und konnte auf eine 10-jährige Tätigkeit zurückblicken. Die RVBW begrüssten zwei neue Verwaltungsräte: Caroline Conrad, Baden, und Markus Maibach, Wettingen. Die RVBW beförderten im Jahr 2021 rund 11,2 Mio. Passagiere (+ 2.8 % gegenüber 2020). Infolge der Coronapandemie sind die Fahrgastzahlen immer noch weit unter dem Niveau von 2019 mit 14 Mio. Fahrgästen. Die RVBW schlossen deshalb bereits zum zweiten Mal ein Geschäftsjahr mit einem negativen Betriebsergebnis ab. Die Vertreter der Aktionärsgemeinden genehmigten den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2021 einstimmig. Die RVBW arbeiten auf Hochtouren daran, ihre Flotte bis 2030 komplett zu elektrifizieren. Im 2021 wurde die Linie 5 elektrifiziert und eine Ausschreibung für 10 E-Busse und 10 Ladepunkte im Depot publiziert. EvoBus (Schweiz) AG hat diese Ausschreibung gewonnen. Die eCitaro-Busse werden Mitte 2023 geliefert und auf den Linien 3, 10 und 12 eingesetzt. Der gesamte Geschäftsbericht ist auf der Webseite der RVBW AG einsehbar. (zVg) Die Klosterspiele Wettingen erleben ein Revival Im Juli 2023 wird nach neun Jahren Pause wieder ein Klosterspiel stattfinden. Das gab der Vorstand des Vereins an der Generalversammlung Anfang Mai bekannt. Den Funken gezündet hat der Beitritt der Klosterhalbinsel zum Museum Aargau. Eine Belebung zur Vermittlung dieser alten Kulturstätte wird vom Kanton gefördert und auch vom Gemeinderat Wettingen begrüsst. Geplant ist ein geführter Parcours durch die geschichtsträchtigen und perfekt renovierten Räume. Die Choreographin Brigitta Luisa Merki – sie ist in Wettingen aufgewachsen – wird sich von den Lokalitäten inspirieren lassen und mit Musik und Tanz den Zuschauern ein intensives und einmaliges Erlebnis bieten. Grosse Kulissen sind dabei nicht vorgesehen. Mittels Lichttechnik und minimen Eingriffen sollen die Räume in ihrer einzigartigen Atmosphäre zur Wirkung gebracht werden. Kontinuität und Nachhaltigkeit sind sowohl für Marco Castellaneta, Direktor Museum Aargau, wie auch für Philippe Rey, im Gemeinderat Wettingen für Kultur zuständig, ein grosses Anliegen. Das Markenzeichen von Museum Aargau ist die lebendige Inszenierung seiner Burgen, Schlösser und Klöster. Die Klosterspiele 2023 sollen eine erste Etappe sein im Auftakt zum grossen Klosterjubiläum 2027, welches mit kulturellen Höhepunkten gefeiert werden soll. (zVg)
Feuerwehrmarsch durch Die 48. Austragung des Aargauer Feuerwehrmarsches fand am 14. Mai statt. Über 500 Angehörige von Feuerwehren fanden sich deshalb im Tägipark Wettingen zusammen. Ihr Ziel: eine Marschroute von 16 Kilometern zu absolvieren und dabei die Kameradschaft zu pflegen. TANJA ISLER
563 Angehörige der Feuerwehr und Feuerwehrzugewandte sind am 14. Mai rund um Wettingen marschiert. Normalerweise findet der kantonale Feuerwehrmarsch einmal jährlich statt. Normalerweise. Pandemiebedingt musste der Anlass 2021 online durchgeführt, 2020 gar abgesagt werden. Start und Ziel des Feuerwehrmarsches befanden sich auf der Eisbahn des Tägis. Das Teilnehmerfeld bestand aus aktiven Feuerwehrleuten, Ehemaligen, Angehörigen einer Jugendfeuerwehr oder Familienangehörigen von Feuerwehrmännern und -frauen. Der rund 16 Kilometer lange Marschweg führte rund um Wettingen, vom Tägi Richtung Würenlos und durch den Wald Richtung Otelfingen, wo es eine Zwischenverpflegung gab. Gestärkt marschierten die Feuerwehrleute im und am Wald
Mitglieder der Feuerwehr Maiengrün absolvierten den Marsch unter Atemschutz. entlang zurück ins Tägi. Insgesamt legten sie ungefähr 17 Leistungskilometer zurück. «Ganz alle haben es nicht ins Ziel geschafft», so der Präsident des Organisationskomitees und Kommandant der Feuerwehr Wettingen Oliver Gross. Die anwesende Sanität hätte einige Teilnehmende wegen zu viel Sonne und Bier behandelt und auch reichlich Blasenpflaster verteilt.
Jahren 2022 bis 2024. «Wir wurden vom Aargauischen Feuerwehrverband angefragt, der das Patronat trägt, ob wir ihn ausführen könnten», so Gross. Organisator ist ein 15-köpfiges Komitee, bestehend aus Mitgliedern des «Roten Hahns», des Vereins von aktiven Feuerwehrangehörigen der Feuerwehr Wettingen.
Der fleissigste Marschteilnehmer Einer der Marschteilnehmer stach Zwei weitere Austragungen besonders hervor: Ueli Braun. Der Die Feuerwehr Wettingen veranstal- 79-Jährige hat bereits 47 Feuerwehrtet den Feuerwehrmarsch in den märsche absolviert. «Der Marsch in
Ueli Braun und Oliver Gross vor dem ehemaligen TLF der Betriebsfeuerwehr Feldschlösschen.
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Wettingen
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VERMISCHTES
leiter Feuerwehrwesen und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Aargauischen Gebäudeversicherung, Feuerwehrinspektor und damit der höchste Feuerwehrangehörige des Kantons. «Ich kenne Wettingen nur vom Durchfahren, aber der Marsch hat mir gezeigt, wie schön die Landschaft der Region ist.»
Tanja Isler
Wettingen hat mir gut gefallen, eine wunderschöne Strecke durch die Natur», sagte er. Der ehemalige Vizekommandant der Feuerwehr Windisch und ehemalige Kommandant der Betriebsfeuerwehr Zeughaus Brugg hat den Marsch absolviert, um in Kontakt mit den Kameradinnen und Kameraden zu bleiben. «Andere Menschen treffen, Kameradschaft pflegen und bekannte Gesichter sehen, deshalb nehme ich jedes Jahr am Feuerwehrmarsch teil», so Braun. Ebenfalls am Marsch teilgenommen hat Urs Ribi. Er ist Abteilungs-
Maiengrün fällt auf Besonders aufgefallen ist die Mannschaft der Feuerwehr Maiengrün (Brunegg, Hendschiken, Othmarsingen). Sechs Personen absolvierten die Marschstrecke unter Atemschutz, also mit einer Sauerstoffflasche am Rücken und einer entsprechenden Atemmaske im Gesicht. Das bedeutet für sie rund 12 Kilogramm Zusatzgewicht. «Wir suchten die Challenge und absolvierten den Marsch bereits zum vierten Mal unter Atemschutz», so Leutnant Michi Suter, «wir können so die Belastung unter Atemschutz auf längere Zeit trainieren und zusätzlich die Kameradschaft pflegen.» Passend dazu werden die Gewinner des Feuerwehrmarsches jeweils nicht nach der schnellsten Zeit ermittelt, sondern nach der grössten Gruppe an Teilnehmenden. Dieses Jahr siegte die Feuerwehr Explosiv Synthesis AG mit 42 Teilnehmenden. Der nächste Feuerwehrmarsch findet am 13. Mai 2023 wieder in Wettingen statt, dann aber führt die Marschroute über den Rüsler.
Start und Ziel befanden sich auf der Eisbahn im Tägi.
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Der KammerCHor Baden lädt zum Konzert ein. KammerChor Baden: Neu gehört, Beethoven-Messe in C-Dur, Brahms’ Schicksalslied Der KammerChor Baden führt in dieser Konzertreihe Werke namhafter Komponisten auf, die original für grosses sinfonisches Orchester und Chor geschrieben wurden und nun in eigens für den KammerChor bearbeiteten Fassung für Kammerensemble erklingen. Das Publikum erlebt grossartige Chormusik im Spannungsfeld musikalischer Kraft und Aussage und in Begleitung einer ungewohnten Besetzung. Begleitet wird der KammerChor Baden unter der Leitung von Renato Botti von namhaften Solisten und Instrumentalisten. Kantonsschule Wettingen, Aula, Klosterstrasse 11, Samstag, 21. Mai, 17 Uhr. (zVg)
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Gemeindebibliothek – Öffnungszeiten Auffahrt, Pfingsten und Personalausflug Die Bibliothek Wettingen bleibt am Auffahrtsdonnerstag, 26. Mai, am Pfingstmontag, 6. Juni, und am 10. Juni (Personalausflug) geschlossen. Am 25. Mai schliesst die Bibliothek bereits um 17 Uhr. An den anderen Tagen ist die Bibliothek zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Der Rückgabekasten ist für die Medienrückgabe geöffnet. Auf die Ausleihe von E-Medien muss an diesen Tagen aber trotzdem nicht verzichtet werden. Die Bibliothek ist unter www. ebookplus.ch und https://wettingen. freegalmusic.com rund um die Uhr da. Weitere Informationen: www. wettingen.ch/bibliothek. Das ganze Bibliotheksteam wünscht allen schöne Frühlingstage und freut sich über einen Besuch. (zVg)
Spielabend für Erwachsene und Teenager Die Ludothek Wettingen stellt Gesellschaftsspiele vor, die dann gleich in der Gruppe ausprobiert und gespielt werden können. Es wird um eine Anmeldung unter www.eveeno.com/Spielabend gebeten. Gemeindebibliothek WettinGeschichten mit Flocki und Blüemli. zVg gen, Mattenstrasse 26, Freitag, 27. Mai, zwischen 18.30 und 21.30 Uhr (zVg) Bauchrednerin Momo mit Flocki und (Einlass bis 19 Uhr). Blüemli Zusammen mit Flocki und Blüemli und ihren spannenden Geschichten eine vergnügliche Stunde in den Räumlichkeiten der Bibliothek erleben. Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Anmeldung online unter www.eveeno.com/Momo erwünscht, es hat aber auch noch für spontan Entschlossene genügend Platz. Gemeindebibliothek Wettingen, Mattenstrasse 26, Samstag, 21. Jetzt für den Spielabend in der Gemein(zVg) debibliothek anmelden. Mai, 16.15 Uhr. zVg
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WETTINGEN
Amtsantritt Sheena Heinz Die Fraktion FDP Wettingen bedankt sich bei Philipp Bürgler für seinen langjährigen Einsatz im Einwohnerrat und in der Finanzkommission. Sie freut sich, Sheena Heinz als neues Mitglied willkommen heissen zu dürfen, und wünscht ihr viel Freude am Amt. Rechenschaftsbericht Auch das zweite Pandemiejahr hat im Leben und in den Aktivitäten der Gemeinde Wettingen seine Spuren hinterlassen. Die Herausforderungen waren vielfältig. Erfreulicherweise war trotz den schwierigen Umständen vieles wieder möglich oder aber es wurde kreativ Neues erschaffen. Flexibilität und auch Kreativität und Improvisationsgeist waren gefordert. Dies wird explizit und auch immer wieder zwischen den Zeilen sichtbar. Rechnungsabschluss Der vorliegende Rechnungsabschluss basiert auf einem Budget, welches sich nach den Richtlinien des Kantons richtete. Die solide Rechnung zeigt auf, dass sauber gearbeitet wurde und die antizipierten Szenarien glücklicherweise ausblieben. Die Fraktion freut sich über den positiven Jahresabschluss. Darüber jedoch ausgelassen auf den Tischen zu tanzen, ist nicht angebracht. Auch Begehrlichkeiten sollten damit keine geweckt werden. Denn die Nettoverschuldung bleibt nach wie vor hoch und es stehen in der Gemeinde Wettingen erneut Investitionen an. Der massive Spardruck der vergangenen Jahre hat gerade bei den Hoch- und Tiefbauten einen Nachholbedarf erzeugt. Davor können die Augen nicht verschlossen werden. Es ist ungewiss, wie sich die wirtschaftlich angespannte Lage, bedingt durch die zweijährige Pandemie und den Krieg in der Ukraine, entwickeln wird. Es gilt weiterhin, auf der Hut zu sein. Zusammengefasst heisst das, es ändert sich für Wettingen nichts. Die finanzielle Lage bleibt angespannt und eine sorgfältige Weiterführung der Planung und der Investitionen ist unumgänglich. Luxus und Nice-to-haves kann sich Wettingen nicht leisten. Sparen kostet Energie und verlangt von allen Beteiligten viel ab. Die Fraktion bedankt sich bei allen, die im vergangenen Jahr grosse Sorgfalt und auch die Bereitschaft, zu verzichten, an den Tag gelegt haben.
Weitsichtige Planung hilft beim Schuldenabbau. Es ist jedes Jahr eine «Büez», doch die Mühe lohnt sich. Der Rechenschaftsbericht 2021 bietet einen fundierten und detaillierten Überblick über die Tätigkeiten, Projekte und den Betrieb der Gemeinde im vergangenen Jahr. Wer sich dafür interessiert, was im Bereich der öffentlichen Sicherheit, der Bildung oder der Kultur und Freizeit gelaufen ist, findet alle Infos im Rechenschaftsbericht. Auch die Jahresrechnung 2021 liegt vor. Die Mitte-Fraktion genehmigt Rechnung und Rechenschaftsbericht einstimmig und dankt dem Gemeinderat und der Verwaltung für die sorgfältige Arbeit. Ein grosser Dank geht auch an Wettingens Steuerzahler, welche die Steuergelder erwirtschaften. Die Rechnung 2021 präsentiert zwar ein positives Ergebnis, nach wie vor besteht aber eine Schuldenlast von 111 Millionen Franken, also 5200 Franken pro Kopf – mehr als das Doppelte des kantonalen Richtwerts von max. 2500 Franken. Weil die Selbstfinanzierung nur 70 Prozent beträgt, bauen sich weiter Schulden auf. Ziel der laufenden Legislatur muss sein, den Selbstfinanzierungsgrad zu steigern. Das Räumliche Entwicklungsleitbild REL nimmt die Mitte-Fraktion einstimmig zur Kenntnis. Der Raumbedarf für die wachsende Schülerzahl muss zwingend in die Masterplanung Schule einfliessen. Die bestehenden Freiräume wie Brühlpark, alter Friedhof, Tödiwiese, Scharten oder Rebhalde sollen nicht überbaut werden und Platz für Naherholung bieten. Traktandiert ist das Postulat des ehemaligen Mitte-Einwohnerrats Roland Michel «Ladestationen für E-Mobilität». Erfreut stellt die Mitte-Fraktion fest, dass sich die Bedingungen für E-Mobilität, für die sie sich von Beginn an einsetzte, mit den Ladestationen beim Rathaus und Tägi stark verbessert haben. Weitere Ladestationen – beispielsweise auf der Klosterhalbinsel – sind wünschenswert. Der Vorstoss der EVP und des ehemaligen Forums 5430 zur Schaffung von Reisemobilstellplätzen wird von der Mitte-Fraktion unterstützt. Der wachsenden Zahl von Wohnmobilreisenden eine unkomplizierte Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, ist aus Sicht der Fraktion eine Chance, das Angebot Wettingens noch bekannter zu machen.
Michaela Huser ist nach ihrem Mutterschaftsurlaub wieder zurück in der Fraktion SVP. Die Fraktion heisst Michaela herzlich willkommen in der neuen Legislaturperiode des Einwohnerrats und wünscht ihr viele spannende Begegnungen und interessante Voten im Rat. Die Fraktion SVP möchte sich bei allen sehr bedanken, die zum Entstehen des Rechenschaftsberichts beigetragen haben. Der Bericht ist ein wahrer Fundus an spannenden und interessanten Fakten und Informationen. Die Fraktion würde sich für die Zukunft des Rechenschaftsberichts aber wünschen, dass sich die Schreibenden in Kürze üben. Ein langer Text ist nicht automatisch auch ein guter Text. Und der Rechenschaftsbericht sollte eigentlich nicht jedes Jahr noch umfangreicher werden. Das Rechnungsergebnis 2021 unterstreicht, dass die Politik der Wettinger SVP richtig war: Die Rechnung 2021 von Wettingen schliesst positiv ab. Damit ist klar, dass die im Jahre 2020 geplante Steuerfusserhöhung unnötig war, dass es diese Steuerfusserhöhung nicht brauchte. Die Fraktion SVP wird sich auch in den kommenden Jahren mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Wettingen nachhaltig mit den Finanzen umgeht – im Sinne und zu Gunsten aller Menschen in Wettingen. Die Fraktion SVP nimmt erstaunt zur Kenntnis, dass die selbst auferlegte Zurückhaltung des Gemeinderats bei kantonalen Abstimmungen für den Vizeammann unserer Gemeinde offenbar nicht gilt. Die Fraktion ist enttäuscht, dass Markus Maibach nicht als Stimmbürger, sondern als Vizeammann aktiv Propaganda gegen die Änderung des Steuergesetzes gemacht hat. Das Räumliche Entwicklungsleitbild REL nimmt die SVP-Fraktion ebenfalls zur Kenntnis.
Der Rechenschaftsbericht 2021 des Gemeinderats illustriert die regen Aktivitäten einer lebendigen Gemeinde. Die Fraktion SP/WettiGrüen ist beeindruckt von den Leistungen der Angestellten in Verwaltung und Werkhof. Der sehr empfehlenswerte Bericht zeigt, weshalb es so wichtig ist, dass und wofür die Einwohner und Einwohnerinnen den Beitrag in Form der Steuern leisten dürfen. SP-Vizeammann Markus Maibach als Finanzvorsteher kann zusammen mit seinem Team der Finanzverwaltung einmal mehr ein positives operatives Ergebnis präsentieren. Der Überschuss darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die finanzielle Situation in Wettingen fast unverändert ist. Der ungenügende Selbstfinanzierungsgrad bleibt als Grundproblematik. Es ist darauf hinzuweisen, dass sowohl das Budget 2021 wie nun auch die Rechnung 2021 unter dem Einfluss von Corona standen. Zahlreiche budgetierte Anlässe konnten nicht durchgeführt werden (Beispiel Schulreisen und -lager), was zu erheblich geringeren Ausgaben führte. Ausserdem waren bei der Budgetierung aufgrund der pessimistischen Prognosen des Kantons bezüglich Corona einige Budgetposten massiv abgebaut worden. Die Rechnung 2021 kann nicht als Basis für künftige Budgetierungen herangezogen werden. Beim Personal bahnt sich seit Längerem Handlungsbedarf an, mehrere Abteilungen brauchen dringend mehr Ressourcen. Weitere Kosten kommen auf die Gemeinde zu: Stichworte Investitionen Schulraum, Folgen des Kriegs in der Ukraine oder massive Steuerausfälle. Diese Ausfälle kann der Gemeinderat schon genau beziffern: In der Beantwortung der Interpellation unserer Fraktion rechnet man für Wettingen im kommenden Jahr mit Steuerausfällen von 1,37 Mio. Franken (knapp drei Steuerprozente). Die Fraktion SP/WettiGrüen ist unter diesen Vorzeichen überrascht, dass in der rechten Ratshälfte bereits davon geredet wird, dass eine Steuererhöhung nun vom Tisch sei. Das Gegenteil ist der Fall: Wer die Jahresrechnung sorgfältig gelesen hat, weiss, dass die Erhöhung des Steuerfusses nötig ist, um den Betrieb einer Gemeinde in der Grössenordnung von Wettingen sicherstellen zu können.
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GENERALVERSAMMLUNG
Der Rechenschaftsbericht ermöglicht einen breiten Überblick über die Geschehnisse, Herausforderungen und Projekte im Jahr 2021. Die GLP würdigt den grossen Effort, der in die Erstellung des Berichts investiert wurde. Der Sinn und Zweck des Rechenschaftsberichts sollte jedoch die Überprüfung der Legislaturziele sein respektive, ob deren Erreichen auf Kurs ist. Mit der momentanen Ausgestaltung des Rechenschaftsberichts ist dies nur bedingt möglich. Die GLPFraktion schlägt daher vor, den Bericht auf jene wesentlichen Faktoren zu kürzen, welche zur Überprüfung der Legislaturziele dienen. Kernaussage des Rechenschaftsberichts sollte demnach auch sein, ob diese erreicht wurden oder nicht. Mittels QR-Code könnte auf die Ergebnisse verwiesen werden, welche bisher detailliert im Rechenschaftsbericht geschildert wurden. Die GLP ist überzeugt, dass so auch die Verwaltung weniger belastet würde. Die GLP ist sehr erfreut über das positive Jahresergebnis, das in der Verwaltungsrechnung präsentiert wird. Auch das gute Kosten- und Finanzmanagement des Gemeinderats hat zu diesem erfreulichen Ergebnis geführt. Einziger Wermutstropfen in der Rechnung 2021 ist die zusätzliche 1-Mio.Franken-Rückstellung für die Deckung des Covid-bedingten Defizits der Tägi AG. Nun stellt sich die Frage, was dieses Ergebnis für die Zukunft bedeutet und ob das gute Finanzumfeld bestehen bleibt. Es bleibt der GLP ein Anliegen, die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in Wettingen nicht mit höheren Steuern zu belasten. Die Gemeinde muss weiterhin umsichtig mit den Steuergeldern umgehen. Betreffend Postulat zur E-Mobilität und zu den Reisemobilstellplätzen teilt die GLP die Meinung und Einschätzung des Gemeinderats und spricht sich folglich für die Abschreibung respektive die Ablehnung aus.
Der offizielle Teil der Generalversammlung der Mitte CVP Wettingen konnte in Folge der unsicheren pandemischen Lage im Februar nicht als physische Versammlung durchgeführt werden. Die Abstimmungen und Wahlen erfolgten deshalb auf schriftlichem Weg. Davon wurde rege Gebrauch gemacht. Als Präsidentin für zwei weitere Jahre gewählt ist Ursi Depentor und als Vizepräsident Markus Zoller. Als Revisor bestätigt wurde Heinz Barmettler, neu ins Amt gewählt ist Sonja Fellini. Der gesellige Teil der GV, welcher mindestens so wichtig ist, konnte vor Kurzem nachgeholt werden. Am 6. Mai trafen sich im Schalander die Parteimitglieder zu einem gemütlichen Abend.
Die Freude über das Wiedersehen nach so langer Zeit war förmlich spürbar. Doch um 19 Uhr hiess es Bühne frei für ein Team, welches zwischen dem 12. Dezember und dem 22. Januar Unvorstellbares geleistet hat. In 42 Tagen sind die Gebrüder Stocker und ihr Cousin von La Gomera nach Antigua 5000 km über den Atlantik gerudert. Sebastian und Peider Stocker haben von ihrem grossartigen Abenteuer und den Strapazen auf dem Boot in einem fesselnden Vortrag berichtet. Mit eindrücklichen Bildern und Filmsequenzen haben sie dem Publikum die 42 Tage auf dem Atlantik etwas nähergebracht. Sie haben aber auch ungeschönt über die Probleme, die sie als Team zu be-
wältigen hatten, berichtet. Der mentale Aspekt und die zum Teil unmenschlichen Strapazen haben alle vier an ihre Grenzen und darüber hinaus gebracht. Umso grösser war die Erleichterung nach der Ankunft in Antigua, wo sie von ihrer Familie in Empfang genommen wurden. Die Frage, ob sie ein solches Unterfangen nochmals in Angriff nehmen würden, haben beide ohne lange nachzudenken bejaht. Man darf gespannt sein. Im Laufe des Abends ergaben sich viele spannende Diskussionen über Leistungen, die im ersten Moment unmöglich erscheinen, und man konnte sich wieder mal politisch über anstehende Geschäfte in Wettingen unterhalten. (zVg)
gerecht entlöhnt werden, ist es folgerichtig, dass sie als Lohnempfänger der Gemeinde wie alle anderen Angestellten jährlich beurteilt werden sollen. Die Gemeinderäte erhalten auf diese Weise ein breites Feedback aus den Kreisen der Legislative und der Verwaltung. Ein Novum, welches sich positiv auf das Image der Gemeinde Wettingen auswirken wird. Die Exekutivmitglieder erhalten ein jährliches Feedback über ihr Wirken, dadurch erhöhen sich die Motivation und die Qualität ihrer Tätigkeit. Die Wählerinnen und Wähler sowie die Mitglieder des Einwohnerrates haben dadurch den Vorteil, dass sie sich ein objektives Bild über die Leistungen ihrer Exekutive machen können. Mögliche Beurteilungsbereiche könnten (in der jeweiligen Zuständigkeit) zum Beispiel sein: Planungsleitbild; Legislaturziele; Jahresziele; Aufgaben- und
Finanzplan; Gesamtbudget; Gesamtrechnung (z. B. Kostenentwicklungen der Abteilungen, Zielerreichung); Bearbeitungsdauer von Vorstössen; Qualität der Antworten auf Vorstösse aus dem Parlament; Qualität der Gemeinderatsanträge an den Einwohnerrat; Kostenentwicklungen der Abteilungen; Qualität der Stellungnahmen und Beantwortungen während der Einwohnerratssitzungen; Verhältnismässigkeit des Mitteleinsatzes sowie dessen Übereinstimmung mit den Planungs- und Steuerungsinstrumenten etc. Diese Motion wird gleichzeitig in Baden und Wettingen eingereicht mit der Idee, dass beide Gemeinden zusammen ein einheitliches Beurteilungssystem erarbeiten und somit Kosten spa(zVg) ren können.
PARTEINOTIZ Motion SVP zur Leistungsbeurteilung der Mitglieder des Gemeinderats Der Gemeinderat wird beauftragt, dem Einwohnerrat ein professionelles Leistungsbeurteilungsverfahren über jedes einzelne Exekutivmitglied vorzulegen, welches jährlich ausgeführt und von einer externen, unabhängigen Organisation geplant und durchgeführt wird. Die Ergebnisse dieser Beurteilungen sollen öffentlich leicht zugänglich sein. Die Exekutive sollen folgende Gremien beurteilen: der Einwohnerrat, die Mitglieder der ständigen Kommissionen und die Mitarbeitenden der Verwaltung auf oberster Kaderstufe. Die Exekutive in Wettingen wird alle vier Jahre gewählt, unterliegt aber während der Legislatur keiner objektiven, formellen Prüfung bzw. Beurteilung. Da die gewählten Exekutivmitglieder für die Erledigung ihrer Aufgaben markt-
FRÜHLINGSERWACHEN
Fotografin Gaby Kost war mit der Kamera auf der Limmat (Wettingen/Neuenhof/Killwangen) unterwegs. Dabei hat sie eine Mutter und ihr junges Blässhuhn im Nest fotografiert.
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NEUENHOF
VERMISCHTES
Pianist Boyan Kolarov wird den Abend musikalisch begleiten. zVg Männerchor Neuenhof – Unterhaltungsabend Der Männerchor Neuenhof freut sich, dass er nach zweijährigem Unterbruch wieder zu einem Unterhaltungsabend einladen darf. Ein beliebter Anlass, dem coronabedingt eine Zwangspause auferlegt wurde. Am Samstag, 21. Mai, kann man sich für einen geselligen, unterhaltsamen Abend in die Neuenhofer Aula «entführen» lassen und sich an einem bunten
Strauss schöner Melodien erfreuen. Als Gastchor hat sich der Männerchor den Chor Schenkenbergertal eingeladen. Er ist, mit dem Männerchor Neuenhof, einer von drei Chören, welche von der Dirigentin Erika Riedo dirigiert werden. Unterstützt wird der Anlass auch vom allseits beliebten Pianisten Boyan Kolarov, der die Lieder schwungvoll begleiten wird. Wer möchte, kann den Besuch des Unterhaltungsabends mit einem Nachtessen beginnen. Dazu werden bereits ab 18 Uhr, zwei Stunden vor Konzertbeginn, die Türen geöffnet. In der Pause werden Lose für eine Tombola verkauft und wer Glück hat, kann noch einen schönen Gewinn mit nach Hause nehmen. Für den Besuch wird kein Eintrittspreis erhoben. Eine Kollekte soll dagegen mithelfen, die Ausgaben zu decken. Der Männerchor Neuenhof freut sich über einen Besuch. In der Aula, Samstag, 21. Mai, 20 Uhr. Türöffnung und Nachtessen ab 18 (zVg) Uhr. Eintritt frei, Kollekte.
INSERATE
Marktnotiz
Muttertagsbrunch
Unser Verein Ort für Kinder in Neuenhof mit der Kita+Hort Meister Petz führte am vergangenen Samstag, den 7. 5. 2022 seinen Anlass, den Muttertagsbrunch durch. Dieser Anlass fand in der Aula von Neuenhof statt, in dem es viel Platz für Eltern und Kinder hatte. Wir durften
an diesem Tag endlich wieder ca. 60 Eltern mit ihren Kindern verköstigen mit Rösti, Speck und Spiegelei. Es gab diverse Getränke, Kaffee und Kuchen und für die Mamis ein leckeres Cüpli. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Event im Sommer!
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.
Herausforderungen Der Neuenhofer Gemeinderat passte die Vision an: Eine Fusion mit Baden ist nicht mehr das Ziel. Warum er die Bevölkerung nicht aktiv in die Anpassung einbezog und warum auch die anderen Gemeindeammänner auf Zusammenarbeit statt Zusammenschluss setzen. MELANIE BÄR
Anfang Mai stellte der Neuenhofer Gemeinderat seine neue Vision vor: «Wir gehen voraus – mutig, selbstbestimmt und eigenständig. Wir sind aktiver Partner in der Region.» (Die Limmatwelle berichtete). Sie löst die alte Vision ab, ein Stadtquartier von Baden zu werden. Gestaunt über diese Änderung hat Andreas Muff, ehemaliger Gemeinderat (parteilos): «Man hätte die Bevölkerung mit ins ‹Boot› nehmen und eine Info-Veranstaltung planen müssen, damit der Gemeinderat seine Gründe für einen Alleingang erklären kann.» Darauf angesprochen, sagt Gemeindeammann Martin Uebelhart (Die Mitte): «Das hätte man auch tun können. Weil wir nichts an der momentanen Eigenständigkeit ändern, sondern nur das Ziel, kein Badener Stadtquartier mehr werden zu wollen, haben der Gemeinderat und die Geschäftsleitung diese neue Vision an ihrer Klausur jedoch selbst gefasst.» Es sei Aufgabe des Gemeinderats, sich Gedanken zu machen, wo man in zehn, zwanzig Jahren stehen wolle, und eine entsprechende Vision sowie Leitsätze festzulegen. Aus der Bevölkerung habe er vorwiegend positive Rückmeldungen zur neuen Vision erhalten, so Uebelhart. An der Gemeindeversammlung will er persönlich darüber informieren. Keine finanzielle Notlage mehr «Die Ausgangslage von Neuenhof hat sich seit der Fusionsabstimmung stark verändert: Damals stand die finanzielle Notlage im Fokus. Heute kann Neuenhof dank dem Geld aus dem Finanz- und Lastenausgleich wirtschaftlich selbstständig in die Zukunft blicken», begründet Uebelhart die Visionsänderung. «Das rechtfertigt noch lan-
Neuenhof hat nicht mehr das Ziel, mit Baden zu ge keinen Alleingang», findet hingegen Muff, der sich weiterhin für eine Fusion mit Baden ausspricht. Für den Neuenhofer Gemeinderat hingegen ist klar: Er setzt auf Eigenständigkeit und will – sofern sinnvoll – mit umliegenden Gemeinden zusammenarbeiten. Neuenhof und Wettingen sind zwei von dreizehn Gemeinden, die im Projekt «Modellstadt» mitarbeiten. Ziel sei auch dort nicht mehr die Fusion, sondern die Zusammenarbeit der beteiligten Gemeinden zu stärken. «Aktuell haben wir im Bereich Asylbetreuung eine gemeinsame Lösung gefunden», nennt der Wettinger Gemeindeschreiber ein Beispiel. Fusion in Killwangen, Spreitenbach, Würenlos und Wettingen kein Thema Auf Nachfrage zeigen alle Gemeindeammänner Verständnis für Neuenhof – und auch sie haben keine Fusionspläne. «Der Entscheid oder die Ausrichtung von Neuenhof betrifft uns nicht. Unter Abwägung der Vor- und Nachteile muss sich jede Gemeinde diese Gedanken machen», zeigt Markus Schmid (Die Mitte), Gemeindeammann von Killwangen, Verständnis für den Entscheid, eigenständig bleiben zu wollen. «Neuenhof hat in Sachen Eigenständigkeit und Selbstvertrauen stark zugelegt und es freut mich besonders, dass sie zurzeit auf eine Fusion mit Baden verzichten, weil auch wir zurzeit keine Fusionspläne schmieden», schreibt der Würenloser Gemeindeammann Anton Möckel (parteilos).
WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 19. MAI 2022
gemeinsam lösen
fusionieren – die Limmatwelle-Gemeinden setzen auf Zusammenarbeit. Auch Wettingen hegt keine Fusionspläne. Eine im Herbst 2018 durchgeführte Bevölkerungsbefragung zeigte, dass drei Viertel der Befragten eine regionale Zusammenarbeit befürworten, jedoch keinen Zusammenschluss wollen. Offener in Sachen Fusion war die Spreitenbacher Bevölkerung: Zwei Drittel stimmten im 2015 dem Fusionsvertrag zu, der aufgrund Killwangens Nein aber nicht ausgearbeitet wurde. «Die Spreitenbacher Bevölkerung war damals bereit, weitere Schritte zur Fusion zu machen. Aufgrund der Ablehnung in Killwangen ist diese Frage vorläufig vom Tisch und es bestehen keine Pläne, dieses Vorhaben zu reaktivieren», schreibt Spreitenbachs Gemeindepräsident Markus Mötteli (Die Mitte). Er persönlich sei jedoch der Meinung, dass Gemeindefusionen durchaus sinnvoll sein können. Wichtig sei ihm, dass weiterhin in vielen Bereichen gut zusammengearbeitet werde. «Was mit dem Entscheid von Neuenhof keinesfalls in Frage gestellt wird. Viele Herausforderungen – auch künftige – können wir nur gemeinsam lösen.» In diversen Bereichen wird zusammengearbeitet Die Wichtigkeit von Zusammenarbeit betonen alle Gemeindeammänner. In vielen Bereichen tun sie das bereits heute: Zivilstandsamt, Regionales Führungsorgan Wettingen-Limmattal, Regionalpolizei Wettingen-Limmattal, Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal.
Sandra Ardizzone/Archiv
Ein weiteres Beispiel ist die Schule: Neuenhofer und Würenloser Kinder gehen in Wettingen in die Bezirksschule. Killwangener Schülerinnen und Schüler besuchen die Oberstufe in Spreitenbach. Auch bei der Schulsozialarbeit, dem Betreibungsamt, der Feuerwehr, der Abwasserreinigungsanlage, dem Forst und der Musikschule arbeiten einige Gemeinden zusammen. «Es gäbe aber sicher noch weitere Bereiche, in welchen Optimierungspotenzial für eine Zusammenarbeit vorhanden wäre», so Mötteli. Als Beispiel nennt er die Trinkwasserversorgung. «Im Falle von Spreitenbach könnte dies auch mit den angrenzenden Zürcher Gemeinden der Fall sein.» Trotz grundsätzlichem Interesse an der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden sind Killwangen, Spreitenbach und Würenlos nicht Teil der «Modellstadt». «Für uns ist das Konstrukt zu gross und passt nicht», sagt Möckel. Zusammenarbeit würden sie themengesondert mit jenen Partnern planen, die für Würenlos Sinn machen. Auch der Gemeinderat Spreitenbach habe damals keinen Handlungsbedarf gesehen. Auch weil er die «Modellstadt» eher als Projekt der Zentrumsgemeinden Baden/Wettingen und der direkt angrenzenden Gemeinde beurteilt. «Der Gemeinderat signalisierte aber schon damals sein Interesse, bei späteren, konkreten Zusammenarbeitsprojekten einzelner Bereiche eine Beteiligung zu prüfen.»
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AUS DEM GEMEINDERAT Gemeindeverwaltung über Auffahrt und am Pfingstmontag geschlossen Die Türen der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstag, 26. Mai (Auffahrt), sowie am Freitag, 27. Mai (Brückentag), den ganzen Tag geschlossen. Am Mittwoch, 25. Mai (vor Auffahrt), schliessen die Türen der Gemeindeverwaltung bereits um 16 Uhr. Die Türen der Gemeindeverwaltung bleiben am Pfingstmontag, 6. Juni, ebenfalls den ganzen Tag geschlossen. Die Pikettdienstnummern können wie gewohnt auf der gemeindeeigenen Webseite unter www.neuenhof.ch entnommen werden. Für das Verständnis wird gedankt.
der bestehenden Wärmepumpe durch eine Luft/Wasser-Wärmepumpe, auf der Parzelle 3073, Dorfstrasse 44, Neuenhof; Janet Chinyam, Nelkenstrasse 9, Neuenhof, für das Erstellen einer Balkonverglasung, auf der Parzelle 2323, Nelkenstrasse 9, Neuenhof; Daniela Luminita Nauer, Mülibach 7, 8852 Altendorf, für das Ersetzen der bestehenden Fensterfront sowie das Verbreitern der bestehenden Tür, auf der Parzelle 2727, Chrüzlibergweg 7, Neuenhof. Papiersammlung Mai Die nächste Papiersammlung findet am Samstag, 21. Mai, statt und wird durch die Reformierte Jugendgruppe durchgeführt (Kontakttelefon 056 437 30 32). Sammelware bitte immer bündeln und verschnüren. Nur korrekt bereitgestelltes Papier bzw. korrekt bereitgestellter Karton wird übernommen. Grössere Mengen oder Dimensionen von Karton, insbesondere aus Gewerbebetrieben, sind weiterhin gebührenpflichtig der Kehrichtabfuhr oder direkt einem Altstoffhändler zu übergeben.
Swisscom – Ausbau Glasfasernetz Die Swisscom baut in Neuenhof das Glasfasernetz aus. Dafür sind im gesamten Gemeindegebiet Kabelzug- und teilweise Bauarbeiten erforderlich. Die Arbeiten dauern voraussichtlich vom 23. Mai bis ca. Mitte Juli und werden durch die Firma Multinet Communication, Zürich, ausgeführt. Die direkt betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden durch die Swisscom entsprechend informiert. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Person Baubewilligungen Die Baubewilligun- hat bei der Gemeinde Neuenhof ein gen wurden erteilt an: Sinnathurai Gesuch um ordentliche Einbürgerung Ganeshalingam, Fabrikstrasse 15A, gestellt: Olsa Šerifi, 2005, kosovari8180 Bülach, für den Rückbau des be- sche Staatsangehörige, Kappelstrasse stehenden Einfamilienhauses sowie 14, Neuenhof. Jede Person kann innert 30 Tagen den Neubau des Mehrfamilienhauses, auf der Parzelle 1936, Zürcherstrasse seit der amtlichen Publikation dem 108, Neuenhof; Röm.-Kath. Kirchge- Gemeinderat eine schriftliche Eingameinde, Glärnischstrasse 12, Neuen- be zum Gesuch einreichen. Diese Einhof, für die energetische Gebäudehül- gaben können sowohl positive wie lensanierung, auf der Parzelle 802, negative Aspekte enthalten. Der GeGlärnischstrasse 12, Neuenhof; Nicole meinderat wird die Eingaben prüfen Voser und Rudolf Nietlisbach, Dorf- und in seine Beurteilung einfliessen strasse 44, Neuenhof, für den Ersatz lassen. INSERATE
GEMEINDE NEUENHOF
GEMEINDE NEUENHOF
Baugesuchspublikation
Baugesuchspublikation
Baugesuch Nr. 2022-0008 Bauherrschaft: REMU Immobilien AG, Bahnhofstrasse 1, 5430 Wettingen Lage: Parzelle 2191 Bankstrasse 7, 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Abbruch / Neubau MFH mit Tiefgarage
Baugesuch Nr. 2022-0015/-0022 Bauherrschaft: Pflegehome GmbH, Mirko Nenner, Zürcherstrasse 109, 5432 Neuenhof Lage: Parzelle 1316, Zürcherstrasse 109, 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Reklame / Umnutzung / Aussensitzplatz
Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 20. Mai 2022 bis 20. Juni 2022 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf.
Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 20. Mai 2022 bis 20. Juni 2022 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf.
Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen.
Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen.
Abteilung Bau und Planung
Abteilung Bau und Planung
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KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT
Gemeindeverwaltung über Auffahrt geschlossen Über die Auffahrtstage (26./27. Mai) bleibt die Gemeindeverwaltung Killwangen geschlossen. Die ausfallende Arbeitszeit wurde vom Personal vorgeholt. Bei Todesfällen ist das Bestattungsamt während der ordentlichen Bürozeiten via Pikettdienst unter der Nummer 079 559 73 00 erreichbar. An den restlichen Tagen gelten die üblichen Öffnungszeiten. Diese sind: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30
Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30– 14 Uhr (durchgehend). Poolparty Der Gemeinderat Killwangen hat dem Elternverein die Bewilligung zur Durchführung einer Poolparty im Meierbädli erteilt. Die Poolparty findet am Freitag, 24. Juni, von 17 bis 21.30 Uhr statt. Eingeladen werden alle 4. bis 6. Klässler aus Killwangen.
«Wir hätten eine höhere Strafe gefällt» Exakt vor einem Jahren wurde der Angeklagte im Mordfall Killwangen vom Bezirksgericht Baden zu 17 Jahren Haft verurteilt. Dagegen legte er Berufung ein. Das Obergericht bestätigte nun das Urteil. Der heute 46-jährige Montenegriner, der vor drei Jahren sieben Mal auf einen 57-jährigen Killwangner eingestochen hat, forderte am 4. Mai einen Freispruch vom Obergericht. Vor drei Jahren soll der Täter dem Opfer mit dem Auto von Schlieren nach Killwangen gefolgt sein. Dort habe er während eines lauten Streits (wie die Nachbarn berichteten) sieben Mal auf das Opfer eingestochen. Dabei handelte es sich, wie es sich nachweislich herausgestellt hat, um den Onkel seiner Ehefrau. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen Mordes (die Limmatwelle berichtete). «Aus Sicht der Staatsanwaltschaft ging es dem Beschul-
digten einzig darum, einen ihm als lästig empfundenen Menschen zu eliminieren», schrieb die Staatsanwaltschaft damals in einer Medienmitteilung. Am 19. Mai 2021, also vor genau einem Jahr, folgte das Urteil nach einem Indizienprozess: Der Täter wurde zu 17 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Schon damals forderte seine Verteidigung einen Freispruch: «Es gibt kein Tatmotiv, das auf meinen Mandanten hindeuten würde», sagte die Verteidigerin gemäss Tele M1. Schliesslich legte der 46-Jährige Berufung ein und stand am 4. Mai dieses Jahres wieder vor Gericht. Die Freiheitsstrafe von 17 Jahren bleibt bestehen. Der Richter begründet in der erneuten Urteilsverkündigung: «Es sind starke Indizien, die ein stimmiges Bild ergeben.» Schuldmindernde Gründe seien keine erkennbar. «Wir hätten sogar eine höhere Strafe ausgefällt», so der Richter während der Urteilsverkündung im Obergericht gemäss Tele M1. (Liwe)
«Frohes neues Jahr» Am 13. Mai fand in Spreitenbach der neuernannte Frühlingsapéro statt, der anstelle des Neujahrsapéros durchgeführt wurde. CORINNE BÜRKI
Mit den Worten «Ein frohes Neues» begrüssten sich die Spreitenbacher und Spreitenbacherinnen am 13. Mai bei ihrem verschobenen Neujahrsapéro, der kurzerhand in einen Frühlingsapéro umgewandelt wurde. Ein relativ kurzfristig angesagter Termin, wie Gemeindepräsident Markus Mötteli (Die Mitte) erzählt. Im Januar habe man sich wegen Corona noch nicht getraut, einen öffentlichen Apéro durchzuführen. Nun wurde das mit dem Frühlingsapéro nachgeholt. Man merkt, dass sich die Leute freuen, wieder einmal zusammenzukommen ohne Massnahmen im Hinterkopf: Der Boostockplatz füllte sich schnell und die Stimmung unter der Bevölkerung war gut. Die Pandemie hatte auch etwas Gutes In der Ansprache betont Mötteli, dass er keinen grossen Rückblick geben wolle, aber doch einige Punkte ansprechen möchte. Die Gemeindeversammlung im Jahr 2020 wird ihm in Erinnerung bleiben: «Es kamen um die 1000 Einwohner, das wird wohl etwas Einzigartiges bleiben. Schon zwei Monate später hätte die Versammlung nicht mal mehr stattfinden dürfen.» Während dieser zwei schwierigen Jahre habe ihm vor allem die Reaktion der Bevölkerung an den Gemeindever-
«Prost» auf Spreitenbach Die Bürger sind sto Ortswappen in die Kamera. sammlungen gefehlt. «Es war schlimm, nur Masken zu sehen statt ein Lächeln oder eine andere Reaktion.» An einen Apéro war damals kaum zu denken: «Wir kamen, hielten die Sitzung ab und gingen wieder.» Ein Ereignis, das unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, war die Eröffnung des neu renovierten Hallenbads: «Wir haben aufgemacht und keiner kam – denn keiner durfte kommen», so Mötteli, während man das Bedauern in seiner Stimme hört. Doch diese Pandemie habe auch etwas Gutes gehabt. Es war weniger hektisch und man konnte die Zeit zu Hause geniessen. «Viele haben Spreitenbach wieder einmal von einer anderen Seite kennen gelernt, denn sie haben sich hier erholt, statt ins Ausland zu fahren.»
INSERATE
Ausbildung bei der Spitex
Spitex, Region Aargau Ost, www.spitex-regionaargauost.ch Tel. 056 401 17 24, Fax 056 401 22 03, info@spitex-regionaargauost.ch
Wie in alten Zeiten Diese drei Freundinnen gingen früher gemeinsam in die Schule Boostock und geniessen das Zusammensein am Frühlingsapéro der Gemeinde. crb
WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 19. MAI 2022
» im Frühling
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AUS DEM GEMEINDERAT Einladung zum Politapéro Die Bevölkerung ist herzlich zum nächsten Politapéro am Dienstag, 24. Mai, um 19.30 Uhr im Zentrumsschopf eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiches Erscheinen.
selposten und kurzweilige Unterhaltung des Komikerduos Lapsus wechseln sich ab mit spannenden Insights zu den Projekten der «Regionalen 2025». Weitere Informationen dazu sind auf www.limmattrail.ch zu finden.
Traktanden Ortsbürgergemeindeversammlung Der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 14. Juni im kath. Pfarreiheim werden folgende Traktanden unterbreitet: 1. Protokollgenehmigung; 2. Rechenschaftsbericht 2021; 3. Kreditabrechnung Ersatzbau Waldhütte; 4. Forstbetrieb Heitersberg, Gründung öffentlich-rechtliche Anstalt; 5. Erwerb Parzelle Nr. 5, Spreitenbach; 6. Rechnung 2021.
Baubewilligungen sind erteilt an: BKCH Services Sàrl, Place de la Gare 9, 1260 Nyon; Mieterausbau «Burger King» und «Popeyes» im Tivoli; Subventure Tivoli AG, Museumstrasse 1, 8001 Zürich; Mieterausbau «Subway» im Tivoli; Kebap Werk Tivoli GmbH, c/o Suite Lounge, Pilatusstrasse 1, 6003 Luzern; Ladeneinbau «Kebap Werk» im Tivoli; Reide und Nderim Kaba, Untere Dorfstrasse 12, 8957 Spreitenbach; Abbruch Gebäude Nr. 119, Neubau MFH an der Unteren Dorfstrasse 12; Dubravka und Andreas Göckeritz, Bründlistrasse 73, 8957 Spreitenbach; Ersatz bestehende Thujahecke durch neue Sichtschutzwand an der Bründlistrasse 73.
olz auf ihre Gemeinde und halten das Glas samt Gemeindepräsident Markus Mötteli bei Corinne Bürki seiner Ansprache am Frühlingsapéro. crb limmattrail.ch Bei der «Regionalen 2025» geht das nächste Projekt an «Wir haben gelitten» le, die die Gemeinde jedoch noch den Start. Am 18. Mai wurde der Nun sei schon ein Drittel des Jahres länger beschäftigen werde, sei der Limmattrail offiziell eröffnet. Zwei 2022 vorbei und man müsse durch «Tivoli Garten». Bis 2024 müsse kurzweilige Trails zwischen Baden die nächste Krise. «Wer hätte wohl man noch Geduld haben. und Zürich, die entweder zu Fuss gedacht, dass in Europa ein Krieg begehbar oder mit dem Velo befahrausbrechen werde, wahrscheinlich Grosses Fest zum Geburtstag bar sind, laden ein, das Limmattal Termine 13. Juni, 17 Uhr: Unentgeltniemand.» Man sei in dieser Hin- Bald wird die Spreitenbacher Bevöl- neu zu entdecken. Interaktive Rät- liche Rechtsauskunft, Gemeindehaus. sicht gefordert, doch es gäbe auch kerung Post von der Gemeinde benoch andere Themen. Spreitenbach kommen. Voraussichtlich im Juli sei zum Beispiel geprägt durch Bau- soll eine Befragung an die Bürger INSERATE stellen. Die kleinste, die am rausgehen, um herauszufinden, was schnellsten abgeschlossen war, ist in der Gemeinde optimiert werden der neue naturnahe Spielplatz kann und um den Puls der Einwohbeim Boostockplatz. Er spricht ner zu fühlen. In zwei Jahren feiert Spreitenauch die Bauarbeiten der neuen Limmattalbahn an: «Wir haben alle bach den 900. Geburtstag. Die Einsehr unter dieser Baustelle gelit- wohner können sich über ein grosten», die Bevölkerung könne sich ses Fest während zweier Wochenaber auf den 10. Dezember freuen, ende freuen. «Ich erhebe mein Glas, Prost, gedenn dann wird die Limmattalbahn öffentlich eröffnet. «Geniessen Sie niessen wir die neu erlangten Freies, dass Sie an diesem Tag gratis heiten», so der Gemeindepräsident damit fahren dürfen.» Eine Baustel- Markus Mötteli zum Abschluss.
Spenglerei
Die Leute freuten sich über den Anlass Es wurde geredet, gelacht, getrunken crb und gegessen.
Sanitär
Heizung
Service
Marktnotiz
25 Jahre US Performance Cars AG Am 14. und 15. Mai 2022 hat US Performance Cars das 25-Jahr-Jubiläum gefeiert unter blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen. Die Bässe haben gedonnert und die Korken sind geknallt! Die US-Fahrzeuge brillierten um die Wette! The American Way of Life mit Food & Drinks by «Die Wirtschaft Loohof». Selbstverständlich streng «American Style»! Spareribs, Hotdogs und Burgers von small bis XXL! Am Samstag heizte Boogieund Blues- Pianist HAMP GOES WILD bis 22 Uhr mit seinem wilden, explosiven Stil so richtig ein! Rock’n’Roll, Baby! Am Sonntag fand die Oldtimer-Parade mit den schönsten US-Oldtimern mit an-
schliessendem Lunch bei uns in Spreitenbach statt! DJ Sue Manfield brachte die besten Klassiker auf den Plattenteller! Und um 14 Uhr gaben die BARDOGS Vollgas mit ihrem Power-Programm. Eine unvergessliche Celebration Party by US Performance Cars AG. Thank you to all of you!!
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SPREITENBACH
Nähe zur Natur – Viele Kinder erfreuten sich am neu eröffneten Spielplatz beim Boostockplatz in Spreitenbach. Er wurde am 11. Mai eingeweiht. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, es entspricht genau unseren Bedürfnissen», sagt Schulleiter Hannes Schwarz. «Wir konnten eine tolle Ergänzung und Aufwertung des Schulgeländes erreichen.» Am 11. Mai wurde der neue naturnahe Spielplatz beim Schulhaus Boostock eröffnet. Ein naturnaher Spiel- und Pausenplatz bietet Kindern anregende und vielfältige Gelegenheiten, um sich gesund zu entwickeln und spielerisch zu lernen. Die Roger Federer Foundation unterstützt die Verbreitung des innovativen Ansatzes an 31 Schweizer Schulen mit einem Fokus auf sozioökonomisch benachteiligte Familien. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Implementierungspartnerin RADIX, der Konzeptpartnerin Stiftung Naturama und der wissenschaftlichen Partnerin Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft (ZHAW). Die Schulen werden bei der Umsetzung, dem partizipativen Prozess und der pädagogischen Nutzung begleitet und beraten. Für die eigenständige Nachahmung haben die mitwirkenden Organisationen ein Planungs- und Gestaltungsdossier und für die Nutzung ein pädagogisches Dossier als öffentlich zugängliche Instrumente entwickelt. INSERATE
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Mit Hellmann’s Saucen Contest
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Die Kinder stürmen den neuen Spielplatz beim Förderung einer gesunden Entwicklung der Kinder Ein naturnaher Spiel- und Pausenplatz fördert Kinder ganzheitlich in ihrer kognitiven, emotionalen, motorischen und sozialen Entwicklung. Er bietet viele Gelegenheiten für das spielerische Lernen in Pausen und Auffangzeiten genauso wie für das Lernen während des Unterrichts. Kinder brauchen anregende Spielund Pausenplätze, um gemeinsam zu spielen, zu lernen, sich auszutauschen, sich auszutoben und zu erholen. Das Konzept der naturnahen Spiel- und Pausenplätze hat sich gut bewährt: Die Spiel- und Pausenplätze werden häufiger und kreativer genutzt. Die motorische und kognitive Entwicklung der Kinder wird gefördert und die Sensibilisierung für die Natur wird voll ausgeschöpft.
WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 19. MAI 2022
auch beim Spielen
Spreitenbacher Schulhaus Boostock.
zVg
Der naturnahe Spiel- und Pausenplatz kann während der Pausen, im Unterricht, während der betreuten Zeiten und in der Freizeit von Kindern – auch mit ihren Eltern – intensiv genutzt werden. Konzepte des Lehrplans 21, wie draussen unterrichten oder bewegter Unterricht, werden unterstützt. Nicht zuletzt gibt es spannende Erfahrungen im Bereich der partizipativen Lebensraumgestaltung an Schulen. Gemeinschaftsprojekt für die Unterstützung von Schweizer Schulen 2020 hat sich die Roger Federer Foundation mit den Expertenorganisationen RADIX Schweizerische Gesundheitsstiftung, der Stiftung Naturama Aargau und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zusammenge-
schlossen, um den Ansatz der naturnahen Spiel- und Pausenplätze an Schweizer Schulen zu verbreiten. Die Roger Federer Foundation wirkt im Hintergrund als Sponsor: «Roger Federer war nicht vor Ort, aber uns wurde eine Videobotschaft für die Kinder übermittelt, die wir bei der Eröffnung abgespielt haben», sagt der Schulleiter. Auf vielen Pausenplätzen in der Schweiz gibt es immer noch unattraktive technische Spielgeräte in eintönigen Umgebungen. Zudem erfordert der Lehrplan 21 stimulierende Aussenräume für das Unterrichten im Freien und der Umweltbildung. Es werden 9250 Kinder mit 1050 Lehr- und Betreuungspersonen von den neuen Spielräumen profitieren. Fachliche und finanzielle Unterstützung «Die Neu- bzw. Umgestaltung eines Spiel- und Pausenplatzes in eine naturnahe Schulumgebung war ein spannender Planungsprozess, der viele neue Erfahrungen, aber auch Herausforderungen mit sich brachte», so Schwarz. Insbesondere die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium haben den Projektverlauf entscheidend mitbestimmt. Für die bauliche Umsetzung des Aussenraumes standen 44 000 Franken zur Verfügung. Die Schule Spreitenbach profitierte auch von teils substanziellen materiellen und personellen Ressourcen der Gemeinde, des Forstreviers Heitersberg sowie von der kooperativen Umsetzung des Projekts durch die (Liwe) Firma Smart Garden.
Einladung zum Politapéro Dienstag, 24. Mai 2022, 19.30 Uhr, Zentrumsschopf Themen: 1. Informationen aus dem Gemeinderat 2. Verschiedenes 3. Frage- und Diskussionsrunde mit der Bevölkerung Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Gemeinderat Spreitenbach
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VERMISCHTES Jahreskonzert der Musikgesellschaft Spreitenbach Nach zwei konzertlosen Jahren freut sich die Musikgesellschaft darauf, am Samstag, 21. Mai, ihr Jahreskonzert präsentieren zu können. Unter dem Motto «Tierisch gut» wurde unter der Leitung des Dirigenten Dominic Weber ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit vielen bekannten Melodien zusammengestellt, die alle in irgendeiner Art etwas mit der Tierwelt zu tun haben. So begegnen die Zuhörerinnen und Zuhörer im Laufe des Abends vielen Berühmtheiten wie «Bugs Bunny», «Tom und Jerry», der schlauen Maus aus «Die Sendung mit der Maus» oder «Pink Panther». Zudem werden sie musikalisch in den Dschungel und in die Tierwelt Afrikas entführt, zähmen einen Drachen und tanzen mit den Wölfen. Rockig wird es mit einem Medley der berühmten Band «Led Zeppelin». Besonders freut sich die Musikgesellschaft, dass sie bei einigen Stücken von den Teilnehmenden der Bläserklasse unterstützt wird. Im Gegensatz zu den Vorjahren wird kein Abendessen serviert. Gegen den Durst ist aber gesorgt und in der Pause und nach dem Konzert stehen für die Gäste ein reichhaltiges Dessertbuffet und kleinen Snacks bereit. Boostockturnhalle, Samstag, 21. Mai, 19.30 Uhr. Türöffnung ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte. (zVg) Wandergruppe Spreitenbach – Von den Alpenrosen zur Propstei Wislikofen Zur Wanderung am Mittwoch, 27. April, wurde diesmal am Busbahnhof im Shopping Center gestartet. Hier ging es mit dem Bus nach Baden und von dort weiter mit dem Postauto nach Schneisingen Oberdorf. Und nun nahmen die 42 Teilnehmer bei schönstem Frühlingswetter die Wanderung zur Propstei in Wislikofen in Angriff. Nach einem kurzen steilen Anstieg marschierte man auf der Anhöhe mit einem tollen Ausblick ins Tal. Kurze Zeit später trat man auf eine Lichtung, in welcher gerade einige Gärtner mit der Pflege der einzigen Alpenrosen im Flachland beschäftigt waren. Hier gab es, aus Anlass eines Geburtstages, einen Apéro. Anschliessend ging es weiter dem Eetelbuck entlang, hinunter zur Propstei Wislikofen, wo zu Mittag gegessen wurde. Nach dem Essen war eine kurze Führung durch die Propstei angesagt. Zuerst gab Stefan Bischoff, Leitung Hotel, einen kurzen Überblick über die Geschichte der Propstei. Anschliessend konnte man in
einem Rundgang die Kirche, die Gästezimmer und weitere Räume, jeweils mit den dazu gehörenden Erklärungen, besichtigen. Nach der Verabschiedung wurde zur Nachmittagswanderung gestartet. Diese führte dem Rhein entlang Richtung Bad Zurzach. Am Ufer konnten die riesigen Baugruben für die Renaturierung des Flusses bestaunt werden. In Bad Zurzach angekommen, blieb noch etwas Zeit bis zur Abfahrt des Zuges, um sich im Bahnhofladen eine Erfrischung zu besorgen. Anschliessend stieg man in die S-Bahn ein und fuhr mit Umsteigen in Koblenz und Baden zurück nach (zVg) Spreitenbach. INSERATE
Bauausschreibung BG Nr:
3349
Bauherr:
Sulejmani Blerim Kesslerstrasse 9 8952 Schlieren
Bauobjekt:
Abbruch bestehende Gebäude Nr. 418 und 469; Neubau MFH
Baustelle:
Poststrasse 31 + 33
Parzelle:
2600 1053
Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung Procap Schweizerischer Invaliden und Inneres BG Nr:
3328
Bauherr:
MEG Tivoli Garten c/o Credit Suisse AG Sihlcity Kalandergasse 4 8045 Zürich
Bauobjekt:
Neubau 1 Megaposter und 3 Plakate für Baustellenwerbung (befristet)
Baustelle:
Sandäckerstrasse 1 – 9
Parzelle:
1235
Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Die öffentliche Auflage erfolgt vom 23. Mai 2022 bis 21. Juni 2022 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
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WÜRENLOS
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AUS DEM GEMEINDERAT
Auffahrt ist gesetzlicher Feiertag/ Gemeindeverwaltung geschlossen Gemäss kantonaler Vollziehungsverordnung zum Arbeitsgesetz gilt Auffahrt als gesetzlicher Feiertag. Somit ist der Auffahrtstag im Sinne Erinnerungsfoto am Jubiläums- und Auflösungsanlass von Opera Brevis im Saal zVg von Art. 20a des Arbeitsgesetzes des Gasthofs Steinhof in Würenlos. dem Sonntag gleichgestellt. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstag, 26. Mai, sowie am Freitag, 27. Mai (Brückentag), den ganzen Tag geschlossen. Für Notfälle können erreicht werden: Bestattungsamt: 079 517 75 51; Technische Betriebe: 056 436 87 65; RegionalBühne der alten Kirche von Würenpolizei Wettingen-Limmattal/Polizei: Der Verein Opera Brevis Telefon 056 417 92 00 oder Notruf los mussten ein Dutzend Mitwirkenfeiert sein 20-Jahr-Jublide, eine Erzählerin und ein ganz 117. Für das Verständnis wird geäum – und verschwindet dankt. kleines Orchester (Klavier und Querflöte) Platz finden. Später wurden von der Bühne. unter anderem «Clivia spielt Maske Senioren-Mittagstisch Der beliebte in Blau», «Schwarzwaldmädel», «OrSenioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat Eigentlich wären im Frühling die So- pheus in der Unterwelt» oder zuletzt statt. Nächster Treff: Donnerstag, 2. listen und Chormitglieder von Opera «Madame Pompadour» mit immer Juni, 12.30 Uhr, Restaurant Centrum Brevis zu einer Sitzung betreffend grösserem Erfolg gespielt. Im Herbst 2020 war die wunder68, Würenlos. Eine Anmeldungen den Übungsabenden für das Operetbis Sonntag, 29. Mai an Hedy Koller, tenstück von Spätherbst eingeladen schöne, fröhliche Operette «Die FaTel. 056 424 17 34 ist dringend er- worden. Aber dieses Mal war alles schingsfee» geplant. Die ersten Trefanders. Die rund 50 geladenen Gäste, fen fanden auch schon statt, als forderlich. vorwiegend aus Würenlos, Wettin- man dann im Sommer 2020 wegen gen und der Umgebung von Möriken, Corona schweren Herzens die VerINSERATE sind in wunderschönen Kleidern anstaltungen absagen musste. zum Jubiläums- und Abschluss-GalaAm Vereinsjubiläum «20 Jahre Abend erschienen. Aber warum? Opera Brevis» wurde deshalb nochDie Coronapandemie von 2020 mals aktiv Rückschau auf diese Baugesuchspublikation und 2021 hat dem Verein nach 20 wunderbare Zeit gehalten. Die Jahren endgültig den Todesstoss ge- Gründer Monica Angelini und ErBaugesuch Nr.: 202241 geben. Die lange Pause, die grosse win Heusser stellten eine bunte und Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Planungsunsicherheit, keine lebhafte Rückschau zusammen. Die Würenlos, Schulstrasse 26, Übungsmöglichkeiten und die im- schönsten Stücke aus dieser Zeit 5436 Würenlos mer älteren Künstler, dazu wegfal- wurden nochmals von ihnen selber Bauvorhaben: Neubau Trottoir lende Auftrittsorte haben dazu ge- oder Larissa Angelini, Thomas DietLage: Parzellen 696, 712 und führt, dass die Jubiläumsgala mit rich, Urs Gloor, Irene Kirchmeier, 4885 (Pläne 25 und 56), Rückblick auf wunderschöne Mo- Annemarie Meier und anderen vormente der Zeit von Opera Brevis getragen. Tägerhardstrasse auch gleich die Derniere war. Viele Tränen wurden vergossen Zone: Gewerbezone GE und Begonnen hat alles ab dem Jahre – Tränen der Freude beim Anschauausserhalb Bauzone 2000, als Monica Angelini und Er- en der schönen Beiträge, aber auch Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr win Heusser aus Würenlos mit am- Tränen der Trauer: Die grosse, fanund Umwelt bitionierten Sängerinnen und Sän- tastische Operettenfamilie Opera gern aus verschiedenen Chören Brevis musste nach über 20 Jahren Gesuchsauflage vom 20. Mai bis 20. Juni Konzerte und Operetten aufgeführt endgültig losgelassen werden. 2022 während der ordentlichen SchalterMonica Angelini dankte mit groshatten. Daraus entstand der Verein stunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Opera Brevis. Ziel des Vereins war, sen Emotionen nochmals allen, die Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist mit kleinen, aber feinen Inszenie- Opera Brevis in den letzten 20 Jahren im Doppel an den Gemeinderat zu richten und rungen Musik- und Operettenpro- unterstützt haben und die an diesem duktionen auf neue Art auf die Büh- wunderschönen, aber auch traurihaben einen Antrag und eine Begründung zu nen zu bringen. Gestartet wurde mit gen Anlass teilgenommen haben. enthalten. «Carmen», dem grossen Klassiker Jetzt hiess es nur noch: Vorhang BAUVERWALTUNG WÜRENLOS der Operette. Auf der ganz kleinen runter für Opera Brevis! (zVg)
Vorhang runter für Opera Brevis
Am 10. Mai begaben sich rund 25 Einwohner und Einwohnerinnen der Gemeinde Würenlos in den Gemeindekeller an den Infoabend, wo die Traktanden der Gemeindeversammlung vorgestellt wurden. CORINNE BÜRKI
«Die Zahlen sind viel besser als erwartet», sagt Gemeinderat Lukas Wopmann (Die Mitte) am Infoabend zur Gemeindeversammlung Würenlos. Er berichtet über ein gutes Jahr, was das Finanzielle anbelangt. So dass man das Budget 2022 bereits im letzten Jahr korrigieren konnte. In der Gemeinde selbst habe man ein neues IT-Netzwerk installiert, die Klimaanlage ersetzt und ein Personenalarmierungssystem eingebaut. Das aus einem unschönen Grund: «Eine unserer Mitarbeiterinnen wurde leider tätlich angegriffen, was dieses System nötig machte.» Ein weiterer Punkt war die Bezirksschule, die deutlich mehr gekostet hat als budgetiert. Dafür habe man das Jubiläumsdorffest nicht finanzieren müssen, das aufgrund der Coronapandemie nicht stattfinden konnte. So wurden 160 000 Franken gespart. Die Nettoschuld pro Einwohner betrage 1700 Franken, was gut sei: «Laut Kanton ist eine Nettoschuld von bis zu 2500 Franken pro Einwohner als problemlos zu betrachten», so Wopmann. Zur Kreditabrechnung der Strassensanierung der Buechzelglistrasse ist sich Wopmann bewusst: «Wir haben eine massive Budgetüberschreitung.» Genauer gesagt handelt es sich um ein Plus von 482 283 Franken. Wopmann erklärt, dass es sich um ein Zusammenspiel verschiedener Dinge handle. So habe man zum Beispiel zusätzlich eine Sauberwasserleitung einbauen müssen und die Verzögerung von einem Jahr, die durch die Pandemie zustande kam, habe ebenfalls für mehr finanziellen Aufwand gesorgt. «Dominante Handschrift» Gemeinderat Consuelo Senn (FDP) berichtet über den Bau des neuen Alterszentrums. Das Projekt befin-
WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 19. MAI 2022
ein gutes Jahr»
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NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN Fledermauskästen aufgehängt Im vergangenen Oktober baute eine Gruppe von interessierten Schülerinnen und Schülern mit Mitgliedern des Natur- und Vogelschutzvereins/ BirdLife Würenlos die erfreulich grosse Zahl von 30 Fledermauswohnungen. Ein grosser Teil davon konnte nun am letzten Aprilwochenende im Waldreservat auf dem Gmeumeri aufgehängt werden. Bevor es aber so weit war, mussten die Kinder auf ihre Fledermauswohnungen ein metallenes Nummernschild aufnageln. Danach wurden gemeinsam geeignete Bäume ausgesucht. Die Fledermauswohnungen wurden über eine ausgezogene Leiter in über vier Meter Höhe aufgehängt, weil den Fledermäusen ein möglichst freier Anflug gewährleistet werden muss. Jeder Kasten wurde anschliessend im iPhone, in der Nistkasten-App, mit der Nummer auf dem aufgenagelten Metallschild der Fledermauswohnung und dem Vornamen des jeweiligen Kindes erfasst. Zudem wurde der Stand-
An ausgesuchten Bäumen wurden die Fledermauswohnungen aufgehängt. zVg ort des Baumes, wo die Fledermauswohnung aufgehängt ist, mittels Geo-Koordinaten registriert, so dass er jederzeit wieder auffindbar ist. Bevor der Heimweg angetreten wurde, gab es für die Schülerinnen und Schüler einen Apfel und ein Brötchen zur Stärkung. (zVg)
INSERATE
Gemeindeammann Anton Möckel am Rednerpult im Gemeindekeller. de sich im Baubewilligungsverfahren. Es sind vier Einwände eingegangen. Aktuell sei der Ball beim Kanton, der das Ganze prüfe, was aber noch länger dauern könne. Das stösst auf Unverständnis im Publikum. Consuelo Senn zeigt sich solidarisch: «Es geht uns ähnlich, aber wir kommen an der Wartezeit nicht vorbei. Es sind viele verschiedene Punkte, die in verschiedenen Abteilungen abgeklärt werden. Wir möchten den Kanton nicht in Schutz nehmen, müssen aber auch Verständnis aufbringen.» Es werde regelmässig nachgefragt. Bei der Gesamtrevision der aktuellen Nutzungsplanung sei es wichtig, dass die Bevölkerung mitwirken könne. Im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens seien rund 60 Eingaben mit ungefähr 200 Anträgen eingegangen. Diese werden nun sorgfältig geprüft und jeweils begründet. Nach den Sommerferien soll der Mitwirkungsbericht der Öffentlichkeit präsentiert werden – in anonymisierter Form. Die Gesamtrevision wurde im letzten Juni an den Kanton geschickt. Im Februar dieses Jahres kam die Stellungnahme zurück, die 50 Hinweise und 25 Vorbehalte aufweist. Senn betont die dominante Handschrift des Kantons. Ziel sei es, die
crb
Vorprüfungen bis Ende Jahr abzuschliessen. Die öffentliche Auflage soll im Frühling 2023 folgen. Eine Herausforderung Zur Situation mit den UkraineFlüchtlingen ergreift Gemeindeammann Anton Möckel (parteilos) das Wort. Man habe zum jetzigen Zeitpunkt um die 35 Ukraine-Flüchtlinge, mehrheitlich privat, untergebracht. Die Beratungsstellen seien am Anschlag und er mache sich Sorgen, denn sobald privat niemand mehr untergebracht werden könne, habe man in Würenlos ein Platzproblem. «Es ist eine Herausforderung, die wir so nicht kennen», sagt Möckel. Man müsse sich nun überlegen, wo eine Unterbringung möglich wäre, sollten noch mehr Flüchtlinge eintreffen. Die Gemeinde habe einige Liegenschaften, die man abreissen wollte. Aktuell erwäge man aber, diese aufgrund der Krise «sanft» instand zu setzen. In der alten Landi sind bereits neun Menschen untergebracht. «Sollte jedoch ein Car mit Flüchtlingen vorfahren», so Möckel, «dann ist die Turnhalle der erste Anlaufort.» Nächste Anlässe: Einwohnergemeindeversammlung, 2. Juni; Neuzuzügerbegrüssung, 20. Juni; Dorffest, 12. und 13. August; Jungbürgerfeier, 23. September.
Marktnotiz
Wettbewerbs-Gewinnerin erkoren! Am Samstag, 23. April, fand bei besten Bedingungen nach mehrjährigem Unterbruch wieder der Würenloser Früeligsmärt statt. Erstmals auf dem Schulhausplatz anstatt im Industriegebiet, da dort gebaut wird. Dank schönem Wetter, der zentralen Location sowie den zahlreichen Ausstellern kamen sehr viele interessierte Besucher/innen an den Märt. Auch die Neue Centrum Garage AG war mit einem Stand vertreten. Nebst einigen Neuheiten der vertretenen Marken SEAT und CUPRA wurden auch
zwei Oldtimer ausgestellt, welche viel Aufmerksamkeit auf sich zogen. Der VW T2a Bulli Westfalia Camper wurde ausgiebig begutachtet und bei vielen wurden bereits CampingFerien geschmiedet. Auch das ausgestellte VW-Käfer-Cabriolet erzeugte viele interessante Gespräche unter dem Motto «So einen hatten wir auch mal ...». Am Wettbewerb, bei dem es ein Oldtimer-Cabriolet nach Wahl für ein Wochenende zu gewinnen gab, nahmen viele Personen teil. Der glücklichen Gewinnerin konnte kürzlich der entsprechende Gutschein für den Wettbewerbspreis übergeben werden. Sie freut sich schon heute auf eine schöne Ausfahrt und ein gemütliches Wochenende mit ihrem Mann. Die Neue Centrum Garage AG wünscht viel Freude und gute Fahrt! Neue Centrum Garage AG Landstrasse 62/64 5436 Würenlos 056 436 80 60 www.centrum-garage.ch info@centrum-garage.ch
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.
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LIMMATTAL
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Am vergangenen Freitagmorgen meldete sich ein Polizist, der privat unterwegs war, bei der kantonalen Notrufzentrale. Er hatte vier Jugendliche auf einem Spielplatz in Spreitenbach beobachtet, wobei einer davon zu einer gesuchten Beschreibung passte. Einige Tage zuvor war die Polizei wegen eines Einbruches in ein Geschäftsgebäude aufgeboten worden. Auf den gesicherten Bilder der Überwachungskameras war einer der Jugendlichen zu sehen, der vom Polizisten erkannt wurde. Die Notrufzentrale bot Polizeipatrouillen der Kantons- und der Regionalpolizei auf, die auf dem Spielplatz die vier Jugendlichen anhalten konnten. Die anschliessende Befragung ergab, dass zumindest eine Person im Zusammenhang mit dem Delikt im Geschäftshaus stand.
Deshalb wurden die Betroffenen zwecks Klärung der näheren Umstände und auf Anweisung der Jugendanwaltschaft auf den Stützpunkt Baden gebracht, wo sie zur Sache schriftlich befragt wurden. Im Anschluss stellte sich heraus, dass zwei der festgenommenen Jugendlichen tatsächlich in das Geschäftshaus eingedrungen waren – allerdings durch eine unverschlossene Tür. Dennoch müssen sie sich nun vor der Jugendanwaltschaft des Kantons Aargau verantworten. Im Anschluss an die Eröffnung der Strafanzeige wurden sie wieder der Obhut ihrer Eltern übergeben. Dieser Fall zeigt auf, dass es in der Auf klärung von Delikten sehr häufig viel Glück braucht: Jemand ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort und handelt auch noch richtig.
VERMISCHTES
Acts wie Sue Foley oder Sugaray Rayfort werden zu sehen sein. Bluesfestival Baden vom 21. bis 28. Mai Das Bluesfestival Baden lädt – ganz nach seinem diesjährigen Motto «Into the Blue» – das Publikum ein, in ein rundum abwechslungsreiches, internationales und melodisches Erlebnis einzutauchen. Hochwertige Konzerte an verschiedenen Locations, diverse Workshops für Jung und Alt, ein Blues Camp für Nachwuchstalente, Filme zum Thema und vieles mehr. Ob in etablierten Konzertlokalen wie der Stanzerei oder dem Nordportal Baden oder aber an unerwarteten Konzertspielstätten wie dem Bäderquartier, auf dem Bluesschiff oder in der Stadt – dieses Jahr bereichern Acts wie Sugaray Rayford (US), Basement Saints (CH), Sue Foley (CA), Paul Millns (UK), Morgan Davis (CA) und viele mehr das Bluesfestival. Weitere Infos sowie Ti-
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ckets unter www.bluesfestival-baden.ch. (zVg) Singsucht Furttal – Projektsänger gesucht. Der Gemischte Chor Otelfingen (GCO) lädt ein zum Mitsingprojekt im Furttal unter dem Titel «Singsucht Furttal». Es sind kleine Aufführungen auf Dorfplätzen und in Restaurants am 8./9. und 17. Juli geplant mit Liedern von Mozart bis Pop. Die Freude am Singen steht im Zentrum, Notenkenntnisse sind nicht erforderlich zum Mitmachen. Probestart ist am Mittwoch, 1. Juni. Sängerinnen und Sänger des GCO mit Chorleiter Samuel Hartmann freuen sich auf zahlreiche Anmeldungen. Mehr Infos sind auf der Projektseite www.singsucht.ch zu finden oder direkt bei Samuel Hartmann unter E-Mail samuel@singsucht.ch oder Tel. 076 336 17 36 anfragen. (zVg)
«Der Anspruch der Roland Jenni baute die Regionalpolizei WettingenLimmattal auf. Nun geht er in den Ruhestand. Zum Abschied spricht er über Highlights und künftige Brennpunkte. SIBYLLE EGLOFF
Das Büro mit Blick auf den Wettinger Zentrumsplatz hat Roland Jenni bereits seinem Nachfolger Oliver Bär übergeben. Und auch seine Dienstkleidung trägt der Leiter der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal nicht mehr, als er durch den Polizeiposten geht. «Vor zwei Wochen wurde ich vom Wettinger Gemeinderat verabschiedet. Richtig Schluss ist Ende Mai», sagt Jenni. Neun Jahre lang setzte er sich als Polizeichef für Recht, Sicherheit und Ordnung im Limmattal ein. Nun wartet der Ruhestand. Seit 1982 stehen Sie im Dienste der Polizei. Sie arbeiteten auf verschiedenen Posten, vornehmlich im Bezirk Brugg, für die Kantonspolizei Aargau, waren Stützpunktchef in Baden sowie Kadermitglied. Ihre letzte Station war die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal. Können Sie gut loslassen? Roland Jenni: Ja, das klappt sehr gut. Meine Arbeit hat mir immer gefallen, doch ich freue mich auf die Zeit danach. Ich gehe mit 62 Jahren etwas früher in Pension. Der Hauptgrund dafür ist, weil ich mich jetzt noch fit fühle, um meine Hobbys, die in all den Jahren zu kurz kamen, auszuüben. Ich gehe zum Beispiel gerne auf die Jagd auf dem Bözberg. Überdies bewirtschafte ich eine Fischpacht im Tirol mit Freunden. Das sind zeitintensive Hobbys, denen ich nun meine volle Aufmerksamkeit schenken kann. Ich habe in den letzten 40 Jahren nie eine längere Auszeit genommen, war höchstens zwei Wochen am Stück in den Ferien, daher ist es nun höchste Zeit.
Da kleine Polizeien die Standards nicht mehr erfüllen konnten und zu wenig Ressourcen hatten, einigten sich die Gemeinden des Kreises 2 im Limmattal, eine Regionalpolizei einzuführen, die dieses Gebiet abdeckt. Da ich als Postenchef der Kantonspolizei in Wettingen stationiert war und auch als Stützpunktchef in Baden die Region gut kannte, bewarb ich mich für die Stelle. Ihnen kam also die Rolle zu, die neue Regionalpolizei Wettingen-Limmattal aufzubauen? Genau. Ich übernahm die Polizistinnen und Polizisten aus den Vertragsgemeinden und stellte einen 24-Stunden-Betrieb auf die Beine. Zuvor arbeitete man im Pikettdienst. Dieser wurde immer unbeliebter, weil man auf Abruf war und nichts planen konnte. Ein 24-Stunden-Betrieb ist besser vereinbar mit dem Familienleben. Man arbeitet an zwei Tagen und zwei darauffolgenden Nächten, hat dann aber vier Tage am Stück frei. Diesbezüglich habe ich ein Gruppensystem mit Gruppenchefs eingeführt. Jede Gruppe besteht aus sieben Personen. Ich bildete vier Einsatzgruppen. Hinzu kam eine Spezialgruppe, die sich um jugendpolizeiliche Dienste und um die Verkehrsinstruktion an Schulen und Kindergärten kümmert. Zudem brauchten wir Personen, die Meldungen aufnehmen und den Schalter bedienen. Insgesamt zählen wir aktuell 41 Mitarbeitende. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass wir für ein Gebiet mit 54 000 Einwohnerinnen und Einwohnern zuständig sind. In Ihre Zeit fällt auch der Umzug in den heutigen Polizeistützpunkt in den ehemaligen Räumen des EW (Energie Wettingen) an der Landstrasse. Ich erinnere mich, dass ich zu Anfangszeiten ein halbes Jahr lang ein Büro im vierten Stock im Rathaus hatte (lacht). Zu meinen Aufgaben gehörte es, mit den Architekten zu schauen, wie wir die Räume den Bedürfnissen der Polizei anpassen können. Beim Umbau der drei Stockwerke war mir wichtig, dass die Polizistinnen und Polizisten eine Garderobe und eine Dusche erhalten. Zudem brauchten wir Platz für Einvernahmen, eine Küche, einen Rapportraum und einen Schalter.
Sie traten Ihre Stelle als Kommandant der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal am 1. Juli 2013 an. Wie kam es dazu? Vor meiner Zeit gab es die Organisation gar nicht. Wettingen, Würenlos und Neuenhof hatten ihre eigene Gemeindepolizei und die Regionalpolizei Spreitenbach kümmer- Was waren Ihre Highlights in den letzte sich um die Gemeinden Spreiten- ten neun Jahren? Ein grosses Highbach, Killwangen und Bergdietikon. light war für mich die Badenfahrt
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Bevölkerung an uns ist hoch»
Roland Jenni leitete neun Jahre lang die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal und baute die Organisation auf. 2017. Wir haben mit der Stadtpolizei Baden zusammengearbeitet und ein Korps gebildet. Das Fest ging friedlich über die Bühne – auch dank unseres Einsatzes. Für mich waren aber nicht nur die grossen Anlässe oder spezielle Fälle Höhepunkte. Meine Arbeit hat mir stets Erfüllung gegeben. Sie war sehr abwechslungsreich, kein Tag war wie der andere. Zudem habe ich auch viel über die politischen Abläufe und die sechs Gemeinden gelernt. Ich stand in ständigem Kontakt mit den Gemeindeammännern und Gemeindeschreibern. Welche Themen beschäftigen die Regionalpolizei besonders? Wir stellen eine Verrohung der Sitten fest. Die Gesellschaft hat heute keine Lust mehr, ihren Abfall wegzuräumen. Littering ist ein grosses Problem. Hinzu kommen Vandalismus, Lärm und auch Autoposer. Weil wir nicht das ganze Wochenende Schulhäuser
überwachen können, arbeiten Gemeinden wie Spreitenbach und Würenlos auch mit Sicherheitsdiensten zusammen, damit die Schulen am Montagmorgen nicht wie eine Müllhalde aussehen. Was die Polizei ebenso fordert, sind die vielen Hobbypolizisten. Heutzutage hat jeder ein Handy und kann uns auf diversen Kanälen zu jeder Zeit erreichen. Wenn ein Hund seine Notdurft in einem fremden Garten verrichtet oder wenn ein Nachbar zu laut ist, kriegen wir sofort ein Video davon oder werden gerufen. Teilweise ist es nicht nötig, dass wir wegen solcher Bagatellen ausrücken müssen. Der Anspruch der Bevölkerung an uns ist hoch. Wir sollten überall sein. Läuft mal etwas nicht so gut, wird uns die Schuld zugeschoben. Auch bescheren uns die vielen und stetig zunehmenden Rechtshilfeaufträge der verschiedenen Ämter, wie Betreibungsämter oder das Strassenverkehrsamt, viel Arbeit.
Um die Sicherheit im Limmattal steht es aber gut? Ja, im Limmattal haben wir einen hohen Sicherheitsstandard. Dank des 24-Stunden-Betriebs sind wir auch nachts sofort zur Stelle und müssen nicht noch aus dem Bett springen und das Pyjama ausziehen (lacht). Sicherheit gibt der Bevölkerung Lebensqualität. Dass man sich abends draussen oder am Bahnhof sicher fühlt, hat mit unserer Präsenz zu tun. Das heisst, Sie können die Organisation mit gutem Gewissen Ihrem Nachfolger Oliver Bär übergeben? Ja, das kann ich. Ich habe meine Mission erfüllt. Wir haben es geschafft, die Regionalpolizei zu einer anerkannten Organisation zu machen. Wir sind eine bürgernahe Polizei, die massgeschneidert auf die Region ist. Unser Engagement ist gross. Wenn uns ein Gemeindeammann anruft und von seinen Sorgen berichtet, kann er sichergehen, dass wir ver-
Sibylle Egloff
suchen, eine Lösung zu finden. Ich bin stolz, dass es so gut läuft, und bin sicher, dass es Oliver Bär gelingt, so weiterzufahren. Natürlich darf er es gerne anders machen als ich. Es ist gut, dass er neue Ideen in die Organisation reinbringt. Was wünschen Sie der Regionalpolizei? Das Limmattal wächst. Je mehr Einwohner es hat, desto mehr Konflikte wird es geben. Damit wir weiterhin eine gute Polizei für die Bevölkerung sein können, brauchen wir mehr Ressourcen. Diese fehlen jedoch nicht nur bei uns, sondern auch bei fast allen Polizeien im Kanton und der Schweiz. Wir haben daher damit begonnen, Polizeiaspiranten an der interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch auszubilden, die sich nach ihrer Ausbildung für uns verpflichten. Ich wünsche mir, dass es der Regionalpolizei gelingt, gute Personen zu finden, die sich für die Organisation einsetzen.
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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
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WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 21. Mai, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von der Liturgiegruppe. Sonntag, 22. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – Versöhnungsfeier 4. Klasse (Joseph und Christina Wunderlin). Mittwoch, 25. Mai, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. AuffahrtDonnerstag, 26. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 20. Mai, 18.30 Uhr, Maiandacht in der Kapelle. Samstag, 21. Mai, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Sonntag, 22. Mai, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 23. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet in der Kapelle. Mittwoch, 25. Mai, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 26. Mai, Christi Himmelfahrt, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin); 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 22. Mai, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Donnerstag, 26. Mai, Christi Himmelfahrt, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 22. Mai, Gottesdienst (Lutz Fischer-Lamprecht).
NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 21. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgot-
tesdienst mit Kommunionfeier (Petre Karmazichev). Sonntag, 22. Mai, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Petre Karmazichev). Montag, 23. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 25. Mai, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana für Senioren; 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Petre Karmazichev). Donnerstag, 26. Mai, 10.15 Uhr, Auffahrtsgottesdienst (George Okorie), musikalisch begleitet vom Kirchenchor und von den Argovia Brass (bei schönem Wetter vor der Waldhütte).
Uhr, Abendgottesdienst (Dominique Siegrist). Anschliessend kleiner Apéro.
«MEIN GOTT»
KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 20. Mai, 19 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Sonntag, 22. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).
WÜRENLOS
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Freitag, 20. Mai, 19 Uhr, MaianEv.-ref. Kirchgemeindehaus dacht (Mario Stöckli und Monica Lindenstrasse 11 Angelini). Sonntag, 22. Mai, 10 Donnerstag, 26. Mai, Auffahrt, Uhr, Familiengottesdienst (Karin 10.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Egloff und Veronika Huber). Bolliger-König). Mittwoch, 25. Mai, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, SPREITENBACH Mittwochskollekte, anschliessend Mittwochskaffee. Donnerstag, 26. Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Mai, Auffahrt, 19 Uhr, WortgottesFreitag, 20. Mai, 19 Uhr, Eucharis- dienst mit Kommunionfeier tiefeier mit anschliessender Anbe- (Christina Wunderlin). tung. Samstag, 21. Mai, 18 Uhr, Ref. Kirche Würenlos, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie). Gipfstrasse 4 Jahrzeit für Erika Corso; 21 Uhr, Sonntag, 22. Mai, 19 Uhr, GottesAnbetung. Sonntag, 22. Mai, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacha- dienst, Abendmahl mit 4.-Klässlern (Timothy Cooke). Donnerstag, rie); 18 Uhr, Santa Messa mit 26. Mai, 9.30 Uhr, AuffahrtsgottesApéro. Mittwoch, 25. Mai, 9.30 dienst, Abendmahl, Apéro (TimoUhr, Wortgottesdienst mit Kommunion; 15 Uhr, Rosario in lingua thy Cooke). italiana (Rosenkranzgebet). Klosterkirche Fahr Sonntag, 22. Mai, 9.30 Uhr, EuchaAlters- und Pflegeheim Im Brühl, ristiefeier; 16.30 Uhr, Tanz im untere Dorfstrasse 10 Abendgebet. Montag, 23. Mai, Freitag, 20. Mai, 10.15 Uhr Wort19.30 Uhr, Bittprozession, angottesdienst mit Kommunion. schliessend Komplet. Dienstag, Dienstag, 24. Mai, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Dominique Siegrist). 24. Mai, 8 Uhr, Bittprozession/ Eucharistiefeier. Mittwoch, 25. Mai, 17.45 Uhr, 1. Vesper zum Ev.-ref. Dorfkirche, folgenden Hochfest; 19.30 Uhr, Chilegass 18 (geschlossen) Vigil vom folgenden Hochfest. Wegen Umbauarbeiten ist die Donnerstag, 26. Mai, Auffahrt, Kirche geschlossen und der Got9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 16 Uhr, tesdienst findet ausnahmsweise im kath. Pfarreiheim, Ratzengasse festliche Vesper; 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag. 3, statt. Freitag, 20. Mai, 18.40
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Fiire mit de Chliine, Kirche, Gipfstr. punkt vor dem Haupteingang. schaftsraum Steiacherhof, Stein4, Würenlos, Freitag, 20. Mai, 15.30 Stadtkirche Baden, Freitag, 20. Mai, ackerstr. 17, Spreitenbach, jeweils donnerstags, 9–11 Uhr. Uhr. 17 Uhr. Öffentliche Führung Kirchenschatzmuseum Baden Gemeinsam das wiedereröffnete Kirchenschatzmuseum, das nach einer vollständigen Neukonzeption und einer zeitgerechten Inszenierung in neuem Glanz erstrahlt, entdecken. Mit Kustos Hanspeter Neuhaus. Treff-
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Bridge Singers, Kirche, Gipfstr. 4, Auffahrtsgottesdienst in der WaldWürenlos, Mittwoch, 25. Mai, 19.30 hütte Spreitenbach am Donnerstag, Uhr. 26. Mai, um 10.30 Uhr (Stefan Siegrist). Musik: Alphornist Hans Matt Kreativ-Atelier Steiacherhof, um und Organist Boyan Kolarov. AnHandarbeiten zu machen und zu schliessend gemeinsames Mittagplaudern, ev.-ref. Kirche Spreiten- essen, gekocht vom Männer-Kochbach-Killwangen, im Gemein- club Spreitenbach.
Stefan Burkhard, Pfarrer evangelisch-reformierte Kirche WettingenNeuenhof
Auch in religiöser Hinsicht gibt es Wörter und Unwörter. Früher bedeutete das Wort «fromm»: «brauchbar», «wacker», «tüchtig». So verwundert es nicht, dass die «frömmsten» Bauern die «grössten Kartoffeln» ernteten. «Fromm» hatte die Bedeutung, dass jemand mit beiden Beinen auf dem Boden stand und erdverbunden war. Heute hingegen ist «fromm» ein Synonym für «unbrauchbar» oder für «nicht mehr ganz von dieser Welt». Auf alle Fälle scheinen die Gesetze der Kausalität bei jemandem, den man als fromm bezeichnet, vielfach ausser Kraft gesetzt. Selbst dem Wort «Gott» ergeht es heute ähnlich. Aus diesem Grund mag ich es vielfach auch nicht mehr verwenden, weil es ebenfalls missverständlich oder zumindest vieldeutig geworden ist und die Menschen damit fast immer einen «Mann über den Wolken» assoziieren, obwohl es in der Bibel heisst, dass man sich von Gott kein Bild machen soll. Aber wir machen uns immer unsere Bilder und manchmal sind diese überhaupt nicht hilfreich oder führen zu unendlichen Diskussionen wie etwa jener, bei der man darüber streitet, ob es nun einen Gott «gibt» oder eben nicht. Darum suche ich für das Wort Gott unentwegt nach neuen Namen. Ein Begriff, der mir sehr gut gefällt und der so wunderbar ungegenständlich ist und unter dem sich viele gleichwohl etwas vorstellen können, ist die «Stimme des Lebens». Denn: «Im Anfang war das Wort» und die Stimme des Lebens hat uns alle ins Dasein gerufen und sie beruft uns auch inmitten des Lebens zu dieser oder jener Aufgabe. Wir alle sollten mit dieser Stimme in Kontakt geraten. Denn Beten und wahrhaftig fromm sein heisst: Auf die Stimme des Lebens horchen und sich von dieser Stimme an die Hand nehmen lassen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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AGENDA
WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 19. MAI 2022
«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.
Tanja Isler, freie Mitarbeiterin
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Corinne Bürki (crb), corinne.buerki@chmedia.ch Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Tanja Isler (ti), Gaby Kost (gk) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 079 643 81 66
DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56
EIN PRODUKT DER
Silberbüx – Spure im Sinn! Ein Detektivkonzert ab 5 Jahren. Der Vorverkauf schliesst am Samstag, 21. Mai, um 14 Uhr.Allfällige Restkarten sind an der Theaterkasse erhältlich. Diese öffnet 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Dauer: 60 Minuten ohne Pause. Theater im Kornhaus Baden (ThiK), Sonntag, 22. Mai, um 15 Uhr.
NEUENHOF Unterhaltungsabend Männerchor Gastchor: Chor Schenkenbergertal. In der Aula, Samstag, 21. Mai, um 20 Uhr, Türöffnung und Nachtessen ab 18 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.
SPREITENBACH «Wunderwelt Kartoffel» Eine interaktive Sonderausstellung des Schweizer Bauernverbandes. Umwelt-Arena, 20./21./22. und 25. Mai, 10–17 Uhr. Morgenspaziergang Das Thema des Spazierganges lautet Flechten, die wenig beachteten Gewächse. Bitte eine Lupe mitbringen. Beim Sprützehüsli Sternenplatz, Freitag, 20. Mai. Treffpunkt um 9 Uhr. Gäste sind willkommen. Jahreskonzert «Tierisch guter» Konzertabend mit Mitwirkung der Bläserklasse. Grosses Dessertbuffet. Boostockturnhalle Spreitenbach, Samstag, 21. Mai. Konzertbeginn 19.30 Uhr, Türöffnung 19 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Buchstart Kurze Geschichten, Versli, Fingerspiele und Lieder mit Sibylle Müller. Für Kinder von 0 bis 3 Jahren und ihre Begleitpersonen. Gemeindebibliothek, Mittwoch, 25. Mai, 15–15.30 Uhr.
WETTINGEN VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Ein Sammlungswesen – 50 Blicke auf die Wettinger Kunstsammlung; zu Gast: Lawrence Grimm Eine persönliche Auswahl von Lieblingsbildern, ergänzt mit Zeichnungen des Cartoon-Künstlers Lawrence Grimm. Freier
Eintritt. Galerie im Gluri-SuterHuus, 19./20./21. und 25. Mai, 15–18 Uhr. Am 22. Mai 11–17 Uhr. Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 20./23. und 24. Mai, 8.45–10 Uhr. Kurzfilmnacht Baden-Wettingen Die kurzweiligste Kinonacht des Jahres. Ticket gilt für die ganze Nacht. Kino Orient, Freitag, 20. Mai, 19–1 Uhr. Familienstern – «Bienen» An diesem Morgen wird viel Spannendes rund um die kleinen, fleissigen Tiere erzählt. Mit dem Imker Beni Lang geht es auf Entdeckungstour im Bienenhaus. Der Anlass ist kostenlos und für die ganze Familie, geeignet für Kinder ab 4 Jahren. Herternstrasse 10, Samstag, 21. Mai, 9.30–11.30 Uhr. Inkl. Znüni «Neu gehört» – Kammerchor Baden Beethoven-Messe in CDur, Brahms «Schicksalslied». Aula, 21. Mai, 20–21.30 Uhr und 22. Mai, 17–18.30 Uhr. Vielfältige Vogelstimmen am «Festival der Natur» Frühexkursion des Vogel- und Naturschutzvereins Wettingen mit anschliessendem Hüttezmorge. Bushaltestelle Friedhof Brunnenwiese, Sonntag, 22. Mai, 6.30–10 Uhr. Matinee Das Seniorenorchester der Region Baden spielt unter der Leitung von Franziska MurbachScherer. Solist im Oboenkonzert von J. Haydn ist Sebastian Reuten. Im Anschluss an das Konzert wird ein Apéro offeriert. Eintritt frei, Kollekte. Schulhaus Margeläcker, Sonntag, 22. Mai, 10.30–12 Uhr.
Letztes Wochenende marschierten über 500 Menschen am Feuerwehrmarsch rund um Wettingen, eine davon war ich. Und wäre mein Grossvater noch ein paar Jährchen jünger, wäre er ziemlich sicher mitmarschiert. Er ist mittlerweile 87-jährig. Zwanzig Jahre hat er aktiven Feuerwehrdienst in seiner Wohngemeinde Wettingen geleistet, ich bin in seine Fussstapfen getreten und leiste in Lenzburg Dienst. Auch wenn seine Dienstzeit über 40 Jahre zurückliegt, erzählt er noch heute davon. Mit strahlenden Augen berichtet er von haarsträubenden Einsätzen. Er erzählt, wie bei einem Grossbrand der Fussboden unter ihm einbrach und sein Trupp und er in das darunter gelegene Stockwerk fielen. Er erzählt auch davon, wie das Haus einer Nachbarin brannte und er alleine dastand, lange bevor das erste Feuerwehrauto angefahren kam. Aber er erzählt auch – und zwar mit voller Leidenschaft – von der Kameradschaft. Er erinnert sich an die Namen seiner damaligen Feuerwehrkollegen, teilweise sogar an die Namen derer Frauen. Er weiss, welche Funktion sie in der Feuerwehr innehatten und was sie privat arbeiteten. Obwohl seine Dienstzeit über die Hälfte seines Lebens zurückliegt, hat sie ihn nachhaltig geprägt. Wer aktiven Feuerwehrdienst leistet, weiss auch, weshalb: Wenige Dinge im Leben schweissen so eng zusammen, wie nächtelang gemeinsam Feuer zu bekämpfen, da spreche ich aus Erfahrung. Mein Grossvater ist genau 60 Jahre und einen Tag älter als ich und hat Stand heute 13 Jahre länger Feuerwehrdienst geleistet. Wenn ich in 60 Jahren meinen Enkelkindern von meiner aktiven Feuerwehrzeit vorschwärme, werden meine Augen genauso glänzen wie seine heute. Und wer dieses innere Feuer ebenfalls entflammen will, meldet sich am besten noch heute bei der Feuerwehr seines Wohnorts – es lohnt sich. Feedback an redaktion@limmatwelle.ch